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	<title>Karlshochschule International University</title>
	
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	<description>Rund um das Leben an der Karlshochschule</description>
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		<title>Energiemanagement – Es tut sich etwas</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Lutz Becker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit etwa sieben Jahren führe ich mehr oder weniger regelmäßig <a href="http://www.managementcircle.de/deutsch/leistungen/veranstaltung.php?VA_NR=112727&#038;ID=1&#038;PARAM=&#038;navanchor=1110031">Business Development Seminare</a> für die Industrie durch. Die Teilnehmer beschäftigen sich vor allem mit dem Aufbau und Entwicklung neuer (internationaler) Märkte sowie die Vermarktung von Innovationen (ein Themenspektrum, das unsere Studieren aus dem Strategiemodul, aus &#8220;Change &#038; Innovation&#8221; sowie dem <a href="http://masterleadership.de" title="Master Program Leadership Karlshochschule Germany">Mastermodul &#8220;Business- and Organizational Development&#8221;</a> sehr gut kennen). 
Wie auch unsere <a href="http://www.inscala.com/Documents/Karlshochschule%20Lutz%20Becker%20Studie%20Business%20Development%20Manager%202010.pdf">Business Development Studie (...)</a> deutlich belegt, wurde das Thema Business Development von der Energiebranche weitestgehend mit Missachtung gestraft. Etwas böse]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwa sieben Jahren führe ich mehr oder weniger regelmäßig <a href="http://www.managementcircle.de/deutsch/leistungen/veranstaltung.php?VA_NR=112727&#038;ID=1&#038;PARAM=&#038;navanchor=1110031">Business Development Seminare</a> für die Industrie durch. Die Teilnehmer beschäftigen sich vor allem mit dem Aufbau und Entwicklung neuer (internationaler) Märkte sowie die Vermarktung von Innovationen (ein Themenspektrum, das unsere Studieren aus dem Strategiemodul, aus &#8220;Change &#038; Innovation&#8221; sowie dem <a href="http://masterleadership.de" title="Master Program Leadership Karlshochschule Germany">Mastermodul &#8220;Business- and Organizational Development&#8221;</a> sehr gut kennen). </p>
<p>Wie auch unsere <a href="http://www.inscala.com/Documents/Karlshochschule%20Lutz%20Becker%20Studie%20Business%20Development%20Manager%202010.pdf">Business Development Studie</a> deutlich belegt, wurde das Thema Business Development von der Energiebranche weitestgehend mit Missachtung gestraft. Etwas böse formuliert: Man hatte es nicht wirklich nötig, sich mit neuen Märkten oder echten Innovationen zu beschäftigen.</p>
<p>Inzwischen &#8211; vor allem seit Fukushima und dem verkündeten Ausstieg aus der Kernkraft &#8211; sieht das Bild ganz anders aus. Bei meinem letzten Seminar in Frankfurt kam fast die Hälfte der Teilnehmer aus der Energiebranche. Die traditionellen einheimischen Energieversorger muss man auf den Teilnehmerlisten aber nach wie vor noch mit der Lupe suchen. Stattdessen sind die Teilnehmer Mitarbeiter von Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen, die sich gerade im deutschen Markt etablieren, sowie Mittelständler, die ihre Chance in dem Energiemarkt suchen (und finden), und die teils kurz davor stehen, wirklich spannende Innovationen auf den Markt zu bringen.</p>
<p>Nahezu allen Teilnehmern ist gemein, dass sie die Energiewende als große Chance sehen, wenn auch manche damit hadern, dass die Förderpolitik vor allem bestehende Strukturen stützt.</p>
<p>Ohne Zweifel werden am Arbeitsmarkt zunehmend Qualifikationen abgefragt, wie sie unsere Studierenden im Studiengang Internationales Energiemanagement erwerben. Nach dem, was ich in meinen Seminare erfahre, scheint mir nicht nur im Hinblick auf die Chancen unserer <a href="http://karlshochschule.de/de/mein-studium/" title="Karlshochschule">Studierenden im Internationalen Energiemanagement</a>auf dem Arbeitsmarkt, sondern im Bezug auf unsere ganze heimische Wirtschaft mir wirklich Optimismus angesagt zu sein.</p>
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		<title>Letzte Worte und Gedanken zu Ansgar Heveling</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ansgar-heveling-cdu-abgeordneter-sagt-netzgemeinde-den-kampf-an-1.1271030">Der Handelsblatt-Gastkommentar von Ansgar Heveling</a> hat vor allem durch billige &#8220;Kampfrethorik&#8221; einen äußerst empfindlichen Nerv bei vielen Internetbenutzern getroffen und dabei nicht nur einen medialen Shitstorm, sondern auch einen mittelfristigen Schaden auf breiter gesellschaftlicher Ebene angerichtet &#8211; jedenfalls aus meiner Sicht heraus.
Herr Heveling ist für mich nicht nur &#8220;irgendein Hinterbänkler&#8221; oder <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/">&#8220;Boulevard-Troll&#8221; (...)</a>, der sich wichtig machen will. Mir ist schon klar, dass man nach der verbalen Entgleisung den Redner möglichst klein halten will, doch bedeutet die Reduktion der]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ansgar-heveling-cdu-abgeordneter-sagt-netzgemeinde-den-kampf-an-1.1271030">Der Handelsblatt-Gastkommentar von Ansgar Heveling</a> hat vor allem durch billige &#8220;Kampfrethorik&#8221; einen äußerst empfindlichen Nerv bei vielen Internetbenutzern getroffen und dabei nicht nur einen medialen Shitstorm, sondern auch einen mittelfristigen Schaden auf breiter gesellschaftlicher Ebene angerichtet &#8211; jedenfalls aus meiner Sicht heraus.</p>
<p>Herr Heveling ist für mich nicht nur &#8220;irgendein Hinterbänkler&#8221; oder <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/">&#8220;Boulevard-Troll&#8221;</a>, der sich wichtig machen will. Mir ist schon klar, dass man nach der verbalen Entgleisung den Redner möglichst klein halten will, doch bedeutet die Reduktion der Person Heveling auch gleichzeitig eine Reduktion seines Amtes und seiner Aufgabe, nämlich als einer von 620 gewählten Volksvertretern im deutschen Bundestag die Politik der Zukunft zu gestalten. Wenn Hinterbänkler also so unwichtig sind wie manche Medien behaupten, wozu sitzen sie denn überhaupt noch im Parlament? Ein weiterer Tropfen für das überlaufende Fass des Politikverdrusses.</p>
