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	<title>Kampagne 2.0</title>
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	<description>Modernes NGO-Campaigning</description>
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		<title>Newsletter: 5 Tipps für hohe Öffnungs- und Klickraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Miron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 19:28:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ideen & Best Practise]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Traum jedes Online-Campaigners oder E-Mail-Marketing-Profis: Ein Newsletter-Verteiler mit fantastischen Öffnungs- und  Klickraten. Doch die Realität sieht leider oft anders aus. Hier findest du fünf Tipps wie du die Bindung deiner Newsletter-Abonnentinnen an deine Organisation erhöhst und so mit mehr Klicks und aktiveren AbonenntInnen belohnt wirst. Ein aktiver Newsletter-Verteiler führt zu besseren Klickraten! Vor kurzem &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/tipps-fuer-hohe-oeffnungs-und-klickraten/">Newsletter: 5 Tipps für hohe Öffnungs- und Klickraten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>Der Traum jedes Online-Campaigners oder E-Mail-Marketing-Profis: Ein Newsletter-Verteiler mit fantastischen Öffnungs- und  Klickraten. Doch die Realität sieht leider oft anders aus. Hier findest du fünf Tipps wie du die Bindung deiner Newsletter-Abonnentinnen an deine Organisation erhöhst und so mit mehr Klicks und aktiveren AbonenntInnen belohnt wirst.</div>
<p><span id="more-1765"></span></p>
<h2>Ein aktiver Newsletter-Verteiler führt zu besseren Klickraten!</h2>
<p>Vor kurzem habe ich darüber geschrieben, <a href="https://www.kampagne20.de/mein-newsletter-verteiler-ist-tot/" target="_blank">was zu tun ist, wenn ein Newsletter-Verteiler inaktiv geworden ist</a>. Am besten jedoch lässt man es erst gar nicht soweit kommen. Genau darum befasse ich mich in diesem Artikel: Wie schaffe ich es, dass neue Newsletter-Kontakte nicht nur nicht inaktiv werden, sondern idealerweise besonders aktiv sind? Denn ein aktiver Verteiler führt auch zu höheren Öffnungs- und Klickraten.</p>
<h2>1. Analysiere: Show me the numbers!</h2>
<div>
<p>Das A und O ist eine kontinuierliche und solide Datenanalyse deiner versendeten Newsletter/ E-Mailings. Ohne belastbare Daten handelst du quasi blind und ziehst möglicherweise die falschen Schlüsse. Ich rate dir zu einer regelmäßigen Auswertung über die aktiven/ inaktiven Kontakte in deinem Newsletter-Verteiler (<a href="https://www.kampagne20.de/mein-newsletter-verteiler-ist-tot/">hier eine einfache Anleitung</a>). Wird der Anteil aktiver Kontakte mit der Zeit in absoluten und relativen Zahlen in deinem Verteiler größer, bist du auf dem richtigen Weg.</p>
<p>Kontrolliere außerdem die Öffnungs- und Klickraten nach jedem versendeten Newsletter! Mache am besten auch Quartals- und Jahresauswertungen &#8211; so bekommst du ein gutes Gefühl für deine Durchschnittswerte und kannst Trends erkennen.</p>
<p>Und lass dich nicht von einfachen Schlussfolgerungen verführen! Schlussfolgerungen wie &#8222;Der letzte Newsletter hatte eine schlechte Klickrate, das zeigt, dass Thema XY in unserer Community nicht ankommt&#8220; sind in den seltensten Fällen richtig. Die Wirklichkeit ist komplexer. Möglicherweise war der Text nicht gut, der <em>call to action</em> unklar formuliert, möglicherweise wurde an einem ungünstigen Datum versendet, &#8230; Wenn du dir bei solchen Fragen unsicher bist, solltest du A/B-Tests mit deinen Newslettern machen (hier <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-mit-ab-tests-webseite-und-e-mail-optimieren/" target="_blank">eine Anleitung für A/B Tests</a>, hier <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-ab-testing-teil-2/" target="_blank">Anregungen für spannende A/B Tests</a>).</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Binde Unterstützer durch automatisierte Newsletter-Kommunikation</h2>
<div>
<p>Es gibt in der NGO-Szene die Hypothese, dass du 6-8 Wochen Zeit hast, um einen neuen Newsletter-Kontakt an deine Organisation zu binden, sonst wird er inaktiv. Ich habe dafür zwar bisher noch keine Beweise gelesen, finde diese Hypothese aber plausibel. Versetze dich in eine potentielle Unterstützerin deiner Organisation hinein, die deinen Newsletter abonniert: Sie ist interessiert an deiner Organisation, will weitere Infos oder sogar weiter aktiv werden. Aber dann hört diese potentiell neue Unterstützerin wochenlang nichts von dir und wendet sich wieder ab &#8211; eine verpasste Chance für deine Organisation. Das kannst du sehr einfach vermeiden.</p>
<p>Mit automatisierten Email-Strecken (&#8222;email automation&#8220;), die inzwischen eigentlich alle professionellen E-Mail-Marketing-Tools anbieten, kannst du eine Serie von &#8222;Willkommens-Emails&#8220; kreieren. Das gute daran: Du setzt die E-Mail-Strecke einmal auf, dann läuft sie voll automatisch und du hast keine Arbeit damit &#8211; aber trotzdem gut Resultate. Stell dir vor, wie begeistert deine neue Unterstützerin wäre, wenn sie 24 Stunden nach ihrem Newsletter-Abo gleich eine nette E-Mail von dir in ihrem Posteingang findet, in der sie auf eine spannende Online-Aktion hingewiesen wird. Hieraus kannst du ganze Strecken von automatisierten E-Mails entwerfen. Nutze die ersten 6-8 Wochen optimal aus, um einen neuen Newsletter-Abonnenten an deine Organisation zu binden! Tipp: Probiere mit <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-mit-ab-tests-webseite-und-e-mail-optimieren/" target="_blank">A/B Tests</a> aus, was die optimale Taktung von solchen automatisierten E-Mails ist!</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3. Keine Angst vor zu vielen Newslettern!</h2>
<div>
<p>Es gibt in der NGO-Szene oft eine gerade zu panische Angst davor, dass sich Abonnentinnen von Newslettern &#8222;zugespamt&#8220; fühlen könnten und sich deshalb vom Newsletter-Verteiler abmelden. Diese Angst führt oft dazu, dass Newsletter nur sehr zurückhaltend versendet werden &#8211; es könnte sich ja jemand belästigt fühlen. Auf diese Weise hören die Newsletter-Abonnentinnen (die grundsätzlich sehr an der Arbeit deiner Organisation interessiert sind) nur selten etwas von dir und deiner  NGO, werden inaktiv und sind irgendwann gar nicht mehr für die Anliegen der NGO erreichbar. Mit der Angst, zu viele Newsletter zu verschicken, schaden sich NGOs oft nur selbst.</p>
<p>Es ist völlig normal, dass sich AbonnentInnen von einem Newsletter abmelden. Das Abmelden hat ganz individuelle Gründe und heißt nicht zwangsläufig, dass du zu viele Newsletter versendest oder dass deine Newsletter-Kommunikation schlecht ist. Versuche daher erst gar nicht, die Abmelderate auf Null drücken zu wollen! Eine Abmelderate bis 1% finde ich absolut vertretbar (wenn gleichzeitig dein Verteiler wächst).</p>
<p>Trau dich, mehr Newsletter zu versenden! Denke immer daran, dass deine Newsletter-AbonnentInnen von dir auf dem Laufenden gehalten werden wollen. Ich empfehle dir A/B Tests, um die für deine Organisation und deine Newsletter-Abonnentinnen richtige Frequenz von Newslettern herauszufinden. Teste z.B. über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Monate) Gruppen, die monatlich, zweiwöchentlich, wöchentlich und zwei Mal pro Woche einen Newsletter bekommen.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4. Segmentiere: Nicht alles an alle schicken!</h2>
<div>
<p>Je genauer du mit deiner Newsletter-Kommunikation das Interesse jedes einzelnen Abonnenten triffst, desto mehr werden dir deine Abonnentinnen dies mit guten Öffnungsraten und Klickraten danken. Feuere nicht mit der Schrotflinte (in der Hoffnung, dass eine Schrotkugel ihr Ziel schon treffen wird, während alle anderen Kugeln ins Leere gehen), sondern nutze das Gewehr mit Zielfernrohr! Durch gutes Segmentieren deiner Newsletter-Kontakte in unterschiedliche Gruppen vermeidest du außerdem, dass zu viele E-Mails beim einzelnen Newsletter-Empfänger landen (s. Punkt 3). Aus dem Segmentieren von Newsletter-Kontakten in verschiedene Zielgruppen kann man eine kleine Wissenschaft machen. In der Regel reicht es aber schon aus, wenn du wenige Gruppen definierst und für diese eigene Versandpläne entwirfst. Zum Beispiel:</p>
<p><strong>Segment 1</strong>: Alle neuen Abonnentinnen, die gerade eine automatisierte Willkommensstrecke erhalten (s. Punkt 2): Diese Gruppe ist für alle Newsletter gesperrt, so lange sie die E-Mails aus der Willkommensstrecke erhalten. Nach Abschluss der Willkommensstrecke wandern die Abonnentinnen in Segment 3.<br />
<strong>Segment 2</strong>: Alle Abonnentinnen, die deine aktuelle Online-Petition unterstützen: Diese Gruppe erhält für die Laufzeit der Kampagne ausschließlich Updates zur Kampagne, die sie unterstützen (denn für dieses Thema interessieren sie sich offenbar besonders). Für alle anderen Newsletter sind sie bis zum Ende der Kampagne gesperrt.<br />
<strong>Segment 3</strong>: Alle anderen Newsletter-Abonnentinnen: Sie erhalten den &#8222;normalen&#8220; Newsletter.</p>
<p>Dies ist nur ein grobes Beispiel, das zeigen soll, dass du bereits mit einfach gebildeten Segmenten deine Community zielgerichtet adressieren kannst. Je komplexer du deine Segmente bildest, desto zielgenauer kommunizierst du mit deinen Abonnentinnen, aber desto größer wird auch der Arbeitsaufwand für deine Newsletter-Kommunikation.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>5. Content matters</h2>
<div>
<p>Das wird dich jetzt nicht überraschen, sollte an dieser Stelle aber trotzdem noch mal gesagt werden: Content is king und nur, wenn deine Inhalte für deine AbonnentInnen auf Dauer relevant sind, bleiben sie aktive und treue Leser deiner Newsletter. Hierbei kommt es natürlich vor allem auf die Aufbereitung deiner Inhalte für deine Newsletter-Community an. Alles was es dazu zu sagen gibt, findest du in guten Handbüchern zu Öffentlichkeitsarbeit oder Online-Marketing.</p>
<p>Sicher gibt es noch viele weitere Punkte, die für eine erfolgreiche Newsletter-Kommunikation wichtig sind. Als jemand, der selbst seit vielen Jahren Newsletter für NGOs versendet, finde ich, dass diese fünf Punkte die wichtigsten sind. Denn mit Ihnen kannst du mit überschaubarem Arbeitsaufwand bereits sehr gute Verbesserungen deiner Öffnungsraten und Klickraten erzielen. Und deine Newsletter-Community wird es dir danken.</p>
<p><strong>Was sind deine Tipps für  hohe Öffnungs- und Klickraten? Ich freue mich über deine Ergänzungen in den Kommentaren!</strong></p>
</div>
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		<title>Das sind die Kampagnen des Jahres 2017</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/kampagne-des-jahres-2017/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Miron]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jan 2018 14:31:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Kampagnen haben 2017 die NGO- und Nonprofit-Welt bewegt? Was ist uns besonders in Erinnerung geblieben? Was haben wir von anderen Kampagnen, Initiativen oder Organisationen gelernt, was uns für die eigene Arbeit abgeschaut? Diese Fragen haben ich auch dieses Jahr NGO-KollegInnen gestellt &#8211; und spannende Antworten erhalten. Einzige Bedingung war: sie durften nicht ihre eigenen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/kampagne-des-jahres-2017/">Das sind die Kampagnen des Jahres 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Kampagnen haben 2017 die NGO- und Nonprofit-Welt bewegt? Was ist uns besonders in Erinnerung geblieben? Was haben wir von anderen Kampagnen, Initiativen oder Organisationen gelernt, was uns für die eigene Arbeit abgeschaut? Diese Fragen haben ich auch dieses Jahr NGO-KollegInnen gestellt &#8211; und spannende Antworten erhalten. Einzige Bedingung war: sie durften nicht ihre eigenen Kampagnen auswählen. Dieses Mal habe ich auch einige nicht-deutschsprachige Kolleginnen befragt. Also: Was war die &#8222;Kampagne des Jahres&#8220;? Das sind die zehn Antworten, die ich erhielt.<span id="more-1666"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Welche NGO-/ Nonprofit-Kampagnen haben dich 2017 begeistert? Schreibe deine Vorschläge als Kommentar unter diesen Artikel!</em></p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>#metoo</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Wiebke Schröder (Sum of Us)</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1707 alignnone" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/MeeToo2_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="MeeToo2_Kampagne des Jahres 2017" width="620" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/MeeToo2_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/MeeToo2_Kampagne-des-Jahres-2017-200x97.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/MeeToo2_Kampagne-des-Jahres-2017-300x145.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><br />
&#8222;Als Reaktion auf den Weinstein-Skandal nutzen Hunderttausende auf Twitter den Hashtag #metoo, um von sexueller Belästigung und Gewalt zu berichten. Ursprünglich von Tarana Burke ins Leben gerufen, verhalf die Schauspielerin Alyssa Milano #metoo zu weltweiter Aufmerksamkeit. Sie rief Frauen dazu auf den Hashtag zu nutzen, um das Ausmaß des Problems sichtbar zu machen.</p>
<p>Mit Erfolg: Die Kampagne hat dazu beigetragen, dass der Fall Weinstein nicht nur als abscheulicher Einzelfall behandelt wird, sondern sexuelle Gewalt und Belästigung als strukturelle Probleme in den Mittelpunkt rücken. #metoo hat individuelle Erfahrungen weltweit zu einer mächtigen Stimme zusammengeführt.</p>
