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	<description>Reiseblog über unsere Reisen mit dem Wohnmobil</description>
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		<title>Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 6</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 13:22:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Litauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241110_144043-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>Nachdem wir unser Hab und Gut wieder in der Büchse verstaut hatten hieß es Abschied nehmen. Und so erholsam es auch war. Ich hatte genug in diversen Saunen geschwitzt und war bereit mich wieder dem nasskalten Wetter zu stellen. Über eine gut befahrbare Schotterpiste ging es nach Lettland. Wir machten dann bei tatsächlich nasskaltem ekligen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-6/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 6</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241110_144043-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><p class="western" align="left">Nachdem wir unser Hab und Gut wieder in der Büchse verstaut hatten hieß es Abschied nehmen. Und so erholsam es auch war. Ich hatte genug in diversen Saunen geschwitzt und war bereit mich wieder dem nasskalten Wetter zu stellen.</p>
<p class="western" align="left">Über eine gut befahrbare Schotterpiste ging es nach Lettland. Wir machten dann bei tatsächlich nasskaltem ekligen Wetter eine kleine Wanderung zu den Sandsteinfelsen am Fluss Gauja.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9403" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_112443-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Als wir den Parkplatz verließen war plötzlich ein Baum auf <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">der</span></span></span> einzigen Zufahrtsstraße gelandet. Den hatte wohl der Wind umgeweht. Umfahren war nicht möglich und mit unserer kleinen Handsäge könnten wir unmöglich den dicken Baumstamm zerteilen. Also prüften wir alle vorhanden Karten und fanden sogar einen schmal eingezeichneten Pfad. Er war zunächst etwas zugewachsen, so dass der Einstieg nicht leicht zu finden war. Aber laut all unserer Informationen sollte er direkt zur Straße führen. Also trauten wir uns hinein. Haben ja schließlich ein Offroad fähiges Gefährt. Wir mussten ein wenig manövrieren und der Untergrund war teilweise eher rutschig schlammig. Aber wir kamen gut voran. Und landeten, als der Bewuchs sich lichtete auf der Rückwärtigen Seite eines Gehöftes. Da wir ungern über fremder Leute Grundstück fahren diskutierten wir kurz, ob wir umkehren sollten. Aber die Aussicht <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">den</span></span></span> unschönen Weg wieder zurück zu fahren und dann immer noch hinter dem Baum stehen bleiben zu müssen war ja auch nicht verlocken. So tasteten wir uns langsam vorwärts. Plötzlich schoss ein sehr aggressiv bellender Wachhund auf unser Auto zu. Wir hielten kurz, um zu schauen, ob Bewohner herauskämen, dem wir die Situation schildern könnten. Es kam jedoch niemand und unser Mut reichte nicht aus auszusteigen und dem sehr bösartig bellenden Hund näher zu begegnen. Also fuhren wir ganz langsam weiter über die Auffahrt zur Hauptstraße und mussten immer wieder darauf achten den Wachhund nicht versehentlich zu überfahren. Der war verständlicherweise etwas aufgedreht, konnte dann aber schließlich für sich verbuchen, dass er uns erfolgreich vertrieben hat.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-scaled.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9404" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241101_145411-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Wir konnten unsere Fahrt dann über die normalen Straßen fortführen. Der Sturm hielt an und so suchten wir uns für die Nacht ein relativ windgeschütztes Plätzchen an einem See. Dieser war aber wohl bei den örtlichen Jugendlichen Autoposern bekannt und so fuhren dort bis spät in die Nacht diverse Poser umher, die nach gemeisterter holpriger Zufahrt an dem Parkplatz Kreise drehten und wieder verschwanden. Wir fühlten uns zwar nicht unsicher oder bedroht, waren jedoch etwas genervt von den Fernlichtern, der lauten Musik und dem Motorengeheul, wenn mal wieder auf dem weichen Untergrund die Reifen durchdrehen durften.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-scaled.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9405" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241102_110850-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Wir sind am nächsten über ein paar kleinere Straßen bis nach Cesik gefahren. Bei Temperaturen von 2 Grad haben wir einen kleinen Stadtrundgang gemacht. Danach wurde es bei dem eisigen Wind zu kalt und ungemütlich, so dass wir die alte Inselburg Araisi besuchten. Die befestige Inselsiedlung war quasi eine Art Freilichtmuseum und so hatten wir die Gelegenheit ein wenig Historie und Kultur zu erleben.</p>
<p class="western" align="left">Weiter ging es im Programm mit alten Felsenwohnungen und einer per Wasserströmung betriebenen Fähre bei Ligatne. Diese war in Betrieb und als wir dort waren, konnten wir beobachten wie ein Fahrzeug zum anderen Ufer geschifft wurde. Irre, dass diese alte Technik noch genutzt wird. Aber ist halt auch effektiv und unabhängig von Strom etc. &#8211; also immer verfügbar, sofern der Fluss Wasser führt.</p>
<p class="western" align="left">Aufgrund des anhaltenden Sturmes und der Gefahr von Windbruch dauerte es etwas länger, bis wir uns auf einen Stellplatz für die Nacht einigen konnten. Dann verbrachten wir aber eine einsame und ruhige Zeit dort.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9406" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241103_105148-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Für diesen Tag hatten wir uns wieder etwas Kultur herausgesucht. Wir wollten die Guttmann Höhlen besuchen. Da das Wetter wieder sehr regnerisch und kalt war, wurde aus der geplanten weiteren Wanderung jedoch nur ein kurzer Spaziergang. Wir wollten dann über eine Treppe den Hügel hinauf, mussten wegen des maroden Zustandes jedoch nach einigen Höhenmetern umkehren. Mit Hund auf dem Arm, morschen Geländern, wackelnden oder gänzlich fehlenden Brettern war das einfach nicht machbar.</p>
<p class="western" align="left">Um dem Wetter zu entfliehen fuhren wir Richtung Ostseeküste. Dort besuchten wir zunächst die Weiße Düne und fuhren dann weiter bis Riga. Nachdem wir uns einmal quer durch den Berufsverkehr mit den nervigen Straßenbahnen gequält hatten, kamen wir auf einen Platz bei einem Camping und Yachtclub unter. Da wir erschöpft vom Tag waren und keine Lust mehr auf Kochen hatten, bestellten wir kurzerhand eine Pizza beim Lieferdienst. Man muss halt auch mal dekadent sein. Anja hat zwar mehrfach über die App geflucht aber letztlich kam das bestellte Essen dann pünktlich am Tor des Platzes an.</p>
<p class="western" align="left">Die Nacht war sehr stürmisch und am nächsten Morgen hatten wir direkt ein wenig Hochwasser. Wo vorher noch eine Steinmole zu sehen war, gab es nun nur aufgepeitschte Wellen. Wir standen aber noch etwas weiter erhöht, so dass wir uns keine Sorgen machen mussten. Für uns ging es dann ohne Jule zu einer „Freetour“, <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">um die</span></span></span></span> Landeshauptstadt etwas näher kennenlernen zu könn<span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">en. Dabei nutzten wir für die Anreise e-Scooter. Das erste mal, dass wir solche Dinger benutzt haben. Und dann direkt mit Großstadtverkehr. Aber das hat uns riesig Spaß gemacht und war ganz unkompliziert per App zu buchen. Leider war die nächste Abstellzone ein paar Hundert Meter von dem Stellplatz entfernt. Aber wir sind ja auch gut zu Fuß.</span></span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9407" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9286-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Die Freetour war dann wieder sehr informativ und interessant. Wir haben natürlich noch etliche Tipps für weitere Besichtigungen erhalten und es gab auch die ein oder andere Ecke, die wir auch noch einmal auf eigene Faust erkunden wollten. Also buchten wir noch eine weitere Nacht auf dem Platz, um dies alles am Folgetag nachholen zu können.</span></span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">So hatten wir dann auch wieder einen guten Grund am nächsten Tag wieder mit den kleinen Scootern umher zu flitzen. Wir bestaunten eine prunkvolle orthodoxe Kirche, das Art Nouveau Viertel mit den fantastischen Fassaden </span></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">und folgten noch einem Stadtrundgang aus einem Reiseführer.</span></span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Nach so viel Kunst und Kultur wollten wir natürlich auch mal wieder mehr Natur sehen. Also fuhren wir am Folgetag zum Kap Kolka, wo wir kurz mit Jule am Strand umhertollen konnten, bevor auch schon die Nacht hereinbrach.</span></span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9409" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9307-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Am nächsten Morgen packten wir alles abfahrbereit zusammen und gingen dann noch auf eine kurze Wanderung zum Kap Kolka, wo der böige Wind dafür sorgte, dass man sehr gut den Treffpunkt der „zwei Meere“ (offene Ostsee und Rigaer Bucht) erkennen konnte. Die Ostsee mit hohen Wellen und die Rigaer Bucht, die fast spiegelglatt vor uns lag. </span></span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Dank Nachsaison war auch hier alles menschenleer und Jule durfte den Strand an langer Leine genießen. </span></span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Wir fuhren dann über holprige Straßen und vorbei an verlassenen alten Sowjet Baracken zu den größten Radioteleskopen Nordeuropas. Das war schon ein irrer Anblick.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9410" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241107_111438-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Unsere Mittagsrast hatten wir dann an dem ältesten Leuchtturm Lettlands. Der war natürlich schon renoviert, aber trotzdem noch sehenswert. In der Ortschaft Ventspils erledigten wir noch Einkäufe und gönnten uns leckere frische Churros in einem Cafe. Zur Kaffeezeit darf es halt auch mal Teilchen geben. Gut genährt suchten wir dann einen Stellplatz im Wald auf.</p>
<p class="western" align="left">Unser Reiseführer hatte eine weitere Wanderung am Strand angezeigt, so dass wir dies direkt am Morgen vollzogen. Es sollte vormittags noch trocken bleiben. Nachdem wir die Bewegung genossen hatten, ging es zu befestigten alten Artilleriestellungen bei Liepaja. Unglaublich, welche Massen an Beton und Stahl hier verbaut wurden.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9412" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241108_120212-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">In Liepaja machten wir rasch noch einen Abstecher zu einer weiteren orthodoxen Kirche, die einen dank der schieren Größe schon ehrfürchtig staunen ließ. Die alten U-Boot Bunker, waren für uns dann leider nicht zugänglich, so dass wir weiter gezogen sind. Und schon waren wir in Litauen.</p>
<p class="western" align="left">Hier war die Stellplatzsuche etwas schwierig, so dass wir letztlich auf einem Parkplatz neben einer wenig befahrenen kleinen Straße unter kamen.</p>
<p class="western" align="left">Am nächsten Morgen ging es direkt auf die kurische Nehrung. Die Fahrt mit der Fähre war unkompliziert und auch die Maut für die Straße der kurischen Nehrung war rasch beglichen. Zunächst ging es zu dem Hexenhügel. Hier konnte man auf einem Skulpturenpfad etliche toll geschnitzte <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Kunstwerke</span></span></span></span> mit geschichtlichem und mythischen Hintergrund bewundern. Schon beeindruckend, was einige Künstler aus alten Bäumen so alles herstellen können.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9413" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241109_103419-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Wir fuhren anschließend noch zur großen Düne an der russischen Grenze. Tatsächlich war hier trotz Nebensaison recht viel los. Insgesamt war die kurische Nehrung gut besucht und einige Autofahrer hatten es trotz schlechter Straßenverhältnisse (wofür wird wohl die Maut genutzt?) extrem eilig. Wir wollten uns dann noch etwas Ruhe gönnen und kehrten beim Sportboothafen am Stellplatz ein. Dort konnten wir mal wieder unser Wasser auffüllen, duschen und sogar Wäsche waschen.</p>
<p class="western" align="left">Die Fährfahrt zurück aufs Festland verpassten wir am nächsten morgen ganz knapp. Da jedoch ein 20 Minuten Takt herrschte, war die Wartezeit erträglich. Bei 1 Grad und kaltem Wind gingen wir in Klaipeda kurz in die Altstadt. Nachdem wir durchgefroren waren fuhren wir im gut beheizten Wagen zu einem Museum des kalten Krieges bei einer alten Atomwaffen Raketenbasis der Sowjets. Wir erfuhren viel über den kalten Krieg, das Wettrüsten, der Entwicklung der Raketentechnik und die Kuba Krise. Das Ganze in den unterirdischen Anlagen, wo wir dann auch bis zu einem Raketensilo gelangten. Es war so bedrückend dort unten. Selbst Jule (die ganz offiziell mit hinein durfte) schlich nur furchtsam durch die Gänge. Es war eine ganz komische Stimmung, und so waren wir alle froh, als wir zurück im Tageslicht waren. Anschließend suchten wir nur noch unser Nachtlager auf.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9414" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241111_110445-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Das heutige Ziel war der Berg der Kreuze. Es war noch immer bitter kalt und windig. Jule hatte das Glück, dass sie nicht mit zu den Kreuzen durfte. So konnte sie im Warmen warten, bis wir uns die unzähligen verschiedenen Kreuze näher angesehen hatten. Aus aller Herren Länder und mit gänzlich unterschiedlichem Aufwand gestaltete Kreuze waren hier zum Teil Wort wörtlich „aufgehäuft“ worden.</p>
<p class="western" align="left">Frisch geläutert fuhren wir dann nach Kaunas, wo wir nach einem kurzen Rundgang zum Essen in ein interessant aussehendes Restaurant einkehrten. Das Essen war so gut und preiswert wie erhofft. Anschließend quetschten wir uns durch den Berufsverkehr und die mehrspurigen Kreisverkehre.</p>
<p class="western" align="left">Aufgrund der Wetterlage und der erneut aufkommenden Reisemüdigkeit beschlossen wir dann den Weg nach Polen zu nehmen., wo wir auf einem Wanderparkplatz eine ruhige Nacht verbrachten.</p>
<p class="western" align="left">Morgens schoben wir noch eine kleine Wanderung ein, bevor es bis kurz hinter Lodz zu einer letzten Übernachtung ging.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9415" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9445-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">In dichtem Nebel fuhren wir weiter gen Heimat. An der Grenze zu Deutschland erwarteten uns dann noch einmal lange LKW Staus, die sich natürlich auf alle Fahrspuren auswirkten. Der typische Verkehr um Hamburg herum tat dann sein übriges, dass wir froh waren nachmittags wieder daheim sein und die Füße hochlegen zu können.</p>
<p class="western" align="left">Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Reise. Wir haben viel ausgelassen und wissen nun aber auch, wo wir gezielt noch einmal (bei besserem Wetter) hinfahren wollen. Wir haben keinen der 14.600 km bereut und sind sehr froh und dankbar, dass wir das praktisch pannenfrei und gesund erleben durften.</p>
<p class="western" align="left">Und natürlich freuen wir uns neben kleineren Ausfahrten auch auf die nächste größere Reise in 2025!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-6/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 6</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 12:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Estland]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9009-scaled.jpeg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>Um 05:45 Uhr ging dann der Wecker. Wir mussten ja pünktlich am Fährterminal sein. Wir mussten einmal quer durch Helsinki und einige verwinkelte Straßen, kamen aber noch vor dem offiziellen Check In am Schalter an. Wir wurden dann zunächst hinter einem anderen Wohnmobil hinterher gelotst und mussten dann etwas abseits warten. Das Einlaufen der Fähre...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-5/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 5</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9009-scaled.jpeg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><p class="western" align="left">Um 05:45 Uhr ging dann der Wecker. Wir mussten ja pünktlich am Fährterminal sein. Wir mussten einmal quer durch Helsinki und einige verwinkelte Straßen, kamen aber noch vor dem offiziellen Check In am Schalter an. Wir wurden dann zunächst hinter einem anderen Wohnmobil hinterher gelotst und mussten dann etwas abseits warten. Das Einlaufen der Fähre konnten wir dann recht gut beobachten. Nachdem wir dann auch heil im Bauch des Schiffes parken konnten suchten wir unsere Kabine. Aufgrund des Hundes hatten wir extra eine Hundekabine gebucht, da Jule sonst -ohne, dass wir sie zwischendurch hätten besuchen dürfen-, im Fahrzeug bleiben müsste. Leider klappte das mit dem Kabinenschlüssel per App nicht richtig, so dass wir uns erst einmal gemeinsam zum Informationsschalter und dann über mehrere Decks zurück zur Kabine begeben mussten. Da hatte Jule direkt schon die Nase voll.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9389" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_080750-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Während der Fahrt machten wir kurze Besichtigungen des Oberdecks, wo uns der Wind gehörig um die Nase wehte. Die Sicht auf Schären war leider ebenfalls eingeschränkt, so dass wir rasch zurück zur Kabine gingen und uns erst einmal ein wenig ausruhten.</p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir in Tallin angelegt hatten, wollte das direkt vor uns parkende Wohnmobil los. Musste wegen eines eng stehenden Pfeilers noch kurz zurücksetzen – und fuhr kurzerhand auf unsere Stoßstange auf. Bei uns war nichts passiert, aber die massive Stoßstange hatte durchaus eine Delle mit gerissener Außenhaut am Wohnmobil hinterlassen. Das störte den Fahrer aber nicht und so fuhren wir <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">umso vorsichtiger von der Fähre.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Wir hatten mit Helsinki so viel Großstadtflair, dass wir eher die Einsamkeit suchten. Daher verzichteten wir auf absichtliches Sightseeing und waren froh dem Lärm und Verkehr von Tallin entkommen zu können. Wir werden die Stadt einfach bei der nächsten Tour in der Gegend besuchen. Man muss ja auch für später noch Ziele haben.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Wir haben dann den Stellplatz bei dem versunkenen Gefängnis von Rummu aufgesucht. Eine wirklich beeindruckende Landschaft, die quasi als Naherholungszentrum hergerichtet war.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9390" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241019_131216-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Der Stellplatz selbst war noch nicht gänzlich fertig gestellt. Aber es standen Strom, WC, Dusche, Abwaschplatz und Entsorgung zur Verfügung. Für das nötige Knastfeeling sorgte die Zufahrt zum Gelände. Hinein kam man, indem man bezahlte und dann schob sich das mit Stacheldraht bewehrte Tor beiseite. Hinaus kam man jedoch nur, wenn man vorher eine Rufnummer wählte und dem Gesprächspartner den Wunsch der Ausfahrt verständlich machen konnte. Aber dank zusätzlicher Kamera Überwachung war das zumindest bei uns ein leichtes Unterfangen.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Über die RMK App <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">hatten</span></span></span> wir uns für den nächsten Tag eine Wanderung herausgesucht. RMK steht dabei für die staatliche Forstbehörde. Diese hat eine wirklich tolle App, mit der man die vielen wirklich liebevoll gestalteten Plätze und Wanderungen finden kann. Wir waren ja auch in Finnland gewohnt Feuerstellen mit Holzlager und Trockentoilette zu finden. Aber die RMK Plätze waren irgendwie noch besser. Zum Teil gab es entsprechende Trinkwasserentnahmestellen, manchmal weitläufige Plätze mit gleich mehreren separaten Feuerstellen. Dazu dann die Wanderungen, die eigentlich immer gut beschildert waren und Parkmöglichkeiten am Startpunkt boten. Da wir ja in der Nebensaison unterwegs waren, fanden wir immer einen Platz und konnten überall dort, wo wir es wollten auch mit der Büchse übernachten. In der Hochsaison sind laut Auskunft von Einheimischen viel mehr Personen unterwegs, die oftmals dann auch einfach Ihre Zelte aufstellen und den entsprechenden Ortschaften entfliehen, um sich zu erholen. <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Da wird es dann zum Teil etwas enger, aber wenn man entsprechend kontaktfreudig ist wohl auch interessanter.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Die Anfahrt zur Wanderung bot uns dann einen ersten Eindruck der Straßenbeschaffenheit und Fahrweise der Einheimischen. Diese war nicht ganz so auf Ruhe ausgelegt, wie im Norden Finnlands, sondern orientierte sich mehr an, sagen wir mal Stress und Hektik. Die normalen Straßen waren jedoch in guten Zustand und die kleinen Schotterpisten auch durchweg sehr gut befahrbar.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9391" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_115829-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Unsere Wanderung war dann letztlich 6,8 km lang. Jule hat dies dank kühlen Temperaturen toll mitgemacht. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anschließend wollten wir einen Wasserfall besichtigen. Da die Parkplatzsuche schon schwierig war, hätten wir uns aber auch denken können, dass dieses Ziel gut besucht war. Wir konnten dann trotzdem einen kleinen Spaziergang dorthin machen und den im Vergleich zu norwegischen Verhältnissen kleinen Wasserfall bewundern. Aber hier sind die Höhenunterschiede halt auch nicht so groß.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9392" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241020_152720-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Unser Lager schlugen wir auf einem RMK Platz direkt an der Ostsee auf. Eine Campsite direkt an Dünen und mit Meerblick. Einfach toll. Da blieben wir trotz sinkender Temperaturen gerne an der Feuerstelle draußen sitzen.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9393" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9034-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Tags darauf fuhren wir einen Baumarkt Zwecks des Erwerbs von Feuerholz an, denn aus Finnland war uns bewusst, dass nicht alle Holzlager gefüllt sein würden. Und wenn man die passenden Feuerstellen vorfindet, möchte man sie ja auch mal benutzen.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Weil uns unsere Route daran vorbei führte machten wir einen Abstecher zum Schloss Katharinental und schlenderten auch noch vorbei am Präsidentensitz.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9394" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241021_114316-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anschließend ging es zum Jägala Wasserfall, wo wir auch noch einen kleinen Spaziergang mit dem Hund unternahmen, bevor wir unser Nachtlager aufsuchten. </span></span></span>Es folgte eine Wanderung bei Käsmu, wo wir erst <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">den Weg zur</span></span></span> Ostsee, dann Wald und Steinfelder erwandert haben.</p>
<p class="western" align="left">Es folgte dann ein weiterer Wasserfall an der Ostseeküste. Dieser war jedoch fast gänzlich ausgetrocknet, so dass wir nur ein kleines Rinnsal erspähen konnten. Jede normale Regenrinne führt mehr Wasser. Aber so ist das halt mit der Natur. Es kann ja auch nicht immer alles spektakulär sein. Der Weg zum nächsten RMK Platz führte uns dann eine echt holprige Offroad Strecke entlang. Ich hatte richtig Spaß! Der Platz selbst war dann in der Nähe von Windrädern bei einem alten Abbaugebiet für Gestein. Hier gab es wieder genügend Holz und dank des bescheidenen Wetters auch genug Grund die Feuerstelle zu entfachen und zu grillen. Einfach herrlich.</p>
<p class="western" align="left">Über die ruppige Piste ging es am nächsten Tag dann zurück zur Hauptstraße und zu einer Wanderung von 5 km Länge entlang von Seen und einem ausgedehnten Waldgebiet. Da hier ausnahmsweise mal die Beschilderung nicht ganz so deutlich war, mussten wir uns ein kleines bisschen querfeldein bewegen. Dabei mussten wir den Hund aufgrund des hohen Bewuchses mit diversen Sträuchern dann auch noch tragen. Aber dann waren wir wieder auf dem richtigen Weg und konnten zielsicher wieder zurück zum Parkplatz finden.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9395" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241023_135301-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nach dieser abenteuerlichen Anstrengung ging es dann auf dem Asphalt weiter zur Orthodoxen Kirche in Vasknarva nahe der russischen Grenze. Diese konnten wir dann lediglich von Außen betrachten. Und dann auch nur die Teile oberhalb der ringsherum führenden Mauer betrachten. Das wäre sicherlich von Innen noch einmal schöner gewesen. Aber wir hatten keine Öffnungszeiten gesehen – waren aber ja auch außerhalb der Saison unterwegs.</p>
<p class="western" align="left">So ging es für uns danach nach Tartu zu einem Stellplatz am kleinen Hafen. In Tartu hatten wir den nächsten Termin beim Tierarzt, so dass wir schon einmal vor Ort sein wollten, um am nächsten morgen pünktlich dort zu sein.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9396" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241024_091741-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Wir hatten abends noch gesehen, dass in der Nähe direkt bei einem Einkaufszentrum eine Wäscherei war. Also setzte ich Anja samt der gesammelten Wäsche am nächsten Morgen dort ab. Derweil fuhr ich zum Tierarzttermin und ließ Jule entsprechend behandeln. Es war wieder eine sehr nette Tierärztin, mit der ich ein nettes Gespräch hatte. Sie sprach sogar absichtlich deutsch, um mal wieder ein wenig zu üben. Gelernt hatte sie es aus dem Fernsehen durch Kindersendungen. Erstaunlich, wie gut das offenbar funktioniert hat, denn wir wechselten lediglich für ein paar kompliziertere Worte ins Englische.</p>