<p>Für mich klingt das auch eher nach medialer Arroganz, vor allem auch den Politikern gegenüber, die tagtäglich hervorragende, sachorientierte Arbeit leisten, aber eben nicht so im medialen Rampenlicht stehen wie mancher ihrer Kollegen, nur weil sie vielleicht nicht so reißerische Floskeln auf den Lippen haben. Der Hinterbänkler ist also in erster Linie ein mediales Konstrukt. Vielleicht bin ich ja auch zu naiv, aber ich finde, wir sollten angesichts der Politikerverdrossenheit endlich auch mal lernen zu unterscheiden zwischen guter und solider Sacharbeit und Phrasendrescherei mit medialem Unterhaltungswert. Mir persönlich sind die stillen, fleißigen Parlamentarierer jedenfalls lieber als die inhaltslosen Entertainer und manchmal habe ich den Eindruck je öfter ein Politiker in einer Talkshow sein leeren Floskeln zum Besten gibt, desto weniger kann er sich &#8211; allein zeitlich bedingt &#8211; sachlich und gewissenhaft mit einer Thematik auseinandersetzen. Und desto mehr leidet auch das Image des Berufsbildes Politiker beim Volk. Manchmal habe ich auch das Gefühl wir haben mehr Pressesprecher, Possenreißer und Testimonials im deutschen Abgeordnetenhaus sitzen als Menschen mit dem Bemühen nach Sachverstand, Menschen, die Lösungen für Probleme erarbeiten und nicht Probleme für Lösungen erschaffen. </p>
<p>Doch zurück zu Herrn Heveling. Ansgar Heveling ist leider auch noch aktives Mitglied der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enquete-Kommission_Internet_und_digitale_Gesellschaft">Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a>, einem sehr großen Arbeitskreis, der sich speziell mit den Herausforderungen eines technologischen Prozesses, dem Wandel einer industriellen Gesellschaft zu einer digitalisierten Informationsgesellschaft beschäftigt. In diesem Arbeitskreis sitzen und sprechen zum Teil hochkarätige Spezialisten, es werden regelmäßig etliche Gutachter und wissenschaftliche Experten angehört, die sich intensiv und nachhaltig mit dem Thema beschäftigen, ja das sie zum Teil sogar zu ihrer Lebensaufgabe gemacht haben. </p>
<p>Wie muss es da schmerzen, wenn ausgerechnet ein Mitglied dieser Enquete so einen respektlosen und völlig unqualifizierten Beitrag in einer auflagenstarken Zeitung für Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft (wir reden hier vom Handelsblatt, nicht von einer Apothekerzeitung) produziert. Das wäre ungefähr so, als sei man Mitglied in einem Arbeitskreis für Integration und würde erst einmal alle Ausländer beschimpfen und ihnen mitteilen, dass die Integration (und damit auch der eigene Arbeitskreis) von vornherein gescheitert ist. Entschuldigung, aber das würde doch auch keiner einfach so hinnehmen wollen. Man würde, besäße man ein Interesse an der Fortführung des Arbeitskreises &#8220;Integration&#8221;, diese Person umgehend aus seiner Verantwortlichkeit entlassen. Oder drastischer ausgedrückt: Wer kein Interesse hat konstruktiv an etwas zu arbeiten, hat einfach nichts in einem Arbeitskreis verloren. Aber wie gesagt, ich bin naiv oder vielmehr romantisch veranlagt.</p>
<p>Bei all der humorvoll gemeinten Häme, mit der man natürlich so eine Beleidigung am besten verdauen kann und man Heveling im Grunde diskreditieren möchte, darf man nicht vergessen, dass sich dadurch erneut die Fronten wieder verhärten. Die Enquete war als Instrument gedacht, um eben diesen großen digitalen Graben per Dialog zu überbrücken. Herr Heveling hat die mühevoll errichteten Brückenpfeiler durch seinen Gastkommentar wieder zum Wanken gebracht, eben weil er Teil dieses Dialoges war. Allein für manche Parteikollegen, die sich in letzter Zeit wirklich redlich darum bemüht haben das Internet nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern es auch praktisch anzuwenden, dürfte die verbale Entgleisung von Herrn Heveling sauer aufgestoßen sein.</p>
<p>Um weiteren Schaden abzuwenden, empfehle ich umgehend den Ausschluss von Ansgar Heveling aus der Enquete, nicht wegen seiner durchschimmernden kontroversen inhaltlichen Meinung, man müsse das alte Urheberrecht so wie es ist bewahren, sondern wegen seiner fehlenden Bereitschaft, sich überhaupt auf das Thema einzulassen und somit wichtige Voraussetzung für einen ernsthaften Dialog zu schaffen. </p>
<p>Ich warne übrigens alle, <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/eine-replik-auf-ansgar-heveling-kulturkampf-koennt-ihr-haben/6133880.html">die sich nun von Hevelings billigem Aufruf zum Kulturkampf anstecken lassen.</a> Genau das ist es doch, was er mit seinem Kommentar bezweckt hat. Er will spalten, provozieren und den Beweis antreten, wie wenig dialogbereit die &#8220;Vertreter der digitale Gesellschaft&#8221; eigentlich sind und dass diese Gemeinschaft sowieso nur aus bösen Hackern, Raubkopierern und &#8220;digitalem Maoisten&#8221; bestehen. Also bitte den Fehdehandschuh links liegen lassen und sich viel mehr darauf konzentrieren, dass solche Volksvertreter in Zukunft nicht mehr in sachliche Arbeit involviert werden, auf die sie sich gar nicht empathisch einlassen wollen.</p>
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		<title>Emerald Forest Project Week at Karlshochschule</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jutta Walz</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[After intensive preparation, “Emerald Forest”, a<a href="http://karlshochschule.de/en/start-leonardo-project/#more-2983"> Leonardo da Vinci – Transfer of Innovation project</a>, has finally arrived in Karlsruhe. Following a preliminary meeting with all student teams in November 2011, the management game was officially opened during a Skype session with the coaches Jeroen Vinkesteijn and Corné Dijkmans from NHTV Breda last Tuesday and during the first plenary meeting at Karlshochschule today.
<a href="http://www.emerald-forest.eu/wiki03/index.php/Main_Page">Emerald Forest (...)</a> is a virtual, internet-based simulation game modeling a holiday park. Student teams participate and compete]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>After intensive preparation, “Emerald Forest”, a<a href="http://karlshochschule.de/en/start-leonardo-project/#more-2983"> Leonardo da Vinci – Transfer of Innovation project</a>, has finally arrived in Karlsruhe. Following a preliminary meeting with all student teams in November 2011, the management game was officially opened during a Skype session with the coaches Jeroen Vinkesteijn and Corné Dijkmans from NHTV Breda last Tuesday and during the first plenary meeting at Karlshochschule today.</p>
<p><a href="http://www.emerald-forest.eu/wiki03/index.php/Main_Page">Emerald Forest</a> is a virtual, internet-based simulation game modeling a holiday park. Student teams participate and compete against each other for profits and creativity points. Each team is made up of 3 to 5 students from different study programs. Together, the team develops its own strategy for managing the park, incorporates it into the project wiki and social media, presents its concept and makes corporate decisions.</p>
<p>The first highlight of the game was a trade fair: All participating teams presented their holiday parks. The trend in Karlsruhe goes for nature, both for health, wellness, and all kind of sports and activities. It was just awesome! Special offers and a fairytale park attracted the families. Coaches and visitors have been delighted to see the variety of themes for the park and ideas for the booths: posters, slide shows, quizzes, couches, home trainers, games of skills and a carefully decorated model of the park.</p>
