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		<title>Upgrade auf Ubuntu 26.04 für Ungeduldige</title>
		<link>https://intux.de/2026/05/08/upgrade-auf-ubuntu-26-04-fuer-ungeduldige/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf einen Blick ​Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein optisch kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt. ​Ubuntu 26.04 LTS wird mit GNOME 50 [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Auf einen Blick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">​Der erste Blick auf die neue Long-Term-Support-Version (LTS) von Ubuntu lässt vermuten, dass die Entwickler in den vergangenen zwei Jahren im Tiefschlaf gewesen sind. Doch der Schein trügt: Ubuntu 26.04 hat es in sich, auch wenn es rein <strong>optisch</strong> kaum Unterschiede zur Vorgängerversion 24.04 gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">​Ubuntu 26.04 LTS wird mit <strong>GNOME 50</strong> und <strong>Linux-Kernel 7.0</strong> ausgeliefert und setzt nativ ausschließlich auf den Display-Server <strong>Wayland</strong>. X11 ist damit endgültig Geschichte. Zwar könnten dadurch vereinzelt Legacy-Anwendungen den Dienst quittieren, doch für den Großteil der Nutzer wird dieser Übergang dank ausgereifter Kompatibilitätsschichten nahtlos verlaufen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">​Die wichtigsten Neuerungen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">​Besonders hervorzuheben sind folgende Funktionen, die den Desktop-Alltag effizienter gestalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>​<strong>Optimierte Energie-Modi:</strong> Die Energieverwaltung wurde deutlich verfeinert. Nutzer können nun noch einfacher zwischen den Profilen <em>Leistung</em>, <em>Ausgeglichen</em> und <em>Energie sparen</em> wählen, um die Akkulaufzeit oder die Systemperformance gezielt auf die aktuelle Aufgabe abzustimmen.</li>



<li><strong>Autostart-Management:</strong> Software kann nun direkt nach dem Systemstart automatisch ausgeführt werden. Besonders für Kiosk-Szenarien ist dies ein echter Gewinn: So lässt sich beispielsweise festlegen, dass direkt nach dem Booten automatisch der Browser im Vollbild startet.</li>



<li>​<strong>Individuelle Skalierung:</strong> Endlich lassen sich angeschlossene Monitore unabhängig voneinander skalieren – ein Segen für Setups mit unterschiedlichen Pixeldichten.</li>



<li>​<strong>Moderner Dokumentenbetrachter:</strong> PDFs können jetzt nativ mit Kommentaren, Texten und handschriftlichen Notizen versehen werden, was Drittanbieter-Tools für einfache Korrekturen überflüssig macht.</li>



<li>​<strong>System-Werkzeuge:</strong> Mit <em>Sysprof</em> (Benchmark-Tool) und <em>Ressourcen</em> (ein moderner, einsteigerfreundlicher Taskmanager) ziehen mächtige Analyse-Tools ein, die nicht nur schick aussehen, sondern auch intuitiv bedienbar sind.</li>



<li>​<strong>Neues Terminal (Ptyxis):</strong> Das neue Standard-Terminal speichert Bearbeitungsstände und erlaubt mehrere Sitzungen in einem einzigen Fenster.</li>



<li>​<strong>Sicherheitszentrum:</strong> Hier können App-Berechtigungen (ähnlich wie unter Android) nachträglich verwaltet, erteilt oder entzogen werden.</li>



<li><strong>Systempflege</strong>: Das Tool <em>Anwendungen &amp; Aktualisierungen</em> weicht einer Verschlankung der Systemsteuerung. Während Einsteiger nun eine übersichtlichere Oberfläche im neuen <em>App-Center</em> (vormals Anwendungszentrum) vorfinden, werden komplexe Repository-Einstellungen künftig – wie bei Profis ohnehin üblich – direkt über das Terminal verwaltet.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">​Das Upgrade</h2>



<p class="has-vivid-red-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-134d46befbffe87a2be23de77e89d924 wp-block-paragraph">​<strong>Wichtig:</strong> Bevor man das Upgrade wagt, ist ein vollständiges <strong>Backup</strong> des Systems und der persönlichen Daten unabdingbar!</p>



<p class="wp-block-paragraph">​Offiziell wird das Upgrade von älteren Versionen meist erst mit dem ersten Point-Release (26.04.1) angeboten. Ungeduldige können den Prozess jedoch vorab manuell erzwingen.</p>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background wp-block-paragraph">​<strong>Tipp:</strong> Während der Aktualisierung wird man oft gefragt, ob bestehende Konfigurationsdateien ersetzt werden sollen. Hierzu wählt man im Zweifel das Beibehalten der alten Dateien, um individuelle Anpassungen nicht zu verlieren.</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt install ubuntu-release-upgrader-core</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo do-release-upgrade -d</pre></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="536" src="https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-800x536.png" alt="Systemdetails – Systeminformationen Ubuntu 26.04" class="wp-image-29329" srcset="https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-800x536.png 800w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-300x201.png 300w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-768x514.png 768w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-627x420.png 627w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-150x100.png 150w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224-696x466.png 696w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/05/news-1224.png 1030w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Systeminformationen Ubuntu 26.04</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">​Nach dem ersten Reboot lohnt es sich, das Dash kurz aufzuräumen und verwaiste Icons zu entfernen. Ein kurzer Check der Paketquellen unter <strong>/etc/apt/sources.list.d</strong> stellt zudem sicher, dass alle Drittanbieter-Repositorys korrekt auf die neue Version umgestellt oder bei Bedarf modernisiert wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">​Nutzer von Ubuntu 24.04 werden sich sofort heimisch fühlen, da die gewohnte Bedienung trotz der vielen technischen Neuerungen unter der Haube erhalten bleibt. Das Upgrade lohnt sich besonders für User, die von der verbesserten Hardware-Unterstützung und den neuen Sicherheits-Features profitieren wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ubuntu 26.04 LTS wird fünf Jahre unterstützt – Ubuntu Pro erweitert den Support auf zehn Jahre.</p>
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			</item>
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		<title>Linux-Sicherheit prüfen: Mobile Devices &#038; Apps</title>
		<link>https://intux.de/2026/04/29/linux-sicherheit-pruefen-mobile-devices-apps/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Törner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherheit für Linux-basierte Mobile-Devices und App-Umgebungen prüfen Linux bildet die Grundlage für zahlreiche mobile Betriebssysteme und App-Umgebungen, darunter Android und eine wachsende Zahl spezialisierter Embedded-Plattformen. Wer Linux-Sicherheit prüfen möchte, steht vor einer komplexen Aufgabe: Der Kernel selbst, darüber liegende Middleware-Schichten, App-Laufzeitumgebungen und das Mobile-Device-Management greifen ineinander und schaffen ein breites Angriffspotenzial. Schwachstellen entstehen nicht nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Sicherheit für Linux-basierte Mobile-Devices und App-Umgebungen prüfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://intux.de/2020/04/14/einstieg-in-linux/">Linux</a> bildet die Grundlage für zahlreiche mobile Betriebssysteme und App-Umgebungen, darunter <a href="https://intux.de/android-8/">Android</a> und eine wachsende Zahl spezialisierter Embedded-Plattformen. Wer <a href="https://intux.de/2025/12/15/hacking-security-das-umfassende-handbuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux-Sicherheit</a> prüfen möchte, steht vor einer komplexen Aufgabe: Der Kernel selbst, darüber liegende Middleware-Schichten, App-Laufzeitumgebungen und das Mobile-Device-Management greifen ineinander und schaffen ein breites Angriffspotenzial. Schwachstellen entstehen nicht nur im Code, sondern auch durch Fehlkonfigurationen, unsichere Kommunikationskanäle und mangelhafte Berechtigungskonzepte. Gerade in professionellen Umgebungen, in denen mobile Geräte sensible Unternehmensdaten verarbeiten, kann eine unentdeckte Lücke weitreichende Folgen haben. Dieser Artikel erläutert, welche Bereiche bei einer sicherheitstechnischen Prüfung Linux-basierter Mobilgeräte und App-Umgebungen besonders relevant sind, welche Methoden sich bewährt haben und worauf Sicherheitsteams bei der Planung und Durchführung achten sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Angriffsfläche Linux-basierter mobiler Systeme verstehen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Kernel und Systemarchitektur als Ausgangspunkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Linux-Kernel ist das Fundament jedes Android-Geräts und vieler spezialisierter mobiler Plattformen. Seine Sicherheitsmerkmale, darunter Mandatory Access Control (MAC) über SELinux oder AppArmor, Namespace-Isolation und Seccomp-Filter, bieten eine solide Basis. Dennoch entstehen Risiken, wenn Geräte mit veralteten Kernel-Versionen betrieben werden oder Hersteller eigene Patches einpflegen, ohne diese ausreichend zu testen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders kritisch sind Treiber-Schnittstellen: Proprietäre Hardwaretreiber werden häufig ohne denselben Qualitätssicherungsprozess entwickelt wie der mainline Kernel. Angreifer nutzen gezielt Schwachstellen in GPU-, Kamera- oder Modem-Treibern, um Privilegien zu eskalieren. Eine vollständige Sicherheitsprüfung muss daher auch diese Schicht einschließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Middleware, Laufzeitumgebungen und App-Isolation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Kernel und Anwendung liegen Laufzeitumgebungen wie die Android Runtime (ART) sowie zahlreiche Systemdienste. Fehler in diesen Komponenten können dazu führen, dass Apps auf Ressourcen zugreifen, für die sie keine Berechtigung haben. Inter-Process-Communication-Mechanismen (IPC), etwa über Binder, sind ein klassisches Angriffsziel, da sie Schnittstellen zwischen privilegierten und unprivilegierten Prozessen schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">App-Isolation funktioniert nur dann zuverlässig, wenn das Berechtigungsmodell konsequent umgesetzt wird. In der Praxis finden Sicherheitsteams regelmäßig Apps, die unnötig weitreichende Berechtigungen anfordern oder Systemschnittstellen nutzen, die eigentlich nur für Systemdienste vorgesehen sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Methoden zur Prüfung der Linux-Sicherheit in mobilen Umgebungen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Statische Analyse von App-Code und Konfigurationsdateien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die statische Analyse untersucht App-Binaries, Konfigurationsdateien und Manifest-Dateien, ohne die Anwendung tatsächlich auszuführen. Dabei werden unter anderem folgende Aspekte geprüft:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hardcodierte Zugangsdaten oder API-Schlüssel im Quellcode</li>



