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		<title>Zufriedenheit.</title>
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				<pubDate>Sat, 22 Jun 2019 13:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katharina]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Liebe Meike, hätte man mir vor Jahren erzählt, dass ich irgendwann mal auf dem Land wohnen werde, hätte ich schallend angefangen zu lachen. Ich, das Stadtmädchen. In einer Großstadt geboren und immer in Zentren gelebt. Den Genuss einer pulsierenden Stadt voll ausgekostet. Wechselnde Restaurants, Musik, vielfältige Menschen, Kultur und Schnelllebigkeit. Doch dieses Bedürfnis nach Ruhe, das ist da. Wurde immer größer. Ich musste nicht lange überlegen. Und gefühlt, habe ich</p>
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								<content:encoded><![CDATA[
<p>Liebe Meike,</p>



<p>hätte man mir vor Jahren erzählt, dass ich irgendwann mal auf dem Land wohnen werde, hätte ich schallend angefangen zu lachen. Ich, das Stadtmädchen. In einer Großstadt geboren und immer in Zentren gelebt. Den Genuss einer pulsierenden Stadt voll ausgekostet. Wechselnde Restaurants, Musik, vielfältige Menschen, Kultur und Schnelllebigkeit. </p>



<p>Doch dieses Bedürfnis nach Ruhe, das ist da. Wurde immer größer. Ich musste nicht lange überlegen. Und gefühlt, habe ich von einen Tag auf den anderen die alten Zelte abgebrochen und bin raus in die Natur.</p>



<div class="wp-block-media-text alignwide"><figure class="wp-block-media-text__media"><img src="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2306" srcset="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-1024x1024.jpg 1024w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-150x150.jpg 150w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-300x300.jpg 300w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-768x768.jpg 768w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-600x600.jpg 600w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-720x720.jpg 720w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-410x410.jpg 410w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund-80x80.jpg 80w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2019/06/Hund.jpg 1512w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Es kommt mir vor wie eine 360 Grad Drehung. Da stehe ich nun in Gummistiefeln und Regenmantel mitten im Wald. Ja, der Landlook holt einen schneller ein, als man meint. Die Praktikabilität ist nun mal leider nicht von der Hand zu weisen. Den Hund an der Leine &#8211; ein Herzenswunsch &#8211; durch den Schlamm stapfend. Stundenlang wandern ohne eine Menschenseele zu sehen. Jeden Tag. </p>
</div></div>



<p></p>



<p>Mir war nicht bewusst, wie sehr ich mich eigentlich innerlich nach dieser einsamen Oase gesehnt habe. Hier, wo man die Nachbarn noch mit Namen kennt. Die Kassiererin immer für einen netten Plausch aufgelegt ist. Kein Drängeln an der Kasse. Keine Parkplatzprobleme. Frische, reine Luft. Der erdige Duft von Sommerregen im Wald. Beim Öffnen des Fensters Vogelgeräusche und zwischendurch das Krähen des Hahns. Ein weiter Horizont und Grüntöne aller Art. </p>



<p>Hier bin ich zu Hause. Ich bin endlich angekommen. Genau für diesen Moment, für diese Lebensphase, könnte ich an keinem passenderen Ort sein. </p>



<p>Es tut so gut zu spüren, wie es sich anfühlt voller Zufriedenheit zu sein. &#8222;Zufriedenheit&#8220; was für ein passendes Wort eigentlich &#8211; gerade mal nachgeschlagen &#8211; &#8222;<em>Zufriedenheit</em>&nbsp;bedeutet, innerlich ausgeglichen zu sein und nichts anderes zu verlangen, als man hat&#8230;.&#8220; </p>



<p>Ja, genau das ist es. Was für ein wundervolles Gefühl. Sich an dem zu erfreuen was man hat, Tag für Tag. Innehalten und genießen. Herrlich.</p>



<p>Küsse vom Landei.</p>



<p>Deine Katha</p>



<p></p>
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		<title>Wachstum.</title>
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				<pubDate>Fri, 03 May 2019 13:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Meine liebe Katharina, da prasselt es einem wieder um die Ohren, das Leben&#8230; Zack-Bäm, voll drauf, Brudi. Manchmal kommt alles auf einmal: Veränderungen stürmen auf einen ein, als ob es was für sie umsonst gäbe. Gibt es vielleicht auch: Bei mir waren es viele Tage Augenringe, schwarz wie die Nacht. Falten, die bald Plattentektonik versprechen können, Müdigkeit schwer wie Blei, possierliches Stress-Augenlid-Zucken und temporäres, hysterisches Ausflippen. Irgendwie ist es dann</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Meine liebe Katharina,</p>
<p>da prasselt es einem wieder um die Ohren, das Leben&#8230;</p>
<p>Zack-Bäm, voll drauf, Brudi. Manchmal kommt alles auf einmal: Veränderungen stürmen auf einen ein, als ob es was für sie umsonst gäbe. Gibt es vielleicht auch: Bei mir waren es viele Tage Augenringe, schwarz wie die Nacht. Falten, die bald Plattentektonik versprechen können, Müdigkeit schwer wie Blei, possierliches Stress-Augenlid-Zucken und temporäres, hysterisches Ausflippen.</p>