<p><object width="600" height="450" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkarlshochschule%2Fsets%2F72157629125820991%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkarlshochschule%2Fsets%2F72157629125820991%2F&amp;set_id=72157629125820991&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="600" height="450" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkarlshochschule%2Fsets%2F72157629125820991%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkarlshochschule%2Fsets%2F72157629125820991%2F&amp;set_id=72157629125820991&amp;jump_to=" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Now, the teams have to meet the high expectations they created. During the next two days, four rounds of the simulation will be run. Careful decisions on programs, investments, marketing and pricing have to be carried out. Quick reactions to unexpected situations and crisis management are necessary. At the end of the game, the teams get their last chance to catch the coaches’ and visitors’ attention and to promote their holiday parks during their Three Minutes of Fame on Friday, 3 February, at 10 am, in the Audimax.</p>
<p>Visitors are welcome to join us at Emerald Forest!</p>
<p>The winning team will participate in a European competition in Latvia in June 2012 against competitors from Bulgaria, Estonia, Latvia, Lithuania and the Netherlands.</p>
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		<title>Der Arbeitsplatz von morgen: Eine Frage der eigenen Moral und Kultur?!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Thomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule in Darmstadt und bildet somit zukünftige Pressesprecher und PR-Mitarbeiter aus. <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2012/01/30/pr-schon-aber-fur-was-oder-wen/">Er stellt heute in seinem lehrbegleitenden Blog &#8220;Das Textdepot&#8221; sehr wichtige Fragen rund um den Berufseinstieg, allesamt moralischer Art, (...)</a> die mich dazu inspiriert haben mal ein Blick auf unsere Hochschule zu werfen:
Die Karlshochschule bildet ja sozusagen die Manager von morgen aus. Ein Teil der Absolventen wird ein eigenes Unternehmen starten und leiten, ein anderer Teil wird in mittleren Führungspositionen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Thomas Pleil lehrt Public Relations an der Hochschule in Darmstadt und bildet somit zukünftige Pressesprecher und PR-Mitarbeiter aus. <a href="http://thomaspleil.wordpress.com/2012/01/30/pr-schon-aber-fur-was-oder-wen/">Er stellt heute in seinem lehrbegleitenden Blog &#8220;Das Textdepot&#8221; sehr wichtige Fragen rund um den Berufseinstieg, allesamt moralischer Art,</a> die mich dazu inspiriert haben mal ein Blick auf unsere Hochschule zu werfen:</p>
<p>Die Karlshochschule bildet ja sozusagen die Manager von morgen aus. Ein Teil der Absolventen wird ein eigenes Unternehmen starten und leiten, ein anderer Teil wird in mittleren Führungspositionen von vorhandenen Unternehmen, Konzernen, NGOs etc. agieren und immer steht hinter dem jeweiligen  System (Unternehmen, Orga etc.) auch eine Strategie &#8211; egal ob schriftlich deutlich manifestiert oder einfach nur gelebt. In dieser Strategie wird nicht nur festgelegt, mit welchen konkreten Maßnahmen (Marketing etc.) das jeweilige Unternehmen das eigene Interesse erreichen will, es wird darin auch festgelegt in welcher unmittelbaren Kultur des Mit- und Füreinanders das stattfindet. Wie geht man mit den Mitarbeitern um? Welcher Führungsstil wird gelebt? Wie aggressiv verhält man sich gegenüber Lieferanten und der Konkurrenz? An welchen Stellen werden Kosten eingespart, an welchen Stellen nicht? Ist man offen oder geschlossen?</p>
<p>Das Internet bietet uns im Hinblick auf die schnelle Erfassung von Unternehmenskulturen einen enormen Recherche-Vorteil, so können Absolventen beispielsweise mit einer Google Suche sehr schnell herausfinden, wie ein Unternehmen oder Konzern &#8211; unabhängig von geprägten Imagefilmen und Werbespots &#8211; nach außen hin kulturell agiert. Die schillernde, glatte Oberfläche der gestrigen Werbe- und PR-Welt erfährt durch das Internet erkennbare Risse, die eine Teiltransparenz dauerhaft ermöglichen. So erfahren wir sehr schnell, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_Coca-Cola_Company#Kritik">dass bei Coca Cola nicht unbedingt immer alle Menschen auf der Welt &#8220;happy&#8221; sind</a> oder dass für die Produktion von tollen glänzenden Apple-Produkte <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/apple-lieferant-foxconn-mitarbeiter-duerfen-keinen-selbstmord-mehr-begehen/4637842.html">Fangnetze vor den Produktionshallen der Zulieferer installiert wurden, um die Selbstmordrate der überlasteten, unterbezahlten Fabrikarbeiter einzudämmen.</a> </p>
<p>Fast jedes Unternehmen in einer gewissen globalen Größenordnung, egal wie attraktiv die Marke dann glitzert, lässt den Preis für die eigene Positionierung am Markt von jemand anderem, schwächeren bezahlen. Und auch der Konsument trägt natürlich die Verantwortung mit, ja ich behaupte sogar zum größten Teil. Solange der Käufer die Kultur durch Konsum akzeptiert, solange wird sich nicht viel an den Bedingungen ändern. Mit schlechter PR kann ein Unternehmen umgehen, mit ausbleibenden Käufern nicht. Man könnte also <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:angeschlagene-drogeriekette-schlecker-anatomie-einer-insolvenz/60161290.html">die Insolvenz von Schlecker,</a> neben strategischer Fehlausrichtung in punkto Expansion, also auch mal ganz anders deuten. <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/schlecker-insolvenz-sechs-millionen-kunden-verloren,1472780,11538980.html">Schlecker hat in den letzten Jahren 6 Millionen von Kunden verloren,</a> vielleicht weil gerade die glatte Oberfläche des anständigen Kaufmannsladens, mit dem Herr Schlecker einst gestartet ist, so stark abgeblättert ist. Vielleicht haben viele Kunden tatsächlich daraus die Konsequenz gezogen und sind beispielsweise zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dm-drogerie_markt">&#8220;dm&#8221;</a> gewechselt, die eine<a href="http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/unternehmen/"> völlig konträre Kultur nach außen und innen kommunizieren</a> &#8211; ich behaupte übrigens nicht, dass dort alles nach Rosen duftet.</p>
