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	<title>Kölling Medien-Service</title>
	
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	<description>Public Relations</description>
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		<title>Sascha Lobo: “Macht 2012 zum Jahr der Blogs!”</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann es nicht oft genug sagen: Blogs sind zurzeit das attraktivste aller verfügbaren Kommunikationsmittel. Äußerst wirksam, leicht zu bedienen und sehr flexibel einsetzbar. Sehr erfreulich finde ich daher, dass auch Sascha Lobo massiv die Werbetrommel für das Bloggen rührt. Nachdem er kürzlich bereits auf Spiegel Online die Vorzüge der Weblogs anpries, ging er gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/05/lobo_republica.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1558" style="margin: 5px 10px;" title="Sascha Lobo ruft 2012 zum &quot;Jahr der Blogs&quot; aus." src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/05/lobo_republica-150x150.jpg" alt="Sascha Lobo ruft 2012 zum &quot;Jahr der Blogs&quot; aus." width="150" height="150" /></a>Man kann es nicht oft genug sagen: Blogs sind zurzeit das attraktivste aller verfügbaren Kommunikationsmittel. Äußerst wirksam, leicht zu bedienen und sehr flexibel einsetzbar.</p>
<p>Sehr erfreulich finde ich daher, dass auch Sascha Lobo massiv die Werbetrommel für das Bloggen rührt. Nachdem er kürzlich bereits <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,827995,00.html" target="_blank">auf Spiegel Online</a> die Vorzüge der Weblogs anpries, ging er gestern Abend bei der Nerd-Konferenz &#8220;re:publica&#8221; in Berlin noch einen Schritt weiter: &#8220;Macht 2012 zum Jahr des Blogs!&#8221;, forderte er das Publikum auf. <span id="more-1557"></span></p>
<p><strong>Dein Blog gehört Dir</strong></p>
<p>Lobos wichtigstes Argument ist, dass Blogs einem selbst gehören – im Gegensatz beispielsweise zu Facebookseiten oder Twitter-Accounts. Bei diesen Social-Media-Plattformen sind die Nutzer immer von den Betreibern abhängig – und die können von heute auf morgen die Geschäftsbedingungen auf inakzeptable Weise ändern oder ganz vom Erdboden verschwinden.</p>
<p>Herkömmliche, eher statisch angelegte Webseiten sind natürlich auch weitgehend unabhängig von externen Einflüssen. Allerdings bieten sie nicht die interaktiven Möglichkeiten und <a title="8 Gründe, warum Unternehmen ein Blog brauchen" href="http://www.k-ms.de/2009/07/8-gruende-warum-mittelstaendler-ein-firmen-blog-brauchen/" target="_blank">die zahlreichen weiteren Vorteile von Blogs</a>.</p>
<p><strong>Wird Twitter an Apple verkauft?</strong></p>
<p>Lobo hatte bei seinem re:publica-Vortrag auch Prognosen für verschiedene Social-Media-Plattformen parat:</p>
<ul>
<li>Twitter sieht er zurzeit auf einem absteigenden Ast, weil der Dienst seine wichtigste Klientel nicht mehr glücklich macht: die <a title="Was ist ein Nerd?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nerd" target="_blank">Nerds</a>. Stattdessen drohe der Verkauf an Apple und damit die Versenkung in der unfreien Welt der abgeriegelten Apple-Plattformen.</li>
<li>Facebooks Zukunft sieht Lobo in Abhängigkeit davon, ob das Unternehmen es nach dem Börsengang schafft, die riesige Marktmacht endlich in adäquate Einnahmen umzusetzen. Ansonsten drohe der baldige Flop an der Börse und dann das Abdriften in die Bedeutungslosigkeit.</li>
<li>Pinterest findet Lobo trotz des Hypes überflüssig.</li>
<li>Google+ attackierte er besonders, obwohl er selbst zu den meistgefolgten deutschen Nutzern dieser Plattform zählt. Er sei jedoch schwer enttäuscht von dem Netzwerk, nachdem er ursprünglich viel davon gehalten hatte. Durch diverse strategische Fehler habe Google viele Leute verschreckt, sodass die Plattform sich nicht mit Leben fülle.</li>
<li>Positiv bewertet er dagegen die Entwicklung von YouTube als Kommunikationsplattform abseits der Katzenvideos. Dort gebe es eine wachsende Schar aktiver junger Leute, die eigene Kanäle betreiben und sich darüber austauschen. Lobo meint, man solle YouTube auf jeden Fall im Blick behalten.</li>
</ul>
<p><strong>Für ein freies Internet einsetzen</strong></p>
<p>Nicht zuletzt hatte Sascha Lobo bei der <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a> auch einige politische Botschaften im Gepäck. Vielleicht die wichtigste: Um dringende Anliegen der &#8220;Internet People&#8221; wie die Netzneutralität und Urheberrecht auf europäischer Ebene dauerhaft zu etablieren, dürften diese Themen nicht nur im Web diskutiert werden, sondern müssten auch auf die Straße und in die traditionellen Medien gebracht werden. Denn am Ende seien Mehrheiten nur mit Leuten zu schaffen, die sich nicht so intensiv im Internet bewegen.</p>
<p>Diese seien zunächst eher geneigt, sich den Argumenten von Lobbyisten der großen Konzerne anzuschließen, weil sie es schlicht nicht besser wissen. Die nächste große Herausforderung der &#8220;Netzgemeinde&#8221; bestehe daher in der Einbindung dieser Bevölkerungsgruppen.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/re-publica/" target="_blank">re:publica</a></p>
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		<title>6 Gründe, warum Mitarbeiter bloggen sollten</title>
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		<comments>http://www.k-ms.de/2012/04/6-grunde-warum-mitarbeiter-bloggen-sollten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 09:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogs setzen sich nun auch in Deutschland als relevantes Kommunikationsinstrument durch. Sehr spät, sehr langsam, aber immerhin. Dieser Trend hat viele Gründe, aber drei davon sind vielleicht besonders wichtig: Erstens: Wer es versucht hat, stellt fest, dass Blogs wesentlich mehr Besucher anziehen als steife, herkömmliche Websites. Diese Erkenntnis verdrängt ganz langsam die Vorurteile. Zweitens: Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/9106303@N05/4379144635/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1546" style="margin: 5px 10px;" title="Mitarbeiter sollten bloggen." src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/04/mitarbeiter_bloggen-150x150.jpg" alt="Mitarbeiter sollten bloggen." width="150" height="150" /></a>Blogs setzen sich <a title="Renaissance der Blogs" href="http://www.haltungsturnen.de/2012/04/die-renaissance-der-blogs.html" target="_blank">nun auch in Deutschland</a> als relevantes Kommunikationsinstrument durch. Sehr spät, sehr langsam, aber immerhin. Dieser Trend hat viele Gründe, aber drei davon sind vielleicht besonders wichtig:</p>
<p>Erstens: Wer es versucht hat, stellt fest, dass Blogs <a title="Mehr Besucher bei Blogs als bei normalen Websites" href="http://www.k-ms.de/2010/04/blogs-machen-kleine-unternehmen-erfolgreicher/" target="_blank">wesentlich mehr Besucher anziehen</a> als steife, herkömmliche Websites. Diese Erkenntnis verdrängt ganz langsam die Vorurteile. <span id="more-1543"></span></p>
