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		<title>Kajak+ - Kajak+ - RSS Feed</title>
		<description><![CDATA[Kajak+ oder auch Kajak plus ist der Kanal für alle Belange rund um den Kajaksport. Auf unserem YouTube-Channel findest du allerlei Videos zu verschiedenen Themen wie Wildwasserrettung, Ausrüstung, Paddeltechniken und nützliche Tipps und Tricks.]]></description>
		<link>http://kajakplus.de</link>
		<lastBuildDate>Sat, 17 Oct 2015 04:40:58 +0200</lastBuildDate>
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			<title>Gebrauchtboote-Kauf - Worauf sollte ich achten?</title>
			<link>http://kajakplus.de/de/blog-artikel/item/5-gebrauchtboote-kauf-bei-kajaks-worauf-sollte-ich-achten</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedImage"><img src="http://kajakplus.de/media/k2/items/cache/ffee2447b152494b43d9816faaea83c8_S.jpg" alt="Beim Bootsverkauf sollte man sich genügend Zeit für die Begutachtung lassen" /></div><div class="K2FeedIntroText"><p>Für viele ist ein gebrauchtes Kajak eine gute Option - nicht nur für Personen, die neu mit dem Kajakfahren anfangen. Auf Gebrauchtbootbörsen wie <a href="http://www.soulboater.com/marketplace" target="_blank">soulboater.com</a> oder <a href="http://4-paddlers.com/1/0/gebraucht_boot_markt.html" target="_blank">4paddlers.com</a> findet man eine Fülle von Kajaks und anderem Paddelmaterial, welches zum Verkauf angeboten wird. Oft befinden sich hierunter super Boote, die noch ohne Probleme viele Jahre gepaddelt werden können und das zu einem attraktiven Preis. Doch es gibt auch einige Dinge, auf die man beim 2nd Hand-Kauf achten sollte. Wir stellen euch einige Kriterien auf, die ihr bei eurem nächsten Gebrauchtboot als potentieller Käufer beachten solltet.</p>
</div><div class="K2FeedFullText">
<h2><strong>Alter und Nutzungshäufigkeit</strong></h2>
<p>Das Alter des Bootes ist natürlich ausschlaggebend dafür, wie häufig das Boot in etwa genutzt. Dennoch solltet ihr auch konkret nach der Nutzungshäufigkeit fragen. Es macht einen großen Unterschied, ob das Boot zwar bereits fünf Jahre alt ist aber nur einmal im Jahr zu Ostern Wasser gesehen hat oder ob es erst zwei Jahre alt ist, dafür aber nahezu jedes Wochenende im Wildwasser unterwegs war. Wenn das Kunststoff-Boot häufig in der Sonne gelagert wurde macht sich dies auch beim Material bemerkbar. Durch die UV-Strahlen wird das Material auf Dauer porös, also bruchanfällig und verliert dazu noch seine Farbe. Viele Hersteller überarbeiten ihre Boote alle paar Jahre, lassen jedoch die Bootsbezeichnung nahezu gleich. Ihr solltet euch in jedem Fall darüber informieren, welche Edition/Generation das Boot hat. Die Hersteller ändern teils starke Eigenschaften, so dass sich das Fahrverhalten zu anderen Generationen deutlich verändern kann, obwohl es immer noch den gleichen Bootsnamen hat.</p>
<h2><strong>Äußerliche Gebrauchsspuren</strong></h2>
