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	<title>Jakoblog</title>
	
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	<description>Das Weblog von Jakob Voß</description>
	<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 23:55:50 +0000</pubDate>
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		<title>1800 Polizisten schützen eine Wiese</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 23:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mit der rhetorischen Frage &#8220;have you ever squatted an airport?&#8221; wurde gestern in Berlin dazu aufgerufen, das Gel&#228;nde des ehemaligen Flughafen Tempelhof zu besetzen. Mit der noch andauernden Aktion soll die sofortige &#214;ffnung der Fl&#228;che bewirkt und gegen die Privatisierung des st&#228;dtischen Raums demonstriert werden (siehe Hintergr&#252;nde). Von den Aktivisten, die im Vorfeld unter Anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der rhetorischen Frage &#8220;<a href="http://tempelhof.blogsport.de/">have you ever squatted an airport</a>?&#8221; wurde gestern in Berlin dazu aufgerufen, das Gel&#228;nde des ehemaligen Flughafen Tempelhof zu besetzen. Mit der noch andauernden Aktion soll die sofortige &#214;ffnung der Fl&#228;che bewirkt und gegen die Privatisierung des st&#228;dtischen Raums demonstriert werden (<a href="http://tempelhof.blogsport.de/warum-wir-das-machen/">siehe Hintergr&#252;nde</a>). Von den Aktivisten, die im Vorfeld unter Anderem <a href="http://www.youtube.com/v/5TLM-yg6JNU">Anleitungen zur Zaun&#252;berwindung</a> ver&#246;ffentlicht hatten, wurde deutlich gesagt: </p>
<blockquote><p>„Das Ziel der Aktion ist das Gel&#228;nde und nicht die Polizei. Das Mittel der Aktion wird der zivile Ungehorsam sein. Konfrontationen wird clever aus dem Weg gegangen werden. Wir verfolgen das Konzept der ausgestreckten Hand.“</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://search.twitter.com/search?q=tempelhof">Kommentare von den Beteiligten</a> lesen sich nicht so als die Hand angenommen worden. <a href="http://twitter.com/sebaso">sebaso</a> <a href="http://twitter.com/sebaso/status/2256929707">twitterte</a>: &#8220;wir brauchen dringen staatsb&#252;rgerkunde f&#252;r die Polizei in Berlin. Selten so viel gep&#246;bel und grundlose Gewalt erlebt.&#8221;. Inzwischen gibt es einige <a href="http://www.flickr.com/search/?q=tempelhof&#038;d=taken-20090620-20090620&#038;ct=0&#038;adv=1&#038;s=int">Demo-Fotos bei flickr</a>. Am meisten Aufsehen erregte das Bild eines Zivil(sic!)polizisten, der mit seiner Waffe auf Demonstranten zielt. Das 4km<sup>2</sup> gro&#223;e Gel&#228;nde (544 Fu&#223;ballfelder) war im Vorfeld aufw&#228;ndig befestigt und gesichert worden. Hans-Christian Str&#246;bele brachte es auf den Punkt: „1800 Polizisten aus 5 Bundesl&#228;ndern sch&#252;tzen eine Wiese, das ist ein St&#252;ck aus Absurdistan.“</p>
<p>Bei so viel Polizeieinsatz ist es auch nicht mehr verwunderlich, warum beispielsweise nicht gen&#252;gend Polizisten zur Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch zur Verf&#252;gung stehen, so dass stattdessen <a href="http://jakoblog.de/2009/05/18/petition-gegen-internetzensur-unterzeichnen/">Zensur eingef&#252;hrt</a>, um die Misst&#228;nde unter den Teppich zu kehren - hier ein <a href="http://www.mediengestalter.cc/2009/06/17/allgemein/zensursula-aus-designersicht/">erkl&#228;render Cartoon</a> und der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk">Zensursula-Song</a>.</p>
<p>Die aufw&#228;ndige Polizeiaktion in Berlin erinnert auch an die <a href="http://de.indymedia.org/2009/04/247239.shtml">R&#228;umung des Topf &#038; S&#246;hne-Gel&#228;nde</a> Anfang April in Erfurt mit schwerem Polizeiger&#228;t und Spezialeinsatzkr&#228;ften. Die Kosten des dortigen Einsatz &#252;berschritten den Kaufpreis des Gel&#228;ndes des ehemaligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J._A._Topf_und_S%C3%B6hne">KZ-Ofen-Herstellers</a> um ein Vielfaches. W&#228;hrend die Besetzer auf dem Gel&#228;nde freie Kulturprojekte organisierten und Geschichte aufarbeiteten, wurden die Geb&#228;ude nach der R&#228;umung sofort abgerissen und alle Spuren beseitigt. Nun soll dort nun ein normales Gewerbe- und Wohngebiet gebaut werden - f&#252;r die die es sich leisten k&#246;nnen.</p>
<p>Wir begeben uns also lieber auf eine Stufe mit den Regimes in Simbabwe, Iran und China und verdr&#228;ngen, was wir nicht sehen wollen, statt etwas gegen das Grund&#252;bel selber zu unternehmen. Denn das h&#246;chste Gut in diesem Land ist - nicht Kinder, nicht Gesundheit, nicht Bildung, Umwelt oder Menschenleben - sondern: das Eigentum. Es mag zwar viele Menschen (sogar Politiker) geben, die das anders sehen, aber die bel&#252;gen sich nur selber, weil sie es nicht wahrhaben wollen (wie z.B. die FDP, die &#8220;<a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo89974.html">keine gerechte Gesellschaft</a>&#8221; anstrebt) oder k&#246;nnen (wie z.B. gutmeinend aber doof <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180----p_11_abst_ent.html#abst_verhalten">die Gr&#252;nen</a>). Sie (oder besser: wir) alle tragen dazu bei, dass das Eigentum vor allen anderen Werten steht. Die Berliner Polizisten sch&#252;tzen nicht nur eine Wiese sondern ein ganzes Gedankenkonstrukt - eine &#8220;fixe Idee&#8221;, die sich in unseren K&#246;pfen so festgebrannt hat, dass wir es uns nicht andere vorstellen k&#246;nnen: nicht diejenigen, die eine Sache ben&#246;tigt oder nutzen k&#246;nnen, sollen dar&#252;ber verf&#252;gen k&#246;nnen, sondern allein diejenige, denen es &#8220;geh&#246;rt&#8221;</p>