<p class="western" align="left">Jule und ich holten danach das Frauchen mit der frisch gewaschenen Wäsche wieder ab und wir fuhren gemeinsam zu den „Zwiebeldörfern“. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit konnten die hierher geflüchteten „Altgläubigen“ russischen Exilanten kaum etwas anderes als Zwiebeln anbauen, so dass der Name entstand.</p>
<p class="western" align="left">Für uns war es eine schöne Tour über kleine Straßen und entlang mehrerer kleiner Dörfer am Rande des Peipussee. <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Unser </span></span></span>Nachtlager schlugen wir wieder an einem RMK Platz auf. Hier begegneten wir einem netten jungen estnischen Pärchen aus Tartu, die auf dem Platz gezeltet hatten. Schön mit Holzfeuer Heizung im Zelt und jeglichem Campingkomfort inklusive Laptop zum Filme schauen. Wir hatten einen netten Plausch bevor sie leider wieder zurück in die Stadt und zur Arbeit mussten.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9397" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241025_122641-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir den sehr ruhigen Platz verlassen hatten, ging es zu einer kleinen 3,5 km Wanderung an einen See. Anschließend besuchten wir noch die Ordensburg Oberpahlen in Pöltsamaa. Die Anlage war bereits teilweise fertig renoviert und so konnten wir spontan im dortigen Restaurant Mittag essen. Das urige Ambiente im Gewölbe und das gute Essen zum günstigen Preis haben uns sehr gut gefallen. Auch wenn ich dank eines Übersetzungsfehlers zu meiner Ente eine Cherry-Soße (also Kirschsoße) statt einer „Sherry-Soße“ (also der angereicherte Weißwein ähnlich Portwein) bekam. Und obwohl ich ja verarbeitet und erhitzte Früchte nicht mag, passte es doch ganz gut zum Essen. Dank entsprechend gutem Nachtisch fuhren wir dann gut gesättigt zu unserem nächsten Nachtlager. Hier waren noch Familien beim Grillen, aber nachdem wir mit Jule eine kleine Runde gedreht hatten, waren sie auch schon verschwunden. Abends gab es dann wieder ein Feuerchen und wir staunten nicht schlecht, als in fast völliger Dunkelheit plötzlich zwei Wanderer mit schwach leuchtenden Stirnlampen auf dem daneben verlaufenden Weg vorbei kamen. Ein kurzes Grüßen und schon waren sie wieder in der Dunkelheit verschwunden.</p>
<p class="western" align="left">Bei kühlen Temperaturen und Regen machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg. Zunächst Einkaufen, dann nach Pärnu, wo wir einen kleinen Stadtbummel unternahmen. Anschließend fuhren wir zu einer öffentlichen Toilette, wo auch eine Dusche gegen kleine Gebühr nutzbar sein sollte. Das Gebäude war dann auch offen. Es gab jedoch keine Möglichkeit zu bezahlen. <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Geduscht haben wir trotzdem. Und das war auch mal wieder nötig.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9398" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9176-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Die nächsten zwei Nächte verbrachten wir dann an einem riesigen RMK Gelände direkt an der Ostsee. Aufgrund des schlechten Wetters mussten mal wieder die Außenplanen einziehen. Anscheinend wurde der Platz in der Saison auch als Ferienlager genutzt, denn die Infrastruktur mit diversen Feuerstellen, Trockentoiletten und einem richtigen Servicegebäude wirkten dem entsprechend. Nun war außerhalb der Saison jedoch lediglich eine Trenntoilette geöffnet und der Rest mit Schrauben und Nägeln unzugänglich gemacht. Das Servicegebäude war gänzlich versperrt. Aber wir haben ja alles und sind autark.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anja verbrachte den Ruhetag mit Arbeit, ich ging mal wieder laufen und nahm dann sogar ein kleines Bad in der Ostsee. Der kalte Wind ließ es jedoch zu einem kurzen Vergnügen werden.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Mangels Sonnenschein und der Notwendigkeit die Heizung in der Kabine laufen zu lassen, war die Bordbatterie nach 2 Tagen dann aber ein wenig geschröpft. So war es auch nicht schlimm, dass der Wind immer stärker zunahm, da wir eh den Platz räumen wollten, um durch das Fahren die Batterie wieder zu laden. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Wir wollten uns mal wieder ein wenig abseits der normalen Routen <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">bewegen</span></span></span> und <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">befuhren</span></span></span> daher ein Teilstück der TET Route (Trans Euro Trail). Schöne aber auch wirklich schlammige Teilstücke sorgten für ein wenig Offroad Feeling und für ein echt schmutziges Auto.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9399" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_131706-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Um uns die Beine zu vertreten machten wir noch eine 4,3 km Wanderung um einen See herum. Leider überwiegend auf Schotterwegen, so dass Jule dies mit entsprechender Lustlosigkeit quittierte.</p>
<p class="western" align="left">Anschließend fuhren wir über normale Straßen in Richtung neuem Nachtlager, konnten dann aber noch ein weiteres Teilstück der TET befahren, um dort anzukommen.</p>
<p class="western" align="left">Anja erledigte noch ein wenig Arbeit, während ich bereits nach einer Lösung für den Reiseblues suchte, der uns überkommen hatte. Das triste Herbstwetter, die Tatsache, dass vieles wegen Nebensaison nicht geöffnet hatte und die bereits lange andauernde Reise machten sich irgendwie negativ bemerkbar. Es war Zeit für eine kleine Reisepause. Rasch einigten wir uns darauf eine Auszeit in einem Wellnesshotel zu nehmen.</p>
<p class="western" align="left">Doch dann begann die Recherche. Wo sind Hunde erlaubt, wo ist noch etwas frei und preislich im Rahmen? Letztlich einigten wir uns auf das „Castle Spa Wagenküll“ in Taagepera. Das lag sowohl in unserer derzeitigen Nähe, als auch nahe der lettischen Grenze, unserem nächsten Reiseziel. Und es waren Hundezimmer vorhanden und es gab ein Herbstarrangement, wo wir ein wenig Geld sparen konnten. Da der Check In jedoch erst ab 15 Uhr möglich war, fuhren wir noch rasch zu einer kleinen Wanderung, um uns die Beine zu vertreten und die Zeit verstreichen zu lassen. Es wurden dann sogar 4 km bevor mit unserem leider sehr schmutzigem Fahrzeug beim Schloss vorfuhren.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9400" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241028_103055-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir unsere Zimmerschlüssel hatten parkten wir das Fahrzeug und machten uns dann daran mit Leinenbeuteln und Einkaufstaschen unsere notwendigen Habseligkeiten ins Zimmer zu bringen. Das war uns schon ein wenig unangenehm, wie wir so verdreckt und vagabundenmäßig unsere Habseligkeiten in das noble Gemäuer verluden. Als sich Jule dankbar zur Ruhe gebettet hatte, besuchten wir noch rasch den Wellness und Spa Bereich. Dort <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">sticht</span></span></span> man dank Bademänteln und nackter Haut dann ja nicht mehr so <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">hervor</span></span></span>. Für das Abendessen hatten wir dann unsere Besten Klamotten herausgesucht und waren auch so entsprechend vorzeigbar.</p>
<p class="western" align="left">Am darauf folgenden Ruhetag genoss Anja den Spa Bereich und ich machte vorher noch rasch einen Abstecher nach Turku, um in der uns dort bekannten Wäscherei noch einmal zu waschen, damit wir entsprechend saubere Kleidung für die weiteren Abendessen vorweisen konnten. Nachmittags gönnte ich mir dann auch die diversen Saunen, Whirlpools und Planschmöglichkeiten.</p>
<p class="western" align="left">Da man ja nun nicht den ganzen Tag im Saunabereich verbringen kann, ohne schrumpelig zu werden, machten wir am nächsten Tag nach dem Frühstück erst einmal eine Wanderung. Es wurden dann 5,7 km, die Jule auch gut mitgemacht hat. Als wir dann wieder die Wellnesslandschaft besuchten, war sie jedoch auch froh wieder ein wenig ruhen zu dürfen. Natürlich neben dem Bett in Ihrem eigenen Körbchen.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9401" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_9180-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-5/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 5</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 4</title>
		<link>https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 15:16:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Finnland]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8924-scaled.jpeg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>Um uns mal wieder zu bewegen, fuhren wir zu einem weiteren Nationalpark, wo wir dann eine 5 km lange Wanderung unternahmen. Jule war trotz der nasskalten Temperaturen erstaunlich aufmerksam. Nächster Stopp war dann er Ort Lahti, wo wir nahe der Sibelius Halle parkten und dann einen Rundgang durch den auf einem Hügel gelegenen Skulpturenpfad machten....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-4/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8924-scaled.jpeg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><p class="western" align="left">Um uns mal wieder zu bewegen, fuhren wir zu einem weiteren Nationalpark, wo wir dann eine 5 km lange Wanderung unternahmen. Jule war <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">trotz</span></span></span> der nasskalten Temperaturen erstaunlich aufmerksam. Nächster Stopp war dann er Ort Lahti, wo wir nahe der Sibelius Halle parkten und dann einen Rundgang durch den auf einem Hügel gelegenen Skulpturenpfad machten. Kulturprogramm also auch wieder absolviert.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9372" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8848-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">In Heinola richteten wir uns dann auf einem Campingplatz ein. Hier <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">buchten</span></span></span> wir wieder 2 Nächte, um unseren Hochzeitstag genießen zu können. Zuvor musste Anja jedoch noch arbeiten, während ich schon einmal den nahe gelegenen Ortskern erkundete und Einkäufe erledigte. Für den Abend hatten wir uns dann ein Zeitfenster in der Sauna auf dem Campingplatz gebucht. Herrlich!</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9373" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241009_111948-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Unseren 20. Hochzeitstag verbrachten wir dann nach unserem Frühsport ganz gemütlich, machten mit Jule kleine Spaziergänge und gönnten uns abends dann noch einen Restaurantbesuch.</p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Pünktlich</span></span></span> zum stürmischen und deutlich schlechter werdenden Wetter reisten wir ab. Zunächst noch ein Abstecher nach Tampere, wo Anja unbedingt ein typisch finnische Sauna besuchte, während ich mit Jule auf dem öffentlichen Parkplatz im Auto blieb. In Anbetracht des sehr schlechten Wetters sogar bei geschlossenem Dach.</p>
<p class="western" align="left">Nachdem Anja gut durch gewärmt zurück war ging es auf Stellplatzsuche. Gar nicht so leicht. Aber irgendwann hatten wir doch genügend Abzweigungen von kleineren Wegen genommen, um hoffentlich ungestört zu bleiben. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass man wohl echt nicht weit genug weg fahren kann, denn während unseres Frühstückes tauchte tatsächlich noch ein SUV auf. Parkte dann aber nicht, sondern drehte um und verschwand. Man ist halt doch nie allein.</p>
<p class="western" align="left">Auf der weiteren Fahrt meldete sich dann unsere AdBlue Anzeige, dass nur noch 1024 km Restreichweite bestünden. So planten wir die Route entsprechend um. Zunächst besuchten wir ein Wasserkraftwerk, welches wir kurz von Außen bewundern konnten.</p>
<p class="western" align="left">Dann ging es im nächsten Ort auf die Suche nach AdBlue. Leider hatten die als „Baumarkt“ ausgewiesenen Geschäfte nichts. Aber in der nächst größeren Stadt fanden wir dann entsprechende Kanister zum Nachfüllen. Der Tank war wieder gefüllt. Die Anzeige mit der Restreichweite blieb jedoch. Na vielleicht hakt da nur etwas. Wir setzten unsere Fahrt an die Ostseeküste fort und landeten für 2 Tage auf dem Campingplatz in Yyterie. Dank Nachsaison war hier zwar viel Platz, aber dementsprechend auch nichts mehr los beziehungsweise schon geschlossen.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9374" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8876-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Aber so konnte Anja wieder in Ruhe arbeiten. Ich probierte mich an der Kfz Diagnose und machte eine große Joggingrunde, wobei ich fast ein Drittel auf dem nahen Sandstrand zurücklegen konnte. Trotz Hundeverbotes wurde ich dort von unerzogenen Hunden <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">verfolgt und beinahe gebissen. Die Frauchen hatten mit ihren Rufen der Hunde keinen Erfolg, ließen diese aber, nachdem ich mich entfernt hatte, weiter frei herumlaufen. Das fand ich schon etwas ignorant. Wenn man schon Verbote ignoriert (die nicht nur zur Saisonzeit galten), dann könnte man die Tiere zumindest an langer Leine halten. Oder sie müssten so gut erzogen sein, dass sie auf Zuruf reagieren. Naja – mangelnde Rücksichtname und Anstand gibt es halt nicht nur in Deutschland.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Dank der niedrigen Temperaturen konnten wir dann abends unseren Glögg mal wieder richtig genießen. Es wird ganz deutlich sehr herbstlich. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Nach Anjas Frühsport machten wir noch einen tollen Spaziergang mit Jule im angrenzenden Waldgebiet, bevor wir den Campingplatz wieder verließen. Wir fuhren das Auto erst einmal richtig warm, dann löschte ich per Diagnosegerät den Fehlerspeicher und hoffte damit die offenkundig falsche AdBlue Meldung zu überlisten. Der Tank war ja nun definitiv randvoll und die Restreichweite zeigte immer noch 1024 km an, obwohl wir bereits seit dem ersten Auftauchen mehrere Hundert Kilometer gefahren waren. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Das Löschen des Fehlerspeichers allein reichte leider nicht aus. Im nächsten Versuch stellte ich die Automatik dann auf manuelle Schaltung um und drehte den Motor dann ein wenig hochtouriger und beschleunigte ein wenig forscher, als sonst üblich. Es qualmte dann auch etwas mehr im Rückspiegel. Nachdem wir dann wieder ruhig weitergefahren waren machten wir ein kurzes Gassi Päuschen für den Hund. Und siehe da – nach dem Neustart war die Fehlermeldung weg und blieb auch aus. Da schien die DPF Regenerierung des Partikelfilters ein wenig zusätzliche Hitze und Drehzahl benötigt zu haben. Zumindest blieb die Fehlermeldung aus und der „normale“ Nachfüll -Turnus des AdBlue war wieder hergestellt. Wir werden versuchen daran zu denken die hohen Drehzahlen und das manuelle Schalten immer mal wieder einzubauen, damit sich die Ablagerungen besser „frei brennen“ können.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9375" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_132410-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Der nächste Touristenstopp war dann der Besuch von Alt Rauma, wo über 600 historische Holzgebäude stehen und bewohnt, beziehungsweise mit Geschäften besiedelt sind. Es ist also eine belebte kleine Altstadt, wo wir durch Zufall in einem sehr niedlichen Cafe landeten und erst einmal leckeres Gebäck verköstigen konnten. Das war so gut, dass sich Anja sogar noch etwas als Vorrat mitnahm. Unser Nachtlage schlugen wir dann an einem alten Steinbruch auf, der nunmehr zu einem Badesee umfunktioniert wurde.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Am nächsten Morgen nutzten wir dann den Lehrpfad um den Steinbruch, um noch ein paar Schritte zu gehen. Es wurden dann 2 sehr schöne und abwechslungsreiche Kilometer.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9376" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/20241013_161950-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Ich wollte unbedingt in die Schärenlandschaft und hatte durch Zufall eine Kabelfähre auf der Karte eingezeichnet gesehen. So stand das nächste Ziel fest. Über enge und recht kurvige Straßen ging es also weiter. Als wir bei der Fähre ankamen war diese tatsächlich noch in Betrieb und hatte gerade abgelegt. Da wir jedoch langsam Richtung Helsinki wollten, sparten wir uns die <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Fahrt</span></span></span> über die sicherlich sehenswerte Schärenroute. Das Wetter war leider auch entsprechend schlecht vorhergesagt, so dass wir dem Sturm an der Ostseeküste von Finnland lieber etwas entfliehen wollten.</p>
<p class="western" align="left">Jule fand die viele Kurvenfahrt offenbar nicht so toll, wie ich und so steuerten wir dann einen Stellplatz an einem kleinen Hafen an. Er war dann letztlich völlig überteuert. WC dreckig und die angepriesene Dusche gar nicht nutzbar, da sie als Lagerplatz der bereits geschlossenen Gastronomie fungierte. – aber was solls. Der Hund hatte ja noch einige Länder und Kilometer vor sich, so dass wir sie lieber schonen wollten.</p>
<p class="western" align="left">Die Fahrt am nächsten Tag nach Turku hat Jule dann wieder friedlich <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">mit gemacht. Es folgte ein Stadtrundgang auf eigene Faust, bei dem wir einige Sehenswürdigkeiten abgrasten.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Eine weitere Pause legten wir dann in Ekenäs ein, wo wir den Besuch des alte Fischerdorfes mit einer weiteren Hunderunde verbanden.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9377" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8908-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anschließend führte uns der Weg nach Helsinki zum Campingplatz. Da wir scheinbar jedoch den Feierabendverkehr erwischt hatten, dauerte dies deutlich länger und war stressiger, als gedacht. Die Öffnungszeiten des Campingplatzes ließen allerdings auch nur die Anreise ab 15 Uhr zu. Laut Navi waren wir für 14:45 terminiert. Dank Verkehr wurde es dann jedoch nach 16 Uhr, bis wir einchecken konnten. Der riesige Platz war trotz Nebensaison gut besucht. Aber die günstige Lage nahe des öffentlichen Nahverkehrs mit entsprechender Anbindung an das Stadtzentrum machten den Campingplatz offenbar sehr beliebt. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Wir buchten direkt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">vier</span></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE"> Nächte, da wir ja ebenfalls die Innenstadt von Helsinki besuchen wollten.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Zum Abendessen haben wir dann noch eine Filiale der im ganzen Land präsenten Hessburger Kette aufgesucht. Das wollten wir einfach auch mal ausprobieren. Es war dann zwar lecker aber auch vergleichbar mit den hier nicht so vertretenen Pendants des goldenen „M“. Wir hatten auf etwas andere Gewürze o.ä. gehofft. Aber der Fastfoodgeschmack scheint <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">europaweit</span></span></span></span> ziemlich standardisiert und einheitlich zu sein.</p>
<p class="western" align="left">Am nächsten Morgen ging es für uns mit der „Metro“ – dem öffentlichen Schienenverkehr bis in die Innenstadt. Jule hatten wir in der Kabine gelassen, denn uns erwartete ein Freetour Stadtrundgang. Eine in Helsinki wohnende finnische Studentin zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten, erzählte geschichtliche Hintergründe und gab weitere Ausflugstipps. Es war sehr kurzweilig und obwohl es auf englisch war, konnten wir alles gut verstehen. Das hat sich wirklich gelohnt. Danach waren wir aber richtig erschlagen von den vielen Eindrücken und mussten dann ja auch wieder zum Hund zurück. Gassi und Füttern.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9378" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8929-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Der Folgetag wurde von uns dazu genutzt einige Tipps in Helsinki noch einmal auf eigene Faust zu erwandern. Wir besuchten sogar die kurze 4-D Kinovorführung am Hafen, konnten Anja eine Souvenir Mumin Tasse erwerben und besichtigten noch die Felsenkirche, von der wir ein wenig enttäuscht waren. Teurer Eintritt und quasi nur Erläuterungen, wenn man noch zusätzlich eine kostenpflichtige App herunterladen würde. Nun gut. Es ist halt auch ein Touristenmagnet und da wird halt um jeden Cent gefeilscht.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9379" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8950-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir uns noch einmal durch die Innenstadt geschoben hatten ging es wieder mit platt gelaufenen Füßen zurück zum Campingplatz. Hier buchten wir noch rasch über das Internet die Fähre für die <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">zwei Tage später</span></span></span></span> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">terminierte</span></span></span></span> Überfahrt nach Tallin.</p>
<p class="western" align="left">Eigentlich sollte es ja noch ein Ruhetag auf dem Platz werden. Aber Anja musste wieder arbeiten. Ich machte Sport und ging noch einmal zum Einkaufen, damit wir in <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Estland</span></span></span></span> nach Verlassen der Fähre nicht direkt zum Einkauf gezwungen wären.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-4/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 14:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Finnland]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20241001_072804-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>Nach Überquerung der Grenze von Norwegen zu Finnland folgten ein Tankstopp, bei dem wir mal wieder in Euro zahlen konnten, eine Zeitverschiebung von einer Stunde, die unser Navi im Auto erst nach längerer Manipulation akzeptieren wollte, und ein erster Spaziergang auf finnischem Boden. Da in dieser Gegend zu dieser Zeit keine offiziellen Plätze vorhanden und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-3/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20241001_072804-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><p class="western" align="left"><span style="color: #000000; font-family: Liberation Serif, serif; font-size: medium;">Nach Überquerung der Grenze von Norwegen zu Finnland </span>folgten ein Tankstopp, bei dem wir mal wieder in Euro zahlen konnten, eine Zeitverschiebung von einer Stunde, die unser Navi im Auto erst nach längerer Manipulation akzeptieren wollte, und ein erster Spaziergang auf finnischem Boden. Da in dieser Gegend zu dieser Zeit keine offiziellen Plätze vorhanden und offen waren, kamen wir guten Gewissens an einer Art Rastplatz zur Nachtruhe.</p>
<p class="western" align="left">Die Fahrt ging dann weiter in den Norden Finnlands nach Utsjoki, wo wir 2 Nächte auf einem Campingplatz blieben, um mal wieder Wäsche zu reinigen und auch uns eine Dusche zu gönnen.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9345 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240910_131352-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Am Ruhetag ging ich Joggen und machte noch einen Kfz Check, während Anja gearbeitet hat. Nachmittags sind wir vom Platz aus auf eine Wanderung über Stock und und Stein und einigen Höhenunterschieden aufgebrochen. Jule hat das wieder toll mitgemacht, war am Ende aber sichtlich erschöpft. So hat sie unsere nächtlichen Bemühungen Polarlichter sehen zu können auch einfach verschlafen. Da die App aber eine gute Chance prophezeit hatte, stellten wir sogar den Wecker, wurden aber aufgrund der Wolkendecke enttäuscht.</p>
<p class="western" align="left">Wir sind anschließend immer dicht an der Grenze zu Norwegen entlang gefahren, bis wir an der größten finnischen Naturquelle im Kevo Nationalpark eine schöne Wanderung unternahmen. An den diversen Treppen wechselten wir uns damit ab Jule die zumeist wirklich steilen Stufen hinauf zu tragen. Also nebenbei auch noch ein wenig Gewichtstraining absolviert.</p>
<p class="western" align="left">An unserem Nachtlager haben wir dann abends tatsächlich Polarlichter erblicken können. Fantastisch. Einige waren dann auch nicht so typisch grün, sonder eher weißlich mit rosanem Schleier. Da steht man auch gerne nachts noch einmal auf. Leider sind wir beide ja nicht so professionell beim Fotografieren, aber für spontane Handybilder sind die Polarlichter trotzdem gut erkennbar.</p>
<p><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9347 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8470-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Über kleine Nebenstraßen, wo wir wieder diverse Rentiere sichten konnten, ging es bis nach Inari. Hier haben wir dann eine 6,5 km Wanderung unternommen, die diesmal aber kaum Höhenmeter aufwies, so dass Jule gut selbst laufen konnte. Auf dem Weg kamen wir noch an Stromschnellen vorbei, die für uns aber nicht so beeindruckend waren. Da hatten wir in diesem Urlaub schon imposantere gesehen. Für die Nacht verdrückten wir uns wieder in eine wirklich entlegene Ecke. Aber auf einer Gassirunde staunten wir dann doch nicht schlecht, als wir plötzlich eine Drohne hörten und sahen. Die gehörte dann aber zu einem Expeditions Lkw, der wohl einfach mal Luftaufnahmen machen wollte. Anja stand dann nachts wieder für Polarlichter auf und wurde belohnt. Diese waren aber weniger spektakulär, so dass ich mal faul liegen geblieben bin.</p>
<p class="western" align="left">Für uns ging es dann wieder in Richtung russischer Grenze. Hier gab es eine alte Baumstamm Wasserrutsche zu bestaunen. Schon witzig, wie man mit einfachen Mitteln riesige Mengen Holz transportieren konnte. Und toll, dass dies auch in dieser entlegenen Ecke noch interessante Dinge zu entdecken gibt.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9348 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240914_112557-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Auf dem Weg zu</span></span></span> unserem Nachtlager begegneten wir trotz extremer Schotterpiste sehr vielen andern Campingfahrzeugen. Wir vermuteten, dass es irgendein Treffen gab. So stellten wir uns ganz abseits an einem kleinen Feldweg auf und hatten eine kalte aber ruhige Nacht.</p>
<p class="western" align="left">Bei Temperaturen von 0,5 Grad ging es dann morgens Richtung Goldgräber Stadt. Hier waren mehrere Rundwanderungen ausgeschildert, so dass wir uns mutig für die 6 km Variante entschieden haben. Bei kalten Temperaturen aber tollem Sonnenschein lernten wir nebenbei diverse Dinge über Schützengräben, Stellungen für Geschütze und ähnlichen Dingen aus dem Winterkrieg. Unsere Rundwanderung <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">führte nämlich zunächst über einen </span></span></span>entsprechenden Lehrpfad.</p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir uns nun die Beine vertreten hatten ging es nach Westen. Wir landeten dann auf einem Campingplatz, wo wir bei niedrigen Temperaturen Glühwein und Feuerschale genießen konnten.</p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir einige Einkäufe erledigt hatten ging es für uns abermals auf eine Wanderung in einem Nationalpark. Dieses mal wählten wir nur 4,4 km aus, um den Hund nicht zu überfordern. Aber auch so war es eine sehr sehenswerte Strecke. Unser Nachtlager fanden wir dann schon beim zweiten Versuch. Sonst dauert die Suche manchmal deutlich länger, bis alle Parteien zufrieden sind.</p>
