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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>karrierebibel.de</title> <link>http://karrierebibel.de</link> <description>Jeden Tag mehr Erfolg!</description> <lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 17:00:27 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/karrierebibelblog" /><feedburner:info uri="karrierebibelblog" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license><image><link>http://karrierebibel.de/</link><url>http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/03/kb-logo.png</url><title>Karrierebibel</title></image><feedburner:emailServiceId>karrierebibelblog</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><item><title>So ist’s Recht: Urteile aus dem Arbeitsrecht</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/karrierebibelblog/~3/9cj3Wmo94YM/</link> <comments>http://karrierebibel.de/so-ists-recht-urteile-aus-dem-arbeitsrecht-67/#comments</comments> <pubDate>Tue, 21 May 2013 17:00:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Büroalltag & Jobregeln]]></category> <category><![CDATA[Arbeitrecht]]></category> <category><![CDATA[Diplomat]]></category> <category><![CDATA[Fahrerlaubnis]]></category> <category><![CDATA[Fahrverbot]]></category> <category><![CDATA[fristlose Kündigung]]></category> <category><![CDATA[geschäftsschädigende Äußerung]]></category> <category><![CDATA[Immunität]]></category> <category><![CDATA[Peter Groll]]></category> <category><![CDATA[Urteile]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=44029</guid> <description><![CDATA[Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne Peter Groll ist Fachanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert. Rausschmiss wegen geschäftsschädigender Äußerungen Az.: 11 Sa 1418/11 Wer seinen Arbeitgeber in der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<h5>Groll&#8217;s Arbeitsrechtskolumne</h5><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/ArbeitsrechtUrteilGericht.jpg" alt="" title="ArbeitsrechtUrteilGericht" width="300" class="alignright size-full wp-image-38591" /></a><strong>Peter Groll ist <a href="http://www.kanzleigroll.de/" target="_blank">Fachanwalt für Arbeitsrecht</a> in Frankfurt. Für die Karrierebibel analysiert und kommentiert er regelmäßig wichtige und aktuelle Urteile aus dem deutschen Arbeitsrecht. So bleiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Fach- und Führungskräfte stets über ihre Rechte und rechtliche Fallstricke informiert.</strong> <span id="more-44029"></span></p><h2>Rausschmiss wegen geschäftsschädigender Äußerungen</h2><p><strong>Az.: 11 Sa 1418/11</strong> Wer seinen Arbeitgeber in der Öffentlichkeit schlecht macht, riskiert eine fristlose Kündigung. Das zeigt ein Fall aus Köln: Der Kläger war in einem Familienunternehmen als Prokurist tätig, sein 81 Jahre alter Vater war dort Geschäftsführer. Über eine Nachfolge konnten sich beide nicht einigen, dann gab es auch noch Streit ums Geld. Der Sohn verfasste kurzerhand auf Firmenpapier ein Schreiben an die Hausbank und diverse Geschäftspartner, Tenor: „(&#8230;) leider muss ich Ihnen mitteilen, dass mir durch meinen 81-jährigen krebskranken Vater die Prokura entzogen wurde. Zeitgleich wurde ich mündlich vor Zeugen fristlos gekündigt. Ich bitte, bei zukünftigen Kreditvergaben zu berücksichtigen, dass es keine Nachfolgeregelung gibt. (&#8230;)“. Er kassierte dafür ein Hausverbot und die fristlose Kündigung &#8211; und das vollkommen zu Recht wie das Landesarbeitsgericht Köln feststellte. Der Brief sei eine bewusste und gewollte Geschäftsschädigung, die bei Geschäftspartnern Misstrauen in die Zuverlässigkeit des Unternehmens wecken konnte. Vor allem bei der Hausbank musste der Eindruck einer gefährdeten Kreditvergabe entstehen, weil er das Alter des Geschäftsführers in Verbindung mit dessen lebensbedrohlicher Erkrankung nannte und dies durch den Hinweis auf die mangelnde Nachfolgeregelung abrundete. Sein Verstoß wog so schwer, dass auch keine vorherige Abmahnung notwendig war.</p><h2>Keine Kündigung wegen einmonatigem Fahrverbot</h2><p><strong>Az.: 5 Sa 295/10</strong> Ein Arbeitnehmer war von Berufs wegen auf seinen Führerschein angewiesen. Wegen eines in seiner Freizeit begangenen Verkehrsdelikts erhielt er ein Fahrverbot von einem Monat. Weil ihm dies peinlich war und er Angst hatte, dies seinem Arbeitgeber mitzuteilen, schob er die schlechte Nachricht über zwei Monate. Erst zwei Wochen vor Beginn des Fahrverbots teilte er das seinem Arbeitgeber mit. Der handelte hingegen promt &#8211; und kündigte fristlos. Begründung: Ohne Führerschein könne man den Mitarbeiter nirgends einsetzen, außerdem habe sich der Mitarbeiter ja wohl früher melden müssen. Das LAG Mecklenburg-Vorpommern pfiff den Arbeitgeber zurück, obwohl grundsätzlich eine personenbedingte Kündigung bei einem Fahrverbot zulässig ist. Das Fahrverbot von einem Monat sei allerdings zu kurz. Dieses könne noch weitestgehend durch Gewährung von Urlaub überbrückt werden. Außerdem sei in den verbleibenden zwei Wochen zwischen Miteilung und Fahrverbot noch genügend Spielraum für den Arbeitgeber, sich auf den Ausfall des Mitarbeiters einzustellen.</p><h2>Keine Immunität mehr für Diplomaten</h2><p><strong>Az.: 36 Ca 3627/11</strong> Bis zu 20 Stunden am Tag soll eine Hausangestellte bei einem Diplomaten angehalten worden sein, ohne Unterkunft, vereinbarte Vergütung und Verpflegung. Sie behauptete zudem, ständige körperliche Erniedrigungen und Misshandlungen erduldet zu haben. Sie bewies Mut und klagte gegen den Diplomaten. Der agierte wie erwartet: bestritt alles und berief sich auf seine diplomatische Immunität. Man könne ihn in Deutschland gar nicht verklagen. War auch leider so. Die Klage wurde deshalb vor dem Arbeitsgericht und dem LAG Berlin-Brandenburg als unzulässig abgewiesen. Glück hatte die Hausangestellte aber dann, weil der Diplomat seine Immunität wegen einer ständigen Ausreise aus der Bundesrepublik verlor. Das Bundesarbeitsgericht hielt die Klage nun für zulässig und verwies sie zur erneuten Verhandlung an das Arbeitsgericht Berlin. Der Diplomat verpflichtete sich dort in einem Vergleich zur Erledigung des Rechtsstreits einen Betrag von 35.000 Euro an seine ehemalige Hausangestellte zu zahlen.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44029&amp;md5=8993fa266adc14ccb9f9720f67f6dbb9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Sowohl zu den eigenen Kunden, als auch zu Geschäftspartnern. Da kann es schon mal vorkommen, das sich nette Bekanntschaften, wenn nicht sogar Freundschaften, entwickeln. Man wird zu Jubiläen, Geschäftseröffnungen und Geburtstagen eingeladen. Und da beginnt die Gratwanderung. Das passende Geburtstagsgeschenk zu finden, bedarf etwas [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/11/WichtelnGeschenkeKollegenBüroWeihnachten.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/11/WichtelnGeschenkeKollegenBüroWeihnachten.jpg" alt="WichtelnGeschenkeKollegenBüroWeihnachten" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-41929" /></a>Ein gutes Geschäft lebt vor allen Dingen von den guten Beziehungen. Sowohl zu den eigenen Kunden, als auch zu Geschäftspartnern. Da kann es schon mal vorkommen, das sich nette Bekanntschaften, wenn nicht sogar Freundschaften, entwickeln. Man wird zu Jubiläen, Geschäftseröffnungen und Geburtstagen eingeladen. Und da beginnt die Gratwanderung. Das passende Geburtstagsgeschenk zu finden, bedarf etwas Fingerspitzengefühl. Es sollte niemals zu persönlich sein, ein wahllos ausgesuchtes Geschenk kann aber einen schlechten Beigeschmack haben. <span id="more-44005"></span></p><p>Das gilt natürlich ebenfalls für Geschäftskontakte, zu denen sie keinerlei persönliche Bindung haben. Denn genau wie andere zwischenmenschliche Beziehungen, lebt auch die geschäftliche Ebene von kleinen Aufmerksamkeiten. Dabei müssen Sie sich nicht immer in Unkosten stürzen. Schon kleine, persönliche Dinge können sich als Geburtstagsgeschenk eignen, wie zum Beispiel die Folgenden:</p><h2>Ein Anruf</h2><p>Es klingt banal. Aber ein persönlicher Anruf ist eine tolle Geste, Ihren Geschäftspartnern zum Geburtstag zu gratulieren. Nutzen Sie den Anlass auch für einen kleinen <a href="http://karrierebibel.de/sprezzatura-8-gute-einstiege-fur-den-smalltalk/" target="_blank">Small-Talk</a>. Bei der Gelegenheit können Sie auch Dinge erfahren, die Ihnen beim nächsten Treffen den Gesprächseinstieg erleichtern. Vermeiden Sie es allerdings, bei diesem Anruf über Geschäftliches zu sprechen. Das erweckt den Eindruck, Sie hätten den Geburtstag nur als vorgeschobenen Grund genutzt, eine dringende Angelegenheit zu klären. Sollten Sie das Geburtstagskind nicht erreichen, können Sie ruhig eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen.</p><h2>Eine personalisierte Karte</h2><p>Sie werden vermutlich nicht der Einzige sein, der auf die Idee kommt, eine Karte zu schreiben. Aber mit ein bisschen Kreativität können Sie ganz einfach aus der Maße herausstechen. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem gesamten Büro beim Fotografen. Werfen Sie sich in Schale, besorgen Sie Sekt, Kerzen, Luftschlangen und eine Torte und gestalten Sie Ihre ganz eigenen Geburtstagskarten. Diese kann man mittlerweile für wenig Geld im Internet drucken lassen. Wenden Sie sich hier aber unbedingt an ein professionelles Fotostudio. Wenn Sie jetzt noch ein paar handgeschrieben Zeilen hinzufügen, haben Sie eine persönliche und kreative Geburtstagskarte. Wenn möglich, lassen Sie die Karten nicht von einer Sekretärin schreiben. Nehmen Sie selbst den Stift in die Hand. Das zeigt dem Beschenkten, dass sein Geburtstag Ihnen ein persönliches Anliegen ist und Sie sich gerne Zeit nehmen, einen kurzen Gruß zu hinterlassen.</p><h2>Ein guter Wein</h2><p>Haben Sie besonders viele Geschäftskontakte, können Sie ruhig selektieren und für besondere Kontakte auch ein besonderes Geschenk bereit halten. Viele <a href="http://www.weinbilly.de/wein-online-kaufen" target="_blank">Weinhändler</a> bieten Ihnen für solche Gelegenheiten spezielle Konditionen an. Lassen Sie sich zum Beispiel ein kleines Weinpaket zusammen stellen. Eine edle <a href="http://www.weinbilly.de/" target="_blank">Kiste mit Wein</a> und einem schönen Korkenzieher. Diese kann der Beschenkte sich dann gegebenenfalls sogar ins Regal stellen. Legen Sie dem Präsent eine Visitenkarte bei, so kann Ihr Geschenk immer gut zugeordnet werden.</p><h2>Ein Delikatessen-Korb</h2><p>Wein ist natürlich ein Klassiker. Wieso verschenken Sie also nicht etwas passendes zu bereits vorhandenen Geschenken? Ein Korb mit besonderen Käse-Sorten ist zum Beispiel eine tolle Ergänzung. Sollten Sie das Geschenk persönlich überreichen, informieren Sie sich vorher über den Inhalt des Korbes. So können Sie noch einen netten Schnack mit dem Gastgeber führen.</p><h2>Ein Schreib-Set</h2><p>Geschäftsleute verbringen meist viel Zeit am Schreibtisch. Sich mit schönen Dingen zu umgeben, macht die Arbeit angenehmer. Wenn Sie also ein besonderes Präsent schenken möchten, entscheiden Sie sich für ein Schreib-Set, bestehend aus <a href="https://www.amazon.de/dp/B000KT74EQ/ref=as_li_ss_til?tag=karrierebibel-21&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=B000KT74EQ&#038;adid=1B22V4XYZPNX7J671MWG&#038;" target="_blank">Füller</a> und <a href="http://www.adlerwerbegeschenke.de/" target="_blank">Kugelschreiber</a>. Hier sollten Sie aber Abstand von billigen Werbegeschenken nehmen und in etwas Hochwertiges investieren. Vermeiden Sie auch Gravuren, wie den Namen Ihrer Firma. Das wirkt egoistisch, werblich und ist sofort weniger persönlich.</p><h2>Beispiele für Geburtstagsgrüße</h2><ul><li><strong><em>&#8220;Alles Gute zu Ihrem Geburtstag,<br /> verbunden mit der allerbesten Gesundheit!<br /> Wir freuen uns sehr darüber<br /> einen Geschäftspartner wie Sie zu haben.&#8221;</em></strong></li><li><strong><em>&#8220;Zum Geburtstag wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute,<br /> Gesundheit, weniger Stress, das Ende allen Ärgers<br /> und natürlich immer gute Geschäftsfreunde mit offenem Ohr und großem Herz!&#8221;</em></strong></li><li><strong><em>&#8220;Geschäftsfreunde wie wir sind dafür bestimmt,<br /> gemeinsame Sache zu machen.<br /> Das zeigt sich sehr gut in unser beider Erfolg.<br /> Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag&#8221;</em></strong></li></ul><h2>Zitate für die Innenseite der Karte</h2><ul><li><strong><em>&#8220;Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen.&#8221;</em></strong></li><li><strong><em>&#8220;Geburtstage zählt man nicht – man feiert sie!&#8221;</em></strong></li><li><strong><em>&#8220;Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.&#8221;</em></strong></li></ul><h3>Weiterführende Artikel dazu:</h3><ul><li><a href="http://karrierebibel.de/schone-gruse-moderne-grusformeln-fur-geschaftsbriefe/" target="_blank"><strong>Schöne Grüße: Moderne Grußformeln für Geschäftsbriefe</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/merry-xmas-wie-sie-bessere-weihnachtsgruesse-verfassen/" target="_blank"><strong>Merry Xmas! Wie Sie geschäftliche Weihnachtsgrüße schreiben</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/corporate-compliance-tipps-fur-business-geschenke/" target="_blank"><strong>Corporate Compliance: Tipps für Business-Geschenke</strong></a></li></ul><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44005&amp;md5=72fdc8a601ffc046164f51d2d5acf23c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Das Zitat entstammt einer viel beachteten Studie, die das IBM Institute for Business Value im Jahr 2011 veröffentlicht hat. Die Ergebnisse der Studie lassen den Schluss zu, dass Kunden auf den Social Media Präsenzen von Unternehmen gezielt nach Sonderangeboten suchen und diese [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Jahresgespräch.