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	<title>Janwillhaus.de</title>
	
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	<description>Die kleine große W-Haus Welt</description>
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		<title>Echo Smartpen, Teil 3 – Der Alltag</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 21:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach mittlerweile vier Wochen mit dem Livescribe Echo Smartpen kehrt so langsam Gewohnheit ein. Während der Benutzung in der Vorlesung denke ich kaum noch darüber nach, dass der Stift alles aufzeichnet, was gesagt und geschrieben wird und so findet sich mittlerweile sicher auch die ein oder andere Plauderei auf den Aufnahmen. Insgesamt bin ich sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Nach mittlerweile vier Wochen mit dem Livescribe Echo Smartpen kehrt so langsam Gewohnheit ein. Während der Benutzung in der Vorlesung denke ich kaum noch darüber nach, dass der Stift alles aufzeichnet, was gesagt und geschrieben wird und so findet sich mittlerweile sicher auch die ein oder andere Plauderei auf den Aufnahmen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen Schreibgerät und ich bereue die Investition im Hinblick auf den vielen Lernstoff nicht.</p>
<p><span id="more-1348"></span>(Hier geht es <a href="http://janwillhaus.de/livescribe-echo-smartpen-ein-studentischer-selbstversuch" title="Livescribe Echo Smartpen – Ein studentischer Selbstversuch">zum Eröffnungsartikel</a> der Reihe, sowie <a href="http://janwillhaus.de/eine-woche-echo-smartpen-ein-kurzer-zwischenbericht" title="Eine Woche Echo Smartpen – Ein kurzer Zwischenbericht">zum ersten Folgeartikel</a>.)</p>
<h3>Das tägliche Pattern</h3>
<p>Normalität kehrt ein und damit verbunden eine gewisse Routine beim Umgang mit dem Smartpen. Allabendlich steht das Synchronisieren des Stiftes an. Das muss zwar nicht täglich passieren; man behält so aber leichter den Überblick über die neuen Seiten und der Vorgang dauert nicht ganz so lange. Trotzdem nimmt die Synchronisation mitunter etwas Zeit in Anspruch, da zum einen die Audio-Aufzeichnungen auf den Rechner kopiert werden und zum anderen das Geschriebene auch für das schnelle Durchsuchen indiziert wird. Dieser Vorgang bringt auch einen aktuellen Intel i7 an seine Grenzen, den Lüfter des MacBooks auf Touren und dauert im Schnitt fünf bis zehn Minuten. Danach sind alle Seiten innerhalb des Livescribe Desktop anzusehen.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/livescribe-desktop-sidebar1.png" alt="" title="Die Seitenleiste mit meinen Notizbüchern der Studienfächer" width="206" height="301" class="alignleft size-full wp-image-1353" /> Zur einfachen Organisation habe ich mir für jeden Studienkurs ein benutzerdefiniertes Notizbuch angelegt. So kann ich während der Vorlesung im Papierblock einfach chronologisch mitschreiben, doch am Rechner lassen sich auch die virtuellen Seiten in diese symbolischen Mappen heften. Ich bin nicht an die durchnummerierte Reihenfolge der Blockseiten gebunden und kann beliebig hin und her verschieben. So lassen sich auch nach Wochen vom Kommilitonen abgeschriebene Notizen mitten in den Stoff sortieren. Und das dauert auch nicht lang; die Seiten lassen sich in Gruppen markieren und dann per Drag&#038;Drop in die Notizbücher legen. Falls aus Versehen Vorlesungen markiert wurden, die bereits im Notizbuch enthalten sind, fragt der Livescribe Desktop nach, ob die Duplikate wirklich erzeugt, oder nur neue Seiten hinzugefügt werden sollen. Alles eine sehr praktische, ordentliche und schnell zu erledigende Angelegenheit. </p>
<h3>Verordneter Schreibstopp</h3>
<p>Was den „Workflow“ jedoch während der Aufzeichnung erst kürzlich sehr störte und mich beinahe aus der Sitzbank gehauen hat, trat nach etwa 80 Seiten Schreibarbeit ein: Die erste Kugelschreibermine, die sich bei der Auslieferung im Stift befand ist von jetzt auf gleich leer. Erst glaube ich natürlich an eine Art „Tintenstau“ doch auch nach zahlreichen Versuchen weiter zu schreiben bleibt das Blatt (zumindest analog) weiß. Das ist sicher ein großes Manko, das nicht zuletzt von der Größe der Mienen abhängt. Diese sind nicht besonders lang; etwa halb so lang wie die eines herkömmlichen Werbekugelschreibers. Geht man also davon aus, dass ich etwa alle 80 Seiten eine neue Miene benötige erhöht dies erneut die Kosten für die Benutzung des Smartpen und bringt ein wenig Ärger mit: Ich hatte die Ersatzmine nämlich nicht dabei und war somit gezwungen, den Rest der Vorlesungen des Tages mit Bleistift mitzuschreiben, um sie dann zu Hause mit dem Smartpen und neuer Mine nochmals nachzuvollziehen.</p>
<h3>Eine Verbrauchsschätzung</h3>
<p>Schon jetzt zeichnet sich ein kleines Verbrauchspattern ab, denn nach den ersten vier Wochen ist auch ziemlich genau ein Viertel des Semesters vorbei. Ich benötige pro Monat etwas mehr als einen halben Block, großzügig kalkuliert ergibt sich also ein Verbrauch von zwei Blöcken pro Semester. Hinzu kommt pro Monat auch eine Mine, also vier Minen pro Semester. Das macht bei einem Block-Preis von 5€ und einem Minenpreis von etwa 2€ einen Gesamtaufwand von 18€ pro Semester. Mit normalen Kuli und College-Block wäre ich wahrscheinlich mit insgesamt 5€ hingekommen. Nichtsdestotrotz ist ein Mehraufwand von 9€ im halben Jahr durchaus zu verkraften.</p>
<h3>Fazit </h3>
<p>Ich stelle nach nunmehr vier Wochen fest, dass ich die Anschaffung des Echo Smartpen nicht bereue. Das schreiben macht Spaß, geht leicht von der Hand und mein Wunsch nach Vollständigkeit der Vorlesungsmitschriften besiegt auch den inneren Schweinehund und ich gehe nun viel öfter zur Vorlesung als im letzten Semester. Zwar kann ich noch wenig dazu sagen, ob der Smartpen letztlich auch Auswirkung auf das Lernverhalten hat – schließlich stehen erst in drei Monaten wieder Prüfungen an – doch ich glaube, dass das in der Klausurenphase deutlich leichter von der Hand gehen wird als bisher. Schließlich habe ich bis dahin eine große Sammlung an verschlagworteten Audio-Aufzeichnungen vorliegen, mit denen sich der ganze Stoff schnell mal wiederholen lässt. </p>
<p><strong>Natürlich werde ich auch weiterhin berichten, wie es mit dem Stift weiter geht. Was auf jeden Fall noch auf dem Plan steht ist der Test einer alternativen Mikrofonierung. Da der Smartpen mittels 5(!)-poligem 3,5mm Klinkenanschluss auch um ein Headset und ein externes Stereomikrofon erweitert werden kann, lässt sich auf diesem Wege sicher auch die Aufnahmequalität und Sprachverständlichkeit etwas steigern. Ihr dürft also ein wenig gespannt sein.</strong></p>
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		<title>Dauerladen schadet nicht – Wie die Ladeelektronik unter iOS funktioniert</title>
		<link>http://janwillhaus.de/dauerladen-schadet-nicht-wie-die-ladeelektronik-unter-ios-funktioniert</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 08:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Akku]]></category>