<p class="western" align="left">Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Skigebiet, wo wir uns eine 4 km Wanderung herausgesucht hatten. Leider war der Weg zum Ende hin mit vielen Gitterrosten gebaut. Aber in weiser Voraussicht gab es daneben jeweils kleine Bretter, auf den Jule gut laufen konnte. Lediglich an den Abschnitten mit Treppenstufen übten wir mal wieder unsere Armmuskulatur beim Tragen des Hundes. Am Ende der Tour kehrten wir noch in der örtlichen Gastronomie ein und gönnten uns Kakao und Kuchen bzw. Sandwich und Cola. Jule bekam natürlich auch etwas von ihrem Spezialfutter.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9350" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8559-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Als kleinen Kulturabstecher besuchten wir dann noch die nahe gelegene größte Rentier Skulptur, die bei einem Einkaufszentrum und einer Tankstelle stand. Die weitere Fahrt in Richtung Rowaniemi unterbrachen wir dann an einem offiziellen Parkplatz irgendwo im Nirgendwo an einer kleinen Schotterstraße.</p>
<p class="western" align="left">Über diverse kleine Nebenstrecken fuhren wir dann zum Weihnachtsmanndorf bei Rowaniemi. Wir besuchten die diversen Shops, den Weihnachtsmann und waren am Ende eher enttäuscht, da kein wirkliches Weihnachtsfeeling aufkam. Lediglich das versenden von schicken Motivpostkarten, die dann pünktlich zur Weihnachtszeit aus Finnland los gesandt und in Deutschland zugestellt würden, hatte es uns als witzige Idee angetan. Sonst einfach nur Souvenirläden, die vielfach gleichartige billige kitschige Waren anboten.</p>
<p class="western" align="left">Da wir mal wieder ein Reisepäuschen brauchten und Jules nächster Tierarzt Termin anstand, blieben wir 3 Nächte auf dem Campingplatz in der Stadt Rowaniemi.</p>
<p class="western" align="left">Die Zeit nutzen wir natürlich auch, um Sport zu treiben, wobei ich beim Joggen mitten durch eine Rentierherde musste. Irre – und das keine 500 Meter von der Stadt entfernt. Aber die Rentiere kannten anscheinend so bekloppte sportive erholungssuchende Menschen schon und waren dementsprechend gar nicht scheu.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9351" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240918_160724-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Anja probierte die Sauna vom Campingplatz und entspannte sich auf diese Weise. Gemeinsam besuchten wir am nächsten Tag den Tierarzt und erledigten dann auch unsere Wäsche in der ortsansässigen Wäscherei. Ein kleines Lädchen bot mehrere riesige Maschinen und Trockner, sowie eigene Fell bzw. Teppichreinigungswaschmaschinen. Dabei durfte man sich kostenfrei noch Kaffee, Tee oder Kakao nehmen und dies noch mit Mini Marshmallows garnieren. Toll dieses Vertrauen in die Kundschaft – und zudem auch lecker. Da wuschen wir gerne unsere Wäsche in den wirklich modernen Industriemaschinen, die dann auch entsprechend rasch fertig mit Waschen und Trocknen waren.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9352" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8576-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Abends ging es für uns dann noch zum Essen in ein Restaurant, welches wir als Empfehlung in einem Reiseführer gefunden hatten. Wir hatten extra reserviert und konnten dann zu unserem Jahrestag des Kennenlernens ein tolles typisch finnisches Menü genießen. Das war es wirklich Wert, da auch das Ambiente entsprechend traditionell finnisch gestaltet war. Da schmeckten die raffiniert abgeschmeckten und dekorierten Speisen direkt noch einmal so gut. Als krönenden Abschluss haben wir dann noch einen – ja nun ist es nicht finnisch – Irish Pub aufgesucht und den Abend fröhlich ausklingen lassen.</p>
<p class="western" align="left">Am nächsten Morgen musste Anja direkt wieder arbeiten und ich nutzte die Zeit dazu den defekten Gaskocher nach Hause zu unserer Vertrauensperson zu schicken. Das gestaltete sich dann schwerer als gedacht. Eigentlich sollte laut Internetrecherche und Kartenapp die nächste Versandfiliale nur ca. 800 Meter entfernt sein. Dort angekommen wurde mir aber zu verstehen gegeben, dass ich eine gänzlich andere Filiale aufsuchen müsste. Und so latschte ich dann verdrossen quer durch die Stadt, bis ich die entsprechende Filiale fand. Dank Maps kam ich zwar auf kürzestem Weg an, musste aber dennoch einige Kilometer zurücklegen. Aber wir schleppten den defekten Kocher bereits so lange mit uns herum und ärgerten uns quasi täglich über den verschwendeten Platz, der bei uns nun einmal wirklich begrenzt ist, dass wir das Ding einfach loswerden wollten. Dementsprechend war ich sehr froh, als mich der Mitarbeiter mit einer vergleichsweise geringen Gebühr von dem Paket befreite und für den sicheren Transport von Finnland nach Deutschland sorgte. Es dauerte dann übrigens keine 5 Tage, bis das Paket in Deutschland ankam.</p>
<p class="western" align="left">Unser Abreisetag begrüßte uns dann mit Sturm und Nieselregen. Also rasch eingepackt und los. Wir machten zunächst bei überwiegend trockenem Wetter eine kleine Wanderung. Bei der Kontrolle der Bordbatterie stellten wir fest, dass diese trotz Fahrzeit nur einen geringen Ladestand anzeigte. Unter 40 % trotz Lithium Batterie. Dies gepaart mit nächtlichen Temperaturen von 2 Grad und entsprechender Notwendigkeit der Heizung ließen nicht mehr Spielraum fürs Freistehen. Wir blieben trotzdem bei einer gerodeten Lichtung im Nirgendwo. Dort reinigte ich am nächsten Morgen noch die Sicherung und die Kontakte. Und siehe da &#8211; nach Start des Motors lud alsbald die Batterie wieder mit voller Power. Vermutlich war ein wenig Schmutz und Korrosion für eine mangelhafte Ladeleistung verantwortlich. Seitdem überwachen wir das anhand der App der Batterie etwas genauer.</p>
<p class="western" align="left">Nach dem notwendigen Einkauf und Tankstopp ging es zu einer weiteren Wanderung. Da der Weg jedoch lediglich eine breite Schotterstrecke war, zeigte sich Jule entsprechend lustlos, da Ihr der „Kick“ und das Abenteuer fehlten. Dann noch eine steile Treppe, wo sie getragen werden musste. Das reichte dann aus, um zum nächsten Platz weiter zu ziehen.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9353" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8602-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nach einer ruhigen aber mit 4,2 Grad kalten Nacht ging es zur nächsten Wanderung. Die 6,5 Kilometer waren dann recht anspruchsvoll, da es immer wieder Bohlenwege, große Felsen und Treppen zu überwinden galt. Aber wir haben es alle sehr genossen bei kühler Luft und Sonnenschein in der Natur zu sein. Zur Mittagszeit war die Tour beendet, so dass wir die Gelegenheit der vorhandenen Grillhütte nutzten, um uns was leckeres zuzubereiten. Derart gestärkt ging die Fahrt weiter zu einer Sandkuhle, wo wir unser Nachtlager aufschlugen.</p>
<p class="western" align="left">Am Folgetag fuhren wir zu einem weiteren Wanderparkplatz, an dem wir Jule in der Kabine ließen und uns alleine auf die 7,7 Kilometer Wanderung machten. Es ging steil auf und ab und wäre für den Hund nicht wirklich machbar gewesen. Und dank der vorherigen Tage war die alte Dame bereits entsprechend ausgelaugt, so dass sie sichtlich froh war ein wenig ausruhen zu können. Wir hatten schöne Ausblicke auf die tiefste Schlucht vom nahe gelegenen Fluss und waren recht erschöpft, nach der wirklich auch für uns schon anstrengenden Tour. Daher beschlossen wir auch einfach auf dem Parkplatz zu übernachten. Wir behinderten niemand und die weiteren Tagesgäste waren alsbald vom Platz gefahren.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9354" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240924_133143-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Die Nacht war ruhig und so brachen wir früh und ausgeruht auf zum Nataionalparkcenter, von dem unsere nächste Tour starten sollte. Wir fanden einen geräumigen aber bereits gut gefüllten Parkplatz vor. Auf der anschließenden 5,4 km Wanderung verliefen sich die <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Besucher</span></span></span> aber recht gut, so dass wir nirgends das Gefühl hatten nicht alleine zu sein. Jule hat die sehr abwechslungsreiche Wanderung richtig gut gemeistert und gemeinsam kehrten wir dann noch im Restaurant des Nationalparkcenters ein. Anja bekam den wörtlich „besten vegetarischen Burger“ der Reise und ich konnte einen wirklich tollen Rentierburger genießen. Erstaunlich und auch noch günstig vom Preis-Leistungs-Mengen Verhältnis. Echt lecker! Jule schnarchte derweil unter dem Tisch vor sich hin, nachdem sie ein paar Leckerlies von uns bekommen hatte.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9355" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8662-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Die Trägheit nach dem Essen veranlasste uns dann dazu einen kleinen Campingplatz an der sogenannten „Bärenrunde“ aufzusuchen und 2 Nächte zu buchen.</p>
<p class="western" align="left">Wir nutzten den nächsten Tag die „kleine Bärenrunde“ mit über 12 km Länge zu wandern. Allerdings ohne Jule, die sich erst einmal ausruhen durfte. War auch besser so, denn wir mussten an Stromschnellen vorbei und Treppen überwinden, dann konnten wir noch einen Wasserfall bewundern, bevor wir über 356 Stufen aufwärts mussten. Das war für uns schon so mit leichtem Gepäck eine Tortur. Nicht auszudenken, wenn wir den Hund hier hätten hoch tragen müssen. Aber auch so kamen wir erschöpft wieder am Platz an und wurden von Jule nur mit einem müden Heben der Augenlider begrüßt. Wir konnten noch rasch Landstrom anschließen und uns dann eine schöne warme Dusche gönnen. Für jeden auf seine Art ein perfekter Tag.</p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir alle Tanks wieder befüllt hatten ging es in Richtung Süden. Leider war es sehr regnerisch und nasskalt, so dass unser Zwischenstopp bei dem Kunstwerk „das stille Volk“ recht kurz ausfiel. Aber dennoch war es witzig die <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">ca.</span></span></span> 1.000 „Puppen“ zu sehen, die je nach Jahreszeit sogar von Freiwilligen Helfern zweimal jährlich entsprechend umgezogen werden.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9356" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240927_150148-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Wir fuhren dann noch ein wenig, bis wir an einem Wendehammer am Ende einer verlassenen Schotterpiste unterkamen.</p>
<p class="western" align="left">Als nächstes Ziel hatten wir am Folgetag den „klingenden Wald“ ausgesucht. Hier wurden diverse Freilichtinstrumente zur Benutzung ausgestellt. Das Angebot sich mal an diversen <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Schlag- und Zupfinstrumenten auszuprobieren haben wir dankend angenommen und das weitläufige Gebiet gerne erkundet. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anschließend ging es grob in Richtung russischer Grenze wo wir Denkmäler zum Winterkrieg besuchten und auch den einen oder anderen restaurierten Schützengraben besuchten.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9362" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240928_120539-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Die Nacht verbrachten wir an einem Picknick Platz an einem der unzähligen Seen. Hier gab es auch einen Holzvorrat und eine Hütte mit Grillkamin. Also betätigte ich mich erst einmal sportlich und hakte diverse Holzscheite klein. Abends entfachten wir bei kühlen Temperaturen den Kamin und hatten rasch eine kuschelige Wärme und ein tolles Grillerlebnis. Echt super, was die Finnen an Einrichtungen zur Verfügung stellen.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9357" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8745-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Die Nacht war wirklich sehr ruhig aber bitter kalt. Dank Heizung war es für uns nicht wirklich schlimm, aber so kam es, dass ich morgens bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im See Baden ging. Das war erfrischend, wusch den Rauchgeruch ein wenig ab und weckte definitiv die Lebensgeister.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Auf der Weiterfahrt legten wir noch eine Wanderung ein. Diese war wegen der nasskalten Holzbohlen aber ein wenig rutschig. Wir fuhren dann zu weiteren Schützengräben und einem Denkmal anlässlich des Winterkrieges 1939 1940. Bei der Suche eines Stellplatzes erreichte unsere „Uschi“ (der Ford Ranger) dann noch die Kilometer Schnapszahl von 77.777,7 km Gesamtlaufleistung.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Wir fuhren am nächsten Tag zu einem Nationalpark und machten eine weitere schöne Wanderung. Die Zahnradbahn, die es dort noch gab war leider schon in Winterpause und nur an Wochenenden geöffnet, so dass wir uns nur per Pedes fortbewegen mussten. Wir konnten trotzdem einen herrlichen Weitblick auf die Landschaft genießen. Da wir noch den östlichsten Punkt der EU besuchen wollten, machten wir uns wieder auf den Weg. Fast 50 km ging es nur auf Schotterpiste voran, bevor wir an einem Rastplatz unser Lager aufschlugen. Es gab neben dem obligatorischen Trennklo wieder eine richtig tolle Hütte mit Indoor Kamin und Grillmöglichkeit. Das Holzlager war etwas geleert, aber für uns un noch folgende Gäste hatte es gut gereicht. Das ebenfalls vorhandene Kochgeschirr aus massivem Metall nutzten wir nicht. Den Grill konnten wir uns aber natürlich nicht entgehen lassen. Als wir gerade fertig waren und nur noch die Glut bewachten kamen zwei Jugendlich mit gut gefüllten Rucksäcken. Es waren Finnen, die auf einer Mehrtageswanderung unterwegs waren. Rasch entfachten wir den erschöpften Wanderern noch dass Feuer, halfen mit Glögg und Lebensmitteln aus und überließen ihnen dann gerne die Hütte, da wir ja in unsere wohlig angeheizte krabbeln konnten.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9363" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8782-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Den östlichsten Punkt der EU besuchten wir dann am nächsten Morgen. Dank der frühen Uhrzeit waren wir auch hier völlig alleine. Da wir eh gerade an den „Randpunkten“ waren, fuhren wir dann noch zur östlichsten Orthodoxen Kirche Finnlands. Die lange Fahrt hatte sich leider nicht so gelohnt, weil das Bauwerk hinter einer großen Mauer lag und von uns nicht besichtigt werden konnte. So blieb nur der Blick auf die prachtvolle Kuppel und ein wenig Fassade.</p>
<p class="western" align="left">Es wurde mal wieder Zeit für ein wenig Reisepause und so fuhren wir noch bis Joensuu, wo wir drei tage auf dem Campingplatz blieben. Dank Nebensaison war hier viel frei. Allerdings ist dann auch immer die Infrastruktur eingeschränkt. So war zum Beispiel nur ein Sanitärgebäude offen und die Sauna war gänzlich geschlossen. Aber egal. Wäsche waschen und Duschen ging natürlich.</p>
<p class="western" align="left">Wir machten Sport, haben gearbeitet, die Büchse gründlich geputzt, die Stadt besichtigt und sind Essen gegangen. Die Speisen des Inders waren echt lecker, aber irgendwie hatten wir deshalb auch zu viel gefuttert und daher schlecht geschlafen. Selbst Schuld.</p>
<p class="western" align="left">Drei Tage an einem Platz waren dann auch genug, so dass wir gut ausgeruht zunächst die größte Holzkirche der Welt in Kerimäki bestaunten. Anschließend fuhren wir noch in Richtung einer herausgesuchten Wanderung, blieben aber aufgrund der späten Uhrzeit noch vorher für die Nacht stehen. Somit war das erste Ziel des nächsten Tages die kleine Wanderung. Es wurden dann nur 3,6 km. Aber da die Tour wirklich abwechslungsreich war hat es uns und dem Hund sehr gut gefallen.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9364" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8819-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Als dann ein nicht angeleinter Hund auftauchte war Jule schlagartig auf Krawall aus, so dass sich Anja noch an der durchrauschenden Leine an der Hand verletzte. Zurück am Parkplatz versorgten wir die Wunde und fuhren dann zu einer kulturellen Sehenswürdigkeit.</p>
<p class="western" align="left">In Jyväskylä konnten wir ein altes Holzhausviertel besuchen. Da Hunde nicht erlaubt waren, blieb es bei flüchtigen äußerlichen Blicken. Die erhoffte Einkehr in eines der Lokale war uns nicht möglich. So wollten wir dann aber wenigstens noch in die Stadt. Aufgrund diverser Baustellen dauerte es dann aber ewig, da wir mehrfach Umwege nehmen mussten. Zu Fuß wohlgemerkt. So viel Strecke wollten wir Jule eigentlich nicht mehr zumuten. Aber es <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">hilft</span></span></span> ja alles nicht, wenn eine Umkehr eigentlich länger ist, als der voraus liegende Weg.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9365" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8822-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nachdem wir eine erholsame Nacht auf einem Platz außerhalb der Stadt verbrachten, fuhren wir zu einem nahe gelegenen Naturlehrpfad. Als Krönung sollte es dort noch eine selbst per Hand zu betätigende Seilfähre geben. Das wollten wir uns natürlich ansehen. Am Startpunkt gab es einen Parkplatz und direkt einen großen frei laufenden Hund, der uns begrüßen wollte. Da wir ja nun wissen, wie Jule auf nicht angeleinte Hunde reagiert, warteten wir kurz im Auto, bis sich der andere Hund von Dannen gemacht hatte. Nun konnte die Wanderung beginnen. Über Stock und Stein, teils matschige Passagen und Bohlenwege ging es dann bis zur Seilfähre. Wir konnten die kleine Lücke bis zur Insel auf der Seilfähre rasch überwinden. Jule fand das Schaukeln allerdings etwas merkwürdig.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9366" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/07/IMG_8831-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Auf der Insel gab es dann wieder Feuerstellen und Unterstände. Dies wussten natürlich auch die Finnen, und so füllte sich die Insel kurze Zeit später mit Familien, die mit entsprechendem Picknickmaterial anreisten. Wir begaben uns auf den Rückweg und kamen nach insgesamt 3,6 km wieder am Auto an. Ein schöner und lohnenswerter Ausflug.</p>
<p class="western" align="left">Auf der weiteren Fahrt sahen wir die ersten finnischen Rehe. Also keine Rentiere mehr &#8211; wir mussten wohl im Süden des riesigen Landes sein. In Petäjävesi haben wir uns dann noch die alte lutherische Holzkirche aus dem 19. Jahrhundert angesehen. Nach einem Einkauf im nahe gelegenen Einkaufszentrum ging es auf Stellplatzsuche. Diesmal benötigten wir schon 4 Versuche, bevor wir einen zufrieden stellenden Platz fanden. Es wird deutlich dichter besiedelt und infrastrukturell erschlossen, so dass es nicht mehr so einfach ist etwas abgelegenes zu finden, wo man niemanden stört.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 12:04:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_093322-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>Nachdem wir unsere dicken Winterklamotten raus gekramt hatten ging es am nächsten Tag über die höchste befahrbare Straße Norwegens auf 1850 Meter zum Klimapark. Die Fahrt mit Ausblicken auf Gletscher war schon lohnenswert. Aber der Klimapark war den Eintritt dann auch noch Wert. Hier erwartetet uns eine kleine informative Wanderung bis hin zu den künstlich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-2/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_093322-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9322 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_121218-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Nachdem wir unsere dicken Winterklamotten raus gekramt hatten ging es am nächsten Tag über die höchste befahrbare Straße Norwegens auf 1850 Meter zum Klimapark. Die Fahrt mit Ausblicken auf Gletscher war schon lohnenswert. Aber der Klimapark war den Eintritt dann auch noch Wert. Hier erwartetet uns eine kleine informative Wanderung bis hin zu den künstlich geschaffenen Eishöhlen in denen aus Eis Skulpturen der nordischen Mythologie geformt waren. Dies mit entsprechenden Lichteffekten war ein richtiges Highlight. Frostig kalt aber total interessant und sehenswert. Jule hatten wir bei geschlossenem Dach und eingeheizter Kabine am Parkplatz zurücklassen müssen. Aber das hat ihr nichts ausgemacht, da sie einfach Ihrem Schlafbedürfnis nachgeben konnte.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9321 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240816_122015-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Gemeinsam ging es dann über die Serpentinenstraße hinab zur Hauptstraße. Das Wetter war kalt regnerisch und neblig geworden, so dass wir einfach noch ein wenig fahren wollten. Die touristisch sehenswerte Straße mit etlichen tollen Ausblicken führte uns dann schließlich zu einem Campingplatz bei Gaupe. Hier war allerdings ein Musikfest, so dass viele Plätze belegt waren und an jedem Wohnmobil und Wohnwagen mit klassischen Instrumenten musiziert wurde. Akkordeon, Blas- und Streichinstrumente waren vertreten. Unser Platz war dann aber ruhig und abgelegen, so dass es nicht störte.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Unsere Route führte dann weiter gen Norden. Da der Trollstigen gesperrt war ließen wir auch Geiranger „links liegen“, um dies auf einer anderen Tour zu besuchen. Stattdessen hatten wir unsere erste Fährfahrt, wo unsere Mautbox und das Tollticket problemlos funktionierten. Beim Campingplatz in Orsta war dann die Fahrt vorbei. <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Am nächsten Morgen</span></span></span> absolvierte <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">ich </span></span></span>noch eine Joggingrunde im strömenden Regen. Aber es gab ja warme Duschen am Platz.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9323 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240817_120456-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Der Regen begleitete uns leider noch den gesamten Tag auf unserer Fahrt gen Küste zur Atlantikstraße. Weitere Fährfahrten wurden gemeistert und im Hafen von Bud konnten wir die Nacht auf dem Stellplatz verbringen. Trotz Wind und Regen fand sich eine kleine sonnige Passage, in der wir auf dem Küstenweg in die Stadt spazieren konnten. Beine vertreten ist ja auch wichtig.</p>
<p class="western" align="left">Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht ging es zur Atlantikroute. Diese war dann an allen Parkmöglichkeiten und Ausbuchtungen von Wohnmobilen und Vans belagert, so dass man kaum irgendwo Halt machen konnte. Ich erwähnte schon die Problematik des Reisens in der Saison?! Dank unserer kleinen Fahrzeugabmessungen fanden wir doch kurz einen Platz um rasch ein „wir waren hier“ Foto schießen zu können.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9324 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240819_095751-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Also rasch weiter und dem Trubel entgehen. Wir kamen bis kurz vor Orkanger und landeten wieder auf einem Campingplatz (Hogkjolen Fjellkamp), damit Anja noch mit stabilem Internet in Ruhe arbeiten konnte.</p>
<p class="western" align="left">Nachts gab es durchgehend Regen, so dass wir morgens erst zweifelten, ob die geplante kleine Wanderung durchführbar wäre. Aber dank guter Kleidung und vieler Überredungskünste beim Hund kamen wir alle noch an die frische Luft. Jule war insbesondere bei den Brücken und Bohlenstegen richtig tapfer und hat alle gut gemeistert. Danach ging es weiter nach Trondheim, wo wir einen kleinen Rundgang machten. Dabei konnten wir die alte Stadtbrücke und eine Kirche besuchen, bevor wir schon weiter mussten. Da Jule ja auf regelmäßige Medikamente vom Tierarzt angewiesen ist mussten wir uns auch ein wenig nach deren freien Terminen richten. Und wenn man so ein Date terminiert hat, dann muss man halt auch Fahrtage einplanen.</p>
<p class="western" align="left">Auf dem weiteren Weg gen Norden hatten wir dann auch unsere erste sehr unschöne Elchsichtung. Er tauchte aus der Böschung auf und lief uns direkt vors Auto. Das gab einen gehörigen Schrecken und der Adrenalinschub vom Beinahe-Unfall hielt noch länger an. Also beschlossen wir dann den nächsten Nachtplatz anzufahren, um erst einmal wieder runter zu kommen.</p>
<p align="left">Das Video zeigt die Dashcam Aufnahme in halber Geschwindigkeit!</p>
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<video class="wp-video-shortcode" id="video-9318-1" width="1130" height="636" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/2024-08-20_Elch-halbe-geschw.mp4?_=1" /><a href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/2024-08-20_Elch-halbe-geschw.mp4">https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/2024-08-20_Elch-halbe-geschw.mp4</a></video></div>
