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	<title>Janwillhaus.de</title>
	
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	<description>Die kleine große W-Haus Welt</description>
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		<title>Das Image interessiert mich nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Black Eyed Peas]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sara Bareilles]]></category>
		<category><![CDATA[Serdar Somuncu]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Interview bei 16bars.tv, einer Hip-Hop/Rap Seite im Netz, gab Comedian, Kabarettist und Musiker Serdar Somuncu – nicht zum ersten Mal – viele wahre Worte von sich. Und trifft damit auch für mich, der seine Gedanken nicht in dieser Reinform verbalisieren kann, den Nagel auf den Kopf. Es geht darum, wie Genre- und Image-fixiert Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Im <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=W2z4EhDXbmc#t=910s" target="_blank">Interview bei 16bars.tv</a>, einer Hip-Hop/Rap Seite im Netz, gab Comedian, Kabarettist und Musiker Serdar Somuncu – nicht zum ersten Mal – viele wahre Worte von sich. Und trifft damit auch für mich, der seine Gedanken nicht in dieser Reinform verbalisieren kann, den Nagel auf den Kopf. Es geht darum, wie Genre- und Image-fixiert Musik mittlerweile behandelt wird. Ich werde sicher für viele der Alben in meiner Sammlung schief von der Seite angeguckt, weil ich weder aussehe als würde ich Hardcore oder Metalcore hören, noch als wäre ich Anhänger des Deutschpop/-rock von Silbermond oder Juli. Doch muss man es immer an Äußerlichkeiten festmachen?</p>
<p><span id="more-1171"></span>Ich glaube nicht, und ähnlich sieht es auch Somuncu:</p>
<blockquote><p>Ich habe einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack. Ich höre alles, ich höre Death Metal, Jazz, Punk und Klassik und wenn mich etwas berührt ist es mir egal, zu welchem Genre es gehört und ob das Image passt. Das Image interessiert mich nicht. Ob das jetzt coole Typen sind, die das machen oder ob das zu meinem Lifestyle passt – das ist scheißegal. Mich muss die Musik berühren. Das ist oft so, dass ich bei der Musik die ich heutzutage höre das Gefühl habe, das ist das Produkt einer Industrie die etwas abfangen will. Da sitzen Leute dahinter, die überlegen sich „okay Skateboard, okay das und das, dann machen wir diese Musik dazu, dann passt das genau auf den Lifestyle“. Deswegen hören dann alle jungen Frauen zwischen 25 und 35 Roger Cicero und alle Männer die sich cool finden zwischen 27 und 32 Hip-Hop. Das ist nicht mein Ding.</p>
<p>— Serdar Somuncu</p></blockquote>
<p>Und hinter all dem steckt so viel Wahrheit. Auch mir ist das Genre ganz egal. Wenn mir etwas gefällt gebe ich nichts darauf, was coole Leute davon denken, oder ob es in ein Bild passt, das man von mir oder dem Künstler hat. Ich möchte das dann einfach genießen. Mit den Ohren, nicht mit den Augen oder dem Sinn für Stil. Denn das ist nicht das, was Bedeutung hat. Jedenfalls für mich. Leider hat Somuncu Recht und die Industrie legt immer mehr wert darauf, wie etwas vermarktet wird, welche Zielgruppe es anspricht und welches Klischee bedient wird. Da wird dann bis zum Erbrechen weichgespült und totproduziert, um die Platte irgendwie in eine Richtung zu bringen, die vom Künstler aber ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Und das alles fürs schnelle Geld.</p>
<p>Da fällt mir auch ein Beispiel ein. Als die Black Eyed Peas 2003 mit dem Album „Elephunk“ im Mainstream angekommen waren, hatten Text und Musik noch viel Potenzial und vor allem Inhalt. Mit gesellschaftskritischem Material wie „Where is the love“ schafften es die Peas 2003 bestens in die Charts und brachten gleichzeitig noch eine Botschaft mit.</p>
<blockquote><p>What&#8217;s wrong with the world mama<br />
People living like they ain&#8217;t got no mama<br />
I think the whole world&#8217;s addicted to the drama<br />
Only attracted to things that will bring you trauma<br />
Over seas, yeah, we tryin&#8217; to stop terrorism<br />
But we still got terrorists here living in the USA<br />
The big CIA, the Bloods, and the Crips and the KKK<br />
(…)</p>
<p>— aus „Where is the love“</p></blockquote>
<p>Heute ist nichts mehr mit Gesellschaftskritik oder annähernd hörenswerter Botschaft. „Only attracted to things that will bring you trauma“? Die Black Eyed Peas haben sich selbst zum Trauma gemacht. Oder eben machen lassen. Sie fallen jetzt in eine Rolle. Die Rolle der seichten Unterhaltungsmacher. Ohne Hintergrund. Dafür mit coolem Image und Lifestyle.</p>
<blockquote><p>I gotta feeling<br />
That tonight&#8217;s gonna be a good night<br />
That tonight&#8217;s gonna be a good night<br />
That tonight&#8217;s gonna be a good, good night</p>
<p>— aus „I gotta feeling“</p></blockquote>
<p>Und weil ich mir all das Image zu ignorieren versuche und nur die Musik wahrnehmen will, wirken Songs wie „I gotta feeling“ gerade zu mickrig vor denen der frühen Black Eyed Peas. Das ist schade, denn ich bin sicher, dass wir es hier mit ausgezeichneten Musikern zu tun haben.</p>
<p><strong>Doch mich interessiert viel mehr: Wie viel gebt ihr auf das Image eines Musikers oder einer Band? Was wäre nach Weltauffassung der „cool Kids“ in eurer Sammlung ein echt peinliches Stück und was gefällt euch trotzdem daran? Für mich ist es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0017YZII2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0017YZII2" target="_blank">Sara Bareilles mit „Little Voice“</a>. Das passt sicher gar nicht in das Bild eines musikhörenden Mannes, aber trotzdem ist das eine hervorragende Pop-Platte, gut produziert und mit viel Klavier, was mir immer gut gefällt.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sørgjerd und Einaudi – The Mountain und seine Begleitung</title>
		<link>http://janwillhaus.de/sorgjerd-und-einaudi-the-mountain-und-seine-begleitung</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/sorgjerd-und-einaudi-the-mountain-und-seine-begleitung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 23:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albumvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Ludovico Einaudi]]></category>
		<category><![CDATA[Terje Sørgjerd]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>

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		<description><![CDATA[Der norwegische Fotograf Terje Sørgjerd hat im April 2011 wundervolle Aufnahmen vom höchsten Berg Spaniens, „El Teide“ gemacht. Hunderte von Fotos hat er mit seiner Kamera in wenigen Sekunden Abstand geschossen und diese hinterher aneinander gereiht. Dabei entstand mit „The Mountain“ einer der schönsten Kurzfilme und die wohl eindrucksvollsten Naturaufnahmen, die mir je zu Augen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Der norwegische Fotograf Terje Sørgjerd hat im April 2011 wundervolle Aufnahmen vom höchsten Berg Spaniens, „El Teide“ gemacht. Hunderte von Fotos hat er mit seiner Kamera in wenigen Sekunden Abstand geschossen und diese hinterher aneinander gereiht. Dabei entstand mit „The Mountain“ einer der schönsten Kurzfilme und die wohl eindrucksvollsten Naturaufnahmen, die mir je zu Augen kamen. Doch nicht nur die Bilder sind atemberaubend, auch die von Sørgjerd gewählte Musik zur Untermalung des Naturschauspiels in den Wolken Spaniens ist einmalig schön.</p>
