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	<title>Kai Wels | Online-Marketing &amp; Social Media Consultant</title>
	
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		<title>Warum Mütter viel gefährlicher sind, als Google Street View</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter ist ein echtes Phänomen. Es verbindet Menschen über Kontinente und jede Zeitzone hinweg. Fremde werden zu Followern und manchmal zu geschätzten Quellen an Informationen. Sogar Altersuntersc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter ist ein echtes Phänomen. Es verbindet Menschen über Kontinente und jede Zeitzone hinweg. Fremde werden zu Followern und manchmal zu geschätzten Quellen an Informationen. Sogar Altersunterschiede spielen scheinbar keine Rolle, wie ich selbst immer wieder feststelle. Man berichtet als Twitteristi über alles und jeden, gibt über <a href="http://www.kaipiranha.de/2010/03/24/location-based-services-friendticker-vs-foursquare/" target="_blank">Location Based Services wie Foursquare oder friendticker</a> seinen Aufenthaltsort preis und zeigt der ganzen Welt, mit wem man tagtäglich kommuniziert. Man macht sich eigentlich keine Gedanken über den persönlichen Exhibitionismus, den man neben Twitter ebenso auf Facebook, friendfeed, YouTube, Tumblr und und und so betreibt.</p>
<p>Bis man aus dem heiterem Web 2.0 Himmel auf den Boden zurück gebracht wird: <strong><br />
Meine Mutter liest meinen Twitter Stream!</strong></p>
<p><img class="alignright" title="Street View Boob Flasher" src="http://regmedia.co.uk/2008/05/23/street_view_grab.jpg" alt="" width="288" height="183" /> OMG, was hab ich alles geschrieben? Wo war ich? Was hab ich fotografiert? Hab ich mich anständig benommen? Plötzlich wird einem bewusst, wieviel man von sich preis gibt, wie transparent man als kindlicher Internet Nutzer ist. Und das jeden Tag aufs Neue. Meine Mutter weiß alles. Sie kennt meine Freunde, meine Familie, sie weiß sogar wo ich wohne. Sie weiß, wo ich arbeite, sie weiß, was ich gerne esse, kennt meine Hobbys, meinen Musikgeschmack und auf welche Parties ich gehe.</p>
<p>Ganz im Ernst, was erschreckt mich der <a href="http://www.dennis-knake.de/2010/08/11/google-streetview-die-stunde-der-hypokriten/" target="_blank">RFID Chip in meinem Reisepass, die biometrischen Bilder, die Kameraüberwachung auf offener Straße, die Nacktscanner am Flughafen oder das Fotografieren meines Wohnhauses</a> im Gegensatz zu der Erkenntnis, dass meine Mutter meine Tweets liest. Und es kommt noch viel schlimmer. Meine Mutter kennt mein Haus nicht nur von außen, nein, sie weiß sogar wie es innen aussieht. Sie kennt sogar sämtliche Häuser, in denen ich seit meiner Kindheit in meinem bisherigen Leben gewohnt habe. Und von allem hat sie ausführliches Bildmaterial zu ganz unterschiedlichen Anlässen gesammelt.</p>
<p>Meine Mutter erfasst Daten über mich seit über 30 Jahren. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711309,00.html" target="_blank">Und ihr habt Angst vor Google Street View?</a></p>
<p>Welche Gefahr von dieser Tatsache ausgeht, erfährt man erst, wenn diese unerschöpfliche Datenquelle ein Leck bekommt und z.B.  interne Informationen wie das Date mit der ersten Freundin oder streng vertrauliches Bildmaterial in Form von Fotoalben an die Öffentlichkeit gerät. Was interessieren mich da die Datenkraken Google, Payback &amp; Co.?</p>
<p>Daher bin ich sehr froh, dass diese Datenquelle bei aller Gefahr aufgrund der ganzeitlichen Informationen, doch absolut sicher ist. Gelegentliches Eindringen in die Privatsphäre und Lecks in der mütterlichen Firewall mal aussen vor gelassen. Das kommt schließlich bei allen großen Data Center Families vor. Außerdem verfügt meine Mutter natürlich auch über eine ständig verfügbare Hotline, bei der man sämtliche Daten über einen selbst einsehen und abrufen kann und die einen sogar eigenständig zurück ruft oder Mother Alerts per E-Mail versendet, sollten plötzliche neue Informationen auftauchen.</p>
<p>Problematisch könnte es nur werden, wenn meine Mutter meinen Twitter Stream nicht mehr nur liest, sondern selbst anfängt, zu twittern. Denn da liegt schließlich die eigentliche Gefahr der mütterlichen Netzneutralität. Eine Optimierung der Privacy Settings wäre vielleicht hin und wieder wünschenswert, aber sonst ist meine Mutter eine echt tolle Frau und ich liebe und schätze sie sehr!</p>
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		<title>A&amp;P Berlin Summer Rave</title>
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		<comments>http://www.kaipiranha.de/2010/04/20/ap-berlin-summer-rave/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 10:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Auftraggeber Kaiser's Tengelmann GmbH veranstaltet am 12.06.2010 ein großes Electro- und Techno-Event im Berliner Flughafen Tempelhof, den A&#38;P Berlin Summer Rave - Hangar Beats. Namhafte DJ-L [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Auftraggeber Kaiser&#8217;s Tengelmann GmbH veranstaltet am 12.06.2010 ein großes Electro- und Techno-Event im Berliner Flughafen Tempelhof, den <a title="Webseite des A&amp;P Berlin Summer Rave - Hangar Beats" href="http://www.berlin-summer-rave.de" target="_blank">A&amp;P Berlin Summer Rave &#8211; Hangar Beats</a>. Namhafte DJ-Legenden wie Westbam und Marusha treffen auf Lützenkirchen, Emanuel Eisbrenner und Electro Ferris von Deichkind in einer einzigartigen Location.</p>
<p>Für das Event wurde zunächst die begleitende Website nach vorgeliefertem Layout in einem Blogsystem umgesetzt. Darüber hinaus wurden ergänzend zur Website für die Verbreitung des Events über soziale Netzwerke eine entsprechende Strategie entwickelt, Social Media Profile bei <a title="A&amp;P Berlin Summer Rave Facebook Fan Page" href="http://www.facebook.com/pages/AP-Berlin-Summer-Rave/107365479286810?ref=ts" target="_blank">Facebook</a>, <a title="A&amp;P Berlin Summer Rave bei MySpace" href="http://www.myspace.com/berlinsummerrave" target="_blank">MySpace</a>, <a title="A&amp;P Berlin Summer Rave auf Twitter" href="http://twitter.com/Summer_Rave" target="_blank">Twitter</a> und <a title="A&amp;P Berlin Summer Rave YouTube Channel" href="http://www.youtube.com/user/berlinsummerrave" target="_blank">YouTube</a> aufgebaut, die auch bis zum Event inhaltlich betreut werden.</p>