<p>Ich behaupte nicht, dass Proudhons Feststellung &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre-Joseph_Proudhon">Eigentum ist Diebstahl</a>&#8221; f&#252;r sich eine allgl&#252;cklichmachende und einfach umzusetzende Alternative ist. Aber erstens muss man nicht gleich die Patentl&#246;sung in der Tasche haben, um auf Misst&#228;nde hinweisen zu d&#252;rfen, und zweiten gibt es durchaus Alternativen. Diese herauszufinden und auszuprobieren sollte sich jedoch jeder selber Gedanken machen anstatt einfache L&#246;sungen zu verlangen. Es reicht also nicht nur aus, die <a href="http://www.piratenpartei.de">Piratenpartei</a> zu w&#228;hlen und den freien Zugang zu Informationen f&#246;rdern, sondern man muss auch mal einen Flughafen besetzen <img src='http://jakoblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Empfehlungsdienste für Bibliotheken und Informationseinrichtungen</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/05/24/empfehlungsdienste-fur-bibliotheken-und-informationseinrichtungen/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 10:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Im Handbuch &#8220;Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen&#8221; (hrsg. von Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf im Verlag Dash&#246;fer seit 2002) ist vor einiger Zeit das Kapitel &#252;ber Empfehlungsdienste (recommender/recommendation systems) von mir erschienen, das ich nun in einer angepassten Version auf E-LIS online gestellt habe. Erkl&#228;rt werden die grundlegenden Formen von Empfehlungsdiensten (explizit, inhaltsbasiert, regel- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Handbuch &#8220;<a href="http://www.dashoefer.de/bibliothek">Erfolgreiches Management von Bibliotheken und Informationseinrichtungen</a>&#8221; (hrsg. von Hans-Christoph Hobohm und Konrad Umlauf im Verlag Dash&#246;fer seit 2002) ist vor einiger Zeit das <b>Kapitel &#252;ber Empfehlungsdienste</b> (recommender/recommendation systems) von mir erschienen, das ich nun in einer angepassten Version <a href="http://eprints.rclis.org/16204/">auf E-LIS online gestellt</a> habe. Erkl&#228;rt werden die grundlegenden Formen von Empfehlungsdiensten (explizit, inhaltsbasiert, regel- und wissensbasiert, verhaltensbasiert), ihre Entwicklung in Komponenten (Datengrundlage, Verfahren, Dienst, Anwendung) sowie eine Reihe von Beispielen. Mit &#8220;<a href="http://d-nb.info/989381242">Empfehlungssysteme: Grundlagen, Konzepte und Systeme</a>&#8221; von André Klahold (InterRed GmbH) gibt es inzwischen auch ein deutschsprachiges Handbuch zum Thema. Eine <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/106/">verst&#228;ndliche Erkl&#228;rung des collaborative filtering</a> (einer Form von Empfehlungsdiensten) gibt der &#8220;elektrische Reporter&#8221;.</p>
<p>Die redaktionelle Betreuung beim Dash&#246;fer-Verlag wusste ich beim Verfassen des Artikels sehr zu sch&#228;tzen; die Form der Ver&#246;ffentlichung als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Loseblattsammlung">Loseblattsammlung</a> - einer grobschl&#228;chtigen Vorform  des Wikis - ist jedoch ziemlich unpraktisch. H&#228;tten Hobohm und Umlauf nur einige Jahre gewartet, w&#228;ren Sie wahrscheinlich selber darauf gekommen, dass solche Nachschlagewerke - zumal wenn sie regelm&#228;&#223;ig aktualisiert werden sollen - nur noch in elektronischer Form sinnvoll sind. Das muss ja nicht bedeuten, dass es keine druckbare Version gibt und dass jeder frei &#228;ndern kann, was er m&#246;chte. Erstens ist es jedoch ziemlich m&#252;hsam, unn&#246;tig Word-Dokumente hin-und-herzuschicken, umzulayouten, auszudrucken, zu verteilen und einsortieren zu lassen, nur damit sie sp&#228;ter herausgesucht und kopiert werden k&#246;nnen. Und zweitens glaube ich, dass der Artikel &#252;ber Empfehlungsdienste in Form eines Wikipedia-Artikels insgesamt f&#252;r mehr Leser von Nutzen w&#228;re.</p>
<p>Nun ja, der Wandel des Publikationswesens dauert wohl doch etwas l&#228;nger als erwartet. Schade nur, dass Bibliotheks- und Informationseinrichtungen hierbei nicht unbedingt weitsichtig voran- sondern bestenfalls mitgehen. In Zukunft m&#246;chte ich zur betreuten Erstellung von regelm&#228;&#223;ig aktualisierten Werken jedenfalls nur noch Wikis oder &#228;hnliche Publikationssysteme nutzen (<a href="http://docs.google.com/">Google Docs</a> ist schon mal ein Anfang). Aber vielleicht bin ich auch einfach etwas zu ungeduldig. <img src='http://jakoblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Aktuelles zur Zeitschriftendatenbank</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/05/21/aktuelles-zur-zeitschriftendatenbank/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 11:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie J&#252;rgen Plieninger berichtet, wurde Anfang dieser Woche die Die Webseite der Zeitschriftendatenbank (ZDB) &#252;berarbeitet und auf das Content-Management-System (CMS) Typo3 umgestellt. Das Discovery-Interface (aka OPAC) der ZDB bleibt von den &#196;nderungen unber&#252;hrt. Um