<p>Neben den vorherigen Kriterien solltet ihr euch jedes Boot auch genauer von unten ansehen. Vor allem bei Wildwasserkajaks sind hier eine Vielzahl von Kratzern zu finden. Diese sind erst einmal nicht weiter problematisch, solange sie nur eine geringe Tiefe aufweisen und nicht genau unter dem schwersten Punkt, sprich dem Sitz oder der Bootsmitte zu finden sind. Verschweißte Risse deuten darauf hin, dass das Boot bereits hohen Belastungen ausgesetzt worden ist. Manchmal deutet es auch auf minderwertiges PE hin, der Stoff, aus dem die meisten Wildwasserkajaks heute gebaut werden (PE=Polyethylen). Bei kleinen Rissen sind die Schweißähte gar nicht so leicht auf den ersten Blick zu sehen, vor allem wenn sich Mühe beim Schweißen gegeben wurde. Befindet sich der oder die Risse unter dem Sitz ist grundsätzlich von einem Kauf abzuraten, es sei denn die Nutzung des Bootes wird vornehmlich auf Seen oder nur im leichten Wildwasser vorgesehen. Unter dem Sitz arbeitet das Material mit am meisten. Das heißt, dass sich das Material hier bei Steinkontakt tief eindrückt. Dadurch können Nähte schnell wieder aufplatzen und der Spaß ist vorerst vorbei. Ist bereits eine deutliche, tiefe Beule unter dem Sitz zu sehen deutet das ebenfalls darauf hin, dass das Boot schon einiges abbekommen hat.</p>
<p>Nachdem ihr das Unterschiff unter die Lupe genommen habt solltet ihr euch ebenfalls die Spitzen genauer ansehen. Bei heftigen Frontalzusammenstößen mit Steinen können Spitzen eingedrückt werden oder tiefe Risse ins Material gebohrt werden. Zwar sind diese mit heißem Wasser und etwas Gewalt häufig wieder in Normalzustand zurück zu drücken, doch förderlich für das Material ist es nicht.</p>
<h2><strong>Sitzanlage</strong></h2>
<p>Mittlerweile gibt es bei vielen Herstellern ausgefallene Sitzanlagen, die einem neben einem bequemen Sitz auch zahlreiche Einstellmöglichkeiten bieten. Ob Rückenlehne, Sitzhöhe, Schenkelstützenposition oder Fußstützenlänge und Prallpolstergröße - diese Einstellungen sorgen dafür, dass ihr perfekt im Boot sitzen könnt. Auf der anderen Seite sind dies jedoch auch Verschleißgegenstände, die über die Jahre anfällig werden und nicht mehr gut halten. Besondere Vorsicht ist bei "Ratschen" für die Rückenlehne geboten. Vor allem unter Druck reißen diese eventuell schnell - bei einem Boof im schweren Wildwasser können die Folgen fatal sein. Ich selbst habe hier bereits schlechte Erfahrungen machen müssen, als im <em>Championskiller</em> auf der <em>Wellerbrückenstrecke</em> (Ötztaler Ache) mein Rückengurt riss und ich aussteigen musste.</p>
<h2><strong>Zusatzmaterial</strong></h2>
<p>Ein Boot benötigt neben der üblichen Schale und Sitzanlage meist noch weitere Gegenstände um für eine Nutzung in Frage zu kommen. So sollte jedes Wildwasserboot Auftriebskörper, auch Spitzbeutel oder Luftsäcke genannt, in Bug und Heck haben, die einem beim Abschleppen und ausleeren nach einer Kenterung eine Menge Mühe sparen. Hier gibt es je nach Wunsch und Bootstyp unterschiedliche Auftriebskörper in verschiedenen Größen. Fragt nach, ob im Preis Auftriebskörper enthalten sind oder ihr diese zu einem günstigen Preis mit dazu kaufen könnt. Ein Neukauf kommt euch meist deutlich teurer. Darüber hinaus ist interessant, ob es noch weitere Befestigungsmöglichkeiten für Wurfsack, Erste-Hilfe-Set, Getränkeflasche oder Sicherungsmaterial gibt oder dieses erst nachgerüstet werden muss oder gar fehlen.</p>
<h2><strong>Preis</strong></h2>