<p>Es ist nicht der erste Aufschrei &#8211; und wird nicht der letzte bleiben. Doch die Kampagne hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft der richtige Hashtag im richtigen Moment entfalten kann.&#8220;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1708" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Wiebke-Schröder-e1512580052247.jpg" alt="Foto Wiebke Schröder" width="100" height="100" />Wiebke Schröder ist Campaign Manager bei der internationalen Verbraucherorganisation SumOfUs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>Who Targets Me?</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Joanne Warner (Care2)</strong></p>
<p><strong><img decoding="async" class="size-full wp-image-1684" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Who-targets-me_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="Who targets me_Kampagne des Jahres 2017; Foto: Screenshot https://whotargets.me/en" width="620" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Who-targets-me_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Who-targets-me_Kampagne-des-Jahres-2017-200x97.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Who-targets-me_Kampagne-des-Jahres-2017-300x145.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></strong></p>
<p>&#8222;My favourite campaign of the year for 2017 is Who Targets Me. <a href="https://whotargets.me/de/" target="_blank">Who Targets Me</a> has been established to monitor the use of dark advertising in our elections. Their software informs citizens of the extent to which they are being targeted by campaigns and candidates. Who Targets me also work with local researchers and investigative journalists to help them analyse the aggregated datasets, drawing out insights about which demographics are being targeted and the exact media and language campaigners are using to influence voters.</p>
<p>It’s an initiative that recognises that citizens can use technology and big data to monitor campaigns and defend the transparency of democracy. It’s also examining the ways in which information and misinformation carried over social media is changing the face of political campaigning and society at large. Clearly very of it’s time! For me it has everything &#8211; it’s new, it’s geeky, it’s data driven and creates pressure and accountability in our political systems. A brilliant idea.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1669" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Joanne-Warner-1-e1512309423803.jpg" alt="Foto Joanne Warner" width="100" height="100" /><a href="https://twitter.com/JoanneWarner" target="_blank">Joanne Warner</a> is the Director, Europe for Care2 the world&#8217;s largest social network for good.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2><b>Ehe für alle (Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V.)</b></h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Max Beckmann (Wigwam/ reCampaign)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1681 size-full" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Ehe-für-alle-Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="Ehe für alle - Kampagne des Jahres 2017; Foto: instagram.com/_ehefueralle_" width="620" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Ehe-für-alle-Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Ehe-für-alle-Kampagne-des-Jahres-2017-200x97.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Ehe-für-alle-Kampagne-des-Jahres-2017-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p>&#8222;Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause ging plötzlich alles ganz schnell: Die gleichgeschlechtliche Ehe war innerhalb weniger Tagen endlich beschlossene Sache. Das Besondere: Politiker*innen, Parteien, Medien – sie alle beriefen sich da schon nicht mehr auf den irreführenden und teilweise auch als abschätzig wahrgenommenen Begriff &#8222;Homo-Ehe&#8220;. Stattdessen hatte sich die &#8222;<a href="http://ehefueralle.de" target="_blank">Ehe für alle</a>&#8220; im <a href="https://uebermedien.de/17088/wie-aus-der-homo-ehe-die-ehe-fuer-alle-wurde/" target="_blank">allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt</a> – und mit ihr das positive Framing als Öffnung einer Institution für die Allgemeinheit. Entscheidenden Anteil daran hatte eine Initiative aus über 60 Organisationen aus der LGBT-Community, die sich 2015 nach der überraschend positiven Abstimmung über Gleichstellung in Irland formierte. Sie nutzte nicht nur das internationale Momentum, sondern sorgte auch für die strategische Verbreitung des Begriffs über Social Media, Demonstrationen, Stellungnahmen und trug ihn durch in Parteien engagierte Mitstreiter*innen an politische Entscheidungsträger heran.</p>
<p>Für mich ein großartiges Beispiel für wirksam orchestrierte Bündnisarbeit und die Beeinflussung der öffentlichen Debatte über politisches Framing.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1671" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Max-Beckmann.jpg" alt="Foto Max Beckmann" width="100" height="100" /><a href="https://twitter.com/mxbckmnn" target="_blank">Max Beckmann</a> ist Projektmanager und Konzepter bei der Kommunikationsberatung Wigwam und Mitglied im Organisationsteam der reCampaign.</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>Pledge your support for ending torture (Freedom from Torture)</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Catherine Joyce (Refugee Action)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1695 size-full alignnone" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Freedom-from-Torture_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="Freedom from Torture_Kampagne des Jahres 2017; Foto: Screenshot www.thepetitionsite.com/de-de/takeaction/535/826/353/" width="620" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Freedom-from-Torture_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Freedom-from-Torture_Kampagne-des-Jahres-2017-200x97.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Freedom-from-Torture_Kampagne-des-Jahres-2017-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p>&#8222;My favourite campaign of 2017 has been a lead generation campaign by the UK based charity <a href="https://www.freedomfromtorture.org" target="_blank">Freedom from Torture</a>. The campaign initially asks people to pledge their support for ending torture via <a href="http://www.thepetitionsite.com/de-de/takeaction/535/826/353/" target="_blank">Care2&#8217;s website</a> and then sends people on an email journey that includes petition and email your MP actions along with information about the organisation&#8217;s services and the people they work with and requests for donations. The journey that supporters are sent on when they sign up is incredibly well crafted &#8211; emotive, compelling and engaging. The integration of the campaigning and donation asks are especially impressive with landing pages optimised for taking action easily from email and all actions leading to a donate ask.</p>
<p>The key things I think are useful for all NGOs to learn from this is to develop a narrative that is then weaved through all action content, tying together the stories told through email to the campaign actions and the subsequent donation asks. The other thing I learned from this campaign was how important it is to help clients tell their stories themselves &#8211; Freedom from Torture have a programme that helps survivors of torture use creative writing to tell their stories and this shines through in the <a href="https://action.freedomfromtorture.org/node/169?utm_source=fftemail&amp;utm_campaign=AAM60G" target="_blank">emotive and compelling stories</a> they tell.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1667" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Catherine-Joyce.jpg" alt="Foto Catherine Joyce" width="100" height="100" /><a href="https://twitter.com/joycecatherinem" target="_blank">Catherine Joyce</a> is Digital Communications Manager at Refugee Action, a charity that supports refugees and people seeking asylum in Britain.</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>Aufbruch 2017 (Campact)</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Jörg Rohwedder (WeMove.eu)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1687 alignnone" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Aufbruch-2017_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="Aufbruch 2017_Kampagne des Jahres 2017; Foto: Screenshot campact.de" width="620" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Aufbruch-2017_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Aufbruch-2017_Kampagne-des-Jahres-2017-200x97.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Aufbruch-2017_Kampagne-des-Jahres-2017-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p>&#8222;Ein wirklich mutiges Vorhaben: Campact hat Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, über eine Bürgeragenda für die Bundestagswahl zu diskutieren. Freiwillige haben in ihre Wohnzimmer und Küchen eingeladen, Themen diskutiert und die Ergebnisse dokumentiert. Es gab über 1.200 Diskussionrunden, an denen sich mehr als 75.000 Menschen beteiligt haben. Das Ergebnis sind zehn Forderungen unter den drei Überschriften sozialer, demokratischer und ökologischer Fortschritt. Ich hätte der Kampagne viel mehr Aufmerksamkeit durch die herkömmlichen Medien gewünscht.</p>
<p>Die Kampagne <a href="https://www.campact.de/aufbruch-2017&quot;&gt;https://www.campact.de/aufbruch-2017" target="_blank">Aufbruch 2017</a> zeigt, dass wir sehr große Gruppen von Menschen nicht nur auf die Straße bringen können, sondern auch zu einer Debatte über unsere gemeinsame Zukunft. Ob uns das wohl auch auf europäischer Ebene gelingen kann? Die Kampagne macht Mut dazu, es zu versuchen.&#8220;</p>
<div>
<p style="text-align: left"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1674" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/joerg1.png" alt="Foto Jörg Rohwedder" width="100" height="95" />Jörg Rohwedder ist der für Deutschland und Österreich zuständige Campaigner der europäischen Bürgerbewegung WeMove.eu</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>Stop Funding Hate</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Duane Raymond (FairSay)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1724 size-full" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/facebookheader_0-e1512999450386.jpg" alt="Stop funding hate_Kampagne des Jahres 2017, Bild: https://stopfundinghate.org.uk" width="620" height="236" />&#8222;While I like a lot of campaigns, there are a few defining elements I look for: Have they made an impact? Do they respond quickly to opportunities? Are they able to sustain it? Are they addressing a timely issue?</p>
<p>In terms of impact, <a href="https://stopfundinghate.org.uk" target="_blank">Stop Funding Hate</a> has resulted in numerous advertisers (including governments) from advertising in traditional and online media outlets. They&#8217;ve done this with a team of volunteers from around the UK (and allies from around the world) using little more than rapid response on social media to relevant opportunities. And they&#8217;ve done this multiple times, each time getting media coverage which fuels their growth and impact. Finally, they are addressing an issue that has arisen alarmingly fast in the last few years around Europe, US and beyond: the normalisation of hate.</p>
<p>If you&#8217;re looking for what a campaign should look like, this is it! I look forward to how they evolve in 2018.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1701" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Duane-Raymond.jpg" alt="Foto Duane Raymond" width="100" height="100" /><a href="https://twitter.com/fairsay" target="_blank">Duane Raymond</a> founded the annual eCampaigning Forum (ECF) event in Oxford, UK, and FairSay &#8211; a consultancy that transforms people and organisations into digitally savvy campaigners through training, events, strategy and analysis.</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>#metoo</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Madeleine Drescher (Attac Österreich)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1704 alignnone" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Metoo_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="Metoo_Kampagne des Jahres 2017" width="620" height="310" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Metoo_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Metoo_Kampagne-des-Jahres-2017-200x100.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Metoo_Kampagne-des-Jahres-2017-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" />&#8222;#metoo ist für mich die Kampagne des Jahres 2017. Fast jede Frau hat selbst sexuelle Übergriffe erlebt, das heißt auch, dass #metoo vielen Betroffenen die Kraft und das Selbstbewusstsein gegeben hat, sich nicht mehr zu verstecken, in der Gemeinsamkeit und dem Wissen nicht allein zu sein, ihre Erfahrungen zu teilen. Gerade weil sie nicht von einer einzelnen Organisation oder Plattform initiiert wurde, konnte sie – getragen von Millionen Frauen (und auch Männern) &#8211; durch ihre virale Verbreitung zu einem grundlegenden Bewusstseinswandel beitragen.</p>