<li>Unsichere kryptografische Algorithmen oder veraltete Bibliotheken</li>



<li>Fehlkonfigurierte Berechtigungen im Android-Manifest</li>



<li>Exportierte Komponenten (Activities, Services, Broadcast Receiver), die ohne Authentifizierung erreichbar sind</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Werkzeuge wie MobSF (Mobile Security Framework) automatisieren einen Teil dieser Analyse, ersetzen aber keine manuelle Prüfung durch erfahrene Tester.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dynamische Analyse und Laufzeitinspektion</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der dynamischen Analyse wird die Anwendung in einer kontrollierten Umgebung ausgeführt. Netzwerkverkehr wird mitgeschnitten und auf unsichere Verbindungen, fehlende Zertifikatsprüfungen oder übermäßige Datenweitergabe untersucht. Laufzeitverhalten lässt sich mit Frameworks wie Frida instrumentieren, um Funktionen zu hooken, Verschlüsselungsroutinen zu inspizieren oder Sicherheitsmechanismen wie SSL-Pinning temporär zu umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in Linux-basierten Umgebungen ist die dynamische Analyse aufschlussreich, da viele Schwachstellen erst im Zusammenspiel verschiedener Systemkomponenten sichtbar werden. Root-Erkennungsmechanismen, Tamper-Protection und Debugger-Abwehr lassen sich hier ebenfalls auf ihre Wirksamkeit prüfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Penetrationstests auf Systemebene</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der App-Analyse umfasst eine vollständige Sicherheitsprüfung auch Tests auf Systemebene. Dabei werden Netzwerkdienste gescannt, offene Ports identifiziert und Exploits gegen bekannte Schwachstellen in Systemdiensten geprüft. Für Geräte, die in Unternehmensumgebungen eingesetzt werden, ist die Analyse des Mobile-Device-Managements (MDM) besonders relevant: Fehlkonfigurierte MDM-Profile können Geräterichtlinien aushebeln oder unberechtigten Zugriff auf verwaltete Ressourcen ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer den Sicherheitsstatus mobiler Anwendungen systematisch bewerten möchte, kann dafür einen strukturierten <a href="https://www.syss.de/leistungen/mobile-sicherheitstest-von-mobilen-endgeraeten-apps-und-mobile-device-management-loesungen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mobile App Pentest</a> beauftragen, der App-Analyse, Systemprüfung und MDM-Bewertung kombiniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Schwachstellen in Linux-basierten App-Umgebungen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Unsichere Datenspeicherung und Dateirechte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einer der häufigsten Befunde bei der Prüfung mobiler Linux-Umgebungen ist die unsichere Datenspeicherung. Apps legen sensible Informationen in SharedPreferences, SQLite-Datenbanken oder einfachen Textdateien ab, ohne diese zu verschlüsseln. Auf gerooteten Geräten sind solche Daten für andere Prozesse lesbar. Dateiberechtigungen spielen dabei eine zentrale Rolle: world-readable Dateien oder Verzeichnisse mit zu offenen Rechten sind ein klassisches Einfallstor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus hinterlassen Apps häufig Spuren in temporären Dateien, Log-Ausgaben oder Cache-Verzeichnissen, die vertrauliche Daten enthalten. Ein sorgfältiger Test prüft systematisch alle Speicherorte, auf die eine App schreibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schwachstellen in der Netzwerkkommunikation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Fehlende oder fehlerhafte Implementierungen von TLS sind in mobilen App-Umgebungen weit verbreitet. Besonders problematisch sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deaktivierte Zertifikatsprüfungen in Entwicklungsversionen, die versehentlich in Produktionsbuilds übernommen werden</li>



<li>Fehlende Certificate-Pinning-Implementierungen bei sicherheitskritischen Apps</li>