<p>Schlussendlich ist natürlich der Preis ein wichtiges Kriterium, ob ihr das Boot aus zweiter Hand nun kauft oder nicht. Ist von vorne herein kein Festpreis vereinbart lohnt es sich immer noch etwas zu verhandeln. 20,- € oder mehr sind fast immer noch drin, sofern ihr dies auch begründen könnt. Bevor ihr euch mit dem Käufer trefft ist ein kurzer Weg ins Internet nicht verkehrt um den ehemaligen oder sogar aktuellen Preis herauszufinden. Mache Boote, wie z.B. Auslaufmodelle gibt es zu deutliche günstigeren Preisen als die UVP (UVP=Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) für ein neues Boot. Bei Neuauflagen von Bootseditionen wird die neue Generation hingegen häufig teurer. Die Hersteller begründen dies z.B. mit höheren Kosten für eine neue ausgefallene Sitzanlage, die es in dem Boot, welches ihr euch anguckt jedoch noch gar nicht gibt.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Ihr sollte euch das Boot genauestens angucken und wenn möglich auch einmal hineinsetzen um zu gucken, ob es passt, bevor ihr euch schlussendliche entscheidet. Dann sollte dem nächsten Kajakabenteuer nichts mehr im Wege stehen.</p></div><div class="K2FeedTags"><ul><li>Kauf</li><li>Verkauf</li><li>Gebraucht</li><li>Gebrauchtboot</li><li>Gebrauchtbootemarkt</li><li>Markt</li><li>Marktplatz</li><li>Bootsmarkt</li><li>Second Hand</li><li>2nd Hand</li><li>Neukauf</li><li>Auftriebskörper</li><li>Kajak</li><li>Boot</li><li>Bootsverkauf</li><ul></div>]]></description>
			<author>no-spam@kajakplus.de (David Seehausen)</author>
			<category>Kajak+</category>
			<pubDate>Tue, 15 Sep 2015 15:09:45 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Wurfsäcke im Vergleich - welcher lohnt sich für mich am meisten?</title>
			<link>http://kajakplus.de/de/blog-artikel/item/3-wurfsaecke-im-vergleich-welcher-lohnt-sich-fuer-mich-am-meisten</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedImage"><img src="http://kajakplus.de/media/k2/items/cache/94d43e327d9303539cb1e2aac7032668_S.jpg" alt="Eine kleine Auswahl von Wurfsäcken im Vergleich" /></div><div class="K2FeedIntroText"><p>Spätestens, wenn es irgendwann mal so kommen sollte, dass man sich in seinem Paddler-Leben dazu entscheidet häufiger im Wildwasser unterwegs zu sein steht man im Kanushop seiner Wahl vor den Wurfsäcken. Hier gibt es in einem gut sortierten Shop meist nicht nur einen einzigen Wurfsack, sondern direkt eine ganze Auswahl. Diese unterscheiden sich meist in die <span style="text-transform: capitalize; font-variant: small-caps;">Länge des Seils</span> und der damit verbundenden <span style="font-variant: small-caps;">Größe</span>. Jeder Hersteller setzt dazu noch auf unterschiedliche Farben und kleine Features, z.B. Reflexionsstreifen, die Möglichkeit ihn mit einem Gurt zu tragen, etc. Neben der Länge des Seils ist auch der Durchmesser sowie das Herstellverfahren sowie verwendete Materialien ein Unterschied, die erst bei genauerem Hinsehen auffallen. Das Material wird meist erst in wirklich brenzligen Situationen interessant oder wenn man wirklich Druck auf das Seil kommt. Dies könnte etwa der Fall sein, wenn ein Flachenzug gebaut wird. Schwimmfähig muss natürlich jedes Wurfsackseil sein. Eine auffällige Farbe ist ebenso sinnvoll.</p>
</div><div class="K2FeedFullText">
