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<title>Kaffeeringe.de</title>
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<description>Internet und Kreativität</description>
<language>de-de</language>
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  <title>Kaffeeringe.de</title>
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<webMaster>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</webMaster>
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<title>#unibrennt - Die Besetzung der Uni Wien</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/BUzKh7VrFcI/Die-Besetzung-der-Uni-Wien.549.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:52:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;„In Wien ist das Audimax von Studierenden besetzt worden.“ So halb habe ich die Nachricht mitbekommen. Auch, dass die Besetzung mittlerweile schon einige Zeit andauert, war mir bekannt. Auf dem BarCamp in Hamburg habe ich dann aus erster Hand erfahren können, was dort vor sich geht: Die Uni „brennt“!
&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/206fdfa70c1f83cefb98258f05a16e75.jpg" style="float:right; padding-left:5px;" alt="Audimax der Universität Wien" width="170" height="114" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;&lt;a&gt;Auslöser&lt;/a&gt; der Aktion war demnach die Ankündigung, dass die Akademie der Künste in Wien ebenfalls auf Bachelor und Master umgestellt werden soll. Im Anschluss an eine Demonstration dagegen wurde das Audimax der Universität besetzt. Seither regiert dort der &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/unibrennt/4066301336/in/set-72157622675875078/"&gt;Audimaxismus&lt;/a&gt;:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In basisdemokratischer Art und Weise müssen alle Anträge vom Plenum beschlossen werden. So wurden auch keine Vertreter gewählt, als das Ministerium Ansprechpartner forderte, denn die Vertretung durch die Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft wurden auf Grund der niedrigen Wahlbeteiligung von nur 30% bei der letzten ÖH-Wahl abgelehnt. Stattdessen wurden die Mitarbeiter des Ministeriums eingeladen, vor dem Plenum zu sprechen.
  
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Arbeitsgruppen kümmern sich um die Ausarbeitung der Forderungen, um Pressearbeit, um die Versorgung der Anwesenden in einer Volksküche, um die IT-Infrastruktur und nicht zuletzt auch ums Saubermachen.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Was wollen die Studierenden?
  &lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Die Proteste, die aus einem allgemeinen und nicht organisierten Gefühl der Unzufriedenheit entstanden sind, werden inzwischen von der „AG Forderungen“ in die Form komkreter &lt;a href="http://unsereuni.at/wiki/index.php/Forderungen_AG#Aktualisierte_Forderungen_.28Stand:_6._November.29"&gt;Forderungen&lt;/a&gt; gebracht. Und in der Beschäftigung mit den straffen Ausbildungsformen im BA/MA-System, der Elitenförderung und der ständigen Unterfinanzierung, während der Staat in Zeiten der Krise plötzlich Milliardenbeträge für Wirtschaftsunternehmen aufbringen kann, stoßen die Debatten auch auf weitere, grundsätzliche Ungerechtigkeiten.
&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Die Studenten spüren, dass die großen Versprechen der Leistungsgesellschaft nicht eingehalten werden. Denn an den Unis herrscht – anders als es die Streikenden in ihren Reden beklagen – ja gerade keine „Wettbewerbsgesellschaft“, sondern eine von der Politik ausgehungerte Bürokratie, die den josephinistischen Idealen der Aufklärung nicht mehr gewachsen scheint. Nicht jene reüssieren in diesem Staat, die bildungshungrig sind, sondern jene, die ‚zur richtigen Zeit im richtigen Biotop leben‘, wie dies der Lobbyist Walter Meischberger kürzlich für sich treffend behauptete.“ -- &lt;a href="http://www.florianklenk.com/2009/11/den_audimaxismus_braucht_das_l.php"&gt;Florian Klenk&lt;/a&gt;
    
  &lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;p&gt;Was als pragmatische Auseinandersetzung über Studienbedingungen begann, kommt um Diskussion nicht um den gesamtgesellschaftlichen, den europäischen und den weltweiten Kontext nicht herum.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Plötzlich diskutiert eine als angepasst und unpolitisch geltende Generation über „Kapitalismus“, „Widerstand“ und „Solidarität“ –. Und nicht nur in Österreich bewegt sich etwas. Auch in Deutschland „brennen“ Unis und beim bundesweiten Bildungsstreik im Sommer demonstrierte eine viertel Million Schüler und Studenten.
  
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Links
  &lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Homepage: „&lt;a href="http://unsereuni.at/"&gt;Unsere Uni&lt;/a&gt;“&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Unsere Uni: &lt;a href="http://unsereuni.at/wiki/index.php/Main_Page"&gt;Wiki&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Klenks Watchblog: „&lt;a href="http://www.florianklenk.com/2009/11/den_audimaxismus_braucht_das_l.php"&gt;Den Audimaxismus braucht das Land&lt;/a&gt;“
  &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Foto: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/sagd/"&gt;sAgd&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de"&gt;Creative Commons&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=BUzKh7VrFcI:q7tMTopKyFg:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=BUzKh7VrFcI:q7tMTopKyFg:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?i=BUzKh7VrFcI:q7tMTopKyFg:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
   				