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		<description><![CDATA[Allzu oft habe ich schon Diskussionen darüber geführt, ob man Mac, iPod, iPhone etc. besser möglichst lange am Ladekabel hält oder es immer vollständig lädt und dann gleich wieder entlädt. Was die Geräte mit iOS betrifft gibt es dort nun Neuigkeiten, die mein eigenes Verhalten bestätigen und untermauern. Sobald ich mich zu Hause aufhalte landen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Allzu oft habe ich schon Diskussionen darüber geführt, ob man Mac, iPod, iPhone etc. besser möglichst lange am Ladekabel hält oder es immer vollständig lädt und dann gleich wieder entlädt. Was die Geräte mit iOS betrifft gibt es dort nun Neuigkeiten, die mein eigenes Verhalten bestätigen und untermauern.</p>
<p><span id="more-1334"></span>Sobald ich mich zu Hause aufhalte landen MacBook und iPhone nämlich am Strom. Nur selten verwende ich auch daheim den Akku und lasse ihn stattdessen immer voll geladen. Aus technischer/physikalischer Sicht schadet dies jedoch dem verbauten Lithium-Ionen-Akku. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator#Hinweise_zum_Umgang_mit_Li-Ionen-Akkus">Zum Umgang mit Li-Ion-Akkus schreibt die Wikipedia</a>: </p>
<blockquote><p>Der Akku altert schneller, je höher seine Zellenspannung ist, daher ist es zu vermeiden, einen Li-Ion-Akku ständig 100 Prozent geladen zu halten. Der Ladezustand soll 55–75 % betragen, kühle Lagerung ist vorteilhaft.</p></blockquote>
<p>Das wusste man wohl auch bei Apple, denn schon seit Jahren sei laut Michael Tchao, Apple Vice-President, die Ladeelektronik der iOS-Devices so gestaltet, dass diese ohne Weiteres über lange Zeit am Ladekabel bleiben können. <a href="http://allthingsd.com/author/ina/">Ina Fried</a> von <a href="http://allthingsd.com/">AllThingsD</a> hat Tchao speziell bezüglich des neuen iPad interviewt, bei dem zum ersten Mal  Licht auf Apples Handhabe der Akkuladung fiel. So setze <a href="http://www.ilounge.com/index.php/news/comments/third-gen-ipad-charges-past-100-raising-meter-battery-questions/">das iPad auch bei einem angezeigten Ladezustand von 100% die Ladung fort</a> (erkennbar am Batteriesymbol mit Blitz darin), was vielfach zu Verwirrung führte. Tchao räumt nun mit den Gerüchten über schadhafte Akkus und im gleichen Atemzug auch mit Mythen über die richtige Ladung der Akkus von iPhone, iPod und Co. auf. <a href="http://allthingsd.com/20120327/apple-ipad-battery-nothing-to-get-charged-up-about/">Fried schreibt dazu</a>:</p>
<blockquote><p>So here’s how things work: Apple does, in fact, display the iPad (and iPhone and iPod Touch) as 100 percent charged just before a device reaches a completely charged state. At that point, it will continue charging to 100 percent, then discharge a bit and charge back up to 100 percent, repeating that process until the device is unplugged.</p></blockquote>
<p>Die <em>angezeigten</em> 100% sind also nicht wirklich ein direkter Rückschluss auf die volle Akkuladung. Stattdessen zeigt die Software schon einige Prozent vorher an, 100% erreicht zu haben, lädt aber noch etwas weiter, um die „echten 100%“ zu erreichen und sofort wieder mit der Entladung zu beginnen. Diese Entladung wird dann ausgeführt bis wieder die „falschen 100%“ erreicht werden und die Ladung beginnt erneut. Dieses „Hin und Her“ der Ladung sorgt dafür, dass der Akku tatsächlich nur für sehr kurze Zeit überhaupt die „echten 100%“ erreicht und danach sofort wieder entladen wird. Dies schont die Zellen und das iDevice kann im Grunde ewig am Strom hängen.</p>
<p>Leider kommt im Interview nicht zur Sprache, ob diese Ladetechnik auch schon bei MacBooks zum Einsatz kommt. Insofern muss ich mich auch weiterhin darauf verlassen, dass mein Verhalten dem Akku nicht zu sehr schadet. Für iPhone, iPad und iPod touch herrscht nun allerdings Gewissheit: Sie können unbegrenzt am Kabel hängen – es schadet nicht.</p>
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		<title>Analoge Erinnerungen und das Privileg der Fotografie</title>
		<link>http://janwillhaus.de/analoge-erinnerungen-und-das-privileg-der-fotografie</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 00:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Fotografie ist nicht in jedem Fall gleichbedeutend mit Kunst. Sie ist im wohl überwiegenden Maße vor allem eine der einfachsten und handlichsten Möglichkeiten, um einmalige Erinnerungen festzuhalten. Ein ganzes Leben lässt sich mit kleinen Pixeln aufzeichnen und so ein Stück weit unvergesslich machen. Was man im Zeitalter der Digitalkamera aber tatsächlich vergisst, ist die Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Fotografie ist nicht in jedem Fall gleichbedeutend mit Kunst. Sie ist im wohl überwiegenden Maße vor allem eine der einfachsten und handlichsten Möglichkeiten, um einmalige Erinnerungen festzuhalten. Ein ganzes Leben lässt sich mit kleinen Pixeln aufzeichnen und so ein Stück weit unvergesslich machen. Was man im Zeitalter der Digitalkamera aber tatsächlich vergisst, ist die Zeit vor CCD und Megapixel. Viele Jahrzehnte lang wurde nicht nur in meiner Familie analog fotografiert und wenn wir in gemütlicher Runde ein paar Fotos ansehen, dann sind diese aus der iPhoto Sammlung. So viele Momente zum Beispiel meiner Kindheit sind auf Papier und Negativ gebannt und haben noch nie auch nur ein einziges Bit gesehen. Und wenn ich darüber nachdenke, stelle ich fest, welches Privileg uns mit der digitalen Fotografie gegeben ist: Das einer unendlichen Bildergeschichte.</p>
<p><span id="more-1313"></span>Unsere Familie ist, wie viele andere wohl auch, im Besitz ganzer Schränke voller Fotoalben und Fotoumschläge mit unzähligen Negativen, Fotos und auch Dias. Von Zeit zu Zeit in diesen Fotos zu stöbern, ist ein toller Zeitvertreib. Doch an allen analog gebannten Fotografien nagt irgendwann einmal der Zahn der Zeit – sie sind keine Medien für die Ewigkeit. Farben verblassen, Kratzer und Knicke entstehen und irgendwann ist das Ergebnis einfach nicht mehr zufriedenstellend.</p>
<p>Um diesem Vorgang entgegenzuwirken und weil die digital erfassten Erinnerungen auch viel weniger Platz benötigen als ein Schrank voller Diakästen, hat mein Vater sich einen <a href="http://www.reichelt.de/Scanner/FILMSCAN-FS503T/index.html?ACTION=3&amp;GROUPID=755&amp;ARTICLE=107452&amp;SHOW=1&amp;START=0&amp;OFFSET=500&amp;">DNT Film- und Diascanner</a> gekauft. Da scannt man Negative und Dias einfach ein. Sie werden auf einer SD-Karte gespeichert und können dann am Rechner verarbeitet werden wie von einer Digitalkamera. Das ist eine sehr praktische Sache, denn so kann man langsam aber sicher auch Erinnerungen des letzten Jahrtausends in das digitale Millenium retten. Das manuelle Batch-Processing ist bei mehreren tausend Bildern sicher kein Zuckerschlecken; Dias werden immer vier auf den Träger gelegt, bei Negativen sind es zwei (also sechs Bilder). Aber auf den einen oder anderen Monat kommt es bei den Bildern ja auch nicht an. Und man muss eben ein gewisses Interesse mitbringen.</p>
<p>Und wenn man so die ein oder andere Stunde vor dem kleinen Wunderkasten verbringt (der ja eigentlich nichts besonderes ist), denkt man auch als Netzaffe darüber nach, welche Bedeutung diese A/D-Wandlung hat. Sie bedeutet nicht nur die Rettung von Fotos einer Generation in <em>eine</em> nächste, sondern, wenn gewünscht, in <em>alle</em> weiteren Generationen. Denn – wenn richtig abgelegt – garantiert mir die Digitalisierung eine unendlich lange Speicherung ohne weiteres Altern des Materials. Lege ich die Bilder zum Beispiel auf einem von Amazons S3 Servern ab, so haben wir es mit <a href="http://aws.amazon.com/de/s3/">99,999999999%iger Verlässlichkeit</a> zu tun. Die Daten dann noch zu verlieren, benötigt schon großes Pech. Und ich meine — ist das nicht toll?! Noch vor einigen Jahren bestand das einzige Backup eines Fotos aus seinem Negativ. Und in vielen Fällen hat man sich über diese geringe Redundanz keine Gedanken gemacht und im schlimmsten Fall sogar nur die Papierfotos behalten und die Negative weggeworfen. Nach vielen Jahren bereut man das dann womöglich.</p>