<p>#metoo verdeutlicht, dass virale Onlinekampagnen sehr wohl zu konkreten gesellschaftlichen Prozessen betragen können und eine große Anzahl von Menschen erreichen. Eben auch solche, die sonst Debatten zum Thema Sexismus nicht verfolgen. Konkrete Betroffenheit, Solidarität, Offenheit und Mut haben hier dazu beigetragen einen Hashtag zu einem Symbol für Widerstand und Veränderung zu machen.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1705" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Lena-Drescher-e1512578862770.jpg" alt="Foto Lena Drescher" width="100" height="100" />Madeleine Drescher ist Campaignerin für Handelspolitik bei Attac Österreich und Koordinatorin der österreichischen Plattform &#8222;TTIP STOPPEN&#8220;.</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>Women’s March</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Ian Goggin (Friends of the Earth)</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1679 size-full alignnone" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Womens-March_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg" alt="Womens March_Kampagne des Jahres 2017; Foto: https://www.facebook.com/womensmarchonwash" width="620" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Womens-March_Kampagne-des-Jahres-2017.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Womens-March_Kampagne-des-Jahres-2017-200x97.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Womens-March_Kampagne-des-Jahres-2017-300x145.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p>&#8222;Way back at the beginning on January 21st 2017, the <a href="https://www.womensmarch.com" target="_blank">Women’s March</a> took place around the world. Starting as a Women’s March on Washington to &#8222;send a bold message to our new administration on their first day in office, and to the world that women&#8217;s rights are human rights”. However, that original US-only idea soon went international by keeping to an inclusive message that channelled outrage towards Trump, while giving women &amp; minorities space to air their own more local issues. Women’s March used Action Network to make it easy to set up and promote local marches, with nearly 700 marches &#8211; with millions of participants in total &#8211; taking place around the world. In the US the campaign also did what they could to capitalise on the energy created by the marches with “10 Actions for the first 100 Days”, where they posted a new action every 10 days of Trump’s presidency.</p>
<p>As we head towards the end of the year with more and more news dominated by previously underreported stories of sexual misconduct, it’s hard not to think that efforts that brought people together &#8211; like the Women’s March &#8211; played a part in making that possible.</p>
<p>The lesson for campaigners are many, but I think the big ones are that identity matters; follow up matters; and that &#8211; as always &#8211; being able to seize on a big moment quickly can lead to big results.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1677" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Foto-Ian-Gogglin.jpg" alt="Foto Ian Gogglin" width="100" height="100" /><a href="https://twitter.com/iangoggin" target="_blank">Ian Goggin</a> is Digital Campaigner at Friends of the Earth (England, Wales and Northern Ireland).</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dotted;border-top-width: 2px" />
</div>
<h2>Europäische Bürgerinitiative &#8222;Stop Glyphosat&#8220;</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Nehle Hoffer (Foodwatch)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1748 size-full" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Glyphosat.jpg" alt="Glyphosat_Kampagne des Jahres_Foto: Campact" width="620" height="310" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Glyphosat.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Glyphosat-200x100.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Glyphosat-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" />&#8222;In nur fünf Monaten haben mehr als 1,3 Millionen Menschen aus der gesamten Europäischen Union die <a href="https://stopglyphosate.org/en/" target="_blank">Europäische Bürgerinitiative (EBI) gegen Glyphosat</a> unterzeichnet. Einige Monate vor Start der EBI konnte die Zivilgesellschaft einen erheblichen Sieg davon tragen und die Wiederzulassung des Ackergifts Glyphosat um 15 Jahre vorerst verhindern. Was blieb, war eine Zeitspanne von eineinhalb Jahren, in der weiter mobilisiert und gekämpft wurde.</p>
<p>Durch die EBI gegen Glyphosat kamen Organisationen und Menschen aus Europa zusammen. Sie überwanden dabei nicht nur Länder- sondern auch Organisationsgrenzen. Die Kämpfer*innen gegen Glyphosat fanden sich unter dem Schirm der EBI zu einem echten europäischen Bündnis zusammen, in dem nicht nur Inhalte oder Bildmaterial getauscht wurde, sondern in dem organisationsübergreifend auf kollegialer Ebene Taktiken und Maßnahmen gemeinsam entwickelt und umgesetzt wurden.</p>
<p>Glyphosat wurde Ende 2017 in der EU wieder zugelassen. Von diesem Schock muss man sich erholen. Doch die EBI hat gezeigt, dass keine NGO alleine kämpft, dass Bündnisarbeit funktionieren und erfolgreich sein kann. Die Menschen und Organisationen der EBI gegen Glyphosat bleiben Verbündete.&#8220;</p>
<p><a href="https://twitter.com/nehlema" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-1754" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Nehle-Hoffer.jpg" alt="Nehle Hoffer" width="100" height="100" />Nehle Hoffer</a> ist Teil des Webteams von Foodwatch Germany.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dotted;border-top-width: 2px" />
<h2>Ban Fracking Now (Friends of the Earth)</h2>
<p><strong>ausgewählt &amp; vorgestellt von Nikolai Miron (GLOBAL 2000/ Kampagne 2.0)</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1749 size-full" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Fracking.jpg" alt="Ban Fracking Now_Kampagne des Jahres_Foto: Flickr/Victoria Buchan-Dyer, CC BY-NC-ND 2.0" width="620" height="310" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Fracking.jpg 620w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Fracking-200x100.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Kampagne-des-Jahres_Fracking-300x150.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" />&#8222;Meine persönliche Kampagne des Jahres ist von <a href="https://www.friendsoftheearth.uk/climate-change/fracking" target="_blank">Friends of the Earth England, Wales and Northern Ireland</a> und <a href="https://foe.scot/campaign/fracking" target="_blank">Friends of the Earth Scottland</a>: Ban Fracking Now. Die Schwierigkeit bei der Kampagne war, den Protest in den von Fracking betroffenen Regionen auch auf der Straße sichtbar zu machen, um Druck auf die Politik auszuüben. Friends of the Earth haben nämlich (fast) keine regionalen oder lokalen Gruppen, die dies hätten übernehmen können. Deshalb nahm man Kontakt zu bereits existierenden lokalen Umweltgruppen und Bürgerinitiativen auf und fragte wie Friends of the Earth sie unterstützen könne. Außerdem förderte man die Gründung weiterer lokaler Anti-Fracking-Gruppen und sorgte für Vernetzung und Wissenstransfer zwischen ihnen. Gab es zu Beginn der Kampagne nur 3 lokale Anti-Fracking-Gruppen, sind es nun über 500.</p>
<p>In ihrer Kommunikation stellte Friends of the Earth die Aktiven vor Ort in den Mittelpunkt (obwohl es keine &#8222;eigenen&#8220; Aktiven waren, die das Organisationslogo auf ihren Jacken trugen) und gab so dem bunten Protest überall im Land <a href="https://vimeo.com/206032721" target="_blank">viele Gesichter</a>. Mir gefällt an der Kampagne, dass Menschen, die etwas gegen Fracking machen wollten (aber vielleicht nicht genau wussten wie), empowered wurden, selbst aktiv zu werden.</p>
<p>2017 kam dann auch der Erfolg: In Schottland wurde Fracking gesetzlich verboten. Ich drücke die Daumen, dass ein Verbot in ganz Großbritannien bald folgen wird.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1322" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Nikolai-Miron-Profilbild.jpg" alt="Nikolai Miron Profilbild" width="100" height="100" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Nikolai-Miron-Profilbild.jpg 552w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Nikolai-Miron-Profilbild-200x200.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Nikolai-Miron-Profilbild-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 100px) 100vw, 100px" /><a href="https://twitter.com/nikolaimiron" target="_blank">Nikolai Miron</a> ist Head of Digital Campaigning bei der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 und Autor für dieses Blog.</p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dashed;border-top-width: 2px" />
<h2>Was war deine Kampagne des Jahres?</h2>
<p>Welche NGO-Kampagne hat dich 2017 begeistert und inspiriert? Und warum? Poste weitere Vorschläge als Kommentar unter diesen Artikel!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/kampagne-des-jahres-2017/">Das sind die Kampagnen des Jahres 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hilfe, mein Newsletter-Verteiler ist tot! Was tun?</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/mein-newsletter-verteiler-ist-tot/</link>
					<comments>https://www.kampagne20.de/mein-newsletter-verteiler-ist-tot/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Miron]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2017 12:36:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ideen & Best Practise]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring & Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dein Verteiler wächst, die Öffnungs- und Klickraten deiner Newsletter sind aber  schlecht und werden immer schlechter? Dies ist ein Indiz, dass die AbonnentInnen deines Verteilers zu einem großen Teil inaktiv (geworden) sind. In diesem Fall solltest du schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen!  Hier findest du Tipps wie du erstens herausfindest, wie es um den &#8222;Gesundheitszustand&#8220; deines Newsletter-Verteilers &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/mein-newsletter-verteiler-ist-tot/">Hilfe, mein Newsletter-Verteiler ist tot! Was tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Verteiler wächst, die Öffnungs- und Klickraten deiner Newsletter sind aber  schlecht und werden immer schlechter? Dies ist ein Indiz, dass die AbonnentInnen deines Verteilers zu einem großen Teil inaktiv (geworden) sind. In diesem Fall solltest du schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen!  Hier findest du Tipps wie du erstens herausfindest, wie es um den &#8222;Gesundheitszustand&#8220; deines Newsletter-Verteilers bestellt ist und zweitens wie du inaktive Adressen wieder re-aktivierst.<br />
<span id="more-1644"></span></p>
<h2>Inaktive Kontakte sind ein Problem für deinen Newsletter-Verteiler</h2>
<p>Die bloße Größe deines Newsletter-Verteilers sagt nichts über seine Qualität aus. Kleine hoch-aktive Verteiler mit &#8222;nur&#8220; 5.000 AbonnentInnen können genauso schlagkräftig sein wie große, aber inaktive Verteiler mit hunderttausenden Abonnentinnen. Doch auch aus diesen Gründen sollte dir die Aktivität deines Verteilers am Herzen liegen:</p>
<ol>
<li>Deine AbonnentInnen haben sich alle einmal für deinen Newsletter-Verteiler angemeldet &#8211; wahrscheinlich aus Interesse an deiner NGO und ihrer Arbeit. Wenn ein Großteil dieser potentiellen UnterstützerInnen nicht mehr auf E-Mails reagiert, solltest du die Newsletter-Kommunikationsstrategie deiner Organisation überdenken.</li>
<li>Mit einer aktiven E-Mail-Liste kannst du wirkmächtige Online-Kampagnen starten: Wäre es nicht toll, für &#8222;Urgent Actions&#8220; innerhalb von nur 24 Stunden die Hälfte deines Newsletter-Verteilers zur Teilnahme an einer Petition bewegen zu können?</li>
<li>Inaktive Kontakte kosten dich Geld, wenn du ein kostenpflichtiges Newsletter-Tool verwendest. Warum Geld für tausende versendete E-Mails zahlen, die nie gelesen werden (und die den Empfänger möglicherweise nicht mehr interessieren)? Und falls du ein kostenloses Newsletter-Tool verwendest, hast du durch inaktive Adressen Einbußen bei der Versandgeschwindigkeit deiner Newsletter.</li>
<li>Inaktive AbonnentInnen schaden deiner <a href="https://sendgrid.com/blog/5-ways-check-sending-reputation" target="_blank">E-Mail-Reputation</a> bei Providern wie Gmail, GMX und Web.de. Denn wenn diese Dienste feststellen, dass deine Newsletter massenhaft und dauerhaft von ihren Kunden nicht gelesen werden, landen deine Newsletter auch schnell  in SPAM-Ordnern von AbonnentInnen, die eigentlich gerne deine Newsletter lesen.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Öffnungs- und Klickrate liefern erste Hinweise</h2>
<p>Öffnungs- und Klickraten deiner Newsletter können dir erste Hinweise liefern, ob du viele inaktive Kontakte in deinem Verteiler hast. Doch was ist hier die Benchmark? Da NGOs und Unterstützergruppen so vielfältig sind, lässt sich diese Frage nicht allgemeingültig beantworten. Meine zugegeben sehr holzschnittartige Antwort hierauf ist: Liegen Öffnungs- und Klickrate (Klickrate bezogen auf alle AbonnentInnen, die den Newsletter geöffnet haben) dauerhaft unter 25%, ist dein Verteiler wahrscheinlich sehr inaktiv und du solltest ihn unbedingt genauer analysieren. Diese Zahlen decken sich <a href="https://mailchimp.com/resources/research/email-marketing-benchmarks" target="_blank">auch mit den Durchschnittszahlen von Mail Chimp für den Non-Profit-Bereich</a>.</p>
<h2>Analysiere deinen Newsletter-Verteiler!</h2>
<p>Zuerst benötigst du eine solide Datengrundlage zum Zustand deiner Email-Liste. Es gibt keine allgemein gültigen Benchmarks und Indikatoren, um den Zustand deines Verteilers zu evaluieren. Im folgenden zeige ich dir, auf welche Zahlen ich schaue. Viele KollegInnen aus der NGO-Szene beziehen sich auf sehr ähnliche Indikatoren und Benchmarks.</p>
<h3>Wie messe ich die Aktivität meines Verteilers?</h3>
<p>Ich berechne die Aktivität meines E-Mail-Verteilers einmal pro Quartal. Dafür benutze ich folgende drei Indikatoren:</p>
<div>Wie hoch ist der Anteil der Kontakte in meiner E-Mail-Liste, die in den letzten 365 bzw. 100 Tagen <em>mindestens einmal</em>&#8230;</div>
<div>
<ul>
<li>auf einen Link in einem Newsletter geklickt haben?</li>
<li>an Online-Aktionen teilgenommen haben?</li>
<li>gespendet haben?</li>
</ul>
<div>