<li>Unverschlüsselte Kommunikation über HTTP für bestimmte Endpunkte</li>



<li>Schwache oder selbst signierte Zertifikate in Unternehmensumgebungen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Linux-basierte Geräte sind hier nicht grundsätzlich unsicherer als andere Plattformen, aber die Vielfalt der eingesetzten Bibliotheken und Frameworks erhöht die Wahrscheinlichkeit inkonsistenter Implementierungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Privilege Escalation und Kernel-Exploits</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf System- und Kernel-Ebene sind Privilege-Escalation-Angriffe besonders folgenreich. Angreifer, die eine App-Sandbox durchbrechen, können über ungepatchte Kernel-Schwachstellen Root-Rechte erlangen und damit sämtliche Sicherheitsmechanismen des Geräts aushebeln. SELinux-Policies, die zu permissiv konfiguriert sind, bieten dann keinen ausreichenden Schutz mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Regelmäßige Kernel-Updates und die Prüfung aktiver SELinux-Kontexte sind grundlegende Maßnahmen, um dieses Risiko zu begrenzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mobile-Device-Management und Linux-Sicherheit prüfen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">MDM-Konfigurationen als Sicherheitsschicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mobile-Device-Management-Systeme verwalten Geräterichtlinien, App-Verteilung und Zugriffskontrolle in Unternehmensumgebungen. Sicherheitsteams, die Linux-Sicherheit prüfen, dürfen diesen Bereich nicht vernachlässigen: Ein schwach konfiguriertes MDM kann als Einstiegspunkt dienen oder den Schutz korrekt konfigurierter Geräte untergraben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typische Prüfpunkte bei MDM-Systemen sind die Durchsetzung von Passwortrichtlinien, die Verschlüsselung verwalteter Daten, die Kontrolle installierbarer Apps sowie die Möglichkeit zur Remote-Wipe-Funktion. Enrollment-Prozesse sollten gegen unbefugte Geräteanmeldungen abgesichert sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Geräte-Compliance und Sicherheitsrichtlinien</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der technischen Konfiguration ist die Durchsetzung von Compliance-Anforderungen relevant. Kann ein Gerät, das gerootet wurde oder eine veraltete Systemversion verwendet, weiterhin auf Unternehmensressourcen zugreifen? Sind Integritätsprüfungen wie Android Attestation in den Enrollment-Prozess integriert? Diese Fragen lassen sich nur durch eine kombinierte Prüfung aus technischer Analyse und Prozessbewertung beantworten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Empfehlungen für Sicherheitsteams</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheitsteams, die Linux-Sicherheit prüfen möchten, profitieren von einem strukturierten Vorgehen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst sollte eine vollständige Inventarisierung aller eingesetzten mobilen Geräte, Betriebssysteme und App-Versionen erfolgen. Ohne diesen Überblick lassen sich Priorisierungen nicht sinnvoll treffen. Besonderes Augenmerk gilt dabei Geräten, die nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im nächsten Schritt empfiehlt sich eine Bedrohungsmodellierung: Welche Daten verarbeiten die eingesetzten Apps? Welche Angreifer sind realistischerweise relevant? Diese Analyse bestimmt, welche Testtiefe und welche Methoden angemessen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche technische Prüfung sollte statische und dynamische Analyse kombinieren und Systemebene sowie Netzwerkkommunikation einschließen. Ergebnisse sollten priorisiert und mit konkreten Maßnahmen verknüpft werden, damit Entwicklungs- und Betriebsteams direkt handeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich ist Sicherheit kein einmaliges Projekt. Regelmäßige Wiederholungstests, idealerweise nach jedem größeren App-Release oder Systemupdate, stellen sicher, dass neu eingeführte Schwachstellen frühzeitig erkannt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufig gestellte Fragen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Was umfasst die Prüfung der Linux-Sicherheit für mobile Geräte?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Prüfung der Linux-Sicherheit für mobile Geräte umfasst mehrere Ebenen: den Linux-Kernel und seine Konfiguration, Middleware und Systemdienste, App-Laufzeitumgebungen sowie die Netzwerkkommunikation. Hinzu kommen die Analyse von App-Code, die Bewertung von Datenspeicherpraktiken und die Prüfung des Mobile-Device-Managements. Eine vollständige Prüfung kombiniert statische Analyse, dynamisches Testen und manuelle Expertenprüfung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie unterscheidet sich ein Linux-Sicherheitstest von einem Standard-Android-Pentest?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Android basiert auf Linux, aber ein Linux-fokussierter Sicherheitstest geht tiefer: Er berücksichtigt Kernel-Konfigurationen, SELinux-Policies, Treiber-Schnittstellen und systemnahe Dienste, die bei einem reinen App-Test häufig ausgeblendet bleiben. Besonders bei Embedded-Geräten oder Custom-Android-Builds ist diese erweiterte Perspektive entscheidend, da Hersteller oft eigene Anpassungen vornehmen, die neue Angriffsvektoren einführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie häufig sollte die Sicherheit Linux-basierter mobiler Systeme geprüft werden?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine vollständige Sicherheitsprüfung empfiehlt sich mindestens einmal jährlich sowie nach wesentlichen System- oder App-Updates. Bei sicherheitskritischen Anwendungen, etwa in der Gesundheitsversorgung oder im Finanzbereich, sind häufigere Tests und ein kontinuierliches Monitoring sinnvoll. Patch-Management und die Überwachung neu veröffentlichter Schwachstellen sollten unabhängig davon dauerhaft etabliert sein.</p>
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		<title>PHP 8.4 FPM für Nextcloud 33</title>
		<link>https://intux.de/2026/04/02/php-8-4-fpm-fuer-nextcloud-33/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 04:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>
		<category><![CDATA[World Wide Web]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer meinem Blog folgt und, wie im Artikel „PHP 7.4 FPM auf PHP 8.1 FPM für Nextcloud“, die externe PHP-Quelle von https://deb.sury.org/ eingebaut hat und später der Anleitung „PHP 8.2 FPM für Nextcloud 28“ gefolgt ist, könnte noch auf PHP 8.2 FPM hängen geblieben sein. Da sich diese Version im Status Security fixes only befindet, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer meinem Blog folgt und, wie im Artikel „<a href="https://intux.de/2023/01/08/php-7-4-fpm-auf-php8-1-fpm-fuer-nextcloud/">PHP 7.4 FPM auf PHP 8.1 FPM für Nextcloud</a>“, die externe PHP-Quelle von <a href="https://deb.sury.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://deb.sury.org/</a> eingebaut hat und später der Anleitung „<a href="https://intux.de/2023/12/27/php-8-2-fpm-fuer-nextcloud-28/">PHP 8.2 FPM für Nextcloud 28</a>“ gefolgt ist, könnte noch auf <strong>PHP 8.2 FPM</strong> hängen geblieben sein. Da sich diese Version im Status <em>Security fixes only</em> befindet, ist ein Wechsel auf eine höhere Version absolut empfehlenswert. Diese PHP-Version lässt sich recht einfach auf <strong>PHP 8.4 FPM</strong> umstellen. Unter dem <a href="https://www.raspberrypi.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Raspberry Pi OS</strong></a> ist das mit wenigen Befehlen erledigt. In diesem Beitrag zeige ich kurz, wie man PHP 8.2 deaktiviert, PHP 8.4 installiert und <a href="https://nextcloud.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Nextcloud</strong></a> anschließend mit der neuen Version betreibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Umstellung empfiehlt es sich, ein Backup der Installation und der Datenbank anzulegen. Außerdem sollte geprüft werden, ob die eingesetzten Apps bereits mit Nextcloud 33 und PHP 8.4 kompatibel sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="213" src="https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223-800x213.png" alt="Diagramm der momentan unterstützten PHP-Versionen" class="wp-image-29200" srcset="https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223-800x213.png 800w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223-300x80.png 300w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223-768x204.png 768w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223-150x40.png 150w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223-696x185.png 696w, https://intux.de/wp-content/uploads/2026/03/news-1223.png 1024w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: https://www.php.net/supported-versions.php</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Installierte PHP-Version prüfen                                                                                </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das System sollte zunächst auf den aktuellen Stand gebracht werden:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt update &amp;&amp; sudo apt upgrade</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt prüfen, welche PHP-Version aktuell aktiv ist:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">php -v</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Falls Apache mit PHP-FPM genutzt wird, lohnt sich auch ein Blick auf die aktiven Module und Konfigurationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PHP 8.4 und benötigte Module installieren                                                                           </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer von PHP 8.2 auf PHP 8.4 wechselt, installiert zunächst die neue Version samt der für Nextcloud üblichen Erweiterungen:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt update</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt install php8.4 php8.4-mbstring php8.4-gd php8.4-curl php8.4-imagick php8.4-intl php8.4-bcmath php8.4-gmp php8.4-mysql php8.4-zip php8.4-xml php8.4-apcu libapache2-mod-php8.4 php8.4-bz2 php8.4-redis</pre></div>