daran nachhaltig etwas zu verbessern, sollten sich meiner Meinung nach PICA-Anwender mal zusammentun und auf Open-Source-Basis (!) ein neues Interface f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://log.netbib.de/archives/2009/05/21/die-webseite-der-zeitschrinftendatenbank-wurde-neu-gestaltet/">J&#252;rgen Plieninger</a> berichtet, wurde Anfang dieser Woche die <a href="http://www.zeitschriftendatenbank.de/">Die Webseite der Zeitschriftendatenbank</a> (ZDB) &#252;berarbeitet und auf das Content-Management-System (CMS) <a href="http://typo3.org/">Typo3</a> umgestellt. <a href="http://www.zdb-opac.de/">Das Discovery-Interface</a> (aka OPAC) der ZDB bleibt von den &#196;nderungen unber&#252;hrt. Um daran nachhaltig etwas zu verbessern, sollten sich meiner Meinung nach PICA-Anwender mal zusammentun und auf Open-Source-Basis (!) ein neues Interface f&#252;r PICA-Kataloge erstellen. Die DNB hat beispielsweise <a href="https://portal.d-nb.de/">ein eigenes Portal</a> aufgesetzt und an der VZG werden verschiedenen Alternativen ausprobiert - z.B. <a href="http://blog.nationallizenz.de/">die Suchkiste</a> - aber zusammengenommen ist das noch zu wenig und zu unkoordiniert. Aber das ist ein Anderes Thema.</p>
<p>&#220;ber den <a href="http://www.zeitschriftendatenbank.de/aktuelles/einzelansicht.html?type=100">RSS-Feed der ZDB-Webseite</a> erf&#228;hrt man zum Beispiel, dass vor kurzem die <a href="http://www.zeitschriftendatenbank.de/aktuelles/einzelansicht/article/cd-rom-ausgabe-der-zdb.html">CD-ROM-Ausgabe eingestellt</a> wurde - die ZDB ist also endg&#252;ltig im Web angekommen. Um sozusagen auch im &#8220;Semantic Web&#8221; oder &#8220;Web 3.0&#8243; anzukommen, d.h. um auch mit den aktuellen Entwicklungen des Webs Schritt zu halten, sollt die ZDB als n&#228;chstes <a href="http://linkeddata.org/">Linked Open Data</a> tauglich werden. Dazu m&#252;ssen in erster Linie stabile URIs vergeben und die ZDB-Daten verf&#252;gbar gemacht werden. Zweitens gibt es anscheinend auch in technischen Angelegenheiten nie gen&#252;gend Dokumentation und &#214;ffentlichkeitsarbeit. Auf der Mailingliste zur <a href="http://bibliontology.com/">Bibliographic Ontology</a> wird schon seit mehreren Wochen <a href="http://groups.google.com/group/bibliographic-ontology-specification-group/browse_thread/thread/ce2d6bffd7ce0a5d">dar&#252;ber diskutiert</a>, wie sich Zeitschriftendaten am besten in RDF abbilden lassen und auf welche Daten dabei zur&#252;ckgegriffen werden kann. Die ZDB wurde dabei zwar schon erw&#228;hnt, ist aber in der Diskussion noch nicht aktiv in Erscheinung getreten.</p>
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		<title>Unique Identifiers for Authors, VIAF and Linked Open Data</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/05/20/unique-identifiers-for-authors-viaf-and-linked-open-data/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 14:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[VIAF]]></category>

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		<description><![CDATA[The topic of unique identifiers for authors is getting more and more attention on the Web. Martin Fenner listed some research papers about it and did a quick poll - you can see the results in a short presentation [via infobib]. What striked me about the results is how unknown existing traditional identifier systems for [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The topic of unique identifiers for authors is getting more and more attention on the Web. Martin Fenner <a href="http://network.nature.com/people/mfenner/blog/2009/04/13/a-few-questions-about-author-identifiers">listed some research papers</a> about it and did a quick poll - you can see the results <a href="http://network.nature.com/people/mfenner/blog/2009/04/26/a-few-questions-about-author-identifiers-the-answers">in a short presentation</a> [<a href="http://infobib.de/blog/2009/05/20/kleine-umfrage-zu-unique-author-identifiers/">via infobib</a>]. What striked me about the results is how unknown existing traditional identifier systems for authors are: Libraries manage so called &#8220;authority files&#8221; since years. The German Wikipedia has a cooperation with the German National Library <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:PND">to link biliographic Wikipedia articles</a> [de] with the German name authority file since 2005 and there is a <a href="http://cs.wikipedia.org/wiki/Wikipedie:WikiProjekt_NK_%C4%8CR">similar project</a> in the Czech Wikipedia.</p>
<p>Maybe name authority files of libraries are so unknown because they have not been visible on the Web - but this changes. An important project to combine authority files is the <a href="http://viaf.org">Virtual International Authority File</a> (VIAF). At the moment it already contains mappings between name authority files of six national libraries (USA, Germany, France, Sweden, Czech Republic, and Israel) and more are going to be added. At an <a href="http://indico.ulib.sk/MaKaC/internalPage.py?pageId=9&#038;confId=5">ELAG 2008 Workshop</a> in Bratislava I talked with VIAF project manager <a href="http://www.oclc.org/research/staff/hickeyt.htm">Thomas Hickey</a> (OCLC) about also getting VIAF and its participating authority files into the Semantic Web. He just wrote about <a href="http://outgoing.typepad.com/outgoing/2009/04/changes-to-viaf.html">recent changes in VIAF</a>: by now it almost contains 8 million records! </p>