<p>Jedenfalls greift die Ausrede &#8220;Oh. Das habe ich nicht gewusst&#8221; leider nicht mehr. Zwar verschwinden auch heute die Schlagzeilen von miesen Produktionsbedingungen und Ausbeutung von Ressourcen relativ schnell aus den Schlagzeilen der großen Top-Medien. Aber im großen Substrat Internet werden sie eben auch dauerhaft und gut auffindbar wieder abgespeichert und somit schnell wieder sichtbar, sobald man sich etwas umfassender mit einem Unternehmen oder einer Marke beschäftigt. Ich glaube und hoffe auch, dass der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAS">LOHAS Trend</a> weiter anhält, so wie ich es <a href="http://t3n.de/news/mega-trends-2012-sagen-experten-354708/">hier beim Blick in die Glaskugel</a> prognostiziere. </p>
<p>Und natürlich, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Social_Responsibility">Corporate Social Responsibility</a> ist ein extrem komplexes Unterfangen, das verdeutlichte uns <a href="http://blog.karlshochschule.de/2010/10/06/karlsgesprache-podcast-prof-dr-leisinger-corporate-responsibility-in-zeiten-der-globalisierung/">Herr Prof. Dr. Leisinger mit seinem Vortrag bei unseren Karlsgesprächen sehr anschaulich</a> Es gibt eben kein klares Schwarz und Weiß und dennoch muss jeder für sich selbst entscheiden für welche Sache, für welche Motivation man seine eigene Leistung zur Verfügung stellt. Aber das wesentliche ist wohl die eigene Fähigkeit zur Reflektion. <a href="http://blog.karlshochschule.de/2009/07/06/prof-dr-michael-zerr-schluss-mit-der-stoff-bulimie-an-deutschen-hochschulen/">Wir möchten ja an dieser Hochschule einige Regelbrecher ausbilden</a>, also Menschen, die gewillt sind die Welt jeden Tag ein wenig zu verändern, in dem sie beispielsweise in den Unternehmen, in denen sie später arbeiten &#8211; wenn notwendig &#8211; kleine Veränderungen herbeiführen können. Das gilt natürlich auch für den Bereich &#8220;Corporate Social Responsibility&#8221;. Mir persönlich wäre es jedenfalls lieber, ich habe 1 RegelbrecherIn im Konzern, die ihn maßgeblich neu prägen, als 10o unreflektierte Mitläufer, die das alte System unhinterfragt am Laufen halten, nur weil sie der Ansicht sind ein gesichertes Einkommen zu haben &#8211; was ja mittlerweile sowieso ein Trugschluss ist. Früher hat man sich glaube ich ein Unternehmen ausgesucht, um möglichst lang dort sein Aus- und Einkommen zu haben. Heute sucht man sich wohl eher ein Unternehmen aus, das man maßgeblich mitgestalten kann und der eigenen Philosophie entspricht.</p>
<p>Doch um Regelbrecher zu sein bedarf es einer starken Persönlichkeit. Man muss lernen die Dinge aus ganz vielen verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Man muss lernen Brücken zu bauen und zwischen den Fronten zu vermitteln. Man muss lernen sich selbst und die eigenen Taten und das eigene Denken zu hinterfragen. Man muss lernen auch mal &#8220;nein&#8221; zu sagen oder für etwas vehement zu kämpfen und klare Stellung zu beziehen. Man muss lernen anderen zuzuhören und ihre Interessen zu verstehen. Oder um es abzukürzen: Man muss sich und seine Persönlichkeit bilden und die Bildung an sich als hohes Gut bewahren und verteidigen. Brenzlig wird es in Unternehmen immer dann wenn Mitarbeiter offensichtliche Dummheiten des Chefs abnicken aus Angst die eigene Position zu verlieren.</p>
<p>Oder wie <a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;rct=j&#038;q=bieri%20wie%20w%C3%A4re%20es&#038;source=web&#038;cd=4&#038;ved=0CEQQFjAD&#038;url=http%3A%2F%2Fblog.karlshochschule.de%2F2009%2F07%2F21%2Fpeter-bieri-wie-ware-es-gebildet-zu-sein%2F&#038;ei=XW8mT-K2Ncqq-gaGvdnDCA&#038;usg=AFQjCNH8ykPhmCiDrsiBhskboEaSCcvHNg">Peter Bieri</a> weitaus geschickter formuliert hat:</p>
<blockquote><p>Der Gebildete ist an seinen heftigen Reaktionen auf alles zu erkennen, was Bildung verhindert. Die Reaktionen sind heftig, denn es geht um alles: um Orientierung, Aufklärung und Selbsterkenntnis, um Phantasie, Selbstbestimmung und moralische Sensibilität, um Kunst und Glück. Gegenüber absichtlich errichteten Hindernissen und zynischer Vernachlässigung kann es keine Nachsicht geben und keine Gelassenheit. Boulevardblätter, die aus purer Profitgier alles zerstören, wovon ich gesprochen habe, können nur den heftigsten Ekel hervorrufen. Überhaupt ist der Gebildete einer, der vor bestimmten Dingen Ekel empfindet: vor der Verlogenheit von Werbung und Wahlkampf; vor Phrasen, Klischees und allen Formen der Unaufrichtigkeit; vor den Euphemismen und der zynischen Informationspolitik des Militärs; vor allen Formen der Wichtigtuerei und des Mitläufertums, wie man sie auch in den Zeitungen des Bürgertums findet, die sich für den Ort der Bildung halten. Der Gebildete sieht jede Kleinigkeit als Beispiel für ein grosses Übel, und seine Heftigkeit steigert sich bei jedem Versuch der Verharmlosung. Denn wie gesagt: Es geht um alles.
</p></blockquote>
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		<title>Geplante Obsoleszenz – Wenn Produkte absichtlich schneller kaputt gehen müssen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt eine äußerst fragwürdige, aber durchaus gängige Methode um das Konsumverhalten von Menschen zu manipulieren, sie also zum Kauf von neuen Dingen förmlich zu zwingen. Der Fachbegriff dafür lautet &#8220;Geplante Obsoleszenz&#8221;, übersetzt die geplante Veralterung durch implementierte Sollbruchstellen oder Verschleißteile. Arte hat vor einiger Zeit dazu eine interessante Doku produziert, die ich Dank <a href="https://plus.google.com/116612613725943019627/posts/hJPPTHhM13E">Alexander Hartmann (...)</a> heute wiederentdeckt habe:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine äußerst fragwürdige, aber durchaus gängige Methode um das Konsumverhalten von Menschen zu manipulieren, sie also zum Kauf von neuen Dingen förmlich zu zwingen. Der Fachbegriff dafür lautet &#8220;Geplante Obsoleszenz&#8221;, übersetzt die geplante Veralterung durch implementierte Sollbruchstellen oder Verschleißteile. Arte hat vor einiger Zeit dazu eine interessante Doku produziert, die ich Dank <a href="https://plus.google.com/116612613725943019627/posts/hJPPTHhM13E">Alexander Hartmann</a> heute wiederentdeckt habe:</p>
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		<title>Was gutes Marketing mit Schmerzmitteln zu tun hat</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Über <a href="https://plus.google.com/103365728921212581866/posts/iHFhtrSwDDw">Tom Schäpper</a> bin ich auf ein interessantes <a href="http://www.psychologie-heute.de/home/interview/">Interview mit dem Verhaltensökonom Dan Ariely (...)</a> gestoßen, der aufgrund seiner eigenen Leidensgeschichte mit einem Verbrennungsunfall miterlebt hat, wie Placebos ihre Wirkung selbst bei schmerzanfälligen Verbrennungsopfern entfalten können: 
Wissen Sie, es ist eine Sache, über Placebos zu lesen. Aber es ist etwas völlig anderes, einen Menschen vor Verbrennungsschmerzen schreien zu hören und zu sehen, wie er nach einer Placebospritze friedlich einschläft. Das ist eine wahnsinnige Erfahrung.