<p>Zweitens: Das Misstrauen gegenüber sozialen Netzwerken wie Facebook bleibt groß – teilweise aus berechtigten Gründen. Ein eigenes Blog ermöglicht Unternehmen, mit ihren Kunden ins Gespräch kommen, ohne sich von Mark Zuckerberg und Konsorten <a title="Spiegel: Euer Internet ist nur geborgt" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,827995,00.html" target="_blank">abhängig zu machen</a>.</p>
<p>Und drittens hat sicher auch der Erfolg der Piraten in den letzten zwölf Monaten dazu beigetragen, dass die Bedeutung der Internetkommunikation in der öffentlichen Wahrnehmung gestiegen ist.</p>
<p><strong>Lieber verstecken</strong></p>
<p>Da Deutschland noch immer ein Blogging-Entwicklungsland ist, lohnt es sich weiterhin, von den Erfahrungen der Pioniere zu lernen. Gerade ist mir noch mal ein Artikel von Robert Scoble aus dem Jahr 2004 in die Finger gekommen, der jetzt so relevant ist wie damals. Titel <a title="&quot;Are you afraid to blog?&quot; von Robert Scoble" href="http://radio-weblogs.com/0001011/2004/10/19.html#a8431" target="_blank">&#8220;Are you afraid to blog?&#8221;</a> Der damalige Microsoft-Mitarbeiter beklagt darin die Angst vieler Angestellten zu bloggen – sie befürchten, bei einem falschen Wort gefeuert zu werden.</p>
<p>Diese Sorge ist in vielen Firmen wahrscheinlich nicht ganz unbegründet, denn unser Verständnis von Unternehmenskommunikation ist in der 60-jährigen Ära der Massen- und Einbahnstraßenkommunikation geprägt worden. In dieser Zeit war es relativ leicht, alle Informationen zu filtern, die aus einer Firma nach außen drangen. In vielen Unternehmen ging es kaum anders zu als in Nordkorea.</p>
<p>Robert Scoble fand diese Angst jedoch schon 2004 &#8220;verstörend&#8221;. Er nannte daher sechs Gründe, warum Unternehmen ihre Mitarbeiter bloggen lassen sollten:</p>
<p><strong>1. Niemand vertraut Unternehmen</strong></p>
<p>Besonders den großen nicht. Daher ist es sinnvoll, einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren und zu kommunizieren wie normale Menschen, nicht wie Kim Jong-il. Microsofts <a title="Channel 9" href="http://channel9.msdn.com/" target="_blank">&#8220;Channel 9&#8243;</a> ist deshalb sehr erfolgreich und lebt auch nach acht Jahren noch.</p>
<p><strong>2. Niemand spricht gerne mit einem Unternehmen </strong></p>
<p>Wenn man eine Pressemitteilung liest, in der um Feedback gebeten wird, antwortet man nicht. Bei Mail-Adressen wie info@&#8230; oder kontakt@&#8230; erwartet man sowieso nicht, dass sich jemand ernsthaft mit dem vorgebrachten Anliegen beschäftigt. Ganz anders ist es, wenn man es mit persönlich erkennbaren Mitarbeitern des Unternehmens zu tun hat.</p>
<p><strong>3. Märkte sind Gespräche</strong></p>
<p>Wer das legendäre &#8220;Cluetrain-Manifest&#8221; noch nicht gelesen hat, sollte das zügig nachholen: <a title="Cluetrain-Manifest" href="http://www.cluetrain.com/auf-deutsch.html" target="_blank">www.cluetrain.com/auf-deutsch.html</a></p>
<p><strong>4. Was ist glaubwürdiger?</strong></p>
<p>Die Pressemitteilung eines Unternehmens oder der persönliche Bericht von Mitarbeitern, die ein bestimmtes Produkt entwickelt haben und mit ihrem Namen dafür stehen?</p>
<p><strong>5. Blogs schaffen Fans </strong></p>
<p>Kunden werden Multiplikatoren, wenn sie in das Unternehmen eingebunden werden, beispielsweise durch die Möglichkeit, Feedback zu geben und die Weiterentwicklung von Produkten zu beeinflussen.</p>
<p><strong>6. Blog-Beiträge führen oft zu einer deutlich höheren Resonanz als Beiträge in klassischen Medien</strong></p>
<p>Vermutlich weil Zeitungsleser und Fernsehzuschauer gewohnt sind, passiv zu konsumieren.</p>
<p>Es gibt viele weitere Gründe dafür, <a title="8 Gründe, warum Unternehmen ein Blog brauchen" href="http://www.k-ms.de/2009/07/8-gruende-warum-mittelstaendler-ein-firmen-blog-brauchen/" target="_blank">warum Unternehmen Blogs brauchen</a> – egal, von wem sie gefüllt werden. Die eigenen Mitarbeiter (ggf. mit professioneller, sanfter Formulierungshilfe) sind jedoch die besten Autoren, denn sie verfügen über das nötige Fachwissen. Angst vor Repressalien sollte kein Angestellter dabei haben müssen. Klare <a title="Social-Media-Richtlinien für Unternehmen" href="http://www.k-ms.de/2009/12/pr-trend-2010-social-media-richtlinien-in-unternehmen/" target="_blank">Social-Media-Verhaltensregeln</a> genügen vollkommen.</p>
<p>Abbildung: <a href="http://www.flickr.com/photos/notionscapital/">Mike Licht, nationscapital.com</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/k-ms/~4/R6RdwdJUU88" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>5 Beispiele für gute Online-Newsrooms</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 22:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Pressebereich einer Website erfüllt seinen Zweck, wenn er Journalisten die Arbeit erleichtert und zu verstärkter Präsenz des jeweiligen Unternehmens in den Medien führt (offline und online). Nützliche Elemente für einen solchen Online-Newsroom beinhalten neben den obligatorischen Pressemitteilungen auch digitale Pressemappen, Videos, Social-Media-Elemente und einiges mehr – aber wie bringt man all dies unter einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/04/beispiele_fuer_gute_online_newsrooms.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1530" style="margin: 5px 10px;" title="Beispiele für gute Online-Newsrooms" src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/04/beispiele_fuer_gute_online_newsrooms-150x150.jpg" alt="Beispiele für gute Online-Newsrooms" width="150" height="150" /></a>Der <a title="Bessere Pressearbeit mit Online-Newsrooms" href="http://www.k-ms.de/2011/12/online-newsrooms-pressearbeit/" target="_blank">Pressebereich einer Website</a> erfüllt seinen Zweck, wenn er Journalisten die Arbeit erleichtert und zu verstärkter Präsenz des jeweiligen Unternehmens in den Medien führt (offline und online). <a title="Die 20 wichtigsten Elemente eines Website-Pressebereichs" href="http://www.k-ms.de/2012/01/wichtigste-elemente-online-newsroom/" target="_blank">Nützliche Elemente für einen solchen Online-Newsroom</a> beinhalten neben den obligatorischen Pressemitteilungen auch digitale Pressemappen, Videos, Social-Media-Elemente und einiges mehr – aber wie bringt man all dies unter einen Hut? <span id="more-1529"></span></p>
<p>Einige Beispiele für erfolgreiche Online-Newsrooms mit vielen Stärken und wenigen Schwächen:</p>
<p><strong>Nabu – Naturschutzbund Deutschland e.V.</strong><br />
<a title="Nabu" href="http://www.nabu.de/presse/" target="_blank">www.nabu.de/presse</a><br />
Sehr übersichtlicher Pressebereich, in dem trotzdem viel nützliches Material untergebracht ist. Besonders gelungen sind hier das umfangreiche Fotoarchiv und das Filmmaterial, das zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p><strong>Maiak – The Newsroom of Eastern Europe</strong><br />
<a title="Maiak" href="http://www.maiak.info/newsroom" target="_blank">www.maiak.info/newsroom</a><br />
