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		<title>Gedächtnistraining statt Gehirndoping: So bekommst du einen klareren Kopf…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/06/so-bekommst-du-einen-klareren-kopf/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 10:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Kopf freimachen und den Geist zu schärfen, ist für Menschen jedes Alters wichtig. Den Geist fit zu halten, ihn regelmäßig zu trainieren und auf Kleinigkeiten zu achten, trainiert Ihr&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/06/so-bekommst-du-einen-klareren-kopf/">Gedächtnistraining statt Gehirndoping: So bekommst du einen klareren Kopf…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="den-kopf-freimachen-und-den-geist-zu-schaerfen-ist-fuer-menschen-jedes-alters-wichtig-den-geist-fit-zu-halten-ihn-regelmaessig-zu-trainieren-und-auf-kleinigkeiten-zu-achten-trainiert-ihr-gedaechtn">Den Kopf freimachen und den Geist zu schärfen, ist für Menschen jedes Alters wichtig. Den Geist fit zu halten, ihn regelmäßig zu trainieren und auf Kleinigkeiten zu achten, trainiert Ihr Gedächtnis und verhilft Ihnen zu einer besseren Leistung. Dabei wird Ihre Merkfähigkeit gesteigert und das Kurzzeitgedächtnis verbessert&#8230;</h3>



<p class="is-style-default">Genauso wie ein Muskel im Körper, der vernachlässigt wird, nimmt auch die Leistung des Gehirns ab, wenn es nicht gefördert wird. Sie müssen kein Genie sein, um eine gute Gedächtnisleistung zu haben, es reicht das Gehirn zu fördern und so die Merkleistung zu erhöhen. In diesem Artikel finden Sie verschiedene Techniken, wie Sie Ihr Gedächtnis trainieren können.&nbsp;</p>



<h2 id="zaehlen-von-pokerkarten"><strong>Zählen von Pokerkarten</strong></h2>



<p>Sie kennen sicher das Kartenzählen bei Blackjack. Auch wenn diese Vorgehensweise in vielen Casinos nicht gerne gesehen wird, ist es eine perfekte Methode, um sein Gehirn fit zu halten. Jede Karte bekommt einen bestimmten Wert zugewiesen, und der Spieler hat einen besseren Überblick über die noch vorhandenen Karten im Deck. Sie müssen nicht Dustin Hoffman im Film Rain Man sein und das Casino herausfordern, aber das Zählen von Karten ist eine sehr effiziente Methode, um das Gehirn zu Höchstleistungen anzuspornen.</p>



<p>Wenn Sie gerne Kartenspielen oder Ihre Zeit mit einer Runde Poker verbringen, müssen Sie sich gut konzentrieren, damit Sie wissen welche Karten schon gefallen sind und welche nicht. Machen Sie es wie&nbsp;<a href="https://www.888poker.de/magazine/poker-world/most-famous-poker-players-in-the-world">berühmte Pokerspieler</a>&nbsp;und behalten sie stets die Kartenwerte beim Pokern im Auge &#8211; das trainiert Ihr Gedächtnis und hält Sie während des Spielens konzentriert. Wenn Sie gerade nicht in eine Hand involviert sind, dann achten Sie auf Ihre Mitspieler und versuchen zu erraten, was sie auf der Hand haben könnten. Sehen Sie sich ihr Setzverhalten an, sowie Ihre Mimik und Gestik – all das kann Ihnen später helfen, wenn Sie gemeinsam in einer Hand sind.</p>



<h2 id="memory"><strong>Memory</strong></h2>



<p>Was für Kinder gut ist und bei der geistigen Entwicklung hilft, kann auch bei Erwachsenen nicht falsch sein. Das Spiel beinhaltet verschiedenen Bilder, von denen jedes doppelt vorkommt. Sie dürfen jeweils zwei Karten aufdecken. Solange Sie zusammenpassende Paare finden, sind Sie an der Reihe. Um es schwieriger zu machen, kann man auch nach jedem Spieler die Karten neu mischen und anordnen. Sie&nbsp;<a href="https://spiegato.com/de/ist-es-moeglich-ihre-gehirnleistung-zu-steigern">steigern durch Memory die Leistung des Gehirns</a>und werden sich dabei noch gut unterhalten. Wenn Sie besser werden, können Sie gegen die Uhr spielen oder mehr Karten verwenden. Natürlich können Sie auch an Turnieren teilnehmen und dort Ihr Können demonstrieren.</p>



<h2 id="koffer-packen"><strong>Koffer packen</strong></h2>



<p>Ebenfalls ein Spiel, dass&nbsp;<a href="https://www.kinderspiele-welt.de/kinderspiele/koffer-packen-spiel.html">oft mit Kindern gespielt wird</a>, aber auch älteren Personen eine gute Übung sein kann. Sie packen also Ihren Koffer und nehmen zahlreiche Gegenstände mit. Diese suchen Sie aus, der nächste Spieler sucht sich ebenfalls einen Begriff aus und setzt seinen hinter Ihren. So geht es so lange weiter, bis ein Spieler einen Fehler macht. Spielen Sie Koffer packen in einer Runde mit anderen Menschen und versuchen Sie sich die Dinge zu merken, die Ihre Mitspieler einpacken. Das ist ein Spiel, das sehr unterhaltsam ist und Ihrer Erinnerungsfähigkeit guttut.</p>



<h2 id="mnemotechnik"><strong>Mnemotechnik</strong></h2>



<p>Mit der Mnemotechnik lernen Sie sich Zahlen, Wörter, Namen oder andere Dinge zu merken, die Ihr Gedächtnis bei Bedarf abrufen kann. Vielleicht kennen Sie diesen Satz: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“. Dabei merken Sie sich über eine Eselsbrücke die Konstellation der Planeten, beginnend mit dem Planeten, welcher der Sonne am nächsten ist. Also&nbsp;<a href="https://www.geo.de/geolino/forschung-und-technik/4917-rtkl-weltraum-unser-sonnensystem">Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun</a>.</p>



<p>Zur Mnemotechnik gehört auch, sich Geschichten auszudenken, wenn man sich etwas merken möchte. Wer es schwieriger mag, kann sich Zahlen statt Bilder merken. So wird Ihr Pin-Code von 12345 zu Einhorn, Münze, Dreirad, Stuhl und Hand.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Wer ausreichend schläft sorgt auch für eine bessere Gedächtnisleistung&#8221;</p></blockquote>



<p>Alle diese Techniken sollten Sie regelmäßig üben, denn nur so wird der Muskel Gehirn trainiert und Ihre Gedächtnisleistung ausgereizt. Ausreichend Schlaf sorgt dafür, dass sich Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis übertragen. Wer also ausreichend schläft, ist nicht nur ausgeruht, sondern sorgt auch für eine bessere Gedächtnisleistung.</p>



<h2 id="kreuzwortraetsel-loesen"><strong>Kreuzworträtsel lösen</strong></h2>



<p>Eine der beliebtesten Varianten, um seinen Geist zu schärfen und fit zu halten, ist das Lösen von Kreuzworträtseln. Dabei lernt man nie aus und auch die Langweile bleibt auf der Strecke. Sie steigern damit Ihre Intelligenz und neurale Netzwerke werden wieder aufgebaut. Lesen Sie die Zeitung und wenn Sie durch sind, kümmern Sie sich um Ihren Geist und lösen das Kreuzworträtsel. Im Internet gibt es viele Seiten, auf denen Sie online unzählige Rätsel finden. Nutzen Sie dieses gratis Angebot und Ihr Gehirn wird es Ihnen danken.&nbsp;</p>



<h2 id="gehen-sie-spazieren"><strong>Gehen Sie spazieren</strong></h2>



<p>Nein, nicht wörtlich, sondern im Geiste. Stellen Sie sich einen Weg vor oder eine Route, die Sie oft mit dem Auto fahren. Versuchen Sie sich diese Strecke in Ihr Gedächtnis zu rufen. An welchen Gebäuden kommen Sie vorbei. Welche Straßen überqueren Sie usw. Auch diese Vorstellung hilft Ihrem Gehirn fit zu bleiben und Sie werden sich in Zukunft besser konzentrieren, wenn Sie diese Route nehmen, um Änderungen schneller abzuspeichern.</p>



<h2 id="online-training"><strong>Online Training</strong></h2>



<p>Im Internet finden viele Webseiten oder auch Apps, die Ihnen helfen Ihre Gedächtnisleistung zu steigern. Denksportaufgaben, Rätsel oder Reaktionsspiele sorgen auf unterhaltsame Weise, das Gehirn zu trainieren. So wird Ihre Konzentrationsfähigkeit angekurbelt und Sie können je nach Schwierigkeitsgrad Ihre persönlichen Übungen auswählen. Auch wenn die meisten Apps die Aufgabe im kostenlosen Modus stark einschränken, geben Sie Ihnen dennoch die Möglichkeit sich geistig fit zu halten.&nbsp;</p>



<h2 id="pausen-sind-wichtig"><strong>Pausen sind wichtig</strong></h2>



<p>Nach zwei Stunden im Fitnesscenter ist es wichtig, dass Sie Ihren Muskeln eine Pause gönne. Nur so wirkt sich das Training positiv auf Ihren Körper aus. Ähnlich ist es mit dem Gehirn. Nach stundenlangen trainieren, rätseln und konzentrieren, muss der Geist auch abschalten. Das Surfen auf Facebook und anderen Social-Media-Kanälen ist dabei nicht gemeint. Lehnen Sie sich zurück, schließen Sie die Augen und lassen Sie Ihre Gedanken frei. Oder meditieren Sie. Ein Spaziergang an der frischen Luft kann ebenfalls zum Abschalten und Auftanken dienen.</p>



<p>Sie kennen sicher den Satz: „Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper“. Daher vergessen Sie bei all Ihrem geistigen Training nicht auch auf genügend Bewegung zu achten. Wenn Sie also Spazierengehen, tun Sie nicht nur ihrem Gehirn was Gutes, sondern auch Ihrem Körper. Ihr Gehirn wird besser durchblutet und die Denkfähigkeit gesteigert.</p>



<h2 id="es-geht-auch-einfach"><strong>Es geht auch einfach</strong></h2>



<p>Wir alle haben schon mal unsere Schlüssel gesucht, oder die PIN der Bankkarte vergessen. Das muss nicht immer ein Gedächtnisabbau sein, es kann auch einfach Stress sein, doch man kann dem Vergessen entgegenwirken. Vergesslichkeit bedeutet, dass das Kurzzeitgedächtnis nicht so trainiert ist, wie es sein sollte.</p>



<p>Das <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/always-on-echt-jetzt-schlaulenzen-oder-die-entdeckung-der-langsamkeit/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Always On, echt jetzt? Schlaulenzen – oder die Entdeckung der Langsamkeit…">Gehirn</a> lässt sich aber auch mit einfachen Mitteln trainieren. Um Ihre kognitiven Fähigkeiten zu verbessern, können Sie sich beispielsweise Ihre Einkaufsliste versuchen zu merken, wenn Sie in den Supermarkt gehen. Beginnen Sie mit 5 bis 6 Sachen und wenn es gut funktioniert hat, steigern Sie die Anzahl. Oder lernen Sie die wichtigsten Telefonnummern Ihrer Familie und Freunde auswendig. Eine beliebte Methode ist auch, sich Zahlen zu merken. Sei es bei, während man einen Film guckt oder Autokennzeichen, wenn man unterwegs ist.</p>



<p>Leichter geht es, wenn Sie sich Eselsbrücken merken. Haben Sie keine Angst, etwas zu vergessen. Der Weg ist das Ziel, denn Sie werden bald feststellen, dass es immer einfacher wird, sich etwas zu merken. Vertrauen Sie Ihrem Gehirn, es ist ein verlässlicher Speicher, der uns sicher durch unseren Alltag führt.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Milad Fakurian/ <a href="https://unsplash.com/photos/58Z17lnVS4U" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/06/so-bekommst-du-einen-klareren-kopf/">Gedächtnistraining statt Gehirndoping: So bekommst du einen klareren Kopf…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Corona-Management: Weg vom Kontrollzwang, hin zum neuen WIR-Gefühl in der Company…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/05/corona-management-weg-vom-kontrollzwang-hin-zum-neuen-wir-gefuehl-in-der-company/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 07:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei allen Klagen über die Corona-Maßnahmen und dem Lärm um die Spaltung der Gesellschaft entdecken viele Unternehmen auch ein verstärktes Wir-Gefühl ihrer Mitarbeiter. Jens Gieseler hat sich umgehört&#8230; Elmar Czeko,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="bei-allen-klagen-ueber-die-corona-massnahmen-und-dem-laerm-um-die-spaltung-der-gesellschaft-entdecken-viele-unternehmen-auch-ein-verstaerktes-wir-gefuehl-ihrer-mitarbeiter-jens-gieseler-hat-sich-umge">Bei allen Klagen über die Corona-Maßnahmen und dem Lärm um die Spaltung der Gesellschaft entdecken viele Unternehmen auch ein verstärktes Wir-Gefühl ihrer Mitarbeiter. Jens Gieseler hat sich umgehört&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Elmar Czeko, Leiter Covid-19-Taskforce bei Leoni stellt fest: „Natürlich machte und macht das Sicherheitskonzept manches umständlicher. Aber so, wie ich es erlebe, ist jeder und jedem klar, dass wir Covid-19 nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme meistern werden.“</p>



<p>Während<a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/quereinstieg-ins-it-business-weibliche-nerds-die-karriere-machen/" title="Quereinstieg ins IT-Business: Weibliche Nerds, die “Karriere machen”"> IT-Unternehmen</a> ihre Mitarbeiter nahezu komplett ins Homeoffice schicken können, standen produzierende Unternehmen, die nun tatsächlich Hand in Hand arbeiten und zwar an diversen internationalen Standorten und dementsprechend unterschiedlichen staatlichen Vorgaben, vor ganz anderen Problemen. So umfasste das Hygiene-Konzept bei Leoni einerseits grundlegende Verhaltensregeln wie zum Social Distancing, besonderen Hygienevorschriften oder auch Reisebeschränkungen. </p>



<h2 id="mobilitaet-mit-abstandsgebot">Mobilität mit Abstandsgebot</h2>



<p>Andererseits stellte der Automobilzulieferer seinen Mitarbeitern Schutzmaterialien wie Masken zur Verfügung und achtete beim Transport und der Mobilität der Mitarbeiter, dass Abstandsgebote eingehalten wurden, indem beispielweise mehr Busse eingesetzt wurden. Oder die Nürnberger halfen ihren Mitarbeitern durch <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/booster-impfung-unternehmen-bw-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Impfaktionen in Deutschland</a> oder Russland, in Ägypten oder Brasilien.</p>



<p>Branchenübergreifend ist die Mehrheit der Mitarbeiter deutschsprachiger Unternehmen (57 Prozent) beeindruckt von dem Engagement und der Fürsorge ihrer Führungskräfte – ob Homeoffice, Arbeitsmöglichkeiten oder Technik, Homeschooling, Kontaktbeschränkungen wegen Eltern oder überhaupt <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/" title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven">Zusammenspiel von Familie und Beruf</a>. Drei Fünftel der Beschäftigten haben den Eindruck, dass ihr Unternehmen ein besseres Verständnis für sie entwickelt hat. Das ist das Ergebnis der zweiteiligen Studie „Corona und die Folgen“ des Personaldienstleisters Hays. Einerseits wurden 1000 Beschäftigte befragt, andererseits 755 Führungskräfte. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Mitarbeitende honorieren die offene Kommunikation ihres Unternehmens&#8221;</p></blockquote>



<p>Knapp zwei Drittel der Mitarbeiter honorieren die offene Kommunikation ihres Unternehmens über die jeweils aktuelle Lage und Prognose, selbst wenn die Geschäftsführung nur die eigene Unsicherheit oder Genervtheit über die wechselnden Verordnungen mitteilen konnte. Auch der kommunizierte Kontrollverlust stärkt die Gemeinsamkeit. Grundsätzlich fühlen die Mitarbeiter durch den Austausch mehr Wertschätzung und Anerkennung. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Balanceakt zwischen Vertrauen und Kontrolle&#8221;</p></blockquote>



<p>Allerdings gibt es auch Kritik am <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/mentoring-mitarbeiter-motivieren-fordern-und-foerdern/" title="Mentoring: Mitarbeiter motivieren, fordern und fördern">Führungsverhalten</a>. Das betrifft einerseits die engmaschige Kontrolle und andererseits fehlende <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/09/arbeitsplatzstrategien-warum-jetzt-die-perfekte-zeit-fuer-experimente-ist/" title="Arbeitsplatzstrategien: Warum jetzt die perfekte Zeit für Experimente ist…">Empathie</a>. So beklagen 48 Prozent der Mitarbeiter den gestiegenen Druck, knappe zwei Fünftel registrieren Führung von oben herab und 36 Prozent, dass sie sehr genau kontrolliert werden, wann, wie viel und wie sie arbeiten. 45 Prozent fühlen sich stärker austauschbar und weniger wichtig und mehr als ein Drittel ist sogar nachhaltig enttäuscht von seinem Unternehmen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  width="1160"  height="781"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-1160x781.jpg"  alt=""  class="wp-image-13027"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-1160x781.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-800x538.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-120x81.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-90x61.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-320x215.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-560x377.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-240x162.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-180x121.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-640x431.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays-1120x754.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Dirk-Hahn-CEO-Hays.jpg 1248w"  sizes="(max-width: 1160px) 100vw, 1160px" ><figcaption>Dirk Hahn, CEO vomm Hays (Foto: NN/ Hays)</figcaption></figure>



<p>Führung sei ein Balanceakt zwischen Vertrauen und Kontrolle, so Dirk Hahn. Der CEO der Mannheimer Hays AG weiter: „Die Aussagen zur zunehmenden digitalen Kontrolle und dem in der Realität nur teilweise umgesetzten partizipativen Führungsstil sollte Führungskräfte aufhorchen lassen. Hier zeigen sich wichtige Stellschrauben zur Mitarbeiterbindung, gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels“. </p>



<p>„Wir kommen, wenn ihr weg seid“, so das Motto. Obwohl inzwischen viele Maßnahmen gefallen sind, arbeiten lediglich rund 20 Prozent der Mitarbeiter im Büro. Vier Fünftel bleiben gegenwärtig noch zu Hause. Nach mehr als sechs Stunden Hackathon bis in den frühen Morgen hatten die Programmierer eine neue Idee ausgetüftelt, um die Software für <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/karriereplanung-von-der-produktentwicklung-zur-personalentwicklung-so-hilft-dir-design-thinking-beim-naechsten-schritt/" title="Karriereplanung, von der Produktentwicklung zur Personalentwicklung: So hilft dir “Design Thinking” beim nächsten Schritt…">Personalentwicklung</a> und Ausbildungsorganisation weiter zu optimieren. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1160"  height="773"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-1160x773.jpg"  alt=""  class="wp-image-13028"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-1160x773.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-800x533.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-1536x1024.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-2048x1365.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-120x80.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-90x60.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-320x213.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-560x373.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-1920x1280.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-3072x2048.jpg 3072w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-240x160.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-180x120.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-640x427.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-1120x747.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-1600x1067.jpg 1600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-2320x1547.jpg 2320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-3840x2560.jpg 3840w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/001-Andreas-Nau-casual-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 1160px) 100vw, 1160px" ><figcaption>Andreas Nau (FotO: NN/ Easysoft)</figcaption></figure>



<p>Als es im März 2020 mit Corona losging und Andreas Nau seine 90 Mitarbeiter ins Homeoffice schickte, machte sich der Geschäftsführer des Software-Entwicklers Easysoft unter anderem Gedanken, ob die Innovationsfähigkeit des Unternehmens auf dem hohen Niveau bleibt. Der spontane Ideenaustausch und das schnelle Zusammenhocken auf den Schaukeln oder Kommunikationsinseln im Büro waren schließlich unmöglich geworden. Seine Mitarbeiter haben ihn in den vergangenen zwei Jahren immer wieder überrascht. Erst kürzlich lief das gesamte Entwickler-Team in der Metzinger Niederlassung ein – freitags um 18 Uhr. </p>



<h2 id="wissen-auf-dem-kleinen-dienstweg">Wissen auf dem &#8220;kleinen Dienstweg&#8221; </h2>



<p>Auch dem Service und der Beratung fehlte zunächst der unmittelbare Kontakt. Denn: Viel Wissen wird auf dem kleinen Dienstweg vermittelt, weil man das Telefongespräch des Kollegen mithört, eine kurze Frage über den <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/ambiente-im-home-office-optische-tipps-welche-dir-die-arbeit-von-zu-hause-aus-erleichtern/" title="Ambiente im Home-Office: Optische Tipps, welche dir die Arbeit von zu Hause aus erleichtern…">Schreibtisch</a> hinweg stellt oder ad hoc gemeinsam überlegt, wie man mit einem speziellen Problem umgeht. „Wir haben unser internes Wiki drastisch ausgebaut“, erzählt Nau, vor allem sind wesentlich mehr kurze Tutorials und Videos zu finden und werden auch häufiger als früher genutzt. </p>



<p>„Wenn die alten Wege nicht funktionieren, finden wir neue“, erklärt er lapidar. Neue Lösungen hätten schlicht andere Vorteile und andere Nachteile: „Wenn wir mal wieder corona-unbelastet zusammensitzen, werden wir mehr Möglichkeiten haben. Radio, Kino, Fernsehen und Streamingdienste existieren auch parallel und werden von allen zu unterschiedlichen Zeiten genutzt.“ So werde es mit Online- und Präsenzmeetings, Büroarbeit und Homeoffice künftig auch sein. </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: CDC/ <a href="https://unsplash.com/photos/w9KEokhajKw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/05/corona-management-weg-vom-kontrollzwang-hin-zum-neuen-wir-gefuehl-in-der-company/">Corona-Management: Weg vom Kontrollzwang, hin zum neuen WIR-Gefühl in der Company…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Sabbatical: 5 mögliche Arbeitszeitmodelle</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/05/sabbatical-5-moegliche-arbeitszeitmodelle/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 14 May 2022 16:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sabbatical]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Traum von der langen Auszeit wird von immer mehr Arbeitnehmern geträumt. Der Job ruht für einige Monate oder sogar für mehr als ein Jahr und man macht sich auf,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-traum-von-der-langen-auszeit-wird-von-immer-mehr-arbeitnehmern-getraeumt-der-job-ruht-fuer-einige-monate-oder-sogar-fuer-mehr-als-ein-jahr-und-man-macht-sich-auf-die-welt-zu-erkunden-oder-start">Der Traum von der langen Auszeit wird von immer mehr Arbeitnehmern geträumt. Der Job ruht für einige Monate oder sogar für mehr als ein Jahr und man macht sich auf, die Welt zu erkunden, oder startet ein neues Hobby&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Ein Grund, weshalb das Sabbatical so beliebt ist, liegt unter anderem daran, dass sich zahlreiche große Firmen dieser Idee gegenüber recht offen zeigen. Schon vor langer Zeit haben innovative Unternehmen erkannt, dass es niemals schadet, den Mitarbeitern mehr Freiräume zu geben. Den größtmöglichen Freiraum stellt dabei natürlich das Sabbatical dar.</p>



<p>So wie ein<a href="https://spielautomaten-kostenlos-spielen.com/5-euro-bonus-ohne-einzahlung/">&nbsp;</a><a href="https://spielautomaten-kostenlos-spielen.com/5-euro-bonus-ohne-einzahlung/">5 Euro Casino Bonus ohne Einzahlung</a>&nbsp;nach einer Neuanmeldung zu mehr inspiriert, so kann das Sabbatical ebenso viele gute Zwecke erfüllen. Während einer Auszeit kann man sich wichtige Fragen stellen und sich diese oftmals selbst beantworten. Alte Träume werden endlich ausgelebt und die eine oder andere Sache wird nachgeholt.</p>



<p>Egal, auf welcher Seite man steht, ob man Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ist, nicht immer ist die Organisation eines Sabbaticals einfach. Zahlreiche rechtliche Faktoren müssen berücksichtigt werden und zudem kommt es genau auf die Art der Beschäftigung an. Bei manchen Berufen ist es relativ einfach, für einige Monate auszusteigen, bei anderen wiederum fällt der Wiedereinstieg nach der Abwesenheit überraschend schwer.</p>



<p>Am besten lässt sich das <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/" title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen">Sabbatical</a> gestalten, wenn der Plan dafür zusammen mit dem Arbeitgeber erarbeitet wird, der natürlich für die Idee offen sein sollte. In manchen Fällen hat der Arbeitgeber selbst noch keine fertige und ausgereifte Idee, wie sich das Sabbatical gestalten sollte. In einem solchen Fall ist es wichtig, einen wichtigen Präzedenzfall zu schaffen, der in Zukunft den Kollegen zugutekommt.</p>



<h2 id="diese-modelle-sind-fuer-ein-sabbatical-moeglich"><a></a>Diese Modelle sind für ein Sabbatical möglich</h2>



<p>Welches der fünf unten vorgestellten Modelle am besten zu einem und den eigenen Ideen für das Sabbatical passt, das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Am besten ist es, die Pläne mit einem jedem möglichen Modell durchzuspielen. Das Modell, welches die größten Sicherheiten bietet und einen vielleicht sogar während der Zeit fern des Unternehmens, bei dem angestellt ist, unterstützt, ist das Beste für einen.</p>



<h3 id="1-die-kuendigung">1. Die Kündigung </h3>



<p>Diese Maßnahme klingt drastisch und dennoch kommt sie recht häufig vor. Wenn der Arbeitgeber nicht bereit ist, bestimmte Möglichkeiten für das Sabbatical einzuräumen, so bleiben nur die Kündigung oder eine Aufgabe des Plans. Bei der Eigenkündigung muss immer bedacht werden, dass es aufgrund dessen eine gewisse Sperrzeit für die Auszahlung des Arbeitslosengeldes geht. </p>



<p>Wem nur die drastische Lösung bleibt, der muss selbst für die wichtigen Sicherheiten sorgen. Bestenfalls hat man sogar einen neuen Arbeitgeber, der einem vertraglich einen Arbeitsplatz nach dem Ende des Sabbaticals zusagt. In seltenen Fällen ist nach der Kündigung und dem Sabbatical sogar eine erneute Anstellung beim alten Unternehmen möglich. Das würde in gewisser Weise auch ein Entgegenkommen des Arbeitgebers für ein gelingendes<a href="https://factorialhr.de/blog/sabbatical/"> Sabbatical</a> bedeuten.</p>



<h3 id="2-das-langzeitarbeitskonto">2. Das Langzeitarbeitskonto </h3>



<p>Hierbei handelt es sich um eine recht bequeme Lösung, die besonders in Berufen funktioniert, in denen Überstunden oder auch Boni in einem Langzeitarbeitskonto gesammelt werden können. Haben sich viele Stunden und Tage angesammelt, so können diese für das Sabbatical genutzt werden. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass das Arbeitsverhältnis erhalten bleibt und der Arbeitgeber weiterhin die Gebühren für die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/vorteile-externer-buchhaltung-professioneller-sicherer-und-effizienter/" title="Vorteile externer Buchhaltung: Professioneller, sicherer und effizienter:">Sozialversicherung</a> zahlt. Es schadet niemals, bezüglich dieses Themas das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen.</p>



<h3 id="3-der-lohnverzicht">3. Der Lohnverzicht </h3>



<p>Bei dieser Methode kauft sich der Angestellte praktisch Stunden ein. Über viele Monate wird auf einen Teil des Gehalts verzichtet. Dieser Teil entspricht gewissen Arbeitsstunden, die einem Zeitkonto gutgeschrieben werden. Mittlerweile entscheiden sich immer öfter staatliche Organisationen zur Anwendung dieser Variante. In gewissen Feldern ist dies allerdings nicht ohne Weiteres anwendbar.</p>



<h3 id="4-der-unbezahlte-urlaub">4. Der unbezahlte Urlaub </h3>



<p>Bei dieser beliebten Variante bleibt das Arbeitsverhältnis bestehen, es ruht allerdings. Die Regeln, die aufgrund des Kündigungsschutzes gelten, haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Bei dieser Variante muss allerdings darauf geachtet werden, dass<a href="https://www.deutschland-startet.de/gruenderlexikon-pflichtversicherung/">&nbsp;</a><a href="https://www.deutschland-startet.de/gruenderlexikon-pflichtversicherung/">die Pflichtversicherungen</a>&nbsp;bereits nach einem Monat auslaufen. Das heißt, dass man selbst in der Vorbereitung darauf achten muss, dass für alles Wichtige während der kommenden Monate gesorgt ist.</p>



<h3 id="5-teilzeit-sonderformen">5. Teilzeit-Sonderformen </h3>



<p>Zu derartigen Lösungen kommt es oftmals, wenn mit einem großen Unternehmen verhandelt wird. Dieses greift gerne auf diese Lösung zurück, wenn Löhne eingespart werden sollen, ohne das Personal abzubauen. Anzumerken ist hierbei, dass diese Variante zumeist nur bei großen Konzernen Anwendung findet. Wer das Gespräch mit dem Arbeitgeber sucht, der sollte sich früh genug darum kümmern, die bestmöglichen Argumente zu sammeln. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Früh genug darum kümmern, die bestmöglichen Argumente zu sammeln&#8221;</p></blockquote>



<p>Je besser diese sind und je besser der Arbeitgeber darin wegkommt, desto größer sind die Chancen, dass dieser einer Idee oder einem bestimmten Modell zustimmt und damit dem Arbeitnehmer seinen großen Wunsch von der langen, kreativen Auszeit erfüllt. Wichtig ist, dass man es auf keinen Fall unversucht lässt, vielleicht wartet der Chef ja selbst schon lange auf die passenden Ideen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Priscilla Du Preez/ <a href="https://unsplash.com/photos/nF8xhLMmg0c" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a>  </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/05/sabbatical-5-moegliche-arbeitszeitmodelle/">Sabbatical: 5 mögliche Arbeitszeitmodelle</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mut: Die Kunst zu leben, statt in der Luft zu schweben – Trau dich, mutig zu sein…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/05/mut-die-kunst-zu-leben-statt-in-der-luft-zu-schweben-trau-dich-mutig-zu-sein/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 08:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Attitude]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mut ist ein Attribut, Motor von Heldengeschichten, seit es die Menschheit gibt. Matthius Hanna bietet Einblicke&#8230; Damit auch du dein Leben in vollem Maße genießen kannst und dein Glück findest,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mut-ist-ein-attribut-motor-von-heldengeschichten-seit-es-die-menschheit-gibt-matthius-hanna-bietet-einblicke">Mut ist ein Attribut, Motor von Heldengeschichten, seit es die Menschheit gibt. Matthius Hanna bietet Einblicke&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Damit auch du dein Leben in vollem Maße genießen kannst und dein Glück findest, hat der Coach und Experte Matthius Hanna von The Way of Business im folgenden Gastbeitrag seine Gedanken zum Thema Mut und Angst für dich zusammengefasst.Über die Jahrhunderte haben sich die Menschen immer wieder Geschichten und Begebenheiten erzählt, innerhalb denen der Mut im Vordergrund stand und die Triebfeder für Entwicklung und Fortschritt gewesen ist. Mutige Menschen wurden so schon immer bewundert und gefeiert. Gerade weil sie oftmals handelten und zur Tat schritten, obwohl sie Angst dabei empfunden haben. &#8220;Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst &#8211; sondern zu handeln, obwohl man Angst hat.&#8221; </p>



<p>Genau diese Maxime ist des Pudels Kern und kann auch dein Leben verändern &#8211; du musst es nur wollen. Viele Menschen geben ihre Träume auf und werden nie zu der Person, die sie sein könnten, weil sie sich von Ängsten und Hürden ins Bockshorn jagen lassen und diese nie überwinden. </p>



<h2 id="was-haben-mut-und-angst-miteinander-zu-tun">Was haben Mut und Angst miteinander zu tun?</h2>



<p>Mut und Angst sind seit jeher ganz eng miteinander verknüpft &#8211; Mut ohne Angst gibt es eigentlich gar nicht. Wenn man die Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte durchforstet, wird man immer wieder auf Menschen treffen, die mutig waren, obwohl sie Angst hatten oder Dinge getan haben, bei denen ihnen die Furcht im Nacken gesessen hat. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Angst macht großen Mut erst möglich&#8221;</p></blockquote>



<p>Demzufolge kann man schlussfolgern, dass die Angst die eigentliche Triebfeder für den Mut ist und dieser ohne die Angst gar nicht erst entstehen kann. Menschen wie Martin Luther, Mahatma Gandhi, Christoph Kolumbus oder Nelson Mandela konnten die Welt nur verändern, weil sie Angst überwinden konnten, durch sie zu <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/jammer-mentalitaet-kein-grund-zur-klage-so-werdet-ihr-vermeintliche-luxusprobleme-endlich-los/" title="Jammer-Mentalität: (K)ein Grund zur Klage? So werdet ihr vermeintliche Luxusprobleme endlich los…">Höchstleistungen</a> angetrieben wurden und sie schlussendlich in Mut umwandeln konnten. Die Angst macht großen Mut erst möglich und arbeitet ihm immer wieder zu &#8211; wenn du es schaffst, diesen großen Vorbildern nachzufolgen, wirst du diese gewaltige Kraft bald schon selbst spüren können.</p>



<h2 id="wie-kann-der-mut-die-angst-ueberwinden">Wie kann der Mut die Angst überwinden?</h2>



<p>Nicht alle Menschen sind gleich und nicht jeder wird sich seinen Ängsten in einem gesunden Maß stellen können. Was jedoch jeder tun kann, ist eine Auseinandersetzung damit &#8211; so entsteht der erste kleine Schritt in Richtung Mut. Sich Vorbilder nehmen, kleine Schritte zu Beginn machen, immer wieder über den eigenen Platz in der Welt nachdenken und sich selbst reflektieren, sind sinnvolle Schritte, wenn du Mut finden willst. </p>



<p>Ein Rezept für den richtigen Mut in jeder Situation gibt es natürlich nicht, aber du kannst dich immer auf deinen inneren Kompass und deine innere Stimme verlassen, die dich meistens intuitiv auf die Notwendigkeit von Mut hinweisen wird, wenn es dann so weit sein sollte. Ablenkungen und Störfaktoren musst du aus deinem Leben verbannen, damit du die Verbindung zu dir selbst herstellen kannst. <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/" title="Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid &amp; Frust um">Offline-Zeiten</a>, ausreichende Regeneration und Auszeiten helfen dabei, Energien zu bündeln und Mut erst möglich zu machen.</p>



<h2 id="die-richtige-dosis-finden">Die richtige Dosis finden</h2>



<p>Natürlich gibt es auch falschen Mut und du kannst nicht wie die Axt im Walde von jetzt auf gleich mutig durch dein Leben pflügen. Stelle dir immer die Frage, wo du hinmöchtest und welche Dosis Mut in der jeweiligen Situation die ideale ist. <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/dein-geld-kann-mich-mal-darum-solltet-ihr-beim-groessten-erfolg-ueber-einen-jobwechsel-nachdenken/" title="“Dein Geld kann mich mal”: Darum solltet ihr beim größten Erfolg über einen Jobwechsel nachdenken…">Mut im Job</a>, beim Sport, im Privatleben oder im Alltag will austariert sein und muss dich am Ende des Tages weitergebracht haben. Dazu gehört auch, dass man erkennt, wann zu viel Mut vielleicht auch schaden kann und dir eine Tür in deinem Leben zuschlagen kann. Falscher Mut kann vieles zerstören und genau zum gegenteiligen Effekt führen.</p>



<h2 id="mit-mut-nach-den-sternen-greifen">Mit Mut nach den Sternen greifen</h2>



<p>Dennoch kannst du mit all diesen Schritten und Maßnahmen an den Punkt kommen, an dem du als Mensch mit deinem Mut wachsen und nach vorne schreiten kannst. Mutige Menschen können leichter in den Spiegel schauen, werden weniger von Selbstzweifeln geplagt und sind oftmals ein bedeutendes Vorbild für andere in ihrem Umfeld. Außerdem kann nur der Mut die großen Veränderungen in deinem Leben auslösen. </p>



<p>Niemand, der etwas Großes erreicht hat auf dieser Welt, konnte das ohne den nötigen Mut bestreiten. Somit liegt alles, was du dir jemals gewünscht und erträumt hast, mit dem nötigen Mut zum Greifen nahe &#8211; du musst es nur zulassen und immer an deinem Mut festhalten, auch wenn es dadurch stürmischer wird. Mutige Menschen gehen einem Sturm entgegen, ergreifen das Ruder und bringen das Schiff sicher in den angepeilten Zielhafen &#8211; ab heute gehörst auch du zu ihnen!</p>



<h2 id="ein-fazit">Ein Fazit</h2>



<p>Die richtige Dosis Mut kann dein Leben also entscheidend ändern und dich zu den Zielen führen, die du dir schon immer erträumt hast. Mutig sein kann alles verändern &#8211; probiere es aus und lass dich auf die unglaublichste Reise deines Lebens mitnehmen!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Oliver Cole</em>/ <em><a href="https://unsplash.com/photos/0hQATQI7F7Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/05/mut-die-kunst-zu-leben-statt-in-der-luft-zu-schweben-trau-dich-mutig-zu-sein/">Mut: Die Kunst zu leben, statt in der Luft zu schweben – Trau dich, mutig zu sein…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Rekapitulation: So bringen wir unsere ambitionierten Pläne wieder auf die Spur…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/05/rekapitulation-so-bringen-wir-unsere-ambitionierten-plaene-wieder-auf-die-spur/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 09:24:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[KnowHow]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zeit rast und das erste Viertel des Jahres ist um – in Hinblick auf private wie berufliche Ziele ein passender Zeitpunkt für einen ersten ehrlichen Rückblick. Oft stellen sich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-zeit-rast-und-das-erste-viertel-des-jahres-ist-um-in-hinblick-auf-private-wie-berufliche-ziele-ein-passender-zeitpunkt-fuer-einen-ersten-ehrlichen-rueckblick-oft-stellen-sich-unseren-gr">Die Zeit rast und das erste Viertel des Jahres ist um – in Hinblick auf private wie berufliche Ziele ein passender Zeitpunkt für einen ersten ehrlichen Rückblick. Oft stellen sich unseren großen Vorhaben Routinen und Gewohnheiten in den Weg – und so verlieren wir unser eigentliches Ziel aus den Augen. Deb Lee, Productivity &amp; Evernote Certified Expert klärt uns auf&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Was hilft ist, seine ambitionierten Ziele in regelmäßigen Abständen zu checken und sich selbst damit zu challengen: Wo wollte ich hin, wo stehe ich jetzt und welche Methoden kann ich nutzen, um meine Zeit effektiver zu verwalten und meine Ziele zu erreichen?</p>



<p>Deb Lee ist Expertin für produktives Arbeiten im digitalen Raum. Sie empfiehlt eine dreistufige, aber vor allem praktikable Herangehensweise, die sich besonders für derartige Recaps eignet (RaPiD Productivity – Review, Plan, Do). Mit diesem Ansatz bekommen wir unsere Pläne wieder auf Spur und können endlich damit aufhören, das Anfangen immer weiter aufzuschieben.</p>



<h2 id="review">Review</h2>



<p>Ziele werden oft sehr ambitioniert geplant. Verständlich – denn ist ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/weiterbildung-zielgerichtet-einen-schritt-weiter-vom-oeffentlichen-dienst-in-die-freie-wirtschaft/" title="Weiterbildung: Zielgerichtet einen Schritt weiter, vom öffentlichen Dienst in die “freie Wirtschaft”…">Ziel</a> einmal erreicht, kann der Erfolg umso größer gefeiert werden. Dabei wird oft außer Acht gelassen, dass Ziele auch der Orientierung dienen und gleichzeitig motivieren und anspornen sollen. Sind sie zu groß gedacht, geschieht häufig das Gegenteil: Frust kommt auf, weil die eigenen Vorhaben nicht näher rücken und die Motivation von Mal zu Mal sinkt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®.jpeg"  alt=""  class="wp-image-13015"  width="401"  height="522"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®.jpeg 802w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-800x1044.jpeg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-120x156.jpeg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-90x117.jpeg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-320x417.jpeg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-560x729.jpeg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-240x312.jpeg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-180x234.jpeg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/05/Deb-Lee-CPO®-640x833.jpeg 640w"  sizes="(max-width: 401px) 100vw, 401px" ><figcaption>Deb Lee, Productivity &amp; Evernote Certified Expert (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Um Ziele nicht völlig abzuschreiben, ist es ratsam, sie erst einmal Revue passieren zu lassen und anschließend anzupassen. Die erste Überprüfung findet statt, wenn sich herausstellt, dass es einer Änderung bedarf, da die gesetzten Ziele nicht erreicht wurden und eine Neubewertung erforderlich ist. Diese Überprüfung ist der Startschuss für die Erarbeitung eines besseren, effektiveren Plans.</p>



<p>Da es sich teils überwältigend anfühlen kann, zu überprüfen, was gut funktioniert hat und was nicht, empfiehlt sich ein sogenannter &#8220;Brain Dump&#8221;. Das bedeutet nichts weiter, als alle Gedanken auf’s Papier zu bringen. Das geht auch digital: einfach alles in einer Notiz-App festhalten. So ist es möglich, darauf zurückzugreifen und die Notizen so zu organisieren, dass sie am Ende Sinn ergeben.</p>



<p>Dann sollte man sich erneut ins Gedächtnis rufen, wo man hinsichtlich der eigenen Vorsätze aktuell steht. Habe ich wirklich so wenig erreicht, wie gedacht? Oder wird nun klar, dass viele kleine Schritte bereits auf das große Ziel eingezahlt haben? Anschließend ist es wichtig, für sich selbst zu definieren, was es eigentlich bedeutet, produktiv zu sein. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Produktivität kann unterschiedlich definiert werden&#8221;</p></blockquote>



<p>Produktivität kann abhängig von individuellen Zielen auch unterschiedlich definiert werden. Den Status Quo zu rekapitulieren trägt meist mehr für die produktive Umsetzung bei, als man vorher denken mag.</p>



<p>Sobald der neue <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/leiharbeit-on-site-management-master-vendor-und-kosteneffizienz-in-der-personalplanung/" title="Leiharbeit: On-Site-Management, Master Vendor und Kosteneffizienz in der Personalplanung">Plan</a> (next step) in Kraft getreten ist, wird eine wöchentliche Kontrolle empfohlen. Jeder Mensch ist anders und hat seine eigene Routine, daher sollte man eine zweiwöchentliche oder sogar eine tägliche Kontrolle ansetzen – die Regelmäßigkeit ist hier ausschlaggebend.</p>



<h2 id="plan">Plan</h2>



<p>Als nächstes empfiehlt es sich, einen neuen Plan zu schmieden oder den alten zu überarbeiten. Am besten funktioniert es, wenn To Dos auf kleinere, machbare Teilschritte heruntergebrochen werden, um schneller Ziele zu erreichen und diese auch feiern zu können. Wie sieht Erfolg für mich aus? Und was ist mein erster oder nächster Schritt? Dabei ist von besonderer Bedeutung, persönliche Pain Points (“Was hat mich bisher von der Umsetzung abgehalten?”) zu identifizieren. </p>



<p>Es sollte sowohl im beruflichen als auch privaten Kontext darauf geachtet werden, dass es sich tatsächlich um eigene Ziele handelt – und nicht etwa die einer anderen Person, auf deren <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/kryptobots-entwicklung-was-ist-die-strategie-dahinter/" title="Kryptobots-Entwicklung: Was ist die Strategie dahinter?">Entwicklung</a> man nur bedingt Einfluss nehmen kann. Nur so ist gewährleistet, dass auch wirklich der eigene Erfolg gemessen wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass man versucht, den Erwartungen anderer zu entsprechen und es wird umso schwerer, Rückschläge zu überwinden.</p>



<p>Anschließend sollte man sich überlegen, wie man die Umsetzung konkret angehen möchte. “Eines nach dem anderen” ist ein bewährter Spruch, der auch hier von Bedeutung sein kann. Immer alle Ziele auf einmal und am liebsten sofort erreichen zu wollen, baut Druck auf und endet meist in <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/klare-kante-10-tipps-fuer-mehr-schlagfertigkeit-weniger-konfrontation/" title="Klare Kante: 10 Tipps für mehr Schlagfertigkeit, weniger Konfrontation">Enttäuschung</a> und <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/09/arbeitsplatzstrategien-warum-jetzt-die-perfekte-zeit-fuer-experimente-ist/" title="Arbeitsplatzstrategien: Warum jetzt die perfekte Zeit für Experimente ist…">Frustration</a>. Produktiv zu sein bedeutet nicht allein, mit Schnelligkeit Ziele zu erreichen, sondern nachhaltig davon motiviert zu werden, kleine Teile umzusetzen.</p>



<p>Letztlich ist das Hinarbeiten auf ein Vorhaben mit Durchhalten, aber noch viel mehr mit der Lust, Dinge in die Tat umzusetzen, verbunden. Um zu überprüfen, ob Ziele umsetzbar sind, können Methoden wie SMART oder CLEAR genutzt werden. Produktivitäts-Apps sind digitale Helfer und eignen sich, um die Schritt für Schritt Pläne festzuhalten.</p>



<p>Für jede geplante Maßnahme sollte eine vernünftige Frist gesetzt sein, basierend auf der Überlegung, wie viel Zeit die Erledigung der einzelnen Aufgabe realistischerweise in Anspruch nehmen wird. Diese Fristen (oder Fälligkeitstermine) können dann in einem digitalen Planer oder Kalender wie dem Google Kalender festgehalten werden, der sich gut mit verschiedenen Apps für Notizen verbinden lässt. Mithilfe der Einhaltung von Fristen bleibt man über die eigenen Fortschritte auf dem Laufenden und kann sich auf das Erreichen des eigentlichen Ziels konzentrieren.</p>



<h2 id="redo">(Re)do</h2>



<p>Hinter jedem Erfolg steht nicht selten ein ganzes Unterstützernetzwerk, das die Zielerreichung vorantreibt oder sogar erst möglich macht. Bevor man (wieder) loslegt, lohnt es sich als ersten notwendigen Schritt, die Meinung einer Person, der man vertraut, einzuholen. <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/" title="Heimliche Spielregeln der Karriere: “Bossy, das neue Freundlich”">Mentoren</a> und Coaches sowie Freunde und Kolleg:innen sind gute Sparringspartner. </p>



<p>Nicht nur das Einbringen und Teilen von <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/" title="Kompetenzbasiertes Interview: 5 Dinge die Sie vor dem Einstellen von Mitarbeitern wissen sollten…">Wissen</a> ist von Vorteil bei der Umsetzung ambitionierter Pläne – das Miteinander trägt auch maßgeblich dazu bei, motiviert zu bleiben und mit Elan an der Umsetzung von Zielen zu arbeiten. So können wir aufhören, das Anfangen immer weiter aufzuschieben und endlich mit der Umsetzung starten!</p>



<p>Eine Projektaufgabenliste hilft dabei, den Überblick zu behalten und sich auf die einzelnen Meilensteine zu konzentrieren, die man erreichen möchte. Mit einem digitalen Aufgabenmanagement-Tool können automatische Erinnerungen eingestellt werden, damit nichts vergessen wird.</p>



<p>Um die ambitionierten Neujahrspläne wieder auf Spur zu bekommen, sollte man sich aus der Falle der &#8220;Geschäftigkeit&#8221; befreien und banale Aufgaben beseitigen, die Zeit stehlen. Stattdessen kann man sich so auf die Produktivität und das Erreichen der Ziele konzentrieren, die wirklich wichtig sind und deren Erfolge man gerne feiern möchte.</p>



<h6 id="ueber-die-autorin-deb-lee-ist-seit-ueber-15-jahren-als-produktivitaetsberaterin-taetig-sie-hat-mit-unzaehligen-kleinunternehmern-zusammengearbeitet-um-ihnen-dabei-zu-helfen-ihre-arbeitsablaeufe-zu">Über die Autorin: Deb Lee ist seit über 15 Jahren als Produktivitätsberaterin tätig. Sie hat mit unzähligen Kleinunternehmern zusammengearbeitet, um ihnen dabei zu helfen, ihre Arbeitsabläufe zu verbessern, sich auf die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu konzentrieren und effizienter zu werden. Als Digital Productivity Coach, zertifizierte “Professional Organizer®”, Evernote-Expertin, Rednerin und Liebhaberin von allem, was mit Technik zu tun hat, ist sie außerdem süchtig nach Apps, die Produktivität in der digitalen Welt vorantreiben.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Med Badr Chemmaoui/ <a href="https://unsplash.com/photos/ZSPBhokqDMc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/05/rekapitulation-so-bringen-wir-unsere-ambitionierten-plaene-wieder-auf-die-spur/">Rekapitulation: So bringen wir unsere ambitionierten Pläne wieder auf die Spur…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Finanzmarkt: Wie Anfänger Bitcoin kaufen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/finanzmarkt-wie-koennen-anfaenger-bitcoin-kaufen/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 06:19:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Anfänger, der mit Bitcoin Geld verdienen möchte? Ohne Wallet geht nichts. Das kann sich ändern. Bitcoins zu kaufen. Nachhaltiger müssen die neuen, digitalen Münzen allerdings noch werden. Vor allem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/finanzmarkt-wie-koennen-anfaenger-bitcoin-kaufen/">Finanzmarkt: Wie Anfänger Bitcoin kaufen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="ein-anfaenger-der-mit-bitcoin-geld-verdienen-moechte-ohne-wallet-geht-nichts-das-kann-sich-aendern-bitcoins-zu-kaufen-nachhaltiger-muessen-die-neuen-digitalen-muenzen-allerdings-noch-werden-vor">Ein Anfänger, der mit Bitcoin Geld verdienen möchte? Ohne Wallet geht nichts. Das kann sich ändern. Bitcoins zu kaufen. Nachhaltiger müssen die neuen, digitalen Münzen allerdings noch werden. Vor allem in der Energiebewirtschaftung&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Obwohl viele Anleger anfangs nicht wussten, was sie damit anfangen sollten, hat sich Bitcoin schnell zu einem der bekanntesten und profitabelsten Vermögenswerte entwickelt.&nbsp;Heute wollen Privatpersonen, Unternehmen und institutionelle Anleger ihn besitzen. Er hat eine Revolution im Finanzwesen und bei den Investitionen ausgelöst, wie es sie noch nie gegeben hat. Auch Händler und Privatpersonen auf der ganzen Welt nehmen Bitcoin zunehmend als Transaktionswährung an.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Desktop-Wallets, mobile Wallets, Online- und Hardware-Wallets&#8221;</p></blockquote>



<p>Die Akzeptanz von Bitcoin befindet sich noch in der Anfangsphase, aber seine Wurzeln haben sich bereits tief in das globale Wirtschaftsgefüge gegraben. Sein Ansehen ist trotz der Kritik an der hohen Volatilität und dem regulatorischen Druck exponentiell gewachsen. Bitcoin wird inzwischen in mehreren Teilen der Welt als <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/finanzmarkt-wie-koennen-anfaenger-bitcoin-kaufen/" title="Finanzmarkt: Wie können Anfänger Bitcoin kaufen?">Zahlungsmittel</a> und Wertaufbewahrungsmittel anerkannt und akzeptiert. Der Kauf von Bitcoin ist jedoch eine der bequemsten Möglichkeiten, die Token zu besitzen. Hier sind die Schritte für Anfänger zum Kauf von Bitcoin.&nbsp;</p>



<h2 id="holen-sie-sich-eine-bitcoin-wallet">Holen Sie sich eine Bitcoin-Wallet</h2>



<p>Eine Bitcoin-Wallet ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Bitcoin-Transaktionen. Wie eine physische Brieftasche, in der Sie Ihr Bargeld und Ihre Kreditkarten aufbewahren, bewahrt eine Bitcoin-Wallet Ihre privaten Schlüssel zur Autorisierung von Transaktionen auf. Es gibt verschiedene Arten von Krypto-Wallets, darunter Desktop-Wallets, mobile Wallets, Online- und Hardware-Wallets.&nbsp;</p>



<p>Mobile und Online-Wallets sind praktisch für tägliche <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/kryptowaehrungen-volatil-unterwegs-mit-bitcoins-geld-verdienen/" title="Kryptowährungen: Volatil unterwegs, mit Bitcoins Geld verdienen?">Bitcoin</a>-Transaktionen wie Geldtransfers und Handel, aber sie sind auch anfällig für Cyber-Bedrohungen. Hardware-Wallets sind vielleicht am sichersten, weil sie keine Internetverbindung haben. Dennoch sollten Anfänger Bitcoin-Wallets vor allem nach Sicherheit und Funktionalität auswählen.&nbsp;</p>



<h2 id="bitcoin-boerse-zum-kauf-von-bitcoins">Bitcoin-Börse zum Kauf von Bitcoins</h2>



<p>Obwohl es mehrere Orte gibt, an denen Sie Bitcoin kaufen können, sind Krypto-Börsen die bequemsten und sichersten Marktplätze. Im Gegensatz zu zentralisierten Plattformen wie&nbsp;<a href="https://immediate-profit.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">immediate-profit.de</a>, die nur mit einer Kryptowährung handeln, können Sie bei mehreren Kryptobörsen Bitcoin mit ausgewählten Fiat-Währungen und anderen Kryptowährungen kaufen. Die Bitcoin-Preise variieren jedoch in der Regel von Krypto-Börse zu Krypto-Börse. Vergleichen Sie also die Preise, um eine Börse zu finden, die bessere Konditionen bietet.&nbsp;</p>



<p>Anfänger sollten in Erwägung ziehen, für den Kauf von Bitcoin lokale Krypto-Börsen in ihrem Heimatland zu nutzen. So vermeiden Sie ausländische Transaktionsgebühren und Währungsumrechnungskosten. Krypto-Börsen erheben auch eine kleine Gebühr für die Bearbeitung von Transaktionen. Insgesamt sollte die Wahl einer Krypto-Börse vor allem von ihrem Standort und den Transaktionsgebühren abhängen.&nbsp;</p>



<h2 id="konto-erstellen">Konto erstellen&nbsp;</h2>



<p>Um Bitcoin kaufen zu können, müssen Sie sich bei der gewählten Börse registrieren und Sicherheitsüberprüfungen durchführen. Die meisten Krypto-Börsen fragen nach persönlichen Daten, einschließlich Ihres Namens, Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrer Telefonkontakte. Anschließend erhalten Sie eine E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und zu bestätigen. Es kann jedoch sein, dass Sie noch weitere Sicherheitsüberprüfungen durchführen müssen, um Bitcoin kaufen zu können.&nbsp;</p>



<p>Je nach Standort verlangen einige Börsen von ihren Kunden, dass sie die Vorschriften zur Kenntnisnahme Ihrer Kunden und zur Bekämpfung der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/korruption-als-chefsache-diese-betrugsfaelle-zeigen-woran-das-system-management-krankt/" title="Korruption als Chefsache: Diese Betrugsfälle zeigen, woran das System Management krankt…">Geldwäsche</a> einhalten. Andere fordern Sie auf, eine gültige Telefonnummer anzugeben, um die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu ermöglichen. Dies bietet Ihrem Konto einen zusätzlichen Schutz vor potenziellen Cyber-Bedrohungen. Möglicherweise müssen Sie auch ein Selfie oder einen Fotoscan Ihres Reisepasses oder Führerscheins hochladen.&nbsp;</p>



<h2 id="zahlungsmethode-hinzufuegen">Zahlungsmethode hinzufügen&nbsp;</h2>



<p>Bei vielen Krypto-Börsen müssen Sie außerdem Ihr Bankkonto, Ihre Kreditkarte oder Ihre Debitkartennummer angeben, um Bitcoin zu kaufen. Die Angabe eines Bankkontos beim Kauf großer Bitcoin-Beträge senkt in der Regel die Transaktionsgebühren. Die meisten Krypto-Börsen empfehlen Kreditkarten und Debitkarten nur für kleinere Käufe. Dennoch liegen die Bitcoin-Transaktionsgebühren in der Regel unter 1%, einige verzichten sogar auf die Gebühren.&nbsp;</p>



<h2 id="eine-einzahlung-vornehmen">Eine Einzahlung vornehmen</h2>



<p>Der letzte Schritt besteht darin, Geld auf das neu eingerichtete Konto auf der Börsenplattform einzuzahlen. Auf diese Weise haben Sie das Geld, um Bitcoin zu kaufen, wann immer Sie wollen.&nbsp;</p>



<p>Der Kauf von Kryptowährungen mag Anfängern wie ein komplexer Prozess erscheinen. Die oben genannten Leitlinien können Ihnen jedoch helfen, Bitcoin reibungslos und sicher zu kaufen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Kanchanara/ <a href="https://unsplash.com/s/photos/cryptocurrency?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/finanzmarkt-wie-koennen-anfaenger-bitcoin-kaufen/">Finanzmarkt: Wie Anfänger Bitcoin kaufen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen: Volatil unterwegs, mit Bitcoins Geld verdienen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/kryptowaehrungen-volatil-unterwegs-mit-bitcoins-geld-verdienen/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 23:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitcoin bleibt trotz erheblicher Kursschwankungen die dominierende Kryptowährung.&#160;Finden Sie heraus, wie Bitcoin Geld verdient&#8230; Bitcoin ist eine dezentralisierte digitale Währung, die 2009 von einer anonymen Gruppe namens Satoshi Nakamoto als&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/kryptowaehrungen-volatil-unterwegs-mit-bitcoins-geld-verdienen/">Kryptowährungen: Volatil unterwegs, mit Bitcoins Geld verdienen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bitcoin-bleibt-trotz-erheblicher-kursschwankungen-die-dominierende-kryptowaehrung-finden-sie-heraus-wie-bitcoin-geld-verdient">Bitcoin bleibt trotz erheblicher Kursschwankungen die dominierende Kryptowährung.&nbsp;Finden Sie heraus, wie Bitcoin Geld verdient&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Bitcoin ist eine dezentralisierte digitale Währung, die 2009 von einer anonymen Gruppe namens Satoshi Nakamoto als Alternative zu den von den Zentralbanken kontrollierten Fiat-Währungen vorgestellt wurde. Er war der Wegbereiter für eine ganze globale Industrie von Kryptowährungen, die heute einen Wert von über 3 Billionen Dollar haben. Obwohl Bitcoin ein sehr volatiler Vermögenswert ist, hat er zunehmend höhere Preise und eine wachsende Marktnachfrage angezogen. Deshalb fragen sich die meisten Menschen, wie Bitcoin seinen Wert generiert. Der folgende Artikel beschreibt, wie Bitcoin funktioniert und Geld verdient.&nbsp;</p>



<h2 id="wie-das-bitcoin-netzwerk-funktioniert">Wie das Bitcoin-Netzwerk funktioniert&nbsp;</h2>



<p>Satoshi Nakamoto beschreibt, wie Bitcoin in einem akademischen White Paper von 2008 mit dem Titel Peer-to-Peer Electronic Cash System funktioniert. Das Blatt definiert Bitcoin als ein dezentralisiertes Peer-to-Peer-Netzwerk, das Open-Source-Software nutzt und jedem ermöglicht, an der Führung seines öffentlichen Kontos seiner <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/nachhaltigkeit-sicherheit-der-krypto-geldboersen/" title="Nachhaltigkeit: Sicherheit der Krypto-Geldbörsen">Transaktionen</a> teilzunehmen.&nbsp;</p>



<p>Bitcoin läuft auf einem verteilten Blockchain-Netzwerk, das unabhängige Knotenpunkte weltweit umfasst. Miner überprüfen Transaktionen und validieren sie auf einer Blockchain und sorgen so für eine dauerhafte Aufzeichnung aller Bitcoin-Transaktionen. Anders als in zentralisierten Netzwerken, bei denen nur eine Partei die Daten verwaltet, setzt die Validierung von Bitcoin-Transaktionen auf einen Konsens.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Bergleute erhalten eine Transaktionsgebühr für die Überprüfung und Validierung von Daten über die Blockchain. Sie bekommen auch Bitcoin, um der Blockchain neue Blöcke hinzuzufügen. Der Prozess umfasst den Abschluss kryptografischer Berechnungen oder mathematischer Rätsel. Der erste Miner, der den neuen Block verbreitet, erhält die Bitcoin-Belohnung. Die Preise für die Miner reduzieren sich jedoch alle vier Jahre um die Hälfte.&nbsp;</p>



<h2 id="wie-bitcoin-wertschoepfung-erzeugt">Wie Bitcoin Wertschöpfung erzeugt&nbsp;</h2>



<p>Traditionelle Währungen haben einen Wert, weil sie von staatlichen Behörden ausgegeben werden und in ihren Volkswirtschaften weit verbreitet sind. Sie sind auch an materielle Vermögenswerte gebunden, sodass sie im Laufe der Zeit an Wert behalten können. Allerdings hat Bitcoin keine zentrale Autorität, und seine Übernahme befindet sich noch in der Anfangsphase.&nbsp;</p>



<p>Außerdem hat Bitcoin keine Verbindungen zu irgendwelchen physischen Gütern. Wie also verdient Bitcoin Geld?&nbsp;</p>



<p>Der Bitcoin zieht vor allem aus der Bereitschaft der Öffentlichkeit, ihn als Transaktionswährung zu nutzen, seinen Wert. Im Gegensatz zum Fiat-Geld ist Bitcoin eine dezentrale Währung, die weder staatlichen noch institutionellen Einflüssen unterliegt. Die Dezentralisierung des Bitcoin ist ein Merkmal, das es ihm ermöglicht, einen hohen Wert zu behalten. Die Unfähigkeit der Regierungen, das Angebot und die Nutzung von Bitcoin zu regulieren, verleiht ihr eine höhere Kaufkraft.&nbsp;</p>



<h2 id="oeffentliche-wahrnehmung">Öffentliche Wahrnehmung</h2>



<p>Der Wert von Bitcoin schwankt aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung. So wirkt sich beispielsweise die Nachricht, dass große Unternehmen wie Tesla und Microsoft Bitcoin akzeptieren, auf eine positive Wahrnehmung aus. Das zieht die Nachfrage nach sich und ermöglicht es den Bitcoin-Preisen, nach oben zu gehen.&nbsp;</p>



<p>Andererseits haben Nachrichten über Hacker, die Bitcoin im Wert von Millionen von führenden Krypto-Börsen wie&nbsp;<a href="https://oilprofits.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">oilprofits.de</a>&nbsp;stehlen, würde Angst und Unsicherheiten auf dem Markt auslösen. Das könnte Investoren dazu bringen, ihre Bitcoin-Positionen schnell zu verkaufen, was zu raschen Kursverlusten führen würde. Jedes Ereignis, das die öffentliche Wahrnehmung von Bitcoin schwächt, ist eine Bedrohung, die sich möglicherweise auf niedrigere Preise auswirkt. Andererseits kann eine positive Anlegerstimmung das Vertrauen der Öffentlichkeit in Bitcoin wiederherstellen, so dass der Kurs mit der Zeit an Wert gewinnt.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;volatil, schnelle und erhebliche Preisschwankungen&#8221;</p></blockquote>



<p>Bitcoin hat auch eine einzigartige Nachfrage- und Angebotsökonomie, die eine höhere Kaufkraft anzieht und erhält. Im Gegensatz zu Fiatgeld, das die Zentralbanken drucken und halten können, wann immer sie wollen, hat Bitcoin eine begrenzte Marktkapitalisierung von nur 21 Millionen Token, von denen sich derzeit etwa 90% im Umlauf befinden. Der Halbierungsprozess führt außerdem zu einer weiteren Verknappung. In der Zwischenzeit wächst die Marktnachfrage, da viele Unternehmen, Händler und Privatpersonen <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-netzwerk-ist-china-fuehrend-bei-der-hash-rate/" title="Bitcoin-Netzwerk: Ist China führend bei der Hash-Rate?">Bitcoin</a> zunehmend annehmen.&nbsp;</p>



<p>Insgesamt ist Bitcoin sehr volatil und weist schnelle und erhebliche Preisschwankungen auf. Er hat jedoch auch einzigartige Eigenschaften wie sein dezentrales Netzwerk, das begrenzte Angebot und die wachsende Marktnachfrage, die es ihm ermöglichen, im Laufe der Zeit eine größere Kaufkraft anzuziehen und zu behalten. Experten gehen davon aus, dass Bitcoin in Zukunft noch wertvoller werden wird, da er in den etablierten Branchen immer mehr Verbreitung findet.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Ruben Hanssen/ <a href="https://unsplash.com/@rhfhanssen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/kryptowaehrungen-volatil-unterwegs-mit-bitcoins-geld-verdienen/">Kryptowährungen: Volatil unterwegs, mit Bitcoins Geld verdienen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Panikattacken: So behält du die Ruhe und meisterst deinen Berufsalltag…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/panikattacken-so-behaelt-du-die-ruhe-und-meisterst-deinen-berufsalltag/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2022 05:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Beruf fordert uns jeden Tag. Häufig ist es so, dass wir Routinearbeiten verrichten, die uns mit der Zeit immer leichter von der Hand gehen. Aber dann werden wir plötzlich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/panikattacken-so-behaelt-du-die-ruhe-und-meisterst-deinen-berufsalltag/">Panikattacken: So behält du die Ruhe und meisterst deinen Berufsalltag…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unser-beruf-fordert-uns-jeden-tag-haeufig-ist-es-so-dass-wir-routinearbeiten-verrichten-die-uns-mit-der-zeit-immer-leichter-von-der-hand-gehen-aber-dann-werden-wir-ploetzlich-mit-einer-wichtigen-b">Unser Beruf fordert uns jeden Tag. Häufig ist es so, dass wir Routinearbeiten verrichten, die uns mit der Zeit immer leichter von der Hand gehen. Aber dann werden wir plötzlich mit einer wichtigen Besprechung oder eine Rede konfrontiert, welche außerhalb unserer gewohnten Komfortzone liegt. Wir haben dazu mit Psychotherapeutin Silvana Alves gesprochen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap"> Zu Beginn ist es nur ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Aber je näher das Ereignis kommt, umso unangenehmer wird uns die Sache. Aus dem mulmigen Gefühl entsteht die Angst, dass wir versagen oder unseren Chef enttäuschen. </p>



<p>Steigern wir uns weiter in die Situation hinein, wird dies zu einer unerträglichen Situation, dass die Panik überhandnimmt und wir am nächsten Tag am liebsten gar nicht in das Büro gehen würden. Mit dem Thema Panikattacken im Berufsalltag hat sich auch die Psychotherapeutin und Lebensglücksexpertin Silvana Alves auseinandergesetzt. In ihrem Ratgeber erfahren Sie, wie es zu einer Panikattacke am Arbeitsplatz kommen kann und wie Sie diese erfolgreich meistern können.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Eine Panikattacke am Arbeitsplatz ergreift uns nicht aus heiterem Himmel&#8221;</p></blockquote>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Die Vorboten einer Panikattacke, wie sieht das aus&#8230;</strong></p>



<p><em>Silvana Alves:</em> Eine Panikattacke am Arbeitsplatz ergreift uns nicht aus heiterem Himmel. Sie hat ihren Ursprung in der&nbsp;<strong><em>Angst</em></strong>, die in uns aufkeimt, wenn wir uns einer Situation ausgesetzt sehen, die wir als eine schwere Herausforderung betrachten. Je größer die Angst wird, umso mehr wächst in uns die&nbsp;<strong><em>Furcht</em></strong>. Meist assoziieren viele in solchen Situationen der Furcht, ein Gefühl des persönlichen Versagens und der Unzufriedenheit die Anforderungen an die zugeteilte Aufgabe nicht erfüllen zu können. </p>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Lassen wir der Furcht freien Lauf und&#8230; </strong></p>



<p><em>Silvana Alves:</em> &#8230; beschäftigen wir uns immer weiter mit dem Ereignis, überdenken wir jeden Teilschritt, der schiefgehen könnte und das versetzt uns mehr und mehr in einen Zustand der Ohnmacht &#8211;&nbsp;<strong>Panik</strong>. Schaffen wir es, unsere Angst in Schach zu halten, verhindern wir, dass die Panik in uns überhandnimmt.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em> <strong>Wie aus Angst Panik wird?</strong></p>



<p><em>Silvana Alves:</em> Von dem mulmigen Gefühl bis zur lähmenden Panikattacke ist es ein Weg, der drei Steigerungsformen kennt. Wir haben Angst vor einer unangenehmen Situation, die aber keine reelle Bedrohung für uns darstellt. Obwohl wir dies genau wissen, entwickelt sich diese Angst zu einer Furcht, die wir nicht abstellen können. Wir möchten fliehen und uns verstecken. </p>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em> <strong>Weil aber genau dieses nicht geht, beschäftigen wir uns&#8230; </strong></p>



<p><em>Silvana Alves:</em> &#8230; nur mit den negativen Aspekten, die wir mit der Aufgabe in Verbindung bringen. Die Furcht mündet schließlich in der Panikattacke, die uns so lähmt, dass wir erstarren und kein Wort über die Lippen bringen. Ein kompletter Verlust der eigenen Körperfunktionen und Scham übermannen einen und ein Weg heraus findet sich nicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1160"  height="773"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-1160x773.jpg"  alt="Psychotherapeutin Silvana Alves (Foto: Privat/ NN)"  class="wp-image-12925"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-1160x773.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-800x533.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-120x80.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-90x60.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-320x213.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat-560x373.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Silvana-Alves-SW-Querformat.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 1160px) 100vw, 1160px" ><figcaption>Psychotherapeutin Silvana Alves (Foto: Privat/ NN)</figcaption></figure>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em> <strong>Warum Sie keine Angst vor der Angst zu haben brauchen?</strong></p>



<p><em>Silvana Alves:</em> Sie brauchen keine Angst vor der Angst zu haben, weil die Angst etwas Gutes ist. Sie müssen allerdings unterscheiden zwischen einer gesunden Angst und der krankhaften Version davon. Die krankhafte Angst übermannt die betroffenen Menschen, ohne dass ein wirklicher Grund erkennbar wäre. Aus dieser Angst wird eine Panikstörung, die nur mit einer kompetenten fachlichen Hilfe bekämpft werden kann.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit der gesunden Angst&#8230; </strong></p>



<p><em></em><em>Silvana Alves:</em> &#8230; die Sie haben, weil Sie sich mit einer reellen Herausforderung konfrontiert sehen. Diese Angst brauchen Sie aber nicht zu fürchten, weil Sie sie selbst in Schach halten. Hierfür müssen Sie erkennen, dass die Angst die Aufgabe übernimmt, die Menschen vor Gefahren zu warnen. Wegen dieser Warnfunktion brauchen Sie nicht gegen die Angst anzugehen. Es reicht aus, wenn Sie Ihre Angst kontrollieren.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong> </strong><strong>Wie Sie Ihre Angst in Schach halten?</strong></p>



<p><em>Silvana Alves:</em> Um die eigene Angst im gesunden Rahmen zu halten, konzentrieren Sie sich auf die positiven Aspekte der Aufgabe wie zum Beispiel die Ziele, die Sie mit einer erfolgreichen Erledigung erreichen können. Im Falle einer Rede vor der Führungsebene, denken Sie nur daran, wie dies eine neue Verhandlungsgrundlage bei der nächsten Gehaltsbesprechung sein kann oder auch für Ihre eigene Erfolgsgeschichte. Schalten Sie die Gedanken an eventuelle Eskapaden wie ein Versprecher, Starre oder die Angst etwas Falsches zu sagen, aus. Eine Orientierung an dem was man erreichen will, hilft Ihnen die Angst zu zäumen.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong>  Vertrauen Sie auf Ihre eigenen Stärken</strong>?</p>



<p><em>Silvana Alves:</em> Letztendlich ist es wichtig Ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken zu erkennen und einzusetzen. Vertrauen in die eigene Leistung zu haben ist wichtig, um sich selbst zu verdeutlichen, dass man sein Bestes gegeben hat. So kann eine auch noch so neue Aufgabe auch mit einer gesunden Angst erfolgreich angegangen werden. Mut im Leben und speziell im Berufsleben ist wichtig, sonst würde eine Weiterentwicklung des eigenen Potenzials nicht erfolgen. Aber unsere Bauchgefühl gibt immer wieder den Hinweis vorsichtig zu sein und Grenzen nicht im Übermaß zu überschreiten, dann lassen sich Panikattacken auch im Berufsalltag meistern.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: John Cameron</em>/ <em><a href="https://unsplash.com/photos/IEeqknvHRKQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/panikattacken-so-behaelt-du-die-ruhe-und-meisterst-deinen-berufsalltag/">Panikattacken: So behält du die Ruhe und meisterst deinen Berufsalltag…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Pendeln im Post-Corona-Modus: Sechs Tipps, wie du den Arbeitsweg produktiv(er) gestaltest</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/pendeln-im-post-corona-modus-sechs-tipps-wie-du-den-arbeitsweg-produktiver-gestaltest/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Pendeln]]></category>
		<category><![CDATA[Transfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 20. März 2022 gilt in Deutschland keine Homeoffice-Pflicht mehr. Arbeitgebern war laut Infektionsschutzgesetz bis dato vorgeschrieben, die Angestellten ins Homeoffice zu schicken – ausgenommen, es lagen zwingende betriebsbedingte&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/pendeln-im-post-corona-modus-sechs-tipps-wie-du-den-arbeitsweg-produktiver-gestaltest/">Pendeln im Post-Corona-Modus: Sechs Tipps, wie du den Arbeitsweg produktiv(er) gestaltest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="seit-dem-20-maerz-2022-gilt-in-deutschland-keine-homeoffice-pflicht-mehr-arbeitgebern-war-laut-infektionsschutzgesetz-bis-dato-vorgeschrieben-die-angestellten-ins-homeoffice-zu-schicken-a">Seit dem 20. März 2022 gilt in Deutschland keine Homeoffice-Pflicht mehr. Arbeitgebern war laut Infektionsschutzgesetz bis dato vorgeschrieben, die Angestellten ins Homeoffice zu schicken – ausgenommen, es lagen zwingende betriebsbedingte Gründe vor.  Von Michele Don Durbin, SVP Marketing bei Evernote&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Natürlich ist es auch weiterhin möglich, Beschäftigten freiwillig Homeoffice anzubieten, die gesetzliche Grundlage dafür gibt es aber nicht mehr. Für viele Unternehmen und deren Beschäftigte bedeutet das, den Arbeitsalltag zukünftig wieder im Büro zu verbringen.&nbsp;Nach zwei Jahren Pandemie kehrt damit bei vielen fast ein normaler Berufsalltag zurück – und damit auch die Chance, das Pendeln produktiv zu nutzen.</p>



<p>Zu den großen Vorteilen des Homeoffice zählt für viele der Verzicht auf den teils zeitaufwändigen, langen Arbeitsweg – eine echte Herausforderung, nachdem man die Stunden vor und nach der Arbeit zuhause lange Zeit stressfrei nutzen konnte, um den Haushalt zu erledigen oder auszuschlafen. </p>



<p>Bereits der Gedanke an lange Stunden im Stau oder im ÖPNV löst bei vielen Schweißausbrüche aus. Doch das Pendeln kann auch positiv und als Chance gesehen werden. Durch die Pendelstrecke entsteht auch Zeit, die produktiv genutzt werden kann, um eine gute Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu wahren.</p>



<ol class="is-style-default"><li><strong>Den Tag oder die Woche planen</strong></li></ol>



<p>Viele gehen auf dem Weg zur Arbeit im Kopf ihre To-Do’s des Tages oder der Woche durch und fühlen sich oftmals überfordert. Das Erstellen einer To-Do-Liste hilft dabei, diese Gedanken zu ordnen und die Aufmerksamkeit auf wesentliche Aufgaben zu lenken. Am besten notiert man sich die drei bis fünf wichtigsten Aufgaben für den kommenden Tag und bleibt dabei konkret und realistisch. Große Projekte sollten in kleine Aufgaben unterteilt werden, die man an einem Tag erledigen kann. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;To-Do-Listen konsequenter abarbeiten&#8221;</p></blockquote>



<p>Eine&nbsp;Notiz-App&nbsp;hilft dabei, To-Do-Listen konsequenter abzuarbeiten und den Überblick zu behalten. Für wichtige Aufgaben können Erinnerungen, Prioritäten oder sogar Deadlines eingestellt werden. So muss man sich nicht mehr darum kümmern, was als Nächstes ansteht und verpasst keine Frist mehr.</p>



<ol type="1" start="2" class="is-style-default"><li><strong>Sich weiterbilden</strong></li></ol>



<p>Wer kennt es nicht: “Ich würde so gerne, aber ich habe keine Zeit!” Egal ob es darum geht, eine neue Sprache zu lernen, Zeitung zu lesen oder sich Vorträge zur fachlichen Weiterbildung anzuhören: Mit digitalen Mitteln wie Podcasts, Apps zum Fremdsprachen lernen oder&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=arj7oStGLkU">TED-Talks auf YouTube</a>&nbsp;kann die Zeit beim Pendeln optimal genutzt werden, um die persönliche Weiterbildung voranzutreiben. So wird die Pendelstrecke gleich zum Weg zur nächsten Gehaltserhöhung.</p>



<ol type="1" start="3"><li><strong>Abschalten und Stress reduzieren</strong></li></ol>



<p>Bei einigen löst der lange, mühsame Arbeitsweg zusätzlichen Stress aus. Dabei eignet sich diese Zeit ideal, um auf sich auf sich zu fokussieren und die eigene, mentale Gesundheit zu pflegen. Bereits wenige Minuten <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/08/changeprozess-statt-achterbahn-12-tipps-mit-denen-du-dein-ziel-wirklich-erreichst/" title="Changeprozess statt Achterbahn: 12 Tipps, mit denen du dein Ziel wirklich erreichst…">Meditation</a> am Tag können Konzentration, Fokus und Gedächtnis verbessern und dabei Stress abbauen. Für diejenigen, denen Meditieren schwer fällt, gibt es leichte Atemübungen, die einen vergleichbaren Effekt haben. Wichtig ist dabei, sich voll und ganz auf den eigenen Körper zu konzentrieren. Oder aber, man schließt einfach mal die Augen und erinnert sich an den letzten Urlaub oder schöne Momente mit Freunden und Familie.</p>



<ol type="1" start="4"><li><strong>Den Autopilot besiegen</strong></li></ol>



<p>Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb fahren viele Pendler:innen Tag für Tag den selben Weg zur Arbeit hin und auch wieder zurück. Man schaltet auf Autopilot und verfällt nach einiger Zeit in ein Muster. Diese <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/digital-leadership-und-selbstreflexion-wie-dir-der-helikopterblick-hilft-dein-fuehrungsverstaendnis-umzukrempeln/" title="Digital Leadership und Selbstreflexion: Wie dir der Helikopterblick hilft, dein Führungsverständnis umzukrempeln….">Routine</a> sollte bei Gelegenheit gebrochen werden, auch, wenn die Fahrt dadurch vielleicht ein bisschen länger wird. Dieser Trick lässt das Gehirn auf natürliche Weise entspannen sowie neue Ideen sprudeln und regt so kreatives Denken an.&nbsp;</p>



<ol type="1" start="5"><li><strong>Zurück zu den Basics</strong></li></ol>



<p>Knapp&nbsp;<a href="https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/05/PD19_194_639.html#:~:text=Pressemitteilung%20Nr.,oder%20computergesteuerten%20Ger%C3%A4ten%20und%20Maschinen.">die Hälfte</a>&nbsp;aller Angestellten in Deutschland arbeitet am Computer. Neben der Bildschirmzeit auf der Arbeit kommt häufig noch die auf dem Smartphone oder dem heimischen Fernseher hinzu. Um das tückische Bildschirmlicht zu reduzieren und die Augen zu entspannen, kann die Fahrt zur Arbeit genutzt werden, um ein Buch oder eine Zeitschrift zu lesen oder – je nach Verkehrsmittel – einfach mal den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Hierdurch entspannt nicht nur der Augenmuskel, auch der Fokus wird so von Arbeitsthemen abgelenkt.</p>



<ol type="1" start="6"><li><strong>Ganz einfach: arbeiten.</strong></li></ol>



<p>Wenn das Remote-Arbeiten eines gezeigt hat, dann, dass es von (fast) überall funktioniert! Viele Pendler:innen nutzen öffentliche Verkehrsmittel und verwenden die Fahrtzeit bereits dafür, um ganz in Ruhe und ohne Unterbrechung E-Mails zu lesen und die To-Do’s für den Arbeitstag zu sortieren. Angekommen im Büro, kann man so direkt mit den ersten Aufgaben des Tages oder bereits top informiert ins erste Meeting starten.</p>



<h6 id="ueber-den-autor-michele-don-durbin-ist-svp-marketing-bei-evernote-einer-persoenlichen-produktivitaets-app-die-menschen-helfen-soll-sich-dinge-zu-merken-und-ziele-zu-erreichen-die-work">Über den Autor: Michele Don Durbin ist SVP Marketing bei&nbsp;<a href="https://evernote.com/intl/de">Evernote</a>, einer persönlichen Produktivitäts-App, die Menschen helfen soll, sich Dinge zu merken und Ziele zu erreichen. Die &#8220;Work from Almost Anywhere&#8221; Policy von Evernote bedeutet, dass sie an manchen Tagen pendelt und an anderen Tagen einen kurzen Spaziergang mit ihrem Hund, eine warme Tasse Kaffee und ein paar achtsame Atemzüge einlegt, bevor sie sich an einen Schreibtisch setzt.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Corey Agopian/ <a href="https://unsplash.com/photos/IEW2GMlvWM8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/pendeln-im-post-corona-modus-sechs-tipps-wie-du-den-arbeitsweg-produktiver-gestaltest/">Pendeln im Post-Corona-Modus: Sechs Tipps, wie du den Arbeitsweg produktiv(er) gestaltest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Wenn die Seele leidet: Psychisch krank, durch Arbeit – was tun?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/wenn-die-seele-leidet-psychisch-krank-durch-arbeit-was-tun/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 08:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Krankmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Arbeitswelt stellt heute an die Arbeitnehmer viel höheren Anforderungen als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Zeit- und Leistungsdruck wirken sich unterschiedlich aus. Fragen an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/wenn-die-seele-leidet-psychisch-krank-durch-arbeit-was-tun/">Wenn die Seele leidet: Psychisch krank, durch Arbeit – was tun?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-arbeitswelt-stellt-heute-an-die-arbeitnehmer-viel-hoeheren-anforderungen-als-noch-vor-zehn-oder-zwanzig-jahren-zeit-und-leistungsdruck-wirken-sich-unterschiedlich-aus-fragen-an-einen-fachanwalt">Die Arbeitswelt stellt heute an die Arbeitnehmer viel höheren Anforderungen als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Zeit- und Leistungsdruck wirken sich unterschiedlich aus. Fragen an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Wer einige eine neue Herausforderung in den wachsenden Aufgaben sehen, leiden andere sosehr unter dem Wandel in der Arbeitswelt, dass sie psychisch krank werden.</p>



<p>Nikolaos Sakellariou ist Fachanwalt für Arbeitsrecht. Er weiß, dass psychische Erkrankungen heute die zweithäufigste Ursache für die Fehlzeiten von Arbeitnehmern am Arbeitsplatz ist. Wie Sie eine psychische Erkrankung erkennen, was dies für einen Arbeitgeber bedeutet und welche Rechte ein psychisch erkrankter Arbeitnehmer hat, erfahren Sie in dem folgenden Beitrag.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wie lässt sich eine psychische Erkrankung erkennen?</p></blockquote>



<p>Das Arbeitsschutzgesetz gibt mit § 4 Absatz 1 ArbSchG die rechtliche Vorgabe. Hiernach muss der Arbeitgeber darauf achten, dass von jedem Arbeitsplatz in seinem Unternehmen eine möglichst geringe Gefährdungslage für eine psychische Erkrankung seine Mitarbeiter ausgeht.</p>



<p>Um die Verpflichtung, die ihm der Gesetzgeber mit der Rechtsvorschrift auferlegt, erfüllen zu können, muss ein Arbeitgeber wissen, was sich hinter einer psychischen Erkrankung verbirgt und wie er diese erkennt. Hilfreich ist es für den Arbeitgeber, wenn er die m § 5 Absatz 6 ArbSchG definierte Gefährdungsbeurteilung für seine Arbeitnehmer vornimmt. Dies sollte ein Arbeitgeber in die Wege leiten, sobald sich bei einem Mitarbeiter die ersten Symptome für eine psychische <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/" title="Mit Verantwortung hart am Wind: Wie ihr ohne Seekrankheit geiles Teamwork leistet…">Erkrankung</a> zeigen.</p>



<p>Vorboten einer psychischen Erkrankung sind z. B. eine anhaltende Müdigkeit und permanente Erschöpfungszustände oder ein deutlicher Abfall der bisher kontinuierlichen Arbeitsleistung. Eine psychische Erkrankung lässt sich aber auch nicht ausschließen, wenn ein Mitarbeiter durch kurzzeitige Krankheitsphasen oder sich steigernden Kommunikationsdefiziten auffällt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Psychische Erkrankung eines Mitarbeiters: Was bedeutet dies für den Arbeitgeber?</p></blockquote>



<p>Gegenüber jedem Mitarbeiter, den ein Arbeitgeber beschäftigt, besteht eine Fürsorgepflicht. Diese im Arbeitsschutzgesetz verankerte Bestimmung kann ein Arbeitgeber erfüllen, wenn bei den ersten Anzeichen eine Gefährdungsbeurteilung für den betreffenden Arbeitnehmer vornimmt. Diese Gefährdungsbeurteilung beinhaltet mehrere Phasen, die mit der Analyse möglicher Gefahren für die <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/berufsunfaehigkeitsversicherung-die-wichtigste-absicherung-deiner-karriere-machen/" title="Berufsunfähigkeitsversicherung: Die wichtigste Absicherung deiner Karriere. Machen…">psychische Gesundheit</a> eines Mitarbeiters beginnen. Sobald sich eine ermittelte Gefährdungslage konkretisiert – der Arbeitgeber erkennt dies an den ersten Symptomen einer psychischen Erkrankung – muss er geeignete Schritte einleiten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Welche Rechte kann ein Arbeitnehmer bei einer psychischen Erkrankung geltend machen?</p></blockquote>



<p>Stellt ein Arbeitgeber fest, dass ein Mitarbeiter an einer psychischen Erkrankung leidet, muss er alle Schritte einleiten, um das Leiden des Arbeitnehmers so schnell wie möglich zu beenden. Dies kann auf der einen Seite das Anbieten eines Erholungsurlaubs sein. Psychische Erkrankungen – wie Depressionen oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/" title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!">Burnouts</a> – lassen sich unter Umständen bekämpfen, wenn der Arbeitnehmer sich bei einer Luftveränderung erholt.</p>



<p>Auch die Möglichkeit, dem Mitarbeiter einen anderen Arbeitsplatz anzubieten, sollte der Arbeitgeber in Betracht ziehen. Hierbei ist speziell darauf zu achten, dass der Mitarbeiter mit einer Reduzierung seiner Verantwortung weniger psychisch belastet wird.</p>



<p>Ein Recht auf Weiterbeschäftigung kann der Mitarbeiter bei einer psychischen Erkrankung nicht in jedem Fall durchsetzen. Die Kündigung muss von dem Arbeitgeber allerdings gut begründet werden.</p>



<p>Schadenersatzansprüche können den Arbeitgeber durchgesetzt werden, wenn ein Arbeitnehmer den Nachweis erbringen kann, dass ein Arbeitgeber z. B. keine Maßnahmen ergriffen hat, um einer psychischen Erkrankung (z. B. Burnout) rechtzeitig vorzubeugen. Tu diesen Maßnahmen gehört, dass der Arbeitgeber – gegebenenfalls gemeinsam mit dem Betriebsrat – eine Lösung findet, die dem Beschäftigten hilft, seine psychische Erkrankung zu überwinden.</p>



<h2 id="fazit">Fazit</h2>



<p>Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz sind heute keine Seltenheit. Im Gegenteil. Sie sind die zweithäufigste Ursache dafür, dass ein Mitarbeiter seine gewohnte Arbeitsleistung nicht mehr abrufen kann und krankgeschrieben wird.</p>



<p>Damit ein Arbeitgeber rechtzeitig eingreifen kann, gilt es eine psychische Erkrankung zu identifizieren oder hinsichtlich der Arbeitsplatzgestaltung alles dafür zu tun, dass ein Mitarbeiter nicht psychisch krank wird.</p>



<p>Möchte der Arbeitgeber sich vor Schadenersatzansprüchen des Arbeitnehmers wappnen, sollte er ihm z. B. die Möglichkeit eines längeren Erholungsurlaubs oder das Versetzten auf einen Arbeitsplatz mit weniger <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/fuehrungskraefte-in-kliniken-starke-rolle-besonders-viel-verantwortung/" title="Führungskräfte in Kliniken: Starke Rolle, (besonders) viel Verantwortung">Verantwortung</a> anbieten. Letztlich steht ihm auch der Weg zur Kündigung offen. Dieser Schritt muss allerdings gut begründet sein.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Anthony Tran</em>/ <em><a href="https://unsplash.com/photos/vXymirxr5ac" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em> <em> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/wenn-die-seele-leidet-psychisch-krank-durch-arbeit-was-tun/">Wenn die Seele leidet: Psychisch krank, durch Arbeit – was tun?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>“Kann machen was ich will”: Regeln brechen, um Karriere zu machen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/kann-machen-was-ich-will-regeln-brechen-um-karriere-zu-machen/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 21:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Markus Czerner zu seinem Buch „Ignore the rules – Warum wir es wieder wagen müssen, Regeln zu brechen“. Wieso, weshalb, warum? Karriere-Einsichten:&#160;Herr Czerner, in Ihrem neuen Buch „Ignore&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/kann-machen-was-ich-will-regeln-brechen-um-karriere-zu-machen/">“Kann machen was ich will”: Regeln brechen, um Karriere zu machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="interview-mit-markus-czerner-zu-seinem-buch-ignore-the-rules-warum-wir-es-wieder-wagen-muessen-regeln-zu-brechen-wieso-weshalb-warum"><strong>Interview mit Markus Czerner zu seinem Buch „Ignore the rules – Warum wir es wieder wagen müssen, Regeln zu brechen“</strong>. Wieso, weshalb, warum? </h3>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Herr Czerner, in Ihrem neuen Buch „Ignore the rules“ beschreiben Sie, warum wir es wieder wagen müssen, Regeln zu brechen. Warum sollten wir es denn wagen?</strong></p>



<p><em>Markus Czerner:</em>&nbsp;Regeln geben Struktur und Halt. Sie bringen Ordnung in unser Leben. Doch Regeln haben auch eine andere Seite: Sie sind ein Machtinstrument und limitieren unser Denken und Handeln. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Mit Regelbruch rufe ich nicht dazu auf, Gesetze zu brechen. Es gibt ein viel engmaschigeres Netz aus soziokulturellen oder auch historischen Regeln. Viele davon werden einfach von uns – oft sogar unbewusst – befolgt. Es sind Regeln, die für uns in den Bereich der Naturgesetze rücken. Unumstößlich, scheinbar immerwährend. Wir befolgen sie brav, ohne sie zu hinterfragen. Wieso, weshalb, warum?&nbsp;</p>



<p>Und da sind wir beim entscheidenden Punkt: Es könnte auch alles ganz anders sein. Erst wenn es uns gelingt, uns aus dem eigenen Kokon der Regeltreue zu befreien, ergeben sich neue Chancen, neue Möglichkeiten und ganz neue Wege. So winken mit dem Regelbruch plötzlich die lange vermissten, neuen, positiven Zukunftsperspektiven.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><a href="https://amzn.to/3NZEo42"><img  loading="lazy"  width="200"  height="280"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/1637589378_90230122106.jpg"  alt=""  class="wp-image-12903"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/1637589378_90230122106.jpg 200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/1637589378_90230122106-120x168.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/1637589378_90230122106-90x126.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/1637589378_90230122106-180x252.jpg 180w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" ></a><figcaption>Buch <a href="https://amzn.to/3uuSKBC" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="kaufen">kaufen</a></figcaption></figure></div>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Warum leben denn so viele Menschen ein regelbewusstes Leben?</strong></p>



<p><em>Markus Czerner:</em>&nbsp;Zum einen, weil wir in einer regulierten Gesellschaft leben, zum anderen gibt es den meisten Menschen ein gutes Gefühl, nach einem festgelegten Verhaltensmuster zu handeln, sollte in Zukunft etwas Ungewisses passieren.&nbsp;</p>



<p>Das Problem dabei ist, dass die Zukunft die Zukunft ist. Sie ist nicht vorhersehbar.&nbsp;<br />Regeln für die Zukunft festzulegen macht nur dann Sinn, wenn man in einer perfekten Welt lebt. Das tun wir aber nicht, wir leben nicht unter Laborbedingungen. Es ist nicht möglich, alles komplett zu überschauen. Die heutige Zeit ist geprägt von permanentem Wandel. Das führt dazu, dass Regeln im Weg stehen können oder angepasst werden müssen, weil sie sich als nicht mehr nützlich herausstellen. Diese Flexibilität ist uns größtenteils abhandengekommen.</p>



<p>Es wird versucht, in der Gegenwart die Zukunft zu regeln, ohne alle verfügbaren Informationen zu haben. Niemand kann in die Zukunft schauen. Natürlich sind gewisse Tendenzen absehbar, mehr aber auch nicht. Dennoch wird es gemacht, denn es gibt uns Sicherheit.&nbsp;<br />Für diese Art des Handelns bezahlen wir einen hohen Preis, denn es beraubt uns unserer Flexibilität und <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/" title="Design Thinking und Innovation: So löst du komplexe/re Probleme unserer digitalisierten Welt!">Anpassungsfähigkeit</a>. Irgendwann stellen wir fest, dass ein regulierter Prozess gar nicht in die tatsächliche Realität passt &#8211; und was machen wir?&nbsp;<br />Anstatt den regulierten Prozess aufzugeben, ignorieren wir die Realität.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Gilt das auch für Unternehmen? Hier wird ja heutzutage so gut wie alles reguliert.</strong></p>



<p><em>Markus Czerner:</em>&nbsp;Das gilt ganz besonders für Unternehmen. Seit vielen Jahren ist »Compliance« ein Top-Thema in Unternehmen und Konzernen. Einfach gesagt, bedeutet Compliance zunächst die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen durch Unternehmen. Dann kommen aber noch individuelle Unternehmensregeln hinzu, welche die Mitarbeiter einzuhalten haben.&nbsp;<br />Stellen Sie sich vor, Sie bekommen von einem Geschäftspartner nach Abschluss eines erfolgreichen Projekts als Dankeschön eine Uhr im Wert von 350 Euro geschenkt. Dürfen Sie sie annehmen?&nbsp;</p>



<h2 id="compliance-regeln-gegen-korruption">Compliance-Regeln gegen Korruption</h2>



<p>Das hängt von Ihrem Arbeitgeber und dem dort herrschenden Compliance ab. Handelt es sich um einen großen Konzern, wird es wahrscheinlich eine Regel geben, wie Sie sich in dieser Situation zu verhalten hast. Oftmals sind Geschenke von Geschäftspartnern und Kunden nur in Höhe eines bestimmten Warenwertes anzunehmen. Im Prinzip schreibt der Arbeitgeber Ihnen vor, wie Sie sich zu verhalten hast, sollte eine bestimmte Situation eintreffen.</p>



<p>Es wird viele geben, die ihrem Arbeitgeber dankbar sind, ein vorgefertigtes Verhaltensmuster für diese Situation vorgelegt zu bekommen – und genau da ist das Problem. Compliance ist vom Grundsatz her ein starkes und wertvolles Werkzeug. Es verhindert unter anderem die Bildung von Kartellen oder Preisabsprachen zwischen Konkurrenten. Dem gegenüber stehen allerdings die unternehmensinternen <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/hierarchielos-gluecklich-was-unkraut-euch-ueber-organisationen-und-unternehmen-ohne-regeln-lehrt/" title="Hierarchielos glücklich:&nbsp;Was Unkraut euch über Organisationen und Unternehmen ohne Regeln lehrt…">Regeln</a>: Sie stehen im Weg und nehmen Mitarbeitern die Fähigkeit des Denkens. </p>



<p>Nach Abschluss eines erfolgreichen Projektes sollte jeder erwachsene Mensch selbst entscheiden können, ob er eine Uhr als Dankeschön einer guten Zusammenarbeit annimmt oder nicht. Das Projekt ist abgeschlossen und ein Geschenk verfolgt nicht den Hintergedanken der Bestechung.&nbsp;Nur welche Optionen bleiben einem Unternehmen, wenn die Mitarbeiter vor lauter Regeln nicht mehr selbst denken können?&nbsp; Es ist ein Teufelskreis mit weit reichenden Folgen.<br /></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Teufelskreis mit weit reichenden Folgen&#8221;</p></blockquote>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Sollten Mitarbeiter also gezielt Regeln ihres Arbeitgebers brechen? Das könnte ja im schlimmsten Fall die Kündigung bedeuten …&nbsp;</strong></p>



<p>Die Frage kann man nicht mit einem eindeutigen »Ja« beantworten. Fakt ist aber, dass immer mehr Unternehmen Regelbrecher als Mitarbeiter suchen. Regelbrecher handeln nicht nach üblichen Denkmustern, sondern agieren »out of the box«. In der Wirtschaft werden seit Jahren immer häufiger Quereinsteiger gesucht, in der Hoffnung, dass sie anders denken als jemand, der die Regeln der Branche oder des Marktes seit Jahren befolgt. </p>



<p>Regelbefolgung führt zu einer eingeschränkten Art des Denkens. Unternehmen erhoffen sich durch Quereinsteiger, den Blick über den Tellerrand und das Vorantreiben von Innovationen. Wer diese Fähigkeit besitzt, bricht mit Paradigmen und ändert mentale Schemata. Letztlich wünscht sich jedes Unternehmen Innovationen und Fortschritt, was ohne Regelbrecher nicht möglich ist.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Sie schreiben, dass „Work-Life-Balance“ eine Regel ist, die, Ihrer Meinung nach, keine Daseinsberechtigung hat. Wieso nicht, wo sich doch die meisten Menschen genau das wünschen?</strong></p>



<p><em>Markus Czerner:</em>&nbsp;Die breite Masse folgt der Regel, dass Arbeit keinen Spaß machen darf. Man jammert über den Job und zählt die Tage bis zur Rente. Erst dann erlaubt man sich, überspitzt gesagt, das Leben zu genießen.&nbsp;</p>



<h2 id="mitarbeiter-im-gleichgewicht">Mitarbeiter im »Gleichgewicht«</h2>



<p>Leider tun wir als Gesellschaft auch alles dafür, die Regel »Arbeit macht Spaß« nicht gelten zu lassen. Arbeitgeber wollen Arbeitnehmern eine gute Work-Life-Balance bieten. Es wird sich darauf fokussiert, dass die Mitarbeiter im »Gleichgewicht« stehen. Dahinter verbirgt sich die Idee, dass glückliche und ausgewogene Mitarbeiter motivierte und produktive Mitarbeiter sind. Gleichzeitig erwarten Arbeitnehmer von einem Arbeitgeber eine gesunde Work-Life-Balance, denn auch Ihnen ist ein gesundes Verhältnis zwischen Arbeits- und Privatleben wichtig. Hier treffen Angebot und Nachfrage aufeinander.&nbsp;</p>



<p>Wagt man einen Blick hinter die wirklichen Motive der Work-Life-Balance, lässt sich folgende These aufstellen: »Die Work-Life-Balance ist für Menschen da, die ihren Job nicht mögen.«&nbsp;<br />Wer seinen Job liebt, wen die tägliche Arbeit erfüllt, der braucht keine Work-Life-Balance. Daraus lässt sich eine gewinnbringende Regel ableiten: »Wem eine Work-Life-Balance wichtig ist, hat den falschen Job.«<br /></p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Besonders junge Menschen haben ihre Karriere schon durchgeplant, bevor sie überhaupt gestartet ist. Sind solche Pläne auch Regeln und wenn ja: wie nützlich sind sie?&nbsp;</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Wir wollen nichts dem Zufall überlassen&#8221; </p></blockquote>



<p><em>Markus Czerner:</em>&nbsp;Ja, Pläne sind Regeln, nach denen wir leben. Bis zu einem gewissen Punkt sind solche Regeln auch gut. Ab einem gewissen Punkt, nämlich dann, wenn wir zu ehr darauf beharren, schaden sie uns. Mit Plänen wird versucht, krampfhaft die Kontrolle über sein Leben zu haben. Leider geben wir uns dadurch keinen Raum mehr für Zufälle. Genau deswegen werden ja Pläne geschmiedet: Wir wollen nichts dem Zufall überlassen. </p>



<p>Zufall bedeutet Risiko und das wollen wir nicht eingehen. Vielmehr wird Sicherheit angestrebt &#8211; und was gibt einem mehr Sicherheit, als ein gut durchdachter Plan? Natürlich ist es wichtig, eine Vision und Ziele im Leben für die eigene Karriere zu haben, aber wir sollten nicht um jeden Preis daran festhalten.</p>



<h2 id="vision-und-ziele-im-leben-fuer-die-eigene-karriere-haben">Vision und Ziele im Leben für die eigene Karriere haben</h2>



<p>Ich doziere&nbsp;seit vielen Jahren an Hochschulen. Kurz vor Studienschluss frage ich meine Studierenden gerne, wie es für sie im Leben weitergeht. Viele haben nicht nur die nächsten Monate, sondern ihr ganzes Leben komplett durchgeplant. Ob der zukünftige Arbeitgeber, das monatliche Gehalt oder das Alter für die Familienplanung – es gibt scheinbar einen detaillierten Plan. Solche Pläne sind aber nicht mehr als Regeln, nach denen man sein Leben ausrichtet.&nbsp;</p>



<p>Ich&nbsp;frage mich dann immer, woher ein 20-jähriger Mensch wissen möchte, in welchen Branchen sie ihr Geld verdienen wollen oder welcher Arbeitgeber am besten zu ihnen passt, besonders bei den unzähligen Möglichkeiten der heutigen Zeit.&nbsp;</p>



<p>Ich sage nicht, dass Pläne schlecht sind – das sind sie nicht. Pläne sind selten das Problem. Das Problem sind die Menschen, die nichts mehr ohne Pläne machen können. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Standard-Antwort auf das Ungewisse »Wir brauchen einen Plan« ist?&nbsp;<br /></p>



<p>Damit wollen wir uns <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/" title="Transformationsprozesse: Sicherer Stand in unsicheren Zeiten? Was ihr dafür vom Surfen lernen könnt…">Gewissheit</a> verschaffen, nicht urplötzlich mit unvorhergesehenen Dingen konfrontiert zu werden, sodass wir nicht wissen, was zu tun ist. Dabei vergessen wir nur einen entscheidenden Punkt: Es gibt keine Gewissheit, außer dass das Leben nicht nach Plan funktioniert. Wir können alles durchplanen, aber es kommt immer anders als wir denken.&nbsp;</p>



<h2 id="flexibilitaet-chancen-wahrzunehmen">Flexibilität, Chancen wahrzunehmen</h2>



<p>Damit berauben wir uns jeglicher Flexibilität, Chancen überhaupt wahrzunehmen. Es wird etwas definiert, von dem man glaubt, dass es gut für einen ist, ohne es tatsächlich zu wissen. Es werden in der Gegenwart Verhaltensregeln für die Zukunft aufgestellt. Nur was, wenn es sich nicht so entwickelt, wie erwünscht?</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Jetzt mal knallhart auf den Punkt gebracht: Wer Karriere machen und groß hinaus möchte, sollte welche Regeln brechen?</strong></p>



<ol class="is-style-cnvs-list-styled"><li>Bullshit-Rule #1: Vermeide Fehler. Diese Regel verhindert Entwicklung. Mache Fehler und lerne daraus!</li><li>Bullshit-Rule #2: Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, lass es sein. Diese Regel ist der größte Erfolgskiller überhaupt. Es hat beim ersten Mal nicht geklappt? Versuche es so lange, bis es klappt!</li><li>Bullshit-Rule #3: Sag immer die Wahrheit.&nbsp;Richard Branson hat aus einer Telefonzelle die berühmtesten Menschen der damaligen Zeit angerufen, um sie als Kooperationspartner zu gewinnen. Er erzählte ihnen, dass er grad aus seinem Büro anruft und eine Sekretärin hat. Er hatte weder ein Büro noch eine Sekretärin. Deswegen rief er ja aus einer Telefonzelle an. Aber glaubst du, er hätte auch nur einen Cent an Spendengelder bekommen, wenn er die Wahrheit gesagt hätte?</li><li>Bullshit-Rule #4: Ich bin zu alte dafür. Eine schöne Regel unserer Gesellschaft, die für nahezu alles als Ausrede durchgeht. Man ist nie zu alt für etwas. Du willst was machen? Dann los!</li><li>Bullshit-Rule #5: Du brauchst einen Plan. Brauchst du nicht. Ergreife die Chancen, die sich dir bieten, auch wenn sie nicht Teil des Plans sind. Pläne berauben uns nur unserer Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.</li></ol>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Katrina Wright/ <a href="https://unsplash.com/photos/yMg_SMqfoRU" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/kann-machen-was-ich-will-regeln-brechen-um-karriere-zu-machen/">“Kann machen was ich will”: Regeln brechen, um Karriere zu machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weiterbildung: Zielgerichtet einen Schritt weiter, vom öffentlichen Dienst in die “freie Wirtschaft”…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/weiterbildung-zielgerichtet-einen-schritt-weiter-vom-oeffentlichen-dienst-in-die-freie-wirtschaft/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 08:09:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=12892</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach zehn Jahren im öffentlichen Dienst: Fit für eine Karriere in der freien Wirtschaft Referentin im öffentlichen Dienst – was für viele nach einem sicheren Job klingt, füllte Monika Zellner&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/weiterbildung-zielgerichtet-einen-schritt-weiter-vom-oeffentlichen-dienst-in-die-freie-wirtschaft/">Weiterbildung: Zielgerichtet einen Schritt weiter, vom öffentlichen Dienst in die “freie Wirtschaft”…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nach-zehn-jahren-im-oeffentlichen-dienst-fit-fuer-eine-karriere-in-der-freien-wirtschaft-referentin-im-oeffentlichen-dienst-was-fuer-viele-nach-einem-sicheren-job-klingt-fuellte-monika-zel">Nach zehn Jahren im öffentlichen Dienst: Fit für eine Karriere in der freien Wirtschaft Referentin im öffentlichen Dienst – was für viele nach einem sicheren Job klingt, füllte Monika Zellner nach fast 10 Jahren nicht mehr aus. Sie wollte zurück in die Privatwirtschaft, am liebsten ins Personalwesen. Was zunächst schwierig erschien, ist ihr mit der passenden Weiterbildung schließlich erfolgreich gelungen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Ich war schon immer international interessiert. Das sagt Monika Zellner. Als Schülerin absolvierte sie ein High-School-Jahr in den USA, nach dem Abitur entschied sie sich für ein Sprach-, Kultur- und Wirtschaftsstudium, absolvierte unter anderem ein Praktikum in New York. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Kulturwirtin und einigen ersten Stationen im Vertrieb sowie im Personalwesen und Projektmanagement, landete die gebürtige Bayerin relativ schnell im Studierendenaustausch: </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-medium is-resized"><img loading="lazy" src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-800x1200.jpg" alt="Monika Zellner entschied sich nach zehn Jahren im öffentlichen Dienst für die Rückkehr in die private Wirtschaft. Dank einer zielgerichteten Weiterbildung arbeitet
Sie heute in einer Führungsposition im Personalwesen (Foto: Zellner/privat)" class="wp-image-12898" width="400" height="600" srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-800x1200.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-1160x1740.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-1024x1536.jpg 1024w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-1365x2048.jpg 1365w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-120x180.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-90x135.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-320x480.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-560x840.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-1920x2880.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-2048x3072.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-2731x4096.jpg 2731w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-240x360.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-180x270.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-640x960.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-1120x1680.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-1600x2400.jpg 1600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-2320x3480.jpg 2320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/4337-1-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption>Monika Zellner entschied sich nach zehn Jahren im öffentlichen Dienst für die Rückkehr in die private Wirtschaft. Dank einer zielgerichteten Weiterbildung arbeitet<br />Sie heute in einer Führungsposition im Personalwesen (Foto: Zellner/privat)</figcaption></figure></div>



<p>„Schon während meines Studiums hatte ich entsprechende Praktika gemacht und auf diesem Gebiet auch immer wieder freiwillig gearbeitet“, erklärt die ehemalige Referentin im internationalen Studierendenaustausch, wie es dazu kam, dass sie fast zehn Jahre im öffentlichen Dienst an der Hochschule Esslingen beschäftigt war.&nbsp;</p>



<p>Eine Anstellung im öffentlichen Dienst klingt für viele nach einem sicheren Job: Wie eine von der Beratungsgesellschaft EY veröffentlichten Studie zeigt, strebt mehr als ein Viertel der um die Jahrtausendwende geborenen diesen Berufsweg an, 67 Prozent davon geben als Grund „Jobsicherheit“ an. Monika Zellner dagegen wollte nach einige Berufsjahren den sicheren Hafen wieder verlassen. </p>



<p>„Mein Wunsch war es, in der freien Wirtschaft wieder im Personalwesen zu arbeiten, dort vielleicht sogar Karriere zu machen. Doch mit meinen Bewerbungen hatte ich erstmal keinen Erfolg, oft kam die Rückmeldung, ich würde nach den Jahren im öffentlichen Dienst zu wenig Erfahrung für eine Stelle als Personalerin mitbringen.“</p>



<h2 id="schneller-schlau-dank-komprimierter-weiterbildung"><strong>Schneller schlau dank komprimierter Weiterbildung</strong></h2>



<p>Monika Zellner denkt über eine Weiterbildung nach, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu erhöhen. Doch dafür möchte sie weder ihren aktuellen Job aufgeben, noch jahrelang nebenberuflich die Schulbank drücken. Auf einer Weiterbildungsmesse lernt die diplomierte Kulturwirtin schließlich Simone Stargardt kennen, Inhaberin der privaten Weiterbildungsakademie carriere &amp; more, mit Standorten in der Region Stuttgart, Mannheim und Würzburg. </p>



<p>Die Trainerin empfiehlt ihr eine&nbsp;<a href="https://www.schneller-schlau.de/kursangebot/personalfachkaufmann-ihk/">Weiterbildung</a>&nbsp;zur IHK geprüften Personalfachkauffrau: Der Vorbereitungskurs umfasst lediglich 15 Kurstage, die auf gut sechs Monate verteilt samstags oder sonntags stattfinden. Basis der Akademie ist das sogenannte eva-Lernsystem, bei dem der Lernstoff erfasst, verarbeitet und dann aktiviert wird. Neben vorstrukturierten Skripten steht Kursteilnehmern eine Online-Lernplattform sowie eine App zur Verfügung. MP3-Audiodateien, Videos oder digitale Karteikarten helfen, den Lernstoff zu vertiefen.</p>



<p>„Diese nebenberufliche Weiterbildung am Wochenende war letztendlich wie für mich geschaffen. Mir war vor allem das IHK-Zertifikat wichtig, mit dem ich mir bessere Chancen bei zukünftigen <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zig-bewerbungen-verschickt-lauter-absagen/" title="Zig Bewerbungen verschickt, lauter Absagen">Bewerbungen</a> ausrechnete“, so Monika Zellner, die mit damals 36 Jahren die Älteste unter den Kursteilnehmern ist – was sie jedoch nicht als Nachteil empfindet. Den Kurs finanziert sie selbst, ihr damaliger Arbeitgeber erfährt erst einmal nichts von ihren Ambitionen, dem öffentlichen Dienst den Rücken zu kehren. </p>



<p>Die kompakte Form der Weiterbildung kommt der ehemaligen Studentin sehr gelegen: „Vom Studium war ich es gewohnt, mich selbst zu organisieren. Meine intrinsische Motivation und das besondere Lernkonzept von carriere &amp; more haben mir geholfen, die Weiterbildung nebenberuflich durchzuziehen und die Prüfungen zu bestehen.“</p>



<h2 id="mit-ihk-abschluss-die-karriereleiter-nach-oben"><strong>Mit IHK-Abschluss die Karriereleiter nach oben</strong></h2>



<p>Noch bevor sie die Ergebnisse der IHK-Prüfungen in den Händen hält, bewirbt sich Monika Zellner auf Stellen in Personalabteilungen privatwirtschaftlicher Unternehmen. Bei der telent GmbH, einer Firma nordöstlich von Stuttgart, die seit Jahrzehnten erfolgreich in der Nachrichtentechnik tätig ist und bundesweit 550 Mitarbeiter beschäftigt, hat sie schließlich Erfolg. Als Personalreferentin ist sie zunächst für einen definierten Mitarbeiterkreis zuständig. Diese „sehr generalistische“ Stelle beschreibt die Personalfachkauffrau heute als „perfekt für den Einstieg.“„perfekt für den Einstieg.“ </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Perfekt für den Einstieg“ </p></blockquote>



<p>Nach und nach erhält sie mehr Verantwortung. Als Anfang 2020 der Vorgesetzte wechselt, strukturiert ihr neuer Chef den HR-Bereich des Unternehmens um. Das Referentenmodel wird abgelöst vom sogenannten Businesspartner-Model: Während Personalreferenten eher administrativ und operativ arbeiteten, widmen sich HR Business Partner Aufgaben, die für das Unternehmen mehr von strategischer Bedeutung sind, zum Beispiel der Personalplanung und <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/karriereplanung-von-der-produktentwicklung-zur-personalentwicklung-so-hilft-dir-design-thinking-beim-naechsten-schritt/" title="Karriereplanung, von der Produktentwicklung zur Personalentwicklung: So hilft dir “Design Thinking” beim nächsten Schritt…">Personalentwicklung</a>. Aufgaben wie Verträge aufsetzen und versenden oder die Stammdatenpflege erledigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der angeschlossenen Servicebereiche.</p>



<p>Monika Zellner ist heute fachlich verantwortlich für den gesamten HR Service, Recruiting und Payroll Bereich des Unternehmens. Als Teamleiterin trägt sie die fachliche und disziplinarische Verantwortung für vier Mitarbeiter. Zu ihren Aufgaben gehören die ständige Weiterentwicklung von HR-Prozessen, wie etwa der Arbeitnehmerüberlassung, Eintritt und Austritt von Mitarbeitenden oder Entgelterhöhungen. Daneben leitet sie verschiedene Projekte, zum Beispiel zu Dienstwagenregelungen oder der Digitalisierung von Personalakten. „Die Weiterbildung bei carriere &amp; more war in jeder Hinsicht hilfreich“, resümiert Monika Zellner. </p>



<p>Besonders das Fach Arbeitsrecht sei für ihre jetzige Position sehr relevant gewesen: „Beruflich habe ich viel mit Verträgen zu tun, dank meiner Weiterbildung weiß ich nun, worauf ich achten muss, wie lange ich zum Beispiel einen Vertrag befristen kann oder bei welchen Formulierungen Warnlampen angehen müssen. Das Eintauchen in die Gesetzestexte damals im Unterricht hat mir nicht nur Spaß gemacht, davon profitiere ich heute noch massiv.“&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Vasily Koloda</em>/ <em><a href="https://unsplash.com/photos/8CqDvPuo_kI" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em> <em>&nbsp;<br /></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/weiterbildung-zielgerichtet-einen-schritt-weiter-vom-oeffentlichen-dienst-in-die-freie-wirtschaft/">Weiterbildung: Zielgerichtet einen Schritt weiter, vom öffentlichen Dienst in die “freie Wirtschaft”…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Rohstoff-Handel: Darum ist Öl trotz allem Schmutz noch immer eine Investition…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/04/warum-oel-noch-immer-eine-gute-investition-ist/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 15:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Öl ist schmutzig. Und gleichzeitig einer der vielseitigsten Einsatzstoffe die wir jemals hatten. Leider ist Öl aber eben auch einer der schmutzigsten. Das Geschäft mit Öl boomte in den letzten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/warum-oel-noch-immer-eine-gute-investition-ist/">Rohstoff-Handel: Darum ist Öl trotz allem Schmutz noch immer eine Investition…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="oel-ist-schmutzig-und-gleichzeitig-einer-der-vielseitigsten-einsatzstoffe-die-wir-jemals-hatten-leider-ist-oel-aber-eben-auch-einer-der-schmutzigsten-das-geschaeft-mit-oel-boomte-in-den-letzten-jah">Öl ist schmutzig. Und gleichzeitig einer der vielseitigsten Einsatzstoffe die wir jemals hatten. Leider ist Öl aber eben auch einer der schmutzigsten. Das Geschäft mit Öl boomte in den letzten Jahrzehnten immer mehr und der Höhepunkt des Öl-Zeitalters wird sicherlich kommen, wie die aktuelle Weltlage zeigt&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Doch ist derzeit absehbar da es noch einige Jahre dauern wird, bis Öl seinen Höhepunkt erreicht haben wird. Das gibt uns dennoch genug Zeit um Investitionen zu tätigen und Gewinne mitzunehmen. Aber warum kann sich die Investition in Öl noch immer lohnen?&nbsp;</p>



<p>Öl ist ein Rohstoff der in vielen Bereichen unseres Lebens mit uns interagiert, ohne das wir es wissen. Zum einen durch Maschinen, Kunststoffe, Gase und andere Produkte, zum anderen natürlich auch durch Energie, die auch heute noch bis zu 60% aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Dampfkraftwerke zum Beispiel werden mit Öl, Gas oder Kohle betrieben. Auf diese Weise wird die Stromerzeugung auch heute noch in vielen Regionen dieser Welt vorangetrieben. Bedenkt man zum Beispiel das Vorhaben Chinas massenweise neue Kohlekraftwerke zubauen wird schnell klar was fossile Brennstoffe für uns bedeuten.</p>



<h2 id="oel-gas-und-kohle-was-kommt-danach">Öl, Gas und Kohle &#8211; was kommt danach? </h2>



<p>Konventionelle Energiegewinnung aus Öl, Gas und Kohle ist eine der einfachsten Methoden und auch eine der profitabelsten Methoden. Aus diesem Grund werden diese Kraftwerke auch sicherlich noch lange betrieben werden. Der geplante Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen, in Europa, hat zum Beispiel nicht im Geringsten den Preis für Öl beeinflusst. Im Gegenteil, noch immer wird Öl teurer. </p>



<p>So konnte Öl in den vergangenen 12 Monaten seinen Preis fast verdoppeln. Das zeigt auch heute noch das Öl eine gute Investition sein kann. Auch die Handelsplattformen sehen das nicht anders. Wendet man sich zum Beispiel an&nbsp;<a href="https://oilprofitapp.de/">öl profit</a>, so ist natürlich klar das der Anbieter sein eigenes Produkt vertreiben will, aber so fällt es den Anbietern nicht schwer ausreichend Gründe für eine Investition zu finden. Die Webseite von Öl Profit ist zum Beispiel voll mit Informationen und Fakten, rund um den Handel mit Öl und wie man als Einsteiger in den Markt kommt.</p>



<p>Wir wollen aber Handelsplattformen nicht als Maßstab nehmen zu bewerten ob Öl eine gute Investition ist oder nicht. Bei dieser Investition muss man natürlich davon ausgehen das Öl eine Ressource ist, die zum einen irgendwann ein Ende finden wird, zum Anderen wird Öl natürlich immer weniger nachgefragt werden sobald Alternativen geschaffen wurden. Derzeit sind viele Alternativen in der Entwicklung und an vielen Stellen versuchen Wissenschaftler und Industrie Öl zu ersetzen, bisher aber mit nur mäßigem Erfolg.</p>



<p>Natürlich könnte man klassische Kunststoffe wie Polyethen auch aus biologischen und nachhaltigen Quellen produzieren. So kann man als Beispiel Polyethen (frühere Nomenklatur: Polyethylen) auch aus pflanzlichem Bioethanol gewinnen. Doch ist alleine die Produktion von Bioethanol weltweit lediglich bei einem sechstel der Menge des produzierten Kunststoffes (<a href="https://www.bdbe.de/daten/bioethanol-weltweit">Quelle</a>). Bioethanol wird schon heute Kunststoffen zugesetzt, allerdings in verschwindend geringen Mengen, zumal Bioethanol auch anderweitig Verwendung findet. Zusätzlich ist die Hoffnung Erdöl durch Bioethanol weitestgehend zu ersetzen kaum realistisch. Die aus pflanzlicher Gärung gewonnene Menge ist weitaus zu klein und extra hierfür riesige Monokulturen anzulegen, nur um den Bedarf zu decken kann auch keine Lösung sein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Etwas perfide wirkt es wenn man bedenkt das Kryptowährungen mit Produkten aus Erdöl hergestellt, verwaltet, verwahrt und verarbeitet werden&#8221;</p></blockquote>



<p>Das bedeutet das Öl durchaus, in den kommenden Jahren zumindest, noch ein großes Potential für große Gewinne hat. Sicherlich kann man auch in Kryptowährungen investieren, aber auch hier handelt man mit großen Umweltproblemen, vor allem mit Problemen die erzeugt werden, weil man überhaupt erst damit handelt. Etwas perfide wirkt es wenn man bedenkt das Kryptowährungen mit Produkten aus Erdöl hergestellt, verwaltet, verwahrt und verarbeitet werden. Öl wird sicherlich irgendwann&nbsp;<a href="https://www.zeit.de/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fwissen%2Fumwelt%2F2021-05%2Finternationale-energieagentur-bericht-energiewende-erderwaermung-energiemarkt-iea-nullemissionsziel-2050">seinen Höhepunkt überschreiten</a>, aber selbst Experten auf dem Gebiet sind sich einig das Öl noch bis mindestens 2030 weiterhin in der Nachfrage steigen wird.</p>



<p>Vergleicht man die Kursentwicklungen z.B. von Öl mit denen von Kryptowährungen so erlebt man aber auch einen wesentlich ruhigeren Kurs. Es ist also anzunehmen das man den Höhepunkt von Öl wohl eher weniger verpassen wird, als den Höhepunkt einer Kryptowährung. Nimmt man sich Dogecoin als Beispiel war das große Märchen vom spontanen Gewinn nur wenige Stunden existent.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Dan-Cristian Pădureț/ Unsplash</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/04/warum-oel-noch-immer-eine-gute-investition-ist/">Rohstoff-Handel: Darum ist Öl trotz allem Schmutz noch immer eine Investition…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bewerbungsphase: Vom Studium ins »wahre« Leben – Pfiffig statt bissig</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/03/bewerbungsphase-vom-studium-ins-wahre-leben-pfiffig-statt-bissig/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 04:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bachelor und Master hast du mit Bravour gemeistert. Jetzt geht es ans Bewerben. Dabei kommt es darauf an, wie du dich und deine Persönlichkeit beim künftigen Arbeitgeber am besten in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/bewerbungsphase-vom-studium-ins-wahre-leben-pfiffig-statt-bissig/">Bewerbungsphase: Vom Studium ins »wahre« Leben – Pfiffig statt bissig</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bachelor-und-master-hast-du-mit-bravour-gemeistert-jetzt-geht-es-ans-bewerben-dabei-kommt-es-darauf-an-wie-du-dich-und-deine-persoenlichkeit-beim-kuenftigen-arbeitgeber-am-besten-in-szene-setzt-hi">Bachelor und Master hast du mit Bravour gemeistert. Jetzt geht es ans Bewerben. Dabei kommt es darauf an, wie du dich und deine Persönlichkeit beim künftigen Arbeitgeber am besten in Szene setzt. Hier erfährst du, wie dich ein starkes Ego dabei unterstützen kann&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Du bist Konzertpianist und hast Musik studiert, willst dich aber beruflich jetzt anders orientieren? Dann kannst du ebenso wie der BWL-Absolvent bereits Anfang dreißig Partner einer Consultingfirma werden. Alles, was dabei zählt, ist deine Herangehenswei-se. In diesem Kapitel liest du, wie du realistische Ziele formulierst die zu dir passen. Erfahre, wie du übers Netz einen interessanten Job findest, ohne dich vorher bewerben zu müssen. Und wie du, falls du doch noch ins Auswahlverfahrens musst, dieses auf-recht und souverän meisterst.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Die wirklich großen Herausforderungen beginnen für uns an der Schwelle vom Studium ins Berufsleben. An deinem Charakter, dem Kern der dich ausmacht, deine Ecken und Kanten hast du bereits an der Uni gearbeitet. Du festigst deinen Charakter, indem du deine Komfortzone gelegentlich verlässt. Der Startschuss dafür ist deine Bewerbungsphase.</p></blockquote></figure>



<p>Als ich mit meinem Diplomstudium in Heidelberg anfing, da waren Bachelor und Master noch der neuste Schrei aus dem&nbsp;<strong>Bologna-Prozess*.</strong>&nbsp;Mittlerweile weisen (fast) alle Unis straffe Stundenpläne auf. Das Ziel der Bildungsplaner ist, dass Studierende möglichst schnell und solide ihren Abschluss schaffen – mit von morgens bis abends verpflichtenden Kursen. Ein Theologiestudium wirkt da wie der letzte Hort für Generalisten. Meinen Stundenplan durfte ich mir hier noch selbst vollpacken oder eben ganz bewusst bestimmte Seminare wählen die mir Spass machten und den Rest der Zeit praktische <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/werkstudent-mehr-als-kopieren-und-kaffee-kochen/" title="Werkstudent: Mehr als kopieren und Kaffee kochen…">Berufserfahrung</a> und das nötige Kleingeld in Studentenjobs zu sammeln.&nbsp;</p>



<p>In Großbritannien oder den USA ist das übrigens nichts Ungewöhnliches, ein vom Berufsziel völlig abweichendes Fach zu studieren. Warum denn auch nicht, das weitet den Horizont! Warum nicht zuerst den Bachelor in Musikwissenschaft machen, dann ein paar Jahre bei einem IT-Dienstleister Software-Prozesse optimieren und später vielleicht noch einen Master in Computerlinguistik draufsetzen? Das ist möglich und Arbeitgeber hierzulande stellen sich langsam auf neue Bildungskarrieren ein, müssen sie auch. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Keine Generation vor uns war so gut ausgebildet&#8221;</p></blockquote>



<p>Denn keine Generation vor uns war so&nbsp;gut ausgebildet, mehrsprachig und international aufgestellt wie wir, die Generation Y. Nie zuvor hat eine Altersgruppe häufiger Abitur gemacht, so viel studiert und im Ausland gelebt wie wir.&nbsp;</p>



<p>Also von allem ein bisschen studieren und nur das machen auf das du Lust hast? Nun ja, so eine Generalisten-Karriere funktioniert in einigen Berufen, zum Beispiel in der kreativen Branche, besser als in anderen Bereichen. Wir brauchen ebenso Leute, die das Zeug zum Spezialisten haben. Wer als Arzt arbeiten will, sollte zuvor Medizin studiert und vor seiner ersten, eigenständigen OP sein Handwerk gelernt haben. </p>



<p>Ebenso möchte ich mit meinem Auto nur über solche Brücken fahren, die von einem bestens ausgebildeten Ingenieur konstruiert, gebaut und auf seine Funktionsfertigkeit hin getestet wurden. Spezialisierung und <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/zeitmanagement-mit-fokus-einfach-auf-das-wichtigste-zu-konzentrieren-so-schafft-ihr-es/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Zeitmanagement: Mit Fokus “einfach” auf das Wichtigste konzentrieren. So schafft ihr es…">Fokus</a> sind hier sogar überlebenswichtig. Wie vielseitig bist du, was macht dir alles Spaß? Was ist deine Expertise, wo bist du bereits richtig gut drin? Ich bin mir sicher, dass mehr Potential in dir drin steckt und (noch) schlummert als du denkst!</p>



<p>Reine Fachidioten haben es in der Wirtschaft schwer. Dort werden vor allem Menschen gesucht, die gesunden Menschenverstand haben. Um allerdings Gewinne zu machen, also möglichst günstig einzukaufen und Produkte möglichst teuer zu verkaufen, reicht das reine BWL-Wissen. Aber Innovationen, das Schaffen neuer Produkte und Angebote, findest du nicht im Lehrbuch, dafür ist das kreative Zusammenspiel unterschiedlicher Menschen notwendig.&nbsp;</p>



<h2 id="mehr-als-das-abhaken-von-pflichtkursen">Mehr als das Abhaken von Pflichtkursen&nbsp;</h2>



<p>Mit einem Musikstudium lässt sich nichts verdienen, das ist eine brotlose Kunst? Nicht unbedingt. Germanistik oder generell Geisteswissenschaften kann ja jeder, führt zu nichts? Lass dir so etwas nicht einreden. Es kommt immer darauf an, was du selbst daraus machst. Selbst wenn aus deinem Traumjob als Musiker nichts wird, kannst du dich immer noch umorientieren und in einer anderen Branche erfolgreich durchstarten.&nbsp;</p>



<p>Viele Unternehmen sind Quereinsteigern mittlerweile gegenüber aufgeschlossener. Wer etwas anderes als BWL oder VWL studiert, hat während seiner Zeit an der Uni Methoden erlernt, mit der er sich schnell in fremde Themen einarbeiten kann. Und nicht immer ist das Berufsziel die Consulting-Branche. So gibt es durchaus Ärzte, die lieber Unternehmen beraten, aber auch Ingenieure, die eine Kindertagesstätte leiten oder Lehrer, die sich irgendwann lieber als Immobilienmakler verwirklichen.</p>



<p>Nutze die Freiheiten, die dir die Zeit des Studiums bietet. Mache möglichst viele, ganz unterschiedliche Dinge, die dir wertvolle Erfahrungen für den späteren Beruf bringen. Du bist jung, motiviert, gebildet. Vor allem aber bist du (noch) unabhängig. Du hast die einmalige Chance, mal für ein paar Monate etwas ganz anderes, vielleicht sogar Verrücktes und ganz und gar nicht Zweckgebundenes zu machen. Trau dich, dem ungeschriebenen Gesetz zu gehorchen: nicht fragen, machen. Nur wer macht, gewinnt.&nbsp;</p>



<p>Abgesehen von der Examensvorbereitung und dem ganzen Prüfungsstress der dich plagt: so frei wie im Studium bist du (vielleicht) nie wieder! In der Zeit an der Uni stellst du die Weichen für deine künftige Karriere. Dennoch solltest du nicht stur vor dich hin studieren und das, was dich sonst noch interessiert, außer Acht lassen. Nutze die Freiheiten, die du hast, um das zu tun, wofür du brennst und was deinen Werten entspricht. Das Schreiben von Bewerbungen, Führen von Vorstellungsgesprächen und Rackern im Job kommt früh genug.&nbsp;</p>



<p>Das oberste Gebot funktionieren zu müssen gilt heute bereits im Kindergarten und später in der Grundschule, am Gymnasium und an der Hochschule. Haben meine Mitschüler vor zwanzig Jahren noch Nachhilfe in Mathe oder Latein genommen, wenn die Versetzung gefährdet und mindestens ein »Ausreichend« auf dem Zeugnis nötig war, so gehen heute immer mehr Schüler zur Nachhilfe, um ihre »sehr guten« <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/leben-als-freiberufler-frei-und-staendig-so-stellst-du-eine-korrekte-rechnung-aus/" title="Leben als Freiberufler, frei und ständig: So stellst du eine korrekte Rechnung aus…">Leistungen</a> zu halten. Ohne Einser-Noten und Leistung läuft im Leben nichts mehr, wird dir gesagt. Mittelmaß ist nicht mehr, diese Mitte ist uns irgendwie abhanden gekommen, schreibt Svenja Hofer in ihrem Karriere-Blog.</p>



<p>Dieser Leistungsdruck schürt Angst, im Vergleich mit der eigenen&nbsp;<strong>Peer-Group*</strong>&nbsp;möglicherweise zu kurz zu kommen. Dabei sind neben Leistung, Karriere und dem schnöden Mammon gerade innerhalb der Generation Y noch ganz andere Werte zur Selbstverwirklichung wichtig.</p>



<p class="cnvs-block-core-paragraph-1647979690443">B<strong>eispiel: </strong>Julia Bergner (*1987),&nbsp;machte wie viele ihrer Mitschüler mit 19 Abitur, schrieb sich für Jura ein und stellte nur Wochen später fest, dass dieses Fach eigentlich gar nichts für sie ist – ihr Erststudium bricht sie av. Daraufhin nimmt sie sich ein Jahr lang Zeit, um ganz genau zu überlegen, was sie eigentlich will und wohin ihre Karriere gehen soll.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Christina @ wocintechchat.com/ Unsplash </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/bewerbungsphase-vom-studium-ins-wahre-leben-pfiffig-statt-bissig/">Bewerbungsphase: Vom Studium ins »wahre« Leben – Pfiffig statt bissig</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Expats: Arbeiten, Leben und als Mensch im Ausland wachsen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/03/expats-arbeiten-leben-und-als-mensch-im-ausland-wachsen/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 23:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Expat]]></category>
		<category><![CDATA[Mindset]]></category>
		<category><![CDATA[Work & Travel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=12868</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Expat im Ausland arbeiten und leben wird für viele Deutsche ein immer interessanter werdendes Lebens- und Berufsmodell. Doch es ist nicht nur die Karriere und der Beruf&#8230; Die Gründe&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/expats-arbeiten-leben-und-als-mensch-im-ausland-wachsen/">Expats: Arbeiten, Leben und als Mensch im Ausland wachsen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="als-expat-im-ausland-arbeiten-und-leben-wird-fuer-viele-deutsche-ein-immer-interessanter-werdendes-lebens-und-berufsmodell-doch-es-ist-nicht-nur-die-karriere-und-der-beruf">Als Expat im Ausland arbeiten und leben wird für viele Deutsche ein immer interessanter werdendes Lebens- und Berufsmodell. Doch es ist nicht nur die Karriere und der Beruf&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die Gründe liegen dabei häufig auch im privaten Bereich, denn oftmals ist es eine Beziehung, die in das Land des Partners oder der Partnerin führt. Es ist etwas ganz anderes vielleicht ein paar Monate im Ausland zubringen, als ein anderes Land zu seinem Lebensmittelpunkt für eine längere Zeit oder gar immer zu machen.</p>



<p>Man sollte sich nicht täuschen lassen, nur weil man schnell, problemlos und relativ preiswert eigentlich fast jeden Punkt auf den Globus erreichen kann, ist das Leben und Arbeiten, der Gesundheitsschutz, das Rechtssystem und die Kultur im Zielland häufig ganz als in Deutschland organisiert. Das macht das Leben als Expat interessant und reizvoll. </p>



<p>Doch ein Expat braucht, gerade wenn um die Gesundheit geht, den Schutz einer spezialisierten Auslandskrankenversicherung, raten die Experten vom spezialisierten Versicherungsunternehmen <a href="https://www.foyerglobalhealth.com/de/individual/">Foyer Global Health</a>. Ein Auslandskrankenversicherung bietet einen sinnvollen individuellen Schutz, gibt die notwendige Sicherheit und vor grenzt das finanzielle Risiko entscheidend ein.</p>



<p>In Deutschland haben wir neben einem sehr guten leistungsfähigen&nbsp;<a href="https://itsaboutanything.com/2022/03/08/patient-pairing-is-the-future-of-personalized-healthcare/">Gesundheitssystem</a>&nbsp;auch den Vorteil eines gemäßigten Klimas. Es gibt keine Tropenkrankheiten, die teilweise sehr tückisch sein können, und der Hygienestandard ist sehr hoch. Aber, in vier von fünf Expat-Zielländern ist das ganz anders. Selbst wenn man jung, belastbar und gesund ist, ist das Krankheitsrisiko um einen deutlichen Faktor höher. Desto sollte man das Thema Gesundheitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen.</p>



<h2 id="gute-vorbereitung-ist-alles">Gute Vorbereitung ist alles</h2>



<p>Erfahrene Expats raten fast immer: Wer ins Ausland um dort zu leben und zu arbeiten geht, sollte den Wechsel gut vorbereiten. Damit meinen sie nicht rechtzeitig ein Flugticket zu buchen und über das Gewicht des Übergepäcks nachzudenken.</p>



<p>Keinesfalls sollte man spontan in Deutschland die Zelte abbrechen, die Wohnung kündigen, die Möbel verkaufen oder einlagern, in ein anderes Land ziehen und dann sich dort irgendwie durchschlagen.</p>



<p>Das macht sich in den Medien zwar gut, doch real sorgt es für Schwierigkeiten, Stress, Probleme und kann sehr viel Geld kosten. Wer sein Expatleben schlecht vorbereitet, erhöht das Risiko im Ausland zu scheitern beträchtlich. Hinzu kommt, es gibt im Ausland kaum Behörden und Organisationen, die Expats unterstützen. Auch&nbsp;deutsche Botschaften und Konsulate&nbsp;haben nur in einen eng definierten Rahmen um zu helfen.</p>



<h2 id="bevor-man-als-expat-im-ausland-startet">Bevor man als Expat im Ausland startet</h2>



<p>Was man an seinem Heimatland hat, weiß man genau. Die Art und Weise des Zusammenlebens, die sozialen und kulturellen Codes, das Arbeitsleben, die Freizeit, wie wir eine Wohnung mieten, welche Rechte und Pflichten wir als Bürger, Arbeitnehmer oder Kunde haben.</p>



<p>Leben im Ausland heißt immer, man kann zwar Deutschland im Herzen haben, doch am Ort der Wahl, ist es so wie es ist und vieles ist anders als in Deutschland. Die Regeln bestimmen die Inländer und Locals. Wer neu hinzukommt muss sich integrieren oder er bleibt ein Außenseiter und lebt dadurch gezwungener Maßen am Rand des gesellschaftlichen Lebens in dem Zielland.</p>



<h2 id="die-landessprache-ist-a-und-o">Die Landessprache ist A und O</h2>



<p>Da sind wir schon bei einem ganz wichtigen Punkt. Ein Expat muss die Geschäfts- oder Landessprache beherrschen. Eine Sprache beherrschen, heißt nicht ein paar belanglose Sätze oder Floskeln zu gebrauchen oder sich mit einem <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/game-developer-der-jobmarkt-und-die-anforderungen/" title="Game Developer: Der Jobmarkt und die Anforderungen ">Smartphone</a> Translate Programm verständlich zu machen. In einem überschaubaren Zeitraum muss man als Expat in der Lage sein mit Einheimischen ein freies Gespräch führen und Unterhaltungen verfolgen zu können.</p>



<p>In der Praxis heißt das, der Wortschatz sollte rund 1.300 bis 2.000 Wörtern umfassen. Das ist nicht wenig. Es erfordert aktives Lernen (Sprachunterricht oder Sprachschule) und ständiges Üben.</p>



<p>Wie hoch der individuelle Sprachlernaufwand ist, kann man generell nicht sagen. Es gibt Menschen, denen fällt es leicht eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/fremdsprachen-diese-sprachen-boosten-deine-karriere/" title="Fremdsprachen: Diese Sprachen boosten deine Karriere!">Fremdsprache</a> zu erlernen, andere sind nicht so begabt. Auf jeden Fall sollte man sich mit Sprachkursen, die es auch online gibt, und Nutzung von Medien des Ziellandes vorbereiten. Das Einhören in eine Sprache ist sehr wichtig und ein <em>‚zu viel‘</em> gibt es nicht.</p>



<h2 id="das-leben-im-ausland-als-mensch-wachsen">Das Leben im Ausland &#8211; als Mensch wachsen</h2>



<p>Viele deutsche Expats berichten übereinstimmend, dass es in der ersten Phase fast immer einen ‚Kulturschock‘ gegeben hat. Wer nicht bereit war sein Zielland anzunehmen, der hat es häufig recht schnell wieder verlassen.</p>



<p>Expats, die geblieben sind, berichten, dass die Einflüsse und Erfahrungen in einer anderen Kultur dazu geführt haben, dass man sich stärker selbst reflektierten konnte. Man wuchs als Mensch. Man lernte, dass es nicht den einen ‚richtigen‘ Weg gibt um zusammenzuleben, zu arbeiten und Probleme zu lösen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Wunder über Wunder&#8221;</p></blockquote>



<p>Wunder über Wunder: Häuser stürzen ohne deutsche DIN-Baunormen nicht ein. Es gibt Tischler, Elektriker, Klempner oder Maler, die ihren Job ohne eine deutsche Handwerksausbildung beherrschen und eine wunderbare Arbeit machen. Obwohl vielleicht keiner richtig pünktlich ist, wird trotzdem alles rechtzeitig und schnell fertig. Die deutsche Bürokratie ist schon nicht besonders angenehm. Aber die Bürokratie kann im Zielland noch irrer sein.</p>



<p>Denken Sie immer daran, das Paradies &#8211; <em>in dem der beste Freund des Lammes ein Wolf ist</em> &#8211; gibt es nicht. In jedem Land der Welt gibt es <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/familienkonflikte-schuld-suehne-und-stolz-im-gepaeck/" title="Familienkonflikte: Schuld, Sühne und Stolz im Gepäck">Konflikt</a> und Probleme &#8211; Licht und Schatten halten die Waage. In keinem Land der Welt fallen einem Glück und Erfolg aufwandslos in den Schoss. Wer bereit ist sich zu öffnen, zu geben und zu teilen, der wird aufgenommen und ihm wird auch gegeben. Der wird sich einleben.</p>



<p>Viele Expats berichten häufig, dass sie im Zielland gewachsen sind. Sie sind selbstbewusster und zufriedener geworden. Sie haben gelernt sich und die eigene Kultur zu hinterfragen. Sie haben gelernt sich <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/marke-erfolgsfaktoren-zum-aufbau-deiner-effektiven-strategie/" title="Marke: Erfolgsfaktoren zum Aufbau (d)einer effektiven Strategie">Herausforderungen</a> zu stellen und Probleme mit einer ‚heiteren‘ Gelassenheit zu lösen. </p>



<p>Das macht Expats für deutsche Firmen interessant, denn ihr Growth <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/digitale-ethik-im-new-work-hohes-mass-an-wirksamkeit-effizienz-und-sinnstiftung/" title="Digitale Ethik im New Work: Hohes Maß an Wirksamkeit, Effizienz und Sinnstiftung">Mindset</a> wird geschätzt, weil es positiven Input verspricht. Außerdem, wer es im Ausland geschafft hat, sei es <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/global-internationale-karriereziele-vom-work-travel-bis-zum-expat-leben/">work &amp; travel oder als Expat im Job</a>, wird es ganz bestimmt auch in Deutschland schaffen. Denn ein Expat hat gezeigt, was er leisten kann.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Peggy Anke/ <a href="https://unsplash.com/photos/MPnn435Dr9w" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/expats-arbeiten-leben-und-als-mensch-im-ausland-wachsen/">Expats: Arbeiten, Leben und als Mensch im Ausland wachsen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Pflegekräfte: Dringend gesucht, nicht nur in Deutschland…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/03/pflegekraefte-dringend-gesucht-nicht-nur-in-deutschland/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 23:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Umschulung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine neue Untersuchung des Jobportals Indeed zeigt, dass sich der Personalmangel in der Pflege immer weiter zuspitzt. Immer mehr Mitarbeiter entschließen sich dazu, aus der Branche auszusteigen&#8230; Dies bekommen besonders&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/pflegekraefte-dringend-gesucht-nicht-nur-in-deutschland/">Pflegekräfte: Dringend gesucht, nicht nur in Deutschland…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eine-neue-untersuchung-des-jobportals-indeed-zeigt-dass-sich-der-personalmangel-in-der-pflege-immer-weiter-zuspitzt-immer-mehr-mitarbeiter-entschliessen-sich-dazu-aus-der-branche-auszusteigen8230">Eine neue Untersuchung des Jobportals Indeed zeigt, dass sich der Personalmangel in der Pflege immer weiter zuspitzt. Immer mehr Mitarbeiter entschließen sich dazu, aus der Branche auszusteigen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Dies bekommen besonders die Städte in Deutschland zu spüren. Die Situation ist nicht neu und bereits unter dem Namen „Pflexit“ bekannt. Mittlerweile werden im ganzen Land rund 40.000 Stellen pro Monat ausgeschrieben, 25 Prozent davon bleiben zumindest zwei Monate lang unbesetzt.</p>



<p>Diese Entwicklung kommt nicht überraschend. Schließlich&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/altenpflege-schoener-job-schlechtes-image/">gilt Pflege zwar alsa schöner Beruf</a>, jedoch mit einem schlechten Image. Die Schicht- und Wochenendarbeit, zahlreiche Anforderungen und eine vergleichsweise niedrige Bezahlung gelten bei vielen Bewerbern nicht als attraktiv.</p>



<h2 id="enorme-anforderungen">Enorme Anforderungen</h2>



<p>Diese werden in der Pflege jedoch dringend benötigt, schließlich sind die Anforderungen an den Beruf hoch. Doch immer weniger Beschäftigte möchten sich dieser Herausforderung stellen. Denn dieser Beruf erfordert jede Menge körperliche und geistige Fitness. Schließlich erfordert ein Umstieg in den Pflegeberuf&nbsp;<a href="https://www.pflegestudium.de/fragen/persoenliche-voraussetzungen/">Einfühlungsvermögen, psychologische Grundkenntnisse, Aufmerksamkeit und Konzentration</a>.</p>



<p>Wer heute im Beruf erfolgreich sein möchte, sollte zunächst die richtige Einstellung mitbringen.&nbsp;<a href="https://www.zeugnisdeutsch.de/aktuelle-news/items/erfolg-ist-eine-frage-der-einstellung01151.php">Durchhaltevermögen, Arbeitseinsatz und eine hohe Frustrationstoleranz</a>&nbsp;sind Eigenschaften, die in der Pflege gefragt sind. Wer Misserfolge akzeptiert und sich nicht entmutigen lässt, hat gute Chance auf Erfolg, das zeigt eine aktuelle Umfrage.</p>



<p>Doch daneben sind in der Pflege auch körperliche Kraft und Konzentration gefragt. Um letztere zu steigern, gibt es&nbsp;<a href="https://www.pokerstars.de/de/news/wie-du-deine-konzentration-steigerst-um-bessere-leistungen-zu-vollbringen">eine Reihe verschiedener Möglichkeiten zur Vorbereitung</a>, die man sich beispielsweise von Pokerprofis abschauen kann. So ist eine gute Nachtruhe nicht nur wichtig, um gute Bestleistungen zu erbringen, sondern sie sorgt auch gleichzeitig für Ausgeglichenheit und ein ruhiges Gemüt. Des Weiteren ist Sport wichtig, denn er sorgt für den körperlichen Ausgleich.</p>



<h2 id="die-situation-verschaerft-sich">Die Situation verschärft sich</h2>



<p>Das schreckt offenbar viele Bewerber ab, die Situation verschärft sich weiter. So sucht allein die Bundeshauptstadt Berlin fast 2.400 neue Pflegekräfte, und das jeden Monat neu. Mit diesem Bedarf liegt Berlin an der Spitze jener Städte in Deutschland, in denen die Nachfrage enorm gestiegen ist. Dahinter befinden sich mit Hamburg und München zwei weitere Metropolen. Bei der Analyse der Zahlen fällt auf, dass der Bedarf an Pflegekräften in den letzten zwei Jahren massiv angestiegen ist.</p>



<p>Landesweit machte die Anzahl der neu verfügbaren Pflegejob mit 44 Prozent einen gewaltigen Sprung nach oben. Doch einige Städte in Deutschland übertreffen diese Zahlen noch bei weitem. So stieg beispielsweise in Gelsenkirchen die Zahl der neu ausgeschriebenen Pflegestellen um 240 Prozent an. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, denn Gelsenkirchen hat gleichzeitig die höchste Arbeitslosenquote im ganzen Land.</p>



<p>Diese Diskrepanz weist klar darauf hin, dass immer weniger Menschen in der Pflege arbeiten möchten. Ähnlich dramatisch ist die Situation in den Städten Bielefeld, Saarbrücken, Darmstadt, Schwerin und Münster. Dort stieg die Zahl der neuen ausgeschriebenen Stellen überproportional im Vergleich zu Restdeutschland an. Grundsätzlich werden in 39 von insgesamt 40 untersuchten deutschen Städten händeringend qualifizierte Pflegekräfte gesucht. Mit Dresden schert lediglich eine einzige Metropole aus. Hier verzeichnete man einen leichten Rückgang um ein Prozent. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;enorme Nachfrage&#8221;</p></blockquote>



<p>Die enorme Nachfrage zeigt sich auch im Anteil an den gesamten ausgeschriebenen Stellen. In Schwerin kann man mittlerweile rund zehn Prozent der Pflegebranche zuordnen. Damit übernimmt die Stadt die Führungsposition in Deutschland.</p>



<h2 id="zahlreiche-stellen-bleiben-unbesetzt">Zahlreiche Stellen bleiben unbesetzt</h2>



<p>Doch weil Angebot und Nachfrage nicht mehr in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen, bleiben zahlreiche neue Stellen längere Zeit unbesetzt. Die Zahlen zeigten, dass der Jobmarkt für die Pflege in Deutschland geradezu explodiert ist. Ein Rückgang dieser Nachfrage ist weiterhin nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, aufgrund jener zahlreichen Mitarbeiter, die in den nächsten Jahren ihre Rente antreten werden, gehen Experten davon aus, dass sich die Situation längere Zeit nicht entspannen wird. Wer in der Pflege seine berufliche Zukunft sieht, kann sich derzeit seinen <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/09/arbeitsplatzstrategien-warum-jetzt-die-perfekte-zeit-fuer-experimente-ist/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow" title="Arbeitsplatzstrategien: Warum jetzt die perfekte Zeit für Experimente ist…">Arbeitsplatz</a> tatsächlich aussuchen.</p>



<p>Das Image der Pflegeberufe hat sich zuletzt gewandelt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Pflege durchaus systemrelevant ist und die Beschäftigten der Branche in Ausnahmesituationen Übermenschliches leisten. Die Zukunft wird zeigen, ob die Branche nun bereit ist, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und leistungsgerechter zu entlohnen. </p>



<p>Die Überalterung der Gesellschaft in Deutschland wird weiterhin große Auswirkungen auf diesen <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/karriereaufstieg-das-sind-die-bewaeltigungsstrategien-in-einer-komplexen-arbeitsmarktsituation/" title="Karriereaufstieg: Das sind die Bewältigungsstrategien in einer komplexen Arbeitsmarktsituation…">Arbeitsmarkt</a> haben. Dazu benötigt es motiviertes und gut ausgebildetes Personal. Man kann daher davon ausgehen, dass der Pflegenotstand Deutschland noch länger beschäftigen wird.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: JESHOOTS.COM/ <a href="https://unsplash.com/photos/l0j0DHVWcIE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/pflegekraefte-dringend-gesucht-nicht-nur-in-deutschland/">Pflegekräfte: Dringend gesucht, nicht nur in Deutschland…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Cybermobbing, Fake News: Heinrich Böll und Katharina Blum im digitalen Zeitalter</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/03/cybermobbing-fake-news-heinrich-boell-und-katharina-blum-im-digitalen-zeitalter/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2022 18:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fake News]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fake News, Cybermobbing: Die (wieder)gewonnene Ehre der Katharina Blum? Das Theater Konstanz bringt den Klassiker ins digitale Zeitalter&#8230; In der 1974 veröffentlichten Erzählung&#160;Die verlorene Ehre der Katharina Blum&#160;rekapituliert Heinrich Böll&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/cybermobbing-fake-news-heinrich-boell-und-katharina-blum-im-digitalen-zeitalter/">Cybermobbing, Fake News: Heinrich Böll und Katharina Blum im digitalen Zeitalter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fake-news-cybermobbing-die-wiedergewonnene-ehre-der-katharina-blum-das-theater-konstanz-bringt-den-klassiker-ins-digitale-zeitalter">Fake News, Cybermobbing: Die (wieder)gewonnene Ehre der Katharina Blum? Das Theater Konstanz bringt den Klassiker ins digitale Zeitalter&#8230;</h3>


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<p class="has-drop-cap">In der 1974 veröffentlichten Erzählung&nbsp;<em>Die verlorene Ehre der Katharina Blum</em>&nbsp;rekapituliert Heinrich Böll vier Tage im Ausnahmezustand einer jungen Frau: Katharina Blum lernt auf einer Party einen Mann kennen, verbringt mit ihm eine gemeinsame Nacht und findet sich am nächsten Morgen plötzlich im Mahlwerk von Presse und Obrigkeit wider. Sie steht unter Verdacht, dem polizeilich gesuchten Ludwig Götten zur Flucht verholfen zu haben. Polizei und Medien stürzen sich auf sie. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Liebe, Flucht, ein kostspieliger Ring, eine junge Schönheit, unbekannte Herren – der Stoff aus dem Front-Page-Stories gemacht werden. </p></blockquote>



<p>Liebe, Flucht, ein kostspieliger Ring, eine junge Schönheit, unbekannte Herren – der Stoff aus dem Front-Page-Stories gemacht werden. Am Ende wird Katharina so weit getrieben, dass sie zur Waffe greift.</p>



<p>Ein Spiel um Meinungsterror, Marginalisierung und Macht. Die Inszenierung von Hausregisseurin Franziska Autzen zeigt ein wütendes Pamphlet gegen die Beschränkung des Menschen auf gesellschaftlich definierte Geschlechter- und Rollenklischees und wird zu einem Plädoyer für das Recht auf Selbstbestimmung. Was bleibt am Ende, wenn man Gefahr läuft, die eigene Autonomie zu verlieren? Mehr hier, <a href="https://www.theaterkonstanz.de/programm/stueckeseiten/katharina+blum" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quelle</a>. </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Fotos: Ilja Mess/ Theater Konstanz + Jorge Franganillo/ <a href="https://unsplash.com/photos/34zq7tzqRSw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/cybermobbing-fake-news-heinrich-boell-und-katharina-blum-im-digitalen-zeitalter/">Cybermobbing, Fake News: Heinrich Böll und Katharina Blum im digitalen Zeitalter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Game Developer: Der Jobmarkt und die Anforderungen </title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/03/game-developer-der-jobmarkt-und-die-anforderungen/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 16:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Openspace]]></category>
		<category><![CDATA[Shared Office]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gaming Industrie ist jetzt größer als der Filmmarkt. Die Game Studios suchen immer mehr Spieleentwickler und andere IT Spezialisten&#8230; War das letzte Jahrhundert der Film zusammen mit Fernsehen das&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/game-developer-der-jobmarkt-und-die-anforderungen/">Game Developer: Der Jobmarkt und die Anforderungen </a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-gaming-industrie-ist-jetzt-groesser-als-der-filmmarkt-die-game-studios-suchen-immer-mehr-spieleentwickler-und-andere-it-spezialisten">Die Gaming Industrie ist jetzt größer als der Filmmarkt. Die Game Studios suchen immer mehr Spieleentwickler und andere IT Spezialisten&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">War das letzte Jahrhundert der Film zusammen mit Fernsehen das Hauptunterhaltungsmedium, steht unser neues Jahrhundert ganz im Zeichen des Spiels und von Streaming Portalen als nicht lineares Angebot. Aktuell erzielt die Spielebranche schon höhere Umsätze als die Filmindustrie Hollywoods. Denn daddeln ist toll, egal ob es Smartphone Games, Browser-Spiele, Konsolen-, Video-&nbsp;&nbsp;oder Casino-Games sind. Für alle Altersklassen und Spielvorlieben werden jedes Jahr Tausende von Spielen entwickelt. Viele haben nur ein kurzes Leben, andere werden zu Blockbustern oder erfolgreichen Serien.</p>



<h2 id="studios-fuer-games">Studios für Games</h2>



<p>Mittlerweile gibt es allein gut 37 Studios mit rund 56.000 Beschäftigten, die für Online Casinos weltweit neue Online Slots oder neue Generationen von Slot-Klassikern entwickeln. Ein gutes Beispiel ist der aktuell recht beliebte Online Slot Gorilla Kingdom von dem schwedischen Entwickler NetEnt.&nbsp;</p>



<p>Der Online Slot, der im üppigen Grün des Regenwaldes spielt, überzeugt im Design durch seine realistische Darstellung der Dschungeltierwelt mit Gorillas, Leoparden, Kakadus und Schuppentieren. Zum Hingucker wird Gorilla Kingdom <a href="https://www.onlinecasinosdeutschland.com/spielautomaten/gorilla-kingdom/">mit Video-Elementen</a>, sodass man sich beim online spielen u.a. aufgrund des realistischen Wasserfalls im Hintergrund wie mitten im Urwald fühlt.</p>



<p>Allerdings, so einfach wie der Wasserfall auch ausschaut. In der Praxis der Spielentwicklung hat er einen großen zeitlichen und personalen Aufwand erfordert. Das Spiel von Gorilla Kingdom spielt sich auf fünf Walzen ab. Den Spieler erwarten 1.024 Gewinnwege und der höchste Gewinn beträgt 4.096-fache des Einsatzes. Wer einen Euro riskiert kann also 4.096 Euro gewinnen. Das lohnt sich schon. </p>



<h2 id="der-jobmarkt-fuer-game-developer">Der Jobmarkt für Game Developer</h2>



<p>Mittlerweile hat sich internationaler und großer Arbeitsmarkt für Spieleentwickler herausgebildet. Die Gründungsphase mit ganz vielen Quereinsteigern ist schon lange vorbei. Heute bilden viele Hochschulen, Akademien und Schulen Game-Developer fundiert in Theorie und Praxis aus. Auch Informatiker und Mathematiker finden einen guten Stellenmarkt bei den Game Studios.</p>



<p>Natürlich gibt es immer wieder Quer- und Seiteneinsteiger, die in der Game-Entwicklung starten. Allerdings gerade die großen Game-Studios, die fast alle international aufgestellt sind, bevorzugen Developer und andere Spezialisten, die bereits eine Ausbildung und Fachkenntnisse haben. Der Aufwand neue Mitarbeiter selbst die Grundzüge und Programmiertools zu vermitteln ist ihnen aus nachvollziehbaren Gründen zu hoch.&nbsp;</p>



<p>Was definitiv für die Studios kaum als Qualifizierungskriterium gilt, ist dass man ein Gamer aus Leidenschaft ist. Kaum jemand arbeitet bei einem Game-Studio, wenn er keine Affinität zu Games hat. Es ist wie im Fußball, nur weil man ein Fan ist, ist man kein Trainer und schon gar nicht ein Spieler.&nbsp;</p>



<p>Das Thema Spezialisierung ergibt sich aus dem aus Schwerpunkt des Studios in welchem So gut wie alles Studios haben sich je nach Größe auf bestimmte Game-Typen spezialisiert.&nbsp;</p>



<h2 id="etabliertes-studio-oder-start-up">Etabliertes Studio oder Start up?</h2>



<p>Die große etablierten Studios zeichnen sich durch Strukturen aus. Sie sind organisiert, haben ein festes Vergütungssystem und ihre Gehälter sind realistisch an dem Arbeitsmarkt ausgerichtet.&nbsp;</p>



<p>Rookies und Einsteiger die hier starten, kommen in feste Teams und profitieren von der Erfahrungen von Kollegen und des Teams. Start ups sind durchaus auch attraktiv, denn sie bieten häufig mehr Freiheiten, sind offener für Ideen sowie weniger hierarchisch aufgestellt. Allerdings, die Gehälter sind oftmals deutlich niedriger. Das wird nicht selten durch schnelle <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Aufstiegsmöglichkeiten">Aufstiegsmöglichkeiten</a> oder Chance verantwortliche Positionen zu übernehmen ausgeglichen. Die Abwägung zwischen etabliert und Start up kann nur ganz individuell getroffen werden. </p>



<p>Erfahrene Personaler raten Einsteigern und Rookies, wenn sie in die Arbeitswelt einsteigen wollen, immer zu einem skeptischen Realismus. In der Praxis heißt das, man sollte sich nicht durch Versprechungen des Arbeitgebers blenden lassen. Wenn ein Studio Sonderleistungen wie freies Obst, Müsli oder Kaffee/Tee bietet, dann ist das eine nette Geste. Aber real ein geldwerter Vorteil von meist nicht mehr als zwei Euro pro Tag. Interessanter ist es, wenn das Studio eine Netzkarte für den Verkehrsverbund bietet oder die Leasingrate für ein E-Bike übernimmt. Das kann sich finanziell lohnen.</p>



<h2 id="achtung-die-angebote-von-startup-studios-pruefen">Achtung: Die Angebote von Startup-Studios prüfen</h2>



<p>Wer gerade nach der Ausbildung bei einem Start up Game-Studio starten möchte, der ist vielleicht bereit zu einem geringeren Gehalt zu arbeiten. Gehalt ist schließlich nicht alles. Der Job sollte immer Spaß machen und die Arbeit erfüllend sein.&nbsp;</p>



<p>Nur, man kann im Leben nur einmal seine Arbeitskraft verkaufen. Wichtig ist, was passiert, wenn das&nbsp;<a href="https://www.ganz-hamburg.de/aktuell/wirtschaft/hamburg-standort-fuer-start-ups-schon-seit-der-fruehesten-stadtgeschichte.html">Start up</a>&nbsp;Erfolg hat, stark wächst oder aufgekauft wird? Partizipiert man davon als Mitarbeiter? Oder machen nur die Founder Kasse? Vor allem, wie ist das vertraglich geregelt. Denn Vergütungen und Konditionen sollten immer schriftlich klar fixiert werden. Man sollte sich niemals auf vage Versprechungen verlassen.</p>



<h2 id="das-koennen-spielerentwickler-verdienen">Das können Spielerentwickler verdienen</h2>



<p>Ein entscheidender Faktor für die Gehaltshöhe ist die generelle Typ des Studios ob es ein etabliertes Studio oder ein Start up ist.&nbsp;</p>



<ul><li>Das Jobportal Stepstone nennt&nbsp;für Game Developer&nbsp;ein Durchschnittsgehalt von&nbsp;59.300 Euro im Jahr. Die Gehaltsspanne reicht von 50.600 &#8211; 69.890 Euro auf Basis von 108 ausgeschriebenen Positionen.</li><li>Das Bewertungsportal kununu gibt für Game Designer (auch&nbsp;Games Developer, Level Designer, Spieleentwickler genannt) ein Durchschnittsgehalt von 39.800 Euro (Spanne von 25.900 &#8211; 62.700 Euro auf Basis von 81 Angaben) an.&nbsp;</li><li>Gehälter unter 35.000 Euro/Jahr werden meistens von Start ups angeboten.</li><li>Senior und Leitungspositionen werden deutlich besser vergütet.&nbsp;</li></ul>



<h2 id="der-ausblick">Der Ausblick</h2>



<p>Bekanntlich sind Prognosen, die die Zukunft betreffen, immer schwierig und unsicher. Allerdings der langfristige Trend spricht dafür, dass Game Developer von einem stabilen&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/programmierer-designer-marketing-die-besten-jobs-in-der-gaming-industrie/">ausbaufähigen, attraktiven und zukunftssicheren Stellenmarkt</a>ausgehen können.&nbsp;</p>



<p>In der Praxis heißt das, dass die Gehaltsentwicklung und Karriereaussichten mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv sein werden. Allerdings, der Stellenmarkt ist international und der Wettbewerb ist hoch. Studios suchen die besten Developer und gute Developer suchen gute Arbeitsbedingungen und Aufgaben. Interkulturelle Kommunikationsfähigkeit, Teamorientierung, Begeisterungsfähigkeit, <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Leidenschaft">Leidenschaft</a> und Einsatzfreunde sind für die Personaler der Game Studios wichtige Kriterien neben der Beherrschung von Programmiertools. Nur ein gutes Zeugnis hilft da nicht weiter.</p>



<p>Für die Internationalität ist das Game Studio NetEnt ein gutes Beispiel. Gegründet wurde das Unternehmen 1996 in Stockholm. Heute arbeiten rund 1.000 Entwickler, Designer, Programmierer, Marketing und IT-Spezialisten in Schweden, Polen, Malta, Ukraine, Gibraltar und den USA. Ein internationales vielfältiges vernetztes Team. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Mitarbeiter sollen offen sein und lernen wollen&#8221;</p></blockquote>



<p>Grundsätzlich gilt für Jobs in der Gaming-Industrie, der IT und dem erweiterten IT-Bereich: Mitarbeiter sollen offen sein und lernen wollen, denn Wandel ist eine Konstante in dieser Branche. Im Lauf des Berufslebens müssen immer wieder neue Tools, Techniken und Programme eingesetzt werden.&nbsp;</p>



<p>Was kaum gesucht wird, ist der geniale Einzelentwickler, der aber ansonsten teamunfähig ist. Die Studios haben sich darauf eingestellt. So sind Shared Offices, Work Spaces und flexible <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/" title="Arbeitszeitmodelle">Arbeitszeitmodelle</a> heute schon Standard. Viele Game Developer arbeiten bereits im Home oder Remote Office, das schon einmal im Süden in Strandnähe liegen kann. Alles was es dann braucht ist stabile und leistungsfähige Internetverbindung.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Nubelson Fernandes/ <a href="https://unsplash.com/photos/gTs2w7bu3Qo" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/game-developer-der-jobmarkt-und-die-anforderungen/">Game Developer: Der Jobmarkt und die Anforderungen </a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit: Sicherheit der Krypto-Geldbörsen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/03/nachhaltigkeit-sicherheit-der-krypto-geldboersen/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 02 Mar 2022 15:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitcoin soll in der EU ab 2024 aufwärts stark reguliert, gar verboten werden, sofern keine nachhaltige Energiebewirtschaftung dieser Energie-hungrigen Industrie stattfindet. Was können Anleger*innen in der Zwischenzeit tun? Die Sicherheit&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bitcoin-soll-in-der-eu-ab-2024-aufwaerts-stark-reguliert-gar-verboten-werden-sofern-keine-nachhaltige-energiebewirtschaftung-dieser-energie-hungrigen-industrie-stattfindet-was-koennen-anlegerinnen">Bitcoin soll in der EU ab 2024 aufwärts stark reguliert, gar verboten werden, sofern keine nachhaltige Energiebewirtschaftung dieser Energie-hungrigen Industrie stattfindet. Was können Anleger*innen in der Zwischenzeit tun? </h3>



<p class="has-drop-cap">Die Sicherheit einer Krypto-Geldbörse sollte auf die gleiche Weise organisiert werden wie die aller anderen wertvollen Informationen. Zunächst einmal sollten Sie nicht alle Ihre Bitcoins in einer Brieftasche aufbewahren. Zum Beispiel nur so viele, wie Sie für ein paar kleine Einkäufe in Ihrer mobilen Brieftasche benötigen. </p>



<p>Ansonsten gelten die üblichen Schutzmaßnahmen: </p>



<ul><li>Verwenden Sie komplexe Passwörter, Virenschutzprogramme und Firewalls</li><li>Klicken Sie nicht auf alle Links hintereinander und führen Sie keine unbekannten Anwendungen aus.&nbsp;</li><li>Lassen Sie Fremde nicht mit Ihrer Brieftasche auf Ihren Computer zugreifen.&nbsp;</li></ul>



<p>Schließlich muss man keinen Computer oder einen USB-Stick stehlen, um Bitcoins zu stehlen. Der Dieb braucht nur die Brieftaschendatei zu kopieren, sie zu Hause zu starten und das Geld in seine Brieftasche zu überweisen, und Sie können nichts dagegen tun. Sie müssen den integrierten Verschlüsselungsmechanismus der Brieftasche verwenden und sie sogar auf einer verschlüsselten Partition Ihres Betriebssystems speichern. </p>



<p>Wenn Sie eine große Menge an Bitcoins in Ihrer Brieftasche haben, ist es sicherer, diese in einer separaten virtuellen Maschine aufzubewahren und sie nur für Transaktionen zu verwenden. Benutzen Sie Ihren Verstand und denken Sie daran, dass niemand Ihr Geld besser schützen kann als Sie selbst. Seien Sie auch vorsichtig, wenn Sie mit Bitcoins handeln, benutzen Sie nur vertrauenswürdige Plattformen wie zum Beispiel <a href="https://bitcoinprime.io/de/">Bitcoin Prime</a>.</p>



<h2 id="65-millionen-dollar-auf-der-muelldeponie">6,5 Millionen Dollar, auf der Mülldeponie? </h2>



<p>James Howells, ein 28-jähriger IT-Mitarbeiter aus Newport, Wales, Großbritannien, wurde einer der ersten Bitcoin-Miner der Geschichte. Er begann 2009 mit dem Mining auf seinem Heimcomputer. Aber nach 150 Blöcken (damals 7.500 BTC) war er gezwungen, damit aufzuhören, weil seine Freundin den Lärm und die heiße Luft, die ständig aus dem rund um die Uhr arbeitenden Computer kam, nicht mehr ertrug. Der <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/stablecoin-tether-diese-kryptowaehrung-koennte-nicht-nur-den-bitcoin-ins-wanken-bringen-a-31356b93-2a68-4108-8f13-bc1b7c3dcb23">Preis von Bitcoin</a> war zu dieser Zeit extrem niedrig, und Howells vergaß sein Hobby bald. </p>



<p>Im folgenden Jahr fiel der Computer aus, und die meisten Komponenten, einschließlich der Festplatte, wurden ausgebaut und ersetzt. Das Laufwerk lag mehr als drei Jahre lang in einer Schreibtischschublade, bis Howells im Sommer 2013 beschloss, eine allgemeine Aufräumaktion durchzuführen und das Laufwerk dabei in den Müll warf.</p>



<p>Erst am 22. November warf der unglückliche Mann schließlich einen Blick auf den <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-netzwerk-ist-china-fuehrend-bei-der-hash-rate/" title="Bitcoin">Bitcoin</a>-Kurs-Chart und war entsetzt. Die 7.500 BTC, die er vor ein paar Jahren geschürft hatte, wären bereits rund 4,2 Millionen Pfund, also 6,5 Millionen Dollar, wert. Er rief einen seiner Freunde an und erklärte ihm die Situation, die beiden stiegen in einen Lastwagen und fuhren zur städtischen Müllhalde. Als sie jedoch ein mehrere Hektar großes, mit Müllbergen übersätes Feld sahen, wurde ihnen klar, dass die Suche länger dauern könnte. </p>



<p>Einer der Arbeiter vor Ort sagte, dass man fünfzehn Männer mit Schaufeln und Gasmasken bräuchte, um überhaupt eine Chance zu haben, die vor Monaten weggeworfene Scheibe zu finden, die bereits ein paar Meter unter der Oberfläche lag. Daraufhin mussten die Freunde nach Hause zurückkehren. Weitere Recherchen blieben ergebnislos.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Verwendung einer Online-Geldbörse birgt gewisse Risiken&#8221;</p></blockquote>



<p>Wenn Sie ein Student sind, der in einem Studentenwohnheim lebt, ein öffentliches LAN benutzt und weiß, dass sein Computer von neugierigen Nachbarn eingesehen werden kann, ist es nicht sicher, Bitcoins in Ihrer lokalen Geldbörse zu speichern. In diesem Fall können Sie Online-Geldbörsendienste nutzen, von denen es inzwischen sehr viele gibt. </p>



<p>Online-Geldbörsen haben mehrere Vorteile: Sie sind von überall auf der Welt über einen Browser zugänglich, ihre Zuverlässigkeit und Sicherheit wird vom Betreiber überwacht, es gibt zusätzliche Dienste &#8211; Umtausch für verschiedene Währungen, Zahlungen in sozialen Netzwerken, Spielen und Casinos usw.</p>



<p>Die Verwendung einer Online-<a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-sicherheit-wie-sicher-sind-bitcoins-kryptos-und-co/" title="Geldbörse">Geldbörse</a> birgt gewisse Risiken. Zunächst einmal könnte der Dienst abgeschaltet werden. Deshalb ist es besser, vertrauenswürdige Anbieter zu nutzen. Im Internet finden Sie mehrere Listen der zuverlässigsten Online-Geldbörsen. Zweitens weiß jeder, dass große Online-Geldbörsendienste Tausende von BTC speichern, so dass ihre Websites die ersten Ziele für Hacker sind. </p>



<p>Web-Geldbörsen sind nur dann sinnvoll, wenn Sie nicht sicher sind, dass Sie Ihre eigene Geldbörse schützen können. Sie sind auch praktisch für kleine Online-Einkäufe.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Adi Goldstein/ <a href="https://unsplash.com/photos/EUsVwEOsblE" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplas</a></em><a href="https://unsplash.com/photos/EUsVwEOsblE" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">h</a></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/03/nachhaltigkeit-sicherheit-der-krypto-geldboersen/">Nachhaltigkeit: Sicherheit der Krypto-Geldbörsen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Erbengemeinschaft: Den dicken Mercedes vor der Tür, Menschenhass im Herzen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/02/erbengemeinschaft-den-dicken-mercedes-vor-der-tuer-menschenhass-im-herzen/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 21:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erbe]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Stolz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Land, wo so viel vererbt wird wie in Deutschland. Und wo es so schwer ist, durch eigene Leistung &#8220;nach oben&#8221; zu kommen. Wie es dennoch gehen kann, zeigt&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/erbengemeinschaft-den-dicken-mercedes-vor-der-tuer-menschenhass-im-herzen/">Erbengemeinschaft: Den dicken Mercedes vor der Tür, Menschenhass im Herzen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kaum-ein-land-wo-so-viel-vererbt-wird-wie-in-deutschland-und-wo-es-so-schwer-ist-durch-eigene-leistung-nach-oben-zu-kommen-wie-es-dennoch-gehen-kann-zeigt-das-theater-konstanz-in-ei">Kaum ein Land, wo so viel vererbt wird wie in Deutschland. Und wo es so schwer ist, durch eigene Leistung &#8220;nach oben&#8221; zu kommen. Wie es dennoch gehen kann, zeigt das Theater Konstanz in einer bitterbösen Komödie&#8230; </h3>


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			<img  width="320"  height="240"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-320x240.jpg"  class="attachment-thumbnail size-thumbnail"  alt="Erbe verlosen? Eine Option... (Theater: Ilja Mess/ Theater Konstanz)"  loading="lazy"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-320x240.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-300x225.jpg 300w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-120x90.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-90x68.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-800x600.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-1160x870.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-1920x1440.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-600x450.jpg 600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-240x180.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-180x136.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-640x480.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-1120x840.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-1600x1200.jpg 1600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/04/Jeeps_6075_Presse-2320x1740.jpg 2320w"  sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" >
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<p class="has-drop-cap">In Deutschland werden bis zu 400 Milliarden Euro pro Jahr vererbt, schreibt das <a href="https://www.theaterkonstanz.de/programm/stueckeseiten/jeeps" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Theater Konstanz</a>: &#8220;Stellen Sie sich nun einmal vor, alles, was Sie in Ihrem Leben angehäuft haben, wird nicht an Ihre Nachkommen vererbt. Ihr Nachlass landet in einer Lostrommel und der Zufall bestimmt, wer Ihre geschätzte Überraschungseierfigurensammlung oder Ihr millionenschweres Bankkonto erhält. In „Jeeps“ treffen vier Figuren auf diese Erbrechtsreform, diese radikale Umverteilung bestehender Vermögenswerte.&#8221;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Radikale Umverteilung bestehender Vermögenswerte&#8221;</p></blockquote>



<p>Die Situation? &#8220;Die Tochter eines kürzlich Verstorbenen und eine Hartz-IV-Empfängerin, deren gesammeltes Flaschenpfand auf ihren Tagessatz angerechnet werden soll, setzen zwei Beamten, die im Jobcenter die Erbschaftslose bearbeiten, die Pistole auf die Brust: Entweder der Tagessatz der einen wird um ein paar Euro erhöht und der Name der anderen landet im Lostopf – oder es kracht gewaltig.&#8221;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Fotos: Ila Mess/ Theater Konstanz + Pepi Stojanovski</em>/ <em><a href="https://unsplash.com/photos/MJSFNZ8BAXw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em> <em> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/erbengemeinschaft-den-dicken-mercedes-vor-der-tuer-menschenhass-im-herzen/">Erbengemeinschaft: Den dicken Mercedes vor der Tür, Menschenhass im Herzen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Leben als Freiberufler, frei und ständig: So stellst du eine korrekte Rechnung aus…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/02/leben-als-freiberufler-frei-und-staendig-so-stellst-du-eine-korrekte-rechnung-aus/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2022 10:15:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie als Freiberufler arbeiten, sollten Sie für die Arbeit, die Sie für Ihre Kunden geleistet haben, eine Vergütung erhalten. Sehr oft stehen Freiberufler vor dem Problem, dass sie nicht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/leben-als-freiberufler-frei-und-staendig-so-stellst-du-eine-korrekte-rechnung-aus/">Leben als Freiberufler, frei und ständig: So stellst du eine korrekte Rechnung aus…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-sie-als-freiberufler-arbeiten-sollten-sie-fur-die-arbeit-die-sie-fur-ihre-kunden-geleistet-haben-eine-vergutung-erhalten-sehr-oft-stehen-freiberufler-vor-dem-problem-dass-sie-nicht-richtig-oder-nicht-rechtzeitig-bezahlt-werden-der-beste-weg-fur-ihre-arbeit-geld-zu-bekommen-ist-die-rechnungsstellung"><span id="wenn-sie-als-freiberufler-arbeiten-sollten-sie-fuer-die-arbeit-die-sie-fuer-ihre-kunden-geleistet-haben-eine-verguetung-erhalten-sehr-oft-stehen-freiberufler-vor-dem-problem-dass-sie-nicht-richti">Wenn Sie als Freiberufler arbeiten, sollten Sie für die Arbeit, die Sie für Ihre Kunden geleistet haben, eine Vergütung erhalten. Sehr oft stehen Freiberufler vor dem Problem, dass sie nicht richtig oder nicht rechtzeitig bezahlt werden. Der beste Weg, für Ihre Arbeit Geld zu bekommen, ist die Rechnungsstellung&#8230;</span></h3>



<p class="has-drop-cap">Nach Abschluss Ihrer Arbeit erhalten Sie eine Rechnung, in der die geleistete Arbeit und der Betrag, den Sie für die geleistete Arbeit erwarten, erläutert werden. Sie sollten wissen, wie muss man&nbsp;<a href="https://www.xolo.io/zz-de">Rechnung schreiben als Freiberufler</a>. Der folgende kurze Leitfaden soll Ihnen helfen, Fehler zu vermeiden.</p>



<h2 id="wer-ist-ein-freiberufler">Wer ist ein Freiberufler</h2>



<p>Zunächst einmal sollten wir verstehen, wer ein Freiberufler ist. Es handelt sich um eine Person, die nicht für ein bestimmtes Unternehmen als <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/02/start-in-die-selbststaendigkeit-geplant-dann-ist-es-besonders-ideal/" title="Angestellter">Angestellter</a> arbeitet, sondern mehrere Aufträge für verschiedene Unternehmen oder Einzelpersonen ausführt und dabei nach einem eigenen flexiblen Zeitplan arbeitet.</p>



<p>Für einen Freiberufler ist die Rechnungsstellung ein wichtiger Geschäftsprozess, da sie nicht nur den zu zahlenden Betrag festlegt, sondern auch sicherstellt, dass die Zahlungen rechtzeitig eingehen. Es hilft auch, Verwirrung oder Missverständnisse zwischen dem Freiberufler und dem Kunden zu vermeiden.</p>



<h2 id="welche-informationen-sollte-die-rechnung-eines-freiberuflers-enthalten">Welche Informationen sollte die Rechnung eines Freiberuflers enthalten?</h2>



<p>Für Rechnungen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für Geschäftsunterlagen. Das bedeutet, dass sie in der richtigen Form vorliegen und die folgenden Informationen enthalten müssen:</p>



<ul><li>Name, Anschrift und Telefonnummer des Freiberuflers,</li><li>Name und vollständige Anschrift des Empfängers der Rechnung,</li><li>Rechnungsnummer,</li><li>Die Art der erbrachten Dienstleistung,</li><li>Dauer und Datum der zu erbringenden Leistung,</li><li>Höhe der Zahlung für die Ausführung der Dienstleistung,</li><li>Datum der Rechnung,</li><li>Umsatzsteuer, falls Mehrwertsteuer verlangt wird, oder Hinweis auf Steuerbefreiung (kleine Unternehmen können diese Angabe weglassen),</li><li>Zahlungsmodalitäten.</li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Nachweis über die Einkünfte vorlegen&#8221;</p></blockquote>



<p>Freiberufler müssen nicht nur ihre Honorare in Rechnung stellen, sondern dem Finanzamt auf Verlangen auch einen Nachweis über ihre Einkünfte vorlegen. Damit eine Rechnung vom Finanzamt anerkannt wird, ist es wichtig, dass sie in der richtigen Form vorliegt und die angegebenen Informationen enthält.</p>



<h2 id="was-ist-eine-rechnungsnummer">Was ist eine Rechnungsnummer?</h2>



<p>Die Rechnungsnummer ist eine fortlaufende Nummer, die sowohl für den Freiberufler als auch für den Empfänger seiner Leistungen eine wichtige Rolle bei der Bezugnahme auf die Rechnung spielt. Unabhängig davon, ob Sie eine Buchhaltungssoftware verwenden, die Rechnungen generiert, oder ob Sie sie manuell erstellen, sollten Sie immer einen Überblick über Ihre Rechnungsnummern haben. </p>



<p>Als Freiberufler müssen Sie vielleicht Fragen von Kunden zu Ihrer Arbeit beantworten oder über verspätete Zahlungen Buch führen. Ein geordnetes Rechnungsprotokoll hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten, wenn sie auftauchen. Anhand der Rechnungsnummer können der Kunde und Sie erkennen, dass es sich um denselben Vorgang handelt. So können Sie viele Probleme vermeiden.</p>



<h2 id="worauf-muss-ich-beim-schreiben-meiner-rechnung-besonders-achten">Worauf muss ich beim Schreiben meiner Rechnung besonders achten?</h2>



<p>Ein Freiberufler sollte auf die folgenden Punkte achten:</p>



<ol type="1"><li>Eine korrekte Rechnung trägt zu einer ordnungsgemäßen Buchführung bei. Die Rechnung muss während eines bestimmten Zeitraums als Nachweis aufbewahrt werden. Dies kann auch auf elektronischem Wege geschehen.</li><li>Alle Dokumente müssen lückenlos archiviert werden, unbeschädigt sein und so abgelegt oder gespeichert werden, dass sie vom Finanzamt überprüft werden können.</li><li>Sie können die Rechnungsvorlage für Freiberufler oder Ihre Angebotsvorlage an die spezifischen Anforderungen des Auftraggebers anpassen.</li><li>Die Rechnung muss spätestens 6 Monate nach Erbringung der Leistung ausgestellt werden. Andernfalls können Sie sich nur auf die <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/" title="Integrität">Integrität</a> des Auftraggebers verlassen. In diesem Fall könnten Sie Ihr Geld verlieren.</li><li>Wenn bestimmte Angaben auf der Rechnung fehlen, hat der Kunde das Recht, die Zahlung für die von Ihnen erbrachten Leistungen zu verweigern.</li></ol>



<p>Aber vergessen Sie nicht, dass die Rechnung nur die halbe Miete ist. Bleiben Sie mit Ihrem Kunden in Kontakt und erinnern Sie ihn von Zeit zu Zeit an die Notwendigkeit der Zahlung. Aber tun Sie es nicht zu oft. Es ist wichtig, eine freundliche Haltung zu bewahren.</p>



<h2 id="vereinfachen-sie-es">Vereinfachen Sie es!</h2>



<p>Sie können elektronische Hilfsmittel nutzen, um mögliche Fehler bei Ihrem Konto zu vermeiden.&nbsp;<a href="https://www.xolo.io/zz-de">Xolo</a>, zum Beispiel. Die Online-Software füllt automatisch alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben aus und sorgt dafür, dass Ihre Rechnungen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Darüber hinaus bietet die Nutzung dieses Instruments noch eine Reihe weiterer Vorteile:</p>



<ol type="1"><li>Hinweise und schrittweise Anleitungen erleichtern die Erstellung eines Kontos.</li><li>Alle Rechnungen werden im System gespeichert und Sie können jederzeit darauf zugreifen.</li><li>Die Software spart Ihnen eine Menge Zeit. Alles, was Sie tun müssen, ist, Ihre Daten einzugeben, und Xolo wird den Rest für Sie erledigen. Der gesamte Vorgang dauert etwa 10 Minuten.</li><li>Sie müssen nicht befürchten, einen Fehler zu machen. Das System füllt automatisch alles für Sie aus.</li><li>Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich an den technischen Support wenden, der 24 Stunden am Tag erreichbar ist.</li><li>Xolo ist weltweit in über 100 Ländern verfügbar.</li><li>Im Rahmen der Transaktion werden keine zusätzlichen Steuern erhoben.</li></ol>



<p>Bereits mehr als 300.000 Menschen haben dieses Tool zur Einrichtung einer Rechnung genutzt und schätzen das hohe Serviceniveau und die einfache Bedienung. Versuchen Sie es auch!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Scott Graham/ <a href="https://unsplash.com/photos/5fNmWej4tAA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/leben-als-freiberufler-frei-und-staendig-so-stellst-du-eine-korrekte-rechnung-aus/">Leben als Freiberufler, frei und ständig: So stellst du eine korrekte Rechnung aus…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bewerbung: Absage bekommen? Das sind die 7 häufigsten Gründe dafür…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/02/bewerbung-absage-bekommen-das-sind-die-7-haeufigsten-gruende-dafuer/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 21:24:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Absage]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten von euch werden es schon mehr als ein Mal erlebt haben: Du hast viel Zeit und Mühe in deine Bewerbung investiert, doch bekommst am Ende eine Absage, ohne&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/bewerbung-absage-bekommen-das-sind-die-7-haeufigsten-gruende-dafuer/">Bewerbung: Absage bekommen? Das sind die 7 häufigsten Gründe dafür…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-meisten-von-euch-werden-es-schon-mehr-als-ein-mal-erlebt-haben-du-hast-viel-zeit-und-muhe-in-deine-bewerbung-investiert-doch-bekommst-am-ende-eine-absage-ohne-je-die-chance-bekommen-zu-haben-dich-in-einem-vorstellungsgesprach-zu-beweisen-umso-argerlicher-wenn-sich-der-frust-aufstaut-und-dich-immer-mehr-demotiviert-dich-weiter-zu-bewerben"><span id="die-meisten-von-euch-werden-es-schon-mehr-als-ein-mal-erlebt-haben-du-hast-viel-zeit-und-muehe-in-deine-bewerbung-investiert-doch-bekommst-am-ende-eine-absage-ohne-je-die-chance-bekommen-zu-haben">Die meisten von euch werden es schon mehr als ein Mal erlebt haben: Du hast viel Zeit und Mühe in deine Bewerbung investiert, doch bekommst am Ende eine Absage, ohne je die Chance bekommen zu haben, dich in einem Vorstellungsgespräch zu beweisen. Umso ärgerlicher, wenn sich der Frust aufstaut und dich immer mehr demotiviert, dich weiter zu bewerben&#8230;</span></h3>



<p class="has-drop-cap">Deshalb wollen wir uns einmal die 7 häufigsten Absagegründe für Bewerbungen unter die Lupe nehmen, damit du grobe Patzer vermeiden kannst und mit deinen Unterlagen mehr Erfolg erzielst.&nbsp;</p>



<h2 id="1-fehlerhafte-unvollstandige-bewerbungsunterlagen"><span id="1-fehlerhafte-unvollstaendige-bewerbungsunterlagen"><strong>1. Fehlerhafte / unvollständige Bewerbungsunterlagen</strong></span></h2>



<p>Fehler in den Bewerbungsunterlagen kommen nirgends gut an. Insbesondere in kaufmännischen Berufen, oder einfach dort, wo Schreibarbeiten zum Berufsalltag gehören, wird bei der Bewerbung ganz besonders genau darauf geachtet, ob die Rechtschreibung auch wirklich sitzt. Hierbei geht es jedoch nicht nur um Rechtschreib- oder Grammatikfehler – auch die DIN-Normen (DIN 5008) sollten Beachtung finden. Schreibst du in der Arbeit regelmäßig Mails, Briefe o. Ä. ist deine Bewerbung immerhin eine erste Arbeitsprobe.&nbsp;</p>



<p>Doch nicht nur über deine Befähigungen am Arbeitsplatz lässt die Bewerbung Rückschlüsse zu. Hier wird zudem ersichtlich, wie viel Mühe du dir mit deinen Unterlagen gegeben hast, wie viel Zeit du aufgebracht hast und demnach auch, wie groß die Motivation ist, die hinter deine Bewerbung steckt.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Wie groß die Motivation ist, die hinter deine Bewerbung steckt?</p></blockquote>



<p>Das schlägt sich auch in unvollständigen Bewerbungen nieder. Wird in der Stellenanzeige nicht ausdrücklich darauf hingewiesen, solltest du nicht einfach auf ein Bewerbungsanschreiben verzichten oder den Arbeitgeber mit ein paar kurzen Sätzen abspeisen.&nbsp;</p>



<p>Da die Bedeutung des Lebenslaufes oftmals unterschätzt wird, werden in der Praxis auch hier sehr oft Lebensläufe verschickt, die nicht aussagekräftig genug sind oder eklatante Schwächen aufweisen. Informiere dich also im Vorfeld, welche Informationen in einen Lebenslauf gehören oder nutze&nbsp;<a href="https://360-grad-bewerbung.de/lebenslauf-vorlagen/">professionelle Vorlagen</a>, bei welchen du deine Daten nur noch eingeben musst und somit für eine Vollständigkeit garantiert ist.&nbsp;</p>



<h2 id="2-die-bewerbung-bleibt-nicht-in-erinnerung"><strong>2. Die Bewerbung bleibt nicht in Erinnerung</strong></h2>



<p>Es gibt Unternehmen, die als sogenannte „Bewerbermagnete“ zählen. Diese bekommen auf ihre Stellenanzeige in der Regel immer unzählige Bewerbungen und sind in der Lage, sich die&nbsp;</p>



<p>Crème de la Crème an potenziellen neuen Mitarbeitern herauszusuchen.</p>



<p>Bewirbst du dich bei solchen Firmen oder für Stellen, bei denen du mit einer großen Anzahl an Mitbewerbern rechnen kannst, ist es eine deiner wichtigsten Aufgaben als Bewerber, nicht in der Masse unterzugehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du mit deiner Bewerbung positiv auffallen musst, um ich Gedächtnis des Personalentscheiders zu bleiben.&nbsp;</p>



<p>Das kann dir u. a. mit einem gut gewählten Design für deine Bewerbungsunterlagen gelingen. Standardformatierungen, die jeder zweite Bewerber benutzt oder ein Lebenslauf ohne jegliche Formatierung sind in solchen Fällen also absolut kontraproduktiv.</p>



<p>Aber auch inhaltlich kann deine Bewerbung herausstechen. Du hast eine besondere emotionale Verbindung mit dem Unternehmen oder deren Produkten? Dann solltest du damit nicht hinter dem Berg halten. Je individueller dein Anschreiben ist, desto mehr hebst du dich von deiner Konkurrenz ab und desto wahrscheinlicher erinnert sich der Personaler auch noch am nächsten Arbeitstag an dich.&nbsp;</p>



<h2 id="3-ein-unzureichendes-bewerbungsanschreiben"><strong>3. Ein unzureichendes Bewerbungsanschreiben</strong></h2>



<p>Der Lebenslauf bietet dem Leser die Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick über die wichtigsten Qualifikationen und die Erfahrung eines Bewerbers zu verschaffen. Mit dem Anschreiben hingegen hast du die Chance, wertvolle zusätzliche Informationen zu geben, deine Beweggründe für berufliche Wechsel zu erläutern, eventuelle Lücken im Lebenslauf zu erklären oder anders gesagt, ein starres Datenblatt mit Leben zu füllen.&nbsp;</p>



<p>Im Speziellen solltest du darauf achten, genau die Inhalte in den Vordergrund zu stellen, die für die Stelle besonders wichtig sind. Nimm dir dazu die Stellenanzeige zur Hand. Hier ist in der Regel sehr genau aufgeführt, auf welche Hard- und Softskills der Arbeitgeber besonderen Wert legt.&nbsp;</p>



<p>Von Massenbewerbungen, bei welchen du das gleiche Anschreiben für alle Bewerbungen verwendest, sollst du im Übrigen unbedingt absehen! Diese sind für routinierte Personaler schnell zu erkennen und vermitteln nicht gerade den Eindruck, als hättest du dir das Unternehmen, bei welchem du dich bewirbst, gezielt ausgesucht.&nbsp;</p>



<h2 id="4-unterqualifizierung-dein-profil-passt-nicht-zur-stelle"><strong>4. Unterqualifizierung / dein Profil passt nicht zur Stelle</strong></h2>



<p>Bevor du dich überhaupt an deine Bewerbung machst, solltest du dir einmal grundlegende Gedanken gemacht haben, für welche Art von Stellen du dich bewirbst und ob du dafür eine entsprechende Qualifikation nachweisen kannst. Selbstverständlich steht es dir auch zu, mit deiner Bewerbung etwas zu wagen und deine Chancen am Arbeitsmarkt auszutesten. Das bringt aber einen hohen Zeitaufwand mit sich und wenn du nach einer effizienten Lösung suchst, solltest du dich sehr gezielt bewerben.&nbsp;</p>



<p>Denn ob du in der Lage bist, deinen Job wirklich gut auszufüllen, wird in der Regel an deiner Qualifikation und Berufserfahrung gemessen. Ist diese nicht ausreichend vorhanden, macht es für dich im ersten Schritt vielleicht mehr Sinn, deine Zeit in eine Weiterbildung, einen Online-Kurs, eine Umschulung oder Ähnliches zu stecken, bevor du dich von Absage zu Absage immer mehr frustrieren lässt.&nbsp;</p>



<p>Anhand der sogenannten Muss- und Kann-Anforderungen der Stellenbeschreibung kannst du dir ein recht gutes Bild von den Erwartungen des Arbeitgebers machen. Sind fünf Jahre Berufserfahrung eine zwingend notwendige Voraussetzung, kannst du dir die Bewerbung als Berufsanfänger oder Quereinsteiger vermutlich auch sparen.&nbsp;</p>



<h2 id="5-uberqualifizierung"><span id="5-ueberqualifizierung"><strong>5. Überqualifizierung</strong></span></h2>



<p>Selbiges gilt im Übrigen für die Überqualifizierung. Hat sich das Unternehmen dafür entschieden, dass ein Berufseinsteiger besser ins Team passt, wirst du es mit zig Jahren Branchenerfahrung vermutlich keinen Erfolg mit deiner Bewerbung haben.&nbsp;</p>



<p>Sei dir darüber im Klaren, dass der Arbeitgeber schließlich auch kein Interesse daran hat, einen unterforderten Mitarbeiter zu beschäftigen, der sich in seinem Aufgabengebiet langweilt und sich deshalb bald wieder auf die Suche nach einem neuen Job begeben wird.&nbsp;</p>



<h2 id="6-zu-hohe-gehaltsvorstellungen"><strong>6. Zu hohe Gehaltsvorstellungen</strong></h2>



<p>Die Frage nach den Gehaltsvorstellungen ist für viele Bewerber schwierig und oftmals sogar sehr unangenehm zu beantworten. Dabei solltest du dich im Vorfeld gut informieren, welche Gehaltsspanne für dich realistisch ist, um weder der Gefahr zu laufen, unterbezahlt zu werden, noch unnötige Absagen aufgrund nicht realisierbarer Gehaltsvorstellungen zu kassieren.</p>



<p>Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, einen angemessenen Betrag zu finden, gibt es im Internet zahlreiche Anbieter, die eine ungefähre Gehaltsspanne für dich errechnen. Beachte aber, dass oftmals viele Faktoren gibt, die dort nicht zwangsweise immer berücksichtigt werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Folgende Umstände können Einfluss auf dein Gehalt nehmen:&nbsp;</strong></p>



<ul><li>deine Qualifikation (Schulabschluss, Studium, Fortbildungen etc.)</li><li>deine Berufserfahrung in&nbsp;relevanten&nbsp;Positionen</li><li>die Branche des Unternehmens</li><li>die Größe des Unternehmens&nbsp;</li><li>dein Alter, Geschlecht und dein Verhandlungsgeschick</li></ul>



<h2 id="7-personliche-grunde-subjektives-empfinden"><span id="7-persoenliche-gruende-subjektives-empfinden"><strong>7. Persönliche Gründe &amp; subjektives Empfinden</strong></span></h2>



<p>Nicht außer Acht zu lassen ist der 7. Punkt unserer Liste. Deine Qualifikation und deine <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Bewerbungsunterlagen">Bewerbungsunterlagen</a> entscheiden vielleicht darüber, ob du zum Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, am Ende werden aber immer Menschen und Persönlichkeiten eingestellt.&nbsp;</p>



<p>Eine große Rolle kann also auch die Sympathie spielen. Hat sich im Vorstellungsgespräch ein natürliches Gespräch entwickelt und ein Austausch auf Augenhöhe? Hast du bei einer Probearbeit einen gewissen „Draht“ zu deinen potenziellen neuen Kollegen entwickelt und habt ihr euch sofort gut verstanden? Dann sind deine Chancen vermutlich gerade enorm gestiegen.&nbsp;</p>



<p>Ist das nicht der Fall, kann durchaus ein Bewerber vorgezogen werden, der vielleicht weniger gut qualifiziert ist, aber den Anschein macht, dass er sich sofort gut in das bestehende Team integriert. Diese teils unterbewussten und subjektiven Gründe kannst du nur begrenzt beeinflussen. Aber schließlich möchtest du ja einen Arbeitsplatz finden, an dem du dich wohlfühlst und an welchem ein kollegiales und freundschaftliches Umfeld herrscht.&nbsp;</p>



<h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Um einen Job zu finden, der zu dir passt, solltest du dir als <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/ran-an-den-job-auch-in-corona-zeiten-so-setzt-du-dich-noch-besser-durch-im-bewerber-dschungel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Bewerber">Bewerber</a> auch deinen Arbeitgeber gut aussuchen und dein zukünftiges Arbeitsumfeld genauestens unter die Lupe nehmen. Damit du die notwendige Auswahl dafür hast und nicht gezwungen bist, das nächstbeste Jobangebot anzunehmen, solltest du die häufigsten Gründe für eine Absage unbedingt vermeiden und unsere 7 aufgeführten Punkte beachten.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Avel Chuklanov/ <a href="https://unsplash.com/photos/DUmFLtMeAbQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/02/bewerbung-absage-bekommen-das-sind-die-7-haeufigsten-gruende-dafuer/">Bewerbung: Absage bekommen? Das sind die 7 häufigsten Gründe dafür…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere-Killer: Selbstbewusst durch Krisen, Crashs und Pandemien…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/karriere-killer-selbstbewusst-durch-krisen-crashs-und-pandemien/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 10:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere-Killer]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es hat immer einen Sinn, wenn irgendetwas passiert, auch wenn wir den Sinn anfangs nicht erkennen – und ihn vielleicht niemals ganz begreifen können (oder wollen). So ist es auch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-hat-immer-einen-sinn-wenn-irgendetwas-passiert-auch-wenn-wir-den-sinn-anfangs-nicht-erkennen-und-ihn-vielleicht-niemals-ganz-begreifen-konnen-oder-wollen-so-ist-es-auch-ganz-sicher-bei-einer-krise-einem-crash-oder-einer-pandemie-ein-begriff-den-wir-in-letzter-zeit-sehr-oft-gehort-haben-auszug-aus-einem-neuen-buch-von-holger-fischer"><span id="es-hat-immer-einen-sinn-wenn-irgendetwas-passiert-auch-wenn-wir-den-sinn-anfangs-nicht-erkennen-und-ihn-vielleicht-niemals-ganz-begreifen-koennen-oder-wollen-so-ist-es-auch-ganz-sicher">Es hat immer einen Sinn, wenn irgendetwas passiert, auch wenn wir den Sinn anfangs nicht erkennen – und ihn vielleicht niemals ganz begreifen können (oder wollen). So ist es auch ganz sicher bei einer Krise, einem Crash – oder einer Pandemie, ein Begriff, den wir in letzter Zeit sehr oft gehört haben. Auszug aus einem neuen Buch. Von Holger Fischer&#8230;</span></h3>



<p class="has-drop-cap">Ich möchte das Thema hier aufgreifen und meine ganz persönliche Meinung dazu schildern. Denn es hat ebenfalls viel mit Karriere zu tun und mit dem, was sie zum Erliegen bringen kann. Unter einer Pandemie oder einer Krise ganz allgemein leiden immer viele Menschen. Es ist aber auch so, dass immer viele Menschen auch ohne eine große Krise in der Welt leiden. Es gibt Todesfälle ohne Pandemie, es gibt Insolvenzen ohne Pandemie.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>»Äußere Krisen bedeuten die große Chance, sich zu besinnen.«</p><cite>Viktor Frankl</cite></blockquote>



<p>Es gibt immer Verlierer und Gewinner. Ganz unemotional und neutral betrachtet ist eine Pandemie oder eine andere kollektive Krise auch nichts anderes als eine Konsolidierungsphase in der Gesellschaft.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-1160x1708.jpg"  alt=""  class="wp-image-12734"  width="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-1160x1708.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-800x1178.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-1043x1536.jpg 1043w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-1391x2048.jpg 1391w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-120x177.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-90x133.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-320x471.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-560x825.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-240x353.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-180x265.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-640x943.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-1120x1649.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller-1600x2356.jpg 1600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Karrierekiller.jpg 1724w"  sizes="(max-width: 1160px) 100vw, 1160px" ><figcaption>Buch <a href="https://amzn.to/3fmVuZJ" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored" title="Hier">Hier</a> kaufen&#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Mit den unterschiedlichsten Folgen. Im ersten Lockdown während der Covid-19-Krise war die Welt auffallend ruhig geworden. Es wurde kaum noch geflogen, selbst der Autoverkehr war stark reduziert. Die Natur atmete auf, und es wurden nach einiger Zei Naturphänomene beobachtet, die schon länger nicht mehr so zu sehen waren. Zugleich hat die Digitalisierung nun endgültig Einzug in unser alltägliches Leben gehalten, ist in noch viel mehr Lebensbereichen salonfähig geworden.</p>



<p>Eine Pandemie, sei es Pest, Spanische Grippe oder eben Corona gibt es immer wieder, nach meiner Recherche etwa alle 100 Jahre. Oft sind dann bestimmte Altersgruppen stark gefährdet und betroffen. 2020 waren es im größten Maße die alten Menschen, in der Spanischen Grippe Anfang des 20. Jahrhunderts meines Wissens vorwiegend junge Menschen. Tragisch und schlimm ist es jedes Mal.</p>



<p>Und doch bietet so eine Zeit die Chance auf eine Konsolidierung, die irgendwann vorbei ist, und dann geht es auf einem neuen Niveau mit einem angepassten und trainierten Immunsystem weiter. Das Leben läuft offenbar so, und es ist eine Illusion zu glauben, solche Ereignisse komplett ausschließen und unterbinden zu können.</p>



<p>In Krisenphasen sind wir alle gezwungen, unser Leben zu reflektieren. Wir fragen: Passt meine Beziehung noch? In den Corona-Monaten gab es sehr viel mehr Trennungen als sonst. Und es gibt mit der natürlichen Zeitverzögerung sehr viel mehr Babys als vorher.</p>



<p>Wir fragen: </p>



<ul><li>Ist mein Beruf noch sinnvoll? Ist er noch realisierbar? </li><li>Ist beispielsweise das Thema Homeoffice für mich passend und sinnvoll umsetzbar? </li><li>Wie möchte ich leben? In was für einer Gesellschaft möchte ich leben? </li><li>Oder auch: Wo möchte ich leben?</li></ul>



<p>Vor Corona strömten die Menschen in die Städte, jetzt orientieren sie sich wieder aufs Land hin. In solchen Krisen werden wir gezwungen, innezuhalten. Wir können kaum anders, als uns zu fragen: In welche Richtung bewegt sich mein Leben? In welche Richtung bewege ich mich in meinem Leben?</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Was hilft, gut durch so eine Phase zu kommen? Wie lässt sie sich erfolgreich durchstehen? </p><cite>Holger Schmidt </cite></blockquote>



<p>Drei Punkte sind hierbei wichtig und entscheidend:</p>



<ol><li>Ich brauche eine Aufgabe.</li><li>Ich gebe mir selbst eine Aufgabe, statt darauf zu warten, dass mir jemand anderes etwas zu tun gibt.</li><li>Ich suche und finde einen Sinn in dem Ganzen und in meinem Leben, Arbeiten und den mir gestellten Aufgaben.</li></ol>



<p>Es hat sich gezeigt, dass Menschen selbst in den Konzentrationslagern des Nationalsozialismus genau diese Punkte helfen konnten, zu überleben. Wer sich eine Aufgabe geben und irgendeinen Sinn in dem Geschehen für sich finden konnte, hatte deutlich höhere Überlebenschancen.</p>



<p>Das »Böse« im Außen wird kleiner und weniger emotional, wenn für uns ein Sinn im Ganzen erkennbar ist. Wenn uns der Sinn klar ist, dann sehen wir eine größere Ebene, dann jammern wir nicht und verfangen uns auch nicht in allen möglichen Theorien, was warum wie sein und weitergehen könnte. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das »Böse« im Außen wird kleiner und weniger emotional, wenn für uns ein Sinn im Ganzen erkennbar ist. </p><cite>Holger Schmidt </cite></blockquote>



<p>Dann gehen wir unseren Weg. Vielleicht mit ein paar ungeplanten und schmerzhaften oder zumindest unangenehmen Bögen. Aber wir gehen. Wir sehen mit einer solchen Haltung auch die guten Seiten der Veränderungen, die passieren, wenn eine Pandemie, welcher Art auch immer, über eine Gesellschaft hinwegfegt. </p>



<p>Wie sieht es aktuell damit aus? Homeoffice wurde plötzlich möglich, gegen das sich vorher viele Unternehmen gesperrt haben. Der Tag lässt sich freier einteilen, starre Bürozeiten lösen sich für sehr viele Menschen auf und können flexibel und individuell gestaltet werden. Meetings finden am Bildschirm statt, und kaum jemand fliegt mehr im Land herum oder um die halbe Welt, um sich für zwei Stunden mit jemand anderem zu besprechen.</p>



<p>Viele Menschen haben mehr Zeit und mehr Ruhe zum Reflektieren und Wieder-bei-sich-Ankommen. Viele Unternehmen, Restaurants und Geschäfte sind flexibler geworden und haben Möglichkeiten entwickelt, ihre Angebote auf eine andere Weise an die Kundschaft zu bringen.</p>



<p>Natürlich gibt es viel Leid – und auf der anderen Seite viel Kreativität und Neuartiges. In einem verdammt kurzen Zeitraum hat sich sehr viel verändert. Vieles Alte stirbt in einer Krisenzeit oder wird modifiziert, transformiert. Wir lernen leider vor allem dann, über Alternativen nachzudenken, wenn es richtig eng wird. Wenn die Optionen, die wir kennen, nicht mehr funktionieren.</p>



<p>Bei allem Leid, das ich natürlich wahrnehme und selbstverständlich bedaure, ist eine solche Phase von ganz weit oben betrachtet, wo wir alle kleine Mickymäuse sind, die auf einem Globus herumflitzen, ein Segen für die Welt. Mehr im Buch!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Annie Spratt/ <a href="https://unsplash.com/photos/QckxruozjRg" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/karriere-killer-selbstbewusst-durch-krisen-crashs-und-pandemien/">Karriere-Killer: Selbstbewusst durch Krisen, Crashs und Pandemien…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Grafikkarten: Warum sinkt die Nachfrage, Auflösung?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/grafikkarten-warum-sinkt-die-nachfrage-aufloesung/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 09:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Analysten haben einen Rückgang der Nachfrage nach Grafikkarten festgestellt. Was ist der Grund für diesen neuen Trend? Der Absturz des Kryptomarktes und die Massenpanik der Anleger haben sich auf den&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/grafikkarten-warum-sinkt-die-nachfrage-aufloesung/">Grafikkarten: Warum sinkt die Nachfrage, Auflösung?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="analysten-haben-einen-ruckgang-der-nachfrage-nach-grafikkarten-festgestellt-was-ist-der-grund-fur-diesen-neuen-trend-der-absturz-des-kryptomarktes-und-die-massenpanik-der-anleger-haben-sich-auf-den-absatz-von-grafikkarten-ausgewirkt"><span id="analysten-haben-einen-rueckgang-der-nachfrage-nach-grafikkarten-festgestellt-was-ist-der-grund-fuer-diesen-neuen-trend-der-absturz-des-kryptomarktes-und-die-massenpanik-der-anleger-haben-sich-auf-de">Analysten haben einen Rückgang der Nachfrage nach Grafikkarten festgestellt. Was ist der Grund für diesen neuen Trend? Der Absturz des Kryptomarktes und die Massenpanik der Anleger haben sich auf den Absatz von Grafikkarten ausgewirkt&#8230; </span></h3>



<p class="has-drop-cap">Nach Angaben von Mitarbeitern der Grafikkartenhersteller haben die negativen Ereignisse zum Rückgang der Nachfrage nach solchen Geräten beigetragen. Und während solche Unternehmen für dieses Jahr ein schnelles Wachstum der Verkäufe erwarten, schrumpft die Nachfrage im chinesischen Kryptowährungs-Mining-Sektor. </p>



<p>Dies ist eine unmittelbare Folge des Drucks, den die chinesischen Behörden auf die örtlichen Mining-Unternehmen ausüben und der dazu geführt hat, dass die Mining-Unternehmen in mehreren chinesischen Provinzen, darunter Yunnan und Xinjiang, gezwungen wurden, ihre Betriebe zu schließen. Letztendlich kommt die ganze Situation den Spielern zugute, die nun Geräte zu angemessenen Preisen kaufen können. </p>



<h2 id="hohe-nachfrage-bis-jetzt">Hohe Nachfrage, bis jetzt </h2>



<p>Wie wir bereits erwähnt haben, erwarten die Hersteller von Grafikkarten im Allgemeinen einen Anstieg der Nachfrage nach ihren Geräten vor Ende des Jahres, was bedeutet, dass der Höhepunkt der Popularität des Mining wahrscheinlich später eintreten wird. Analysten stellen jetzt jedoch einen Einbruch der Nachfrage nach solchen Geräten fest.</p>



<p>Zunächst einmal wurde es durch den Einbruch des Kryptowährungsmarktes beeinträchtigt, der die Rentabilität des Mining erheblich reduzierte. Heute kann eine Nvidia GeForce RTX 3080 Grafikkarte das Äquivalent von 5,7 USD in Ether-Mining bringen, ohne Berücksichtigung der Stromkosten. Zuvor waren diese Zahlen deutlich höher. Und das ist nicht verwunderlich, da ETH selbst fast das Doppelte des aktuellen Kurses wert war.&nbsp;</p>



<p>Viele Menschen haben einfach keinen Wunsch, viel Geld zu investieren, um Kryptowährungen abzubauen. Aus diesem Grund entscheiden Sie sich für den Kryptohandel mit&nbsp;<a href="https://bitcoinbuyerapp.de/">Bitcoin Buyer</a>, da man dafür keine Grafikkarten oder andere teuer Ausrüstung braucht. Außerdem kann man dank Kryptobots viel schneller Profite auf dem Kryptomarkt erzielen.&nbsp;</p>



<p>Die Situation wird auch von den Ereignissen in China beeinflusst. Die lokalen Behörden verursachen Probleme für Miner, die nach den Äußerungen von Elon Musk über die Nachhaltigkeit des Bitcoin-Minings auftraten. Stromausfälle zwingen die einheimischen Besitzer von Computeranlagen, das Land zu verlassen und in andere Länder zu ziehen.</p>



<p>Der beliebteste Grafikkartenhersteller Nvidia kämpft ebenfalls darum, ein Gleichgewicht zwischen den konkurrierenden Anforderungen der Miner und der Kernkundschaft der PC-Spieler zu finden. Das Unternehmen hat sogar versucht, die Leistung von Grafikkarten zu begrenzen, um sie für Miner weniger attraktiv zu machen. Zum ersten Mal ist es ihnen jedoch gelungen, den Schutz zu umgehen, wobei sie vom Hersteller unterstützt wurden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Miner kauften massiv Grafikkarten&#8221;</p></blockquote>



<p>Erinnern Sie sich daran, dass die hohe Nachfrage nach Grafikkarten die Miner von Kryptowährungen dazu bringt, massiv Ausrüstung zu kaufen, die den Spielern vorenthalten wird. In den letzten Monaten sind die Preise für Grafikkarten im Zuge des&nbsp;<a href="https://www.welt.de/podcasts/deffner-und-zschaepitz/article235803492/Die-grosse-Endabrechnung-entlarvt-das-verrueckte-Boersenjahr-Podcast.html">Krypto-Booms</a>&nbsp;deutlich gestiegen, was unter Spielefans für Unmut gesorgt hat. Nvidia seinerseits hat zur Stabilisierung sogar ein spezielles Gerät namens CMP für das Mining von Etherium veröffentlicht. Es ist unmöglich, auf solchen Grafikkarten zu spielen, daher sind sie ausschließlich für das Mining von Kryptowährungen konzipiert.</p>



<p>Können Miner den neuen Abwärtstrend auf dem Kryptomarkt überleben? In der Zwischenzeit konzentrieren sich die Hersteller von Grafikkarten weiterhin auf die Gamer. Die aktuelle Situation ist eine Kombination aus dem Zusammenbruch des Kryptowährungsmarktes und dem Druck der chinesischen Regierung auf die Miner. Das Mining bringt nicht mehr so viel Geld ein wie vor einigen Jahren, so dass viele Miner &#8211; vor allem Anfänger &#8211; nicht das Risiko eingehen, Geld für neue Grafikkarten auszugeben.</p>



<p>Wenn der Markt jedoch stark ansteigt, wird der alte Trend sicherlich wieder aufgenommen. Schließlich werden Ether bis Ende des Jahres definitiv abgebaut werden können, und es gibt genügend andere <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-boersenhandel-vorteile-nachteile-transaktionsanalyse/" title="Kryptowährungen">Kryptowährungen</a>, die man abbauen kann, falls etwas passiert. Daher besteht die Möglichkeit, dass Gamer in naher Zukunft wieder Schwierigkeiten haben werden, die richtigen Grafikkarten zu bekommen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Florian Olivio/ <a href="https://unsplash.com/photos/Mf23RF8xArY" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/grafikkarten-warum-sinkt-die-nachfrage-aufloesung/">Grafikkarten: Warum sinkt die Nachfrage, Auflösung?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Bitcoin-Netzwerk: Ist China führend bei der Hash-Rate?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-netzwerk-ist-china-fuehrend-bei-der-hash-rate/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 09:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Mai&#160;2021&#160;erließ die chinesische Regierung eine neue Richtlinie zum Verbot des Bitcoin-Minings, was zu einer großen Abwanderung von Minern aus dem Land führte. Früher war die VR China bei der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-netzwerk-ist-china-fuehrend-bei-der-hash-rate/">Bitcoin-Netzwerk: Ist China führend bei der Hash-Rate?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="im-mai-2021-erliess-die-chinesische-regierung-eine-neue-richtlinie-zum-verbot-des-bitcoin-minings-was-zu-einer-grossen-abwanderung-von-minern-aus-dem-land-fuhrte-fruher-war-die-vr-china-bei-der-hash-rate-fuhrend-aber-das-hat-sich-in-den-letzten-monaten-dramatisch-geandert-denn-der-anteil-der-vr-china-an-der-gesamten-verarbeitungskapazitat-geht-jetzt-gegen-null-die-meisten-bergbauzentren-haben-sich-in-neuen-regionen-der-welt-angesiedelt"><span id="im-mai-2021-erliess-die-chinesische-regierung-eine-neue-richtlinie-zum-verbot-des-bitcoin-minings-was-zu-einer-grossen-abwanderung-von-minern-aus-dem-land-fuehrte-frueher-war-die-vr-china">Im Mai&nbsp;2021&nbsp;erließ die chinesische Regierung eine neue Richtlinie zum Verbot des Bitcoin-Minings, was zu einer großen Abwanderung von Minern aus dem Land führte. Früher war die VR China bei der Hash-Rate führend, aber das hat sich in den letzten Monaten dramatisch geändert, denn der Anteil der VR China an der gesamten Verarbeitungskapazität geht jetzt gegen Null. Die meisten Bergbauzentren haben sich in neuen Regionen der Welt angesiedelt&#8230;</span></h3>



<p class="has-drop-cap">Vor dem Verbot des Bergbaus im Frühjahr war China in der Tat führend in der Branche. Im Durchschnitt entfielen rund 66 Prozent der Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks auf den Staat. Das heißt, wir sprechen von zwei Dritteln, was viele Investoren dazu veranlasst hat, die möglichen negativen Auswirkungen auf die Kryptowährung Blockchain durch die Bürger des Landes zu befürchten.</p>



<p>Die negativen Auswirkungen lagen jedoch auf der anderen Seite. Im Frühjahr hat die Regierung des Landes das Mining von Kryptowährungen in mehreren chinesischen Provinzen verboten. Dies fiel mit der Kritik von&nbsp;Elon Musk an der Bitcoin-Mining-Branche zusammen, dem der übermäßige Energieverbrauch der Blockchain nicht gefiel. Die Reihe von Ereignissen führte schließlich zu einem Börsencrash, der am 19. Mai 2021 stattfand.</p>



<p>Letztendlich hat die Situation jedoch Bitcoin zugute gekommen. Die Kryptowährung hat eine kritische Phase überstanden, wobei sich die Hash-Rate der <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/blockchain-technologie-staatliche-monopole-und-die-kontrolle-der-buergerinnen-ueber-ihr-geld/" title="Blockchain">Blockchain</a> im Laufe der Zeit erholte. Heute liegt die Verarbeitungsleistung des Netzes bei 145 Hashes pro Sekunde. Im Mai lag sie noch bei 191 Hashes, bevor sie auf einen lokalen Tiefstand von 69 Hashes fiel. Dementsprechend hat sich die Hash-Rate seither mehr als verdoppelt. Allerdings findet die Erholung der Hash-Rate bereits ohne Chinas Beteiligung statt. Die Miner verlagern ihre Ausrüstung in andere Länder, von denen viele weit entfernt sind.</p>



<p>Wo ist aber das Bitcoin-Mining am aktivsten? Die US-Miner sind derzeit für bis zu 35,4 Prozent der Netzwerk-Hash-Rate der Kryptowährung verantwortlich. Kasachstan und Russland sind mit 18 Prozent bzw. 11 Prozent der Hash-Rate die beliebtesten Länder für das Mining von BTC außerhalb Amerikas geworden. Die Hash-Rate der Miner in China liegt fast bei Null. Einige Journalisten vermuten zum Beispiel, dass viele Chinesen illegal schürfen und versuchen, ihre Aktivitäten vor den Behörden zu verbergen. Dennoch ist das Schürfen von Kryptowährungen ein lukratives Geschäft, was bedeutet, dass einige tatsächlich ein Risiko für das Geld eingehen können. Aber diejenigen, die kein Risiko eingehen wollen, aber trotzdem hohe Profite erzielen wollen, handeln mit Kryptowährungen mit Hilfe von solchen Plattformen wie&nbsp;<a href="https://bitiqapp.com/de/">BitIQ</a>, statt digitales Geld abzubauen.</p>



<p>Die Tatsache, dass die USA nun den größten Teil der Bitcoin-Hash-Rate auf sich vereinen, wurde auch durch die erhöhte Aktivität der US-Miner nach Chinas Verboten ausgelöst. Unter Ausnutzung der massiven Stilllegung von Anlagen und der sinkenden Komplexität haben sie ihre ASIC-Miner ernsthaft hochgefahren.</p>



<p>Beachten Sie, dass die chinesische Regierung daraufhin beschlossen hat, die lokale Interaktion mit digitalen Vermögenswerten ganz zu verbieten. Beliebte Plattformen unterstützten dies und haben bereits Maßnahmen ergriffen, um dem lokalen Rechtsrahmen zu entsprechen. Insbesondere am Vortag kündigte Binance das Ende der Interaktion mit dem chinesischen Yuan auf seiner OTC-Handelsplattform an. Vertreter von Binance kündigten auch die Schließung des Zugangs zur Plattform für Bewohner des chinesischen Festlandes an, ohne jedoch den Zeitpunkt der Umsetzung der Änderungen bekannt zu geben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote" id="energie-eines-vulkans-zum-schurfen-von-bitcoins-nutzen"><p>&#8220;Energie eines Vulkans zum Schürfen von Bitcoins nutzen&#8221;</p></blockquote>



<p>Während sich China aktiv gegen alles wendet, was mit Kryptowährungen zu tun hat, setzt sich&nbsp;<a href="https://www.dw.com/de/el-salvador-verk%C3%BCndet-weitere-millioneninvestition-in-bitcoin/a-59955288">El Salvador</a>&nbsp;auf nationaler Ebene aktiv für Innovation ein. Der Präsident von El Salvador, Nayib Buquele, hat die Eröffnung eines Bergbauzentrums angekündigt, das auf einem von einem Vulkan betriebenen Kraftwerk basiert.&nbsp;</p>



<p>Nayib Buquele hat vorgeschlagen, die Energie eines Vulkans zum Schürfen von Bitcoins zu nutzen. Die Idee erregte die Aufmerksamkeit eines kolumbianischen Senators. Er schlug vor, dass sich die Einheimischen eher am Bitcoin-Mining als an der Kokainproduktion beteiligen sollten.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Leon Liu/ <a href="https://unsplash.com/photos/eOPW2FRIHUc" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a>  </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-netzwerk-ist-china-fuehrend-bei-der-hash-rate/">Bitcoin-Netzwerk: Ist China führend bei der Hash-Rate?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kryptobots-Entwicklung: Was ist die Strategie dahinter?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/kryptobots-entwicklung-was-ist-die-strategie-dahinter/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 09:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Leute, die behaupten, dass es möglich ist, schwarze Zahlen auf dem Kryptomarkt zu schreiben, wenn man einfache Regeln befolgt. Sie müssen Ihre Strategie gut kennen, um zu wissen, wie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/kryptobots-entwicklung-was-ist-die-strategie-dahinter/">Kryptobots-Entwicklung: Was ist die Strategie dahinter?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-gibt-leute-die-behaupten-dass-es-moglich-ist-schwarze-zahlen-auf-dem-kryptomarkt-zu-schreiben-wenn-man-einfache-regeln-befolgt-sie-mussen-ihre-strategie-gut-kennen-um-zu-wissen-wie-sie-sie-spater-richtig-einrichten-konnen"><span id="es-gibt-leute-die-behaupten-dass-es-moeglich-ist-schwarze-zahlen-auf-dem-kryptomarkt-zu-schreiben-wenn-man-einfache-regeln-befolgt-sie-muessen-ihre-strategie-gut-kennen-um-zu-wissen-wie-si">Es gibt Leute, die behaupten, dass es möglich ist, schwarze Zahlen auf dem Kryptomarkt zu schreiben, wenn man einfache Regeln befolgt. Sie müssen Ihre Strategie gut kennen, um zu wissen, wie Sie sie später richtig einrichten können&#8230;</span></h3>



<p class="has-drop-cap">Beim Kryptobot werden die Strategien im Voraus festgelegt. Sie enthalten eine Reihe von Indikatoren mit bereits festgelegten Optionen und einem Zeitrahmen. Der Besitzer des Bots kann jedoch jede Einstellung nach seinem Geschmack anpassen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, mögliche Einschränkungen seitens des Entwicklers zu berücksichtigen. Es ist möglich, dass einige Optionen nicht geändert werden können. Andernfalls ist es möglich, den Zeitrahmen zu ändern, die RSI-Periode neu festzulegen, den Trailing-Stop zu aktivieren usw.</p>



<p>Es ist von großer Bedeutung, die Feinheiten der von Ihnen angewandten Strategie zu kennen, um sie dann richtig anwenden zu können. Wenn der Bot im Voraus eingerichtet wird, müssen Sie wissen, welche Einstellungen geändert werden dürfen und was diese Änderungen bewirken. Zunächst einmal sollten Sie auf unerwartete Rückschläge auf dem digitalen Währungsmarkt vorbereitet sein. Auf dem anderen&nbsp;<a href="https://www.welt.de/politik/ausland/article235721654/El-Salvador-Hipster-Praesident-Nayib-Bukele-und-sein-Bitcoin-Paradies.html">Kryptomarkt</a>&nbsp;hingegen können solche Schwierigkeiten nicht auftreten. Es wird nicht schwer sein, in bestimmte Münzen einzudringen oder zu einem Prozentsatz unterhalb des SMA zu kaufen und einen Gewinn zu erzielen.</p>