<p class="western" align="left">Als Zwischenziel des nächsten Tages fuhren wir den Formossen Wasserfall an. Norwegen hat ja wirklich viel herabfallendes Wasser, und so ist es natürlich schwer die schönsten und tollsten zu finden. Aber hier hatten wir ein leicht zugänglich tosendes Wasser, was wir super als Pausenstation nutzen konnten. Denn danach mussten wir noch weitere Kilometer zurücklegen, um in <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Richtung Tierarztpraxis zu kommen.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9326 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240821_112952-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Zwischenzeitlich haben wir noch die Pforte zum Nordland überquert (Nordlandsporten) und uns dort ein Eis (leckeres Lakritzeis für mich) und einen Kaffee gegönnt, bevor es bis nach Mosjoen ging. Dort kamen wir am Stellplatz am Hafen unter. Leider direkt neben der Bahn und einer Truckwerkstatt gelegen, so dass es etwas unruhig war. Aber morgens waren wir dann pünktlich bei der tollen Tierarztpraxis. Alle freundlich nett und sehr bemüht um Hund und Frauchen/ Herrchen. Wir hatten dann nach der Behandlung auch direkt noch einen Touristentipp zum Besuch der „Altstadt“ erhalten. Eine gut erhaltene ursprüngliche Häuserzeile mit schicken Holzhäusern (Sjogata).</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9327 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7955-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Nach diesem vielen Stress für den Hund lag es nahe nicht mehr allzu weit zu fahren und so kamen wir dann früh in Rossvoll am Platz an. Ich konnte mich noch ein wenig beim Joggen entspannen während wieder mal eine Waschmaschine lief.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Am nächsten Tag ging es dann über den Polarkreis. Natürlich haben auch wir an dem entsprechenden Touristcenter Halt gemacht. Aber erst einmal ein Foto, dann eine kurze Wanderung über die karge Landschaft und als Belohnung ein Snack in der entsprechenden Gastronomie. Der Bummel durch den Souvenirshop war wieder ernüchternd. Aber vielleicht ist unser Anspruch auch zu hoch. Die Umsätze scheinen das Konzept zumindest als wirtschaftlich zu rechtfertigen. Wir sind dann ohne Souvenir weiter gefahren. </span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9328 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240823_120651-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Letztlich landeten wir bei strömendem Regen auf einem Platz in Rognan. Rasch die schützen Außenplanen eingezogen und Heizung an. Nass bis auf die Knochen mussten wir uns dann erst einmal aufwärmen. 10 Minuten später war es dann natürlich zeitweise trocken. Tja, hätten wir halt kurz gewartet….</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Wir legten dann einfach noch einen Ruhetag ein, den Anja zum Arbeiten nutzte. Ich ging mal in den Ort zum Einkaufen, schrieb am Blog und sortierte erstmals Fotos. Da fällt ja jede Menge „Ausschuss“ an, wenn man so viele tolle Motive sieht – aber nicht einmal die Hälfte toll einfängt.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Unsere Fahrt ging dann weiter nach Saltstraumen, wo es den stärksten Gezeitenstrom der Welt (bis zu 40 km/h) gibt. Hier gönnten wir uns einen Spaziergang, konnten stark motorisierte Motorboote durch den Gezeitenstrom fahren sehen und sogar ein Softeis erwerben (ich Esse daheim kaum Eis, kann aber bei Softeis nicht widerstehen- vermutlich eine Obsession aus der Kindheit).</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9329 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111551-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<div style="width: 1130px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-9318-2" width="1130" height="636" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111602.mp4?_=2" /><a href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111602.mp4">https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240825_111602.mp4</a></video></div>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Danach ging es nach Bognes und mit der Fähre nach Lodingen auf den Lofoten.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Nach der etwas längeren für den Hund stressigen Fährfahrt wollten wir nicht mehr lange unterwegs sein, so dass wir direkt den Stellplatz am nahe gelegenen Hafen aufsuchten. Leider war es total windig und trotz Außenplanen auch im Inneren recht zugig. Sturm mit Geschwindigkeiten über 60 km/h und Regen. Nicht so schön. Der Wind war sogar so stark, dass einige Schilder samt Betonsockel schlicht umgeweht wurden. </span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Das Einpacken der Außenplanen bei Sturm war am nächsten Tag nur mit 2 Personen gut machbar. Also rasch weiter auf die Vesteralen, wo es laut Wetter App weniger windig wäre. Auf dem Weg haben wir am Straßenrand noch einen friedlich dastehen Elch bewundert. Juhu unsere zweite diesmal weniger dramatische Elchsichtung!</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9331 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8020-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Dann konnten wir noch ein architektonisch künstlerisch eindrucksvolles Klo an einem Parkplatz besichtigen. Es gab auf Knopfdruck verspiegelte Scheiben und eine tolle Aussicht auf Küstenlinie und Meer. </span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9332 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8029-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Der Weg führte dann vorbei an einem Space Center (alles aber abgesperrt) und wir gelangten zu einem windgeschützten Stellplatz an einem See.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Das Wetter meinte es weiterhin nicht so gut mit uns, so dass wir diesen Sturm und Regentag zu Jules Leidwesen mit Fahren verbrachten. Zwischenstopps gab es zum Einkaufen, Ad Blue besorgen, Tanken, Luftdruck prüfen etc.. </span></span></span><span style="font-size: medium; color: #000000;">Das erste avisierte Nachtlager war zu sehr dem Wind ausgesetzt, so dass wir auf einem kleinen Campingplatz landeten, wo wir gut windgeschützt stehen konnten.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Morgens dann ein wenig Hektik, denn wir wollten unbedingt eine Fähre erreichen. Hat auch geklappt und wir kamen dann auch zeitgerecht am Wikinger Museum an, wo wir uns tolle historische Eindrücke einverleiben konnten. A bissl Kultur muss ja auch mal sein.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9333 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8107-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Beim Uttakleiv Camp haben wir nahe des Dragons Eye übernachtet und den Tag bei schönem Feuerschein in unserem Grill und mit etwas Glühwein ausklingen lassen. Natürlich nicht ohne vorher das Drachenauge zu besuchen.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9334 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240829_093639-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Für Anja begann der nächste Morgen mit Arbeit und ich genoss einen Spaziergang an dem Küstenweg bevor es in Richtung Südwestspitze der Lofoten ging. Wir besuchten Reine und A, um dann auf dem Rückweg noch eine Wanderung um einen See mit Wasserfall zu machen.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Am Lofoten Beach Camp schlugen wir dann unser Nachtlager auf. Wäsche wurde gewaschen und Anja genoss die Sauna. Abends gab es zum Sonnenuntergang noch leckeres Essen mit Cocktail. Echtes kitschiges Urlaubsfeeling. War sehr schön!</span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Es war leider eine seeeehr stürmische Nacht. Die Büchse schwankte wie ein Schiff im <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Seegang. Naja &#8211; so kamen wir früh auf die Beine und zum Nusfjord. Da wir ja entsprechende Erfahrungen mit Touristen Hotspots hatten passte es gut, vor den Menschenmassen anzukommen. Der Eintritt war für uns sogar noch frei, weil nirgendwo jemand zum Kassieren vom Parkplatz oder dem Eintritt zum Fischerdorf auffindbar war. Nun gut – rasch hindurch geschlendert und weg bevor die Reisebusse kommen.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9335 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240830_083459-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Auf unserer weiteren Fahrt Richtung Narvik besuchten wir noch eine Skulptur. Ein Kopf, der auf einem Pfeiler angebracht war und je nach Blickwinkel korrekt oder auf dem Kopf stehend zu sehen war. Eigentlich ganz witzig, wenn der Fußweg dorthin nicht voller Hinterlassenschaften der ansässigen Schafe vermint gewesen wäre. Gerade mit H-und nicht so toll, da Jule entweder etwas fressen oder sich damit „einparfümieren“ wollte. So war der Blick ein wenig für die tolle ringsherum herrschende Kulisse getrübt. Bei Tarstadt haben wir dann am Hafen unseren Platz für die Nacht gefunden. Bei den derzeitigen Wetterverhältnissen waren die Lofoten für uns nicht weiter reizvoll. </span></span></span><br />
Die nächste Etappe ging dann zum Polarkreis, wo wir wieder eine kleine Wanderung machten. Auf dem weiteren Weg Richtung <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Norden</span></span></span> suchten wir noch einen Platz auf, wo ich gut joggen, Anja arbeiten und wir gemeinsam die Büchse und den Hund putzen konnten.</p>
<p class="western" align="left">Auf kleinen Nebenstraßen fuhren wir am nächsten Tag zu einer Wanderung. Das Wetter war deutlich besser und eigentlich schon wieder zu warm, so dass wir ein wenig genervt waren, als wir erst nach einem etwas weiteren Umweg den Fluss überqueren konnten, der uns den Heimweg versperrte. Manchmal muss man halt umplanen – es tat uns nur um Jule ein wenig leid, die dann mehr als 8 km bei entsprechend warmen Temperaturen laufen musste.</p>
<p class="western" align="left">Bei Ankunft an unserem Stellplatz konnte sie aber ausruhen, während wir vergeblich versuchten an der angelegten gemauerten Feuerstelle das dort aufgefundene Holz zu entzünden. Naja – nächstes mal selbst Holz kaufen. Nach einer schönen Wanderung zu einem Wasserfall, wo wir auch wieder Rentiere gesichtet hatten ging es für uns nach Alta. Anja musste wieder arbeiten und wir bezogen am Stellplatz am Hafen in Alta unser Nachtlager.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9336 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_113200-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Nach ruhiger Nacht und Arbeit fuhren wir zum nahe gelegenen Museum mit den Felsritzungen. Es war ein toller und informativer Spaziergang mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis (also eher günstig) für nordisch touristische Verhältnisse.<br />
Weil die Wettervorhersage für die Folgetage schlimmes erahnen ließ machten wir uns danach rasch auf zum Nordkap. Die Fahrt über die weiten Ebenen genossen wir mit diversen Ausblicken auf Rentiere und andere Touristenfahrzeuge. Am Nordkap machten wir natürlich das obligatorische Foto und besichtigten im Inneren alle Attraktionen. Da die Restaurants alle leer gefuttert waren blieb uns nur ein kleiner völlig überteuerter Snack, bevor wir uns bei zugeklapptem Dach in die Büchse verkrochen. Es folgte eine Nacht mit Orkanböen, wo einer im Gang und einer im Notbett „geschlafen“ hat.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9337 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-scaled.jpg" alt="" width="1440" height="2560" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-scaled.jpg 1440w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-169x300.jpg 169w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-576x1024.jpg 576w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-600x1067.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240903_170812-768x1365.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Ein wenig übermüdet verabschiedeten wir uns vom Nordkap und begaben uns aus der Sturmzone. Wir landeten dann in Karasjok, wo wir direkt zwei Nächte buchten. Es folgte das übliche Einkaufen, Wäsche waschen, Arbeiten für Anja, dann gemeinsames Grillen und Chillen.</p>
<p>Am nächsten Morgen fuhren wir zu einer kleinen 4 Kilometer langen Wanderung, die Jule toll mitgemacht hat. Anschließend <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">ging es weiter bis </span></span></span>nach Vadso zum Stellplatz. Auf dem Weg konnten wir wieder einige Rentiere bewundern. Der kostenlose Stellplatz lag gleich neben einem alten Luftschiffmast, so dass wir uns diesen am nächsten morgen näher betrachteten und dank der Schautafeln auch weitere Informationen zur Region erhielten. Nach so viel Kultur hieß es erst einmal wieder Fahrt aufnehmen und ab nach Vardo. <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Bei </span></span></span>dieser östlichsten Gemeinde <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Norwegens</span></span></span> hatten sich einige Künstler ausgetobt, und so konnten wir neben dem „Leviathan“ auch ein hölzernes Walross, eine Festung und das Mahnmal anlässlich der Hexenverbrennungen besuchen und bestaunen. Alles wirklich sehenswert.</p>
<p><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9338 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8369-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Auf dem Rückweg gen Westen kamen wir dann noch am „Domen Viewpoint“ vorbei. Hierbei handelt es sich um künstlerisch gestaltete überdachte Sitzgelegenheiten. Da der Wind aber wieder derart zugenommen hatte verkniffen wir uns das eigentlich eingeplante Picknick. Bei den Böen musste man die Autotüren seeehr gut festhalten, damit sie einem nicht aus der Hand gerissen wurden.</p>
<p><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9339 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_8392-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p>Wir fuhren dann Richtung finnischer Grenze. In Ermangelung eines offiziellen Platzes verbargen wir uns etwas abseits der Straße und verbrachten wieder eine ruhige aber windige Nacht.</p>
<p class="western" align="left">Morgens sind wir dann zeitig in Richtung Kirkenes aufgebrochen. Zwischendurch haben wir dort in der Nähe noch eine kleine Wanderung unternommen, bevor wir dann die Gunst der Stunde nutzten und an die nord östlichste Grenze zu Russland (Grenze Jacobselv) zu fahren. Wir hatten zwar nicht das Glück große Schiffe in den Fjord einfahren zu sehen, konnten aber kurz unsere Füße im kühlen Wasser Baden und am Strand verweilen.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9340 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240908_191015-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Da wir hier jedoch nicht übernachten wollten, es waren bereits zu viele Touristen mit entsprechenden Fahrzeugen dort, machten wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Kirkenes. Da der Straßenzustand teilweise nur geringe Geschwindigkeiten zuließ, blieben wir auf halber Strecke an einem schönen Platz an einem See für die Nacht stehen.</p>
<p class="western" align="left">Auf der Weiterfahrt sahen wir dann ein größeres Schiff im Fjord, welches offenkundig nach Kirkenes wollte. Da dachten wir, dass es vielleicht sehenswert wäre den dortigen Hafen zu besuchen. War nicht wirklich sehenswert, aber so konnten wir anschließend noch Einkäufe erledigen, bevor es über die Grenze nach Finnland ging.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-2/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 12:02:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Schweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7654-scaled.jpeg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>In den folgenden Beiträgen soll es um eine Zusammenfassung unserer Ostseeumrundung vom August 2024 bis November 2024 gehen. Der erste Anlauf im Jahre 2020 wurde durch die Corona Pandemie verhindert, und nun wollten wir dies einmal in Ruhe nachholen. Zunächst ging es nur zu einer Zwischenübernachtung nach Kaltenkirchen, da der Elbtunnel und der Verkehr in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2024-ostsee-umrundung-teil-1/">Unsere Auszeit 2024 &#8211; Ostsee Umrundung Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7654-scaled.jpeg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><p class="western" align="left">In den folgenden Beiträgen soll es um eine Zusammenfassung unserer Ostseeumrundung vom August 2024 bis November 2024 gehen.</p>
<p class="western" align="left">Der erste Anlauf im Jahre 2020 wurde durch die Corona Pandemie verhindert, und nun wollten wir dies einmal in Ruhe nachholen.</p>
<p class="western" align="left">Zunächst ging es nur zu einer Zwischenübernachtung nach Kaltenkirchen, da der Elbtunnel und der Verkehr in Hamburg uns ein wenig Zeit kosteten und unsere Hündin Jule sich erst wieder an die Autofahrten gewöhnen musste.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9309 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-scaled.jpeg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-300x169.jpeg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-1024x576.jpeg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-600x338.jpeg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_7642-768x432.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Doch schon am Folgetag haben wir die Ländergrenze zu Dänemark überquert und am Stellplatz im Hafen <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">von</span></span></span> Apenrade unser Nachtlager aufgeschlagen. Ich habe dann noch eine rasche Joggingrunde gedreht und am späteren Nachmittag konnten wir bei Sonnenschein unser erstes leckeres Softeis genießen.</p>
<p class="western" align="left">Weiter ging es Richtung Kopenhagen und dank der vorhandenen Mautbox problemlos über die Brücke nach Malmö. In Dalby in der Nähe von Malmö haben wir dann eine kleine Wanderung unternommen, bevor wir weiter zum Nationalpark Soderasen gefahren sind. Auf dem Campingplatz bei Skaralid haben wir direkt 2 Nächte gebucht und erstmalig bei schönem Wetter gegrillt und gechillt.</p>
<p class="western" align="left">Anja hat ihre erste Joggingrunde gedreht und gearbeitet, während ich dann eine kleine Wanderung kombiniert mit einem Einkauf absolviert habe. Ich finde es einfach schön mal andere „fremde“ Lebensmittel zu entdecken und neue Geschmacksrichtungen zu probieren!</p>
<p class="western" align="left">Am Folgetag sind wir dann gemeinsam los und mussten Jule zunächst 200 Stufen einen Hügel hinauftragen, bevor die alte Dame selber laufen durfte. Mit fast 14 Jahren ist sie halt nicht mehr so beweglich und agil wie früher. Und trotzdem ist sie toll mitgekommen und wir haben eine schöne entspannte Tour im Nationalpark gehabt.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9310 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240807_090539-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Bei unserer Weiterfahrt haben wir dann nochmal Vorräte, wie zum Beispiel den von uns heißgeliebten schwedischen Glögg besorgt. Ich weiß – Hochsommer und Glühwein passt nicht so. Aber auf den süffigen Trunk hatten wir uns bereits lange vor Reisebeginn gefreut.</p>
<p class="western" align="left">Wir kamen eher zufällig noch an einer großen Eisfabrik mit Ladenverkauf vorbei, so dass wir natürlich direkt diverse Kugeln aus exotischen Sorten verkosten mussten.</p>
<p class="western" align="left">Unser Nachtlager schlugen wir dann am Hafen in Falkenberg auf, wo wir einen der letzten freien Plätze erhaschen konnten. Da Schweden für uns nur als Transitland eingeplant war und ich meine selbst auferlegte Challenge in jedem Land einmal Joggen zu gehen erfüllen wollte, ging ich noch eine gute Runde entlang der Strandpromenade laufen. Dank des tollen Wetters war jede Menge los und der Badestrand auch sichtlich gefüllt. Ein kleiner Nachteil, wenn noch Saison ist. Stellplätze eher voll und überall Menschen. Natürlich auch bei den Touristen Hotspots, wie wir noch des Öfteren erleben durften.</p>
<p class="western" align="left">Am nächsten Stellplatz in Uddevalla machten wir erst einen schönen Spaziergang entlang der promenadenmäßig angelegten Brückenkonstruktion direkt am Fels und über dem Wasser. Das kostete Jule manchmal etwas Überwindung, aber sie kam ganz tapfer mit, obwohl man die Brandung manchmal gut sehen und gegen die Felsen klatschen hören konnte.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9311 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240808_143732-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Als wir abends unser Essen zubereiten wollten, dann ein unschönes Erlebnis. Beim Gaskocher konnten wir die Gaszufuhr zudrehen, aber die Flamme ging nicht aus. Also entweder ein Defekt am Kocher oder den Gaskartuschen. Wir testeten alle mitgeführten Kartuschen durch, schmierten ein wenig Spülmittellösung an vermeintlich undichte stellen und waren überrascht, dass einige Kartuschen tatsächlich zu Schäumen begannen. Aber auch bei den wirklich dichten Kartuschen ließ sich die Gaszufuhr am Kocher nicht gänzlich stoppen. Also lag auch hier ein Problemchen vor.</p>
<p class="western" align="left">In <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">einem Einkaufszentrum</span></span></span> gab es ein Globetrotter Pendant, wo wir <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">unseren Kocher prüfen und gegebenenfalls reparieren lassen wollten. Schön, dass man über das Internet die entsprechenden Läden ausfindig machen kann. Wir wurden sehr nett bedient. Eine Reparatur wäre jedoch nur möglich, wenn man das Gerät einschicken würde. So kauften wir zunächst nur eine Original Primus Gaskartusche und einen Notfall Mini BackUp Kocher und wollten auf das Beste hoffen.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left">Über das Internet hatten wir einen winzigen Stellplatz an einer Schleuse in Norwegen vorgebucht und dort eine ruhige aber regnerische Nacht verbracht. Ruhig allerdings erst, nachdem wir <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">uns der</span></span></span> unzähligen Fliegen, die uns heimgesucht hatten entledigen konnten.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9312 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240809_143232-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Leider stellte sich abends heraus, dass es wohl auch am Kocher lag.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Aufgrund der Kocher und Gasproblematik begaben wir uns am nächsten Tag noch einmal auf die Suche. So fuhren wir „mal eben“ nach Oslo. Nachdem wir den Großstadtverkehr mit seinen diversen Tunneln gemeistert und einen Parkplatz in City Nähe gefunden hatten, ging es zu Fuß weiter. Wo wir schon mal da waren und es auf dem Fußweg zum Outdoorladen lag, haben wir rasch den Königspalast und das Rathaus bewundert. Auch hier überall viel Trubel – der Fluch der Hauptsaison. </span></span></span>Nachdem wir im Outdoorladen dann unser Kocher Modell noch einmal gekauft hatten, ging es durch den Schloßpark und den Großstadtdschungel zurück und ab nach Norwegen. Wir hatten über eine App wieder einen kleinen Platz an einem See gebucht, so dass wir diese Etappe noch meistern mussten. Der Platz <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">war positiv ausgedrückt</span></span></span> eher als ungepflegt zu bezeichnen. Aber für eine Nacht ging es dann allemal.</p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9313 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240811_113332-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left">Am nächsten Tag wollten wir die Domruine unter Glas besichtigen. Da Hunde jedoch nicht erlaubt waren, beschränkten wir uns auf die imposante Außenansicht und die Hütten, die als Art Freilichtmuseum angeschaut werden konnten. Auf dem Weg zum nächsten Campingplatz kamen wir noch an einem kleinen Steinkreis vorbei, den wir direkt besichtigt haben. Hier gab es keine Touristen und auch wir wurden nur durch einen Zufall darauf aufmerksam.</p>
<p class="western" align="left">Der Campingplatz bei Mesnali war dann sehr schön und wir buchten direkt 2 Nächte, da Anja noch arbeiten musste. Und mit entsprechender Reisepause geht das eben auch leichter von der Hand. Zudem mussten wir mal dringend ein wenig Wäsche waschen und ich konnte in einem weiteren Land meine Joggingrunde drehen.</p>
<p class="western" align="left">Bei der Weiterfahrt gönnten wir uns dann erst noch eine Wanderung im nahe gelegenen Skigebiet. Trotz Skigebiet, war es eine recht einfache Wanderung mit wenigen Höhenmetern. Trotzdem oder gerade deshalb war sie auch sehr gut für Jule machbar und wir hatten viele tolle Ausblicke und begegneten jeder Menge Schafen und Ziegen, die hier im Freilauf grasen durften.</p>
<p class="western" align="left">Anschließend befuhren wir noch den mautpflichtigen Peer Gynt Vegen, der uns spektakuläre Ausblicke bot. Wirklich eine tolle Landschaft.</p>
<p class="western" align="left">Die Nacht verbrachten wir auf einem kleinen Campingplatz und befuhren dann am nächsten Tag direkt den mautpflichtigen Jotunheim Vegen. Bei einem offiziellen Parkplatz machten wir Halt und stiegen hinauf zu einer alten Anlage, in der damals Falken gefangen wurden. Diese wurden dann später zu jagdlichen Zwecken trainiert und genutzt. <span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Also direkt wieder was gelernt auf dem tollen Plateau mit der grandiosen Weitsicht auf zumeist unbebaute Landschaft. Im weiteren Verlauf sahen wir dann unsere ersten Rentiere, die in aller Gemütsruhe umherstreifen. </span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9314 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240813_153621-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anja musste sich dann noch einmal als „Ziegenhirtin“ betätigen, da sich eine kleine Herde mitten auf dem Weg niedergelassen hatte und sich weder von unserem Motorenlärm, noch vom Hupen dazu bewegen ließ den Weg für die Weiterfahrt frei zu machen. Anjas Talent reichte zumindest so weit, dass das Viehzeug vor uns her trabte aber weder nach links, noch rechts verschwand. Aber wir haben ja Urlaub und sind geduldig.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Der nächste Zwischenstopp war ein Parkplatz um einen Fluss am „Rittersprung“ zu besuchen. Hier griff wieder der Nachteil der Saison. Es war recht voll, aber wir konnten trotzdem bis zum tosenden Fluss vorstoßen und das beeindruckende Naturschauspiel gebührend bewundern.</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9315 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240814_140313-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Für die nächsten Nächte ließen wir uns auf dem Campingplatz in Lom nieder. Mit schönem Blick auf die alte hölzerne Stabkirche und einem durchaus imposanten Panorama der ringsherum liegen Berge.</span></span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">In Lom gab es auch ein Mineralienmuseum, und wie es der Zufall wollte, fand Anja hier ein paar Ohrringe aus in der Nähe gefördertem Gestein. Abends waren wir dann erstmals in einem „Restaurant“ essen. Und trotz eher Schnellimbiss Charakter war das eine kostspielige Angelegenheit. Bei unserem Ruhetag in Lom machten wir Sport, gingen Einkaufen, besuchten die hölzerne Stabkirche und buchten für den nächsten Tag eine Tour im Klimapark 2469. Als Belohnung für soviel Aktivität am Ruhetag gönnten wir uns noch Kaffe und Teilchen frisch vom Bäcker – sehr lecker!</span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9316 alignleft" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2025/06/20240815_154847-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
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		<title>Unsere Auszeit 2023 Teil 7 &#8211; rasch über Albanien nach Griechenland und ungeplante Heimreise</title>
