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	<title>dimis blog</title>
	
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		<title>“… während er dem Präsidenten eine Banane über den Zaun wirft.”</title>
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		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/09/wahrend-er-dem-prasidenten-eine-banane-uber-den-zaun-wirft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Slowakei]]></category>

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		<description><![CDATA[Der slowakische Geheimdienst hat die Wohnung eines Investmentmanagers verwanzt und dabei scheinbar einen guten Teil der politischen Klasse der Slowakei abgehört. Die hatten sich nämlich in der Wohnung des Investmentmanagers getroffen um zu besprechen wie man im Zuge der Privatisierung möglichst viel in die eigene Tasche verschwinden lassen kann. Im Grunde genommen ging es bei <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/09/wahrend-er-dem-prasidenten-eine-banane-uber-den-zaun-wirft/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der slowakische Geheimdienst hat die Wohnung eines Investmentmanagers verwanzt und dabei scheinbar einen guten Teil der politischen Klasse der Slowakei abgehört. Die hatten sich nämlich in der Wohnung des Investmentmanagers getroffen um zu besprechen wie man im Zuge der Privatisierung möglichst viel in die eigene Tasche verschwinden lassen kann.</p>
<blockquote><p>Im Grunde genommen ging es bei den Gesprächen, die in besagter Wohnung zwischen Politikern, deren Wasserträgern, hohen Staatsbeamten und Jaroslav Hascak und seinen Managern vor allem um eines: wie man am besten den Staat abzockt.</p></blockquote>
<p>Die Menschen dort sind natürlich geschockt und beschweren sich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Unser Parlament ist ein Affenhaus&#8221;, sagt einer der Demonstranten, [...] &#8220;Und unser Land eine Bananenrepublik&#8221;, schimpft ein anderer, während er dem Präsidenten eine Banane über den Zaun wirft.</p></blockquote>
<p>Man sollte sich die Protestformen anderer Länder unbedingt genauer angucken. Erinnert euch nur mal daran was für ein durchschlagender Erfolg das mit den Schuhen hatte. <img src='http://blog.dimis.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/it-blogger/~4/b4Y2PRcCocg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>WhatsApp-Sicherheitslücken</title>
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		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/08/whatsapp-sicherheitslucken/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[WhatsApp]]></category>

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		<description><![CDATA[Forscher haben sich, neben anderen Apps, WhatsApp angeguckt und dabei herausgefunden, dass ein Sicherheitsniveau nicht vorhanden ist. Besonders klasse finde ich die Authentifizierung: Die Authentifizierungsmechanismen der Apps stellten sich im Test als sehr einfach zu umgehen dar. WhatsApp verschlüsselt zwar die Verbindung zur Übertragung der Telefonnummer, doch der Server fordert vom Gerät einen Code an, <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/08/whatsapp-sicherheitslucken/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forscher haben sich, neben anderen Apps, WhatsApp angeguckt und dabei herausgefunden, dass ein Sicherheitsniveau nicht vorhanden ist. Besonders klasse finde ich die Authentifizierung:</p>
<blockquote><p>Die Authentifizierungsmechanismen der Apps stellten sich im Test als sehr einfach zu umgehen dar. WhatsApp verschlüsselt zwar die Verbindung zur Übertragung der Telefonnummer, doch der Server fordert vom Gerät einen Code an, den er anschließend per SMS bestätigt. Dieser Code wird am Handy erzeugt und kann trotz SSL-Verschlüsselung abgefangen werden &#8211; damit könnte ein Angreifer jede beliebige Handynummer imitieren.[<a href="http://futurezone.at/produkte/7319-schwere-sicherheitsluecken-in-messenger-apps.php" target="_blank">futurezone</a>]</p></blockquote>