<p>Bevor es daran geht sich einen Wurfsack auszusuchen sollte man vorher die wichtigste Frage für sich geklärt haben:</p>
<h4 style="font-variant: small-caps;"><span style="font-variant: small-caps;">Was wird der häufigste Einsatzbereich dieses Wurfsacks sein?</span></h4>
<p>Mögliche Antworten könnten z.B. sein:</p>
<ul>
<li>Zum Absichern von schweren Stellen im Wildwasser II-III</li>
<li>Für den nächsten Norwegen-Trip mit viel Wuchtwasser</li>
<li>Als Zweitwurfsack, wenn es mal schnell gehen muss</li>
<li>Als Ausbildungsgegenstand und häufigen Einsatz</li>
</ul>
<p>Kurz danach werden wahrscheinlich Fragen aufkommen wie:</p>
<h4 style="font-variant: small-caps;"><span style="font-variant: small-caps;">Wie viel Komfort brauche ich bei dem Wurfsack?</span></h4>
<ul>
<li>Möchte ich ihn gerne am Körper mit einem Gurt tragen?</li>
<li>Möchte ich einen trichterförmigen/konischen Wurfsack haben, der leichter zu stopfen ist?</li>
<li>Ziehe ich einen Wurfsack mit einem dickeren, angenehmeren Seil einem dünneren, steiferen Seil vor?</li>
<li>Wie wichtig ist mir "Luft nach oben", wenn mal mehr Kräfte als normal auf das Seil auswirken?</li>
<li>Ist mir die Größe nicht so wichtig oder möchte ich einen platzsparenden Wurfsack haben, den ich immer "am Mann" tragen kann oder sogar in der Schwimmweste?</li>
<li>Ist mir Sichtbarkeit, Flugfähigkeit und Auftrieb wichtig oder ein kompakter Sack, beschränkt auf das Nötigste?</li>
</ul>
<h4>Und abschließend: <span style="font-variant: small-caps;">Wie viel möchte ich überhaupt ausgeben?</span></h4>
<p>Also gehen wir einmal näher auf die einzelnen Eigenschaften ein:</p>
<h3><strong>Seillänge</strong></h3>
<p>Die meisten Wursäcke haben eine Länge zwischen ca. 15-30 m. Ein kürzeres Seil macht im Kajak-Wildwassersport als Wurfseil absolut keinen Sinn. Die meisten Wurfsäcke werdet ihr mit einer Länge zwischen 18 und 20 m finden. Das ist die Länge, die sich in den letzten Jahren in den als sinnvoll herausgestellt hat. Längere Seile um die 30 m machen z.B. dann Sinn, wenn ihr viel auf breiteren, wuchtigeren Flüssen unterwegs seid. Das könnte z.B. das beliebte Reiseziel Norwegen sein, in dem es im Vergleich zu den Alpen viel mehr breite Wildwasser-Flüsse gibt.</p>
<h3><strong>Bruchlast und Seilkonstruktion</strong></h3>
<p>Im Handel werdet ihr vornehmlich <em>geflochtene</em> Seile oder <em>Kernmantel</em>-Seile (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kernmantle_climbing_rope_dynamic_Sterling_10.7mm_sheath_opened.jpg" target="_blank">Link zu Wikipedia</a>) finden. Letztere haben ein verflochtenes Seil, welches den Kern ausmacht und die meiste Kraft aushält sowie einen Mantel, der dieses Seil vor Beschädigung schützt. Solche Seile sind vor allem im Klettersport zu finden. Darüber hinaus unterscheidet man in <em>dynamische</em> und <em>halbstatische</em> Seile, die einen unterschiedlichen Dehnungsgrad bei Spannung haben. Meist werdet ihr dynamische Seile vorfinden. Halbstatische Seile sind häufig mit einer höheren Bruchlast oder Höchstzugkraft ausgestattet, die in kN (Kilonewton) oder daN (Dekanewton) angegeben werden. 