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<title>oEmbed - Einfache   API   zum Einbetten von Medien</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/dUr2lv6qOdU/Einfache-API-zum-Einbetten-von-Medien.548.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 15:04:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;Eines der Themen, das ich vom BarCamp Hamburg mitgenommen habe, ist oEmbed. Mit oEmbed ist es möglich, sehr einfach bestimmte Inhalte von einer Website auf eine andere zu übernehmen.
&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/e24966738e3f176e19e08bf254961fe7.png" style="float:right; padding-left:5px;" alt="oEmbed für Medien" width="170" height="69" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;Das Einbetten von Inhalten auf andere Seiten kennt man am ehesten von Youtube. Zu jedem Video gibt es einen kleinen Source-Code Schnipsel, den man in die eigene Website übernehmen kann. Fotos von Flickr kann man auch einfach so verlinken. Ich hatte mich also zunächst gefragt, was die &lt;abbr title="Application Programming Interface"&gt;&lt;span class="abbr" title="Application Programming Interface"&gt;API&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; dann soll.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;oEmbed aber gibt nicht nur die &lt;abbr title="Uniform Resource Locator"&gt;&lt;span class="abbr" title="Uniform Resource Locator"&gt;URL&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; oder den embed-Code zurück, sondern zum Beispiel auch den Urheber und den Link zu dessen Profil. So könnte man von Flickr ein Foto holen und auch gleich automatisch eine passende Bildunterschrift erstellen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;abbr title="Application Programming Interface"&gt;&lt;span class="abbr" title="Application Programming Interface"&gt;API&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; kennt verschiedene Typen von Medien:
&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;photo&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;video&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;link&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;rich&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;„photo“ und „video“ sind natürlich für Fotos und Filme gedacht. „link“ liefert Titel und Autor einer Seite und „Rich“ kann im Prinzip jede Art von &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; zurückgeben. Da werden nur durch die eigene Fantasie Grenzen gesetzt.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Beispiele
  &lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Eine ganze Reihe Anbieter unterstützen oEmbed schon: YouTube,
  &lt;br /&gt;Flickr, Viddler, Qik, Revision3, Hulu, Vimeo – Außerdem gibt es oEmbed-Proxies, die die &lt;abbr title="Application Programming Interface"&gt;&lt;span class="abbr" title="Application Programming Interface"&gt;API&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; für Services anbietet, die eEmbed noch nicht selbst anbieten. Ein Beispiel hierfür ist &lt;a href="http://oohembed.com/"&gt;oohEmbed&lt;/a&gt;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Wordpress 2.9 werden Links auf Youtube &amp;amp; &lt;abbr title="Kommanditgesellschaft"&gt;&lt;span class="abbr" title="Kommanditgesellschaft"&gt;Co&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;. automatisch per oEmbed in eingebettete Medien umgewandelt.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, in welcher Form man diese &lt;abbr title="Application Programming Interface"&gt;&lt;span class="abbr" title="Application Programming Interface"&gt;API&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; produktiv in einem &lt;abbr title="Content Management System"&gt;&lt;span class="abbr" title="Content Management System"&gt;CMS&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; einsetzen kann. Es ergibt ja schon Sinn, gewisse Fotos bei Flickr und Videos bei Vimeo oder Youtube zu lagern und dann wieder in die eigene Site zu integrieren. Aber wie lässt sich das am schlausten in ein &lt;abbr title="Content Management System"&gt;&lt;span class="abbr" title="Content Management System"&gt;CMS&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; integrieren?
  
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Links
&lt;/h3&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt; Homepage: &lt;a href="http://www.oembed.com/"&gt;oEmbed&lt;/a&gt;
  &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=dUr2lv6qOdU:rWxvh3PcoiE:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=dUr2lv6qOdU:rWxvh3PcoiE:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?i=dUr2lv6qOdU:rWxvh3PcoiE:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
   				
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<title>Veranstaltung - BarCamp Hamburg 2009</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/Dp4pCqH9UO0/BarCamp-Hamburg-2009.547.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:33:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;Zum zweiten Mal war ich in diesem Jahr am 13. und 14. November 2009 auf dem BarCamp in Hamburg. Auch in diesem Jahr war es ein inspirierendes Treffen, von dem ich voller Eindrücke und neuer Ideen zurück nach Kiel gekommen bin.
&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/68e26be063d7f0e2f820019e4c63718f.png" style="float:right; padding-left:5px;" alt="BarCamp Hamburg 2009" width="170" height="61" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;Wie im letzten Jahr fand 2009 das BarCamp Hamburg in den Räumen des Otto-Versandes in Wandsbek statt. Die Komplettversorgung mit Essen, Saft, Kaffee, Tee und vor allem Internet wurden von verschiedenen Firmen spendiert und so war es der perfekte Rahmen für dieses informelle Branchentreffen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sessions reichten von„Politik und Web2.0“ über „oEmbed“ bis hin zu „Wie richte ich mein Xing-Profi ein, dass es von Headhuntern gefunden wird.“ Und wie immer lädt man sich zunächst ein komplett vollen Sessionplan auf, um dann doch die eine oder andere Session in interessanten Gesprächen am Kaffeetisch zu verbringen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so waren es auch die ungeplantesten Sessions, die am spannensten waren. Bei der„oEmbed“-Session fehlte einfach der Leiter. Der hatte sich in der Uhrzeit vertan und kam erst als die Session offiziell zuende war. In der Zwischenzeit haben sich aber die Anwesenden das Thema aus den Spezifikationen und anhand von Beispielen schon fast selbst erarbeitet.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei einer anderen Session war es so voll, dass ich keine Lust hatte, in der Ecke gedrängt zu stehen. Ich bin dann einfach in den fast leeren Raum nebenan gegangen, „und was macht ihr hier?“ Dort haben wir dann besprochen, wie man eine zentrale Internetseite aufbauen könnte, auf der man solche Termine wie BarCamps übersichtlich finden kann.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ein Bericht von einem anderen Planeten wirkte der Bericht eines Wiener Studenten über die Besetzung des Audimax an seiner Uni: Eine angeblich angepasste und unpolitische Generation pflegt die totale Basisdemokratie und baut in 3 Wochen ein kleines Medienimperium auf.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Danke!
  &lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Ich möchte mich bei der Orga des BarCamp bedanken, bei allen Sponsoren (Der &lt;a href="http://www.puretea.de/"&gt;Tee&lt;/a&gt; ist echt lecker!) und bei allen, die Sessions angeboten oder aktiv teilgenommen haben. Ich überlege, zum &lt;a href="http://barcampbs.mixxt.de/"&gt;BarCamp Braunschweig&lt;/a&gt; am 28. bis 29. November 2009 zu fahren. interessiert sich da noch jemand für?
  