<h2 class="wp-block-heading">PHP 8.2 deaktivieren und PHP 8.4 aktivieren                                                                          </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun wird PHP 8.2 deaktiviert und PHP 8.4 aktiviert:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo update-alternatives --config php</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo update-alternatives --config php
Es gibt 7 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative php (welche /usr/bin/php bereitstellen).

  Auswahl      Pfad                  Priorität Status
------------------------------------------------------------
  0            /usr/bin/php.default   100       automatischer Modus
  1            /usr/bin/php.default   100       manueller Modus
  2            /usr/bin/php7.4        74        manueller Modus
  3            /usr/bin/php8.1        81        manueller Modus
* 4            /usr/bin/php8.2        82        manueller Modus
  5            /usr/bin/php8.3        83        manueller Modus
  6            /usr/bin/php8.4        84        manueller Modus
  7            /usr/bin/php8.5        85        manueller Modus</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hier die entsprechende Nummer eingeben – in diesem Fall die 6 für PHP 8.4:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo update-alternatives --config php
Es gibt 7 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative php (welche /usr/bin/php bereitstellen).

  Auswahl      Pfad                  Priorität Status
------------------------------------------------------------
  0            /usr/bin/php.default   100       automatischer Modus
  1            /usr/bin/php.default   100       manueller Modus
  2            /usr/bin/php7.4        74        manueller Modus
  3            /usr/bin/php8.1        81        manueller Modus
  4            /usr/bin/php8.2        82        manueller Modus
  5            /usr/bin/php8.3        83        manueller Modus
* 6            /usr/bin/php8.4        84        manueller Modus
  7            /usr/bin/php8.5        85        manueller Modus</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Abfrage der Version zeigt, ob die Umstellung auf PHP 8.4 angenommen wurde.</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">php -v</pre></div>



<h2 class="wp-block-heading">PHP 8.4 FPM starten und Apache neu laden                                                                           </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wird der neue FPM-Dienst aktiviert und gestartet:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo a2disconf php8.2-fpm
sudo apt install php8.4-fpm
sudo a2enconf php8.4-fpm</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Neustart des Webservers aktiviert nun die aktuelle PHP-Version:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo service apache2 restart</pre></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nextcloud-Konfiguration</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sollten in Nextcloud anschließend wieder die bekannten Fehlermeldungen erscheinen, sind diese am besten Schritt für Schritt abzuarbeiten. Dazu werden zunächst die neue <strong>php.ini</strong> geöffnet:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/php/8.4/fpm/php.ini</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">und anschließend die Werte für <strong>memory_limit</strong> sowie <strong><strong>session.gc_maxlifetime</strong></strong> gemäß den Empfehlungen angepasst:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">memory_limit = 512M
session.gc_maxlifetime = 3600</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der php.ini werden außerdem noch die Einstellungen für den Zwischenspeicher <strong>OPcache</strong> ergänzt:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">opcache.enable=1
opcache.interned_strings_buffer=64
opcache.max_accelerated_files=10000
opcache.memory_consumption=256
opcache.save_comments=1
opcache.revalidate_freq=1</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Optimierung von PHP 8.4 FPM können speziell auf einem Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM in der Datei <strong>www.conf</strong></p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/php/8.4/fpm/pool.d/www.conf</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">die folgenden Werte angepasst werden. Standardmäßig stehen dort in der Regel:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">pm = dynamic
pm.max_children = 5
pm.start_servers = 2
pm.min_spare_servers = 1
pm.max_spare_servers = 3</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese werden dann auf folgende Werte geändert:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">pm = dynamic
pm.max_children = 200
pm.start_servers = 20
pm.min_spare_servers = 10
pm.max_spare_servers = 30</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wird der Dienst neu gestartet:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo service php8.4-fpm restart</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach muss in der <strong>apcu.ini</strong> noch das <strong>Command Line Interface</strong> (CLI) des <strong>PHP-Caches</strong> aktiviert werden. Dazu die Datei öffnen:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/php/8.4/mods-available/apcu.ini</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">und am Ende folgende Zeile ergänzen:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">apc.enable_cli=1</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ist dies geschehen, wird der Webserver ein letztes Mal neu gestartet:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo service apache2 restart</pre></div>



<h2 class="wp-block-heading">Nextcloud prüfen                                                                                       </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Danach sollte die Nextcloud-Instanz im Browser aufgerufen werden. Unter Administrationseinstellungen / System lässt sich kontrollieren, ob die neue PHP-Version erkannt wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Sicherheit zusätzlich die Logdateien von Apache, PHP-FPM und Nextcloud prüfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit                                                                                             </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellung von PHP 8.2 auf PHP 8.4-fpm für Nextcloud 32 ist unter Raspberry Pi OS schnell erledigt. Wichtig ist vor allem, die benötigten PHP-Module zu installieren und anschließend die alte FPM-Konfiguration sauber durch die neue zu ersetzen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2026/04/02/php-8-4-fpm-fuer-nextcloud-33/">PHP 8.4 FPM für Nextcloud 33</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Raspberry Pi OS Bookworm -&gt; Trixie</title>
		<link>https://intux.de/2026/03/28/raspberry-pi-os-bookworm-trixie/</link>
					<comments>https://intux.de/2026/03/28/raspberry-pi-os-bookworm-trixie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 05:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anfang Oktober 2025 hat das Raspberry Pi OS ein Upgrade auf Version 13 mit dem Codenamen Trixie erhalten. Dies setzt die Serverbetreiber wieder einmal mächtig unter Druck, obwohl Bookworm noch weitere Jahre unterstützt wird. Die Entwickler empfehlen eine Neuinstallation. Es ist immer von Vorteil, ein Betriebssystem wie im Falle von Trixie neu und somit sauber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2026/03/28/raspberry-pi-os-bookworm-trixie/">Raspberry Pi OS Bookworm -&gt; Trixie</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Anfang Oktober 2025 hat das Raspberry Pi OS ein Upgrade auf Version 13 mit dem Codenamen <em><strong>Trixie</strong></em> erhalten. Dies setzt die Serverbetreiber wieder einmal mächtig unter Druck, obwohl <strong><em>Bookworm</em></strong> noch weitere Jahre unterstützt wird. Die Entwickler empfehlen eine Neuinstallation. Es ist immer von Vorteil, ein Betriebssystem wie im Falle von Trixie neu und somit sauber aufzusetzen. Da ich aber seit Jahren eine gut funktionierende Nextcloud-Instanz auf meinem Raspberry Pi pflege, die ich in meinem Alltag produktiv einsetze, wäre es zu schade, noch einmal ganz von vorn anfangen zu müssen. Aus diesem Grund war ich auf der Suche nach einem funktionierenden Tutorial für das anstehende OS-Upgrade. Schon beim Umstieg auf <a href="https://intux.de/2024/04/30/raspberry-pi-os-bullseye-bookworm/">Bookworm</a> war der Blog von <strong>Sascha Syring</strong> sehr hilfreich. Also hoffte ich auch dieses Mal, wieder hier fündig zu werden. Der Artikel „<a href="https://www.sascha-syring.net/raspberry-pi-os-update-von-bookworm-12-auf-trixie-13/" type="link" id="https://www.sascha-syring.net/raspberry-pi-os-update-von-bookworm-12-auf-trixie-13/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Raspberry Pi OS – Update von Bookworm (12) auf Trixie (13)</a>“ von Sascha beschreibt einmal mehr die genaue Vorgehensweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich konnte somit alles 1:1 mit meinem System umsetzen. Hier nun alle Schritte mit den entsprechenden Erläuterungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor es jedoch losgeht, noch ein wichtiger Hinweis:</p>