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Jahresgespräch.jpg" alt="Sales Media" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-43609" /></a><br /><blockquote>Companies have some misperceptions regarding why consumers interact with them via social sites.</p></blockquote><p> Das Zitat entstammt einer viel beachteten Studie, die das <a href="http://public.dhe.ibm.com/common/ssi/ecm/en/gbe03391usen/GBE03391USEN.PDF" target="_blank">IBM Institute for Business Value</a> im Jahr 2011 veröffentlicht hat. Die Ergebnisse der Studie lassen den Schluss zu, dass Kunden auf den Social Media Präsenzen von Unternehmen gezielt nach Sonderangeboten suchen und diese erwarten. Der Kauf über Empfehlungen in den Social Media &#8211; also ohne konkrete Angebote &#8211; scheint dagegen ein Wunschtraum von Unternehmen zu sein. Diese Erkenntnis wirft eine Frage auf: Kann Social Commerce &#8211; also der direkte Verkauf in sozialen Netzwerken wie beispielsweise <a href="http://karrierebibel.de/edgerank-ausgetrickst-so-wird-ihre-facebook-seite-sichtbarer/" target="_blank">Facebook</a> &#8211; überhaupt (noch) funktionieren? <span id="more-44022"></span></p><p>Bevor wir uns dieser Frage genauer widmen, werfen wir noch einen Blick auf die Bedürfnisse der Kunden und die Wahrnehmung der Unternehmen. Hier gibt es &#8211; wie die folgende Grafik aus der eingangs erwähnten IBM Studie zeigt &#8211; große Differenzen.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/IBM-Studie-Social-Commerce.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/IBM-Studie-Social-Commerce.jpg" alt="IBM Studie Social Commerce" width="570" class="alignleft size-full wp-image-44023" /></a></p><p>Diese verzerrte Wahrnehmung der Unternehmen hat zu Beginn des Social Commerce Hypes dazu geführt, dass Unternehmen enorme Hoffnungen in soziale Netzwerke  &#8211; insbesondere Facebook &#8211; als Verkaufskanal gesetzt haben. Christian Henne, Gründer und Geschäftsführer der digitalen Strategieberatung <a href="http://www.henne-digital.com/" target="_blank">Henne Digital</a> in München, sagt dazu:</p><blockquote><p>Es hat in den letzten Jahren viele als Social Commerce Best Cases bezeichnete Versuche gegeben. Wenig davon ist heute noch existent, vor allem auf Facebook. Selbst die amerikanischen Vorzeige-Marken wie Starbucks und Best Buy setzen mittlerweile eher auf zentrale Loyalty-Programme.</p></blockquote><p>Anders formuliert: Die Hoffnungen auf gigantische Umsatzsteigerung durch Social Commerce haben sich nicht erfüllt. Das hat auch mit der wachsenden mobilen Nutzung der sozialen Netzwerke zu tun.</p><h2>Mobile Nutzung als Grabstein des Social Commerce?</h2><p>Um die Veränderung der Social Commerce Strategien zu verdeutlichen, genügt ein Blick auf die Facebook Fanpages von Starbucks und Best Buy. Im alten Design waren hier zahlreiche Tabs und Anwendungen zu sehen, die dem Social Commerce dienten.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/StarbucksDeutschland.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/StarbucksDeutschland.jpg" alt="StarbucksDeutschland" width="570" class="alignleft size-full wp-image-44025" /></a></p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Best-Buy-FB-alt.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Best-Buy-FB-alt.jpg" alt="Best Buy FB alt" width="570" class="alignleft size-full wp-image-44024" /></a></p><p>Auf den aktuellen Seiten ist davon nicht mehr allzu viel zu erkennen. Dazu kommt, dass <a href="http://karrierebibel.de/facebook-seite-vorsicht-falle-bei-titelbild-und-impressum/" target="_blank">Facebook</a> Tabs aktuell in den mobilen Applikationen und auf den mobilen Webseiten nicht oder nur teilweise sichtbar sind. Mit knapp 500 Millionen mobilen Nutzern pro Monat  &#8211; Tendenz steigend &#8211; verlieren spezielle Social Commerce Anwendungen auf <a href="http://karrierebibel.de/facebook-fanpages-tipps-fur-unternehmen-und-community-manager/" target="_blank">Facebook</a> damit an Bedeutung und Nutzen.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Starbucks-Deutschland-neu.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Starbucks-Deutschland-neu.jpg" alt="Starbucks Deutschland neu" width="570" class="alignleft size-full wp-image-44026" /></a></p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Best-Buy-FB-neu.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Best-Buy-FB-neu.jpg" alt="Best Buy FB neu" width="570" class="alignleft size-full wp-image-44027" /></a></p><p>Nicht zu vernachlässigen ist hier auch die in den letzten Monaten veränderte Ausrichtung der Facebook Strategie. Dazu noch einmal Kommunikationsberater Christian Henne:</p><blockquote><p>Facebook hat seine Funktionalitäten im Interesse der Ad-Formate immer weiter von viralen Empfehlungs-Effekten wegbewegt. Das macht Facebook Commerce in meinen Augen in der Masse zunehmend ineffizient &#8211; zumindest wenn man darunter versteht, dass Käufe durch virale Effekte und Verselbständigung ausgelöst werden.</p></blockquote><p>Dezidierte Facebook-Shops haben damit mehr oder weniger ausgedient, Google+ hat diese Möglichkeiten von Beginn an gemieden und wird diesen Kurs voraussichtlich fortsetzen. Dennoch können soziale Netzwerke im Verkaufsprozess eine Rolle spielen.</p><h2>Angebote und Hinleitung auf eigene Plattformen</h2><p>Das Teilen konkreter Sonderangebote in sozialen Netzwerken ist nach wie vor sinnvoll und effektiv. Wie die eingangs erwähnte IBM-Studie zeigt, werden solche Angebote von Kunden erwartet und sind oft ein wichtiger Grund für den Besuch von Social Media Präsenzen.</p><p>Außerdem ist das Teilen von Sonderangeboten in allen großen sozialen Netzwerken &#8211; auch auf Twitter und Google+ &#8211; möglich und nicht nur auf Facebook beschränkt. Solche Sonderangebote können &#8211; wenn Sie explizit als Angebote kommuniziert werden &#8211; von Kunden entweder angenommen oder ignoriert werden. Tabu sind dagegen Versuche, die Verkaufsabsicht zu verschleiern. Fans und Kunden reagieren auf solche Täuschungsmanöver äußerst sensibel und in der Regel deutlich negativ.</p><p>Gleichzeitig haben in den letzten Jahren Kundenservice und Social Customer Relation Management enorm an Bedeutung gewonnen. Soziale Netzwerke dienen daher immer stärker der Kundenbindung und der Hinleitung der Kunden auf Coporate Homepages und Shops. Diese Meinung teilt auch Christian Henne:</p><blockquote><p>Hier sehe ich einen Trend zu eigenen Plattformen, die dann eher in Satelliten wie Facebook per App integriert werden.</p></blockquote><p>Die in Social Commerce gesetzten Erwartungen haben sich eindeutig nicht erfüllt. Unternehmen sollten von sozialen Netzwerken als direktem Verkaufskanal daher Abstand nehmen. Doch als Kommunikationskanal, auf dem auch Sonderangebote geteilt und über den Kunden auf den unternehmenseigenen Shop geführt werden, eignen sich Social Media durchaus.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44022&amp;md5=22789d799ecba5e527d6a717c4e5f76c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Bewerber können leicht Stunden und Tage in die einzelnen Punkte investieren und sich völlig in diesen Aufgaben verlieren. Letzteres wird durch einen möglicherweise vorhandenen Zeitdruck &#8211; weil beispielsweise der aktuelle Vertrag ausläuft oder das Ende der Kündigungsfrist [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/PassiveJobsucheBlogBewerber.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/PassiveJobsucheBlogBewerber.png" alt="Jobsuche Jobwahl Fragen" width="300" height="199" class="alignright size-full wp-image-43584" /></a>Recherche, <a href="http://karrierebibel.de/dossier-bewerbungsschreiben-das-gehort-ins-anschreiben/" target="_blank">Anschreiben</a>, <a href="http://karrierebibel.de/dossier-lebenslauf-so-uberzeugen-sie-jeden/" target="_blank">Lebenslauf</a>, Kontaktaufnahme, <a href="http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-so-sind-sie-optimal-vorbereitet/" target="_blank">Vorstellungsgespräch</a> &#8211; die Liste der Aufgaben und Aktivitäten im Rahmen der <a href="http://karrierebibel.de/job-finden-66-tipps-fur-die-perfekte-jobsuche/" target="_blank">Jobsuche</a> ist lang. Bewerber können leicht Stunden und Tage in die einzelnen Punkte investieren und sich völlig in diesen Aufgaben verlieren. Letzteres wird durch einen möglicherweise vorhandenen Zeitdruck &#8211; weil beispielsweise der aktuelle Vertrag ausläuft oder das Ende der Kündigungsfrist näher rückt &#8211; noch verstärkt. Doch genau darin lauert eine Gefahr: So wichtig die oben genannten Aktivitäten auch sind, bevor Sie konkrete Bewerbungen verfassen, sollten Sie sich als Bewerber zuerst mit Ihren Kriterien und Erwartungen an einen neuen Job auseinandersetzen. <span id="more-44021"></span></p><p>Diesen &#8211; eigentlich essentiellen &#8211; Schritt überspringen leider viele Bewerber. Vor allem wenn die Zeit drängt stürzen sie sich in die Jobsuche und ergehen sich in blindem Aktionismus. Doch was nützen dutzende oder gar hunderte Bewerbungen, wenn nur ein Bruchteil der angeschriebenen Unternehmen wirklich zum Bewerber passt? Ist es wirklich sinnvoll, einen Job anzunehmen, den Sie drei Monate später wieder aufgeben, weil es so gar nicht Ihre Stelle ist? Unserer Meinung nach nicht, daher sollten Sie sich im Vorfeld Ihrer Jobsuche Zeit für die Selbstreflexion nehmen. Die folgenden 66 Fragen können Ihnen dabei helfen.</p><ol><h2>Aktueller Arbeitgeber</h2><li>Warum will ich meinen aktuellen Arbeitgeber verlassen?</li><li>Was genau stört mich an meinem Arbeitsplatz?</li><li>Welche Rolle spielen meine Kollegen bei meiner Entscheidung?</li><li>Welche Rolle spielen mein Chef und/oder meine Aufgaben dabei?</li><li>Habe ich bereits alles versucht, um das Problem zu lösen?</li><li>Was will ich im neuen Job auf keinen Fall wieder finden?</li><li>Gibt es im Unternehmen Ausweichmöglichkeiten für mich?</li><li>Was hat sich in den letzten Jahren im Unternehmen verändert?</li><li>Welche Rolle spielt mein Verhalten bei dem Problem?</li><li>Was würde &#8211; wenn er davon wüsste &#8211; mein aktueller Arbeitgeber zu meinen Wechselplänen sagen?</li><li>Wie beende ich das Arbeitsverhältnis am besten, <a href="http://karrierebibel.de/wie-sie-richtig-kundigen-ohne-brucken-abzureisen/" target="_blank">ohne Brücken  abzureißen</a>?</li><li>Wird mein aktueller Arbeitgeber mir die Jobsuche erschweren?</li><li>Was wird er sagen, wenn potentielle neue Arbeitgeber bei meinem Chef nach mir fragen?</li><li>Wie ist es um mein Verhältnis zu meinem Chef bestellt?</li><li>Welche Erfahrungen und <a href="http://karrierebibel.de/netzwerk-fehler-so-wird-das-nix-mit-der-jobsuche/" target="_blank">Kontakte</a> aus dem aktuellen Job kann ich mitnehmen und für meine Jobsuche nutzen?</li><h2>Individuelle Stärken</h2><li>Welche Aufgaben fallen mir leicht?</li><li>In welche Bereiche habe ich mich besonders gut eingearbeitet?</li><li>Welche Charaktereigenschaften schätzen meine Kollegen an mir?</li><li>Welchen Bereich meiner fachlichen Kompetenzen sehe ich als meine stärksten an?</li><li>Was sagen Kunden und Kooperationspartner über mich?</li><li>Für welche Themen &#8211; vielleicht auch außerhalb meiner aktuellen Tätigkeit &#8211; kann ich mich begeistern?</li><li>Auf welche Fähigkeiten und Stärken bin ich stolz?</li><li>Welche Eigenschaften schreibe ich mir selbst zu?</li><li>Bei welchen Projekten konnte ich glänzen?</li><li>Wo sehe ich bei mir noch Potenzial für weitere Entwicklung?</li><h2>Konkrete Erwartungen</h2><li>Was will ich verändern?</li><li>Wie konkret ist meine Vorstellung vom neuen Job?</li><li>Was treibt mich an?</li><li>Welche Perspektiven erwarte oder erhoffe ich mir?</li><li>Welche Bereiche &#8211; Gehalt, Aufgaben, Karrierechancen &#8211; sind mir am wichtigsten?</li><li>Gibt es absolute Ausschlusskriterien für einen neuen Job?</li><li>Gibt es Punkte, die eine neue Stelle auf jeden Fall erfüllen muss?</li><li>Welche Ansprüche und Erwartungen stelle ich an meine neuen Kollegen und meinen neuen Chef?</li><li>Wie realistisch sind meine Erwartungen?</li><li>Welche Rolle spielen Unternehmenswerte und -philosophie für mich?</li><li>Welches Verhalten und welche Umgang mit den Mitarbeitern erwarte ich vom Unternehmen?</li><li>Wie stelle ich mir mein neues Team vor?</li><li>Welche Form von Anerkennung erwarte ich?</li><li>Wie sieht mein bevorzugter Führungsstil aus?</li><li>Wie wichtig sind mir flache Hierarchien?</li><li>Spielt die Unternehmensgröße für mich eine Rolle?</li><h2>Individuelle Kompromissbereitschaft</h2><li>In welchen Bereichen bin ich am ehesten zu Abstrichen bereit?</li><li>Welchen Arbeitsweg nehme ich täglich für eine passende Stelle in Kauf?</li><li>Kommt ein <a href="http://karrierebibel.de/ortswechsel-wann-sich-der-umzug-fur-den-job-lohnt/" target="_blank">Umzug</a> für mich in Frage?</li><li>Bin ich bereit, für gute Aufstiegschancen ein niedrigeres Gehalt zu akzeptieren?</li><li>Von welchen meiner Erwartungen kann ich mich am ehesten trennen?</li><li>Kann ich auch temporäre Einschränkungen &#8211; beispielsweise während der Probezeit &#8211; akzeptieren?</li><h2>Neuer Arbeitgeber</h2><li>Wie weit darf das Unternehmen von meinem Wohnort entfernt sein?</li><li>Wie wichtig ist mir der Ruf des Unternehmens?</li><li>Wie hoch ist die Mitarbeiter-Fluktuation der Firma?</li><li>Welche Chancen und Perspektiven bietet mir das Unternehmen?</li><li>Wie lange kenne ich das Unternehmen bereits?</li><li>Welchen Eindruck macht die <a href="http://karrierebibel.de/jobboerse/" target="_blank">Stellenausschreibung</a> auf mich?