<div>Diese Liste lässt sich beliebig um weitere Indikatoren erweitern. Mit diesen drei Punkten lässt sich jedoch gut und einfach der &#8222;Gesundheitszustand&#8220; deines Newsletter-Verteilers ermitteln. <strong>Ein Kontakt ist für mich dann inaktiv, wenn er in den letzten 365 Tagen keine der drei Aktionen durchgeführt hat</strong>. Umgekehrt ist ein Kontakt für mich besonders aktiv, wenn er in den letzten 100 Tagen mindestens eine dieser Aktionen gemacht hat.</div>
<div>Mit einem guten Newsletter-Tool und einer einigermaßen funktionierenden Datenbank solltest du diese Zahlen herausfinden können. Falls nicht, solltest du überlegen, ein anderes E-Mail-Tool zu verwenden.</div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ab wann ist mein Newsletter-Verteiler inaktiv?</h3>
<div>Grundsätzlich ist jeder einzelne inaktive Kontakt für deine NGO ein verlorener Kontakt. Ich schlage folgende Faustregel vor: Sind mehr als 50% deines Verteilers inaktiv, sollten bei dir die Alarmglocken schrillen. Du solltest unbedingt Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein guter Wert sind 70% aktive Kontakte im Newsletter-Verteiler. Aber je höher, desto besser.</div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was tun bei einem toten Verteiler? Re-Aktivieren!</h2>
<div>Deine Ausgangslage ist schlecht. Denn es ist schwer, einen bereits inaktiven Kontakt für deine NGO &#8222;wieder zum Leben zu erwecken&#8220;.  Aber es lohnt sich, denn neue Kontakte für deinen Verteiler zu generieren ist auch nicht leicht &#8211; und Reaktivierung ist billiger. Und wahrscheinlich wirst du einen Teil der inaktiven Kontakte noch retten können.</div>
<div>Starte eine Re-Akivierungskampagne per E-Mail an alle inaktiven Kontakte und überlege dir hierfür eine Reihe von drei bis fünf E-Mails. Verschicke diese E-Mails im Abstand von einer bis maximal zwei Wochen. Immer wenn ein inaktiver Kontakt auf eine dieser E-Mails reagiert (sprich: klickt), kannst du ihn als (vorerst) aktiviert betrachten. Hier sind einige einfache Vorschläge:</div>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Sei offen und ehrlich zu deinen UnterstützerInnen und benenne das Problem: Dir sei aufgefallen, dass sie schon länger nicht mehr auf E-Mails reagieren, ob alles ok sei? Überlege dir eine gute Betreffzeile für diese E-Mail, um eine möglichst hohe Öffnungsrate zu erzielen. Mache <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-mit-ab-tests-webseite-und-e-mail-optimieren/" target="_blank">A/B-Tests</a> für den optimalen Betreff. Ich habe in einer solchen  Re-Aktivierungsemail zwei Buttons eingebaut: &#8222;Ich möchte den Newsletter weiter bekommen&#8220; und &#8222;Ich möchte mich abmelden&#8220; &#8211; und damit gute Erfahrungen gemacht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sende Abonnentinnen, die darauf nicht reagieren spätestens zwei Wochen später eine weitere E-Mail, z.B. mit einer Umfrage. Du kannst abfragen, ob die AbonnentInnen mit der Arbeit und dem Info-Angebot deiner Organisationen zufrieden sind, ob sie nur Infos zu bestimmten Themen oder Kampagnen erhalten wollen und ob sie ggf. mehr oder weniger E-Mails wünschen. Beachte, dass du deine weitere E-Mail-Kommunikation an die TeilnehmerInnen dieser Umfrage entsprechend ihrer Antworten anpassen musst.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bitte um die Unterstützung einer aktuelle Online-Aktion! (&#8222;Wussten Sie schon, dass gerade eine ganz wichtige Online-Aktion läuft, die Sie unbedingt unterstützen sollten?&#8220;)</li>
</ul>
<div>Du kannst weitere E-Mails in dieser Art verschicken &#8211; der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber irgendwann solltest du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass sich nicht alle Kontakte reaktivieren lassen. In der letzten E-Mail würde ich deutlich erwähnen, dass EmpfängerInnen aus dem Verteiler gelöscht werden, wenn sie nicht zumindest einmal kurz klicken. Denn das ist der logische nächste Schritt:</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Lösche alle Kontakte, die auf deine Re-Aktivierungsemails nicht reagiert haben. Das ist bitter, aber es nützt auch nichts, Zombie-Kontakte zu behalten, die du nicht mehr erreichst und die sich offensichtlich nicht mehr für die Arbeit deiner NGO interessieren. Und das gute ist, dass nach dem Entfernen der inaktiven Kontakte, deine Öffnungs- und Klickraten gleich viel höher sein werden.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div>Übrigens: Wenn du ein Newsletter-Tool nutzt, mit dem du automatisierte E-Mail-Kampagnen erstellen kannst, kannst du den oben beschriebenen Prozess programmieren. Du kannst dann eine Strecke aus mehreren Reaktivierungs-Emails erstellen, die automatisch gestartet wird, wenn die von dir definierten Bedingungen erfüllt sind (z.B. wenn ein Kontakt seit 365 Tagen auf keinen Email-Link mehr geklickt hat).</div>
</div>
</div>
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		<title>Fundraising via Campaigning: Wie deine Kampagne zum Spenden-Erfolg wird</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/fundraising-via-campaigning/</link>
					<comments>https://www.kampagne20.de/fundraising-via-campaigning/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Miron]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2017 18:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beispiele aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising & Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ideen & Best Practise]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie & Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie und Taktik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat dieses Jahr den Deutschen Fundraising-Preis in der Sparte Digitales/Crossmedia für seine Kampagne &#8222;Gemeinsam gegen Glyphosat&#8220; erhalten. Durch eine enge Online-Kommunikation innerhalb der Kampagne, gut orchechestrierte Protestaktionen und Pressearbeit gelang es dem BUND-Team, seine Unterstützerinnen so zu aktivieren, dass sich am Ende über das Online- Fundraising die gesamten &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/fundraising-via-campaigning/">Fundraising via Campaigning: Wie deine Kampagne zum Spenden-Erfolg wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Der <a href="https://www.bund.net">Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)</a> hat dieses Jahr den <a href="http://www.fundraising-kongress.de/fundraisingpreis.html">Deutschen Fundraising-Preis</a> in der Sparte Digitales/Crossmedia für seine Kampagne &#8222;Gemeinsam gegen Glyphosat&#8220; erhalten. Durch eine enge Online-Kommunikation innerhalb der Kampagne, gut orchechestrierte Protestaktionen und Pressearbeit gelang es dem BUND-Team, seine Unterstützerinnen so zu aktivieren, dass sich am Ende über das Online- Fundraising die gesamten Kampagne re-finanzierte.</p>
<p>Wie haben sie das geschafft? Fünf Fragen an Claudia Klein-Hitpaß, Online-Fundraiserin beim BUND</p>
</div>
<div><span id="more-1618"></span></div>
<h2>Was verstehst du unter &#8222;Fundraising via Campaigning&#8220;?</h2>
<p><strong>Claudia Klein-Hitpaß</strong>: Für politische Ziele Spenden zu akquirieren ist oft mühsam. Wir retten kein Leben, das akut in Gefahr ist, die Themen sind oft langfristig und komplex. Fundraising via Campaigning bedeutet für uns beim BUND, dass wir die Menschen in einer Kampagne einbinden und ihnen Möglichkeiten bieten möchten, aktiv zu werden und sich zu beteiligen. Dann können wir auch komplexe Themen vermitteln und für unsere politischen Ziele überzeugen. Denn wer überzeugt ist und sieht, dass mit seinem Geld etwas Sinnvolles geschieht, wird eher spenden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was hat der BUND mit der Glyphosat-Kampagne anders gemacht als sonst? Wie habt ihr das Konzept umgesetzt?</h2>
<p>Die Glyphosat-Kampagne war die erste Kampagne des 2016 neu gegründeten Kampagnenteams des BUND. Unser Team ist interdisziplinär besetzt und bringt verschiedene Fachkompetenzen zusammen. Als Fundraiserin bin ich hier viel stärker in inhaltliche und strategische Planungen eingebunden als dies zuvor beim politischen Fundraising beim BUND der Fall war. Das bringt die Chance, fürs Fundraising wichtige Aspekte wie Dringlichkeit, Glaubwürdigkeit, Betroffenheit/Relevanz für die SpenderInnen gleich mitzudenken.</p>
<p>Wir haben zudem die Online-Kommunikation mit unserem UnterstützerInnen der Kampagne stark ausgebaut: Das Unterzeichnen unserer Online-Petition war der erste Schritt für UnterstützerInnen in unsere Kampagne. Sie erhielten anschließend mindestens wöchentlich, zu Hochphasen sogar öfter, Updates und Mitmachangebote &#8211; angefangen mit niedrigschwelligen Angeboten, also z.B. einen Facebook-Post zu teilen, bis zu hochschwelligen Angeboten, wie zu Aktionen vor dem Landwirtschaftsministerium zu kommen. Wir waren mit zahlreichen Protestaktionen auf der Straße unterwegs, unsere Fachexpertin hat mehr als 15 Interviews in kürzester Zeit gegeben. Das alles hat unsere Glaubwürdigkeit und Expertise zum Thema Glyphosat erhöht. Und das hat sich auch fürs Fundraising ausgezahlt.</p>
<p>Die Menschen, die wir um Spenden gebeten haben, hatten zuvor also schon bei unseren Online-Aktionen oder Unterschriftensammlungen mitgemacht. Auch konnten wir eine schöne Spendengalerie anbieten („Ihr Name in unserer Anzeige“), die persönliche Betroffenheit verdeutlichen („Glyphosat ist in unseren Lebensmitteln zu finden und wahrscheinlich krebserzeugend“) und eine Dringlichkeit aufzeigen („nächste Woche fällt die Entscheidung“).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was hat es gebracht?</h2>
<p>Wir haben es geschafft, die gesamten Sachkosten der Kampagne zu finanzieren. Wir könnten durch die Spendeneinnahmen eine ganzseitige Anzeige in der Pfingstausgabe der Süddeutschen Zeitung schalten. Wir sind sicher, dass Landwirtschaftsminister Schmidt daran nicht vorbei sehen konnte. Unser politisches Ziel haben wir erreicht: Deutschland hat sich bei der EU-Abstimmung zu Glyphosat enthalten und damit das gesamte Wiederzulassungsverfahren für den Pflanzenvernichter ins Wanken gebracht. Auch wenn in großen politischen Prozessen nicht wirklich zu ermitteln ist, warum dies letztlich eingetreten ist, haben wir womöglich wir einen Teil dazu beigetragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was hast du während der Kampagne gelernt und was würdest du beim nächsten Mal besser machen?</h2>
<p>Wir haben von uns selbst und von unseren KollegInnen ganz schon viel gefordert. Bei aller Agilität und Flexibilität während einer Kampagne ist es doch wichtig, dass alle aufeinander und auf sich selbst achten, damit die Belastung nicht zu groß wird. Vermutlich erfordert es stets eine gute Abwägung und den Mut, was wegzulassen oder den Mut, etwas nicht 100%-ig perfekt durchzuführen, wenn wir den Anspruch haben, möglichst aktuell auf die Geschehnisse zu reagieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was würdest du anderen Campaignern/ Fundraisern für ihre nächste Kampagne empfehlen?</h2>
<p>Habt keine Angst, mehr E-Mails an aktive UnterstützerInnen zu versenden! Wenn der Inhalt relevant ist, werden auch mehrere E-Mails pro Woche nicht als Spam angesehen. Dies erhöht sogar die Aktivität der UnterstützerInnen. Es ist aber auch wichtig, gut zu segmentieren, sprich: nicht jede E-Mail an den ganzen Verteiler zu senden.</p>
<p>Außerdem: Vergesst die älteren UnterstützerInnen nicht. Unsere Online-Angebote sollten für ältere Menschen sichtbar und annehmbar sein, denn sie sind die treuen Spender. Wie alt sind also die SpenderInnen meiner Organisation? Es lohnt sich, hier mal genau hinzuschauen. Zum Beispiel mit einer Analyse der Vornamen, wenn keine Geburtsdaten vorhanden sind.</p>
<p>Ansonsten ist jede Kampagne anders und bietet viele kreative Möglichkeiten, da wünsche ich allen KollegInnen viel Spaß und Erfolg beim Entwickeln und Umsetzen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1630 size-full" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/claudia_klein-hitpass.jpg" alt="Claudia Klein-Hitpaß macht Online Fundraising beim BUND" width="200" height="200" />Claudia Klein-Hitpaß ist seit mehr als zehn Jahren im Fundraising unterwegs, für verschiedene Organisationen – zum Schutz der Umwelt, der Orang-Utans, für Flüchtlinge, für Kinder und seit März 2016 für den BUND im neu gegründeten Kampagnenteam.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/fundraising-via-campaigning/">Fundraising via Campaigning: Wie deine Kampagne zum Spenden-Erfolg wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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		<title>Ich habe einen Facebook Bot gebaut und das habe ich gelernt</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/ich-habe-einen-facebook-bot-gebaut-und-das-habe-ich-gelernt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Isakowitsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 07:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Gute Ideen & Best Practise]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiles]]></category>
		<category><![CDATA[Populismus]]></category>
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		<category><![CDATA[argumentationshilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten habe ich einen anti-rassistischen Facebook Bot für den Facebook Messenger gebaut. Das Ziel: eine Argumentationshilfe gegen Rassismus und rechtspopulistische Propaganda &#8211; ganz einfach per Handy abrufbar. Hier kannst du ihn austesten. Der Hintergrund: Weihnachten treffen in den meisten Familien Menschen zusammen, die zur Flüchtlingspolitik und der AfD nicht immer einer Meinung sind. &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten habe ich einen anti-rassistischen Facebook Bot für den Facebook Messenger gebaut. Das Ziel: eine Argumentationshilfe gegen Rassismus und rechtspopulistische Propaganda &#8211; ganz einfach per Handy abrufbar. <a href="https://www.facebook.com/SOSWeihnachten/" target="_blank">Hier kannst du ihn austesten</a>.</p>