<p>Seit ich nun bei der Nachbearbeitung und Restauration der alten Dias und Negative helfe, ist mir deutlich bewusst geworden, was für ein Schatz die Fotografie sein kann. Und ich denke auch daran, selbst wieder mehr Ereignisse fotografisch zu dokumentieren. Damit ich in 25 Jahren darüber reminiszieren kann. Und dabei dank der modernen Möglichkeiten kein bisschen auf die ursprüngliche Qualität verzichten muss. Mit der digitalen Fotografie muss diese Geschichte nicht früher oder später wieder im Dunkeln verschwinden. Sie kann ewig fortgesetzt werden. Und das ist das Privileg einer digitalen Gesellschaft. Also halten wir sie doch einfach fest: unsere Vergangenheit.</p>
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		<title>Und ich lese wieder. Readability macht’s möglich</title>
		<link>http://janwillhaus.de/und-ich-lese-wieder-readability-machts-moeglich</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 01:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit fehlte mir das konsequente Interesse am Lesen von Online-Medien, Newsseiten, Blogs und allem was das Internet sonst so an in Fließtext verpackter Information zu bieten hat. Das lag nicht zuletzt daran, dass viele Seiten ihre Inhalte in wenig ansprechender Art und Weise „aufbereiten“. Wenn 75% der Seite mit Links zu anderen Artikeln, Werbung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza"> Lange Zeit fehlte mir das konsequente Interesse am Lesen von Online-Medien, Newsseiten, Blogs und allem was das Internet sonst so an in Fließtext verpackter Information zu bieten hat. Das lag nicht zuletzt daran, dass viele Seiten ihre Inhalte in wenig ansprechender Art und Weise „aufbereiten“. Wenn 75% der Seite mit Links zu anderen Artikeln, Werbung und anderen Bulletins zugepflastert sind, sträuben sich mir die Haare und ich hab gar keine Lust mehr, den eigentlichen Text zu konsumieren. Natürlich gibt es schon seit langem Tools, die hier Abhilfe schaffen. Doch erst kürzlich tauchte Readability in meinem Radar auf. Und bringt mich endlich wieder zum Lesen.</p>
<p><span id="more-1264"></span>Wenn ich Texte im Netz lese, will ich nicht nur Informationen aufnehmen. Sie sollen nach Möglichkeit auch einigermaßen schön aufgemacht sein. Einen Roman liest man schließlich auch nicht von der Rückseite eines Milchkartons, sondern aus einem ansprechend gebundenen Buch. Doch manchem wird nichtmal der blöde Milchkartonvergleich nicht gerecht. So kursiert seit einigen Tagen in den einschlägigen Kanälen ein Interview mit (nun Sir) Jonathan Ive, dem Design-Chef von Apple, das er dem London Evening Standard gab und das in seiner Aufmachung auf der Website der Zeitung den Bock abschoss.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/thisislondon-poorlayout-1.png" alt="" title="Sir Jonathan Ive – poorly layouted" width="749" height="669" class="aligncenter size-full wp-image-1292" /></p>
<p>Furchtbar, nicht wahr? Und dabei geht es gar nicht so sehr um das Pink. <del datetime="2012-03-15T23:52:38+00:00">Okay, doch. Ein ganzes Stück weit geht es tatsächlich um den Farbtopf.</del> Besonders das Layout an sich ist einfach abartig unübersichtlich. Mir ist zwar bewusst, dass es sich beim London Evening Standard um eine Zeitung handelt, die durch ihr Layout auch auf weitere Artikel und Rubriken aufmerksam machen will. Und eben auch die ein oder andere Anzeige schaltet, um sich zu finanzieren. Aber warum habe ich das Bedürfnis, den Beginn des eigentlichen Interviews mit Jony Ive mit einem roten Pfeil zu markieren? Wahrscheinlich aus Angst, ihr könntet übersehen, dass er <em>überhaupt</em> irgendwo beginnt und mich für völlig bescheuert halten? </p>
<p>Das Interview habe ich nach diesem verstörenden ersten Eindruck mehrere Tage lang gemieden. Bis mir <a href="http://www.readability.com/">Readability</a> in die Hände fiel. Und mein Problem war gelöst. Und zwar universell. Readability macht es nämlich unglaublich einfach, sogar lange Texte zu lesen, ohne dabei von einem schlechten Layout oder einer minderwertigen Fontauswahl abgelenkt zu werden. Alles, was vermeintliche Web-Designer dabei gegen die Wand fahren können wird einfach entfernt. Es gibt nur noch den Text und mich. So ein Feature gibt es schon lange z.B. von Instapaper. Doch vorher hat es mich nicht so beeindruckt wie es jetzt bei Readability der Fall ist.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/thisislondon-readability1.png" alt="" title="Readability – the Ive-interview done right" width="749" height="669" class="aligncenter size-full wp-image-1273" /></p>
<p>Vielleicht liegt das auch gerade am Gesamtkonzept des Dienstes. Readability ist nämlich nicht nur ein „Universal-Reiniger“, sondern auch eine Lesezeichensammlung. Mittels der üblichen Browser-Bookmarklets lassen sich so im Vorbeiflug Artikel von überall für ein späteres Lesen in der Reading List ablegen und dort bequem der Reihe nach (und natürlich bereinigt) lesen. Das ansprechende UI von Readability tut dabei ein Übriges, um neben dem Lesen auch die intuitive Bedienung zu erleichtern.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/readability-settings.png" alt="" title="The settings panel of Readability" width="230" height="247" class="alignleft size-full wp-image-1276" /></p>
<p>Beim Lesen gibt ein Einstellungsfeld zusätzliche Optionen um die bereinigten Versionen der Texte dem eigenen Geschmack anzupassen. Neben fünf verschiedenen Farb- und Font-Themes besteht so unter anderem die Möglichkeit, im ursprünglichen Text angebrachte Links durch Fußnoten zu ersetzen, was die Webtexte noch mehr einem Printartikel annähert.</p>
<p>Was ebenfalls begeistert ist die großartige Integration. Der <a href="http://www.echofon.com/twitter/iphone/">Twitter-Client meiner Wahl</a> unterstützt in der mobilen Version schon seit langem das Späterlesen von Links aus der Timeline via Readability. Außerdem verfügt auch der RSS-Client <a href="http://reederapp.com/">Reeder for Mac, iPad &#038; iPhone</a> über eine gute Readability-Integration. Sollte man also z.B. morgens die RSS-Feeds nur überfliegen, kann man schnell die interessanten Inhalte an Readability weitergeben und dort später darauf zurückkommen. Eine einheitliche Sache. Web-Design-Trash-bereinigt.</p>
<p><strong>Nun, das Interview mit Ive ist natürlich längst verschlungen. Dank Readability ein rundum gelungenes Leseerlebnis – soweit das am Bildschirm möglich ist. Und der London Evening Standard bleibt mittlerweile bei weitem nicht mehr die einzige Seite, bei der ich von Readability Gebrauch mache. Gerade, weil direkt aus der Twitter-Timeline und dem Feed-Reader Artikel vorgemerkt werden können, findet ein großer Teil meiner Informationsbeschaffung schon nach wenigen Tagen über Readability statt. Und das in einem Umfang, der vorher unerreicht war. Ich lese wieder. Danke Readability.</strong></p>