<p>Ziel des Events und der Vermarktung über Social Media ist es, durch die eigene Einstiegsmarke &#8220;A&amp;P&#8221; der Kaiser&#8217;s Tengelmann AG stärker in der jüngeren Zielgruppe zu positionieren.</p>
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		<title>Location Based Services: friendticker vs. foursquare</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 10:00:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Location Based Services als mobile Anwendungen erfreuen sich mit dem steigenden Verkaufszahlen von Smartphones wie iPhone, Android und Nokia immer größerer Beliebtheit. Im amerikanischen Markt konku [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Location Based Services als mobile Anwendungen erfreuen sich mit dem steigenden Verkaufszahlen von Smartphones wie iPhone, Android und Nokia immer größerer Beliebtheit. Im amerikanischen Markt konkurrieren im Bereich der lokalen Statusmeldungen Gowalla, Brightkite, Yelp und foursquare miteinander und jeder Anbieter hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Diese durchdringen auch mehr und mehr den deutschen Markt, so dass nun auch nationale Firmen das Potential und die Bereitwilligkeit der Bekanntgabe des aktuellen Aufenthaltsortes durch Check-Ins erkannt haben.</p>
<h3>Ich bin hier, wo bist du?</h3>
<div id="attachment_524" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot-foursquare.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-524" title="Screenshot Kai Wels | Online-Marketing &amp; Social Media Consultant auf foursquare" src="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot-foursquare-300x185.jpg" alt="Screenshot Kai Wels | Online-Marketing &amp; Social Media Consultant auf foursquare" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot Kai Wels | Online-Marketing &amp; Social Media Consultant auf foursquare</p></div>
<p>Das Grundprinzip dieser mobilen Location Based Services ist ganz einfach, als Besitzer eines Smartphones kann ich meinen Freunden und Kontakten mitteilen, wo ich mich gerade befinde. Hierfür wird das GPS-Signal des Gerätes zur Lokalisierung verwendet und übermittelt recht genau den Bestimmungsort. Diese Meldungen können dann über die interne Kommunikation des jeweiligen Services an diejenigen verbreitet werden, die das gleiche System verwenden, oder über Connects an soziale Netzwerke und Microblogging Dienste wie Facebook oder Twitter auch extern kommuniziert werden. Die Intention dabei ist zum einen seine Freunde auf dem Laufenden zu halten, wo man sich befindet und zum Beispiel eine spontane Verabredung zu treffen, wenn man sich gerade gleichzeitig in der Nähe aufhält. Zum anderen bietet es die Möglichkeit Tipps und Empfehlungen von Restaurants, Bars, Shops und vielem mehr abzugeben, so dass die eigenen Kontakte neue Lokale oder Orte kennen lernen können.</p>
<h3>Bürgermeister wollen Spass</h3>
<p>Um die Motivation der Beteiligung zu erhöhen hat foursquare im Wettbewerb mit den anderen Anbietern sich einen entscheidenen Vorteil verschafft: <a title="Mehr über die Einsatzmöglichkeiten von foursquare" href="http://foursquare.com/learn_more" target="_blank">Den Spassfaktor!</a> Denn mehrmaliges Einchecken wird belohnt mit dem Titel des Bürgermeisters/Mayors oder anderen Badges, sowie Punkte pro Check-In und einer etnsprechenden Rankingliste, die von Woche zu Woche neu gezählt wird. Dadurch habe ich persönlich andere ähnliche Apps von meinem iPhone verbannt und erfreue mich hin und wieder einigen Battles mit anderen foursquare Usern.</p>
<h3>Der Vorteil des Check-In(centive)</h3>
<p><a title="Übersicht der Incentives bei Foursquare" href="http://foursquare.com/businesses/" target="_blank">In den USA werden diese Services bereits intensiv zur Vermarktung und Incentivierung eingesetzt</a>, so dass z.B. ein mehrfacher Check-In bei Coffee Shops mit einem Gratis-Kaffee belohnt werden. In Deutschland ist der Einsatz gewohnt noch zurückhaltend, aber auch hier zeigen sich einige interessante Anwendungsbeispiele, wie <a title="Die Woche des Mayors von Vodafone" href="http://blog.vodafone.de/2010/01/06/vodafone-woche-des-mayors-vom-11-bis-15-januar/" target="_blank">&#8220;Die Woche des Mayors&#8221; von Vodafone</a> oder einzelne kleinere Cafés, wie das <a title="Foursquare Bonus Café Aki, Berlin" href="http://foursquare.com/venue/640005" target="_blank">Café Aki</a> oder das <a title="Foursquare Bonus Five Monkeys" href="http://foursquare.com/venue/314634" target="_blank">Five Monkeys</a> in Berlin. Es ist sozusagen eine Übertragung der beliebten Bonuskärtchen, bei denen nach 10 Stempeln ein Gratis-Getränk oder -Essen dazu dienen soll, die Kunden an sich zu binden. Durch mobilen Anwendungen entsteht jedoch ein zusätzlicher und ganz entscheidener Mehrwert, da diese digitalen Bonuskärtchen nicht im Porte-Monnaie versteckt bleiben, sondern über soziale Netzwerke verbreitet und sogar auch von Suchmaschinen erfasst werden. Somit werden durch öffentliche Statusmeldungen und Ortsbekanntgabe in kürzester Zeit, Services, Angebote und Special Promotions wesentlich weiter getragen, als die persönliche Mund-zu-Mund-Propaganda es schaffen könnte.</p>
<h3>friendticker startet in und aus Deutschland</h3>
<div id="attachment_525" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot-friendticker.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-525" title="Screenshot friendticker Closed Beta" src="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/03/screenshot-friendticker-300x185.jpg" alt="Screenshot friendticker Closed Beta" width="300" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot friendticker Closed Beta</p></div>