Nach dieser erleuchtenden Erfahrung widmete sich Dan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="https://plus.google.com/103365728921212581866/posts/iHFhtrSwDDw">Tom Schäpper</a> bin ich auf ein interessantes <a href="http://www.psychologie-heute.de/home/interview/">Interview mit dem Verhaltensökonom Dan Ariely</a> gestoßen, der aufgrund seiner eigenen Leidensgeschichte mit einem Verbrennungsunfall miterlebt hat, wie Placebos ihre Wirkung selbst bei schmerzanfälligen Verbrennungsopfern entfalten können: </p>
<blockquote><p>Wissen Sie, es ist eine Sache, über Placebos zu lesen. Aber es ist etwas völlig anderes, einen Menschen vor Verbrennungsschmerzen schreien zu hören und zu sehen, wie er nach einer Placebospritze friedlich einschläft. Das ist eine wahnsinnige Erfahrung.</p></blockquote>
<p>Nach dieser erleuchtenden Erfahrung widmete sich Dan Ariely fortan der Forschung rund um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Placebo">Placebo-Effekt</a>. Er führte einen Versuch durch, die mir bereits aus der <a href="http://www.psychologytoday.com/blog/evolved-primate/201002/does-price-tag-have-taste">Marktforschung z.B. mit Weinen</a> nicht ganz unbekannt ist. Er gab zwei Gruppen von Patienten vor, einmal ein sehr teures und einmal ein sehr billiges neues Schmerzmittel zu testen. Beides mal wirkten die Medikamente sehr gut und natürlich verlief es so, wie schon bei den Tests zu teuren und billigen Weinen. Das teuerste Medikament schnitt auch am Besten in der Wirkung ab. Der Clou an der Sache: Beide Gruppen haben lediglich ein Placebo in Form von Vitamin C eingenommen.</p>
<p>Nun war ja die Botschaft meiner Überschrift, die Frage nach gutem Marketing. Schaut man sich diesen und ähnliche Versuchsanordnungen an, so kann man einige sehr wichtige Schlussfolgerungen daraus ziehen:</p>
<p><strong>1. Je teurer ein Produkt, desto wertvoller scheint es in Wahrnehmung und Wirkung zu werden.<br />
2. Je teurer ein Produkt, desto wertvoller muss auch dessen Inszenierung sein.</strong></p>
<p>Ariely beschreibt das anhand des Beipackzettels, eine Anleitung zum Gebrauch des Medikaments:</p>
<blockquote><p>Haben Sie schon einmal belgische Schokolade gekauft? Es liegt eine Anweisung dabei, wie man die Schokolade zu essen hat. Kauen Sie langsam. Genießen Sie den Geschmack. Achten Sie auf den Moment, in dem die Schokolade in Ihrem Mund schmilzt. So wird der Körper vorbereitet. So werden Erwartung und Konzentration erzeugt das macht die Schokolade so lecker. Ich finde, in der Medizin könnten wir eine Menge von all dem gut gebrauchen. Was haben wir stattdessen? Schlucken Sie die Pille mit reichlich Wasser!</p></blockquote>
<p>Gleiches können wir wunderbar bei der Marke Apple beobachten. Allein die Verpackung und die Zelebrierung des Unpackings sind zu einem Ritual geworden, dass Fans &#8211; und das muss man sich mal bewusst machen &#8211; es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ksBKiZmlpdc">per Kamera aufzeichnen und ins Internet stellen</a>. Mittlerweile natürlich nicht nur bei Apple Produkten und so ist das &#8220;unboxing&#8221; mittlerweile in den allgemeinen Sprachgebrauch der Netzkultur übergegangen und es zeigt noch einmal sehr deutlich wie wichtig das Ritual rund um die Verpackung ist. Aber auch die Inszenierung von Verknappung, die berühmte Warteschlange vor dem  Store bei Produktlaunch, durch vorausgegangene Teaserkommunikation, sind gute Beispiele, wie man bei Menschen Erwartung und Konzentration auf ein Produkt vorbereiten kann.</p>
<p>Wie inszeniert man also Wertigkeit?<br />
Nun, ich würde sagen das setzt sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Faktoren zusammen, einerseits ist das Verpackungsdesign elementar. Es muss sich stark von anderen Verpackungen differenzieren, vor allem von billigen Produktverpackungen. Vielleicht bringt man neben der wichtigen haptischen Beschaffenheit auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Olfaktorische_Wahrnehmung">olfaktorische Elemente</a> ins Spiel, so wie bei Autos der typische Neuwagengeruch, der ja mittlerweile absichtlich künstlich erzeugt wird. Dann ist sicherlich auch der Vertriebskanal nicht ganz unwichtig, also das &#8220;Placement&#8221;. Wo finde ich die Ware? In einem Discounter, also dem klassischen Kontext für billige Ramschware, oder in ausgewählten Geschäften oder gar nur per persönlichem Direktvertrieb?</p>
<p>Und auch die &#8220;Promotion&#8221; sollte sich an der Wertigkeit orientieren, also keine marktschreierischen Komponenten, keine Preiskommunikation, sondern reiner Aufbau von Begehrlichkeit, aber immer auf dem schmalen Grad die Erwartung nicht höher zu schrauben, als das Produkt und die Verpackung am Ende hergibt. Und es darf mitunter sogar richtig geklotzt werden, nicht umsonst rangiert das Parfum <a href="http://www.restposten24.de/upload/Image/user//11737260644d497873d167c.jpg" rel="lightbox[5990]">&#8220;1 Million&#8221; im Goldbarrenflakon</a> ganz oben auf der Rangliste der Parfumerien.</p>
<p>Warum wirbt man dennoch zum Teil so billig?<br />
In einer Zeit in der die Konkurrenz groß ist, in der sich Produkte zu sehr ähneln und auf billig getrimmt sind werden einstige Luxusgüter wie Elektrogeräte plötzlich zu Fast-Moving Consumer-Goods. Das kann man mal mitnehmen, ohne viel falsch zu machen. Die Erwartung an das Produkt ist relativ niedrig und daher erzielt man in diesem Zusammenhang auch keine klassischen Markeneffekte, wie Bindung an die Marke, hoher Weiterempfehlungsgrad oder gar eine Beziehung zur Marke. Das muss man sich einfach bewusst machen, wenn man sich in der Position befindet, Marketing zu gestalten. Der banale marktschreierische Weg scheint immer die einfachste Variante zu sein, denn sie belohnt einen natürlich sehr schnell. In einer Welt voller Marktschreier ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis sich das Blatt wendet und ein entsprechender Gegentrend eintrifft. Und am Ende wird auch die Frage nach einem ethischen Konsum immer häufiger &#8211; <a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2012/0123/index.php5">auch öffentlich</a> &#8211; gestellt. </p>
<p>Fazit:<br />
Gutes Marketing konzentriert sich immer auf die ganzheitliche Inszenierung von Marken und Produkten. Was nichts kostet ist nichts wert, was viel kostet muss durchgehend glaubwürdig wertig inszeniert werden. Das beginnt beim Produkt selbst und dessen Hersetllungsgeschichte und endet beim Auspack- und Benutzungserlebnis. Eine volle Entfaltung des Produktes entsteht am besten, wenn der Benutzer hinreichend auf dessen Benutzung vorbereitet wird.</p>
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		<title>Reise bildet und beschert Ideen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Bernd Ankenbrand</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[„Reisen bildet und beschert Ideen“ So der Titel eines Artikels von <a href="http://blog.handelsblatt.com/mediawatcher/author/hpsiebenhaar/" target="_blank">Hans-Peter Siebenhaar</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/stefani-hergert-2272533/1986660.html" target="_blank">Stefani Hergert</a> in der heutigen Ausgabe des <a href="http://www.handelsblatt.com/" target="_blank">Handelsblatts </a>auf Seite 67 (der allerdings bisher nur für Abonnenten sichtbar ist). Sowohl dem Titel als auch dem Rest des Artikels kann ich nur zustimmen!