<p><span id="more-1156"></span>Wer die Bilder von Sørgjerd noch nicht gesehen hat, muss das zunächst mal tun. So etwas muss man gesehen haben, denn es ist unfassbar wie dort in mehreren Nächten harter (und kalter) Arbeit ein einmaliges Naturschauspiel in Bilder gefasst wird. Zu sehen ist der Nachthimmel über dem „El Teide“ und die Sterne. Doch nicht nur diese, sondern auch die Wolken die darüber hinwegziehen und besonders die gleichzeitige Rotation der Erde macht die Aufnahmen einfach unfassbar plastisch; es ist, als sehe man die Erde endlich als einen Ball im Weltraum. Ja … das ist alles schwer zu beschreiben, also seht besser selbst:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22439234" width="750" height="422" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Nach dem man wie ich das Video immer und immer wieder betrachtet hat und langsam nicht mehr nur Augen für die Bildgewalt hat, nimmt man auch langsam die perfekt passende Hintergrundmusik wahr. Sie stammt vom italienischen Komponisten Ludovico Einaudi. Das Lied heißt „Nuvole Bianche“, was Regenwolke bedeutet. Sehr passend, wenn man die Bilder von Sørgjerd betrachtet. Auch die Stimmung, die mit der klassischen Musik hier erreicht wird ist perfekt getroffen: Schwebend und beruhigend werden die Bilder aus Spanien untermalt und führen diese so noch tiefer in den Verstand. Man saugt sie auf und ist fasziniert von ihrer Schönheit.</p>
<p>Nachdem ich „Nuvole Bianche“ hörte, wurde ich von Yannick auf die Werkesammlung „Islands – Essential Einaudi“ aufmerksam gemacht. Das Best-Of-Album von Einaudi enthält dabei neben „Nuvole Bianche“ auch noch 26 weitere Titel und ist ein wahres Fest für die Ohren derer, die genau hinhören. Die Kompositionen von Einaudi sind perfekt aufgezeichnet und in ihrer Reinheit für mich unerreicht. Manche Passagen mit einem so großen Dynamikumfang aufgenommen, dass man die Bögen auf den Saiten von Violine, Cello und anderen Streichern mehr als deutlich wahrnimmt. Schließt man die Augen, kann man förmlich die Musiker vor sich sitzen sehen. Auch der Pedalhub von Einaudis Flügel ist deutlich zu hören.</p>
<p>Für Freunde der klassischen und ruhigeren Musik ist „Islands – Essential Einaudi“ die perfekte Zusammenfassung eines großen Komponisten und Pianisten und ist hier z.B. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004YAS9M8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B004YAS9M8" title="Islands – Essential Einaudi bei Amazon">bei Amazon zu finden</a>. Der Preis ist dabei sehr angemessen; 27 Titel bieten eine Gesamtspielzeit von 2 Stunden und 34 Minuten!</p>
<p><strong>Aber Hauptsache ist, dass jetzt wieder mehr Menschen die atemberaubenden Bilder von Terje Sørgjerd sahen. Das ist mir ein Herzenswunsch.</strong></p>
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		<title>Atlantic. Record-Label am Puls der Zeit</title>
		<link>http://janwillhaus.de/atlantic-record-label-am-puls-der-zeit</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 21:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Ed Sheeran]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf kein Album habe ich mich in den letzten Wochen so sehr gefreut, wie auf das von Ed Sheeran. Die US-Veröffentlichung ist bereits einige Wochen her und hier in Deutschland dudeln bislang nur die Single-Auskopplungen im Radio rauf und runter. Gestern war es dann soweit und auch in Deutschland war Verkaufsstart der Platte. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Auf kein Album habe ich mich in den letzten Wochen so sehr gefreut, wie auf das von Ed Sheeran. Die US-Veröffentlichung ist bereits einige Wochen her und hier in Deutschland dudeln bislang nur die Single-Auskopplungen im Radio rauf und runter. Gestern war es dann soweit und auch in Deutschland war Verkaufsstart der Platte. Ich habe bereits seit Monaten bei Amazon vorbestellt und erhielt das Album dann heute. Die Musik ist genau wie erwartet wunderbar. Es ist ein wundervolles Debüt – gut gemachter Pop. Technisch gesehen ist der Silberling allerdings zum Teil ein Rohrkrepierer.</p</p>
<p><span id="more-1136"></span>Mit einen kleinen Aufkleber auf dem Jewel-Case wirbt man nämlich mit „Bonus-Content“. Dieses ist verfügbar, wenn man die CD in seinen Computer einlegt. Gesagt, getan. Zu iTunes muss die Scheibe ohnehin hinzugefügt werden. Voller Vorfreude möchte ich dann also die Zusatzinhalte öffnen. Als sich das Fenster öffnet ist das kleine App-Logo bereits mit einem „Gesperrt“-Zeichen belegt, doch ich denke mir nichts dabei und klicke doppelt …</p>
<p>Es passiert nichts. Nur ein kleines Hinweisfenster springt auf. „Sie können das Programm &#8216;+ the debut album&#8217; nicht öffnen, da die PowerPC-Programme nicht mehr unterstützt werden.“ Ich probiere es noch zwei, drei, vier Mal. Immer wieder der gleiche Hinweis. Kein Fehler, nur der Hinweis und nichts tut sich. Und ich fühle mich verarscht.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/edsheeran-plus11.png" alt="" title="Ed Sheeran — + (Bonus-Content error)" width="723" height="608" class="aligncenter size-full wp-image-1142" /></p>
<p>Ich finde es wirklich traurig, dass man bei Atlantic Records wie sicher auch bei vielen anderen Institutionen nicht daran interessiert ist, Mac-User mit den gleichen Inhalten zu versorgen, wie Windows-User. Von Linux-Nutzern ganz zu schweigen, denn für diese ist gar keine Applikation mit an Bord. Das ist absolut rückständig, denn geht man vom Mac aus, so gibt es dort bereits seit 2005 die Intel-Prozessoren. Und irgendwie ist dieser Fehler für mich symbolischer Art. Er zeigt, dass die Record-Label ihrer Zeit einfach weit hinterher sind. Macht endlich eure Hausaufgaben!</p>
<p>Würde man Atlantic Records und dem Mutterlabel Warner Music damit nicht für schlechte Arbeit noch Geld in die Tasche spielen würde ich an dieser Stelle eine Empfehlung für, Ed Sheerans &#8216;+&#8217; aussprechen. Unter diesen Umständen kauft die Platte lieber online, bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album//id491069827">iTunes</a> oder <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006DRX7CC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B006DRX7CC">Amazon MP3</a>. Dort, wo man nicht für unbrauchbare Extras zahlt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Interview</title>
		<link>http://janwillhaus.de/ein-interview</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/ein-interview#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bekam ich vom lieben Silvano ein Stöckchen zugeworfen. Das heißt hier: Ich beantworte fünf von Silvano an fünf Personen gestellte Fragen und stelle hinterher ebenfalls fünf Fragen an die nächsten fünf Beantworter. Eigentlich poste ich hier im Blog ja weniger persönliches, als viel mehr irgendwelche Nerddinge und reichlich uninteressantes. Aber hier geht es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Heute bekam ich vom lieben <a href="http://silvanod.wordpress.com/2012/02/10/ein-interview/">Silvano ein Stöckchen</a> zugeworfen. Das heißt hier: Ich beantworte fünf von Silvano an fünf Personen gestellte Fragen und stelle hinterher ebenfalls fünf Fragen an die nächsten fünf Beantworter. Eigentlich poste ich hier im Blog ja weniger persönliches, als viel mehr irgendwelche Nerddinge und reichlich uninteressantes. Aber hier geht es um die Ehre und so folge ich Silvanos Wunsch und beantworte seine Interviewfragen.</p>
<p><span id="more-1106"></span>
<ol id="trackbytrack">
<li>Welche ist &#8211; spontan &#8211; deine schönste Online-Twitter-Erinnerung?</li>
<p>Meine schönste Twitter-Erinnerung ist der Tag an dem ich meine Liebste zum ersten Mal traf. Am 12. März 2011 gab es ein großes Twitter-Treffen in Köln und dort haben wir uns das erste Mal gesehen und es war (zufällig auch noch) der schönste Geburtstag bisher und der Beginn der schönsten Zeit meines Lebens.</p>
<li>Fenster offen oder geschlossen?</li>