		<link>https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-7-rasch-ueber-albanien-nach-griechenland-und-ungeplante-heimreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2023 11:11:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Montenegro]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Slowenien]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_091323-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>08.09.2023 Freitag, Tag 76 Balkanreise &#8211; Albanien und ein Schlemmeressen Heute sollte es bis nach Griechenland gehen. Wie immer um sieben ohne Wecker aufstehen und um neun losfahren. Das Navi hat dann noch eine lustige Abkürzung vorgeschlagen. Hätten wir das vorher gewusst… Egal, wir sind heil an der Grenze zu Albanien angekommen. Das Gebäude am...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_091323-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">08.09.2023 Freitag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 76 Balkanreise &#8211; Albanien und ein Schlemmeressen</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Heute </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">sollte es bis</span></span></span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"> nach Griechenland gehen. Wie immer um sieben ohne Wecker aufstehen und um neun losfahren. Das Navi hat dann noch eine lustige Abkürzung vorgeschlagen. Hätten wir das vorher gewusst… Egal, wir sind heil an der Grenze zu Albanien angekommen. Das Gebäude am Grenzübergang Muriqan war @pistenkuh lila. Der Grenzbeamte von Montenegro war sehr </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">genau und hat sich alles angeschaut, der albanische Grenzbeamte hat uns einfach durchgewunken… Will man nicht wissen wer ins Land kommt?!? </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Eigentlich war ja der Plan nach Griechenland durchzufahren. Aber wir hatten ständig Stau und die albanische Fahrweise hat uns mindestens 5 Jahre älter gemacht, so dass wir gegen 15 Uhr „aufgegeben“ und einen Stellplatz mit direktem Seeblick am Ohridsee in Albanien für 15€ aufgesucht haben. So gefällt uns das! Kurz vor dem See wurden wir fast noch in einen Unfall verwickelt. Auf einer dreispurigen Straße (2 auf unserer Seite, 1 Gegenspur) fuhren wir in der Mitte und in einer Kurve hätten uns fast die 2 LKW links und rechts gerammt. Zum Glück konnten wir durch starkes Bremsen den Zusammenstoß noch verhindern.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9280" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6291-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ich hatte am Anfang der Reise den Wunsch geäußert, in jedem besuchten Land essen zu gehen (im Ausland gehen wir sonst komischerweise praktisch nie essen). Also auch hier die Gelegenheit genutzt, direkt am Campingplatz war ein Restaurant. Für 20€ gab es gegrilltes Gemüse, Tsatsiki, Schweine-Kotelett, selbstgemachte Pommes, Nachtisch (Trileche), 1 l Hauswein und noch Raki. Wahnsinn, oder? Und auch noch sehr lecker!</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">09.09.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 77 Balkanreise &#8211; Ankunft in Griechenland mit Stadtbesichtigung</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst noch einige Beobachtungen zu Albanien: Die Albaner sind anscheinend sehr Auto affin. Es fahren jede Menge Protzkarren (hauptsächlich große schwarze Mercedes mit getönten Scheiben) durch die Gegend und die „normalen“ Autos sehen sehr gepflegt aus. Es gibt unzählige Tankstellen und jede Menge Tankstellen-Skelette. Gefühlt jeder Albaner der einen Wasserschlauch hat, bietet am Straßenrand Autowäsche an und gefühlt hinter jeder Kurve steht eine Streifenpolizei und kontrolliert. Wir wurden zum Glück nie angehalten. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Verkehr ist die Hölle auf Erden, jeder fährt so wie er mag und irgendwie passt es dann meistens schon irgendwie. Wenn man glaubt Deutschland hat viele Verkehrsschilder, war man noch nicht in Albanien. An jeder Kreuzung wird die Geschwindigkeit teilweise drastisch reduziert und kurze Zeit später wieder aufgehoben. Das hat zur Folge, dass sich niemand daran hält. Am schrägsten fanden wir die Verkaufsstände auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Da bekam der Name &#8222;Standstreifen&#8220; eine neue Bedeutung. Überhaupt ist der Seitenstreifen nicht nur für Notfälle gedacht, sondern man kann ihn für praktisch alles nutzen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9281" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6301-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nun zum Tag: Schweren Herzens haben wir den schönen Campingplatz verlassen und uns in Richtung Griechenland auf den Weg gemacht. Der Grenzübergang ging schnell vonstatten und die albanische Grenzbeamtin hat noch kurz mit uns geklönt. Weiter ging es in die griechische Stadt Kastoria, die durch den Pelzhandel zu Reichtum gekommen ist. Obwohl sie auf einer Halbinsel liegt und zumindest wohlhabend war, hat uns die Stadt nicht so sehr gefallen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Da es überhaupt keine Stellplätze oder Campingplätze in der Umgebung gibt, haben wir uns einen Freistehplatz auf einem Parkplatz im Wald gesucht und den Nachmittag in der Sonne bei schönen kühlen 22 Grad verbracht.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">10.09.2023 Sonntag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 78 Balkanreise &#8211; Offroadtour mit Aussicht</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir haben eine sehr ruhige Nacht verbracht. Morgens wurden wir von Schießgeräuschen und bellenden Hunden (Meute?) geweckt und haben dann noch etwas gedöst. Ist ja schließlich Sonntag! Nach dem Frühstück hielt ein blauer Ford Ranger mit 4 Mann und mehreren Hunden hinter uns und sie verzogen sich in den Wald. Das waren anscheinend die Jäger, die wir schon nachts gehört hatten.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Auf dem Weg zum Offroad-Track Nr. 1 in Griechenland der @Pistenkuh haben wir unseren Wasservorrat an einer Quelle aufgefrischt. Der Einstieg in den Track erfolgte über einen schmalen, gerölligen Weg am Hang. Die Äste hingen sehr tief und in die Fahrbahn hinein, so dass sich der eine oder andere Kratzer im Lack verewigte. Ist aber nicht schlimm, ist ja ein OffroadFahrzeug!</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9282" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230910_115918-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Auf dem Pass angekommen haben wir eine wundervolle Rundumsicht genossen. Als Nachtplatz war es hier leider zu früh und zu windig. Der Weg wurde besser und uns kam ein roter Jimny entgegen, ein Leihwagen! Ob das in den Leihbedingungen wohl so drin stand? Sie fragten uns, ob der Weg noch schlechter werden würden und wir verneinten, nur gerölliger. Später mussten wir feststellen, dass der von denen bereits befahrene Weg deutlich einfacher war. Sorry! Kurze Zeit später kam dann der Jimny hinter uns her. Hatten sie dann wohl auch bemerkt.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es in das nächste Tal auf einem erdigen Weg in Serpentinen. Das hatten wir so auch noch nicht. Bei Regen ist das bestimmt spannend…. Unseren Nachtplatz haben wir an einem Rastplatz im Wald gefunden.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">11.09.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 79 Balkanreise &#8211; Umplanung und Rücktour</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Aufgrund eines Krankheitsfalls in der Familie haben wir heute beschlossen, langsam die Rückreise anzutreten. So ging es heute wieder in Richtung Albanische Grenze, aber diesmal zu dem Grenzübergang in Küstennähe. Wir sind hauptsächlich Autobahn gefahren, da Jule sich wieder über die langen Autoetappen lauthals beschwert hat. Einen kurzen Zwischenstop haben wir an der Tsipiani Brücke eingelegt. Eine hübsche Stein- Brücke von 1875. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9283" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230911_135822-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es zu unserem Nachplatz, ein offizieller Stellplatz in Kalpaki, kurz vor der Albanischen Grenze. Morgen soll es in einem Rutsch durch Albanien gehen. Mal sehen, ob wir es diesmal schaffen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Kurz nach uns kam noch ein Expeditions-LKW, den wir schon auf unserem Campingplatz in Albanien gesehen hatten. Klein ist die Welt… Am Abend hatten wir noch ein „Problem“. Wir wollten ja in jedem Land Essen gehen. Da heute unser letzter Tag in Griechenland war, bin ich noch schnell zum Griechen gelaufen und habe uns leckere Döner besorgt. Am Abend kamen noch drei griechische Jugendliche vorbei, die uns gefragt haben, ob sie mit uns Englisch sprechen dürften, um die Sprache zu üben. Haben wir gerne gemacht, schließlich müssen wir die englische Sprache auch üben… Sie haben uns über Ihre Stadt und den Unterricht erzählt. Das war ein sehr schöner Abschluss für unseren Aufenthalt in Griechenland. Griechenland, wir kommen wieder!</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">12.09.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 80 Balkanreise &#8211; fix durch Albanien bis Montenegro</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">In den Stellplatz Bewertungen stand schon, dass Hunde die ganze Nacht bellen würden. War dann auch leider so. Was für eine Ausdauer die haben und sicherlich auch was für einen Streß die haben. Anja hat jedenfalls sehr wenig geschlafen. Ich jedoch um so besser. Muss ich auch, bin ja der Fahrer. Anja kann ja auch während der Fahrt Schlaf nachholen. Wobei, vermutlich nicht bei der Albanischen Fahrweise. Im Ort gab es eine Bäckerei, also ist Anja morgens alleine und natürlich ohne Handy losgegangen. Auf der Hälfte der Strecke hat sie dann ein Straßenhund &#8211; ein Kangal-Mix – in Bernhardiner Farben gestellt. Der hat sich von ihr auch überhaupt nicht beeindrucken lassen, das kennen wir mittlerweile eigentlich anders von den Straßenhunden. Da hat sie wirklich Angst bekommen und sich geärgert, dass sie ihr Handy nicht mit hatte und keine Hilfe holen konnte. Zum Glück hat der Hund sie aber nicht angegriffen. Die Bäckerei hatte eine riesige Auswahl und vor Schreck hat Anja habe eingekauft. Auf dem Rückweg war kein H-und mehr da, so dass sie wohlbehalten ankam. Erstmal Frühstück auf diesen Schreck und los zur Albanischen Grenze. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Grenzübertritt war wieder problemlos. Langsam werden wir richtige Profis! Die Fahrt durch Albanien war ok. Entweder haben wir uns an den Verkehr gewöhnt, oder in Küstennähe fahren die Albaner gesitteter. Auch der Grenzübergang nach Montenegro war wieder unproblematisch. Als Nachtplatz haben wir uns einen Campingplatz im Kieferwald am Strand gesucht. Am Abend gab es noch leckere Cocktails an einer Strandbar.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">13.09.2023 Mittwoch, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 81 Balkanreise &#8211; Serpentinen von Kotor und ein seeeehr alter Baum</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach einer ruhigen Nacht ging es für uns wieder weiter. Ziel war für heute Kroatien. Zunächst haben wir einen ca. 2240 Jahre alten Olivenbaum bei der Stadt Bar besucht. Wahnsinn, oder!?! </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9284" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230913_100554-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es in den Nationalpark Lovćen. Eigentlich wollten wir uns das Mausoleum anschauen, aufgrund der Touristenmassen haben wir uns dass dann aber verkniffen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Anschließend</span></span></span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"> ging es dann über die Serpentinen nach Kotor. Die Serpentinen sind schmal 1,5 Fahrstreifen und es kommen einem Busse entgegen. Das war an manchen Stellen schon sehr abenteuerlich. Aber die Aussicht auf die Bucht von Kotor hat sich wirklich gelohnt. Und weiter ging es über den kleinen Grenzübergang an der Küste nach Kroatien. Auch hier wieder kein Problem. Auf dem aufgesuchten Campingplatz in Kroatien sprach uns eine Frau an mit WL-Kennzeichen. Es kam heraus, dass sie in Kakenstorf (Nachbarort von Sprötze, dort ist Anja aufgewachsen) wohnt und ich ihren Sohn vom Namen her kenne. Die Welt ist halt nur ein Dorf!</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">14.09.2023 Donnerstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 82 Balkanreise &#8211; Dubrovnik</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Eine Freundin von Anja war ganz entsetzt, dass wir auf unserem Weg gen Süden an Ihrem Sehnsuchtsort Dubrovnik vorbeigefahren sind. Also stand nun auf unserer Fahrt gen Norden Dubrovnik auf unserer To-Do-Liste. Morgens früh los und es hat sich gelohnt, wir haben einen Parkplatz direkt an der Altstadt bekommen. Na gut für 10€ Parkgebühren pro Stunde.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir haben uns dann im Tourismus-Center einen Plan der Stadt geholt und los ging es. Die Stadt hat uns sehr gut gefallen, eine prächtige Hauptstraße, viele kleine Nebengassen, gepflegte Häuser und um 10 Uhr war es noch fast leer. Auf der Stadtmauer kann man die komplette Altstadt umwandern, bei 35€ pro Person war uns das aber zu teuer. Noch ein Eis essen und dann ging die Fahrt in Richtung Norden weiter.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9285" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230914_095702-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Campingplatz-Suche gestaltete sich leider als schwierig, entweder nichts frei oder zu teuer (für die erbrachte Leistung). Bei 50€ pro Nacht muss dann aber auch alles stimmen… Etwas verzweifelt haben wir wieder den Stellplatz an der Autobahn angefahren und hier war zum Glück noch ganz viel frei. Zum Abendessen hat sich Anja an Rosmarin-Kartoffeln aus dem Omnia rangetraut. Wir haben nicht gedacht, dass man dafür ein Rezept braucht. Anja aber anscheinend schon, denn es waren </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">nachher einfach Kartoffeln…. Wir sind trotzdem satt geworden.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">15.09.2023 Freitag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 83 Balkanreise &#8211; Winnetou Trail</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ich hatte auf meiner Reise-Wunsch-Liste einen OffroadTrack von @stevenaufreisen mit dem Titel „Winnetou“. Und heute war der Tag diesen Wunsch zu erfüllen. In Serpentinen auf Schotter ging es den Berg hinauf und in abgelegene Täler. Insbesondere die Täler waren fahrtechnisch interessant. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9286" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6433-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Landschaft war ein absoluter Traum! Es war einer der schönsten Tracks dieses Urlaubs. Als krönenden Abschluss ging der </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Weg</span></span></span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"> noch am Original Drehort von den Winnetou-Filmen vorbei. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Und weiter ging es wieder zur Flugzeug Kaverne Zeljava um das Foto vom Anfang der Reise nachzuholen. Ich weiss, wir haben einen Knall. Was uns einigermaßen erschreckt hat war, dass die Straße zur Kaverne an vielen Stellen neu geteert wurde. Wenn man bedenkt, dass es nur eine Straße zu einer Ruine ist. Aber vor Ort war dann schon wieder richtig viel los, insbesondere Motorrad-Fahrer und ein Reisebus…Vielleicht kostet die Kaverne ja ab nächstem Jahr Eintritt? Also gut, dass wir noch rasch ein kostenfreies Foto machen konnten.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9288" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_6442-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">16.09.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 84 Balkanreise &#8211; Wasserfälle und Wein</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Um 6 Uhr rissen uns die Kirchenglocken auf einem Samstag aus dem Schlaf… Nun gut, also aufstehen. Im Ort Slunj gab es einen Wasserfall. Diesen hatten wir auf der Hintour gen Süden gesehen, wir sind ihn aber nicht angefahren. Also nun neue Chance. Zu Fuß ging es vom Stellplatz zum Wasserfall bzw. den Wasserfällen. Anja fragte sich noch kurz beim Eintritt in die Wanderrunde, warum da ein Ticketautomat stand. Der Weg ging durchs Dorf an kleinen Häusern, Mühlen und kleinen Flüssen vorbei. Dann wussten wir warum man ein Ticket benötigt. Die Brücke über den Fluss war gesperrt und nur mit Ticket begehbar. Zum Glück konnte man noch online Tickets </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">kaufen. Die Schranke war dann so bescheuert, dass wir noch ein drittes Ticket kaufen mussten. Für 3€ war es dann ja auch nicht so schlimm. Aber irgendwie fühlten wir uns schon wieder abgezockt… Auf der anderen Seite des Flusses war es dann nochmal schöner. Allerdings hätte man das auch umsonst von der Straße sehen können. Ein Teil des Ortes Slunj ist auf einem Hochplateau und der Fluss fließt in unzähligen Wasserfällen vom Plateau runter. Ist auf jeden Fall sehenswert. Wahrscheinlich im Frühling mit mehr Wasser noch schöner.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9289" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230916_093751-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es zum Weingut Lepa Vida. Hier waren wir schon am Anfang unserer Reise. So schließt sich der Kreis. Nun auf der Rückfahrt können wir ja unsere Weinvorräte für Zuhause auffüllen. Haben wir dann auch gemacht und nochmal die leckere Weinverkostung mit Häppchen genossen.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">17.09.2023 Sonntag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 85 Balkanreise &#8211; noch ein Wasserfall und ein bekannter Campingplatz</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Und wieder wurden wir um 6 Uhr von den Kirchenglocken geweckt, an einem Sonntag. Mit Dösen haben wir es dann immerhin auf 7 Uhr gebracht. Weiter ging es nach Kobarid.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Unterwegs haben wir uns noch den Wasserfall Boka angeschaut. Der Weg dorthin war sehr hübsch durch den Wald, aber auch mit sehr vielen Stufen gespickt. Sprich, wir mussten Jule viel tragen. Das bekommt sie in ihrem Alter nicht mehr so hin. Ist aber auch nicht schlimm, so bekommen wir mehr Training. Der Wasserfall führte sehr wenig Wasser und der Fluss auch. Das Flussbett war aber riesig. Im Frühling ist das bestimmt sehenswerter.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9290" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/IMG_E6466-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Campingplatz in Kobarid angekommen, durften wir uns einen Platz aussuchen. Am Restaurant gab es Cappuccino, Kuchen, Radler und Kartoffelecken. Sehr sehr lecker. Und zum krönenden Abschluss haben wir für morgen Bodyrafting gebucht. Wir sind ganz aufgeregt und ein klein bisschen Angst ist bei Anja auch dabei. Und weil es so schön war, sind wir zum Abendessen auch wieder im Restaurant vom Campingplatz eingekehrt.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">18.09.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 86 Balkanreise &#8211; Bodyrafting und ungeplanter Abbruch der Reise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Heute war der Tag der Tage, Bodyrafting stand auf dem Programm. Um 9 Uhr ging es mit dem Guide Anne-Marie los, nur wir 3! Erstmal im Badeanzug bzw. Schwimmhose über einen Wanderweg und dann über Stock und Stein zum Einstieg bepackt mit Neopren-Anzug, Helm und Schwimmweste. Nach einer ausführlichen Erklärung haben wir uns in die Strömung geschmissen und Anja hätte an dieser Stelle schon fast aufgegeben. Aber Anne-Marie war super und hat ihr etwas die Angst genommen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ich fand es von Anfang an herausfordernd und spannend und bin zum warm werden zweimal aus ca. 3 Meter in den Fluss gesprungen. Danach ging es mit Schwimmen weiter. Bei diesem Versuch in der Strömung musste Anne-Marie die arme Anja schon „einfangen“ und bei der dritten Etappe hatte sie dann genug. Diese starke Strömung bei der man keine Kontrolle hat, war einfach zu viel für Anja. Wasser ist halt nicht ihr Element. Anne-Marie musste ihr dann durch die nächste Strömung helfen und dann konnte sie endlich an Land gehen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anne-Marie und ich sind dann weiter und ich habe alles mitgemacht, was Anne-Marie vorgeschlagen hat. Dafür haben wir ja bezahlt und ein wenig Herausforderung darf auch mal sein. Bei dem netten Guide fühlte ich mich aber auch total sicher und hatte richtig Spaß! Mit dieser tollen Aktivität beenden wir diese Reise und damit auch dieses Reise-Tagebuch. Morgen geht es nur noch in schnellen Etappen nach Hause. Vielen Dank, dass Ihr uns begleitet habt!</span></span></p>
<p class="western" align="left"><em><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Insgesamt sind wir 10.708 km gefahren &#8211; im Schnitt immerhin fast 125 km pro Tag. Da kann einem der Hund schon leid tun. Außerdem sind wir unserem Vorsatz des langsamen Reisens nicht gerecht geworden. Obwohl wir auch so manche Ruhetage eingelegt hatten. Aber im nächsten Urlaub probieren wir es erneut mit dem &#8222;Entschleunigen&#8220;. Und Albanien und Griechenland müssen wir auf jeden Fall noch intensiver bereisen.</span></span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-7-rasch-ueber-albanien-nach-griechenland-und-ungeplante-heimreise/">Unsere Auszeit 2023 Teil 7 &#8211; rasch über Albanien nach Griechenland und ungeplante Heimreise</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2023 Teil 6 &#8211; Kroatien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2023 10:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Kroatien]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104831-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>27.08.2023 Sonntag, Tag 64 Balkanreise &#8211; zurück nach Kroatien So schön der Campingplatz auch war, die Umgebung leider nicht. Bis 1 Uhr nachts hörten wir noch laute Musik (ging sogar durch die Ohrstöpsel) und morgens wurden wir um 6 Uhr mit Schüssen geweckt, entsprechend müde war Anja. Ich habe komischerweise gut geschlafen. Da heute Sonntag...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-6-kroatien/">Unsere Auszeit 2023 Teil 6 &#8211; Kroatien</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104831-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">27.08.2023 Sonntag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 64 Balkanreise &#8211; zurück nach Kroatien</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">So schön der Campingplatz auch war, die Umgebung leider nicht. Bis 1 Uhr nachts hörten wir noch laute Musik (ging sogar durch die Ohrstöpsel) und morgens wurden wir um 6 Uhr mit Schüssen geweckt, entsprechend müde war Anja. Ich habe komischerweise gut geschlafen. Da heute Sonntag war und Dienstag der Flug für Anja von Split aus ging, mussten wir uns nun doch beeilen und sind zeitig aufgebrochen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst ging es durch die Berglandschaft von Montenegro und dann ein ganzes Stück an der Bucht von Kotor entlang. Hier war die Hölle los. Der montenegrinische Grenzbeamte hat unsere Papiere in die Hand genommen, sich mit seinen Kollegen weiter unterhalten und uns dann die Papiere ungesehen wiedergegeben. An der kroatischen Grenze mussten wir ca. 1,5 Stunden warten, die Gegenseite sah noch viel schlimmer aus. Weiter ging es an der Küste Kroatiens gen Norden. Das war eine sehr schöne Strecke. Wir hatten dann noch ein lustiges Ereignis an der Mautstelle. Ich drückte den Knopf für das Ticket, es kommt aber keins und die Schranke ging auf. Die Hilfe-Taste war dann ein totaler Reinfall. Also kurz durch die Schranke, damit der nachfolgende Verkehr die Mautstelle passieren konnte. Da funktionierte die Ticketausgabe auch wieder. Also Wagen abgestellt und rasch zu Fuß die 100 Meter zurück zum Ticketautomaten. Diesmal auf anderer Spur, da ich hier die Hilfetaste bemühen wollte. Es kam auch eine Sprechverbindung zu Stande, nur, dass der Hinweis ich müsse die Ticket Taste gedrückt haben nicht hilffreich war. Ich schilderte mehrmals auf Englisch das merkwürdige Öffnen der Schranke, nannte mein Kennzeichen und dann fuhren wir weiter. War ja schließlich alles Kameraüberwacht, so dass die sicherlich zuordnen konnten, wenn bei der Abfahrt aus dem Mautbereich kein Ticket vorhanden ist. Mehr konnten wir nicht machen. Irgendwann hatte ich dann während der Fahrt einen spontanen Einfall: unsere Mautbox (haben wir das letzte mal Anfang 2022 genutzt und dann vergessen) gilt ab Mitte Juli auch für Kroatien…. Wir haben schallend gelacht! An der Abfahrt von der Mautstrecke kam dann aber nochmal das ungute Gefühl auf, ob alles korrekt verbucht wurde, und ob sich die Schranke wieder per Mautbox öffnen würde. Tat sie dann auch. Puh &#8211; wieder eine neue Erfahrung gemacht.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">28.08.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 65 Balkanreise &#8211; Entspannungstag</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir hatten eine wundervoll ruhige Nacht auf dem Campingplatz in der Nähe von Split. Heute haben wir nichts gemacht…. nichts außer entspannen. Sogar die Hängematte kam zum Einsatz. Ein sehr guter Kauf! Und Anja hat ihre Tasche für den morgigen Flug gebucht. Ach, ist das aufregend! Die blonde Frau fliegt das erste Mal alleine…</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9264" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230827_184551-1-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zum Abendessen hat sich Anja an Pita (die leckeren Blätterteig-Käse-Teilchen aus Montenegro) versucht. Sie waren lecker, aber leider längst nicht so gut wie das Original. Am Abend kam dann der angesagte Regen. Und diesmal kam er so blöd von der Seite, dass er durch den Reißverschluss gedrückt wurde und Anja einen nassen Hintern bekommen habe. Ist aber nicht so schlimm, war das 2. Mal in 3 Jahren.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">29.08.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 66 Balkanreise &#8211; pitschnass in Trogir und Trennung auf Zeit</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Durch den Regen war die Nacht wundervoll kühl. Nach dem Frühstück ging es schon los. Da der Flug erst um 20:10 Uhr ging, hatten wir noch genug Zeit. Als Ziel hatten wir uns die Insel Čiovo vor Split ausgesucht. Bei der Anfahrt haben wir dann aber gesehen, dass aus irgendeinem Grund die Autoschlange von der Insel runter superlang war. Kurzerhand haben wir uns umentschieden und den autofreien Ort Trogir angeschaut. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Meine Wetter App sagte noch: in 5 Minuten regnet es für 5 Minuten. Wir sind natürlich trotzdem losgegangen und haben es bitter bereut. Der Regen war nur kurz aber so heftig, dass wir trotz Regenjacke völlig nass wurden. Bäh. Aber wenn man schon nass ist, ist es auch irgendwie egal. Der Ort war wirklich niedlich. Sehr kleine und enge Gassen, Restaurants und jede Menge Souvenirshops und unzählige Yachten. Nach einem Kaffee ging es zurück zum Auto, trockene Sachen anziehen. Ich wollte nochmal einkaufen und hatte mir extra einen Kaufland rausgesucht. Gefühlt nach Stunden war ich erst fertig, denn  die Auswahl war riesig. Eine tolle Obst-und Gemüseabteilung (für Anja relevant), Aufbackbrötchen, und Nudelfertiggerichte. Wenn Anja nicht da ist, kann ich mal nur Essen, was mir gefällt. Das wird eine richtige Männerwoche. Am Flughafen angekommen ca. 14:30 Uhr, konnte Anja leider noch nicht einchecken, da es viel zu früh war. Also warten, warten… Kurz bevor das Boarding dann beginnen sollte kam die Nachricht, der Flug verspätet sich um 1,5 Stunden. Da Anja schon so lange gewartet hatte, gingen die 1,5 Stunden gar nicht mehr rum. Der Flug war unspektakulär und Anja war mit Taxi um 00:15 Uhr zuhause. Ich war in der Zwischenzeit zum auserkorenen Nachtlager gefahren.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">30.08.2023 Mittwoch, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 67 Balkanreise &#8211; kurze Wanderung und entspannen</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Eigentlich wollte ich heute eine Tour durch den Nationalpark Krka machen. Aber der Eintritt beträgt in der Hauptsaison 40€ in der Nebensaison nur 7 bis 20€. Also auch hier den Besuch in die Nebensaison verschieben. Als Alternative habe ich mir eine kleine Wanderung bei Šibenik rausgesucht. In einer Regenpause habe ich mit Jule einen Fussweg über eine Holzbrücke zu einer kleinen Insel genommen. Jule fand den Steg blöde und musste getragen werden.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9265" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230830_102400-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Von der Insel konnte man näher an eine Festung ran. Die Besichtigung der Festung war aber nur mit einem Boot möglich. Das habe ich dann gelassen. Aufgrund des Regens habe ich auf weitere Wanderungen verzichtet und habe ein schönes und kostengünstiges (in Kroatien, wow!) Camp angefahren und bei Regen und Donner den Nachmittag im Auto verbracht.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">31.08.2023 Donnerstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 68 Balkanreise &#8211; Putz und Ruhetag</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Campingplatz Robeko hat mir so gut gefallen, dass ich mich kurzerhand entschlossen habe, noch eine Nacht zu bleiben. Natürlich nur für den Hund! </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ich habe dann die Zeit genutzt um Blog zu schreiben und die Büchse zu saugen. Da sammelt sich immer so ein Dreck an und wir passen schon auf. Nun ja, dafür gibt es Staubsauger. Jule hat es mal wieder genossen unter dem Auto zu liegen, nicht dass ihre Decke neben dem Auto lag &#8211; aber Prinzesschen wollte ja lieber den Naturbelag. Sie ist schon komisch… </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9266" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230831_140042-1-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zwischenzeitlich musste ich noch ein niederländisches Wohnmobil aus der Wiese ziehen. Dach zumachen, Markise einpacken, innen alles einräumen, Bergematerial raussuchen und dann rausziehen. Und als Dank gab es mal wieder nichts bis auf ein Danke. Immerhin. Versteht mich nicht falsch. Es ist kein Problem jemandem zu helfen, aber jeder Camper hat eine Flasche Bier, Flasche Wein, Kekse, halt irgendetwas kleines an Bord. Ist das zu viel verlangt? Das Rausziehen kostet uns auch Sprit und geht über das Material her. Vielleicht erwarte ich aber auch mehr Manieren, als heutzutage üblich sind. Ich gehöre mit 50 Lenzen ja nun auch nicht mehr der aktuellen Generation an.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">01.09.2023 Freitag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 69 Balkanreise &#8211; kurze Rundfahrt und Stellplatzwechsel</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Tag startete gut mit Frühstück (Rührei und Schinken) aus dem RidgeMonkey. @unpaved, Ihr habt uns damit echt eine Freude bereitet und wir lieben das Teil, so wie Ihr es uns vorausgesagt habt!</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst ging es in der früh zum Decathlon. Ich habe seit über 10 Jahren eine Lieblings-Wanderhose von Salomon. Nun ist sie leider hin, Reißverschlüsse gehen schon lange nicht mehr, aber nun fällt alles durch die Taschen nach unten. Im Decathlon wurde ich fündig und habe eine ähnliche Hose kaufen können. Hoffentlich ist sie ähnlich gut. Dann gab es noch eine neue Trinkflasche in lila (Frau halt) für Anja, da sie ihre im Taxi vergessen hatte… Gas in großen Dosen hatten sie leider auch hier nicht (in Wien auch nicht).</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9267" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_100443-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zur Mittagsrast ging es mit Untersetzung und Allrad auf einen Aussichtspunkt und anschließend zu einen Campingplatz am Meer in Brodarica, in der Hoffnung auf ein tolles Restaurant. War dann leider nicht. Also auf zur Büchse. Zum Abendessen gab es dann Rucola, Tomate, Mozzarella und Wurstbrot. Ich esse also nicht nur Schrott, wie von Anja vorhergesagt. Na gut, Chips gab es auch.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">02.09.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 70 Balkanreise &#8211; ein heißer Tag an der Küste</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wieder nur für den Hund bin ich noch eine Nacht auf dem Campingplatz geblieben. Passte aber ganz gut, Wäsche waschen war auch mal wieder dringend nötig. Leider war es immer noch sehr warm, fast 30 Grad im Schatten. Das von mir improvisierte Tropendach hat dann leider auch nicht so gut funktioniert, so dass in der Büchse fast 35 Grad waren. Hoffentlich wird es bald kühler. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9268" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230901_115432-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Abend bin ich mit Jule (also nicht ganz alleine) Essen gegangen. Es gab einen leckeren Grillteller.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">03.09.2023 Sonntag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 71 Balkanreise &#8211; Offroad Track</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Heute ging es für mich auf einen Wikiloc Track von @stevenaufreisen. Auf dem Weg dorthin konnte ich noch einen alten Panzer bewundern. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9269" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_092217-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Einstieg zum Track habe ich kurz gerastet und bin zum Fluss gegangen. Der war leider komplett ausgetrocknet. Aber Jule konnte sich zumindest kurz die Beine vertreten. Dann ging es über eine super Schotterstrasse weiter inkl. hübscher Ausblicke und vorbei an einem altem Militärgelände (ehemalige Schranke, Betonbauten etc.). Da bin ich aber lieber nicht rein gegangen. Wer weiß, was da noch für Reste liegen. Aber es gab auch hier eine tolle Aussicht auf die Berge.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9271" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230903_111955-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Dann ging es auf einem MTB Trail weiter. War auch bis zur Mittagsrast alles gut befahrbar. Dann wurde der Weg seeehr eng. Ich entschuldige mich beim Lack! Aber wenden oder rückwärts fahren war da schon keine Option mehr. Dann kam ich endlich auf eine Teerstrasse und plötzlich kamen mir mehrere Rennrad-Fahrer mit Nummern auf dem Lenker entgegen. Offenbar eine Art Radrennen. War aber nix abgesperrt oder beschildert. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Also immer vorsichtig weiter, bis es wieder auf Schotter ging. Da kamen mir dann Leute auf MTB mit Startnummern entgegen. An der nächsten Gabelung des Schotterweges also rasch vom Track runter. Daher kamen sie nämlich. Nachdem ich einen Bogen gefahren war, sah ich 3 Fahrer und dahinter einen Pickup von Sanitätern. Also ging ich davon aus, dass das das Ende der Truppe war. Also wieder auf den Track&#8230;.. und dann kamen wieder welche&#8230;also habe ich versucht mich in die Büsche zu schlagen. Wege gab es genug. Als ich endlich einen möglichen Stellplatz für die Nacht im zweiten Anlauf gefunden hatte, hörte ich Stimmen.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zwar noch fern&#8230;. aber vielleicht führt deren Kurs ja bei mir vorbei?! Also lieber dort nicht Campen. Somit zurück zum Camp Robeko. Leider sollte der Wind zunehmen und der Platz ist abschüssig. Dazu dann noch der Bedarf nach Schatten. Naja es wurde ein Kompromiss aus Schatten, Windrichtung und Schräglage, trotz Trackpad als Keil-Ersatz. Es waren 30 Grad aber aufgrund des Windes gut auszuhalten.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">04.09.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 72 Balkanreise &#8211; wieder ein Tag des Müßiggangs</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Nacht war leider sehr stürmisch und die Büchse nicht gut zum Wind ausgerichtet. Da es selbst nachts um 01.00 Uhr noch 25 Grad draussen und 26 Grad drinnen waren, mussten die Planen auch offen bleiben. Somit ging das zusätzliche Abspannen nicht so richtig und das Schlagen der Planen hielt mich wach. Nachdem ich dann eingeschlafen war, kam die Mücke…. Also kurz auf die Jagd gegangen und das lästige Biest nach 45 Minuten erwischt. Inklusive Blutfleck&#8230;. na deshalb juckt es nun an einer neuen Stelle. Rasch den BiteAway genutzt. Der Schmerz macht dann richtig wach.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Und als die Nacht vorbei und ich beim Frühstück saß, zog noch eine fette Mücke an meinem Gesicht vorbei. So ein Mist. Nachdem ich sie ebenfalls erledigt und die Blutlache und den Kadaver entfernt hatte, ging es mir besser. Es juckte natürlich wieder &#8211; aber wenigstens hat das Biest mit seinem Leben bezahlt. Danach schaute ich mich nach einem besser zum Wind ausgerichteten Platz um. Denn der Wind sollte den ganzen Tag und die nächste Nacht wieder mit Böen bis 62 km/h pusten.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nachdem ich den Ort auserkoren hatte, musste ich rasch alles einräumen. Jule konnte ich nicht alleine draußen lassen, da sie ja jetzt, wo sie mit mir alleine ist, ein paar Verlustängste entwickelt hat. Also rein ins Auto und die 120 Meter zum neuen Platz gefahren. Alles wieder aufgebaut und draussen mit dem Hund in den Schatten gesetzt. Brrr wurde das kalt bei dem Wind. Irgendetwas ist ja immer. Also erstmal rein und entspannen. Nach dem Mittag dann der zweite Versuch mit Jule draußen zu sitzen. Doch nach gefühlt 60 Sekunden war das der Prinzessin zu windig und sie wollte wieder rein…. Aber natürlich auch nicht alleine sein…. Dreimal dürft ihr raten&#8230;.. ich bin natürlich meinen beiden Damen (Anja und Jule) hörig und fügte mich dem Wunsch. Aber schön zu sehen, dass Jule sich in der Büchse wohl und geborgen fühlt.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">05.09.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 73 Balkanreise &#8211; wieder vereint</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anja: Endlich war der Tag des Abflugs da. Meine Mama hat mich zum Bahnhof gebracht. Die Bahn hatte natürlich 20 Minuten Verspätung, wie sollte es auch anders sein?!? Zum Glück hatte ich genug Puffer eingeplant. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Beim Selbst-Einchecken habe ich mich dann so dämlich angestellt, dass eine Flughafenmitarbeiterin mir helfen musste. Blonde Frau, die das zweite Mal alleine fliegt…. Der Flug hatte dann wieder Verspätung, weil der Flugplan nicht richtig war und deshalb nachgetankt werden musste. Sehr vertrauenserweckend. Der Flug ging nach Süden raus, so dass ich die Alster, Elbe und Hafen sehen konnte. Ein schöner Anblick! </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Flughafen Split haben Gunnar und ich uns mehr durch Zufall gefunden, da unsere Handys irgendwie einen Knall hatten. Nach einer Stunde Fahrzeit hatten wir unseren Schlafplatz erreicht und wir haben uns bis spät in der Nacht bei mehreren Gläsern Weißwein unterhalten.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Gunnar:</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Mann war die Nacht stürmisch. Das Umparken hat zwar geholfen. Aber trotz zusätzlicher Abspannung rappelte es noch wie verrückt. Nachdem ich dann für meine Verhältnisse sehr viel Zeit mit Frühstück und Abbau verbracht hatte, ging es um 10.15 Uhr doch los. Zuerst zum Burnum. Überreste von Römern, die man sogar kostenlos besichtigen konnte. Sah dann auch ganz nett aus. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9272" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_104910-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ich versuchte dann weiter Zeit totzuschlagen, denn Anjas Flieger sollte erst 19.35 ankommen. Also suchte ich vergeblich nach weiteren Ruinen die man anfahren könnte, allerdings mit wenig Erfolg. Auch die nächsten Versuche nach einem Parkplatz für die Mittagsrast waren nicht besser. Jule hatte schon langsam keine Lust mehr. Trotz vieler Pausen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Also ab zum Flughafen. Wo ich warte war ja egal. Nachdem ich zunächst freudig erregt einen kostenfreien grossen Parkplatz ohne Verbotsschilder gefunden hatte, wurde ich sogleich höflich vertrieben. Der Platz wäre ausschließlich für Taxen. Ich solle zum grossen kostenpflichtigen Parkplatz beim Terminal fahren. Ich hatte schon keine Lust auf Diskussionen mehr und bin brav weiter und habe mit dem Hund neben dem Auto gesessen. Mann wird das schön wenn Anja wieder da ist.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9273" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230905_170645-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">06.09.2023 Mittwoch, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 74 Balkanreise &#8211; Weiterreise gen Süden</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Stellplatz war ziemlich nah zur Autobahn, das hat uns aber irgendwie nicht gestört und wir haben beide gut geschlafen. Ob es etwas am Wein lag?!? Nach unserem Frühstück ging es weiter in Richtung Süden über die Autobahn. Diesmal haben wir gleich die Schnell-Stationen für die Maut-Box genommen. Man lernt ja dazu. Unterwegs hat Anja noch eingekauft, damit ich Ihrer Meinung nach endlich mal wieder gesundes Essen bekäme.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Als Schlafplatz haben wir uns einen Campingplatz an der kroatischen Küste in einem Oliven-Kiefern-Wald gesucht. Bei 30 Grad ist Schatten wichtig. Zum Mittag gab es Eis und Melone und den Abend haben wir mit Weißwein am Strand ausklingen lassen.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">07.09.2023 Donnerstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 75 Balkanreise &#8211; auf in Richtung Albanien</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Heute wollten wir eine knapp 4 km Wanderung bei Ston machen und sind daher früh und ohne Frühstück aufgebrochen, um die kühle Luft am morgen auszunutzen. Die Wanderung sollte zu einem Teil auf der Befestigungsmauer entlang gehen. Diese ist nach der chinesischen Mauer die 2. längste der Welt!</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Als wir sie gesehen haben, war klar, das funktioniert nicht mit Jule. Viel zu viele Treppen. Auch mit Tragen wäre es nicht gegangen. Also umdisponiert und den Ort Ston besichtigt. Dieser ist im Quadrat angelegt, autofrei und hat ganz viele süße Straßen. Die Stadtmauer konnten wir auch von außen besichtigen. Sehr beeindruckend.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9274" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/12/20230907_092632-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es in Richtung Süden vorbei an Dubrovnik mit einem rieeeesigen Kreuzfahrtschiff und entlang der Bucht von Kotor. Auch hier mit zwei riesigen Kreuzfahrtschiffen. Entsprechend voll war es in Kotor. Auf eine Stadtbesichtigung haben wir daher verzichtet.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Gegen Nachmittag haben wir einen Campingplatz an der Küste in der Nähe von Albanien aufgesucht und haben einen schönen Platz zwischen uralten Olivenbäumen bekommen und haben anschließend den Rotwein von Luca genossen. Am Abend sind wir noch lecker Essen gegangen mit Blick aufs Meer.</span></span></p>
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		<title>Unsere Auszeit 2023 Teil 5 &#8211; Montenegro inklusive geführter Offroad Reise</title>
		<link>https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-5-montenegro-inklusive-gefuehrter-offroad-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Nov 2023 11:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Montenegro]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192040-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>16.08.2023 Mittwoch, Tag 53 Balkanreise &#8211; Montenegro Nach einer ruhigen Nacht ging es zum Grenzübergang Montenegro. Obwohl es ja nur ein Grenzübergang war, waren wir trotzdem etwas aufgeregt, ob alles gut geht, insbesondere Hund und Hundefutter. Der Grenzbeamte von Bosnien Herzegowina war total nervös und hat ständig mit dem Fuß gewippt. Das hat uns dann...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192040-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">16.08.2023 Mittwoch, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 53 Balkanreise &#8211; Montenegro</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach einer ruhigen Nacht ging es zum Grenzübergang Montenegro. Obwohl es ja nur ein Grenzübergang war, waren wir trotzdem etwas aufgeregt, ob alles gut geht, insbesondere Hund und Hundefutter. Der Grenzbeamte von Bosnien Herzegowina war total nervös und hat ständig mit dem Fuß gewippt. Das hat uns dann noch zusätzlich nervös gemacht und dann fragte er noch, was wir in der Kabine haben…. Aber alles gut, wir durften dann weiter zum Grenzbeamten von Montenegro. Der war nett und die Hundepapiere haben ihn nicht interessiert. Wir haben bewusst den Grenzübergang an der Drina/Piva genommen, da die Grenzbrücke spannend sein soll. War sie auch, eine Art Hängebrücke mit Holzbohlen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es durch die Schlucht an der Piva entlang und durch unzählige roh in den Stein gehauene Tunnel, ohne Beleuchtung. Die Schlucht war der absolute Hammer! Dann ging es eine Abzweigung links in den Hang durch einen Tunnel zum Nationalpark Durmitor. Hier war es ganz häufig, dass die Spitzkehren der Serpentinen im Berg (Tunnel) waren. Das war spannend, denn in Spitzkehren sieht man sowieso nichts und dann im unbeleuchtetem Tunnel erst recht nichts.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9241" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230816_095145-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Straße war natürlich schmal. Die Aussichten haben aber für alles entschädigt. Im Durmitor Nationalpark sind wir den nördlichen Teil der Panoramastraße gefahren. Auf schmalen Straßen 1,5 Fahrzeugbreite (kleine Lkw fahren hier aber auch…) ging es am Hang entlang, durch Hochebenen und durch Wald. Das Durmitor Gebirge ist absolut sehenswert. Kurz vor dem Stellplatz wollten wir uns dann noch den Wasserfall ansehen, ging aber nicht, da ausgetrocknet. Beim Stellplatz (Rasenfläche rudimentäre Sanitäranlagen) dann erstmal Verwirrung, der Betreiber (Verständigung mit Hand und Fuß) wollte 30€ per Nacht haben. Als wir dann gehen wollten, stellte sich heraus, dass er bei 2 Personen 2 Nächte verstanden hatte. Also 15€ und wir sind geblieben. Am Abend hatten wir dann auch nochmal Besuch von Kühen auf dem Campingplatz, gibt es also nicht nur in Bosnien Herzegowina.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9242" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5856-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">17.08.2023 Donnerstag, </span></span></span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 54 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Heute ist nicht viel passiert. Nach dem Frühstück sind wir früh aufgebrochen und in Richtung Meer gefahren. Unterwegs haben wir noch kurz an der Emperor‘s Bridge in Niksić gehalten. Dort hatten wir leider eine sehr unschöne Hundebegegnung mit einem großen Hund ohne Leine. Dem Besitzer war es auch wirklich unangenehm. Der hatte keine Leine dabei und der Hund hat so überhaupt nicht gehört. Zum Glück ist außer einem Schrecken nichts passiert.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9243" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230817_095102-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Auf dem Weg weiter haben wir noch bei zwei Tierärzten gehalten, da unser Mittel für Jule gegen Übelkeit leider ausgelaufen und damit leer ist. Letztendlich ist es ein rezeptpflichtiges Medikament und in Montenegro gibt es diesen Wirkstoff nur für Menschen und dann in Tablettenform. Also keine Option. Anja fliegt zum Glück demnächst für eine Woche nach Hause und bringt es dann mit.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Campingplatz in der Nähe von Petrovac angekommen hatten wir dann Glück und haben noch einen freien und vor allem schattigen Platz bis Sonntag bekommen. Am Sonntag treffen wir uns hier mit dem Reiseveranstalter #abenteuer4x4 für eine Woche Offroad durch Montenegro.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">18.08.2023 + 19.08.2023 Freitag + Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 55 + 56 Balkanreise &#8211; die Ruhe vor der Offroad Tour</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir haben zwei richtig schöne Ruhetage verbracht. Es waren bis zu 32 Grad. Da wir aber einen Schattenplatz unter Granatapfelbäumen hatten, konnte man es gut aushalten, auch Jule. Glücklicherweise gab es keine Straßenhunde jedoch Unmengen an Katzen. Anja hat ihre Zeit mit Lesen, Yoga, Putzen und etwas Arbeiten verbracht. Ich habe Wäsche gewaschen, mich um Jule und ums Auto gekümmert (einen Check vor der Offroad-Tour). Zudem habe ich mich in Nichts-Tun üben müssen. Das fällt mir aber immer noch sehr schwer und nervt Anja bisweilen dann.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9244" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_094022-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nur die Mücken machen uns das Leben zur Hölle, wir sehen beide gruselig aus und alles juckt. Der Bite Away geht immer häufiger nicht mehr, so dass wir ihn wohl dringend ersetzen müssen und das Thermazell braucht gefühlt 8 Stunden Ladezeit um 6 Stunden zu laufen. Somit ist es quasi immer leer wenn man es braucht. Weil ich ja immer was zu Tun brauche bin ich extra 2 Orte weiter gelaufen und habe im vierten Laden Mücken-Spiralen gefunden und auch gekauft. Mal sehen ob das besser funktioniert. Im örtlichen Geschäft und der ersten weiteren Bucht gab es immer nur Insektensprays, die man auf die Haut schmiert oder Verdampfer, die mit 220 Volt betrieben werden.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir waren auch kurz am Strand, sind dann aber aufgrund der Massen ganz schnell wieder geflüchtet. Am Strand und im Wasser waren die Menschen dicht an dicht, so wie in asiatischen Tik Tok Videos. Der Supermarkt hier im Ort ist zum Glück gut sortiert und es gibt u.A. rote Paprikas, Avocados und Tiefkühlgemüse. Am Abend haben wir den Tag am Strand mit Bier und Weißwein ausklingen lassen. Nach 21 Uhr war am Strand aber auch nichts mehr los. Zurück ging es barfuß entlang der Brandung. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Das ist richtig was für Anja, die ja auch an der Nordsee gerne im Watt spaziert.</span></span></span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9245" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230819_133903-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">20.08.2023 Sonntag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 57 Balkanreise &#8211; erstes Teilnehmertreffen</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Abend gab es Sturm und sehr weit entfernt auch Gewitter. Normalerweise kennt man es doch so, dass sich der Sturm über Nacht legt. Diesmal aber nicht. Der Sturm war auch am morgen noch da und brachte leider nur warme Luft mit. Die Temperaturen stiegen heute auf 34 Grad. Die letzten Tage konnte man gut aushalten, aber 34 Grad war uns dann doch zuviel. War dann ja auch zum Glück der letzte Tag am Meer, morgen geht es in die kühleren Berge. Wir haben dann den Platz gewechselt um zu den reservierten Stellplätzen von Abenteuer4x4 zu kommen, direkt unter einem Feigenbaum. Wir haben die Zeit mit Yoga und Lesen bzw. Handy spielen verbracht. Plötzlich raschelte es im Gebüsch, ich habe dann den vermeintlichen Vogel gesucht, es war aber eine </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Schildkröte. Unsere erste Schildkröte in freier Wildbahn. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ab 15 Uhr kamen dann die anderen Teilnehmer, ein neuer Defender, ein Jeep Wrangler Rubicon und ein alter Defender, also nur 4 Teilnehmerfahrzeuge. Cool! Der Guide fuhr einen Landcruiser.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zum Abendessen ging es ans Meer in ein Restaurant. Es gab Kalbssuppe und Fisch und für Anja als vegetarische Alternative eine richtig gute Tomatensuppe und Salat. Ich hatte Glück und habe statt Fisch Hähnchen in Gorgonzola-Sauce bekommen. So kann es weiter gehen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9246" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5877-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">21.08.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 58 Balkanreise &#8211; Offroad zur Alm</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Unsere Nacht war richtig blöd. Wie gestern war nachts dieser warme Wind, so dass es sich praktisch nicht abgekühlt hatte. Zunächst ging es für unsere Truppe nach Podgorica Einkaufen und Tanken bei 38 Grad, bäh! Anschließend ging es in die Berge und es wurde je höher wir kamen zum Glück kühler. Was für eine Wohltat. Bei dem Abzweig im Ort auf die Offroadstrecke waren dann frei laufende Pferde, Esel und natürlich Kühe.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9247" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5904-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Durch eine wunderschöne Berglandschaft ging es weiter aufwärts bzw. zu unserem Schlafplatz auch ein kleines Stück abwärts mit Serpentinen, mit Geröll und Auswaschungen. Am Fuße kam uns dann ein VW Bus mit Allrad entgegen. Der ist dann ohne Untersetzung hoch. Geht halt doch alles irgendwie. Anschließend ging es zu einer Alm. Der Inhaber Luca begrüßte uns mit Schnaps, Wein, Feigen, Äpfeln, Kartoffeln, Wurst total leckerem Gurkensalat aus Gurke, Knoblauch und Rahm. Ein richtiges Festmahl. Und Luca war ein total lustiger Typ. Zum Ende gab es noch Knoblauch aus seinem Garten, der hatte richtig Wumms. Meine Güte war der lecker!