<p>Der Hintergrund: Weihnachten treffen in den meisten Familien Menschen zusammen, die zur Flüchtlingspolitik und der AfD nicht immer einer Meinung sind. Nacht Trump und Brexit, und angesichts der Bundestagswahlen dieses Jahr ist es jetzt wichtiger denn je, sich auch unbequemen Gesprächen über Politik und Rassismus zu stellen. Vorbild für mein Projekt war die SMS-Aktion der US-Organisation <a href="http://www.showingupforracialjustice.org/thanksgiving" target="_blank">“Showing Up for Racial Justice”</a>.</p>
<figure id="attachment_1609" aria-describedby="caption-attachment-1609" style="width: 512px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1609" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/sosweihnachten_begruessung_2b2260db5b9416a958a6aca40e039b06.jpg" alt="Startseite des Facebook Bot &quot;SOS Weihnachen&quot;" width="512" height="253" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/sosweihnachten_begruessung_2b2260db5b9416a958a6aca40e039b06.jpg 512w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/sosweihnachten_begruessung_2b2260db5b9416a958a6aca40e039b06-200x99.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/sosweihnachten_begruessung_2b2260db5b9416a958a6aca40e039b06-300x148.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption id="caption-attachment-1609" class="wp-caption-text">Startseite des Facebook Bot &#8222;SOS Weihnachen&#8220;</figcaption></figure>
<p><span id="more-1601"></span></p>
<h2>Was hab&#8216; ich gelernt?</h2>
<ol>
<li><strong>Bots sind cool und können neue Zielgruppen erschließen.</strong> Nur wenige Tage nach dem Launch hatte mein Bot über 1500 Likes auf Facebook. Über Facebook-Werbung konnte ich genau sehen, wer sich für den Bot interessierte: junge Menschen und besonders junge Männer &#8212; eine Zielgruppe, die ich mit anderen NGO-Kampagnen oft nicht erreiche.<br />
Bots sind einfach zu bauen. Ihr müsst keine Programmierkenntnisse haben, wenn ihr mit Programmen wie Chatfuel arbeitet.</li>
<li><strong>Ein Bot muss einen Mehrwert bieten.</strong> Dann wird er auch genutzt. Und zwar richtig oft. Die Nutzer haben teilweise 200 Nachrichten an den Bot geschrieben. Der Bot war von Anfang an so gebaut, dass er Menschen hilft. Das scheint funktioniert zu haben.</li>
<li><strong>Artificial Intelligence ist nicht sehr intelligent.</strong> Vielleicht liegt es daran, dass Chatfuel ein englischsprachiges Programm ist, aber die AI hat leider nicht funktioniert und dazu geführt, dass der Bot dauernd zusammengebrochen ist. Ursprünglich war geplant, dass die Nutzer selbst Statements eingeben könnten und der Bot automatisch die passende Antwort liefert.</li>
<li><strong>Medien berichten gern über Bots.</strong> Trotz minimaler Medienarbeit hatte ich ziemlich viele Interviewanfragen, insbesondere von Jugendradiostationen, wie zum Beispiel <a href="http://www.fritz.de/programm/fritztipps/neues-aus-der-netzwelt/2016/12/facebook-messenger-bot-sos-weihnachten.html" target="_blank">Radio Fritz</a>, FluxFM, <a href="http://www.bento.de/gadgets/vorurteile-und-rassismus-in-der-familie-dieser-chat-bot-hilft-an-weihnachten-1064001/" target="_blank">bento</a>, <a href="https://www.editionf.com/Weihnachten-Politische-Diskussionen-Hilfe" target="_blank">Edition F</a>. Das führt wieder zu meinem ersten Punkt: Bots sind cool.</li>
<li><strong>Facebook ist leider ziemlich buggy und es gibt nicht viel, was wir dagegen unternehmen können</strong>. Zum Beispiel hat der Bot manchmal die Antworten nicht angezeigt und mensch musste ihn neustarten. Facebook Messenger Bots sind noch relativ neu, also ist zu hoffen, dass sich das bald klärt.</li>
</ol>
<figure id="attachment_1602" aria-describedby="caption-attachment-1602" style="width: 620px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1602" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/25388766374_79a8e5c776_k_foto-wocintechchat.com-flickr-1024x684.jpg" alt="Frauen programmieren am Laptop (Foto: wocintechchat.com / Flickr)" width="620" height="414" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/25388766374_79a8e5c776_k_foto-wocintechchat.com-flickr-1024x684.jpg 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/25388766374_79a8e5c776_k_foto-wocintechchat.com-flickr-200x133.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/25388766374_79a8e5c776_k_foto-wocintechchat.com-flickr-300x200.jpg 300w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/25388766374_79a8e5c776_k_foto-wocintechchat.com-flickr-768x513.jpg 768w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/25388766374_79a8e5c776_k_foto-wocintechchat.com-flickr.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-1602" class="wp-caption-text">So hätte der Bau des Bots &#8222;SOS Weihnachten&#8220; aussehen können (Foto: wocintechchat.com / Flickr)</figcaption></figure>
<h2>Sind Messenger-Bots für meine NGO relevant?</h2>
<p>Facebook Bots sind interessant, weil sie ähnlich wie E-Mail funktionieren: sobald jemand den Facebook Bot benutzt, ist es als ob sie ihr Opt-In für einen Newsletter gegeben hätten. Du kannst dann theoretisch beliebig oft Nachrichten schicken. Bots sind aber noch besser als E-Mail, denn Menschen kommunizieren auf eine ganz andere Weise über Facebook Messenger: Messenger sind der Ort, wo wir mit Freunden und Familie sprechen &#8211; während der Newsletter von der Inbox oft in den Papierkorb wandert. Das heißt, Facebook-Bots sind ein Kommunikationskanal, der viel Engagement verspricht und sicherlich fürs Fundraising nicht uninteressant ist.</p>
<p>Darüber hinaus kannst du für deine NGO auch neue Zielgruppen mit Messenger-Bots erreichen. Wir alle wissen, dass junge Menschen immer weniger E-Mail lesen, und viel mehr über <a href="https://www.kampagne20.de/campaigning-mit-whatsapp-online-mobilisierung-von-morgen/" target="_blank">WhatsApp</a> und Messenger kommunizieren. WhatsApp Bots gibt es (leider) noch nicht und sind offensichtlich auch nicht in Planung. Für Kampagnen sind Social Bots auch super: so kann man Bots zu nutzen, um gezielt Updates oder Call to Actions für Kampagnen schicken, für die sich die Unterstützer interessieren. Oder der Bot steht Menschen bei Gesprächen mit Politikern zur Seite und gibt gute Argumente. Was auch funktionieren könnte, ist ein Messenger Bot für VIP-Spender oder Förderer, in denen sie aktuelle Infos über deine Organisation immer als erstes erfahren. Als NGOs ist das auf jeden Fall ein interessantes Kommunikationsmittel, das wir im Auge behalten sollten.</p>
<h2>Wie baue ich so einen Facebook Bot?</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1606" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/15439757_596054997248381_8056060598852146036_n-225x300.jpg" alt="Der Facebook Bot &quot;SOS Weihnachten&quot; hilft" width="225" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/15439757_596054997248381_8056060598852146036_n-225x300.jpg 225w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/15439757_596054997248381_8056060598852146036_n-200x266.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/15439757_596054997248381_8056060598852146036_n.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />Du brauchst keinerlei Programmiererfahrung, wenn du deinen Messenger-Bot mit einem Programm wie <a href="https://chatfuel.com/" target="_blank">Chatfuel</a> baust (ich will keine Werbung für Chatfuel machen, aber ich hab noch kein ähnliches Programm gefunden). Du musst dir zuerst die Inhalte überlegen (siehe oben: “Mehrwert”) und welche User Journey die Nutzerin haben soll. Mir hat es geholfen, das wie einen Baum aufzuschreiben. Wichtig ist, dass die Antworten sehr kurz sein müssen &#8211; nicht mehr als zwei oder drei Sätze. Das ist eine gute Übung, deine Inhalte kurz und prägnant rüberzubringen.</p>
<p>Dann richtest du dir ein Konto bei Chatfuel ein, guckst dir das Tutorial an und arbeitest die Inhalte ein. Eine Facebook-Fanseite brauchst du natürlich auch, die du dann mit Chatfuel verknüpfst und dann bist du auch schon fertig. Ich würde empfehlen eine Extra-Fanseite zu errichten (also nicht die bestehende NGO-Seite), damit du dafür gezielt Werbung machen kannst. Wenn die Inhalte feststehen, schätze ich die Arbeitszeit auf ca. 2 bis 3 Tage.</p>
<p>Wenn du dir weitere Inspiration holen willst, hier gibt es noch weitere coole Bots:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.tagesschau.de/inland/novi-103.html" target="_blank">Novi Nachrichten Bot</a></li>
<li>Facebook Bot von <a href="https://www.messenger.com/t/stoptober" target="_blank">Stoptober</a>, der Menschen mit Tipps zur Seite steht, um mit dem Rauchen aufzuhören.</li>
<li>Ein <a href="https://www.messenger.com/t/bfftrump" target="_blank">BFF Trump Bot</a>, mit dem ihr euch nochmal die besten Sprüche von Trump zu Gemüte führen könnt</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fangt an zu Testen! A/B Testing (Teil 2)</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-ab-testing-teil-2/</link>
					<comments>https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-ab-testing-teil-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Isakowitsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 06:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[AB Test]]></category>
		<category><![CDATA[Amnesty International]]></category>
		<category><![CDATA[Campact]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Splittest]]></category>
		<category><![CDATA[Testing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserem ersten Artikel zum Thema Testing haben wir darüber geschrieben, wie A/B Tests es dir ermöglichen, deine Webseite und Mailings zu optimieren. Hier findest du Beispiele für Tests, die du selbst mit wenig Aufwand durchführen kannst. Du denkst, viele der gängigen A/B Tests funktionieren nur, wenn du eine große Emailverteilerliste hast oder Tausende von &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-ab-testing-teil-2/">Fangt an zu Testen! A/B Testing (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In unserem <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-mit-ab-tests-webseite-und-e-mail-optimieren/">ersten Artikel zum Thema Testing</a> haben wir darüber geschrieben, wie A/B Tests es dir ermöglichen, deine Webseite und Mailings zu optimieren. Hier findest du Beispiele für Tests, die du selbst mit wenig Aufwand durchführen kannst. Du denkst, viele der gängigen A/B Tests funktionieren nur, wenn du eine große Emailverteilerliste hast oder Tausende von Klicks auf deiner Webseite? Das muss nicht sein. Wir stellen dir hier ein paar Ideen vor, die auch für kleinere Organisationen interessant sind. Happy Testing!</p>
<p><span id="more-1423"></span></p>
<h2>Tests für deine Webseite</h2>
<p>Überlege dir vorher, was du optimieren (und damit auch testen) willst: Soll es einfacher werden, die Spendenseite zu finden? Hast du gerade eine Kampagne, wo du noch Unterschriften brauchst oder willst du deinen E-Mail-Verteiler vergrößern? Denke daran, dass du erst deine Hypothese aufstellst und dann verschiedene Variationen der Webseite testet.</p>
<p>Einfach und effektiv ist das Experimentieren mit dem Call to Action, z.B. mit dem Spendenbutton. Spenden mehr Leute, wenn der Button grün oder rot, rund oder eckig, groß oder klein ist? Welcher Text soll darauf stehen? Auch die Platzierung ist wichtig. Alles kleine Veränderungen, die in der Summe viel bewirken können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-1426 size-medium" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ab-test-buttons-obama-kampagne-280x300.png" alt="Verschiedene Buttons, die in Obamas Kampagne getestet wurden." width="280" height="300" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ab-test-buttons-obama-kampagne-280x300.png 280w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ab-test-buttons-obama-kampagne-200x215.png 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ab-test-buttons-obama-kampagne-768x824.png 768w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ab-test-buttons-obama-kampagne-954x1024.png 954w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/ab-test-buttons-obama-kampagne.png 1025w" sizes="auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px" /></p>
<p>Hier ein <a href="http://abtests.de/ab-testing-obama-60-millionen-dollar-mehr-spenden" target="_blank">Beispiel aus der Obama-Kampagne</a>, in dem der Text auf den Buttons getestet wurde.</p>
<p>Na, kannst du erraten welcher Button am erfolgreichsten war? Es war “learn more”. Jetzt bist du dran: Was läuft besser, “Jetzt Spenden!” oder “Unterstützen” oder “Helfen Sie mit” &#8230; Teste es aus!</p>
<h2>E-Mails</h2>
<p>E-Mails sind großartig zum Testen verschiedener Hypothesen. Deiner Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Führt eine größere Schrift zu mehr Conversions? Macht es Sinn, Fotos oder Videos in deine Mailings hineinzufügen? Wenn du eine große Liste mit über 20.000 E-Mail-Adressen hast, kannst du einen Pre-Test mit nur einem kleinen Segment deiner Liste machen, zum Beispiel zu Betreffzeilen. Du beschickst einen kleinen Teil deiner Liste mit verschiedenen Betreffzeilen und den Betreff der Mail mit der höchsten Aktionsrate schickst du dann an den Rest der Liste.</p>
<p>Auch mit kleinen Verteilern kannst du viele Ideen testen. Zum Beispiel die Absenderadresse. Viele NGOs personalisieren ihre Emails, so dass im Postfach der Absender nicht mehr NGO XY sondern “Anne, SumOfUs” steht. Ob das bei deinen Unterstützer*innen zu einer höheren Öffnungs- und Klickrate führt, kannst du, ganz einfach testen. Schick die Hälfte deiner E-Mails von einer Mitarbeiterin und die andere Hälfte anonym von deiner NGO. Welche E-Mail wird häufiger geöffnet und welche Version führt zu mehr Aktionen? Lass den Test über mehrere Mailings laufen. Wichtig ist, dass die Versionen sich außer dem Absender nicht unterscheiden.</p>