<p class="has-vivid-red-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-23561f60c666813a62a4a326840e6f2b wp-block-paragraph"><strong>Denkt bitte daran, vorher ein Backup zu erstellen! Das Upgrade birgt nicht zu unterschätzende Gefahren.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Upgrade auf Trixie</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst sollte man dafür sorgen, das System inklusive Kernel und aller Abhängigkeiten auf den neuesten Stand zu bringen. Hierzu führt man folgenden Befehl aus:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt update &amp;&amp; sudo apt full-upgrade</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitend wurde in meinem Fall die alte PHP-Fremd-Quelle deaktiviert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu setzt man eine Raute (#) vor den Eintrag, öffnet dazu die <strong>php.list</strong> mit einem Editor</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/apt/sources.list.d/php.list</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">und kommentiert die Zeile entsprechend aus:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">#deb https://packages.sury.org/php/ bullseye main</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach werden die hauseigenen Quellen des Raspberry Pi OS auf <em>Trixie</em> umgestellt:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/apt/sources.list</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Hierzu wird in allen Quellen wie folgt <em>bookworm</em> durch <em>trixie</em> ersetzt:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">deb http://deb.debian.org/debian trixie main contrib non-free non-free-firmware
deb http://security.debian.org/debian-security trixie-security main contrib non-free non-free-firmware
deb http://deb.debian.org/debian trixie-updates main contrib non-free non-free-firmware</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gleiche führt man analog hier durch:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/apt/sources.list.d/raspi.list</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">deb http://archive.raspberrypi.org/debian/ trixie main</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da beim ersten Versuch des Upgrades noch einiges schieflief, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Entfernen folgender Pakete für das Gelingen extrem wichtig ist!</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt purge -y raspberrypi-ui-mods
sudo apt purge -y lxplug-batt
sudo apt purge -y lxplug-cpu</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ist dies erledigt, startet man via</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt update &amp;&amp; sudo apt full-upgrade</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">das eigentliche Upgrade. Hierzu ist noch zu erwähnen, dass bei den Abfragen zu alten Konfigurationen diese erhalten bleiben sollen. An diesen Stellen also bitte immer die Vorgabe (N) während der Installation wählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pakete <strong>rpd-wayland-all</strong> und <strong>rpd-x-all</strong> werden noch nachinstalliert:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt install rpd-wayland-all rpd-x-all</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgeräumt wird mit:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt autoremove
sudo apt clean</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">und das System wird neu gestartet:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo reboot now</pre></div>



<h2 class="wp-block-heading">Überprüfung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Neustart sollte der Befehl</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo cat /etc/os-release</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">nun Folgendes ausgeben:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">PRETTY_NAME="Debian GNU/Linux 13 (trixie)"
NAME="Debian GNU/Linux"
VERSION_ID="13"
VERSION="13 (trixie)"
VERSION_CODENAME=trixie
DEBIAN_VERSION_FULL=13.4
ID=debian
HOME_URL="https://www.debian.org/"
SUPPORT_URL="https://www.debian.org/support"
BUG_REPORT_URL="https://bugs.debian.org/"</pre></div>



<h2 class="wp-block-heading">Feintuning</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da der NetworkManager nach dem Neustart noch nicht arbeitet, sollte er mit</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo systemctl enable NetworkManager &amp;&amp; sudo systemctl start NetworkManager</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">aktiviert und gestartet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PHP-Quelle wieder einbinden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang der Anleitung hatte ich die PHP-Quelle auskommentiert. Das machen wir nun wieder rückgängig. Erscheint nun nach einem Update der Hinweis, dass der zugehörige Schlüssel abgelaufen ist, löscht man diesen, lädt den aktuellen herunter und liest ihn neu ein.</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo rm -f /usr/share/keyrings/deb.sury.org-php.gpg
sudo curl -sSLo /etc/apt/trusted.gpg.d/sury-php.gpg https://packages.sury.org/php/apt.gpg</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Paketquellen werden nun abermals eingelesen und das System aktualisiert:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt update &amp;&amp; sudo apt upgrade</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Da die PHP-Quelle allerdings noch nicht für <em>Trixie</em> optimiert ist, ersetzt man auch hier <em>bookworm</em> bzw. <em>bullseye</em> durch <em>trixie</em>:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo nano /etc/apt/sources.list.d/php.list</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">#deb https://packages.sury.org/php/ bullseye main</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Mal werden die Paketquellen eingelesen und das System aktualisiert:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt update &amp;&amp; sudo apt upgrade</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ist dies geschehen, ist das Upgrade von Raspberry Pi OS Version 12 auf 13 abgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Erfolg bei der Umsetzung!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesundheit der Festplatte überprüfen</title>
		<link>https://intux.de/2026/02/09/gesundheit-der-festplatte-ueberpruefen/</link>
					<comments>https://intux.de/2026/02/09/gesundheit-der-festplatte-ueberpruefen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Gesundheitszustand einer Festplatte im Blick zu behalten. Wie man fehlerhafte Sektoren erkennt, habe ich im Artikel „Überprüfung auf fehlerhafte Sektoren“ erläutert. Eine weitere Möglichkeit bietet die Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology, kurz S.M.A.R.T., die es ermöglicht, HDDs und SSDs zu überwachen. Diese Daten können je nach Ausstattung der Festplatten und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist grundsätzlich sinnvoll, den Gesundheitszustand einer Festplatte im Blick zu behalten. Wie man fehlerhafte Sektoren erkennt, habe ich im Artikel „<a href="https://intux.de/2026/01/15/ueberpruefung-auf-fehlerhafte-sektoren/">Überprüfung auf fehlerhafte Sektoren</a>“ erläutert. Eine weitere Möglichkeit bietet die <strong>S</strong>elf-<strong>M</strong>onitoring, <strong>A</strong>nalysis and <strong>R</strong>eporting <strong>T</strong>echnology, kurz S.M.A.R.T., die es ermöglicht, <strong>HDDs</strong> und <strong>SSDs</strong> zu überwachen. Diese Daten können je nach Ausstattung der Festplatten und des Betriebssystems ausgelesen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hierfür wird auf Linux-Systemen das Tool <strong>smartmontools</strong> benötigt. Die ausgelesenen Daten liefern wertvolle Hinweise auf mögliche Probleme mit dem Medium – bevor es zu einem Ausfall kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unter Debian-basierten Systemen ist smartmontools in den Paketquellen enthalten und schnell installiert:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt install smartmontools</pre></div>