<p>So why are people thinking about creating other systems of unique identifiers for authors if there already is an infrastructure? The survey that Martin did showed, that a centralized registry is wished. VIAF is an aggregator of distributed authority files which are managed by national libraries. This architecture has several advantages, for instance it is non-commercial and data is managed where it can be managed best (Czech librarians can better identify Czech authors, Israeli librarians can better identify authors from Israel, and so on). One drawback is that libraries are technically slow - many of them have not really switched to the Web and the digital age. For instance up to now there are no official URIs for Czech and Israeli authority records and VIAF is not connected yet to <a href="http://linkeddata.org">Linked Open Data</a>. But the more people reuse library data instead of reinventing wheels, the faster and easier it gets. </p>
<p>For demonstration purpose I created a <a href="http://www.ariadne.ac.uk/issue57/voss/">SeeAlso</a>-wrapper for VIAF that extracts RDF triples of the mappings. At <a href="http://ws.gbv.de/seealso/viafmappings">http://ws.gbv.de/seealso/viafmappings</a> you can try out by submitting authority record URIs or the authority record codes used at VIAF. For instance a query for <a href="http://ws.gbv.de/seealso/viafmappings?format=n3-plain&#038;id=LC|n%2079003362">LC|n 79003362 in Notation3</a> to get a <a href="http://viaf.org/24602065">mapping for Goethe</a>. Some returned URIs are also <a href="http://www.w3.org/Provider/Style/URI">cool URLs</a>, for instance <a href="http://d-nb.info/gnd/118540238">at the DNB</a> or the <a href="http://viaf.org/24602065">VIAF URI itself</a>. At the moment owl:sameAs is used to specify the mappings, maybe the <a href="http://www.w3.org/TR/skos-reference">SKOS vocabulary</a> provides better properties. You can argue a lot about how to encode information about authors, but the unique identifiers - that you can link to - already exist!</p>
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		<title>Petition gegen Internetzensur unterzeichnen!</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/05/18/petition-gegen-internetzensur-unterzeichnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 22:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Obgleich schon in vielen Blogs und anderen Internetmedien berichtet wurde &#252;ber die Pl&#228;ne zur Internetzensur unter dem Vorwand der Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie, m&#246;chte ich die Sache selber kurz zusammenfassen f&#252;r alle, die die Petition an den Bundestag noch nicht unterzeichnet haben:
Die Petition richtet sich gegen ein geplantes Gesetz der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obgleich schon in vielen Blogs und anderen Internetmedien berichtet wurde &#252;ber die <a href="http://netzpolitik.org/2009/von-laien-zensiert-deine-stimme-gegen-internetzensur/">Pl&#228;ne zur Internetzensur</a> unter dem Vorwand der Bek&#228;mpfung von Kinderpornografie, m&#246;chte ich die Sache selber kurz zusammenfassen f&#252;r alle, die die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Petition an den Bundestag</a> noch nicht unterzeichnet haben:</p>
<p>Die Petition richtet sich gegen ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrung_von_Internetseiten_in_Deutschland#Gesetz_zur_Bek.C3.A4mpfung_der_Kinderpornografie_in_Kommunikationsnetzen_.282009.29">geplantes Gesetz</a> der Fraktionen der CDU/CSU und SPD, nach dem das Bundeskriminalamt (BKA) eine geheime Liste von Webseiten verwalten soll, die von Internetprovidern gesperrt werden m&#252;ssen. Statt der Seiten soll ein Stoppschild angezeigt und der Zugriff auf das Stoppschild protokolliert werden.</p>
<p>Wie sinnlos und gef&#228;hrlich das ist, wird unter Anderem in einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GUT_o23zqdk">YouTube-Video mit LEGO</a> demonstriert: Das Internet ist wie eine Fu&#223;g&#228;ngerzone, bei der die Webseiten den Schaufenstern entsprechen. Das BKA soll nun das Recht bekommen, vor jedes Schaufenster seiner Wahl ein Stoppschild anzubringen und alle Passanten zu filmen, die vor dem Stoppschild stehenbleiben. Dabei l&#228;sst sich das Stoppschild mit wenig technischem Aufwand (oder &#252;ber die Seitengassen) ganz einfach umgehen. Welche Schaufenster verdeckt werden, ist geheim. So werden unliebsame Webseiten einfach zensiert, anstatt gegen die Seitenbetreiber mit rechtlichen Mitteln vorzugehen: Wegschauen statt helfen und alles im Namen des Kinderschutz!</p>
<p>Statt tats&#228;chlich gegen Kindesmissbrauch vorzugehen werden also mit dem Gesetz und mit &#228;hnlichen Ma&#223;nahmen Grundrechte abgeschafft. <a href="http://www.heise.de/newsticker/Gericht-Durchsuchung-wegen-mittelbarer-Links-auf-Kinderporno-Sperrliste-rechtmaessig--/meldung/135461">Im Februar gab es beispielsweise</a> eine Hausdurchsuchung bei einem Blog-Betreiber, der einen Link auf einen anderen Blog gesetzt hatte, der wiederum auf eine der geheimen Sperrlisten bei WikiLeaks verlinkt hatte. Da im Internet &#252;ber einige Links Alles mit Allem Verbunden ist, kann praktisch jeder mit einer willk&#252;rlichen Hausdurchsuchung rechnen.</p>