<p>Hier ist ein Beispiel von Amnesty:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1425 size-large" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/inbox-emails-ab-testing-1024x176.png" alt="A/B-Testing in E-Mails von Amnesty International" width="620" height="107" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/inbox-emails-ab-testing-1024x176.png 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/inbox-emails-ab-testing-200x34.png 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/inbox-emails-ab-testing-300x52.png 300w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/inbox-emails-ab-testing-768x132.png 768w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/inbox-emails-ab-testing.png 1572w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<h2>A/B Testing im Fundraising</h2>
<p>A/B Testing kann dir dabei helfen, mehr Online-Spenden zu sammeln. In erster Linie geht es darum, dem User das Spenden möglichst leicht zu machen. Natürlich muss die Spendenseite einfach auf deiner Webseite zu finden sein. Auch solltest du nach möglichst wenig Informationen fragen. Die meisten Leute verlieren die Geduld, wenn sie mit riesigen Spendenformularen konfrontiert werden. <a href="https://blog.optimizely.com/2015/06/11/justgiving-charitable-donations-case-study/" target="_blank">Just Giving hat ein tolles Experiment</a>.</p>
<p>Ein einfaches Experiment für dich kann sein, nach wie viel Geld du fragst. SumOfUs hat vor Kurzem einen Test zum Betrag der Spende gemacht: Bisher hat SumOfUs immer einen bestimmten Betrag in der E-Mail vorgeschlagen. Getestet wurde, ob es etwas bringt, den Betrag wegzulassen. Und tatsächlich: Die Unterstützer*innen scheinen es nicht zu mögen, wenn man ihnen schon in der E-Mail einen Spendebetrag vorschlägt. Ohne den Vorschlag (“Anne, spenden Sie 4 Euro!”), haben mehr von unseren Unterstützern gespendet. Aber Achtung: Diese Erkenntnis ist nicht verallgemeinerbar! Deine Unterstützer*innen können ganz anders reagieren. Du musst es einfach testen! Du kannst auch testen, welche Vorschläge zur Spendenhöhe du machst, wenn die Leute erstmal auf deiner Seite sind. 5, 10 oder 20 Euro? Oder doch lieber ungerade Zahlen? Hier ist ein Beispiel von Campact:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1427 size-large" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot-campact-spendenseite-1024x468.png" alt="Spenden-Seite von Campact" width="620" height="283" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot-campact-spendenseite-1024x468.png 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot-campact-spendenseite-200x91.png 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot-campact-spendenseite-300x137.png 300w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot-campact-spendenseite-768x351.png 768w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/screenshot-campact-spendenseite.png 1572w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></p>
<p>Wir hoffen, dass wir dich überzeugen konnten, wie einfach es ist, A/B Tests selbst zu machen. Welche Erfahrungen hast du gemacht beim A/B Testen? Schreib es uns als Kommentar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-ab-testing-teil-2/">Fangt an zu Testen! A/B Testing (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/verlosung-protest-wie-man-die-maechtigen-das-fuerchten-lehrt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Schlenker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 10:23:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur & Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie und Taktik]]></category>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Srdja Popovic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wüsste nicht gern, wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt? Srdja Popovic weckt mit dem Untertitel seines Buchs &#8222;Protest!&#8220; (Fischer Verlag, 2015) hohe Erwartungen. Ich habe es über die Weihnachtstage gelesen. Popovic bezeichnet sich selbst als nicht sonderlich intellektuellen Menschen (S. 9) und schreibt deshalb auch kein akademisches Lehrbuch über Aktivismus. Er selbst wurde als &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/verlosung-protest-wie-man-die-maechtigen-das-fuerchten-lehrt/">Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wüsste nicht gern, wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt? <a href="https://twitter.com/SrdjaPopovic" target="_blank">Srdja Popovic</a> weckt mit dem Untertitel seines Buchs &#8222;Protest!&#8220; (<a href="http://www.fischerverlage.de/buch/protest/9783596033775" target="_blank">Fischer Verlag</a>, 2015) hohe Erwartungen. Ich habe es über die Weihnachtstage gelesen.</p>
<p><a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/u1_978-3-596-03377-5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1404" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/u1_978-3-596-03377-5-200x319.jpg" alt="Buchcover Srdja Popvic: Protest" width="200" height="319" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/u1_978-3-596-03377-5-200x319.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/u1_978-3-596-03377-5-188x300.jpg 188w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/u1_978-3-596-03377-5-642x1024.jpg 642w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/u1_978-3-596-03377-5.jpg 741w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>Popovic bezeichnet sich selbst als nicht sonderlich intellektuellen Menschen (S. 9) und schreibt deshalb auch kein akademisches Lehrbuch über Aktivismus. Er selbst wurde als Student zum Aktivisten und hat in der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UBvzsDUh8eY" target="_blank">OTPOR!-Bewegung in Serbien</a> im Jahr 2000 zum Sturz von Machthaber Slobodan Milosevic beigetragen. Seitdem berät er mit seinem Institut <a href="http://canvasopedia.org/" target="_blank">CANVAS</a> Demokratiebewegungen in aller Welt (dass seine Kritiker ihn deshalb als US-finanzierte CIA-Marionette bezeichnen, greift er selbstbewußt auf, S. 214).</p>
<p><span id="more-1403"></span></p>
<p>Popovic will mit Geschichten und Beispielen von gewaltlosem Widerstand zu eigenem Handeln inspirieren und &#8222;Orientierungspunkte für ein Leben des fortwährenden zivilen und gesellschaftlichen Engagements&#8220; geben (S. 213). Entsprechend sind die gut 200 Seiten eingängig und amüsant zu lesen.</p>
<h2>Hüttenkäse und Hundekot</h2>
<p>In elf Kapiteln schildert Popovic in &#8222;Protest!&#8220; zahlreiche Beispiele von Aktivismus und Bewegungen und erklärt, warum sie aus seiner Sicht erfolgreich waren oder auch nicht &#8211; und was man daraus für eigene Kampagnen lernen kann. Da ist z.B. der Widerstand gegen gestiegene Preise für Hüttenkäse in Israel 2011 (realistisches Ziel! Auseinandersetzungen, die gewonnen werden können!), das Engagement von Schwulenaktivist Harvey Milk 1969 in San Francisco (Kap. 2) oder die Demokratiebewegung auf den Malediven (Emotionen ansprechen! Betroffenheit! Abstraktes greifbar machen! Kap. 3).</p>
<p>Popovic beschreibt aber auch Gründe für das Scheitern. So fehlte der Occupy-Bewegung langfristige Planung, eine gemeinsame Identität und Offenheit (S. 145). Anderen, wie der ägyptischen Demokratiebewegung oder den chinesischen Studierenden auf dem Platz des Himmlischen Friedens, fehlte das richtige Timing, sich zum Sieger zu erklären &#8211; sie verpassten so den langfristigen Triumph (S. 180).</p>
<figure id="attachment_1406" aria-describedby="caption-attachment-1406" style="width: 620px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-1406" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/srdja-popovic-Jan2012-Foto-Stephan-Roehl-flickr-1024x819.jpg" alt="Srdja Popovic (Foto: Stephan Röhl/Flickr)" width="620" height="496" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/srdja-popovic-Jan2012-Foto-Stephan-Roehl-flickr.jpg 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/srdja-popovic-Jan2012-Foto-Stephan-Roehl-flickr-200x160.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/srdja-popovic-Jan2012-Foto-Stephan-Roehl-flickr-300x240.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-1406" class="wp-caption-text">Srdja Popovic (Foto: Stephan Röhl/<a href="https://flic.kr/p/bhjJkT" target="_blank">Flickr</a>)</figcaption></figure>
<h3>Mit dem Cowboy am Lagerfeuer</h3>
<p>Wer sich für Kampagnen und Aktivismus interessiert, findet in dem Buch verständlich beschrieben alle Elemente, die es für erfolgreiche gesellschaftliche Veränderungen braucht. Nötig ist lediglich ein bißchen Transferleistung, um die Aspekte zu identifizieren und zu sortieren. Am stärksten fand ich den Abschnitt über die Säulen der Macht (Kap. 4), die es zu erschüttern gelte und die Seiten über Planung, Strategie und Taktik (S. 150).</p>
<p>Dennoch bleibt bei der Lektüre von &#8222;Protest!&#8220; ein schaler Beigeschmack. Man fühlt sich streckenweise an das Lagerfeuer versetzt, wo der Cowboy Popovic Anekdoten aus seinem Leben als Revolutionär zum besten gibt. Er erzählt in echter Macho-Manier, wenn er politischen Aktivismus mit einem Action-Film vergleicht (S. 160) oder zugibt: &#8222;Waffen sind cool&#8220; (S. 165). Klischeehafte Darstellungen &#8211; besoffene Engländer grölen Fußballhymnen (S. 70) &#8211; nötigen einem höchstens noch ein gequältes Lächeln ab. Dass Frauen als Heldinnen in sozialen Bewegungen nur am Rande bzw. als &#8222;die hübschesten Mädchen in der ersten Reihe&#8220; von Demonstrationen vorkommen (um Polizeiübergriffe zu verhindern, S. 173) oder verniedlicht werden (Pussy Riot sind &#8222;vorlaute Mädchen&#8220;, S. 119) wundert dann nicht mehr.</p>
<p><em>Srdja Popvic und Matthew Miller: Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt. Fischer Verlag. Frankfurt/Main. 2015. ISBN 978-3-596-03377-5</em></p>
<hr class="ttfmake-hr" style="border-style: dotted; border-top-width: 2px;" />
<h3>Gewinne ein Exemplar von &#8222;Protest!&#8220;</h3>
<p><strong>Mach Dir selbst ein Bild und lies das Buch, wir verlosen drei Exemplare. Alles, was Du dafür tun musst ist, bis spätestens 24.01.2016 hier unter diesem Artikel einen Kommentar zu hinterlassen, aus dem hervorgeht, dass Du ein Exemplar gewinnen willst. Unter diesen Einsendungen verlosen wir die Bücher.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Fangt an zu testen! Mit A/B Tests Webseite und E-Mail optimieren</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-mit-ab-tests-webseite-und-e-mail-optimieren/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Miron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2015 18:20:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising & Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring & Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Software & Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Techniken]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[AB Test]]></category>
		<category><![CDATA[e-mail]]></category>
		<category><![CDATA[Splittest]]></category>
		<category><![CDATA[Webseite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der User, das unbekannte Wesen: Was würden wir Campaigner*innen und Fundraiser*innen dafür geben, zu wissen wie er tickt, welche Betreffzeile ihn anspricht, warum er auf einen Call to Action reagiert oder nicht und wie er sich auf unseren Webseiten verhält. Mit A/B Testing (oder auch: Splittesting) kannst du herausfinden was deine Unterstützer*innen zu Online-Handlungen bewegt &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der User, das unbekannte Wesen: Was würden wir Campaigner*innen und Fundraiser*innen dafür geben, zu wissen wie er tickt, welche Betreffzeile ihn anspricht, warum er auf einen Call to Action reagiert oder nicht und wie er sich auf unseren Webseiten verhält. Mit A/B Testing (oder auch: Splittesting) kannst du herausfinden was deine Unterstützer*innen zu Online-Handlungen bewegt und so kontinuierlich deine Conversion Rate verbessern. Hier findest du Tipps, die dir zeigen, dass Testing kein Hexenwerk ist und wie du es einfach in deinen Kampagnenalltag integrieren kannst.</p>
<p><span id="more-1366"></span></p>
<div></div>
<div>
<h2>Warum testen? It&#8217;s all about conversion!</h2>
<div>Beim A/B Testing geht es für uns Campaigner*innen und Fundraiser*innen (wie immer) vor allem um die Conversion und die Frage welcher Weg der beste ist, Unterstützer*innen zu einem bestimmten Verhalten zu animieren. Deine Supporter wachsen leider nicht auf den Bäumen und du befindest dich in einem Wettbewerb um ihre Aufmerksamkeit und ihre Unterstützung. Deshalb ist es wichtig, so viele Menschen wie möglich dazu zu bewegen, eine bestimmte Aktion erfolgreich abzuschließen, wenn sie schon einmal auf deiner Webseite oder in deinem E-Mailverteiler sind. Mit Splittests kannst du systematisch daran arbeiten, die Conversion Rate deiner Mailings oder deiner Webseite zu erhöhen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<div>
<h2>Wie testen?</h2>
<div></div>
<div>Splittests sind simpel: User werden ohne, dass sie es merken, in zwei (oder mehr) Gruppen geteilt und bekommen unterschiedliche Versionen einer Webseite oder eines Mailings gezeigt. Du betrachtest anschließend die Unterschiede bei Öffnungsraten, Klicks oder Conversions und wertest sie aus. Schneidet die getestete Variante der Webseite oder des Mailings besser ab als die ursprüngliche Version (oder auch die “control group”), wird sie zur neuen “Originalseite” bzw. Standardmailing. Diese Seite  bzw. Mailing kannst du anschließend gegen neue Seitenvarianten (oder Mailvarianten) testen. Und so weiter…</div>
<div></div>