<a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/01/20/reise-bildet-und-beschert-ideen/800px-lewis_and_clark_1954_issue-3c/" rel="attachment wp-att-5980"></a>
Während der Learning Journeys mit Nokia von 2004 bis 2006, mitorganisiert vom <a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&#38;r=170843" target="_blank">k:lab (...)</a> der Universität Witten/Herdecke, erlebten die teilnehmenden Manager, Studierende und Forscher ganz ähnliche Aha-Erlebnisse. Zwar entdeckten wir nicht neue Kontinente wie Lewis und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„<em><strong>Reisen bildet und beschert Ideen</strong></em>“ So der Titel eines Artikels von <a href="http://blog.handelsblatt.com/mediawatcher/author/hpsiebenhaar/" target="_blank">Hans-Peter Siebenhaar</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/stefani-hergert-2272533/1986660.html" target="_blank">Stefani Hergert</a> in der heutigen Ausgabe des <a href="http://www.handelsblatt.com/" target="_blank">Handelsblatts </a>auf Seite 67 (der allerdings bisher nur für Abonnenten sichtbar ist). Sowohl dem Titel als auch dem Rest des Artikels kann ich nur zustimmen!</p>
<p><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/01/20/reise-bildet-und-beschert-ideen/800px-lewis_and_clark_1954_issue-3c/" rel="attachment wp-att-5980"><img class="size-medium wp-image-5980 alignleft" style="border-width: 4px;border-color: black;border-style: solid;margin: 4px" src="http://blog.karlshochschule.de/wp-content/uploads/2012/01/800px-Lewis_and_Clark_1954_Issue-3c-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a></p>
<p>Während der Learning Journeys mit Nokia von 2004 bis 2006, mitorganisiert vom <strong><em><a href="http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;r=170843" target="_blank">k:lab</a></em></strong> der Universität Witten/Herdecke, erlebten die teilnehmenden Manager, Studierende und Forscher ganz ähnliche Aha-Erlebnisse. Zwar entdeckten wir nicht neue Kontinente wie Lewis und Clark, aber wir brachten &#8211; neben viel Spaß und spannenden Erlebnissen während der Reisen &#8211; zahlreiche faszinierende Ideen mit nach Hause.</p>
<p>Und auch im Verlauf der <a href="http://blog.karlshochschule.de/2010/03/19/karlsexpedition/" target="_blank">Karlsexpeditionen </a>an der Karlshochschule seit 2009 kommt es immer wieder zu faszinierenden Entdeckungen – von <a href="http://blog.karlshochschule.de/2011/06/02/yaz/" target="_blank">Döner </a>bis <a href="http://blog.karlshochschule.de/2010/05/16/leistung-einer-dreitagigen-forschungsreise/" target="_blank">Kloster</a>. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Expeditionen &#8230;</p>
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		<title>Apples neuer Kreativcoup: iBooks Author – Ein Schub für Kultur und Bildung?!</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 22:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man den Berichten Glauben schenken mag so war die gestrige Veranstaltung rund um das Thema &#8220;Education&#8221; ein wichtiger Bestandteil von Steve Jobs geistigem Nachlass. Er wollte angeblich das iPad immer sehr stark in die Bildungseinrichtungen bringen. Ein wichtiges Signal dazu gab es ja noch zu Lebzeiten mit <a href="http://www.apple.com/de/education/itunes-u/">&#8220;iTunes U&#8221; (...)</a>, welches Apple mit sehr großem Aufwand ohne direkten Gegenwert betreibt. Heute nun wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Bildung vollzogen, der mich persönlich extrem begeistert hat. Apple stellte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man den Berichten Glauben schenken mag so war die gestrige Veranstaltung rund um das Thema &#8220;Education&#8221; ein wichtiger Bestandteil von Steve Jobs geistigem Nachlass. Er wollte angeblich das iPad immer sehr stark in die Bildungseinrichtungen bringen. Ein wichtiges Signal dazu gab es ja noch zu Lebzeiten mit <a href="http://www.apple.com/de/education/itunes-u/">&#8220;iTunes U&#8221;</a>, welches Apple mit sehr großem Aufwand ohne direkten Gegenwert betreibt. Heute nun wurde ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Bildung vollzogen, der mich persönlich extrem begeistert hat. Apple stellte den <a href="http://itunes.apple.com/de/app/ibooks-author/id490152466?mt=12">&#8220;iBooks Author&#8221;</a> vor, ein &#8211; wie man es von Apple gewohnt ist  intuitiv zu bedienender Editor zur Gestaltung von interaktiven Büchern. Das ganze stellt Apple seinen Nutzern kostenlos zur Verfügung.</p>
<p>Neben dem nach außen inszenierten Idealismus darf man natürlich nicht vergessen, dass Apple eines der erfolgreichsten Unternehmen derzeit auf dem Markt ist und dass dieser Zug natürlich nicht nur unter Goodwill Aspekten zu betrachten ist. Apple will zum einen sein spärlich gefülltes iBook-Sortiment damit auffüllen und zum anderen natürlich Tablet-Willige dazu bewegen, sich das iPad und eben keine Konkurrenz zu kaufen. Der Bildungsmarkt ist eben auch ein Markt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wenn die Strategie aufgeht, so wird hier eine gigantische Win-Win-Sause abgefeiert, denn die Schüler finden das iPad aus ganz vielen Gründen meist cooler (haben nur Probleme mit dem Preis) und haben in Zukunft dann vielleicht das richtige Argument für die Eltern, es sich aus rein schulischen Gründen zu kaufen. Damit könnte Apple die Preise halten und hätte ein schlagkräftiges Argument um sich gegen die anderen Billiganbieter langfristig abzugrenzen, die nun erst einmal auf Android nachziehen müssten. Bisher war die Erstellung von E-Books, geschweige denn interaktiven Büchern, wie &#8220;Author&#8221; es kann, eine äußerst mühselige oder kostspielige Angelegenheit. Apple ermöglicht also schon wie bei &#8220;Final Cut Pro&#8221;, &#8220;GarageBand&#8221;, &#8220;iMovie&#8221; Amateuren, Semiprofis und zum Teil auch Profis gleichermaßen die Möglichkeit schnell, einfach und vielfältigen kreativen Output zu erschaffen. </p>
<p>Doch tauchen wir mal ein wenig ein in das Programm und der Frage wie man es für die Lehre, egal ob in Schulen oder Universitäten nutzen kann.</p>
<p><img src="http://blog.karlshochschule.de/wp-content/uploads/2012/01/author.jpg" alt="" title="author" width="600" height="404" class="alignnone size-full wp-image-5974" /></p>
<p>Die Oberfläche von Author erinnert stark an die Officeprogramme aus dem Hause Apple, insbesondere an <a href="http://www.apple.com/de/iwork/keynote/">Keynote</a> (für Unwissende: Das Powerpoint von Apple) Und genauso einfach ist sie auch zu bedienen, jedenfalls wenn man Keynote schon kennt. Man startet wie gewohnt sehr einfach mit einer überschaubaren Auswahl an Design-Vorlagen. Inwieweit man selbst Vorlagen erstellen kann, habe ich in Kürze der Testzeit noch nicht herausgefunden. Aber wozu lange aufhalten, wenn man vielleicht schnell ein iBook erstellen will? Mit der gewählten Vorlage kann man schon loslegen und theoretisch gleich den verfassten text hineinkopieren. Das Programm setzt den Text ganz automatisch und problemlos in das vorhandene Gestaltungsraster. Wie immer bei Appleprogrammen geschieht das nahezu sorgenfrei. Wenn man also jede Menge Manuskripte im eigenen Archiv rumliegen hat, könnte man auf sehr einfache Art in wenigen Minuten bereits daraus erste iBooks für das iPad veröffentlichen. Genial einfach.</p>
