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	<title>Kampagne 2.0</title>
	
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	<description>Modernes NGO-Campaigning</description>
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		<title>Punkrock-Campaigning: iPad-Aktion bei Konzerten der Toten Hosen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 10:05:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Im Herbst 2012 ist die Entwicklungs- und Hilfsorganisation Oxfam mit den Toten Hosen auf Tour gegangen. Mit im Gepäck waren erstmals zehn iPads inkl. eigens programmierter Oxfam-App zur Unterschriftensammlung. Bei 22 ausverkauften Konzerten wurden die Fans über die Kampagne „Steuer gegen Armut“ &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/punkrock-campaigning-ipad-aktion-bei-den-toten-hosen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/punkrock-campaigning-ipad-aktion-bei-den-toten-hosen/">Punkrock-Campaigning: iPad-Aktion bei Konzerten der Toten Hosen</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst 2012 ist die Entwicklungs- und Hilfsorganisation Oxfam mit den Toten Hosen auf Tour gegangen. Mit im Gepäck waren erstmals zehn iPads inkl. eigens programmierter Oxfam-App zur Unterschriftensammlung. Bei 22 ausverkauften Konzerten wurden die Fans über die Kampagne „Steuer gegen Armut“ informiert &#8211; mit Erfolg. Gehört den Tablets die Zukunft des Offline-Campaignings? Ein Erfahrungsbericht*.</p>
<p><span id="more-1071"></span><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Oxfam-Campaigning-bei-DTH-Leipzig-Nov-2012-Foto-Martin-Klindtworth.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1074" alt="Oxfam-Aktivist/innen mit iPads beim Tote Hosen-Konzert in Leipzig (Foto: Martin Klindtworth/ Oxfam Deutschland)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Oxfam-Campaigning-bei-DTH-Leipzig-Nov-2012-Foto-Martin-Klindtworth-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a>Ziel des Konzert-Campaignings war es, möglichst viele Unterstützer/innen für eine Petition für die <a href="http://www.oxfam.de/informieren/steuer-gegen-armut" target="_blank">Finanztransaktionssteuer</a> zu gewinnen. Damit die Botschaft nachhaltig Gehör findet und nicht nach einem schweißtreibenden und alkoholschwangeren Konzert vergessen ist, sollten die Fans im Nachgang noch einmal von Oxfam hören.</p>
<p>Die Herausforderung war, eine große Zahl von Kontaktdaten akkurat zu erfassen und schnell zu verarbeiten. Wir entschieden uns, sie beim Konzert direkt digital zu sammeln. Die 350 ehrenamtlichen <a href="https://www.oxfam.de/mitmachen/konzerthelfer" target="_blank">Konzert-Aktivist/innen</a>, waren deshalb nicht nur mit klassischen Unterschriftenlisten ausgerüstet, sondern hatten auch gemietete iPads dabei, wenn sie vor Konzertbeginn das Gespräch mit den Fans suchten.</p>
<p><strong>Digitale Unterschriftenliste</strong></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot01-start.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1075" alt="Screenshot der Oxfam-iPad-App" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot01-start-200x150.png" width="200" height="150" /></a>Auf den iPads erfasste und speicherte eine eigens von <a href="http://blog.nxtbgthng.com/" target="_blank">Nxtbgthng</a> für diesen Zweck programmierte App als digitale Unterschriftenliste Name, E-Mail-Adresse und Postleitzahl. Nach dem Konzert konnten wir die Daten verschlüsselt übertragen und zeitnah eine Dankes-Mail versenden, die wiederum einen Link zu einem exklusiven Video der Band enthielt. In diesem danken Campino, Andi, Breiti und Co. dem Fan persönlich und erklären in eigenen Worten, warum sie sich für die „Steuer gegen Armut“ einsetzen (ähnlich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SnGrxpY9Rgo" target="_blank">diesem Clip</a>).</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/SnGrxpY9Rgo?rel=0" height="344" width="612" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Über 15.000 Fans haben bei den 22 Konzerten unterschrieben, das sind mehr als sechs Prozent aller Besucher/innen. Knapp zwei Drittel haben eine E-Mail-Adresse angegeben. 8.500 E-Mails erreichten ihre Empfänger/innen, die Hälfte davon klickte auf den Link zur Danke-Seite. Das dort eingebundene Video wurde rund 3.500 mal aufgerufen. Das bedeutet, dass fast ein Viertel aller Unterschreiber/innen am Ende das Video der Band gesehen hat – ein großartiger Erfolg.</p>
<div id="attachment_1072" class="wp-caption alignright" style="width: 136px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Oxfam-DTH-Infografik-Ein-Typisches-Konzert.jpg"><img class="size-medium wp-image-1072" alt="Ein typisches Konzert für Oxfam" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Oxfam-DTH-Infografik-Ein-Typisches-Konzert-126x300.jpg" width="126" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ein typisches Konzert für Oxfam</p></div>
<p><strong>Gehört den Tablets die Zukunft des Campaigning?</strong></p>
<p>Das Feedback auf den iPad-Einsatz war zwiespältig, sowohl von den Fans wie auch von unseren Konzert-Aktivist/innen: Die Präferenzen hielten sich exakt die Waage. Während die iPads Neugierde wecken, ein modernes Image transportieren und „Spaß machen“, ist die klassische Papierliste gewohnt, selbsterklärend und bequem.</p>
<p>Die digitale Datenerfassung weckte bei einigen Fans Misstrauen – auch wenn an allen Stellen deutlich gemacht wurde, dass lediglich eine Dankes-E-Mail mit Video der Band verschickt wird. Akzeptanz wird es eher geben, wenn die Tablet ein Zusatzfeature gegenüber den Papierlisten bieten, bspw. eine Fotoaktion.</p>
<p>Erstaunlicherweise konnten wir für unseren Verdacht, dass Papierlisten „schneller zu bedienen“ sind, keinen Beleg finden. An dem Konzertabend in Düsseldorf, bei dem wir auf den iPad-Einsatz verzichtet haben, kamen genauso viele Unterschriften zusammen, wie bei anderen Gigs.</p>
<p><strong>Fun Facts</strong></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Unterstützer-DTH-Petition-auf-Map.png"><img class="alignleft  wp-image-1073" alt="10.000 Fans aus ganz Deutschland haben Oxfam unterstützt." src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Unterstützer-DTH-Petition-auf-Map-200x196.png" width="160" height="157" /></a>Unter den rund 10.000 digitalen Unterschriften waren 196 Christians und 96 Julias, 57 % der Unterstützer/innen sind Männer. Die (anonymisierte) Darstellung der Postleitzahlen auf einer Karte lässt, wenn auch nicht repräsentative, Rückschlüsse auf das Einzugsgebiet der Konzerte zu – und zeigte nicht zuletzt auch den Adressaten der Petition, dass die „Steuer gegen Armut“ Bürger/innen aus ganz Deutschland ein Anliegen ist.</p>
<p>* Dieser Artikel ist zuerst im <a href="http://blog.oxfam.de" target="_blank">Blog von Oxfam Deutschland</a> erschienen. Der Autor arbeitet für Oxfam.</p>
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		<title>Internet für NGOs – neuer Leitfaden erschienen</title>