<p>Irgendwie ist es dann einfach nur viel und manchmal glaube ich, dass das vielleicht wie eine Art Wachstumsschmerz ist. Man wächst aus der alten Haut heraus und die neue ist noch nicht ganz da. Dann ist man empfindlich, wund, angreifbar und auch empfänglich für Schwingungen aller Art. Da der Fokus in einem selbst noch nicht ganz klar ist, neigt man dazu, sich hier und da zu verlieren. Nicht genau zu prüfen, ob es das ist, was man selbst will oder etwas, was sich dein Gegenüber von dir wünscht. Wie soll man auch wissen, wer man selbst ist, wenn dieses Selbst sich gerade in der Häutung befindet? Aber auch das geht vorbei&#8230;</p>
<p>Während man noch wackelig probiert ohne Stützräder zu fahren, versucht auszuloten, was jetzt ist und wer man vielleicht bald sein wird, fühlt man sich oft überfordert, alleine und panisch. Ich neige dazu, mich dann in atemlose Spiralen reinzudenken, in denen erstmal alles schief geht, was schief gehen kann. Das laugt einen einerseits aus, aber andererseits treibt es einen auch an, all diese vermeintlichen, schrecklichen Dinge zu verhindern, die man sich in schlaflosen Nächten ausmalt. Das mit dem Shanty-Sein übe ich noch, versprochen&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/12.0.0-1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Aber weißt du, wann ich dann ganz ruhig werde? Wenn ich mich umsehe und bemerke, wie viele wunderbare, kluge, lustige, warme, schöne, herzliche, verrückte und patente Menschen ich um mich herum habe. Die alle da sind, wenn es mal brennt, die einen auffangen, sich nerven lassen, einem ausreden, dass Durchdrehen die einzige Option ist. Die mit anpacken, zuhören, Wein trinken, einen abholen, anrufen, Entscheidungen mit finden, einen zum Lachen bringen und zu jeder Zeit da sind. Immer.</p>
<p>Das ist wunderschön und dafür bin ich sehr dankbar.</p>
<p>Und immer, wenn man dann wieder damit hadert, wer man ist, sollte man sich das vor Augen führen und sich klar machen, dass man es so falsch alles nicht gemacht haben kann, denn sonst wären diese Menschen nicht in deinem Leben.</p>
<p>In diesem Sinne:</p>
<p>Meike</p>
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		<title>Grüße von früher.</title>
		<link>http://kamikazekarma.de/gruesse-von-frueher</link>
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				<pubDate>Fri, 22 Feb 2019 11:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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				<description><![CDATA[<p>Liebste Katha, manchmal trifft man auf Menschen, die man im ersten Moment ganz großartig findet. Ich bin ja Profi darin, mich Schock zu verlieben innerhalb von Sekunden, in Worte, Frauen, Männer, Ideen, Situationen, Gerüche, eine Farbe am Himmel, ein Lied&#8230; Gefühl verschleudern eben. Und während man noch so alles in sich aufsaugen, alles wissen, alles mitnehmen will von dem Gefühl, schleichen sich manchmal von hinten alte Bekannte heran. Plötzlich hängt</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Liebste Katha,</p>
<p>manchmal trifft man auf Menschen, die man im ersten Moment ganz großartig findet. Ich bin ja Profi darin, mich Schock zu verlieben innerhalb von Sekunden, in Worte, Frauen, Männer, Ideen, Situationen, Gerüche, eine Farbe am Himmel, ein Lied&#8230; Gefühl verschleudern eben.</p>
<p>Und während man noch so alles in sich aufsaugen, alles wissen, alles mitnehmen will von dem Gefühl, schleichen sich manchmal von hinten alte Bekannte heran. Plötzlich hängt man schief in sich selbst und man weiß gar nicht so Recht, wieso. Irgendwas hakt im Getriebe, irgendetwas fühlt sich auf einmal schwerfällig an. Meist rafft man das erst nicht. Irgendwie fühlt man sich nur nicht gut. Man zweifelt an sich. Man hat das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht reinzupassen in ein Bild, was doch eigentlich so perfekt aussieht auf dem Papier. Und es kann dann doch nur an einem selbst liegen, wenn alles andere so spitze ist?! Und dann sieht man genauer hin, nimmt sich die Zeit, mal zu überprüfen, wo dieses Gefühl denn anfing. Und dann bemerkt man ganz oft, dass da schon wieder jemand ins Energie-Feld gekrochen ist, der einem Grüße von früher ausrichtet. Der irgendwie gekommen ist, um einen nochmal zu triggern und zu sagen &#8222;Hey, da geht es nicht lang. Da warst Du schon, da hat nichts auf Dich gewartet&#8220;.</p>
<p>Wie kleine Testballons tauchen diese Menschen und Situationen immer wieder auf. Aus unterschiedlichsten Richtungen, aber es ist an einem selbst, das zu bemerken. Mehr und mehr komme ich dahin, zu sagen &#8222;Danke, Ciao!&#8220; und nicht wieder eine Runde auf dem Karussell mitzufahren. Ich kenne alles um dieses Karussell herum und keine der gefühlt tausend Fahrten hat mich in meinem Leben weitergebracht. Irre ist, dass ein Teil in einem trotzdem immer wieder genau diese Menschen oder Situationen einlädt zu sich. Man fragt sich also anscheinend doch immer wieder, ob es die Wahrheit sein könnte, die sie einem mitbringen. Aber wenn man innehält, spürt man immer schneller, dass es nicht der richtige Weg ist. Das sind alte Themen, alte Gefühle, alte Dämonen, die da um die Ecke schauen. Die auschecken, ob man gerade unachtsam genug ist, sie wieder an die Hand zu nehmen.</p>
<p>Diese Wahrheiten sind nicht mehr wahr. Sie waren es in einer anderen Zeit, aber die liegt lange zurück. Man ist stärker, reifer, weiter, weicher, milder, größer, ehrlicher, echter. Das können die Dämonen ruhig sehen. Vielleicht schenkt man ihnen einen einzigen Tanz in einer Nacht, dann muss man sie ziehen lassen.</p>