<p>Mit friendticker dringt nun auch ein deutsches Unternehmen in den Markt der Location Based Messages. Einem kleinen Nutzerkreis wurde Anfang März der Zugang zur Closed Beta des Portals sowie das dazugehörige iPhone App zum Testen zur Verfügung gestellt. Bislang hat mich das Testen von friendticker sehr überzeugt. Bugs und Schwächen der Beta-Version aussen vor gelassen, erscheint friendticker als sehr gut durchdachtes System mit einem überzeugendem Konzept dahinter. Die Incentivierung steht hier wesentlich stärker im Vordergrund und das Sammeln von Punkten oder Auszeichnungen ist mit direkter und individueller Bonifikation verbunden. Zum Beispiel erhält man für das 10-malige Einchecken in beliebigen Kinos eine DVD oder mehrfachen mobilen Anmelden in Fitness-Studios einen Probe-Tag mit einem Personal Trainer. Die Attraktivität für deutsche Unternehmen wird durch den nationalen Bezug sicher erhöht und die Plattform macht bisher einen zuversichtlichen Eindruck, eigene Incentives als Firma dort anzubieten. Meiner Meinung nach birgt friendticker eine Menge Potential und bin sehr gespannt, wie diese Anwendung nach dem offiziellen Launch angenommen wird. Die Einsatzmöglichkeiten sind jedenfalls enorm!</p>
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		<title>Bürhaniye &amp; Sebastián</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:34:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für die Anwaltskanzlei Bürhaniye &#38; Sebastian wurde ein komplettes Redesign der bestehenden Webseite erstellt und nach modernen Standards umgesetzt. Relevante Schlüsselwörter wurden analysiert  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Anwaltskanzlei Bürhaniye &amp; Sebastian wurde ein komplettes Redesign der bestehenden Webseite erstellt und nach modernen Standards umgesetzt. Relevante Schlüsselwörter wurden analysiert und unter Berücksichtigung der Suchmaschinenoptimierung in Text und Quelltext eingesetzt, um zukünftig bessere Ergebnisse bei Suchmaschinen zu erzeugen.</p>
<p>Die Anforderungen des Kunden war eine freundliche und sympathischer Erscheinung mit seriöser Professionalität, welche gerade im juristischen Bereich von besonderer Bedeutung ist. Gleichzeitig sollte das Design aber auch nicht klassisch und bieder wirken, da sich die Inhaber der Kanzlei damit nicht identifizieren können. Für die Präsentation wurde ein Foto-Shoot organisiert, dass zum einen die Anwältinnen in ihrer Arbeitsumgebung zeigen sollte, als auch Mood-Images als gestalterische Elemente für die Webseite zur Verfügung stellte, die aus dem realen Umfeld der Kanzlei stammen.</p>
<p>
<a class="more" href="http://www.law-bs.de" target="_blank" title="Zur Webseite der Rechtsanwälte Bürhaniye &#038; Sebastián">Zur Webseite</a></p>
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		<title>CeBIT 2010: Ein Abgesang?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 10:10:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ausgestattet mit einem kostenlosen Presseausweis für Blogger habe ich mich zum ersten offiziellen Messetag am 02.03.2010 auf den Weg nach Hannover gemacht, um die CeBIT 2010 zu besuchen. Im Vorfeld w [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgestattet mit einem kostenlosen <a title="Blog-Post: Kostenloser Presseausweis für Blogger" href="http://www.kaipiranha.de/2010/01/19/cebit-2010-kostenloser-presseausweis-fur-blogger/" target="_self">Presseausweis für Blogger</a> habe ich mich zum ersten offiziellen Messetag am 02.03.2010 auf den Weg nach Hannover gemacht, um die CeBIT 2010 zu besuchen. Im Vorfeld wurde in den Medien bereits umfassend von beeindruckenden Innovationen und vielen Ausstellern berichtet, so dass meine Neugier groß war. Insbesondere die 3D-Technik sollte in diesem Jahr im Vordergrund stehen, die nun auch technisch überarbeitet den Einzug ins heimische Wohnzimmer finden sollte. Auch ließ die Agenda der diesjährigen Webciety einiges erwarten.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Webciety Podium auf der CeBIT 2010" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401683767/"><img class="alignleft" src="http://farm3.static.flickr.com/2752/4401683767_0090cbb436.jpg" alt="Webciety Podium auf der CeBIT 2010" width="240" height="180" /></a> Dennoch wurden zumindest meine eigenen Erwartungen nicht erfüllt. Branchenriesen wie Datev, SAP, Microsoft und IBM glänzten mit gigantischen Messeständen ebenso wie die deutsche Telekom, hatten aber inhaltlich kaum Innovationen zu bieten, die man nicht bereits auch vor der Messe aus einschlägigen Online-Medien oder Pressemitteilungen kannte. Eine Halle war beinahe komplett besetzt mit Anbietern von Content Management Systemen, deren Vielfalt kaum zu differenzieren war. Anbieter von E-Mail Marketing Software waren wiederum rar gesäht. Erschreckend beeindruckend wirkte die Halle 23 auf mich, in der die Intel Extreme Masters veranstaltet wurde. Eine riesige Messehalle voll mit jungen überwiegend männlichen Menschen, die an hochgetunten Alienware PCs in den Welten von Counterstrike und WoW versanken und über Headsets ihre Teamstrategie abstimmten. Ich zocke selbst auch ganz gern Konsolenspiele und habe auch bereits in jungen Jahren mit Klassikern wie Zack McCracken, Monkey Island oder Wolfenstein (die C64-Version) viele Stunden vor dem Screen verbracht. Aber ich muss ehrlich sagen, die in diese Sphären entrückten jungen Erwachsenen, sind mir persönlich sehr fremd bis beängstigend.</p>
<h3>CeBIT Sounds! als Retter der Innovationen?</h3>
<p>Die groß angekündigte <a title="CeBIT Sounds!" href="http://www.cebit.de/messe_musikindustrie" target="_blank">CeBIT Sounds!</a> war für mich als DJ &amp; Musikfreak im Vorfeld eines der Highlights, auf das ich mich gefreut habe. Aber nach Eintritt in die Halle 22 habe ich mich gefragt, ob ich in der richtigen Halle sei. Lediglich eine große Bühne, auf der bei meinem Besuch gerade Dieter Gorny über die Zukunft der Musikindustrie sprach, ließ erahnen, dass dies der Ort für die CeBIT Sounds! sei. Die Halle wirkte leer und sehr wenig besetzt. Der Stand von musicload &amp; Co. reihte sich unbetreut neben anderen ein und bot zumindest nach einigen Stunden per Pedes eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen. Es machte alles einen halbherzigen Eindruck und man könnte positiv unterstellen, die Branche müsse sich mit dieser Zielgruppe und technologischen Innovationen erst anfreunden.</p>