<p>Weiter geht es mit weltweit kostenlos SMS verschicken, Statusnachricht abändern oder Datenbank mit WhatsApp-Nutzern aufbauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/it-blogger/~4/3_gjE1fhkhM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kein Tag ohne ein Griechenland-Detail</title>
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		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/08/kein-tag-ohne-ein-griechenland-detail/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Wie ein Land über Wasser gehalten wird, weil in Frankreich Wahlen sind: Außerdem dürfte auch der Termin für die französische Präsidentschaftswahl eine Rolle spielen: Bis zur zweiten Wahlrunde am 6. Mai soll Griechenland nach Merkels Willen auf jeden Fall über Wasser gehalten werden, um die Chancen von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy nicht zu gefährden. Danach <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/08/kein-tag-ohne-ein-griechenland-detail/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: Wie ein Land über Wasser gehalten wird, weil in Frankreich Wahlen sind:</p>
<blockquote><p>Außerdem dürfte auch der Termin für die französische Präsidentschaftswahl eine Rolle spielen: Bis zur zweiten Wahlrunde am 6. Mai soll Griechenland nach Merkels Willen auf jeden Fall über Wasser gehalten werden, um die Chancen von Amtsinhaber Nicolas Sarkozy nicht zu gefährden. Danach werde noch einmal neu nachgedacht, hieß es in der Führung der Unionsfraktion im Bundestag. [<a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:euro-krise-schaeuble-verzoegert-hilfe-fuer-griechenland/60165599.html" target="_blank">FTD</a>]</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Trustwave: Root-CA für MitM-Angriffe ausgestellt</title>
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		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/08/trustwave-root-ca-fur-mitm-angriffe-ausgestellt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:34:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[PKI]]></category>
		<category><![CDATA[SSL]]></category>
		<category><![CDATA[SSL/TLS]]></category>
		<category><![CDATA[TLS]]></category>
		<category><![CDATA[Trustwave]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dimis.de/?p=849</guid>
		<description><![CDATA[Trustwave hat ein Zertifikat ausgestellt, mit welchem Unternehmen sich zwischen SSL/TLS-Verschlüsselte Verbindungen klemmen konnten. Eigentlich wollte ich (und ich hatte sogar schon viele Zeilen getippt) erklären was Zertifikate sind und wie die funktionieren. Hab das dann mal einen Tag liegen lassen, mir dann nochmal durchgelesen und gemerkt: Viel zu umständlich. Deswegen hier eine kurze, hoffentlich <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/08/trustwave-root-ca-fur-mitm-angriffe-ausgestellt/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.spiderlabs.com/2012/02/clarifying-the-trustwave-ca-policy-update.html" target="_blank">Trustwave</a> hat ein Zertifikat ausgestellt, mit welchem <strong>Unternehmen</strong> sich zwischen SSL/TLS-Verschlüsselte Verbindungen klemmen konnten.</p>
<p>Eigentlich wollte ich (und ich hatte sogar schon viele Zeilen getippt) erklären was Zertifikate sind und wie die funktionieren. Hab das dann mal einen Tag liegen lassen, mir dann nochmal durchgelesen und gemerkt: Viel zu umständlich. Deswegen hier eine kurze, hoffentlich verständlichere Erklärung der Situation. Wer mehr Informationen will kann gerne fragen oder selbst suchen. <img src='http://blog.dimis.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Immer wenn der Browser oben in der Adressleiste ein Schloss oder ähnliches anzeigt, dann ist die Verbindung verschlüsselt. Das ist inzwischen (hoffentlich) bei allen Online-Banking-Angeboten so, aber selbst Google kann man verschlüsselt benutzen: <a href="https://www.google.de/">https://www.google.de/</a> (erkennt man hier auch an dem http<strong>s. </strong>Unverschlüsselt wäre ohne &#8220;s&#8221;.</p>