1 kN entspricht etwa der Gewichtskraft, die auf eine Masse von 100 kg wirkt. Ein Wurfsack mit einer Bruchlast von 5 kN würde also bedeuten, dass er bis zu 500kg oder 1/2 t aushält. Aktuelle Wurfsäcke auf dem Markt haben eine Bruchlast von ca. 3 bis hinzu ca. 25 kN. Hierbei ist jedoch vor allem der Wert wichtig, wie viel das geknotete Seil aushält, da bei jedem Wurfsack vorne im Aufbewahrungsbeutel ein Knoten zu finden ist. Dieser liegt teils deutlich unter der eigenen Bruchlast des Seils. Alte und lädierte Seile haben ebenso eine deutlich geringere Bruchlast, da zum einen die UV-Strahlen der Sonne, Wind und Wetter dem Seil zu schaffen machen und das Reiben an Steinen, Griffen, Karabinern oder anderen Seilen die kleinen Fasern beschädigt.</p>
<p>Als ungefähren Wert kann man sagen, dass euer Wurfsack in etwa eine Höchstzugkraft von 5 kN im geknoteten Zustand haben sollte, wenn der Einsatz vor allem die Personenrettung eines schwimmenden Paddlers sein sollte. Für Paddler, die mehr auf Expeditionen, langen Paddelurlauben, im äußerst schwierigen Wildwasser (IV und mehr) unterwegs sind und natürlich alle, die einfach viel paddeln dürfen es gerne schon einmal 7 kN oder mehr sein.</p>
<h3><strong>Form</strong></h3>
<p>Die konische oder auch "Trichterform" hat sich weitestgehend durchgesetzt. In den letzten Jahren kamen jedoch auch viele Wurfsäcke mit einer flachen, handtaschenförmigen Bauweise auf den Markt. Zielgruppe der letzten Form sind vor allem die Paddler, die ihren Wurfsack in, bzw. unter der Schwimmweste tragen. Hier steht der Komfort einer schnellen Verfügbarkeit sowie eines unkomplizierten und angenehmen Transports einer suboptimalen Flugfähigkeit, dünnen und damit unangenehmen Seil mit einer geringen Bruchlast gegenüber.</p>
<p>Meine Empfehlung: Einer "normaler" konisch aufgebauter Wurfsack sollte bei jedem Wildwasserpaddler zu finden sein. Die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach einfach. Dazu ist der Kaufpreis nicht übermäßig höher, wenn man die Vorteile sieht. Ein flacher Wurfsack macht vor allem als "Zweitwurfsack" Sinn, wenn man den Wurfsack nicht bei jeder kurzen Stellenbesichtigung im Wildwasser III aus seinem Boot friemeln möchte. Für viel mehr hingegen nicht.</p>
<h3><strong>Sonstiges</strong></h3>
<p>Wie bereits in der Einleitung kurz angedeutet gibt es neben den oben genannten Kriterien eine Vielzahl weiterer aber weniger wichtigen Eigenschaften. Hier sollte jeder abwägen, wie wichtig einem diese sind. Hier eine Auswahl:</p>
<ul>
<li>Trageschlaufen am Beutel</li>
<li>Wurfgriff</li>
<li>Möglichkeit einen Gurt einzufädeln und damit um die Hüfte zu schnallen</li>
<li>Reflexionsstreifen für bessere Sichtbarkeit bei weniger Licht</li>
<li>grelle Signalfarben</li>
<li>Verschließmöglichkeit des Beutels (Tenax-Verschluss, Druckknopf, Gummiseil, Steckschnallen,...)</li>
<li>Sicherungsmöglichkeiten für die Bestigung im Boot</li>
<li>Größe des Auftriebkörpers im Beutel</li>
<li>konische Form für das leichtere befüllen, "stopfen" des Wurfsacks</li>
<li>Kennzeichnungsmöglichkeit, um Verwechselung zu vermeiden</li>