<h3>Die Webciety auf der CeBIT 2010</h3>
<p>Das Dienstags-Programm der Webciety klang vielversprechend. &#8220;Create/Share/Monetize&#8221;, &#8220;Real-Time Web &amp; Attention Economy&#8221;, &#8220;Finance 2.0&#8243; waren nur einige der Panels, die auf dem Podium in Halle 6 stattfanden. Die Diskussionen wurden zeitgemäßt auch <a title="Livestream der Webciety" href="http://webciety.de/?page_id=2703" target="_blank">direkt per Livestream</a> übertragen und eine obligatorische Twitterwall ermöglichte den Zugeschalteten die Interaktion und direkte Teilnahme zu den Gesprächen. Ich hatte mir selbst drei der Panels auf die Agenda gesetzt und konnte einige andere zumindest zum Ende hin kurz mitverfolgen. Doch auch hier richtete sich der allgemeine Tenor offenbar weniger an die Experten der Webgemeinde, als an die breite Masse, denn die Diskussionen waren aus meiner Sicht nicht wirklich bereichernd. Die schöne neue Welt der Social Media kam in jeder Runde auf unterschiedliche Art und Weise ins Spiel, jedoch ist die Betrachtungsweise je nach Branche sehr unterschiedlich, wozu das Ganze eigentlich dient. Nur die wenigsten haben meiner Ansicht nach die wirkliche Bedeutung erkannt oder sind sich darüber im Klaren, wie man als Unternehmen daraus seinen Nutzen ziehen kann. Sehr überzeugt hat mich das Panel &#8220;Finance 2.0&#8243;, auch wenn hier mehr der Grundsatz des Social Bankings diskutiert wurde, ob sich Banken als Finanzdienstleister nicht bereits seit Jahrhunderten im Grunde Vertrauensarbeit im Social Banking betreiben (<span>Kimmo Best</span><span>, Pressesprecher / Leiter Externe Kommunikation</span>, <span>SEB AG) oder aufrgund der jahrelangen Misswirtschaft und Vertrauenskrise eine Revolution in der gesamten Bankbranche ansteht, wie es </span><span>Francois Jozic</span><span> (Gründer &amp; Vorsitzender des Beirates</span>, <span>noa bank GmbH &amp; Co KG)</span><span> und Matthias Kroener</span><span> (Vorstand</span>, <span>FIDOR BANK AG) prognostizieren. Also auch hier der ewige Diskurs zwischen Old Skool und New Economy.</span></p>
<p><span>Weiterhin war ich auf den Auftritt von</span><span> F. Scott Woods</span><span>, dem neuen Commercial Director Germany</span> bei <span>Facebook</span>, im Zuge des Panels &#8220;Engagement Advertising&#8221; gespannt. Doch leider wurde hier weniger über die eigentlichen Neuheiten im Online Advertising gesprochen, als über Sinn und Unsinn von sozialen Netzwerken im allgemeinen. <span>Frank Kemper</span><span>, </span><span>Stellv. Chefredakteur INTERNET WORLD Business, als Moderator des Panels trug zu dieser Misere m.M. maßgeblich zu, der auf mich wie ein Dinosaurier der Print Medien wirkte, der selbst als Redakteur für ein Online-affines Magazin dem immensen Zuwachs der Social Networks nur einen Hype unterstellte. Souverän wirkten in meinen Augen jedoch Woods und Frank Schultheiss (</span><span>Geschäftsführer</span>, <span><a title="Deine-Tierwelt.de" href="http://www.deine-tierwelt.de" target="_blank">Deine-Tierwelt.de</a>), die den Kommunikationswandel nicht nur erkannt haben, sondern Teil davon sind und nicht mehr die Frage nach dem Warum stellen, sondern nach dem Wie.</span></p>
<p><span>Alles in allem war es durchaus ein interessanter Tag, auch wenn ich das Gefühl bekomme, die CeBIT beginnt einen langsamen Tod, wenn auch sie den Wandel der Zeit verpasst und immer weniger innovative Unternehmen den Bezug dorthin verlieren. Schön anzusehen ist es jedoch, wenn in Zeiten der Eigenorganisation der Nutzer, als Antwort auf Spamming von Plattformen wie Twitterwalls, kurzerhand <a title="besser 2.0: Twitterwall missbraucht: Flashmob auf der Cebit" href="http://www.besser20.de/twitterwall-missbraucht-flashmob-auf-der-cebit/916/" target="_blank">ein Flashmob über das gleiche Medium organisiert wird</a>. In jedem Fall hat Apple den Zahn der Zeit erkannt, denn übergroße Touchscreens im iPad-Stil waren auf der CeBIT 2010 der absolute Renner!<br />
</span></p>
<h3><span>Fotos von der CeBIT 2010 auf Flickr:</span></h3>
<div class="flickr-photos"><a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401681861/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401681861" title="IMG_1787"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2672/4401681861_c17fe580d3_t.jpg" width="75" height="100" alt="IMG_1787" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401682271/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401682271" title="IMG_1810"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2783/4401682271_4fa785a616_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1810" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402447708/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402447708" title="IMG_1860"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4042/4402447708_c0a73fdcd6_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1860" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401683371/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401683371" title="IMG_0862"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2715/4401683371_c99774ac18_t.jpg" width="75" height="100" alt="IMG_0862" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401683767/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401683767" title="IMG_1790"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2752/4401683767_0090cbb436_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1790" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401684159/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401684159" title="IMG_1792"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2803/4401684159_0022bc2cdc_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1792" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402449418/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402449418" title="IMG_1794"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4047/4402449418_b055a3278a_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1794" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