<p>Dreh Dich nicht zu lange um, zu den alten Bekannten&#8230; Geh weiter, guck nach vorne.</p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p>Meike</p>
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		<title>Magie.</title>
		<link>http://kamikazekarma.de/magie</link>
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				<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 08:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Magie]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Meine liebe Katha, der Januar gibt sich wieder alle Mühe damit, einem sein Grau täglich vor die Füße zu kotzen. Es schmuddelt an jeder Ecke. Ich frage mich, warum wir nicht wie letztes Jahr um diese Zeit, in der Sonne sitzen und mit ner Flasche Bier in der Hand auf&#8217;s Meer schauen?! Und auch wenn der Januar mit Abstand eigentlich der ätzendste Monat des Jahres ist, scheint dieser Januar 2019</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Meine liebe Katha,</p>
<p>der Januar gibt sich wieder alle Mühe damit, einem sein Grau täglich vor die Füße zu kotzen. Es schmuddelt an jeder Ecke. Ich frage mich, warum wir nicht wie letztes Jahr um diese Zeit, in der Sonne sitzen und mit ner Flasche Bier in der Hand auf&#8217;s Meer schauen?!</p>
<p>Und auch wenn der Januar mit Abstand eigentlich der ätzendste Monat des Jahres ist, scheint dieser Januar 2019 doch anders zu sein. Ich weiß nicht warum, aber ich habe ein tiefes Gefühl von Gewissheit, dass in diesem Jahr magische Dinge passieren werden. Und nicht deswegen, weil irgendeine verrückte Sternen Anordnung das bewirken wird, sondern weil es sich endlich so anfühlt, als ob alles, was einem noch wild um die Ohren geflogen ist und wie ein Feuerwerk aus Scheiße einem die Sicht vernebelt hat, sich nun gesetzt hat. Dafür gibt es kein Rezept. Das dauert die Zeit, die es braucht. Und wenn man denkt, jetzt wird alles besser, kann man meist damit rechnen, dass es noch sehr viel länger dauert, als man gerade in diesem Moment hofft. Und man wurschtelt so vor sich hin und weiß nicht mal, ob es eine Richtung ist, in die man da stolpert. Es gibt solche Phasen einfach im Leben. Und es wäre wohl gelogen, wenn man hoffen oder gar glauben würde, dass es sie nicht immer wieder gibt und man irgendwann den Status Quo an Glück oder Zufriedenheit halten könnte. Der nächste Absturz kommt bestimmt. Aber auch der ist eben irgendwann wieder Geschichte. Währenddessen können einem tausend Menschen sagen, dass es vorbei geht. Aber in einem drin sitzt dieser Klumpen Traurigkeit, der einem die Brust beschwert und der dir immer wieder leise zuflüstert &#8222;Ich bleib jetzt bei dir&#8230;!&#8220;. Und ja: Er lügt nicht mal, dieser elende Klumpen. Vielleicht bleibt er auch immer irgendwo ein Teil von dir. Aber du wirst ihn beiseite schieben können und ihn in seine realistischen Schranken verweisen.</p>
<p>Denn er kommt irgendwann, der Zeitpunkt, an dem sie wieder da ist, die Magie&#8230; Dann, wenn die guten Dinge wieder passieren, wenn die Energie zurück ist, die Kraft, das Wissen um die eigenen Ressourcen und das eigene Strahlen. Und immer wieder bin ich baff und stehe staunend vor der Tatsache, dass es nur etwas mit Energie zu tun hat, dieses Leben. Du ziehst sie an, die gute Energie, wenn du wieder im Gleichgewicht bist. Wenn du es schaffst, wieder die hellen Flecken in dir zu spüren.</p>
<p>Es muss diese Täler geben, in denen dich nichts mehr zusammen zu halten scheint. In denen du keine Ahnung mehr hast, wer du bist oder sein sollst. Wenn man einfach weiter jeden Tag aufsteht, arbeitet, raus geht, Sport macht und eigentlich keine Ahnung hat, wofür das gut sein soll. Diese innere Stagnation besteht so lange, bis man endlich verdammt nochmal einsieht, dass das alles zu einem gehört. Und man sich nicht schämen muss für Gefühle, die man hat oder nicht hat. Dass man das alles ist: Die Traurigkeit, die Albernheit, die Größe, die Wut, das Lachen, das Tanzen, die Raserei und der Rückzug, die Wildheit, die Milde, der Exzess, das Grübeln&#8230; Und wenn einem dann auffällt, dass man das Meiste davon eh nicht ändern kann und man nur versuchen sollte, von Anfang an so ehrlich wie möglich klar zu machen, wer man so ist, wird es plötzlich leichter. Dann merkt man, dass die Stagnation sich nur von innen als solche angefühlt hat. Eigentlich ist man in mini kleinen Gänse-Schritten immer weitergegangen und plötzlich hat man einen ganzes Tal durchwandert und steht wieder oben irgendwo und denkt: Huch, krasser Ausblick!</p>
<p>Und plötzlich lächelt man sich wieder durch die Welt, das Herz hüpft, man spürt, dass hinter jeder Ecke etwas Großartiges warten kann. Und dann wartet es auch da. Die Menschen sehen dich wieder, lächeln zurück, man ist wieder auf Empfang gestellt, man sieht der Umgebung wieder in die Augen. Und dann können die magischen Dinge passieren. Jederzeit. Nicht nur dir, auch allen um dich herum. Und das ist ein großartiges Gefühl&#8230;</p>
<p>Magie halt irgendwie.</p>
<p>Liebe zu Dir,</p>
<p>Meike</p>
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		<title>Der Zeitpunkt des Innehaltens.</title>