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		<title>Eine Woche Echo Smartpen – Ein kurzer Zwischenbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 13:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Vorlesungswoche ist vorüber und für mich ist es Zeit einen kleinen Bericht abzuliefern. Die ersten Tage meines vierten Semesters waren relativ entspannt. Wegen einer Tagung sind einige Blöcke ausgefallen und somit hatte ich nur am Mittwoch einen langen Tag mit Vorlesungen von 8:00 bis 17:15Uhr. Trotzdem habe ich es geschafft den Livescribe Echo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Die erste Vorlesungswoche ist vorüber und für mich ist es Zeit einen kleinen Bericht abzuliefern. Die ersten Tage meines vierten Semesters waren relativ entspannt. Wegen einer Tagung sind einige Blöcke ausgefallen und somit hatte ich nur am Mittwoch einen langen Tag mit Vorlesungen von 8:00 bis 17:15Uhr. Trotzdem habe ich es geschafft den Livescribe Echo Smartpen schon bis an seine Grenzen bringen.</p>
<p><span id="more-1247"></span>(Den vorangegangenen <a href="http://janwillhaus.de/livescribe-echo-smartpen-ein-studentischer-selbstversuch" title="Livescribe Echo Smartpen – Ein studentischer Selbstversuch">Eröffnungsartikel zum Smartpen gibt es hier</a>)</p>
<h3>Wie gut schreibt der Smartpen?</h3>
<p>Schon nach wenigen Stunden mit dem Smartpen muss ich sagen, dass er mir als Schreibgerät an sich sehr gut gefällt. Lange Zeit habe ich vorher einen Kugelschreiber abgelehnt und bis vor einigen Monaten die Mitschriften mit Füller oder Fineliner angefertigt. Der Echo Smartpen enthält zwar nicht die qualitativ hochwertigsten Kugelschreiberminen, doch vor allem seine Größe sagt mir sehr zu. Der Stift ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Kugelschreiber sehr dick, liegt dadurch aber gut in der Hand. Auch nach 5 Vorlesungen und gut 25 Seiten Mitschrift habe ich keinerlei Gefühl der Ermüdung oder Schmerzen. Das hätte ich vorher nicht erwartet, da speziell die 2GB-Variante auch am „Griffende“ lediglich mit Plastik verschalt ist. Die 4GB- und 8GB-Version haben dort eine Gummierung angebracht, die den Komfort sicher noch mal erhöht, aber nicht wirklich nötig ist.</p>
<h3>Wie ist die Verständlichkeit der Aufnahmen aus dem Hörsaal?</h3>
<p>Ein Thema, dass mich vor dem Kauf sehr beschäftigt hat, ist die Qualität und Verständlichkeit der Audio-Aufnahmen. Leider habe ich dazu gerade im Bezug auf Vorlesungssäle im Vorfeld wenig gefunden. Euch will ich meine Erfahrungen aber natürlich nicht vorenthalten. Denkbar ist sicher, dass die Verständlichkeit des Tonmaterials stark vom Dozenten, der Kursdisziplin und noch einer weiteren Rahmenbedingung abhängt. Ich bin notorischer „Hintenmittebänkler“, sitze also im gut gefüllten Vorlesungssaal durchaus ein Stück weit weg vom Dozenten. Das ist für die Aufnahme des Echo Smartpen sicher nicht die beste Vorraussetzung, doch ich wollte es zunächst mal im alten Muster probieren, bevor ich im allerschlimmsten Notfall dazu übergehe, die erste Reihe zu beziehen.</p>
<p>Trotz der relativ großen Distanz kann die Aufnahme des Stiftes jedoch in den meisten Fällen überzeugen. Zwar liegt das Sprachsignal dann nur ein wenig über dem Grundrauschen im Raum. Das ist jedoch ausreichend, um der Vorlesung auch in der Nachbereitung noch folgen zu können. Wird jedoch in der Nähe des Stiftes gesprochen ist dem Inhalt des Kurses nicht mehr zu folgen. Das Mikrofon des Smartpen arbeitet hörbar am Maximum seines selbstregulierten Gain, der sofort zurückgenommen wird, wenn ein vergleichsweise lautes Geräusch eintritt. Danach kehrt die Eingangsverstärkung nur langsam auf das Maximum zurück, das erforderlich ist, um den Dozierenden verständlich aufzuzeichnen. Hier verliert man auch bei kurzen Geräuschen, wie dem eigenen Husten, mindestens 2-3 Sekunden.</p>
<p>Einen wesentlichen Anteil am Hintergrundgeräusch der Aufnahme hat übrigens das Schreibgeräusch. Sobald man neben der Aufnahme auch noch die obligatorischen Mitschriften anfertigt ist ganz deutlich das „Kratzen“ des Stiftes auf dem Papier zu hören. Sowohl deshalb als auch generell werde ich in der nächsten Zeit bei Gelegenheit auch den Anschluss für ein externes Mikrofon genauer unter die Lupe nehmen. </p>
<h3>Wie viel Speicher benötigt das Aufnehmen?</h3>
<p>Da ich von vorn herein im Grunde jede Vorlesung aufzeichnen möchte, also in der Regel je Block anderthalb Stunden Aufnahmezeit zusammen kommen, war auch der Speicherbedarf ein Augenmerk der ersten Woche. Der Echo Smartpen unterstützt drei Qualitätsmodi bei der Aufnahme: Niedrig, mittel und hoch. Als Student der Hörtechnik und Audiologie liegt natürlich nahe letzteren zu wählen. Die ersten Tage habe ich nun durchgehend mit der höchsten Aufnahmequalität aufgezeichnet und das Ergebnis nach gut 13 Stunden Audio und etwa 25 Seiten ist hier zu sehen:</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/smartpen-1week-storage.png" alt="" title="Echo Smartpen – Speicherplatz nach einer Woche" width="750" height="83" class="aligncenter size-full wp-image-1252" /></p>
<p>Interessant ist dabei lediglich der blaue Balken. Er gibt den durch Stifteingaben und Audio-Aufnahmen genutzten Speicherplatz auf dem Stift an. Denkt man meine gewöhnlich noch etwas vollere Vorlesungswoche ein wenig weiter, so reicht der 2GB Smartpen für fünf, vielleicht sechs Wochen mit gespeicherten Aufzeichnungen. Das ist aber natürlich kein Problem, denn die Audio-Aufnahmen können nach dem Übertragen auf den Computer auch bequem vom Stift gelöscht werden – Session für Session. So hat der Besitzer immer die freie Wahl, welche Inhalte er weiterhin mitnehmen will. Mir kommt dieses System und auch die „nur“ 2GB Speicher entgegen. Sicher entfällt somit nach ein paar Wochen das Paper-Replay (also die Audio-Wiedergabe durch Antippen der Schrift) direkt im Block, doch am Rechner ist diese Funktionalität immer gegeben.</p>
<h3>Wie verhält es sich mit der Akkulaufzeit?</h3>
<p>Grundsätzlich ist die Akkulaufzeit des Echo Smartpen beachtlich für ein so kleines Gerät. Wichtig ist dafür jedoch, dass vor einem langen Tag der Akku auch voll geladen ist! Der Mittwoch war diese Woche mein längster Tag; von 8:00 bis 17:15Uhr habe ich den ganzen Tag in Vorlesungen verbracht und auch jede davon aufgezeichnet.  Die reine Vorlesungs- und Aufnahmezeit beläuft sich damit auf etwa 7¹⁄₂ Stunden. Leider hat der Stift dies nach einem vorherigen Ladezustand von etwa 75% nicht ganz geschafft. Etwa 45 Minuten vor dem Ende der letzten Vorlesung ging der Stift aus und sowohl die Audio-Aufnahme, als auch die Digitalisierung der Mitschrift war nicht mehr möglich – Ein Umstand der wohl alleine meiner unangemessenen Vorbereitung geschuldet ist. Mit vollständiger Ladung (also etwa 3-4 Stunden am USB-Port am Abend zuvor) hält der Stift mühelos einen Vorlesungstag mitsamt Audio-Aufzeichnung durch.</p>
<p>Die für mich sinnvollste Lösung schien in diesem Moment das Weiterführen der Mitschrift mit einem Bleistift. Hinterher konnte ich dann zu Hause nach dem Aufladen die mit Bleistift verfassten Seiten einfach mit dem Smartpen nachschreiben. Somit habe ich zumindest die Textaufzeichnung vollständig, auch wenn der Sift mal versagt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nach der ersten Woche mit dem Livescribe Echo Smartpen im Vorlesungsalltag habe ich erste Stärken und Schwächen am Stift entdecken können. Ich bin aber vollkommen zufrieden, denn das Schreiben mit dem Stift geht gut von der Hand. Und: bereits jetzt habe ich mich mit dem Livesribe Desktop angefreundet, bei dem die Erstellung „benutzerdefinierter Notizbücher“ die Sammlung der Vorlesungsmitschriften deutlich erleichtert. Sie funktionieren wie eine klassische Mappenführung, die Seiten aus den Notizblöcken können hier einzeln einem Thema oder eben einer Vorlesung zugeordnet werden. So herrscht immer Ordnung!</p>