<p>Ich bin Stoßlüfter. Also ist die meiste Zeit des Tages das Fenster geschlossen. Dann und wann lüfte ich aber für fünf bis zehn Minuten mit weit offenem Fenster gut durch. Das ist erfrischend, spart Energie, hält Schimmel ab und die Bude noch angenehm warm. Im Sommer ist das natürlich etwas anders; wenn es die Temperaturen erlauben, bleibt das Fenster auch gerne mal den ganzen Tag voll auf.</p>
<li>Welchen Ort dieser Welt möchtest du unbedingt (noch einmal) besuchen?</li>
<p>Ich würde,<a href="http://usaszenarios.wordpress.com"> wie der gute Silvano selbst</a>, gerne mal die USA bereisen. Vielleicht klassische Ziele wie Kalifornien, Florida oder New York. Das ist ein großer Lebenstraum für mich, den es auf jeden Fall noch zu erfüllen gilt. Deutlich lieber möchte ich jedoch noch nach Irland. Vor einiger Zeit sah ich in einem Film die wunderschönen Landschaften der „grünen Insel“ und nicht zuletzt wegen Whiskey und Guinness ist das Eiland einen Besuch wert. Muss sein!</p>
<li>Welcher ist der erste Moment deines Lebens, an den du dich bewusst erinnern kannst?</li>
<p>Meine frühen Kindheitsjahre sind mir (wie wohl den meisten) etwas schleierhaft und ich erinnere mich nicht so sehr an spezielle Momente. Einer der wohl eindrücklichsten war jedoch die Begegnung des damaligen Nachbarn, der an der Straße an seinem Chevrolet Camaro schraubte. Ich muss damals etwa vier Jahre alt gewesen sein und auf einen so kleinen Jungen wirkt das natürlich sehr unbegreiflich. Trotzdem hat der gute Mann mir dann ungefähr erklärt was er da so macht. Das werde ich wohl nicht vergessen.</p>
<li>Wenn du dir drei Musik-Interpreten aussuchen müsstest, die bis zu deinem Lebensende die einzigen wären, denen du zuhören dürftest, wer wäre das?</li>
<p>Diese Antwort fällt mir auf wundersame Weise sehr leicht, obwohl in meinem Kopf doch so viele Interpreten umher fliegen. Bereits länger bin ich großer Fan von <strong>Jason Mraz</strong>, den ich für einen der größten Songwriter unserer Zeit halte. Außerdem würde es mit ihm nie langweilig werden, denn er erlaubt ausdrücklich das Anfertigen von Bootlegs seiner Konzerte. Großartiger Mann!</p>
<p>Nummer 2 wäre <strong>John Mayer</strong>. Ebenfalls Singer/Songwriter und nicht minder wichtig wie Mraz. Er macht großartige Blues- und Jazz-beeinflusste zum Teil akustische Musik und besonders <a href="http://janwillhaus.de/john-mayer-heavier-things" title="John Mayer – Heavier Things">nachdem ich bereits eines seiner Alben hier im Blog vorstellte</a> analysierte ist er einer der Lieblinge meiner Sammlung.</p>
<p>Der dritte im Bunde wäre sicher <strong>Steven Wilson</strong> – und hier muss ich auch auf sein Derivat bestehen: Porcupine Tree. Der Mann ist ein absolutes Genie des Progressive-Rock und seine außergewöhnlichen Kompositionen faszinieren mich immer wieder. Etwas progressives darf neben herrlichem Pop und exzellentem Blues/Jazz auf keinen Fall fehlen.</p>
</ol>
<p>So.<br />
<strong>Nun bin ich dran, ich werfe hiermit folgende Fragen in den Raum:<br />
</strong></p>
<ol>
<li>Auto, Rad oder Bus? Anders gefragt: Umweltbewusst oder faul?</li>
<li>Welches Musikinstrument wolltest du schon immer spielen können und warum?</li>
<li>Welches ist dein liebstes Filmgenre und welcher Film gefällt dir am besten?</li>
<li>Welches Schulfach hast du besonders gemocht und welches gehasst und warum?</li>
<li>Glaubensfrage: iOS oder Android? Oder etwas anderes?</li>
</ol>
<p>Interviewpartner sind die folgenden: <a href="http://verbalbrutal.wordpress.com">Der Yeti</a>, <a href="http://kattitu.de/">Katharina</a>, <a href="http://atarijungede.tumblr.com/">Kevin</a>, <a href="http://tilman.wordpress.com/">Tilman</a> und <a href="http://kopfverwirrt.wordpress.com/">Nadine</a>. Dann los, ich freue mich schon auf die Antworten. Go!</p>
<p><strong>Mittlerweile gibt es schon Antworten vom <a href="http://verbalbrutal.wordpress.com/2012/02/13/5-fragen/">Yeti</a>, <a href="http://atarijungede.tumblr.com/post/17457231333">Kevin</a>, <a href="http://tilman.wordpress.com/2012/02/12/ich-hasse-stockchen/">Tilman</a> und <a href="http://kopfverwirrt.wordpress.com/2012/02/11/210/">Nadine</a>.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eigene Besuche für Google Analytics wirkungsvoll filtern</title>
		<link>http://janwillhaus.de/eigene-besuche-fur-google-analytics-wirkungsvoll-filtern</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 01:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[PHP]]></category>

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		<description><![CDATA[Google Analytics ist eigentlich jedem Webmaster ein Begriff. Analytics bietet Zugriffstatistiken für Websites und ist in seinem Funktionsumfang geradezu unerreicht. Was mich bisher jedoch immer störte, war die fehlende Filterung der eigenen Aufrufe der Seite. Arbeite ich z.B. am Design der Seite, gehe ich immer Schritt für Schritt vor und betrachte alle paar Minuten meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Google Analytics ist eigentlich jedem Webmaster ein Begriff. Analytics bietet Zugriffstatistiken für Websites und ist in seinem Funktionsumfang geradezu unerreicht. Was mich bisher jedoch immer störte, war die fehlende Filterung der eigenen Aufrufe der Seite. Arbeite ich z.B. am Design der Seite, gehe ich immer Schritt für Schritt vor und betrachte alle paar Minuten meine Werk. Das treibt an solchen Tagen natürlich die Page-Views nach oben und zerstört die Statistik. Die Filtermöglichkeiten die Google Analytics von sich aus bietet, reichen nicht über einen IP-Adressfilter hinaus und da sich diese dynamisch vom Internet-Provider zugeordnet wird, wirkt der Filter nur für die aktuelle Verbindung. Abhilfe schaffen hier jedoch 35 Zeichen PHP-Code.</p>
<p><span id="more-1066"></span>Die Seitenaufrufe werden durch Google Analytics mittels eines Tracking-Codes aufgezeichnet. Ein kleines Javascript lädt mit dem entsprechenden Account-Parameter alles nötige von den Google-Severn, um den Seitenbesucher „zu verfolgen“. Der hier beschriebene Workaround macht sich diesen Umstand zu Nutze: Wird der Tracking-Code gar nicht erst ausgeführt, werden auch keine Daten aufgezeichnet.</p>
<p>Die eigenen Aufrufe, die man ausschließen möchte finden immer im eingeloggten Zustand statt. Der Admin hat sich im Backend der Seite angemeldet und wird so auch von der WordPress-Engine behandelt. Der Login-Zustand ist also per PHP einfach abzufragen. Der übliche Tracking-Code von Google Analytics sieht wie folgt aus und wird nur noch um die korrekte Property-ID der Webseite erweitert.</p>
<pre class="crayon-plain-tag"><code>&lt;script type=&quot;text/javascript&quot;&gt;
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-1234567-8']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
&lt;/script&gt;</code></pre>
<p>Vor und hinter dem Script gilt es nun die PHP-Abfrage zu öffnen und wieder zu schließen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn der Tracking-Code manuell eingesetzt wird oder innerhalb eines Webmaster-Plugins modifizierbar ist. <strong>Für Plugins, die lediglich die Property-ID aufnehmen und das Skript automatisch beim Seitenaufruf erzeugen ist dieser Ansatz nicht geeignet.</strong> Ist der Code aber doch manuell vor dem Ende des head-Tag platziert wird ganz simpel davor und dahinter eingefügt:</p>
<pre class="crayon-plain-tag"><code>&lt;?php if (!$user_ID) { ?&gt;

&lt;script type=&quot;text/javascript&quot;&gt;
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(['_setAccount', 'UA-1234567-8']);
  _gaq.push(['_trackPageview']);
  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
&lt;/script&gt;

&lt;?php } ?&gt;</code></pre><p>