</ul>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>DEN Wurfsack für alle Lebenslagen wird es nicht geben, doch wenn man die erste Frage gewissenhaft beantworten kann ist man schon einmal einen großen Schritt näher gekommen, nämlich den für seine Bedürfnisse passendsten Sicherungsgegenstand zu finden. Gut ausgebildete Kanuladenbesitzer, Kanulehrer oder Trainer können meist zusätzlich Unterstützung und Beratung unterbreiten. Ein Wurfsack sollte dann im Wildwassser zu einem ständigen Begleiter werden, wenn auch hoffentlich wenig im Ernstzustand genutzt.</p></div><div class="K2FeedTags"><ul><li>Wurfsack</li><li>Kauf</li><li>Einkauf</li><li>Sicherheit</li><li>Sicherheit im Kanusport</li><li>Bruchlast</li><li>Test</li><li>Vergleich</li><li>Rettungsgegenstand</li><li>Rettung</li><li>Seil</li><li>Wurfseil</li><li>Wildwasser</li><li>Sicherheitsausrüstung</li><li>Ausrüstung</li><li>Wurfleine</li><li>Rettungswurfleine</li><li>Safety</li><li>hf</li><li>°hf</li><li>Compact</li><ul></div>]]></description>
			<author>no-spam@kajakplus.de (David Seehausen)</author>
			<category>Kajak+</category>
			<pubDate>Wed, 02 Sep 2015 00:15:45 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Die 6 häufigsten Ursachen, warum der Boof nicht gelingt</title>
			<link>http://kajakplus.de/de/blog-artikel/item/2-die-6-haeufigsten-ursachen-warum-der-boof-nicht-gelingt</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedImage"><img src="http://kajakplus.de/media/k2/items/cache/e0a70f72bdae9885bfc32d7cd19a26a1_S.jpg" alt="Und gelingt der Boof?" /></div><div class="K2FeedIntroText"><p>Ob ein Boof, also die möglichst flache Landung nach einer Stufe, so gelingt, dass man im Anschluss ohne Probleme weiter paddeln kann, hängt von vielen Faktoren ab. Letztendlich ist alles eine Sache des Timings. Wenn das nicht klappt, habt ihr quasi schon verloren. Doch worauf muss ich noch achten, bzw. was sind meistens die Fehlerquellen, die dafür sorgen, dass wir doch etwas tiefer als gewünscht eintauchen.</p>
<h2><strong>#1 Zu früh den Boofschlag gemacht</strong></h2>
<p>Da paddelt man geradewegs auf die Abrisskante zu und möchte dann den letzten Schlag perfekt setzen und ZACK, der Schlag ist gesetzt aber die Stufe kommt erst noch. Schon geht es tief ins Unterwasser. TIPP: Mehr Zeit lassen vor dem letzten Schlag - lieber eine kurze Pause, anstatt zu versuchen den Boofschlag mit die Gleichmäßigkeit der vorherigen Paddelschläge zu verbinden.</p>
</div><div class="K2FeedFullText">
<h2><strong>#2 Den Oberkörper zu wenig eingesetzt</strong></h2>
<p>Um genügend "Air" zu bekommen, bzw. das Boot, welches wohl alleine um die 20-25 kg wiegen wird, ausreichend aus dem Wasser zu heben ist nicht nur ein kräftiger Schlag notwendig. Nein, nur wenn der Oberkörper, bzw. die Rumpfmuskulatur richtig eingesetzt wird, kann ein guter Boof gelingen. Dazu sollte man den Oberkörper weit nach vorne legen, natürlich gleichzeitig mit dem Ansatz zum Boofschlag.</p>
<h2><strong>#3 Das Boot zu wenig aufgekantet</strong></h2>
<p>Kanu-Freestyler kennen es vom "Double-Pump". Nur wenn das Kajak auf die Kante gesetzt wird, lässt es sich aus dem Wasser heben, wodurch spektakuläre Moves überhaupt möglich werden. Diese Technik muss sich, natürlich leicht abgewandelt, auch der Wildwasserfahrer zu nutze machen. Auch er muss das Boot vor dem Schlag auf die Kante setzen. Zusammen mit <em>#2</em> gelingt dann ein Hinausheben des Bootes aus dem Wasser.</p>