<p>Es ist klar, dass es sich lohnt, über alles im Voraus nachzudenken. Das Ziel der gewählten Strategie ist die Sicherheit der Anlagen und Positionen, unabhängig von Veränderungen der Marktlage. Bevor Sie eine Einstellung ändern, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie sich mit folgenden Begriffen auskennen und verstehen, wie das funktionert:</p>



<ul><li>Backtests;</li><li>Einschränkungen bei Währungspaaren oder Handelsplattformen;</li><li>die Folgen der Änderung der einen oder anderen Option;</li><li>die Grundsätze der Strategie;</li><li>DCA-Mechanismen, Stop-Losses, etc.</li></ul>



<p>Unter anderem sollte der Krypto-Bot eine Versicherung haben. Dies ist zum Beispiel ein Modus namens SOM. Das bedeutet, dass der Roboter in einer bestimmten Situation keine Käufe tätigt, sondern nur Verkäufe. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Reaktion auf eine Preisänderung bei Kryptowährungen oder um das gleichzeitige Schließen mehrerer Positionen mit einem Stop-Loss, was einen Verlust bedeutet, oder einfach nur kaufen. Das Sparen eines bestimmten Prozentsatzes des gehandelten Betrages kann wiederum auch eine Versicherung im Falle eines starken Rückgangs sein.</p>



<p>Solche Kryptobots wie&nbsp;<a href="https://bitcoinmotionapp.de/">Bitcoin Motion</a>&nbsp;sind in der Lage, eine breite Palette von Funktionen auszuführen. Zu den wichtigsten Optionen gehören:</p>



<ul><li>Portfoliokontrolle;</li><li>Neugewichtung;</li><li>Informationsbeschaffung usw.</li></ul>



<p>Regelmäßige Aufgaben beanspruchen ständig die Zeit und die Moral eines Händlers. Hier kommt ein Bot ins Spiel, der einige der spezifischen Operationen übernimmt. Es ist wichtig, daran zu denken, dass ein erfolgreicher Handel voraussetzt, dass der Kunde über ein ausgezeichnetes Timing und ein hohes Maß an Klarheit verfügt. Jeder einzelne Handel, den der Händler tätigt, kann einen erheblichen Einfluss auf die erwarteten Gewinne haben. Ein Trading-Bot ist gut, weil er leicht zu programmieren ist, um die Marktsituation zu verfolgen.</p>



<p>Es kann Zeiten geben, in denen es für einen Händler wünschenswert ist, immer auf der Hut zu sein und die Charts genau zu beobachten. Ein Mensch ist dazu nicht in der Lage, aber ein Bot schon.</p>



<p>Einige der negativen Aspekte von Kryptobots sind die folgenden:</p>



<ul><li>Überwachung ist wichtig. In Zeiten erhöhter Marktvolatilität ist der Kryptobot nutzlos. Schließlich ist er nicht an die Finanzen gebunden. Das kann also auch zu schweren Verlusten führen.</li><li>Vorhandensein von Risiken. Der Bot schließt Geschäfte ab, indem er sich mit APIs zusammenschließt. Sowohl die Plattformen als auch die Bots können jedoch gewisse Risiken bergen. Dies bedeutet, dass die Händler beim Handel mit virtuellen Währungen ziemlich vorsichtig sein müssen.</li><li>Nicht für Anfänger. Der Handel mit virtuellen Währungen erfordert Wissen. Dazu gehört auch die Arbeit mit dem Bot. Ungeschickte Änderungen an den Einstellungen können jedoch zu Gewinneinbußen führen.</li></ul>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:  Alex Knight/ <a href="https://unsplash.com/photos/2EJCSULRwC8" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/kryptobots-entwicklung-was-ist-die-strategie-dahinter/">Kryptobots-Entwicklung: Was ist die Strategie dahinter?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Geld mit Bitcoins verdienen: 6 Wege</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/geld-mit-bitcoins-verdienen-6-wege/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 15:07:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie mit dem Bitcoin-Hype Geld verdiene (mit oder ohne Investition). Wie in wenigen Minuten eine Kryptowährungs-Brieftasche erstellen, wo Münzen kostenlos verteilt werden, wie viel Geld verdienen und Bitcoins in Fiat&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-mit-dem-bitcoin-hype-geld-verdiene-mit-oder-ohne-investition-wie-in-wenigen-minuten-eine-kryptowaehrungs-brieftasche-erstellen-wo-muenzen-kostenlos-verteilt-werden-wie-viel-geld-verdienen-und">Wie mit dem Bitcoin-Hype Geld verdiene (mit oder ohne Investition). Wie in wenigen Minuten eine Kryptowährungs-Brieftasche erstellen, wo Münzen kostenlos verteilt werden, wie viel Geld verdienen und Bitcoins in Fiat umwandeln&#8230;</h3>



<h2 id="kryptowaehrung-faucets">Kryptowährung Faucets&nbsp;</h2>



<p>Das sind Websites, die einen geringen Betrag an Kryptowährung für einen Besuch oder eine aktive Aktion vergeben: Eingabe von Captcha, Registrierung, Anschauen von Videos (Werbung), Klicken auf einen Link und Ähnliches. Hier können Sie von 15 bis 60 Dollar pro Monat verdienen, wenn Sie jeden Tag 5-8 Stunden damit verbringen. Klicken Sie einfach in der Tabelle auf den Namen des Faucets, melden Sie sich auf der Website an und führen Sie gegebenenfalls die erforderlichen Maßnahmen durch.</p>



<h2 id="mining">Mining</h2>



<p>Mining ist die Erstellung neuer Blöcke in der Blockchain durch Computerberechnungen gegen eine Belohnung in Form von Bitcoins. Die Höhe der Belohnung hängt vom Verhältnis zwischen der Rechenleistung des Miners und der Gesamtleistung des gesamten Systems ab.</p>



<p>Mining kann sein:</p>



<ul><li>Home &#8211; Mining auf einem Personal Computer;</li><li>Industriell &#8211; Abbau von Münzen auf Minenfarmen;</li><li>Cloud-basiert &#8211; Mining über die Vermietung von Rechenleistung in Rechenzentren, Mining-Farmen.</li></ul>



<p>Das Mining an Ihrem Heim-PC bringt von 25&nbsp;bis&nbsp;100&nbsp;Euro&nbsp;pro Monat, je nach der Computerleistung. Sie können Ihr Einkommen erhöhen, indem Sie einen ASIC kaufen, ein tragbares Gerät, das für das&nbsp;<a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2021-11/ntfs-geldanlage-cryptopunks-money-matters">Mining von Kryptowährungen</a>&nbsp;entwickelt wurde. Wenn man 100 oder mehr ASICs zu einem Bündel zusammenfasst, erhält man eine Mining-Farm. Je nach Anzahl der Geräte kann es zwischen 10.000 und 2-5 Millionen Dollar pro Monat einbringen.</p>



<p>Um noch mehr Geld zu verdienen, können Sie einem Mining-Pool beitreten, das sind Portale, die mehrere Miner zu einem großen Miner zusammenschließen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, für die Erzeugung von Blöcken belohnt zu werden, da ein solcher Miner ein besseres Verhältnis zwischen seiner Leistung und der Gesamtleistung des Bitcoin-Netzwerks hat. Aber das Mining hat einen wichtigen Nachteil – das kostet viel Geld. Viel profitabler ist es, auf Handelsplattformen wie&nbsp;<a href="https://immediateedge.biz/de/">https://immediateedge.biz/de/</a>&nbsp;Geld zu verdienen.</p>



<h2 id="hash-verteilung-unter-den-wichtigsten-bitcoin-pools">Hash-Verteilung unter den wichtigsten Bitcoin-Pools&nbsp;</h2>



<p>Laden Sie die Mining-Software herunter und starten Sie den Mining-Prozess. Vergessen Sie auch nicht, sich mit den Mining-Pools zu verbinden. Klicken Sie dazu in der Tabelle auf den Namen des Pools und registrieren Sie sich auf der sich öffnenden Website.</p>



<h2 id="airdropes">Airdropes</h2>



<p>Das ist eine kostenlose Verteilung von ICO-Tokens, Bitcoins oder Ether im Austausch für die Anmeldung, das Abonnieren von Telegram und sozialen Medien. Hier können Sie nichts oder dickes Geld verdienen. Es hängt davon ab, ob ein Crowdsale stattfindet und wie hoch der Wechselkurs der Token sein wird, wenn Sie an der Börse teilnehmen, sowie vom Grad der Werbung für Ihre Konten in Messengern und sozialen Netzwerken &#8211; je mehr Freunde und Follower Sie haben, desto höher ist normalerweise die Belohnung.&nbsp;</p>



<h2 id="fundrasing-kampagnen">Fundrasing-Kampagnen</h2>



<p>Hier geht es um Belohnung von Freiberuflern für die Unterstützung bei der Werbung für ein Blockchain-Startup:</p>



<ul><li>Hilfe beim Schreiben und Übersetzen von Texten;</li><li>Platzierung von Werbelinks in sozialen Netzwerken und Messengern;</li><li>Erstellung und Verbreitung von Werbevideos;</li><li>Verwendung des Logos des Startups in der Signatur im Bitcointalk-Forum.</li><li>Verteilung der Belohnungen der REPU ICO-Kampagne</li></ul>



<p>Sie können von 500 bis 5.000 USD verdienen, je nach dem Grad der Professionalität des Freiberuflers und die Förderung seiner Konten auf Bitcointalk, Facebook, Telegram und anderen sozialen Netzwerken mit Websites.</p>



<h2 id="bitcoin-spiele">Bitcoin Spiele</h2>



<p>Das sind Online-Spiele, die Spieler mit Bitcoins für Gewinne und Erfolge im Spiel belohnen. Die Spielwährung kann in Bitcoins umgetauscht werden. Wenn Sie wirklich ein Profi sind, verdienen Sie zwischen 500 und 1.000 Dollar pro Monat. Wenn Sie ein regelmäßiger oder einfach nur ein guter Spieler sind, werden Sie nichts verdienen. Suchen Sie sich einfach ein passendes Spiel und beginnen Sie zu spielen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: CardMapr/ <a href="https://unsplash.com/photos/XH2JFgT4Abc" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/geld-mit-bitcoins-verdienen-6-wege/">Geld mit Bitcoins verdienen: 6 Wege</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Halving: Was passiert mit dem Preis von Bitcoin?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-halving-was-passiert-mit-dem-preis-von-bitcoin/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 15:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11.05.2020 wurde die Belohnung für das Mining von Bitcoins halbiert &#8211; von 12,5 BTC auf 6,25 BTC pro Block. Die dritte Halbierung des Bitcoin-Netzwerks fand statt. Dies ist in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-halving-was-passiert-mit-dem-preis-von-bitcoin/">Bitcoin-Halving: Was passiert mit dem Preis von Bitcoin?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="am-11-05-2020-wurde-die-belohnung-fuer-das-mining-von-bitcoins-halbiert-von-125-btc-auf-625-btc-pro-block-die-dritte-halbierung-des-bitcoin-netzwerks-fand-statt-dies-ist-in-der-geschichte">Am 11.05.2020 wurde die Belohnung für das Mining von Bitcoins halbiert &#8211; von 12,5 BTC auf 6,25 BTC pro Block. Die dritte Halbierung des Bitcoin-Netzwerks fand statt. Dies ist in der Geschichte der großen Kryptowährung bereits zweimal geschehen. Beim ersten Mal stieg der Preis um 22.000 %, beim zweiten Mal um 700 %. Experten gehen davon aus, dass die Rate auch jetzt noch steigen wird&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Halving bedeutet die Halbierung der Belohnung für das Mining eines Blocks einer Kryptowährung. Im Bitcoin-Kryptowährungsnetzwerk geschieht dies alle 210.000 Blöcke, also etwa einmal alle vier Jahre. Die nächste Halbierung wird voraussichtlich im Jahr 2024 erfolgen.</p>



<p>Erste Halbierung: 28. November 2012. Nach der Halbierung sank der BTC-Kurs zunächst leicht, und in den nächsten sechs Monaten stieg der Kurs reibungslos um 120 % (von 5 USD auf 11 USD), woraufhin die Wachstumsrate stark zunahm. So stieg der BTC-Kurs im April 2012 auf 230 Dollar, im Dezember auf 1147 Dollar, was ein atemberaubendes Wachstum von 22000% in anderthalb Jahren bedeutet.</p>



<p>Zweite Halbierung: 9. Juli 2016. Dieses Mal war die Dynamik sehr ähnlich. Der BTC-Kurs sank zunächst leicht und stieg dann bis Januar kontinuierlich von 768 USD auf 1130 USD. Im Juni lag er bereits bei 3018 USD &#8211; ein Anstieg um 722 %. Die Dynamik war nicht so beeindruckend wie beim ersten Mal, aber die Richtung war dieselbe.</p>



<h2 id="bitcoin-hype-oder-mehr">Bitcoin, Hype oder mehr? </h2>



<p>Dritte Halbierung: 11. Mai 2020. Im Moment wird Bitcoin bei 43.074 USD gehandelt. Wahrscheinlich haben die Wale die Situation genutzt, um Gewinne zu machen. Die Situation war beim letzten Mal sehr ähnlich.</p>



<p>Wenn wir dem Muster der beiden vorangegangenen Halbierungen und den Prognosen der Experten folgen, dann wird der Bitcoin-Preis langsam ansteigen, weil das Wachstum der Münzen theoretisch abnehmen müsste (die Miner schürfen nur noch halb so viel), und ein großer Teil des Marktes wartet darauf. Von solchen Kursschwankungen kann man aber auch profitieren, wenn man mit&nbsp;&nbsp;<a href="https://bitcointrader.site/de/">Bitcoin Trader</a>&nbsp;handelt.</p>



<p>Einige Analysten erwarten aber kein Wachstum. Sie haben die Wechselkursdynamik von 24 Kryptowährungen nach 32 Halbierungen untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass das Wachstum von Kryptowährungen nach einer Halbierung das des breiteren Marktes übersteigt. Und der&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/krypto-jahresrueckblick-bitcoin-rekorde-tintenfischgeld-und-hamster-als-fondsmanager-a-73a3ae99-9523-4198-a6e3-8f7cde66204c">Anstieg von Bitcoin</a>&nbsp;in den ersten beiden Halbwertszeiten 2012 – 2013 und 2016 – 2017 hatte andere Gründe.</p>



<h2 id="auswirkungen-auf-bitcoin-mining">Auswirkungen auf Bitcoin-Mining</h2>



<p>Das Verhalten der Miner nach der Halbierung war etwas merkwürdig, da sie ihre Förderung zunächst ausweiteten. So stieg die Bitcoin-Mining-Rate um 10 % der erwarteten Werte oder 5 % mehr als die zunächst erwarteten 144 Blöcke pro Tag. Wahrscheinlich dachten viele Miner, dass ihre Konkurrenten ihre Anlagen abschalten würden, was sie nicht taten und sich so einen Vorteil verschafften. Aber es dauerte nicht lange. Nach ein paar Tagen stellte ein erheblicher Teil der Miner den Abbau ein, und die Zahl sank von den erwarteten 144 auf 131 und dann auf 127 Blöcke pro Tag.</p>



<p>Google Trends zeigt sinkendes Interesse an Bitcoin (BTC) nach der Halbierung. Es wird davon ausgegangen, dass der Rückgang der Bitcoin-Zuflüsse zu einer Verknappung der Bitcoins führen wird, was wiederum einen Anstieg des BTC-Kurses zur Folge haben wird. Diese Aussage wird sich nur dann als richtig erweisen, wenn die Nachfrage der Anleger nach Bitcoins erhalten bleibt, was sich an mehreren indirekten Indikatoren ablesen lässt: Anzahl der Transaktionen pro Tag, Anzahl der neuen Bitcoin-Wallets, Anzahl der Erwähnungen im Internet (Google-Trends).</p>



<p>Die dritte Halbierung im Bitcoin-Netzwerk hat stattgefunden. Wie vorhergesagt, sank die Zahl der pro Tag geschürften Bitcoins nach der Belohnung, und der Wechselkurs stieg wieder. Als Nächstes prognostizieren die meisten Experten einen leichten Einbruch des Kurses und einen allmählichen Anstieg, aber niemand ist bereit, dies zu garantieren.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Brian Wangenheim/ <a href="https://unsplash.com/photos/qrRT69cCibA" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/bitcoin-halving-was-passiert-mit-dem-preis-von-bitcoin/">Bitcoin-Halving: Was passiert mit dem Preis von Bitcoin?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Hackerangriff: Was ist ein 51%-Angriff und wie wird er verhindert?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/hackerangriff-was-ist-ein-51-angriff-und-wie-wird-er-verhindert/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 15:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine 51% -Attacke (51%-Angriff) ist ein Angriffsvektor in Proof-of-Work-basierten Netzwerken. Der Begriff &#8220;51%-Angriff&#8221; bezieht sich auf einen Angriff auf eine Blockchain &#8211; am häufigsten auf Bitcoins, für die ein solcher&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eine-51-attacke-51-angriff-ist-ein-angriffsvektor-in-proof-of-work-basierten-netzwerken-der-begriff-51-angriff-bezieht-sich-auf-einen-angriff-auf-eine-blockchain-am-haeufigst">Eine 51% -Attacke (51%-Angriff) ist ein Angriffsvektor in Proof-of-Work-basierten Netzwerken. Der Begriff &#8220;51%-Angriff&#8221; bezieht sich auf einen Angriff auf eine Blockchain &#8211; am häufigsten auf Bitcoins, für die ein solcher Angriff noch hypothetisch ist &#8211; durch eine Gruppe von Minern, die mehr als 50% der Mining-Hash-Rate oder Rechenleistung des Netzwerks kontrollieren&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Angreifer könnten verhindern, dass sie Bestätigungen für neue Transaktionen erhalten, so dass sie Zahlungen zwischen einigen oder allen Nutzern aussetzen könnten. Sie werden auch in der Lage sein, Transaktionen rückgängig zu machen, die abgeschlossen wurden, als sie das Netzwerk kontrollierten, was bedeutet, dass sie Münzen zweimal ausgeben können.</p>



<p>Sie werden mit ziemlicher Sicherheit nicht in der Lage sein, neue Münzen (Coins) zu schaffen oder alte Blöcke zu verändern. Ein 51%-Angriff wird wahrscheinlich weder Bitcoin noch eine andere Blockchain-basierte Kryptowährung zerstören, selbst wenn er sich als sehr störend erweisen sollte.</p>



<p>Bitcoin und andere Kryptowährungen, von denen man mit <a href="https://bitcoinup.io/de/">Bitcoin Up</a> profitieren kann, basieren auf Blockchains, einer Art verteiltem Register. Diese digitalen Dateien zeichnen jede im Kryptowährungsnetzwerk getätigte Transaktion auf und sind für alle Nutzer einsehbar. Folglich kann niemand eine Münze zweimal ausgeben. Sogenannte private Blockchains erteilen Berechtigungen, damit bestimmte Nutzer in der Öffentlichkeit nicht alle Daten auf der Blockchain sehen können.</p>



<h2 id="verkettung-ungluecklicher-umstaende"> Verkettung (un)glücklicher Umstände</h2>



<p>Wie der Name schon besagt, besteht eine Blockchain aus einer Kette von Blöcken, d. h. Datenpaketen, in denen alle abgeschlossenen Transaktionen eines bestimmten Zeitraums aufgezeichnet werden. Bei Bitcoins wird etwa alle 10 Minuten ein neuer Block erzeugt. Sobald ein Block fertiggestellt oder geschürft ist, kann er nicht mehr geändert werden, da eine „abtrünnige“ Version des verteilten Hauptbuchs von den Netznutzern schnell entdeckt und abgelehnt würde.</p>



<p>Wenn ein Angreifer oder eine Gruppe von Angreifern jedoch den größten Teil der Verarbeitungsleistung im Netz kontrolliert, kann er oder sie den Prozess der Entwicklung neuer Blöcke stören. Sie können andere Schürfer daran hindern, Blöcke fertig zu stellen, was es ihnen theoretisch ermöglicht, das Schürfen neuer Blöcke zu monopolisieren und alle Belohnungen zu erhalten.</p>



<p>Für Bitcoins beträgt die Belohnung derzeit 6,25 neu geschaffene Bitcoins, obwohl sie irgendwann auf Null sinken wird. Sie können die Transaktionen anderer Nutzer blockieren und sie können eine Transaktion senden und sie dann stornieren, so dass es so aussieht, als ob sie die Münzen, die sie gerade ausgegeben haben, noch hätten. Diese Schwachstelle, die als Double Spending (doppelte Ausgaben) bekannt ist, ist das digitale Äquivalent einer perfekten Fälschung und&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/kosovo-verbietet-schuerfen-von-kryptogeld-a-cc2bfc25-4d1c-4eec-9035-75846c8d5de4">die wichtigste kryptografische Hürde</a>, die mit der Blockchain überwunden werden soll. Ein Netz, das Doppelausgaben zulässt, würde also schnell an Glaubwürdigkeit verlieren.</p>



<p>Eine Änderung historischer Sperren &#8211; also von Transaktionen, die vor Beginn eines Angriffs blockiert wurden &#8211; wäre selbst im Falle eines 51%igen Angriffs äußerst schwierig. Je weiter die Transaktionen zurückliegen, desto schwieriger wäre es, sie zu ändern. Es wäre unmöglich, Transaktionen vor dem Checkpoint zu ändern, denn danach sind die Transaktionen in der Bitcoin-Software fest codiert.</p>



<p>Andererseits ist eine Form des 51%-Angriffs auch mit weniger als 50% der Mining-Kapazität des Netzes möglich, allerdings mit einer geringeren Erfolgswahrscheinlichkeit.</p>



<p>Im Mai 2018 erlitt Bitcoin Gold, damals die 26. größte Kryptowährung, einen Angriff von 51 %. Der Angreifer oder die Gruppe kontrollierte einen großen Teil der Hash-Power von Bitcoin Gold, so dass die Angreifer trotz wiederholter Versuche, die Schwellenwerte für den Umtausch von Bitcoin Gold zu erhöhen, innerhalb weniger Tage zweimal Geld ausgeben konnten und schließlich Bitcoin Gold im Wert von über 18 Millionen Dollar stahlen.</p>



<p>Die Tangle-Technologie, eine Distributed-Ledger-Technologie, die sich grundlegend von der Blockchain unterscheidet, aber ähnliche Ziele verfolgt, könnte theoretisch einem Angreifer den Weg ebnen, der mehr als ein Drittel der Hash-Geschwindigkeit des Netzwerks einsetzt, was als 34 %-Angriff bezeichnet wird.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: sebastiaan stam/ <a href="https://unsplash.com/photos/RChZT-JlI9g" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/hackerangriff-was-ist-ein-51-angriff-und-wie-wird-er-verhindert/">Hackerangriff: Was ist ein 51%-Angriff und wie wird er verhindert?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Blockchain-Technologie: Staatliche Monopole und die Kontrolle der Bürger*innen über ihr Geld</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/blockchain-technologie-staatliche-monopole-und-die-kontrolle-der-buergerinnen-ueber-ihr-geld/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 14:53:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Blockchain, und wie wirkt sie sich auf die finanziellen Aktivitäten von Einzelpersonen und ganzen Staaten aus? Was sind die technischen und rechtlichen Regeln für den Betrieb&#160;der Blockchain-Technologie?&#160; Neue&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-ist-blockchain-und-wie-wirkt-sie-sich-auf-die-finanziellen-aktivitaeten-von-einzelpersonen-und-ganzen-staaten-aus-was-sind-die-technischen-und-rechtlichen-regeln-fuer-den-betrieb-der-blockc">Was ist Blockchain, und wie wirkt sie sich auf die finanziellen Aktivitäten von Einzelpersonen und ganzen Staaten aus? Was sind die technischen und rechtlichen Regeln für den Betrieb&nbsp;der Blockchain-Technologie?&nbsp;</h3>



<p class="has-drop-cap cnvs-block-core-paragraph-1642428710848">Neue technische Möglichkeiten verändern nicht nur die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen, sondern auch die bestehenden Formen der sozialen Organisation. Gefällt das den herrschenden Eliten? Die herrschenden Kreise versuchen, die Situation zu bewahren und machen nur auf Druck der Gesellschaft Zugeständnisse. Oder sie schaffen selbst Tricks, indem sie kleine Privilegien aufgeben, um sich viel mehr nehmen zu können.</p>



<p>Ein aktuelles Beispiel ist die Angabe von Vermögen und Einkommen durch Beamte. Eine scheinbar sehr nützliche Idee für die Korruptionsbekämpfung. Und zu Recht: Sie wollen Macht &#8211; bitte geben Sie Ihr Recht auf Privatsphäre auf. Und was sehen wir? Politiker und Beamte in vielen Ländern der dritten Welt passten sich mit Hilfe von Anwälten innerhalb weniger Monate an die Änderungen an und strukturierten das Eigentum &#8220;richtig&#8221;. Einige erwiesen sich als chronische Glückspilze im Lotto, andere als geniale Schriftsteller oder Lehrer, deren Honorare mit denen von Pulitzer-Preisträgern vergleichbar sind.</p>



<h2 id="monopol-des-staates">Monopol des Staates </h2>



<p>Daher ist das Monopol des Staates auf die Emission von Geld quasi das erste Zeichen von Souveränität. Die Frage des staatlichen Zwanges und des Gewaltmonopols von Beamten und Politikern wird sakralisiert. Auch das durch die Macht erzeugte Geld wird sakralisiert. Die Gesetze über ihre Herkunft und sogar ihre Gesamthöhe sind für den Durchschnittsbürger ein Rätsel. Und jetzt kommt Bitcoin, das auf der Blockchain-Technologie basiert und von dem viele einfache Bürger mit&nbsp;<a href="https://bitcoinprime.org/de/">Bitcoin Prime</a>&nbsp;profitieren können. Die Kryptowährung ermöglicht den Austausch von Werten ohne die Hilfe von Zwischenhändlern.</p>



<p>Bewusste Bürger fragen, warum eine schwerfällige Bürokratie beibehalten werden soll, wenn der Prozess vollständig automatisiert werden kann. Oligarchen fragen sich, wen sie bestechen können, um etwas im Register zu ändern. Und die Beamten und Politiker selbst wissen nicht, wie man Einfluss ausübt und Probleme löst.</p>



<p>Bürger, die die Möglichkeit haben, die Funktionsweise der Blockchain zu verstehen, fragen sich: Wenn die Blockchain eine so zuverlässige und&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/kultur/art-power-100-ranking-die-blockchain-hat-die-kunst-im-griff-a-989bd8b7-4d42-4250-bdcd-fcba7f25cd87">autarke Technologie</a>&nbsp;ist, kann sie dann das staatliche Monopol auf die Führung von Registern (z. B. Grundbesitz) ändern, deren Unveränderlichkeit vom Staat garantiert und durch die den Beamten zur Verfügung stehenden technischen Mittel geschützt wird?</p>



<h2 id="betrugsmoeglichkeiten">Betrugsmöglichkeiten</h2>



<p>Gerade wegen der Unmöglichkeit zu betrügen und der Gefahr, von den Bürgern unerwünscht zu sein, sträubt sich der Staat gegen die Einführung der Blockchain-Technologie in Grundbüchern, bei der Auftragsvergabe und anderen öffentlich wichtigen Prozessen. Stellen Sie sich vor, wir zeichnen in der Blockchain alle Versprechen der Abgeordneten auf und stellen ihnen dann gezielte Fragen: Warum haben Sie das nicht erfüllt?</p>



<p>Viele fragen sich, ob es stimmt, dass die 256-Bit-SSH-Technologie fortschrittlicher, zuverlässiger und bequemer ist als Blockchain? Ist es überhaupt möglich, diese Technologien zu vergleichen? Es ist nicht richtig, sie zu vergleichen. SSH ist ein Netzwerkprotokoll der Anwendungsschicht, das, einfach ausgedrückt, den Datenverkehr zwischen Computern im Internet verschlüsselt. Blockchain ist eine Technologie zur Konsensfindung über den Zustand einer verteilten Datenbank und der verteilten Datenbank selbst, in der Transaktionen &#8211; Änderungen des Zustands &#8211; aufgezeichnet werden.&nbsp;&nbsp;Diese Technologien haben gemeinsam, dass sie öffentliche und private Schlüssel verwenden, um Nachrichten oder Transaktionen zu verschlüsseln.</p>



<p>Die wichtigsten Vorteile des SSH- Protokolls sind:</p>



<ul><li>Sie können über eine Befehlsshell ferngesteuert an einem Computer arbeiten</li><li>spezielle Algorithmen bieten eine starke Verschlüsselung</li><li>SSH ist eine universelle Lösung, die die Übertragung jedes Netzwerkprotokolls ermöglicht. Dies wiederum ermöglicht die Übertragung von Video- und Audiodateiformaten über einen sicheren Kanal.&nbsp;</li><li>komprimiert die Daten für eine weitere sichere Übertragung und Verschlüsselung. Außerdem schützt es den Datenübertragungskanal vor möglichen Verbindungen Dritter und dem anschließenden Abfangen von Daten.</li></ul>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Annie Spratt/ <a href="https://unsplash.com/photos/QckxruozjRg" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/blockchain-technologie-staatliche-monopole-und-die-kontrolle-der-buergerinnen-ueber-ihr-geld/">Blockchain-Technologie: Staatliche Monopole und die Kontrolle der Bürger*innen über ihr Geld</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Familienkonflikte: Schuld, Sühne und Stolz im Gepäck</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/familienkonflikte-schuld-suehne-und-stolz-im-gepaeck/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 09:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Gewissen]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Vergebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Theater Konstanz nimmt sich zum Jahresstart ein schwieriges Thema vor: Familiengeschichten. Und das über mehr als drei Generationen! Karriereentscheidungen gehören einfach zum Leben dazu, bewusst wie unbewusst. Aber auch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/familienkonflikte-schuld-suehne-und-stolz-im-gepaeck/">Familienkonflikte: Schuld, Sühne und Stolz im Gepäck</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-theater-konstanz-nimmt-sich-zum-jahresstart-ein-schwieriges-thema-vor-familiengeschichten-und-das-ueber-mehr-als-drei-generationen-karriereentscheidungen-gehoeren-einfach-zum-leben-dazu-bewuss">Das Theater Konstanz nimmt sich zum Jahresstart ein schwieriges Thema vor: Familiengeschichten. Und das über mehr als drei Generationen! Karriereentscheidungen gehören einfach zum Leben dazu, bewusst wie unbewusst. Aber auch diese hier: Religion ebenso dabei wie transkulturelle, sexuelle Identität und Selbstbestimmung&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die Umzugskartons sind bereits gepackt. Nach New York soll es gehen! Nun denn. Und dort will sich Tochter und Enkelin neu entdecken, zu sich finden, neue Wege betreten. Marmeloschn? Heisst auf Jiddisch &#8220;Muttersprache&#8221;. Hier ein paar Bilder von Bjørn Jansen: </p>


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<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Willst du reden? – Worüber? – Weiß nicht. – Gut. Nein.“</p><cite>Muttersprache Marmeloschn</cite></blockquote>



<p>Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebensentwürfe – und eine Menge Unausgesprochenes.<br />Die Großmutter Lin, Holocaust-Überlebende, hat in der DDR als Sängerin und Vorzeigejüdin Karriere gemacht. <strong>Was für Karriere-Einsichten! </strong></p>



<p>Ihre Tochter Clara, die von Identitätskrise und dem Verschwinden ihres Sohnes Davie gezeichnet ist, will mit Kommunismus und Judentum nichts mehr zu tun haben. Rahel, Claras Tochter und Zwillingsschwester von Davie, ist ganz Kind der Post-Holocaust-Generation. <strong>Und nun? </strong></p>



<h2 id="suche-nach-dem-urspruenglichen-zurueck-zu-den-wurzeln">Suche nach dem Ursprünglichen: Zurück zu den Wurzeln</h2>



<p>Da lockt die Freiheit Freiheit New Yorks. Das Versprechen: Sexuelle Identität ausleben und erkunden können. Clara sucht ihre Wurzeln, für die vielleicht die Großmutter stehen könnte: Was bedeutet es heute Jüdin zu sein? In Deutschland? Das Theater dazu: &#8220;Die Fragen nach Schuld, Verantwortung, Akzeptanz und Verlust sind eng miteinander verwoben.&#8221;</p>



<p>Nochmal ein paar Fotos, von Bjørn Jansen:</p>


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			<img  width="320"  height="240"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-320x240.jpg"  class="attachment-thumbnail size-thumbnail"  alt="Alles gesagt? 3 Generationen im Widerstreit (Foto: Bjørn Jansen/ Theater Konstanz)"  loading="lazy"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-320x240.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-300x225.jpg 300w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-120x90.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-90x68.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-800x600.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-1160x870.jpg 1160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-1920x1440.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-600x450.jpg 600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-240x180.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-180x136.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-640x480.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-1120x840.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-1600x1200.jpg 1600w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-2320x1740.jpg 2320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Muttersprache_Mameloschn_8501177-3840x2880.jpg 3840w"  sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" >
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<p>Sasha Marianna Salzmann erzählt mit Patchwork-Technik. Gefühle haben dabei viel Platz: &#8220;Zorn, Herz und Witz&#8221;. Schonungslos werde so der Blick frei für die Probleme einer Familie, die vom Alltäglichen bis ins Grundsätzliche reichen.  </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Norbu GYACHUNG/ <a href="https://unsplash.com/photos/uU_4zF5pD-k" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/familienkonflikte-schuld-suehne-und-stolz-im-gepaeck/">Familienkonflikte: Schuld, Sühne und Stolz im Gepäck</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Krypto-Wachstum: 5 Währungen, die 2021 durchstarteten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/krypto-wachstum-5-waehrungen-die-2021-durchstarteten/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 10:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kryptowährungen sind nach wie vor ein absoluter Trend und der Bitcoin lässt sich bereits für viele Zwecke einsetzen. Klar, angefangen bei Wetten&#8230; Zum Beispiel, um besonders sichere und anonyme Zahlungen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/krypto-wachstum-5-waehrungen-die-2021-durchstarteten/">Krypto-Wachstum: 5 Währungen, die 2021 durchstarteten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kryptowaehrungen-sind-nach-wie-vor-ein-absoluter-trend-und-der-bitcoin-laesst-sich-bereits-fuer-viele-zwecke-einsetzen-klar-angefangen-bei-wetten">Kryptowährungen sind nach wie vor ein absoluter Trend und der Bitcoin lässt sich bereits für viele Zwecke einsetzen. Klar, angefangen bei Wetten&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Zum Beispiel, um besonders sichere und anonyme Zahlungen für Sportwetten auf&nbsp;<a href="https://20bet.com/de/prematch/football">Fußballquoten&nbsp;</a>zu tätigen. Doch obwohl der Bitcoin nach wie vor die beliebteste Kryptowährung ist, wurde sein Wachstum im Jahr 2021 von einigen anderen Coins deutlich übertroffen. So gab es einige Währungen, die in einem Jahr fast 65.000 % an Wert zugelegt haben, was besonders die Anleger freuen dürfte. Heute blicken wir auf das Jahr 2021 zurück und zeigen Ihnen die großen Gewinner der Kryptowährungen.</p>



<h2 id="shiba-inu-65-000-zuwachs-im-jahr-2021"><a></a>Shiba Inu: 65.000 % Zuwachs im Jahr 2021</h2>



<p>Der absurde Anstieg von Shiba Inu (SHIB) um mehr als 65.000 % seit Jahresbeginn könnte als der größte Anstieg in die Geschichte eingehen, den wir jemals in einem Jahr sehen werden. Besonders die wachsende Anzahl von <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-richtig-kaufen-die-besten-tipps/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Kryptobörsen">Kryptobörsen</a>, die SHIB zum Handel zugelassen haben und der große Hype in den sozialen Netzwerken haben dazu geführt, dass die Preise in die Höhe geschnellt sind. Die meisten Experten gehen aber davon aus, dass diese Blase in den kommenden Monaten und Jahren platzen wird, da Shiba keine Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Kryptowährungen bietet.&nbsp;</p>



<h2 id="sandbox-18-600-zuwachs-im-jahr-2021"><a></a>Sandbox: 18.600 % Zuwachs im Jahr 2021</h2>



<p>Die Sandbox (SAND) ist eine weitere digitale Währung, die aus dem Nichts aufgetaucht ist und seit Jahresbeginn um mehr als 18.600 % gewachsen ist. Es handelt sich dabei um eine virtuelle Welt, die auf der Ethereum-Blockchain aufgebaut ist und es Entwicklern ermöglicht, ihre Kreationen zu Geld zu machen. Ein Kursanstieg von fast 18.600 % zeigt, wie groß die Begeisterung für das Metaverse und NFTs ist. Es ist jedoch ungewiss, ob SAND, der primäre Token der Plattform, zu diesem Zeitpunkt eine lebensfähige Zukunft hat.</p>



<h2 id="solana-12-965-zuwachs-im-jahr-2021"><a></a>Solana: 12.965 % Zuwachs im Jahr 2021</h2>



<p>Solana (SOL), das im Jahr 2021 um fast 13.000 % in die Höhe geschossen ist und damit zur fünftgrößten digitalen Währung geworden. Die besondere Aufregung um Solana hat vor allem mit der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit des Blockchain-Netzwerks zu tun. Im Vergleich zum Bitcoin sind Transaktionen mit Solana schneller und günstiger und es können mehr Transaktionen gleichzeitig verarbeitet werden. Das Netzwerk bietet außerdem eine bessere Skalierbarkeit, weshalb Investoren davon ausgehen, dass Solana auch im nächsten Jahr weiter wachsen wird.</p>



<h2 id="dogecoin-4-321-zuwachs-im-jahr-2021"><a></a>Dogecoin: 4.321 % Zuwachs im Jahr 2021</h2>



<p>Shiba Inu war nicht die einzige von einem Hund inspirierte Meme-Münze, die ihren Anlegern im Jahr 2021 eine enorme Rendite bescherte. Auch wenn Dogecoin (DOGE) von seinem Höchststand im Mai deutlich zurückgegangen ist, sind DOGE-Token in diesem Jahr immer noch um mehr als 4.300 % gestiegen. Dies ist nicht zuletzt auf den großen Hype in den sozialen Netzwerken zurückzuführen, der immer wieder von Tesla-CEO Elon Musk befeuert wird.</p>



<h2 id="cardano-788-zuwachs-im-jahr-2021"><a></a>Cardano: 788 % Zuwachs im Jahr 2021</h2>



<p>Eine weitere beliebte Kryptowährung, die 2021 ein großes Wachstum verzeichnen konnte, ist Cardano (ADA). Trotz eines fast 50-prozentigen Rückgangs von seinem Hoch Anfang September hat Cardano in diesem Jahr fast 800 % zugelegt und ist heute die sechstgrößte Kryptowährung geworden. Ähnlich wie bei Solana sind Geschwindigkeit und Transparenz die treibenden Kräfte hinter dem großen Preisanstieg des ADA-Tokens. Es ist deshalb zu erwarten, dass Cardano auch im Jahr 2022 noch weiter ansteigen wird.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Executium/ <a href="https://unsplash.com/photos/dWPWyD4qt6w" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Unsplash">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/krypto-wachstum-5-waehrungen-die-2021-durchstarteten/">Krypto-Wachstum: 5 Währungen, die 2021 durchstarteten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Werkstudent: Mehr als kopieren und Kaffee kochen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/werkstudent-mehr-als-kopieren-und-kaffee-kochen/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 18:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielen Studierenden kommt der Praxisbezug im Studium zu kurz. Wer sich rechtzeitig auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorbereiten will, kann das als Werkstudent*in tun. Eine heutige Marketing-Managerin berichtet von&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/werkstudent-mehr-als-kopieren-und-kaffee-kochen/">Werkstudent: Mehr als kopieren und Kaffee kochen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vielen-studierenden-kommt-der-praxisbezug-im-studium-zu-kurz-wer-sich-rechtzeitig-auf-einen-erfolgreichen-start-ins-berufsleben-vorbereiten-will-kann-das-als-werkstudentin-tun-eine-heutige-marketi"><strong><br />Vielen Studierenden kommt der Praxisbezug im Studium zu kurz. Wer sich rechtzeitig auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorbereiten will, kann das als Werkstudent*in tun. Eine heutige Marketing-Managerin berichtet von Ihren Erfahrungen&#8230;</strong></h3>



<p class="has-drop-cap">Bereits zu Beginn ihres BWL-Masterstudiums ist Doreen Hartmann klar, dass sie nebenbei als Werkstudentin arbeiten will. „Da mir kreatives mehr liegt, als Zahlen und mir im Studium auch der Zweig Marketing und Management gefiel, suchte ich gezielt nach einem Werkstudentenjob im Marketing“, sagt die Hochschulabsolventin. Schnell findet sie eine Stellenanzeige der <a href="https://www.im-c.com/de/">imc AG</a>. </p>



<p>Das Unternehmen ist als Spin-Off der der Universität des Saarlandes entstanden, an der auch Doreen studierte. Heute betreut der <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/e-learning-total-oede-tipps-um-am-ball-zu-bleiben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="E-Learning, total öde? Tipps, um am Ball zu bleiben…">E-Learning</a>-Spezialist mehr als 1.200 Firmen und unterstützt öffentliche Institutionen und Bildungseinrichtungen beim Planen und Umsetzen von digitalen Trainingsstrategien. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-full"><img  loading="lazy"  width="800"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen.jpg"  alt=""  class="wp-image-12725"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-80x80.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-120x120.jpg 120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-90x90.jpg 90w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-320x320.jpg 320w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-560x560.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-160x160.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-240x240.jpg 240w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-180x180.jpg 180w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2022/01/Hartmann_Doreen-640x640.jpg 640w"  sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" ><figcaption><em>Würde sich rückblickend jederzeit wieder entscheiden, als Werkstudentin zu arbeiten: Doreen Hartmann, heute festangestellt als Junior Marketing und Communications Manager bei der imc.</em></figcaption></figure></div>



<p>„Obwohl ich nicht alle Stellenanforderungen erfüllte, versuchte ich mein Glück“, so Doreen. Ihr Mut wird belohnt: Die Studentin erhält direkt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Weil sie im Gespräch mit ihrer Motivation und ihrem Engagement überzeugen kann, folgt bereits drei Tage nach dem Termin die Zusage. „Im Oktober 2019 startete ich als Werkstudentin mit wenig Wissen über Marketing, dafür aber einer großen Portion Enthusiasmus“, beschreibt die Saarländerin ihren Einstieg ins Berufsleben. Ein Vorteil für die <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/10/mentoring-initiative-neue-chancen-fuer-beziehungen-auf-augenhoehe/" title="Mentoring-Initiative: Neue Chancen für Beziehungen auf Augenhöhe">Studierende</a>: Ihre Arbeitszeit kann sie vor Semesterbeginn flexibel festlegen, damit Arbeit und Studium sich nicht in die Quere kommen. „Während der oft stressigen Klausurenphase konnte ich meine Arbeitstage schieben und die Zeit dann in den Semesterferien nacharbeiten.“</p>



<h2 id="mittendrin-statt-nur-dabei"><strong>Mittendrin statt nur dabei</strong></h2>



<p>Doreens erste Arbeitswochen waren davon geprägt, sich neues Fachwissen anzueignen, interne Abläufe kennenzulernen und sich mit dem Fachvokabular vertraut zu machen. „Ein bisschen fühlte ich mich zurückversetzt in meine Schulzeit und hatte das Gefühl, wieder bei Null anzufangen, alles neu lernen zu müssen“, erinnert sich die Werkstudentin, die zunächst kleinere Aufgaben übernimmt: etwa für die Social-Media-Kanäle der imc textet, Events mit vorbereitet oder kleinere Recherchen durchführt. Weil ihr Arbeitgeber gerade ein neues Marketing-Automatisierungstool einführt, wird Doreen direkt in die Implementierung mit eingebunden. </p>



<p>„Über die Teilnahme an den Projekt-Workshops konnte ich mir nach und nach ausreichend Wissen aneignen, um mehr eigene Aufgaben zu übernehmen.“ Schließlich erhält die Hochschülerin ihre ersten eigenen Projekte, ist etwa für den internen „Succsess Ticker“ zuständig, der alle Mitarbeitenden über die Erfolge des vergangenen Monats informiert. Auch das Erstellen des externen Newsletters <a href="https://insights.im-c.com/de/newsletter-elearning-insights"><strong>E-Learning Insights</strong></a>, der Interessierte über die neuesten E-Learning-Trends informiert, gehört zu ihren neuen Aufgaben. </p>



<p>„Meine erste Newsletter-Kreation könnte man nett formuliert als ausbaufähig bezeichnen, ich selbst würde eher von einer kleinen Katastrophe sprechen“, plaudert Doreen aus dem Nähkästchen. „Der Gedanke, dass mein Werk an hunderte von Empfängern gehen wird und ich Fehler im Nachhinein nicht mehr rückgängig machen kann, machte mich doch sehr nervös.“ Doch die Studentin wächst an ihren Aufgaben, entwickelt sich weiter und bekommt mehr Verantwortung übertragen: Nach einigen Monaten vertraut ihre Vorgesetzte ihr den exklusiven Kundennewsletter an. </p>



<p>Doreen: „Statt ungeliebte Aufgaben an mich zu delegieren, haben meine Kolleginnen und Kollegen Wert daraufgelegt, dass ich dazulerne und mich weiterentwickle.“ Von Anfang an wird sie zu Teammeetings, projektbezogenen Terminen und internen Veranstaltungen mit eingeladen. Auch beim morgendlichen Plaudern in der Kaffeeküche oder bei gemeinsamen Mittagessen lernt sie ihre Kolleginnen und Kollegen besser kennen. „Bereits als Werkstudentin fühlte ich mich bei der imc als vollwertige Mitarbeiterin und Teil des Unternehmens“, betont die inzwischen Festangestellte.</p>



<h2 id="motivation-ueber-berufserfahrung"><strong>Motivation über Berufserfahrung</strong></h2>



<p>Seit vergangenen Oktober arbeitet Doreen Hartmann nun als Junior Marketing und Communications Manager. „Als ich das Angebot zur Übernahme erhielt, habe ich ohne zu zögern zugesagt und mich gefreut, meine Reise bei der imc fortsetzen zu dürfen.“ In ihrer Schnittstellenfunktion zwischen Marketing und Kommunikation betreut sie nun neben ihren bisherigen Projekten auch eigene Kampagnen, pflegt die internen Kanäle und übernimmt Reportagen für Artikel, die auf dem&nbsp;<a href="https://www.im-c.com/de/rethink/">Online-Magazin</a>&nbsp;ihres Arbeitgebers veröffentlicht werden.&nbsp;</p>



<p>„Als festangestellte Mitarbeiterin profitiere ich vom hybriden Arbeiten, das heißt, ich kann frei entscheiden, ob ich von zuhause arbeite, oder ins Büro komme“, berichtet die Berufsanfängerin.  Doreens Empfehlung an alle, die über eine Tätigkeit als Werkstudent*in nachdenken. „Traut euch! Arbeitgeber wissen, dass Studierende noch nicht viel Berufserfahrung mitbringen können. Wenn ihr motiviert, interessiert und entsprechend ehrgeizig seid, habt ihr gute <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/chancen-fuer-studienabbrecher-ausbildung-zum-hoerakustiker-teil-1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Chancen für Studienabbrecher: Ausbildung zum Hörakustiker – Teil 1">Chancen</a> – auch, wenn ihr nicht alle Stellenanforderungen erfüllt.“</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: NicoElNino/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/video-on-demand-technology-person-touching-1135226714" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/werkstudent-mehr-als-kopieren-und-kaffee-kochen/">Werkstudent: Mehr als kopieren und Kaffee kochen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Marke: Erfolgsfaktoren zum Aufbau (d)einer effektiven Strategie</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2022/01/marke-erfolgsfaktoren-zum-aufbau-deiner-effektiven-strategie/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 12:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ziel einer Markenstrategie liegt in der Entwicklung und dem Aufbau einer langfristigen Markentreue der Kunden. Man weiß heute, dass Kunden instinktiv auch einer Marke den Vorrang gegenüber weniger bekannten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/marke-erfolgsfaktoren-zum-aufbau-deiner-effektiven-strategie/">Marke: Erfolgsfaktoren zum Aufbau (d)einer effektiven Strategie</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">Das Ziel einer Markenstrategie liegt in der Entwicklung und dem Aufbau einer langfristigen Markentreue der Kunden. Man weiß heute, dass Kunden instinktiv auch einer Marke den Vorrang gegenüber weniger bekannten Produkten geben. Das ist insbesondere in Märkten sehr wichtig, wo es eine hohe Dichte an Marken-Konkurrenzprodukten gibt. </p>



<p>Als Unternehmer sollten Sie daher schon sehr früh eine passende Markenstrategie für ihr <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/erfolgreiche-unternehmen-beschaeftigen-stolze-mitarbeiter-tipps-fuer-den-weg-zum-unschlagbaren-marktmeister/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Erfolgreiche Unternehmen beschäftigen stolze Mitarbeiter: Tipps für den Weg zum unschlagbaren Marktmeister…">Unternehmen</a> entwickeln. Viele Firmen schätzen die Wichtigkeit nicht hoch genug ein, sodass dieses wichtige Kapitel weitgehend verschlafen wird. Es gibt unterschiedliche Modelle, wie eine Markenstrategie aufgebaut werden kann. </p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Marketing-Mix des Unternehmens</p></blockquote></figure>



<p>Man folgt nach Festlegung der Strategie den operativen Handlungsleitlinien, die sich weitgehend am Marketing-Mix des Unternehmens orientieren. Dadurch wird auch eine einheitliche Strategie mit der Marke ermöglicht und Sie können auf unterschiedliche Herausforderungen individuell reagieren. Im folgenden Kapitel möchten wir Ihnen die wichtigsten Strategien zur Markenentwicklung vorstellen.</p>



<h2 id="marke-praemissen-zur-entwicklung-von-strategien">Marke: Prämissen zur Entwicklung von Strategien</h2>



<p>Unterscheidung zwischen neu eingeführten und bereits auf dem Markt bestehenden Produkten muss bei der Entwicklung der Strategie berücksichtigt werden. Wir wollen in den nächsten Zeilen genauer ausführen, warum dies der Fall ist. Grundsätzlich sollten Sie zur <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/karriereplanung-von-der-produktentwicklung-zur-personalentwicklung-so-hilft-dir-design-thinking-beim-naechsten-schritt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Karriereplanung, von der Produktentwicklung zur Personalentwicklung: So hilft dir “Design Thinking” beim nächsten Schritt…">Entwicklung</a> einer Markenbildungsstrategie einen längeren Zeitraum einplanen. Die Implementierung einer Markenstrategie dauert mehrere Jahre. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1-1200x800.jpg"  alt="Wo geht's hin, mit deiner eigenen Marke? (Foto: T.Dallas/ Shutterstock)"  class="wp-image-11573"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/12/shutterstock_1151595443-1-630x420.jpg 630w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Wo geht&#8217;s hin, mit deiner eigenen Marke? (Foto: T.Dallas/ Shutterstock)</figcaption></figure>



<p>Vor allem handelt es sich um einen revolvierenden Prozess. Er muss sich laufend den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Sie sollten grundlegend auch zwischen der Strategieentwicklung unterscheiden. Einerseits für ein auf dem Markt bereits eingeführtes Produkt. uUd einem neuen Produkt. Besonders ein neues Produkt bietet viele Chancen und Möglichkeiten und es lassen sich auch aktuelle Trends berücksichtigen. </p>



<h2 id="welches-entwicklungsstrategien-zur-marke-gibt-es">Welches Entwicklungsstrategien zur Marke gibt es?</h2>



<p>Die Entwicklung einer Markenentwicklung braucht eine starke Identifikation mit der Marke. Dazu greift man auf Menschen im öffentlichen Lebensbereich zurück, die eine starke Gefolgschaft aufweisen. Besonders die sogenannten <a href="https://www.suchhelden.de/influencer.php">Influencer</a> tragen dazu bei, dass sich die Markenbildung erfolgreich für Unternehmen umsetzen lässt. Dazu ist es üblich, Identifikations- bzw. Gallionsfiguren zu finden. </p>



<p>In Verbindung mit Social Media-Kanälen werben diese Personen um die Gunst der Kunden, indem sie die Produkte benutzen bzw. tragen. Besonders häufig sieht man zum Beispiel berühmte Sportler, die auf ihren Instagram-Accounts Produkte teilen. Diese gesponserten Partnerschaften werden zwar bekanntgegeben. Und doch entsteht dadurch eine besonders enge Markenbindung zwischen Unternehmen und <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/ueber-den-quereinstieg-nach-oben-tourismus-kundenbetreuung-gebaeudemanagement/" title="Über den Quereinstieg nach oben: Tourismus, Kundenbetreuung, Gebäudemanagement">Kunden</a>.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>A</em>r<em>tikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/aerial-view-various-coffee-1049157986" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2022/01/marke-erfolgsfaktoren-zum-aufbau-deiner-effektiven-strategie/">Marke: Erfolgsfaktoren zum Aufbau (d)einer effektiven Strategie</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Komodo (KMD): Geschichte und Entwicklungsaussichten in Bitcoin-Blockchain</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/komodo-kmd-geschichte-und-entwicklungsaussichten-in-bitcoin-blockchain/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 11:24:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Komodo ist eine Kryptowährung, die es geschafft hat, die Vorteile von BTC und ZEC zu kombinieren&#8230; Das verwendete dPoW-Prinzip (delayed proof-of-work) ermöglicht die Bestätigung von Transaktionsblöcken über die Bitcoin-Blockchain. Ein&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/komodo-kmd-geschichte-und-entwicklungsaussichten-in-bitcoin-blockchain/">Komodo (KMD): Geschichte und Entwicklungsaussichten in Bitcoin-Blockchain</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="komodo-ist-eine-kryptowaehrung-die-es-geschafft-hat-die-vorteile-von-btc-und-zec-zu-kombinieren">Komodo ist eine Kryptowährung, die es geschafft hat, die Vorteile von BTC und ZEC zu kombinieren&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Das verwendete dPoW-Prinzip (delayed proof-of-work) ermöglicht die Bestätigung von Transaktionsblöcken über die Bitcoin-Blockchain. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von Komodo ist die Anonymität, die durch die Verwendung eines Zero-Disclosure-Proof-Algorithmus erreicht wird.</p>



<p>Komodo (KMD) ist eine Kryptowährung, die am elften November 2021 erschien. Sein Schöpfer war ein Entwickler, der in der Internetgemeinde unter dem Spitznamen &#8220;jl777&#8221; bekannt ist. Diese Münze wurde entwickelt, um personenbezogene Daten zu schützen. Die Hauptaufgabe von Komodo ist es, einen neuen Standard für Anonymität und Sicherheit für digitale Währungen zu schaffen.</p>



<p>Die Kryptowährung kombiniert die Sicherheit von Bitcoin, von dem viele bereits auf <a href="https://www.bitcoinloophole.io/de/">https://www.bitcoinloophole.io/de/</a> profitieren, mit der Anonymität von Zcash. Der Coin verwendet einen neuen Zustimmungsmechanismus: delayed Proof of Work (dPOW), was übersetzt &#8220;verzögerter Arbeitsnachweis&#8221; bedeutet. Der Mechanismus basiert auf notierten Knotenpunkten. Ein Netzwerkknoten oder Notarknoten ist eine Anlage, die nur über ein Netzwerk mit anderen Geräten verbunden ist. Die Hauptaufgabe eines Notarknotens, der eine externe IP-Adresse hat, ist die Übermittlung verschiedener Daten. Die 100-prozentige Anonymität der Transaktionen wird durch den Einsatz dieser Notarknoten und die Verwendung der Zero-Resolution-Bestätigung gewährleistet.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>200 Millionen </p></blockquote>



<p>Die ursprüngliche Zahl von 100 Millionen Komodo-Münzen hat sich auf 200 Millionen erhöht, von denen 10 Millionen speziell für Entwickler und für die Werbekampagne bestimmt waren. Der Rest der Münzen wurde unter den Teilnehmern an der ICO aufgeteilt. Die restlichen 100 Millionen Münzen können durch Mining gewonnen werden.</p>



<p>Die jährliche Emission beläuft sich auf etwa 10 %. Heute liegt diese Zahl bei 265.691.611. Ein Token ist 2,63 USD wert und der durchschnittliche Tagesumsatz beträgt 8.000.000 USD. Die Kryptowährung Komodo verwendet den Equihash-Algorithmus.</p>



<p>Die Kryptowährung Komodo hat viele bedeutende Vorteile:</p>



<ul><li>Ein hohes Maß an Sicherheit</li></ul>



<p>Wie bereits erwähnt, basiert diese Kryptowährung auf dem revolutionären Proof of Work-Vereinbarungsmechanismus, der garantiert, dass die Kryptowährung immun gegen verschiedene Hackerangriffe ist.</p>



<ul><li>Resilienz</li></ul>



<p>Die KMD-Münze hat nicht so viele Fans wie Bitcoin oder Etherium. Dennoch gibt es eine Reihe von Nutzern, die Komodo schürfen und die Stabilität der Münze aufrechterhalten.</p>



<ul><li>Vielseitigkeit</li></ul>



<p>Es ist möglich, mit dieser <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-richtig-kaufen-die-besten-tipps/" title="Kryptowährung: Tipps für deinen ersten Kauf, Weihnachtsgeld">Kryptowährung</a> sowohl auf PCs als auch auf verschiedenen mobilen Geräten zu arbeiten.</p>



<ul><li>Effizienz des Betriebs</li></ul>



<p>Da die Kryptowährung Komodo erst vor kurzem erschienen ist, werden alle Überweisungen sehr schnell ausgeführt.</p>



<ul><li>Unabhängigkeit</li></ul>



<p>Derzeit entfernt sich eine der&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/kryptowaehrungen-warum-der-bitcoin-ein-spielball-fuer-zocker-bleibt-a-2c4d3bdb-99c2-4da5-a55c-09aaabd5f529">beliebtesten digitalen Währungen</a>&nbsp;&#8211; Bitcoin &#8211; von den primären Prinzipien, die die Dezentralisierung des Systems betreffen. Das kann man nicht über das Komodo-Projekt sagen, die Kryptowährung blieb ihren Regeln treu. Änderungen können nur nach Zustimmung der gesamten Gemeinschaft vorgenommen werden.</p>



<p>Man muss aber gestehen, dass die KMD-Münze auch bestimmte Nachteile hat. Die Liste von Nachteilen ist aber ganz klein:</p>



<ul><li>Die hohen Kosten der Mining-Geräte</li></ul>



<p>Es ist kein Geheimnis, dass die Kosten für Cryptocurrency-Mining-Geräte direkt proportional zur Komplexität des Coin-Minings sind. Ein Betrieb, der nur aus einer kleinen Anzahl von Geräten besteht, kann keinen großen Gewinn erzielen. Manchmal zahlen die Betriebe nicht einmal das investierte Geld zurück.</p>



<ul><li>Verunsicherung</li></ul>



<p>Leider ist diese digitale Münze, wie auch andere Kryptowährungen, nicht gesichert, so dass es schwierig ist, zu sagen, was mit dem Kurs zum Beispiel in einem Jahr passieren wird. Der Wert der KMD kann stark ansteigen und schnell fallen.</p>



<p>Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die oben genannten Nachteile für viele Kryptowährungen gelten, so dass man sich nicht mit ihnen aufhalten sollte.</p>



<p>Wichtig ist auch, dass alle Inhaber von Komodo-Token ausnahmslos 5 % Jahreszinsrate auf ihre Münzen erhalten. Sie müssen nur Ihre eigenen Ersparnisse mindestens einmal im Jahr zwischen den Geldbörsen der Ressource überweisen. Unmittelbar nach der Überweisung des Geldes auf das neue Konto werden die versprochenen Münzen gutgeschrieben.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Joshua Mayo/ <a href="https://unsplash.com/photos/LghgciPTH6o" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/komodo-kmd-geschichte-und-entwicklungsaussichten-in-bitcoin-blockchain/">Komodo (KMD): Geschichte und Entwicklungsaussichten in Bitcoin-Blockchain</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Online-Sicherheit: Wie sicher sind Bitcoins, Kryptos und Co?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-sicherheit-wie-sicher-sind-bitcoins-kryptos-und-co/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2021 08:26:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bitcoin-Kurs steigt ständig und bricht immer wieder neue Rekorde. Das Versprechen: &#8220;Einkommen&#8221; von mehreren tausend Dollar erzielen. Doch aufgepasst&#8230; Obwohl Bitcoin viele Vorteile hat, gibt es einen großen Nachteil:&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="der-bitcoin-kurs-steigt-staendig-und-bricht-immer-wieder-neue-rekorde-das-versprechen-einkommen-von-mehreren-tausend-dollar-erzielen-doch-aufgepasst">Der Bitcoin-Kurs steigt ständig und bricht immer wieder neue Rekorde. Das Versprechen: &#8220;Einkommen&#8221; von mehreren tausend Dollar erzielen. Doch aufgepasst&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Obwohl Bitcoin viele Vorteile hat, gibt es einen großen Nachteil: Die Aufbewahrung von Geld in Ihrer Brieftasche ist möglicherweise nicht ganz sicher. Die häufigsten Hacks finden nicht im Bereich der Bankkonten statt, sondern bei den Konten von Nutzern, die über <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-10/kryptowaehrung-bitcoin-justizministerium-nrw-auktion">Bitcoins und andere Kryptowährungen</a> verfügen.</p>



<p>Die weltweit führenden IT-Unternehmen arbeiten aktiv an der Entwicklung in diesem Bereich und verbessern ständig die Sicherheit der Geldbörsenspeicherung. Und wir sehen ernsthafte positive Entwicklungen, was dieses Thema betrifft. Dennoch sollte man mit dem Umgang mit Bitcoin verantwortungsvoll umgehen.&nbsp;</p>



<p>Wir haben eine kurze Liste mit Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können, Bitcoin sicher in Ihrer Geldbörse aufzubewahren. Diese Tipps und Tricks lauten wie folgt:</p>



<ul><li>Verwendung sicherer Passwörter. Passwörter, die nur aus Zahlen und Kleinbuchstaben bestehen, sind definitiv keine gute Idee. Es ist ratsam, einige Großbuchstaben hinzuzufügen und Ihre Passwörter so komplex wie möglich zu gestalten. Außerdem ist es besser, Ihre Passwörter auf einem physischen Gegenstand aufzubewahren, der an einem sicheren Ort versteckt ist, als auf einer digitalen Quelle;</li><li>Verbinden Sie zwei Ebenen der Authentifizierung. Um zu verhindern, dass ein Eindringling auf Ihre Brieftasche zugreifen kann, selbst wenn er oder sie irgendwoher ein Kontopasswort erhalten hat, sollten Sie zwei Authentifizierungsebenen mit Ihrem Konto verbinden. Dazu benötigen Sie nicht nur ein Passwort, sondern auch einen geheimen Einmalcode, der an die Mobiltelefonnummer gesendet wird, mit der die Geldbörse verknüpft ist;</li><li>Arbeiten Sie mit zuverlässigen Börsen und Kryptobots. Die gesammelten <a href="https://quantum-ai.io/de/">Quantum AI Erfahrungen</a> können Ihnen dabei behilflich sein. Sie müssen kein Profil erstellen und kein Konto bei einer Börse einrichten, über die Sie nichts wissen. Zunächst ist es besser, sich in Foren und auf Websites umzusehen, auf denen unabhängige Nutzer ihre Meinung über bestimmte Dienste kundtun. Sie können auf solche Ressourcen über jede Suchmaschine zugreifen;</li><li>Sorgfältige Installation der Software. Wenn Sie über Ihren Computer Zugang zu Ihrer Bitcoin-Brieftasche haben, sollten Sie die Installation von raubkopierter Software und gehackten Videospielen vergessen. Jetzt laden Sie nur noch Dateien aus offiziellen Quellen auf Ihr Gerät herunter. Raubkopien können nämlich versteckte bösartige Dateien enthalten, die Passwörter von Ihrem PC stehlen können;</li><li>Keine Kommunikation mit verdächtigen Personen. Wenn Ihnen ein Unternehmen oder eine Person anbietet, sich an einem verdächtigen und nicht verifizierten Bitcoin-Projekt zu beteiligen, sollten Sie die Idee ablehnen. Sie sollten nur mit erfahrenen und verifizierten Benutzern zusammenarbeiten.</li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Sicherheitsbedenken&#8221; </p></blockquote>



<p>Wenn Sie alle diese Regeln befolgen, müssen Sie sich keine Sorgen um die Sicherheit Ihres Geldes machen. Als weiteren Tipp möchten wir die Geschichten von Menschen hervorheben, die seit mehreren Jahren mit Bitcoins arbeiten. Sie raten uns, zwei oder drei Geldbörsen auf einmal anzulegen, anstatt alle Gelder auf einem Konto zu halten. Dieser Trick kann wirklich helfen, zusätzliche Sicherheit für die Lagerung von Bitcoin zu bieten.</p>



<p>Der günstigste und schnellste Weg, Bitcoin zu kaufen, ist über spezialisierte Börsen. Bei Kryptowährungsbörsen handelt es sich um Online-Plattformen, auf denen Nutzer eine Geldbörse eröffnen und reguläre Währungen gegen Bitcoin tauschen können. Sie können dort auch gelagert und verkauft werden, wobei die Plattform spezielle Tools bereitstellt.</p>



<p>Sie müssen sich nicht gleich einen ganzen Bitcoin kaufen. Fast alle beliebten Börsen bieten ihren Kunden an, Hundertstel und Tausendstel eines einzelnen Bitcoins zu kaufen, und wir können diese Funktion nutzen. Die Hauptmethode, um mit Bitcoin Geld zu verdienen, besteht darin, ihn zu einem bestimmten Kurs zu kaufen und ihn dann zu einem etwas höheren Kurs zu verkaufen. </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild</em>: <em>Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/digital-crime-by-anonymous-hacker-1095422036" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em> </p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-sicherheit-wie-sicher-sind-bitcoins-kryptos-und-co/">Online-Sicherheit: Wie sicher sind Bitcoins, Kryptos und Co?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>VeChain: Unbekannt, resilient. Investment?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/vechain-unbekannt-resilient-investment/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2021 08:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VeChain (VET) ist eine der stärksten aber bisher wenig bekannten Kryptowährungen, die eine der höchsten Resilienzstärken auf dem Markt aufweisen. Schauen wir uns also zunächst die Gründe an, warum VeChain&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/vechain-unbekannt-resilient-investment/">VeChain: Unbekannt, resilient. Investment?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vechain-vet-ist-eine-der-staerksten-aber-bisher-wenig-bekannten-kryptowaehrungen-die-eine-der-hoechsten-resilienzstaerken-auf-dem-markt-aufweisen-schauen-wir-uns-also-zunaechst-die-gruende-an-war">VeChain (VET) ist eine der stärksten aber bisher wenig bekannten Kryptowährungen, die eine der höchsten Resilienzstärken auf dem Markt aufweisen. Schauen wir uns also zunächst die Gründe an, warum VeChain eine gute Investition ist&#8230;</h3>



<h2 id="dezentralisierung">Dezentralisierung</h2>



<p>Während die meisten verschiedenen Kryptowährungen auf die eine oder andere Weise dafür kritisiert werden, dass sie die Idee der Vereinheitlichung (Zentralisierung) fördern, ist das VeChain-Projekt vollständig dezentralisiert. Es hat buchstäblich überall auf der Welt Niederlassungen. Es verfügt aber auch über mehr als hundert über Europa und Asien verteilte Knotenpunkte.</p>



<h2 id="entwicklungsteam-mit-viel-erfahrung">Entwicklungsteam mit viel Erfahrung</h2>



<p>Es sollte auf die interessante Tatsache hingewiesen, dass das VeChain-Projekt buchstäblich eines der ältesten im Bereich der Blockchain-Entwicklung ist. Alles, was es bisher erreicht hat, ist das Verdienst seines erfahrenen Teams, das seine nützlichen Entwicklungen auf die Realitäten der modernen Welt zugeschnitten hat. Für&nbsp;<a href="https://www.focus.de/finanzen/boerse/kryptowaehrungen/zinsen-mit-kryptowaehrungen-halten-sich-nicht-an-bankregeln-us-boersenaufsicht-will-krypto-plattform-verklagen_id_20929886.html">jedes Blockchain-Projekt</a>&nbsp;ist ein starkes Team bereits die Hälfte des Erfolgs.</p>



<h2 id="der-gleichnamige-fonds">Der gleichnamige Fonds</h2>



<p>Der VET-Token wird insbesondere von der gleichnamigen VeChain Foundation unterstützt. Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, die für Netzentwicklung und Forschung und Entwicklung zuständig ist. Diese Stiftung spielt unter anderem eine der Hauptrollen bei der Entwicklung von Partnerschaften mit Handelsunternehmen. Dieser Ansatz trägt dazu bei, dass das Projekt seine Ziele schneller und effektiver erreicht.</p>



<h2 id="partnerschaft">Partnerschaft</h2>



<p>Ständige Partnerschaften mit einer großen Anzahl etablierter Unternehmen sind einer der vielversprechendsten Faktoren für die Entwicklung von VeChain. Sie sind die Investoren, die das Projekt dabei unterstützen, neue Anwendungen zu entwickeln und zu testen, die viele Probleme der heutigen Handelswelt lösen können.&nbsp;</p>



<h2 id="vielfalt">Vielfalt</h2>



<p>VeChain begann seine Entwicklung mit der Schaffung einer Blockchain-basierten Lösung. Es wurde speziell für die Lieferkettenbranche entwickelt. Inzwischen ist jedoch klar geworden, dass die Technologie auch in anderen Branchen eingesetzt werden kann. Aus diesem Grund wird das Projekt derzeit aktiv diversifiziert.&nbsp;</p>



<p>Es bietet bereits eine Plattform für die Erstellung dezentraler Software, die an Etherium erinnert. Dort werden übrigens die VET-Münzen verwendet. Wie Sie sehen, bietet das Projekt bereits in dieser Phase zahlreiche Möglichkeiten für weiteres <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/kryptowaehrungen-sicherheitspakete-und-krypto-wallets/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Kryptowährungen: Sicherheitspakete und Krypto-Wallets im Aufwärtstrend">Wachstum</a> und viele Bereiche, die es zu erforschen gilt.</p>



<p>Daraus lässt sich schließen, dass viele Faktoren für diese Technologie sprechen. Und wenn es gelingt, sich im gleichen Tempo weiterzuentwickeln, wird VeChain zweifellos eine sehr profitable Investition werden, von der man auch auf&nbsp;<a href="https://immediateprofit.de/">https://immediateprofit.de/</a>&nbsp;profitieren könnte.</p>



<p>Doch betrachten wir die Sache einmal von der anderen Seite. Die Entwicklung des Projekts geht weiter. Und in dieser Hinsicht gibt es einige konkrete Dinge, die sich negativ auf den Kurs von VeChain auswirken können.</p>



<p>Im Folgenden sind die wichtigsten Punkte aufgeführt, die einen negativen Einfluss&nbsp;&nbsp;auf das&nbsp;&nbsp;Projekt haben:</p>



<h2 id="hohes-niveau-des-wettbewerbs">Hohes Niveau des Wettbewerbs</h2>



<p>In der Vergangenheit gab es einen Boom auf dem Kryptowährungsmarkt, der zu einem verstärkten Wettbewerb geführt hat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass VET, wie andere Token auch, ständig im Wettbewerb mit bestehenden und neuen Entwicklungen steht.&nbsp;</p>



<p>Sein Hauptkonkurrent ist das Walton-Chain-Projekt, das in demselben Sektor wie VeChain tätig werden will. Und die Anwesenheit von Ethereum vervielfacht den Grad des Wettbewerbs. Darüber hinaus wird VeChain mit populären Blockchain-Plattformen wie Cardano und NEO konkurrieren müssen.</p>



<h2 id="controlling-richtlinien">Controlling-Richtlinien</h2>



<p>Da der Fall auch für den Kryptowährungsmarkt gilt, kann man künftige Regulierungen und Kontrollen nicht ignorieren. Apropos &#8220;VeChain&#8221;: Dieses Thema ist aufgrund der engen Verbindung des Projekts mit der chinesischen Regierung von noch größerer Bedeutung. Eine solche Unterstützung kann zwar sehr ernsthaft sein, aber auch negative Folgen haben. In der Vergangenheit hat man bereits versucht, den Kryptowährungsmarkt zu unterjochen. Daher gibt es keine Garantie dafür, dass dies in Zukunft nicht geschehen wird.</p>



<p>Das ist alles, was man bedenken sollte, bevor man sich entscheidet, in diese Technologie zu investieren.&nbsp;</p>



<p>Zusammenfassen lässt sich sagen, dass es für viele Anleger interessant geworden ist, VeChain zu kaufen, weil der Token selbst Bitcoin und Ethereum in seiner Wertentwicklung in den Schatten stellen kann.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Melinda Nagy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/fireworks-new-year-copy-space-abstract-1206271345" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/vechain-unbekannt-resilient-investment/">VeChain: Unbekannt, resilient. Investment?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährung: Tipps für deinen ersten Kauf, Weihnachtsgeld</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-richtig-kaufen-die-besten-tipps/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2021 07:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den Kauf von Krypto-Assets können Sie spezielle Wechseldienste nutzen. Sie ermöglichen nicht nur den Kauf von Bitcoin für Euro, sondern auch den Verkauf. Für Finanztransaktionen eignen sich Bankkarten, elektronische&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-richtig-kaufen-die-besten-tipps/">Kryptowährung: Tipps für deinen ersten Kauf, Weihnachtsgeld</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-den-kauf-von-krypto-assets-koennen-sie-spezielle-wechseldienste-nutzen-sie-ermoeglichen-nicht-nur-den-kauf-von-bitcoin-fuer-euro-sondern-auch-den-verkauf-fuer-finanztransaktionen-eignen-sich-b">Für den Kauf von Krypto-Assets können Sie spezielle Wechseldienste nutzen. Sie ermöglichen nicht nur den Kauf von Bitcoin für Euro, sondern auch den Verkauf. Für Finanztransaktionen eignen sich Bankkarten, elektronische Geldbörsen und Bargeld (wenn die Zahlung über einen Geldautomaten erfolgt).</h3>



<p class="has-drop-cap">Ein Wechseldienst ist einer Börse unterlegen, wenn man es unter dem Gesichtspunkt des Risikos und der Ehrlichkeit betrachtet. Es besteht die Gefahr, dass das Geld in die Hände von Betrügern gerät. </p>



<p>Es gibt Fälle, in denen Nutzer bei der Überweisung von Geldbeträgen einen Fehler gemacht haben &#8211; es war nicht immer möglich, sie zurückzubekommen. Wenn Sie noch Zeit haben, können Sie sich nach einem Wechseldienst mit dem günstigsten Wechselkurs und einer niedrigen Provision suchen. Außerdem kann Ihnen solche Plattform wie&nbsp;<a href="https://bitqt.io/de/">https://bitqt.io/de/</a>&nbsp;Zeit beim Kryptohandel sparen.</p>



<p>In der Regel beträgt die Gebühr 2 &#8211; 10 %. Im Internet gibt es Webseiten, die alle bekannten Wechselbörsen sammeln und vergleichen (Aggregator). Dank der Rund-um-die-Uhr-Überwachung kann ein Anleger Kryptowährungen mit maximalem Gewinn kaufen. Es genügt, einen Filter anzuwenden und die Wechseldienste nach dem aktuellen Wechselkurs, den Bewertungen und anderen Parametern zu ordnen.</p>



<p>Bevor Sie einen Wechseldienst in Anspruch nehmen, müssen Sie entscheiden, wohin Sie die Kryptowährung transferieren möchten. Manche Leute richten ein separates&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/stablecoin-tether-diese-kryptowaehrung-koennte-nicht-nur-den-bitcoin-ins-wanken-bringen-a-31356b93-2a68-4108-8f13-bc1b7c3dcb23">Konto bei einer Kryptobörse</a>&nbsp;ein, andere verwenden eine außerbörsliche Geldbörse. Erst danach können Sie mit dem Kauf beginnen.</p>



<p>Das sind einige Tipps für diejenigen, die BTC kaufen wollen:</p>



<ul><li>Wählen Sie eine bequeme Zahlungsmethode auf der Website.</li><li>Wählen Sie den Betrag.&nbsp;</li><li>Geben Sie die Brieftasche an, auf die die digitale Währung überwiesen&nbsp;werden soll. Die Kryptowährungsbörse hilft Ihnen, die Wallet-Nummer herauszufinden &#8211; sie ist in Ihrem persönlichen Schrank vorgeschrieben.&nbsp;</li><li>Bestätigen Sie die Kaufanfrage.</li><li>Führen Sie die Überweisung durch. Vergessen Sie nicht, am Ende der finanziellen Transaktion auf die Schaltfläche &#8220;Ich habe bezahlt&#8221; zu klicken. Sie ist auf fast jeder Website für Währungswechsel verfügbar. Wenn Sie dies nicht tun, wird der Versuch, Kryptowährungen zu kaufen, scheitern.</li></ul>



<p>In der Regel dauert die Transaktion nicht länger als 15 Minuten, manchmal kann sie bis zu 1 Stunde dauern.</p>



<p>Es ist wichtig, dass Sie bei der Nutzung eines Börsenbetreibers immer die genaue Adresse der <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-boersenhandel-vorteile-nachteile-transaktionsanalyse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Kryptowährungen-ABC (1/3): Vorteile, Nachteile, Transaktionsanalyse">Kryptowährung</a> angeben, die Sie kaufen möchten. Ein Beispiel: Ein Kunde möchte einen Bitcoin-Kauf tätigen, hat aber in seinem Antrag Ethereum angegeben. Die Gelder gehen verloren und es gibt keine Möglichkeit, die finanzielle Transaktion rückgängig zu machen.</p>



<p>Wir möchten denjenigen, die beabsichtigen, Bitcoin bei einem Wechseldienst zu kaufen, einige wertvolle Ratschläge geben:</p>



<ol type="1"><li>Um Geld nicht zu verlieren, sollten Sie es nicht bei dubiosen Wechselstuben umtauschen. Wählen Sie keine Eintagsfliegen, sondern Firmen mit langjährigem Ruf.</li><li>Prüfen Sie die Informationen sorgfältig, bevor Sie eine Überweisung bestätigen. Viele finanzielle Transaktionen können nicht rückgängig gemacht werden. Wenn Vermögenswerte an eine andere Adresse geschickt werden, sind sie für immer verloren.</li><li>Lesen Sie Online-Rezensionen. Wenn Sie einen Umtausch vornehmen wollen, sollten Sie unbedingt andere Kunden nach ihrer Meinung fragen. Viele echte Bewertungen werden auf thematischen Foren gesammelt.</li><li>Um Ihr Risiko zu verringern, nutzen Sie die Websites, die es Ihnen ermöglichen, Kryptobörsen nach Handelsvolumen zu sortieren. Je höher das Volumen, desto zuverlässiger ist der Markt.&nbsp;</li></ol>



<p>Verzögerungen bei der Rücknahme können auch an großen Standorten mit einem guten Ruf auftreten. Versuchen Sie bitte, eine Nachricht an den technischen Support zu schreiben und das Problem kurz zu beschreiben. Es ist sehr bequem, dies über einen Online-Chat zu tun. Wenn aber der Berater lange schweigt oder die Zusammenarbeit einfach verweigert, dann suchen Sie einen Wechseldienst in einem bekannten Verzeichnis und reichen Sie eine Beschwerde ein. Alle Wechselbörsen schätzen ihren Ruf und versuchen, das Problem so schnell wie möglich zu lösen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Shubham Dhage/ <a href="https://unsplash.com/photos/208asI7iZiU" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-richtig-kaufen-die-besten-tipps/">Kryptowährung: Tipps für deinen ersten Kauf, Weihnachtsgeld</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Blockchain-Technologie: Symbiose oder Finanzblase?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/blockchain-technologie-symbiose-oder-finanzblase/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2021 07:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einer der Bereiche, in denen Blockchain am häufigsten verwendet wird, sind Kryptowährungen und insbesondere Bitcoin. Als Kryptowährungen an Popularität gewannen, entstand die Blockchain und wurde zum Werkzeug, das eine Schlüsselrolle&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/blockchain-technologie-symbiose-oder-finanzblase/">Blockchain-Technologie: Symbiose oder Finanzblase?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="einer-der-bereiche-in-denen-blockchain-am-haeufigsten-verwendet-wird-sind-kryptowaehrungen-und-insbesondere-bitcoin-als-kryptowaehrungen-an-popularitaet-gewannen-entstand-die-blockchain-und-wurde">Einer der Bereiche, in denen Blockchain am häufigsten verwendet wird, sind Kryptowährungen und insbesondere Bitcoin. Als Kryptowährungen an Popularität gewannen, entstand die Blockchain und wurde zum Werkzeug, das eine Schlüsselrolle bei der Ausgabe, dem Kauf und dem Verkauf von Kryptowährungen spielt&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Unter dem Strich ist die Blockchain die Technologie, die der Ausgabe von Kryptowährungen und der Bildung von Token zugrunde liegt. Da Kryptowährungen ursprünglich ausschließlich aus Interesse heraus ausgegeben wurden, bestand eines der Hauptziele darin, die Kosten zu senken.&nbsp;&nbsp;Die Einführung der Blockchain hat dieses Ziel erreicht und die Kosten auf das richtige Maß reduziert. Dies hat dazu beigetragen, die Zahl der ausgegebenen Token zu erhöhen, sie für Nutzer zugänglicher zu machen und die Arbeit mit ihnen zu vereinfachen.</p>



<p>Neben Kryptowährungen wird die Blockchain auch in anderen Bereichen aktiv genutzt, zum Beispiel:</p>



<ul><li>Bankwesen;</li><li>Finanzdienstleistungen;</li><li>Zahlungsinstrumente und -dienstleistungen;</li><li>Logistik und Infrastruktur;</li><li>Entwicklung von Energie und moderner Technologie.</li></ul>



<p>Die Blockchain gewinnt jedes Jahr an Popularität und wird in immer mehr Bereichen eingesetzt. Was Kryptowährungen angeht, so werden sie auch aktiv mit&nbsp;<a href="https://thebitcoinsystem.io/de/">Bitcoin System</a>&nbsp;gehandelt.</p>



<p>Der Prozess des Hochladens von Daten in die Blockchain und der anschließende Weg dorthin umfassen mehrere Schritte. Alle diese Vorgänge laufen automatisch im System ab. So verbringen wir keine Zeit mit der Arbeit mit den Tools, sondern interagieren nur mit den Daten und erhalten die benötigten Informationen.</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bitcoin-beschraenkungen-in-china-setzen-kryptowaehrungen-unter-druck-a-dbec0ba3-63e4-434d-8258-44e7d3d62199">Funktionsweise der Blockchain</a>&nbsp;gliedert sich in die folgenden Schritte:</p>



<ul><li>Empfangen von Daten. Die Informationen werden hochgeladen und bilden, wenn sie das richtige Volumen erreicht haben, einen Datenblock im Netz;</li><li>Verknüpfung der Blöcke. Wenn die Informationen zu umfangreich werden, wird ein weiterer Block oder werden weitere Blöcke gebildet. Sie sind miteinander verknüpft;</li><li>Die Bildung einer Blockchain. Sobald mehrere Blöcke miteinander verbunden sind, bilden sie eine Kette. Die Kette wird unveränderlich und ist somit vor äußeren Einflüssen und Hacks geschützt.</li></ul>



<p>Dies ist die prägnanteste Beschreibung der Funktionsweise einer Blockchain.</p>



<p>Die Blockchain hat, wie jedes andere System auch, ihre positiven und negativen Seiten. Wir haben kleine Listen zusammengestellt, die sowohl die Stärken als auch die Schwächen der Blockchain beinhalten.&nbsp;</p>



<p>Zu den Vorteilen dieser Methode der Datenspeicherung gehören die folgenden Merkmale:</p>



<ul><li>Die Möglichkeit, das Netz individuell zu gestalten;</li><li>Die Kosten für die Instandhaltung des Netzes sind gering;</li><li>Relativ hohe Sicherheit;</li><li>Ein hohes Maß an Transparenz für die Nutzer.</li></ul>



<p>Obwohl die Blockchain ein recht junges System ist, leistet es zwar großartige Arbeit. Aber es sollten trotzdem noch einige Nachteile beachtet werden:</p>



<ul><li>Mögliche technische Fehler;</li><li>Fehlende Anonymität der Nutzer;</li><li>Anspruchsvolle Ressourcen.</li></ul>



<p>Es ist schwierig, diese Unzulänglichkeiten als kritisch zu bezeichnen. Höchstwahrscheinlich wird das System im Laufe der Zeit verbessert und verfeinert werden, was zu positiven Ergebnissen führen wird.</p>



<p><a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptoarten-blockchain-bitcoin-token-jetzt-verstaendlich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" title="Kryptoarten: Blockchain, Bitcoin &amp; Token, jetzt verständlich…">Blockchain</a> ist deshalb so gefragt, weil in Blöcken Informationen in einer Vielzahl von Formaten aufbewahrt werden können. Wenn der Umfang der Blockchain es zulässt, liegt die Wahl des Formats ganz bei den Nutzern, die Zugang zur Bildung der Daten in diesem bestimmten Netzwerk haben.</p>



<p>Jeder Block wird automatisch erzeugt, sobald die Menge der im Netz gespeicherten Informationen das erforderliche Volumen erreicht. Im Falle eines Überlaufs eines Blocks erzeugt das System automatisch einen weiteren Block und bildet so eine Kette innerhalb des Netzes.</p>



<p>Die Blockchain ist eine der vielseitigsten und bequemsten Datenspeicher. Was die Sicherheit der Ressource anbelangt, so ist es schwierig, eindeutig sie einzuschätzen. Es hängt davon ab, welche Art von Netz für die Datenspeicherung verwendet wird. Private Netze sind wesentlich sicherer als ihre öffentlichen Gegenstücke.</p>



<p>Aktuell bestehende Probleme, zum Beispiel die schlechte Skalierbarkeit, werden wohl zeitnah behoben, sodass die Technologie künftig mit zahlreichen Vorteilen überzeugen kann.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: </em> <em>Pascal Bernardon/ <a href="https://unsplash.com/photos/zt0HWquGXlQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/blockchain-technologie-symbiose-oder-finanzblase/">Blockchain-Technologie: Symbiose oder Finanzblase?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Digitale Ethik im New Work: Hohes Maß an Wirksamkeit, Effizienz und Sinnstiftung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/digitale-ethik-im-new-work-hohes-mass-an-wirksamkeit-effizienz-und-sinnstiftung/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Ethik und Sustainability, New Work und Transformation &#8211; jeweils große Begriffe. Was bedeuten sie, wie hängen sie miteinander zusammen und vor allem, wie wird das alles im Daily Business&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/digitale-ethik-im-new-work-hohes-mass-an-wirksamkeit-effizienz-und-sinnstiftung/">Digitale Ethik im New Work: Hohes Maß an Wirksamkeit, Effizienz und Sinnstiftung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="digitale-ethik-und-sustainability-new-work-und-transformation-jeweils-grosse-begriffe-was-bedeuten-sie-wie-haengen-sie-miteinander-zusammen-und-vor-allem-wie-wird-das-alles-im-daily-busine">Digitale Ethik und Sustainability, New Work und Transformation &#8211; jeweils große Begriffe. Was bedeuten sie, wie hängen sie miteinander zusammen und vor allem, wie wird das alles im Daily Business nachhaltig sichtbar? Dazu unterhalten sich ein studierter Agrarwirt und ein Techtheologe. Beide bieten Führungskräfte-Trainings an. Und versprechen Horizonterweiterung&#8230;</h3>



<p><strong>Jan: </strong>Patric, du bietest dieses Basismodul an: „New Work und Transformation“. Ich hab überlegt ob ich mich da anmelde. Was erlebe ich da?</p>



<p><strong>Patric: </strong>Wir betrachten Unternehmen wie einen Eisberg. Das bedeutet dass oben sehr viel passiert mit der Digitalisierung, die auf ganz vielen Ebenen bewegt, im Geschäftsmodell und innerhalb vom Unternehmen. In einer Welt mit 12 Megatrends, sehen wir aktuell 50 Makrotrends die auf Technologisierung und Digitalisierung basieren.</p>



<p><strong>Jan:</strong> 50 Makrotrends ?…</p>



<p><strong>Patric:</strong> … wo Unternehmen sich überlegen müssen, in welche Richtung sie gehen. Und das trifft Bereiche der Innovation, des Produktes, der Dienstleistungen, der Kundenbeziehung, des Geschäftsmodells an sich, der Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozesse, um Abläufe zur Beschleunigung, Effizienz. Aber auch das Thema Zusammenarbeit: welche Tools gibt es für eine effizientere Zusammenarbeit? &nbsp;</p>



<p><strong>Jan: </strong>Und das ganze ist in eurem Eisberg oben? Wie sieht es weiter unten aus…</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Ziel-Orientierung ebenso wie Sinn-Orientierung</p></blockquote></figure>



<p><strong>Patric: </strong>Da geht es um dieses kulturelle Element. Das ganze <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/new-work-und-das-neue-wir-6-impulse-fuer-eine-agile-zusammenarbeit-4-0/" data-type="post" data-id="11763">Mindset</a> muss ja auch irgendwie gelebt werden, sich im Unternehmen breitmachen als Kultur, als Gewohnheiten, die sich fest verankern. Gewohnheiten, die Erfolg bringen, rund um Eigenverantwortung, Ziel-Orientierung ebenso wie Sinn-Orientierung. Hinzu eigenständiger Organisation und Partizipation und Vernetzung auf dem Weg zur <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" data-type="post" data-id="3882">New Economy</a>. Das und mehr bekommst du bei mir mit in zwei Tagen Kurs. Mit Tools um zu schauen, wo du gerade stehst und welche Hebel du in deinem Unternehmen aktivieren kannst…</p>



<p><strong>Jan: </strong>Tools klingt gut! Diese zwei Tage investiere ich und melde mich an…</p>



<p><strong>Patric: </strong>Gerne! Und apropos, du unterrichtest Digitale Ethik und Nachhaltigkeit. Was passiert bei dir in diesem Basismodul?&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img  src="blob:https://karriere-einsichten.de/b1216ea2-40af-49ce-82f3-c2e701cfb481"  alt="24280F3B-76AA-4854-B85A-1D61F19FE71C.jpeg" ><figcaption>Jan Otte, Digitale-Ethik-Experte im Gespräch mit Patric Hohl, New-Work-Experte</figcaption></figure>



<p><strong>Jan:</strong> Stell dir vor, einen riesengroßen See. Techies sprechen auch vom „<a href="https://www.computerweekly.com/de/tipp/Data-Hub-versus-Data-Lake-Wie-unterscheiden-sie-sich" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Big Data Lake</a>“ in diesem ganzen Wust von Informationen. Stell dir vor, welches Bild hat Google von dir? Und gibt es Unterschiede zum Track-Record den die wenigen anderen, großen Tech-Companies von dir abbilden? Da kann einem ja ganz schön schwindlig werden…</p>



<p><strong>Patric: </strong>… wo du dich als Trainer verstehst um was genau zu tun?&nbsp;</p>



<p><strong>Jan: </strong>Mir geht’s darum Überlebensstrategien zu entwickeln für meine Abteilung, wo ich arbeite, meine Kunden, meine Produkte, meine Dienstleistungen. Was bedeutet das? Ethik kann helfen, so eine Brille, ein erweitertes Mini Display, was wir gerade nicht aufhaben. Wir setzen sie wieder auf. Und schauen uns dabei auch Makrotrends an, von denen du vorhin beim beschreiben deines Basismoduls im Eisbergmodell gesprochen hast.&nbsp;</p>



<p><strong>Patric: </strong>Und auf welcher Ebene startest du da?</p>



<p><strong>Jan:</strong> Ich starte beim ICH, der Mikroebene. Nehme dann aber auch relativ schnell die beiden anderen Ebenen in den Blick: Meso und Makro. Ich frage mich zusammen mit den Kursteilnehmenden: Was sind die Folgen von <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/digitalisierung-push-corona-welche-jobs-jetzt-noch-zukunft-haben/" data-type="post" data-id="11926">Digitalisierung</a>? Was sind Pflichten, die wir unbedingt auch politisch in dieser Zeit angehen sollten? Verkürzt gesagt: Wie retten wir die Welt? Denn: Digitalisierung bietet ja nicht nur viele Risiken sondern auch unschätzbare Chancen. Und die wollen wir uns in meinem Kurs genauer anschauen, gemeinsam nach digitalen Lösungen zu suchen!&nbsp;</p>



<p><strong>Patric: </strong>Wow, das klingt spannend! Nehme ich auf jeden Fall mit und bin dabei.</p>



<p><strong>Jan: </strong>Das freut mich! Auf geht’s…</p>



<p><em>Jan Otte, Dozent Basismodul, Digitale Ethik und Nachhaltigkeit</em></p>



<p>Hast du schon Erfahrungen gemacht mit Ethik, in deinem Umfeld, wo du bisher gearbeitet hast? Und wie würdest du diese Frage beantworten: Inwieweit stehen Ethik und digitale Technologien im Zusammenhang? Da haben wir gerade erst mal rund ein Jahrzehnt dieses Smartphone als ständigen Begleiter in unserer Hosentasche. Und andererseits umgeben und Jahrtausende menschlicher Kulturgeschichte, die uns mehr oder weniger bewusst prägt. Wie hängt das zusammen? Das kannst DU in meinem Kurs lernen…</p>



<figure class="wp-block-image"><img  src="blob:https://karriere-einsichten.de/f295ec16-c9c0-4708-ba6a-fd45cc9ab62f"  alt="30836BF1-534E-42B6-AC93-A04934C91C4D.jpeg" ><figcaption>Jan Otte über „Digitale Ethik und Nachhaltigkeit“</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Willkommen in der Welt der digitalen Ethik. </p></blockquote></figure>



<p>Im Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht geht es um DICH! Die alles entscheidende Mikroebene. Aber auch die Mesoebene: Startup, mittelständisches Unternehmen oder ein Konzern wo du übermorgen anfängst an nachhaltigen Veränderungsprozessen zu arbeiten. Und natürlich haben wir auch sie im Blick, das große Ganze, die Makroebne, Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.&nbsp; Das hat Platz in meinem Kurs. Willkommen in der Welt der digitalen Ethik!&nbsp;</p>



<p><em>Patric Hohl, Dozent New Work und Transformation&nbsp;</em></p>



<figure class="wp-block-image"><img  src="blob:https://karriere-einsichten.de/94baf255-ff93-427e-9f66-ddd573b1683c"  alt="9C548238-13EC-4533-B2FC-33023D15A3B4.jpeg" ><figcaption>Patric Hohl über „New Work und Transformation“</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Willkommen im Zeitalter der Datenhoheit&#8230;</p></blockquote></figure>



<p>&#8230; der vernetzten Welt, der maximalen Automatisierung, der dienstleistungsorientierten Plattform-Ökonomie, der notwendigen Nachhaltigkeit und der grenzenlosen, kollaborativen und partizipativen Zusammenarbeit!&nbsp;</p>



<p>Herzlich willkommen! Digitale Transformation, klingt kompliziert, vielfältig. Es ist ein Moment wo wir überlegen, neue Produkte, neue Dienstleistungen in unserem Unternehmen erarbeiten und an den Kunden bringen. Wie bauen wir digitale Kunden Beziehungen auf? Wie arbeiten wir im Team miteinander? Kollaborativ, partizipativ, digital. Alle diese Fragen können wir in meinem Kurs beantworten. Und DU bekommst Tools an die Hand, einiges zu lösen…</p>



<h5 id="dialog-der-beiden-basismodul-dozenten-vom-digethic-weiterbildungsprogramme-bootcamps-jan-otte-digitale-ethik-und-nachhaltigkeit-herausgeber-von-karriere">Dialog der beiden Basismodul-Dozenten vom <a rel="noreferrer noopener" href="https://digethic.com" data-type="URL" data-id="https://digethic.com" target="_blank">Digethic-Weiterbildungsprogramme</a>/ „Bootcamps“: Jan Otte („Digitale Ethik und Nachhaltigkeit“), Herausgeber von &#8220;Karriere-Einsichten&#8221; im Gespräch mit Patric Hohl („New Work und Transformation“). Die Digethic® Business School ist im deutschsprachigen Raum die erste Business School, in der die Themen Digitale Transformation und Digitale Ethik &amp; Nachhaltigkeit sinnvoll integriert werden und konsequent in alle Zertifizierungsprogramme und Weiterbildungsangebote einfließen.</h5>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: <a href="https://unsplash.com/@austindistel?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Austin Distel</a>/&nbsp;<a href="https://unsplash.com/s/photos/agile?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/digitale-ethik-im-new-work-hohes-mass-an-wirksamkeit-effizienz-und-sinnstiftung/">Digitale Ethik im New Work: Hohes Maß an Wirksamkeit, Effizienz und Sinnstiftung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen-ABC (3/3): Die Basics vom Mining-System, wie das elektronische Geld funktioniert…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-die-basics-vom-mining-system-wie-das-elektronische-geld-funktioniert/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 20:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Transaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Konzept von BTC und die Transaktion durch digitale Währung hängt von der Blockchain und dem Mining-System ab.&#160;Es ist nicht ganz einfach, sich die Aufgabe anzueignen oder das Grundkonzept des&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-die-basics-vom-mining-system-wie-das-elektronische-geld-funktioniert/">Kryptowährungen-ABC (3/3): Die Basics vom Mining-System, wie das elektronische Geld funktioniert…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-konzept-von-btc-und-die-transaktion-durch-digitale-waehrung-haengt-von-der-blockchain-und-dem-mining-system-ab-es-ist-nicht-ganz-einfach-sich-die-aufgabe-anzueignen-oder-das-grundkonzept-de">Das Konzept von BTC und die Transaktion durch digitale Währung hängt von der Blockchain und dem Mining-System ab.&nbsp;Es ist nicht ganz einfach, sich die Aufgabe anzueignen oder das Grundkonzept des Mining-Systems zu verstehen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Sobald Sie jedoch über den gesamten Prozess und die faszinierenden Eigenschaften der Blockchain-Netzwerke und das Mining-System wissen, kann niemand Sie davon abhalten, ein erfolgreicher Händler auf der digitalen Plattform zu werden und schnell reich zu werden. Es gibt viele Einzelpersonen da draußen, die ihre Online-Existenz mit Hilfe von Kryptowährungen aufbrechen und ihr Geschäft unter den Menschen sichtbarer machen.</p>



<p>Sie können Ihr Unternehmen unter einem soliden Publikum zu wachsen und erhalten potenzielle Kunden für Ihr Unternehmen Website. Dies kann nur geschehen, wenn Sie die Online-Bitcoin-Kryptowährung als Ihren Handels Modus wählen und in digitales Geld für die Zukunft investieren. Dies ist der entscheidende Aspekt, auf den Sie immer achten sollten und den Sie nicht eine Sekunde lang ignorieren können. </p>



<p>Um die Arbeit schnell und effizient zu erledigen, müssen Sie den Bitcoin-Preis vor dem Kauf oder Verkauf überprüfen. Wenn der Marktpreis der Nachfrage niedrig ist, wird Ihnen empfohlen, die <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/kryptowaehrung-bezahlen-wir-kuenftig-alle-mit-bitcoin-co/" data-type="post" data-id="11901">Bitcoin</a> zu diesem Zeitpunkt zu kaufen. Wenn die Nachfrage hoch ist, dann ist dies die richtige Zeit, die Sie benötigen, um Ihre elektronischen Münzen zu verkaufen, um einige Gewinne aus der Währung zu verdienen. Dies ist der absolute Weg, um das Handelsgeschäft auf der Internetplattform zu tun, indem Sie die Bitcoin Kryptowährung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Deshalb so beliebt: Transparenz der Transaktion&#8221;</p></blockquote>



<p>Jede Transaktion, die Sie auf der Internetplattform für Devisengeschäfte tätigen, wird in den Blöcken des Mining-Systems aufgeführt. Mit Hilfe des Mining-Prozesses und der Blockchain-Netzwerke können Sie die gesamte Transaktion einsehen. Die Transparenz der Transaktion ist der Hauptgrund für die Beliebtheit der Kryptowährung Bitcoin. Sie können die verschiedenen Kryptowährungen, die auf der Handelsplattform verfügbar sind, mit Hilfe des offiziellen Links,&nbsp;<a href="https://bit-qt.de/">bit-qt.de</a>&nbsp;entdecken und das Konzept kurz verstehen.</p>



<p><strong>Wie funktioniert die Fluktuation auf dem BTC-Markt?</strong></p>



<p>Es ist auf den ersten Blick klar, dass der Markt für digitale Währungen regelmäßig schwankt und der Aktienmarkt Preis nicht konstant ist. Aus diesem Grund wird Händlern immer empfohlen, sich umfassend zu informieren und ihr Geld entsprechend zu investieren. Sie sollten über die Fluktuation und das Mining-System der <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/kryptowaehrungen-sicherheitspakete-und-krypto-wallets/" data-type="post" data-id="12154">Kryptowährung</a> Bitcoin Bescheid wissen, bevor Sie beginnen. Sie müssen den Marktpreis überprüfen, wenn er niedrig oder hoch ist, um die Bitcoin-Kryptowährung auf dem Markt zu verkaufen oder zu kaufen.</p>



<p>Angenommen, Sie sind ein Anfänger und haben keine Informationen über den Prozess der Vermarktung oder Bergbau-Systeme. In diesem Fall werden Sie vorgeschlagen, große Informationen und ein wenig Wissen über die Transaktion von Marketing-Fluktuationsrate haben.</p>



<p><strong>Volatilität</strong></p>



<p>Die Mehrheit der Anleger hat auch Probleme, die zu erwartende Veränderung des Marktpreises der Kryptowährung Bitcoin vorherzusagen. Der Markt des digitalen Geldes schwankt ständig. Manchmal, der Preis des digitalen Geldes auf dem Markt Spiel Hunderte und Tausende von Dollar-Hype, und manchmal geht es nach unten wie eine Null. Deshalb sind die Menschen immer vorgeschlagen, die Volatilität der Bitcoin-Handelsmarkt zu verstehen, um ein erfolgreiches Geschäft zu tun. Wenn Sie ein Neuling sind, werden Sie vorgeschlagen, um Ratschläge von den professionellen und fachkundigen Mitarbeitern zu nehmen.</p>



<p>Schließlich können wir vorschlagen, dass die bitcoin Kryptowährung Flasche Vorteile Anleger auf die nächste Stufe. Angenommen, Sie sind auch entschlossen, Ihr Geld in den Bitcoin-Markt zu investieren. In diesem Fall werden Sie vorgeschlagen, um Ratschläge von den Profis zu nehmen und machen Werbung auf den sozialen Netzwerken, um die richtige offizielle Anwendung für Handelsplattformen herunterladen.</p>



<p><strong>Liquidität</strong></p>



<p>Die Verbesserung der Liquidität ist das wichtigste Element des Marktes, das Anlegern und Händlern ausgezeichnete Gewinne bescheren kann. Sie ermöglicht es den Nutzern, einfache Transaktionen auf dem Devisenmarkt durchzuführen und stabile Geschäfte mit Bitcoin zu tätigen. Man kann auf der Plattform anonym und sicher <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/entscheidungen-so-werden-sie-schneller-und-besser/" data-type="post" data-id="11992">Investitionen</a> tätigen und seine Geschäfte gut laufen lassen. Die kleinen Händler auf dem Markt wirken sich positiv auf die Investoren und Händler aus und machen den Marktpreis stabil und bedeutend. Dies sind die Hauptgründe dafür, dass der Markt für die Kryptowährung Bitcoin einen bemerkenswerten Hype erlebt. Um die Liquidität des Marktes zu verbessern, muss der Anleger sicherstellen, dass sie Geschäfte in der Kryptowährung bitcoin machen und alle Regeln und Vorschriften im Zusammenhang mit digitalem Geld verstehen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Jievani Weerasinghe/ <a href="https://unsplash.com/photos/NHRM1u4GD_A" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-die-basics-vom-mining-system-wie-das-elektronische-geld-funktioniert/">Kryptowährungen-ABC (3/3): Die Basics vom Mining-System, wie das elektronische Geld funktioniert…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen-ABC (2/3): : Zwischen Spieltrieb, Volatilität und “echter” Geldanlage</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-zwischen-spieltrieb-volatilitaet-und-echter-geldanlage/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 15:36:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Transaktionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jeder, der von Kryptowährungen gehört hat, weiß, dass der berühmte Bitcoin gekauft werden kann. Dieses digitale Geld ist jedoch ziemlich teuer. Nur wenige Leute wissen, dass Kryptowährung mit einem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-zwischen-spieltrieb-volatilitaet-und-echter-geldanlage/">Kryptowährungen-ABC (2/3): : Zwischen Spieltrieb, Volatilität und “echter” Geldanlage</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fast-jeder-der-von-kryptowaehrungen-gehoert-hat-weiss-dass-der-beruehmte-bitcoin-gekauft-werden-kann-dieses-digitale-geld-ist-jedoch-ziemlich-teuer-nur-wenige-leute-wissen-dass-kryptowaehrung-mi">Fast jeder, der von Kryptowährungen gehört hat, weiß, dass der berühmte Bitcoin gekauft werden kann. Dieses digitale Geld ist jedoch ziemlich teuer. Nur wenige Leute wissen, dass Kryptowährung mit einem PC abgebaut werden kann. Wie kann das möglich sein und was man eigentlich machen muss werden wir in diesem Artikel erklären&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Was versteht man unter dem Begriff Bitcoin? Das ist nichts anderes als ein elektronisches Zahlungssystem, das als Belohnung für den Benutzer virtuelles Geld generiert, das die Rechenleistung Ihres Computers zur Verfügung stellt. Die Kryptowährung ist in vielen Ländern der Welt sehr liebt. In nur zwei Jahren ist der Bitcoin-Wechselkurs von eher bescheidenen 5 Dollar auf 1000 Dollar gestiegen. </p>



<p>Je mehr Geld im System abgebaut wird, desto komplexere Aufgaben werden von Computern ausgeführt und desto mehr Leistung wird benötigt. Nach Berechnungen der Analysten wird es noch mindestens 150 Jahre möglich sein, neue Bitcoins abzubauen. Die obere Grenze liegt bei 21 Millionen Bitcoins (von denen etwa die Hälfte bereits abgebaut wurde). Heutzutage handelt man auch erfolgreich mit Bitcoins dank solchen Plattformen wie&nbsp;<a href="https://yuanpaygroup.org/de/">Yuan Pay Group kryptowährung</a>, die Ihnen ermöglich, Gewinne zu erzielen, ohne Kryptowährungen abbauen zu müssen.</p>



<p>Im Großen und Ganzen kann der Prozess der Gewinnung von <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/bitcoin-forscher-was-ist-das-eigentlich-ein-bitcoin/" data-type="post" data-id="11968">Bitcoin</a> selbst mit dem Gold-Mining verglichen werden. Das Wort „Mining“ wird aus dem Englichen als &#8220;Bergbau&#8221; mit &#8220;Feldentwicklung&#8221; übersetzt. Aber Sie müssen nicht mit einer Spitzhacke und anderen Werkzeugen auf die Felder gehen, der Miner muss nur das Rechenproblem mit seinem PC lösen. Alles sieht ungefähr so ​​aus: Wenn Sie es geschafft haben, einen Zahlenblock zu bekommen, wird dafür eine bestimmte Menge an Kryptowährung bezahlt. Natürlich ist nur die Theorie einfach, die Praxis ist bestimmt viel komplizierter. Aber wir haben das allgemeine Prinzip erklärt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Bist du bereit, Millionär zu werden&#8221;</p></blockquote>



<p>Womit muss man anfangen, wenn man mit dem&nbsp;<a href="https://www.handelsblatt.com/audio/today/handelsblatt-today-extended-wie-viel-dollar-ist-der-bitcoin-in-zehn-jahren-wert/27705304.html">Mining von Kryptowährungen</a>&nbsp;Geld verdienen möchte? Beginnen wir mit dem Einfachsten – damit wir das Geld, das wir bekommen haben, aufbewahren können, müssen wir eine Wallet für Bitcoin erstellen. Es gibt überhaupt keine Schwierigkeiten &#8211; gehen Sie auf die offizielle Website von Bitcoin und laden Sie das Programm herunter. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass der Kunde eine Datei angeben sollte, die den allgemeinen Verlauf der Transaktionen enthält. Für diese Datei sollten Sie viel Platz schaffen.</p>



<p>Haben Sie das Programm und die Datei heruntergeladen? Öffnen Sie es nun und klicken Sie auf die Schaltfläche „Wallet erstellen“. Stattdessen erhalten Sie eine Zeichenfolge, die aus einer langen Reihe von Zeichen (Zahlen und lateinischen Buchstaben) besteht. Wir empfehlen dringend, die Wallet-Adresse und die Wallet-Datei selbst auf einem separaten Informationsträger zu speichern.</p>



<h2 id="kurs-viervierfacht-in-nur-einem-jahr">Kurs viervierfacht in nur einem Jahr</h2>



<p>Schließlich haben Sie all dies getan und sind nun bereit, Millionär zu werden. Nehmen Sie sich Zeit &#8211; selbst wenn Ihr Computer sehr teuer ist, werden seine Ressourcen nicht einmal ausreichen, um 1 Bitcoin in 2-3 Jahren Dauerbetrieb abzubauen. Im Großen und Ganzen steht das Mining nicht für Einzelpersonen zur Verfügung. Sie müssen sich mit anderen Teilnehmern im sogenannten &#8220;Pool-Mining&#8221; zusammenschließen. </p>



<p>Die Quintessenz ist sehr einfach: Ihr Computer ist in einem großen <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/karriere-vitamin-b-netzwerken-fuer-den-beruflichen-erfolg/" data-type="post" data-id="9990">Netzwerk</a> vereint und die kombinierten Ressourcen ermöglichen es, greifbare Gewinne zu erzielen. Vergessen Sie nicht, der Pool nimmt eine Provision (ca. 2 Prozent der Produktion, also nicht so viel).</p>



<p>Haben Sie sich ein Poolkonto angelegt und sind schon bereit, Geld zu verdienen? Überlassen Sie die Arbeit nun dem Computer. Ihr PC wird die Rolle eines solchen &#8220;Miners&#8221; übernehmen. Jeder der Computer, die Sie für das Mining verwenden, muss eine eindeutige ID erhalten. Um die Feinheiten des Mining-Prozesses zu verstehen, müssen Sie jedoch zusätzliche Programme verwenden (die vage an die uns bekannten Handelsterminals erinnern). Aber beeilen Sie sich nicht, das erste Programm herunterzuladen, auf das Sie stoßen.&nbsp;Es ist nicht immer so einfach, sie einzustellen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: GaudiLab/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/top-view-aerial-photo-flying-drone-484954783" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/top-view-aerial-photo-flying-drone-484954783" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/kryptowaehrung-zwischen-spieltrieb-volatilitaet-und-echter-geldanlage/">Kryptowährungen-ABC (2/3): : Zwischen Spieltrieb, Volatilität und “echter” Geldanlage</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen-ABC (1/3): Vorteile, Nachteile, Transaktionsanalyse</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-boersenhandel-vorteile-nachteile-transaktionsanalyse/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 20:31:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Derivate]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Internethandel ist, wenn einem Händler eine Finanzbörse über das Internet zugänglich wird. Heutzutage ist der Handel an den Finanzmärkte n per Handy oder Tablet in, und noch vor 30 Jahren&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-boersenhandel-vorteile-nachteile-transaktionsanalyse/">Kryptowährungen-ABC (1/3): Vorteile, Nachteile, Transaktionsanalyse</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="internethandel-ist-wenn-einem-haendler-eine-finanzboerse-ueber-das-internet-zugaenglich-wird-heutzutage-ist-der-handel-an-den-finanzmaerkte-n-per-handy-oder-tablet-in-und-noch-vor-30-jahren-war-es">Internethandel ist, wenn einem Händler eine Finanzbörse über das Internet zugänglich wird. Heutzutage ist der Handel an den Finanzmärkte n per Handy oder Tablet in, und noch vor 30 Jahren war es möglich, Wertpapiergeschäfte nur von einem stationären Computer aus zu tätigen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Man behauptet, dass der Internethandel in Amerika in den 90er Jahren entstand, als der Zugang zu den Aktienmärkten ermöglichte, die abgeschalteten Netzwerke zu schließen. Damals lernten die amerikanischen Finanziers und Investoren den Begriff „Online-Shopping“ kennen. Tatsächlich wurde jedoch 1971 zum ersten Mal über den&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/boersenhandel-die-angst-bleibt-im-markt-a-97862.html">Online-Handel</a>&nbsp;gesprochen, als die amerikanische Nasdaq-Börse ihre erste Transaktion im Netzwerk durchführte. Der Internethandel ermöglicht nun den Zugang zum Handel über einen Broker, dessen Verpflichtung darin besteht, einem neuen Marktteilnehmer ein Softwarepaket für den Versand einer E-Mail zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Die Einzigartigkeit der Internet-Technologien besteht darin, dass sie sich rasant entwickeln. Und was vor 3-5 Jahren relevant war, ist heute hoffnungslos veraltet. Jetzt wollen immer mehr Menschen auf den Märkten selbst handeln, ohne Geld an Treuhand zu überweisen. Darüber hinaus ermöglichen die Technologien eine Online-Analyse der Marktsituation und weisen den Broker an, eine Transaktion über Terminals zu eröffnen und zu schließen. Auch die Auswahl an Instrumenten ist groß &#8211; Aktien, Anleihen, Futures, Währungen, Optionen usw. Heutzutage kann man sogar mit Kryptowährungen handeln, da es solche Programme wie&nbsp;<a href="https://bitcoinera.app/de/">Bitcoin Era erfahrungen</a>&nbsp;gibt.&nbsp;</p>



<p>Für Anfänger ist es nützlich, die Nachteile des Online-Handels zu kennen, bevor sie in den Markt einsteigen:</p>



<ol type="1"><li>Die Geschwindigkeit von Transaktionen ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sind sie effizient andererseits besteht ein hohes Risiko, die Einlage zu verlieren. Schließlich kann das Internet aus technischen Gründen in dem Moment verschwinden, in dem es notwendig ist, ein Geschäft abzuschließen oder eine wichtige Investitionsentscheidung zu treffen, was sich erheblich auf das Einkommen des Händlers auswirkt.</li><li>Großer psychischer Druck. Tatsächlich zeichnet sich der Handel nicht nur durch riesige Gewinne aus, sondern auch durch kolossale Verluste im Falle einer fehlgeschlagenen Transaktion. In diesem Bereich kann nur derjenige überleben und Ergebnisse erzielen, wer standhaft Einkommensschwankungen aushält, einen kühlen Kopf bewahrt und die Situation beherrscht.</li><li>Die Notwendigkeit, sich mit den Feinheiten des Handels zu befassen, erfordert viel Aufmerksamkeit, Mühe und Zeit.</li></ol>



<p>Die Hauptfunktion einer modernen Warenbörse in jeder Volkswirtschaft ist die Preisbildung. Die gleichzeitige Teilnahme einer unbegrenzten Anzahl von Verkäufern und Käufern am Börsenhandel bei vollständiger Anonymität der Teilnehmer gewährleistet einen echten Wettbewerb zwischen ihnen und minimiert die Möglichkeit von Absprachen.</p>



<p>Dadurch ist es möglich, im <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/" data-type="post" data-id="6337">Börsenhandel</a> objektive Preisindikatoren zu bilden, die die Grundlage für die Preisbildung im außerbörslichen Markt bilden und es den Herstellern ermöglichen, ihre wirtschaftlichen Aktivitäten zu planen und ihre Produktionskosten effizienter zu steuern. Darüber hinaus können solche Indikatoren der Regierung als Grundlage für angemessene Managemententscheidungen in diesem Markt dienen.</p>



<p>Eine weitere wichtige Funktion der Börse besteht darin, durch die Durchführung von Börsengeschäften mit Derivaten die Möglichkeit zur Absicherung von Preisrisiken zu bieten. Darüber hinaus können Sie durch den Börsenhandel zahlreiche Zwischenhändler reduzieren, den Zugang zu Absatzmärkten erweitern, während die Börse ein hohes Maß an Garantien für die Erfüllung der Verpflichtungen aus abgeschlossenen Verträgen bietet.</p>



<p>Menschen mit bestimmten <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/" data-type="post" data-id="7264">Charaktereigenschaften</a> können von Grund auf erfolgreich am professionellen Handel teilnehmen:</p>



<ol type="1"><li>Sie sind bestrebt, Transaktionen selbstständig durchzuführen.</li><li>Sie wollen bewusst Anlageentscheidungen treffen, sind bereit, finanzielle Risiken zu tragen und für die Folgen verantwortlich zu sein.</li><li>Sie verbessern regelmäßig ihre Trading-Fähigkeiten, suchen nach neuen Informationen und sind bereit zu lernen.</li><li>Sie nehmen sich die Zeit, die Anlageideen anderer Leute zu recherchieren und zu testen.</li><li>Sie neigen dazu, systematisch und selbstdiszipliniert zu sein.</li></ol>



<p>All diese Eigenschaften ermöglichen es Ihnen, Stunden mit Marktanalysen zu verbringen. Nach dem Studium aller Daten versteht der Händler, wann er eine Positionen eröffnen oder schließen muss, welche Art von Aktien oder Währung er kaufen / verkaufen soll usw.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: spainter_vfx/ </em><a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/orange-blue-technology-background-circuit-board-518160529" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/orange-blue-technology-background-circuit-board-518160529" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Shutterstoc</em>k</a></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/12/online-boersenhandel-vorteile-nachteile-transaktionsanalyse/">Kryptowährungen-ABC (1/3): Vorteile, Nachteile, Transaktionsanalyse</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Fossiles Zeitalter: Vom Ende. Und der Entdeckung der Offshore-Ölfelder…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/11/fossiles-zeitalter-vom-ende-und-der-entdeckung-der-offshore-oelfelder/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 10:15:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[Global]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umweltschutz wird gross geschrieben. Aber natürlich nicht überall. Heute, da fast alle großen Onshore-Öl- und Gasfelder entdeckt und erschlossen sind, widmen viele Unternehmen einem der vielversprechenden Bereiche besondere Aufmerksamkeit &#8211;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/fossiles-zeitalter-vom-ende-und-der-entdeckung-der-offshore-oelfelder/">Fossiles Zeitalter: Vom Ende. Und der Entdeckung der Offshore-Ölfelder…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="umweltschutz-wird-gross-geschrieben-aber-natuerlich-nicht-ueberall-heute-da-fast-alle-grossen-onshore-oel-und-gasfelder-entdeckt-und-erschlossen-sind-widmen-viele-unternehmen-einem-der-vielverspr">Umweltschutz wird gross geschrieben. Aber natürlich nicht überall. Heute, da fast alle großen Onshore-Öl- und Gasfelder entdeckt und erschlossen sind, widmen viele Unternehmen einem der vielversprechenden Bereiche besondere Aufmerksamkeit &#8211; der Exploration und Erschließung von Kohlenwasserstoffressourcen auf dem Festlandsockel. Während sich Technologien und Schieferölproduktion in rasantem Tempo entwickeln, ist es unbestreitbar, dass die Zukunft der Weltölproduktion auf dem Kontinentalschelf des Weltozeans liegt&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Heute sind die Aussichten, neue große Ölfelder zu entdecken und mit diesem Öl zu handeln, mit dem Schelf verbunden. Diejenigen, die&nbsp;<a href="https://oilprofit.de/">Öl Profit Erfahrungen</a>&nbsp;bereits gesammelt haben, verstehen, wie profitabel dieser Handel sein könnte.&nbsp;&nbsp;Dies ist auf die allmähliche Erschöpfung der wichtigsten Ölfelder zurückzuführen. Die Erschließung dieser Lagerstätten hat vor nicht allzu langer Zeit begonnen, aber sie machen bereits etwa 30-35 % der Weltproduktion aus. Allein die nachgewiesenen Offshore-Ölreserven der Welt belaufen sich auf 280 Milliarden Barrel.</p>



<p>Das Schelf wird als nivellierter Bereich des Unterwasserrands des Kontinents bezeichnet, der an das Land angrenzt, seine Grenze ist die Küste des Meeres oder des Ozeans. Das Recht, den Meeresschelf zu kontrollieren, wird den Küstenstaaten im Rahmen des UN-Seerechtsübereinkommens von 1982 gewährt. Danach haben Staaten das ausschließliche Recht, den Untergrund des Meeresbodens im Umkreis von 200 Seemeilen (370 km) von ihrer Küste zu erkunden und zu nutzen. Um die Rechte zur Nutzung des Meeresbodens außerhalb dieser Zone (der sogenannten ausschließlichen Wirtschaftszone) zu formalisieren, müssen die Länder nachweisen, dass der Meeresboden eine natürliche Erweiterung ihres Festlandsockels ist. Um dieses Recht zu erhalten, muss ein Land einen Antrag bei der UN-Kommission für die Grenzen des Festlandsockels stellen.</p>



<p>Die Gesamtfläche der weltweiten Festlandsbarren beträgt etwa 32 Millionen Quadratmeter. km. Der größte von ihnen befindet sich am nördlichen Rand Eurasiens (bis zu 1,5 Tausend km).</p>



<p>Fast alle Betreiber für die Öl- und Gaserschließung des Meeres auf den Festlandsockeln basieren auf der Anwendung des „Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen“ (United Nations Convention on the Law of the Sea, UNCLOS). Derzeit ist es ein einzigartiges Dokument des Völkerrechts, das das Verfahren für die Nutzung von Meeresgebieten definiert, einschließlich der Förderung von Öl, Gas oder anderen natürlichen Ressourcen. Dieses Dokument hat eine recht interessante Geschichte, die in vielerlei Hinsicht die Struktur des modernen Öl- und Gasmarktes bestimmt hat.&nbsp;</p>



<h2 id="freiheit-der-meere"> „Freiheit der Meere“</h2>



<p>Der Begriff „Freiheit der Meere“ wird seit dem 17. Jahrhundert im Seerecht angewandt. Damals waren die Hoheitsgewässer der Küstenstaaten auf 3 Seemeilen begrenzt, was der Entfernung eines Kanonenschusses entsprach. Die Law of the Sea-Reihe wurde 1702 von einem niederländischen Anwalt entwickelt und existiert seit fast 300 Jahren unverändert. Dieses Prinzip definierte den Begriff der internationalen Gewässer, die dem vom niederländischen Rechtsanwalt Hugo Grotius eingeführten Prinzip der &#8220;hohen See&#8221; (freies Meer) unterstanden.</p>



<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schlugen die meisten Länder vor, eine Reihe von Regeln im Bereich des Seerechtes zu aktualisieren und die nationalen Gewässer in einer breiteren Auslegung zu definieren, nämlich: die Verwendung von Mineralien einzubeziehen, Instrumente zum Schutz des nationalen Fischmaterials zu schaffen und technischen <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/08/changeprozess-statt-achterbahn-12-tipps-mit-denen-du-dein-ziel-wirklich-erreichst/" data-type="post" data-id="12110">Ressourcen</a>, unkontrollierte Emissionen von Abfällen ins offene Meer verbieten.</p>



<p>1930 wurde die Konferenz des Völkerbundes in Den Haag zur Festlegung neuer Regeln für die territoriale Aufteilung der Seegebiete beibehalten, die Änderungen jedoch nicht übernommen. 1945 richtete US-Präsident Harry Truman auf Druck amerikanischer Öl- und Gaskonzerne mit dem bekannten internationalen Standard „The Principle of the Law of the Country“ einseitig eine maritime Zone von nationalem Interesse nahe der US-Küste ein. Die entsprechenden innerstaatlichen Gesetze, in denen das Konzept des Festlandsockels eingeführt wurde, wurden angenommen.&nbsp;</p>



<p>Nach der Verabschiedung dieser Öl- und Gaskonsortien erhielten die Gesetze das Recht, Schelfe in der Nähe der US-Grenzen über 12 Meilen von Hoheitsgewässern hinaus zu entwickeln. Dieser Grundsatz im Gesetzgebungssystem wurde von vielen Ländern ratifiziert. Die Stände erweiterten die Rechte auf Seegebiete, was zu Monopol-Wirtschaftszonen führte, die 200 Seemeilen von der Küste entfernt waren. Als Ergebnis der Diskussion wenig später trat am 10. Juni 1964 das internationale „Abkommen über den Kontinentalschelf“ in Kraft.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: <a href="https://unsplash.com/@envisual?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Charlie Hang</a>/ <a href="https://unsplash.com/s/photos/oil?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/fossiles-zeitalter-vom-ende-und-der-entdeckung-der-offshore-oelfelder/">Fossiles Zeitalter: Vom Ende. Und der Entdeckung der Offshore-Ölfelder…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen: Sicherheitspakete und Krypto-Wallets im Aufwärtstrend</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/11/kryptowaehrungen-sicherheitspakete-und-krypto-wallets/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 09:08:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit ihrer Einführung haben Kryptowährungen einen stetigen Preisanstieg erlebt und ziehen täglich zahlreiche neue Investoren und Händler an. Wir fragen uns: Woran liegt das? Kryptowährungen sind digitale oder virtuelle Währungen,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/kryptowaehrungen-sicherheitspakete-und-krypto-wallets/">Kryptowährungen: Sicherheitspakete und Krypto-Wallets im Aufwärtstrend</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="seit-ihrer-einfuehrung-haben-kryptowaehrungen-einen-stetigen-preisanstieg-erlebt-und-ziehen-taeglich-zahlreiche-neue-investoren-und-haendler-an-wir-fragen-uns-woran-liegt-das">Seit ihrer Einführung haben Kryptowährungen einen stetigen Preisanstieg erlebt und ziehen täglich zahlreiche neue Investoren und Händler an. Wir fragen uns: Woran liegt das? </h3>



<p class="has-drop-cap">Kryptowährungen sind digitale oder virtuelle Währungen, die sich der Kryptografie bedienen.&nbsp;&nbsp;Ein wesentlicher Unterschied zwischen Kryptowährungen und herkömmlichen Währungen besteht darin, dass es bei ersteren keine zentrale Autoritätsperson gibt, was einer der Hauptgründe für ihre Beliebtheit ist.&nbsp;</p>



<p>Das Wachstum des Preises, des Wertes und der Gewinne von Kryptowährungen führt jedoch auch zu einer bedauerlichen Zunahme von Cyberangriffen gegen die Besitzer dieser digitalen Währungen.</p>



<p>In diesem Blog beleuchten wir Krypto-Wallets, Tipps zu ihrer Auswahl und Möglichkeiten, sie zu schützen. mehr Infos von dieser Plattform wie&nbsp;<a href="https://trustpedia.io/de/trading-robots/bitcoin-era/">trustpedia.io/de/trading-robots/bitcoin-era/</a>.</p>



<h1 id="krypto-wallets-warum-sie-benutzen">Krypto-Wallets &#8211; Warum sie benutzen&nbsp;</h1>



<p>Eine Krypto-Brieftasche wird zur Aufbewahrung von Kryptowährungen verwendet. Die Verwendung einer Krypto-Brieftasche zur Aufbewahrung Ihrer digitalen Währungen hat mehrere Vorteile, von denen der wichtigste die Bequemlichkeit ist. Wenn alle Ihre virtuellen Münzen auf einer einzigen Plattform zur Verfügung stehen, wird die Aufbewahrung, Verfolgung und Durchführung von Transaktionen erheblich erleichtert.&nbsp;</p>



<p>Ein zweiter Vorteil der Krypto-Wallets ist die <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/online-sicherheit-kriminalitaet/" data-type="post" data-id="9289">Sicherheit</a>, denn diese Wallets &#8211; insbesondere Cold Wallets &#8211; können Hacker, Diebe oder Menschen mit anderen bösen Absichten fernhalten. Auf diese Weise können Sie mit Kryptowährungen handeln, sie senden, empfangen oder aufbewahren, ohne sich über Sicherheitsfragen Gedanken machen zu müssen. </p>



<h1 id="kurzer-leitfaden-zur-auswahl-von-krypto-wallets">Kurzer Leitfaden zur Auswahl von Krypto-Wallets&nbsp;</h1>



<p>Es gibt mehrere Faktoren, die Sie bei der Auswahl einer Krypto-Brieftasche berücksichtigen müssen. Zunächst einmal sollten Sie die spezifischen Währungen berücksichtigen, die Sie speichern möchten, und sicherstellen, dass die von Ihnen gewählte Wallet mit diesen Währungen kompatibel ist. Idealerweise sollten Sie eine digitale Geldbörse wählen, die mehrere Kryptowährungen speichern kann.&nbsp;</p>



<p>Die Sicherheit ist natürlich ein weiterer wichtiger Aspekt. Achten Sie darauf, alle Sicherheitsmerkmale der Wallet zu überprüfen, wie zum Beispiel die Zwei-Faktor-Authentifizierung.&nbsp;</p>



<p>Schließlich sollten Sie sich bei der Wahl des Portemonnaies an Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen orientieren.&nbsp;</p>



<h1 id="wie-sie-ihre-krypto-android-wallet-sicher-und-geschuetzt-aufbewahren">Wie Sie Ihre Krypto-Android-Wallet sicher und geschützt aufbewahren:</h1>



<h2 id="1-fokus-auf-zwei-faktor-authentifizierung">1)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fokus auf Zwei-Faktor-Authentifizierung:</h2>



<p>Wählen Sie zunächst eine Krypto-Android-Brieftasche mit Zwei-Faktor-Authentifizierung, auch bekannt als 2FA.&nbsp;Wallets mit dieser Funktion verlangen eine Verifizierung vor der Ausführung jeglicher Aktivität, was bedeutet, dass Sie und Ihre Kryptowährungen von einer zusätzlichen Sicherheitsebene profitieren können.&nbsp;Falls jemand anderes versucht, auf Ihre Android-Wallet zuzugreifen, werden Sie durch die 2FA-Anforderung benachrichtigt.&nbsp;</p>



<h2 id="2-lieber-kalt-als-heiss">2)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Lieber kalt als heiß:</h2>



<p>Wenn es um Krypto-Wallets geht, können Sie zwischen zwei Optionen wählen: heiß oder kalt. Eine kalte Krypto-Android-Brieftasche ist eine, die nicht mit dem Internet verbunden ist. Auf der anderen Seite ist eine heiße Geldbörse mit dem Internet verbunden. Das bedeutet im Wesentlichen, dass eine kalte Geldbörse im Gegensatz zu einer heißen Geldbörse nicht anfällig für Cyber-Kriminalität und Hacks ist. Darüber hinaus sind Cold Wallets verschlüsselt, was bedeutet, dass sie eine höhere Sicherheit für die Speicherung privater Schlüssel bieten. Als einfache Faustregel gilt jedoch, dass man sowohl in Hot Wallets als auch in Cold Wallets investieren sollte, um von deren spezifischen Merkmalen zu profitieren.</p>



<h2 id="3-behandeln-sie-ihren-privaten-schluessel-vertraulich">3)&nbsp;&nbsp;&nbsp;Behandeln Sie Ihren privaten Schlüssel vertraulich:</h2>



<p>Zu guter Letzt sollten Sie Ihren privaten Schlüssel mit niemandem teilen. Er ist Ihr persönlicher Schlüssel und sollte auch als solcher behandelt werden. Eine Möglichkeit, die Sicherheit Ihrer privaten Schlüssel zu gewährleisten, besteht darin, sie offline aufzubewahren. Mit anderen Worten, Sie sollten den Schlüssel auf einem kleinen Blatt Papier notieren und an einem besonders sicheren Ort in Ihrem Haus aufbewahren. Sie können auch eine kalte Brieftasche verwenden, die nicht mit dem Internet verbunden ist und daher nicht anfällig für <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/bitcoin-forscher-was-ist-das-eigentlich-ein-bitcoin/" data-type="post" data-id="11968">Cyberangriffe</a> ist. </p>



<p>Obwohl Versuche der Cyberkriminalität im Krypto Bereich nicht gerade selten sind, müssen Sie sich keine Sorgen machen, solange Sie die richtigen Sicherheitsmaßnahmen einhalten. Wir hoffen, dass dieser Artikel über Krypto-Wallets Ihnen dabei helfen wird, die Sicherheit Ihrer Krypto-Android-Wallet und damit auch Ihres digitalen Vermögens zu verbessern und zu erhalten.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;<a href="https://unsplash.com/@executium?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Executium</a>/&nbsp;<a href="https://unsplash.com/?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/kryptowaehrungen-sicherheitspakete-und-krypto-wallets/">Kryptowährungen: Sicherheitspakete und Krypto-Wallets im Aufwärtstrend</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Programmierer, Designer, Marketing: Die besten Jobs in der Gaming-Industrie</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/11/programmierer-designer-marketing-die-besten-jobs-in-der-gaming-industrie/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 05:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Designer]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=12130</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Gaming-Industrie ist eine der spannendsten und interessantesten Branche der Arbeitswelt. Aber wie wird man Teil dieser Industrie? Welche Jobs gibt es im Gaming-Bereich? Wir haben uns mal umgeschaut und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/programmierer-designer-marketing-die-besten-jobs-in-der-gaming-industrie/">Programmierer, Designer, Marketing: Die besten Jobs in der Gaming-Industrie</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="die-gaming-industrie-ist-eine-der-spannendsten-und-interessantesten-branche-der-arbeitswelt-aber-wie-wird-man-teil-dieser-industrie-welche-jobs-gibt-es-im-gaming-bereich-wir-haben-uns-mal-umgeschau">Die Gaming-Industrie ist eine der spannendsten und interessantesten Branche der Arbeitswelt. Aber wie wird man Teil dieser Industrie? Welche Jobs gibt es im Gaming-Bereich? Wir haben uns mal umgeschaut und stellen die drei besten und spannendsten Jobs vor&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Kaum eine Branche, die so schnell wächst. Selbst Netflix will sich auf seinen bisherigen Erfolgen wie &#8220;Squid Game&#8221; nicht ausruhen und will expandieren in den Spielemarkt. In der Gaming-Industrie muss man als Erstes über die Programmierer sprechen. Der Job als Programmierer ist einer der umkämpftesten Berufe in diesem Bereich. Hier kann man viel verdienen, Spiele entwickeln und ein wichtiger Teil des Gesamtvorgangs sein. </p>



<h2 id="programmierer"><strong>Programmierer</strong></h2>



<p>Als Programmierer kann man zum Beispiel Spiele für&nbsp;<a href="https://mrscasino.com/">Mrs Casino</a>&nbsp;erstellen. Mrs Casino ist eines der interessantesten Projekte im Online Casino Bereich. Und die Spiele auf der Plattform sind faszinierend. Es gibt also viele unterschiedliche Möglichkeiten, um als Programmierer zu arbeiten. Und zwar in großen Unternehmen, kleinen Start-ups oder als selbstständiger Entwickler.&nbsp;</p>



<p>Die Nachfrage nach neuen Spielen und der Instandhaltung von bestehenden Games sorgt dafür, dass es im Grunde immer freie Stellen gibt. Um als Programmierer einen Job zu bekommen, braucht man mittlerweile auch&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">nicht mehr studiert</a>&nbsp;zu haben. Ein abgeschlossenes Studium hilft natürlich bei der Job-Suche. Aber es ist wichtiger, dass man die richtigen Programmierer-Fähigkeiten hat.&nbsp;</p>



<h2 id="designer"><strong>Designer&nbsp;</strong></h2>



<p>Programmierer sind ein wichtiger Teil bei der Entwicklung von Spielen. Aber ohne gute Designer wären viele Spiele einfach nicht dasselbe. Als Designer ist man ein zentraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses eines Spiels. Man ist für das Design und den Look des Spiels verantwortlich. Dabei kann man auch seiner kreativen Seite freien Lauf lassen. Es ist beeindruckend, welchen Unterschied ein guter Designer machen kann. Man kann dies an vielen unterschiedlichen Beispielen sehr gut sehen. Auch als Designer ist es gut, wenn man ein abgeschlossenes Studium im Bereich Design vorweisen kann.&nbsp;</p>



<h2 id="marketing"><strong>Marketing&nbsp;</strong></h2>



<p>Ein tolles Spiel ist schön und gut. Aber wenn es niemand zu Gesicht bekommt, dann ist es auch irgendwie vergebene Liebesmüh und ein schlechtes Geschäft. Hier kommt das Marketing ins Spiel. In vielen Fällen ist gutes Marketing wichtiger als ein gutes Produkt. Dies gilt übrigens nicht nur für die Gaming Branche. Auch außerhalb des Spiele-Bereichs ist gutes Marketing gefragt. </p>



<p>Mit einem Studium in Marketing kann man sich einen Job bei einem der Entwickler sichern und das Projekt für Menschen sichtbar machen.&nbsp;<a href="https://www.meltwater.com/de/blog/apple-marketingstrategie">Apple</a>&nbsp;ist ein gutes Beispiel dafür, wie gutes Marketing aussehen sollte. Als Marketing Experte ist man dafür verantwortlich, das Image des Unternehmens ins richtige Licht zu rücken und die Produkte bekannt zu machen. Wenn man dies schafft, dann steht einer Karriere im Marketing-Bereich nichts mehr im Weg. Viele Entwickler-Teams suchen gute Leute im Marketing. Auch weil man als Programmierer vielleicht nicht die Zeit oder das Wissen hat, das man für gute Marketing-Kampagnen braucht.&nbsp;</p>



<p>Neben den drei vorgestellten Jobs, bietet der Gaming-Bereich noch viele weitere Möglichkeiten um dort professionell Fuß zu fassen. Aber diese drei sind unserer Meinung nach die interessantesten und beliebtesten Jobs in dem Bereich. Es gibt aber zum Beispiel auch Jobs im Vertrieb, als Animations-Experte oder im Kundenservice. Die Möglichkeiten sind also vielfältig.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: metamorworks/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/smart-speaker-concept-ai-voice-recognition-1085021204" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/11/programmierer-designer-marketing-die-besten-jobs-in-der-gaming-industrie/">Programmierer, Designer, Marketing: Die besten Jobs in der Gaming-Industrie</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mentoring-Initiative: Neue Chancen für Beziehungen auf Augenhöhe</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/10/mentoring-initiative-neue-chancen-fuer-beziehungen-auf-augenhoehe/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2021 21:04:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chancen]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuausrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Restrukturierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst nach vielen Bewerbungen und Tätigkeiten als freie Mitarbeiterin gelang ihr der Einstieg bei einem Unternehmen, das jedoch kurz darauf insolvent ging. Über weitere Umwege kam Stefanie Mattes schließlich zu&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/10/mentoring-initiative-neue-chancen-fuer-beziehungen-auf-augenhoehe/">Mentoring-Initiative: Neue Chancen für Beziehungen auf Augenhöhe</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="erst-nach-vielen-bewerbungen-und-taetigkeiten-als-freie-mitarbeiterin-gelang-ihr-der-einstieg-bei-einem-unternehmen-das-jedoch-kurz-darauf-insolvent-ging-ueber-weitere-umwege-kam-stefanie-mattes-sch"><strong><br /></strong>Erst nach vielen Bewerbungen und Tätigkeiten als freie Mitarbeiterin gelang ihr der Einstieg bei einem Unternehmen, das jedoch kurz darauf insolvent ging. Über weitere Umwege kam Stefanie Mattes schließlich zu einem internationalen Großkonzern, wo sie heute als Führungskraft im Bereich „Post Merger Integration“ arbeitet&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Stefanie Mattes wuchs am Fuße der Schwäbischen Alb als Tochter eines Krankenpflegers und einer Krankenpflegerin auf. In der Schule verdiente sie sich durch Nebenjobs ihr eigenes Geld dazu &#8211; und machte als Erste in ihrer Familie das Abitur.  Stefanie erlebte, dass der soziale Hintergrund und unterstützende Netzwerke &#8211; nicht Leistung allein &#8211; Einfluss auf einen beruflichen Werdegang haben können. Auf Wunsch ihrer Eltern, eine Berufsweg mit gesichertem Einkommen einzuschlagen, studierte Stefanie Jura und schloss zügig mit dem ersten und zweiten Staatsexamen ab. Der Plan eine diplomatische Karriere anzutreten, scheiterte jedoch an der Aufnahmeprüfung des Auswärtigen Amts und Stefanie musste sich neu orientieren.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Frau Mattes, könnten Sie sich und Ihre Initiative kurz vorstellen?</strong><br /></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Ich bin Gründerin und ehrenamtliche Geschäftsführerin der Aufsteiger gGmbH. Aufsteiger ist eine gemeinnützige Mentoring-Plattform für Menschen, die als Erste in ihrer Familie ein Studium absolvieren, kurz vor ihrem Abschluss stehen und in einem Unternehmen Karriere machen wollen. Oder sie haben bereits erste Berufserfahrungen in einem Unternehmen gesammelt und wollen nun wissen, wie sie ihren weiteren Weg planen können.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Aufsteiger gibt es jetzt schon seit einem Jahr. Was unterscheidet die Initiative von anderen Mentoring-Plattformen?</strong><br /></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Zunächst einmal ist mir wichtig zu betonen, dass <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/httpwww-karriere-einsichten-de201408jugendarbeitslosigkeit-wirtschaftsboom-was/" data-type="post" data-id="6676">Aufsteiger</a> und bestehende Organisationen, die dieselben Ziele verfolgen, in keinerlei Konkurrenz zueinander stehen. Wir ziehen alle am gleichen Strang und tauschen uns regelmäßig aus. Das ist spannend und hilfreich, denn wir setzen jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Lebenslauf an: So haben etwa die Roland Berger Stiftung oder auch das Aeulius Förderwerk verstärkt Schüler:innen im Fokus. Die Organisation Arbeiterkind ermutigt dann junge Menschen zum Schritt in eine akademische Laufbahn und begleitet sie bis zum Berufsteinstieg. Während des Studiums unterstützen dann weitere Organisationen wie Netzwerk Chancen, Speed Up, Buddy oder Applic-Aid. Aufsteiger hingegen setzt zwischen Berufseinstieg und Karriereplanung an.&nbsp;Ich bin überzeugt, dass gerade an diesem Punkt Menschen von dem Wissen, der Erfahrung und den Netzwerken anderer Menschen profitieren und sich so weiterentwickeln können.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>“Jeder ist seines Glückes Schmied”. Stimmen Sie der Aussage zu?</strong><br /></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Absolut nicht, ich bin im Gegenteil der Meinung, dass für den beruflichen Erfolg neben Leistung auch die persönliche Ausgangssituation einen relevanten Einfluss hat. In Deutschland, aber&nbsp;&nbsp;auch in anderen Ländern glauben viele, dass Leistung allein ausschlaggebend für Erfolge im Leben ist. In meinen Augen ist das aber keineswegs das einzige Kriterium. Bleiben wir beim Bild der Schmiede: Manche Personen „wohnen“ in einer Schmiede und haben einen Schmied, der ihnen geduldig sein Handwerk erklärt, andere haben vielleicht mehrere Schmieden in der Nachbarschaft, andere leben zehn Kilometer von der nächsten entfernt und haben nur ein Fahrrad zur Verfügung, um zur Schmiede zu kommen und dem Schmied Fragen stellen zu können. Und andere wissen vielleicht gar nicht, was eine Schmiede ist und wo sie zu finden ist. Solange nicht alle die richtige Ausrüstung und den gleichen Zugang zu Wissen, Erfahrung und Netzwerken haben, wird es immer Unterschiede bei der persönlichen Ausgestaltung des Werdegangs geben.&nbsp;<br /></p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Sie wollen Chancen schaffen, Abstände verkleinern und eine offene, solidarische Gesellschaft mitgestalten. Wie wollen Sie das erreichen?</strong></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Mit der Initiative stiften wir Beziehungen, wir verbinden Mentees und Mentor:innen in Wirtschaftsunternehmen der DACH-Region. Im regelmäßigen Austausch lernen die Teilnehmer:innen voneinander. So treffen sich einzigartige Persönlichkeiten, die sich unter normalen Umständen nie begegnet wären. Das ermöglicht den Austausch und erweitert Horizonte. Neben Mentor:innen und Mentees wollen wir aber auch Unternehmen und Organisationen ansprechen. Durch ihre Beteiligung können sie <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/" data-type="post" data-id="11887">Diversität</a>, Inklusivität und Chancengerechtigkeit im Unternehmensalltag aktiv erleben und stärken.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Was treibt Sie dazu, “Umbrüche gestalten” zu wollen?<br /></strong></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Ich selbst habe als Erste in meiner Familie studiert. Und so habe ich selber erlebt, dass Menschen, die als Erste studieren, etwas tun bei dem ihnen niemand mit Wissen und Erfahrung zur Seite steht. Darum sind sie es gewohnt, sich zu informieren, selbst zu entscheiden und diese Entscheidung umzusetzen. Immer wieder aufs Neue. Wenn der Hintergrund dann auch noch prekär ist, dann treibt einen nicht der Mut in die Zukunft, sondern die Tatsache, dass ein Zurück schlicht keine Option ist, davon bin ich überzeugt. Doch über die Zeit macht man die Erfahrung, dass es sich lohnt, die eigene Komfortzone zu verlassen. Immer wieder aufzustehen bedeutet, Resilienz zu entwickeln. Diese Fähigkeit hilft auch mir dabei, “einfach zu machen” und Umbrüche zu gestalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Mach&#8217;s einfach&#8221;<br /></p></blockquote>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wenn ich mich als Berufseinsteiger*in oder Studierende für das Aufsteiger-Mentoring-Programm interessiere: Was kommt auf mich zu?<br /></strong></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Die Anmeldung ist unkompliziert. Interessierte gehen auf unsere Homepage&nbsp;<a href="https://aufsteiger.org/">Aufsteiger.org.</a>&nbsp;Dort führt sie der Button “freier Zugang” zu einem Fragebogen. Wir fragen unter anderem nach den Erwartungen an das Mentoring, Branchenerfahrungen und nach den fünf wichtigsten Werten der Bewerber:innen. Zudem gibt es Fragen, die sich auf die Persönlichkeit konzentrieren. Eine gelungene Gewichtung dieser Kriterien ist für uns der Garant für ein „Best Match“ und damit eine sehr gute Grundlage für ein aussichtsreiches Tandem. Bei einem erfolgreichen Match werden Mentor:in und Mentee informiert, und wenn beide einverstanden sind, kann das Tandem starten. Ein Muster einer Mentoringvereinbarung kann als Orientierung für das erste Gespräch dienen. Wie oft man sich sieht, kann jedes Tandem individuell vereinbaren. Ziel ist es, dass die Tandems sich mindestens ein bis zwei Jahre lang begleiten. Das ermöglicht eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/new-work-und-das-neue-wir-6-impulse-fuer-eine-agile-zusammenarbeit-4-0/" data-type="post" data-id="11763">vertrauensvolle Zusammenarbeit</a>.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Welche Voraussetzung oder Eigenschaften sollten Mentees oder Mentor*innen mitbringen, um mithilfe Ihrer Initiative etwas zu bewegen?<br /></strong></p>



<p><em>Stefanie Mattes:</em> Mentor:innen gehen bereits erfolgreich ihren Weg in Unternehmen, egal ob als Führungskraft oder Fachexpert:in. Sie wissen, dass Schubladen keine idealen Aufenthaltsorte für Menschen sind und sind bereit, ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Netzwerke zu teilen. Mentees sind Pionier:innen. Sie sind im Studium und später im Unternehmensumfeld oft die Ersten aus ihren Familien und können nicht auf bestehende Netzwerke zurückgreifen. Mit Aufsteiger bekommen sie die passenden Sparringspartner für viele Themen und Fragen.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wann würden Sie sich mit Ihren Erfolgen zufriedengeben, wann sehen Sie das Ziel von Aufsteiger als erfüllt an?<br /></strong><br /><em>Stefanie Mattes:</em> Schon jetzt ist Aufsteiger erfolgreich: Im ersten Jahr haben sich über 400 Menschen angemeldet und mehr als 80 Tandems wurden gebildet. Und das Netzwerk soll wachsen. Wir wollen Chancen schaffen und Lebensläufe positiv beeinflussen.&nbsp;Sozialer Hintergrund ist ein Diversitätsaspekt, der noch immer übersehen und in den meisten Unternehmen nicht transparent gestaltet wird. Aufsteiger will Unternehmen anregen Menschen zur gesellschaftlichen Teilhabe motivieren. Als Aufsteiger-<a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/social-media-anziehungskraft-des-asozialen/" data-type="post" data-id="11846">Community</a> möchten wir Impulse für eine gesellschaftliche Diskussion setzen, wie wir gesellschaftliche und soziale Abstände, die sich in den letzten zehn Jahren vergrößert haben, verkleinern können. Der vorurteilsfreie Austausch von Erfahrungen, Werten, Wissen und Netzwerken ist die Grundvoraussetzung für eine respektvolle, vorurteilsfreie und solidarische Gesellschaft.</p>



<p>Lust auf Chancen schaffen, Stärken zeigen, Werte teilen? Bewirb dich online&nbsp;<a href="https://aufsteiger.chemistree.de/de/community/mentoring/frageboegen/matching/register">hier</a>&nbsp;und folge Aufsteiger auf&nbsp;<a href="https://www.linkedin.com/company/aufsteiger/">LinkedIn</a>.</p>



<h5 id="ueber-die-gespraechspartnerin-neben-ihrer-beruflichen-taetigkeit-engagiert-sich-stefanie-mattes-seit-mehreren-jahren-als-mentorin-bei-der-roland-berger-stiftung-und-der-universitaet-st-gallen"><strong>Über die Gesprächspartnerin: </strong>Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sich Stefanie Mattes seit mehreren Jahren als Mentorin bei der Roland Berger Stiftung und der Universität St. Gallen.&nbsp;2020 gründete Stefanie die gemeinnützige Mentoring-Initiative “Aufsteiger”.&nbsp;</h5>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: EvgeniiAnd/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/boy-his-shadow-lonely-little-child-1188851260" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/10/mentoring-initiative-neue-chancen-fuer-beziehungen-auf-augenhoehe/">Mentoring-Initiative: Neue Chancen für Beziehungen auf Augenhöhe</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitsplatzstrategien: Warum jetzt die perfekte Zeit für Experimente ist…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/09/arbeitsplatzstrategien-warum-jetzt-die-perfekte-zeit-fuer-experimente-ist/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 20:02:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass die Pandemie die Bedürfnisse und die Anforderungen von Arbeitnehmer:innen an Unternehmen verändert hat. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, wie die damalige Einzelerscheinung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Arbeitsplatzstrategien-Warum-jetzt-die-perfekte-Zeit-fuer-Experimente-ist.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure>





<h3 id="es-ist-kein-geheimnis-dass-die-pandemie-die-beduerfnisse-und-die-anforderungen-von-arbeitnehmerinnen-an-unternehmen-veraendert-hat-man-braucht-sich-nur-vor-augen-zu-fuehren-wie-die-damalige-einzel">Es ist kein Geheimnis, dass die Pandemie die Bedürfnisse und die Anforderungen von Arbeitnehmer:innen an Unternehmen verändert hat. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, wie die damalige Einzelerscheinung des Homeoffice oder dem mobilen Arbeiten inzwischen zum wichtigsten Schritt für die gesundheitliche Sicherheit der Mitarbeitenden geworden ist. Der Wunsch nach flexibler Arbeit nimmt Unternehmen in die Pflicht, passende Strategien zu entwickeln, die möglichst allen Wünschen gerecht werden&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die Workplace-Analytics-Lösung Locatee hat vor kurzem in einem Whitepaper die 10 strategischen Dimensionen, die die Zukunft der Arbeit prägen werden von der Worktech Academy geteilt. Diese Dimensionen, können die Unternehmen als Basis nutzen, um die Zukunft der Arbeit bereits heute zu verwirklichen und um Experimente zu wagen. Hier sind die vier wichtigsten davon:</p>



<h2 id="1-das-wann-und-das-wo"><strong>#1 Das Wann und das Wo</strong></h2>



<p>Viele Führungskräfte erkennen heute, dass traditionelle Strukturen, dem eigentlichen Potenzial der Mitarbeitenden eher hinderlich sind. Weltweit wird die Reduzierung der Arbeitszeit auf eine Vier-Tage-Woche getestet und&nbsp;&nbsp;sowohl mit der Belastung als auch mit der Leistung der Arbeitnehmer:innen verglichen. Auch der klassische Arbeitsort verändert sich. Bereits heute glauben 40 Prozent der deutschen Büroangestellten daran<a href="applewebdata://85A50895-EF00-4219-BF68-67692D3E85FE#_ftn1"><sup>[1]</sup></a>, dass das klassische <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/sei-der-batman-im-buero-unkonventionelle-initiativen-und-spielraeume-fuers-ungenierte-experimentieren/" data-type="post" data-id="11965">Büro</a> in den nächsten Jahren Schritt für Schritt durch Homeoffice oder andere Alternativen ersetzt werden wird. Das bedeutet konkret: Unternehmen, die dies nicht als Teil ihrer Arbeitsplatzstrategie verankern, riskieren den Verlust von neuen und bestehenden Talenten.&nbsp;</p>



<h2 id="2-wohlbefinden-und-emotionale-intelligenz"><strong>#2 Wohlbefinden und emotionale Intelligenz</strong></h2>



<p>Anhaltende Angst um den Verlust der Anstellung oder die negativen Folgen des Social Distancings haben die Bedeutung von Empathie am Arbeitsplatz deutlich erhöht. Dabei geht es nicht darum, kostenlose Getränke anzubieten, sondern vielmehr darum, ein Klima zu schaffen, dass diese negativen Gefühle auffängt. Zudem muss ein Unterschied zwischen Face-to-Face- und einer komplett digitalen Kommunikation deutlich gemacht werden. </p>



<p>Zu den Nebenwirkungen bei der Arbeit in einem digitalen <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/" data-type="post" data-id="10114">Team</a> gehören verzögerte Reaktionszeiten, unklare Rollen und das Fehlen eines gemeinsamen Kontextes. Menschen können schneller überlastet, ermüdet oder abgelenkt werden. Das muss durch ein gutes, empathisches Management abgefangen werden.&nbsp;</p>



<h2 id="3-bueroentwicklung-der-mensch-im-fokus"><strong>#3 Büroentwicklung:&nbsp;&nbsp;Der Mensch im Fokus</strong></h2>



<p>Knapp 42 Prozent der deutschen Büroangestellten halten ihr Büro für nicht gut genug ausgestattet, um hybrides Arbeiten zu ermöglichen.<a href="applewebdata://85A50895-EF00-4219-BF68-67692D3E85FE#_ftn2"><sup>[2]</sup></a>&nbsp;Das kann vor allem daran liegen, dass Unternehmen den Menschen für die Nutzung ihrer Räume bisher nicht in den Mittelpunkt gestellt haben. Das klassische Büro, wie man es sich vorstellt, ist eigentlich eine veraltete Vorstellung der meist männlichen Arbeitswelt der 60er-Jahre. Wer sich damals fleißig bemühte, schaffte es irgendwann in das Einzelbüro. </p>



<p>Diese Grenzen sind heute aufgeweicht, aber noch vorhanden. Moderne Büros müssen nicht nur inspirieren und motivieren, sie müssen auch unter Frage funktionieren: Was brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um hier bestmöglich tätig zu sein?&nbsp;</p>



<h2 id="4-vertrauenskultur-als-neue-grundlage-der-zusammenarbeit"><strong>#4 Vertrauenskultur als neue Grundlage der Zusammenarbeit</strong></h2>



<p>Unternehmen standen und stehen vor der großen Herausforderung, ihre Organisation radikal zu dezentralisieren und das Konzept des Leistungsmanagements zu überdenken. Die positiven Folge dieses Wandels war, dass Unternehmen und Führungskräfte begonnen haben, zu lernen, ihren Mitarbeitern wirklich zu vertrauen, während sich das <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/homeoffice-4-einfache-tipps-wie-du-einfach-produktiver-durchkommst/" data-type="post" data-id="11959">Homeoffice</a> mehr und mehr durchsetzte. Wer seinen Teams mehr Vertrauen schenkte, schuf adaptive Teams und sparte dem Unternehmen Mikromanagement, Frustration und letztlich auch Geld. </p>



<p>Remote für ein Unternehmen zu arbeiten kann zudem negative Folgen auf das Zugehörigkeitsgefühl und die Kultur des Unternehmens haben. Dabei ist es die Kultur, die das Engagement und somit letztlich auch die Ergebnisse fördert. Unternehmen müssen neue Ansätze nutzen &#8211; auch technologische -, um über Bildschirme hinweg ein gemeinsames Gefühl zu schaffen und zu wahren.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-667x1000.jpg"  alt="Thomas Kessler (Foto: NN/Privat)"  class="wp-image-12120"  width="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-768x1152.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-1024x1536.jpg 1024w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-1365x2048.jpg 1365w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-696x1044.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-1392x2088.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-1068x1602.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-2136x3204.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-1920x2880.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-560x840.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/09/Locatee-CEO-Thomas-Kessler-scaled.jpg 1707w"  sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" ><figcaption>Thomas Kessler (Foto: NN/Privat)</figcaption></figure></div>



<h2 id="fazit-daten-als-konstante-in-der-zeit-der-experimente"><strong>Fazit: Daten als Konstante in der Zeit der Experimente</strong></h2>



<p>Alle bisher skizzierten Denkanstöße beginnen mit der Bereitschaft, altbekannte Muster aufzubrechen und sich auf Experimente einzulassen. Um die Erfolge zu evaluieren, brauchen Unternehmen und <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/fuehrungskraefte-in-kliniken-starke-rolle-besonders-viel-verantwortung/" data-type="post" data-id="11910">Führungskräfte</a> jedoch auch solide Daten. Das kann nur gelingen, wenn die Mitarbeitenden mit einbezogen werden und auch verstanden wird, was die Menschen wirklich brauchen und wie sie die Räume, die ihnen zur Verfügung stehen wirklich nutzen. So können Messungen einen großen Unterschied ausmachen: </p>



<p>Zum Beispiel können eine kurzfristige Abgleichung von sicheren Auslastungsniveaus oder ein langfristiges Monitoring der Anforderungen bei Hybrid-Arbeit wichtige Kennzahlen für Entscheidungen liefern. Daten sind also die wichtigste Konstante in einer Zeit, in der Unternehmen viel experimentieren müssen, um effizient und nahe an den Mitarbeitenden zu bleiben.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h5 id="ueber-den-autor-thomas-kessler-gruendete-zusammen-mit-benedikt-koeppel-das-proptech-unternehmen-locatee-das-unternehmen-bietet-die-fuehrende-workplace-analytics-loesung-an-die-unternehmen-dabei-hil">Über den Autor: Thomas Kessler gründete zusammen mit Benedikt Köppel das Proptech-Unternehmen <a href="https://locatee.com/de/" data-type="URL" data-id="https://locatee.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Locatee</a>. Das Unternehmen bietet die führende Workplace-Analytics-Lösung an, die Unternehmen dabei hilft, zu verstehen, wie Mitarbeitende die bestehenden Büroräume wirklich nutzen. Zuvor arbeitete Kessler in der Finanzindustrie (Credit Suisse, Inventx, GKB), nachdem er einen Bachelor in Banking and Finance an der Universität Zürich und einen Master in Business Innovation an der Universität St. Gallen absolviert hatte. Heute setzt er sich beruflich und privat für Innovation ein, besonders dort, wo sie die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technologie ist.&nbsp;</h5>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><a href="applewebdata://85A50895-EF00-4219-BF68-67692D3E85FE#_ftnref1"><sup>[1]</sup></a>&nbsp;Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2055 Personen zwischen dem 22. und dem 24.06.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.&nbsp;</p>



<p><a href="applewebdata://85A50895-EF00-4219-BF68-67692D3E85FE#_ftnref2"><sup>[2]</sup></a>&nbsp;ebd.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Didecs/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/design-studio-concept-workplace-white-brick-543631528" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/design-studio-concept-workplace-white-brick-543631528" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/09/arbeitsplatzstrategien-warum-jetzt-die-perfekte-zeit-fuer-experimente-ist/">Arbeitsplatzstrategien: Warum jetzt die perfekte Zeit für Experimente ist…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Changeprozess statt Achterbahn: 12 Tipps, mit denen du dein Ziel wirklich erreichst…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/08/changeprozess-statt-achterbahn-12-tipps-mit-denen-du-dein-ziel-wirklich-erreichst/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 08:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Deadline]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es braucht eine klare Entscheidung dafür, sein Leben in die Hand zu nehmen und sich auf einen Changeprozess mit selbst gewähltem Ziel zu begeben. Schon dieser Schritt ist wichtig, aber&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/08/changeprozess-statt-achterbahn-12-tipps-mit-denen-du-dein-ziel-wirklich-erreichst/">Changeprozess statt Achterbahn: 12 Tipps, mit denen du dein Ziel wirklich erreichst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="es-braucht-eine-klare-entscheidung-dafuer-sein-leben-in-die-hand-zu-nehmen-und-sich-auf-einen-changeprozess-mit-selbst-gewaehltem-ziel-zu-begeben-schon-dieser-schritt-ist-wichtig-aber-die-wirkliche">Es braucht eine klare Entscheidung dafür, sein Leben in die Hand zu nehmen und sich auf einen Changeprozess mit selbst gewähltem Ziel zu begeben. Schon dieser Schritt ist wichtig, aber die wirkliche Kür besteht darin, den Weg bis ans Ende zu gehen. Wie schaffen wir es dieses Mal am Ball zu bleiben – und ertappen uns nicht nach kurzer Zeit erneut, weiter im alten Strom mit zu schwimmen? 12 Tipps von Elke Sander, um im Changeprozess am Ball zu bleiben und ans Ziel zu gelangen&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Nichts ist so sicher wie der Wandel, heißt es so schön. Und es stimmt: Das Leben ist permanent im reißenden Fluss. Und was machen wir daraus? Versuchen wir nicht all zu oft uns zu ducken, um Veränderung an uns vorüber ziehen zu lassen? Letztendlich wissen wir alle, dass das nicht langfristig funktioniert – zumindest nicht, wenn wir konkrete Vorstellungen haben, wohin sich unsere Zukunft weiterentwickeln soll.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-medium is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-400x389.jpg"  alt=""  class="wp-image-12114"  width="400"  height="389"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-400x389.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-1028x1000.jpg 1028w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-768x747.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-1536x1495.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-696x677.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-1392x1354.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-1068x1039.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-1920x1868.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-432x420.jpg 432w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23-863x840.jpg 863w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/08/unnamed-23.jpg 2000w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption>Elke Sander (Foto: EXit! / Lena Bils)</figcaption></figure></div>



<p>Führen wir uns vor dem Start des Changeprozesses einen Zusammenhang klar vor Augen: Unsere Gedanken beeinflussen unser Verhalten maßgeblich. Unser Verhalten wiederum ist eng damit verknüpft, was wir im Außen erleben, welche Erfahrungen wir machen.</p>



<p>Das Dreigestirn „Gedanken – Verhalten – Erfahrungen“ gilt es also im Veränderungsprozess genau im Blick zu haben und aktiv zu gestalten. So kann es gelingen:</p>



<h2 id="gedanken-im-blick"><strong>Gedanken im Blick&nbsp;</strong></h2>



<p>Alles beginnt mit unseren Gedanken, denn aus ihnen entspringen Verhalten und Erfahrungen. Zum einen hat dieser Startpunkt etwas Gutes, denn wir müssen nicht gleich unsere ganze Welt einreißen. Wir können abgeschirmt von Kommentaren und Restriktionen der Umwelt beschützt planen. Die Kehrseiten der Medaille: Sehr oft kommen wir nicht über das Grübeln und Planen hinaus – wer hat nicht den ein oder anderen verstaubten Masterplan in einer Schublade liegen? Einer der Hauptgründe für das Verharren im Alten sind die wie Tyrannen durch unseren Kopf tobenden Gedanken.</p>



<h2 id="glaubenssaetze-und-alte-ueberzeugungen"><strong>Glaubenssätze und alte Überzeugungen</strong></h2>



<p>Wer sind diese Tyrannen, die immer wieder das Zepter in die Hand nehmen und uns unmissverständlich klarmachen wollen: Das darfst du nicht! Das kannst du nicht! Hierfür bist du nicht gut genug! Was würden die anderen dazu sagen etc.? Es handelt sich dabei um&nbsp;bewusste und unbewusste Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht und für uns „interpretiert“ haben –&nbsp;&nbsp;über Werte der Familie, des Umfelds, der Gesellschaft etc. Ein Großteil davon stammt aus Kindheit und Jugend. Zur Sicherung der Zugehörigkeit zu unserer Kernfamilie und unserem Umfeld, im schlimmsten Fall sogar zum Schutz unseres Überlebens, haben sich diese Überzeugungen gebildet und daraus angepasstes Verhalten. Was uns in frühen Jahren beschützt hat, steht uns heute oft im Weg: Alte Gefahren bestehen größtenteils nicht mehr, wir sind erwachsen und können selbstbestimmt handeln. Wie kommen wir selber ans Steuer?</p>



<ul><li>Werde dir dieser Infiltrationen bewusst! Wenn dich deine Gedanken beispielsweise wieder überhäufen mit „logischen“ Argumenten, warum du dieses oder jenes doch nicht kannst, nicht darfst, tun musst etc., setze dir innerlich einen Stop. Mach dir klar, dass es sich dabei nicht um die Wahrheit handelt, sondern nur um Gedanken wie sie dir täglich tausendfach durch den Kopf gehen.</li><li><em>Wie unterscheiden wir diese alten Überzeugungen von unseren eigenen, aktuellen Gedanken? Immer dort, wo hoher Druck, ein Gefühl von Muss &amp; Drama aufkommen, gilt es hellhörig zu werden. Hier mischt meistens „jemand“ anderes mit. Auch extreme, plötzliche Stimmungstiefs und -schwankungen rühren oft von einem Eingriff alter Überzeugungen her. Hier hilft es gedanklich in den Moment zurück zu gehen, in dem die Stimmung gekippt ist und festzustellen, welches alte Thema uns hier dirigieren wollte.</em></li><li>Nimm die Zügel in die Hand: DU wählst jetzt deine Wahrheiten. Kommen sie erneut auf, so lass diese Gedanken ziehen und wende dich wieder deinem Ziel zu. Ein Hilfsmittel dabei kann eine Mind Map sein: Schreib dein Gedankenchaos auf ein Blatt Papier. So ins Außen transferiert gewinnt man Distanz zu den Behauptungen und stellt beim erneuten Lesen fest, wie absurd sie letztendlich sind.</li><li>Ein guter Einstieg sich diese Gedanken bewusst zu machen und daran zu arbeiten kann Meditation sein. Hier nehmen wir sie zuerst bewusst wahr, lassen sie dann wieder und wieder los. So kommen wir zu uns und in den Moment der erholsamen, inneren Stille.</li><li>Denken in Chancen, Möglichkeiten und Lösungen: Den alten Überzeugungen setzen wir nun einen neuen, konstruktiven Fokus entgegen. Es geht nicht mehr länger darum, was wir nicht dürfen, können, sollen. Wann immer wir uns bei diesen Gedanken ertappen, setzen wir ihnen klar entgegen: über welche Ressourcen wir verfügen, was wir bereits erreicht haben, was der nächste machbare Schritt ist etc.</li></ul>



<h2 id="verhalten-im-blick"><strong>Verhalten im Blick</strong></h2>



<p>Der kühnste, erfolgversprechendste Plan ist nur so viel wert wie seine tatsächliche Umsetzung. Kommen wir also vom „Aufräumen im Keller“, der Arbeit mit unserem Unterbewusstsein zur Handlung im Außen. Was macht uns hier den Weg frei gen Ziel?</p>



<ul><li>Klare Zielsetzung:&nbsp;Mit einer klaren Zielsetzung erstellen wir uns einen hilfreichen Orientierungsrahmen für den Weg. Gerade wenn uns unterwegs einmal der Atem ausgeht, uns Glaubenssätze den Blick verstellen, können wir immer wieder auf ihn zurückgreifen. Die Methode der SMARTen Zielerstellung nach Peter Drucker ist in diesem Zusammenhang sehr hilfreich. Was steht hinter S-M-A-R-T?</li></ul>



<p><strong>S</strong>&nbsp;wie spezifisch: Ein Ziel soll so eindeutig und so präzise wie möglich sein und positiv formuliert werden.</p>



<p><strong>M</strong>&nbsp;wie messbar: so dass wir auch wirklich feststellen können, ob &amp; wenn unser Ziel erreicht ist.</p>



<p><strong>A&nbsp;</strong>wie ansprechend oder akzeptiert: Das Ziel muss wirklich unseres sein, wir müssen es unbedingt erreichen wollen – sonst verfügt es in den schwierigen Phasen des Changeprozesses nicht über die Kraft uns am Ball zu halten.</p>



<p><strong>R&nbsp;</strong>wie realistisch: Das Ziel muss überhaupt machbar bzw. erreichbar sein.</p>



<p><strong>T&nbsp;</strong>wie terminiert: Wir definieren so realistisch wie mögliche Deadlines für unser Ziel und seine Etappen. So schieben wir die Umsetzung nicht wie früher weiter vor uns her.</p>



<ul><li>Klarer Actionplan: Nach der Zielsetzung wird die Umsetzung geplant. Der Actionplan ist unser roter Faden auf dem Weg. Was sind die Etappenziele? Welche Aufgaben stehen in welcher Phase an? Welche Ressourcen brauche ich dafür? Was muss ich ggfs. noch dazulernen? Wen hole ich zur Unterstützung an Bord etc.? Die Planerstellung erfolgt schriftlich, möglichst mit einem Tool, auf das wir immer wieder zurückgreifen können – wie beispielsweise Trello, Excel o. ä.</li><li>Ins Tun kommen! Der größte Unterschied&nbsp;<s>aber</s>&nbsp;liegt zwischen denen, die nur über Veränderung reden und denen, die ihre Ziele umsetzen. Hier gilt es also ins Tun zu kommen. Schon erste, kleine<strong>&nbsp;</strong>Schritte schaffen neue, positive Erfahrungen, die die Grundlage für den nächsten Abschnitt des Weges bilden.</li><li>Was gibt uns Kraft: Der Changeprozess kann sehr anstrengend sein. So ist es wichtig unterwegs gut auf sich zu achten: Was tut uns gut, gibt Kraft, inspiriert? Welche Menschen fördern uns und stehen uns bei? Pausen für Sport, Bewegung in der Natur, gesunde Ernährung, Kurztripps etc. einbauen.</li></ul>



<h2 id="erfahrungen-im-blick"><strong>Erfahrungen im Blick</strong></h2>



<p>Positive Erfahrungen geben uns Kraft und Rückenwind für die nächsten Schritte – nur muss man sie dafür überhaupt erst einmal wahrnehmen. Oftmals stecken wir so in unserem Hamsterrad fest, dass sie uns gar nicht bewusst werden. Den Widersachern in unserem Kopf entgehen nicht die geringsten Patzer auf dem Weg und sie machen uns gerne darauf aufmerksam. Es gilt also auch hier neues Bewusstsein zu schaffen für Fortschritte, Erfolge, gute Momente.</p>



<ul><li>Neue Routinen: Sie helfen unseren Blick neu auszurichten, z. B. durch tägliches Journaling: Führe morgens und abends jeweils fünf Minuten „Tagebuch“. Notiere dabei, was du dir konkret für die Erreichung deines Zieles für diesen Tag vornimmst. Was tust du dir Gutes? Welchen positiven Gedanken, welche Affirmation soll/en dich an diesem Tag leiten? Was ist dir Positives widerfahren? Wofür bist du dankbar?</li><li>Feiere Erfolge: Nur so nehmen wir bewusst wahr, was wir schon erreicht haben. Außerdem gibt uns das Feiern von Erfolgen Kraft und zieht dem Fokus ab vom Negativen, dem Blick, wo wir noch nicht stehen, was wir noch nicht geschafft haben etc. Und wenn wir gemeinsam feiern, macht es vielfacher Spaß.</li><li>Fehler sind nötig: Ein neuer Weg bedeutet unbekanntes Land betreten, heißt auch ab und an „Fehler“ zu machen. Ohne geht es im Unbekannten nicht. Also setzen wir uns dafür nicht herab, sondern feiern unseren Mut und was wir dadurch alles hinzugelernt haben.</li></ul>



<h6 id="ueber-die-autorin-nach-gut-20-jahren-beratung-der-internationalen-filmbranche-hat-elke-sander-den-absprung-ins-neue-gewagt-inspiriert-von-ihrem-eigenen-changeprozess-und-dem-weg-dorthin-hat-sie-die">Über die Autorin: Nach gut 20 Jahren Beratung der internationalen Filmbranche hat Elke Sander den Absprung ins Neue gewagt. Inspiriert von ihrem eigenen Changeprozess und dem Weg dorthin, hat sie die multimediale Plattform und Initiative „EXit! – Vom Aussteigen, Umsteigen und Mut zu Dir selbst!“ ins Leben gerufen: <a href="http://www.exit-blog.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.exit-blog.com</a>. Am Start sind bereits der EXit! Blog und Podcast, Networkingfunktionen, Video-Tutorials und Webinare sind in Arbeit&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Tero Vesalainen/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/panic-attack-public-place-woman-having-1150971305" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/08/changeprozess-statt-achterbahn-12-tipps-mit-denen-du-dein-ziel-wirklich-erreichst/">Changeprozess statt Achterbahn: 12 Tipps, mit denen du dein Ziel wirklich erreichst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Leiharbeit: On-Site-Management, Master Vendor und Kosteneffizienz in der Personalplanung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/07/leiharbeit-on-site-management-master-vendor-und-kosteneffizienz-in-der-personalplanung/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 23:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Leiharbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer HR-affin ist und sich mit der Personalplanung auskennt, weiß welch schweres Unterfangen es ab einer gewissen Firmengröße ist, das Personal ausreichend und kosteneffizient einzusetzen. Kommen dann noch Leiharbeiter dazu,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/leiharbeit-on-site-management-master-vendor-und-kosteneffizienz-in-der-personalplanung/">Leiharbeit: On-Site-Management, Master Vendor und Kosteneffizienz in der Personalplanung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-hr-affin-ist-und-sich-mit-der-personalplanung-auskennt-weiss-welch-schweres-unterfangen-es-ab-einer-gewissen-firmengroesse-ist-das-personal-ausreichend-und-kosteneffizient-einzusetzen-kommen-da">Wer HR-affin ist und sich mit der Personalplanung auskennt, weiß welch schweres Unterfangen es ab einer gewissen Firmengröße ist, das Personal ausreichend und kosteneffizient einzusetzen. Kommen dann noch Leiharbeiter dazu, gibt es häufig Chaos, das großen Schaden für das Unternehmen herbeiführen kann&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Wer sich mit dem Thema Personalplanung und Personalmanagement auseinandersetzt, ist bestimmt schon über die Begriffe&nbsp;<a href="https://weiss-pm.de/aktuell/onsite-management">On-Site-Management</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://weiss-pm.de/aktuell/master-vendor">Master Vendor</a>&nbsp;gestolpert. Falls nicht, dann sollten Sie sich mit diesen Begriffen unbedingt bekannt machen. Doch was bedeuten sie eigentlich und welchen Nutzen hat das Ganze? Wir wollen Ihnen hier kurz und übersichtlich erklären, was es mit diesen modernen Anglizismen auf sich hat und warum jeder Arbeitgeber die Begriffe kennen sollte.&nbsp;</p>



<h2 id="was-ist-on-site-management">Was ist On-Site-Management?&nbsp;</h2>



<p>Beim Vor-Ort-Management von Leiharbeitskräften geht es darum, einen konkreten Ansprechpartner am Arbeitsort zu haben, der die geliehenen Arbeitskräfte von verschiedenen Dienstleistern koordiniert. Wer HR-affin ist und sich mit der Personalplanung auskennt, weiß welch schweres Unterfangen es ab einer gewissen Firmengröße ist, das Personal ausreichend und kosteneffizient einzusetzen. Kommen dann noch Leiharbeiter dazu, gibt es häufig Chaos, das großen Schaden für das Unternehmen herbeiführen kann. Um dies zu vermeiden, stellt man sich einen On-Site-Manager ein, der dafür sorgt, dass das geliehene Personal bestmöglich geplant und eingesetzt wird. Doch damit nicht genug: Das On-Site-Management umfasst auch das Ein- und Anlernen der Arbeitskräfte am Einsatzort, das Recruiting, sowie die laufende Motivation und Kommunikation mit den Human Ressources.&nbsp;</p>



<h2 id="outsourcing-der-personalabteilung">Outsourcing der Personalabteilung</h2>



<p>Bei On-Site-Management lagern sie also praktisch einen Teil Ihrer <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/personalbeschaffung-potenziale-und-grenzen-fuer-plattformoekonomien-und-crowdsourcing/" data-type="post" data-id="12045">Personalabteilung</a> aus und vergeben alle Aufgaben, die die Arbeitnehmerüberlassung betreffen, an einen externen Dienstleister. Die vielen Vorteile davon beschreiben wir später noch im Detail. Auch wenn Outsourcing oft negativ behaftet ist, holen Sie sich durch das On-Site-Management genau die Expertise ins Haus, die sie brauchen, ohne sie langfristig zu binden. Entsprechend erhalten Sie maximale Effizient zu flexiblen Konditionen. Im Endeffekt ist der On-Site-Manager nur für Sie am Einsatzort zuständig und ihr einziger Ansprechpartner, wenn es um die Planung und den Einsatz der Leiharbeiter in Ihrem Unternehmen geht. </p>



<p>Auch auf der rechtlichen Seite kann es schwierig werden, Leiharbeiter zu beschäftigen und die Einstellungen und Entlassungen In-House beaufsichtigen zu lassen. Ein entsprechend geschulter Spezialist kostet viel und muss auch eine Redundanz haben. Stellen Sie einen externen On-Site-Manager ein und beauftragen einen Dritten mit diesen Aufgaben können Sie sich stets darauf verlassen, dass die Planung und Steuerung der Leiharbeitskräfte reibungslos abläuft. </p>



<h2 id="das-master-vendor-modell-als-game-changer">Das Master-Vendor-Modell als game-changer</h2>



<p>Als besondere Form des On-Site-Managements ist eine Unterform davon, das Master-Vendor-Modell, besonders nützlich für Firmen, die mit vielen verschiedenen Personaldienstleistern zusammenarbeiten. Dies kann schnell unübersichtlich werden und somit zum Chaos und schlechten Ergebnissen führen. Wer auf einen Master Vendor zurückfgreift, bekommt von dem bevorzugten Personaldienstleistungsunternehmen nicht nur Mitarbeiter für die Produktion oder andere Bereiche gestellt, sondern auch einen Verwalter für die Mitarbeiter aus dieser Personalverleihfirma, sowie allen anderen Dienstleistern von denen die Firma Personal bezieht. Der Master Vendor ist somit noch eine Stufe komplexer als das reine On-Site-Management. </p>



<p>Somit ist er der Hauptlieferant für Personal beim Kunden, koordiniert aber gleichzeitig die Deckung des übrigen Bedarfs mit Leiharbeitskräften von anderen Dienstleistern. Es kann immer vorkommen, dass der Master Vendor nicht in allen Bereichen ausreichend oder ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung hat, um den Bedarf des Kunden aus eigenen Quellen vollständig zu decken. Hier greift der Master Vendor dann auf Personal aus anderen Quellen zurück, um stets die beste und effizienteste Personalplanung für den Kunden gewährleisten zu können. </p>



<h2 id="vorteile-von-on-site-management-und-master-vendor">Vorteile von On-Site-Management und Master Vendor</h2>



<p>Einige Vorteile liegen mehr als deutlich auf der Hand, wie zum Beispiel das vermeiden von personellen Engpässen und die Möglichkeit stets flexibel Personal auf und Abzubauen. Zusätzliche Vorteile der Modelle sind jedoch auch zum einen auf der rechtlichen Seite, da die Zeitarbeit starken gesetzlichen Auflagen untersteht, ist es immer gut diese von einem Experten regeln zu lassen. Wenn Sie sich vorstellen, was ein Rechtsstreit mit einem Mitarbeiter kosten kann, wenn aus Unwissen oder mangelnder Qualifikation in den eigenen Reihen, und wir alle wissen, wie schwer es ist HR-Spezialisten zu finden, ist ein On-Site-Manager oder bei höherer Komplexität sogar ein Master Vendor eine sichere und kostengünstige Lösung. Zudem stellen diese externen Spezialisten stets sicher, dass alle Leiharbeiter, die im Kundenbetrieb eingesetzt werden, gleich und richtig behandelt werden. Sie sind die Ansprechpartner der Zeitarbeitnehmer und auch des Kundenunternehmens und vermitteln zwischen beiden Seiten mit dem nötigen Fachwissen im Hintergrund. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Master Vendor eine sichere und kostengünstige Lösung&#8221;</p></blockquote>



<p>Auch zu Krisenzeiten und bei schwankenden Marktbedingungen kann der Kundenbetrieb durch das On-Site-Management und den Master Vendor problemlos auch auf die schwierigsten Situationen reagieren und schnell und unkompliziert auch größere Mengen an Personal auf- und abbauen. Diese Flexibilität kann einen sehr großen Vorteil der Konkurrenz gegenüber verschaffen. Diese Sicherheit, die der Hauptlieferant für das Kundenunternehmen schafft, ermöglicht diesem den Fokus auf die Geschäftsentwicklung zu legen und sich nicht mit Formalitäten und administrativen Aufgaben aufzuhalten. Während der Kundenbetrieb seine Verwaltung und Personalabteilung klein halten kann und auf den Master Vendor zurückgreift, übernimmt dieser die hoch komplexe Planung und Administration der Leiharbeiter aus verschiedenen Zeitarbeitsfirmen. Dies ist ein schwieriges Unterfangen und lässt sich nur durch höchste Spezialisierung und Präzision, sowie hohe Personalkosten für diese Fachkräfte im eigenen Betrieb lösen.  </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: one photo/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/team-work-ethics-justice-law-order-1159622998" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/team-work-ethics-justice-law-order-1159622998" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/leiharbeit-on-site-management-master-vendor-und-kosteneffizienz-in-der-personalplanung/">Leiharbeit: On-Site-Management, Master Vendor und Kosteneffizienz in der Personalplanung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>In 5 Schritten zu mehr Selbstwirksamkeit: Vertrau dir – du kannst das!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/07/in-5-schritten-zu-mehr-selbstwirksamkeit-vertrau-dir-du-kannst-das/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2021 19:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir tragen alles in uns was wir brauchen, um Spitzenleistungen zu bringen“, sagt Markus Mersinger. Der Experte berät seit zwei Jahrzenten den produzierenden Mittelstand und hat als Redner bereits mehrere&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/in-5-schritten-zu-mehr-selbstwirksamkeit-vertrau-dir-du-kannst-das/">In 5 Schritten zu mehr Selbstwirksamkeit: Vertrau dir – du kannst das!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-tragen-alles-in-uns-was-wir-brauchen-um-spitzenleistungen-zu-bringen-sagt-markus-mersinger-der-experte-beraet-seit-zwei-jahrzenten-den-produzierenden-mittelstand-und-hat-als-r">„Wir tragen alles in uns was wir brauchen, um Spitzenleistungen zu bringen“, sagt Markus Mersinger. Der Experte berät seit zwei Jahrzenten den produzierenden Mittelstand und hat als Redner bereits mehrere Auszeichnungen erhalten&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Selbstwirksamkeit ist für den Trainer die tiefe Überzeugung, Probleme und Hindernisse aus eigener Kraft überwinden und meistern zu können: „Selbstwirksamkeit bedeutet zu wissen, ich kann meine Ziele erreichen und zwar mit dem, was ich selbst in mir zur Verfügung habe.“&nbsp;</p>



<p>Um seine These zu verdeutlichen, gibt der Hobby-Motoradrennfahrer ein Beispiel: „Ich bin mit einem Freund und unseren Motorrädern nach Kroatien gefahren, um auf einer Rennstrecke zu üben. Trotz täglichen Trainings konnte ich meine Zeit nicht verbessern – im Gegensatz zu meinem Begleiter.“ </p>



<p>Wie viele von uns es machen würden, sucht der Motorsportbegeisterte das Problem zunächst im außen. Er war der Meinung, es müsste an seinem Motorrad liegen, dass er die Strecke nicht genauso schnell fahren kann, wie sein Vorbild. Sein Sportkollege dagegen rät ihm: „Such das Problem nicht bei deinem Bike. Schau bei dir, wie du dich verbessern kannst.“ Dass er es am Ende tatsächlich geschafft hat, seine bisherige Bestzeit zu verbessern, führt Mersinger auf die folgenden vier Elemente zurück:</p>



<h2 id="lernen-am-model"><strong>Lernen am Model</strong></h2>



<p>„Mach nach, was dein Vorbild so macht“, lautet der erste Tipp des Beraters. Auf der Rennstrecke damals sei er seinem Freund, der eine bessere Zeit fuhr, zunächst einfach hinterhergefahren. Hat so erkannt, dass dieser auf der Strecke eine völlig andere Linie fährt, etwas später bremst und sich anders in die Kurve legt. „Ein Ideal zu imitieren kann nicht nur im Sport zu besseren Ergebnissen führen“, betont Mersinger. </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1200x800.jpg"  alt=""  class="wp-image-12105"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1536x1024.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-2048x1365.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1392x928.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-2136x1424.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1920x1280.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Markus-Mersinger-Portraet-1_Fotoquelle-ChristinaPoersch-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Business-Experte Markus Mersinger (Foto: Christina Pörsch)</figcaption></figure></div>



<p>Auch im Berufsleben könnten wir uns etwa von einem Mentor oder einer erfolgreichen Unternehmerin abschauen, wie die Person in bestimmten Situationen reagiert, welche unternehmerischen Entscheidungen sie trifft oder wie sie mit Mitarbeitenden umgeht. Und uns so durchs reine Nachmachen Schritt für Schritt verbessern.</p>



<h2 id="druck-umwandeln-in-motivation"><strong>Druck umwandeln in Motivation</strong></h2>



<p>Gestartet war Mersinger damals auf der kroatischen Rennstrecke mit einem enormen Druck. „Ich wollte unbedingt meine Zeit verbessern. Als ich entschieden hatte, meinem Freund hinterher zu fahren um mir seine Technik abzuschauen, hatte ich Zweifel, ob ich damit wirklich Erfolg haben würde.“ Doch dann fühlt er während es Fahrens, wie der Druck abfällt und die Motivation steigt. Mersinger: „Wir können selbst entscheiden, ob wir eine Situation als stressig oder motivierend empfinden.“ Ihm sei es damals gelungen, während des Fahrens <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/" data-type="post" data-id="10068">Stress und Druck</a> in <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/" data-type="post" data-id="9746">Freude und Motivation</a> umzuwandeln. „Damit war ich auf dem besten Weg zu einem Spitzenergebnis.“</p>



<h2 id="erfolg-bewusst-erleben"><strong>Erfolg bewusst erleben</strong></h2>



<p>Als Mersinger damals auf seinem Motorrad spürt, dass er seinem Freund auf der gesamten Strecke folgen kann, wird ihm bewusst, dass der Erfolg ganz nah ist: „Ich war richtig im <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/flow-in-der-freizeit-entspann-dich-richtig-welche-entspannungsuebungen-funktionieren/" data-type="post" data-id="9862">Flow</a> als mir klar wurde, dass ich dieses Mal schneller auf der Strecke unterwegs bin als jemals zuvor.“ Auf unserem Weg zu besseren Leistungen, ob im Sport, Beruf oder im Privatleben, sollten wir daher immer wieder innehalten und bereits erreichte Meilensteine festhalten und würdigen, empfiehlt der Coach.</p>



<h2 id="messbare-ergebnisse-anerkennen"><strong>Messbare Ergebnisse anerkennen</strong></h2>



<p>Nach Fahrtende konnte Mersinger seinen Erfolg messen: Fast zwei Sekunden schneller als bei allen Trainingsfahrten zuvor hatte er die Strecke absolviert. „Was für mich genauso wichtig war, dass mein Kumpel sich für mich mitgefreut und meine Leistung anerkannt hat“, sagt der Experte für <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/" data-type="post" data-id="11760">Veränderung und Wachstum</a>. Denn ein Ziel nachweislich und messbar zu erreichen, ist das eine. Genauso wichtig sei die Anerkennung von außen: „Sie verdeutlicht, dass wir unsere Leistungen verbessern konnten und bestärkt uns darin weiter am Ball zu bleiben.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;weiter am Ball bleiben&#8221;</p></blockquote>



<p>Mersingers Erfolgsformel basiert auf Studien von Albert Bandura, der als einer der führenden Psychologen des 20. Jahrhunderts gilt. Bereits in den 60er Jahren entwickelte der Kanadier die Theorie des Lernens am Model: Darunter werden Lernvorgänge verstanden, die darauf beruhen, menschliches Verhalten zu beobachten. Es ist nicht zwingend notwendig, dass dazu das Vorbild immer anwesend ist.&nbsp;</p>



<p>Die vier beschriebenen Elemente ordnete Bandura der sogenannten Selbstwirksamkeitserwartung zu. Der Begriff bezeichnet die Erwartung einer Person, mithilfe eigener&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4higkeit_(Psychologie)">Kompetenzen</a>&nbsp;ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen. „Ich nutze Banduras Konzept nicht nur für mich, sondern auch in meiner täglichen Arbeit. Etwa um Führungskräften Handlungsfelder aufzuzeigen oder Unternehmen Chancen zur Entwicklung von operativer Exzellenz“, verdeutlicht Mersinger.</p>



<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-business-experte-markus-mersinger-ist-seit-mehr-als-zwei-jahrzenten-berater-trainer-und-coach-in-den-bereichen-change-leadership-und-lean"><strong>Über den Gesprächspartner:</strong> Business-Experte Markus Mersinger ist seit mehr als zwei Jahrzenten Berater, Trainer und Coach in den Bereichen Change, Leadership und Lean&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Jacob Lund/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/creative-people-working-on-new-project-657589543" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/creative-people-working-on-new-project-657589543">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/in-5-schritten-zu-mehr-selbstwirksamkeit-vertrau-dir-du-kannst-das/">In 5 Schritten zu mehr Selbstwirksamkeit: Vertrau dir – du kannst das!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kaffeepause: Tipps, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz besonders nachhaltig zu steigern…</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 11:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Widmen wir uns den Ursprüngen der Kaffeekultur. Schon in den Wiener Kaffeehäusern diente das Zusammenkommen zum Kaffeegenuss dem Austausch von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Ausbildung. Als Treffpunkte waren diese Häuser&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/kaffeepause-tipps-um-das-wohlbefinden-am-arbeitsplatz-besonders-nachhaltig-zu-steigern/">Kaffeepause: Tipps, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz besonders nachhaltig zu steigern…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="widmen-wir-uns-den-urspruengen-der-kaffeekultur-schon-in-den-wiener-kaffeehaeusern-diente-das-zusammenkommen-zum-kaffeegenuss-dem-austausch-von-menschen-unterschiedlicher-herkunft-und-ausbildung-als">Widmen wir uns den Ursprüngen der Kaffeekultur. Schon in den Wiener Kaffeehäusern diente das Zusammenkommen zum Kaffeegenuss dem Austausch von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Ausbildung. Als Treffpunkte waren diese Häuser fester Bestandteil der Alltagskultur und ließen Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Geschäftsleute und Juristen mit Studenten an einem Tisch Platz nehmen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Dadurch wurde eine lebhafte Diskussionskultur durch verschiedenste Mitglieder der Gesellschaft geprägt. Einen Ort des Zusammentreffens zu schaffen mit einer angenehmen Atmosphäre hat sich international fortgesetzt und führte zu den heutigen Cafés. Damit ist der gemeinsame Besuch dieser Orte heute zu einem fest etablierten Ritual geworden, das sogar Einzug in die Arbeitswelt gefunden hat. Firmen legen großen Wert darauf, ihren Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu ermöglichen, indem sie Bereiche für die Mitarbeiter schaffen, in denen diese Treffen während der Arbeitszeit möglich sind. </p>



<h2 id="bedeutung-von-interaktion-und-austausch"><strong>Bedeutung von Interaktion und Austausch</strong></h2>



<p>Menschen lernen voneinander und miteinander. Die gemeinsame Erfahrung in Projekten ist nicht die einzige Möglichkeit des Lernens. Teamevents können ebenso als kleine Projekte gesehen werden, bei deren Abschluss alle Teilnehmer etwas gelernt haben. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter und das Gefühl einer Gruppenzugehörigkeit steigt dadurch. </p>



<p>Ansprechend gestaltete Räumlichkeiten zusammen mit einer technischen Ausrüstung auf einem hohen Stand bieten den Mitarbeitern ein gemeinsames Erlebnis während ihres Arbeitstags. Durch Design und Genuss lässt sich die Kreativität und die Entspannung fördern. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Austausch, Teilnahme und Interaktion&#8221;</p></blockquote>



<p>Die Bedürfnisse nach Austausch, Teilnahme und Interaktion mit anderen Menschen existieren ebenso in der virtuellen Arbeitswelt. Durch die ständige Erreichbarkeit und volle Terminkalender sind spontane Treffen jedoch schwierig. Feste Termine für Pausen können daher ein wirksames Mittel zur Entspannung und zum Begegnen des Bedürfnisses nach dem Zusammenkommen sein. </p>



<h2 id="die-kaffeepause-als-ein-mittel-zur-steigerung-des-wohlbefindens-und-der-konzentration"><strong>Die Kaffeepause als ein Mittel zur Steigerung des Wohlbefindens und der Konzentration</strong></h2>



<p>Kaffee gehört heute zu den beliebtesten Heißgetränken und hat sich fest in unserem Tagesablauf etabliert. Unsere Arbeit ist geprägt von Interaktionen mit unseren Kollegen und Mitmenschen. Die Kaffeepause bietet hier die Möglichkeit des Zusammenkommens und ist ein Mittel der Kommunikation, das formell in Meetings oder informell und spontan an der Kaffeemaschine stattfinden kann. Niemand will aber schlechten Kaffee trinken, der Geschmack ist somit ebenso wichtig. Und das ist genau der Grund, warum es für Arbeitgeber auch in kleinen Büros sinnvoll sein kann, in ein hochwertiges Gerät zu investieren. Eine große Auswahl an verschiedenen Modellen von Kaffeemaschinen gibt es zum Beispiel <a href="https://www.delonghi.com/de-de/produkte/kaffee">hier bei De&#8217;Longhi</a>. </p>



<p>Für Arbeitnehmer ist die Kaffeepause eine bewusste Auszeit von der Tätigkeit wichtig, um eine neue Haltung einzunehmen, sowohl körperlich als auch geistig. Durch diese Motivation steigen die Konzentrationsfähigkeit und die Arbeitsleistung. Durch die Pause wird die Aufnahme von Informationen wieder an das Tempo zwischenmenschlicher Begegnung angepasst und es wird der Stress durch den Workflow unterbrochen. Häufig wird die <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/mein-liebster-arbeitsplatz-im-kaffeehaus/" data-type="post" data-id="5287">Kaffeepause</a> kombiniert mit Bewegung, was für zusätzliches Wohlbefinden sorgt. Daher werden das Angebot und die Räumlichkeiten für die Mitarbeiter als Wertschätzung des Unternehmens gesehen. Für die Entwicklung der Unternehmenskultur ist dies eine Chance, allen Mitarbeitern gleichermaßen eine Möglichkeit zur Steigerung ihres Wohlbefindens zu geben. </p>



<h2 id="die-gemeinsame-pause-als-verbindendes-element"><strong>Die gemeinsame Pause als verbindendes Element</strong></h2>



<p>Eine Kaffeepause hat keine feste Agenda, sie dient daher dem freien und spontanen Austausch von Gedanken. Diese Spontaneität setzt neue Denkprozesse in Gang und kann sich produktiv auf die weitere Arbeit auswirken. Die ausgetauschten Informationen werden besser im Gedächtnis behalten und regen Diskussionen an. </p>



<p>Der Zusammenhalt innerhalb der Teams und die Identifizierung mit der Firma werden dadurch verstärkt. Wichtige Informationen werden hier ausgetauscht und Unstimmigkeiten können angesprochen werden. So können Konflikte gelöst werden, bevor sie entstehen. Für eine reibungslose Zusammenarbeit können diese Treffen daher wichtig sein. Heißgetränke sorgen für eine offene, wertschätzende und <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/167702/Arbeitsmotivation-Wichtig-ist-ein-harmonisches-Arbeitsklima">großzügige Atmosphäre</a>. So können sich Teams durch den höheren Informationsfluss gegenseitig besser unterstützen. </p>



<h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Wir verbinden mit dem Besuch von Cafés Freude, ein entspanntes Miteinander und einen offenen Austausch. Es ist die Zeit, die wir uns bewusst für andere und uns nehmen und in der wir inspiriert werden. Von unseren Mitmenschen, einem guten Kaffee und von unserer Umgebung. In der wir uns selbst und andere in einem neuen Blickwinkel sehen. </p>



<p>Dies stärkt das Gefühl des Miteinanders und lässt uns Freude und Genuss in unser Leben und auch in unsere Arbeit bringen. Die Entscheidungsfreiheit zu gemeinsamen Unternehmungen lässt uns unser Wirkungspotential neu erkennen. Diese Freiheit ist ein Gut, dass auch für den Zusammenhalt und die Identifizierung mit einer Kultur sorgt. In einer Firma wie auch in einer Gesellschaft gleichermaßen. </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: stockphoto for you/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/coffee-extraction-professional-machine-bottomless-filter-767150956" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/kaffeepause-tipps-um-das-wohlbefinden-am-arbeitsplatz-besonders-nachhaltig-zu-steigern/">Kaffeepause: Tipps, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz besonders nachhaltig zu steigern…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Legale Tuning-Tipps: Lücken im Lebenslauf? Das solltest du auf keinen Fall reinschreiben…</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 20:54:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wäre es mit Ehrlichkeit? Eine Lücke im Lebenslauf. Per se kein Ausschlusskriterium, denn den perfekten Bewerber gibt es ohnehin nur in den seltensten Fällen. Ein professioneller Personaler wird einfache&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/legale-tuning-tipps-luecken-im-lebenslauf-das-solltest-du-auf-keinen-fall-reinschreiben/">Legale Tuning-Tipps: Lücken im Lebenslauf? Das solltest du auf keinen Fall reinschreiben…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-waere-es-mit-ehrlichkeit-eine-luecke-im-lebenslauf-per-se-kein-ausschlusskriterium-denn-den-perfekten-bewerber-gibt-es-ohnehin-nur-in-den-seltensten-faellen-ein-professioneller-personaler-wird">Wie wäre es mit Ehrlichkeit? Eine Lücke im Lebenslauf. Per se kein Ausschlusskriterium, denn den perfekten Bewerber gibt es ohnehin nur in den seltensten Fällen. Ein professioneller Personaler wird einfache Tricks auch direkt durchschauen bzw. gegenprüfen. Wir haben dazu mit Michael Grotherr gesprochen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Es ist daher meist vergebens, Angaben zu verkürzen oder aus der <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/" data-type="post" data-id="7193">Arbeitslosigkeit</a> eine Weltreise zu fantasieren. Viel problematischer wird es meiner Auffassung nach, wenn der Personaler Sie bei falschen oder arg geschönten Angaben erwischt. Dies schädigt natürlich direkt das Vertrauen in die Person.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was sind geschickte oder eben auch sehr ungeschickte Synonyme, um gewisse Dellen zu beschreiben? So können zum Beispiel Auslandsaufenthalte ja sehr unterschiedlich sein. Der eine hat nur Urlaub gemacht, der andere ein Praktikum oder ein Auslandsstudium.</strong></p>



<p><em>Michael Grotherr:</em> Das lässt sich so kaum pauschalisieren. Natürlich gehört ein dreiwöchiger Urlaub auf Mallorca nicht in den Lebenslauf. Das dürfte jedem Bewerber klar sein. Aber eine längere Rucksackreise – auch ohne Studium oder Fokus auf <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/fremdsprachen-diese-sprachen-boosten-deine-karriere/" data-type="post" data-id="11864">Fremdsprachen</a> – lässt für den Personaler natürlich interessante Rückschlüsse zu. Der Kandidat ist Neuem gegenüber offen, kann in unsicheren Situationen improvisieren, findet sich zurecht etc. – das kann durchaus als Plus gewertet werden.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Was wäre DER Tipp, einen Lebenslauf so zu verfassen, dass er idealerweise durch möglichst viele Roboter und Crawler durchfließt und eine Einladung zum ersten Bewerbungsgespräch eröffnet?</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Soft Skills machen den Unterschied&#8221;</p></blockquote>



<p><em>Michael Grotherr:</em> Mein Tipp wäre, ehrlich zu sein. Fallen Fehler bei den Angaben im Lebenslauf auf, die beim Abgleichen mit den Scans <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/" data-type="post" data-id="4605">Widersprüche</a> aufwerfen, kann dies ein Ausschlusskriterium sein. Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie Revue passieren, welche Fähigkeiten, Kenntnisse und Soft Skills Sie bei Ihren Stationen erworben haben. Kurz und knapp komprimiert sind das die Punkte, die für den Personaler wichtig sind.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das Problem beim „Überlisten“ von Programmen für den Bewerber? </strong></p>



<p><em>Michael Grotherr:</em> Besteht schon darin, dass er die Grundeinstellungen der Algorithmen nicht kennt. Darüber hinaus gibt es verschiedene Recruitingsoftware auf dem Markt, welche alle mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten. Ein Bewerber kann kaum vorhersehen, welche Spezifika und welches Programm ein Unternehmen hier einsetzt. Es ist damit kaum machbar, die Technik zu überlisten. </p>



<p>Für meine Begriffe muss man aber auch ganz klar sagen: die Technologie macht den <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/arbeiten-bei-den-besten-unternehmen-als-besonders-gute-arbeitgeber-so-kanns-gehen/" data-type="post" data-id="11903">Bewerbungsprozess</a> weitaus fairer und objektiver. Vor zwanzig Jahren landeten Bewerbungsmappen im Altpapier, weil dem Personaler die Farbe nicht gefiel. Diese Zeiten sind vorbei, die Technologie hilft, große Mengen Daten zu verarbeiten und vorzusondieren. Den Personaler unterstützen Bewerber am besten, wenn sie einfach das machen, was das Unternehmen von Ihnen verlangt: keine ausgefallenen Designs, logischer Aufbau etc.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Bei der Auswertung von sogenannten sozialen Netzwerken, um Abweichungen im Lebenslauf zu erkennen, handelt es sich um eine juristische Grauzone. Wie können Bewerber peinliche Fauxpas verhindern, gibt es hier schon Tools, um sich zu wappnen und die Sicht der Personaler zu imitieren?&nbsp;</strong></p>



<p><em>Michael Grotherr:</em> Beim Umgang mit sozialen Netzwerken ist generell Vorsicht geboten. Denken Sie zweimal nach, bevor Sie Meinungen posten, Fotos hochladen etc. Der Satz „das Netz vergisst nicht“ ist wenig originell – aber immer aktuell. Jugendsünden sind nicht mehr witzig, wenn sie nach zehn Jahren noch anhängen. In besonders harten Fällen ist dann die Hilfe professioneller Agenturen erforderlich, um bestimmte Inhalte nachhaltig zu löschen.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium"><img  loading="lazy"  width="400"  height="355"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-400x355.jpg"  alt="Michael Grotherr (Foto: NN)"  class="wp-image-12094"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-400x355.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-1126x1000.jpg 1126w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-768x682.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-1536x1365.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-2048x1820.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-696x618.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-1392x1237.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-1068x949.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-2136x1898.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-1920x1706.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-473x420.jpg 473w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-945x840.jpg 945w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/07/Michael-Grotherr-2019-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption>Michael Grotherr (Foto: NN)</figcaption></figure></div>



<p>Für die Bewerbung bleibt kaum mehr übrig, als sich einmal kritisch zu googlen. Was findet sich dabei? <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/" data-type="post" data-id="6993">Personaler</a> selber haben auch nur begrenzt Zeit. Zugängliche Daten dürfen sie verwenden. Ein schneller Hintergrund-Check gehört zum Standardprozedere.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Haben Sie sonst noch irgendwelche Tipps, was Bewerberinnen und Bewerber in Zeiten von Blockchain-Technologie, sogenannter Künstlicher Intelligenz und Robotern bei der Bewerbung berücksichtigen sollten?</strong></p>



<p><em>Michael Grotherr:</em> Arbeiten Sie ehrlich und stringent. Ungereimtheiten fallen dank Algorithmen noch schneller auf und werden häufig als Ausschlusskriterien gewertet. Der Versuch, schlauer zu agieren als die Algorithmen ist in meinen Augen Zeitverschwendung. Verwenden Sie diese Energie doch lieber, um sich aktiv fortzubilden, neue Zertifikate zu erwerben. Diese machen sich im Lebenslauf gut und Tricksereien sind somit nicht mehr nötig.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Das Thema Ethik ist nicht unwichtig. Auch der Datenschutz. Haben Sie hier noch Ergänzungen?&nbsp;</strong></p>



<p><em>Michael Grotherr: </em>Bei der Auswertung von Informationen im Netz sind den Personalern tatsächlich regulatorische Grenzen gesetzt. Aber ich muss jedem Bewerber zur Vorsicht raten. Zwar darf ein Unternehmen nur öffentlich zugängliche Daten prüfen – aber das Risiko besteht natürlich immer. Geraten Bilder, Veröffentlichungen etc. doch in falsche Hände, wird der Personaler im Zweifel Begründungen für eine Absage finden.&nbsp;</p>



<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-michael-grotherr-ist-seit-2017-vice-president-central-europe-bei-cornerstone-ondemand-grotherr-verfuegt-ueber-umfassende-branchenkenntnisse-und-detailliertes-wissen-in-de"><strong>Über den Gesprächspartner: </strong>Michael Grotherr ist seit 2017 Vice President Central Europe bei Cornerstone OnDemand. Grotherr verfügt über umfassende Branchenkenntnisse und detailliertes Wissen in den Bereichen Strategic Leadership, Unternehmensentwicklung und Human Capital Management&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: sianstock/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-pregnant-woman-relaxing-on-sofa-572900056" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/07/legale-tuning-tipps-luecken-im-lebenslauf-das-solltest-du-auf-keinen-fall-reinschreiben/">Legale Tuning-Tipps: Lücken im Lebenslauf? Das solltest du auf keinen Fall reinschreiben…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit: Theater, das bereits Kinder verstehen. Und die Erwachsenen auch…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/06/nachhaltigkeit-theater-das-bereits-kinder-verstehen-und-die-erwachsenen-auch/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2021 13:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Nicht nur von politischer Seite, auf der großen Makro-Ebene, auch Unternehmen auf der Meso-Ebene springen auf den Zug auf, teilweise eben auch aus Furcht vor&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/nachhaltigkeit-theater-das-bereits-kinder-verstehen-und-die-erwachsenen-auch/">Nachhaltigkeit: Theater, das bereits Kinder verstehen. Und die Erwachsenen auch…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Nicht nur von politischer Seite, auf der großen Makro-Ebene, auch Unternehmen auf der Meso-Ebene springen auf den Zug auf, teilweise eben auch aus Furcht vor der ein oder anderen Strafe oder Gesetzesänderung, die hier wie dort als Massnahme gegen das &#8220;Global Warming&#8221; im Raum steht. </p>



<p>Auf der Mikro-Ebene gibt es natürlich auch sehr viel zu tun. Das Theater Konstanz, Teil der Klimastadt, der Fahrradstadt, der Stadt, welcher als erste in Deutschland den so genannten Klimanotstand ausgerufen hat, sie geht voran. </p>



<p>Besucher*innen waren aufgerufen im Vorfeld, möglichst bunten Plastikmüll im Theater abzugeben. Daraus wurde, die Bilder sprechen selbst, ein schönes, buntes, Kinder ansprechendes Bühnenbild:</p>



<figure class="wp-container-2 wp-block-gallery-1 wp-block-gallery columns-3 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="850"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_9733_Presse-1200x850.jpg"  alt=""  data-id="12086"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_9733_Presse-scaled.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/baer_im_universum_9733_presse/"  class="wp-image-12086"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_9733_Presse-1200x850.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_9733_Presse-400x283.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_9733_Presse-768x544.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_9733_Presse-1536x1088.jpg 1536w, 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Konstanz)</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="850"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_4147_Presse-1-1200x850.jpg"  alt=""  data-id="12078"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_4147_Presse-1-scaled.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/baer_im_universum_4147_presse-2/"  class="wp-image-12078"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_4147_Presse-1-1200x850.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_4147_Presse-1-400x283.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_4147_Presse-1-768x544.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Baer_im_Universum_4147_Presse-1-1536x1088.jpg 1536w, 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<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbilder: Ilja Mess/ Theater Konstanz </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/nachhaltigkeit-theater-das-bereits-kinder-verstehen-und-die-erwachsenen-auch/">Nachhaltigkeit: Theater, das bereits Kinder verstehen. Und die Erwachsenen auch…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Berufswahl: Welcher Job ist der richtige für mich? Diese Apps helfen dir bei der “Qual der Wahl”…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/06/berufswahl-welcher-job-ist-der-richtige-fuer-mich-diese-apps-helfen-dir-bei-der-qual-der-wahl/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2021 12:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Skills]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten jungen Menschen werden gefragt, was sie später im Leben (beruflich) machen möchten. Bei den Jungen stehen abenteuerliche Berufe wie Polizist, Feuerwehrmann oder Pilot an erster Stelle. Bei Mädchen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/berufswahl-welcher-job-ist-der-richtige-fuer-mich-diese-apps-helfen-dir-bei-der-qual-der-wahl/">Berufswahl: Welcher Job ist der richtige für mich? Diese Apps helfen dir bei der “Qual der Wahl”…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-meisten-jungen-menschen-werden-gefragt-was-sie-spaeter-im-leben-beruflich-machen-moechten-bei-den-jungen-stehen-abenteuerliche-berufe-wie-polizist-feuerwehrmann-oder-pilot-an-erster-stelle-b">Die meisten jungen Menschen werden gefragt, was sie später im Leben (beruflich) machen möchten. Bei den Jungen stehen abenteuerliche Berufe wie Polizist, Feuerwehrmann oder Pilot an erster Stelle. Bei Mädchen ist hingegen der soziale Aspekt stärker vertreten. Tierärztin oder Lehrerin stehen bei ihnen hoch im Kurs&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">In der Regel halten diese Zukunftswünsche jedoch nicht lange an, wenn es an der Zeit ist, sich für einen Karriereweg zu entscheiden. Viele jungen Menschen haben nichts als Fragezeichen und Leere im Kopf. Die Auswahl an Möglichkeiten scheint endlos zu sein.</p>



<p>Im Zeitalter der Digitalisierung gibt es immer mehr Berufe, aber auch immer mehr Möglichkeiten, sich über diese zu informieren. Im Nu ist eine Stellenbeschreibung im Internet recherchiert. Darüber hinaus bieten diverse Apps eine große Hilfestellung bei der Berufswahl. Wir stellen die besten digitalen Helfer vor, die dich bei deiner Entscheidungsfindung unterstützen können.&nbsp;</p>



<h2 id="beruf-ung-entdecken">BERUF/ung entdecken</h2>



<p>Der BERUFE Entdecker ist eine App der Bundesagentur für Arbeit. Mehr als 100 Ausbildungsberufe sind in der Datenbank erfasst. Stöbere durch die Angebote und mache dir durch Bilder und Videos einen guten Eindruck von den Arbeitsbereichen. In der App kannst du ebenfalls über Erfahrungen von anderen Auszubildenden oder von Experten lesen.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;App für mehr als hundert Berufsbilder&#8221;</p></blockquote>



<p>Außerdem sind viele Informationen rund um die Ausbildungsberufe übersichtlich mit dabei: Von der finanziellen Entlohnung über die Größe des Betriebs hin zur Dauer der Ausbildung ist alles vermerkt.</p>



<h2 id="skills-gaben-und-faehigkeiten-entdecke-deine-zukunft">Skills, Gaben und Fähigkeiten – Entdecke deine Zukunft</h2>



<p>Schraubst und drehst du gerne in der Werkstatt herum? Weißt du mit Begriffen wie Wellenschutzhülse oder&nbsp;<a href="http://ggt-gleitlager.de/gleitlager">Gleitlagerbuchsen</a>&nbsp;etwas anzufangen und würdest sie am liebsten gleich verbauen? Dann könnte der industrielle Berufsweg der Richtige für dich sein. Oder ist das gar nicht dein Gebiet? Falls du deine Stärken noch nicht genau herausgefunden hast oder nicht konkret benennen kannst, hilft dir der SkillChecker dabei.&nbsp;</p>



<p>Gemeinsam mit der App kannst du deinen Interessen und Fähigkeiten auf die Schliche kommen. Doch damit nicht genug: Der SkillChecker ist mit der Jobbörse der Agentur für Arbeit verlinkt. Durch diese Kooperation können dir nach Ermittlung deiner Skills direkt die passenden Ausbildungsstellen bzw. Berufsfelder angezeigt werden.&nbsp;</p>



<h2 id="tests-fuer-karriere-und-entwicklung">Tests für Karriere und Entwicklung</h2>



<p>Du fragst dich, welcher Beruf zu dir passt?&nbsp;<a href="https://www.plakos.de/">Der Plaklos Karriere Test</a>&nbsp;wird es dir verraten. Nimm dir mindestens 15 Minuten Zeit, um die verschiedenen Kategorien des Tests zu durchlaufen. Neben Fragen zu deinen Interessensgebieten erfolgt außerdem eine Persönlichkeitsanalyse. Natürlich bietet sich der Test nicht nur für Berufseinsteiger an. Möchte man einen Jobwechsel vornehmen, ist die App von Plaklos ebenfalls geeignet.&nbsp;</p>



<p>Neben der Berufsfindung verfügt die App über einige weitere Tests. So kannst du zum Beispiel deinen&nbsp;<a href="https://www.uni-hildesheim.de/media/fb1/psychologie/Modulklausuren/Lehramt/Fehlendes_Intelligenzkapitel.pdf">IQ feststellen lassen</a>&nbsp;oder einen Eignungstest durchführen.&nbsp;</p>



<h2 id="und-nun-fazit">Und nun? Fazit</h2>



<p>Früher wurde oft eine Arbeit gewählt, die bis zur Rente vollzogen wurde. Das hat sich etwas gewandelt. Zwar werden Berufe in der heutigen Zeit wesentlich häufiger gewechselt, doch ist es sehr motivierend, das Berufsleben mit einer Arbeit zu beginnen, die einem wirklich liegt. Es ist daher äußerst ratsam genügend Zeit in eine intensive Vorbereitung zu stecken. Die vorgestellten Apps werden dir eine Unterstützung sein, eine gute Auswahl zu treffen. Wir wünschen dir viel Erfolg auf deinem Berufsweg.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: MK photograp55/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/mobile-banking-network-business-people-using-598806239" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/berufswahl-welcher-job-ist-der-richtige-fuer-mich-diese-apps-helfen-dir-bei-der-qual-der-wahl/">Berufswahl: Welcher Job ist der richtige für mich? Diese Apps helfen dir bei der “Qual der Wahl”…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<enclosure length="23081014" type="application/pdf" url="https://www.uni-hildesheim.de/media/fb1/psychologie/Modulklausuren/Lehramt/Fehlendes_Intelligenzkapitel.pdf"/><dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Ambiente im Home-Office: Optische Tipps, welche dir die Arbeit von zu Hause aus erleichtern…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/06/ambiente-im-home-office-optische-tipps-welche-dir-die-arbeit-von-zu-hause-aus-erleichtern/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 06:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele von uns ist die Arbeit von Zuhause zum Alltag geworden. Wenn du deine geschäftlichen Aufgaben bequem von zu Hause aus erledigst, dann lohnt es sich, dafür zu sorgen,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-viele-von-uns-ist-die-arbeit-von-zuhause-zum-alltag-geworden-wenn-du-deine-geschaeftlichen-aufgaben-bequem-von-zu-hause-aus-erledigst-dann-lohnt-es-sich-dafuer-zu-sorgen-dass-du-dir-die-bestm"><strong>Für viele von uns ist die Arbeit von Zuhause zum Alltag geworden. Wenn du deine geschäftlichen Aufgaben bequem von zu Hause aus erledigst, dann lohnt es sich, dafür zu sorgen, dass du dir die bestmöglichen Bedingungen dafür schaffst. Auf welche Art und Weise? Indem du den Raum richtig gestaltest und wirkungsvoll dekorierst</strong>&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Inspiration kannst du überall suchen – in den Städten und in der Natur, in heimischen Gefilden und entlegenen Ecken der Welt. Wir haben auf den Fernen Osten gesetzt und das nicht ohne Grund. Asien ist ein Kontinent, der seit vielen Jahrhunderten immer wieder fasziniert und bezaubert. Eine orientalische Fototapete an der Wand deines Home-Office ist eine Dekoration, die nicht nur deine Augen erfreut, sondern auch kreativ auf dich wirkt und deine Fantasie jeden Tag anregt.</p>



<p>Für welche Motive solltest du dich entscheiden? Japanische Kaiserpaläste, Kirschblüten, oder vielleicht bunte Mandalas? Im Folgenden findest du einige originelle Arrangements mit asiatischem Flair, die sich jeweils durch einen ganz anderen Charakter auszeichnen.</p>



<h2 id="orientalische-fototapete-oder-ein-rezept-ein-ganz-anderes-ambiente-im-zimmer-zu-zaubern"><strong>Orientalische Fototapete, oder: ein Rezept, ein ganz anderes Ambiente im Zimmer zu zaubern</strong><strong></strong></h2>



<p>Du verbringst mehrere Stunden am Tag in deinem Home-Office, daher ist die hier vorherrschende Atmosphäre sehr wichtig. Es geht nicht nur darum, einen funktionalen Raum zu schaffen – mit bequemen Möbeln und ergonomischen Ausstattungselementen – sondern auch ein Interieur, das dich in eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/die-arbeitgebermarke-vom-mitarbeiter-empfohlen/" data-type="post" data-id="11930">positive Stimmung</a> versetzt. Eine großformatige Wanddekoration mit einer auffälligen Ansicht oder einem energiegeladenen Muster erweist sich für diesen Zweck als unschätzbar. Wenn du eine 180-Grad-Metamorphose des Interieurs durchführen willst, sind orientalische Motive eine perfekte Lösung. Welche? </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Fürs Auge&#8221;</p></blockquote>



<p>Es kommt darauf an, welchen Effekt du erreichen willst. Es stellt sich nämlich heraus, dass Fototapeten ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/urlaubsfeeling-im-home-office-alternativen-zum-virtuellen-hintergrund-in-zoom-co-kg/" data-type="post" data-id="12053">Home-Office</a> nicht nur schmücken, sondern auch optisch vergrößern oder beleben können und das vorhandene Interieur buchstäblich aufblühen lassen. Schaue dir also eine große Auswahl an Designs an, aus der du wählen kannst!</p>



<h2 id="mandala-oder-mosaik-ein-farbenfroher-akzent-der-den-raum-belebt"><strong>Mandala oder Mosaik – ein farbenfroher Akzent, der den Raum belebt&nbsp;</strong><strong></strong></h2>



<p>Wir beginnen mit einer schnellen und sehr effektiven Möglichkeit, einen abgetönten und uninteressant wirkenden Raum zu beleben. Bei einem Home-Office, das bisher ein leeres Zimmer mit einem Schreibtisch war, lohnt es sich, auf eine Fototapete zu setzen, die sofort ins Auge fällt. Ein solcher Akzent ermöglicht dir, einen Raum bis zur Unkenntlichkeit zu verändern. Inspiriert von asiatischen Motiven haben wir ein rundes, symmetrisches Mandala gewählt, das seinen Ursprung im Buddhismus hat. Ein solches Motiv ist zwar sehr ausdrucksstark, bringt aber dank seiner Symmetrie kein Chaos oder keinen Eindruck von Unordnung in das Home-Office.</p>



<p>Eine interessante Idee ist auch die Nachahmung eines bunten Mosaiks mit einem geometrischen, abstrakten Charakter. Wenn du keine Angst vor Farben hast und willst, dass eine der Wände eine starke Dominante im Raum wird, bewährt sich diese Lösung perfekt.</p>



<h2 id="malerische-ansicht-die-eine-kleine-raumflaeche-optisch-vergroessert"><strong>Malerische Ansicht, die eine kleine Raumfläche optisch vergrößert</strong><strong></strong></h2>



<p>Wenn der Raum, den du für dein Home-Office bestimmt hast, nicht allzu geräumig ist und dich seine geringe Größe manchmal stört, wähle eine den 3D-Effekt imitierende <a href="https://myredro.de/fototapeten/"><strong>Fototapete</strong></a>. Orientalischer Palast mit seinen charakteristischen geschwungenen Dächern an einem malerischen Berghang lässt den Raum größer erscheinen. Eine breite Ansicht bringt eine Illusion von Tiefe in das Interieur und verändert deine Wahrnehmung der Raumfläche. Einen zusätzlichen ästhetischen Wert gewinnst du, wenn der Palast vor dem Hintergrund der untergehenden Sonne oder eines malerischen Stadtpanoramas präsentiert wird.</p>



<figure class="wp-container-4 wp-block-gallery-3 wp-block-gallery columns-3 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Weisses-Home-Office-mit-Fototapete-orientalisches-Mandala-1200x800.jpg"  alt="Weißes Home-Office mit Fototapete orientalisches Mandala (Foto: myredro.de)"  data-id="12069"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Weisses-Home-Office-mit-Fototapete-orientalisches-Mandala.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/?attachment_id=12069"  class="wp-image-12069"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Weisses-Home-Office-mit-Fototapete-orientalisches-Mandala-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Weisses-Home-Office-mit-Fototapete-orientalisches-Mandala-400x267.jpg 400w, 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class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Orientalische-Fototapete-im-Home-Office-1200x800.jpg"  alt="Orientalische Fototapete im Home-Office (Foto: myredro.de)"  data-id="12068"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Orientalische-Fototapete-im-Home-Office.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/?attachment_id=12068"  class="wp-image-12068"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Orientalische-Fototapete-im-Home-Office-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Orientalische-Fototapete-im-Home-Office-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Orientalische-Fototapete-im-Home-Office-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Orientalische-Fototapete-im-Home-Office-696x464.jpg 696w, 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<p>Wenn dir die Größe des Home-Office ausreicht, kannst du dich statt von einer Ansicht aus einem Foto von der asiatischen Malerei inspirieren lassen und eine Landschaft wählen, die einer Tuschemalerei ähnelt. Ein solches Motiv passt perfekt zu einem minimalistischen Wohndesign und zu einem Arrangement im skandinavischen Stil. Die Japandi-Ästhetik, d.h. eine Kombination aus nordischem Stil mit japanischen Akzenten, ist in diesem Jahr sehr beliebt, so dass diese Fototapete ein Hit sein wird.</p>



<h2 id="orientalische-natur-zum-greifen-nah-kirschblueten-oder-chrysanthemen"><strong>Orientalische Natur zum Greifen nah: Kirschblüten oder Chrysanthemen</strong><strong></strong></h2>



<p>Ganz zum Schluss präsentieren wir dir eine sehr zarte und elegant wirkende Fototapete. Orient kannst du auch mit schönen Blumen assoziieren, und diese sind die letzte Idee, um ein Home-Office zu dekorieren. Wir beginnen mit den Kirschblüten, da sie eines der bekanntesten Symbole Japans sind. Wir haben uns für eine Fotografie entschieden, auf der kleine rosa Blüten in Nahaufnahme zu sehen sind. Dieses Muster fügt sich wunderbar in ein Öko-, Retro- und Glamour-Wohndesign ein.</p>



<p>Wenn du jedoch einen weniger offensichtlichen Bezug zum Orient schaffen willst, könnte dich eine Fototapete mit einem Chrysanthemenmotiv ansprechen. In Asien sind diese Blumen nicht nur ein Symbol für Gesundheit, sondern auch für Wohlstand, so dass sie ideal zur Home-Office-Deko passen! Ein florales Muster, das mit Silhouetten exotischer Vögel variiert wird, ist ein Vorschlag für diejenigen, die noch mehr Natur in das Interieur einladen wollen!&nbsp;</p>