<p>Beim Aufbau der verschlüsselten Verbindung werden Zertifikate genutzt, die dabei folgende Hauptaufgaben haben:  Sie sollen vor allem sicherstellen, dass z.B. beim Online-Banking der Nutzer auch wirklich mit dem Server der Bank kommuniziert (Authentizität) und <strong>keine Station zwischen Nutzer und Server</strong> den Inhalt der Pakete mitlesen kann (beispielsweise die PIN) (Verschlüsselung).</p>
<p>Mit den durch Trustwave ausgestellten Zertifikaten ist es möglich die Authentizität und Verschlüsselung dem Nutzer gegenüber scheinbar aufrecht zu erhalten, obwohl <strong>das Unternehmen, also eine Station zwischen Nutzer und Bank</strong>, mitliest.</p>
<p>Ihr merkt schon: Da hilft auch folgende Ausrede nichts mehr:</p>
<blockquote><p>This single certificate was issued for an internal corporate network customer and not to a &#8216;government&#8217;, &#8216;ISP&#8217; or to &#8216;law enforcement&#8217;.</p></blockquote>
<p>Na dann.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/it-blogger/~4/fkR5eNFGrAU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Funzellenabfrage in Berlin</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/it-blogger/~3/Nbx3zzinp1k/</link>
		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/08/funzellenabfrage-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 06:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Funkzellenabfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neuer Rekord: Im Berlin wurden seit 2009 12 Millionen Datensätze von Mobilfunkbetreibern abgefragt (&#8220;Funkzellenabfrage&#8221;). Auf der Suche nach Autobrandstiftern hatte die Polizei nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren in 375 Ermittlungsverfahren insgesamt 4,2 Millionen Mobilfunkverbindungen in Tatortnähe registriert, also Telefonate und SMS. Zusätzlich seien, sagte Krömer, seit 2009 in mehr als 800 weiteren <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/08/funzellenabfrage-in-berlin/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Rekord: Im Berlin wurden seit 2009 12 Millionen Datensätze von Mobilfunkbetreibern abgefragt (&#8220;Funkzellenabfrage&#8221;).</p>
<blockquote><p>Auf der Suche nach Autobrandstiftern hatte die Polizei nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren in 375 Ermittlungsverfahren insgesamt 4,2 Millionen Mobilfunkverbindungen in Tatortnähe registriert, also Telefonate und SMS. Zusätzlich seien, sagte Krömer, seit 2009 in mehr als 800 weiteren Verfahren Funkzellen und dadurch Kennern zufolge bis zu acht Millionen Verbindungen in der Hauptstadt ausgewertet worden – insgesamt also rund zwölf Millionen. [<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/justiz-handydatenauswertung-wird-thema-im-bundestag/6176958.html" target="_blank">tagesspiegel</a>]</p></blockquote>
<p>Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: 1175 Verfahren, 12 Millionen Datensätze. Mit diesen Daten wurde KEIN EINZIGER Verdächtiger ermittelt.</p>
<p>Was ich nicht verstehen kann: Die Linke fordert konsequent das Verbot der Funkzellenabfrage. Die Grünen nur die Einschränkung. Warum nur eine Einschränkung?</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/it-blogger/~4/Nbx3zzinp1k" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Stand in Griechenland</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/it-blogger/~3/XKE8kn-aG8E/</link>
		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/07/stand-in-griechenland/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 19:22:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam wird es in Griechenland wohl ernst. Am 20. März muss Griechenland c.a. 14,5 Milliarden Euro an Krediten refinanzieren, sonst ist Griechenland pleite. Schaut man sich die aktuellen Forderungen aus der EU an, ist das vielleicht die einzig vernünftige Möglichkeit wirklich frei zu bleiben.  Lohnkürzungen, nicht nur bei staatlichen Arbeitsplätzen, sondern auch im privaten Sektor. <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/07/stand-in-griechenland/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam wird es in Griechenland wohl ernst. Am 20. März muss Griechenland c.a. 14,5 Milliarden Euro an Krediten refinanzieren, sonst ist Griechenland pleite. Schaut man sich die aktuellen Forderungen aus der EU an, ist das vielleicht die einzig vernünftige Möglichkeit wirklich frei zu bleiben.</p>