</li><li>Welche Gemeinsamkeiten zwischen meiner Arbeitshaltung und der Firmenphilosophie gibt es?</li><li>Bietet das Unternehmen Zusatzleistungen an?</li><li>Wie sieht es mit Home Office und flexiblen Arbeitszeitmodellen aus?</li><li>Wie loyal verhält sich das Unternehmen gegenüber seinen bestehenden Mitarbeitern?</li><li>Kann das Unternehmen seine Erwartungen an die Mitarbeiter klar benennen?</li><li>Wie groß ist das Unternehmen?</li><li>Wie sieht die wirtschaftliche Situation des Unternehmens aus?</li><li>Wie offen ist die Geschäftsführung für neue Ansätze und Ideen?</li><li>Wie lautet das Firmen-Motto?</li><li>Welchen Eindruck macht das Unternehmen nach meiner Recherche auf mich?</li><li>Welche Meinungen und Bewertungen der Firma finde ich im Netz?</li><li>Was sagen ehemalige Mitarbeiter über das Unternehmen?</li><li>Wie präsentiert sich das Unternehmen in den sozialen und Business Netzwerken?</li></ol><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44021&amp;md5=0e4b34a3c77806fc789d72df7d293b39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Kein Unternehmen verzichtet auf dieses Schlagwort, wenn es um die Suche nach neuen Mitarbeitern geht. Doch Flexibilität ist ein dehnbarer &#8211; oder eben sehr flexibel einsetzbarer &#8211; Begriff, hinter dem sich zahlreiche Facetten verbergen können. Eine der am häufigsten geforderten Formen ist die der räumlichen Flexibilität. Arbeitnehmer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Umzug-Ortswechsel.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Umzug-Ortswechsel.jpg" alt="Umzug Ortswechsel" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-44020" /></a><strong>Flexibilität</strong> wird in Stellenausschreibungen und -profilen groß geschrieben. Kein Unternehmen verzichtet auf dieses Schlagwort, wenn es um die Suche nach neuen Mitarbeitern geht. Doch Flexibilität ist ein dehnbarer &#8211; oder eben sehr flexibel einsetzbarer &#8211; Begriff, hinter dem sich zahlreiche Facetten verbergen können. Eine der am häufigsten geforderten Formen ist die der <strong>räumlichen Flexibilität</strong>. Arbeitnehmer sollen &#8211; so wünschen es sich zumindest Unternehmen und Arbeitsagenturen &#8211; bereit sein, für einen <a href="http://karrierebibel.de/weichenstellung-11-fragen-die-sie-sich-vor-dem-jobwechsel-stellen-sollten/" target="_blank">neuen Arbeitsplatz </a>auch ihren Wohnort zu wechseln. Ein beruflich bedingter Umzug ist daher heute keine Seltenheit mehr. Ob sich dieser lohnt, hängt jedoch von verschiedensten, weitgehend <strong>individuellen Faktoren</strong> ab. <span id="more-44019"></span></p><p>Die meisten Arbeitnehmer denken bei einem Umzug sofort an die damit <strong>verbundenen Kosten und den organisatorischen Aufwand</strong>. Eine Pflicht zur Kostenübernahme oder Unterstützung gibt es für Arbeitgeber zwar nicht, doch mit etwas <strong>Verhandlungsgeschick</strong> lässt sich der Aufwand deutlich reduzieren. Was Sie dabei beachten sollten, haben wir in einem <a href="http://karrierebibel.de/umzug-fur-den-job-wie-viel-der-kosten-zahlt-der-neue-arbeitgeber/" target="_blank">gesonderten Artikel</a> ausführlich dargestellt.</p><p>Beim Umzug aus beruflichen Gründen sollten drei Formen unterschieden werden:</p><ol><li>Umzug zur Verkürzungen des täglichen <strong>Arbeitsweges</strong>,</li><li>Umzug aufgrund einer <strong>Versetzung</strong> und</li><li>Umzug zur Aufnahme eines <strong>neuen Jobs</strong>.</li></ol><p>Da die Vorteile und Gründe bei den ersten beiden Formen offensichtlich sind, konzentrieren wir uns im Folgenden auf die dritte Form, den Umzug zur Aufnahme einer neuen Beschäftigung.</p><h2>Achten Sie auch auf soziale Konsequenzen</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/09/Freizeit.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2009/09/Freizeit.jpg" alt="Freizeit" width="240" class="alignright size-full wp-image-11918" /></a>Bei wirklich guten Stellen und Positionen scheint die Entscheidung auf den ersten Blick einfach zu sein. Wenn ein deutlich höheres Gehalt, bessere berufliche Perspektiven und mehr Freiheiten winken, ist ein Ortswechsel oft kein Problem. Dem wollen wir gar nicht widersprechen, wichtig ist jedoch, dass Sie sich im Vorfeld auch die <strong>sozialen und privaten Konsequenzen</strong> eines Umzugs bewusst machen.</p><p>Meist verlassen Sie damit Ihr bekanntes Umfeld und damit auch Ihr soziales Umfeld. Sicher lassen sich Kontakte und Beziehungen durch soziale Netzwerke, Hangouts, Skype, E-Mail, Telefon, Briefe und andere Kommunikationsformen aufrecht erhalten. Doch all diese Wege stellen nur einen unzureichenden Ersatz für persönliche Kontakte dar.</p><p>Andererseits kann ein Neuanfang in einer anderen Stadt für Sie eine <strong>Chance</strong> sein, sich einen neuen Freundeskreis aufzubauen oder Ihren bestehenden zu erweitern. Auch Ihr berufliches Netzwerk wird in der Regel von einem solchen Wechsel profitieren.</p><h2>Wie sehen Ihre Perspektiven aus?</h2><p>Neben einer deutlichen Gehaltserhöhungen spielen beim Ortswechsel für eine neue Stelle vor allem die beruflichen Perspektiven eine wichtige Rolle. Selbst wenn sich Ihre finanzielle Lage nicht spürbar verbessert, können deutlich bessere <a href="http://karrierebibel.de/karriereplan-mit-intuition-zum-erfolg/" target="_blank">Karrierechancen</a> als Argument für einen Umzug ausreichen.</p><p>Eine Frage sollten Sie dabei ins Zentrum Ihrer Überlegungen stellen: Wie sicher ist Ihre neue Stelle? Damit ist nicht nur die Probezeit gemeint &#8211; in der das Arbeitsverhältnis theoretisch schnell enden kann &#8211; sondern vor allem die mittel- und langfristige Perspektive. Hier einige Aspekte, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten:</p><ul><li>Wird die <strong>Position</strong> gerade neu aufgebaut oder existiert sie bereits seit einiger Zeit?</li><li>Wie viele Mitarbeiter hatten die Position vor Ihnen inne?</li><li>Warum sind diese gegangen (worden)?</li><li>Wie steht das <strong>Unternehmen</strong> insgesamt dar?</li><li>Kennen Sie Mitarbeiter des Unternehmens und deren Erfahrungen?</li><li>Wie hoch ist die <strong>Mitarbeiter-Fluktuation</strong> im Unternehmen?</li><li>Wie lange ist Ihr Chef bereits im Unternehmen?</li><li>Welche <strong>Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten</strong> bietet Ihnen das Unternehmen?</li><li>Sind diese wirklich besser als bei Ihrem <a href="http://karrierebibel.de/jobwechsel-jetzt-wann-es-zeit-wird-den-arbeitgeber-zu-verlassen/" target="_blank">aktuellen Arbeitgeber</a> oder an Ihrem aktuellen Wohnort?</li><li>Bietet Ihnen das neue Unternehmen &#8211; möglichst realistisch betrachtet &#8211; wirklich die <strong>Möglichkeiten</strong>, die Sie suchen?</li></ul><p>Die Liste der Aspekte und Fragen lässt sich natürlich beliebig fortsetzen. Tatsächlich sollten Sie sich die Zeit nehmen und <strong>Ihre eigene Version der Liste</strong> für Ihre individuelle Situation erstellen. Diese dient Ihnen dann als Grundlage für Ihre Entscheidung für oder gegen einen Umzug.</p><p>Grundsätzlich sollten Sie sich im Vorfeld auch über einen Plan B Gedanken machen. Das hat nichts mit Feigheit oder einem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis, sondern mit Vernunft zu tun.  Wie sieht Ihre Alternative aus, wenn das Arbeitsverhältnis bei Ihrem neuen Arbeitgeber aus irgendeinem Grund nicht funktioniert? Haben Sie eine Antwort auf diese Frage parat und sind die Perspektiven der neuen Stelle wirklich reizvoll, steht einem Umzug nichts im Wege.</p><div align="right"><small>[Bildnachweis: <a href="http://www.shutterstock.com/pic-113165947/stock-photo-couple-calling-transport-company-to-move-in-new-house.html?src=Ry04AFR3vXQ6RvK3GtN6gA-1-89" target="_blank">Couple calling transport company</a> by Shutterstock]</small></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44019&amp;md5=97691dc5598bf1de14fb5cb744fdbfbf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Auch wenn es natürlich zahlreiche andere Vorstellungen gab, konzentrieren wir uns heute ganz auf die Neuerungen des sozialen Netzwerks Google+. Denn die insgesamt 41 Neuerungen bringen nicht nur [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/11/Google-256.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/11/Google-256.png" alt="Google-256" width="240" class="alignright size-full wp-image-41805" /></a>Einige Tage sind seit der großen Entwicklerkonferenz von Google &#8211; der <a href="https://developers.google.com/events/io/" target="_blank"><strong>Google IO</strong></a> &#8211; vergangen und so hatten wir genug Zeit, uns die vorgestellten <strong>Neuerungen</strong> genauer anzuschauen. Auch wenn es natürlich zahlreiche andere Vorstellungen gab, konzentrieren wir uns heute ganz auf die Neuerungen des sozialen Netzwerks <a href="http://karrierebibel.de/unternehmenskommunikation-via-google-die-optimale-strategie/" target="_blank"><strong>Google+</strong></a>. Denn die insgesamt 41 Neuerungen bringen nicht nur ein neues Nutzererlebnis, sondern auch neue <strong>Herausforderungen und Chancen</strong> für Unternehmen mit sich. Was sich geändert hat und worauf es zu achten gilt, stellen wir Ihnen im Folgenden vor. <span id="more-44016"></span></p><p>Die sichtbarste Neuerung ist sicherlich das <strong>neue Layout</strong> von <a href="https://plus.google.com/102232035784916645859/posts" target="_blank">Google+</a>. Das Netzwerk kommt jetzt mehrspaltig daher und passt sich den verschiedenen Geräten &#8211; Computer, Tablet und Smartphone &#8211; automatisch an. Wem das neue Design nicht zusagt, kann unter dem Punkt &#8220;Mehr&#8221; rechts oben auch das einspaltige Layout als Default auswählen. Wie Sie <a href="http://karrierebibel.de/personal-branding-mehr-sichtbarkeit-und-reichweite-durch-google/" target="_blank">Google+</a> noch weiter individualisieren können, beschreibt <a href="http://stadt-bremerhaven.de/google-design-an-die-eigenen-beduerfnisse-anpassen-breitere-spalten-und-feste-navigationsleiste/" target="_blank">Patrick Meyhöfer</a> und <a href="http://stadt-bremerhaven.de/google-stream-automatisch-aktualisieren/" target="_blank">Cashy</a> auf Stadt-Bremerhaven.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/G+-Seite.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/G+-Seite.png" alt="G+-Seite" width="570" class="alignleft size-full wp-image-44017" /></a></p><h2>Seiten und Profile</h2><p>Angesagte Beiträge, Seiten und Profile haben das neue Layout ebenfalls übernommen. Bei <strong>Seiten und Profilen</strong> sind zudem die Menüpunkte Info, Beiträge, Fotos und Videos nach oben gewandert und werden jetzt prominenter platziert. Bei Profilen werden die Punkte Über mich, Beiträge, Fotos, Youtube, +1 und Erfahrungsberichte analog behandelt. Am riesigen <strong>Titelbild</strong> hat sich nichts geändert.</p><p>Das Fenster für die Erstellung neuer Beiträge hat sich optisch etwas verändert, funktional ist hier jedoch alles beim alten geblieben. Die <strong>Navigation</strong> finden Sie nach wie vor am linken Rand, sie wird jetzt jedoch nur noch bei Bedarf &#8211; also beim Hovern oder Klicken auf den Punkt &#8220;Übersicht&#8221; oder  &#8211; bei Seiten &#8211; das kleine Google+-Logo eingeblendet. Sie verschwindet automatisch, so bald sie nicht mehr gebraucht wird. Auf kleineren Bildschirmen eine willkommene Platzersparnis.</p><p>Für Administratoren und Kommunikatoren interessant ist jedoch eine andere Neuerung. Klicken Sie auf den Pfeil rechts oben bei einem Beitrag, können Sie den Punkt &#8220;<strong>Aktivitäten auf den Beitrag ansehen</strong>&#8221; anklicken. Daraufhin dreht sich die Kachel und Sie sehen die +1-Klicks, Shares und andere Daten des jeweiligen Beitrags. Für eine schnelle Übersicht und Auswertung eine äußerst nützliche Funktion.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/G+-Aktivitäten.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/G+-Aktivitäten.jpg" alt="G+ Aktivitäten" width="469" height="441" class="aligncenter size-full wp-image-44018" /></a></p><h2>Hashtags, Fotos und Hangouts</h2><p>Die bisher eher stiefmütterlich behandelten <strong>Hashtags</strong> haben auf der Google IO eine <strong>tiefere Integration</strong> und damit auch mehr Bedeutung erhalten. Vergeben Sie jetzt für einen Beitrag einen Hashtag, wird Ihnen dieser am oberen Rand des Beitrags in blau angezeigt. Ein Klick auf diesen blau dargestellten Hashtag dreht die Karte des Beitrags und Ihnen werden andere Beiträge mit dem Hashtag angezeigt. Über Pfeile können Sie durch diese Beiträge navigieren. So lassen sich schnell und unkompliziert <strong>thematisch verwandte Beiträge und Nutzer</strong> finden.</p><p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/XSZ--ul_qYk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Ein Schwerpunkt der Neuerungen sind eindeutig die neuen <a href="https://plus.google.com/photos/whatsnew" target="_blank"><strong>Fotofunktionen</strong></a>, mit denen <a href="http://www.sozial-pr.net/lern-plus-so-nutzt-ihr-google-fuer-lern-und-projektgruppen/" target="_blank">Google+</a> zu einem noch stärker Bilder basierten Netzwerk werden dürfte. Die neuen Funktionen umfassen unter anderem:</p><ul><li>Instant Upload</li><li>Auto Highlight</li><li>Automatische Bildverbesserung</li><li>Auto Awesome</li></ul><p>Während <strong>Instant Upload</strong> bereits bekannt und integriert war, sucht Google bei der <strong>Auto Highlight</strong> Funktion auf Basis verschiedener Algorithmen die besten Fotos aus Ihren Alben heraus. <strong>Automatische Bildverbesserung</strong> soll &#8211; Google zur Folge &#8211; Ihre Bilder noch schöner machen. Und mit der Funktion <strong>Auto Awesome</strong> wird automatisch ein animiertes GIF aus Bilderserien zusammengestellt. Eine Funktion, die zumindest entfernt an die HTC Zoe Funktion des HTC One erinnert.