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Links
&lt;/h3&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.barcamp-hamburg.de/"&gt;barcamp-hamburg.de&lt;/a&gt;
  &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=Dp4pCqH9UO0:t-c5M7JcNT0:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=Dp4pCqH9UO0:t-c5M7JcNT0:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?i=Dp4pCqH9UO0:t-c5M7JcNT0:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
   				
<guid isPermaLink="false">http://kaffeeringe.de/Blog/BarCamp-Hamburg-2009.547.html</guid>   				
<feedburner:origLink>http://kaffeeringe.de/Blog/BarCamp-Hamburg-2009.547.html</feedburner:origLink></item>			<item>
<title>HTML 5 - Mehr als nur ein paar neue Tags</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/skEb3uqQih8/Mehr-als-nur-ein-paar-neue-Tags.546.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 00:28:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;In diesem Jahr feiern wir am 24. Dezember nicht nur Weihnachten, sondern auch 10 Jahre HTML 4.01 – so lange ist es schon her, seit das W3C zuletzt eine HTML Spezifikation beschlossen hat. Mittlerweile aber kommt wieder Bewegung in die HTML Entwicklung. Zeit, sich HTML 5 näher anzuschauen.

&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/47f375a296fea463092f7ddf75941d9c.jpg" style="float:right; padding-left:5px;" alt="Quellenangabe: photocase.com © JOEXX" width="170" height="124" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;Das &lt;abbr title="World Wide Web Consortium"&gt;&lt;span class="abbr" title="World Wide Web Consortium"&gt;W3C&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; hatte eigentlich beschlossen das von SGML kommende &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; durch das &lt;abbr title="Extensible Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Extensible Markup Language"&gt;XML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-basierte XHTML abzulösen. XHTML 1.0 war quasi &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; 4.01 bloß in &lt;abbr title="Extensible Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Extensible Markup Language"&gt;XML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; abgebildet. In dieser Richtung wurde vom &lt;abbr title="World Wide Web Consortium"&gt;&lt;span class="abbr" title="World Wide Web Consortium"&gt;W3C&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; nun weiter gearbeitet.

&lt;p&gt;Den &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_Hypertext_Application_Technology_Working_Group"&gt;Mitarbeitern einiger Browserhersteller&lt;/a&gt; ging das zum Einen zu langsam und zum Anderen entsprach nach ihrem dafürhalten der geplante Dokumenten-basierte Ansatz von XHTML2.0 nicht der Realität im Web. Dort sahen sie immer mehr Webapplikationen und immer weniger „Seiten“. Außerdem sollten Standardplugins wie Flash überflüssig gemacht werden. Mit diesen Ansprüchen startete die &lt;acronym title="Web Hypertext Application Technology Working Group"&gt;WHATWG&lt;/acronym&gt; 2004 das Projekt &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; 5.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Was bringt &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; 5 Neues?
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Ja, &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; 5 bringt einige neue Tags. Die Webkrauts haben sich damit schon damit &lt;a href="http://www.webkrauts.de/category/html5-einfuehrung/"&gt;auseinandergesetzt&lt;/a&gt;. Der leicht „semantischere“ Aufbau von Webseiten ist aber eigentlich der langweiligste Teil von HTML5.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Canvas/SVG
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;HTML5 bringt endlich einheitliche Lösung für Vektorgrafiken im Netz. Vektorgrafiken, die dann auch noch per JavaScript manipulierbar sind. Yeah! Nie wieder Flash. Hier mal zwei Beispiele für eine Seite, die komplett aus HTML5 Vektorgrafiken besteht: &lt;a href="http://emacsformacosx.com/"&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="http://emacsformacosx.com/"&gt;EMacs for Mac OS X&lt;/a&gt; – Designer werden sich freuen: Endlich sehen Webseiten überall gleich aus.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Ein wenig interaktiver: &lt;a href="http://downloadstats.mozilla.com/"&gt;Worldwide Firefox Downloads&lt;/a&gt; – Eine Vektorkarte, auf der live die aktuellen Downloads lokalisiert werden.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;h3&gt;Video
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Während es noch vor einigen Jahren ein Ding der Unmöglichkeit war, Videos im Internet so zu veröffentlichen, dass sie so halbwegs jeder so halbwegs gut gucken konnte, ist es jetzt dank Flash-Video sehr normal. Wie konstruiert das aber immer noch ist, sieht man, wenn man sich mal den nötigen Quelltext für so eine Youtube-Video-Einbindung anschaut. HTML5 soll hier abhilfe schaffen, indem es die nötige Video-Funktionalität einfach dem Browser abverlangt. Beispiel: &lt;a title="Demo" href="http://www.youtube.com/html5"&gt;Youtube in HTML5&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Geolocation
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Das Internet wird spätestens seit dem Siegeszug des iPhones immer mobiler. Wenn der Benutzer nicht mehr nur vom heimischen PC surfen kann, wird es relevant wo er sich gerade befindet. HTML5 definiert auch eine Schnittstelle, mit der Webanwendungen vom Browser erfragen können, wo sich der Besucher gerade befindet. Spätestens jetzt wird klar, dass HTML5 mehr als nur ein paar neue Tags ist.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Lokale Datenbank
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Browser müssen in Zukunft auch eine Datenbank enthalten. In dieser können Benutzerinteraktionen zwischengespeichert werden. Das ist zum Beispiel dann interessant, wenn man eine Web-Applikation auf einer Bahnreise benutzen will. Bei klassischen Überlandfahrten bricht immer wieder die &lt;abbr title="Universal Mobile Telecommunication System"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Mobile Telecommunication System"&gt;UMTS&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Verbindung zusammen. Zukünftige Applikationen können so programmiert werden, dass sie die Benutzereingaben zwischenspeichern und bei erneuter Verbindung synchronisieren.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Web Workers
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Im Browser werden inzwischen immer weniger reine &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Seiten angezeigt. Immer mehr Interaktion (Stichwort „Web2.0“) wird hauptsächlich durch JavaScript möglich. Mit „Web Workers“ können aufwendige Berechnungen von der Darstellung des Inhaltes abgekoppelt im Hintergrund berechnet werden. So lassen sich noch schnellere Applikationen in JavaScript implementieren.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Fazit
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Wenn ich betrachte, wie weit das Internet schon mit dem ollen &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; 4.01 gekommen ist, kann ich mich nur auf das freuen, was HTML5 alles bringen wird. Allerdings erinnere ich mich noch an meine ersten Schritte in &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; 1994/1995 – und ich denke, dass die Tatsache, dass man damals &lt;abbr title="Hypertext Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Markup Language"&gt;HTML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; binnen einiger Stunden ziemlich gut verstehen konnte, das Internet groß gemacht hat. Davon entwickelt sich das Netz immer weiter weg und die Anwendungen werden immer komplexer. Aber gleichzeitig bietet natürlich das Web2.0 an sich schon so viele Möglichkeiten teilzunehmen, die fast keine technische Ahnung mehr verlangen.
  