<p><strong>Am nächsten Wochenende erwartet euch dann ein neuer Wochenbericht, in dem ich mich unter anderem mit der Volltextsuche des Livescribe Desktop auseinandersetzen möchte. Abschließend möchte ich euch noch um Fragen bitten. Aus zahlreichen Gesprächen der letzten Tage habe ich ein reges Interesse am Smartpen und meinen Erfahrungen entnommen und ich würde mich freuen, wenn unten in den Kommentaren auch Fragen auftauchen, die ich noch nicht beantwortet habe. Diese beantworte ich dann gerne oder werde sie in den nächsten Wochen genauer untersuchen.</strong></p>
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		<title>Livescribe Echo Smartpen – Ein studentischer Selbstversuch</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 17:55:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Livescribe Smartpen]]></category>
		<category><![CDATA[Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Livescribe]]></category>
		<category><![CDATA[Smartpen]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den gemeinem Studenten prasseln während des Studium so viele Informationen ein, da nimmt man dankbar jedes Hilfsmittel an, um diese im Kopf oder zumindest in einer Vorstufe festzuhalten. Bisher hab ich mich mit Hilfe mittelmäßiger Mitschriften durchgeschlagen, doch selten kann man sowohl eine ansprechende Mitschrift führen und gleichzeitig den Worten des Dozenten folgen. Livescribe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Auf den gemeinem Studenten prasseln während des Studium so viele Informationen ein, da nimmt man dankbar jedes Hilfsmittel an, um diese im Kopf oder zumindest in einer Vorstufe festzuhalten. Bisher hab ich mich mit Hilfe mittelmäßiger Mitschriften durchgeschlagen, doch selten kann man sowohl eine ansprechende Mitschrift führen und gleichzeitig den Worten des Dozenten folgen. Livescribe zieht mit seinen Smartpens aus, um dieses Problem zu lösen. Während man nämlich in aller Konzentrationen Tafelbilder, Gleichungen und alles andere festhält nimmt der Echo Smartpen nebenbei akustisch alles fest, was gesagt wird. Jedenfalls ist das der Plan. In einem Selbstversuch werde ich den Echo Smartpen einige Zeit im Vorlesungsalltag testen und berichten, wie gut das klappt.</p>
<p><span id="more-1186"></span>Handschriftliche Aufzeichnungen fertigt jeder Student an. Ein Mitschreiben am Laptop erscheint in den meisten Studienfächern etwas unflexibel, da sich selten so schnell auch komplexe Zeichnungen maschinell anfertigen lassen, wie sie der Professor an die Tafel bringt. Hat man das ganze Semester über fleißig mitgeschrieben liegt nun eine große Menge an Inhalten vor, die eher schwer zu überblicken sind und ich habe somit nun von den Aufzeichnungen in den Klausurenphasen kaum noch mal etwas zur Hilfe genommen. Zu umständlich ist das Wiederfinden speziellen Zusammenhängen, anstatt die eigene – oftmals leichter verständlichen – Aufzeichnungen zu Rate zu ziehen, bedient man sich einschlägiger Fachliteratur. Die hat einen Index, da kann ich einfach schneller mal nachschlagen. Außerdem fällt es schwer, auch die vom Professor akustisch vermittelten Inhalte noch mit zu erfassen. In Vorlesungen mit vielen mathematischen Zusammenhängen, Formeln und Tafelbildern ist man selten auf einer Höhe mit dem Fortschritt der Vorlesung, und während der Prof langsam zum nächsten Punkt übergeht schreibt man noch hastig das Tafelbild ab. Viel bleibt da nicht hängen und eine aufwendige Nacharbeit der Inhalte ist eigentlich zwingend nötig (und ja auch vorgesehen, eigentlich …).</p>
<p>Der Livescribe Echo Smartpen nimmt dabei etwas den Stress aus dem Vorlesungsalltag – jedenfalls ist das der Plan. Es handelt sich dabei um einen digitalen Stift, der nicht nur die vollständigen Textaufzeichnungen digitalisiert speichern und per USB-Anschluss an den Computer übertragen kann, sondern gleichzeitig auch noch Audioaufnahmen anfertigt. Diese sind dann quasi mit den zur gleichen Zeit mit dem Stift angefertigten Notizen logisch verbunden und es ist möglich langsam nicht nur dem Entstehen der Aufzeichnung einer Seite zuzusehen, sondern gleichzeitig auch das im Raum gesagte abzuspielen. Und somit die Vorlesung noch mal zu erleben – jedoch mit der Freiheit sich auch aufs Gehörte konzentrieren zu können.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/livescribe-smartpen1.jpg" alt="" title="Der Livescribe Echo Smartpen" width="650" height="248" class="aligncenter size-full wp-image-1209" /></p>
<p>Der aktuelle Echo Smartpen ist in drei Versionen erhältlich, die sich hauptsächlich durch den Lieferumfang unterscheiden. Die 2GB-Variante enthält somit nur sogenannte das Starter-Notebook und den Stift. In der 4- und 8GB-Variante liegen dann gestaffelt noch mehr Zubehörteile, wie eine Tasche oder ein Headset bei. Weil ich das alles vorerst nicht brauche habe ich mich für die 2GB-Version entschieden, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00524DLZ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00524DLZ0">die bei Amazon mit etwa 115€ zu Buche schlägt</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=janwillhaus-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00524DLZ0" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/livescribe-desktop2.png" alt="" title="Livescribe Desktop" width="700" height="466" class="aligncenter size-full wp-image-1202" /></p>
<p>Zum selbst herunterladen gibt es den Livescribe Desktop dazu. Per USB-Verbindung und dieser Software synchronisiert sich der Smartpen und alle geschrieben Seiten werden hier mitsamt ihrer Audiofiles gespeichert. Sie können darin dann wiedergegeben und in benutzerdefinierte Notizbücher — zum Beispiel eines für jedes Studienfach — einsortiert werden. Außerdem bietet Livescribe Desktop die Möglichkeit den handschriftlichen Text nach Schlüsselwörtern zu durchsuchen. Ein wahnsinnig mächtiges Feature, das zudem auch noch wahnsinnig zuverlässig funktioniert. Diesem werde ich demnächst noch einen eigenen Artikel widmen.</p>
<p>Damit der Smartpen jedoch überhaupt erfassen kann was ich da überhaupt schreibe, befindet sich unterhalb der Kugelschreibermine am Stift eine kleine Infrarotkamera. Diese zeichnet mit 70 Bildern pro Sekunde die Bewegungen des Stiftes über dem Papier auf, sobald dieser aufs Papier drückt. Da die Struktur eines normalen Blatt Papier keinerlei Anhaltspunkte für einen solche Technik bietet, ist Spezialpapier vom Livescribe erforderlich. Dieses ist mit einer feinen Punktestruktur versehen, die für jede Seite einzigartig ist. So weiß der Stift immer genau auf welcher Seite eines Notizbuchs er sich befindet. Die Seiten sind dementsprechend auch alle eindeutig durchnummeriert. Genau so wie die Notizbücher selbst. </p>