</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9248" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E5930-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Unseren Nachtplatz haben wir am See im Ort gefunden und einen ersten feucht-fröhlichen Abend am Lagerfeuer verbracht. Eine tolle Truppe! </span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">22.08.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 59 Balkanreise &#8211; Offroad zur Bilasnica</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">In der Nacht war die Tiefsttemperatur 12 Grad, das war so herrlich und erfrischend. Wir haben super geschlafen. Der Morgen erwartete uns mit Nebel über den See. Bei dieser tollen Kulisse hat Anja erstmal Yoga gemacht. Ein sehr entspannter Start in den Tag. Zum Frühstück ging es wieder zu Luca. Zur Begrüßung gab es erstmal Schnaps, um 9 Uhr. Das macht aber total wach! Zum Frühstück gab es Mokka, Brot, ein fantastisches Rührei, Wurst und Salat. Wir haben dann bei Luca noch Rotwein und Honig gekauft. Schweren Herzens haben wir uns von ihm verabschiedet und die nächste Offroad Etappe in Angriff genommen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9249" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5973-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst ging es den Berghang hoch. Der Weg war gespickt mit tiefen Auswaschungen. Wie da der VW runtergekommen ist, keine Ahnung… Weiter ging es durch die wunderschöne Berglandschaft der Bilasnica. Unseren Schlafplatz haben wir bei einer Almhütte auf 1.700 m zwischen Pferden gefunden. Was will man mehr. Das verspricht eine ruhige und hoffentlich kalte Nacht zu werden. Zum Abendessen haben Freunde von Andy (unser Tourguide) für uns umfangreich montenegrinisch gegrillt. Und weiter ging es mit einem feuchtfröhlichen und sehr lustigen Abend.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 60 Balkanreise, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 3 Offroad-Tour Montenegro &#8211; zur Hochebene</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach einer wundervoll kühlen Nacht (die Heizung ist sogar angesprungen) war die Nacht für uns um kurz vor sieben zu Ende. Da wir so früh wach waren, haben wir die Gunst der Stunde genutzt und mit unserer Außendusche geduscht. Das war sehr erfrischend. Weiter ging die Tour, zunächst durch das Skigebiet Kolašin dann auf eine Anhöhe mit einem grandiosen Ausblick und dann weiter in den Nationalpark Bio Gradsko. Zum Mittagessen ging es zu einem Forellenhof. Hier gab es für Anja Polenta mit Käse und Pita (Blätterteig mit Schafskäsefüllung). Das war so lecker! Leider ging es ihr vom gestrigen Gelage noch nicht so gut, so dass sie nur wenig essen mochte. Den Rest der Pita haben wir eingepackt. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Dann ging es weiter, durch einen Urwald am Hang runter. Die Serpentinen waren so eng, dass wir stellenweise 2 mal reversieren mussten. Anja mochte gar nicht hinsehen &#8211; kleiner Schi&#8230;hase. Beim Start am Forellenhof gab es beim Ranger eine Fehlermeldung, Luftdruck verloren. Die Reifen sahen aber gut aus. Unten sah der Reifen hinten links dann leider nicht mehr ganz so gut aus. Wir haben gemessen und der Reifen hatte 1 bar verloren. Also mit unserem Kompressor aufgepumpt und beobachten.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9250" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_E6039-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es in die Hochebene Sinjajevina vorbei an Schafherden, da haben wir das erste Mal ein geflecktes schwarz-weißes Schaf gesehen. Und vorbei an der höchstgelegenen Kirche in Montenegro auf 1.700 m. Am einsamen Stellplatz in der Hochebene angekommen haben Lutz (Jeep Wrangler), Andi (Tourguide) und ich den Reifen untersucht. Aufgrund des unebenen Bodens war es nicht leicht das Auto anzuheben. Letztlich haben wir das Loch im Reifen gefunden und geflickt. Glück gehabt. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9251" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230823_191941-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Aufgrund der Grasfläche auf der Hochebene konnten wir am Abend leider kein Feuer machen. Also musste eine Lichterkette herhalten und für die Wärme Glühwein. War auch nötig bei 10 Grad. Na ja, wenn ich ehrlich bin, Glühwein geht eigentlich immer.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">24.08.2023 Donnerstag, </span></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;"><span lang="de-DE">Tag 61 Balkanreise, </span></span></span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 4 Offroad-Tour &#8211; Durmitor Gebirge</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir hatten eine wundervolle ruhige Nacht bei 5 Grad. So eine funktionierende Standheizung ist schon was schönes! Der Morgen erwartete uns mit Nebel, so dass man die anderen Teilnehmerfahrzeuge fast nicht sehen konnte. Yoga im Nebel war eine schöne Erfahrung für Anja. Zum Frühstück gab es altes Fladenbrot mit Käse und Eiern aus dem RidgeMonkey. Die Fahrt ging weiter durch die wunderschöne Hochebene Sinjajevina und anschließend rein in das Durmitor Gebirge.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9252" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6073-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst entlang der Tara Schlucht und dann durch die Sušica Schlucht. Beide hatten wir schon letzte Woche Mittwoch befahren. Aber diesmal aus der anderen Richtung. In Trsa gab es dann für uns ein Bier bzw. Kaffee. Kaum saßen wir drinnen, ging ein Unwetter los. Als wir fertig waren, war das Unwetter vorbei. Perfektes Timing! Nach Trsa ging der für uns neue Weg mit grandiosen Blicken auf das Durmitor Gebirge weiter.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9253" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6092-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Schlafplatz war der rudimentäre Campingplatz vom Nationalpark, mitten im Gebirge. Wunderschön anzusehen. Auf diesem Platz gab es wieder frei laufende Pferde. Wir haben so ein Glück! Nach dem Abendessen haben wir uns am Lagerfeuer getroffen und es wurde wieder ein sehr lustiger Abend!</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">25.08.2023 Freitag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 62 Balkanreise, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 5 Offroad-Tour zum Bergsee</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Geweckt wurden wir um 6 Uhr von Autos, die die steile und geschotterte Zufahrt vom Campingplatz zur Straße hochgefahren sind. Das Material wurde kein bisschen geschont. Die armen Autos. Gestern wurde Lutz (Jeep Wrangler) von Niederländern gefragt, ob er sie bzw. das Wohnmobil den nächsten Tag den Berg hochschleppen könnte. Ihr Wohnmobil schafft es nicht aus eigener Kraft und sie stehen auf dem Platz schon seit drei Tagen. Hat Lutz dann netterweise auch gemacht und wir (und der gesamte Campingplatz) konnten ein Spektakel genießen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9254" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_6132-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es durch das wunderschöne Durmitor Gebirge. Wir konnten uns gar nicht sattsehen. Anschließend ging es wieder offroad durch eine Hochebene. Immer wenn man dachte, hier ist es so einsam, hier gibt es keine Häuser mehr, taucht hinter der Kurve eine kleine Alm auf. Auf unserem Weg zum Schlafplatz an einem See waren die Straßen durch einen Lkw-Unfall und ein liegen gebliebenen Bus versperrt. Den Unfall konnten wir weiträumig umfahren, den Bus konnten wir mit Fahrt über den Hang umgehen. Bei einer Pause schaute ich plötzlich nicht schlecht; aus dem Auto hing an der Frontstoßstange eine Aluplatte mit Stecker raus. Also erstmal notdürftig befestigt. Nach dem Aufbauen des Camps hat das Gespann Lutz und Andi mir geholfen die Platte wieder zu befestigen. Wahrscheinlich war die Platte für die Parksensoren. Wir hoffen es mal… </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anschließend haben wir uns auf einer Alm getroffen und Ankommens-Bier und Wein getrunken. Andi hat es gut mit uns gemeint und zwei Runden ausgegeben. Anschließend gab es vom Wirt noch Schnaps und eine Kleinigkeit zu Essen. Und das alles auf nüchternen Magen. Meine Güte hatten wir einem im Tee. Und die Kleinigkeiten waren schon wieder so viel, dass es bei uns anschließend nur Brotzeit gab. Gemeinsam haben wir unseren letzten Abend verbracht.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">26.08.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 63 Balkanreise, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">letzter Tag der Offroad Reise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Beim Aufstehen der Schock; Anja hatte im Rausch auf der Hütte ihren Rucksack liegen gelassen mit Personalausweis, Fahrzeugschein, Auto-Ersatzschlüssel und Kreditkarten. Also Gassirunde mit Besuch der Almhütte verbinden. Alles gut, Rucksack war noch da. Der Wirt hatte alles sicher verwahrt. Schön, dass es noch nette und ehrliche Menschen gibt.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9258" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230825_192027-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anschließend haben wir auf den Schreck erstmal Kaffee und Tee in der Sonne vor dem Womo getrunken. Um 10 Uhr gab es auf der Hütte für uns Frühstück mit Brot, Pita (Blätterteig mit Käsefüllung), Priganice (frittierte HefeTeigbällchen), Wurst, Schinken und Rohkäse. Sehr sehr lecker!</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Gestärkt ging es für ein letztes Mal gemeinsam los. Auf Asphalt sind wir den Berg runter gefahren bis Nikšić. Auf Asphalt zu fahren ist nach 5 Tagen groben Schotter auch mal wieder schön. Auf einem großen Parkplatz erfolgte dann die Verabschiedung vom Guide und den Teilnehmern. Es war so eine tolle, harmonische und lustige Truppe. Wir werden sie alle sehr vermissen und hoffen, sie auf einer anderen Tour wiederzusehen.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anschließend sind wir auf einen kleinen Campingplatz in der Nähe gefahren und haben im Schatten bei 33 Grad den Nachmittag verbracht. Spontan haben wir Anja noch einen Direktflug von Split nach Hamburg und zurück für nächsten Dienstag gebucht. Quasi ein Heimaturlaub, um die Verwandtschaft (die gerade etwas kränklich war) mal wieder zu sehen und zu unterstützen. Zudem haben wir die Waschmaschine und den Trockner vom Campingplatz genutzt, um unsere Wäschevorräte mal wieder nutzbar zu machen. Es kam dann noch ein kleiner Regenschauer und es kühlte auf herrliche 26 Grad ab. Wenn man einige Zeit hohe Temperaturen gewöhnt ist, sind 26 Grad fast etwas zu kalt. Das ist schon merkwürdig.</span></span></p>
<p align="left">
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-5-montenegro-inklusive-gefuehrter-offroad-reise/">Unsere Auszeit 2023 Teil 5 &#8211; Montenegro inklusive geführter Offroad Reise</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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		<title>Unsere Auszeit 2023 Teil 4 &#8211; Kroatien und Bosnien-Herzegowina</title>
		<link>https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-4-kroatien-und-bosnien-herzegowina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[AnGu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2023 12:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiseberichte Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Bosnien-Herzegowina]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte Kroatien]]></category>
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					<description><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230731_114421-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure>
<p>29.07.2023 Samstag, Tag 35 Balkanreise &#8211; und wieder nach Kroatien Wir hatten im Supermarkt abgepacktes Brot gekauft. Leider hat es geschmacklich nicht unseren Erwartungen entsprochen. Zum Frühstück haben wir es daher verbessert indem wir es mit Käse und Rührei und für mich zusätzlich noch Schinken in den RidgeMonkey getan haben. Plötzlich schmeckte das Brot richtig...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-4-kroatien-und-bosnien-herzegowina/">Unsere Auszeit 2023 Teil 4 &#8211; Kroatien und Bosnien-Herzegowina</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure><img src='https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230731_114421-scaled.jpg' class='webfeedsFeaturedVisual'></figure><h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">29.07.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 35 Balkanreise &#8211; und wieder nach Kroatien</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir hatten im Supermarkt abgepacktes Brot gekauft. Leider hat es geschmacklich nicht unseren Erwartungen entsprochen. Zum Frühstück haben wir es daher verbessert indem wir es mit Käse und Rührei und für mich zusätzlich noch Schinken in den RidgeMonkey getan haben. Plötzlich schmeckte das Brot richtig gut. Mit Käse überbacken ist halt alles lecker. Nach dem Frühstück gab es dann einen kleinen Spaziergang um den nahegelegenen See. Wir haben die Berge und die hier angebauten Hopfenstauden bestaunt, Schwäne und einen Reiher beobachtet und unseren zweiten slowenischen Geocache gefunden. Dann ging es weiter per Autobahn (um den Hund zu schonen) nach Kroatien.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9207" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230729_095031-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Es war trotz Samstag relativ voll auf der Autobahn, so dass wir erst gegen 14:30 den Campingplatz in der Nähe von Zagreb erreicht haben. Wir hatten mal wieder Glück und haben für zwei Nächte </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">noch einen schönen schattigen Platz bekommen. Den Nachmittag haben wir dann mit Wäsche waschen und Ausspannen verbracht. Morgen geht das Wäsche waschen weiter….</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">30.07.2023 Sonntag, einfach mal bleiben und langsam machen</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der heutige Tag startete mal wieder mit Gewitter. Dadurch waren wir sehr früh wach. Da wir ausnahmsweise unsere Stühle und den Tisch über Nacht draußen gelassen hatten, musste ich rasch aus dem Bett krabbeln und alles in Sicherheit bringen. Nachdem das geklappt hatte noch rasch den Hund aus dem Bettchen pflücken und Gassi gehen. Leider fing es da schon an zu regnen, so dass der Protest des Hundes nicht lange auf sich warten ließ.  Anja ist einfach im Bett geblieben. Gerechte Arbeitsverteilung, oder? Unser Frühstück bestand wieder aus dem unleckerem Brot, Rührei und Käse aus dem RidgeMonkey. @unpaved Euer Geschenk ist wirklich super und nutzen wir richtig häufig. Vielen Dank nochmal! Das muss einfach jeder haben! </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anja hat dann noch etwas gearbeitet, muss leider auch manchmal sein. Um 10 Uhr war der Regen dann vorbei und es war herrlich kühl, 23 Grad. Anja hat sich dann in die Hängematte verdrückt. Ich habe mich wieder um die Wäsche (Trockner) gekümmert und ein Brot (Brotbackmischung) gebacken. Stillsitzen ist ja nicht meine größte Stärke und so hatte ich was sinnvolles zu tun. Das Brot war richtig lecker und sieht gut aus, oder?</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5422-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9209" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5422-scaled.jpg" alt="" width="1920" height="2560" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5422-scaled.jpg 1920w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5422-225x300.jpg 225w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5422-768x1024.jpg 768w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5422-600x800.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Anschließend ging es an die Tagesplanung für morgen. </span></span><span style="font-size: medium; font-family: 'Liberation Serif', serif;">Die Plitvicer Seen sollten es sein, bis wir die Eintrittspreise gegoogelt haben… In der Hauptsaison kostet der Eintritt inkl. Parkplatz für 2 Personen 95€, in der Nebensaison 30€-50€. Also werden wir die Plitvicer Seen erst auf der Rückreise anfahren, dann ist es auch nicht so warm und Jule kommt besser mit. Daher geht es morgen zu einem Lost Place in Kroatien. Am Nachmittag haben wir noch einen Kaffee und ein Bier im Camping-Platz Restaurant in einem tollem Ambiente genossen. Und das für 5€, da kann man nichts sagen.</span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">31.07.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 37 Balkanreise &#8211; ein überfüllter &#8222;Geheimtipp&#8220;</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Um 6 Uhr fingen unsere Nachbarn an, Ihre Sachen einzupacken, in einer Lautstärke, der Hammer! Schlafen war dann natürlich vorbei. Für uns jetzt doof, im normalen Arbeitsalltag ganz normal. Daran müssen wir uns dann im Januar wieder gewöhnen…. Über erst super schmale Straßen und dann „normale Straßen“ ging es zur Flugzeugkaverne Zeljava. Es ist ein alter, verlassener Militärflughafen in der Nähe der Plitvicer Seen, der nicht für die Allgemeinheit gesperrt ist, ein Lost Place. Wir hatten den Tipp u.A. aus dem OffroadFührer von der @Pistenkuh und dachten, es wäre ein Geheimtipp. Ganz weit gefehlt! Am alten Flugzeug gibt es mittlerweile einen Imbiss und es standen zig Autos vor dem Flugzeug, auch Wohnmobile.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9212" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5439-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Bei der Kaverne war es dann leider nicht leerer. Wir sind die Landebahn entlang gefahren, haben das Panorama genossen und Fotos geknipst. Vielleicht kommen wir auf der Rückreise nochmal vorbei, in der Hoffnung, dass es dann leerer ist und wir DAS Foto schießen können. War aber trotzdem ein schöner Ausflug. Mal was ganz anderes.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Als Stellplatz hatten wir uns einen winzigen PrivatCampingplatz ausgesucht. Da war leider niemand, so dass wir weiterfahren mussten. War aber nicht schlimm, in der Nähe gab es zig weitere. Die Nähe zu den Plitvicer Seen hat halt auch so seine Vorteile. Allerdings auch Nachteile: den höheren Preis für Übernachtungen. Morgen geht es nach Bosnien-Herzegowina. Wir werden dann außerhalb der EU sein und uns eine neue Sim-Karte kaufen (müssen). Wieder eine neue Herausforderung, die man so in der EU gar nicht gewohnt ist.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">01.08.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 38 Balkanreise &#8211; ein neues Land und außerhalb der EU</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Was für eine wundervolle, ruhige Nacht. Wir haben uns von dem netten Campingplatzbesitzer (gestern gab es noch selbstgemachten Sliwowitz) verabschiedet und sind durch die schöne Landschaft in der Nähe der Plitvicer Seen zur Grenze gefahren. Auf einer normalen Straße sind dann bei Tempo 90 plötzlich Schafe von links nach rechts über die Straße gelaufen. Die Hirtin kam langsam hinterher. Zum Glück konnte der LKW hinter uns auch noch rechtzeitig bremsen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Vorher hatte sich Anja ewig Sorgen gemacht, dass das Hundefutter beim Grenzübergang ein Problem sein könnte (wir haben für jetzt noch 5 Monate Hundefutter dabei), denn die Einfuhr von Fleischerzeugnissen kann verboten sein. Letztlich war dann alles unproblematisch. Wir mussten 20 Minuten an der Grenze warten, Personalausweis und Fahrzeugpapiere vorzeigen und weiter ging es.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der erste Eindruck von Bosnien-Herzegowina ist sehr gut, gepflegte und bunte Häuser, hübsche Moscheen. Wir haben noch eingekauft und sind auf einen Campingplatz gefahren und haben nun direkten Blick auf den Fluss Una. Einzigstes „Problem“ sind die streunenden Hunde. Jule findet das natürlich total blöd, wobei sie harmlos und nett sind. Unsere Platz-Nachbarn haben einen Labrador und der zog natürlich auch die streunenden Hunde an. Da deren Hund aber freudig auf die Streuner reagierte, blieben sie bei denen. Ein braun-schwarzer Hund und eine Hündin mit einem Welpen. So </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">tapsig der Kleine. Die Hündin hat sich erstmal das Hundebett von dem Labrador ausgesucht. Vorteil für uns war: die Hündin hat ihr neues Revier vor anderen Streunern verteidigt. Wir hatten somit unsere Ruhe. Jule hat die „drei“ Hunde vom Nachbarn akzeptiert und konnte dann auch etwas entspannen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9213" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230801_192825-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir haben den Nachmittag wieder mit Chillen verbracht, zum Teil in der Hängematte. Das war ein sehr guter Kauf. Können wir jedem Camper nur empfehlen. Gibt schlechtere Ausblicke, oder?</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">02.08.2023 Mittwoch, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 39 Balkanreise &#8211; der schwere Weg ins Internet und ein schöner Wasserfall</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir hatten wieder eine wundervoll ruhige Nacht bis ca. 6 Uhr. Dann fingen die streunenden Hund an zu spielen und die Nacht war zu Ende. War aber auch nicht schlimm, weil wir gestern schon um 21 Uhr ins Bett gegangen sind. Heute mussten wir uns als erstes um Internet kümmern. BH Telecom soll der größte Anbieter sein und in Bihać gab es lt. Google 4 Shops. Und los ging es, die ersten zwei waren in der Innenstadt und es gab keine Parkplätze, den nächsten gab es nicht und der vierte hatte erst ab 13 Uhr offen. Also weiter. Wir haben dann an einer Tankstelle eine Prepaidkarte kaufen können, 20GB für 1 Monat. Hinterher stellten wir fest, dass es 20GB für 1 Woche sind…</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9214" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230802_123303-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es zum Offroad-Track der @Pistenkuh. Und der nächste Reinfall, der Track durch den Nationalpark ist dauerhaft gesperrt. Daher weiter zum Štrabački buk, ein wunderschöner Wasserfall im Una Nationalpark. Dort angekommen der nächste Reinfall, Hunde waren nicht erlaubt. Also ist jeder von uns alleine zum Wasserfall. War wahrscheinlich auch besser, denn die Holzstege waren seeeehr gut besucht. Der nächste Punkt auf dem Track war dann die Burgruine Ostrovica. Auf Schotterpiste ging es den Berg hinauf, hier gab es tatsächlich noch unzählige kleine Häuser und einen Friedhof. Die Burgruine war leider so zugewachsen, dass man nicht viel sehen konnte. Und wieder runter in den Ort Kulen Vakuf und rauf auf einen sehr einfachen Campingplatz für 30€ die Nacht… In Kroatien standen wir auf einem Super-Platz für 35€ die Nacht… Ich bin mir nicht sicher, ob wir einen Knall haben, dass wir erwarten, dass die Camping/Stellplatzpreise niedriger als in Deutschland sind oder ob die Campingplatzbesitzer einen Knall haben. Aber wir haben es natürlich auch bezahlt und tragen das somit ja auch mit. Sind wir komisch? Wir empfinden insgesamt bislang die Camping/Stellplatzpreise im Balkan als relativ teuer. Auf den Schreck erstmal Bier und Wein. Prost! 2 Straßenhunde gibt es hier natürlich auch. Heute war ein richtiger mimimi-Tag…einfach mal jammern muss aber auch erlaubt sein. Wenigstens gab es zum Abendessen Pizza aus dem Omnia.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">03.08.2023 Donnerstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 40 Balkanreise &#8211; Offroad Track und Wasserfall</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Obwohl die Nacht wirklich ruhig war, hat Anja zumindest sehr schlecht geschlafen. Keine Ahnung warum… Vielleicht, weil wir nun außerhalb so mancher Komfortzone und fernab normaler Zustände sind? Zunächst haben wir eine kleine Runde zu Fuß um den Ort gedreht und sind dabei natürlich einigen Straßenhunden und einigen Hofhunden begegnet. Die Straßenhunde waren wieder unproblematisch, sogar eine Hündin war total ängstlich und unterwürfig. Die hat uns (auch vom Aussehen her) total an Jule erinnert. Die tat uns wirklich leid und hätten wir gleich einpacken können. Wir haben aber ja schon eine Prinzessin. Einer der Hofhunde war weniger unkompliziert. Das Drecksviech hat uns gestellt und nicht nur gebellt, sondern richtig geknurrt und mit den Zähnen gedroht. Leider war der auch relativ groß. Mutig habe ich vor ihn gestellt und alles ist gut gegangen. Anja und Jule konnten weiter, ohne dass er an mir vorbei wollte. Solche Situationen müssen aber nicht so häufig sein. Das verursacht schon ein wenig Stress und Unbehagen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9215" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5497-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Dann ging es auf den OffroadTrack Nr. 1 der @Pistenkuh. Zunächst ging es über eine abenteuerliche Brücke, dann durch eine wunderschöne Schlucht entlang der Una und dann über eine noch abenteuerliche Brücke. Dann ging es am Fluss weiter, allerdings einspurig, eng und dabei auch noch sehr zugewachsen. Zu unserem Erstaunen gab es an diesem Weg ein Gehöft an dem auch ein Auto stand. Ich glaube nicht, dass ich dieses Strecke täglich fahren möchte. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Durch den Wald ging es weiter auf eine wunderschöne Hochebene mit irgendwie Hobbit-Charakter. Auch hier waren noch bewohnte Häuser und es gab nur Schotterstraßen. Um in den nächsten Ort zu kommen muss man bestimmt erstmal 10 km üble Schotterstraße fahren. Die Autos können hier nicht lange halten und wie macht man das mit schulpflichtigen Kindern? Über einen weiteren einspurigen und zugewachsenen Weg am Berghang ging es weiter und hier kam uns tatsächlich jemand entgegen. War schon abenteuerlich. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Als Übernachtungsplatz haben wir uns den Campingplatz vom Nationalpark, direkt an der Una ausgesucht, für 10€ die Nacht. Hier stimmt einfach alles und bislang nur 1 Straßenhund. Ich musste mir noch rasch die Beine vertreten und bin zum nahe gelegenen Wasserfall gegangen, wo man auch den Stellplatz bezahlen konnte. Auf dem Rückweg habe ich Anja noch ein Teilchen mit Nutella mitgebracht. Lecker! Anja hat einfach den Tag genossen und ist nun wieder etwas besser gestimmt, zum Glück für mich. Eine nörgelnde Ehefrau braucht wohl keiner.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9216" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230803_162611-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">04.08.2023 Freitag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 41 Balkanreise &#8211; Putz- und Ruhetag</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nachdem ich ja am Vorabend schon den Wasserfall bewundert hatte, ging Anja heute Morgen dort hin. Mit eigenen Augen sieht es halt doch anders aus, als auf Bildern. </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der nächste Tagespunkt war dann sauber machen, war mal wieder dringend nötig! Anschließend hat Anja &#8211; wie immer &#8211; gelesen und ich hbet Blog geschrieben. Am frühen Nachmittag kam dann Sturm auf und es kühlte von 30 auf 20 Grad runter. Brrrr, das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Das kühle Wetter haben wir genutzt um noch einen kleinen Spaziergang mit Jule zu unternehmen. Und irgendwie hatte Anja diesmal immer noch Lust sich zu bewegen und so hat sie die Yoga-Matte rausgeholt und 4 Sonnengrüße absolviert. In der Nacht war ein starkes Gewitter angesagt. Unsere Nachbarn mit einem Kastenwagen überlegten, den Platz zu wechseln, da die Anfahrt steil und mit Schotter befestigt war. Sie hatten Bedenken, ob sie nach dem Regen den Berg noch hochkommen. Wir haben dann versprochen auf sie zu warten und ggf. rauszuziehen. Wir sollten daraus ein Geschäftsmodell machen!</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">05.08.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 42 Balkanreise &#8211; wieder die Natur offroad genießen</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Durch das Gewitter war die Nacht mal wieder recht kurz. </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Unsere Nachbarn mit dem Kastenwagen haben dann 4 Anläufe benötigt um den Berg zu erklimmen. Wir hätten auch geholfen, aber der Ehrgeiz stand ihnen im Weg. Für uns ging es dann weiter zum Einkaufen und Geld holen. Im ersten Ort haben wir statt der erhofften Bäckerei immerhin einen Geldautomaten gefunden. In der zweiten Ortschaft gab es dann einen kleinen Einkaufsladen. So konnte es dann auf den Track Nr. 2 von der @Pistenkuh gehen. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Dieser führte wieder über wunderschöne Hochebenen und an Blumenwiesen vorbei. Wir haben dann noch einen Abstecher zum See Šatorsko gemacht und sind einmal um den Bergsee spaziert. Schon wieder eine wunderschöne Gegend. Um den See zu erreichen ging es 10 km einen recht ruppigen Schotterweg entlang. Wir staunten nicht schlecht, dass uns ein Wohnmobil-Kastenwagen entgegenkam, ein Ford Nugget auf dem Parkplatz stand und dass es dort &#8211; in der absoluten Einsamkeit &#8211; ein Motel gab.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9217" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230805_133717-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es über einen Waldweg, der durch Waldarbeiten teilweise recht matschig war. Ich hatte richtig Spaß und das Auto braucht zwingend eine Wäsche! An einer Kreuzung haben wir dann zwei junge Männer mit einem Jimmny und einem Defender getroffen die auch mit dem Offroad-Reiseführer der Pistenkuh unterwegs waren. Unseren Nachplatz haben wir uns auf einer Hochebene auf 1300m gesucht. Bei der Ankunft gab es erstmal einen Regenbogen. Wenn das mal nicht Schicksal ist.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9218" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5542-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