<p><strong>Et voilà. Der Tracking-Code wird nur noch ausgeführt, wenn keine User-ID gegeben ist, also kein Login stattgefunden hat. Alle angemeldeten Nutzer werden ab sofort von den Berichten in Analytics völlig ausgeschlossen, ganz gleich von welcher IP-Adresse sie verbunden sind.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die letzte Daseinsberechtigung der CD?</title>
		<link>http://janwillhaus.de/die-letzte-daseinsberechtigung-der-cd</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/die-letzte-daseinsberechtigung-der-cd#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 23:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[AAC]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Store]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst vor kurzem schrieb ich schon über das Sterben der optischen Datenträger. Die CD – und in Zeit den von High-Definition Video auch die DVD – erreichen langsam das Ende ihres Zyklus und das ist auch gut so. In einer vernetzten Welt ist kein Platz für Medien, die nicht on-demand verfügbar sind. Fordere ich etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Erst vor kurzem <a href="http://janwillhaus.de/das-ende-des-optischen-laufwerks">schrieb ich schon über das Sterben der optischen Datenträger</a>. Die CD – und in Zeit den von High-Definition Video auch die DVD – erreichen langsam das Ende ihres Zyklus und das ist auch gut so. In einer vernetzten Welt ist kein Platz für Medien, die nicht on-demand verfügbar sind. Fordere ich etwas an, soll es sofort verfügbar sein – das geht mit den harten Medien nicht. Doch noch ist für mich nicht Schluss mit den Silberlingen.</p>
<p><span id="more-1042"></span>Betrachtet man dabei lediglich sichtbare Qualität, so machen Musik-Downloads und Film-Streaming-Angebote schon heute Sinn. Sie erfüllen bestens ihren Zweck. Der iTunes stellt Songs in 256kBit/s-AAC zu Verfügung und ohne mehrere hundert Euro teures HiFi-Equipment wird man auch kaum einen Unterschied zu einer verlustfreien Aufnahme feststellen. Der Rationalist, der sich eher auf Zahlenwerte als auf die eigene Empfindung verlässt, hat einen anderen Standpunkt. Denn ohne zu behaupten, dass man sie hören kann: Es gibt rational unbestreitbare Qualitätseinbußen. Hält man unkomprimierte WAVE-Daten mit 44,1kHz (etwa 1100 bis 1400kBit/s) neben die 256kBit/s wirkt schon die Dateigröße geradezu mickrig. Und auch wenn nach unzähligen analytischen Hörmomenten noch immer kein Unterschied festzustellen ist – es bleibt für mich immer ein fader Beigeschmack, wenn ich Songs bei iTunes gekauft habe und sie mit voller Hingabe und Konzentration höre. In meinem Kopf steht dann immer eine Frage und diese lässt mich nicht mehr los:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ist da vielleicht jetzt grade irgendwas im Hintergrund, dass du nicht hören kannst, weil du so&#8217;n AAC geladen hast?&#8221;
</p></blockquote>
<p>Die Frage lässt mich dann tatsächlich auch nach unzähligen Malen des Hörens nicht mehr los. Immer wieder frage ich mich, ob ich nicht gerade etwas verpasse. Etwas, das den Song / das Album noch mehr für mich öffnen könnte, aber stattdessen unwiederbringlich der verlustbehafteten Komprimierung zum Opfer fiel. Das ist dann schon wieder gar nicht so rational, sondern eher sehr emotional und zugegebenermaßen auch etwas paranoid. Denn Fakt ist, dass trotz der Komprimierung nur minimale Informationen verloren gehen, die bewusst durch den Kodierer so gewählt werden, dass sie für das menschliche Ohr _eigentlich_ nicht wahrnehmbar – also quasi redundant sind. Eigentlich … Hmm, vielleicht aber doch und nun fehlen sie? </p>
<p>Und so wird aus bloßen Zahlen eine Unsicherheit, die mich letztlich ins Geschäft treibt, um die CD zu kaufen. Und da steh ich dann. Habe das Album zwei Mal gekauft und ärgere mich schwarz. So ging es mir schon öfter, und schon aus finanziellem Selbstschutz ist mittlerweile die CD wieder mein Medium der Wahl für Musik. Und dabei ist die schönere Aufmachung und eine schöne Sammlung keineswegs zweitranging. Denn das tolle Gefühl einer &#8220;Hard-Copy&#8221; fehlt bei Downloads völlig und kommt auch nicht wieder.</p>
<p>Erst heute hat Neil Young, der „Godfather of Grunge“ wirklich treffende Worte für die momentane Situation der Download-Medien gefunden: </p>
<blockquote><p>“It’s not that digital is bad or inferior, it’s that the way it’s being used isn’t doing justice to the art,” Young said. “The MP3 only has 5 percent of the data present in the original recording. … The convenience of the digital age has forced people to choose between quality and convenience, but they shouldn’t have to make that choice.”</p></blockquote>
<p>Und ich frage mich nun: Bin ich mittlerweile einer von wenigen, die sich Lossless-Downloads wünschen – sich für Qualität entscheiden – und ist es der Masse eigentlich egal? An dieser Stelle interessiert mich eure Meinung sehr. Wie handhabt ihr eure Musik-Einkäufe? Kauft ihr, wie ich, lieber ganz &#8220;Old-School&#8221; CDs, weil euch die Qualität nicht ausreicht? Oder reicht euch der iTunes Store vollkommen aus?</p>
<p>Loben möchte ich hier übrigens Bands wie Porcupine Tree. Über ihr Label und den eigenen <a href="http://www.burningshed.com/store/porcupinetree/">Online-Shop</a> stellen die Prog-Rocker zu vielen Alben auch Lossless-Downloads zur Verfügung. Die sind Qualitativ der CD dann ebenbürtig oder (mit teilweise 96kHz/24bit) sogar überlegen und kosten gleichzeitig oft weniger als die CD.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>John Mayer – Heavier Things</title>
		<link>http://janwillhaus.de/john-mayer-heavier-things</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/john-mayer-heavier-things#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 00:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albumvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[John Mayer]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem der großartigen Alben meiner Sammlung und diesem Eintrag beginne ich eine neue Reihe in meinem Blog: Meinen Album-Tipp! Dabei geht es mir nicht darum, einfach ein paar CDs runter zu rattern, sondern mit Herz und Verstand auch etwas Hintergrund zu vermitteln. Ich habe erst vor vielleicht einem Jahr wirklich begonnen aktiv CDs zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="post-icon size-full wp-image-924" title="heavier-things-icon" src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/2011/12/heavier-things-icon.png" alt="" width="128" height="128" /></p>
<p class="first-stanza">Mit einem der großartigen Alben meiner Sammlung und diesem Eintrag beginne ich eine neue Reihe in meinem Blog: Meinen Album-Tipp! Dabei geht es mir nicht darum, einfach ein paar CDs runter zu rattern, sondern mit Herz und Verstand auch etwas Hintergrund zu vermitteln. Ich habe erst vor vielleicht einem Jahr wirklich begonnen aktiv CDs zu sammeln. Und mit fast jedem Album im Regal (und in der kurzen Zeit haben sich bereits etwas mehr als 100 Exemplare angesammelt) verbinde ich etwas oder kann zumindest grob sagen, wie und warum es mir gefallen hat — etwas das ich mit meinen Songs aus dem iTunes Store nie konnte. Und weil durch die Sammlerei eine neue Leidenschaft ihren Weg gefunden hat, will ich diese nun weitergeben und ein bisschen Mut machen, mal wieder eine CD zu kaufen. Und ein guter Anfang war für mich John Mayers „Heavier Things“.</p>
<p><span id="more-975"></span>Seit April 2011 besitze ich diese CD und sie ist mir eine der allerliebsten. Kaum ein anderer Künstler hat es bisher geschafft mich so zu berühren und zu faszinieren wie John Mayer. Seine Musik ist für mich einzigartig; von Leichtigkeit und doch unglaublicher Komplexität. Das zeigt sich sowohl musikalisch als auch lyrisch. Die Texte von Mayer sind von großer emotionaler Tiefe und das hört man auch.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-980" title="john-mayer-guitar" src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/2011/12/john-mayer-guitar.jpg" alt="" width="500" height="511" /></p>