</p><p>Unter dem Namen <a href="http://googleplusproject.blogspot.de/2013/05/new-google-stream-hangouts-and-photos.html" target="_blank"><strong>Hangouts</strong></a> fasst Google seit der IO seine bestehenden Messenger zusammen und bietet einen durchgängigen Kommunikationskanal. Die gewohnten <a href="http://karrierebibel.de/hangout-fur-unternehmen-15-einsatztipps/" target="_blank"><strong>Hangouts</a> (on Air)</strong> müssen jetzt über den entsprechend benannten Punkt in der Seitenleiste gestartet werden. Die neue Hangouts Android App finden Sie natürlich im <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.talk&#038;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5nb29nbGUuYW5kcm9pZC50YWxrIl0." target="_blank">Google Play Store</a>.</p><p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ahy3uRzRG9w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><h2>Konsequenzen für Marken und Unternehmen</h2><p>Wie stark sich die neuen Funktionen in der Praxis auswirken, hängt auch davon ab, wie gut diese von Google+-Mitgliedern angenommen und genutzt werden. Sowohl das neue &#8211; vermutlich ein wenig von Pinterest inspirierte &#8211; Layout als auch die neuen Foto-Funktionen verstärken den <strong>Fokus auf Bilder und die optische Präsentation von Inhalten</strong>.</p><p>Für Unternehmen und Marken bedeutet das: Reine Textbeiträge haben es jetzt noch schwerer als zuvor, <strong>Aufmerksamkeit</strong> zu erregen und zur Geltung zu kommen. Auch wenn es für die <strong>Google+-Communities</strong> keine offiziellen Neuerungen gab, spielen deren Aktivitäten schon seit einiger Zeit eine spürbar stärkere Rolle in den <strong>Google-Suchergebnissen</strong>. Marken sind daher gut beraten, sich aktiv in Communities zu engagieren. Beiträge mit Mehrwert, beeindruckende Bilder, Tipps und andere Formen sinnvollen Contents können die Position und Reputation schnell stärken. Mit reiner Werbung disqualifizieren sich Unternehmen dagegen sofort.</p><p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/9pmPa_KxsAM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p>Die neuen &#8220;<strong>Aktivitäten zum Beitrag</strong>&#8221; bieten Seitenbetreibern eine gute Möglichkeit, Interaktion und Wirkung von Beiträgen schnell zu überblicken und so gute Themen zu identifizieren. Und die <strong>verbesserten Hashtags</strong> erleichtern das Finden möglicherweise interessanter Kontakte und Seiten.</p><p>Google geht mit seinem sozialen Netzwerk weiter einen eigenen, durchaus mutigen Weg. Ob dieser Mut von den Nutzern honoriert wird, wird sich im Lauf der Zeit erweisen müssen. Die Masse an Neuerungen zeigt jedoch: <strong>Google steckt weiterhin viel Energie in sein Netzwerk</strong> und es wäre für Marken, Unternehmen und Freelancer fatal, diese Entwicklung nicht zumindest im Auge zu behalten.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44016&amp;md5=a36ec93c52606f8e6659d6b18ea93061" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Aus den Hörsälen kommen brillante Analytiker und kühl kalkulierende Strategen, die gelernt haben, ihre Ziele geradlinig zu verfolgen, zur Not auch über Widerstände hinweg. Das macht sie enorm durchsetzungsstark, aber auch gefährlich: Ihnen [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/03/FrauBusinessManagerin.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/03/FrauBusinessManagerin.jpg" alt="FrauBusinessManagerin" width="300" height="231" class="alignright size-full wp-image-43387" /></a>Schon vor Jahren haben sich die Universitäten den Wünschen der Wirtschaft angepasst, haben mehr Praxisstudien, Pflichtpraktika und Analysen in ihre Studienpläne integriert. Aus den Hörsälen kommen brillante Analytiker und kühl kalkulierende Strategen, die gelernt haben, ihre Ziele geradlinig zu verfolgen, zur Not auch über Widerstände hinweg. Das macht sie enorm durchsetzungsstark, aber auch gefährlich: Ihnen fehlt die <a href="http://karrierebibel.de/management-der-generationen-die-werte-der-jahrgange-im-vergleich-infografik/">Wertorientierung</a>, die es braucht, um eine gute Führungskraft zu werden.<span id="more-44014"></span></p><p>Je höher ein Mitarbeiter aufsteigt, desto wichtiger werden schließlich Fähigkeiten wie Konzepte moderieren, Abläufe modernisieren, Mitarbeiter motivieren. So lange alles glatt geht, braucht es dafür wenig Führungskompetenz. Sobald aber Spannungen auftauchen, wird&#8217;s kritisch: Wer <a href="http://karrierebibel.de/teamkonflikte-was-mitarbeiter-und-chefs-tun-konnen/">Konflikten</a> mit 08/15-Strategien oder gar Machtmitteln begegnet, wird lanfristig im Team scheitern, auch wenn er sich im Moment vielleicht durchsetzt.</p><p>Echte <a href="http://karrierebibel.de/generationenkonflikt-tipps-fur-nachwuchsmanager/">Führungskräfte</a> dagegen führen Entscheidungen herbei, indem sie ihre Mitarbeiter überzeugen. Das gelingt ihnen, weil sie ihre Werte Leben – und so zu Persönlichkeiten werden. Was Unternehmen erfolgreich macht, sind eben nicht hoch bezahlte Arbeitstiere und im Windkanal optimierte Mutanten, sondern Menschen, die nicht nur mit dem Verstand führen, sondern auch mit Empathie und mit Herz.</p><h2>Kein Führen ohne Werte</h2><p>„Wer nicht für sich selbst seine Werte definiert hat, kann nie eine gute Führungskraft sein“, warnt zum Beispiel <a rel="nofollow" href="http://www.iwu-berlin.de/picture/upload/File/IWU_HP_Text_Wagner.pdf" target="_blank"><em>Dieter Wagner</em></a> vom <em>Institut für wertorientierte Unternehmensführung</em> (IWU). Wer seine Werte nicht gefunden habe, sei nicht in der Lage, Menschen mitzunehmen – und genau darauf komme es nun mal beim Führen an.</p><p>Gerade in Zeiten des <a href="http://karrierebibel.de/die-zukunft-der-arbeit-paradigmenwechsel-beim-berufseinstieg/">Wandels</a> braucht es ein paar Konstanten, die den Kurs bestimmen &#8211; Werte eben. Darunter sind auch die Klassiker Verantwortung, Vertrauen und Integrität. Die klingen zwar altbacken, garantieren aber seit Jahrhunderten ein funktionierendes Miteinander. Wer sie beherzigt, kann auch im Umbruch für Kontinuität und Verlässlichkeit sorgen.</p><p>Deswegen sollten Führungskräfte einen<a href="http://karrierebibel.de/ruckkehr-der-werte-was-der-fuhrungsnachwuchs-von-den-unternehmen-erwartet/"> Wertekanon</a> besitzen, für den sie stehen, der für sie und ihre Mitarbeiter eine Konstante bildet und Orientierung gibt &#8211; vor allem wenn die Zeiten unsicherer werden. Dazu haben wir ein paar Anregungen und Werte, die sich in vielerlei Hinsicht bewährt haben&#8230;</p><h2>Zuverlässigkeit</h2><p>Ein Chef, der nicht zu seinen Entscheidungen steht, verliert das Vertrauen seiner Mitarbeiter. Vertrauen ist der Anfang von allem, vor allem aber zwingende Voraussetzung für Respekt und Glaubwürdigkeit, die Führungskräfte brauchen, damit ihnen andere bereitwillig folgen.</p><h2>Mut</h2><p>Vorgesetzte müssen manchmal Entscheidungen in Ungewissheit treffen. Vollständige Informationen besitzen die wenigsten. Also müssen Manager bereit sein, Risiken einzugehen. Nicht blind &#8211; das wäre töricht. Aber mutig.</p><h2>Verantwortung</h2><p>Ebenso müssen Führungskräfte bereit sein, die Konsequenzen ihres Handels zu (er)tragen. Dazu zählt auch, Fehler einzugestehen und sie zu korrigieren, wenn es sein muss.</p><h2>Vertrauen</h2><p>Ein guter Chef lässt seinen Mitarbeitern den Freiraum, den diese brauchen. Er behandelt sie wie intelligente Menschen und manipuliert sie nicht durch Zuckerbrot und Peitsche. Misstrauische Chefs, die ihre Untergebenen ständig kontrollieren und gängeln, verspielen deren Engagement und degradieren sie zu Befehlsempfängern.</p><h2>Offenheit</h2><p>Wer weiß, dass er irren kann, ist empfänglich für Anregungen und neue Ideen. Führungskräfte, die den Vorschlägen ihrer Mitarbeiter offen gegenüber treten, nutzen deren Potenziale und Erfahrungen und sichern sich auch künftiges Engagement. Obendrein fördern sie die Innovationskraft –  die wichtigste Ressource eines Unternehmens.</p><h2>Interesse</h2><p>Offenheit ist die Basis, seine Mitarbeiter kennen zu lernen. Wer ihnen gegenüber echtes Interesse zeigt und dies nicht nur auf berufliche Dinge beschränkt, fördert deren Aufmerksamkeit und Loyalität. Das dient dem Betriebsklima – und damit auch dem Unternehmenserfolg.</p><h2>Wertschätzung</h2><p>Wer seinen Mitarbeitern den Respekt zollt, den sie aufgrund ihrer persönlichen und fachlichen Kompetenzen verdienen, sichert sich ebenfalls ihre Loyalität. Das gilt selbst dann, wenn Kritik zu üben ist: Gute Chefs transportieren sie so, dass ihre Mitarbeiter daran wachsen.</p><h2>Integrität</h2><p>Wer die Einhaltung hoher moralischer Standards fordert, muss diese Werte auch selbst leben, um glaubwürdig zu bleiben. Ein Chef, der die eigenen Grundsätze ignoriert, schwächt sich selbst – und die Moral aller, für die er Vorbildfunktion übernimmt. Die Liste der über ihre Doppelmoral gefallener Konzern- und Staatenlenker ist zu lang, als dass man sie übersehen könnte.</p><h3>Wir haben uns auf die Faktoren beschränkt, die uns am wichtigsten schienen. Welche Werte würden Sie einer Führungskraft noch nahelegen?</h3><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44014&amp;md5=b3bb12d3e20c27e82395291147a366ad" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Papier ist zwar geduldig, aber zeitgemäß ist das irgendwie nicht mehr. Oder kurz: Es liegt ein wenig Staub drauf. Sicher, falsch ist es auch nicht, insbesondere bei einem Erstkontakt kann man damit nichts verkehrt machen. Doch moderne Grußformeln [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Schlusssatz_Bewerbung_Anschreiben.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Schlusssatz_Bewerbung_Anschreiben.jpg" alt="Schlussformel-Grußformel" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-43625" /></a><em>&#8220;&#8230; bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen&#8221;</em> &#8211; So enden typischer Weise Geschäftsbriefe: förmlich, formelhaft, langweilig. Papier ist zwar geduldig, aber zeitgemäß ist das irgendwie nicht mehr. Oder kurz: Es liegt ein wenig Staub drauf. Sicher, falsch ist es auch nicht, insbesondere bei einem Erstkontakt kann man damit nichts verkehrt machen. Doch moderne <strong>Grußformeln in Geschäftsbriefen</strong> sehen inzwischen meist anders aus. Es geht wieder etwas lockerer zu &#8211; manchmal allerdings auch zu locker&#8230; <span id="more-44004"></span></p><h2>Schöne Grüße und so</h2><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/01/GMail.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/01/GMail.png" alt="" title="GMail" width="212" height="165" class="alignright size-full wp-image-38357" /></a>So findet sich in jüngster Zeit unter Briefen oder Grußkarten immer wieder auch die Formulierung: <strong>&#8220;Schöne Grüße&#8221;.</strong> Zugegeben, auf den ersten Blick klingt das freundlich &#8211; schön eben. Man denkt an schönes Wetter, eine schöne Zeit. Aber bei genauerem Nachdenken muss man sich schon fragen: Was sind überhaupt <em>schöne</em> Grüße? Und gibt es auch hässliche, die verschickt werden? <em>Schön</em> als Adjektiv ist vielleicht doch zu beliebig.</p><p>Auch kommt es auf das Umfeld an: In eher konservativen Branchen &#8211; Banken, Versicherungen, Anwältskanzleien &#8211; ist nach wie vor die die Formel &#8220;mit freundlichen Grüßen&#8221; der Standard. Um davon abzuweichen braucht es schon einigen Mut und Revoluzzerwillen.</p><p>Andererseits: Spricht nicht gerade die <strong>Abwechslung bei den Grußformeln</strong> dafür, dass sich jemand Gedanken gemacht hat und tatsächlich individuell grüßt, <strong>statt hohle und damit auch herzlose Phrasen</strong> zu dreschen?</p><p>So lassen sich die Grüße am Ende eines Briefs oft schon dadurch etwas persönlicher gestalten, indem man einen kleinen Bezug zum Empfänger einbaut &#8211; vorzugsweise dessen Wohn- oder Arbeitsort.</p><blockquote><p><strong>Mit den besten Grüßen nach &#8230;</strong> Aachen, Berlin, Celle&#8230;</p></blockquote><p>Aber Achtung: Die Variante &#8220;Mit besten Grüßen aus&#8230;&#8221; gibt es zwar auch. Ich finde sie aber weit weniger höflich, weil sie nicht den Empfänger, sondern den Absender und dessen Sitz in den Mittelpunkt rückt. Und um den geht es bei einem Gruß schließlich gar nicht.</p><p>Was also sind weitere Alternativen?</p><h2>Moderne Grüße für Geschäftsbriefe und Grußkarten</h2><p>Da gibt es zum Glück einige! Ob Sie nun einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gru%C3%9Fformel_(Korrespondenz)" target="_blank">Geschäftsbrief</a>, eine <a href="http://www.raab-verlag.de" target="_blank">Gruß- oder Glückwunschkarte</a> verschicken &#8211; es muss nicht immer mit freundlichen Grüßen enden. Zulässige Variationen sind auch:</p><ul><li><strong>Viele Grüße</strong> &#8211; immerhin besser als nur &#8220;mit Grüßen&#8221;, was eher auf Verstimmung hindeutet</li><li><strong>Freundliche Grüße</strong> &#8211; kurz, prägnant und etwas moderner als die klassische Formel</li><li><strong>Sonnige Grüße</strong> &#8211; wenn es die Wetterlage zulässt</li><li><strong>Mit besten Grüßen</strong> &#8211; immer noch recht förmlich, aber zumindest mal anders</li><li><strong>Beste Grüße</strong> &#8211; die saloppere Variante, für besser Bekannte</li><li><strong>Herzliche Grüße</strong> &#8211; wenn es etwas persönlicher sein kann</li><li><strong>Liebe Grüße</strong> &#8211; bei guten Bekannten oder Kollegen</li></ul><h2>Originelle Alternativen mit Bezug</h2><ul><li><strong>Freundliche Grüße nach&#8230;</strong> (Ort des Empfängers)</li><li><strong>Mit besten Grüßen von Ihrem</strong> (Art der Dienstleistung)</li><li><strong>Eine erfolgreiche Restwoche wünscht</strong></li><li><strong>Einen guten Start in die Woche/ins Wochenende wünscht</strong></li><li><strong>Noch eine tolle Woche!