Diese Seite wird zwar anscheinend nicht mehr finanziert und somit auch nicht mehr aktualisiert, aber solange sie noch im Netz steht, dient sie als gelungenes Beispiel für einen Online-Pressebereich. Nun ist (war) Maiak selbst ein Pressedienst und hat es somit etwas leichter als das normale Maschinenbau-Unternehmen oder Softwarehaus, aber die Elemente können recht leicht übernommen werden. Besonders bemerkenswert ist hier die übersichtliche Einbindung von Social-Media-Diensten wie YouTube, Flickr und Twitter.</p>
<p><strong>HubSpot (Marketing-Software)</strong><br />
<a title="HubSpot" href="http://www.hubspot.com/internet-marketing-company/press-room" target="_blank">www.hubspot.com/internet-marketing-company/press-room</a><br />
HubSpot bietet im Newsroom als erstes die Möglichkeit, persönlichen Kontakt zur Pressesprecherin aufzunehmen. Auch sonst spielen echte Menschen hier eine wichtige Rolle: Die Unternehmensgründer und weitere Experten werden als Interviewpartner und Referenten für Veranstaltungen angeboten. Wenn man in der linken Menüleiste auf &#8220;Our Speakers&#8221; klickt, erfährt man mehr über sie und kann sich Videos von ihnen ansehen. In diesem Pressereich erfahren Journalisten schnell und übersichtlich alles, was sie über das Unternehmen wissen müssen, denn auch ein Unternehmensporträt ist leicht zu finden. Dies ist bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen oder Produkten sehr hilfreich.</p>
<p><strong>Daimler</strong><br />
<a title="Daimler" href="http://media.daimler.com/dcmedia/home/d" target="_blank">media.daimler.com/dcmedia/home/d</a><br />
Der Riesenkonzern Daimler hat dermaßen viel zu berichten, dass die Materialien in Kategorien einsortiert werden. Einerseits kann nach Informationen zu Produkten wie &#8220;Cars&#8221; oder &#8220;Trucks&#8221; gestöbert werden, andererseits auch nach Themenfeldern wie &#8220;Technologie&#8221; oder &#8220;Motorsport&#8221;. Viele Unternehmen werden nicht die Zeit oder nicht die Menge an Material haben, um groß zu differenzieren. Wer sich aber in unterschiedlichen Segmenten bewegt, in denen sich auch Fachjournalisten mit unterschiedlichen Bedürfnissen tummeln, sollte über eine zielgruppengerechte Gliederung der Themen nachdenken.</p>
<p><strong>Peta (Tierschutz)</strong><br />
<a title="Peta" href="http://www.peta.de/web/presse.49.html" target="_blank">www.peta.de/web/presse.49.html</a><br />
Von dieser Organisation mag man halten, was man möchte, aber eins kann sie gut: Öffentlichkeit herstellen. Konsequenterweise hat sie auch einen sehr guten Newsroom aufgebaut. Von dort gelangen Redakteure bequem zum Foto- oder Videoportal, zu Faktenblättern oder zu Anzeigenkampagnen mit Promis.</p>
<p>Unternehmen, die einen Pressebereich einrichten oder überarbeiten, müssen nicht gleich alles umsetzen, was diese Websites anbieten. Aber in diese Richtung sollte es schon gehen, wenn tatsächlich auf Berichterstattung Wert gelegt wird. Das Angebot kann – und sollte – mit der Zeit ausgebaut werden.</p>
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		<title>Keine Angst vor den Datenschützern</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 00:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder nutzt inzwischen Social Media. Unternehmen, Verbraucher, Lehrer, Schüler, Omas und Opas, Politiker, Behörden, Hilfsorganisationen – alle. Und das weltweit. Nur einige Handvoll Personen stemmen sich noch gegen diese Entwicklung: die Landesbeauftragten für Datenschutz. Sie haben es auch immerhin geschafft, eine Welle der Verunsicherung auszulösen, die eine Reihe von Unternehmen und Einrichtungen in ihren Plänen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/03/datenschutz.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1518" style="margin: 5px 10px;" title="Datenschutz" src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/03/datenschutz-150x150.jpg" alt="If it's on the Internet, it isn't private." width="150" height="150" /></a>Jeder nutzt inzwischen Social Media. Unternehmen, Verbraucher, Lehrer, Schüler, Omas und Opas, Politiker, Behörden, Hilfsorganisationen – alle. Und das weltweit. Nur einige Handvoll Personen stemmen sich noch gegen diese Entwicklung: die Landesbeauftragten für Datenschutz.</p>
<p>Sie haben es auch immerhin geschafft, eine Welle der Verunsicherung auszulösen, die eine Reihe von Unternehmen und Einrichtungen in ihren Plänen zur Nutzung der neuen Kommunikationswege gebremst hat. Kein Unternehmen und keine Einrichtung sollte sich jedoch davon abhalten lassen, soziale Netzwerke zu nutzen. <span id="more-1512"></span></p>
<p>Private und öffentliche Diskussionen verlagern sich immer stärker auf diese Plattformen – ob es nun Facebook, Google+, Twitter, Xing oder Blogs sind. Unabhängig vom Netzwerk erwarten viele Menschen inzwischen auch eine offene Kommunikation anstelle der herkömmlichen Einbahnstraßenbeschallung. Dieser Trend ist definitiv nicht aufzuhalten.</p>
<p><strong>Deutschland als Internet-Sandbank</strong></p>
<p>Die Datenschützer drängen berechtigterweise auf mehr Transparenz bei Unternehmen wie Facebook. Wenn die Nutzer transparent sind, sollte es auch das Netzwerk sein.</p>
<p>Allerdings übertreiben die Landesbeauftragten maßlos, wenn sie fordern, &#8220;Gefällt-mir&#8221;-Knöpfe zu entfernen oder Unternehmensseiten komplett zu löschen. Das geht an den Bedürfnissen der Menschen vorbei und wird sich nicht dauerhaft als nationale Insellösung aufrecht erhalten lassen. Es sei denn, Deutschland orientiert sich bei seiner Medienpolitik an <a title="Internetsperre in Burma (Myanmar)" href="http://www.myanmar-guide.de/cgi-bin/forum/YaBB.pl?num=1288642843" target="_blank">Vorbildern wie Burma</a>.</p>
<p><strong>Schockierend: Arbeitskollegen könnten das Alter erfahren</strong></p>
<p>Wie realitätsfern die Diskussion in Deutschland noch ist, hat die bremische Landesbeauftragte für den Datenschutz am Freitag mit einer besonders hilflosen Stellungnahme demonstriert. Anlässlich der Veröffentlichung ihres jährlichen Datenschutzberichts begann sie <a title="PM der Landesbeauftragten für den Datenschutz" href="http://www.datenschutz-bremen.de/aktuell.php?id=44" target="_blank">ihre Pressemitteilung</a> mit folgendem fiktiven Schreckensszenario (Hinweis für mitlesende Nicht-Bremer: das Fegen der Domtreppen ist ein lokaler Brauch am 30. Geburtstag):</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Bremer fegt die Treppen vor dem Dom. Am nächsten Morgen gratuliert ihm seine Kollegin nachträglich zum 30. Geburtstag, obwohl er am Arbeitsplatz immer peinlich genau darauf geachtet hatte, sein Alter geheim zu halten. Auch wurde seine Fege-Aktion außer von seinen Freundinnen und Freunden nur von ein paar Touristinnen beobachtet. Wie konnte die Kollegin trotzdem davon erfahren? Die Antwort ist einfach: Eine der Touristinnen hat ein Foto von unserem Bremer ins Internet gestellt. Ein Gesichtserkennungsprogramm hat ganze Arbeit geleistet und die Kollegin hat gerade an diesem Morgen im Internet nach Bildern unseres Bremers gesucht. Dass die Touristin das Foto ins Internet gestellt hat, ohne den Abgebildeten zu fragen, ist ein Akt der informationellen Fremdbestimmung. Dies ist ein nicht sehr unrealistischer, aber fiktiver Fall.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn das die größte Sorge der Datenschützer ist, können wir wohl alle beruhigt weiterschlafen. Dem Landesamt ist kein besseres Beispiel eingefallen – nicht einmal fiktiv – als dieser alberne 30. Geburtstag? Über die Fragwürdigkeit des Vorhabens, seinen geheimen Geburtstag ausgerechnet auf den Domtreppen zu zelebrieren, braucht man wohl gar nicht erst zu reden.</p>