<h3>An artistic overview</h3>
<p>John Mayer schreibt selbst. Er ist ein Singer/Songwriter wie er im Buche steht und man hört, wie viele eigene Geschichten in seinen Songs stecken. Grundsätzlich wird er dem Pop/Rock zugeschrieben. Doch vermehrt findet man auch große Blues-Rock-Einflüsse in seiner Musik.</p>
<p>2001 erschien Mayers erstes Studioalbum, zunächst lediglich als Online-Veröffentlichung. „Room for Squares“ wurde kurz nach der Übernahme von Mayers Plattenlabel durch Columbia Records neu aufgelegt und erschien dann auch auf klassischen Medien. Ende 2002 hatte John Mayer so zahlreiche Radio-Singles in den Charts, darunter „No Such Thing“, „Your Body Is a Wonderland“ und „Why Georgia“. Besonders „Your Body Is a Wonderland“ erlangte auch in Deutschland großen Erfolg und schaffte es in den deutschen Charts auf Platz 51. Es hielt sich dort für 9 Wochen und ist damit so erfolgreich wie kein anderer Mayer Song.</p>
<p>Obwohl Mayers erstes Album noch sehr deutlich im Pop-Rock/Acoustic-Pop angelegt war, zeigte er auch an anderen Genre immer reges Interesse. 2007 gab es sogar mal eine Kooperation mit dem Rapper Kanye West. Doch Mayers Ziel war eher der Blues. Ab 2005 arbeitete er zunehmend mit Blue-Koriphäen wie B.B. King und Eric Clapton zusammen und musizierte auch mit Jazzern wie John Scofield und Herbie Hancock. Auch eine eigene Blues-Combo entstand und als „John Mayer Trio“ treten Schlagzeuger Steve Jordan und Basser Pino Palladino mit Mayer auf. In diesem Zusammenhang ist besonders die „Where The Light Is“ Konzert-DVD zu erwähnen, die sicher in einem zukünftigen Artikel Beachtung finden wir. Hier spielt die drei „Inkarnationen“ seiner Musik auf einem einzigen Konzert. Auf einige seiner besten Songs in rein akustischer Fassung folgen so 8 Titel des „John Mayer Trio“ und zeigen das Potential von Mayer außerhalb von starren Pop-Rock-Songstrukturen — er präsentiert sich als Meister der Improvisation:</p>
<div style='text-align:center;'>
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</div>
<p><a title="Heavier Things: John Mayer: Amazon.de: Musik" href="http://www.amazon.de/Heavier-Things-John-Mayer/dp/B0000CDUHZ/" target="_blank">„Heavier Things“</a> ist John Mayers zweites Album und wurde im September 2003 veröffentlicht. Es gehört wohl noch ins Pop-Rock Genre, doch das macht das Album nicht weniger interessant oder gut. Von vielen Kritikern wird es auch nach zwei weiteren Studioalben nach wie vor als Mayers bestes Werk angeführt. Dies lässt natürlich die Unvergleichbarkeit der Alben durch den großen musikalischen Wandel untereinander völlig außer Acht, hat aber trotzdem einen Funken Wahrheit an sich.</p>
<p>Das Album ist mit etwa 46 Minuten und 10 Songs angenehm lang. Genau richtig für die musikalische Aufmerksamkeitsspanne. Es startet spannend und endet ruhig, geht dazwischen aber deutlich nach vorne. Und all das will ich im Folgenden genauer betrachten.</p>
<h3>Track by track</h3>
<ol id="trackbytrack">
<li>Clarity
<p class="rating">★★★★★</p>
</li>
<p>Ein wundervoller Opener für ein wundervolles Album. Nur ausgehend von Klavier, Bassdrum-Track und Klatschen auf 2 und 4 lässt es sich wunderbar leicht einsteigen und Clarity überzeugt durch eben solche Klarheit und ein Gefühl der Leichtigkeit. Schließt man die Augen findet man sich schwerelos zwischen dem Bassdrum-Track, dem Klavier und Mayers sanfter Stimme. Der Song scheint sehr Tief mit viel Raum, in dem sich der Klang langsam ausbreitet, immer steigernd und um Instrumente wachsend. Leichtfüßig gesellt sich Mayers Akustikgitarre dazu und wird zum ersten Interlude begleitet von elektrischen Gitarrenklängen.</p>
<p>Der Refrain lässt bereits vermuten wohin das Album gehen soll: mit mehr Drive nach vorne. Und zur zweiten Strophe gesellen sich sogar noch Bläser dazu. Trotz breiter Instrumentierung verliert Clarity aber nicht an Klarheit sondern bleibt schön durchsichtig und leichtgängig. Für einen kleinen Break wird dann noch mal nur auf Bläsersatz reduziert, um dann zum Ende zu kommen. Über einem Doppelrefrain mit ganzer Instrumentierung kommt dann der Fade-Out und lässt den Song so leicht in Erinnerung bleiben, wie er begann. So als würde er in die Ferne davonschweben.</p>
<p>Clarity ist einer der stärksten Songs gleich zu Beginn und macht große Freude und Lust auf mehr. Song 2 kann man dann kaum noch erwarten …</p>
<li>Bigger than my body
<p class="rating">★★★★☆</p>
</li>
<p>Es geht los mit Druck! Die Leichtigkeit von Clarity weicht dem bodenständigen Groove von Bigger than my body, begleitet von leichten Synths. Das Intro ist langgezogen und bleibt bis in die erste Strophe, die erst ab der Hälfte „ausgewachsen“ ist. Im Refrain wirkt der Song dann geschlossen, mit viel Kraft nach vorne und fällt in der nächsten Strophe wieder fast auf Intro-Klangbild zurück. So bildet sich ein schönes Wechselspiel zwischen dem stampfenden Schlagzeug-Beat und der im Refrain überfliegenden Gitarren. Kräftig ist auch die Bassspur. Sie wirkt rau, fast ein bisschen dreckig, aber nicht verzerrt. Sie wechselt in Strophen zwischen tiefen Bassphrasen und oktavierten Stellen und schafft so weitere Abwechslung, während es im Refrain straight nach vorne geht.</p>
<p>In der Bridge wandelt sich der Song nochmals völlig. Auf Bass und Schlagzeug laufen nur noch Synthie-Sounds und Mayers Gesang. Nach einem letzten „Aufbäumen“ zum Refrain bricht der Song wieder runter auf Intro-Stimmung und endet langsam auslaufend in dieser. Bigger than my body ist eingängig und gut gelaunt. Trotz Eingägigkeit ist er technisch nicht einschläfernd und erfreut auch mit Abwechslung.</p>
<li>Something&#8217;s missing
<p class="rating">★★★☆☆</p>
</li>
<p>Mit diesem Song präsentiert sich Mayer erstmals in nachdenklicherer Stimmung. Es geht nicht mehr nur um Druck und Drive nach vorn. Stattdessen ist der Gesang nun zentral und die Instrumentierung entsprechend reduziert und zurückhaltend. Die Funk-Gitarre begleitet Mayers Text ebenso wie wabernde Gitarren-Pads; im Refrain stößt auch eine Orgel dazu und gibt etwas mehr Hintergrund.</p>
<p>Die Strophen sind allesamt wie beschrieben reduziert, erleben aber trotzdem chronologischen Aufbau. Die Pattern der Gitarre werden zwar nur minimal komplexer, tragen aber zum Anstieg des Songs bei. In einem weiteren Durchlauf des Refrains präsentiert sich auch dieser auf Strophen-Niveau reduziert und stellt die Textzeilen auch hier nun vollkommen in den Vordergrund.</p>
<p>Das Outro ist besonders in die Länge gezogen und gibt sich mit einer gesanglichen Aufzählung und schließlichem Fade-Out. Die Aufzählung „beendet“ die Geschichte des Songs. Mayer zählt auf, was er denn alles hat, was ihm also nicht fehlt, ohne dabei ein Ende zu finden – der Fade-Out lässt die nicht enden wollende Aufzählung erkennen. „Friends, check. Money, check. A well slept, check. Opposite sex, check. Guitar, check. Microphone, check. Messages waiting for me, when i come home, check.“ Was ihm fehlt, weiß er nicht und doch fehlt es.</p>
<li>New deep
<p class="rating">★★★★☆</p>
</li>
<p>Mit gezupfter E-Gitarre eröffnet Mayer einen fröhlichen Song. Er ist tatsächlich etwas seicht und ohne viel Tiefe, doch vielleicht macht gerade das ihn so schön. Er geht leicht in die Ohren und spielt munter vor sich hin, ohne zu viel vom Hörer zu fordern. Er wartet mit ähnlicher Leichtigkeit auf wie schon zuvor Clarity und auch im Text spiegelt sich dies wieder: </p>
<blockquote><p>Cause ever since I tried,<br />
trying not to find<br />
every little meaning in my life,<br />
it&#8217;s been fine.<br />
I&#8217;ve been cool<br />