<ul>
<li> Lohnkürzungen, nicht nur bei staatlichen Arbeitsplätzen, sondern auch im privaten Sektor. Arbeitnehmer könnten bis zu 25 Prozent weniger verdienen.</li>
<li>dieses Jahr 15.000 Staatsbedienstete entlassen. Bis 2015 sollen sogar insgesamt 150.000 Staatsangestellte entlassen werden</li>
<li>Mindestlohn soll gesenkt werden von c.a. 750 auf c.a. 570 Euro (bei Preisen wie in Deutschland, sehr oft sogar teurer)</li>
<li>Einrichtung eines Sonderkontos, auf dem zumindest <strong>ein Teil der Staatseinnahmen</strong> des Landes eingezahlt werden soll. Die Einrichtung eines solchen Sondervermögens wäre ein beispielloser Eingriff in die nationalen Souveränitätsrechte eines EU-Landes.</li>
</ul>
<p>[<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/generalstreik-vor-entscheidung-ueber-sparpaket-frustrierte-griechen-mobilisieren-ihre-letzten-kraefte-1.1277286" target="_blank">sueddeutsche</a>]</p>
<p>Wer will kann sich ja auch mal die bereits <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Finanzkrise#Ma.C3.9Fnahmen_zur_Krisenbew.C3.A4ltigung" target="_blank">getroffenen Maßnahmen</a> angucken.</p>
<p><strong>Update</strong>:<br />
Im übrigen meldet die <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wachsende-zweifel-an-rettungsplaenen-fuer-griechenland-bruessel-haelt-pleite-athens-fuer-verkraftbar-1.1278131" target="_blank">europäische Kommission</a> heute zum ersten Mal, dass der Austritt eines Landes aus der Währungsunion verkraftbar wäre. Na, wenn irgendjemand wüsste wie diese Finanzmärkte darauf reagieren, dann wäre das wahrscheinlich schon lange geschehen.</p>
<p><strong>Update #2</strong>:</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36371/1.html" target="_blank">Telepolis</a> hat noch ein paar Einzelheiten, vor allem dazu was in den letzten Wochen so im Hintergrund passiert ist:</p>
<blockquote><p>Trotz der internen Streitigkeiten zeichnete sich vor zehn Tagen eine Lösung ab. Die Banken wollten nun auf beachtliche 70 Prozent ihrer Forderungen verzichten &#8211; allerdings nur, wenn auch der öffentliche Sektor (also die EZB oder die nationalen Notenbanken) mitzieht und ebenfalls einige Milliarden abschreibt. Doch aus das passte Merkel nicht &#8211; indirekt hätte die EZB damit ja Griechenland gestützt, was nach der deutschen Doktrin undenkbar ist. &#8220;OSI&#8221; (Official sector involvement) wurde daher ebenso von der offiziellen Tagesordnung genommen wie die &#8220;PSI&#8221; (Private Sector Involvement).[...]</p>
<p>Sollte Papademos am Ende doch noch einwilligen, droht seinem Land übrigens eine doppelte Entmündigung. Athen würde nicht nur die Kontrolle über seine Einnahmen verlieren, die auf besagtes Sperrkonto fließen sollen, um zuerst die Gläubiger zu bedienen. <strong>Es würde auch die Kontrolle über seine Schulden verlieren &#8211; denn die privaten Gläubiger sollen als Gegenleistung für den Schuldenschnitt neue langlaufende Anleihen nach britischem Recht erhalten. Die Regierung könnte dann keine weitere Umschuldung mehr erzwingen &#8211; und sich auch nicht mehr mit einem Austritt aus der Eurozone vor den Schulden retten. Sie säße endgültig in der Falle.</strong></p></blockquote>
<p>Im Artikel stehen noch einige Details.</p>
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		<item>
		<title>Merkel auf Menschenrechtstour</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/it-blogger/~3/6KQrGy2GNUg/</link>
		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/07/merkel-auf-menschenrechtstour/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 18:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dimis.de/?p=831</guid>