		<link>http://kamikazekarma.de/der-zeitpunkt-des-innehaltens</link>
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				<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 18:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katharina]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Liebe Meike, Ein Jahreswechsel ist für mich die Zeit zum Luft holen, um Erlebtes Revue passieren zu lassen. Wie viel habe ich wieder erlebt. Kein Grund zur Klage, überwiegend wundervolle Ereignisse. Aber irgendwie überschlägt es sich. Ist das eigentlich das Leben? Oder bin ich das!? Woher kommt dieser innere Trieb, der das Fahren in ruhigen Gewässern verhindert? Bei mir passiert, gefühlt, alles auf einmal. Jedes Jahr bringt eine, oder mehrere</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Meike,</p>
<p>Ein Jahreswechsel ist für mich die Zeit zum Luft holen, um Erlebtes Revue passieren zu lassen. Wie viel habe ich wieder erlebt. Kein Grund zur Klage, überwiegend wundervolle Ereignisse. Aber irgendwie überschlägt es sich. Ist das eigentlich das Leben? Oder bin ich das!? Woher kommt dieser innere Trieb, der das Fahren in ruhigen Gewässern verhindert? Bei mir passiert, gefühlt, alles auf einmal. Jedes Jahr bringt eine, oder mehrere Wendungen in meinem Leben mit sich. Dinge, für die Andere sich ein Jahr einräumen, durchlaufe ich innerhalb von Monaten. Gerne auch parallel. Ein Leben wie auf einer Achterbahnfahrt. Ein Jonglieren, immer unter Strom.</p>
<p>Mir kommt es so vor, als hätten wir erst vor einigen Tagen da auf der Dachterasse in Bali gesessen und auf das Jahr 2018 angestoßen. Wo ist dieses Jahr nur geblieben? Da war meine neu angetretene Selbstständigkeit, unser wunderschöner Trip nach London, neue Menschen, spannende Projekte, und zum Schluss des Jahres habe ich tatsächlich noch ein Unternehmen gegründet.</p>
<p><a href="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/10/PHOTO-2018-08-18-18-13-51.jpg"><img class="alignleft wp-image-2220 size-medium" src="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/10/PHOTO-2018-08-18-18-13-51-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" srcset="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/10/PHOTO-2018-08-18-18-13-51-300x285.jpg 300w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/10/PHOTO-2018-08-18-18-13-51-768x729.jpg 768w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/10/PHOTO-2018-08-18-18-13-51-720x684.jpg 720w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/10/PHOTO-2018-08-18-18-13-51.jpg 967w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Ich fange mittlerweile an zu akzeptieren, dass das immer ein Teil von mir sein wird, dieses Getriebene. Und wenn ich ehrlich bin, bin ich dankbar dafür. All&#8216; diese wundervollen Dinge und Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte. Wegbegleiter und Erfahrungen. Nicht immer einfach, aber prägend.</p>
<p>Doch da ist etwas, was ich nicht außer Acht lassen möchte. Innehalten. Meinem Geist und Körper Ruhe gönnen. Den Zeitpunkt erkennen, an dem es notwendig ist, einfach mal stehen zu bleiben. Mich zurückzulehnen, diese Zeilen hier zu schreiben, die Musik voll aufdrehen, Spazieren zu gehen und sämtliche Kommunikationskanäle zu ignorieren. Meine Batterien wieder aufladen. Dem bis hier hin Geleisteten ausreichend Wertschätzung entgegen bringen. Aus dem Alltag heraustreten, eine andere Perspektive einnehmen, oder vielleicht auch einfach mal nur die Wand anstarren. Nicht der Gedanke, du müsstest aber &#8211; und schaffe ich es noch zur Post!?</p>
<p>2019 wird mein Jahr des Innehaltens. Einfach mal den Moment auskosten. Das bis hier hin Erreichte genießen, keine Pläne der Steigerung, höchstens Optimierung vielleicht. Eine Konstante des Seins einläuten und halten.</p>
<p>Also, tief durchatmen und rein in das 2019.</p>
<p>Deine Katha</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Whatever you lost, wasn&#8217;t yours&#8230;</title>
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				<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 17:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlen]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Meine liebe Katha, vor ein paar Tagen bin ich wieder in Köln gelandet&#8230; Ein längere Zeit auf einer Insel liegt hinter mir, Arbeit unter Palmen, wie man so schön sagt&#8230; Ein bisschen ist das immer so, als ob das Leben zuhause auf Stand By steht, als ob alles in einer Warteschleife hängt und man in einer Art Wurmloch eine andere Zeitebene beackert. Eine Parallel-Realität, irgendwie Klassenfahrt, irgendwie Job. Jetzt heißt</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Meine liebe Katha,</p>
<p>vor ein paar Tagen bin ich wieder in Köln gelandet&#8230; Ein längere Zeit auf einer Insel liegt hinter mir, Arbeit unter Palmen, wie man so schön sagt&#8230; Ein bisschen ist das immer so, als ob das Leben zuhause auf Stand By steht, als ob alles in einer Warteschleife hängt und man in einer Art Wurmloch eine andere Zeitebene beackert. Eine Parallel-Realität, irgendwie Klassenfahrt, irgendwie Job. Jetzt heißt es langsam wieder rein kommen, in dieses Winter-Ding.</p>