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<h2 class="western" align="left"><span style="font-size: medium;">06.08.2023 Sonntag Tag 43 Balkanreise</span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-size: medium;">Auf 1.300 m war die Nacht dann mit 8 Grad recht kalt und wir waren sehr froh die Heizung anmachen zu können. Wir haben die Nacht in absoluter Einsamkeit verbracht und es sehr genossen.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es auf dem Track Nr. 2 der @Pistenkuh. Teilweise war der Weg recht schlammig und wir waren froh Allrad zu haben. Und dann kam uns ein roter Golf 2 entgegen. Wie der da durch kam ist uns ein Rätsel. Golf 2 sieht man hier richtig viel, sehr häufig in rot und manchmal in weiß. Da kommt Nostalgie hoch: Anja hatte bis 2001 einen weißen Golf 2 und der war damals schon alt. </span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-size: medium;">Nach dem Track ging es durch einsame Täler und hübsche Berglandschaft nach Jajce. Unterwegs kam uns in einer Kurve auf unserer Straßenseite ein Mercedes entgegen. Das war so knapp. Die fahren hier wie die Irren! Am Straßenrand waren unzählige Gedenkstätten, wahrscheinlich für im Straßenverkehr getötete Leute… und morgen müssen wir diese Straße zurückfahren…. Und ein Kleinwagen hat uns überholt, mit einem Kälbchen im Kofferraum. Nach diesen Schrecken haben wir unser Nachtlager auf einem Stellplatz einer Jugendherberge bezogen für 13€. Hier stimmte der Preis wieder, allerdings hat das Sanitärgebäude anscheinend noch nie eine Säuberung bekommen.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-size: medium;">Nach einer kurzen Verschnaufpause haben wir die Gunst der Stunde genutzt und den riesigen Einkaufsladen direkt neben uns besucht. Hier gab es einfach alles, nur die Obst- und Gemüseabteilung war mal wieder sehr knapp bemessen. Für Jule gab es einen neuen Napf aus Edelstahl, da unsere Prinzessin aus dem alten Napf aus Silikon nicht mehr fressen wollte. </span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-size: medium;">Am Nachmittag haben wir dann die Stadt und den berühmten Pliva-Wasserfall erkundet. Die Stadt war nett, aber nichts besonderes und der Wasserfall war ok. Da haben wir auf unserer Reise schon viel schönere gesehen. <a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9220" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5554-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></span></p>
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<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">07.08.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 44 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Heute morgen ist Anja der Handspiegel kaputt gegangen. Praktisch, dass wir neben einem großen Supermarkt standen und so schnell einen nachkaufen konnten. Es landete natürlich noch Brot, Schnaps, Cola und Chips im Einkaufswagen… Wir leben halt gesund! Aber zum Yoga machen ist Anja heute trotzdem gekommen. Ein guter Morgenstart. Unser erster Stop waren dann die Mühlen von Mlinčiči. Wunderschön anzusehen, so ein bisschen wie aus dem Märchen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9221" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5569-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Auf ging es zu Track Nr. 4 der @Pistenkuh, Schwierigkeitsgrad 3. Der Aufstieg ging über sehr ruppigen Schotter, bestimmt 45 Minuten, am Rand des Weges waren kleine Holz-Schuppen und oben auf der Lichtung gab es dann eine kleine Siedlung, vielleicht Ferienhäuser. Aber wie gesagt 45 Minuten grober Schotter… Das möchte ich nicht täglich fahren müssen. Dann ging es einen Schotterweg mit Auswaschungen und Gräben hinauf und es kam uns ein blauer Golf 2 entgegen… Wie der das geschafft hat, keine Ahnung bzw. anscheinend braucht man gar kein Offroad-Fahrzeug.</span></span><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9222" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230807_132918-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Unsere Mühen wurden belohnt, im Anschluss ging es mehrere Kilometer am Hang entlang durch ein wunderschönes, nicht bebautes Tal. Wir lieben solche Ausblicke. Am Pass angekommen fing dann der Regen und Gewitter an, 8 Grad im August und Hagel. Auf einem Pass nicht der beste Platz um ein Gewitter abzuwarten. Also weiter fahren, über noch gröberen Schotter ging es runter. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Regen lief auf der Straße entlang, so dass man den Untergrund erraten musste. Das war richtig blöd, denn es gab Gräben, Auswaschungen, spitze Steine etc.. Merke: wenn Regen mit einer sehr kleinen Wahrscheinlichkeit angesagt wurde, nicht ins Gebirge fahren. Wir waren sehr froh, als wir heil unten waren. Das war für meinen Geschmack schon zu abenteuerlich. Auf ging es zum nächsten Campingplatz, direkt am See gelegen. Wir konnten einen der letzten Plätze direkt am See beziehen und haben mit unseren direkten sehr netten Nachbarn einen feucht-fröhlichen Abend verbracht.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">08.08.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 45 Balkanreise &#8211; Erholung am See</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Campingplatz Bosnjak am Ramsko See ist so wunderschön (Lage, Sauberkeit, neue Sanitäranlagen, Preis-Leistung), dass wir noch eine weitere Nacht bleiben. Das hat natürlich überhaupt nichts damit zu tun, dass unsere direkten Nachbarn auch noch eine Nacht bleiben. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wir haben den Tag mit Schwimmen, etwas Arbeiten, Lesen, Wäsche waschen, Yoga, Einkaufen gehen und natürlich Entspannen verbracht, so direkt am See geht das na klar hervorragend. Blöd war, dass unser Wasserkanister auf der gestrigen, holperigen Fahrt etwas undicht war und wir die Kabine erstmal trocken legen mussten.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9223" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230808_192536-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ist halt ein Lernprozess. Offroad nur mit einem halb-leeren Kanister. Jule war tagsüber total mäkelig mit dem Fressen (sie bekommt 4 Portionen). Manchmal hat sie gar nicht gefressen, manchmal erst gefühlt Stunden später und teilweise sofort. Es ging ihr aber gut, sie ist gelaufen, hat sich mit einer Ausdauer im Gras gewälzt und der Magen war auch ruhig. Keine Ahnung, sie ist schon komisch! Den Abend haben wir wieder mit unseren sehr netten Nachbarn verbracht. Diesmal mit weniger Alkohol, man ist ja keine Zwanzig mehr.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">09.08.2023 Mittwoch, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 46 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach dem Frühstück haben wir uns von unseren Nachbarn verabschiedet und sind alle drei in verschiedene Himmelsrichtungen weggefahren. Für uns ging es auf den Track Nr. 6 der #Pistenkuh in Richtung Mostar, Schwierigkeitsgrad 2. Wieder ging es schmale Schotter-Straßen den Berg hinauf und Anja sagte noch zu mir: gleich kommt bestimmt ein roter Golf 2 und was kam? Ein roter Golf 2! Es ging durch Wald und eine Hochebene bis zu einem Feld von Stećci (aus einzelnen Steinblöcken bestehende Grabmale). Leider waren hier unglaublich viele Fliegen, so dass wir nur kurz ausgestiegen und dann gleich wieder geflüchtet sind.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9224" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_115114-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach einem kurzen Straßenstück ging es wieder auf Schotter den Berg hoch. Dies Stück war richtig befahren, wir haben uns echt gewundert. Dann waren wir wieder auf einer menschenleeren, wunderschönen Hochebene. Unglaublich toll! Die Fahrt ging weiter und wir wussten warum hier so viele fuhren. Das hintere Talstück war besiedelt. Wirklich verrückt. An den einsamsten Flecken gibt es noch Bebauung. Durch Hochebene und Wald ging es hinab nach Mostar. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9225" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230809_133114-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst haben wir die zentralen Stellplätze angeschaut, die waren aber so gruselig, dass wir etwas außerhalb auf einen kleinen, neuen Campingplatz mit Flussblick gegangen sind. Auf der Fahrt dahin ist uns noch fast einer in die Seite gefahren. Die fahren hier wie die Irren! Nach einem Ankommens-Schnaps (leider kein Kümmerling #ichbindaselm) haben wir lecker gegrillt.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">10.08.2023 Donnerstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 47 Balkanreise, Besuch Mostar</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ich war bereits um 5 Uhr wach und konnte somit um 05:10 den Ruf des Muezzin hören, der kurz von einem Güterzug unterbrochen wurde. Um 6 Uhr kamen dann auch die Kirchenglocken&#8230; Bis um 6:45 habe ich Anja netterweise schlafen lassen. Heute wollten wir Mostar besuchen und es sollten 29 Grad werden, also passte das ganz gut. Es ging nach dem Frühstück mit dem Auto nach Mostar zu einem bewachten Parkplatz. Die Anfahrt durch Mostar war spannend, da gefühlte Einbahnstraßen keine Einbahnstraßen waren… </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zu Fuß ging es dann durch die Altstadt von Mostar vorbei an Moscheen, alten orientalischen Häusern und kaputten Häusern. Einen Kaffee im Zentrum gab es für uns auch noch. Dann kamen wir in die wirkliche Altstadt und waren erschlagen. Ein Souvenirshop neben dem anderen und ein Restaurant neben dem anderen und jede Menge Touristen (bereits um 10:00 Uhr). Die kleinen Häuser waren aber wunderschön, das Kopfsteinpflaster war außergewöhnlich und von der Alten Brücke hatten man ein herrlichen Blick auf den Fluss Neretva und die Altstadt. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9228" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230810_100204-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Eigentlich wollten wir noch Essen gehen, dafür war es aber leider noch zu früh. Auf zur nächsten Sehenswürdigkeit nach Blagaj. Auf dem ersten Stellplatz machte uns ein Italiener an, dass er da stehen will und den Platz schon ausgesucht hat. Da es nur noch diesen Platz gab, wo wir das Dach hätten aufmachen können, sind wir weiter gefahren. War dann auch gut so, da der Platz recht runterkommen war und wir dann auf einem super kleinem (6 Plätze), gepflegten Platz mit einem super Inhaber gelandet waren. Und als Bonbon obendrauf gibt es 4 süße Baby-Katzen. Jule hat sie natürlich zum Fressen gern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Am Abend sind wir in dem Restaurant auf der anderen Seite der Brücke Essen gegangen. Unser Sitzplatz war direkt am Fluss, so dass wir u.A. die Enten beobachten konnten. Das Essen war gut, reichlich und nicht teuer. Zum Nachtisch gab es Baklava. Aus Deutschland kenne ich das nur in zuckersüß, hier war die Süße aber perfekt.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">11.08.2023 Freitag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 48 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Auch heute morgen hörte man den Muezzin. Aber irgendwie ist das nicht so „störend“ wie die Kirchenglocken. Vielleicht liegt es daran, dass es etwas Neues ist? Nach dem schnellen Frühstück ging es wieder los. Auch heute sollten 29 Grad werden. Im Ort Blagaj gibt es das Derwisch Haus, ein ehemaliges muslimisches Kloster, welches direkt am Hang gebaut ist und direkt daneben die Buna Quelle. Sie ist die stärkste des Landes und eine der größten von Europa mit durchschnittlich 43.000 l/s. Zu Fuß ging es durch den Ort an Marktständen und unzähligen Souvenirshops vorbei. Jule war natürlich mal wieder nicht erlaubt, so dass Anja und ich nacheinander den Ort anschauen und Fotos machen mussten.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9227" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230811_090532-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Als wir fertig waren, gegen 9 Uhr, kamen schon die ersten Touristenbusse. Was für ein Andrang, Wahnsinn! Anschließend sind wir noch schnell Einkaufen gegangen, u.A. Brot. An das frische Weiß- und Fladenbrot kann man sich wirklich gewöhnen. Das ist so lecker. Nur an die Gemüseauswahl kann sich Anja nicht gewöhnen. Selbst in großen Läden gibt es nur Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln, Tomaten und manchmal Möhren, Zucchini, Aubergine. Brokkoli, Blumenkohl, Salat gibt es nicht. Zum Abendessen ging es wieder auf die andere Flussseite. Zum Nachtisch gab es wieder das leckere Baklava.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">12.08.2023 Samstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 49 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach zwei Nächten auf einem Platz mussten wir natürlich weiterziehen! Zunächst sind wir zur Festung Stari Grad Blagaj hochgestiegen über groben Schotter. Die Festung konnte auch von innen besichtigt werden. Leider gab es keine Informationen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9229" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230812_094014-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Aber die Festung war beeindruckend und der Ausblick grandios. Weiter ging es zum See Alagovac. Am See bzw. Mittagsplatz dann die Ernüchterung: Partyvolk mit Ghettoblaster und Techno-Musik. Als Mittagsplatz ok, als Schlafplatz nicht geeignet. War aber nicht schlimm, war ja erst 11:30 Uhr und ein bisschen früh für einen Schlafplatz. </span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Weiter ging es zum Track Nr. 7 der #Pistenkuh. Zunächst haben wir einen Abstecher zu einem Stećci-Feld unternommen. Es war aber nicht so schön anzusehen wie das letzte. Auf dem Track ging es zunächst an einem Hang durch eine immer enger werdende Schlucht und dann auf eine Gras-Hochebene (Mongolei Europas). Vorher hatten wir noch gewettet, wie viele Golf 2 uns entgegenkommen. Letztendlich stand nur 1 Golf rum. Das Terrain war wohl zu einfach für Golf 2?!? Auf der Hochebene dann für Anja der Schock, hier grasen ja Kühe frei, sogar Stiere. Also kein Freistehen für uns.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9230" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5702-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Unterwegs begegneten wie einer deutschen Gruppe von drei Autos (Defender, G-Klasse, Honda) dreimal. Die waren auch mit der #Pistenkuh unterwegs. Der Track ging dann noch durch unzählige Dörfer und da war es Usus, die Kühe frei laufen zu lassen. Mit dem Ergebnis, dass im Ort die Kühe auf der Straße standen und außerorts bei Tempo 90 plötzlich eine Gruppe Kühe direkt an der Straße standen… Am Ende des Tracks war der nächste Campingplatz Auto Camp Drina dann eine Stunde entfernt und es ging eine ganze Zeitlang auf der M18 durch eine Schlucht entlang der Bistrica mit unzähligen in den Stein gehauenen Tunneln, ohne Beleuchtung. Die Strecke war richtig hübsch.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Kaum waren wir am Campingplatz angekommen, kam die 3er Truppe auch auf diesen Platz und lud uns auf ein Bier ein. Nach dem leckerem Essen im Restaurant haben wir einen sehr netten Abend mit der 3er Truppe verbracht.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">13.08.2023 Sonntag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 50 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach dem Frühstück ging es gleich los, um die Sand-Pyramiden bei Foča ohne Touristenstrom anzuschauen. Das ging auch auf, es stand nur 1 Pkw auf dem Parkplatz. Auf dem Weg dahin standen an einem Trinkbrunnen plötzlich vier Wildpferde. Wie cool ist das denn! Die Pyramiden waren nett anzusehen, aber wir hatten mal wieder viel mehr erwartet. So ist das halt mit Erwartungen.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9232" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_095917-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Wir fuhren dann Richtung Sarajevo, um dann in Richtung Lukomir (Dorf am Ende einer Hochebene) abzubiegen. Und dann tauchte plötzlich ein riesiges Skigebiet mit vielen neuen stylischen Häusern auf. Hier haben wir Mittag gegessen, ganz romantisch auf einem Großraumparkplatz. Dann ging es weiter auf Schotter nach Lukomir wieder über eine tolle Hochebene. Es war aber richtig was los, an frei stehen war nicht zu denken. So ist das mit Erwartungen… Womit wir aber nicht gerechnet hatten, war eine große Herde Wildpferde. Anja ist daher wirklich verliebt in dieses Land! Und dann in Lukomir der Schock, da wir ein kleines Bauerndorf erwartet hatten. Tatsächlich war hier aber der Teufel los und die vielen kleinen Bars und Restaurants waren sehr gut besucht. Schnell wieder weg. Campingplätze gab es in der Gegend so gar nicht und so beratschlagten wir, wie es weiter geht. Von der Hochebene kann man auch auf der anderen &#8211; weniger stark befahrenen Seite (lt. Google Maps normale Straße…) rausfahren.</span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9231" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230813_194947-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tatsächlich ging es dann auf grobem Schotter weiter und plötzlich war er da, der perfekte Platz auf 1.550m: unberührte Natur, gerade Fläche, keine Kühe und ein grandioser Blick.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">14.08.2023 Montag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 51 Balkanreise</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Nach einer sehr ruhigen Nacht stand für Anja erst einmal Yoga auf dem Programm. Vor so einer Kulisse macht Yoga noch mehr Spaß. Ich habe währenddessen das Frühstück vorbereitet. Gute Arbeitseinteilung, oder? Nach dem Frühstück ging es den Schotterweg weiter. Teilweise sehr grober Schotter und Auswaschungen, mit einem „normalen“ Fahrzeug wären wir das nie gefahren! Es war 9 Uhr und wir kamen langsam voran.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Plötzlich kam von hinten ein neue, schwarze Peugeot Limousine…. Wir haben Platz gemacht und er fuhr filmenderweise an uns vorbei. Wahrscheinlich dachte er, diese komischen Leute haben einen Offroader und stellen sich so an… Es war ein Peugeot, noch nicht einmal ein roter Golf 2. Für uns brach eine Welt zusammen. Spaß beiseite, die Autos müssen hier richtig leiden. Durch eine wunderschöne Hochebene, mehrere Stećci-Felder und anschließend am Hang durch kleine Ortschaften ging es den Berg hinunter. In einer Kurve hatten wir einen Beinahe-Zusammenstoß mit einem Passat. Die fahren hier wie die Irren! Ich glaube ich wiederhole mich… Um zum nächsten Stellplatz im Sutjeska Natinalpark zu kommen, führte uns das Navi über Sarajevo. Kurz überlegten wir anzuhalten und Sarajevo zu besichtigen, aber der Wunsch nach Ruhe und Entspannung überwog. Auf einer super schmalen HAUPTSTRASSE ging es weiter. Ein Spaß für Lkw und Busse. Besonders lustig wird es noch, wenn plötzlich Kühe auf der Straße stehen, bei Tempo 80. Die sind alle irre hier!!! Im Nationalpark dann die Ernüchterung, denn auf dem anvisierten Platz war das Party-Volk anwesend. Also auf zum nächsten. Laut Beschreibung überteuert. War er dann mit 20€ auch, Preis-Leistung stimmt hier überhaupt nicht. Nach 4 Stunden Fahrzeit hatten wir aber keine Lust mehr, insbesondere Jule.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Platz ist total runtergekommen. Highlight des Nachmittags war dann der Besuch von Kühen und einem Pferd auf dem Campingplatz… Hatte ich schon erwähnt, die sind alle irre hier… Die Planung für den nächsten Tag war dann auch ernüchternd: man kann den Urwald im Nationalpark nur in Begleitung eines (kostenpflichtigen) Führers besichtigen oder nur Aussichtspunkte ansteuern.</span></span></p>
<h2 class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">15.08.2023 Dienstag, </span></span><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Tag 52 Balkanreise &#8211; Sightseeing und Esel</span></span></h2>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Der Stellplatz war Mist und die Nacht war auch Mist. Der Hund vom Campingplatz und mehrere Straßenhunde haben ihr Revier die ganze Nacht lauthals verteidigt. Also schnell weiter. </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9233" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1440" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-300x169.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-1024x576.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-600x338.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/20230815_093138-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Zunächst zum Denkmal Valley of Heroes (Denkmal für die Schlacht bei Tjentište 2. Weltkrieg) und weiter in den Nationalpark Sutjeska (einer der letzten Urwälder Europas).</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Eigentlich wollten wir nach so viel Offroad der letzten Tage nur Asphalt fahren. Tja, das war dann nichts. Es ging ca. 19 km auf sehr schlechtem Asphalt-Belag bzw. auf grobem Schotter zum Aussichtspunkt und zurück den gleichen Weg. Die Aussicht war wirklich atemberaubend, der (Urwald) war aber für uns ein „normaler“ Wald. Wir mussten anschließend die schmale „Hauptstraße“ von gestern wieder zurück. Das war ein Spaß&#8230;</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Im Ort Foča konnten wir dann tatsächlich im Baumarkt Gas kaufen. Die Straßen im Ort waren allerdings &#8211; selbst für unser kleines Auto &#8211; eine Herausforderung. Auf schlechter AsphaltSchotter-Strecke ging es zu unserem nächsten Stellplatz am Fluss Drina. Dafür, das wir heute kein Offroad fahren wollten, hatten wir sehr viel Schotter unter den Rädern. Jule kann einem wirklich Leid tun. In der Beschreibung vom Stellplatz hatte ich gelesen, dass man die Esel hört. Was da aber nicht stand war, dass die Esel frei herum laufen. Wie cool! Wir lieeeeben Esel! </span></span></p>
<p align="left"><a ref="magnificPopup" href="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-9234" src="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1920" srcset="https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-scaled.jpg 2560w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-300x225.jpg 300w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-1024x768.jpg 1024w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-600x450.jpg 600w, https://irgendwo-hin.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_5839-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></a></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Liberation Serif, serif;"><span style="font-size: medium;">Ihr merkt schon: frei laufende Hunde, Katzen und Kühe sind doof, aber frei laufende Esel und Pferde sind toll! Allerdings ist das auch wirklich gefährlich, die laufen neben und auf den viel und schnell befahrenden Straßen rum. Die Esel waren aber auf jeden Fall ein schöner Abschluss für Bosnien Herzegowina. Morgen geht es nach Montenegro.</span></span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://irgendwo-hin.de/unsere-auszeit-2023-teil-4-kroatien-und-bosnien-herzegowina/">Unsere Auszeit 2023 Teil 4 &#8211; Kroatien und Bosnien-Herzegowina</a> erschien zuerst auf <a href="https://irgendwo-hin.de">irgendwo-hin.de</a>.</p>
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