<p>Angesichts der Bedeutung des gesamten Themas für die Gesellschaft und die Wirtschaft ist diese naive Pressemitteilung kein Ruhmesblatt für Leute, die sich beruflich damit befassen und nach mehr Regulierung rufen.</p>
<p><strong>Die Nutzer sind den Datenschützern drei Schritte voraus</strong></p>
<p>Die Datenschutzbeauftragte Imke Sommer schreibt an anderer Stelle: &#8220;Solange facebook nicht offenlegt, was mit den unzähligen personenbezogenen Daten auf dieser Plattform passiert, kann sich diese Firma nicht auf rechtswirksame Einwilligungen der Nutzerinnen und Nutzer berufen und können Fanseitenbetreiber ihren gesetzlichen Pflichten nicht genügen!&#8221;</p>
<p>Mag sein. Mehr Transparenz ist sicherlich wünschenswert. Vielleicht entsprechen die gesetzlichen Pflichten aber auch nicht mehr dem Stand der medialen Entwicklung. Den Nutzern scheint es jedenfalls vollkommen wurscht zu sein, denn sie geben an jeder Internet-Ecke freiwillig ihre personenbezogenen Daten ein. Und es kann inzwischen kaum noch jemand behaupten, dass er glaubt, diese Informationen würden dort so sicher liegen wie in Fort Knox.</p>
<p><strong>&#8220;Bevölkerung definiert neu, was normal ist&#8221;</strong></p>
<p>Fast jeder ist inzwischen bereit, für eine kleine Gegenleistung seine Daten abzugeben. Das ist übrigens ein legitimes Geschäftsmodell: Gib mir Deine Daten und ich &#8220;schenke&#8221; Dir etwas.</p>
<p>Dieses Modell wurde auch nicht erst mit dem Internet erfunden. Deswegen sagt der amerikanische Marketing-Experte <a title="Seth Godins Homepage" href="http://www.sethgodin.com/sg/" target="_blank">Seth Godin</a>: &#8220;Ich glaube, die Abnahme der gefühlten Privatsphäre vollzieht sich schneller als die meisten Leute es erwartet haben. Dies führt einerseits zu einer kleinen Gruppe frustrierter Leute, die Angst davor haben, was über sie bekannt ist, und andererseits zu einem größeren Anteil der Bevölkerung, der neu definiert, was er für normal hält. Wir hatten schon seit Jahrzehnten keine Privatsphäre mehr, aber das Social Web macht dies besonders deutlich.&#8221;</p>
<p>Anmerkung: Godin hat das Wort &#8220;privacy&#8221; benutzt, das sowohl für Privatsphäre als auch für Datenschutz steht. Den kompletten Verlust der Privatsphäre hat er sicherlich nicht gemeint.</p>
<p><strong>Auf einem Auge blind</strong></p>
<p>Es sind ohnehin nicht nur die sorglosen Amerikaner, die Daten freigiebig streuen. Wenn es einflussreichen Lobbys gefällt, läuft es in Deutschland genauso – ohne Aufschrei der Datenschützer. Krankenkassen schieben beispielsweise die Daten von Aufnahmeanträgen untereinander hin und her – weshalb inzwischen geraten wird, Anträge zunächst anonym einzureichen. Wer das nicht weiß, hat Pech gehabt. Die Datenschützer arbeiten sich aber lieber an Kommunikationsplattformen ab, die von der Masse der Bevölkerung längst verstanden und akzeptiert sind.</p>
<p>Bei allem Eifer werden die Landesbeauftragten den Rest der Welt nicht aufhalten können. Gerade kleine Unternehmen sollten sich daher nicht verunsichern lassen und jetzt die Chancen nutzen, die sich bieten. Je früher man dabei ist, desto bessere Karten hat man – wie fast immer im Leben.</p>
<p>Dass mit den Daten der Kunden und Nutzer besonders sorgsam umgegangen werden sollte, versteht sich von selbst. Für diese Feststellung braucht es keine Landesbeauftragten, sondern nur die Erkenntnis, dass die Kundenbeziehungen sonst auf sehr wackeligen Füßen stehen.</p>
<p>Abbildung: <a href="http://www.flickr.com/photos/donkeyhotey/" target="_blank">DonkeyHotey</a>/Flickr</p>
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		<title>“Jugend forscht” – wo Schüler noch Spaß am Lernen haben</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 23:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum etwas motiviert einen mehr, als anderen motivierten Menschen zu begegnen. Kein Wunder also, dass die Schule – im Umkehrschluss – ein Abwärtsstrudel der Leistungsbereitschaft ist: Es fängt bei vielen überlasteten, frustrierten, falsch ausgebildeten Lehrern an und setzt sich dann von einem Schüler zum nächsten fort. Dass es auch anders geht, habe ich letzte Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/03/jugend_forscht_bremen2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1501" style="margin: 5px 10px;" title="Junger Forscher mit innovativem Flugobjekt." src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/03/jugend_forscht_bremen2-150x150.jpg" alt="Junger Forscher mit innovativem Flugobjekt." width="150" height="150" /></a>Kaum etwas motiviert einen mehr, als anderen motivierten Menschen zu begegnen. Kein Wunder also, dass die Schule – im Umkehrschluss – ein Abwärtsstrudel der Leistungsbereitschaft ist: Es fängt bei vielen überlasteten, frustrierten, falsch ausgebildeten Lehrern an und setzt sich dann von einem Schüler zum nächsten fort. <span id="more-1500"></span></p>
<p>Dass es auch anders geht, habe ich letzte Woche beim Wettbewerb <a title="Jugend forscht Bremen" href="http://www.jufo-bremen.de/" target="_blank">&#8220;Jugend forscht&#8221;</a> für Bremen-Nord erlebt. Der Enthusiasmus war ansteckend: Einige Schülerinnen und Schüler haben mir mit einer Begeisterung von ihren Projekten erzählt, die einfach nur Spaß gemacht hat.</p>
<p><strong>Selbstständiges Experimentieren gilt in der Schule als Luxus</strong></p>
<p>Im Rahmen ihrer Arbeiten haben sie Eigenschaften trainiert, die im Berufsleben später stark nachgefragt sein werden, z.B. Kreativität, Eigeninitiative, Teamfähigkeit und selbstständiges Denken.</p>
<p>Das ist allerdings fast alles außerhalb des normalen Unterrichts passiert, denn diese freie Entwicklung von wichtigen &#8220;soft skills&#8221; gilt als Luxus. Im Schulalltag wird dagegen auf das stumpfe Durchprügeln des Lehrplans gesetzt. Noch ein Buch von Goethe, denn das gehört ja schon seit 200 Jahren zur Allgemeinbildung, und noch eine mathematische Formel, ohne die ein Schüler auf keinen Fall in die Welt entlassen werden darf.</p>
<p>Die Angst vor der Verdummung durch das 12-jährige Abitur tut ihr Übriges, denn aufgrund der zusammengestauchten Lehrpläne bleibt nun noch weniger Luft zur freien Entfaltung der Schüler.</p>
<p><strong>&#8220;Pisa-Krüppel&#8221; statt junger Forscher</strong></p>
<p>Den endgültigen Todesstoß für freies Denken setzt dann die grassierende Vergleichswut zwischen Bundesländern und EU-Staaten. Normen werden entwickelt, als wären Schulen Fabriken, in denen Schüler nach immer gleichem Schema bearbeitet und in standardisierter Form auf den Arbeitsmarkt gespült werden müssten. Am besten komplett mit Benchmarkstudien, wie viele Standard-Absolventen eine Schule mit möglichst wenigen Lehrern ausspuckt.</p>