<p>Die Einrichtung eines Geschäftsbüros ist durch viele Einschränkungen begrenzt, aber wenn du von zu Hause aus arbeitest, ist die Situation völlig anders. Hier kannst du deiner <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/handwerk-eines-food-stylisten-auge-isst-mit/" data-type="post" data-id="5573">Fantasie freien Lauf lassen</a> und genau den Arbeitsbereich schaffen, der für dich am besten ist. Auffällige Fototapeten hingegen sind der schnellste Weg, um einem gewöhnlichen Raum einen einzigartigen Look zu verleihen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: fran_kie/ <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-think-how-solve-mathematical-problem-766012597" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/ambiente-im-home-office-optische-tipps-welche-dir-die-arbeit-von-zu-hause-aus-erleichtern/">Ambiente im Home-Office: Optische Tipps, welche dir die Arbeit von zu Hause aus erleichtern…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Urlaubsfeeling im Home-Office: Alternativen zum virtuellen Hintergrund in Zoom &amp; Co.KG</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/06/urlaubsfeeling-im-home-office-alternativen-zum-virtuellen-hintergrund-in-zoom-co-kg/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2021 06:48:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszimmer]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlbefinden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stimmungsvolle Landschaften bewundern, eine unbeschwerte Atmosphäre wie im Urlaub zu genießen. Und all das im Büro! Klingt komisch, ist aber durchaus möglich&#8230; Arbeiten Sie von zu Hause aus? Dekorieren Sie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/urlaubsfeeling-im-home-office-alternativen-zum-virtuellen-hintergrund-in-zoom-co-kg/">Urlaubsfeeling im Home-Office: Alternativen zum virtuellen Hintergrund in Zoom & Co.KG</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="stimmungsvolle-landschaften-bewundern-eine-unbeschwerte-atmosphaere-wie-im-urlaub-zu-geniessen-und-all-das-im-buero-klingt-komisch-ist-aber-durchaus-moeglich"><strong>Stimmungsvolle Landschaften bewundern, eine unbeschwerte Atmosphäre wie im Urlaub zu genießen. Und all das im Büro! Klingt komisch, ist aber durchaus möglich&#8230;</strong></h3>



<p class="has-drop-cap">Arbeiten Sie von zu Hause aus? Dekorieren Sie eine der Zimmerwände mit einer Fototapete – Meerblick oder Berggipfel verschönern Ihr Interieur! Eine Metamorphose des Home-Office muss nicht schwierig oder zeitaufwendig sein. </p>



<p>Solange wir wissen, wofür wir uns entscheiden sollten, dauert&nbsp;das Makeover&nbsp;buchstäblich einen Nachmittag. Warum sollten wir darauf achten, wie dieser Ort aussieht? Hier verbringen wir mehrere Stunden am Tag, und das Aussehen dieses Raumes bestimmt unsere Stimmung und Laune bei der Erledigung unserer täglichen beruflichen Aufgaben. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie tun können, um einem gewöhnlichen Raum ein Urlaubsambiente zu verleihen, das Ihren Alltag verändern wird!&nbsp;</p>



<h2 id="schreibtisch-mit-blick-auf-ein-exotisches-meer"><strong>Schreibtisch mit Blick auf ein exotisches Meer</strong></h2>



<p>Die&nbsp;Fülle an Wanddekorationen&nbsp;verursacht, dass buchstäblich jede erdenkliche Ansicht unser Home-Office schmücken und sein Gesicht völlig verändern kann. Da einer der entspannendsten Orte auf der Erde eine sonnige Küste ist, ist das Erste auf unserer Liste eine Fototapete: Meer und Strand. Um das beste Urlaubsambiente zu erreichen, empfehlen wir eine tropische Landschaft. Lassen Sie den goldenen Sand, das kristallklare Wasser und die sich ausbreitenden Palmen an Ihrer Wand erscheinen! Dank einer solchen Ansicht vor Augen bekommt Ihre tägliche Arbeit einen ganz anderen Charakter.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Fans des&nbsp;Scandi-Stils&#8221;</p></blockquote>



<p>Und wenn Sie Fans von etwas abgetönteren Interieurs sind, können Sie statt auf die Tropen auf die an einem Regentag aufgenommene Ost- oder Nordsee setzen. Eine solche dezente Fototapete – Meerblick, der sich unter stahlblauen Wolken erstreckt – passt perfekt zu einem minimalistisch eingerichteten Home-Office.</p>



<h2 id="berggipfel-von-montag-bis-freitag"><strong>Berggipfel von Montag bis Freitag</strong></h2>



<p>Und wenn nicht das Meer, dann sicherlich Felsgipfel.&nbsp;<a href="https://myloview.de/fototapeten/nach-kategorie/landschaften/berge/">Eine Berglandschaft an der Wand&nbsp;</a>versetzt Sie in eine völlig andere Realität. Von welchem Teil der Welt sollten Sie sich inspirieren lassen? Sie können auf den Himalaya mit seinen buddhistischen Tempeln, die chilenischen Anden, den japanischen Fuji-Berg oder die afrikanischen Gipfel setzen. Auch die schneebedeckten Gipfel Skandinaviens, die sich in der Wasseroberfläche der großen Seen spiegeln, bringen beeindruckende Ergebnisse. Eine solche Landschaft ist eine Überlegung wert, wenn Sie Fans des&nbsp;Scandi-Stils sind.&nbsp;</p>



<p>Aber Sie müssen nicht weit suchen, um Inspirationen für die Einrichtung eines <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/" data-type="post" data-id="10061">Home-Office</a> zu finden. Sie können sich von der ebenso schönen lokalen Natur inspirieren lassen. Ein perfektes Beispiel ist eine andere von uns ausgewählte Fototapete – Berge Südtirol. Die sattgrünen, steilen Hügel, die sich am Fuße malerischer Gipfel ausbreiten, machen selbst einen Montagmorgen am Schreibtisch viel besser.</p>



<figure class="wp-container-6 wp-block-gallery-5 wp-block-gallery columns-3 is-cropped"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-1200x800.jpg"  alt="Home-Office mit Fototapete &quot;ruhiges Meer&quot; (Foto: myloview.de)"  data-id="12063"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/?attachment_id=12063"  class="wp-image-12063"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-ruhiges-Meer-1.jpg 1285w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Home-Office mit Fototapete &#8220;ruhiges Meer&#8221; (Foto: myloview.de)</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-1200x800.jpg"  alt="Home-Office mit Fototapete &quot;Berge und Schnee&quot; (Foto: myloveview.de)"  data-id="12062"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/?attachment_id=12062"  class="wp-image-12062"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Home-Office-mit-Fototapete-Berge-und-Schnee-1.jpg 1285w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Home-Office mit Fototapete &#8220;Berge und Schnee&#8221; (Foto: myloveview.de)</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-1200x800.jpg"  alt="Vintage &quot;scandi room&quot; (Foto: myloveview.de)"  data-id="12060"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/?attachment_id=12060"  class="wp-image-12060"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Helles-Home-Office-mit-Fototapete-Berge-1.jpg 1285w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Vintage &#8220;scandi room&#8221; (Foto: myloveview.de)</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img  loading="lazy"  width="1200"  height="828"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-1200x828.jpg"  alt="Fototapete Wald und Sonne im Home-Office (Foto: myloveview.de)"  data-id="12058"  data-full-url="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1.jpg"  data-link="https://karriere-einsichten.de/?attachment_id=12058"  class="wp-image-12058"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-1200x828.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-400x276.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-768x530.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-218x150.jpg 218w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-436x300.jpg 436w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-696x480.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-1068x737.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-609x420.jpg 609w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-1217x840.jpg 1217w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/06/Fototapete-Wald-und-Sonne-im-Home-Office-1.jpg 1242w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">Fototapete Wald und Sonne im Home-Office (Foto: myloveview.de)</figcaption></figure></li></ul><figcaption class="blocks-gallery-caption">Welcher Hintergrund passt zu dir, eher Natur oder ein City-Look?</figcaption></figure>



<h2 id="waldecke-die-muede-augen-lindert"><strong>Waldecke, die müde Augen lindert</strong></h2>



<p>Manche entspannen sich am wogenden Meer, andere beim Betrachten schneebedeckter Berge, und wieder andere wählen einen Spaziergang durch einen summenden Wald. Also ist eine weitere Idee, um das Interieur zu dekorieren, eine Wald-Fototapete. Dieser Vorschlag ist aus mehreren Gründen überlegenswert. </p>



<p>Erstens sorgt dies für eine große Dosis an Grün in Ihrem Home-Office. Diese Farbe ist für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt, beruhigt die Sinne und entspannt die vom Arbeiten am Computerbildschirm müden Augen. Zweitens verwandelt eine solche Ansicht Ihr Büro in eine Oase der Ruhe, so dass es leichter sein wird, sich hier den täglichen Pflichten zu stellen.&nbsp;</p>



<p>In Morgennebel gehüllte Waldlandschaften sind sehr beliebt. Wenn Sie einen stressigen Job haben, verdient eine solche Landschaft sicherlich Aufmerksamkeit. Wenn Sie befürchten, dass sie zu schläfrig ist, entscheiden Sie sich für eine Landschaft, die einen Weg durch ein Walddickicht zeigt, das von den goldenen Strahlen der Sonne beleuchtet wird.&nbsp;</p>



<h2 id="zusaetzlicher-vorteil-einer-malerischen-landschaft"><strong>Zusätzlicher Vorteil einer malerischen Landschaft&nbsp;</strong></h2>



<p>Eine Fototapete an die Wand zu kleben, ist keine schwierige Aufgabe, so dass eine solche Idee für eine Metamorphose des Home-Office auch den&nbsp;Beschäftigtsten&nbsp;gefallen wird. Dank der malerischen Aussichten können Sie die Urlaubsatmosphäre nicht nur bei der täglichen Arbeit genießen. Ein sehr wichtiger Vorteil einer solchen Lösung ist, dass sie Ihnen auch ermöglicht, einen kleinen Raum optisch zu vergrößern. Wenn der Raum, in dem Sie täglich arbeiten, klein ist, verleiht eine weite Landschaft ihm eine Illusion von Tiefe und lässt selbst ein kleines <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/" data-type="post" data-id="9322">Arbeitszimmer</a> geräumiger erscheinen.&nbsp;</p>



<p>Eine Meeresküste, ein Waldweg oder Berge? Jeder dieser Vorschläge sieht atemberaubend aus, also entscheiden Sie sich für eine Landschaft, die Sie jeden Tag sehen wollen und die Ihnen eine echte Urlaubsatmosphäre garantiert!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: <a href="http://www.myloview.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">myloview.de</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/06/urlaubsfeeling-im-home-office-alternativen-zum-virtuellen-hintergrund-in-zoom-co-kg/">Urlaubsfeeling im Home-Office: Alternativen zum virtuellen Hintergrund in Zoom & Co.KG</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Personalbeschaffung: Potenziale (und Grenzen) für Plattformökonomien und Crowdsourcing</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/05/personalbeschaffung-potenziale-und-grenzen-fuer-plattformoekonomien-und-crowdsourcing/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 26 May 2021 09:43:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Direktansprache]]></category>
		<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Headhunter]]></category>
		<category><![CDATA[Leiharbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einsatz von Leiharbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Personalplanung. Kosten werden optimiert, fehlende Kompetenzen der Mitarbeiter ergänzt und schließlich Auftragsspitzen abgedeckt. Dies trägt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit eines&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/personalbeschaffung-potenziale-und-grenzen-fuer-plattformoekonomien-und-crowdsourcing/">Personalbeschaffung: Potenziale (und Grenzen) für Plattformökonomien und Crowdsourcing</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-einsatz-von-leiharbeit-ist-ein-wesentlicher-bestandteil-der-strategischen-personalplanung-kosten-werden-optimiert-fehlende-kompetenzen-der-mitarbeiter-ergaenzt-und-schliesslich-auftragsspitzen-a">Der Einsatz von Leiharbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der strategischen Personalplanung. Kosten werden optimiert, fehlende Kompetenzen der Mitarbeiter ergänzt und schließlich Auftragsspitzen abgedeckt. Dies trägt zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens bei. Ein Gastbeitrag von Robert Simon und Alexander Sadek von AVAX, einem Vendor-Management-System für Zeitarbeit&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Von Leiharbeit beziehungswiese Arbeitnehmerüberlassung oder kurz ANÜ spricht man, wenn ein Arbeitnehmer (Leiharbeiter) von einem Arbeitgeber (Verleiher) an einen Dritten (Entleiher) gegen Entgelt für begrenzte Zeit überlassen wird. Rechtsgrundlage für die Arbeit des Verleihers ist in&nbsp;Deutschland&nbsp;das&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitnehmer%C3%BCberlassungsgesetz">Arbeitnehmerüberlassungsgesetz</a>&nbsp;(AÜG), welches im Jahr 2017 reformiert wurde. Der Leiharbeitnehmer steht in einem&nbsp;Arbeitsverhältnis&nbsp;zum Verleiher. </p>



<p>Diesem gegenüber gelten die&nbsp;arbeitsvertraglichen,&nbsp;tarifvertraglichen und gesetzlichen Arbeitnehmerrechte. Das Leiharbeitsverhältnis unterscheidet sich in keiner Weise von einem anderen Arbeitsverhältnis. Der wesentliche Unterschied: Seine Arbeitsleistung erbringt der Leiharbeitnehmer nicht bei dem Verleiher, sondern beim Entleiher. Das Weisungsrecht wird dem Entleiher übertragen, der die Mitverantwortung für den&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/altenpflege-schoener-job-schlechtes-image/" data-type="post" data-id="11690">Arbeitsschutz</a>&nbsp;trägt. </p>



<p>Weisungs- und pflichtwidriges Verhalten darf nur der Verleiher ahnden. Im Gegensatz dazu wird bei einem Werkvertrag die Erstellung eines bestimmten Werkes zu einem zumeist vorher festgelegten Preis vereinbart. Wie und durch welche Mitarbeiter dieser Auftrag erfüllt wird, obliegt allein dem Auftragnehmer. Weisungen gegenüber den erfüllenden Arbeitnehmern darf allein der Arbeitgeber, in diesem Fall der Auftragnehmer, erteilen.</p>



<h2 id="welche-kosten-werden-tatsaechlich-gesenkt-welche-lediglich-optimiert"><strong>Welche Kosten werden tatsächlich gesenkt, welche lediglich optimiert?</strong></h2>



<p>Zeitarbeit in der Abhängigkeit von der Qualifikation und der Region kann unter Umständen sogar teurer sein. Dennoch gibt es eine Reihe an Vorteilen beim Einsatz von Fremdpersonal. Bei einem Auftragsrückgang kann das Fremdpersonal ein Stück weit als Schutzwall für das Stammpersonal gesehen werden. Ein Unternehmen mit externen Kräften kann einfach besser atmen und sich der Auftragssituation besser anpassen. Das stellt einen nicht unerheblichen Stabilitätsfaktor dar, gerade wie jetzt in Zeiten mit Unsicherheiten. </p>



<p>Auch Knowhow und Erfahrungen können in ein Unternehmen über externe Kräfte aufgenommen werden. Eine Expertise im eigenen Unternehmen aufzubauen dauert wesentlich länger und man läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Bei hochqualifizierten Leiharbeitern wie beispielsweise bei IT-Fachkräften ist die Wahl dieses Arbeitsmodells in aller Regel nicht aus der Not heraus geboren, sie haben dieses sogar bewusst gewählt. </p>



<p>Oder beim Einrichten von Maschinen: Mitarbeiter schätzen, dass sie immer wieder neue Aufträge und Herausforderungen haben und ein Unternehmen kann diese in Festanstellung gar nicht auslasten. Dem Wandel in der Arbeitswelt inmitten der vierten industriellen Revolution kann man mit Zeitarbeit viel besser begegnen. Der strategische Aspekt bei der <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/" data-type="post" data-id="6110">Leiharbeit</a> spielt also eine weitaus wichtigere Rolle, als die reine Kostensenkung. Natürlich gibt es einige Branchen und Unternehmen,&nbsp;&nbsp;in denen ein überdurchschnittliches Lohnniveau herrscht, in denen auch tatsächlich eine Kostensenkung möglich ist.&nbsp;</p>



<h2 id="kosten-einsparen-durch-automatisierte-beschaffung-von-fremdpersonal"><strong>Kosten einsparen durch automatisierte Beschaffung von &#8220;Fremdpersonal&#8221;</strong></h2>



<p>Die Bereitschaft sich mit softwaregestützten Möglichkeiten der Personalbeschaffung zu befassen wächst in Unternehmen. Hier hat die Corona-Krise sicherlich brandbeschleunigend gewirkt. Durch Lösungen wie beispielsweise die von AVAX kann man tatsächlich Kosten reduzieren. Durch den Einsatz von Fremdpersonal kommt es zu einer Verringerung von Personalbeschaffungskosten (keine Stellenanzeigen, weniger Aufwand in der Vorauswahl, weniger Vorstellungsgespräche, weniger Kosten für Personalberatungen). Auch die Verringerung von Personalverwaltungskosten durch Entlastung der Personalverwaltung infolge des geringeren Personalbestandes spielt eine Rolle. </p>



<p>Es stellt sich ebenfalls eine Verringerung von Personalabbaukosten (Gerichts- und Anwaltskosten bei Kündigung, Abfindungen) ein. Es gibt eine geringere Anzahl von Freistellungen. Leiharbeiter dienen als externe Personalreserve und haben Knowhow, welches die Stammbelegschaft nicht hat (Stichwort <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/" data-type="post" data-id="6993">Fachkräftemangel</a>) das trägt wie bereits erwähnt zur Qualitätssicherung bei.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Active Sourcing, Direktansprache: &#8220;the new Normal&#8221;</p></blockquote>



<p>Personalbeschaffung hat sich in den letzten zehn bis 15 Jahren doch entscheidend verändert. Früher wurden Anzeigen in lokalen Tageszeitungen geschaltet und Unternehmen haben eine gute Anzahl von Bewerbungen erhalten. Heute kann sich unter Umständen keine Resonanz einstellen. Das heißt Active Sourcing, Nutzung der sozialen Medien, Empfehlungsprogramme und vieles mehr spielen heute eine Rolle. Auch das Thema Employer Branding ist nicht unerheblich. Die Personalabteilungen werden immer schlanker und kommen schnell an ihre Grenzen.&nbsp;</p>



<p>Durch die automatisierte Beschaffung entstehen deshalb schon große Vorteile. Aber was ist ein angemessener Anteil an Leiharbeit und welchen Spielraum schafft er, um auf Marktgegebenheiten und Veränderungen zu reagieren, ohne gleich an Entlassung und ähnliches zu reagieren? Zeitarbeit trägt in erheblichem Maße auch zum Betriebsfrieden bei. Vielleicht hier eine Beispiel: die Autohersteller stehen vor einer erheblichen strukturellen Veränderung. Start war der Dieselskandal, Klimawandel, Veränderung von Mobilitätsverhalten. </p>



<h2 id="stellenabbau-und-beschaeftigungsgarantien">Stellenabbau und Beschäftigungsgarantien</h2>



<p>Eine Pressemitteilung von Audi Ende 2019 beispielsweise sagt, dass eine Neuausrichtung erforderlich ist und 9.500 Stellen abgebaut werden müssen, dabei werden gleichzeitig 2.000 neue Stellen geschaffen. Darüber hinaus gibt es eine Beschäftigungsgarantie bis 2029 für die Stammbelegschaft. Ohne Zeitarbeit geht so etwas gar nicht. Das Beispiel Audi zeigt aber noch mehr, dass neue Qualifikationen benötigt werden und dass eine gewisse Unsicherheit besteht, wo die Reise hingeht. Und diese Unsicherheit ist bei vielen Unternehmen noch gar nicht richtig erkannt worden.&nbsp;</p>



<p>Die 2.000 neuen Stellen bei Audi liegen im Bereich Elektromobilität und Digitalisierung und dazu sind qualifizierte Mitarbeiter mit dem entsprechenden Knowhow erforderlich. Diese muss man ins Unternehmen holen und es bedarf einer Strategie. Beispielsweise können geeignete Personaldienstleister bei der Umsetzung helfen. Am Ende lohnt auch der Blick auf den kompletten Prozess der Personalbeschaffung. Prozesskosten werden bei der Zeitarbeit auch gern übersehen. Ein nicht optimaler Prozess ist schnell mehr als doppelt so teuer wie ein durchdachter digitalisierter Prozess! Das fängt beim Bestellprozess an, geht weiter übers Onboarding, Einarbeitung bis hin zur Beendigung. Diese Kosten werden von den Führungskräften nicht gleich immer gesehen. Prozesskostenanalyse ist also wichtig.</p>



<div class="wp-container-7 wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container">
<p><strong><em>Ein Bespiel aus der Praxis:</em></strong></p>



<p><em>Anhand einer Überlassung eines Mitarbeiters für das Qualitätsmanagement (mindestens Technikerabschluss, einschlägige Berufserfahrung, Kenntnis und Anwendungserfahrung bestimmter QS-Tools) sollten die Schwachstellen der bisherigen Bemühungen zur Rekrutierung von externem Personal aufgezeigt werden. Bei diesem Automobilzulieferer war es üblich, dass die Abteilungsleiter selbstständig Zeitarbeitsunternehmen beauftragen – meist per Telefon. Kandidatenvorschläge kamen bislang per Mail. Der zuständige Abteilungsleiter musste gemäß der bisherigen internen Bestimmung mindestens drei Personaldienstleister aus einem Pool von rund 15 kontaktieren. Er wollte vier an Ansprechpartner, die er bereits kannte, herantreten.</em></p>



<p><em>Dann sollte ich als Unternehmensberater analog einen neutralen Master diese Anfrage zunächst optimieren und dann in einem optimierten Pool an Zeitarbeitsunternehmen platzieren. Die vier ursprünglichen Dienstleister waren dort ebenfalls vertreten. Die involvierten Dienstleister haben sehr zeitnah interessante Kandidaten vorgestellt. Das vom Abteilungsleiter erstellte Ranking der besten potenziellen Mitarbeiter ergab, dass der beste Kandidat der ursprünglichen vier Anbieter lediglich auf dem 3. Platz zu finden war. Das heißt die Stelle wurde im Endeffekt qualitativ besser besetzt und das ist ebenfalls ein großer Vorteil. Was hier manuell erledigt wurde, könnte durch ein ausgereiftes Zeitarbeitskonzept und mit Hilfe eines Vendor Managemt System exzellent automatisiert und gesteuert werden. Mit dieser Besetzung hat der Kunde die Vorteile klar gesehen und wird die AVAX-Lösung einführen.</em></p>
</div></div>



<p>Mit Hilfe einer digitalen Lösung kann ein strategisches Konzept konsequenter, einfacher und schneller zum Erfolg geführt werden. Eine Digitale Lösung bietet auch die Datenbasis für die strategische Entwicklung der Dienstleister im Rahmen eines Dienstleister-Managements. Das System liefert die Information, die beteiligten Akteure müssen diese nutzen, um die Zusammenarbeit hinsichtlich passgenauer Besetzung zu optimieren. Bei vielen Kunden, die in der Umsetzung sind, ist die digitale Signatur schon im Einsatz. Es geht aber auch darum, dass der komplette administrative Prozess mit der AVAX-Lösung abgedeckt und digitalisiert wird. Gerade in Zeiten von Homeoffice kann der Postweg vermieden werden.</p>



<h2 id="welche-vorteile-bringt-die-zeitarbeit-generell-und-wie-hilft-die-automatisierung">Welche Vorteile bringt die Zeitarbeit generell und wie hilft die Automatisierung?</h2>



<p>Flexible Arbeit ist wichtig, da es weniger planbare Szenarien für Unternehmen gibt. Mit Corona, dem Brexit, dem Klimawandel müssen Unternehmen flexibel reagieren. Die Weltwirtschaft ist durcheinander. Veränderungen ziehen häufig auch personelle Veränderungen nach sich. Ein starres Konzept an festen Mitarbeitern beschränken Umnehmen in ihrer Flexibilität. Jede Krise kann auch die Existenz des Unternehmens gefährden. </p>



<p>Auch das Thema Digitalisierung und Automatisierung spielt eine Rolle. Bestimmte <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/" data-type="post" data-id="11772">Arbeitsplätze</a> verschwinden und andere entstehen neu. Beispiel Supermarkt: das Konzept beispielsweise von Amazon Go, hier gibt es keine Kassenkraft mehr. Alles wird mit elektronischen Hilfsmitteln gescannt und in Rechnung gestellt. Auch in anderen Branchen: so zum Beispiel in der Lohnfertigung werden 40-50 Prozent der Verpackungskräfte abgebaut, weil die technische Entwicklung einfach so stark vorangeht. Die Anforderungen an die Mitarbeiter verändern sich rasant. Passt dort die Qualifikation der Mitarbeiter noch? Ist der Mitarbeiter in der Lage, sich anzupassen?&nbsp;</p>



<p>Zeitarbeit und externe Arbeit gehören somit zum Werkzeugkasten strategischer Personalarbeit! Die Beispiele zeigen, dass jeder Personaler im Unternehmen sich bei jeder Einstellung von Mitarbeitern die Frage stellen muss, gibt es die Stelle in fünf bis zehn Jahren noch, beziehungsweise hat der Kandidat das Potenzial die kommenden Veränderungen mitzugehen? Oder kann die Stelle in Form von flexibler Arbeit besser besetzt werden? Viele Unternehmen stecken im Tagesgeschäft oder im Pandemiestress und nehmen diese disruptiven Veränderungen noch unzureichend wahr und berücksichtigen diese bei Ihren Entscheidungen.&nbsp;</p>



<p>Wie schnell ein Onboarding von Leiharbeitern funktionieren kann ist unterschiedlich, im obigen Beispiel (Qualitätsmanagements) wurden dafür genau vier Tage gebraucht. Bei ungelernten Kräften (Helfern) kann dies schon in wenigen Stunden erfolgen. Es gibt aber auch Funktionen zum Bespiel im IT-Bereich oder andere hochspezialisierte Fachkräfte, dort kann es einige Wochen dauern. Das hängt auch von der Marktsituation ab. Stichwort Fachkräftemangel. Es müssen neue Wege gefunden werden potenzielle Mitarbeiter zu finden.&nbsp;</p>



<p>Mit der Reformierung der Arbeitnehmerüberlassung ergeben sich heute auch eine Reihe von Fallstricken: beginnend mit der Schriftformerfordernis für AÜ-Verträge, geht weiter über Fristen-Management, aber auch die DSGVO und Corona-Bestimmungen prägen die Arten der Eckpunkte, die heutzutage eine Rolle spielen. Gerade das Thema Unterschriftberechtigung im Homeoffice, wer unterschreibt jetzt Überlassungsverträge? Der Einsatz eines <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/zeitarbeit-karriere-sprungbrett-fuer-qualifizierte/" data-type="post" data-id="9291">Zeitarbeiters</a> ohne unterschriebenen Vertrag wird hart sanktioniert! Gerade hier hilft eine elektronische Signatur immens. </p>



<p>Auch andere gesetzliche Regeln rund um Arbeitnehmerüberlassung sind kritisch, zum Beispiel die Einhaltung von Fristen. Häufig werden parallel noch Zeitarbeiterlisten in Excel gepflegt, aber fehlerhafte Eintragungen, unvollständige Listen, sorgen für Unsicherheiten. Digitale Lösungen, die automatisiert geführt werden, können hier doch erhebliche Erleichterungen und vor allem Rechtssicherheit bringen.</p>



<p>Zeitarbeit gilt als prekäres Arbeitsverhältnis, aber auch hier haben sich die Zeiten gewandelt – die Vorurteile halten sich aber hartnäckig. Trotzdem ist Zeitarbeit ein wichtiges Instrument in unserer <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/" data-type="post" data-id="7186">Arbeitswelt</a>, so zum Beispiel bei der Integration der Migranten oder in der Pflege und Medizin. Und es gibt keine Branche die eine höhere Tarifbindung hat als die Zeitarbeit. Es ist wichtig sich einer sachlichen Diskussionen hinzugeben und sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Aber wie hoch sollte der Anteil an Zeitarbeit sein? Häufig wird hier eine Zahl zwischen 10 und 15 Prozent genannt. </p>



<p>Diese pauschale Annahme lässt aber Aspekte, die diese Zahl beeinflussen, außen vor. Unternehmen, die saisonal stärkeren Schwankungen ausgesetzt oder in einem unsicheren Umfeld unterwegs sind, benötigen sicher mehr Flexibilität. Auch anstehende Veränderungen können via Zeitarbeit besser gestaltet werden. Von der jeweiligen Situation hängt auch ab, ob Gefahren durch einen zu hohen Anteil an Zeitarbeiter ausgehen. Als Stichwort sei hier Überfremdung, <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/sei-der-batman-im-buero-unkonventionelle-initiativen-und-spielraeume-fuers-ungenierte-experimentieren/" data-type="post" data-id="11965">Loyalität</a>, Gefahren durch eine höhere Fluktuation in der Arbeitnehmerüberlassung, etc. genannt.“</p>



<h2 id="letztlich-stellt-sich-die-frage-gibt-es-alternativen-zur-leiharbeit"><strong>Letztlich stellt sich die Frage: gibt es Alternativen zur Leiharbeit?</strong></h2>



<p>Ja gibt’s! Beispielsweise befristete Verträge, Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern auch dies bringt Flexibilität. Weiterhin Outsourcing oder die Verringerung der Fertigungstiefe und Automatisierung sind mögliche Alternativen. Letztlich eine Thematik, die viel Potenzial hat ist Crowdsourcing oder Plattformökonomien. Es gilt den jeweils besten Weg zu finden. Trotz Corona herrscht in sehr vielen Regionen in Deutschland ein Arbeits- und Fachkräftemangel, was es für die Unternehmen sehr schwer macht, die benötigten Kräfte zu finden und diese dann auch an sich zu binden. Dieser Umstand wird sich auf Jahre nicht ändern!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Gennady Danilkin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/modern-robotic-technologies-man-communicates-robot-724580200" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/personalbeschaffung-potenziale-und-grenzen-fuer-plattformoekonomien-und-crowdsourcing/">Personalbeschaffung: Potenziale (und Grenzen) für Plattformökonomien und Crowdsourcing</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Zweiter Bildungsweg: Karriere für alle, die das (Un)gerade schätzen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/05/zweiter-bildungsweg-karriere-fuer-alle-die-das-ungerade-schaetzen/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 22 May 2021 04:55:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akademiker]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Chancen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Karriere machen will braucht vor allem Abitur und Studium? Nicht immer: Eine Karriere über den zweiten Bildungsweg kann eine lohnende Alternative sein&#8230; Nach dem Realschulabschluss will Markus K. Geld&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-karriere-machen-will-braucht-vor-allem-abitur-und-studium-nicht-immer-eine-karriere-ueber-den-zweiten-bildungsweg-kann-eine-lohnende-alternative-sein">Wer Karriere machen will braucht vor allem Abitur und Studium? Nicht immer: Eine Karriere über den zweiten Bildungsweg kann eine lohnende Alternative sein&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Nach dem Realschulabschluss will Markus K. Geld verdienen und Praxiserfahrung sammeln. Er macht eine Ausbildung bei einem Automobilhersteller, arbeitet danach für seinen Arbeitgeber in Werken in Ungarn, den USA und China.&nbsp;</p>



<p>„Mit meiner <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/auslandserfahrung-so-wirds-kein-karrierekiller/" data-type="post" data-id="7099">Auslandserfahrung</a> wollte ich im Unternehmen <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/" data-type="post" data-id="9294">Karriere machen</a>“, sagt der heute 33-Jährige. Doch er erkennt: „Unter all den Akademikern hatte ich wenig Chancen, bei einer verantwortungsvolleren, höher dotierten Stelle berücksichtigt zu werden.“ Über den zweiten Bildungsweg will Markus K. schließlich zur gleichen Qualifikation gelangen, wie Mitbewerber mit Abitur und Studium.&nbsp;</p>



<h2 id="auslandserfahrung-als-grosses-plus">Auslandserfahrung als grosses Plus </h2>



<p>Der Baden-Württemberger beginnt eine nebenberufliche Weiterbildung zum technischen Fachwirt. Auf dem Lehrplan stehen Fächer wie Betriebs- und Volkswirtschaft, Recht und Steuern, Controlling oder Umwelt- und Qualitätsmanagement (QM). Bis dahin fehlende, kaufmännische Kenntnisse holt der ehrgeizige Schwabe schnell auf: „Der Unterricht war sehr nah an der Praxis, das hat das Lernen erleichtert.“ </p>



<p>Nach einem Jahr besteht Markus K. die IHK-Prüfung zum technischen Fachwirt, meldet sich direkt für den nächsten Weiterbildungslehrgang an und absolviert zwölf Monate später die Prüfung zum technischen Betriebswirt. Noch während seiner Weiterbildung bewirbt sich K. auf eine interne Stelle als Qualitätsprojektingenieur – mit Erfolg. „Ohne meine Zusatzqualifikationen hätte ich den Job nicht bekommen“, ist sich der „Nicht-Akademiker“ sicher, der inzwischen als Projektleiter neue QM-Systeme mit entwickelt.</p>



<h2 id="dass-akademiker-grundsaetzlich-besser-verdienen-stimmt-nur-bedingt"><strong>Dass Akademiker grundsätzlich besser verdienen, stimmt nur bedingt</strong></h2>



<p>Marcus K. ist mit seinem Karriere-Beispiel kein Einzelfall. Wer nicht studieren will oder kann, für den ist der zweite Bildungsweg eine gute Option. Viele Arbeitgeber wissen den Einsatz zu schätzen, den es für eine nebenberufliche Fortbildung braucht. Wer sich neben dem Job weiterbildet zeigt, dass er diszipliniert ist und sich gut organisieren kann. Es ist ein Klischee, dass nur Akademiker verantwortungsvolle und gut bezahlte Jobs kommen.</p>



<p>Julia&nbsp;Flasdick, DIHK-Referatsleiterin Hochschulpolitik,&nbsp;stützt diese These: „Das klassische Vorurteil, dass Akademiker grundsätzlich mehr verdienen, als Nicht-Akademiker, stimmt nur bedingt.“ Den höheren Gehaltsdurchschnitt bei den akademisch Qualifizierten heben Berufsgruppen wie Ärzte oder Informatiker an, während andere Akademikergehälter deutlich unter dem Schnitt liegen. Berufliche Bildung könne lukrativer sein, als ein jahrelanges Studium, erklärt Flasdick: „Denn der Trend zu Akademisierung hat teilweise zur Folge, dass Hochschulabsolventen in Jobs einsteigen müssen, die nicht ihrer Qualifikation entsprechen und somit oft schlechter bezahlt sind“.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Trend zu Akademisierung&#8221;</p></blockquote>



<p>Perspektivisch könnte sich das Einkommensgefüge insgesamt zu Gunsten der beruflich Gebildeten verschieben: Auf dem deutschen Arbeitsmarkt fehlen rund 1,3 Millionen MINT-Facharbeiter – allerdings nur 67.000 MINT-Akademiker, zeigt eine Studie des Münchener ifo-Instituts. Die Untersuchung kommt zu dem Fazit, dass die Chance, nach einem Studium eine unbefristete Anstellung zu finden, geringer ist, als mit einem Meister- oder Technikerabschluss. Bereits 2016 berechnete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung eine qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote für Akademiker von 2,4 Prozent. Bei Fachkräften, die sich zum Meister- oder Techniker weiterqualifiziert haben, betrug diese im Vergleichszeitraum lediglich 1,7 Prozent.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: ssguy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/light-trails-on-street-shanghai-china-88166515" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/zweiter-bildungsweg-karriere-fuer-alle-die-das-ungerade-schaetzen/">Zweiter Bildungsweg: Karriere für alle, die das (Un)gerade schätzen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Studieren nach der Pandemie: Neue Formate für die „Generation Corona“…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/05/studieren-nach-der-pandemie-neue-formate-fuer-die-generation-corona/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 13:59:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[eLearning]]></category>
		<category><![CDATA[Gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die IU Internationale Hochschule hat ein Studienformat speziell für die „Generation Corona“ entwickelt: myStudium. Wir haben mit Yannic Müller, verantwortlich für das neue Studienformat, darüber gesprochen, wie das Studium nach&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/studieren-nach-der-pandemie-neue-formate-fuer-die-generation-corona/">Studieren nach der Pandemie: Neue Formate für die „Generation Corona“…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">Die IU Internationale Hochschule hat ein Studienformat speziell für die „Generation Corona“ entwickelt: myStudium. Wir haben mit Yannic Müller, verantwortlich für das neue Studienformat, darüber gesprochen, wie das Studium nach Corona aussehen wird – und wie sich der aktuelle Abi-Jahrgang am besten auf ein erfolgreiches Berufsleben vorbereiten kann.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Was braucht die Generation Corona, wenn sie nach über einem Jahr Pandemie die Schule verlässt?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller: </em>Die Generation, die jetzt Abitur macht, ist mit grenzenloser Mobilität aufgewachsen: In den Ferien ging es zum Beispiel ans Mittelmeer oder noch weiter weg. Die Jugendlichen sind außerdem in einem digitalen Alltag mit WhatsApp und Instagram groß geworden. Gleichzeitig ist diese Generation aber geprägt von der Corona-Krise mit ihren extremen Auswirkungen, besonders auf die Schulen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Inhalte und Formate, Orte und Zeiten vom Studium möglichst frei aussuchen&#8221;</p></blockquote>



<p>Wir haben über 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene dazu befragt, was sie sich heute von ihrem Studium wünschen – auch aufgrund ihrer Erfahrungen mit der Pandemie. Dabei haben sich zwei auf den ersten Blick widersprüchliche Kernbedürfnisse herauskristallisiert: <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/" data-type="post" data-id="11887">Flexibilität</a> und Struktur. Die heutigen Schulabgänger:innen wollen Inhalte und Formate, Orte und Zeiten ihres Studiums möglichst frei aussuchen und wechseln können. Zugleich wünschen sie sich einen zuverlässigen Rahmen, Kontakt zu anderen Studierenden und bei Bedarf persönliche Betreuung und Unterstützung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1126"  height="1000"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-1126x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-12040"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-1126x1000.jpg 1126w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-400x355.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-768x682.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-1536x1364.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-2048x1818.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-696x618.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-1392x1236.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-1068x948.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-2136x1897.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-1920x1705.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-473x420.jpg 473w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22-946x840.jpg 946w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/unnamed-22.jpg 2230w"  sizes="(max-width: 1126px) 100vw, 1126px" ><figcaption>Yannic Müller im Gespräch (Foto: Privat/ NN)</figcaption></figure>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Wie stark hat Corona das Studieren bereits verändert? Was läuft gut, was läuft nicht, was wird sich ändern?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller: </em>Corona hat unsere Gesellschaft zwei bis drei Jahre in die digitale Zukunft katapultiert. Für viele Bildungsanbieter ist das eine große Herausforderung. Für unsere Studierenden sind Lernplattformen, Lern-Apps, Videokonferenzen, Podcasts, digitale Tutorien und Online-Prüfungen bereits Alltag. Die digitalen Formate haben sich während der Pandemie bewährt: Unsere aktuelle Trendstudie zeigt, dass 96 Prozent der Studierenden in Deutschland, die sich für ein digitales Studienformat entschieden haben, im Pandemiejahr 2020 mit ihrem Studium zufrieden waren. Das ist sogar noch ein Prozentpunkt mehr als 2019.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Werden wir also in Zukunft nur noch digital studieren?&nbsp;</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> Klar ist: das digitale Lernen, in verschiedenen Mischformen mit Präsenzveranstaltungen, wird in Zukunft noch wichtiger werden.&nbsp;&nbsp;Moderne digitale Lehr- und Lernformate ermöglichen selbstbestimmtes Studieren und passen damit perfekt in unsere Zeit. Vor allem aber werden Mischformen immer beliebter werden: Campus- und <a href="https://karriere-einsichten.de/bibliothek/elearning/" data-type="post_tag" data-id="1990">Online-Lernen</a> nach Lust, Laune und aktueller Lebenslage frei kombiniert.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Noch herrscht viel Unsicherheit zur weiteren Entwicklung der Pandemie: Wie kann ich heute erfolgreich studieren und Spaß dabei haben – mit oder ohne weitere Pandemiewellen?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> Wir wissen, dass die Generation Corona sich für ihr Studium viel Sicherheit wünscht: funktionierende Bildungsstrukturen. Gleichzeitig wollen die heutigen Abiturientinnen und Abiturienten sehr viel Flexibilität. Kein Wunder – sie haben erlebt, dass sich Umstände jederzeit radikal ändern können. Daher haben wir myStudium entwickelt: Das ist ein neues Studienformat, das den einfachen Wechsel zwischen Campus-Veranstaltungen und virtuellen Veranstaltungen ermöglicht, ergänzt durch flexibles E-Learning. Diese Kombination ist deutschlandweit einzigartig und startet im Wintersemester&nbsp;zunächst an drei Standorten in Hamburg, Berlin und Köln.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Wie unterscheidet sich dieses Studium vom klassischen Studium?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> myStudium bietet bekannte und gefragte Fächer wie BWL, Psychologie und Mediendesign – aber mit einer ganz neuen Kombination aus drei Elementen, die zusammen die heute nötige Flexibilität für die Studierenden schaffen.&nbsp;&nbsp;Zum einen sind dies klassische Lehrveranstaltungen, Seminare und Tutorien auf dem Campus. Parallel bieten wir als Alternative zu den klassischen Veranstaltungen gemeinsame digitale Lehrveranstaltungen am virtuellen Campus. So können die Studierenden sicher sein, dass alle Veranstaltungen unabhängig von der Corona-Pandemie-Situation planmäßig stattfinden. Das dritte Element bilden Lernformate zur freien Zeiteinteilung wie Videos, interaktive Skripte und Learn-Apps. Zusätzlich bekommen die Studierende die persönliche Unterstützung einer privaten Hochschule: kleine Lerngruppen, individuelles Coaching, Dozenten und Dozentinnen aus der.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Bedeutet das, dass sich myStudium auch während des Studiums anpasst – z.B. an den Auszug von daheim, an eine persönliche Neuorientierung oder auch an eine neue Corona-Welle?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> Richtig: Die herausragende Flexibilität und damit Anpassungsfähigkeit von myStudium beruht auch auf den zahlreichen Wahlmöglichkeiten während des Studiums. So können die Studierenden für jeden einzelnen Kurs zwischen Standort-Campus und virtuellem Campus wählen und wechseln. Sie können pro Semester den Standort ändern, zum Beispiel erst bei den Eltern wohnen und am virtuellen Campus studieren, dann in die Stadt ziehen und an den Standort wechseln.</p>



<h2 id="problemloesungskompetenz-gefragt">Problemlösungskompetenz gefragt </h2>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Wie können sich die heutigen Abiturienten auf Studium und Karrierestart vorbereiten?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> Den Abiturjahrgang 21 hat eine einmalige Erfahrung geprägt: Wie keine andere Generation haben die Jugendlichen sich in kürzester Zeit an eine neue Situation angepasst, neue Technologien genutzt um zu lernen und um ihren Abschluss zu machen. Diese Offenheit für neue Lösungen, gepaart mit der hohen <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/" data-type="post" data-id="4605">Problemlösungskompetenz</a>, zeichnet diesen Jahrgang aus. Ich empfehle allen Abiturientinnen und Abiturienten, sich Studiengänge und Formate auszusuchen, in denen sie diese wichtigen digitalen Erfahrungen einbringen und ausbauen können. Ein guter Indikator dafür ist der Umgang mit der Corona-Situation: Fragt eure zukünftige Hochschule oder euren zukünftigen Arbeitgeber ganz konkret: Was haben Sie aus Corona gelernt? Was hat sich seither geändert? Welche Tools haben sich bewährt?</p>



<h2 id="ueberragendes-zukunftsthema-kuenstliche-intelligenz">Überragendes Zukunftsthema: Künstliche Intelligenz</h2>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Welche neuen Studienfächer bieten mir heute die besten Chancen?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> Die besten Berufschancen bieten Studiengänge, die die Studierenden auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereiten. Darum starten wir myStudium mit beliebten und zukunftsträchtigen Fächern wie Soziale Arbeit, Psychologie, Mediendesign, Informatik, Marketing und BWL. Bei Weiterentwicklung unseres Studienangebots legt die IU Internationale Hochschule einen Schwerpunkt auf Zukunftsthemen wie AI/ <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/" data-type="post" data-id="9728">Künstliche Intelligenz</a>, Data Science, Coding oder Growthhacking.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und wie wird sich das Studi-Leben verändern? Wie sieht es aus mit Studierenden, die bald im dritten Semester komplett digital studieren und immer noch zu Hause bei Mama wohnen?</strong></p>



<p><em>Yannic Müller:</em> Stimmt, so mancher Umzug ins erste WG-Zimmer wurde wegen Corona verschoben. Aber das sollte nicht die Wahl des Fachs oder Studienorts beeinflussen. Deswegen sind die neuen Studienmodelle so flexibel – sie funktionieren am Campus, von zu Hause oder auch von unterwegs, wenn Reisen wieder problemlos möglich sind. Und klar, auch das Studentenleben verändert sich. Aber der <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/generation-lockdown-an-das-sollten-talente-und-ihre-neuen-firmen-auf-jeden-fall-denken/" data-type="post" data-id="12029">soziale Austausch</a> bleibt ein wesentlicher Faktor für persönliche und soziale Erfolge. </p>



<p>Verschwunden ist aber die Grenze zwischen digitaler und „physischer“ Welt.&nbsp;&nbsp;Die Generation Corona experimentiert mit neuen Formaten und schafft so neue Möglichkeiten: Unsere Studierenden treffen sich zum Online-Tutorium, stellen sich in der WG per Skype vor, verabreden sich mit WhatsApp zum Bier draußen im Park – und stoßen dann per Zoom mit Kommiliton:innen in Kapstadt an!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/little-girl-looking-into-binocular-seems-1262033356" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/studieren-nach-der-pandemie-neue-formate-fuer-die-generation-corona/">Studieren nach der Pandemie: Neue Formate für die „Generation Corona“…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Markenbotschaften: Was machen eigentlich Brand-Manager/innen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/05/markenbotschaften-was-machen-eigentlich-brand-manager-innen/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 14 May 2021 13:41:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Vetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer nicht gerade selbst im Marketing arbeitet, weiß oft nicht, was „die im Marketing“ eigentlich machen. Brand Manager Gijs Daeman gibt uns einige Einblicke in seine Arbeit als Brand-Manager… Karriere-Einsichten:&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/markenbotschaften-was-machen-eigentlich-brand-manager-innen/">Markenbotschaften: Was machen eigentlich Brand-Manager/innen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">Wer nicht gerade selbst im Marketing arbeitet, weiß oft nicht, was „die im Marketing“ eigentlich machen. Brand Manager Gijs Daeman gibt uns einige Einblicke in seine Arbeit als Brand-Manager…</p>



<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Hallo Gijs, bevor wir tiefer in das Thema Marketing eintauchen: Wie würdest du deiner Großmutter deinen aktuellen Job beschreiben?</strong></p>



<p><em>Gijs Daeman: </em>Vermutlich würde ich meine Arbeit mit dem Laden vergleichen, den meine Oma und mein Opa früher in meinem Heimatdorf hatten. Der Laden an sich wäre dann die <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/" data-type="post" data-id="7170">Verkaufs- oder Sales-Abteilung</a>. Mein Job wäre es dann, mit dem für einen gebürtigen Holländer typischen Verkehrsmittel – dem Fahrrad – herumzufahren und dabei Leute anzusprechen um potenzielle Kunden zu ermitteln. </p>



<p>Diesen Menschen würde ich dann erklären, wo sie den Laden meiner Großeltern finden, was genau dieses Geschäft ihnen für Vorteile bringt und nach wem sie fragen sollen, wenn sie vor Ort angekommen sind.&nbsp;Im Grund beschreibt das relativ genau meinen aktuellen Job. Natürlich muss ich nicht mit dem Rad übers Land fahren oder Leute direkt ansprechen. Denn alles was ich wissen muss, hat mir Google schon längst erzählt.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> </strong><strong>Wie ist dein Team genau aufgestellt?</strong></p>



<p><em>Gijs Daeman: </em>Weil sich Marketing und Kommunikation in vielen Bereichen überschneiden, sind beide Bereiche in unserem Team zusammengeführt. Unser Ziel ist es die Bekanntheit der imc AG zu steigern. Vor allem in der für uns relevanten Zielgruppe, darunter sind zum Beispiel Verantwortliche für <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/" data-type="post" data-id="5178">Personalentwicklung</a>.&nbsp;Aufs Marketing bezogen heißt das: den Verkauf unserer Produkte zu fördern. Über Business-to-Business (B2B) Marketing versuchen wir Leads zu generieren und herauszufiltern, wer zu unserer Zielgruppe passt. Den eigentlichen Verkauf übernimmt dann der Vertrieb. Im Bereich Kommunikation wollen wir vor allem externe und interne Zielgruppen informieren, dazu nutzen wir soziale Medien, interne Kommunikationsmittel oder arbeiten mit der Presse zusammen.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Was bedeutet der Begriff „Lead“ genau?</strong></p>



<p><em>Gijs Daeman:</em> Lead steht für eine Person der Zielgruppe, die am Unternehmen imc und an den Dienstleistungen und Produkten interessiert ist. Man unterscheidet dabei zwei Hauptkategorien: sogenannte Marketing Qualified Leads (MQL) und Sales Qualified Leads (SQL). Ein MQL zeigt zwar Interesse, hat aber nicht zwingend eine Kaufabsicht. Die Person schaut sich womöglich nur auf unserer Homepage um, informiert sich zu unterschiedlichen Themen, lädt Whitepaper herunter oder registriert sich für eines unserer Webinare.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs.jpg"  alt=""  class="wp-image-12038"  width="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-768x576.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-696x522.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-160x120.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/05/Daemen_Gijs-265x198.jpg 265w"  sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" ><figcaption>Gijs Daeman (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Das war es dann meistens erst einmal… Ein SQL dagegen hat eine konkrete Kaufabsicht: die Person weiß, was sie möchte und ist offen für ein Gespräch mit unserem Vertrieb. Im Schnitt qualifizieren sich lediglich 3 Prozent der zielgruppenrelevanten Leads als SQL, 97 Prozent sind (noch) nicht kaufbereit. Mit diesen 97 Prozent gilt es dennoch in Kontakt zu bleiben, schließlich sollen sie, sobald sie ein SQL-Stadium erreicht haben, an die imc denken. Dafür braucht es eine langfristige Marketing-Strategie und das ist oft eine Herausforderung.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> </strong><strong>Kannst du uns einen klassischen Arbeitstag beschreiben?</strong></p>



<p><em>Gijs Daeman:</em> Der Tag beginnt oft mit (virtuellen) Meetings mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Danach prüfe ich, wie die laufenden Marketing-Kampagnen performen und ob etwas Dringendes anliegt. Anschließend setze ich mir ein Drei-Stunden-Zeitfenster um ohne Unterbrechung an einer größeren Aufgabe meiner aktuellen To-Do-Liste zu arbeiten. In dieser Zeit analysiere ich zum Beispiel Ergebnisse einer Suchmaschinenoptimierung. Den restlichen Tag verbringe ich mit kleineren Aufgaben und Routinen, etwa dem Beantworten von E-Mails oder mit der Vorbereitung von <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-meetings-sieben-tipps-wie-du-es-beim-naechsten-mal-noch-besser-klappt/" data-type="post" data-id="11985">Meetings</a> oder Webinaren.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> </strong><strong>Sind für deinen Job bestimmte Eigenschaften wichtig?</strong></p>



<p><em>Gijs Daeman:</em> Am wichtigsten ist wohl Geduld. Denn B2B-Marketing basiert vor allem auf langfristigen Strategien. Wir können zwar immer mal verschiedene Tools und neue Kanäle testen, etwas verändern und optimieren, aber die übergeordnete Strategie und das Ziel dahinter sollten klar und konsistent sein. Dadurch sind die Zyklen sind sehr lang und unsere Bemühungen zahlen sich oft erst zeitverzögert in Verkäufen oder Leads aus. Wenn man ungeduldig ist, ist das schwer auszuhalten.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> </strong><strong>Was magst du an deiner Arbeit?</strong></p>



<p><em>Gijs Daeman:</em> Vor allem die Kombination aus <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/" data-type="post" data-id="6878">Kreativität</a> und Datenanalyse. Um klare Ziele zu definieren, die richtigen Leute zu erreichen und auch fürs Lösen von Problemen muss ich kreativ sein. Daneben gibt es viele Daten zu analysieren. Diese wiederum helfen mir dabei, schneller ans Ziel zu kommen. Dieses Zusammenspiel mag ich sehr.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> </strong><strong>Wenn jemand als Brand Manager arbeiten möchte, welche Voraussetzungen sollte er mitbringen?<br /></strong>Die Aufgaben eines Brand Managers können je nach Unternehmen stark variieren. Bei der imc AG bin ich als Brand Manager für alle Marketingaktivitäten in Großbritannien, den Niederlanden und Belgien verantwortlich. Dabei hilft mir meine breite Erfahrungsspanne. Früher habe ich  für unterschiedliche Marketing-Agenturen gearbeitet, bin für mehr als 50 unterschiedliche Unternehmen in verschiedenen Ländern tätig gewesen. </p>



<p>Vom Entwickeln einer Marketingstrategie über das Analysieren von Daten bis hin zum Content-Erstellen hatte ich unterschiedliche Aufgaben. Das alles hilft mir in meiner jetzigen Rolle. Was mein Studium angeht: ich habe zunächst einen Bachelor in <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/kommunikationschluessel-tschuess-stock-im-arsch-karriere-ohne-schleimspur/" data-type="post" data-id="9826">Kommunikation</a> und Multimedia-Design&nbsp;abgeschlossen und anschließend meinen Master in Wirtschaftskommunikation und digitalen Medien gemacht. Während meiner Uni-Zeit habe ich gelernt, analytisch zu denken und zu recherchieren. Viele meiner Fähigkeiten, die ich jeden Tag benötige, habe ich allerdings nicht während des Studiums erworben, sondern mit meiner Berufspraxis.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Jirsak/ Shutterstock </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/markenbotschaften-was-machen-eigentlich-brand-manager-innen/">Markenbotschaften: Was machen eigentlich Brand-Manager/innen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Digital Leadership und Selbstreflexion: Wie dir der Helikopterblick hilft, dein Führungsverständnis umzukrempeln….</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2021 12:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um sein eigenes Verhalten kontinuierlich zu optimieren, hilft der Blick von Oben auf das eigene Tun. Helikopter View wird dieses Prinzip auch genannt. Die regelmäßige kritische Selbstreflexion ist eine der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/digital-leadership-und-selbstreflexion-wie-dir-der-helikopterblick-hilft-dein-fuehrungsverstaendnis-umzukrempeln/">Digital Leadership und Selbstreflexion: Wie dir der Helikopterblick hilft, dein Führungsverständnis umzukrempeln….</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="um-sein-eigenes-verhalten-kontinuierlich-zu-optimieren-hilft-der-blick-von-oben-auf-das-eigene-tun-helikopter-view-wird-dieses-prinzip-auch-genannt-die-regelmaessige-kritische-selbstreflexion-ist-e">Um sein eigenes Verhalten kontinuierlich zu optimieren, hilft der Blick von Oben auf das eigene Tun. Helikopter View wird dieses Prinzip auch genannt. Die regelmäßige kritische Selbstreflexion ist eine der wertvollsten Eigenschaften, um als Führungskraft immer besser zu werden. Von Management-Vordenkerin Anne M. Schüller&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Unser Hirn ist ständig mit Selbst-Monitoring befasst. Unaufhörlich vergleicht es eine tatsächliche Ausführung mit dem vorherigen Plan, um dann, wenn nötig, entsprechende Feinjustierungen vorzunehmen. Am unbewussten Richten der Kleidung oder der Haare ist dies gut zu erkennen. Fachleute bezeichnen dies als Efferenz-Prinzip.&nbsp;</p>



<p>Nutzen Sie dieses Prinzip aktiv und bewusst! Gehen Sie, wenn Sie mit Anderen kommunizieren, egal ob mündlich oder schriftlich, immer mal wieder in die <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/entscheidungen-so-werden-sie-schneller-und-besser/" data-type="post" data-id="11992">Helikopter-Perspektive</a> und fragen Sie sich: Ist es wirklich zielführend, was ich da gerade tue? Denken Sie dabei wie ein guter Schachspieler zwei bis drei Züge voraus. Verlassen Sie die ichbezogene Sichtweise. Begeben Sie sich vielmehr auf eine höhere Wachte &#8211; oder in die Situation des Anderen &#8211; und fragen Sie sich:</p>



<ul><li>Was wird das, was ich gerade sage/tue, bewirken?</li><li>Wie wird/kann ein Anderer das, was ich sage/tue, verstehen?</li><li>Was wird er/sie daraufhin wahrscheinlich denken oder tun? </li><li>Ist dies das von mir Gewünschte?</li><li>Was muss/kann ich ändern, damit es mehr dem Gewünschten entspricht?</li><li>Lebe ich selber vor, was ich bei anderen erreichen will?</li><li>Was kann ich bei mir selbst jetzt verbessern?</li></ul>



<h2 id="der-blick-von-oben-an-einem-praktischen-beispiel-gezeigt"><strong>Der Blick von Oben &#8211; an einem praktischen Beispiel gezeigt</strong></h2>



<p>Auf der Vertriebstagung eines Mobilfunkanbieters ging es um Kundennähe und kundenorientierte Kommunikation. Die Eröffnungsrede, gespickt mit Anglizismen, Busswords und Fachjargon, hielt der Vertriebsvorstand &#8211; hinter dem Rednerpult. Vor Beginn der Veranstaltung weilte er, von seinem engsten Stab wirkungsvoll abgeschirmt, in der ersten Reihe. Gleich nach seiner Rede entschwand er lautlos.&nbsp;</p>



<p>Hätte er sich nur einen Moment lang gefragt, wie sein Verhalten zum Thema der Veranstaltung passt und auf die Teilnehmer wirkt, ließe sich folgendes optimieren:</p>



<ul><li>Er hätte jeden seiner Mitarbeiter am Saaleingang herzlich mit Namen begrüßen können.</li><li>Er hätte auf das Rednerpult verzichten und nach vorn an den Bühnenrand treten können.</li><li>Er hätte eine kundenorientierte Sprache finden und die Zuhörer miteinbeziehen können.</li><li>Er hätte bis zur Pause bleiben und ganz gezielt Mitarbeitermeinungen einholen können.</li><li>Er hätte sich mit einem Dank und Vorfreude auf das Tagungsergebnis offiziell verabschieden können.&nbsp;</li></ul>



<p>So manches kommunikative Desaster könnte vermieden werden, würde die Helikopter-Perspektive systematisch in die tägliche Arbeit eingebracht.&nbsp;</p>



<h2 id="wie-der-helikopterblick-beim-kontinuierlichen-verbessern-hilft"><strong>Wie der Helikopterblick beim kontinuierlichen Verbessern hilft</strong></h2>



<p>Ein Weg entsteht dadurch, dass er begangen wird. Dies gilt auch für unser Gehirn. „Use it or lose it“ ist sein Prinzip. Wenn neuronale Verbindungen nicht regelmäßig stimuliert werden, entwickeln sie sich schnell zurück. Das kennt jeder von Fremdsprachenkenntnissen oder aus dem <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/" data-type="post" data-id="11776">Spitzensport</a>. Damit also neues Verhalten nicht künstlich wirkt („Unser Chef redet so komisch! War er wieder mal auf einem Seminar?“), muss es wiederholt werden, bis es in Fleisch und Blut übergeht.</p>



<p>Unser Denkapparat braucht bis zu 100 Wiederholungen, um etwas dauerhaft zu speichern. Erst hierdurch entstehen stabile Verknüpfungen zwischen den einzelnen Hirnzell-Komplexen und eine immer bessere Feinjustierung. So werden aus neuem Verhalten Routinen. Diese rutschen ins Unterbewusstsein und werden dann wie von selbst abgespult. Denken Sie nur an das kleine Einmaleins oder an hochkomplexe Abläufe, die zu Ihrem Job gehören. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Auch über Banalitäten sprechen&#8221;</p></blockquote>



<p>Damit selbst Details zu angenehmen Gewohnheiten werden, empfehle ich die „Motto-des-Tages-Technik“. Hierbei wird jeweils&nbsp;<em>ein</em>&nbsp;ausgewählter Aspekt gezielt trainiert. Viele Themen bieten sich dazu an, wie etwa die fünf magischen Worte, die oft kleine Dialog-Wunder bewirken: bitte, danke, sorry, klasse, prima gemacht. Auch wenn wir hier bei Banalitäten angekommen zu sein scheinen, darüber muss gesprochen werden.&nbsp;</p>



<p>„Den Chefs ist gar nicht bewusst, was sie alles anrichten, wenn sie nicht einmal die Grundregeln eines höflichen Miteinanders beherrschen. Selbst ein Bitte oder Danke ist oft nicht mehr drin: Suchen sie mir dies, bringen Sie mir das, geht es bis heute Mittag, wie lange soll ich noch warten? … das ist der Umgangston, der vorgelebt und dann von den Mitarbeitern dementsprechend an die Kunden weitergegeben wird“, schreibt mir eine Leserin. Der Helikopterblick kann davor schützen.</p>



<h2 id="die-meta-ebene-damit-man-nicht-in-die-machtfalle-tappt"><strong>Die Meta-Ebene &#8211; damit man nicht in die Machtfalle tappt</strong></h2>



<p>Macht drückt sich nicht selten dadurch aus, dass mit „Untergebenen“ schlecht umgegangen wird. Wie es zu solchem Verhalten kommt? Macht erzeugt ein gefährliches Hormongemenge, das die Betroffenen dazu bringt, rücksichtsloser zu werden, sich nicht länger darum zu kümmern, was die anderen denken und mit zweierlei Maß zu messen. Was den Mitarbeitern niemals erlaubt würde, etwa zu spät zum Meeting zu kommen, nimmt sich der Boss ganz selbstverständlich heraus.&nbsp;</p>



<p>Dieser Mechanismus wurde in einem Experiment offengelegt, das als „Kekstest“ in die Literatur eingegangen ist. Die Sozialpsychologin Deborah Gruenfeld von der Stanford University ließ Studenten in Dreier-Gruppen über umstrittene Themen diskutieren. Per Los wurde jeweils einer der drei dazu bestimmt, die Meinung der beiden anderen zu bewerten. Er hatte also ein kleines Stückchen Macht bekommen. Als wenig später eine Schüssel mit Keksen gebracht wurde, griffen die ermächtigten Studenten als erste zu, kauten mit offenem Mund und fanden nichts dabei, den Tisch zu bekrümeln. Ohne sich dessen bewusst zu sein, bekundeten sie so ihren Machtvorsprung (<em>Anm.d.Redaktion, Digitalisierung verstärkt diesen Trend wie Portale wie <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.tickmill.com/de/" target="_blank">Tickmill</a> oder andere zeigen, hochspekulative Derivate die sich lediglich für sehr gut informierte Anleger eignen, denen bewusst ist, dass mit den erhöhten Chancen auch erhöhte Risiken verbunden sind</em>). </p>



<p>Die Gefahr, mit <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/die-macht-des-morgen-erfolgreich-mit-dem-chef-ueber-mehr-gehalt-und-eine-bessere-position-verhandeln/" data-type="post" data-id="10103">Macht</a> schlecht umzugehen, ist also groß &#8211; besonders für die von Natur aus Dominanten. Ständig und ganz gezielt müssen Führungskräfte darauf achten, nicht in ein solches Gebaren zu schliddern. Wer hier persönliches Optimierungspotenzial sieht, dem ist mit dem Blick aus einer höheren Ebene und der daraus resultierenden kritischen Selbstreflexion sehr geholfen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: VGstockstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-using-tablet-pc-looking-on-1250984065" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/05/digital-leadership-und-selbstreflexion-wie-dir-der-helikopterblick-hilft-dein-fuehrungsverstaendnis-umzukrempeln/">Digital Leadership und Selbstreflexion: Wie dir der Helikopterblick hilft, dein Führungsverständnis umzukrempeln….</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Generation Lockdown: An das sollten Talente und ihre (neuen) Firmen auf jeden Fall denken…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/04/generation-lockdown-an-das-sollten-talente-und-ihre-neuen-firmen-auf-jeden-fall-denken/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 14:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Online-Semester und Homeschooling gehen in die nächste Runde. Für die 16- bis 24-Jährigen der &#8220;Generation Lockdown&#8221; steht die Zeit still: Kein Auslandsjahr, fehlende Berufsorientierung, soziale Isolation, zurück im Kinderzimmer. Wie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/generation-lockdown-an-das-sollten-talente-und-ihre-neuen-firmen-auf-jeden-fall-denken/">Generation Lockdown: An das sollten Talente und ihre (neuen) Firmen auf jeden Fall denken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="online-semester-und-homeschooling-gehen-in-die-naechste-runde-fuer-die-16-bis-24-jaehrigen-der-generation-lockdown-steht-die-zeit-still-kein-auslandsjahr-fehlende-berufsorientierung">Online-Semester und Homeschooling gehen in die nächste Runde. Für die 16- bis 24-Jährigen der &#8220;Generation Lockdown&#8221; steht die Zeit still: Kein Auslandsjahr, fehlende Berufsorientierung, soziale Isolation, zurück im Kinderzimmer. Wie es der Generation geht und warum vor allem Hochschulen und Unternehmen stärker gefordert sind als je zuvor, erklärt uns Svenja Rausch im Interview&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die Recruitingplattform JobTeaser verbindet vier Millionen Studierende, 80.000 Personaler:innen und 700 Hochschulen in 25 Ländern. In einer <a href="https://corporate.jobteaser.com/de/blog/recruiting-the-new-generation/general/corona-krise-umfrage2">Umfrage</a> im September hat JobTeaser rund 1600 Studierende und Unternehmen in Deutschland und Österreich online zum Studium und Recruiting in der Pandemie befragt. Kurzum: Die Expert:innen von JobTeaser kennen die Anforderungen der Generation Z genauso wie die der Unternehmen.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Frau Rausch, Ihnen geht es gut. Und der Generation Z?&nbsp;</strong></p>



<p><em>Svenja Rausch: </em>Die Generation Z trifft der Lockdown und die soziale Isolation in einer sehr wichtigen Phase. Dementsprechend kann man sagen, dass es einem Großteil der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/keine-ja-sager-die-ansprueche-der-generation-y-wie-die-neue-generation-schwung-ins-unternehmen-bringt/" data-type="post" data-id="10126">Generation Z</a> alles andere als gut geht. Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: Mindestens zehn Prozent der Studierenden sind zurück zu ihren Eltern ins eigene Kinderzimmer gezogen. Ich glaube wir erinnern uns alle, dass das zu Studienzeiten nicht das ist, was man sich vorstellt. </p>



<p>Neben dem Verlust der Unabhängigkeit und finanziellen Sorgen plagt die Generation zudem die soziale Isolation und die Sorge vor der beruflichen Zukunft. Ich würde zusammenfassend sagen: Zweckoptimismus ist noch vorhanden, aber es fehlt Orientierung. Wie sollen sich Studierende am Arbeitsmarkt orientieren, wenn Praktika und Werkstudentenstellen wegfallen, Karrieremessen nicht stattfinden und sie sich nichtmal mit Kommiliton:innen auf dem Flur über Erfahrungen austauschen können?&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie haben in einer Umfrage mit Studierenden und Unternehmen gesprochen. Was sind die Ergebnisse?</strong></p>



<p><em>Svenja Rausch:</em> Bereits im September haben 30 Prozent der Studierenden angegeben, durch die Entwicklungen der Krise ihren Praktikumsplatz verloren zu haben. Das bedeutet Schwierigkeiten, sich auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren und teilweise auch Verzögerungen im Studienablauf. Dennoch muss man sagen, dass die Befragten zu diesem Zeitpunkt erstaunlich optimistisch waren. Das liegt sicherlich auch darin begründet, dass man im Spätsommer glaubte, das Ende der <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/corona-weihnachtsrede-10-tipps-wie-du-es-ganz-sicher-nicht-vermasselst-im-live-modus-auf-dem-bildschirm/" data-type="post" data-id="11973">Pandemie</a> fast erreicht zu haben. Wir führen aktuell eine neue Umfrage durch und sind gespannt inwiefern sich diese Einstellung geändert hat. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Sorgen der Studierenden inzwischen größer sind.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und die Generation Z, gerade auf dem Arbeitsmarkt? Haben Sie Veränderungen beobachtet&#8230;&nbsp;</strong></p>



<p><em>Svenja Rausch:</em> Die Generation Z gilt hinsichtlich ihrer Arbeitgeber als eine anspruchsvolle Generation. Im <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/" data-type="post" data-id="11813">War for Talents</a> konkurrieren Unternehmen um die besten Absolvent:innen renommierter Hochschulen. Mit diesem Wissen haben viele der Talente ihr Studium absolviert. Die jetzige Situation ist aber geprägt von Unsicherheit. In der Konsequenz ist die Generation auf der Suche nach Sicherheit im Job. </p>



<p>Waren bis vor ein paar Jahren vor allem <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/" data-type="post" data-id="5466">Start-Ups</a> beliebt, geht der Trend derzeit vor allem in Richtung großer Unternehmen und öffentlichem Dienst. Vermeintlich sichere Arbeitgeber gewinnen an <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/12/employer-branding-fuer-ideen-und-koepfe-sei-unkonventionell-werde-innovativ/" data-type="post" data-id="9641">Attraktivität</a>. Zusammenfassend kann man sagen: Eine Generation, die sehr fordernd auf Arbeitgeber zugegangen ist, ist jetzt unsicher. Vermutlich wird sich das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und jungen Talenten in Folge dessen wieder mehr auf Augenhöhe einpendeln.&nbsp;&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1200x800.jpg"  alt=""  class="wp-image-12031"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1536x1024.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-2048x1365.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1392x928.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-2136x1424.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1920x1280.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-3840x2560.jpg 3840w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Autorenfoto_SvenjaRausch-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Svenja Rausch (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was raten Sie jungen Talenten denn, die in dieser schwierigen Situation auf Jobsuche sind?&nbsp;</strong></p>



<p><em>Svenja Rausch:</em> Ich denke es ist wichtig, im Rahmen des Möglichen Präsenz zu zeigen und ein Netzwerk aufzubauen. Das geht zum Beispiel über berufliche Netzwerke wie LinkedIn oder soziale Medien, auf denen immer mehr Unternehmen aktiv sind.&nbsp;</p>



<p>Darüber hinaus ist es ratsam, sich an den Career Service der Universitäten zu wenden. Diese arbeiten mit vielen Arbeitgebern und auch mit uns als Recruitingplattform zusammen und sind über aktuelle Angebote informiert. Beispielsweise über virtuelle Karrieremessen, die eine gute Option für die erste Kontaktaufnahme mit Unternehmen sind. Für alle die, die noch nicht genau wissen, wo die Reise hingehen soll, gibt es die Möglichkeit, über den Career Service oder auch&nbsp;<a href="https://marco-v3.jobteaser.com/de/?utm_source=instagram&amp;utm_campaign=later-linkinbio-jobteaser_de&amp;utm_content=later-12526826&amp;utm_medium=social">online Angebote zur Selbstfindung</a>&nbsp;und <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/" data-type="post" data-id="6687">Berufsorientierung</a> zu nutzen.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;digitale Alternativen für die klassische Karrieremesse&#8221;</p></blockquote>



<p>Ansonsten gilt: Dran bleiben. Seid mutig, zeigt Präsenz und schaut euch immer wieder auf&nbsp;<a href="https://www.jobteaser.com/de">Recruitingplattformen</a>&nbsp;um. Lasst euch von der Situation nicht entmutigen!&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie können Personaler:innen Studierende und Absolvent:innen unterstützen?&nbsp;</strong></p>



<p><em>Svenja Rausch:</em> Aktuell bleibt ja leider nur der digitale Kontakt, aber den sollten Unternehmen halten. Es ist daher wichtig, digital an den Hochschulen präsent zu sein, beispielsweise über den Career Service oder virtuelle Karrieremessen. Zusätzlich sollten Unternehmen die jungen Talente dort adressieren, wo sie sich zur Zeit sehr intensiv aufhalten und das ist primär in den sozialen Medien. Hier sollten sie ansprechbar sein, sich als Berater positionieren und der Generation die gewünschte Hilfe und Führung bieten. </p>



<p>Wichtig ist es authentisch zu sein und realistische Eindrücke von dem Arbeitsumfeld zu bieten. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich nach digitalen Alternativen für die klassische Karrieremesse umzuschauen und zum Beispiel an virtuellen Formaten teilzunehmen, um den Kontakt zur Generation Z nicht zu verlieren.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Danke fürs Interview! </strong></p>



<h6 id="ueber-svenja-rausch-svenja-rausch-verantwortet-die-deutschsprachige-kommunikation-der-paneuropaeisch-vernetzten-recruitingplattform-jobteaser-sie-arbeitet-eng-mit-hochschulen-und-unternehmen-zusamme"><strong>Über Svenja Rausch:</strong> Svenja Rausch verantwortet die deutschsprachige Kommunikation der paneuropäisch vernetzten Recruitingplattform <a href="https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUd1gOWGyyREHiaxJ1NU0Q9tjkxy0CFcmCH3nleILYEpNxjITXRmwJ-2BWLzgpCpuif2KQgUIhmbnfAHXrIFCt7r3o25ORBeKJZacGEIgFjqJUxH98lK6pRgHHbB0ZBo0WgUSC3YSM8D2cVDMwF8eiGp7i9a7Ao7c5vt9Z9kwUGzgh8u3vgkP5L5at-2B9c2E-2B0yPIeVUf0-2Fs8WlH774B0NtItmheEi-2BpnSg5H-2BocmXHyUT8pGGEwRIywSV4IRuuKDZ-2B0PBRI84qmxv6PeD-2FsGCJXENMClx-2FS-2Ftb0izdNUtpoEZox01toW-2BMN1Azn1xCej8KsovbijI70Uuzt1WaNPsAULC5F8sW8aIKS2CG3roDx0-2BLZ0-2ByhagyZrhgaIiyBycAWbygo7tdWxS60VMayGlXilHKg738EWCutC1ejN-2BRZdB0AK7IBAUPF-2FFeUIsneyaFQQhNttJLNlXDnTO5QIWDw8kRxmo7WMZM7qscF2rajzo0jRQ7XOHmGOaO1RFULVWoVKsx6AHRDjsgYeM2Z-2BjufIDhbxUvida6BsYlsJDP-2FjFh6NdonZduMTNySQGaG4bOL7oKlktHy5K2EsVZ90iUJ9Ed0mucLBiniBNuH3F-2FrGdMI1LnizwmFtAkBsSz09GojrV6Y8IKYHF3DyVWXrDLyRGo-3DinuF_bfmH5-2BdaK2FKL3B5Vi6GVpLNL0150mmDY2BR8hiK1UmKTq2AZBt6jWnrsf6XWbNfW3AQio7mRoRhYkrDIACJdg7AbZN2fqvXktSs15c3UkbwnBSO06U3D7cTUINFDNm-2BtLa-2BhhogDb18i08SycrJr6K1JAUIVzdi1HG017lhqdRHQ80XR6JOP8WVVoDz-2BrMW5gC01ev3Ro5TzphKeC36KKhfcxUAXdkBvOOG-2BjU4yUW4M702ma8G8Sz88yqfBx5wA3OYF3cn9EIc60cI0otPK0JBuytCYUzJMyQ-2FHnSh9qSgn9WD52EDeZ9EdEG9p-2BV5NOT0bOuzMD7CuDncku0q9TC1TRkcwYEwMsY08NVqmtA-3D">JobTeaser</a>. Sie arbeitet eng mit Hochschulen und Unternehmen zusammen, um Karriereberatung und Berufsorientierung für junge Absolvent*innen digital zu ermöglichen. Sie begleitet seit 2020 die europaweite Umfrage&nbsp;<a href="https://info.jobteaser.com/l/384782/2020-10-27/3qrm1n">“Studieren in der Pandemie”</a>.</h6>



<h6 id="ueber-jobteaser-jobteaser-ist-fuehrende-plattform-im-recruiting-und-karriereorientierung-fuer-studierende-und-hochschulabsolventinnen-in-europa-das-netzwerk-verbindet-vier-millionen-studierende-80"><strong>Über JobTeaser:</strong> JobTeaser ist führende Plattform im Recruiting und Karriereorientierung für Studierende und Hochschulabsolvent*innen in Europa. Das Netzwerk verbindet vier Millionen Studierende, 80.000 Personaler*innen und 700 Hochschulen in 25 Ländern. Dafür sind rund 250 Mitarbeiter*innen und Expert*innen in Deutschland und Frankreich täglich im Einsatz&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>TierneyMJ/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-woman-crossing-her-fingers-wishing-674574310" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/generation-lockdown-an-das-sollten-talente-und-ihre-neuen-firmen-auf-jeden-fall-denken/">Generation Lockdown: An das sollten Talente und ihre (neuen) Firmen auf jeden Fall denken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Global-internationale Karriereziele: Vom Work &amp; Travel bis zum Expat-Leben</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/04/global-internationale-karriereziele-vom-work-travel-bis-zum-expat-leben/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 19:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dino]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Nomade]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geld zu verdienen und gleichzeitig um die Welt zu fliegen. Das ist für viele junge Menschen, gerade im Lockdown, ein Traum. Dank der Globalisierung sind viele Unternehmen mittlerweile international tätig.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/global-internationale-karriereziele-vom-work-travel-bis-zum-expat-leben/">Global-internationale Karriereziele: Vom Work & Travel bis zum Expat-Leben</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="geld-zu-verdienen-und-gleichzeitig-um-die-welt-zu-fliegen-das-ist-fuer-viele-junge-menschen-gerade-im-lockdown-ein-traum-dank-der-globalisierung-sind-viele-unternehmen-mittlerweile-international-t">Geld zu verdienen und gleichzeitig um die Welt zu fliegen. Das ist für viele junge Menschen, gerade im Lockdown, ein Traum. Dank der Globalisierung sind viele Unternehmen mittlerweile international tätig. So ist es auch in &#8220;abhängiger Beschäftigung&#8221;, im Anstellungsverhältnis, möglich, selbst unter den aktuellen Corona-Bedingungen viel zu reisen und somit die Welt zu sehen. Für alle, die das wollen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Dazu kommt der Trend der digitalen Nomaden, die sich als Freelancer durchschlagen und sich dabei vor allem in Ländern mit niedrigen Lebenshaltungskosten niederlassen oder mit kleinem Budget von Ort zu Ort ziehen. Je nachdem, wie man seinen persönlichen Arbeitsalltag und die Reisen gestalten möchte, bieten sich unterschiedliche Optionen an, die alle ihre Vorteile mit sich bringen. Wir wollen uns einige davon genauer ansehen.</p>



<h2 id="das-leben-als-digitaler-nomade">Das Leben als digitaler Nomade</h2>



<p>Die Bezeichnung „digitaler Nomade“ ist seit einigen Jahren in aller Munde. Freelancer-Plattformen und Online Jobs ermöglichen vielen Menschen, Reisen und Arbeiten miteinander zu verbinden. Dabei gibt es kein Geheimrezept, wie man zum digitalen Nomaden wird und auch keine festgelegten Jobs, die man dabei machen kann. Tatsächlich eignen sich alle Tätigkeiten, die rein online ausgeführt werden können und wenig schweres Equipment benötigen. Als digitale Nomaden arbeiten z.&nbsp;B. Texter, Grafikdesigner, Fotografen, Programmierer oder Social-Media-Manager, die&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">in der Selbstständigkeit</a>&nbsp;sind. Die meisten digitalen Nomaden arbeiten dabei auf Auftragsbasis und haben keine festen Arbeitszeiten.&nbsp;</p>



<p>Das bringt beim Reisen viele Vorteile, da man nicht zu bestimmten Zeiten erreichbar sein muss. Hat man also gerade einen Flug anstehen oder ist in einer ganz anderen Zeitzone als der Kunde, ist das überhaupt kein Problem. Solange die ausgemachten Deadlines eingehalten werden, kann sich der digitale Nomade seinen Arbeitsalltag völlig frei gestalten. Viele Freelancer entscheiden sich außerdem, durch besonders günstige Länder zu reisen oder sich in einem Gebiet mit niedrigen Lebenshaltungskosten für einige Monate niederzulassen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Viele Di-Nos in Südostasien&#8221;</p></blockquote>



<p>Besonders beliebt sind südostasiatische Länder wie Thailand, Vietnam und Indonesien, aber auch in Mittel- und Südamerika findet man heute immer mehr digitale Nomaden. Schwierigkeiten gibt es allerdings manchmal mit dem passenden Visum. Einige Länder erlauben es nicht, ohne Arbeitsgenehmigung online zu arbeiten, wodurch die Tätigkeit nicht gestattet wird. Für solche Fälle stehen mittlerweile unterschiedliche Beratungsstellen bereit, die bei den gesetzlichen Vorschriften aushelfen.</p>



<h2 id="geschenkte-reisen-nur-mit-diesen-jobs">Geschenkte Reisen: Nur mit diesen Jobs!</h2>



<p>Wer Reisen geschenkt bekommen möchte, muss dabei natürlich einen passenden Anreiz geben. Heutzutage gibt es verschiedene Optionen, um auf die Kosten anderer Unternehmen reisen zu können. Vor allem&nbsp;<a href="https://viel-unterwegs.de/beste-reiseblogs-reiseblogger/">erfolgreiche Reiseblogger</a>&nbsp;und Influencer können solche Angebote abstauben. Dabei kommt es jedoch immer auf die eigene Reichweite an. Hat ein Influencer oder Blogger genügend Follower, wird er von verschiedenen Unternehmen angeschrieben, um gemeinsame Werbekampagnen zu starten. Viele der Unternehmen bieten dabei keine direkte Bezahlung an, sondern laden Influencer kostenlos ein. Wer auf seinen Accounts vor allem das Thema Reisen behandelt, wird dabei vor allem mit Hotels, Fluglinien und Co. zusammenarbeiten. Wer eine große Reichweite hat, bekommt oftmals Hotelaufenthalte, Flüge und manchmal sogar ganze Reisetouren geschenkt. Im Gegenzug muss dann natürlich eine gute Bewertung geschrieben werden.&nbsp;</p>



<p>Solche Geschenke kann man allerdings auch als&nbsp;<a href="https://de.888casino.com/magazine/wie-wird-man-ein-high-roller">High Roller</a>&nbsp;erhalten. Darunter versteht man regelmäßige Casinobesucher, die bei ihren Spielen besonders hohe Einsätze tätigen. Unabhängig davon, ob ein High Roller viel gewinnt oder verliert, sind Casinohotels sehr an ihrer Kundentreue interessiert. Aus diesem Grund werden für solche hochklassigen Spieler oftmals Aufenthalte im Hotel verschenkt, dazu verschiedene Serviceleistungen vom Spa-Besuch bis hin zum Abendessen mit Hummer und Champagner vergeben. </p>



<p>Wohnt ein High Roller in einem anderen Land, wird hin und wieder sogar ein Flug spendiert. Wer sich weder als Influencer noch als High Roller sehen kann, hat noch eine weitere Option, um kostenlos zu reisen. Hotels werden regelmäßig von unabhängigen Hoteltestern besucht, die sowohl die Zimmer als auch den Service beurteilen. Wer also gern in einer Suite übernachtet, kann diesen Beruf ebenfalls in Erwägung ziehen.</p>



<h2 id="internationale-unternehmen-reisen-auf-firmenkosten">Internationale Unternehmen: Reisen auf Firmenkosten</h2>



<p>Wer sich nach einem sicheren Berufsverhältnis sehnt, dabei aber trotzdem neue Länder und Orte sehen möchte, kann auch nach einer Position in einem internationalen Unternehmen streben. Mittlerweile gibt es zahlreiche Berufsfelder, in denen die Bereitschaft für regelmäßiges Reisen nicht nur gewünscht, sondern gefordert wird. </p>



<p>So kann man als Consultant zwischen verschiedenen Standorten eines Unternehmens hin- und herreisen oder zu Forschungszwecken mit verschiedenen Institutionen aus aller Welt zusammenarbeiten. Als Flugbegleiter wird das Reisen selbst sogar zum Mittelpunkt der Arbeit. Hier hat man die Möglichkeit, zahlreiche Teile der Welt zusehen und dafür noch bezahlt zu werden. Das bringt viele Vorteile und gibt dazu finanzielle Sicherheit, da man nicht auf die eigene Kundenakquise oder den Erfolg des eigenen Blogs angewiesen ist.&nbsp;</p>



<p>Allerdings gibt es bei dieser Art zu reisen auch klare Nachteile. Reist man vorwiegend für die Arbeit, kann man sich seine Reiseziele nicht aussuchen und hat meist relativ wenig Freizeit während einer Reise. Schließlich soll man hier wichtige Arbeitsschritte durchführen, mit anderen Mitarbeitern kommunizieren und verschiedene Anliegen besprechen. Zeit für Sightseeing und Freizeitspaß bleibt bei solchen Reisen also nur selten. Einzige Ausnahme ist dabei der&nbsp;<a href="https://coconut-sports.de/fliegerleben/50-flugbegleiter-fragen-2/">Flugbegleiter</a>. Hat man nämlich gerade einen Langstreckenflug absolviert und muss einige Tage pausieren, können diese meist mit einem tollen Touristenprogramm gefüllt werden. Die Fluglinien stellen dabei sogar oftmals kostenlose Touren für ihre Mitarbeiter bereit.</p>



<p>Wer seinen Arbeitsalltag nicht in einem Büro verbringen möchte, träumt vielleicht von einem aufregenden Leben auf Achse. Um zu reisen, muss man allerdings nicht unbedingt kündigen und jegliche finanzielle Sicherheit aufgeben, denn es gibt zahlreiche Wege, um auch während dem Reisen zu arbeiten. So kann man sein <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/" data-type="post" data-id="10070">Glück</a> z.&nbsp;B. als Reiseblogger oder Influencer versuchen und sich mit der Zeit eine große Fanbase erarbeiten, die auch die Aufmerksamkeit von Hotels oder Tourismusunternehmen auf sich zieht. </p>



<p>Wer sich selbst nicht gern in Szene setzt, kann außerdem den Weg des digitalen Nomaden einschlagen und mit einem Laptop im Gepäck selbstständig werden. Möchte man lieber im Angestelltenverhältnis bleiben, bieten sich ebenfalls zahlreiche Berufe an, bei denen monatliche Flüge auf dem Programm stehen. So wird der Arbeitsalltag garantiert niemals langweilig!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: aounphoto/ </em><a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/busy-traffic-new-york-city-manhattan-523519639" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/busy-traffic-new-york-city-manhattan-523519639"><em>Shutterstoc</em>k</a><em> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/global-internationale-karriereziele-vom-work-travel-bis-zum-expat-leben/">Global-internationale Karriereziele: Vom Work & Travel bis zum Expat-Leben</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Digital Leadership: Wenn (fast) alle Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten und Führungskräften wichtige Emotionen fehlen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/04/digital-leadership-wenn-fast-alle-mitarbeitende-im-homeoffice-arbeiten-und-fuehrungskraeften-wichtige-emotionen-fehlen/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 13:12:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während Politiker gerne noch mehr Angestellte ins Homeoffice schicken würden, verpufft bei denen zunehmend die anfängliche Euphorie. Stattdessen wächst die Erkenntnis, dass „etwas“ fehlt: Das Zwischenmenschliche, die Arbeitsfreude oder das&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/digital-leadership-wenn-fast-alle-mitarbeitende-im-homeoffice-arbeiten-und-fuehrungskraeften-wichtige-emotionen-fehlen/">Digital Leadership: Wenn (fast) alle Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten und Führungskräften wichtige Emotionen fehlen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Digital Leadership: Wenn (fast) alle Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten und Führungskräften wichtige Emotionen fehlen…" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/1Z8W0uMCiTfrdSUWhEm8p9?si=9d2444795eec4051&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<h3 id="waehrend-politiker-gerne-noch-mehr-angestellte-ins-homeoffice-schicken-wuerden-verpufft-bei-denen-zunehmend-die-anfaengliche-euphorie-stattdessen-waechst-die-erkenntnis-dass-etwas">Während Politiker gerne noch mehr Angestellte ins Homeoffice schicken würden, verpufft bei denen zunehmend die anfängliche Euphorie. Stattdessen wächst die Erkenntnis, dass „etwas“ fehlt: Das Zwischenmenschliche, die Arbeitsfreude oder das gemeinsame Feiern von Erfolgen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Dabei bemühen sich Führungskräfte, soziale Kontakte mit und zwischen ihren Mitarbeitern zu gestalten, indem sie virtuelle Küchen schaffen, sich mit ihrem Team zum Mittagessen verabreden oder Dartturniere sowie Escape-Rooms organisieren. Doch letztlich sitzt auch bei diesen Gelegenheiten jeder allein zu Hause vor seinem Laptop.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignleft size-medium"><img  loading="lazy"  width="400"  height="396"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-400x396.jpg"  alt="Elise Ross über Holacracy (Foto: NN/ Privat)"  class="wp-image-12018"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-400x396.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-1011x1000.jpg 1011w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-768x760.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-1536x1520.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-2048x2026.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-696x689.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-1392x1377.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-1068x1057.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-2136x2113.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-1920x1899.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-425x420.jpg 425w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-849x840.jpg 849w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Ross-Elise-Holacracy-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption>Elise Ross über Holacracy (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Elise Ross findet, dass sich in den vergangenen Monaten vor allem ihr Arbeitsplatz verändert hat. Die Meetings seien eben ins Internet gewandert, sagt die Technische Beraterin bei itdesign (<a href="http://www.itdesign.de/">www.itdesign.de</a>): Etwa der kurze tägliche Huddle am Morgen, das wöchentliche Meeting für operative Themen und quartalsweise das strategische Focus-Meeting. </p>



<p>Das alles funktioniere, weil der Tübinger CRM- und PPM-Spezialist bei der Personalauswahl auf hohe Eigenverantwortung achte. Deswegen vertraut die Bioinformatikerin in ihrer führenden Rolle als Weiterentwicklungscoach ihren Teammitgliedern, egal wo sie arbeiten. Hohe Beteiligung der Mitarbeiter ist Voraussetzung für Holacracy, die agile Arbeitsform, die das Unternehmen seit vier Jahren umsetzt.</p>



<p>Allerdings stellt Elise Ross fest: „Die Emotionen fehlen“. Der gemeinsame Spaß an der Arbeit ist geringer geworden. Sie vermisst das „Quatsch machen“ beim Kaffee trinken. Es werde Zeit, sich endlich wieder direkt zu treffen. Denn obwohl sie ihre Meetings ein wenig verlängert, um Zeit für den persönlichen Austausch zu lassen: Online kann live nicht ersetzen. </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="aligncenter size-large"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-1200x800.jpg"  alt="Hays-Vorstand Christoph Niewerth (Foto: NN/ Privat)"  class="wp-image-12024"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/Christoph-Niewerth-Hays-Vorstand-2.jpg 1260w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Hays-Vorstand Christoph Niewerth (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<h2 id="wenns-um-emotionen-geht-schlaegt-live-online">Wenn’s um Emotionen geht schlägt live online</h2>



<p>Hinzu kommt, dass für den ein oder anderen Kollegen die Situation zu Hause nicht ideal ist, sei es, weil ausreichender Arbeitsraum fehlt, es zu viele Unterbrechungen gibt oder schlicht die Trennung zwischen Arbeit und Privatem schwerfällt. Deshalb führt sie mehr individuelle Gespräche, um eine bessere Lösung zu finden. Die kann lauten, gehe zumindest zeitweise wieder ins Büro, denn momentan verteilen sich lediglich etwa zehn Prozent der Mitarbeiter in dem Bürogebäude. Wer sich in die Liste einträgt, für den findet das Hygieneteam einen geeigneten <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/" data-type="post" data-id="11772">Arbeitsplatz</a> mit entsprechendem Abstand.&nbsp;</p>



<p>Als Führungskraft beschreibt sie eine Arbeitssituation und ein Selbstverständnis, auf das andere Chefs noch hinarbeiten müssen: Denn laut aktuellem HR-Report (<a href="http://www.hays.de/lp/hr-report">www.hays.de/lp/hr-report</a>) des Personaldienstleisters Hays zusammen mit dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) klagen viele Führungskräfte über die Umsetzung ihrer Funktion in Zeiten von Corona. Drei Fünftel tun sich schwer, Mitarbeiter in ihre Entscheidungen einzubinden oder überhaupt Selbstorganisation zuzulassen. </p>



<h2 id="sozialisation-der-fuehrungskraefte-innerhalb-von-starren-hierarchischen-unternehmensstrukturen">Sozialisation der Führungskräfte innerhalb von starren hierarchischen Unternehmensstrukturen</h2>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignright size-medium"><img  loading="lazy"  width="374"  height="400"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-374x400.jpg"  alt="Michael Zahm"  class="wp-image-12023"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-374x400.jpg 374w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-935x1000.jpg 935w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-768x821.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-1437x1536.jpg 1437w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-1915x2048.jpg 1915w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-696x744.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-1392x1488.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-1068x1142.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-2136x2284.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-1920x2053.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-393x420.jpg 393w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-786x840.jpg 786w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/04/001-Zahm-Michael-Portraet-klein-2-scaled.jpg 2394w"  sizes="(max-width: 374px) 100vw, 374px" ><figcaption>Michael Zahm (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Begründung: Sie haben es schlicht anders gelernt. „Die Studienergebnisse machen klar, wie stark die Sozialisation der Führungskräfte innerhalb von starren hierarchischen Unternehmensstrukturen greift. Mehr noch: wie dieser Zustand die Entwicklung von New-Work-Arbeitsweisen behindert,“ so Hays-Vorstand Christoph Niewerth.&nbsp;</p>



<p>Entsprechend haben mehr als 70 Prozent der Führungskräfte Probleme damit, Macht abzugeben oder an einer Enthierarchisierung der Unternehmensstrukturen mitzuwirken. Während mehr als die Hälfte der über 1000 Befragten feststellt, dass die Arbeit durch Corona sowohl zeitlich wie örtlich einen deutlichen Flexibilisierungsschub erhielt, behauptet lediglich rund ein Viertel, dass sich Führungs- oder Machtstrukturen verändern. </p>



<p>Corona als Katalysator für die Flexibilisierung individueller Arbeit, aber kein entscheidender Treiber für eine demokratischere Unternehmensorganisation.&nbsp;</p>



<p>„Für uns ist es eine neue Erfahrung, unserem Team völlig zu vertrauen und loszulassen“, sagt Michael Zahm von PFIF <a>(</a><a href="http://www.pfif.net/">www.pfif.net</a>). Der Geschäftsführer spricht dabei für alle Führungskräfte des Dienstleisters für Innovationsförderung. Bis März vergangenen Jahres war das badische Unternehmen zurückhaltend, seinen Mitarbeitern die Arbeit im Homeoffice zu genehmigen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;70 Prozent der Führungskräfte haben Probleme damit, Macht abzugeben oder an einer Enthierarchisierung der Unternehmensstrukturen mitzuwirken&#8221;</p></blockquote>



<p>Etwa zehn Prozent konnten ihren Arbeitsort selbst wählen. Argument der Geschäftsführung und der langjährigen Mitarbeiter: In der Beratung ist Erfahrungswissen entscheidend und damit der schnelle, unkomplizierte Kontakt zu Kollegen – auch zwischendurch am Kaffeeautomaten, während der Mittagspause oder als Feedback auf ein mitgehörtes Kundengespräch.</p>



<h2 id="arbeitsbedingungen-zu-hause-nicht-immer-besser-als-im-buero">Arbeitsbedingungen, zu Hause nicht immer besser als im Büro</h2>



<p>Dann kamen die Corona-Maßnahmen. Und plötzlich hat sich das Verhältnis beinahe umgedreht: Lediglich drei bis fünf Mitarbeiter verlieren sich aktuell im Büro. Vor allem, weil sie zu Hause schlechtere Arbeitsbedingungen haben. Und die erstaunliche Erfahrung für die drei Geschäftsführer ist: Sie haben den Eindruck, dass die meisten eher etwas mehr oder effektiver arbeiten. Außerdem sei bisher nichts schief gegangen.&nbsp;</p>



<p>Die meisten Mitarbeitende des Unternehmens sind Ingenieure, die es auch auf Kundenseite fast ausschließlich mit Ihresgleichen zu tun haben. „Der Anspruch die größtmögliche Präzision zu erreichen, ist immer da und damit der Glaubenssatz: Wir müssen so viel wie möglich kontrollieren“, erzählt Zahm. Doch dieses Prinzip funktioniert nicht mehr. </p>



<p>Ob die Mitarbeiter acht Stunden vor Computer und am Telefon sitzen, ob die Projekte laufen, ob die Kunden zufrieden sind, die Führungskräfte müssen sich darauf verlassen, dass sich ihre Mitarbeiter melden, wenn es irgendwo klemmt. Das können sie offensichtlich. „Ich führe gegenwärtig nicht mehr Gespräche mit meinem Team, vielleicht längere zu speziellen Themen“, so der Lahrer Ingenieur.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Sergey Hmelevskih/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/gray-steel-sky-before-storm-firered-118018813" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/gray-steel-sky-before-storm-firered-118018813" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/04/digital-leadership-wenn-fast-alle-mitarbeitende-im-homeoffice-arbeiten-und-fuehrungskraeften-wichtige-emotionen-fehlen/">Digital Leadership: Wenn (fast) alle Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten und Führungskräften wichtige Emotionen fehlen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriereweisen: Lernspiele, IT-Studium, Promotion</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/03/karriereweisen-lernspiele-it-studium-promotion/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 10:35:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Promotion]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mareike Schmidt betreut internationale Projekte für den E-Learning Anbieter imc. Dort kann die promovierte Informatikerin ihr Wissen einbringen, dass sie zuvor in der Forschung erworben hat&#8230; Ende der 80er-Jahre besucht&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mareike-schmidt-betreut-internationale-projekte-fuer-den-e-learning-anbieter-imc-dort-kann-die-promovierte-informatikerin-ihr-wissen-einbringen-dass-sie-zuvor-in-der-forschung-erworben-hat">Mareike Schmidt betreut internationale Projekte für den E-Learning Anbieter imc. Dort kann die promovierte Informatikerin ihr Wissen einbringen, dass sie zuvor in der Forschung erworben hat&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Ende der 80er-Jahre besucht Mareike Schmidt als Teenager mit ihren Eltern Bekannte in den USA. „Wir Kinder durften bei den Bekannten am PC spielen, das kannten wir damals noch nicht“, erinnert sich die heute 42-Jährige, wie sie per Joystick ihre Spielfigur durch ein Labyrinth führte, um vor Gespenstern zu fliehen. Der Spaß an Computerspielen hält zuhause in Deutschland an und ist mit ein Grund dafür, weshalb Schmidt in der Oberstufe das Fach Informatik und die Leistungsfächer Englisch, Physik und Mathematik wählt.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Karriereweisen: Lernspiele, IT-Studium, Promotion" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/162PTmdmGbRPZVx58NTUXa?si=t1l8CVjzSmOT8UXMkdADCA&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Mit dem Abitur hat Mareike Schmidt direkt eine weitere <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/karriereaufstieg-das-sind-die-bewaeltigungsstrategien-in-einer-komplexen-arbeitsmarktsituation/" data-type="post" data-id="11956">Herausforderung</a> zu bewältigen: „Das Abitur schrieb ich als Schwangere und als ich mit dem Informatikstudium begann, war ich Mutter einer Tochter.“ Studium und parallel die Kinderbetreuung zu organisieren, ist nicht immer einfach. „Ohne familiäre Unterstützung hätte ich das kaum bewältigen können.“ Das Studienfach dagegen bereitet der jungen Mutter wenig Probleme: „IT ist für mich das perfekte Fach, weil es Theorie und Praxis kombiniert.“</p>



<h2 id="nach-dem-studium-ueber-die-forschung-zum-doktortitel"><strong>Nach dem Studium über die Forschung zum Doktortitel&nbsp;</strong></h2>



<p>Mit Abschluss ihres Studiums entscheidet sich Schmidt in der <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/arbeiten-bei-den-besten-unternehmen-als-besonders-gute-arbeitgeber-so-kanns-gehen/" data-type="post" data-id="11903">Forschung</a> an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken zu arbeiten. Im Frühjahr 2011 promoviert die gebürtige Rheinland-Pfälzerin über die über die formale Verifikation eines Echtzeitbetriebssystems bevor dieses eingesetzt wird – beispielsweise in Fahrzeugen. „Falls ein Betriebssystem einen Softwarefehler hat, könnte dieser im operativen Betrieb im schlimmsten Fall eine Katastrophe auslösen. Mitte der 90er Jahre war das in der Raumfahrt der Fall, als eine unbemannte Rakete wegen eines unerkannten Problems abgestürzt ist“, erläutert die Diplom-Informatikerin.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="554"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1200x554.jpg"  alt=""  class="wp-image-12011"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1200x554.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-400x185.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-768x355.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1536x709.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-2048x946.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-696x321.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1392x643.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1068x493.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-2136x986.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1920x887.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-3840x1773.jpg 3840w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-909x420.jpg 909w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-1819x840.jpg 1819w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/03/Mareike-Schmidt_Schreibtisch2-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption><em>Mareike Schmidt hat in der Forschung gearbeitet und ist heute Projektmanagerin bei der imc AG, einem Anbieter für digitale Trainingslösungen (Foto: imc/privat</em>) </figcaption></figure>



<p>Mareike Schmidts Doktorarbeit hätte sich gut mit einem Karriereweg in der Fahrzeugindustrie ergänzen lassen. Doch vor allem damit ihre Tochter nicht noch einmal die Schule wechseln muss, möchte sie lieber in Saarbrücken bleiben und nicht der großen Autokonzerne wegen nach Süddeutschland ziehen. Schließlich findet die frisch promovierte Informatikerin im Forschungsteam des E-Learning Anbieters&nbsp;<a href="https://www.im-c.com/de">imc</a>&nbsp;eine Stelle, die wie für sie geschaffen scheint.</p>



<h2 id="internationale-projekte-und-innovative-lern-und-lehrmethoden"><strong>Internationale Projekte und innovative Lern- und Lehrmethoden</strong></h2>



<p>Bis heute verantwortet Schmidt nationale und internationale Projekte für die imc AG. Alle drehen sich um digitales Lernen – die Anwendungsgebiete sind jedoch unterschiedlich: Ein Master-Guide richtet sich etwa an Meisterschüler im Bauhandwerk, die mithilfe des Digitalen Programms Bauprojekte von Anfang bis Ende planen können. In einem anderen Projekt mit dem Namen „Lern2Analyze“ werden verschiedene <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/weiterbildung-in-krisenzeiten-umso-wichtiger/" data-type="post" data-id="11883">digitale Lernangebote</a> optimal an die Bedürfnisse unterschiedlicher Teilnehmer angepasst. „Dazu analysieren wir, wie Nutzer mit den E-Learning-Anwendungen arbeiten und verbessern diese um den Teilnehmern das Lernen zu erleichtern“, erklärt Schmidt.</p>



<p>Immer wieder neue Projekte, der unterschiedliche <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/unternehmenskommunikation-was-fuer-ein-drahtseilakt-so-klappt-der-umgang-mit-chef-und-kollegen-reibungsfreier/" data-type="post" data-id="9712">Austausch mit Kollegen</a> und Kooperationspartnern und dazu Routinen, wie regelmäßige Teammeetings, gefallen Mareike Schmidt an ihrem Job. „Außerdem mag ich, dass sich meine Arbeit durchs Entdecken und Erschaffen neuer Trends ständig weiterentwickelt.“ Dass die Mutter einer heute 23-jährigen Tochter seit ihrem Studium mehr mit Männern als mit Frauen zusammenarbeitet, sieht Schmidt sehr neutral: „Von Klischees halte ich nicht viel, das wichtigste ist der Spaß an der Arbeit – egal, welches Geschlecht.“</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Olena Yakobchuk/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-woman-making-serious-decision-531887029" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-woman-making-serious-decision-531887029" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/karriereweisen-lernspiele-it-studium-promotion/">Karriereweisen: Lernspiele, IT-Studium, Promotion</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Robo-Advisory im Depot: Zwischen High-Frequency-Trades, Intraday-Tradern und langfristigem Vermögensaufbau</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/03/robo-advisory-im-depot-zwischen-high-frequency-trades-intraday-tradern-und-langfristigem-vermoegensaufbau/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 19:51:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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		<category><![CDATA[Trading]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langfristiges und passives Investieren oder doch Daytrading? Welche Form der Geldanlage ist die richtige für Sie? Diesen Fragen sind wir nachgegangen und wir haben im Folgenden ein paar Tipps, die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="langfristiges-und-passives-investieren-oder-doch-daytrading-welche-form-der-geldanlage-ist-die-richtige-fuer-sie-diesen-fragen-sind-wir-nachgegangen-und-wir-haben-im-folgenden-ein-paar-tipps-die-ih">Langfristiges und passives Investieren oder doch Daytrading? Welche Form der Geldanlage ist die richtige für Sie? Diesen Fragen sind wir nachgegangen und wir haben im Folgenden ein paar Tipps, die ihnen bei der Entscheidung zum Thema Geldanlage helfen können (nicht müssen, natürlich keine Gewähr)&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Form der Geldanlage die bessere ist, dann sei&nbsp;Folgendes gesagt. Beide Methoden haben ihre Berechtigung und können zur Vermehrung ihres Vermögens führen. Für die meisten Anleger ist das langfristige und passive&nbsp;Investieren jedoch die weitaus bessere und sicherere Wahl. Zum einen, weil die Kursschwankungen dann nicht so sehr ins Gewicht fallen und zum anderen, weil Sie weniger Zeit mit der Geldanlage verbringen müssen. Trading hat aber durchaus einige Vorteile, die einem bewusst sein sollten.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn Sie die Zeit haben, Aktien oder nen&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/zahlungssysteme-bitcoins-in-mit-und-fuer-unternehmen/">Bitcoin</a>&nbsp;zu traden und den Markt&nbsp;täglich im Blick zu behalten, dann ist es durchaus möglich, die passive Anlagestrategien&nbsp;einzuschlagen. Gerade im aktuellen Umfeld ist es noch wichtiger, dass Sie in der Lage sind, die richtigen Aktien herauszufiltern. Wenn Sie den Markt schlagen wollen, dann reicht es in den bevorstehenden Jahren nicht aus, wenn Sie nur auf <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/tipps-zur-richtigen-geldanlage-aktien-fonds-oder-doch-gold/" data-type="post" data-id="10116">ETFs</a> setzen. Der erste und größte Vorteil beim Traden ist also eine höhere Rendite.&nbsp;</p>



<p>Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass Sie schneller auf&nbsp;<a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/aktienmaerkte-rosige-aussichten-fuer-aktien-warum-anleger-keine-angst-vor-inflation-und-steigenden-zinsen-haben-muessen-/27005908.html">Marktsituationen</a>&nbsp;reagieren können. Wenn Sie auch Mal Short gehen wollen, dann müssen Sie wissen was gerade an den Märkten los ist. Trading ermöglicht es ihnen unterschiedliche Investitionen in kürzester Zeit durchzuführen&nbsp;und seine&nbsp;Möglichkeiten sind einfach viel größer. </p>



<p>Darüber hinaus ermöglicht ihnen das Traden aber auch, von ihrem Wissensvorsprung zu profitieren. Wenn Sie eine Ausbildung zum Trader haben oder sich das Wissen angeeignet haben, dann sollten Sie dieses auch anwenden.&nbsp;</p>



<h2 id="traden-vs-langzeitinvestition">Traden vs. Langzeitinvestition&nbsp;</h2>



<p>Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum das&nbsp;Traden von Aktien vielleicht die bessere Option für Sie darstellt. Die Börse ist ein faszinierender Ort&nbsp;und es&nbsp;ist leicht, die Faszination der Märkte zu verstehen. Wer an dem Auf und Ab des&nbsp;Kurses Gefallen findet, der sollte auch ruhig jeden Tag damit arbeiten. Für viele ist die Börse besser als jeder Krimi und wem dies zusagt, der kann an den internationalen Finanzmärkten viel Spaß haben.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Börse besser als jeder Krimi&#8221;</p></blockquote>



<p>Natürlich sollte man aber genau wissen, was man macht, bevor man sich Hals über Kopf in den aktiven Aktienhandel stürzt. Glücklicherweise gibt es mittlerweile viel gute Quellen, die eine sehr gute Einführung in den aktiven Handel bieten.&nbsp;Anschließendbraucht man sich dann nicht mehr zu fragen,&nbsp;<a href="https://www.aktiendepot.de/anfaenger/wie-funktionieren-aktien/">wie Aktien funktionieren</a>&nbsp;oder was&nbsp;überhaupt&nbsp;ein Stop Loss ist? Dann kann man auch mit dem Traden anfangen und Gewinne erzielen. </p>



<p>Man muss auch nicht unbedingt zum&nbsp;Daytrader&nbsp;werden und sein gesamtes Leben auf die Börse ausrichten. Es ist durchaus möglich einen gesunden Mittelweg zwischen aktiver und passiver Geldanlage zu finden. Unserer Meinung nach ist diese Option sogar die beste, um ihre Gewinne so groß wie möglich zu gestalten.&nbsp;</p>



<p>Wenn Sie also die Zeit haben, um aktiven Aktienhandel zu betreiben, dann sollten Sie dies, nachdem Sie die Grundlagen erlernt haben, auch in ihre Vermögensaufbaustrategie einfließen lassen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Tatiana Shepeleva/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/illustration-thought-processes-brain-340384811" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/illustration-thought-processes-brain-340384811" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/robo-advisory-im-depot-zwischen-high-frequency-trades-intraday-tradern-und-langfristigem-vermoegensaufbau/">Robo-Advisory im Depot: Zwischen High-Frequency-Trades, Intraday-Tradern und langfristigem Vermögensaufbau</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Aufhebungsvertrag: Auch betroffen? Dann solltet ihr das (mindestens) darüber wissen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/03/aufhebungsvertrag-auch-betroffen-dann-solltet-ihr-das-mindestens-darueber-wissen/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 19:22:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Abfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Anwalt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhebungsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berufsleben beinhaltet leider nicht immer nur positive Ereignisse. Es kommt täglich zu Momenten, in denen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern Kündigungen aussprechen &#8211; und umgekehrt natürlich auch. Dabei wird in einigen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/aufhebungsvertrag-auch-betroffen-dann-solltet-ihr-das-mindestens-darueber-wissen/">Aufhebungsvertrag: Auch betroffen? Dann solltet ihr das (mindestens) darüber wissen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-berufsleben-beinhaltet-leider-nicht-immer-nur-positive-ereignisse-es-kommt-taeglich-zu-momenten-in-denen-arbeitgeber-ihren-arbeitnehmern-kuendigungen-aussprechen-und-umgekehrt-natuerlich">Das Berufsleben beinhaltet leider nicht immer nur positive Ereignisse. Es kommt täglich zu Momenten, in denen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern Kündigungen aussprechen &#8211; und umgekehrt natürlich auch. Dabei wird in einigen Fällen ein Aufhebungsvertrag unterbreitet. Der Aufhebungsvertrag regelt sozusagen das Ende der beruflichen Beziehung und sorgt dafür, dass sie vorzeitig beendet wird&#8230;.</h3>



<p class="has-drop-cap">Der Aufhebungsvertrag kennzeichnet sich häufig durch eine unterbreitete Abfindung aus. Sie kann als Mittel gesehen werden, wodurch ein Arbeitnehmer dazu gebracht wird, eine Einwilligung unterschreiben soll, die die Arbeitsbeziehung vorzeitig beendet. Dadurch erreicht der Arbeitgeber sein Ziel, dass der Arbeitnehmer früher als geplant den Betrieb verlässt. Schließlich sorgt ein unterschriebener Aufhebungsvertrag dafür, dass gesetzliche <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/02/start-in-die-selbststaendigkeit-geplant-dann-ist-es-besonders-ideal/" data-type="post" data-id="11998">Kündigungsfristen</a> nicht eingehalten werden müssen. Es ist unter anderem der letztgenannte Aspekt, der Arbeitnehmern zu denken geben sollte.</p>



<h2 id="aufhebungsvertrag-pruefen-lassen"><strong>Aufhebungsvertrag prüfen (lassen)</strong></h2>



<p>Natürlich kann es sein, dass ein Arbeitnehmer eine juristische Ausbildung absolviert hat. Die Regel ist das aber nicht und wer kann schon von sich behaupten, Rechtstexte und ihre Implikationen vollständig zu verstehen? Daher sollte stets ein Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Prüfung beauftragt werden. Dort kann man seinen <a href="https://www.kanzlei-chevalier.de/leistungen/aufhebungsvertrag">Aufhebungsvertrag prüfen lassen</a> und die Vor- und Nachteile für den Arbeitnehmer darstellen. Erst danach sollte der Arbeitnehmer eine Entscheidung treffen, ob der Aufhebungsvertrag unterschrieben wird, oder nicht.</p>



<p>Ein Risiko, was vielen Arbeitnehmern unbekannt ist, bezieht sich auf die Zahlung des Arbeitslosengeldes. Wenn ein Aufhebungsvertrag akzeptiert wird, belegt das Arbeitsamt den Arbeitnehmer mit einer Sperre von mehreren Monaten und sorgt so dafür, dass der Arbeitnehmer kein Arbeitslosengeld bekommt. Des Weiteren entfällt durch die Unterschrift der Kündigungsschutz.</p>



<p>Der Kündigungsschutz ist ein jahrzehnte altes Gesetz, worauf sich der Arbeitnehmer erst wieder beziehen kann, wenn er juristisch gegen den Aufhebungsvertrag vorgeht. Die juristische Auseinandersetzung kann nervenaufreibend und sehr teuer sein. Außerdem erstreckt sie sich über einen längeren Zeitraum und stellt eine Belastungsprobe für den Arbeitnehmer dar. Aus diesen Gründen ist es besser, vorab einen Juristen um die Prüfung des Aufhebungsvertrages zu bitten. Zumal das Risiko besteht, dass der juristische Kampf für den Arbeitgeber entschieden wird.</p>



<h2 id="fallstricke-eines-aufhebungsvertrages"><strong>Fallstricke eines Aufhebungsvertrages</strong></h2>



<p>Ein Aufhebungsvertrag kann nicht mündlich unterbreitet werden. Er muss laut § 623 BGB in Schriftform verfasst werden. Andernfalls ist der Aufhebungsvertrag unwirksam. Daneben gibt es weitere Bedingungen, die eingehalten werden müssen und die idealerweise ein Jurist, der sich im Arbeitsrecht sehr gut auskennt, evaluiert.</p>



<p>Wenn eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/" data-type="post" data-id="6363">Abfindung</a> angeboten wird, passiert das eher in großen Betrieben, die mehrere hundert oder sogar tausende Mitarbeiter beschäftigen. Bei kleineren Betrieben wird eine Abfindung nur dann angeboten, wenn es einen Sozialplan gibt und wenn mehr als zehn Personen in dem Betrieb arbeiten. Außerdem muss der betreffende Arbeitnehmer länger als sechs Monate in dem Betrieb angestellt sein.</p>



<h2 id="das-muss-bei-einer-abfindung-beachtet-werden"><strong>Das muss bei einer Abfindung beachtet werden</strong></h2>



<p>Das Abfindungsangebot wird oft unterbreitet, wenn die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber belastet ist. Durch das Angebot ist der Arbeitnehmer erst mal froh, dass ihm das Ende seiner beruflichen Beziehung sozusagen verschönert wird. Dabei vergessen viele Arbeitnehmer, dass die Abfindung nicht in voller Höhe auf ihr Konto überwiesen wird. Schließlich handelt es sich um ihr Arbeitsentgelt und das wird besteuert.</p>



<p>Bevor ein Aufhebungsvertrag unterschrieben wird, sollte zunächst ein Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Prüfung beauftragt werden. Ein Jurist kann die Vor- und Nachteile darstellen und so bei der Entscheidungsfindung helfen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:Bogdan Vija/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/money-handcuffs-concept-corruption-fraud-laundry-394533520" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/money-handcuffs-concept-corruption-fraud-laundry-394533520" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/aufhebungsvertrag-auch-betroffen-dann-solltet-ihr-das-mindestens-darueber-wissen/">Aufhebungsvertrag: Auch betroffen? Dann solltet ihr das (mindestens) darüber wissen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Quarantäne-Tipps: Das hilft zwischen Bore-Out und Burn-Out…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/03/quarantaene-tipps-das-hilft-zwischen-bore-out-und-burn-out/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 12:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Jahr schon im Home Office. Over and over again? Da nutzen Sie vermutlich tagtäglich Tools wie Zoom, um sich mit Ihren Kollegen und Ihren Vorgesetzten abzusprechen. Warum also nicht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/quarantaene-tipps-das-hilft-zwischen-bore-out-und-burn-out/">Quarantäne-Tipps: Das hilft zwischen Bore-Out und Burn-Out…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ein-jahr-schon-im-home-office-over-and-over-again-da-nutzen-sie-vermutlich-tagtaeglich-tools-wie-zoom-um-sich-mit-ihren-kollegen-und-ihren-vorgesetzten-abzusprechen-warum-also-nicht-auch-diese-too">Ein Jahr schon im Home Office. Over and over again? Da nutzen Sie vermutlich tagtäglich Tools wie Zoom, um sich mit Ihren Kollegen und Ihren Vorgesetzten abzusprechen. Warum also nicht auch diese Tools nutzen, um einen entspannten Abend mit Freunden zu verbringen?</h3>



<p class="has-drop-cap">Als im März 2020 der erste Fall eines vom Coronavirus infizierten Menschen in Deutschland bekannt wurde, hätten wir wohl alle niemals zu träumen gewagt, was dies für unser Leben bedeuten würde. Seitdem hat sich das Virus quer durch Europa verbreitet, wobei einige Länder wesentlich mehr Fälle pro 100.000 Einwohner verzeichneten als andere. </p>



<p>Im Frühjahr 2020 reagierten die Regierungen in Europa zum Teil völlig gegensätzlich. Während in Schweden und Großbritannien das öffentliche Leben ziemlich normal weitergelebt werden durfte, fuhren die Regierungen von Italien, Frankreich und Spanien das Leben mit strikten Ausgangssperren weitestgehend herunter. Deutschland entschied sich für eine Art Mittelweg, einige Beschränkungen wurden eingeführt aber von strikten Lockdowns wurde weitestgehend abgesehen.</p>



<p>Das alles hat sich jedoch mittlerweile geändert, es kam die zweite Welle und Quarantänebeschränkungen wurden genauso verschärft wie Einreisebestimmungen. Lockdowns haben das öffentliche Leben in Deutschland in der Hand. Was bleibt den Menschen daher anders übrig, als das Internet zu bemühen? </p>



<p>In einigen Fällen findet der Alltag vollständig in den eigenen vier Wänden statt. Gearbeitet wird vom Home Office, die Kinder gehen mit dem Laptop von ihrem Zimmer aus in die Schule und am Abend unterhält man sich per Streaming mit einem Film oder spielt bei <a href="https://automatenspielex.com/online-casino-bonus/vulkanbet-casino-50-freispiele-ohne-einzahlung"></a><a href="https://automatenspielex.com/online-casino-bonus/vulkanbet-casino-50-freispiele-ohne-einzahlung">Vulkanbet 50 Free Spins</a>. Sollte Ihnen mittlerweile Ihr eigener Tagesablauf langweilig geworden sein, dann können wir Ihnen vielleicht mit unseren Tipps dabei helfen, ihn mithilfe des Internets etwas aufzulockern.</p>



<h2 id="1-treffen-sie-ihre-freunde">1. Treffen Sie Ihre Freunde</h2>



<p>Dass der<a href="https://www.chip.de/news/Wie-viel-Datenvolumen-Verbrauch-in-FritzBox-einsehen_183292904.html">&nbsp;</a><a href="https://www.chip.de/news/Wie-viel-Datenvolumen-Verbrauch-in-FritzBox-einsehen_183292904.html">Datenverbrauch der Menschen</a>&nbsp;aufgrund diverser Ausgangsbeschränkungen sowie der Arbeit von Zuhause aus steigt, ist eigentlich kaum einer Erwähnung wert. Aber Sie können mit Ihrem größer gewordenen Verbrauch Ihres Datenvolumens noch mehr machen, als nur arbeiten. Sie können beispielsweise auch Ihre Freunde treffen. Dies geschieht natürlich nicht wie bisher beim gemeinsamen Besuch im Restaurant, Kino oder einer Veranstaltung. Aber mit etwas Kreativität kommt man schon sehr nahe ran an diese Stimmung.</p>



<p>Wenn Sie im Home Office arbeiten, dann nutzen Sie vermutlich tagtäglich Tools wie <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-meetings-sieben-tipps-wie-du-es-beim-naechsten-mal-noch-besser-klappt/" data-type="post" data-id="11985">Zoom</a>, um sich mit Ihren Kollegen und Ihren Vorgesetzten abzusprechen. Warum also nicht auch diese Tools nutzen, um einen entspannten Abend mit Freunden zu verbringen? Mit Skype, Google Meet, Facetime oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/" data-type="post" data-id="6613">Whatsapp</a> können Sie mit Ihren Freunden, Bekannten oder mit Ihren Familienmitgliedern bei einem Gläschen Wein plauschen. Wer mal wieder ein völlig neues Gesicht sehen möchte, der kann mit Apps Menschen aus aller Welt kennenlernen und dabei gleichzeitig auch an seinen Fremdsprachenkenntnissen arbeiten.</p>



<h2 id="2-gehen-sie-via-watch-party-ins-kino">2. Gehen Sie via &#8220;Watch Party&#8221; ins Kino</h2>



<p>Für viele Menschen in Deutschland gehörte der regelmäßige Kinobesuch zum Pflichtprogramm. Einige Filmfans hatten sich sogar Abokarten gesichert, um einen neuen Blockbuster nicht zu verpassen. Kinobesuche werden zudem häufig in das Abendprogramm mit Freunden oder Familienmitgliedern integriert. Das Coronavirus hat uns diese Freizeitbeschäftigung geraubt und viele von uns haben bereits seit Monaten kein Kino von innen gesehen. Zur Rettung eilt das Internet, denn es gibt tatsächlich einige Möglichkeiten, wie Sie Ihren standesgemäßen Kinobesuch im weitestgehenden Sinne zu Ihnen und Ihren Freunden bringen.</p>



<p>Beispielsweise hat Amazon Prime Video die <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" data-type="post" data-id="3882">Watch Party</a> eingeführt. Mit dieser Funktion können sich mehrere Nutzer gleichzeitig den gleichen Film oder die gleiche Serie ansehen. Das Beste daran ist, dass der Film unterbrochen wird, wenn einer der Teilnehmer die Pausetaste drückt. Mit der Browsererweiterung Teleparty kann diese Funktion auch für Netflix oder andere Streamingdienste aktiviert werden. Mit einigen alternativen Erweiterungen kann man sogar einen Chattext integrieren, der abgetippte Nachrichten auf allen Bildschirmen aller Nutzer gleichzeitig einblendet.</p>



<h2 id="3-verwandeln-sie-ihr-zuhause-in-ein-fitnessstudio">3. Verwandeln Sie Ihr Zuhause in ein Fitnessstudio</h2>



<p>Eine der ersten Maßnahmen der Bundes- und Länderregierungen kurz nach dem Ausbruch des Coronaviruses bestand darin, die öffentlichen Einrichtungen zu schließen. Neben Restaurants, Kinos und sogar den Weihnachtsmärkten betraf dies die Sporteinrichtungen wie Fitnessstudios, den Vereinssport sowie die Schwimmbäder. Diese Maßnahme bezog sich jedoch nicht nur auf die Kinder, die Ihre Sportfreunde nicht mehr beim wöchentlichen Training treffen konnten, sondern auch jeden einzelnen Hobby- und Freizeitsportler. Schnell machten sich die Sportler auf die Suche nach Alternativen und wo wurden sie fündig? Natürlich im Internet!</p>



<p>Virtuelle Schwimmbäder gibt es leider noch nicht, dafür so ziemlich alles andere, was man sich als Sportler wünschen könnte, denn auch die Sportindustrie hat sich zügig an die neuen Bedürfnisse ihrer Kunden angepasst. Die Bestellungen an Heimtrainern gingen beispielsweise durch die Decke. Mit den neu gekauften Laufbändern oder Fahrradtrainern kann man sich dann auf Plattformen wie Zwift zum virtuellen Radrennen oder Marathon treffen und das alles vom eigenen Wohnzimmer aus.</p>



<h2 id="4-lernen-sie-die-welt-der-videospiele-kennen">4. Lernen Sie die Welt der Videospiele kennen</h2>



<p>Es ist nur allzu verständlich, dass in der Quarantäne Langeweile herrscht. Sieht man tagelang nichts anders als seine eigene Wohnung, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Lagerkoller aufkommt. Ist dies bei Ihnen bereits der Fall, dann gibt es keinen Grund in Panik zu verfallen. Machen Sie Ihren PC doch einfach zur Eingangstür der Online Videospiele. Das Spielangebot ist hier nahezu unendlich, Sie können beispielsweise ins Cockpit eines echten Rennwagens steigen, zum alles entscheidenden Elfmeter antreten oder gar Ihre eigene Zivilisation gründen.&nbsp;</p>



<p>Sollten Ihnen actiongeladene Spiele zu kompliziert oder anstrengend sein, dann können Sie natürlich auch klassische Brettspiele ausprobieren. Von Monopoly bis Risiko über Schach oder Dame, im Internet finden Sie jedes Spiel. Die ganz Schlauen können sich mit ihrem Partner oder mit Freunden bei einer Runde Quizduell im wahrsten Sinne des Wortes duellieren.</p>



<h2 id="5-nutzen-sie-die-zeit-und-bilden-sie-sich-weiter">5. Nutzen Sie die Zeit und bilden Sie sich weiter</h2>



<p>Egal, ob wir damit einverstanden sind oder nicht, während des Quarantänezeitraums sitzen wir fest. Wir können also diese Zeit nutzen, um etwas zu tun, was wir schon immer tun wollten. Mithilfe des Internets können Sie sich nämlich nicht nur unterhalten lassen und sich die Zeit vertreiben, sondern auch bilden.</p>



<p>Mit Apps wie Duolingo oder Babbel können Sie etwa Ihr Italienisch auffrischen, damit Sie im nächsten Italienurlaub nicht mehr ständig Ihr Wörterbuch dabeihaben müssen. Oder wie wäre es, wenn Sie es einmal mit Yoga probieren? Dann können Sie bei einem Online Yoga Kurs anmelden. </p>



<p>Sie können jedoch auch ein Instrument erlernen oder sich intensiv mit einem Computerprogramm auseinandersetzen. Zahlreiche Coaches, Lehrer oder Kursleiter haben ihr Angebot nämlich ebenfalls ins Internet verlagert und kümmern sich per Skype oder Zoom um ihre Kunden.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: ImYanis/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/close-image-male-hands-using-smartphone-594829253" data-type="URL" data-id="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/close-image-male-hands-using-smartphone-594829253" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/quarantaene-tipps-das-hilft-zwischen-bore-out-und-burn-out/">Quarantäne-Tipps: Das hilft zwischen Bore-Out und Burn-Out…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Gamification-Charts: Das sind die Slot-Hits dieses Jahr…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/03/gamification-charts-das-sind-die-slot-hits-dieses-jahr/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 14:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt der Online Spielautomaten steht niemals still. Es erscheinen regelmäßig neue Spiele, die Fans von Video Slots neuartige Erfahrungen liefern. Dies ist eine tolle Nachricht für alle, die genug&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/gamification-charts-das-sind-die-slot-hits-dieses-jahr/">Gamification-Charts: Das sind die Slot-Hits dieses Jahr…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-welt-der-online-spielautomaten-steht-niemals-still-es-erscheinen-regelmaessig-neue-spiele-die-fans-von-video-slots-neuartige-erfahrungen-liefern-dies-ist-eine-tolle-nachricht-fuer-alle-die-gen">Die Welt der Online Spielautomaten steht niemals still. Es erscheinen regelmäßig neue Spiele, die Fans von Video Slots neuartige Erfahrungen liefern. Dies ist eine tolle Nachricht für alle, die genug von den selben alten Themen und Spielsystemen haben und immer wieder innovative und aufregende Features ausprobieren wollen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Auch im Jahr 2021 wird es wieder viele<a href="https://vulkanvegas.com/de/category/new">&nbsp;</a><a href="https://vulkanvegas.com/de/category/new">neue Slots</a>&nbsp;geben, die jedes erdenkliche Thema behandeln werden. Einige davon werden klassische Fruchtautomaten wie der<a href="https://vulkanvegas.com/de/game-demo/blazing-star">&nbsp;</a><a href="https://vulkanvegas.com/de/game-demo/blazing-star">Blazing Star Spielautomat</a>&nbsp;sein, während andere den Spieler in unbekannte und exotische Welten entführen werden. Um die besten bevorstehenden Slot-Hits 2021 zu feiern, stellen wir die am heißesten erwarteten Titel heute vor.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 id="age-of-the-gods-book-of-oracle-playtech-januar-2021"><strong>Age of the Gods: Book of Oracle (Playtech, Januar 2021)</strong></h2>



<p>Gleich im Januar können sich Slot-Fans auf einen echten Leckerbissen freuen. Mit Age of the Gods: Book of Oracle erscheint ein neuer Eintrag der legendären Serie von Playtech. Wie Fans der Automaten genau wissen, bieten diese alle eine Reihe von progressiven Jackpots.</p>



<p>Jeder der Age of the Gods Automaten ist Teil eines Netzwerkes von Jackpots, die zum Teil unglaubliche Summen erreichen. Daher können Spieler hier mit einem einzigen Spin ihr Leben für immer verändern. Das macht jede Runde bei diesen Spielen zu unglaublich aufregenden Abenteuern.</p>



<p>Und auch sonst erwartet Spieler bei Age of the Gods: Book of Oracle garantiert eine tolle Erfahrung. Das Thema wird wieder einmal im Olymp spielen, wo sich die griechischen Götter rund um Zeus aufhalten. Der Automat soll ein Layout mit 5 Walzen und 10 Gewinnlinien bieten und Einsätze zwischen 0,10€ und 500€ pro Spin ermöglichen!</p>



<h2 id="mysterious-egypt-pragmatic-play-januar-2021"><strong>Mysterious Egypt (Pragmatic Play, Januar 2021)</strong></h2>



<p>Auch Pragmatic Play veröffentlicht gleich im Januar 2021 einen neuen Spielautomaten, auf den alle Fans von diesem Entwickler sicherlich schon mächtig gespannt sind. Natürlich entführt das Thema des Slots den Spieler wieder einmal ins Alte Ägypten, wo unglaubliche Schätze in den Pyramiden vergraben liegen.</p>



<p>Um diese zu finden, stehen dem Spieler 5 Walzen und 10 Gewinnlinien zur Verfügung, auf denen pro Runde zwischen 0,10€ und 100€ gesetzt werden können. Auch an Features soll es bei diesem Spiel nicht mangeln, mit tollen Funktionen wie expandierenden Mystery-Symbolen und Freispielen. Die Grafik sieht schon jetzt fantastisch aus und wird ganz sicher ein tolles Slot-Erlebnis erzeugen.</p>



<h2 id="ingots-of-cai-shen-microgaming-februar-2021"><strong>Ingots of Cai Shen (Microgaming, Februar 2021)</strong></h2>



<p>Im Februar liefert der legendäre Slot-Entwickler Microgaming mit Ingots of Cai Shen seinen brandneuen Spielautomaten ab. Der Titel spielt im Alten China und hat ein wunderschönes Thema, das in leuchtenden Rot- und Goldtönen gehalten ist. Die Symbole des Slots werden eine Mischung aus Pokerzeichen und chinesischen Elementen wie goldenen Glocken oder Münzen sein.</p>



<p>Genau wie Age of the Gods: Book of Oracle, wird auch Ingots of Cai Shen verschiedene Jackpots bieten, bei denen besonders große Gewinne auf einige glückliche Spieler warten. Anders als bei Age of the Gods wachsen die Jackpot-Beträge hier allerdings nicht progressiv an, sondern sind auf feste Summen gestellt. Das heißt aber noch lange nicht, dass bei diesem Spiel nicht auch einige unglaubliche Gewinne möglich sind.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 id="johnan-legendarian-slot-yggdrasil-maerz-2021"><strong>Johnan Legendarian Slot (Yggdrasil, März 2021)</strong></h2>



<p>Der schwedische Entwickler Yggdrasil hat in den letzten Jahren einige der besten Video Slots überhaupt veröffentlicht. Daher ist es eine tolle Nachricht für Slot-Fans, dass im März 2021 der neueste Streich des Unternehmens erscheinen wird. Der Johnan Legendarian Slot handelt von einem mächtigen Krieger aus antiken Zeiten, der für diesen Automaten erfunden wurde.</p>



<p>Die ersten Bilder des Spiels verraten, dass dieses ein witziges Thema mit einer fantastischen Grafik verwenden wird. Die Symbole und <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/" data-type="post" data-id="7264">Charaktere</a> sind toll gezeichnet und werden beim Spielen ganz sicher den ein oder anderen Lacher beim Spieler hervorrufen. Zudem werden auf den 5 Walzen auch sehr anständige Gewinne möglich sein, mit einem Hauptgewinn von stolzen 5.000 Münzen.</p>



<h2 id="easter-island-2-yggdrasil-maerz-2021"><strong>Easter Island 2 (Yggdrasil, März 2021)</strong></h2>



<p>Und gleich noch ein neuer Automat von Yggdrasil steht im März 2021 bevor. Dabei handelt es sich um nichts anderes als die Fortsetzung von Easter Island 2, einem der besten Spielautomaten aller Zeiten! Schon der erste Teil hat Spieler mit seinen grandiosen HD-Grafiken absolut umgehauen, und der zweite Teil wird sicherlich noch einen draufsetzen.</p>



<p>Wer zurück auf die berühmten Osterinseln reisen und dort riesige <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/zahlungssysteme-bitcoins-in-mit-und-fuer-unternehmen/" data-type="post" data-id="11996">Gewinne</a> erzeugen will, der hat dazu schon bald die Chance. Der Automat wird 6 Walzen und bis zu 55 Gewinnlinien bieten, daher ist bei diesem Spiel so einiges los. Außerdem reichen die Einsätze bei diesem Titel bis zu stolzen 300 Euro pro Spin, daher kommen auch High Roller voll auf ihren Geschmack.</p>



<p>Was die Features des Spiels angeht, wird Yggdrasil eine ganze Fülle an interessanten Dingen im Spiel unterbringen. Dazu zählen zum Beispiel Respins mit tauschenden Symbolen, expandierende Walzen, Wilds und riesige Blocksymbole. Kurz gesagt wird bei diesem Spiel so schnell keine Langeweile aufkommen. Genau wie beim Original eben.</p>



<h2 id="monopoly-utility-trails-sg-interactive-maerz-2021"><strong>Monopoly Utility Trails (SG Interactive, März 2021)</strong></h2>



<p>Wer kennt nicht den<a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/jura-kurios-wem-gehoert-eigentlich-monopoly-a-725144.html">&nbsp;</a><a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/jura-kurios-wem-gehoert-eigentlich-monopoly-a-725144.html">Brettspiel-Klassiker Monopoly</a>? Wer schon immer ein Fan des Spiels war und es nicht erwarten kann, mal wieder die Parkstraße oder Schlossallee zu besitzen, der sollte im März 2021 unbedingt den neuen Spielautomaten von SG Interactive ausprobieren. Bei Monopoly Utility Trails dreht sich alles um diesen Klassiker, daher gibt es keinen besseren Automaten für jeden Monopoly-Fan.</p>



<p>Welche Features und Einsatzmöglichkeiten das Spiel haben wird, ist bis jetzt leider noch nicht bekannt. Es dürfte aber als sicher gelten, dass den Spieler viel Action auf den Walzen erwartet und dass der Automat viele Anspielungen auf das Brettspiel haben wird. Ob Sie bei der Slot-Version auch Häuser oder Hotels bauen können, werden Sie ab März selber herausfinden können.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: SvetaZi/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/button-symbol-closed-lock-on-keyboard-1006614391" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/03/gamification-charts-das-sind-die-slot-hits-dieses-jahr/">Gamification-Charts: Das sind die Slot-Hits dieses Jahr…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Dein perfekter Praktikumsplatz: Mit diesen 10 Tipps läuft das nächste Bewerbungsgespräch erfolgreicher…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/02/dein-perfekter-praktikumsplatz-mit-diesen-10-tipps-laeuft-das-naechste-bewerbungsgespraech-erfolgreicher/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2021 12:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungssgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktika. Die perfekte Gelegenheit, um die ersten Schritte in der Arbeitswelt zurückzulegen. Da im deutschen Bildungssystem bereits frühzeitig die Weichen für die Zukunft unserer Kinder gestellt werden, kommen diese meistens&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/02/dein-perfekter-praktikumsplatz-mit-diesen-10-tipps-laeuft-das-naechste-bewerbungsgespraech-erfolgreicher/">Dein perfekter Praktikumsplatz: Mit diesen 10 Tipps läuft das nächste Bewerbungsgespräch erfolgreicher…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">Praktika. Die perfekte Gelegenheit, um die ersten Schritte in der Arbeitswelt zurückzulegen. Da im deutschen Bildungssystem bereits frühzeitig die Weichen für die Zukunft unserer Kinder gestellt werden, kommen diese meistens bereits noch vor der Volljährigkeit mit dem Begriff Praktikum in Berührung. </p>



<p>Diese ersten Praktika dienen natürlich nur dazu, überhaupt erst einmal herauszufinden, in welche Richtung es denn nach dem erfolgreichen Verlassen der Schule gehen soll. Dabei spielen Faktoren wie individuelle Interessen und natürlich auch der erreichte Schulabschluss eine Rolle. Spielt man beispielsweise gerne<a href="https://slot-spiele.net/spielautomaten/">&nbsp;gratis Slots</a>&nbsp;und beendet die Schullaufbahn mit einer technischen Hochschul- oder Fachhochschulreife, dann bietet sich eine Karriere im Softwarebereich geradezu an.&nbsp;</p>



<p>Leider kommt auch ein erstes Pflichtpraktikum mit allem, was in der Arbeitswelt dazugehört. Man sammelt hierbei also nicht nur die erste Arbeitserfahrung, sondern macht auch erste Erfahrungen mit Dingen wie dem Verfassen eines Anschreibens, eines Lebenslaufes und auch ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/was-steckt-hinter-den-fragen-so-verstehst-du-die-psychologie-in-bewerbungsgespraechen-besser/" data-type="post" data-id="11769">Bewerbungsgespräch</a> gehört zu diesem Verfahren dazu. </p>



<p>Es spielt jedoch keine Rolle, ob man das allererste Bewerbungsgespräch seines Lebens vor sich hat, oder bereits über einschlägige Erfahrungen mit einem Bewerbungsverfahren verfügt, man kann nie vorbereitet genug sein. Damit Sie nicht in beliebte Fettnäpfchen treten und aus Unwissenheit Fehler begehen, die Sie Ihren Praktikumsplatz kosten, haben wir Ihnen diesen Ratgeber mit zehn Tipps erstellt, wie Sie das Bewerbungsgespräch spielend meistern.&nbsp;</p>



<h2 id="1-bleiben-sie-authentisch">1. Bleiben Sie authentisch&nbsp;</h2>



<p>Böse Überraschungen können beide Seiten erleben. Bewerber können sich als<a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article204417588/Pflichtpraktikum-Gehalt-und-Urlaub-Alle-wichtigen-Tipps.html">&nbsp;ausgebeuteter Praktikant</a> wiederfinden und Arbeitgeber jemanden einstellen, der durch seine Charaktereigenschaften so ganz und gar nicht ins Team oder zu den Tätigkeiten der Stelle passt. Solch ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/outfit-rhetorik-co-so-klappt-der-video-chat-ohne-missverstandnisse/" data-type="post" data-id="11719">Missverständnis</a> lässt sich allerdings verhindern, und zwar indem man sich im Bewerbungsgespräch nicht verstellt.&nbsp;</p>



<p>Damit meinen wir nichts anderes, als anstelle irgendwelche nichtssagenden Phrasen aus Büchern auswendig zu lernen oder auf Fragen mit genau diesen immer gleich klingenden Aussagen zu antworten, im <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/" data-type="post" data-id="9722">Bewerbungsgespräch</a> spontan und natürlich aufzutreten. Schließlich ist Ihr gegenüber Profi und erkennt sofort, ob er auf einen Satz aus einem Ratgeber trifft, den er schon unzählige Male gehört hat, oder er eine natürliche Antwort zu hören bekommt.</p>



<h2 id="2-an-die-kleidung-denken">2. An die Kleidung denken</h2>



<p>Eigentlich handelt es sich bei diesem Tipp um eine Selbstverständlichkeit und vermutlich haben Sie gerade unverständlich den Kopf geschüttelt. Glauben Sie uns jedoch, wenn wir sagen, dass der falsche Griff in den Kleiderschrank öfter zum Aus führt, als man glauben möchte. Schließlich sind nicht alle Arbeitsbereiche so klar definiert wie es bei Banken, Versicherungen oder im Handwerk der Fall ist.&nbsp;</p>



<p>Es gibt zahlreiche Berufe, wo es durchaus zu Missverständnissen bei der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/karriere-faktor-outfit-auf-die-branche-kommt-es-an/" data-type="post" data-id="10023">Kleiderwahl</a> kommen kann. Deshalb sollten man sich unbedingt vor dem anstehenden Bewerbungsgespräch über die Unternehmenskultur einschließlich des Kleidungsstils der Mitarbeiter informieren.&nbsp;</p>



<h2 id="3-informieren-sie-sich-ueber-ihren-potenziellen-arbeitgeber">3. Informieren Sie sich über Ihren potenziellen Arbeitgeber&nbsp;</h2>



<p>Es gibt Fragen, die man kaum vorhersehen kann und dann gibt es da noch Fragen, die so sicher gestellt werden, wie das Amen während der Messe gesprochen wird. Zur letztgenannten Kategorie gehört die Frage, was man über das Unternehmen oder sogar die Abteilung weiß.&nbsp;</p>



<p>Seien Sie sich jedoch bewusst, dass diese Frage eine Standardfrage ist, die darüber entscheidet, ob Sie den Praktikumsplatz erhalten oder nicht. Jemand, der es nicht für nötig hält sich über das Unternehmen zu informieren, wird an dieser Stelle sofort aussortiert.&nbsp;</p>



<h2 id="4-kennen-sie-ihren-lebenslauf">4. Kennen Sie ihren Lebenslauf&nbsp;</h2>



<p>Denken Sie daran, dass der Personaler Ihren <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/" data-type="post" data-id="9698">Lebenslauf</a> vor sich liegen hat und diesen bereits kennt. Er wird daher an einer oder mehreren Stellen des Gespräches auf die ein oder andere Passage aus Ihrem Lebenslauf verweisen und um weitere Informationen oder Beispiele zu Tätigkeiten oder gemachten Erfahrungen bitten.&nbsp;</p>



<p>Auf derartige Fragen muss man natürlich antworten können, wer hier ein überraschtes Gesicht macht, der wird garantiert leer ausgehen. Zudem mag es vielleicht Punkte in Ihrem Lebenslauf geben, welche mit Sicherheit eine Frage aufwerfen, dazu gehören etwa Lücken im Berufsleben.&nbsp;</p>



<h2 id="5-seien-sie-sich-ueber-ihre-staerken-und-schwaechen-bewusst">5. Seien Sie sich über Ihre Stärken und Schwächen bewusst&nbsp;</h2>



<p>Auch diese Frage wird garantiert immer in einem Bewerbungsgespräch aufkommen. Personaler möchten wissen, wie es um Ihre Ehrlichkeit Ihre <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/" data-type="post" data-id="9634">Kritikfähigkeit</a> steht. Bei dieser Frage ist daher unbedingt etwas Kreativität gefragt, denn die Stärke des Perfektionismus und die Schwäche der Ungeduld haben Personaler bereits hunderte Male gehört.</p>



<p>Im Zweifelsfall können Sie Ihre Freunde oder Familienmitglieder nach Ihren Stärken und Schwächen fragen und scheuen Sie auch sich nicht davor, etwas Humor ins Spiel zu bringen.&nbsp;</p>



<h2 id="6-die-sache-mit-der-puenktlichkeit">6. Die Sache mit der Pünktlichkeit&nbsp;</h2>



<p>Nirgendwo trifft die alte Weisheit aus dem Volksmund „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ derart zu, wie in einem Bewerbungsgespräch. Erscheint ein Bewerber nicht zum vereinbarten Zeitpunkt, dann ist er garantiert raus aus dem Rennen.&nbsp;</p>



<p>Planen Sie daher sorgfältig Ihre Anreise und planen Sie auf jeden Fall ein paar Extraminuten ein. Es kann außerdem nie Schaden, die Strecke bereits einmal zurückgelegt zu haben.&nbsp;</p>



<h2 id="7-ueberlegen-sie-sich-ihre-fragen-im-vorfeld">7. Überlegen Sie sich Ihre Fragen im Vorfeld&nbsp;</h2>



<p>Spätestens gegen Ende des Gesprächs ist es so weit, nun wird Ihnen das Wort erteilt. Man wird Sie direkt fragen, ob Sie noch Fragen anden potenziellen Arbeitgeber haben.&nbsp;</p>



<p>Den schlimmsten Fehler macht man an dieser Stelle, indem man einfach mit Nein (mangelndes Interesse) antwortet. Stellen Sie deshalb Fragen, welche von Interesse zeugen!&nbsp;</p>



<h2 id="8-bleiben-sie-ruhig">8. Bleiben Sie ruhig&nbsp;</h2>



<p>Dass Sie sich in einer ungewohnten und evtl. sogar unangenehmen Position befinden, weiß auch Ihr gegenüber. Er oder sie ist sich zudem bewusst, dass Sie dadurch einem nicht unerheblichen Maß an Stress ausgesetzt sind.&nbsp;</p>



<p>Trotz alledem sollten Sie Ihre Nerven so weit im Griff haben, dass ein aktives Gespräch zustande kommen kann.&nbsp;</p>



<h2 id="9-denken-sie-an-alles">9. Denken Sie an alles&nbsp;</h2>



<p>Seien Sie auf jedes noch so unwahrscheinliches Ereignis vorbereitet. Bringen Sie ein zweites Hemd mit, für den Fall, dass Sie während der Anreise im Hochsommer ins Schwitzen geraten.&nbsp;</p>



<p>Vergessen Sie nicht, Schreibunterlagen mitzubringen. Sich Notizen zu machen, kann für die abschließende Fragerunde Ihrerseits unheimlich nützlich sein.&nbsp;</p>



<h2 id="10-denken-sie-an-ihre-koerpersprache">10. Denken Sie an Ihre Körpersprache</h2>



<p>Nicht alles, was wir unserem Gegenüber mitteilen, erzählen wir ihm. Mit Gesten oder einem Gesichtsausdruck sagen wir oftmals sogar mehr als mit unseren Worten, nur leider ist unsere Körpersprache völlig normal für uns.&nbsp;</p>



<p>Gerne übersehen wir deshalb, dass wir mit einer für uns alltäglichen Geste bei einem Gesprächspartner, der uns nicht kennt, ein Alarmsignal hervorrufen. Glücklicherweise lässt sich die <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/koerpersprache-was-sie-ueber-dich-verraet-wie-du-dich-in-aller-welt-verstaendigst/" data-type="post" data-id="9376">Körpersprache</a> üben und genau das sollte man auch unbedingt machen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: industryviews/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/operator-assembles-machine-factory-production-switch-790663150" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/02/dein-perfekter-praktikumsplatz-mit-diesen-10-tipps-laeuft-das-naechste-bewerbungsgespraech-erfolgreicher/">Dein perfekter Praktikumsplatz: Mit diesen 10 Tipps läuft das nächste Bewerbungsgespräch erfolgreicher…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Start in die Selbstständigkeit geplant? Dann ist es besonders ideal…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/02/start-in-die-selbststaendigkeit-geplant-dann-ist-es-besonders-ideal/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2021 21:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele Menschen ist die Selbstständigkeit das A und O. Doch nicht jeder kann gleich nach der Ausbildung damit starten. Viele werden aus der Berufstätigkeit oder auch aus der Arbeitslosigkeit&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/02/start-in-die-selbststaendigkeit-geplant-dann-ist-es-besonders-ideal/">Start in die Selbstständigkeit geplant? Dann ist es besonders ideal…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-viele-menschen-ist-die-selbststaendigkeit-das-a-und-o-doch-nicht-jeder-kann-gleich-nach-der-ausbildung-damit-starten-viele-werden-aus-der-berufstaetigkeit-oder-auch-aus-der-arbeitslosigkeit-her">Für viele Menschen ist die Selbstständigkeit das A und O. Doch nicht jeder kann gleich nach der Ausbildung damit starten. Viele werden aus der Berufstätigkeit oder auch aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig. Doch eine Existenzgründung ist für den potenziellen Unternehmer mit einer ganzen Reihe von Fragen verbunden&#8230;</h3>



<p></p>



<p class="has-drop-cap">Gibt es überhaupt den richtigen Zeitpunkt &#8211; sowohl auf privater als auch beruflicher Ebene? Welche Zeitpunkte eignen sich besonders gut für die Planungs- und Startphase? Sollte man nebenberuflich oder gleich direkt komplett einsteigen? Was gilt es rund um die Planung der Selbstständigkeit zu berücksichtigen? Dieser Beitrag gibt wertvolle Tipps.</p>



<h1 id="als-arbeitsloser-selbststaendig-machen-so-funktioniert-es">Als Arbeitsloser selbstständig machen &#8211; so funktioniert es</h1>



<p>Für viele Start Ups ist paradoxerweise die Arbeitslosigkeit eine Art Initialzündung. Denn der&nbsp;<a href="https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslosengeld/existenzgruendung-gruendungszuschuss">Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit</a>&nbsp;oder des Jobcenters kann für einen Arbeitslosen attraktive Perspektiven mit sich bringen. Es lohnt sich für alle, die durch die Kenntnisse aus ihrem Beruf auch eine lohnenswerte Selbstständigkeit umsetzen können. Wichtig ist es, dass sich auch anderes&nbsp;<a href="https://lexrocket.de/wissen?pid=lxrckt&amp;utm_source=srch&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=lgy_lnkbldng&amp;utm_term=wissen&amp;em_src=cp&amp;em_cmp=lgy_lnkbldng/wissen">für die Selbstständigkeit relevantes Wissen</a>&nbsp;beigebracht wird.</p>



<p>Dazu zählen unter anderem:</p>



<ul><li>Buchführung</li><li>Personalwesen</li><li>Marketing</li><li>EDV</li></ul>



<h1 id="sich-als-angestellter-selbststaendig-machen">Sich als Angestellter selbstständig machen</h1>



<p>Auch Arbeitnehmer mit einem festen Job haben nicht selten den Plan, ihr eigener Chef zu werden. Dies ist nicht selten mit einer ausgedehnten Reflexion verbunden, ob dies wirklich die richtige Entscheidung ist. Dabei gilt es, sowohl den privaten als auch den beruflichen und natürlich auch den finanziellen Aspekt eines solchen Projekts in die Planung und die Entscheidung für eine Selbstständigkeit zu integrieren.</p>



<h2 id="das-private-macht-der-partner-mit">Das Private: Macht der Partner mit?</h2>



<p>In vielen Seminaren zur Existenzgründung wird ein Thema diskutiert, mit dem die Teilnehmer nicht unbedingt gerechnet hätten: Spielt der Partner beim Plan der Existenzgründung mit oder ist er dagegen? Denn die Unterstützung innerhalb der Familie ist das A und O. Nicht umsonst wird das Wortspiel benutzt, dass man als Unternehmern &#8220;selbst und ständig&#8221; sei. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;&#8230;schwierig, sein Start Up zu beginnen, wenn ein Baby unterwegs ist oder ein Haus gebaut wird&#8221;</p></blockquote>



<p>Insbesondere in den ersten Jahren ist Urlaub spärlich gesät. Auch regelmäßige Arbeitszeiten sind eine Seltenheit. Es ist das A und O, dass der Partner dies toleriert. Natürlich ist es auch schwierig, sein Start Up zu beginnen, wenn ein Baby unterwegs ist oder ein Haus gebaut wird.</p>



<h2 id="das-berufliche-welche-karriereaussichten-sind-moeglich">Das Berufliche: Welche Karriereaussichten sind möglich?</h2>



<p>Die Motivation für die Selbstständigkeit im beruflichen Kontext ist ebenfalls genau zu überprüfen. Das gilt dann besonders, wenn für das eigene Unternehmen der feste Job gekündigt werden soll. Zum einen ist exakt zu checken, ob die Kompetenzen für die Selbstständigkeit auch wirklich da sind. Zum anderen ist es relevant, die positiven Aspekte für die eigene Karriere genau unter die Lupe zu nehmen. Auch die Schlüsselqualifikationen &#8211; Beharrlichkeit, <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/" data-type="post" data-id="6378">Durchsetzungsstärke</a> und Motiviertheit &#8211; sind zu kontrollieren.</p>



<h2 id="das-finanzielle-ein-start-up-kostet">Das Finanzielle: Ein Start Up kostet!</h2>



<p>Bei fast jedem Start Up ist damit zu rechnen, dass man zunächst eine ganze Menge Investitionen zu leisten hat &#8211; und gleichzeitig ein Minus in der Kasse hat, da der Kundenstamm erst generiert wird. Natürlich ist es möglich, ein Darlehen bei der Bank zu beantragen. Doch die Finanzprofis werden auch prüfen, ob die Quote des Eigenkapitals hoch genug ist, damit ein Darlehen eine gute Basis hat. </p>



<p>Der <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/selbststaendigkeit-klar-aber-wie-werde-und-bleibe-ich-erfolgreich/" data-type="post" data-id="11885">Businessplan</a>, der auch bei vielen Förderungen eine Basis für die Leistung ist, sollte für jeden neuen Unternehmer das A und O sein. Er hat mit einer Rentabilitätsvorschau verknüpft zu sein und sollte von einem Experten kontrolliert werden, ob auch alles wirklich plausibel dargestellt und umsetzbar ist.</p>



<h1 id="sorgfaeltig-planen-ist-wichtig">Sorgfältig planen ist wichtig</h1>



<p>Bis zu einem Jahr sollte ein Start Up durchschnittlich geplant sein. Die Planungsphase ist auch davon abhängig, was für ein Unternehmen gestartet werden soll. Manchmal wird der Betrieb ehemaligen Chefs inklusive der Ausstattung übernommen. Andere haben erst die Investitionen in die Infrastruktur ihres Start Ups zu leisten. Bei einer <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/" data-type="post" data-id="5478">Selbstständigkeit</a>, die aus einem aktuellen Job heraus geplant ist, sind selbstverständlich auch die Kündigungsfristen zu beachten. </p>



<p>Zudem sollte auch berücksichtigt werden, dass die Bearbeitungsdauer bei Banken und Behörden einzuplanen ist. Auch die Werbung darf nicht vernachlässigt werden. Ein Beispiel dafür ist die Website, die mit dem Start des Unternehmens ebenfalls online sein sollte. Heute ist sie die unverzichtbare virtuelle Visitenkarte im Netz. Auch steuerrelevante Tatsachen &#8211; etwa die Wahl der Rechtsform &#8211; sollte unbedingt exakt reflektiert werden.</p>



<h1 id="foerderungen-nutzen">Förderungen nutzen</h1>



<p>Eine fundierte Basis für jedes Start Up sind die Finanzen. Es gibt in diesem Zusammenhang&nbsp;<a href="https://www.existenzgruender.de/DE/Gruendung-vorbereiten/Finanzierung/Foerderprogramme/inhalt.html">eine ganze Reihe von Förderungen</a>, bei denen Bund und Länder die Selbstständigkeit unterstützen. Sie sollten genau verglichen werden &#8211; die Konditionen sind unterschiedlich strukturiert. Die passgenaue Auswahl ist also ratsam. Zudem sollte auch die Hausbank vom Start Up bald in Kenntnis gesetzt werden. Denn meist ist sie es, über die die Förderung abgewickelt wird.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Benevolente82/ <a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/closeup-portrait-male-face-covered-snow-772300177" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/02/start-in-die-selbststaendigkeit-geplant-dann-ist-es-besonders-ideal/">Start in die Selbstständigkeit geplant? Dann ist es besonders ideal…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Online-Business, Post-Corona: Wetten, dass die Läden vor Ort mithalten?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-business-post-corona-wetten-dass-die-laeden-vor-ort-mithalten/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 21:44:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bonus]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einzelhandel boomt, nur gerade nicht in der Fussgängerzone, der schmucken Innenstadt. Und jetzt, wo Freizeitparks, Kneipen und Cafés bis auf etwas Take-Away geschlossen haben, erfreuen sich Apps im Netz&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-business-post-corona-wetten-dass-die-laeden-vor-ort-mithalten/">Online-Business, Post-Corona: Wetten, dass die Läden vor Ort mithalten?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-einzelhandel-boomt-nur-gerade-nicht-in-der-fussgaengerzone-der-schmucken-innenstadt-und-jetzt-wo-freizeitparks-kneipen-und-cafes-bis-auf-etwas-take-away-geschlossen-haben-erfreuen-sich-apps">Der Einzelhandel boomt, nur gerade nicht in der Fussgängerzone, der schmucken Innenstadt. Und jetzt, wo Freizeitparks, Kneipen und Cafés bis auf etwas Take-Away geschlossen haben, erfreuen sich Apps im Netz grösserer Beliebtheit. Nicht unumstritten dabei, das Wettgeschäft&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Geisterspiele vor Ort, gewettet wird trotzdem wie blöde. Sportwetten haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt und es sieht so aus, dass dieser Trend anhält. Besonders online wird immer mehr gewettet. Doch es gibt weiterhin noch Wettbüros, in denen ebenfalls Wetten abgeschlossen werden können. Schadet das Onlinegeschäft den Wettbüros oder können sich diese halten und sogar noch expandieren?</p>



<p>Vor den Online-Wetten ging man klassisch in ein Wettbüro. Dort gab man seine Tipps ab und bekam im Gewinnfall sofort sein Geld ausbezahlt. Doch dieser Weg des Wettens hatte auch Nachteile. Nicht in jeder Stadt befanden sich Wettbüros und man musste auch Öffnungszeiten beachten.</p>



<p>In Zeiten des&nbsp;<a href="https://www.wissenschaft.de/technik-digitales/die-entwicklung-des-internets/">Internets</a>&nbsp;ist dies kein Problem mehr. Praktisch rund um die Uhr können Wetten platziert werden. Und das bequem in den eigenen vier Wänden oder per Smartphone von überall aus. Trotzdem gibt es immer noch Wettbüros und sie wird es auch weiterhin geben</p>



<h2 id="ein-ort-der-kommunikation">Ein Ort der Kommunikation</h2>



<p>Ein großer Vorteil von Wettbüros ist die Tatsache, dass dort zahlreiche Sportübertragungen gezeigt werden. Am heimischen TV-Gerät ist dagegen meist ein teures&nbsp;<a href="https://www.dazn.com/de-DE/home">Abo</a>&nbsp;eines Pay-TV-Senders notwendig. Zudem kann in einem Wettbüro gefachsimpelt werden und man kann sich austauschen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Orte der Begegnung, das wissen viele Menschen zu schätzen&#8221;</p></blockquote>



<p>Viele Wettliebhaber verbringen dort mehrere Stunden und oft gibt es kleine Snacks. Solche Orte der Begegnung wissen viele Menschen zu schätzen und ihnen würde etwas fehlen, wenn es das nicht mehr geben würde.</p>



<p>In Deutschland gibt es circa 3400 <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/guenstiges-klima-maltas-gluecksspielbranche-sucht-nachwuchs/" data-type="post" data-id="10056">Wettbüros</a>. Bekannte Inhaber sind Tipico, XTiP oder Bet3000, die auch Online-Wetten anbieten. Sicherlich sind diese Wettanbieter daran interessiert, dass ihre Filialen weiter bestehen bleiben. Das würde auch der Kundenbindung und dem Bekanntheitsgrad zuträglich sein.</p>



<p>Darüber hinaus sind Wettbüros auch Arbeitgeber. So beschäftigt&nbsp;<a href="https://mysportwetten.de/tipico">Tipico</a>&nbsp;neben seinen circa 1800 Mitarbeitern weitere 6000 Mitarbeiter über das Franchise-Netzwerk. Sicherlich verdient Tipico das meiste Geld per Internet. Über 4,5 Millionen Kunden besitzen ein Konto bei dem in Deutschland gegründeten Unternehmen, doch ein nicht wesentlicher Umsatzanteil wird auch mit den Wettbüros generiert. Hier besteht sogar noch Nachholbedarf, denn in vielen kleineren Städten gibt es noch gar keine Wettbüros und die Nachfrage steigt bekanntlich.</p>



<h2 id="der-vorteil-von-online-wetten">Der Vorteil von Online-Wetten</h2>



<p>Wie schon beschrieben, können Wetten per Computer oder Smartphone jederzeit abgeschlossen werden. Doch bei den Bonusaktionen sind Online-Sportwettenanbieter unschlagbar. Kaum ein Buchmacher vergibt vor Ort Neukundenboni oder Gratiswetten. Das machen aber fast alle Online-Wettanbieter.</p>



<p>Investiert man etwas Zeit in einen ausführlichen&nbsp;<a href="https://mysportwetten.de/sportwetten-bonus">Sportwetten Bonus Vergleich</a>, sind tolle Promotions zu holen. Oft wird die erste Einzahlung direkt einmal verdoppelt oder es gibt Gratiswetten oder risikolose Wetten. Auch bei der Wettauswahl und den Quoten können viele Sportwettenanbieter aus dem Internet überzeugen. Doch Wettbüros haben auch unschlagbare Argumente und so wird es in Zukunft auch weiterhin eine Koexistenz geben.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: asharkyu/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/network-cables-connected-switches-443216956" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-business-post-corona-wetten-dass-die-laeden-vor-ort-mithalten/">Online-Business, Post-Corona: Wetten, dass die Läden vor Ort mithalten?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Zahlungssysteme: Bitcoins in, mit und für Unternehmen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/01/zahlungssysteme-bitcoins-in-mit-und-fuer-unternehmen/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 22:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Konto]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitcoins. Lange waren sie ein unterschätztes Zahlungsmittel &#8211; mitlerweile eine weit verbreitete Kryptowährung, die auch von Kunden, Unternehmen und Händlern verwendet wird. Es handelt sich um eine fortschrittliche Zahlungsmethode, die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">Bitcoins. Lange waren sie ein unterschätztes Zahlungsmittel &#8211; mitlerweile eine weit verbreitete Kryptowährung, die auch von Kunden, Unternehmen und Händlern verwendet wird. Es handelt sich um eine fortschrittliche Zahlungsmethode, die Peer-to-Peer-Transaktionen sofort und zu sehr niedrigen Kosten ermöglicht. Bevor Sie in die Krypto-Welt eintreten, um Bitcoin zu handeln, müssen Sie die Geschichte kennen. Bitcoins wurden von einem Software-Entwickler erfunden, nachdem er sich mit Kryptographie beschäftigt hatte. Bitcoin kann wie traditionelle Währungen behandelt werden, ist aber nicht in physischer Form erhältlich. Sie benötigen eine digitale Brieftasche, um Bitcoin zu speichern.&nbsp;</p>



<p>Viele Menschen handeln auch mit Bitcoin, was Bitcoin zu einer Handelsware macht. Wenn Sie Bitcoin als Investition oder Ware betrachten, haben Sie die Chance, gute Gewinne zu erzielen. Sie sollten sich auch über die anderen mit Bitcoin verbundenen Vorteile informieren, um mehr über Bitcoin zu erfahren. Viele Geschäftsinhaber akzeptieren Bitcoin, da es den Benutzern ermöglicht, Zahlungen sofort und ohne Probleme zu tätigen. Sogar Menschen können mit Bitcoins Geld an jemanden überweisen, der in einem fremden Land lebt.</p>



<p>Die Transaktionsgebühr für Bitcoin ist im Vergleich zu Bankgebühren sehr niedrig, was sie auch zu einer beliebten Zahlungsoption macht. Sie können Bitcoin auch in Betracht ziehen, um für die Waren, die Sie kaufen, zu bezahlen, indem Sie anonym bleiben. Niemand kann Ihre Identität preisgeben, wenn Sie Bitcoin für Geldüberweisungen oder Zahlungen verwenden. Darüber hinaus gibt es viele andere Vorteile, die Sie über Bitcoin wissen müssen. Um über diese Vorteile Bescheid zu wissen, sollten Sie die im folgenden Beitrag erwähnten Punkte lesen.&nbsp;</p>



<h2 id="geringes-risiko-fuer-kaeufer"><strong>Geringes Risiko für Käufer&nbsp;</strong></h2>



<p>Bitcoin bietet viele unglaubliche Vorteile, die Sie beim Kauf niemals ignorieren sollten. Wenn Sie Bitcoins kaufen, können Sie sie verwenden, indem Sie anonym bleiben, was sie zu einer beliebten Zahlungsmethode macht. Selbst Sie müssen Ihre finanziellen Informationen oder persönlichen Daten bei Zahlungen mit Bitcoin nicht weitergeben. Wenn Sie Online-Transaktionen mit Ihrer Debit- oder Kreditkarte durchführen, können Sie ein Risiko eingehen. Die Verwendung von Bitcoin hilft Ihnen, alle Risiken im Zusammenhang mit Hackern und Spammern auszuschalten. Sie müssen Ihre persönlichen oder finanziellen Informationen nicht weitergeben, wenn Sie Bitcoins für Zahlungen verwenden.</p>



<h2 id="bitcoin-transaktionen-koennen-nicht-rueckgaengig-gemacht-werden"><strong>Bitcoin-Transaktionen können nicht rückgängig gemacht werden&nbsp;</strong></h2>



<p>Wenn Kunden Geld per Bank oder Kreditkarte bezahlen, haben sie die Möglichkeit, die Transaktion rückgängig zu machen. Dies ist auch einer der Gründe, warum viele Unternehmen mit zahlreichen Problemen konfrontiert sind. Um all diese Probleme zu beseitigen, sollten Sie Bitcoin verwenden. Bitcoin ist ein digitales Zahlungssystem, das nicht nur bequem, sondern auch sicher ist. Wenn Sie ein Unternehmen betreiben, sollten Sie neben anderen Zahlungsoptionen auch Zahlungen mit Bitcoin akzeptieren. Wenn Sie Geld über Bitcoin erhalten, können die Transaktionen von den Kunden nicht rückgängig gemacht werden, und es wird Ihrem Unternehmen helfen, die Verluste und andere Komplikationen zu reduzieren.</p>



<h2 id="keine-notwendigkeit-steuern-zu-zahlen"><strong>Keine Notwendigkeit, Steuern zu zahlen&nbsp;</strong></h2>



<p>Bitcoin-Transaktionen werden nicht von der Regierung oder anderen Finanzinstitutionen kontrolliert. Wenn Sie Geld über Bitcoin überweisen oder für Waren bezahlen, die Sie kaufen, können die Transaktionen von niemandem verfolgt werden. Sie sind der einzige Eigentümer der Bitcoins, die Sie haben. Sie müssen sich keine Sorgen über Unterbrechungen durch Dritte oder andere Probleme machen. Wenn Sie Bitcoins kaufen, kann niemand Ihre Identität preisgeben. Damit können Sie Ihr Geld sparen, das Sie möglicherweise in Form von Steuern zahlen müssen. Es besteht keine Notwendigkeit, beim Kauf von verschiedenen Waren und Dienstleistungen Steuern zu zahlen, wenn Sie Bitcoin verwenden.</p>



<h2 id="einfacher-geldtransfer"><strong>Einfacher Geldtransfer&nbsp;</strong></h2>



<p>Wenn Sie Bitcoin als Währung verwenden, hilft es Ihnen, Geld sofort und ohne verschiedene Komplikationen zu überweisen. Sie brauchen auch nicht ein paar Tage zu warten, bis Sie Geld auf Ihrem Konto erhalten. Wenn Sie bezahlen oder Geld erhalten, brauchen Sie sich auch keine Sorgen über Bankfeiertage zu machen. Die Bitcoin-Transaktionen finden sofort statt und helfen auch den Benutzern, in den Genuss zahlreicher Vorteile zu kommen. Wenn Sie einmal von all diesen Vorteilen der Verwendung von Bitcoins erfahren haben, werden Sie vielleicht auch dazu ermutigt, sie zu verwenden.&nbsp;</p>



<p>Es ist gut, Bitcoin als Währung zu verwenden, aber Sie können es auch als Investition betrachten. Wenn Sie durch den Handel mit Bitcoin Geld verdienen wollen, sollten Sie sich&nbsp;<a href="http://meinanzeiger.de/thueringen/infoveranstaltung-im-gemeindezentrum-ilmenau-thema-business-crypto/"><strong>meinanzeiger.de</strong></a>&nbsp;anschließen. Es wird Ihnen helfen, durch den Handel mit Bitcoins täglich Gewinne zu erzielen. Sie können auch eine gute Strategie entwickeln und einige wichtige Tipps von Experten in Betracht ziehen, um Ihre Gewinne zu maximieren.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: MK photograp55/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/mobile-banking-network-business-people-using-598806239" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/zahlungssysteme-bitcoins-in-mit-und-fuer-unternehmen/">Zahlungssysteme: Bitcoins in, mit und für Unternehmen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Entscheidungen: So werden sie schneller und besser…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/01/entscheidungen-so-werden-sie-schneller-und-besser/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 18:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Absprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meetings]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11992</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wir müssen schneller und schlanker werden“, diese Aussage hört man oft. Eine Möglichkeit, das ruckzuck in Angriff zu nehmen, liegt bei den Entscheidungsprozessen: Differenzieren Sie nach Entscheidungen von Typ 1&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/entscheidungen-so-werden-sie-schneller-und-besser/">Entscheidungen: So werden sie schneller und besser…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Entscheidungen-So-werden-sie-schneller-und-besser.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure>



<h3 id="wir-muessen-schneller-und-schlanker-werden-diese-aussage-hoert-man-oft-eine-moeglichkeit-das-ruckzuck-in-angriff-zu-nehmen-liegt-bei-den-entscheidungsprozessen-differenzieren-si">„Wir müssen schneller und schlanker werden“, diese Aussage hört man oft. Eine Möglichkeit, das ruckzuck in Angriff zu nehmen, liegt bei den Entscheidungsprozessen: Differenzieren Sie nach Entscheidungen von Typ 1 und Typ 2. Anne Schüller zeigt, wie das geht&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Neulich in einem Seminar: Wie sprachen über unzeitgemäße Entscheidungsprozesse, Mitarbeitergängelei und interne Bürokratie. Bei uns kein Thema, hieß es. Und dann stellte sich raus: Alle Anschaffungen ab 100 Euro brauchten dort die Unterschrift des nächsthöheren Vorgesetzten. Hierfür war aufwendig ein Formular auszufüllen.</p>



<p>Einmal war zu allem Übel der Chef zwei Wochen in Urlaub, danach türmte sich bei ihm die Arbeit. Als endlich grünes Licht kam, war der Kunde, für dessen Auftrag dieses Teil notwendig war, weg. Er konnte nicht länger warten. Neben den Kosten für das Genehmigungsverfahren als solches belief sich der entgangene Umsatz auf 10.000 Euro.</p>



<p>Beim schwedischen Streamingdienst Spotify, Weltmarktführer für Musikvermarktung, sieht man das hingegen so: Ein guter Mitarbeiter trifft in 70 Prozent aller Fälle dieselben Entscheidungen wie sein Chef. Bei 10 Prozent seiner Entscheidungen liegt der Mitarbeiter daneben. Und zu 20 Prozent fällt er bessere Entscheidungen, weil er näher an einer operativen Sache dran ist und deshalb davon mehr Ahnung hat.</p>



<h2 id="neue-zeiten-brauchen-neue-vorgehensweisen"><strong>Neue Zeiten brauchen neue Vorgehensweisen</strong></h2>



<p>In den frühen Zeiten der Industrialisierung war es sicherlich sinnvoll, bei anstehenden Entscheidungen die Führungskräfte einzuschalten. Da wurden ungelernte Tagelöhner direkt von den Feldern in die Fabriken geholt. Man sagte ihnen, was sie zu tun hatten, und genau das taten sie auch. Vorarbeiter waren dazu da, sie anzutreiben, damit die Schlote rauchten. Planzahlen, strikte&nbsp;Vorgaben und strenge Kontrollen waren die Norm.    </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Ein guter Mitarbeiter trifft in 70 Prozent aller Fälle dieselben Entscheidungen wie sein Chef.&#8221;</p></blockquote>



<p>Das war damals.&nbsp;Doch in heutigen Unternehmen arbeiten hochintelligente, bestens ausgebildete Menschen, denen man durchaus einiges zutrauen kann. Trotzdem laufen die Genehmigungsverfahren meist noch immer wie anno dazumal: Kleine und große Entscheidungen werden in die nächsthöhere(n) Hierarchiestufe(n) verlagert, also dorthin, wo man weniger von einer Sache versteht. Das ist, als würde der Trainer die Elfmeter schießen. So passieren die meisten <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/" data-type="post" data-id="9661">Fehlentscheidungen</a> im obersten Stock.</p>



<p>Top-Entscheider sind nicht selten die am schlechtesten informierten Personen im Unternehmen, weil man ihnen die unliebsamen Wahrheiten vorenthält. Die Entscheidungsgrundlagen, mit denen man sie versorgt, sind interessengeleitet &#8211; und manchmal auch manipuliert. Insofern ist ihr fachkundiger Überblick lückenhaft und bisweilen getrübt. „Executive Isolation“ nennt man diese bedrohliche Filterblase.</p>



<h2 id="eine-dezentrale-entscheidungskultur-etablieren"><strong>Eine dezentrale Entscheidungskultur etablieren</strong></h2>



<p>Strategische Entscheidungen gehören natürlich in den obersten Stock. Sie liegen außerhalb des Wissens oder der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/abschieben-von-verantwortung-sich-druecken-bringt-nichts/" data-type="post" data-id="11795">Verantwortung</a> der operativen Teams. Solche Entscheidungen teilen fast immer zwei Merkmale: Seltenheit (z. B. internationale Expansionsvorhaben) und einen langfristigen Zeithorizont (z. B. die Wahl der Technologieplattform).</p>



<p>Wenn es hingegen um operative Maßnahmen geht, entscheidet besser nicht der Vorgesetzte, sondern der Mitarbeiter oder das Team, in dem ein jeweiliger Vorstoß wirksam wird. Merkmale dieser Art von Entscheidungen sind eine hohe Frequenz (z. B. Bestellung von Büromaterial) und <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/" data-type="post" data-id="9335">Dringlichkeit</a> (z. B. Kundennotfälle). Dabei müssen die Führenden akzeptieren, dass nicht ihre eigene Meinung das Maß aller Dinge ist, sondern dass es auch andere, weitaus bessere Wege zum Ziel geben kann.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-665x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-11912"  width="151"  height="227" ><figcaption>Mehr lesen? Gibt´s <a href="https://www.amazon.de/dp/3869368993/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=0b28539a156492bc8f3fe0f31a0fd2f1&amp;creativeASIN=3869368993" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> im Buch..</figcaption></figure></div>



<p>Gibt es überhaupt gute Gründe für einsame Chefentscheidungen in&nbsp;<em>operativen</em>&nbsp;Belangen? Ja, und zwar sind das Situationen, die blitzschnelles Handeln erfordern und große Auswirkungen haben. Begründen Sie in dem Fall gegenüber Ihren Mitarbeitern, weshalb es zu solchen Entscheidungen kam. Sie sollten die Ausnahme bleiben.</p>



<h2 id="entscheidungen-von-typ-1-und-typ-2"><strong>Entscheidungen von Typ 1 und Typ 2</strong></h2>



<p>Grundsätzlich lässt sich also zwischen strategischen und operativen Initiativen unterscheiden. Ich nenne sie Entscheidungen von Typ 1 und Typ 2:</p>



<ul><li><strong><em>Typ-1-Entscheidungen:</em></strong>&nbsp;Das sind strategische Entscheidungen. Diese haben einen langfristigen Zeithorizont mit weitreichenden Konsequenzen, wie etwa Fusionen, ein Firmenumzug oder Investitionen. Dabei geht es um die großen Zusammenhänge im Marktgeschehen, um langfristige Perspektiven, um juristische Haftungsgründe, um Finanzimplikationen usw., die für die Unternehmenssteuerung maßgeblich sind.</li></ul>



<ul><li><strong><em>Typ-2-Entscheidungen:</em></strong>&nbsp;Das sind Entscheidungen von operativer Bedeutung. Sie werden eigenverantwortlich und selbstorganisiert dort getroffen, wo sie tatsächlich hingehören: Dort, wo die Fachleute sitzen, dort, wo man ganz nah am Kunden ist, und dort, wo man beim kleinsten Hinweis auf Fehler zügig nachsteuern kann. „Kompetenzen und Verantwortung zusammenführen“ nennt man dieses Prinzip.</li></ul>



<p>Fast alle operativen Fragestellungen kann ein Team besser beantworten als irgendein Manager weit weg vom Schuss. Wer das Ohr ständig am Markt hat, hat zudem auch ein besseres Gespür dafür, was das nächste große Ding werden könnte.</p>



<h2 id="die-entscheidungsmatrix-strategisch-oder-operativ"><strong>Die Entscheidungsmatrix: strategisch oder operativ?</strong></h2>



<p>Ein erster Schritt auf dem Weg zu einer neuen Entscheidungskultur kann darin bestehen, eine Entscheidungsübersicht für seinen Bereich zu erstellen. Dazu wird zunächst auf einem Board zusammenzutragen, welche Entscheidungen von strategischer und welche von operativer Bedeutung sind. Danach wird festgelegt, wer bei Entscheidungen von Typ 1 involviert ist und diese genehmigt.</p>



<p>Entscheidungen von Typ 2 werden autonom im Team oder von einer Einzelperson getroffen. Allenfalls gibt es eine Informationspflicht „nach oben“ und/oder ein Vetorecht der Führenden. Auch das wird notiert. </p>



<p>Anschließend wird die Übersicht intern veröffentlicht. Das schafft Klarheit, Sicherheit und Transparenz. In einer festgelegten Experimentierphase, die mehrere Monate dauern kann, wird die Brauchbarkeit des Ganzen getestet. Änderungen und Ergänzungen sind nach gemeinsamer Absprache jederzeit möglich. Die Informationspflicht und vor allem das Vetorecht sollten nur äußerst selten angewandt werden, um den Weg in das eigenverantwortliche, selbstorganisierte, agile Arbeiten tatsächlich zu ebnen.</p>



<h6 id="ueber-die-autorin-anne-m-schueller-ist-bestsellerautorin-und-businesscoach-ihr-touchpoint-institut-bildet-zertifizierte-touchpoint-manager-und-zertifizierte-orbit-organisationsentwickler-aus">Über die Autorin: Anne M. Schüller ist Bestsellerautorin und Businesscoach. Ihr Touchpoint Institut bildet zertifizierte Touchpoint Manager und zertifizierte Orbit-Organisationsentwickler aus.&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.anneschueller.de/startseite.html" target="_blank">www.anneschueller.de</a></h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: NN/ Shutterstock </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/entscheidungen-so-werden-sie-schneller-und-besser/">Entscheidungen: So werden sie schneller und besser…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriereplanung, von der Produktentwicklung zur Personalentwicklung: So hilft dir “Design Thinking” beim nächsten Schritt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/01/karriereplanung-von-der-produktentwicklung-zur-personalentwicklung-so-hilft-dir-design-thinking-beim-naechsten-schritt/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 09:26:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karriere-Einsichten:&#160;Design Thinking ist eine Methode, wie viel Wissen brauche ich trotzdem? Christine Mark: Die Teilnehmenden in den Workshops oder im Online Kurs brauchen gar kein Wissen dazu. Das ist einer&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Design Thinking ist eine Methode, wie viel Wissen brauche ich trotzdem?</strong></p>



<p><em>Christine Mark: </em>Die Teilnehmenden in den Workshops oder im Online Kurs brauchen gar kein Wissen dazu. Das ist einer der Vorteile von <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/" data-type="post" data-id="11887">Design Thinking</a> Prozessen: Inhalt und Prozess sind getrennt. Die Teilnehmenden konzentrieren sich auf die inhaltliche Arbeit und die Beraterin führt konsequent durch den Prozess. Weil die Lösung nicht von „Außen“ zugeführt wird, wie in manch anderen Beratungsansätzen, entstehen hier auch sinnvolle, individuelle Ergebnisse.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und Ihre Rolle als Beratende?</strong></p>



<p><em>Christine Mark</em>: Als Beraterin muss ich im Prozess natürlich sicher verankert sein und wenn ich Design Thinking in der Berufsplanung einsetzen möchte, brauche ich außerdem Coachingerfahrung und ein systemisches Verständnis.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Design Thinking kommt aus der Produkt Entwicklung. Bin ich denn selbst ein Produkt?</strong></p>



<p><em>Christine Mark:</em>Ich bin als Individuum natürlich kein Produkt, aber ich suche nach Lösungen für ein Problem oder eine Fragestellung. Und auf dieser Ebene gibt es dann gar nicht mehr so viel Unterschied zum Design Thinking in der Produktentwicklung. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Alles eine Frage der Perspektive &#8211; Die Point of View Frage&#8221;</p></blockquote>



<p>Denn auch hier steht die Lösung für ein Problem im Vordergrund, das Produkt ist nur eine Konsequenz daraus. Hier wie dort stelle ich eine <strong>Point of View Frage</strong> und entwickle Lösungsmöglichkeiten dafür. Während eine mögliche Frage in der Produktentwicklung lautet: „Wie kann ich sicherstellen, dass meine User einfach und sicher Online Überweisungen durchführen?“ könnte die PoV Frage in der Karriereplanung so lauten: „Wie kann mein Berufsleben aussehen, damit ich meine Werte Freiheit, Kreativität und Sicherheit ausleben kann?“</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Design Thinking kommt aus der Produktentwicklung. Und jetzt, Personalentwicklung? </strong></p>



<p><em>Christine Mark:</em> Gerade der Design Thinking Ansatz unterscheidet sich ja von der klassischen Produktentwicklung. Es geht nicht darum, ein möglichst cooles Produkt herzustellen, sondern eine Lösung für ein Kundenbedürfnis zu finden. Das Produkt darf nie reiner Selbstzweck sein. Und deshalb funktioniert dieser Prozess auch so gut in der <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/" data-type="post" data-id="9801">Persönlichkeitsentwicklung</a>.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Denn was sich schon in der Produkt- und Innovationsentwicklung bewährt hat&#8230; </strong></p>



<p><em>Christine Mark:</em> &#8230; das lässt sich auch auf die eigene Berufsplanung übertragen: Bedürfnisse erkennen, Reflektieren, Ideen generieren, schnell ins Tun kommen, Ausprobieren, Anpassen und Testen sind typische Phasen im Design Thinking Prozess. Und durch dieses aktive Vorgehen entsteht <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/" data-type="post" data-id="6722">Selbstwirksamkeit</a> und Eigenverantwortung. Beides ist unablässig für eine bewusste Planung des beruflichen Vorankommens.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie kann ich mir die Struktur des Design Thinking Prozesses in der Karriereplanung vorstellen?</strong></p>



<p><em>Christine Mark:</em>Anhand des 4-stufigen Design Thinking Prozesses kreieren die Teilnehmenden ihre eigene berufliche Wunschzukunft. Dies beinhaltet das Entwickeln einer beruflichen Vision, das Entwerfen von beruflichen Szenarien, die Konzeption eines klaren Umsetzungsplanes und der Festlegung von konkreten nächsten Schritten.&nbsp;</p>



<div class="wp-container-8 wp-block-group has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><div class="wp-block-group__inner-container">
<p><strong>Die 4 iterativen Design Thinking Phasen in der Karriereplanung</strong></p>



<ul type="1" class="td-arrow-list"><li><strong>Empathize – Reflexion über bisherige Erfahrungen</strong></li></ul>



<p>Was war bisher gut? Was hat für mich nicht funktioniert? Welche Werte habe ich im Berufsleben? Was will ich wirklich?</p>



<ul class="td-arrow-list"><li><strong>Define – Vorstellung über die Zukunft</strong></li></ul>



<p>Wie sieht meine Vision für meine berufliche Zukunft aus? Welche Tätigkeiten möchte ich ausüben? Unter welchen Umständen möchte ich arbeiten? Was ist mir für mein Arbeitsleben wichtig?</p>



<ul class="td-arrow-list"><li><strong>Ideate – Entdecken von Möglichkeiten</strong></li></ul>



<p>Welche Optionen werden sichtbar? Was habe ich bisher noch nicht gesehen? Wie machen es andere? Was gibt es noch?</p>



<ul class="td-arrow-list"><li><strong>Prototype &amp; Test – Kreieren von Berufsszenarien</strong></li></ul>



<p>Darstellung von verschiedenen beruflichen Prototypen. Ausformulierung der konkreten Wege. Ausprobieren, anpassen, testen&#8230;</p>
</div></div>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Inwieweit ist Design Thinking (überhaupt) vermittelbar, wenn es weder reines Wissen noch Methode ist&nbsp;</strong>&#8230;</p>



<p><em>Christine Mark:</em> Meine Erfahrung ist, dass sich alleine durch die Teilnahme an einem Future Lab Workshop und das Erarbeiten des persönlichen Karriereweges mit Design Thinking ein Mindshift ergibt. Die Teilnehmenden erkennen ihre Selbstwirksamkeit und sie entdecken ihre Macht in Bezug auf ihre Berufs- und <a href="https://karriere-einsichten.de/bibliothek/lebensplanung/" data-type="post_tag" data-id="1549">Lebensplanung</a>. Durch das aktive Tun, Ausprobieren, neu Denken, Hinterfragen, Ideen sammeln usw. kommen sie ganz automatisch in eine pro-aktive Haltung. Ich glaube, wenn man einmal erlebt hat, mit wie viel <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" data-type="post" data-id="3882">Freude</a> und Leichtigkeit die Gestaltung des eigenen Lebens möglich ist, dann kann man nie mehr zurück gehen in ein passives Abwarten und darauf hoffen, dass sich etwas ändert. Sondern man schafft sich seine Möglichkeiten zukünftig selbst. In allen Lebensbereichen. Und das ist viel mehr als man durch das Lernen einer Methode oder durch reines Wissen erreichen kann.&nbsp;</p>



<h6 id="mehr-zur-interviewpartnerin-www-christine-mark-com">Mehr zur Interviewpartnerin: <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.christine-mark.com/" target="_blank">www.christine-mark.com</a></h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Song_about_summer/ <a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/business-strategy-decision-making-concept-pensive-675783892" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/karriereplanung-von-der-produktentwicklung-zur-personalentwicklung-so-hilft-dir-design-thinking-beim-naechsten-schritt/">Karriereplanung, von der Produktentwicklung zur Personalentwicklung: So hilft dir “Design Thinking” beim nächsten Schritt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Online-Meetings: Sieben Tipps, wie du es beim nächsten Mal (noch) besser hinbekommst…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-meetings-sieben-tipps-wie-du-es-beim-naechsten-mal-noch-besser-klappt/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2021 16:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Remote Work]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Webmeetings werden unseren Alltag noch länger begleiten. Technische Probleme oder Kommunikationsschwierigkeiten sollten uns dabei nicht mehr länger belasten. Denn mit den nachfolgenden Tipps gelingt der virtuelle Austausch … 1. Nutzerfreundliches&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-meetings-sieben-tipps-wie-du-es-beim-naechsten-mal-noch-besser-klappt/">Online-Meetings: Sieben Tipps, wie du es beim nächsten Mal (noch) besser hinbekommst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="webmeetings-werden-unseren-alltag-noch-laenger-begleiten-technische-probleme-oder-kommunikationsschwierigkeiten-sollten-uns-dabei-nicht-mehr-laenger-belasten-denn-mit-den-nachfolgenden-tipps-gelingt">Webmeetings werden unseren Alltag noch länger begleiten. Technische Probleme oder Kommunikationsschwierigkeiten sollten uns dabei nicht mehr länger belasten. Denn mit den nachfolgenden Tipps gelingt der virtuelle Austausch …</h3>



<h2 id="1-nutzerfreundliches-tool"><strong>1. Nutzerfreundliches Tool&nbsp;</strong></h2>



<p>Für Online-Meetings sollte ein Tool gewählt werden, dass auch für wenig technikaffine Teilnehmer einfach zu bedienen ist. Von Skype über Zoom oder Cisco WebEx gibt es verschiedene Anbieter nutzerfreundlicher Lösungen. Wenn im Unternehmen Office 365 genutzt wird, bietet sich auch Microsoft Teams an.&nbsp;</p>



<h2 id="2-stabiles-internet-an-einem-ruhigen-ort">2. <strong>Stabiles Internet an einem ruhigen Ort</strong></h2>



<p>Webmeeting-Teilnehmer sitzen aktuell meistens im Homeoffice. Für eine reibungslose WLAN-Verbindung&nbsp;ist eine hohe Signalstärke und ausreichend Datenvolumen wichtig. Am besten geeignet für ein Online-Meeting ist ein ruhiger Ort mit wenig Störgeräuschen und gutem Empfang – hier kann ein WLAN-Verstärker helfen. Das Umhergehen in der Wohnung mit dem Tablet eher vermeiden, denn wenn sich das Gerät immer neu einloggen muss, ist die Verbindung immer wieder kurz unterbrochen. Um die Bandbreite nicht unnötig zu beanspruchen, sollten vor dem Start ins <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/" data-type="post" data-id="11813">virtuelle Meeting</a> sämtliche Cloud-Synchronisationen angehalten und laufende Programme beendet werden. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Headset auf, virtueller Hintergrund an&#8221;</p></blockquote>



<p>Bei Problemen mit dem Ton besser ein Headset benutzen, zum Beispiel die Kopfhörer des Mobiltelefons. Wer keine Kamera am Laptop hat, kann sich zusätzlich mit dem Smartphone einloggen, denn es sollte selbstverständlich sein, dass auch online jeder jeden sehen kann. Wer keinen Einblick in seine Privatwohnung geben möchte, kann bei den meisten Anbietern einen virtuellen Hintergrund wählen. Bei schlechten Lichtverhältnissen hilft eine Tischlampe oder sich mit Blick auf ein Fenster zu setzen.</p>



<h2 id="3-puenktlich-sein">3. <strong>Pünktlich sein</strong></h2>



<p>Ob online oder offline: Pünktlichkeit ist bei jedem Termin wichtig. Bei Webmeetings bietet es sich an, mindestens fünf, besser zehn Minuten vor Beginn im virtuellen Konferenzraum zu sein. Zum einen lassen sich so eventuell auftretende, technische Schwierigkeiten noch rechtzeitig beheben. Zum anderen bleibt den Teilnehmern kurz Zeit sich zu unterhalten, bevor das Meeting offiziell startet.</p>



<h2 id="4-vorbereitet-sein">4. <strong>Vorbereitet sein</strong></h2>



<p>Benötigte Unterlagen liegen am Platz, Präsentationen, die in der Webkonferenz gezeigt werden sollen, sind am besten schon im Hintergrund geöffnet. Eine Agenda mit Stichpunkten, einer definierten Zeitspannte und wenn möglich einem gewünschten Ergebnis ehrhält die Effizienz eines Online-Meetings und gibt dem virtuellen Treffen Struktur.&nbsp;</p>



<h2 id="5-auf-stoerungsfreie-kommunikation-achten">5. <strong>Auf störungsfreie Kommunikation achten</strong></h2>



<p>Ab vier Teilnehmern sollte ein Moderator dafür sorgen, dass alle nacheinander reden. Denn nichts stört eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/" data-type="post" data-id="9495">Videokonferenz</a> mehr, als wenn mehrere gleichzeitig sprechen. Je nach genutztem Programm ist es möglich, als Administrator andere Teilnehmer stummzuschalten. Das Stummschalten empfiehlt sich allerdings nur bei größeren Runden und sollte vorher kurz angesagt werden. Bei Hintergrundgeräuschen oder Husten am besten das Mikrofon für die Dauer der Störung kurz stummschalten. Das gleiche gilt, wenn parallel zum Meeting auf dem Laptop getippt wird.</p>



<h2 id="6-teilnehmer-aktivieren">6. <strong>Teilnehmer aktivieren</strong></h2>



<p>Wenn keiner im Webmeeting spricht, kann das ebenfalls unangenehm sein. Der Moderator könnte dann eine Reihenfolge festlegen und die Anwesenden immer, wenn Input notwendig ist, in dieser Reihenfolge aufrufen. Wer zu einem Punkt nichts zu sagen hat, gibt das Wort weiter. So werden die Stilleren nicht übergangen und alle fühlen sich gleichberechtigt gehört. Oft müssen Informationen, Links oder Dateien geteilt werden. </p>



<p>Das ist in der Regel über die Chatfunktion möglich, über die Videokonferenz-Lösungen meistens verfügen. Bei vielen Webmeeting-Anbietern lassen sich die Anwesenden vom Administrator außerdem in Gruppen einteilen, um zum Beispiel in unterschiedlichen, virtuellen Räumen parallel an verschiedenen Themen zu arbeiten.&nbsp;</p>



<h2 id="7-multi-tasking-ist-ein-no-go">7. <strong>Multi-Tasking ist ein No-Go</strong></h2>



<p>So verlockend es ist, neben dem Webmeeting noch ein paar E-Mails zu checken oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/" data-type="post" data-id="6613">WhatsApp</a>-Nachrichten zu beantworten: Um dem restlichen Team mit dem gebotenen Respekt zu begegnen, richtet jeder Teilnehmer seine ganze Aufmerksamkeit auf das Meeting. Schließlich gilt es auch bei realen Treffen als schlechte Angewohnheit, wenn jemand ständig auf sein Handy schaut oder gar Nachrichten tippt.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Roman Samborskyi/ <a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/beautiful-consultant-call-center-headphones-on-524900455" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/online-meetings-sieben-tipps-wie-du-es-beim-naechsten-mal-noch-besser-klappt/">Online-Meetings: Sieben Tipps, wie du es beim nächsten Mal (noch) besser hinbekommst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Über den Quereinstieg nach oben: Tourismus, Kundenbetreuung, Gebäudemanagement</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2021/01/ueber-den-quereinstieg-nach-oben-tourismus-kundenbetreuung-gebaeudemanagement/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 13:41:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Andersmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Katja Rabe ist gelernte Hotelfachfrau und hat in St. Moritz gearbeitet. Heute leitet sie in Stuttgart die Gebäudemanagement-Geschäftsstelle eines Bauunternehmens. Die Quereinsteigerin weiß: Die wichtigen Dinge lernt man in der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/ueber-den-quereinstieg-nach-oben-tourismus-kundenbetreuung-gebaeudemanagement/">Über den Quereinstieg nach oben: Tourismus, Kundenbetreuung, Gebäudemanagement</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="katja-rabe-ist-gelernte-hotelfachfrau-und-hat-in-st-moritz-gearbeitet-heute-leitet-sie-in-stuttgart-die-gebaeudemanagement-geschaeftsstelle-eines-bauunternehmens-die-quereinsteigerin-weiss-die-wic">Katja Rabe ist gelernte Hotelfachfrau und hat in St. Moritz gearbeitet. Heute leitet sie in Stuttgart die Gebäudemanagement-Geschäftsstelle eines Bauunternehmens. Die Quereinsteigerin weiß: Die wichtigen Dinge lernt man in der Praxis&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Anderen Helfen ist Katja Rabes Leidenschaft: „Ich bin durch und durch Dienstleisterin“, sagt die Saarländerin, die ursprünglich vorhatte, sich um das Wohl von Hotelgästen zu kümmern. „Nach dem Abitur habe ich mich gegen ein Studium und für eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/" data-type="post" data-id="6687">Ausbildung</a> zur Hotelfachfrau entschieden. Denn ich wollte lieber Praxis-Erfahrung sammeln, als im Hörsaal sitzen“, sagt die 51-Jährige. Der Lehre folgt ein Auslandsjahr in der Schweiz, an der Rezeption eines Hotels in St. Moritz. Zurück in der Heimat wird zunächst das Restaurant eines Golfclubs Rabes neuer Arbeitsplatz.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Über den Quereinstieg nach oben: Tourismus, Kundenbetreuung, Gebäudemanagement" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/22CmPx9Vsbz4DCvLWlf23G?si=35019eab140e4c32&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Der Ausstieg aus der Hotellerie und Gastronomie geschieht kurz vor der Jahrtausendwende, als Rabe ihren heutigen Ehemann kennenlernt. „Ständig arbeiten zu müssen, wenn der Partner frei hat, ist auf Dauer belastend für eine Beziehung.“ Bei einem Mobilfunkanbieter beginnt die ehemalige Touristikerin in der Kundenbetreuung und bekommt schließlich eine Stelle in der allgemeinen Verwaltung – der erste Schritt zu ihrer heutigen <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/" data-type="post" data-id="10084">Führungsposition</a>.&nbsp;„Als ich im Facility-Management anfing, gab es diesen Begriff noch gar nicht“, lacht Rabe. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Von einem irrtümlich ausgelösten Feueralarm über eine Heizungsstörung bis hin zum Wasserrohrbruch kann alles dabei sein“.&nbsp;</p></blockquote>



<p>Vor rund zwanzig Jahren sei ihr erster Job noch mit „allgemeine Verwaltung“ beschrieben gewesen. „Ich war zuständig für den Fuhrpark und die technischen Anlagen und hatte am Anfang überhaupt keine Ahnung davon“, erinnert sich die Quereinsteigerin. Doch sie hätte sich durchgeschlagen und durch „learning by doing“ immer mehr Spaß an der Aufgabe gefunden. Geholfen haben ihr dabei ihre Ausbildung und <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/mehr-als-buchhaltung-so-gelingt-euch-der-quereinstieg-ins-sap-consulting/" data-type="post" data-id="11937">Berufserfahrung</a> in der Hotellerie und Gastronomie: „Den Kontakt mit Kunden war ich gewohnt, konnte deshalb auch mit herausfordernden Situationen gut umgehen.“</p>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignleft size-medium"><img  loading="lazy"  width="400"  height="361"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-400x361.jpeg"  alt=""  class="wp-image-11942"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-400x361.jpeg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-1107x1000.jpeg 1107w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-768x694.jpeg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-1536x1388.jpeg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-696x629.jpeg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-1392x1258.jpeg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-1068x965.jpeg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-465x420.jpeg 465w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37-930x840.jpeg 930w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/08/CF93E457-597F-41B1-AE64-4DB5FC871E37.jpeg 1784w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption><em></em><em>Über eine Lehre und mit viel Berufserfahrung von der Hotelfachfrau zur Geschäftsstellenleiterin im Gebäudemanagement: Katja Rabe </em> (Foto: Goldbeck/ Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Das Gebäude, in dem ihr damaliger Arbeitgeber sitzt, ist eine der ersten Immobilien, die das Bauunternehmen Goldbeck nicht nur gebaut hat, sondern auch betreut. Als das Unternehmen im Jahr 2012 eine Gebäudemanagement-Geschäftsstelle in Stuttgart eröffnet, erhält Rabe das Angebot, diese aufzubauen. Sie beginnt „als <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/maertyrer-religioeser-fanatismus-im-klassenzimmer/" data-type="post" data-id="6887">Einzelkämpferin</a>“, nach fünf Jahren ist daraus die Leitung der Geschäftsstelle mit acht Mitarbeitern geworden. Gut 50 Immobilien betreut Rabe inzwischen mit ihrem Team, meist Logistikhallen, aber auch Parkhäuser oder Bürogebäude.</p>



<p>„Wenn ich morgens um sieben Uhr ins Büro komme, weiß ich oft noch nicht, was bis zum Feierabend noch alles passieren wird“, sagt die Chefin, deren Ziel es ist, dass in den Gebäuden ihrer Kunden alles reibungslos funktioniert. Neben der planmäßigen Koordination von Wartungen und technischen Überprüfungen, können auch spontane Meldungen eintreffen: „Von einem irrtümlich ausgelösten Feueralarm über eine Heizungsstörung bis hin zum Wasserrohrbruch kann alles dabei sein“.&nbsp;</p>



<p>Auf die Frage, was ihr auf ihrem Karriereweg am meisten geholfen hat, antwortet die Wahl-Schwäbin: „Meine Souveränität, die ich dank meiner Lehre und der anschließenden Berufserfahrung gewonnen habe.“ Denn die wichtigen Dinge, so die Meinung der Managerin, lerne man in der Praxis.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Willy Barton/ <a href="https://www.shutterstock.com/image-photo/london-october-2018-fitch-ratings-exterior-1214477203" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2021/01/ueber-den-quereinstieg-nach-oben-tourismus-kundenbetreuung-gebaeudemanagement/">Über den Quereinstieg nach oben: Tourismus, Kundenbetreuung, Gebäudemanagement</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz: So gravierend beeinflusst die neue Hightech den Arbeitsmarkt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/12/kuenstliche-intelligenz-so-gravierend-beeinflusst-die-neue-hightech-den-arbeitsmarkt/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2020 19:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Robotik]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wird sich die Künstliche Intelligenz (KI) künftig auf die Arbeitswelt auswirken? Dazu haben wir mit Professor Armin Grunwald gesprochen, Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag. Er hat&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/kuenstliche-intelligenz-so-gravierend-beeinflusst-die-neue-hightech-den-arbeitsmarkt/">Künstliche Intelligenz: So gravierend beeinflusst die neue Hightech den Arbeitsmarkt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-wird-sich-die-kuenstliche-intelligenz-ki-kuenftig-auf-die-arbeitswelt-auswirken-dazu-haben-wir-mit-professor-armin-grunwald-gesprochen-leiter-des-bueros-fuer-technikfolgen-abschaetzung-beim-de">Wie wird sich die Künstliche Intelligenz (KI) künftig auf die Arbeitswelt auswirken? Dazu haben wir mit Professor Armin Grunwald gesprochen, Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag. Er hat ein Buch geschrieben über Menschen, die Maschinen unterliegen und wie wir den Trend jetzt noch steuern können&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Fakt ist, dass Digitalisierung, Industrie 4.0 und demnächst&nbsp;<a href="https://www.computerfutures.com/de-de/blog/2019/08/kuenstliche-intelligenz-die-folgen-fuer-den-arbeitsmarkt/">vielleicht Arbeitswelt 5.0</a>&nbsp;das tägliche Leben immer stärker beeinflussen. Für viele Arbeitnehmer wird das Thema Künstliche Intelligenz existenziell. Sie bangen um ihren Arbeitsplatz, da durch Robotik und neue Software viele Arbeitsplätze und ganze Berufszweige wegzubrechen drohen. Fach- und Führungskräfte stehen vor neuen Herausforderungen.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Künstliche Intelligenz: So gravierend beeinflusst die neue Hightech den Arbeitsmarkt..." width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/2xMeaLUvi1EsVeydnrfsPe?si=ERPmP1TORW-SX0SvCAAejg&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<h2 id="moeglichkeiten-fuer-arbeitgeber-und-arbeitnehmer">Möglichkeiten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer</h2>



<p>In seinem auch bei <a href="https://www.audible.de/">Audible</a> erhältlichen Buch &#8220;<a href="https://www.audible.de/pd/Der-unterlegene-Mensch-Hoerbuch/3745305213">Der unterlegene Mensch</a>&#8221; weist Autor Armin Grunwald darauf hin, dass KI ein hohes Potential hat, wenn sie sinnvoll genutzt wird. Nicht nur Fachkenntnisse, sondern vor allem die Fähigkeiten von Menschen werden gefordert, um sich einzuarbeiten und zu spezialisieren. </p>



<p>Bei den Diskussionen über Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt steht die Sorge um den Arbeitsplatz bei den meisten Arbeitnehmern an erster Stelle. In der Technikbranche eröffnet diese Entwicklung jedoch viele Chancen. </p>



<p>KI fördert die Herausbildung neuer Jobprofile, beispielsweise Datenanalysten, Datenwissenschaftler und Fachkräfte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Mit der Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung können Arbeitnehmer die sich ergebenden Chancen sinnvoll nutzen. Auch Quereinsteiger, die lernbereit und aufgeschlossen gegenüber neuen Technologien sind, haben gute Chancen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-678x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-11981"  width="170"  height="250"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-678x1000.jpg 678w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-271x400.jpg 271w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-768x1133.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-1042x1536.jpg 1042w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-1389x2048.jpg 1389w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-696x1026.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-1392x2053.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-1068x1575.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-285x420.jpg 285w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187-570x840.jpg 570w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/9783742307187.jpg 1736w"  sizes="(max-width: 170px) 100vw, 170px" ><figcaption>Buch <a href="https://www.amazon.de/dp/3742307185/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=70fe76245b12f798516135a7d560ab77&amp;creativeASIN=3742307185" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> bestellen</figcaption></figure></div>



<p>Die Suche nach geeigneten Arbeitskräften wird für Arbeitgeber schwieriger. Personalverantwortliche und Arbeitgeber müssen auf die Bereitschaft zur Qualifizierung und auf die Erfahrungen der potentiellen Mitarbeiter vertrauen. Eine wichtige Rolle spielt die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Arbeitnehmer auf dem Weg zum langfristigen Erfolg.</p>



<h2 id="moegliche-bedrohungen-und-probleme">Mögliche Bedrohungen und Probleme</h2>



<p>Nicht alle Arbeitnehmer werden künftig von der Künstlichen Intelligenz profitieren. Verschiedene Berufe wie Bank- oder Versicherungskaufleute, Busfahrer, Verwaltungsangestellte oder Lageristen, aber auch ganze Branchen wie Lieferdienste könnten KI zum Opfer fallen. Auch Produktionsarbeiter, die gegenwärtig noch viele Arbeiten von Hand oder an der Maschine ausüben, wird es in der noch vorhandenen Zahl bald nicht mehr geben. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Bedingungsloses Grundeinkommen, die Lösung?&#8221;</p></blockquote>



<p>Die Aufgaben werden durch <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/" data-type="post" data-id="11772">Algorithmen</a>, autonome Fahrzeuge und untereinander kommunizierende Roboter erledigt. Nicht alle diese Arbeitnehmer können zu Datenanalysten oder IT-Spezialisten umgeschult werden. Die Politik ist gefordert, um die Menschen, die durch <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/hype-faktor-ki-wie-sich-kuenstliche-intelligenz-auf-geschaeftsprozesse-auswirkt/" data-type="post" data-id="10139">KI</a> künftig ihren Job verlieren, mit den geeigneten Mitteln aufzufangen. Eine solche Idee ist das von verschiedenen Parteien geforderte bedingungslose Grundeinkommen.</p>



<h2 id="prognosen-fuer-die-zukunft-mit-ki">Prognosen für die Zukunft mit KI</h2>



<p>Die Prognosen verschiedener Experten sind unterschiedlich. Start-up-Investor Frank Thelen, bekannt aus der Gründer-Show &#8220;Die Höhle der Löwen, meint,&nbsp;<a href="https://www.karriere.de/mein-naechster-job/zukunft-der-arbeit-wie-kuenstliche-intelligenz-unsere-jobs-gefaehrdet/24852150.html">dass die meisten Menschen in den kommenden Jahren ihren Job verlieren</a>. Auch Studien von ING und der Oxford-Universität gehen davon aus, dass künftig viele Arbeitsplätze wegfallen werden. Diese Prognosen werden inzwischen von einigen Wissenschaftlern wieder korrigiert. </p>



<p>Diese Wissenschaftler prognostizieren, dass auf den Menschen nicht verzichtet werden kann, da er flexibler ist. Das Buch &#8220;Der unterlegene Mensch&#8221; zeigt die realistischen Chancen auf. Der Autor weist darauf hin, dass KI neue Perspektiven eröffnet, wenn sie menschenfreundlich gestaltet wird.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Peshkova/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/artificial-intelligence-human-head-outline-circuit-678583375" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/kuenstliche-intelligenz-so-gravierend-beeinflusst-die-neue-hightech-den-arbeitsmarkt/">Künstliche Intelligenz: So gravierend beeinflusst die neue Hightech den Arbeitsmarkt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Gehaltsverhandlung: Fünf Tipps, wie du 2021 mehr Geld für deine Leistung bekommst…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/12/gehaltsverhandlung-fuenf-tipps-wie-du-2021-mehr-geld-fuer-deine-leistung-bekommst/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 27 Dec 2020 20:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu wenig Geld für deine Leistung im 2020? Dann wird es Zeit, im neuen Jahr &#8211; sofern möglich, nachzubessern, ein bisschen zu justieren. Ein paar Tips, wie es ganz sicher&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/gehaltsverhandlung-fuenf-tipps-wie-du-2021-mehr-geld-fuer-deine-leistung-bekommst/">Gehaltsverhandlung: Fünf Tipps, wie du 2021 mehr Geld für deine Leistung bekommst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zu-wenig-geld-fuer-deine-leistung-im-2020-dann-wird-es-zeit-im-neuen-jahr-sofern-moeglich-nachzubessern-ein-bisschen-zu-justieren-ein-paar-tips-wie-es-ganz-sicher-nicht-klappt">Zu wenig Geld für deine Leistung im 2020? Dann wird es Zeit, im neuen Jahr &#8211; sofern möglich, nachzubessern, ein bisschen zu justieren. Ein paar Tips, wie es ganz sicher (nicht) klappt&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Häufig kommt es vor, dass das Gehalt weder den Kompetenzen noch dem Umfang der Tätigkeit des Arbeitnehmers entspricht. Laut einer von statista veröffentlichten<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/59/umfrage/meinungsbild-zur-gehaltserhoehung/">&nbsp;Umfrage</a>&nbsp;sind 43 % aller Befragten der Meinung, dass ihr Gehalt um mindestens 10 % erhöht werden sollte. Weitere 23 % sind der Meinung, dass ihr Gehalt um mindestens 5 % angehoben werden sollte, während 23 % der Befragten fanden, dass eine Gehaltserhöhung „unnötig“ sei. Wenn auch Sie der Meinung sind, eine Gehaltserhöhung verdient zu haben, dann ist es wichtig, diesen Wunsch nicht „irgendwie“ zu artikulieren. Es gibt einige Dinge, die Sie bei der Gehaltsverhandlung beachten sollten, um die Chancen auf eine Anpassung des Gehalts zu maximieren.</p>



<p>In diesem Beitrag präsentieren wir Ihnen einige Tipps und psychologische Tricks, wie Sie ein erfolgreiches Gehaltsgespräch mit Ihrem Vorgesetzten führen.</p>



<h2 id="planen-sie-das-gespraech"><strong>Planen Sie das Gespräch</strong></h2>



<p>Wer einfach beim Chef antanzt und den Wunsch nach einem höheren Gehalt verlauten lässt, der hat wohl keine hohen Erfolgschancen. Sie sollten sich im Vorfeld über folgende Punkte Gedanken machen, um die Aussichten auf eine Gehaltserhöhung steigen zu lassen:</p>



<ul><li>Wie viel Geld steht mir zu? – Im Rahmen dieser Frage sollten Sie Ihren eigenen Marktwert ermitteln. Dieser Aspekt hängt von vielen verschiedenen Indikatoren ab, wie zum Beispiel dem Standort sowie der Größe der Firma. Außerdem spielen Position sowie Qualifikation ebenfalls eine große Rolle bei der Ermittlung Ihres Gehalts.</li><li>Im Internet finden Sie zahlreiche Tools, die Sie als Hilfe heranziehen können, um die Höhe Ihres Gehalts zu ermitteln. Damit vermeiden Sie, astronomische Forderungen zu stellen oder sich unter Ihrem Wert zu verkaufen.</li><li>Welche Argumente sprechen für mich? – Sie sollten ausreichend Gründe dafür finden, warum die Gehaltsanpassung angemessen ist. Ihr Vorgesetzter wird Ihr Gesuch nicht ohne Einwände annehmen. Um diese zu entkräften, benötigen Sie Argumente, die auf Fakten basieren.</li></ul>



<h2 id="legen-sie-fakten-auf-den-tisch"><strong>Legen Sie Fakten auf den Tisch</strong></h2>



<p>Sie sind der Meinung, dass Sie der beste Mitarbeiter im Team oder im Büro sind? Das mag sein, doch weiß das auch Ihr Chef? Wenn Sie ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/" data-type="post" data-id="6682">Gehaltsgespräch</a> planen, dann empfehlen wir, die Erfolge im Vorfeld in einem Tagebuch zu dokumentieren – das hilft dabei, die richtigen Argumente zu liefern.</p>



<h2 id="folgende-resultate-und-aspekte-sollten-sie-in-dem-tagebuch-dokumentieren"><strong>Folgende Resultate und Aspekte sollten Sie in dem Tagebuch dokumentieren:</strong></h2>



<ol><li>Zahlen – Ob wir es möchten oder nicht, im Beruf werden wir an Zahlen gemessen. Wie erfolgreich war das Projekt, an dem Sie teilgenommen haben oder besser: Haben Sie Ihre Quote erreicht?</li><li>Effizienz – Haben Sie Prozesse oder Mechanismen entwickelt, mit denen Geld oder Zeit gespart werden kann? Haben Sie einige Projekte vor der Deadline beendet und konnten Sie so die Zeit für andere wichtige To-Dos nutzen?</li><li>Persönliche Motivation – Haben Sie an einer Weiterbildung oder einem sonstigen Bildungsangebot teilgenommen, um sich neues Wissen anzueignen? Welche sind die Ziele, die Sie sich innerhalb der nächsten 1 bis 2 Jahre setzen?</li></ol>



<p>Wenn Sie Lob von Kunden und Projektpartnern erhalten haben, können Sie auch dieses als Argument nutzen.</p>



<p><a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/verkaeufertypen-jeder-mensch-verkauft-ueber-staerken-und-schwaechen/" data-type="post" data-id="11848">Selbstbewusstsein</a> ist gut, es bedeutet aber nicht nur, sich über die positiven Aspekte bewusst zu sein, sondern einen realistischen Blick auf die Dinge zu haben und auch die eigenen Makel zu kennen. Diese sollten Sie natürlich nicht erwähnen, sich darüber aber Gedanken zu machen ist sinnvoll, um die Kritik des Gegenübers anzuerkennen.</p>



<p>Das Wichtigste bei der Gehaltsverhandlung ist also, dass Sie rational und anhand von Tatsachen argumentieren. Auf keinen Fall sollten Sie einen privaten Grund für eine Gehaltserhöhung angeben. Wenn Sie gerade ein neues Auto gekauft haben und Geld benötigen, um finanzielle Engpässe zu überbrücken, sollten Sie eher einen<a href="https://financer.com/de/kredite/kurzzeitkredit/">&nbsp;</a><a href="https://financer.com/de/kredite/kurzzeitkredit/">Kurzzeitkredit</a>aufnehmen.</p>



<h2 id="weitere-tipps-tricks-die-sie-beachten-sollten"><strong>Weitere Tipps &amp; Tricks, die Sie beachten sollten</strong></h2>



<p>Ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein und ein Portfolio von handfesten Argumenten sind beides Mittel, die Sie im Rahmen des Gesprächs nutzen sollten. Doch es gibt noch andere kleine Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Chancen erhöhen, wie zum Beispiel:</p>



<ol><li><strong>Wortwahl&nbsp;</strong>– Anstatt das Wort Gehaltserhöhung zu benutzen, empfehlen wir von einer Gehaltsanpassung zu sprechen. Das Wort „Höhe“ kann den Vorgesetzten nämlich abschrecken.</li><li><strong>Psychologische Zahlen nennen</strong>&nbsp;– Anstatt 50.000,- EUR zu fordern, empfehlen Karriereexperten 49.850,- EUR zu fordern. Das signalisiert dem Gegenüber, dass Sie sich genauestens Gedanken darüber gemacht haben, wie hoch Ihr Marktwert ist.</li><li><strong>Das erste Angebot nicht annehmen</strong>&nbsp;– Ein erstes Angebot ist ein klares Signal, dass Verhandlungsspielraum besteht. Nun liegt es an Ihnen, eine harte aber faire Verhandlung zu führen und das Maximum herauszuholen.</li><li><strong>Körpersprache&nbsp;</strong>– Non-verbale Kommunikation ist wichtiger als verbale Kommunikation. Wenn Sie also selbstbewusst wirken möchten, dann sollten Sie weder Arme noch Beine verschränken, sondern dem Gegenüber eine offene Haltung entgegenbringen.</li></ol>



<p>Diese Ratschläge werden Ihnen mit Sicherheit dabei helfen, Ihre Aussichten auf ein positives Gehaltsgespräch zu erhöhen. Dennoch kann es sein, dass die Antwort des Chefs „Nein“ lautet. Sollte es dazu kommen, sollten Sie nicht beleidigt sein oder im Affekt Informationen über Kollegen preisgeben.</p>



<h2 id="alternativen-zur-gehaltserhoehung"><strong>Alternativen zur Gehaltserhöhung</strong></h2>



<p>Sie haben noch zwei weitere Strategien, sich einen Vorteil zu verschaffen und doch als Sieger den Verhandlungstisch zu verlassen. Zum einen können Sie versuchen, Zusatzleistungen auszuhandeln. Dazu gehören:</p>



<ul><li>Firmenhandy oder Firmenwagen</li><li>Boni – 13. Gehalt / Weihnachtsgeld</li><li>Zuschlag bei Meilensteinen oder erfolgreichen Projekten</li><li>Weiterbildungen oder Seminare</li><li>Home-Office oder mehr Urlaubstage</li></ul>



<p>Wenn alles nichts nützt, stecken Sie nicht den Kopf in den Sand, sondern formulieren Sie mit dem Chef realistische Ziele, die Sie erreichen müssen, um eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/" data-type="post" data-id="5598">Gehaltserhöhung</a> zu erhalten. Das schafft Transparenz. Ble3iben Sie motiviert und vielleicht klopfen Sie bereits in wenigen Monaten wieder beim Vorgesetzten an!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: SFIO CRACHO/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/concept-digital-diagramgraph-interfacesvirtual-screenconnections-icon-662832703" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/gehaltsverhandlung-fuenf-tipps-wie-du-2021-mehr-geld-fuer-deine-leistung-bekommst/">Gehaltsverhandlung: Fünf Tipps, wie du 2021 mehr Geld für deine Leistung bekommst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Networking? Ja, aber mit Langzeit-Effekt!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/12/networking-ja-aber-mit-langzeit-effekt/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 12 Dec 2020 16:24:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Markenführung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim “Netzwerken” blitzen direkt Bilder vor dem geistigen Auge auf: Zum Beispiel adrett gekleidete Menschen, die sich angeregt bei einem Event mit einem Glas Weißweinschorle in der Hand unterhalten. Was&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/networking-ja-aber-mit-langzeit-effekt/">Networking? Ja, aber mit Langzeit-Effekt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="beim-netzwerken-blitzen-direkt-bilder-vor-dem-geistigen-auge-auf-zum-beispiel-adrett-gekleidete-menschen-die-sich-angeregt-bei-einem-event-mit-einem-glas-weissweinschorle-in-der-ha">Beim “Netzwerken” blitzen direkt Bilder vor dem geistigen Auge auf: Zum Beispiel adrett gekleidete Menschen, die sich angeregt bei einem Event mit einem Glas Weißweinschorle in der Hand unterhalten. Was natürlich ein wichtiger Aspekt des Networking ist, gerade auch, wenn es darum geht neue Kontakte zu schließen. Aber ein häufig vernachlässigter, weil meist beiläufig vonstatten gehender Bereich des gekonnten Netzwerkens findet im täglichen Umgang statt, an verschiedensten Berührungspunkten&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Sei es die Rückmeldung an den Grafiker, der gerade den Entwurf für die Weihnachtskarten geschickt hat oder auch die Absage an den Bewerber, der dann doch nicht so richtig passte. In der Regel kommuniziert man hier auch als Repräsentant*In eines Unternehmens und nimmt damit Einfluss auf die Außenwirkung des selbigen. Und wenn wir bedenken, wie viele dieser Kontakte wir pro Tag, pro Monat, pro Jahr haben, wird klar, dass es sich durchaus lohnt, diese vielen kleinen Chancen zu nutzen. Zumal die kleinen Kontakte des Alltags aktuell noch mehr Gewicht haben, da größere Zusammenkünfte derzeit passe sind.&nbsp;</p>



<h2 id="unternehmenswahrnehmung-steuern"><strong>Unternehmenswahrnehmung steuern</strong></h2>



<p>Als Geschäftsführerin eines Recruitingunternehmens ist das Knüpfen und Pflegen von Kontakten integraler Bestandteil meines beruflichen Alltags. Als Vermittlerin zwischen heiß umkämpften Talenten und Unternehmen stelle ich immer wieder fest, wie schwer kleine und größere Patzer in der Kommunikation wiegen können. Auch, wenn es nicht unmittelbar greifbar ist: wertschätzender Umgang in der tagtäglichen Kommunikation mit Dienstleistern, Bewerbern und Mitarbeitenden zahlt sich aus.&nbsp;</p>



<p>Der “War of Talents” ist in vollem Gange. Das Machtgefüge hat sich verschoben. Wo einst ein etablierter Markenname und ein dicker Gehaltscheck reichten, um die <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/multiposting-bei-der-mitarbeitersuche-e-recruiting-vs-giesskannen-prinzip/" data-type="post" data-id="9684">Nachwuchskräfte</a> für sich zu begeistern, legen die Talente heute mehr Wert auf eine aussagekräftige Arbeitgebermarke. Diese lässt sich zum einen durch die Außenkommunikation über die bewährten Kanäle kommunizieren, aber eine entscheidende Komponente ist auch, wie sich Unternehmen Tag für Tag konkret im Umgang mit Bewerbern und Dienstleistern profilieren. Rückmeldungen zu geben ist fester Bestandteil der Geschäftskommunikation. Mit einer gesunden Feedbackkultur lässt sich eine positive Wahrnehmung des Unternehmen oder auch der eigenen Person gestalten.&nbsp;</p>



<h2 id="wertschaetzender-umgang-kostet-nichts-ist-aber-nicht-umsonst"><strong>Wertschätzender Umgang &#8211; kostet nichts, ist aber nicht umsonst</strong></h2>



<p>Ziel eines jeden Kommunikationsvorgangs muss es sein in positiver Erinnerung zu bleiben. Das kann auf verschiedenen Ebenen passieren. Man kann z.B. seine Wertschätzung für die gelungene Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen oder aber noch Anregungen mitgeben. Hierbei ist natürlich immer <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/" data-type="post" data-id="9728">Fingerspitzengefühl</a> gefragt. Niemand freut sich über ungebetene Ratschläge. Als Leitlinie ist es sinnvoll sich daran zur Maxime zu machen stets auf Augenhöhe zu kommunizieren. Belehrungen sind stets fehl am Platze &#8211; ganz gleich welche Position Sie bekleiden. Die Zeiten sind vorbei.</p>



<p>Auch bei Bewerbungsverfahren ist Feedback wichtig &#8211; Kandidat*innen, die aktuell vielleicht nicht ihrem Anforderungsprofil entsprechen und eine Absage erhalten, werden ihr Unternehmen in viel besserer Erinnerung behalten, wenn Sie sich die Mühe machen Feedback zu geben. Ein Kandidat, der mit einer Floskel abgespeist wird oder vielleicht niemals wieder von dem Unternehmen hört, wird sicherlich kein*e Fürsprecher*in des Unternehmens werden. </p>



<p>Und wenn er schon zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, also dem ersten Eindruck nach den Anforderungen entsprach, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er mit Menschen ähnlicher Qualifikation und Interessen vernetzt ist. Wem also der Anspruch an sich selbst oder der Glaube an ein wie auch immer geartetes Karmapunktekonto nicht als Motiviation ausreicht, dem sei hier die Wichtigkeit von Empfehlungen (Word-of-Mouth) im Kampf um Talente mit einem gefragten Skill-Profil nahegelegt.&nbsp;</p>



<p>Damit das Geben von Feedback reibungslos läuft und seine positiven Effekte entfalten kann, gilt es folgende Punkte zu beachten.&nbsp;</p>