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		<comments>http://www.kampagne20.de/internet-fur-ngos-neuer-leitfaden-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 13:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Rechtzeitig zur diesjährigen re:campaign ist der neue Leitfaden &#8220;Internet für NGOs&#8221; erschienen. Herausgegeben von der Agentur wigwam und dem betterplace.lab kann er als Nachfolger des Social Media Leitfadens gesehen werden, der letztmals 2011 erschienen ist und hier angesehen werden kann. &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/internet-fur-ngos-neuer-leitfaden-erschienen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/internet-fur-ngos-neuer-leitfaden-erschienen/">Internet für NGOs &#8211; neuer Leitfaden erschienen</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtzeitig zur diesjährigen <a href="http://recampaign.de/" target="_blank">re:campaign</a> ist der neue Leitfaden &#8220;Internet für NGOs&#8221; erschienen. Herausgegeben von der Agentur <a href="http://www.wigwam.im/" target="_blank">wigwam</a> und dem <a href="http://www.betterplace-lab.org" target="_blank">betterplace.lab</a> kann er als Nachfolger des Social Media Leitfadens gesehen werden, der letztmals 2011 erschienen ist und <a href="http://de.slideshare.net/betterplacelab/social-media-leitfaden-2012" target="_blank">hier angesehen</a> werden kann. Auf knapp 100 Seiten stellen 34 Autoren nahezu alle relevanten Themen vor, mit denen NGOs in der heutigen Zeit durch den digitalen Wandel befasst sind (oder manchmal auch sein sollten). Die 36 Artikel sind dabei den Themenblöcken &#8220;Online arbeiten und organisieren&#8221;, &#8220;Online Spenden sammeln&#8221;, &#8220;Online kommunizieren&#8221;, &#8220;Online Menschen mobilisieren&#8221; und &#8220;Das Online von morgen&#8221; zugeordnet. Die meisten Artikel finden sich zum Thema Kampagnen, aber auch Kommunikation nimmt einen breiten Raum ein. Kein Wunder, schliesslich ist insbesondere letzteres häufig Kern jeglicher NGO-Arbeit und hat schon jetzt weitreichende Änderungen bzw. Ergänzungen durch das Internet erfahren.<span id="more-1106"></span></p>
<div id="attachment_1111" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-5-e1367760910199.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1111" alt="kann man auch entspannt am Strand lesen: den neuen Leitfaden" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-5-e1367760910199-200x266.jpg" width="200" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">kann man auch entspannt am Strand lesen: den neuen Leitfaden</p></div>
<p>Erfreulich an diesem Leitfaden ist, dass er von Praktikern für Praktiker geschrieben wurde und das merkt man an vielen Stellen: wenig Theorie, viel Praxisbezug. So finden sich dann neben den inhaltlichen Artikeln auch Überblicke zu praktischen Online-Werkzeugen und Check-Listen. So wird der geneigte Leser quasi schon beim Lesen zum Ausprobieren eingeladen. Trotzdem gibt es zusätzlich auch sehr gelungene Überblicksartikel, wie z.B. der Beitrag von Daniel Kruse (<a href="http://www.ngoleitfaden.org/online-kommunizieren/die-ngo-als-sensor-mentor-und-moderator/" target="_blank">Die NGO als Sensor, Mentor und Moderator</a>) oder der durchaus radikale Kampagnenansatz, den Jean Peters in seinem Artikel &#8220;<a href="http://www.ngoleitfaden.org/online-menschen-mobilisieren/" target="_blank">Mit digitalen Kampagnen im Internet gehört werden</a>&#8221; anreisst. Sehr interessant sind auch die Interviews, die direkte Einblicke in die digitale NGO-Arbeit. So berichtet Christian Wiebe von der Organisation <a href="http://www.vivaconagua.org/" target="_blank">Viva con Agua</a> eindrucksvoll, welche Erfolge sie durch <a href="http://www.ngoleitfaden.org/online-menschen-mobilisieren/interview-wie-unterstuetzer-dabei-bleiben/" target="_blank">On- und Offline-Aktivierung</a> bereits verzeichnen konnten und vor welche Probleme sie dabei gestellt werden.</p>
<p>Wie erwartet schwierig ist die Einschätzung der adressierten Zielgruppe: will der Leitfaden NGOs helfen, die noch offline unterwegs ist oder richtet er sich an Profis, die nach Feinschliff ihrer Online-Arbeit suchen? Die Frage löst sich auch nach der Lektüre des gesamten Machwerks nicht auf. Manche Artikel sind eher für komplette Anfänger geschrieben, andere richten sich an Mitarbeiter von NGOs, die über einen vielköpfigen Stab von Social Media-Mitarbeitern verfügen. Hier wäre zukünftig vielleicht eine Markierung der Artikel in Bereiche wie Anfänger, Fortgeschritte und Profis sinnvoll und hilfreich. Mir persönlich kommen zudem einige Themen zu kurz, wie zB das immer wichtigere Storytelling. Ebenso fehlen mir konkrete Zahlen zum Thema Social Media und Hinweise auf neuere Tools zur Messbarkeit von (Kampagnen-)Erfolg. Der immerwährende Verweis auf Google-Analytics greift hier zu kurz.</p>
<p>Sehr erfreulich ist, dass der komplette Leitfaden kostenlos im Netz unter der Adresse <a href="http://www.ngoleitfaden.org/" target="_blank">ngoleitfaden.org</a> verfügbar ist. Die Druckversion kann nach dem &#8220;zahl was Du willst&#8221;-Prinzip <a href="http://www.ngoleitfaden.org/bestellen/" target="_blank">hier bestellt</a> werden. Ein interessantes Bezahl-Experiment, auf dessen Ergebnis ich schon sehr gespannt bin. Insgesamt ein gelungenes Machwerk, welches einen guten und praxisnahen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Internets für NGOs liefert. Die Print-Version ist zudem auch bestens geeignet, um sie skeptischen Vorgesetzten vorzulegen. Frei nach dem Motto: Wir können auch Print!</p>
<p><em>Disclaimer: der Autor arbeitet mit einem Teil der Herausgeber in einem Büro zusammen und hat zudem drei Artikel zum Thema Online-Fundraising verfasst, die in diesem Leitfaden erschienen sind.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Youtube-Programm für NGOs ab sofort in Deutschland verfügbar</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/kampagne20/~3/78jcBXGBjmA/</link>
		<comments>http://www.kampagne20.de/youtube-programm-fur-ngos-ab-sofort-in-deutschland-verfugbar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 12:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ab heute ist das Nonprofit-Programm von YouTube auch in Deutschland verfügbar. Die google-Tochterfirma ermöglicht gemeinnützigen Organisationen damit zusätzliche Funktionen für deren Kanal auf der Youtube-Videoplattform. Bisher war das Programm nur in Australien, Großbritannien und Nordirland, Irland, Kanada und USA verfügbar. &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/youtube-programm-fur-ngos-ab-sofort-in-deutschland-verfugbar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/youtube-programm-fur-ngos-ab-sofort-in-deutschland-verfugbar/">Youtube-Programm für NGOs ab sofort in Deutschland verfügbar</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute ist das <strong><a href="http://www.youtube.com/nonprofits?hl=de&amp;gl=DE" target="_blank">Nonprofit-Programm von YouTube</a></strong> auch in Deutschland verfügbar. Die google-Tochterfirma ermöglicht gemeinnützigen Organisationen damit zusätzliche Funktionen für deren Kanal auf der Youtube-Videoplattform. Bisher war das Programm nur in Australien, Großbritannien und Nordirland, Irland, Kanada und USA verfügbar. Voraussetzung für die kostenlose Teilnahme ist, dass die eigene Organisation in Deutschland als gemeinnützig anerkannt und bei Google mit einem eigenen Account registriert ist. Das neue Angebot würde heute im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin vorgestellt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/YpKAtk5C0lM" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Im Kern werden den Teilnehmern des Programms vier Funktionen zur Verfügung gestellt, die zu zusätzlichen Interaktionen und damit vermehrter Aufmerksamkeit führen sollen. Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit <strong>&#8220;Call-to-Action&#8221;-Buttons</strong> in die Videos einzufügen, die direkt klickbar sind.</p>