<p>Bei dieser aufwendigen technischen Vorraussetzung stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Preis. Schließlich geht schon der Stift mächtig ins Geld. Nunja, das Papier tut dem tatsächlich keinen Abbruch. Das wohl am meisten benutzte Papier im Alltag eines Studenten ist der DIN-A4-Collegeblock mit kariertem Seitenmuster. Diesen gibt es im 4er-Pack (mit den von 1-4 durchnummerierten Blocks) zu erwerben und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0050AFG2W/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0050AFG2W">kostet so nicht gerade unwesentliche 19,95€</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=janwillhaus-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0050AFG2W" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. 5€ für einen 80-Seitigen Block der sonst vielleicht 1-2€ kostet ist heftig, doch die Technik hat eben seinen Preis. Die Erbiebigkeit hängt dann natürlich ganz von den Eigenarten des Nutzers ab – wer größer Schreibt braucht eben mehr Papier. Ich werde für mich direkt von Beginn an Einsparungen vornehmen, indem ich Vor- und Rückseite eines Blattes beschreibe. Das tat ich bisher aus Angewohnheit nie, macht nun aber einfach Sinn, da die Blätter ja auch von beiden Seiten „bepunktet“ sind.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/livescribe-papier.jpg" alt="" title="Unterer Rand des karierten A4-Notizbuch" width="650" height="305" class="aligncenter size-full wp-image-1204" /></p>
<p>Wie auch auf dem Bild erkennbar gibt es an der Unterseite einer jeden Seite die für den Stift vorgesehenen Steuerelemente. Diese werden einfach mit der Spitze des Stifts angetippt und dieser reagiert mit der entsprechenden Aktion. So wird dann z.B. die Audioaufnahme gestartet, ein Lesezeichen gesetzt oder im Menü des Stifts navigiert. Der Stift selbst hat somit nur noch einen Button, um ihn einzuschalten. Für alles andere gibt es „Papierkommandos“.</p>
<p><strong> Auf den ersten Blick überzeugt das Konzept des Livescribe Echo Smartpen. Nach den ersten Spielereien findet man schon eine ganze Reihe von interessanten Features heraus und somit freue ich mich jetzt auf den Einsatz in der Hochschule. Am Montag geht es los und dann werde ich immer mal wieder berichten, in wie weit z.B. auch die Audioqualität dem möglicherweise lauten Hörsaal gewachsen ist. Ich bin gespannt, ich hoffe ihr seid es auch!</strong></p>
<p class="textalignright"><a href="http://janwillhaus.de/eine-woche-echo-smartpen-ein-kurzer-zwischenbericht" title="Eine Woche Echo Smartpen – Ein kurzer Zwischenbericht">Die Reihe wird hier fortgesetzt &raquo;</a></p>
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		<title>Das Image interessiert mich nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 12:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Black Eyed Peas]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Sara Bareilles]]></category>
		<category><![CDATA[Serdar Somuncu]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Interview bei 16bars.tv, einer Hip-Hop/Rap Seite im Netz, gab Comedian, Kabarettist und Musiker Serdar Somuncu – nicht zum ersten Mal – viele wahre Worte von sich. Und trifft damit auch für mich, der seine Gedanken nicht in dieser Reinform verbalisieren kann, den Nagel auf den Kopf. Es geht darum, wie Genre- und Image-fixiert Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Im <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&#038;v=W2z4EhDXbmc#t=910s" target="_blank">Interview bei 16bars.tv</a>, einer Hip-Hop/Rap Seite im Netz, gab Comedian, Kabarettist und Musiker Serdar Somuncu – nicht zum ersten Mal – viele wahre Worte von sich. Und trifft damit auch für mich, der seine Gedanken nicht in dieser Reinform verbalisieren kann, den Nagel auf den Kopf. Es geht darum, wie Genre- und Image-fixiert Musik mittlerweile behandelt wird. Ich werde sicher für viele der Alben in meiner Sammlung schief von der Seite angeguckt, weil ich weder aussehe als würde ich Hardcore oder Metalcore hören, noch als wäre ich Anhänger des Deutschpop/-rock von Silbermond oder Juli. Doch muss man es immer an Äußerlichkeiten festmachen?</p>
<p><span id="more-1171"></span>Ich glaube nicht, und ähnlich sieht es auch Somuncu:</p>
<blockquote><p>Ich habe einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack. Ich höre alles, ich höre Death Metal, Jazz, Punk und Klassik und wenn mich etwas berührt ist es mir egal, zu welchem Genre es gehört und ob das Image passt. Das Image interessiert mich nicht. Ob das jetzt coole Typen sind, die das machen oder ob das zu meinem Lifestyle passt – das ist scheißegal. Mich muss die Musik berühren. Das ist oft so, dass ich bei der Musik die ich heutzutage höre das Gefühl habe, das ist das Produkt einer Industrie die etwas abfangen will. Da sitzen Leute dahinter, die überlegen sich „okay Skateboard, okay das und das, dann machen wir diese Musik dazu, dann passt das genau auf den Lifestyle“. Deswegen hören dann alle jungen Frauen zwischen 25 und 35 Roger Cicero und alle Männer die sich cool finden zwischen 27 und 32 Hip-Hop. Das ist nicht mein Ding.</p>
<p>— Serdar Somuncu</p></blockquote>
<p>Und hinter all dem steckt so viel Wahrheit. Auch mir ist das Genre ganz egal. Wenn mir etwas gefällt gebe ich nichts darauf, was coole Leute davon denken, oder ob es in ein Bild passt, das man von mir oder dem Künstler hat. Ich möchte das dann einfach genießen. Mit den Ohren, nicht mit den Augen oder dem Sinn für Stil. Denn das ist nicht das, was Bedeutung hat. Jedenfalls für mich. Leider hat Somuncu Recht und die Industrie legt immer mehr wert darauf, wie etwas vermarktet wird, welche Zielgruppe es anspricht und welches Klischee bedient wird. Da wird dann bis zum Erbrechen weichgespült und totproduziert, um die Platte irgendwie in eine Richtung zu bringen, die vom Künstler aber ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Und das alles fürs schnelle Geld.</p>
<p>Da fällt mir auch ein Beispiel ein. Als die Black Eyed Peas 2003 mit dem Album „Elephunk“ im Mainstream angekommen waren, hatten Text und Musik noch viel Potenzial und vor allem Inhalt. Mit gesellschaftskritischem Material wie „Where is the love“ schafften es die Peas 2003 bestens in die Charts und brachten gleichzeitig noch eine Botschaft mit.</p>
<blockquote><p>What&#8217;s wrong with the world mama<br />
People living like they ain&#8217;t got no mama<br />
I think the whole world&#8217;s addicted to the drama<br />
Only attracted to things that will bring you trauma<br />
Over seas, yeah, we tryin&#8217; to stop terrorism<br />
But we still got terrorists here living in the USA<br />
The big CIA, the Bloods, and the Crips and the KKK<br />
(…)</p>
<p>— aus „Where is the love“</p></blockquote>
<p>Heute ist nichts mehr mit Gesellschaftskritik oder annähernd hörenswerter Botschaft. „Only attracted to things that will bring you trauma“? Die Black Eyed Peas haben sich selbst zum Trauma gemacht. Oder eben machen lassen. Sie fallen jetzt in eine Rolle. Die Rolle der seichten Unterhaltungsmacher. Ohne Hintergrund. Dafür mit coolem Image und Lifestyle.</p>
<blockquote><p>I gotta feeling<br />
That tonight&#8217;s gonna be a good night<br />
That tonight&#8217;s gonna be a good night<br />
That tonight&#8217;s gonna be a good, good night</p>
<p>— aus „I gotta feeling“</p></blockquote>