<p>Eine weitere gute <a href="http://nanuk.wordpress.com/2009/05/09/nochmal-fur-die-guttenbergs-unter-uns/">Zusammenfassungen gibt es hier</a>, <a href="http://ccc.de/updates/2009/aufruf-petition?language=en">hier beim CCC</a> und &#252;bersichtlich unter <b><a href="http://www.zeichnemit.de/">www.zeichnemit.de</a></b>. Abschlie&#223;end nochmal der <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Text der Petition</a> und ihre Begr&#252;ndung. Bitte unterzeichnet und sagt es weiter - auch au&#223;erhalb des Internet:</p>
<p><em>Wir fordern, da&#223; der Deutsche Bundestag die &#196;nderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren &#038; von den Providern sperren zu lassen, f&#252;r undurchsichtig &#038; unkontrollierbar, da die &#8220;Sperrlisten&#8221; weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gef&#228;hrdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.</em></p>
<p>Begr&#252;ndung: <em>Das vornehmliche Ziel – Kinder zu sch&#252;tzen und sowohl ihren Mi&#223;brauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Ma&#223;nahmen daf&#252;r denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach best&#228;tigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einflu&#223; auf die k&#246;rperliche und seelische Unversehrtheit mi&#223;brauchter Kinder.</em></p>
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		<title>Who identifies the identifiers?</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/05/10/who-identifies-the-identifiers/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 15:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[A few days ago, after a short discussion on Twitter, Ross Singer posted a couple of open questions about identifiers for data formats on code4lib and other related mailing lists. He outlined the problem that several APIs like Jangle, unAPI, SRU, OpenURL, and OAI-PMH use different  identifiers to specify the format of data that [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>A few days ago, after a short discussion on Twitter, Ross Singer <a href="http://www.mail-archive.com/code4lib@listserv.nd.edu/msg05236.html">posted a couple of open questions</a> about <b>identifiers for data formats</b> on code4lib and other related mailing lists. He outlined the problem that several APIs like <a href="http://jangle.org/">Jangle</a>, <a href="http://unapi.info/specs/">unAPI</a>, <a href="http://www.loc.gov/standards/sru/">SRU</a>, <a href="http://alcme.oclc.org/openurl/">OpenURL</a>, and <a href="http://www.openarchives.org/OAI/openarchivesprotocol.html">OAI-PMH</a> use different  identifiers to specify the format of data that is transported (MARC-XML, Dublin Core, MODS, BibTeX etc.). It is remarable that all these APIs are more or less relevant only in the libraries sector while the issue of data formats and its identifiers is also relevant in other areas - looks like the ivory tower of library standards is still beeing build on.</p>
<p>The problem Ross issued is that there is little coordination and each standard governs its own registry of data format identifiers. An <a href="http://web.archive.org/web/20080115184611/http://unapi.stikipad.com/unapi/show/existing+formats">inofficial registry for unAPI</a> [archive] disappeared (that&#8217;s why I started the discussion), there is a <a href="http://www.loc.gov/standards/sru/resources/schemas.html">registry for SRU</a>, a <a href="http://alcme.oclc.org/openurl/servlet/OAIHandler?verb=ListRecords&#038;metadataPrefix=oai_dc&#038;set=Core:Metadata+Formats">registry for OpenURL</a>, and a <a href="http://jangle.org/vocab/formats#">list for Jangle</a>. In OAI-PMH and unAPI each service hosts its own list of formats, OAI-PMH includes a method to <a href="http://www.openarchives.org/OAI/openarchivesprotocol.html#MetadataNamespaces">map local identifier to global identifiers</a>.</p>
<p>On code4lib several arguments and suggestions where raised which almost provoced me to a rant on library standards in general (everyone want&#8217;s to define but noone likes to implement and reuse. Why do librarians ignore W3C and IETF?). Identifiers for data formats should neither be defined by creators of transport protocols nor do we need yet another &#252;ber-registry. In my point of view the problem is less technical but more social. Like Douglas Campbell writes in <a href="http://www.dcmipubs.org/ojs/index.php/pubs/article/view/34/16">Identifying the identifiers</a>, one of the rare papers on identifier theory: it&#8217;s not a technology issue but a commitment issue.</p>
<p>First there is a misconception about <b>registries</b> of data format identifiers. You should distinguish <em>descriptive</em> registries that only list identifiers and formats that are defined elsewhere and <em>authoritative</em> registries that define identifiers and formats. Yes: <em>and formats</em>. It makes no sense to define an identifier and say that is stands for data format X if you don&#8217;t provide a specification of format X (either via a schema or via a pointer to a schema). This already implies that the best actor to define a format identifier is the creator of the format itself.</p>