402449868/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402449868" title="IMG_1796"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4031/4402449868_7055e2c159_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1796" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402450366/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402450366" title="IMG_1799"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4402450366_46feaaf5cf_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1799" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401685915/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401685915" title="IMG_1802"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4007/4401685915_b39c011eb3_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1802" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402451306/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402451306" title="IMG_1850"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4056/4402451306_a1f7c7b5b6_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1850" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401686803/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401686803" title="IMG_1854"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2804/4401686803_55478a5d96_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1854" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401687305/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401687305" title="IMG_1814"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4401687305_49ed60e51a_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1814" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401687751/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401687751" title="IMG_1816"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4002/4401687751_522a69fd87_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1816" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402453004/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402453004" title="IMG_1857"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4068/4402453004_7df9c5f76f_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1857" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401688593/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401688593" title="IMG_0867"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4072/4401688593_8caa81f6b1_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_0867" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401689041/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401689041" title="IMG_0869"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2715/4401689041_44736be012_t.jpg" width="75" height="100" alt="IMG_0869" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401689435/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401689435" title="IMG_1803"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2678/4401689435_173a75ec71_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1803" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401689865/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401689865" title="IMG_1805"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4016/4401689865_1899152aa9_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1805" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402455124/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402455124" title="IMG_1812"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4045/4402455124_8593c24753_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1812" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402455538/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402455538" title="IMG_1817"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2778/4402455538_8c36f86a64_t.jpg" width="75" height="100" alt="IMG_1817" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401691165/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401691165" title="IMG_1818"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4046/4401691165_2f1d9c75be_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1818" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402456342/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402456342" title="IMG_1820"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4035/4402456342_39e0ba7cbb_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1820" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402456778/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402456778" title="IMG_1821"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4032/4402456778_21e8578158_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1821" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401692451/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401692451" title="IMG_1822"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2758/4401692451_71475fd35a_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1822" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401692869/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401692869" title="IMG_1823"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2720/4401692869_b86b93aeea_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1823" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402458114/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402458114" title="IMG_1825"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4066/4402458114_1be5c15974_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1825" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402458586/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402458586" title="IMG_1827"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4001/4402458586_088173eb98_t.jpg" width="75" height="100" alt="IMG_1827" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402458996/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402458996" title="IMG_1831"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4056/4402458996_1387c5a776_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1831" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402459322/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402459322" title="IMG_1858"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2703/4402459322_342cde5ca5_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1858" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401694967/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401694967" title="IMG_1859"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2776/4401694967_6711c63208_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1859" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402460086/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402460086" title="IMG_1861"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4022/4402460086_f7a8bdc1d8_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1861" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4401695857/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4401695857" title="IMG_1832"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4011/4401695857_23978452d9_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1832" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402461034/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402461034" title="IMG_1833"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2751/4402461034_99f943c1a4_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1833" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402461444/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402461444" title="IMG_1835"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2698/4402461444_9b0ee11ea7_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1835" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402462020/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402462020" title="IMG_1839"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4402462020_7a6cb33088_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1839" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402462496/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402462496" title="IMG_1844"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2741/4402462496_35fb1e8ff1_t.jpg" width="75" height="100" alt="IMG_1844" /></a> <a class="tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" href="http://www.flickr.com/photos/kaipiranha/4402462924/" rel="album-72157623542910694" id="photo-4402462924" title="IMG_1848"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2681/4402462924_0fe6df3544_t.jpg" width="100" height="75" alt="IMG_1848" /></a> </div>
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		<title>CiG mode</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Work]]></category>

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		<description><![CDATA[Modedesignerin Çiğdem Yiğit ist seit 1999 selbstständige Diplom Modedesignerin in Berlin. In ihrem Atelier entwirft und erarbeitet sie unter dem Label "CiG mode" moderne Kleider mit Elementen aus  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Modedesignerin Çiğdem Yiğit ist seit 1999 selbstständige Diplom Modedesignerin in Berlin. In ihrem Atelier entwirft und erarbeitet sie unter dem Label &#8220;CiG mode&#8221; moderne Kleider mit Elementen aus dem Osmanischen Reich. Aufgrund von veralteter Technologie und neuen Inhalten wurde die Überarbeitung des Webauftritts von CiG mode erforderlich.</p>
<p>Das Projekt befindet sich aktuell noch in der Konzeptphase. Geplant sind ein komplettes Redesign und Verknüpfungen zu Sozial Media Kanälen wie Facebook &amp; Twitter. Ebenso wird eine mögliche Integration eines Online-Shops berücksichtigt.</p>
<p>
<a class="more" href="http://www.cig-mode.de" target="_blank" title="Zur Webseite von CiG mode">Zur Webseite</a></p>
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		<title>Wie Web 2.0 die Finanzbranche verändert</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 09:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[finanzbranche]]></category>
		<category><![CDATA[finanzdienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[versicherungen]]></category>

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Mit Web 2.0 funktioniert Business im Internet anders. Viele denken, das sei eine Spielwiese für Internet-Freaks. Doch Web 2.0 ist längst den Kinderschuhen entwachsen. Twitter, soziale Netzwerke  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_408" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-408" href="http://www.kaipiranha.de/2010/02/18/wie-web-2-0-die-finanzbranche-veraendert/raake-hilker/"><img class="size-thumbnail wp-image-408" title="Claudia Hilker und Stefan Raake" src="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/02/Raake-Hilker-150x150.jpg" alt="Claudia Hilker und Stefan Raake" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Claudia Hilker und Stefan Raake</p></div>
<p>Mit Web 2.0 funktioniert Business im Internet anders. Viele denken, das sei eine Spielwiese für Internet-Freaks. Doch Web 2.0 ist längst den Kinderschuhen entwachsen. Twitter, soziale Netzwerke wie Xing, Blogs, Bewertungsportale und Videos mit Produkterklärungen sind im Business angekommen. Doch wie nutzt die eher traditionelle Finanzbranche die innovativen Möglichkeiten mit Web 2.0 neues Geschäft zu machen? Das Buch „Web 2.0 in der Finanzbranche “ von <a href="http://www.raake.net" target="_blank">Stefan Raake</a> und <a href="http://www.hilker-consulting.de" target="_blank">Claudia Hilker</a> untersucht, wie Banken, Versicherer und Finanzdienstleister Web 2.0 für ihr Business nutzen können.</p>
<h3>Warum Web 2.0 auch „Mitmach-Web“ heißt</h3>
<p>Web 2.0 basiert auf einer nahezu revolutionären Entwicklung des Internets seit einigen Jahren. Seit dem ist „User Generated Content“ in aller Munde: Inhalte, die von den Benutzern bereit gestellt werden. Dies macht aus dem bisher passiven und konsumorientierten Web eine Plattform zur aktiven Teilnahme. „Web 2.0“ wird deshalb auch als „Mitmach-Web“ bezeichnet.</p>
<h3>Multimedia und Interaktion beleben Websites</h3>