<p><span id="more-1085"></span>So kann z.B. im Video dazu aufgefordert werden eine Petition zu unterschreiben und der Button führt direkt zur Seite, wo unterschrieben werden kann. Die Zuschauer müssen also nur auf den Button im Video klicken. Ein Riesenvorteil, denn bisher waren klickbare Links nur im begleitenden Informationstext sichtbar. Dieser Informationstext wird aber z.B. dann nicht angezeigt, wenn das Video auf einer anderen Seite (Organisationsseite, Kampagnenhomepage o.ä.) eingebettet wird.</p>
<p>Insgesamt ergeben sich für den eigenen Youtube-Kanal <strong>zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten</strong>. So können das eigene Logo, eigene Farben und Buttons eingebunden werden. Organisationen wie zB der <a href="http://www.youtube.com/user/WWFDeutschland" target="_blank">WWF</a> oder <a href="http://www.youtube.com/user/OxfamDeutschland" target="_blank">Oxfam</a> nutzen diese Möglichkeit bereits und bieten damit deutlich attraktivere Seiten. Im Administrationsbereich werden den Teilnehmern des Nonprofit-Programms zudem die umfangreichen <strong>Youtube-Analytics</strong> zur Verfügung gestellt. Damit lassen sich spezifische Daten zur Nutzung der Videos ansehen und analysieren. Sehr hilfreich um z.B. herauszufinden bei welcher Szene die meisten Zuschauer aussteigen.</p>
<p>Ebenfalls Teil des Programmes ist die Möglichkeit einen <strong>Spendenbutton</strong> direkt unter dem Video einzubinden. Hierfür greift Youtube auf die hauseigene Zahlungsfunktion GoogleWallet zurück. Da diese in Deutschland bisher kaum verbreitet ist, ist der Mehrwert dieser Funktion bisher gering. Es wird sich zeigen, ob hier eine Entwicklung stattfindet, denn Google versucht das GoogleWallet-Angebot derzeit stark zu promoten, um es als Alternative zu Paypal aufzubauen. Für den Spender fallen bei der Nutzung von Google Wallet geringe Gebühren.</p>
<p>Die vierte zusätzliche Funktion sind <strong>Video-Anmerkungen</strong>, die einem Großteil der Youtube-Nutzer jedoch auch schon bisher zur Verfügung standen. Hier können nicht klickbare Texte direkt in das Video eingefügt werden, z.B. der Aufruf den eigenen Youtube-Kanal zu abonnieren oder eben die eigene Homepage für weitere Informationen zu nutzen.</p>
<p>Die in anderen Ländern verfügbare Option des <strong>Live-Streamings</strong> wird in Deutschland aus rechtlichen Gründen vorerst nicht angeboten.</p>
<p>Die Bewerbung zur Teilnahme am Programm ist ab sofort bei <a href="http://www.youtube.com/nonprofits_apply" target="_blank">Youtube</a> möglich. Bewerbungen sollen innerhalb weniger Tage bearbeitet und freigeschaltet werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Ein <a href="http://http://www.youtube.com/yt/advertise/medias/pdfs/playbook-for-good.pdf" target="_blank">Handbuch zur Nutzung</a> kann heruntergeladen werden. Derzeit ist es nur auf Englisch verfügbar, in den kommenden Tagen auch auf Deutsch.</p>
<p>Neben dem extrem nützlichen <a href="http://www.google.com/grants/" target="_blank">Google Grants-Programm</a> bietet Google mit Youtube für Nonprofits nun also ein zweites interessantes Angebot für NGOs. In Zeiten, in denen die visuelle Darstellung der eigenen Organisation und insbesondere auch der Kampagnenarbeit immer wichtiger wird, sicherlich eine spannende Möglichkeit die eigenen Videos noch stärker zu nutzen. In wie weit dieses Angebot angenommen und vor allem erfolgreich genutzt wird, bleibt abzuwarten. Vielen NGOs in Deutschland fehlt bisher das Knowhow und häufig auch die Zeit gute Videos zu produzieren. Aber auch hier will Youtube mit Workshops Abhilfe schaffen &#8211; der erste findet im Rahmen der <a href="http://recampaign.de/" target="_blank">re:campaign</a> am kommenden Montag (06.05.2013) in Berlin statt. Wir sind gespannt.</p>
<p>Während der Vorstellung des neuen Angebotes wurden auch zahlreiche Videos als Beispiele gezeigt. Auch aus Deutschland waren welche dabei. Besonders gelungen ist sicherlich das von Agrarprofit, welches bereits mehr als 400.000 Views verzeichnen konnte:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/pgCD-4Q-4Wo" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/youtube-programm-fur-ngos-ab-sofort-in-deutschland-verfugbar/">Youtube-Programm für NGOs ab sofort in Deutschland verfügbar</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/78jcBXGBjmA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>5 Ideen, wie NGOs den Video-Dienst Vine nutzen können</title>
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		<comments>http://www.kampagne20.de/vine-fuer-nonprofits/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 07:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Dass Bilder, und erst recht bewegte Bilder, im sozialen Web eine starke emotionale Wirkung haben und sich leichter verbreiten (lassen) als ein achtseitiges Kampagnenmanifest in PDF-Form, hat sich in der NGO-Welt herumgesprochen. Vine macht die Videoproduktion jetzt ganz einfach. Vor &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/vine-fuer-nonprofits/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/vine-fuer-nonprofits/">5 Ideen, wie NGOs den Video-Dienst Vine nutzen können</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Bilder, und erst recht bewegte Bilder, im sozialen Web eine starke emotionale Wirkung haben und sich leichter verbreiten (lassen) als ein achtseitiges Kampagnenmanifest in PDF-Form, hat sich in der NGO-Welt herumgesprochen. <a href="https://vine.co/" target="_blank">Vine</a> macht die Videoproduktion jetzt ganz einfach. Vor wenigen Monaten gestartet und zu Twitter gehörend, hat der Dienst das Potenzial, spannende Video-Kampagnen(elemente) von Nonprofits hervorzubringen. Wir stellen fünf Ideen vor.</p>
<p><span id="more-1057"></span><br />
<h2><strong>Was ist Vine?</strong></h2>
<p>Ist die App auf dem Smartphone installiert (bislang nur im iTunes-Store zu haben) und der Nutzer mit den Twitter-Daten eingeloggt, kann es losgehen: Mit einer Bildschirmberührung wird eine maximal sechs Sekunden lange Videoaufnahme gestartet. Ein nachträgliches Bearbeiten oder Schneiden ist nicht möglich. Noch schnell ein kurzer Text dazugefügt und schon kann der Clip &#8211; als Endlos-Loop &#8211; bei Twitter, Facebook oder innerhalb des Vine-Netzwerks gepostet und direkt dort abgespielt werden. Die &#8220;bewegten Schnappschüsse&#8221; sind &#8220;plastischer als Bilder, eindringlicher als Texte&#8221;, wie <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/02/vine-als-die-bilder-laufen-lernten/" target="_blank">Torsten Dewi schreibt</a>. Die Bandbreite von Vine-Videos zeigen zum Beispiel <a href="http://vinepeek.com/" target="_blank">Vinepeek</a> oder <a href="http://www.allaroundthevines.com/" target="_blank">All Around the Vines</a>.<br />