<h2><strong>#4 Anfahrt falsch gewählt</strong></h2>
<p>Besonders bei einer engen Durchfart sowie einem kleinen "Fenster", in dem das Boot gesteuert werden soll, ist dieser Punkt wichtig. Wenn man bereits von einem etwas falschen Punkt aus an die Abrisskante anfährt muss gegebenfalls die Richtung korrigieren, so dass der Boofschlag nicht mehr an der richtigen Stelle gemacht wird oder die Landung auf einem Stein passiert.</p>
<h2><strong>#5 Zu langsam</strong></h2>
<p>Ein schwerer Airbus braucht eine fast 2 km lange Startbahn, damit dieser abheben kann. Er braucht Zeit, bis die Geschwindigkeit erreicht ist, bei welcher der Riesenvogel abhebt. So in etwa geht es auch dem Paddler vor dem Boofschlag. Ist die Anfahrt zu kurz, wenn z.B. aus einem Kehrwasser wenige Meter vor der Stufe los gepaddelt wird, dann kann nicht genügend Momentum aufgebaut werden und das Boot plumpst mehr oder weniger die Stufe hinunter.</p>
<h2><strong>#6 Paddelschlag zu flach<br /></strong></h2>
<p>Bezogen auf die Wasserlinie sollte das Paddel beim eintauchen ins Wasser nahezu senkrecht stehen. Nur dann kann das Boot in der Bootsquerachse gedreht werden, bzw. die Bootsspitze aus dem Wasser gehoben werden. Hierzu ist der so genannte "Powerstroke" oder schlichtweg "Boofschlag" genannt. Er muss vor allem zusammen mit #2 und #3 in Einklang gebracht werden, damit er seine Wirkung entfaltet. Wer eher einen Bogenschlag macht, bei dem wird sich das Boot eher nach rechts oder links bewegen und entsprechend seinen Landepunkt nicht perfekt treffen.</p>
<p>Du findest, die Punkte passen nicht ganz oder hast noch andere Vorschläge? Hinterlass uns einen Kommentar:</p></div><div class="K2FeedTags"><ul><li>Boof</li><li>Boofen</li><li>Fliegen</li><li>Stufe</li><li>Booftechnik</li><li>Powerstroke</li><li>Boofschlag</li><ul></div>]]></description>
			<author>no-spam@kajakplus.de (David Seehausen)</author>
			<category>Kajak+</category>
			<pubDate>Sun, 30 Aug 2015 03:29:56 +0200</pubDate>
		</item>
		<item>
			<title>Warum es keinen Sinn macht direkt die Eskimorolle zu lernen</title>
			<link>http://kajakplus.de/de/blog-artikel/item/1-warum-es-keinen-sinn-macht-direkt-die-eskimorolle-zu-lernen</link>
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			<description><![CDATA[<div class="K2FeedImage"><img src="http://kajakplus.de/media/k2/items/cache/2fa67f482133f1c934235b73c2a03954_S.jpg" alt="Manchmal geht es schneller als einem lieb ist und man liegt im Wasser" /></div><div class="K2FeedIntroText"><p>In vielen Vereinen läuft es wahrscheinlich in etwa so ab, wenn neue Mitglieder in den Verein kommen: Nach einer kurzen Einweisung, wie man in das Boot einsteigt, die Ausrüstung anzieht und mit dem Doppelpaddel umgeht geht es auf den See oder ein ruhiges Fließgewässer. Hauptsache der Spaß steht im Vordergrund. Soweit so gut. Je nachdem, wie der Verein ausgerichtet ist muss sich das neue Mitglied nun entscheiden, ob es eher in den Kanuwanderbereich oder den Wildwasserbereich gehen soll. Natürlich kann auch eine Leistungssportart eine Alternative sein.</p>