<p>Doch Text allein wäre ja langweilig. Was Apple und die Generation von heute will ist eine haptische Interaktivität und Multimedialität. Daher bietet das Programm einige interessante Zusatzfunktionen zum Einbauen in die Buchvorlage, sogenannte &#8220;Widgets&#8221;. Dort kann man folgende Funktionen kinderleicht in das Buch einfügen:</p>
<ul>
<li>Bildergalerien zum durchblättern bzw. durchwischen</li>
<li>Videos/Audios zum Einbetten &#8211; man kann zwar keine MP3s aber dafür Apples M4A Formate einfügen inkl. Vorschaubildern</li>
<li>Quizfragen/Kontrollfragen &#8211; was sehr spannend ist für den Bildungsansatz</li>
<li>3D-Dateien mit der Endung .dae, die dann wohl auch bewegbar sind &#8211; für die Medizin/Biologie Studenten sicherlich toll</li>
<li>HTML-Code, also anscheinend Webanwendungen/-sites , habe mich aber noch nicht tiefer mit beschäftigt</li>
<li>Bilder mit einer interaktiver Legende, bei denen Erklärungen zu Bilddetails aufpoppen</li>
<li>Komplette Keynote Einbindung, also eine komplette Einbettung einer Präsentation ist möglich</li>
</ul>
<p>Was leider auf Anhieb nicht funktionierte, war die Verlinkung von einzelnen Wörtern mit einer Website oder einem Kapital. Man kann aber sehr wohl eine Grafik oder einen Textblock mit etwas verlinken. Natürlich kann man auch Bilder, Tabellen, Diagramme und Formen einfügen.</p>
<p>Wenn man das Buch fertiggestellt hat, kann man es sehr einfach in einer Vorschaufunktion auf dem iPad anschauen. Dazu muss das iPad mit dem Rechner auf dem das Programm läuft verbunden sein und iBooks geöffnet sein. Klickt man auf &#8220;Vorschau&#8221;, so erscheint das erstellte Buch in der iPad Bibliothek und man kann es gleich ausprobieren &#8211; also auch das ist sehr sehr einfach gehalten.</p>
<p>Wenn man sein Werk dann veröffentlichen möchte, so kann man es lokal abspeichern und dann auch später über den iTunes Producer in den offiziellen Bookstore von Apple stellen (Zuvor benötigt man aber einen Account/Vertrag mit Apple). Die lokale Datei kann man aber auch wunderbar direkt an andere iPad-Nutzer per E-mail weiterleiten, die dann per Klick das Buch in ihre Bibliothek ablegen.</p>
<p>Für mich als Kreativer und iPad-Nutzer ist das alles natürlich ein Freudenfest und ich sehe schon einige interaktive Bücher vor mir und könnte mir sogar sehr gut vorstellen &#8211;  falls Interesse bei den Studis besteht &#8211; dass man das eine oder andere Lehr-iBook der Karlshochschule anfertigt und publiziert. Falls ein Student jetzt Lust bekommt die eigene Arbeit (Thesis, U-Projekt-Doku etc.) als iBook zu gestalten, so stehe ich gerne mit entsprechender technischen Hilfestellung zur Verfügung. Ich überlege auch, ob ich demnächst ein kleines Videotutorial zu Author anfertige. </p>
<p>Aber jetzt muss ich erst einmal weiterprobieren :-)<br />
Viel Spaß!</p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Da hat Apple sich ja was ganz schlaues ausgedacht. Mit der Benutzung der Software verpflichte ich mich die darin angefertigten Werke mit Apple zu teilen, sofern ich sie in irgendeiner Form veräußere, oder noch anders ausgedrückt, ich darf die Werke nur über Apple vertreiben, so dass sie am Verkauf auf alle Fälle partizipieren. Das überrascht mich nicht, zumal die Software kostenlos von Apple zur Verfügung gestellt wird und sie ja irgendwie damit Geld verdienen wollen. Auf der anderen Seite nimmt das schon eine enorme Dimension an. Man stelle sich vor, Microsoft würde an jedem Worddokument kaufmännisch partizipieren wollen oder Adobe würde von Fotografen verlangen, dass sie von in Photoshop bearbeiteten Bildern einen Teil der Erlöse abgeben. Das hat schon etwas leicht mafiöses. Hinzukommt, <a href="http://venomousporridge.com/post/16126436616/ibooks-author-eula-audacity">dass Apple diese Regel sehr schön im Inneren der Software versteckt,</a> so dass ich als Nutzer gar nicht auf die Idee komme, dass es dieses Abkommen überhaupt gibt. Dennoch bleibt die Bedienung der Software davon ungetrübt, bzw. ich denke genau das ist es ja womit Apple sich ausrechnet Erfolg damit zu haben. Ich hoffe nun inständig, dass die Konkurrenz aufgewacht ist und ähnliches entwickelt. </p>
<p>Danke an <a href="https://twitter.com/#!/sebaso/status/160121656856158208">Sebaso für den Hinweis</a> zur EULA und den Link.</p>
<p><strong>Update 2:</strong><br />
<a href="http://9to5mac.com/2012/02/03/apple-modifies-eula-for-ibooks-lays-no-claim-to-content-allows-elsewhere-distribution/">Apple hat die EULA nun so angepasst,</a> dass man auch außerhalb von Apples Universurm die selbst erstellten Bücher verkaufen darf.</p>
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		<title>Warum SOPA auch uns angeht – Fragen an einen “Netzpolitiker”</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[FHBlog]]></category>
		<category><![CDATA[medienmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst einmal für alle, die nicht genau wissen was derzeit in den USA rund um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act">SOPA Gesetzesentwurf</a> geschieht &#8211; außer der Tatsache, dass Wikipedia, Google und andere große Internetseiten aus <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/wikipedia-warum-tust-du-mir-das-an/6084006.html">Protest gegen SOPA</a> in den USA ihre Seiten schwärzen oder gänzlich abgeschaltet haben, hier ein kurzes, sehr anschauliches Video, worum es eigentlich geht:

Gestern habe ich mit <a href="http://netzpolitik.org/author/kilian/">Killian Froitzhuber</a>, Autor bei <a href="http://netzpolitik.org">Netzpolitik.org (...)</a> und Wikipedia-Admin über den Gesetzesentwurf gesprochen und welche Auswirkungen das hat. Leider war die Aufnahmequalität von]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blog.karlshochschule.de/wp-content/uploads/2012/01/wikipedia_black.jpg" alt="" title="wikipedia_black" width="600" height="339" class="alignnone size-full wp-image-5965" /></p>
<p>Zunächst einmal für alle, die nicht genau wissen was derzeit in den USA rund um den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stop_Online_Piracy_Act">SOPA Gesetzesentwurf</a> geschieht &#8211; außer der Tatsache, dass Wikipedia, Google und andere große Internetseiten aus <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/wikipedia-warum-tust-du-mir-das-an/6084006.html">Protest gegen SOPA</a> in den USA ihre Seiten schwärzen oder gänzlich abgeschaltet haben, hier ein kurzes, sehr anschauliches Video, worum es eigentlich geht:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/31100268?byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Gestern habe ich mit <a href="http://netzpolitik.org/author/kilian/">Killian Froitzhuber</a>, Autor bei <a href="http://netzpolitik.org">Netzpolitik.org</a> und Wikipedia-Admin über den Gesetzesentwurf gesprochen und welche Auswirkungen das hat. Leider war die Aufnahmequalität von &#8220;Skype zu Telefon&#8221; sehr schlecht, so dass man sich etwas konzentrieren muss. </p>

<p>Ich denke aber, dass der Inhalt dennoch lohnenswert ist, denn die Auswirkungen von SOPA reichen von unerhört bis absurd. Wie absurd, konnte man gestern Abend noch beobachten, denn <a href="http://www.vice.com/read/lamar-smith-sopa-copyright-whoops">der Autor des SOPA Gesetztes wurde selbst bei einer Urheberrechtsverletzung erwischt,</a> so wie bereits in Deutschland <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/kauder-urheberrecht-fotos">Siegfried Kauder seine Erfahrungen mit der Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Bildmaterial auf seiner Website</a> machen musste. Peinlich bis &#8211; naja &#8211; absurd eben. </p>