</strong></li><li><strong>Mit blitzblanken Grüßen</strong> (von Reinigungsfirma)</li><li><strong>Mit sportlichen Grüßen</strong> (vom Fitnesscenter)</li><li><strong>Mit erwartungsvollen Grüßen</strong> (bei einem baldigen Treffen)</li><li><strong>Guten Urlaub!</strong> (von einem Reiseveranstalter)</li></ul><p>Machen Sie sich stets bewusst: Die Grußformel am Ende eines Briefes ist der letzte (positive) Eindruck, den Sie beim Empfänger hinterlassen. Im Gegensatz zum ersten Eindruck (für den es keine zweite Chance gibt), hallt dieser aber länger nach. Entsprechend sollten der Anfang und das Ende einer schriftlichen Korrespondenz immer einen kleinen und persönlichen Höhepunkt bieten &#8211; und eben nicht bloße Floskeln aneinander reihen.</p><p><strong>PS: Laut <a href="http://karrierebibel.de/standardbewerbung-was-ist-eine-bewerbung-nach-din-5008/" target="_blank">DIN 5008</a> wird die Grußformel immer (!) durch eine Leerzeile vom Text abgesetzt.</strong></p><h3>Weiterführende Artikel dazu:</h3><ul><li><a href="http://karrierebibel.de/mfg-%E2%80%93-was-grusformeln-uber-den-absender-verraten/" target="_blank"><strong>MFG: Was Grußformeln über den Absender verraten</strong></a></li><li><a href="http://www.wirtschaftsdeutsch.de/lehrmaterialien/korrespondenz-anrede.pdf" target="_blank"><strong>Anrede- und Schlussformeln im E-Mail- und Briefverkehr (PDF)</strong></a></li><li><a href="https://www.xing.com/net/stil_etikette/begru%C3%9Fungen-21520/schone-gru%C3%9Fe-oder-mit-freundlichen-gru%C3%9Fen-3394674" target="_blank"><strong>XING: &#8220;Schöne Grüße&#8221; oder &#8220;Mit freundlichen Grüßen&#8221;</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/merry-xmas-wie-sie-bessere-weihnachtsgruesse-verfassen/" target="_blank"><strong>Merry Xmas! Wie Sie geschäftliche Weihnachtsgrüße schreiben</strong></a></li></ul><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=44004&amp;md5=c9ce7fd6780d86b3da6c7e4172977668" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Das Ziel dieser Datensammlung: Sich selbst besser zu verstehen, zu reflektieren, Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen. So seltsam die Datensammelwut auf manche [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Freelancer.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/04/Freelancer.jpg" alt="Quantified Self Freelancer" width="300" height="218" class="alignright size-full wp-image-43827" /></a>Unter dem Schlagwort <strong>Quantified Self </strong>formiert sich seit einiger Zeit eine Bewegung von Menschen, die bis zu einem gewissen Grad Google nacheifern und möglichst viele Daten über sich und ihr eigenes Verhalten sammeln. Das Ziel dieser Datensammlung: <strong>Sich selbst besser zu verstehen</strong>, zu reflektieren, Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen. So seltsam die Datensammelwut auf manche Menschen auch wirken mag: Von den Ziele und Intentionen der Quanified Self Bewegung können viele profitieren. Das gilt besonders für <strong><a href="http://karrierebibel.de/das-leben-als-freelancer-9-tipps-fur-einen-erfolgreichen-start-in-die-selbststandigkeit/" target="_blank">Freelancer</a></strong>. <span id="more-43998"></span></p><p>Bevor Sie diesen Gedanken kopfschüttelnd abtun, lesen Sie bitte noch ein wenig weiter. Genau betrachtet erfassen <a href="http://www.sozial-pr.net/social-media-fuer-freelancer-macht-es-euch-einfach-teilt-eure-leidenschaft/" target="_blank">Freelancer</a> &#8211; mehr oder weniger freiwillig &#8211; ständig eine <strong>ganze Menge Daten</strong> und dokumentieren das eigene Verhalten. Viele Aufträge werden schließlich nach Zeit <a href="http://karrierebibel.de/sprechen-wir-uber-geld-wie-finden-freelancer-ihren-preis/" target="_blank">vergütet</a>, daher spielt die <strong>Zeiterfassung</strong> im Arbeitsalltag eine wichtige Rolle. Bauen Sie diese Basis mit dem grundlegenden Gedanken des Quantified Self aus, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten.</p><h2>Quantified Self als schonungslose Selbstreflexion</h2><p>Keine Sorge, Sie sollen sich jetzt keine Kamera umhängen und jeden Schritt dokumentieren, darum geht es nicht. Doch der Ansatz des Quantified Self ist für Sie eine Möglichkeit der schonungslosen &#8211; und daher effektiven &#8211; <strong>Selbstreflexion</strong>. Nur wenige Reflexionsmöglichkeiten sind so eindeutig und ehrlich wie Daten.</p><p>Hier einige Vorschläge, wie Sie das Prinzip in der Praxis umsetzen können:</p><ul><li>Dokumentieren Sie Ihre <strong>Arbeiten und Tätigkeite</strong>n im Verlauf eines Tages.</li><li>Notieren Sie sich Dauer, Uhrzeit und Aktivitäten Ihrer <strong>Pausen</strong>.</li><li>Messen Sie mit einem Schrittzähler, wie oft Sie sich am Tag <strong>bewegen</strong>.</li><li>Führen Sie ein <strong>Stimmungsprotokoll</strong>, in dem Sie Ihren Gemütszustand und Ihre Laune notieren.</li><li>Kategorisieren Sie Ihre Aufträge und ordnen Sie Ihre Tätigkeiten diesen <strong>Kategorien</strong> zu.</li><li>Fotografieren Sie Ihren <strong>Schreibtisch</strong> mehrmals am Tag und werten Sie die Bilder aus.</li></ul><p>Manche dieser Ideen klingen vermutlich etwas verrückt oder doch zumindest seltsam. Doch die so gewonnenen Daten können Ihnen &#8211; wenn Sie sie in Relation setzen und miteinander verknüpfen &#8211; tiefe Einblicke und <strong>neue Erkenntnisse</strong> in Ihr eigenes Verhalten und Ihre Arbeitsweise geben.</p><p>So können Sie beispielsweise abgleichen, wie sich bestimmte Arbeiten auf Ihre Stimmung auswirken und umgekehrt. Der Zustand Ihres Schreibtisches korreliert vielleicht damit, wie gerne Sie einen Auftrage bearbeiten und zu wenig Bewegung lässt sich möglicherweise mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit in Verbindung bringen. Solche Erkenntnisse können dann die <strong>Grundlage für Optimierung und Veränderung</strong> sein.</p><p>Ja, die Erfassung und Auswertung dieser Daten kostet Zeit. Nein, Sie müssen diese Datensammlung nicht dauerhaft und täglich durchführen. Doch wenn Sie sich immer wieder einige Tage oder &#8211; idealerweise &#8211; einige Wochen konsequent daran machen, Ihr eigenes Verhalten möglichst genau zu dokumentieren, werden Sie erstaunliche Erkenntnisse gewinnen und können sich aktiv weiterentwickeln.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43998&amp;md5=3c6a8271a3622746cfcdac94aaf1973b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Nach einem Langstreckenflug trotzdem entspannt und fit anzukommen, ist eigentlich unmöglich. Eigentlich. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat womöglich einen Trick entdeckt, wie es doch gelingen kann: die Kabinenbeleuchtung. Mehr Licht! Licht ist für das menschliche Auge sichtbare elektromagnetische Strahlung [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/08/Flugzeug_t.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/08/Flugzeug_t.png" alt="Flugzeug_t" width="300" height="250" class="alignright size-full wp-image-41108" /></a>Den Preis der modernen Mobilität zahlen wir mit unserem Körper: langes Reisen, Zeitzonenverschiebung, Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen&#8230; kurz: Jetlag. Nach einem <a href="http://karrierebibel.de/reisebegleiter-ueber-30-tipps-fuer-geschaeftsreisen/" target="_blank">Langstreckenflug</a> trotzdem entspannt und fit anzukommen, ist eigentlich unmöglich. Eigentlich. Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat womöglich einen Trick entdeckt, wie es doch gelingen kann: die Kabinenbeleuchtung. <span id="more-43995"></span></p><div class="textboxright1" style="width:40%"><h3>Mehr Licht!</h3><p>Licht ist für das menschliche Auge sichtbare elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich von 380 bis 780 Nanometer. Den Lichtreiz nimmt das Auge mit drei unterschiedlichen Sinneszellentypen wahr, die auf verschiedene Wellenlängen reagieren. Neben den Zapfen für das Farbsehen am Tag tragen die Stäbchen zum Sehen bei niedrigen Lichtstärken bei. Allerdings können sie keine Farben unterscheiden. Ein dritter, erst kürzlich entdeckter Sinneszelltyp, ist biologisch wirksam und steuert den circadianen Rhythmus und damit die Wachheit des Menschen. Diese Sinneszellen reagieren auf den blauen Wellenlängenbereich um 460 Nanometer.</p></div><p>Dabei spielen vor allem Farben eine wichtige Rolle. Sanfte Übergänge zwischen Tag- und Nachtlicht sind an Bord von modernen Verkehrsflugzeugen längst Standard. Doch hat jetzt eine Gruppe von Forschern der Bergische Universität Wuppertal, des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP, von Airbus, Diehl Aerospace und Osram untersucht, ob sich das Wohlbefinden der Passagiere auch durch den Einsatz von chronobiologisch angepasstem Licht verbessern lässt.</p><p><strong>Und um es kurz zu machen: Ja, es geht.</strong></p><p>Die farblich veränderte LED-Beleuchtung führte insbesondere auf Langstreckenflügen über Nacht für die Reisenden medizinisch messbar zu besserem Schlaf, besserem Wohlbefinden und höherer Fitness am Zielort.</p><h2>Das Experiment</h2><p>Insgesamt 32 Probanden nahmen in Gruppen à 16 Personen an insgesamt sechs simulierten Testflügen teil. Sie flogen also nicht wirklich, sondern saßen in einer realistisch nachgebauten Flugkabine in einem Simulator. Die Geräuschkulisse, der Flugablauf mit Stewardess, Essen, Durchsagen und Druckausgleich lief allerdings exakt ab wie bei einem echten <strong>Langstreckenflug</strong>.</p><p>Einziger Unterschied: Die Probanden waren zusätzlich verkabelt, Mediziner überwachten während der gesamten Testdauer etwa den Level der Stresshormone im Blut, die Pulsfrequenz sowie die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Zusätzlich wurden die Probanden per Video aufgenommen &#8211; mit besonderem Augenmerk auf ihre Mimik oder die Lidschläge während der simulierten Nachtflüge und während sie schliefen.</p><p>Der eigentliche Clou aber war die <strong>farblich wechselnde Beleuchtung in der Kabine</strong>:</p><ul><li>Warmes, weißes Licht mit <strong>hohem Rotanteil</strong> zu Beginn eines Nachtfluges sollte zur Behaglichkeit und Entspannung beitragen. Es regt die Melatoninproduktion an, sorgt für eine ruhigere Herzfrequenz und macht somit den Flugverlauf für den Passagier durch einen besseren Schlaf entspannter.</li><li>Kaltes, weißes Licht mit <strong>hohem Blauanteil</strong> am Morgen hingegen sollte aktivierend wirken, die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin unterdrücken und die Passagiere fitter ankommen lassen.</li></ul><h5>Hier Beispielfotos:</h5><table><tr><td><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Flugkabinenbeleuchtung-LED-Rot.png" alt="Flugkabinenbeleuchtung-LED-Rot" width="280" height="186" class="alignnone size-full wp-image-43996" /></td><td><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Flugkabinenbeleuchtung-LED-Blau.png" alt="Flugkabinenbeleuchtung-LED-Blau" width="280" height="186" class="alignnone size-full wp-image-43997" /></td></tr><tr><td><strong>Abendbeleuchtung mit hohem Rotanteil</strong></td><td><strong>Morgenbeleuchtung mit hohem Blauanteil</strong></td></tr></table><p>Tatsächlich ließen sich, je nach Lichtintensität und Farbspektren, entsprechende Reaktionen der Probanden, insbesondere beim circadianen Rhythmus messen.</p><h2>Licht als Zeitgeber</h2><p>Schon länger ist aus der Forschung bekannt, dass <a href="http://karrierebibel.de/die-durchleuchtete-erleuchtung-helles-kopfchen-dank-richtigem-licht/" target="_blank">Licht</a> wichtige Körperfunktionen steuert, unter anderem den <a href="http://karrierebibel.de/biorhythmus-bei-morgenmenschen-ist-die-leistung-uber-den-tag-konstanter/" target="_blank">Schlaf-Wach-Rhythmus</a>, die Körpertemperatur und die Hormonproduktion. Das Schlafhormon Melatonin etwa fördert den Schlaf und das Stresshormon Cortisol unterstützt die Aktivität.</p><p>Halten wir uns vorwiegend draußen auf, hilft uns das Licht des Himmels bei der Synchronisierung der inneren Uhr. Verbringen wir dagegen zu viel Zeit in <a href="http://karrierebibel.de/raumplan-%e2%80%93-wie-innenarchitektur-auf-unsere-leistung-wirkt/" target="_blank">Räumen ohne Tageslicht</a> oder mit schlechter Beleuchtung oder überspringen wir Zeitzonen, kommt die innere Uhr durcheinander.</p><p>Intelligentes Lichtdesign in Flugzeugen könnte daher künftig dem Jetlag oder der Erschöpfung bei langen Flügen vorbeugen oder deren Effekte zumindest verringern.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43995&amp;md5=a5ade400bfcea2ca7b577a71b935bdef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Ihr Umfang variiert zwar, doch es gibt vermutlich keinen Bereich mehr, der ohne sie auskommt. Die Rede ist von Überstunden. Doch obwohl &#8211; oder weil (?) &#8211; sie für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitgeber fast schon selbstverständlich dazu gehören, gibt es jede Menge Unklarheiten rund um die [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/Verspätung-Zeit-Uhr-e1354953771583.