<p>Manchmal ist ein wenig Abstand auch ganz heilsam. Der Blick weitet sich wieder; dort, wo man sich vielleicht in Details verstrickt hatte, kann man dann wieder das große Ganze sehen. Und mit eben diesem Abstand sieht man oft auch klarer.  Man wurschtelt oft so vor sich hin und glaubt irgendwann, dass das alles so sein muss. Als wäre man Situationen ausgeliefert und man müsste wie Sisyphos jeden Tag aufs Neue den Stein den Berg hochschuften.</p>
<p>Aber hey, neue Info, krasser Scheiß: Muss man gar nicht.</p>
<p>Mein Problem ist oft, dass ich zu viel quatsche. Ja, Du kennst das von mir ;-), aber hier geht es nicht um meinen allgemein ausgeprägten Redebedarf, sondern darum, dass ich mir angewöhnt habe, meinen Kopf mit zu vielen Meinungen und fremden Ratschlägen zuzukacken. Da, wo irgendwann vielleicht mal mein ureigener Impuls war, meine Intuition, mein Bauchgefühl, mein Instinkt, prasseln plötzlich tausend Stimmen auf mich ein: &#8222;So musst du das machen&#8230;. so macht man das&#8230; so sollte es sein&#8230; ich merke schon lange, dass du das nicht willst&#8230; Du willst doch eigentlich&#8230; das entspricht dir nicht&#8230;  du musst jetzt aber echt langsam mal&#8230;&#8220;. Ich nehme das gar niemandem übel, ich habe aus Verunsicherung heraus ja oft gefragt und vieles ist richtig, aber weißt Du, was am Ende Tatsache ist: Es fickt deinen Kopf. Du rennst erst nach links, dann nach rechts, dann versuchst du dein Tempo zu drosseln, dann dich zu beeilen. Du hältst nie inne, um mal zu hören, was als Wahrheit denn eigentlich in deinem Kern schon lange geschrieben steht. All diese Themen, die angeblich so drängen und zu denen jeder was zu sagen hat, vermischen sich zu einem Brei und am Ende bist du noch unsicherer als vorher und zweifelst an deiner Person. Und das ist nie ein guter Stand, wenn du nicht mehr sicher bist, wer du eigentlich bist. Dann strauchelt man und verliert die Energie, das Strahlen, den Flow&#8230;</p>
<p>Man muss erst wieder in seine Kraft kommen, ins Schaffen, ins Kreieren, dann weiß man, was vielleicht bremst und wo der Weg lang geht. Und wenn deine Energie dafür fehlt, sieh hin, was oder wer sie dir raubt. Und sei offen dafür, wenn ungewohnte Settings dir wieder zeigen, wer du bist und wo du hingehörst.</p>
<p>Und den Rest lass los. Und hab den Mut, dabei auch mal nicht ewig lächelnd freundlich und nett zu sein. Sag der alten Freundin, die dich fast täglich mit nervigen WhatsApp bombardiert, sie soll dich einfach in Ruhe lassen und das ihr schon lange keine Gemeinsamkeiten mehr teilt. Hau ruhig mal raus, das der Kumpel, der immer nur rum jammert und negative Energie verbreitet,  dir auf den Sack geht damit. Sag keine Verabredung zu, für die du eigentlich keine Zeit hast. Triff dich nicht mehr mit Leuten, die dir das Gefühl geben, nicht genug zu sein. Geh dahin, wo du lachst, wo du Menschen umarmen willst, wo man dich schätzt und wo du das Gefühl hast, dein Gehirn gebrauchen zu können. Alle anderen können dich mal.</p>
<p>Whatever you lost, wasn&#8217;t yours&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne freue ich mich sehr darauf, wenn wir uns endlich wiedersehen! Lass uns unseren nächsten Trip planen, lass uns über neue Projekte sprechen, lass uns Wein trinken, gut essen und das Leben feiern! Back on track!</p>
<p>Deine Meike</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Von Nebenkriegsschauplätzen und dem Gefressen werden.</title>
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				<pubDate>Wed, 07 Nov 2018 10:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Liebe Katha, wie schnell raste dieses Jahr bitte an uns vorbei, in uns hinein, durch uns hindurch? War es nicht erst gestern, dass wir zusammen auf Bali auf das Silvester-Feuerwerk geguckt haben und mit Champagner auf dieses Jahr 2018 angestoßen haben? Auf das es uns mehr Glück bringt, als das Jahr davor&#8230; Rasen können wir beide ganz gut und ich weiß, dass auch Du mit schweren Gedanken zu kämpfen hattest&#8230;</p>
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								<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Katha,</p>
<p>wie schnell raste dieses Jahr bitte an uns vorbei, in uns hinein, durch uns hindurch? War es nicht erst gestern, dass wir zusammen auf Bali auf das Silvester-Feuerwerk geguckt haben und mit Champagner auf dieses Jahr 2018 angestoßen haben? Auf das es uns mehr Glück bringt, als das Jahr davor&#8230; Rasen können wir beide ganz gut und ich weiß, dass auch Du mit schweren Gedanken zu kämpfen hattest&#8230; Gerade dann rast man gerne erst Recht immer weiter, wie so viele von uns.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2228 alignleft" src="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3860-1-291x300.jpg" alt="" width="291" height="300" srcset="http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3860-1-291x300.jpg 291w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3860-1-768x793.jpg 768w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3860-1-992x1024.jpg 992w, http://kamikazekarma.