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Links
&lt;/h3&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Brad Neuberg: &lt;a title="Vimeo" href="http://vimeo.com/6691519"&gt;Introduction to HTML 5&lt;/a&gt;
  &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;Foto: &lt;a href="http://www.photocase.com/de/photodetail.asp?i=147635"&gt;photocase&lt;/a&gt;.com © &lt;a href="http://www.photocase.com/de/photodetail.asp?i=147635"&gt;JOEXX&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=skEb3uqQih8:fxRXh0slQmw:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=skEb3uqQih8:fxRXh0slQmw:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?i=skEb3uqQih8:fxRXh0slQmw:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
   				
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<title>Trends - XMPP statt   HTTP  </title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/Yt3D6P7xmlo/XMPP-statt-HTTP.545.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 18:05:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;XMPP hat bis vor einiger Zeit ein Nischendasein als Chat-Netzwerk „Jabber” für Open-Source Fanatiker gefristet: Während die coolen Kids ICQ und Skype benutzten, haben die Stubenhocker „Jabber” benutzt. Mittlerweile aber gibt es immer mehr spannende Anwendungen, die auch bisher nur andeuten, was damit alles möglich ist. Könnte es vielleicht am Ende sogar HTTP den Rang ablaufen?

&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/f2170ae8308024b2dcd10cd8206731ea.jpg" style="float:right; padding-left:5px;" alt="Foto: Steffen Voß Lizenz: CC-by.2.0" width="170" height="128" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;Natürlich klingt das zunächst komisch: Warum sollte ein Chat Webseiten ersetzen. Aber schauen wir uns an, was in letzter Zeit mit XMPP gemacht wurde:
&lt;/p&gt;
	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Seit &lt;strong&gt;1999&lt;/strong&gt; gibt es &lt;a href="http://xmpp.org/"&gt;XMPP&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Seit &lt;strong&gt;2004&lt;/strong&gt; ist XMPP von der &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Internet_Engineering_Task_Force"&gt;IETF&lt;/a&gt; standardisiert.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;2005&lt;/strong&gt; hat Google XMPP für seinen Instant Messaging Service &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_talk"&gt;Google Talk&lt;/a&gt; aufgeriffen. Google Talk konnte neben Chats auch schon &lt;a title="Voice over Internet Protokoll" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Voip"&gt;VoIP&lt;/a&gt;.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;2008&lt;/strong&gt; startet mit &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Identi.ca"&gt;identi.ca&lt;/a&gt; ein Open-Source Twitter-Clone auf XMPP-Basis.
  &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;2009&lt;/strong&gt; kündigt Google eine kommunikative Revolution an: &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_wave"&gt;Google Wave&lt;/a&gt; soll E-Mail mit heutigen Mitteln neu erfinden. Das zugrundeliegende &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Wave_Federation_Protocol"&gt;Google Wave Federation Protocol&lt;/a&gt; ist eine Erweiterung von XMPP.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Vor einigen Tagen heißt es dann auch Facebook stehe kurz davor aus XMPP zu setzen. Bereits seit &lt;strong&gt;2008&lt;/strong&gt; arbeite man an einer Implementierung. Mickaël Rémond:
  &lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;„Facebook is preparing the launch of their XMPP connection interface. It means that users will be able to use Facebook with any type of XMPP clients, ranging from desktop to mobile clients.” -- &lt;a href="http://www.process-one.net/en/blogs/article/facebook_chat_supports_xmpp_with_ejabberd/"&gt;process|one&lt;/a&gt;
    &lt;br /&gt;
  &lt;/blockquote&gt;
&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;p&gt;Zwei der momentan treibende Kräfte in der Internet-Innovation setzen mit ihren Produkten auf XMPP. Aber warum?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; XMPP ist ein &lt;abbr title="Extensible Markup Language"&gt;&lt;span class="abbr" title="Extensible Markup Language"&gt;XML&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-basiertes Protokoll – das bedeutet, dass man es sehr einfach erweitern kann (X = extensible). Es können also leicht Erweiterungen für eigene Anwendungen entwickelt werden. Dazu ist es für die &lt;strong&gt;Kommunikation&lt;/strong&gt; im Internet entwickelt worden, während &lt;abbr title="Hypertext Transfer Protocol"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Transfer Protocol"&gt;HTTP&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; zur &lt;strong&gt;Auslieferung&lt;/strong&gt; von Hypertexten (Internetseiten samt Grafiken, &lt;abbr title="Cascading Style Sheets"&gt;&lt;span class="abbr" title="Cascading Style Sheets"&gt;CSS&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; &lt;abbr title="und so weiter"&gt;&lt;span class="abbr" title="und so weiter"&gt;usw.&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;) entwickelt wurde. Natürlich kann man mittlerweile mit &lt;acronym title="Asynchronous JavaScript And XML"&gt;Ajax&lt;/acronym&gt; eine Menge herausholen aus &lt;abbr title="Hypertext Transfer Protocol"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Transfer Protocol"&gt;HTTP&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;, aber es bleibt letztlich immer ein Protokoll zur Auslieferung von Hypertexten.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Beispiel „Wave“ mal wieder
  &lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;An Google Wave kann man erahnen, in welche Richtung es gehen kann. Bisher hat noch keiner herausgefunden, wie man am Besten mit Waves kommuniziert: Es geht irgendwie als Chat oder Dienst für Kurznachrichten. Man kann ein Wave aber auch als gemeinsames Instant-Wiki benutzen: Man lädt sich 3 Leute ein. Diese 3 Leute können nun gemeinsam an einem Text arbeiten, Bilder hereinziehen, Karten anlegen, parallel diskutieren, eine vierte Person hinzuholen und weiterarbeiten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für diese Kollaboration benötigt man nichts weiter als einen Wave-Account. Das mag zwar im Moment noch eine Hürde sein. Aber stellen wir uns vor: Jeder, der heute eine E-Mailadresse hat, habe einen Wave-Account. Niemand musste ein Wiki installieren. Niemand musste sich um Logins und Zugriffsrechte kümmern.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Facebook-Freunde als Buddies?
  &lt;br /&gt;
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;In eine ähnliche Richtung könnte auch das gehen, was Facebook jetzt starten will: Selbst wenn Facebook nur die eigene Chat-Funktion über XMPP nach außen öffnen wollte, müsste es möglich sein, das eigene Facebook-Adressbuch im Client zu nutzen.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; Dann hätte ich die direkte Chat- oder Voice-Chat Möglichkeit nicht nur, weil ich mir die Skype-Adresse von jemandem aus einer Datenbank kopiert habe oder ihn um den Kontakt gebeten habe – Ich hätte diese Möglichkeit allein durch den Kontakt bei Facebook.
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Fazit
&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;In XMPP steckt ein ungeheures Potential und es wird eher jemanden geben, der Websiten per XMPP verschickt, als dass die Funktionalitäten von XMPP durch &lt;abbr title="Hypertext Transfer Protocol"&gt;&lt;span class="abbr" title="Hypertext Transfer Protocol"&gt;HTTP&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; geschleift werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Letztlich geht es immer weiter weg vom„Seiten-Paradigma“ und dahin, Daten abzurufen: Per Computer, per Fernseher, Per Mobiltelefon: Viele verschiedene Endgeräte, die über verschiedenste Arten von Software Daten verarbeiten. XMPP könnte dafür das geeignetere Protokoll sein.
  
&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Links
&lt;/h3&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Wikipedia: &lt;a title="Extensible Messaging and Presence Protocol" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Messaging_and_Presence_Protocol"&gt;XMPP&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt; Homepage: &lt;a href="http://xmpp.org/"&gt;XMPP Standards Foundation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;process|one: &lt;a href="http://www.process-one.net/en/blogs/article/facebook_chat_supports_xmpp_with_ejabberd/"&gt;Facebook chat supports XMPP, with ejabberd&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://lumma.de/2009/11/08/facebook-chat-und-jabberxmpp/"&gt;Lummaland&lt;/a&gt;)
  &lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=Yt3D6P7xmlo:k6scO6yeg3g:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=Yt3D6P7xmlo:k6scO6yeg3g:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?i=Yt3D6P7xmlo:k6scO6yeg3g:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
   				