with my new golden rule</p>
<p>Numb is the new deep.<br />
Done with the old me.<br />
And talk is the same cheap it&#8217;s been.</p></blockquote>
<p>Mit diesem Song fällt es leicht, nicht alles ernst zu nehmen. Abprallen zu lassen. Taub zu sein für das Gerede. Nicht mal die Analyse will man da besonders aufwändig gestalten, sondern genießt einfach die kleine Instrumentierung, ohne viel Hokus Pokus, während der Song langsam dahinplätschert.</p>
<li>Come back to bed
<p class="rating">★★★★★</p>
</li>
<p>In aller Leichtigkeit geht es auch weiter, aber weniger nur fröhlich als zufrieden. Die Strukturen sind wieder klar und offen, der Song ist langsam und entspannend. In den Strophen wird Mayers Gesang minimal von Gitarrenklängen umspielt, das Schlagzeug spielt dezent nebenher.</p>
<p>Zum ersten Mal gibt es auch richtiges Gitarrensolo, doch auch dieses ist sehr reduziert und eher entspannt – jedenfalls für die erste Hälfte. Danach geht der Song auf, eine Hammond tritt deutlich ins Bild und das Gitarrensolo gewinnt an Herzblut. Es folgt noch ein Refrain und dann ein Outro, das von Mayers E-Gitarre solistisch bedeckt wird und zum Schluss in sich zusammenfällt und nur noch Rhythmus-Gitarre und Mayer übrig lässt.</p>
<li>Home life
<p class="rating">★★★★☆</p>
</li>
<p>Home life sticht auf diesem Album vor allem musikalisch heraus. Die Stimmung ist unklar und im Grunde leicht disharmonisch. Erst im Interlude löst sich dies auf und die Bridge gibt dann endlich greifbares Strukturen preis. Insgesamt ein schöner Song, der aber mysteriös wirkt.</p>
<li>Split screen sadness
<p class="rating">★★★★☆</p>
</li>
<p>Split screen sadness beschreibt für mich immer die Geschichte einer Fernbeziehung und damit springe ich gleich zur Interpretation. Sie leiden unter der Entfernung und Mayer scheint es zu beenden. Doch er bereut es und ruft seine Liebe an, die dann aber auflegt.</p>
<blockquote><p>I called because I just<br />
need to feel you on the line.<br />
Don&#8217;t hang up this time.<br />
And I know it was me who called it over but,<br />
I still wish you&#8217;d fought me &#8217;til your dying day.<br />
Don&#8217;t let me get away.</p></blockquote>
<p>Entsprechend ruhig ist der Song, er kommt von Herzen und das spürt man. Eine Orgel steht in der Instrumentierung ganz im Vordergrund und begleitet Mayer die ersten Takte allein. Der Song ist träumerisch und trotz eher positiver Grundstimmung doch sehr nachdenklich.</p>
<li>Daughters
<p class="rating">★★★★★</p>
</li>
<p>Zu der akustischen Ballade Daughters erzählte John Mayer selbst auf dem VH1 Storytellers 2011 Konzert die Geschichte des Songs die ihn am besten charakterisiert und die Emotionen beschreibt die darin stecken:</p>
<blockquote><p>I think I had an experience that a lot of guys had: I loved I girl a lot and she couldn&#8217;t trust men. And if you trace it back is to why it&#8217;s the first man in her life she couldn&#8217;t trust. And I know this song called daughters sounds a lot like I&#8217;m just sitting around the house, spit balling, coming up with some nice lofty things to sing about, but it really is the result of having traced it backwards, trying to figure out how i could probably love this person. And the answer is you can&#8217;t, because someone else didn&#8217;t before you.</p>
<p>I know, … „What does he know? What does this 24 year old kid know about having kids?“ … I don&#8217;t, but … I would liked to have in that situation and could really get it through like „I&#8217;m not gonna hurt you. I&#8217;m gonna do the opposite“. […]</p>
<p>And I&#8217;m really singing to a girl. I&#8217;m like „fathers be good to your daughters, because I can&#8217;t love this girl.“ When I meet one more beautiful woman with daddy issues, I swear to God I&#8217;m just gonna go insane …</p></blockquote>
<li>Only heart
<p class="rating">★★★★★</p>
</li>
<p>Nach einigen ruhigeren Tönen legt Mayer nun wieder mehr Drive an den Tag. Ein treibender, dreckiger Schlagzeug-Groove eröffnet Only heart und der Song bleibt bis zum Refrain eher in reduziert rockiger Grundstimmung. Im Refrain geht das Ganze dann auf und das Klangbild füllt sich mit mehr Gitarrenklängen und einer zweiten Stimme für Mayers Texte. Only Heart wartet auch mit einem ausgedehnten Solo auf, das perfekt in die Szenerie passt. Leicht verzerrter Sound und tolle Phrasen machen es zum Highlight des Songs und den Song selbst zu einem Highlight der ganzen Platte.</p>
<li>Wheel
<p class="rating">★★★★★</p>
</li>
<p>Wheel is sehr ruhig und melancholisch und hinterlässt das Album formvollendet. Ähnlich wabernde Gitarren wie schon in Clarity schließen den Kreis und nach einem tollen Hörerlebnis bleibt nun die herzliche Entlassung. Der Song hat keine großen Überraschungen zu bieten und ist trotzdem wunderbar sanft und man kann sich an vielen sanften Phrasen der Gitarre erfreuen. Sie wirken ein wenig wie improvisiert. Man stellt sich vielleicht Mayer auf der heimischen Couch vor, wie er vor sich hin klimpert (was im Übrigen gar nicht so sehr aus der Luft gegriffen ist – weite Teile des ganzen Albums wurde in seinem New Yorker Apartment aufgenommen).</p>
</ol>
<p>Insgesamt ist Heavier Things also ein Album voller Emotionen und brillant geschriebener Musik und Texte. Auch die Produktion ist hervorragend und die Songs sind allesamt ausgewogen und schön arrangiert. Wem Singer/Songwriter-Musik gefällt und wer mit teils tiefsinnigen Texten etwas anfangen kann findet hier sicher was. </p>
<p><strong>Und nun bitte ich ums Aufzeigen: Mich interessiert nicht nur wie Kennern das Album gefällt sondern auch wie mein Review bei den Leuten ankommt. Das Rezensieren ist etwas ganz neues für mich und ich hoffe der Stil sagt euch zu.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iTunes Match – Ein erster Bericht</title>
		<link>http://janwillhaus.de/itunes-match-ein-erster-bericht</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/itunes-match-ein-erster-bericht#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 13:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen hat Apple sein de facto Konkurrenzprodukt zu Google Music vorgestellt und nachdem ich mir auch schon Google Music vor ein paar Wochen ansah muss nun auch Apples Version der „Music in der Cloud“ her. Das Konzept ist dabei ein völlig anderes, denn statt die komplette Musiksammlung hochzuladen (soweit möglich), verwendet iTunes Match [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/2011/12/itunes-match-icon1.png" alt="" title="itunes-match-logo" width="128" height="76" class="post-icon size-full wp-image-924" />
<p class="first-stanza">Vor einigen Tagen hat Apple sein de facto Konkurrenzprodukt zu Google Music vorgestellt und nachdem ich mir auch schon <a href="http://janwillhaus.de/denkansatz-zu-google-music-mit-flac-aber-ohne-alac" title="Denkansatz zu Google Music mit FLAC aber ohne ALAC">Google Music vor ein paar Wochen ansah</a> muss nun auch Apples Version der „Music in der Cloud“ her. Das Konzept ist dabei ein völlig anderes, denn statt die komplette Musiksammlung hochzuladen (soweit möglich), verwendet iTunes Match überall wo es geht, die Songs aus dem iTunes Store und lädt nur die nicht dort gefundenen Musiktitel des Nutzers hoch. Dafür kostet das Abonnement für iTunes Match auch 25€ im Jahr.</p>
<p><span id="more-943"></span>Nachdem das jährliche Abo fürs erste bezahlt ist, beginnt iTunes Match sogleich mit der Arbeit. Die gesamte Mediathek wird gescannt und dann mit dem iTunes Store abgeglichen; was dort vorhanden ist, muss nicht hochgeladen werden und kann in der „iTunes Plus“-Qualität (256kBit/s AAC) verwendet werden. Alles was der Store nicht im Repertoire hat wird im Anschluss dann auf die Server von Apple geladen und steht dann zum Abruf bereit – und das im Grunde von überall.</p>