<p>Second local identifiers that depend on context are always problematic. There is a well-established global identifier system called <b>Uniform Resource Identifier</b> (URI) and there is no excuse not to use URIs as identifiers but incapability, dullness, laziness, or ignorance. The same reasons apply if you create a new identifier for a data format that already has one. One good thing about URI is that you can always find out who was responsible for creating a given identifier: You start with the <a href="http://www.iana.org/assignments/uri-schemes.html">URI Scheme</a> and drill down the namespaces and standards. I must admin that this process can be laborious but at least it makes registries of identifiers descriptive for all identifiers but the ones in their own namespace.</p>
<p>Third you must be clear on the <b>definition of a format</b>. For instance the local identifier &#8220;MARC&#8221; does not refer to a format but to many variants (USMARC, UNIMARC, MARC21&#8230;) and encodings (MARCXML/MARC21). This is not unusual if you consider that many formats are specializations of other formats. For instance <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Atom_(standard)">ATOM</a> (defined by RFC4287 and RFC5023, identified either its <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_media_type">Mime Type</a> &#8220;application/atom+xml&#8221; which can could expressed as URI http://www.iana.org/assignments/media-types/application/atom%2Bxml or by its XML Namespace &#8220;http://www.w3.org/2005/Atom&#8221;)* is extended from XML (specified in <a href="http://www.w3.org/TR/xml">http://www.w3.org/TR/xml</a> [XML 1.0] and <a href="http://www.w3.org/TR/xml11">http://www.w3.org/TR/xml11</a> [XML 1.1], identified by this URLs or by the Mime Type &#8220;application/xml&#8221; which is URI http://www.iana.org/assignments/media-types/application/xml)*.</p>
<p>The problem of identifying the right identifiers for data formats can be reduced to two fundamental rules of thumb:</p>
<p>1. <b>reuse</b>: don&#8217;t create new identifiers for things that already have one.</p>
<p>2. <b>document</b>: if you have to create an identifier describe its referent as open, clear, and detailled as possible to make it reusable.</p>
<p>If there happen to exist multiple identifiers for one thing, choose the one that is documented and adopted best. There will always be multiple identifiers for the same thing - don&#8217;t make it worse.</p>
<p>*Footnote: The identification of Internet Media Types with URIs that start with <a href="http://www.iana.org/assignments/media-types/">http://www.iana.org/assignments/media-types/</a> is neither widely used nor documented well but it&#8217;s the most official URI form that I could find. If for a particular format there is a better identifier - like an XML or RDF namespace - then you should use that, but if there is nothing but a Mime Type then there is no reason to create a new URI on your own.</p>
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		<title>Einführung in die Bibliometrie</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/04/16/einfuehrung-in-die-bibliometrie/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 21:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vor Kurzem hat Frank Havemann vom Institut f&#252;r Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin eine umfassende Einf&#252;hrung in die Bibliometrie ver&#246;ffentlicht. Das 66-seitige Werk steht unter der CC-BY Lizenz zur Verf&#252;gung, so dass es gut weiterentwickelt und f&#252;r eigene Texte verwendet werden kann. Zur Einarbeitung ins Thema bietet sich zum Beispiel an, parallel zur Lekt&#252;re [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem hat <a href="http://www.ib.hu-berlin.de/inf/havemann.html">Frank Havemann</a> vom Institut f&#252;r Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HU Berlin eine umfassende <a href="http://d-nb.info/993717780/">Einf&#252;hrung in die Bibliometrie</a> ver&#246;ffentlicht. Das 66-seitige Werk steht unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC-BY</a> Lizenz zur Verf&#252;gung, so dass es gut weiterentwickelt und f&#252;r eigene Texte verwendet werden kann. Zur Einarbeitung ins Thema bietet sich zum Beispiel an, parallel zur Lekt&#252;re die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Informetrie">entsprechenden Artikel in Wikipedia</a> zu verbessern. Die Lizenz CC-BY ist mit der GFDL kompatibel, mit <a href="http://meta.wikimedia.org/wiki/Licensing_update/de">dem anstehenden Lizenzwechsel</a> werden zus&#228;tzlich auch CC-BY-SA-Werke in Wikipedia &#252;bernommen werden k&#246;nnen. Das bisher einzige deutschsprachige Einf&#252;hrungswerk zur Bibliometrie <a href="http://d-nb.info/974153095">von Rafael Ball und Dirk Tunger</a> ist &#252;brigens auch <a href="http://hdl.handle.net/2128/381">online verf&#252;gbar</a>. Warum keines der beiden Werke mit dem <a href="http://d-nb.info/gnd/4145244-6">SWD-Schlagwort &#8220;Bibliometrie&#8221;</a> verkn&#252;pft ist, wird wohl ein R&#228;tsel bleiben - vielleicht sollte man die Sacherschlie&#223;ung besser gleich ganz den Nutzern &#252;berlassen und dann mit bibliometrischen Verfahren untersuchen, was die Nutzer beim Social Tagging so treiben? </p>
<p>Bibliometrische Verfahren werden unter Anderem in der Wissenschaftsforschung und zur Evaluation von Forschungsleistungen eingesetzt. Nat&#252;rlich ist es sehr fragw&#252;rdig, Qualit&#228;t durch quantitative Verfahren messen zu wollen - um so wichtiger ist ein Verst&#228;ndnis f&#252;r bibliometrische Methoden und Grundlagen, welches mit dem Einf&#252;hrungswerk vermittelt wird.</p>