<p>Die Autoren Hilker und Raake resümieren: „Im Web 2.0 geht es weniger um neue Tools, sondern vielmehr um eine neue Nutzung und Wahrnehmung des Internets. Es geht es um Mitmachen, Zuhören und Austausch. Internet-Nutzer wollen nicht nur konsumieren, sie wollen das Geschehen aktiv gestalten: sie reden mit, bewerten, kommunizieren und kommentieren“. Deshalb müssen die Website-Angebote wachsen. Blogs, RSS-Feeds, Podcast, Webvideos und Bewertungsportale halten Einzug in Finanzgeschäfte. Textwüsten sind out. Das multimediale Erleben steht für die Nutzer im Vordergrund.</p>
<h3>Der offene Austausch wird vermieden</h3>
<p>Einige Finanzdienstleister setzen bereits die neuen Web-2.0-Möglichkeiten ein, auch wenn  branchengemäß noch eine dezente Zurückhaltung zu spüren ist, wenn es um die Interaktion mit Internet-Nutzern geht. Dennoch arbeiten einige bereits mit vertonten Websites, Webvideos für Vertrieb und Kunden. Podcasts, Blogs, Foren und Wikis werden eher im Intranet eingesetzt.</p>
<h3>Web 2.0 zur Vertriebsförderung</h3>
<p>Swiss Life unterstützt beispielsweise Makler durch Videos. Der Versicherer bietet Podcasts mit Fachinformationen für Makler zu verschiedensten Themen an. Das Motto lautet: „Vertriebs-Tipps sehen und hören&#8221;: <a href="http://www.swisslife-weboffice.de" target="_blank">www.swisslife-weboffice.de</a>. Der Download ermöglicht, die Beiträge auf einem mp3-Player oder einem Handy abzuspielen. Die Gothaer hat ebenfalls ein Filmformat eingeführt. GoTV richtet sich ebenfalls vorwiegend an den Vertrieb: <a href="http://www.makler.gothaer.de" target="_blank">www.makler.gothaer.de</a>.</p>
<h3>Die Online-Reputation wird immer wichtiger</h3>
<p>Who Finance (<a href="http://www.whofinance.de" target="_self">www.whofinance.de</a>) ist eine Bewertungsplattform, auf der Kunden ihre Finanzberater bewerten. Ein internes Qualitätssystem sichert die Authentizität und Glaubwürdigkeit der Bewertungen. Basierend auf den Empfehlungen können Interessenten dann ihren Finanzberater vor Ort finden. Deshalb ist es wichtig, auf den eigenen Ruf zu achten. Bekanntlich geben unzufriedene Kunden ihre Erfahrungen zehnmal weiter. Und per Internet wächst deren Wirkung exponentiell.</p>
<h3>„Web 2.0 in der Finanzbranche: Die neue Macht des Kunden“</h3>
<div id="attachment_406" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-406" title="Cover &quot;Web 2.0 in der Finanzbranche&quot;" src="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/02/cover-web-20-in-der-finanzbranche-150x150.jpg" alt="Cover &quot;Web 2.0 in der Finanzbranche&quot;" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Cover &quot;Web 2.0 in der Finanzbranche&quot;</p></div>
<p>Das Buch von Stefan Raake und Claudia Hilker bietet einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten von Web 2.0 in der Finanzdienstleistung und zeigt anhand von vielfältigen Praxisbeispielen und Erfahrungsberichten, was bereits in der Branche funktioniert und was nicht. Dieses Buch richtet sich an alle Finanzdienstleister, die die neuen Chancen nutzen wollen: an Fach- und Führungskräfte aus Banken, Versicherungen, Sparkassen, an alle Vertriebspartner der Branche, an Finanzvertriebe, Verbände und Vereine. Das Buch ist im Januar 2010 im Gabler Verlag erschienen und kostet 39,95 Euro. <a title="Web 2.0 in der Finanzbranche - die neue Macht des Kunden" href="http://astore.amazon.de/wwwkaipiranha-21/detail/383491889X" target="_blank">Hier können Sie das Buch bei Amazon bestellen</a>.</p>
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		<title>Finest Spirits</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 10:41:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das alljährlich in München stattfindende Whisky- und Spirituosenfestival Finest Spirits hat sich entschieden, zukünftig verstärkt auf Social Media zu setzen. Hierfür wurde in einer Beraterleistun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das alljährlich in München stattfindende Whisky- und Spirituosenfestival <a title="Zur Webseite von Finest Spirits" href="http://www.finest-spirits.com" target="_blank">Finest Spirits</a> hat sich entschieden, zukünftig verstärkt auf Social Media zu setzen. Hierfür wurde in einer Beraterleistung für die <a title="Webseite von TLGG" href="http://www.tlgg.de" target="_blank">Berliner Agentur TLGG GmbH</a> eine ausführliche Analyse und im folgenden ein passendes Konzept für den Kunden erstellt.</p>
<p>Bestandteile des Konzeptes waren ein Optimierung der Seitenstruktur und Inhaltsmodule, Mockup-Design für die neue Webseite und Entwicklung einer langfristigen Strategie für eine Steigerung des Web-Traffics, um die Plattform für Sponsor-Partner als Werbeträger attraktiv zu machen. Darüber hinaus wurde eine <a title="Werde Fan von Finest Spirits auf Facebook" href="http://www.facebook.com/Finest-Spirits/" target="_blank">Facebook Fanpage</a> und ein <a title="Twitter Livestream von Finest Spirits" href="http://twitter.com/finestspirits" target="_blank">Twitter-Stream</a> aufgebaut, die für eine stärkere Bindung der Interessenten sorgen sollen und als zusätzlichen Kommunikationskanäle dienen sollen.</p>
<p>
<a class="more" href="http://www.finest-spirits.com" target="_blank" title="Zur Webseite von Finest Spirits">Zur Webseite</a></p>
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		<title>foto-erlebnis.eu</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um ergänzend zur Ausstellung des Amateur-Fotografen Matthias Weber auch online entsprechende Aufnahmen präsentieren zu können, bestand die Anforderung in der Kreation und Umsetzung einer neuer Webs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um ergänzend zur Ausstellung des Amateur-Fotografen Matthias Weber auch online entsprechende Aufnahmen präsentieren zu können, bestand die Anforderung in der Kreation und Umsetzung einer neuer Webseite inkl. umfangreichen Galleriefunktionen.</p>
<p>
<a class="more" href="http://www.foto-erlebnis.eu" target="_blank" title="Zur Webseite von Foto-Erlebnis.eu">Zur Webseite</a></p>