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_3860-1-720x743.jpg 720w" sizes="(max-width: 291px) 100vw, 291px" />Manchmal verliert man dabei aus dem Blick, dass es nicht reicht, sich immer wieder neue Projekte zu suchen, mehr zu arbeiten, mehr in die Tage zu packen oder immer neue Dramen und Umwege in den Alltag zu streuen. Ich frage mich, ob man unbewusst manchmal die kleinen Schmerzen wählt. Die, die man vermeintlich ganz gut aushalten kann, die man immer noch am Ende kontrollieren kann, weil sie einen eben doch nicht direkt am Herzen berühren. Nur um nicht hinsehen zu müssen, was eigentlich schwelt. Man macht einfach ein kleineres Fass auf, um nicht durch das große voll Scheiße tauchen zu müssen. Klappt mega. Also so ne Weile. Wenn das dann nicht mehr geht, weil man sich selbst irgendwann nicht mehr dabei ernst nehmen kann, sollte man versuchen, den Absprung zu schaffen, sonst leidet die eigene Glaubwürdigkeit. Und das Spiegelbild. Weil Nebenkriegsschauplätze einem das Strahlen klauen auf die Dauer. Sie lenken einen zwar ab, aber sie lösen weder deine wirklichen Probleme, noch bringen sie etwas anderes als Aufschub.</p>
<p>Vielleicht ist das alles auch nur menschlich. Dass man den Fokus verschiebt, um nicht nachzusehen, was einen juckt. Ganze Branchen generieren sich doch aus Menschen, die diese Herangehensweise wählen. Immer dort, wo man brennen und ausbrennen kann, wo man nicht so schnell nach Hause muss, weil immer noch was zu tun ist. Wo man angeblich unersetzlich ist, wo man etwas bewegt, einen aber doch oft nur der emotionale und persönliche Stillstand weitertreibt. Zumindest erleichtert einem das den Glauben daran, die Kontrolle zu haben. Ist ja schließlich der Job und Arbeit doch per se etwas Gutes, oder?!</p>
<p>Kontrolle. Was soll das sein? Wer soll die haben? Wie immer gilt: Wenn du das Schicksal zum Lachen bringen willst, schmiede Pläne&#8230; Auch die Nächte sind ganz grandios dafür, zuzudecken, wegzudrücken und trotzdem Geschwindigkeit zu fühlen. Licht, Bass, Gläser klirren und ewiges Marodieren&#8230; Bleib nicht stehen, sonst fressen dich deine Dämonen. Reisen, einmal um die Welt und wieder zurück. Immer neue Menschen treffen. Sich verlieben, entlieben, Herzen konsumieren bis alles stumpf ist. Oder den Körper immer weiter perfektionieren, ihn formen, stählen, bearbeiten, bis man meinen könnte, man habe auch ihn im Griff. Oder die, die sich in vermeintliche Spiritualität flüchten. Achtsamkeit, bis sich der Magen umdreht, verlogenes Aufspüren von  Blockaden, die dann mit überteuerten Coachings behoben werden sollen, aber nichts davon ist wahr. Jeder darf plötzlich  ein bisschen mitmischen im www der Esoterik-Eitelkeiten. Andere retten sich in die Beschaulichkeit des Spießertums und hoffen, dass mit der weiteren Perfektionierung des Vorgartens, auch das Glück in ihrem Herzen Einzug hält. Nur um nicht zu spüren, dass die Einsamkeit an einem nagt und niemand so Recht weiß, wo es hingehen soll. All diese Substitute sollen uns nur vergessen lassen, dass die Leere in uns allen tobt.</p>
<p>Nichts davon funktioniert am Ende. Wir werden alle gefressen, wenn wir nicht aufpassen. Es gibt keine Kontrolle, es gibt nur einen Fluss, der uns mitnimmt und dem wir im besten Falle vertrauen, dass er uns beschützt und uns zur Liebe bringt. Am besten zu der, zu uns selbst.</p>
<p>Ich umarme Dich feste,</p>
<p>Deine Meike</p>
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		<title>Mein Begleiter</title>
		<link>http://kamikazekarma.de/mein-begleiter</link>
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				<pubDate>Mon, 29 Oct 2018 16:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katharina]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Liebe Meike, 1,5 Jahre ist es nun her. Und oft habe ich in den letzten Monaten mit mir gehadert, ob ich dieses Thema hier angehen soll. Aber es ist in mir. Mein stetiger Begleiter. Wohl für immer. &#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; Wie viele innere Dialoge führe ich mit dir, Papa. Stelle dir Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Suche dich in vergangenen Briefen und Erzählungen. Höre mir Aufnahmen an, aus Angst deine</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Meike,</p>
<p>1,5 Jahre ist es nun her. Und oft habe ich in den letzten Monaten mit mir gehadert, ob ich dieses Thema hier angehen soll. Aber es ist in mir. Mein stetiger Begleiter. Wohl für immer.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Wie viele innere Dialoge führe ich mit dir, Papa. Stelle dir Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Suche dich in vergangenen Briefen und Erzählungen. Höre mir Aufnahmen an, aus Angst deine Stimme zu vergessen. Vermisse dich als mein Berater, mein größter Kritiker &#8211; unsere regelmäßigen Telefonate, Auseinandersetzungen, Diskussionen über das Weltgeschehen, die Kunst, deine Arbeit, meine Arbeit. Und oft frage ich mich, was du zu meinen Entscheidungen sagen würdest.</p>
<p>Und dann sind da diese Momente, die ich so unglaublich gerne mit dir teilen würde. Bin glücklich und im nächsten Moment tief traurig, dass du nicht dabei bist. Ist es wahr, kannst du es trotzdem sehen? Bist du da irgendwo? Manchmal bilde ich mir ein dich zu spüren. Wundere mich, warum gerade jetzt ein Vogel am Fenster vorbei fliegt. Und dann schüttle ich mich, rufe mich zur Besinnung. Kehre zum Tagesgeschehen zurück.</p>
<p>Es gibt Tage, an denen ich nicht an dich denke. Fällt es mir auf, erschrecke ich mich. Habe Angst davor loszulassen. Weiter zu machen. Geschehenes zu vergessen.</p>