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/01/Verspätung-Zeit-Uhr-e1354953771583.jpg" alt="Überstunden" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-38401" /></a><br /> Für Arbeitnehmer aller Branchen gehören sie zum Arbeitsalltag. Ihr Umfang variiert zwar, doch es gibt vermutlich keinen Bereich mehr, der ohne sie auskommt. Die Rede ist von <strong><a href="http://karrierebibel.de/uber-stunden-kaum-ein-arbeitnehmer-ist-mit-seinen-arbeitszeiten-zufrieden/" target="_blank">Überstunden</a></strong>. Doch obwohl &#8211; oder weil (?) &#8211; sie für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitgeber fast schon selbstverständlich dazu gehören, gibt es jede Menge Unklarheiten rund um die <strong>Mehrarbeit</strong>. Damit Sie Ihre Rechte und Pflichten kennen und wissen, auf was zu achten ist, beleuchten wir das Thema heute genauer. <span id="more-43994"></span></p><p>Schon im ersten Absatz haben wir zwei Begriffe verwendet, die in der Regel zwar synonym verwendet werden, allerdings eben doch unterschiedlich sind. Unter <strong>Mehrarbeit</strong> fällt all die Arbeit, die der Arbeitnehmer über die gesetzliche Regelarbeitszeit &#8211; acht Stunden werktäglich &#8211; hinaus leistet. Als <strong>Überstunden</strong> wird dagegen die Arbeitszeit bezeichnet, die über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinausgeht.</p><p>Für Arbeitnehmer besonders interessant:<strong> Eine gesetzliche Pflicht für Überstunden gibt es nicht</strong>. Diese müssen daher zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer &#8211; idealerweise direkt im Arbeitsvertrag &#8211; vereinbart werden.</p><h2>Überstunden: Weitgehend Verhandlungssache</h2><p>Rein formal sind Überstunden daher Gegenstand von <strong>Verhandlungen</strong> zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer. In der Praxis finden sich entsprechende Regelungen meist bereits im Arbeitsvertrag. Eine <strong>pauschale Regelung</strong>, mit der Überstunden automatisch über das Brutto-Gehalt abgegolten werden, ist jedoch nicht zulässig.</p><p>Zwar ist eine ähnliche Klausel gerade bei Führungs- und Leitungskräften &#8211; die meist außertariflich bezahlt werden &#8211; Standard, hier muss jedoch eine exakte Stundenanzahl genannt werden. Die Vergütung darüber hinausgehender <a href="http://karrierebibel.de/arbeitszeit-10-mal-10-minuten-fur-produktives-arbeiten/" target="_blank">Arbeitsstunden</a> muss dann jedoch gesondert geklärt werden.</p><p>Grundsätzlich sind Überstunden vom Arbeitgeber nur in</p><ul><li><strong>Krisen- oder Notfall-Situationen</strong> und</li><li>bei <strong>besonderem betrieblichen Bedarf</strong></li></ul><p>zu verlangen. Dieser &#8211; wie gesagt nicht gesetzlich verankerte &#8211; Anspruch des Arbeitgebers beruht dann auf dem Prinzip von Treu und Glaube. Ist ein Auftrag beispielsweise zeitkritisch und für das Unternehmen von überdurchschnittlicher wirtschaftlicher Bedeutung, kann der Arbeitgeber Überstunden anordnen. Grundsätzlich kann er die tägliche Arbeitszeit auch temporär auf <strong>maximal zehn Stunden am Tag</strong> erhöhen. Er muss dann jedoch innerhalb von sechs Monaten einen entsprechenden Ausgleich schaffen.</p><h2>Vergütung und Ausgleich</h2><p>Und noch ein wichtiger Hinweis: Ist im Arbeitsvertrag eine fünf Tage Woche festgeschrieben und werden Samstag und Sonntag nicht explizit erwähnt, muss das Wochenende arbeitsfrei sein. Wochenendarbeit kann der Arbeitgeber dann nur in Ausnahmefällen anordnen.</p><p>Sofern die Vergütung der Überstunden nicht im Tarif- oder Arbeitsvertrag festgelegt ist, muss diese gesondert vereinbart werden. Hier gilt es, einige Voraussetzungen zu erfüllen:</p><ul><li>Der Arbeitgeber muss die Überstunden <strong>angeordnet</strong> oder zumindest genehmigt haben.</li><li>Der Arbeitnehmer muss diese Anordnung &#8211; sollte es zum Streit kommen &#8211; <strong>dokumentieren</strong> und nachweisen können.</li><li>Die <strong>Zahl der Überstunden</strong> muss vom Arbeitnehmer dokumentiert werden.</li><li>Überstunden über die <strong>gesetzliche Grenze </strong>von zehn Stunden täglich dürfen nicht angeordnet werden.</li></ul><p>Leistet der Arbeitnehmer jedoch aus <strong>eigenem Antrieb</strong> heraus Überstunden, müssen diese nicht vergütet werden. In einzelnen Fällen wurden Arbeitnehmer aufgrund eigenmächtig absolvierter Überstunden sogar schon abgemahnt. Und diese Abmahnungen wurden oft von Arbeitsgerichten als zulässig bestätigt.</p><p>Um solchen Ärger zu vermeiden, sollten Sie daher die <strong>Voraussetzungen</strong> und die Vergütung der Überstunden im Vorfeld &#8211; idealerweise im Arbeitsvertrag &#8211; schriftlich klären. Achten Sie dabei bitte darauf, eventuelle <a href="http://karrierebibel.de/flexible-arbeitszeit-warum-primar-unternehmen-profitieren/" target="_blank">Gleitzeitregelungen</a> klar von den Überstunden zu trennen. Die <strong>Positionierung und Ausgestaltung</strong> der Arbeitszeit hat formal nichts mit Überstunden oder Mehrarbeit zu tun. In diesem Zusammenhang noch der Hinweis auf einen gängigen Irrtum: Arbeitnehmer können  &#8211; zumindest offiziell &#8211; nicht die Mittagspause durcharbeiten um danach früher Feierabend zu machen. Erstens muss nach spätestens sechs Stunden eine Pause folgen und zweitens entscheidet rein der Arbeitgeber über die Positionierung der Arbeitszeit.</p><p>Zusammenfassend bleibt: Arbeitnehmer sollten sich im <strong>eigenen Interesse</strong> aktiv um eine Regelung der Überstunden bemühen. Wie diese aussieht kann &#8211; wenn kein entsprechender Tarifvertrag vorliegt &#8211; dabei sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist jedoch, dass es <strong>keine gesetzliche Pflich</strong>t für Überstunden gibt. Und wenn diese zur Regel werden, sollten Sie sich vielleicht nach einem <a href="http://karrierebibel.de/job-finden-66-tipps-fur-die-perfekte-jobsuche/" target="_blank">neuen Job </a>umschauen.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43994&amp;md5=d45314997aecaca72e21c6d2c1bdb3ca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Ganze Teams werden zum Coaching verpflichtet und manche Unternehmen geben stattliche Summen für diese Maßnahmen aus. Solche &#8211; auf den ersten Blick lobenswerten &#8211; Aktivitäten kranken oft [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/TippsBewerbungsgesprächVorstellungsgespräch.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/10/TippsBewerbungsgesprächVorstellungsgespräch.jpg" alt="Coaching vs. Supervision" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-42257" /></a>Seit um den Begriff vor einigen Jahren ein enormer Hype entstand, ist in vielen Unternehmen und bei noch mehr Führungs- und Fachkräften immer wieder die Rede vom <strong><a href="http://karrierebibel.de/glossar-wie-sich-coaching-von-training-co-unterscheidet/" target="_blank">Coaching</a></strong>. Ganze Teams werden zum Coaching verpflichtet und manche Unternehmen geben stattliche Summen für diese Maßnahmen aus. Solche &#8211; auf den ersten Blick lobenswerten &#8211; Aktivitäten kranken oft jedoch an einem gemeinsamen Problem: <strong>Die Zielsetzung und Intention des Coachings ist unklar</strong>. Nicht selten ist Coaching sogar die <strong>falsche Leistun</strong>g. Gerade bei Teams gilt es genau abzuwägen, ob <strong>Team Coaching oder Supervision</strong> für die individuelle Situation und die gesetzten Ziele besser geeignet ist. <span id="more-43992"></span></p><p>Achten Sie bitte auf die Formulierung des letzten Satzes: Welche Leistung für Sie und Ihr Team geeignet ist, hängt ganz grundlegend von <strong>Ihren Zielen</strong> ab. Logischerweise müssen diese daher zuerst definiert werden. Dieser vorbereitende Schritt ist &#8211; so logisch und banal er auch klingen mag &#8211; von enormer Bedeutung und wird leider oft übergangen.</p><p>Nur wenige Unternehmen und Führungskräfte nehmen sich die Zeit, <strong>klare und eindeutige Ziel</strong>e für <a href="http://karrierebibel.de/coaching-auf-rezept-von-risiken-und-nebenwirkungen/" target="_blank">Coaching</a> oder Supervision festzulegen. Der Grund ist oft nicht Faulheit oder Inkompetenz, sondern mangelndes Wissen um die Unterschiede, Stärken und Schwächen der beiden Leistungen. Doch das lässt sich ändern.</p><h2>Team Coaching und Supervision: Ähnlich und doch verschieden</h2><p>Ein <strong>Team Coaching</strong> hat vor allem ein Ziel: Die <strong>Teamarbeit</strong> und das <strong>Zusammenspiel im Team</strong> zu verbessern. Im Lauf des <a href="http://karrierebibel.de/coaching-vs-beratung-was-sich-fur-wen-lohnt/" target="_blank">Coaching-Prozesses</a> werden soziale Fähigkeiten, individuelle Stärken und Schwächen sowie Verhaltensmuster und ungeschriebene Regeln im Team beleuchtet. Der <a href="http://karrierebibel.de/der-coach-check-woran-sie-einen-kompetenten-coach-erkennen/" target="_blank">Coach</a> bietet den Teammitgliedern dabei die Möglichkeit, ihren Umgang miteinander zu <strong>reflektieren</strong> und so vorhandene Fehler zu erkennen.</p><p><strong>Supervision</strong> ähnelt dem Team Coaching auf den ersten Blick stark, doch bei genauerem Hinsehen gibt es deutliche Unterschiede. Der grundlegendste: Supervision ist eine <strong>Form der Beratung</strong>, bei der es darum geht, <strong>strukturelle Verbesserungen im Team</strong> vorzunehmen und <strong>konkrete Fragestellungen</strong> zu bearbeiten. In der Supervision steht das Handeln der Teammitglieder im Zentrum, daher werden oft<strong> Beispiele und Fälle aus der Arbeitspraxi</strong>s des Teams als Grundlage genutzt.</p><p>Wichtig: Bei beiden Leistungen handelt es sich ausdrücklich <strong>nicht um dezidierte Team-Building-Maßnahme</strong>n! Wachsendes Verständnis und gesteigerte soziale Fähigkeiten der Teammitglieder untereinander resultieren zwar oft aus Team Coaching oder Supervision, sind jedoch nicht deren primäre Zielsetzung.</p><h2>Team Coaching oder Supervision: Eine Entscheidungshilfe</h2><p>Stellt sich nur noch die Frage, welche Leistung wann sinnvollerweise zum Einsatz kommt. Die etwas überspitzte Antwort lautet: Wollen Sie Ihre Teammitglieder dazu befähigen, sich weiterzuentwickeln und auch als Individuum zu wachsen, ist Coaching Ihre Leistung der Wahl. Geht es Ihnen jedoch darum, gezielt die Zusammenarbeit im Team zu verbessern oder konkrete Problemstellungen zu lösen, ist die Beratungsform der Supervision für Sie und Ihr Team optimal.</p><p>Team Coaching ist daher geeignet, wenn&#8230;</p><ul><li>&#8230; Sie die <strong>individuellen Fähigkeiten</strong> und Potenziale Ihrer Mitarbeiter aktivieren und ins Team einbringen wollen.</li><li>&#8230; es Ihnen um die <strong>Verbesserung der Teamarbeit</strong> geht, ohne dass Sie konkrete Probleme oder Konflikte benennen können.</li><li>&#8230; Ihre Mitarbeiter vor allem im Bereich der <strong>sozialen Fähigkeiten</strong> Nachholbedarf haben.</li><li>&#8230; Sie Ihre Mitarbeiter dazu befähigen wollen, sich mit den <strong>eigenen Stärken und Schwächen</strong> im Blick auf das Team auseinanderzusetzen.</li></ul><p>Die Beratungsform der Supervision bietet sich dagegen an, wenn&#8230;</p><ul><li>&#8230; es <strong>konkrete Probleme</strong> und strukturelle Konflikte im Team gibt.</li><li>&#8230; Sie konkret die <strong>Arbeitsweise</strong> und -methodik des Teams verbessern wollen.</li><li>&#8230; Sie Probleme und <strong>Arbeitsfelder</strong> für den Supervisor klar benennen können.</li><li>&#8230; Sie Ihre Mitarbeiter dazu befähigen wollen, gemeinsam zu neuen <strong>Problemlösungsstrategien</strong> zu kommen.</li></ul><p>Sie sehen, die beiden Leistungen weisen viele Gemeinsamkeiten auf, unterscheiden sich jedoch in wesentlichen Details. Sowohl beim Team Coaching als auch bei der Supervision sollten Sie natürlich darauf achten, einen möglichst erfahrenen freien Mitarbeiter zu finden. Im Bereich der Supervision sollte der- oder diejenige auf jeden Fall über eine <strong>Zusatzausbildung als Supervisor</strong> verfügen.</p><p>Und für beide Leistungen gilt: Wenn Sie nicht wissen, was Sie mit Coaching oder Supervision erreichen wollen, dürfen Sie auch keine sinnvollen Ergebnisse erwarten. Ein guter Coach oder Supervisor wird sich daher zuerst mit Ihnen zusammensetzen und Ziele definieren, bevor er sich an die Arbeit macht. Ohne diesen Schritt sind beide Leistungen sinnlos.</p><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43992&amp;md5=958b1d7fd3f6c0280a30bbf8c6da6490" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Tipps für die diskrete Bewerbung</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/karrierebibelblog/~3/BJYIB3vIR9o/</link> <comments>http://karrierebibel.de/bitte-vertraulich-behandeln-tipps-fur-die-diskrete-bewerbung/#comments</comments> <pubDate>Thu, 16 May 2013 16:19:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <category><![CDATA[Bewerbungs-tipps | Alle Tipps zu Bewerbung & Vorstellungs-gespräch]]></category> <category><![CDATA[Bewerbungsschreiben aus ungekündigter Stellung]]></category> <category><![CDATA[bitte vertraulich behandeln]]></category> <category><![CDATA[Diskretion Bewerbung]]></category> <category><![CDATA[heimliche Bewerbung]]></category> <category><![CDATA[Sperrvermerk]]></category> <category><![CDATA[Vertraulichkeitserklärung]]></category><guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=43989</guid> <description><![CDATA[Jobwechsel sind heikel. Sich aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus bei einem neuen Arbeitgeber zu bewerben, ist eine riskante Mission, schließlich soll der aktuelle Chef nichts davon mitbekommen. Denn falls das auffliegt, ist das Vertrauensverhältnis endgültig dahin. Der Betreffende gilt als illoyal und an Karriere ist sowieso nicht mehr zu denken &#8211; wenn es mit der [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Psst-Diskretion-Bewerbung.