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<title>Ubuntu - Linux auf Netbooks</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/J6-xXBghYe4/Linux-auf-Netbooks.544.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 17:00:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;Bereits seit einiger Zeit benutze ich auf meinem Acer Eee PC 1000H parallel zum vorinstallierten Windows XP Home Edition ein komplettes Ubuntu 9.04. Heute habe ich den Ubuntu Netbook Remix entdeckt und fasse deswegen einfach mal meine Erfahrungen zusammen.­­
&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/27a474662077dee43c0b305b422ce5e3.jpg" style="float:right; padding-left:5px;" alt="Foto: soulcore | photocase.com" width="170" height="113" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;Der Eee PC 1000H hat keinerlei Performance-Probleme mit Ubuntu. Natürlich stößt der kleine Atom-Prozessor an seine Grenzen, wenn noch das zehnte Programm gestartet werden soll und nebenher ein Youtube-Video läuft. Aber normalerweise kann ich in vernünftiger Geschwindigkeit &lt;a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/" title="E-Mail Client"&gt;Thunderbird&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" title="Browser"&gt;Firefox&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.pidgin.im/" title="Instant Messenger"&gt;Pidgin&lt;/a&gt; mit &lt;a href="http://www.skype.com/intl/de/" title="Instant Messenger"&gt;Skype&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.getsongbird.com/" title="MP3-Player"&gt;Songbird&lt;/a&gt; laufen lassen.&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Ubuntu Netbook Remix installieren &lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Den &lt;a href="http://www.ubuntu.com/GetUbuntu/download-netbook"&gt;Ubuntu Netbook Remix&lt;/a&gt; kann man sehr einfach parallel zu Windows installieren. Dazu benötigt man einen leeren &lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Stick mit mindestens 1GB Platz.&lt;/p&gt;
	&lt;ol&gt;
	&lt;li&gt;Dann benötigst Du die .iso-Datei, mit der Du auch eine &lt;abbr title="Compact Disc"&gt;&lt;span class="abbr" title="Compact Disc"&gt;CD&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; brennen könntest. Da der EeePC über kein &lt;abbr title="Compact Disc"&gt;&lt;span class="abbr" title="Compact Disc"&gt;CD&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Rom verfügt, musst Du einen &lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Stick benutzen. &lt;strong&gt;Download:&lt;/strong&gt; &lt;a href="http://www.ubuntu.com/GetUbuntu/download-netbook"&gt;Ubuntu Netbook Remix&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nun gibt es 2 Möglichkeiten:­
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Du hast bereits Ubuntu auf einem Rechner laufen.&lt;/strong&gt; Dann rufst Du unter System &amp;gt; Systemverwaltung &amp;gt; &lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Startmedien-Ersteller auf. Dort wählst Du das gerade heruntergeladene .iso und den Stick als Laufwerk aus, um den Stick als Installations-Medium vorzubereiten.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Du hast nur einen Windowsrechner zur Verfügung.&lt;/strong&gt; In diesem Fall musst Du das .iso auf eine &lt;abbr title="Compact Disc"&gt;&lt;span class="abbr" title="Compact Disc"&gt;CD&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; brennen und die frisch gebrannte &lt;abbr title="Compact Disc"&gt;&lt;span class="abbr" title="Compact Disc"&gt;CD&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; im Explorer öffnen. Darauf findest Du das Programm &lt;em&gt;&lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-creator.exe&lt;/em&gt;. Das startest Du und wählst ebenfalls .iso und &lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Stick aus, um den Stick als Installations-Medium vorzubereiten.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Stecke den frisch bespielten &lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; Stick in den EeePC.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Nun musst Du den EeePC so einstellen, dass er vom Stick startet. Dazu musst Du direkt nach dem Einschalten bei dem grauen Acer-Startbildschirm F2 drücken. Dann gehst Du mit den Pfeiltasten auf &amp;#8222;Boot&amp;#8220; und drückst Enter. Dann auf &amp;#8222;Boot Device Priority&amp;#8220; und stellst dann als &amp;#8222;1st Boot Device&amp;#8220; das &amp;#8222;Removable Dev.&amp;#8220; ein und als &amp;#8222;2nd Boot Device&amp;#8220; die &amp;#8222;HDD:Irgendwas&amp;#8220;. Drück Escape, geh auf Exit und wähle &amp;#8222;Exit &amp;amp; Save Changes&amp;#8220;.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Der Rechner sollte jetzt vom Stick starten und Dich nach einiger Zeit nach Deiner Sprache fragen. Danach kannst Du auswählen, dass Du Ubuntu erst einmal ohne Änderungen am Rechner ausprobieren möchtest.