<p>Und manchmal bin ich so wütend auf dich. Du hast mich mit so vielen Dingen zurück gelassen. Dinge, die ich für dich lösen musste. Andere, die ich nicht lösen kann. Fragen, die ich nie beantworten kann.</p>
<p>Herausforderungen, bei denen ich dich sonst im Rücken wusste, muss ich nun alleine, oder mit jemand anderen, meistern. Deine Nummer ist trotzdem noch in meinem Handy gespeichert. Werde ich es schaffen, sie irgendwann zu löschen? Sollte ich sie löschen? Neulich habe ich sie gewählt, und bevor es tuten konnte, wieder aufgelegt.</p>
<p>Innerlich zucke ich zusammen, wenn mein Arzt mir rät, meine Eltern zu ihrer Krankengeschichte zu befragen. Ich kann dich nicht mehr fragen, aber ich schaffe es mittlerweile den Rat mit einem Lächeln zu beantworten.</p>
<p>Dankbar bin ich dafür, dass wir eine Zeit des Abschiedes hatten. Ich sehe dich immer noch neben mir im Krankenbett liegen. Mir zu zwinkern. Ich spüre noch die Wärme deiner Hand. Unser vereintes Schweigen. Ich sehe deinen Schmerz im Gesicht und deine Scham, dich mir so zeigen zu müssen. Und doch hast du bis zum Schluss immer wieder Momente der Stärke bewiesen.</p>
<p>Oft denke ich an unseren Zoobesuch in Berlin während deinen chemofreien Tagen. Das war ein wundervoller Tag. Stundenlang haben wir vor den Aquarien gesessen. Und einfach mal Krankheit, Krankheit sein lassen.</p>
<p>Mein Schmerz des Verlustes wird nicht weniger. Noch nicht. Zu tief sitzt das Geschehene. Aber ich arbeite daran. Versprochen.</p>
<p>&#8222;Katharina, ich war zufrieden mit meinem Leben und nur das zählt.&#8220; Diese Aussage von dir versöhnt mich mit deinem Tod. Lässt mich akzeptieren. Aber noch lange nicht begreifen.</p>
<p>Was ich dir nie gesagt habe &#8211; ich bin stolz darauf deine Tochter zu sein.</p>
<p>Ich liebe dich.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8230; all beauty must die</title>
		<link>http://kamikazekarma.de/all-beauty-must-die</link>
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				<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 14:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Meine liebe Katha, auch wenn unser Trip schon wieder ein paar Wochen her ist: wie schön es mit Dir in London war! Neue Eindrücke, Farben, Menschen, Kunst und Kultur. Abends erschöpft sein, weil so viel Neues auf einen einprasselt, aber auch satt und zufrieden in der Seele. Nur vier Tage raus und doch das erfrischende Gefühl einer kleinen Zäsur, die auch heimischen Ballast oder gewohnte Strukturen wieder neu betrachten lässt.</p>
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]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Meine liebe Katha,</p>
<p>auch wenn unser Trip schon wieder ein paar Wochen her ist: wie schön es mit Dir in London war! Neue Eindrücke, Farben, Menschen, Kunst und Kultur. Abends erschöpft sein, weil so viel Neues auf einen einprasselt, aber auch satt und zufrieden in der Seele. Nur vier Tage raus und doch das erfrischende Gefühl einer kleinen Zäsur, die auch heimischen Ballast oder gewohnte Strukturen wieder neu betrachten lässt. Dankbar bin ich dafür, dass so etwas möglich ist und auch dafür, wie unverändert gut wir das gemeinsam können, so mit der Zeit und mit dem Ort mitschwingen. Gemeinsam lachen und reden, aber auch schweigen können zusammen oder tiefe Gespräche führen, alles dabei.</p>
<p>Nach dem man gefühlt hunderte von Kilometern zu Fuß durch die Stadt zurück gelegt hat, ist man dankbar für bequeme Sneakers an den Füßen, kommod sitzende Hosen und überhaupt ein Outfit, was sich an die Bedürfnisse anpasst. Mir ist aufgefallen, dass, je älter ich werde, ich immer mehr davon wegkomme, mir auch nur irgendwas modetechnisch anzutun, was mich einschränkt. Ey, sind wir nicht beide früher ungeachtet aller Schmerzen auf hohen Hacken rum gestöckelt?! Mit Tops, bei denen man bei jeder Bewegung checken musste, ob noch alles sitzt und vor allem im Winter gerne von allem zu wenig, so dass man sich schön die Nieren abgefroren hat. Unvergessen die unsäglichen Zeiten in den Neunzigern, in denen man in unvermeidlichen Miss Sixty-Jeans durch die Gegend stakste, der Hosenbund kaum mit dem Hintern abschließend. Ich hatte sogar eine mit integriertem Gürtel&#8230; Meine Haare mit Directions-Farbe aus dem Skate-Shop leuchtend Pink gefärbt und an ganz aufgeweckten Tagen aus Glitzersteinen ein Drittes Auge auf die Stirn gepappt. Henna rote Dreads waren auch mal vertreten. Ein frohes Heureka auf die Zeit, in der es noch keine Handy-Kameras gab und darauf, dass die wenigen analogen Schnappschüsse beim 12. Umzug nach und nach verschütt gegangen sind.</p>
<p>Und warum, zum Teufel, roch man zudem immer nach süßlicher Vanille als Mini-Teenager?! Schön aus dem Drogeriemarkt, die Impuls-Sprühflaschen&#8230; Auch wenn es die heute glaube ich gar nicht mehr gibt, fällt mir auf der Straße oft auf, dass Vanille immer noch ein beliebter Duft U18 zu sein scheint. So süß, dass es einen fast in die olfaktorische Ohnmacht schickt. Scheint irgendwas Archaisches zu sein, wenn dieser Trend sich kaum ändert.</p>