<h3 class="wp-block-heading">S.M.A.R.T.-Werte abfragen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um die aktuellen Werte eines Laufwerks auszulesen, genügt folgender Befehl:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo smartctl -a /dev/sdX</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>/dev/sdX</strong> steht dabei stellvertretend für das jeweilige Laufwerk, etwa <strong>/dev/sda</strong> oder <strong>/dev/nvme0n1</strong> für NVMe-SSDs. Die Option -a sorgt dafür, dass alle verfügbaren Informationen ausgegeben werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: <strong>sdX</strong> ist ein Platzhalter und muss durch die tatsächliche Bezeichnung des zu prüfenden Laufwerks ersetzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was die Ausgabe verrät</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgabe von <strong>smartctl</strong> ist recht umfangreich und auf den ersten Blick etwas unübersichtlich. Neben allgemeinen Informationen wie Modell, Firmware-Version und Seriennummer finden sich dort auch die sogenannten <strong>S.M.A.R.T.-Attribute</strong>. Diese zeigen unter anderem wichtige Messwerte wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den allgemeinen Gesundheitszustand (<strong>SMART overall-health self-assessment test result</strong>)</li>



<li>die Temperatur des Laufwerks (<strong>Temperature</strong>)</li>



<li>die Verfügbare Reserve (<strong>Available Spare</strong>)</li>



<li>den Reserve-Schwellenwert (<strong>Available Spare Threshold</strong>)</li>



<li>die verbrauchte Lebensdauer (<strong>Percentage Used</strong>)</li>



<li>die gelesenen Dateneinheiten (<strong>Data Units Read</strong>)</li>



<li>die geschriebenen Dateneinheiten (<strong>Data Units Written</strong>)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo smartctl -a /dev/nvme0n1</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">...
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
Temperature: 45 Celsius
Available Spare: 100%
Available Spare Threshold: 50%
Percentage Used: 4%
Data Units Read: 37.885.790 [19,3 TB]
Data Units Written: 28.019.142 [14,3 TB]
...</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine kurze Abfrage des Gesundheitszustands reicht hingegen:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo smartctl -H /dev/sdX</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo smartctl -H /dev/nvme0</pre></div>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">...
SMART overall-health self-assessment test result: PASSED
...</pre></div>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit smartctl hat man unter Linux ein mächtiges Werkzeug zur Hand, um die Gesundheit von Laufwerken zu prüfen. Gerade bei älteren Festplatten lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die S.M.A.R.T.-Werte. Im Ernstfall können sie vor Datenverlust warnen – und geben den entscheidenden Anstoß, ein Backup nicht weiter aufzuschieben.</p>
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		<title>Überprüfung auf fehlerhafte Sektoren</title>
		<link>https://intux.de/2026/01/15/ueberpruefung-auf-fehlerhafte-sektoren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festplatten unterliegen einem natürlichen Verschleiß. Mit der Zeit können sogenannte Bad Sektoren entstehen – fehlerhafte Speicherbereiche, die nicht mehr zuverlässig gelesen oder beschrieben werden können. Eine regelmäßige Überprüfung kann helfen, Datenverlust frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Was sind Bad Sektoren? Bad Sektoren sind physisch oder logisch beschädigte Bereiche auf einem Datenträger. Physische Defekte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Festplatten unterliegen einem natürlichen Verschleiß. Mit der Zeit können sogenannte <em>Bad Sektoren</em> entstehen – fehlerhafte Speicherbereiche, die nicht mehr zuverlässig gelesen oder beschrieben werden können. Eine regelmäßige Überprüfung kann helfen, Datenverlust frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Bad Sektoren?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bad Sektoren sind physisch oder logisch beschädigte Bereiche auf einem Datenträger. Physische Defekte entstehen durch Abnutzung, mechanische Schäden oder Produktionsfehler. Logische Bad Sektoren hingegen resultieren meist aus Softwareproblemen oder Stromausfällen und lassen sich mitunter korrigieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Analysewerkzeuge unter Linux</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Linux bietet verschiedene Werkzeuge zur Analyse und Erkennung defekter Sektoren. Eines der bekanntesten Tools ist <strong>badblocks</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein einfacher Check lässt sich wie folgt durchführen:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo badblocks -vsn /dev/sdX</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ersetzt man dabei <strong>/dev/sdX</strong> durch das entsprechende Gerät, erhält man einen Überblick über den Zustand der Sektoren. Hierbei sucht badblocks gezielt nach defekten Blöcken der Festplatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei sollte beachtet werden, dass dieser Vorgang – je nach Größe des Datenträgers – einige Zeit in Anspruch nehmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die regelmäßige Analyse auf Bad Sektoren ist ein wichtiger Bestandteil der Systempflege. Frühzeitig erkannte Fehler ermöglichen rechtzeitige Backups und gegebenenfalls den Austausch der betroffenen Hardware. Open-Source-Werkzeuge wie badblocks bieten unter Linux zuverlässige Möglichkeiten zur Diagnose – ganz ohne proprietäre Software.</p>
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		<title>Metadaten aus Fotos entfernen</title>
		<link>https://intux.de/2026/01/13/metadaten-aus-fotos-entfernen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Webserver]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
		<category><![CDATA[World Wide Web]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manch ein Leser kennt das vielleicht: Das CMS WordPress, mit dem man sich eigentlich gut auskennt, verhält sich plötzlich ganz anders als gewohnt. Meist hat das natürlich einen Grund. Neulich bin ich auf ein solches Verhalten gestoßen, als ich Bilder, die mir von einem Fotografen übergeben wurden, in WordPress zur Weiterverarbeitung hochladen wollte. Zuvor hatte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manch ein Leser kennt das vielleicht: Das CMS WordPress, mit dem man sich eigentlich gut auskennt, verhält sich plötzlich ganz anders als gewohnt. Meist hat das natürlich einen Grund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neulich bin ich auf ein solches Verhalten gestoßen, als ich Bilder, die mir von einem Fotografen übergeben wurden, in WordPress zur Weiterverarbeitung hochladen wollte. Zuvor hatte ich die Größen der <a href="https://intux.de/2025/10/28/mehrfachumbenennung-von-dateien/">Dateien in einer Stapelverarbeitung über das Terminal</a> angepasst. Danach habe ich die <a href="https://intux.de/2025/10/28/mehrfachumbenennung-von-dateien/">Dateinamen nach bestimmten Vorgaben</a> umbenannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem das erledigt war, habe ich das Bildmaterial in die Mediathek der Webseite hochgeladen. Dabei fiel mir auf, dass die Bezeichnungen der Bilder nicht den neuen Dateinamen entsprachen. Stattdessen trugen sie die Bezeichnung der Veranstaltung, bei der sie aufgenommen wurden. Ein Löschen und erneutes Hochladen der Fotos konnte das Problem nicht beheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell lag der Verdacht nahe, dass in den Bilddateien selbst noch Informationen gespeichert waren, die von WordPress beim Hochladen automatisch übernommen wurden. Im konkreten Fall handelte es sich um Metadaten in der IPTC-Kopfzeile. Bei knapp 100 Bildern wäre es sehr aufwendig gewesen, diese Angaben manuell zu entfernen. Eine Lösung über eine Stapelverarbeitung war daher naheliegend, am besten direkt über das Terminal unter Ubuntu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise gibt es eine einfache Möglichkeit, solche eingebetteten Informationen automatisch aus den Dateien zu entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor muss allerdings das Paket <strong>libimage-exiftool-perl</strong> installiert werden. </p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">sudo apt install libimage-exiftool-perl</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wird folgender Befehl im Verzeichnis, in dem die zu bearbeitenden Bilder liegen, ausgeführt:</p>