		<description><![CDATA[Schon letzte Woche hat sich Kanzlerin Merkel ja schon engagiert für die Menschenrechte in China eingesetzt. Wir erinnern uns: Merkel bedauerte, dass die chinesische Staatssicherheit den prominentesten Bürgerrechtsanwalt Mo Shaoping daran gehindert hatte, zu einem Treffen in die deutsche Botschaft in Peking zu kommen. [...] Auch platzte ein Besuch mit Journalisten bei der Nanfang-Gruppe in <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/07/merkel-auf-menschenrechtstour/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon letzte Woche hat sich Kanzlerin Merkel ja schon engagiert für die Menschenrechte in China eingesetzt. Wir erinnern uns:</p>
<blockquote><p>Merkel bedauerte, dass die chinesische Staatssicherheit den prominentesten Bürgerrechtsanwalt Mo Shaoping daran gehindert hatte, zu einem Treffen in die deutsche Botschaft in Peking zu kommen. [...]<br />
Auch platzte ein Besuch mit Journalisten bei der Nanfang-Gruppe in Kanton, die das liberale Blatt „Nanfang Zhoumo“ herausgibt. Redakteure sagten laut Hongkonger Medienberichten, es habe „großen Druck“ aus Peking gegeben. [...]<br />
Trotz der Irritationen wurde die Reise in der Delegation als Erfolg gewertet. Merkel zeigte sich zuversichtlich, dass China Europa bei der Überwindung der Schuldenkrise helfen wird.[<a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/merkels-china-reise-positive-bilanz-nach-china-reise-beunruhigt-ueber-menschenrechte_aid_710582.html" target="_blank">focus</a>]</p></blockquote>
<p>Ein voller Erfolg diese China-Reise. Aber es geht so weiter. Neuster Partner Deutschlands ist Kasachstan: Freie Wahlen, Recht auf körperliche Unversehrtheit und andere Menschenrechte gibt&#8217;s dort nicht, dafür aber seltene Erden!</p>
<blockquote><p>Erst die Mongolei, nun Kasachstan: Die Bundesregierung schließt erneut eine Allianz für Rohstoffe mit einem ressourcenreichen Land. Am Mittwoch empfängt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) den kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew in Berlin. Dabei will die Regierungschefin der deutschen Industrie vor allem im Kampf um die sogenannten Seltenen Erden helfen [<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,813881,00.html" target="_blank">spon</a>]</p></blockquote>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/it-blogger/~4/6KQrGy2GNUg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>EU-Flüchtlingspolitik</title>
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		<comments>http://blog.dimis.de/2012/02/06/eu-fluchtlingspolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:35:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingspolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dimis.de/?p=825</guid>
		<description><![CDATA[Cecilia Malmström, die EU-Kommissarin für Innenpolitik, in einem Kommentar zur EU-Flüchtlingspolitik: Die vorliegenden Zahlen geben Anlass zur Sorge. Im ersten Halbjahr 2011 wurden mehr als 75 Prozent aller Asylanträge in nur sechs EU-Mitgliedstaaten gestellt. Das heißt: Eine erkleckliche Zahl europäischer Staaten kann und muss mehr tun. Von den mehr als 700.000 Menschen, die vor der Gewalt <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/06/eu-fluchtlingspolitik/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Cecilia Malmström, die EU-Kommissarin für Innenpolitik, in einem Kommentar zur EU-Flüchtlingspolitik:</p>
<blockquote><p>Die vorliegenden Zahlen geben Anlass zur Sorge. Im ersten Halbjahr 2011 wurden mehr als 75 Prozent aller Asylanträge in nur sechs EU-Mitgliedstaaten gestellt. Das heißt: Eine erkleckliche Zahl europäischer Staaten kann und muss mehr tun. Von den mehr als 700.000 Menschen, die vor der Gewalt in Libyen fliehen mussten, gelangten viele in Flüchtlingslager in den Nachbarländern. <strong>Von den 8000 Menschen, die von der EU als besonders hilfsbedürftig bezeichnet wurden, nahmen die EU-Mitgliedstaaten nur 400 auf. Norwegen, das nicht zur EU gehört, hat nahezu die gleiche Zahl alleine aufgenommen</strong>. [<a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/gastbeitrag-europa-versagt-in-der-fluechtlingsfrage/6139116.html" target="_blank">tagesspiegel</a>]</p></blockquote>