<div>Für Splittests benötigst du spezielle Tools, die du teilweise kostenlos nutzen kannst (eine Liste mit  Tools findest du am Ende des Artikels). Gängige E-Mail-Marketing-Tools, wie z.B. Newsletter2Go, Mailchimp, Cleverreach und Rapidmail bieten auch Splittest-Funktionen, mit denen du deinen Verteiler in beliebig viele und beliebig große Segmente teilen kannst, und für das Testen von Webseiten existieren zahlreiche Tools, die für die zufällige Verteilung der Webseitenbesucher auf die verschiedenen Testversionen sorgen.</div>
<div>
<p>Wenn dein E-Mail-Verteiler richtig groß ist, kannst du sogar Pre-Tests zu deinen Mailings machen: Du verschickst dann verschiedene Versionen eines Mailings an kleine Segmente von einigen tausend Personen. Die Version, die am besten perfomt wird dann einige Stunden später an den gesamten Restverteiler verschickt.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<div>
<h2>Das solltest du beim Testen beachten</h2>
<ul>
<li>Stell vor jedem Test eine Hypothese auf, die du testen möchtest, denn nur so ergeben sich aus jedem Test auch generalisierbare Learnings für die Zukunft: Also z.B. „Wenn neben dem Spendenformular ein Bild ist, dann wirkt sich dies positiv auf die Conversion aus.“</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Nimm immer nur eine Änderung pro Test vor! Denn mehr Änderungen vermindern die Aussagekraft des Testergebnisses: Du wirst nicht sagen können welche deiner Änderungen der ausschlaggebende Faktor für das Testergebnis war. Außerdem beeinflussen sich mehrere Variablen eventuell noch gegenseitig.</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Mach die Unterschiede zwischen den Versionen, die du gegeneinander testet, so groß wie möglich, denn umso größer ist am Ende die Aussagekraft deines Tests! Teste also nicht einen hellblauen gegen einen dunkelblauen Button, sondern lieber einen grünen gegen einen roten Button.</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Vorsicht beim Vergleich von Testergebnissen zu Webseiten oder Newslettern von anderen Organisationen! Jede Community funktioniert anders, und nur weil etwas auf anderen Webseiten funktioniert, muss das nicht auch für deine Webseite stimmen. Von anderen Organisationen kannst du dir spannende Testideen abgucken, um eigene Tests wirst aber nicht herum kommen.</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Die wichtigste Frage bei deiner Auswertung ist, ob dein Testergebnis statistisch signifikant ist, also ob du tatsächlich einen statistisch belastbaren Zusammenhang zwischen zwei Variablen festgestellt hast oder ob die Unterschiede eher zufällig sind. Dafür kannst du einfach einen der zahlreichen kostenlosen <a href="http://getdatadriven.com/ab-significance-test">Signifikanzrechner </a>nutzen. Du solltest bei deinen Auswertungen ein Signifikanzniveau von mindestens 0,9, besser 0,95 ansetzen. Das bedeutet, dass du damit zu mindestens 90 Prozent (bzw. 95 Prozent) sicher sein kannst, dass dein Messergebnis nicht reiner Zufall war. Mit einem Signifikanzrechner kannst du außerdem für einen E-Mail-Splittests ermitteln, wie viele Adressen eine Testgruppe mindestens enthalten muss, damit das zu erwartende Ergebnis signifikant ist (s. Beispiele am Ende des Artikels).</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<div>
<h2>Liste mit Splittesting Tools</h2>
<p>Mit diesen Tools kannst du A/B Tests mit Webseiten durchführen. Die Tools sorgen dafür, dass die Besucher einer von dir definierten Seite per Zufallsgenerator auf von dir festgelegte Versionen der gleichen Seite gelangen. Die Tools bieten außerdem Analysefunktionen zur Testauswertung.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TGrujIh2H0I">Google Analytics: Content Experiments</a><br />
Wenn du sowie so Google Analytics nutzt, brauchst du kein weiteres, neues Tool. Allerdings sind andere Tools wie z.B. Optimizely intuitiver in der Benutzung, was aber sicher auch Geschmackssache ist.</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li><a href="https://www.optimizely.com/de/">Optimizely</a><br />
Ein einfach zu nutzendes Splittesting-Tool und in seinem Grundfunktionen sogar kostenlos.</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li><a href="https://vwo.com/">Visual Website Optimizer</a><br />
Ein ebenso einfach zu nutzendes wie beliebtes Tool, das allerdings nach einer 30-tägigen kostenlosen Testphase in der Basisversion 49 $ pro Monat kostet.</li>
</ul>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Läuft Deine Webseite auf einem gängigen CMS-System, gibt es auch Extensions, die Du nutzen kannst: für <a href="https://www.drupal.org/project/multivariate">Drupal</a>, <a href="https://typo3.org/extensions/repository/?id=23&amp;L=0&amp;q=a%2Fb+test">Typo3</a> und <a href="https://wordpress.org/plugins/tags/ab-testing">WordPress</a>. So musst Du keine externen Dienste nutzen und außer Setup-Kosten durch deine Programmierer sind die Module kostenlos.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<div>
<h2>Beispiele für die Arbeit mit Signifikanzrechnern</h2>
<figure id="attachment_1389" aria-describedby="caption-attachment-1389" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1389 size-large" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner1-1024x287.jpg" alt="Dies ist ein Text." width="620" height="174" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner1-1024x287.jpg 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner1-200x56.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner1-300x84.jpg 300w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner1.jpg 1300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1389" class="wp-caption-text">Der Screenshot zeigt eine Signifikanzanalyse mit dem kostenlosen Signifikanzrechner von &#8222;Get Data Driven&#8220;: Auf Version A meiner Webseite waren 3000 Besucher, die zu 560 Conversions geführt haben (z.B. 560 Unterzeichner einer Petition). Version B hat mit 3200 Besuchern und 680 Unterzeichungen satte 14% mehr Conversions erzielt. Der Rechner bestätigt: Das Ergebnis ist zu 99% signifikant.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_1390" aria-describedby="caption-attachment-1390" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1390 size-large" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner2-1024x302.jpg" alt="Screenshot-Signifikanzrechner2" width="620" height="183" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner2-1024x302.jpg 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner2-200x59.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner2-300x89.jpg 300w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Screenshot-Signifikanzrechner2.jpg 1318w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1390" class="wp-caption-text">Reicht es aus zwei verschiedene E-Mails an nur 500 Adressen zu testen? Oder muss die Testgruppe größer sein? Lege deine bisherige durchschnittliche Conversion Rate zu Grunde (in diesem Beispiel 10%, also 50 Conversions). Bei Version B würde ich eher konservativ immer von einer mäßigen Verbesserung ausgehen. Und: Der Rechner sagt dir, dass unter diesen Bedingungen die Testgruppe zu klein kalkuliert ist, denn  ein Signifikanzniveau von 84% ist statistisch nicht belastbar. Du solltest also die Testgruppen vergrößern. Oder du gehst optimistisch von einer höheren Conversion bei deiner Version B aus, dann ändert sich das Signifikanzniveau zu deinen Gunsten &#8211; du riskierst aber gleichzeitig, einen Test durchzuführen, der am Ende keinerlei Aussagekraft haben könnte.</figcaption></figure>
</div>
</div>
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</div>
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</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/fangt-an-zu-testen-mit-ab-tests-webseite-und-e-mail-optimieren/">Fangt an zu testen! Mit A/B Tests Webseite und E-Mail optimieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nazis gegen Nazis: So wurde der unfreiwillige Spendenlauf zum Fundraising-Erfolg</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/nazis-gegen-nazis-so-wurde-der-unfreiwillige-spendenlauf-zum-fundraising-erfolg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nikolai Miron]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 14:39:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beispiele aus der Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising & Spenden]]></category>
		<category><![CDATA[Protest auf der Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[Good Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis gegen Nazis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In dem kleinen Städtchen Wunsiedel im Fichtelgebirge demonstrieren Jahr für Jahr Nazis. Wenn man sie davon nicht abhalten kann, ist es dann möglich, die Nazidemo für etwas Sinnvolles zu nutzen? EXIT-Deutschland, die ausstiegswillige Nazis unterstützen, die rechte Szene zu verlassen, hat mit der Aktion &#8222;Nazis gegen Nazis&#8220; genau das getan: Der Aufmarsch wurde als  Spendenlauf &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/nazis-gegen-nazis-so-wurde-der-unfreiwillige-spendenlauf-zum-fundraising-erfolg/">Nazis gegen Nazis: So wurde der unfreiwillige Spendenlauf zum Fundraising-Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In dem kleinen Städtchen Wunsiedel im Fichtelgebirge demonstrieren Jahr für Jahr Nazis. Wenn man sie davon nicht abhalten kann, ist es dann möglich, die Nazidemo für etwas Sinnvolles zu nutzen? EXIT-Deutschland, die ausstiegswillige Nazis unterstützen, die rechte Szene zu verlassen, hat mit der Aktion &#8222;Nazis gegen Nazis&#8220; genau das getan: Der Aufmarsch wurde als  Spendenlauf inszeniert. Für jeden Meter, den die Nazis marschierten, wurden zehn Euro an das Aussteigerprogramm gespendet. Die Aktion ging viral durch die Decke, schlug medial ein wie ein Bombe &#8211; und wurde ein großer Fundraising-Erfolg.</p>
<p>Wie haben sie das geschafft? Fünf Fragen an Fabian Wichmann.</p>
<p><span id="more-1332"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Glückwunsch zu der tollen Aktion! Wie bist du auf die Idee gekommen?</h2>
<p><strong>Fabian Wichmann</strong>: 2011 haben wir eine Aktion auf einem Rechtsrock-Festival gemacht, wo wir T-Shirts verteilt haben, die sich anschließend <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hU1Aimi5flU" target="_blank">als &#8222;trojanische Pferde&#8220; entpuppten</a>. Das hat uns damals große öffentliche Aufmerksamkeit gebracht und für Bekanntheit unter ausstiegswilligen Rechten gesorgt. Danach kam uns irgendwann die Idee mit dem Spendenlauf, um die Ziele der marschierenden Nazis zu dekonstruieren und ins Gegenteil zu wenden. Wir ändern die Spielregeln: Aus einer Nazidemo wird ein Spendenlauf für den Ausstieg aus der Naziszene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie viel Zeit habt ihr zur Umsetzung benötigt?</h2>
<p>Seit die Idee 2011 geboren wurde ist die Umsetzung an fehlendem Geld und Zeit gescheitert. &#8222;Schöne Idee, schaffen wir aber gerade nicht&#8220;, hieß es immer. Dieses Jahr war uns dann klar: Wenn wir es jetzt nicht anpacken werden wir es nie machen. Mit unserer langjährigen Agentur, die in diesem Fall pro bono für uns gearbeitet hat, haben wir dann ein Konzept ausgearbeitet. Diese eigentliche Arbeit hat acht Wochen gedauert: Einwerben der Spenden, Erstellen der Webseite und Banner und Schilder für die Demo in Wunsiedel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Vielen Campaignern geht es so: Da ist eine super Idee, es fehlt aber das Geld. Ihr musstet vorab 10.000 Euro aufbringen. Wie habt ihr das geschafft?</h2>
<p>Die 10.000 Euro für den Nazi-Spendenlauf zusammen zu bekommen war für uns die größte Herausforderung. Das Geld haben wir bei Bürger*innen, Geschäftsleuten und Unternehmen aus Wunsiedel gesammelt, außerdem hatten wir auch ein paar Großspender, die uns bereits in der Vergangenheit unterstützt haben und denen die Idee gefallen hat. Bis eine Woche vor der Nazi-Demo hatten wir das Geld noch nicht vollständig zusammen und fürchteten schon, die ganze Aktion abblasen zu müssen. Zum Glück haben wir es hinbekommen, auch weil die Sachmittelkosten, z.B. für den Druck der Banner, von Partnerorganisationen wie dem DGB und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz übernommen wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was hat die Aktion gebracht?</h2>
<p>Wir haben ein unglaubliches Medienecho bekommen, das uns wirklich umgehauen hat. In 64 Ländern weltweit wurde über uns berichtet. Es gab in Deutschland eigentlich keine Zeitung, die nicht über den unfreiwilligen Spendenlauf der Nazis in Wunsiedel berichtet hat.</p>
<p>Wir haben insgesamt 20.000 Euro Spenden erhalten: 10.000 Euro, die wir bereits vor der Demo gesammelt haben und noch einmal 10.000 Euro, die uns anschließend durch die Berichterstattung  erreichten. Das Lustige ist rückblickend, dass wir das Fundraising-Potential der Aktion vorher nicht gesehen haben. Wir wollten Aufmerksamkeit für unser Anliegen und unsere Arbeit erzeugen und  haben die Aktion nicht als Fundraising-Maßnahme geplant. Dass wir das Spendenaufkommen verdoppelt haben, hat uns natürlich sehr gefreut.</p>
<p>Außerdem melden sich jetzt viele Leute bei uns, die diese Aktion in ihren Städten und Gemeinden auch machen wollen. In Stendal, Plauen und Magdeburg wurden seitdem Nazidemos ebenfalls zu  Spendenläufen umgewidmet. Wir bieten auf unserer Webseite mittlerweile Infos, wie die Idee Nachahmer finden kann. Mit den Spenden aus den anderen &#8222;Nazis gegen Nazis&#8220;-Aktionen sind inzwischen etwa 40.000 Euro zusammengekommen &#8211; für unser Aussteigerprogramm aber auch für andere Initiativen und Projekte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was würdest du beim nächsten Mal anders machen? Welchen Rat würdest du anderen geben?</h2>