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Langsam wird dann Ubuntu hochgefahren. Das kann ein wenig dauern, da der &lt;abbr title="Universal Serial Bus"&gt;&lt;span class="abbr" title="Universal Serial Bus"&gt;USB&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt;-Stick nicht so schnell ist und weil Ubuntu erst einmal herausfinden muss, auf für einem Computer es gerade startet. Nach einiger Zeit kommst du in die voll funktionstüchtige Ubuntu-Oberfläche. Wenn Du entsprechend verkabelt bist, solltest Du auch gleich ins Internet können. Sonst kannst Du auch Dein &lt;acronym title="Wireless Local Area Network"&gt;WLAN&lt;/acronym&gt; konfigurieren. &lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wenn Dir gefällt, was Du siehst, kannst Du den Install-Button auf dem Desktop klicken. Siehe Anleitung: &lt;a href="https://help.ubuntu.com/community/GraphicalInstall"&gt;Installation&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Während der Installation wirst Du auch gefragt, wie die Festplatte aufgeteilt werden soll. Da kannst Du Windows dann einen Teil zugeordnet lassen und Ubuntu Platz schaffen lassen für sich. (Das geht natürlich nicht, wenn Du mit Windows die Festplatte schon voll gemacht hast.)&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wenn die Installation durchgelaufen ist, kannst Du einmal neu starten. Du wirst dann ganz zu anfang gefragt, ob Du Windows oder Ubuntu starten willst.&lt;/li&gt;
	&lt;/ol&gt;
	&lt;h3&gt;Ubuntu Netbook Remix konfigurieren&lt;br /&gt;&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Der Ubuntu Netbook Remix schafft vor allem Platz auf dem Display:&lt;/p&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Applikationen haben keinen Fensterrahmen &amp;#8211; Das spart oben, unten und an den Seiten einige wertvolle Pixel Platz.&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Über den Desktop-Hintergrund ist das Programm-Menü gelegt, aus
dem man über relativ große Schaltflächen die installierten Programme
starten kann. Man muss also nicht so genau zielen, wie in dem sonst
sehr kleinen Standardmenü.&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;
Ich muss jetzt zugeben, dass ich den Netbook-Remix nicht pur installiert habe. Ich hatte Ubuntu schon ganz normal installiert und dann den Netbook-Remix dazu installiert. Deswegen weiß ich nicht genau, ob das Folgende auch im Remix nötig ist: Es lassen sich sowohl die obere als auch die untere Bedienleiste
automatisch ausblenden. So kann man mit den Applikationen wirklich die
volle Bildschirmhöhe ausnutzen. Dazu musst Du nur rechts auf eine leere
Stelle in den Bedienleisten klicken und in den Eigenschaften auswählen,
dass die Leisten automatisch verschwinden sollen.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Wenn Du schnell auf das Desktop-Menü zugreifen willst, kannst Du in der unteren Bedienleiste einfach schnell links das&amp;nbsp;&amp;#8222;Alles minimieren&amp;#8220;-Icon klicken.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;In der Leiste kannst Du auch die Programme per Rechtsklick schließen. &lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Thunderbird&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Der E-Mail-Client von Mozilla ist nicht gerade gemacht für diese kleinen und vor allem flachen Auflösungen. Ein wenig Abhilfe schafft &amp;#8222;&lt;a href="https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/1657"&gt;MicroThunderbird&lt;/a&gt;&amp;#8220;: Das Theme ersetzt die großen Standard-Icons durch eine kleinere Variante.&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Firefox&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Beim Firefox habe ich die Lesezeichnen-Leiste unter Ansicht &amp;gt; Symbolleisten ausgeschaltet. Es gibt analog zu &amp;#8222;MicroThunderbird&amp;#8220; auch ein &amp;#8222;&lt;a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/354"&gt;MicroFirefox&lt;/a&gt;&amp;#8220; &amp;#8211; das habe ich allerdings noch nicht getestet.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Wenn dann gelegentlich der Platz nicht reicht, kannst Du mit F11 den Browser im Vollbild anzeigen.&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Fazit&lt;br /&gt;&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Ubuntu läuft hervorragend auf dem EeePC und sogar fast alle Sonderbuttons tun, was sie tun sollten. Ich habe leider gerade keinen Beamer zur Hand, um zu testen, wie sich der externe VGA-Anschluss macht. Da hatte ich mit purem Ubuntu noch ein Problem. Aber der Umschaltknopf sagt mir jetzt gerade zumindest, dass nichts angeschlossen ist.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Wem das dann doch nicht will, kann Ubuntu auch wieder entfernen und Mircosoft allein auf dem Rechner regieren lassen.&lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Links&lt;/h3&gt;
	&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.ubuntu.com/GetUbuntu/download-netbook"&gt;Ubuntu Netbook Remix&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;/ul&gt;
	&lt;p&gt;&lt;em&gt;Foto: &lt;a href="http://www.photocase.com/de/photodetail.asp?i=91179"&gt;soulcore&lt;/a&gt; | &lt;a href="http://www.photocase.com"&gt;photocase.com&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; &lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=J6-xXBghYe4:WQ0egccsx-E:qj6IDK7rITs"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?d=qj6IDK7rITs" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?a=J6-xXBghYe4:WQ0egccsx-E:F7zBnMyn0Lo"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/kaffeeringe?i=J6-xXBghYe4:WQ0egccsx-E:F7zBnMyn0Lo" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description>
   				