<div class="wp-block-urvanov-syntax-highlighter-code-block"><pre class="urvanov-syntax-highlighter-plain-tag">exiftool -all= *.jpg</pre></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser sorgt dafür, dass die Dateiendungen der Originalbilder in <em>.jpg_original</em> geändert und die Metadaten aus den eigentlichen Bilddateien entfernt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim anschließenden Upload in WordPress wurden die Bildbezeichnungen wie gewünscht angezeigt – also die neuen Dateinamen mit passender Nummerierung.</p>
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		<title>Trixie ohne SSH</title>
		<link>https://intux.de/2026/01/04/trixie-ohne-ssh/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 15:11:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die im Oktober 2025 erschienene Neuauflage des Raspberry Pi OS, basierend auf Debian 13 „Trixie“, dürfte einige Nutzer überrascht haben. In den Medien wurde darüber nur wenig berichtet – auch an mir war die Veröffentlichung zunächst vorbeigegangen. Trotzdem habe ich nicht gezögert, das neue System mithilfe des Raspberry Pi Imager auf eine microSD-Karte zu schreiben. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2026/01/04/trixie-ohne-ssh/">Trixie ohne SSH</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die im Oktober 2025 erschienene Neuauflage des Raspberry Pi OS, basierend auf <strong><a href="https://www.debian.org/index.de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Debian 13 „Trixie“</a></strong>, dürfte einige Nutzer überrascht haben. In den Medien wurde darüber nur wenig berichtet – auch an mir war die Veröffentlichung zunächst vorbeigegangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem habe ich nicht gezögert, das neue System mithilfe des <strong><a href="https://github.com/raspberrypi/rpi-imager" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Raspberry Pi Imager</a></strong> auf eine microSD-Karte zu schreiben. Ziel war es wie gewohnt, eine sogenannte headless-Installation vorzubereiten – also ohne Monitor und Tastatur. Die weitere Einrichtung sollte anschließend bequem per <strong>SSH</strong> (Secure Shell) erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorgang wurde auf einem Notebook mit <strong>Ubuntu 24.04 LTS</strong> und dem über die Paketverwaltung installierten Raspberry Pi Imager (Version 1.8.5) durchgeführt. Nach dem Flashen wurden die Karte in den Raspberry Pi eingesetzt und das System gestartet. Doch eine Verbindung per SSH war danach nicht möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ursache und Lösung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursache für dieses Verhalten war schnell gefunden: Raspberry Pi OS 13 erfordert für die korrekte Vorkonfiguration den Raspberry Pi Imager in <strong>Version 2.0</strong> oder höher. Und genau hier beginnt das Problem – zumindest für Linux-Nutzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während <strong>Windows-Nutzer</strong> den neuen Imager bereits komfortabel nutzen können, hinkt die Linux-Unterstützung deutlich hinterher. Bislang steht weder ein aktuelles .deb-Paket noch eine Snap-Version zur Verfügung. Das sorgt in der Linux-Community verständlicherweise für Kopfschütteln – gerade bei einem Projekt wie dem Raspberry Pi, das tief in der Open-Source-Welt verwurzelt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>AppImage als Ausweg</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise bietet der Entwickler ein <strong><a href="https://downloads.raspberrypi.com/imager/imager_latest_amd64.AppImage" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AppImage</a></strong> des neuen Imagers an. Dieses lässt sich unter Ubuntu und anderen Distributionen unkompliziert starten – ganz ohne Installation. Damit ist es wie gewohnt möglich, WLAN-Zugangsdaten und SSH vor dem ersten Start zu konfigurieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Raspberry Pi OS 13 „Trixie“ headless nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass der Imager in Version 2.0 oder neuer verwendet wird. Für Linux-Nutzer führt der Weg aktuell nur über das bereitgestellte AppImage. Es bleibt zu hoffen, dass die offizielle Paketunterstützung für Linux bald nachgereicht wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2026/01/04/trixie-ohne-ssh/">Trixie ohne SSH</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
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		<title>Frohes Fest!</title>
		<link>https://intux.de/2025/12/24/frohes-fest-2025/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Dec 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[intux]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich wünsche allen Besuchern des Blogs&#160;intux.de ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2025/12/24/frohes-fest-2025/">Frohes Fest!</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche allen Besuchern des Blogs&nbsp;<a href="https://intux.de/">intux.de</a> ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026.</p>
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		<item>
		<title>Hacking &#038; Security: Das umfassende Handbuch</title>
		<link>https://intux.de/2025/12/15/hacking-security-das-umfassende-handbuch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Lüttig]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Hacking]]></category>
		<category><![CDATA[Kali Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
		<category><![CDATA[World Wide Web]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Hacking &#38; Security: Das umfassende Handbuch“ von Michael Kofler, Roland Aigner, Klaus Gebeshuber, Thomas Hackner, Stefan Kania, Frank Neugebauer, Peter Kloep, Tobias Scheible, Aaron Siller, Matthias Wübbeling, Paul Zenker und André Zingsheim ist 2025 in der 4., aktualisierten und erweiterten Auflage im Rheinwerk Verlag erschienen und umfasst 1271 Seiten. Ein Buchtitel, der bereits im Namen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2025/12/15/hacking-security-das-umfassende-handbuch/">Hacking &amp; Security: Das umfassende Handbuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„<a href="https://www.rheinwerk-verlag.de/hacking-und-security-das-umfassende-handbuch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em>Hacking &amp; Security: Das umfassende Handbuch</em></strong></a>“ von <strong>Michael Kofler, Roland Aigner, Klaus Gebeshuber, Thomas Hackner, Stefan Kania, Frank Neugebauer, Peter Kloep, Tobias Scheible, Aaron Siller, Matthias Wübbeling, Paul Zenker und André Zingsheim</strong> ist 2025 in der 4., aktualisierten und erweiterten Auflage im <a href="https://www.rheinwerk-verlag.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Rheinwerk Verlag</strong></a> erschienen und umfasst 1271 Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Buchtitel, der bereits im Namen zwei gegensätzliche Extreme vereint: <em>Hacking</em> und <em>Security</em>. Dieser Lesestoff richtet sich nicht an ein breites Publikum, wohl aber an all jene, die Wert auf <em>digitale Sicherheit</em> legen – sei es im Internet, auf Servern, PCs, Notebooks oder mobilen Endgeräten. Gleichzeitig kann dieses umfassende Nachschlagewerk auch als Einstieg in eine Karriere im Bereich <em>Ethical Hacking</em> dienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch ist in drei inhaltlich spannende und klar strukturierte Teile gegliedert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TEIL I – Einführung und Tools</strong> erläutert, warum es unerlässlich ist, sich sowohl mit <em>Hacking</em> als auch mit <em>Security</em> auseinanderzusetzen. Nur wer versteht, wie Angreifer vorgehen, kann seine Systeme gezielt absichern und Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, die potenzielle Angriffe wirksam abwehren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Behandelt werden unter anderem praxisnahe Übungsmöglichkeiten sowie <em>Penetrationstests</em> auf speziell dafür eingerichteten Testsystemen. Ziel ist es, typische Angriffsabläufe nachzuvollziehen und daraus wirksame Schutzkonzepte abzuleiten. Einen zentralen Stellenwert nimmt dabei das speziell für Sicherheitsanalysen entwickelte Betriebssystem <strong><a href="https://www.kali.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kali Linux</a></strong> ein, das in diesem Zusammenhang ausführlich vorgestellt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="450" src="https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-800x450.png" alt="Kali Linux – Simulation eines erfolgreichen Angriffs auf SSH" class="wp-image-28862" srcset="https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-800x450.png 800w, https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-300x169.png 300w, https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-768x432.png 768w, https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-747x420.png 747w, https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-150x84.png 150w, https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222-696x392.png 696w, https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/news-1222.png 1024w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kali Linux – Simulation eines erfolgreichen Angriffs auf SSH</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TEIL II – Hacking und Absicherung</strong> widmet sich intensiv den beiden zentralen Themenbereichen <em>Hacking</em> und <em>Security</em>. Es werden unterschiedliche Angriffsszenarien analysiert und typische Schwachstellen aufgezeigt. Besonders hervorgehoben wird dabei die Bedeutung der <em>Festplattenverschlüsselung</em>, um den unbefugten Zugriff auf sensible Daten zu verhindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Einsatz starker Passwörter in Kombination mit <em>Zwei-Faktor-Authentifizierung</em> (2FA) gehört heute zum Sicherheitsstandard. Dennoch lauern Gefahren im Alltag: Wird ein Rechner unbeaufsichtigt gelassen oder eine Sitzung nicht ordnungsgemäß beendet, kann etwa ein präparierter USB-Stick mit Schadsoftware gravierende Schäden verursachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Server-Betreiber stehen zudem unter permanentem Druck durch neue Bedrohungen aus dem Internet. Das Buch bietet praxisnahe Anleitungen zur Härtung von <em>Windows- und Linux-Servern</em> – beispielsweise durch den Einsatz von Tools wie <em>Fail2Ban</em>, das automatisiert <em>Brute-Force-Angriffe</em> erkennt und unterbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Kernthema ist die Verschlüsselung von Webverbindungen. Moderne Browser weisen inzwischen deutlich auf unsichere HTTP-Verbindungen hin. Die Übertragung sensibler Daten ohne HTTPS birgt erhebliche Risiken – etwa durch <em>Man-in-the-Middle-Angriffe</em>, bei denen Informationen abgefangen oder manipuliert werden können.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" src="https://intux.de/wp-content/uploads/2025/12/Man-in-the-Middle-Angriff.png" alt="Man-in-the-Middle-Angriff" class="wp-image-28892"/></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Abgerundet wird das Kapitel durch eine ausführliche Betrachtung von Angriffsmöglichkeiten auf weit verbreitete <em>Content-Management-Systeme</em> (CMS) wie <em>WordPress</em>, inklusive praxisnaher Hinweise zur Absicherung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>TEIL III – Cloud, Smartphones, IoT</strong> widmet sich der Sicherheit von <em>Cloud-Systemen</em>, <em>mobilen Endgeräten</em> und dem <em>Internet of Things</em> (IoT). Unter dem Leitsatz <em>„Die Cloud ist der Computer eines anderen“</em> wird aufgezeigt, wie stark Nutzerinnen und Nutzer bei der Verwendung externer Dienste tatsächlich abhängig sind. Besonders bei Cloud-Angeboten amerikanischer Anbieter werden bestehende <em>geopolitische Risiken</em> oft unterschätzt – obwohl sie spätestens seit den Enthüllungen von <em>Edward Snowden</em> nicht mehr zu ignorieren sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbst wenn Rechenzentren innerhalb Europas genutzt werden, ist das kein Garant für Datenschutz. Der Zugriff durch Dritte – etwa durch Geheimdienste – bleibt unter bestimmten Umständen möglich. Als datenschutzfreundliche Alternative wird in diesem Kapitel <em>Nextcloud</em> vorgestellt: ein in Deutschland entwickeltes Cloud-System, das sich auf eigenen Servern betreiben lässt. Hinweise zur Installation und Konfiguration unterstützen den Einstieg in die selbstbestimmte Datenverwaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich für mehr <em>digitale Souveränität</em> entscheidet, übernimmt zugleich Verantwortung – ein Aspekt, dem im Buch besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Ergänzend werden praxisnahe Empfehlungen zur Absicherung durch <em>Zwei- </em>oder <em>Multi-Faktor-Authentifizierung</em> (2FA/MFA) gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Thema sind <em>Sicherheitsrisiken bei mobilen Geräten</em> und <em>IoT-Anwendungen</em>. Besonders kritisch: schlecht gewartete IoT-Server, die oft im Ausland betrieben werden und ein hohes Angriffspotenzial aufweisen. Auch hier werden konkrete Gefahren und Schutzmaßnahmen anschaulich dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch umfasst insgesamt 24 Kapitel.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einführung</li>