<ol type="1"><li><em>Stets auf Augenhöhe</em></li></ol>



<p>Ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/" data-type="post" data-id="6435">respektvoller Umgang</a> miteinander Grundvoraussetzung für jede Zusammenarbeit. Kommunikation sollte stets auf Augenhöhe stattfinden und jede Person wertgeschätzt werden. Gerade Führungspersonen können dazu neigen etwas über das Ziel hinauszuschießen und zu aggressiv oder belehrend zu wirken.&nbsp;</p>



<ol type="1" start="2"><li><em>Nicht einseitig werden</em></li></ol>



<p>Es kommt vor, dass wir von der Performance eines Dienstleisters oder eines Mitarbeitenden sehr enttäuscht sind. Doch wir neigen auch dazu in solchen Momenten ein wenig zu schwarz zu sehen und vielleicht zu sehr zu pauschalisieren. Selten ist alles schlecht oder alles gut. Nehmen Sie sich die Zeit und die Ruhe die aktuelle Situation genau zu betrachten und geben Sie konstruktives konkretes <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/" data-type="post" data-id="6888">Feedback</a>. Das ist schlussendlich ja auch im Sinne beider Seiten, da es am ehesten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führt.&nbsp;</p>



<ol type="1" start="3"><li><em>Offen sein für Rückmeldungen</em></li></ol>



<p>Wer Feedback gibt, der muss damit rechnen, dass er auch welches erhält. Das ist nichts Schlechtes, sondern für beide Seiten die Chance zu wachsen. Daher, seien Sie offen für Rückmeldungen, die bei Ihnen ankommen und sehen Sie diese mit einem professionellen <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/" data-type="post" data-id="9801">Ehrgeiz</a>. Feedback eröffnet sprichwörtlich neue Perspektiven, die eine Blaupause für die eigene Weiterentwicklung oder die Verbesserung eines Projektes sein können.</p>



<h2 id="wertschaetzende-rueckmeldung-fuer-ein-erfolgreiches-netzwerk"><strong>Wertschätzende Rückmeldung für ein erfolgreiches Netzwerk</strong></h2>



<p>Heutzutage sind Menschen über die verschiedensten Kanäle on- wie offline stark vernetzt. Gerade was berufliche Aspekte des Lebens betrifft, gibt es einen regen Austausch. Zudem haben viele Talente zu Zeiten des Fachkräftemangels eine deutlich stärkere Verhandlungsposition und entsprechend hohe Erwartungen an Unternehmen. Es ist also wichtig nicht zu kurzfristig zu denken und bei jeder Handlung in der Geschäftswelt mit einzubeziehen, wie Begegnungen, Projekte, Arbeitsverhältnisse möglichst konstruktiv gestaltet werden, sodass langfristig für alle Beteiligten ein Mehrwert entsteht.&nbsp;&nbsp;</p>



<p><strong>Über die Autorin</strong>: Marina Malkowski ist Geschäftsführerin und Co-Founder von&nbsp;<a rel="noreferrer noopener" href="https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=4tNED-2FM8iDZJQyQ53jATUVsRPi5GEigNJD5SKWWfolrqi-2B2ngh-2BUDHhQfybPdGwNG0dP_BWung7kRcduz-2BxDym8rfF9wTgvfHyQ2jczjU7LnUAlgxQxmZJUIqEHf61l-2BEU7RYb0gtMUrnwhAcgbfstZWeuTdd2dU7FXM8TivK3aH-2Byr3Y-2Brygp-2BjQkfdo4xz9SpykMc0Lf9zLPnU-2F7YGSz2BaI7reipXLb7URH2xTP99jH-2BW78jWTQwhRB0ALR-2B5RowdN0Dd792GmuCKlzHKkh8e3Vfp8W6Eguo3-2FCvpAbByI4wI-2F85RsIub5l8r4PMsrSnSq9zZOhWdDsmp8JJtOcklm654graaIE3o5RpbOb0ZAOF9xAmyrpW2Z7lgqd3-2FiCigZ7BSQFvQjvwhEUCyXdosyCGX6kel0a-2B3p3DW3Rsa1-2FsM-3D" target="_blank">skill-fisher</a>, ist in der Start-up-Metropole Berlin zuhause und das Team besteht aktuell nur aus Frauen&#8230;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: William Perugini/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/multiethnic-group-friends-taking-selfie-park-234301627" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/networking-ja-aber-mit-langzeit-effekt/">Networking? Ja, aber mit Langzeit-Effekt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Corona-Weihnachtsrede: 10 Tipps wie du es ganz sicher (nicht) vermasselst, im Live-Modus auf dem Bildschirm…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/12/corona-weihnachtsrede-10-tipps-wie-du-es-ganz-sicher-nicht-vermasselst-im-live-modus-auf-dem-bildschirm/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 23:36:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie einen Reinfall vermeiden und die Mitarbeiter erreichen. Normalerweise ist irgendwann zwischen dem Weihnachtsessen und dem Smalltalk mit den Kollegen der Zeitpunkt für die Weihnachtsansprache&#160;des&#160;Chefs&#160;gekommen. Doch Pandemie bedingt fällt diese&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/corona-weihnachtsrede-10-tipps-wie-du-es-ganz-sicher-nicht-vermasselst-im-live-modus-auf-dem-bildschirm/">Corona-Weihnachtsrede: 10 Tipps wie du es ganz sicher (nicht) vermasselst, im Live-Modus auf dem Bildschirm…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-einen-reinfall-vermeiden-und-die-mitarbeiter-erreichen-normalerweise-ist-irgendwann-zwischen-dem-weihnachtsessen-und-dem-smalltalk-mit-den-kollegen-der-zeitpunkt-fuer-die-weihnachtsansprachenbsp">Wie einen Reinfall vermeiden und die Mitarbeiter erreichen. Normalerweise ist irgendwann zwischen dem Weihnachtsessen und dem Smalltalk mit den Kollegen der Zeitpunkt für die Weihnachtsansprache&nbsp;des&nbsp;Chefs&nbsp;gekommen. Doch Pandemie bedingt fällt diese jährliche Prozedur&nbsp;aus&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Was übrig bleibt: Mitarbeiter vor den Kameras mit dem Chef als Alleinunterhalter. Was Sie bei Ihrer Online-Weihnachtsrede nicht machen sollten, erklärt Rhetoriktrainer Peter Flume.&nbsp;10 Tipps, wie es besser klappt. Nur Mut. Und auf Los gehts los&#8230;</p>



<div class="wp-block-cover alignfull has-background-dim" style="background-image:url(https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/12/Peter-Flume-Fotograf-Tom-Pingel-1200x800.jpg)"><div class="wp-block-cover__inner-container">
<p class="has-text-align-center has-large-font-size">Tipps vom Rhetorik-Profi, Peter Flume spricht Klartext&#8230;</p>
</div></div>



<ol reversed start="10"><li><strong>Eintönigkeit</strong>. Die Rede geht schon viel zu lange, der Sprecher liest monoton seinen Text vom Bildschirm ab. Endlich ist die Tortur vorbei und die Mitarbeiter strahlen vor Freude in ihre Webcam. „So bitte nicht“, rät der langjährige Rhetoriktrainer Peter Flume. 15 Minuten sind laut Experten genug. Abwechslung im Programm sei außerdem der Schlüssel, um einen Reinfall zu vermeiden. Gerade schwache <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/" data-type="post" data-id="11760">Redner</a> sollten zu dieser Option greifen, um die Mitarbeiter nicht zu langweilen.  </li><li>„Alle 60 bis 90 Sekunden darf eine Veränderung stattfinden“, weiß der Nürtinger. Abwechslung im Redestil ist auch hinter dem Bildschirm essenziell. Monotones Reden hilft Mitarbeitern zwar vor den PC einzuschlafen – aber dies sollte nicht Ihr Ziel sein. Auf dem Programm stehen also die drei treuen Begleiter für gute Redner: deutliche Aussprache, gute Pausen und richtige Betonung setzen. Ein zusätzlicher Tipp von Flume für die Online-Situation: genügend Distanz zur Kamera schaffen, damit Sie mit den Händen arbeiten und gestikulieren können.</li><li><strong>Alle Online-Feature ausnutzen</strong>. Für viele sind Meetings in Zoom und Co. Neuland. Da möchte man gerne jedes Feature ausnutzen. „Behalten Sie im Hinterkopf, dass es immer noch eine klassische <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/die-grosse-weihnachtsansprache-wie-du-uebermaechtiges-lampenfieber-bezwingst-und-dein-publikum-begeisterst/" data-type="post" data-id="10124">Weihnachtsrede</a> sein soll“, so Flume. Ein dramaturgischer Wechsel präventiert zwar Langeweile, kann aber auch schnell „too much“ werden. </li><li>Für die Mitarbeiter zuhause vor den Bildschirmen sind Sie in den 15 Minuten zwar das abendliche Unterhaltungsprogramm – schon fast wie beim Fernsehen – jedoch gilt es die Balance zu finden zwischen abwechslungsreicher, interessanter Rede und einer Witz-Show: Zwei Redner, die sich wie in einer Nachrichtensendung immer wieder den Ball zu spielen sind für die Abwechslung sinnvoll. Einspieler mit kurzen Videosequenzen zu dem Unternehmen sind für die Mitarbeiter relevant. Spaßig gemeinte Corona-Witzvideos, die Sie zuvor auf <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/" data-type="post" data-id="6613">Whatsapp</a> bekommen haben, gänzlich unpassend.  </li><li><strong>Auf der Situation rumreiten. </strong>Corona hat so ziemlich jedem Unternehmen das Jahr schwerer gemacht. Auch in den Privatleben hat die Pandemie einiges durcheinandergebracht. Kein Grund jedoch, auf dem Thema rumzureiten und allen noch einmal die Unsicherheit der momentanen Situation vor Augen zu halten. Stattdessen ist Lob angebracht für den Zusammenhalt und das <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/" data-type="post" data-id="7064">Durchhaltevermögen</a> aller Mitarbeiter. Führen Sie allen noch einmal vor Augen, was alles geschafft wurde trotz veränderter Gesamtumstände. </li><li>„Die Highlights des zurückliegenden Jahres kurz anzusprechen ist sinnvoll und nötig, aber der Blick in die Zukunft ist essenzieller“, so der 55-Jährige. Mitarbeiter wollen wissen, wie es nach der Weihnachtspause weitergeht. Ein perfekter Zeitpunkt also, um über Ziele zu reden und den Grundstein für Neues zu legen. </li><li><strong>Der Technik nicht gewachsen sein. </strong>Nach Monaten im Homeoffice mit verzögerten Antworten und „kannst du mich sehen?“, sollten bei der Online-Weihnachtsrede keine <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/" data-type="post" data-id="9701">Unsicherheiten</a> gegenüber der Technik mehr bestehen. Ein technischer Probelauf inklusive Aufzeichnung kann hilfreich sein, um ohne Komplikationen und selbstsicher in die Aufgabe des Redners zu wachsen. So können Sie auch im Voraus sehen, ob die Rede für den Zuhörer visuell und virtuell ästhetisch ist. „Wie im Home-Office ist die stabile WLAN-Verbindung nützlich“, schmunzelt Flume. </li><li>Wichtig auch: achten Sie sorgfältig darauf, dass alles was Sie sagen auch in die Öffentlichkeit darf. Im Zeitalter von Social-Media könnten Sie durch Aufzeichnungen von den Mitarbeitern und falsch gewählten Aussagen sonst schnell zum Meme auf Instagram und Co. – und somit zur Lachnummer – werden.  </li><li><strong>Falsches Set-Up. </strong>Der Chef sitzt gemütlich auf dem Sofa, der Hund schläft neben ihm, überall funkeln Weihnachtslichter, das Baby schreit im Hintergrund. „Bedenken Sie, dass für die Weihnachtsrede ähnliche Regeln gelten, wie für Online-Meetings“, erinnert der <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/" data-type="post" data-id="9296">Rhetorik-Experte</a>. Sicherlich darf das Ganze eine etwas persönlichere, private Note beinhalten, Professionalität ist jedoch großgeschrieben. Sorgen Sie für ein passendes Raum-Set-Up &#8211; „Wie als würden Sie eine Bühne bilden.“ Mit einem Platz zuhause am Schreibtisch mit Mini-Weihnachtsbaum oder im dezent weihnachtlich geschmücktem Büroraum kann nichts schiefgehen. Nicht nur der Raum sollte vorbereitet sein, auch Sie selbst sollten sich rausputzen. Jogginghose und Jeans dürfen dabei im Schrank bleiben. Eine gute Belichtung bringt Sie zusätzlich in Szene.</li><li><strong>Rede als Anfang und Ende. </strong>Die Online-Weihnachtsrede ist beendet, am besten noch ein „danke fürs Zuhören“ und weg ist der Chef. Zurück bleiben 100 verdutzte Mitarbeiter vor dem Bildschirm, die nicht wissen was passiert. „Obwohl keine richtige <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/" data-type="post" data-id="7221">Weihnachtsfeier</a> stattfinden kann, ist ein virtuelles Beisammensein nach der Rede empfehlenswert“, sagt Flume. Für das digitale Get-Together sind Breakout-Sessions oder Tools, wie Wonder, perfekt. Denn so wird im wahrsten Sinne des Wortes Raum zum Feiern geschaffen und kleine Gruppen können sich zum klassischen Party-Geplänkel „versammeln“. Hier können Sie mit ihren Mitarbeitern auf das tolle Jahr anstoßen – am besten mit Getränken aus dem Care-Paket, das sie zuvor allen zukommen lassen haben – und mit leiser Hintergrundmusik den Abend ausklingen lassen.  </li></ol>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:wavebreakmedia/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessman-representing-angel-standing-arms-crossed-145438927" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/12/corona-weihnachtsrede-10-tipps-wie-du-es-ganz-sicher-nicht-vermasselst-im-live-modus-auf-dem-bildschirm/">Corona-Weihnachtsrede: 10 Tipps wie du es ganz sicher (nicht) vermasselst, im Live-Modus auf dem Bildschirm…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Sei der Batman im Büro! Unkonventionelle Initiativen und Spielräume fürs ungenierte Experimentieren…</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 08:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der voranschreitenden Digitalökonomie braucht es nicht nur passende organisationale Strukturen und ein effizientes Innovationsmanagement, sondern auch Spielraum fürs Experimentieren. Kluge interne Querdenker und ihre unkonventionellen Initiativen sind dabei erste&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/sei-der-batman-im-buero-unkonventionelle-initiativen-und-spielraeume-fuers-ungenierte-experimentieren/">Sei der Batman im Büro! Unkonventionelle Initiativen und Spielräume fürs ungenierte Experimentieren…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="in-der-voranschreitenden-digitaloekonomie-braucht-es-nicht-nur-passende-organisationale-strukturen-und-ein-effizientes-innovationsmanagement-sondern-auch-spielraum-fuers-experimentieren-kluge-intern">In der voranschreitenden Digitalökonomie braucht es nicht nur passende organisationale Strukturen und ein effizientes Innovationsmanagement, sondern auch Spielraum fürs Experimentieren. Kluge interne Querdenker und ihre unkonventionellen Initiativen sind dabei erste Wahl. Wie man sie aktiviert, zeigt dieser Beitrag von Beraterin Anne Schüller&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Dringender als jemals zuvor benötigen die Unternehmen jetzt Ideengeber mit&nbsp;innovativen Gedanken, Mut, Biss und Tatendrang. Solche Menschen werden interne Querdenker oder bisweilen auch Organisationsrebellen gekannt. Sie sind Wachrüttler, Infragesteller, Andersmacher, Vorwärtsbringer, Zukunftsgestalter. Sie sprühen vor Ideen, wie man das, was in die Jahre gekommen ist, besser machen könnte, sollte und müsste.</p>



<p>Sie reden Klartext, wenn sie Verfahrensweisen aufgespürt haben, die aus der Zeit gefallen sind. Sie zeigen auf alles, was für Kollegen und Kunden eine Zumutung ist. Sie sind offen für Fortschritt und treiben mit frischem Wind den Wandel voran. Sie wagen sich auch dorthin, wo noch niemand vor ihnen war. Sie kämpfen sogar gegen Windmühlen an. Und all das tun sie, weil ihre Firma ihnen wirklich am Herzen liegt.</p>



<p><strong>Individualisierung, Emotionalisierung, Erlebnisse</strong></p>



<p>Früher hatten alle die gleiche Schallplatte, heute hat jeder seine ganz persönliche Playlist. Will heißen: Die Kunden von heute wollen keine Massenprodukte und Gleichmacherei, sondern Originalität, Unikate und zudem Varianz. Individualisierung, Emotionalisierung und Erlebnisse, auch Customer Experiences genannt, sind fortan die ganz großen Trends. Wer auf&nbsp;<em>diese</em>&nbsp;Kundenbedürfnisse eingeht, sorgt für Loyalität, für Weiterempfehlungen und für Aufpreisbereitschaft.</p>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="alignright size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-919x1000.jpg"  alt="Anne M. Schueller (Foto: Privat/NN)"  class="wp-image-11857"  width="221"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-919x1000.jpg 919w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-368x400.jpg 368w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-768x836.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-1412x1536.jpg 1412w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-696x757.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-1392x1515.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-1068x1162.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-386x420.jpg 386w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-772x840.jpg 772w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi.jpg 1532w"  sizes="(max-width: 221px) 100vw, 221px" ><figcaption>Anne M. Schueller (Foto: Privat/NN)</figcaption></figure></div>



<p>Will man sich also aus der Belanglosigkeit lösen, braucht es ständig neue Ideen – von Menschen, die außergewöhnliche Dinge denken und tun. Indem man einfallsreich die&nbsp;„Ideenfunken“ seiner <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/wenn-jungunternehmer-von-alten-fuhrleuten-lernen/" data-type="post" data-id="11890">Querdenker</a> nutzt, macht man sich&nbsp;spannend – und damit begehrlich. Man kann gar nicht genug verrückte Ideen haben, um seine Kunden immer wieder neu zu betören. Querdenker sind dafür geradezu prädestiniert.</p>



<p>„Meine Mitarbeiter haben aber keine guten Ideen“, meinte neulich einer. Manche Obere glauben tatsächlich noch immer, sie müssten alles selbst am besten wissen und ihren Leuten sagen, wie die Dinge zu laufen haben. Sie können sich schlecht auf fremde Sichtweisen einlassen und nur schwer akzeptieren, wenn auch andere mit Einfällen glänzen. Dabei gelingt es am besten gemeinsam, Ideen zu entwickeln, die zuvor noch niemand hatte, und auf die man allein nicht gekommen wäre. Wenn genügend kluge Köpfe zusammenkommen, lässt sich jedes Problem lösen (<em>Anm.d.Redaktion: Unsere Haltung entscheidet, sonst könnte Mann/Frau gleich ins Casino gehen, z.B. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.netbet.de/game/jumanji" target="_blank">Spiele den Jumanji Slot</a></em>).</p>



<p>Im Rahmen einer Haufe-Studie wurden dazu knapp 12.000 Mitarbeiter aus Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Das Ergebnis:</p>



<ul><li>84 % wünschen sich mehr Mitsprachemöglichkeiten bei operativen Entscheidungen,</li><li>77 % wären motivierter, wenn sie mehr einbezogen würden, und</li><li>73 % glauben, dass die eigene Firma erfolgreicher wäre, wenn sich die Mitarbeiter stärker einbringen könnten.</li></ul>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Preis für Evolution und Innovation&#8221;</p></blockquote>



<p>Mitarbeiter geben ihre Ideen aber nur dann preis, wenn sie glauben, dass diese <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/" data-type="post" data-id="9765">Wertschätzung</a> erfahren. Und wenn sie wissen, dass Fehler kein Beinbruch sind. Denn Fehler sind der Preis für Evolution und Innovation. Fehler machen bedeutet: Üben, um siegen zu lernen. Mit einer solchen Einstellung können am Ende bahnbrechendeErfolge gelingen. Wie man das anstößt, Hinderliches aus dem Weg räumt, konkreten Verbesserungsbedarf ermittelt und unverbrauchte Ideen erhält? Versuchen Sie es doch mal mit der Sprechblasenmethode.&nbsp;</p>



<p><strong>So stoßen Sie Verbesserungsinitiativen an</strong></p>



<p>Wer Stimmungsbilder und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/kuenstliche-intelligenz-in-der-kueche-der-chef-denkt-vor-der-algorithmus-macht-den-rest/" data-type="post" data-id="11799">Optimierungspotenzial</a> zeitnah einfangen will, braucht die richtigen Fragen. Hierbei hilft die Sprechblasen-Methode. Die ist pfiffig und geht so: Man malt Sprechblasen, die sich gegenüberstehen, eine links und drei rechts. In die linke kommt&nbsp;<em>eine</em>&nbsp;ausgewählte Frage aus der folgenden Liste, die rechten sind leer, damit der Befragte seine Antworten dort einsetzen kann.&nbsp;</p>



<ol><li><em>Die Goldstück-Frage:</em>&nbsp;Welches sind die drei umsatzträchtigsten oder auch kostensparendsten Ideen, die Sie für uns hätten?</li><li><em>Die Sternenstaub-Frage:</em>&nbsp;Welches sind Ihre drei verrücktesten/emotionalsten Ideen, die wir bei unseren Kunden umsetzen könnten?</li><li><em>Die Trüffelschwein-Frage:</em>&nbsp;Welches sind die drei innovativsten Dinge, die wir schnellstmöglich einführen sollten?</li><li><em>Die Killer-Frage:&nbsp;</em>Wenn es einen Sensemann gäbe, welches wären die drei Dinge, die er unbedingt dahinraffen müsste?</li><li><em>Die Ufo-Frage:</em>&nbsp;Wenn Sie ein Außerirdischer wären, welche drei Dinge kämen Ihnen bei uns besonders merkwürdig vor?</li><li><em>Die Forum-Frage:</em>&nbsp;Wenn wir ein Forum hätten mit dem Namen „Was bei uns total nervt“, welches wären die drei Hauptdiskussionspunkte?</li><li><em>Die Gummibaumfrage:</em>&nbsp;Wenn der Gummibaum im Besprechungsraum reden könnte, was würde er zu unserer Meetingkultur sagen?</li><li><em>Die Kaffeemaschinen-Frage:</em>&nbsp;Wenn unsere Kaffeemaschine sprechen könnte, was würde ihr bei unserem Miteinander am meisten missfallen? Und was würde ihr am besten gefallen? (dazu zweimal drei Sprechblasen)</li></ol>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-medium is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-266x400.jpg"  alt="Querdenken? Der Begriff ist etwas in Verruf geraten. Es geht aber um anderes. Buch kaufen... "  class="wp-image-11967"  width="158"  height="238"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-664x1000.jpg 664w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-768x1157.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-1020x1536.jpg 1020w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-1360x2048.jpg 1360w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-696x1048.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-1392x2096.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-1068x1608.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-1920x2892.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-279x420.jpg 279w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-558x840.jpg 558w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/11/Cover-Querdenker-2D-scaled.jpg 1700w"  sizes="(max-width: 158px) 100vw, 158px" ><figcaption>Querdenken? Der Begriff ist etwas in Verruf geraten. Es geht aber um anderes. <a href="https://www.amazon.de/dp/B0882YPFT4/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=f9f68669c93ee089c0f2d45e4276ac99&amp;creativeASIN=B0882YPFT4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buch kaufen&#8230; </a></figcaption></figure></div>



<p class="has-text-align-left">Diese Methode kann offen oder anonymisiert eingesetzt werden. Hierbei befragt man jeden Mitarbeiter einzeln &#8211; oder im Rahmen eines Meetings. Im zweiten Fall nutzt man eine Pinnwand zu diesem Zweck. Ungeschminkte Antworten können vieles ans Licht bringen, was man schon immer gerne wissen wollte. Womöglich wird man als <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/die-macht-des-morgen-erfolgreich-mit-dem-chef-ueber-mehr-gehalt-und-eine-bessere-position-verhandeln/" data-type="post" data-id="10103">Chef</a> so endlich erfahren, was die eigentlichen Gründe für hartnäckige Probleme sind.&nbsp;Maßnahmenkataloge entstehen so fast wie von selbst.&nbsp;Passende Verbesserungsvorschläge werden am besten von den Mitarbeitern selbst erarbeitet, um etwaige Defizite schnell und konstruktiv aus der Welt zu schaffen.</p>



<p>Dieser Ansatz hat etwas Verspieltes und fordert die <a href="http://Kreativität">Kreativität</a> geradezu heraus. Querdenker werden ihn lieben. Allerdings können Scherzkekse oder gar zu Frustrierte damit auch ihr Unwesen treiben. Neben Ehrlichkeit muss bei dieser Methode deshalb folgende Regel gelten: Diskretion. Das formulieren Sie so: „Nur für interne Zwecke. Ziel dieser Aktion ist es, dass wir gemeinsam ein Hochleistungsteam werden.“</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>cjmacer/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/colorado-usa-march-25-2016-studio-397988941" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/sei-der-batman-im-buero-unkonventionelle-initiativen-und-spielraeume-fuers-ungenierte-experimentieren/">Sei der Batman im Büro! Unkonventionelle Initiativen und Spielräume fürs ungenierte Experimentieren…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weihnachten: Angesagte Videospiele für “zwischendurch”2020/ 2021</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/11/weihnachten-angesagte-videospiele-fuer-zwischendurch2020-2021/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2020 11:53:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachten ist die Zeit der Spiele, sei es als Geschenk für Freunde und Familie oder als Ergänzung zur eigenen Freizeitgestaltung während der Feiertage. Spieleentwickler jedes Genres tragen der großen Nachfrage&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="weihnachten-ist-die-zeit-der-spiele-sei-es-als-geschenk-fuer-freunde-und-familie-oder-als-ergaenzung-zur-eigenen-freizeitgestaltung-waehrend-der-feiertage-spieleentwickler-jedes-genres-tragen-der-gr">Weihnachten ist die Zeit der Spiele, sei es als Geschenk für Freunde und Familie oder als Ergänzung zur eigenen Freizeitgestaltung während der Feiertage. Spieleentwickler jedes Genres tragen der großen Nachfrage Rechnung und begeistern ihre Fans noch rechtzeitig vor Heiligabend mit hochwertigen Spieleneuheiten&#8230;</h3>



<p>Wir haben den digitalen Gaming Markt quer durch sämtliche Sparten nach den neuesten Veröffentlichungen durchstöbert, um uns einen genaueren Überblick zu verschaffen. Nachfolgend einige Neuentwicklungen im Sektor Computerspiele sowie<a href="https://echtgeld-casino.net/spielautomaten/">&nbsp;Online Spielautomaten</a>&nbsp;im Festtagskleid, die uns besonders interessant erscheinen.</p>



<h2 id="weihnachtliche-stimmung-beim-walzendrehen">Weihnachtliche Stimmung beim Walzendrehen</h2>



<p>Jedes Jahr zur Adventszeit füllen sich die Online Casinos mit unterhaltsamen Automatenspielen, die beim Glücksritter für eine stimmungsvolle Weihnachtsatmosphäre mit lukrativen Gewinnchancen sorgen. Das diesjährige Sortiment offeriert eine abwechslungsreiche Auswahl an Video Slots mit erstklassigem Weihnachtsdesign und spannenden Features voller Überraschungen. Dazu vier Beispiele namhafter Provider, die bereits veröffentlicht wurden oder in Kürze zu erwarten sind:</p>



<ul><li><strong>Christmas Carol Megaways</strong>&nbsp;von Pragmatic Play: Basierend auf der gleichnamigen Charles Dickens Geschichte mit 200.704 Gewinnwegen.</li><li><strong>Rudolph Gone Wild</strong>&nbsp;von NextGen / SG Digital: Rentier Slot im 5&#215;4 Format mit 50 Gewinnlinien und Random Wilds im Sonderfeature mit Freispielwahl.</li><li><strong>Holiday Spirits</strong>&nbsp;von Play&#8217;n GO: Die Geister von Charles Dickens liefern ein brillantes Weihnachtsflair im 3&#215;3 Walzenformat mit Respins und Bonusfeature.</li><li><strong>New Year Riches</strong>&nbsp;von Play&#8217;n GO: Lustiger Festtags Slot zum Times Square Neujahr Countdown mit 20x Multiplikator im 10 Ball Drop Freispiel Feature.</li><li>Abseits vom Thema Weihnachten versprechen außerdem einige beeindruckend innovative Neukreationen überaus fesselnden Spielspaß zu bringen. Drei davon möchten wir extra hervorheben.</li><li><strong>Pirate Gold Deluxe</strong>&nbsp;von Pragmatic Play: Schatzsuche im 5&#215;4 Slot Format mit atemberaubendem Design und einzigartigen Beutezügen.</li><li><strong>Twin Spin Megaways</strong>&nbsp;von NetEnt: Brillante Neuumsetzung des populären Klassikers mit 30.870 Gewinnwegen, Multiplikator Wilds und Zwillingswalzen.</li><li><strong>Deadmau5</strong>&nbsp;von Microgaming / Eurostar Studios: Mitreißender Musik Slot mit 243 Gewinnlinien, neuartigem Multiplikator System und spannenden Wild Funktionen.</li></ul>



<p>Wir empfehlen Slot Freunden einfach kostenlose Demospiele zu nutzen, um sich ihren Favoriten für die Feiertage risikofrei herauszupicken.</p>



<h2 id="neue-computerspiele-zum-weihnachtsfest">Neue Computerspiele zum Weihnachtsfest</h2>



<p>Genauso eifrig strömen Entwickler von Video Games noch vor Jahresende mit ihren Neuheiten auf den Markt und Player können spätestens zu Weihnachten ihr neues Spielabenteuer genießen. Unsere Übersicht ist nach dem bereits veröffentlichten oder geplanten Erscheinungsdatum sortiert und beinhaltet erlesene Neuentwicklungen zu populären Computerspielreihen aus sämtlichen Spielsparten bis hin zum<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Game">&nbsp;</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Game">MMO Game</a>, sowie gänzlich neuentwickelte Videospiele.</p>



<h3 id="oktober">Oktober:</h3>



<ul><li>Watch Dogs Legion von Ubisoft – Action Game</li><li>Baldur&#8217;s Gate 3 von Larian – Rollenspiel</li><li>Aquanox Deep Descent von Nordic Digital Arrow / Nordic Games – Unterwasser Action Game</li><li>Star Wars Squadrons von EA Motive – Arcade Action Game</li><li>Age of Empires 3 Definitive Edition von Forgotten Empires / Microsoft – Strategiespiel in Echtzeit</li><li>FIFA 21 von EA Sports &#8211; Sportspiel</li></ul>



<h3 id="november">November:</h3>



<ul><li>Football Manager 2021 von Sports Interactive / Sega – Neues Fußball Managerspiel</li><li>Dirt 5 von Codemasters &#8211; Rennspiel</li><li>Call of Duty: Black Ops Cold War von Treyarch / Activision – Shooter Game</li><li>World of Warcraft Shadowlands von Blizzard – MMO Game</li><li>Godfall von Counterplay Games / Gearbox – Action Rollenspiel</li><li>Assassin&#8217;s Creed Valhalla von Ubisoft – Action Abenteuerspiel</li></ul>



<h3 id="dezember">Dezember:</h3>



<ul><li>Cyberpunk 2077 von CD Projekt – Action Rollenspiel</li><li>&nbsp;Medal of Honor: Above and Beyond von Respawn / EA – Neues VR-Shooter Game</li><li>Immortals Fenyx Rising von Ubisoft – Neues Action Abenteuerspiel</li></ul>



<p>Außerdem steht für Januar 2021 bei IO Interactive das Actionspiel Hitman 3 auf dem Programm, Rockfish plant Everspace 2 als neues Weltraum Shooterspiel zu veröffentlichen und Firefly bringt mit Stronghold: Warlords eine neue Folge des beliebten Echtzeit Strategiespiels auf den Markt. Von Ubisoft folgen im Februar 2021 gleich zwei Neuerscheinungen. So können sich Motorradfans auf das Rennspiel Riders Republic freuen und Freunde von Actionspielen auf Prince of Persia: The Sands of Time Remake.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: fizkes/ <a href="http://fizkes/ Shutterstock" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/weihnachten-angesagte-videospiele-fuer-zwischendurch2020-2021/">Weihnachten: Angesagte Videospiele für “zwischendurch”2020/ 2021</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen: So gehen wir damit um, wenn es kein Hype (mehr) ist…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/11/kryptowaehrungen-so-gehen-wir-damit-um-wenn-es-kein-hype-mehr-ist/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 16:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitcoins sind DAS aufkommende Mittel der Online-Transaktion. Diese Krypto-Währung wurde im Jahr 2008 erfunden. Ein Jahr später wurde sie jedoch zu einer Open-Source-Software gemacht, indem der Quellcode veröffentlicht wurde&#8230; Es&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bitcoins-sind-das-aufkommende-mittel-der-online-transaktion-diese-krypto-waehrung-wurde-im-jahr-2008-erfunden-ein-jahr-spaeter-wurde-sie-jedoch-zu-einer-open-source-software-gemacht-indem-der-quell">Bitcoins sind DAS aufkommende Mittel der Online-Transaktion. Diese Krypto-Währung wurde im Jahr 2008 erfunden. Ein Jahr später wurde sie jedoch zu einer Open-Source-Software gemacht, indem der Quellcode veröffentlicht wurde&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Es ist zu einer neuen Art von Geld geworden, das viele Unternehmen und Einzelpersonen zu Transaktionen nutzen wollen. Es wird nun als eine innovative Zahlungsmethode angesehen. Wenn Sie noch nicht mit Bitcoin vertraut sind, ist es höchste Zeit, dass Sie die Grundlagen kennen und verstehen. In diesem Artikel werden einige der wesentlichen Fakten erörtert, die Sie in Bitcoin verstehen müssen. Lesen Sie weiter, um einen besseren Einblick zu erhalten.</p>



<p><strong>Verarbeitung von Bitcoins</strong></p>



<p>Eine Bitcoin ist eine digitale Währung, die in einer Anwendung namens &#8216;digitale Brieftasche&#8217; gespeichert ist. Die App kann entweder mit einem Computer oder sogar mit einem Smartphone angesehen und verwaltet werden.</p>



<p>Mit dieser Zahlungsart können Sie Online-Transaktionen durchführen. Wie bereits erwähnt, sind zahlreiche Unternehmen und Personen bereit, ihre Rückerstattung in Bitcoins zu erhalten, da sie das enorme Potenzial dieser speziellen Kryptowährung sehen.</p>



<p>Nun wird jede dieser Transaktionen, die Sie mit Bitcoins durchführen, in der Blockkette aufgezeichnet. Blockchain ist eine öffentliche Plattform, die jedes Detail Ihrer Transaktionen aufzeichnet, speichert und pflegt. Da sie für die Öffentlichkeit zugänglich ist, kann jede Person Ihren Bitcoin-Saldo und die von Ihnen getätigten Käufe einsehen, indem sie den Modus nach Bitcoin-Adresse verwendet. Dies erhöht die Transparenz der Transaktionen. Dies kann Ihnen genug Vertrauen einflößen, dass Ihre Bitcoins nicht in einer Staubwolke verschwinden.</p>



<p>Dadurch wird die Geschichte der Spurensuche in der Öffentlichkeit verunsichert. Sie kann Menschen davon abhalten, Münzen auszugeben, die ihnen nicht gehören, Transaktionen rückgängig zu machen oder Kopien anzufertigen.</p>



<p><strong>Sind Bitcoins wertvoll?</strong></p>



<p>In der Tat, das sind sie. Das lässt sich in einem anderen Kontext veranschaulichen. Nicht nur Geld definiert den Wert. Viele andere Dinge werden als wertvoll angesehen, abgesehen von Geld. Beispiele für solche Gegenstände sind Gold, Diamanten usw.</p>



<p>Im gleichen Sinne sind Bitcoins wertvoll. Dies liegt daran, dass Personen oder Unternehmen bereit sind, ihre Dienstleistungen und Waren mit Bitcoins im Gegenzug zu verkaufen. Dies steigert den Wert der digitalen Währung, der Bitcoins.</p>



<p><strong>Warum Menschen Bitcoins bevorzugen?</strong></p>



<p>Bitcoins werden weder von der Regierung noch von den Banken kontrolliert. Aufgrund dieser Tatsache werden viele Menschen von dieser digitalen Währung angezogen.</p>



<p>Ein weiteres wichtiges Merkmal, das Menschen auf Bitcoins aufmerksam macht, ist, dass Transaktionen über Bitcoins durchgeführt werden können, indem Sie anonymisiert werden. Sie können die Möglichkeit haben, Ihre Identität letztlich unverschleiert zu lassen. Obwohl die Transaktionen gespeichert und aufgezeichnet werden, kann keine andere Person Ihre Bitcoin-Adresse oder Kontonummer erfahren, solange Sie diese nicht preisgeben.</p>



<p><strong>Geld verdienen mit Bitcoin</strong></p>



<p>Der offensichtlichste Zweifel, der heutzutage aufkommt, ist, ob mit den Bitcoins Geld verdient werden kann. Und die Antwort ist ja; sie können zu diesem Zweck verwendet werden. Wie ist es also möglich, mit dieser digitalen Währung Geld zu verdienen? Lesen Sie weiter.</p>



<p>Vielleicht haben Sie in diesem Artikel über den Abbau von Bitcoin gelesen. Er wurde als ein Mittel zur Gewinnung von Bitcoins bezeichnet. Diese Methode dient jedoch als Mittel, um mit Bitcoins Geld zu verdienen. Was ist also der Abbau von Bitcoin? Es ist das Verfahren, bei dem neue Münzen erzeugt werden und die Informationen über Transaktionen überprüft werden können. Ist es nicht wunderbar, dass die Bergleute für jeden neuen Satz von Operationen, der der Blockkette hinzugefügt wird, Bitcoins als Belohnung erhalten? Es stehen verschiedene Online-Plattformen zur Verfügung, die Ihnen helfen, mehr über den&nbsp;<a href="https://bitcoin-up.live/de">https://bitcoin-up.live/de</a>&nbsp;zu erfahren.</p>



<p><strong>Schützt das Gesetz die Bitcoin-Minenarbeiter?</strong></p>



<p>Lange Zeit wurden die Bitcoin-Minenarbeiter von besorgten Behörden verhaftet. Aber im Jahr 2018 wurden die letzteren geändert, um Kryptowährungsaktivitäten legal zu machen, wodurch den Bitcoin-Minenarbeitern genügend Schutz gewährt wird. Sie brauchen also das Gesetz nicht zu fürchten. Transaktionen mit Bitcoins sind in den meisten Ländern legalisiert.</p>



<p><strong>Wie viele Bitcoins sind noch übrig?</strong></p>



<p>Insgesamt werden 21 Millionen Bitcoins generiert. Davon sind etwa 17 Millionen im Umlauf. Dies impliziert, dass etwa 4 Millionen Bitcoins übrig bleiben, die noch nicht in den Fluss eingebunden sind.&nbsp;Der Quellcode von Bitcoin entscheidet über die Anzahl der ausgegebenen Münzen.&nbsp;</p>



<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>



<p>Die Legalisierung von Kryptowährungen hat den Online-Transaktionen neue Dimensionen erschlossen. Es ist eine weitere Zahlungsmethode, die Sicherheit und Identität sichern kann. Diese Vorteile von Transaktionen mit Bitcoins locken eine ganze Reihe von Personen an, ihre Waren gegen Bitcoins einzutauschen und machen sie dadurch wertvoll. Dieser Artikel hat versucht, Bitcoins im Detail zu diskutieren.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: agsandrew/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/computing-machine-series-3d-illustration-cpu-1011306001" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/kryptowaehrungen-so-gehen-wir-damit-um-wenn-es-kein-hype-mehr-ist/">Kryptowährungen: So gehen wir damit um, wenn es kein Hype (mehr) ist…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Forscher: Was ist das eigentlich, ein “Bitcoin”?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/11/bitcoin-forscher-was-ist-das-eigentlich-ein-bitcoin/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 16:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitcoin ist eine digitale Währung, die privat und sofort verfügbar ist. Außerdem sind mit dieser Art von digitalen Währungen keine Bankgebühren verbunden. Es verwendet Peer-Peer-Technologie, um zu funktionieren&#8230; Da es&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/bitcoin-forscher-was-ist-das-eigentlich-ein-bitcoin/">Bitcoin-Forscher: Was ist das eigentlich, ein “Bitcoin”?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bitcoin-ist-eine-digitale-waehrung-die-privat-und-sofort-verfuegbar-ist-ausserdem-sind-mit-dieser-art-von-digitalen-waehrungen-keine-bankgebuehren-verbunden-es-verwendet-peer-peer-technologie-um-z">Bitcoin ist eine digitale Währung, die privat und sofort verfügbar ist. Außerdem sind mit dieser Art von digitalen Währungen keine Bankgebühren verbunden. Es verwendet Peer-Peer-Technologie, um zu funktionieren&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Da es sich um eine digitale Währung handelt, die elektronisch verteilt und verwendet werden kann, werden Bitcoins heute weltweit für Online-Transaktionen verwendet. Der Begriff &#8220;Bitcoin&#8221; wird heutzutage sehr oft verwendet.</p>



<p>Bitcoins haben sich als eine neue Art der Zahlungsabwicklung herausgebildet, die der Dienstleistungsanbieter als Antwort auf seine Waren oder Dienstleistungen zu akzeptieren bereit ist. Dadurch wird der Wert dieser digitalen Währungen definiert. Daher ist es sicher, in diese Krypto-Währungsplattform zu investieren. So viele&nbsp;<a href="https://cryptosoft.app/de">cryptosoft</a>&nbsp;sind im Internet verfügbar.&nbsp;</p>



<p>Der Abbau von Bitcoins lohnt sich durchaus, da er Ihnen hilft, Geld zu verdienen. In diesem Artikel sollen verschiedene Aspekte der Praxis des Bitcoin-Abbaus erörtert werden. Auch einige andere Details über Bitcoin sollen in diesem Artikel behandelt werden. Um mehr über Bitcoins zu erfahren, lesen Sie weiter.</p>



<p><strong>Was ist, wenn alle Bitcoins abgebaut werden?</strong></p>



<p>Wie einige vielleicht wissen, werden die Benutzer, die Bitcoins abbauen, belohnt. Sobald die Benutzer jedoch alle Bitcoins abbauen, können die Benutzer keine Blockbelohnungen mehr erhalten. Das liegt daran, dass es keine Bitcoins mehr gibt, die generiert werden können. In diesem Fall besteht die nächste Verdienstmöglichkeit darin, die für jede bestätigte Transaktion vorgesehenen Transaktionsgebühren zu erhalten. Selbst wenn also alle Münzen ausgemünzt sind und die primäre Quelle des Geldverdienens blockiert ist, gibt es immer noch andere Möglichkeiten, mit denen der Bergmann weiterhin Geld verdienen kann.</p>



<p><strong>Bitcoins am Telefon abbauen</strong></p>



<p>Nur Android-Smartphones unterstützen den mobilen Abbau von Krypto-Währung. Es wird davon ausgegangen, dass Android das einzige Betriebssystem für mobile Geräte ist, das bergbaufreundlich ist. Es wurden zahlreiche Apps entwickelt und sind für Android-Betreiber verfügbar, mit denen die Benutzer Bitcoin abbauen können.</p>



<p><strong>Dauer für den Abbau von Bitcoin</strong></p>



<p>Fragen Sie sich, wie schwierig es ist, Bitcoin abzubauen, oder wie lange es dauert, Bitcoin abzubauen? Vielleicht irren Sie sich manchmal, dass es eine mühsame Aufgabe ist, die einen Großteil Ihrer Zeit in Anspruch nimmt. In diesem Fall irren Sie sich in der Tat. Der Grund dafür ist, dass der Abbau einer Bitcoin im Durchschnitt nur zehn Minuten dauert. Alle zehn Minuten wird also eine neue Bitcoin abgebaut. Dann teilen sich die beteiligten Bohrgeräte die gewonnene Belohnung unter sich auf.</p>



<p><strong>Limit der Bitcoins, die an einem Tag abgebaut werden</strong></p>



<p>Gegenwärtig werden an einem Tag durchschnittlich 144 Bitcoins pro Tag abgebaut. Daraus lässt sich schließen, dass die durchschnittliche Anzahl der täglich neu geförderten Bitcoins eintausendachthundert beträgt.</p>



<p><strong>Reich werden mit Kryptowährungen</strong></p>



<p>Investitionen in Kryptowährungen können Ihnen zweifellos Glück bringen. Vorsichtige Interventionen müssen jedoch sicherstellen, dass Sie nur den Betrag ausgeben, den Sie auch verlieren können. Was ist, wenn die Schwelle des Geldes, das in Kryptowährungen investiert werden kann, erreicht ist? Es ist der Betrag, dessen Verlust für Sie noch erschwinglich ist. Das liegt daran, dass diese digitalen Währungen sehr volatil sind.</p>



<p>Aber wie man so schön sagt, auf hohe Belohnung folgt hohes Risiko. Das heißt, die Krypto-Währung hat genug Potenzial, um Geld einzubringen und Sie wohlhabend und produktiv zu machen. Dies ist genau wie bei jedem anderen Unternehmen wie Anleihen, Immobilien usw., bei dem Sie Gewinne erzielen, indem Sie einfach nur investieren. Solange die Erträge gut genug sind, wird die Misere weitergehen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ist der Abbau von Bitcoin rentabel?</strong></p>



<p>Vielleicht wissen Sie jetzt, dass der Abbau von Bitcoin Ihnen gutes Geld bringen kann. Aber lohnt es sich, für diesen Betrag Bitcoins abzubauen? Ist es die Zeit und die Mühe wert, die dafür aufgewendet wurden? Lesen Sie weiter.</p>



<p>Wenn Sie ein kleines Unternehmen besitzen und mit dem Abbau von Bitcoin zu tun haben, dann ist es für Sie in der Tat nicht profitabel. In der Anfangsphase der Einführung war der Abbau von Bitcoins keine große Sache, und selbst kleine Unternehmen erhielten ihr großes Geschäft, sobald sie diese Kryptowährungen abbauen.</p>



<p>Mit dem Wachstum und der Expansion des Unternehmens haben sich die Dinge jedoch stark verändert. Es erfordert eine Umgebungsmenge an Elektrizität und hochentwickelte Geräte, wodurch Sie einen Nettoverlust erleiden.</p>



<p><strong>Schlussfolgerung</strong></p>



<p>In diesem Artikel werden die verschiedenen Aspekte des Bitcoin-Abbaus im Detail erörtert. Bitcoin ist die neue, innovative Zahlungsmethode, und es lohnt sich, über diese Aspekte Bescheid zu wissen, bevor Sie sich auf den Weg zum Abbau neuer Bitcoins machen.</p>



<p>Artikelbild: Song_about_summer/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/data-protection-cybersecurity-internet-network-padlocks-1190269627" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock.com</a></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/11/bitcoin-forscher-was-ist-das-eigentlich-ein-bitcoin/">Bitcoin-Forscher: Was ist das eigentlich, ein “Bitcoin”?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Homeoffice: 4 Tipps, wie du einfach produktiver durchkommst…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/10/homeoffice-4-einfache-tipps-wie-du-einfach-produktiver-durchkommst/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 14:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhause]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die moderne Arbeitswelt von heute hat schon längst dem typischen „9-to-5“-Job den Rücken gekehrt und sich mit dem Einsatz der Digitalisierung und innovativen Technologien neue Türen eröffnet&#8230; Zahlreiche Tätigkeiten müssen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/homeoffice-4-einfache-tipps-wie-du-einfach-produktiver-durchkommst/">Homeoffice: 4 Tipps, wie du einfach produktiver durchkommst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-moderne-arbeitswelt-von-heute-hat-schon-laengst-dem-typischen-9-to-5-job-den-ruecken-gekehrt-und-sich-mit-dem-einsatz-der-digitalisierung-und-innovativen-technologien-neue-tueren">Die moderne Arbeitswelt von heute hat schon längst dem typischen „9-to-5“-Job den Rücken gekehrt und sich mit dem Einsatz der Digitalisierung und innovativen Technologien neue Türen eröffnet&#8230;</h3>



<p>Zahlreiche Tätigkeiten müssen heute nicht mehr zwingend im Büro ausgeübt werden, denn jede Menge Aufgaben lassen sich von zuhause oder auch von einem&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/">anderen beliebigen Ort</a>&nbsp;ausführen. Unternehmen erkennen dies immer mehr und bieten vermehrt Homeoffice-Lösungen für Mitarbeiter an. Gleichermaßen gibt es bereits jede Menge Unternehmer, Freelancer und Startups, die ihre Unternehmenstätigkeit vollkommen in die weite Welt des WWW gelegt haben. Wenn Sie Ihre Tätigkeit von zuhause ausführen, geben wir Ihnen diese Tipps an die Hand, mit denen das Arbeiten im Homeoffice gleich noch produktiver und erfüllender wird.</p>



<h2 id="1-der-dedizierte-arbeitsplatz-in-den-eigenen-vier-waenden">1. Der dedizierte Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden</h2>



<p>Die erste Frage, die es zu beantworten gilt, wenn Sie Ihr Homeoffice einrichten: Wo sollten Sie am besten arbeiten? Zwar kann der Laptop durchaus auch am Esstisch aufgebaut werden, sofern Sie kein Problem damit haben, ihn jedes Mal abräumen zu müssen, wenn Sie essen wollen. Nicht optimal. Viel besser wäre es, wenn Sie sich ein Zimmer oder auch nur eine Zimmerecke einrichten, die sie voll und ganz der Arbeit widmen. Ein Gästezimmer eignet sich hervorragend, um es (zumindest solang keine Gäste da sind) als Office zu verwenden. Doch selbst wer kein Extrazimmer hat, kann sich im Wohn- oder Esszimmer einen separaten Bereich gestalten. Mithilfe von Raumtrennern wie Regalen, Pflanzen oder sogar einer anderen Wandfarbe kann eine Arbeitsecke visuell abgetrennt werden. Eine solche Trennung ist übrigens sehr zu empfehlen, denn die Trennung von Arbeit und Privatleben verbessert die Konzentration und ist Basis für eine&nbsp;<a href="https://www.dropbox.com/de/business/resources/work-life-balance">bessere Work-Life-Balance</a>&nbsp;– Ja, die ist auch im Homeoffice sehr (wenn nicht sogar ganz besonders) wichtig!</p>



<h2 id="2-sorgen-sie-fuer-ruhe">2. Sorgen Sie für Ruhe</h2>



<p>Neben der Arbeit den Fernseher einschalten, Facebook offen haben, in der Mittagspause kurz auf der Couch schlafen und am besten noch während der Telefonkonferenz bügeln? Fehlanzeige. Stellen Sie im Homeoffice sicher, dass Sie jegliche Ablenkungen beiseite räumen. Ganz einfach gilt: Was nicht direkt für die Arbeit benötigt wird, verschwindet gänzlich aus dem Blickfeld. Allein schon, wenn das Privathandy neben einem liegt, denkt man ständig daran und schaut drauf. Besonders zu empfehlen ist es auch, für die richtige Geräuschkulisse zu sorgen, die Ihnen dabei hilft, sich voll und ganz zu fokussieren. Noise-Cancelling-Kopfhörer eignen sich hierzu hervorragend, die Straßenlärm, laute Nachbarn oder auch Mitbewohner ausschalten. Für viele eignet es sich zudem, atmosphärische Instrumentalmusik einzuschalten, die die Konzentration fördert. Bei Aktivitäten, die dem Menschen intellektuell etwas abverlangen – sei es Arbeiten, Lernen, Lesen oder auch Pokerspielen – können&nbsp;<a href="https://www.pokerstars.eu/de/blog/2019/poker-musik-was-sollten-sie-sich-anhoren-182219.shtml">ruhige, langsame Melodien</a>, die im Hintergrund bleiben und nicht ablenkend wirken, die Konzentration fördern. Das Radio oder auch die kostenlose Version von Spotify ist dafür dank der Werbung, Nachrichten, Stau- und Wetterberichte vollkommen ungeeignet. &nbsp;</p>



<h2 id="3-stellen-sie-ausreichend-licht-sicher">3. Stellen Sie ausreichend Licht sicher</h2>



<p>Je mehr Tageslicht Sie an Ihrem Arbeitsplatz zuhause bekommen, desto besser. Natürliches Licht ist zweifelsohne die beste Lichtquelle überhaupt. Studien konnten bereits zeigen, dass&nbsp;<a href="https://onblur.de/magazin/beleuchtung-arbeitsplatz/">Sonnenlicht die Produktivität</a>&nbsp;steigert. Wer im dunklen Kämmerchen sitzt und im Halbdunklen auf den erleuchteten Bildschirm des Laptops bzw. Monitors schaut, macht sich nicht nur die Augen kaputt, sondern läuft gleichzeitig auch Gefahr, Kopfschmerzen zu bekommen, sich schlechter konzentrieren zu können oder gar depressive Stimmungen zu erleiden. Am besten eignet es sich, den Schreibtisch im 90-Grad-Winkel zum Fenster aufzustellen, um eine Reflexion des einstrahlenden Lichts zu vermeiden und nicht in die Sonne blicken zu müssen. Übrigens ist es ein guter Tipp, sich in der dunklen Jahreszeit eine Tageslichtlampe zuzulegen, die das Sonnenlicht imitiert und die Stimmung und Konzentration anheben kann.</p>



<h2 id="4-nutzen-sie-einen-bequemen-buerostuhl">4. Nutzen Sie einen bequemen Bürostuhl</h2>



<p>Es kann beim Arbeiten von zuhause schnell verlockend sein, sich einfach nur einen Stuhl vom Esstisch zu greifen und an den Schreibtisch zu stellen. Das sollten Sie aber unbedingt bleiben lassen, denn wer regelmäßig über lange Stunden auf einem unbequemen Stuhl ohne entsprechende Ergonomie oder Rückenstütze sitzt, programmiert sich Rückenprobleme, Verspannungen und Schmerzen direkt vor. Sie würden ja auch nicht in unbequemen Schuhen einen Marathon laufen, oder? Genau wie man als Läufer in gute Laufschuhe investiert, ist es im Homeoffice unbedingt zu empfehlen, in einen ergonomischen Bürostuhl zu investieren. Dieser soll den Rücken beim Arbeiten entlasten und die natürliche Haltung beim Sitzen in verschiedenen Positionen unterstützen. Am besten lassen sich auch die Höhe, die Rückenlehne sowie die Armstützen individuell einstellen, um optimal am Schreibtisch sitzen zu können. Übrigens sehen derartige ergonomische Bürostühle heutzutage oftmals sehr elegant und schick aus. Es muss also nicht unbedingt der klischeehafte „Chefsessel“ sein.</p>



<p>Im Homeoffice zu arbeiten bietet eine Vielzahl an Vorteilen und ermöglicht es, sich seinen Arbeitsplatz nach Belieben einzurichten. Wenn Sie sich die Tipps zu Herzen nehmen, wird der „Büroalltag“ in den eigenen vier Wänden gleich viel produktiver und angenehmer. Frohes Schaffen!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:Photographee.eu/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-female-school-psychologist-having-serious-760999171" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/homeoffice-4-einfache-tipps-wie-du-einfach-produktiver-durchkommst/">Homeoffice: 4 Tipps, wie du einfach produktiver durchkommst…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriereaufstieg: Das sind die Bewältigungsstrategien in einer komplexen Arbeitsmarktsituation…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/10/karriereaufstieg-das-sind-die-bewaeltigungsstrategien-in-einer-komplexen-arbeitsmarktsituation/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 21:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl die aktuelle Arbeitslosenquote immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau liegt, erholt sich offenbar der Arbeitsmarkt schrittweise. Es ist noch nicht klar ist, bis zu welchem Limit das Bundesarbeitslosengeld ausgezahlt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="obwohl-die-aktuelle-arbeitslosenquote-immer-noch-deutlich-uber-dem-vorkrisenniveau-liegt-erholt-sich-offenbar-der-arbeitsmarkt-schrittweise-es-ist-noch-nicht-klar-ist-bis-zu-welchem-limit-das-bundesarbeitslosengeld-ausgezahlt-wird"><span id="obwohl-die-aktuelle-arbeitslosenquote-immer-noch-deutlich-ueber-dem-vorkrisenniveau-liegt-erholt-sich-offenbar-der-arbeitsmarkt-schrittweise-es-ist-noch-nicht-klar-ist-bis-zu-welchem-limit-das-bund">Obwohl die aktuelle Arbeitslosenquote immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau liegt, erholt sich offenbar der Arbeitsmarkt schrittweise. Es ist noch nicht klar ist, bis zu welchem Limit das Bundesarbeitslosengeld ausgezahlt wird&#8230;</span></h3>



<p class="has-drop-cap">Wenn die Menschen, die kürzlich entlassen wurden, in den kommenden Monaten zusammen mit Hochschulabsolventen nach einem Job suchen&#8230;</p>



<p>Wenn Sie ein Hochschulabsolvent sind, sollen Sie sich auf einige Herausforderungen vorbereiten. Sie haben nicht nur mehr Konkurrenz als die Bewerber in den vergangenen Jahren, sondern Sie müssen auch neue Wege finden, potenzielle Arbeitgeber ohne traditionelle Jobmessen oder persönliche Interviews zu verzaubern.</p>



<p>Es gibt aber auch gute Nachrichten. Die Jobsuche soll im Laufe der Zeit einfacher sein, weil viele Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise geschlossen wurden, immer mehr Arbeitsplätze anbieten. In diesem Artikel finden Sie vier Tipps, die Ihnen helfen, Ihre persönliche Marke aufzubauen und einen guten Job zu finden.</p>



<p><strong>1. Finden Sie die Vorteile der erleichterten Voraussetzungen zur Hochschulreife</strong></p>



<p>Im Moment kann die Arbeit für Sie nicht eine beste Idee sein. Aufgrund der Pandemie ändern Hochschulen und Universitäten im ganzen Land die Voraussetzungen für Studienbewerber. Viele Schulen haben die Anforderungen an die Dokumentation gelockert und einige haben einen Zahlungsaufschub verlängert. Wenn Sie an dem Beruf noch zweifeln oder eine Karriere in Betracht ziehen, die einen akademischen Grad erfordern könnte, ist jetzt eine beste Zeit, um zur Schule zurückzukehren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Zweifel? Ausbildung!&#8221;</p></blockquote>



<p><strong>2. Gehen Sie über Ihre Qualifikationsrahmen hinaus</strong></p>



<p>In der modernen Welt muss man immer im Bilde über die Situation auf dem Arbeitsmarkt sein. Die Wirtschaft bewegt sich in Richtung einer digitalen Zukunft und jeden Tag entstehen sich die neuen Berufe. Die menschliche Arbeit wird schon heute oft digitalisiert. Jetzt ist die perfekte Zeit, darüber nachzudenken, wie sich Ihre Karriere entwickeln wird. Bewerten Sie Ihre aktuellen beruflichen Fähigkeiten und Soft Skills und bestimmen in welchen anderen Branchen Sie sich verwirklichen könnten. Sie müssen im Stande sein, eine Richtung manchmal zu wechseln, um in der Zukunft zu gedeihen.</p>



<p><strong>3. Entwickeln Sie die neuen Fähigkeiten</strong></p>



<p>Eine Freiwilligenarbeit kann eine gute Möglichkeit sein, Ihre Fähigkeiten zu demonstrieren oder zu erwerben und sich auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Viele Nonprofit-Organisationen brauchen trotz der Pandemie immer noch Freiwillige.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/beautiful-exotic-woman-signing-be-silent-1208377519">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/karriereaufstieg-das-sind-die-bewaeltigungsstrategien-in-einer-komplexen-arbeitsmarktsituation/">Karriereaufstieg: Das sind die Bewältigungsstrategien in einer komplexen Arbeitsmarktsituation…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Passives Einkommen: 8 (von vielen) Möglichkeiten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/10/passives-einkommen-8-von-vielen-moeglichkeiten/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 21:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regelmäßige Einnahmen erzielen, ohne dabei aber aktiv sein zu müssen &#8211; so könnte man die Frage beantworten, was man als passives Einkommen verstehen kann. Doch das ist nur zum Teil&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="regelmaessige-einnahmen-erzielen-ohne-dabei-aber-aktiv-sein-zu-muessen-so-koennte-man-die-frage-beantworten-was-man-als-passives-einkommen-verstehen-kann-doch-das-ist-nur-zum-teil-richtig">Regelmäßige Einnahmen erzielen, ohne dabei aber aktiv sein zu müssen &#8211; so könnte man die Frage beantworten, was man als passives Einkommen verstehen kann. Doch das ist nur zum Teil richtig&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Denn für ein passives Einkommen muss man die entsprechenden Bausteine platzieren &#8211; und der Aufbau eines passiven Einkommens kann schon recht viel Arbeit bedeuten. Doch wie lässt sich so ein passives Einkommen überhaupt aufbauen und worauf ist zu achten?</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-1-apps-programmieren">Möglichkeit Nummer 1: Apps programmieren</h2>



<p>Wer <a href="https://t3n.de/news/flutter-erobert-entwicklerwelt-1324257/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apps programmiert</a> und diese zum Verkauf anbietet, der kann sich ein passives Einkommen aufbauen. Wichtig ist nur, dass man eine App auf den Markt bringt, die auch eine entsprechende Nachfrage hat &#8211; das heißt, es genügend Leute gibt, die diese App kaufen. Um mit der App-Programmierung Geld zu verdienen, ist es ratsam, mit den neuesten Programmiersprachen zu arbeiten, um kein Produkt mit veralteter Struktur anbieten zu müssen.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-2-youtube-videos">Möglichkeit Nummer 2: YouTube-Videos</h2>



<p>Möchte man mit YouTube Geld verdienen, so ist das durchaus möglich. Wichtig ist, dass man sich hier im Vorfeld nur die Frage stellt, welche Art von Content hochgeladen werden soll. Zudem muss man sich bewusst sein, dass es relativ viel Arbeit bedeutet, Videos aufzunehmen, die dann bearbeitet und hochgeladen werden müssen. Neben der Arbeit mit dem Video, die man hier im Vorfeld hat, muss man auch noch dafür sorgen, dass man genügend Abonnenten hat, die sodann dafür sorgen, dass das Video eine bestimmte Wiedergabezeit erreicht. Mit YouTube kann man zwar ein attraktives passives Einkommen aufbauen, jedoch bedeutet das einen im Vorfeld enormen Aufwand.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-3-der-blog">Möglichkeit Nummer 3: Der Blog</h2>



<p>Es gibt Blogs zu den unterschiedlichsten Themen: Kindererziehung, gesunde Ernährung und dergleichen &#8211; und viele Blogger verdienen damit ihr Geld. Doch worauf ist zu achten, wenn man sich dafür entscheidet, ein Blogger zu werden? Im Vorfeld geht es darum, dass man ein Thema findet, das auf dem Blog behandelt wird. In weiterer Folge sind die Besucherzahlen entscheidend. Damit diese in die Höhe gehen bzw. ein stabiles Niveau erreichen, ist es wichtig, den Blog so zu gestalten, dass die Leute immer wieder kommen. Besonders interessant sind etwa Mitgliederbereiche sowie auch bestimmte Angebote &#8211; denn über den Blog kann man nicht nur bestimmte Inhalte behandeln, sondern auch eBooks verkaufen, Online-Kurse anbieten oder sonstige Produkte zum Verkauf anbieten.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-4-affiliate-marketing">Möglichkeit Nummer 4: Affiliate Marketing</h2>



<p>Zudem ist es ratsam, dass man sich mit dem Affiliate Marketing befasst, um in weiterer Folge über seinen Blog ein passives Einkommen generieren zu können. Vergütet wird hier <a href="https://www.geld-online-blog.de/online-marketing/affiliate-marketing/affiliate-marketing-fuer-einsteiger-teil-3-provisionsmodelle-lead-und-sale-im-vergleich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">pro Lead oder pro Sale</a>. So bewirbt man beispielsweise auf seiner Seite ein Produkt und verlinkt dieses sodann &#8211; wird das Produkt über den Link gekauft, so bekommt der Blogbetreiber eine Vergütung.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-5-in-kryptowaehrungen-investieren">Möglichkeit Nummer 5: In Kryptowährungen investieren</h2>



<p>Man kann natürlich auch sein <a href="https://www.ht4u.net/bitcoin-era/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Geld in digitale Währungen investieren</a>. Steigt der Preis der Kryptowährung, so steigt auch die investierte Summe &#8211; wer letztlich zu einem höheren Preis verkauft als eingekauft wurde, darf sich also über einen Gewinn freuen.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-6-fotos-verkaufen">Möglichkeit Nummer 6: Fotos verkaufen</h2>



<p>Wer gerne fotografiert, kann seine Bilder auch im Internet anbieten. Es gibt eigene Datenbanken, über die man seine Bilder hochladen kann, die sodann gekauft werden können. Ratsam ist, nur die Lizenz und nicht direkt das Bild zu verkaufen. Denn letztlich kann man ein Bild nur einmal kaufen &#8211; eine Lizenz kann hingegen mehrfach erworben werden.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-7-online-kurse-anbieten">Möglichkeit Nummer 7: Online-Kurse anbieten</h2>



<p>Immer mehr Leute interessieren sich für Online-Kurse. Wer das entsprechende Wissen über ein Thema hat, der kann somit selbst Online-Kurse anbieten &#8211; beispielsweise über den Blog. Es gibt aber auch eigene Online-Kurs-Plattformen, über die man sodann sein Wissen weitergeben kann.</p>



<h2 id="moeglichkeit-nummer-8-ebooks-verkaufen">Möglichkeit Nummer 8: eBooks verkaufen</h2>



<p>Musste man vor ein paar Jahren noch einen Verlag suchen, um sein eigenes Buch auf den Markt bringen zu können, so ist es heute möglich, mit einem eBook Geld zu verdienen. Dafür benötigt man keinen Verlag, sondern letztlich nur eine Plattform, über die das Buch zum Verkauf angeboten werden kann &#8211; das kann unter anderem auch der eigene Blog sein.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: markara/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-writing-on-typewriter-man-working-602721068" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/passives-einkommen-8-von-vielen-moeglichkeiten/">Passives Einkommen: 8 (von vielen) Möglichkeiten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Krisenfestigkeit: Wie stark ist der Euro in Zeiten von Corona, Covid19 und Co?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/10/krisenfestigkeit-wie-stark-ist-der-euro-in-zeiten-von-corona-covid19-und-co/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2020 16:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Krise hat auch Europa hart getroffen. Insbesondere Länder wie Spanien und Italien wurden von dem Virus zeitweise nahezu vollkommen lahmgelegt. Aber es gibt auch andere schwächelnde Momente&#8230; Zum einen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/krisenfestigkeit-wie-stark-ist-der-euro-in-zeiten-von-corona-covid19-und-co/">Krisenfestigkeit: Wie stark ist der Euro in Zeiten von Corona, Covid19 und Co?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-corona-krise-hat-auch-europa-hart-getroffen-insbesondere-laender-wie-spanien-und-italien-wurden-von-dem-virus-zeitweise-nahezu-vollkommen-lahmgelegt-aber-es-gibt-auch-andere-schwaechelnde-moment">Die Corona-Krise hat auch Europa hart getroffen. Insbesondere Länder wie Spanien und Italien wurden von dem Virus zeitweise nahezu vollkommen lahmgelegt. Aber es gibt auch andere schwächelnde Momente&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Zum einen gab es hier besonders viele Fallzahlen, zum anderen liegt in diesen Ländern aber auch die Wirtschaft auf Grund der strikten Beschränkungen am Boden. Der europäische Arbeitsmarkt konnte <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/corona-kurzarbeit-schuetzt-europa-vor-hoeherer-arbeitslosigkeit-a-276996a9-d45d-4a07-927e-3970b9e62d53">nur durch Kurzarbeit</a> vor dem Zusammenbruch bewahrt werden.</p>



<p>Allerdings ist die Lage gar nicht so schlecht, wie in den ersten Monaten der Krise befürchtet. Denn zumindest Online ist die&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2020/09/onlineshopping-covid19-und-das-unerschuetterliche-vertrauen-der-verbraucher/">Kauflust der Deutschen weiter groß</a>. Und auch der Euro-Kurs hat sich nach einer Talfahrt zu Beginn der Krise wieder erholt. Wie die europäische Währung im Detail performt und ob es sich lohnt, zukünftig in den Euro zu investieren, verraten wir in folgendem Ratgeber.</p>



<h2 id="der-beginn-der-krise-einbruch-des-euros"><strong>Der Beginn der Krise: Einbruch des Euros</strong></h2>



<p>Der Euro-Kurs ist für jede Person, die innerhalb der EU lebt, wichtig. Schließlich gibt der Kurs an, wie viel Vertrauen die internationale Gemeinschaft in europäische Regierungen und Unternehmen hat. Der Eurokurs gibt also einen guten Ausblick auf die erwartete Zukunft Europas. Andererseits bestimmt er aber auch, wie teuer oder billig importierte und exportierte Waren sind. </p>



<p>Und zu Beginn der Krise sah es damit nicht gut aus. Denn Mitte Februar und durch den ganzen Mai hindurch war der Euro-Kurs auf Talfahrt. Verständlich, wenn man bedenkt, dass in diesem Zeitraum auch in Europa Panik herrschte. Mit dem Euro-Abstieg begann auch der Abwärtstrend des Dollars auf den internationalen Märkten.</p>



<h2 id="positive-auswirkungen-der-hilfspakete"><strong>Positive Auswirkungen der Hilfspakete</strong></h2>



<p>Nach Ausbruch der Corona-Krise war schnell abzusehen, dass dies nicht nur eine der größten Krisen unseres Gesundheitssystems ist, sondern auch unsere Wirtschaft vor ungekannte Herausforderungen stellt. Deshalb hat sich der europäische Rat zum schnellen Handeln entschlossen: Die Politiker in Brüssel beschlossen Mitte April ein milliardenschweres Wiederaufbauprogramm für Europa. Die Zahlungen daraus sollen vor allem krisengebeutelten Ländern wie Italien und Spanien wieder auf die Beine helfen.</p>



<p>Und dieses Hilfsprogramm zeigte direkt Wirkung: Es scheint, als wäre ein Totalschaden der Europäischen Wirtschaftszone abgewendet. Das bleibt natürlich auch den Anlegern nicht verborgen. Deshalb befindet sich der Euro seit Mitte April im Vergleich zum Dollar in einem Aufwärtskurs. Und das übrigens das erste Mal seit 2010. Der Euro bleibt anscheinend auch weiterhin ein Stabilitätsgarant und eine zuverlässige Investitionsmöglichkeit.&nbsp;</p>



<p>Dafür benötigt man allerdings einen vertrauenswürdigen Online-Broker. So kann man z. B. mit einer <a href="https://www.betrug.org/roinvesting-betrug-oder-serioes/">Kontoeröffnung bei ROinvesting</a> sofort und unkompliziert in die wichtigsten Währungen investieren. Hier können Sie aus über 40 handelbaren Währungspaaren auswählen – und die Depotführung ist dabei komplett kostenlos. </p>



<h2 id="schwaeche-des-dollars"><strong>Schwäche des Dollars</strong></h2>



<p>Während der Euro immer stärker wird, fällt der Dollar immer mehr ab. Das hat laut Experten vielfältige Gründe: Da wäre einmal der fortgesetzte Handelskrieg mit China. Aber auch die politische Instabilität des Landes und das schlechte Krisenmanagement sind Gründe für den schlechten Kurs. In den Dollar sollte man aktuell also besser nicht investieren.&nbsp;</p>



<h2 id="kann-man-in-die-zukunft-des-euro-investieren"><strong>Kann man in die Zukunft des Euro investieren?</strong></h2>



<p>Es sieht also so aus, als würde der Euro wohl zukünftig weiter stabil bleiben. Daher kann es sich jetzt lohnen, in den Euro oder in eine andere starke Währung zu investieren. Denn man kann nicht nur in Aktien, sondern über den Forex-Markt auch direkt in Währungen investieren.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Shutterstock </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/10/krisenfestigkeit-wie-stark-ist-der-euro-in-zeiten-von-corona-covid19-und-co/">Krisenfestigkeit: Wie stark ist der Euro in Zeiten von Corona, Covid19 und Co?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Onlineshopping: Covid19 und das unerschütterliche Vertrauen der Verbraucher…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/09/onlineshopping-covid19-und-das-unerschuetterliche-vertrauen-der-verbraucher/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2020 13:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Covid19]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein historisches Ereignis hat den Warenverkehr so grundlegend auf den Kopf gestellt, wie der Virus COVID-19. Das wirkt sich auch aufs Vertrauen der Konsumenten aus&#8230; Wer sich auch nur&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/09/onlineshopping-covid19-und-das-unerschuetterliche-vertrauen-der-verbraucher/">Onlineshopping: Covid19 und das unerschütterliche Vertrauen der Verbraucher…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kaum-ein-historisches-ereignis-hat-den-warenverkehr-so-grundlegend-auf-den-kopf-gestellt-wie-der-virus-covid-19-das-wirkt-sich-auch-aufs-vertrauen-der-konsumenten-aus">Kaum ein historisches Ereignis hat den Warenverkehr so grundlegend auf den Kopf gestellt, wie der Virus COVID-19. Das wirkt sich auch aufs Vertrauen der Konsumenten aus&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Wer sich auch nur in der Nähe von Firmen, Unternehmen und Produzenten aufhält, die von diesen Umbrüchen betroffen war, der kann ein Liedchen davon singen, was sich in letzter Zeit verändert hat. Ohne Frage war der Ausbruch dieser hochgefährlichen Krankheit dafür verantwortlich, dass es besonders im Online Handel maßgebliche Verschiebungen und Umbrüche gegeben hat. Doch was ist genau passiert, und wie wirkt es sich auf die Zukunft aus? Welche Rolle spielen Reviews und Erfahrungsberichte, Seiten wie&nbsp;<a href="https://erfahrungenscout.de/">ErfahrungenScout, der deutschen Bewertungsseite</a>&nbsp;zum Beispiel? Und wie können sich moderne Unternehmen ausstatten, um in der New Economy nicht nur zu überleben, sondern sich gut zu entfalten?</p>



<h2 id="die-anfaenge-e-commerce-und-veraenderungen-im-marketing"><strong>Die Anfänge &#8211; E-Commerce und Veränderungen im Marketing</strong></h2>



<p>Lange bevor der Virus selbst die ganze Wirtschafts ins wanken gebracht hat, hat sich der E-Commerce als eine maßgebliche Tatsache in den großen wirtschaftlichen Umbrüche der letzten Jahre herausgestellt. Wer sich noch an die ersten Anfänge von mittlerweile riesigen Unternehmen aus den USA erinnert, der wird vielleicht noch wissen dass diese zunächst vor allem mit Büchern und ein paar anderen Objekten handelten, aber Dinge wie Lebensmittel und Kleidung nicht anfassen. </p>



<p>Die Vorstellung, dass Leute zum Beispiel Kleidung im Internet bestellen würden, war zu diesem Zeitpunkt für viele Leute noch vollkommen utopisch und unrealistisch. Die meisten Geschäfte beharrten vor allem darauf, sich in Städten und Ortschaften gut im Stadtbild zu präsentieren, sei es durch Kaufhäuser, Kettengeschäfte oder durch den Einzelhandel. </p>



<p>Nach und kamen dann aber nicht nur Konzerne, sondern auch einzelne clevere Händler auf die Idee, nicht nur bestimmte und spezielle im Internet zum Kauf zur Verfügung zu stellen, sondern mehr oder wenig alles, was sie auftreiben konnte. Die Skepsis von vielen Kunden wich schnell, als sie merkten wie viel hier potenziell gespart werden konnte. </p>



<p>Moderne Unternehmen, die sich ausschließlich auf das Internet konzentrieren, wenn es darum geht ihre Produkte zu verkaufen, profitieren natürlich davon, dass sie sehr viel weniger Geld für Immobilien, Verkaufsräume und anderes ausgeben müssen. Die großen Ersparnisse, die sich auch Personal machen können, werden dann oft entsprechend an Kundinnen und Kunden weitergegeben, die so schnell ihre Skepsis über anonyme Bestellungen im Netz loswerden können.&nbsp;</p>



<h2 id="e-commerce-und-covid-19-die-zweite-revolution"><strong>E-Commerce und COVID 19 &#8211; Die zweite Revolution</strong></h2>



<p>Ohne Frage hat&nbsp;<a href="https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/index.html">COVID 19</a>&nbsp;dazu beigetragen, dass Menschen die sich vielleicht noch vor kurzem sehr distanziert zu Online Shopping verhalten haben, auch mittlerweil überzeugte Online Shopper sind. Wer sich zum Beispiel ein bisschen konkrete mit den Zahlen der letzten Monate beschäftigt, wird rasante Umsätze bei Online Händlern bemerken, die mittlerweile durch den Corona Virus sehr viel populärer geworden sind. Ohne Frage ist die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen und in dieser Form auch Waren entgegen zu nehmen, eine große Innovation gewesen, und viele Leute die sich zunächst mit dieser Art des Shoppings schwer taten, sind es nach ein paar Monaten Lockdown auch gewöhnt.&nbsp;</p>



<h2 id="reviews-rezensionen-und-bewertungen-die-neue-macht-der-konsumenten"><strong>Reviews, Rezensionen und Bewertungen: Die neue Macht der Konsumenten</strong></h2>



<p>Auch für Händler und Hersteller, die sich bis jetzt nichts um Erfahrungsberichte geschert haben, müsste es mittlerweile angekommen sein: Die Kundin und der Kunde von heute sind gut vernetzt und informiert. Die meisten Leute machen vor dem Kauf Vergleiche zwischen Produkten und Preisen, und wer hier nicht mithält, droht unterzugehen. </p>



<p>Produkte, Firmen und Dienstleister mit schlechten Bewertungen im Netz müssen sich oft warm anziehen, denn diese können schnell zu abfallenden Verkäufen führen. Eine gute Bilanz von Bewertungen, Rezensionen und Erfahrungsberichten kann wiederum einiges dafür tun, dass die Umsätze weiter steigen. Wer im E-Commerce unterwegs ist, sollte sich mit&nbsp;<a href="https://erfahrungenscout.de/">ErfahrungenScout</a>, der deutschen Bewertungsseite<a href="https://erfahrungenscout.de/">&nbsp;</a>auseinandersetzen, denn diese bietet Unternehmen und Firmen vielseitige Möglichkeiten, sich Kunden zu präsentieren.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Lightspring/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/game-changer-business-political-change-concept-309062636" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/09/onlineshopping-covid19-und-das-unerschuetterliche-vertrauen-der-verbraucher/">Onlineshopping: Covid19 und das unerschütterliche Vertrauen der Verbraucher…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Akquise: Kunden halten – und gewinnen. So geht’s…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/08/akquise-kunden-halten-und-gewinnen-so-gehts/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2020 09:56:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, auf was sie sich eher konzentrieren sollten: den Kunden, der bereits von Produkt und Unternehmen überzeugt ist oder den Kunden, der noch nie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/08/akquise-kunden-halten-und-gewinnen-so-gehts/">Akquise: Kunden halten – und gewinnen. So geht’s…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-viele-unternehmen-stellt-sich-die-frage-auf-was-sie-sich-eher-konzentrieren-sollten-den-kunden-der-bereits-von-produkt-und-unternehmen-ueberzeugt-ist-oder-den-kunden-der-noch-nie-gekauft-hat">Für viele Unternehmen stellt sich die Frage, auf was sie sich eher konzentrieren sollten: den Kunden, der bereits von Produkt und Unternehmen überzeugt ist oder den Kunden, der noch nie gekauft hat und potentiell neues Geld einbringt? Sehr häufig fällt die Entscheidung dabei auf die letztgenannte Option. So werden oftmals das gesamte Marketingbudget in Werbung von Neukunden gesteckt und Boni und Rabatte verteilt. Moderne Firmenpolitik geht jedoch davon weg, nur in Neukunden zu investieren&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Der Fokus liegt insgesamt auf Nachhaltigkeit. Das heißt vor allem, Qualität zu fördern und damit neue Kunden zu gewinnen. Wie das gehen soll? Das erfahren Sie hier.</p>



<h2 id="die-gefahren-des-neukundenfangs">Die Gefahren des Neukundenfangs</h2>



<p>Wer sich nur auf die Jagd nach neuen Kunden begibt, lässt sich auf ein riskantes Spiel ein. Denn neue Kunden findet man eben nicht in seinem Unternehmen, sondern auf anderen Plattformen. Um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und damit kaufkräftige Kunden zu erhalten, muss Werbung geschaltet werden. Ob über klassische Litfaßsäulen, Kinos oder über das Internet &#8211; der Radius solcher Werbung ist oft groß, aber ebenso groß sind auch die Ausgaben.</p>



<p>Natürlich ergibt es Sinn, Werbung möglichst breitflächig zu streuen, um damit viele Menschen zu erreichen. Dennoch heißt das nicht zwangsläufig, dass dadurch Neukunden gewonnen werden. Das richtet sich nach sehr vielen Faktoren, darunter zählt zum Beispiel das Produkt, die Nachfrage, die erreichte Öffentlichkeit, aber auch der Zeitpunkt und die Werbung an sich. Wenn alles gut läuft, kann man den Neukundenanstieg schnell messen. Ist das jedoch nicht der Fall, hat man, bis man den Fehler herausfindet, bereits sein Marketingbudget für das Jahr ausgegeben.</p>



<p>Oftmals wird außerdem über den Preis des Produkts um Neukunden gestritten. So machen viele Unternehmen den Fehler, ihre Produkte an den Preiskampf anzupassen, was gar nicht sein muss, wenn man gezielt auf Kunden zugeht.</p>



<h2 id="vorteile-von-bestandskunden">Vorteile von Bestandskunden</h2>



<p>Bei der Bestandskundschaft kann das Marketing ganz anders aussehen. Hier muss man nicht erst eine Registrierung im Mitgliederbereich abwarten, auch alle anderen Daten sind bereits hinterlegt. Somit kann man den Kunden gezielt ansprechen und die Werbung ganz auf seine Bedürfnisse anpassen. Das bedeutet in der Regel weniger Kosten. Denn man kennt bereits die Vorlieben des Kunden durch den vorherigen Einkauf. Gerade solche Aktionen wie Rabatte, Prämien zum nächsten Einkauf oder Bonusaktionen können dabei helfen, einen nächsten Kauf anzuregen.</p>



<p>Glücksspielportale sind hier besonders geschickt. So finden Sie immer mal ein&nbsp;Casino, das zum Beispiel&nbsp;<a href="https://onlinecasinopolis.de/30-freispiele-ohne-einzahlung/">sogar 30 Free Spins</a>&nbsp;an seine Bestandskunden verteilt, und das&nbsp;gratis&nbsp;und oftmals ohne vorherige Einzahlung. Ziel ist dabei natürlich, dass der Stammkunde die Spielhalle erneut besucht. Das lässt sich das Glücksspielportal unter Umständen auch durchaus etwas kosten. Wichtig bei solchen Aktionen sind daher die Teilnahmebedingungen, die festlegen, was vom Kunden erwartet wird und was das Unternehmen unter Umständen verliert.</p>



<p>Die Vorteile liegen somit auf der Hand, denn ein loyaler Kunde, der bereits mehrfach gekauft hat, lässt sich besser einschätzen. Gerade im Online Marketing sind dann auch die Daten, die sie über die einzelnen Seitenbesuche erhalten, sehr wertvoll. Wie oft besucht der Kunde ihre Plattform, was schaut er sich an? Alles kann Auskunft darüber geben, welche nächste Aktion genau diesen Kunden ansprechen könnte und ihn wieder zum Kauf animiert. Denn wenn alles gut geht, ist die Hürde zum nächsten Kauf für Bestandskunden im Vergleich zu Neukunden weit niedriger.</p>



<h2 id="das-kundenerlebnis-verbessern">Das Kundenerlebnis verbessern</h2>



<p>Ein neues Schlagwort der Branche ist das Kundenerlebnis. Das sollte möglichst nicht nur während des Einkaufs positiv sein, sondern auch dazu führen, dass das Unternehmen in Erinnerung bleibt. Das schafft man jedoch nur, wenn alles auf Hochglanz poliert ist. So muss zum Beispiel die Seite ansprechend sein, das Produkt perfekt, der Preis genial und auch der Kundenservice muss sich von seiner besten Seite zeigen. Die Zeit, die der Kunde auf dem Portal bzw. im Geschäft verbringt, muss zu einer besonderen Zeit werden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Besondere Zeit&#8221;</p></blockquote>



<h3 id="den-kunden-kennen">Den Kunden kennen</h3>



<p>Doch das ist natürlich nicht immer möglich. Manchmal fehlt es am nötigen Kleingeld, um an jeder Ecke hohe Qualität zu garantieren. Daher haben Wirtschaftstheoretiker Modelle entwickelt, um Kunden in verschiedene Kategorien einzuteilen und so effizienter zu wirtschaften. So wurde zum Beispiel die&nbsp;<a href="http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/abc-analyse/abc-analyse.htm">ABC-Analyse</a>&nbsp;entwickelt. Diese teilt Kunden in folgende Segmente ein:</p>



<ul><li>A-Kundschaft: Das sind solche Kunden, die den höchsten Umsatz versprechen. Sie werden bevorzugt behandelt, erhalten eine höhere Aufmerksamkeit vom Kundenservice oder bekommen sogar einen persönlichen Berater. Außerdem sorgt man bei dieser Kundengruppe für Bonusprogramme, etc., die deutlich machen, wie wertvoll sie für das Unternehmen sind. Sie machen etwa 80% des Umsatzes aus.</li><li>B-Kundschaft: Diese Kunden machen das Tagesgeschäft aus und sollen nach dem Modell mit gezielten Rabattangeboten beworben werden. Auch diese Kunden sollen mit Spezialangeboten bei Laune gehalten werden. Sie machen etwa 15% des Umsatzes aus.</li><li>C-Kundschaft: Sie liefert etwa 5% des Umsatzes. Hierbei ist die Rede von sporadischer Laufkundschaft und sogenannten Problemkunden. Diese sollten dennoch einen guten Kundenservice erfahren, da gerade bei einem befriedigenden Abschluss die Chance besteht, den Kunden längerfristig doch noch von sich zu überzeugen.</li></ul>



<p>Der Vorteil dieser Einteilung ist die Kosteneffizienz. Denn eine spezielle Betreuung ist natürlich kostenintensiver und kann nicht für alle Kunden gewährleistet werden. Gleiches gilt für Aktionen und Angebote wie Rabatte, Prämien oder andere <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/casino-kapitalismus-marketing-und-akquise-alles-nur-ein-gluecksspiel/" data-type="post" data-id="9858">Belohnungen</a>.</p>



<h3 id="mit-zufriedenen-bestandskunden-neue-werben">Mit zufriedenen Bestandskunden neue werben&nbsp;</h3>



<p>Um nun das beste aus dieser Einteilung herauszuholen, sollten Sie sich überlegen, was Sie der jeweiligen Kundschaft anbieten wollen, um sie an sich zu binden. Maßnahmen könnten von personalisierten Newslettern bis hin zu Geschenken gehen. Ihrer Fantasie sind sicher keine Grenzen gesetzt. Sie sollten nur die Kosten dafür immer im Blick haben.</p>



<p><br />Haben Sie alles richtig gemacht und schaffen Sie es, die Bestandskunden auf Dauer bei sich zu behalten, dann sollte bald ein guter und vor allem kostengünstiger Nebeneffekt eintreten, auf den Sie langfristig bauen können. Kundschaft, die zufrieden ist, spricht darüber und empfiehlt weiter. Was aus Sicht von Statistikern nur schwer zu kalkulieren ist, ist jedoch die beste Werbung, die sie haben können, und tatsächlich auf lange Sicht messbar. Voraussetzung ist jedoch, dass sie vorab alle Weichen dafür stellen und das jeweilige Kundenerlebnis verbessern.</p>



<h2 id="fazit">Fazit</h2>



<p>Insgesamt ist es günstiger, bestehende Kunden zu neuen Investitionen anzuregen, als Neukunden zu werben. Doch wie das gemacht wird, hängt davon ab, in wen es sich zu investieren lohnt. Je besser Sie Ihre Kunden kennen, desto besser können Sie für ein gutes Kundenerlebnis sorgen. Und nur ein wirklich zufriedener Kunde kauft erneut und erzählt davon potentiell neuen Kunden.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Gajus/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/conceptual-close-hand-man-offering-support-776658193" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/08/akquise-kunden-halten-und-gewinnen-so-gehts/">Akquise: Kunden halten – und gewinnen. So geht’s…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Outfit: Schick ins Büro, zu schick?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/08/outfit-schick-ins-buero-zu-schick/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 09:50:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Accessoires]]></category>
		<category><![CDATA[Dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Style]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da heutzutage generell das äußere Erscheinungsbild immer wichtiger in unserer Gesellschaft ist, stellt man sich nun auch als Sekretärin die Frage, welches Outfit das Richtige ist und ob es dem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/08/outfit-schick-ins-buero-zu-schick/">Outfit: Schick ins Büro, zu schick?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="da-heutzutage-generell-das-aeussere-erscheinungsbild-immer-wichtiger-in-unserer-gesellschaft-ist-stellt-man-sich-nun-auch-als-sekretaerin-die-frage-welches-outfit-das-richtige-ist-und-ob-es-dem-dres">Da heutzutage generell das äußere Erscheinungsbild immer wichtiger in unserer Gesellschaft ist, stellt man sich nun auch als Sekretärin die Frage, welches Outfit das Richtige ist und ob es dem Dresscode der Firma entspricht. Denn schließlich möchte man sich ja auch optisch dem Unternehmen anpassen, um letztendlich einen guten Eindruck bei Allen zu hinterlassen&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Um offene Fragen zu klären, finden sich hier einige Antworten auf Fragen, die man sich als Sekretärin rund ums Thema Dresscode stellt. <br /><br /><strong>Der bleibende erste Eindruck</strong> <br /><br />Als Sekretärin hat man die Aufgabe, das Unternehmen, in dem man tätig sein möchte, zu repräsentieren. Man hat außerdem viel persönlichen Kontakt (auch mit wichtigen Geschäftspartnern) was die Wichtigkeit des Outfits in den Vordergrund rückt. Denn nicht nur der Erste und auch bleibende Eindruck ist entscheidend, sondern auch karrieremäßig kann man sich die Wirkung der passenden Kleidung durchaus zunutze machen.</p>



<p><strong>Grundregeln</strong><br /><br />Als Sekretärin muss man, wie viele Menschen in anderen Berufen auch, einen gewissen Dresscode einfach einhalten, um nicht unangenehm aufzufallen oder sonstige negative Eindrücke zu erwecken. Deshalb gibt es im Business-Knigge einige Grundregeln, an die man bei der Kleiderwahl unbedingt denken soll:</p>



<ul><li>nur gewaschene und gepflegte Kleidung tragen (gilt auch bei Schuhen)</li><li>sportliche Kleidung vermeiden</li><li>auf einfache Kleidung wie auf eine Jeans oder ein T-Shirt &amp; co. soll unbedingt verzichtet werden</li><li>Farben gut auswählen und an die Firma anpassen</li><li>auf Statements und Slogans verzichten</li></ul>



<p><strong>Outfit-Tipps für die heißen Sommertage</strong><br /><br />Alle Jahre wieder erreichen sie uns &#8211; die heißen Sommertage. Um nun auch als Sekretärin in dieser Jahreszeit dem Dresscode entsprechend gekleidet zu sein, gibt es ein paar Tipps, mit denen das Business-Outfit auch im Sommer noch dem Business-Knigge entspricht. </p>



<p>Gewisse Materialien, wie Baumwolle, Seide, Lyocell, Tencel und die Luxusvariante Seidenchiffon, sind besonders gut für den Büroalltag geeignet. Doch es gibt einiges, was auch im Sommer gut beachtet werden muss:</p>



<ul><li>Kleider sind erlaubt &#8211; jedoch nicht im Urlaubslook und ärmellos</li><li>Röcke sollten knielang sein (ohne Schlitze)</li><li>keine ausgeschnittene Kleidung tragen (Dekolleté verdecken)</li><li>geeignetste Oberteile: Blusen</li><li>Basic T-Shirts verwenden (ohne Prints, Statements)</li><li>keine Spaghettiträger&nbsp;</li><li>Unterwäsche sollte dezent gehalten werden (Durchblitzen vermeiden)</li></ul>



<p><strong>Tipps für passende Schuhe im Sommer</strong><br /><br />Jede Frau, die schon einmal länger in hohen Schuhen auf den Beinen unterwegs war, kennt das &#8211; es schmerzt am ganzen Fuß. Um solch eine unangenehme Situation während der Arbeitszeit zu vermeiden, gibt es mittlerweile einige Schuhtrends, die optisch gut für Sekretärinnen geeignet sind und bei denen solche Probleme erst gar nicht entstehen. Dazu gehören Low-Heeled Ankle Boots, Pumps mit Blockabsatz, Spitze Kitten-Heels, Mules sowie verschiedene Sandalen-Typen. Außerdem empfehlenswert wäre ein Blick auf die <a href="https://www.yoox.com/de/damen/shoponline/giuseppe%20zanotti_d">Modelle von Giuseppe Zanotti</a>, wo äußerst elegante Schuhe, auch geeignet für den Büroalltag, angeboten werden. <br /></p>



<p><strong>Die Wichtigkeit der Details</strong> <br /><br />Es sollte darüber hinaus immer daran gedacht werden, dass auch das kleinste Detail zumindest unterbewusst vom Gegenüber wahrgenommen wird. Denn erst wenn das gesamte Outfit stimmig ist, und dann auch noch die Ausstrahlung des Trägers selbst mit dem kongruent ist, erweckt man einen seriösen und stimmigen Eindruck.<br /><br /><strong>Authentie als A und O</strong> <br /><br />Trotz alldem sollte der Dresscode immer auch <a href="https://www.lernen.net/artikel/authentizitaet-5-tipps-selbst-treu-bleiben-2087/">authentisch sein</a>, denn sollte man plötzlich ein ganz anderes Bild darstellen, als was man normalerweise darbietet, wirkt das schnell seltsam. <br />Außerdem ist es mit einem nicht authentischen Outfit wesentlich schwieriger, überzeugend und seriös zu wirken. Es würde die Überzeugungskraft beim Gegenüber relativ schnell schwinden lassen und man wirkt ungewollt unglaubwürdig. <br />Um dies zu vermeiden, wäre die geschickte Verwendung von Accessoires angebracht, denn hiermit kann man dem vorgegebenen Dresscode immer noch den gewissen Touch an Individualität verleihen.<br /></p>



<p><strong>Fazit</strong><br /><br />Dennoch lässt sich sagen, dass neben den Vorschriften denen man als Sekretärin ausgesetzt ist, immer noch an seine eigenen Stilvorlieben gedacht werden sollte, denn wenn man sich in der Kleidung wohlfühlt, steigt auch das Selbstbewusstsein und die Überzeugungskraft, beides wichtige Faktoren um letztendlich ein positives Gesamtbild zu hinterlassen. </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: ShotPrime Studio/ Shutterstock</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/08/outfit-schick-ins-buero-zu-schick/">Outfit: Schick ins Büro, zu schick?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mehr als Buchhaltung: So gelingt euch der Quereinstieg ins SAP-Consulting…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/07/mehr-als-buchhaltung-so-gelingt-euch-der-quereinstieg-ins-sap-consulting/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 09:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>
		<category><![CDATA[Skills]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11937</guid>

					<description><![CDATA[<p>Technisch versierte Menschen werden auch in Corona-Zeiten händeringend gesucht, glaubt man diversen Stellenanzeigen. Entscheidend ist, wie wir mit Veränderungen umgehen, der Transformation, dem Change. Doch wie wird man das, SAP-Berater&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/mehr-als-buchhaltung-so-gelingt-euch-der-quereinstieg-ins-sap-consulting/">Mehr als Buchhaltung: So gelingt euch der Quereinstieg ins SAP-Consulting…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="technisch-versierte-menschen-werden-auch-in-corona-zeiten-haenderingend-gesucht-glaubt-man-diversen-stellenanzeigen-entscheidend-ist-wie-wir-mit-veraenderungen-umgehen-der-transformation-dem-chan">Technisch versierte Menschen werden auch in Corona-Zeiten händeringend gesucht, glaubt man diversen Stellenanzeigen. Entscheidend ist, wie wir mit Veränderungen umgehen, der Transformation, dem <em>Change</em>. Doch wie wird man das, SAP-Berater und wie wäre ein Quereinstieg nicht nur denkbar sondern auch &#8220;gangbar&#8221;? Wenn Persönlichkeit und Profil passen, können das auch Physiker oder Bäcker&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Software hilft bei vielem, so auch beim Studium. Entscheidend ist die Haltung der Mitarbeitenden. Im Mittelstand ebenso wie im Konzern. Über nötige Skills und das entscheidende Mindest haben wir mit der Unternehmensberaterin Maria Truong aus Mainz gesprochen.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Die Kernkompetenz eines guten Beraters ist&#8230;</strong> </p>



<p><em>Maria Truong: </em>Empathie, Menschenkenntnis, analytisches beziehungsweise zusammenhängendes Denken und eine schnelle Auffassungsgabe. Ein SAP-Berater fungiert sozusagen als “menschliche <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/it-deutsch-der-uebersetzer%ef%bb%bf/">Schnittstelle</a>” zwischen Unternehmen und Business Software, es geht hier sehr stark darum, ein offener und ehrlicher Ansprechpartner für den Kunden zu sein und Vertrauen aufzubauen. Ein guter Berater zeichnet sich dadurch aus, dass er die Interessen des Kunden verstehen lernt, sich ein Bild von seiner Situation macht, passende Lösungen vorschlägt und diese anschaulich vermittelt und begleitet.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie wichtig sind dabei Softskills, auch im Vergleich zu fachlichen Qualifikationen?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Enorm wichtig. Ein Berater sollte jemand sein, dem die Kunden vertrauen und mit dem sie gerne zusammenarbeiten. Dazu kommt außerdem, dass die Berater <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">in wechselnden Teams arbeiten</a> und sich schnell an geänderte Mitarbeiterkonstellationen anpassen müssen: Zum einen für die Arbeit vor Ort mit den jeweiligen IT-Abteilungen unserer Kunden, zum anderen auch innerhalb der jeweiligen Projektteams von unserer Seite.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Qualifikationen sollte man für den Job mitbringen?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Ausbildung beziehungsweise Studium sind ein Plus, aber nicht notwendig. In erster Linie zählen <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Persönlichkeit</a> und Beraterkompetenz &#8211; das lernt man nicht immer an der Uni oder bei der Ausbildung. Bei CNT stellen wir inzwischen auch vermehrt Quereinsteiger und Fachkräfte ohne speziellen Abschluss ein. Dazu gibt es sogar ein gesondertes von uns unterstütztes Projekt mit dem Namen “Fresh Faces”, mit dem Hochschulstudenten noch vor Erreichen ihres Abschlusses bei uns angestellt werden können.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche IT-Kenntnisse brauchen SAP-Berater?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Die nötigen IT-Kenntnisse für den SAP-Beraterjob sind vor allem angewandter Natur: Erste Erfahrungen mit SAP sind ein großes Plus und vereinfachen die Einarbeitung. Dafür braucht es allerdings <em>nicht</em> unbedingt einen akademischen Informatikabschluss, in vielen Fällen reicht es völlig aus, wenn die Anwärter und Anwärterinnen Berufserfahrung mit SAP haben, zum Beispiel als Anwender von SAP.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong>Welche Chancen gibt es für Quereinsteiger?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Die Chancen für <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Quereinsteiger</a> sind in unserer Branche sehr gut! Ob jemand ein guter Berater ist und Talente für die direkte Zusammenarbeit mit unseren Kunden hat, zeigt sich oft erst während der beruflichen Laufbahn. Deshalb entscheiden sich zunehmend Arbeitnehmer für einen solchen spontanen Quereinstieg, einfach weil sie gerne mit Menschen zusammenarbeiten. Wenn Persönlichkeit und Profil passen, beschäftigen wir auch Physiker oder Bäcker.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Prozesswissen entscheidend&#8221;</p></blockquote>



<p>Quereinsteiger sind bei uns deshalb herzlich willkommen. Der Lagerarbeiter, der seit Jahren mit SAP gearbeitet hat, das nötige Prozesswissen mitbringt und auf gleicher Augenhöhe mit dem Kunden im selbigen Bereich diskutieren und sich austauschen kann, hat teilweise bessere Chancen, als ein Uniabsolvent, der niemals im Lager gearbeitet hat. Es ist in etwa so, wie bei diversen Geschäften ihres Vertrauens – vom Kundenservice zum Filialleiter.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong>Gibt es spezielle Ausbildungsprogramme für die SAP Beratung?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Sogar einige. Der SAP-Konzern selber bietet digitale und Klassenraumtrainings an, die man mit SAP Zertifikaten abschließen kann. Ähnliche Programme gibt es auch bei privaten Anbietern &#8211; welches Angebot individuell am besten passt, hängt dann von dem jeweiligen Profil ab. CNT selber setzt stark auf das interne Traineeprogramm, das neben SAP Schulungen und Zertifizierungen auch Kommunikation und Teamarbeit in den Ausbildungsfokus stellt.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong>Ist eine Zusatzausbildung als SAP-Berater auch berufsbegleitend möglich?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Die Ausbildung zum guten SAP-Berater setzt Praxisbezug voraus. Theoretisches Wissen kann man sich jederzeit aneignen (auch berufsbegleitend) &#8211; aber das Um und Auf liegt in der tatsächlichen Anwendung des Erlernten.&nbsp;</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong>Wie können Interessenten herausfinden, ob das Berufsbild des SAP-Beraters zu ihnen passt?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Generell sollte man sich zwei Fragen stellen: Arbeite ich lieber in klar definierten Strukturen, oder begreife ich meine Tätigkeit als ein großes Ganzes? Und habe ich ein Interesse an Technologie und Modernisierung, möchte ich einen Beitrag dazu leisten, unsere Gesellschaft voranzubringen und Neuland zu betreten? Ist die Antwort in beiden Fällen ja und stimmen Profil und Persönlichkeit, dann sind die ersten Schritte bereits getan.</p>



<p>Da wir in der vergangen Zeit zunehmend gute Erfahrung mit Quereinsteigern gemacht haben, haben wir zusammen mit einigen anderen Partnern eine Initiative für den Profilabgleich eingerichtet. Auf dem <a href="https://sap.flynne.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Onlineportal Flynne</a> können Interessenten ganz einfach einen Fragebogen beantworten und bekommen dann für uns einen Matchingscore übermittelt, der angibt, wie gut das jeweilige Profil zum Berufsbild eines SAP-Beraters passt.</p>



<p>Wenn es bei einem Kandidaten vielversprechend aussieht, gehen wir auch gerne selber in die Initiative und nehmen gezielt Kontakt auf.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was sind eure Auswahlkriterien beim Einstellungsprozess?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Im Recruitingprozess achten wir generell auf die Ausbildung und auf den beruflichen Werdegang beziehungsweise die beruflichen Erfahrungen. Man erkennt schnell, ob jemand Spaß an der Arbeit hat und bereits ist zu lernen. Aber wie bereits eingangs erwähnt ist ein Studium kein Beweis dafür, dass man in der Arbeitswelt – und in diesem Fall in der SAP Welt &#8211; gut oder weniger gut aufgehoben ist. Besonders wichtig sind auch das Auftreten der Kandidaten und die Kommunikationsfähigkeiten. Da wir sehr viele internationale Projekte betreuen, ist neben Deutsch Englisch als Kommunikationssprache unabdingbar.&nbsp;</p>



<p>Die meisten Projekte werden direkt beim Kunden abgewickelt. Daher muss ein Berater außerdem auch eine gewisse Flexibilität und Reisebereitschaft mitbringen.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Gibt es spezielle Recruiting-Initiativen?</strong></p>



<p><em>Maria Truong:</em> Wir arbeiten hier mit zwei Initiativen, die oben bereits erwähnt wurden: Über die “Fresh Faces” Akademie ermöglichen wir interessierten Newcomern ein Kennenlernen der Strukturen bei SAP und in der Beratung und ermöglichen einen Einstieg direkt aus der Ausbildung heraus. Der Vorteil ist hier, dass wir die Bewerber direkt persönlich kennen lernen können. Auf diese Art und Weise können wir ermitteln, welche Persönlichkeiten und Profile bei CNT am besten reinpassen würden.</p>



<p>Nach einer Vorauswahl durch die Beratungshäuser werden die jungen Talente nach Walldorf zum “Power Day” eingeladen. Dort haben sie die Chance durch gemeinsame Workshops und einem abschließenden “Speed Dating” die einzelnen Unternehmen näher kennenzulernen. Falls die Chemie stimmt, bekommen sie die Möglichkeit, auf einen Praxistag beim Beratungshaus ihrer Wahl vorbeizuschauen und Einblicke in den Arbeitsalltag eines SAP-Beraters zu bekommen. </p>



<p>Von den knapp 30 Workshopteilnehmern, die CNT im diesjährigen Pilotprogramm kennenlernen durften, kamen 12 Bewerber in die engere Auswahl. 4 von ihnen haben inzwischen bereits unterschrieben und stehen in den Startlöchern ihrer Karriere als SAP-Berater.&nbsp;Zusätzlich helfen wir mit “Flynne” interessierten Quereinsteigern bei der Umorientierung und ebnen den Weg in die Beratung auch für branchenfremde Fachkräfte.</p>



<p><strong>Fazit:</strong> Ob eine Buchhaltungssoftware wie <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.lexbizz.de/erp-system/buchhaltung" target="_blank">Lexbizz</a> zum Beispiel, eine SAP-Beratung zu diversen Themen oder was anderes. Software hilft bei vielem, so auch beim Studium. Entscheidend ist die Haltung der Mitarbeitenden. Im Mittelstand ebenso wie im Konzern. Von daher, nur Mut, etwas neues zu wagen. Was hilft euch dabei? Schreibt gerne in die Kommentarzeile hier unten&#8230;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild</em>: <em>Mike Hopkins Photography/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/norquay-road-long-exposure-669819379" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/mehr-als-buchhaltung-so-gelingt-euch-der-quereinstieg-ins-sap-consulting/">Mehr als Buchhaltung: So gelingt euch der Quereinstieg ins SAP-Consulting…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Das perfekte Webinar: Schwanken zwischen Nutzwert und Entertainment</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/07/das-perfekte-webinar-schwanken-zwischen-nutzwert-und-entertainment/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2020 21:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11932</guid>

					<description><![CDATA[<p>Online ist es schnell. Aber gut muss es auch sein, im Dschungel an Angeboten. Klar ist: Erfolgreiche Online-Veranstaltungen brauchen professionelle Durchführung. Wir zeigen euch, auf was beim Webinar zu achten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/das-perfekte-webinar-schwanken-zwischen-nutzwert-und-entertainment/">Das perfekte Webinar: Schwanken zwischen Nutzwert und Entertainment</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="online-ist-es-schnell-aber-gut-muss-es-auch-sein-im-dschungel-an-angeboten-klar-ist-erfolgreiche-online-veranstaltungen-brauchen-professionelle-durchfuehrung-wir-zeigen-euch-auf-was-beim-webinar">Online ist es schnell. Aber gut muss es auch sein, im Dschungel an Angeboten. Klar ist: Erfolgreiche Online-Veranstaltungen brauchen professionelle Durchführung. Wir zeigen euch, auf was beim Webinar zu achten ist damit es gut kommt&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Webinare boomen. Damit sie nicht zur langweiligen Werbeveranstaltung verkommen, sollten Veranstalter nutzwertigen Inhalt bieten. Ein wenig Marketing und professionelle Technik helfen außerdem dabei, Events über das Netz zu füllen und möglichst viele interessante Menschen zu erreichen.</p>



<h2 id="goodie-pakete-und-keynote-speaker-ziehen-teilnehmer-an">Goodie-Pakete und Keynote-Speaker ziehen Teilnehmer an</h2>



<p>„Wir müssen seit der Corona-Krise bestehende Veranstaltungsformate neu denken. Beispielsweise wird unser Bestandskundenevent dieses Jahr erstmalig komplett online stattfinden“, erläutert Kerstin Steffen, Marketingchefin beim E-Learning-Dienstleister imc AG. Bereits seit Jahren werden Online-Veranstaltungen, Podcasts und Videos im digitalen Marketingmix des Saarländer Unternehmens eingesetzt. </p>



<p>Was die Experten für digitale Bildung bei Catering und Location sparen, setzen sie dafür ein, um das Event zu einem besonderen Erlebnis für die Teilnehmer zu machen. „Beispielsweise exklusive Goodie-Pakete zur Veranstaltung, die wir allen Teilnehmern im Vorfeld der Veranstaltung zusenden, oder namhafte <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/disziplin-so-wird-selbstorganisiertes-arbeiten-erfolgreicher/">Keynote-Speaker</a>“, erzählt Steffen.</p>



<h2 id="nutzwertiger-inhalt-und-gezielte-ansprache">Nutzwertiger Inhalt und gezielte Ansprache</h2>



<p>Wenn guter Content gegeben ist, wird es einfacher das Webinar zu füllen. Über verschiedene Maßnahmen, zum Beispiel online Anzeigen in Fach-Newslettern, kommen bei imc pro Webinar etwa 80 Anmeldungen zusammen, von denen rund 70 Prozent teilnehmen. „Wir prüfen über die Mediadaten, ob wir unsere Zielgruppe auch wirklich erreichen“, verrät die Führungskraft. </p>



<p>Zudem promotet imc die Veranstaltungen über Social Media Channels wie Twitter, LinkedIn und Xing. „Hier sind dann auch unsere internen Marken-Botschafter gefragt. Diese werden exklusiv über Marketing und Kommunikations-Aktivitäten informiert und gebeten, Informationen in ihrem Netzwerk zu teilen.“</p>



<h2 id="vertrauensbonus-nutzen-bestandskunden-anschreiben">Vertrauensbonus nutzen: Bestandskunden anschreiben</h2>



<p>„Die Idee für ein Webinar hatten wir längst“, erzählt Michael Zahm. Der Geschäftsführer der Beratungsunternehmens PFIF wollte eine Fördermöglichkeit bekannt machen, von der viele innovative Mittelständler noch nicht gehört hatten. Um die Veranstaltung zu füllen, nutzte PFIF vor allem die hauseigene Kundenkartei und mailte Bestandskunden an. </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF.jpg"  alt="Michael Zahm (Foto: NN/Privat)"  class="wp-image-11934"  width="320"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF-160x120.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael-Zahm-quer_Foto-PFIF-530x396.jpg 530w"  sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" ><figcaption>Michael Zahm (Foto: NN/Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Auch wenn Unternehmen schon länger kein Projekt mehr mit den Förder-Verstehern umgesetzt hatten: Das Vertrauen besteht. Die Einladung war einfach gestaltet und der Link zu Veranstaltung direkt zugänglich. So war die Hürde, an dem Webinar teilzunehmen, denkbar gering.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Geringe Hürde&#8221;</p></blockquote>



<p>Nach zwei erfolgreichen Webinaren mit mehr als 120 Teilnehmern und etlichen nachfolgenden Beratungsgesprächen ist der Ingenieur aus Lahr begeistert. Die Kosten für die Software halten sich in Grenzen. Allerdings muss man etwas Zeit investieren, um sich in die Technik einzuarbeiten und praktische Erfahrungen zu sammeln. So konzentriert er sich inzwischen auf seinen halbstündigen Vortrag und die anschließende viertelstündige Frage-Antwort-Runde, während eine Mitarbeiterin alle Hinweise im Chat bearbeitet und sich um die Technik kümmert.&nbsp;</p>



<h2 id="beduerfnisse-der-zielgruppe-erkennen">Bedürfnisse der Zielgruppe erkennen</h2>



<p>Insgesamt nimmt die Zahl der digitalen Veranstaltungen zu. Zu den Akquisitions-Events kommen Webinare für die Bestandskunden. Aktuell sind beim Experten für digitale Bildung zudem Sonderveranstaltungen dabei. So wurde im Juni beispielsweise ein Online-Live Talk im Rahmen des <a href="https://www.bitkom.org/Themen/Digitaltag-2020-digitalmiteinander" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitkom-Digitaltags </a>gestaltet. Titel: „Digitales Lernen – ist jetzt Zeit für den Big Bang?“. Mit dabei: meinungsstarke Führungskräfte aus den eigenen Reihen des Mittelständlers. Bei PFIF heißt die kommende Veranstaltung: „Neue ZIM-Förderung – Möglichkeiten und Erfolgstipps.“</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-medium is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-267x400.jpg"  alt="Kerstin Steffen (Foto: NN/Privat)"  class="wp-image-11933"  width="200"  height="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-768x1152.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-1024x1536.jpg 1024w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-1365x2048.jpg 1365w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-696x1044.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-1392x2088.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-1068x1602.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-2136x3204.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-1920x2880.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-3840x5760.jpg 3840w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-560x840.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/07/Steffen-Kerstin_Foto-imc-scaled.jpg 1707w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" ><figcaption>Kerstin Steffen (Foto: NN/Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Apropos Zielgruppe: imc schafft es sogar, Manager und Führungskräfte vor die Webcam zu bekommen. „Gerade für Entscheider, die oft viele Termine und wenig Zeit haben, passen die kurzen Webinare gut in den Terminkalender. Wir bieten ihnen bewusst in dreißig Minuten gebündeltes Wissen an“, sagt Steffen.&nbsp;</p>



<h2 id="checkliste-so-machen-sie-ihr-webinar-voll">Checkliste: So machen Sie Ihr Webinar voll</h2>



<ul><li>Gezielte Werbemaßnahmen: z.B. Banner und Anzeigen in Fachzeitschriften und Newslettern</li><li>Ob die richtige Zielgruppe erreicht wird, über die jeweiligen Mediadaten prüfen</li><li>Führungskräfte und Entscheider mit kompaktem Content überzeugen</li><li>Entertainment und Professionalität sprechen sich herum</li><li>Postings in den Sozialen Medien helfen dabei, interessante Teilnehmer zu erreichen</li><li>Eigene Mitarbeiter als Multiplikatoren einsetzen</li><li>Bestehende Kontakte nutzen: Auch wenn das letzte gemeinsame Projekt ein paar Tage her ist, kommen Interessenten gerne auf einen vertrauten Partner zurück.</li><li>Zeit investieren: Vorhandene Präsentationen straffen und auf Web-Tauglichkeit prüfen</li></ul>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/learn-learning-education-knowledge-wisdom-studying-372270265" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/das-perfekte-webinar-schwanken-zwischen-nutzwert-und-entertainment/">Das perfekte Webinar: Schwanken zwischen Nutzwert und Entertainment</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Die Arbeitgebermarke: Vom Mitarbeiter empfohlen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/07/die-arbeitgebermarke-vom-mitarbeiter-empfohlen/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2020 09:19:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11930</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder Mitarbeiter, der im Web seine Stimme erhebt, kann zum Empfehler, zum Meinungsmacher und Influencer für seine Firma werden. Tipps dazu gibt dieser Beitrag von Anne M. Schüller…&#8230; Die Zeiten,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="jeder-mitarbeiter-der-im-web-seine-stimme-erhebt-kann-zum-empfehler-zum-meinungsmacher-und-influencer-fuer-seine-firma-werden-tipps-dazu-gibt-dieser-beitrag-von-anne-m-schueller">Jeder Mitarbeiter, der im Web seine Stimme erhebt, kann zum Empfehler, zum Meinungsmacher und Influencer für seine Firma werden. Tipps dazu gibt dieser Beitrag von Anne M. Schüller…&#8230;</h2>



<p class="has-drop-cap">Die Zeiten, in denen man via blumiger Arbeitgeberwerbung punkten oder der Welt mithilfe vollmundiger Imagebroschüren etwas vorgaukeln konnte, sind praktisch vorbei.&nbsp;Fortan braucht man nur dem Geplapper der Leute im Web zu folgen, um zu erfahren, was Sache ist.&nbsp;Auf der großen Bühne Internet sind Unternehmen quasi hüllenlos, nackt.&nbsp;</p>



<p>Das Innenleben einer Company wird heutzutage schonungslos offenbart. Vor allem von frustriertem Personal wird ganz schön viel schmutzige Wäsche gewaschen. Zum Beispiel ist YouTube voll von Clips, die frustrierte Mitarbeiter heimlich im Büro gedreht oder nachgestellt haben, um Missstände und <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/humor-viel-zu-ernst-ein-karrierekiller-deswegen-raus-da-mit/">Fehlverhalten</a> offenzulegen.</p>



<p>Genau wie die Kunden steuern auch interessierte Bewerber oft zunächst die O-Töne Dritter an. Wer schlechte Noten bekommt, fällt durchs Rost, ohne dass es je zu einem direkten Erstkontakt kommt. Die relevantesten Recruiting-Touchpoints befinden sich demnach&nbsp;<em>nicht</em>&nbsp;im Kontrollbereich der Unternehmen.&nbsp;</p>



<p>Anbieter mit hauptsächlich schlechten Online-Kritiken werden im Kampf um die besten Talente künftig leer ausgehen. Oder sie müssen beim Gehalt einen kräftigen Aufpreis bezahlen. Nur, wer seine <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/">Mitarbeiter</a> hegt und pflegt, braucht sich wirklich keine Sorgen zu machen. Denn diese werden zu kostenlosen Empfehlern.</p>



<h2 id="im-netz-wird-quasi-alles-geteilt-und-womoeglich-viral">Im Netz wird quasi alles geteilt – und womöglich viral</h2>



<p>Wer im Web nach Arbeitgeberbewertungen stöbert, findet innerhalb von Sekunden unschöne Texte wie diese: „Im Kundendienst arbeiten bei uns nur die Nieten.“ „Die da oben haben nur ihre Boni im Sinn.“ „Ich denke, wir sind kurz vor der Pleite.“ „Warnung!!! Arbeitet bloß nicht bei uns!“&nbsp;</p>



<p>Wer dies will, für den ist es so leicht wie niemals zuvor, ein breites Publikum anzusprechen. Und je mehr Digital Natives den Unternehmen zuströmen, desto stärker ist der Effekt. Denn die netzaffine Nachwuchsgeneration ist es gewohnt, im Social Web quasi alles miteinander zu teilen.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-665x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-11858"  width="166"  height="250"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-665x1000.jpg 665w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-768x1154.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1022x1536.jpg 1022w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1363x2048.jpg 1363w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-696x1046.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1392x2092.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1068x1605.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-279x420.jpg 279w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-559x840.jpg 559w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1920x2886.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-scaled.jpg 1703w"  sizes="(max-width: 166px) 100vw, 166px" ><figcaption>Mehr lesen? Gibt´s <a href="https://www.amazon.de/dp/3869368993/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=0b28539a156492bc8f3fe0f31a0fd2f1&amp;creativeASIN=3869368993" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> im Buch..</figcaption></figure></div>



<p>Auch wenn solche Einträge natürlich subjektiv sind: Dank umfänglicher Hinweise auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen können sich potenzielle Bewerber nun endlich im Vorfeld ein Bild vom <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a> einer Firma machen und einen Eindruck darüber gewinnen, ob das Unternehmen zu ihnen passt oder nicht.</p>



<h2 id="oeffentliche-mitarbeiteraeusserungen-wertvolles-feedback">Öffentliche Mitarbeiteräußerungen: wertvolles Feedback&nbsp;</h2>



<p>Auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen treiben sich nur Frustrierte und rachsüchtige Ehemalige herum? Weit gefehlt! Inzwischen gibt es auf den meisten Portalen von nahezu jedem größeren Unternehmen genügend Erfahrungsberichte, die ein aktuelles Stimmungsbild zeigen – gespickt mit Hinweisen, was sich schleunigst ändern sollte. Das sind nur Einzelmeinungen? Jede Meinung ist wertvoll, wenn sie differenziert ist und die bewerteten Aspekte ausführlich beschreibt.&nbsp;</p>



<p>Natürlich sind auch&nbsp;Einträge gefälscht. Die meisten Arbeitgeber-Bewertungsportale haben aber Kontrollmechanismen, über die alle Bewertungen vor der Freischaltung laufen. Danach werden noch manuelle Checks durchgeführt. Schließlich gibt es eine Meldefunktion, so dass entlarvte Fälschungen zügig entfernt werden können. Zudem gibt es Regeln für die Wortwahl. Man darf zum Beispiel keine Namen nennen.</p>



<h2 id="mit-lug-und-trug-kommt-man-im-web-nicht-weit">Mit Lug und Trug kommt man im Web nicht weit</h2>



<p>Das Wertvollste, das Bewertungsportale den Unternehmen zu bieten haben, ist das ungeschminkte Stimmungsbild der Mitarbeiter. Auch Verbesserungsbedarf, den intern vielleicht niemand ansprechen mag, kann über solche Plattformen identifiziert werden.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Selbstbeweihräucherung, nicht immer berechtigt&#8221; </p></blockquote>



<p>Was auch passiert: Die Firmen selbst stellen die rosigsten Texte über sich ein. Doch meist kommt man mit unberechtigter Selbstbeweihräucherung nicht sehr weit. Wenn etwa ein vermeintlicher Top-Arbeitgeber nicht das halten kann, was er öffentlich verspricht, werden enttäuschte Mitarbeiter dies schnell ans Tageslicht bringen.&nbsp;</p>



<p>Außerdem sind geübte Leser nicht dumm. Sie können die Spreu vom Weizen trennen. Denn die Intention eines Bewerters und seine Seriosität schimmern schnell durch. Und je mehr Bewertungen ein Arbeitgeber hat, desto eher relativiert sich das Bild (<em>Das gilt übrigens auch für diverse Casino- und Sportwetten-Seiten wie <a href="https://sport.netbet.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sport.netbet.de</a></em> oder <em><a href="https://casino.netbet.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">casino.netbet.com/de</a>, Anm. d. Redaktion</em>).</p>



<h2 id="positive-bewertungen-im-web-die-beste-werbung">Positive Bewertungen im Web: die beste Werbung</h2>



<p>Besonders relevant sind die Hinweise auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen offenbar für junge Berufstätige. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen haben 52 Prozent schon Online-Arbeitgeberbewertungen gelesen, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 46 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen immerhin noch 39 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom.</p>



<p>Insgesamt siebzig Prozent von denen, die tatsächlich die Absicht hatten, den&nbsp;Job zu wechseln, haben sich durch solche Bewertungen in ihrer Entscheidung beeinflussen lassen. Und vierzig Prozent gaben an, sich aufgrund von negativen Bewertungen gegen einen Jobwechsel entschieden zu haben.</p>



<p>Positive Bewertungen hingegen sind genau die Werbung, die ein Unternehmen für neue Talente attraktiv macht. Und nicht vergessen: Kunden, Investoren, die Medien und sonstige Interessensgruppen lesen das auch. Unternehmen sollten deshalb die Meinungsbildung auf solchen Portalen genauso im Auge behalten wie ihre Umsatzzahlen und die Geschäftskorrespondenz.&nbsp;</p>



<h2 id="wie-man-die-empfehlungsbereitschaft-stimuliert">Wie man die Empfehlungsbereitschaft stimuliert</h2>



<p>Selbst dann, wenn ein Mitarbeiter hochzufrieden ist, wird er nicht automatisch daran denken, seinen Arbeitgeber positiv ins Gespräch zu bringen. Da heißt es, diesen ein wenig zu „impfen“. Das bedeutet, ihn zu ermuntern, für Sie als Fürsprecher online und offline tätig zu werden, also Informationen zu teilen und weiterzuleiten. Dies sollte so elegant wie möglich geschehen. Wie Sie dabei vorgehen können? Zum Beispiel so:</p>



<ul><li>Sammeln Sie systematisch Erfolgsgeschichten, und stellen Sie diese sukzessive als „Unsere Erfolgsgeschichte des Tages“ ins Social Intranet.&nbsp;</li><li>Veröffentlichen Sie Geschichten, die erfolgreiche Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Aktivitäten zum Inhalt haben, in Ihrem Social Intranet.&nbsp;</li><li>Lassen Sie beim Auftakt eines jeden Meetings eine Erfolgsgeschichte erzählen und bitten Sie die Leute, diese weiterzuverbreiten.</li><li>Installieren Sie ein digitales „Gästebuch“ beim Empfang, ein iPad, über das Besucher und Mitarbeiter ihre Meinung auf passenden Portalen einstellen können.&nbsp;</li><li>Zeigen Sie positive Web-Kommentare Dritter auf TV-Screens am Empfang, im Personalraum, in der Kaffeeküche und anderen Bereichen.&nbsp;</li><li>Laden Sie ausdrücklich dazu ein, Ihre Jobangebote weiterzuleiten.</li><li>Installieren Sie auf Ihren Webpräsenzen rechtskonforme Social-Media-Buttons für alle wichtigen Netzwerke, das stärkt den Viralisierungseffekt.</li><li>Veröffentlichen Sie Kennzahlen intern, die zeigen, wie erfolgreich Mitarbeiterempfehlungen im Vergleich zu anderen Recruiting-Aktivitäten sind.&nbsp;</li><li>Bitten Sie die Mitarbeiter, die twittern, Ihrem Arbeitgeber-Recruiting-Account auf Twitter zu folgen. Danach können alle, die wollen, offene Stellen retweeten.&nbsp;</li><li>Wenn Sie eine Facebook-Karriereseite haben, bitten Sie die Mitarbeiter, dort ab und an Kommentare zu platzieren sowie passende Meldungen und Jobangebote zu liken und zu teilen.</li><li>Erarbeiten Sie Vorschläge für Mitarbeiterprofile auf Xing und LinkedIn, das stärkt die Arbeitgeberreputation. Stellen Sie sicher, dass alle die gleiche Firmenbezeichnung verwenden. Danach können Ihre Leute in deren Status-Updates über bemerkenswerte Interna und Jobs berichten. Führt ein solches Verbreiten zu einer Stellenbesetzung, gibt’s eine Prämie oder ein anderes Goodie.</li></ul>



<h2 id="mitarbeiter-botschafter-brauchen-trainings-und-guidelines">Mitarbeiter-Botschafter brauchen&nbsp;Trainings&nbsp;und Guidelines</h2>



<p>Entwickeln Sie geeignete&nbsp;Hilfestellungen in Form von Trainings&nbsp;und Guidelines, die Hinweise darauf geben, wie sich die Beschäftigten in ihrer Eigenschaft als Unternehmensrepräsentanten im Social Web bewegen können und sollen. Ein kleines AbisZ-Manual und/oder ein entsprechendes Erklärvideo sind sehr hilfreich.&nbsp;Dies dient nicht zuletzt auch dem Selbstschutz der Mitarbeiter. Denn man kann im Web sehr schnell Fehler machen.&nbsp;</p>



<p>Jede Eventualität abzudecken ist natürlich unmöglich. Die simpelste Regel, die ich kenne, sagt eigentlich alles. Sie heißt: „Don‘t be stupid!“ Und ein gängiger Dreisatz geht so: „Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern. Geheimnisse bleiben geheim. Und private Meinungen bleiben privat.“ Eine weitere nützliche Regel ist diese: <strong>„Konflikte werden nicht im Netz gelöst.“</strong></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: SFIO CRACHO/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/business-project-team-working-together-meeting-739242352" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/07/die-arbeitgebermarke-vom-mitarbeiter-empfohlen/">Die Arbeitgebermarke: Vom Mitarbeiter empfohlen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Ran an den Job, auch in Corona-Zeiten: So setzt du dich (noch besser) durch, im Bewerber-Dschungel…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/06/ran-an-den-job-auch-in-corona-zeiten-so-setzt-du-dich-noch-besser-durch-im-bewerber-dschungel/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11925</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deine letzte Bewerbung ist schon etwas länger her? Du willst aus der Masse an Kandidaten hervorstechen? Dann lies dir diese Tipps von Bewerbungsprofi Simone Stargardt durch.. Wie wichtig ist ein&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/ran-an-den-job-auch-in-corona-zeiten-so-setzt-du-dich-noch-besser-durch-im-bewerber-dschungel/">Ran an den Job, auch in Corona-Zeiten: So setzt du dich (noch besser) durch, im Bewerber-Dschungel…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="deine-letzte-bewerbung-ist-schon-etwas-laenger-her-du-willst-aus-der-masse-an-kandidaten-hervorstechen-dann-lies-dir-diese-tipps-von-bewerbungsprofi-simone-stargardt-durch">Deine letzte Bewerbung ist schon etwas länger her? Du willst aus der Masse an Kandidaten hervorstechen? Dann lies dir diese Tipps von Bewerbungsprofi Simone Stargardt durch..</h2>



<p><strong>Wie wichtig ist ein Bewerbungsfoto?</strong></p>



<p>Auch wenn das seit mehr als zehn Jahren geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz besagt, dass Bewerbungsfotos rechtlich gesehen nicht erforderlich sind: Um den Gesamteindruck abzurunden, wünschen sich die meisten Personaler nach wie vor ein Bild zur Bewerbung. Wichtig ist dabei weniger, wie gut ein Kandidat aussieht, sondern ob der Mensch auf dem Bild sympathisch rüberkommt. Gelingt das, kann ein Foto den Ausschlag geben für eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Bewerbungsfotos deshalb am besten von einem professionellen Fotografen erstellen lassen. Die Kosten dafür kannst du bei der nächsten Steuererklärung absetzen.</p>



<p><strong>Worauf kommt es im Anschreiben an?</strong></p>



<p>Aus vielen Gesprächen mit Personalverantwortlichen weiß ich, dass ihnen das Anschreiben weniger wichtig ist. Ein gut lesbarer, informativer Lebenslauf ist das Herzstück einer Bewerbung. Dennoch solltest du ein kurzes Anschreiben verfassen. Nutze auf keinen Fall vorformulierte Mustervorlagen. Schreibe lieber in wenigen, kurzen Sätzen etwas zu dir und warum du dich bewirbst. Chefs und Chefinnen wollen wissen, wer hinter dem Lebenslauf steckt und etwas über dich als Person erfahren.</p>



<p><strong>Was sollte unbedingt in meinen Lebenslauf? Wie lang darf er sein?&nbsp;</strong></p>



<p>Der Lebenslauf ist am besten chronologisch absteigend aufgebaut, startet also mit den neuesten Erfahrungen. Das Dokument sollte nicht länger als zwei Seiten sein, besondere Qualifikationen herausgehoben. Verzichte darauf, alle Praktikumsstellen oder frühere Jobs ausführlich zu beschreiben, wenn es für die ausgeschriebene Position nicht relevant ist. Unnötige Angaben verwässern nur dein Profil.&nbsp;&nbsp;Es darf außerdem nicht der Eindruck entstehen, es handle sich um ein vervielfältigtes Dokument. Der Leser sollte auf den ersten Blick erkennen, dass du für die ausgeschriebene Stelle wie geschaffen bist. Leg also besonders viel Wert darauf, deinen Lebenslauf für jede Bewerbung zu individualisieren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p><strong>Und&#8230; die Lücke im Lebenslauf?</strong></p></blockquote>



<p><strong>Wie soll ich mit einer Lücke im Lebenslauf umgehen?</strong></p>



<p>Ich rate davon ab, Lücken im Lebenslauf zu vertuschen oder zu beschönigen. Geh lieber möglichst sachlich auf die Gründe ein. Vielleicht folgte auf die Insolvenz eines früheren Arbeitgebers eine längere Arbeitslosigkeit. Möglicherweise war die Lücke dem Umzug mit dem Partner in eine andere Stadt geschuldet. Wenn der Grund der Wunsch war, zu reisen und etwas von der Welt zu sehen, dann formuliere das genauso – statt eine Floskel wie „Phase der Neuorientierung“ zu verwenden.</p>



<p><strong>Kann ich mich auch dann bewerben, wenn ich nicht dem Profil in der Stellenausschreibung entspreche?&nbsp;</strong></p>



<p>Lass dich nicht von umfangreichen Stellenprofilen abschrecken. Kaum ein Arbeitgeber rechnet damit, jemanden zu finden, der zu 100 Prozent den aufgeführten Anforderungen entspricht. Wenn dir die ein oder andere wichtige Qualifikation zu fehlen scheint, prüfe, ob du eine gleichwertige Eignung nachweisen kannst. Steht etwa „abgeschlossenes Studium in XY oder gleichwertig“ in der Ausschreibung, kannst du dich auch als Fachwirt oder mit einem Meistertitel bewerben. Nach Fachwirten suchen Firmen selten explizit. Wer den Titel nachweisen kann, hat jedoch bei Stellen mit Studien-Hintergrund gute Chancen. Versuche außerdem mit Persönlichkeit zu überzeugen. Vor allem in kleineren und mittelständischen Betrieben setzen sich Bewerber, die sympathisch auftreten und gut ins Team passen, oft gegen vermeintliche „Musterkandidaten“ durch.</p>



<p><strong>Wenn ich einen Gehaltswunsch angeben soll, woher weiß ich, was angemessen ist?</strong></p>



<p>Online gibt es viele Möglichkeiten, sich zu informieren: Auf Portalen wie Gehaltsreports, Glasdoor, oder Gehalt.de veröffentlichen Personaldienstleister jährlich Gehaltslisten, die einen guten ersten Überblick liefern. Wer sich danach richtet, sollte auf jeden Fall in einem diskutablen Rahmen landen. Etwas darüber zu liegen, ist in der Regel auch kein Problem. Das reale Gehalt wird dann im Interview besprochen und kann verhandelbar sein. Wer jedoch eine aus Sicht des Wunsch-Arbeitgebers völlig überzogene Gehaltsforderung stellt, könnte sich damit ins Aus schießen.</p>



<p><strong>Wie verschicke ich meine Bewerbung per E-Mail?</strong></p>



<p>Unbedingt im PDF-Format. Dabei ein Volumen von maximal drei benannten Anhängen (zum Beispiel Anschreiben, Lebenslauf, Nachweise) und fünf Megabyte nicht überschreiten. Schicke nur Anlagen mit, die für die Stelle relevante Qualifikationen nachweisen. Ältere oder zweitrangige Nachweise können im Lebenslauf aufgeführt und mit der Fußnote: „wird auf Wunsch nachgereicht“ versehen werden. Achte auf jeden Fall auf die Qualität deiner Anhänge. Ein schief eingescanntes Zeugnis mit verschwommener Schrift gehört nicht in eine Bewerbung.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cartoon-robot-sitting-line-applicants-job-719376568" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/ran-an-den-job-auch-in-corona-zeiten-so-setzt-du-dich-noch-besser-durch-im-bewerber-dschungel/">Ran an den Job, auch in Corona-Zeiten: So setzt du dich (noch besser) durch, im Bewerber-Dschungel…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>“Digitalisierung-Push” Corona: Welche Jobs jetzt noch Zukunft haben…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/06/digitalisierung-push-corona-welche-jobs-jetzt-noch-zukunft-haben/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 10:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenreport]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einfluss der Technik auf unser Berufsleben steigt seit Jahren rapide an. Wo für viele Prozesse in der Vergangenheit noch diverse Arbeitskräfte benötigt wurden, sind längst automatisierte Tools am Werk.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/digitalisierung-push-corona-welche-jobs-jetzt-noch-zukunft-haben/">“Digitalisierung-Push” Corona: Welche Jobs jetzt noch Zukunft haben…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-einfluss-der-technik-auf-unser-berufsleben-steigt-seit-jahren-rapide-an-wo-fuer-viele-prozesse-in-der-vergangenheit-noch-diverse-arbeitskraefte-benoetigt-wurden-sind-laengst-automatisierte-tools">Der Einfluss der Technik auf unser Berufsleben steigt seit Jahren rapide an. Wo für viele Prozesse in der Vergangenheit noch diverse Arbeitskräfte benötigt wurden, sind längst automatisierte Tools am Werk. Diverse Tätigkeiten werden in einem Bruchteil der Zeit erledigt. One Click! Dementsprechend sorgen sich viele Menschen um ihren aktuellen Job. Die Corona-Krise beschleunigt das aktuell noch. Ob der eigene Job eines Tages ebenfalls durch Automatisierung ersetzt wird, &#8220;einfach so&#8221;? Wir haben uns Branchen angeschaut, welche durch die zunehmende Digitalisierung an Profil gewinnen. Sozusagen gegen den Trend wachsen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Kaum ein Thema beherrscht die Schlagzeilen in den großen Unternehmen so sehr wie die Digitalisierung.&nbsp;<a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/digital-made-in-de">Die Bundesregierung ist sich, wenn auch eher langsam</a>, der Bedeutung der veränderten Technologien bewusst geworden und unterstützt sie mit einer eigenen Digitalstrategie, die immer an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wird. Hierbei möchte sich der Bund vor allem an denjenigen ausrichten, die am Ende von der Digitalisierung betroffen sind. </p>



<p>Doch welche Bereiche werden im Detail von der Digitalisierung getroffen? Die wahrscheinlich offensichtlichste Veränderung sind Maschinen, Roboter und Rechner, die Arbeit von Menschen 1:1 übernehmen. Sie werden in düsteren Zukunftsszenarien gerne als das Ende der Menschheit angeführt, sind jedoch bei der Steigerung der Produktion unabdingbar. Auch die Abläufe der Produktion, etwa in großen Fabriken, werden durch Automatisierung und Digitalisierung ebenfalls verbessert. Weiterhin entstehen viele neue Berufe, die direkten Bezug zur Technologie besitzen. Entsprechend groß ist der Umfang von Jobs mit IT-Fokus in Stellenanzeigen der bekannten Plattformen und Tageszeitungen. Wenn&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">der Job nicht selbst auf der Digitalisierung beruht</a>, so sind doch zumindest öfters digitale Kompetenzen gefragt, die über die Nutzung von Microsoft Office hinausgehen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;IT-Branche als Goldgrube? Nicht mehr&#8230;&#8221;</p><cite> </cite></blockquote>



<p>Neben der Produktion und den verwendeten Technologien und Medienformen sind vor allem die Organisation und Kommunikation betroffen,&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/">wie im War of Talent des aktuellen Jahrzehnts</a>&nbsp;zu sehen ist. Es reicht nicht mehr aus, als Unternehmen nur einen guten Namen zu besitzen. Vielmehr wollen die potenziellen Angestellten mehr Vorteile wissen, um sich für einen bestimmten Arbeitgeber zu entscheiden. Nicht nur aufgrund der Unabhängigkeit von Unternehmen, sondern ebenfalls dank des rapiden Anstiegs in der Internetnutzung sind&nbsp;<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158665/umfrage/freie-berufe---selbststaendige-seit-1992/">in Deutschland laut Daten von Statista immer mehr</a>&nbsp;Selbstständige in freien Berufen aktiv. 1,43 Millionen Menschen waren es im Jahr 2019, Tendenz seit Beginn der Aufzeichnungen jährlich steigend. Ohne die Digitalisierung wäre ein solcher Anstieg in den Bilanzen nicht denkbar gewesen und viele der heute von der Personengruppe ausgeübten Berufe hätten niemals existiert. Welche Berufe sind es nun also,&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/geldmanager-4-0-jobs-in-der-finanzbranche-in-zeiten-der-digitalisierung/">die eine besonders gute Zukunft haben könnten</a>?</p>



<h2 id="diese-berufsfelder-haben-zukunft">Diese Berufsfelder haben Zukunft</h2>



<p>Bei allen Branchen muss eines betont werden: Die generelle Erwerbstätigkeit stieg in den vergangenen Jahren an, anstatt wie von Digitalisierungkritikern befürchtet abzufallen. Bessere Technologie und deren einfachere Produktion führen letztlich dazu, dass Preise sinken und Menschen in Deutschland mehr Geld für andere Ausgaben zur Verfügung haben. Die Wirtschaft kann am Ende davon profitieren. In England und Wales untersuchte eine Studie die Entwicklung verschiedener Berufsbilder seit dem Jahr 1992 bis heute. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Fokus auf Soziales, Empathie und Kreativität</p></blockquote>



<p>Sie kam zu dem Ergebnis, dass insbesondere Jobs mit einem Fokus auf Soziales, Empathie und Kreativität nicht allzu sehr von der Digitalisierung beeinflusst würden. Dazu kommen die vielseitigen IT-Berufe, die in der Gaming-Industrie besonders offensichtlich sind. Bei&nbsp;<a href="https://casino.betway.com/de/">Unternehmen wie Betway wächst das Online Casino fast täglich</a> um neue Spiele an, die sich mit ihren Thematiken an stets neue Spieler richten. Slots oder Klassiker wie Roulette und Blackjack sind in unzähligen Varianten vertreten. Die Entwicklung dieser Spiele benötigt nach wie vor großen menschlichen Input, damit sie im Anschluss ordnungsgemäß laufen. Sonst ist die IT oft in Verwaltungsfragen tätig, um Prozesse in Unternehmen zu verbessern. Ein Beispiel dafür sind neue Software-Programme, um einen möglichst hohen Anteil der Tätigkeiten automatisiert zu bearbeiten. Das kann bei Unternehmen mit vielen Mitarbeitern wie Amazon oder VW den entscheidenden Unterschied in der Produktivität ausmachen.</p>



<p>Neben den digitalen Berufen haben auch andere zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hierbei handelt es sich um Pflegekräfte- und Bildungsberufe, die durch eine veränderte Gesellschaft mehr benötigt werden. Nicht durch Zufall ist bei&nbsp;<a href="https://www.tagesschau.de/faktenfinder/lehrermangel-prognosen-geschoent-101.html">Tagesschau und Co. regelmäßig von Lehrermangel zu lesen</a>. Hinzu kommen ähnliche soziale Tätigkeiten, die sich zum Beispiel auf die gemeinnützige Arbeit oder andere Arten der Betreuung fokussieren. </p>



<p>Vielleicht etwas überraschend, aber wahr: Selbst Schauspieler wurden im Verlauf der letzten knapp 30 Jahre öfter gesucht. Auf dem absteigenden Ast befanden sich dagegen klassische Berufe wie Metallbauer, Fabrikarbeiter, Angestellte in der Landwirtschaft und Strickwarenhersteller. Für viele stellt die Digitalisierung ein Risiko dar, andere wiederum nehmen sie als große Chance wahr. Die Realität liegt in der Berufswelt wie so oft irgendwo in der Mitte.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: MikeDotta/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/turin-italy-april-2018-pepper-robot-1071703295" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a>  </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/digitalisierung-push-corona-welche-jobs-jetzt-noch-zukunft-haben/">“Digitalisierung-Push” Corona: Welche Jobs jetzt noch Zukunft haben…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Zeitmanagement: Mit Fokus “einfach” auf das Wichtigste konzentrieren. So schafft ihr es…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/06/zeitmanagement-mit-fokus-einfach-auf-das-wichtigste-zu-konzentrieren-so-schafft-ihr-es/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 21:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Multitasking]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führungskräfte haben alle Hände voll zu tun. Ob Teamführung oder die Belange der einzelnen Mitarbeiter. Damit das in keiner 60-Stundenwoche ausufert (oder sogar mehr wird), rät Henryk Lüderitz, den Zeitdieben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/zeitmanagement-mit-fokus-einfach-auf-das-wichtigste-zu-konzentrieren-so-schafft-ihr-es/">Zeitmanagement: Mit Fokus “einfach” auf das Wichtigste konzentrieren. So schafft ihr es…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuehrungskraefte-haben-alle-haende-voll-zu-tun-ob-teamfuehrung-oder-die-belange-der-einzelnen-mitarbeiter-damit-das-in-keiner-60-stundenwoche-ausufert-oder-sogar-mehr-wird-raet-henryk-luederitz">Führungskräfte haben alle Hände voll zu tun. Ob Teamführung oder die Belange der einzelnen Mitarbeiter. Damit das in keiner 60-Stundenwoche ausufert (oder sogar mehr wird), rät Henryk Lüderitz, den Zeitdieben an den Kragen zu gehen.&nbsp;Wir haben mit ihm gesprochen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Als junge Führungskraft innerhalb des eigenen Teams zum Teamleiter aufgestiegen…und jetzt? Neben fachlichen Aufgaben müssen sich junge Führungskräfte plötzlich um eine ganze Reihe an Zusatz-Tasks kümmern.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Warum ist Zeitmanagement vor allem für junge Führungskräfte so wichtig?</strong></p>



<p><em>Henryk Lüderitz:</em>&nbsp;Wenn viel Zeit für fachliche Dinge draufgeht, bleibt am Ende wenig Raum für Führungsaufgaben. Vor allem für junge Führungskräfte geht es darum in der neuen Position anzukommen und beispielsweise den eigenen <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Führungsstil</a> zu finden. Da sind zeitfressende Aufgaben absolut kontraproduktiv.</p>



<p>Bevor ihr dem wilden Aktionismus verfallt, indem ihr jetzt Aufgabenlisten erstellt, Pläne schmiedet und Prioritäten setzt, ist die Beantwortung folgender Frage wichtig:</p>



<p>An welchen Stellen geht Zeit wirklich verloren, ohne dass ihr es merkt?</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie können junge Führungskräfte diese Zeitdiebe finden?</strong></p>



<p><em>Henryk Lüderitz:</em>&nbsp;Ich rate jungen Chefs daher zu folgender Frage: Wie viel Zeit verbringe ich in Meetings, auf Social Media, bin mit E-Mails beschäftigt oder recherchiere? Meistens geht mehr Zeit mit „unnötigen“ Dingen verloren, als eingangs geglaubt. Dabei solltet ihr als junge Führungskraft aber gleichzeitig folgendes unterscheiden:</p>



<ol type="1"><li>Welche Tätigkeiten sind jobrelevant?</li><li>Was hat nichts mit eurem Job zu tun?</li></ol>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie genau sollten junge Führungskräfte vorgehen, um sich mehr Zeit zu verschaffen?</strong></p>



<p><em>Henryk Lüderitz:</em>&nbsp;Am besten ist, ihr verfolgt diese drei Schritte:</p>



<p><strong>Erstens. </strong>Identifiziert 5 potentielle Zeitdiebe in eurem Leben und schreibt sie auf ein Blatt Papier.&nbsp;Nach meiner Erfahrung zählen zu den häufigsten Zeitfressern E-Mails, Meetings, Fernsehen / Telefonate, Social Media und Onlineshopping.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-thumbnail"><img  loading="lazy"  width="300"  height="250"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/06/Bild_Henryk-Luederitz-300x250.jpg"  alt="Henryk Luederitz (Foto: NN/ Privat)"  class="wp-image-11917" ><figcaption>Henryk Luederitz (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Um Zeitdiebe identifizieren zu können, lohnt es sich meiner Ansicht nach, auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufzustellen: Einen Zeitfresser zu finden ist eigentlich immer auch eine ökonomische Rechnung. </p>



<p>Ihr müsst euch fragen: Verschwende ich viel Zeit mit unnötigen Dingen, wie stundenlanges Onlineshopping, um Geld zu sparen anstatt diese Zeit in Dinge wie eine vernünftige Meetingstruktur, Webinare etc. zu investieren, die mich beruflich und ökonomisch weiterbringen könnten?</p>



<p><strong>Zweitens.</strong> Die Liste (für euch) zugänglich halten. Haltet dabei für eine Woche fest, wann ihr einer zeitdieberischen Tätigkeit nachgegangen seid und wie viel Zeit ihr dafür „geopfert“ habt. Auch Zeitfresser im privaten Bereich solltet ihr notieren.&nbsp;</p>



<p><strong>Drittens.</strong> Zählt am Ende der Woche die Stunden zusammen. Identifiziert das, was am meisten Zeit verbraucht hat, als „übel“ und versucht es einzudämmen. Trennt hierbei private und berufliche Zeitfresser. Ein anderer Weg wäre, den Zeitfresser zu eliminieren, von dem ihr glaubt, dass ihr ihn am besten angehen könnt.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie lange dauert so eine Analyse üblicherweise?</strong></p>



<p><em>Henryk Lüderitz:</em>&nbsp;Erfahrungsgemäß habt ihr mit diesen Maßnahmen die <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/wo-ist-nur-die-zeit-geblieben-das-sind-taeglichen-zeitfresser-im-arbeitsalltag/">Zeitfresser</a> schon mal identifiziert. Länger als eine Woche dauert so ein Prozess normalerweise nicht.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie genau sieht es dann in der praktischen Umsetzung aus?</strong></p>



<p><em>Henryk Lüderitz:</em>&nbsp;Wichtig ist nun, dass ihr eure Umgebung und eure Gewohnheiten verändert. Wenn ihr zum Beispiel viel Fernsehen schaut, verbietet ihr euch eine Woche lang den Fernsehapparat. In der Woche seht ihr euch dann nur Serien oder Filme, die ihr auch wirklich unbedingt gucken möchtet, auf dem Laptop oder Tablet an. Damit habt ihr schon etwas an euren <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Gewohnheiten</a> getan: Ihr erlernt bewusst und unbewusst ein neues Verhalten.</p>



<p>Auch beruflich könnt ihr Gewohnheiten ändern. Immer wenn ihr eure E-Mails lest, könnt ihr euch einen ruhigen Meetingraum suchen, um weniger abgelenkt zu sein.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Manche Aufgaben müssen aber nun mal erledigt werden. Wie kann eine junge Führungskraft diese abarbeiten und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Produktivität nicht sinkt?</strong></p>



<p><em>Henryk Lüderitz:</em>&nbsp;Mein Tipp: Nehmt euch vor, dass ihr die Zeitdiebe langsam reduziert. Wenn ihr zum Beispiel 4 Stunden am Tag mit E-Mails verbringt, könnt ihr euch das Ziel setzen, dies auf nur 3 Stunden pro Woche zu reduzieren. Dadurch wirkt die Einschränkung nicht ganz so überwältigend und gleichzeitig machbarer. Dann könnt ihr euch überlegen, diese Mail-Sessions über den Tag zu verteilen und mit festen Ritualen zu verbinden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Zeitdiebe langsam reduzieren&#8221;</p></blockquote>



<p>Vergesst dabei nicht die Kommunikation zu den Kollegen und Vorgesetzten: Euer Vorgesetzter ist sonst möglicherweise verwirrt, wenn ihr euch, nicht wie üblich, am Vormittag mit euren E-Mails beschäftigt. Erklärt also eure Maßnahmen und warum ihr diese umsetzen wollt. Ich habe damals im <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Angestelltenverhältnis</a> dadurch zum Beispiel meine Kollegen inspiriert, ebenfalls Zeitdiebe zu eliminieren. Manchmal ist es beruflich allerdings nicht so einfach, dass Zeitmanagement zu optimieren. Da bleibt nur, dafür zu kämpfen.</p>



<p>Auch im Privaten lohnt es sich, Freunde und Kollegen einzubinden, um zeitfressende Aufgaben einzudämmen. So können beispielsweise Telefonate auf bestimmte Zeitfenster eingegrenzt werden. Dabei können Freunde und Familie helfen, indem sie euch an den abgesprochenen Zeitrahmen erinnern.</p>



<p><strong>Über den Interviewpartner:</strong> <a href="https://www.luederitz.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Henryk Lüderitz</a>. Mit Anfang 20 bei Vodafone ein hoch gehandeltes Talent, früh Personalverantwortung übernommen. Seit 2012 gibt er seine Managementerfahrung an Young Professionals weiter. In seinen Seminaren und Vorträgen unterhält, provoziert und begeistert er durch eine Kombination aus Fachwissen, Erfahrung und Humor&#8230;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: apiguide/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/top-view-traffic-trails-on-highway-1155912742" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/zeitmanagement-mit-fokus-einfach-auf-das-wichtigste-zu-konzentrieren-so-schafft-ihr-es/">Zeitmanagement: Mit Fokus “einfach” auf das Wichtigste konzentrieren. So schafft ihr es…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Wo ist nur die Zeit geblieben? Das sind täglichen Zeitfresser im Arbeitsalltag…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/06/wo-ist-nur-die-zeit-geblieben-das-sind-taeglichen-zeitfresser-im-arbeitsalltag/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 20:38:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwie ist jeder Mitarbeiter gehetzt auf der Arbeit, überall fehlt es an Zeit und die harte Deadline hängt stets unerbittlich im Nacken. Doch das Problem scheint hausgemacht. Vielleicht fiele es&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/wo-ist-nur-die-zeit-geblieben-das-sind-taeglichen-zeitfresser-im-arbeitsalltag/">Wo ist nur die Zeit geblieben? Das sind täglichen Zeitfresser im Arbeitsalltag…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="irgendwie-ist-jeder-mitarbeiter-gehetzt-auf-der-arbeit-ueberall-fehlt-es-an-zeit-und-die-harte-deadline-haengt-stets-unerbittlich-im-nacken-doch-das-problem-scheint-hausgemacht-vielleicht-fiele-es">Irgendwie ist jeder Mitarbeiter gehetzt auf der Arbeit, überall fehlt es an Zeit und die harte Deadline hängt stets unerbittlich im Nacken. Doch das Problem scheint hausgemacht. Vielleicht fiele es Mitarbeitern leichter die Deadlines einzuhalten, wenn man&nbsp; nicht soviel Zeit darauf verwenden würden, die Arbeitsschritte zu planen, abzuwägen oder Meetings darüber zu halten, wie und ob jeder die Deadline einhalten wird und kann. Findet Sean Hoban&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Gut, ein Meeting über die Einhaltung von Deadlines scheint an dieser Stelle etwas weit hergeholt &#8211; oder vielleicht doch nicht? Fakt ist, dass jeder Angestellte seine Zeit mit vielen Aufgaben verbringt, die das Erreichen des Ziels nicht wirklich unterstützen, sondern es noch weiter in die Ferne rückt&nbsp; und man so den Eindruck bekommt, der Zeit hinterherrennen zu müssen. Wirklich produktiv, so die Erkenntnis, arbeiten wir wohl nur 27% unserer Arbeitszeit. Womit aber verbringen wir dann die restlichen Stunden?</p>



<h2 id="zeiterfassung">Zeiterfassung</h2>



<p>Vielen verhasst, doch in vielen Unternehmen Standard oder auch zwingende Notwendigkeit: das Timesheet. Motivierte Gesellen tracken ihre Zeit andauernd und immer sofort und springen so stets zwischen Aufgabe und Zeiteintrag hin und her. Ein löbliches Verhalten, das aber sicherlich nicht dem schnellen und konzentrierten Arbeiten zuträglich ist. Die eigene Arbeit genau zu dokumentieren ist ein enormer <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/wirkung-von-raeumen-gezielt-nutzen-warum-die-wahl-des-richtigen-meetingraums-einen-riesengrossen-unterschied-macht/">Zeitaufwand</a>, denn die Aufgaben müssen festgehalten, zugeordnet und mit dem entsprechenden Zeitaufwand versehen werden. </p>



<p>Hat man nur einen kleinen Zuständigkeitsbereich mit wenigen und eindeutig zuordenbaren Aufgaben, dann gehört man zu den Gewinnern, denn langwieriges Sinnieren darüber, welchem Tätigkeitsbereich die eben ausgeführte Arbeit zugeordnet werden könnte, ist nicht notwendig. “Ich bin gerade 5 Meter gelaufen also verbuche ich das mal unter “Laufen””. </p>



<p>Die meisten werden sich aber mit einem viel komplexeren Konstrukt an Aufgaben und Tätigkeitsfeldern konfrontiert sehen und viel Zeit mit Gedanken der Zugehörigkeit ihrer geleisteten Arbeit zubringen. Wer sich erst am Ende des Tages dem Tracking seiner <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/arbeiten-bei-den-besten-unternehmen-als-besonders-gute-arbeitgeber-so-kanns-gehen/">Arbeitszeit</a> widmet, der darf sich über ein Puzzle an Erinnerungen, Notizen und halbfertigen Einträgen freuen, die es zu einem schlüssig ausgefüllten Timesheet zusammenzubringen gilt. Natürlich muss hier die Frage erlaubt sein, warum hier mit Methoden aus der Steinzeit unnötig wertvolle Arbeitszeit gestohlen wird und worunter eigentlich der Zeitaufwand für die Zeitaufwandserfassung erfasst wird.</p>



<h2 id="meetings">Meetings</h2>



<p>Ja, es sieht zunächst nach Arbeit aus und es sind auch alle dabei, mit denen man für gewöhnlich arbeitet, aber dem Projektfortschritt dienlich sind Meetings nicht unbedingt. Schon gar nicht, wenn Sie übertrieben lang sind und ohne Plan und Ziel abgehalten werden. Wer kein Ziel verfolgt, der wird am Ende des Meetings auch kein Ergebnis haben, außer vielleicht weniger Zeit für die eigentliche Arbeit. </p>



<p>Meetings sind absolute Zeitvernichter. Abgesehen von dem <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/meetingkultur-besprechung-mal-ohne-gruppenzwang/">Meeting</a> selbst, gibt es weitere Faktoren, die wertvolle Arbeitszeit verbrauchen. Wer muss alles teilnehmen? Was gibt es für das Meeting vorzubereiten? Was ist ein guter Zeitpunkt für alle und innerhalb des Projekts? All diese Faktoren müssen im Vorfeld bedacht und koordiniert werden und das ist nur ein geringer Bruchteil des Planungsaufwands. </p>



<p>Ehe man sich also dazu hinreißen lässt, ein weiteres Meeting für die Auswahl der Kaffeebohnen einzuberufen, sollte man immer abwägen, ob es die eigene Zeit und die Zeit der Kollegen wirklich Wert ist. Abgesehen davon, dass das Wer und Warum sorgfältig bedacht werden sollte, können auch kürzere Meetings mit einer höheren Frequenz die Produktivität steigern.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 id="kommunikation">Kommunikation</h2>



<p>Kommunikation ist natürlich super wichtig für einen erfolgreichen Arbeitsablauf, doch leider ist sie in vielen Arbeitsumfeldern auch ein wirklicher Störfaktor. Wer ständig Mails erhält, noch dazu nebenher in einem Chat mit den Kollegen kommuniziert und vielleicht noch weitere Tools oder auch Social Media zum Austausch nutzt, wird sicherlich die Minuten am Tag ohne das Aufpoppen eines Alerts im Sichtfeld an einer Hand abzählen können. Und das sind nur die digitalen Faktoren. Unter diesen Voraussetzungen fokussiert zu arbeiten, ist nahezu unmöglich. Viel zu häufig lässt man sich von den Nachrichten aus der Konzentration reißen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Wust an Überkommunikation&#8221;</p></blockquote>



<p>Mitunter auch mit dem Gedanken, dass es vielleicht für die aktuelle Aufgabe und deren Fortgang wichtig sein könnte. Das ist jedoch eher selten der Fall, aber ein guter Vorwand für das eigene Gewissen. Der Wust an Überkommunikation kann zudem auch den Effekt haben, dass der Überblick verloren geht und am Ende des Tages gar nicht mehr klar ist, wer für was zuständig ist. Das kann zur Folge haben, dass Tasks übersehen werden und unerledigt bleiben oder aber zweifach erledigt werden. </p>



<p>Zweimal ist meist vermutlich besser als keinmal, aber so wirklich gut ist beides nicht. Wenn es also irgendwie möglich ist, sollte die Kommunikation pro Projekt auf einen Chatkanal reduziert werden. So lässt sich der Fortgang des Unterfangens gut nachvollziehen, wer später dazukommt, kann sich leichter einarbeiten und Absprachen oder geteilte Unterlagen sind für alle Beteiligten leichter auffindbar.</p>



<h2 id="zeit-sparen">Zeit sparen</h2>



<p>Das klingt zunächst vielleicht etwas paradox, aber wer versucht die Arbeit von 4 Stunden in 2 zu quetschen, um vielleicht als besonders engagiert in der Chefetage aufzufallen, der zahlt am Ende womöglich doppelt drauf. Klar, es gibt Menschen, die Aufgaben schneller abarbeiten können als andere und das auch eine Zeit lang problemlos durchhalten, doch&nbsp; die Regel sind Sie nicht. Das System Mensch ist eben auch nur begrenzt belastbar. Und diese Grenze gibt es nicht ohne Grund, denn wird sie überschritten, dann steigt für gewöhnlich die Fehlerquote und Überlastung als Dauerzustand führt zum Kollaps bzw. Burnout. </p>



<p>Wer also richtig Gas gibt um Kunden, Chefs und <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kollegen</a> oder gar <a href="https://de.royalvegascasino.com/blog/7-erfolgstipps-fuer-entrepreneure/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Entrepreneure von Start-Ups </a>zu beeindrucken, der lässt es am Ende entweder an Qualität missen oder &#8211; und das ist fatal &#8211; verfälscht die Berechnungsgrundlage für die realistische Zeitkalkulation künftiger Projekt. Damit werden unrealistische Maßstäbe gesetzt, die sowohl Arbeitnehmer als auch Unternehmen selbst in Mitleidenschaft ziehen. Am Ende ist der Auftraggeber nicht mit der Qualität und dem zeitlichen Ablauf zufrieden oder die Gewinnspanne des Unternehmens schrumpft, da die veranschlagten Kosten weit überschritten wurden und das System Mensch macht schlapp. </p>



<p>Es ist also ratsam, wirklich so viel Zeit zu nutzen, wie eine Aufgabe eben braucht und nicht die Basis des eigenen künftigen Burnouts zu schaffen.&nbsp;Der produktive Arbeitsalltag wird weiter eine Herausforderung bleiben, aber wir sollten es uns auch nicht unnötig schwer machen.&nbsp;</p>



<h6 id="ueber-den-autor-sean-hoban-ist-mitgruender-und-geschaeftsfuehrer-von-kimble-applications-und-verfuegt-ueber-mehr-als-25-jahre-erfahrung-in-der-it-beratung-gemeinsam-mit-mark-robinson-und-david-scott"><strong>Über den Autor</strong>: Sean Hoban ist Mitgründer und Geschäftsführer von <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.kimbleapps.com/de/" target="_blank">Kimble Applications</a> und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der IT-Beratung. Gemeinsam mit Mark Robinson und David Scott gründete Sean Hoban 2010 Kimble, um Prozesse in projektbasierten Unternehmen sowie die Zusammenarbeit und Effizienz von Teams zu optimieren&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: zhangyang13576997233/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/abstract-car-tunnel-trajectory-136117244" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/06/wo-ist-nur-die-zeit-geblieben-das-sind-taeglichen-zeitfresser-im-arbeitsalltag/">Wo ist nur die Zeit geblieben? Das sind täglichen Zeitfresser im Arbeitsalltag…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Führungskräfte in Kliniken: Starke Rolle, (besonders) viel Verantwortung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/05/fuehrungskraefte-in-kliniken-starke-rolle-besonders-viel-verantwortung/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Taskforce]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führungskräfte&#160;in&#160;Krankenhäusern&#160;stehen&#160;in&#160;Krisensituationen&#160;wie&#160;derzeit&#160;wegen der Covid-19-Pandemie enorm unter Druck. Täglich müssen sie Entscheidungen&#160;fällen und adäquate Lösungenfinden. Ein Beitrag von Christiane Fruht&#8230; Jetzt kommt es für diese Berufsgruppe besonders darauf an, sich als verlässlicher,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuehrungskraefte-in-krankenhaeusern-stehen-in-krisensituationen-wie-derzeit-wegen-der-covid-19-pandemie-enorm-unter-druck-taeglich-muessen-sie-entscheidungenn">Führungskräfte&nbsp;in&nbsp;Krankenhäusern&nbsp;stehen&nbsp;in&nbsp;Krisensituationen&nbsp;wie&nbsp;derzeit&nbsp;wegen der Covid-19-Pandemie enorm unter Druck. Täglich müssen sie Entscheidungen&nbsp;fällen und adäquate Lösungenfinden. Ein Beitrag von Christiane Fruht&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Jetzt kommt es für diese Berufsgruppe besonders darauf an, sich als verlässlicher, konsequenter Anführer zu präsentieren. Denn ohne Zweifel sind Führungskräfte für ihr Team verantwortlich: Sie tragen hauptsächlich dafür Sorge, dass sich Mitarbeiter nicht an die körperliche und psychische Erschöpfungsgrenze arbeiten, sie genügend Handlungsspielraum für die nötige Versorgung von Kindern und Angehörigen erhalten und zuverlässige Informationen aus erster Hand bekommen. Keine leichte Aufgabe, aber lösbar.</p>



<h1 id="nicht-alles-selbst-erledigen-wollen">Nicht alles selbst erledigen wollen</h1>



<p>Es wissenschaftlich erwiesen ist, dass Menschen unter Stress deutlich weniger empathisch reagieren und sich ihr Verhalten eher zum negativen verändert. Deshalb sollten Führungskräfte in schwierigen Situationen niemals ungehalten, fahrig und unkontrolliert auftreten, oder meinen, sie müssten jetzt alles selbst erledigen. Damit wäre&nbsp;nichts&nbsp;gewonnen,&nbsp;sondern&nbsp;das&nbsp;Gegenteil&nbsp;wäre&nbsp;der&nbsp;Fall.&nbsp;Man&nbsp;muss&nbsp;wissen,&nbsp;dass Auftreten, Tonlage, <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/telefonkonferenzen-kommunikationskuenstler-so-klappts-auch-in-calls/">Gestik und Mimik </a>vom Gegenüber genaustens registriert und gespiegelt wird. Was man selbst nicht in der Lage ist bestimmte Dinge zu leisten, kann man dies auch nicht von anderen erwarten. Doch gelingt es Führungskräften, eine Stimmung wie vor einem wichtigen Mannschaftsspiel zu kreieren, sind sie auf dem richtigen&nbsp;Weg.</p>



<h1 id="fels-in-der-brandung">Fels in der Brandung</h1>



<p>Und da Führungskräfte auch nur Menschen sind, müssen sie sich von Zeit zu Zeit aus dem hektischen Geschehen herausnehmen und innehalten. Diese Phase kann dazu genutzt werden, um neue Energie zu tanken und um sich einen Überblick über Versorgungsprozesse und den Zustand des <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/">Personals</a> zu verschaffen. Es besteht die Möglichkeit, auf einzelne Personen und ihre Probleme individuell einzugehen – emotional genauso wie rational. Führungskräfte sind in diesen unruhigen Zeiten ganz klar der Fels in der Brandung, die von Mitarbeitern auch so wahrgenommen werden sollten.</p>



<p>Die folgende&nbsp;<strong>Checkliste&nbsp;</strong>soll dabei helfen, die Situation zu meistern.</p>



<h1 id="fuehrungskraefte-checkliste-waehrend-der-corona-krise">Führungskräfte-Checkliste während der Corona-Krise</h1>



<ol type="1"><li><strong>Seien Sie ehrlich.&nbsp;</strong>Sprechen Sie beim Eintreten der Ausnahmesituation sofort mit Ihren&nbsp;Mitarbeitern.Nehmen&nbsp;Sie&nbsp;die&nbsp;Situation&nbsp;in&nbsp;die&nbsp;Hand.&nbsp;Legen&nbsp;Sie&nbsp;einen&nbsp;Aktionsplan vor.&nbsp;Bitten&nbsp;Sie&nbsp;Ihre&nbsp;Mitarbeiter&nbsp;umUnterstützung.&nbsp;Strahlen&nbsp;Sie&nbsp;Zuversicht&nbsp;aus.</li><li><strong>Beteiligen&nbsp;Sie&nbsp;alle&nbsp;Mitarbeiter&nbsp;mit.&nbsp;</strong>Lassen&nbsp;Sie&nbsp;alle&nbsp;von&nbsp;der&nbsp;Krise&nbsp;Betroffenen&nbsp;Ihren Beitrag leisten. Auch wenn Sie mit Nebensächlichkeiten beauftragen. Jeder Mitarbeiter&nbsp;braucht&nbsp;das&nbsp;Gefühl,&nbsp;an&nbsp;der&nbsp;Lösung&nbsp;derKrise&nbsp;aktiv&nbsp;mitzuwirken.</li><li><strong>Unzufriedene Mitarbeiter einbinden.&nbsp;</strong>Setzen Sie sich mit den unzufriedenen Mitarbeitern&nbsp;bewusstauseinander,&nbsp;statt&nbsp;diese&nbsp;zu&nbsp;meiden.&nbsp;Ihr&nbsp;Ziel&nbsp;ist&nbsp;es,&nbsp;auch&nbsp;die Unterstützung dieser Mitarbeiter zugewinnen.</li><li><strong>Humor&nbsp;pflegen,&nbsp;auch&nbsp;wenn&nbsp;es&nbsp;schwerfällt.&nbsp;</strong>Entspannen&nbsp;Sie&nbsp;stressige&nbsp;Situationen durch Humor. Dieser distanziert, stärkt das Immunsystem und lässt neue Blickwinkel zu.</li><li><strong>Ernsthaftigkeit&nbsp;betonen.&nbsp;</strong>Signalisieren&nbsp;Sie,&nbsp;dass&nbsp;nichts&nbsp;auf&nbsp;die&nbsp;leichte&nbsp;Schulter&nbsp;zu nehmen&nbsp;ist&nbsp;und&nbsp;weisenSie&nbsp;die&nbsp;Mitarbeiter&nbsp;hin&nbsp;und&nbsp;wieder&nbsp;auf&nbsp;den&nbsp;Ernst&nbsp;der&nbsp;Lage&nbsp;hin. Sie dürfen das Ziel jetzt nicht aus den Augen verlieren. Beispielsweise durch Ihre strenge Anordnung, konsequent im Umgang mit den Hygienemaßnahmen zu sein. Damit&nbsp;unterstreichen&nbsp;Sie&nbsp;Ihre&nbsp;Fürsorge&nbsp;für&nbsp;die&nbsp;Mitarbeiter.</li><li><strong>Beratung&nbsp;durch&nbsp;Krisenstab.&nbsp;</strong>Beraten&nbsp;Sie&nbsp;sich&nbsp;mit&nbsp;ausgewählten&nbsp;Vertretern&nbsp;aller Berufsgruppen, um kluge Entscheidungen treffen zu&nbsp;können.</li><li><strong>Fehlerfreundlichkeit.&nbsp;</strong>Unter Druck entstehen erfahrungsgemäß auch Fehler. Thematisieren&nbsp;Siewohlwollend&nbsp;jene,&nbsp;die&nbsp;nicht&nbsp;zu&nbsp;tolerieren&nbsp;sind&nbsp;und&nbsp;drücken&nbsp;Sie&nbsp;Ihre Augen bei weniger schlimmen einfach mal&nbsp;zu.</li><li><strong>Ankündigung&nbsp;von&nbsp;Unannehmlichkeiten.&nbsp;</strong>Sollte&nbsp;die&nbsp;Situation&nbsp;so&nbsp;eskalieren,&nbsp;wie&nbsp;bei der Coronavirus-Krise in italienischen Kliniken, kündigen Sie frühzeitig an, was von den Mitarbeitern verlangt werden wird. So können Sie sich Ihre Mitarbeiter darauf einstellen und&nbsp;organisieren.</li><li><strong>Haben&nbsp;Sie&nbsp;ein&nbsp;offenes&nbsp;Ohr.&nbsp;</strong>Viele&nbsp;Mitarbeiter&nbsp;sind&nbsp;auch&nbsp;im&nbsp;privaten&nbsp;Umfeld&nbsp;von&nbsp;der Corona-Krisebetroffen.&nbsp;Hören&nbsp;Sie&nbsp;sich&nbsp;ihre&nbsp;Sorgen&nbsp;und&nbsp;Ängste&nbsp;an.</li><li><strong>Pflegen Sie Rituale.&nbsp;</strong>Rituale fördern die Kameradschaft. Ob Kaffee und Brezeln im Frühdienst oder die Pizzabestellung im Spätdienst. Zeigen Sie durch Großzügigkeit&nbsp;Ihren&nbsp;Dank.&nbsp;Dienen&nbsp;Sie&nbsp;IhrenMitarbeitern,&nbsp;damit&nbsp;diese&nbsp;einen&nbsp;guten&nbsp;Job machen&nbsp;können.</li></ol>



<h6 id="ueber-die-autorin-christiane-fruht-arbeitet-seit-ueber-12-jahren-als-selbststaendige-kommunikationstrainerin-mediatorin-systemische-beraterin-und-coach-in-kliniken-davor-war-sie-16-jahre-lang"><strong>Über die Autorin:&nbsp;</strong>Christiane Fruht arbeitet seit über 12 Jahren als selbstständige Kommunikationstrainerin, Mediatorin, systemische Beraterin und Coach in Kliniken. Davor war sie 16 Jahre lang Krankenschwester in Halle und München. Im Jahr 2015 erschien ihr Ratgeber für die kompetente Krankenschwester „Ich komme gleich“.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Labutin.Art/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/mri-brain-snapshot-578773270" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/fuehrungskraefte-in-kliniken-starke-rolle-besonders-viel-verantwortung/">Führungskräfte in Kliniken: Starke Rolle, (besonders) viel Verantwortung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Post-Corona: Ungewöhnliche Zeiten erfordern (un)gewöhnliche Entscheidungsprozesse. Nämlich diese!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/05/post-corona-ungewoehnliche-zeiten-erfordern-ungewoehnliche-entscheidungsprozesse-naemlich-diese/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 24 May 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bonus]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schnelle Entscheidungsprozesse sind gerade jetzt in der Krise elementar. Auch in Post-Corona-Zeiten werden sie unumgänglich sein, um den rasch aufkommenden und zunehmend unvorhersehbaren Anforderungen der Digitalökonomie gewachsen zu sein. Anne&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schnelle-entscheidungsprozesse-sind-gerade-jetzt-in-der-krise-elementar-auch-in-post-corona-zeiten-werden-sie-unumgaenglich-sein-um-den-rasch-aufkommenden-und-zunehmend-unvorhersehbaren-anforderunge">Schnelle Entscheidungsprozesse sind gerade jetzt in der Krise elementar. Auch in Post-Corona-Zeiten werden sie unumgänglich sein, um den rasch aufkommenden und zunehmend unvorhersehbaren Anforderungen der Digitalökonomie gewachsen zu sein. Anne M. Schüller weiss mehr&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Viele Obere meinen noch immer, sie müssten alles selber wissen, alles selber können und ihren Leuten sagen, wie die Dinge zu laufen haben. „Edelsachbearbeiter“ werden sie gerne genannt. Mikromanagement ist ihr Markenzeichen. Denn ihr Selbstbild verbietet es ihnen, die Zügel aus der Hand zu geben. Ihr antiquiertes Arbeitsmotto, man merkt es am Sprachstil, geht so: „Nur was der Meister selbst getan, ist wohl geraten.“&nbsp;</p>



<p>Solche ‚Meister‘ können sich schlecht auf andere Sichtweisen einlassen. Selbst die genialsten Ideen werden sie niedermachen, wo es nur geht. Und in Wahrheit? In Wahrheit hat ihr Ego vor allem Sorge um Machtverlust &#8211; und Graus vor der inneren Leere. Oder Angst vor dem Zeigen von Schwäche. So wird munter angewiesen &#8211; statt involviert und delegiert. Denn Macher sind ungeduldig. Und sie wollen selber machen.&nbsp;</p>



<p>„Wer Kompetenzen einschränkt, verringert den Anreiz für Mitarbeiter, zu träumen, zu fantasieren und sich einzubringen“, sagt der Managementvordenker Gary Hamel. Die vielen Genehmigungsschritte verlangsamen zudem jede zeitnahe Reaktion. Und je weiter „oben“ eine Entscheidung getroffen wird, desto weniger darf sich „unten“ angezweifelt werden.&nbsp;</p>



<h2 id="fuehrungskraefte-die-die-elfmeter-schiessen">Führungskräfte, die die Elfmeter schießen?</h2>



<p>Führungskräfte müssen zwar vieles wissen und kennen, aber nicht alles können. Entscheidungen „kraft Amtes“ weit weg vom Schuss gehen an der Lebenswirklichkeit sehr oft vorbei. Und genauso kommt das beim Kunden auch an: reglementiert, uninspiriert, gequält, 08/15. Leider beschneiden Bosse oft die Befugnisse der Mitarbeiter, wollen zeigen, wo der Hammer hängt und wie der Hase läuft, weil das vermeintlich zu ihrer Obrigkeitsrolle gehört und ihnen das Gefühl von Wichtigkeit gibt.&nbsp;</p>


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<figure class="alignleft size-medium is-resized"><img  loading="lazy"  class="wp-image-11912"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/41mJRv9ZPbL._SX331_BO1204203200_-267x400.jpg"  alt=""  width="200"  height="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/41mJRv9ZPbL._SX331_BO1204203200_-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/41mJRv9ZPbL._SX331_BO1204203200_-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/41mJRv9ZPbL._SX331_BO1204203200_.jpg 333w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" >
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<p>Solches Tun macht die Mitarbeiter ganz „klein“. Doch von kleingemachten Mitarbeitern kann man keine große Leistung bekommen. Und das wiederum ist höchst gefährlich. Denn fachliche Kompetenzen liegen heute vor allem bei den Spezialisten im Team. Wer die Tore schießt, sollte auch die dazu notwendigen Entscheidungen treffen. „Kompetenzen und Verantwortung zusammenführen“ nennt man dieses Prinzip.&nbsp;</p>



<p>Doch Unternehmer alter Prägung sehen sich noch immer gern als Alleinentscheider. In klassischen Organisationen werden größere <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Entscheidungen</a> deshalb noch immer in die nächsthöhere(n) Hierarchiestufe(n) verlagert, also dorthin, wo man weniger von einer konkreten operativen Sache versteht. Das ist, als ob der Trainer die Elfmeter schießen müsste. So passieren die meisten Fehlentscheidungen im obersten Stock.</p>



<h2 id="entscheidungen-von-typ-1-und-typ-2">Entscheidungen von Typ 1 und Typ 2</h2>



<p>Natürlich sind nicht alle Entscheidungen zu dezentralisieren. Ich unterscheide deshalb zwischen Typ 1 und Typ 2.</p>



<ul><li><em>Typ-1-Entscheidungen:</em>&nbsp;Das sind strategische Entscheidungen. Diese haben einen langfristigen Zeithorizont mit weitreichenden Konsequenzen, wie etwa Expansionsvorhaben oder neue Technologien. Dabei geht es um die großen Zusammenhänge im Marktgeschehen, um langfristige Perspektiven, um juristische Haftungsgründe, um Finanzimplikationen usw., die für die Unternehmenssteuerung maßgeblich sind. Solche Entscheidungen gehören in den obersten Führungskreis.&nbsp;</li></ul>



<ul><li><em>Typ-2-Entscheidungen:</em>&nbsp;Das sind Entscheidungen von operativer Bedeutung. Sie werden dort getroffen, wo sie hingehören: Dort, wo die Fachleute sitzen, dort, wo man ganz nah am Kunden ist, und dort, wo man beim kleinsten Hinweis auf Fehler zügig nachsteuern kann. „Kompetenzen und Verantwortung zusammenführen“ nennt man dieses Prinzip. Fast alle operativen Fragestellungen kann ein Team besser und schneller beantworten als ein Vorgesetzter weit weg vom Schuss.&nbsp;</li></ul>



<p>Selbstorganisiertes Entscheiden bedeutet: Weder mischt sich die Führungskraft in den Entscheidungsprozess ein noch bittet sie das Team zum Rapport. Höchstens fragt sie bei Gelegenheit interessehalber, wie’s läuft. Dabei lässt man die Leute erzählen – und nicht berichten. Erzählen ist auf Augenhöhe, berichten hingegen hierarchisch.&nbsp;</p>



<h2 id="man-muss-ueben-um-zu-brillieren">Man muss üben, um zu brillieren</h2>



<p>Natürlich wirft man niemanden ins kalte Wasser, der noch nicht schwimmen kann. Wählen Sie deshalb am Anfang Themen mit kleinem Risiko. Was ganz gewiss nicht passieren darf, das ahnen Sie schon: Sie fallen in die Chefrolle zurück und kippen eine Teamentscheidung „kraft Amtes“. Damit wäre alles verspielt!&nbsp;</p>



<p>Haben Sie sich auf den Weg zur selbstorganisierten Entscheidungssteuerung gemacht, müssen Sie&nbsp;Entscheidungen aushalten können, die Sie anders getroffen hätten und Vorgehensweisen zulassen, die Sie nicht kontrollieren können. Oft finden die Mitarbeiter, wenn man sie lässt, effektivere Wege zum Ziel.&nbsp;Allerhöchstens erbitten Sie ein Vetorecht für&nbsp;<em>den</em>&nbsp;Fall, dass strategische Überlegungen dagegensprechen.</p>



<p>Die Mitarbeiter wollen nicht selbst entscheiden? Dahinter steckt oft die blanke Angst vor dem Fehlermachen. Schauen Sie also individuell, was die Leute in Sachen Entscheidung vertragen können, und führen Sie sie sachte an mehr Verantwortung heran. Bevor Entscheidungsprozesse komplett in die Teams verlagert werden, muss man sich auch mit der internen <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/">Fehlerkultur</a> und falschen <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Belohnungssystemen</a> befassen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: KaliAntye/ Shutterstock </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/post-corona-ungewoehnliche-zeiten-erfordern-ungewoehnliche-entscheidungsprozesse-naemlich-diese/">Post-Corona: Ungewöhnliche Zeiten erfordern (un)gewöhnliche Entscheidungsprozesse. Nämlich diese!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeiten bei den Besten: Unternehmen als (besonders) gute Arbeitgeber? So kann’s gehen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/05/arbeiten-bei-den-besten-unternehmen-als-besonders-gute-arbeitgeber-so-kanns-gehen/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 23 May 2020 11:51:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gütesiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11903</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn sich ein Unternehmen erfolgreich am Markt behaupten will, braucht es gute Mitarbeiter. Gute Mitarbeiter wiederum wollen zu guten Arbeitgebern. Woran Top-Mitarbeiter einen Top-Arbeitgeber erkennen können, zeigen folgende Beispiele&#8230; Bewertet&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/arbeiten-bei-den-besten-unternehmen-als-besonders-gute-arbeitgeber-so-kanns-gehen/">Arbeiten bei den Besten: Unternehmen als (besonders) gute Arbeitgeber? So kann’s gehen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-sich-ein-unternehmen-erfolgreich-am-markt-behaupten-will-braucht-es-gute-mitarbeiter-gute-mitarbeiter-wiederum-wollen-zu-guten-arbeitgebern-woran-top-mitarbeiter-einen-top-arbeitgeber-erkennen">Wenn sich ein Unternehmen erfolgreich am Markt behaupten will, braucht es gute Mitarbeiter. Gute Mitarbeiter wiederum wollen zu guten Arbeitgebern. Woran Top-Mitarbeiter einen Top-Arbeitgeber erkennen können, zeigen folgende Beispiele&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Bewertet wird alles und jenes im Netz. Auch die Arbeitgeber. Stellt ein Arbeitszeugnis für gewöhnlich der Arbeitgeber aus, geht&#8217;s hier andersherum. „Konstanter Druck und starre Hierarchien“ oder „Moderne Ausbeutung“ ist auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen wie jobvoting oder kununu von Mitarbeitern zu lesen, die ihren Arbeitgeber beurteilen. Gute Noten zeigen dagegen, dass Konzerne wie BMW, Audi oder Bayer beim Thema Mitarbeiterzufriedenheit etwas richtig zu machen scheinen. Doch auch die Mittelständler schließen auf.</p>



<h2 id="gute-arbeitgeber-abseits-grosser-konzerne">Gute Arbeitgeber, abseits großer Konzerne</h2>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Arbeiten bei den Besten: Unternehmen als (besonders) gute Arbeitgeber? So kann’s gehen…" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/4S09FWJ6hd4MbwY82YSGUL?si=754fc36d656045a8&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p>Wie zum Beispiel Goldbeck: Das Bielefelder Bauunternehmen mit gut 7000 Mitarbeitern an bundesweit rund 70 Standorten ist ausgezeichnet als eines der „Innovativsten Unternehmen Deutschlands 2020“ und „Top nationaler Arbeitgeber 2020“. Goldbeck zählt zu den Vorreitern der digitale Planungsmethode BIM (Building Information Modeling). „Wir sehen uns nicht in erster Linie als Bauunternehmen. Was uns ausmacht ist, dass wir ein Bauwerk als Produkt begreifen – und uns als Technologieführer“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Jörg-Uwe Goldbeck.</p>



<p>Die Fachleute des Unternehmens arbeiten eng mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zusammen. So entstand etwa das Energie-Optimierungs-System GEOS in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik. Bei der digitalen Weiterentwicklung von Planungssoftware gibt es eine Kooperation mit der amerikanischen Stanford Universität. Diese Zukunftsorientierung macht attraktiv: Die Mitarbeiterzahlen haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdreifacht. Dennoch hat sich Goldbeck den Geist des Familienunternehmens bewahrt. Honoriert wurde dies 2019 auch mit der Auszeichnung „Familienunternehmer des Jahres“.&nbsp;</p>



<h2 id="mehr-transparenz-bei-kmu">Mehr Transparenz bei KMU</h2>



<p>„Insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Firmen profitieren Mitarbeiter mehr von <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/vertrauen-so-baust-dus-auch-online-auf/">Vertrauen</a>, <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/wenn-jungunternehmer-von-alten-fuhrleuten-lernen/">Transparenz</a> und <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/authentizitaet-sei-vor-allem-clever/">Authentizität</a> als bei großen Unternehmen oder Konzernen“, findet Christine Görzen, Mitgründerin der Initiative für Gute Arbeit. Die Baden-Württembergerin berät vor allem Firmenchefs kleiner und mittelgroßer Unternehmen (KMU), die ihre Arbeitgeber-Qualität verbessern wollen.&nbsp;„Bewerber wollen wissen, was sie erwartet“, weiß die Fachfrau. Je offener und transparenter sich ein Arbeitgeber präsentiere, umso höher die Chancen, dass gute Mitarbeiter zu guten Arbeitgebern finden. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;kurze Entscheidungswege“</p></blockquote>



<p>„In kleineren Firmen profitieren Angestellte zudem von kurzen Entscheidungswegen“, erläutert Görzen. Bei Konzernen bliebe oft wenig Raum für persönliche und individuelle Personalbetreuung, diese laufe aufgrund der hohen Mitarbeiteranzahlen eher standardisiert ab. In den einzelnen Abteilungen herrsche of Silodenken. „In KMU arbeiten die Teams schon allein aus organisatorischen Gründen enger zusammen. Das erleichtert eine verbindliche, individuelle Kommunikation untereinander.“</p>



<p>Dass gerade kleine Betriebe als guter Arbeitgeber punkten können, zeigt das Beispiel der Berliner Softwarefirma Orgavision. Das Unternehmen mit gut 30 Mitarbeitern erhielt 2020 zum dritten Mal in Folge die Auszeichnung „Top-Arbeitgeber Mittelstand“. Auf dem Arbeitgeber-Bewertungs-Portal kununu trägt Orgavision das Gütesiegel „Top Company“. Damit sich potentielle Bewerber ihren <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">zukünftigen Arbeitsplatz</a> gut vorstellen können, sind die zu besetzenden Stelle auf der Homepage detailliert beschrieben. Außerdem ist erläutert, was Mitarbeiter von ihrem potentiellen neuen Arbeitgeber erwarten dürfen und wie Bewerbungsprozess und Einarbeitungsphase ablaufen.&nbsp;</p>



<h2 id="was-einen-guten-arbeitgeber-ausmacht">Was einen guten Arbeitgeber ausmacht</h2>



<p>Christine Görzen von der&nbsp;<a href="https://www.initiative-fuer-gute-arbeit.de/">Initiative für Gute Arbeit</a>&nbsp;weiß, was einen guten Arbeitgeber ausmacht. Sie hat Kriterien mitentwickelt, die sowohl Unternehmern, als auch Bewerbern als Orientierung dienen. Darunter sind Punkte wie flexible Arbeitsprozesse und Arbeitszeiten, unbefristete Arbeitsverträge, eine mindestens tarifgerechte Bezahlung oder interne sowie externe <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/weiterbildung-in-krisenzeiten-umso-wichtiger/">Fortbildungsangebote</a>. Bewerbern rät die Diplom-Betriebswirtin, sich zu überlegen, was sie persönlich mit einem guten Arbeitgeber verbinden. </p>



<p>Je nach Lebenssituation können für den Einzelnen unterschiedliche Faktoren wichtig sein: „Einigen sind Weiterbildung und selbstständiges Arbeiten sehr wichtig, andere legen mehr Wert auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und möchten regelmäßig Feedback erhalten.“ Im Laufe des <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zig-bewerbungen-verschickt-lauter-absagen/">Bewerbungsprozesses</a> sollten sich die für einen Bewerber wichtigen Kriterien leicht überprüfen lassen. „Ein guter Arbeitgeber belegt das Umsetzen der relevanten Punkte nicht mit Worthülsen, sondern mit konkreten Beispielen“ so Görzen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: T.Dallas/ Shutterstock </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/arbeiten-bei-den-besten-unternehmen-als-besonders-gute-arbeitgeber-so-kanns-gehen/">Arbeiten bei den Besten: Unternehmen als (besonders) gute Arbeitgeber? So kann’s gehen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufsunfähigkeitsversicherung: Die wichtigste Absicherung deiner Karriere. Machen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/05/berufsunfaehigkeitsversicherung-die-wichtigste-absicherung-deiner-karriere-machen/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 19 May 2020 05:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Schaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigenes Gehalt, eigenes Auto, eigene Wohnung – Millionen von Auszubildenden und Studenten starten jedes Jahr ins Berufsleben. Die wenigsten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben dann das Thema Versicherungen auf dem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/berufsunfaehigkeitsversicherung-die-wichtigste-absicherung-deiner-karriere-machen/">Berufsunfähigkeitsversicherung: Die wichtigste Absicherung deiner Karriere. Machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eigenes-gehalt-eigenes-auto-eigene-wohnung-millionen-von-auszubildenden-und-studenten-starten-jedes-jahr-ins-berufsleben-die-wenigsten-jugendlichen-und-jungen-erwachsenen-haben-dann-das-t">Eigenes Gehalt, eigenes Auto, eigene Wohnung – Millionen von Auszubildenden und Studenten starten jedes Jahr ins Berufsleben. Die wenigsten Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben dann das Thema Versicherungen auf dem Zettel. Und noch viel schlimmer: Die meisten Young Professionals wissen überhaupt nicht, welchem Risiko sie sich aussetzen. Dr. Marco Adelt klärt auf&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Warum Risiko? Zu Beginn der beruflichen Laufbahn wirkt kaum ein anderes Thema so irrelevant wie eine mögliche Berufsunfähigkeit. Der Gesundheitszustand ist meist einwandfrei und viele sind noch sportlich aktiv. Die Idee, dass man als junger Mensch den Beruf, in dem man gerade erst so richtig durchstartet, eines Tages nicht mehr ausüben kann, scheint unvorstellbar.&nbsp;</p>



<h2 id="jeder-vierte-wird-irgendwann-arbeitsunfaehig">Jeder Vierte wird irgendwann arbeitsunfähig&nbsp;</h2>



<p>So verwundert es auch nicht, dass nicht mal jeder Zehnte zwischen 18 und 24 Jahren die Absicherung seiner Arbeitskraft in Betracht zieht. Das zeigt eine repräsentative Befragung von CLARK zusammen mit dem Befragungsinstitut YouGov. Und auch im Bundesdurchschnitt würden nur 12 Prozent der Deutschen ihre Arbeitskraft absichern wollen. Doch laut der deutschen Aktuarvereinigung (DAV) wird rund jeder vierte Deutsche mittlerweile früher oder später berufsunfähig.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;sehr viel häufiger: psychische Erkrankungen wie Burnout, Depression etc.&#8221;</p></blockquote>



<p>Dass dabei nicht nur körperliche Probleme zur Berufsunfähigkeit führen können, sondern sehr viel häufiger noch psychische Erkrankungen, wissen die Wenigsten. Häufig sind psychologische Hintergründe, wie Depressionen oder Anpassungsstörungen die Auslöser. Mit durchschnittlich 43 Prozent sind diese laut Stiftung Warentest der häufigste Grund, weshalb Menschen nicht mehr ihrem Beruf nachgehen können. </p>



<p>Die Anzahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Erkrankungen hat sich im Zeitraum von 1997 bis 2017 sogar verdreifacht, wie der Psychoreport der Krankenkasse DAK belegt. Die <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/06/berufsunfahigkeit-aus-schaden-wirst-du-klug/">Berufsunfähigkeitsversicherung</a> (BU) deckt alle diese Fälle ab. Sie zahlt eine monatliche Rente – und das bereits, wenn der Versicherte für mehr als sechs Monate nur noch 50 Prozent seiner Arbeitsleistung erbringen kann.</p>



<div class="wp-block-image is-style-default td-caption-align-left"><figure class="alignleft size-medium"><img  loading="lazy"  width="337"  height="400"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-337x400.jpg"  alt=""  class="wp-image-11908"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-337x400.jpg 337w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-842x1000.jpg 842w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-768x912.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-696x826.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-1068x1268.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-354x420.jpg 354w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2-707x840.jpg 707w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/05/MarcoAdelt_web-2.jpg 1073w"  sizes="(max-width: 337px) 100vw, 337px" ><figcaption>Dr. Marco Adelt (Foto: Privat/ NN) </figcaption></figure></div>



<h2 id="gibt-es-alternativen-zur-bu">Gibt es Alternativen zur BU?</h2>



<p>“Das ist mir aber zu teuer.” oder “Da springt doch der Staat ohnehin ein.” –&nbsp;wer aus Kostengründen oder aufgrund einer bestehenden Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will oder kann, sucht meist nach Alternativen. Einen gleichwertigen Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es jedoch leider nicht, denn bei den bestehenden Alternativen muss man grundlegende Abstriche in Kauf nehmen:</p>



<p><strong>Erwerbsunfähigkeitsversicherung</strong></p>



<p>(+) Auch psychische Erkrankungen sind versichert&nbsp;</p>



<p>(-) Rente wird nur ausbezahlt, wenn man gar keiner Arbeit mehr nachgehen kann</p>



<p><strong>Grundfähigkeitsversicherung</strong></p>



<p>(+) Rentenauszahlung beim Verlust grundlegender Fähigkeiten (wie Sprechen oder Sehen)</p>



<p>(-) Bestimmte Fähigkeiten werden abgesichert (diese werden in Gruppen eingeteilt)&nbsp;</p>



<p>(+/-) Eine Multi-Risk-Versicherung als Erweiterung zusätzliche Bausteine abdecken und&nbsp;&nbsp;Schutz bieten (bspw. schwerer Behinderung, Pflegefall oder dem Verlust grundlegender Fähigkeiten)</p>



<p><strong>Dread-Disease-Versicherung</strong></p>



<p>(+/-) Einmalbetrag statt Rentenzahlung</p>



<p>(+/-) Deckt nur Krankheiten wie Krebs oder Schlaganfall ab</p>



<p>(-) Psychische Erkrankungen sind ausgeschlossen, weil es keine schwere Krankheit ist</p>



<p>Wer Arbeitskraft und Lebensstandard absichern will, für den gibt es also kein Vorbeikommen an der BU. Sinnvoll ist sie für alle, die finanzielle Verpflichtungen haben und diese durch ihr Einkommen decken: egal ob Student, Handwerker oder Büromitarbeiter. Auch für <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/selbststaendigkeit-klar-aber-wie-werde-und-bleibe-ich-erfolgreich/">Selbstständige</a> ist ein guter Versicherungsschutz essentiell, besonders auch die BU. Denn der Staat kommt nicht mit einer Erwerbsminderungsrente für diese Gruppe auf. Wer als Selbstständiger berufsunfähig wird, gerät damit unter Umständen nicht nur selbst in finanzielle Nöte, sondern auch mitsamt der ganzen Firma.&nbsp;</p>



<p>Einmal für den Weg in eine BU entschieden, folgen schnell weitere Fragen: Wie hoch sollte die Rente sein? Wie lange lässt man den Vertrag laufen? Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine solche Versicherung abzuschließen? Weil die Angebote, Fallstricke und Tarife vielfältig sind, sollte der Abschluss einer BU immer mit einer Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsexperten einhergehen. Grundsätzlich gilt jedoch:</p>



<ol type="1"><li><strong>Je früher, desto besser</strong>: Wer bereits früh die Versicherung abschließt, kann mit niedrigeren Beiträgen rechnen.</li><li><strong>Immer ehrlich sein</strong>: Wer bei den Gesundheitsfragen nicht die Wahrheit sagt, kann später Probleme kriegen, weil die <a href="https://dora-gmbh.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Versicherung</a> bei Falschangaben den Vertrag kündigen oder die Zahlung im tatsächlichen Schadensfall – also bei vorliegender Berufsunfähigkeit – verweigern kann.</li><li><strong>Genug absichern</strong>: Was “genug” bedeutet, ist in diesem Fall von Person und Lebensstandard abhängig. Am Ende solltest du dich fragen, welchen Lebensstandard du im Notfall beibehalten willst. Die meisten Experten empfehlen eine Absicherung von ca. 70 bis 80 Prozent deines aktuellen Nettoeinkommens.</li><li><strong>Bis zur Rente absichern</strong>: Wichtig ist, den BU-Schutz nahtlos bis zum Renteneintritt abzuschließen. Denn schon vier, fünf Jahre ohne zusätzliche BU-Rente können ein großes Loch in deinen Geldbeutel reißen. </li><li><strong>Monatliche Beiträge bei Bedarf anpassen</strong>: Wer die BU früh abgeschlossen hat, ist unter Umständen mit einem niedrigeren abzusichernden Einkommen eingestiegen. Die vereinbarte Rente sollte daher regelmäßig angepasst werden – bspw. wenn ein größerer Karriere- und Gehaltssprung hinter dir liegt oder du nicht mehr nur für dich alleine, sondern auch eine Familie aufkommst.</li></ol>



<p><strong>Fazit:</strong> Egal ob am Berufsanfang oder schon weiter oben auf der Karriereleiter – eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, um das finanzielle Auskommen und damit den eigenen Lebensstandard abzusichern. Wer also sein Smartphone vor dem Absturz oder sein teures Rennrad vor Diebstahl schützt, sollte auch an etwas viel Wichtigeres denken in seinem Leben: den Schutz der eigenen Arbeitskraft. Denn die ist die Voraussetzung für die Aufrechterhaltung deines Lebensstils.&nbsp;</p>



<h6 id="ueber-den-autor-dr-marco-adelt-ist-gelernter-wirtschaftsjurist-und-promovierter-betriebswirt-als-versicherungsmakler-hat-marco-adelt-zudem-mehrere-jahre-privat-und-gewerbekunden-beraten-und-das-ha"><strong>Über den Autor: </strong>Dr. Marco Adelt ist gelernter Wirtschaftsjurist und promovierter Betriebswirt. Als Versicherungsmakler hat Marco Adelt zudem mehrere Jahre Privat- und Gewerbekunden beraten und das Handwerk bereits vor 20 Jahren von Grund auf gelernt. 2015 hat er zusammen mit Dr. Christopher Oster, Steffen Glomb und Chris Lodde CLARK in Deutschland gegründet. CLARK bietet seinen Kunden eine voll-digitale Möglichkeit ihre Versicherungen zu verbessern.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-holds-his-hand-near-ear-1076322395" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/berufsunfaehigkeitsversicherung-die-wichtigste-absicherung-deiner-karriere-machen/">Berufsunfähigkeitsversicherung: Die wichtigste Absicherung deiner Karriere. Machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährung: Bezahlen wir künftig alle mit Bitcoin &amp; Co?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/05/kryptowaehrung-bezahlen-wir-kuenftig-alle-mit-bitcoin-co/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 06:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn der Hype um Kryptowährungen in letzter Zeit ein wenig abgeflacht ist, haben viele Experten immer noch große Hoffnungen in die digitalen Währungen. Es ist gut möglich, dass die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/kryptowaehrung-bezahlen-wir-kuenftig-alle-mit-bitcoin-co/">Kryptowährung: Bezahlen wir künftig alle mit Bitcoin & Co?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auch-wenn-der-hype-um-kryptowaehrungen-in-letzter-zeit-ein-wenig-abgeflacht-ist-haben-viele-experten-immer-noch-grosse-hoffnungen-in-die-digitalen-waehrungen-es-ist-gut-moeglich-dass-die-menschen-i">Auch wenn der Hype um Kryptowährungen in letzter Zeit ein wenig abgeflacht ist, haben viele Experten immer noch große Hoffnungen in die digitalen Währungen. Es ist gut möglich, dass die Menschen in Zukunft nur noch mit Bitcoin &amp; Co. bezahlen und dass Papiergeld schon bald der Vergangenheit angehört&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Vor allem im Internet (z.B. auf Seiten wie <a href="https://book-of-ra-free.com/">book-of-ra-free.com</a>) sind Kryptowährungen für Zahlungen bei den Nutzern äußerst beliebt. Wenn man die Vorteile von Kryptowährungen betrachtet, ist dies sogar sehr wahrscheinlich. So sind die neuen Währungen nicht an die Zentralbanken gebunden, wodurch sich keine Möglichkeiten zur Emittierung neuer Einheiten bietet, was zu einer höheren Inflation führt. Außerdem bieten Kryptowährungen <a href="https://gamezine.de/user-wollen-keine-pay-to-play-spiele-mehr-im-internet.html">für die Nutzer einige Vorteile</a>. Neben den Nachteilen. Diese können damit auf sehr einfache, schnelle und vor allem anonyme Weise Zahlungen im Internet durchführen.</p>



<p>Aus diesen Gründen sind Kryptowährungen vor allem in einem Bereich beliebt: den Online Casinos. Tausende von Spieler auf der Welt besuchen regelmäßig Online Casinos, bei denen man mit Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen Geld ein- und auszahlen lassen kann.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen&#8221;</p></blockquote>



<p>Wer nach einem neuen Casino im Internet sucht, der sollte dabei vor allem nach einer Sache Ausschau halten: einem möglichst großen Willkommensbonus. Damit Sie die größten Krypto Willkommensboni im ganzen Internet genießen können, stellen wir im Folgenden einige der besten Online Casinos vor, in denen man mit Kryptowährungen Zahlungen durchführen kann. Sogar noch besser: bei diesen Casinos bekommen neue Spieler sogar einen Willkommensbonus, der aus Bitcoin oder anderen digitalen Währungen besteht. Hier sind die besten Casinos mit einem Krypto Willkommensbonus.</p>



<h2 id="bitcasino"><strong>Bitcasino</strong></h2>



<p>Wie der Name schon sagt, hat sich das Bitcasino komplett auf Kryptowährungen spezialisiert. Daher ist es eine der besten Adressen, um mit Bitcoin und Co. Geld einzuzahlen und sich dafür einen lukrativen Bonus abzuholen. Wer Bitcoin als Zahlungsmethode wählt, bekommt den Bonus ebenfalls in dieser Währung gutgeschrieben. Darüber hinaus gibt es im Casino noch einige andere tolle Bonusangebote, wie zum Beispiel Cashback und einen VIP Club.</p>



<p>Auch sonst überzeugt das Angebot vom Bitcasino auf ganzer Linie. Es gibt über 2.500 Spiele zu Auswahl, inklusive unzähliger hochwertiger Spielautomaten und Tischspiele. Die Software ist ebenfalls fantastisch und das Casino kann auch auf mobilen Geräten genutzt werden.</p>



<h2 id="mbit-casino"><strong>Mbit Casino</strong></h2>



<p>Auch beim Mbit Casino dreht sich alles um Kryptowährungen. Neue Spieler erhalten vom Casino zur Begrüßung einen absolut gigantischen Willkommensbonus von bis zu 5 BTC. Solche Summen findet man nur selten in einem Casino im Internet, daher ist diese Seite auf jeden Fall sehr interessant.</p>



<p>Die Spieleauswahl ist mit knapp 550 Titeln zwar etwas kleiner, aber immer noch mehr als ausreichend, um dem Spieler viel Abwechslung zu bieten. Selbst wenn man jeden Tag ein neues Spiel ausprobiert, hat man auf der Seite nach mehr als einem Jahr immer noch nicht alle Titel getestet. Natürlich gibt es auch im Mbit Casino eine mobile App, mit der man das Casino auf dem Handy ausführen kann.</p>



<h2 id="playamo-casino"><strong>Playamo Casino</strong></h2>



<p>Das Playamo Casino ist ein weiterer Anbieter, bei dem Spieler Bitcoin für Zahlungen nutzen können. Gleichzeitig zählt das Casino zu den bekanntesten Namen der Branche, daher kann man sich hier auf eine hochwertige Spielerfahrung verlassen. Genau wie bei den anderen beiden Seiten, gibt es auch im Playamo Casino einen Krypto Willkommensbonus für neue Spieler.</p>



<p>Wer nach einem etablierten Unternehmen im Bereich des Online-Glücksspiels sucht, der ist bei Playamo genau an der richtigen Adresse. Neben dem tollen Bonus überzeugt das Casino vor allem durch die fantastische Spieleauswahl und eine exzellente Software, die auf allen Geräten flüssig und zuverlässig läuft.</p>



<h2 id="7bitcasino"><strong>7BitCasino&nbsp;</strong></h2>



<p>Das 7BitCasino ist eine weitere Seite, die sich vor allem auf Kryptowährungen spezialisiert hat. Bei diesem Casino gibt es einen fantastischen Krypto Willkommensbonus, der neue Spieler mit bis zu 1,5 BTC dafür belohnt, dass diese dort ein Konto eröffnen. Doch nicht nur neue Spieler werden vom Casino belohnt. Für bestehende Spieler gibt es viele tolle Bonusangebote, einschließlich eines VIP Clubs und zahlreicher Promotionen und Turniere.</p>



<p>Die Spielautomaten und Tischspiele im 7BitCasino stammen ausschließlich von namhaften Unternehmen wie Play’n GO, Yggdrasil oder NetEnt. Daher können sich Spieler hier auf einige der besten Spiele freuen, die es jemals im Internet zu spielen gab.</p>



<h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p><a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/kryptowaehrungen-studieren/">Kryptowährungen</a> sind geradezu perfekt dazu, Zahlungen in Online Casinos durchzuführen. Durch die Tatsache, dass diese Zahlungsmethode komplett anonym ist, müssen Spieler nicht ihre Bankverbindung oder Kreditkarteninformation preisgeben, wenn sie Geld im Casino einzahlen wollen. Außerdem sind die Zahlungen mit Krypto schnell und in der Regel komplett umsonst.</p>



<p>Wer auf der Suche nach einem neuen Online Casino ist, der sollte sich vor allem einen Anbieter mit einem möglichst großen Willkommensbonus suchen. Ein solcher Bonus schenkt dem Spieler schließlich bares <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/">Geld</a>, daher kann sich die Suche nach den besten Angeboten am Schluss immens lohnen. Die vier oben vorgestellten Online Casinos haben alle eine Sache gemeinsam: sie bieten Krypto Willkommensboni, mit denen neue Spieler den perfekten Start im Casino bekommen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: whiteMocca/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/3d-illustration-robotic-human-head-graphic-755847925" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/kryptowaehrung-bezahlen-wir-kuenftig-alle-mit-bitcoin-co/">Kryptowährung: Bezahlen wir künftig alle mit Bitcoin & Co?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Design Thinking und Innovation: So löst du komplexe/re Probleme unserer digitalisierten Welt!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 16:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Design Thinking]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexität]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Design Thinking bringt frischen Wind in alte Strukturen. Nur, wie passt man sich dem Entwicklungstempo unserer digitalisierten Welt an? Wie entwickelt man zeitgemäße Produkte und Services, die Kundenbedürfnissen gerecht werden?&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/">Design Thinking und Innovation: So löst du komplexe/re Probleme unserer digitalisierten Welt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="design-thinking-bringt-frischen-wind-in-alte-strukturen-nur-wie-passt-man-sich-dem-entwicklungstempo-unserer-digitalisierten-welt-an-wie-entwickelt-man-zeitgemaesse-produkte-und-services-die-kunde">Design Thinking bringt frischen Wind in alte Strukturen. Nur, wie passt man sich dem Entwicklungstempo unserer digitalisierten Welt an? Wie entwickelt man zeitgemäße Produkte und Services, die Kundenbedürfnissen gerecht werden? Wie löst man in unserer von Schnelligkeit geprägten Welt komplexe Probleme nachhaltig und effektiv und bleibt dabei mutig gegenüber neuen Herausforderungen? Design Thinking bringt Antworten auf diese Fragen. Pauline Tonhauser, Gründerin der DesignThinkingCoach Academy, geht ihnen nach&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Design Thinking. Obwohl der Begriff Design Thinking für einige noch Neuland ist, ist er aus vielen Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen gar nicht mehr wegzudenken. Tag für Tag gewinnt er hierzulande und auch global an Popularität. Zunächst wollen wir den Begriff einmal in seine einzelnen Komponenten zerlegen</p>



<h2 id="ein-innovativer-zielgerichteter-ansatz">Ein innovativer, zielgerichteter Ansatz</h2>



<p>“Design” kann man zunächst als ästhetische, konzeptionelle Gestaltung verstehen. Allerdings ist es noch mehr als das. Es geht um fachspezifische Arbeitsweisen von Designern bei der Entwicklung von konkreten und realisierbaren Produkten, Dienstleistungen und Systemen. Diese weisen für bestimmte Zielgruppen einen hohen Nutzen auf und sind somit bestens geeignet um auf die aktuellen Bedürfnisse der Menschen zu reagieren.</p>



<p>“Thinking” lässt schon ahnen, dass es sich hier um eine kognitive <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/">Strategie</a> handelt. Ziel ist es, eine Frage zu lösen oder auch etwas Neues zu entwickeln. Es handelt sich genaugenommen um eine agile Innovationsmethode. Agil, weil sie flexibel ist und gegebenenfalls durch Feedback und Rückkopplung der einzelnen Arbeitsschritte Anpassungen vornimmt.</p>



<h2 id="viele-loesungsmoeglichkeiten-stets-den-menschen-im-blick">Viele Lösungsmöglichkeiten, stets den Menschen im Blick</h2>



<p>Erstmal wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wo Design Thinking eigentlich herkommt: Einer der frühesten Vertreter des <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/new-work-und-das-neue-wir-6-impulse-fuer-eine-agile-zusammenarbeit-4-0/">Design Thinking</a> ist der Informatiker Terry Winograd &#8211; ein Professor an der Stanford University, Mitbegründer des Hasso Plattner Institute of Design (d-school) und Berater des Unternehmens Google. Schon in den 80ern begann er, sich im Rahmen der Erforschung der Mensch-Computer-Kommunikation und der Entwicklung von Software Engineering mit Design Thinking auseinanderzusetzen.&nbsp;</p>



<p>Auch David Kelly darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben. Er ist Gründer der Design- und Innovationsagentur IDEO, welche an der Etablierung von Design Thinking maßgeblich mitgewirkt hat und es bis heute praktiziert.</p>



<p>Schon in den 1920er Jahren verband Bauhaus-Gründer Walter Gropius in seinem Konzept Architektur, Kunst, Musik, Theater und Gestaltung. Damit erzielte er eine wesentlich höhere Bandbreite an Lösungsmöglichkeiten für komplexe Probleme. Dies ist auch wesentlicher Bestandteil von Design Thinking. Sowohl für Bauhaus, als auch für Design Thinking gilt: Im Fokus des Interesses steht immer das menschliche Leben. Das sorgt für zielgerichtete und anwendungsorientierte Ideen.</p>



<h2 id="erfolgsrezept-people-place-process">Erfolgsrezept: People, Place, Process</h2>



<p>Für die Beantwortung der Frage, was Design Thinking nun eigentlich ist, gibt es je nach wissenschaftlichem oder praxisorierntiertem Bezug verschiedene Definitionen, was den Begriff sehr vielfältig macht. Einige Faktoren, auf denen der Erfolg des Design Thinking beruht, stehen dabei jedoch immer im Vordergrund:</p>



<ol><li>Starke Nutzer-, und Anwendungsorientierung: Auf Kundenbedürfnisse wird optimal eingegangen.</li><li>Systematisches Vorgehen bei der Ideenfindung und genau so systematische Lösung komplexer Probleme.</li><li>Verstärkung der Lösungskompetenz durch fachübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit.</li><li>Diversität bei der Zusammenstellung des Teams: Durch verschiedene Geschlechter, Altersgruppen und soziale Hintergründe werden unterschiedliche Werte, Vorstellungen und Erfahrungen mit eingebracht. Teammitglieder können aneinander wachsen und ihr Reflexionsvermögen in der Zusammenarbeit stärken.&nbsp;</li><li>Iteratives Vorgehen: Schrittweise Annäherung an das Ziel oder die Lösung. Gegebenenfalls Rückkopplung der einzelnen Arbeitsschritte.</li><li>Ergebnisoffenheit und <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/homeoffice-produktiv-durch-remote-working-auch-in-corona-zeiten/">Flexibilität</a>: Ohne eine steife im Vorhinein aufgestellte Hypothese bleibt die Anpassungsfähigkeit erhalten.</li><li>Inspirierende Arbeitsorte fördern die Ideenbildung: Die Gegebenheiten der Räumlichkeiten werden an die einzelnen Arbeitsschritte angepasst. Dazu dienen beispielsweise verschiedene Sitzmöglichkeiten oder unterschiedliche Möglichkeiten, Gedankenprozesse mittels verschiedener Materialien zu visualisieren.</li></ol>



<p>Zusammenfassend ergeben sich daraus die drei Kernelemente des Design Thinking:</p>



<p>1. People (Expertise und Perspektive)&nbsp;</p>



<p>2. Place (anregend und anpassbar)&nbsp;</p>



<p>3. Process (methodisch und dynamisch)&nbsp;</p>



<h2 id="praktische-anwendung-benutzerorientierung-simulation-und-visualisierung">Praktische Anwendung: Benutzerorientierung, Simulation und Visualisierung</h2>



<p>Mit dem Wissen darüber was Design Thinking auszeichnet und worin sich der Erfolg dieser Methode begründet, stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie man das Ganze in der Praxis anwenden kann. Die Vorgehensweise beim Design Thinking zeichnet sich meist durch Benutzerorientierung, Simulation und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/konsumieren-gilt-nicht-sechs-fatale-fehler-beim-digitalen-lernen-und-wie-du-sie-vermeidest/">Visualisierung</a> aus. </p>



<p>Der Prozess ist forschend und verläuft iterativ. Welche Arbeitsschritte wiederholt werden müssen und wie häufig, ergibt sich dabei im Verlauf, da es sich um ein dynamisches, ergebnisoffenes Vorgehen handelt. Insgesamt besteht der Prozess aus sechs Schritten. Für jede Phase innerhalb des Prozesses gibt es je nach Anwendungsbereich (z.B. Marketing, Wissensmanagement, Prototypenentwurf) diverse Tools und vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten. Diese sind in folgendem Überblick über den Prozess beispielhaft aufgeführt:</p>



<figure class="wp-block-image"><img  src="https://lh6.googleusercontent.com/XQRCH0vJRGa9TWUGqDe34Q419U_5XDq8-By4_R9XhBbcRbE9ewqCJ366ciMqY1OOMJTmT2GxED5IKwik1HE4axkCye_Cd2e-0rFHRaUCWTyV34EeQvJPdViFNRvxCgSHuWWnuSYx"  alt="" ></figure>



<div class="wp-container-9 wp-block-group alignfull"><div class="wp-block-group__inner-container">
<h2 id="schritt-1-verstehen">Schritt 1: Verstehen</h2>



<p>Zu Beginn steht die Definition. Als ganzes Team wird versucht, das Problem und die damit zusammenhängende Fragestellung so genau wie möglich zu verstehen. Dies erfolgt durch intensive Auseinandersetzung und Sammeln möglichst vieler Informationen. Das kann schon geschehen indem ganz simpel möglichst viel darüber gelesen wird. Doch auch hier sind der Kreativität bei der Informationsbeschaffung keine Grenzen gesetzt. Beispiele für Tools in diesem Schritt sind Mindmapping, semantische Analysen, Analogienbildung, oder Projektumfeldanalysen zur Identifizierung von Interessengruppen.</p>
</div></div>



<h2 id="schritt-2-beobachten">Schritt 2: Beobachten</h2>



<p>Die vorangegangenen Analysen führen schließlich zum zweiten Schritt. Bei der Beobachtung werden meist Methoden aus den empirischen Sozialwissenschaften gewählt. Dazu gehören Interviews mit potenziellen Nutzer*innen und weiteren betroffenen Personengruppen. Weiterhin werden bei diesem Schritt Daten vor Ort und aus der Wirklichkeit systematisch gesammelt.&nbsp; So wie das Beobachten potenzieller Nutzer bei Schlüsselaktivitäten, wie den Umgang mit einem Produkt oder der Lösung eines Problems.</p>



<h2 id="schritt-3-sichtweise-definieren">Schritt 3: Sichtweise definieren</h2>



<p>Nun geht es um die Zusammenführung der Ergebnisse aus den ersten beiden Schritten. Die wichtigsten Faktoren werden ausgewählt und hervorgehoben. Das kann die Fokussierung auf bestimmte Typen von Nutzern und Betroffenen zur Folge haben.&nbsp;</p>



<p>Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann in Form einer oder mehrerer Personas synthetisiert. Es handelt sich dabei um fiktive Profile von Personen, die eine Gruppe von Nutzern archetypisch repräsentieren und ihre Bedürfnisse im Bezug auf die initiale Fragestellung wiederspiegeln. Aber auch das Anfertigen einer sogenannten Empathy Map, um eine Person und ihr Handeln auf emotionaler Ebene tiefer zu verstehen, gehört dazu.&nbsp;</p>



<p>Die User Journey bezeichnet einer weitere Methode, bei der die einzelnen Etappen einer Persona entlang eines Prozesses erfasst werden. Auch die Point-of-View Methode ist hier sehr nützlich, etwa um Probleme und Situationen genauer zu umreißen und auf einen bestimmten Standpunkt zu beziehen. Diese Synthesearbeit in Schritt 3 schafft die Voraussetzung, um im nächsten Schritt passende Lösungen für spezifische Bedürfnisse zu generieren. </p>



<h2 id="schritt-4-ideen-finden">Schritt 4: Ideen finden</h2>



<p>Dies ist die erste Phase im Lösungsraum, wo es um konkrete Ideenentwicklung geht. Zuerst wird eine Vielzahl an Ideen entwickelt und gesammelt. Dies kann mittels klassischem Brainstorming oder weiteren, inspirierenden Kreativitätstechniken geschehen. Diese helfen beispielweise <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/wenn-jungunternehmer-von-alten-fuhrleuten-lernen/">Perspektivwechsel</a> vorzunehmen oder aktuelle Trends einzubeziehen. Wenn eine breite Auswahl an Ideen entstanden ist, geht es weiter in die Ideenbewertung und Selektion. Drei Grundfragen können hier den Blickwinkel erweitern:&nbsp;</p>



<p>1. Welche ist die radikalste Idee?&nbsp;</p>



<p>2. Welche ist die am leichtesten umsetzbare Idee?&nbsp;</p>



<p>3. Welche Idee hat den größten Hebel?&nbsp;</p>



<h2 id="schritt-5-prototypen-entwickeln">Schritt 5: Prototypen entwickeln</h2>



<p>Einige der zuvor entwickelten Ideen werden nun zu konkreteren Konzepten in Form von physischen Prototypen und weiterentwickelt. Vor allem Methoden wie Paper Prototyping, Rollenspiele, 3D-Modelle aus Lego oder Storytelling dienen der Visualisierung. Im späteren Verlauf des entwicklungsprozesses können auch komplexere Prototypen mit 3D- Software oder Mockup-Programmen für digitale Lösungsideen entstehen.&nbsp;</p>



<h2 id="schritt-6-testen">Schritt 6: Testen</h2>



<p>Der letzte Schritt ist erreicht: Jetzt werden die Prototypen an der zuvor definierten Zielgruppe getestet. Hierbei geht es darum, das Verständnis für die potentiellen Nutzer und die Problemstellung zu erweitern und durch Feedback die Lösung zu verifizieren und zu verfeinern. Da es sich um einen iterativen Prozess handelt, kann auch ein Rückgriff auf einen zurückliegenden Schritt notwendig werden. Die Nutzerzentrierte Arbeitsweise des Design Thinking und die fest integrierten Feedbackschleifen ermöglichen einen effizienten und ressourcenschonenden Lernzyklus. Scheitern im Prozess wird als Lernschleife begriffen, die dem Team wichtige neue Erkenntnisse bringt.</p>



<h2 id="design-thinking-bringt-frischen-wind">Design Thinking bringt frischen Wind</h2>



<p>Abschließend lässt sich sagen, dass es sich bei Design Thinking nicht nur um eine Technik handelt um Probleme zu lösen, sondern um eine Einstellung, die sich auf das ganze Leben anwenden lässt. Durch die Verbindung der verschiedensten Kompetenzen und einen inspirierenden und erquickenden Rahmen, werden ungeahnte Möglichkeiten erschaffen. Es befähigt Menschen Marktbedürfnisse schneller zu erkennen und darauf zu reagieren. </p>



<p>Sie lernen zu handeln und etwas zu verändern anstatt an alten Strukturen festzuhalten. Design Thinking schafft den Wandel, den Organisationen brauchen um die digitale Transformation zu vollziehen. Doch das ist noch nicht alles. Es führt Menschen auch zu ihrer Kreativität und ermöglicht es ihnen Chancen und Lösungen statt Probleme zu sehen. Denn Design Thinking ist nicht einfach nur eine Methode. Es ist auch eine Philosophie. Es ist Denkweise, Methode und Prozess zugleich.</p>



<h2 id="design-thinking-weltweit">Design Thinking weltweit</h2>



<p>Der Erfolg von Design Thinking zeigt sich auch darin, dass mittlerweile an zahlreichen Bildungseinrichtungen Kurse zu diesem Thema angeboten werden. Doch nicht nur das. Es haben sich bereits ganze Institute herausgebildet, die ausschließlich Design Thinking unterrichten. Ebenso ist Design Thinking fester Bestandteil von (Master-)studiengängen renommierter Universitäten, die sich mit Innovation beschäftigen. Rund um den Globus ist es möglich, ein Studium damit zu verbinden. </p>



<p>Das Design Thinking Angebot reicht von Deutschland über Österreich bis hin zu Amerika oder Russland. Unternehmen allerorts bieten Workshops an, um andere Unternehmen oder Privatpersonen beim Erlernen dieser Arbeitsweise zu unterstützen. Die Anwendungsbereiche reichen vom Zoo Hannover bis hin zur Bank of America. Tag für Tag gewinnt Design Thinking an Popularität und immer mehr Menschen und Organisationen entdecken die Methode für sich.</p>



<h6 id="ueber-die-autorin-pauline-tonhauser-ist-ceo-und-gruenderin-der-designthinkingcoach-academy-schon-seit-ueber-fuenf-jahren-vermittelt-sie-design-thinking-zusammen-mit-ihrem-team-und-bildet-die-naechst"><strong>Über die Autorin:</strong> Pauline Tonhauser ist CEO und Gründerin der <a rel="noreferrer noopener" href="http://designthinkingcoach.de/" target="_blank">DesignThinkingCoach Academy</a>. Schon seit über fünf Jahren vermittelt sie Design Thinking zusammen mit ihrem Team und bildet die nächste Generation von Design Thinking Coaches aus. So hat sie nicht nur schon zahlreiche Menschen zu ihren kreativen und innovativen Gedanken geführt, sondern sie dabei auch auf dem Weg in ein erfolgreicheres Leben mit mehr Freiheit und Selbstbestimmung begleitet und sie dazu ermutigt einen Wandel im Unternehmen zu vollziehen.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: baranq/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-designer-developing-website-responsive-layout-587910764" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/05/design-thinking-und-innovation-so-loest-du-komplexe-re-probleme-unserer-digitalisierten-welt/">Design Thinking und Innovation: So löst du komplexe/re Probleme unserer digitalisierten Welt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mutig vorwärts: Wenn Jungunternehmer von alten Fuhrleuten lernen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/04/wenn-jungunternehmer-von-alten-fuhrleuten-lernen/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 12:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11890</guid>