<p>Und weil ich mir all das Image zu ignorieren versuche und nur die Musik wahrnehmen will, wirken Songs wie „I gotta feeling“ gerade zu mickrig vor denen der frühen Black Eyed Peas. Das ist schade, denn ich bin sicher, dass wir es hier mit ausgezeichneten Musikern zu tun haben.</p>
<p><strong>Doch mich interessiert viel mehr: Wie viel gebt ihr auf das Image eines Musikers oder einer Band? Was wäre nach Weltauffassung der „cool Kids“ in eurer Sammlung ein echt peinliches Stück und was gefällt euch trotzdem daran? Für mich ist es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0017YZII2/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0017YZII2" target="_blank">Sara Bareilles mit „Little Voice“</a>. Das passt sicher gar nicht in das Bild eines musikhörenden Mannes, aber trotzdem ist das eine hervorragende Pop-Platte, gut produziert und mit viel Klavier, was mir immer gut gefällt.</strong></p>
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		<title>Sørgjerd und Einaudi – The Mountain und seine Begleitung</title>
		<link>http://janwillhaus.de/sorgjerd-und-einaudi-the-mountain-und-seine-begleitung</link>
		<comments>http://janwillhaus.de/sorgjerd-und-einaudi-the-mountain-und-seine-begleitung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 23:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Albumvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<category><![CDATA[Ludovico Einaudi]]></category>
		<category><![CDATA[Terje Sørgjerd]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>

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		<description><![CDATA[Der norwegische Fotograf Terje Sørgjerd hat im April 2011 wundervolle Aufnahmen vom höchsten Berg Spaniens, „El Teide“ gemacht. Hunderte von Fotos hat er mit seiner Kamera in wenigen Sekunden Abstand geschossen und diese hinterher aneinander gereiht. Dabei entstand mit „The Mountain“ einer der schönsten Kurzfilme und die wohl eindrucksvollsten Naturaufnahmen, die mir je zu Augen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Der norwegische Fotograf Terje Sørgjerd hat im April 2011 wundervolle Aufnahmen vom höchsten Berg Spaniens, „El Teide“ gemacht. Hunderte von Fotos hat er mit seiner Kamera in wenigen Sekunden Abstand geschossen und diese hinterher aneinander gereiht. Dabei entstand mit „The Mountain“ einer der schönsten Kurzfilme und die wohl eindrucksvollsten Naturaufnahmen, die mir je zu Augen kamen. Doch nicht nur die Bilder sind atemberaubend, auch die von Sørgjerd gewählte Musik zur Untermalung des Naturschauspiels in den Wolken Spaniens ist einmalig schön.</p>
<p><span id="more-1156"></span>Wer die Bilder von Sørgjerd noch nicht gesehen hat, muss das zunächst mal tun. So etwas muss man gesehen haben, denn es ist unfassbar wie dort in mehreren Nächten harter (und kalter) Arbeit ein einmaliges Naturschauspiel in Bilder gefasst wird. Zu sehen ist der Nachthimmel über dem „El Teide“ und die Sterne. Doch nicht nur diese, sondern auch die Wolken die darüber hinwegziehen und besonders die gleichzeitige Rotation der Erde macht die Aufnahmen einfach unfassbar plastisch; es ist, als sehe man die Erde endlich als einen Ball im Weltraum. Ja … das ist alles schwer zu beschreiben, also seht besser selbst:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22439234" width="750" height="422" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Nach dem man wie ich das Video immer und immer wieder betrachtet hat und langsam nicht mehr nur Augen für die Bildgewalt hat, nimmt man auch langsam die perfekt passende Hintergrundmusik wahr. Sie stammt vom italienischen Komponisten Ludovico Einaudi. Das Lied heißt „Nuvole Bianche“, was Regenwolke bedeutet. Sehr passend, wenn man die Bilder von Sørgjerd betrachtet. Auch die Stimmung, die mit der klassischen Musik hier erreicht wird ist perfekt getroffen: Schwebend und beruhigend werden die Bilder aus Spanien untermalt und führen diese so noch tiefer in den Verstand. Man saugt sie auf und ist fasziniert von ihrer Schönheit.</p>
<p>Nachdem ich „Nuvole Bianche“ hörte, wurde ich von Yannick auf die Werkesammlung „Islands – Essential Einaudi“ aufmerksam gemacht. Das Best-Of-Album von Einaudi enthält dabei neben „Nuvole Bianche“ auch noch 26 weitere Titel und ist ein wahres Fest für die Ohren derer, die genau hinhören. Die Kompositionen von Einaudi sind perfekt aufgezeichnet und in ihrer Reinheit für mich unerreicht. Manche Passagen mit einem so großen Dynamikumfang aufgenommen, dass man die Bögen auf den Saiten von Violine, Cello und anderen Streichern mehr als deutlich wahrnimmt. Schließt man die Augen, kann man förmlich die Musiker vor sich sitzen sehen. Auch der Pedalhub von Einaudis Flügel ist deutlich zu hören.</p>
<p>Für Freunde der klassischen und ruhigeren Musik ist „Islands – Essential Einaudi“ die perfekte Zusammenfassung eines großen Komponisten und Pianisten und ist hier z.B. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004YAS9M8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B004YAS9M8" title="Islands – Essential Einaudi bei Amazon">bei Amazon zu finden</a>. Der Preis ist dabei sehr angemessen; 27 Titel bieten eine Gesamtspielzeit von 2 Stunden und 34 Minuten!</p>
<p><strong>Aber Hauptsache ist, dass jetzt wieder mehr Menschen die atemberaubenden Bilder von Terje Sørgjerd sahen. Das ist mir ein Herzenswunsch.</strong></p>
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		<item>
		<title>Atlantic. Record-Label am Puls der Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 21:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Ed Sheeran]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf kein Album habe ich mich in den letzten Wochen so sehr gefreut, wie auf das von Ed Sheeran. Die US-Veröffentlichung ist bereits einige Wochen her und hier in Deutschland dudeln bislang nur die Single-Auskopplungen im Radio rauf und runter. Gestern war es dann soweit und auch in Deutschland war Verkaufsstart der Platte. Ich habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Auf kein Album habe ich mich in den letzten Wochen so sehr gefreut, wie auf das von Ed Sheeran. Die US-Veröffentlichung ist bereits einige Wochen her und hier in Deutschland dudeln bislang nur die Single-Auskopplungen im Radio rauf und runter. Gestern war es dann soweit und auch in Deutschland war Verkaufsstart der Platte. Ich habe bereits seit Monaten bei Amazon vorbestellt und erhielt das Album dann heute. Die Musik ist genau wie erwartet wunderbar. Es ist ein wundervolles Debüt – gut gemachter Pop. Technisch gesehen ist der Silberling allerdings zum Teil ein Rohrkrepierer.</p</p>
<p><span id="more-1136"></span>Mit einen kleinen Aufkleber auf dem Jewel-Case wirbt man nämlich mit „Bonus-Content“. Dieses ist verfügbar, wenn man die CD in seinen Computer einlegt. Gesagt, getan. Zu iTunes muss die Scheibe ohnehin hinzugefügt werden. Voller Vorfreude möchte ich dann also die Zusatzinhalte öffnen. Als sich das Fenster öffnet ist das kleine App-Logo bereits mit einem „Gesperrt“-Zeichen belegt, doch ich denke mir nichts dabei und klicke doppelt …</p>
<p>Es passiert nichts. Nur ein kleines Hinweisfenster springt auf. „Sie können das Programm &#8216;+ the debut album&#8217; nicht öffnen, da die PowerPC-Programme nicht mehr unterstützt werden.“ Ich probiere es noch zwei, drei, vier Mal. Immer wieder der gleiche Hinweis. Kein Fehler, nur der Hinweis und nichts tut sich. Und ich fühle mich verarscht.</p>