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2013/05/Psst-Diskretion-Bewerbung.jpg" alt="Psst-Diskretion-Bewerbung" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-43990" /></a>Jobwechsel sind heikel. Sich <strong>aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis</strong> heraus bei einem neuen Arbeitgeber zu bewerben, ist eine riskante Mission, schließlich soll der aktuelle Chef nichts davon mitbekommen. Denn falls das auffliegt, ist das Vertrauensverhältnis endgültig dahin. Der Betreffende gilt als illoyal und an Karriere ist sowieso nicht mehr zu denken &#8211; wenn es mit der externen <strong>Bewerbung</strong> nicht klappt. Dumm gelaufen&#8230; Muss aber nicht! <span id="more-43989"></span></p><h2>Unerwünschter Flirt mit der Konkurrenz</h2><p>Grundsätzlich können Arbeitnehmer nicht dafür gefeuert werden, nur weil sie sich auf dem Arbeitsmarkt umsehen oder gar woanders bewerben. Es könnte sich ja auch um eine reine Recherche des eigenen Arbeitsmarktwertes handeln.</p><p>Aber falls diese Umschau ausgerechnet ein Flirt mit der Konkurrenz wird, ist der aktuelle Arbeitgeber &#8211; verständlicherweise &#8211; alles andere als amüsiert. Bestenfalls ist der Chef danach alarmiert und setzt zum <strong>Gegenflirt</strong> an, bietet eine <strong>Gehaltserhöhung</strong> oder stellt die <strong>Beförderung</strong> in Aussicht. Öfter aber ist er einfach nur beleidigt, schlimmstenfalls kann er Ihnen danach das Leben zur Hölle machen oder im Extrem zu gezieltem <a href="http://karrierebibel.de/psychoterror-wie-sie-auf-mobbing-reagieren-sollten/" target="_blank">Mobbing</a> greifen. Und wer garantiert Ihnen auch schon, dass es mit dem <a href="http://karrierebibel.de/jobboerse/" target="_blank">Jobwechsel</a> so schnell klappt?</p><p>Eben. Muss man nicht haben.</p><p>Deshalb ist es wichtig, bei einer der Natur nach eher heimlichen Bewerbung die größtmögliche <strong>Diskretion</strong> zu wahren.</p><h2>Bewerbung mit Diskretion und Sperrvermerk</h2><p>Nun wird keiner von seinem potenziellen neuen Arbeitgeber verlangen können, dass der erst einmal eine <strong>Vertraulichkeitserklärung</strong> unterschreibt, bevor er die <a href="http://karrierebibel.de/dossier-bewerbungsschreiben-das-gehort-ins-anschreiben/" target="_blank">Bewerbung</a> liest. Zudem sind die meisten Personaler schon von sich aus diskret &#8211; die guten jedenfalls.</p><p>Als zusätzlichen Schutz aber können Sie Ihre <a href="http://karrierebibel.de/bewerbungstipps-ubersicht-der-besten-tipps/" target="_blank">Bewerbung</a> mit einem sogenannten <strong>Sperrvermerk</strong> versehen.</p><p>Der Begriff wird in verschiedenen Zusammenhängen verwendet:</p><ul><li>Bei <strong>Pressemitteilungen</strong> etwa in Form einer sogenannten Sperrfrist. Vorher darf diese dann nicht veröffentlicht werden.</li><li>Bei <strong>öffentlichen Haushalten</strong> und einzelnen Positionen. Diese Gelder dürfen dann erst nach Aufhebung des Sperrvermerks ausgegeben werden.</li><li>Oder unter <strong>E-Mails</strong>, die damit die Weitergabe oder Vervielfältigung des Dokumentes untersagen.</li></ul><p>Bei einer Bewerbung beziehungsweise im Anschreiben geht das aber auch. Solche Sperrvermerke stehen in der Regel am Anfang eines Dokuments, nicht zuletzt damit sie sofort ins Auge springen. Entsprechend sollten Sie das im Bewerbungsschreiben halten.</p><ul><li>Entweder Sie nutzen den <strong>Betreff</strong> für den Sperrvermerk.</li><li>Oder Sie formulieren die Bitte um Vertraulichkeit im <a href="http://karrierebibel.de/schlusssatz-der-bewerbung-tipps-beispiele-fur-das-anschreiben/" target="_blank"><strong>Schlusssatz</strong></a> &#8211; womöglich sogar in Fettschrift.</li></ul><h2>Beispielformulierungen für mehr Vertraulichkeit</h2><p>Falls Sie schon im Betreff des Anschreibens um Diskretion bitten wollen, können Sie zum Beispiel schreiben:</p><blockquote><p><strong>Bitte vertraulich behandeln &#8211; Meine Bewerbung als&#8230;</strong></p></blockquote><p>Im Schlusssatz des Anschreibens kommen Sie Ihre Situation natürlich etwas ausführlicher beschreiben:</p><blockquote><p><strong>Da ich mich zurzeit in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befinde, bitte ich Sie, diese Bewerbung vertraulich zu behandeln. Bitte rufen Sie mich auch nur abends ab 20 Uhr unter der oben angegebenen Nummer zurück&#8230;</strong></p></blockquote><p>In allen genannten Fällen bittet man übrigens nie um &#8220;Diskretion&#8221; oder konkret um einen &#8220;Sperrvermerk&#8221;, sondern um &#8220;Vertraulichkeit&#8221; oder darum, die Bewerbung &#8220;vertraulich zu behandeln&#8221; &#8211; das ist dann schon der Sperrvermerk.</p><p>Und falls Sie fürchten, dennoch entlarvt zu werden, weil die Branche klein und geschwätzig ist, können Sie natürlich auch alle Hinweise auf Ihren aktuellen Arbeitgeber in der Bewerbung sowie im <a href="http://karrierebibel.de/tabellarischer-lebenslauf-muster-und-vordruck-fur-die-bewerbung/" target="_blank">Lebenslauf</a> entfernen. Dann haben Sie beispielsweise nicht die Position als XXX in der Firma YYY, sondern arbeiten nur noch in einem &#8220;mittelständischen Medienunternehmen&#8221;. Vergessen Sie bei solchen Verschleierungsaktionen bitte auch nicht die Arbeits- oder <a href="http://karrierebibel.de/zwischenzeugnis-ihr-anspruch-gute-grunde-so-beantragen-sie-es/" target="_blank">Zwischenzeugnisse</a>!</p><h5>Weitere Infos dazu:</h5><ul><li><a href="http://www.wallstreet-online.de/diskussion/961822-1-10/frage-zu-bewerbung" target="_blank">Frage zur Bewerbung</a></li><li><a href="http://bfriends.brigitte.de/foren/rund-um-die-bewerbung/36561-bewerbung-und-diskretion.html" target="_blank">Bewerbung und Diskretion</a></li><li><a href="http://www.kurzefrage.de/campus-karriere/254968/Bewerbungsschreiben-Wie-kann-ich-da-elegant-unterbringen-dass-ich-in" target="_blank">Kurze Frage</a></li></ul><div align="right"><small>[Bildnachweis: <a href="http://www.shutterstock.com/pic-1956049/stock-photo-shhhhh.html" target="_blank">shhhhh</a> by Shutterstock]</small></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43989&amp;md5=a4a9c62333378366cc5f5e136e08cb7d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Die, so sagt man, erhalten schließlich die Freundschaft. Aber so eine &#8220;Kleinigkeit&#8221; zu verschenken, ist tückisch. In vielen Unternehmen herrschen diesbezüglich strenge Auflagen (Stichwort: Compliance-Richtlinien), was den Wert solcher Aufmerksamkeiten anbelangt und wann diese noch angenommen werden dürfen oder eben nicht [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/GeldGeschenkBonusGründer.png"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2011/11/GeldGeschenkBonusGründer.png" alt="" title="GeldGeschenkBonusGründer" width="300" class="alignright size-full wp-image-38350" /></a>Ob zum Geburtstag, zu Jubiläen oder zu Weihnachten: <strong>Geschäftspartner</strong> machen sich gerne mal <strong>Geschenke</strong>. Die, so sagt man, erhalten schließlich die Freundschaft. Aber so eine &#8220;Kleinigkeit&#8221; zu verschenken, ist tückisch. In vielen Unternehmen herrschen diesbezüglich strenge Auflagen (Stichwort: <em>Compliance-Richtlinien</em>), was den Wert solcher Aufmerksamkeiten anbelangt und wann diese noch angenommen werden dürfen oder eben nicht mehr. In zahlreichen Konzerne gilt bereits ein generelles Tabu für die Annahme von Zahlungen oder Business-Geschenken und -Einladungen jenseits von 50 Euro. <span id="more-43987"></span></p><p>Der Hintergrund hierfür ist das Bekämpfen von Korruption. Denn Geschenke erhalten eben nicht nur die Freundschaft &#8211; sie sind teils auch ein höchst manipulatives Spiel mit dem sogenannten <a href="http://karrierebibel.de/wie-du-mir-das-wesen-der-reziprozitaet/" target="_blank"><strong>Reziprozitätseffekt</strong></a>, Motto: Wie du mir, so ich dir&#8230;</p><p>Folglich sind Geschenke, die mit der Absicht gewährt werden, eine Geschäftsbeziehung in unzulässiger Weise oder die Unabhängigkeit des Geschäftspartners zu beeinflussen, nicht anderes als ein Korruptionsversuch. Zum Bestechen gehören zwar immer zwei, aber schon ein Businesspräsent oder eine Einladungen, die sich jenseits des geschäftsüblichen Rahmens bewegt und über reine Gastfreundschaft und Höflichkeit hinausgeht, bringt den Beschenkten gewaltig in die Bredouille.</p><h2>Als Zeichen der Wertschätzung&#8230;</h2><p>Laut Gesetz müssen die Präsente &#8220;sozialadäquat&#8221; sein, also in einer nachvollziehbaren Relation zur Position des Empfängers stehen. Dass man dem Geschäftsführer nicht bloß Werbekulis schenkt, sondern eher eine <a href="http://www.weinbilly.de/" target="_blank">hochwertige Flasche Wein</a> ist damit ebenso nachvollziehbar, wie es ungewöhnlich wäre, wenn auch die Sekretärin eine Flasche Pétrus bekommt.</p><p>Hinzu kommt: Die Steuerfreigrenze für Geschenke an Geschäftsfreunde liegt bereits bei 35 Euro pro Jahr. Wer mehr verschenkt, kann das zum Einen nicht mehr absetzen und nährt zusätzlich den Verdacht eines Bestechungsversuchs.</p><p>Wer also nur Freude machen und die Freundschaft pflegen will, sollte davon absehen.</p><div class="textboxright1" style="width:94%"><h3>Geschenke-Tipp: Die Verpackung macht&#8217;s</h3><p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/11/WichtelnGeschenkeKollegenBüroWeihnachten.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2012/11/WichtelnGeschenkeKollegenBüroWeihnachten.jpg" alt="WichtelnGeschenkeKollegenBüroWeihnachten" width="300" height="200" class="alignright size-full wp-image-41929" /></a>Selbst Geschenke mit geringem Wert lassen sich durch einen einfach Trick aufwerten: durch eine gute Verpackung. Schon vor Jahren fand der Marketing-Professor Daniel Howard von der Southern Methodist Universität in Dallas heraus, dass das Auspacken eines Geschenks massiv Einfluss auf den Beschenkten hat. Kurz: Wer etwas <a href="http://karrierebibel.de/unboxing-verpackung-steigert-gefuhlten-wert-von-geschenken/" target="_blank">auspacken</a> konnte, war mit dem Geschenk sogar zufriedener.</p><p>Falls Sie also für Ihr Business-Geschenk &#8211; egal in welcher Form &#8211; noch eine passende Verpackung suchen, ich hätte da noch einen Tipp: Bei <a href="http://www.onlinepack.de" target="_blank">Onlinepack</a> zum Beispiel finden sie Pappkartons und Verpackungen in allen erdenklichen Formen. Sehr praktisch!</div><h2>Tipps für Business-Geschenke</h2><p>Hand aufs Herz: Würden Sie sich über Firmen-Kugelschreiber, bedruckte Tassen oder Tischkalender freuen? Eben. Andererseits wollen Sie eben auch nicht gegen irgendwelche Compliance-Richtlinien verstoßen. Damit scheiden meist auch Einladungen in die VIP-Lounges von Fußballspielen oder Gutscheine für Abenteuer und Erlebnisgeschenke vom Typ Fallschirmspringen im Tandem, Ballonfahren oder Bungee-Springen aus. Zu teuer.</p><p>Was dagegen ankommt und im Rahmen liegt:</p><ul><li><strong>Edle Süßigkeiten und Pralinen.</strong> Erkundigen Sie sich aber vorher, ob der oder die Beschenkte Probleme mit dem Blutzucker hat oder gerade eine Diät macht.</li><li><strong>Eine Flasche Champagner.</strong> Gerade zu Jubiläen und Geburtstagen macht man damit nichts verkehrt. Oft gibt es diese auch in hübschen Holzkisten.</li><li><strong>Hochwertige Teesorten.</strong> Auch mit Warmgetränken können Sie guten Geschmack beweisen. Ein edles Set mit ausgesuchten Teesorten und Zubehör für eine kleine Teezeremonie ist praktisch immer unverfänglich.</li><li><strong>Bücher und Bildbände.</strong> Hierbei ist natürlich etwas Vorab-Recherche nötig, um die Vorlieben des Beschenkten zu kennen. Ebenso sollte man auf Subbotschaften im Titel achten: &#8220;Nieten in Nadelstreifen&#8221; ist sicher kein geeignetes Business-Geschenk.</li><li><strong>Selbstgemachtes.</strong> Diese Geschenke haben mitunter den höchsten Wert, denn sie sind einerseits unbezahlbar, zum anderen steckt ihnen viel Wertvolleres als Geld: Lebenszeit.</li></ul><p>Haben Sie noch weitere <strong>Geschenkideen</strong> oder gute Erfahrungen mit Business-Geschenken gemacht? Dann berichten Sie uns doch bitte davon im Kommentar&#8230;</p><h2>Weiterführende Artikel dazu:</h2><ul><li><a href="http://karrierebibel.de/gastgeschenke-so-finden-sie-das-richtige-mitbringsel-nicht-nur-zur-hochzeit/" target="_blank"><strong>Gastgeschenke: So finden Sie das richtige Mitbringsel</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/weihnachtsgeschenke-warum-geld-keine-gute-idee-ist-und-sich-frauen-geschenke-schon-reden/" target="_blank"><strong>Weihnachtsgeschenke: Warum Geld keine gute Idee ist</strong></a></li><li><a href="http://karrierebibel.de/wichteln-im-buro-die-besten-tipps-fur-kollegen-geschenke/" target="_blank"><strong>Wichteln im Büro: Die besten Tipps für Kollegen-Geschenke</strong></a></li></ul><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43987&amp;md5=3437e931f695fbe935fd54b2aa104f7b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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Dieser Eindruck stimmt &#8211; zumindest teilweise. Freelancer, für die die Arbeit im Homeoffice oft eine Notwendigkeit und nicht unbedingt eine Entscheidung darstellt, kennen allerdings auch die Schattenseiten dieser Arbeitsform. Glücklicherweise lassen sich die meisten davon jedoch mit den passenden Strategien und einer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/04/HomeofficeHeimbüro-e1350450786306.jpg"><img src="http://karrierebibel.de/wp-content/uploads/2010/04/HomeofficeHeimbüro-e1350450786306.jpg" alt="HomeofficeHeimbüro" width="300" height="206" class="alignright size-full wp-image-38531" /></a>Die Arbeit im Homeoffice klingt für viele Arbeitnehmer nach Freiheit, Selbstbestimmung und Entspannung. Dieser Eindruck stimmt &#8211; zumindest teilweise. Freelancer, für die die Arbeit im Homeoffice oft eine Notwendigkeit und nicht unbedingt eine Entscheidung darstellt, kennen allerdings auch die Schattenseiten dieser Arbeitsform. Glücklicherweise lassen sich die meisten davon jedoch mit den passenden Strategien und einer gründlichen Vorbereitung ausgleichen und vermeiden. Damit Sie im Homeoffice wirklich produktiv arbeiten und die vorhandene Freiheit genießen können, haben wir heute 101 Tipps für die Heimarbeit zusammengestellt. <span id="more-43983"></span></p><p>Bei der Masse an Tipps und Strategien finden Sie garantiert zahlreiche Punkte und Ansätze, die für Sie und Ihre Situation infrage kommen. Versuchen Sie bitte nicht, zu viel auf einmal zu verändern. Sonst werden grundsätzlich sinnvolle Änderungen plötzlich zu einem unnötig großen Stressfaktor und behindern Ihre Arbeit lediglich. Gehen Sie Veränderungen daher ruhig, systematisch und Schritt für Schritt an.