<p>Erst vor kurzem habe ich meinen Kleiderschrank und meine Schuhe nochmal General überholt und alles rausgeworfen, was irgendwie dann doch nicht so richtig gepasst hat, zwickte, klemmte, das Material einen nach drei Metern zum Schwitzen brachte oder sich sonst wie nicht an mich anpasste. Geht nicht mehr. Will ich nicht mehr. Danke nein. Das heißt nicht, dass ich keinen Spaß mehr an schöner Kleidung habe, niemals! Aber ich will mich nicht mehr von irgendwelchen Dingen einschränken und unterwerfen lassen, zu alt für den Scheiß. Der Bahn hinterher rennen, wenn es nötig ist. Warm eingepackt sein, wenn der Wind pfeift. Zumindest einigermaßen Textil gewappnet sein für die Wirkungen des Alltags.</p>
<p>Denn: All Beauty must die&#8230;. irgendwann.</p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p>Deine Meike</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>In meiner Welt.</title>
		<link>http://kamikazekarma.de/in-meiner-welt</link>
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				<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 07:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[meike]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Welten]]></category>

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				<description><![CDATA[<p>Liebe Katha, die Hitze brezelt mir langsam das Hirn weg und doch habe ich keine Lust mich darüber zu beklagen. Erstens ist ein bisschen weniger Hirnleistung oft ganz entspannend und zweitens liebe ich Sommer einfach so sehr. Sich treiben lassen durch die flirrende Luft, gar nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt, richtige Schuhe oder gar Socken zu tragen, die Nächte zum Tag zu machen und im Park die ersten</p>
<p><a class="continue-reading" href="http://kamikazekarma.de/in-meiner-welt">weiterlesen...</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="http://kamikazekarma.de/in-meiner-welt">In meiner Welt.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="http://kamikazekarma.de">kamikaze.karma</a>.</p>
]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Katha,</p>
<p>die Hitze brezelt mir langsam das Hirn weg und doch habe ich keine Lust mich darüber zu beklagen. Erstens ist ein bisschen weniger Hirnleistung oft ganz entspannend und zweitens liebe ich Sommer einfach so sehr. Sich treiben lassen durch die flirrende Luft, gar nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt, richtige Schuhe oder gar Socken zu tragen, die Nächte zum Tag zu machen und im Park die ersten Sonnenstrahlen begrüßen. Zum Schlafen ist es eh zu warm&#8230;</p>
<p>Es hat etwas Unwirkliches, dieser Sommer, diese immer weiter steigenden Temperaturen. Als ob man sich durch einen Roman bewegt und Fiktion nicht mehr von Realität zu trennen ist. Alles verschwimmt in der Hitze der Tage, im Außen und im Innen&#8230; Und wieder fällt mir auf, dass diese Realität ein unfassbar dehnbarer Begriff ist.</p>
<p>Komischer Weise wird alles seltsam leicht, wenn man sich das bewusst macht. Das, was ich sehe, sieht der Mensch, der neben mir sitzt, völlig anders. Seine Wahrnehmung ist geprägt von tausend Puzzleteilen, von tausend Geschichten, die seinen Kopf und seinen Bauch das sehen lassen, was er für sein System benötigt. Jeder bewegt sich also in seiner eigenen Fiktion, in seiner eigenen Story, die er so voranspinnt und die mal mehr und mal weniger matcht mit dem Umfeld, in das man sich begeben hat. Jeder baut sich seinen eigenen Roman. Oder seinen eigenen Alptraum. Wie soll man darüber urteilen, wenn es doch völlig außerhalb meines Verständnisses liegt, was in der anderen Welt wirklich gefühlt, gewünscht oder gefordert wird? Eben. Geht nicht.  Wer bin ich, zu glauben, dass ich weiß, was richtig oder falsch ist?</p>
<p>Selbst wenn man diese rar gesäten, magischen Momente hat, in denen man denkt, dass sich hier gerade zwei Seelen berühren, ist auch das nur Teil der eigenen Wünsche, der eigenen Hoffnungen, Erwartungen und Projektionen. Hört sich im ersten Moment nach &#8217;ner einsamen Nummer an. Und wenn wir ehrlich sind, ist es das auch vielleicht, dieses Leben. Jeder für sich. Jeder in seiner Welt, jeder in seiner Blase. Bis zum Schluss&#8230;</p>
<p>Aber im Grunde  geht es dabei noch um etwas anderes: Man hat die Verantwortung, dass man für sich ganz allein, für den eigenen Kopf und das eigenen Herz, zusieht, dass die eigene Welt nicht immer enger wird. Dass man offen und ohne Vorurteile bereit ist, zuzuhören und sich von den anderen Sichtweisen berichten lässt. Das gilt im Großen, wie im Kleinen. Dass man darauf achtet, dass man glücklich ist und frei atmen kann. Und wenn das nicht mehr der Fall ist, dass man dann nicht zu lange wartet, sondern überprüft, was in der eigenen Welt nicht mehr stimmt. Oder ob man sich zu viele Gedanken darüber macht, wie die Stories in den anderen Köpfen funktionieren. Oder ob man sich anpasst, obwohl man im Grunde doch nicht mal den Hauch einer Ahnung hat, ob das, was man glaubt, was in diesem anderen Kopf passiert, auch wirklich so stattfindet. Wenn man einmal begriffen hat, was das für eine lächerliche Lotterie ist, kann man es auch einfach bleiben lassen und darauf scheißen. Das birgt vielleicht eine gewisse Art der Einsamkeit. Aber auch eine riesengroße Freiheit.</p>
<p>Ich freu mich so sehr auf unseren Trip nach London und darauf, dass wir uns ganz viel darüber berichten, was in unseren Welten so passiert.</p>
<p>Love.</p>
<p>Meike</p>
<p>&nbsp;</p>
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