					<description><![CDATA[<p>Selbständig werden im elterlichen Betrieb – das ist für Jungunternehmer nicht so einfach. Irgendwie bleiben sie doch Kind ihrer Eltern. Um „flügge“ zu werden, verlassen manche das gemütliche Nest und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/wenn-jungunternehmer-von-alten-fuhrleuten-lernen/">Mutig vorwärts: Wenn Jungunternehmer von alten Fuhrleuten lernen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="selbstaendig-werden-im-elterlichen-betrieb-das-ist-fuer-jungunternehmer-nicht-so-einfach-irgendwie-bleiben-sie-doch-kind-ihrer-eltern-um-fluegge-zu-werden-verlassen-manc">Selbständig werden im elterlichen Betrieb – das ist für Jungunternehmer nicht so einfach. Irgendwie bleiben sie doch Kind ihrer Eltern. Um „flügge“ zu werden, verlassen manche das gemütliche Nest und lernen Betriebswirtschaft, Führung und eine andere Praxis bei anderen Unternehmern. Beide Seiten profitieren&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Walter Stuber ärgert sich immer wieder über seine eigene Branche – die Gerüstbauer: „Viele arbeiten ohne gute fachliche Kenntnisse und ohne Ausbildung“. Erst seit April 1998 unterliegt das Gewerk der Handwerksordnung: Allerdings muss der Betriebsinhaber einen Meisterbrief lediglich im Bauhandwerk besitzen und Ausnahmegenehmigungen werden auch ausgesprochen.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Mutig vorwärts: Wenn Jungunternehmer von alten Fuhrleuten lernen" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/0tgcZLWdDbXptu138FIGTi?si=be9bb8af9ace4f40&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p>Die Folge für den Vollblutunternehmer aus dem sächsischen Roßwein: „Die Gerüstbauer erzielen keine fairen Preise bei ihren Kunden. Im Gegenteil, wir drücken die Preise, um überhaupt an Aufträge zu kommen und dann stimmen die Zahlen für das Unternehmen nicht“. So komme das Gerüstbauhandwerk nicht aus der Schmuddelecke des billigen, schnellen Gewerks mit geringen Qualitätsmaßstäben und geringen Sicherheitsstandards.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large"><img  loading="lazy"  width="1000"  height="1000"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-1000x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-11895"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-1000x1000.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-400x400.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-768x768.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-1536x1536.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-2048x2048.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-696x696.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-1392x1392.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-1068x1068.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-2136x2137.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-1920x1921.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-420x420.jpg 420w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-840x840.jpg 840w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/001-Stuber-Walter-Portrait-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" ><figcaption>Walter Stuber (Foto: Privat)</figcaption></figure></div>



<p>Um jungen, angehenden Betriebsinhabern zu zeigen, wie mit hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards Geld zu verdienen ist, lädt er sie ein, bei der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH mitzuarbeiten. Etwa Oliver Ristok, der vor sechs Jahren den Familienbetrieb Ristok Gerüstbau in Gräfenhainichen bei Leipzig übernahm. Mit drei Mann gestartet, beschäftigt der 34-jährige Gerüstbaumeister inzwischen zehn Arbeitskräfte. Als <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/lebenslanges-lernen-flexibel-durch-die-corona-krise-und-daran-haperts-noch-in-der-realitaet/">Geschäftsführer</a> empfindet er sich als Manager und Mädchen für alles: von Auftragserstellung über Ladelisten und Abwicklung bis zur Buchhaltung findet alles auf seinem Schreibtisch statt.&nbsp;</p>



<h2 id="suche-nach-einem-geeigneten-weiter-bildungs-betrieb">Suche nach einem geeigneten „Weiter-Bildungs-Betrieb“.</h2>



<p>Der Junior ist auf dem elterlichen Betriebshof groß geworden und sagt über sich selbstbewusst, dass er „nicht mehr als Gerüstbau kann, das aber ziemlich gut“. Nach der Gesellenprüfung 2009, die er als Jahrgangsbester abschloss, hat es ihn zunächst als Industriegerüstbauer nach Schweden verschlagen. Dann kam 2011 die Meisterprüfung und die Suche nach einem geeigneten „Weiter-Bildungs-Betrieb“. </p>



<p>Schließlich ist er mit Walter Stuber und dessen Kollegen Dirk Eckart ins Gespräch gekommen und wurde Bauleiter in deren Braunschweiger Niederlassung. „Das war eine andere Unternehmenswelt“, erzählt Ristok, „ich kam aus einem kleinen Betrieb, Gemeinhardt dagegen ist ein Mittelständler mit Strukturen und Prozessen.“&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="900"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1200x900.jpg"  alt=""  class="wp-image-11893"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1200x900.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-768x576.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1536x1152.jpg 1536w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-2048x1536.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-696x522.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1392x1044.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1068x801.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-2136x1602.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1920x1440.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-3840x2880.jpg 3840w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-1120x840.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-160x120.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/004-Dirk-Eckart-Mika-Stanarius-v.l.-scaled.jpg 2560w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Dirk Eckart (Foto: Privat) </figcaption></figure></div>



<p>So lernte er schnell eine spezielle Software kennen, die er heute im eigenen Unternehmen nutzt, weil sie in sämtlichen Geschäftsprozessen <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Transparenz</a> schafft, <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/berufsbild-buchhalter-aufgabenspektrum-und-perspektiven-im-controlling/">Controlling</a>, Projektabwicklung, Materialübersicht und Planung in Einem. Nicht nur deswegen hat ihn einerseits die Systematik im neuen Betrieb fasziniert. Lager, Logistik, Beladen, alles ist strukturiert aufgebaut und greift ineinander. Vor allem mit Eckart ist er Angebote und Zahlen durchgegangen, was wie eine praktische <a href="http://Managementausbildung">Managementausbildung</a> für ihn war.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Querdenker und Freaks&#8221;</p></blockquote>



<p>Er bezeichnet die beiden Gemeinhardt-Geschäftsführer als „<a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Querdenker</a> und Freaks mit speziellen und ausgefallenen Ideen“, wenn es etwa um <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Marketing</a> oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/">Personal</a> geht. Der Jungunternehmer kann sich noch erinnern, dass in einem Jahr Kunden keine Weihnachtskarte bekamen, sondern einen Gerüstbau-Stollen. Oder dass die Mitarbeiter hochqualifiziert sind und deshalb auf der Baustelle viele Freiheiten und große Verantwortlichkeit besitzen.&nbsp;</p>



<h2 id="multikausale-stressfaktoren">Multikausale Stressfaktoren </h2>



<p>So ähnlich macht das Ristok im eigenen Betrieb inzwischen auch: „Auf der Baustelle bin ich für andere ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Stressfaktor</a>. Es klappt besser, wenn ich nicht dabei bin“. Also hält er sich inzwischen raus, wo seine Mitarbeiter mit dem Gerüst anfangen. Hauptsache, sie erfüllen seine Vorgaben: Ein Gerüst muss das Beste für den Kunden sein und es muss sexy aussehen. Inzwischen wissen alle, was er damit meint: parallele Rohre, miteinander verschraubte Ecken und andere ihm wichtige Details.&nbsp;</p>



<p>Die praktische Unternehmer-Weiterbildung bei Gemeinhardt hätte für den jungen Gerüstbauer gerne länger als zwei Jahre gehen dürfen, denn viel hat er mitgenommen ins eigene Unternehmen. Doch dem Vater wurde die Arbeit 2013 zu stressig und der Sohn übernahm den Betrieb. </p>



<p>Einen kleinen Spezialbereich hat der 34-Jährige inzwischen entwickelt: für fünf, sechs Kirchen baut er jährlich Gerüste, wenn Sanierungen anstehen. Das ist durch unzählige Richtlinien im Denkmalschutz reichlich kompliziert. Da hat er sich reingefuchst, denn in dieser Nische weiß er: „Es zählt weniger der Preis, mehr das Können“. So macht er mit den wenigen Großbaustellen immerhin bis zu einem Viertel seines Jahresumsatzes.</p>



<p>Vor allem die Kinder von Familienbetrieben sammeln zusätzliche Erfahrungen in anderen Betrieben, so Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. Es gibt allerdings keine Statistik, wie viele potentielle Nachfolger sich „in der Fremde“ weiterbilden. Die Schätzung liegt im unteren zweistelligen Prozentbereich. </p>



<p>Dabei ist ein Perspektivwechsel in fast allen Gewerken üblich, findet Brzezinski: „Dass Erfahrungen in anderen Unternehmen positiv sind, ist im Handwerk seit langem bekannt. Wanderschaft, Lehrlingsaustausch mit dem Ausland sowie Schnupperaufenthalte in befreundeten Unternehmen stärken den Erfahrungsschatz und sind heute üblich.“&nbsp;</p>



<h2 id="potenzial-junger-menschen-nutzen">Potenzial junger Menschen nutzen</h2>



<p>Für die Gemeinhardt-Geschäftsführer Stuber und Eckart ist es selbstverständlich, dass sie mit jungen, engagierten Gerüstbauern ihr Wissen austauschen. „Als alte Hasen haben wir eine Menge zu geben, wenn es um Strategie und Personal geht“, stellt Stuber sachlich fest, aber ihm liegt auch daran, neue Ideen ins eigene Unternehmen zu bekommen und das Potenzial der jungen Menschen zu nutzen. </p>



<p>So stellt er mit Freude fest, dass der Stellenwert der Arbeitssicherheit in seiner Branche wächst, denn er ist selbst überzeugt: „Wir leben und verkaufen Sicherheit, die unserer Mitarbeiter und die der Gerüstnutzer“. Je mehr Betriebe auf Arbeitssicherheit großen Wert legen, um so seltener können sich Auftraggeber in ihren Ausschreibungen drumherum drücken, um günstiger wegzukommen. Sicherheit habe ihren Preis, das müssten Gerüstbauer in jedem Angebot deutlich machen.</p>



<p>Auch der 39-jährige Markus Lange ist auf einem Bauhof groß geworden. Sein Vater gründete in Gotha eine Bau- sowie eine Gerüstbaufirma. Ursprünglich sollte der Bauingenieur die größere Baufirma übernehmen. Doch sie lief in den 10er Jahren nicht so gut wie der Gerüstbau. Um über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, hat er bei Gemeinhardt Gerüstbauservice ein halbjähriges <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Praktikum</a> absolviert.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large"><img  loading="lazy"  width="906"  height="1000"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-906x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-11892"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-906x1000.jpg 906w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-362x400.jpg 362w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-768x848.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-696x768.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-1068x1179.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-381x420.jpg 381w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait-761x840.jpg 761w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/04/Markus-Lange-Portrait.jpg 1178w"  sizes="(max-width: 906px) 100vw, 906px" ><figcaption>Markus Lange (Foto: Privat)</figcaption></figure></div>



<p>„Im eigenen Betrieb schleifen sich Routinen ein und man fragt sich nicht mehr, warum man das genauso macht“, erzählt Lange. Warum etwa sollten Rahmen auf LKWs stehend transportiert werden? Es gibt keinen Vorteil, lernte er in Roßwein. Im Gegenteil, während ein Gabelstapler 90 Rahmen mit einem Hub auf den Lastwagen hebt, kostet es die Mitarbeiter unnötig Kraft, die später auf der Baustelle vielleicht fehlt. </p>



<p>Auch solche „Kleinigkeiten“ hat er mit ins eigene Unternehmen mitgenommen, die Göring Gerüstbau GmbH. Dort stellte er fest: Jede Veränderung ist zunächst anstrengend, weil er andere überzeugen musste. Grundsätzlich hat er gelernt, das eigene Arbeiten immer wieder wie von außen zu betrachten: Warum machen wir es so? Gibt es eine effektivere Lösung?</p>



<p>Das Nachdenken galt auch dem eigenen Verhalten, denn er sah wie Stuber oder Eckart in Bauberatungen oder Preisverhandlungen mit ihren Gesprächspartnern kommunizieren. „Das kann ich nicht 1:1 übernehmen, denn ich habe eine andere Persönlichkeit. Aber ich habe ihr Verhalten im Hinterkopf, das gibt mir Selbstvertrauen und Mut, für meine Preise einzustehen“, erzählt Lange. </p>



<p>Der Unternehmensumsatz wächst und inzwischen beschäftigt er 17 Menschen. In einem Konflikt mit einem Bereichsleiter erinnerte er sich an Stubers Umgang mit seinen Mitarbeitern: „Er wirkt hart, dabei ist er ehrlich und gerecht. Er macht sehr klare Vorgaben, und er erkennt eigene Fehler und akzeptiert andere Meinungen.“&nbsp;</p>



<p>Für Markus Lange waren diese Erfahrungen so wichtig, dass er sich seit zwei Jahren in dem Erfurter Unternehmern-Netzwerk BNI mit anderen Unternehmern austauscht und inzwischen auch an der Innungs-Arbeitsgruppe „<a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/achtung-chefs-so-macht-ihr-eure-azubis-wirklich-gluecklich/">Jungunternehmer</a>“ teilnimmt. „Es gibt so viele Ideen, die andere Kollegen haben. Ich muss die nicht selbst entwickeln, sondern kann umsetzen, was für meinen Betrieb passt“, sagt der Thüringer. Einen jungen Gerüstbauer, der vor einer Nachfolge steht, sein Unternehmen zu zeigen, dass kann sich Markus Lange gut vorstellen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Cookie Studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/level-sales-has-increased-incredibly-studio-1038607963" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/wenn-jungunternehmer-von-alten-fuhrleuten-lernen/">Mutig vorwärts: Wenn Jungunternehmer von alten Fuhrleuten lernen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Lebenslanges Lernen: Flexibel durch die Corona-Krise. Und daran hapert’s noch in der Realität…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/04/lebenslanges-lernen-flexibel-durch-die-corona-krise-und-daran-haperts-noch-in-der-realitaet/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2020 09:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Fördergeld]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Business]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Umschulung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lebenslanges Lernen ist in vielerlei Munde, im IT-Bereich sowieso. Wir haben uns umgehört&#8230; Unternehmen machen Mitarbeiter verantwortlich – das Budget bleibt bei den Führungskräften. „So ein intensives und strukturiertes Onboarding&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="lebenslanges-lernen-ist-in-vielerlei-munde-im-it-bereich-sowieso-wir-haben-uns-umgehoert">Lebenslanges Lernen ist in vielerlei Munde, im IT-Bereich sowieso. Wir haben uns umgehört&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Unternehmen machen Mitarbeiter verantwortlich – das Budget bleibt bei den Führungskräften. „So ein intensives und strukturiertes Onboarding habe ich bisher noch nicht erlebt“, sagt Nikolai Wiebe. Der Wirtschaftsingenieur arbeitet seit neun Monaten bei PFIF. Dort muss Weiterbildung etwas anders gedacht werden. „Wir leisten eine anspruchsvolle Übersetzungsarbeit“, erzählt Michael Zahm, einer der Geschäftsführer von Partner für Innovation und Förderung.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Lebenslanges Lernen: Flexibel durch die Corona-Krise. Und daran hapert’s noch in der Realität…" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/43HhenltoccrS0SluTS0KG?si=7bbcaba2f0a24e86&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p> Auf der einen Seite stehen Mittelständler mit besonders innovativen Projektideen. „Diese zu begreifen und zu verstehen, ist eine permanente Weiterbildung durch den Kunden“, sagt der erfahrene Beratungsingenieur. Auf der anderen Seite stehen dagegen meist Laien, die über Fördergelder entscheiden. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;ANSPRUCHSVOLLE ÜBERSETZUNGSARBEIT&#8221;</p></blockquote>



<p>Für die Vermittlung benötigen seine Mitarbeiter vor allem <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/new-work-mehr-skill-set-weniger-klassiches-berufsbild-darauf-kommts-an/">kommunikative Fähigkeiten</a> und viel Erfahrungswissen. Deshalb wird jeder neue Kollege, wie Nikolai Wiebe von einem erfahrenen Mentor begleitet – zwischen sechs und 24 Monaten. Mindestens einmal pro Woche trifft er sich mit seinem Mentor, um Ziele durchzusprechen sowie technische und kaufmännische Beratungserfahrungen auszubauen. </p>



<p>Der Spezialist für nachhaltige Energiesysteme findet sich inzwischen auch wesentlich teamfähiger und hat sich in seine Rolle gefunden: „Wir sind ja nicht bloß Sachbearbeiter oder Geldbeschaffer, sondern unterstützen Unternehmen langfristig bei ihrem Wachstum über Innovationen.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Wachstum und Entwicklung“</p></blockquote>



<p>Etwas klassischer geht es bei dem IT-Dienstleisters Easysoft zu: Mindestens zwei Tagen pro Jahr gehen die Mitarbeiter auf externe <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/betriebsinterne-weiterbildungen-das-sind-nutzen-und-vorteile/">Weiterbildungen</a>. Und nur in selten Fällen müssen deren Führungskräfte im jährlichen Mitarbeitergespräch auf ein Manko hinweisen und dann mit ihnen über die fehlende Weiterbildungsmotivation sprechen. „Wir leben unseren Unternehmenswert Wachstum und Entwicklung“, sagt Geschäftsführer Andreas Nau. </p>



<p>Nicht nur das Unternehmen soll wachsen, sondern auch die Mitarbeiter – und zwar fachlich wie persönlich. Wer von seiner Weiterbildung zurückkommt, macht anschließend eine kurze Präsentation von dem Seminar oder der Tagung. So vertieft der Teilnehmer zum einen die Inhalte nochmals, sagt der pfiffige Stratege, zum anderen profitiert sein Team.&nbsp;</p>



<p>Damit entspricht der Entwickler von Software für Seminarorganisation und Personalentwicklung so gar nicht dem Bild, dass das Ludwigshafener Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag der Hays AG von der Weiterbildung in Unternehmen zeichnet. Denn laut aktuellem HR-Report (<a href="http://www.hays.de/studien">www.hays.de/studien</a>) bewerten Unternehmen und Mitarbeiter die Relevanz von Weiterbildung unterschiedlich hoch: </p>



<p class="dropcapp has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color has-text-color has-background">Auf einer Skala bis 100 liegen die Führungskräfte bei 77, die Angestellten dagegen nur bei 59. Im Widerspruch dazu liegt die Verantwortung für lebenslanges Lernen laut den knapp 1000 Befragten direkt bei den Mitarbeitern (61&nbsp;Prozent) und nur jeder Fünfte sieht sie bei den Führungskräften. Die entscheiden allerdings vor allem über die finanziellen Mittel fürs Lernen. „Lebenslanges Lernen ist zwar längst ein geflügeltes Wort, aber es gibt großen Nachholbedarf in den Unternehmen“, urteilt Frank Schabel. </p>



<p>Der Hays-Marketingleiter findet, wenn Teams immer agiler und autonomer handeln, müsse dies auch für deren Weiterbildung gelten: „Mehr Freiraum für Mitarbeiter und weniger Bürokratie machen die Unternehmen zielgerichteter und schneller“. Immerhin gewährt bereits jedes achte Unternehmen seinen Mitarbeitern ein eigenes Lernbudget.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Unbürokratische Genehmigung&#8221;</p></blockquote>



<p>So weit geht Easysoft nicht, dort entscheiden ganz traditionell die Führungskräfte über die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Allerdings kann sich Nau auch nur an wenige Ablehnungen von Bildungswünschen durch seinen zehnköpfigen Führungskreis erinnern: „Wenn es plausibel ist, genehmigen wir das unbürokratisch“. Dazu übernimmt das Unternehmen sämtliche Kosten inklusive Anfahrt und Hotel. Und selbstverständlich ist Bildungszeit gleich Arbeitszeit. „Uns ist wichtig, dass wir alle mal aus dem Unternehmen rauskommen und uns Impulse von außen holen“, hebt er eine weitere Motivation für die gezielte, externe Weiterbildung hervor.</p>



<p>Andreas Nau schätzt, dass seine knapp 90 Mitarbeiter jährlich sogar auf fünf und mehr Weiterbildungstage kommen. Nicht nur die rund 1400 Kunden nutzen die Angebote der Firmen-Akademie in Bretten, Hamburg oder Berlin, sondern auch Trainer, Projektleiter oder der Service holen sich dort ihr fachliches Update. Dazu gibt es von sämtlichen Veranstaltungen wie etwa der Anwenderkonferenz Videos auf dem Firmenserver. Regelmäßig besprechen die Abteilungen auf Teamdays vor allem wie sie zusammenarbeiten und was verbessert werden kann. Geschieht das auch mal teamübergreifend, gestaltet das oft ein externer Moderator.&nbsp;</p>



<h2 id="neue-strategien-und-tools">Neue Strategien &#8211; und Tools</h2>



<p>Gerade in der dynamischen IT-Branche leben Unternehmen von der Kreativität besonders ihrer Entwickler. Gibt es neue Strategien oder Tools, sind schnell Webinare und andere Angebote im Internet zu finden. Präsenzseminare hinken dagegen zeitlich oft ein halbes Jahr hinterher. Um ungestört an den neuen Themen zu arbeiten, können sich die Techniker in eines der acht Focusbüros in der Metzinger Zentrale zurückziehen. </p>



<p>Damit sind Easysoft und wahrscheinlich die gesamte IT-Branche anderen Unternehmen voraus, denn laut der Studie findet das Gros der Weiterbildung immer noch außer Hause in Seminaren und auf Tagungen statt (53 Prozent). Immerhin nutzen mehr als ein Drittel der Befragten diverse Onlineangebote. Während neuere Lernformate wird Gamification, Virtual und Blended Learning kein Zehntel ausmachen. Allerdings prognostizieren die Studienteilnehmer, dass der Bildungsmarkt digitaler wird: Künftig werden Webinare (42 Prozent) und Lernvideos (36 Prozent) die Präsenzveranstaltungen (29 Prozent) ablösen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: REDPIXEL.PL/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/developing-programming-coding-technologies-website-design-1232587624" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/lebenslanges-lernen-flexibel-durch-die-corona-krise-und-daran-haperts-noch-in-der-realitaet/">Lebenslanges Lernen: Flexibel durch die Corona-Krise. Und daran hapert’s noch in der Realität…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Homeoffice: Produktiv durch Remote Working, auch in Corona-Zeiten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/04/homeoffice-produktiv-durch-remote-working-auch-in-corona-zeiten/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 21:50:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Flexible Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile arbeitet die halbe Republik im Homeoffice, viele länger als sonst und manche gar zum allerersten Mal weil&#8217;s bisher einfach nicht ging. Auf was ist zu achten? Das berichtet Daniel&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mittlerweile-arbeitet-die-halbe-republik-im-homeoffice-viele-laenger-als-sonst-und-manche-gar-zum-allerersten-mal-weils-bisher-einfach-nicht-ging-auf-was-ist-zu-achten-das-berichtet-daniel-w">Mittlerweile arbeitet die halbe Republik im Homeoffice, viele länger als sonst und manche gar zum allerersten Mal weil&#8217;s bisher einfach nicht ging. Auf was ist zu achten? Das berichtet Daniel Wahlen von der Jobbörse Indeed&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Im Zuge der Coronavirus-Pandemie haben zahlreiche Unternehmen ihren Betrieb auf Homeoffice umgestellt, wo das technisch möglich war. Von zuhause aus arbeiten zu können ist aktuell so wichtig wie nie. Allerdings stellt die damit einhergehende soziale Distanzierung einige Arbeitnehmer auch vor Herausforderungen.</p>



<p>Insbesondere wenn sie erstmals im Homeoffice arbeiten, müssen sie sich einfinden und neue Routinen entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass der Arbeitgeber sie bei diesem Prozess begleitet und unterstützt, damit sie sich nicht alleingelassen fühlen. Gemeinsam können sie klare Strukturen schaffen und gleichzeitig die nötige <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/">Flexibilität</a> erlauben, um den Mitarbeitern den Tag so einzuteilen, wie es für sie am hilfreichsten ist.</p>



<p>Die technische Infrastruktur muss vom Arbeitgeber geschaffen werden, um erfolgreich von Zuhause aus arbeiten zu können. Aber auch der soziale Aspekt bleibt weiterhin enorm wichtig.&nbsp;Am Arbeitsplatz ist man ständig in Kontakt mit seinen Mitarbeitern, ob im Meeting oder in der Küche. Diese wichtigen Begegnungen fallen im <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">Homeoffice</a> größtenteils weg. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Isolation ist nicht jedermanns Sache&#8221;</p></blockquote>



<p>Dadurch drohen eine gewisse persönliche Isolation und die Angst davor, den Anschluss an das Team zu verlieren. Gerade für Alleinlebende ist die Situation momentan schwierig, weshalb Arbeitgeber besonderes Augenmerk auf deren Wohlbefinden legen sollten.&nbsp;</p>



<h2 id="struktur-in-den-tag-bringen"><strong>Struktur in den Tag bringen</strong></h2>



<p>Manche Arbeitnehmer benötigen eine klare Struktur im Tag. Hier ist es für den Arbeitgeber wichtig, herauszufinden, wer mehr Flexibilität benötigt und wer mit einer fixen Struktur besser zurechtkommt. Dementsprechend können die <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/ja-sager-oefters-mal-nein-sagen-so-kanns-gelingen/">Vorgesetzten</a> mit ihren Mitarbeitern einen Tagesplan erarbeiten inklusive Pausen, Tageszielen und regelmäßigen kurzen Statusbesprechungen. So können sie gemeinsam sicherstellen, dass kein Verzug durch die im Homeoffice verlockende Unproduktivität entsteht und ganz nebenbei die Kommunikation aufrechterhalten.</p>



<h2 id="auch-aus-der-ferne-erfolgreich-ein-team-steuern"><strong>Auch aus der Ferne erfolgreich ein Team steuern</strong></h2>



<p>Die Kollegen nicht im Büro zu sehen bedeutet auch für Manager einen höheren Aufwand. Sie müssen sicherstellen, dass ihre Teammitglieder die ihnen übertragenen Aufgaben rechtzeitig erledigen. Regelmäßige Statusupdates im Team helfen dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden. </p>



<p>Gleichzeitig ist es für Vorgesetzte wichtig, dass sie ihren Teammitgliedern auch im Homeoffice die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten bieten wie im Büro. Bereits geplante Treffen zur Besprechung des aktuellen Entwicklungsstands sollten definitiv stattfinden und Einzelgespräche eine hohe Priorität haben – wenn möglich persönlich. In der aktuellen Lage sind dagegen Videogespräche die beste Alternative.</p>



<h2 id="homeoffice-herausforderung-und-chance-fuer-die-zukunft"><strong>Homeoffice: Herausforderung und Chance für die Zukunft</strong></h2>



<p>Kann ein Unternehmen gemeinsam mit seinen Mitarbeitern die Herausforderungen im Alltag bewältigen, öffnet das auch die Tür für ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">flexibleres Arbeiten</a> in der Zukunft. Denn wenn in solch einer erzwungenen Lage die Arbeitsabläufe funktionieren, keine spürbaren Einbrüche bei Produktivität und Effizienz sowie Mitarbeiterzufriedenheit zu sehen sind, dann können bislang zögerliche Unternehmen mobiles Arbeiten nach Normalisierung der Lage auch freiwillig ermöglichen.&nbsp;</p>



<p>Die Suche nach Arbeitgebern, die örtlich ungebundene Arbeitsplätze anbieten, hat sich in der Corona-Krise verstärkt – doch ist das nur eine konsequente Entwicklung ohnehin vorhandener Tendenzen. Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern gute Voraussetzungen für mobiles Arbeiten bereitstellen, werden auf Dauer interessanter sein als solche, die auf Präsenzkultur bestehen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:GaudiLab/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cropped-close-image-pensive-bearded-entrepreneur-683296708">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/homeoffice-produktiv-durch-remote-working-auch-in-corona-zeiten/">Homeoffice: Produktiv durch Remote Working, auch in Corona-Zeiten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Selbstständigkeit: Klar, aber wie werde und bleibe ich erfolgreich?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/04/selbststaendigkeit-klar-aber-wie-werde-und-bleibe-ich-erfolgreich/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 22:10:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder der in die Selbstständigkeit wechselt, stellt sich diese Frage. Und es gibt viele Ansatzpunkte zum Erfolg. Wir stellen ein paar davon vor&#8230; Zunächst muss sich jeder darüber klar werden,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-der-in-die-selbststaendigkeit-wechselt-stellt-sich-diese-frage-und-es-gibt-viele-ansatzpunkte-zum-erfolg-wir-stellen-ein-paar-davon-vor">Jeder der in die Selbstständigkeit wechselt, stellt sich diese Frage. Und es gibt viele Ansatzpunkte zum Erfolg. Wir stellen ein paar davon vor&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Zunächst muss sich jeder darüber klar werden, dass Selbstständigkeit ein Full-Job ist. In den Sozialen Medien werden oft unglaubliche Angebote unterbreitet, bei denen sich mit nur wenigen Stunden am Tag hohe Summen erzielen lassen. Davon sollte sich niemand blenden lassen. In der Anfangszeit bluten <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/finanzen-money-management-fuer-firmen-und-selbststaendige/">Selbstständige</a> oft aus. 12 – 16 Stunden am Tag arbeiten, keine Freunde, die Liebe findet nur am Rande statt und die Angst um die finanzielle Situation ist groß. Das kennt jeder, der so schon einmal gestartet ist.</p>



<p>Bereits vor dem Start lassen sich aber die Weichen stellen. Fortbildung, Wissen und Netzwerke sind wichtig, um später über die Runden zu kommen. Elementare Dinge sollten bekannt sein. Wie geht das mit der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/vorteile-externer-buchhaltung-professioneller-sicherer-und-effizienter/">Buchhaltung</a>, welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten, welche Fallstricke gibt es? Ganz wichtig dabei: Vor der Selbstständigkeit einen Businessplan entwerfen. Ohne einen solchen zu starten, gleicht einem Selbstmord.</p>



<h2 id="netzwerke-und-mitarbeiter">Netzwerke und Mitarbeiter</h2>



<p>Viele Selbstständige scheitern an dem Punkt, dass sie alles selbst machen wollen. Dabei ist es sinnvoll auch zum Anfang kleinere Aufgaben einfach zu delegieren, um für den Kern der Tätigkeit Zeit zu haben. Nun kann sich natürlich niemand gleich einen Stab von Mitarbeitern leisten. Aber es gibt zum Beispiel virtuelle Assistenten, meistens Freiberufler, die gegen ein kleines Honorar solche Sachen übernehmen. Auch das zeichnet den späteren Erfolg aus, zugleich lässt sich ein Netzwerk aufbauen.</p>



<p>Ein&nbsp;<a href="https://www.rubyfortune.com/de/blog/wie-wird-man-ein-unternehmer/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">erfolgreicher Unternehmer</a>&nbsp;wird aber auch immer sein Produkt oder seine Dienstleistung prüfen. Ein gutes Produkt ist nicht das, was wir selbst als gut bezeichnen. Es muss den Käufer überzeugen und es müssen genügend Käufer vorhanden sein. Wer das nicht im Vorfeld prüft, ist wie ein Autofahrer, der auf der Autobahn mit verbundenen Augen fährt.&nbsp;</p>



<h2 id="finanzielle-situation-klaeren">Finanzielle Situation klären</h2>



<p>Auch hier kommt es häufig zu Problemen. Im Netz lässt sich immer wieder lesen, dass mit Kleinstgeld in die prächtige Selbstständigkeit gestartet werden kann. Das stimmt natürlich nicht. Die finanzielle Lage sollte immer so ausgelegt sein, dass Luft für ein Jahr besteht. Immerhin müssen Miete, Versicherung und Lebenshaltung weiterhin bezahlt werden. </p>



<p>Aber auch ausreichend Geld für das Geschäft muss vorhanden sein. Werbung kostet Geld. Einfach eine Webseite selbst erstellen, weil es dazu schnelle Anleitungen gibt, macht wenig Sinn. Wer überzeugen will muss auch hier Geld in die Hand nehmen.</p>



<p>Doch woher bekomme ich das Geld? Es heißt doch immer, die Banken sind zurückhaltend. Das stimmt so nicht. Wer einen guten <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/finanzen-money-management-fuer-firmen-und-selbststaendige/">Businessplan</a> vorlegen kann und als Person ebenfalls überzeugt, hat gute Chancen auf einen günstigen Kredit. Aber wie bei jeder Sache, ist auch hier eine gewisse Vorbereitung von Nöten. </p>



<p>Sich das Geld bei Bekannten und Verwandten zu leihen ist keine gute Idee. Scheitert das Projekt Selbstständigkeit, steht das Thema Geld der weiteren Beziehung immer im Weg. Alternativ gibt es noch das Crowdfunding, mit dem Geld für den Start besorgt werden kann.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>pathdoc/ </em><a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-girl-making-decision-between-doing-1102400747" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Shutterstoc</em>k</a></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/04/selbststaendigkeit-klar-aber-wie-werde-und-bleibe-ich-erfolgreich/">Selbstständigkeit: Klar, aber wie werde und bleibe ich erfolgreich?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weiterbildung: In Krisenzeiten umso wichtiger…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/03/weiterbildung-in-krisenzeiten-umso-wichtiger/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 22:10:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://karriere-einsichten.de/?p=11883</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schulen haben wegen des Coronavirus geschlossen. In den meisten Bundesländern ist der Lehrbetrieb an Weiterbildungseinrichtungen eingestellt. Dabei ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten umso wichtiger, sich fortzubilden&#8230; Bundesweit bleiben wegen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/weiterbildung-in-krisenzeiten-umso-wichtiger/">Weiterbildung: In Krisenzeiten umso wichtiger…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schulen-haben-wegen-des-coronavirus-geschlossen-in-den-meisten-bundeslaendern-ist-der-lehrbetrieb-an-weiterbildungseinrichtungen-eingestellt-dabei-ist-es-in-wirtschaftlich-schwierigen-zeiten-umso-wi">Schulen haben wegen des Coronavirus geschlossen. In den meisten Bundesländern ist der Lehrbetrieb an Weiterbildungseinrichtungen eingestellt. Dabei ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten umso wichtiger, sich fortzubilden&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Bundesweit bleiben wegen der<a href="https://www.sueddeutsche.de/wissen/coronavirus-zahlen-daten-1.4844448"> Corona-Pandemie</a> die Schulen vorerst geschlossen. Lernangebote für Schüler sollen es Kindern und Eltern ermöglichen, die schulfreie Zeit zu überbrücken. So startete etwa der Bayerische Rundfunk gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium das Projekt „Schule daheim“. Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen können zuhaue online Biologie, Englisch oder Mathematik lernen. </p>



<p>Auch viele Arbeitnehmer sind in diesen Tagen angehalten zuhause zu bleiben und soziale Kontakte soweit wie möglich zu beschränken. Während einige von uns im <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/corona-virus-tipps-tools-fuer-das-homeoffice/">Homeoffice</a> noch gut beschäftigt sind, gehen andere bereits in die Kurzarbeit oder sind gar freigestellt. </p>



<h2 id="in-der-krise-die-chance-sehen">In der Krise die Chance sehen</h2>



<p>Menschen, die von <a href="https://www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer">Kurzarbeit</a> oder Freistellung betroffen sind, kann die Angst vor der Zukunft lähmen. Vor allem in Zeiten, in denen das öffentliche Leben stillzustehen scheint und kaum Ablenkung möglich ist. Mein Rat: Besonnen bleiben und die arbeitsfreie Zeit zuhause sinnvoll nutzen, etwa mit einer Weiterbildung übers Internet. Neues auszuprobieren, neues Wissen zu erlangen und sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln lenkt die Gedanken in eine positive Richtung. Vom kostenlosen YouTube-Tutorial über Online-Kurse mit Zertifikat bis hin zum E-Learning mit <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/new-work-mehr-skill-set-weniger-klassiches-berufsbild-darauf-kommts-an/">IHK-Abschluss</a> gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, daheim seinen Wissenshorizont zu erweitern. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Essential: strukturiert arbeiten, sich Lerninhalte selbst erschließen&#8221;</p></blockquote>



<p>Ob sich jemand durch zusätzliche Spezialisierung unentbehrlich macht und so seinen Arbeitsplatz sichert, oder mit einem Fachwirt- oder Betriebswirt-Titel seinen Marktwert erhöht. Die Vorteile beruflicher Bildung liegen – auch in nicht pandemischen Zeiten – auf der Hand. Für rein online-basiertes Lernen müssen Teilnehmer jedoch in der Lage sein, strukturiert zu arbeiten und sich Lerninhalte selbst zu erschließen. </p>



<p>Das kann in der Situation, in der wir uns aktuell befinden, vielen schwerfallen. Motivation und Disziplin sind in der Gemeinschaft einer Gruppe einfach größer. Unterschiedliche Studien zeigen außerdem: Beim reinen Onlinelernen sind die Abbruchquoten hoch. Befragte gaben an, sie fühlten sich auf sich alleine gestellt, der Austausch mit anderen Lernenden fehlte.</p>



<h2 id="virtuelle-klassenraeume-ermoeglichen-interaktion">Virtuelle Klassenräume ermöglichen Interaktion</h2>



<p>Eine gute Lösung, um von zuhause aus in Interaktion mit anderen Wissbegierigen zu kommen, ist digitaler Live-Unterricht. Hier können Dozenten auf Einzelne eingehen, Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft steuern und so dazu beitragen, dass Teilnehmer Lerninhalte verstehen und verinnerlichen. </p>



<p>Außerhalb der Unterrichtszeit können Studierende neu gelerntes über eine App oder Online-Plattform vertiefen. Oft werden zusätzlich Videoclips, MP3-Zusammenfassungen oder digitale Karteikarten angeboten. Das alles dient dazu, Inhalte über verschiedene Sinneskanäle und zu verschiedenen Zeiten aufzunehmen. So kann der Lernstoff regelmäßig wiederholt werden und er prägt sich besser ein. </p>



<p>Durch die aktuelle Lage erhält die Digitalisierung im Schul- und Weiterbildungsbereich sicher einen Schub. Doch Präsenzunterricht wird damit nicht aussterben. Die Vorteile von Online- und Präsenztrainingsmethoden verbindet <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">Blended Learning</a>. Diese Lernform kombiniert klassische Präsenzveranstaltungen und E-Learning. </p>



<p>Zwischen den einzelnen Präsenzveranstaltungen, die in einem mehr oder weniger festen Turnus stattfinden, vertiefen und üben die Teilnehmer in eigenverantwortlichem Arbeiten am Computer oder Tablet die behandelten Lerninhalte. Dafür haben sie Zugriff zu Arbeits- und Übungsmaterialien auf eigens dafür eingerichteten Online-Plattformen. </p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Orla/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-conceptual-image-large-stone-shape-1032541603">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/weiterbildung-in-krisenzeiten-umso-wichtiger/">Weiterbildung: In Krisenzeiten umso wichtiger…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Corona-Virus: Tipps &amp; Tools für das Homeoffice</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/03/corona-virus-tipps-tools-fuer-das-homeoffice/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2020 15:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Projekte lassen sich nicht mehr durch das Rufen über den Gang koordinieren. Worauf es ankommt und welche Werkzeuge das Leben für unverhofft örtlich verteilte Teams leichter machen, lest ihr in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/corona-virus-tipps-tools-fuer-das-homeoffice/">Corona-Virus: Tipps & Tools für das Homeoffice</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="projekte-lassen-sich-nicht-mehr-durch-das-rufen-ueber-den-gang-koordinieren-worauf-es-ankommt-und-welche-werkzeuge-das-leben-fuer-unverhofft-oertlich-verteilte-teams-leichter-machen-lest-ihr-in-den">Projekte lassen sich nicht mehr durch das Rufen über den Gang koordinieren. Worauf es ankommt und welche Werkzeuge das Leben für unverhofft örtlich verteilte Teams leichter machen, lest ihr in den folgenden Zeilen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Das Corona-Virus hält nach und nach Einzug in den Alltag ganzer Branchen und Regionen. Laut aktuellen Prognosen ist in der nächsten Zeit zudem nicht mit Besserung zu rechnen. Im Gegenteil: immer mehr Menschen werden sich in der Situation wiederfinden, remote zu arbeiten. Ob in Selbst-Quarantäne, durch Homeoffice-Pflicht oder ausgefallene Geschäftsreisen &#8211; die Zusammenarbeit im Team muss sich an die Situation anpassen. </p>



<h2 id="gemeinsames-werkzeug-zur-organisation">Gemeinsames Werkzeug zur Organisation</h2>



<p>Da es aufwändiger ist, in virtuellen und verteilten <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/fremdsprachen-diese-sprachen-boosten-deine-karriere/">Teams</a> den Überblick darüber zu behalten, welche Themen aktuell sind und Priorität genießen, braucht man zuallererst eine gemeinsame Organisationsplattform. Bei der Auswahl sollte vor allem auf eines geachtet werden: Benutzerfreundlichkeit. </p>



<p>Denn wo Mitarbeiter plötzlich mit einer neuen Arbeitssituation konfrontiert sind, wird ein komplexes <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Projektmanagement</a>-System nicht weiterhelfen. Vielmehr ist entscheidend, dass alle Teammitglieder eine einfache, zentrale Anlaufstelle bekommen, in der die aktuellen Themen (= Projekte) gesammelt werden und man sich unkompliziert zum Arbeitsfortschritt austauschen kann. </p>



<p>Durch eine solche zentrale Plattform wird sichergestellt, dass keine Informationen durch komplexe Abstimmungsprozesse verloren gehen und Führungskräfte den Überblick darüber behalten, woran ihre Teams gerade arbeiten. Das Organisationstool ist also das Herzstück, um Projekte, Aufgaben und alle dazugehörigen Fortschritte im Auge zu haben.</p>



<p>Da hierbei viele interne Informationen wichtig sind, ist natürlich sicher zu stellen, dass die eingesetzte Lösung alle relevanten Datenschutz-Voraussetzungen erfüllt (DSGVO-konform ist).</p>



<h2 id="gute-team-kommunikation">Gute Team-Kommunikation</h2>



<p>Corona ist dabei, dem Flurfunk vorerst ein schnelles Ende zu bereiten. Neben dem täglichen Klatsch und Tratsch erfüllt dieser aber eine weitere wichtige Rolle in der täglichen Arbeit &#8211; es werden jede Menge relevante Informationen an der Kaffeemaschine oder in der Mittagspause ausgetauscht. Hierfür muss bei zunehmendem Homeoffice und remote stattfindenden Terminen eine andere Lösung her. </p>



<p>Für die interne Kommunikation zwischen Teams und Kollegen eignen sich moderne Office-Chats besonders gut. In unterschiedlichen “Kanälen” kann sich per Chat ausgetauscht werden. Durch diese Organisation wird gewährleistet, dass man bei vielen Nachrichten den Überblick behält. Natürlich kann man auf diesem Wege auch schnell und einfach Dokumente austauschen (dazu gleich mehr) oder Updates zu aktuellen Aufgaben aus dem Organisationstool erhalten, sofern dieses über eine passende Integration verfügt.</p>



<p>Die zwei großen Anbieter auf diesem Gebiet sind <a href="https://products.office.com/en-us/microsoft-teams/group-chat-software">Microsoft Teams</a>, das Teil der Office 365 Suite ist, sowie <a href="https://slack.com/">Slack</a> aus dem Silicon Valley. Beide Tools unterstützen auch direkte Gespräche per Audio und Video. Somit lösen sie zudem gleich das Problem der im Homeoffice plötzlich fehlenden Büro-Telefone.</p>



<h2 id="zentrale-ablage">Zentrale Ablage</h2>



<p>Natürlich braucht man auch aus dem Homeoffice Zugriff auf alle wichtigen Dateien. Evtl. stellt der Arbeitgeber einen direkten Zugang auf die eigenen Server bereit. Das kann gerade dann komplizierter werden, wenn im Homeoffice der eigene PC oder Mac verwendet wird. </p>



<p>Für solche Fälle sind Business-Cloud-Lösungen wesentlich flexibler einsetzbar. Sowohl der <a href="https://www.google.com/drive/">Google Drive</a> von Google, als auch Microsofts <a href="https://onedrive.live.com/">OneDrive</a> oder die Business Lösung von <a href="https://www.dropbox.com/">Dropbox</a> sind Beispiele für passende Lösungen zur Ablage von Dokumenten. Ein zusätzlicher Vorteil solcher Tools: Jede abgelegte Datei erhält sofort einen Link, der im Organisationstool in der zugehörigen Aufgabe vermerkt oder per Team-Chat verschickt werden kann. Damit steht dem kollaborativen Arbeiten im  Homeoffice nichts mehr im Wege.</p>



<h2 id="einheitliche-dokumentation">Einheitliche Dokumentation</h2>



<p>Je verteilter ein Team arbeitet, desto wichtiger wird es, häufige Abläufe und Regeln zu dokumentieren, denn nur so können sich Mitarbeiter im Homeoffice bei Fragen unkompliziert selber helfen. Werkzeuge wie <a href="https://www.atlassian.com/software/confluence">Confluence</a> oder <a href="https://www.notion.so/">Notion</a> bieten eine einfache, übersichtliche Struktur zur Wissensdokumentation. Durch ein entsprechendes&nbsp; Rechtesystem wird sichergestellt, dass Mitarbeiter genau diejenigen Informationen erhalten, die sie für ihr Arbeitsfeld benötigen. Gute Kommentarfunktionen vereinfachen dabei die gemeinsame Aufbereitung von Informationen, Prozessen und Konzepten.&nbsp;</p>



<h2 id="eine-gute-integration-macht-vieles-einfacher">Eine gute Integration macht vieles Einfacher</h2>



<p>Alle genannten Tools, und das gilt grundsätzlich für fast alle modernen SaaS-Werkzeuge, lassen sich über standardisierte Integrationen miteinander verknüpfen. Somit erhält man Updates aus dem Organisationstool per Chat, kann Dokumente direkt passenden Aufgaben zuordnen und reduziert die ansonsten entstehende E-Mail-Flut erheblich. Im Ergebnis entsteht eine zusammenhängende Arbeitsumgebung, die die andauernde Corona-Situation zumindest aus professioneller Sicht stark erleichtert.</p>



<p class="dropcapp"><strong>Über den Gastautor:</strong> Tobias Hagenau (Geschäftsführer der HQLabs GmbH und u.a. Gründer von <a href="https://www.awork.io/">awork</a>) ist Experte für Projektmanagement und ihre sinnvolle Softwareunterstützung.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: sdecoret/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businesswoman-on-blurred-background-using-usa-1022824408">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/corona-virus-tipps-tools-fuer-das-homeoffice/">Corona-Virus: Tipps & Tools für das Homeoffice</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Spieltrieb: Wetten auf die perfekte Karriere</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/03/gluecksspiel-wetten-auf-die-perfekte-karriere/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2020 21:52:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zahlen schnellen um die Welt. Und bei dem ständigen Wechsel zwischen Kaufen, Halten und Verkaufen verdienen viele mit. Im Glücksspiel&#8230; Die weltweite Glücksspielbranche wächst rasant. Dies betrifft sowohl die landbasierten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zahlen-schnellen-um-die-welt-und-bei-dem-staendigen-wechsel-zwischen-kaufen-halten-und-verkaufen-verdienen-viele-mit-im-gluecksspiel">Zahlen schnellen um die Welt. Und bei dem ständigen Wechsel zwischen Kaufen, Halten und Verkaufen verdienen viele mit. Im Glücksspiel&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die weltweite Glücksspielbranche wächst rasant. Dies betrifft sowohl die landbasierten Spielbanken als auch die Online Casinos. Begleitet wird diese Entwicklung einerseits durch regulatorische Maßnahmen seitens der Staaten, die zunehmend akzeptieren, dass ein Glücksspielverbot weder durchzusetzen noch zeitgemäß ist. </p>



<p>Stattdessen werden Rahmenbedingungen geschaffen, welche der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/">Glücksspielbranche</a> eine rechtliche legale Grundlage bieten. Andererseits treibt dieses Wachstum aber auch Innovationen voran, etwa im Bereich der eingesetzten Technik dieser Einrichtungen. Doch welche Optionen bieten sich nun konkret, damit eine Karriere in dieser dynamischen Branche gelingt?</p>



<h2 id="glueck-im-beruf-pech-im">Glück im Beruf, Pech im&#8230;</h2>



<p>Wie man bereits erahnen kann, bietet die Glücksspielbranche unzählige Einstiegschancen, die allesamt unterschiedliche Voraussetzungen an ihre Bewerber stellen. Aus Gründen der Übersicht werden wir im Folgenden deshalb zwischen den landbasierten Spielbanken und dem Online Casino unterscheiden und hier die wichtigsten Karrieremöglichkeiten vorstellen.&nbsp;</p>



<p>Staatliche Spielbanken setzen sowohl auf dauerhafte Vollzeitstellen als auch Aushilfen, die nach einer kurzen <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/betriebsinterne-weiterbildungen-das-sind-nutzen-und-vorteile/">Fortbildung</a> Teil des Teams werden. Dabei ist auch nicht ausgeschlossen, dass die Tätigkeit als Aushilfe später den vollen Einstieg bei einer staatlichen Spielbank erlaubt.&nbsp;</p>



<p>Für den Spielbetrieb sind Spielbanken natürlich einerseits auf Poker-Dealer, Black-Jack-Dealer und Croupiers angewiesen, die den Betrieb der Tischspiele ermöglichen. All diese Jobs haben gemeinsam, dass sie innerhalb eines kurzen Lehrgangs erlernt werden können. Sobald man dabei einen Lehrgang staatlicher Spielbanken besucht, kann man zudem darauf vertrauen, dass dieser häufig auch von Spielbanken anderer Bundesländer oder anderer Spielstätten im Ausland anerkannt wird. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Hohe Konzentrationsfähigkeit und Auffassungsgabe&#8221;</p></blockquote>



<p>Zudem müssen die Betreuer von Tischspielen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Neben einer hohen Konzentrationsfähigkeit und Auffassungsgabe, die einen reibungslosen Spielablauf ermöglichen, sollten Dealer und Croupiers auch koordinativ geschickt und gewandt im Umgang mit den Gästen sein.&nbsp;</p>



<p>Daneben existieren bei Spielbanken die Berufsgruppen der Spielkassierer, die verwaltend und organisatorisch wirken, sowie der Service Mitarbeiter, die für die Slotspiele zuständig sind. Diese Berufe kann man ebenso ohne eine vorherige <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Ausbildung</a> beginnen und man wird zu Beginn der Tätigkeit eingearbeitet. Gleiches gilt für alle weiteren Jobs, die rund um das Casino bestehen, ohne direkt Teil des Spielbetriebs zu sein. Dies wären beispielsweise Kellner, Köche, Sicherheitsangestellte oder Fahrer.&nbsp;</p>



<p>Falls man sich wiederum sehr flexibel zeigt und örtlich ungebunden ist, ist es natürlich auch möglich, sich bei Casinos im Ausland zu bewerben. Insbesondere in den Zentren des weltweiten Glücksspiels, etwa Las Vegas und Macau, sollte es kein Problem sein, kurzfristig einen passenden Job in der Glücksspielbranche zu finden. Hier ist dann jedoch das sichere Beherrschen der Landessprache Voraussetzung, um die Chance auf eine Stelle zu haben.&nbsp;</p>



<h2 id="karriere-in-der-virtuellen-branche">Karriere in der virtuellen Branche</h2>



<p>Die Arbeitsfelder im Online Casino sind deutlich dynamischer und bieten noch mehr Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten.&nbsp;Dank der modernen Angebote der Live-Casinos werden hier ebenso Poker-Dealer, Black-Jack-Dealer und Croupiers gesucht. Die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/berufe-fuer-introvertierte-die-10-besten-berufe-fuer-leise-zeitgenossen/">Verdienstmöglichkeiten</a> sind hier jedoch eher gering, da die Spielräume an Orten mit niedrigen Lohnkosten betrieben werden.&nbsp;</p>



<p>Interessanter ist dagegen der Einstieg als Spiele- und Softwareentwickler, Produktmanager, Systemanalyst, Grafikdesigner, Webdesigner und Systembetreuer. Diese Berufsfelder setzen je nach genauem Schwerpunkt eine spezifische Qualifikation voraus. Dies können beispielsweise das Beherrschen von Java Script oder HTML5, eine Ausbildung als Game Designer oder eine nachweisbare Arbeitserfahrung in einer verwandten Branche sein. Dafür fällt die Vergütung genannter Berufsfelder in der Regel attraktiv aus und die Mitarbeiter agieren häufig in kleinen bis mittelgroßen Teams in einem modernen und attraktiven Arbeitsumfeld. </p>



<p>Um jedoch wirklich Karriere als etwa ein Softwareentwickler zu machen, benötigt man letztlich aber auch die Bereitschaft zu ständiger eigener Fort- und Weiterbildung. Schließlich ist der Markt der Online-Casinos auch einem ständigen technologischen Wandel und Innovationen unterworfen, was das Wissen von gestern schnell unbrauchbar macht. Zudem solltest du bereit sein, in eine der Großstädte im Ausland zu ziehen, in denen diese Teams in der Regel arbeiten.&nbsp;</p>



<p>Abschließend sind insbesondere Online-Casinos von einem geschickten Marketing und einer günstigen globalen Marktpositionierung abhängig, da dieser Markt besonders umkämpft ist. Sollte man sich demnach für Marketing interessieren, so können beispielsweise Jobs im Online Marketing, Social Media Producer, Copywriter und Projektleiter interessante Karriereoptionen bieten. All diese Berufsfelder setzen jedoch ebenso in der Regel entsprechende Vorerfahrungen und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/kein-glueckspilz-diese-casino-faehigkeiten-bringen-uns-auch-im-job-weiter/">Qualifikationen</a> voraus.&nbsp;</p>



<h2 id="der-sonderfall-die-arbeit-mit-sportwetten">Der Sonderfall – Die Arbeit mit Sportwetten</h2>



<p>Falls man sich letztlich noch für sportliche Ereignisse interessiert und gleichzeitig noch gerne mit Zahlen und im Bereich der Stochastik arbeitet, kann der Job des Buchmachers interessant sein. Buchmacher bieten dabei Sportwetten an und legen die Quoten fest. In der Vergangenheit waren Sportwetten-Buchmacher in der Regel selbstständig und boten ihren Service direkt an. </p>



<p>Inzwischen haben viele große Sportwetten Portale wie der <a href="https://www.casinoratgeber.de" title="Casino Ratgeber">Casino Ratgeber</a> jedoch auch ihre eigenen Buchmacher angestellt, die auf einer Festgehalts- und Provisionsbasis arbeiten.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Roman Motizov/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/finance-banking-concept-euro-coins-us-768456802">Shutterstock</a></em> <br /></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/gluecksspiel-wetten-auf-die-perfekte-karriere/">Spieltrieb: Wetten auf die perfekte Karriere</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Fremdsprachen: Diese Sprachen boosten deine Karriere!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/03/fremdsprachen-diese-sprachen-boosten-deine-karriere/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sprechen einer Fremdsprache, das Verstehen internationaler Kontexte. Auch mit DeepL, Google Translate &#38; Co wird das immer wichtiger. Es ist sogar Grundvorraussetzung für viele Positionen&#8230; Mit der Globalisierung werden&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-sprechen-einer-fremdsprache-das-verstehen-internationaler-kontexte-auch-mit-deepl-google-translate-co-wird-das-immer-wichtiger-es-ist-sogar-grundvorraussetzung-fuer-viele-positionen823">Das Sprechen einer Fremdsprache, das Verstehen internationaler Kontexte. Auch mit DeepL, Google Translate &amp; Co wird das immer wichtiger. Es ist sogar Grundvorraussetzung für viele Positionen&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Mit der Globalisierung werden Fremdsprachenkenntnisse in vielen Unternehmen die international vernetzt sind immer wichtiger &#8211; für Berufstätige, die in ihrem Berufsalltag viel mit Menschen aus anderen Nationen zu tun haben, ist es natürlich ein immenser Vorteil auch anderen Sprachen zu sprechen, aber auch in Freizeit und Privatleben wird das Sprechen mehrerer Sprachen natürlich immer attraktiver. </p>



<p>Gleichzeitig ist es heute auch so einfach wie nie, sich Kenntnisse anderer Kulturen und Sprachen anzueignen – viele Firmen bieten firmeninterne Kurse an und wer sich privat weiterbilden möchte kann dies beispielsweise mithilfe des Smartphones tun und eine&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.babbel.mobile.android.en&amp;hl=de">Fremdpsrache via App lernen</a> beispielsweise mit einer Sprachlernapp wie Babbel – die man hier auch für&nbsp;<a href="https://apps.apple.com/de/app/babbel-learn-languages/id829587759">iOS</a>&nbsp;findet.</p>



<h2 id="englisch-basis"><strong>Englisch – Basis</strong></h2>



<p>Englisch wird in einem Großteil der Unternehmen bereits seit einigen Jahren vorausgesetzt, da es meist der kleinste gemeinsame Nennenr zwischen vielen Unternehmen, Kunden usw ist. Mittlerweile wir nicht nur die deutsche Sprache auch immer mehr „verenglischt“ sondern auch im täglichen Geschäftsleben wird es immer wahrscheinlicher Englisch Sprechen zu müssen, da viele Unternehmen auch Fachkräfte aus anderen Ländern einstellen und in internationalen Teams ist meist Englisch die Sprache der Wahl. Während heute Englischunterricht natürlich Standard an Schulen ist schadet ein wenig Übung bestimmt den Wenigsten – beispielsweise mit einem&nbsp;<a href="https://www.uni-due.de/international/sprachtandem/wie.shtml">Sprachtandem</a>!</p>



<h2 id="franzoesisch-newcomer"><strong>Französisch – Newcomer</strong></h2>



<p>Neben Englisch nimmt auch die Wichtigkeit von Französisch als zweite Fremdsprache immer mehr zu. Die Gründe liegen auf der Hand: In der Europäischen Union nimmt Frankreich eine immer wichtiger werdende Rolle sowohl wirtschaftlich als auch politisch ein, vor allem jetzt nach dem Austritt von Großbrittaniens. In vielen Schulen und Universitäten wird oftmals Französisch als zweite Fremdsprache angeboten, darüber hinaus ist es, danke seinem Status als ehemaliger Kolonialmacht, eine Sprache, die auf der ganzen Welt weit verbreitet, weshalb sich das Erlernen der Sprache bestimmt bezahlt macht.</p>



<h2 id="spanisch-underdog"><strong>Spanisch – Underdog</strong></h2>



<p>Spanisch wird, wie ja allgemein bekannt ist, nicht nur in Spanien, sondern auch in Südamerika gesprochen. Da die Wirtschaftskraft vor allem Südamerikas laut Experten in den nächsten Jahren merklich zunehmen wird, wird auch diese Sprache an Wichtigkeit gewinnen – denn auch hier wird der Handel mit der EU mit Sicherheit steigen. Ein weiterer Vorteil des Spanischen ist auch die Nähe zu Portugiesisch, das man, wenn man es auch nicht spricht, zumindest in Großteilen verstehen kann, wenn man Spanisch beherrscht. Vor allem in den USA ist Spanisch mittlerweile wichtigste Fremdsprache, dank zahlreicher Arbeitskräfte aus dem lateinamerikanischen Raum.</p>



<h2 id="russisch-unterschaetzt"><strong>Russisch – Unterschätzt</strong></h2>



<p>Russisch gehört zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt, geschätzt wird, dass es etwa von 210- 275 Millionen Menschen als Muttersprache sowohl von 110 Millionen Personen als Zweitsprache gesprochen wird. Natürlich in Russland, aber auch in Estland, Israel, Usbekistan und vielen weiteren Ländern in Osteuropas und Asien spricht man die Sprache. Zudem nimmt Russland in der Wirtschaft eine immer wichtiger werdende Rolle ein und viele Russen können kein Englisch. Zugegeben ist es nicht die einfachste Sprache in dieser Liste, was sie aber umso besonderer und nützlicher macht.</p>



<h2 id="chinesisch-zukunft"><strong>Chinesisch – Zukunft</strong></h2>



<p>Nicht nur im Bereich der Technik nimmt Chinesisch als Fremdsprache eine immer größere Bedeutung ein. Chinesisch (die „Hochsprache“ wird auch Mandarin genannt) wird von vielen Menschen als die Sprache der Zukunft gesehen. Klarerweise da die Sprache von den mehr als einer Milliarde Chinesen gesprochen wird, ist Chinesisch die Nummer eins an Zahlen gemessen. </p>



<p>Immer mehr deutsche Unternehmen suchen nach Mitarbeitern, die auch Chinesisch sprechen können, weil China auch ein sehr großer Absatzmarkt von Deutschland für viele Produkte ist und natürlich auch umgekehrt. Der Handel floriert und auch deshalb ist&nbsp;<a href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2019/gefuehle/was-waere-wenn-chinas-wirtschaft-nicht-mehr-wuechse">Chinesisch in Unternehmen</a>&nbsp;deutlich gefragter als je zuvor. Gute Nachricht: Das Sprechen von Chinesisch gestaltet sich im Gegensatz zum Schreiben als um Einiges einfacher.</p>



<h2 id="arabisch-ueberraschung"><strong>Arabisch – Überraschung</strong></h2>



<p>Arabisch ist wohl eher noch eine nicht besonders weit verbreitete Lernsprache aber das macht sie im Vergleich umso beliebter: Arabisch kann eine Menge Türen öffnen, in Ländern, in denen Englisch nunmal nicht besonders verbreitet ist. Weiters gilt auch hier, dass mit Sicherheit die wirtschaftliche Bedeutung der arabischen Länder in Zukunft auf jeden Fall zunehmen wird. Deshalb je nachdem in welchem Berufsfeld Sie arbeiten könnte sich Arabisch als echte Chance herausstellen!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: 4 PM production/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/multiracial-students-walking-university-hall-during-685407808">Shutterstock</a></em> <br /></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/03/fremdsprachen-diese-sprachen-boosten-deine-karriere/">Fremdsprachen: Diese Sprachen boosten deine Karriere!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Scheitern: nicht das Gegenteil von Erfolg – es ist ein wichtiger Teil davon!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/02/scheitern-nicht-das-gegenteil-von-erfolg-es-ist-ein-wichtiger-teil-davon/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 18:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wahrer Erfolg funktioniert nur, wenn Scheitern erlaubt ist und wir unsere Niederlagen knallhart analysieren, mit dem Ziel uns zu verbessern. Nur so finden Wachstum und Entwicklung statt, findet Markus Czerner&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/scheitern-nicht-das-gegenteil-von-erfolg-es-ist-ein-wichtiger-teil-davon/">Scheitern: nicht das Gegenteil von Erfolg – es ist ein wichtiger Teil davon!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wahrer-erfolg-funktioniert-nur-wenn-scheitern-erlaubt-ist-und-wir-unsere-niederlagen-knallhart-analysieren-mit-dem-ziel-uns-zu-verbessern-nur-so-finden-wachstum-und-entwicklung-statt-findet-markus">Wahrer Erfolg funktioniert nur, wenn Scheitern erlaubt ist und wir unsere Niederlagen knallhart analysieren, mit dem Ziel uns zu verbessern. Nur so finden Wachstum und Entwicklung statt, findet Markus Czerner&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Viele Menschen, aber auch viele Unternehmen, nehmen sich jegliche Form von langfristigem Erfolg, weil Fehlversuche einfach ignoriert und unter den Teppich gekehrt werden. Dann wird ein Vorhaben eingestellt, weil es gescheitert ist, anstatt es einfach noch mal zu versuchen – was sehr schade ist, denn mit jedem Misserfolg machen wir einen riesen Schritt in Richtung <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/disziplin-so-wird-selbstorganisiertes-arbeiten-erfolgreicher/">Erfolg</a>.</p>



<p>Kaum jemand macht sich heutzutage noch die Mühe, Niederlagen und Rückschläge zu analysieren. Jeder Fehlversuch ist eine große <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/spin-doctors-ueberzeugungskuenstler-im-people-business/">Inspiration</a>, wenn wir richtig damit umgehen. Richtig analysiert gibt jeder Fehlversuch Auskunft darüber, warum Versuch Nummer eins ein Fehlversuch war. Stattdessen werden Fehler ausgeblendet oder ignoriert. </p>



<p>Und, was noch viel schlimmer ist: es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Durch den gesellschaftlichen Druck unterschätzen wir zu sehr, wie viel wir aus unseren eigenen Fehlern lernen können. Dieser Druck führt dazu, dass wir nur einen Versuch unternehmen, unsere Ziele zu erreichen. Misslingt dieser Versuch, begraben wir unsere Ziele.</p>



<h2 id="die-schuld-fuer-misserfolg-liegt-immer-bei-anderen">Die Schuld für Misserfolg liegt immer bei anderen</h2>



<p>Erreichen wir ein Ziel nicht, sind die Gründe schnell gefunden: Man hatte einfach Pech. Oder aber das Leben ist einem nicht wohl gesonnen. Das findet sich dann in klassischen Aussagen wie „das Schicksal mag mich einfach nicht“ wieder. Viele Menschen nehmen nach Misserfolgen gerne die Opferrolle ein. </p>



<p>Zugegeben, es ist auch schön, wenn andere Schuld daran haben, dass wir nicht da sind, wo wir eigentlich gerne wären oder nicht das haben, was wir eigentlich gerne hätten, Hauptsache uns selbst trifft keine Schuld.</p>



<p>Wenn wir unsere Niederlagen nicht analysieren, wie zum Teufel wollen wir dann besser werden?&nbsp;Wenn uns immer alles auf Anhieb gelingt, wie wollen wir uns dann weiterentwickeln?&nbsp;Wie wollen wir ein nächst-höheres Niveau erreichen?</p>



<h2 id="wir-brauchen-wieder-die-einstellung-eines-einjaehrigen-kindes">Wir brauchen wieder die Einstellung eines einjährigen Kindes</h2>



<p>Die kleine Maya versucht zaghaft, ihre ersten Schritte zu gehen. Sie läuft zwei Schritte, stolpert über ihre kleinen Beinchen, fällt hin und lacht. Die Einjährige weiß noch nicht, dass sie gerade bei ihrem Versuch zu laufen gescheitert ist. Es ist ihr egal, dass sie hingefallen ist. Sie steht einfach auf und versucht es noch einmal. </p>



<p>Unterstützung bekommt die Kleine von ihren Eltern. Beide lachen und finden es total süß, dass Sie gerade gestolpert ist. Zugleich freuen sie sich über die ersten beiden Schritte. Sie umarmen ihre Tochter und reden ihr Mut zu, es weiter zu versuchen. Das Ziel: Jedes Mal einen kleinen Schritt mehr machen.&nbsp;</p>



<p>Bereits in unserem ersten Lebensjahr kommen wir mit dem Scheitern in Berührung. Nur wissen wir da noch nicht, dass wir gescheitert sind und dass es später in der Gesellschaft etwas Schlimmes und ein Tabu-Thema sein wird. Maya hat bei ihren ersten Versuchen zu laufen eine wichtige Lektion gelernt: Fallen und wieder aufstehen. Eine Fähigkeit, die sie ihr ganzes Leben brauchen wird. </p>



<p>Eine Fähigkeit, die ein stückweit über ihren Lebensweg entscheiden wird. Leider legen wir diese Fähigkeit in unserem ersten Lebensdrittel wieder ab.&nbsp;</p>



<h2 id="scheitern-hat-ein-imageproblem">Scheitern hat ein Imageproblem</h2>



<p>Dabei sind Misserfolge in unserem Leben allgegenwärtig. Sie begleiten uns jeden Tag und sind fester Bestandteil unseres Alltags, beruflich wie privat. Leider vergessen wir mit der Zeit die früh gelernte Lektion „fallen und wieder aufstehen“. </p>



<p>Stattdessen bleiben wir einfach liegen oder unternehmen alles in unserer Macht Stehende, gar nicht erst zu fallen.&nbsp;Und warum? Weil uns die Gesellschaft in jungen Jahren bereits lehrt, dass Misserfolg etwas Schlimmes ist. Wer zu viele Fehler macht, wird schnell von unserer <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/always-on-echt-jetzt-schlaulenzen-oder-die-entdeckung-der-langsamkeit/">Gesellschaft</a> abgestoßen. Fallen wir als Einjähriger bei unseren ersten Laufversuchen hin, klatschen alle um uns herum und wir werden ermutigt, weiter zu machen. Wir erhalten die Botschaft, dass es&nbsp;völlig okay ist, zu fallen, solange wir wieder aufstehen und weitermachen. </p>



<p>Fallen wir als Dreißigjähriger bei unseren ersten Versuchen in die Selbstständigkeit hin, steht niemand da und klatscht. Wir werden auch nicht ermutigt, weiterzumachen. Ganz im Gegenteil: Man legt uns ans Herz, es auf keinen Fall noch mal zu versuchen, stattdessen aber einen Weg einzuschlagen, bei dem wir keinesfalls noch mal hinfallen, zum Beispiel in einer Festanstellung.&nbsp;</p>



<p>Irgendwo zwischen unserem fünften und achtzehnten Lebensjahr ändern wir unsere Einstellung Fehlern gegenüber. Wir adaptieren die Null-Fehler-Toleranz unseres Umfelds und fangen an zu glauben, dass Fehler etwas Schlimmes sind. Da die meisten Menschen so denken, fühlen wir uns in unserer Denkweise schnell bestätigt. Wären Fehler was Tolles und Nützliches, würde sie jeder gerne machen. Die breite Masse läuft gerne der Herde hinterher und macht das, was alle machen, denn das muss ja richtig sein.&nbsp;</p>



<h2 id="wer-nicht-scheitert-hat-es-nicht-versucht">Wer nicht scheitert, hat es nicht versucht</h2>



<p>Aber was wäre, wenn jede Niederlage in Wirklichkeit ein Gewinn ist? Ein Gewinn, der uns stärker und besser macht und auf den Erfolg vorbereitet. Wir müssen nur bereit sein den Gewinn zu sehen – und ihn zu nutzen. Alles, was wir dafür tun müssen, ist dem Wort Scheitern eine neue Bedeutung zu geben, und die Bedeutung ist klar: Wir scheitern nicht, wir lernen hinzu. Misserfolg sollte unser Lehrer sein, nicht unser Bestatter. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Scheitern bedeutet lediglich Verzögerung, nicht Aufgabe.&#8221;</p></blockquote>



<p><a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Scheitern</a> bedeutet lediglich Verzögerung, nicht Aufgabe. Es ist ein vorübergehender Umweg, den wir einlegen müssen, mehr nicht. Wir müssen nur den Mut haben uns unseren Niederlagen zu stellen. Gepaart mit der Frage, was wir in Zukunft besser machen können. </p>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/03/41ZUrUxoPXL._SX327_BO1204203200_.jpg"  alt=""  class="wp-image-11868"  width="165"  height="250"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/03/41ZUrUxoPXL._SX327_BO1204203200_.jpg 329w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/03/41ZUrUxoPXL._SX327_BO1204203200_-264x400.jpg 264w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/03/41ZUrUxoPXL._SX327_BO1204203200_-277x420.jpg 277w"  sizes="(max-width: 165px) 100vw, 165px" ><figcaption>Gut scheitern? <a href="https://www.amazon.de/FAIL-GOOD-Die-Kunst-Scheiterns/dp/3869804904/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=33c2e8a2881c2b36f5720d00f1b78623&amp;creativeASIN=3869804904">Buch kaufen</a></figcaption></figure></div>



<p>Zu scheitern bedeutet, zu 98 Prozent nicht gut genug zu sein, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Das heißt aber nicht, dass wir nicht besser werden können. Wer Niederlagen als Grund nimmt, sein Vorhaben nicht weiter zu verfolgen, der hört auf sich zu entwickeln.&nbsp;</p>



<h2 id="mein-tipp-zum-abschluss">Mein Tipp zum Abschluss&nbsp;</h2>



<p>Wenn ich Ihnen einen Tipp geben kann, dann werden Sie wieder zu dem einjährigen Kind. Werden Sie wieder die einjährige Maya, die hinfällt, aufsteht und es von Neuem versucht, bis sie laufen kann. Und wenn andere Menschen in Ihrem Umfeld Scheitern, dann werden Sie wieder zu den Eltern, die der kleinen Maya zujubeln und sie ermutigen, wieder aufzustehen und es weiter zu versuchen. Sagen Sie ja zu <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/">Fehlern</a>. Scheitern bedeutet in den meisten Fällen doch nur, dass wir aktuell einfach noch nicht gut genug sind. Nicht mehr und nicht weniger.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Ryan De Jong/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/blackcomb-backcountry-january-18-2016-photo-1020746380">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/scheitern-nicht-das-gegenteil-von-erfolg-es-ist-ein-wichtiger-teil-davon/">Scheitern: nicht das Gegenteil von Erfolg – es ist ein wichtiger Teil davon!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Disziplin: So wird selbstorganisiertes Arbeiten erfolgreich(er)</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/02/disziplin-so-wird-selbstorganisiertes-arbeiten-erfolgreicher/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 29 Feb 2020 05:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Flexible Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Flexspace]]></category>
		<category><![CDATA[GenY]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Unternehmen haben inzwischen Maßnahmen mit dem Ziel&#160;zunehmender Selbstorganisation gestartet und agile Tools in Gebrauch. Doch schon zeigt sich Ernüchterung. So manche Initiative erfüllt nicht die Erwartungen, die man in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/disziplin-so-wird-selbstorganisiertes-arbeiten-erfolgreicher/">Disziplin: So wird selbstorganisiertes Arbeiten erfolgreich(er)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="viele-unternehmen-haben-inzwischen-massnahmen-mit-dem-ziel-zunehmender-selbstorganisation-gestartet-und-agile-tools-in-gebrauch-doch-schon-zeigt-sich-ernuechterung-so-manche-initiative-erfuellt"><strong>Viele Unternehmen haben inzwischen Maßnahmen mit dem Ziel</strong><strong>&nbsp;zunehmender Selbstorganisation gestartet und agile Tools in Gebrauch. Doch schon zeigt sich Ernüchterung. So manche Initiative erfüllt nicht die Erwartungen, die man in sie gesetzt hat. Was also tun?</strong></h3>



<p class="has-drop-cap">Fast überall in den Unternehmen hat man sich mit den vielfältigen Aspekten der&nbsp;New-Work-Bewegung befasst. Denn niemand will sich nachsagen lassen, neue Arbeitsweisen&nbsp;<em>nicht</em>&nbsp;unterstützen zu wollen.<strong>&nbsp;</strong>Doch das meiste passiert nur punktuell. Zudem beschränkt sich das Vorgehen meist auf die Mitarbeiterseite, die Arbeitsplatzgestaltung und neue Arbeitstools. An den organisationalen Basisstrukturen hingegen ändert sich nichts.&nbsp;</p>



<p>Die alten Topdown-Organigramme mit ihren Abteilungssilos und einem damit verbundenen hierarchischen Denken und Handeln gibt es noch beinahe überall. Bei so viel Halbherzigkeit bleibt die Wirkung im Ganzen gering. Und am Ende gewinnt die alte Ordnung: „Experiment gescheitert, machen wir weiter wie bisher.“&nbsp;So ist das&nbsp;Verteidigen eines veralteten Systems das Haupthindernis auf dem Weg in die Zukunft.</p>



<h2 id="experiment-gescheitert-weiter-wie-frueher"><strong>Experiment gescheitert? Weiter wie früher?</strong></h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-665x1000.jpg"  alt="Buch kaufen..."  class="wp-image-11858"  width="166"  height="250"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-665x1000.jpg 665w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-768x1154.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1022x1536.jpg 1022w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1363x2048.jpg 1363w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-696x1046.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1392x2092.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1068x1605.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-279x420.jpg 279w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-559x840.jpg 559w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-1920x2886.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/Cover-Orbit-Organisation-2D-scaled.jpg 1703w"  sizes="(max-width: 166px) 100vw, 166px" ><figcaption>Mehr lesen? <a href="https://www.amazon.de/Die-Orbit-Organisation-Schritten-Unternehmensmodell-digitale/dp/3869368993/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=19d9db1015bd95ea2d526836dc01374a&amp;creativeASIN=3869368993">Buch kaufen&#8230;</a><br /><strong>Die Orbit-Organisation In 9 Schritten zum Unternehmensmodell für die digitale Zukunft </strong>Gabal Verlag 2019, 312 Seiten, Finalist beim International Book Award 2019 </figcaption></figure></div>



<p>Manche reden bereits ein Scheitern von New Work herbei, um erleichtert zu den „gängigen“ Methoden von früher zurückkehren zu können. Doch das ist von Allem der größte Fehler. Denn mit alten Schlüsseln kann man keine neuen Türen öffnen. Der Rückfall ins Gestern ist ganz gewiss keine Alternative, sogar höchst gefährlich.</p>



<p>Die Spielregeln unserer Arbeitswelt sind in der Ära der <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Industrialisierung</a> entstanden. Da gehörten sie hin und haben gute Dienste geleistet. Denn damals ging es um das Steuern und Stabilisieren. In der Digitalökonomie von heute und morgen hingegen sind hohes Tempo, Adaptionsfähigkeit und ständiges Innovieren gefragt.</p>



<p>Das Schlechteste, was man also bei steigendem Außendruck machen kann: Daumenschrauben anziehen, Vorgaben detaillieren, den Rahmen verengen und den hierarchischen Druck mächtig erhöhen. Volatile Zeiten und ein dynamisches Umfeld verlangen nach agilen Strukturen, um im „Wildwasser“ der Zukunft zu überleben.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image is-style-circle-mask"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-919x1000.jpg"  alt=""  class="wp-image-11857"  width="230"  height="250"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-919x1000.jpg 919w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-368x400.jpg 368w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-768x836.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-1412x1536.jpg 1412w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-696x757.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-1392x1515.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-1068x1162.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-386x420.jpg 386w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi-772x840.jpg 772w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/anne-m-schueller_portrait-mit-hut_300dpi.jpg 1532w"  sizes="(max-width: 230px) 100vw, 230px" ><figcaption>Beraterin Anne M. Schüller (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></div>



<h2 id="das-erfolgsgeheimnis-fuer-change-liegt-im-wie"><strong>Das Erfolgsgeheimnis für Change liegt im „Wie“</strong></h2>



<p>Wenn Change-Projekte scheitern, liegt das sehr oft am „Wie“. Schauen wir uns das „Wie“ einmal an: Groß angelegt und gern von Beratungshäusern teuer begleitet, werden klassische Change-Projekte weit oben im Unternehmen geplant und dann mit großem Tamtam über alles und jeden „ausgerollt“. Man folgt einem Hype, weil er gerade in Mode ist und zeigt puren Aktionismus, weil es jetzt alle so machen.</p>



<p>„Gebrauchsanweisungssüchtig“ nennt man das auch. Werden Methoden unhinterfragt wie eine Blaupause benutzt, wird der erhoffte Nutzen kaum je erzielt. Denn keine zwei Unternehmen sind gleich. Branchen und Märkte sind genauso individuell wie Geschäftsmodelle, Unternehmenskulturen und Kundenstrukturen. Zudem reagieren die Menschen auf Veränderungsprozesse je nach Typ sehr verschieden.</p>



<p>Wird zunächst nur in Teilbereichen eines Unternehmens mit zunehmender Selbstorganisation experimentiert, kann es bei der übrigen <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/">Belegschaft</a> zu Missgunst oder Verständnismangel kommen. Dies lässt sich verhindern, wenn eine gute Vernetzung in die klassische Organisation besteht, wenn transparent, freundlich und reichlich kommuniziert wird, wenn Neugier geweckt und Erfolg sichtbar gemacht wird. Dabei helfen Einladungen, sich das Ganze anzusehen oder temporär mitzuarbeiten. </p>



<h2 id="die-meisten-mitarbeiter-wollen-mehr-selbstorganisation"><strong>Die meisten Mitarbeiter wollen mehr Selbstorganisation</strong></h2>



<p>Das selbstorganisierte Arbeiten darf nicht abgelehnt werden, nur weil einige Mitarbeiter das (noch) nicht wollen. Die meisten Beschäftigten sind nämlich dafür. Eine Haufe-Studie, bei der knapp 12 000 Mitarbeiter aus Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden, hat ergeben:</p>



<ul><li>84 % wünschen sich mehr Mitsprachemöglichkeiten bei Unternehmensentscheidungen,&nbsp;</li><li>77 % wären motivierter, wenn sie mehr einbezogen würden, und</li><li>73 % glauben, dass die eigene Firma erfolgreicher wäre, wenn sich die Mitarbeiter stärker einbringen könnten.</li></ul>



<p>In operativen Dingen wissen die Beschäftigten eh selbst am besten, wie etwas funktioniert und was sie dafür brauchen. Wenn hingegen oben in der Hierarchie die operative Sachkenntnis fehlt, werden Entscheidungen falsch. Oder sie dienen, verbunden mit politischen Spielchen, der Macht. „Ich gehe so weit, zu sagen, dass ein Unternehmen, in dem nur der Chef und sonst keiner entscheidet, früher oder später vor der Pleite stehen wird“, sagt Detlef Lohmann, CEO des Automobilzulieferers Allsafe, ein mittelständisches Unternehmen mit 180 Beschäftigten.</p>



<h2 id="selbstorganisation-braucht-einen-organisatorischen-rahmen"><strong>Selbstorganisation braucht einen organisatorischen Rahmen</strong></h2>



<p>Grundsätzlich gilt: Wer unternehmerisch handelnde Mitarbeiter will, muss diese auch unternehmerisch arbeiten lassen. Geplante Aktionen werden dann nicht nur praxisorientierter und facettenreicher, sondern auch engagierter umgesetzt. Denn nichts wird mehr vordiktiert, sondern alles in Eigenregie entwickelt. Und am Ende steht dann der „Mein-Baby-Effekt”: Was man selbst geschaffen hat, lässt man nicht mehr im Stich.</p>



<p>Natürlich benötigt auch <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/alles-agil-fuehrung-braucht-kein-mensch-veraendert-sich-wird-darum-aber-auch-nicht-ueberfluessig/">Selbstorganisation</a> einen umrissenen Rahmen von „Dos und Don’ts“, also ein Mindestmaß an Struktur und Ordnung, Routinen und Regeln. Bei Gore, unter anderem Hersteller von Textilprodukten wie Gore-Tex, gibt es dazu ein Prinzip namens „Waterline“. Es besagt: Man bohrt keine „Löcher“ unterhalb der Wasserlinie in ein Boot, in dem alle sitzen.</p>



<p>Dazu heißt es auf deren Website: „Jeder Associate (= der Mitarbeiter) bei Gore sucht Rat bei erfahrenen Kollegen, bevor er etwas unternimmt, was „unter die Wasserlinie“ zu geraten droht – und dadurch dem Unternehmen ernsthaften Schaden zufügen könnte.“<em> </em>Gore, 1958 gegründet und sehr erfolgreich, zählt mit über 10.000 Mitarbeitern zu den ältesten und zugleich größten selbstorganisierten Unternehmen weltweit.</p>



<h6 id="die-autorin-anne-m-schueller-ist-managementdenker-keynote-speaker-mehrfach-preisgekroente-bestsellerautorin-und-businesscoach-die-diplom-betriebswirtin-gilt-als-fuehrende-expertin-fuer-das-touchp"><strong>Die Autorin:</strong> <a href="http://www.anneschueller.de">Anne M. Schüller </a>ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmensführung&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/upset-businessman-looking-his-smartphone-1220142904">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/disziplin-so-wird-selbstorganisiertes-arbeiten-erfolgreicher/">Disziplin: So wird selbstorganisiertes Arbeiten erfolgreich(er)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mangelware: Männer in Pflegeberufen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/02/mangelware-maenner-in-pflegeberufen/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 21:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Silberrücken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne Frauen läuft nichts: Gut 85 Prozent der Pflegekräfte sind weiblich. Sich in diesem Sektor um Männer zu bemühen, ist wegen des absehbar steigenden Bedarfs an Pflegekräften ein Muss. So&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/mangelware-maenner-in-pflegeberufen/">Mangelware: Männer in Pflegeberufen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ohne-frauen-laeuft-nichts-gut-85-prozent-der-pflegekraefte-sind-weiblich-sich-in-diesem-sektor-um-maenner-zu-bemuehen-ist-wegen-des-absehbar-steigenden-bedarfs-an-pflegekraeften-ein-muss-so-progno">Ohne Frauen läuft nichts: Gut 85 Prozent der Pflegekräfte sind weiblich. Sich in diesem Sektor um Männer zu bemühen, ist wegen des absehbar steigenden Bedarfs an Pflegekräften ein Muss. So prognostiziert die Bertelsmann Stiftung, dass bis zum Jahr 2030 aufgrund 50 Prozent mehr Pflegebedürftiger fast 500.000 Vollzeitkräfte fehlen könnten&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Bis Mitte der 1970er Jahre galt die Altenpflege als Anlernberuf. Männer waren an Altenpflegeschulen gar nicht zugelassen. Noch heute wenden sich Bücher für pflegende Angehörige überwiegend an Frauen. „Die Klischees machen es Männern schwer, sich auf Pflege einzulassen“, sagt Rosemarie Amos Ziegler, Geschäftsführerin der im Stuttgarter Raum ansässigen Wohngemeinschaft für Senioren (WGfS). </p>



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<p>Als unkonventionelles, sehenswertes Beispiel männlicher Pflege bezeichnet die 59-Jährige den Kino-Kassenschlager &#8216;Ziemlich beste Freunde&#8217;, der auf einer wahren Geschichte beruht. In dem französischen Film entwickelt sich zwischen Pfleger und Gepflegtem ein unbefangenes, freundschaftliches Verhältnis. Bedürftigkeit und Hilfe sind notwendige Nebensache, im Mittelpunkt steht die Beziehung.</p>



<p>In Deutschland sind soziale Berufe wie Pfleger, Erzieher oder Sozialarbeiter generell unterbewertet, findet Amos-Ziegler. Dabei biete gerade die Altenpflege sichere Jobs und interessante Karrieremöglichkeiten bis hin zur Heimleitung. Mit einer Männer-Quote von etwa 30 Prozent pro neuem Ausbildungsjahrgang liegt die WGfS immerhin über dem Durchschnitt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>„Das Betriebsklima ist ausgeglichener, wenn beide Geschlechter sich einbringen“</p></blockquote>



<p>Die Inhaberin führt das unter anderem darauf zurück, dass sie Schulkooperationen nutzt, um auch Jungs gezielt für den Altenpflegeberuf zu interessieren. „Das Betriebsklima ist ausgeglichener, wenn beide Geschlechter sich einbringen“, erlebt die 59-Jährige einen der Vorteile. Ihre Azubis kommen überwiegend direkt von der Schule, weniger aus anderen Berufen. Doch für Wechsler ist sie immer offen.&nbsp;</p>



<h2 id="vom-einzelhandel-in-die-altenpflege">Vom Einzelhandel in die Altenpflege</h2>



<p>Von einer anderen Branche in die Altenpflege gewechselt ist Franklin Scheeder:&nbsp;„Ein Beruf, in dem ich viel mit Menschen zu tun habe, war schon immer mein Wunsch&#8221;, sagt der Alltagsbegleiter für <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Senioren</a>. Zu seinem heutigen Job sei er über Umwege gekommen. Nach einer Ausbildung zum Bürokaufmann arbeitete er unter anderem acht Jahre im Einzelhandel. „Die Arbeit im Verkauf hat mir Spaß gemacht, doch ganz ausgefüllt hat sie mich nie.“&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Scheeder beschließt deshalb, sich zum Rettungsassistenten ausbilden zu lassen. Bei einem Praktikum&nbsp;kommt er zum ersten Mal in Kontakt mit einer dementen Dame. „Sie wollte morgens nicht das Bett verlassen, weil sie Käfer auf dem Boden sah – die es tatsächlich aber gar nicht gab.“ Scheeder löst das Problem, indem er die imaginären Käfer zertritt. </p>



<p>Daraufhin ist die Seniorin bereit, aufzustehen. „Das war ein Schlüsselerlebnis für mich und ich spürte den Wunsch, mit Menschen zu arbeiten, die von Demenz betroffen sind.“&nbsp;Der ehemalige Bürokaufmann absolviert deshalb die Ausbildung zur zusätzlichen Betreuungskraft für <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/altenpflege-schoener-job-schlechtes-image/">Menschen mit Demenz</a>.&nbsp;</p>



<p>Heute ist sich Franklin Scheeder sicher, seine Berufung zum Beruf gemacht zu haben. Er unterstützt die Bewohner der Pflegeeinrichtung nicht nur bei alltäglichen Dingen, sondern sorgt mit Erinnerungsarbeit oder Gedächtnistraining auch dafür, dass sie immer wieder Erfolgserlebnisse haben. </p>



<p>„Es geht mir vor allem darum, dass die älteren Menschen sich wohl fühlen und trotz eingeschränkter Gesundheit das Gefühl haben, gebraucht zu werden&#8221;, begründet Scheeder seine <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/motivation-intrinsischer-versus-extrinsischer-antrieb-was-denn-nun/">Motivation</a>. Um auch das „System hinter der Pflege“ besser zu verstehen,&nbsp;finanziert er aus eigener Tasche eine nebenberufliche Weiterbildung: „Ich werde nächstes Jahr 50, bis dahin will ich den Titel IHK-geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen tragen.“</p>



<h2 id="karrierechancen-in-der-pflegebranche-fuer-quereinsteiger">Karrierechancen in der Pflegebranche für Quereinsteiger</h2>



<p>Was viele Pflegehelfer nicht wissen: Wer eine mindestens fünfjährige, einschlägige Berufspraxis nachweisen kann, erfüllt die Zulassungs-Voraussetzung zur IHK-Fachwirt-Prüfung. „So haben auch Berufswechsler die Möglichkeit, in der Pflegebranche den nächsten Karriereschritt zu gehen“, erläutert Simone Stargardt, Inhaberin von&nbsp;carriere &amp; more mit Standorten in der Region Stuttgart, Mannheim und Würzburg. </p>



<p>In ihren Akademien bereiten sich jährlich rund 1000 Teilnehmer nebenberuflich auf einen IHK-Abschluss vor. Unter den Prüflingen zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen sind regelmäßig Männer, die nach einigen Jahren in einem kaufmännischen oder gewerblichen Beruf in die Pflege gewechselt sind.&nbsp;</p>



<p>Ihrer Meinung nach wird bei der Suche nach Pflegekräften die gezielte Ansprache von Männern, die für einen beruflichen Neustart offen sind, noch zu selten genutzt: „Mit entsprechender, sozialer Kompetenz können Branchenfremde meist unkompliziert als Hilfskraft in einen Pflegeberuf wechseln. </p>



<p>Sie benötigen lediglich eine Basisqualifikation, die verschiedene Bildungsträger anbieten“, betont die Fachfrau für modernes Personalmanagement. In Kombination mit gezielten Weiterbildungsprogrammen könnte hier eine neue Zielgruppe erschlossen werden.</p>



<p><em>Artikelbild: Miriam Doerr Martin Frommherz/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/assistance-medicine-service-robot-putting-bandage-1066928579">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/mangelware-maenner-in-pflegeberufen/">Mangelware: Männer in Pflegeberufen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Dresscode: Kleider, Macht, Leute…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/02/dresscode-kleider-macht-leute/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2020 21:15:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[Klamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleider]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Dresscode im Unternehmen bestimmt, welche Kleidung getragen werden soll. Beispielsweise gibt es die Dresscodes „Business Casual“, der leger ist oder „Business Formal“, eher elegant und seriös. Auch wenn es&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-dresscode-im-unternehmen-bestimmt-welche-kleidung-getragen-werden-soll-beispielsweise-gibt-es-die-dresscodes-business-casual-der-leger-ist-oder-business-formal">Der Dresscode im Unternehmen bestimmt, welche Kleidung getragen werden soll. Beispielsweise gibt es die Dresscodes „Business Casual“, der leger ist oder „Business Formal“, eher elegant und seriös. Auch wenn es keinen festen Dresscode gibt, existieren trotzdem ungeschriebene Gesetze, an die man sich halten sollte&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Was man jetzt in der Businessmode beachten sollte?&nbsp;Viele Menschen haben nach wie vor Probleme damit, sich passend für das Büro zu kleiden, dies kann natürlich einige Gründe haben, einer davon die allgemeine Unsicherheit bezüglich Casual vs. Smart Wear beispielsweise. Dresscodes werden ebenfalls oft nicht richtig verstanden oder sind für Mitarbeiter schwer umzusetzen. </p>



<h2 id="frauen-in-der-arbeitswelt">Frauen in der Arbeitswelt</h2>



<p>Je mehr Frauen in der Arbeitswelt angekommen sind und je höher der Stellenwert der Gleichberechtigung ist, gehen auch hier die Meinungen auseinander was die passende Bürokleidung angeht. In einem Unternehmen ist es wichtig sich angemessen zu kleiden, was aber dennoch bedeutet, dass das Styling dem eigenen Stil entsprechen kann. Es gibt aber einige Dinge, die unbedingt vermieden werden sollten: </p>



<p>Dazu zählen zum Beispiel ein zu tiefer Ausschnitt, transparente Kleidung, zu enge Kleidung, zerrissene Jeans, zu kurze Kleider oder Röcke, sowie zu aufdringliches Parfum. Gerade im Sommer ist dies ein großes Thema, da kurze Hosen in den meisten Büros ebenfalls eher vermieden werden sollten.</p>



<h2 id="mode-fuer-maenner">Mode für Männer</h2>



<p>Auch für Männer gelten diese Regeln im Berufsleben natürlich genauso, wobei hier das perfekte Outfit natürlich der klassische Anzug ist und bleibt. Dabei ist nicht immer eine Krawatte notwendig, denn mit dem richtigen Sakko, sowie der passenden Hose und einem Hemd ist das Outfit schon fertig. </p>



<p>Dabei können gut Akzente gesetzt werden, zum Beispiel mit einem interessanten <a href="https://www.yoox.com/de/herren/sale/shoponline/dsquared2_d">Blazer aus dem Dsquared Sale</a>. Hier sind einige tolle Stücke dabei, auch in ausgefalleneren Farben oder Designs. Helle Farben sind vor allem im Sommer super und das Hemd kann auch gegen ein Polohemd ausgetauscht werden, wozu eine eng geschnittene Chino Hose super passt, wenn man denn einmal eher casual gekleidet sein will.</p>



<h2 id="powerdressing-maennlich">Powerdressing = männlich?</h2>



<p>Doch das heißt nicht, dass sich Frauen männlich kleiden müssen, um Erfolg zu haben. Frauen können natürlich anziehen, was sie wollen, denn Erfolg sollte tatsächlich nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. </p>



<p>Es wäre ganz hilfreich, etwas anzuziehen, das weder rutscht noch zwickt, sodass man sich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren kann, denn Bequemlichkeit sollte gerade im Berufsleben vorgehen, solange es nicht die Jogginghose ist. Wenn eine Frau sich also für einen Rock oder ein Kleid entscheidet, hat das nichts mit der Professionalität zu tun, sondern die Wahl sollte einzig und allein aufgrund des eigenen Geschmacks erfolgen.</p>



<h2 id="die-basics">Die Basics</h2>



<p>Der Geheimtipp jeder Frau im Business ist der Blazer. Man kann ihn immer anziehen und wirkt sofort professionell, selbst wenn der Rest des Outfits einfach gehalten ist.&nbsp;Im <a href="https://www.blick.ch/life/mode/aber-mit-stil-cool-bleiben-im-buero-id3966077.html">Sommer</a> kann der Blazer gut mit einer hellen Hose kombiniert werden, so dass man außerhalb des Büros sommerlich angezogen ist während man dennoch im Büro ein perfektes Business- Styling präsentiert. </p>



<p>Perfekt sind abgesehen von grauen und schwarzen Blazern für die Mutigeren auch tolle knalligere Farben wie grün oder blau. Dazu noch einfarbige Ballerinas oder helle Sandalen mit Absatz. Eine schlichte Kette wertet das ganze Outfit noch auf und gibt ihm eine persönliche Note.</p>



<p>Ein weiteres sehr beliebtes Stück der Frau ist der Bleistiftrock. Er passt immer, egal ob mit einer schlichten Bluse fürs Büro oder mit einem T-Shirt oder Pullover, wenn es nicht unbedingt formell sein muss. Generell kann das Ganze noch mit schönem Schmuck aufgewertet werden. Mit Pumps wirkt das Ganze sehr professionell und man hat automatisch eine bessere Haltung, die einen selbstbewusster erscheinen lässt und in Folge auch macht.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;grober Rahmen für Businesslook&#8221;</p></blockquote>



<p>Zusammenfassend sollte jeder seinen eigenen Stil sprechen lassen und sich nur in Maßen durch “<a href="http://www.weekend.at/deluxe/dresscode-im-buero-die-wichtigsten-dos-und-don-ts-beim-office-look/103.435">Stylingregeln</a>” beeinflussen lassen. Diese sollten lediglich den groben Rahmen für den Businesslook bilden &#8211; was man daraus macht bleibt letzten Endes jedem selbst überlassen und man kann meist dennoch viel vom eigenen Stil einfließen lassen- vor allem wenn man in einem Ambiente arbeitet, in dem es keine besonders strengen Dresscodes gibt.&nbsp;</p>



<p>Denn eines ist sicher: wenn man sich gut und passend angezogen fühlt, hat das einen tollen Effekt auf das eigene Selbstbewusstsein und dadurch wird meist automatisch effektiver gearbeitet. Im Zweifelsfall kann man einfach auch bei Kollegen nachfragen deren Stil man mag was sie empfehlen oder ob sie vielleicht sogar einige Tips haben.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Oleg Elkov/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/girl-sexy-lingerie-sits-glass-red-1232970364">Shutterstock</a> <br /></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/dresscode-kleider-macht-leute/">Dresscode: Kleider, Macht, Leute…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Verkäufertypen: Jeder Mensch verkauft etwas! Über Stärken und Schwächen..</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/02/verkaeufertypen-jeder-mensch-verkauft-ueber-staerken-und-schwaechen/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 14:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkäufer]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Mitarbeiter verkauft, nicht nur der Vertrieb – etwa wenn er eine neue Idee präsentiert, im Service tätig ist oder auch nur im Smalltalk von seinem Urlaub erzählt. Die beiden&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-mitarbeiter-verkauft-nicht-nur-der-vertrieb-etwa-wenn-er-eine-neue-idee-praesentiert-im-service-taetig-ist-oder-auch-nur-im-smalltalk-von-seinem-urlaub-erzaehlt-die-beiden-vertriebs">Jeder Mitarbeiter verkauft, nicht nur der Vertrieb – etwa wenn er eine neue Idee präsentiert, im Service tätig ist oder auch nur im Smalltalk von seinem Urlaub erzählt. Die beiden Vertriebsprofis Rainer Skazel und Dirk Thiemann stellen fest: Menschen kaufen bei Menschen. Und der Mausklick ersetzt niemals den Handschlag. Deshalb heben sie den menschlichen Faktor hervor – persönlichkeitsorientierten Verkauf nennen sie es in ihrem neuen Buch „Verkaufskompetenz Mensch“.&nbsp;</h3>



<h2 id="verkaeufer-wie-tickst-du"><strong>Verkäufer – Wie tickst Du?</strong></h2>



<p class="has-drop-cap">Natürlich plädieren die beiden Geschäftsführer des <a href="//www.div-institut.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Deutschen Instituts für Vertriebskompetenz (öffnet in neuem Tab)">Deutschen Instituts für Vertriebskompetenz</a> dafür, dass sich professionelle Verkäufer auf ihre Kunden einstellen und ihre Kommunikation entsprechend anpassen. Deshalb entwickeln sie an Hand des AECdisc-Modells acht unterschiedliche Käufertypen. Noch wichtiger ist den beiden Geschäftspartnern allerdings, dass die Verkäufer ihr eigenes Verhalten mit seinen Stärken sowie Schwächen wahrnehmen und reflektieren, um sich entsprechend anzupassen.&nbsp;</p>



<p>So brettert der rote, dominante Verkäufer gerne über den blauen, analytischen Käufer hinweg und wundert sich, dass seine Erfolgsquote bei diesen Menschen trotz allen Vertriebstechniken miserabel ist. Oft mit dem Ergebnis, dass er nur noch dort hingeht, wo er Erfolg hat – nämlich bei seinesgleichen &#8211; und drei Viertel der potentiellen Käufer auslässt. <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Top-Performer</a> werden solche festgelegten Vertriebler nie, denn die Persönlichkeit gewinnt, ist die Erfahrung der beiden Vertriebstrainer, die jährlich bis zu 7000 Seminarteilnehmer schulen. „Wahrnehmung und Empathie sind Schlüsselfaktoren im Verkauf“, lautet ihre Auffassung.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img  loading="lazy"  width="1000"  height="665"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/003-Skazel-Rainer-und-Thiemann-Dirk.jpg"  alt=""  class="wp-image-11850"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/003-Skazel-Rainer-und-Thiemann-Dirk.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/003-Skazel-Rainer-und-Thiemann-Dirk-400x266.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/003-Skazel-Rainer-und-Thiemann-Dirk-768x511.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/003-Skazel-Rainer-und-Thiemann-Dirk-696x463.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/003-Skazel-Rainer-und-Thiemann-Dirk-632x420.jpg 632w"  sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" ><figcaption>Rainer Skazel und Dirk Thiemann (Foto: NN)</figcaption></figure></div>



<p>Vier wesentliche Verkäufertypen haben Rainer Skazel und Dirk Thiemann identifiziert:&nbsp;</p>



<h2 id="der-rote-dominanter-verkaeufertyp"><strong>Der Rote: Dominanter Verkäufertyp</strong></h2>



<p>Ist entschlossen, verhält sich risikofreudig und sucht Herausforderungen. Sein Credo ist: „Meistere Schwierigkeiten“. Sein typisches Verhalten ist zielgerichtet, willensstark, mutig und fordernd. Entsprechend sind die Stärken des „Roten“ sein Selbstbewusstsein und seine Entschlossenheit. Deshalb wird er von seinen Kunden auch als Experte wahrgenommen.&nbsp;</p>



<p>Diese Stärken können sich jedoch in <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/">Schwächen</a> umwandeln, denn dieser Verkäufertyp redet gerne und hört weniger zu. Deshalb ist für ihn als Wettbewerbsorientiertem schwierig, Konflikte in gegenseitigem Einvernehmen zu lösen. Er sollte lernen, dass er mit seiner direkten und dominanten Art, manche Kunden regelrecht einschüchtert, vor allem wenn er sich keine Zeit lässt, eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/entwicklungs-hub-rueckkehrer-bringt-arbeitgeber-gleich-mit/">Kundenbeziehung</a> aufzubauen. Denn er wird schnell ungeduldig, überfordert oder überrollt gar seinen Gegenüber. Das kann dazu führen, dass Kunden vereinbarte Aufträge später doch noch stornieren.&nbsp;</p>



<h2 id="der-gelbe-einflussnehmender-verkaeufertyp"><strong>Der gelbe: Einflussnehmender Verkäufertyp</strong></h2>



<p>Ist kontaktfreudig, begeisterungsfähig und strahlt Optimismus aus. Für ihn gilt: „Geteilte Freude ist doppelte Freude“. Das zeigt sich in seinem Enthusiasmus, seiner Spontanität, seiner Redefreudigkeit und Offenheit. Deshalb gehören Kaltakquise und Neukundengewinnung zu seinen Stärken, denn er gewinnt rasch das Vertrauen seiner Gesprächspartner.&nbsp;</p>



<p>Weil er sich auf seine <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Begeisterungsfähigkeit</a> verlässt, ist der „Gelbe“ oft nicht ausreichend vorbereitet, hat wichtige Fakten nicht parat. Weil er so stark von der Emotion lebt, kann es gut sein, dass er seine Verkäufe nicht zum Abschluss bringt, sondern innerlich schon beim nächsten Kunden ist. Ohnehin ist die Alltagsarbeit nicht sein Ding. Weil auch er ungeduldig ist, zudem nicht fokussiert, wirkt er vor allem auf ruhige, detailorientierte Käufer eher abschreckend.&nbsp;</p>



<h2 id="der-gruene-stabilitaet-suchender-verkaeufertyp"><strong>Der Grüne: Stabilität suchender Verkäufertyp</strong></h2>



<p>Ist freundlich und verständnisvoll, er gestaltet harmonische Beziehungen. „Strebe nach stabiler Harmonie“ lautet sein Ziel. Er setzt das um, indem er sich loyal verhält, hilfsbereit, gelassen und mitfühlend. Entsprechend sind seine Stärken seine Verlässlichkeit und seine Konstanz. Die machen ihn zu einem Kundenbetreuer, der langfristige Beziehungen pflegt, weil er seine Zusagen einhält und jedes Gespräch gründlich nachbereitet. Er hört seinen Kunden zu und versteht ihre Bedürfnisse.&nbsp;</p>



<p>Das sind dann wieder seine Schwächen, denn er kann einfach nicht begeistern. Weil er so stark die Beziehung zum Kunden betont, fällt es ihm schwer, Konflikte und Konfrontationen zu meistern. Ohnehin wird er unsicher und unmotiviert, wenn er keinen Kontakt zu einem distanzierteren Gegenüber aufbauen kann.&nbsp;</p>



<h2 id="der-blaue-angepasster-verkaeufertyp"><strong>Der Blaue: Angepasster Verkäufertyp</strong></h2>



<div class="wp-block-image is-style-default"><figure class="alignleft size-medium is-resized"><img  loading="lazy"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/411XLxg5PxL-279x400.jpg"  alt=""  class="wp-image-11852"  width="209"  height="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/411XLxg5PxL-279x400.jpg 279w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/411XLxg5PxL-293x420.jpg 293w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/02/411XLxg5PxL.jpg 349w"  sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" ><figcaption>Mehr im Buch! <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.amazon.de/Verkaufskompetenz-Mensch-Gewinnerstrategien-für-Top-Verkäufer-ebook/dp/B07ZL1Y1XW/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=cb2de592af44567aebf905930f634eaa&amp;creativeASIN=B07ZL1Y1XW" target="_blank">Hier</a> bestellen. Rainer Skazel, Dirk Thiemann:&nbsp;<strong>Verkaufskompetenz Mensch – Gewinnerstrategien für Top-Verkäufer. Anleitung zum Persönlichkeitsorientierten Verkauf</strong>&#8230;</figcaption></figure></div>



<p>Ist analytisch und präzise. Sein Motto lautet: „Halte Verfahrensweisen und Regeln ein“. Er zeichnet sich aus durch Formalitäten, Präzision, Vorsicht und Diplomatie. Der Blaue ist ein Experte, der wirklich jedes Detail seiner Produkte kennt und kommuniziert. Er ist akribisch auf seine Kunden vorbereitet und zieht seine Präsentation durch.&nbsp;</p>



<p>Doch das genau ist auch seine Schwierigkeit: Denn der Kunde kommt als Person praktisch nicht vor. Auf die Sache und die Fakten konzentriert, kommt die emotionale Beziehung zum Käufer viel zu kurz. Seine beharrlichen und sachorientierten Fragen können seine Gesprächspartner regelrecht nerven und schließlich verliert der Blaue zwischen den Details das primäre Ziel aus den Augen und die Kunden verlieren das Interesse.</p>



<p>Für die beiden Trainer und <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Coaches</a> ist dieses Selbsterkennen eines Verkäufers aus zwei Gründen wichtig. Zum einen sollten sich Verkäufer eine Arbeit suchen, die ihrem Typus entspricht. So wird ein Dominanter im kontinuierlichen Innendienst mit Sicherheit nicht froh. </p>



<p>Genauso wie ein Analytiker in der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/">Neukundenakquise</a> nur mit großen Mühen zum Erfolg kommen wird. Zum zweiten lassen sich Persönlichkeitstypen zwar nicht auf den Kopf stellen, aber Vertriebler, die ihre Schwächen kennen und als Lernfelder betrachten, können alternative Verhaltensweisen entwickeln und sich so mehr Spielraum verschaffen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: GaudiLab/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/female-male-classmates-celebrating-pathing-math-524844538">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/verkaeufertypen-jeder-mensch-verkauft-ueber-staerken-und-schwaechen/">Verkäufertypen: Jeder Mensch verkauft etwas! Über Stärken und Schwächen..</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Social Media: Anziehungskraft des (A)Sozialen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/02/social-media-anziehungskraft-des-asozialen/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2020 20:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gamification]]></category>
		<category><![CDATA[Konvention]]></category>
		<category><![CDATA[Rollenbild]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum jemand hat sich dem Sog der sozialen Netzwerke bisher entziehen können. Eines der nach wie vor wichtigsten ist dabei Facebook. Fast zwei Milliarden Menschen sind Mitglied bei dem bislang&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/social-media-anziehungskraft-des-asozialen/">Social Media: Anziehungskraft des (A)Sozialen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kaum-jemand-hat-sich-dem-sog-der-sozialen-netzwerke-bisher-entziehen-koennen-eines-der-nach-wie-vor-wichtigsten-ist-dabei-facebook-fast-zwei-milliarden-menschen-sind-mitglied-bei-dem-bislang-groesst">Kaum jemand hat sich dem Sog der sozialen Netzwerke bisher entziehen können. Eines der nach wie vor wichtigsten ist dabei Facebook. Fast zwei Milliarden Menschen sind Mitglied bei dem bislang größten sozialen Netzwerk. Doch&#8230; Sind Videospiele das bessere soziale Netzwerk?</h3>



<p class="has-drop-cap">Grund ist die starke Anziehungskraft, die die soziale Komponente der Netzwerke auf die Menschen hat. Wir sind schließlich soziale Wesen, die auf die Gemeinschaft angewiesen sind. Wenn sich also eine Gruppe bildet, möchten wir dazugehören. Das ist in unseren Instinkten so programmiert.</p>



<p>Doch ist das auch wirklich nur bei Facebook, Instagram und Co. möglich? Oder kann man beispielsweise beim täglichen&nbsp;<a href="http://automatenspielex.com/kostenlos-spiele/ohne-anmeldung">Casino Slot Spiele</a>&nbsp;Spielen in der Gemeinschaft von Spielern nicht sogar bessere soziale Erfahrungen sammeln?</p>



<h2 id="der-abstieg-der-grossen-netzwerke">Der Abstieg der großen Netzwerke</h2>



<p>Seit langem stehen soziale Netzwerke in der Kritik. So wird vor allem die Macht der Netzwerke kritisiert, die Auswirkungen auf unser Sozialverhalten, die Psyche und sogar politische Entscheidungen haben kann. Viele Nutzer kritisieren dabei vor allem die Entwicklung der letzten Jahre, die soziale Netzwerke von harmlosen Treffpunkten von Freunden und alten Bekannten zu eigenständigen Medien und Medienmachern umgeformt hat. Längst sind Twitter, Instagram und Co. zu Sprachrohren von besonders lautstarken Gruppen geworden, die jedoch nicht unbedingt die Meinung der gesamten Bevölkerung widerspiegeln.</p>



<p>Daher haben sich viele Nutzer vor allem in den letzten Jahren wieder von Facebook abgewandt. Die breite Masse postet kaum noch ehrliche persönliche Nachrichten. Das geschieht nur noch in den geschlossenen Gesellschaften von Telegram, WhatsApp und Signal etc.. Längst werden die großen Plattformen nicht mehr für ehrliche soziale Interaktion genutzt, sondern vor allem für positive Selbstdarstellung. Auch wenn Facebook und Co. hier&nbsp;<a href="https://www.sueddeutsche.de/digital/selbstdarstellung-im-netz-das-ego-geht-online-1.954251">nur Katalysatoren</a>&nbsp;für den menschlichen Drang des Ego-Polierens sind, macht das Ergebnis trotzdem buchstäblich krank.</p>



<p>Denn sieht man sich täglich das schöne Leben der anderen an, bekommt man selbst Minderwertigkeitskomplexe und&nbsp;<a href="https://meedia.de/2018/11/13/ernuechternde-social-media-studie-beweist-zu-viel-facebook-nutzung-macht-einsam-und-depressiv/">Depressionen</a>&nbsp;von den glitzernden Selfies und Schön-Wetter-Posts. Das ist seit langem auch durch Studien bewiesen, wie zuletzt von der University of Pennsylvania. Viele Nutzer sehnen sich jedoch nach ehrlichen Beziehungen zu Menschen und das erreichen sie zunehmend sehr erfolgreich auf anderen Kanälen.</p>



<h2 id="ausweg-aus-der-krise-wahre-freundschaft-nur-unter-gleichgesinnten">Ausweg aus der Krise: Wahre Freundschaft nur unter Gleichgesinnten</h2>



<p>Natürlich möchten wir an dieser Stelle nicht unbedingt dazu aufrufen, in seine eigene Blase aus Gleichgesinnten abzutauchen, die weder Meinungen anderer akzeptiert, noch neugierig auf andere Bereiche des Lebens macht. Man denke nur an die düster stickigen Tage der Vereinsmeierei, die vor allem Deutschen so oft vorgeworfen wurde. Vielmehr gibt es eine Möglichkeit, die Vorteile einer <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/existenzsgruendung-so-gelingt-euer-start-ins-business-leichter/">Community</a> zu nutzen und dabei trotzdem viele Meinungen zuzulassen, wenn sie denn eine gemeinsame Basis besitzt.</p>



<p>Spieler von Games wie&nbsp;<em>World of Warcraft&nbsp;</em>(kurz:<em>&nbsp;WOW</em>), das mit schätzungsweise ein paar Millionen Nutzern (genaue Zahlen gibt es darüber nicht) eine der größten Fangemeinden der Spielewelt besitzt, wissen das schon seit Langem zu schätzen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Spielerisch ins Gespräch kommen&#8221;</p></blockquote>



<p>Denn hier treffen sich alle Bevölkerungsgruppen als Gleichgesinnte regelmäßig zum Spiel, fernab ihrer geschlechtlichen Identität, der politischen Orientierung oder sozialen Stellung. In den Chatrooms des Spiels treffen alle möglichen Menschen aufeinander und kommen über das Thema&nbsp;<em>WOW</em>&nbsp;ins Gespräch. So kann es schnell mal sein, das hier ein zutiefst konservativer Christ neben einem homosexuellen Atheisten spielt. Freundschaften können da entstehen, wo in anderen Netzwerken alles auf Kampf gebürstet wäre. Man trifft sich zum Spiel und kommt darüber ins Gespräch.</p>



<p>Das, was in&nbsp;<em>WOW</em>&nbsp;passiert, findet auch in anderen Chatrooms, etwa in internationalen Spielcasinos, statt und hat durchaus friedensstiftende Qualitäten. Denn selbst die aggressivsten Spieler tragen letztendlich ihre Kämpfe nur über die Figuren aus und nicht im realen Leben. Ein bedeutender Faktor dabei ist die Anonymität. Die Menschen können hinter ihren Masken verschwinden und so viel mehr sein, als sie wirklich sind. Fernab von ihren Konventionen und <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/karriere-kinder-konflikte-managen/">Rollenbildern</a>, die sie im echten Leben erfüllen müssen.</p>



<p>Wer also wieder einmal genug von seinen oberflächlichen Insta-Freunden hat, der sollte einen Abstecher in ein Videospiel oder Online Casino machen. Hinter dem Avatar des Tischnachbarn oder Gegners steht vielleicht schon der nächste echte Freund&#8230;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Zapp2Photo/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/machine-learning-analytics-identify-person-technology-618887135">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/02/social-media-anziehungskraft-des-asozialen/">Social Media: Anziehungskraft des (A)Sozialen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weil ich das will! Warum gerade erfolgreiche Mitarbeiter mehr an sich selbst denken müssen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2020/01/weil-ich-das-will-warum-gerade-erfolgreiche-mitarbeiter-mehr-an-sich-selbst-denken-muessen/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2020 17:21:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erfolgreiche Mitarbeiter arbeiten meist stundenlang, hetzen von Termin zu Termin,&#160;liefern&#160;super&#160;Arbeit&#160;und am Abend widmen sie sich voller Elan ihrer Familie. Ihr Tag scheint aus 26 Stunden zu bestehen. Schließlich treiben erfolgreiche&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="erfolgreiche-mitarbeiter-arbeiten-meist-stundenlang-hetzen-von-termin-zu-termin-liefern-super-arbeit-und-am-abend-widmen-sie-sich-voller-elan-ihrer-familie-ihr-tag-scheint-aus-2">Erfolgreiche Mitarbeiter arbeiten meist stundenlang, hetzen von Termin zu Termin,&nbsp;liefern&nbsp;super&nbsp;Arbeit&nbsp;und am Abend widmen sie sich voller Elan ihrer Familie. Ihr Tag scheint aus 26 Stunden zu bestehen. Schließlich treiben erfolgreiche Menschen auch Sport, kümmern sich um ihre sozialen Beziehungen – und geschäftliche Telefonate oder Mails am Abend oder am Wochenende gehören heute doch einfach dazu, oder?</h3>



<p class="has-drop-cap">Verhandlungsprofi Heiko van Eckert kennt das&nbsp;Dilemma, denn er steckte jahrelang selbst in diesem Hamsterrad fest. Wie er sich daraus befreit hat,&nbsp;verrät er euch im Interview.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Burnout ist mehr denn je ein Thema. Wie kommt es, dass gerade die besten Mitarbeiter häufig davon betroffen sind?</strong></p>



<p><em>Heiko van Eckert: </em>Ich bin kein Psychologe, aber ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen: Die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/">Anforderungen</a> sind heute einfach extrem hoch. Ihr sollt bei der Arbeit Topergebnisse liefern, zu Hause der perfekte Papa oder die beste Mama sein, im Sportverein bloß kein Training verpassen und für den Basar am Sonntag noch zwei Kuchen backen … Wo bleibt da die Zeit, dass ihr euch um euch selbst kümmern könnt?</p>



<div class="wp-block-image is-style-circle-mask"><figure class="alignleft size-large"><img  loading="lazy"  width="281"  height="289"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2020/01/Heiko_an_Eckert.png"  alt=""  class="wp-image-11840" ><figcaption>Heiko van Eckert (Foto: André Bakker)</figcaption></figure></div>



<p><em>Karriere-Einsichten:&nbsp;</em><strong>Was genau bedeutet es für dich, sich um sich selbst zu kümmern?</strong></p>



<p><em>Heiko van Eckert: </em>Meist sind das ganz simple Dinge. Wenn ihr euch selbst kurz reflektiert, habt ihr die Antwort in der Regel innerhalb von Sekunden: Es sind die „Ich müsste mal …“-Punkte in eurem Leben:</p>



<p>Ich müsste mal wieder mehr als fünf Stunden schlafen …</p>



<p>Ich müsste mal wieder gesund essen …</p>



<p>Ich müsste mal nach acht Stunden Arbeit nach Hause gehen und meinem Körper eine Verschnaufpause vom Leistungsdruck gönnen …</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Also ganz simple Punkte, die wir anpacken müssten.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Im Prinzip wissen wir alle ganz genau, was uns guttut und was wir brauchen. Aber wir tun es einfach nicht.&#8221;</p><cite>Heiko van Eckert</cite></blockquote>



<p><em>Heiko van Eckert: </em>Das ist ja die Sache: Im Prinzip wissen wir alle ganz genau, was uns guttut und was wir brauchen. Aber wir tun es einfach nicht. Wir seufzen nur und sagen: „Ich müsste mal …“</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie kommt’s, wenn wir doch eigentlich wissen, was wir anpacken müssten?</strong></p>



<p><em>Heiko van Eckert:</em> Das hat tatsächlich wenig mit <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/new-work-und-industrie-4-0-wurmbefall-oder-konfetti-regen/">Faulheit</a> oder einem inneren Schweinehund zu tun. Ich glaube vielmehr, dass uns ein Stück Selbstverantwortung verloren gegangen ist. Wir haben geradezu verlernt, nach uns selbst zu schauen. Weil wir heutzutage jegliche Verantwortung für uns an andere delegieren.</p>



<p>Wenn wir im Unternehmen mit unserem <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/was-steckt-hinter-den-fragen-so-verstehst-du-die-psychologie-in-bewerbungsgespraechen-besser/">Führungsstil</a> nicht zurande kommen, holen wir einen Berater ins Haus, der es richten soll. Wenn unsere Gesundheit wackelt, machen wir den Arzt verantwortlich, dass keine Besserung eintritt. Wenn wir neue Kleidung brauchen, engagieren wir einen Stilberater, damit wir ihn beschuldigen können, wenn wir uns hinterher unwohl fühlen in den eigenen Klamotten.</p>



<p>Bloß nicht selbst in Verantwortung gehen, bloß nicht den eigenen Anteil sehen!</p>



<p>Dahinter steckt natürlich eine gewaltige Mischung aus äußeren und inneren Mustern. Vielleicht habt ihr euren Kindern versprochen, immer zu ihren Fußballspielen mitzufahren. Oder eurem <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/kuenstliche-intelligenz-in-der-kueche-der-chef-denkt-vor-der-algorithmus-macht-den-rest/">Chef</a> zugesagt, eine gewisse Performance unerschütterlich zu bringen. Ein solches Versprechen bricht man natürlich nicht gerne. Und das Muster lebt weiter.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Wie schafft man es denn, häufiger an sich selbst zu denken und die Dinge zu tun, die man für sich tun will?</strong></p>



<p><em>Heiko van Eckert:</em> Ich persönlich habe den Wendepunkt geschafft, indem ich mir bewusst eine Pause genommen habe. Ich brauchte Zeit, um meine&nbsp;&nbsp;Muster klar zu erkennen und mich damit zu beschäftigen. Und dann habe ich angefangen, sie Schritt für Schritt durch neue <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Gewohnheiten</a> zu ersetzen.</p>



<p>Denn Gewohnheiten sind der Schlüssel, um Selbstverantwortung in euren Alltag zu integrieren. Das kann bedeuten, dass ihr ein Morgenritual einführt, das euch und eurer Stimmung guttut. Oder dass ihr es für euch zur Regel macht, vor jedem Meeting drei tiefe Atemzüge zu nehmen. </p>



<p>Mein erster Chef hat damals, immer bevor er abends aus seinem Auto ausgestiegen ist, noch in der Garage drei Sätze in ein Tagebuch geschrieben: was an dem Tag gut war und was er sich für den nächsten vornahm. Das war sein simples Ritual, um an sich selbst zu denken.</p>



<p><em>Karriere-Einsichten:</em>&nbsp;<strong>Welches Ritual hast du dir angewöhnt?</strong></p>



<p><em>Heiko van Eckert:</em> Mehrere. Besonders schwer fiel es mir am Anfang, „leere Zeit“ nicht zu füllen. Ich war gewohnt, sogar die Verantwortung für meine Auszeiten immer an andere zu delegieren, nach dem Motto: Gebt mir den nächsten Punkt auf der Tagesordnung, na los! Wirklich freie Zeit auszuhalten und sogar zu genießen, das war eine große Aufgabe für mich. Und gleichzeitig eine wunderbare neue <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/always-on-echt-jetzt-schlaulenzen-oder-die-entdeckung-der-langsamkeit/">Gewohnheit</a>.</p>



<h6 id="ueber-den-interviewpartner-heiko-van-eckert-ist-seit-ueber-30-jahren-im-b2b-vertrieb-und-als-berater-aktiv-er-kennt-die-kunst-des-verhandelns-und-weiss-sie-eindruecklich-zu-vermitteln-ob-als-berate"><strong>Über den Interviewpartner: </strong>Heiko van Eckert ist seit über 30 Jahren im B2B-Vertrieb und als Berater aktiv. Er kennt die Kunst des Verhandelns und weiß sie eindrücklich zu vermitteln. Ob als Berater, Trainer, Ausbilder, Coach oder Shadow Negotiator: Heiko van Eckert bringt das Ass mit in die Verhandlung – und weiß gleichzeitig, wie Vertriebler sich auch privat gesund halten&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Studio Romantic/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/formal-woman-red-cloak-glasses-1251855559">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2020/01/weil-ich-das-will-warum-gerade-erfolgreiche-mitarbeiter-mehr-an-sich-selbst-denken-muessen/">Weil ich das will! Warum gerade erfolgreiche Mitarbeiter mehr an sich selbst denken müssen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>High Risk ins neue Jahr: Pokern auf den Jackpot…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/12/high-risk-ins-neue-jahr-pokern-auf-den-jackpot/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 24 Dec 2019 08:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Spielsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blöfft er oder sie? Jeden Tag spielen Neueinsteiger, Veteranen und Freizeitspieler auf der ganzen Welt Poker. Das berühmteste Kartenspiel der Welt, es verspricht jede Action und Adrenalin. Und es besteht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/12/high-risk-ins-neue-jahr-pokern-auf-den-jackpot/">High Risk ins neue Jahr: Pokern auf den Jackpot…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bloefft-er-oder-sie-jeden-tag-spielen-neueinsteiger-veteranen-und-freizeitspieler-auf-der-ganzen-welt-poker-das-beruehmteste-kartenspiel-der-welt-es-verspricht-jede-action-und-adrenalin-und-es-be">Blöfft er oder sie? Jeden Tag spielen Neueinsteiger, Veteranen und Freizeitspieler auf der ganzen Welt Poker. Das berühmteste Kartenspiel der Welt, es verspricht jede Action und Adrenalin. Und es besteht (mit annähernder Wahrscheinlichkeit) zumindest immer die <em>Chance</em> auf den Jackpot. Eine Hochlied aufs Pokern&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Kein Wunder, dass sich tausende Gamer auf der ganzen Welt nichts sehnlicher wünschen, als mit Poker professionell Geld zu verdienen. Nie mehr in die langweilige Arbeit gehen müssen und den anstrengenden Chef ertragen, ständig wieder den Gewinnrausch bei einem großen Pokerturnier erleben und obendrauf noch in Geld und Ruhm schwimmen. Was könnte es Besseres geben?</p>



<p>Aber sieht das Leben eines professionellen Pokerspielers wirklich so aus? Wie viel des ruhmreichen Jetset Lebens ist mehr Schein als Sein? Wie hart muss man wirklich arbeiten, um mit Pokern das eigene Geld zu verdienen? Und wie kann man denn jetzt eigentlich ein Poker Star werden?</p>



<p>Wir haben im folgenden Artikel die wichtigsten Infos zum Thema zusammengefasst:<a href="https://de.888poker.com/magazine/strategie/wie-sie-pokerprofi-werden-alles-was-sie-wissen-mussen"> So wird man Poker Pro</a> , so viel Geld verdient man dabei wirklich, wo liegen die Schwierigkeiten und Nachteile dieses Lebens und noch vieles mehr.</p>



<h2 id="so-wird-man-ein-professioneller-pokerspieler"><strong>So wird man ein professioneller Pokerspieler</strong></h2>



<p>Egal ob es um Sport, Schauspielerei, die Geschäftswelt oder eben um Glücksspiel geht: Wenn man an einen der heißbegehrten, bestbezahltesten Jobs ganz an der Spitze einer Branche kommen will, dann wird das niemals einfach sein.</p>



<p>Und das gilt auf jeden Fall auch für das Pokerspielen. Wenn man sich vorgestellt hat, durch gelegentliches Zocken am Casinotisch ein entspanntes, stressfreies und komfortables Leben führen zu können, dann könnte man von der Wahrheit nicht weiter entfernt liegen.</p>



<p>Der Weg zum professionellen Pokerspieler ist lang und hart. Dafür benötigt es vor allem 3 Dinge:</p>



<ul><li>Absolute Hingabe</li><li>Selbstdisziplin</li><li>Viel Training</li></ul>



<h3 id="absolute-hingabe"><strong>Absolute Hingabe</strong></h3>



<p>Wenn man sich dazu entscheidet, zukünftig ausschließlich mit Poker Spielen sein Geld zu verdienen, dann sollte man dies mit der richtigen Motivation angehen. Auf keinen Fall sollte man sich dazu entscheiden, weil man einfach nur nach einer <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/plaedoyer-fuer-die-kuendigung-unliebsame-mitarbeiter-mit-einem-lob-loswerden-ist-ganz-einfach/">stressfreien Alternative</a> zum eigenen Job sucht.</p>



<p>Professionelle Pokerspieler arbeiten wohl mehr als der durchschnittliche Angestellte. Es gibt mehrere Pokerturniere in einer Woche und diese gehen oft mehrere Stunden lang. Ist man nicht gerade bei einem Turnier unterwegs, verbringt man die Zeit mit Training, dem eigenen Marketing oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/mobilitaet-mietwagen-verbindlichkeit/">Fortbildungen</a>. Um dabei immer alles geben zu können und auch langfristig motiviert zu bleiben, muss Poker die größte Leidenschaft im eigenen Leben sein.</p>



<h3 id="selbstdisziplin"><strong>Selbstdisziplin</strong></h3>



<p>Mit diesem Punkt meinen wir nicht die Selbstdisziplin im Spiel an sich. Es geht eher um die Selbstdisziplin, die jeder<a href="https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article203387516/Freelancer-Vier-Schritte-zum-erfolgreichen-Start-als-Freiberufler.html"> Selbständige bzw. Freiberufler</a> Tag für Tag aufbringen muss. Man hat keinen Chef, der darauf achtet, dass man pünktlich zur Arbeit erscheint. Keine Firma wird sich beschweren, wenn man keine Leistung mehr bringt. Und am Ende des Monats wartet auch kein garantierter Gehaltscheck.</p>



<p>Man muss sich jeden Tag erneut hinsetzten und diszipliniert Höchstleistung bringen, um das eigene Geld zu verdienen. Und egal, wie sehr man den eigenen Beruf liebt: Es wird immer Tage geben, an denen man lieber auf dem Sofa sitzen würde. Deshalb braucht man auch viel Selbstdisziplin, um als professioneller Pokerspieler erfolgreich zu sein.</p>



<h3 id="viel-training"><strong>Viel Training</strong></h3>



<p>Das Pokerspiel verstehen kann so ziemlich jeder innerhalb von nur ein paar Minuten. Das Spiel aber auch zu beherrschen erfordert viele Stunden voller Lernen und Üben. Und Top-Spieler dieser Welt sind genau deshalb an der Weltspitze: Weil Sie unzählige Stunden damit verbracht haben, das eigene Pokerspiel zu verfeinern. Und ohne dass man selbst auch so viel Zeit investiert, wird man mit den Jungs und Mädels an der Spitze nur schwerlich konkurrieren können.</p>



<h2 id="der-verdienst-eines-professionellen-pokerspielers"><strong>Der Verdienst eines professionellen Pokerspielers</strong></h2>



<p>Das Leben eines Poker Pros hat also mit einem faulen Lotterleben wenig zu tun. Trotz allem können sich die Mühen und Entbehrungen eines solchen Alltags aber durchaus lohnen: Nach wie vor sind bei Pokerturnieren unfassbare Gewinne möglich. Wie viel ein durchschnittlicher Pokerspieler verdient, ist schwer zu sagen, da dies komplett davon abhängt, wie erfolgreich der Gamer bei einzelnen Turnieren ist.</p>



<p>Einen guten Anhaltspunkt bietet aber die<a href="https://www.wsop.com/"> World Series of Poker</a>, eines der größten Pokerturniere der Welt: Im letzten Jahr gewann der Deutsche Hossein Ensan dort sage und schreibe 10.000.000 $! Das ist auf jeden Fall eine angemessene Entschädigung für den steinigen Weg zum Poker Pro.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Nattakorn_Maneerat/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-hand-putting-money-bank-note-768777334">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/12/high-risk-ins-neue-jahr-pokern-auf-den-jackpot/">High Risk ins neue Jahr: Pokern auf den Jackpot…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>An die Pumpen, Mitarbeiter! So packen (auch oder gerade) kleinere Unternehmen die Digitalisierung…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/12/an-die-pumpen-mitarbeiter-so-packen-auch-oder-gerade-kleinere-unternehmen-die-digitalisierung/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 07:14:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche Unternehmen müssen erst richtig unter Druck geraten, bevor sie ernsthaft erste digitale Schritte gehen. Nur: Was tun, wenn dann schon die Existenz in Gefahr ist? Wie soll eine Firma&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/12/an-die-pumpen-mitarbeiter-so-packen-auch-oder-gerade-kleinere-unternehmen-die-digitalisierung/">An die Pumpen, Mitarbeiter! So packen (auch oder gerade) kleinere Unternehmen die Digitalisierung…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="manche-unternehmen-muessen-erst-richtig-unter-druck-geraten-bevor-sie-ernsthaft-erste-digitale-schritte-gehen-nur-was-tun-wenn-dann-schon-die-existenz-in-gefahr-ist-wie-soll-eine-firma-in-dieser">Manche Unternehmen müssen erst richtig unter Druck geraten, bevor sie ernsthaft erste digitale Schritte gehen. Nur: Was tun, wenn dann schon die Existenz in Gefahr ist? Wie soll eine Firma in dieser Situation noch ihre digitale Transformation schaffen? Gregor Heilmaier weiß, wie es gehen kann&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Erst kürzlich war ich bei&nbsp;einem angehenden Mandanten, dessen Situation in Sachen Digitalisierung ganz typisch ist für kleinere mittelständische Unternehmen. Die Firma ist sehr Techie-geprägt, nicht ganz klein, aber auch nicht riesig.&nbsp;</p>



<p>Die letzten Jahre haben Geschäftsleitung und Mitarbeiter schon ab und zu darüber nachgedacht, welche Prozesse sie digitalisieren könnten und welche Software die richtige wäre&nbsp;–&nbsp;aber letztlich sind alle Initiativen immer wieder eingeschlafen. Es ging ja auch so.&nbsp;</p>



<p>Entsprechend ist der Laden heute meilenweit davon entfernt, ein digitalisiertes Unternehmen zu sein: Die Systeme, mit denen sie arbeiten, sind an die 15 Jahre alt und nie upgedatet worden. Und das fällt dieser Firma gerade heftig auf die Füße.&nbsp;</p>



<h2 id="leck-geschlagen">Leck geschlagen</h2>



<p>Seit gut 18 Monaten sind die Aufträge der Firma massiv eingebrochen, die Liquidität ist in Gefahr, die Banken beginnen nachzufragen: „Wie stellt ihr euch das mit dem Cashflow so vor die nächste Zeit?“ Der Druck ist also da, das Unternehmensschiff ist leck geschlagen, der untere Teil vom <a href="http://www.20knoten.de/ein-segeltoern-der-anderen-art/">Schiffsbauch</a> steht schon unter Wasser.</p>



<p>Tatsächlich sind der Firma drei klassische Kardinalfehler in Sachen Umsetzung der Digitalisierung unterlaufen – und vielleicht kommt euch der eine oder andere davon bekannt vor. </p>



<p><strong>Erstens:</strong> Es herrschte die Überzeugung, dass Digitalisierung gleichzusetzen ist damit, sich moderne Software anzuschaffen. </p>



<p><strong>Zweitens</strong>: Glaubten die Verantwortlichen, die Umsetzung müsse in einem Schritt passieren. Mit 50 % loslaufen und dann mal ausprobieren? Nein, das geht nicht. </p>



<p><strong>Drittens: </strong>Das Thema Digitalisierung war keines, in das die Mitarbeiter miteinbezogen wurden. Die sollten sich ums Tagesgeschäft kümmern und die Geschäftsleitung würde ihnen dann schon die richtige Lösung präsentieren können.</p>



<p>Mit dieser Fehlertriade und ihren Folgen steht das geschilderte mittelständische Unternehmen nicht allein da.</p>



<h2 id="raus-mit-dem-wasser">Raus mit dem Wasser</h2>



<p>Viele, die bisher die Digitalisierung nicht angepackt haben, vermelden solche Wassereinbrüche. Wohl dem Unternehmensschiff, dass über ein Kammersystem verfügt, so dass es erst einmal nur tiefer im Wasser liegt und nicht gleich untergeht. Dann ist noch Zeit, die <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/">Mitarbeiter</a> an die Pumpen zu rufen …</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-large is-style-default"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-1200x800.jpg"  alt=""  class="wp-image-11834"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-1392x928.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/12/Gregor-Heilmaier_AB_3143-Kopie.jpg 1500w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Gregor Heilmaier (Foto: André Bakker)</figcaption></figure>



<p>Denn das erste Ziel muss natürlich sein, das Wasser aus dem Schiff zu bekommen, bevor alle darüber nachdenken können, wie sie das Schiff von innen so umrüsten können, dass es für die Zukunft gerüstet ist.</p>



<p>Das Allerwichtigste in dieser Situation ist aus meiner Erfahrung heraus, dem Prozess an sich von Anfang an eine Struktur zu geben. Wenn ihr in einer solchen Lage aktiv werden wollt, legt also fest: Was wollen wir erreichen? Mit welchem Format erreichen wir das? Welche Methode kann uns dabei unterstützen? Wen brauchen wir dafür? Setzt dafür ruhig eine <a href="https://medium.com/moonshot-the-innovation-game/warum-wir-das-innovationsspiel-moonshot-entwickelt-haben-46d2ed1e2cce" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">Moonshot-Runde</a> an.</p>



<h2 id="auf-zur-digitalen-mondfahrt">Auf zur digitalen Mondfahrt</h2>



<p>Der Begriff Moonshot geht auf Google zurück: In diesem Format gebt ihr euch ein fantastisches Ziel und überlegt, wie euer Weg dahin aussehen könnte. Nur bitte macht dieses Treffen zu einer echten Moonshot-Runde, das heißt, schafft einen kreativen Rahmen statt des üblichen <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/meetingkultur-besprechung-mal-ohne-gruppenzwang/">Meeting</a>-Settings: Zum Beispiel sollte sich niemand erst melden müssen, bevor er sprechen darf, oder nicht alle steif am Tisch sitzen. Gestaltet diese Runde mit Bedacht und ladet nur Mitarbeiter ein, von denen ihr wisst, dass sie auch dabei sein <em>wollen</em>.</p>



<p>Brecht anschließend eure „Reise zum Mond“ möglichst konkret herunter. Das heißt nicht, dass ihr jedes Detail ausplanen solltet – damit würdet ihr euch nur verzetteln. Viel wichtiger ist, dass ihr danach immer wieder zusammenkommt, schaut, was ihr schon geschafft habt und wo ihr jetzt steht. Solch ein agiles Vorgehen ist für die Umsetzung der <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/">Digitalisierung</a> in mittelständischen Unternehmen hervorragend geeignet. Auch und gerade wenn das Wasser schon ins Unternehmensschiff eingedrungen ist. </p>



<p>Und noch ein Tipp: Nehmt schon in diese Iterationsschleifen immer wieder Kunden mit hinein, um wertvolles <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedback</a> zu bekommen. Und macht lieber viele kleine als wenige große dieser Schleifen: Damit bekommt ihr schnelle und wirklich greifbare Ergebnisse. Das sind die wirklich wirksamen Pumpen!</p>



<h6 id="der-autor-gregor-heilmaier-weiss-welche-vielzahl-an-chancen-und-moeglichkeiten-die-digitalisierung-und-die-damit-verbundene-veraenderung-in-der-zusammenarbeit-dem-deutschen-mittelstand-bieten-k"><strong>Der Autor: </strong>Gregor Heilmaier weiß, welche Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung und die damit verbundene Veränderung in der Zusammenarbeit dem deutschen Mittelstand bieten kann. Und so bringt der Wahl-Nürnberger mit seiner individuellen, experimentierfreudigen Herangehensweise Unternehmen und Teams ihrem Zukunftsziel näher. Erfahrt mehr: <a href="http://www.gregor-heilmaier.de/">www.gregor-heilmaier.de</a></h6>



<p><em>Artikelbild: Dmytro Zinkevych/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/charming-girl-posing-behind-human-robot-683338666">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/12/an-die-pumpen-mitarbeiter-so-packen-auch-oder-gerade-kleinere-unternehmen-die-digitalisierung/">An die Pumpen, Mitarbeiter! So packen (auch oder gerade) kleinere Unternehmen die Digitalisierung…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährung: Taugt’s als Nebeneinkommen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/12/kryptowaehrung-taugts-als-nebeneinkommen/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2019 20:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Votalität]]></category>
		<category><![CDATA[Wertsteigerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit den &#8220;klassischen&#8221; Fiat-Währungen lässt sich Geld verdienen wie verlieren, doch es gibt es auch diverse Möglichkeiten, um mit Kryptowährungen zu spekulieren. Ein paar Best-Practise-Beispiele, natürlich ohne Gewähr&#8230; Geld durch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-den-klassischen-fiat-waehrungen-laesst-sich-geld-verdienen-wie-verlieren-doch-es-gibt-es-auch-diverse-moeglichkeiten-um-mit-kryptowaehrungen-zu-spekulieren-ein-paar-best-practise">Mit den &#8220;klassischen&#8221; Fiat-Währungen lässt sich Geld verdienen wie verlieren, doch es gibt es auch diverse Möglichkeiten, um mit Kryptowährungen zu spekulieren. Ein paar Best-Practise-Beispiele, natürlich ohne Gewähr&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Geld durch Kursgewinne wie Zinsen verdienen zu können. Aufgrund der Tatsache, dass viele Finanzprodukte, die vor wenigen Jahren noch empfohlen werden konnten, heutzutage unbrauchbar geworden sind, weil&nbsp;<a href="https://finanzmarktwelt.de/die-folgen-der-nullzinspolitik-der-ezb-in-europa-148679/">die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank</a>&nbsp;(kurz: EZB) auch in naher Zukunft wohl kein Ende finden wird, befassen sich auch sicherheitsorientierte Anleger mit riskanteren Möglichkeiten.</p>



<p>Möchte man mit Kryptowährungen ein Nebeneinkommen aufbauen, so sind durchaus ein paar Aspekte zu berücksichtigen, die keinesfalls unterschätzt oder vernachlässigt werden sollten.&nbsp;</p>



<h2 id="die-spekulation-mit-der-wertsteigerung">Die Spekulation mit der Wertsteigerung</h2>



<p>Eine Möglichkeit, die interessant ist, mag die Geldvermehrung durch Kursgewinne sein. In diesem Fall wird ein Teil des Geldes in eine Kryptowährung investiert und gehofft, dass diese sodann eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Wertsteigerung</a> erlebt. </p>



<p>Im Vorfeld gilt hier nur für sich selbst zu klären, zu welchem Zeitpunkt gekauft und wieder verkauft werden soll. Denn aufgrund der Tatsache, dass es sehr wohl gravierende Schwankungen gibt, die für hohe Gewinne wie auch für nicht zu unterschätzende Verluste sorgen können, ist Vorsicht geboten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Votalität bis zum Totalverlust&#8221;</p></blockquote>



<p>Lag der Bitcoin zu Beginn des Jahres 2019 noch bei 3.000 US Dollar, so folgte bis Ende Juni ein Höhenflug auf fast 14.000 US Dollar. Nun, Anfang Dezember 2019, bewegt sich die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/kryptowaehrungen-studieren/">Kryptowährung</a> bei um die 7.200 US Dollar. Ein deutlicher Anstieg gegenüber Januar, jedoch ein nicht außer Acht zu lassender Verlust, wenn auf den Preis zu Sommerbeginn geachtet wird.&nbsp;</p>



<h2 id="volatilitaet-mag-verlockend-sein">Volatilität mag verlockend sein</h2>



<p>Das Traden mag ebenfalls eine Möglichkeit sein, um mit digitalen Währungen Geld zu verdienen. So kann man als „Daytrader“ mit den geringsten Kursschwankungen arbeiten, damit man Gewinne erzielt.</p>



<p>Der Kryptomarkt scheint eine interessante Möglichkeit darzustellen, da es sich um einen sehr volatilen Markt handelt. Das bedeutet, innerhalb von Minuten ist eine Kursänderung um mehrere Prozentpunkte möglich.&nbsp;</p>



<p>Hier geht es am Ende darum, dass man den Markt richtig einschätzt. Eine Hilfe können hier Plattformen&nbsp;<a href="https://kryptoszene.de/bitcoin-robot/bitcoin-trader/">wie Bitcoin Trader sein</a>. Doch auch wenn man so die Gewinnchancen steigert, so heißt das nicht, dass keine Verluste möglich sind. Die Gefahr eines Verlusts sollte niemals unterschätzt werden &#8211; der Kryptomarkt ist einfach unberechenbar.</p>



<h2 id="das-krypto-lending">Das „Krypto Lending“</h2>



<p>Für digitale Währungen gibt es auch Online Banken, die, wie das auch bei „normalen Banken“ ist, sogenannte Zinsgewinne versprechen. Bei dem „Krypto Lending“ wird nämlich die Kryptowährung in Form eines Kredits verliehen &#8211; im Gegenzug darf man sich über (wirklich) attraktive Zinsen freuen. Jedoch ist es ratsam, wenn man im Vorfeld einen Blick hinter die Kulissen wirft. Es gibt nämlich durchaus Erfahrungsberichte, die mit diversen Plattformen hart ins Gericht gehen.&nbsp;</p>



<p>Bevor man sich also für das „Krypto Lending“ entscheidet, ist es ratsam, sich mit den Vor- und Nachteilen befasst zu haben.&nbsp;</p>



<h2 id="der-mining-prozess">Der Mining-Prozess</h2>



<p>Eine weitere Möglichkeit, die heutzutage aber kaum noch empfohlen werden kann, stellt das Minen dar. In diesem Fall wird die eigene Rechnerleistung zur Verfügung gestellt, um neue Blöcke erzeugen zu können, die dann der Blockchain, der&nbsp;<a href="https://www.btc-echo.de/regulierungs-echo-blockchain-strategie-greift-ins-leere/">Technologie hinter fast jeder Kryptowährung</a>, zugefügt werden. </p>



<p>Wurde ein Block erzeugt, so gibt es eine Belohnung &#8211; in diesem Fall eben Coins einer Kryptowährung. Da beispielsweise die Rechnerleistung für das Minen von Bitcoin schon zu hoch ist, sodass Privatpersonen hier keine tatsächliche Chance mehr haben, gibt es sogenannte Mining-Pools. Das heißt, hier werden die Rechnerleistungen verschiedener Nutzer gebündelt &#8211; anhand der zur Verfügung gestellten Rechnerleistungen werden dann die Belohnungen aufgeteilt.</p>



<h2 id="wie-werden-die-gewinne-besteuert">Wie werden die Gewinne besteuert?</h2>



<p>Wer ein Nebeneinkommen aufbauen kann, der sollte sich auch mit der Besteuerung seiner Gewinne befassen. In diesem Fall kann auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 22. Oktober 2015 verwiesen werden. Nicht nur, dass es sich um von der Mehrwertsteuer befreite Umsätze handelt, ist der Veräußerungsgewinn erst dann zu versteuern, wenn zwischen dem Kauf und dem Verkauf der Coins keine zwölf Monate vergangen sind. </p>



<p>Das heißt: Nach Ablauf einer zwölfmonatigen Frist sind die Gewinne steuerfrei &#8211; nur dann, wenn Zinsen verbucht werden, kommt es zu einer Verlängerung der Spekulationsfrist. Diese beträgt zehn Jahre.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Morrowind/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/macro-miner-figures-working-on-group-709695901">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/12/kryptowaehrung-taugts-als-nebeneinkommen/">Kryptowährung: Taugt’s als Nebeneinkommen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitsmarkt: Im Sog des Casino-Kapitals…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/11/arbeitsmarkt-im-sog-des-casino-kapitals/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2019 13:16:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsma]]></category>
		<category><![CDATA[Capital]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Glücksspielbranche boomt, vor allem im Netz kommen immer mehr Anbieter auf den Wettmarkt. Das schafft neue Arbeitsplätze, viele davon sind besser als ihr Ruf&#8230; Der Ruf der Glücksspielbranche und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-gluecksspielbranche-boomt-vor-allem-im-netz-kommen-immer-mehr-anbieter-auf-den-wettmarkt-das-schafft-neue-arbeitsplaetze-viele-davon-sind-besser-als-ihr-ruf">Die Glücksspielbranche boomt, vor allem im Netz kommen immer mehr Anbieter auf den Wettmarkt. Das schafft neue  Arbeitsplätze, viele davon sind besser als ihr Ruf&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Der Ruf der Glücksspielbranche und ebenso inbegriffenen Sportwettenanbieter war seit jeher ein negativer, auch wenn Glücksspiel und Wetten schon immer ein Teil in der Geschichte der Menschheit waren. Dieses schlechte Image hat die Sportwettenbranche in den letzten Jahr mehr und mehr ablegen können, aber wie?</p>



<p>Jeder Wettanbieter muss im europäischen Raum mittlerweile eine Lizenz vorweisen können, welche man nicht einfach so ohne Weiteres erhält. Gewisse Auflagen müssen letztendlich erfüllt werden, um eine solche zu bekommen. Der Großteil der aktuellen Wettanbieter ist beispielsweise in Malta von der <a href="https://www.mga.org.mt/">Malta Gaming Authority</a> lizenziert. </p>



<p>Darüber hinaus legen die Anbieter bereits seit Jahren großen Wert auf Sicherheit sowie auf Seriosität, was sich positiv bei den aktuellen Kunden sowie den potenziellen Neukunden auswirkt.</p>



<h2 id="neue-wettanbieter-stroemen-auf-den-markt">Neue Wettanbieter strömen auf den Markt</h2>



<p>Dementsprechend ist der Trend mehr als nur positiv. Wirft man einen Blick auf die Wetteinsätze auf dem deutschen <a href="https://www.sportwetten-wettbonus.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sportwettenmarkt</a> in den letzten Jahren, so ist ein jährlicher Zuwachs sehr deutlich zu erkennen. Ein Rückgang ist dagegen wohl vorerst nicht zu erwarten, die Branche boomt und ist so beliebt wie wahrscheinlich noch nie zuvor.</p>



<p>Von dieser Erfolgsgeschichte der Branche wollen selbstverständlich möglichst viele profitieren, weshalb stetig <a href="https://mywettbonus.de/neue-wettanbieter">neue Wettanbieter</a> auf dem Wettmarkt ihr Glück versuchen. Nichts verwerfliches, doch es wird mit der Zeit wahrscheinlich immer schwieriger werden, sich gegen die alteingesessenen Riesen zu behaupten. Auch den Wettfans kann dies schnell Probleme bereiten, denn der Überblick ist so mal schnell verloren.</p>



<p>Abhilfe schafft in diesem Fall eine andere Begleiterscheinung dieser Entwicklung, welche von immer größerer Bedeutung wird. Dank Vergleichsportalen wie beispielsweise <a href="https://mywettbonus.de/">MyWettbonus.de</a> behält jeder Wettfan die Übersicht über die besten Bonusangebote oder spezielle Aktionen der Buchmacher. Für Wettanfänger existieren darüber hinaus sogar Sportwetten Guides, welche die ersten Schritte erleichtern und so manche Sachen möglichst einfach erklären. Doch auch sie benötigen eine wichtige Komponente, um überhaupt bestehen und ihr ohnehin hohes Niveau mindestens halten zu können.</p>



<h2 id="arbeitskraefte-dringend-gesucht">Arbeitskräfte dringend gesucht?!</h2>



<p>Selbstverständlich steckt hinter jedem Wettanbieter und jedem Vergleichsportal eine Menge Arbeit. Ständig muss man sich auf veränderte Bedingungen auf dem Wettmarkt einstellen, sich adaptieren oder auch mal ganz andere Wege gehen können, um sich von der Masse abzuheben. Dies erfordert dementsprechend einen gewissen Arbeitsaufwand, welchen jedes Unternehmen bewerkstelligen muss.</p>



<p>Eine nun stets gute Entwicklung ist zwar grundsätzlich positiv für die Unternehmen, bedeutet aber im Umkehrschluss in den meisten Fällen noch mehr Arbeit. Warum? Ganz einfach, denn zum einen steigt auf jeden Fall die Erwartungshaltung der Kundschaft und damit der <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/zeitarbeit-karriere-sprungbrett-fuer-qualifizierte/">Leistungsdruck</a>. Immerhin zeigte man bislang gute Leistungen, mit denen man die Wettfans überzeugen konnte. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Erwartungshaltung, Leistungsdruck&#8221; </p></blockquote>



<p>Dies soll natürlich weiterhin der Fall sein, weswegen die Qualität mindestens gleich sein sollte, um die eigene Anhängerschaft halten zu können. Zum anderen wird in der Regel versucht, sich mit dem eigenen Angebot noch breiter aufzustellen, um noch mehr Bedürfnisse des Marktes abdecken zu können. Beide Folgen haben eine große Sache gemeinsam, denn das Arbeitsvolumen steigt und ist nicht immer einfach so zu meistern.</p>



<p>Genau hier liegt nun die Chance für den <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/kein-glueckspilz-diese-casino-faehigkeiten-bringen-uns-auch-im-job-weiter/">Arbeitsmarkt</a>. Durch die Suche von immer mehr Anbietern nach qualifizierten Arbeitskräften ergeben sich so manche Chancen, sich eine freie Stelle zu sichern, und davon gibt es immerhin so einige. </p>



<p>Diese sind zudem meistens sehr attraktiv und auch die Bezahlung stimmt in der Regel. Notwendig für einen solchen&nbsp;Job ist letztendlich auf jeden Fall erstmal ein Verständnis in Sachen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sportwette">Sportwetten</a>, viele andere Faktoren kann man dagegen mit der Zeit lernen und verinnerlichen. Fakt ist aber, dass man sich solche Angebote unter sehenswerten Arbeitsbedingungen in einem wachsenden Business mindestens mal durch den Kopf gehen lassen sollte.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Brian A Jackson/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/taking-decisions-future-man-standing-many-561870091">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/11/arbeitsmarkt-im-sog-des-casino-kapitals/">Arbeitsmarkt: Im Sog des Casino-Kapitals…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Inszenierung vs. Manipulation: Auf Verkaufstricks weniger reinfallen, so geht’s…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/11/inszenierung-vs-manipulation-auf-verkaufstricks-weniger-reinfallen-so-gehts/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 09:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachten steht vor der Tür und damit einhergeht natürlich das Weihnachtsgeschäft, welches für viele Unternehmen gleichzeitig das Hauptgeschäft des Jahres, mit den höchsten Umsätzen, bedeutet. Sie werden vielen Verkaufsimpulsen ausgesetzt&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/11/inszenierung-vs-manipulation-auf-verkaufstricks-weniger-reinfallen-so-gehts/">Inszenierung vs. Manipulation: Auf Verkaufstricks weniger reinfallen, so geht’s…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="weihnachten-steht-vor-der-tuer-und-damit-einhergeht-natuerlich-das-weihnachtsgeschaeft-welches-fuer-viele-unternehmen-gleichzeitig-das-hauptgeschaeft-des-jahres-mit-den-hoechsten-umsaetzen-bedeutet"><strong>Weihnachten steht vor der Tür und damit einhergeht natürlich das Weihnachtsgeschäft, welches für viele Unternehmen gleichzeitig das Hauptgeschäft des Jahres, mit den höchsten Umsätzen, bedeutet. Sie werden vielen Verkaufsimpulsen ausgesetzt in den nächsten Monaten. Damit Sie den Verkaufstricks nicht in die Falle gehen, zeigt Verhandlungsexperte Claudio Catrini.</strong>..<a href="https://www.pt-magazin.de/de/app/profile/claudio-catrini/contents/articles?s=cKRNozGdTjNKYrt553a"></a></h2>



<p class="has-drop-cap">Sie schlendern durch die Einkaufsstraßen Ihrer Stadt, welche wunderbar dekoriert und beleuchtet sind. Der Weihnachtstrubel ist mehr als spürbar. Die Dekoration der Auslagen laden ein, davor zu verweilen und das Geschäft zu betreten. Viele erliegen diesem Charme und kaufen Dinge, die sie nicht brauchen. Worauf müssen Sie achten, damit Sie nicht mehr durch <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Verkaufsgespräche</a> manipuliert werden?</p>



<p>Eines muss uns klar sein: In beinahe allen Gesprächen, die wir führen, werden wir bewusst oder unbewusst manipuliert. Mit manipulativen Tricks wird versucht, Sie zu einer <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Entscheidung</a> zu bewegen, im Weihnachtsgeschäft eben zu einer Kaufentscheidung. So individuell wir Menschen erzogen wurden und aufgewachsen sind, weisen wir dennoch  gemeinsame Konditionierungsmuster auf, die von versierten Verhandlungspartnern rigoros ausgenutzt werden können. </p>



<h2 id="aussehen-und-auftreten">Aussehen und Auftreten</h2>



<p>Ein Manipulationshebel, welcher von Verkäufern sehr gerne genutzt wird, ist die Wirkung von Kleidung und Aussehen. Je teurer das zu verkaufende Produkt, desto besser gekleidet ist auch der dazugehörige Verkäufer. Fragen Sie sich einmal selbst: Wie ist denn der typische Juwelier gekleidet, der Ihnen einen teuren Diamantring für Ihre Liebste verkaufen möchte? </p>



<p>Höchstwahrscheinlich hat eine Dame in einem solchen Geschäft ein edles Kostüm an und ein Mann einen teuren Anzug. Dies soll natürlich Vertrauen aufbauen. Es ist ähnlich, wie bei Mitarbeitern in einer Bank. Diese sind tendenziell auch besser gekleidet, schließlich soll die Kleidung Sicherheit vermitteln, weil es um Ihr Geld geht. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Bankmitarbeiter Sie mit Shorts bedient. Bei einem Juwelier ist dies ebenso unvorstellbar. </p>



<p>Die Kleidung Ihres Gesprächspartners spricht Bände, bevor noch überhaupt ein Wort gesprochen ist. Aus den Medien und aus unserem Umfeld wissen wir, wie ein Mensch gekleidet sein muss, der erfolgreich ist und mit hohen Summen jongliert. Einem Verkäufer auf der Straße, der angeblich teure Uhren in seiner Manteltasche versteckt hat, würde man nie solche Summen auf den Tisch legen. Völlig verständlich.&nbsp;</p>



<h2 id="rahmen-und-inhalt">Rahmen und Inhalt </h2>



<p>Doch es ist nicht nur die Kleidung, welche Vertrauen erwecken und Sicherheit bieten soll. Auch das Ganze Drumherum ist maßgebend. Ein Juweliergeschäft strahlt üblicherweise Luxus aus. Die verarbeiteten Materialien sind hochwertig. Vielleicht steht sogar ein Sicherheitsmann am Eingang des Juweliers.&nbsp;</p>



<p>Implizit soll dadurch vermittelt werden, dass das Geschäft erfolgreich ist, weil es sich diesen Luxus leisten kann. Die Entscheidung für einen Kauf des teuren Ringes oder einer noch teureren Kette kann daher nicht ganz falsch sein, schließlich haben etliche Menschen davor dies auch so gemacht. So scheint es zumindest. Wie sonst wäre eine derart teure Einrichtung sonst leistbar?</p>



<p>Eine weitere Möglichkeit, die Position des Verkäufers nach oben zu heben, ist es, Sie warten zu lassen oder Sie wissen zu lassen, wie stressig das Weihnachtsgeschäft ist, weil derart viele Beratungstermine durchzuführen sind.&nbsp;</p>



<p>All dies sind Kleinigkeiten, die jedoch eines zum Zweck haben: Sie tendenziell in eine schlechtere Ausgangsposition und Ihren Verhandlungspartner in eine bessere Position zu bringen. Besonders bei teuren Weihnachtsgeschenken kann dies Sinn machen, da Sie dadurch leichter lenk- und beeinflussbar sind.&nbsp;</p>



<h2 id="manipulation-ist-erkenn-und-durchschaubar">Manipulation ist erkenn- und durchschaubar</h2>



<p>Nun liegt es jedoch an Ihnen selbst, ob und wie Sie dieses Machtspielchen mitspielen. Fühlen Sie Ihrem Gegenüber ruhig auf den Zahn. Ist das Auftreten und der scheinbare Erfolg real oder nur gespielt?&nbsp;</p>



<p>Die nun folgendenen Tipps können Sie auf beinahe jede Gesprächssituation anwenden. Finden Sie heraus, ob das Gesprochene und die Handlungen Ihres Gegenübers im Einklang sind. Versuchen Sie, objektiv zu bleiben und sich nicht emotionalisieren zu lassen. Nur, weil der Juwelier behauptet, dass diese Kette auch von Jennifer Aniston getragen wird, muss diese noch lange nicht Ihrer Partnerin gefallen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;objektiv bleiben, sich nicht emotionalisieren lassen&#8221;</p></blockquote>



<p>Fallen Sie auch nicht auf vermeintliche Angebote hinein. Wenn die Kette nur heute 35% billiger ist, ist es dennoch kein Grund, sich zu einer Entscheidung drängen zu lassen. Auch nicht der Umstand, dass dies die letzte Kette sei. Solche Aussagen entsprechen meistens nicht der Wahrheit und sollen dazu führen, dass Sie hier und jetzt zuschlagen.&nbsp;</p>



<h2 id="handlungsempfehlungen">Handlungsempfehlungen</h2>



<p>Sprechen Sie Ihr Gegenüber auf real vorliegende Fakten an: Ist es wirklich wahr, dass dies die letzte vorrätige Kette ist und es keine Möglichkeit gibt, diese nachzubestellen? Ist es tatsächlich so, dass der Preis wirklich nur heute um 35% gesenkt ist oder ob es die Möglichkeit gibt, diesen Preis auch nächste Woche zu erhalten?&nbsp;</p>



<p>Stellen Sie überhaupt so viele Fragen, wie möglich und lassen Sie sich nicht zu einer Entscheidung drängen. Je teurer das Geschenk, welches Sie kaufen möchten, desto mehr sollten Sie sich Zeit lassen, um die richtige Entscheidung zu treffen!&nbsp;</p>



<h2 id="fazit">Fazit</h2>



<p>So gut wie jedes Gespräch weist manipulative Elemente auf. Sich dies klarzumachen, ist ungeheuer wichtig, denn nur so können Sie dem Spiel eine neue Wendung geben. Lassen Sie sich, schon gar nicht im Weihnachtstrubel, zu überstürzten Entscheidungen drängen. </p>



<p>Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. Machen Sie sich klar, dass jedes Argument, welches die Verkäufer bringen, darauf abzielen, Umsatz mit Ihnen zu erzielen. Deren Bedürfnisse decken sich jedoch nicht mit den Ihrigen. Seien Sie sich dessen bewusst und distanzieren Sie sich von allen Elementen, die Sie in eine Richtung drängen. Wenn Sie dies schaffen, steht einer besinnlichen Weihnacht, ohne Kaufreue nur mehr wenig im Wege. Viel Erfolg dabei!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Angyalosi Beata/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/stage-lights-crowd-audience-hands-raised-689983315">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/11/inszenierung-vs-manipulation-auf-verkaufstricks-weniger-reinfallen-so-gehts/">Inszenierung vs. Manipulation: Auf Verkaufstricks weniger reinfallen, so geht’s…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Spielsucht: Wege aus der Abhängigkeit, zu mehr Freiheit</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/11/spielsucht-wege-aus-der-abhaengigkeit-zu-mehr-freiheit/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 16 Nov 2019 08:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Existenz]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spielsucht ist ein ernstes Thema und gerade in der heutigen Zeit sehr präsent. Diese beiden Wege können in der Tat dabei helfen, die Spielsucht in den Griff zu bekommen, denn&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/11/spielsucht-wege-aus-der-abhaengigkeit-zu-mehr-freiheit/">Spielsucht: Wege aus der Abhängigkeit, zu mehr Freiheit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="spielsucht-ist-ein-ernstes-thema-und-gerade-in-der-heutigen-zeit-sehr-praesent-diese-beiden-wege-koennen-in-der-tat-dabei-helfen-die-spielsucht-in-den-griff-zu-bekommen-denn-darueber-zu-reden-vor">Spielsucht ist ein ernstes Thema und gerade in der heutigen Zeit sehr präsent. Diese beiden Wege können in der Tat dabei helfen, die Spielsucht in den Griff zu bekommen, denn darüber zu reden, vor allem mit anderen Menschen, die betroffen sind, kann wirklich eine Hilfe darstellen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Eine Sucht nach Glücksspiel kann oft großes Unglück über die Menschen bringen und gar ganze Existenzen zerstören. Daher macht es häufig Sinn, im Falle einer Spielsucht einen Experten aufzusuchen oder sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen. </p>



<h2 id="spielsucht-erkennen-und-handeln">Spielsucht erkennen und handeln</h2>



<p>Natürlich erkennt man häufig selbst nicht, dass man von der Spielsucht betroffen ist. Man sollte aber auf Warnsignale achten. Diese können sich unter anderem dadurch äußern, dass man viel Zeit in das Glücksspiel investiert und dabei möglicherweise in der Vergangenheit schon <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">viel Geld verloren</a> hat. </p>



<p>Außerdem sollte man darauf achten, wenn Freunde oder die Familie darauf hinweisen, dass man zu viel zockt. Bei diesen Warnsignalen sollte man unbedingt Handeln und erste Schritte gegen die Sucht nach dem Glücksspiel unternehmen. Aber muss man dann ganz auf diese Spiele verzichten?</p>



<h2 id="ganz-auf-gluecksspiel-verzichten">Ganz auf Glücksspiel verzichten?</h2>



<p>Eine Möglichkeit wäre natürlich, komplett auf die Glücksspiele im Internet oder im Casino zu verzichten. Das muss jedoch nicht unbedingt sein, denn man kann natürlich auch in Maßen zocken. Wenn man sich zeitliche Limits setzt und sich daran hält, ist dies bereits ein guter Schritt. Zudem sollte man sich auch in Hinsicht auf die Geldeinsätze Limits setzen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Limits setzen&#8221;</p></blockquote>



<p>Auf diese Art kann man verhindern, dass man zu viel Geld verzockt. Zudem besteht in fast jedem Online Casino die Chance, dass man <a href="https://mr.bet/at/casino/type/slot">Slot Maschine online</a> auch ohne echten Geldeinsatz spielen kann. Diese Games dienen lediglich dem Spaß und sind daher ideal, wenn man mit einer Spielsucht zu kämpfen hat. Man muss also nicht komplett auf das Glücksspiel verzichten, sondern kann es perfekt einschränken, um auf diese Weise weniger Zeit und Geld zu verlieren.</p>



<h2 id="gleich-in-massen-zocken">Gleich in Maßen zocken</h2>



<p>Am besten ist es jedoch, wenn man es gar nicht erst soweit kommen lässt und entsprechend aufpasst, dass man von Anfang an die Kontrolle behält. Man sollte nicht seinen gesamten Monatslohn setzen und auch darauf achten, dass man nicht zu viele Stunden im Online Casino verbringt. </p>



<p>In diesem Falle kann man einer möglichen Spielsucht gut zuvorkommen und sie erst gar nicht zulassen. Denn natürlich können Online Casinos auch jede Menge Vorteile mit sich bringen. Einer dieser Vorteile ist auf jeden Fall, dass es in der heutigen Zeit eine tolle Auswahl an spannenden Spiele gibt, die toll gestaltet sind.</p>



<h2 id="grosse-auswahl-an-kostenlosen-spielen">Große Auswahl an kostenlosen Spielen</h2>



<p>Wer nur aus Spaß zocken möchte und daher nicht auf einen finanziellen Gewinn aus ist, kann in den heutigen Online Casinos fündig werden. Denn dort findet man eine große Zahl an Games, die auch nur aus Spaß gezockt werden können. An diesen Spielen geht es nicht um Geld, sondern nur um den Spaß. Von Kartenspielen wie Poker bis hin zu echt genialen Spielautomaten. Wer in Maßen zockt, kann hier großen Spaß finden und muss sich nicht vor einer Spielsucht fürchten.</p>



<h2 id="spielsucht-ist-ein-ernstes-thema">Spielsucht ist ein ernstes Thema</h2>



<p>Dennoch ist und bleibt die Spielsucht heute ein ernstes Thema, mit welchem man sich auf alle Fälle beschäftigen sollte, wenn man viel online zockt. Die Spielsucht betrifft aber nicht nur Casino Games. Sie kann auch bei normalen Videospielen durchaus zutreffen. Gerade heute zu Zeiten des e-Sports und YouTube Channeln ist das Thema durchaus präsent. </p>



<p>Auch hier kann man durch den Kauf von Sonderangeboten der Spiele Geld verlieren und natürlich auch viel Zeit. Daher gilt auch hier, Augen auf bei dem Kauf von Sonderangeboten und nicht so viel Zeit investieren, dass das restliche Leben darunter leiden muss. </p>



<p>Hält man sich an diese einfachen Tipps und Tricks, so kann man eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/gluecksspielindustrie-jobs-im-virtuellen-casino-royale/">Spielsucht</a> in der Tat gut vermeiden. Am besten ist immer, wenn man bereits voher dafür sorgt, dass eine Spielsucht erst gar keine Chance hat&#8230;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: lovelyday12/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessman-holding-coins-putting-glass-concept-793237669">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/11/spielsucht-wege-aus-der-abhaengigkeit-zu-mehr-freiheit/">Spielsucht: Wege aus der Abhängigkeit, zu mehr Freiheit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Digitaler, schneller, alles besser? Das macht moderne Unternehmen wirklich aus…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2019 08:43:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht ein modernes Unternehmen aus, welche Fehlerquellen solltest du besser umgehen? dfind-Gründer Christian Rampelt zeigt einen Weg auf&#8230; Um für Bewerber auf dem Markt attraktiv zu bleiben, nehmen sich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/">Digitaler, schneller, alles besser? Das macht moderne Unternehmen wirklich aus…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-macht-ein-modernes-unternehmen-aus-welche-fehlerquellen-solltest-du-besser-umgehen-dfind-gruender-christian-rampelt-zeigt-einen-weg-auf"><strong>Was macht ein modernes Unternehmen aus, welche Fehlerquellen solltest du besser umgehen? dfind-Gründer Christian Rampelt zeigt einen Weg auf&#8230;</strong></h3>



<p class="has-drop-cap">Um für Bewerber auf dem Markt attraktiv zu bleiben, nehmen sich viele Geschäftsführer vor, ein „modernes Unternehmen“ zu führen. Denn die Mitarbeiter von morgen fordern neue Ansätze und der <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">War for Talents</a> breitet sich langsam, aber sicher in allen Unternehmensbereichen aus. Bei der Betrachtung von modernen Unternehmen tauchen einige Prozesse immer wieder auf. So beispielsweise die Umsetzung von agilem Management, dem New-Work-Prinzip, einer gelebten <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Fehlerkultur</a> und digitalem Denken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-1200x800.jpg"  alt=""  class="wp-image-11814"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-1392x928.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-2136x1424.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-1920x1280.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Gesamt-3840x2560.jpg 3840w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Moderner Arbeitsplatz, offene Büros und verschiebbare Tische für Arbeitsgruppen (Foto: dfind.com)</figcaption></figure></div>



<h2 id="team-building-durch-agile-prozesse"><strong>Team-Building durch agile Prozesse</strong></h2>



<p>Starre Hierarchien und die Generation Y passen nicht mit einer globalen Welt und ständig neuen, technischen Innovationen zusammen. Geschäftsführer sollten bei der Einführung von agilen Managementstrukturen besonders darauf achten, die Neuerungen in der gesamten <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Unternehmenskultur</a> zu integrieren und vorzuleben, statt einfach in einer Sammel-E-Mail die Mitarbeiter davon in Kenntnis zu setzen, dass nun agile Strukturen herrschen. </p>



<p>In einem von Flexibilität geprägten Markt reicht es heute nicht mehr aus, Wissen und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/abschieben-von-verantwortung-sich-druecken-bringt-nichts/">Verantwortung</a> in einer Führungskraft zu bündeln. Stattdessen sollten Manager auf die Kompetenz ihrer Belegschaft setzen. Das bedeutet jedoch nicht, die Mitarbeiter sich selbst zu überlassen. </p>



<p>Vorgesetzte nehmen stattdessen eher die Rolle eines Mentors ein, der einen Rahmen steckt, in dem sich das Team entfalten kann. Besonders wichtig dabei: Kommunikation. Beispielsweise in Form von täglichen Meetings, in denen die Mitarbeiter alles Relevante kurz und prägnant besprechen.</p>



<h2 id="flexibilitaet-durch-new-work"><strong>Flexibilität durch&nbsp;</strong><strong>New</strong><strong>&nbsp;Work</strong></h2>



<p>Auch wenn es das Prinzip New Work schon seit mehreren Jahrzehnten gibt, lässt es sich heute durch digitale Konzepte wie Cloud-Computing und Shared Desks besser umsetzen denn je. Beim Shared Desk beispielsweise gibt es im Standort weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter. </p>



<p>Niemand besitzt einen eigenen Platz, sondern wechselt je nach Bedürfnissen der aktuellen Arbeitssituation den Schreibtisch. So lässt sich die Umgebung den täglichen Herausforderungen anpassen und Mitarbeiter sitzen ständig neben anderen Kollegen. Das wiederum fördert interdisziplinäres Arbeiten und kreatives Denken. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft"><img  loading="lazy"  width="267"  height="400"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-267x400.jpeg"  alt=""  class="wp-image-11818"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-267x400.jpeg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-768x1152.jpeg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-667x1000.jpeg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-696x1044.jpeg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-1392x2088.jpeg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-1068x1602.jpeg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-2136x3204.jpeg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-280x420.jpeg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-560x840.jpeg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt-1920x2880.jpeg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Bildquelle_dfind.com_Christian-Rampelt.jpeg 2362w"  sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" ><figcaption>Christian Rampelt (Foto: dfind.com)</figcaption></figure></div>



<p>Doch wechselnde Arbeitsplätze erfordern digitalisierte Arbeitsmethoden wie Cloud-Working oder Collaboration-Tools, zu denen unter anderem virtuelle Whiteboards, Chats und Videokonferenzen gehören. So kann jeder Mitarbeiter, egal ob er sich im Betrieb selbst oder im Homeoffice befindet, auf jegliche Prozesse zugreifen. Aus diesem Grund geht die Bezeichnung New Work im heutigen Verständnis untrennbar mit der Digitalisierung einher.</p>



<p>Jeder Arbeitnehmer hat es schon einmal gehört, jedoch gehen die Meinungen über die richtige Umsetzung meist weit auseinander: New Work. Viele Führungskräfte und alteingesessene Mitarbeiter gehen davon aus, dass der New-Work-Ansatz bereits durch die Beschaffung von neuem Equipment erfüllt wird. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Diensthandys und Firmenlaptops bereitstellen &#8211; reicht nicht&#8221; </p></blockquote>



<p>Doch es reicht bei Weitem nicht aus, Diensthandys und Firmenlaptops bereitszustellen, um fähige Mitarbeiter zu finden und anschließend auch zu halten. Das Prinzip geht auf ein Konzept des Sozialphilosophen Frithjof Bergmann zurück, der in den 1970er-Jahren das neuartige Arbeitsmodell auf drei Säulen aufbaute: <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Selbstständigkeit</a>, <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/freiheit-und-generation-y-wir-sind-so-frei/">Freiheit</a> und <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/achtung-chefs-so-macht-ihr-eure-azubis-wirklich-gluecklich/">Teilhabe</a> an der Gemeinschaft. Vor allem junge Arbeitnehmer verfolgen heutzutage diese Prinzipien und setzen ein gewisses Maß an Individualität in einem modernen Unternehmen voraus. Dazu zählen unter anderem <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">flexible Arbeitszeitmodelle</a>, Mitbestimmung und Verantwortung.</p>



<h2 id="fehlerkultur-foerdern"><strong>Fehlerkultur fördern</strong></h2>



<p>Um die Köpfe von morgen nicht nur zu werben, sondern auch zu binden, müssen Führungskräfte ihren Umgang mit Fehlern überdenken. Vor allem in deutschen Firmen gelten Fehler als unbedingt zu vermeidendes Desaster. Führende Unternehmen aus dem Silicon Valley beispielsweise sind an diesem Punkt aber wesentlich weiter. Sie haben erkannt, dass Fehler zum Schaffensprozess dazugehören. Keine Innovation entsteht ohne sie. </p>



<p>Statt auf Fehler also mit Sanktionen zu reagieren, gilt es sie als Chance zu sehen. Sie sollten für ein Unternehmen zwar nicht als erstrebenswert gelten, aber auch keine Katastrophe darstellen. So haben Mitarbeiter keine Angst, sich auszuprobieren und zu verwirklichen. Generell spielen viele Faktoren in modernen Unternehmen eine Rolle. In Zeiten des War for Talents sollten Manager daher für ihr Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Mitarbeiter zu finden und zu halten.</p>



<h6 id="autorenportraet-christian-rampelt-ist-gruender-und-geschaeftsfuehrer-des-auf-headhunting-spezialisierten-unternehmens-www-dfind-com-dessen-fokus-auf-der-vermittlung-von-fuehrungskraeften-high-poten"><strong>Autorenporträt: </strong>Christian Rampelt ist Gründer und Geschäftsführer des auf Headhunting spezialisierten Unternehmens <strong><a href="http://www.dfind.com">www.dfind.com</a></strong>, dessen Fokus auf der Vermittlung von Führungskräften, High Potentials sowie Spezialisten im digitalen Bereich liegt. Das gegenwärtig 20-köpfige Team setzt sich aus Beratern und führungserfahrenen Managern mit interdisziplinärem Hintergrund zusammen. Gebündelt verfügen sie über mehr als 160 Jahre Headhunting-Erfahrung im IT- und Digitalisierungsmarkt. Um die Thematik der Digitalisierung nicht nur marktseitig abzudecken, sondern auch die eigenen internen Prozesse entsprechend zu gestalten, setzt Christian Rampelt in seinem Unternehmen auf New Work&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Gorodenkoff/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/electronics-engineer-works-robot-soldering-wires-1104131903">Shutterstock.com</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/digitaler-schneller-alles-besser-das-macht-moderne-unternehmen-wirklich-aus/">Digitaler, schneller, alles besser? Das macht moderne Unternehmen wirklich aus…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>QUEEN-Methode: Erfolgreich im Showgeschäft, mit dem Besten aus beiden Welten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/queen-methode-erfolgreich-im-showgeschaeft-mit-dem-besten-aus-beiden-welten/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 09:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Showgeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Egal ob eine Kirche, ein Theaterstück oder klassisches Konzert &#8211; the Show-Biz must go on! Die Nase hat vorn, wer neue Wege geht und ungewöhnliche Kombinationen wagt&#8230; Warum muss es immer&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="egal-ob-eine-kirche-ein-theaterstueck-oder-klassisches-konzert-the-show-biz-must-go-on-die-nase-hat-vorn-wer-neue-wege-geht-und-ungewoehnliche-kombinationen-wagt">Egal ob eine Kirche, ein Theaterstück oder klassisches Konzert &#8211; the Show-Biz must go on! Die Nase hat vorn, wer neue Wege geht und ungewöhnliche Kombinationen wagt&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Warum muss es immer Mozart, Beethoven oder Maler sein? Manche Orchester gehen den Weg, schieben alles auf die Popschiene. Warum nicht klassisch? Mäßig gut besucht, grau melierte Köpfe. Woran das liegt, man weiß es nicht so genau. Die ein schieben es auf den demographischen Wandel, andere verweisen auf geänderte Interessen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="859"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-1200x859.jpg"  alt="Ungewöhnlicher Ort für ein Orchester, eine Ex-Industriehalle (Foto: Jan Thomas Otte)"  class="wp-image-11811"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-1200x859.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-400x286.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-768x550.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-696x498.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-1392x996.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-1068x764.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-2136x1529.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-587x420.jpg 587w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-1174x840.jpg 1174w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752-1920x1374.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5752.jpg 2233w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Ungewöhnlicher Ort für ein Orchester, eine Ex-Industriehalle (Foto: Jan Thomas Otte)</figcaption></figure>



<p>Die Philharmonie im Südwesten der Republik, geht einen anderen Weg. Sie setzt mit neuer, junger Intendantin und vielen Jungmusikern auf Sonderkonzerte. So zuletzt mit Queen, einer großartigen Show-Band, live aber auch im Studio. So wurden die 19-siebziger und achtziger Jahre in die zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts geholt. Mit über 50 Musikern aus dem Orchester, der Band und den Sängern. An den Seerhein ins Bodenseeforum. </p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="900"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-1200x900.jpg"  alt="Band und Orchester spielen zusammen (Foto: Jan Thomas Otte)"  class="wp-image-11810"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-1200x900.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-768x576.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-160x120.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-696x522.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-1392x1044.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-1068x801.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-1120x840.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744-1920x1440.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5744.jpg 2016w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Band und Orchester spielen zusammen (Foto: Jan Thomas Otte)</figcaption></figure>



<p>Wer ursprünglich dachte, „ist ja nett, ein weiteres Cover Konzert“, der wurde eines Besseren belehrt. Trotz Sitzbestuhlung gelang es den Musikern in dem dreistündigen Programm, selbst Skeptiker aus der Sitzposition zum stehen zu bringen und schlussendlich zu den Klassikern “we are the champions“ und „we will rock you“ in legendärer Formation und Flashmob zu klatschen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="900"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-1200x900.jpg"  alt="Standing Ovations für QUEEN-Interpreten im Bodenseeforum, Südwestphilharmonie (Foto: Jan Thomas Otte)"  class="wp-image-11809"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-1200x900.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-768x576.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-160x120.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-696x522.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-1392x1044.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-1068x801.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-1120x840.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741-1920x1440.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_5741.jpg 2016w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Standing Ovations für QUEEN-Interpreten im Bodenseeforum, Südwestphilharmonie (Foto: Jan Thomas Otte)</figcaption></figure>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>Das Leben als „Bycycle Race“</p></blockquote>



<p>Dazwischen der Klassiker vom Jazz Album, „Bycycle Race“, wie passend für die Fahrradstadt Konstanz. Und so schließt sich am Ende der Kreis, mit dem Erfolgsrezept, was diese Rock-Band einst ausgezeichnet hat neben ihren Kostümen: unterschiedliche Musikstile zu vereinen zu etwas einzigartigem, originären. Und das in einer großartigen Show &#8211; in diesem Sinne: „the show must go on“. Wir sind gespannt auf was die Spielzeit 2019/20 dieses experimentierfreudigen Orchesters noch so zu bieten hat!</p>



<p style="text-align:right"><em>Bilder: Jan Thomas Otte</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/queen-methode-erfolgreich-im-showgeschaeft-mit-dem-besten-aus-beiden-welten/">QUEEN-Methode: Erfolgreich im Showgeschäft, mit dem Besten aus beiden Welten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Always On, echt jetzt? Schlaulenzen – oder die Entdeckung der Langsamkeit…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/always-on-echt-jetzt-schlaulenzen-oder-die-entdeckung-der-langsamkeit/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 14:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rasch. Rasch. Schnell morgens in den Verkehr einfädeln, um den täglichen Pendlerweg zu absolvieren. Ein Kaffee im Gehen. Ein Frühstück zwischen Tür und Angel. Termine, Termine, Termine. Wie könnt ihr&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/always-on-echt-jetzt-schlaulenzen-oder-die-entdeckung-der-langsamkeit/">Always On, echt jetzt? Schlaulenzen – oder die Entdeckung der Langsamkeit…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="rasch-rasch-schnell-morgens-in-den-verkehr-einfaedeln-um-den-taeglichen-pendlerweg-zu-absolvieren-ein-kaffee-im-gehen-ein-fruehstueck-zwischen-tuer-und-angel-termine-termine-termine-wie-koenn">Rasch. Rasch. Schnell morgens in den Verkehr einfädeln, um den täglichen Pendlerweg zu absolvieren. Ein Kaffee im Gehen. Ein Frühstück zwischen Tür und Angel. Termine, Termine, Termine. Wie könnt ihr das ändern? Unser Gastautor Jürgen Alef sagt: durch Schlaulenzen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Und nach der Arbeit? Pünktlich zum Date. Rechtzeitig zum Sport. Zwischendurch – oder gleichzeitig – auf dem Smartphone Tweets absetzen, die neuesten Kuchenbilder von Tante Gerda liken … Ja, Langsamkeit ist aktuell kein Zeichen der Zeit – und so verschwendet ihr eure Potenziale. Im Privatleben. In eurer Karriere. In der uns geschenkten Lebenszeit. </p>



<p>Selbst unsere „Erholungsurlaube“ sind vollgepfropft mit Wellness und Entspannungsmaßnahmen, so dass sich unsere Entschleunigungspotenziale in gepresster Form gar nicht entfalten können. Mit der Methodik, mit der wir den Alltag abarbeiten, managen wir auch unsere Ruhezeiten.&nbsp;</p>



<p>Wir schaffen es nicht, wirklich loszulassen. Unsere Spür-, Denk- und Kreativitätspotenziale nutzen wir zur Lösung dieses Problems augenscheinlich nicht. Erst wenn eine höhere Macht wirkt, dann ändern wir etwas. Die Negativschicksale mit den drei K sind solche Mächte: <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/">Krankheit</a>, <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Konflikt</a> und <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Krise</a>. Sie zwingen uns brachial zu wesentlichen und nachhaltigen <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Entscheidungen</a>, die unser Leben im Ganzen betreffen. Diese Veränderung geht auch schlauer …</p>



<h2 id="mit-sehnsucht-aus-der-tempo-sucht"><strong>Mit Sehnsucht aus der Tempo-Sucht&nbsp;</strong><strong></strong></h2>



<p>Langsamkeiten haben eine besondere Qualität. Das Gefühl dafür stellt sich ein, wenn es euch bewusst, gekonnt und regelmäßig gelingt, eure innere Ballmaschine der Pflichten und Fremdsteuerungen abzustellen. Diese Schwellen wirken ähnlich stark und unüberwindbar wie der Entzug von einer Sucht.&nbsp;</p>



<p>Erst wenn es euch gelingt, diese kuriosen Formen des Hektik- und vermeintlichen Produktivitätsentzuges auszuhalten, ihnen nicht wieder zu verfallen, die inneren Rufe nach Erledigung sowie die selbst gebastelten Befürchtungen vor der Meinung anderer zu überstehen, dann gebt ihr euch allmählich die Chance, neue Qualitäten in der Langsamkeit zu entdecken.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Ihr müsst die Langsamkeit aus dem Tempo heraus planen und verteidigen, um sie zu ermöglichen.&#8221;</p></blockquote>



<p>Das ist paradox: Ihr müsst die Langsamkeit aus dem Tempo heraus planen und verteidigen, um sie zu ermöglichen. Und zwar so lange, bis die Vielzahl der Erlebnisse und des Nutzens der Langsamkeitsmomente spürbar und wertvoll für euch geworden sind.&nbsp;</p>



<p>Erst wenn sich bei euch eine neue Selbstverständlichkeit sowie eine gesunde Gewohnheit von bewussten langen Weilen entwickelt, legitimiert ihr den gesellschaftlich eher negativ bewerteten Zustand von Langsamkeit.&nbsp;</p>



<p>Was wir brauchen, sind also neue und passende Arten von Entziehungskuren als Weg aus der Aktivitäten- und Konsumsucht. Das wäre doch was. Allerdings: Für eine „Kur zur Langsamkeit“ braucht ihr Zeit. Und damit den Lenz.&nbsp;</p>



<h2 id="der-lenz-ist-da"><strong>Der Lenz ist da …</strong><strong></strong></h2>



<p>Der Lenz ist da. Mit dem Wort und dem Satz kommen uns sofort schöne Bilder des Frühlings in den Sinn. Frühling steht wie keine andere Zeit für Energie, Freude, Kraft, Tatendrang und Überschwang. Die Explosion der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Potenziale</a>. Diese Zeit hat eine besondere Qualität. Das ist der&nbsp;<em>Kairos</em>. Der ist der griechische Gott, der für die Qualität der Zeit Pate steht.&nbsp;</p>



<p><em>Insofern bedeutet Lenzen:</em>&nbsp;in eine wertvolle Zeit hineingehen, den Winter, Kälte und Kargheit hinter sich lassen. Lenzen ist die Zeit und der Weg zu einer neuen Zeitqualität.&nbsp;</p>



<p><em>Lenzen.&nbsp;</em>Das macht man in der Schifffahrt mit Lenzpumpen. Diese pumpen nicht den Winter raus und den Frühling rein, sondern das schwere Wasser raus und die leichte Luft hinein. Das dient dem Auftrieb, der Schwimmleistung und der Stabilisierung des Schiffes.&nbsp;</p>



<p>Lenzen passt überaus gut zu den Spannungsfeldern aus Schnelligkeit und Langsamkeit, Hektik und Ruhe, Arbeiten und Besinnen, Schaffen und Bewundern, Nutzen und Forschen.</p>



<h2 id="mit-schlaulenzen-eure-potenziale-entwickeln"><strong>Mit Schlaulenzen eure Potenziale entwickeln</strong><strong></strong></h2>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img  loading="lazy"  width="800"  height="800"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Jürgen-Alef_Profilbild_3.png"  alt="Immer schneller, höher, weiter? Jürgen Alef sieht das etwas anders... (Foto: André Bakker)"  class="wp-image-11805"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Jürgen-Alef_Profilbild_3.png 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Jürgen-Alef_Profilbild_3-400x400.png 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Jürgen-Alef_Profilbild_3-768x768.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Jürgen-Alef_Profilbild_3-696x696.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Jürgen-Alef_Profilbild_3-420x420.png 420w"  sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" ></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h6 id="in-seinem-buch-gehen-spannende-reiseberichte-und-einordnende-passagen-hand-in-hand-und-kreieren-so-beim-leser-augenoeffnende-impulse-fuer-die-persoenliche-weiterentwicklung-foto-andre-ba">In seinem <em><a href="https://www.amazon.de/Schlaulenzen-Warum-jetzt-unseren-Potenzialen/dp/3947572379/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=36b2f158372055f13f5860b9cd39a6b8&amp;creativeASIN=3947572379">Buch</a> </em>gehen spannende Reiseberichte und einordnende Passagen Hand in Hand und kreieren so beim Leser augenöffnende Impulse für die persönliche Weiterentwicklung&#8230; (Foto: André Bakker)</h6>
</div></div>



<p>Und das ist die schlaue Art, eure Potenziale zu entdecken – für euch eine Balance zu finden, mit der ihr aus den Spannungsfeldern Energie ziehen könnt. Denn es geht mir nicht nur um die Langsamkeit an sich und Langsamkeit als eine Dauerlösung.</p>



<p>Andauernd langsam, das würden wir Menschen mit unseren kreativen Gehirnen und unserer bewegungssuchenden Körperkonstitution nicht aushalten. Das wäre nicht typisch für uns.&nbsp;</p>



<p>Wir brauchen die gesunde Spannung aus den jeweiligen Antipoden. Wir brauchen das jeweils passende Intervall von Tun und Lassen, Körper und Geist. Wir brauchen Schlaulenzen, um in Karriere, im Privaten, in unserem Leben unsere Potenziale voll zu entfalten.</p>



<h6 id="zum-autor-seine-erfahrungen-als-personalmanager-sowie-berater-und-coach-lehrten-juergen-alef-unentdeckte-talente-zu-foerdern-erhoeht-nicht-nur-die-lebensenergie-und-schaffenskraft-des-einzelnen"><strong>Zum Autor:</strong> Seine Erfahrungen als Personalmanager sowie Berater und Coach lehrten Jürgen Alef: Unentdeckte Talente zu fördern, erhöht nicht nur die Lebensenergie und Schaffenskraft des Einzelnen – es steigert auch die Wertschöpfung der Organisation maßgeblich.&nbsp;Deshalb unterstützt Jürgen Alef Unternehmen, Führungskräfte, Gründer, Lebensgestalter, also im Grunde alle, die spüren, dass mehr in ihnen steckt&#8230;</h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: ronstik/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/doing-best-regarding-interest-rates-concept-744851584">Shutterstock</a>  </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/always-on-echt-jetzt-schlaulenzen-oder-die-entdeckung-der-langsamkeit/">Always On, echt jetzt? Schlaulenzen – oder die Entdeckung der Langsamkeit…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Abschieben von Verantwortung: Sich drücken bringt nichts!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/abschieben-von-verantwortung-sich-druecken-bringt-nichts/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 07:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verantwortung zu übernehmen, fällt vielen Menschen schwer. Ob bewusst oder unbewusst entwickeln sie die verschiedensten Techniken, um die vermeintliche Last abzuschütteln. Doch warum euch die Challenge „Verantwortung“ beruflichen Erfolg und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="verantwortung-zu-uebernehmen-faellt-vielen-menschen-schwer-ob-bewusst-oder-unbewusst-entwickeln-sie-die-verschiedensten-techniken-um-die-vermeintliche-last-abzuschuetteln-doch-warum-euch-die-chall"><strong>Verantwortung zu übernehmen, fällt vielen Menschen schwer. Ob bewusst oder unbewusst entwickeln sie die verschiedensten Techniken, um die vermeintliche Last abzuschütteln. Doch warum euch die Challenge „Verantwortung“ beruflichen Erfolg und persönliches Glück bringt, zeigt euch der Triathlet, Autor und Top-Manager Thomas Hammermeister.</strong>..</h3>



<p class="has-drop-cap">Welcher dieser drei Sätze kommt euch am bekanntesten vor? Es sind alle drei ganz &#8220;normale&#8221; Aussagen, wie ihr sie jeden Tag überall hört. Nur was sagen die eigentlich aus&#8230;</p>



<ol><li><em>„Mensch, wenn ich gewusst hätte, dass niemand Blumen mitbringt, hätte ich natürlich welche besorgt …“&nbsp;</em></li><li><em>„Das Auto müsste mal wieder gewaschen werden.“</em></li><li><em>„Hätte man mich früher über die Zahlen informiert, hätte ich die richtige Entscheidung getroffen.“</em> </li></ol>



<figure class="wp-block-image alignwide"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="801"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-1200x801.jpg"  alt=""  class="wp-image-11796"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-1200x801.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-1392x929.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-1068x713.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-2136x1425.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-629x420.jpg 629w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-1259x840.jpg 1259w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000-1920x1281.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/10/Thomas-Hammermeister_HXXO20190712123044-4000.jpg 2858w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>Übernimm&#8217; Verantwortung, findet Thomas Hammermeister (Foto: NN/ Privat) </figcaption></figure>



<h2 id="haette-waere-muesste-bin-ich-nicht"><strong>Hätte/Wäre/Müsste bin ich nicht</strong></h2>



<p>Wenn ihr mal genau hinhört, fällt euch auf, dass es bei solchen Formulierungen immer darum geht, dass etwas <em>nicht</em> passiert. Hier wurden keine Blumen gekauft, kein Auto gewaschen und keine brauchbare Zahlenbewertung abgegeben. Und wer trägt die Verantwortung für diese Unterlassungen? Auf jeden Fall ein anderer als der, der da spricht. Der reicht die Verantwortung mit dem Hätte/Wäre/Müsste weiter.</p>



<p>Besonders Menschen, die mit Geschwistern groß werden, zeigen dieses Verhalten auch im Erwachsenenalter noch häufig – ganz einfach, weil sie es in ihrer Kindheit verinnerlicht haben. Es ist ihnen gar nicht bewusst. Erst wenn sie darüber nachdenken, erkennen sie dieses Muster und können etwas daran ändern.</p>



<p>Und es ist gut, wenn sie es ändern, denn glücklicher oder erfolgreicher werden die Menschen durch dieses Abschieben der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/">Verantwortung</a> im Leben nicht. Im Gegenteil: Die Verantwortung für sich und seine Handlungen zu übernehmen, ist ein entscheidendes Erfolgsprinzip. Auch und gerade im Umgang mit Challenges …</p>



<h2 id="abteilungsleiter-per-lottogewinn"><strong>Abteilungsleiter per Lottogewinn</strong></h2>



<p>Das lässt sich besonders deutlich machen an einer weiteren Variante des Abschiebens. Die ist gekennzeichnet durch Wenn-Dann-Sätze: „Wenn ich im Lotto gewinne, dann erfülle ich mir meinen Traum und besteige einen 8000er.“ Oder: „Wenn mein Chef endlich mal Zeit hat, sich für meine Karriere einzusetzen, dann werde ich im Nu <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Abteilungsleiter</a>.“</p>



<p>Wer so spricht, macht die Umstände oder den Chef oder wen auch immer dafür verantwortlich, dass er sein Ziel im Moment ja gar nicht erreichen <em>kann</em>. Er richtet sich gemütlich im Ist-Zustand ein und wartet, dass ein anderer sich kümmert. Sich selbst sagt er: „Ich kann nichts dafür, dass es nicht passiert: Schließlich wäre ich ja bereit, etwas zu tun, sobald der Chef, die Lottofee oder das Universum die Bedingungen dafür schafft.“ </p>



<p>Damit tut er nur eines: Wie ein Kind lässt er sich die Verantwortung für seine Träume und Ziele von anderen abnehmen. Das Kind hat keine andere Wahl, der Erwachsene schon. Gibt der seine Verantwortung ab, gibt er sein Glück praktisch auf.</p>



<h2 id="wenn-nicht-mal-der-lottogewinn-glueck-bringt"><strong>Wenn nicht mal der Lottogewinn Glück bringt</strong></h2>



<p>Denn ich bin überzeugt, dass ein großer Teil eurer Glücksgefühle nur dann entsteht, wenn ihr selbst aktiv zu eurer Entstehung beigetragen habt – sprich, wenn ihr euch für ein Ziel entscheidet, euch dafür stark gemacht und es dann erreicht habt. In voller Verantwortung.</p>



<p>Ohne Verantwortung bringt den allermeisten nicht mal der Lottogewinn etwas: Da müsst ihr nicht in die Glaskugel schauen, um vorauszusagen, dass das Geld dann schneller weg ist, als es gekommen ist. </p>



<p>Das Prinzip Verantwortung bestimmt nämlich auch den gekonnten Umgang mit den eigenen Finanzen, ob es nun Millionen oder nur ein paar Euros sind. Genau genommen lasst ihr deshalb schon besser die Investition in den Lottoschein sein und steckt diesen Betrag in eure Challenge – das wäre eine gute Entscheidung.</p>



<p>Denn am Anfang der Kette steht immer eure Entscheidung. Mit jeder Entscheidung übernehmt ihr unweigerlich Verantwortung. Auch wenn das nicht immer leichtfällt … Doch so steht ihr zu dem, was ihr tut – selbst wenn mal etwas schiefgegangen ist. Glaubt mir: Jeder hat es satt, wenn alle Beteiligten sich wie die Kinder gegenseitig die Schuld zuschieben. </p>



<p>Es fällt positiv auf, wenn einer sich hinstellt und sagt: „Ja, ich war es.“ Und er auch mal sagt: „Ja, ich gehe in die Verantwortung und übernehme diesen schwierigen Job“, wenn alle anderen in die Luft starren und lautlose Liedchen pfeifen.</p>



<h2 id="mut-zur-verantwortung"><strong>Mut zur Verantwortung!&nbsp;</strong></h2>



<p>Gerade durch eine eigene Meinung und den Mut zur Entscheidung könnt ihr zeigen, dass ihr mit eurem Prinzip „Verantwortung“ den meisten Menschen etwas voraushabt. Für Unternehmen ist so eine Haltung Gold wert, denn in aller Regel ist eine klare Entscheidung um Längen besser als keine <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Entscheidung</a>. </p>



<p>Selbst wenn es viel Gegenwind gibt und nicht alle relevanten Informationen verfügbar sind: Ein Stillstand ist im Business nie eine gute Option, weil alle anderen sich in der Zwischenzeit weiterbewegen. Der Stillstand tritt aber unweigerlich ein, wenn alle Mitarbeiter und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/">Führungskräfte</a> ängstlich abwarten, ob nicht jemand anderes sich traut.</p>



<p>So vielschichtig ist also das Prinzip „Verantwortung“: Es geht um euch selbst und es geht um euer Umfeld. Und es geht darum, dass ihr euch mit vollem Herzen und umsichtig eurer Challenge stellt. Lasst es ja nicht zu, dass euch jemand die Verantwortung abnimmt: Sonst nehmt ihr euch den Großteil des Schwungs und auch des Glücks, das euch die Challenge bringt. Stürzt euch in die Verantwortung!&nbsp;</p>



<p>Ein erster Beginn der Challenge „Verantwortung“ wäre, dass ihr es seid, die zum nächsten Geburtstag Blumen mitbringen…</p>



<h6 id="der-autor-thomas-hammermeister-bezeichnet-sich-selbst-als-weder-im-sport-noch-im-beruf-besonders-talentiert-daher-war-es-etwas-anderes-was-ihm-die-quantenspruenge-in-seinem-leben-erlaubte-er-hat-v"><strong>Der Autor</strong>: Thomas Hammermeister bezeichnet sich selbst als weder im Sport noch im Beruf besonders talentiert. Daher war es etwas anderes, was ihm die Quantensprünge in seinem Leben erlaubte: Er hat verstanden, wie Erfolg funktioniert. Heute ist er Manager in einem Weltkonzern und finisht regelmäßig Triathlons wie den Ironman. Mehr erfahren: <a href="http://www.thomas-hammermeister.com/">www.thomas-hammermeister.com</a></h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>StunningArt/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/happy-young-woman-arms-raised-celebrate-1251944995">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/abschieben-von-verantwortung-sich-druecken-bringt-nichts/">Abschieben von Verantwortung: Sich drücken bringt nichts!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz in der Küche: Der Chef denkt vor – der Algorithmus macht den Rest</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/kuenstliche-intelligenz-in-der-kueche-der-chef-denkt-vor-der-algorithmus-macht-den-rest/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 11:47:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Business]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schichtdienst, Arbeitszeiten früh morgens, abends und nachts, vielfach am Wochenende. Dazu Saisonarbeitsverträge und Mindestlöhne. Die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie werden oft kritisiert, halten den Nachwuchs zurück, in dieser Branche zu&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/kuenstliche-intelligenz-in-der-kueche-der-chef-denkt-vor-der-algorithmus-macht-den-rest/">Künstliche Intelligenz in der Küche: Der Chef denkt vor – der Algorithmus macht den Rest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schichtdienst-arbeitszeiten-frueh-morgens-abends-und-nachts-vielfach-am-wochenende-dazu-saisonarbeitsvertraege-und-mindestloehne-die-arbeitsbedingungen-in-der-gastronomie-werden-oft-kritisiert-h"><strong>Schichtdienst, Arbeitszeiten früh morgens, abends und nachts, vielfach am Wochenende. Dazu Saisonarbeitsverträge und Mindestlöhne. Die Arbeitsbedingungen in der Gastronomie werden oft kritisiert, halten den Nachwuchs zurück, in dieser Branche zu arbeiten. Der intensive Einsatz von Software soll dem abhelfen: Künstliche Intelligenz. Eine drastische Umstrukturierung der Arbeitszeiten und der Organisation der Produktion – die Digitalisierung macht es möglich&#8230;</strong></h3>



<p class="has-drop-cap">So sieht die Revolution in der klassischen Gastronomie aus: Wo sonst in Teildiensten gearbeitet wurde, sind die Arbeitszeiten nun in Früh-, Durch- und Spätdienst eingeteilt. Die Frühschicht für die Köche im Parkhotel Stuttgart startet um 6.30 Uhr, Feierabend wird um 15.30 Uhr gemacht. „Wir wollen wieder mehr junge Leute für unsere Branche begeistern und unsere Mitarbeiter zufriedener und glücklicher machen“, sagt Direktor Elouan Pêcheur.</p>



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<p>Ausgangspunkt der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">Digitalisierung</a> in der Hotelküche waren die typischen Prozesse und Abläufe im Alltag. Wie lässt sich die Arbeit effizienter gestalten? Wer hat welche Rolle in der Hotelküche?</p>



<p>Welcher Mitarbeiter wird wo eingesetzt? Was passiert in der Küche wie und wann? Bisher arbeitete das Parkhotel Stuttgart – so wie es nach wie vor die meisten Gastronomiebetriebe tun – mit umständlichen Excel Sheets. Die finale Lösung konnte das nicht sein, die ausgedruckten Papierberge waren weder durchweg aktuell noch konnte jeder Mitarbeiter mit dem Programm umgehen.</p>



<h2 id="effizientere-prozesse-trotz-personalmangel"><strong>Effizientere Prozesse trotz Personalmangel</strong></h2>



<p>Hinzu kam ein weiteres Thema: der Personalmangel. In der Gastronomie fehlt heutzutage ein wichtiger Teil der Küchenbrigade. Die Unternehmen finden auf der einen Seite Mitarbeiter ohne Kochausbildung, öfters mit Migrationsintergrund und auf der anderen Seite Küchenchefs als hochqualifizierte <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/teilzeit-manager-innen-mann-ey-jetzt-komm-schon/">Manager</a>. Doch in einer klassischen Küchenorganisation sind die Postenchefs die Säulen der Küche, sie führen die Mitarbeiter. Genau an diesen Mitarbeitern fehlt es allerorts.</p>



<p>Gemeinsam mit dem IT-Spezialisten Simon Schweizer von Inventive Software wurden die Probleme und das Optimierungspotenzial identifiziert. Anfangs wurde die komplette Produktion analysiert, ein Querschnitt erarbeitet. Die Zusammensetzungen von Rezepturen wurden erfasst und Aufgaben zusammengefasst. Pêcheur: „Wir bewegen uns weg von dem klassischen Partie-Gedanken. Saucier, Gardemanger, Entremetier oder Patissier. Früher war jeder Koch für einen Teil zuständig. Dieses Prinzip haben wir nun massiv vereinfacht.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default"><p>&#8220;Prinzip massiv vereinfacht“</p></blockquote>



<p>In der Küche des Parkhotels sieht es nun so aus: Alle Speisen sind in einer Web Applikation involviert. Jede Rezeptur besteht aus Arbeitsschritten, die effizient zusammengefasst und organisiert sind. Der Küchenchef pflegt pro Saison die Speisekarte für das á la carte Angebot, die Büffets und die Menüs von Veranstaltungen ein. Wöchentlich trägt er die Anzahl der erwarteten Gäste aus den Reservierungen und seine Erfahrungswerte ein. Der Algorithmus macht den Rest.</p>



<p>Die Wochen- und Monatsplanung macht die Software im Hintergrund, genau wie den Personaleinsatz und Warenbestellungen.</p>



<h2 id="revolution-der-klassischen-gastronomie"><strong>Revolution der klassischen Gastronomie</strong></h2>



<p>„Wir wollten keine Warenwirtschaftssoftware kopieren, die sind auch viel zu kompliziert in der Handhabung“, erklärt Pêcheur. „Bei unserer App ist zwar auch eine Datenbank hinterlegt, doch durch die neuen Technologien nutzen unsere Mitarbeiter das System intuitiv.“ Jeder Mitarbeiter hat ein Tablet oder bedient die Anwendung über ein Smartphone. </p>



<p>Das Oberflächenkonzept ist pragmatisch, die Aufgaben sind für jeden aufgelistet, in einer Spalte kann man jeden Teil als erledigt abhaken. Wer irgendwo nicht weiter weiß, kann sich durch einzelne Arbeitsschritte klicken. Per Chat-Funktion kann der Küchenchef die Information an das Team senden, dass er zusätzliche Hilfe braucht. Und er kann auf einen Blick prüfen, welche Aufgaben bereits erledigt wurden. Handgriffe in der Küche werden so effizienter.</p>



<p><strong>Ein Beispiel:</strong> Vorher kochte jeder Mitarbeiter einzeln Gemüsebrühe, so viel er gerade benötigte. Das war Brühe für den Kartoffelsalat, für das Mittagsbuffet und die abendliche Hochzeitsgesellschaft.</p>



<p>Jetzt gibt die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/betriebsinterne-weiterbildungen-das-sind-nutzen-und-vorteile/">Software</a> an, zu welchem Zeitpunkt 100 Liter Gemüsebrühe gekocht werden müssen, damit alle sich daran bedienen können. „Um die Verknüpfungen der zahlreichen Komponenten kümmert sich die Software, so können sich weniger Fehler einschleichen und die Mitarbeiter sind fokussier auf ihre To Dos“, erläutert der Programmierer Simon Schweizer.</p>



<h2 id="agiles-arbeiten-dank-cloud-system"><strong>Agiles Arbeiten dank Cloud-System</strong></h2>



<p>Die Anwendung wurde in einem Zeitraum von eineinhalb Jahren schrittweise im Rahmen der agilen Arbeitsweise entwickelt und jetzt ausgerollt. Die Bedürfnisse und Rahmenbedingungen wurden immer wieder eingearbeitet – auch die Rückmeldungen der Mitarbeiter. So lassen sich Rezepturen variabel auf eine größere oder kleinere Personenanzahl anpassen, die Software berechnet es fix und sorgfältig. Eine Synchronisation erfolgt in Echtzeit, da das System in der Cloud läuft.</p>



<p>Der Datenbestand eröffnet nun weitere Möglichkeiten, der aktuelle Entwicklungsstand mach Lust auf Visionen: Arbeitsprozesse könnten mit Bildern und Filmen hinterlegt werden. So wären simple</p>



<p>Zubereitungen auch für jene Mitarbeiter ohne spezielle Ausbildung machbar. „Wir sind noch lange nicht am Ende dessen, was technisch alles machbar ist“, sagt Schweizer.</p>



<h2 id="fazit-kosten-runter-loehne-etwas-hoch"><strong>Fazit</strong>: Kosten runter, Löhne (etwas) hoch</h2>



<p>Mit Hilfe des neuen Systems spart das Parkhotel Stuttgart an Personalkosten. Durch das wirtschaftliche Arbeiten werden die Mitarbeiter besser bezahlt und die Arbeitszeiten optimiert. Gehalt, Arbeitsbelastung und Freizeit kommen zunehmend in Balance. Durch die tägliche Anpassung der zu produzierenden Menge konnte das Parkhotel Stuttgart die Abfälle reduzieren – auch die Umwelt gehört so zu den Gewinnern der Digitalisierung.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default"><p><strong>„Die Digitalisierung in der Küche entspannt das Arbeiten für alle ungemein“</strong></p><cite>René Sonntag, Küchenchef</cite></blockquote>



<p>Ich kümmere mich als einer von zwei Küchenchefs vorrangig um die Abläufe im Hintergrund. Die Digitalisierung in der Küche entspannt das Arbeiten für alle ungemein. Die Produktion ist jetzt zentralisiert und digitalisiert, so lassen sich Spannungsspitzen leichter abdecken – zum Beispiel 1000 Gäste an einem Mittag. </p>



<p>Denn die Standardaufgaben laufen jetzt als Routine, sie sind delegiert und automatisiert. So können wir uns mehr Zeit für das nehmen, was wirklich wichtig ist – also beispielsweise für Gerichte, bei denen es darauf ankommt, bei denen es viel Aufmerksamkeit und <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/">Fingerspitzengefühl</a> braucht.</p>



<p>Mir gefällt vor allem auch der Überblick über die Gesamtheit unserer Ware, ich kann die optimale Produktionsmenge berechnen und einsetzen, ich weiß, was das Lager her gibt und wo es wann welchen Nachschub in welchem Umfang braucht. Ob frische Eierspätzle, handgemachte Sauce, geschnittenes Gemüse oder selbst gebackener Chip: ich kann mir jetzt frühzeitig überlegen, was wir anbieten wollen und den Prozess richtig angehen. Ich habe die Rezepturen zur Verfügung und entscheide, was am besten passt.</p>



<p>Planmäßig arbeiten, produzieren und auch haltbar machen – das hat mich immer schon interessiert. Die Software unterstützt mich dabei, meine Top-Leute genau zu der Zeit dort in der Küche einzusetzen, wo ich ihre Fähigkeiten brauche. Die Prozesse inklusive Standards und Garzeiten sind hinterlegt, so findet eine optimale Auslastung der Küchenmannschaft statt. Dadurch hat sich auch unser Arbeitszeitmodell verbessert: meine Spitzenkräfte sind da, wenn ich sie brauche.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>NN/ Titania Kommunikation </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/kuenstliche-intelligenz-in-der-kueche-der-chef-denkt-vor-der-algorithmus-macht-den-rest/">Künstliche Intelligenz in der Küche: Der Chef denkt vor – der Algorithmus macht den Rest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere-Chancen: Lotterie, Glücksspiel oder kühner Plan?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/karriere-chancen-lotterie-gluecksspiel-oder-kuehner-plan/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 10:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Opportunität]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrscheinlichkeitstheorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswahl an Jobs ist groß – aber wo genau hat man derzeit gute Chancen, unterzukommen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Wir haben recherchiert, und präsentieren in diesem Post einige Jobmöglichkeiten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/karriere-chancen-lotterie-gluecksspiel-oder-kuehner-plan/">Karriere-Chancen: Lotterie, Glücksspiel oder kühner Plan?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-auswahl-an-jobs-ist-gross-aber-wo-genau-hat-man-derzeit-gute-chancen-unterzukommen-seinen-lebensunterhalt-zu-verdienen-wir-haben-recherchiert-und-praesentieren-in-diesem-post-einige">Die Auswahl an Jobs ist groß – aber wo genau hat man derzeit gute Chancen, unterzukommen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Wir haben recherchiert, und präsentieren in diesem Post einige Jobmöglichkeiten im Sektor im Glücksspiel zwischen hohem Gewinn aber auch Verlust&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Online Business erlebt auf der ganzen Welt großartige Zeiten. Fast überall wachsen die Zahlen im Geschäft mit dem Glück, an Spielern, die Qualität der Games und Plattformen steigt, und auch in der Gesellschaft findet diese Form der Unterhaltung etwas mehr Anerkennung. </p>



<p>Damit geht natürlich auch der wirtschaftliche <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zeitmanagement-wichtiger-faktor-des-beruflichen-erfolgs/">Erfolg</a> von Glücksspiel Plattformen einher. Dies bedeutet, dass immer mehr Anbieter von Online Gambling in aller Welt auf die Beine gestellt werden. Und dementsprechend benötigen diese Unternehmen auch gutes Personal, um sich bestmöglich entwickeln zu können.</p>



<h2 id="spieleentwickler-die-basis-des-erfolges"><strong>Spieleentwickler – die Basis des Erfolges</strong></h2>



<p>Die Basis des Erfolges von Online Casinos sind allem voran die Spiele. Je besser die Qualität der Glücksspiele, umso besser ist die Experience für die User. Aus diesem Grund <a href="https://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-04/game-designer-beruf">suchen Entwicklerstudios immer gute Entwickler</a>. Dazu gehört eine entsprechende Kenntnis der wichtigsten Programmiersprachen,wie Java Script, HTML5 und PHP, aber auch die nötige Kreativität, um neue Ideen einzubringen. </p>



<p>Auch Spieldesign ist bei Studios gefragt. Die so entwickelten Spiele werden in der Folge von den Online Casinos gekauft, und bringen die Menschen zum Spielen. Neben den Tischspiel-Klassikern wie Poker, Roulette oder Blackjack, hat sich vor allem der Bereich Slot Games in den letzten Jahren gut entwickelt. Mit entsprechenden Ideen kann man hierbei neue Features entwickeln, die Spieler für die eigenen Games begeistern können.</p>



<h2 id="spielleiter-alles-unter-kontrolle-haben"><strong>Spielleiter – alles unter Kontrolle haben</strong></h2>



<p>Im Online Casino gibt es einen Trend, der die vergangenen Monate bestimmt hat: Live Casino Gaming. Bei dieser Form des Online Glücksspiels, die es zum Beispiel bei Roulette, Blackjack, aber auch beim Pokern gibt, werden die Spieler per Video Streaming direkt mit einem Spielleiter verbunden. </p>



<p>Dieser spielt mit den Teilnehmern ganz genauso, wie es ein Spielleiter in einem realen Casino macht. Es ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Spielleitern mit der zunehmenden <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Popularität</a> dieses Genres weiter steigen wird – ein gutes Zeichen für Menschen, die sich für diesen Job interessieren.&nbsp;</p>



<p>Für diese Jobs muss man vor allem eines mitbringen: Gute Fähigkeiten, im Kopf zu rechnen. Denn das ist die Grundvoraussetzung für Spielleiter, um den Überblick zu bewahren, und in der jeweiligen Runde die Sieger zu vermitteln, und die Anteile entsprechend zu verteilen.</p>



<h2 id="online-marketing-fuer-casinos"><strong>Online Marketing für Casinos</strong></h2>



<p>Online Casinos sowie beispielsweise <a href="https://www.casumo.com/de/">Casumo</a> müssen so wie alle anderen Unternehmen richtig vermarktet werden. Im Internet ist dies eine ganz besonders umkämpfte Sache, denn der Markt ist riesig. So versuchen Betreiber von Online Casinos ihre Services so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen, und davon zu überzeugen, einen Account anzulegen. Mit Hilfe von Marketing Experten, die etwas von SEO, Affiliate Marketing und anderen Online Maßnahmen verstehen, ergeben sich derzeit viele Chancen.</p>



<p>Online Casinos sind international auf dem Vormarsch – somit ist klar, dass dabei viele Jobs entstehen. Die hier Genannten bieten jedenfalls eine spannende Gelegenheit für ambitionierte junge Menschen.</p>



<h2 id="online-poker-profi"><strong>Online Poker-Profi</strong></h2>



<p>Eher auf der anderen Seite, nämlich jener der Spieler, ist der Poker Profi zu finden. Zwar wird der Beruf des Poker Profis leider erst nach und nach anerkannt. Dies bedeutet aber nicht, dass man nicht schon heute seinen Lebensunterhalt mit diesem Beruf verdienen kann. </p>



<p>Ganz im Gegenteil: Denn auch Online gibt es bereits zahlreiche Turniere, die hohe Preisgelder ausschütten, und sie werden immer mehr. Großer Vorteil des Online Pokers gegenüber einem realen Pokerprofi: </p>



<p>Man braucht nicht einmal sein Haus zu verlassen, geschweige denn in andere Länder zu fliegen, sondern kann direkt von der Couch aus Turniere bestreiten. Dies kann enorme Ausgaben sparen, und leichter in die <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Gewinnzone</a> führen. Doch dies ist kein leichter Job – er erfordert viel Disziplin, viel Training und ein gewisses Talent, Risiken richtig einzuschätzen.</p>



<p class="has-text-align-right"> <em>Artikelbild: Dmytro Balkhovitin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/beautiful-holidays-fireworks-night-sky-creative-724781803">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/karriere-chancen-lotterie-gluecksspiel-oder-kuehner-plan/">Karriere-Chancen: Lotterie, Glücksspiel oder kühner Plan?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Viel versprechend, was dahinter? Karriere-Chancen in der Glücksspielindustrie</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/10/viel-versprechend-was-dahinter-karriere-chancen-in-der-gluecksspielindustrie/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2019 10:14:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierer]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrscheinlichkeitstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man an die Glücksspielindustrie denkt, dann denkt man neben Automaten im Bahnhofsviertel oder gar einem James-Bond-Casino nicht sofort an die Karrieremöglichkeiten, die diese Zwielicht-Branche mit sich bringt&#8230; Dabei findet&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/viel-versprechend-was-dahinter-karriere-chancen-in-der-gluecksspielindustrie/">Viel versprechend, was dahinter? Karriere-Chancen in der Glücksspielindustrie</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-man-an-die-gluecksspielindustrie-denkt-dann-denkt-man-neben-automaten-im-bahnhofsviertel-oder-gar-einem-james-bond-casino-nicht-sofort-an-die-karrieremoeglichkeiten-die-diese-zwielicht-branche">Wenn man an die Glücksspielindustrie denkt, dann denkt man neben Automaten im Bahnhofsviertel oder gar einem James-Bond-Casino nicht sofort an die Karrieremöglichkeiten, die diese Zwielicht-Branche mit sich bringt&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Dabei findet man bei genauerem Hinsehen einige interessante, durchaus vielversprechende Jobchancen. Wir haben uns die verschiedenen Karrieremöglichkeiten angesehen und stellen Ihnen die besten vor:</p>



<h2 id="software-entwickler-und-programmierer"><strong>Software-Entwickler und Programmierer&nbsp;</strong></h2>



<p>Die Glücksspielindustrie ist in den letzten Jahren vor allem im Internet kontinuierlich gewachsen. Daher brauchen die Anbieter auch immer fähige und gut ausgebildete Software-Entwickler und Programmierer. </p>



<p>Um sicherzustellen, dass die eigene Webseite immer auf dem neuesten Stand ist, beschäftigen Anbieter wie <a href="https://de.888casino.com/">888</a> unzählige Experten. Außerdem können auch Spieleentwickler in der Branche leicht Fuß fassen. Denn vor allem Casinos entwickeln immer wieder neue Spiele, um ihren Besuchern das neueste und bestmögliche Erlebnis zu bieten.</p>



<p>Auch App-Entwickler sind in der Branche gefragt. Denn mittlerweile findet man von fast jedem Anbieter auch eine App zum Herunterladen. Diese zu entwickeln und am Laufen zu halten, könnte Ihre Chance sein, um Ihren nächsten Job zu finden. Entwickler und <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/">Programmierer</a> gehören in der Glücksspielindustrie (und auch sonst) zu den besonders umworbenen Fachkräften.</p>



<h2 id="texter"><strong>Texter</strong></h2>



<p>Um die Webseiten mit Leben zu füllen suchen Anbieter wie Online-Casinos auch immer Texter, die kreative und interessante Inhalte produzieren können. Hierbei ist sowohl Kreativität als auch <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/kein-glueckspilz-diese-casino-faehigkeiten-bringen-uns-auch-im-job-weiter/">Fachwissen</a> gefragt. Gute SEO-Kenntnisse dürften bei der Bewerbung auch helfen. Denn schließlich soll die Webseite ja auch im Internet gefunden werden.</p>



<p>Wenn Sie bereits als Texter gearbeitet haben und Erfahrung mit SEO vorweisen können, dann werden sich viele Anbieter um ihre Dienste reißen. Ein Interesse an Casino-Spielen ist natürlich von Vorteil, wenn Sie sich zum Beispiel bei einem Casino als Texter bewerben. Dann wird Ihnen auch das Schreiben der Texte einfacher fallen. Eine gute Adresse, um Jobs als Texter zu finden ist <a href="https://www.stepstone.de/">stepstone.de</a>.</p>



<h2 id="uebersetzer"><strong>Übersetzer</strong></h2>



<p>Auch Übersetzer werden in der Glücksspiel-Branche immer wieder gesucht. Denn zum Beispiel will ein Online-Casino seine Inhalte weltweit und in den wichtigsten Sprachen verfügbar machen. Und hier kommen <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/08/karriere-als-dolmetscher-entdecke-den-wortakrobaten-in-dir/">Ihre Übersetzungsfähigkeiten</a> ins Spiel. </p>



<p>Wenn Sie bereist als Übersetzer gearbeitet haben und vielleicht sogar mehrere Sprachen sprechen, dann sollten Sie schnell fündig werden. Vor allem wenn Sie eine Sprache sprechen, die vermeintlich weniger Menschen beherrschen, könnten Sie einen großen Vorteil haben. </p>



<h2 id="kunden-support"><strong>Kunden-Support</strong></h2>



<p>Online-Casinos und andere Webseiten der Branche schreiben Kunden-Support groß. Denn die Kommunikation mit den Besuchern ist für die Unternehmen extrem wichtig. Probleme können immer auftreten, und schnelle Reaktionszeiten sind hier essentiell. Wenn Sie im Kunden-Support zuhause sind und mit Menschen gut umgehen können, dann sollten Sie sich nach Jobmöglichkeiten im Support-Bereich umschauen. </p>



<h2 id="marketing-manager"><strong>Marketing-Manager</strong></h2>



<p>Marketing spielt in der Glücksspiel-Branche eine wichtige Rolle. Vor allem, weil die Möglichkeiten teilweise etwas begrenzter sind als in anderen Industriezweigen. Es ist also eine gute Portion Kreativität gefragt, wenn Sie sich für einen solchen Job interessieren. </p>



<p>Wenn Sie allerdings Erfahrung im Marketing mitbringen und nach einer neuen Herausforderung suchen, dann könnte die Glücksspielindustrie eine willkommene Abwechslung für Sie darstellen. Um einen Marketing-Job zu finden, sollten Sie entweder direkt bei Branchengrößen anfragen oder sich nach Möglichkeiten auf <a href="https://www.monster.de/">Jobportalen</a> umsehen. </p>



<h2 id="affiliate-manager"><strong>Affiliate Manager</strong></h2>



<p>Affiliates sind Geschäftspartner, die ein gewisses Produkt bewerben und bei einem Verkauf oder einer Anmeldung eine Provision erhalten. Diese Geschäftspartner muss man natürlich managen und betreuen. </p>



<p>Und da kommen Sie ins Spiel. Wenn Sie sich mit Affiliate-Marketing auskennen und bereits Kampagnen auf diesem Gebiet erfolgreich vorangebracht haben, dann werden Sie in der Glücksspiel-Branche immer einen Job finden. Denn viele der Betreiber leben davon, dass andere das Marketing übernehmen und den Namen des Produkts oder der Dienstleitung verbreiten. </p>



<h2 id="social-media-manager"><strong>Social Media Manager </strong></h2>



<p>Auch die vielen Anbieter in der Glücksspielindustrie kommen an einem guten Social Media-Auftritt nicht vorbei. Allerdings gibt es auf vielen Social Media-Kanälen eine Vielzahl an Einschränkungen für Online-Casinos. Mit ein bisschen Kreativität kann man aber auch hier Ergebnisse erzielen. Und dies könnte Ihre Aufgabe sein. Wenn Sie <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/soziale-netzwerke-facebook-kein-karrierekiller/">in den sozialen Netzwerken</a> Zuhause sind, dann können Sie vielleicht auch eine Kampagne in der Glücksspiel Branche leiten.&nbsp;</p>