<p>Statt ewig den Rankings hinterher zu hecheln und &#8220;Pisa-Krüppel&#8221; zu züchten, wie es der Kabarettist Georg Schramm <a title="Schramm" href="http://youtu.be/yokOG-nn73k" target="_blank">treffend boshaft formuliert</a>, würde man den Kindern und der Gesellschaft einen größeren Gefallen tun, wenn man sie stärker zu selbstständigem Lernen anleiten würde.</p>
<p>Standardisierte Arbeitskräfte, die als Zahnräder in großen Konzernen gut funktionieren, werden ohnehin immer weniger gebraucht.</p>
<p><strong>Was Blumen von Justin Bieber halten</strong></p>
<p>Zurück zum Positiven: In den Schülerinnen und Schülern sind die Qualitäten schon angelegt, die für persönlichen und wirtschaftlichen Erfolg am wichtigsten sind: das Fragenstellen und die Bereitschaft, nach Antworten zu graben. Beispiele vom Wettbewerb &#8220;Jugend forscht&#8221; bzw. &#8220;Schüler experimentieren&#8221;:</p>
<ul>
<li>Vier Schülerinnen wunderten sich, dass Freunde nicht mit in die Einkaufsstraße von Bremen-Vegesack kommen wollten, sondern nur ins Einkaufszentrum Haven Höövt. Daraufhin haben sie 200 Menschen zu ihren Einkaufsvorlieben befragt, die Angaben ausgewertet und sich erkundigt, was gegen den Leerstand von Läden im Zentrum des Ortsteils unternommen wird.</li>
<li>&#8220;Wir haben öfters beobachtet, wie unsere Eltern und Großeltern geschimpft haben, weil sie eine Verpackung nicht öffnen konnten&#8221;, berichteten zwei Zehn- und Elfjährige. Daraufhin haben sie einen &#8220;Krebsarm&#8221; entwickelt, der das Öffnen der Verpackung mit einem Aufreißfaden erleichtert.</li>
<li>Zwei Schülerinnen beobachteten im Klassenraum, dass es einer Pflanze nicht mehr gut ging, nachdem sie mit Apfelsaft übergossen worden war. Daher unterzogen sie 19 Veilchen unterschiedlichen Tests: &#8220;Dürfen Pflanzen Kaffee trinken?&#8221; lautete ihre Fragestellung (Ergebnis: lieber nicht). Auch Bier und Cola mussten die Blumen schlucken. Die Schülerinnen fanden auch heraus, dass unterschiedliche Musikbeschallung offenbar keine Auswirkungen hat (&#8220;Hannahs Eltern haben gesagt, bei Justin Bieber gehen die Blumen ein, aber das stimmte nicht.&#8221;).</li>
</ul>
<p><strong>Nicht unterkriegen lassen</strong></p>
<p>Gut gefallen hat mir auch Felix, der mit einem überarbeiteten Flugobjekt zum zweiten Mal an den Start ging, nachdem es im vergangenen Jahr zu schwer zum Abheben war. Dieses Mal warf ihn ein Motorschaden zurück.</p>
<p>Im Falle des Sieges im Regionalwettbewerb wollte er bis zum Landeswettbewerb die Probleme behoben haben, andernfalls würde er im nächsten Jahr eben nochmal wiederkommen, sagte er. Diese entspannte, positive Einstellung zum Misserfolg wird – so habe ich den Eindruck – in Schule und Arbeitswelt nicht immer gefördert (in Familien allerdings wohl auch nicht). Felix gehörte dann übrigens doch verdient zu den Siegern im Bereich &#8220;Technik&#8221;.</p>
<p>Und nicht zuletzt war da noch der 12-jährige Dominik. Für einen Freund, der im Rollstuhl sitzt und seinen Arm nicht mehr heben kann, hat er eine Unterrichts-Meldehilfe gebaut. Mit unterschiedlichen Lampen und Summtönen kann er sich nun bei Lehrern oder Betreuern bemerkbar machen. Der Erfolg dieser Arbeit hat Dominik motiviert, weiter an Hilfen für Rollstuhlfahrer zu basteln. Demnächst will er sich mit GPS-Technik befassen.</p>
<p><strong>70 spannende Projekte, die außerhalb der Schule entstanden sind</strong></p>
<p>Dies waren nur fünf von insgesamt rund 70 interessanten Projekten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei sicher mehr gelernt als beim stumpfen Durchpauken des Lehrplans, der sie zu einem besseren Abschneiden beim Pisa-Test befähigen soll. Es ist mir unverständlich, warum dieses selbstständige Experimentieren – wohlgemerkt auf eigenen Interessen basierend – nicht wesentlich mehr Raum in der Schule einnimmt.</p>
<p>Den Pisa-Ergebnissen könnte das abträglich oder auch zuträglich sein, ich weiß es nicht. Den Schülern und der Gesellschaft würde es aber auf jeden Fall zu Gute kommen – da bin ich mir sicher. Denn in meinem Alltag als Wirtschaftsjournalist begegnen mir immer wieder Menschen, die diese Fähigkeiten im Laufe ihres Lebens kultiviert haben. Und das sind auch die Personen, die mich am meisten motivieren.</p>
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		<title>Bloggen verdoppelt die Resonanz beim E-Mail-Marketing</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 12:13:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unternehmen, die E-Mails als Marketing-Instrument einsetzen, profitieren erheblich, wenn sie gleichzeitig ein Blog betreiben (oder mehrere). Das hat die Agentur Hubspot jetzt bei der Analyse der Websites ihrer 6000 Kunden festgestellt. Hubspot bietet Software zur Automatisierung des Internetmarketing in kleinen und mittleren Unternehmen an. Konkret wurde ermittelt, dass sich die Zahl der Website-Besucher, die durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/03/blogs_email_marketing.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1493" style="margin: 5px 10px;" title="Bloggen verdoppelt die Resonanz beim E-Mail-Marketing" src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/03/blogs_email_marketing-150x150.jpg" alt="Bloggen verdoppelt die Resonanz beim E-Mail-Marketing" width="150" height="150" /></a>Unternehmen, die E-Mails als Marketing-Instrument einsetzen, profitieren erheblich, wenn sie gleichzeitig ein Blog betreiben (oder mehrere). Das hat die Agentur Hubspot jetzt bei der Analyse der Websites ihrer 6000 Kunden festgestellt. Hubspot bietet Software zur Automatisierung des Internetmarketing in kleinen und mittleren Unternehmen an. <span id="more-1492"></span></p>
<p>Konkret wurde ermittelt, dass sich die Zahl der Website-Besucher, die durch den Versand von E-Mails auf die Seite gelotst werden, <a title="Hubspot-Artikel" href="http://blog.hubspot.com/blog/tabid/6307/bid/31617/Businesses-That-Blog-Generate-2X-More-Email-Traffic-New-Data.aspx" target="_blank">durch Firmenblogs verdoppelt</a>. Der Grund ist relativ einfach: Wer bloggt, hat fast immer interessantere Inhalte anzubieten als jemand, der nur Werbung und Produktinformationen auf seiner Website veröffentlicht.</p>
<p>Hubspot sieht folgende Erkenntnis als zentrale Lehre aus der Studie: Wenn E-Mail als Marketing-Instrument funktionieren soll, müssen Unternehmen sich auf die Entwicklung guter Inhalte konzentrieren. Das hört sich banal an, wird aber weiterhin zu selten berücksichtigt – die meisten Marketing-E-Mails sind optisch attraktiv, inhaltlich aber irrelevant und langweilig.</p>
<p>Blogs helfen Mittelständlern dagegen, die Interessen der Zielgruppen besser kennenzulernen und guten Content zu produzieren. Dies wirkt sich dann auf alle Bereiche des Marketing und des Vertriebs aus – nicht nur auf die E-Mail-Kampagnen.</p>
<p><a title="Beispiele für gute Blogs" href="http://www.k-ms.de/2009/07/beispiele-fuer-gute-firmenblogs/" target="_blank">Beispiele für gute Unternehmensblogs finden Sie hier.</a></p>
<p>Bild: <a title="Dylan Burrill" href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=2454147" target="_blank">Dylan Burrill</a> / iStock</p>