<iframe class="vine-embed" src="https://vine.co/v/bp6hzb1HiZ7/embed/simple" width="600" height="600" frameborder="0"></iframe><script async src="//platform.vine.co/static/scripts/embed.js" charset="utf-8"></script></p>
<h2>Warum ist Vine für NGOs interessant?</h2>
<p>Vine bedeutet eine weitere Demokratisierung von Videoproduktion und -verbreitung. Für Nonprofits sind innovative Anwendungsideen in Kampagnen denkbar oder bereits zu sehen:</p>
<ul>
<li><strong>Mitmachaktion &#8220;Crowdsourced Video&#8221;</strong>: <a href="http://www.sixsecondsagainstaids.com/" target="_blank">&#8220;Jugend gegen Aids&#8221; ruft aktuell dazu auf</a>, Vine-Videos zu drehen, in denen das Wort &#8220;HIV&#8221; gestaltet wird. Damit die Organisatoren es bei Twitter und Vine finden, muss es mit dem Hashtag #SixSecondsAgainstAids gepostet werden. Aus den User-Beiträgen wird ein Trailer geschnitten, der bei der Jugendmesse YOU gezeigt wird. Aktuell sind 40 Videos mit dem Hashtag bei Vine zu finden, allerdings nur von wenigen verschiedenen &#8220;Filmemachern&#8221;.</li>
<li><strong>Live-Berichterstattung von Kampagnenaktionen</strong>: Als Oxfam mit anderen Organisationen 240.000 gesammelte Unterschriften gegen Nahrungsmittelspekulation beim Finanzministerium geliefert hat, haben wir unmittelbar vom Ort des Geschehens kurze Bewegtbilder über Twitter verschickt &#8211; das war bisher unmöglich (siehe oben).</li>
<p><iframe class="vine-embed" src="https://vine.co/v/bp6dpKh0OjO/embed/simple" width="320" height="320" frameborder="0" style="float:right"></iframe><script async src="//platform.vine.co/static/scripts/embed.js" charset="utf-8"></script>
<li><strong>Mitmachaktion &#8220;Schnitzeljagd&#8221;</strong>: Denkbar ist eine Mischung aus Schnitzeljagd und Live-Berichterstattung, die eine Verbindung von Offline- und Online-Aktionen schafft. Auf den Gedanken bin ich gekommen, als ich Bilder der Aktion #SpotTheGeorge der britischen <a href="http://enoughfoodif.org/latest/spot-george">IF-Kampagne</a> gesehen habe, wo 500 als Finanzminister verkleidete Aktivisten in London aufgetaucht sind.</li>
<li><strong>Videobotschaften des Kampagnenteams oder von Kampagnenpartnern im Ausland</strong>: Mit Vine-Videos können Organisationen einen kurzen Blick &#8220;hinter die Kulissen&#8221; ermöglichen und so Nähe und Authentizität schaffen. Schnell und kostengünstig.</li>
<li><strong>Erklärvideos und Schulungsclips</strong>: Mal kurz den wichtigen Erste-Hilfe-Handgriff vorführen? Kommunale Missstände dokumentieren (vgl. <a href="https://www.rlp-maengelmelder.de/maengelmelder/" target="_blank">Mängelmelder RLP</a>)? Die Bastelanleitung für das Aktionsmaterial visualisieren? Hier könnte ich mir Vine-Videos vorstellen.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Vine ist spontan, schnell, einfach und authentisch. Videos in Vine sind aber gleichzeitig zu kurz für komplexe Inhalte, nur für eine kleine Gruppe von Usern verfügbar (iOS) und potenziell <a href="http://techcrunch.com/2013/01/27/twitters-vine-has-a-porn-problem/" target="_blank">nicht jugendfrei</a>. Aktuell sind alle Nutzungsbeispiele von Nonprofits noch innovative Spielerei. Unklar ist, ob sich Vine je so verbreiten wird, dass Investitionen in entsprechende Kampagnen lohnen. Als Bereicherung der eigenen Twitteraktivität ist Vine für NGOs auf jeden Fall schon jetzt einfach nutzbar.</p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/vine-fuer-nonprofits/">5 Ideen, wie NGOs den Video-Dienst Vine nutzen können</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/AXlV-jLMaZM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kurz notiert: Facebook-Petition, Twitter-Verstärker, Praxis-Handbuch</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 14:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Facebook-Petition, Twitter-Verstärker, Social-Media-Handbuch und Ideendatenbank. Bemerkenswertes aus der Nonprofit-Kampagnenwelt: Passend zu Ostern hat die Schweizer Organisation Erklärung von Bern eine Kampagne für fair gehandelte Schokolade gestartet. Die Onlinepetition ist mir aufgefallen, weil die sie nur in einem Facebook-Tab läuft, weil &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-facebook-petition-twitter-verstarker-praxis-handbuch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-facebook-petition-twitter-verstarker-praxis-handbuch/">Kurz notiert: Facebook-Petition, Twitter-Verstärker, Praxis-Handbuch</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook-Petition, Twitter-Verstärker, Social-Media-Handbuch und Ideendatenbank. Bemerkenswertes aus der Nonprofit-Kampagnenwelt:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/erklaerungvbern/app_329501203817767"><img class="alignleft  wp-image-1030" title="Facebook-Tab mit Onlinepetition für fair gehandelte Schokolade" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/evb-schweizer-schogi01-266x300.png" alt="" width="192" height="216" /></a>Passend zu Ostern hat die Schweizer Organisation Erklärung von Bern eine <a href="https://www.facebook.com/erklaerungvbern/app_329501203817767">Kampagne für fair gehandelte Schokolade</a> gestartet. Die Onlinepetition ist mir aufgefallen, weil die sie nur in einem Facebook-Tab läuft, weil nur wenige Daten abgefragt werden (Name ist verpflichtend, die E-Mail-Adresse optional) und weil das Design zum Thema passt (jeder Unterzeichner ist ein Schokostückchen, zusammen wird es eine große Tafel). Was fehlt sind Sharing-Elemente.</p>
<p><span id="more-1029"></span><a href="http://www.thunderclap.it"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1036" title="Beispiel für einen &quot;Thunderclap&quot; zu den UN-Verhandlungen über ein Waffenhandelsabkommen" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/thunderclap-att-200x305.png" alt="" width="200" height="305" /></a>Vor zwei Jahren haben wir über <a href="http://www.kampagne20.de/ein-goldtwesel-reichweite-bei-twitter-erhohen-mit-justcoz/">Justcoz</a> berichtet, mit dem Unterstützer einen Tweet an Organisationen &#8220;spenden&#8221; können. Ein ähnliches Prinzip – ergänzt um Facebook – zur Verstärkung der Reichweite bietet der Dienst <a href="https://www.thunderclap.it" target="_blank">Thunderclap</a>. Organisation definieren einen Tweet-Text (mit Hashtag natürlich), ein Datum und eine Zahl von Unterstützern, die bis dahin geworben werden sollen. Wird dieses Ziel erreicht, wird die Nachricht zeitgleich über die Accounts der Unterstützer verschickt – die Chancen, zum <a href="http://support.twitter.com/articles/317695-uber-trending-topics " target="_blank">Trending Topic</a> zu werden, steigt. Bislang habe ich noch keine deutschsprachigen Thunderclaps gesehen.</p>
<p>Eine <a href="http://www.labor-entwicklungspolitik.de" target="_blank">Datenbank mit Kampagnenideen</a> ist im „Labor Entwicklungspolitik“ entstanden. Derzeit sind 18, mehr oder weniger innovative „Experimente“ verzeichnet, die Bandbreite reicht vom Gepäckanhänger über die Smartphone-App bis zu Orgasmuskursen.</p>
<p>Die 2. Auflage des Leitfadens „Social Media für NGOs“ aus 2012 mit „Werkzeugen, Kampagnen und Fundraising 2.0“ ist <a href="http://de.slideshare.net/betterplacelab/social-media-leitfaden-2012 " target="_blank">komplett online lesbar</a>. In Kürze wird es eine dritte, aktualisierte Auflage geben. Pünktlich zur <a href="http://recampaign.de/" target="_blank">re:campaign</a> (am 6./7. Mai in Berlin, unbedingt hingehen!) soll das Heft erscheinen.</p>