<p>Als Kritiker von SOPA geht es nicht darum, die Urheberrechtsverletzung zu unterstützen, sondern vielmehr zu verhindern, dass der Mißbrauch des Gesetztes durch willkürliche Zensur möglich gemacht wird und zwar auf globaler Ebene. SOPA ist ein Freibrief für alle Institutionen, die das Web am liebsten nach ihren Vorstellungen kontrollieren möchten und die Gesellschaft maximal bevormunden und nach außen hin abschirmen wollen. Ein offener, kritischer und vielfältiger Meinungsaustausch, welches das Web bisher bot, wäre durch SOPA mehr als in Gefahr. So könnten Marken und Unternehmen beispielsweise sehr einfach kritische Beiträge über sie mundtot machen, indem sie auf eine Markenrechtsverletzung plädieren, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Greenpeace-Frankreich-darf-Esso-Logo-nicht-verfremden-68921.html">wie hier im Fall von Greenpeace geschehen</a>. Oder man denke nur an <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/nur-telekom-darf-in-magenta-werben/4797784.html">das Telekom-Magenta</a>, welches einen enormen Spielraum zuließe. </p>
<p>Insgesamt leidet auch <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2012/jan/18/sopa-pipa-consumption-only-internet">die gesamte Kultur</a>, u.a. bestehend aus <a href="http://journalists.org/2012/01/05/ona-on-sopa/">Journalismus</a>, <a href="http://www.huffingtonpost.com/michael-ham/sopa-congress_b_1195598.html"> Wissenschaft</a> und Technologie unter diesem Gesetzesentwurf. Eine offene, freiwillig getragene Wissensplattform wie Wikipedia wäre kaum noch zu betreiben, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Remix_culture">Remixes</a> oder gar eine neu interpretierte Coverversion eines Liedes auf Youtube wäre ein Grund zur Sperrung des gesamten Dienstes &#8211; wenn er es nicht schafft diese Art von Urheberrechtsverletzung zu verhindern. Bei einem hohen Aufkommen von User Generated Content kann man sich vorstellen, dass so etwas einfach nicht leistbar ist. Auch würde man <a href="http://bigthink.com/ideas/42028">die Innovationskraft von neuen Internet-Startups beschneiden</a> und die gesamte Idee des Mitmachwebs, dem gesellschaftlichen Evolutionssprung seit der Gutenberg-Presse, in Frage stellen. Das Web würde durch dieses Gesetz um Jahre zurückgeworfen, wenn nicht sogar vollständig in seiner ursprünglichen Form überflüssig gemacht.</p>
<p>Und die Ironie an der Sache: Selbst das eigentliche Ziel, Urheberrechtsverletzungen oder illegales Downloaden von urheberrechtlich geschütztem Material würde man dadurch nicht wirklich eindämmen. Meine These ist sogar noch viel fataler: Durch die Eindämmung der Verbreitung von Kultur, wird die Kultur selbst darunter leiden. Die Menschen werden dadurch nicht mehr Kultur kaufen, sie werden noch weniger Kultur mitbekommen, denn man verbietet alle bisherigen Mundpropaganda Mechanismen. Am Ende schneidet man sich also ins eigene Fleisch und tut nur denen einen Gefallen, die das Internet bisher nicht verstanden haben und sich auch nicht den Zeichen der Zeit anpassen möchten.</p>
<p>Natürlich brauchen wir <a href="https://digitalegesellschaft.de/2011/11/ein-urheberrecht-fuer-das-21-jahrhundert/">neue Regelungen für Urheber</a>, dieses Vorhaben, und ähnliche in anderen Ländern, schießen jedoch meilenweit am Ziel vorbei und handeln ausschließlich <a href="http://www.huffingtonpost.com/rep-joe-sestak/sopa-corporat-lobbyists_b_1212417.html">im Interesse einiger weniger Unterhaltungs- und Medienkonzerne</a>.</p>
<p>Weitere Links zum Thema:<br />
<a href="http://netzpolitik.org/2012/das-sopa-und-pipa-archiv/">Das SOPA und PIPA Archiv (Zusammenstellung von den wichtigsten Meldungen)</a><br />
<a href="http://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2011/10/acta-edri-broschuere-deutsche-uebersetzung.pdf">Infobroschüre zu ACTA &#8211; dem europäischen Pendant</a><br />
<a href="http://abcnews.go.com/TheLaw/home-video-prince/story?id=3777651#.TxfwpmP-l-M">Youtube-Video von tanzendem Baby mit Hintergrundmusik als Urheberrechtsverletzung</a><br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-01/interview-markus-beckedahl-acta-sopa">ACTA &#8211; das europäische SOPA, ein ZEIT-Interview mit Markus Beckedahl (Digitale Gesellschaft)</a></p>
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		<title>Karlsgespräche – Dr. Manfred Schmitz-Kaiser: Private Hochschulen aus Sicht der Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick Breitenbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[podcast]]></category>

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Bildquelle: <a href="http://micialmedia.de/uber-mich/">Michael M. Roth</a>
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Schmitz-Kaiser">Dr. Schmitz-Kaiser</a>, <a href="http://www.l-bank.de/lbank/inhalt/meta/l-bank-profil/vorstandderl-bank/dr.manfredschmitz-kaiser.xml?ceid=100406">u.a. Vorstandsmitglied der L-Bank (...)</a>, sprach gestern in unserer Vortragsreihe &#8220;Karlsgespräche&#8221; über die Hochschullandschaft aus Perspektive der Wirtschaft. Dr. Schmitz-Kaiser betonte zu Beginn seines Vortrages (der leider aus technischen Gründen nicht aufgezeichnet werden konnte) dass er natürlich nur eine Teilperspektive liefern kann, da er selbst Vertreter der Finanz- und nicht der Realwirtschaft sei und er zwar einige Personalverantwortliche aus der Realwirtschaft zu diesem Thema befragt hat (BASF, SAP etc.), er aber natürlich mit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/66890252@N03/6718272839"><img alt="" src="http://farm8.staticflickr.com/7024/6718272839_47d80ae1b7.jpg" title="Karlsgespräche" class="alignnone" width="500" height="333" /></a><br />
Bildquelle: <a href="http://micialmedia.de/uber-mich/">Michael M. Roth</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Schmitz-Kaiser">Dr. Schmitz-Kaiser</a>, <a href="http://www.l-bank.de/lbank/inhalt/meta/l-bank-profil/vorstandderl-bank/dr.manfredschmitz-kaiser.xml?ceid=100406">u.a. Vorstandsmitglied der L-Bank</a>, sprach gestern in unserer Vortragsreihe &#8220;Karlsgespräche&#8221; über die Hochschullandschaft aus Perspektive der Wirtschaft. Dr. Schmitz-Kaiser betonte zu Beginn seines Vortrages (der leider aus technischen Gründen nicht aufgezeichnet werden konnte) dass er natürlich nur eine Teilperspektive liefern kann, da er selbst Vertreter der Finanz- und nicht der Realwirtschaft sei und er zwar einige Personalverantwortliche aus der Realwirtschaft zu diesem Thema befragt hat (BASF, SAP etc.), er aber natürlich mit seiner Recherche nicht die komplette Wirklichkeit abbilden kann. Unter anderem bezog sich Dr. Schmitz-Kaiser, neben seiner persönlichen Erfahrung als Personalverantwortlicher und Gesprächspartner mit anderen Personalverantwortlichen, aber auch auf vorhandene Ergebnisse von weiteren Studien ein, beispielsweise <a href="http://stifterverband.info/publikationen_und_podcasts/positionen_dokumentationen/private_hochschulen/index.html">&#8220;Die Rolle und Zukunft privater Hochschulen in Deutschland&#8221;</a> vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft.</p>
<p><a href="http://storify.com/MicialMedia/private-hochschulen-aus-sicht-der-wirtschaft">Den Kern des Vortrags und Impressionen zum Abend fasst Michael M. Roth hier wunderbar zusammen.</a></p>
<p>Die Aufzeichnung des Vortrags ist &#8211; wie immer &#8211; auch hier zum Nachhören verfügbar.</p>

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