<p><img src="http://janwillhaus.de/wp-content/uploads/edsheeran-plus11.png" alt="" title="Ed Sheeran — + (Bonus-Content error)" width="723" height="608" class="aligncenter size-full wp-image-1142" /></p>
<p>Ich finde es wirklich traurig, dass man bei Atlantic Records wie sicher auch bei vielen anderen Institutionen nicht daran interessiert ist, Mac-User mit den gleichen Inhalten zu versorgen, wie Windows-User. Von Linux-Nutzern ganz zu schweigen, denn für diese ist gar keine Applikation mit an Bord. Das ist absolut rückständig, denn geht man vom Mac aus, so gibt es dort bereits seit 2005 die Intel-Prozessoren. Und irgendwie ist dieser Fehler für mich symbolischer Art. Er zeigt, dass die Record-Label ihrer Zeit einfach weit hinterher sind. Macht endlich eure Hausaufgaben!</p>
<p>Würde man Atlantic Records und dem Mutterlabel Warner Music damit nicht für schlechte Arbeit noch Geld in die Tasche spielen würde ich an dieser Stelle eine Empfehlung für, Ed Sheerans &#8216;+&#8217; aussprechen. Unter diesen Umständen kauft die Platte lieber online, bei <a href="http://itunes.apple.com/de/album//id491069827">iTunes</a> oder <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006DRX7CC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=janwillhaus-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B006DRX7CC">Amazon MP3</a>. Dort, wo man nicht für unbrauchbare Extras zahlt.</p>
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		<title>Ein Interview</title>
		<link>http://janwillhaus.de/ein-interview</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Willhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bekam ich vom lieben Silvano ein Stöckchen zugeworfen. Das heißt hier: Ich beantworte fünf von Silvano an fünf Personen gestellte Fragen und stelle hinterher ebenfalls fünf Fragen an die nächsten fünf Beantworter. Eigentlich poste ich hier im Blog ja weniger persönliches, als viel mehr irgendwelche Nerddinge und reichlich uninteressantes. Aber hier geht es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="first-stanza">Heute bekam ich vom lieben <a href="http://silvanod.wordpress.com/2012/02/10/ein-interview/">Silvano ein Stöckchen</a> zugeworfen. Das heißt hier: Ich beantworte fünf von Silvano an fünf Personen gestellte Fragen und stelle hinterher ebenfalls fünf Fragen an die nächsten fünf Beantworter. Eigentlich poste ich hier im Blog ja weniger persönliches, als viel mehr irgendwelche Nerddinge und reichlich uninteressantes. Aber hier geht es um die Ehre und so folge ich Silvanos Wunsch und beantworte seine Interviewfragen.</p>
<p><span id="more-1106"></span>
<ol id="trackbytrack">
<li>Welche ist &#8211; spontan &#8211; deine schönste Online-Twitter-Erinnerung?</li>
<p>Meine schönste Twitter-Erinnerung ist der Tag an dem ich meine Liebste zum ersten Mal traf. Am 12. März 2011 gab es ein großes Twitter-Treffen in Köln und dort haben wir uns das erste Mal gesehen und es war (zufällig auch noch) der schönste Geburtstag bisher und der Beginn der schönsten Zeit meines Lebens.</p>
<li>Fenster offen oder geschlossen?</li>
<p>Ich bin Stoßlüfter. Also ist die meiste Zeit des Tages das Fenster geschlossen. Dann und wann lüfte ich aber für fünf bis zehn Minuten mit weit offenem Fenster gut durch. Das ist erfrischend, spart Energie, hält Schimmel ab und die Bude noch angenehm warm. Im Sommer ist das natürlich etwas anders; wenn es die Temperaturen erlauben, bleibt das Fenster auch gerne mal den ganzen Tag voll auf.</p>
<li>Welchen Ort dieser Welt möchtest du unbedingt (noch einmal) besuchen?</li>
<p>Ich würde,<a href="http://usaszenarios.wordpress.com"> wie der gute Silvano selbst</a>, gerne mal die USA bereisen. Vielleicht klassische Ziele wie Kalifornien, Florida oder New York. Das ist ein großer Lebenstraum für mich, den es auf jeden Fall noch zu erfüllen gilt. Deutlich lieber möchte ich jedoch noch nach Irland. Vor einiger Zeit sah ich in einem Film die wunderschönen Landschaften der „grünen Insel“ und nicht zuletzt wegen Whiskey und Guinness ist das Eiland einen Besuch wert. Muss sein!</p>
<li>Welcher ist der erste Moment deines Lebens, an den du dich bewusst erinnern kannst?</li>
<p>Meine frühen Kindheitsjahre sind mir (wie wohl den meisten) etwas schleierhaft und ich erinnere mich nicht so sehr an spezielle Momente. Einer der wohl eindrücklichsten war jedoch die Begegnung des damaligen Nachbarn, der an der Straße an seinem Chevrolet Camaro schraubte. Ich muss damals etwa vier Jahre alt gewesen sein und auf einen so kleinen Jungen wirkt das natürlich sehr unbegreiflich. Trotzdem hat der gute Mann mir dann ungefähr erklärt was er da so macht. Das werde ich wohl nicht vergessen.</p>
<li>Wenn du dir drei Musik-Interpreten aussuchen müsstest, die bis zu deinem Lebensende die einzigen wären, denen du zuhören dürftest, wer wäre das?</li>
<p>Diese Antwort fällt mir auf wundersame Weise sehr leicht, obwohl in meinem Kopf doch so viele Interpreten umher fliegen. Bereits länger bin ich großer Fan von <strong>Jason Mraz</strong>, den ich für einen der größten Songwriter unserer Zeit halte. Außerdem würde es mit ihm nie langweilig werden, denn er erlaubt ausdrücklich das Anfertigen von Bootlegs seiner Konzerte. Großartiger Mann!</p>
<p>Nummer 2 wäre <strong>John Mayer</strong>. Ebenfalls Singer/Songwriter und nicht minder wichtig wie Mraz. Er macht großartige Blues- und Jazz-beeinflusste zum Teil akustische Musik und besonders <a href="http://janwillhaus.de/john-mayer-heavier-things" title="John Mayer – Heavier Things">nachdem ich bereits eines seiner Alben hier im Blog vorstellte</a> analysierte ist er einer der Lieblinge meiner Sammlung.</p>
<p>Der dritte im Bunde wäre sicher <strong>Steven Wilson</strong> – und hier muss ich auch auf sein Derivat bestehen: Porcupine Tree. Der Mann ist ein absolutes Genie des Progressive-Rock und seine außergewöhnlichen Kompositionen faszinieren mich immer wieder. Etwas progressives darf neben herrlichem Pop und exzellentem Blues/Jazz auf keinen Fall fehlen.</p>
</ol>
<p>So.<br />
<strong>Nun bin ich dran, ich werfe hiermit folgende Fragen in den Raum:<br />
</strong></p>
<ol>
<li>Auto, Rad oder Bus? Anders gefragt: Umweltbewusst oder faul?</li>
<li>Welches Musikinstrument wolltest du schon immer spielen können und warum?</li>
<li>Welches ist dein liebstes Filmgenre und welcher Film gefällt dir am besten?</li>
<li>Welches Schulfach hast du besonders gemocht und welches gehasst und warum?</li>
<li>Glaubensfrage: iOS oder Android? Oder etwas anderes?</li>
</ol>
<p>Interviewpartner sind die folgenden: <a href="http://verbalbrutal.wordpress.com">Der Yeti</a>, <a href="http://kattitu.de/">Katharina</a>, <a href="http://atarijungede.tumblr.com/">Kevin</a>, <a href="http://tilman.wordpress.com/">Tilman</a> und <a href="http://kopfverwirrt.wordpress.com/">Nadine</a>. Dann los, ich freue mich schon auf die Antworten. Go!</p>
<p><strong>Mittlerweile gibt es schon Antworten vom <a href="http://verbalbrutal.wordpress.com/2012/02/13/5-fragen/">Yeti</a>, <a href="http://atarijungede.tumblr.com/post/17457231333">Kevin</a>, <a href="http://tilman.wordpress.com/2012/02/12/ich-hasse-stockchen/">Tilman</a> und <a href="http://kopfverwirrt.wordpress.com/2012/02/11/210/">Nadine</a>.</strong></p>
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		</item>
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