<p>Erfahrung ist wie bei allen anderen Jobmöglichkeiten zwar immer willkommen, aber auch als <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Quereinsteiger</a> kann man in der Branche Fuß fassen. Ein riesiger Vorteil gegenüber den herkömmlichen Berufszweigen. Sie können sehen, dass man in der Glücksspiel-Branche gutes Geld verdienen kann – auch ohne jegliches Risiko beim Spielen einzugehen. Hinzu kommt, dass dieser Industriezweig nicht verschwinden wird. </p>



<p>Dies bedeutet für Sie, dass Sie einen relativ sicheren Arbeitsplatz haben und das ist natürlich immer viel wert und sollte bei der Entscheidung für einen Job mit einbezogen werden.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/go-your-gut-feeling-advice-motivational-395107243">marekuliasz/ Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/10/viel-versprechend-was-dahinter-karriere-chancen-in-der-gluecksspielindustrie/">Viel versprechend, was dahinter? Karriere-Chancen in der Glücksspielindustrie</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Entwicklungs-Hub: Rückkehrer bringt Arbeitgeber gleich mit</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/09/entwicklungs-hub-rueckkehrer-bringt-arbeitgeber-gleich-mit/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2019 15:07:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Agile Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor knapp einem Jahr hat der 30-jährige Medieninformatiker seinem Chef die Kündigung auf den Schreibtisch gelegt. Nach drei Jahren will er zurück. Wie die Geschichte für ihn und den Ex-Arbeitgeber&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/entwicklungs-hub-rueckkehrer-bringt-arbeitgeber-gleich-mit/">Entwicklungs-Hub: Rückkehrer bringt Arbeitgeber gleich mit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vor-knapp-einem-jahr-hat-der-30-jaehrige-medieninformatiker-seinem-chef-die-kuendigung-auf-den-schreibtisch-gelegt-nach-drei-jahren-will-er-zurueck-wie-die-geschichte-fuer-ihn-und-den-ex-arbeitgeber">Vor knapp einem Jahr hat der 30-jährige Medieninformatiker seinem Chef die Kündigung auf den Schreibtisch gelegt. Nach drei Jahren will er zurück. Wie die Geschichte für ihn und den Ex-Arbeitgeber ausgeht, berichtet Jens Gieseler&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Zwei Monate residierte Hendrik Schuster im Zentrum Zwickaus allein auf 180 Quadratmetern. Seit Anfang Juli hat der Softwareentwickler und Spezialist für User Experience mit Andreas Weizel einen Kompagnon in dem großzügigen Büro. In der ersten Stufe hat ihr Brötchengeber itdesign in der neuen Zweigstelle vier Arbeitsplätze für IT-Fachkräfte vorgesehen. Insgesamt sollen es mindestens acht werden.&nbsp;</p>



<h2 id="die-kuendigung-auf-zu-neuen-ufern">Die Kündigung: auf zu neuen Ufern</h2>



<p>Vor knapp einem Jahr hat der 30-jährige Medieninformatiker seinem Chef die Kündigung auf den Schreibtisch gelegt. Nach drei Jahren im württembergischen Tübingen wollte der gebürtige Sachse zurück in die Heimat – Familiengründung und Hausbau sowie engerer Kontakt zu Familie und Freunden bekamen Vorrang. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>„Einen guten Entwickler lassen wir nur ungern gehen – das sind gesuchte Spezialisten, und es ist nicht einfach, ihre Stellen neu zu besetzen.“ </p></blockquote>



<p>Christoph Adamczyk, einer der vier Geschäftsführer von itdesign, fiel zunächst aus allen Wolken: „Einen guten Entwickler lassen wir nur ungern gehen – das sind gesuchte Spezialisten, und es ist nicht einfach, ihre Stellen neu zu besetzen.“ Deshalb entwickelte das Geschäftsführer-Quartett eine Idee: Schuster bleibt im Unternehmen und gründet eine neue Niederlassung in Zwickau. „Aus unserer Sicht ist er der Richtige, um den Spirit von itdesign in einem eigenständigen Entwicklungs-Hub weiterzutragen“, so der Diplom-Betriebswirt.&nbsp;</p>



<h2 id="die-konjunktur-surfen-auf-der-welle">Die Konjunktur: Surfen auf der Welle</h2>



<p>Dass einige Arbeitnehmer auf Grund der positiven Wirtschaftsentwicklung nach Sachsen, speziell nach Zwickau zurückkehren, ist nichts Neues. Doch dass Firmen diese Rückkehr als Geschäftschance begreifen, findet Torsten Spranger sehr ungewöhnlich. Neben den Tübingern kennt der Geschäftsführer der IHK Zwickau lediglich die EDAG, die das ähnlich gemacht hat. </p>



<p>Doch der Automobilzulieferer ist mit mehr als 8000 Mitarbeitern kein kleines mittelständisches Unternehmen wie itdesign. Für Zwickau sprechen neben moderaten Wohn- und Baupreisen die flächendeckende Versorgung mit Kindergartenplätzen und die ordentliche Situation in den Schulen, sagt der Industrie- und Handelsvertreter: „Die Wirtschaft hat sich zudem in den vergangenen Jahren sprunghaft entwickelt.“&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Industrie- und Handelsvertreter: „Die Wirtschaft hat sich zudem in den vergangenen Jahren sprunghaft entwickelt.“&nbsp;</p></blockquote>



<p>Das haben auch die Tübinger recherchiert: VW steckt vor Ort geschätzte 1,2 Milliarden Euro in die Entwicklung von E-Autos. Dazu sollen Zulieferer weitere 800 Millionen Euro investieren. „In der Region bewegt sich etwas“, urteilt Adamczyk, auch angesichts des leichten Bevölkerungswachstums. Hinzu kommt, dass mit den TUs in Chemnitz und Freiberg, den FHs in Zwickau und Mittwerda sowie der Berufsakademie gleich fünf Hochschulen in unmittelbarer Umgebung qualifizierte Fachkräfte ausbilden. </p>



<h2 id="der-boom-elektromobilitaet">Der Boom: Elektromobilität </h2>



<p>Die benötigt das Unternehmen, das Komponenten entwickelt für Kundenbeziehungsmanagement (CRM), für die Strategie und Führungen der aktuellen Projekte (PPM) sowie die eigene Cloud-Applikation „Meisterplan“. Mit den entsprechenden Lehrstühlen hat Hendrik Schuster Kontakt aufgenommen und der ein oder andere Vortrag ist bereits fest vereinbart. Genauso ist das Unternehmen bei Hochschulmessen oder während der „Langen Nacht des Codings“ vertreten.&nbsp;</p>



<p>„Es ist auch in dieser Region nicht einfach, die passenden Mitarbeiter zu finden“, gibt der Rückkehrer zu, schließlich ist die <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/12/employer-branding-fuer-ideen-und-koepfe-sei-unkonventionell-werde-innovativ/">Konkurrenz</a> um Spitzenkräfte groß. itdesign kann als ausgezeichneter Arbeitgeber punkten – im vergangenen Jahr gewann das 150-Mitarbeiter-Unternehmen die Auszeichnung Great Place to Work. Und auch die Bewertung von 4,5 und Empfehlungsquote von 81 Prozent auf dem Mitarbeiterprotal kununu lassen sich sehen. „Der Entwicklungs-Hub sieht genauso aus wie in Tübingen – von den Arbeitstischen über das rote Sofa bis zur Kaffeemaschine“, freut sich Schuster. Es soll das gleiche Arbeits- und Lebensgefühl wie im Stammhaus herrschen.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>„Durch den Daily Scrum – ein Teammeeting über Skype – spreche ich täglich mit meinen Kollegen“</p></blockquote>



<p>Vereinsamt ist der Zwickauer seit seiner Rückkehr nicht. „Durch den Daily Scrum – ein Teammeeting über Skype – spreche ich täglich mit meinen Kollegen“, so Schuster. Durch die agile Arbeitsweise ist eine regelmäßige und enge Kommunikation notwendig. So kommen weitere Videokonferenzen oder Besprechungen über entsprechende <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/outfit-rhetorik-co-so-klappt-der-video-chat-ohne-missverstandnisse/">virtuelle Kommunikationstools</a> hinzu. </p>



<p>Außerdem freut er sich über die Quartalsmeetings sowie die Weihnachtsfeier in Tübingen oder kürzlich den <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Firmenausflug</a> nach Paris. „Für uns ITler ist der virtuelle Kontakt völlig selbstverständlich“, erzählt Hendrik Schuster lächelnd, „aber manchmal ist der persönliche Kontakt eben auch sehr wertvoll“.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Privat/ itdesign</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/entwicklungs-hub-rueckkehrer-bringt-arbeitgeber-gleich-mit/">Entwicklungs-Hub: Rückkehrer bringt Arbeitgeber gleich mit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kompetenzbasiertes Interview: 5 Dinge die Sie vor dem Einstellen von Mitarbeitern wissen sollten…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 23:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Skills]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11784</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mitarbeiter zu finden ist für die meisten Unternehmen nicht einfach. Nach der Auswertung der Bewerbungsunterlagen folgen langwierige Bewerbungsgespräche. Leichter ist es natürlich, wenn Firmen Programmierer mieten. Damit dabei auch wirklich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/">Kompetenzbasiertes Interview: 5 Dinge die Sie vor dem Einstellen von Mitarbeitern wissen sollten…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mitarbeiter-zu-finden-ist-fuer-die-meisten-unternehmen-nicht-einfach-nach-der-auswertung-der-bewerbungsunterlagen-folgen-langwierige-bewerbungsgespraeche-leichter-ist-es-natuerlich-wenn-firmen-prog">Mitarbeiter zu finden ist für die meisten Unternehmen nicht einfach. Nach der Auswertung der Bewerbungsunterlagen folgen langwierige Bewerbungsgespräche. Leichter ist es natürlich, wenn Firmen Programmierer mieten. Damit dabei auch wirklich geeignete Mitarbeiter gefunden werden eignet sich die Durchführung eines kompetenzbasierten Interviews&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Große Firmen und deren Interviewer wenden diese Techniken bereits erfolgreich an. Lesen Sie diesen Artikel, damit auch Sie von den Vorteilen profitieren. Hier erfahren Sie worum es geht und erhalten direkt fünf Beispielfragen für Ihr nächstes Bewerbungsgespräch, wenn Sie einen IT Mitarbeiter einstellen möchten.</p>



<h2 id="was-ist-ein-kompetenzbasiertes-interview">Was ist ein kompetenzbasiertes Interview?</h2>



<p>Die meisten Bewerbungsgespräche werden unstrukturiert durchgeführt und am Ende wird womöglich nicht der richtige Kandidat gefunden. Dabei stellen die Verantwortlichen oft nicht die richtigen Fragen und entscheiden aus dem Bauch heraus. Damit beim Bewerbungsgespräch nichts dem Zufall überlassen wird, bieten sich konkretere Fragen als “Welche Aufgaben haben Sie bei Ihrer letzten Arbeitsstelle übernommen?” oder “Womit verdient unser Unternehmen sein Geld?” an.</p>



<p>Kompetenzbasierte oder strukturierte Interviews prüfen hingegen das Verhalten in bestimmten Situationen. So kommen die Stärken und fachlichen Fähigkeiten des Bewerbers zum Vorschein und lassen sich vom Personaler gut einschätzen. Damit können Unternehmen den perfekten Programmierer mieten und schlussendlich ein qualitativ hochwertiges Softwareprodukt erhalten.&nbsp;</p>



<p>Derzeit ist der Prozess einer Bewerbung sehr zeitintensiv und erfordert viele Arbeitsstunden von gut bezahlten Mitarbeitern aus der Personalabteilung. Die Vorauswahl der Bewerber kann bereits durch automatisiertes Einlesen der Bewerbungsunterlagen erleichtert werden. Doch auch das eigentliche Gespräch lässt sich durch Automatisierung unterstützen. Gerade das kompetenzbasierte Interview eignet sich perfekt, um die Fragen durch eine künstliche Intelligenz formulieren zu lassen und die nächsten Fragen abhängig von Antwort und Lebenslauf zu stellen. Hierbei helfen Neuronale Netze, die Zusammenhänge schnell erkennen, Informationen zusammenstellen und somit die perfekten Fragen für den Bewerber entwickeln.&nbsp;</p>



<h2 id="die-vorteile">Die Vorteile</h2>



<p>Kompetenzbasierte Vorstellungsgespräche zur Findung von Mitarbeitern eignen sich in manchen Branchen besonders. Eine davon ist die IT, denn hier kommt es meist mehr auf die fachlichen Fähigkeiten an. Beispielsweise sollten Software Ingenieure die <a href="https://agile-unternehmen.de/category/agile-abteilungen/">agile Softwareentwicklung</a> anwenden, um möglichst kundenorientierte Programme zu erstellen. Dies kann genauso effektiv sein, wie einen Entwickler zu mieten. Die Vorteile sind dabei vielfältig.</p>



<h2 id="der-perfekte-mitarbeiter">Der perfekte Mitarbeiter</h2>



<p>Da sich im Gespräch genau die benötigten Kompetenzen abklären lassen, wissen die Personalbeauftragten bei jedem Bewerber genau, ob alle Anforderungen erfüllt werden.</p>



<h2 id="standardisierter-ablauf">Standardisierter Ablauf</h2>



<p>Da sich die Fragen meist auf bestimmte Anforderungen der offenen Position beziehen können die Fragen zu den einzelnen Kompetenzen nach dem gleichen Schema gestellt werden. Dadurch wird für jeden Bewerber die gleiche Ausgangsbasis geschaffen und die Ergebnisse lassen sich später gut miteinander vergleichen.</p>



<h2 id="moeglichkeit-der-automatisierung">Möglichkeit der Automatisierung</h2>



<p>Wie oben bereits erwähnt können kompetenzbasierte Interviews leicht automatisiert werden. Durch einen standardisierten Ablauf, dem gleichen Schema der Fragen und sogar durch künstliche Intelligenz kann der Bewerbungsprozess computergestützt vereinfacht werden. Außerdem werden die Ergebnisse noch genauer und vergleichbar.</p>



<h2 id="zeitersparnis">Zeitersparnis</h2>



<p>Durch die bereits genannten Vorteile benötigt die Personalabteilung weniger Zeit, um geeignete Kandidaten zu finden. Dadurch können sie sich noch besser auf einzelne Bewerber einstellen oder bessere Leute anwerben.</p>



<h2 id="skalierung">Skalierung</h2>



<p>Gerade bei großen Unternehmen können durch kompetenzbasierte Interviews mehr Bewerber gefunden werden. Dadurch steigt die Chance, den richtigen Mitarbeiter zu finden stark an.&nbsp;Kompetenzbasierte Interviews können nicht nur zum Erfolg bei eigenen Mitarbeitern führen, sondern auch wenn Unternehmen <a href="https://mobilunity.ch/blog/einen-programmierer-mieten-5-vorteile-fur-ihr-unternehmen/">Programmierer mieten</a>.&nbsp;</p>



<h2 id="wie-koennen-personaler-von-den-vorteilen-profitieren">Wie können Personaler von den Vorteilen profitieren?</h2>



<p>Wenn zum Beispiel ein neuer Software Ingenieur eingestellt werden soll, dann muss dieser bestimmte technische Fertigkeiten aufweisen. Zusätzlich werden einige Kompetenzen fast immer benötigt.&nbsp;</p>



<h2 id="technische-faehigkeiten">Technische Fähigkeiten</h2>



<p>Wenn Unternehmen IT-Programmierer einstellen möchten, dann muss dieser bestimmte Softwareprodukte oder Programmiersprachen kennen und bedienen können. Dazu eignet sich eine Frage wie:&nbsp;&#8220;In welchem Rahmen haben Sie die Programmiersprache C bei Ihrer letzten Tätigkeit eingesetzt?” Dabei sollte der Bewerber praktische Beispiele und Projekte erläutern können. Ebenfalls sollten Programmierer der IT Informatik hier die <a href="http://agile-unternehmen.de/">agile Arbeitsweise</a> beschreiben können. </p>



<h2 id="kommunikation">Kommunikation</h2>



<p>Gerade wenn Unternehmen Programmierer beauftragen ist es wichtig, dass diese Absprachen mit Kollegen treffen können und Aussagen gegenüber Kunden präzise und klar formulieren. Diese Fähigkeit kann beispielsweise so erfragt werden:<br />“Wie bauen Sie eine professionelle Beziehung zu einem Lieferanten auf?” Der Bewerber sollte hier Situationen beschreiben, in denen er offen kommuniziert und gleichzeitig gut zuhören kann.&nbsp;</p>



<h2 id="persoenliche-eigenschaften">Persönliche Eigenschaften</h2>



<p>Jeder Mensch hat bestimmte Eigenschaften, die besonder stark ausgeprägt und vorteilhaft benutzt werden können. Manche Menschen sind besonders kreativ, selbstständig oder loyal.&nbsp;</p>



<p>Mit der Frage “Welche Merkmale beschreiben Ihren <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/korruption-als-chefsache-diese-betrugsfaelle-zeigen-woran-das-system-management-krankt/">Charakter</a> und wie können Sie diese nutzen?” werden nicht nur diese Eigenschaften erfragt sondern es werden gleichzeitig Beispiele aus dem Leben gefordert. Softwareentwickler sollten kreativ, gewissenhaft und im Team arbeiten.</p>



<h2 id="organisation">Organisation</h2>



<p>Programmierer müssen oft einige Projekte gleichzeitig bearbeiten oder an verschiedenen Lösungen arbeiten. Deshalb ist eine gewisse Struktur der Arbeit wichtig. Besonders die Einhaltung von Fristen und die Erfüllung von Zielen stehen im Vordergrund. Dabei kann die folgende Frage aufschluss über die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/">organisatorischen Fähigkeiten</a> des Bewerbers geben:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>“Welche Maßnahmen zur Organisation Ihrer Aufgaben setzen Sie um?”</p></blockquote>



<h2 id="entscheidungen-treffen">Entscheidungen treffen</h2>



<p>Jeder Chef wünscht sich Mitarbeiter, die selbstständig Entscheidungen treffen können und diese auch vertreten. Gerade Menschen, die Software entwickeln sollten nicht vor jeder Entscheidung den Vorgesetzten um Genehmigung fragen, da ansonsten die Entwicklungszeit unnötig hinausgezögert wird. Deshalb muss der richtige Kandidat <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">eine Entscheidung treffen</a>, die Zeit, Budget und Priorität berücksichtigt. Die folgende Frage sollte diese Kompetenz herausfiltert:</p>



<p>“In Welchem Rahmen haben Sie schon einmal eine Entscheidung getroffen, die zu einem guten Ergebnis geführt hat?”</p>



<p>Diese fünf Fragen helfen bei einem Bewerbungsgespräch dabei, den richtigen Kandidat zu finden. Dabei muss nicht nur aus dem Bauch heraus entscheiden werden, sondern die Kompetenzen können klar bewertet werden.&nbsp;</p>



<h2 id="fazit">Fazit</h2>



<p>Bewerbungsgespräche können langwierig sein und trotzdem ist der eingestellte Mitarbeiter nicht der richtige. Um den perfekten IT Programmier zu finden sollten kompetenzbasierte Bewerbungsgespräche erfolgen. Nur so lassen sich objektive und reproduzierbare Ergebnisse erzielen. Gerade weil es hier oft auf genaue <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/konsumieren-gilt-nicht-sechs-fatale-fehler-beim-digitalen-lernen-und-wie-du-sie-vermeidest/">Kompetenzen</a> ankommt und bestimmte Anforderungen erfüllt sein müssen.</p>



<p>Wenn Unternehmen Entwickler mieten, dann können vorab ebenfalls solche Gespräche erfolgen. Doch Programmierer mieten in Deutschland ist nicht ganz so einfach. Um sich den Aufwand von Bewerbungen zu ersparen, kann auch ein Outsourcing-Unternehmen beauftragt werden. Dabei sind <a href="https://mobilunity.ch/blog/einen-programmierer-mieten-5-vorteile-fur-ihr-unternehmen/">die Vorteile</a> vielfältig und sparen Zeit sowie Kosten.</p>



<p><em>Anastasia Stefanuk ist passionierte Autorin Und für das Marketing bei Mobilunity verantwortlich. Das Unternehmen bietet professionelle Mitarbeiter-Dienstleistungen für Unternehmen an. Deshalb ist sie stets an technischen Neuigkeiten interessiert und möchte ihre Erfahrung an Tech-Startups und Unternehmen weitergeben, damit diese immer auf dem neusten Stand bleiben.&nbsp;</em></p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Roman Samborsky/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/employment-executive-handbag-lawyer-politician-people-1050029480">Shuttterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/kompetenzbasiertes-interview-5-dinge-die-sie-vor-dem-einstellen-von-mitarbeitern-wissen-sollten/">Kompetenzbasiertes Interview: 5 Dinge die Sie vor dem Einstellen von Mitarbeitern wissen sollten…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Konsumieren gilt nicht: Sechs fatale Fehler beim digitalen Lernen (und wie du sie vermeidest)</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/09/konsumieren-gilt-nicht-sechs-fatale-fehler-beim-digitalen-lernen-und-wie-du-sie-vermeidest/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2019 23:01:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Täglich verändert sich das Arbeitsumfeld und neue Kompetenzen sind gefragt. Wer dranbleiben will, setzt auf digitales Lernen. Doch die Gefahr ist groß, Videos und Tutorials an sich vorbeiziehen zu lassen,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/konsumieren-gilt-nicht-sechs-fatale-fehler-beim-digitalen-lernen-und-wie-du-sie-vermeidest/">Konsumieren gilt nicht: Sechs fatale Fehler beim digitalen Lernen (und wie du sie vermeidest)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="taeglich-veraendert-sich-das-arbeitsumfeld-und-neue-kompetenzen-sind-gefragt-wer-dranbleiben-will-setzt-auf-digitales-lernen-doch-die-gefahr-ist-gross-videos-und-tutorials-an-sich-vorbeiziehen-zu">Täglich verändert sich das Arbeitsumfeld und neue Kompetenzen sind gefragt. Wer dranbleiben will, setzt auf digitales Lernen. Doch die Gefahr ist groß, Videos und Tutorials an sich vorbeiziehen zu lassen, ohne wirklich etwas mitzunehmen. Damit E-Learning nicht zum Zeitkiller wird, sollten Sie diese Fehler vermeiden&#8230;</h3>



<h2 id="fehler-nummer-1-sich-auf-den-pc-als-lernort-festlegen"><strong>Fehler Nummer 1: Sich auf den PC als Lernort festlegen</strong></h2>



<p class="has-drop-cap">Die Lernumgebung spiele keine Rolle, sagt Sven Becker, Vorstand bei IMC, einem führenden Anbieter für digitale Weiterbildung. Digitales Lernen sei heute nicht mehr nur auf einen Bildschirm festgelegt. Mit VR-Brille, Smartphone &amp; Co rückt die Wissensvermittlung näher an die Praxis und in den Alltag. </p>



<p>„Am besten lernt es sich dort, wo wir das Wissen benötigen“, bestätigt Julian Kappich, Instructional Lead Designer bei IMC. So sollten Mitarbeiter eher zur Datenbrille greifen, als stur am Bildschirm zu kleben. Der Autohandel macht es vor: Verkäufer können hier die Extras eines Wagens in der virtuellen Realität anzeigen lassen, ohne den Wagen mit entsprechender Ausstattung im Showroom vorhalten zu müssen. </p>



<h2 id="fehler-nummer-2-bloss-konsumieren"><strong>Fehler Nummer 2: Bloß konsumieren</strong></h2>



<p>Wer passiv bleibt, behält nichts. Das bestätigt jede zweite Lernstudie. „Besser interaktive Lerntechniken nutzen“, empfiehlt der Experte für digitale Didaktik, Kappich. Zusammenfassungen, Tests, interaktive Trainings gehören also dazu, wenn Neues im Oberstübchen haften bleiben soll. </p>



<p>Bloß Videoschauen reicht nicht. „Idealerweise findet Lernen bedarfsorientiert direkt am Arbeitsplatz statt“, ergänzt Becker. Diese Symbiose sei die sicherste Methode, etwas zu behalten. Der Nutzer sollte sich also selbst betätigen und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/was-steckt-hinter-den-fragen-so-verstehst-du-die-psychologie-in-bewerbungsgespraechen-besser/">Verkaufstipps</a>, <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Verhandlungsstrategien</a> und <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/outfit-rhetorik-co-so-klappt-der-video-chat-ohne-missverstandnisse/">Rhetorik-Tipps</a> möglichst praxisnah aufnehmen. Idealerweise mit spielerischen Elementen, die zur Aktion auffordern. Dann prägt sich Wissen eher ein.</p>



<h2 id="fehler-nummer-3-auf-vorrat-lernen"><strong>Fehler Nummer 3: Auf Vorrat Lernen</strong></h2>



<p>Weil unsere Arbeitsumfelder sich ständig verändern, müssen wir auch unsere Kompetenzen weiterentwickeln. Wochenlanges Vorratslernen ist da nicht mehr zeitgemäß. „Statt ein Thema von A bis Z in der Theorie abzuarbeiten, sollten sich Angestellte mit einem akut auftretenden Problem auseinandersetzen und Informationen in der Praxis nachschlagen“, erklärt Kappich. Dann ist der direkte Nutzen für den Verkaufserfolg gegeben und die Erinnerung ist noch frisch.</p>



<h2 id="fehler-nummer-4-technische-moeglichkeiten-nicht-nutzen"><strong>Fehler Nummer 4: Technische Möglichkeiten nicht nutzen</strong></h2>



<p>Wer sich beim iPad auf das Display beschränkt, die Kamera und Sensoren beim Lernen aber nicht nutzt, verpasst den Mehrwert. Es gilt moderne Lernangebote zu finden, die auf den Inhalt zugeschnitten sind. Weil heute auch Produktionsmaschinen zu uns „sprechen“, sollten Informationen, die uns diese Schnittstellen liefern, mit zur <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/betriebsinterne-weiterbildungen-das-sind-nutzen-und-vorteile/">Weiterbildung</a> genutzt werden. </p>



<p>„Produktionsumgebungen können ihre Bediener heute an die Hand nehmen und sie Schritt für Schritt durch Arbeitsprozesse führen. Nutzen Sie das“, fordert Becker. In seiner Kampagne „Mehr Power im Vertrieb“ richtet er sich beispielsweise gezielt an den Vertrieb als Zielgruppe und hat eine <a href="https://www.im-c.com/de/themen/trends/sales-enablement/?utm_source=presse&amp;utm_medium=artikel&amp;utm_campaign=2019_download_salesenablement_DE_DACH&amp;utm_content=fatalefehlerbeimlernen">Checkliste</a> für erfolgreiche Vertriebstrainings zusammengestellt.</p>



<h2 id="fehler-nummer-5-zu-viel-auf-einmal"><strong>Fehler Nummer 5: Zu viel auf einmal</strong></h2>



<p>„Lieber jeden Tag eine halbe Stunde, als einen ganzen Tag am Stück“, rät Julian Kappich. So hat es das Gehirn am liebsten. In Häppchen zu lernen, ist heute mit den meisten Anwendungen möglich. „Microlearning“ nennen es die Experten, wenn man sie von überall und in unter zehn Minuten absolvieren kann. Ideal für den Außendienst: Fünf Minuten auf dem Parkplatz, eine halbe Stunde abends im Hotelzimmer und die Lektion ist gelernt. </p>



<p>Doch Achtung beim <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/">mobilen Lernen</a>: Mit dem Smartphone in der Hand lässt man sich auch schnell ablenken. Also besser in den Flugmodus schalten und sich einen kurzen Zeitraum nur der einen Sache widmen.</p>



<h2 id="fehler-nummer-6-sich-auf-die-digitalisierung-verlassen"><strong>Fehler Nummer 6: Sich auf die Digitalisierung verlassen</strong></h2>



<p>„Ein schlechtes Fachbuch als E-Book bleibt ein schlechtes Fachbuch“, weiß IMC-Vorstand Becker. IT sollte Mittel zum Zweck sein und die grauen Zellen auf eine Art und Weise ansprechen, die ihnen hilft, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten. Deshalb sind Methoden der <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/01/schlau-mit-system-tipps-fuer-leichteres-lernen/">Visualisierung</a>, zum Beispiel AR (Augmented Reality) und VR (Virtual Reality), zu bevorzugen: Lernende tauchen in eine Situation derart ein, dass alle Sinne und Emotionen angesprochen werden. So verankert sich Neues am besten.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Besjunior/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/bitcoin-cryptocurrency-digital-money-concept-robot-740170381">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/09/konsumieren-gilt-nicht-sechs-fatale-fehler-beim-digitalen-lernen-und-wie-du-sie-vermeidest/">Konsumieren gilt nicht: Sechs fatale Fehler beim digitalen Lernen (und wie du sie vermeidest)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Vorteile externer Buchhaltung: Professioneller, sicherer und effizienter:</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/08/vorteile-externer-buchhaltung-professioneller-sicherer-und-effizienter/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 26 Aug 2019 06:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Freelancer]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Buchhaltung ist für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler ein notwendiges Übel. Schließlich ist sie gesetzlich vorgeschrieben. Die Einzelheiten&#8230; Firmen regeln die Buchhaltung überwiegend im Haus und vertrauen dabei auf neue&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/vorteile-externer-buchhaltung-professioneller-sicherer-und-effizienter/">Vorteile externer Buchhaltung: Professioneller, sicherer und effizienter:</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-buchhaltung-ist-fuer-unternehmen-selbstaendige-und-freiberufler-ein-notwendiges-uebel-schliesslich-ist-sie-gesetzlich-vorgeschrieben-die-einzelheiten">Die Buchhaltung ist für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler ein notwendiges Übel. Schließlich ist sie gesetzlich vorgeschrieben. Die Einzelheiten&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Firmen regeln die Buchhaltung überwiegend im Haus und vertrauen dabei auf <a href="https://www.pt-magazin.de/de/specials/dienstleistungen/buchhaltung-digitalisieren-aber-richtig_jxadk4pq.html">neue technische Möglichkeiten</a>, um sie möglichst effizient zu gestalten. Zunehmend liegt es allerdings mehr im Trend, die entsprechenden Aufgaben an einen externen Buchhalter zu übertragen. Tatsächlich bietet dieser Ansatz zahlreiche Vorteile &#8211; in mehr Bereichen als es auf den ersten Blick scheint. </p>



<h2 id="sicherheit-der-unterschaetzte-vorteil-einer-externen-buchhaltung">Sicherheit: Der unterschätzte Vorteil einer externen Buchhaltung </h2>



<p>Datensicherheit wird zu einem zunehmenden Problem bei der Buchhaltung. Laufen die Prozesse digitalisiert ab, bieten diese einen <a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kriminalitaet-achtung-cyber-risiko-1.4553354">Angriffspunkt für Hacker</a>. Viele IT-Sicherheitskonzepte in den Unternehmen erfassen eine digitalisierte Buchhaltung noch nicht, weil meistens noch die Migration des Rechnungswesens vom Papier zum Computer läuft. </p>



<p>Bei einer externen <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/mut-zur-gruendung-weshalb-das-studium-der-perfekte-zeitpunkt-fuer-die-umsetzung-einer-geschaeftsidee-ist/">Buchhaltung</a> besteht dieses Problem nicht: Der Dienstleister ist für die Sicherheit notwendig und im Zweifel haftbar. Da viele Unternehmen zugleich nach wie vor mangelhaft gegen Schäden aus Cyberattacken versichert sind, ist die Sicherheit der meistunterschätzte Vorteil einer externen Buchhaltung. </p>



<h2 id="effizienz-externe-buchhalter-sind-guenstiger">Effizienz: Externe Buchhalter sind günstiger </h2>



<p>Unternehmen, die Kosten senken möchten, fahren mit einer externen Buchhaltung deutlich besser als mit einer internen. Die weltweit agierende Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl &amp; Partner, die ihren Hauptsitz in Deutschland hat, konnte errechnen, dass die externe Buchhaltung 20 bis 50 Prozent günstiger als eine interne ist. </p>



<p>Dies hat zwei Gründe: Technische und logistische Kosten entfallen erstens, da dieser der Dienstleister trägt. Zweitens sind die <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Personalkosten</a> deutlich geringer &#8211; dabei geht es nicht nur um Gehälter und Sozialversicherungsbeiträge. Beispielsweise entfallen auch die Kosten für die Abwesenheit der Buchhalter (Urlaub, Krankheit, etc.). Stattdessen wird der externe Buchhalter lediglich für die Arbeit bezahlt, die er auch tatsächlich leistet. </p>



<h2 id="konzentration-auf-das-eigentliche-business">Konzentration auf das eigentliche Business </h2>



<p>Eine interne Buchhaltung bindet nicht nur finanzielle, sondern auch weitere unternehmerische Ressourcen. Abteilungen müssen beispielsweise regelmäßig Zahlen vorlegen. Wird sie ausgelagert, kann sich das Unternehmen auf sein eigentliches Kerngeschäft konzentrieren. </p>



<p>Dieser Vorteil gilt übrigens auch auf der anderen Seite: Der externe <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/berufsbild-buchhalter-aufgabenspektrum-und-perspektiven-im-controlling/">Buchhalter</a> macht nichts anderes als die Buchhaltung. Er muss keine Deadlines, spezielle Unternehmensvorschriften oder ähnliche Dinge besichtigen. Beide Parteien können sich so auf die Tätigkeit fokussieren, die sie am besten beherrschen. </p>



<h2 id="groessere-expertise-besonders-in-schwierigen-faellen-hilfreich">Größere Expertise &#8211; besonders in schwierigen Fällen hilfreich </h2>



<p>Externe Buchhalter weisen in der Regel eine größere Expertise als interne auf. Dies liegt an den breiteren Erfahrungswerten. Interne Buchhalter sind immer nur mit dem eigenen Unternehmen befasst. Externe Buchhalter betreuen mehrere Klienten und sind deshalb erfahrungstechnisch breiter aufgestellt. Besonders in schwierigen Fällen kann sich dies lohnen. Gibt es beispielsweise besondere Probleme mit der Steuer, ist die Chance groß, dass ein etablierter externer Buchhalter mit solchen Schwierigkeiten bereits zu tun hatte. Er kann deshalb besser helfen. </p>



<h2 id="gute-ratgeber-fuer-expandierende-unternehmen">Gute Ratgeber für expandierende Unternehmen</h2>



<p>Externe Buchhalter sind durch ihren breiten Erfahrungsschatz ebenfalls gute Ratgeber für expandierende Unternehmen. Wer in einen neuen Markt vordringen oder weitere Produkte anbieten möchte, benötigt Unterstützung für die richtige Vorgehensweise. Externe Buchhalter können diese oft bieten, da sie beispielsweise den neuen Markt durch andere Klienten bereits kennen. </p>



<h2 id="abschliessend-den-richtigen-externen-buchhalter-finden">Abschließend: Den richtigen externen Buchhalter finden</h2>



<p>All die erläuterten Vorteile gelten natürlich nur, wenn der externe Buchhalter sein Handwerk versteht. Für Unternehmen macht es deshalb wenig Sinn, selbst blind auf einen entsprechenden Dienstleister zuzugehen. </p>



<p>Empfehlenswert ist es, <a href="https://www.ageras.de/buchhalter">eine Fachagentur</a> zu Rate zu ziehen, die Dienste qualifizierter Buchhalter vermitteln kann. Idealerweise sollte diese ausgezeichnet von bisherigen Kunden auf einem unabhängigen Portal bewertet sein &#8211; ein Siegel wie beispielsweise das von Trustpilot ist hierfür ein gutes Signal.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild:</em> <em>F8 studio/ Shutterstock </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/vorteile-externer-buchhaltung-professioneller-sicherer-und-effizienter/">Vorteile externer Buchhaltung: Professioneller, sicherer und effizienter:</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Transformationsprozesse: Sicherer Stand in unsicheren Zeiten? Was ihr dafür vom Surfen lernen könnt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/#comments</comments>
		
		
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 09:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Markus Hotz, Unternehmens-Coach, Start-up-Investor und ehemaliger Spitzensportler im Windsurfen, hat festgestellt: Viele Mitarbeiter und Führungskräfte „schwanken“ in Transformationsprozessen wie blutige Surfanfänger auf dem Wasser. Sicheren Halt? Den gibt es im&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/">Transformationsprozesse: Sicherer Stand in unsicheren Zeiten? Was ihr dafür vom Surfen lernen könnt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="markus-hotz-unternehmens-coach-start-up-investor-und-ehemaliger-spitzensportler-im-windsurfen-hat-festgestellt-viele-mitarbeiter-und-fuehrungskraefte-schwanken-in-transformations"><strong>Markus Hotz, Unternehmens-Coach, Start-up-Investor und ehemaliger Spitzensportler im Windsurfen, hat festgestellt: Viele Mitarbeiter und Führungskräfte „schwanken“ in Transformationsprozessen wie blutige Surfanfänger auf dem Wasser. Sicheren Halt? Den gibt es im Wandel nicht. Und dann schlagen sie zu: die Angst, der Zweifel, die Unsicherheit. Doch Markus Hotz kennt den Kniff, wie ihr einen sicheren Stand auf der Transformationswelle erlangt.</strong>..</h3>



<p class="has-drop-cap">Das Brett schwankt auf dem Wasser. Sicherer Halt? Keiner da. Dieses Gefühl kennt jeder Surfanfänger, wenn er sich auf den Wellen auf sein Brett zieht. Sobald er den festen Sandboden verlässt und sich abstösst Richtung Brett, ist da nichts mehr, das ihn stützt. Wohin mit den Armen? Den Beinen? Dem Gewicht? Ist das Brett schief? Es gibt nichts zum Angreifen, nichts, um sich hochzuziehen. Nichts, um sich festzuhalten, wo doch das Brett unter dem Gewicht des Surfers bedrohlich zu schaukeln beginnt. Wie soll das funktionieren?&nbsp;</p>



<h2 id="stillstand-und-untergang">Stillstand und Untergang</h2>



<p>Das ist der Moment, in dem Angst, Zweifel und Unsicherheit zuschlagen. Sie lähmen uns, sie verhindern klares Denken, strukturiertes Handeln und motiviertes Vorangehen. Das geht jedem Mensch immer mal wieder so, auch mir: Wenn die Zweifel mein Denken beherrschen, blockieren sie alle anderen Gedanken, meine Ideen und meine <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">Innovationskraft</a>. Ich stemme mich mit aller Kraft gegen diese Zweifel und komme doch nicht weiter.</p>



<p>Das bedeutet&nbsp;Stillstand und schließlich auch Untergang: im Wasser, wie im Leben und im Unternehmen. Doch glücklicherweise hat mich das Surfen gelehrt, mit solchen Situationen umzugehen …</p>



<h2 id="euer-bester-freund">Euer bester Freund</h2>



<p>Ich habe gelernt, den Zweifel zum Freund zu machen. Denn jeder Zweifel ist ein Geschenk, auch wenn ihr das nicht immer so leicht wahrnehmen könnt. Der Zweifel hat einen wertvollen Kern, denn er bringt euch in Bewegung. Schliesslich wäre ohne Zweifel alles klar und es gäbe keine Fragen. Es gäbe aber auch keine Suche nach neuen Wegen. Es gäbe keine Weiterentwicklung. Sondern nur satten, selbstzufriedenen Stillstand.&nbsp;</p>



<p>Doch um das sehen zu können, müsst ihr den Zweifel, müsst ihr die Angst von ihren lähmenden Nebeneffekten freischälen. Die Widerstände, die Zweifel in euch auslösen, Stück für Stück erkennen.&nbsp;</p>



<p>Wenn euch das gelingt, ist das bereits der erste Schritt, um den Zweifel für euch und eure Sache zu gewinnen: Nur wer seine Widerstände erkennt und nicht ignoriert oder von sich wegschiebt, kann mit ihnen umgehen. Und erst jetzt könnt ihr versuchen, euch damit auseinanderzusetzen, euch in die Richtung bewegen, in der ihr eine Lösung seht.&nbsp;So machen es auch die ganz Grossen des Surfsports wie Kelly Slater.</p>



<h2 id="das-mindset-der-champions">Das Mindset der Champions</h2>



<p>Diese Menschen hinterfragen sich trotz ihrer Meisterleistungen immer wieder selbst. Sie lassen gerade so viel Unsicherheit zu, dass sie ihnen hilft, besser zu werden. Klappt etwas nicht? Dann los: Analyse des Bretts, der Körperposition, des Wellenaufbaus, des Angleitwinkels usw. Ihrgebt keine Ruhe, bis nicht das beste Ergebnis erarbeitet ist.&nbsp;</p>



<p>Wenn auch ihr so vorgeht, was gelingt euch dann? Ihr entwickelt enorme Fähigkeiten, bringt herausragende Leistungen und verschiebt die Grenzen des Möglichen: gut, besser, am besten – und noch mehr. Das ist dann drin.&nbsp;</p>



<p>Das ist auch das Mindset, mit dem ihr euch auf <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/selbstverantwortung-in-unternehmen-eine-lachnummer-warum-ihr-selbstverantwortliche-mitarbeiter-hoechstens-im-medizinschrank-braucht/">Transformationsprozesse</a> erfolgreich einlassen könnt: Ihr nehmt die Zweifel an und arbeitet mit ihnen weiter, anstatt sich von ihnen lähmen zu lassen. So werdet ihr zum Meister jeder Transformationswelle, im Beruf wie im Leben.</p>



<h6 id="der-autor-markus-hotz-stuerzt-sich-voller-tatendrang-in-das-abenteuer-zukunft-von-einer-welle-der-ungewissheit-ueberrollt-zu-werden-ist-fuer-ihn-das-horrorszenario-schlechthin-aus-seiner-jahr">Der Autor:&nbsp;Markus Hotz stürzt sich voller Tatendrang in das Abenteuer Zukunft. Von einer Welle der Ungewissheit überrollt zu werden, ist für ihn das Horrorszenario schlechthin. Aus seiner jahrelangen Erfahrung als Wegbegleiter bei Business- und Peopletransformationen weiß er, dass Jammern und die unangenehmen Dinge aufzuschieben nicht hilft. Er geht Neues voller Tatendrang an. Erfahrt mehr:&nbsp;<a href="http://www.markushotz.ch/">www.markushotz.ch</a> oder folgt ihm auf seinen Social-Media-Kanälen.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Corepics VOF/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/airtime-windsurfer-jumping-over-big-wave-551965213?studio=1">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/08/transformationsprozesse-sicherer-stand-in-unsicheren-zeiten-was-ihr-dafuer-vom-surfen-lernen-koennt/">Transformationsprozesse: Sicherer Stand in unsicheren Zeiten? Was ihr dafür vom Surfen lernen könnt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Nie wieder Scheitern: Wie Umsetzung durch agiles Führungscoaching gelingt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 06:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statt einer Umsetzungskultur herrscht in Unternehmen oft eine Ausredenkultur! Demzufolge werden immer weniger Ergebnisse erreicht, die das Unternehmen in der notwendigen hohen Geschwindigkeit nach vorne bringen. Strategien laufen ins Leere,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Nie wieder Scheitern: Wie Umsetzung durch agiles Führungscoaching gelingt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="statt-einer-umsetzungskultur-herrscht-in-unternehmen-oft-eine-ausredenkultur-demzufolge-werden-immer-weniger-ergebnisse-erreicht-die-das-unternehmen-in-der-notwendigen-hohen-geschwindigkeit-nach-vor">Statt einer Umsetzungskultur herrscht in Unternehmen oft eine Ausredenkultur! Demzufolge werden immer weniger Ergebnisse erreicht, die das Unternehmen in der notwendigen hohen Geschwindigkeit nach vorne bringen. Strategien laufen ins Leere, Ziele werden verpasst und sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter haben das Gefühl, immer wieder zu scheitern.&nbsp;Von Elmar Lesch und Ralf Koschinski&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die jährlich erstellte Benchmark Studie Vertriebskompass der Vertriebsberatung Siers &amp; Collegen in Zusammenarbeit mit der FH Aachen, zeigt, dass 43 Prozent der Projekte an der Umsetzung scheitern. Die bekannte Gallup-Studie belegt außerdem, dass jede dritte Arbeitsstunde verschwendet wird, also keine Ergebniswirkung hat. Wunder ist das keines, schließlich wird heute eher mit Fokus Ziel als mit Faktor Mensch geführt. Wirtschaftlich&nbsp;<em>und&nbsp;</em>menschlich betrachtet, führt dies in den meisten Fällen nicht nur zu keiner Lösung, sondern sogar zur Lähmung.</p>



<h2 id="schnelle-umsetzung-ist-gefragt">Schnelle Umsetzung ist gefragt</h2>



<p>Um als Unternehmen in der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">VUCA-Welt</a> überlebensfähig zu bleiben, ist eine schnelle Umsetzung notwendig. Es gilt, Chancen und Potenziale zu erkennen, agil zu denken und zu handeln, sich persönlich kontinuierlich weiterzuentwickeln und möglichst flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Voraussetzung dafür sind Menschen, die in der Lage sind, je nach Bedarf zu führen und folgen, mal Coach und mal Coachee, immer aber für den jeweiligen Prozess, das Projekt oder eine Aufgabe verantwortlich – und damit beteiligt – zu sein.&nbsp;</p>



<h2 id="mensch-statt-ziel">Mensch statt Ziel</h2>



<p>Umsetzung scheitert häufig, weil sich sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte oder Projektleiter nicht selbst reflektieren und nicht kontinuierlich an ihrer Verbesserung bzw. Erneue­rung arbeiten. Aufgrund von Überlastung durch das Tagesgeschäft verharren sie in der Gegenwart sowie im Status quo. </p>



<p>Es fehlt häufig das richtige <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/05/frauen-im-management-fuehren-zu-einer-gesunden-unternehmenskultur/">Mindset</a> für eine erfolgreiche und dauerhafte Umsetzung. Dabei müsste dafür einfach nur der Mensch in den Mittelpunkt der Zielerreichung rücken – und nicht das sachliche Ziel an sich. Zugegeben, das geht nicht immer so schnell, wie wir es vielleicht erwarten. Und manchmal tut es auch weh. Aber ohne diese notwendige weitere Veränderung keine Umsetzung – und ohne Umsetzung kein Erfolg!</p>



<h2 id="ursachen-fuer-scheitern-die-6-s-a-u-fallen">Ursachen für Scheitern: Die 6 S.A.U.-Fallen</h2>



<p>Gestatten, S.A.U.-Prozess – ich beschreibe das „<strong>S</strong>cheitern&nbsp;<strong>A</strong>n&nbsp;<strong>U</strong>msetzung“. Meine&nbsp;Auswirkungen sind dramatisch. Schaffen es Unternehmen nicht, den S.A.U.-Fallen zu entkommen, ist der wirtschaftliche Erfolg in Gefahr. Tappen einzelne Führungskräfte in die S.A.U.-Fallen, hat dies schädliche Auswirkungen sowohl auf deren Leben als auch auf das ihrer Mitarbeiter. </p>



<ul><li>Die erste S.A.U.-Falle ist die&nbsp;<strong>Positionierung</strong> aufgrund der fehlenden Beschäftigung mit der Ausgangsfrage: „Wo stehen wir heute und warum?“. </li><li>Die zweite S.A.U.-Falle ist die&nbsp;<strong>Perspektive</strong> durch eine fehlende klare Vision sowie genaue Zukunftsideen für Unternehmenswachstum und Fortschritt. „Wo wollen wir hin?“ wird nicht ausreichend diskutiert. </li><li>Die dritte S.A.U.-Falle ist das <strong>Personal.&nbsp;</strong>Hier geht es um das Verharren in der Komfortzone und die mangelnde Motivation für Umsetzung. Der Grund? Immer weniger Mitarbeiter sind emotional an das Unternehmen gebunden. </li><li>Die vierte S.A.U.-Falle ist der <strong>Plan.&nbsp;</strong>Es fehlt die Orientierung. Zu viele oder nicht messbare Ziele, keine Priorisierung und Auf­tragsklärung führen zur Verunsicherung, sodass die Umsetzung erst gar nicht in Gang kommt.</li><li>Die fünfte S.A.U.-Falle ist der <strong>Prozess.&nbsp;</strong>Hier geht es um die zu geringe oder fehlende Transparenz hinsichtlich der Verantwort­lichkeit und um die erforderlichen Kompetenzen. Wie ist der Prozess genau definiert und welche Teilschritte – das&nbsp;<em>Was&nbsp;</em>– sind konkret zu tun?</li><li>Die sechste S.A.U.-Falle ist das <strong>Potenzial.&nbsp;</strong>Aufgrund schwacher Analysen werden Zukunftspotenziale nicht erkannt, es fehlt Kreativität und kein Innovationsprozess kommt in Gang. Mangelnde Selbstkritik sowie eine schlechte Fehlerkultur im Unter­nehmen führen zusätzlich zu einer grundlegenden und weitreichenden Stagnation.</li></ul>



<p><strong>Die 8A-Umsetzungsmethode</strong></p>



<p>Es fehlt ein Lösungsansatz, mit dem Unternehmen und Menschen Verände­rungen nachhaltig bewältigen können. Die Vielzahl an Werkzeugen und Methoden verwirrt mehr, als dass sie hilft. Es gibt keine Instrumente, die im kontinuierlichen Change-Prozess wirklich die Mitarbeiter als Menschen in den Mit­telpunkt stellen, damit diese dauerhaft mitgenommen und motiviert werden. </p>



<p>Das Gute ist: Jeder hat immer die Möglichkeit, Bedingungen zu verändern! Wie dies gelingt? Mit der 8A-Umsetzungsmethode – nachzulesen im Buch „Umsetzen statt Scheitern“ (ISBN 978-3-648-12270-9)</p>



<h6 id="elmar-lesch-dipl-ing-dipl-wirtschaftsingenieur-fh-ist-international-zertifizierter-unternehmensberater-bdu-cmc-sowie-erfolgreicher-fuehrungs-und-verkaufstrainer-businesscoach-projektmanager"><strong>Elmar Lesch,</strong> Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), ist international zertifizierter Unternehmensberater BDU/CMC sowie erfolgreicher Führungs- und Verkaufstrainer, Businesscoach, Projektmanager und Lehrbeauftragter für Projektmanagement.</h6>



<h6 id="ralf-koschinski-dipl-kaufmann-begeistert-fuehrungskraefte-und-verkaeufer-als-vortragsredner-und-erfolgstrainer-er-ist-zertifizierter-management-business-coach-sowie-mittelstandsberater-nbs"><strong>Ralf Koschinski,</strong> Dipl.-Kaufmann, begeistert Führungskräfte und Verkäufer als Vortragsredner und Erfolgstrainer. Er ist zertifizierter Management- &amp; Business-Coach sowie Mittelstandsberater.&nbsp;Mehr über beide Autoren unter <a href="http://www.umsatzmeister.de/">www.umsatzmeister.de</a></h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild:</em> <em>Nong Mars/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/unemployed-jobless-people-crisis-who-recession-591044579?studio=1">Shutterstock</a>  </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/nie-wieder-scheitern-wie-umsetzung-durch-agiles-fuhrungscoaching-gelingt/">Nie wieder Scheitern: Wie Umsetzung durch agiles Führungscoaching gelingt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Was steckt hinter den Fragen? So verstehst du die Psychologie in Bewerbungsgesprächen besser…</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 05:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche Fragen im Bewerbungsgespräch kommen unscheinbar daher. Etwa: Welches Buch haben Sie als letztes gelesen? Die Antwort: „Ich lese keine Bücher, sondern informiere mich über Spiegel online“ ist zumindest fatal,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/was-steckt-hinter-den-fragen-so-verstehst-du-die-psychologie-in-bewerbungsgespraechen-besser/">Was steckt hinter den Fragen? So verstehst du die Psychologie in Bewerbungsgesprächen besser…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="manche-fragen-im-bewerbungsgespraech-kommen-unscheinbar-daher-etwa-welches-buch-haben-sie-als-letztes-gelesen-die-antwort-ich-lese-keine-buecher-sondern-informiere-mich-ueber-spiegel-onl">Manche Fragen im Bewerbungsgespräch kommen unscheinbar daher. Etwa: Welches Buch haben Sie als letztes gelesen? Die Antwort: „Ich lese keine Bücher, sondern informiere mich über Spiegel online“ ist zumindest fatal, wenn Sie vor dem Personal-Berater Jörg Knoblauch sitzen. Er folgert: Zu wenig Interesse an eigenständiger Weiterbildung. Hier lesen Sie, was hinter Knoblauchs drei Lieblingsfragen steckt&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Je jünger die Bewerber, desto geringer die Affinität zu Büchern und Gedrucktem. Das weiß auch der Geschäftsführer von Tempus Consulting. Doch dann hört er, dass der Bewerber während Auto- oder Zugfahrten regelmäßig Hörbücher hört. </p>



<p>Und dass dem Bewerber beispielsweise an „Stille Revolution“ von Bodo Janssen besonders gefallen hat, dass Führungskräfte nicht nach Zahlen, sondern durch Beziehungen führen. Dann nickt er und weiß, da kümmert sich jemand um berufliche Weiterbildung, entwickelt seine Meinung und bildet seinen <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Führungsstil</a>.&nbsp;</p>



<p>Oder Sie verfolgen regelmäßig bestimmte Speaker auf TEDx, womöglich englischsprachige Videos. Dann weiß Ihr Gegenüber zusätzlich, dass Sie sich höchstwahrscheinlich auch mit einem angloamerikanischen Businesspartner auseinandersetzen können. </p>



<p>Zusätzlicher Punkt für Sie. Wichtig ist, dass Sie verstehen, dass diese Frage auf Ihre Weiterbildung abzielt. Sie sind Experte für Social Media oder Internetmarketing? Da gibt es bestenfalls aktuelle Fachartikel, also erzählen Sie, dass Sie sich regelmäßig und professionell im <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Coworking-Space</a> oder auf Social Media Nights austauschen. Sie belegen auch, dass Sie ein Netzwerker sind. Zusätzlicher Punkt.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Kümmern Sie sich um Ihre kontinuierliche Weiterbildung&#8221;</p><cite>Jörg Knoblauch</cite></blockquote>



<p>Wichtig: Was Sie sagen muss stimmen. Wenn beim Nachfassen des Interviewers rauskommt, dass Sie nicht sattelfest sind oder mal einen TEDx-Talk gehört haben, dann können Sie einpacken, sagt Jörg Knoblauch. Deshalb: Kümmern Sie sich um Ihre kontinuierliche Weiterbildung.&nbsp;</p>



<h2 id="was-haben-sie-bewegt">Was haben Sie bewegt?</h2>



<p>Eine andere Kernfrage lautet: Wie haben Sie Verantwortung übernommen? Das sollte sich beruflich zeigen, weil Sie als Marketingmitarbeiter verantwortlich waren, dass ein neues Produkt erfolgreich eingeführt wurde. Und Sie können steigende Verkaufszahlen präsentieren. </p>



<p>Oder: Als System-Administrator haben Sie zunächst ein halbjähriges Audit der Mitarbeiter entwickelt und die Beurteilung hat sich kontinuierlich verbessert. Damit zeigen Sie vor allem, dass Sie bereit sind, sich dem Urteil Ihrer Nutzer zu stellen.&nbsp;</p>



<p>Berufseinsteiger und jüngere <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Bewerber</a> können natürlich wenig nachweisen. Spielen Sie deshalb die Karte Freizeit. Beispielsweise sind Sie bei der Freiwilligen Feuerwehr: Sie zeigen ungewöhnlichen Einsatz. Nachts auszurücken ist kein Vergnügen. Die Arbeit birgt immer ein Risiko und sie ist nur in einem verlässlichen Team zu erledigen. Oder Sie hat eine Sportabteilung oder -gruppe aufgebaut, die über die Jahre gewachsen ist. </p>



<p>Was der Interviewer mit der Frage eigentlich wissen will ist: Gehen Sie voran, können Sie mit Widerständen umgehen und Hindernisse beiseite räumen, die es immer gibt, wenn etwas Neues entsteht. Und: Können Sie andere Menschen begeistern und überzeugen. </p>



<div class="wp-block-cover has-background-dim has-parallax" style="background-image:url(https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/07/Jörg-Knoblauch-sitzend-400x267.jpg)"><div class="wp-block-cover__inner-container">
<p class="has-text-align-center has-large-font-size">Fragen über Fragen&#8230;</p>
</div></div>



<p>Erzählen Sie also, was Sie dazu beigetragen haben, dass die Welt ein wenig besser wird. Und wenn Sie in der Richtung noch nichts geleistet haben, dann ist die Stelle, auf der Initiative gefordert ist, für Sie nicht die richtige, findet der Buchautor Jörg Knoblauch.&nbsp;</p>



<h2 id="wo-stehen-sie-in-zwei-bis-drei-jahren">Wo stehen Sie in zwei bis drei Jahren?</h2>



<p>Das ist natürlich ein Klassiker. Was der Interviewer wissen möchte, ist, ob Sie Ziele&nbsp;haben und Ihr (Berufs-)Leben bewusst in die Hand nehmen. Da wir in einer <a href="https://www.business-wissen.de/artikel/digitalisierung-was-bedeutet-vuca/">VUCA-Welt</a> leben, geht es nicht um festgefügte Vorstellungen, sondern um eine Richtung. Wollen Sie beispielsweise eher eine Fach- oder eine Führungskarriere machen? </p>



<p>Ist das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben, international tätig, können Sie auch sagen, dass Sie innerhalb der kommenden drei Jahre gerne sechs Monate in China arbeiten wollen. Danach verstehen Sie die <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/jammer-mentalitaet-kein-grund-zur-klage-so-werdet-ihr-vermeintliche-luxusprobleme-endlich-los/">Mentalität</a> dieser wichtigen Geschäftskunden besser.&nbsp;</p>



<p>Auf diese Frage können Sie allerdings auch ein, zwei private Aspekte nennen. Beispielsweise sind Sie bisher Halbmarathon gelaufen und wollen innerhalb der kommenden drei Jahren die volle Distanz absolvieren, möglichst unter vier Stunden. Oder: In der Zeit wollen Sie drei enge Freunde vor Ort gewinnen, um sich mit ihrer neuen Wirkungsstätte zu verbinden. </p>



<p>Zum einen macht Sie das als Person rund – der Interviewer bekommt ein vollständiges Bild. Außerdem zeigen die Antworten, dass Sie nicht nur beruflich ein zielorientierter Mensch sind, urteilt der Personal-Experte Jörg Knoblauch.&nbsp;</p>



<p>Seine erschreckende Erfahrung ist, dass keine zehn Prozent der Bewerber eine klare Antwort auf diese Frage geben können. Das findet er besonders fatal für Führungskräfte. Denn, wenn jemand sich selbst nicht führen kann, wird er es auch nicht schaffen, ein Team zielorientiert zu führen.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>Dmytro Zinkevych/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/positive-man-resting-on-bench-472525186?studio=1">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/was-steckt-hinter-den-fragen-so-verstehst-du-die-psychologie-in-bewerbungsgespraechen-besser/">Was steckt hinter den Fragen? So verstehst du die Psychologie in Bewerbungsgesprächen besser…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Industrie 4.0: Angst um Arbeitsplätze, schlaue(re) Algorithmen und was dahinter steckt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 28 Jul 2019 16:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Prozesse in der Industrie werden automatisiert, das ist längst nichts Neues mehr. Mit dem Fortschritt der Künstlichen Intelligenz in der Forschung aber auch am Arbeitsplatz steigen die Sorgen,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/">Industrie 4.0: Angst um Arbeitsplätze, schlaue(re) Algorithmen und was dahinter steckt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="immer-mehr-prozesse-in-der-industrie-werden-automatisiert-das-ist-laengst-nichts-neues-mehr-mit-dem-fortschritt-der-kuenstlichen-intelligenz-in-der-forschung-aber-auch-am-arbeitsplatz-steigen-die-so">Immer mehr Prozesse in der Industrie werden automatisiert, das ist längst nichts Neues mehr. Mit dem Fortschritt der Künstlichen Intelligenz in der Forschung aber auch am Arbeitsplatz steigen die Sorgen, dass menschliche Mitarbeiter überflüssig werden und die Arbeitslosigkeit (wieder) steigen wird. Aber, Hand aufs Herz, ist der Fortschritt nur negativ für Jobs?</h3>



<p class="has-drop-cap">Es ist unbestreitbar das manche Art Job tatsächlich durch Automatisierung wegfällt, aber es ist wichtig zu bedenken, dass es dabei sich um bestimmte Art Arbeit handelt. Aufgaben, die ein großes Maß an Routine aufweisen, können einfach und schnell auch von <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/hype-faktor-ki-wie-sich-kuenstliche-intelligenz-auf-geschaeftsprozesse-auswirkt/">Robotern</a> oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/">Algorithmen</a> getätigt werden. </p>



<p>Monoton eine Tätigkeit wiederholen ist einfach für Computer und führt zu Konzentrationsschwächen bei Menschen. So wird heutzutage an Fließbändern und in der Massenproduktherstellung Künstliche Intelligenz eingesetzt, genauso wie Amazon Roboter in Lagerhäusern einsetzt.</p>



<p>Dabei ersetzt Automatisierung aber nicht immer schon vorhandene Jobs, sondern führt auch zu vorher unmöglichen Fortschritten in der Sicherheit und Effizienz.&nbsp;</p>



<p>So kann Künstliche Intelligenz viel größere Datenmengen bearbeiten als Menschen, und in einem Bruchtal der Zeit. So setzen zum Beispiel die Deutsche Post und IBM neuerdings auf Künstliche Intelligenz in der Logistik und hoffen, dass Erkenntisse durch Auswertung von ‚Big Data‘ Prozesse modernisieren und effizienter machen werden.</p>



<p>Im Thema Sicherheit und Qualität in der Lebensmittelindustrie, können automatisierte Maschinenprozesse mehr bieten als Menschen. Zum Beispiel erkennen <a href="https://de.rs-online.com/web/c/automation/sensoren-und-messwandler/induktive-naherungsschalter/">Maschinen mit induktiven Näherungsschaltern</a> auch kleinste Mengen an metallischen Objekten in Nahrungsmitteln, die potentiell für den Verbraucher schädlich sein könnten. Auch in der Textilindustrie wird diese Technologie angewandt um automatisch zu prüfen, dass keine Nadelteile in Kleidungsstücken verfangen sind.</p>



<h2 id="was-wird-nicht-automatisiert"><strong>Was wird nicht automatisiert?</strong></h2>



<p>Experten sind aber trotzdem der Meinung, dass Automatisierung im Endeffekt mehr Arbeitsplätze schaffen als zerstören wird.</p>



<p>Projektiertes wirtschafliches Wachstum dank Künstlicher Intelligenz – eine <a href="https://www.pwc.de/de/business-analytics/kuenstliche-intelligenz-sorgt-fuer-wachstumsschub.html">globale PwC Studie</a> erwartet bis zu 11,3% Wachstum beim deutschen BIP bis 2030 augrund KI-basierter Innovationen – würde zu einem Wachstum im Dienstleistungssektor beitragen, aufgrund dessen dort Arbeitsplätze enstehen werden. Laut Studie des amerikanischen <a href="https://www.bls.gov/emp/tables/employment-by-major-industry-sector.htm">Bureau of Labor Statistics</a> werden zum Beispiel in den USA in 2026 81% aller Jobs im Dienstleistungssektor zu finden sein. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Es entstehen (auch) neue Jobs&#8221; </p></blockquote>



<p>Gleichzeitig werden Jobs entstehen, die auf dem Fortschritt der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">Automatisierung</a> basieren: diejeniegen, die das Ganze steuern. Viele dieser Jobs werden neue Fähigkeiten und ein hohes Bildungsniveau benötigen. Für die jüngere Generation also ein Trost, aber wer jetzt gerade seinen Job durch Automatisierung verliert, hat wenig Chance den Sprung in diese Art Job zu schaffen.</p>



<p>Aber nicht alle Jobs, die keinen Universitätsabschluss fordern, sind zwangsläufig in Gefahr. Arbeiten, die nicht Routine sind sonder komplexe, immer individuelle Tätigkeiten fordern, sind auch nicht leicht automatisierbar. Elektriker, zum Beispiel, sind potentiell weit weniger von Automatisierung betroffen als Buchführer.</p>



<p>Eine andere Arbeitsgruppe, die erst mal nicht damit rechnen muss überflüssig zu werden, sind Künstler aller Art. Bis <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptowaehrungen-kuenstliche-intelligenz-co-so-wirkt-sich-die-digitalisierung-auf-die-finanzbranche-aus/">Künstliche Intelligenz</a> die menschliche Kreativität erreicht, ist im Moment jedenfalls noch Zeit.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: industryviews/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/industrial-factory-assembly-microelectronics-interior-workers-1092076928?studio=1">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/industrie-4-0-angst-um-arbeitsplaetze-schlauere-algorithmen-und-was-dahinter-steckt/">Industrie 4.0: Angst um Arbeitsplätze, schlaue(re) Algorithmen und was dahinter steckt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mehr als Roulette: Karriere im Casino-Kapitalismus</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/07/karriere-gluck-spiel/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 28 Jul 2019 15:36:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11771</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neben Croupiers sind es das Sicherheitspersonal, Kellner, Barpersonal und Management, die ähnlich wie in Restaurants oder Hotels dafür sorgen, dass ein Casinobesuch (möglichst) unvergesslich bleibt&#8230; Wenn Leute an Jobs in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/karriere-gluck-spiel/">Mehr als Roulette: Karriere im Casino-Kapitalismus</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="neben-croupiers-sind-es-das-sicherheitspersonal-kellner-barpersonal-und-management-die-aehnlich-wie-in-restaurants-oder-hotels-dafuer-sorgen-dass-ein-casinobesuch-moeglichst-unvergesslich-bleibt">Neben Croupiers sind es das Sicherheitspersonal, Kellner, Barpersonal und Management, die ähnlich wie in Restaurants oder Hotels dafür sorgen, dass ein Casinobesuch (möglichst) unvergesslich bleibt&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Wenn Leute an Jobs in Casinos denken, denken sie sicher sofort an den Job des Croupiers. Viele moderne Croupiers nehmen dabei ihren Job sehr ernst und respektieren die Branche und die eigene Karriere, schließlich sind sie es, die den Spielfluss aufrechterhalten, die Leute auch ein wenig unterhalten und sind damit auch ein nicht unterschätzender Faktor in Sachen Spielgenuss.</p>



<h2 id="gepflegt-und-gewitzt">Gepflegt und gewitzt</h2>



<p>Der Job eines Croupiers wird oft als hektisch und aufregend beschrieben. Neben einer gewissen Stress-Resistenz sollte man auch noch dazu bereit sein, über mehrere Stunden hinweg gesellig mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und Hintergründe sein auskommen zu finden. Von der Beantwortung von Fragen zum Casino oder dem jeweiligen Spiel selbst, der Erläuterung der Spielregeln oder der reinen Unterhaltung der Spieler ist der Arbeitsalltag alles andere als langweilig und monoton. </p>



<p>Neben der schnellen Auffassungsgabe und der Fähigkeit, Situationen richtig einschätzen zu können, spielt auch das gepflegte Äußere eine wichtige Rolle. Viele Croupiers besuchen spezielle Kurse, bevor sie in den Beruf einsteigen können, dazu kommen ebenfalls spezielle&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Trainings</a> bei den Casinos selbst. Schließlich soll der Ablauf durch neue Croupiers so wenig wie möglich gestört werden.</p>



<p>Der Job eines Croupiers wird von vielen immer noch als Kunstform gesehen. Gepflegtes Auftreten bis tief in die Nacht, eventuell sogar noch die Ungehaltenheit&nbsp;<a href="http://www.uwidu.de/der-richtige-umgang-mit-menschen/">einzelner Gäste</a> ertragend, werden Geduld, Können und Professionalität oft bis ins Letzte ausgereizt.</p>



<p>Croupiers sind dabei längst nicht mehr nahezu ausschließlich Männer. In den vergangenen Jahrzehnten stieg in den USA die Frauenquote im Bereich Glücksspiel auf mehr als 30 % aller Beschäftigten an. Natürlich sind hier viele Frauen im Servicebereich tätig, immer öfter aber zieht es Frauen an die Spieltische selbst – was auch im Online-Casino Bereich und bei Pokerturnieren immer mehr auffällt.</p>



<h2 id="alternativen-online">Alternativen online</h2>



<p>Auch in Online Casinos ist der Beruf des Croupiers weiterhin vertreten. Auf immer mehr Plattformen sind die sogenannten Live Dealer zugange und verhelfen bei Spielen wie Roulette, Black Jack, Poker oder Baccarat Spielern auf der ganzen Welt zu authentischem Casino-Feeling zuhause. Wieder andere Gaming-Plattformen wie <a href="https://www.slotpark.com/de/"></a><a href="https://www.slotpark.com/de/">Slotpark</a> kommen ohne Live Dealer aus und bieten Spielern hunderte von Spielautomaten direkt auf ihren Android und iOS Geräten.</p>



<p>Der Reiz von Casinos ist auch im 21.&nbsp;Jhdt. ungebrochen.&nbsp;Die Aussicht, in prestige-trächtigen Etablissments zu arbeiten, Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen und in einer Branche zu arbeiten, in der man tatsächlich noch Aufstiegschancen hat, führen weiterhin tausende begeisterte Arbeitnehmer weiter zur Karriere in diesem Sektor.&nbsp;</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild:</em> <em>Brian A Jackson/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/newtons-cradle-physics-concept-action-reaction-318153713?studio=1">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/karriere-gluck-spiel/">Mehr als Roulette: Karriere im Casino-Kapitalismus</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>New Work und das neue WIR: 6 Impulse für eine agile Zusammenarbeit 4.0</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/07/new-work-und-das-neue-wir-6-impulse-fuer-eine-agile-zusammenarbeit-4-0/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 07:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vieles was uns bislang als selbstverständlich erscheint, wird es in dieser Form bald nicht mehr geben. Der Wandel hin zur Arbeit 4.0 hinterlässt in den Unternehmen Spuren. Feste Strukturen lösen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/new-work-und-das-neue-wir-6-impulse-fuer-eine-agile-zusammenarbeit-4-0/">New Work und das neue WIR: 6 Impulse für eine agile Zusammenarbeit 4.0</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vieles-was-uns-bislang-als-selbstverstaendlich-erscheint-wird-es-in-dieser-form-bald-nicht-mehr-geben-der-wandel-hin-zur-arbeit-4-0-hinterlaesst-in-den-unternehmen-spuren-feste-strukturen-loesen-si">Vieles was uns bislang als selbstverständlich erscheint, wird es in dieser Form bald nicht mehr geben. Der Wandel hin zur Arbeit 4.0 hinterlässt in den Unternehmen Spuren. Feste Strukturen lösen sich auf. New Work ist die logische Folge von Digitalisierung und Globalisierung. Von Ulrike Stahl…</h3>



<p class="has-drop-cap">Logisch, dass in einem solchen Umfeld das Miteinander neu definiert werden muss. Je stärker das Individuum, umso wichtiger werden Netzwerke. Das neue WIR braucht starke ICHs mit einem kooperativen Mindset. Ob es darum geht, sich in neu zusammengestellten Teams schnell zurechtzufinden oder miteinander wirksamer zu arbeiten… </p>



<p>Stück für Stück passt sich Arbeit dem Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft an. Im Zuge dessen werden Aufgaben, die standardisierten Prozessen folgen, zunehmend von künstlicher Intelligenz übernommen. Was in den Händen der Menschen bleibt ist der Schöpfungsakt. Eigene Ideen einzubringen und selbstbestimmt zu handeln, ist nicht nur möglich, sondern wird immer häufiger gefordert.</p>



<h2 id="gemeinsam-loesungen-entwickeln">Gemeinsam Lösungen entwickeln…</h2>



<p>… die alleine nicht möglich wären. Dafür sind Menschen gefragt,&nbsp;die über ihren Verantwortungsbereich hinausdenken und aktiv Verantwortung für das gesamte Ziel übernehmen. Konnten Aufgaben früher linear abgearbeitet werden, gibt es heute Sprünge und Schleifen. </p>



<p>Wir leben und arbeiten in einem völlig anderen Takt. Immer mehr Menschen geht es um Freiheit und Erfüllung, um dieEntfaltung der Persönlichkeit und Kreativität, umPartizipation und Selbstbestimmung. Dafür ist allerdings notwendig, sichohne Hierarchie selbst zu organisieren – als Einzelner und als Team. Nachfolgende sechs Impulse helfen dabei, sich fit zumachen für das neue WIR im Business:</p>



<p><strong>1. New Work und Diversität&nbsp;</strong></p>



<p>Divers zusammengestellte Teams sichern vielfältige Einflussfaktoren – ob persönlich, ethnisch, kulturell oder sozial. Wichtig ist dabei, das Augenmerk nicht auf das zu richten, was die Beteiligten trennt, sondern auf das, was sie verbindet. Dieser&nbsp;&nbsp;Fokus unterstützt nicht nur die kooperative Zusammenarbeit, er eröffnet auch die Möglichkeit, besonders gut mit komplexen Problemstellungen zurechtzukommen.</p>



<p><strong>2. New Work und das ICH im WIR</strong></p>



<p>Partizipation ist kein Kuschelkurs, sondern ein echter Meinungsaustausch mit dem Ziel, zur besten Lösung zu kommen. Dazu braucht es zunächst einen eigenen Standpunkt und die Bereitschaft, diesen zu teilen. Viele Menschen wissen, was sie nicht wollen, haben aber kein klares Verständnis davon, was ihre Interessen, Werte und Ziele sind. Aber nur wenn diese formuliert werden, können sie auch Berücksichtigung finden. Und nur wenn sie Berücksichtigung finden, finden wir uns auch emotional beteiligt.&nbsp;</p>



<p><strong>3. New Work und der Nutzen</strong></p>



<p>Längst geht es nicht mehr darum, wie hart jemand arbeitet, sondern welchen Nutzen er stiftet, für das Unternehmen, für die Kollegen und den Kunden. Gerade beim Teilen von Informationen, hat man in Unternehmen den Eindruck, dass das eher als Hol-, denn als Bringschuld betrachtet wird. Gründe dafür sind eine große Selbstzentriertheit und die mangelnde Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszublicken sowie Machtspiele, die mit Wissen (= Macht) betrieben werden.&nbsp;</p>



<p><strong>4. New Work ohne Silo&nbsp;&nbsp;</strong><strong></strong></p>



<p>Die klassische Arbeitsteilung hat uns gelehrt, dass jeder dafür sorgen muss, seinen Teil der Arbeit so gut wie möglich zu erledigen. Heute genügt das nicht mehr. Vernetzte Prozesse zwischen verschiedenen Abteilungen und Wissensdisziplinen erfordern eine abgestimmte Strategie sowie das Vertrauen, gemeinsam über die Ziellinie gehen zu wollen und keine Quick-Wins mitzunehmen, um individuell gut dazustehen.&nbsp;</p>



<p><strong>5. New Work und Entscheidungen</strong><strong></strong></p>



<p>Mit zunehmendem Freiraum, der Mitarbeitern gewährt wird, sowie reduzierten Hierarchien und Prozessen, gibt es auch immer weniger Vorgaben, wie man es machen muss. Durch mehr Transparenz, mehr Informationen und Hintergrundwissen, soll jeder Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, selbst die Entscheidungen zu treffen, die den Erfolg des Unternehmens ermöglichen. Das heißt aber auch, dass diese Verantwortung übernommen werden muss. Nicht jeder ist dazu bereit.</p>



<p><strong>6. New Work und Offenheit</strong><strong></strong></p>



<p>Unternehmen mit disruptivem Mindset setzen auf schnelles Lernen. Der nächste Schritt erfolgt nicht erst, wenn bis dahin Perfektion erreicht ist, sondern bereits im Beta-Stadium. Dann geht es darum, auf Basis der gemachten Erfahrungen zu optimieren. In New Work gilt es, flexibel und offen zu bleiben, um sich auf andere Ideen einlassen zu können. Wer aktiv den Austausch mit Menschen sucht, die anders sind als er selbst, profitiert durch neue Sicht- und Herangehensweisen.&nbsp;</p>



<h6 id="ulrike-stahl-rednerin-autorin-und-expertin-fuer-das-neue-wir-im-business-wie-geht-erfolgreiche-zusammenarbeit-in-einem-agilen-und-globalen-umfeld-wie-entwickeln-wir-einen-wir-mindset-fuer-uns-selb"><strong>Ulrike Stahl:</strong> Rednerin, Autorin und Expertin für das neue WIR im Business. Wie geht erfolgreiche Zusammenarbeit in einem agilen und globalen Umfeld? Wie entwickeln wir einen WIR-Mindset für uns selbst, in unseren Unternehmen und unter unseren Mitarbeitern? Darüber schreibt und redet sie mit internationaler Erfahrung und Begeisterung. Sie ist Autorin des Buches „So geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.“ Als Design Thinking Coach und Coach für Top Teams ist sie am Puls der Zeit und genau das macht ihre Vorträge so packend und lebensnah.&nbsp;<a href="http://www.ulrike-stahl.com">www.ulrike-stahl.com</a></h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: panuwat phimpha/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/mobile-application-concept-using-touch-screen-558385414?studio=1">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/new-work-und-das-neue-wir-6-impulse-fuer-eine-agile-zusammenarbeit-4-0/">New Work und das neue WIR: 6 Impulse für eine agile Zusammenarbeit 4.0</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Blockchain-Technologie: Kryptowährungen studieren</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/07/kryptowaehrungen-studieren/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2019 18:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wachsende Nachfrage nach Blockchain-Technologie erfordert entsprechende Entwickler. Von Tag zu Tag entstehen immer neue Roboter auf dem Markt, die das Kryptotrading automatisieren und verbessern wollen&#8230;. Sie wollen auch viele&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/kryptowaehrungen-studieren/">Blockchain-Technologie: Kryptowährungen studieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-wachsende-nachfrage-nach-blockchain-technologie-erfordert-entsprechende-entwickler-von-tag-zu-tag-entstehen-immer-neue-roboter-auf-dem-markt-die-das-kryptotrading-automatisieren-und-verbessern-w">Die wachsende Nachfrage nach Blockchain-Technologie erfordert entsprechende Entwickler. Von Tag zu Tag entstehen immer neue Roboter auf dem Markt, die das Kryptotrading automatisieren und verbessern wollen&#8230;.</h3>



<p class="has-drop-cap">Sie wollen auch viele Aspekte des Tradings vereinfachen, z.B. solch ein&nbsp;<a href="https://coincierge.de/bitcoin-revolution/">seriöser Anbieter wie Bitcoin Revolution</a>. Aber sowohl bestehende Startups als auch neue Projekte sind auf der Suche nach Talenten, die sich in der Blockchain-Programmierung auskennen, Projekte fördern und eine Strategie entwickeln, um den Markt zu erobern.&nbsp;</p>



<p>Die&nbsp;<a href="https://www.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/warum-der-krypto-markt-in-deutschland-nur-langsam-in-fahrt-kommt-16269075.html">Blockchain-Technologie</a> erfreut sich heutzutage immer größerer Beliebtheit: Immer mehr Unternehmen und Organisationen verstehen den Wert der Blockkette und die Möglichkeiten ihrer Verwendung.Die Blockchain-Technologie selbst verwendet eine einzigartige Art der Verschlüsselung, mit der Sie bestimmte Teile der Blockkette schützen können. Daher wird es unmöglich, Änderungen an ihnen vorzunehmen.</p>



<p>Die plötzliche Nachfrage nach dieser relativ neuen Technologie, die seit weniger als zehn Jahren besteht, steht vor einem großen Hindernis &#8211; dem Mangel an Humankapital, das interessiert und ausgebildet ist. Die Zahl der offenen Stellen hat sich 2019 verdreifacht und wird natürlich weiter zunehmen. Gleichzeitig nehmen auch Suchanfragen nach Blockchain-Technologietrainings in verschiedenen Bereichen zu: Recht, Finanzen, Technologien. In Asien werden bereits Gründerzentren gebaut, um Talente zu fördern.</p>



<p>Zahlreiche Kurse werden sowohl online als auch im Rahmen der praktischen Unterrichtsstunden angeboten, um die Mitarbeiter auf Blockchain-Projekte vorzubereiten.</p>



<p>Die <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptoarten-blockchain-bitcoin-token-jetzt-verstaendlich/">Blockchain</a>-Kurse im Internet richten sich in der Regel an ein möglichst breites Publikum und eignen sich für Spezialisten in verschiedenen Bereichen: Ökonomen, Anwälte, Finanzmanager sowie Führungskräfte und Einzelunternehmer.</p>



<p>Das Ziel von solchen Kursen besteht darin, Kenntnisse über aktuelle Trends in der digitalen Welt zu vermitteln, die Beherrschung der Terminologie zu unterstützen, zu verstehen, wie Blockchain-Technologie funktioniert und wie sie in der Praxis angewendet werden kann.</p>



<p><a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/mobile-payment-elektronische-zahlungsmethoden-immer-attraktiver-fuer-moderne-unternehmen/">Blockchain</a> ist eine relativ neue Technologie, die dank der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptowaehrungen-kuenstliche-intelligenz-co-so-wirkt-sich-die-digitalisierung-auf-die-finanzbranche-aus/">Kryptowährung</a> weltweite Bekanntheit erlangt hat. Die Blockchain-Technologie verfügt über eine Reihe attraktiver Funktionen:</p>



<ol><li>Dezentraler Aufbau (es gibt kein einziges Transaktionsmanagementcenter und keinen Server, auf dem Informationen gespeichert werden)</li><li>Offenheit und Transparenz</li><li>Unfähigkeit, Daten ohne Zustimmung aller Systemteilnehmer zu ändern</li><li>&nbsp;Ein hohes Maß an Sicherheit</li></ol>



<p>Laut Experten wird Blockchain in naher Zukunft den Bereich der Finanz-, Staats- und Industriestrukturen grundlegend verändern. Bereits heute denken viele Unternehmen über den Einsatz der Blockchain-Technologie nach, und Banken bauen ganze Kryptowährungsabteilungen auf. Gleichzeitig fehlen noch qualifizierte Blockchain-Spezialisten.</p>



<h2 id="blockchain-schulungen">Blockchain-Schulungen</h2>



<p>Wenn Sie diese Richtung nicht als zukünftiges Fachgebiet wählen möchten, dann können Sie sich solche Kurse im Internet machen, um sich mit der Blockchain-Technologie vertraut zu machen, zu verstehen, wie sie funktioniert, welche Aussichten für ihre Verwendung bestehen und viele andere nützliche Informationen zu erhalten, und festzustellen, ob&nbsp;&nbsp;Ihr Unternehmen eigentlich Blockchain braucht? Sie erfahren, warum jeder von uns Blockchain-Schulungen benötigt, was man unter dem Begriff „Kryptowährung“ versteht, wie man Kryptoprotokolle entwickelt und wie diese Technologie auf führende Geschäftsbereiche anwendbar ist.</p>



<p>Die einzige Schwierigkeit bei der Blockchain-Technologie, die eine so große Bandbreite für den Einsatz in verschiedenen Branchen schafft, ist das sich ständig verändernde Ökosystem. Es sind kontinuierliche Schulungen erforderlich, um die aktuellen Branchentrends zu erhalten. Dennoch bieten diese Kurse eine hervorragende Grundlage für diejenigen, die sich mit der Blockchain-Technologie auseinandersetzen und diese weiterentwickeln möchten.</p>



<p><em>Artikelbild: Alvov/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/sailing-yacht-race-yachting-531435229?studio=1">Shutterstock.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/07/kryptowaehrungen-studieren/">Blockchain-Technologie: Kryptowährungen studieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Unternehmertum: in Menschen investieren</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/06/unternehmertum-in-menschen-investieren/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2019 17:07:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Investments sind für Unternehmer wichtige Ausgaben, die sich langfristig lohnen sollen. Dabei liegt der Fokus oft auf technologischen Erweiterungen, räumlichen Verbesserungen, Ankauf von Gütern und vielem mehr. Viel zu selten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/06/unternehmertum-in-menschen-investieren/">Unternehmertum: in Menschen investieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="investments-sind-fuer-unternehmer-wichtige-ausgaben-die-sich-langfristig-lohnen-sollen-dabei-liegt-der-fokus-oft-auf-technologischen-erweiterungen-raeumlichen-verbesserungen-ankauf-von-guetern-und">Investments sind für Unternehmer wichtige Ausgaben, die sich langfristig lohnen sollen. Dabei liegt der Fokus oft auf technologischen Erweiterungen, räumlichen Verbesserungen, Ankauf von Gütern und vielem mehr. Viel zu selten wird jedoch in Mitarbeiter oder gar Kunden investiert. Unternehmer, die diese Fehler begehen, müssen oft langfristig draufzahlen. Wir wissen, wieso&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die Mitarbeiter sind Herz und Nieren eines jeden Unternehmens. Ohne sie läuft nichts! Daher ist es besonders wichtig, in das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und die Ausbildung von Mitarbeitern regelmäßig zu investieren. Viele Arbeitnehmer entdecken während ihres Arbeitslebens, dass ihnen das Arbeitsumfeld mindestens so wichtig oder gar wichtiger ist, als die eigentliche Tätigkeit. </p>



<p>Für das Wohl der Mitarbeiter kann auf verschiedene Weisen gesorgt werden. Dazu zählen z. B. flexible Arbeitszeiten, gemeinsame <a href="https://accompany-labs.com/teambuilding-ideen/">Erlebnisse</a>, die den Gruppenzusammenhalt im Team stärken, und eine offene Kommunikation. Einige Unternehmer gehen sogar soweit, dass sie das gesundheitliche Wohl ihrer Mitarbeiter fördern, indem sie Boni für Nichtraucher auszahlen oder Kosten für Fitnesscenter erstatten. </p>



<h2 id="in-mitarbeiter-investieren">In Mitarbeiter investieren</h2>



<p>Neben einem angenehmen Arbeitsumfeld ist auch das Investment in Weiterbildung besonders wichtig. Viele Unternehmer fürchten es, hier in Mitarbeiter zu investieren, die dann mit ihrem Wissen zu anderen Firmen wechseln könnten, und sind daher zurückhaltend mit Schulungen. </p>



<p>Dieser Ansatz ist jedoch nicht sehr vorteilhaft. Fühlen sich Mitarbeiter rundum zufrieden und spüren das Potenzial, in einem Unternehmen zu wachsen, sind sie deutlich stärker daran interessiert, langfristig in derselben Stelle tätig zu bleiben. Wer flexible Arbeitszeiten für Mitarbeiter anbietet, die eine berufsbegleitende Ausbildung ansteuern, kann sich damit echte Loyalität unter den Mitarbeitern sichern. </p>



<p>Ein Arbeitgeber, der die Entwicklung seiner Arbeitnehmer unterstützt und den respektvollen und freundlichen Umgang pflegt, ist besonders in der schnelllebigen Zeit von heute sehr attraktiv.</p>



<h2 id="in-kunden-investieren">In Kunden investieren</h2>



<p>Auch das Investment in Kunden sollte nicht vergessen werden. Dabei handelt es sich nicht um klassische Werbung, sondern sinnvolle Geschenke und Bonusaktionen, die überzeugen. Oftmals sind Unternehmer gerade am Anfang, nachdem sie zahlreiche Kosten bei der <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Firmengründung</a> ertragen mussten, unwillig, ihre Produkte kostenlos oder stark reduziert an den Mann zu bringen. Dies ist jedoch eine Strategie, die wahnsinnig effektiv ist und langfristig große Erträge bringen kann. </p>



<p>Wer Kunden die Möglichkeit gibt, Produkte oder Dienstleistungen zu testen, genießt zahlreiche Vorteile. Einerseits können sich Neukunden dadurch ihre eigene Meinung bilden, statt auf Werbungen vertrauen zu müssen; andererseits sorgen Geschenke und besonders gute Angebote im Gehirn für eine Dopaminausschüttung und letzteres erstellt eine positive Assoziation mit der Firma oder dem Produkt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Öfter in die eigenen Mitarbeiter investieren&#8221;</p></blockquote>



<p>Besonders wenn es darum geht, eine langfristige Bindung mit dem Kunden einzugehen, etwa bei einem Vertragsabschluss oder einer Mitgliedschaft, lohnt sich ein saftiger Einstiegsrabatt. Genau aus diesem Grund vergeben Mobilfunknetzanbieter wie die Telekom ihre Verträge für Neuabschlüsse deutlich günstiger. Streaming-Services wie Netflix lassen ihre Neukunden sogar den ersten Monat kostenlos ausprobieren. Alle Informationen dafür findet man <a href="http://www.filmstarts.de/nachrichten/18525013.html">online</a>. </p>



<p>Auch Online-Casinos investieren auf ähnliche Weise in ihre Kunden. Sie verschenken Freispiele bei Neuanmeldungen und während dem Spielen, verschenken Willkommensboni auf erste Einzahlungen und verdoppeln dabei sogar oftmals die eingezahlte Summe neuer Spieler. Welche Casinos im Vergleich besonders viel verschenken, kann man <a href="https://www.bonus.com.de/">hier</a> nachlesen. Dabei kommen oft hohe Beiträge zusammen, doch die Plattformen hoffen, dass sie sich damit die <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Loyalität</a> ihrer Kunden sichern können. Und dafür lohnt sich das Investment.</p>



<p>Ohne in das eigene Unternehmen zu investieren, kann kein dauerhaftes Wachstum stattfinden. Dabei sollte man jedoch die richtigen Prioritäten setzen und öfter in die eigenen Mitarbeiter und Neu-, sowie Stammkunden investieren. Dies sorgt nicht nur für mehr <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/">Zufriedenheit</a>, sondern für langfristige Erfolge.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Max Topchii/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/aeiral-view-happy-family-adorable-daughter-1143243041?studio=1">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/06/unternehmertum-in-menschen-investieren/">Unternehmertum: in Menschen investieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Next Step: Das lernst du von Porsche und Jägermeister fürs Leben (und deinen nächsten Karriereschritt)</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/06/next-step-das-lernst-du-von-porsche-und-jaegermeister-fuers-leben-und-deinen-naechsten-karriereschritt/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2019 10:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenstraum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11755</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Cayenne erweiterte Porsche seine bis dahin nur aus Sportwagen bestehende Modellpalette um einen SUV und Jägermeister exportiert seinen Kräuterlikör mittlerweile in die ganze Welt. Was die Geschäftsstrategien von&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/06/next-step-das-lernst-du-von-porsche-und-jaegermeister-fuers-leben-und-deinen-naechsten-karriereschritt/">Next Step: Das lernst du von Porsche und Jägermeister fürs Leben (und deinen nächsten Karriereschritt)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-dem-cayenne-erweiterte-porsche-seine-bis-dahin-nur-aus-sportwagen-bestehende-modellpalette-um-einen-suv-und-jaegermeister-exportiert-seinen-kraeuterlikoer-mittlerweile-in-die-ganze-welt-was-die-g">Mit dem Cayenne erweiterte Porsche seine bis dahin nur aus Sportwagen bestehende Modellpalette um einen SUV und Jägermeister exportiert seinen Kräuterlikör mittlerweile in die ganze Welt. Was die Geschäftsstrategien von Porsche und Jägermeister mit deiner Karriere zu tun haben? Aaron Brückner verrät es dir&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Um Menschen dabei zu helfen, ihr Leben zu ihrem wichtigsten Projekt zu machen, übertrage ich Erfolgsrezepte aus der Wirtschaft auf das private Leben. Beispielsweise verewigte sich Harry Igor Ansoff in der Welt des Managements, indem er die berühmte Ansoff-Matrix entwickelte. </p>



<h2 id="wie-du-deinen-naechsten-karriereschritt-findest"><strong>Wie du deinen nächsten Karriereschritt findest&nbsp;</strong></h2>



<p>Die Matrix, die auch Produkt-Markt-Matrix genannt wird, unterstützt die Unternehmensführung bei der Bewertung und Planung von Wachstumsstrategien. Dabei ist das Ziel, die Strategie mit dem größten Wachstumspotential zu identifizieren.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="937"  height="706"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original.png"  alt=""  class="wp-image-11757"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original.png 937w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original-400x301.png 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original-768x579.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original-80x60.png 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original-160x120.png 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original-696x524.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-Original-557x420.png 557w"  sizes="(max-width: 937px) 100vw, 937px" ></figure>



<p>Wenn wir dieses Erfolgsrezept auf unser Leben übertragen, können auch wir herausfinden, welcher unserer Karriereschritte das größte Wachstum verspricht. Für unsere persönliche Strategieentwicklung definieren wir die Ansoff-Matrix neu: </p>



<p>Auf der x-Achse untersuchen wir die Tätigkeit an sich (Was tue ich?) und auf der y-Achse analysieren wir unser berufliches Umfeld (Wo, wie und für wen tue ich das?). Jede Kombination innerhalb der Matrix dient als Struktur, um mit unterschiedlichen Karriereschritten gedanklich zu experimentieren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="937"  height="706"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert.png"  alt=""  class="wp-image-11756"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert.png 937w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert-400x301.png 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert-768x579.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert-80x60.png 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert-160x120.png 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert-696x524.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/06/Ansoff-adaptiert-557x420.png 557w"  sizes="(max-width: 937px) 100vw, 937px" ></figure>



<h2 id="wie-du-deinen-aktuellen-job-unter-die-lupe-nimmst"><strong>Wie du deinen aktuellen Job unter die Lupe nimmst</strong></h2>



<p>So wie jeder Arzt eine Anamnese durchführt, erfassen wir zunächst unsere aktuelle berufliche Situation. Die folgenden Fragen helfen dir dabei:</p>



<ul><li>Wofür wirst du bezahlt?&nbsp;</li><li>Welches Problem löst du durch deinen Job?&nbsp;</li><li>Wem hilfst du (Person, Abteilung oder Organisation), dieses Problem zu lösen?&nbsp;</li><li>Welche Elemente deiner Arbeitsumgebung beeinflussen deinen beruflichen Alltag?&nbsp;</li><li>Warum brauchst du berufliche Veränderung?</li></ul>



<p>Sabrina ist Stewardess. Sie wird dafür bezahlt, sich um Passagiere zu kümmern und dafür zu sorgen, dass sie sich rundum wohl fühlen. Denn Airlines haben ein Problem: Der Wettbewerb ist groß und neben den Preisen definieren sie sich auch über die Qualität des Service. </p>



<p>Als Servicekraft hilft Sabrina dabei, dass die Passagiere mit einem guten Gefühl von Bord gehen. Jedoch sind der Job in der Höhe, die Arbeitszeiten in ständiger Kabinenluft und die Launen der Passagiere ein anspruchsvolles Arbeitsumfeld. Für den nächsten Karriereschritt wünscht sich Sabrina mehr Spielraum in ihrem Job, um ihre Leidenschaft für Service unter anderen Arbeitsbedingungen stärker ausleben zu können.&nbsp;</p>



<h2 id="welche-strategien-in-frage-kommen"><strong>Welche Strategien in Frage kommen&nbsp;</strong></h2>



<p>HiPP-Strategie &#8211; was könntest du machen, wenn alles so bleibt, wie es ist?&nbsp;</p>



<p><strong>Jägermeister-Strategie: </strong>Inwiefern könntest du bei gleichbleibender Tätigkeit etwas an deinem Arbeitsumfeld verändern? Welche Personen, Abteilungen oder Organisationen haben ein ähnliches Problem, das du löst? Anders gefragt: Wer könnte deine Kompetenz noch gebrauchen?&nbsp;</p>



<p><strong>Porsche-Strategie:</strong> Was könntest du bei gleichbleibendem Arbeitsumfeld an deiner Tätigkeit verändern? Welche Kompetenzen könntest du dir noch aneignen? Über welche nebenberufliche oder ehrenamtliche Tätigkeit könntest du dich in deinem Arbeitsumfeld weiterbilden?&nbsp;</p>



<p><strong>Yamaha-Strategie:</strong> Hier geht es auf die grüne Spielwiese, um einen neuen Job zu finden: In welchen anderen Bereichen wären deine berufliche Kompetenz und Erfahrung nützlich? Für wen bist du ein interessanter <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Quereinsteiger</a>?&nbsp;</p>



<p>Nun gilt es, Ideen für jeden Quadranten der Matrix zu sammeln. Selbst triviale und aberwitzig erscheinende Einfälle lassen im Gehirn wertvolle neuronale Verknüpfungen entstehen. Sabrinas Beispiel zeigt im Weiteren, wie auch dich die Leitfragen aus deiner <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/wenn-die-arbeit-nervt-drei-tipps-fuer-den-neustart/">Komfortzone</a> führen können.&nbsp;</p>



<p><strong>Welche Strategien für Sabrina Sinn machen</strong></p>



<p><strong>HiPP-Strategie:</strong> Sabrina könnte ihren Job so weitermachen wie bisher, auf eine Beförderung als Purserin hoffen oder versuchen, ausschließlich für die Langstrecke eingesetzt zu werden.&nbsp;</p>



<p><strong>Jägermeister-Strategie:</strong> Um ihr Arbeitsumfeld zu verändern, könnte sich Sabrina darum bewerben, als Servicekraft am Boden eingesetzt zu werden. Alternativ könnte sie zu einer angesehenen arabischen Airline wechseln oder als Stewardess für private Flugzeuge ihre <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/">Leidenschaft</a> für Service noch stärker zur Geltung bringen.</p>



<p><strong>Porsche-Strategie:</strong> Auf den ersten Blick ist die Tätigkeit einer Stewardess schwierig zu verändern. Dennoch könnte sie prüfen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es abgesehen vom Wechsel zum Bodenpersonal für eine Servicekraft bei einer Airline noch gibt. Manche Airlines bieten zum Beispiel auch ein nebenberufliches Studium an.&nbsp;</p>



<p><strong>Yamaha-Strategie: </strong>Hier fragt sich Sabrina, wo es Servicewüsten gibt oder in welchen Situationen wir noch Wert auf Kundendienst legen. Hotels, Kreuzfahrtschiffe oder die Gastronomie kommen in Betracht. Eine Tätigkeit als persönliche Assistentin oder als Beraterin für Servicekultur wären ein interessanter Quereinstieg. Der nachträgliche Weg an die Universität wäre ein radikaler Schritt, um sich noch breiter aufzustellen.&nbsp;</p>



<h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>So wie Porsche und Jägermeister ihre Wachstumspotentiale erkennen, können wir unseren nächsten Karriereschritt planen. Schnell zeigt sich, was uns reizt oder was wir ausschließen können. Sabrina für ihren Teil hat genug von kalter Kabinenluft und anstrengenden Arbeitszeiten – mit Hilfe der Yamaha-Strategie wählt sie den Quereinstieg. Welche Strategie wählst du?&nbsp;</p>



<p>Damit du dich nicht dein Leben lang auf das Wochenende freuen musst, wird es Zeit, dir als CEO deines Lebens grundlegenden Fragen zu stellen und mithilfe der Tools in diesem Buch zu beantworten:</p>



<ul><li>Wie geht es mir? – Du stellst dein Leben auf den Prüfstand. Was kann ich? – Du entschlüsselst die DNA deiner Persönlichkeit.</li><li>Wohin will ich? – Du lauschst deiner inneren Stimme.</li><li>Was will ich? – Du lernst, bessere Entscheidungen zu treffen.</li><li>Wie komme ich dahin? – Du trainierst, dir Ziele zu setzen und ins Tun zu kommen.</li></ul>



<p>Du überträgst du Erfolgsrezepte aus der Wirtschaft auf dein Leben: Zum Beispiel die Blue-Ocean-Strategie, die BCG-Matrix, die Stakeholder-Analyse oder die Ansoff-Matrix, die von den klügsten Köpfen entwickelt wurden und aus dem Handlungsrepertoire von Beratern, Managern und Unternehmern nicht mehr wegzudenken sind. Wenn du die insgesamt 33 Tools für deinen persönlichen Fortschritt nutzt, machst du dein Leben zu deinem wichtigsten Projekt.</p>



<h6 id="autorenbeschreibung-dr-aaron-brueckner-ist-wirtschaftswissenschaftler-internationales-fotomodell-und-berater-er-hilft-unternehmen-dabei-dass-ihre-mitarbeiter-gerne-zur-arbeit-gehen-in-seinem-pod"><strong>Autorenbeschreibung: </strong><a href="http://www.aaronbrueckner.de">Dr. Aaron Brückner</a> ist Wirtschaftswissenschaftler, internationales Fotomodell und Berater. Er hilft Unternehmen dabei, dass ihre Mitarbeiter gerne zur Arbeit gehen. In seinem Podcast zu den Erfolgsmustern von Andersmachern findet er heraus, was Andersmacher anders machen.&nbsp;</h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Sunny studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-young-child-pretend-be-businessman-700806085">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/06/next-step-das-lernst-du-von-porsche-und-jaegermeister-fuers-leben-und-deinen-naechsten-karriereschritt/">Next Step: Das lernst du von Porsche und Jägermeister fürs Leben (und deinen nächsten Karriereschritt)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Korruption als Chefsache: Diese Betrugsfälle zeigen, woran das System Management krankt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/05/korruption-als-chefsache-diese-betrugsfaelle-zeigen-woran-das-system-management-krankt/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 23:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst luden VW-Vorstände Betriebsräte in den Puff ein und später manipulierten sie Diesel-Richtwerte. Die Chefs des ADAC betrogen beim »Gelben Engel« und zerstörten das Image des Automobilclubs. Charakterlos? Raffgierig? Wie&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="erst-luden-vw-vorstaende-betriebsraete-in-den-puff-ein-und-spaeter-manipulierten-sie-diesel-richtwerte-die-chefs-des-adac-betrogen-beim-gelben-engel-und-zerstoerten-das-image-des-automobi">Erst luden VW-Vorstände Betriebsräte in den Puff ein und später manipulierten sie Diesel-Richtwerte. Die Chefs des ADAC betrogen beim »Gelben Engel« und zerstörten das Image des Automobilclubs. Charakterlos? Raffgierig? Wie würdet ihr das Verhalten unserer Managerelite bezeichnen? Lars Vollmer redet die Skandale großer deutscher Unternehmen nicht schön. Und meint: Allein mit dem Finger auf die Chefs zeigen, ist viel zu leicht. Die Betrugsfälle zeigen etwas ganz anderes…</h3>



<p class="has-drop-cap">Ein kaum zu erschöpfende Anzahl an Betrugsskandalen randalierte in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch die Medien und erodierte das Vertrauen der Menschen in »die Manager« und in die Wirtschaft insgesamt: Chefs der Telekom ließen Manager, Journalisten, Gewerkschaftler und Aufsichtsräte bespitzeln und mussten dafür später <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/berufshaftpflicht-fuer-kreative-hauptsache-versichert/">Schadenersatz</a> leisten. </p>



<p>Bei der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone flossen Schmiergelder für <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/gehaelter-der-ceos/">Topmanager</a>. Mehrere Chefs von Zementfirmen um HeidelbergCement schlossen sich zu einem Kartell zusammen und sprachen heimlich Lieferquoten und Preise miteinander ab, um den Gewinn zu maximieren – sie mussten Hunderte Millionen Euro Geldbußen berappen. </p>



<p>Bei Siemens wurden über 4000 Schmiergeldzahlungen aufgedeckt, mit denen Chefs Aufträge auf der ganzen Welt »erkauften«, außerdem unterhielt der Konzern schwarze Kassen im Ausland zur Geldwäsche – die Strafen, Nachzahlungen und Anwaltskosten summierten sich in Milliardenhöhe. Doch ein anderer DAX-Konzern hat diese <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Skandale</a> noch einmal getoppt.</p>



<h2 id="der-schaden-wird-nie-beglichen-werden"><strong>Der Schaden wird nie beglichen werden</strong></h2>



<p>Mit am meisten kriminelle Energie hat sich offensichtlich bei Volkswagen angestaut: Volkswagens Betriebsratschef schenkte Betriebsräten Luxusreisen und Besuche im Puff für mehrere Millionen Euro – auch hier gab es Gefängnisstrafen. Chefs der Volkswagentochter MAN schmierten Kunden und nutzten Briefkastenfirmen und Scheinverträge mit vermeintlichen Beratern, um die Korruption zu decken – die Geldstrafe lag bei über 150 Millionen Euro. </p>



<p>Beim Dieselbetrug von Volkswagen wurden mindestens elf Millionen Fahrzeuge manipuliert, um Abgastests zu bestehen. Zuliefererfirmen wie Bosch und fast alle Marken des Konzerns spielten mit – die Folgekosten sind noch gar nicht abzusehen und liegen schon jetzt jenseits von 20 Milliarden Euro. Der Schaden bei den Kunden, deren Dieselautos an Wert verloren, und bei Autohändlern, deren Markt zum Teil zusammengebrochen ist, wird wohl nie beglichen werden.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Hirtenprinzip innewohnenden Hierarchiedenkens&#8221;</p></blockquote>



<p>Es scheint so zu sein, dass insbesondere bei den großen Konzernen, die besonders stark vom Hirtenprinzip durchwirkt sind, ja, die eigentlich nur aufgrund des dem Hirtenprinzip innewohnenden Hierarchiedenkens überhaupt existieren, die kriminellen Machenschaften unkontrollierbar geworden sind.&nbsp;</p>



<h2 id="antike-pyramiden-in-einer-komplexen-welt"><strong>Antike Pyramiden in einer komplexen Welt&nbsp;</strong></h2>



<p>Unternehmen werden üblicherweise und traditionell tayloristisch und damit hierarchisch geführt, mit einer sogenannten Pyramidenorganisation: Ganz oben thront der Hirte. Also der Chef des Chefs des Chefs des Chefs des Chefs des Chefs des Mitarbeiters mit Kundenkontakt. </p>



<p>Die Chefs werden bezahlt, um zu entscheiden. Und ihre <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/">Fehlentscheidungen</a> werden in dem Maße zahlreicher und gravierender, je komplexer und dynamischer die Märkte werden. Das ist logisch, wenn die Entscheidungsmechanismen so simpel bleiben wie eh und je, während die Entscheidungsbedingungen dramatisch komplexer werden.</p>



<p>In den Unternehmen sinken die Mitarbeiterbindung, die Iden-<br /> tifikation mit dem Unternehmen und die Motivation, beziehungs-<br /> weise sie sind stabil auf Tiefststand. Der allgemein bekannte Gallup Engagement Index behauptet für Deutschland, dass etwa 85 Prozent der Mitarbeiter keine oder nur geringe Bindung an das Unternehmen haben. </p>



<p>Die Bindung ist gering, aber dafür beschuldigen sich alle gerne gegenseitig: Die da unten sagen, die da oben seien schuld an dem <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/bye-bye-stress-methoden-fuer-die-innere-ruhe/">Stress</a>, die da oben halten die da unten für unfähig und unwillig, man redet übereinander statt miteinander und die Leistungsfähigkeit des gesamten Gebildes nimmt tendenziell ab.</p>



<h2 id="ehrliche-hirten-im-mittelstand"><strong>Ehrliche Hirten im Mittelstand</strong></h2>



<div class="wp-block-cover alignleft has-background-dim" style="background-image:url(http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/05/Lars-Vollmer.jpg)"><div class="wp-block-cover__inner-container">
<p style="text-align:center" class="has-large-font-size">&#8220;die meisten Chefs (Hirten) sind im Grunde ehrliche Menschen&#8221;</p>
</div></div>



<p>Viele Konzerne und Großunternehmen – nicht alle! – sind in dem Sinne krank, als sie auf Ebene des Managements anscheinend Kaufmannstugenden wie Ehrlichkeit, Treue, Verantwortungsbewusstsein, Vorbildlichkeit kulturell verdrängt und vergessen haben. </p>



<p>Hier ist eine präzise Differenzierung notwendig: Selbstverständlich sind die meisten Chefs (Hirten) im Grunde ehrliche Menschen und handeln verantwortlich. So erlebe ich das täglich in den Unternehmen, mit denen ich zu tun habe. Vor allem in mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen ist der Grad an Verantwortungsbereitschaft und Führungsqualität enorm hoch – was ein Grund ist, warum es in vielen Branchen noch so gut läuft. Eine Aussage wie »Charakterlich verdorbene Chefs zerstören das System Management« wäre eine grundverkehrte Aussage. Auch in Bezug auf die Managerelite der großen Konzerne.&nbsp;</p>



<p>Ja, es bringt nichts, wenn ihr den Abgas-Manipulations-Skandal dadurch lösen wollt, dass ihr einzelne Topmanager von Automobilherstellern einsperrt. Allein das Führungspersonal auszutauschen, ändert das System nicht, in dem das Führungspersonal seine Rolle ausgefüllt hat.</p>



<h6 id="ueber-sein-buch-in-seinem-neuen-buch-gebt-eure-stimme-nicht-ab-warum-unser-land-unregierbar-geworden-ist-intrinsifyverlag-2019-bietet-lars-vollmer-einen-neuen-konstruktiven-blick-auf"><strong>Über sein Buch: </strong>In seinem neuen Buch »Gebt eure Stimme nicht ab! Warum unser Land unregierbar geworden ist« (intrinsifyVerlag, 2019) bietet Lars Vollmer einen neuen konstruktiven Blick auf die Krisen von Politik und Gesellschaft, jenseits von besorgten Bürgern und Gutmenschen. Ein Plädoyer für Freiheit und gesellschaftlichen Fortschritt.</h6>



<h2 id="musterreproduktion-im-hirtensystem"><strong>Musterreproduktion im Hirtensystem</strong></h2>



<p>Warum? Weil jeder Mensch, auch ihr und ich, gemäß dem Kontext handeln, in dem wir uns befinden. Und wenn dein Kontext Bundeskanzler oder Staatsratsvorsitzender oder Konzernchef oder Papst wäre, dann würdet ihr handeln wie ein Bundeskanzler, ein Staatsratsvorsitzender, ein Konzernchef oder ein Papst. Natürlich, ihr wärt in den Augen der Beobachter ein besserer oder schlechterer Bundeskanzler, Staatsratsvorsitzender, Konzernchef oder Papst. </p>



<p>Ihr wärt vielleicht eloquenter oder tollpatschiger, vielleicht hingebungsvoller oder intellektueller, vielleicht volksnäher oder spleeniger. Nur: Im Großen und Ganzen würdet ihr auch die wesentlichen Muster reproduzieren, die mit der Rolle verknüpft sind. Unabdingbarer Teil dieser Rollen wäre der Erhalt der Rolle und vor allem der Erhalt des Systems.&nbsp;</p>



<p>Deshalb wäre mit Blick auf das Teilsystem Wirtschaft meiner Ansicht nach die richtige Sichtweise: Das Hirtensystem Management passt in den meisten Wirtschaftssektoren nicht mehr in die Zeit, es verführt Menschen zu unerwünschtem Handeln, und vereinzelte kriminelle Chefs sind nur ein Symptom unter vielen dafür. In einem betrugsanfälligen System wird es immer Betrüger geben. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Liste der Skandale in den nächsten Jahren nicht noch deutlich verlängert werden müsste. </p>



<p>Niemand hat das unter Kontrolle. Doch statt über die Manager zu schimpfen, sollten wir die Systemfrage stellen. Nicht nur in dem Teilsystem Wirtschaft, sondern gesamtgesellschaftlich. Die Entscheidungsbedingungen sind zu komplex geworden, um die Entscheidungsmechanismen in den Händen der Hirten liegen zu lassen – und die eigene Verantwortung damit abzugeben.&nbsp;</p>



<h6 id="ueber-den-autor-lars-vollmer-jahrgang-1971-promovierter-ingenieur-und-honorarprofessor-der-leibniz-universitaet-hannover-ist-unternehmer-bestsellerautor-und-begruender-von-intrinsify"><strong>&nbsp;Über den Autor:</strong> Lars Vollmer, Jahrgang 1971, promovierter Ingenieur und Honorarprofessor der Leibniz Universität Hannover, ist Unternehmer, Bestsellerautor und Begründer von&nbsp;intrinsify, dem größten offenen Thinktank für die neue Arbeitswelt im deutschsprachigen Raum. Vollmer spielt Jazzpiano, trinkt gerne Weltklasse-Kaffee und lebt in Barcelona.</h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Markus Mainka/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/false-true-truth-fake-news-lie-656953450">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/korruption-als-chefsache-diese-betrugsfaelle-zeigen-woran-das-system-management-krankt/">Korruption als Chefsache: Diese Betrugsfälle zeigen, woran das System Management krankt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Alles ge-handovert? Übergabe vor dem Urlaub: So startest du entspannt(er) in die Ferien…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/05/alles-ge-handovert-uebergabe-vor-dem-urlaub-so-startet-du-entspannter-in-die-ferien/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 11:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Einarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Handover]]></category>
		<category><![CDATA[Stellvertreter]]></category>
		<category><![CDATA[Übergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsvertretung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statt im Sommerurlaub zu entspannen, führt mancher genervt Telefonate mit Kollegen, weil Dokumente nicht auffindbar oder Fragen zu klären sind. Das muss nicht sein. Simone Stargardt, Expertin für modernes Personalmanagement,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="statt-im-sommerurlaub-zu-entspannen-fuehrt-mancher-genervt-telefonate-mit-kollegen-weil-dokumente-nicht-auffindbar-oder-fragen-zu-klaeren-sind-das-muss-nicht-sein-simone-stargardt-expertin-fuer-m">Statt im Sommerurlaub zu entspannen, führt mancher genervt Telefonate mit Kollegen, weil Dokumente nicht auffindbar oder Fragen zu klären sind. Das muss nicht sein. Simone Stargardt, Expertin für modernes Personalmanagement, gibt Tipps, damit der Urlaub vor allem der Erholung dient.</h3>



<p class="has-drop-cap">Vorm Urlaub haben wir meist noch viel zu erledigen. Wenn überhaupt eine Übergabe stattfindet, dann häufig erst im letzten Moment. So ist das Chaos oft vorprogrammiert und wir werden auch in den Ferien mit Arbeits-Themen konfrontiert. Die Erholung leidet und damit schränken wir auch unsere Produktivität ein. Wer am Meer, in den Bergen, beim Städtetrip oder Backpacking seine freien Tage genießen will, ohne sich mit Jobthemen zu beschäftigen, sollte die folgenden Tipps beachten. </p>



<p><strong>Rechtzeitig auf den Urlaub hinweisen<br /></strong>Bevor Sie sich in die Ferien verabschieden, sollten Sie Ihre Kollegen informieren – am besten zwei Wochen im Voraus. Zusammen mit der Bitte, dass wer ein Anliegen hat, sich rechtzeitig meldet. So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen Teil Ihrer freien Tage mit dienstlicher Kommunikation verbringen. Wer zusätzlich darauf achtet, dass kurz vorm Urlaub keine wichtigen Aufgaben und Termine mehr anstehen, kann vom Arbeits- entspannt in den Ferienmodus übergehen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;keine wichtigen Aufgaben und Termine mehr&#8221;</p></blockquote>



<p><strong>Zeit für eine Übergabe blocken <br /></strong>Statt am letzten Arbeitstag zwischen Tür und Angel den Kollegen noch schnell zuzurufen, was sie wissen müssen, kümmern Sie sich besser um einen Stellvertreter und vereinbaren einen Termin für eine Übergabe. Diese sollte einige Tage bevor Sie in Urlaub fahren stattfinden, falls danach Fragen aufkommen oder eine Info nachzureichen ist. </p>



<p>Vielleicht möchten Sie der Person, die sie vertritt, auch Zugriff auf Ihre eingehenden E-Mails geben. Der- oder Diejenige kann dann etwa eiliges kennzeichnen und weniger eiliges in einen Ordner verschieben – das kostet pro Tag nur wenige Minuten Zeit. Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub beginnt für Sie dann wesentlich entspannter, als mit einem überlaufenden Postfach.</p>



<p><strong>Wichtiges protokollieren</strong><strong><br /></strong>Bei größeren Projekten, die während Ihres Urlaubs weiterlaufen, hilft ein kurzes Statusprotokoll. So kann jeder während Ihrer Abwesenheit nachsehen, was besprochen wurde, wie der aktuelle Stand ist und wie Sie mit den Projektpartnern verblieben sind. Zusätzlich hilft Ihnen das weitergeführte Schriftstück, nach dem Urlaub schneller in die Arbeit zurück zu finden.</p>



<p><strong>Den Abwesenheits-Manager nutzen</strong><strong><br /></strong>Gehen während Ihres Urlaubs E-Mails ein, sollten diese mit einer automatischen Abwesenheits-Notiz beantwortet werden. Wichtig ist neben der Angabe, wann Sie wieder im Büro sind, auch eine Information, ob Nachrichten weitergeleitet werden. Gibt es einen Vertreter, sollte er benannt werden. Wenn notwendig, stellen Sie auch Ihr Telefon entsprechend um.</p>



<p><strong>Erreichbarkeit klären<br /></strong>Vor allem in Positionen mit viel Verantwortung gehört es oft dazu, auch in den Ferien erreichbar zu sein. Wer die Erholung nicht zu kurz kommen lassen will, legt Zeiten fest, zu denen er im Urlaub Anrufe entgegennimmt oder E-Mails beantwortet und kommuniziert diese an die Kollegen. Außerhalb dieser Zeiten brauchen Sie dann weder ihr Smartphone auf neue Nachrichten checken noch E-Mails am Laptop bearbeiten. Dieses Vorgehen ist effizient und lässt Sie besser zu Ruhe kommen, als wenn Sie ständig auf „Stand-by“ bleiben. </p>



<p><strong>Ordnung halten &#8211; immer</strong><br />Das größte Geheimnis, um den Urlaub entspannt genießen zu können, ist eine grundsätzliche Ordnung am Arbeitsplatz. Inklusive einer übersichtlichen Ordnerstruktur auf dem Laufwerk – nicht nur zur Ferienzeit. Wenn Sie Dokumente und Dateien immer sinnvoll und strukturiert ablegen, können Kollegen während Sie weg sind bei Fragen leicht alles finden. Ein Anruf, der Ihre Erholung stört, ist dann in der Regel vollkommen überflüssig. </p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: yurakrasil/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/girl-swimsuit-jumping-wooden-pier-into-693599989">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/alles-ge-handovert-uebergabe-vor-dem-urlaub-so-startet-du-entspannter-in-die-ferien/">Alles ge-handovert? Übergabe vor dem Urlaub: So startest du entspannt(er) in die Ferien…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Vertrauen: So baust du’s (auch) online auf…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/05/vertrauen-so-baust-dus-auch-online-auf/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 22 May 2019 21:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die eigene Internetpräsenz soll vertrauenswürdiger sein? Vertrauen ist die wichtigste Währung im Internet. Wohl dem, der das aufbaut statt mit einem Click vernichtet&#8230; Denn nur so werden Sie in der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-eigene-internetpraesenz-soll-vertrauenswuerdiger-sein-vertrauen-ist-die-wichtigste-waehrung-im-internet-wohl-dem-der-das-aufbaut-statt-mit-einem-click-vernichtet">Die eigene Internetpräsenz soll vertrauenswürdiger sein? Vertrauen ist die wichtigste Währung im Internet. Wohl dem, der das aufbaut statt mit einem Click vernichtet&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Denn nur so werden Sie in der Lage sein, Ihre Produkte oder Dienstleistungen für Ihre Kunden und Besucher interessant zu machen. Wir geben Ihnen die wichtigsten Dinge an die Hand, die Sie beachten und implementieren sollten, wenn Sie online Vertrauen aufbauen wollen.</p>



<h2 id="wertvolle-und-hilfreiche-inhalte"><strong>Wertvolle und hilfreiche Inhalte </strong></h2>



<p>Bieten Sie Ihren Besuchern und Kunden immer wertvolle und hilfreiche Inhalte auf Ihrer Webseite an. Qualitativ hochwertige Texte, Videos und Bilder können das Vertrauen in Ihr Unternehmen vergrößern. Sie werden dadurch zu einer respektierten und vertrauenswürdigen Stimme in Ihrem Bereich. </p>



<p>Um qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, sollten Sie sich ansehen, was die Konkurrenz bietet. Nehmen Sie sich deren Inhalte vor und produzieren Sie eine bessere Version, in der Sie die eventuellen Lücken schließen und zusätzliche Fragen beantworten. Gehen Sie mehr ins Detail als jeder Ihrer Konkurrenten. </p>



<p>Beweisen Sie, dass Sie der Experte auf Ihrem Gebiet sind. Hinzu kommt, dass Sie bei der Erstellung darauf achten sollten, dass 80 % des Inhalts einen kostenlosen Mehrwert für Ihre Besucher bietet, und nur 20 % des Inhalts Ihre eigenen Produkte oder Dienstleistungen bewerben. Denken Sie bei der Erstellung von Inhalten nicht daran, wie Sie am besten einen Kaufaufruf einbauen, sondern wie Sie das Vertrauen in Ihr Unternehmen erhöhen können. </p>



<h2 id="probleme-sofort-angehen"><strong>Probleme sofort angehen </strong></h2>



<p>Sollte einer Ihrer Kunden ein Problem mit ihrem Produkt haben, dann müssen Sie dieses umgehend lösen. Sie müssen nicht perfekt sein, aber Sie müssen ehrlich und in der Lage sein, angemessen auf die Probleme Ihrer Kunden zu reagieren. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;ruiniertes Vertrauensverhältnis, nur schwer wieder zu reparieren&#8221;</p></blockquote>



<p>Für viele Menschen ist es eine schwierige und beängstigende Idee, im Internet Produkte oder Dienstleitungen zu kaufen. Sollte einer Ihrer Kunden ein Problem mit einem gekauften Produkt haben und nicht Lage sein, mit Ihnen in Kontakt zu treten, dann ist dies ein ruiniertes Vertrauensverhältnis, und dieses ist nur schwer wieder zu reparieren. </p>



<p>Ein Beispiel hierfür sind Softwareprogramme für Roulette. <a href="https://bitcasino.io/de/blog/tipshackstricks/vorsicht-bei-software-programmen-f-r-roulette">Warum sollten Sie auf Softwareprogramme für Roulette achten?</a> Ein Softwareprogramm, welches Ihnen beim Roulette bessere Gewinnchancen ermöglicht, klingt vielleicht erst einmal gut und interessant. Aber die Probleme, die man damit bekommen kann, sind teilweise nicht absehbar. </p>



<p>Eine Vielzahl von Anbietern nutzt Software, um die Daten ihrer Kunden auszuspionieren. Und dann kann es schnell teuer werden. Teilweise kann man sich als Käufer dieser Software sogar strafbar machen. Und die Macher dieser Softwareprogramme sind natürlich nicht erreichbar für den Kunden. Vermeiden Sie solche Situationen. </p>



<h2 id="nutzererfahrungen-und-fallbeispiele"><strong>Nutzererfahrungen und Fallbeispiele </strong></h2>



<p>Ihre Besucher wollen wissen, ob bereits andere Personen von Ihren Produkten profitiert haben. Natürlich weiß jeder Ihrer Besucher, dass Sie keine schlechten Nutzererfahrungen auf Ihrer Verkaufsseite platzieren werden. Aber ein positives Review eines anerkannten Experten kann das Vertrauen in Ihr Produkt ungemein erhöhen. Sie sollten sich aber nicht nur auf Nutzererfahrungen beschränken. </p>



<p>Entwickeln Sie Fallbeispiele, die auf den Erfahrungen Ihrer Nutzer basieren. Führen Sie Ihre potenziellen Kunden durch den kompletten Prozess, der bereits für andere Kunden funktioniert hat. Auf diese Weise können Ihre Besucher sehen, wie es ist, mit ihnen zu arbeiten und wie diese von Ihren Produkten oder <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/mut-zur-gruendung-weshalb-das-studium-der-perfekte-zeitpunkt-fuer-die-umsetzung-einer-geschaeftsidee-ist/">Dienstleistungen</a> profitieren können.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Yuganov Konstantin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/two-children-sisters-play-together-kid-680048008">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/vertrauen-so-baust-dus-auch-online-auf/">Vertrauen: So baust du’s (auch) online auf…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptoarten: Blockchain, Bitcoin &amp; Token, jetzt verständlich…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptoarten-blockchain-bitcoin-token-jetzt-verstaendlich/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 22 May 2019 21:44:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowährung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gab tatsächlich einmal einen Zeitpunkt, an dem Sie die Anzahl von Kryptowährungen an einer Hand abzählen konnten. Diese Zeiten sind allerdings lange vorbei. Wir werden Ihnen im Folgenden die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptoarten-blockchain-bitcoin-token-jetzt-verstaendlich/">Kryptoarten: Blockchain, Bitcoin & Token, jetzt verständlich…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-gab-tatsaechlich-einmal-einen-zeitpunkt-an-dem-sie-die-anzahl-von-kryptowaehrungen-an-einer-hand-abzaehlen-konnten-diese-zeiten-sind-allerdings-lange-vorbei-wir-werden-ihnen-im-folgenden-die-dre">Es gab tatsächlich einmal einen Zeitpunkt, an dem Sie die Anzahl von Kryptowährungen an einer Hand abzählen konnten. Diese Zeiten sind allerdings lange vorbei. Wir werden Ihnen im Folgenden die drei Hauptarten von Krypowährungen vorstellen: Bitcoin, Altcoin und Token. Was sind Kryptowährungen überhaupt? Wir fassen das zusammen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Die Blockchain bringt die drei Hauptwährungen zusammen. Bitcoin war darunter die erste Blockchain, und nach Bitcoin wurden viele weitere neue Blockchains kreiert. Hierbei handelt es sich um sogenannte Altcoins. Und die dritte Währungsart, die wir ihnen vorstellen sind Token. Der <a href="https://www.asktraders.com/de/krypto/">Handel mit Kryptowährung</a> ist etwas, mit dem Sie sich ausgiebig auseinandersetzten sollten, bevor Sie blind auf den Zug aufspringen. Aber sobald Sie sich eine Wissensbasis erarbeitet haben, können Sie von Kryptowährungen nur profitieren. </p>



<h2 id="was-ist-bitcoin"><strong>Was ist Bitcoin?&nbsp;</strong></h2>



<p>Bitcoin ist eine digitale Währung, die Sie an andere Personen schicken können. Entweder im Austausch für Produkte, Dienstleitungen oder als Geschenk. Es kann genau wie herkömmliche Euros verwendet werden, die wir tagtäglich ausgeben. Aber es handelt sich um ein rein digitales Zahlungsmittel. </p>



<p>Allerdings ist dies nicht alles, was Bitcoin so speziell macht. Die Währung ist dezentralisiert aufgebaut, was bedeutet, dass man keine Bank oder einen anderen Zwischenhändler benötigt, um die Transaktionen durchzuführen. Transaktionen finden also direkt zwischen zwei Personen statt. Möglich ist dies durch die Blockchain. Dies führt dazu, dass Sie bei der Transaktion nicht angeben müssen, wer Sie sind oder wo Sie sich aufhalten. </p>



<p>Wenn jemand Bitcoins sendet, dann wird die Transaktion von der Blockchain verifiziert und gespeichert. Die Information selbst ist für jeden zugänglich, aber nur die Transaktionspartner haben Zugriff darauf. Jeder Transaktionspartner bekommt einen „Privaten Schlüssel“, der in der Lage ist, die Bitcoins zu entschlüsseln.&nbsp;</p>



<h2 id="was-sind-altcoins"><strong>Was sind Altcoins?</strong></h2>



<p>Als nächstes stellen wir die Altcoins vor. Im Moment gibt es mehr als 1.000 Altcoins. Lassen Sie sich dadurch aber nicht verwirren, denn die meisten davon sind nur Bitcoin-Alternativen mit minimalen Unterschieden. Daher auch der Name Altcoins. Allerdings gibt es auch Altcoins, die sich sehr stark von Bitcoins unterscheiden und andere Ziele und Anwendungsmöglichkeiten haben. </p>



<p>Ethereum und NEO sind Beispiele für Altcoins, die sich von Bitcoin sehr stark unterscheiden. Während Bitcoin als digitale Währung genutzt wird, wurden Ethereum und NEO nicht entwickelt, um als Währung zu fungieren. Sowohl Ethereum als auch NEO wurden als Plattformen ins Leben gerufen, auf denen Apps für die Blockchain entwickelt werden können. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>„Smart Contract“</p></blockquote>



<p>Möglich ist dies durch eine Technologie mit dem Namen „Smart Contract“. Ein Smart Contract kann Transaktionen automatisch ausführen, wenn bestimmte Rahmenbedingungen geben sind bzw. bestimmte Dinge eintreten. Zum Beispiel: Wenn Person A 100 Ether in einen Smart Contract einzahlt, dann bekommt Person A das Haus von Person B. </p>



<h2 id="was-sind-token"><strong>Was sind Token?</strong></h2>



<p>Die dritte Hauptart von <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/mobile-payment-elektronische-zahlungsmethoden-immer-attraktiver-fuer-moderne-unternehmen/">Kryptowährungen</a> sind Token. Der Unterscheid zu Bitcoins und Altcoins ist, dass Token keine eigene Blockchain haben. Token werden stattdessen auf dApps verwendet. Hierbei handelt es sich um dezentralisierte Applikationen. Diese Token repräsentieren keine physischen Dinge, wie zum Beispiel ein Haus. </p>



<p>Token können verwendet werden, um etwas über die dApp zu kaufen. Teilweise werden Token allerdings auch verwendet, um bestimmte Discountangebote zu bekommen. Token haben auch einen Preis, der sich ständig ändert. Daher kann man Token auch kaufen, ohne diese auf der dApp zu verwenden. Stattdessen verkauft man den Token einfach später weiter, wenn der Preis gestiegen ist.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Wit Olszewski/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/stack-cryptocurrencies-bitcoin-ethereum-litecoin-monero-687394963">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptoarten-blockchain-bitcoin-token-jetzt-verstaendlich/">Kryptoarten: Blockchain, Bitcoin & Token, jetzt verständlich…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kryptowährungen, Künstliche Intelligenz &amp; Co: So wirkt sich die Digitalisierung auf die Finanzbranche aus…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptowaehrungen-kuenstliche-intelligenz-co-so-wirkt-sich-die-digitalisierung-auf-die-finanzbranche-aus/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 22 May 2019 08:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutsche Bank und die seit 2008 mit staatlichen Milliardengarantien am Laufen gehaltene Commerzbank reden miteinander über eine Fusion. Vor Jahren eine noch undenkbare Vorstellung für Deutschlands grösstes Geldhaus. Maxim Bederov&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="deutsche-bank-und-die-seit-2008-mit-staatlichen-milliardengarantien-am-laufen-gehaltene-commerzbank-reden-miteinander-ueber-eine-fusion-vor-jahren-eine-noch-undenkbare-vorstellung-fuer-deutschlands-g">Deutsche Bank und die seit 2008 mit staatlichen Milliardengarantien am Laufen gehaltene Commerzbank reden miteinander über eine Fusion. Vor Jahren eine noch undenkbare Vorstellung für Deutschlands grösstes Geldhaus. Maxim Bederov beobachtet dies und andere Phänomene&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Da ich über zwei Jahrzehnte in der Finanzbranche gearbeitet habe, konnte ich sehr genau beobachten, wie sich die Digitalisierung auf die Finanzbranche ausgewirkt hat. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, dass meine Kollegen und ich zu meinen beruflichen Anfängen nur einen einzigen Rechner mit einem Internetzugang hatten. Das war das Jahr 2000, also vor 19 Jahren. Ich muss nicht betonen, dass heute jeder einen eigenen PC mit Internetzugang hat.</p>



<h2 id="werden-finanzberater-durch-die-digitalisierung-austauschbar"><strong>Werden Finanzberater durch die Digitalisierung austauschbar?&nbsp;</strong></h2>



<p>Meiner Meinung nach werden in der Finanzbranche, aufgrund der Digitalisierung alle Finanzberater im Laufe der Zeit austauschbar. Es sei denn, sie haben etwas, was man durch die Digitalisierung nicht ersetzen kann und die spannende Frage ist: “Was ist das?”&nbsp;</p>



<p>Früher waren Mitarbeiter notwendig, um aus großen Tarif-Büchern einen passenden Tarif für den Kunden herauszusuchen oder um bestimmte Anträge für Kunden auszufüllen. Arbeitskräfte, die heute überflüssig werden, denn Tarife lassen sich schnell und einfach im Internet vergleichen. </p>



<p>Es gibt dutzende Online-Vergleichsrechner, hinter denen keine Menschen mehr sitzen und aktiv beraten. Man kann sich selbst über sein Handy identifizieren und die eigenen Daten eingeben. Anträge werden zum Großteil vom Kunden selbst ausgefüllt. Ist das jeweilige Unternehmen mit <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">künstlicher Intelligenz</a> vertraut, hat es sogar eigene Chat-Bots, die den Kunden automatisiert und mit einer gewissen Personalisierung zum fertigen Vertrag führen. </p>



<p>Es gibt mittlerweile Systeme, die die Daten aus eingescannten Dokumenten sofort in einen jeweiligen Antrag an vorgesehener Stelle einfügen.</p>



<h2 id="die-folge-fuer-den-vermittler"><strong>Die Folge für den Vermittler</strong></h2>



<p>Das heißt, ich brauche bei vielen dieser Prozesse keine Menschen mehr. Ich brauche aber Menschen an jenen Stellen, bei denen es darum geht, individuell auf den Kunden angepasste Profile zu erstellen, unter Einbeziehung der Ziele, Visionen und Möglichkeiten. Genau dafür wird man auch in Zukunft definitiv TOP-Finanzberater brauchen.&nbsp;</p>



<p>Letztendlich werden die meisten <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Finanzberater</a> vom Markt verschwinden. Aber Berater, die dazu in der Lage sind, sich auf jeden Kunden einzulassen, die individuellen Bedürfnisse jener zu erkennen, Konzepte zu erstellen und diese glaubhaft mit den Kunden zu besprechen, werden auch in Zukunft Erfolg haben. </p>



<p>Konkret bedeutet das, dass sich jeder Finanzberater vor Augen führen sollte, ob er effizient genug arbeitet und jeden Kunden individuell betreut, sprich, ob Leistung und guter Service an erster Stelle stehen, denn: Individuelle Ausarbeitungen von persönlichen Konzepten sowie das Erstellen von maßgeschneiderten Lösungen sind keine Leistungen, die von Maschinen erbracht werden können. Solange dies der Fall ist, wird die Finanzdienstleistungsbranche stets auf gute Mitarbeiter angewiesen sein und nicht auf Maschinen.</p>



<h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Auch in Zeiten der Digitalisierung gilt der Grundsatz: “Die Menschen können sich im Regelfall nicht daran erinnern, was du mit ihnen besprochen hast. Sie können sich aber gut daran erinnern, wie du sie behandelt hast.”</p>



<p>Alle Unternehmen müssen sich untereinander messen. Sie messen sich nicht nur in fachlichen Qualifikationen und Lösungsansätzen, sondern auch darin, wie sie ihre Kundschaft behandeln und</p>



<p>wie gut ihre Serviceleistungen sind. Die Firmen, die die Behandlung ihrer Kunden und ihren Service perfektionieren, werden an der Spitze bleiben. Auch im Zeitalter der Digitalisierung.</p>



<h6 id="autorenbox-maxim-bederov-ist-unternehmer-finanz-experte-bergsteiger-kampfsportler-und-vater-mit-ueber-zwei-jahrzehnten-erfahrung-in-der-finanzdienstleistung-digitalisierung-und-it-gruendete-er-i"><strong>Autorenbox: </strong>Maxim Bederov ist Unternehmer, Finanz-Experte, Bergsteiger, Kampfsportler und Vater. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Finanzdienstleistung, Digitalisierung und IT gründete er im Jahr 2018 einen der ersten Publikumsfonds mit digitalen Assets. Er setzt sich aktiv für die finanzielle Legalisierung und Regulierung von Kryptowährungen ein&#8230;<br /></h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: asharkyu/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/network-cables-connected-switches-443216956">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/kryptowaehrungen-kuenstliche-intelligenz-co-so-wirkt-sich-die-digitalisierung-auf-die-finanzbranche-aus/">Kryptowährungen, Künstliche Intelligenz & Co: So wirkt sich die Digitalisierung auf die Finanzbranche aus…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Alles agil, Führung braucht kein Mensch? Verändert sich, wird darum aber auch nicht überflüssig…</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2019 20:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Empowered, führungslos, selbstorganisiert – wie auch immer ihr es nennt: Vielen Führungskräften, deren Unternehmen auf den New-Work-Zug aufspringen, zittern die Knie. Wird ihre Position jetzt etwa überflüssig? Ich kann euch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="empowered-fuehrungslos-selbstorganisiert-wie-auch-immer-ihr-es-nennt-vielen-fuehrungskraeften-deren-unternehmen-auf-den-new-work-zug-aufspringen-zittern-die-knie-wird-ihre-position-jet">Empowered, führungslos, selbstorganisiert – wie auch immer ihr es nennt: Vielen Führungskräften, deren Unternehmen auf den New-Work-Zug aufspringen, zittern die Knie. Wird ihre Position jetzt etwa überflüssig? Ich kann euch beruhigen: So schlimm wird es nicht. Aber verändern, liebe Führungskräfte, müsst ihr euch durchaus. <strong>Christoph Bauer</strong> sagt wie…</h3>



<p class="has-drop-cap">Es geht ein Schreckgespenst bei den Führungskräften des mittleren Managements um: dass sie als Person und Rolle überflüssig werden. Immer mehr Unternehmen bauen ihre Hierarchien ab. Immer mehr Führungskräfte bekommen die Aufgabe, ihre Mitarbeiter fit für die Selbstorganisation zu machen.</p>



<p>Werden die Führungskräfte im Zuge von New Work jetzt endgültig aufs Abstellgleis geschoben? Verlieren sie komplett an Einfluss? Werden sie überhaupt noch gebraucht? Das sind nur einige der Fragen, die in dieser Gemengelage aufkommen und Unsicherheit verbreiten.&nbsp;</p>



<h2 id="aufgabenmanagement-ade">Aufgabenmanagement adé</h2>



<p>So verständlich die Ängste der Führungskräfte auch sein mögen: Ich kann euch beruhigen. Führung wird es immer geben, überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten. Aber eines wird sich maßgeblich ändern: die Aufgaben der Führungskräfte.&nbsp;</p>



<p>Es geht nicht mehr nur darum, dass Aufgaben organisiert und Zuständigkeiten verteilt werden, wie es sich im mittleren Management vieler Unternehmen eingeschlichen hat. Denn wenn <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/keine-ja-sager-die-ansprueche-der-generation-y-wie-die-neue-generation-schwung-ins-unternehmen-bringt/">Führungskräfte</a> sich nur über das Aufgabenmanagement definieren, dann verlieren sie ihre Daseinsberechtigung, sobald ihre Mitarbeiter in die Selbstorganisation geleitet werden. Aber nicht nur das …</p>



<h2 id="kommunikation-fuer-alle"><strong>Kommunikation für alle</strong><strong></strong></h2>



<p>Wenn Entscheidungen in einem Unternehmen von den Führungskräften getroffen werden, dann sind sie zwangsläufig auch die Personen, bei denen die relevanten Informationen zusammenlaufen. Sie sind gewissermaßen das Informationszentrum der Firma. Im Zuge der <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zeitmanagement-wichtiger-faktor-des-beruflichen-erfolgs/">Selbstorganisation</a> werden jedoch mehr Entscheidungen von den Mitarbeitern getroffen. </p>



<p>Um gute Entscheidungen treffen zu können benötigen sie die entsprechenden Informationen. Das bedeutet eine Demokratisierung dieser Informationen – und somit die Abschaffung des Informationsmonopols der Führungskräfte. Aber wenn Sie nicht mehr für die Entscheidungen im Unternehmen zuständig sind – wo liegt dann ihr Aufgabenbereich?</p>



<h2 id="angstfrei-in-die-zukunft"><strong>Angstfrei in die Zukunft</strong><strong></strong></h2>



<p>Es gibt genügend Führungsaufgaben, die im Tagesgeschäft des Aufgabenmanagements von Führungskräften bislang wenig Beachtung fanden. Zum Beispiel die transformationale Führung, die auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Führungskraft und Mitarbeitern beruht. Statt ihre Mitarbeiter direktiv zu führen, kümmern sich die Führungskräfte um die fachliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter und befähigen sie zur Selbstorganisation.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Führen und führen lassen&#8221;</p></blockquote>



<p>Selbstorganisation, die einen Rahmen braucht. Strategisch Orientierung zu geben rückt deswegen als Führungsaufgabe noch mehr in den Fokus – anstatt im Klein-klein der Aufgaben zu versinken, erfolgt der Blick auf das große Ganze. Weiterhin schaffen die Führungskräfte methodisch die Rahmenbedingungen für eine dynamische Steuerung des Unternehmens, um sich schnell an die Veränderungen und Entwicklungen des Marktes anpassen zu können.</p>



<p>Führung kann so mehr als nur direktiv verwalten: Sie kann kreativ gestalten. Wenn die Führungskräfte sich auf die neuen Herausforderungen einlassen.&nbsp;Es gibt also keinen Grund, Angst zu haben. Führung wird nicht abgeschafft, sie verändert sich nur. Und das zum Besseren!</p>



<h6 id="autorenvita-christoph-bauer-hat-einerseits-ein-gespuer-fuer-feine-dinge-fuer-edle-whiskeys-und-argentinischen-tango-ebenso-wie-fuer-die-psychologie-der-menschen-andererseits-arbeitet-er-so-pragmati"><strong>Autorenvita</strong>: Christoph Bauer hat einerseits ein Gespür für feine Dinge, für edle Whiskeys und argentinischen Tango ebenso wie für die Psychologie der Menschen. Andererseits arbeitet er so pragmatisch und geerdet wie ein Landwirt: Er möchte Ergebnisse sehen. Wirksam sein! Wirklich in seinem Metier angekommen ist er 2008: mit der Gründung von&nbsp;<a href="https://www.wandelraum.de/">WandelRaum</a>. Unternehmen agil, vernetzt und kollaborativ zu gestalten, darin liegt seine Leidenschaft. Mehr:&nbsp;<a href="https://christophbauer.me/">https://christophbauer.me</a></h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: Dmitrydesign/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/womens-rowing-team-on-blue-water-794460844">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/alles-agil-fuehrung-braucht-kein-mensch-veraendert-sich-wird-darum-aber-auch-nicht-ueberfluessig/">Alles agil, Führung braucht kein Mensch? Verändert sich, wird darum aber auch nicht überflüssig…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mut zur Gründung – Weshalb das Studium der perfekte Zeitpunkt für die Umsetzung einer Geschäftsidee ist</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/05/mut-zur-gruendung-weshalb-das-studium-der-perfekte-zeitpunkt-fuer-die-umsetzung-einer-geschaeftsidee-ist/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 19:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Existenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gründung, Start-Up, innovative Geschäftsideen – der Markt wird scheinbar dominiert von neuen, atemberaubenden Marken, die mit ihren Produkten oder Dienstleistungen Nischen entdecken und die verschiedensten Prozesse vereinfachen, beschleunigen oder den&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/mut-zur-gruendung-weshalb-das-studium-der-perfekte-zeitpunkt-fuer-die-umsetzung-einer-geschaeftsidee-ist/">Mut zur Gründung – Weshalb das Studium der perfekte Zeitpunkt für die Umsetzung einer Geschäftsidee ist</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gruendung-start-up-innovative-geschaeftsideen-der-markt-wird-scheinbar-dominiert-von-neuen-atemberaubenden-marken-die-mit-ihren-produkten-oder-dienstleistungen-nischen-entdecken-und-die">Gründung, Start-Up, innovative Geschäftsideen – der Markt wird scheinbar dominiert von neuen, atemberaubenden Marken, die mit ihren Produkten oder Dienstleistungen Nischen entdecken und die verschiedensten Prozesse vereinfachen, beschleunigen oder den Alltag des Kunden einfach nur angenehmer machen. Von Thomas Müller&#8230; </h3>



<p class="has-drop-cap">Dass hierbei vor allem junge Menschen zu Unternehmern werden, ist nicht nur ein vorübergehender Trend, sondern der Beweis, dass die Gründung während des Studiums tatsächlich Vorteile und Möglichkeiten bietet.&nbsp;</p>



<h2 id="am-anfang-steht-immer-die-idee">Am Anfang steht immer die Idee</h2>



<p>Unabhängig von den Rahmenbedingungen&nbsp;<a href="https://www.freiberufler-blog.de/leitfaden/gruendung-schritt-fuer-schritt/">rund um die Gründung</a>muss in jedem Fall eine Geschäftsidee stehen, die einen tatsächlichen Nutzen mit sich bringt, den Kunden durch eine Leistung oder ein Produkt bereichert und somit zumindest die Lebensqualität oder Produktivität steigert. Darüber hinaus zählt nicht nur die Idee selbst, sondern auch die Analyse der Branche und des konkreten Unternehmensumfelds, in der die eigene Idee verortet wird.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="740"  height="480"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/05/unnamed.jpg"  alt=""  class="wp-image-11739"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/05/unnamed.jpg 740w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/05/unnamed-400x259.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/05/unnamed-696x451.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/05/unnamed-648x420.jpg 648w"  sizes="(max-width: 740px) 100vw, 740px" ><figcaption>Thomas Müller (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure>



<p>Eine gewisse Risikobereitschaft geht bei jeder Idee mit einher, jedoch kann mit Vorabüberlegungen zum Sinn und Zweck des Geschäftsbereichs genauer eingeschätzt werden, inwiefern Erfolge zu erwarten sind. Zusätzlich hilft die ausgiebige Reflexion, im Vorfeld potenzielle Gefährdungen des Projektes einzudämmen und die Idee soweit reifen zu lassen, dass diese durch die eigene Überzeugung ideal präsentiert und vermarktet werden kann.&nbsp;</p>



<h2 id="vorteile-statt-vorurteile-weshalb-sich-die-gruendung-waehrend-dem-studium-anbietet">Vorteile statt Vorurteile: Weshalb sich die Gründung während dem Studium anbietet</h2>



<p>Selbstverständlich ist, dass der Geschäftsidee ein Bedarf vorausgeht. Gerade hier ist das Studium bzw. das Hochschul-Umfeld optimal. Hier haben junge Gründer Kontakt zu den neuesten Technologien, Möglichkeiten und Anwendungsfällen. Somit befinden sie sich einerseits am Kern der Innovation, werden andererseits oftmals auch zusätzlich durch Forschungsinstitute und Seminare in ihren Interessensbereichen unterstützt.&nbsp;</p>



<p>Neben den vielfältigen Angeboten von Seiten der Hochschule, hat die Gründung während der Studienzeit weitere Vorteile, die bei der Umsetzung einer Geschäftsidee nicht zu unterschätzen sind. So können neben optimalen Voraussetzungen dank der Nähe an aktuellen Trends auch körperliche Voraussetzungen und generelle Lebensumstände als „weiche Faktoren“ maßgeblich zur erfolgreichen Geschäftsgründung beitragen: </p>



<p>Nicht nur eine höhere körperliche Belastbarkeit und Motivation sind hilfreich, wenn die ideale Struktur ausgetüftelt wird, auch die höhere zeitliche Flexibilität aufgrund der <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/teilzeit-manager-innen-mann-ey-jetzt-komm-schon/">Freiheiten im Studium</a> können zum großen Vorteil werden. Somit stellen auch längere Nachtschichten oder zeitliche Gebundenheit an einen Gründungsprozess weniger Probleme dar.&nbsp;</p>



<h2 id="frei-und-ungebunden">Frei und ungebunden</h2>



<p>Hinzu kommt hier auch, dass in der Regel in den Zwanzigern noch keine eigene Familie gegründet wurde – dies bedeutet weniger Verpflichtungen und eine gewisse finanzielle Unsicherheit fällt weniger ins Gewicht.</p>



<p>Dementsprechend kann das Unternehmen langsam aufgebaut werden und Entscheidungen müssen nicht überstürzt werden, da man nicht explizit auf schnelle Erfolge angewiesen ist. Zweifel aufgrund mangelnder Lebens- und Arbeitserfahrung können durch die Unterstützung von erfahrenen Geschäftspartnern, von Experten aus der Hochschule oder anderen Schlüsselfiguren aus dem aufgebauten Netzwerk behoben oder durch den Aufbau eines Teams ausgeglichen werden. </p>



<p>Wenn dann doch mal ein Fehler unterlaufen sollte, stellt dieser die Graundlage dafür dar, die Geschäftsidee weiterzuentwickeln und so zu modifizieren, dass sie bis hin zum Ideal angepasst werden kann.&nbsp;</p>



<h2 id="netzwerke-aufbauen">Netzwerke aufbauen</h2>



<p>Mit Hilfe der Einbindung von Kommilitonen und von als Lehrbeauftragte tätigen Experten sowie vielfältigen Veranstaltungsangeboten verschiedener Dozenten bietet sich das Hochschulumfeld geradezu an, ein Netzwerk aufzubauen und Unterstützung bei der Umsetzung einer Geschäftsidee zu gewinnen. Vorausgesetzt sind eigene Überzeugung und ein ausgearbeiteter Plan, um auch andere für die Idee zu gewinnen. </p>



<p>Dabei muss nicht unbedingt ein Geschäftspartner gefunden werden; auch Kritik, Anregungen oder Erfahrungsberichte können große Hilfestellungen bieten. Darüber hinaus besteht am Markt ein großes Seminarangebot für den Erwerb bestimmter Schlüsselqualifikationen, die bei Themen rund um die Organisation einer Geschäftsgründung – von rechtlichen Angelegenheiten bis hin zur Buchhaltung oder Finanzplanung – weiterhelfen. Aber auch in Diskussionsrunden mit anderen Gründern werden oftmals praktische Tipps weitergegeben oder Erfahrungen geteilt, durch die eigene Fehler vermieden werden können.&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;viel Gestaltungsfreiraum&#8221;</p></blockquote>



<p>Da die meisten Universitäten und Hochschulen viel Gestaltungsfreiraum bei der Erstellung der Stundenpläne erlauben, kann mehr Zeit in die Gründung investiert werden. Nachteil: Meist wird dadurch auch die Regelstudienzeit deutlich überschritten. </p>



<p>Sofern dies jedoch keine Probleme mit der Studienordnung auslöst, kann jedoch nebenher gegebenenfalls sogar bereits das erste Einkommen während des Studiums verdient werden. Gleichzeitig werden die eigenen Qualifikationen in den diversen Geschäftsbereichen ausgebaut und somit auch die eigene Kompetenz.</p>



<h2 id="mit-entschlossenheit-motivation-und-risikobereitschaft-zum-eigenen-geschaeft">Mit Entschlossenheit, Motivation und Risikobereitschaft zum eigenen Geschäft</h2>



<p>Auch wenn die Gründung insbesondere in jungen Jahren Mut erfordert und Risikobereitschaft gefragt ist, sollte die Chance ergriffen werden und bei voller Überzeugung von der eigenen Idee ruhig etwas gewagt werden. </p>



<p>Es muss nicht sofort das ganze Leben durcheinandergewürfelt werden – mit etwas Zeit, Bedacht und <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Hartnäckigkeit</a> kann das Ziel verfolgt werden, ohne sich dabei selbst zu sehr einzuengen. Und selbst wenn nicht alles so läuft wie geplant, können immer noch Optimierungen vorgenommen und vor dem Hintergrund der Idee neue Wege eingeschlagen werden.&nbsp;&nbsp;</p>



<h6 id="ueber-den-autor-thomas-mueller-ist-gruender-und-gesellschafter-der-solcom-gmbh-einem-der-fuehrenden-branchenuebergreifenden-projektdienstleister-in-den-bereichen-it-engineering-und-management"><strong>Über den Autor:&nbsp;</strong>Thomas Müller ist Gründer und Gesellschafter der SOLCOM GmbH, einem der führenden branchenübergreifenden Projektdienstleister in den Bereichen IT, Engineering und Management Consulting. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet SOLCOM als Partner global agierender Spitzenunternehmen. Aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung heraus schreibt er über das Thema Unternehmensgründung.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:</em> <em>REDPIXEL.PL/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/business-people-meeting-office-use-post-703607812">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/05/mut-zur-gruendung-weshalb-das-studium-der-perfekte-zeitpunkt-fuer-die-umsetzung-einer-geschaeftsidee-ist/">Mut zur Gründung – Weshalb das Studium der perfekte Zeitpunkt für die Umsetzung einer Geschäftsidee ist</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>(K)ein Glückspilz? Diese Casino-Fähigkeiten bringen uns auch im Job weiter…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/04/kein-glueckspilz-diese-casino-faehigkeiten-bringen-uns-auch-im-job-weiter/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 21:44:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Fähigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Skills]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer tatsächlich glaubt, dass man im Job nur mit Hard Skills auf Erfolgskurs fährt, der versteht den modernen Arbeitsmarkt noch nicht. Fachwissen und berufstypische Qualifikationen allein reichen schon lange nicht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/kein-glueckspilz-diese-casino-faehigkeiten-bringen-uns-auch-im-job-weiter/">(K)ein Glückspilz? Diese Casino-Fähigkeiten bringen uns auch im Job weiter…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-tatsaechlich-glaubt-dass-man-im-job-nur-mit-hard-skills-auf-erfolgskurs-faehrt-der-versteht-den-modernen-arbeitsmarkt-noch-nicht-fachwissen-und-berufstypische-qualifikationen-allein-reichen-sch">Wer tatsächlich glaubt, dass man im Job nur mit Hard Skills auf Erfolgskurs fährt, der versteht den modernen Arbeitsmarkt noch nicht. Fachwissen und berufstypische Qualifikationen allein reichen schon lange nicht mehr aus, um langfristig zu überzeugen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">In unserem schnelllebigen und dynamischen Zeitalter kommt uns das natürlich gelegen. Anders als noch die Generation&nbsp;unserer Eltern wechseln wir häufiger unseren Job – Position, Unternehmen oder gleich den Sektor –&nbsp;scheuen uns seltener vor Veränderungen und suchen ganz bewusst den von vielen gefürchteten <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/quereinstieg-ins-it-business-weibliche-nerds-die-karriere-machen/">Quereinstieg</a>. Das zeigt schon ein kurzer Blick in den Freundes- und Bekanntenkreis: Wer arbeitet eigentlich noch in dem Bereich, in dem er tatsächlich studiert hat?</p>



<p>Umso wichtiger sind praktische Fertigkeiten, die sich mitnehmen und möglichst breitflächig übertragen lassen – und die lernt man eben nicht zwangsweise im Job, sondern vor allem in der Freizeit. Ein Beispiel hierfür sind Glücksspiele. Wir werfen einen Blick in die Welt der Casinos und zeigen euch, welche vier Spiel-Fähigkeiten uns auch im Job weiterbringen.</p>



<h2 id="reaktionsvermoegen">Reaktionsvermögen</h2>



<p>Ein gutes Reaktionsvermögen gilt nicht nur für traditionelle Spielhallen, sondern auch für Glücksspiele im <a href="https://casino.betfair.com/de-de/">Online Casino</a> der Wahl, wie z.B. <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.wisergamblers.com/de/10-euro-bonus-ohne-einzahlung/" target="_blank">WiserGamblers</a>. Bei vielen Anbietern gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Live-Spielen wie Roulette, Black Jack oder Baccarat, bei dem man es mit einem echten Dealer zu tun hat. Durch modernste Software und Streams verfolgt man die Partie in Echtzeit – und muss genauso schnell und souverän auf unerwartete Wendungen reagieren. Pragmatisches Denken wird im Unternehmen vor allem in der Teamarbeit gefordert und zeichnet diejenigen aus, die sich nicht auf Hindernisse und Überraschungen versteifen, sondern stets anpassungsfähig bleiben.</p>



<h2 id="strategisches-denken">Strategisches Denken</h2>



<p>Bei Kartenspielen ist Strategie natürlich Grundvoraussetzung, und selbst bei „Zufallsspielen“ wie Roulette gehen einige Wissenschaftler von&nbsp;<a href="https://www.welt.de/wissenschaft/article160310827/So-gewinnt-man-beim-Roulette.html">strategischen Gewinnchancen </a>aus. Fakt ist, dass eine genaue Kalkulation der Spiellage (inklusive Mitspieler) hilfreich ist, um spätere Entscheidungen zu treffen und einen bestmöglichen Nutzen zu ziehen. </p>



<p>Dies kann mitunter bedeuten, sich früher als gedacht zurückzuziehen und Schaden zu begrenzen, oder – ganz im Gegenteil – aufs Ganze zu gehen. In der Berufswelt bringt uns impulsives Handeln oftmals nicht sehr weit. Die Devise lautet: Szenarien durchspielen und rationale Taten folgen lassen.</p>



<h2 id="koerpersprache">Körpersprache</h2>



<p>Wer kennt es nicht: das berühmte Pokerface. Mit Mimik und Gestik verraten wir unserem Gegenüber viel über unsere Stärken und Schwächen – und das meist vollkommen unbewusst. An Spieltischen ist Körperbeherrschung ein absolutes Muss, um zu bluffen und von den eigenen schlechten Karten abzulenken. In stressigen Jobsituationen, z. B. im Vorstellungsgespräch oder bei der längst&nbsp;<a href="https://www.stern.de/neon/vorankommen/karriere/equal-pay-day--neon-gibt-tipps-zur-gehaltsverhandlung-8623328.html">überfälligen Gehaltsverhandlung</a>, ist diese Fähigkeit genauso anwendbar. Erfolg hat man schließlich, wenn man die&nbsp;vorhandenen Mankos („Nobody’s perfect!&#8221;) mit einem selbstsicheren und kontrollierten Auftreten wettmachen kann.</p>



<h2 id="menschenkenntnis">Menschenkenntnis</h2>



<p>Da ist dieser eine Kollege, mit dem man einfach nicht warm wird. Doch anstatt zu verstehen, was genau dahinter steckt, akzeptieren viele die scheinbar ausweglose Situation und steigern sich womöglich noch in ihre Abneigung hinein. </p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;bessere Menschenkenntnis, nicht nur im Casino&#8221;</p></blockquote>



<p>Dabei hilft eine bessere <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">Menschenkenntnis</a> nicht nur im Casino, um richtig zu kontern. Körpersprache, Kommunikation und gegegenfalls&nbsp;den Background des anderen zu deuten ermöglicht uns, besser auf den Kollegen und seine oftmals unbewussten Handlungen einzugehen. Wer flexibel ist und auch mal das eigene Ego zurückstecken kann, kommt langfristig weiter.</p>



<p>Casino-Fähigkeiten sind also für den Erfolg im Job definitiv nicht zu unterschätzen. In der Freizeit heißt es daher: Entertainment und Fähigkeiten sammeln – die nächste Herausforderung im Job steht vielleicht schon bald vor der Tür.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/blindfolded-young-woman-walking-through-light-377999827">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/kein-glueckspilz-diese-casino-faehigkeiten-bringen-uns-auch-im-job-weiter/">(K)ein Glückspilz? Diese Casino-Fähigkeiten bringen uns auch im Job weiter…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Serienfans aufgepasst! Was Bewerber von “Game of Thrones” lernen können…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/04/serienfans-aufgepasst-was-bewerber-von-game-of-thrones-lernen-koennen/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 19:48:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Staffelfinale ist seit dieser Woche online. Wir haben Personalexperten gefragt, was das mit Karriere zu tun hat. Darunter Recruiting-Experte Peter Hart (38), CEO und Mitbegründer von Austin Fraser. Seine&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-staffelfinale-ist-seit-dieser-woche-online-wir-haben-personalexperten-gefragt-was-das-mit-karriere-zu-tun-hat-darunter-recruiting-experte-peter-hart-38-ceo-und-mitbegruender-von-austin-frase">Das Staffelfinale ist seit dieser Woche online. Wir haben Personalexperten gefragt, was das mit Karriere zu tun hat. Darunter Recruiting-Experte Peter Hart (38), CEO und Mitbegründer von Austin Fraser. Seine Antworten&#8230;</h3>



<h2 id="1-unterschaetze-dich-nicht-jon-snow">1. Unterschätze dich nicht. (Jon Snow)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Wer die Show schon seit Beginn verfolgt, wird den Satz &#8220;Du weißt gar nichts, Jon Schnee.“ kennen. Trotz mangelnder Erfahrung arbeitet sich Jon hoch, wird vom schwarzen Schaf der Familie zum Lord Kommandant der Nachtwache und schließlich sogar König des Nordens. Jon ist nicht nur klug, sondern folgt auch mutig seinen Instinkten – Eigenschaften, die bei der Suche nach dem <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Traumjob</a> helfen können.  </p>



<p>„Sich auf Jobs zu bewerben, bei denen man noch nicht alle Anforderungen aus der <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Stellenanzeige</a> erfüllt, klappt öfter als man denkt. Unternehmen suchen Leute mit viel Potenzial, neuen Ideen und hoher Eigenmotivation. Ein bestimmtes Skill Set wird heutzutage immer weniger relevant, da Unternehmen in Reaktion auf den Fachkräftemangel Mitarbeiter selbst weiterbilden.“ Zeit also, in Jons Fußstapfen zu treten und sich mutig auf den Traumjob zu bewerben.  </p>



<h2 id="2-spiel-immer-fair-rob-stark">2. Spiel immer fair. (Rob Stark)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Im Spiel der Throne hat Rob einen großen Fehler gemacht – er hat nicht fair gespielt. In Westeros ist es zwar üblich, Intrigen gegen Feinde und Mitstreiter zu schmieden, aber wichtige Verbündeten zu hintergehen, ist eine andere Hausnummer. Rob zahlte den ultimativen Preis dafür, dass er sein Versprechen nicht eingehalten hatte, eine von Walder Freys Töchtern zu heiraten, was zu der berüchtigten roten Hochzeit führte.  </p>



<p>Selbst wenn man sich auf eine höhere Position bewirbt, die eine persönliche <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/wirkung-von-raeumen-gezielt-nutzen-warum-die-wahl-des-richtigen-meetingraums-einen-riesengrossen-unterschied-macht/">Herausforderung</a> darstellt, sollte man im Bewerbungsgespräch niemals über seine Fähigkeiten lügen. „Man sollte nur versprechen, was man auch einhalten kann. Wenn du dich auf einen herausfordernden Job bewirbst, bei dem du noch nicht allen Anforderungen entsprichst, bereite dich gut vor. </p>



<p>Finde heraus, wie du solche Lücken mit Training oder Coaching schließen kannst und präsentiere in deinem Bewerbungsgespräch direkt eine Lösung.“  </p>



<h2 id="3-vertraue-auf-die-unterstuetzung-von-experten-brandon-stark">3. Vertraue auf die Unterstützung von Experten. (Brandon Stark)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Nach Brans Sturz in der ersten Folge entdeckte der fortan gelähmte Junge seine magischen Fähigkeiten, nachdem er von Jojen als seinem Mentor begleitet wurde. Die Hilfe, die er erhielt, offenbarte Wissen und Fähigkeiten, die schon immer da waren und nur darauf warteten, an die Oberfläche zu kommen.</p>



<p> „Ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-jobwechsel-oder-bleiben-3-entscheidungshilfen-fuer-unterwegs/">Jobwechsel</a> kann schwierig sein, man sollte daher keine Angst haben, um Hilfe zu bitten. Recruiter bieten Arbeitssuchenden eine unschätzbare Unterstützung bei der Suche nach dem Traumjob. Sie haben den Vorteil, den gesamten Markt zu kennen, die verschiedenen Unternehmen, die rekrutieren, sowie Einblicke in mehrere Projekte in einer Vielzahl von Branchen zu haben.“ </p>



<h2 id="4-nutze-deine-chancen-bronn">4. Nutze deine Chancen. (Bronn)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Bronn denkt immer an seinen eigenen Vorteil. Wenn das Blatt sich wendet, passt er sich an und tut, was für ihn am besten ist &#8211; auch wenn das bedeutet, die Seiten zu wechseln. Natürlich sollte man nicht über Leichen gehen, um Fortschritte zu machen, aber wenn man bedenkt, dass Bronn von einem einfachen Söldner zu Ser Bronn vom Schwarzwasser und dem Kommandanten der Stadtwache wurde, können wir uns wohl ein oder zwei Dinge von ihm abschauen.  </p>



<p>„Für die eigene Karriere ist es immer ratsam, eine positive Einstellung zu seinem Job mitzubringen und langfristig zu planen. Man sollte dabei aber offen für neue Möglichkeiten zu sein und keine Angst vor Veränderungen zu haben. Chancen und Gelegenheiten ergeben sich oft kurzfristig, dann ist schnelles umdenken geplant, um im Beruf voranzukommen.“  </p>



<h2 id="5-kennen-deinen-wert-daenerys-targaryen">5. Kennen deinen Wert. (Daenerys Targaryen)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Daenerys weiß, dass sie die rechtmäßige Königin von Westeros ist, und sorgt immer dafür, dass das auch alle anderen wissen. Wann immer sie mit einer Person konfrontiert ist, die sie und ihr Vorhaben nicht ernst nimmt, betont sie ihre Herkunft und Position und fordert den Respekt ein, der ihr zusteht. Schließlich ist sie Daenerys Sturmtochter aus dem Hause Targaryen, die Erste ihres Namens, Königin der Andalen und der Ersten Menschen, Khaleesi des Dothrakischen Meeres, Brecherin der Ketten und Mutter der Drachen.</p>



<p>Im Job ist es wichtig, für sich selbst einzutreten &#8211; vor allem, wenn man nicht so behandelt wird, wie man behandelt werden sollte. „Wenn dein Wert im aktuellen Job überhaupt nicht erkannt wird, such nach einem neuen Job. Ein <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/achtung-chefs-so-macht-ihr-eure-azubis-wirklich-gluecklich/">Chef</a>, der von deinen Erfolgen nicht beeindruckt ist, wird es wahrscheinlich niemals sein. Auch wenn deine Arbeit keinen großen Zweck erfüllt und du das Gefühl hast, keinen Unterschied zu machen, ist es Zeit für eine Veränderung. Das Leben ist zu kurz, um keinen Unterschied zu machen.“  </p>



<h2 id="6-wissen-ist-macht-sam-tarly">6. Wissen ist Macht. (Sam Tarly)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Wer auch immer gesagt hat, das Buch sei der beste Freund des Menschen, muss Sam sehr ähnlich gewesen sein. Auch in Zeiten des Internets ist ein Buch immer noch eine wertvolle Wissensquelle. Besonders wenn es um altes Wissen geht, wie zum Beispiel, dass White Walker mit Drachenglas getötet werden können. Wer weiß, wo Sam und Jon jetzt wären, wenn nicht Sam nicht eine <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/">Leidenschaft</a> dafür hätte, sich ständig neues Wissen anzueignen. </p>



<p>Von Sam können wir lernen wie wichtig es ist, sich ständig weiterzubilden. „Die Berufserfahrung, die du in deinem Job sammelst ist wichtig, aber du solltest dich nicht für immer darauf verlassen. Lern stattdessen ab und zu eine neue Fähigkeit, schließlich bleibt kein Markt gleich. Bei immer neuen Technologien und neuen Trends, die ein anderes Denken erfordern, ist es wichtig, up to date zu bleiben.“  </p>



<h2 id="7-gib-niemals-auf-arya-stark">7. Gib niemals auf. (Arya Stark)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Arya hatte schon immer ein Ziel: die perfekte Kämpferin zu werden. Sie trainierte schon als kleines Mädchen Bogenschießen mit ihren Brüdern, später Schwertkampf mit Syrio Forel und lernte schließlich im Haus von Schwarz und Weiß, Gesichter zu wechseln. Selbst als sie geblendet wurde und ihr Augenlicht verlor, gab sie ihr Training nicht auf und nutze die Situation, um ihre übrigen Sinne zu schärfen, um voranzukommen.</p>



<p>Von Arya kann man lernen, immer 100% zu geben, um seine Ziele zu erreichen und sich von <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/die-macht-des-morgen-erfolgreich-mit-dem-chef-ueber-mehr-gehalt-und-eine-bessere-position-verhandeln/">Rückschlägen</a> nicht entmutigen zu lassen. „Im Berufsleben sollte man immer versuchen, die Position zu finden, die einen wirklich glücklich macht und sich niemals mit weniger zufrieden geben. Ein schlechtes Vorstellungsgespräch bedeutet nicht, dass man nicht für die Position, von der man träumt, geeignet ist. </p>



<p>Beim nächsten Mal stelle viele Fragen. <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zig-bewerbungen-verschickt-lauter-absagen/">Bewerbungsgespräche</a> sind tendenziell eher einseitig. Nutze das Gespräch, um wirklich herauszufinden, wer das Unternehmen ist, wofür es steht und was die wichtigsten Ziele sind. Dann kannst du erklären und Beispiele geben, wie du beim Erreichen dieser Ziele helfen kannst.“  </p>



<h2 id="8-ueberzeugen-sie-sich-tyrion-lennister">8. Überzeugen Sie sich. (Tyrion Lennister)  </h2>



<p class="has-drop-cap">Tyrion Lannister sollte bereits so oft in Gefangenschaft getötet werden, es grenzt an ein Wunder, dass er überhaupt noch am Leben ist. Das hat er seiner überzeugenden Persönlichkeit zu verdanken, mit der er sogar Feinde zu Verbündeten gemacht hat. Tyrion versteht sich darauf, seinem Gegenüber klar zu machen, warum er für diesen noch wichtig ist und man besser gemeinsame Sache machen sollte. </p>



<p>„Man weiß nie, wann sich die nächste große Chance bietet, schließlich kann ein lebensveränderndes Gespräch überall und jederzeit stattfinden. Deshalb sollte man immer bereit sein, jemandem in einer halben Minute zu erklären, wer man ist, was man macht und warum der andere sich an einen erinnern sollte.“    </p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Sergey Nivens/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/job-promotion-concept-1217875537">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/serienfans-aufgepasst-was-bewerber-von-game-of-thrones-lernen-koennen/">Serienfans aufgepasst! Was Bewerber von “Game of Thrones” lernen können…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Outfit, Rhetorik &amp; Co: So klappt der Video-Chat ohne Missverständnisse…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/04/outfit-rhetorik-co-so-klappt-der-video-chat-ohne-missverstandnisse/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 08:05:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Telco]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Videochat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Firmen gehen dazu über, ihre Bewerber nicht nur per eingereichter Unterlagen zu screenen sondern auch, bevor es zu einem Vorstellungsgespräch vor Ort kommt, zu einem Skype-Interview zu laden.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/outfit-rhetorik-co-so-klappt-der-video-chat-ohne-missverstandnisse/">Outfit, Rhetorik & Co: So klappt der Video-Chat ohne Missverständnisse…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="immer-mehr-firmen-gehen-dazu-ueber-ihre-bewerber-nicht-nur-per-eingereichter-unterlagen-zu-screenen-sondern-auch-bevor-es-zu-einem-vorstellungsgespraech-vor-ort-kommt-zu-einem-skype-interview-zu-la">Immer mehr Firmen gehen dazu über, ihre Bewerber nicht nur per eingereichter Unterlagen zu screenen sondern auch, bevor es zu einem Vorstellungsgespräch vor Ort kommt, zu einem Skype-Interview zu laden. Auch bei der Arbeit nehmen Video-Chats im Youtube-Zeitalter zu. Silke Bumenröder hat mit Peter Flume dazu gesprochen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Wer sich nicht persönlich gegenübersitzt, tut sich oft schwer, mit einander warm zu werden. Ein paar lockere Sätze über das Wetter oder eine unverfängliche Frage zum Unternehmen können das Eis brechen.&nbsp;„Sie können Ihr Gegenüber fragen, wie es ihm geht, der Weg heute Morgen ins Büro war oder ob er das Fußballspiel gestern im Fernsehen gesehen hat“, rät Erik Boos vom Experten für Videoberatung, Snapview.</p>



<p><strong>Dranbleiben und nicht abschweifen</strong></p>



<p>Wenn nach einigen Minuten die Gedanken abschweifen, sollten Bewerber konzentriert bleiben. „Auch ein Video-Gespräch kann große Bedeutung haben und über die berufliche Zukunft entscheiden“, erläutert Rhetoriktrainer <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Peter Flume</a>. Er rät in seinen Tutorials zum richtigen Verhalten in der Videokonferenz dazu, Monologe zu unterlassen und sich deutlich auszudrücken. </p>



<p>Denn nicht immer werden Stimme und Bild optimal übertragen. Wer außerdem durch Fragen sicherstellt, dass er richtig verstanden hat, signalisiert nicht nur Interesse am Job, sondern verifiziert auch ausgetauschte Informationen. „Bitte nicht nebenher Mails checken oder auf Nachrichten antworten. Stellen Sie jede Benachrichtigung ab, die stören könnte“, weiß Flume.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img  loading="lazy"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Peter_Flume_Porträt_1-800x1000.jpg"  alt="Peter Flume rät dazu, besonders in Calls achtsam zu sein. Noch mehr als im analogen Modus... (Foto: privat)"  class="wp-image-9820"  width="209"  height="261" ><figcaption>Peter Flume rät dazu, besonders in Calls achtsam zu sein. Noch mehr als im analogen Modus&#8230;  (Foto: privat)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Gute Haltung, angenehme Stimme</strong></p>



<p>Wer aufrecht sitzt und häufig lächelt, kommt sympathischer rüber. Bewerber sollten sich das zu Nutze machen. Die Stimme klingt dann außerdem voller, als mit krummem Rücken und Jobanwärter wirken professioneller und selbstbewusster. Auch ist es durchaus nützlich, mit den Händen passende Gesten auszuführen, rät Flume. </p>



<p>Allerdings sollten Teilnehmer den Bildausschnitt berücksichtigen und nicht außerhalb des Kamerawinkels fuchteln. Falls manchmal noch die Übertragungsrate hakt, ist es sinnvoll nicht zu schnell zu sprechen oder zu gestikulieren. Laut einer Studie des Allensbach-Instituts machen Mimik und Gestik mehr als die Hälfte eines Gesprächs aus, die Stimme zählt zu einem Viertel und nur ein Fünftel entfällt auf den Inhalt.</p>



<p><strong>Licht und Hintergrund optimieren</strong></p>



<p>Im richtigen Rampenlicht wollen Bewerber auf jeden Fall stehen. Beleuchtung sollte von schräg vorne oder beiden Seiten kommen. Nicht von hinten oder frontal, erklärt Boos. Sonst gibt es Schatten oder der Arbeitssuchende ist überhaupt nicht zu sehen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Nicht vorm eigenen Bild erschrecken&#8221;</p></blockquote>



<p>Wer nicht im Dunkeln sitzen möchte, sollte auch über den Hintergrund nachdenken: Bücher und Pflanzen sind dann gut, wenn sie nicht von Ihnen ablenken oder zu unruhig wirken. Ein heller, einfarbiger Hintergrund mit wenigen Hinguckern ist ideal.</p>



<p><strong>Outfit nicht vergessen</strong></p>



<p>Passende <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Kleidung</a> ist immer wichtig. Verrückte Muster und zu viel Farbe kommen nicht gut an. Videoexperte Boos. „Das wirkt in der Webcam sehr unruhig.“. Zusätzlich sollte die Kleidung einen Kontrast zum Hintergrund bilden, damit der Bewerber sich gut abhebt. </p>



<p>„Die Leute erschrecken vor ihrem eigenen Bild, statt sich gezielt in Szene zu setzen“, sagt der Schauspieler Vincent Courtens. Sein Tipp: Die persönliche Marke herausstellen und Alleinstellungsmerkmale setzen, allerdings dabei professionell bleiben.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: everything possible/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/business-team-meeting-photo-professional-investor-519283423">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/outfit-rhetorik-co-so-klappt-der-video-chat-ohne-missverstandnisse/">Outfit, Rhetorik & Co: So klappt der Video-Chat ohne Missverständnisse…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>IT-Deutsch: Der Übersetzer﻿</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/04/it-deutsch-der-uebersetzer%ef%bb%bf/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 20:36:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Agile Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Open Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christoph Schütte ist Wirtschaftsinformatiker und bei einem Finanzdienstleister Schnittstelle zwischen Fachbereichen und IT. Neben Fremdsprachen wie Englisch und Niederländisch spricht er auch „Geek“ und „Sales“, um Anforderungen adressatengerecht zu übersetzen.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/it-deutsch-der-uebersetzer%ef%bb%bf/">IT-Deutsch: Der Übersetzer﻿</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="christoph-schuette-ist-wirtschaftsinformatiker-und-bei-einem-finanzdienstleister-schnittstelle-zwischen-fachbereichen-und-it-neben-fremdsprachen-wie-englisch-und-niederlaendisch-spricht-er-auch">Christoph Schütte ist Wirtschaftsinformatiker und bei einem Finanzdienstleister Schnittstelle zwischen Fachbereichen und IT. Neben Fremdsprachen wie Englisch und Niederländisch spricht er auch „Geek“ und „Sales“, um Anforderungen adressatengerecht zu übersetzen. Von Silke Blumenröder&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Wenn der gewöhnliche Büroarbeiter mit Powerpoint und Excel kämpft, lächelt Christoph Schütte nur müde. Confluence, Visual Studio und Jira sind Programme, die der Wirtschaftsinformatiker täglich nutzt und in denen er sich besser auskennt, als so mancher in seinen Outlook-Ordnern. Schütte arbeitet in Berlin bei Kapilendo. </p>



<p>Der Finanzdienstleister bringt&nbsp;auf einem Online-Kreditmarktplatz kleine und mittelständische Unternehmen mit Investoren zusammen. Als&nbsp;„Head of Product“&nbsp;entwickelt der Wahlberliner die Plattform weiter.</p>



<p>„Naturwissenschaften und Informatik begeisterten mich schon als Kind“, sagt Schütte. Bereits als Teenager programmiert der Sohn eines Industrieschlosser-Meisters für den Arbeitgeber seines Vaters eine Software, die eine fehleranfällige Maschinensteuerung bereinigen kann. Danach steht fest, dass er beruflich IT-Strategien entwickeln will und zwar „so individuell, wie der Kunde sie braucht.“ </p>



<p>Der gebürtige Westfale absolviert nach dem Abitur ein duales Studium an der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein. In den Praxisphasen arbeitet er bei einem Medienkonzern und entwickelt Software für ein redaktionelles System.</p>



<div class="wp-block-cover has-background-dim" style="background-image:url(http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/04/005-Christoph-Schütte_Head-of-Product-1200x775.jpg)"><p class="wp-block-cover-text">IT-Strategie: „so individuell, wie der Kunde sie braucht&#8221;</p></div>



<p>Der Wechsel in die Finanz-Branche folgt 2005. Über die nächsten Jahre lernt Schütte nicht nur, wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Produktmanagement</a> funktioniert, sondern auch, was <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">agile Softwareentwicklung</a> bedeutet. Diese Praxiserfahrung hilft ihm heute, wenn er für Kapilendo Vertriebs- und Marketing-Sprech in Programmanforderungen übersetzt. </p>



<h2 id="uebersetzungsdienste">Übersetzungsdienste</h2>



<p>„Das ist eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/karriere-als-dolmetscher-entdecke-den-wortakrobaten-in-dir/">Dolmetscher</a>-Aufgabe, für die Fremdsprachen nicht reichen“, beschreibt er augenzwinkernd seinen Job. Meist organisiert er Workshops mit den einzelnen Fachbereichen, um Anforderungen adressatengerecht zu erfassen und zu beschreiben. In diesen Runden sieht er sich vor allem als Moderator: „Ich schaffe den Rahmen dafür, das gesammelte Wissen aller Teilnehmer zu nutzen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default"><p>&#8220;Erst der Nutzen, dann die Kosten&#8221;</p></blockquote>



<p>Etwa, wenn es darum geht, eine automatische Bonitätsprüfung zu entwickeln.“ Erst, wenn klar sei, welche Vorteile eine Neuerung Kunden und Mitarbeitern bringt, geht es ans Ermitteln von Kosten und Aufwand. Danach verteilt das Team die Aufgaben.</p>



<p>„Dabei behalten wir immer im Auge, dass unsere Kunden vorwiegend mittelständische Unternehmer sind“, erklärt Schütte. Denn was vor gut zehn Jahren über die <a href="http://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/">Digitalisierung</a> diskutiert wurde, sei gerade erst im Mittelstand angekommen. Die „Hidden Champions“, die bei dem Kreditmarkplatz eine Finanzierung anfragen, sind zwar oft Meister in ihrem Fachgebiet. </p>



<h2 id="digitaler-wandel">Digitaler Wandel</h2>



<p>Der <a href="http://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">digitale Wandel</a> hat in den kleinen und mittelständischen Betrieben jedoch meist erst begonnen. „Wir wollen den Unternehmern helfen, sich bei Finanzierungen breiter aufzustellen“, so Schütte. Dazu müsse die Plattform vor allem verständlich sein. „Das Ausfüllen des Anfrage-Formulars darf keine Hemmschwelle für einen potentiellen Kunden darstellen“, erklärt der Produktmanager. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass ein Interessent alle für eine Kreditprüfung relevanten Daten angibt.&nbsp;</p>



<p>Schüttes Aufgabe ist es außerdem, Abläufe zu verschlanken. Ein Beispiel: Musste bis vor kurzem bei jeder Kunden-Anfrage noch manuell geprüft werden, ob das eingegebene Gründungsdatum eines Unternehmens korrekt ist, läuft inzwischen im Hintergrund eine automatische Abfrage, die diese Daten validiert. „Bevor ich vor einem knappen Jahr hier anfing, formulierte jeder Fachbereich seine Anforderungen an die IT noch selbst“, erklärt Schütte. </p>



<p>Innerhalb der dreieinhalbjährigen Firmengeschichte ist nicht nur das Team von sechs auf fast 60 Mitarbeiter gewachsen, mehr als 140 Projekte wurden inzwischen über den Kreditmarktplatz finanziert. „Weil das Unternehmen rasch gewachsen war, brauchte es eine Schnittstelle zur IT, bei der alle Fäden zusammenlaufen“, beschreibt der <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/duales-studium-unternehmen-sponsern-ihre-high-potentials/">Wirtschaftsinformatiker</a>, was seine Position heute ausmacht.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Gorodenkoff/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/male-female-architects-wearing-augmented-reality-1031105449">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/04/it-deutsch-der-uebersetzer%ef%bb%bf/">IT-Deutsch: Der Übersetzer﻿</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Die schönsten Berufe für Tierliebhaber</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/03/die-schoensten-berufe-fuer-tierliebhaber/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 18:49:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>St. Moritz? Nicht nur für Hoteliers und Schmuckladen-Besitzer. Wenn man nach Lieblingsberufen fragt, sind Klassiker wie Feuerwehrmann oder Lokomotivführer auch heute noch vorne mit dabei. Aber auch Berufe mit Tieren&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-drop-cap">St. Moritz? Nicht nur für Hoteliers und Schmuckladen-Besitzer. Wenn man nach Lieblingsberufen fragt, sind Klassiker wie Feuerwehrmann oder Lokomotivführer auch heute noch vorne mit dabei. Aber auch Berufe mit Tieren werden immer wieder genannt&#8230; </p>



<p>Egal, ob männlich oder webilich, ob groß oder klein – mit Tieren zu arbeiten ist der große Traum vieler Tierliebhaber. Es gibt viele Wege, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Wir stellen Berufe vor, bei denen man garantiert mit Tieren in Kontakt kommt.</p>



<h2 id="tierarzt">Tierarzt</h2>



<p>Wer ein Herz für Tiere hat, will diesen auch helfen. Am besten funktioniert dies natürlich als Tierarzt. Das Studium ist hart und es gibt eine Menge zu lernen, aber wer sich das Ziel gesetzt hat, ein echter Veterinärmediziner zu werden, wird dies auch schaffen. Tierarzt ist natürlich nicht gleich Tierarzt, wie bei der Humanmedizin auch,&nbsp;<a href="https://www.studieren-im-netz.org/vor-dem-studium/wie-werde-ich-eigentlich/tierarzt">kann man sich auf bestimmte Tierarten spezialisieren.</a>So kann man beispielsweise eine Praxis für Haustiere aufmachen oder aber auch als Tierarzt im landwirtschaftlichen Bereich arbeiten.&nbsp;Ein Traum vieler Vet-Medizinstudenten ist auch die Unterstützung der Organisation&nbsp;<a href="https://www.togev.de/">Tierärzte ohne Grenzen, die sich vorrangig um das Zusammenleben&nbsp;</a>von Mensch und Tier auf dem afrikanischen Kontintent kümmert.</p>



<p><blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BuEGbKPjyvM/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" data-instgrm-version="12" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/BuEGbKPjyvM/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div><div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"></g><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"></g><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; 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Grossen Preis von St. Moritz <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f3c7.png" alt="🏇" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />. Vor sage und schreibe 15’000 Zuschauern zeigten die besten Schneegalopper in der Jubiläumsausgabe des LONGINES 80. Grossen Preis von St. Moritz bei strahlendem Sonnenschein und auf wesentlich schnellerem Geläuf eine grandiose Show. Der aus England angereiste Berrahri dominierte dank seines grossen Kämpferherzens und gewann letztlich überlegen mit fünf Längen Vorsprung auf Jungleboogie, den Sieger von 2016. Auf Rang drei folgte der Titelverteidiger Nimrod. . <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f4cc.png" alt="📌" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Ganzer Artikel auf #Fashionpaper lesen: https://www.fashionpaper.ch/sport/white-turf-berrahri-gewinnt-den-longines-80-grossen-preis-von-st-moritz/ . Longines White Turf #Eis #Horse #Horserace #Horseraces #Longines #Pferde #Pferderennen #Pferdesport #Schnee #snow #Sport #StMoritz #StMoritzersee #WhiteTurf #WhiteTurf2019 #Berrahri #switzerland #sanktmoritz #engadinstmoritz #engadin #mountains #saintmoritz #winterwonderland #schweiz #suisse #travel #lakestmoritz #stmoritztopoftheworld #travelblogger</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a href="https://www.instagram.com/fashionpaperofficial/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px;" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Fashionpaper Magazine</a> (@fashionpaperofficial) am <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2019-02-19T12:53:28+00:00">Feb 19, 2019 um 4:53 PST</time></p></div></blockquote> <script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>



<h2 id="pferdesportler">Pferdesportler</h2>



<p>Ein eigenes Pferd ist vor allem für viele Reitsportbegeisterte ein großer Traum. Ganz gleich, ob Voltigieren, Springreiten oder Pferderennen – die Verbindung zwischen Mensch und Pferd besteht schon seit Jahrtausenden und macht insbesondere in der Sportwelt einen ganz besonderen Reiz aus.&nbsp; Als Springreiter oder Jockey besteht eine ganz besondere Harmonie zwischen Pferd und Reiter. </p>



<p>Jahrelanges Training sowie die Teilnahme an aufregenden Wettbewerben stärken&nbsp;die Reiter-Pferd-Beziehung. Um sich mit diesem Beruf vertraut zu machen, kann es sich lohnen, ein paar der großen Klassiker des Pferderennens anzuschauen. Und auch die&nbsp;<a href="https://www.betfair.com/de">unterschiedlichen Quoten, wie bei den Betfair Pferdewetten</a>, können interessante Einblicke und Informationen zu diesem Sport liefern. </p>



<p>Für Reitsportliebhaber, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, ist das Zuschauen und Lernen jeder Art&nbsp;also ganz besonders nützlich. Gerade weil es&nbsp;keine offiziellen Ausbildungen zum Dressurreiter oder Jockey gibt, muss man den Umgang mit dem Pferd über mehrere Jahre erlernen und kann so auch beim Zuschauen einiges erfahren.<br /></p>



<h2 id="tierpfleger">Tierpfleger</h2>



<p>In den Nachmittagsprogrammen der regionalen Sender boomen sie immer noch – die Zoo- und Tierparkshows. Die Dokuformate zeigen den Alltag eines&nbsp;<a href="https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/zoogeschichten/index.html">Tierpflegers in deutschlandweiten&nbsp;Zoos oder Tierparks</a>. Für viele Menschen ist dies ein wahrer Traumberuf. Im täglichen&nbsp;Umgang mit den Tieren kümmert man sich um die Ställe, das Futter oder die medizinische Versorgung.&nbsp;Besonders spannend wird es natürlich, wenn ein schwangeres Muttertier Nachwuchs gebärt. Auch zu diesem Berufsfeld gibt es verschiedene Ausbildungen, die meist zwei bis drei Jahre andauern.</p>



<h2 id="nationalpark-ranger">Nationalpark-Ranger</h2>



<p>In den großen Nationalparks Amerikas und Afrikas braucht es eine Menge Guides und Ranger, die sich um Instandhaltung der Landschaften und Tierherden kümmern.&nbsp;<a href="http://www.planet-wissen.de/natur/naturschutz/ranger_und_wildhueter/pwietraumberufranger100.html">Das Magazin Planet-Wissen.de stellt den Job genauer vor</a>. Vor allem gegen illegale Wilderer wird hier vorgegangen. Immer noch kommt es vor, dass Elefanten wegen ihrer Stoßzähne oder seltene Tiere wegen ihrer Fälle gejagt werden. </p>



<p>Obwohl die Tiere in den Reservaten unter Artenschutz stehen, kommt es immer wieder zu Wilderei in den riesigen Arealen. Neben dem Schutz der Tiere sichern die Mitarbeiter der Reservate auch deren Fortbestand. So kann einerseits das Leben der Tiere weiter erforscht und andererseits die Erhaltung&nbsp;der Tierart gesichert werden.</p>



<h2 id="meeresbiologe">Meeresbiologe</h2>



<p>Wer es hingegen eher mit Fischen und der Unterwasserwelt hält, für den mag der Beruf des Meeresbiologen ein wahrer Traumjob sein. Die Wissenschaftler erforschen das Leben in den Ozeanen und erkunden ungesehene Tiefen. Die Artenvielfalt in den Weltmeeren ist riesig und bisher nur zu einem Bruchteil erforscht worden. Selbstverständlich beschäftigen sich Meeresbiologen auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation und Artenvielfalt in den Ozeanen.</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Bt-770eHgu9/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" data-instgrm-version="12" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/Bt-770eHgu9/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div><div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"></g><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"></g><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:550; line-height:18px;"> Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div></div><div style="padding: 12.5% 0;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;"><div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div></div><div style="margin-left: 8px;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg)"></div></div><div style="margin-left: auto;"> <div style=" width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div> <div style=" width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div></div></div></a> <p style=" margin:8px 0 0 0; padding:0 4px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/Bt-770eHgu9/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" color:#000; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none; word-wrap:break-word;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Coral warfare <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f632.png" alt="😲" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Poor zoanthids <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f623.png" alt="😣" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />#lobophyllia #coralwarfare #fishtank #reef #eyecandy #saltwateraquarium #meerwasseraquarium #allmymoneygoestocoral #reeflife #coral #coralmafia #korallenriff #ilovemyreeftank #natureisamazing #nanoreef #coralreef #reef2reef #underwaterphotography #aquarium #acropora #eatsleepreef #reefermadness #reeftank #aquascape #underwater #coralreeftank #水族館#リーフタンク#サンゴ礁</a></p> <p style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px; margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a href="https://www.instagram.com/moonfruit777.reef/?utm_source=ig_embed&amp;utm_medium=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px;" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f1e9-1f1ea.png" alt="🇩🇪" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />Felix&#8217; Reeftank <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/1f1fa-1f1f8.png" alt="🇺🇸" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a> (@moonfruit777.reef) am <time style=" font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; line-height:17px;" datetime="2019-02-17T12:45:37+00:00">Feb 17, 2019 um 4:45 PST</time></p></div></blockquote> <script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script>



<p>Es gibt also jede Menge unterschiedliche&nbsp;Berufe, bei denen man mit Tieren zu tun haben kann. Im Vordergrund sollte dabei immer das Wohlbefinden und der Erhalt der Tierwelt&nbsp;stehen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild: sculpies/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/switzerland-train-front-glacier-morteratsch-bernina-757288111">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/03/die-schoensten-berufe-fuer-tierliebhaber/">Die schönsten Berufe für Tierliebhaber</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Betriebsinterne Weiterbildungen: Das sind Nutzen und Vorteile</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/betriebsinterne-weiterbildungen-das-sind-nutzen-und-vorteile/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2019 09:14:14 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11703</guid>

					<description><![CDATA[<p>Betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahmen bringen Vorteile für Mitarbeiter, Kunden und den gesamten Geschäftserfolg&#8230; Gut ausgebildete Mitarbeiter sind in jedem Unternehmen wertvoll. Selbstverständlich achten Personalentscheider bereits bei der Einstellung darauf, dass Ausbildung, Fähigkeiten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="betriebsinterne-weiterbildungsmassnahmen-bringen-vorteile-fuer-mitarbeiter-kunden-und-den-gesamten-geschaeftserfolg">Betriebsinterne Weiterbildungsmaßnahmen bringen Vorteile für Mitarbeiter, Kunden und den gesamten Geschäftserfolg&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Gut ausgebildete Mitarbeiter sind in jedem Unternehmen wertvoll. Selbstverständlich achten Personalentscheider bereits bei der Einstellung darauf, dass Ausbildung, Fähigkeiten und bisherige Berufserfahrungen zum jeweiligen Job passen. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch betriebsinterne Weiterbildungen. </p>



<p>Solche Fortbildungsmaßnahmen können spezifisch auf das Unternehmen abgestimmt werden. Die Resultate zeigen sich in mehrfacher Hinsicht &#8211; von höherer Motivation über bessere Leistungen bis zu mehr Kundenzufriedenheit. </p>



<h2 id="kompetente-mitarbeiter-gut-ist-nur-wer-den-job-beherrscht">Kompetente Mitarbeiter: Gut ist nur, wer den Job beherrscht! </h2>



<p>Der richtige Mann, die richtige Frau am richtigen Platz &#8211; das ist für den Unternehmenserfolg ein wesentlicher Grundsatz. Dazu gehört jedoch auch, dass alle Arbeitnehmer gut geschult sind. Betriebsinterne Weiterbildungen ergänzen das allgemeine Wissen aus Ausbildung oder Studium mit fachspezifischen Kenntnissen. </p>



<p>Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/">Fehlerquote</a> sinkt, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/">Freude am Job</a> steigt. Wer Mitarbeiter motivieren möchte, gibt ihnen das passende Rüstzeug an die Hand. Dazu gehört auch, dass die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten stets auf dem neuesten Stand sind. Mit fortschreitender Digitalisierung sind weitere Fertigkeiten gefragt, die sich mit einer betriebsinternen Fortbildung ausbilden lassen. </p>



<h2 id="raeumlichkeiten-und-ausstattung">Räumlichkeiten und Ausstattung </h2>



<p>Die Weiterbildungsmaßnahme kann im eigenen Unternehmen stattfinden, wenn dementsprechende Räume zur Verfügung stehen. Gut geeignet ist ein Besprechungs- oder Konferenzraum, eventuell auch ein Aufenthaltsraum &#8211; aber nur dann, wenn Einrichtung und Atmosphäre nicht zu sehr an &#8220;Kantine&#8221; erinnern. Ist kein passender Raum vorhanden, bietet es sich an, <a href="https://www.regus.de/meeting-rooms">einen externen Raum zu mieten</a>. <br /><br />Die Ausstattung bezieht sich auf Hilfsmittel für den Referenten beziehungsweise Durchführenden der Maßnahme und auf das technische Equipment. Vorhanden sein sollten: </p>



<ul><li>Flipchart oder Whiteboard </li><li>alternativ große Wandtafel/Schreibtafel</li><li>Internetanschluss / WLAN</li><li>Beamer und Leinwand oder weiße Wandfläche </li><li>eventuell Laserpointer</li><li>Lautsprecheranlage, Mikrofon</li></ul>



<p>Die Anzahl der Teilnehmer und die Raumgröße spielen eine wichtige Rolle. Bei einem kleinen Teilnehmerkreis kann natürlich ohne Mikrofon gearbeitet werden. Für die Projektion von Präsentationen, Tabellen und Grafiken ist ein Beamer allerdings unverzichtbar. Die visuelle Darstellung verstärkt den <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/">Lernerfolg</a>. </p>



<p>Wenn in der eigenen Firma kein Beamer vorhanden ist, kann dieser <a href="https://event-vermietung.de/beamer-mieten/">problemlos gemietet werden</a>. Ein verantwortlicher Mitarbeiter sollte vor dem Beginn des Weiterbildungsseminars oder Workshops die technische Ausstattung auf Funktionsfähigkeit testen, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. </p>



<h2 id="allgemeine-weiterbildungsmassnahmen-angebote-fuer-interessierte-arbeitnehmer-und-arbeitgeber">Allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen &#8211; Angebote für interessierte Arbeitnehmer und Arbeitgeber</h2>



<p>An erster Stelle: Herausfinden, an welcher Stelle welche Weiterbildungen überhaupt sinnvoll sind! Das heißt für Vorgesetzte und Teamleiter: Wo liegen die Schwachstellen, welche Fehler passieren immer wieder, wann und warum gibt es den meisten Ärger und die häufigsten Reklamationen? Arbeitnehmer können ebenfalls bei diesem Prozess mitwirken, denn oft haben diejenigen Personen, die unmittelbar mit den Arbeitsabläufen vertraut sind, einen guten Blick auf Defizite.<br /></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Abhängig vom Unternehmenszweck&#8221;</p></blockquote>



<p>Nach einer solchen Bestandsaufnahme kann recht schnell entschieden werden, welche Maßnahme infrage kommt. Möglich sind zum Beispiel <a href="https://www.semigator.de/seminare">Seminare</a>, die den Umgang mit Kunden in den Mittelpunkt stellen. Abhängig vom Unternehmenszweck kann es sich um bessere Beratung oder verkäuferische Aspekte handeln. </p>



<p>Im internen Bereich sind spezielle <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Weiterbildungen</a> erfolgreich, die den Umgang mit Software schulen. Bei der Einführung neuer Programme ist eine Schulung unerlässlich. Nur wer sich im Arbeitsumfeld gut auskennt, kann auch die erwartete Leistung erbringen. <br /><br />Oft mangelt es an der Kommunikation, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abteilungen funktioniert nicht richtig. Auch dafür sind Weiterbildungsmaßnahmen gut geeignet: Die <a href="http://www.wolfgangschindler.de/seminare_teambildung_und_teamentwicklung.html">Teamfähigkeit und das gegenseitige Verständnis</a>werden gefördert. Insgesamt können die Arbeitsabläufe nahtlos ineinander greifen, wenn alle Beteiligten auf dem gleichen Wissensstand sind. <br /><br />Die erfolgreiche betriebsinterne Weiterbildung basiert auf mehreren Säulen: </p>



<ul><li>gute Planung im Vorfeld</li><li>Maßnahme passend zum tatsächlichen Bedarf </li><li>gute Ausstattung mit Veranstaltungstechnik </li><li>Auswahl eines geeigneten Raums </li></ul>



<p>Wenn alle Aspekte berücksichtigt werden, betrachten die Mitarbeiter die Weiterbildungsmaßnahme als sinnvolle Bereicherung. Das Ziel sollte ein verbesserter Arbeitsablauf sein, Defizite im beruflichen Alltag werden ausgeglichen.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Gajus/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/conceptual-closeup-hand-man-offering-support-776658193">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/betriebsinterne-weiterbildungen-das-sind-nutzen-und-vorteile/">Betriebsinterne Weiterbildungen: Das sind Nutzen und Vorteile</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Passives Einkommen: Tipps für den Aufbau</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/passives-einkommen-tipps-fuer-den-aufbau/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 07:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Money Management]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Passives Einkommen oder digitales Nomadentum, das scheint die Lösung zu sein. Für alle, die sich ein Online-Business aufbauen möchten. Für Unternehmer*innen, die die perfekte Balance zwischen Familie &#38; Karriere halten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/passives-einkommen-tipps-fuer-den-aufbau/">Passives Einkommen: Tipps für den Aufbau</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="passives-einkommen-oder-digitales-nomadentum-das-scheint-die-loesung-zu-sein-fuer-alle-die-sich-ein-online-business-aufbauen-moechten-fuer-unternehmerinnen-die-die-perfekte-balance-zwischen-fami">Passives Einkommen oder digitales Nomadentum, das scheint <em>die</em> Lösung zu sein. Für alle, die sich ein Online-Business aufbauen möchten. Für Unternehmer*innen, die die perfekte Balance zwischen Familie &amp; Karriere halten möchten. Doch: ganz so passiv ist erstmal keine der sogenannten Passive-Einnahmequellen. Jurenka Jurk hat einige Tipps fürs eigene Produkt oder Programm zusammengefasst&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Noch ein Mal von vorn, zum besseren Verständnis: Beim aktiven Einkommen handelt es sich um die traditionelle Arbeit, der die meisten Menschen nachgehen. Es wird Arbeitsleistung gegen Geld getauscht. Je mehr gearbeitet wird, desto mehr Geld verdient man. Beim <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">passiven Einkommen</a> läuft es anders ab. </p>



<p>Mit passivem Einkommen kann man Geld verdienen, auch wenn man nicht dafür arbeitet. Das Produkt oder die Dienstleistung arbeitet sozusagen für sich selbst. Das schafft Freiräume für andere Aufgaben – aber nur, wenn die passive Dienstleistung auch eine stabile Einnahme Quelle ist.</p>



<p>Mit meinem Selbstlern-Videokurs zur Papyrus Software – einem Programm, dass Autoren*innen das Schreiben erleichtert – habe ich einen solche passive Einnahmequelle geschaffen. Durch diesen Videokurs lernen meine Kunden*innen schneller, mit der Software umzugehen, und können ihrerseits produktiver sein. Das ist auch ein Hauptkriterium, damit dein passives Produkt erfolgreich gekauft wird: Es muss deinem Kunden einen Mehrwert geben – ohne dass persönliche Betreuung nötig ist.</p>



<h2 id="passiver-sales-funnel-muss-ebenso-beworben-werden">Passiver Sales-Funnel muss (ebenso) beworben werden</h2>



<p>Jede passive <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Einnahmequelle</a> bedeutet Arbeit – vorher sowie nachher! Und je mehr Aufwand also Energie du hineinsteckst, desto mehr Ergebnis kannst du auf lange Sicht herausholen! Denn Kunden fallen nicht vom Himmel und ein passiver Sales-Funnel muss beworben werden, damit Interessenten beispielsweise in dein Webinar finden. Auch ein Funnel, der lange Zeit gut funktioniert hat, kann auch plötzlich schlechte Zahlen liefern. Dann muss auch wieder optimiert werden.</p>



<div class="wp-block-cover has-background-dim" style="background-image:url(http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/02/Jurenka-Jurk.jpg)"><p class="wp-block-cover-text"><em>„Für mich ist es vor allem wichtig, bei all meinen Verkäufen, auf Effektivität &amp; Qualität des passiven Geldkanals zu achten.“</em><br /></p></div>



<p><strong>Kurz gesagt: </strong>Hier ist analytisches und strategisches Denken gefragt, um Statistiken auszuwerten und Arbeitsprozesse zu optimieren. Und das kostet logischerweise Zeit. Und die ist aktiv.</p>



<p>Nur auf ein passives Einkommen zu vertrauen, halte ich für schwierig – auch weil man die Zielgruppe verliert, wenn man keine aktiven Berührungspunkte mehr hat. Ein Grund warum ich „aktive“ Autoren-Online-Ausbildungen anbiete.</p>



<h2 id="5-tipps-fuer-dein-passives-einkommen">5 Tipps für dein passives Einkommen</h2>



<p>Wie du passives Einkommen für dich generieren kannst, verrate ich dir dennoch gerne:</p>



<ol><li>Überlege, was für ein passives Produkt beziehungsweise Dienstleistung du erstellen willst. Sie ehrlich zu dir selbst: Passt es zu deinem <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/01/digitale-nomaden-entrepreneure-im-flex-office/">Lebensstil</a> und deinem Expertentum, also das worin du Profi bist?</li><li>Grenze deine Auswahl auf 1-2 Produkte ein.</li><li>Fang an und teste dein Programm mit sogenannten Beta-Testern, die dir wertvolle Informationen und Verbesserungsvorschläge geben können.&nbsp;</li><li>Finde deine Sichtbarkeits-Strategie – nicht jedes Produkt oder Programm muss auch für jeden Kundenavatar funktionieren. Wichtiger Punkt: Überlege wo du neue Interessenten findest und wie sie dich wiederum finden können. Kannst du Gastartikel posten und somit neue Interessenten zu deiner Webseite führen? Oder sind Werbeanzeigen nötig?</li><li><strong>Hier drei Schnell-Start-Beispiele:</strong><ol><li>Schreibe allen in deiner Newsletter-Email-Liste und gib ihnen Bescheid, dass du ein neues Produkt anbietest. Das kannst du automatisiert in einem bestimmten Zeitraum wiederholen. Es ist aber nicht die einfachste Lösung, weil du schnell Newsletter-Abonnenten stören kannst und die sich dann aus der Liste austragen. Außerdem kommst du deinen Abonnenten nicht so nah wie zum Beispiel durch ein Webinar oder ein kostenfreies Telefonat.</li><li><strong>Alternative hierzu:</strong> Neue Interessenten auf eine Warteliste setzten. Dann mit einigen E-Mails „anwärmen“, so dass sie dich kennenlernen und dein Produkt anfangen zu mögen und dann in das automatisierte Verkaufswebinar schicken.</li><li>Die zweite Möglichkeit: Automatisierte Verkaufswebinare „kalt“ via Social Media bewerben und nach dem Webinar direkt Kunden zum Verkauf animieren.Wenn du merkst, dass es nicht funktioniert, musst du das „Anwärmen“ mit einplanen.</li></ol></li></ol>



<p>Probiere alles aus und gebe nicht zu schnell auf: Es ist die schwierigste Variante „kalte“ Interessenten zum Kauf zu bewegen.&nbsp;</p>



<h6 id="ueber-die-autorin-jurenka-jurk-ist-studierte-romanautorin-deren-roman-verliebt-bis-in-die-haarspitzen-im-weltbild-verlag-erschienen-ist-ihr-wissen-teilt-sie-gern-denn-das-unter"><strong>Über die Autorin</strong>: Jurenka Jurk ist studierte Romanautorin, deren Roman &#8220;Verliebt bis in die Haarspitzen&#8221; im Weltbild Verlag erschienen ist.&nbsp; Ihr Wissen teilt sie gern, denn das Unterrichten ist eine Kernleidenschaft der Süddeutschen und wichtiger Bestandteil ihrer Berufung. Mit dem von ihr entwickelten strategischen Konzept &#8220;Der Romanfahrplan&#8221;, unterstützt sie angehenden Autoren aus ihrem Schreibprojekt einen Roman im Buchregal zu machen.&nbsp;<a href="http://www.schreibfluss.com">www.schreibfluss.com</a></h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Kochneva Tetyana/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-sits-on-top-cappadocia-hill-1101677063">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/passives-einkommen-tipps-fuer-den-aufbau/">Passives Einkommen: Tipps für den Aufbau</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Digitalisierung: Künstliche Intelligenz wird spürbar, auch in Familienunternehmen﻿</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 05 Feb 2019 09:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeberattraktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass große Unternehmen wie beispielsweise Google auf den Einsatz künstlicher Intelligenz nicht mehr verzichten können steht fest. Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen wird diese neue Art der Technologie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">Digitalisierung: Künstliche Intelligenz wird spürbar, auch in Familienunternehmen﻿</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="dass-grosse-unternehmen-wie-beispielsweise-google-auf-den-einsatz-kuenstlicher-intelligenz-nicht-mehr-verzichten-koennen-steht-fest-aber-auch-fuer-kleine-und-mittelstaendische-unternehmen-wird-diese">Dass große Unternehmen wie beispielsweise Google auf den Einsatz künstlicher Intelligenz nicht mehr verzichten können steht fest. Aber auch für kleine und mittelständische Unternehmen wird diese neue Art der Technologie immer wichtiger. Darunter fast 200 Umsatz-Milliardäre&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Da unter Deutschlands führenden Familienunternehmen zwar viele kleine und mittelgroße Unternehmen, aber auch fast 200 Umsatz-Milliardäre zu finden sind, ist die Thematik auch in vielen der familiengeführten Unternehmen sehr präsent. Nicht umsonst stehen deutsche Familienunternehmen für Innovationskraft und Internationalität.</p>



<h2 id="technologiefuehrer-wie-im-buche">Technologieführer wie im Buche</h2>



<p>Als Kompetenz- und Technologieführer bleibt das Familienunternehmen SCHUNK permanent am Puls der Zeit und spürt die künftigen Anforderungen des Marktes in einem sehr frühen Stadium auf. „<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Pioniergeist</a> braucht Mut, Ausdauer und Disziplin“, betont Henrik A. Schunk, einer der geschäftsführenden Gesellschafter und meint weiter: „Hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Voraussetzung, um im Umfeld der Robotik und <a href="http://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/">Digitalisierung</a> das Spiel zu machen, die technologisch führende Position Europas weiter auszubauen und gemeinsam neue Automatisierungsszenarien zu etablieren.“&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Pioniergeist braucht Mut, Ausdauer und Disziplin&#8221;</p></blockquote>



<p>Es zeigt sich also, dass eine&nbsp;<a href="https://karriere-familienunternehmen.de/">Karriere im Familienunternehmen</a> im Hinblick auf neue Jobs und Ausbildungsmöglichkeiten eindeutig lohnend erscheint. Denn natürlich möchte ein jedes Unternehmen seinen Kunden auch in Zukunft die passenden Produkte und Lösungen bieten können. </p>



<p>Hierfür sind Deutschlands führende <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Familienunternehmen</a> stets auf der Suche nach den besten Arbeitskräften und investieren in deren fachliche und persönliche Weiterentwicklung.</p>



<h2 id="arbeitsumfeld-entscheidend-fuer-arbeitgeber-attraktivitaet">Arbeitsumfeld entscheidend für Arbeitgeber-Attraktivität</h2>



<p>Ganz nach dem Motto “ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter”, eröffnet das familiengeführte Unternehmen Festo seinen Mitarbeitern ein kreatives, dynamisches und modernes <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Arbeitsumfeld</a> mit interessanten <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Perspektiven</a>, spannenden Aufgaben und unterschiedlichen Weiterbildungsmöglichkeiten, wie bspw. internationale Qualifizierungsprogramme oder die unternehmenseigene Festo Academy.</p>



<p>Auch das Familienunternehmen TRUMPF hat sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft der Fertigungsindustrie selbst mit zu gestalten. Um dabei erfolgreich zu sein, ist es für TRUMPF unabdingbar das Bewährte stets in Frage zu stellen. </p>



<p>Ein zentrales strategisches Feld von TRUMPF stellt die Digitalisierung dar, bei der das Unternehmen eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2019/02/mobile-payment-elektronische-zahlungsmethoden-immer-attraktiver-fuer-moderne-unternehmen/">Vorreiterrolle</a> einnimmt. Dabei steht vor allem das Vorantreiben des internen digitalen Wandels sowie das Anbieten von Smart Factory Lösungen für die eigenen Produkte im Vordergrund. Hierdurch wird den Kunden ein Einstieg in Industrie 4.0-Prozesse und somit die digitale Vernetzung der Produktion ermöglicht. </p>



<p>“Unser Ziel ist es, auch in Zukunft die besten Köpfe zu beschäftigen. Daher sehen wir den Karrieretag Familienunternehmen (<em>Anm.d.R.: &#8220;Karriere-Einsichten&#8221; ist hier Medienpartner neben brand eins, FAZ und anderen Leitmedien</em>) als hervorragende Möglichkeit, TRUMPF als Familienunternehmen vorzustellen und zu zeigen, wofür wir als Arbeitgeber stehen.”, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung.</p>



<p><strong>Künstliche Intelligenz auf dem Karrieretag Familienunternehmen</strong></p>



<p>Hast auch du Interesse daran deine zukünftigen Karriereperspektiven in einem technologieführenden Familienunternehmen zu verwirklichen? Dann kannst du dich jetzt für den 23. Karrieretag Familienunternehmen bewerben. </p>



<p>Dieser findet am 5. Juli 2019&nbsp;statt und bietet dir die Möglichkeit, in persönlicher Atmosphäre, mit den Top-Entscheidern und Inhabern führender Familienunternehmen zu sprechen. In einem sehr persönlichen Rahmen können im verbindlichen Gespräch mit den Firmenvertretern individuelle Karrierepfade entwickelt werden. Im sogenannten „Engineering Lab“ kannst du die innovativen Produkte und Technologien weltmarktführender Familienunternehmen hautnah erleben. </p>



<figure class="wp-block-embed-youtube aligncenter wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="17. Karrieretag Familienunternehmen bei FESTO" width="1160" height="653" src="https://www.youtube.com/embed/BfOvXxzuwUk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Rückblick zum 17. Karrieretag Familienunternehmen</figcaption></figure>



<p>Hier hast du die Möglichkeit mit leitenden Ingenieuren aus den Fachabteilungen zu sprechen und dich über High-Tech made in Germany auszutauschen. Der Campus der TRUMPF GmbH + Co. KG in Ditzingen, bei Stuttgart ist hierfür mit seinen modernen Arbeitsplätzen, Maschinenparks und einer zukunftsweisenden Architektur der perfekte Ort. </p>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color">Bis 20. Mai 2019 ist eine Bewerbung unter&nbsp;<a href="https://www.karrieretag-familienunternehmen.de/">https://www.karrieretag-familienunternehmen.de</a> möglich.&nbsp;&nbsp;</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Miriam Doerr Martin Frommherz/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/assistance-medicine-service-robot-putting-bandage-1066928579">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-kuenstliche-intelligenz-wird-spuerbar-auch-in-familienunternehmen/">Digitalisierung: Künstliche Intelligenz wird spürbar, auch in Familienunternehmen﻿</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Altenpflege: Schöner Job – schlechtes Image</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/altenpflege-schoener-job-schlechtes-image/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 14:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegebranche]]></category>
		<category><![CDATA[Überforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz dieser menschlichen Komponente genießt der Beruf des Altenpflegers bei jungen Menschen kein gutes Image. Zu Unrecht, findet Silke Blumenröder… Schicht- und Wochenendarbeit, körperliche und psychische Belastungen oder das vergleichsweise&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="trotz-dieser-menschlichen-komponente-geniesst-der-beruf-des-altenpflegers-bei-jungen-menschen-kein-gutes-image-zu-unrecht-findet-silke-blumenroeder">Trotz dieser menschlichen Komponente genießt der Beruf des Altenpflegers bei jungen Menschen <em>kein</em> gutes Image. Zu Unrecht, findet Silke Blumenröder…</h3>



<p>Schicht- und Wochenendarbeit, körperliche und psychische Belastungen oder das vergleichsweise niedrige Gehalt halten viele Berufsanfänger oder Wiedereinsteiger davon ab, sich zu bewerben. </p>



<p>„Die Mobilisierung von Pflegebedürftigen kann ganz schön auf die Knochen gehen“, bestätigt Hübner, der selbst seit 2011 täglich pflegt, „zusätzlich müssen Altenpfleger mit Tod, Aggressionen und zwischenmenschlichen Problemen umgehen können“. Auch deshalb arbeiten Pflegekräfte durchschnittlich gerade einmal sieben Jahre am Pflegebett.</p>



<p>Rosemarie Amos-Ziegler, Geschäftsführerin der Wohngemeinschaft für Senioren (WGfS) in Filderstadt bei Stuttgart, ist selbst gelernte Krankenschwester und weiß, wie stark Rücken, Gelenke und auch die Psyche ihres 220-köpfigen Pflegeteams beansprucht werden. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;jede dritte Pflegekraft an der Leistungsgrenze&#8221;</p><cite>Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin </cite></blockquote>



<p>Für jeden Einzelnen heißt das: „Viel heben, viel tragen, viel Aushalten.“ Laut einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fühlt sich jede dritte Pflegekraft oft an der Leistungsgrenze. Deshalb baut Amos-Ziegler in ihrer Einrichtung seit zwölf Jahren das Angebot an Bewegungs-, Ernährungs-, und Präventionsprogrammen aus. Denn: „Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Gesundheit</a> und Energie unserer Mitarbeiter sind unsere wichtigsten Ressourcen“, erkennt die Unternehmerin.&nbsp;</p>



<p>DBfK-Vorstandsmitglied Hübner rät Berufsinteressierten schon bei der Arbeitgeberwahl auf Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu achten. „Regelmäßige Fallbesprechungen im Team, Supervision, Deeskalationstrainings oder ganz simple Fitnessangebote, helfen Erlebtes zu verarbeiten und sich im Berufsalltag nicht überfordert zu fühlen“, weiß der Gesundheits- und Krankenpfleger aus eigener Erfahrung. </p>



<p>Künftig müssten Seniorenheime und Pflegedienste mehr Wert auf Gesundheit und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/">Zufriedenheit</a> ihrer Mitarbeiter legen. „Dazu gehört auch ein verlässlicher Dienstplan oder eine Prämie für diejenigen, die bei hohem Krankenstand kurzfristig für Kollegen einspringen.“</p>



<h2 id="aussichtsreiche-karrierechancen-demographischer-wandel-in-vollem-gange">Aussichtsreiche Karrierechancen, demographischer Wandel in vollem Gange</h2>



<p>Dann – so Hübner – sei der Altenpflegeberuf ein sehr schöner Job mit aussichtsreichen Karrierechancen. „Viele Häuser unterstützen den Entwicklungswillen ihrer Mitarbeiter“, sagt er. Wer ambitioniert ist, kann sich über Fort- und Weiterbildungen oder ein Studium vergleichsweise schnell von der Fachkraft, über die Wohnbereichs- und Pflegedienstleitung bis hin zum Einrichtungsmanagement hocharbeiten. Aber auch fachliche Spezialisierungen wie die zum Wundmanager, zur Fachkraft für Geriatrie und Demenz oder im Qualitätsmanagement seien gern gesehen.&nbsp;</p>



<p>Hübner sieht in den Ausbildungsjahren den wichtigsten Faktor für die Zukunft der Pflegebranche. „Nur wenn Auszubildende auch wirklich Schüler sein können und nicht durch Personalmangel in Überforderungssituationen gedrängt werden, können wir sie langfristig für die Branche begeistern“, sagt der Verbandsmann. </p>



<p>Zusätzlich plädiert er für flexiblere Arbeitszeitmodelle: „Manche arbeiten gern morgens, andere nachts, wieder andere wechseln gern. Auf diese Vorlieben, die oft eng mit den persönlichen Lebensumständen verflochten sind, müssen Pflegeanbieter eingehen.“</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Olena Yakobchuk/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/sincere-emotions-close-blackandwhite-portrait-mature-776881255">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/altenpflege-schoener-job-schlechtes-image/">Altenpflege: Schöner Job – schlechtes Image</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Digitalisierung: Befreiung und Chance, rundum den Globus zu arbeiten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 02 Feb 2019 17:39:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Sabbatical]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>International arbeiten.&#160;In einem Job,&#160;den du liebst. Zu schön um wahr zu sein? Bea Uhlenberg und Jan Ollig haben über 85 Jobs recherchiert, wo das gut möglich ist. Hier ein Auszug&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/">Digitalisierung: Befreiung und Chance, rundum den Globus zu arbeiten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="international-arbeiten-in-einem-job-den-du-liebst-zu-schoen-um-wahr-zu-sein-bea-uhlenberg-und-jan-ollig-haben-ueber-85-jobs-recherchiert-wo-das-gut-moeglich-ist-hier-ein-auszug-aus-ihr">International arbeiten.&nbsp;In einem Job,&nbsp;den du liebst. Zu schön um wahr zu sein? Bea Uhlenberg und Jan Ollig haben über 85 Jobs recherchiert, wo das gut möglich ist. Hier ein Auszug aus Ihrer Buchreihe&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Los gehts: „Nach einer Schüssel Müsli und einer Tasse Kaffee zog ich einen dunkelblauen Anzug, ein hellblaues Hemd und eine schicke Krawatte an und machte mich auf den Weg. Nach einem sehr kalten zehnminütigen Marsch stand ich am Zuggleis. Da begegnete ich Thomas. Er nickte mir freundlich zu und fragte mich: „Ist heute ein guter Museumstag?“</p>



<p>In seinem Buch The Big Five for Life: Was wirklich zählt im Leben präsentiert John Strelecky das Konzept des „Museumstages“. Gemeint ist damit nicht ein Tag, der gut dafür geeignet ist, ein Museum zu besuchen, sondern ein Tag, der es wert ist, in einem Museum über das eigene Leben ausgestellt zu werden. Tage, die einen erfüllen und das Leben lebenswert machen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p><em>„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“</em></p><cite>Aldous Huxley</cite></blockquote>



<p>Insbesondere im Hinblick auf die eigene Arbeit stellt sich oft die Frage: Handelt es sich um einen „Museumstag“? Oft sind Sinn und Zweck nicht immer erkennbar. Die Arbeit und die Umgebung gleichen einer endlosen Wiederholung. Und dabei verändert sich die Welt gerade rasant. Alles wird digital. Nur, so scheint es, die Arbeit nicht. Tagein tagaus gehen wir immer noch in dieselben Büros wie vor 20 Jahren. </p>



<p>Der graue Teppichboden und die immergrünen Büropflanzen sind auch noch die gleichen. Der Unterschied zu damals: Es gibt kostenlose Getränke und gelegentlich einen Tischkicker. Wenn es richtig gut läuft, bekommt man auch gleich noch ein All-inclusive-Angebot und muss sich weder um sein Frühstück noch um sein Abendessen kümmern, weil alles wohl rationiert an den Arbeitsplatz geliefert wird.</p>



<h2 id="weg-vom-praesentismus-raus-aus-der-legebatterie">Weg vom Präsentismus, raus aus der &#8220;Legebatterie&#8221;</h2>



<p>Warum kümmert sich unser Arbeitgeber so gut um uns? Aus reiner Nächstenliebe sicherlich nicht. Wir sollen einfach mehr Zeit im Büro verbringen. Länger arbeiten und dadurch hoffentlich mehr bewirken. Wenn die Räume keine Fenster mehr hätten und nur noch mit künstlichem Licht erhellt würden, könnte man sogar den Schlafrhythmus steuern und die Belegschaft alle vier Stunden ein 20-minütiges Nickerchen machen lassen, um so ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Man könnte sozusagen menschliche Legebatterien schaffen. Alles im Sinne der <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/">Produktivität</a>.</p>



<p>Dabei bietet die moderne Arbeitswelt durch Digitalisierung und Technologie so viel mehr Optionen. Für sehr viele Berufe muss man heute eben nicht mehr zwingend ins Büro. Viele Aufgaben können heute von zu Hause oder einem beliebigen anderen Ort erledigt werden. </p>



<p>Technologie hilft uns dabei, Orte irrelevant werden zu lassen. Wir treffen uns gemeinsam in virtuellen Chaträumen, diskutieren Ideen auf digitalen Whiteboards über das Internet und geben Präsentationen per Videokonferenz. Technologie erlaubt es, dass wir vollkommen <a href="http://karriere-einsichten.de/2019/02/berufe-fuer-introvertierte-die-10-besten-berufe-fuer-leise-zeitgenossen/">ortsunabhängig arbeiten</a> können, wenn wir es wollen.</p>



<p>Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Digitalisierung</a> ist folglich keine Gefährdung für den Arbeitsplatz, sondern vielmehr eine Befreiung und Chance. Durch sie wird es möglich, dass wir unserer Arbeit von einem Ort unserer Wahl nachgehen. Einem Ort, der uns gefällt, der uns motiviert und der uns inspiriert.</p>



<h2 id="sehnsucht-nach-veraenderung">Sehnsucht&nbsp;nach&nbsp;Veränderung</h2>



<p>Du stehst bereits seit einigen Jahren im Arbeitsleben, sehnst dich aber nach einer Veränderung? – Finde hier neue Impulse, wie du deine Erfahrungen und Fähigkeiten in deinem Beruf online umsetzen oder gar etwas ganz Neues beginnen kannst. Mit und ohne Studium oder formelle Ausbildung, in <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Selbständigkeit oder im Anstellungsverhältnis</a>.</p>



<p>Du kommst frisch von der Schule und weißt noch nicht, was du machen willst? – Dann findest du hier zahlreiche Anregungen für ortsunabhängige Jobs, die deinen Talenten und Interessen entsprechen.</p>



<p>Wir geben dir nützliche Tools und Ressourcen für den Einstieg in einen Beruf und Ideen an die Hand, wie du damit Geld verdienen kannst. Lass dich von zahlreichen Beispielen und Personen inspirieren, die den Schritt in die Ortsunabhängigkeit bereits gegangen sind und werde Teil dieser wachsenden Gemeinschaft.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Remote-Arbeit ist keine Utopie von gestern, sondern gelebte Realität&#8221;</p><cite>Aus Buchreihe GO REMOTE!</cite></blockquote>



<p>Remote-Arbeit ist keine Utopie von gestern, sondern gelebte Realität. Zahlreiche Unternehmen, die mehrere Milliarden Euro wert sind, arbeiten mit ortsunabhängigen Teams. Man muss heute nicht mehr in einem Büro sitzen, um erfolgreich zu sein.</p>