<p><iframe src="http://de.slideshare.net/slideshow/embed_code/16830674?rel=0" width="574" height="613" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" style="border:1px solid #CCC;border-width:1px 1px 0;margin-bottom:5px" allowfullscreen webkitallowfullscreen mozallowfullscreen> </iframe></p>
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		<title>Kurz notiert: Spendenmarathon mit Foursquare, Sachspenden mit Amazon und Fraisr startet</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 09:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die Drogeriemarktkette Rossmann unterstützt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) rechtzeitig zur Weihnachtszeit mit einem Spendenmarathon. Das besondere daran: die Kunden &#8216;sammeln&#8217; die Spenden über eine Verknüpfung aus Foursquare-Check-Ins in den Rossmann-Filialen und einer vorherigen Anmeldung in einer Facebook-App. Kunden müssen &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-spendenmarathon-mit-foursquare-sachspenden-mit-amazon-und-fraisr-startet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-spendenmarathon-mit-foursquare-sachspenden-mit-amazon-und-fraisr-startet/">Kurz notiert: Spendenmarathon mit Foursquare, Sachspenden mit Amazon und Fraisr startet</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Drogeriemarktkette Rossmann</strong> unterstützt die <a href="http://www.weltbevoelkerung.de/" target="_blank"><strong>Deutsche Stiftung Weltbevölkerung</strong></a> (DSW) rechtzeitig zur Weihnachtszeit mit einem <a href="http://www.rossmann.de/foursquare" target="_blank"><strong>Spendenmarathon</strong></a>. Das besondere daran: die Kunden &#8216;sammeln&#8217; die Spenden über eine Verknüpfung aus <strong>Foursquare</strong>-Check-Ins in den Rossmann-Filialen und einer vorherigen Anmeldung in einer <strong>Facebook-App</strong>. Kunden müssen hierfür in der Facebook-App ihre Heimatadresse angeben und je weiter weg sie sich in einer Rossmann-Filiale per Smartphone &#8216;einchecken&#8217;, um so höher ist die Spende an die DSW. Erstmals wird in Deutschland damit ein Geolocation-Service wie Foursquare so systematisch für ein soziales Unterfangen eingesetzt. Das Erklär-Video gibt es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=89GQIYr3nLI" target="_blank">hier anzusehen</a>. Ein Geschmäckle bleibt allerdings: auch wenn Rossmann beteuert die Daten nach dem Spendenmarathon wieder löschen zu wollen, werden hier eindeutige Bewegungsdaten einem Unternehmen zur Verfügung gestellt &#8211; die vermutlich auch relativ einfach mit dem Einkaufsverhalten abgeglichen werden können. Zudem spricht Rossmann nur davon &#8216;einen Beitrag für jeden Kilometer&#8217; spenden zu wollen &#8211; verrät aber nicht wie hoch dieser Beitrag ist. Transparenz sieht anders aus.</p>
<p><span id="more-1018"></span><strong><a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-spendenmarathon-mit-foursquare-sachspenden-mit-amazon-und-fraisr-startet/bildschirmfoto-2012-11-29-um-10-03-45/" rel="attachment wp-att-1022"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1022" title="Bildschirmfoto 2012-11-29 um 10.03.45" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-11-29-um-10.03.45-200x112.png" alt="" width="200" height="112" /></a>Hurricane Sandy</strong> hat auch in den USA zu starken Verwüstungen geführt. Beim Thema <strong>Sachspenden</strong> für die Opfer dieser Naturkatastrophe haben zahlreiche amerikanische NGOs auf einen ungewöhnlichen Kniff zurückgegriffen: sie erstellten auf <strong>Amazon</strong> <a href="http://www.amazon.com/registry/wishlist/35UGOUC55OHNA/" target="_blank">Wunschlisten</a> mit dringend benötigten Sachgütern (wie zB Schaufel, Windeln oder Babynahrung). Spender wurden aufgerufen diese Güter zu kaufen. Als Versandadresse waren Logistikzentren der NGOs bzw. lokale Notunterkünfte, die für Paketdienste erreichbar waren, angegeben. Der Aufruf war insbesondere an Amazon Prime-Kunden gerichtet: diese zahlen für den Versand kein Porto und Amazon garantiert die Zustellung innerhalb von 24h. So konnten dringend benötigte Güter schnell an Bedürftigte geliefert werden und der Spender wusste so genau wie nie zuvor wofür er gespendet hatte.</p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-spendenmarathon-mit-foursquare-sachspenden-mit-amazon-und-fraisr-startet/bildschirmfoto-2012-11-29-um-10-17-33/" rel="attachment wp-att-1023"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1023" title="Bildschirmfoto 2012-11-29 um 10.17.33" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-11-29-um-10.17.33-200x122.png" alt="" width="200" height="122" /></a>Während in den USA und Großbritannien <strong>ebay</strong> seit Jahren mit dem Programm <strong><a href="http://www.missionfish.org/" target="_blank">MissionFish</a></strong> zahlreiche Fundraising-Möglichkeiten im Rahmen von Auktionen anbietet, ist dies in Deutschland auf einige wenige Charity-Auktionen begrenzt. Insbesondere ist es für normale Nutzer schwierig Auktionen für einen guten Zweck einzurichten. In diese Nische versucht jetzt das neue Start-Up <strong><a href="http://www.fraisr.com/" target="_blank">fraisr</a></strong> vorzustossen. Der Verkäufer kann bei seinen Auktionen entscheiden wie viel Prozent des Verkaufserlöses für die NGO seiner Wahl gespendet werden soll. fraisr verdient pro Verkauf eine Provision in Höhe von sechs Prozent.</p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-spendenmarathon-mit-foursquare-sachspenden-mit-amazon-und-fraisr-startet/">Kurz notiert: Spendenmarathon mit Foursquare, Sachspenden mit Amazon und Fraisr startet</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/5k6lm--Bn3c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz notiert: Blogosphäre, gute Games und die lustigste Kampagne des Jahres</title>
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		<comments>http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-offline-twitter-blogosphaere-gute-games/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Twitter auf der Straße, Blogger einspannen, NGO-Games, Entwicklungshilfe umgekehrt. Kurze Anregungen und Inspirationen für Kampagnenmacher: Wie Greenpeace Deutschland Twitter in der Kampagnenarbeit einsetzt und das Online-Tool auf die Straße bringt, beschreibt dieser lehrreiche Artikel. Ein Traum für viele Kampagnenmacher und NGOs &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-offline-twitter-blogosphaere-gute-games/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-offline-twitter-blogosphaere-gute-games/">Kurz notiert: Blogosphäre, gute Games und die lustigste Kampagne des Jahres</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Twitter auf der Straße, Blogger einspannen, NGO-Games, Entwicklungshilfe umgekehrt. Kurze Anregungen und Inspirationen für Kampagnenmacher:</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeacehh/4163232029/sizes/o/in/photostream/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-951" title="Twitterwall von Greenpeace Hamburg (Foto: Martin Foddanu/ GP HH/ Flickr" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/twitterwall-greenpeace_F-Martin-Foddanu-Greenpeace-Hamburg-Flickr-200x133.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a>Wie Greenpeace Deutschland <strong>Twitter</strong> in der Kampagnenarbeit einsetzt und das Online-Tool auf die Straße bringt, beschreibt dieser <a href="http://www.mobilisationlab.org/twitter-protest-hits-streets-in-germany/" target="_blank">lehrreiche Artikel</a>.</p>