<p>Irgendwann wird dann höchstwahrscheinlich die Nachfrage nach der "<strong>Eskimorolle</strong>" fallen. Schnell findet sich ein versierter Vereinskollege, der einem die Eskimorolle beibringen kann und es kann los gehen: Nachdem der Hüftknick klar ist und auch nach einigen Stunden sitzt wird das Paddel hinzugezogen.</p>
</div><div class="K2FeedFullText">
<p>Nach einigen weiteren Trainingseinheiten wird es hier auch irgendwann funktionieren, dass das Mitglied erfolgreich wieder hoch kommt und die Begeisterung ist groß. Das Mitglied hat Spaß am Sport bekommen und kauft sich nach und nach seine eigene Paddelausrüstung. Häufig wird auch die dünne Stoffspritzdecke durch eine Neoprenspritzdecke getauscht. Irgendwann wird es dann wohl mal auf ein etwas wilderes Fließgewässer gehen und das Mitglied in einem unvorhergesehenen Moment <strong>kentern</strong>. Es wird zur Rolle angesetzt, doch irgendwie will es heute einfach nicht klappen - nur der Kopf kommt kurz an die Oberfläche.</p>
<p>Die Luft ist irgendwann knapp und eine leichte <strong>Panik</strong> macht sich bereit - bloß raus hier. Doch hier beginnt vielfach erst das Problem, denn "<strong>richtiges Aussteigen</strong>" im Wildwasser wurde bisher nie geübt. Irgendwie ist man ja bisher immer raus gekommen. Eine neue, bombenfest sitzende Neoprenspritzdecke sowie die aufkommende Panik können zu einem ernsthaften Problem werden. Besonders, wenn man sich bereits bei der (nicht vollendeten) Ausführung der Rolle leicht nach hinten gelegt hat ist der Weg der Hände zum Gurt der Spritzdecke verdammt weit weg - und ich will doch hier raus und an die Luft und mich nicht nach vorne beugen, also wieder tiefer ins Wasser. Ich schlimmsten Fall bekommt man unter Wasser einen Schlag von einem Stein ab und verletzt sich ernsthaft. Oder man hat etwas Glück und irgendwie öffnet sich doch noch die Spritzdecke oder befreundete Paddler helfen einem wieder hochzukommen.</p>
<p>Ja nachdem, welche Schwere der Vorfall hatte können die Konsequenzen tief sitzen, bis hin dazu, dass gänzlich mit dem Kanusport aufgehört wird, da die <strong>Angst</strong> nun zu tief im Nacken sitzt bei der nächsten Kenterung wieder nicht aus dem Boot zu kommen. Der Weg kann lange dauern, bis überhaupt wieder versucht wird unter Wasser auszusteigen bzw. die Rolle zu üben. Doch wo ist das eigentliche Problem? Die Eskimorolle wird nach meinem Empfinden manchmal einfach "zu früh" erlernt. Dabei ist noch gar nicht klar, wie man überhaupt unter Wasser am besten in Ruhe und ohne sich zu verletzen aussteigt. So doof es klingt - das Aussteigen unter Wasser sollte nach der Paddeltechnik mit eine der ersten Übungen sein, die geübt werden. Nur wer gelernt hat eine gewisse innere Ruhe zu bewahren, wenn er kopfüber unter Wasser in seinem Kajak eingeklemmt hängt, der wird auch nach einem Schwimmer im Wildwasser wieder ungehemmt in sein Boot steigen und weiter paddeln.</p></div><div class="K2FeedTags"><ul><li>Eskimorolle</li><li>Übung</li><li>Trainingsgestaltung</li><li>Rolle</li><li>Aussteigen</li><li>Wildwasser</li><li>Kajakrolle</li><ul></div>]]></description>
			<author>no-spam@kajakplus.de (David Seehausen)</author>
			<category>Kajak+</category>
			<pubDate>Sun, 30 Aug 2015 03:31:41 +0200</pubDate>
		</item>
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