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		<title>Medizin, Moral, Menschlichkeit: Von Robert Koch bis zur Schwarzwaldklinik</title>
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		<comments>http://www.k-ms.de/2012/02/medizin-moral-menschlichkeit-von-robert-koch-bis-zur-schwarzwaldklinik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 07:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partner-Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[In losen Abständen stelle ich hier spannende Projekte von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern vor. Allen Lesern aus dem Raum Bremen lege ich dieses Mal einen Besuch des Kommunalkinos City 46 am Donnerstag, 1. März 2012, um 20 Uhr ans Herz: Dort präsentiert die Ärztin und Medizinjournalistin Dr. Heidrun Riehl-Halen einen Vortrag mit Filmausschnitten zum Thema &#8220;Medizin, Moral, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In losen Abständen stelle ich hier spannende <a title="Spannende Projekte in Bremen" href="http://www.k-ms.de/category/partner_projekte/" target="_blank">Projekte von Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern</a> vor. Allen Lesern aus dem Raum Bremen lege ich dieses Mal einen Besuch des Kommunalkinos City 46 am Donnerstag, 1. März 2012, um 20 Uhr ans Herz: Dort präsentiert die Ärztin und Medizinjournalistin Dr. Heidrun Riehl-Halen einen Vortrag mit Filmausschnitten zum Thema &#8220;Medizin, Moral, Menschlichkeit&#8221;. <span id="more-1478"></span></p>
<p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Arztfiguren, wie sie uns vom Beginn des Tonfilms bis hin zu aktuellen Fernsehserien begegnen. Da ist der forschende Robert Koch, der den Erreger der Tuberkolose entdeckt, der cholerische Sauerbruch, bekannt durch spektakuläre Operationen, und der väterliche Dr. Brinkmann in der Schwarzwaldklinik.</p>
<p>Alle drei bewegen sich zwischen medizinischem Fortschritt, gesellschaftlicher Moral und dem Willen, anderen Menschen zu helfen. &#8220;Ihre unterschiedliche Bewältigung spiegelt die Zeitepochen der Filme wider&#8221;, erklärt Heidrun Riehl-Halen.</p>
<p>Die Veranstaltung findet in Zusammenhang mit der Ausstellung &#8220;Sanatorium Sehnsucht. Kunst und Krankheit im Zeitalter der Nervosität&#8221; statt, die noch bis zum 18. März in der <a title="Galerie im Park" href="http://www.krankenhausmuseum.de/kalender/index.php?catid=24" target="_blank">&#8220;Galerie im Park&#8221;</a> zu sehen ist.</p>
<p><strong>Weitere Informationen gibt es hier:</strong><br />
<a title="Medizinkontext" href="http://www.medizinkontext.de/" target="_blank">www.medizinkontext.de</a></p>
<p><strong>Zum Kino City 46 geht&#8217;s hier:</strong><br />
<a title="City 46" href="http://www.city46.de/" target="_blank">www.city46.de</a></p>
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		<item>
		<title>Machen Sie diese 12 Fehler in Ihren Pressemitteilungen?</title>
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		<comments>http://www.k-ms.de/2012/02/fehler-in-pressemitteilungen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 23:24:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilungen sind grundsätzlich besser als ihr Ruf. Es gibt viele Anlässe, bei denen es sinnvoll ist, Neuigkeiten aus einem Unternehmen oder einer Organisation in schriftlicher Form zu veröffentlichen, auch wenn viele Journalisten demonstrativ die Nase rümpfen und Blogger die Pressemitteilung als Publikationsform für sooo &#8220;20. Jahrhundert&#8221; halten.  Ich selbst nutze Pressemitteilungen von Unternehmen und Organisationen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/02/pressemitteilungen_fehler.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1461" style="margin: 5px 10px;" title="Häufige Fehler beim Versand von Pressemitteilungen" src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/02/pressemitteilungen_fehler-150x150.jpg" alt="Häufige Fehler beim Versand von Pressemitteilungen" width="150" height="150" /></a>Pressemitteilungen sind grundsätzlich besser als ihr Ruf. Es gibt viele Anlässe, bei denen es sinnvoll ist, Neuigkeiten aus einem Unternehmen oder einer Organisation <a title="Professionelle Pressearbeit" href="http://www.k-ms.de/pressearbeit/" target="_blank">in schriftlicher Form zu veröffentlichen</a>, auch wenn viele Journalisten demonstrativ die Nase rümpfen und Blogger die Pressemitteilung als Publikationsform für sooo &#8220;20. Jahrhundert&#8221; halten.  <span id="more-1459"></span></p>
<p>Ich selbst nutze Pressemitteilungen von Unternehmen und Organisationen für die verschiedensten Zwecke. Manchmal wird die Weiterverarbeitung der Texte jedoch massiv erschwert, weil die Absender eine Reihe von Grundsätzen nicht beachten. Hier kommt eine kleine, unvollständige Liste von Problemen, die mir immer wieder begegnen:</p>
<p><strong>1. Kopierschutz</strong></p>
<p>Dies ist der Fehler, den ich am wenigsten verstehen kann. Wer eine Pressemitteilung versendet, möchte, dass sie möglichst oft vervielfältigt wird. Dennoch bekomme ich immer wieder Pressemitteilungen in Form von PDF-Dateien mit Kopierschutz, als wenn jemand Angst hat, dass sein Copyright an dem Text verletzt wird. Wenn das Ziel dabei ist, Journalisten die Übernahme von Zitaten oder einzelnen Textpassagen zu erschweren, dann wird es erreicht.</p>
<p>(Ich behaupte übrigens, dass der Kopierschutz in PDFs ohnehin unsinnig ist. Wer die wertvollen Informationen für seine eigenen dunklen Machenschaften klauen will, wird sich nicht übermäßig daran stören, dass er sie abschreiben oder per Texterkennung einlesen muss.)</p>
<p><strong>2. Bilder mitten im Text</strong></p>
<p>Weniger dramatisch, aber auch nervig: Das Einstreuen von Fotos und Grafiken mitten im Text der Pressemitteilung. Das mag optisch ganz nett aussehen, stört aber die Weiterverarbeitung, weil man nach dem Kopieren plötzlich lauter Tabellen, Fotos und Formatierungen im Word-Dokument hat. Das muss alles wieder rausgepult werden. Eine Pressemitteilung ist kein Newsletter.</p>
<p><strong>3. &#8220;Originelle&#8221; Schreibweisen von Eigennamen</strong></p>
<p>Die Werbeindustrie hat es mittlerweile geschafft, fast jedem deutschen Unternehmen einen Namen mit wahnsinnig origineller Schreibweise aufzuschwatzen – oft auch noch für jedes einzelne Produkt. Zusätzlich wurde den armen Menschen eingeimpft, jede anderslautende Schreibweise als Verstoß gegen das Markenrecht und die guten Sitten zu betrachten.</p>
<p>Wenn Journalisten den Quatsch konsequent mitmachen würden, wären die Wirtschaftsteile der Zeitungen voll mit ELLENLANGEN NAMEN IN GROßBUCHSTABEN, völlig un:sinni_Gen sonDer:z.e.i.c.h.e.n und überhaupt allen Unsitten, die zu Recht mit der Einführung einheitlicher Rechtschreibregeln verhindert werden sollten.</p>
<p>Lassen Sie es sein! Schreiben Sie Eigennamen so, wie der Duden es vorsieht, und nicht so, wie Ihre Werbeagentur es Ihnen für teures Geld verkauft hat. Das spart uns allen Zeit und Nerven.</p>
<p><strong>4. Produktnamen und Fachausdrücke</strong></p>