<h2 id="remote-faktor-und-andere-kriterien">Remote-Faktor und andere Kriterien</h2>



<p>Um dir mit diesem Buch den größtmöglichen Nutzen zu liefern, haben wir viel recherchiert. Wir haben alle im Buch genannten Berufsbilder sorgfältig auf ihren Remote-Faktor hin überprüft und nach strengen Kriterien ausgewählt. Zudem stellen wir zu jedem Berufsbild eine Person vor, die diesen Job erfolgreich ortsunabhängig ausübt und davon leben kann. Wir nennen diese Personen Rolemodels. </p>



<p>Um dir einen noch tieferen und persönlicheren Eindruck zu vermitteln, haben wir mit vielen von ihnen Interviews geführt. Das ausführliche Interview findest du jeweils in einer Berufsbeschreibung. </p>



<p>Unsere Interviewpartner haben wir bewusst international ausgewählt; sie kommen sowohl aus Deutschland als auch aus den USA, Polen, Italien, Australien, Österreich, Israel, Russland, Schweden und einigen anderen Ländern. Unsere Rolemodels zeigen, wie die Welt zum Thema ortsunabhängiges Arbeiten, auch bezeichnet als Remote-Arbeit, steht.</p>



<h6 id="lust-mehr-zu-lesen-mehr-zu-beas-und-jans-buechern-hier">Lust, mehr zu lesen? Mehr zu Beas und Jans Büchern <a href="https://new-work-life.com/buecher/">hier</a></h6>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Iam_Anupong/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/panorama-container-ship-vessel-leaving-departure-722125747">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/digitalisierung-befreiung-und-chance-rundum-den-globus-zu-arbeiten/">Digitalisierung: Befreiung und Chance, rundum den Globus zu arbeiten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Berufe für Introvertierte: Die 10 besten Berufe für leise Zeitgenossen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/berufe-fuer-introvertierte-die-10-besten-berufe-fuer-leise-zeitgenossen/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 20:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Austrahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Charisma]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Extrovertiert]]></category>
		<category><![CDATA[Introvertiert]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=11678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Introvertierte Menschen sind stille und zurückhaltende Persönlichkeiten. Doch auch wenn sie gewissenhaft und zuverlässig arbeiten, haben sie es im Job oft schwer. In einer Ellenbogengesellschaft in der Extrovertierte das Feld&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="introvertierte-menschen-sind-stille-und-zurueckhaltende-persoenlichkeiten-doch-auch-wenn-sie-gewissenhaft-und-zuverlaessig-arbeiten-haben-sie-es-im-job-oft-schwer-in-einer-ellenbogengesellschaft-in">Introvertierte Menschen sind stille und zurückhaltende Persönlichkeiten. Doch auch wenn sie gewissenhaft und zuverlässig arbeiten, haben sie es im Job oft schwer. In einer Ellenbogengesellschaft in der Extrovertierte das Feld beherrschen, haben es introvertierte Menschen nicht immer leicht. Sladjan Lazic zeigt, wie sie trotzdem schaffen können…</h3>


<p><span id="more-11678"></span>Denn: Die Arbeitswelt wird von Extrovertierten dominiert. Durch die sozialen Medien wird der gesellschaftliche Geltungsdrang immer mehr befeuert. Introvertierte Arbeitnehmer die sich nicht in den Vordergrund drängen, passen da nicht ins Bild. Die Talente der introvertierten Bewerbern werden von manche Personalern leider verkannt. Was introvertierte Menschen auszeichnet und welche Berufe für Introvertierte am meisten geeignet sind.</p>
<h2 id="berufe-fuer-introvertierte-introversion-und-extraversion">Berufe für Introvertierte: Introversion und Extraversion</h2>
<p>Um die Introversion als Persönlichkeitsmerkmal ranken sich viele Mythen. Oft werden Introvertierte als wortkarg und menschenscheu, in vielen Fällen auch als anormal stigmatisiert. Sie gelten im Allgemeinen als kontaktscheue Außenseiter. Extrovertierte dagegen gelten als offene und gesellige Menschen. Sie suchen die Aufmerksamkeit und Gesellschaft anderer Menschen und knüpfen leichter Kontakte.</p>
<p>Die Einführung dieser beiden Begriffe – Extraversion und Introversion – in der Persönlichkeitspsychologie begann in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Eines der Persönlichkeitsmodelle – das „Big Five“ &#8211; greift diese beiden Begriffe als die wichtigsten Wesenszüge auf. Die beiden Persönlichkeitsmodelle unterscheiden sich sowohl äußerlich als auch innerlich.</p>
<p>Für welche Persönlichkeitseigenschaften gelten diese Begriffe genau? Fangen wir mit Extrovertierten an:</p>
<ul>
<li><strong>Extrovertierte</strong> sind in erster Linie gesprächig, aktiv, gesellig und kontaktfreudig.
<ul>
<li>Oft enthusiastisch und ausdrucksstark in der Mimik und Gestik.</li>
<li>Sie treten energisch und bestimmt auf. In der Regel neigen sie zur Selbstdarstellung. Einfach ausgedrückt: Sie stehen im Mittelpunkt.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Introvertierte</strong> dagegen sind ruhig und reserviert.
<ul>
<li>Sie zeichnen sich durch Zurückhaltung und oft Schüchternheit aus. Hier darf man Schüchternheit nicht mit sozialer Phobie verwechseln.</li>
<li>Introvertierte leiden nicht an sozialer Phobie. Statt im Mittelpunkt zu stehen und sich lautstark zu äußern, hören sie lieber zu. Mimisch und gestisch verkörpern sie das Bild des stillen und konzentrierten Denkers.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Um in einer Welt von Extrovertierten nicht unterzugehen und die persönlichen Fähigkeiten und Talente im Beruf voll entfalten zu können, sollten sich Betroffene gründlich über Berufe für Introvertierte informieren.</p>
<h3 id="berufe-fuer-introvertierte-diese-introvertierte-haben-es-geschafft">Berufe für Introvertierte: Diese Introvertierte haben es geschafft</h3>
<p>Beispiele aus Politik und Wirtschaft. Hier sind 10 erfolgreiche Menschen die als introvertiert gelten:&nbsp;Berufe für Introvertierte können mitunter sehr subtile Tätigkeiten enthalten. Dass man aber als<br />Introvertierter keineswegs im Schatten des Erfolgs stehen muss, sondern sehr erfolgreich sein kann,&nbsp;zeigen die prominentesten Beispiele</p>
<ul>
<li>Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin</li>
<li>Barack Obama, ehemaliger US-Präsident</li>
<li>Clint Eastwood, US-Schauspieler</li>
<li>Bill Gates, Microsoft-Gründer</li>
<li>J.K. Rowling, britische Schriftstellerin und Autorin von Harry Potter &#8211;</li>
<li>Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook</li>
<li>Larry Page, einer der Mitbegründer von Google</li>
<li>Warren Buffet, US-amerikanischer Großinvestor</li>
<li>Tim Cook, derzeitiger CEO von Apple</li>
<li>Abraham Lincoln, US-Präsident (1861 &#8211; 1865).</li>
</ul>
<p>Die Erfolgsgeschichten dieser Menschen zeigen, dass sich Introvertierte nicht verstecken müssen. Qualität zählt eben mehr als Quantität.</p>
<h3 id="10-berufe-fuer-introvertierte">10 Berufe für Introvertierte</h3>
<p>Die meisten von uns sind nicht ausschließlich introvertiert oder extrovertiert. Vielmehr hat jeder einen Anteil an beiden Persönlichkeitseigenschaften. Es ist jedoch so, dass jeder am besten weiß, in welcher Umgebung er sich wohler fühlt &#8211; ob man lieber mit Menschen zusammen oder alleine arbeiten möchte.</p>
<p>&#8220;lieber kreativ und in Ruhe arbeiten&#8221;</p>
<p>Wer lieber kreativ und in Ruhe arbeiten möchte, findet nachfolgend eine Auflistung der zehn gut bezahlten Berufe für Introvertierte.</p>
<h4 id="1-architekt">1. Architekt</h4>
<p>Geht es um die technische, funktionale, gestalterische und wirtschaftliche Planung von Gebäuden und Bauwerken, kommt der Architekt ins Spiel. Er sorgt für eine ästhetische und effiziente Gestaltung von Bauten. Weiter überwacht der die Ausführung der Baupläne und die Einhaltung der Qualitätsstandards. Er kommuniziert mit anderen Stellen, hat aber auch seine Rückzugsräume.</p>
<h4 id="2-autor">2. Autor</h4>
<p>Der Job eines Autors ist der perfekte Beruf für Introvertierte. Dem Autor und seiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dabei gibt es vielfältige Formen, dieser Arbeit nachzugehen. Entweder man hat einen Buchvertrag bei einem Verlag oder veröffentlicht seine Bücher in Eigenregie. Dank großer Plattformen im Internet geht dies relativ einfach. Nicht selten ist ein Buchautor gleichzeitig erfolgreicher Blogger und vertreibt seine Bücher über den eigenen Blog.</p>
<h4 id="3-grafikdesigner">3. Grafikdesigner</h4>
<p>Grafikdesigner erstellen und designen Logos für Webdesign, Magazin-Cover, Produktverpackungen, Poster und vieles mehr. Der Beruf ist ein Teil der Creative industries. Genauso wie Übersetzer, Blogger, YouTube-Creator oder Influencer, können Grafikdesigner ortsunabhängig arbeiten. Viele arbeiten selbständig und genießen die geografische Freiheit.</p>
<h4 id="4-lektor">4. Lektor</h4>
<p>Nachdem der Autor sein Buch beendet hat, ist der Lektor dran. Lektoren haben meistens Germanistik studiert und sorgen dafür, dass ein fertiges Manuskript, bevor es zu einem druckreifen Buch wird, durch ein Lektorat auf Fehler überprüft wird. Darüber hinaus achten sie auf die richtige Zeichensetzung, die Ausdruckskraft sowie die korrekte Satzstellung. Der Lektor kann sich in seiner Arbeit zurückziehen, sodass diese Arbeit für alle optimal ist, die solche Berufe für Introvertierte bevorzugen.</p>
<h4 id="5-mathematiker">5. Mathematiker</h4>
<p>Böse Zungen würden behaupten, die Mathematiker sind nicht sozial kompetent und verlieren sich in der abstrakten Welt der Mathematik. Es ist wahr, dass viele introvertierte Menschen mathematisch begabt sind. Doch bei weitem nicht alle. Der Mathematiker hat ein breites Aufgabenspektrum. Durch seine analytische Denkweise und eine logische Sicht ist er in IT-Unternehmen oder in der Finanzbranche sehr gefragt.</p>
<h4 id="6-social-media-manager">6. Social Media Manager</h4>
<p>Man könnte annehmen, dass in diesem Bereich überwiegend Extrovertierte arbeiten müssten. Tatsächlich sind sehr viele Introvertierte als Social Media Manager tätig. Sie planen Inhalte, Bilder und deren bestmögliche Vermarktung in sozialen Medien. Sie sind genauso wie Grafikdesigner kreative Menschen und bevorzugen Berufe für Introvertierte.</p>
<h4 id="7-ux-designer">7. UX Designer</h4>
<p>Der UX (User Experience) Designer kümmert sich vorrangig um die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten. Seine Aufgabe ist es, dem Nutzer das Nutzerlebnis der webbasierten Anwendungen von Anfang bis zum Ende zu erleichtern. Er arbeitet eng mit Webentwicklern und Programmierern von Programmen, Mobile-Apps oder Internet-of-Things-Anwendungen zusammen. Alle diese Tätigkeiten können als Berufe für Introvertierte klassifiziert werden.</p>
<h4 id="8-web-developer">8. Web Developer</h4>
<p>Der Webentwickler ist ein hundertprozentiger Digital Native und im Internet zu Hause. Als Web- und Multimedia-Programmierer entwirft und entwickelt er webbasierte Softwarelösungen. Zudem ist er für die Planung und das Design sowie die Architektur von Websites und Applikationen zuständig. Er arbeitet mit Auszeichnungssprachen wie HTML, CSS und der Skriptsprache PHP. Ein optimaler Beruf für introvertierte Menschen.</p>
<h4 id="9-zahntechniker">9. Zahntechniker</h4>
<p>Als Zahntechniker muss man viel Fingerfertigkeit und technisches Verständnis vorweisen. Die Hauptaufgabe ist das Fertigen und Reparieren von Zahnersatz. Kronen und Brücken, die fest in den Kiefer eingesetzt werden sowie herausnehmbare Prothesen. Darüber hinaus stellen Zahntechniker verschiedene Spangen her. Die Produkte des Zahntechnikers werden am Ende von echten Zähnen nicht unterschieden. Dieser Beruf eignet sich für Introvertierte, da im Labor im Hintergrund gearbeitet wird.</p>
<h4 id="10-uebersetzer">10. Übersetzer</h4>
<p>Die Kommunikation ist zwar eine Domäne von Extrovertierten. Doch die Berufe für Introvertierte finden sich auch in dieser Branche. Übersetzer, vor allem die Freiberufler, arbeiten von zu Hause</p>
<p>aus und genießen ihre räumliche Freiheit und zeitliche Flexibilität. Durch das Internet und die „Gig- Economy“ sind sie in der Lage, von jedem Ort der Welt ihre Arbeit zu steuern ihren Lebensunterhalt zu verdienen.</p>
<h4 id="berufe-fuer-introvertierte-fazit">Berufe für Introvertierte – Fazit</h4>
<p>Berufe für Introvertierte sind nicht schwer zu finden und bieten hervorragende Verdienstmöglichkeiten. Wer lieber zurückgezogen und für sich alleine arbeiten möchte, kann sich zurückziehen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Viele der Berufe für introvertierte Menschen sind im kreativen Sektor angesiedelt und bieten geografische Unabhängigkeit.</p>
<p>Der Buchautor kann sich für mehrere Monate zurückziehen und an seinem Buch schreiben.&nbsp;Lektoren und Webentwickler können genauso im Hintergrund an ihren Aufträgen arbeiten und wenig mit Menschen zu tun haben. Am Ende zählt das Ergebnis und die Qualität. Trotz der vielen Vorteile dieser Berufe, sollte man jedoch immer eines nicht vergessen: Introversion bedeutet keine Menschenmeidung. Sonst droht irgendwann Einsamkeit.</p>
<h6 id="mehr-vom-autor-bei-karriereboss">Mehr vom Autor bei &#8220;<a href="https://www.karriereboss.de">Karriereboss</a>&#8220;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Elnur/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessman-his-shadow-business-concept-1180988776">Shutterstock</a>&nbsp;</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/berufe-fuer-introvertierte-die-10-besten-berufe-fuer-leise-zeitgenossen/">Berufe für Introvertierte: Die 10 besten Berufe für leise Zeitgenossen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mobile Payment: Elektronische Zahlungsmethoden immer attraktiver für moderne Unternehmen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/02/mobile-payment-elektronische-zahlungsmethoden-immer-attraktiver-fuer-moderne-unternehmen/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 19:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Payment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elektronische Zahlungsmethoden gelten nicht erst seit 2018 als die Zukunft des Geldverkehrs. Doch es sind vor allem die vergangenen Monate, in denen immer mehr Unternehmen sich dem Druck beugten und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/mobile-payment-elektronische-zahlungsmethoden-immer-attraktiver-fuer-moderne-unternehmen/">Mobile Payment: Elektronische Zahlungsmethoden immer attraktiver für moderne Unternehmen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="elektronische-zahlungsmethoden-gelten-nicht-erst-seit-2018-als-die-zukunft-des-geldverkehrs-doch-es-sind-vor-allem-die-vergangenen-monate-in-denen-immer-mehr-unternehmen-sich-dem-druck-beugten-und-s"><strong>Elektronische Zahlungsmethoden gelten nicht erst seit 2018 als die Zukunft des Geldverkehrs. Doch es sind vor allem die vergangenen Monate, in denen immer mehr Unternehmen sich dem Druck beugten und sich dazu entschlossen, ebenfalls elektronische Zahlungsmethoden anzubieten. Wir blicken auf einige bekannte Beispiele in verschiedenen Industrien und deren Umsetzung&#8230;</strong></h3>



<p class="has-drop-cap">Der Fußball ist ohne Zweifel der Lieblingssport in Deutschland und, wenn sich der Rekordmeister Bayern München zu einer Neuerung entschließt, so führt dies meist zu Schlagzeilen. Im letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen RB Leipzig gab es&nbsp;<a href="https://www.chip.de/news/Apple-Pay-Deutschland-Start-FC-Bayern-bringt-NFC-Tickets-fuer-Allianz-Arena_155155772.html">den Auftakt in eine neue Zeitrechnung</a>&nbsp;zu bewundern. </p>



<p>Erstmals wurden neben dem seit Jahren praktizierten Zahlungsmodell Arena Card auch moderne Methoden akzeptiert, wenn das Bier und die Bratwurst in der Halbzeit bezahlt werden. Hierbei konnten Besitzer eines iPhones sowie einer Apple Watch das System Apple Pay nutzen, indem sie das jeweilige Gerät an die Oberkante des Bezahlterminals halten. </p>



<p>Das bedeutet, dass auch keine PIN-Eingaben mehr nötig sind. Neben Apple Pay ist ebenfalls das kontaktlose Zahlen mit Kredit-, Debit- und Girokarte möglich. Auch ist es möglich, den Eintritt ins Stadion digital durch das Abspeichern in der Apple Wallet zu erreichen. Dazu muss das Smartphone nicht einmal angeschaltet sein.</p>



<h2 id="diverse-zahlungsmethoden-bieten-den-kunden-auswahl">Diverse Zahlungsmethoden bieten den Kunden Auswahl</h2>



<p>Was beim FC Bayern eine recht lange Zeit in Anspruch nahm, ging in anderen Industrien deutlich schneller. Hier muss vor allem die Online-Welt genannt werden, in welcher es angesichts der großen Konkurrenzsituation stets auf die schnellste und praktischste Variante ankommt.</p>



<p>Dazu gehören&nbsp;Buchmacher, welche Sportwetten anbieten. Bei diesen ist es beispielsweise möglich, per Paypal, Skrill oder Neteller zu bezahlen, ehe auf den nächsten Sieger am Abend gesetzt wird. Die&nbsp;<a href="https://www.topratedforexbrokers.com/de/">Praxis der bequemen Zahlungen findet sich</a>&nbsp;auch auf anderen Websites, beispielsweise bei Forex Brokern. </p>



<p>Hier finden Kunden oftmals noch deutlich mehr Zahlungsoptionen vor und können im Anschluss im gewählten Umfang mit den gewünschten Assets bezahlen. Dabei bieten die Websites noch verschiedene Vorteile bei der Anmeldung, welche oft ebenfalls mit der Einzahlungsmethode zusammenhängen. </p>



<p>Neben den im Vergleich zu Banküberweisungen geringeren anfallenden Gebühren&nbsp;ist auch die erhöhte Sicherheit ein wichtiges Merkmal der modernen Zahlungsoptionen. Im Vergleich zur Kreditkarte oder Überweisung sieht der Händler dank einer Barriere niemals die persönlichen und finanziellen Informationen des Zahlers.</p>



<p>Von dieser Anonymität profitieren diverse weitere Anbieter ebenso. Einer von ihnen ist die Auktionsplattform Ebay, bei welcher es möglich und meist sogar gewünscht ist, die Käufe mit Paypal zu bezahlen. Die bestellte Ware wird am Ende gewöhnlich verschickt, sobald die Zahlung eingegangen ist. Mit einem Dienstleister&nbsp;<a href="https://www.bezahlen.de/vorteile-paypal.php">wie Paypal ist dies&nbsp;in Sekundenbruchteilen der Fall</a>. </p>



<p>Doch nicht nur beim Shopping oder Trading lassen sich online digitale Zahlungsoptionen nutzen, sondern auch die&nbsp;Reiseplanung für&nbsp;den nächsten Sommer oder Winter. Das Portal Booking lässt Hotelbuchungen mittlerweile ebenfalls ohne das Vorhandensein von einer Kreditkarte zu. Rund um die Welt finden sich somit ansprechende Optionen der&nbsp;Hotels und Ferienwohnungen, welche sich nun so schnell wie noch nie buchen lassen.</p>



<h2 id="die-zukunft-ist-digital-und-in-skandinavien-schon-angekommen">Die Zukunft ist digital –&nbsp;und in Skandinavien schon angekommen</h2>



<p>Was in Deutschland noch als zukunftsorientiert dargestellt wird, ist andererorts längst Realität. Insbesondere&nbsp;<a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/freiheit-und-generation-y-wir-sind-so-frei/">junge Erwachsene bauen auf die Gewährleistung von gewissen Freiheiten</a>: Diese umfassen nicht nur die Ungebundenheit dank der zunehmenden Mobilität, sondern auch die Freiheit&nbsp;dank der&nbsp;vermehrten Digitalisierung. </p>



<p>Vor allem Schweden nimmt an dieser Stelle eine Vorreiterrolle ein und könnte beispielsweise schon bald zur ersten bargeldlosen Gesellschaft der Welt werden. Bereits jetzt werden 80% der Zahlungen mit der Karte durchgeführt, während digitale Zahlungsmethoden einen immer größer werdenden Einfluss genießen. Da immer mehr&nbsp;mit Debitkarten gezahlt wird, hat das <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/12/kreditkarten-fuer-unternehmer-welche-machen-sinn-fuers-spesen-machen/">Bargeld</a> seinen Platz in der Gesellschaft eingebüßt. </p>



<p>Hauptsächlich Touristen bezahlen in Schweden noch mit Bargeld, wobei viele Bars und Restaurants bereits an der Eingangstür signalisieren, dass keinerlei Bargeldzahlungen mehr angenommen werden. Als Applikation für digitale Zahlungen nutzt die Vielzahl der Schweden Swish.</p>



<p>Es wird somit bereits deutlich, wohin die Zukunft führt. Die Bedeutung der digitalen Zahlungsmethoden steigt immer weiter an, sodass sich auch in Deutschland marktführende Anbieter herauskristallisieren werden, welche nicht nur im Online-Zahlungsverkehr, sondern vielmehr im täglichen Leben eine Anwendung finden. </p>



<p>Moderne Technologien wie die durch diverse <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/11/kuenstliche-intelligenz-fintechs-und-die-banken-viel-mehr-als-kaffesatzleserei/">Kryptowährungen</a> zu&nbsp;Bekanntheit gelangten Blockchains werden dabei einen zunehmenden Einfluss genießen.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Song_about_summer/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/data-protection-cybersecurity-internet-network-padlocks-1190269627">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/02/mobile-payment-elektronische-zahlungsmethoden-immer-attraktiver-fuer-moderne-unternehmen/">Mobile Payment: Elektronische Zahlungsmethoden immer attraktiver für moderne Unternehmen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Das ändert sich für Arbeitnehmer 2019: Brücken-Teilzeit, Krankenversicherung, Mini-Jobs &amp; CO</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/01/das-aendert-sich-fuer-arbeitnehmer-2019-bruecken-teilzeit-und-mini-jobs/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 03:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Jahreswechsel ist vollzogen. Doch dieses Mal brachte der Wechsel von 2018 auf 2019 einige Änderungen für Arbeitnehmer mit sich. Vorab ist zu sagen, dass fast alle von der Bundesregierung&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/das-aendert-sich-fuer-arbeitnehmer-2019-bruecken-teilzeit-und-mini-jobs/">Das ändert sich für Arbeitnehmer 2019: Brücken-Teilzeit, Krankenversicherung, Mini-Jobs & CO</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-jahreswechsel-ist-vollzogen-doch-dieses-mal-brachte-der-wechsel-von-2018-auf-2019-einige-aenderungen-fuer-arbeitnehmer-mit-sich-vorab-ist-zu-sagen-dass-fast-alle-von-der-bundesregierung-beschlo">Der Jahreswechsel ist vollzogen. Doch dieses Mal brachte der Wechsel von 2018 auf 2019 einige Änderungen für Arbeitnehmer mit sich. Vorab ist zu sagen, dass fast alle von der Bundesregierung beschlossenen Änderungen, die Arbeitnehmer Deutschlands stärken&#8230;</h3>



<p>Die Macher von <a href="https://www.kursfinder.de/?utm_campaign=customer_backlinks&amp;utm_source=http://karriere-einsichten.de/">kursfinder.de</a> haben für Euch alle neuen Änderungen kurz zusammengefasst. Zuerst eine Grafik, dann der Text:</p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="2400"  height="5292"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1.png"  alt="Jahreswechsel, was ändert sich? Infografik: Kursfinder.de"  class="wp-image-11685"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1.png 2400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-181x400.png 181w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-768x1693.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-454x1000.png 454w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-696x1535.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-1392x3069.png 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-1068x2355.png 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-2136x4710.png 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-190x420.png 190w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-381x840.png 381w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/Jahreswechsel-1-1920x4234.png 1920w"  sizes="(max-width: 2400px) 100vw, 2400px" ><figcaption>Jahreswechsel, was ändert sich? Infografik: Kursfinder.de</figcaption></figure>



<h2 id="eine-neuheit-die-brueckenteilzeit">Eine Neuheit: die Brückenteilzeit<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Die neue Brückenteilzeit gab es so noch nicht in Deutschland. Ab dem 01.012019 können Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit ohne Nennung eines triftigen Grundes reduzieren. Diese Einschränkung der Arbeitszeit gilt aber nur für einen gewissen Zeitraum. </p>



<p>Nach Beendigung dieses Zeitraums hat der Arbeitnehmer wieder das Recht auf eine Vollzeitbeschäftigung. Damit die neue Brückenteilzeit in Anspruch genommen werden darf, müssen einige wichtige Voraussetzungen erfüllt werden:</p>



<ul><li>Der Arbeitnehmer muss seit mind. 6 Monaten in dem Unternehmen angestellt sein</li><li>Der Zeitraum für die Teilzeitarbeit muss mind. 3 Monate vor dessen Beginn schriftlich beantragt werden. Das hat den folgenden Grund, dass der Arbeitgeber durch die vorzeitige Beantragung eine Planungssicherheit hat.</li><li>Der betroffene Betrieb muss mind. 45 Beschäftigte haben.</li></ul>



<h2 id="neue-konditionen-fuer-midi-und-minijobs">Neue Konditionen für Midi- und Minijobs<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Seit 2019 dürfen als Midijobber angestellte Arbeitnehmer zwischen 450 Euro und 1300 Euro verdienen. Bisher war die Grenze auf 850 Euro festgelegt. Hinzu kommt noch, dass sich die Beiträge zur Sozialversicherung bei den Midijobbern reduzieren. <br /></p>



<p>Minijobber, oder auch sogenannte geringfügig Beschäftigte, dürfen sich seit dem 01.01 2019 darüber freuen, dass der Minijob vollkommen betragsfrei wird. Voraussetzung dafür ist, dass die Tätigkeit in einem bestimmten Zeitraum ausgeübt wird. Diese Regelung gilt für Arbeitgeber gleichermaßen wie für Arbeitnehmer.</p>



<h2 id="eine-erhoehung-des-mindestlohns">Eine Erhöhung des Mindestlohns<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Nicht nur im Jahr 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn, sondern auch im Jahr 2020 können sich die deutschen Arbeitnehmer um einen Anstieg des Mindestlohns freuen. 2019 steigt der gesetzliche Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro auf 9,19 Euro. Im Jahr 2020 werden es dann sogar 9,35 Euro pro Stunde. Was sich allerdings nicht ändert, sind die Arbeitnehmer, die kein Recht auf den gesetzlichen Mindestlohn haben. <br /></p>



<p><strong>Diese sind:</strong></p>



<ul><li>Minderjährige ohne eine Berufsausbildung</li><li> Auszubildende</li><li> Langzeitarbeitslose während der ersten 6 Monate nach dem erneuten Erlangen einer Beschäftigung</li><li> Tätige ehrenamtlicher Berufe</li><li> Praktikanten (Bei Pflichtpraktika und Praktika mit einer maximalen Dauer von 3 Monaten)</li><li> Jugendliche in einer Berufseinstiegsqualifizierung</li><li></li></ul>



<h2 id="eine-anpassung-der-beitragsbemessungsgrenzen">Eine Anpassung der Beitragsbemessungsgrenzen<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Auch die Beitragsbemessungsgrenzen für die Kranken- und Pflege- und Rentenversicherungen wurden von der Bundesregierung angepasst.<br />Die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wird auf 4.537,50 Euro/Monat festgesetzt. </p>



<p>Die Versicherungspflichtgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung liegt seit dem 01.01 2019 bei 5.062,50 Euro/Monat. Somit darf nur wer mehr als 5.062,50 Euro/Monat verdient in die private Krankenversicherung. <br /></p>



<p>Ab 2019 sind liegen die Grenzen der allgemeinen Rentenversicherung in Westdeutschland bei 6.700 Euro/Monat und in Ostdeutschland bei 6.150 Euro/Monat.</p>



<h2 id="sinkender-beitrag-zur-arbeitslosenversicherung">Sinkender Beitrag zur Arbeitslosenversicherung<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung wird ab 2019 nur noch 2,6% anstatt der bisherigen 3% betragen. Und im Jahr 2020 sollen es sogar nur noch 2,5% sein.<br /></p>



<h2 id="aufteilung-des-kassenindividuellen-zusatzbeitrags-der-krankenversicherung">Aufteilung des kassenindividuellen Zusatzbeitrags der Krankenversicherung<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Bisher mussten die Arbeitnehmer den kassenindividuellen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung alleine stemmen. Ab 2019 wird dieser zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber 50:50 aufgeteilt.</p>



<h2 id="hoeherer-beitragssatz-zur-pflegeversicherung">Höherer Beitragssatz zur Pflegeversicherung<br /></h2>



<p class="has-drop-cap">Nur hier muss der Arbeitnehmer zahlen. Ab 2019 steigt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung von 2,55% auf 3,05%. Für kinderlose Arbeitnehmer werden es sogar 3,3%.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Brian A Jackson/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/hour-glass-calendar-concept-time-slipping-767539465">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/das-aendert-sich-fuer-arbeitnehmer-2019-bruecken-teilzeit-und-mini-jobs/">Das ändert sich für Arbeitnehmer 2019: Brücken-Teilzeit, Krankenversicherung, Mini-Jobs & CO</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Zig Bewerbungen verschickt, lauter Absagen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/01/zig-bewerbungen-verschickt-lauter-absagen/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 26 Jan 2019 20:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Absagen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Neustart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Absagen sind frustrierend und die beste Lerngelegenheit, findet&#160;Jens&#160;Gieseler.&#160;In&#160;den&#160;nächsten&#160;Absätzen&#160;verrät&#160;er,&#160;warum&#8230; Kai Dillmann (Name geändert) ist frustriert: Der junge Ingenieur hat seine vierte Absage nach einem Bewerbungsgespräch bekommen. Inzwischen ist der Uniabgänger bereit,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Absagen sind frustrierend und die beste Lerngelegenheit, findet&nbsp;Jens&nbsp;Gieseler.&nbsp;In&nbsp;den&nbsp;nächsten&nbsp;Absätzen&nbsp;verrät&nbsp;er,&nbsp;warum&#8230;</strong></p>



<p class="has-drop-cap">Kai Dillmann (Name geändert) ist frustriert: Der junge Ingenieur hat seine vierte Absage nach einem Bewerbungsgespräch bekommen. Inzwischen ist der Uniabgänger bereit, jede Stelle anzunehmen und haut gleich weitere Bewerbungen raus. Verständlich finden Karriereberater, aber grottenfalsch.&nbsp;</p>



<p>„<a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/berufsanfaenger-das-leben-als-hure-die-sollte-man-schon-mal-gevoegelt-haben-bevor-man-karriere-macht/">Berufsanfänger</a> haben es besonders schwer“, findet Roman Czychi, weil aus der Perspektive der Unternehmen Erfahrung und oft eine Spezialisierung fehlen. Das gelte auch für Absolventen eines Maschinenbau-Studiums wie Dillmann, um die sich die Firmen angeblich reißen, so der Personalberater aus Hannover.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Absagen kratzen am Selbstwert&#8221; </p></blockquote>



<p>Doch: Wenn viele Absagen am Selbstwert kratzen, sollte man sich Unterstützung holen – zunächst bei Freunden und Kommilitonen, eventuell sogar bei einem Coach. „Es ist fatal, wenn sich Kandidaten so schwächen, dass sie das Gefühl bekommen, alles nehmen zu müssen“, so der 39-Jährige.</p>



<p>Selbst wenn auf diesem Ich-mach-alles-Weg ein Job rausspringen sollte, der Erfolg wird nur kurzfristig sein. Denn um wirklich Freude an der Arbeits-Beziehung zu haben, kommt es auf das <a href="http://karriere-einsichten.de/2019/01/jobportale-bowlen-um-die-fuenf-sterne-fuer-arbeitgeber-und-das-portal/">Matching</a> an &#8211; Stelle und Unternehmen müssen zu den Kompetenzen und der Person passen. </p>



<p>Selbst Personaler machen in ihrer Verzweiflung einen Facharbeiter zu finden, oft den Fehler zu schnell einen Arbeitsvertrag zu unterzeichnen.</p>



<p>Umso mehr Berufsanfänger, weiß Czychi: Sie setzen sich zu wenig mit dem Unternehmen, den Anforderungen der Stelle und mit der Arbeitskultur auseinander. Sie sind viel zu sehr damit beschäftigt, die eigenen Fähigkeiten und Persönlichkeit herauszustellen. </p>



<p>Blindlinks Bewerbungen raushauen, wie Kai Dillmann das macht, hält er deshalb für den falschen Weg.</p>



<h2 id="sich-nicht-entmutigen-lassen">Sich nicht entmutigen lassen</h2>



<p>Das sieht Katharina Hain genauso. Erhält man Absagen im <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Bewerbungsprozess</a>, ist es wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen, rät die Rekruiterin des Personaldienstleisters Hays enttäuschten Bewerbern. Der Bewerbungsprozess sei immer ein Lern- und Wachstumsprozess. </p>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color">Denn es bedeutet, selbstkritisch Unterlagen und oder wenn man so weit gekommen ist, Bewerbungsgespräche zu analysieren. Kostenlose professionelle Unterstützung, um Bewerbungsschreiben und Lebenslauf mit erfahrenen Personalern durchzugehen, gibt es etwa an Universitäten und auf Bewerber-Messen. Auch Hays mit bundesweit 24 Niederlassungen bietet gezielt Kurse und Beratungen an.</p>



<p>Die räumen nicht nur mit No-Gos auf, wie orthografischen und grammatikalischen Fehlern, ersten Sätzen wie „Hiermit bewerbe ich mich …“ oder offensichtlichen Copy&amp;Pace-Anschreiben, die Personaler wahlweise als lieblos oder schlampig empfinden. Dort wird auch gezielt an authentischen Formulierungen gearbeitet. </p>



<p>Kürzlich hatte Katharina Hain&nbsp;die Bewerbung eines Grafik-Designers in der Hand, das Anschreiben war eigentlich eine Bastelanleitung. Der IT-Entwickler, der über einen QR-Code auf bisherige Projekte hinweist. Oder der Uniabgänger, der einem Start-Up schreibt: „Ich finde es cool, wie ihr zusammenarbeitet. Ich möchte Teil dieser Familie werden.“ Alles Beispiele für Authentizität.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img  loading="lazy"  width="3543"  height="2362"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M.jpg"  alt="Roman Czychi: „Bleiben Sie souverän und freundlich in Erinnerung, man sieht sich oft ein zweites Mal im Arbeitsleben“ (Foto: NN/ Privat)"  class="wp-image-11671"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M.jpg 3543w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-1200x800.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-1392x928.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-2136x1424.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2019/01/CZYCHI-2742_M-1920x1280.jpg 1920w"  sizes="(max-width: 3543px) 100vw, 3543px" ><figcaption>Roman Czychi: „Bleiben Sie souverän und freundlich in Erinnerung, man sieht sich oft ein zweites Mal im Arbeitsleben“ (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure>



<p>Kommt eine Absage nach einem Bewerbungsgespräch, empfiehlt Czychi, der derartige Prozesse seit zehn Jahren begleitet, sich zu bedanken, so schwer es auch fallen mag: „Bleiben Sie souverän und freundlich in Erinnerung, man sieht sich oft ein zweites Mal im Arbeitsleben“. </p>



<p>Hat der Bewerber das Gefühl, er ist knapp gescheitert und die Stelle ist wirklich interessant, kann zudem ein Anruf lehrreich sein. Hin und wieder nehmen sich Personaler von kleinen und mittelständischen Betrieben gerade bei jüngeren Bewerbern Zeit für ein Feedback.</p>



<p>Die Erfahrung macht auch Katharina Hain: „Man kann dadurch zusätzlich prüfen, ob der eigene Eindruck des Gespräches, dem des Unternehmens entspricht“. Vielleicht fand der Personaler ganz andere Passagen gut. Vielleicht hat er auf eine Standardfrage eine völlig falsche Antwort gegeben. </p>



<p>Hat an einer Stelle nicht zuhört oder selbst keine guten Fragen zum Unternehmen parat gehabt. Die Hays-Recruiterin empfiehlt auf das Bewerbungsgespräch besonderes Augenmerk zu legen: „Die Unterlagen lassen sich leicht verbessern, aber sie machen lediglich die Tür auf.“ </p>



<h2 id="persoenliches-gespraech-entscheidet">Persönliches Gespräch entscheidet</h2>



<p>Erst im persönlichen Gespräch entscheide sich, ob jemand die Stelle tatsächlich bekommt. Bewerbern wie Kai Dillmann empfiehlt sie, Gespräche mit Freunden zu trainieren, denn wenn man selbst nicht merken sollte, wann es hakt: Der Freund merkt genau, wann sein Gegenüber ins Schwimmen kommt. Typische Fragen findet man im Internet. (z.B. <a href="https://bewerbung.net/vorstellungsgespraech-fragen/">https://bewerbung.net/vorstellungsgespraech-fragen/</a>)</p>



<p>Eben weil Unternehmen so dingend Fachkräfte suchen, organisieren IHKs, HWKs und Branchenverbände diverse Messen, Tagungen oder Seminare. „Gehen Sie auf die Aussteller zu“, empfehlen beiden Experten. Zum einen sind diese Unterhaltungen ein gutes Training für Vorstellungsgespräche, findet Czychi. Sich kurz und präzise vorstellen – den so genannten Elevator Pitch –, können die Uniabsolventen mehrfach üben und verbessern. </p>



<h2 id="mehr-selbstbewusstsein-auf-augenhoehe-bleiben">Mehr Selbstbewusstsein, auf Augenhöhe bleiben</h2>



<p>Zum anderen lernen sie, welche ihrer Fragen über das Unternehmen zu einem Gespräch führen, wie sie nachhaken können und damit Interesse zeigen. Diese Erfahrungen steigern auch das Selbstbewusstsein: „Junge Ingenieure sind noch nicht auf Augenhöhe mit einem Arbeitgeber, aber sie sind auch keine Bittsteller“.&nbsp;</p>



<p>Wichtig auch, die Interessenten bekommen einen ersten Eindruck von dem Unternehmen: Will ich dort wirklich arbeiten? Aber stimmt die Chemie, soll man den Kontakt pflegen, sich etwa auf Xing oder LinkedIn vernetzen, empfiehlt Katharina Hain. Voraussetzung dafür: Man hat ein aussagekräftiges Profil aufgebaut. </p>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color">Ist man unzufrieden mit dem derzeitigen Job, ist es sinnvoll, diese Kontakte zu aktivieren. Vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen kann sich initiativ ein Telefonat lohnen, weil die Betriebe in ihren Prozessen nicht so streng durchgetaktet sind.&nbsp;</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild:</em> <em>HQuality/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/astronaut-just-landed-space-on-new-753911179">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zig-bewerbungen-verschickt-lauter-absagen/">Zig Bewerbungen verschickt, lauter Absagen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Zeitmanagement: Wichtiger Faktor des beruflichen Erfolgs</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/01/zeitmanagement-wichtiger-faktor-des-beruflichen-erfolgs/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2019 12:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beruflicher Erfolg ist ein schwieriges Thema. Denn es gibt nur wenige Faktoren, welche allgemeingültig für den individuellen Erfolg verantwortlich gemacht werden können. Wir haben ein paar aufgeschrieben&#8230; Betrachten Sie jedoch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="beruflicher-erfolg-ist-ein-schwieriges-thema-denn-es-gibt-nur-wenige-faktoren-welche-allgemeingueltig-fuer-den-individuellen-erfolg-verantwortlich-gemacht-werden-koennen-wir-haben-ein-paar-aufgesch">Beruflicher Erfolg ist ein schwieriges Thema. Denn es gibt nur wenige Faktoren, welche allgemeingültig für den individuellen Erfolg verantwortlich gemacht werden können. Wir haben ein paar aufgeschrieben&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Betrachten Sie jedoch die meisten erfolgreichen Business-Typen, werden Sie eine Gemeinsamkeit zwischen all diesen Menschen feststellen können. Erfolgreiche Manager und Macher sind häufig äußerst effizient in ihrer Arbeit und haben gelernt, die eigene Zeit optimal einzuteilen. Zeitmanagement ist als einer der wichtigsten Faktoren zum Erfolg. Hier finden Sie hilfreicher Tipps und Lösungen, für Ihr individuelles Zeitmanagement.<br /></p>



<h2 id="zeitmanagement-und-prioritaeten-erfolgreich-die-eigenen-arbeiten-optimieren">Zeitmanagement und Prioritäten: Erfolgreich die eigenen Arbeiten optimieren<br /></h2>



<p>Für ein erfolgreiches Zeitmanagement müssen zunächst einmal die grundlegenden Strukturen geschaffen werden. Das bedeutet für Sie in erster Linie ein wenig mehr Arbeit. Denn Sie müssen sich nicht nur darüber im Klaren sein, dass Sie mit einem guten <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">Zeitmanagement</a> Ihre Arbeitsweise umstellen müssen, sondern auch einige Vorbereitungen treffen. </p>



<ul><li>Die Auswahl der passenden Werkzeuge ist ebenso wichtig, wie die Wichtung der einzelnen Aufgaben in Ihrem Arbeitsbereich. Das bedeutet für Sie besonders zu Beginn des Zeitmanagement:</li><li>Setzen Sie bei Ihrer Arbeit klare Prioritäten und gewichten Sie Ihre alltäglichen Aufgaben</li><li>Planen Sie Ihren Tag im Vorfeld und schaffen Sie Raum für alle Aufgaben</li><li>Übernehmen Sie einander ähnelnde Aufgaben im Block</li><li>Eliminieren Sie Ablenkungen während der AufgabenZeitmanagement muss man lernen &#8211; Strukturen schaffen und Strukturen nutzen</li></ul>



<h2 id="mehr-strukturhilfen">Mehr Strukturhilfen</h2>



<p>Nicht jeder von uns ist für ein umfassendes Zeitmanagement gleichermaßen geeignet, Während bei vielen Menschen das Management der eigenen Arbeitszeit schnell und flüssig abläuft und beinahe keine Impulse von außen benötigt, sieht es bei den meisten von uns anders aus. Wir verzetteln uns in Aufgaben, verbeißen uns mit Perfektionismus an verschiedenen Aufgabengebieten und Lösungsansätzen und sind somit nur schwer für ein gutes und strukturiertes <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Zeitmanagement</a> geeignet. </p>



<p>Für genau diese Menschen gibt es&nbsp;<a href="https://www.kompakttraining.de/seminare/zeitmanagement-seminare/">passende Zeitmanagement Seminare</a>, welche sich umfassend mit dieser Problematik beschäftigen und welche dabei helfen, die eigene Arbeitszeit effektiv zu strukturieren und zu organisieren. Dabei werden vor allem hilfreiche und in der Praxis erprobte und bewährte Methoden angewandt, welche sich leicht auf den eigenen Arbeitsalltag übertragen lassen. Selbst Menschen mit einer sehr guten und strukturierten Selbstorganisation können in solchen Seminaren neue Tricks und Techniken lernen, um noch strukturierter und effektiver zu agieren.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>Neue Methoden: &#8220;Fluch als auch Segen&#8221;</p></blockquote>



<h2 id="management-von-aufgaben-und-zeit">Management von Aufgaben und Zeit</h2>



<p>Moderne technische Lösungen sind sowohl Fluch als auch Segen. Ein regelmäßig piepender Posteingang ist häufig eine Ablenkung und kann die strukturierte Arbeit erschweren. </p>



<p>Doch passende Tools zum Zeitmanagement können erhebliche Vorteile mit sich bringen und Ihnen helfen, schnell und effektiv am eigenen <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Zeitmanagement</a> zu arbeiten. Wichtige und hilfreiche Tools sind in diesem Zusammenhang unter anderem:</p>



<ul><li>Todoist</li><li>Microsoft To-Do</li><li>Microsoft Outlook</li><li>Doodle</li><li>MindMeister</li></ul>



<p></p>



<p>Dies ist allerdings auch nur ein kleiner Ausschnitt vieler vorhandener Tools in diesem Bereich. Drei der wichtigsten und erfolgreichsten Tools zum Zeitmanagement werden von der&nbsp;<a href="https://praxistipps.chip.de/zeitmanagement-die-besten-tools_28462">Zeitschrift Chip</a> nochmals ausführlich erläutert und erklärt. So können Sie auch vor dem Besuch eines entsprechenden Seminars sich bereits mit den Tools und Möglichkeiten vertraut machen und das eigene Zeitmanagement effektiv optimieren.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color"><strong>Fazit:</strong> Ein gutes Zeitmanagement schafft nicht nur Raum für neue Aufgaben, sondern sorgt aufgrund seiner Struktur auch für einen gesünderen und besseren Tagesablauf. Am Ende des Tages sind alle Aufgaben erledigt und Sie können sich entspannt und in aller Ruhe auf den Feierabend konzentrieren.</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: sguy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/light-trails-on-street-shanghai-china-88166515">Shutterstock </a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/zeitmanagement-wichtiger-faktor-des-beruflichen-erfolgs/">Zeitmanagement: Wichtiger Faktor des beruflichen Erfolgs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jobportale: Bowlen um die Fünf-Sterne – für Arbeitgeber und das Portal</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2019/01/jobportale-bowlen-um-die-fuenf-sterne-fuer-arbeitgeber-und-das-portal/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 18:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Jobbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Personaler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt einige Portale im Netz, wo ihr Arbeitgeber bewerten könnt und in Erfahrung bringt, welche Karrieremöglichkeiten es hier gibt, wie hoch das Einstiegsgehalt ist, wie schnell du befördert wirst,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/jobportale-bowlen-um-die-fuenf-sterne-fuer-arbeitgeber-und-das-portal/">Jobportale: Bowlen um die Fünf-Sterne – für Arbeitgeber und das Portal</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-gibt-einige-portale-im-netz-wo-ihr-arbeitgeber-bewerten-koennt-und-in-erfahrung-bringt-welche-karrieremoeglichkeiten-es-hier-gibt-wie-hoch-das-einstiegsgehalt-ist-wie-schnell-du-befoerdert-wirs">Es gibt einige Portale im Netz, wo ihr Arbeitgeber bewerten könnt und in Erfahrung bringt, welche Karrieremöglichkeiten es hier gibt, wie hoch das Einstiegsgehalt ist, wie schnell du befördert wirst, wie die Unternehmenskultur sich verhält, die Fluktuation von Mitarbeitern, das Verhältnis zum Chef. Gründe, Mega zufrieden aber auch unzufrieden zu sein mit der Firma, gibt es viele. Wir haben uns einige Portale angeschaut&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Natürlich ist uns als Nutzer da nicht immer klar, wie diese Bewertung zu Stande kommen, immerhin gibt es Agenturen, die sich auf (konstruierte) Bewertungen spezialisiert haben, ob der Staubsauger bei Amazon oder eBay und anderes.</p>



<p>Nützlich sind diese Portale dennoch, liefern sie doch einen ersten Überblick, eine Indikation. Wie präsentiert sich das Unternehmen nach außen, wie nach innen, was steckt dahinter, ist das alles nur Show oder substantiell belastbar, die Informationen? Unternehmen können ja hier bewertet werden, ob Glasdoor oder anderswo. </p>



<p>Nun. Ich würde mich nicht alleine darauf verlassen, aber sie sind ein guter ergänzender Hinweis zu bestehenden <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/02/karriere-vitamin-b-netzwerken-fuer-den-beruflichen-erfolg/">Netzwerken</a>. Ich würde weiterhin einen Freund fragen, der schon bei der Firma arbeitet, wie es ihm so geht. Und dann das Portal konsultieren. finest jobs ist einer dieser Anbieter im Netz, es hat einen <a href="https://www.finest-jobs.com/Talentpool-beitreten">Talentpool</a> und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, <a href="https://www.finest-jobs.com/Arbeitgeberbewertung">Arbeitgeber zu bewerten</a>. finest jobs konzentriert sich auf die Bewertung des Bewerbungsprozesse, insbesondere die Authentizität. </p>



<p>Fake-Bewertungen sollen vermieden werden. Es kann nicht einfach über die Website eine anonymisierte Bewertung abgegeben werden. Im Rahmen des Bewerbungsverfahren werden reale Bewerber aktiv zur Bewertung ihrer Erfahrungen aufgefordert. Anschließend werden diese Bewertung nochmal geprüft. Darüber hinaus können sich Bewerber für einen übergreifenden Talentpool registrieren, auf den derzeit rund 1.000 Unternehmen zugreifen können und passende Kandidaten gezielt ansprechen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Jobportale &#8211; gut für den (ersten) Überblick&#8221;</p><cite>Jan Thomas Otte</cite></blockquote>



<p>Es gibt unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Ob agil oder eher klassisch, ob als &#8220;Zeremonie&#8221; oder doch &#8220;nur&#8221; als reguläres Meeting, &#8220;Weekly&#8221; oder &#8220;Standup&#8221;. Lust auf was neues? Dazu ein kleiner Exkurs, was sich hier die letzten zehn, zwanzig Jahre getan hat.</p>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color">Personaler wollen Stellenanzeigen in Jobbörsen wie Indeed, Stepstone oder finest jobs mit der bestmöglichen Resonanz an Bewerberanzahl und –Qualität platzieren, auch für spezielle Stellenbesetzungen. Betreiber von Jobbörsen hingegen sehen sich aufgrund relativ niedriger Markteintrittskosten einem erheblichem Wettbewerb unter den privatwirtschaftlichen Jobbörsen ausgesetzt&#8230;</p>



<h2 id="marktlage-und-ausblick">Marktlage und Ausblick</h2>



<p>Nach dem Ende des&nbsp;Internet-Hypes um die Jahrtausend-Wende unterliegen Jobbörsen wieder den Gesetzen der „Old Economy“ und müssen ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand der Realität stellen.</p>



<p>Der&nbsp;&nbsp;Markt für Jobbörsen in Deutschland bleibt unübersichtlich, über 500 Jobbörsen boten im Jahr 2005 die webbasierte Veröffentlichung von Stellenanzeigen oder Lebensläufen an. Heute sind es noch mehr. Für denjenigen, der eine Stelle sucht oder Bewerber gezielt ansprechen möchte, gar nicht so leicht, da den Überblick zu behalten. </p>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-cyan-bluish-gray-background-color">„Um sich exzellent darzustellen wird hierbei der&nbsp;Maßstab so gewählt, dass das Ergebnis immer Top ist. Eine Methode, die in der Werbung gerne eingesetzt wird, dem Ziel des Human-Kapital-Managements jedoch nicht dienlich ist.“ fasst Jakob Weinberg es zusammen.<sup>[1]</sup></p>



<p>Das Zukunfts-Szenario „E-Recruitment“ beschreibt Christoph Beck von der Fachhochschule Koblenz aus Sicht der sich ändernden Arbeitsbedingungen damit, dass die Aufgabenstellungen in den Unternehmen meist Projektcharakter besitzen. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large"><p>&#8220;Immer mehr Projektarbeit&#8221;</p><cite>Professor Christoph Beck, FH Koblenz</cite></blockquote>



<p>„Es handelt sich um Vorhaben mit einem ansteigenden Komplexitätsgrad, welcher durch einen azyklischen Ablauf, mit einem definierten Anfangs- und Endzeitpunkt gekennzeichnet ist“<sup>[2]</sup></p>



<p>Diese Entwicklung führt dazu, dass Unternehmen den Anteil an Langzeitangestellten weiter reduzieren, Contractors dagegen temporär reinholen. Die restlichen Mitarbeiter sind im Projektgeschäft tätig und werden auch hierfür temporär nachgefragt. So sind Personaler verstärkt als „Skill-Hunter“ unterwegs, ganz global.</p>



<h2 id="spezialisierung-und-nischenbildung">Spezialisierung und Nischenbildung</h2>



<p>Jobbörsen haben in den letzten Jahren das&nbsp;Human-Kapital-Management&nbsp;(Begriffsklärung <a href="https://www.gartner.com/it-glossary/hcm-human-capital-management">hier</a>) revolutioniert. Neben den bekannten Playern gibt es stets eine Reihe von spezialisierten Jobbörsen, die Nischen-Märkte abbilden. </p>



<p>Während einige Beobachter befürchten, dass im Wettbewerb der Jobbörsen vielleicht nur wenige der Besten und Größten überleben werden, ist ein gegenläufiger Trend festzustellen, zur „Jobbörse Nische“.<sup>[3]</sup></p>



<h2 id="aktuelle-trends-von-jobboersen">Aktuelle Trends&nbsp;von&nbsp;Jobbörsen</h2>



<p>Die&nbsp;<strong>Funktionalität</strong> der webbasierten Vermittlung wird durch Profile, konzentriertes Matching, Kandidaten-Datenbanken und Bewerber-Management-Systeme sukzessive verbessert.<sup>[4]</sup><a href="applewebdata://38CFFEFF-75E9-41F7-BDF7-961A3F05F083#_ftn4"><sup>&nbsp;</sup></a></p>



<p>Der Anteil elektronischer Bewerbungen via E-Mail und Online-Formular hat klassische Papierbewerbungen im Jahr 2019 praktisch verdrängt, viele Firmen nehmen diese gar nicht mehr an!</p>



<p>Relativ&nbsp;<strong>niedrige Einstiegskosten&nbsp;</strong>für spezialisierte Jobbörsen sorgen für zahlreiche Nischenanbieter. Eigentümerwechsel bei Jobbörsen-Betreibern verändern den Markt, jedoch ist eine Konsolidierung auf wenige Jobbörsen aufgrund der hohen Zahl an&nbsp;<strong>Nischen-Jobbörsen&nbsp;</strong>nicht wirklich zu erkennen.</p>



<p>Die Bundesagentur für Arbeit dominiert mit ihrem „virtuellen“ Arbeitsmarkt in Bezug auf Stellenanzeigen und Stellengesuche massenmäßig den Markt, jedoch könnte sie im Arbeitsmarkt mehr Partner einbeziehen</p>



<p>Große Jobbörsen wie Monster verstärken ihre Reichweite durch die Platzierung ihrer Stellenanzeigen in stark frequentierten Webportalen im Rahmen von&nbsp;<strong>Kooperationsverträgen</strong>oder Unternehmensbeteiligungen.<sup>[5]</sup></p>



<p><strong>Lebenslauf-Datenbanken&nbsp;</strong>von Stellensuchenden ermöglichen den Jobbörsen durch eine Vorauswahl z.B. durch Online-Fragebögen und entsprechende Anforderungsprofile eine bessere und konkretere Ansprache der potentiellen Bewerber</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<ul><li><sup>[1]</sup>Vgl. Frey, Lutz u.a.,&nbsp;Ernst &amp; Young, „Zeitungsverlage im Umbruch“, Stimmungen und Perspektiven, S. 5ff.</li><li><sup>[2]</sup>Vgl. „Recruiting Trends 2006“; S.73ff.</li><li><sup>[3]</sup>Vgl. „Recruiting Trends 2006“; S.73ff.</li><li><sup>[4]</sup>Vgl. Crosswater 2005, S. 5ff.</li><li><sup>[5]</sup>Vgl. „Recruiting Trends 2006“; S.73ff.</li></ul>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: eelnosiva/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/entrepreneurial-business-concept-businessman-rising-above-676259923">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2019/01/jobportale-bowlen-um-die-fuenf-sterne-fuer-arbeitgeber-und-das-portal/">Jobportale: Bowlen um die Fünf-Sterne – für Arbeitgeber und das Portal</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Hype-Faktor KI: So verändert künstliche Intelligenz Robotics-Geschäftsprozesse wirklich…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/12/hype-faktor-ki-wie-sich-kuenstliche-intelligenz-auf-geschaeftsprozesse-auswirkt/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 10:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Robotics]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alexa, Siri und wie sie alle heißen – smarte Systeme nehmen Einfluss auf unseren beruflichen wie privaten Alltag. Künstliche Intelligenz (KI) bildet die Grundlage für sämtliche Technologien, die Menschen tagtäglich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/hype-faktor-ki-wie-sich-kuenstliche-intelligenz-auf-geschaeftsprozesse-auswirkt/">Hype-Faktor KI: So verändert künstliche Intelligenz Robotics-Geschäftsprozesse wirklich…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 id="alexa-siri-und-wie-sie-alle-heissen-smarte-systeme-nehmen-einfluss-auf-unseren-beruflichen-wie-privaten-alltag-kuenstliche-intelligenz-ki-bildet-die-grundlage-fuer-saemtliche-technologie">Alexa, Siri und wie sie alle heißen – smarte Systeme nehmen Einfluss auf unseren beruflichen wie privaten Alltag. Künstliche Intelligenz (KI) bildet die Grundlage für sämtliche Technologien, die Menschen tagtäglich nutzen. Alexander Steiner schlüsselt uns das auf&#8230;</h4>



<p>Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Digitalisierung</a> fordert von Unternehmern eine Neuorientierung und Umstrukturierung ihrer Geschäftsprozesse, veraltete Technik weicht neuen Systemen. Einige Betriebe setzen bereits auf die Automatisierung von Geschäftsprozessen mithilfe von<strong> Robotic Process Automation (RPA)</strong>. Beide Technologien scheinen von außen betrachtet unmittelbar miteinander verwoben. Aber bedingt das eine wirklich das andere?</p>



<h2 id="gut-kombiniert">Gut kombiniert</h2>



<p>Beim Einsatz von Software-Robotern werden repetitive Routinetätigkeiten, beispielsweise in den Bereichen Rechnungswesen, Gehaltsabrechnung, <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Compliance</a> oder Kostenprüfung, – allgemein verwaltende Aufgaben – weg von Mitarbeitern, hin zu virtuellen Kollegen verlagert. </p>



<p>Durch die Entlastung können sich die menschlichen Arbeitskräfte wieder Aufgaben widmen, die individuelles Urteilsvermögen, Entscheidungskraft und Interaktion erfordern. Die nächste Stufe der Automatisierung bildet die Verbindung von RPA mit künstlicher Intelligenz: Systeme treffen eigene <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Entscheidungen</a>, lernen dazu und optimieren Vorgänge selbstständig. Dabei kann KI Aufgaben zuweisen, die im nächsten Schritt von RPA ausgeführt werden. Die Software-Roboter stellen die Hände für das Großhirn, die kognitiven Systeme, bereit.</p>



<h2 id="auswirkungen-auf-menschliches-tun"><strong>Auswirkungen auf menschliches Tun</strong></h2>



<p>Automatisierungen verändern die Art der Handlung von Menschen. Gerade wenn künstliche Intelligenz im Spiel ist, kann sie sich auch auf Entscheidungen auswirken – der Einfluss der Technologie wächst. Das sehen sieben von zehn Managern in der nahen Zukunft bis 2025.<a href="applewebdata://E37806A5-EE2E-4223-9F8F-C7DB24E80A0A#_ftn1"><sup>[1]</sup></a>Digitale Assistenten bieten Potenzial für die Unternehmensentwicklung. </p>



<p>Um Geschäftsprozesse zu optimieren, müssen RPA und KI jedoch keinesfalls immer zusammen auftreten. RPA verwendet – wie ein vegetatives Nervensystem – einfache, regelbasierte Abläufe. Sowohl das Training als auch die Ausführung sind deutlich weniger aufwendig als die Einführung von KI. Allein der Hype-Faktor fehlt an dieser Stelle.</p>



<h2 id="legitimitaet-von-entscheidungen-des-bots"><strong>Legitimität von Entscheidungen des Bots</strong></h2>



<p>KI ist, anders als viele denken, keinesfalls von Anfang an „intelligent“. Die Programmierung erfordert mühselige Arbeit sowie gefilterte und stark aufbereitete Daten, um der Automation das selbstständige Lernen beizubringen. Risiken wie mangelndes Verständnis für getroffene Entscheidungen der KI, eventuelle Verletzungen des Datenschutzes, aber auch fehlendes Know-how und die Sorge der Mitarbeiter um deren Arbeitsplatz gilt es gleich zu Projektbeginn aufzuklären und zu vermeiden.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>KI keinesfalls von Anfang an „intelligent“ </p><cite>Alexander Steiner</cite></blockquote>



<p>Nur mit viel Erfahrung und Aufwand gelingt es, den Bot dazu zu bringen, Entscheidungen zu treffen, daraus zu lernen und die Programmierung selbstständig zu ändern, um schlussendlich den Pflegeaufwand zu minimieren.</p>



<h2 id="ki-oftmals-noch-wunschdenken"><strong>KI oftmals noch Wunschdenken</strong></h2>



<p>Überprüfungsprozesse stellen aufgrund mangelnder Dokumentation beim Einsatz von kognitiven Systemen ein Problem dar – ebenso wie die Anfälligkeit für Manipulationen von außen. Die Compliance im Unternehmen ist gefährdet, sobald die Sicherheit und genaue Nachvollziehbarkeit der Abläufe nicht mehr garantiert werden können. </p>



<p>Weniger Zukunftsmusik spielt der alleinige Einsatz von RPA bei Automatisierungsprojekten. Die taktische Lösung bietet Hilfestellung bei akuten Problemen und kann schnell sowie kostengünstig repetitive Prozesse automatisieren. „Hip und sexy“ muss die Methode an dieser Stelle nicht sein. Wer RPA bereits erfolgreich eingesetzt hat, kann die Erfahrungen und die in dieser Zeit durch das RPA-Tool generierten Daten&nbsp;&nbsp;nutzen, um zu einem späteren Zeitpunkt auch KI einzuführen.</p>



<h2 id="struktur-schaffen"><strong>Struktur schaffen</strong></h2>



<p>Heute trifft KI eher in einer nebengeordneten Rolle auf RPA – dort, wo große Datenmengen verarbeitet werden, beispielsweise in den Bereichen Personalmanagement bei der Durchführung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Neueinstellungen, Transfers, Abgängen oder Mitarbeiter-Onboardings, aber auch in der Versicherungswirtschaft, bei der Richtlinienverwaltung oder Schadenbearbeitung, sowie in der Finanzbranche, etwa beim Rechnungswesen. </p>



<p>Mithilfe von&nbsp;<em>Optical Character Recognition</em>(OCR) extrahiert KI Daten aus unstrukturierten Texten wie E-Mails. Diese werden an einer bestimmten Stelle abgelegt und unter Einsatz einer Big-Data-Analyse oder Mustererkennung aufbereitet. So kann das RPA-Tool die Informationen verwenden, um die regelbasierten Prozesse durchzuführen.</p>



<h2 id="fazit"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Qualität und Quantität müssen stimmen: Viele Unternehmen sind noch nicht bereit für den Einsatz künstlicher Intelligenz und müssen zunächst aus Automatisierungsprojekten mit RPA lernen. Auch den ausreichenden Schutz der zu bearbeitenden Daten müssen die Verantwortlichen jederzeit gewährleisten und ganz nach oben auf die Agenda setzen, bevor der Hype-Faktor KI sich als Game-Changer etabliert.</p>



<p class="has-text-color has-background has-small-font-size has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color"><strong>Über den Autor:</strong> Alexander Steiner ist Chief Solution Architect der meta:proc GmbH in Köln und übersetzt Kundenanforderungen in technisch umsetzbare Lösungen. Dabei nutzt er zuvor gemeinsam entwickelte Strategien, um die RPA-Implementierung optimal und möglichst nahtlos in eine existierende Unternehmens- und Prozesslandschaft einzubetten. Weitere Informationen unter&nbsp;<a href="http://www.metaproc.com/">www.metaproc.com</a>&#8230;<br /></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><a href="applewebdata://E37806A5-EE2E-4223-9F8F-C7DB24E80A0A#_ftnref1"><sup>[1]</sup></a> Studie: Künstliche Intelligenz verändert heute die Prozesse, morgen die gesamte Unternehmensstrategie – Sopra Steria Consulting (2017).</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: metamorworks/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/aiartificial-intelligence-concept-728204479?src=library">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/hype-faktor-ki-wie-sich-kuenstliche-intelligenz-auf-geschaeftsprozesse-auswirkt/">Hype-Faktor KI: So verändert künstliche Intelligenz Robotics-Geschäftsprozesse wirklich…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Wirkung von Räumen gezielt nutzen: Warum die Wahl des richtigen Meetingraums einen riesengroßen Unterschied macht…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/12/wirkung-von-raeumen-gezielt-nutzen-warum-die-wahl-des-richtigen-meetingraums-einen-riesengrossen-unterschied-macht/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 16:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Raum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thomas W. Künstner rät euch jedenfalls&#160;dringend dazu! Vor allem wenn ihr einen&#160;Umbruch oder Wandel ins&#160;Unternehmen tragen wollt … Kahle Wände, Neonleuchten an der Decke und eine kopfhängende Pflanze in der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-medium-font-size"><strong>Thomas W. Künstner rät euch jedenfalls&nbsp;dringend dazu! Vor allem wenn ihr einen&nbsp;Umbruch oder Wandel ins&nbsp;Unternehmen tragen wollt …</strong></p>



<p>Kahle Wände, Neonleuchten an der Decke und eine kopfhängende Pflanze in der Ecke – sich in solch einem Raum für ein Meeting treffen? Da gibt es sicher schönere Orte.&nbsp;Schade, dass so viele Verantwortungsträger in Unternehmen die Macht von Räumen noch nicht erkannt haben …&nbsp;</p>



<h2 id="die-einzigartige-wirkung"><strong>Die einzigartige Wirkung&nbsp;</strong></h2>



<p>Denn Räume haben eine ganz einzigartige und häufig auch unterschätze Wirkung auf Menschen – auch im Alltag. Die Kirche ist solch ein Beispiel. Egal ob ihr streng gläubig seid oder nicht, der Raum einer Kirche hat eine ganz spezielle Wirkung auf euch. Oder denkt nur mal an die großen Hollywoodfilme. Räume spielen in Blockbustern eine herausragend wichtige Rolle. Kein Wunder, Dramaturgen wissen über die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Wichtigkeit von Räumen</a> Bescheid.&nbsp;</p>



<p>Mich hat zum Beispiel die neue Auflage des Films Blade Runner 2049 unglaublich beeindruckt. Ein Großteil des Streifens wird durch die imposant gestalteten Räume erzählt. Dabei geht es aber keinesfalls nur um die Optik. Der Film stellt die Frage nach der Grenze zwischen Mensch und Technik in Zeiten künstlicher Intelligenz und Robotern. Die Räume schlagen dabei die symbolische Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.&nbsp;</p>



<h2 id="derselbe-mensch"><strong>Derselbe Mensch&nbsp;</strong></h2>



<p>Jetzt bin ich aber kein anderer Mensch, wenn ich einen Film schaue oder im Büro sitze. Auch im Unternehmen wirken Räume auf mich – das sehen jedoch nur die Wenigsten.&nbsp;</p>



<p>Selbstverständlich kann ich nicht bestreiten, dass viele Unternehmen sich auch reichlich Mühe bei der Gestaltung ihrer Gebäude und Büroräume geben. Doch sobald ein neues Gebäude bezogen ist und die Büros an die Mitarbeiter verteilt wurden, spielen die Räume im täglichen Berufsleben meist keine große Rolle mehr.&nbsp;</p>



<p>Aus meiner Sicht ein großer Fehler. Denn richtig eingesetzt, könnt auch ihr die Wirkung von Räumen zu euren Gunsten nutzen. Und damit meine ich nicht nur, euren persönlichen Arbeitsplatz ein wenig freundlicher und einladender zu gestalten.&nbsp;</p>



<h2 id="machts-wie-frodo"><strong>Macht’s wie Frodo</strong></h2>



<p>Ein weiterer Bereich bei der Arbeit, in dem Räume eine große Rolle spielen, sind Projekte und <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Veränderungsprozesse</a>. So ist das auch beim Film. In der Dramaturgie spielen Räume meist dann eine wichtige Rolle, wenn es um Grenzüberschreitungen geht. Der Held nimmt die Herausforderung an und macht sich auf den Weg. Frodo beispielsweise im&nbsp;<em>Herr der Ringe&nbsp;</em>verlässt das idyllische Auenland und beginnt seine Reise. Neue Räume und Landschaften inklusive. So ist das auch im Unternehmen.&nbsp;</p>



<p>Die Planung von der Wahl eines Meetingraums zum Beispiel erfolgt meist unter funktionalen Aspekten. Wie viele Teilnehmer gibt es? Wie viele separate Räume braucht man für ein Meeting? Brauchen wir Tageslicht? Und so weiter. Die eigentlich wichtigen Fragen werden in der Regel komplett missachtet: Was soll das Meeting erreichen? Was ist das zentrale Ziel? Wie können wir das erreichen?&nbsp;</p>



<p>Es lohnt sich also, genauso viele Gedanken auf den Raum zu verwenden, wie auf die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/meetingkultur-besprechung-mal-ohne-gruppenzwang/">Agenda eines Meetings</a>. Dabei muss es auch nicht immer das große Kino sein. Nehmen wir zum Beispiel an, ihr startet ein Projekt, von dem ihr euch wirklich innovative Lösungen wünscht. Wie bringt ihr das ins Team?</p>



<h2 id="ungewoehnliche-orte-fuer-ungewoehnliche-resultate"><strong>Ungewöhnliche Orte für ungewöhnliche Resultate&nbsp;</strong></h2>



<p>Ihr könnt natürlich in eurer Einführung oder eurer Moderation klarmachen, dass ihr innovatives Denken braucht. Oder haltet doch einfach das Meeting auf der Dachterrasse ab oder verlegt es in die Tiefgarage. Wahrscheinlich werden das einige als verrückt abstempeln, aber mit Sicherheit werden sie das Meeting nicht mehr vergessen. Und sie werden garantiert verstehen, was ihr ihr vermitteln möchtet. Ihr möchtet klarmachen, dass der Zeitaufwand für ein Meeting begrenzt ist? Dann haltet es im Treppenhaus ab.&nbsp;</p>



<p>Ich beriet einmal einen mittelständischen Verlag in Süddeutschland. Dort gab es ein Zimmer, in dem immer die Geschäftsführer getagt haben – mit Holzvertäfelung und Hirschgeweih an der Wand. Ganz wie in den 60er Jahren. Sie wurden fast schon zu den heiligen Hallen des Unternehmens erkoren. Eines Tages verlegten wir eine Teamberatung in diesen Raum – alle Manager zurrten sich nochmal die Krawatte fest, bevor sie in den Raum eintraten. Hätten wir das gewusst &#8230;&nbsp;</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Räume können unglaublich unterstützend sein&#8221;</p><cite><strong>Thomas W. Künstner&nbsp;</strong></cite></blockquote>



<p>Der exklusive Raum sorgte für mehr Nervosität und „Zugeknöpftheit“. Die Lösung: Wir haben uns mit den Leuten immer wieder in der Kantine oder in deren Büros zur Beratung getroffen.&nbsp;</p>



<h2 id="die-richtige-wahl-treffen"><strong>Die richtige Wahl treffen</strong></h2>



<p>Wenn ihr Leute zum Nachdenken oder Umdenken bringen wollt oder müsst, können Räume unglaublich unterstützend sein. Doch bitte übertreibt es nicht: Ich beriet einmal einen großer Konzern, der sich immer im Konferenzraum traf – mit riesiger Leinwand und allen technischen Raffinessen für wichtige Präsentationen. Aufgrund von Raummangel mussten wir da mal&nbsp;ein Teammeeting reinlegen und trafen uns dreimal die Woche in dem Raum. Durch das ständige Besuchen des Raums verlor er seine besondere Wirkung.&nbsp;</p>



<p>Denkt einfach daran, dass jedes Meeting in einem Raum stattfindet. Und die Entscheidung, wo dieser Raum ist und welche Aussage er trifft, hat große Auswirkung auf die Ergebnisse des Meetings.&nbsp;</p>



<p class="has-text-color has-background has-very-light-gray-color has-vivid-cyan-blue-background-color"><strong>Über den Autor:</strong> Thomas W. Künstner weiß aus eigener Erfahrung: Spaß ist eine Komponente, die nicht nur ins Privatleben gehört, sondern auch – und vor allem – in den Arbeitsalltag. Nach welchen Prinzipien das funktionieren kann, macht die Entertainmentbranche vor. Nach einem Betriebswirtschaftsstudium in Passau und England startete Thomas W. Künstner seine Karriere bei der Consulting-Firma Booz &amp; Company, genauer dort im Bereich Media- und Entertainment Practice, dessen Führung er als Partner später selbst übernahm. Als seine Partner beschlossen, das exklusive Beratungsunternehmen zu verkaufen, stieg er aus. Er verkaufte seine Anteile und machte sich mit einer Investment- und Beratungs-Boutique selbstständig&#8230;</p>



<p style="text-align:right"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-sleeping-three-women-295684352">Shutterstock.com&nbsp;</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/wirkung-von-raeumen-gezielt-nutzen-warum-die-wahl-des-richtigen-meetingraums-einen-riesengrossen-unterschied-macht/">Wirkung von Räumen gezielt nutzen: Warum die Wahl des richtigen Meetingraums einen riesengroßen Unterschied macht…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Keine Ja-Sager: Die Ansprüche der Generation Y: Wie die neue Generation Schwung ins Unternehmen bringt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/12/keine-ja-sager-die-ansprueche-der-generation-y-wie-die-neue-generation-schwung-ins-unternehmen-bringt/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 11:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achtung, die Millenials kommen! Und sie sind kompromisslos, keine Ja-Sager, die in jedem sich bietenden Unternehmen einen Vertrag unterschreiben. Stattdessen sind sie Sparringspartner, die auch das Unternehmen herausfordern. So weit, so&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/keine-ja-sager-die-ansprueche-der-generation-y-wie-die-neue-generation-schwung-ins-unternehmen-bringt/">Keine Ja-Sager: Die Ansprüche der Generation Y: Wie die neue Generation Schwung ins Unternehmen bringt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="achtung-die-millenials-kommen-und-sie-sind-kompromisslos-keine-ja-sager-die-in-jedem-sich-bietenden-unternehmen-einen-vertrag-unterschreiben-stattdessen-sind-sie-sparringspartner-die-auch-das" class="Text">Achtung, die Millenials kommen! Und sie sind kompromisslos, keine Ja-Sager, die in jedem sich bietenden Unternehmen einen Vertrag unterschreiben. Stattdessen sind sie Sparringspartner, die auch das Unternehmen herausfordern. So weit, so unbequem – zumindest aus Sicht vieler Unternehmen. Denn die haben leider einen Aspekt nicht erkannt. Welcher das ist, weiß Unternehmer und Start-up-Investor Markus Hotz&#8230;</h3>
<p class="Text">Wenn ihr Menschen nach ihrem Job fragt, erklären sie euch mit hoher Wahrscheinlichkeit, <i>was</i>sie tun. Über das <i>Warum </i>wird aber so gut wie nie gesprochen. Bis jetzt. Denn sie fordern genau das: die Millenials.</p>
<h2 id="tell-me-y" class="Text">Tell me Y!</h2>
<p class="Text">Ist von den Millenials die Rede, dann gehören dazu verschiedene Generationen – unter anderem die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation Y</a>. Y steht für Ypsilon, klar, aber eben auch für „Why“. Und das ist schon verdammt aussagekräftig. Denn diesen jungen Menschen können wir als Vorgesetzte nicht mehr nur Anweisungen geben. Sie hinterfragen, warum sie etwas tun sollen. Sie wollen einen Sinn sehen in dem, was sie tun. Ihre Aufgabe muss die Generation Y erfüllen – nur dann erfüllen sie ihre Aufgabe nämlich auch mit Begeisterung und Hingabe.</p>
<p class="Text">Das Warum ist deshalb ein ganz wichtiger und entscheidender Teil der neuen Arbeitsmodelle. Erst wenn die Sinnhaftigkeit mit in den Beruf kommt, spielt auch der gesunde <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">Menschenverstand</a> eine Rolle. Dann geht nämlich vielen ein Licht auf, Ziele werden klar und Arbeitsweisen und Aufgaben völlig anders betrachtet.</p>
<h2 id="neue-prioritaeten" class="Text">Neue Prioritäten</h2>
<p class="Text">Auch wenn ihr selbst schon seit Jahrzehnten in eurem Job seid und nie nach dem Warum gefragt habt, in dem Fall solltet ihr euch unbedingt in diese neue Welt einkoppeln! Denn die jungen Generationen haben mit der Frage der Sinnhaftigkeit schon jetzt eine Wertverschiebung eingeläutet.</p>
<p class="Text">Deshalb rate ich in meinen Coachings <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/06/motivation-intrinsischer-versus-extrinsischer-antrieb-was-denn-nun/">Führungskräften</a> und Unternehmern: Nehmt diese Bewegung ernst! Die jungen, gut ausgebildeten Arbeitnehmer können sich häufig aussuchen, wo sie arbeiten wollen. Selbstverständlich fragt dieser sich dann, warum er genau zu euch ins Unternehmen kommen soll.</p>
<p class="Text">Warum sollte er seine Lebenszeit bei euch verbringen? Inzwischen geht dieses Warum sogar weit über das Finanzielle hinaus. Nicht mehr der höchste Lohn zieht. Der junge Arbeitnehmer braucht das Verständnis, warum und wozu er etwas tut. Erst dann ist er bereit, all seine Begeisterung und <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/motivation-eiskalt-ermordet-so-klappts-auf-gar-keinen-fall/">Motivation</a> mit sich zu bringen, kann und will wachsen und sich entwickeln.</p>
<h2 id="kein-rundumschlag" class="Text">Kein Rundumschlag</h2>
<p class="Text">Auch wenn es sich jetzt nach einem Rundumschlag anhört, das ist es nicht. Schließlich haben Jung und Alt ja die gleichen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/">Bedürfnisse</a> und liegen deshalb gar nicht so weit auseinander, wie ihr jetzt vielleicht denken könntet. Es ist eure Aufgabe, das Beste aus beiden Welten zu vereinen und dafür zu sorgen, dass die Werterhaltung der jeweils anderen Generation verstanden wird. Und das Gute dabei: Wenn ihr den Sinn versteht, dann ist das Wie meist schon egal.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-markus-hotz-stuerzt-sich-voller-tatendrang-in-das-abenteuer-zukunft-von-einer-welle-der-ungewissheit-ueberrollt-zu-werden-ist-fuer-ihn-das-horrorszenario-schlechthin-aus-seiner-jah" class="Text"><strong>Über den Autor:</strong> Markus Hotz stürzt sich voller Tatendrang in das Abenteuer Zukunft. Von einer Welle der Ungewissheit überrollt zu werden, ist für ihn das Horrorszenario schlechthin. Aus seiner jahrelangen Erfahrung als Wegbegleiter bei Business- und Peopletransformationen weiß er, dass Jammern und die unangenehmen Dinge aufzuschieben nicht hilft. Er geht Neues voller Tatendrang an. Erfahren Sie mehr: <span class="Hyperlink0"><a href="http://www.markushotz.ch/">www.markushotz.ch</a> </span>oder folgen Sie ihm auf seinen Social-Media-Kanälen.</h6>
<p class="Text" style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Monkey Business Images/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/group-friends-standing-by-car-on-275521547">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/keine-ja-sager-die-ansprueche-der-generation-y-wie-die-neue-generation-schwung-ins-unternehmen-bringt/">Keine Ja-Sager: Die Ansprüche der Generation Y: Wie die neue Generation Schwung ins Unternehmen bringt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Die große Weihnachtsansprache: Wie du übermächtiges Lampenfieber bezwingst und dein Publikum begeisterst!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 06:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hohoho…Weihnachten steht vor der Tür. Oh nein… dein Magen fährt Karussell, aber nicht, weil du an die vielen Weihnachtsplätzchen denkst, sondern weil Panik aufsteigt: Die Weihnachtsansprache vor deinem Team, deinen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/die-grosse-weihnachtsansprache-wie-du-uebermaechtiges-lampenfieber-bezwingst-und-dein-publikum-begeisterst/">Die große Weihnachtsansprache: Wie du übermächtiges Lampenfieber bezwingst und dein Publikum begeisterst!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="hohohoweihnachten-steht-vor-der-tuer-oh-nein-dein-magen-faehrt-karussell-aber-nicht-weil-du-an-die-vielen-weihnachtsplaetzchen-denkst-sondern-weil-panik-aufsteigt-die-weihnachts">Hohoho…Weihnachten steht vor der Tür. Oh nein… dein Magen fährt Karussell, aber nicht, weil du an die vielen Weihnachtsplätzchen denkst, sondern weil Panik aufsteigt: Die Weihnachtsansprache vor deinem Team, deinen Mitarbeitern &amp; Kollegen, dem Vorstand und wer weiß vor wem sonst noch. Wir haben ein paar Tipps parat, von Sonja Gründemann &#8230;</h3>
<p><span id="more-10124"></span></p>
<p>Denn im Zeitalter von Social Media weiß man nie ob die Ansprache gerade live aufgenommen wird und welchen Weg sie dann durch das Web nimmt. Doch nicht nur das Internet merkt sich alles – deine Kollegen auch.</p>
<p>„Tratschen Sie am nächsten Tag hinter meinem Rücken? Was ist, wenn ich etwas vergesse oder mich verhasple? Was wenn ich ein Salatblatt zwischen den Zähnen habe und es nicht merke? Kann ich mich überhaupt sehen lassen?“</p>
<p>Dein Mund wird schon trocken, wenn du nur an mögliche Unannehmlichkeiten denkst. Deine Füße sind gelähmt und du kommst kaum einen Schritt vorwärts&#8230; wie sollst du das nur hinbekommen?!</p>
<h2 id="du-bist-nicht-allein-selbst-adele-und-robbie-williams-haben-lampenfieber">Du bist nicht allein – selbst Adele und Robbie Williams haben Lampenfieber!</h2>
<p>Als erstes möchte ich dir sagen: Du bist nicht allein. Ich kenne in meinem professionellen Künstlerumfeld Kollegen*innen, die sich, bevor sie auf die Bühne gehen wirklich vor Übelkeit verstecken oder noch schlimmeres durchleben müssen. Selbst große Stars wie Adele und Robbie Williams leiden unter Lampenfieber.</p>
<p>Und psst…auch ich bin nervös vor Auftritten. Das habe ich besonders gemerkt, als ich vor kurzem in einem Theater mein Bühnenprogramm „TYPisch FRAU?! spielte. Da tigerte ich auf einmal nervös durch die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/festtagsgarderobe-gute-figur-im-massgeschneiderten-stoff/">Garderobe</a> und war aufgeregter als sonst. Warum? Erstens war es war einfach ein wunderschönes Theater und zweitens war der Zuschauerrekord gebrochen. Der Erfolg, den sich jeder wünscht, verursachte Druck und daraus resultierte mein Lampenfieber.</p>
<h2 id="sei-fachlich-sicher">Sei fachlich sicher</h2>
<p>Ich war mir jedoch einer entscheidenden Sache bewusst: Ich schreibe meine Texte selber, inszeniere meine Bühnenstücke selbst und kenne das Programmsomit in- und auswendig. Eine der Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Auftritt ist die gute Vorbereitung. Daher empfehle ich dies meinen Kunden grundsätzlich. Das heißt genau: Du weißt, was du sagen möchtest, die Technik ist gecheckt, du hast geübt und du fühlst dich rein fachlich 100 Prozent sicher. Dann wartet Deine Bühne und du sprichst schon viel leichter vor 30, 300 oder vor 3 Millionen Menschen – wer weiß das schon?</p>
<h2 id="atme-und-visualisiere">Atme und visualisiere</h2>
<p>Mein Pianist merkte mein Lampenfieber und sagte irgendwann zu mir: „Sonja, was rätst du immer deinen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Coachees</a>, wenn sie nervös sind?“Richtig: Atmen. Und das tat ich dann auch. Ich atmete. Ruhig in den ganzen Körper hinein. Ich stellte mich in einen aufrechten Stand und beruhigte meine <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Atmung</a>, in dem ich in einzelne Körperteile atmete, mir Wurzeln wachsen ließ und mich durch die Atmung beruhigte.</p>
<blockquote><p>&#8220;Guter Stand, trotz&nbsp;Lampenfieber&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem visualisierte ich. Ich stellte mir ein begeistertes Publikum vor. Ich stellte mir vor, dass sie an den richtigen Punkten lachten, dass sie an den nachdenklichen Punkten ruhig waren und dass sie am Ende eine Zugabe wünschten. Ich sah mich, wie ich glücklich und zufrieden auf der Bühne stehe und spürte in jeder Faser meines Körpers, wie sich das anfühlte. Hört sich komisch an? Wirkt aber – probiere es aus, du hast nichts zu verlieren, nur ein Publikum zu gewinnen! Ps.: Mein Erfolg gibt dieser Übung recht – es traf alles genau so ein!</p>
<h2 id="sos-kit-und-wenn-dann-doch-was-schiefgeht">SOS-Kit: Und wenn dann doch was schiefgeht?</h2>
<p>Meine Klienten fragen mich oft: „Aber Sonja, was, wenn dann trotzdem etwas schiefgeht?“ Es gibt zwei Möglichkeiten: Einfach weitermachen oder den Fehler einbauen.</p>
<p>Ich betreute einmal einen Workshop-Teilnehmer, der mitvier Kollegen eine Doppelmoderation bei einer 2.000-köpfigen Mitarbeiterveranstaltung durchführen sollte. Er war unglaublich nervös und hatte große Angst, dass etwas schiefgehen könnte. Und das zurecht: die Doppelmoderation ist die Königsklasse im Bereich der Moderation, da man sich blind auf den Kollegen verlassen muss und sehr eingespielt sein sollte. Eine wirkliche Herausforderung für ungeübte Moderatoren.</p>
<p>Aber der Veranstalter wollte es so und mein Klient konnte nicht entkommen. Erschwerend kam hinzu, dass wir keine festen Moderatorenteams bilden konnten, sondern ein rollierendes System nutzen mussten, da wir nur fünf Moderatoren hatten.</p>
<p>Nun war der Moment da, in dem der sehr nervöse Teilnehmer auch noch im Radler-Hosen-Outfit alleine auf die Bühne ging, weil es um einen Sportteil ging und seine Kollegin von der anderen Seite auftrat. Er sagte zu ihr: „Na Saskia, hast Du Dich in der Pause auch gut erholt?“Und sie sagte: „Ja, danke &#8211; aber ich bin nicht Saskia, ich bin Maria“. &nbsp;Es entstand ein Schockmoment. Wir hinter der Bühne hielten den Atem an und die 2.000 Zuschauer im Publikum ebenfalls.</p>
<p>Er schaute kurz ins Publikum, schaute sie an und sagte: „Ach so.. na, dann fangen wir doch noch einmal an.“Er ging zur Seite, hockte sich hinter das Rednerpult, stand wieder auf und ging auf seine Kollegin zu: „Und Maria, hast Du Dich in der Pause gut erholt?“ Man konnte förmlich sehen, wie die Luft im Raum stand, man konnte kurz eine Stecknadel fallen hören und nach zwei Sekunden entbrannte ein tosender Applaus.</p>
<p>Er hatte in diesem Moment die Wahl: Er hätte es einfach übergehen können und so tun, als ob nichts geschehen wäre. Es gibt Kollegen, die hätten in diesem Moment vielleicht sogar etwas beleidigt reagiert. Aber er hat sich entschieden, das Ganze einzubauen. Und das wurde auch noch witzig, locker und spontan.</p>
<p>Ich habe ihn nach einem Jahr wiedergetroffen und er erzählte mir, dass die Kollegen ihn immer noch fragten, ob das inszeniert gewesen sei.</p>
<h2 id="du-hast-die-wahl">Du hast die Wahl</h2>
<p>Und genauso ist es. Du hast die Wahl. Dein <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/09/souveraen-praesentieren-drei-tipps-gegen-lampenfieber/">Publikum</a>, deine Zuhörer, deine Kollegen wissen nicht, was du geplant hast, was dein Text ist, was du vergisst oder dazu dichtest. Ob du eine extra Schleife drehst oder den direkten Weg gehst. Und du hast die Wahl: gehst du offen mit einem vermeintlichen „Faux Pas“ um oder überspielst du es? Entscheide dich, womit du dich in dem Moment wohl fühlst.</p>
<h2 id="du-bist-die-hauptfigur">Du bist die Hauptfigur</h2>
<p>Denn DU bist bei deinem Vortrag die wichtigste Person auf der Bühne. Die Hauptperson in deinem Gespräch. Der Hauptakteur in deiner Präsentation. Der Rockstar deiner Bühne. Und danach kannst du einfach so viele Weihnachtsplätzchen essen, wie du möchtest. Denn eine Belohnung gehört auch dazu ;-).</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-sonja-gruendemann-man-sagt-dass-mehr-menschen-angst-davor-haben-vor-menschen-zu-sprechen-als-zu-sterben-ich-liebe-es-auf-der-buehne-zu-stehen-und-vor-menschen-zu-reden-n"><strong>Über die Autorin:</strong> Sonja Gründemann.&nbsp;Man sagt, dass mehr Menschen Angst davor haben, vor Menschen zu sprechen, als zu sterben. Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und vor Menschen zu reden.&nbsp;Als Herzensmensch &amp; Expertin für den erfolgreichen Auftritt unterstütze ich meine Klienten*innenihre persönlichen „Standing Ovations“ zu erleben. Besonders wichtig ist mir dabei: Perfekt muss nicht sein. Echt ist schöner. Mehr Infos unter:&nbsp;<a href="http://www.sonja-gruendemann.de/">www.sonja-gruendemann.de</a></h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:&nbsp;Andrey_Kuzmin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-praying-church-241738228">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/die-grosse-weihnachtsansprache-wie-du-uebermaechtiges-lampenfieber-bezwingst-und-dein-publikum-begeisterst/">Die große Weihnachtsansprache: Wie du übermächtiges Lampenfieber bezwingst und dein Publikum begeisterst!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kreditkarten für Unternehmer: Welche machen Sinn fürs Spesen-Machen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/12/kreditkarten-fuer-unternehmer-welche-machen-sinn-fuers-spesen-machen/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 14:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[bank]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Spesen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um den Aufwand bei Spesenabrechnungen so gering wie möglich zu halten, stellen viele Firmen spezielle Kreditkarten zur Verfügung. So wird den Mitarbeitern eine ausreichende Liquidität verpasst, sofern sie im Namen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/kreditkarten-fuer-unternehmer-welche-machen-sinn-fuers-spesen-machen/">Kreditkarten für Unternehmer: Welche machen Sinn fürs Spesen-Machen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="um-den-aufwand-bei-spesenabrechnungen-so-gering-wie-moeglich-zu-halten-stellen-viele-firmen-spezielle-kreditkarten-zur-verfuegung-so-wird-den-mitarbeitern-eine-ausreichende-liquiditaet-verpasst-sof">Um den Aufwand bei Spesenabrechnungen so gering wie möglich zu halten, stellen viele Firmen spezielle Kreditkarten zur Verfügung. So wird den Mitarbeitern eine ausreichende Liquidität verpasst, sofern sie im Namen des Konzerns unterwegs sind. Ein Vergleich lohnt sich&#8230;</h3>
<p><span id="more-10122"></span></p>
<p>Hat sich das Unternehmen dafür entschieden, die Mitarbeiter mit einer Kreditkarte auszustatten, sollte im Vorfeld jedoch ein Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern durchgeführt werden.</p>
<h2 id="nicht-nur-grosse-konzerne-stellen-den-mitarbeitern-kreditkarten-zur-verfuegung">Nicht nur große Konzerne stellen den Mitarbeitern Kreditkarten zur Verfügung</h2>
<p>Nicht nur die großen Betriebe setzen vermehrt auf bargeldlose Bezahlvorgänge &#8211; auch kleinere wie mittelständische Firmen haben erkannt, dass Firmenkreditkarten durchaus ein paar Vorteile mit sich bringen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. So wird die Reisekostenabrechnung derart entlastet, dass sich kleinere wie mittelständische Betriebe einerseits über eine Zeitersparnis und andererseits über niedrigere Buchhaltungskosten freuen dürfen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Buchhaltung einfach&#8221;</p></blockquote>
<p>Schlussendlich müssen den Mitarbeitern die Firmenausgaben auch nicht mehr vorgestreckt werden &#8211; die Abrechnung der Geschäftsreise oder des Geschäftsessen erfolgt sodann direktüber das Kreditkarteninstitut. Am Ende entsteht eine feinsäuberliche Liste, die einen wunderbaren Überblick bietet, wofür die Kreditkarte letztendlich benutzt wurde.</p>
<h2 id="corporate-card-und-reisestellenkarte-eine-perfekte-kombination">Corporate Card und Reisestellenkarte &#8211; eine perfekte Kombination</h2>
<p>Die Reisestellenkarte ist keine klassische Kreditkarte, sondern eine virtuelle Karte, die dann zum Einsatz kommt, wenn etwa eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/ueberstunden-immer-wieder-montags/">Geschäftsreise</a> bezahlt werden soll. So beispielsweise, wenn Zug- oder Flugtickets online gekauft oder das Mietauto wie das Hotelzimmer reserviert werden sollen. Der Vorteil einer Reisestellenkarte? Einerseits sorgt die zentrale Karte für mehr Transparenz, andererseits werden die anfallenden Buchungsprozesse vereinfacht.</p>
<p>Bei der Corporate Card handelt es sich hingegen wirklich um eine Kreditkarte, die auch dem Mitarbeiter des Unternehmens ausgehändigt wird. Mit der Corporate Card werden dann all jene Kosten, die im Zuge der Geschäftsreise anfallen, beglichen.</p>
<h2 id="unternehmen-haben-die-volle-kostenkontrolle">Unternehmen haben die volle Kostenkontrolle</h2>
<p>Ist das Unternehmen der Ansicht, keine Kreditkarten ausgeben zu wollen, so lassen sich die anfallenden Reisekosten nur recht schwer überprüfen. Dies deshalb, weil es keine zentrale und übersichtliche Verfügbarkeit der angefallenen Abrechnungsdaten gibt. Eine volle <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/delegieren-wer-sich-nicht-klonen-kann-sollte-abgeben-lernen/">Transparenz</a> gibt es nur, wenn es eine detaillierte Auflistung gibt &#8211; und das ist bei der Verwendung der Kreditkarte der Fall.</p>
<p>Durch die Rechnungsinformationen sind Unternehmer in der Lage, dass überprüft werden kann, wofür die Kreditkarte verwendet wurde. Die volle Kostenkontrolle ist natürlich von Vorteil &#8211; nur so kann von Seiten des Unternehmens sichergestellt werden, dass das Geld nicht für private Zweckeausgegeben wurde.</p>
<h2 id="nicht-nur-auf-die-kosten-achten-auch-leistungen-muessen-miteinander-verglichen-werden">Nicht nur auf die Kosten achten &#8211; auch Leistungen müssen miteinander verglichen werden</h2>
<p>Natürlich muss sich auch das Unternehmen mit diversen Angeboten befassen, die von Seiten der Banken zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der Tatsache, dass es unterschiedliche Kreditkartenanbieter gibt, stehen auch diverse Gebührenmodelle zur Verfügung. Doch man sollte sich, auch wenn man sich über die Seite <a href="https://www.kreditkartekostenlos.de/beste-kreditkarte-mit-verfuegungsrahmen/">https://www.kreditkartekostenlos.de/</a> informiert, nicht nur mit den möglichen Kosten einer Kreditkarte befassen, sondern auch auf die Leistungen Rücksicht nehmen. Gibt es etwa ein Versicherungspaket &#8211; so etwa eine inkludierte Storno-, Reise- oder Gepäckversicherung &#8211; oder mitunter ein Rabattsammelprogramm?</p>
<h2 id="es-braucht-einen-ansprechpartner">Es braucht einen Ansprechpartner</h2>
<p>Entscheidet sich das Unternehmen für einen Kreditkartenanbieter, so sollte in weiterer Folge ein Mitarbeiter als Ansprechpartner herangezogen werden, der sich mit dem organisatorischen Ablauf befasst. Das heißt, er sorgt dafür, dass den neuen Mitarbeitern eine Kreditkarte ausgehändigt wird; verlässt ein Mitarbeiter den Betrieb, so wird dann dafür gesorgt, dass dieser seine Kreditkarte dem Unternehmen aushändigt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Maria Sbytova/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-mother-holding-her-toddler-son-329296799">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/12/kreditkarten-fuer-unternehmer-welche-machen-sinn-fuers-spesen-machen/">Kreditkarten für Unternehmer: Welche machen Sinn fürs Spesen-Machen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz, Fintechs und die Banken: Viel mehr als Kaffesatzleserei</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/11/kuenstliche-intelligenz-fintechs-und-die-banken-viel-mehr-als-kaffesatzleserei/</link>
		
		
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2018 08:35:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Machine Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben mit Dr. Heiner Pollert gesprochen, Gründer der Patentpool Group und CEO von Prisma Analytics, über künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Unternehmen der Finanztechnologie. Die Fragen stellte Jan Thomas&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/kuenstliche-intelligenz-fintechs-und-die-banken-viel-mehr-als-kaffesatzleserei/">Künstliche Intelligenz, Fintechs und die Banken: Viel mehr als Kaffesatzleserei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-haben-mit-dr-heiner-pollert-gesprochen-gruender-der-patentpool-group-und-ceo-von-prisma-analytics-ueber-kuenstliche-intelligenz-im-zusammenhang-mit-unternehmen-der-finanztechnologie-die-fragen">Wir haben mit Dr. Heiner Pollert gesprochen, Gründer der Patentpool Group und CEO von Prisma Analytics, über künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Unternehmen der Finanztechnologie. Die Fragen stellte Jan Thomas Otte, Herausgeber der &#8220;Karriere-Einsichten&#8230;</h3>
<p><span id="more-10119"></span></p>
<p><em>Jan Thomas Otte: </em><strong>Wo kann künstliche Intelligenz (KI) im Bankenbereich am besten unterstützen?</strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>„Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades innerhalb der Bankenbranche ist der Einsatz von KI in fast allen Bereichen sinnvoll. Moderne Technologien wie ‚Decision Point‘ von Prisma Analytics unterstützen dabei: Die Software-Applikation steht Anwendern über die Eikon-Plattform von Thomson Reuters beziehungsweise Refintiv zur Verfügung – sie überwacht und analysiert Daten wie etwa Market Data, Trading Data, Stock Data und vieles mehr für professionelle Nutzer.</p>
<p><em>Jan Thomas Otte: </em><strong>Sie bieten neue, KI-basierte Auswertungsmethoden an für Analysten beim Beantworten komplexer Fragen und dem Herleiten fundierter Entscheidungsempfehlungen&#8230;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Predictive Analytics, ein Zauberwort&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>Diese Vorhersagen sind mit multiplen Wahrscheinlichkeiten verknüpft – Stichwort <a href="https://www.computerwoche.de/a/was-ist-was-bei-predictive-analytics,3098583">Predictive Analytics</a>. So verarbeitet unser Datenmodell beispielsweise über 5.000 Newsfeeds in Echtzeit und unterstützt somit bei umfassenden Entscheidungen wie Investmentstrategie, <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">Risikomanagement</a> oder Krisenprävention.“</p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> <strong>Wie gehen Sie mit bestehenden, quasi programmierten Vorurteilen bei Analysen um?</strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>„Als Beispiel hierfür kann die Konzeption des Datenmodells sowie der Auswertungstools von Prisma Analytics dienen: Es war uns extrem wichtig, keinerlei Form von ‚operator-biased‘ zuzulassen. Unsere Auswertungen lassen sich nicht von Menschenhand beeinflussen und sind somit frei von Vorurteilen.</p>
<blockquote><p>&#8220;keinerlei Form von ‚operator-biased‘ zulassen&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> <strong>Wirklich frei von Vorurteilen in der Programmierung, im Kopf des Programmierers? </strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>Die Quantum Relations Machine von Prisma Analytics verwendet ihr eigenes Gehirn in Form von Computer-Codes und Speicher: Sie lebt vollkommen autark und von der Kausalität, die sie ohne jegliche <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Beeinflussung</a> aus qualifizierten Daten herauszieht. Damit stellt sie das erste uns bekannte Datenmodell dar, das auf diese Weise funktioniert.“</p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> <strong>Und wie wirkt sich KI auf den Datenschutz aus, speziell auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung?</strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>„Die DSGVO stellt den Schutz personenbezogener Daten sicher. Im Falle von Prisma Analytics verwenden wir solche Informationen nicht oder nur mit Genehmigung – hier entsteht also kein Konflikt mit dem Gesetz. Dennoch unterliegt der Einsatz von KI selbstverständlich dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Datenschutz</a>. Da es sich bei den von uns verwendeten Informationen ausschließlich um legal verfügbare Daten handelt, ergeben sich aus der Nutzung jedoch keine Probleme.“</p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> <strong>Wie spielt das mit Kryptowährungen zusammen?</strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>„Bei der Weiterentwicklung von <a href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/bitcoin-kryptowaehrungen-und-das-geschaeft-mit-der-angst-a-1186432.html">Kryptowährungen</a> spielt das Thema eine entscheidende Rolle: Durch den <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/">Einsatz von Künstlicher Intelligenz</a> (KI) lassen sich unter anderem Sicherheitslösungen, die Abwicklung von Zahlungsströmen sowie die Besteuerung automatisiert und optimiert umsetzen. Die Anwendungsbereiche sind derart vielfältig, dass wir in der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Innovationsbranche</a>, speziell innerhalb der Patentpool Group, bereits an einer entsprechenden Kryptowährung – basierend auf unserem C+8-Datenmodell – arbeiten.“</p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> <strong>Machen Innovationen und neue Technologien die großen Banken in den nächsten 10 bis 20 Jahren überflüssig?</strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>„<a href="https://www.heise.de/developer/artikel/Was-ist-eine-disruptive-Innovation-1382621.html">Disruptive Technologien</a> haben das zwar an sich, aber ob die großen Banken wirklich überflüssig werden oder vielleicht kooperationswillig, bleibt noch offen. Die Patentpool Group arbeitet an verschiedenen Innovationen, die hier Einfluss nehmen können. Beispielsweise wurde im Jahr 1999 ‚Ravenpack‘ gegründet und aufgebaut, welches als erste Technologie überhaupt begann die Aufgaben von Spekulanten zu übernehmen.</p>
<p>Damit stellt das Analysetool bis heute technologisch gesehen den Weltmarktführer in diesem Bereich der <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/07/geldmanager-4-0-jobs-in-der-finanzbranche-in-zeiten-der-digitalisierung/">Finanzbranche</a> dar. Einen Großteil der Kunden bilden Großbanken und Hedgefonds, die eben nicht überflüssig werden wollten, sondern ein Kooperationsmodell vorgezogen haben.“</p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> <strong>Könnte sich eine große Bankenkrise wie 2008 im Zeitalter der Industrie 4.0 und KI noch einmal wiederholen oder ist das nahezu ausgeschlossen?</strong></p>
<p><em>Dr. Heiner Pollert: </em>„Die letzte Bankenkrise basierte auf der Vergabe von unzureichend gesicherten Krediten innerhalb des amerikanischen Immobilienmarktes. Derartige Probleme lassen sich durch Tools wie ‚Decision Point‘ von Prisma Analytics prinzipiell identifizieren, managen und verhindern.</p>
<blockquote><p>&#8220;komplexe Fragestellungen beantworten, fundierte Entscheidungsempfehlungen geben&#8221;</p></blockquote>
<p>Denn: KI ist dazu in der Lage, komplexe Fragestellungen zu beantworten und fundierte Entscheidungsempfehlungen zu geben – was sich natürlich auf die zukünftige Marktlage auswirkt. Solche Innovationen machen jedoch einen entsprechenden Willen vonseiten der Branche notwendig, dermaßen risikoreichen Geschäften nicht mehr nachgehen zu wollen, und setzen den politischen Willen zu einer effizienten Regulierung des Kapitalmarktes voraus.“</p>
<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-dr-heiner-pollert-ist-ceo-der-prisma-analytics-gmbh-1998-gruendete-er-die-patentpool-group-deren-geschaeftsmodell-darin-besteht-patentfaehige-innovative-technolo"><strong>Über den Gesprächspartner: </strong>Dr. Heiner Pollert ist CEO der <a href="http://www.prisma-analytics.com">Prisma Analytics</a> GmbH. 1998 gründete er die <a href="http://www.patentpool.de/">Patentpool Group</a>, deren Geschäftsmodell darin besteht, patentfähige, innovative Technologien wie das Datenauswertungssystem „Decision Point“ von Prisma Analytics zu managen und zu vermarkten. Mithilfe von Kapital, Know-how und einem breiten Netzwerk transformiert die Patentpool Group Innovationen in marktfähige Konzepte. Der studierte Jurist ist seit 2010 Vorstandsvorsitzender des Deutschen Instituts für Erfindungswesen e.V., Auszeichnungen u.a. „Global FinTech Start Up of the Year“.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sunny studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/child-pilot-vintage-plane-toy-on-225103195">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/kuenstliche-intelligenz-fintechs-und-die-banken-viel-mehr-als-kaffesatzleserei/">Künstliche Intelligenz, Fintechs und die Banken: Viel mehr als Kaffesatzleserei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Tipps zur richtigen Geldanlage: Aktien, Fonds oder doch Gold?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/11/tipps-zur-richtigen-geldanlage-aktien-fonds-oder-doch-gold/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 09:36:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=10116</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einer Geldanlage größtmögliche Rendite erzielen und dabei das Risiko so gering wie nur möglich halten – das klingt gut. Fragt sich nur noch wie. Ein paar Tipps haben wir&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/tipps-zur-richtigen-geldanlage-aktien-fonds-oder-doch-gold/">Tipps zur richtigen Geldanlage: Aktien, Fonds oder doch Gold?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-einer-geldanlage-groesstmoegliche-rendite-erzielen-und-dabei-das-risiko-so-gering-wie-nur-moeglich-halten-das-klingt-gut-fragt-sich-nur-noch-wie-ein-paar-tipps-haben-wir-gesammelt823">Mit einer Geldanlage größtmögliche Rendite erzielen und dabei das Risiko so gering wie nur möglich halten – das klingt gut. Fragt sich nur noch wie. Ein paar Tipps haben wir gesammelt&#8230;</h3>
<p><span id="more-10116"></span>Selbstverständlich will man als Anleger sein Vermögen nicht auf schlecht verzinsten Sparkonten ohne Rendite liegen lassen. Für risikoaversive Sparer ist es aber ebenso keine Option, in Anlagen zu investieren, die zwar vermeintlich hohe Gewinne versprechen, dabei aber extrem risikobehaftet sind. Hier muss jeder eine individuell für sich passende Strategie finden. Mit ein paar Tipps hat man seine Finanzen leicht im Griff.</p>
<h2 id="ausstehende-forderungen-begleichen">Ausstehende Forderungen begleichen</h2>
<p>Wer Schulden hat, sollte diese zunächst begleichen, das gilt insbesondere für einen Dispokredit. Denn für einen solchen sind die Zinsen extrem hoch. Wer clever haushalten möchte, kann folgendermaßen vorgehen:</p>
<ul>
<li>Keine weiteren finanziellen Belastungen eingehen. Insbesondere nicht, wenn diese das Budget übersteigen.</li>
<li>Ausstehende Kredite begleichen.</li>
<li>Bei laufenden Baufinanzierungen <a href="https://www.drklein.de/sondertilgung.html">Sondertilgungen</a> in Betracht ziehen.</li>
</ul>
<h2 id="ueberblick-verschaffen">Überblick verschaffen</h2>
<p>Es empfiehlt sich, sich erst mal einen Überblick über sein Vermögen zu verschaffen. Welche Summe wird regelmäßig benötigt, um laufende Kosten zu decken und den Lebensunterhalt zu finanzieren? Wie viel Geld bleibt für eine gewinnbringende Geldanlage übrig? Welches Risiko ist man dabei bereit einzugehen? Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage. Dazu gehören beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Bundesschatzbriefe</li>
<li>Wertpapiere (Aktien, Fonds, ETFs)</li>
<li>Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium)</li>
<li>Festgeldkonto</li>
<li>Tagesgeldkonto</li>
<li>Immobilien</li>
<li>Private Altersvorsorgemodelle (Riester-Rente, vermögenswirksame Leistungen, fondsgebundene Rentenversicherungen etc.)</li>
</ul>
<p>Die wahrscheinlich sicherste Geldanlagemöglichkeit ist das <strong>Tagesgeldkonto</strong>. Hier ist das Vermögen durch die sogenannte Einlagensicherung sogar gesetzlich abgesichert. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Geld täglich verfügbar ist. Die Verzinsung ist allerdings relativ niedrig.</p>
<p>Eine sichere Geldanlage ist ebenso das <strong>Festgeld</strong>. Auch hier ist ein Vermögen von bis zu 100.000 € durch die Einlagensicherung gesichert. Die Rendite ist in der Regel höher als beim Tagesgeldkonto, bleibt aber generell deutlich unter der Rendite, die Wertpapieranlagen versprechen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Je höher das Risiko, desto höher der erhoffte Gewinn&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Tipp: </strong>Wer sich eine höhere Rendite erhofft, das Risiko aber dennoch möglichst gering halten möchte, sollte sich näher mit <a href="https://www.justetf.com/de/academy/was-sind-etfs.html">ETFs</a> befassen. Diese bilden die Wertentwicklung eines Indexes wie beispielsweise den DAX, den MSCI World oder den Dow Jones nach. Weil man damit beispielsweise in verschiedene Unternehmen gleichzeitig investiert, streut man das Risiko per se.</p>
<p><strong>Wichtig: </strong>Das Geld, das in eine Vermögensanlage investiert werden soll, sollte langfristig entbehrlich sein. Schließlich nützt es nichts, Geld anzulegen, das man eigentlich für regelmäßige Zahlungen oder in naher Zukunft liegende Anschaffungen dringend benötigt.</p>
<h2 id="risiko-breit-streuen">Risiko breit streuen</h2>
<p>Für die Investition in Wertpapiere gilt grundsätzlich: Mit jeder Anlage ist immer das Risiko eines Verlustes verbunden. Im schlimmsten Fall auch eines Totalverlustes. Das Risiko lässt sich diversifizieren, indem man sein Portfolio aus einem Mix an unterschiedlichen Anlageklassen zusammenstellt. In diese kann mit unterschiedlicher Gewichtung investiert werden. Verluste im Rahmen einer Anlageklasse können dann möglicherweise durch Gewinne in einem anderen Bereich ausgeglichen werden.</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Die Kosten für ein Depot fallen bei unterschiedlichen Banken oder Brokern verschieden aus. Hier lohnt es sich definitiv, die <a href="https://www.finanzfluss.de/depotvergleich/">Depots von unterschiedlichen Anbietern zu vergleichen</a>. Entscheidend sind unter anderem Kosten für einen Trade, Ausgabeaufschlag sowie Depotführungskosten.</p>
<h2 id="ziele-festlegen">Ziele festlegen</h2>
<p>An der Börse kommt es immer wieder zu kurzfristigen Schwankungen. Hier gilt es, seine Ziele vorab festzulegen: Wer sich für einen kurzfristigen Anlagehorizont entscheidet, geht bei ähnlicher Rendite ein größeres Risiko ein als mit einem langfristigen Anlagehorizont.</p>
<p>Der Erfolg einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/09/geldanlage-sparen-macht-vor-allem-eines-ungluecklich/">Geldanlage</a> hängt unter anderem von der Anlagedauer ab. Wer von Anfang an langfristig anlegt, kann im Falle negativer Kursschwankungen erst mal ruhig bleiben und mit einem möglichen Verkauf warten, bis der Kurs wieder gestiegen ist. Experten empfehlen, langfristig in namhafte Unternehmen zu investieren, die sich seit vielen Jahren auf dem Markt und an der Börse halten.</p>
<p><strong>Grundsätzlich gilt: </strong>Eine Investition in Wertpapiere verspricht höhere Renditen als klassische Geldanlageformen. Sie gehen allerdings auch mit einem größeren Verlustrisiko einher. Als Anleger gilt es, eine für sich passende Strategie zu finden – je nach Risikofreudigkeit beziehungsweise Risikoaversion.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: haveseen/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/couple-mountains-winter-valdisere-alps-france-114885511">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/tipps-zur-richtigen-geldanlage-aktien-fonds-oder-doch-gold/">Tipps zur richtigen Geldanlage: Aktien, Fonds oder doch Gold?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mit Verantwortung hart am Wind: Wie ihr ohne Seekrankheit geiles Teamwork leistet…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/</link>
		
		
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2018 11:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Streitkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Segel-Crew hat Teams im Unternehmen eines voraus: Alle sind involviert. Wie schafft ihr es also, euer Team im Job – und euch selbst – auf ein vergleichbares Commitment einzuschwören?&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eine-segel-crew-hat-teams-im-unternehmen-eines-voraus-alle-sind-involviert-wie-schafft-ihr-es-also-euer-team-im-job-und-euch-selbst-auf-ein-vergleichbares-commitment-einzuschwoe">Eine Segel-Crew hat Teams im Unternehmen eines voraus: Alle sind involviert. Wie schafft ihr es also, euer Team im Job – und euch selbst – auf ein vergleichbares Commitment einzuschwören? Stefan Reutter verrät es im Interview&#8230;</h3>
<p><span id="more-10114"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Lieber Herr Reutter, Commitment und Motivation beim Segeln – gut und schön, das macht schließlich Spaß. Wo sehen Sie da die Verbindung zum Job?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Tatsächlich ist die Verbindung gedanklich gar nicht so weit entfernt. Segeln macht nur dann Spaß, wenn ihr eine geile Crew an Bord habt. Eine, in der alle ohne Diskussion zusammenspielen. In der jeder seinen Job macht. Und in der jedes Mitglied sein volles Potenzial einbringt.</p>
<p>Im Job ist das nicht anders: Teams sind dann richtig großartig – und leisten Großartiges –, wenn die einzelnen Personen darin gut eingespielt sind und jeder seinen Teil zum Erfolg beiträgt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das klingt erst mal super. Aber ich muss natürlich sofort fragen: Wie schafft man das denn, dass alle im Team ihren Part beisteuern?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Für mich hat das unheimlich viel mit der Grundeinstellung jedes Einzelnen zu tun. Nehmt das Beispiel vom Segeln: Auch dort gibt es, wie im Unternehmen, gewisse Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, damit der Laden läuft. Nun könnte ich mich jeden Morgen aufs Neue beschweren: ‚Ach Mist, jetzt muss ich mich wieder ums Ankerlassen kümmern.‘ Oder ich könnte jedes Mal jammern, wenn ich in der Backschaft eingeteilt bin, mich also um die Verpflegung der Crew kümmern muss.</p>
<p>Oder aber: Ich starte mit der Grundeinstellung: Ich bringe mich aktiv ein! Und wenn ich eine entsprechende Aufgabe übernehme, dann habe ich auch die Verantwortung dafür, dass die Aufgabe gelingt. Damit trage ich auch Verantwortung fürs Team.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Verantwortung ist ein gutes Stichwort. Sie im beruflichen Kontext zu übernehmen, fällt nach wie vor vielen Menschen schwer.</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Das erlebe ich auch so. Denn Verantwortung zu übernehmen hat immer viel mit persönlicher Entwicklung zu tun. Wenn ich beim Segeln die Verantwortung für eine Aufgabe übernehme, verlässt sich die ganze Crew darauf, dass ich diesen Part richtig und gut erledige. Sonst klappt ein Manöver nicht oder es wird für die Crew gefährlich.</p>
<p>Ich darf also niemals leichtfertig sagen: „Ja, ich übernehme das!“, wenn ich mich bei einer Aufgabe nicht sicher fühle oder sie nicht zu einhundert Prozent erfüllen kann. Dazu gehört eine gute Portion Mut. Persönlichkeit eben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wird ein Team in der Zusammenarbeit also besser, wenn jeder Einzelne die Eier in der Hose hat, Verantwortung zu übernehmen – bzw. sie auch mal ganz bewusst abzulehnen?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Ja, das ist ein guter Anfang! Denn wenn ihr wisst, für welche Aufgaben ihr guten Gewissens Verantwortung übernehmen könnt und möchtet, geht ihr auch gleich mit einer ganz anderen Einstellung an sie ran. Wenn ihr euer Talent, eure Stärken, euer Potenzial einbringen könnt – dann macht Arbeit mindestens so viel Spaß wie Segeln!</p>
<blockquote><p>&#8220;Arbeit, so viel Spass wie Segeln&#8221;</p></blockquote>
<p>Denn ihr werdet ein wertvoller und starker Teil eures Teams. Und das Schönste daran: Mit einer solch aktiven Grundeinstellung zieht ihr automatisch auch immer andere mit.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Puh, ich bin dann also nicht alleine derjenige in der „Crew“, der sich permanent abstrampelt!</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Im Gegenteil. Wenn ihr es schafft, dass alle im Team Bock darauf haben, ihre Stärken einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, kommt nämlich der schöne Part: Ihr seid wirklich ein Team – das heißt, ihr müsst nicht rund um die Uhr den Allein-Entertainer und den Dauermotivierten geben.</p>
<p>Wenn alle mit der gleichen aktiven Grundeinstellung an ein Projekt oder ein Unternehmensziel herangehen, dann egalisiert sich der Einsatz von selbst. Der eine kann sich super beim Zahlenjonglieren einbringen, der nächste investiert viel Zeit ins Gespräch mit dem Kunden, der dritte übernimmt die Verantwortung für Deadlines und zeitliche Abläufe. Am Ende des Tages hat so jeder seine Stärken eingebracht – und den anderen den Rücken freigehalten in den Dingen, die sie weniger gut beherrschen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Dann ist der Zusammenhalt im Unternehmen also so gut wie auf einem Segelschiff.</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Ich finde schon. Das habe ich gemerkt, als ich in einer sechsköpfigen Crew vor Griechenland von Hafen zu Bucht und von Bucht zu Hafen gesegelt bin. Sechs Leute – das ist ein kleines Team auf einem Segelboot und noch dazu hatten wir eine segelunerfahrene Freundin dabei. Nun hätten wir das Ganze in Stress ausarten lassen können oder uns beschweren, wie viele Aufgaben jeder Einzelne von uns hatte. Stattdessen war am Ende bei uns allen eine große Zufriedenheit über einen gelungenen Törn. Weil jeder seinen Teil dazu beigetragen hatte.</p>
<p>Das werdet ihr auch im Unternehmen spüren: Wenn ihr euch selbstverantwortlich in Projekte einbringt und Aufgaben „an euch reißt“, ist die Zufriedenheit am Ende größer als jede Egomanie. Und das Ergebnis fürs Team und fürs Unternehmen auch gleich doppelt so gut.</p>
<h6 id="ueber-den-interview-partner-stefan-reutter-befeuert-eure-persoenliche-entwicklung-und-das-ohne-rumgeeier-dafuer-mit-emotionen-ehrlichkeit-und-konsequenz-aus-eigener-erfahrung-w"><strong>Über den Interview-Partner: </strong>Stefan Reutter befeuert eure persönliche Entwicklung – und das ohne Rumgeeier, dafür mit Emotionen, Ehrlichkeit und Konsequenz. Aus eigener Erfahrung weiß der ehemalige angehende Profifußballer, dass persönliche Entwicklung eben meistens nicht geradlinig verläuft und nichtangenehm ist. Doch auf Dauer macht sie immer Freude. Und Sinn! Mehr über Stefan Reutter erfahrt ihr hier: <a href="http://www.stefanreutter.de/">www.stefanreutter.de</a></h6>
<h6 id="sein-aktuelles-buch-fuer-bestsellerautor-stefan-reutter-gibt-es-nichts-positiveres-als-streiten-doch-leider-fehlt-unserer-gesellschaft-eine-streitkultur-die-menschen-scheuen-offene-auseinandersetzu"><strong>Sein aktuelles Buch: </strong>Für Bestsellerautor Stefan Reutter gibt es nichts Positiveres als Streiten! Doch leider fehlt unserer Gesellschaft eine Streitkultur. Die Menschen scheuen offene Auseinandersetzungen. Reutter sagt: „Schluss damit!“ In seinem Buch <em>Wer Frieden will, muss streiten können</em>baut er auf Political Directness statt Correctness – das Ende der Meinungsunterdrückung und des Zwangs zu einer künstlichen gesellschaftlichen Einheit.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:  Matt Tilghman/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/dinghy-sailing-on-windy-day-79235521">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/11/mit-verantwortung-hart-am-wind-wie-ihr-ohne-seekrankheit-geile-teamwork-leistet/">Mit Verantwortung hart am Wind: Wie ihr ohne Seekrankheit geiles Teamwork leistet…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Finanzen: Money Management für Firmen und Selbstständige</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/10/finanzen-money-management-fuer-firmen-und-selbststaendige/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2018 17:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innovationen und internationale Entwicklungen sorgen dafür, dass sich die Märkte ständig verändern. Selbständige wie auch Kleinunternehmer müssen hier extrem schnell reagieren, sollten jedoch auch wissen, welche Risiken durch die neuen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/finanzen-money-management-fuer-firmen-und-selbststaendige/">Finanzen: Money Management für Firmen und Selbstständige</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="innovationen-und-internationale-entwicklungen-sorgen-dafuer-dass-sich-die-maerkte-staendig-veraendern-selbstaendige-wie-auch-kleinunternehmer-muessen-hier-extrem-schnell-reagieren-sollten-jedoch-au">Innovationen und internationale Entwicklungen sorgen dafür, dass sich die Märkte ständig verändern. Selbständige wie auch Kleinunternehmer müssen hier extrem schnell reagieren, sollten jedoch auch wissen, welche Risiken durch die neuen Chancen entstehen können&#8230;</h3>
<p><span id="more-10111"></span></p>
<p>Große Veränderungen können sehr wohl hohe Kosten verursachen &#8211; werden dann noch die Einkaufspreise zu niedrig berechnet oder gibt es weniger Kunden als im Vorfeld angenommen, so entsteht eine falsche Berechnung der Kosten.</p>
<p>Gibt es dann zudem auch noch keine finanzielle Rücklage, so ist eine Gegenmaßnahme kaum noch möglich, sodass sich der Selbständige bewusst werden muss, dass er das Risiko falsch eingeschätzt (oder etwa unterschätzt) hat. Damit man gar nicht erst in eine derartige Situation kommt, sollte man sich <a href="https://www.wirtschaftswissen.de/finanzen-steuern/controlling/4-schnelle-tipps-zur-verbesserung-ihres-controlling/">intensiv mit dem Controlling </a>befassen. Besonders wichtig ist hier die lang- wie auch kurzfristige Planung, die Steuerung und auch die Kontrolle über die Finanzen.</p>
<h2 id="neue-chancen-bedeuten-auch-neue-risiken">Neue Chancen bedeuten auch (neue) Risiken</h2>
<p>Einerseits geht es um diverse Gesetze, so etwa um das <a href="https://de.dwf.law/de-DE/Sectors/Financial-Services#sectorTab=how-can-we-help-tab">Investmentsteuergesetz</a> oder auch um das Einkommensteuergesetz, andererseits aber auch um die Frage, wie man mit seinem Unternehmen erfolgreich wird (und am Ende natürlich auch erfolgreich bleibt). Wer jetzt sofort an das Marketing denkt, der befindet sich auf der richtigen Spur &#8211; es geht aber auch um die Finanzen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Controlling, wichtig vor allem für Kleinstfirmen&#8221;</p></blockquote>
<p>Hier vor allem um die Planung und in weiterer Folge um die Überprüfung der Ein- wie Ausgaben. Viele Selbständige oder auch Kleinunternehmer stellen sich aber immer wieder die Frage, ob <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/berufsbild-buchhalter-aufgabenspektrum-und-perspektiven-im-controlling/">Controlling</a> überhaupt notwendig ist. Warum? Weil Controlling immer nur mit größeren Firmen in Verbindung gebracht wird. Das stimmt jedoch nicht: Controlling ist vor allem für die Einzelkämpfer oder auch für kleinere Firmen extrem wichtig.</p>
<h2 id="wie-sieht-es-mit-den-einnahmen-und-ausgaben-aus">Wie sieht es mit den Einnahmen und Ausgaben aus?</h2>
<p>Im Mittelpunkt stehen natürlich der operative Alltag mit Akquise und all jenen Tätigkeiten, die sich um die Aufträge drehen. Aufgrund der Tatsache, dass vor allem zu Beginn der Selbständigkeit viele Nebentätigkeiten anfallen, klagen <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/start-up-allianz-wie-deutsche-und-japanische-gruender-zusammenarbeiten-koennten/23073458.html">viele Start up-Gründer </a>sogar darüber, dass ihnen die Zeit fehlt, Rechnungen für bereits erledigte Arbeiten zu stellen. Jedoch muss man sich ganz intensiv mit dem eigenen Cashflow befassen.</p>
<p>Nur so kann man nämlich auch herausfinden, ob man profitabel agiert, sodass die Selbständigkeit auch in naher Zukunft noch Bestand hat. Schwierigkeiten sollten nämlich rechtzeitig erkannt werden &#8211; geht es etwa um fehlende Zahlungseingänge, sodass die Fixkosten nicht mehr beglichen werden können, hat man sich viel zu spät mit der Problematik befasst.</p>
<h2 id="immer-schoen-an-den-businessplan-denken">Immer schön an den Businessplan denken</h2>
<p>Controlling ist also nicht nur etwas für die großen Unternehmen &#8211; Controlling muss auch den Selbständigen wie auch den Kleinunternehmer interessieren. Schon bei der <a href="https://karrierebibel.de/businessplan-schreiben/">Erstellung des Businessplans</a> ist es wichtig, dass man sich mit den Kosten befasst. Schon mit einer einfachen Excel-Tabelle wird schnell klar, wie hoch die Einnahmen sein müssen, damit die monatlichen Kosten gedeckt werden können.</p>
<p>Der Unterschied zwischen dem großen Betrieb und dem Selbständigen oder Kleinunternehmer? Der Selbständige ist für die Findung, Formulierung und auch Erreichung der Unternehmensziele selbst verantwortlich &#8211; in größeren Betrieben befasst sich der eigens dafür beauftragte Controller.</p>
<p>Wichtig ist daher, dass man sich einmal pro Monat mit den Zahlen befasst und auch überprüft, ob die Einnahmen und die Ausgaben auch mit jenen Beträgen zusammenpassen, die im Zuge der Erstellung des Businessplans berechnet wurden. Stellt man im Zuge der Überprüfung fest, dass die Einnahmen zu gering sind, die Ausgaben aber am Ende  zu hoch, sollte man sofort die Strategie verändern.</p>
<h2 id="nie-den-ueberblick-verlieren">Nie den Überblick verlieren!</h2>
<p>Auch wenn <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/01/digitale-nomaden-entrepreneure-im-flex-office/">Selbständige</a> oder auch die Kleinunternehmer nicht mit denselben hohen Beträgen wie große Betriebe arbeiten, so kann es dennoch vorkommen, dass man einmal den Überblick über die finanzielle Situation verliert. Vor allem am Anfang, wo noch alles neu ist, sollte man vorsichtig sein und sich an seinen Businessplan halten. Gibt es dann gravierende Veränderungen, so ist es wichtig, dass man das Ruder in die Hand nimmt und einen anderen Kurs einschlägt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: BsWei/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/pushing-concrete-gear-connect-other-two-194972774">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/finanzen-money-management-fuer-firmen-und-selbststaendige/">Finanzen: Money Management für Firmen und Selbstständige</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Unternehmen beschäftigen stolze Mitarbeiter: Tipps für den Weg zum unschlagbaren Marktmeister…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/10/erfolgreiche-unternehmen-beschaeftigen-stolze-mitarbeiter-tipps-fuer-den-weg-zum-unschlagbaren-marktmeister/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 21:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Höchstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbild]]></category>
		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: Mitarbeiter sind motivierter im Job, je stolzer sie auf ihr Unternehmen sind! Schön und gut – doch wie lässt sich das erreichen? Oliver Greiner,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/erfolgreiche-unternehmen-beschaeftigen-stolze-mitarbeiter-tipps-fuer-den-weg-zum-unschlagbaren-marktmeister/">Erfolgreiche Unternehmen beschäftigen stolze Mitarbeiter: Tipps für den Weg zum unschlagbaren Marktmeister…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="inzwischen-ist-es-kein-geheimnis-mehr-mitarbeiter-sind-motivierter-im-job-je-stolzer-sie-auf-ihr-unternehmen-sind-schoen-und-gut-doch-wie-laesst-sich-das-erreichen-oliver-greiner-partne">Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: Mitarbeiter sind motivierter im Job, je stolzer sie auf ihr Unternehmen sind! Schön und gut – doch wie lässt sich das erreichen? Oliver Greiner, Partner bei der internationalen Unternehmensberatung Horváth &amp; Partners, plädiert für einen Ankerpunkt, den in vielen Unternehmen mittlerweile leider eine dicke Staubschicht verdeckt: ein wirklich gutes Leitbild. Wie dieses aussehen muss, damit es allen im Team Orientierung gibt, verrät er im Artikel&#8230;</h3>
<p><span id="more-10108"></span></p>
<p>Stolz ist ein guter Ansporn zu Höchstleistung. Wer gerne über das berichtet, was er beruflich macht – und für wen –, wird eher die berühmte Extrameile gehen als jener, der sich als Söldner in einem Unternehmen fühlt, das ihm eigentlich egal ist.</p>
<p>Da dies im Grundsatz bekannt ist, erstellen viele Unternehmen ein eigenes Leitbild, welches Elemente wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Vision</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Mission</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/">Leitsätze</a> und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Werte</a> zusammenführt. Wahrscheinlich hat auch euer Unternehmen, so wie viele andere, bereits ein Leitbild. Doch wie viele Mitarbeiter könnten die wesentlichen Inhalte dieses Leitbildes wiedergeben? Und wie ernst nehmen sie es? Welche Auswirkungen hat es in der praktischen Arbeit? Spornt es an, macht es stolz?</p>
<p>Viele Leitbilder erfüllen ihre Funktion als emotionalen Orientierungspunkt der Unternehmensstrategie nicht. Häufig haben sie ihr Verfallsdatum längst überschritten, die Realität des Marktes und des Unternehmens passen nicht mehr mit den einst festgesetzten Grundsätzen zusammen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Halbwertszeit von Leitbildern, vielleicht sieben Jahre&#8221;</p></blockquote>
<p>So ist etwa nicht selten circa sieben Jahre nach Erstellen eines Leitbildes die ursprünglich erzeugte Aufbruchstimmung erloschen – einfach weil (hoffentlich) viele Etappenziele auf dem Weg bereits erreicht wurden. Dann ist ein neuer Impuls nötig, um die Mannschaft auf einen neuen Gipfel einzuschwören.</p>
<h2 id="ihre-vier-kernkomponenten">Ihre vier Kernkomponenten</h2>
<p>Gut gemacht kann das <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Leitbild</a> in wenigen Worten der Strategiearbeit den emotionalen und sachlogischen Überbau bieten: Damit habt ihr und eure Mitarbeiter in der Detailarbeit immer das Große und Ganze im Blick. Mit wenigen Sätzen könnt ihr als Führungskräfte jede Diskussion um Stand und Weiterentwicklung der Strategie beginnen – und zwar einheitlich über die jeweiligen Verantwortungsbereiche hinweg.</p>
<p><strong>Ein gutes Leitbild („Corporate Statement“) umfasst vier Kernkomponenten:</strong></p>
<ul>
<li>Die Mission als Auftrag: Welchen Mehrwert bietet das Unternehmen für die Gesellschaft?</li>
<li>Die Vision als Anspruch: Welche Erwartung stellt das Unternehmen an sich selber?</li>
<li>Die unternehmerischen Leitsätze als Orientierungspunkte der Entscheidungsfindung: Welches sind die Grundsätze, die das Vorgehen des Unternehmens bestimmen?</li>
<li>Die Werte als Kompass des Verhaltens: Welches sind die unternehmensspezifischen Erwartungen an das tägliche Tun der Mitarbeiter?</li>
</ul>
<h2 id="nicht-alles-was-glaenzt-ist-gold">Nicht alles, was glänzt, ist Gold</h2>
<p>Bedenkt bei der Erstellung Ihres Leitbildes jedoch immer: Auch brandneue Leitbilder sind kein Garant für Begeisterung. Nicht selten sind sie schlicht ein Sammelsurium wohlklingender Allgemeinplätze und Worthülsen. Solche Leitbilder tun zwar nicht weh – sind aber auch kein unternehmensspezifischer Kompass und Energiespender.</p>
<p>Als das erfolgreiche Silicon-Valley-Unternehmen Netflix die sieben Grundsätze seiner Unternehmenskultur aufstellte, schrieben sie bezeichnenderweise als Regel Nr. 1 auf: „<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Werte</a> sind das, was wir schätzen. Viele Unternehmen haben schön klingende Wertaussagen in ihrer Lobby hängen. Doch die echten Unternehmenswerte zeigen sich an jenen, die belohnt, gefördert – oder entlassen werde.“</p>
<h2 id="gut-investiert">Gut investiert</h2>
<p>Nicht wenige Führungskräfte, mit denen ich über die Gestaltung von Leitbildern diskutiere, haben genau solche Erfahrungen gemacht. Je beliebiger und austauschbarer die Inhalte des Leitbildes, desto weniger haben sie eine Wirkung in der Unternehmensrealität, desto mehr könnte man auf die wohlklingenden Worthülsen gleich ganz verzichten.</p>
<p><figure id="attachment_10109" aria-describedby="caption-attachment-10109" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10109"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-859x1000.jpg"  alt=""  width="160"  height="186"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-859x1000.jpg 859w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-344x400.jpg 344w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-768x894.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-696x810.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-1392x1620.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-1068x1243.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-2136x2486.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-361x420.jpg 361w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-722x840.jpg 722w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein-1920x2234.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/10/Touchdown_Cover_3D_klein.jpg 2750w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-10109" class="wp-caption-text">Unschlagbar? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Und tatsächlich: die Gefahr der Beliebigkeit droht bei jeder einzelnen Komponente des Leitbilds: Visionen, die keinen Ansporn geben, Missionen, die genauso klingen, wie beim Wettbewerber, Leitsätze, die so unspezifisch sind, dass sie keine Entscheidungshilfe bieten, Werte, bei denen man problemlos 10 weitere hinzufügen könnte.</p>
<p>Doch wenn ihr mit einer sauberen Definition und einem starken Anspruch an die unternehmensspezifische Ausformulierung der einzelnen Komponenten startet, ist jede Minute, die ihr in diesen Teil eures Strategieprozesses steckt, gut investiert. Denn eine gutes Leitbild hilft euren Mitarbeitern, ihr Gefühl für das Besondere deines Unternehmen zu finden uns darauf  stolz zu sein – weil sie Sinn und Erfüllung finden.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-dr-oliver-greiner-gehoert-zu-den-top-strategieberatern-im-deutschsprachigen-raum-er-leitet-das-competence-center-strategy-innovation-sales-der-managementberatung-horvath"><strong>Über den Autor: </strong>Dr. Oliver Greiner gehört zu den Top-Strategieberatern im deutschsprachigen Raum. Er leitet das Competence Center Strategy, Innovation &amp; Sales der Managementberatung Horváth &amp; Partners und unterstützt branchenübergreifend Großkonzerne und renommierte Mittelständler bei der Gestaltung ihrer Zukunftsfähigkeit.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jag_cz/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-skier-running-downhill-on-sunny-334036340">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/10/erfolgreiche-unternehmen-beschaeftigen-stolze-mitarbeiter-tipps-fuer-den-weg-zum-unschlagbaren-marktmeister/">Erfolgreiche Unternehmen beschäftigen stolze Mitarbeiter: Tipps für den Weg zum unschlagbaren Marktmeister…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Die Macht des Morgen: Erfolgreich mit dem Chef über mehr Gehalt und eine bessere Position verhandeln</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/09/die-macht-des-morgen-erfolgreich-mit-dem-chef-ueber-mehr-gehalt-und-eine-bessere-position-verhandeln/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 15:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Deals]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Chef hat sie, jeder Chef nutzt sie gnadenlos aus: die Macht des „Morgen“. Mit dieser Taktik, euch auf morgen zu vertrösten, manövriert er geschickt um eure Beförderung, eure Gehaltserhöhung,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/die-macht-des-morgen-erfolgreich-mit-dem-chef-ueber-mehr-gehalt-und-eine-bessere-position-verhandeln/">Die Macht des Morgen: Erfolgreich mit dem Chef über mehr Gehalt und eine bessere Position verhandeln</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-chef-hat-sie-jeder-chef-nutzt-sie-gnadenlos-aus-die-macht-des-morgen-mit-dieser-taktik-euch-auf-morgen-zu-vertroesten-manoevriert-er-geschickt-um-eure-befoerderung-eure-g">Jeder Chef hat sie, jeder Chef nutzt sie gnadenlos aus: die Macht des „Morgen“. Mit dieser Taktik, euch auf morgen zu vertrösten, manövriert er geschickt um eure Beförderung, eure Gehaltserhöhung, euren Vorteil herum. Verhandlungsprofi Heiko van Eckert erklärt euch, wie ihr beim Chef in dieser Situation das Beste für euch herausholt: Exklusiv für euch hat er in seine Trickkiste gegriffen&#8230;</h3>
<p><span id="more-10103"></span>In welchem der folgenden Sätze erkennt ihr euren Chef wieder?</p>
<ul>
<li>„Wenn Sie noch ein Quartal geduldig sind, dann kann ich Ihnen deutlich mehr bieten als jetzt …“,</li>
<li>„Ich bin sehr froh, Sie als Mitarbeiter zu haben. Wenn Sie nur noch einige Monate warten, dann ist der Zeitpunkt da, dass Sie dies auch deutlich auf Ihrem Konto spüren können!“,</li>
<li>„Ich kann Ihnen heute gerne ein Angebot machen, aber wenn Sie sich noch ein wenig gedulden, dann wird die Lage so sein, dass mein Angebot für Sie deutlich besser ausfallen kann …“</li>
</ul>
<p>Das euch hier geschilderte Setting nenne ich „Die Macht des Morgen“ – diese Macht bezieht ihre Kraft aus der gefühlten Unendlichkeit des Spiels „<a href="http://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Gehaltsverhandlung</a>“: Schließlich wollt ihr ja nicht kündigen. Ihr und euer Chef habt also eine gemeinsame Zukunft. Es ist so, dass es ein „Morgen“ gibt. Mit dieser einen Verhandlung ist es nicht getan. Einigt ihr euch, ist der Fall nicht erledigt. Im besten Fall ist er ein Meilenstein in der Zusammenarbeit, dem noch viele folgen.</p>
<p>Dementsprechend hat euer Chef eine Karotte in der Hand, der ihr nur schwer widerstehen könnt. Und er wird dieses Lockmittel so lange nutzen wie möglich. Schließlich kann er sich ziemlich sicher sein, dass ihr auch beim x-ten Mal danach schnappen werdet. Die Karotte heißt:</p>
<blockquote><p>„Morgen wirst du reich belohnt werden – aber nur, falls du heute nachgibst“</p></blockquote>
<p>In Verhandlungen, die ich erlebt habe, hört sich das dann so an:</p>
<p><em>Kunde: „Wenn Sie mir heute entgegenkommen, dann kann ich Sie bei der nächsten Ausschreibung natürlich besser ins Spiel bringen.“ Und morgen wird er mir sagen: „Wenn Sie uns hier entgegenkommen, dann werden Sie natürlich auf Dauer bei uns Top-Lieferant.“ </em></p>
<p>Jetzt ist das natürlich nicht so einfach, dem Chef nicht nachzugeben und die Karotte zu verschmähen. Schließlich ist es de facto so, dass der Chef mehr Macht hat. Letztlich liegt die Entscheidung über mehr Gehalt oder eine bessere Position beim Höhergestellten. Das ist unverrückbar ein Stück Asymmetrie durch faktische Macht.</p>
<p>Doch diese Asymmetrie ist viel kleiner, als ihr denkt. Euer Verhandlungspartner möchte euch nur glauben lassen, dass alle Macht auf seiner Seite ist. Und wenn ihr versteht, dass die Macht auch mit euch sein kann, könnt ihr eurem Chef auf Augenhöhe begegnen und mehr für euch herausholen.</p>
<h2 id="so-ist-die-macht-mit-euch">So ist die Macht mit euch</h2>
<p>Augenhöhe ist das A und O jeder erfolgreichen Verhandlung. Deshalb solltet ihr alles daran setzen, genau diese so weit wie möglich zu erreichen.</p>
<p>Und diese Augenhöhe erlangt ihr durch die richtige Haltung und Vorbereitung.</p>
<p>Ohne Vorbereitungkann es keine erfolgreiche Verhandlung geben. Welche Interessen hat euer Chef? Was sind seine persönlichen Motivatoren? Was sagt er üblicherweise in einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Gehaltsverhandlung</a>? Was spricht für euch, was sind eure Pluspunkte, was bringt ihr dem Unternehmen? Und was eurem Chef? Was ist eure Gehaltsvorstellung? Gibt es Optionen, die ihr im Sinne eines Kompromisses in die Verhandlung einbringen könnt – etwa mehr Urlaub oder einen Dienstwagen?</p>
<p>Übt als Vorbereitung euer Gespräch. Überlegt euch ein Drehbuch – und idealerweise einen knackigen, überraschenden Einstieg, der eure Haltung deutlich macht. Die richtige Haltungbedeutet: Ihr seid keine Bittsteller.</p>
<h2 id="ihr-koennt-was">Ihr könnt was!</h2>
<p>Ihr habt eurem Chef Wertvolles anzubieten, eure Energie, euer Können. Tretet selbstbewusst auf. Mit der richtigen Vorbereitung wisst ihr, was ihr wert seid.</p>
<p>Geht ihr mit einer starken Haltung in die Verhandlung, dann beherzigt folgende Prinzipien: Ihr dürft nicht nur bluffen, ihr solltet es sogar tun. Ihr dürft nicht nur zurückschlagen, der erste Anker sollte von euch kommen. Ihr dürft nicht nur vorrangig auf euren Vorteil aus sein, ihr sollt es sogar. Nutzt die Machtverhältnisse für eure Zwecke!</p>
<p>Euer Chef wird euch im Bewusstsein seiner Macht gegenübertreten. Schließlich ist er der Chef. Es wird in seinem Büro ein Heimspiel haben, ihr ein Auswärtsspiel. Er ist es gewohnt, dass nach der Karotte gegriffen wird … Also überrascht ihn. Wenn euch das gelingt, ändert ihr für diesen wichtigen Moment die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Machtverhältnisse</a>.</p>
<h2 id="machtvoll-in-die-verwirrung">Machtvoll in die Verwirrung</h2>
<p><figure id="attachment_10104" aria-describedby="caption-attachment-10104" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10104"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-666x1000.jpg"  alt="Mehr darüber erfahren, wie ihr erfolgreich verhandeln könnt: Heiko van Eckerts Buch „Auswärtsspiel: Wie Sie in der Verhandlung auf Augenhöhe kommen, um erfolgreich zu verkaufen“ ist als Taschenbuch, Hörbuch und als E-Book erhältlich.. Buch kaufen..."  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-666x1000.jpg 666w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-768x1154.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-696x1045.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL-559x840.jpg 559w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/716P7kb5PmL.jpg 948w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-10104" class="wp-caption-text">Mehr darüber erfahren, wie ihr erfolgreich verhandeln könnt: Heiko van Eckerts Buch „Auswärtsspiel: Wie Sie in der Verhandlung auf Augenhöhe kommen, um erfolgreich zu verkaufen“ ist als Taschenbuch, Hörbuch und als E-Book erhältlich.. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Habt ihr zum Beispiel bei euren vorbereitenden Recherchen erfahren, dass der Chef die „Macht des Morgen“ nutzt und eines seiner Standardargumente ist, auf den Zeitdruck zu pochen und mit seinem Arbeitspensum zu argumentieren: „Ich habe gleich noch ein wichtiges Telefonat. Aber wir sind uns bestimmt gleich einig. Ich freue mich auf jeden Fall, Sie als Mitarbeiter zu haben. Und es wird Sie zudem freuen, dass ich Ihnen in einigen Monaten ein deutliches Plus auf Ihrem Konto werde bieten können. Wenn Sie denn heute ein wenig Geduld mit mir haben…“</p>
<p>Argumentiert also euer <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Chef</a> gerne in diesem Sinne, dann ergreift gleich die Initiative. Macht heute den Deal und zurrt das Morgen fest. Kommt ihm also zuvor:</p>
<p>„Ich weiß ja, dass Ihre Zeit kostbar ist. Und deswegen schlage ich vor, wir fassen uns heute kurz: Sicherlich sind für heute 5 % mehr Gehalt ab kommendem Monat und eine einmalige Gratifikation für meine sehr guten Leistungen in der Vergangenheit nicht übertrieben. Das entspricht zwar nicht meinem Wunschgehalt. Aber in einem halben Jahr können wir ja dann noch über meine Position hier im Haus sprechen. Ich mache uns einen Termin.“</p>
<p>Verwirrung, Verunsicherung und Unberechenbarkeit öffnen euch in der Gehaltsverhandlung viele Türen. Mit einer machtvollen Demonstration von <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Selbstbewusstsein</a> und einem offensiven  Auftakt stellt ihr von Anfang an klar: Hier kommt kein Bittsteller, sondern ein echter Verhandlungspartner.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich: Möge die Macht mit euch sein.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-eine-verhandlung-beginnt-nicht-erst-am-tisch-davon-ist-heiko-van-eckert-ueberzeugt-seine-30-jaehrige-erfahrung-im-b2b-vertrieb-und-als-berater-hat-ihn-eines-g"><strong>Über den Autor: </strong>„Eine Verhandlung beginnt nicht erst am Tisch.“ Davon ist <a href="http://www.heikovaneckert.de">Heiko van Eckert</a> überzeugt. Seine 30-jährige Erfahrung im B2B-Vertrieb und als Berater hat ihn eines gelehrt: Die Verhandlungen der Zukunft werden nur mit dem Wissen über ihre Regeln gewonnen. Heiko van Eckert kennt die Kunst des Verhandelns und weiß sie eindrücklich zu vermitteln. Ob als Berater, Trainer, Ausbilder, Coach oder Shadow Negotiator: Heiko van Eckert drillt Verkäufer, lädt ihre Pistole, bringt das Ass mit in die Verhandlung und – wenn es sein muss – heult er&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-young-angry-man-157245107">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/die-macht-des-morgen-erfolgreich-mit-dem-chef-ueber-mehr-gehalt-und-eine-bessere-position-verhandeln/">Die Macht des Morgen: Erfolgreich mit dem Chef über mehr Gehalt und eine bessere Position verhandeln</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Souverän präsentieren: Drei Tipps gegen Lampenfieber</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/09/souveraen-praesentieren-drei-tipps-gegen-lampenfieber/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 24 Sep 2018 14:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Blackout]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Student, Teilnehmer einer Weiterbildung oder Projektleiter: Geht es darum, vor Publikum zu präsentieren, fühlen sich viele gestresst oder gar überfordert. Die Panik wächst, je näher der Termin kommt. Simone&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/souveraen-praesentieren-drei-tipps-gegen-lampenfieber/">Souverän präsentieren: Drei Tipps gegen Lampenfieber</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-student-teilnehmer-einer-weiterbildung-oder-projektleiter-geht-es-darum-vor-publikum-zu-praesentieren-fuehlen-sich-viele-gestresst-oder-gar-ueberfordert-die-panik-waechst-je-naeher-der-termin">Ob Student, Teilnehmer einer Weiterbildung oder Projektleiter: Geht es darum, vor Publikum zu präsentieren, fühlen sich viele gestresst oder gar überfordert. Die Panik wächst, je näher der Termin kommt. Simone Stargardt weiß, wie sich Blackouts vermeiden lassen…</h3>
<p><span id="more-10101"></span></p>
<p>Lampenfieber ist nichts ungewöhnliches und kann bis zu einem gewissen Maß sogar hilfreich sein. Wer jedoch zu aufgeregt ist, kann seine volle Leistung nicht mehr abrufen. Deshalb gilt es, sich auf Präsentationen entsprechend vorzubereiten.</p>
<h2 id="die-innere-haltung">Die innere Haltung</h2>
<p>Wenn der Termin der Präsentation wie ein Damoklesschwert über uns schwebt, wird es schwer gelingen, dem Publikum einen souveränen Eindruck von uns zu vermitteln. Stattdessen besteht die Gefahr, dass wir zu schnell sprechen, Teile komplett vergessen und vom Vorgetragenen bei den Zuhörern wenig hängen bleibt. Deshalb sollten wir uns fragen:</p>
<ul>
<li>Wer sind meine Zuhörer?</li>
<li>Was will ich den Teilnehmern vermitteln?</li>
<li>Wie kann ich Emotionen wecken, um auf wichtige Punkte aufmerksam zu machen?</li>
<li>Welche Ergebnisse erwarte ich mir von meinem Vortrag?</li>
</ul>
<p>So helfen wir unserer <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/06/motivation-intrinsischer-versus-extrinsischer-antrieb-was-denn-nun/">Motivation</a> auf die Sprünge und unser Denken dreht sich nicht mehr um uns als Person, sondern um Inhalte, mit denen wir uns in der Regel gut auskennen. Das Fachwissen wiederum stärkt unser Selbstvertrauen das wir zum Präsentieren benötigen.</p>
<h2 id="gut-geplant-ist-halb-vorgetragen">Gut geplant ist halb vorgetragen</h2>
<p>Statt kurz vor knapp ein paar PowerPoint-Folien zu basteln und anzunehmen, diese am Termin dann ad hoc kommentieren zu können, sollten wir lieber strategischer vorgehen: Den Zeitrahmen insgesamt und pro Stichpunkt festlegen; Kernaussagen ausarbeiten und adressatengerecht formulieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Generalprobe vor Freunden&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer noch wenig Erfahrung im Präsentieren hat, hält als Generalprobe den Vortrag vor Arbeitskollegen oder Freunden. Mit deren Feedback lassen sich unverständliche Passagen noch verbessern oder weniger wichtige Punkte streichen. Es hilft auch, sich die komplette <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/stimme-macht-stimmung-die-5-haeufigsten-fehler-und-wie-du-sie-vermeidest/">Präsentation</a> wie eine Rede niederzuschreiben und möglichst auswendig zu lernen. Beim Vortrag selbst helfen Moderationskarten mit Stichpunkten, den roten Faden beim freien Sprechen nicht zu verlieren. Am Tag vor dem Termin ist ausreichend Schlaf empfehlenswert. Denn unser Gehirn verankert neu Gelerntes dauerhaft, während wir schlafen.</p>
<h2 id="entspannungsuebungen">Entspannungsübungen</h2>
<p>Trotz bester Vorbereitung kann einen Redner am Tag der Präsentation die Angst vor dem Blackout packen. Hier helfen Entspannungsübungen. Etwa, einige Male tiefes Ein- und Ausatmen. Eine ruhige, möglichst langgezogene Atmung senkt den Stresshormon-Spiegel und die Herzfrequenz.</p>
<p>Diese Atemtechnik möglichst schon vor wichtigen Terminen üben, so lernt der Körper und reagiert entsprechend schneller. Etwas auffälliger ist diese Übung: Schnelle Augenbewegungen von rechts nach links, ohne dabei den Kopf mitzubewegen. So simulieren wir den sogenannten Rapid-Eye-Move, während dessen unser Körper im Schlaf <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Stress</a> abbaut.</p>
<p>Wer trotz allem während einer Präsentation ins Stocken gerät und nicht mehr weiterweiß, sollte ehrlich zuzugeben, dass er gerade blockiert ist. Meist platzt der Knoten dann in der Interaktion mit dem Publikum.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Dmytro Zinkevych/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/emotional-film-excited-blond-woman-eating-275108672">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/souveraen-praesentieren-drei-tipps-gegen-lampenfieber/">Souverän präsentieren: Drei Tipps gegen Lampenfieber</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>JA-Sager: Öfters mal „Nein“ sagen, so kann’s gelingen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/09/ja-sager-oefters-mal-nein-sagen-so-kanns-gelingen/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2018/09/ja-sager-oefters-mal-nein-sagen-so-kanns-gelingen/#comments</comments>
		
		
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2018 20:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Ja-Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Souveränität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder kennt diesen einen Kollegen, oder sogar den Vorgesetzten, der es immer wieder schafft, dass man sich nach seinen Bitten richtet und ihm einen Gefallen tut. Wie oft haben Sie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/ja-sager-oefters-mal-nein-sagen-so-kanns-gelingen/">JA-Sager: Öfters mal „Nein“ sagen, so kann’s gelingen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-kennt-diesen-einen-kollegen-oder-sogar-den-vorgesetzten-der-es-immer-wieder-schafft-dass-man-sich-nach-seinen-bitten-richtet-und-ihm-einen-gefallen-tut-wie-oft-haben-sie-sich-schon-geaergert">Jeder kennt diesen einen Kollegen, oder sogar den Vorgesetzten, der es immer wieder schafft, dass man sich nach seinen Bitten richtet und ihm einen Gefallen tut. Wie oft haben Sie sich schon geärgert, wenn Sie wieder mal nicht „Nein“ sagen konnten und sich so zusätzliche Arbeit aufgeladen haben. Daniel Bosch hat aufgeschrieben, wie&#8217;s (hoffentlich) besser wird mit dem JA-Sagen&#8230;</h3>
<p><span id="more-10091"></span></p>
<p>Während der Kollege sich schon in den Feierabend verabschiedet brütet man selbst noch gestresst über der Präsentation oder ist in Kundengespräche verstrickt und nimmt sich fest vor, bei der nächsten Bitte hart zu bleiben. Doch trotz der guten Vorsätze bleibt eine Frage offen. Wie machen diese Personen das? Hinter dem Phänomen, das auf einige wohl wie Zauberei wirkt, verstecken sich erklärbare Methoden. Nicht nur im Einzelhandel werden sie mitunter häufig eingesetzt, auch im Job begegnen sie uns immer wieder. Sie zu erkennen und öfter mal „Nein“ zu sagen, ist der erste Schritt zur <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Stressreduktion</a>.</p>
<h2 id="foot-in-the-door">Foot-in-the-door</h2>
<p>Die „Fuß-in-der-Tür“ – Technik ist die wohl bekannteste Strategie. Dabei hat der Überredende zunächst eine verhältnismäßig kleine Bitte. Nachdem sein Gegenüber diese bejaht hat, wird eine größere, anspruchsvollere Bitte geäußert. Die Chance, dass auch die zweite Bitte erfüllt wird, ist in dieser Kombination viel höher. Zu kompliziert?</p>
<p>Ein Beispiel: Karin bittet ihre Kollegin Mona, für sie im Meeting mitzuschreiben, da sie sich ein wenig verspätet. Kein Problem, denn Mona nimmt sowieso an dem Meeting teil. Doch Karin schafft es nicht mehr rechtzeitig und als Mona ihr die Mitschrift bringt, bittet Karin ihre Kollegin, ob nicht sie besser gleich den Bericht schreiben könne. Was macht Mona? Sie sagt ja.</p>
<p><em>Aber wie funktioniert das?</em> Die Begründung liegt darin, dass ab der ersten Zustimmung eine Art Verbindung zwischen den Beteiligten besteht, welche gewissermaßen dazu verpflichtet, die zweite Bitte ebenfalls zu erfüllen. Sie zu verneinen fällt schwer, da Sie durch das bereitwillige Zustimmen dem Kollegen helfen und etwas Positives zur Gesellschaft beitragen. Gleichzeitig wird das Selbstbild als gute, verlässliche Person bestätigt. Eine Verneinung hätte hingegen einen negativen Effekt.</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Verbindliche Abmachungen helfen, um die Grenzen des Gefallens klar festzulegen. Sagen Sie Ihrem Kollegen, dass Sie die Mitschrift gerne übernehmen und die Inhalte so zusammenstellen, dass er das Protokoll im Anschluss leichter erstellen kann. Dem Gegenüber wird es nun viel schwerer fallen, den zweiten Gefallen zu erbitten, da er damit die zuvor vereinbarten Grenzen überschreiten würde.</p>
<h2 id="door-in-the-face">Door-in-the-face</h2>
<p>Diese Technik ist praktisch das Gegenteil zur oben beschriebenen: zunächst äußert der Fragende eine überzogene Forderung, welche dem anderen wie „eine Tür ins Gesicht geknallt wird“. Nachdem diese höchstwahrscheinlich abgelehnt wird, folgt sofort eine schwächere, zumutbare Bitte, welche dann meist auf Zustimmung stößt. So würden Sie wohl eine komplette Präsentation nicht einfach so für einen Kollegen übernehmen, einen kleinen Teil davon hingegen schon eher.</p>
<blockquote><p>&#8220;grundlegendes menschliches Bedürfnis, gemocht und in sozialen Gruppen dazugehören zu wollen&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Was dahinter steckt:</em> Das grundlegende menschliche Bedürfnis, gemocht und in sozialen Gruppen dazugehören zu wollen. Meist fühlt man eine gewisse <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-1/">Schuld</a>, wenn man die erste Bitte abgelehnt hat und den Fragenden damit enttäuscht. Die weitere Bitte fungiert dann praktisch wie eine Art <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">zweite Chance</a> – eine Möglichkeit, sein Schuldgefühl und andere negative Gefühle gewissermaßen auszugleichen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Klar ist es wichtig, einen Kollegen auch mal zu unterstützen. Wird das jedoch zur Gewohnheit, hilft es, dem Kollegen seine „Masche“ vor Augen zu führen. Nennen Sie ihm konkrete Beispiele, wann Sie ihn in letzter Zeit unterstützt haben. Die Antwort auf seine Bitte könnte also lauten: „Heute ist mein Zeitplan voll, aber wenn es zeitlich passt, helfe ich gerne. Letzte Woche habe ich ja auch einen Teil der Charts für dich übernommen. Frag dieses Mal doch vielleicht jemand anderen.“</p>
<h2 id="labeling">Labeling</h2>
<p>Bei dieser Strategie wird der Zielperson praktisch ein „Stempel“ aufgedrückt. Jeder hat eine solche Situation schon erlebt, wenn Vertreter ehrenamtlicher Organisationen auf Marktplätzen einen mit Sätzen ansprechen wie „Sie setzen sich doch bestimmt gerne für die Umwelt ein?“.</p>
<p>Übertragbar auch auf den Job, wenn der Chef seine Bitte mit einer rhetorischen Frage beginnt: „Sie führen doch auch so gerne Kundengespräche wie ich?“ Erwartet wird daraufhin eine positive Reaktion wie ein Nicken. Dadurch erfolgt die öffentliche Zustimmung zu diesem Selbstbild. Ein zweiter, ergänzender Satz folgt: „Dann übernehmen sie doch heute bitte den Kundentermin für mich!”</p>
<p><em>Nun kommt wieder ein typisches Denkmuster ins Spiel:</em>Wir wollen konsistent handeln. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ein engagierter Mitarbeiter, der den Kundenkontakt mag, gerne den Termin übernehmen würde. Diesem Selbstbild wollen wir gerade vor Vorgesetzten entsprechen.</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Auch hier sollten Sie erst überlegen, ob Ihr Zeitplan den zusätzlichen Termin zulässt. Gerade einem Vorgesetzten gegenüber fällt ein Nein besonders schwer. Wird es zeitlich jedoch knapp, könnte eine mögliche Antwort sein: „Ich mag Kundengespräche ausgesprochen gerne. Deshalb habe ich auch heute gleich mehrere Termine. Ich prüfe gleich noch einmal, wie lange diese dauern und komme dann noch einmal auf Sie zu.“ Damit gewinnen Sie Zeit, um vorbereitet etwas später noch einmal auf den Chef zuzugehen und Ihre Terminlage zu erläutern.</p>
<p>Rückblickend erinnert sich wohl jeder an eine der beschriebenen Situationen. Um nicht zum obligatorischen <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">Ja-Sager</a> zu werden, hilft es, sich diese Methoden bewusst zu machen und im Joballtag darauf zu achten, wie man selbst in diesen Situationen reagiert. Nach und nach wird es immer besser gelingen, auch einmal „Nein“ zu sagen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben. Jeder Bitte nachzukommen, kann das Stresslevel auf die Dauer drastisch ansteigen lassen und neben Unzufriedenheit auch zu stressbedingten Erkrankungen führen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-daniel-bosch-rief-mentavio-2015-zusammen-mit-uwe-kampschulte-thomas-kruse-und-dem-dipl-psychologen-benjamin-uebel-ins-leben-ziel-des-teams-war-eine-innovative-plattform-fuer-w"><strong>Über den Autor: </strong>Daniel Bosch rief <a href="http://www.mentavio.com/">mentavio</a> 2015 zusammen mit Uwe Kampschulte, Thomas Kruse und dem Dipl.-Psychologen Benjamin Uebel ins Leben. Ziel des Teams war eine innovative Plattform für webbasierte psychologische Beratung aufzubauen, um die psychotherapeutische Versorgung zu verbessern. Seit Juli 2016 ist <a href="http://www.mentavio.com/">mentavio</a> online. Ratsuchende finden hier schnelle Hilfe – auch zu Themen wie Karriereplanung, Stressmanagement oder Work-Life-Balance.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Blazej Lyjak/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-woman-hikers-hiking-on-mountain-120561535">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/ja-sager-oefters-mal-nein-sagen-so-kanns-gelingen/">JA-Sager: Öfters mal „Nein“ sagen, so kann’s gelingen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Selbstverantwortung in Unternehmen, eine Lachnummer: Warum ihr selbstverantwortliche Mitarbeiter höchstens im Medizinschrank braucht…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/09/selbstverantwortung-in-unternehmen-eine-lachnummer-warum-ihr-selbstverantwortliche-mitarbeiter-hoechstens-im-medizinschrank-braucht/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 19:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Ruf nach dem Allheilmittel „Selbstverantwortung“ in Unternehmen läuft es Antje Bach kalt den Rücken runter. Sie meint: Selbstverantwortung hätte einen weit schlechteren Ruf, würden Unternehmen sich mal Gedanken darüber&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/selbstverantwortung-in-unternehmen-eine-lachnummer-warum-ihr-selbstverantwortliche-mitarbeiter-hoechstens-im-medizinschrank-braucht/">Selbstverantwortung in Unternehmen, eine Lachnummer: Warum ihr selbstverantwortliche Mitarbeiter höchstens im Medizinschrank braucht…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="beim-ruf-nach-dem-allheilmittel-selbstverantwortung-in-unternehmen-laeuft-es-antje-bach-kalt-den-ruecken-runter-sie-meint-selbstverantwortung-haette-einen-weit-schlechteren-ruf-wu">Beim Ruf nach dem Allheilmittel „Selbstverantwortung“ in Unternehmen läuft es Antje Bach kalt den Rücken runter. Sie meint: Selbstverantwortung hätte einen weit schlechteren Ruf, würden Unternehmen sich mal Gedanken darüber machen, was selbstverantwortliche Mitarbeiter eigentlich für sie bedeuten…</h3>
<p><span id="more-10088"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie kommt es, dass Selbstverantwortung in Unternehmen solch ein Unwort für Sie ist?</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Ich fürchte, das liegt daran, dass ich diesen Begriff nicht mehr hören kann. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Selbstverantwortung</a> bei den Mitarbeitern wird seit einigen Monaten als DAS neue Allheilmittel durch Unternehmen getragen. Sie rangiert jetzt ganz oben im Medikamentenschrank, gleich neben Agility, Entrepreneurship und wie sie nicht alle heißen – und wird doch von niemandem richtig durchgedacht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sind selbstverantwortliche Mitarbeiter denn so eine schlechte Sache?</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Das kommt darauf an, was ihr unter der Worthülle ‚Selbstverantwortung‘ versteht. Selbstverantwortung bedeutet doch, dass ich Verantwortung für mich selbst übernehme. Aber wo übernehme ich Verantwortung für mein Selbst – im Verhalten, in Emotionen, in Beziehungen …? Da gibt es so viele Bereiche!</p>
<p>Und was ist überhaupt mein Selbst? Steckt das in einem festen Rahmen oder ist es eine Kombination verschiedener Seiten von mir, die sich entsprechend der aktuellen Situation zusammensetzen? Oder verändert sich mein Selbst auch über die Jahre und mit dem Alter?</p>
<p>Die Frage ist also: Was sehe ich als mein Selbst an? Und dann: Wie übernehme ich Verantwortung dafür? Da steht viel persönliche <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">Transformation</a> dahinter.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Angenommen, Mitarbeiter durchlaufen diese Transformation: Was würde das für ein Unternehmen bedeuten?</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Würden Menschen tatsächlich Selbstverantwortung für sich übernehmen, sähe es in vielen Unternehmen düster aus, denke ich. Da wäre was los! Welcher autonome und achtsame Mensch würde dann 70 Stunden die Woche arbeiten? Wer würde die Lügerei bei Audi und Co. zum Diesel akzeptieren? Welche <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Führungskraft</a> würde sich da zum Kommunikationstraining schicken lassen, weil ihr eigener Chef nicht in der Lage ist, eine sinnvolle Besprechung zu führen? Da würden die Leute doch sagen: Dieses Kasperlestheater mache ich nicht mit, ich gehe jetzt nach Hause!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>In anderen Worten: Selbstverantwortung im Betrieb sorgt nur dafür, dass jeder nach sich selbst schaut.</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Das ist definitiv eine Ausprägung. Daneben ist eine weitere möglich: Sie betrifft die Mitarbeiter, die selbstverantwortlich den Mund halten. Die also Verantwortung für ihr Selbst übernehmen, das die Miete sichert und die Kinder füttert. Der Effekt ist dann: Diese Leute ducken sich weg, wenn es in der Firma Stress gibt. Um ihren Job zu sichern. Um nicht zu stören oder sich gar unerwünscht zu machen. Auch das ist ein Auswuchs des unwirksamen Placebo ‚Selbstverantwortung‘.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Heißt das unterm Strich, dass das Konzept der selbstverantwortlichen Mitarbeiter gescheitert ist?</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> So weit würde ich nicht gehen. Den Wunsch, dass eure Mitarbeiter Selbstverantwortung übernehmen, kann ich nämlich durchaus verstehen. Aber dann definiert sie bitte richtig: Denn eure Mitarbeiter sollen ja nicht Verantwortung für sich selbst übernehmen, sondern dafür, dass am Ende des Tages die Prozesse stimmen, die Kunden zufrieden sind, ihre Aufgaben erledigt sind.</p>
<p>Die Frage muss doch also heißen: Wie schaffe ich es, dass meine Mitarbeiter <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung</a> für ihre Aufgaben übernehmen?</p>
<p>Vielleicht lassen wir also einfach mal das Allheilmittel ‚Selbstverantwortung‘ im Schrank und schauen im hellen OP-Licht richtig hin: Dem Unternehmen geht es am Ende doch nicht um Selbstverantwortung, sondern um Selbstoptimierung. Im Sinne durch bessere, effizientere Mitarbeiter das Unternehmen zu verbessern und mehr Geld zu verdienen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Am Ende des Tages geht’s also auch beim Ruf nach Selbstverantwortung um das gute alte Geld.</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Ja. Und das ist okay. Ich bin sicher keine Sozialromantikerin und deshalb finde ich die Frage auch berechtigt, wie Mitarbeiter <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/">Selbstoptimierung</a> im unternehmerischen Umfeld betreiben können – aber der Ruf nach Selbstverantwortung ist ganz sicher der falsche!</p>
<p>Menschen wären nicht lebensfähig ohne Selbstverantwortung. Aber doch bitte nicht im unternehmerischen Sinne. Organisationen müssen sich fragen, was Sie mit Ihrem Ruf nach Selbstverantwortung womöglich wirklich wollen – ein angepasstes, optimiertes, sich aufgegebenes Selbst ihrer Mitarbeiter. Das ist wohl der Preis im dreisten Zeitalter der neuen Götter Geld und Konsum.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-herzlich-willkommen-liebes-problem-mit-dieser-ueberzeugung-geht-antje-bach-durchs-leben-die-autorin-und-coach-legt-den-finger-gerne-in-die-wunde"><strong>Über die Autorin: </strong>„Herzlich willkommen, liebes Problem!“ – Mit dieser Überzeugung geht Antje Bach durchs Leben. Die Autorin und Coach legt den Finger gerne in die Wunde – hart, aber ebenso ehrlich und einfühlsam. Denn sie ist überzeugt: Jede private oder berufliche Entwicklung beginnt mit einem Hindernis. Umso schöner, dass Menschen sich nicht verändern müssen. Sie dürfen sich ergänzen. Mehr Infos unter <a href="http://www.antjebach.de">antjebach.de</a></h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: StockEU/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/we-want-you-on-black-blackboard-213923059">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/selbstverantwortung-in-unternehmen-eine-lachnummer-warum-ihr-selbstverantwortliche-mitarbeiter-hoechstens-im-medizinschrank-braucht/">Selbstverantwortung in Unternehmen, eine Lachnummer: Warum ihr selbstverantwortliche Mitarbeiter höchstens im Medizinschrank braucht…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Geldanlage: Sparen macht vor allem eines, unglücklich!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/09/geldanlage-sparen-macht-vor-allem-eines-ungluecklich/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 18:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schlüssel zum finanziellen Erfolg ist im Grunde ganz einfach, doch wird einem häufig nur erzählt „Du musst sparen und dann wird das schon“. Doch ist das wirklich heutzutage so?&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/geldanlage-sparen-macht-vor-allem-eines-ungluecklich/">Geldanlage: Sparen macht vor allem eines, unglücklich!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-schluessel-zum-finanziellen-erfolg-ist-im-grunde-ganz-einfach-doch-wird-einem-haeufig-nur-erzaehlt-du-musst-sparen-und-dann-wird-das-schon-doch-ist-das-wirklich-heutzutage-so">Der Schlüssel zum finanziellen Erfolg ist im Grunde ganz einfach, doch wird einem häufig nur erzählt „Du musst sparen und dann wird das schon“. Doch ist das wirklich heutzutage so? Marina Friess glaubt das nicht. Ihre Gedanken dazu hat sie hier aufgeschrieben&#8230;</h3>
<p><span id="more-10085"></span></p>
<p>Ich habe letzte Woche bei meiner Bank des Vertrauens geprüft, wie hoch derzeit die Zinsen für ein Tagesgeldkonto sind. Da stand tatsächlich „Jährliche Verzinsung von 0,00 %“<br />
Ich dachte ich sehe nicht richtig. Doch wenn wir wissen, dass unser Geld durch die Inflation immer weniger wird, wir aber kaum Möglichkeiten haben unser Geld gewinnbringend zu „parken“ was dann?</p>
<p>Ich sage: „Manage dein Geld“ Und dafür habe ich vor einigen Jahren eine tolle Methode von T. Harv Eker kennengelernt, das 6-Konten-Modell.</p>
<h2 id="das-6-konten-modell">Das 6 Konten Modell</h2>
<p>Das 6 Konten Modell besagt, dass jeder Betrag, der bei Dir reinkommt– also dein Nettogehalt oder dein Gewinn als Selbständiger – auf sechs verschiedene Konten aufgeteilt wird.</p>
<ul>
<li>10 % auf ein Konto für finanzielle Freiheit</li>
<li>10 % auf ein Spaß-Konto</li>
<li>10 % auf ein Rücklagen-Konto</li>
<li>10 % auf ein Konto für Aus- und Weiterbildung</li>
<li>5 % auf ein Spendenkonto</li>
<li>55 % auf ein Konto für Deine laufenden Ausgaben</li>
</ul>
<p>Es ist sinnvoll für jedes dieser Konten ein reales Konto zu eröffnen. Dein Rücklagen und finanzielle Freiheit &#8211; Konto kann gerne ein Tagesgeldkonto oder ähnliches sein, auf welches du ein paar Zinsen bekommst. Wichtig ist nur, dass das Geld sicher und schnell verfügbar ist.</p>
<h3 id="konto-1-finanzielle-freiheit">Konto 1: Finanzielle Freiheit</h3>
<p>Auf dieses Konto zahlst Du 10 % deines Nettogehaltes bzw. deines Gewinns ein. Das Ziel ist es, so viel Kapital aufzubauen, dass du von den Zinsen leben kannst. Daher ist es wichtig, dass du dir eine Anlagemöglichkeit suchst, die mindestens 6-7% Rendite bringt im Jahr bringt. Das ist alles andere als einfach, aber machbar. Nimm dir Zeit für eine gute Recherche.</p>
<h3 id="konto-2-spass-konto">Konto 2: Spaß-Konto</h3>
<p>Auf dieses Konto zahlst du auch jeden Monat 10 % deines Geldes ein. Dieses Geld musst du regelmäßig für dich ausgeben. Gönne dir damit tolle Dinge. Du kannst das Geld über einige Monate ansparen, falls du dir etwas größeres leisten möchtest, aber es muss ausgegeben werden, damit du deine Glückshormone aktivierst und nicht nur auf dem Spartripp bist.</p>
<h3 id="konto-3-ruecklagen-konto">Konto 3: Rücklagen-Konto</h3>
<p>Dieses 10% dienen für ungeplante Ausgaben, wenn zum Beispiel dein Auto kaputt geht, oder ähnliches. Dieses Geld ist nur für die Notfälle gedacht und darf nicht für Spaß ausgegeben werden.</p>
<h3 id="konto-4-aus-und-weiterbildung">Konto 4: Aus- und Weiterbildung</h3>
<p>Das ist eines der wichtigsten Konten, denn wenn du regelmäßig in dich und deine <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/03/produktivitaets-booster-weiterbildung-weckt-die-lara-croft-in-euch/">Weiterbildung</a> investierst, erhältst du die größte <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/">Rendite</a>. Wenn du monatlich 10% auf Seite legst ist es dir regelmäßig möglich Seminare, Coachings, Vorträge etc. zu wichtigen Themen zu besuchen, die dich beruflich und privat weiterbringen.</p>
<h3 id="konto-5-spenden">Konto 5: Spenden</h3>
<p>Hier benötigst du nicht zwingend ein Konto. Wenn du ein festes Einkommen hast, kannst du auch per Dauerauftrag oder Abbuchungsauftrag 5% an eine gemeinnützige Organisation deiner Wahl spenden. Einen Beitrag leisten ist für die finanzielle Freiheit sehr wichtig. Du kannst du empfangen was du bereit bist zu geben. Also gibt mit Leidenschaft und Empfange im Überfluss.</p>
<blockquote><p>&#8220;Gebe mit Leidenschaft, empfange im Überfluss&#8221;</p></blockquote>
<h3 id="konto-6-ausgaben">Konto 6: Ausgaben</h3>
<p>Von diesem Konto zahlst Du all Deine Ausgaben: Miete, Haustilgung, Essen, Kleidung, Ausflüge etc. In der Regel reichen 55% dafür, da du davon nichts mehr für sparen, Spaß oder Rücklagen auf Seite legen musst.<br />
Wenn es nicht reicht, dann prüfe noch einmal genau nach, ob du an bestimmten Stellen sparen kannst.</p>
<p>Wenn auch das nicht geht, dann fange erstmal mit ganz kleinen Schritten an.</p>
<p><figure id="attachment_10086" aria-describedby="caption-attachment-10086" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10086"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/Marina-Friess.jpg"  alt="Marina Friess (Foto: NN/ Privat)"  width="200"  height="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/Marina-Friess.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/Marina-Friess-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/Marina-Friess-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/09/Marina-Friess-560x840.jpg 560w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" ><figcaption id="caption-attachment-10086" class="wp-caption-text">Marina Friess (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></p>
<p>Nimm einen Betrag, vielleicht 100€ und teile diesen auf die unterschiedlichen Konten auf. Es geht dann erst einmal um die Gewohnheit, die Beschäftigung damit, dass du dein Geld vernünftig aufteilen willst.</p>
<p>Es ist nicht so wichtig, dass du von Anfang an die Verteilung mit deinem gesamten Geld machst. Es ist wichtig, dass du <em>anfängst!</em></p>
<p>Jede Veränderung in deinem Leben beginnt mit dem ersten Schritt.</p>
<p>Alles Liebe<br />
Marina</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-marina-friess-henze-ist-die-gruenderin-von-feminess-das-portal-fuer-erfolgsbewusste-frauen-mit-dem-feminess-kongress-begeistert-sie-zweimal-im-jahr-ca-eintausend-teilnehmerinnen">Über die Autorin: Marina Friess-Henze ist die Gründerin von Feminess, das Portal für erfolgsbewusste Frauen. Mit dem Feminess Kongress begeistert sie zweimal im Jahr ca. eintausend Teilnehmerinnen. Zusätzlich hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen in Mentoring Programmen auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen und erfüllten Leben zu unterstützen. Hierfür bietet sie eine kostenfreie Strategieberatung an. Weitere Informationen zu Feminess unter <a href="http://www.feminess-kongress.de/">www.feminess.de</a>/</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: studio1901/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/beautiful-fitness-woman-studio-shot-154445600">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/geldanlage-sparen-macht-vor-allem-eines-ungluecklich/">Geldanlage: Sparen macht vor allem eines, unglücklich!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Quereinsteiger: Digitalisierung krempelt klassische Karrierepfade um…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 13:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierechancen]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Umschulung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=10084</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Den oder diesen hier?" - Gerade junge Menschen machen heute häufiger zwei oder mehrere Ausbildungen, die Digitalisierung macht's möglich - und fordert es auch... (Foto: loreanto/ Shutterstock)</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Quereinsteiger: Digitalisierung krempelt klassische Karrierepfade um…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unzufriedenheit-stagnation-frustration-jeder-kennt-diese-indikatoren-doch-wenn-die-ursache-dafuer-der-job-ist-sollte-man-sich-ueber-eine-berufliche-veraenderung-einen-quereinstieg-gedanken-mach">Unzufriedenheit, Stagnation, Frustration. Jeder kennt diese Indikatoren, doch wenn die Ursache dafür der Job ist, sollte man sich über eine berufliche Veränderung, einen Quereinstieg, Gedanken machen. Anders als viele vielleicht denken, werden Quereinsteiger im Unternehmen nicht benachteiligt, sondern sind oft sogar explizit erwünscht. Ein Gastbeitrag von Oliver Koch&#8230;</h3>
<p><span id="more-10084"></span></p>
<p>Während es früher üblich war das Berufsleben in seinem Ausbildungsbetrieb zu verbringen, ist es heute nichts Ungewöhnliches mehr nicht nur den Arbeitgeber mehrmals zu wechseln, sondern auch in einer komplett anderen Branche zu arbeiten. Unter anderem durch die Digitalisierung sind in den letzten Jahren eine Vielzahl neuer Jobs entstanden, die es vorher schlicht nicht gegeben hat.</p>
<p>Dadurch erweitert sich das Feld der für Quereinsteiger geeigneten Berufe. Eigentlich gibt es nur die sogenannten geschützten Berufsbilder, wie beispielsweise Apotheker, Arzt, Psychotherapeut oder Rechtsanwalt, für die eine abgeschlossene langjährige Ausbildung nötig ist. Trotzdem haben sich einige Berufe und Branchen entwickelt, in denen vermehrt <a href="https://karrierebibel.de/quereinsteiger/">Quereinsteiger</a> zu finden sind. Das sind zum einen die Lehrer-, Erzieher- und Pflegeberufe und zum anderen die Medien- und <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/07/quereinstieg-ins-it-business-weibliche-nerds-die-karriere-machen/">IT-Branche</a>. Auch der Bereich der Unternehmungsberatungen ist bei Quereinsteigern wegen der guten Einstiegsmöglichkeiten hoch im Kurs.</p>
<p>Laut einer <a href="https://www.presseportal.de/pm/128884/3895883">aktuellen Studie des Presseportals Hamburg</a>, in der 197.947 Daten ausgewertet wurden, kommen die Mitarbeiter in diesem Bereich aus 248 verschiedenen Studienfachrichtungen.</p>
<h2 id="unternehmen-wollen-quereinsteiger">Unternehmen wollen Quereinsteiger</h2>
<p>Der deutsche Quereinsteiger ist durchschnittlich zwischen 30 und 35 Jahren alt, hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt denn je. Viele Unternehmen sind explizit auf der Suche nach Quereinsteigern, da sie Vielfalt, Erfahrungen anderer Branchen und eine neue Perspektive ins Team bringen.</p>
<p>Bei einer Einstellung kommt es den meisten Unternehmen deswegen auch weniger auf vertiefte fachlichen Kenntnisse an, es wird mehr Wert auf die Erfahrung, die Motivation zum Branchenwechsel und die Persönlichkeit des Bewerbers gelegt. Wer sich für einen Quereinstieg entscheidet, hat sich das gut überlegt, die Konsequenzen abgewogen und sich dann bewusst für eine neue Richtung entschieden.</p>
<p>Es ist dann die Aufgabe des Arbeitgebers eine umfassende und intensive Einarbeitungsphase zu gestalten, damit der neue Mitarbeiter über die Abläufe und Prozesse im Unternehmen Bescheid weiß und ihm gleichzeitig auch die fachlichen Schwerpunkte der Firma näher gebracht werden können.</p>
<h2 id="karrierechancen-fuer-quereinsteiger">Karrierechancen für Quereinsteiger</h2>
<p>Grundsätzlich gelten für Quereinsteiger die gleichen Aufstiegsmöglichkeiten wie für alle anderen Mitarbeiter im Unternehmen auch. In vielen Firmen gilt es einen Weg mit fest installierten Stationen zu absolvieren, wenn man beispielsweise eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Führungsposition</a> anstrebt. In solch einem Fall ergeben sich für einen Quereinsteiger zwei Perspektiven: Entweder er geht diesen Weg genau wie vorgesehen, fängt also in dem Unternehmen auch bei Null an und weicht einzig durch den Altersunterschied von den gleichpositionierten Kollegen ab.</p>
<p>Oder er kann die Erfahrungen aus seinem vorigen Job auf den neuen anwenden und steigt dadurch höher auf der Erfolgsleiter ein. Diese Optionen hängen stark von den individuellen Karriereprozessen im Unternehmen ab und stehen auch in Bezug zu der Intensität der abgeschlossenen Weiterbildung oder Umschulung.</p>
<blockquote><p>&#8220;62% aller Berufsbilder in Deutschland benötigen keine festgelegte Ausbildung oder einen spezifischen Studienabschluss&#8221;</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus ist es ein begünstigender Karrierefakt für Quereinsteiger, dass 62% aller Berufsbilder in Deutschland keine festgelegte Ausbildung oder einen spezifischen Studienabschluss benötigen. Eine Erhebung der Bundesregierung bestätigt, dass sich diese berufliche Flexibilität auch in keiner Weise auf das Gehalt auswirkt. Ein Beschäftigter in der Unternehmensberatung, egal ob Quereinsteiger oder nicht, verdient jährlich im Durchschnitt 60.500 Euro, was deutlich über dem allgemeinen deutschen Durchschnittsgehalt liegt.</p>
<h2 id="quereinstieg-herausforderungen">Quereinstieg: Herausforderungen</h2>
<p>Als Quereinsteiger muss man sich bewusst sein, dass man sich seine eigene Nische in der Berufswelt schaffen muss. Dafür ist es entscheidend seine eigenen Talente und Fähigkeiten bei potenziellen Arbeitgebern überzeugend anpreisen zu können und auch persönlich voll und ganz hinter der Idee des Branchenwechsels zu stehen. In diesem Zuge muss der Quereinsteiger vor allem seine soft skills hervorheben, die für jedes Unternehmen branchenunabhängig wichtig sind, wie zum Beispiel Flexibilität, Sozialkompetenz, Engagement, Lernbereitschaft und ähnliches. Der Bewerber sollte sich als Gesamtpaket verkaufen, als Mehrwert für das Team.</p>
<h2 id="5-punkte-die-es-zu-beachten-gilt">5 Punkte, die es  zu beachten gilt</h2>
<p>Zusammenfassend können fünf Punkte angeführt werden, die man als Branchenfremder vor und während einer Bewerbung beachten sollte:</p>
<ol>
<li>Erstens, vorab kurze Erfahrungen, zum Beispiel durch ein Praktikum in dem potenziellen neuen Beruf, sammeln, damit man sich seiner Sache den gelernten Beruf aufzugeben wirklich sicher sein kann.</li>
<li>Zweitens, sich intensiv sowohl über das jeweilige Unternehmen, als auch über die Anforderungen im Beruf allgemein informieren. Durch dieses Wissen kann der Bewerber seinen Willen suggerieren die berufliche Veränderung zu wagen.</li>
<li>Drittens sollte der Quereinsteiger seine Motivation hinter dem Branchenwechsel offen und ehrlich kommunizieren und auch eventuelle Fehler bei der Studiums-/Ausbildungswahl einräumen.</li>
<li>Viertens die Bereitschaft zu lernen und sich ständig weiterzubilden. Für den Arbeitgeber ist es wichtig zu wissen, dass der Fachfremde nicht in seinem aktuellen Wissensstand stagniert, sondern auf Dauer auch eine Fachkraft werden kann.</li>
<li>Und fünftens, das Ass im Ärmel eines Quereinsteigers: die Authentizität der eigenen Persönlichkeit.</li>
</ol>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Mit der richtigen Umschulung und den darauffolgenden Weiterbildungen, mit der richtigen Motivation und Einsatzbereitschaft und mit einem modernen und offenen Arbeitgeber, kann ein Quereinsteiger ebenso eine Karriere hinlegen, wie ein herkömmlich Ausgebildeter.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-oliver-koch-ist-geschaeftsfuehrer-der-solcom-gmbh-eine-der-besten-adressen-wenn-es-um-die-besetzung-von-it-und-engineering-projekten-mit-freiberuflichen-spezialisten-geht-als"><strong>Über den Autor: </strong>Oliver Koch ist Geschäftsführer der SOLCOM GmbH, eine der besten Adressen, wenn es um die Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten geht. Als Pionier dieses Modells ist das Unternehmen mit bundesweiten Standorten darauf spezialisiert, hochqualifizierte Experten bei namhaften Kunden in allen Branchen und Technologien einzusetzen. Mehr Infos zur Karriere bei SOLCOM: <u><a href="https://karriere.solcom.de/index.html">https://karriere.solcom.de/index.html</a></u></h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: loreanto/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/teamwork-three-young-architects-working-on-237302122">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/09/quereinsteiger-digitalisierung-krempelt-klassische-karrierepfade-um/">Quereinsteiger: Digitalisierung krempelt klassische Karrierepfade um…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Achtung Chefs! So macht ihr eure Azubis wirklich glücklich…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/08/achtung-chefs-so-macht-ihr-eure-azubis-wirklich-gluecklich/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 11:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Chancen]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=10072</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beruf: Ausbildung. Ein Beruf, der in unserer Gesellschaft unverzichtbar ist und doch scheint es fast so, als würde das Interesse daran stetig sinken. Jeder Vierte bricht seine Ausbildung ab. Doch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/achtung-chefs-so-macht-ihr-eure-azubis-wirklich-gluecklich/">Achtung Chefs! So macht ihr eure Azubis wirklich glücklich…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="beruf-ausbildung-ein-beruf-der-in-unserer-gesellschaft-unverzichtbar-ist-und-doch-scheint-es-fast-so-als-wuerde-das-interesse-daran-stetig-sinken-jeder-vierte-bricht-seine-ausbildung-ab-doch-wor">Beruf: Ausbildung. Ein Beruf, der in unserer Gesellschaft unverzichtbar ist und doch scheint es fast so, als würde das Interesse daran stetig sinken. Jeder Vierte bricht seine Ausbildung ab. Doch woran liegt das?</h3>
<p><span id="more-10072"></span>Eine Ausbildung ist harte Arbeit und wird nicht immer so gut bezahlt, wie man es sich wünscht. Für Viele ein Grund, die Lehre hinzuschmeißen, doch bei weitem nicht der einzige. Ein Grund für Panik ist das jedoch nicht, denn de facto legt ein Großteil der Abbrecher nicht den kompletten Ausbildungsberuf ad acta, sondern entscheidet sich lediglich für einen Betriebswechsel.</p>
<blockquote><p>„Betriebswechsel statt Rädchen im Getriebe“</p></blockquote>
<p>Für viele Unternehmen ein Zustand, der nach Änderung verlangt. Eine Ursache für einen Wechsel ist die, dass Lehrlinge heutzutage nicht nur mehr Ansprüche haben, sondern vor allem andere. Die Auswahl auf dem Arbeitsmarkt ist so groß, wie seit Jahren nicht, weshalb viele <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Auszubildende</a> einen Wechsel bevorzugen, anstatt die Zähne zusammenzubeißen. Und wer kann es ihnen verdenken?</p>
<p>Die Zeit der Ausbildung ist eine Zeit, in der man nicht nur viel über ein Unternehmen lernt, sondern auch viel über sich selbst und seine eigenen Ziele. Doch das Individuum Mensch wird in großen Betrieben leider oft übersehen. Man muss funktionieren. Über kurz oder lang führt dies zu Negativerfahrungen, die die Auszubildenden vom Unternehmen entfernen.</p>
<p>Schlechte Erfahrungen während der Ausbildungszeit haben auch Antonino Alfano (21), Sascha Burghaus (20) und Björn Müsse (25) gemacht, welche sie schließlich dazu gebracht haben, Anfang diesen Jahres das Start-Up <i>HAMBL </i>zu gründen. Kurze Zeit später stieß Visionär und Pädagoge Steffen Heimel (34) zu dem Erfolgs-Trio hinzu und machte das Team somit komplett.</p>
<p>Das gemeinsame Ziel der Jungunternehmer ist es, Auszubildende während ihrer Lehre zu begleiten und im Rahmen einer Persönlichkeitsausbildung zu fördern. Sie haben ein klares Ziel vor Augen: „Wir möchten anderen Auszubildenden helfen, Negativerfahrungen zu vermeiden und den Ausbildungsberuf als solchen wieder mehr Attraktivität verleihen.“</p>
<p>Mit ihrem markenrechtlich geschützten G.E.D.A.N.K.E – Konzept coachen sie nicht nur junge Auszubildende, sondern auch Unternehmer.<br />
Für uns haben sie fünf wichtige Tipps zusammengefasst, die jedem Unternehmer dabei helfen, seine Azubis leistungsstärker und glücklicher zu machen. Denn: Nur ein zufriedener Auszubildender wird zum produktiven Mitunternehmer und entscheidet sich dauerhaft für ein Unternehmen.</p>
<h2 id="1-gehe-in-den-dialog-und-hoere-zu">1) Gehe in den Dialog und höre zu!</h2>
<p>Als Chef ist es Ihre Aufgabe, zu erkennen, wann Ihre Azubis zufrieden sind und wann nicht. Es ist immer gut, seine Lehrlinge zu kennen und vor allem über ihre Leidenschaften und Stärken aufgeklärt zu sein. Niemand, der dauerhaft einem Aufgabenbereich zugeteilt wird, der ihm nicht liegt oder der sich im Team ausgeschlossen fühlt, bringt konstant gute Leistungen. Reden Sie mit Ihren Mitarbeitern, holen Sie sich Feedback ein. Nur so erkennen Sie frühzeitig Symptome der Unzufriedenheit und können dagegen vorgehen!</p>
<h2 id="2-gib-freiraum-und-verantwortung">2) Gib Freiraum und Verantwortung.</h2>
<p><b></b>Das A und O innerhalb eines Unternehmens ist Vertrauen. Gerade junge Auszubildende brauchen das Gefühl von <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Wertschätzung</a>, also übergeben Sie Ihren Azubis nicht nur Aufgaben, sondern auch Verantwortung. Nur so können Sie beruflich und auch persönlich wachsen. Hier gibt es viele Möglichkeiten: Bieten Sie Projekte in aktuellen und spannenden Gebieten an, lassen Sie sie ein Unternehmen im Unternehmen gründen, kurzum: Zeigen Sie Vertrauen.</p>
<h2 id="3-lass-sie-an-dich-heran-indem-du-nahbar-bist">3) Lass Sie an dich heran, indem du nahbar bist.</h2>
<p>Zeigen Sie Ihren Schützlingen, dass <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit</a> bei Ihnen nicht zu kurz kommt. Gehen Sie offen mit Ihren Azubis um und zeigen Sie, dass Sie nicht der Wahrheit letzter Schluss sind und deren Meinung wertschätzen. Teilen Sie auch ihr eigenes Wissen mit und lassen Sie ihre Mitarbeiter an Ihren Erfahrungen teilhaben. Somit werden unnötige Fehler vermieden und Sie zeigen, dass bei Ihnen nicht das Machtverhältnis im Vordergrund steht, sondern vielmehr eine gute Zusammenarbeit.<b> </b></p>
<h2 id="4-achte-auf-die-persoenlichkeit-nicht-die-noten"><b> </b>4)  Achte auf die Persönlichkeit, nicht die Noten</h2>
<p>Ein Großteil der Auszubildenden wird wegen der Fachlichkeit und guter Schulnoten eingestellt und wegen ihrer Persönlichkeit wieder entlassen. Denken Sie daran, dass Kommunikation, gegenseitige Wertschätzung und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Fehlerkultur</a> nicht zu den Dingen gehört, die man in der Schule lernt.</p>
<p>Jemand, der ein Ass in Mathematik und Informatik ist, glänzt nicht zwingend in Sachen zwischenmenschliche Beziehung. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Azubis auch in solchen Sachen Hilfestellung geben. Interessieren und setzen Sie sich für persönliche und private Erfolge ein, dann folgt auch der berufliche!</p>
<h2 id="5-schaffe-eine-gewinnbringende-arbeitsatmosphaere">5) Schaffe eine gewinnbringende Arbeitsatmosphäre</h2>
<p><b></b>Es ist wichtig, gemeinsame Ziele zu setzen und seinen Mitarbeitern das Gefühl zu geben, nicht nur ein Rädchen im Getriebe zu sein. Also visualisieren Sie eine gemeinsame Zukunftsvision am Arbeitsplatz und setzen Sie sich für einen offenen Umgang untereinander.</p>
<p>Darüber hinaus können Sie eine gute <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Arbeitsatmosphäre</a> schaffen, indem Sie die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens voll ausnutzen. Immerhin ist unsere Generation so aufgewachsen. Binden Sie Handys, Tablets o.Ä. in die Arbeit ein und realisieren Sie Arbeitsplätze außerhalb des Büros. Ihre Flexibilität wird sich bezahlt machen!</p>
<p><i>Weitere Infos finden Sie unter: <a href="https://www.hambl-group.com/">https://www.hambl-group.com/</a> </i></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: NN </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/achtung-chefs-so-macht-ihr-eure-azubis-wirklich-gluecklich/">Achtung Chefs! So macht ihr eure Azubis wirklich glücklich…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Traum vom großen Geld: Berufsbild Glücksspielbranche</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/</link>
		
		
		<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 11:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Englisch]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachkenntnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Glücksspiel klingeln die Kassen für beide Seiten, Betreiber sowie Spieler suchen das große Geld. Wie sagte schon der Geld-Papst André Kostolany, das Geld ist nicht weg, im Zweifelsfall gehört&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="im-gluecksspiel-klingeln-die-kassen-fuer-beide-seiten-betreiber-sowie-spieler-suchen-das-grosse-geld-wie-sagte-schon-der-geld-papst-andre-kostolany-das-geld-ist-nicht-weg-im-zweifelsfall-gehoert-e">Im Glücksspiel klingeln die Kassen für beide Seiten, Betreiber sowie Spieler suchen das große Geld. Wie sagte schon der Geld-Papst André Kostolany, das Geld ist nicht weg, im Zweifelsfall gehört es „nur“ jemand anderen…</h3>
<p><span id="more-10070"></span>Im Glücksspiel ist viel Geld zu holen. Nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Betreiber der zahlreichen Online Casinos, Sportwetten und Lotteriewebsites. Während die Spieler weltweit verbreitet sind, befinden sich die Betreiber von Glücksspiel-Websites zuhauf in steuerlich günstigen Orten, wie zum Beispiel Malta.</p>
<p>Für Berufseinsteiger oder diejenigen, die bereits Berufserfahrung haben und gerne im englischsprachigen Ausland arbeiten möchten, ist es durchaus eine Überlegung wert, in <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/06/guenstiges-klima-maltas-gluecksspielbranche-sucht-nachwuchs/">Malta</a> in der Glücksspielbranche zu arbeiten. Sehr gute Englischkenntnisse sind natürlich ein Muss, doch gleichzeitig bietet sich ein Auslandsaufenthalt in Malta an, um das Englisch aufzubessern. Zwar sprechen die Einheimischen Maltesisch, doch Englisch ist ebenfalls Amtssprache und es gibt sehr viele Auswanderer auf der kleinen, idyllischen Mittelmeerinsel.</p>
<h2 id="casino-kapital-wie-sieht-das-bewerberprofil-aus">Casino-Kapital: Wie sieht das Bewerberprofil aus?</h2>
<p>Neben guten Englischkenntnissen sind Flexibilität, Belastbarkeit und natürlich eine große Begeisterungsfähigkeit gefragt, um im dynamischen Umfeld der Glücksspielwelt seine Karriere auszubauen. Gesucht werden vor allem Marketingprofis für die Kundenbindung und Neukundenakquise, die sich auskennen mit SEO, Social Media, Emailmarketing, Kundenlebenszyklen und dergleichen.</p>
<p>Außerdem bedarf es an einer Vielzahl von Mitarbeitern im Kundenservice, denn die qualitativ hochwertige Betreuung von höchst anspruchsvollen Glücksspielern rund um den Globus. Für diese Jobs sind neben guten Fremdsprachenkenntnissen und der perfekten Beherrschung der Muttersprache auch Kundenorientierung, Servicementalität und ein hohes Maß an Teamgeist gefragt.</p>
<blockquote><p> „Digitalisiert das Geschäftsmodell“</p></blockquote>
<p>Für bestimmte Kunden stellen Glücksspielunternehmen sogar VIP-Betreuer ein, die sich ausschließlich um die Zufriedenheit gewisser Stammkunden kümmern, in diesem Bereich kommt es ab und an auch zu Auslandsreiseeinsätzen und persönlichen Treffen mit den Kunden.<br />
Außerdem hat man als Programmierer und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">IT-Spezialist</a> gute Chancen, in Malta viel Geld zu verdienen. Denn die Glücksspielfirmen arbeiten ausschließlich online, dazu bedarf es hochqualifizierte und stets einsatzbereite Experten, die sich mit den gängigen Programmiersprachen auskennen und gegebenenfalls schnell und effektiv gegen Cyberattacken einschreiten können.</p>
<p>Bewerber mit Kenntnissen im Bereich Sales und Service oder auch Erfahrung in Offline Casinos oder anderen Glücksspielbetrieben wie zum Beispiel in der Lotteriebranche haben ebenfalls gute Chancen auf einen Auslandsjob in Malta.</p>
<h2 id="traum-vom-grossen-geld-glueck-mit-wenig-einsatz-fuer-wenige-moeglich">Traum vom großen Geld, Glück mit wenig Einsatz für wenige möglich</h2>
<p>Die Steuern werden in Malta direkt vom Gehalt abgezogen und die Gehälter in der Glücksspielbranche sind sehr lukrativ. Zudem sind die Mieten relativ niedrig, sodass es sich lohnt, in Malta eine Zeit lang zu arbeiten und Geld zurückzulegen für die Zukunft.</p>
<p>Das Wetter ist das ganze Jahr über sehr angenehm, wobei die Sommer sehr heiß sind, doch Büroräume sind natürlich stets klimatisiert und auch in vielen Wohnungen sind Klimaanlagen angebracht. Für viele Abenteuerlustige und die mit Fernweh ist es ein absoluter Traum, auf der schönen Insel Malta zu leben, mit Blick auf das Meer und gleichzeitig doch sehr nahe am europäischen Festland zu sein.</p>
<p>Bewerbern in der Online-Glücksspielbranche wird empfohlen, sich zunächst mit der Branche vertraut zu machen und sich entsprechende Websites anzuschauen, damit sie wissen, worum es geht und im Bewerbungsgespräch damit punkten können, dass ihnen die Casinowelt nicht fremd ist.</p>
<p>Lesen Sie <a href="https://www.redbet.com/de">hier</a> mehr zum Thema Casino, Poker, Sportwetten und Spielautomaten. Vielleicht entscheiden Sie sich auch direkt, den Traum vom Leben auf der Südseeinsel mit einem Jackpotgewinn wahrwerden zu lassen.</p>
<p>Für viele Reiselustige und Arbeitssuchende ist die Arbeit in der Glücksspielbranche auf Malta der Traum schlechthin, für die Spieler ist es der Gewinn. So ist es eine Branche, aus der alle Seiten Nutzen ziehen können. Denn eines haben sie gemeinsam: der Traum vom großen Geld.</p>
<p style="text-align: right;"> <i>Artikelbild: _chupacabra/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/little-boy-sailor/44783221">Fotolia.com</a></i></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/traum-vom-grossen-geld-berufsbild-gluecksspielbranche/">Traum vom großen Geld: Berufsbild Glücksspielbranche</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Gestresst, gefrustet, erledigt? 7 einfach umsetzbare Tipps zum besseren Umgang mit Stress…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 12:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Business Intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Skills]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[VUCA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben in einer VUCA-Welt. Es wird von Agility gesprochen, von Homeoffice, von stetiger Veränderung und Entrepreneurship. Wie soll man denn da noch mitkommen, da nicht den Halt verlieren? Wie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Gestresst, gefrustet, erledigt? 7 einfach umsetzbare Tipps zum besseren Umgang mit Stress…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 id="wir-leben-in-einer-vuca-welt-es-wird-von-agility-gesprochen-von-homeoffice-von-stetiger-veraenderung-und-entrepreneurship-wie-soll-man-denn-da-noch-mitkommen-da-nicht-den-halt-verlieren-wie-soll">Wir leben in einer VUCA-Welt. Es wird von Agility gesprochen, von Homeoffice, von stetiger Veränderung und Entrepreneurship. Wie soll man denn da noch mitkommen, da nicht den Halt verlieren? Wie soll man sich denn da nicht stressen lassen? Lisa Ethe informiert&#8230;</h2>
<p><span id="more-10068"></span></p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/">Stress</a> gibt es nicht erst seit gestern. Schon als wir noch in Fellkleidung nach Hirschen jagten und von Wölfen angegriffen wurden, gab es Stress. Das hat sich Mutter Natur so ausgedacht, damit wir in Alarmbereitschaft versetzt werden und aufmerksamer sind, wenn irgendwo Gefahr lauert. Stress sorgte dafür, dass wir eine Situation schnell verlassen oder uns auf einen Kampf vorbereiten konnten.</p>
<p>Die Stresshormone, die der Körper ausschüttet, lassen die Atmung schneller werden, der Blutdruck steigt, es gelangt mehr Blut in die Muskeln und die Sauerstoffzufuhr wird erhöht. Alles, was gerade nicht benötigt wird – und dazu gehören die Wahrnehmung und das Immunsystem –, wird heruntergefahren. Die Konzentration ist zwar hoch und trotzdem setzt eine Denkblockade ein.</p>
<blockquote><p>„Konzentration hoch, trotzdem Denkblockade“</p></blockquote>
<p>Folgt Erholung auf den Stressreiz, so ist alles in Ordnung. Dann kann uns ein wenig Stress bzw. positiver Stress (Eustress) sogar dabei helfen, produktiver zu sein und Bestleistungen abzurufen. Nur wenn die Belastung zum Dauerzustand wird, drohen gesundheitliche Folgen wie Depression und Burnout – nicht über Nacht, sondern schleichend.</p>
<h2 id="stress-heute">Stress heute</h2>
<p>Von wilden Tieren werden wir mittlerweile nicht mehr bedroht, dafür aber von vollen E-Mail-Postfächern. Von Aufgaben, deren Erledigung wir uns nicht zutrauen, von Überforderung, Erreichbarkeit rund um die Uhr und anspruchsvollen Managern, denen man es nie recht zu machen scheint. Wir leben in einer „anytime anywhere“-Welt, in der viele von uns rund um die Uhr erreichbar sind. Die digitale Welt macht es möglich. Jeder hat schließlich das Smartphone jederzeit am Mann, selbst im Urlaub, selbst am Abend, wenn man beim Bierchen sitzt.</p>
<p>Nicht nur der Job stresst. Auch private Probleme, eine Scheidung, finanzielle Krisen oder Krankheiten verursachen Distress, also negativen Stress, der sich natürlich auf das Arbeitsleben überträgt.</p>
<p>Vor allem für Personen in Positionen mit Verantwortung, Führungskräfte oder Selbstständige, ist es ein Balanceakt, die eigene Gesundheit mit den täglichen Anforderungen in Einklang zu bringen. Das Wörtchen „Burnout“ scheint in den letzten Jahren in der Arbeitswelt präsenter denn je zuvor zu sein. Und der reine Gedanke daran, einen Burnout zu bekommen, nicht alles zu schaffen, zu versagen, versetzt uns dann schon wieder in Stress. Wie entkommt man diesem Kreislauf?</p>
<p>Klar, Stress wird es immer geben. Wichtig ist nur, diesen mit Zeiten des Ausgleichs auszugleichen, sich Erholung zu gönnen und die Reaktion auf den eigentlichen Stressfaktor abzuschwächen. Stressmanagement hilft, Struktur hilft, Routinen und Gewohnheiten helfen.</p>
<h2 id="7-tipps-zum-stressmanagement">7 Tipps zum Stressmanagement</h2>
<p>Wir haben 7 Tipps für ein erfolgreiches Stressmanagement zusammengetragen, aber seien Sie gewarnt: Natürlich haben auch wir nicht den Stein der Weisen gefunden. Sie sollten selbst herausfinden, was Ihnen als Ausgleich dient, was genau Sie, genau jetzt und hier brauchen. Sollten Sie herausfinden, wie man Stress ganz und gar vermeidet, dann lassen Sie es uns wissen!</p>
<h2 id="tipp-1-integrieren-sie-neue-gewohnheiten-werden-sie-laestige-los">Tipp 1: Integrieren Sie neue Gewohnheiten, werden Sie lästige los!</h2>
<p>Gewohnheiten beeinflussen unser Leben, teilweise ohne dass wir es überhaupt bemerken. Wir stehen auf, putzen unsere Zähne, ziehen uns an – Routinen, die jeden Tag ablaufen, für die wir uns nicht mehr anstrengen müssen. Andere Angewohnheiten scheinen uns zu belasten: E-Mails immer gleich zu lesen, es einfach nicht pünktlich zum Meeting zu schaffen, die Zigarettenpause alle Stunde.</p>
<p><u>Die gute Nachricht:</u> Sie haben es in der Hand. Sie können den Fokus auf Ihr Verhalten und Ihre Ziele richten, neue Gewohnheiten in Ihr Leben integrieren, die Sie effektiver machen und Ihren Stress verringern.</p>
<p><b>Zwei Beispiele:</b><br />
Sie möchten Ihr E-Mail-Postfach nach der Zero-Inbox-Methode organisieren. Das bedeutet, dass keine einzige Nachricht ungelesen im Posteingang ist, wenn Sie abends das Büro verlassen. Das heißt abbestellen, löschen und Wichtiges, aber schnell zu Erledigendes, gleich aus dem Weg räumen.</p>
<p>Sie ertappen sich immer wieder dabei, dass Ihre Hand zum Smartphone wandert, Facebook öffnet und dann stur scrollt. Nicht weil Sie etwas wissen wollten, sondern einfach nur, weil es eine Angewohnheit ist.</p>
<p><u>Die Lösung</u>: Wenn Sie konzentriert an einer Aufgabe arbeiten, verbannen Sie Ihr Handy aus Ihrem Sichtbereich. Rein damit in die Schublade, wenn es gar nicht anders geht, sogar in den Nebenraum. Oder bereitet Ihnen der Gedanke Stress, Ihr Smartphone nicht bei sich zu haben?</p>
<h2 id="tipp-2-laden-sie-den-akku-wieder-auf">Tipp 2: Laden Sie den Akku wieder auf!</h2>
<p>Ihr Körper braucht Schlaf und Wasser, gutes Essen und zwischenmenschliche Beziehungen. Auch hier dreht sich wieder alles um Routinen. Versuchen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, stellen Sie eine große Flasche Wasser direkt auf den Schreibtisch und trinken Sie ausreichend.</p>
<h2 id="tipp-3-ihr-umfeld-beeinflusst-sie-also-gestalten-sie-es">Tipp 3: Ihr Umfeld beeinflusst Sie – also gestalten Sie es!</h2>
<p>Sie mögen Musik? Dann hören Sie Musik, während Sie an einer Aufgabe arbeiten. Richten Sie Ihren Schreibtisch mit Bildern von der Familie oder den Haustieren ein. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Büro wohlfühlen, denn dann sinkt auch gleich der Stresspegel.</p>
<h2 id="tipp-4-zwischenmenschliche-beziehungen-zum-chef-und-den-kollegen-sind-wichtig">Tipp 4: Zwischenmenschliche Beziehungen zum Chef und den Kollegen sind wichtig.</h2>
<p>Wir sind Menschen, wir brauchen Beziehungen. Wir wollen uns austauschen, wollen Sorgen, aber (und vor allem) auch Freude teilen. Eine harmonische Arbeitsatmosphäre beeinflusst <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Mitarbeiterzufriedenheit</a> ungemein. Sie ist ein Faktor für Arbeitsglück und Motivation. Sie hält gesund.</p>
<p>Auch motiviert es, wenn wir positives Feedback erhalten, wenn wir in der Lage sind, Ergebnisse und Erfolge zu feiern.</p>
<h2 id="tipp-5-konzentrieren-sie-sich-auf-ihre-staerken">Tipp 5: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken!</h2>
<p>Viel zu oft geht es um das, was wir nicht gut können.</p>
<p>Sarah ist ein Genie, wenn es um Zahlen und Daten geht. Sie liebt es, konzentriert an einer Aufgabe zu arbeiten und wird durch die Korrektheit einer Excel-Funktion motiviert. Da sie ins Sales-Team wechseln soll, schickt ihr Chef sie auf eine Verkaufsschulung. Vor anderen Menschen zu sprechen war noch nie Sarahs Ding und bereits die Vorstellung versetzt sie in Stress. Zwar lernt sie die Theorie, wird aber nie Spitzenleistungen abliefern und zum Sales-Profi werden.</p>
<p>Jeder von uns ist mit Stärken geboren, jeder kann irgendetwas gut. Herauszufinden, was das ist und wie man die eigenen Talente ausbauen kann, hilft Stress zu reduzieren. Einfach aus dem Grund, weil Sie das, was Sie tun, gern tun.</p>
<h2 id="tipp-6-lernen-sie-nein-zu-sagen-und-zu-delegieren">Tipp 6: Lernen Sie „Nein“ zu sagen und zu delegieren.</h2>
<p>Da kommt die Kollegin kurz vor Feierabend um die Ecke und bittet um einen „klitzekleinen“ Gefallen. Naja, ablehnen will man auch nicht – wer weiß, wann man selbst mal Hilfe braucht. Zwei Stunden später verlässt man endlich das Büro. Hätte man doch lieber mal „Nein“ gesagt, jetzt hat sich der gesamte Abend zur Stresssituation entwickelt. Man hatte ja eigentlich Pläne gemacht.</p>
<p>Es ist okay, „nein“ zu sagen, und es ist auf der anderen Seite auch in Ordnung, Aufgaben abzugeben.</p>
<p>Auch richtiges <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/delegieren-wer-sich-nicht-klonen-kann-sollte-abgeben-lernen/">Delegieren</a> will gelernt sein. Wenn man sich durchgerungen hat, die ein oder andere Aufgabe an einen Kollegen zu übertragen, hat man gleich mehr Zeit für das Wesentliche.</p>
<h2 id="tipp-7-planen-sie-und-schaffen-sie-strukturen">Tipp 7: Planen Sie und schaffen Sie Strukturen.</h2>
<p>Um einen Überblick zu behalten, bleibt die gute alte To-do-Liste noch immer ein wichtiges Hilfsmittel. Für Teams eignen sich Task-Management-Tools wie Asana oder Jira. Struktur reduziert Stress. Wer weiß, was zu tun ist und was er dazu braucht, der fühlt sich sicherer.</p>
<h6 id="hinweis-der-redaktion-all-diese-tipps-sind-ideen-vorschlaege-die-sie-ausprobieren-sollten-die-eigentliche-nachricht-sie-koennen-etwas-gegen-ihren-stress-tun-was-ist-ihr-tipp-wie-gehen-sie-gegen"><strong>Hinweis der Redaktion:</strong> All diese Tipps sind Ideen, Vorschläge, die Sie ausprobieren sollten. Die eigentliche Nachricht: Sie können etwas gegen Ihren Stress tun. Was ist Ihr Tipp? Wie gehen Sie gegen Stress vor? Woher kommt Ihr Stress? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!</h6>
<p><b>Über den Autor: </b>Saleh Amiralai ist Chief-Happiness Officer, Coach und Geschäftsführer des Unternehmens <a href="https://hirnpuls.de/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://hirnpuls.de/&amp;source=gmail&amp;ust=1534663740639000&amp;usg=AFQjCNE_WdR9U34g9QJ0EqNgidb-QNSdmw" data-removefontsize="true" data-originalcomputedfontsize="16">Hirnpuls</a> . Seine Vision: Dafür sorgen, dass Menschen selbst an einem verregnetem Montagmorgen gern auf Arbeit gehen, Spaß haben und Sinn in ihrem Job sehen. Bei Saleh dreht sich alles um Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation, positive Führung und Stressmanagement. Sein Wissen teilt er gern &#8211; für mehr Arbeitsglück in deutschen Unternehmen.</p>
<p style="text-align: right;"><i>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-sad-young-woman-tired-diet-306304826">Shutterstock</a></i></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/08/7-tipps-zum-stressmanagement/">Gestresst, gefrustet, erledigt? 7 einfach umsetzbare Tipps zum besseren Umgang mit Stress…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Quereinstieg ins IT-Business: Weibliche Nerds, die “Karriere machen”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/07/quereinstieg-ins-it-business-weibliche-nerds-die-karriere-machen/</link>
		