<p>Die taz berichtet zudem über einen Fall in Deutschland: Ein Student flieht aus dem Iran als politisch Verfolgter. Er hat sich gut integriert, fährt Taxi um hier leben zu können. Hierbleiben darf er aber nicht. Irgendwann wird er nachts in Unterhosen von Polizisten abgeholt, in Abschiebehaft gesteckt und anschließend in den Iran abgeschoben. Dort wird er gefoltert, u.a. mit Waterboarding. Nach 6 Monaten flüchtet er wieder nach Deutschland. Jetzt geht sein Asylantrag durch, er darf bleiben. Und da wittert die Stadt Erlangen ihre Chance: Sie stellt eine Rechnung für die erste Abschiebung von über 5000€.  [<a href="http://taz.de/Fluechtling-soll-zahlen/!87068/" target="_blank">taz</a>]</p>
<p>Herzlich willkommen in Deutschland, wir hoffen sie fühlen sich wohl!</p>
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		<title>Deutsche Bank: Todeswetten</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 17:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Deutschen Bank kann man auf den eigenen Tod tippen. Diese Fonds heißen db Kompass Life 1 und 2. Bei diesen beiden Fonds hat die Deutsche Bank Lebensversicherungen von Personen aufgekauft, denen weiterhin eine Prämie gezahlt und je früher die Personen gestorben sind, desto besser für die Bank. Wetten auf den Tod gegen die <a href='http://blog.dimis.de/2012/02/05/deutsche-bank-todeswetten/'>[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Deutschen Bank kann man auf den eigenen Tod tippen. Diese Fonds heißen db Kompass Life 1 und 2. Bei diesen beiden Fonds hat die Deutsche Bank Lebensversicherungen von Personen aufgekauft, denen weiterhin eine Prämie gezahlt und je früher die Personen gestorben sind, desto besser für die Bank. Wetten auf den Tod gegen die Versicherungsgesellschaft. Dahinter standen noch echte Lebensversicherungen. Es geht aber noch weiter:</p>
<p>Der Spiegel hat folgendes schon im September 2010 öffentlich gemacht aber jetzt noch mal ausgegraben, weil der &#8220;Bankenverband&#8221; sich dazu zu Wort gemeldet hat.</p>
<p>Für den Fond &#8220;db Kompass Life 3&#8243; kauft die Deutsche Bank einfach keine Lebensversicherungen mehr auf:</p>
<blockquote><p>Der Fonds investiert nicht mehr in reale Policen. Stattdessen erwarben die Banker von einer Zwischenfirma anonymisierte Gesundheitsdaten von Hunderten US-Amerikanern. Danach fingen die Finanzprofis an zu rechnen. Sie dachten sich einfach selbst mögliche Lebensversicherungen für diese &#8220;Referenzpersonen&#8221; aus. Nur auf dem Papier, rein theoretisch. [...]</p>
<p>Stattdessen wurden fiktive Beitragszahlungen und wahrscheinliche Ausschüttungssummen entworfen. Mit Hilfe von durchschnittlichen Lebenserwartungen haben die Zahlenkünstler dann eine Rendite errechnet. Rund neun Prozent, lautete das großzügige Versprechen. Kundenberater in Deutschland sammelten damit mehr als 200 Millionen Euro bei Kleinanlegern ein. Wie lukrativ die Anlage ist, hängt vor allem von einer Frage ab: Wie gut haben die Deutschbanker die Todeswahrscheinlichkeit der &#8220;Referenzpersonen&#8221; berechnet?</p></blockquote>
<p>Also wirklich eine reine Wette. Ein weiteres Detail: die ersten beiden Fonds, die echte Lebensversicherungen genutzt hatten, waren ein &#8220;Riesenflop&#8221;. Der hier ist der einzige, der noch läuft!</p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,711668,00.html" target="_blank">Fatale Wette auf Leben und Tod</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,813421,00.html" target="_blank">Verband rügt Todeswetten der Deutschen Bank</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Schaden an der Gesellschaft durch ökonomische Ungleichheit</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 15:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkdump]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir die &#8220;Schere zwischen Arm und Reich&#8221; abbauen, geht es allen (also auch den Reichen!) besser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir die &#8220;Schere zwischen Arm und Reich&#8221; abbauen, geht es allen (also auch den Reichen!) besser.</p>
<p><iframe width="695" height="391" src="http://www.youtube.com/embed/cZ7LzE3u7Bw?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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