<p>Ein Traum für viele Kampagnenmacher und NGOs ist, dass <strong>&#8220;die Blogger&#8221;</strong> über die eigene Aktion berichten. Passieren tut das allerdings eher selten. Thomas Pleil hat in zwei Artikeln Tipps zusammengetragen, um &#8220;Blogger (zu) <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2012/11/14/blogger-verstehen-und-identifizieren-teil-1/" target="_blank">verstehen</a> und (zu) <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2012/11/17/blogger-verstehen-und-identifizieren-teil-2/" target="_blank">identifizieren</a>&#8220;. Passend dazu eine <a href="http://www.waxingunlyrical.com/2012/03/26/case-study-blogger-outreach-for-oxfam-americas-international-womens-day-2012-campaign/" target="_blank">Fallstudie</a>, wie Oxfam America erfolgreich Blogger für die Kampagne zum Weltfrauentag gewonnen hat.<br />
<span id="more-945"></span></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/das-kostet-die-welt_dwhh_screenshot.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-947" title="&quot;Das kostet die Welt&quot; - Online-Spiel der Welthungerhilfe" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/das-kostet-die-welt_dwhh_screenshot-300x173.png" alt="" width="300" height="173" /></a>Ein Jahr nach dem <a title="Spielend die Spielregeln ändern: Facebook-Spiele als Kampagneninstrument" href="http://www.kampagne20.de/2011/11/07/spielend-die-spielregeln-andern-facebook-spiele-als-kampagneninstrument/" target="_blank">SuperActivist</a> habe ich 2 neue <strong>Online-Games von Entwicklungs-NGOs</strong> entdeckt: Beim liebevoll gemachten, etwas aber etwas behäbigen Point-and-Click-Adventure <a href="http://nogame.sodi.de/" target="_blank">&#8220;No Game &#8211; Armut wird gemacht&#8221;</a> von SODI spielst Du um Bildung, Gesundheit und faire Arbeitsbedingungen. <a href="http://www.das-kostet-die-welt.de/" target="_blank">&#8220;Das kostet die Welt!&#8221;</a> ruft die Welthungerhilfe und fordert den Gamer auf &#8220;Greif zu und werde Top-Grabber&#8221;. Zeitgemäßes Design und flotte Sprache sollen jungen Leuten das <a href="http://www.inkota.de/themen-kampagnen/welternaehrung-landwirtschaft/land-grabbing/" target="_blank">Thema &#8220;Landgrabbing/ Landraub&#8221;</a> näher bringen. Doch auch nach Lektüre der Spielregeln sind mir Sinn und Spielelemente nicht klar geworden.</p>
<p>&#8220;Africa for Norway&#8221;, die &#8220;vielleicht <strong>lustigste Kampagne des Jahres</strong>&#8221; (<a href="http://osocio.org/message/the_funniest_campaign_this_year_africa_for_norway/" target="_blank">Osocio</a>), führt auf amüsante Weise vor, wie Hilfs-/ Fundraising-Kampagnen Klischees reproduzieren (können): Stell Dir vor, jeder Mensch in Afrika sieht <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oJLqyuxm96k" target="_blank">dieses Video</a> und das ist alles, was sie über Norwegen erfahren&#8230;</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/oJLqyuxm96k?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-offline-twitter-blogosphaere-gute-games/">Kurz notiert: Blogosphäre, gute Games und die lustigste Kampagne des Jahres</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/J5FvKR88XEY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Change.org auf deutsch: “Die besten Tools für leidenschaftliche Menschen”</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 06:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Paula Hannemann]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ende Juni ist die Kampagnenplattform Change.org in einer Beta-Version auf Deutsch gestartet. Bis zum Ende des Jahres soll sie komplett auf Deutsch verfügbar sein. Als &#8220;Campaigns Director&#8221; baut Paula Hannemann die Plattform in Deutschland auf, ab September komplettieren ein Campaigner und &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/change-org-die-besten-tools-fuer-leidenschaftliche-menschen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/change-org-die-besten-tools-fuer-leidenschaftliche-menschen/">Change.org auf deutsch: &#8220;Die besten Tools für leidenschaftliche Menschen&#8221;</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_922" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><img class=" wp-image-922 " title="Paula Hannemann leitet Change.org in Deutschland." src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/paula-hannemann.jpeg" alt="" width="162" height="162" /><p class="wp-caption-text">Paula Hannemann leitet Change.org in Deutschland.</p></div>
<p>Ende Juni ist die Kampagnenplattform <a href="http://www.change.org/de/" target="_blank">Change.org</a> in einer Beta-Version auf Deutsch gestartet. Bis zum Ende des Jahres soll sie komplett auf Deutsch verfügbar sein. Als &#8220;Campaigns Director&#8221; baut <a href="http://www.change.org/de/Mitglieder/paulahannemann" target="_blank">Paula Hannemann</a> die Plattform in Deutschland auf, ab September komplettieren ein Campaigner und ein Head of Communication ihr Team in Berlin. Ich habe mit Paula über Konkurrenz von Kampagnenplattformen, das Geschäftsmodell, Finanzierung und Vorteile für NGOs von Change.org gesprochen.</p>
<p>Auf Change.org kann jeder eine Petition starten, die Laufzeit festlegen, um Unterstützer werben, schließlich Sieg oder Niederlage erklären und Unterstützernamen für eine Übergabe downloaden. Change.org führt selbst keine Kampagnen durch, sondern will Macher/innen unterstützen. Ziel ist es, Campaigning zu dezentralisieren und lokales Engagement zu fördern, statt globale Themen vorzugeben.</p>
<p><strong>Ulrich Schlenker: Bei Avaaz kann man mittlerweile eigene <a href="http://www.avaaz.org/de/petition/?hp" target="_blank">Petitionen einrichten</a>. Greenpeace bietet mit</strong><strong> <a href="http://www.greenaction.de/" target="_blank">Greenaction</a> eine Community für Umwelt-Aktivisten.</strong><strong> Warum sollte ein Aktivist das bei </strong><strong>Change.org</strong><strong>  tun?</strong></p>
<p>Paula Hannemann: Wir sind eine offene, überparteiliche Plattform für jeden, der eine Kampagne starten will, wir beziehen keine Position zu den Kampagnen. Dazu geben wir ausführliche Hilfestellung und Tipps, teilen Wissen und Erfahrungen. In den USA gibt beispielsweise kostenlose Webinare. Neben dem Aspekt der Offenheit zeichnet Change.org das hohe technische Niveau aus. Wir wollen die besten Tools in die Hände von leidenschaftlichen Menschen legen. Dafür arbeiten 50 Programmierer an der Plattform.</p>
<p><span id="more-920"></span></p>
<div id="attachment_925" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/stillestrasse.png"><img class="size-large wp-image-925" title="Mehr als 3.600 Unterstützer hat auf Change.org die Petition für den Erhalt eines Seniorentreffs in Berlin." src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/stillestrasse-1024x632.png" alt="" width="620" height="382" /></a><p class="wp-caption-text">Die derzeit beliebteste Petition aus Deutschland: Mehr als 3.600 Unterstützer haben auf Change.org für den Erhalt eines Seniorentreffs in Berlin unterschrieben.</p></div>