<p>Ihre Produkte &#8220;HQZ 723&#8243; und &#8220;ReadyToGo SoftwareBooster&#8221; mögen ganz tolle Innovationen sein, aber die Leser der Pressemitteilung werden schon abgetörnt, wenn sie diese Produktnamen in der Überschrift lesen. Wenn die Produktnamen dann auch gleich im ersten Satz wieder rausgebrüllt werden, ist der Leser weg.</p>
<p>Erklären Sie erst, wie Sie der Menschheit das Leben leichter machen, und sagen Sie uns dann, falls wir noch Interesse haben, wie der dusselige Produktname lautet, den Ihre Werbeagentur sich ausgedacht hat. Nicht andersrum.</p>
<p><strong>5. Werbeslogans</strong></p>
<p>Ein Klassiker: die Pressemitteilung wird im Stile einer Anzeige verfasst – mit lauter hyperventilierenden Adjektiven und austauschbaren Werbeslogans. Landet meistens sofort im Mülleimer.</p>
<p><strong>6. Blumige Prosa</strong></p>
<p>Dass Pressemitteilungen keine Werbetexte sein sollten, hat sich mittlerweile zum Glück weit herumgesprochen. In der Folge ist ein neues Genre entstanden: die Kreativ-Pressemitteilung, in der PR-Leute ihr Schreibtalent unter Beweis stellen wollen. Ich will nicht ausschließen, dass dies hier und da zum Erfolg führt. Praktisch ist es aber nicht, denn die meisten Nutzer von Pressemitteilungen wollen nur möglichst schnell an die Fakten kommen. Wenn ein Medium blumige Prosa braucht, ist das meist sehr zielgruppenspezifisch und muss von der jeweiligen Redaktion selbst umgesetzt werden.</p>
<p><strong>7. Sinnlose Zitate</strong></p>
<p>Zitate können einen Text beleben. Sie können die Leser aber auch einschläfern. Allzu oft soll der Firmenchef unbedingt ein Statement absondern, um der Pressemitteilung Gewicht zu verleihen, aber er hat keine Zeit und Lust. Deshalb erfindet die PR-Abteilung sein Zitat, obwohl sie vom Thema gar keine Ahnung hat und sich auch nicht traut, etwas Bemerkenswertes zu sagen. Am Ende &#8220;begrüßt&#8221; der Vorstand dann irgendwelche Entscheidungen und gibt andere Floskeln von sich, die niemanden im Verständnis des Themas voranbringen. Zeitverschwendung.</p>
<p><strong>8. Personenkult</strong></p>
<p>Ein Klassiker, der im wissenschaftlichen Bereich besonders weit verbreitet ist. Da werden gerne fünf Namen mit zehn akademischen Titeln und fünf Instituten in den ersten Absatz gequetscht, damit alle Absender der Pressemitteilung zufrieden sind. Das Problem: die Empfänger der Mitteilung sind genervt und der Finger bewegt sich reflexartig zur Löschtaste. PR-Leute haben hier die Pflicht, ihren Chefs oder Auftraggebern schonend beizubringen, dass sie ihre Egos in den Hintergrund stellen sollten – im eigenen Interesse.</p>
<p><strong>9. Listen von Ansprechpartnern</strong></p>
<p>Ähnliches gilt für das Ende der Pressemitteilung. Niemand braucht drei Ansprechpartner für die gleichen Auskünfte. Wichtig ist ein sachkundiger Mensch, der zuverlässig ans Telefon geht und E-Mails beantwortet.</p>
<p>Von den Redaktionen sollte der Abdruck von x Kontaktpersonen schon gar nicht verlangt werden. Eine Zeitung ist kein Telefonbuch.</p>
<p><strong>10. Sinnloser Betreff in der E-Mail</strong></p>
<p>Eine Schluderei, die mich immer wieder nervt. Weder im Betreff der E-Mail noch in der Mail selbst gibt es einen Hinweis, worum es in der Pressemitteilung eigentlich geht. &#8220;Hiermit senden wir Ihnen unsere Pressemitteilung Nr. 28/2012&#8243; steht dort oft. Man muss den Anhang öffnen, um zu erfahren, dass der Hausmeister nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet wurde. Die nächste Mail des gleichen Absenders wandert ungeöffnet in den Papierkorb.</p>
<p><strong>11. Pressemitteilung ohne Datum</strong></p>
<p>Dies ist nicht schlimm, wenn die Pressemitteilung als Mail versandt wird. Wenn man sowas aber unter <a title="Bessere Pressearbeit mit Online-Newsrooms" href="http://www.k-ms.de/2011/12/online-newsrooms-pressearbeit/" target="_blank">&#8220;Presse&#8221; oder &#8220;Aktuelles&#8221; auf einer Website</a> vorfindet, ist meistens nicht ersichtlich, ob die Meldung aus dem Jahr 2003 oder 2012 stammt. Die Erfahrung zeigt, dass auch genau dies meist verschleiert werden soll. Klick und weg.</p>
<p><strong>12. Überlänge</strong></p>
<p>Der Sinn einer Pressemitteilung ist es, schnell und übersichtlich auf ein interessantes Thema aufmerksam zu machen. Wer mehr wissen möchte, wird sich melden. Sie können auf Ihrer Website auch weiteres Material zur Verfügung stellen und in der Pressemitteilung darauf hinweisen. Aber spammen Sie die Redaktionen nicht mit drei- oder vierseitigen Pressemitteilungen voll. Sie verschwenden Ihre eigene Zeit und die der Redakteure.</p>
<p><strong>Bonus:</strong></p>
<p>Ich dachte, dieser Fehler wäre ausgestorben, aber er ist mir gerade noch mal begegnet: die Pressemitteilung als Word-Dokument, in dem die Korrekturen noch sichtbar sind. Das ist für Journalisten zwar eher amüsant und aufschlussreich als nervig, kann aber peinlich werden. Dies passiert jedoch nicht, wenn man auf Anhänge verzichtet – was man sowieso tun sollte – und die Pressemitteilung gleich in die Mail schreibt.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.istockphoto.com/user_view.php?id=2881663" target="_blank">iStock / pixdeluxe</a></p>
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		<title>Wulffs desaströse Kommunikation: die Lehren für Unternehmer</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 01:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PR-Desaster]]></category>

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		<description><![CDATA[Egal, wie man zum Fall Wulff steht – eines ist wohl unstrittig: das Kommunikationsverhalten des Ex-Bundespräsidenten hat erheblich zu seinen Problemen beigetragen. Viele seiner Verhaltensweisen sind jedoch nicht nur in der Politik weit verbreitet, sondern auch in der Wirtschaft. Auch Geschäftsführer und sonstige Führungskräfte können es schnell mit einer verärgerten Öffentlichkeit zu tun bekommen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/02/wulffs_kommunikationsdesaster.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1451" style="margin: 5px 10px;" title="Wulffs Kommunikationsdesaster" src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/02/wulffs_kommunikationsdesaster-150x150.jpg" alt="Wulffs Kommunikationsdesaster" width="150" height="150" /></a>Egal, wie man zum Fall Wulff steht – eines ist wohl unstrittig: das Kommunikationsverhalten des Ex-Bundespräsidenten hat erheblich zu seinen Problemen beigetragen. Viele seiner Verhaltensweisen sind jedoch nicht nur in der Politik weit verbreitet, sondern auch in der Wirtschaft. Auch Geschäftsführer und sonstige Führungskräfte können es schnell mit einer verärgerten Öffentlichkeit zu tun bekommen, wenn sie Wulffs Fehler machen. <span id="more-1450"></span></p>
<p>Und genau da beginnt schon das Problem: Die Angst vorm Fehlermachen führt dazu, dass viele Führungskräfte in der Öffentlichkeit fast nur noch Belanglosigkeiten von sich geben und sich kaum noch trauen, Meinungen zu äußern.</p>