</p><ol><h2>Vorbereitung und Kommunikation</h2><li>Lassen Sie sich die Arbeit im Homeoffice von Ihrem Vorgesetzten oder direkt im Arbeitsvertrag schriftlich bestätigen.</li><li>Machen Sie sich mit eventuell vorhandenen Homeoffice-Richtlinien des Unternehmens vertraut.</li><li>Klären Sie, ob Sie im Homeoffice mit Firmen-Equipment oder mit Ihrem eigenen Computer arbeiten.</li><li>Lassen Sie sich von der EDV-Abteilung alle notwendigen Programme, VPN und andere Einstellungen einrichten.</li><li>Klären Sie im Vorfeld ab, welche Kommunikationswege für welche Inhalte und Themen genutzt werden.</li><li>Legen Sie Termine und Kommunikationswege für Teambesprechungen und Meetings fest.</li><li>Definieren Sie &#8211; zusammen mit Ihrem Chef &#8211; klare Ziele und Kriterien, mit denen sich der Erfolg und der Nutzen der Homeoffice Arbeit messen lassen.</li><li>Stimmen Sie mit Ihren Kollegen ab, wer wann im Homeoffice arbeitet.</li><li>Lassen Sie sich &#8211; falls nötig &#8211; im Umgang mit der eingesetzten Software schulen.</li><li>Prüfen Sie im Vorfeld, ob Ihre Internetverbindung zu Hause schnell genug ist, um alle Aufgaben erledigen zu können.</li><li>Bereiten Sie zu Hause einen oder mehrere Arbeitsplätze vor.</li><li>Idealerweise nutzen Sie hier ein Satellitensystem: Ein zentraler Arbeitsplatz mit mehreren Ausweichmöglichkeiten.</li><li>Ein gesonderter Raum für das Homeoffice macht die Trennung von Arbeit und Freizeit leichter.</li><li>Ist das nicht möglich, sollten Sie zumindest klar abtrennbare Arbeitsplätze definieren.</li><li>Bereiten Sie diese so vor, dass Sie mit wenigen Handgriffen alle Ablenkungen beseitigen können.</li><li>Investieren Sie einige Euro in einen bequemen und ergonomischen Bürostuhl.</li><li>Ein Stehpult kann für Abwechslung im Arbeitsalltag sorgen.</li><li>Erstellen Sie eine Checkliste des Equipments, dass Sie benötigen.</li><li>Ein externes Mikrofon oder Headset ist für Skype- und Hangout-Sitzungen beispielsweise Pflicht.</li><li>Auch der Kauf einer externen Web-Cam kann sich lohnen.</li><li>Richten Sie im Vorfeld ein strukturiertes Ablagesystem ein.</li><li>Stellen Sie sicher, dass die Struktur Ihrer Ablage mit den Abläufen und Arbeitsweisen Ihres Arbeitgebers &#8211; oder Ihrer Auftraggeber und Projekte &#8211; kompatibel ist.</li><li>So bürokratisch es klingen mag: Definieren Sie für wiederkehrende Aufgaben Prozesse und Ablaufpläne.</li><li>Legen Sie klare Zeiten fest, zu denen Sie erreichbar sind.</li><li>Stimmen Sie diese Zeiten mit Ihrem Chef und den Kollegen ab.</li><li>Freelancer passen ihre Zeiten natürlich an ihre Kunden und Auftraggeber an.</li><li>Kommunizieren Sie diese Zeiten an alle wichtigen Kooperationspartner, Kollegen und Kunden.</li><li>Halten Sie diese Zeiten konsequent ein.</li><li>Machen Sie deutlich, dass Sie danach nicht mehr erreichbar sind &#8211; sonst haben Sie nie Feierabend.</li><li>Denken Sie bei der Festlegung Ihrer Zeiten auch an andere Zeitzonen, mit denen Sie zusammenarbeiten.</li><li>Klären Sie mit Kooperationspartnern und Kunden in anderen Ländern, welche Kommunikationswege und -tools dort zur Verfügung stehen.</li><li>Sprechen Sie mit Ihrem Chef und Ihren Kollegen über die Einrichtung eines Micro-Blogging-Tools für Ihre Abteilung.</li><li>Alternativ können Sie dafür auch den Skype- oder Google-Chat &#8211; seit gestern: Hangouts &#8211; nutzen.</li><li>Testen Sie Ihr Equipment in Ihrem künftigen Homeoffice.</li><li>Für Videokonferenzen kann zusätzliche Beleuchtung notwendig sein.</li><li>Teilen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden rechtzeitig mit, wann Sie künftig zu Hause arbeiten.</li><li>Wichtig: Machen Sie allen Bekannten deutlich, dass Sie im Homeoffice arbeiten und nicht zur Verfügung stehen.</li><li>Testen Sie im Vorfeld auch verschiedene Arbeitsplätze außerhalb Ihrer Wohnung.</li><li>Klären Sie, ob das Arbeiten in Bibliotheken oder anderen Orten mit den Richtlinien Ihres Unternehmens kompatibel ist.</li><li>Falls ja: Welche technische Ausstattung brauchen Sie dafür?</li><li>Für Arbeitnehmer gilt: Klären Sie, ob Ihr Unternehmen notwendige Anschaffungen für das Homeoffice mitfinanziert.</li><li>Sorgen Sie idealerweise für zwei verschiedene Telefonnummern, von denen eine nur für das Homeoffice reserviert ist. Die Privatnummer herauszugeben, kann sich als fatal erweisen.</li><li>Legen Sie  &#8211; am besten schriftlich &#8211; fest, wie schnell Sie auf E-Mails, Chat-Nachrichten und andere Anfragen reagieren müssen.</li><li>Klären Sie auch, ob und wie Sie die Arbeitszeit im Homeoffice erfassen.</li><li>Freelancer sollten mit Ihren Kunden abstimmen, welche Form und welchen Umfang der Zeiterfassung diese erwarten.</li><li>Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Homeoffice wirklich für Sie geeignet ist, können Sie in vielen Unternehmen eine Testphase von mehreren Wochen vereinbaren.</li><li>Überlegen Sie, wie Sie Ihr Homeoffice noch ansprechender und angenehmer gestalten können.</li><li>Pflanzen oder Düfte spielen hier &#8211; je nach Geschmack &#8211; möglicherweise eine wichtige Rolle.</li><li>Setzen Sie sich so, dass der Hintergrund für Video-Konferenzen aufgeräumt und professionell wirkt.</li><li>Experimentieren Sie im Vorfeld mit verschiedenen Arrangements der Möbel.</li><h2>Produktivität und Organisation</h2><li>Stellen Sie &#8211; vor allem zu Beginn &#8211; Checklisten für wiederkehrende Aufgaben auf.</li><li>Beginnen Sie jeden Tag genau so, als würden Sie ins Büro gehen.</li><li>Ihre Morgenroutine sollten Sie &#8211; im Vergleich zu einem normalen Arbeitstag mit Pendelzeit &#8211; nur marginal ändern.</li><li>Auch im Homeoffice ist Arbeitskleidung daher sinnvoll. Diese ist nicht nur für Videokonferenzen, sondern auch für Ihre Arbeitshaltung wichtig.</li><li>Testen Sie, ob Sie am besten mit oder ohne Musik arbeiten. Wenn nicht gerade Telefonate anstehen, haben Sie die dazu notwendige Freiheit.</li><li>Planen Sie möglichst feste Pausenzeiten und halten Sie diese konsequent ein.</li><li>Schalten Sie in den Pausen alle Benachrichtigungen und Nachrichten ab. Schließlich wollen Sie sich erholen.</li><li>Achten Sie auch im Homeoffice auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.</li><li>Stehen Sie immer wieder für kurze Bewegungspausen auf und bringen Sie Ihren Kreislauf in Schwung.</li><li>Überprüfen Sie immer wieder Ihre Sitzhaltung. Verspannungen können Sie nachhaltig von der Arbeit abhalten.</li><li>Kleinere Aufgaben lassen sich hervorragend sammeln und im Block abarbeiten.</li><li>Apropos Block: Gerade für anspruchsvolle Aufgaben kann das Arbeiten mit Zeitblöcken &#8211; beispielsweise mit der Pomodoro-Technik &#8211; hilfreich sein.</li><li>Achten Sie darauf, dass Ihr Chat- oder Skype-Status auch Ihrer aktuellen Erreichbarkeit entspricht.</li><li>Falls Sie sich zu Beginn mit dem selbstbestimmten Arbeiten schwer tun, können selbst definierte Guidelines für Struktur sorgen.</li><li>Nehmen Sie sich nach Feierabend einige Minuten Zeit, um den kommenden Tag vorzubereiten.</li><li>Entwickeln Sie ein klares System der Aufgabenplanung.</li><li>Für die Projektplanung eignet sich beispielsweise Personal Kanban.</li><li>Testen Sie, ob Sie sich besser mit Papier oder mit Elektronik organisieren können.</li><li>Müssen Sie vom Unternehmen aus bereits ein vorgegebenes System nutzen, sollten Sie Ihre privaten Aufgaben davon separat organisieren.</li><li>Freelancer sollten die Unterscheidung von privaten und beruflichen Aufgabe in ihrem System ebenfalls abbilden.</li><li>Wenn Sie mehrere Arbeitsplätze haben, kann es sinnvoll sein, jedem verschiedene Arbeitsbereiche zuzuordnen.</li><li>Widerstehen Sie der Verlockung, auch abends oder &#8220;mal eben zwischendurch&#8221; zu arbeiten. Vor allem Arbeitnehmer sollten sich an eine klare Struktur halten, da Mehrarbeit meist nicht honoriert wird.</li><li>Eine gute Beleuchtung &#8211; vorzugsweise mit Tageslicht &#8211; ist für Ihre Leistungsfähigkeit enorm wichtig.</li><li>Lüften Sie Ihr Arbeitszimmer regelmäßig durch.</li><li>Kopfhörer können auch zu Hause ungewollte Ablenkungen ausschließen und für Ruhe sorgen.</li><li>Machen Sie auch optisch  &#8211; beispielsweise durch die geschlossene Tür Ihres Arbeitszimmers deutlich, dass Sie arbeiten und nicht gestört werden wollen.</li><li>Entwickeln Sie Rituale, mit denen Sie ganz bewusst in den Arbeitsmodus wechseln.</li><li>Ähnliche Rituale sollten Sie logischerweise auch für den Wechsel zum Feierabend nutzen.</li><li>Nutzen Sie &#8211; wenn möglich &#8211; Bibliotheken oder Cafés als Abwechslung im Homeoffice Alltag.</li><li>Legen Sie regelmäßig und automatisiert Sicherungen Ihrer Daten an. Online Backups können &#8211; wenn Ihre Internetverbindung schnell genug ist &#8211; sinnvoll sein.</li><li>Widerstehen Sie dem Spieltrieb und vermeiden Sie es, ständig neue Tools und Methoden zu testen.</li><li>Wollen Sie doch neue Methoden ausprobieren, sollten Sie dafür ruhige Zeiten ohne große Projekte nutzen.</li><li>Legen Sie für solche Tests bitte eine klaren Zeitraum fest. Endet dieser, endet auch Ihr Test.</li><li>Schaffen Sie sich &#8211; entweder im Vorfeld oder im Lauf der Zeit &#8211; Backup-Geräte für Ihre wichtigsten Arbeitstools an.</li><li>Priorisieren Sie alle Aufgaben und Projekte konsequent. Nutzen Sie dafür beispielsweise die Eisenhower-Matrix.</li><li>Achten Sie bei Ihrer Tagesplanung darauf, ausreichende Zeitpuffer für Störungen und Verzögerungen einzuplanen.</li><li>Machen Sie sich und Ihrem Umfeld jeden Morgen erneut klar, dass Sie im Homeoffice arbeiten. Nur durch eine konsequent und ernsthafte Herangehensweise können Sie sich von Anfang an gegen Störungen schützen.</li><li>Gegen den inneren Schweinehund helfen Deadlines und feste Terminabsprachen erfahrungsgemäß sehr gut.</li><li>Sie wollen produktiver werden? Dann bietet sich der Einsatz eines Arbeitstagebuches an. Notieren Sie dort die wichtigsten Punkte Ihres Arbeitstages.</li><li>Für Heimarbeiter ist fortlaufende Reflexion grundsätzlich wichtig. Da weder Chef noch Kollegen zur Arbeit antreiben und auf schlechte Gewohnheiten aufmerksam machen, müssen Sie diesen Part selbst übernehmen.</li><li>Prüfen Sie bitte auch regelmäßig, ob die Arbeit im Homeoffice noch zu Ihnen passt oder ob andere Arbeitsformen sinnvoller sein könnten.</li><li>Freelancer können statt Cafés und Bibliotheken auch Coworking Spaces als Abwechslung nutzen.</li><li>Ein potentieller Zeitfresser im Homeoffice sind die sozialen Netzwerke. Setzen Sie sich für deren Nutzung daher bitte klare Grenzen.</li><li>Alle paar Wochen kann der Einsatz eines Zeitprotokolls sinnvoll sein. So kommen Sie Zeifressern und unproduktiven Gewohnheiten auf die Spur.</li><li>Überlegen Sie vor größeren Änderungen im Homeoffice bitte, ob Sie wirklich die Zeit für diese Änderungen haben. Das Umstellen von Möbeln und ähnliche Aktivitäten nehmen in der Regel mehrere Stunden oder Tage in Anspruch.</li><li>Auch der Einsatz neuer Software sollte gut überlegt sein. Vor allem als Freelancer müssen Sie alle Probleme alleine und ohne die Unterstützung einer EDV-Abteilung lösen.</li><li>Machen Sie sich immer wieder die Vorteile und Ihre Gründe für das Homeoffice bewusst.</li><li>Behalten Sie Ihre Erfolge und Ihre Leistung im Blick.</li><li>Der temporäre Einsatz eines Erfolgstagebuches kann Ihnen dabei helfen, Tiefphasen zu bewältigen.</li><li>Nutzen Sie die Gestaltungsmöglichkeiten im Homeoffice und visualisieren Sie Ihre Ziele und Ihre Fortschritte in Sichtweite Ihres Arbeitsplatzes.</li><li>Entwickeln Sie Ihren eigenen Arbeitsrhythmus und -stil. Die Arbeit im Homeoffice ist dafür ideal geeignet.</li></ol><div class="textboxright1" style="width:95%"><h3>Mehr Tipps für Heimarbeiter</h3><ul> Noch mehr Tipps und Strategien rund um die Organisation der Heimarbeit finden Sie in den folgenden Artikeln:</p><li><strong><a href="http://karrierebibel.de/home-office-guidelines-darauf-bitte-achten-mit-download/" target="_blank">Homeoffice Guidelines:</strong> Darauf bitte achten</a></li><li><strong><a href="http://karrierebibel.de/flexibles-arbeiten-10-regeln-fur-arbeitnehmer-und-arbeitgeber/" target="_blank">Flexibles Arbeiten:</strong> 10 Regeln für Arbeitnehmer und Arbeitgeber</a></li><li><strong><a href="http://karrierebibel.de/heimvorteil-42-tipps-fuer-besseres-arbeiten-im-homeoffice/" target="_blank">Heimvorteil:</strong> 42 Tipps für das Homeoffice</a></li><li><strong><a href="http://karrierebibel.de/produktivkrafte-effizienter-arbeiten-mit-der-pomodoro-technik/" target="_blank">Produktivkräfte:</strong> Effizienter arbeiten mit der Pomodoro-Technik</a></li><li><strong><a href="http://karrierebibel.de/wichtig-versus-wurscht-das-eisenhower-prinzip/" target="_blank">Eisenhower-Prinzip:</strong> Wichtig versus wurscht</a></li></ul></div><p><a href="http://karrierebibel.de/?flattrss_redirect&amp;id=43983&amp;md5=eb168458f449eb56a8af8228e5e5b936" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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