<p><strong>Neben </strong><strong>Avaaz.or</strong><strong>g</strong><strong> mit weltweit 15,3 Mio., Greenaction mit 13.000, ist in Deutschland </strong><a href="http://www.campact.de/" target="_blank"><strong>Campact.de</strong></a><strong> mit mehr als 660.000 registrierten Usern</strong><strong> eine wichtige Kampagnenplattform. Ist der „Markt der Kampagnenplattformen“ nicht gesättigt? Welches waren die Gründe für </strong><strong>Change.org</strong><strong>, in Deutschland aktiv zu werden?</strong></p>
<p>Die Idee von Change.org, eine kostenlose Kampagnenplattform und gleichzeitig Unterstützung für eigene Kampagnen anzubieten, gab es bislang in Deutschland nicht. Campact ist politische Plattform, die eine wichtige Arbeit macht und dazu beigetragen hat, Online-Campaigning in Deutschland zu etablieren. Wir ergänzen diese Idee. Wir haben mit Change.org eine großartige Plattform und wollen einfach, dass sie weltweit verfügbar ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Campact hat Online-Campaigning in Deutschland etabliert. Wir ergänzen die Idee.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Change.org</strong><strong>  nennt eine ähnliche Mitgliederzahl wie Avaaz, nämlich 16 Mio. Mitglieder. Welche Zahlen, welche Ziele habt ihr euch für Deutschland gesetzt?</strong></p>
<p>Change.org hat 16 Mio. <em>aktive</em> Mitglieder, d.h. Menschen, die innerhalb des letzten Jahres in irgendeiner Form aktiv geworden sind. Bei uns werden jeden Monat 15.000* neue Petitionen gestartet. In Deutschland peilen wir bis Ende des Jahres 500.000 Unterstützer an, beim derzeitigen Wachstum von monatlich 40% werden wir das sogar übertreffen. Letztlich ist das Wachstum aber stark abhängig von der Viralität der Kampagnen und deshalb schwer zu prognostizieren. Außerdem muss sich Change.org am Ende nicht an den Wachstumzahlen messen lassen, sondern an der Frage: Gewinnen Menschen mittels unserer Technologien ihre eigenen Kampagnen?</p>
<p><strong>Ihr schreibt, dass ihr 140 Mitarbeiter/innen in Büros in USA, Europa, Indien und Australien habt. Wie finanziert sich </strong><strong>Change.org</strong><strong>? Wie ist Euer Geschäftsmodell?</strong></p>
<p>Change.org ist ein Social Business, eine so genannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/B_corporation" target="_blank">B-Corporation</a>, das heißt 100% des Gewinns wird reinvestiert. Wir verstehen uns als „soziale Matchmaker“, wir bringen Menschen und NGOs zusammen. Bei Petitionen von Organisationen können Unterstützer gefragt werden, ob sie weitere Infos von dieser NGO bekommen wollen. Wenn User dies aktiv bestätigen, geben wir die Adresse gegen eine Gebühr an die Organisation weiter, wenn sie noch nicht in deren Verteiler vorhanden ist. Dann kann die Organisation User auch für andere Anliegen anschreiben, zum Beispiel für Fundraising. Dieses Modell funktioniert gut, wir arbeiten zum Beispiel mit Amnesty International, ONE oder Oxfam zusammen. Für viele Organisationen ist es hilfreich, um eine Unterstützerbasis auszubauen. Eine verifizierte Adresse (kein Erstkontakt), ein hochwertiger Kontakt, ist viel wert. So können wir kostendeckend arbeiten.</p>
<p><strong>Das nimmt die nächste Frage fast vorweg: Muss ich als User fürchten, dass ihr Geld mit meinen Daten verdient?</strong></p>
<p><strong></strong>Wir legen viel Wert auf Datenschutz und haben sehr strenge Datenschutzrichtlinien. Wir vernetzen Menschen mit Organisationen, wenn die Nutzer dem ausdrücklich zustimmen. Daten werden nur mit expliziter Zustimmung weitergegeben, und Nutzer können sich jederzeit problemlos abmelden.</p>
<p><strong>Bei </strong><strong>Change.org</strong><strong>  können sich neben Einzelpersonen auch <a href="http://www.change.org/de/Anmelden-f%C3%BCr-Organisationen" target="_blank">Organisationen registrieren</a></strong><strong> und gegen Bezahlung &#8220;gesponsorte Kampagnen&#8221; durchführen. Kannst Du das Prinzip kurz beschreiben?</strong></p>
<p>Jede Organisation kann Petitionen starten und per E-Mail mit den Unterstützern in Kontakt treten, wenn diese zugestimmt haben. Bei den Share-Funktionen gibt es u.a. ein Petitions-Widget zum Einbau in die eigene Webseite. Das ist alles kostenlos. Kosten entstehen nur bei „gesponsorten Kampagnen“, dann platzieren wir die Petition einer Organisation gegen Bezahlung auf Danke-Seiten anderer Petitionen oder auf der Startseite.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>
<p><em>* In einer früheren Version des Artikels stand, dass monatlich 50.000 Petitionen gestartet werden. Bitte entschuldigen Sie den Fehler.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/change-org-die-besten-tools-fuer-leidenschaftliche-menschen/">Change.org auf deutsch: &#8220;Die besten Tools für leidenschaftliche Menschen&#8221;</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/Kh18zRdnMXY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz notiert: Party, iPads, Promis, Pöbler</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 09:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Schlenker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Gefälschte Shell-Party, Übergabe mit iPad, Prominente für Nonprofits und Nutzertypen in Online-Diskussionen. Kurze Anregungen und Inspirationen für Kampagnenmacher: Greenpeace und die Yes Men haben zusammen in bester Kommunikations-Guerilla-Manier Shell und dessen Pläne, in der Arktis nach Öl zu bohren aufs Korn genommen. Ein Handy-Video von einer gefakten &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-party-ipads-promis-poebler/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-party-ipads-promis-poebler/">Kurz notiert: Party, iPads, Promis, Pöbler</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gefälschte Shell-Party, Übergabe mit iPad, Prominente für Nonprofits und Nutzertypen in Online-Diskussionen. Kurze Anregungen und Inspirationen für Kampagnenmacher:</p>
<div id="attachment_897" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/gp-f-arcticready-flickr.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-897" title="Missgeschick bei gefaktem Event von Shell (Foto: ArcticReady/ Flickr)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/gp-f-arcticready-flickr-200x134.jpg" alt="Die angebliche Witwe des Bohrinselerfinders bei einer gefakten Präsentation von Shell." width="200" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Missgeschick bei gefaktem Event von Shell (Foto: ArcticReady/ Flickr)</p></div>
<p>Greenpeace und die <a href="http://yeslab.org/shellfail" target="_blank">Yes Men</a> haben zusammen <strong>in bester Kommunikations-Guerilla-Manier</strong> Shell und dessen Pläne, in der Arktis nach Öl zu bohren <a href="http://www.huffingtonpost.com/the-yes-men/arcticready-or-shellfail_b_1580451.html" target="_blank">aufs Korn genommen</a>. Ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NMUFci_V4mU" target="_blank">Handy-Video</a> von einer gefakten und misslungenen Shell-Party (#ShellFAIL) in Seattle wurde im Netz lanciert, parallel zu einer ebenso gefakten und zynischen <a href="http://arcticready.com/" target="_blank">Webseite</a> (u.a. mit <a href="http://arcticready.com/kids" target="_blank">Online-Game für Kids</a>). Shell dementiert natürlich und die Yes Men schicken gefakte Abmahnungs-Dorhungen von Shell hinterher. Ergebnis: Medien fielen darauf rein, das Thema &#8220;arktische Ölbohrung&#8221; hat große Aufmerksamkeit erfahren (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=InL4ONJh9fA" target="_blank">Behind the Scene Video</a>).</p>