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<title>Wirtschaft - Warum ist Google eigentlich so geil?</title>
<link>http://feedproxy.google.com/~r/kaffeeringe/~3/kUGXXy2QUxg/Warum-ist-Google-eigentlich-so-geil.543.html</link>
<author>kontakt@kaffeeringe.de (Steffen Voss)</author>
<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 15:09:00 +0100</pubDate>
<description>&lt;p&gt;Dass Menschen die Internetrecherche international inzwischen&amp;nbsp;&amp;#8222;&lt;em&gt;googeln&lt;/em&gt;&amp;#8220; nennen, lässt ungefähr erkennen, welchen Stellenwert Google in diesem Bereich des Internets hat. Seit Jahren aber beschränkt sich Google immer weniger auf das Kerngeschäft der Websuche und weitete die Aktivität auf alle möglichen anderen Bereiche aus. Und immer wieder gelingt es Google wirklich starke Angebote zu machen &amp;#8211; und fast immer kostenlos.
&lt;/p&gt;
    				
            &lt;img src="http://kaffeeringe.de/images/cache/d24ad1af82f86ec5833e2b62231a460b.jpg" style="float:right; padding-left:5px;" alt="Steffen Voß bei Google in Mountain View" width="170" height="121" alt="" /&gt;&lt;/img&gt;
   					&lt;p&gt;Gerade noch ist Google dabei mit &lt;a title="Eine erste Testfahrt mit Google Wave" href="/Blog/Eine-erste-Testfahrt-mit-Google-Wave.540.html"&gt;Wave&lt;/a&gt; die Internetkommunikation zu revolutionieren, da startet es ein &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=tGXK4jKN_jY"&gt;Navigationssystem&lt;/a&gt; basierend auf Google Maps und der Google Mobiltelefonbasis Android. OpenGeoData stellte daraufhin die Frage: &amp;#8222;&lt;a href="http://www.opengeodata.org/2009/10/28/is-there-anyone-left-to-compete-with/"&gt;Kann da noch ein Wettbewerber mithalten?&lt;/a&gt;&amp;#8220; &amp;#8222;Kann keiner,&amp;#8220; sagt der Markt und die &lt;a href="http://www.google.com/finance?chdnp=1&amp;amp;chdd=1&amp;amp;chds=1&amp;amp;chdv=1&amp;amp;chvs=maximized&amp;amp;chdeh=0&amp;amp;chdet=1256920800000&amp;amp;chddm=2605&amp;amp;chls=IntervalBasedLine&amp;amp;q=AMS:TOM2&amp;amp;ntsp=0"&gt;Aktien von TomTom&lt;/a&gt; fallen seither.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Schon &lt;strong&gt;Google Maps&lt;/strong&gt; war eine disruptive Technologie: Bis dahin war die Kartennutzung eher statisch und ein Randphänomen. Die Freigabe der Google Maps &lt;abbr title="Application Programming Interface"&gt;&lt;span class="abbr" title="Application Programming Interface"&gt;API&lt;/span&gt;&lt;/abbr&gt; ermöglichte es plötzlich jedermann, eigene Webangebote mit professionelle Karten zu unterstützen.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Auch &lt;strong&gt;Google Streetview&lt;/strong&gt; war ein faszinierendes, wie ambitioniertes Projekt, das die zweidimensionalen Karten und Satellitenbilder um die dritte Dimension erweiterte und die Straßen tatsächliche erfahrbar machte.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Android&lt;/strong&gt; wurde von Google entwickelt, um den Markt der Mobiltelefone für die eigenen Vorstellungen von mobiler Internetnutzung zu öffnen. Bis dahin bestimmte vor allem Nokia den Markt und setzte den Standard dafür, was mobil geht und was nicht geht. Mit Apple hatte dann ebenfalls ein Branchenfremder versucht das neu zu definieren.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Dazu kamen Experimente im Voice-Bereich. Und nun wurden diese Dienste mit der riesigen Webdatenbank verknüpft zu einem &lt;a href="http://googlemobile.blogspot.com/2009/10/announcing-google-maps-navigation-for.html"&gt;Navigationsdienst&lt;/a&gt;, der direkt auf dem Mobiltelefon läuft.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Dazu startet jetzt die &lt;a href="http://www.readwriteweb.com/archives/google_music_launches.php"&gt;Google Musiksuche&lt;/a&gt; &amp;#8211; fast eher im klassischen Feld der Websuche. Mit &lt;a href="http://www.google.com/googlevoice/about.html"&gt;Google Voice&lt;/a&gt; aber drängt Google noch weiter ins Telefongeschäft. und bietet unter anderem einen Anrufbeantworter, der nicht nur vom Telefon, sondern auch via Internet abrufbar ist. &lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Google = Web2.5?