<p>Man darf dabei jedoch nicht vergessen, dass es sich um das, mich komfortable und für andere verstörend geschlossene, Apple Universum handelt: iTunes Match funktioniert außerhalb von iTunes nur über die iDevices, ist dafür auf iPhone, iPod touch und iPad jedoch tief integriert. Sobald ich am iPhone den Haken für iTunes Match in den Einstellung setzte begann der Abgleich auch hier. Dies bedeutet in erster Linie vor allem „Austausch“ der aus iTunes synchronierten Musik mit der „aus der Cloud“. Einen Synchronisationsvorgang der Musik gibt es in Zukunft für das Gerät also nur noch mit den Apple Servern, was den wirklich alleinigen Betrieb das iPhones ermöglicht. Es ist nicht mehr erforderlich einen Computer mit iTunes zu betreiben. Alle Daten, Musiktitel und Backups werden mit den iCloud-Servern abgeglichen. Hier zeigt sich wieder einmal wie einmalig tief die Integration von Funktionen im Apple Universum ist. Die von Steve Jobs so gepriesene „End-to-End User Experience“ wird voll ausgespielt. Der Nutzen den die 25€ p.A. wirklich bieten wird jedoch erst auf den zweiten Blick deutlich.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/2011/12/itunes-clouds.png" alt="" title="itunes-clouds" width="320" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-959" /></p>
<p>Was nämlich aussieht wie ein überflüssiges Abgleichen von Musik mit einem Server völlig ohne Sinn, entpuppt sich sowohl als Backup-Lösung für die Mediathek, als auch zu einer bequemen Möglichkeit immer alle Musik unterwegs abrufbar zu haben. Da alle Songs der Mediathek immer auch auf den Servern von Apple liegen, existiert immer ein vollständiges Backup der Sammlung. Geht die Mediathek des Rechners verloren lassen sich alle Songs aus der Cloud wieder nachladen. Will ich außerdem noch unterwegs einen Song / ein Album / eine Wiedergabeliste hören, die ich gar nicht aufs iDevice synchronisiert habe, kann ich ohne Weiteres die Songs herunterladen. </p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/2011/12/cloud-downloads1.png" alt="" title="cloud-downloads" width="320" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-957" /></p>
<p>Music on Demand also! Und was die Geschwindigkeit anbelangt kann man hier zumindest bei 3G-Netz nicht klagen. Ist dieses verfügbar klappt das Abspielen etwa eine Sekunde nach dem Antippen des Songs. Es fühlt sich so an, als wäre der Song lokal abgespielt worden. Und tatsächlich ist dies im Grunde der Fall: Der Titel wird komplett heruntergeladen, sofort mit den ersten empfangen Bytes abgespielt und verbleibt auch bis zur forciert manuellen Löschung auf dem Gerät. Es handelt sich also nicht um ein reines Streaming, sondern um einen Download mit gleichzeitigem Abspielen. Ist man mit dem iPhone/iPad nur mit EDGE unterwegs ist iTunes in der Cloud nicht so recht zu gebrauchen. Das Abspielen startet erst einige Minuten nach dem Start der „Wiedergabe“. Das ist unterwegs nur zu gebrauchen, wenn man plant ein Album komplett durchzuhören ohne zu springen o.ä.</p>
<p>Wofür iTunes Match nun auch schon über einschlägige Kreise hinaus bekannt ist, ist wohl das „Legalmachen“ der geklauten Musik. Das ist zwar rechtlich nicht der Fall, denn das Abgleichen in die Cloud führt noch nicht zum Erwerb der Rechte an der Musik. Dennoch erhält man so einen Freibrief zum erneuten Laden der zuvor noch illegal akquirierten Titel – und das für 25€. Theoretisch ist dieser Umstand sogar rechtlich abgedeckt, <a href="http://www.computerbild.de/artikel/avf-Tipps-Audio-iTunes-Match-Freispruch-fuer-Filesharer-6304786.html" title="iTunes Match jetzt auch in Deutschland: Freispruch für Filesharer?">70% der 25€</a> führt Apple nicht nur als Tantiemen, sondern auch zur Deckung von Urheberrechtsverletzungen an die Rechteinhaber/Label ab.</p>
<p><strong>Die Frage bleibt, ob man für sich selbst einen Komfortdienst in iTunes Match sieht oder es für überflüssig hält. Ich jedenfalls hatte ein großartiges Gefühl, als ich mich unterwegs kurz ärgerte, dass ich ein tolles Album nicht auf dem iPhone hatte und wenige Sekunden danach die iPod-App aus der Cloud abzuspielen begann!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denkansatz zu Google Music mit FLAC aber ohne ALAC</title>
		<link>http://janwillhaus.de/denkansatz-zu-google-music-mit-flac-aber-ohne-alac</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/denkansatz-zu-google-music-mit-flac-aber-ohne-alac#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[ALAC]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[FLAC]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat Google seinen Musikdienst Google Music aus der closed-beta-Phase entlassen. Google Music ist eine feine Sache und ermöglicht den Upload der eigenen Musiksammlung »in die Cloud«. Von dort kann man sie dann überall anhören, herunterladen und auch auf mobile Geräte streamen. Dabei unterstützt Google Music eine Hand voll Audiocodecs für den Upload der Musik. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Heute hat Google seinen Musikdienst Google Music aus der closed-beta-Phase entlassen. Google Music ist eine feine Sache und ermöglicht den Upload der eigenen Musiksammlung »in die Cloud«. Von dort kann man sie dann überall anhören, herunterladen und auch auf mobile Geräte streamen. Dabei unterstützt Google Music eine Hand voll Audiocodecs für den Upload der Musik. Mit dabei sind AAC, OGG, WMA und der Lossless-Codec FLAC, die allesamt zu MP3 transcodiert werden, bevor sie zu Goole Music hochgeladen werden. Die Datenbank bei Google soll also grundsätzlich auf dem MP3-Codec aufsetzen. Das automatische Transcodieren ist dabei sehr hilfreich. Lediglich der Erhalt der Qualität ist dabei bedenklich, da es sich bei den meisten Formaten um ohnehin schon verlustbehaftete Kompressoren handelt und ein erneutes Recodieren den Qualitätsverlust noch verstärkt. Ideal sind also MP3s (die ja nicht recodiert werden) oder verlustfrei komprimierte FLACs. Was hingegen nicht an Bord ist: Apples Lossless-Codec ALAC und da frage ich mich doch warum …</p>
<p><span id="more-919"></span>Traurig ist: Google Music ist zwar fähig FLAC-Files vor dem Upload zu konvertieren und sie so kompatibel zu machen, schafft das Gleiche jedoch nicht mit ALAC-Dateien. Und das obwohl Apples Lossless Audio Codec seit kurzem auch als Open Source Software verfügbar ist.</p>
<p>Das ist besonders schade, da ALAC grundsätzlich ein größeren Marktanteil hat, als FLAC: Apple hält in der Sparte MP3-Player mit <a href="http://tnw.co/nubMbJ">300 Millionen verkauften iPods einen Marktanteil von 78%</a>. Jedes dieser Geräte unterstützt ALAC. Selbst wenn man davon ausgeht, dass _alle_ anderen MP3-Player am Markt FLAC abspielen können (was reell nicht der Fall ist), ergäbe das bei 22% restlichem Marktanteil also etwa 85 Millionen Geräte.</p>
<p>Seit Version 3.1 unterstützt <a href="http://www.ubergizmo.com/2011/05/android-3-1-now-plays-flac-audio-natively/">Googles Android auch nativ FLAC-Files</a>. Man kann also grob noch <a href="http://bit.ly/rJmcfL">200 Millionen Android-Devices</a> aufaddieren. Jedoch unterstützen Apples iPhone und iPad jeweils auch ALAC. Da momentan etwa <a href="http://bit.ly/eFcvRU">100 Millionen iPhones</a> und allein <a href="http://bit.ly/hCLTyh">im ersten Jahr 15 Millionen iPads</a> verkauft wurden, stehen im mobilen Bereich den 285 Millionen FLAC-Abspielern mehr als 415 Millionen ALAC-unterstützende Geräte gegenüber.</p>
<p><strong>Geht man also rein hypothetisch davon aus, durch dieses Verhältnis die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass die Menschen ALAC- statt FLAC-Files besitzen, lässt Google Music sich durch die fehlende Unterstützung so manchen Kunden entgehen. Kann man ja mal drüber nachdenken.</strong></p>