<p>Avaaz hat kürzlich in Brasilien <strong>Unterschriften an Staatspräsidentin Dilma Rousseff mit Hilfe eines iPads übergeben</strong>. Darauf wurde ein Livecounter gezeigt, so dass die Offiziellen sehen konnten, wie sich kontinuierlich mehr Menschen beteiligten: &#8220;This approach lends a sense of urgency and reality to the petition presentation – for both officials receiving the petition and citizens asked to sign it&#8221;, <a href="http://www.mobilisationlab.org/petition-delivery-with-ipad-shows-new-signatures-as-they-happen/" target="_blank">erklärt Ted Fickes</a>.</p>
<p><span id="more-887"></span></p>
<div id="attachment_890" class="wp-caption alignleft" style="width: 169px"><a href="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/engelke-medeor.jpg"><img class=" wp-image-890 " title="Anke Engelke setzt sich als Botschafterin von action medeor für den Kampf gegen Malaria ein.   (Foto: action medeor/B. Breuer)" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/engelke-medeor-199x300.jpg" alt="Anke Engelke mit Kindern in Afrika." width="159" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Anke Engelke setzt sich als Botschafterin von action medeor für den Kampf gegen Malaria ein. (Foto: action medeor/B. Breuer)</p></div>
<p>Eine <a href="http://celebrityanddevelopment.wordpress.com/2012/05/28/a-survey-of-public-responses-to-celebrity-advocacy/" target="_blank">britische Umfrage</a> hat die <strong>Wahrnehmung bzw. Akzeptanz von Prominenten im Einsatz für Nonprofit-Organisationen</strong> untersucht. Das sensationell anmutende Ergebnis, dass nur bei 1/3 der Befragten die von Promis transportierte Botschaft ankommt, während der Rest nichts mitkriegt oder gar abgestoßen ist vom Celebrity-Engagement, muss bei genauerer Betrachtung relativiert werden, z.B. wenn die Hälfte der Befragten glaubt, dass Promis bei anderen Menschen wirken, bei sich selbst aber nicht. Interessant: Selbst bei großen, bekannten NGOs mit viel Promi-Support, können weniger als 20% die Celebs zuordnen (<a href="http://celebrityanddevelopment.files.wordpress.com/2012/05/ukpom-results-12-final.pdf" target="_blank">PDF mit Umfrageergebnissen</a>).</p>
<p>Pöbler, Musterschüler, Bemühte oder Besserwisser? Sebastian Horn und Max Neufeind haben 1.400 <strong>Kommentare zu einem Artikel auf &#8220;Zeit Online&#8221; wissenschaftlich analysiert</strong>. Die Clusterung verschiedener Nutzertypen und Bewußtmachung von Faktoren kann auch NGOs helfen, Online-Debatten zu moderieren (<a href="http://www.drehscheibe.org/interview-mit-sebastian-horn.html" target="_blank">Interview</a> und <a href="http://www.slideshare.net/herrhorn/interaktionen-und-nutzertypen-in-einer-onlinedebatte" target="_blank">Präsentation</a> von der re:publica). Noch keine Antwort liefert die Analyse für die Fragen: Wie eine unangenehme Diskussion beenden? Verbessert Klarnamenpflicht die Qualität? Steigert gezielte Moderation die Qualität?</p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/kurz-notiert-party-ipads-promis-poebler/">Kurz notiert: Party, iPads, Promis, Pöbler</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/LSBDo524Z3g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Trendreport: spannende Sammlung von Fallbeispielen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 11:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Björn Lampe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Das betterplace.lab hat jüngst den Trendreport 2012 auch in gedruckter Form herausgegeben. Der Trendreport stellt auf 130 Seiten digitale Innovationen vor, die nach Ansicht der Autoren direkten Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Sektors haben. So finden sich dort Trends &#8230; <a href="http://www.kampagne20.de/trendreport-spannende-sammlung-von-fallbeispielen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p><p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/trendreport-spannende-sammlung-von-fallbeispielen/">Trendreport: spannende Sammlung von Fallbeispielen</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong><a href="http://www.betterplace-lab.org" target="_blank">betterplace.lab</a></strong> hat jüngst den <strong>Trendreport 2012</strong> auch in gedruckter Form herausgegeben. Der Trendreport stellt auf 130 Seiten digitale Innovationen vor, die nach Ansicht der Autoren direkten Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Sektors haben. So finden sich dort Trends wie z.B. &#8216;Mitmachen&#8217;, &#8216;Webbewerbe&#8217; oder &#8216;Kartismus&#8217;. Jeder Trend ist mit sogenannten Cases, also Fallbeispielen, aus den unendlichen Weiten des Internets belegt. Damit ist der Trendreport eine wahre Fundgrube für Campaigner, Fundraiser oder Marketing-Fachleute. Was besonders schön ist: die Fallbeispiele wurden aus allen Teilen der Welt zusammengetragen. So erhält man Inspiration von Projekten aus Kenia, Russland oder Schweden und lernt was in diesen Ländern funktioniert &#8211; und was nicht. Ein Schwerpunkt der Cases stammt aber erwartungsgemäß aus dem anglo-amerikanischen Raum, aber auch tolle Fallbeispiele aus Deutschland (Wheelmap, Doonited) sind vertreten.<span id="more-870"></span></p>
<p><a href="http://www.kampagne20.de/2012/06/03/trendreport-spannende-sammlung-von-fallbeispielen/foto-4/" rel="attachment wp-att-873"><img class="alignleft size-medium wp-image-873" title="Trendreport" src="http://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-4-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></a>Der gedruckte Trendreport ergänzt dabei die seit Anfang des Jahres bestehende <a href="http://trendreport.betterplace-lab.org/" target="_blank">Webseite</a>, auf der 12 Trends mit über 300 Cases zusammengetragen wurden und die von den Machern beständig erweitert wird. Dort finden sich auch ausführlichere Recherche zu einzelnen Themen, die sogenannten Insights. Ein <a href="http://trendreport.betterplace-lab.org/insight/charity-water" target="_blank">Insight behandelt z.B. den Erfolg der jungen NGO Charity Water</a> und beleuchtet deren Kampagnen- und Fundraisingarbeit.</p>
<p>Ein Besuch der Webseite lohnt sich auf jeden Fall. Man erhält Einblicke in viele relevante (Kampagnen-)Themen, bleibt auf dem Laufenden durch die ständig neuen Cases und kann reichlich Inspiration für die eigene Arbeit sammeln. Und wer auch mal ohne das Netz schmökern möchte, der sollte sich auch den gedruckten Trendreport bestellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://www.kampagne20.de/trendreport-spannende-sammlung-von-fallbeispielen/">Trendreport: spannende Sammlung von Fallbeispielen</a> appeared first on <a href="http://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kampagne20/~4/vWoORBbzzpk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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