<p><i>Disclaimer:</i> Ich habe selber bei Frank Havemann studiert und meine Abschlussarbeit zu <a href="http://jakobvoss.de/magisterarbeit/MagisterarbeitJakobVoss.pdf">Bibliometrischen Untersuchungen an Wikipedia</a> [PDF] geschrieben, was mein Urteil m&#246;glicherweise beeinflusst.</p>
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		<title>Mehr als Tauchcomputer: Computer Unterwasser</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/04/06/mehr-als-tauchcomputer-computer-unterwasser/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 10:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend mit Notebooks und Netbooks Computer auf jeder Reise dabei sein k&#246;nnen und man mit Smartphones selbst auf dem Klo twittern kann, sieht es unter Wasser noch eher d&#252;ster aus. Abgesehen von Tauchcomputern mit begrenztem Funktionsumfang muss beim Tauchen auf Internet und GPS verzichtet werden. Alle die sich nun &#8220;was soll man auch unter Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend mit Notebooks und Netbooks Computer auf jeder Reise dabei sein k&#246;nnen und man mit Smartphones selbst <a href="http://search.twitter.com/search?q=%23Klo">auf dem Klo twittern kann</a>, sieht es unter Wasser noch eher d&#252;ster aus. Abgesehen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tauchcomputer">Tauchcomputern</a> mit begrenztem Funktionsumfang muss beim Tauchen auf Internet und GPS verzichtet werden. Alle die sich nun &#8220;was soll man auch unter Wasser mit einem Computer?&#8221; fragen, brauchen ja nicht weiterzulesen, f&#252;r die anderen hier die Ergebnisse einer kurzen Recherche zum Thema Tauchen und Computer:</p>
<p>Grunds&#228;tzlich vollzieht sich die Entwicklung wie anderswo: Nach ersten Anwendungen im milit&#228;rischen Bereich und in der Forschung werden technische Entwicklungen auch von Privatleuten genutzt und weiterentwickelt. Die neueste Entwicklung ist Augmented Reality im Unterwasser-Einsatz: Das Fraunhofer-Institut f&#252;r Angewandte Informationstechnik hat dazu gerade <a href="http://www.fit.fraunhofer.de/presse/09-03-12.html">einen Prototypen vorgestellt</a>. Beim Tauchen ist man praktisch schwerelos, weshalb die Simulation unter Wasser auch <a rhef="http://www.mare.de/index.php?article_id=1346">zum Standardtrainung von Astronauten</a> geh&#246;rt (um als Scuba-Diver ein Gef&#252;hl daf&#252;r zu bekommen, sollte man sehr gut austariert sein und dann mal seine Flossen ausziehen). Mit Augmented Reality sind daher Virtual Reality-Anwendungen denkbar, die nicht nur auf Stehen oder Sitzen beschr&#228;nkt sind. </p>
<p>Tauchmasken wie die <a href="http://www.oceanic.de/node/1871">Oceanic Datamask HUD</a> blenden bereits im Sichtfeld wichtige Informationen ein. Sehr interessant ist der <a href="http://www.heinrichsweikamp.net/ostc/de/">Tauchcomputer von HeinrichsWeikamp</a>: Die Software ist Open Source, kann selber angepasst und weiterentwickelt werden und es ist m&#246;glich, weitere Sensoren anzuschlie&#223;en - <a href="http://blog.tekstremediving.com/2008/09/18/open-source-dive-computer/">hier ein Testbericht</a>. </p>
<p>Das anscheinend am weitesten fortgeschrittene Ger&#228;t ist oder war der WetPC bzw. sein Nachfolger SeaPC - die Computer wurden <a href="http://wetpc.com.au/html/technology/underwater.htm">vor einigen Jahren als Prototyp</a> in Australien entwickelt - der aktuelle Stand des Projekt ist mir etwas unklar. Ich denke, dass auch mit dem zunehmenden Einsatz von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreislauftauchger%C3%A4t">Rebreathern</a> wie dem <a href="http://www.apdiving.com/">INSPIRATION</a> und dem <a href="http://www.theadaptivesystem.com/Camelion.html">Camelion</a> Computer unter Wasser h&#228;ufiger werden. Momentan steckt die Entwicklung aber eher noch in den Anf&#228;ngen.</p>
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		<title>Bachelorarbeit zu Micro-Blogging</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/03/30/bachelorarbeit-zu-micro-blogging/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 11:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Sebastian Cario: &#8220;Potenziale von Micro-Blogging im Unternehmen - Analyse bisheriger Anwendungsbeispiele&#8221; http://tinyurl.com/d2gltd #PMBUAA

nichtich. Nicht mehr in die 139 Zeichen passte die Informationen, dass die von mir an der FH Hannover betreute Bachelorarbeit einen sehr informativen und &#252;bersichtlichen Einblick in die Nutzungsm&#246;glichkeiten von Micro-Publishing* gibt. Obgleich der Focus speziell auf dem Einsatz in Unternehmen liegt, gilt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Sebastian Cario: &#8220;Potenziale von Micro-Blogging im Unternehmen - Analyse bisheriger Anwendungsbeispiele&#8221; http://tinyurl.com/d2gltd #PMBUAA
</p></blockquote>