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		<title>Mac-Pflichtprogramm: Time Machine Backup [Update #1]</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 11:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Backup]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Fragt mich jemand nach den Vorteilen eines Mac gibt es da einige Punkte, die ich immer wieder und auch nach Jahren noch nenne, weil die Plattform für mich einfach eine Zahl von Funktionen mitbringt, die es auf anderen Plattformen – vor allem in einer ähnlich einfachen Umsetzung – so nicht gibt. Und nicht zuletzt fallen dabei die Wörter »Time Machine«, die systemeigene Wiederherstellungssoftware von OS X. Etwas beunruhigend ist jedoch, dass für viele der Backup-Plan nicht ganz so obligatorisch zu den unverzichtbaren »Pros« der Mac-Umgebung zu gehören scheint – jedenfalls so lange, bis sie es mal brauchen könnten.</p>
<p><span id="more-884"></span>Für mich ist das Time Machine Backup Pflicht. Die persönlichen Inhalte auf dem Computer sind nämlich ständig bedroht und das gilt sowohl für stationäre Macs als auch für mobile. Aus meiner »Geek-Zeit« weiß ich noch genau, wie schnell das Leben einer Festplatte unerwartet zu Ende gehen kann und wie zerstört man selbst dann vor dem Rechner sitzt und trotz tausend geekigen Ideen am Ende nur eins hilft: Alles neu aufsetzen und von Null beginnen. Was zurückbleibt ist dann das einschneidende Gefühl, grade Inhalte von hohem ideellen Wert verloren zu haben. Ob das nun unzählige Fotos oder Videos der letzten Jahre sind oder die mittlerweile mehrere Gigabyte umfassende Musiksammlung, die wohlmöglich nicht auf CD-Rips sondern auf z.B. iTunes Downloads basiert – Es tut weh. Wer einmal so etwas mitmacht ist danach geimpft und so bin ich es auch.</p>
<p>Als ich noch Windows-Nutzer war, gab es nur ein sehr manuelles Backup-System. Die Ordner der Bildersammlung und der iTunes-Mediathek waren manuell auf einer zweiten Festplatte gesichert. Das bedeutete einen immensen Aufwand, wenn sich der Inhalt der Ordner veränderte und somit blieb es oft bei höchstens monatlichen Sicherungskopien, was mich im Falle eines Festplatten-Crashs immerhin noch um einige Tage zurückwerfen würde. </p>
<p>Was mich seither in puncto Einfachheit tief beeindruckt hat, ist Apples Time Machine und mit meinem ersten aktuellen Mac im Februar 2010 war es für mich sonnenklar, auch ein Time Machine Backup einrichten zu wollen. Und somit war ich bereits ab dem ersten Tag per externer USB-Festplatte abgesichert. Einen tollen <a href="http://www.macuser.de/forum/f74/windowser-macos-wechseln-495878/index5.html#post5708734">Vergleich zur Handhabung von Backups</a> fand ich damals im Macuser.de-Forum, eigentlich in einem anderen Zusammenhang, aber »das Szenario« setzte sich in meinem Kopf fest: </p>
<blockquote>
<h2>Das Szenario:</h2>
<p>Mein Vater bekommt von mir gesagt: &#8220;Hey Papa, mach mal ein Backup deiner Fotos, weil der Computer kann plötzlich kaputt sein und dann ist alles weg&#8221;. Resultat: Papa hat Panik und sucht sich eine Backup-Lösung. Das Beispiel geht also von einem eher unbedarften User aus, dem aber <i>etwas</i> Computerkompetenz zuzutrauen ist.<br />
Das verläuft fiktiv in etwa so: </p>
<h2>Windows:</h2>
<p>Papa geht in Fachgeschäft, lässt sich irgendeine Backup-Software aufschwatzen, installiert diese und ist mit der Konfiguration überfordert. Er lässt also alles in den Standardeinstellungen und begeht dabei den Fehler, dass er das Backup auf die Systempartition sichert.</p>
<h2>Linux:</h2>
<p>Papa hat nicht die geringste Ahnung, wo und in welcher Richtung er suchen muss. Mittels Google kommt er bestenfalls auf Schlagworte wie &#8220;Bash-Script&#8221;, &#8220;cp &#8211; R&#8221; und &#8220;rsync&#8221;, weiß aber nicht viel damit anzufangen. Das Ergebnis: Entweder er gibt frustriert auf oder findet jemanden, der sich damit auskennt, mit anderen Worten: die Sache bleibt leider an mir hängen!</p>
<h2>Mac OSX:</h2>
<p>Papa geht in einen Apple Store, Gravis etc. und lässt sich dort eine externe Festplatte aufschwatzen. Er geht heim, stöpselt die Festplatte dran und schaltet auf Anraten des Store-Mitarbeiters die Time Machine ein.<br />
Da ist OS X definitiv die beste Lösung. Und wenn man &#8220;Experte&#8221; ist und sich das Konzept hinter Time Machine mal genauer anschaut, muss man sogar eingestehen, dass die ganze Sache technisch wirklich durchdacht und sauber gelöst ist &#8211; für den Privatanwender, der sich nicht wirklich damit beschäftigen will, würde ich sogar das Schlagwort &#8220;optimal&#8221; verwenden. Sogar wenn Papa gar keine Ahnung hat, wovon ich spreche, ist Time Machine die beste Lösung, denn sie bedeutet für mich, der als &#8220;Fachmann&#8221; herhalten kann, dass ich 3 Minuten an seinem Mac verbringe und dann in Ruhe mit Papa einen Kaffee trinken kann!</p></blockquote>
<p>Dies zeigt für mich nicht nur ein weiteres Mal die Überlegenheit des Macs in Sachen Usability, sondern auch wie einfach man es mit einem Backup-Plan haben kann! Wer sich wirklich nicht mit der Sicherung des Macs beschäftigen will, geht einfach ins Fachgeschäft, kauft sich eine Festplatte, schließt diese an und OS X fragt direkt, ob diese als Time Machine Ziel verwendet werden soll. Die Sicherung findet dann immer völlig ohne Beaufsichtigung statt und man kann sich wieder den wirklich wichtigen Dingen widmen. Dabei ist es sogar egal, ob die Festplatte dauerhaft angeschlossen ist, was besonders für Nutzer eines MacBooks interessant ist. Es reicht einfach hin und wieder zu Hause mal die Platte anzuschließen und man kann ruhigen Gewissens das Laptop auch in »den rauen Alltag vor der Haustür« mitnehmen.</p>
<p>Bei solch überwältigender Einfachheit kann ich kaum nachvollziehen warum nicht einfach jeder Mac-User ein Time Machine Backup anlegt. Der einmalige finanzielle Aufwand von ~50€ für eine externe Festplatte bringt den totalen Seelenfrieden – egal wie man den Mac behandelt. Es erspart viel Stress und großen Kummer, wenn mal die Festplatt streikt und das System partout nicht mehr starten will. Dann gilt es nur noch eine neue interne Platte zu besorgen, einfach von der Recoverypartition (ab OS X Lion) oder von CD (OS X Snow Leopard und früher) zu starten und das System aus dem Backup wiederherzustellen. </p>
<p>Fertig. Kein Stress. Kein Kummer. Und vor allem kann das auch der Otto Normalbenutzer durchführen. Gut, die neue Festplatte lässt man sich dann lieber beim Apple Store oder dem Reseller des Vertrauens einbauen. Aber das Wiederherstellen kann dann getrost selbst bewältigt werden. Und danach ist alles wieder beim Alten.</p>
<h2><a name="update1">Update #1</a></h2>
<p><a href="http://twitter.com/stefan2494">Stefan</a> machte mich in den Kommentaren darauf aufmerksam, dass es durchaus vorkommt, dass der Nutzer seine externe Festplatte wohlmöglich auch zum Datenaustausch mit anderen Computern verwenden will. In diesem Fall ist es dann notwendig die Platte zu partitionieren und nur einen Teil des Speicherplatzes für das Backup zu verwenden. Grundsätzlich empfiehlt sich, den Speicherplatz für das Backup mindestens so zu wählen, wie auch die interne Festplatte des Macs groß ist. Dies ermöglicht auch bei großer Datenfülle noch ein vollständiges Backup. </p>
<p>Ist die externe Festplatte noch größer als die interne des Macs kann man selbstverständlich den übrigens Platz noch anderweitig nutzen. Eine Partitionierung der Backup-Platte nach den eigenen Vorstellungen sollte vor der ersten Time Machine Sicherung mit dem »Festplattendienstprogramm« durchgeführt werden.</p>
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