<p>Dies mag zwar kurzfristig der sicherste Weg sein, sich die größten Schwierigkeiten vom Hals zu halten, aber es funktioniert nicht immer. Und es ist definitiv nicht der geeignete Weg, sich selbst und das Unternehmen im Markt zu positionieren.</p>
<p><strong>Klare Worte schrauben die Sympathiewerte nach oben</strong></p>
<p>Die Beratungsfirma &#8220;The 10 Company&#8221; hat zehn bekannte amerikanische Business Blogger gefragt, was Unternehmer in der Kommunikation am häufigsten falsch machen – und zwar in Bezug auf Authentizität. Die Blogger, die in den USA mittlerweile über erheblichen Einfluss verfügen, <a title="Antworten der Blogger" href="http://www.the10company.com/post.php?p=155" target="_blank">nannten unter anderem</a>:</p>
<ul>
<li>Mangel an Mut. CEOs lassen sich von ihren PR- und Marketingleuten zu sehr gängeln, was sich schließlich auch in ihren Handlungen niederschlägt.</li>
<li>Kommunikation &#8220;nach Drehbuch&#8221;. Selten gibt es offene Gespräche, bei denen Externe den echten Menschen in der Führungskraft kennenlernen.</li>
<li>Unwillen, die Herausforderungen des Unternehmens öffentlich anzuerkennen und zu diskutieren.</li>
<li>Fehlende Bereitschaft, die Fehler der Konzerne und die daraus resultierenden Probleme für die Weltwirtschaft in den vergangenen Jahren zuzugeben. Alleine die Aussage, dass sich etwas ändern muss, würde die Blogger schon glücklich machen.</li>
</ul>
<p>Natürlich ist es nicht leicht – und oft sogar grob fahrlässig – über Probleme des eigenen Unternehmens oder Unzulänglichkeiten der eigenen Branche zu sprechen. Aber es kann genauso gefährlich werden, sich immer nur vor klaren Aussagen zu drücken.</p>
<p><strong>Toleranz für eingestandene Fehler wird unterschätzt</strong></p>
<p>Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat diese Erfahrung gemacht: Probleme zu leugnen und unangenehme Wahrheiten nur scheibchenweise ans Licht zu befördern mag zwar oft als sichererer Weg erscheinen, aber er kann auch zum GAU führen.</p>
<p>Dagegen ist die Bereitschaft der Öffentlichkeit, Fehler zu tolerieren, bei einem ehrlichen Umgang mit ihnen wesentlich größer als die meisten Politiker und Unternehmer glauben. Der Spiegel hat eine <a title="Spiegel über würdevolle Rücktritte" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,816010,00.html" target="_blank">Liste von zurückgetretenen Politikern</a> zusammengestellt und analysiert, wer anschließend noch hohes Ansehen genoss und wer mit Schande vom Hof gejagt wurde. Fast immer werden diejenigen, die offen mit Problemen umgehen, am Ende auch weiterhin von der Öffentlichkeit und den Medien respektiert.</p>
<p>Unternehmen und ihre Lenker sollten sich dies zu Herzen nehmen – gerade auch im Anbetracht des Wulff-Rücktritts.</p>
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		<item>
		<title>4 Newsletter-Themen für die sofortige Umsetzung</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 23:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel Kölling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir haben gar nichts zu berichten&#8221;, ist eine der beliebtesten Ausreden, um die Arbeit an einem Newsletter zu verschieben. Schluss damit. Hier kommen vier Ideen, die sich garantiert sofort umsetzen lassen – sowohl im E-Mail- als auch im Print-Newsletter: Beantworten Sie häufige Fragen Sie sind Expertin oder Experte in Ihrem Bereich. Egal, ob Sie Maschinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/02/newsletter-themen_fuer_sofort.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1438" style="margin: 5px 10px;" title="Newsletter-Themen für sofort" src="http://www.k-ms.de/wp-content/uploads/2012/02/newsletter-themen_fuer_sofort-150x150.jpg" alt="Newsletter-Themen für sofort" width="150" height="150" /></a>&#8220;Wir haben gar nichts zu berichten&#8221;, ist eine der beliebtesten Ausreden, um die Arbeit an einem <a title="Newsletter" href="http://www.k-ms.de/newsletter/" target="_blank">Newsletter</a> zu verschieben. Schluss damit. Hier kommen vier Ideen, die sich garantiert sofort umsetzen lassen – sowohl im E-Mail- als auch im Print-Newsletter: <span id="more-1436"></span></p>
<p><strong>Beantworten Sie häufige Fragen</strong></p>
<p>Sie sind Expertin oder Experte in Ihrem Bereich. Egal, ob Sie Maschinen bauen, Steuerzahler beraten, Software programmieren, Haare frisieren oder den Bürgersteig fegen: Aller Wahrscheinlichkeit nach verfügen Sie über mehr Know-how als Ihre Kunden.</p>
<p>Und mit Sicherheit werden Ihnen regelmäßig ähnliche Fragen gestellt: Wie warte ich die Maschine am effizientesten? Was muss ich beim Betrieb eines Firmenwagens steuerlich beachten? Wie kann mir die Software helfen, dieses und jenes schneller zu erledigen? Welches Haarpflegemittel empfehlen Sie? Bis wann muss der Bürgersteig morgens von Schnee geräumt sein?</p>
<p>Schreiben Sie diese Fragen auf und beantworten Sie sie. Am besten machen Sie es sich zur Gewohnheiten, Fragen schon direkt beim Kundengespräch aufzuschreiben.</p>
<p><strong>Verweisen Sie auf interessante Informationen</strong></p>
<p>Wahrscheinlich lesen Sie Fachzeitschriften, klicken im Internet mal Videos an und konsumieren auch sonst auf unterschiedlichste Weise Medien. Wenn Sie auf Informationen stoßen, die auch für Ihre Kunden interessant sind, schreiben Sie darüber. Nicht einfach den ganzen Artikel klauen, das ist natürlich verboten, aber Sie können verlinken und/oder zitieren.</p>
<p>Dann geben Sie noch Ihre eigene Einschätzung dazu: Warum ist die Information wichtig, die Meinung falsch oder die Prognose richtig?</p>
<p><strong>Stellen Sie Listen zusammen</strong></p>
<p>Listen sind seit Jahrzehnten ein Lieblingsinstrument der Klatschzeitschriften, und sie sind oft vollkommen schwachsinnig (&#8220;In 10 Schritten zum Superhelden&#8221;, &#8220;13 Gebote für höllisch heißen Sex&#8221;, um nur zwei Beispiele vom <a title="Men's Health" href="http://www.menshealth.de/men-s-health-02-2012.204402.d_mh_heft_inhalt.htm" target="_blank">aktuellen &#8220;Men&#8217;s Health&#8221;-Cover</a> zu nennen). Aber sie werden eingesetzt, weil sie funktionieren. Und es hindert einen ja niemand, sie sinnvoll zu gestalten.</p>
<p>Beispiele: &#8220;12 wichtige Wartungsmaßnahmen für Ihre XY-Maschine&#8221;, &#8220;5 steuersparende Gesetzesänderungen für Selbstständige im Jahr 2012&#8243;, &#8220;8 kostenlose Programme, die XY-Arbeiten erleichtern&#8221;, &#8220;10 Frisurentipps für den Winter&#8221;, &#8220;5 Laubbäume, bei denen Sie wenig fegen müssen&#8221;. Oder: &#8220;4 Newsletter-Themen für die sofortige Umsetzung&#8221;.</p>
<p><strong>Erzählen Sie kleine Anekdoten aus dem Alltag</strong></p>
<p>Jedem passiert im Alltag mal Kurioses, Erhellendes, Erfreuliches und Ärgerliches. Schreiben Sie&#8217;s auf und machen Sie am besten gleich mit der Handy-Kamera ein Foto! Solche kleinen Geschichten können einem Newsletter viel Leben einhauchen.</p>
<p><strong>Bonus-Tipp</strong></p>
<p>Lesen Sie andere Newsletter aus Ihrer Branche. Oft genug werden Sie dort Inspiration für eigene Themen finden, ohne sich des Ideenklaus bezichtigen lassen zu müssen.</p>
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