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		<title>Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 10:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kaipiranha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 19. und 20. Januar fand in Hannover der 2. Deutsche Medienkongress 2010 statt, organisiert durch die Zeitschrift HORIZONT. Sogenannte Top-Entscheider trafen sich unter dem Motto "The Future of Medi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. und 20. Januar fand in Hannover der 2. Deutsche Medienkongress 2010 statt, organisiert durch die Zeitschrift HORIZONT. Sogenannte Top-Entscheider trafen sich unter dem Motto &#8220;The Future of Media&#8221;, um über die Kommunikation von morgen zu diskutieren. Für mich ist die Keynote zur Eröffnung des Medienkongresses von <a title="Twitter-Stream von Prof. Dr. Peter Kruse" href="http://twitter.com/peter_kruse" target="_blank">Prof. Dr. Peter Kruse</a> die beste Analyse und Einschätzung im Bereich der stetig wachsenden Netzwerkkultur, die ich bislang gesehen habe.</p>
<div id="attachment_380" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/01/professor-peter-kruse-nextpractice.jpg"><img class="size-full wp-image-380" title="Prof. Dr. Peter Kruse (Bildquelle nextpractice.de)" src="http://www.kaipiranha.de/wp-content/uploads/2010/01/professor-peter-kruse-nextpractice.jpg" alt="Prof. Dr. Peter Kruse" width="195" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Peter Kruse (Bildquelle nextpractice.de)</p></div>
<p>Die Keynote ist stark wissenschaftlich geprägt und erläutert mehr die gesellschaftlichen Veränderungen im Hintergrund. Nach Peter Kruse, dessen Grundannahme für seine Theorien auf den Parallelen des menschlichen Gehirns zur Gesellschafts-Systematik basieren, &#8220;ist das die erste große Völkerwanderung des Informationszeitalters.“ Hohe Kopplungsdichte, die wir mit der technischen Grundlage des Internets und dem zunehmenden Breitband-Zugängen ständig erweitern, sowie eine steigende sog. Spontantaktivität, der die Motivation der Beteiligung im Netz zugrunde liegt, sprich warum wir bei Facebook, Twitter &amp; Co. tagtäglich unsere Meldungen schreiben, sind die ersten beiden Säulen, die für eine Veränderung in unserer Netzwerkultur sprechen. Hinzu kommen nun die nachhaltig kreisenden Erregungen, also Themen oder Ereignisse, die uns besonders interessieren und die in kurzer Zeit eine sehr hohe Reichweite und Verbreitung durch immer wiederkehrendes Teilen (Share &amp; Re-Tweet) von Informationen erzeugen. Prof. Kruse analysierte das letzte Jahr und bringt anhand zahlreicher Beispiele wie #Zensursula, #Unibrennt, #Iranelection, #piraten und #JackWolfskin die Prognose für 2010 definitiv auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>Wenn der vielzitierte &#8220;Long Tail&#8221; beginnt, sich gezielt über sozialen Netzwerke zu organisieren, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es dem Schwanz gelingt, mit dem Hund zu wedeln.<br />
(Zitat: Prof. Dr. Peter Kruse, Keynote Medienkongress 2010)</p></blockquote>
<p>Sehr interessant finde ich ebenfalls in dieser digitalen Welt sein Beispiel, wie sich Menschen organisieren, wenn sie kein technisches Hilfsmittel wie soziale Online-Netzwerke zur Verfügung haben. Zur Volkszählung 1987 in Deutschland wurde auf Geldscheinen zum Boykott aufgerufen. Nachdem die iranische Regierung während der oppositionellen Proteste im Sommer 2009 mehrfach die Informationssperre durch Abschaltung der Internetzugänge versucht hat, aufrecht zu erhalten, haben auch dort die Menschen den Kreislauf des Geldes dazu verwendet, zur Opposition aufzurufen.</p>
<p>Die Menschen verbinden sich demnach so oder so und insbesondere heute in rasender Geschwindigkeit über die Technologie der globalen Vernetzung. Sie organisieren sich zu einer eigenen Macht mit einem gemeinsamen Ziel ohne personellen Führungsanspruch, um im Anschluß wieder zu zerfallen und sich erneut zu formieren. Dieser Wandel der Gesellschaft ist ein Ergebnis der Netzwerkkultur, deren Kontrolle aussichtlos erscheint und dadurch beängstigend wirken kann. Doch der Nutzen daraus ist die kollektive Intelligenz, die sich selbst organisiert und auch kontrolliert.</p>
<p>Allerdings finde ich es bezeichnend, dass die Erwähnung dieser revolutionären Thesen auf der <a title="Beitrag zum Medienkongress 2010 bei HORIZONT" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Deutscher-Medienkongress-2010-Alle-News-und-Bilder-auf-einen-Blick_89652.html" target="_blank">HORIZONT-Webseite</a> erst an allerletzer Steller erfolgt. Der Preisverfall im Werbemarkt und die Zukunft der Printmedien scheint nach wie vor eine wesentlich größere Rolle zu spielen, als Zeitgeist und Trendforschung.</p>
<p>Sehr traurig betrachte ich abschließend die Tatsache, dass bei diesem Event offenbar DIE Prognose für 2010 an den scheinbar Verantwortlichen der Medienbranche völlig vorbei ging, da bei der Eröffnungs-Keynote von Prof. Dr. Peter Kruse der Saal erst höchstens zur Hälfte gefüllt war. Es besteht aber noch Hoffnung, da jeder Kongress-Teilnehmer ja immerhin die Möglichkeit besitzt, sich entsprechende Passagen bei YouTube auch im Anschluss noch zu Gemüte zu führen. Selbstverständlich nur, sofern man weiß, was YouTube ist, schließlich gibt es dieses Medium erst seit 2005.</p>
<p>Allen anderen kann ich diesen Kongress-Mitschnitt nur empfehlen und rufe ganz im Sinne der nachhaltig kreisenden Erregungen zu einem unaufhörlichen Share &amp; Re-Tweet auf. Allerdings sollte man im Video erst ab Minute 8:30 einsteigen, um sich die Eröffnungsrede zu sparen.</p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7xkdWUCAhYE"><img src="http://img.youtube.com/vi/7xkdWUCAhYE/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=7xkdWUCAhYE">www.youtube.com/watch?v=7xkdWUCAhYE</a></p></p>
<p>Ich danke für die Weiterleitung dieser brillianten Thesen hiermit auch <a title="Webseite von réalisateur Berlin" href="http://www.realisateur-berlin.de" target="_blank">Patrick Wagner von réalisateur Berlin</a>, dessen Gedanken und Ideen immer wieder eine Bereicherung sind und mich ein weiteres Mal in meinen eigenen Zielen und Visionen bestätigt hat.</p>
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