<p><b><a href="http://twitter.com/nichtich">nichtich</a></b>. Nicht mehr in die 139 Zeichen passte die Informationen, dass die von mir an der FH Hannover betreute Bachelorarbeit einen sehr informativen und &#252;bersichtlichen Einblick in die Nutzungsm&#246;glichkeiten von Micro-Publishing<sup>*</sup> gibt. Obgleich der Focus speziell auf dem Einsatz in Unternehmen liegt, gilt vieles davon auch f&#252;r Informationseinrichtungen. Weitere Aspekte f&#252;r Bibliotheken finden sich im Artikeln <a href="http://eprints.rclis.org/12752/">Better Practices From the Field: Micro-Blogging for Science &#038; Technology Libraries</a>, der allerdings schon ein Jahr alt ist, in der &#8220;<a href="http://13dinge.wordpress.com/2009/02/19/twitter/">Bonusrunde zu Twitter</a>&#8221; im Selbstlernkurs f&#252;r Bibliothekare und Bibliothekarisch.de fragt <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2009/02/27/twittern-etwas-fuer-bibliotheken/">Twittern - etwas f&#252;r Bibliotheken?</a> und im LIS-Wiki gibt es ein Liste von <a href="http://liswiki.org/wiki/Microblogs">Microbloggendedn Bibliothekaren</a>.</p>
<p>F&#252;r eine Masterarbeit h&#228;tte ich noch etwas mehr Querbez&#252;ge und Vergleiche erwartet, z.B. zu Instant Messaging und Chat, aber f&#252;r eine Bachelorarbeit weiss ich nicht was besser gemacht werden k&#246;nnte. Die Arbeit ist &#252;brigens die erste Bachelorarbeit auf dem <a href="http://serwiss.fh-hannover.de">Dokumentenserver der FH Hannover</a> - welcher wiederum der erste Dokumentenserver <a href="http://bibhann.wordpress.com/">im Bereich Hannover</a> ist.</p>
<p><sup>*</sup>Der Begriff &#8220;Micro-Publishing&#8221; beschreibt &#252;brigens ebenso wie &#8220;Micro-Blogging&#8221; nur einen Teilaspekt des Ph&#228;nomens. Mir gef&#228;llt, dass herk&#246;mmliches &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Micropublishing">Micropublishing</a>&#8221; ja eigentlich die Publikation z.B. durch Kleinverlage f&#252;r Nischem&#228;rkte als den im &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_Tail">Long Tail</a>&#8221; bezeichnet. Witzig ist zudem die Verwechslung mit Publikationen auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikroform">Mikroform</a>: diese waren f&#252;r die Wissenschaftskommunikation auch mal wichtig (siehe &#8220;Micropublishing: A History of Scholarly Micropublishing in America, 1938-1980&#8243;) und wurden fast wie heute Micro-Blogging <a href="http://www.emeraldinsight.com/10.1108/eb050628">als zukunftsweisend beschrieben</a> ;-).</p>
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		<item>
		<title>Zwei Artikel zu Hochschulbibliografien und zur WorldCat Policy im Bibliotheksdienst</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/03/22/zwei-artikel-zu-hochschulbibliografien-und-zur-worldcat-policy-im-bibliotheksdienst/</link>
		<comments>http://jakoblog.de/2009/03/22/zwei-artikel-zu-hochschulbibliografien-und-zur-worldcat-policy-im-bibliotheksdienst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 16:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[de]]></category>

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		<category><![CDATA[Hochschulbibliografie]]></category>

		<category><![CDATA[Literaturverwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der M&#228;rz-Ausgabe des Bibliotheksdienst (Jahrgang 43/2009) ist ein Artikel zu Hochschulbibliografien erschienen, den ich zusammen mit Franziska Scherer an der Fachhochschule Hannover geschrieben haben: &#8220;Hochschulbibliografien an deutschen Hochschulen. Eine vergleichende Bestandsaufnahme&#8220;. Bei E-LIS habe ich eine Postprint-Version ver&#246;ffentlicht, dort ist zus&#228;tzlich noch die Hochschulbibliografie der TU Darmstadt aufgef&#252;hrt.
In der selben Ausgabe findet sich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der M&#228;rz-Ausgabe des <a href="http://www.zlb.de/aktivitaeten/bd_neu">Bibliotheksdienst</a> (Jahrgang 43/2009) ist ein Artikel zu Hochschulbibliografien erschienen, den ich zusammen mit Franziska Scherer an der Fachhochschule Hannover geschrieben haben: &#8220;<em>Hochschulbibliografien an deutschen Hochschulen. Eine vergleichende Bestandsaufnahme</em>&#8220;. Bei E-LIS habe ich eine <a href="http://eprints.rclis.org/15820/">Postprint-Version</a> ver&#246;ffentlicht, dort ist zus&#228;tzlich noch die <a href="http://tubiblio.ulb.tu-darmstadt.de">Hochschulbibliografie der TU Darmstadt</a> aufgef&#252;hrt.</p>
<p>In der selben Ausgabe findet sich der Artikel <i>&#8220;OCLC, WorldCat und die Metadaten-Kontroverse&#8221;</i> von Adrian Pohl  (auch als <a href="http://www.scribd.com/doc/13166453/OCLC-WorldCat-und-die-MetadatenKontroverse">Online-Version</a> verf&#252;gbar). Adrian,  der &#252;brigens seit kurzem <a href="http://www.uebertext.org/">einen eigenen Blog betreibt</a>, fasst darin &#252;bersichtlich die Kontroverse zur &#8220;Policy for Use and Transfer of WorldCat Records&#8221; zusammen, so dass man sich nun auch auf Deutsch dar&#252;ber gut einen &#220;berblick verschaffen kann. Ich bin ja pers&#246;nlich der Meinung, dass bibliographische Daten wie beispielsweise WorldCat <a href="http://jakoblog.de/2008/12/04/bibliographische-daten-muessen-frei-sein/">frei sein sollten</a>, die passenden Lizenzen <a href="http://jakoblog.de/2009/03/18/aktuelle-entwicklungen-zu-freien-daten/">gibt es bald oder jetzt schon</a>. Wenn allerdings, wie Adrian ausf&#252;hrt, OCLC ein Drittel seiner Einnahmen durch Lizensierung der Daten und WorldCat-Dienste macht, kann ich auch verstehen, dass sie sich nicht gleich hinter freie bibliographische Daten stellen. Schade f&#252;r OCLC.</p>
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