<p>Bei der konkreten Planung und Umsetzung des Spendenlaufs sind wegen des Zeitdrucks ein paar Dinge auf der Strecke geblieben was Details der Inszenierung betraf. Wir waren außerdem nicht ausreichend auf die enorme mediale Resonanz vorbereitet: Unsere Social Media-Wall ist zeitweise wegen der vielen Zugriffe zusammengebrochen.</p>
<p>Das Erfolgsgeheimnis von &#8222;Nazis gegen Nazis&#8220; ist, dass wir uns getraut haben, in unserer Öffentlichkeitsarbeit neue Wege zu gehen. Die Verknüpfung unserer Kommunikationskanäle Webseite, Youtube-Kanal, Twitter und Facebook war zentral für die virale Verbreitung. Außerdem war die satirische Herangehensweise an das Thema ein Schlüsselfaktor für den Erfolg, was aber sicher nicht auf alle anderen Themen und Organisationen übertragbar ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fabian Wich<a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Fabian-Wichmann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1346 alignleft" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/Fabian-Wichmann.jpg" alt="Fabian Wichmann" width="200" height="200" /></a>mann ist Mitarbeiter des Zentrum Demokratische Kultur in Berlin und ist dort im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Fallbetreuung tätig. Rechts gegen Rechts sowie Hass Hilft sind von ihm initiierte Aktionen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Infos</strong>:</p>
<p><a href="http://rechts-gegen-rechts.de/">www.rechts-gegen-rechts.de<br />
</a><a href="http://www.hasshilft.de/">www.hasshilft.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/nazis-gegen-nazis-so-wurde-der-unfreiwillige-spendenlauf-zum-fundraising-erfolg/">Nazis gegen Nazis: So wurde der unfreiwillige Spendenlauf zum Fundraising-Erfolg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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		<title>Medienstunt und Fotomotive: Visuelle Kampagnenkommunikation</title>
		<link>https://www.kampagne20.de/medienstunt-und-fotomotive-visuellekampagnenkommunikation-zum-g7-gipfel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulrich Schlenker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2015 13:44:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>An diesem Wochenende treffen sich die sieben mächtigsten Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau in Bayern zum G7-Gipfel. Dieses Treffen ist für viele NGOs ein willkommener Anlass, um ihre Forderungen, wenn auch nicht direkt zu den Entscheider/innen, dann doch zumindest in die (internationale) Presse und damit in die Weltöffentlichkeit zu tragen. Und weil ein Bild &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/medienstunt-und-fotomotive-visuellekampagnenkommunikation-zum-g7-gipfel/">Medienstunt und Fotomotive: Visuelle Kampagnenkommunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Wochenende treffen sich die sieben mächtigsten Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau in Bayern zum <a href="https://www.g7germany.de/" target="_blank">G7-Gipfel</a>. Dieses Treffen ist für viele NGOs ein willkommener Anlass, um ihre Forderungen, wenn auch nicht direkt zu den Entscheider/innen, dann doch zumindest in die (internationale) Presse und damit in die Weltöffentlichkeit zu tragen. Und weil ein Bild mehr als tausend Worte sagt, werden die Botschaften im Rahmen eines Medienstunt präsentiert oder als geplantes Motiv visuell inszeniert.</p>
<p>Ein gutes Kampagnenbild funktioniert ohne zusätzliche Erläuterung, am besten wird die Botschaft durch das Motiv selbst transportiert und es braucht nicht noch ein erklärendes Banner im Bild – oder gar eine erläuternde Bildunterschrift. Das Bild sollte klar, unkompliziert, übersichtlich sein und kein Wimmelbild auf dem man erst lange nach der Botschaft suchen muss. Meine Timeline ist dieser Tage voll von solchen Bildern. Hier eine kleine Auswahl von Bildern, die Nonprofits rund um G7 ins Netz geschickt haben. Welches Motiv überzeugt? Wo kommt die Botschaft am besten rüber?</p>
<p><span id="more-1255"></span></p>
<h3>ONE: Mehr als heiße Luft</h3>
<figure id="attachment_1253" aria-describedby="caption-attachment-1253" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/one-riesenballons-dresden-foto-sven-doering-agentur-focus.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1253 size-full" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/one-riesenballons-dresden-foto-sven-doering-agentur-focus.jpg" alt="Medienstunt von ONE: Riesenballons mit den Gesichtern der Staats- und Regierungschefs der G7 (Foto: Sven Döring/ Agentur Focus)" width="640" height="427" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/one-riesenballons-dresden-foto-sven-doering-agentur-focus.jpg 640w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/one-riesenballons-dresden-foto-sven-doering-agentur-focus-200x133.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/one-riesenballons-dresden-foto-sven-doering-agentur-focus-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1253" class="wp-caption-text">Riesenballons mit den Gesichtern der Staats- und Regierungschefs der G7 (Foto: Sven Döring/ Agentur Focus)</figcaption></figure>
<p>Mit Riesenballons hat ONE Deutschland von den G7-Staaten mehr als heiße Luft <a href="http://www.one.org/de/blog/2015/05/29/dieg7-regierungschefs-gehen-in-die-luft/" target="_blank">gefordert</a>. Dieses Bild entstand Ende Mai in Dresden, wo die G7-Finanzminister getagt haben (Foto: Sven Döring/ Agentur Focus). Die Ballons stiegen aber auch Anfang Juni in München auf. Das Bild ging international durch die Presse, z.B. <a href="https://twitter.com/ONEcampaignUK/status/603950288148504576/photo/1" target="_blank">hier</a> und <a href="https://twitter.com/SheardHQ/status/603982394660626432" target="_blank">hier</a> und <a href="https://twitter.com/ONEDeutschland/status/604276446840909824" target="_blank">hier</a>.</p>
<h3>World Vision: SOS in den Alpen</h3>
<p><a href="http://blog.worldvision.de/2015/06/aktion-zum-g7-gipfel-schiffbruch-in-denalpen-muetter-und-kinder-zuerst-in-die-rettungsboote/" target="_blank">World Vision funkt SOS</a>: „Schiffbruch in den Alpen: Mütter und Kinder zuerst in die Rettungsboote“. Die G7 müssen die Ursachen von Epidemien besser bekämpfen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de">
<p dir="ltr" lang="en"><a href="https://twitter.com/hashtag/G7Summit?src=hash">#G7Summit</a> Mayday! SOS World Health! <a href="https://twitter.com/hashtag/G7?src=hash">#G7</a> Leaders need to act! <a href="https://twitter.com/hashtag/worldvision?src=hash">#worldvision</a> <a href="http://t.co/V8vsn8Bhyt">pic.twitter.com/V8vsn8Bhyt</a></p>
<p>— World Vision De (@WorldVisionDe) <a href="https://twitter.com/WorldVisionDe/status/606786280232501248">5. Juni 2015</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script></p>
<h3>Stiftung Weltbevölkerung Medienstunt: Heiraten ist kein Kinderspiel</h3>
<p>Die <a href="http://www.weltbevoelkerung.de/aktuelles/details/show/details/news/alskinderbraut-waeren-sie-nie-kanzlerin-geworden-frau-merkel.html" target="_blank">Stiftung Weltbevölkerung fordert von Kanzlerin Merkel</a> vor dem G7-Gipfel mehr Engagement gegen Kinderehen und hat als Kinderbräute verkleidete Schülerinnen auf den Gendarmenmarkt in Berlin geschickt. Die Aktion bildete den Abschluss einer vierwöchigen Kampagne (Foto: Simone M. Neumann).</p>
<figure id="attachment_1254" aria-describedby="caption-attachment-1254" style="width: 620px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/SMN_20150605_weltbevoelkerung-004-1024x683.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1254 size-large" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/SMN_20150605_weltbevoelkerung-004-1024x683-1024x683.jpg" alt="Heiraten ist kein Kinderspiel. Medienstunt zum G7-Gipfel der Stiftung Weltbevölkerung (Foto: Simone M. Neumann)" width="620" height="414" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/SMN_20150605_weltbevoelkerung-004-1024x683.jpg 1024w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/SMN_20150605_weltbevoelkerung-004-1024x683-200x133.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/SMN_20150605_weltbevoelkerung-004-1024x683-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1254" class="wp-caption-text">Heiraten ist kein Kinderspiel. G7-Aktion der Stiftung Weltbevölkerung (Foto: Simone M. Neumann)</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welthungerhilfe: Ernte statt Ende</h3>
<p>Die Welthungerhilfe hat kein Pressebild beim Medienstunt inszeniert, aber doch ihr „G7-Motiv“, den Sensenmann, <a href="http://www.welthungerhilfe.de/sensenmaenner-in-muenchen.html" target="_blank">auf die G7-Demo getragen</a>. </p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Start auf dem Stachus <a href="https://twitter.com/hashtag/G7Demo?src=hash">#G7Demo</a> Riesenauflauf Viel Unterstützung für <a href="https://twitter.com/hashtag/ErntestattEnde?src=hash">#ErntestattEnde</a> <a href="http://t.co/39JmTnCvex">pic.twitter.com/39JmTnCvex</a> — Welthungerhilfe (@Welthungerhilfe) <a href="https://twitter.com/Welthungerhilfe/status/606436763763150848">4. Juni 2015</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script></p>
<h3>Klimazwerge der BUNDjugend</h3>
<p>Die BUNDjugend schlägt <a href="https://www.flickr.com/photos/_bundjugend/sets/72157651772346634" target="_blank">zwei Fliegen mit einer Klappe</a>: Sie senden eine Botschaft von den Klimaverhandlungen in Bonn an die G7 in Bayern: Die Klimazwerge müssen ihre Versprechen halten und aufhören Märchen zu erzählen, vulgo Subventionierung fossiler Energie stoppen.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de">
<p dir="ltr" lang="en">End fossil fuel subsidies now! <a href="https://twitter.com/hashtag/StopPublicHandout?src=hash">#StopPublicHandout</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/SB42?src=hash">#SB42</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/G7?src=hash">#G7</a> <a href="https://t.co/47YcHFqVu1">https://t.co/47YcHFqVu1</a> <a href="http://t.co/opJIVzYnDu">pic.twitter.com/opJIVzYnDu</a></p>
<p>— BUNDjugend (@BUNDjugend) <a href="https://twitter.com/BUNDjugend/status/607129394704809984">6. Juni 2015</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script></p>
<h3>Oxfam: G7 vor Richtungsentscheidung</h3>
<figure id="attachment_1249" aria-describedby="caption-attachment-1249" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/17902209923_04f08cfa79_b-foto-argum-oxfam-deutschland.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1249 size-thumbnail" src="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/17902209923_04f08cfa79_b-foto-argum-oxfam-deutschland-200x133.jpg" alt="Oxfam sieht die G7 vor einer Richtungsentscheidung (Foto: argum/ Oxfam Deutschland)" width="200" height="133" srcset="https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/17902209923_04f08cfa79_b-foto-argum-oxfam-deutschland-200x133.jpg 200w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/17902209923_04f08cfa79_b-foto-argum-oxfam-deutschland-300x200.jpg 300w, https://www.kampagne20.de/wp-content/uploads/17902209923_04f08cfa79_b-foto-argum-oxfam-deutschland.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1249" class="wp-caption-text">Oxfam sieht die G7 vor einer Richtungsentscheidung (Foto: argum/ Oxfam Deutschland)</figcaption></figure>
<p>Oxfam hat seine „Big Heads“ <a href="http://www.oxfam.de/multimedia/g7-2015-fotos" target="_blank">in die bayerischen Alpen geschickt</a>. Die falschen G7-Chefs treten seit Jahren bei G7- oder G8-Gipfeln auf und sind beliebte Fotomotive, z.B. für die <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/g-demoin-muenchen-bunt-wuetend-friedlich-1.2506281-2" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a>. Bei diesem Medienstunt stehen sie vor der Richtungsentscheidung: Gehen sie in Richtung wachsender sozialer Ungleichheit oder in Richtung Armutsbekämpfung? </p>
<h3>WWF: Adlerauge auf die G7</h3>
<p> Der WWF hat seine <a href="http://www.wwf.de/themen-projekte/politische-arbeit/der-g7-gipfel-2015/" target="_blank">Forderungen an die G7</a> nicht in ein Bild bei einem Medienstunt gepackt, sondern in ein Video: Ein <a href="http://www.wwf.de/blog/g7-aufbruch-in-neue-zeitrechnung/" target="_blank">Adler mit Kamera</a> fliegt über Schloss Elmau. Als ich irgendwann verstanden habe, dass der Hashtag #natureiswatchingyou nichts mit Natureis zu tun hatte, fand ich die Botschaft pfiffig. Die WWFjugend hat für <a href="http://www.wwf-jugend.de/durchstarten/wir-fahren-nach-paris/klimawende/tierischer-aufstand-in-muenchen-wwf-jugend-aktiv-bei-g7-demo;7719" target="_blank">bunte Bilder</a> bei der G7-Demo gesorgt. </p>
<h3>Greenpeace: 100% Lasershow</h3>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p><a href="https://twitter.com/hashtag/G7?src=hash">#G7</a>: 100% <a href="https://twitter.com/hashtag/Erneuerbare?src=hash">#Erneuerbare</a>! Aktivisten fordern globale <a href="https://twitter.com/hashtag/Energiewende?src=hash">#Energiewende</a> mit 1km langer Laserprojektion an Zugspitzmassiv <a href="http://t.co/PoeQhBYgzK">pic.twitter.com/PoeQhBYgzK</a> — Greenpeace e.V. (@greenpeace_de) <a href="https://twitter.com/greenpeace_de/status/607767840955990016">8. Juni 2015</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script><br />
NACHTRAG 8. JUNI: Greenpeace hat sich visuell direkt an die Staats- und Regierungschefs gewandt: Mit einer riesigen Laserprojektion auf die Berge neben Schloss Elmau<a href="http://www.greenpeace.de/themen/energiewende/klimafluch-oder-klimaretter" target="_blank"> forderten sie „G7: 100% Erneuerbare Energien“</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kampagne20.de/medienstunt-und-fotomotive-visuellekampagnenkommunikation-zum-g7-gipfel/">Medienstunt und Fotomotive: Visuelle Kampagnenkommunikation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kampagne20.de">Kampagne 2.0</a>.</p>
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