&lt;br /&gt;&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Ich habe in den letzten Tagen all diese News wahrgenommen und überlegt, ob ich zu dem Einen oder Anderen etwas schreibe &amp;#8211; darüber, wie viel versprechend das aussieht und wie nett zum Beispiel Google Maps Navigation zu funktionieren scheint. Aber spätestens als ich Google Voice sah, habe ich mich gefragt: Was macht eigentlich der Rest der technischen Welt? Warum ist bisher noch kein Telefonanbieter auf die Idee gekommen, die Mailbox nicht nur per Telefon bedienbar zu machen?&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Apple genügt sich selbst als Designfirma, Microsoft ringt mit Linux und Apple auf dem toten Feld der Betriebssysteme &amp;#8211; alle anderen größeren Player haben sich auf ihre Nischen zurückgezogen und aus Deutschland kommen schon seit Jahren keine innovativen Produkte mehr.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Da kann sich doch keiner ernsthaft darüber beklagen, dass Google überall die Datenkrakenarme hineinsteckt und die Menschen sich gerne davon umarmen lassen:&lt;/p&gt;
	&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;es ist immer wieder erschreckend zu sehen, wie einen die eigene bequemlichkeit (und deren gute technik) einen in die arme von google treibt&amp;#8220; &amp;#8211; &lt;a href="http://identi.ca/notice/13293889"&gt;igorette auf identi.ca&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;
	&lt;h3&gt;Generation Upload oder Generation Google &lt;br /&gt;&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Während man in Deutschland noch versucht, sich mit Web2.0 an zu freunden, startet Google ins Web2.5. Beispiel: Vodafone will die &amp;#8222;&lt;a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/08/wer-ist-die-generation-upload/"&gt;Generation Upload&lt;/a&gt;&amp;#8220; ansprechen und versteht darunter aber auch nur eine neue Marken-Kampagne.&lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Google ist das wahre Unternehmen für die &amp;#8222;Generation Upload&amp;#8220;  &amp;#8211; und es wird immer schwieriger, einen Bogen um Google zu machen, wenn man es wollte. &lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Google wird kein Verlag&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Über &lt;a href="http://books.google.de/books"&gt;Googles Buchprojekt&lt;/a&gt; laufen jetzt die Verlage sturm: Google scannt schon seit Jahren Bücher &amp;#8211; hauptsächlich solche, die nicht mehr regulär zu bestellen sind. Die Inhalte werden dann ganz oder zumindest durchsuchbar zur Verfügung gestellt. &lt;/p&gt; 
  &lt;p&gt;Natürlich kann und muss man darüber streiten, ob das so geht und wie die Schriftsteller daran beteiligt werden sollten. Aber ganz ehrlich: Ich habe mir schon vor 15 Jahren gewünscht, dass ich zum Beispiel online nach einer Stelle in einem Buch suchen kann, und mir zumindest die Seitenzahl angezeigt wird. Die Verlage haben sich einfach überhaupt keine Gedanken darüber gemacht, wie man sinnvoll Bücher ins Netz bringen kann, und wie man die Vorteile des klassischen Buchs mit denen der digitalen Welt verbinden kann. Jetzt ist halt ein Außenstehender schneller und die Verlag müssen reagieren. &lt;/p&gt;
	&lt;h3&gt;Kundenorientierte Innovation &lt;br /&gt;&lt;/h3&gt;
	&lt;p&gt;Google ist meiner Meinung nach so erfolgreich, weil sie sich nicht um Althergebrachtes kümmern und stattdessen immer nach der besten Lösung für ihre Kunden suchen und erst dann nach einer Art damit Geld zu verdienen. Natürlich macht die inzwischen riesige Finanzkraft es leichter in neue Märkte zu drängen, aber schlechten Produkten wäre das nie erfolgreich.&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;</description>
   				
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