<li>Kali Linux</li>



<li>Hacking-Tools</li>



<li>Hacking lernen</li>



<li>Bug-Bounty-Programme</li>



<li>Offline Hacking</li>



<li>Passwörter</li>



<li>IT-Forensik</li>



<li>WLAN, Bluetooth und SDR</li>



<li>Angriffsvektor USB-Schnittstelle</li>



<li>Externe Sicherheitsüberprüfungen</li>



<li>Penetration-Testing</li>



<li>Windows Server absichern</li>



<li>Active Directory</li>



<li>Linux absichern</li>



<li>Sicherheit bei Samba-Fileservern</li>



<li>Sicherheit von Webanwendungen</li>



<li>Intrusion-Detection-Systeme</li>



<li>Software-Exploitation</li>



<li>Sichere KI-Anwendungen</li>



<li>Sicherheit in der Cloud</li>



<li>Microsoft 365 sicher betreiben</li>



<li>Mobile Security</li>



<li>IoT-Sicherheit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Leseprobe</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/gxmedia.galileo-press.de/leseproben/6138/leseprobe_rheinwerkverlag_hacking_amp_security_%E2%80%93_das_umfassende_handbuch.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leseprobe</a></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch bietet einen fundierten und praxisnahen Einstieg in die Welt von <em>IT-Sicherheit</em> und <em>Hacking</em>. Es richtet sich gleichermaßen an interessierte Einsteiger als auch an fortgeschrittene Anwender, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Besonders gelungen ist die Verbindung technischer Grundlagen mit konkreten Anwendungsszenarien – vom Einsatz sicherer Tools über das Absichern von Servern bis hin zur datenschutzfreundlichen Cloud-Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich ernsthaft mit Sicherheitsaspekten in der digitalen Welt auseinandersetzen möchte, findet in diesem Werk einen gut strukturierten Leitfaden, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zum eigenständigen Handeln motiviert. Ein empfehlenswertes Nachschlagewerk für alle, die <em>digitale Souveränität</em> nicht dem Zufall überlassen wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://intux.de/2025/12/15/hacking-security-das-umfassende-handbuch/">Hacking &amp; Security: Das umfassende Handbuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://intux.de">intux.de</a>.</p>
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