		
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2018 08:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Business]]></category>
		<category><![CDATA[Quereinstieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht um die Früherkennung und Förderung junger Nachwuchstalente. Initiativen, dem&#160;Fachkräftemangel in der IT-Branche Herr (oder Frau) zu werden gibt es viele. Dabei geht es auch um die&#160;Frage, wie Frauen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/quereinstieg-ins-it-business-weibliche-nerds-die-karriere-machen/">Quereinstieg ins IT-Business: Weibliche Nerds, die “Karriere machen”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-geht-um-die-frueherkennung-und-foerderung-junger-nachwuchstalente-initiativen-dem-fachkraeftemangel-in-der-it-branche-herr-oder-frau-zu-werden-gibt-es-viele-dabei-geht-es-auch-um-dienbsp">Es geht um die Früherkennung und Förderung junger Nachwuchstalente. Initiativen, dem&nbsp;Fachkräftemangel in der IT-Branche Herr (oder Frau) zu werden gibt es viele. Dabei geht es auch um die&nbsp;Frage, wie Frauen für die IT begeistert werden können. Hand aufs Herz: das Gros der Fachkräfte landet über mehr oder weniger verschlungene Umwege im IT-Bereich. Und dieser Weg kann sehr erfolgreich sein. Interview mit&nbsp;Edith Muresan, Business Technology Architect bei CA Technologies&#8230;</h3>
<p><span id="more-10060"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie war Ihr Weg in die IT?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Über einen Umweg. Ich habe Chemie studiert und zunächst acht Jahre in der Petrochemie gearbeitet. Irgendwann hatte ich den Wunsch, etwas Neues zu machen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Digital Equipment GmbH Lehrgänge für Organisationprogrammierer angeboten – und da habe ich mich dazu entschieden, eine dieser Schulungen zu machen. Ich habe dann sehr schnell gemerkt, dass ich keine reine Programmiererin werden möchte.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Dazu war Ihnen die Interaktion mit Menschen im Berufsalltag zu wichtig&#8230; </strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Es haben sich durch diese Schulung viele neue berufliche Möglichkeiten eröffnet: Bereits nach dem ersten Bewerbungsgespräch hatte ich eine Anstellung im Support. Ich konnte mich dann schnell weiterentwickeln und verschiedene Mangement Aufgaben warnehmen. Aktuell bin ich nun als Business Technology Architect bei CA Technologies tätig. Rückblickend und auch jetzt noch kann ich sagen: Jeder Schritt in meinem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Lebenslauf</a> war eine Bestätigung, dass mir die IT Freude bereitet und das Richtige für mich ist.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Vorurteile sind Ihnen auf Ihrem Karriereweg begegnet?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Ganz konkret hatte ich mich <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/">auf eine Stelle beworben</a>, bei der dann ein Mann bevorzugt wurde mit der Begründung, er habe mehr „Biss“. Ich habe damals einen anderen Weg eingeschlagen und daraus haben sich neue Chancen ergeben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Hatten Sie das Gefühl, dass Ihre Karriereplanung von Ihrem Umfeld kritisch bewertet wurde?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Nein, zum Glück nicht. Das ist aber, glaube ich, leider nicht selbstverständlich. Daher bin ich sehr dankbar, dass mein Mann mich so unterstützt hat. Bei uns gibt es diese „klassische Rollenverteilung“ nicht. Als unsere Tochter noch klein war, haben wir sehr viel Unterstützung von meinen Eltern bekommen. Ohne die Rückendeckung durch die Familie hätte vieles nicht so gut funktioniert. Ich habe in meinem Umfeld vor allem Zustimmung und Bewunderung erhalten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Glauben Sie, dass Ihr Karriereweg schwerer war, als bei männlichen Kollegen?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Ja, definitiv. Die IT ist immer noch sehr stark von Männern dominiert. Das ist natürlich noch historisch bedingt. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/05/frauen-im-management-fuehren-zu-einer-gesunden-unternehmenskultur/">Chefetagen</a> werden bislang hauptsächlich von Männern besetzt, da früher kaum Frauen dazu ermutigt wurden, eine Karriere in der IT anzustreben. Die Generation, bei der das anders ist, wird erst noch kommen. Diese stehen jetzt noch kurz vor dem Berufseinstieg und entsprechend wird es noch dauern, bis sich in den Chefetagen ein Wandel bemerkbar machen kann.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Erfahrungen haben Sie bisher als Frau in der IT-Branche gemacht?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Dass man als Frau besser sein muss als ein Mann, um gehört zu werden. Zwar geben sich Unternehmen zunehmend Mühe, dem Ungleichgewicht der Geschlechter entgegenzuwirken, aber da hängt es noch an manchen Stellen. Und was nicht vergessen werden darf: Es bewerben sich nach wie vor kaum Frauen auf offene Stellen. Es wird den <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">IT-Unternehmen</a> also auch von der Bewerbungsfront nicht leicht gemacht, mehr Positionen mit Frauen zu besetzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es für Ihren Beruf?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Ein Informatik-Studium erleichtert den Einstieg natürlich – aber das ist nicht zwingend Voraussetzung. Gute IT-Kenntnisse und Begeisterung für die Themen sind natürlich erforderlich. Außerdem sollte man Freude an der Arbeit mit Kunden haben und dafür gute Kommunikations- und Präsentationsskills mitbringen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie schätzen Sie den Einfluss der Digitalisierung auf Ihr Berufsfeld ein? Welchen Weg für einen bestimmten Beruf in der IT einschlagen, wenn die Digitalisierung sowieso alles verändert&#8230;</strong></p>
<p><em>Edith Muresan:</em> Es steht außer Frage, dass die <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Digitalisierung</a> das ein oder andere Berufsbild oder gar auch ganze Abteilungen auf den Kopf stellen wird, was Prozesse und Arbeitsabläufe angeht. Oder auch die Zusammenarbeit mit anderen. Wenn man jedoch danach geht, könnte schon längst kein Berufsweg mehr skizziert werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Denn die Digitalisierung hat keinen klaren Anfang und kein klares Ende&#8230; </strong></p>
<p><em>Edith Muresan: &#8230;</em>in Bezug auf ein bestimmtes Berufsbild. Wandel wird es immer in irgendeiner Art geben. Und wir gehen und lernen mit ihm. Das fachliche Fundament wird aber immer den gleichen Stellenwert haben. Damit glaube ich schon, dass man sich nach wie vor spezialisieren kann. Eine gewisse <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/04/berufsfeld-direktvertrieb-spannender-sales-job-mit-potential-fuer-erfolgshungrige/">Flexibilität</a> sollte aber natürlich heutzutage jeder Arbeitnehmer mitbringen – unabhängig von Branche und Position.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Worin liegt Ihrer Meinung nach die größte Hemmschwelle für Frauen, um in der IT Fuß zu fassen?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan: </em>Ich denke, die Hemmschwelle liegt vor allem in dem Umfeld, in dem Mädchen aufwachsen: Es fehlen einfach die weiblichen Vorbilder.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was müssen Arbeitgeber bieten, um für Frauen attraktiv zu sein? Welche Unterstützung benötigen Frauen beispielsweise, um Kinder &amp; Karriere überhaupt &#8220;unter einen Hut&#8221; zu bekommen&#8230;</strong></p>
<p><em>Edith Muresan: </em>Grundsätzlich: Weibliche Vorbilder. Für den Arbeitsalltag sind flexible Arbeitszeiten und wenn es irgendwie möglich ist, eine Unterstützung beim Thema Kinderbetreuung wichtig.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Aber eine entscheidende Rolle spielt dabei auch die Unternehmenskultur&#8230;</strong></p>
<p><figure id="attachment_10066" aria-describedby="caption-attachment-10066" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10066 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-400x300.jpg"  alt="Edith Muresan (Foto: NN/ CA Technologies)"  width="400"  height="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-768x576.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-1200x900.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-160x120.jpg 160w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-530x396.jpg 530w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-696x522.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-1392x1044.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-1068x801.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-2136x1602.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-1120x840.jpg 1120w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies-1920x1440.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/07/Edith_Muresan_CA-Technologies.jpg 2592w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-10066" class="wp-caption-text">Edith Muresan (Foto: NN/ CA Technologies)</figcaption></figure></p>
<p><em>Edith Muresan: </em><a href="http://karriere-einsichten.de/2018/02/freiheit-und-generation-y-wir-sind-so-frei/">Gleichberechtigung</a> und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sollten selbstverständlich sein. Natürlich wird es noch etwas dauern, bis sich das Bild in den Unternehmen ändert. Ich finde aber, dass sich eine sehr gute Entwicklung abzeichnet und Wirtschaft und Politik hier eng zusammenarbeiten, um die Situation in die richtige Richtung zu lenken.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was sind Ihre persönlichen Karriere-Tipps für Frauen im IT-Bereich?</strong></p>
<p><em>Edith Muresan: </em>Mutig sein! Und sich eine Vertrauensperson suchen, die als Mentor fungieren kann. Ich selbst habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ansonsten sind Soft Skills wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">Teamfähigkeit</a> und gute Kommunikation natürlich wichtig – aber das ist ja sowieso oft eine Stärke von Frauen. Es geht meist eher darum, dass diese Stärken nicht selbstbewusst genug präsentiert werden. Aber das kann „frau“ definitiv lernen!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:&nbsp;OtmarW/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/concept-success-business-career-enthusiastic-businesswoman-245131405">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/quereinstieg-ins-it-business-weibliche-nerds-die-karriere-machen/">Quereinstieg ins IT-Business: Weibliche Nerds, die “Karriere machen”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Führung von Homeoffice-Mitarbeitern: 5 Schritte, wie es Manager so richtig vermasseln…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 21:53:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Home-Office ist nur was für Schwachmaten, für Low-Performer und solche, die eh schon innerlich gekündigt haben. Stimmt&#8217;s? Nein, ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Wir glauben daran, dass &#8220;Work anytime,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/">Führung von Homeoffice-Mitarbeitern: 5 Schritte, wie es Manager so richtig vermasseln…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="home-office-ist-nur-was-fuer-schwachmaten-fuer-low-performer-und-solche-die-eh-schon-innerlich-gekuendigt-haben-stimmts-nein-ganz-und-gar-nicht-im-gegenteil-wir-glauben-daran-dass-822">Home-Office ist nur was für Schwachmaten, für Low-Performer und solche, die eh schon innerlich gekündigt haben. Stimmt&#8217;s? Nein, ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Wir glauben daran, dass &#8220;Work anytime, anywhere&#8221; funktioniert! Vorausgesetzt, es wird richtig aufgegleist. Wir zeigen euch fünf häufige, gerne begangene Fehler von Managern &#8211; auf Kosten der Arbeitsmoral als auch Produktivität der Mitarbeiter/innen&#8230;</h3>
<p><span id="more-10061"></span></p>
<p>Mitarbeiter von zu Hause oder anderen entfernten Standorten aus arbeiten zu lassen, wird oft als eine Möglichkeit angepriesen, die Mitarbeiter stärker zu beschäftigen und Schlüsselmitarbeiter zu halten. Die Verwaltung von <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">Homeoffice</a>-Mitarbeitern ist nicht dasselbe wie die Verwaltung von Personen, die sich tagtäglich im selben Büro wie Sie selbst befinden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nur weil jemand aus der Ferne arbeitet, bedeutet das nicht, dass er nicht die gleiche Aufmerksamkeit und Hilfe benötigt&#8221;</p></blockquote>
<p>Nur weil jemand aus der Ferne arbeitet, bedeutet das nicht, dass er nicht die gleiche Aufmerksamkeit und Hilfe benötigt, die jeder in Ihrem Büro braucht. Oftmals ist der Grund für das Auftreten vieler Fehler, dass man sich nicht im selben Büro befindet. Diese Situation erfordert eine andere Herangehensweisen und Ansätze, um die gleichen Ziele mit diesen Mitarbeitern zu erreichen.</p>
<h2 id="fehler-1-fehlende-beziehung-zu-homeoffice-mitarbeitern"><strong><u>Fehler #1: Fehlende Beziehung zu Homeoffice-Mitarbeitern</u></strong></h2>
<p>Fernarbeiter sind auch Menschen. Vielleicht teilen Sie nicht jeden Tag das Mittagessen in der Pause mit Ihnen und stehen auch nicht zu einem Plausch am Wasserspender zur Verfügung, sie wollen sich aber trotzdem Gehör verschaffen und sich verstanden fühlen. Sie wollen über Dinge reden, die über die Arbeit hinausgehen.</p>
<p>Ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern</a> ist die Grundlage für ein gutes Management. Wenn Menschen das Gefühl haben, dass Sie wissen, wer sie sind, und Sie eine Verbindung über die Arbeitsverantwortung hinaus aufbauen, stärken Sie die Bindung zwischen Manager und Mitarbeiter. Dies führt zu einer Vielzahl von Vorteilen, darunter unter anderem:</p>
<ul>
<li>Sie haben das <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Vertrauen</a>, um mit Problemen jeder Art zu Ihnen zu kommen.</li>
<li>Sie sind viel eher bereit, sich Ihnen in einem Einzelgespräch zu öffnen.</li>
<li>Sie sind kritikfähiger und offener für Ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedback und Coaching</a>.</li>
<li>Sie haben keine Angst, Feedback und Ideen mit Ihnen zu teilen.</li>
<li>Sie fühlen sich Ihnen und dem Unternehmen gegenüber stärker verbunden.</li>
</ul>
<p><strong>Oder einfacher gesagt:</strong> Sie müssen sich anstrengen. Es erfordert etwas Zeit und bewusstes Handeln, jedoch profitieren Sie enorm von diesem Investment.</p>
<p><strong>Was zu tun ist</strong>: Überlegen Sie, ob es sinnvoll ist häufiger oder für längere Zeiträume Einzelgespräche mit Ihren mobilen Mitarbeitern zu führen. Nutzen Sie die zusätzliche Zeit, um sie durch weitere Fragen kennenzulernen und Smalltalk zu halten.  Schon die Frage, wie es der Familie geht oder nach neuen Hobbies und Interessen kann viel bedeuten.</p>
<h2 id="fehler-2-ausgrenzung-aus-wichtigen-meetings"><strong><u>Fehler #2: Ausgrenzung aus wichtigen Meetings</u></strong></h2>
<p>Einer der größten Fehler, die im Büro immer wieder gemacht werden, folgt immer dem gleichen Muster:</p>
<ol>
<li>Ein Problem tritt auf und eine Entscheidung muss getroffen werden.</li>
<li>Der Verantwortliche schnappt sich jeden im Büro, der involviert sein muss.</li>
<li>Die Beteiligten sprechen es durch und treffen eine Entscheidung.</li>
<li>Wenn sie alle über die Entscheidungen benachrichtigen, stellen sie plötzlich fest, dass man die mobilen Mitarbeiter hätte mit einbeziehen müssen.</li>
<li>Die Entscheidung wird umgesetzt und Sie entschuldigen sich (wieder) dafür, dass Sie den/die mobilen Mitarbeiter nicht einbezogen haben.</li>
</ol>
<p>Dadurch haben alle Beteiligten meist <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">ein schlechtes Gewissen</a>.</p>
<p>Diejenigen von uns im Büro fühlen sich schuldig, weil sie die mobilen Teammitglieder nicht einbezogen hatten, während diese sich natürlich ausgeschlossen fühlen. Es ist nur logisch, dass sie frustriert sind und das Gefühl haben, dass ihre Meinung nicht geschätzt wird.</p>
<p><strong>Was zu tun ist</strong>: Wenn Sie eine Ad-hoc-Entscheidung treffen, machen Sie es sich zur Gewohnheit, kurz innezuhalten, um sich folgende Fragen zu stellen: &#8220;<em>Sind alle hier, die mit einbezogen werden sollen?&#8221;</em>und &#8220;<em>Wer arbeitet von zu Hause aus, sollte aber mit in die Entscheidung einbezogen werden</em>?&#8221;  Sobald Sie erkannt haben, wer per Fernzugriff einbezogen werden muss, kontaktieren Sie sie über Slack, Skype oder ein anderes Chat-Tool, mit dem Sie sie durch einen einfachen Anruf erreichen können, damit sie beteiligt sind.</p>
<h2 id="fehler-3-ausschluss-bei-erfolgen"><strong><u>Fehler #3: Ausschluss bei Erfolgen</u></strong></h2>
<p>Um das Offensichtliche auszusprechen: Gewinnen fühlt sich gut an. Wir alle genießen es, große und kleine Siege in unserer Arbeit zu erleben. Wir wollen wissen, dass unsere Arbeit nicht umsonst ist und <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/02/karriere-vitamin-b-netzwerken-fuer-den-beruflichen-erfolg/">Erfolge</a> mit sich bringt.</p>
<p>Leider können viele der einfachsten Möglichkeiten, Gewinne zu feiern, Ihre Remote-Mitarbeiter ausschließen:</p>
<ul>
<li>High Fives, Klatschen, Gongs schlagen oder den Sieg auf andere verbale oder akustische Weise feiern.</li>
<li>Ein Diagramm, Banner oder ein anderes visuelles Medium an der Wand, das den Fortschritt erkennen lässt.</li>
<li>Ausgehen zum Abendessen oder auf einen Drink, um den Erfolg zu feiern.</li>
</ul>
<p>Es ist nur logisch, dass Ihre mobilen Mitarbeiter, sich ausgeschlossen fühlen, wenn sie diese Dinge sehen oder hören und nicht daran teilnehmen können.</p>
<p>Es hilft auch nicht, diese Veranstaltungen und Bürofeiern zu verstecken.</p>
<p><strong>Was zu tun ist</strong>: Wenn die Arbeit eines Teams gelobt wird, in dem sich ein mobiler Mitarbeiter befindet, stellen Sie sicher, dass das Lob auch bei ihm ankommt.</p>
<p>Das kann bedeuten, dass Sie etwas in Ihrer Chat-Anwendung posten, ihnen eine aufmerksame E-Mail schicken oder sie per <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/">Videokonferenz</a> in die Diskussion einbeziehen. Wenn Sie es schriftlich formulieren, scheuen Sie sich nicht, ein animiertes Gif oder ein relevantes Meme einzufügen; es kann stärkere Emotionen auslösen als Worte allein.</p>
<h2 id="fehler-4-vernachlaessigung-von-direktem-kontakt"><strong><u>Fehler #4: Vernachlässigung von direktem Kontakt</u></strong></h2>
<p>Eines der häufigsten Gefühle, die entfernte Mitarbeiter haben können, ist das Gefühl der Abgeschiedenheit. Wenn jemand ein Außendienstmitarbeiter ist, ist er von den anderen Dingen, die in Ihrem Unternehmen passieren, isoliert. Das zufällige Gespräch mit Sarah im Verkauf oder Basti in der Technik, das Ihnen geholfen hat herauszufinden, wie es ihnen geht, findet nicht statt.  Sie bekommen nicht beiläufig mit, wie das Fundraising läuft, könnten verpassen, dass ein großer Verkauf abgeschlossen wurde oder erfahren viel später als alle anderen von der Einführung eines neuen Features.</p>
<p>Es ist die Summe jener Begegnungen und Gespräche, die ein Gefühl der Verbundenheit schaffen.</p>
<p><strong>Was zu tun ist: </strong>Es reicht nicht aus, Informationen in Ihr Wiki zu posten. Sie müssen sich regelmäßig bemühen, mehrere Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen, um &#8220;Zusammenstöße&#8221; für Ihre Außendienstmitarbeiter zu erzeugen. Hier sind ein paar gute Ansätze:</p>
<ol>
<li><em>Ihre Einzelgespräche:</em>Nehmen Sie sich Zeit, um über alles im Geschäft zu sprechen, worüber sie Fragen haben.</li>
<li><em>Mitarbeitergespräche untereinander</em>: Ermutigen Sie sie, sich mit Kollegen auszutauschen, um mehr über andere Bereiche des Unternehmens zu erfahren.</li>
<li><em>Wiederholung:</em>Wiederholen Sie sich öfter, als Sie es für nötig halten. Verwenden Sie mehrere Medien (Anrufe, Wiki, Chat, E-Mail usw.), um sicherzustellen, dass sie es auf jeden Fall mitbekommen und es verinnerlichen können.</li>
<li><em>Online-Kollisionen erstellen</em>: Wenn Sie der Meinung sind, &#8220;Du solltest wirklich mit diesem oder jenem mobilen Mitarbeiter sprechen&#8221;, erstellen Sie die „Zusammenstöße“ mit einer E-Mail oder einem Chat, so dass sie sich so unterhalten können, als wären sie sich im Flur begegnet. Ermutigen Sie andere, dasselbe zu tun.</li>
<li><em>Holen Sie sie zu sich</em>: Suchen Sie nach Gelegenheiten (Konferenzen, Billigflüge, Großveranstaltungen usw.), um sie kommen zu lassen und diese direkten Kontakte mit ihnen haben zu können, die ihre Homeoffice-Mitarbeiter normalerweise verpassen.</li>
</ol>
<h2 id="fehler-5-fehlende-entwicklungsgespraeche"><strong><u>Fehler #5</u></strong><strong><u>: Fehlende Entwicklungsgespräche</u></strong></h2>
<p>In den sich ständig verändernden Märkten von heute müssen Sie in das Wachstum <em>aller</em>investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.</p>
<p>Leider bekommen die meisten Mitarbeiter nicht die Karrierechancen, die sie sich wünschen, und das gilt vor allem für Ihre Homeoffice-Mitarbeiter. Denn es ist einfach, sich keine Zeit zu nehmen, dieses Gespräch mit jemandem zu führen, den man nicht regelmäßig sieht.</p>
<p><strong>Was zu tun ist: </strong>Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch über die Wachstums- und Karriereziele Ihrer Mitarbeiter. Besprechen Sie, ob sie neue Fähigkeiten erlernen wollen oder eine Beförderung möchten &#8211; so motivieren Sie sie gleichzeitig.</p>
<p>Ihre Einzelgespräche sind die perfekte Gelegenheit, um diese Art von Themen anzuschneiden. Sobald Sie das Ziel festgelegt haben, machen Sie einen Plan, wie Ihre Mitarbeiter <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">im Laufe der Zeit Fortschritte machen</a> können, und überprüfen Sie das Vorankommen regelmäßig.</p>
<p>Seien Sie ehrlich mit den Karrieremöglichkeiten, die Ihre Mitarbeiter im Homeoffice haben, und für welche sie im Büro präsent sein müssten. Vielleicht überrascht Sie der ein oder andere Mitarbeiter mit der Bereitschaft umzuziehen. Sie werden es nie herausfinden, wenn Sie nicht darüber reden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Verwaltung von Homeoffice-Mitarbeitern stellt andere <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">Herausforderungen</a> an Sie, als das Management des Personals im Büro. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, sich der damit einhergehenden Veränderungen in der Kommunikation bewusst zu sein.</p>
<p><b>Über die Autorin:</b> Lara Kornbach ist Mitarbeiterin und Redakteurin bei der GEFTA Gesellschaft für Telearbeit mbH. Das Unternehmen schafft seit Jahren bundesweit moderne Home Office-Arbeitsplätze und bildet täglich motivierte Quereinsteiger zu Kundenservicehelden aus. Zusätzlich besitzt GEFTA die Expertise in der Einführung und Anbindung von dezentralen Arbeitsplätzen und begleitet Unternehmen bei der Umsetzung. <a href="https://www.gefta.eu/">https://www.gefta.eu/</a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: kozirsky/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-home-relaxing-on-sofa-couch-278640137">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/fuehrung-von-homeoffice-mitarbeitern-5-schritte-wie-es-manager-so-richtig-vermasseln/">Führung von Homeoffice-Mitarbeitern: 5 Schritte, wie es Manager so richtig vermasseln…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Geldmanager 4.0: Jobs in der Finanzbranche in Zeiten der Digitalisierung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/07/geldmanager-4-0-jobs-in-der-finanzbranche-in-zeiten-der-digitalisierung/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 21:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Holakratie]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierechancen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geld gibt es nicht nur bei der Bank oder am Automaten, sondern auch im Internet. Zwei Geldmanager von Online-Kreditmarktplätzen erzählen, was sie tun, wie sie dahin gekommen sind und wie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/geldmanager-4-0-jobs-in-der-finanzbranche-in-zeiten-der-digitalisierung/">Geldmanager 4.0: Jobs in der Finanzbranche in Zeiten der Digitalisierung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="geld-gibt-es-nicht-nur-bei-der-bank-oder-am-automaten-sondern-auch-im-internet-zwei-geldmanager-von-online-kreditmarktplaetzen-erzaehlen-was-sie-tun-wie-sie-dahin-gekommen-sind-und-wie-ihnen-der-j">Geld gibt es nicht nur bei der Bank oder am Automaten, sondern auch im Internet. Zwei Geldmanager von Online-Kreditmarktplätzen erzählen, was sie tun, wie sie dahin gekommen sind und wie ihnen der Job gefällt&#8230;</h3>
<p><span id="more-10062"></span>Wer ein Haus kaufen will, muss zur Bank. Bisher jedenfalls. Nun soll eine Baufinanzierung bald so einfach sein, wie sich in ein selbstfahrendes Auto zu setzen. Zumindest wenn es nach Thomas Heiserowski geht. Der Vorstand von Europace,der größten deutschen Plattform für Immobilienfinanzierungen, sagt: „Eines meiner Ziele ist, das autonome Fahren in die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Finanzwelt</a> zu bringen“.</p>
<p>Heiserowskis Karriere beginnt nach dem Abitur mit einem Wirtschaftsinformatik-Studium in Berlin und London. 2005 steigt er als Berater und Teamleiter bei Europace ein – damals noch eine Tochtergesellschaft der Hypoport AG. Im selben Jahr veröffentlicht die Plattform zum ersten Mal einen Hauspreis-Index, der seitdem monatlich zeigt, wie sich die Preise für Wohneigentum entwickeln. Inzwischen wird jedes fünfte Eigenheim über den Online-Marktplatz finanziert. Verträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als vier Milliarden Euro wickelt das Portal monatlich ab.</p>
<h2 id="hierarchien-flach-innovationen-gefoerdert">Hierarchien flach, Innovationen gefördert</h2>
<p>Von Anfang an mit an der technischen Entwicklung beteiligt, wird der heute 37-Jährige im März 2017 Vorstand für strategische Produktentwicklung. Kaufen so einfach wie mieten zu machen, ist seine Vision. Um die zu erreichen, hat sich Heiserowski von traditionellen Organisationsformen verabschiedet: „Unsere 150 Beschäftigten arbeiten in selbstorganisierten Teams“, sagt er. Europace hat die <a href="https://karriereblog.svenja-hofert.de/2015/08/holakratie-versus-hierarchie-braucht-unsere-arbeitswelt-ein-neues-betriebssystem/">Holakratie</a> eingeführt: Hierarchien sind flach, Innovationen werden gefördert, die Kommunikationswege sind kurz und Mitarbeiter arbeiten eigenverantwortlich. „So erhält jeder die Chance, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln“, skizziert Heiserowski, wie es ist, bei einem Fintech zu arbeiten.</p>
<p>Auch Geldmanager Christopher Grätz will Neues entwickeln und die Finanzwelt „vom verstaubten Image befreien“. Der Mitgründer und Geschäftsführer des Kreditmarktplatzes Kapilendo vermittelt Summen bis zu 2,5 Millionen Euro. Mit seinen 30 Kollegen finanziert der 31-Jährige den Mittelstand: einen Webshop für schicke Herrensocken oder Haarpflege, eine Restaurant-Kette oder eine Likörbrennerei.</p>
<p>Aber auch Hightech-Firmen, wie ein Messgeräte-Hersteller oder ein italienischer Autotuner, haben sich über die Plattform Kredite besorgt. Das Geld kommt von Investoren und Privatleuten, die über die Portal-Webseite und Anzeigen in Sozialen Medien von den Projekten erfahren.</p>
<blockquote><p>&#8220;nicht in einer klassischen Bank arbeiten&#8221;</p></blockquote>
<p>Grätz selbst merkt schon früh, dass er nicht in einer klassischen Bank arbeiten will. Der Berliner absolviert nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bankkaufmann, der ein BWL-Studium folgt. Danach lernt er als strategischer Berater in einem großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen neben Großbanken auch große Aktiengesellschaften und DAX-Unternehmen von innen kennen.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen Kollegen, die zu einem Kunden wechseln und ihre Karriere in einem Konzern fortführen, hat der Finanzkopf anderes im Sinn: „Mein Ziel war und ist es, den Finanzdienstleistungssektor zu revolutionieren.“  Er will das Kreditgeschäft „emotional und spannend“ gestalten, weg von Bürokratie und nüchternen, trockenen Zahlenlandschaften.</p>
<h2 id="neue-jobchancen-entstehen">Neue Jobchancen entstehen</h2>
<p>So entsteht vor rund drei Jahren Kapilendo. Seit Sommer 2015 hat die Plattform mehr als 100 Projekte finanziert, dafür fast 27 Millionen Euro eingesammelt. „Es gibt Projekte, die innerhalb von Minuten finanziert sind“, sagt Grätz. Wer einmal auf eine Kreditzusage einer Bank gewartet hat, weiß, dass dies manchmal Wochen dauern kann.</p>
<p>Die beiden Berliner Beispiele zeigen, wie rasant sich aktuell die Finanzwelt wandelt. Und wo neue Jobchancen entstehen. Gefragt sind neben Bankkaufleuten und Betriebswirten vor allem Informatiker. Denn bei aller Emotionalität sind es Bits und Bytes, die die virtuellen Geldhähne zum Leben erwecken – und die wollen programmiert werden. Geldmanager hingegen bewegen sich immer mehr in der Onlinewelt fantastischer Finanzen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: shefkate/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/successful-person-isolated-on-beige-background/47262521">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/07/geldmanager-4-0-jobs-in-der-finanzbranche-in-zeiten-der-digitalisierung/">Geldmanager 4.0: Jobs in der Finanzbranche in Zeiten der Digitalisierung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Motivation: intrinsischer versus extrinsischer Antrieb, was denn nun?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/06/motivation-intrinsischer-versus-extrinsischer-antrieb-was-denn-nun/</link>
		
		
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2018 12:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Anreiz]]></category>
		<category><![CDATA[Antrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Spass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, Situationen, Aufgaben, die machen wir einfach gern, und es gibt andere, die werden nur durch die Aussicht auf eine Belohnung erträglich. Die Rede ist von unterschiedlichen Arten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/motivation-intrinsischer-versus-extrinsischer-antrieb-was-denn-nun/">Motivation: intrinsischer versus extrinsischer Antrieb, was denn nun?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-gibt-dinge-situationen-aufgaben-die-machen-wir-einfach-gern-und-es-gibt-andere-die-werden-nur-durch-die-aussicht-auf-eine-belohnung-ertraeglich-die-rede-ist-von-unterschiedlichen-arten-der-mo">Es gibt Dinge, Situationen, Aufgaben, die machen wir einfach gern, und es gibt andere, die werden nur durch die Aussicht auf eine Belohnung erträglich. Die Rede ist von unterschiedlichen Arten der Motivation – intrinsischer und extrinsischer Motivation&#8230;</h3>
<p><span id="more-10055"></span></p>
<p>Bitte was? Zugegeben, die Begriffe klingen recht hochgestochen, sind aber einfach erklärt und geben Antwort auf die allgegenwärtige Frage: Was treibt uns an?</p>
<blockquote><p>&#8220;Wie sieht es bei dir aus?&#8221;</p></blockquote>
<p>Manche Sachen macht man gern, manche eher ungern. Die Nachbereitung der langatmigen Besprechung machst du nur, weil sie eben zu deinem Job gehört. Anschauen wird sie sich wahrscheinlich eh keiner, aber naja – das machst du halt schon immer so.</p>
<p>Am Nachmittag erhältst du dann den Auftrag, einen Blogartikel zu schreiben. Cool! Das Thema interessiert dich so richtig und du machst dich mit Eifer an die Arbeit. Zwar scheint draußen die Sonne, aber das bekommst du gar nicht richtig mit. Das Endergebnis zählt, du bist voll bei der Sache – du bist im Flow.</p>
<h2 id="extrinsische-motivation-externer-faktor-treibt-uns-an">Extrinsische Motivation – externer Faktor treibt uns an.</h2>
<p>Immer dann, wenn wir von einem äußeren Faktor, zum Beispiel einer Belohnung oder Bestrafung, angetrieben werden, spricht man von extrinsischer Motivation.</p>
<p>Diese kennen wir bereits aus Kindertagen, als wir am Tisch sitzen blieben, um den Nachtisch zu bekommen oder unser Zimmer aufräumten, um dem Hausarrest zu entgehen. Die Aussicht auf Belohnung oder die Vermeidung einer Strafe und somit die Menschen, die diese anboten oder androhten, brachten uns schon damals dazu, eine bestimmte Tätigkeit zu verrichten (wenn auch mit einem Grummeln).</p>
<p>Anders sieht es für viele auch heute noch nicht aus. Wir müssen arbeiten, um Geld zu verdienen, um die Familie zu versorgen und den Urlaub zu finanzieren.</p>
<p>Die Sache mit der extrinsischen <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/motivation-eiskalt-ermordet-so-klappts-auf-gar-keinen-fall/">Motivation</a> ist aber: Sie wirkt nur kurzfristig.Sobald der Faktor, der uns antrieb, versiegt oder zum Standard wird, ist es auch mit der Motivation dahin.</p>
<p>Bevor ich Führungskräftecoach wurde, war ich selbst als Manager tätig. Als kommunikativer Mensch sprach ich oft mit meinen Angestellten, lernte aber auch die Kollegen aus den anderen Teams kennen. Einer von ihnen war Toni. Toni wurde ein Bonus versprochen, wenn er Ziel X bis zum Tag Y erreicht.</p>
<p>Er hängte sich rein. Er wollte vor seinem <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Chef</a> und den <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kollegen</a> gut dastehen, der versprochene finanzielle Zuschuss kam ihm gerade ganz gelegen. Tag Y kam, Toni hatte das Ziel erreicht. Puuuh &#8230; endlich überstanden. Während der nächsten Wochen war zu beobachten, dass Tonis Kreativität und Leistung sank. Er erzählte mir, wie unzufrieden er sei. Der Motivationsfaktor, der ihn zuvor antrieb, fehlte nun.</p>
<h2 id="intrinsische-motivation-antrieb-kommt-von-innen-heraus">Intrinsische Motivation – Antrieb kommt von innen heraus</h2>
<p>Arbeitest du, weil du stolz auf deinen Job bist und er dir Spaß macht, lernst du, weil dich das Thema so richtig interessiert, führst du den Hund aus, weil du dabei so richtig abschalten kannst? Ja? Dann kommen hier <a href="https://hirnpuls.de/intrinsische-motivation/">intrinsische Motivationsfaktoren</a> zum Einsatz.</p>
<p>Wie du sicher bereits ahnst, ist diese Art des Antriebs deutlich effektiverund nachhaltiger. Wer etwas macht, weil er Spaß an der Sache hat und einen Sinn darin sieht, der macht es besser, der ist kreativer, der ist leistungsfähiger.</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel meinen Freund Markus. Markus ist Vertriebler und organisiert Events, auf denen er neue Leute kennenlernen und sein Produkt vorstellen kann. Er steht hinter der Vision, die sein Unternehmen verfolgt und weiß, er ist Teil eines großen Ganzen. Markus liebt es, sein Netzwerk zu vergrößern und geht mit seinen neuen Freunden nach dem Seminar noch ein Bierchen trinken. „Wer sagt, dass sich Arbeit und Hobby nicht verbinden lassen?“, hat er mir beim letzten Grillabend erzählt.</p>
<h2 id="intrinsische-motivation-im-arbeitsalltag">Intrinsische Motivation im Arbeitsalltag</h2>
<p>Unter Führungskräften wird oft über das Thema Motivation gesprochen. Es ist klar, dass ein zufriedener, motivierter Mitarbeiter bessere Leistungen erzielt, seltener im Büro fehlt, kreativer und produktiver ist.</p>
<h2 id="wie-aber-motiviert-man-richtig-gar-nicht">Wie aber motiviert man richtig? Gar nicht!</h2>
<p>Statt zu versuchen, durch verschiedene Maßnahmen (Pizzaabende, Firmenwagen etc.) äußere Motivationsfaktoren zu schaffen, ist es sinnvoller, die Grundlage für <a href="https://hirnpuls.de/mit-vision-zu-mehr-mitarbeitermotivation/">intrinsische Mitarbeitermotivation</a>zu legen.</p>
<p><strong>Wodurch verbessert sich die eigene intrinsische Motivation bei der Arbeit?</strong></p>
<ul>
<li>&#8230; indem eine angenehme Arbeitsatmosphäreherrscht, in der Angestellte selbstständig arbeiten und sich frei äußern können.</li>
<li>&#8230; indem der Mitarbeiter Sinnhaftigkeitin seiner Arbeit sieht. Ist man für ein Unternehmen tätig, hinter dessen Vision man steht und auf das man stolz ist, so ist man gleich motivierter.</li>
<li>&#8230; indem man das Gefühl hat, man istfür den Erfolg des Unternehmens wichtig.</li>
<li>&#8230; indem man Spaß am Arbeitsplatz Wer die Kollegen mag, wer sich am Arbeitsplatz wohlfühlt und so richtig er selbst sein kann, ist glücklicher und motivierter.</li>
<li>&#8230; indem man herausgefordertwird und positive Erlebnisse in den selbst gesteckten und dann erreichten Zielen findet. Passiert doch einmal ein Fehler, so lernt man daraus, statt dafür bestraft zu werden.</li>
<li>&#8230; indem man die Kontrolle hat und in Entscheidungen einbezogen wird.</li>
<li>&#8230; indem die eigene Leistung anerkanntwird und man das Gefühl hat, sich durch Triumphe weiterzuentwickeln.</li>
</ul>
<p>Klar, so ganz ohne extrinsische Motivation geht es nicht. Die Entlohnung für die tägliche Arbeit sollte gerecht und angemessen sein. Aufbauend darauf kann eine Führungskraft dann die Mitarbeiter darin unterstützen, intrinsische Motivation zu finden.</p>
<p><strong>Zurück zu der Frage „Wie sieht das bei dir aus?“</strong></p>
<p>Was meinst du, was treibt dich an? Siehst du einen Sinn in deinem Job? Hinterlass mir gern einen Kommentar&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Syda Productions/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/home-people-moving-real-estate-concept-301744478">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/motivation-intrinsischer-versus-extrinsischer-antrieb-was-denn-nun/">Motivation: intrinsischer versus extrinsischer Antrieb, was denn nun?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Günstiges Klima: Maltas Glücksspielbranche sucht Nachwuchs</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/06/guenstiges-klima-maltas-gluecksspielbranche-sucht-nachwuchs/</link>
		
		
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 15:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Chancen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon gewusst? Die Insel Malta, klein aber doch oho, sie hat sich zum Zentrum der europäischen Glücksspielbranche entwickelt. Viele Unternehmen aus der Online Game Branche, die ihren Hauptsitz auf Malta&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/guenstiges-klima-maltas-gluecksspielbranche-sucht-nachwuchs/">Günstiges Klima: Maltas Glücksspielbranche sucht Nachwuchs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schon-gewusst-die-insel-malta-klein-aber-doch-oho-sie-hat-sich-zum-zentrum-der-europaeischen-gluecksspielbranche-entwickelt-viele-unternehmen-aus-der-online-game-branche-die-ihren-hauptsitz-auf-m">Schon gewusst? Die Insel Malta, klein aber doch oho, sie hat sich zum Zentrum der europäischen Glücksspielbranche entwickelt. Viele Unternehmen aus der Online Game Branche, die ihren Hauptsitz auf Malta haben, weisen Umsätze in Milliardenhöhe vor. Doch geeignete Mitarbeiter auf der Insel sind rar und werden derzeit im europäischen Ausland gesucht&#8230;</h3>
<p><span id="more-10056"></span></p>
<p>Wer sein Leben sowie seinen Arbeitsalltag verändern möchte, könnte auf Malta tatsächlich eine <a href="http://karriere-einsichten.de/?s=karriere">gute Karrierechance</a> ergreifen. In den letzten Jahren hat die Insel einen stetigen Anstieg an Neueröffnungen von Sportwettenanbieter zu verzeichnen. Dazu kommt, das Malta einer der Hauptstandorte für Unternehmen geworden ist, die einige Arten von Glücksspielen wie Sportwetten, Casinos oder Bingo anbieten.</p>
<p>Für viele Firmen ist es nicht einfach, <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">geeignete Mitarbeiter</a> auf Malta zu finden. Das liegt vor allem daran, dass die Anzahl der maltesischen Bevölkerung eher klein ist. Zudem hat das Bildungsministerium erst vor Kurzem auf die Anforderungen reagiert, die eine Arbeit im Wettbüro mit sich bringt.</p>
<p>Beispielsweise gibt es keine große Zahl an Bewerbern, mit mehrsprachigen Fähigkeiten. Auch im Support fehlt es an multilingualen Mitarbeitern. Daher sind bereits einige Glücksspielanbieter sowie Anbieter von Sportwetten dazu übergegangen, höhere Gehälter anzubieten, die teilweise weit über den Mindestlohn im Land hinausgehen. Außerdem erwartet Angestellte auf Malta im Sportwettenbüro hohe Bonusvergütungen bei bestimmten Gelegenheiten oder bei einem hohen Engagement der Mitarbeiter. Das Arbeiten auf Malta wird dadurch noch attraktiver.</p>
<h2 id="malta-guenstiges-klima-sonne-und-steuern">Malta: günstiges Klima &#8211; Sonne und Steuern</h2>
<p>Sportwettenanbieter auf Malta siedeln sich vor allem wegen der günstigen Bedingungen für Unternehmen auf der Insel an. Nicht nur die niedrigen Glücksspielsteuern stellen einen entscheidenden Faktor für diesen Standort dar. Denn auch die Besteuerung der Unternehmen ist nicht mit denen hierzulande vergleichbar. Zudem herrschen in Sachen Online Glücksspiel in diesem Land klare Bestimmungen.</p>
<p>Der Staat gibt liberale sowie den EU-Richtlinien angepasste Gesetze vor. Dabei hat sich die Malta Gaming Authority als strenge Kontroll- sowie Lizenzierungsstelle erwiesen. Diese staatliche Behörde hat in den vergangenen Jahren einige Maßstäbe für eine verbesserte Online Sicherheit geschaffen. Nicht nur die Wettanbieter profitieren von einer strengen Regelung im Glückspielsektor, wenn betrügerische Anbieter vom Markt verwiesen werden. Auch die Kunden haben <a href="http://www.onlinecasinosdeutschland.de/">einen Vorteil durch eine Regulierung</a> ihrer Sportwettenanbieter oder Online Casinos.</p>
<p>Wettkunden können von einem sicheren Rahmen für ihre Sportwetten ausgehen. Die Teilnehmer an Sportwetten haben noch mehr Vorteile. Die maltesischen Buchmacher geben ihre Vorteile häufig über gute Wettquoten sowie ansprechende Promotionaktionen an ihre Kundschaft weiter. Deswegen gehören maltesische Sportwettenanbieter zu den attraktivsten Firmen in Europa in diesem Bereich.</p>
<blockquote><p>&#8220;Leben und arbeiten auf Malta&#8221;</p></blockquote>
<p>Malta ist eine wunderschöne Insel, die sich inmitten des Mittelmeers befindet. Die Sonneninsel liegt ungefähr 80 Kilometer von Italien entfernt. Der Mindestlohn auf dem Eiland liegt derzeit bei 4,30 Euro pro Stunde. Dabei gehen die maltesischen Unternehmen stets von einer 48-Stunden-Woche aus.</p>
<h2 id="monatseinkommen-bis-zu-8-500-euro-steuerfrei">Monatseinkommen bis zu 8.500 Euro steuerfrei</h2>
<p>Auf dem Glücksspielsektor kann je nach Position jedoch mit wesentlich höheren Gehältern gerechnet werden. Die Steuern sowie Abgaben werden vom Arbeitgeber sofort abgezogen und an die behördlichen Stellen abgeführt. Dabei variiert der Steuersatz je nach Gehaltsstufe von 15 bis 35 Prozent. Das Einkommen bleibt bis zu einem Betrag von 8.500 Euro steuerfrei.</p>
<p>Wer sich auf der Insel niederlassen möchte, kann mit günstigen Mietpreisen rechnen. Diese liegen etwa zwischen 250 und 600 Euro, wobei die Mieten je nach Wohngegend variieren. Malta liegt mit den Ausgaben für Nahrungsmittel gegenüber anderen europäischen Ländern weit vorne. Pro Person muss ein Budget von 120 bis 200 Euro für Lebensmittel eingeplant werden. Schließlich sind die Importkosten recht hoch. Regionale Güter werden allerdings recht preisgünstig angeboten.</p>
<p>Das Gesundheitssystem auf Malta zählt zu den besten Systemen europaweit. Jeder EU Bürger, der sich auf Malta niedergelassen hat, erhält eine kostenlose Gesundheitsvorsorge. Statt einer Krankenkasse gibt es ein staatliches Versorgungssystem. Dieses wird durch Sozialversicherungsbeiträge finanziert. Wer auf Malta arbeitet, zahlt seine Beiträge mit der Abgabe vom <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Gehalt</a>. Die Höhe der Abzüge bemisst sich nach der Gehaltsstufe.</p>
<h2 id="fazit-ein-umzug-auf-die-sonneninsel-malta-lohnt-sich">Fazit: ein Umzug auf die Sonneninsel Malta lohnt sich</h2>
<p>Auf Malta herrscht ganzjährig ein mildes Klima. Dabei regnet es während der wärmeren Jahreszeiten eher selten auf der Insel. Ein Aufenthalt für mehrere Jahre rentiert sich. Denn es gibt viele gute <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/04/gluecksspielbranche-geld-verdienen-mit-dem-spiel-der-anderen/">Jobs in der Glücksspielbranche</a>. Insbesondere bei den Anbietern von Sportwetten kann es sich bezahlt machen, eine Bewerbung zu verschicken. Das ist wohl der angenehmste Weg, um dem schlechten Wetter in Deutschland zu entkommen und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: dmitrimaruta/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/muscular-handsome-sailor-on-his-yacht/43181319">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/guenstiges-klima-maltas-gluecksspielbranche-sucht-nachwuchs/">Günstiges Klima: Maltas Glücksspielbranche sucht Nachwuchs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Political Correctness: So klappt’s auf jeden Fall mit dem Unternehmensuntergang! Warum wirkliche Offenheit und Ehrlichkeit zu mehr Erfolg führen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/06/political-correctness-so-klappts-auf-jeden-fall-mit-dem-unternehmensuntergang-warum-wirkliche-offenheit-und-ehrlichkeit-zu-mehr-erfolg-fuehren/</link>
		
		
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2018 20:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektheit]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klar soll es sein, offen, direkt und unverblümt! So der Anspruch an Chefs, die ihren Mitarbeitern Feedback geben. Und am Ende? Flüchten sich etliche Führungskräfte eben doch in allgemeine Formulierungen und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/political-correctness-so-klappts-auf-jeden-fall-mit-dem-unternehmensuntergang-warum-wirkliche-offenheit-und-ehrlichkeit-zu-mehr-erfolg-fuehren/">Political Correctness: So klappt’s auf jeden Fall mit dem Unternehmensuntergang! Warum wirkliche Offenheit und Ehrlichkeit zu mehr Erfolg führen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="klar-soll-es-sein-offen-direkt-und-unverbluemt-so-der-anspruch-an-chefs-die-ihren-mitarbeitern-feedback-geben-und-am-ende-fluechten-sich-etliche-fuehrungskraefte-eben-doch-in-allgemeine-for">Klar soll es sein, offen, direkt und unverblümt! So der Anspruch an Chefs, die ihren Mitarbeitern Feedback geben. Und am Ende? Flüchten sich etliche Führungskräfte eben doch in allgemeine Formulierungen und Wattebällchen. Warum? Weil sie aufpassen müssen, dass sie nicht eine Beschwerde des Betriebsrats oder des Personalrats auf den Tisch bekommen, nicht gegen das Leitbild der Firma verstoßen oder sich schlechte Ratings bei Arbeitgeberbewertungsportalen einhandeln. „Absoluter Schwachsinn!“, sagt Stefan Reutter und plädiert für klare Ansagen, von denen Unternehmen so viel mehr haben&#8230;</h3>
<p><span id="more-10051"></span>Dem Mitarbeiter kein ehrliches Feedback geben, den Kollegen nicht öffentlich korrigieren und niemandem offen die Meinung sagen – um ja keinen Menschen im Unternehmen vor den Kopf zu stoßen. Kaum eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/06/work-life-balance-glueckspiel-gratwanderung-oder-work-life-blabla/">Führungskraft</a> agiert noch glaubwürdig und stimmig. Eine Streitkultur? Nicht vorhanden! Was die meisten jedoch dabei übersehen: Diese Harmoniesucht führt zu Spaltung, verdeckter Aggression und Unproduktivität … Bringen Sie sich in Sicherheit – vor der bösen Political Correctness!</p>
<h2 id="schluss-mit-political-correctness">Schluss mit Political Correctness</h2>
<p><figure id="attachment_10053" aria-describedby="caption-attachment-10053" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10053"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51xvI7-PPAL.jpg"  alt=""  width="160"  height="256"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51xvI7-PPAL.jpg 313w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51xvI7-PPAL-250x400.jpg 250w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51xvI7-PPAL-263x420.jpg 263w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-10053" class="wp-caption-text">Mehr wissen? Buch kaufen&#8230; (Affiliate)</figcaption></figure></p>
<p>Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, dieser Beitrag soll keine Anstiftung zum Pöbeln und Draufhauen sein.</p>
<p>Doch Tatsache ist, dass die <a href="https://www.zeit.de/2017/06/political-correctness-moral-gesellschaft-gleichstellung-korrektheit">Political Correctness</a>, diese Form der Scheinheiligkeit, Verlogenheit, diese unheilige Mischung aus Denkverboten, Zensur, Konsenszwang und Imagine-all-the-people-living-life-in-peace-Utopie in Unternehmen im Begriff ist, in sich zusammenzubrechen wie ein Kartenhaus.</p>
<p>Denn für Erfolg braucht es eben auch die richtigen Mitarbeiter – früher oder später MUSS eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Führungskraft</a> also klare Ansagen machen. Und dann auch in den sauren Apfel beißen und sich von unproduktiven Mitarbeitern trennen.</p>
<h2 id="offenheit-ist-keine-option">Offenheit ist keine Option</h2>
<p>Deshalb plädiere ich dafür, dass Führungskräfte frühzeitig anfangen müssen, eine wirkliche Streitkultur in ihren Unternehmen aufzubauen. Schließlich ist Ehrlichkeit die Grundlage für unsere Weiterentwicklung. Für die persönliche Weiterentwicklung jedes Einzelnen und auch für unsere unternehmerische <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/01/mit-schmerzen-zur-weltklasse-warum-der-weg-zum-erfolg-wehtun-darf-und-wie-ihr-ihn-trotzdem-freudig-durchzieht/">Weiterentwicklung</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Toleranz und Respekt&#8221;</p></blockquote>
<p>Und mit einer offenen Meinungsäußerung eröffnen sich für jedes Unternehmen auch neue Möglichkeiten. Mitarbeiter und Führungskräfte kommen zueinander, lernen sich besser kennen und den anderen zu tolerieren, zu respektieren. Das ist nicht nur im Unternehmen der Fall. Auch auf der privaten zwischenmenschlichen Ebene bringt uns ein ehrlicher Austausch um Lichtjahre nach vorn.</p>
<p>Er verbessert Freundschaften und Beziehungen, stärkt Familien und Bekanntschaften. Denn wenn Sie anfangen, sich den anderen ehrlich zuzumuten, sich im Respekt und mit aller Offenheit auseinanderzusetzen, dann inspiriert das Mitstreiter und Gegner. Und dann noch weitere Menschen.</p>
<p>Dann die zwei Nachbarn. Dann die Tante und das Nebenhaus. Den Straßenzug, das Viertel. Die Stadt. Das Land. Die Bundesrepublik. Europa.</p>
<h2 id="retten-sie-die-welt">Retten Sie die Welt</h2>
<p>In so einer Welt möchte ich leben. Deshalb trage ich mit meiner <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/unternehmenskommunikation-was-fuer-ein-drahtseilakt-so-klappt-der-umgang-mit-chef-und-kollegen-reibungsfreier/">Offenheit</a> dazu bei. Jeden Tag ein bisschen. Und ich richte meinen Appell, sich endlich offen auseinanderzusetzen, an Sie. Leben Sie endlich die Political Directness, anstatt sich hinter der Political Correctness immer wieder zu verstecken!</p>
<p>Ich bin überzeugt: In jeder Lebenslage – egal, ob im Privatleben oder im Unternehmen – wird diese Offenheit eine Verbesserung in Ihrem Leben hervorrufen. Garantiert!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Picture-Factory/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/stewardess-zeigt-business-mann-etwas/45095637">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/political-correctness-so-klappts-auf-jeden-fall-mit-dem-unternehmensuntergang-warum-wirkliche-offenheit-und-ehrlichkeit-zu-mehr-erfolg-fuehren/">Political Correctness: So klappt’s auf jeden Fall mit dem Unternehmensuntergang! Warum wirkliche Offenheit und Ehrlichkeit zu mehr Erfolg führen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Work-Life-Balance: Glückspiel, Gratwanderung oder Work-Life-Blabla?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/06/work-life-balance-glueckspiel-gratwanderung-oder-work-life-blabla/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2018/06/work-life-balance-glueckspiel-gratwanderung-oder-work-life-blabla/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 13:51:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=10016</guid>

					<description><![CDATA[<p>Resilienz steigern, Effektivität und Effizienz fördern, Agilität, Change-Management, New Work, Work-Life-Balance – jeden Tag ein neuer Business-Trend. Was ist dran an den Trendthemen? Die erfolgreichen Unternehmer Benjamin Schulz und Martin&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/work-life-balance-glueckspiel-gratwanderung-oder-work-life-blabla/">Work-Life-Balance: Glückspiel, Gratwanderung oder Work-Life-Blabla?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="resilienz-steigern-effektivitaet-und-effizienz-foerdern-agilitaet-change-management-new-work-work-life-balance-jeden-tag-ein-neuer-business-trend-was-ist-dran-an-den-trendthemen-die-e">Resilienz steigern, Effektivität und Effizienz fördern, Agilität, Change-Management, New Work, Work-Life-Balance – jeden Tag ein neuer Business-Trend. Was ist dran an den Trendthemen? Die erfolgreichen Unternehmer Benjamin Schulz und Martin Sänger sagen: alles nur Work-Life-Blabla&#8230;<br />
<span id="more-10016"></span></h3>
<p>Aktuell digitalisieren sich alle, Manager erlernen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Resilienz</a>, fragen sich, wie sie sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld agiler werden können. Stichwort Work-Life-Balance. Alles Work-Life-Blabla. Der Begriff „Balance“ impliziert schon eine Trennung in zwei verschiedene Bereiche, die miteinander vereint beziehungsweise sich die Waage halten sollen.</p>
<h2 id="das-berufsleben-ist-auch-ein-leben">Das Berufsleben ist auch ein Leben</h2>
<p>Wenn man überhaupt in diesen Begrifflichkeiten verbleiben möchte, dann müsste es „<a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/">Life-Life-Balance</a>“ heißen, schließlich ist das Berufsleben auch ein Leben. Auch dann würden wir allerdings von zwei verschiedenen Bereichen sprechen. Hinter dem beruflichen und dem privaten steht aber immer ein und dieselbe Person. Warum also etwas trennen oder in Balance bringen, das eigentlich eins ist?</p>
<p><figure id="attachment_10018" aria-describedby="caption-attachment-10018" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10018 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/Zweierbild-am-Grand-Canyon_IMG_6910_midi.jpg"  alt=""  width="1000"  height="666"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/Zweierbild-am-Grand-Canyon_IMG_6910_midi.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/Zweierbild-am-Grand-Canyon_IMG_6910_midi-400x266.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/Zweierbild-am-Grand-Canyon_IMG_6910_midi-768x511.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/Zweierbild-am-Grand-Canyon_IMG_6910_midi-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/Zweierbild-am-Grand-Canyon_IMG_6910_midi-631x420.jpg 631w"  sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" ><figcaption id="caption-attachment-10018" class="wp-caption-text">Die Autoren (Foto: NN/ Privat)</figcaption></figure></p>
<h3 id="work-und-life-lassen-sich-nicht-trennen">„Work“ und „Life“ lassen sich nicht trennen</h3>
<p>Gerade für Selbstständige, Unternehmer und Menschen mit Führungsverantwortung bedeuten diese Begriffe und die dahinterstehenden Konzepte eine große Herausforderung. „Work“ und „Life“ verschmelzen automatisch miteinander, sind nicht trennbar. Verlassen Unternehmer das Büro, lassen sie das Business in den meisten Fällen nicht hinter sich. In gewissen Positionen ist das überhaupt nicht möglich. Man nimmt das Büro unweigerlich mit nach Hause.</p>
<h3 id="ein-leben-eine-identitaet">Ein Leben, eine Identität</h3>
<p>Es müsste also einfach nur „Lebens-Balance“ heißen. Jeder Mensch hat ein Leben, aber spielt darin durchaus verschiedene Rollen, die interagieren. In den jeweiligen Rollen ist ein Mensch immer anders: Geschäftsmann, Vater, Ehemann – dahinter steht aber immer eine Person mit einer Identität und einem festgelegten <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/">Set an Werten</a>.</p>
<p>Stellen Sie sich dazu folgendes Bild vor: Jede Rolle, die wir einnehmen und leben, gleicht einer Säule. Auf all diesen Säulen liegt ein Plateau. Werden diese Rollen unterschiedlich gewichtet, verändert sich natürlich auch die Ausrichtung des Plateaus. Es gerät in Schieflage. Es ist nicht in Balance. Im Übrigen sind auch Gesundheit, Ernährung und Bewegung tragende Säulen dieser Plattform.</p>
<h2 id="geblendet-vom-geschwindigkeitsrausch">Geblendet vom Geschwindigkeitsrausch?</h2>
<p>Man muss also regelmäßig nachtarieren, damit das Plateau stabil bleibt. Wenn man aber ein Leben auf der Erfolgs- und Überholspur führt und immer Vollgas gibt, verengt sich durch die Geschwindigkeit automatisch das Blickfeld. Schnell verliert man das Wesentliche aus den Augen oder rast an der nächsten Tankstelle vorbei.</p>
<p>Ist das Plateau erst einmal in Schieflage, kann das ganze Konstrukt schnell ins Wanken geraten oder komplett in sich zusammenfallen. Bei uns ist das jeweils durch eine Aneinanderreihung von Momenten, in denen wir mit unseren unterschiedlichen Rollen nicht in Balance waren, passiert. Martin hatte einen Herzinfarkt mit Nahtoderfahrung. Ben drohte die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/erfolgreich-scheitern-das-leben-ist-der-brutalste-und-beste-lehrmeister/">Insolvenz</a>, irgendwann folgten Scheidung und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Burn-out</a>.</p>
<h2 id="was-wenn-leidenschaft-leiden-schafft">Was, wenn Leidenschaft Leiden schafft?</h2>
<p>Kennen und erleben Sie das auch, dass gerade im Management viele ausgepowert sind, unter Druck und kurz vor dem Crash stehen? Das liegt meist nicht daran, dass sie „zu viel“ arbeiten – wer etwas mit Leidenschaft macht, kann aus dieser Passion viel Energie ziehen und somit auch viel arbeiten. Menschen rasen in Crashs und ihre Plateaus stürzen ein, weil es zu Rollenkonflikten kommt, also zwischen den unterschiedlichen Rollen keine Balance besteht.</p>
<p>Damit Leidenschaft kein Leiden schafft, braucht es einen Plan, vielleicht sogar ein Lebenskonzept. Es ist wichtig, sich zwischendurch mal Stopps zu setzen, um zu reflektieren und Energie zu tanken. Sich an diesen Plan konsequent zu halten, ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nicht jedem Business-Trend hinterherrennen&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist der Wahn unserer Zeit und die Akzeptanz dieses Wahns bringt einen auch aus der Balance. Unternehmer, Führungskräfte und Geschäftsführer hoffen gerne auf neue Erkenntnisse, die ihre Probleme in Luft auflösen. Dabei ist die Lösung eigentlich ganz simpel und den meisten bekannt. Sie erfordert nur etwas Arbeit: Prioritäten setzen. Und dann durchziehen.</p>
<h2 id="prioritaeten-richtig-setzen">Prioritäten richtig setzen</h2>
<p>Um richtig Prioritäten zu setzen, empfehlen wir das Eisenhower-Prinzip. Was ist wichtig und dringend? Aufgaben dieser Kategorie sind für das Erreichen Ihrer Ziele von höchstem Wert. Erledigen Sie diese sofort. Auch um Aufgaben der Kategorie „wichtig, aber nicht dringend“ sollten Sie sich persönlich kümmern, da sie für Ihre Zielerreichung wichtig sind.</p>
<p>Die Erledigung ist aber nicht an einen bestimmten Zeitrahmen in der näheren Zukunft gebunden. Anders ist es mit Aufgaben, die dringend, aber nicht wichtig sind. Aufgaben dieser Kategorie sollten zeitnah erledigt werden, es ist aber nicht erforderlich, dass Sie sich selbst darum kümmern. Delegieren Sie diese Aufgaben.</p>
<p>Verpflichtungen, die Sie Ihren Zielen nicht näherbringen und bei denen es obendrein egal ist, wann sie erfüllt werden, habe den geringsten Wert. Dabei handelt es sich um Aufgaben der Kategorie „weder wichtig, noch dringend“. Sie sollten nicht in Vergessenheit geraten, können aber vorerst vernachlässigt werden</p>
<p><figure id="attachment_10017" aria-describedby="caption-attachment-10017" style="width: 120px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10017 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/2D_Cover_Unbesiegbar_Schulz_Saenger_klein.jpg"  alt=""  width="120"  height="183" ><figcaption id="caption-attachment-10017" class="wp-caption-text">Auch &#8220;unbesiegbar&#8221; sein wollen? Na dann. Buch <a href="https://www.amazon.de/UNBESIEGBAR-Mit-Vollgas-den-Crash/dp/3981895762/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=8959e4096b63b57b2c1b4c54acc78c54&amp;creativeASIN=3981895762">hier</a> kaufen, es will all jene zum Nachdenken anregen, die selbst das Gaspedal immer voll durchdrücken und dabei Gefahr laufen, in den Crash zu rasen, ohne es zu merken&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Vergessen Sie also das mit der „<a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Work-Life-Balance</a>“ (Anm.d.R., sonst <a href="https://casino.netbet.de/">spielen sie hier</a> oder in einem anderen Casino, lieber das Buch <a href="https://www.unbesiegbar-buch.de">hier anschauen</a>). Wenn wir über Balance sprechen, reden wir über eine <em>ganzheitliche</em> Betrachtungsweise, in der die verschiedenen Rollen in Waage stehen und nicht über die Trennung von Beruf und Privat.</p>
<p><u>Über die Autoren:</u></p>
<h6 id="benjamin-schulz-ist-sparringspartner-consultant-und-mehrfacher-buchautor-der-unternehmer-und-geschaeftsfuehrer-der-firmen-werdewelt-und-ben-schulz-consultants-begleitet-seit-vielen-jahren"><strong>Benjamin Schulz</strong> ist Sparringspartner, Consultant und mehrfacher Buchautor. Der Unternehmer und Geschäftsführer der Firmen werdewelt und Ben Schulz &amp; Consultants begleitet seit vielen Jahren einflussreiche Persönlichkeiten, Unternehmen und Institute im gesamten deutschsprachigen Raum zu den Themen Strategie, Positionierung, Identität und Marketing.</h6>
<h6 id="martin-saenger-ist-speaker-entertainer-und-augenoeffner-der-das-publikum-mit-seiner-sympathisch-dreisten-art-begeistert-die-dinge-auf-den-punkt-zu-bringen-seit-1997-ist-er-selbststaendig-und"><strong>Martin Sänger</strong> ist Speaker, Entertainer und Augenöffner, der das Publikum mit seiner sympathisch dreisten Art begeistert, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Seit 1997 ist er selbstständig und realisiert mit seinem Unternehmen Sänger Trainerteam GmbH nationale und internationale Personalentwicklungsprojekte im Vertrieb.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/career-in-the-job/45645742?prev_url=detail">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/work-life-balance-glueckspiel-gratwanderung-oder-work-life-blabla/">Work-Life-Balance: Glückspiel, Gratwanderung oder Work-Life-Blabla?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jammer-Mentalität: (K)ein Grund zur Klage? So werdet ihr vermeintliche Luxusprobleme endlich los…</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 19:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Jammern]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Toleranz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jammern, motzen, stänkern? Im Grunde geht es den Deutschen ziemlich gut. Die Allermeisten haben ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen, Kleidung und ein Großteil besitzt sogar ein eigenes&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/jammer-mentalitaet-kein-grund-zur-klage-so-werdet-ihr-vermeintliche-luxusprobleme-endlich-los/">Jammer-Mentalität: (K)ein Grund zur Klage? So werdet ihr vermeintliche Luxusprobleme endlich los…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jammern-motzen-staenkern-im-grunde-geht-es-den-deutschen-ziemlich-gut-die-allermeisten-haben-ein-dach-ueber-dem-kopf-genug-zu-essen-kleidung-und-ein-grossteil-besitzt-sogar-ein-eigenes-auto-eig">Jammern, motzen, stänkern? Im Grunde geht es den Deutschen ziemlich gut. Die Allermeisten haben ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen, Kleidung und ein Großteil besitzt sogar ein eigenes Auto. Eigentlich haben sie alles, was sie brauchen. Trotzdem beschweren sich viele. „Vollkommen zurecht!“, sagt Jochen Mulfinger. Einer seiner Ratschläge lautet, Ansprüche radikal runterzuschrauben &#8211; um endlich glücklich zu sein&#8230;</h3>
<p><span id="more-10044"></span></p>
<p>Ihr habt ein volles Überstundenkonto, keine Zeit mehr für Familie und Freunde und dann auch noch dieser nervtötende Feierabendverkehr … Sind das Luxusprobleme? Jammern wir Deutsche auf hohem Niveau? Wahrscheinlich schon, dennoch denke ich: Ihr habt wirklich einen guten Grund fürs Jammern! Aber: Ihr könnt auch etwas dagegen tun!</p>
<h2 id="jammern-erlaubt">Jammern erlaubt</h2>
<p>Klar, verglichen mit Obdachlosen oder Menschen, die in Kriegsgebieten leben, geht es mir und euch blendend! Solltet ihr also einfach dankbarer und zufriedener sein – dann lösen sich eure Probleme in Luft auf? Wohl kaum. Denn wenn ihr in eurem Wohlstandsleben zum Getriebenen geworden seid, dann kann ich nur bestätigen: Ja, es geht euch schlecht. Das ist keine Einbildung. Ihr habt durchaus einen Grund zum Jammern!</p>
<p><figure id="attachment_10046" aria-describedby="caption-attachment-10046" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10046 size-thumbnail"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/Jochen-Mulfinger_862-300x250.jpeg"  alt="Jochen Mulfinger (Foto: André Bakker)"  width="300"  height="250" ><figcaption id="caption-attachment-10046" class="wp-caption-text">Jochen Mulfinger (Foto: André Bakker)</figcaption></figure></p>
<p>Ich kenne dieses quälende Gefühl, im <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">Hamsterrad</a> gefangen zu sein. Erst als durch den beruflichen Dauerstress meine Gesundheit angegriffen wurde, wurde mir klar: So kann es nicht weitergehen! Seitdem habe ich erkannt, dass die wichtigste Ressource nicht Geld, sondern Zeit ist. Das hat mein Leben verändert – seitdem lebe ich als Zeitmillionär. Und das könnt ihr auch!</p>
<h2 id="auf-dem-weg-zum-zeitmillionaer">Auf dem Weg zum Zeitmillionär</h2>
<p>Den meisten Stress macht ihr euch nämlich selbst. Das glaubt ihr nicht? Dann fragt euch mal: Wie oft am Tag schaut ihr aufs Smartphone? Wenn euer Handy bei jeder E-Mail, jeder <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/">WhatsApp</a>-Nachricht, jedem neuen Facebook-Eintrag brummt, klingelt oder zirpt, lasst ihr euch ständig unterbrechen. Auf der anderen Seite habt ihr bestimmt auch ein schlechtes Gefühl dabei, den Alarm einfach auszuschalten, auch wenn er euch stresst. Es ist ein Dilemma.</p>
<p><figure id="attachment_10048" aria-describedby="caption-attachment-10048" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10048"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51WwMxdvBPL.jpg"  alt="Zeit? Ist nicht käuflich. Aber das hier. Buch kaufen..."  width="160"  height="254"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51WwMxdvBPL.jpg 315w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51WwMxdvBPL-252x400.jpg 252w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/06/51WwMxdvBPL-265x420.jpg 265w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-10048" class="wp-caption-text">Zeit? Ist nicht käuflich. Aber das hier. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Begründet ist die Zwickmühle, in der ihr euch befindet, in den extrem hohen Ansprüchen, die viele Menschen an ihr Leben stellen. Sie erwarten von sich selbst Höchstleistungen in allen Ebenen: Den tollsten Job, die bestgeförderten Kinder, die schickste Wohnung, den größten Freundeskreis, den fittesten Körper, die exotischsten Reiseziele und so weiter und so fort. Schließlich schaffen das die anderen auch alles. Da wollt ihr natürlich mithalten!</p>
<h2 id="ansprueche-senken-lebensqualitaet-steigern">Ansprüche senken, Lebensqualität steigern</h2>
<p>Aber das geht nicht! Diese Erkenntnis ist der erste wichtige Schritt, um wahren Luxus zu erreichen – nämlich Zeit für die Dinge zu haben, die euch wirklich am Herzen liegen. Was ist euch ganz besonders wichtig? Ich kann nur empfehlen, eure Prioritäten neu zu ordnen. Dann kommt der zweite Schritt: Runter mit den <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/03/klare-kante-10-tipps-fuer-mehr-schlagfertigkeit-weniger-konfrontation/">Ansprüchen</a>!</p>
<blockquote><p>&#8220;Prioritäten neu ordnen&#8221;</p></blockquote>
<p>Ihr werdet sehen: Ihr tut euch und eurer Gesundheit einen großen Gefallen damit. Denn niedrigere Ansprüche bedeuten weniger Stress. Statt ständig überlastet zu sein, könnt ihr euch mit voller Energie den wirklich wichtigen Aufgaben widmen.</p>
<p>Und auch euer Umfeld wird sich bedanken: Wenn ihr kein Getriebener mehr seid, seid ihr nicht nur viel entspannter und kreativer, sondern auch das Jammern hat ein Ende.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-lange-zeit-fuehrte-jochen-mulfinger-ein-leben-auf-der-ueberholspur-gepraegt-von-erfolg-und-dem-drang-geld-zu-verdienen-ein-kundenmeeting-da-ein-beratungsgespraech-dort-und-da"><strong>Über den Autor: </strong>Lange Zeit führte Jochen Mulfinger ein Leben auf der Überholspur: geprägt von Erfolg und dem Drang, Geld zu verdienen. Ein Kundenmeeting da, ein Beratungsgespräch dort und das Frühstück irgendwo auf der Autobahn – Fremdbestimmung pur. Letztlich blieb sogar keine Zeit mehr für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Der Autor hat die Reißleine gezogen, frühstückt heute in aller Ruhe zuhause und nimmt die Landstraße. Denn er kann es sich leisten – er ist Zeitmillionär&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Coloures-Pic/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/mann-traurig-depression/47768302">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/06/jammer-mentalitaet-kein-grund-zur-klage-so-werdet-ihr-vermeintliche-luxusprobleme-endlich-los/">Jammer-Mentalität: (K)ein Grund zur Klage? So werdet ihr vermeintliche Luxusprobleme endlich los…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Frauen im Management: Führen zu einer gesunden Unternehmenskultur</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/05/frauen-im-management-fuehren-zu-einer-gesunden-unternehmenskultur/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2018 23:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauen in der Führungsetage? Hierzulande immer noch ein seltenes Erscheinungsbild. Das ist so, muss aber nicht so bleiben. Start-Ups räumen mit alten Rollenmustern und Klischees auf. Warum auch nicht. Marieke&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/05/frauen-im-management-fuehren-zu-einer-gesunden-unternehmenskultur/">Frauen im Management: Führen zu einer gesunden Unternehmenskultur</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="frauen-in-der-fuehrungsetage-hierzulande-immer-noch-ein-seltenes-erscheinungsbild-das-ist-so-muss-aber-nicht-so-bleiben-start-ups-raeumen-mit-alten-rollenmustern-und-klischees-auf-warum-auch-nich">Frauen in der Führungsetage? Hierzulande immer noch ein seltenes Erscheinungsbild. Das ist so, muss aber nicht so bleiben. Start-Ups räumen mit alten Rollenmustern und Klischees auf. Warum auch nicht. Marieke Pleines über feminine Führungsqualitäten &#8230;</h3>
<p><span id="more-10033"></span></p>
<p>Viele deutsche Unternehmen sind noch immer sehr von Männern dominiert, während der Frauenanteil in der Chefetage gerade mal bei rund sechs Prozent liegt. Auch wenn die Frauenquote über die letzten Jahren langsam gestiegen ist, sind nur knapp 15 Prozent der deutschen Unternehmen für einen Frauenanteil von 30 Prozent oder mehr.</p>
<p>YoungCapital, der Online-Recruitingsdienst für Studenten, Absolventen und junge Akademiker, sieht das ganz anders. Hugo de Koning, einer der Gründer des Unternehmens, findet: “Mit einer Mehrheit an Frauen in unserem Unternehmen sind wir zwei Jahre in Folge um 60 Prozent gewachsen. Wer macht uns das nach?”</p>
<h2 id="fuehrungsqualitaeten-sind-entscheidend">Führungsqualitäten sind entscheidend</h2>
<p>Bei YoungCapital ist der Großteil der Mitarbeiter weiblich und über die Hälfte des Top-Managements ist durch Frauen besetzt. Laut de Koning war das keine bewusste Entscheidung, sondern eine Folge des natürlichen Wachstums. Daher haben alle Mitarbeiter, abgesehen vom Geschlecht, die gleichen Chancen auf Führungspositionen, wenn sie die benötigten Persönlichkeitseigenschaften und Qualifikationen besitzen.</p>
<p>“Als Gründer achten wir natürlich darauf, was gut für unser Unternehmen ist. Die meisten Männer in <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/networking-weniger-kontakte-mehr-netzwerk-22/">Top-Positionen</a> haben jedoch andere Interessen, und zwar vorrangig die eigene Karriere. Frauen hingegen sehen über ihr eigenes Ego hinaus”, bemerkt de Koning.</p>
<h2 id="mehr-femininitaet-fuer-einen-gesunden-mix">Mehr Femininität für einen gesunden Mix</h2>
<p>Auch Karin van der Gragt, Managing Director bei YoungCapital Deutschland, ist der Meinung, dass die weibliche Fürsorge und Rücksichtnahme enorm zu einem gesunden <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Arbeitsklima</a> und betrieblichen Erfolgen beiträgt. Frauen verfolgen ihre eigenen Interessen weniger als Männer und priorisieren eher das Wohlsein des Unternehmens.</p>
<blockquote><p>&#8220;eingespieltes Team&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei geht es nicht darum, dass der Frauenanteil im Unternehmen überwiegen soll, sondern dass Frauen die bestehende maskuline Kultur durchbrechen und ihren eigenen Platz in Managementpositionen einnehmen. Van der Gragt denkt, dass eine Mischung aus Männern und Frauen zu dem Erfolg von YoungCapital beiträgt: “Wir haben ein sehr gut eingespieltes Team, das aus spezialisierten Professionals auf ihrem eigenen Gebiet besteht. Wir sind immer bereit, einander zu helfen und besser zu werden.”</p>
<h2 id="ist-eine-frauenquote-die-loesung">Ist eine Frauenquote die Lösung?</h2>
<p>Frauen sorgen für Harmonie und ein gesundes Gleichgewicht im Unternehmen. Mit geeigneten Führungsqualitäten tragen sie zusammen mit ihren männlichen Kollegen zum betrieblichen Erfolg bei. “Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/frauenquote-weibliche-spitze-wo-seid-ihr/">Frauenquote</a> sollte Unternehmen jedoch nicht dazu bringen, Frauen solche Positionen aufzuzwingen, wenn ihre Fähigkeiten nicht wirklich dafür geeignet sind”, betont van der Gragt.</p>
<p>Deshalb sollte diese Entscheidung aus eigener Überzeugung der Frauen erfolgen, sonst kann die Übereinstimmung von persönlichen Qualitäten mit der DNA eines Unternehmens nicht gewährleistet werden. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass die Entscheidung für die richtige Besetzung einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/04/berufsfeld-direktvertrieb-spannender-sales-job-mit-potential-fuer-erfolgshungrige/">Führungsposition</a> stets im Interesse des Unternehmens ist. Van der Gragt findet daher, dass Frauen selbst entscheiden müssen, ob sie eine Managementposition besetzen wollen &#8211; Frauenquote hin oder her.</p>
<p><figure id="attachment_10035" aria-describedby="caption-attachment-10035" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10035 size-thumbnail"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/05/Marieke-Pleines-300x200.jpg"  alt="Marieke Pleines (Foto: NN)"  width="300"  height="200" ><figcaption id="caption-attachment-10035" class="wp-caption-text">Marieke Pleines (Foto: NN)</figcaption></figure></p>
<h6 id="ueber-die-autorin-marieke-pleines-ist-seit-januar-2018-fuer-youngcapital-taetig-und-als-marketing-manager-fuer-die-marke-youngcapital-in-deutschland-verantwortlich-in-ihrer-taetigkeit-konnte-si"><strong>Über die Autorin: </strong>Marieke Pleines ist seit Januar 2018 für <a href="https://www.youngcapital.de">YoungCapital</a> tätig und als Marketing Manager für die Marke YoungCapital in Deutschland verantwortlich. In ihrer Tätigkeit konnte sie schon viele Einblicke in die Unternehmensstruktur erhalten und ist beeindruckt vom Growth Mindset der Mitarbeiter.</h6>
<p style="text-align: left;"><em>Artikelbild: stockcreations/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/business-woman-wearing-office-black-outfit-284546864">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/05/frauen-im-management-fuehren-zu-einer-gesunden-unternehmenskultur/">Frauen im Management: Führen zu einer gesunden Unternehmenskultur</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Canon-Bürodrucker: Eindruck machen, auch auf kleinstem Raum? You can…</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2018 05:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bilder sagen mehr als 1000 Worte, ohne Fotos wären Texte wie Blei. Das gilt und galt schon immer, schließlich sind die ästhetische Wesen. Aber wie kommen die geteilten Fotos und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/05/buerodrucker-eindruck-machen-auch-auf-kleinstem-raum-you-can/">Canon-Bürodrucker: Eindruck machen, auch auf kleinstem Raum? You can…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bilder-sagen-mehr-als-1000-worte-ohne-fotos-waeren-texte-wie-blei-das-gilt-und-galt-schon-immer-schliesslich-sind-die-aesthetische-wesen-aber-wie-kommen-die-geteilten-fotos-und-texte-aufs-papier">Bilder sagen mehr als 1000 Worte, ohne Fotos wären Texte wie Blei. Das gilt und galt schon immer, schließlich sind die ästhetische Wesen. Aber wie kommen die geteilten Fotos und Texte aufs Papier? Ob für Präsentationen oder &#8220;einfach&#8221; nur das Vetriebsgespräch im Kaffeeladen ums Eck. So ganz digital sind wir dann eben doch (noch) nicht. Über mobile Druckerlebnisse vom Hersteller Canon und wie ihr Eindruck schindet&#8230;.</h3>
<p><span id="more-10031"></span></p>
<p>Vor lauter Apps und Tablets könnte man meinen, man muss nichts mehr ausdrucken. Das Gegenteil ist der Fall, in meinen Teams, in dem ich mitarbeite und solche, die ich leiten darf &#8211; da wird mehr ausgedruckt denn je. Denn schließlich geht es darum, etwas in der Hand zu halten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h2 id="tablet-super-aber-nicht-fuer-jeden-anlass">Tablet super, aber nicht für jeden Anlass</h2>
<p>Ob die Firmen Anlass mit Fotos der letzten Betriebsweihnachtsfeier, ein Apero Firmenjubiläum nicht, das Feiern von ein Meilenstein im Projekt, für Jahresrückblicke bietet sich ja an, Fotos auszudrucken, statt diese einfach nur als Slideshow, als Bilder Show auf dem Tablett durchlaufen zu lassen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Etwas in der Hand haben&#8221;</p></blockquote>
<p>Anbieter dafür gibt es viele, im Rahmen dieser gesponserten Kampagne habe ich mir den Drucker von Canon angeschaut. Er ist flach, nicht gleich in der Hand, zugegeben, das Fotopapier und die Sind in der Anschaffung nicht ganz günstig, aber komfortabel ist es schon. Das eine ist die Freizeit, das andere das Home Office, ob alleine zu Hause oder im Co-Working-Space wo du dir den Drucker ebenso mit anderen Kollegen teilst wie die Kaffeemaschine. <strong>Mehr dazu in einem kleinen Produkt-Review, welches ihr hier Anfang Juni lesen könnt&#8230;</strong></p>
<p>Eindruck schinden? Kleine Idee für die nächste Feier: kauft euch zwei Wäscheleinen 18 m, spannend diese quer durch den Raum oder den Garten, wo auch immer ihr feiert, so können die Mitarbeiter im kleinen Rundgang machen und man kann sich super dabei mit einem Glas in der Hand unterhalten.</p>
<p>Und dann die ganzen Dinger im Quadrat Format ausdrucken auf Fotopapier, dann sieht er super aus, sozusagen Instagram in der Hand. Ein paar Filter drauf und fertig.</p>
<p>Nun. Das ist eine Funktion von Druckern. Des Weiteren habe ich ein Multifunktionsgerät im Einsatz, mit dem ich auch gerne und ja, auch dass es im digitalen Zeitalter ab und zu noch notwendig, ein Telefax abschicken.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Elnur/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/woman-businesswoman-with-lots-of-papers/47670531">Fotolia.com</a></em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Trainee, machen oder lassen? Worauf es bei Trainee-Programmen ankommt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/05/trainee-machen-oder-lassen-worauf-es-bei-trainee-programmen-ankommt/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2018 12:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Trainee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jedes zweite Unternehmen bietet Trainee-Programme an, ergab eine Umfrage des Staufenbiel-Instituts. Von 300 befragten Arbeitgebern gaben 80 Prozent an, dass ein Trainee-Programm den Grundstein für die weitere Karriere legt.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fast-jedes-zweite-unternehmen-bietet-trainee-programme-an-ergab-eine-umfrage-des-staufenbiel-instituts-von-300-befragten-arbeitgebern-gaben-80-prozent-an-dass-ein-trainee-programm-den-grundstein-fu">Fast jedes zweite Unternehmen bietet Trainee-Programme an, ergab eine Umfrage des Staufenbiel-Instituts. Von 300 befragten Arbeitgebern gaben 80 Prozent an, dass ein Trainee-Programm den Grundstein für die weitere Karriere legt. Doch nur sieben von 100 Unternehmen setzen dieses für eine Management-Karriere voraus. Hochschulabsolventen sollten abwägen, ob die Alternative zum Direkteinstieg sinnvoll ist. Von Silke Blumenröder&#8230;</h3>
<p><span id="more-10026"></span></p>
<p>Fast jedes zweite Unternehmen bietet Trainee-Programme an, ergab eine Umfrage des Staufenbiel-Instituts. Von 300 befragten Arbeitgebern gaben 80 Prozent an, dass ein Trainee-Programm den Grundstein für die weitere Karriere legt. Doch nur sieben von 100 Unternehmen setzen dieses für eine Management-Karriere voraus. Hochschulabsolventen sollten abwägen, ob die Alternative zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Direkteinstieg</a> sinnvoll ist.</p>
<p>„Ein gutes Programm bereitet einen Trainee auf den späteren Einsatz im Unternehmen vor und fördert dabei seine individuellen Stärken“, sagt Simone Stargardt, Weiterbildungsexpertin aus der Region Stuttgart. Üblich sei dafür ein Zeitraum von 15 bis 18 Monaten. „Neben der Praxis ist auch Weiterbildung ein wesentlicher Baustein“, erklärt die Betriebswirtin. Dazu zählen Seminare, in denen die Teilnehmer ihre Fachkenntnisse ausbauen und Softskills weiterentwickeln. Als ebenso wichtig erachtet die Expertin regelmäßige <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedbackgespräche</a>. Viele Firmen stellen ihren Trainees außerdem einen Mentor zur Seite.</p>
<h2 id="ein-beispiel-aus-der-praxis">Ein Beispiel aus der Praxis</h2>
<p>Der Wirtschaftsingenieur Daniel Ristow begann seine Karriere als Trainee: „Ich wollte mehrere Facetten eines Unternehmens kennenlernen, deshalb habe ich mich für ein <a href="http://www.spiegel.de/karriere/trainee-fuer-wen-lohnt-sich-das-ausbildungsprogramm-a-1090402.html">Traineeprogramm</a> entschieden,“ begründet er seine Entscheidung. Beim Bauunternehmen Goldbeck mit rund 4600 Mitarbeitern und mehr als 40 Standorten&nbsp;in Deutschland und dem europäischen Ausland durchläuft Ristow zentrale Abteilungen wie Controlling oder Recht, lernt unter anderem die Niederlassungen in Frankfurt und Kassel kennen. Inzwischen leitet der ehemalige Trainee den kaufmännischen Bereich der Regionalgesellschaft Süd in München.</p>
<blockquote><p>„Ich bin mit einem guten Anfänger-Gehalt eingestiegen und hatte von Anfang an Projektverantwortung.“</p></blockquote>
<p>Das häufige Vorurteil, Trainees würde wenig Verantwortung übertragen und das Einstiegsgehalt sei gering, kann Ristow nicht bestätigen: „Ich bin mit einem guten Anfänger-Gehalt eingestiegen und hatte von Anfang an Projektverantwortung.“ Der gebürtige Paderborner sah den Einsatz an verschiedenen Orten durchaus als Vorteil: „So konnte ich mir schnell ein Netzwerk aufbauen und regionale Eigenheiten kennenlernen.“ Bauen in Frankfurt-City verlaufe eben anders, als auf der Kasseler Höhe.</p>
<h2 id="keine-festen-vorgaben">Keine festen Vorgaben</h2>
<p>„<a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Trainee</a> ist kein geschützter Begriff, jedes Unternehmen legt selbst Inhalt, Dauer und Vergütung fest“, weiß Stargardt. Die Betriebswirtin kennt Fallen, in die Hochschulabsolventen tappen können: „Ein Gehalt weit unterm Branchenschnitt und fehlender Lehrinhalt sprechen gegen ein gutes Traineeprogramm“, sagt die Inhaberin einer privaten Akademie. „Trainee“ sei dann nur eine andere Umschreibung für „Praktikant“. Und der erhoffte Karriereeinstig entpuppt sich als schlecht bezahlte Aushilfsstelle.</p>
<p>Bei Goldbeck ist Paul Tölle für die Trainee-Programme zuständig: „Bisher bekamen bei uns alle Trainees einen Festvertrag.“ Wie Daniel Ristow arbeiten auch andere, ehemalige Absolventen heute in leitenden, kaufmännischen Funktionen wie etwa als Bau-, Projekt- oder Geschäftsstellenleiter. Zwei jeweils 18-monatige Programme bietet das Bielefelder Familienunternehmen für Bau- oder Wirtschaftsingenieure an. Einmal mit dem Spezialgebiet Hochbau, einmal mit kaufmännischem Schwerpunkt. Es käme auch vor, dass sich Hochschulabsolventen sowohl auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben, als auch als Trainee, erzählt der Personaler. Ein Nachteil sei das nicht, im Gegenteil: „Kommt es zum Vorstellungsgespräch, können so beide Seiten prüfen, welcher Einstieg der geeignetere ist.“</p>
<p>„Für die Karriere ist es meist nicht relevant, ob jemand über ein Traineeprogramm ins Unternehmen gekommen ist oder den Direkteinstieg gewählt hat“, so die Erfahrungen von Simone Stargardt. Trainee oder Direkteinstieg sei eher eine Entscheidung, die von anderen Faktoren abhänge, findet die Expertin für modernes Personalmanagement und gibt ein Beispiel: „Ein Hochschulabsolvent, der sich noch nicht endgültig für einen Arbeitsbereich festlegen will und flexibel ist, bewirbt sich eher als Trainee. Wer sich schon für ein bestimmtes Arbeitsfeld entschieden hat und weniger mobil ist, ist eher ein Kandidat für den Direkteinstieg.“</p>
<h2 id="orientierungshilfen">Orientierungshilfen</h2>
<p>Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, sollten Hochschulabsolventen, die sich für ein Traineeprogramm interessieren, folgende Punkte klären:</p>
<ol>
<li><strong>Wie mobil bin ich?&nbsp;</strong>Wer eng mit seiner Heimat verbunden ist, auf den örtlichen Sportverein nicht verzichten will und keine zwei Wochen ohne Familie und Freunde überlebt, ist für ein Traineeship eher ungeeignet. Denn oft sind Einsätze in anderen Niederlassungen oder gar Auslandsaufenthalte vorgesehen.</li>
<li><strong>Wie flexibel bin ich?&nbsp;</strong>Auch wer für sich schon festgelegt hat, dass er unbedingt und nur im Controlling arbeiten will, ist in einem Traineeprogramm falsch. Die Programme finden in der Regel in unterschiedlichen Bereichen eines Unternehmens statt. Keine Chance hat, wer bestimmte Abteilungen von vornherein für sich ausschließt.</li>
<li><strong>Wie ehrgeizig bin ich?</strong> Jeden Montag um 16 Uhr zum Pferd und montags pünktlich um fünf zum Yoga-Kurs – könnte als Trainee schwierig werden. Die Erwartungen an Trainees sind meist hoch, vor allem in großen Unternehmen stehen sie unter Beobachtung, werden analysiert und beurteilt. Je engagierter sich jemand zeigt, desto besser die Chancen auf eine spätere Karriere.</li>
<li><strong>Bin ich bereit für Verantwortung?</strong> Erstmal schauen und dann weitersehen – falsche Einstellung für einen Trainee. Von ihm oder ihr wird verlangt, von Beginn an eigenverantwortlich zu arbeiten und Projekte zu übernehmen.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Gina Sanders/ <a href="https://stock.adobe.com/de/images/frau-schreibt-sms-am-flughafen/46244796">Fotolia</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/05/trainee-machen-oder-lassen-worauf-es-bei-trainee-programmen-ankommt/">Trainee, machen oder lassen? Worauf es bei Trainee-Programmen ankommt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Wer fragt, der führt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/04/wer-fragt-der-fuehrt/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 22:31:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer fragt der führt, das ist (einfach) so. Und funktioniert in fast 100 Prozent der Fälle, aus einem einfachen menschlichen Grund: Tief in uns drin haben wir ein gutes Stück&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/wer-fragt-der-fuehrt/">Wer fragt, der führt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-fragt-der-fuehrt-das-ist-einfach-so-und-funktioniert-in-fast-100-prozent-der-faelle-aus-einem-einfachen-menschlichen-grund-tief-in-uns-drin-haben-wir-ein-gutes-stueck-kooperationswillen-wen">Wer fragt der führt, das ist (einfach) so. Und funktioniert in fast 100 Prozent der Fälle, aus einem einfachen menschlichen Grund: Tief in uns drin haben wir ein gutes Stück Kooperationswillen. Wenn mich jemand etwas fragt, dann bin ich erst einmal geneigt, diese Frage zu beantworten. Auszug aus dem Buch von Peter Haupt&#8230;</h3>
<p><span id="more-10019"></span></p>
<p>Nicht gleich klein beigeben? Diesen Impuls können Sie nur durch hartes Training wegkriegen, wie es zum Beispiel Politiker hinter sich haben:</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Journalist: »Frau Bundeskanzlerin, was sagen Sie zum Thema PkwMaut?«</p>
<p>Bundeskanzlerin: »Das ist in der Tat ein sehr spannendes Thema, über das wir uns später unbedingt unterhalten sollten. Was die Menschen aber aktuell viel mehr bewegt, ist …«</p>
<p>Deshalb sind Talkshows zu solch nervigen Veranstaltungen mutiert: Die Teilnehmer reden nicht mit-, sondern nur noch gegeneinander. Jeder macht sein Ding, sie sitzen nur alle mehr oder weniger zufällig am gleichen Tisch. Nur können sie nicht alle gleichzeitig reden. Doch selbst das ignorieren sie manchmal noch.</p>
<p>Entscheider sind eher auf Vertraulichkeit geschult als auf diese Ablenktaktik. Aber selbst auf diesem Gebiet bin ich immer wieder überrascht, was sie mir dann doch am Telefon alles erzählen. Das tun sie zwar nicht gleich in der ersten Antwort, aber auf gutes Zuhören und empathisches Nachfragen hin sprechen manche erstaunlich schnell auch über Interna. Das zeigt nur, wie öffnend eine gute Fragetechnik wirkt.</p>
<p>Mit Ihren Fragen geben Sie jedoch nicht nur ein Thema vor, sondern auch die Richtung. Denn grundsätzlich gilt: Jede – wirklich jede – Frage hat eine Richtung. Sie lenken damit den Gedankenstrom Ihres Gesprächspartners, ob Sie es nun bewusst oder unbewusst tun. Sie wünschen sich als Verkäufer allerdings nicht jede Richtung, denn manche ist gefährlich. Wenn Sie zum Beispiel fragen: »Aus welchen Gründen lehnen Sie diese Lösung ab?«, dann lenken Sie die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Aufmerksamkeit des Kunden</a> auf die negativen Seiten. Das spielt Ihnen nicht in die Karten.</p>
<p>Deshalb rate ich auch dringend von Formulierungen ab wie »Darf ich Sie fragen, …?«. Erstens ist das eine <em>geschlossene</em> Frage, die der Kunde auch mit »Nein« beantworten kann. Und zweitens regen Sie ihn an, darüber nachzudenken, ob er Ihnen überhaupt Fragen beantworten möchte. Darüber hat er sich wahrscheinlich noch gar keine Gedanken gemacht.</p>
<p>Und wenn Sie fragen: »Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem aktuellen Lieferanten?«, dann ist diese Frage zwar offen formuliert. Günstig ist sie deshalb noch lange nicht, denn Ihr Kunde könnte darauf kommen, dass er mit seinem jetzigen Dienstleister auch gute Erfahrungen gemacht hat. Die Blickrichtung nach hinten zu lenken, ist eh häufig kontraproduktiv. Viel hilfreicher sind Fragen, die nach vorne gehen in die Richtung, in die Sie als Verkäufer wollen.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>»Welche Veränderungen stehen dieses Jahr bei Ihnen an?« »Wie schätzen Sie das Potenzial für Kosteneinsparungen in der Produktion ein?«</p>
<p>»Wie wichtig ist es für Sie, die <em>Qualität</em> Ihrer Produkte weiter zu steigern?«</p>
<p>Solange Sie es sind, der fragt, bestimmen also Sie sowohl das Thema als auch die Richtung. Sobald Sie das Fragen dem Kunden überlassen, übernimmt er die Kontrolle. Und Sie drohen, in eine ganz bestimmte Klemme zu laufen.</p>
<h2 id="die-verhoerklemme">Die Verhörklemme</h2>
<p>Gerade junge Verkäufer haben die Vorstellung, sich dem Kunden gegenüber als Experte beweisen zu müssen. Dafür glauben sie, dass ein Verhör durch den Kunden durchaus dazu gehört.</p>
<p>Das tut es aus meiner Sicht nicht. Im Gegenteil: Es ist sogar ein doppeltes Risiko, sich darauf einzulassen.</p>
<p>Erstens gibt es sehr wohl Kunden, die es darauf anlegen, Expertenwissen abzuziehen. Die brauchen und wollen den Verkäufer nach dem Gespräch nicht mehr, weil sie schon haben, was sie wollten. Bei diesen Kunden ist es extrem wichtig, dass Sie sich das Heft des Fragens nicht aus der Hand nehmen lassen. Holen Sie den Kunden ab, in dem Sie auf eine der Fragen kurz antworten, sowohl aus Höflichkeit, als auch um Ihre Expertise beispielhaft unter Beweis zu stellen. Und schließen Sie sofort und ohne Pause an.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Welche neuen Funktionen bietet denn die aktuelle Softwareversion bei der Dokumentenverwaltung?«</p>
<p>Verkäufer: »Da gibt es eine ganze Reihe von sehr praktischen Neuerungen, zum Beispiel das automatische Taggen nach Bearbeiter. Damit ich Sie optimal beraten kann, möchte ich Ihnen gerne ein paar Fragen stellen. Dann kann ich besser einschätzen, wo Sie stehen und wie ich Ihnen helfen kann.«</p>
<p>Es ist ja auch Fakt, dass Sie ohne genauere Informationen dem Kunden nicht seriös helfen können. Wie sollen Sie auf seine Detailfragen gute Antworten geben, wenn Sie die Umstände dieser Details nicht kennen?</p>
<p>Die <em>zweite</em> Gefahr beim Verhör durch den Kunden ist, dass Sie die Augenhöhe gegenüber dem Kunden verlieren. Das ist noch kein Problem, wenn Sie kurz auf Fragen des Kunden eingehen. Diese zwei oder drei Sätze müssen auch fachlich sitzen. Wenn Sie dann aus dem Spiel aber nicht aussteigen, verschiebt sich Ihr Status: Der Kunde ist oben, Sie sind unten – und weg ist die Augenhöhe.</p>
<p>Am Ende des Gesprächs sind Sie <em>Bittsteller</em>, denn Sie haben für sich nichts gewonnen: kaum Informationen über den Bedarf des Kunden, kaum Möglichkeit, an dessen Problembewusstsein zu arbeiten. Sie haben nur den Kunden schlauer gemacht.</p>
<p>Achten Sie deshalb darauf, dass Sie derjenige sind, der fragt und dann zuhört, nicht umgekehrt. Auf diese Weise finden Sie nämlich auch wesentlich schneller heraus, ob Sie diesen Kunden überhaupt gewinnen können oder nicht. Wenn er auf die dritte, vierte oder fünfte Frage hin immer noch keinerlei Reaktion zeigt, dann wissen Sie schnell, dass entweder heute nicht Ihr Tag ist oder dieser Kunde einfach heute noch nicht Ihr Kunde wird. Da geht halt gerade nichts und es ist besser, Sie kommen nach wenigen Minuten zu dieser Erkenntnis als nach einer Stunde Verhör.</p>
<p>Voraussetzung für die Erkenntnis ist jedoch, dass Sie überhaupt zu Ihren ersten offenen Fragen kommen und nicht schon an der ersten Klippe scheitern: nämlich der ersten abwehrenden Antwort Ihres Kunden. Die ist nämlich so wahrscheinlich wie erwartbar. Und genau aus diesen Gründen können Sie sich gut darauf vorbereiten.</p>
<h2 id="erwartbare-reaktionen-als-sprungbrett-nutzen">Erwartbare Reaktionen als Sprungbrett nutzen</h2>
<p>Nach Ihrer Eingangsfrage gibt es in der Realität nur eine Handvoll Reaktionen, mit denen Ihr Kunde Ihnen begegnet: Vielleicht versucht er, Sie sofort abzuwürgen, oder er provoziert Sie ein bisschen mit Unfreundlichkeit. Vielleicht lockt er Sie auch in die Falle, damit Sie mit ihm über Ihr Produkt diskutieren.</p>
<p>Jedenfalls kennen Sie all diese Antworten schon. Das ist wie beim Schach: Nach Ihrem ersten Zug ist die Zahl der Züge, die Ihr Spielpartner macht, noch überschaubar. Sie können sich auf jeden vorbereiten. Dann werden Sie nicht kalt erwischt.</p>
<p>Sie können stattdessen ruhig und souverän reagieren, um dann den Absprung dahin zu kriegen, wo Sie hinmöchten.</p>
<p>Denn eines steht fest: Egal was der Kunden sagt, die erste Botschaft an ihn muss immer sein: »Lieber Kunde, ich habe dich gehört.« Und genau gegen diese Grundregel verstoßen viele viele Verkäufer, die ich kenne.</p>
<p>Eine ausgesprochen häufige und gleichzeitig ausgesprochen misserfolgs-versprechende Reaktion ist das frontale Gegenargumentieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Keine gute Idee: frontales Gegenargumentieren&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Da haben wir kein Interesse.« Verkäufer: »Ja, wie? Denken Sie doch mal nach.«</p>
<p>Sie sagen damit dem Kunden, dass er offensichtlich bis jetzt nicht nachgedacht hat.</p>
<p>Fast genauso häufig erlebe ich Verkäufer, die die Antwort des Kunden einfach ignorieren</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Da haben wir kein Interesse.« Verkäufer: »Ich habe da ein ganz besonders attraktives Angebot für Sie.«</p>
<p>Und schon haben Sie Ihren Kunden überzeugt, dass Sie keinerlei Interesse an seinen Bedürfnissen haben.</p>
<p>Wissen Sie, was jemand tut, der nicht gehört wird? Er sagt es nochmal, entweder lauter oder ausführlicher. Das heißt, Sie zwingen Ihr Gegenüber in die Verfestigung seines Standpunktes. Das kann nicht Ihr Ziel sein!</p>
<p>Gehen Sie deshalb auf die Antwort des Kunden ein, denn Sie finden in jeder Art der Antwort einen Anknüpfungspunkt für die Fortführung des Gespräches.</p>
<p>Einige Beispiele für eine gelungene Reaktion will ich Ihnen hier aufführen:</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Da haben wir kein Interesse.« Verkäufer: »Gut, dass Sie es direkt ansprechen. Was ist im Moment für Sie wichtig?«</p>
<p>So nehmen Sie die Antwort des Kunden auf, ohne sie weiter zu vertiefen.</p>
<p>Denn eines ist völlig klar: Wenn der Kunde sagt: »kein Interesse«, dann heißt das nicht: »Nach Abwägung aller vorliegenden Informationen einschließlich der ausführlichen Studie, die wir in Auftrag gegeben haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sich das Angebot Ihrer Firma derzeit nicht mit unseren Bedürfnissen deckt.«</p>
<p>Es heißt vielmehr entweder</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p><figure id="attachment_10028" aria-describedby="caption-attachment-10028" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10028 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/41awXjgIZPL-262x400.jpg"  alt=""  width="262"  height="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/41awXjgIZPL-262x400.jpg 262w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/41awXjgIZPL-275x420.jpg 275w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/04/41awXjgIZPL.jpg 327w"  sizes="(max-width: 262px) 100vw, 262px" ><figcaption id="caption-attachment-10028" class="wp-caption-text">Mehr wissen? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>»Ich habe da zwar ein Problem, aber ich denke in eine andere Richtung.« Oder:</p>
<p>»Ich muss gleich weg, weil ich einen Termin habe.«</p>
<p>Oder auch nur:</p>
<p>»Ich habe schlechte Laune.«</p>
<p>Oder es heißt noch etwas ganz anderes. Es gibt jedenfalls keine sachlichen Gründe, warum jemand nach 30 Sekunden kein Interesse an Ihnen haben kann.</p>
<p>Ein Vertiefen ist deshalb nicht ratsam, lenken Sie die Aufmerksamkeit Ihres Kunden besser auf das, was ihn wirklich beschäftigt. Wie ich ein paar Seiten zuvor erklärt habe: Sie führen ihn mit Ihrer Frage in eine Richtung, die für Sie gut ist.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Haben wir schon.« Verkäufer: »Danke für Ihre Offenheit. Welche zusätzlichen Nutzungsmöglichkeiten haben Sie für die Zukunft geplant?«</p>
<p>Oder:</p>
<p>»Wie gehen Sie mit dem typischen Problem X bei der Nutzung um?«</p>
<p>Die Antwort gibt Ihnen ja bereits eine Information und dafür können Sie sich durchaus bedanken.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Wir sind schon gut betreut.« Verkäufer: »Danke für die klare Ansage. Was ist Ihnen denn wichtig bei der Auswahl eines Dienstleisters?«</p>
<p>Viele Verkäufer fragen in eine Richtung, wo sie keine Antworten haben wollen.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Wir sind schon gut betreut.« Verkäufer: »Aber wir haben ein Superangebot. Was gefällt Ihnen daran nicht?«</p>
<p>Der Kunde soll nicht darüber nachdenken, warum er aktuell nicht mit Ihnen zusammenarbeitet – vielleicht fallen ihm spontan sogar gute Gründe ein, die er dann auch verteidigen muss. Mit so einer Frage führen Sie ihn direkt Richtung Gesprächsende.</p>
<p>Richten Sie stattdessen seinen Blick in die Zukunft.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Rufen Sie mich nächstes Jahr noch mal dazu an.« Verkäufer: »Sehr gerne. Wie gehen Sie bis dahin mit dem Problem um?«</p>
<p>So machen Sie ein bisschen Kopfkino mit dem Kunden: Was hat er denn bis dahin wirklich vor?</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Das ist bei uns strategisch verboten.« Verkäufer: »Verstehe. Wie erreichen Sie dann Ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Kostensenkungsziele</a>?«</p>
<p>Lassen Sie sich ja nicht verführen, in eine Sachdiskussion einzusteigen. Senden Sie auch hier die Botschaft: »Ich habe dich gehört.« Und fragen Sie empathisch nach.</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Schicken Sie mir mal vorab Unterlagen zu.« Verkäufer: »Sehr gerne. Für was interessieren Sie sich besonders?«</p>
<p>Damit lenken Sie die Aufmerksamkeit des Kunden auf das Gebiet seines Interesses und weg von der Frage: »Wie beende ich das Telefonat so schnell wie möglich?«</p>
<p><strong>Beispiel</strong></p>
<p>Kunde: »Da ist mein Kollege für zuständig.« Verkäufer: »Danke für den Tipp. Was ist Ihr Verantwortungsbereich?</p>
<p>Wie erreiche ich den Kollegen? Darf ich mich bei Ihrem Kollegen auf Sie beziehen?«</p>
<p>Sie kriegen über solche Fragen schnell heraus, ob der Kunde hier eine beliebte Abschiebetaktik anwendet. Mit der Klärung des Verantwortungsbereichs klären Sie auch die Frage, ob Sie sich weiterempfehlen lassen wollen oder nicht.</p>
<p>Genauso wie Sie die erste Frage einüben sollten, sollten Sie auch Ihre Antwortoptionen auf die häufigsten Reaktionen Ihrer Kunden einüben. Überlegen Sie also, was Ihre Kunden regelmäßig sagen, entwickeln Sie dafür geschickte Reaktionen und trainieren Sie sie, bis sie sitzen.</p>
<p>Denn Sie wissen ja inzwischen: <strong>Übung macht den guten Verkäufer.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ramon Espelt Photography/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cyclist-maximum-effort-road-outdoors-266933141">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/wer-fragt-der-fuehrt/">Wer fragt, der führt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere-Faktor Outfit: Auf die Branche kommt es an</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/04/karriere-faktor-outfit-auf-die-branche-kommt-es-an/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 12:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fashion]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Outfit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Sie einen anderen Menschen kennenlernen, entscheiden Sie nach ein paar Sekunden, ob Sie ihn seriös und sympathisch finden oder eben nicht. Kleider machen Leute, das ist einfach so. Dazu&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/karriere-faktor-outfit-auf-die-branche-kommt-es-an/">Karriere-Faktor Outfit: Auf die Branche kommt es an</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-sie-einen-anderen-menschen-kennenlernen-entscheiden-sie-nach-ein-paar-sekunden-ob-sie-ihn-serioes-und-sympathisch-finden-oder-eben-nicht-kleider-machen-leute-das-ist-einfach-so-dazu-haben-wi">Wenn Sie einen anderen Menschen kennenlernen, entscheiden Sie nach ein paar Sekunden, ob Sie ihn seriös und sympathisch finden oder eben nicht. Kleider machen Leute, das ist einfach so. Dazu haben wir hier ein paar Tipps zusammengestellt, für Sie und Ihre Branche, in der sie arbeiten&#8230;</h3>
<p><span id="more-10023"></span></p>
<p>Manche Berufsgruppen haben es in Bezug auf ihre Kleiderwahl leicht. Das gilt gerade für Ärzte, Polizisten und Piloten. In anderen Branchen ist es schwieriger, die geeignete Kleidung zu wählen, weshalb Bewerber und Berufseinsteiger oft unsicher sind. Nachfolgend geben wir für die gängigsten Branchen ein paar Tipps für die Kleiderwahl.</p>
<h3 id="finanzbranche">Finanzbranche</h3>
<p>Die Finanzbranche hat einen vergleichsweise strengen Dresscode. Gerade, wenn Sie Kundenkontakt haben, ist ein gepflegtes Äußeres sehr wichtig. Herren entscheiden sich am besten für einen Anzug plus Krawatte und Damen für ein Kostüm oder einen Hosenanzug. Männer machen mit einem klassischen Hemd keinen Fehler. Grundsätzlich bietet sich aber zu jedem Outfit in der Branche ein klassisches Hemd für den Mann und eine klassische Bluse für die Dame an. Dabei sollte jedoch stets auf die Produktqualität geachtet werden, um der Erwartungshaltung in der Branche gerecht zu werden.</p>
<p>Sowohl für den Dresscode „business formal“ als auch für den Dresscode „business casual“ findet sich beispielsweise ein <a href="https://www.vanlaack.com/men/hemden/business/">Businesshemd auf vanlaack.com</a>, äquivalent dazu natürlich auch die Bluse. Hier werden nicht nur die Business-Linien berücksichtigt, es wird auch die gewünschte Qualität mitgebracht. Unterschiedliche Passformen und Kragenformen unterstützen dabei die individuellen Tragevarianten. Die zum Outfit kombinierten Schuhe sollten geschlossen und gut gepflegt sein. Für Damen sind Strumpfhosen Pflicht. In einigen Banken gibt es den sogenannten „Casual Friday“. Dann besteht die Krawattenpflicht nicht und es sind auch dunkle Jeans erlaubt, die mit einer Bluse oder mit Hemd und Sakko kombiniert werden dürfen.</p>
<h3 id="kreative-berufe-im-bereich-werbung-pr-und-marketing">Kreative Berufe im Bereich Werbung, PR und Marketing</h3>
<p>Wenn Sie in einem kreativen Beruf hauptsächlich intern arbeiten, müssen Sie meist keinen Dresscode beachten. In vielen Werbeunternehmen kleiden sich die Mitarbeiter in Jeans und T-Shirt. In Kreativabteilungen ist es zudem üblich, zu Kleidung zu greifen, die nicht von der Stange kommt. Bei Kundenkontakt sollten Sie aber auch in einem kreativen Job einen Anzug tragen. Er darf je nach Firma und Kunde jedoch oft mit Turnschuhen und T-Shirt kombiniert werden.</p>
<h3 id="it-branche">IT-Branche</h3>
<p>In der IT-Branche hängt der Dresscode stark von der Position und dem Aufgabenbereich ab. In der Führungsetage sind Anzug und Krawatte üblich. Programmierer ohne Kundenkontakt dürfen hingegen auch Jeans und T-Shirt tragen. Lassen Sie aber die Finger von Shirts mit provokanten Prints und Slogans. Grundsätzlich gilt schließlich auch für die IT-Branche: Ein gepflegtes Äußeres strahlt Seriosität und Kompetenz aus.</p>
<h3 id="jura-branche">Jura-Branche</h3>
<p>In einer Kanzlei dürfen Sie, wenn kein Kundenbesuch ansteht, auch einmal ein kurzes Hemd tragen, wenn das Wetter es rechtfertigt. Sobald Kunden in die Kanzlei kommen, gilt genau wie bei den Banken der Business-Look. Greifen Sie dann zu dunklen Farben.</p>
<h2 id="dresscode-die-wichtigsten-faustregeln-auf-einen-blick">Dresscode: Die wichtigsten Faustregeln auf einen Blick</h2>
<p>Abschließend haben wir die wichtigsten Regeln für Ihr Business-Outfit, die unabhängig von der Branche immer gelten, für Sie zusammengefasst:</p>
<ul>
<li>Die Krawatte ist für Männer gerade bei offiziellen Anlässen ein absolutes Muss. Sie lockert den Look auf und lenkt den Blick des Betrachters auf Ihr Gesicht.</li>
<li>Das Hemd sollte weiß oder dunkelblau gehalten sein. Zu einer Krawatte ist ein Kurzarmhemd tabu!</li>
<li>Lederwaren wie Uhrarmband, Gürtel und Schuhe sollten farblich zueinander passen.</li>
<li>Damenschuhe dürfen nur so hoch sein, dass Sie bequem den ganzen Tag darin stehen und laufen können.</li>
<li>Der Rock sollte einfarbig und knieumspielend lang sein.</li>
<li>Das Oberteil sollte bei Damen sowohl die Achselhöhlen als auch die Schultern bedecken.</li>
<li>Der Ausschnitt des Oberteils darf bei Frauen nur bis zum Brustansatz reichen.</li>
</ul>
<p>Sie sehen also, dass Frauen in puncto Dresscode noch ein paar Regeln mehr beachten sollten als Männer <a href="http://www.e-fellows.net/Karriere/Beruf-und-Karriere/Dresscode/Fuer-Frauen">(mehr dazu hier)</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/sunny-day-274223285">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/karriere-faktor-outfit-auf-die-branche-kommt-es-an/">Karriere-Faktor Outfit: Auf die Branche kommt es an</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Berufsfeld Direktvertrieb: Spannender Job mit viel Potential für Erfolgshungrige</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/04/berufsfeld-direktvertrieb-spannender-sales-job-mit-potential-fuer-erfolgshungrige/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 11:34:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr wollt endlich etwas Neues ausprobieren und seid auf der Suche nach einem spannenden Job? Ihr liebäugelt schon seit langem mit dem Schritt in die Selbstständigkeit? Am besten mit einer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/berufsfeld-direktvertrieb-spannender-sales-job-mit-potential-fuer-erfolgshungrige/">Berufsfeld Direktvertrieb: Spannender Job mit viel Potential für Erfolgshungrige</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<h3 id="ihr-wollt-endlich-etwas-neues-ausprobieren-und-seid-auf-der-suche-nach-einem-spannenden-job">Ihr wollt endlich etwas <strong>Neues</strong> ausprobieren und seid auf der Suche nach einem spannenden Job?</h3>
</li>
<li>
<h3 id="ihr-liebaeugelt-schon-seit-langem-mit-dem-schritt-in-die-selbststaendigkeit">Ihr liebäugelt schon seit langem mit dem Schritt in die <strong>Selbstständigkeit</strong>?</h3>
</li>
<li>
<h3 id="am-besten-mit-einer-starken-marke-und-einem-grossen-internationalen-konzern-im-ruecken">Am besten mit einer starken <strong>Marke</strong> und einem großen internationalen Konzern im Rücken?</h3>
</li>
</ul>
<h3 id="vielleicht-ist-dann-der-direktvertrieb-fuer-euch-das-richtige-jens-bergerhoff-bereichsleiter-direktvertrieb-privatkunden-bei-vodafone-verraet-uns-welche-vorteile-der-job-hat-wie-der-einstieg-auss">Vielleicht ist dann der Direktvertrieb für Euch das Richtige. Jens Bergerhoff, Bereichsleiter Direktvertrieb Privatkunden bei Vodafone, verrät uns, welche Vorteile der Job hat, wie der Einstieg aussieht, was Selbständigkeit im Direktvertrieb bedeutet und wie man beim Kunden am besten überzeugt&#8230;</h3>
<p><span id="more-9986"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Die Direktvertriebsunternehmen in Deutschland verdoppelten ihren Umsatz in den vergangenen 10 Jahren. Sie setzten im letzten Jahr 17 Milliarden Euro um. Welche Vorteile liegen eigentlich im Verkauf der Produkte direkt beim Endverbraucher statt über Zwischenhändler, Shops oder Internet?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Der große Vorteil des Direktvertriebs ist ganz klar die individuelle Beratung beim Kunden vor Ort. Das ist ein großes Plus gerade bei komplexen technischen Produkten, die erklärungsintensiv sind.</p>
<p>So hat der Berater im Umfeld des Kunden die Zeit und vor allem auch die Ruhe, ein vernünftiges Beratungsgespräch zu führen. Er kann den individuellen Bedarf des Kunden erfragen und dann die Brücke zu den passenden Produkten bilden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wenn ich mich nun als Berufseinsteiger oder Neuling für den Direktvertrieb interessiere: Was kommt auf mich zu?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Das Gute ist, dass sich hier <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Leistung</a> wirklich lohnt. Und: Man kann das Thema Verkaufen tatsächlich erlernen. Voraussetzung ist natürlich, dass man gern mit Menschen zusammenarbeitet.</p>
<blockquote><p>&#8220;größtmögliche Flexibilität&#8221;</p></blockquote>
<p>Dazu kommt, dass der Job die größtmögliche Flexibilität bietet: freie Zeiteinteilung und einen Arbeitsort, der auch bei Umzug flexibel bleibt. Je nach privater Voraussetzung kann man <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/karriere-kinder-konflikte-managen/">Familie, privates Umfeld und Beruf gut miteinander vereinbaren</a>.</p>
<p><a href="https://www.vodafone.de">Vodafone</a> Berater arbeiten meist wohnortnah oder bei Interesse auch mal weiter weg. Man selbst entscheidet, wie stark man sich einbringen kann und will. Auch liegt es an einem selbst, wie der entsprechende Verdienst aussehen soll. So haben wir Vodafone Berater, die vier Stunden täglich arbeiten und wir haben andere, die acht Stunden und mehr tätig sind.</p>
<p>Wer schon viel Vertriebserfahrung gesammelt hat oder aus einer Führungsposition im Direktvertrieb starten will, kann sich für das Teamleiteranwärterprogramm bewerben. Dort kann man sich in neun Monaten zum Teamleiter entwickeln.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Voraussetzungen oder Eigenschaften sollten Bewerber denn für den Direktvertrieb mitbringen?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Die Grundvoraussetzungen, die man als Vodafone Berater mitbringen sollte, sind Fleiß und Offenheit für neue Sachen. Außerdem natürlich die Lust am Verkaufen. Ein Führerschein und ein Auto müssen zudem vorhanden sein. Quereinsteiger sind uns immer willkommen.</p>
<p>Das gesamte Handwerkszeug kommt dann von uns. Es gibt eine umfassende Einarbeitung, passende Schulungen sowie professionelle Unterlagen etc..</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Und wie sieht es mit dem beruflichen Hintergrund aus?</strong></p>
<p><figure id="attachment_9988" aria-describedby="caption-attachment-9988" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9988 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Foto-Jens-Bergerhoff.jpg"  alt="Jens Bergerhoff im Gespräch mit &quot;Karriere-Einsichten&quot; (Foto: Vodafone/ NN)"  width="640"  height="427"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Foto-Jens-Bergerhoff.jpg 640w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Foto-Jens-Bergerhoff-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Foto-Jens-Bergerhoff-630x420.jpg 630w"  sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" ><figcaption id="caption-attachment-9988" class="wp-caption-text">Jens Bergerhoff im Gespräch mit &#8220;Karriere-Einsichten&#8221; (Foto: Vodafone/ NN)</figcaption></figure></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Also wenn ich mir unsere Berater und Teamleiter anschaue, dann kommen sie aus den verschiedensten beruflichen Richtungen. Aus handwerklichen Berufen genauso wie aus der Gastronomie. Wir haben auch Akademiker dabei. Kurz gesagt: Wir sind ein berufliches Spiegelbild der Gesellschaft.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Der Einstieg in den Direktvertrieb bedeutet für viele gleichzeitig auch den Start in die Selbständigkeit. Wie klappt diese Herausforderung am besten?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Das Wichtigste ist, man ist nicht alleine. Man arbeitet als Vodafone- Berater immer in einem Team. Das heißt, man hat erfahrene Selbständige um sich, die man fragen kann, wenn es konkrete Themen gibt. Insofern sind genug Ansprechpartner vorhanden, die einen unterstützen und wertvolle Tipps geben. Schließlich sind alle in der gleichen Situation.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Im Zentrum des Direktvertriebs steht die professionelle Beratung des Kunden. Was bedeutet das genau?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Die wichtigste Fähigkeit ist das <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Zuhören</a>. Man ist im Wohnzimmer des Kunden &#8211; in einem sehr privaten Umfeld. Wir haben den großen Vorteil, dass jeder Telekommunikations- und Medienprodukte benötigt und haben will. Es gilt also genau zuzuhören und herauszufinden: Was sind die Bedürfnisse und die Wünsche des Kunden? Danach muss natürlich das passende Angebot gefunden werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Und wie überzeugt man dann konkret?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Es geht explizit nicht darum, jemanden etwas aufzuschwatzen. Sondern es geht wirklich darum: Was möchten Sie? Was sind Ihre Bedürfnisse unabhängig von den Produkten? Die Kunden möchten natürlich immer alles, und das zum günstigsten Preis. Aber unsere Aufgabe ist es zu konkretisieren, was „alles“ ist. Wir erkennen genau diese Bedürfnisse und das dafür passende Produkt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Und last but not least: Welche Entwicklungschancen bieten sich mir im Direktvertrieb?</strong></p>
<p><em>Jens Bergerhoff:</em> Es kommt tatsächlich darauf an, was man möchte. Man kann sich sehr gut entwickeln, wenn man sich beispielsweise konkret auf das Thema „Verkaufen“ konzentrieren will. <span style="font-style: normal !msorm;">Alternativ kann man auch</span> <span style="font-style: normal !msorm;">in</span> <span style="font-style: normal !msorm;">den Bereich „Coaching und unterstützende Leistungen“ für andere Berater gehen. Eine sehr gute Entwicklungsmöglichkeit ist auch das</span> <span style="font-style: normal !msorm;">Teamleiteranwärterprogramm. </span><span style="font-style: normal !msorm;">Dort</span> <span style="font-style: normal !msorm;">wird</span> <span style="font-style: normal !msorm;">man</span> <span style="font-style: normal !msorm;">von</span> <span style="font-style: normal !msorm;">uns</span> <span style="font-style: normal !msorm;">geschult</span> <span style="font-style: normal !msorm;">mit</span> <span style="font-style: normal !msorm;">dem</span> <span style="font-style: normal !msorm;">Ziel,</span> <span style="font-style: normal !msorm;">ein</span> <span style="font-style: normal !msorm;">eigenes</span> <span style="font-style: normal !msorm;">Team</span> <span style="font-style: normal !msorm;">aufzubauen</span> <span style="font-style: normal !msorm;">und</span> <span style="font-style: normal !msorm;">erfolgreich</span> <span style="font-style: normal !msorm;">zu machen.</span></p>
<p>Auf <a href="http://beratenzuhause.de/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=http://beratenzuhause.de&amp;source=gmail&amp;ust=1523394414399000&amp;usg=AFQjCNGcqn0kaSUedrcc42xfw122zBt0og">beratenzuhause.de</a> und auf Facebook (Link: <a href="https://www.facebook.com/vodafonedirektvertrieb/" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?hl=de&amp;q=https://www.facebook.com/vodafonedirektvertrieb/&amp;source=gmail&amp;ust=1523394414399000&amp;usg=AFQjCNGNDYP-zTV1HM-p_Vl7U_hHedv-xw">https://www.facebook.com/vodafonedirektvertrieb/</a>) finden Interessierte weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.</p>
<h6 id="herzlichen-dank-fuer-das-gespraech"><strong>Herzlichen Dank für das Gespräch!</strong></h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Vodafone/ NN</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/04/berufsfeld-direktvertrieb-spannender-sales-job-mit-potential-fuer-erfolgshungrige/">Berufsfeld Direktvertrieb: Spannender Job mit viel Potential für Erfolgshungrige</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Employability-Booster Weiterbildung: “Weckt die Lara Croft in euch…”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/03/produktivitaets-booster-weiterbildung-weckt-die-lara-croft-in-euch/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 14:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Employability]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Methoden, Tools, Handwerkszeug – jede moderne Weiterbildung baut darauf, die Teilnehmer an die Hand zu nehmen und Schritt für Schritt mit theoretischem Wissen zu ruinieren. Wenn ihr euch wirklich weiterbilden&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/produktivitaets-booster-weiterbildung-weckt-die-lara-croft-in-euch/">Employability-Booster Weiterbildung: “Weckt die Lara Croft in euch…”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="methoden-tools-handwerkszeug-jede-moderne-weiterbildung-baut-darauf-die-teilnehmer-an-die-hand-zu-nehmen-und-schritt-fuer-schritt-mit-theoretischem-wissen-zu-ruinieren-wenn-ihr-euch-wirk">Methoden, Tools, Handwerkszeug – jede moderne Weiterbildung baut darauf, die Teilnehmer an die Hand zu nehmen und Schritt für Schritt mit theoretischem Wissen zu ruinieren. Wenn ihr euch wirklich weiterbilden wollt, nehmt euch doch lieber ein Beispiel an der Gaming Industrie. Denn Lara Croft &amp; Co. haben euch eines voraus, sagt Personaler und Unternehmer Jörg Kopp&#8230;</h3>
<p><span id="more-10010"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>„Jeder gute Unternehmer lässt seine Mitarbeiter regelmäßig Weiterbildungen machen“ – so die Meinung vieler Menschen. Würden Sie das auch so unterschreiben?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Na ja, zum Großteil auf jeden Fall nicht. Natürlich ist es hervorragend, wenn Führungskräfte mit Hilfe von Weiterbildungen sich, ihre Mitarbeiter und das Unternehmen weiterbringen möchten. Aber sorry, nicht jede Form der <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung</a> funktioniert auch. Inzwischen ist der Weiterbildungsmarkt ein Milliardenmarkt geworden – und jeder noch so mittelmäßig begabte „Trainer“ glaubt, seine Angel auswerfen und in diesem Teich mitfischen zu müssen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Weiterbildungsmarkt, ein Milliardenmarkt&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten: <strong> </strong></em><strong>Wie meinen Sie das? </strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Zu viele Trainer machen ganz einfach immer das gleiche Zeug mit immer den gleichen Menschen, ohne dass eine signifikante Anzahl von Weiterbildungswütigen tatsächlich davon profitieren. Sprich: Viel zu viele Trainings könnt ihr in die Tonne kloppen. Als Teilnehmer solcher Weiterbildungen ist das natürlich total ermüdend.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie sieht denn solch ein 08/15-Training aus, von dem Sie sprechen? Damit unsere Leser das künftig sofort selbst erkennen …</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Ganz einfach: Der Trainer, der sowieso schon am untersten Ende der Nahrungskette nagt, labert nonstop in seiner Weiterbildung über das „Was“ und das „Wie“. Solche kommen meist rein und starten mit folgendem Satz: „Guten Morgen, ich habe Ihnen 200 Folien mitgebracht – ich lese laut, Sie lesen leise.“ Bum – und schon hätte ich persönlich keinen Bock mehr auf das Ganze und wünschte mir ein paar Eier als Wurfgeschosse. Ist ja auch zu schräg, dass es solche Weiterbildungen überhaupt noch gibt und dass sie nicht gegen die Genfer Konventionen verstoßen. Ich finde sie ganz einfach furchtbar!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie sprachen vom Fokus auf das „Was“ und das „Wie“. Liegt also hier der Hund begraben?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Nicht nur dort. In vielen Weiterbildungen wird ganz einfach nicht über das „Warum“ gesprochen. Aber genau um das geht es doch! Was ist der Grund für diese Weiterbildung und wie kann ich das Neugelernte auch effektiv einsetzen? Das sollte doch auch das Ziel des ganzen Zirkusses sein. Ich möchte Wissen geliefert bekommen, an das ich mit meinem Hirn andocken kann und im Anschluss sage: „Super, das neue Wissen löst nicht nur ein akutes Problem, sondern ich kann es auch langfristig umsetzen und anwenden.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Problemlöser gesucht, keine Folienschlachten&#8221;</p></blockquote>
<p>Und genau dann, wenn ein Trainer einen Großteil der Weiterbildung über das „Warum“ spricht, die notwendige Zeit an das „Was“ und das „Wie“ investiert und sich abschließend genügen Gedanken gemacht hat, wie die Teilnehmer die Inhalte üben können, erst dann ist eine Weiterbildung richtig gut. Und bitte auf jeden Fall über das Scheitern reden!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Über das Scheitern? Was meinen Sie damit? </strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Auf einem neuen Weg bzw. bei einem neuen Vorgehen dank Weiterbildung muss immer auch das Scheitern einkalkuliert werden. Wenn ihr aus einer Weiterbildung kommt und das neue Wissen in Einsatz kommt, dann kann es natürlich dazu kommen, dass ihr ein beschissenes <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedback</a> für die neue Arbeitsweise bekommt. Und dann versucht ihr es eben noch einmal und schon wieder fahrt ihr damit geradewegs gegen den nächsten Baum. Ein drittes Mal versuchen? Wohl eher nicht. Dabei müsst ihr es nur einfach so machen wie Lara Croft und Co.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie meinen Lara Croft von Tomb Raider?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Genau die. Denn die Spieleindustrie lehrt euch Scheitern wohl am besten: Am Anfang eines jeden Spiels sind die Level einfach, dennoch scheitert ihr hin und wieder. Aber du kannst dich kontinuierlich verbessern. Lara Croft überspringt doch noch eine Klippe, Donkey Kong hat etwas gegessen und Cristiano Ronald hat bei FIFA 18 endlich das Tor getroffen.</p>
<p>Ihr lernt, dass ihr euch entwickeln könnt. Ihr müsst also aus einer Weiterbildung rauskommen und einen Plan bzw. eine klare Idee haben, wie ihr das jetzt versuchen könnt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sieht so die optimale Weiterbildung aus?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Die Formel lautet ganz einfach: Investiert 35 % in die Beantwortung der Frage „Warum“, 15 % in das „Wie“ und 50 % ins Testen-und-Feedback-einholen, Testen-und-Feedback-einholen, Testen-und-Feedback-einholen. Kalkuliert ein mögliches Scheitern ein und schon seid ihr auf einem guten Weg.</p>
<p>Ein letztes Level wie in Games gibt es im Job leider nicht. Wäre ja aber auch zu schade, wenn ihr nicht mehr in gute Weiterbildungen gehen könntet.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/growing-older-248406532">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/produktivitaets-booster-weiterbildung-weckt-die-lara-croft-in-euch/">Employability-Booster Weiterbildung: “Weckt die Lara Croft in euch…”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Klare Kante: 10 Tipps für mehr Schlagfertigkeit, weniger Konfrontation</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/03/klare-kante-10-tipps-fuer-mehr-schlagfertigkeit-weniger-konfrontation/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 12:18:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlag um Schlag und fertig! Es gibt diese Momente, da wünschen wir uns vor allem eines: mehr Schlagfertigkeit. Konfrontationen lassen sich leider nicht immer verhindern. Gero Teufert verrät, an welchen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/klare-kante-10-tipps-fuer-mehr-schlagfertigkeit-weniger-konfrontation/">Klare Kante: 10 Tipps für mehr Schlagfertigkeit, weniger Konfrontation</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schlag-um-schlag-und-fertig-es-gibt-diese-momente-da-wuenschen-wir-uns-vor-allem-eines-mehr-schlagfertigkeit-konfrontationen-lassen-sich-leider-nicht-immer-verhindern-gero-teufert-verraet-an-wel">Schlag um Schlag und fertig! Es gibt diese Momente, da wünschen wir uns vor allem eines: mehr Schlagfertigkeit. Konfrontationen lassen sich leider nicht immer verhindern. Gero Teufert verrät, an welchen Schrauben ihr noch drehen könnt&#8230;</h3>
<p><span id="more-10006"></span></p>
<p>Neben dem Training der Schlagfertigkeit lässt sich noch an einer anderen Schraube drehen, um das eigene Stress empfinden gerade in solchen Situationen zu verbessern.</p>
<p>Es ist Ihr eigenes Bewertungssystem, welches die Wahrnehmung einer Situation und die dadurch empfundenen Gefühle regelt. Und Sie können Ihre Einstellung zu der Situation verändern und damit auch die Bewertung, die Sie ihr geben.</p>
<p>Die folgenden Tipps geben Ihnen kurze Hilfestellungen, wie Sie Ihre eigene Einstellung und das eigene Denken so verändern, dass Sie Äußerungen von anderen als wesentlich weniger negativ wahrnehmen. Sie helfen Ihnen, weniger <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Stress</a> zu empfinden und – statt konfrontativ zu handeln – besonnener und verständnisvoller zu werden.</p>
<p>Sie kommen auf diese Weise viel leichter zu einer sachlichen Auseinandersetzung und vermeiden den Schlagabtausch. So wird es gar nicht mehr so oft notwendig sein, <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/" target="_blank" rel="noopener">Schlagfertigkeit</a> einzusetzen.</p>
<h2 id="lassen-sie-einem-anderen-seine-meinung"> Lassen Sie einem anderen seine Meinung</h2>
<p>Sie müssen sich nicht immer durchsetzen. Leben Sie mit der Einstellung »Nicht jeder muss meiner Meinung sein«. Sie werden das ohnehin nicht erreichen. Hören Sie auf, darum zu kämpfen, recht zu haben. Leben Sie mit der Einstellung: »Wir bleiben Freunde, auch wenn ich anderer Ansicht bin.«</p>
<h2 id="seien-sie-im-hier-und-jetzt"> Seien Sie im Hier und Jetzt</h2>
<p>Oft sind wir in Gedanken dabei, über unsere Vergangenheit zu reflektieren oder uns Sorgen über die Zukunft zu machen. Je mehr Sie in Gedanken mit einem anderen Zeitpunkt beschäftigt sind, desto schwerer wird es, im Hier und Jetzt schlagfertig zureagieren. Ändern Sie Ihre Einstellung.</p>
<p>Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern, Sie können nur Ihre Sichtweise korrigieren und möglichst viel aus Ihren Erfahrungen lernen. Die Zukunft kommt ohnehin meistens anders als geplant. Seien Sie mit vollem Herzen im Hier und Jetzt.</p>
<h2 id="zuegeln-sie-ihre-erwartungen-an-andere">Zügeln Sie Ihre Erwartungen an andere</h2>
<p>Wahrscheinlich denken Sie jetzt: »Ich habe doch keine Erwartungen an andere.« Tatsächlich sind wir alle geprägt durch unsere Familie und unsere sozialen Kontakte. Diese Prägung bestimmt unser Denken und verursacht, dass wir von Menschen in unserer Umgebung ein bestimmtes Verhalten erwarten. Das gilt insbesondere für unseren Lebenspartner.</p>
<blockquote><p>&#8220;Expectation Management: Alles eine Sache der Erwartungshaltung&#8221;</p></blockquote>
<p>Die größten Enttäuschungen im Leben entstehen dadurch, dass wir Erwartungen haben, die nicht erfüllt werden.</p>
<p>Kein Mensch kann Ihre Gedanken lesen und niemand hat die Verpflichtung, sich so zu verhalten, wie Sie es erwarten. Denken Sie daran, wenn Sie das nächste Mal sagen: »Das ist ja wohl selbstverständlich.«</p>
<h2 id="verstehen-sie-angriffe-als-botschaft">Verstehen Sie Angriffe als Botschaft</h2>
<p>In jedem Einwand, Vorwurf oder Angriff steckt immer eine Botschaft an Sie. Sie können frei entscheiden, was Sie damit anfangen wollen.</p>
<p><strong>Begreifen Sie</strong></p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Einwände als Interesse,</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Angriffe als ein Problem oder Angst des Angreifers,</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Frotzeleien als Beziehungsbotschaft.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Mit dieser Einstellung befreien Sie sich von dem Zwang, unbedingt schlagfertig reagieren zu müssen.</p>
<h2 id="hoeren-sie-auf-zu-bewerten">Hören Sie auf, zu bewerten</h2>
<p>Niemand lässt sich gern abstempeln. Wenn Sie jemandem sagen »Sie sind/Du bist …«, ist das eine Bewertung. Sprechen Sie besser von Ihren Gefühlen und Wünschen: »Ich fühle mich &#8230;/ich wünsche mir &#8230;«</p>
<p>Wenn etwas schiefgeht, dann suchen Sie keinen Schuldigen, sondern kümmern Sie sich um die Lösung des Problems. Sie werden sich weit weniger in konfrontativen Gesprächen wiederfinden, wenn Sie das beachten.</p>
<h2 id="pruefen-sie-ihre-einstellung-zum-dienen-und-verdienen">Prüfen Sie Ihre Einstellung zum Dienen und Verdienen</h2>
<p>Verdienen hat etwas mit dienen zu tun. Wenn Sie Geld verdienen wollen, müssen Sie ein Produkt erstellen oder eine Leistung erbringen, die jemandem dienlich ist. Das heißt allerdings nicht, dass Sie sich allen Rahmenbedingungen bedingungslos unterwerfen müssen. Wenn Sie in Ihrem Job dauerhaft gedemütigt werden, wehren Sie sich oder wechseln Sie den Arbeitgeber.</p>
<h2 id="seien-sie-ehrlich">Seien Sie ehrlich</h2>
<p>Stehen Sie zu sich. Wenn Sie hinter etwas stehen, dann sagen Sie voll und ganz »Ja!« dazu. Trauen Sie sich aber auch, ehrlich »Nein« zu sagen, wenn andere Menschen Sie zu Dingen bringen möchten, die Sie im Grunde Ihres Herzens nicht wollen. Geben Sie ein ehrliches »Nein« ohne vorgeschobene Ausreden, auch wenn es Ihrem Gesprächspartner mal nicht gefällt. Seien Sie ehrlich. Sie müssen nicht allen gefallen.</p>
<h2 id="aergern-sie-sich-immer-weniger">Ärgern Sie sich immer weniger</h2>
<p>Ärgern schwächt Ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/" target="_blank" rel="noopener">Immunsystem</a> und schadet Ihrer Gesundheit. Wenn Sie sich über etwas ärgern, setzen Sie sich selbst ein inneres Stoppschild und denken Sie kurz über Ihren Ärger nach. Stellen Sie sich die Frage: »Was wollen mir meine Gefühle sagen? « Machen Sie sich dabei klar, dass nicht ein anderer oder die widrigen Umstände den Ärger auslösen, sondern Ihre eigene Bewertung.</p>
<h2 id="schlagfertigkeit-in-der-partnerschaft">Schlagfertigkeit in der Partnerschaft</h2>
<p>Die Techniken helfen Ihnen auch in der Kommunikation mit Ihrem Lebenspartner. Meine Freundin sagte nach dem Durchlesen des Manuskripts zu diesem Buch: »Jetzt durchschaue ich alle Deine Tricks.« Vielleicht fragen Sie sich jetzt: »Was hat Schlagfertigkeit mit der Partnerschaft zu tun?« Sie haben recht, in der Partnerschaft geht es um ein harmonisches Zusammenleben und um das Erreichen gemeinsamer Ziele.</p>
<p>Sie werden allerdings merken, dass Ihnen viele Techniken aus diesem Buch, wie zum Beispiel die Komplimenttechnik, die Lösungstechnik oder der Zielkurs auch in der Partnerschaft helfen, schneller aus Konflikten herauszukommen. Wenn es Ihnen hilft, festgefahrene oder emotional hochgeschaukelte Diskussionen zu Lösungen zu führen, ist das doch ideal. Am besten kaufen Sie ein zweites Buch für Ihren Partner. Jeder hat das Recht sich so zu verhalten, wie er es gerade tut, auch wenn Ihnen das nicht gefällt.</p>
<h2 id="wut-eine-starke-emotion-nutzen">Wut, eine starke Emotion nutzen</h2>
<p>Sie haben natürlich die Möglichkeit, dem anderen zu sagen, dass Sie mit seinem Benehmen nicht einverstanden sind. Mit etwas Reflexion können Sie aber oft feststellen, dass der Auslöser für Ihre Wut eine Eigenschaft ist, die Sie selbst gern hätten, eine Schwäche, die Sie Ihrer Meinung nach selbst überwunden haben, oder etwas, unter dem Sie früher sehr gelitten haben. In allen Fällen gibt Ihnen die Suche nach der Botschaft die Möglichkeit zu neuer Selbsterkenntnis.</p>
<h2 id="verabschieden-sie-sich-von-absoluter-perfektion">Verabschieden Sie sich von absoluter Perfektion</h2>
<p>Setzen Sie alles daran, die Dinge, die Sie tun, so gut wie möglich zu erfüllen. Perfekt werden Sie nie sein. Lösen Sie sich daher von dem Gedanken, perfekt sein zu müssen. Stellen Sie</p>
<p>keine absoluten Ansprüche an sich selbst und andere. Mal angenommen, Sie zählten nach und fänden in diesem Kapitel <em>nicht</em> genau zehn Tipps, wäre das wirklich so schlimm?</p>
<h2 id="so-finden-sie-heraus-worum-es-wirklich-geht">So finden Sie heraus, worum es wirklich geht</h2>
<p><figure id="attachment_10008" aria-describedby="caption-attachment-10008" style="width: 180px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-full wp-image-10008"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Cover_Techniken_der_Schlagfertigkeit_für_Dummies_Gero_Teufert_klein.jpg"  alt="Schlagfertigkeit - wer will das nicht, mehr davon? Buch kaufen..."  width="180"  height="283" ><figcaption id="caption-attachment-10008" class="wp-caption-text">Schlagfertigkeit &#8211; wer will das nicht, mehr davon? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Menschen greifen andere an, wenn sie selbst ein Problem haben. Zum Beispiel, wenn sie kritisiert werden, sie ihren Standpunkt unbedingt durchsetzen wollen oder sich verletzt fühlen. So oder so – der Angreifer befindet sich also selbst in einer Notsituation.</p>
<p>In diesen Fällen greift Ihr Gegenüber zu unfairen Aussagen, Pauschalisierungen oder unsachlichen Vorwürfen. Gerade im Zwiegespräch und in Diskussionen lohnt es sich daher, dem Gesprächspartner verständnisvoll zu begegnen und schnell wieder auf die Sachebene der</p>
<p>Auseinandersetzung zu kommen. Folgende Formulierungen helfen Ihnen dabei, sachbezogen und emotionslos auf den Grund für den Angriff zu kommen:</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> »Herr Schneider, ich möchte gern mit Ihnen darüber reden, aber lassen Sie es uns bitte sachlich tun.«</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> »An Ihrer Reaktion merke ich, dass Sie mit meiner Lösung nicht einverstanden sind, was schlagen Sie vor?«</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/14.0.0/72x72/2714.png" alt="✔" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> »Ich merke, es gibt einen Punkt, der Ihnen nicht gefällt. Welcher genau ist es?«</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/side-profile-unhappy-young-female-friends-306286382">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/klare-kante-10-tipps-fuer-mehr-schlagfertigkeit-weniger-konfrontation/">Klare Kante: 10 Tipps für mehr Schlagfertigkeit, weniger Konfrontation</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>New Work: Mehr Skill-Set, weniger (klassiches) Berufsbild. Darauf kommt’s an…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/03/new-work-mehr-skill-set-weniger-klassiches-berufsbild-darauf-kommts-an/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 19:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Automatisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Machine Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Neuronale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
		<category><![CDATA[Skill Set]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klassische Berufsbilder lösen sich auf. Was übrig bleibt, sind die Kern-Kompetenzen der Zukunft. Die Journalistin Leila Haidar verrät, welche. Und hat mit einigen Early-Adoptern gesprochen&#8230; Karin Wanninger arbeitet im Einkauf&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/new-work-mehr-skill-set-weniger-klassiches-berufsbild-darauf-kommts-an/">New Work: Mehr Skill-Set, weniger (klassiches) Berufsbild. Darauf kommt’s an…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="klassische-berufsbilder-loesen-sich-auf-was-uebrig-bleibt-sind-die-kern-kompetenzen-der-zukunft-die-journalistin-leila-haidar-verraet-welche-und-hat-mit-einigen-early-adoptern-gesprochen">Klassische Berufsbilder lösen sich auf. Was übrig bleibt, sind die Kern-Kompetenzen der Zukunft. Die Journalistin Leila Haidar verrät, welche. Und hat mit einigen Early-Adoptern gesprochen&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Karin Wanninger arbeitet im Einkauf eines Autozulieferers. Damit sie die Bestellung auslösen kann, muss sie in einer Software den Lieferanten auswählen, die Artikelnummern hinterlegen und die Preise laut Angebot einfügen. Das Programm ist hochkomplex. Gut, dass sie einen kleinen Desktop-Assistenten hat, der sie Schritt für Schritt durch den Vorgang lotst. „Wie ein Navigationsgerät für den Arbeitsalltag“, weiß Wanninger, die im Alltag mit acht verschiedenen Programmen arbeitet.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: New Work: Mehr Skill-Set, weniger (klassiches) Berufsbild. Darauf kommt’s an…" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/5SMslsqkraCUqPwRWnzPmq?si=af362cd0645a468c&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Als sie einmal danebenklickt, meldet der Helfer mit einem Pling, dass etwas nicht stimmt. Schnell kann sie die Korrektur eingeben, bevor der Fehler Konsequenzen hat. Nach dem Start in den Job im September 2017 bekam die 22-Jährige nur eine Kurz-Schulung für alle Systeme. „Mehr hätte ich mir ja auch nicht merken können“, schmunzelt die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/berufseinstieg-ich-weiss-wo-ich-beruflich-hin-moechte/">Berufseinsteigerin</a>. Nun hat die BWL-Absolventin einen erfahrenen Mentor an ihrer Seite und den Navigator, der ihr mit Anweisungen und Erklär-Grafiken zur Seite steht, wenn sie einmal nicht weiter weiß.</p>



<h2 id="kontextsensitive-systeme">Kontextsensitive Systeme</h2>



<p>„Es gibt heute kontextsensitive Systeme, die Menschen mit den nötigen Informationen durch jeden Arbeitsschritt führen. Das ist nicht nur in der Industrie so“, sagt Simon Schumacher. Der wissenschaftliche Mitarbeiter ist beim Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart Projektleiter für das „Future Work Lab“, wo unter anderem Assistenzsysteme für die Industrie gemeinsam mit Partnern entwickelt und demonstriert werden.</p>



<p>„Moderne Technik sorgt dafür, dass Menschen weniger im stillen Kämmerlein lernen, sondern on-the-job““, bestätigt Christian Wachter. Also situationsgerecht und kontextbezogen, ohne dass das das Gehirn es bewusst wahrnimmt. Der Experte für digitale Bildung vom <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/e-learning-total-oede-tipps-um-am-ball-zu-bleiben/">E-Learning</a>-Anbieter IMC entwickelt digitale Lernwelten für Unternehmen. Aus seinem Hause kommt auch der Process Guide, der schrittweise mit Echtzeithilfe durch jede beliebige Software führen kann. Mit seiner Unterstützung füllt Wanninger gerade die Bewertung bevorzugter Lieferanten aus.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Assistenz durch intelligente Systeme&#8221;</p></blockquote>



<p>Wir lernen immer mehr im Tun. Das heißt im Umkehrschluss, dass klassische Berufs- und Studienabschlüsse an Bedeutung verlieren könnten. Wenn intelligente Systeme uns durch einen Teil unserer Aufgaben assistieren, brauchen wir Verständnis auf der Metaebene. Die Details kann man wunderbar an die Technik outsourcen. Als klassisches Beispiel gilt der Steuerberater: Er wird auch in Zukunft umfassendes Wissen des Steuerrechts brauchen. Bei Einzel- und Spezialfällen hilft ihm jedoch eine Software. In den Vordergrund rücken gleichzeitig <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/">Soft Skills</a>, die er in seiner Aufgabe als Berater nun stärker einsetzen wird. Kompetenzen eben, bei denen ihn keine Maschine ersetzen kann.</p>



<h2 id="austauschbare-studiengaenge">Austauschbare Studiengänge</h2>



<p>Wanninger, die Absolventin der Hochschule Heilbronn, glaubt, dass sich dieser Trend auch auf ihre nächsten Bewerbungen auswirken wird: „Einen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre haben Viele. Ich möchte im Lebenslauf eher auf meine Projekte und Erfahrungen eingehen“, sagt die Hobby-<a href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Schwimmerin</a>. Der Grund: Titel seien immer austauschbarer; viele Personaler wissen gar nicht, was sich hinter einem der vielen Studiengänge verbirgt.</p>



<p>Wie die junge Frau lernen immer mehr Mitarbeiter nebenher statt in Seminaren. „Das ist gut für die Motivation. Denn wir können aus Informationen so den meisten Nutzen ziehen“, bestätigt Wachter. Lern- und Arbeitswelten verschmelzen immer mehr mit einander. Spaß machen Szenarien, die über mobile Geräte jederzeit und überall genutzt werden und mit animierten und spielerischen Elementen angereichert sind.</p>



<h2 id="virtuelle-welt-die-in-echtzeit-verschwimmt-mit-dem-realen-augmented-reality">Virtuelle Welt, die in Echtzeit verschwimmt mit dem Realen: &#8220;Augmented Reality&#8221;</h2>



<p>So lernen Mediziner per VR-Brille zu operieren und Architekten können in einer animierten Umgebung durch das Haus spazieren, bevor der Bau realisiert wird. Als eines der ersten Unternehmen nutzt die Deutsche Bahn flächendeckend „gemischte Realität“ aus Kamera, Einblendung und virtueller Umgebung, um beispielsweise Zugführer auszubilden.</p>



<p>„Spielerisch und über verschiedene Sinnes-Kanäle lernt es sich am besten“, weiß Simone Stargardt. Die Geschäftsführerin der Weiterbildungsakademien Carriere &amp; More in Mannheim, Würzburg und in der Region Stuttgart glaubt, dass Wissen vor allem dann hängen bleibt, wenn es verschiedene Lerntypen anspricht und direkt angewendet wird.</p>



<p>Auch Studien bestätigen: Beim Nachmachen lernen wir mehr, als mit dröger Theorie. Karin Wanninger zum Beispiel ist ein visueller Mensch. Damit ist sie in guter Gesellschaft, denn die meisten Menschen lernen über Fotos, Grafiken, Schaubilder und Kurzvideos besser, als über reines Lesen. Deshalb sind die Lerneinheiten in Stargardts Akademien auf diese Weise gestaltet: Neben Skripten stehen den Studenten über eine App Lernkarteikarten, Hörbuch-Downloads oder Lernvideos zur Verfügung.</p>



<h2 id="millenials-2020-jede-r-dritte-berufstaetige-weltweit">&#8220;Millenials&#8221;: 2020 jede/r Dritte Berufstätige weltweit</h2>



<p>Wenn wir in Zukunft nicht mehr mit einem Berufsbild bis zur Rente durcharbeiten können, wie sich also auf die Aufgaben der Zukunft vorbereiten? Darauf gibt die Befragung „<a href="https://www.manpowergroup.com/millennials">Millenial Careers: Vision 2020</a>“ der Manpower Group eine Antwort: Lernfähigkeit ist King. Wer in Zukunft Karriere machen will, muss sich ständig selbst neu erfinden. Befragt wurden 19.000 junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren in 25 Ländern. Es geht also darum, Kompetenzen aufzubauen: Lernkompetenzen, ein Grundverständnis von Software und IT, Teamarbeit, Organisationsfähigkeit oder die passenden kommunikativen Fähigkeiten, um eigene Wissenslücken mit einem Netzwerk aus Kollegen zu schließen.</p>



<p>Kollegen sind hier ein gutes Stichwort: „Weil in jeder Branche die <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Komplexität</a> steigt und sich die Anforderungen ständig verändern, werden wir in Zukunft immer häufiger in einem Team aus verschiedenen Experten agieren“, glaubt Weiterbildungsexpertin Stargardt. Die 38-Jährige meint, dass Berufsabschlüsse wichtig bleiben. Bei ihr können Mitarbeiter IHK-Abschlüsse wie den Personalfachkaufmann oder den Handelsfachwirt absolvieren. Hier gibt ihr die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA Recht.</p>



<h2 id="motivierte-angestellte-qualifiziert-und-diszipliniert">Motivierte Angestellte: Qualifiziert und diszipliniert</h2>



<p>Laut BDA sind Arbeitgeber motivierter als jemals zuvor, an den Qualifikationen ihrer Angestellten zu arbeiten. Rechnet man ihre Ausgaben für die Weiterbildung von Mitarbeitern (33,5 Mrd.), die Berufsausbildung (25,6 Mrd.), die akademische Bildung (3,3 Mrd.) und Forschungsgelder für Hochschulen (1,34 Mrd.) zusammen, kommt man auf rund 63 Milliarden Euro Investition pro Jahr. Viele Firmen nutzen den Fachkräftemangel als Chance, sich neu und attraktiv aufzustellen und Aufstiegschancen zu bieten. Und laut einer von der BDA zitierten Studie bieten rund 85 Prozent der Arbeitgeber <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildungen</a> für ihr Personal an. Zu vier Fünfteln findet diese während der Arbeitszeit statt.</p>



<p>Und die Millenials sind gerne bereit, mitzuspielen. Sie arbeiten hart. Gut die Hälfte verbringt mehr als 40 Stunden in der Woche am Arbeitsplatz, rund ein Drittel stellt sich darauf ein, bis zum Alter von 70, 80 oder sogar bis an das Lebensende zu arbeiten. Mangelnde Flexibilität kann man den jungen Leuten ebenfalls nicht vorwerfen. Sie wünschen und nutzen <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">flexible Arbeitszeiten</a> und die Möglichkeit, längere Pausen im Berufsleben einzulegen. Aber sie sind auch bereit, sich in ihrer Freizeit weiterzubilden und zu Lernen. Es sind mehr als 90 Prozent, die sich selbst als „high“ oder „potential Learners“ bezeichnen.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;View Apart/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/best-friends-taking-selfie-outdoors-backlighting-313209971">Shutterstock</a></em></p>



<h6 id="hinweis-der-redaktion-zuerst-veroeffentlicht-in-der-faz">Hinweis der Redaktion: Zuerst veröffentlicht in der FAZ</h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/new-work-mehr-skill-set-weniger-klassiches-berufsbild-darauf-kommts-an/">New Work: Mehr Skill-Set, weniger (klassiches) Berufsbild. Darauf kommt’s an…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Gehaltsverhandlung: Wie ihr mit den richtigen Tricks das Gehaltspoker erfolgreich meistert…</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2018 22:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Taktik]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heiko van Eckert begleitet als Verhandlungsprofi die Big Deals der Branchenriesen. Die Taktiken, die er dort anwendet, könnt ihr auf eure Gehaltsverhandlung übertragen: Pokerface aufsetzen, eine Ohrfeige zum Start und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Gehaltsverhandlung: Wie ihr mit den richtigen Tricks das Gehaltspoker erfolgreich meistert…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="heiko-van-eckert-begleitet-als-verhandlungsprofi-die-big-deals-der-branchenriesen-die-taktiken-die-er-dort-anwendet-koennt-ihr-auf-eure-gehaltsverhandlung-uebertragen-pokerface-aufsetzen-eine-ohr">Heiko van Eckert begleitet als Verhandlungsprofi die Big Deals der Branchenriesen. Die Taktiken, die er dort anwendet, könnt ihr auf eure Gehaltsverhandlung übertragen: Pokerface aufsetzen, eine Ohrfeige zum Start und – wenn gar nichts hilft – weinen. Im Interview erklärt er die wichtigsten Tricks&#8230;</h3>
<p><span id="more-9999"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> V<strong>erhandelt wird jede Menge &#8211; </strong><strong>nicht nur um Preise, Margen und Koalitionsverträge. Im Berufsalltag begegnen wir immer wieder Verhandlungen – auch den Gehaltsverhandlungen. Sehen Sie da Parallelen?</strong></p>
<p><em>Heiko van Eckert:</em> Unbedingt – die Taktiken, die ich meinen Coachees mit auf den Weg gebe, könnt ihr grundsätzlich auch in Vertrags- und Gehaltsverhandlungen anwenden. Denn in jedem Fall ist erstmal entscheidend, dass ihr mit dem richtigen Mindset in die Verhandlung geht. Ihr müsst gewinnen wollen, müsst mit eurem Wunschgehalt aus der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Verhandlung</a> gehen wollen. Und mit den richtigen Tricks funktioniert das auch.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Gibt es denn grundsätzliche Regeln, die jeder in einer Gehaltsverhandlung beachten sollte?</strong></p>
<p>Heiko van Eckert: Eines sollte jedem klar sein: Ihr bewegt euch während der Gehaltsverhandlung nicht im üblichen Arbeitsrahmen, in dem ihr eine Beziehung aufbaut, für gutes <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/">Arbeitsklima</a> sorgt und im Team Hand in Hand arbeitet. Die Situation ist vielmehr geprägt von Konfrontation. Versteht mich nicht falsch, das heißt nicht, dass Beziehungen keine große Rolle spielen würden – ihr zieht schließlich nicht in eine Schlacht um Leben und Tod. Doch sie stehen nicht an erster Stelle. Verhandeln ist eher vergleichbar mit einem strategischen Pokerspiel.</p>
<blockquote><p>&#8220;Offene Karten oder Bluff?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ihr könnt euer Gegenüber immer noch sympathisch finden und während des Spiels Höflichkeiten austauschen. Aber eure Karten werdet ihr dem anderen Spieler unter keinen Umständen offen hinlegen. Denn in der Verhandlung gelten wie am Pokertisch andere Regeln: Ihr blufft, ihr taktiert, ihr zieht eure Siegerkarte.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Am Pokertisch sitzen ja aber die verschiedensten Spielertypen. Neigen Sie in der Verhandlung dann eher zum offensiven oder defensiven Auftritt? </strong></p>
<p><em>Heiko van Eckert:</em> Weder noch und sowohl als auch …</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Jetzt verwirren Sie mich aber. Wie darf ich diese Antwort verstehen? </strong></p>
<p><em>Heiko van Eckert:</em> Dann habe ich mein Ziel ja erreicht. Verwirrung, Verunsicherung und Unberechenbarkeit öffnen euch in der Gehaltsverhandlung viele Türen. So könnt ihr die Verhandlung zum Beispiel schon mit der richtigen Vorbereitung würdig beginnen – mit einer Ohrfeige! Die Ohrfeige entspricht in der Verhandlung klassischerweise einer Machtdemonstration oder einem harten Auftakt, bei dem ihr von Anfang an klarstellt: „Bis hierher gehe ich – und nicht weiter.“</p>
<blockquote><p>&#8220;eine taffe Position&#8221;</p></blockquote>
<p>Stellt euch darauf ein, dass euer <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Vorgesetzter</a> so spielen wird und das er das von euch nicht erwartet – und dann tretet ihr bestimmt und selbstbewusst auf und bezieht gleich zu Beginn als erster eine taffe Position. Ihr sichert euch so einen taktischen Vorteil. Zieht euer Gegenüber gleich, dann ist schon zu einem frühen Zeitpunkt in der Verhandlung klar, zwischen welchen beiden Positionen ihr euch bewegen – und optimalerweise einigen werdet.</p>
<p><figure id="attachment_10001" aria-describedby="caption-attachment-10001" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-10001 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-1042x1000.jpg"  alt="Heiko van Eckert im Gespräch... (Foto: Stefanie Möloth) "  width="696"  height="668"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-1042x1000.jpg 1042w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-400x384.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-768x737.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-696x668.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-1392x1336.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-1068x1025.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-438x420.jpg 438w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1-875x840.jpg 875w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/03/Foto_Serie_Vertriebsmanager-1.jpg 1500w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-10001" class="wp-caption-text">Heiko van Eckert im Gespräch über Verhandlungsstrategien&#8230; (Foto: Stefanie Möloth)</figcaption></figure></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>In der Verhandlung zwischen Vertrieb und Einkauf mag das ja funktionieren – aber mit meinem Vorgesetzten muss und möchte ich ja in Zukunft noch ein möglichst gutes Arbeitsverhältnis führen. Da kann ich doch nicht auf den Tisch hauen und Zähne fletschen.</strong></p>
<p><em>Heiko van Eckert:</em> Ja, das ist natürlich richtig – in der Gehaltsverhandlung besteht in der Regel „Einigungszwang“. Ihr habt meist kein anderes Angebot vorliegen, auf das ihr zurückgreifen könnt. Wichtig ist deshalb: Lasst euch Spielraum für Verhandlungen und bleibt beweglich.</p>
<p>Und ihr müsst natürlich nicht immer auf den Tisch hauen und mit allen Mitteln auf eure Forderungen pochen. Ihr dürft auch nachgeben und Kompromisse eingehen. Wenn ihr dies beim Gehalt getan habt, solltet ihr allerdings darauf achten, dass ihr noch andere Optionen in die Verhandlung einbringt – als Gegenleistung für das von euch geforderte Entgegenkommen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Gegenleistung und entgegenkommen&#8221;</p></blockquote>
<p>Selbst nach grober Festsetzung eures Gehalts könnt ihr also noch über weitere Konditionen, den <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Firmenwagen</a>, mehr Urlaub, <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/02/weiterbildung-wenn-der-chef-das-studium-zahlt/">Fortbildungsmöglichkeiten</a> und vieles mehr verhandeln, das euer Nachgeben von der Ursprungsposition im finanziellen Teil kompensiert.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie sprachen eben vom „Einigungszwang“. Was mache ich denn aber nun, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Chef und ich in der Gehaltsverhandlung an einem toten Punkt angekommen sind?</strong></p>
<p>Heiko van Eckert: Was ihr in der Gehaltsverhandlung in der Regel nicht habt, ist Zeitdruck. Ihr habt also immer auch die Option zu sagen: „Okay, ich merke, wir kommen heute auf keinen grünen Ast – lassen Sie uns das Ganze doch einfach verschieben und in ein paar Tagen weitersprechen.“ Für euren <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Chef</a> hingegen ist diese Option mit Zeit und Mühe verbunden – er muss in seinem Kalender wieder einen Termin finden, sich wieder vorbereiten, sich wieder mit euch zusammensetzen.</p>
<p>Wenn ihr diese Taktik also geschickt einsetzt, macht ihr ihn auf diese Weise doch noch mürbe und bringt ihn dazu, euch entgegenzukommen, damit er nicht noch eine weitere Schleife drehen muss. Dies ist also kein Abbruch der Verhandlung, sondern ein Vertagen zu euren Gunsten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wenn Sie unseren Leserinnen und Lesern, die gleich in die Gehaltsverhandlung gehen, abschließend noch etwas zurufen k</strong><strong>ö</strong><strong>nnten: Was wäre das?</strong></p>
<p><em>Heiko van Eckert:</em> Es darf wehtun! Geht die Einigung in der Verhandlung zu einfach von der Hand, dann war die Verhandlung nicht gut. Wenn euer Chef euch seinen Vorschlag und seine Forderung nennt und ihr schlagt sofort ein, holt ihr wohl kaum das bestmögliche Ergebnis für euch raus. Wenn wiederum euer Chef sofort auf eure Forderungen eingeht, werdet ihr misstrauisch und fragt, was er wohl im Schilde führt und wo der Haken ist. Verhandeln darf oder muss im Grunde sogar wehtun.</p>
<p>Nur dann haben beide Seiten – sowohl ihr als auch euer Chef – am Ende des Tages das Gefühl, jeweils das Beste für sich herausgeholt zu haben. Und ihr habt für einen versöhnlichen Ausgang gesorgt, auf dessen Grundlage ihr auch in Zukunft angenehm miteinander arbeiten könnt.</p>
<p>Und wenn es klappt, wenn ihr alle Eure Forderungen durchsetzen konntet, was dann? Weint! Ganz im Ernst. Verlasst die Verhandlung nicht mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Geht lieber tränenüberströmt, damit euer Chef denkt, er habe gewonnen. Und grinst heimlich in Euer Taschentuch.</p>
<h6 id="ueber-den-interview-partner-eine-verhandlung-beginnt-nicht-erst-am-tisch-davon-ist-heiko-van-eckert-ueberzeugt-seine-30-jaehrige-erfahrung-im-b2b-vertrieb-und-als-berater-hat"><strong>Über den Interview-Partner: </strong>„Eine Verhandlung beginnt nicht erst am Tisch.“ Davon ist <a href="http://www.heikovaneckert.de">Heiko van Eckert</a> überzeugt. Seine 30-jährige Erfahrung im B2B-Vertrieb und als Berater hat ihn eines gelehrt: Die Verhandlungen der Zukunft werden nur mit dem Wissen über ihre Regeln gewonnen.</h6>
<h6 id="heiko-van-eckert-kennt-die-kunst-des-verhandelns-und-weiss-sie-eindruecklich-zu-vermitteln-ob-als-berater-trainer-ausbilder-coach-oder-shadow-negotiator-heiko-van-eckert-drillt-verkaeufer-laedt">Heiko van Eckert kennt die Kunst des Verhandelns und weiß sie eindrücklich zu vermitteln. Ob als Berater, Trainer, Ausbilder, Coach oder Shadow Negotiator: Heiko van Eckert drillt Verkäufer, lädt ihre Pistole, bringt das Ass mit in die Verhandlung und – wenn es sein muss – heult er&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Gajus/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessmen-planning-business-strategy-while-holding-327906983">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/gehaltsverhandlung-wie-ihr-mit-den-richtigen-tricks-das-gehaltspoker-erfolgreich-meistert/">Gehaltsverhandlung: Wie ihr mit den richtigen Tricks das Gehaltspoker erfolgreich meistert…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Teilzeit-Manager/innen: “Mann ey, jetzt komm’ schon!”</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 21:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Worklife]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>80% für alle! Meine Ideen, die Kreativität, das Potential – das sollte auch bei Teilzeit stets bis zu 100% verfügbar sein. Mehr Netto-Arbeitszeit hat was. Sie spart das Budget vom&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/teilzeit-manager-innen-mann-ey-jetzt-komm-schon/">Teilzeit-Manager/innen: “Mann ey, jetzt komm’ schon!”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="80-fuer-alle-meine-ideen-die-kreativitaet-das-potential-das-sollte-auch-bei-teilzeit-stets-bis-zu-100-verfuegbar-sein-mehr-netto-arbeitszeit-hat-was-sie-spart-das-budget-vom-arbeitgeber">80% für alle! Meine Ideen, die Kreativität, das Potential – das sollte auch bei Teilzeit stets bis zu 100% verfügbar sein. Mehr Netto-Arbeitszeit hat was. Sie spart das Budget vom Arbeitgeber ebenso wie dem vom Kunden. Sie schafft mehr Freiheiten, weniger Stress und mehr Lebensqualität für alle Beteiligten. Rückmeldungen, Reaktionen, Widersprüche&#8230;</h3>



<span id="more-9983"></span>



<p class="has-drop-cap">Reaktionen gab und gibt es viele, zu lesen <a href="https://www.xing.com/news/klartext/wir-brauchen-mehr-teilzeitmanager-zu-hause-wie-im-buro-2412?te=355b8561bb67f866.eyJ0YXJnZXRfaWQiOjI0MTIsInRhcmdldF90eXBlIjoia2xhcnRpY2xlIiwidGFyZ2V0X3VybiI6InVybjp4LXhpbmc6Y29udGVudDprbGFydGV4dF9rbGFydGljbGU6MjQxMiIsInNpdGVfc2VjdGlvbiI6ImtsYXJ0ZXh0X2hvbWVwYWdlIiwiYWN0b3JfdXJuIjoidXJuOngteGluZzpjb250ZW50OmtsYXJ0ZXh0IiwidmVyc2lvbiI6IjIuMi4wIn0">hier</a>&nbsp;unterm Beitrag auf XING, am 6. März erschienen. Keine Lust zu lesen, keine Zeit, müde Augen? Kein Problem. Meinen Beitrag könnt ihr auch hören auf iTunes. Ein heisses Eisen! Hier ein Leserbrief, über den ich mich besonders gefreut habe. Von Ann-Kathrin (Anm. d.Red., Name geändert).</p>



<div class="wp-block-image size-large wp-image-9997"><figure class="aligncenter"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="730"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-1200x730.png"  alt="&quot;Wir brauchen mehr Teilzeitmanager! zu Hause wie im Büro...&quot; - einverstanden? Meinungsbeitrag auf XING Klartext..."  class="wp-image-9997"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-1200x730.png 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-400x243.png 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-768x467.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-696x423.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-1392x847.png 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-1068x650.png 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-2136x1300.png 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-690x420.png 690w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-1381x840.png 1381w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50-1920x1168.png 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/02/Bildschirmfoto-2018-03-07-um-17.33.50.png 2232w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ><figcaption>&#8220;Wir brauchen mehr Teilzeitmanager! zu Hause wie im Büro&#8230;&#8221; &#8211; einverstanden? Meinungsbeitrag auf <a href="https://www.xing.com/news/klartext/wir-brauchen-mehr-teilzeitmanager-zu-hause-wie-im-buro-2412?te=355b8561bb67f866.eyJ0YXJnZXRfaWQiOjI0MTIsInRhcmdldF90eXBlIjoia2xhcnRpY2xlIiwidGFyZ2V0X3VybiI6InVybjp4LXhpbmc6Y29udGVudDprbGFydGV4dF9rbGFydGljbGU6MjQxMiIsInNpdGVfc2VjdGlvbiI6ImtsYXJ0ZXh0X2hvbWVwYWdlIiwiYWN0b3JfdXJuIjoidXJuOngteGluZzpjb250ZW50OmtsYXJ0ZXh0IiwidmVyc2lvbiI6IjIuMi4wIn0">XING Klartext</a>&#8230;</figcaption></figure></div>



<p>&#8220;Danke für den genialen Bericht über Teilzeit, Jan! Es ist an der Zeit einen Arbeitszeitwechsel einzuführen, für Eltern sollten 80 % doch keine Schande mehr sein (vor meinen zwei Kindern habe ich insgeheim die &#8220;Teilzeit-Muttis&#8221; inhaltlich auch nicht so ernst genommen). Mein Mann Andreas hat auch länger Teilzeit genommen, aber nicht offiziell, er baute dann haufenweise Minusstunden auf, die er noch heute abbaut.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Senior Marketing Managerin, aber Bitteschön Teilzeit&#8221;</p></blockquote>



<p>Und ich möchte eine Stelle als Senior Marketing Managerin (30 Stunden) finden: trotz guter Eignung und stetigem up to date-sein: Impossible! Einmal hatte ich mich in Vollzeit auf eine Stelle beworben, die inhaltlich perfekt passte. Als <a href="http://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">Mitbewerber</a> hatte ich&#8230;einen Mann. Ich bekam die Absage und der nette &#8220;fast-Kollege&#8221; hat mir am Telefon mitgeteilt, dass die Stelle mit einem Kind nicht so gut machbar ist.</p>



<p>Unglaublich. Ich erlebe so viel in dieser Hinsicht. Mein Bruder und seine Frau haben seit letztem Jahr ein Kind: beide mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Doktortitel</a>, beste Arbeitgeber&#8230;wollen aber nun umziehen und finden keinen anspruchsvollen Job in Teilzeit.</p>



<h2 id="gesucht-anspruchsvollen-job-in-teilzeit">Gesucht:&nbsp;anspruchsvollen Job, in Teilzeit</h2>



<p>Mein Bruder kann in Vorstellungsgesprächen fröhlich vom Kind erzählen, meine Schwägerin verheimlicht das lieber ganz (weil der Arbeitgeber nicht weiß, dass auch mein Bruder sich um das Kind kümmert und weil vielleicht die Angst entsteht, sie könne ein zweites bekommen).</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Vollzeit oder Minijob, zwei Extreme&#8221;</p></blockquote>



<p>Ich finde das skandalös! War das schon immer so? Warum hat das nie eine Generation vorher stärker thematisiert? Ich finde auch, es gibt einen Unterschied der Teilzeitkräfte: die &#8220;Vollzeitnahen&#8221; und die, die &#8220;nur abarbeiten&#8221; und deutlich weniger arbeiten. Ich arbeite so viel es geht, immer, wenn ein Kind krank ist, mache ich <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">Homeoffice</a>, obwohl ich mich krank melden könnte und war nach 2,5 Monaten nach der Geburt des zweiten Kindes wieder im Büro.</p>



<p>Mein Arbeitgeber dankt es mir einigermaßen mit flexiblen Arbeitszeiten, aber mein frisch eingestiegener Kollege ohne <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/">Berufserfahrung</a> (ich mehr als 5 Jahre), der inhaltlich nicht mehr drauf hat, wird deutlich besser bezahlt! Und von mir werden ca. 550 € Kita-Gebühren abgezogen, ich racker mich so sehr ab (chronische Arthritis ignorieren) und habe das Gefühl, mich jeden Tag beweisen zu müssen, dass ich auch was kann.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Arbeitszeitwechsel? jetzt. Sofort!&#8221;</p></blockquote>



<p>Tatsächlich können das einige Kollegen ohne Kinder nicht verstehen, was das für ein Stress ist, alles einigermaßen zu vereinbaren. Aber: die beiden jüngeren Kollegen (24 m und 32 w) würden beide auch gerne reduzieren. Ich bin mir sicher, dass es mit der Zeit in einigen Branchen einen Arbeitszeitwechsel gibt. Viele Grüße, unbekannterweise, auch an deine Familie und viel Erfolg weiterhin! Beste Grüße, Ann-Kathrin&#8221;</p>



<p><strong>Übrigens.</strong> Nur jeder zehnte Mann, zwischen 20 und 64 Jahre alt, &nbsp;arbeitet in Deutschland Teilzeit. So war das im Jahr 2015, gemäß Statistischem Bundesamt: immerhin 1.817.300 in <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Teilzeit</a> arbeitende Männer (9% aller Erwerbstätigen). Damit belegte Deutschland Platz 8 im Vergleich mit anderen europäischen Ländern – die Niederlande mit 22% auf Platz 1, gefolgt von den skandinavischen Ländern. Hauptgrund für Teilzeit? <em>Nicht</em> die Familie&#8230;</p>



<p>Meist ging es um eine Aus- oder berufliche <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/">Fortbildung</a> oder die Tatsache, <em>keinen</em> <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Vollzeitjob</a> gefunden zu haben – je über zwanzig Prozent gaben das an! Also, die Männer die bewusst für Familie Teilzeit arbeiten rangieren bei drei, vielleicht vier Prozentpunkten. Auf Managementpositionen bestimmt nahezu im Promillebereich. Ich finde, das ist verschenktes Potential!</p>



<p><strong>Beispielhafte Ausreden in der „C-Suite“:</strong></p>



<ul><li>„Vergiss es, kriege ich bei meinem Chef niemals durch – sind ohnehin schlecht besetzt“</li><li>„Ich arbeite bei 60 oder 80 % ja ohnehin weiter 100% und mehr“</li><li>„Spinnst du, das ist das Ende meiner Karriere“</li><li>„Weißt du eigentlich, wie viel Euro <em>mehr</em> im Monat mir da durch die Lappen gehen?“</li><li>„Reduzieren? Grundsätzlich gern, aber später, später!“</li></ul>



<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-arbeitet-als-it-projektmanager-bei-der-swisscom-in-teilzeit-zuvor-arbeitete-er-mehrere-jahre-bei-accenture-in-der-managementberatung-in-vollzeit"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="http://janthomasotte.eu">Jan Thomas Otte</a> arbeitet als IT-Projektmanager bei der Swisscom – in Teilzeit. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre bei Accenture, in der Managementberatung – in Vollzeit. Freiberuflich bloggt der gelernte Journalist seine „Karriere Einsichten“ im Netz und berät Manager als Coach bei ihrem nächsten Schritt. Otte hat Theologie in Heidelberg studiert und in Princeton/ USA ein post-graduales Masterstudium in Wirtschaftsethik abgeschlossen&#8230;</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;Olesia Bilkei/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/three-happy-fathers-on-city-walk-281472320">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/teilzeit-manager-innen-mann-ey-jetzt-komm-schon/">Teilzeit-Manager/innen: “Mann ey, jetzt komm’ schon!”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Casino-Kapitalismus: Karriere-Aus oder Anfang?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/03/casino-kapitalismus-karriere-aus-oder-anfang/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2018 21:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du bist auf der Suche nach einem neuen Job, möchtest Deine Karriere voranbringen und vielleicht in einem völlig neuen Bereich frische Luft schnappen? Oder hast Du von Deinem jetzigen Job&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/casino-kapitalismus-karriere-aus-oder-anfang/">Casino-Kapitalismus: Karriere-Aus oder Anfang?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="du-bist-auf-der-suche-nach-einem-neuen-job-moechtest-deine-karriere-voranbringen-und-vielleicht-in-einem-voellig-neuen-bereich-frische-luft-schnappen-oder-hast-du-von-deinem-jetzigen-job-ganz-einfac">Du bist auf der Suche nach einem neuen Job, möchtest Deine Karriere voranbringen und vielleicht in einem völlig neuen Bereich frische Luft schnappen? Oder hast Du von Deinem jetzigen Job ganz einfach die Nase voll und möchtest eine neue Alternative finden?</h3>
<p><span id="more-9994"></span></p>
<p>Dann ist vielleicht der Bereich der Casinos und des <a href="http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/dienstleister/gluecksspielbranche-voellig-verzockt/20526764.html?ticket=ST-3419453-iue5UMbpUPmiZ6OKlJft-ap3">professionellen Glücksspiels</a> die richtige Wahl für Dich. Viele Jobs warten hier auf Dich und garantieren Dir unter Umständen vielleicht sogar das Abenteuer im Job Deines Lebens.</p>
<p>Doch welche Jobs erwarten Dich als Arbeitnehmer in dieser spannenden Branche hier und wie sieht es mit dem Potenzial in diesem Bereich aus? Für den richtigen Erfolg im Bereich <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/04/gluecksspielbranche-geld-verdienen-mit-dem-spiel-der-anderen/">Glücksspiel</a> zeigen wir Dir auf diese Fragen die passenden Antworten.</p>
<h2 id="welches-potenzial-bietet-dir-diese-branche-ueberhaupt">Welches Potenzial bietet Dir diese Branche überhaupt?</h2>
<p>In den vergangenen Jahren stieg die Anzahl der Nutzer immer weiter an, das Glücksspiel erfährt zurzeit einen regelrechten Boom. Immer mehr Nutzer, immer mehr Umsätze und immer mehr Anbieter sind hier zu finden. Und vor allem nicht nur im Bereich der Casinos, wo die Wette offensichtlich zum Kerngeschäft gehört. Auch Online-Banken mischen am Markt der Möglichkeiten, Gewinnen für die einen, Verlusten für die anderen mit, wie etwa <a href="https://www.deutschefxbroker.de">DeutscheFXBroker.de</a>.</p>
<p>Anbieter im Casino-Bereich, wie das OVO Casino, sind schon seit Jahren bemüht, die entsprechenden Positionen und ein gutes Personal zu halten und zu gewährleisten. Denn natürlich spielt auch hier die Wahl der Mitarbeiter für den richtigen Erfolg eine wichtige Rolle.</p>
<p>Mit guten Angeboten, attraktiven Konditionen und weiteren Vorteilen sind die Casinos und die gesamte Industrie darum bemüht, direkt die Mitarbeiter zu locken und somit für ein schnelles Besetzen der Positionen zu sorgen. Für Sie ergibt sich daraus ein großes <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Potenzial</a>.</p>
<h2 id="konkrete-jobs-und-angebote-der-casinos">Konkrete Jobs und Angebote der Casinos</h2>
<p>Unterschiedliche Positionen und Angebote für neue Jobs warten darauf, von Dir besetzt zu werden. Dies beginnt beispielsweise bereits im klassischen Kundendienst. Denn mit Hotline, Chat und Co. Sind die Anbieter hier sehr gut aufgestellt.</p>
<blockquote><p>&#8220;klassischer Kundendienst&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber auch in der Entwicklung Betreuung der verwendeten Software sind natürlich entsprechende <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-finde-den-beruf-der-zu-dir-passt-nicht-andersrum/">Jobangebote</a> für Sie verfügbar. Gute Bezahlung und attraktive Konditionen dürfen Sie als Arbeitnehmer gerade in dieser Position und mit einer entsprechenden Qualifikation natürlich auf jeden Fall erwarten und dies gehört auch zum Standard.</p>
<p>Mit etwas mehr Bezug zu den eigentlichen Spielen kannst Du als Croupier in einem der zahlreichen Online Casinos anfangen. Hier spielst Du dann beim Poker oder Roulette direkt mit und hast quasi das Glück der Nutzer in den Casinos in Deinen eigenen Händen. Spannender und abwechslungsreicher geht es wohl kaum noch.</p>
<h6 id="waere-eine-karriere-in-diesem-bereich-also-beim-gluecksspiel-fuer-dich-ein-abenteuer-wert-oder-ist-dies-eher-gar-nichts-fuer-dich-wir-sind-gespannt-auf-deine-persoenliche-meinung"><strong>Wäre eine Karriere in diesem Bereich, also beim Glücksspiel, für Dich ein Abenteuer wert oder ist dies eher gar nichts für Dich? Wir sind gespannt auf Deine persönliche Meinung.</strong></h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-climbing-stone-steps-success-308357015">serpeblu/ Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/03/casino-kapitalismus-karriere-aus-oder-anfang/">Casino-Kapitalismus: Karriere-Aus oder Anfang?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriere-Vitamin B: Netzwerken für den beruflichen Erfolg</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/02/karriere-vitamin-b-netzwerken-fuer-den-beruflichen-erfolg/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 17:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierebeschleuniger]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktpflege]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Visitenkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin B]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede dritte offene Stelle wird laut einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über persönliche Kontakte besetzt. Wer sich um eine hierarchisch höhere, gut bezahlte Stelle bewirbt, kann durch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/karriere-vitamin-b-netzwerken-fuer-den-beruflichen-erfolg/">Karriere-Vitamin B: Netzwerken für den beruflichen Erfolg</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jede-dritte-offene-stelle-wird-laut-einer-analyse-des-instituts-fuer-arbeitsmarkt-und-berufsforschung-ueber-persoenliche-kontakte-besetzt-wer-sich-um-eine-hierarchisch-hoehere-gut-bezahlte-stelle-b">Jede dritte offene Stelle wird laut einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über persönliche Kontakte besetzt. Wer sich um eine hierarchisch höhere, gut bezahlte Stelle bewirbt, kann durch gutes Netzwerken womöglich erreichen, dass er bei der Auswahl bevorzugt wird&#8230;</h3>
<p><span id="more-9990"></span></p>
<p>Einige Dozenten, die für meine Weiterbildungs-Akademie arbeiten, wurden mir von Kollegen empfohlen. Wenn ich die Personal-Suche über mein berufliches Netzwerk abkürzen kann, finde ich das praktisch. Damit bin ich nicht die Einzige.</p>
<p>Fehlt der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">Karrierebeschleuniger</a> Vitamin, ist das jedoch kein Grund, den Mut zu verlieren. Sich nach und nach Kontakte aufzubauen, die für die Karriere einmal von Nutzen sein können, erfordert etwas Einsatz, ist aber kein unerreichbares Ziel.</p>
<h2 id="gemeinsamkeiten-verbinden">Gemeinsamkeiten verbinden</h2>
<p>Wenn Sie zum Business-Frühstück oder zu einer externen Fortbildung gehen, versuchen Sie, gezielt mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die Ihnen spontan sympathisch sind. Finden Sie dann heraus, ob Sie etwas gemeinsam haben &#8211; das kann ein Hobby oder die Vorliebe für einen bestimmten Autor sein. So entwickelt sich vielleicht eine lose Bekanntschaft, die bei einer nächsten Bewerbung oder einem neuen Auftrag hilfreich sein kann.</p>
<blockquote><p>&#8220;Teilnehmerliste vor-auswählen, dann vor Ort gezielt ansprechen&#8221;</p></blockquote>
<p>Verwechseln Sie Business-Veranstaltungen aber nicht mit reinem Visitenkarten-Tauschen. Nach dem Motto: viel hilft viel. Denn genau das Gegenteil ist der Fall:  Am Abend haben Sie zig Businesskärtchen in der Tasche, können sich aber nicht mehr an ein Gespräch oder gar an ein Gesicht erinnern. Deshalb: Weniger ist mehr, konzentrieren sich auf höchstens fünf Personen, die sie im besten Fall vorab schon aus der Teilnehmerliste auswählen und vor Ort dann ansprechen.</p>
<h2 id="erweitern-sie-ihren-horizont">Erweitern Sie Ihren Horizont</h2>
<p>Statt strikt in beruflich und privat zu denken, verbinden Sie lieber beides. Lernen Sie bei einem Feierabend-Drink die Clique Ihrer Kollegin kennen. Begleiten Sie den Partner zum Firmen-Skiausflug. So entstehen niederschwellig Kontakte, die Ihnen vielleicht irgendwann nutzen könnten. Das gilt auch für Urlaubs- oder Sportbekanntschaften: Der Tennispartner, der im täglichen Leben eine Personalberatung leitet, kann Ihnen vielleicht zu dem Job verhelfen, von dem Sie schon lange träumen.</p>
<h2 id="fragen-kostet-nichts">Fragen kostet nichts</h2>
<p>Da gibt es jemanden, den Sie insgeheim bewundern, der so erfolgreich ist, wie Sie es gerne wären? Wunderbar! Trauen Sie sich, die Person anzusprechen. In der Regel fühlt sich Ihr Gegenüber geschmeichelt, wenn Sie um Tipps für die eigene Karriere bitten und so zeigen, dass Sie die Erfolge des Anderen wertschätzen. Haben Sie erst einmal Kontakt geschlossen, fällt es Ihnen später leichter, Ihren Ratgeber um Hilfe bitten. Etwa bei einer Bewerbung oder wenn es darum geht, Sie für ein Projekt weiterzuempfehlen.</p>
<h2 id="mit-kompetenz-punkten">Mit Kompetenz punkten</h2>
<p>Zwar nutzt <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Vitamin B</a> auf der <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Karriereleiter</a> grundsätzlich eher, als es schadet – doch auch das beste Netzwerk kann fehlende Qualifikation nicht ersetzen. Sorgen Sie deshalb dafür, dass Menschen, die sich innerhalb eines für Sie interessanten Umfelds bewegen, mitbekommen, was Sie können. Bleiben Sie dabei authentisch. Statt mit Ihren Leistungen anzugeben, halten Sie lieber Ausschau nach Gelegenheiten, in denen Sie zeigen können, was Sie draufhaben.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Monkey Business Images/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/group-young-men-enjoying-drink-bar-284516480">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/karriere-vitamin-b-netzwerken-fuer-den-beruflichen-erfolg/">Karriere-Vitamin B: Netzwerken für den beruflichen Erfolg</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Freiheit und Generation Y: “Wir sind so frei!”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/02/freiheit-und-generation-y-wir-sind-so-frei/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 07:56:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Statussymbole]]></category>
		<category><![CDATA[Szene]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Generation vor uns hatte so viele Freiheiten wie wir. Manchmal wird uns dabei ganz schwindelig. Fünf Thesen zum modernen Freiheitsbegriff – und ein paar Entscheidungshilfen&#8230; Zwischen Schule, Job und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/freiheit-und-generation-y-wir-sind-so-frei/">Freiheit und Generation Y: “Wir sind so frei!”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="keine-generation-vor-uns-hatte-so-viele-freiheiten-wie-wir-manchmal-wird-uns-dabei-ganz-schwindelig-fuenf-thesen-zum-modernen-freiheitsbegriff-und-ein-paar-entscheidungshilfen">Keine Generation vor uns hatte so viele Freiheiten wie wir. Manchmal wird uns dabei ganz schwindelig. Fünf Thesen zum modernen Freiheitsbegriff – und ein paar Entscheidungshilfen&#8230;</h3>



<span id="more-9659"></span>



<p class="has-drop-cap">Zwischen Schule, Job und Studium haben wir mittlerweile (fast) jeden Kontinent gesehen, sind digital bestens in aller Welt vernetzt. Wir sprechen mehrere Sprachen, sind weltoffen. So viele Möglichkeiten, sich für oder gegen etwas zu entscheiden! Los geht&#8217;s mit unserem Konsum, dem „Lifestyle“ den wir pflegen und nach außen hin möglichst lässig in Szene setzen. „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“? Solche <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/sharing-economy/">Statussymbole</a> bedeuten uns herzlich wenig.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Statussymbole&#8221;</p></blockquote>



<p>Wir leben unsere Freiheitsgrade, unsere Selbstinszenierung, an anderer Stelle. Mit überteuertem „Slow Food“, natürlich aus dem Bioladen, darunter frisch gemixte Smoothies für sieben Euro, komplett vegan versteht sich. Und dann ist da noch das allerneuste Smartphone für 700 Euro – <em>das</em> sind <em>die</em> <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Statussymbole unserer Generation</a>. Erlebnisse bedeuten uns viel, Essen is(s)t so ein Erlebnis. Ein <em>Event</em>! Mit dem Smartphone halten wir das alles fotografisch fest, wir teilen wie die Weltmeister! Doch dazu später mehr&#8230;</p>



<p>Schauen wir uns fünf Bereiche dieser schönen, neuen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/individualitaet-vs-kollektiv-es-lebe-die-freiheit/">Freiheit</a> mal genauer an: das Geld, unsere Reiselust und die Vernetzung mit aller Welt; sowie unser Wunsch nach völliger&nbsp; Gleichberechtigung und Religionsfreiheit.</p>



<h2 id="1-finanzen-wir-geben-geld-aus-um-damit-etwas-zu-erleben">1. Finanzen: Wir geben Geld aus, um damit etwas zu erleben!</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2.jpg"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2.jpg"  alt="Geld regiert die Welt, das sagt man so. Aber auch unsere? (Foto: Minerva Studio/ Shutterstock)"  class="wp-image-8354"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_148789697-2-630x420.jpg 630w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ></a><figcaption>Geld regiert die Welt, das sagt man so. Aber auch unsere? (Foto: Minerva Studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></div>



<p>„Wir sind jung und brauchen das Geld“, sagen wir im <em>einen</em> Moment. Und im <em>anderen</em>: „Glück ist nicht käuflich“. Moment mal! Was denn nun? Uns verbindet mit diesem schnöden Mammon eine Hass-Liebe. Wir wollen uns <em>nicht</em> versklaven, gar unterwerfen. Die Moneten sollen einfach „fließen“. Und um „flüssig“ zu sein, arbeiten wir viel, meist in mehreren <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Gelegenheitsjobs</a>, sparen einen Teil und geben es ziemlich schnell an anderer Stelle wieder aus. So wiederholt sich der Kreislauf, jeden Tag neu, so austauschbar ist das Geld, ein Medium für sich. Und morgen? Ist vielleicht alles ganz anders. Andere träumen derweil von <em>der</em> finanziellen Freiheit.</p>



<p>Bereits auf dem Campus tummeln sich Anlageberater obwohl wir noch gar keine großen Summen zum Anlegen haben. Sie versprechen uns Freiheit – gegen Provision. Und wollen dabei etwas nahezu Unmögliches schaffen: die geltenden Gesetze des Marktes übertrumpfen, austricksen. Vielleicht bist du ein ganz <em>anderer</em> Risikotyp, lässt dich von solchen Vorsorgestrategien <em>nicht</em> verunsichern.</p>



<p>Wir beschäftigen uns lieber mit etwas <em>anderem</em> – wir sind so frei! Und mutig. Wir haben <em>das</em>, was vielen so schwerfällt – dieses Gottvertrauen und die <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/">Gelassenheit</a>, Dollars eben auch Dollars sein zu <em>lassen</em> – ist eh alles bloß <em>relativ</em>. Denkste? Recht haste! Denn erstens macht Geld nicht wirklich glücklich und zweitens gibt&#8217;s gerade eh kaum Zinsen aufs Sparbuch und drittens&#8230; Ach, lassen wir das!</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Vieles ist im Wandel&#8221;</p></blockquote>



<p>Vieles ist im Wandel, alles fließt – „Change“ – vom Wind der Veränderung sangen bereits die Scorpions Anfang der 90er, den Geburtsjahren der heutigen Ypsiloner. Seit dreißig Jahren gibt es uns und wir wissen: was gestern galt ist morgen vielleicht schon längst „out“! Wenige GenYler werden in <em>dem</em> Beruf in Rente gehen, mit dem sie gerade erst ihre wohl bedachte Bachelor-Master-Karriere begonnen haben. Ängste von den Eltern und solche , die es „nur gut“ mit uns meinen, nerven uns, das engt unseren Freiraum ein. Was wir wollen? Natürlich die Welt entdecken, <em>so</em> wie sie uns gefällt. Mit dem nötigen Kleingeld in der Tasche&#8230;</p>



<h2 id="2-mobilitaet-wir-reisen-um-die-welt-um-uns-weiter-zu-bilden">2. Mobilität: Wir reisen um die Welt, um uns weit(er) zu bilden!</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977.jpg"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="801"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977.jpg"  alt="Blick zu den Meteore-Klöstern in Griechenland. Bock auf Kloster? Why not! Wir reisen überhaupt gerne und viel... (Foto: RossHelen/ Shutterstock)"  class="wp-image-8262"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977-768x513.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977-1000x668.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977-696x465.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977-1068x713.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_279669977-629x420.jpg 629w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ></a><figcaption>Blick zu den Meteora-Klöstern in Griechenland. Bock auf Kloster? Why not! Wir reisen überhaupt gerne und viel&#8230; (Foto: RossHelen/ Shutterstock)</figcaption></figure></div>



<p>Wir wollen uns selbst ein Bild von ihr machen, der Welt in der wir leben. Und die wollen wir uns schön machen! Dabei verlassen wir uns weniger auf hochglänzende Prospekte mit gähnend langweiligen Stock-Fotos. Es sind für ins vielmehr die <em>spontanen</em> Eindrücke einer Reise: mobil, live und in Farbe; laufend kommentiert von unterwegs, verwackelt und nah dran. Dabei profitieren wir vom Preiskampf der Billigflieger im Netz. Du suchst gar nicht den günstigsten Flug nach Südostasien oder Nordamerika? Dann gibt es noch die Last-Minute-Schnäppchen der Reiseanbieter. Wie wie wär’s mit Schnorcheln in einem von hohen Zäunen abgeschirmten Fünf-Sterne-Hotelbunker?</p>



<p>Pauschlangebote gibt es auch für Rucksacktouristen, die „Backpacker“. Nur nicht so spiessig! Vielleicht ging es dir auf deinem letzten Interkontinental-Trip genauso. In den Hostels treffen wir immer mal wieder <em>dieselben</em> Leute, du hörst und sprichst deutsch, trägst <em>dieselben</em> Outdoor-Marken die mit der schönen, neuen Freiheit werben, wie „Ich bin raus!“ Raus kommen wir dabei auf der „Slack“-Leine, betätigen uns sportlich, machen Yoga. Nur irgendetwas tun müssen, das ist westlicher Lifestyle. Hat mit fernöstlichen Weisheiten, die uns inspirieren, noch wenig zu tun.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Seele baumeln lassen&#8221;</p></blockquote>



<p>Manchmal tut’s eben einfach nur gut, <em>nichts</em> zu tun, die Seele baumeln zu lassen und eine Woche irgendwo im Nirgendwo Urlaub „zu machen“. Mit gutem Wein, Essen und lieben Leuten am Lagerfeuer. Hauptsache Natur! So wie die Pfadfinder. Ganz egal wo? Ja. Und wie? Auf keinen Fall!</p>



<p>Mit einem VW-Bus machen wir Eindruck, das teilt sich gut als Marke – die schicken Bilder vom T3-Synchro mit Hubdach am Strand unterm Millionen-Sterne-Himmel. <em>Der</em> Bulli, ein Hippie-Mobil – das <em>Image</em> für Freiheit, Generationen-übergreifend. Unser Bulli verabschiedete sich auf einem unserer letzten Roadtrips bereits am ersten Tag, das Getriebe streikte und wir strandeten irgendwo an der Autobahn in Richtung Paris. Bis der Wagen wieder flott war brauchte es ein paar Tage und wir waren genervt, sprichwörtlich abgebrannt – ja! Und danach bestens erholt. Auch das gibt’s, gratis&#8230;</p>



<h2 id="3-digitalisierung-wir-vernetzen-uns-um-uns-live-mitzuteilen">3. Digitalisierung: Wir vernetzen uns, um uns <em>live</em> mitzuteilen!</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664.jpg"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664.jpg"  alt="Was ich dir noch eben sagen wollte... WhatsApp, Snapchat oder Facebook Messenger - wir sind dauernd online, vernetzt und zugewandt... (Foto: Antonio Guillem/ Shutterstock)"  class="wp-image-8260"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_274750664-630x420.jpg 630w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ></a><figcaption>Was ich dir noch eben sagen wollte&#8230; WhatsApp, Snapchat oder Facebook Messenger &#8211; wir sind dauernd online, vernetzt und zugewandt&#8230; (Foto: Antonio Guillem/ Shutterstock)</figcaption></figure></div>



<p>Was früher die Postkarte war, ist heute ein <em>Facebook</em>-Gruß. Aus Polaroid-Abzügen wurde das <em>Instagram</em>-Profil, unser <em>Skype</em>-Account löste die Telefonzelle ab. Seitdem wir über WhatsApp keine SMS-Zeichen mehr zählen müssen, ist das Zeitalter der Kurzmitteilungen ebenso angezählt. Wir haben die freie Wahl! Freiheit – digital scheint sie &nbsp;grenzenlos, schön und schick.</p>



<p>So viele <em>Fans</em>, <em>Follower</em> und „echte“ Freunde du auch hast in den sozialen Netzwerken – es prägt dich und mich! Täglich entsperren wir den Bildschirm unseres Smartphones – im Schnitt achtzig mal. Ständig und überall erreichbar – wir könnten ja etwas verpassen!</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Zeitalter der&nbsp;Anti-Stress-Berater&#8221;</p></blockquote>



<p>Das Ergebnis dieser ständigen Erreichbarkeit, lässt nicht lange auf sich warten, warnen Anti-Stress-Berater und „Life Coaches“. Irgendwann sind unsere Batterien mal ausgepowert, das große, fette Display und die schnelle Internetverbindung, das Datenvolumen für unsere Live-Postings – kein Ladekabel dabei, die Reservebatterie vergessen? So ein Pech! Denn irgendwann ist auch <em>unser</em> Kraftspeicher alle.</p>



<p>Eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/problem-solving-wald-vor-lauter-baeumen-nicht-mehr-sehen-oder/">Auszeit</a> tut gut, probier’s mal mit „Digital Detox“! Sozusagen das Gegenmittel zur Sucht. Den meisten hilft da im offenen Entzug bereits eine einfache Regel: in Gesprächen das Handy auf <em>Flugmodus</em> schalten, ebenso in der Nacht – Zeiten, wo du dir dein Recht auf Nichterreichbarkeit einforderst, die Freiheit zurückholst – &nbsp;vielleicht sogar einen ganzen Tag pro Woche, einen Ruhetag für <em>dich</em>. Das kann der Sonntag sein, oder ein anderer Tag. Du bist so frei! Du musst es nur <em>aushalten</em> lernen, das Einschalten des Hosenwärmers etwas <em>aufzuschieben</em>&#8230;</p>



<h2 id="4-gleichberechtigung-wir-wollen-dass-jeder-zum-zug-kommt">4. Gleichberechtigung: Wir wollen, dass jede(r) zum Zug kommt!</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281.jpg"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="800"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281.jpg"  alt="Hanging out at the beach! Gone surfing. Egal welche Religion, Geschlecht noch Hautfarbe. Wir sind Multi-Kulti, bunt und stets tolerant... (Foto: William Perugini/ Shutterstock)"  class="wp-image-8190"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_169743281-630x420.jpg 630w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ></a><figcaption>Hanging out at the beach! Gone surfing. Egal welche Religion, Geschlecht noch Hautfarbe. Wir sind Multi-Kulti, bunt und stets tolerant&#8230; (Foto: William Perugini/ Shutterstock)</figcaption></figure></div>



<p>„Werte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe&#8230;“ – so beginnen viele Reden. Politisch korrekt, angepasst. Und die Bewegung der Alt-68er legt da viel Wert drauf, auf eine „gender-inklusive“ Sprache. Ich sage: unsere <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Generation Y</a> ist da bereits ein paar Schritte <em>voraus</em>! Im Ernst. Uns ist doch völlig klar: wir <em>sind</em> verschieden und es gibt richtig viele Jobs, die beide gut können – Jungs wie Mädels. Mal abgesehen von Hebammen und dem Papstamt. Schwarz oder weiß? Wie ätzend!</p>



<p>Das ist für uns keine Wahl. Wir lieben es am liebsten so richtig laut und bunt, „crossover“. Vielfalt ist wichtig, jede(r) soll sagen dürfen was er glaubt, was er denkt – und was <em>nicht</em>. Das gilt auch für die K-Themen, so ganz und gar nicht <em>Small Talk</em> geeignet, Politik und Religion. Ob Kinder, Kirche oder etwas anderes. Nur keine Denkverbote! Wir wollen Familie und etwas Sinnvolles im Leben utun. Nur etwas <em>vorschreiben</em> lassen, dass lassen wir uns nicht so gerne. Auf diesem Ohr hören wir schlecht – das wäre auch wirklich „old school“&#8230;</p>



<p>Toleranz, dieses Wort hören wir häufig in der Tagesschau. Und ja, es ist uns <em>nicht</em> sch.. egal, wenn Flüchtlinge in Notunterkünften von Ausländerfeinden beschimpft werden, wenn Dschihadisten in irgendwelchen Hinterhöfen für <em>ihren</em> Krieg im Namen Allahs für den sogenannten „Islamischen Staat“ werben, wenn IS-Terroristen ein Heavy-Metal-Konzert von Freiheitsliebenden jungen Erwachsenen in Paris stürmen und wild um sich schießen. Ja, wir haben schon viel gesehen, manchmal <em>zu</em> viel von der Welt, die so ist wie sie ist – im Krieg. In Deutschland ist seit mehr als siebzig Jahren Frieden – Gott sei Dank! Es herrscht wieder „Einigkeit und Recht und <em>Freiheit</em>“, zumindest bei uns, in Europa.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„Ich mach&#8217; mir die Welt &#8211; widdewidde <em>wie</em> sie mir gefällt&#8230;“</p></blockquote>



<p>Und wenn wir für eine Minute die Newsticker ausschalten und mal wieder ein Buch aus der guten alten Kindheit zur Hand nehmen, zum Beispiel „Pipi-Langstrumpf“ – da habe ich diesen Ohrwurm im Kopf: „Ich mach&#8217; mir die Welt &#8211; widdewidde <em>wie</em> sie mir gefällt&#8230;“. Astrid Lindgren lebte in Schweden – nach wie vor dem Musterland in Europa für Gleichberechtigung, Integration und Freiheit. Und die Bestseller-Autorin formulierte das so: „Freiheit bedeutet, dass man <em>nicht</em> unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.“</p>



<h2 id="5-religionsfreiheit-wir-glauben-goettliches-in-uns-zu-entdecken">5. Religionsfreiheit: Wir glauben, Göttliches <em>in</em> uns zu entdecken!</h2>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340.jpg"><img  loading="lazy"  width="1200"  height="798"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340.jpg"  alt="Jump into the air! Wir sind frei, aber auch religiös, irgendwie spirituell, glauben wir an das Göttliche - meist ohne institutionellen Überbau... (Foto: AnnaElizabeth photography/ Shutterstock)"  class="wp-image-8236"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340.jpg 1200w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340-400x266.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340-768x511.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340-1000x665.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340-696x463.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340-1068x710.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249045340-632x420.jpg 632w"  sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" ></a><figcaption>Jump into the air! Wir sind frei, aber auch religiös, irgendwie spirituell, glauben wir an das Göttliche &#8211; meist ohne institutionellen Überbau&#8230; (Foto: AnnaElizabeth photography/ Shutterstock)</figcaption></figure></div>



<p>Eben noch ein „Selfie“ schießen, ganz schnell – damit’s heute noch, ja besser gleich sofort „online“ geht in die sozialen Netzwerke. Zuerst auf <a href="https://www.instagram.com/karrieresichten/"><em>Instagram</em></a>, dem digitalen Polaroid-Foto-Apparat. Der „Feed“ wird damit sozusagen zum Altar, zum sakralen Kirchenraum. Unsere <a href="https://www.facebook.com/karrieresichten/">Facebook</a>-Chronik ist uns heilig. Wir verbringen mit unserer Selbstinszenierung viel Zeit. Alle sollen es sehen und hören – ICH bin toll, ICH bin hipp, ICH bin so wie ich bin und so (und nicht anders) ist es gut.</p>



<p>Wir wollen was erleben! Was wir <em>heute</em> schon wissen: es gibt Höhen und Tiefen, Up’s und Down’s. Wenn ich mit Konfis spreche, 12 bis 14 Jahre alt, Mittelstufe achte Klasse, meist Gymnasium – da höre ich von den <em>beiden</em> Seiten ein und derselben Medaille, dem „Flow“ von 20 Sekunden Ruhm in den „Social Media“ und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/reeperbahnfestival/fomo-mode-erscheinung-fear-of-missing-out-a-992740.html">FoMO</a> – „fear of missing out“, die ständige Angst, etwas zu verpassen. Freiheit? Sieht irgendwie <em>anders</em> aus, fühlt sich anders an.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Angst, etwas zu verpassen&#8221;</p></blockquote>



<p>Cool war gestern! Heute ist das <a href="https://www.welt.de/kultur/article13750218/Swag-ist-das-Jugendwort-des-Jahres-2011.html">SWAG</a>, möglichst lässig wollen wir rüberkommen – und später gilt immer noch das Gesetz des YOLO – „you only live once“. &nbsp;Ja, wir leben nur einmal – in diesem Leben und in dem was noch kommt, auf das Christen hoffen. Das Leben geht weiter! Das ist Glaubenssache, jede(r) glaubt an etwas anderes – die einen an sich selbst, die eigenen Kräfte. Andere an die Gesetze der Schwerkraft beim Boarden in der Halfpipe, beim „Slacken“ oder dem nächsten Bungee-Jumping-Sprung&#8230;</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;lassedesignen/ <a href="https://de.fotolia.com/id/43732805">Fotolia.com</a></em></p>



<h6 id="hinweis-der-redaktion-text-erschien-in-gekuerzter-fassung-im-heft-idealisten-12-2016"><strong>Hinweis der Redaktion:</strong> Text erschien in gekürzter Fassung im Heft &#8220;Idealisten&#8221; (12/2016).</h6>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Wir-Sind-So-Frei-Johanna-Withalm112020-1.mp3"></audio><figcaption>Auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/freiheit-und-generation-y-wir-sind-so-frei/">Freiheit und Generation Y: “Wir sind so frei!”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Abitur: Und plötzlich steht dir die Welt offen – die besten Grafiktools für die Abizeitung…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/02/abitur-und-ploetzlich-steht-dir-die-welt-offen-die-besten-grafiktools-fuer-die-abizeitung/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 10:59:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abitur &#8211; das geht schnell, die Schulzeit vergeht wie im Fluge. Der Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf ist ein besonderer Schritt. Viele Jahrgänge &#8220;bauen&#8221; eine Abizeitung.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/abitur-und-ploetzlich-steht-dir-die-welt-offen-die-besten-grafiktools-fuer-die-abizeitung/">Abitur: Und plötzlich steht dir die Welt offen – die besten Grafiktools für die Abizeitung…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="abitur-das-geht-schnell-die-schulzeit-vergeht-wie-im-fluge-der-uebergang-von-der-schule-in-ausbildung-studium-und-beruf-ist-ein-besonderer-schritt-viele-jahrgaenge-bauen-eine">Abitur &#8211; das geht schnell, die Schulzeit vergeht wie im Fluge. Der Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf ist ein besonderer Schritt. Viele Jahrgänge &#8220;bauen&#8221; eine Abizeitung. Wir stellen euch die wichtigsten Tools vor&#8230;<span id="more-9984"></span></h3>
<p>Top-Texte, Spitzenfotos, spannende Umfragen und lustige Steckbriefe – mit den richtigen Inhalten habt ihr schon die Grundlage für eine gute Abizeitung. Doch eine Abizeitung ist keine Sammlung einzelner Artikel – sie ist ein Gesamtwerk, und soll auch so aussehen. Denn nur was eure Leser optisch anspricht, wird am Ende überhaupt gelesen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Tools für Ideen&#8221;</p></blockquote>
<p>Ähnlich einem Handwerker braucht auch der Layouter deshalb Werkzeuge, um seine <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/10/bewerbungsfotos-mit-oder-ohne-was-sie-ueber-uns-verraten/">kreativen Ideen</a> umzusetzen. Ohne Computerkenntnisse und das richtige Layoutprogramm kann er die schönsten Einfälle nicht verwirklichen. Bei <a href="https://www.abizeitung-druckstdu.de/">abizeitung-druckstdu.de</a> findet man wertvolle Informationen zum Thema.</p>
<p><strong>Adobe<sup>®</sup> InDesign<sup>®: </sup></strong>Adobe<sup>®</sup> InDesign<sup>®</sup> ist wohl das professionellste Programm, mit dem ihr eure Abizeitung gestalten könnt. Es wird auch von Druckereien und professionellen Grafikdesignern benutzt. Da dieses Programm sehr teuer ist, empfehlen wir euch die Testversion, die ihr 7 Tage ausprobieren könnt. Aber wenn euer Layout-Team aus 3 Leuten besteht, sind das ja auch 21 Tage ;-)</p>
<p><strong>QuarkXPress<sup>®: </sup></strong>QuarkXPress ist von der Grundstruktur zu Adobe<sup>®</sup> InDesign<sup>®</sup> ziemlich ähnlich. Entscheidet am besten für euch, womit ihr besser arbeiten könnt. Unsere Empfehlung ist Adobe<sup>®</sup>InDesign<sup>®</sup>.</p>
<p><strong>Scribus: </strong>Scribus ist ein kostenloses DTP Programm und ein ganz guter Ersatz zu den teuren Profiprogrammen.</p>
<p><strong>CorelDRAW<sup>®: </sup></strong>Corel Draw ist eine Grafik- und Layoutsoftware, die zur Produktreihe von Corel<sup>®</sup> gehört. Vielleicht findet ihr diese Software sogar auf euren Schulrechnern – sprecht doch mal mit euren Informatiklehrern.</p>
<p><strong>GIMP: </strong>GIMP ist ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm. Die Bedienung ist am Anfang etwas umständlich, aber wenn man sich erst einmal eingefunden hat, ist alles ganz leicht.</p>
<p><strong>Corel<sup>®</sup> Paint Shop Pro<sup>®: </sup></strong>Das Programm Corel<sup>®</sup> Paint Shop Pro<sup>®</sup> ist ein günstiges Bildbearbeitungsprogramm für alle Computer mit dem Betriebssystem Microsoft<sup>®</sup> Windows<sup>®</sup>. Die Software bietet eine Vielzahl an Funktionen, die auch in Anwendungen wie z. B. Adobe<sup>®</sup> Photoshop<sup>®</sup> vorkommen.</p>
<p><strong>Adobe<sup>®</sup> Photoshop<sup>®: </sup></strong>Adobe<sup>®</sup> Photoshop<sup>®</sup> ist ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm. Auch von dieser Software gibt es eine Testversion, die ihr in Ruhe ausprobieren könnt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: KieferPix/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/photographer-man-using-professional-camera-155150792">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/02/abitur-und-ploetzlich-steht-dir-die-welt-offen-die-besten-grafiktools-fuer-die-abizeitung/">Abitur: Und plötzlich steht dir die Welt offen – die besten Grafiktools für die Abizeitung…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>No Risk, no Fun? Risiko vs Ertrag – So behaltet ihr den Überblick…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2018 22:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwand]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Risiko-Ertrags-Verhältnis ist ein der Portfoliotheorie entlehnter Begriff und befasst sich mit der Frage, wie viel Risiko ein Investor bereit ist, einzugehen und welche potenziellen Erträge er dafür im Gegenzug erhalten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">No Risk, no Fun? Risiko vs Ertrag – So behaltet ihr den Überblick…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-risiko-ertrags-verhaeltnis-ist-ein-der-portfoliotheorie-entlehnter-begriff-und-befasst-sich-mit-der-frage-wie-viel-risiko-ein-investor-bereit-ist-einzugehen-und-welche-potenziellen-ertraege">Das Risiko-Ertrags-Verhältnis ist ein der Portfoliotheorie entlehnter Begriff und befasst sich mit der Frage, wie viel Risiko ein Investor bereit ist, einzugehen und welche potenziellen Erträge er dafür im Gegenzug erhalten könnte&#8230;</h3>
<p><span id="more-9975"></span></p>
<p>Die Frage, wie viel Risiko ein Investor dabei eingeht, hängt vom Investor selbst sowie der Anlagenstrategie ab. Generell kann man bei einem höheren Ertrag auch mit einem höheren Risiko rechnen. Doch wo gilt es überall, Risiko und Gewinn gegeneinander abzuwägen, was gibt es zu beachten und wie lässt sich die Risikoeinschätzung effektiv üben?</p>
<p>Die Gegenüberstellung möglicher Belohnung und dem damit einhergehenden Risiko ist natürlich nicht nur auf die Finanzwelt beschränkt. Es handelt sich hierbei vielmehr um ein universelles Prinzip, bei dem man viele Dinge im Leben nicht erhält, <a href="https://www.artofsuccess.de/7-gruende-warum-du-risiken-eingehen-solltest-wenn-du-jung-bist/">ohne vorher ein gewisses Risiko eingegangen zu sein</a>.</p>
<p>Tatsächlich sind es die meisten Dinge, die nach diesem Prinzip funktionieren. Wie viel Risiko geht man also ein, um ein Ziel zu erreichen? Was hält einen von manchen Risiken ab &#8211; sind es finanzielle oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">ethische Aspekte</a>? Die Antworten auf die Fragen sind sicherlich von Individuum zu Individuum unterschiedlich und hängen neben persönlichen Grenzen auch von gesellschaftlichen Konventionen ab, also davon, was als richtig und falsch betrachtet wird.</p>
<h2 id="arbeitswelt">Arbeitswelt</h2>
<p>Wer einen Job haben will, muss natürlich bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Je besser die Position, desto höher die Anforderungen und desto höher auch der Einsatz, den man erbringen muss. In erster Linie sind es die professionellen Qualifikationen wie Studienabschlüsse oder eine abgeschlossene Ausbildung, aber oft wird auch Berufserfahrung erwartet und zwischenmenschliche Soft Skills. Nun haben viele Mitbewerber jedoch ähnliche Qualifikationen, weshalb man sich von der Masse absetzen will. Genau hier kommt der Risikofaktor ins Spiel.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mehr Menschenkenntnis&#8221;</p></blockquote>
<p>Tritt man also bei einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Jobinterview</a> besonders selbstbewusst auf, kann dies den Personalleiter beeindrucken &#8211;  oder ihn wiederum abschrecken, was die Chancen dann dementsprechend beeinflussen wird. Generell kann man an der Branche oft einschätzen, welche Eigenschaften bei einem neu ausgeschriebenen Job im Vordergrund stehen. Darüber hinaus kann man sich vor Vorstellungsgesprächen professionell coachen lassen. So kann man üben, in verschiedenen Interviewsituationen auf sein Gegenüber und dessen Signale zu reagieren. Durch mehr Menschenkenntnis kann man also das Risiko, im Interview schlecht anzukommen, minimieren und potenziell Gas geben, wenn es sich anbietet.</p>
<h2 id="casinos">Casinos</h2>
<p>&#8220;No Risk No Fun&#8221; ist als Redewendung häufig mit der Casino-Welt assoziiert. Allerdings wäre ein rein risikofreudiges Spielen nicht wirklich hilfreich oder nützlich, wenn es darum geht, auch einen Gewinn zu erzielen. Glücksspiele können als Lebenslektionen für die Balance aus Risiko und Belohnung dienen, bei denen man lernen kann, diese besser einzuschätzen. Dafür ist es wichtig, eine Vielfalt an Spielmechaniken zu nutzen, da dadurch das Risikomanagement besser funktioniert.</p>
<p>Als <a href="https://www.casinoeuro.com/de/spielautomaten/">beste Wahl können daher Spielautomaten gelten</a>, die neben verschiedenen Mechaniken auch verschiedene Spielsettings anbieten und Nutzern Abwechslung garantieren. Darüber hinaus gibt es Spielautomaten mit hoher und niedriger Volatilität. Hier muss sich der Spieler entscheiden, ob er es vorzieht, auf geringe Gewinne bei niedrigen Einsätzen und wenig Verlustrisiko zu setzen, oder ob es Automaten mit hohen Einsätzen und entsprechend hohem Risiko, wiederum bei beträchtlichen möglichen Gewinnen sein sollen.</p>
<p>Anders als auf dem Finanzmarkt, sollte man hier aber immer einen ausgeglichenen Ansatz fahren, sich vor dem Spielen Limits setzen und verantwortungsbewusst an die Thematik herangehen. Genau diese Disziplin kann helfen, in der realen Welt anderen Versuchungen zu widerstehen.</p>
<h2 id="beziehungen">Beziehungen</h2>
<p>Eine dieser Versuchungen ist auch gleichzeitig eine der größten Herausforderungen der Deutschen. Es geht um das Thema Treue, bei dem jeder dritte Befragte angibt, <a href="https://www.welt.de/icon/article159717242/Wie-treu-die-Deutschen-wirklich-sind.html">einen Seitensprung in Zukunft nicht ausschließen zu können</a>.</p>
<p>Sicherlich kann man hier argumentieren, dass durch dieses hohe Risiko auch die Belohnung hoch sei, doch spätestens hier werfen die ethischen Aspekte dieses einfache Schema über Bord. Dennoch kann man das Abwägen von Risiko und Gewinn beim Dating und Kennenlernen anwenden.</p>
<blockquote><p>&#8220;größeres Risiko&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer selbstbewusster auftritt und sein Interesse dem Gegenüber zeigt, geht natürlich ein größeres Risiko ein, einen Korb zu erhalten. Aber die Belohnung, eine neue Partnerschaft zu erhalten ist dann höher, als bei jemandem, der absolut passiv und zurückhaltend agiert.</p>
<p>Risiko vs Ertrag im echten Leben können also als Schema generell als Stütze dienen, beinhalten jedoch keine ethischen und persönlichen Aspekte, weshalb man ebenfalls auf sein Gewissen und den gesunden Menschenverstand hören muss, um Entscheidungen zu treffen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:Sunny studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/child-playing-home-christmas-gift-xmas-340921289">Shutterstock</a></em></p>
<p style="text-align: right;"><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/no-risk-no-fun-risiko-vs-ertrag-so-behaltet-ihr-den-ueberblick/">No Risk, no Fun? Risiko vs Ertrag – So behaltet ihr den Überblick…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mit Schmerzen zur Weltklasse: Warum der Weg zum Erfolg wehtun darf – und wie ihr ihn trotzdem freudig durchzieht…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/01/mit-schmerzen-zur-weltklasse-warum-der-weg-zum-erfolg-wehtun-darf-und-wie-ihr-ihn-trotzdem-freudig-durchzieht/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 10:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Sympathie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schmerzen, Kopfweh? Seien wir ehrlich, ihr alle kennt ihn oder habt schon mal unter ihm gearbeitet und gelitten: dieser knallharte Cheftyp, der immer eine Idee hat, wie es noch besser&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/mit-schmerzen-zur-weltklasse-warum-der-weg-zum-erfolg-wehtun-darf-und-wie-ihr-ihn-trotzdem-freudig-durchzieht/">Mit Schmerzen zur Weltklasse: Warum der Weg zum Erfolg wehtun darf – und wie ihr ihn trotzdem freudig durchzieht…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schmerzen-kopfweh-seien-wir-ehrlich-ihr-alle-kennt-ihn-oder-habt-schon-mal-unter-ihm-gearbeitet-und-gelitten-dieser-knallharte-cheftyp-der-immer-eine-idee-hat-wie-es-noch-besser-geht-und-der-imm">Schmerzen, Kopfweh? Seien wir ehrlich, ihr alle kennt ihn oder habt schon mal unter ihm gearbeitet und gelitten: dieser knallharte Cheftyp, der immer eine Idee hat, wie es noch besser geht und der immer noch ein Quäntchen mehr fordert, manchmal sogar scheinbar Unmögliches. Industriedesigner Jürgen R. Schmid kennt auch mehr als einen dieser harten Hunde – und wünscht euch allen, vom Praktikanten bis zur Führungskraft, dass ihr mal einen erleben dürft. Warum?</h3>
<p><span id="more-9971"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Herr Schmid, Sie gehören mit Ihrem Unternehmen zur weltweiten Spitzenklasse für industrielles Design. Weshalb wünschen Sie da anderen, dass ihnen ein „Arschloch-Chef“ Steine in den Weg legt? </strong></p>
<p><em>Jürgen R. Schmid:</em> Nun, ich erinnere mich noch sehr gut an meine Design-Anfangszeit. Im Studium hatte ich damals einen Professor, für den ich eine Freihandskizze anfertigen sollte. Ich tat also mein Bestes und ging damit zu ihm. Seine Antwort: „Was ist denn das für eine Schmiererei?“ Ihr könnt euch denken, dass ich ihn für diesen Kommentar für einige Schrecksekunden gehasst habe!</p>
<p>Heute bin ich jedoch für dieses Erlebnis dankbar. Denn nicht das Fachwissen, das ich in acht Semestern Industrial-Design-Studium mitgenommen habe, war entscheidend für meinen Erfolg. Sondern die markanten und schmerzlichen Nadelstiche meiner Lehrmeister.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Ein willkommener Schmerz also? </strong></p>
<p><em>Jürgen R. Schmid:</em> Ja, so könnte man es sagen! Diese mitleidlosen Bemerkungen haben mir gezeigt, wie schnell ich bereit war, Mittelmaß zu akzeptieren. Spitzenklasse wollte ich jedoch werden. Einer der Besten unter den Besten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kraft, Energie und Überwindung&#8221;</p></blockquote>
<p>Das hat mich angetrieben, kontinuierlich zu üben, mir noch mehr Mühe zu geben, mich noch einmal hinzusetzen, noch besser sein zu wollen. Ich habe daraus ein wichtiges Learning gezogen: Der Beste werden zu wollen, kostet <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/">Kraft</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/plaedoyer-fuer-die-kuendigung-unliebsame-mitarbeiter-mit-einem-lob-loswerden-ist-ganz-einfach/">Energie</a> und <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/mundaufmachen-statt-brown-nosing-so-entkommst-du-dem-kampf-zwischen-stillhalten-und-aufmupfen/">Überwindung</a>. Man muss es strikt wollen und dieses Ziel unbeirrt verfolgen, ohne Rücksicht auf den gefühlten Schmerz.</p>
<p>Diese Entschlossenheit vermisse ich heute oft in der Industrie. Ich beobachte dass sich zu viele Firmen im übertragenen Sinne mit der „Schmiererei“ zufriedengeben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das heißt, ein solides Fachwissen ist das Eine. Was es wirklich braucht, ist aber eine entschlossene Herangehensweise.</strong></p>
<p><em>Jürgen R. Schmid:</em> Definitiv! Fachwissen ist für mich nur die Grundlage, dass ihr überhaupt im Geschäft und am Markt mitspielen dürft. Es ist vergleichbar mit den vier Rädern am Auto, die ihr braucht, um am Verkehr teilzunehmen.</p>
<h2 id="schmerzen-lebenslanges-lernen-und-leiden">Schmerzen: Lebenslanges Lernen &#8211; und Leiden?</h2>
<p>Aber entscheidend ist letztlich die Qualität des Fahrers und die Entschlossenheit, mit der er an seiner <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/lebenslanges-lernen-wissensdurst-teamgeist-und-staendige-veraenderung/">Weiterentwicklung</a> arbeitet. Mittelmäßige Fahrer gibt es viele, sie sind bestenfalls regelgerecht und unauffällig. Dann gibt es aber auch die Champions, die professionellen Rennfahrer. Sie sind die absolute Ausnahme. Sie trainieren oft jahrzehntelang hart und stets hochkonzentriert, um eines Tages auf dem Siegertreppchen zu stehen.</p>
<p>Wenn ihr keine Ziele habt oder eure Ziele kraftlos angeht, euch mit der Schmiererei zufriedengebt, dann bleibt ihr automatisch im Mittelmaß stecken und könnt nur ein erheblich geringeres Ergebnis erwarten. Denn ihr haltet euch ein Hintertürchen offen – die Möglichkeit, jederzeit umzukehren und zu sagen: Ach, dann mache ich das doch nicht, das ist mir zu anstrengend.</p>
<p>Wenn ihr unumkehrbar entschlossen seid, ein Ziel oder eine bestimmte Qualität zu erreichen, dann fokussiert ihr euere ganze Energie und Lebenskraft darauf. Nur dann kann euch dieser glückselige <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/gruenlippschmuschel-fuer-buerostruhlakrobaten/">Schmerz</a> zur Weltklasse bringen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das klingt sinnvoll, aber schwierig. Wie halten Sie sich denn angesichts dieses Schmerzes motiviert, immer nach dem Besseren zu streben?</strong></p>
<p><em>Jürgen R. Schmid:</em> Ich beantworte mir selbst immer wieder die Frage nach dem Warum. Warum möchte ich das erreichen? Welchen Nutzen ziehe ich daraus – emotional oder sachlich? Ist das Warum stark genug, dann sind die schmerzhaften Phase auf dem Weg zum Erfolg ein Vergnügen.</p>
<h2 id="kritik-krisen-und-andere-stolpersteine-oder-chancen">Kritik, Krisen &#8211; und andere Stolpersteine, oder Chancen?</h2>
<p>Als ich mich zum Beispiel entschloss, mich selbstständig zu machen, war mein Warum enorm. Nichts und niemand konnte mich aufhalten. Es gab viele Kritiker, viele besorgte Menschen, die es gut mit mir meinten und mir mit düsteren Worten schreckliche Beispiele gescheiterter Existenzen vor Augen führten. Mit meiner Entschlossenheit habe ich sie alle entmutigt, mir Angst einzujagen.</p>
<p>Auch wenn ich keine Unterstützer hatte, hat es mich nicht davon abgehalten, mit junger Familie und lediglich 3000 Mark auf dem Konto meine Anstellung zu kündigen und unumkehrbar die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung</a> für meine Existenz voll und ganz selbst zu übernehmen mit dem Wissen, dass mir niemand zu Hilfe eilt.</p>
<p>Der Schmerz erinnert euch einfach immer wieder daran, ob euer Warum noch groß genug ist. Und das ist ein Grund, dankbar für den Schmerz zu sein.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Der Schmerz also als Motivation, weiter für ein Ziel zu kämpfen?</strong></p>
<p><em>Jürgen R. Schmid:</em> Genau. Der Schmerz ist ein Zeichen dafür, dass ihr an eure Grenzen kommt, und da passiert Wachstum. Wenn ihr ihn durchsteht und nicht aufgebt, erwartet euch dafür schließlich der unternehmerische Lohn. Euer Projekt wird zum Erfolg, ihr erklimmt die nächste Karrierestufe oder ihr könnt eine neue Idee durchsetzen. Was glaubt ihr, wie viele <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/erfolgreich-auf-umwegen-erst-krankenschwester-dann-unternehmerin/">Niederlagen</a> und Widerstand ich erfuhr, als ich einem Hersteller meine Idee für einen Mini-Akkuschrauber präsentierte! Heute findet er sich in fast jedem Haushalt. Die Ablehnung und der Schmerz haben mir immer wieder gezeigt, dass es sich um eine große Idee handeln musste.</p>
<p><figure id="attachment_9972" aria-describedby="caption-attachment-9972" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9972"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-267x400.jpg"  alt="Jürgen Schmid (Foto: privat)"  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-768x1152.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-696x1044.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid-560x840.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/Juergen_Schmid.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9972" class="wp-caption-text">Jürgen Schmid (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<h6 id="ueber-den-interview-partner-individualitaet-stuende-in-roten-lettern-auf-seinem-hemd-wuerde-juergen-r-schmid-nicht-ausschliesslich-weiss-tragen-fuer-den-renommierten-designer-ist-sei"><strong>Über den Interview-Partner: </strong><em>Individualität</em> stünde in roten Lettern auf seinem Hemd – würde Jürgen R. Schmid nicht ausschließlich weiß tragen. Für den renommierten Designer ist seine Unkonventionalität Luft zum Atmen und Arbeit zugleich.</h6>
<h6 id="juergen-r-schmid-ist-erfolgreich-mit-seiner-individuellen-art-nicht-erst-seit-er-den-weltberuehmten-mini-akkuschrauber-erfunden-hat-seine-firma-design-tech-ist-ein-international-fuehrendes-unterneh"><a href="http://juergen-schmid.de">Jürgen R. Schmid</a> ist erfolgreich mit seiner individuellen Art. Nicht erst seit er den weltberühmten Mini-Akkuschrauber erfunden hat. Seine Firma Design Tech ist ein international führendes Unternehmen für zielorientiertes Maschinendesign.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-stressed-sad-young-woman-outdoors-263104373">Shutterstock</a></em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/mit-schmerzen-zur-weltklasse-warum-der-weg-zum-erfolg-wehtun-darf-und-wie-ihr-ihn-trotzdem-freudig-durchzieht/">Mit Schmerzen zur Weltklasse: Warum der Weg zum Erfolg wehtun darf – und wie ihr ihn trotzdem freudig durchzieht…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>eMail-Flut: Völlig überrollt? 7 Tipps für klare Strukturen, mehr Zeit und Freude an der Arbeit</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2018/01/email-flut-voellig-ueberrollt-7-tipps-fuer-klare-strukturen-mehr-zeit-und-freude-an-der-arbeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 12:17:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[eMails]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Müssen auch Sie noch 148 Mails checken? Noch kurz die Welt retten? Und kommen dann weder zu ihr noch zu ihm oder zumindest nach Hause? Oder checken im Homeoffice weiter?&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/email-flut-voellig-ueberrollt-7-tipps-fuer-klare-strukturen-mehr-zeit-und-freude-an-der-arbeit/">eMail-Flut: Völlig überrollt? 7 Tipps für klare Strukturen, mehr Zeit und Freude an der Arbeit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="muessen-auch-sie-noch-148-mails-checken-noch-kurz-die-welt-retten-und-kommen-dann-weder-zu-ihr-noch-zu-ihm-oder-zumindest-nach-hause-oder-checken-im-homeoffice-weiter-zum-fluch-und-segen-ist-die-e">Müssen auch Sie noch 148 Mails checken? Noch kurz die Welt retten? Und kommen dann weder zu ihr noch zu ihm oder zumindest nach Hause? Oder checken im Homeoffice weiter? Zum Fluch und Segen ist die elektronische Post geworden. Entscheidend ist wie Sie sich verhalten. Diese sieben Regeln empfiehlt der Effizienz-Profi Jürgen Kurz.&nbsp;Jens Gieseler fasst das für uns zusammen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9961"></span></p>
<p>Ein kurzer Ton. Eine Meldung scheint kurz am Bildschirm auf. Schon sind Sie von einer neuen Mail abgelenkt – egal, ob Sie telefonieren oder an einem Projekt arbeiten. Wenn Sie zu den neugierigen Menschen gehören, schauen Sie schnell nach, wer etwas von Ihnen will und ob es dringend ist. Und das durchschnittlich rund 45 Mal am Tag, so eine Umfrage der Unternehmensberatung Tempus.</p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, sinnlos Zeit mit Mails zu verdaddeln: Sie holen sich Emails mehrfach auf den Schirm, weil Sie Ihr Postfach nicht aufräumen. Sie finden die <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/e-mail-media-handytarife/">Korrespondenz</a> mit einem Kunden nicht, weil Ihr Kollege sie anders als Sie abspeichert. Sie sehen schlecht aus, weil Sie die Mail Ihres Chefs im Chaos übersehen haben.</p>
<p>Auf alle Fälle sind Sie genervt und gehen abends frustriert nach Hause, weil sich im Postfach inzwischen 148713 Mails befinden. Tim Bendzko alias Sisyphos lassen grüßen.</p>
<h2 id="einfache-tipps-befolgen-regeln-einhalten-und-disziplin-aufbringen">Einfache Tipps befolgen, Regeln einhalten und Disziplin aufbringen</h2>
<p>Es geht auch anders, wenn Sie einfache Tipps befolgen, Regeln einhalten und Disziplin aufbringen. Lassen Sie sich nicht von den Mails treiben, sondern bekommen Sie Ihre Mails in den Griff. Buchautor Jürgen Kurz verspricht: Sie sparen rund 20 Prozent Zeit und haben vor allem mehr <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/01/wenn-die-arbeit-nervt-drei-tipps-fuer-den-neustart/">Freude an der Arbeit</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Morgenstund hat Gold im Mund (keine Mails)&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>1. Feste Lesezeiten</strong>: Schalten Sie am Rechner alle akustischen und optischen Posteingangssignale aus. Gerade wenn Sie ein Morgenmensch sind, sollten Sie sich in den ersten Arbeitsstunden auf wichtige Aufgaben konzentrieren. Oft reicht es, dreimal am Tag Nachrichten zu lesen und zu beantworten.</p>
<p><strong>2. E-Mails sofort bearbeiten</strong>: Am effektivsten ist es, elektronische Nachrichten nur dann zu lesen, wenn Sie sich Zeit zum Antworten nehmen. Je nach Bedarf eine halbe oder ganze Stunde. Dabei gilt alles, was sich in fünf Minuten erledigen lässt, sofort zu erledigen. Diese „<strong>Sofort-Regel</strong>“ spart Zeit. Alles andere löschen Sie, delegieren Sie oder tragen sich in Ihre to-do-Liste ein. Danach sollte das Postfach leer sein.</p>
<p><figure id="attachment_9963" aria-describedby="caption-attachment-9963" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-thumbnail wp-image-9963"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2018/01/000-Jürgen-Kurz-Portrait-Hände-300x250.jpg"  alt="Effizienz-Profi Jürgen Kurz gibt Tipps... (Foto: privat)"  width="300"  height="250" ><figcaption id="caption-attachment-9963" class="wp-caption-text">Effizienz-Profi Jürgen Kurz gibt Tipps&#8230; (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p><strong>3. Löschen auf Probe</strong>: Viele Nutzer haben Angst, E-Mails zu löschen, weil sie sie noch einmal benötigen könnten. Es hilft, einen Ordner „zz Löschen auf Probe“ (dann steht dieser in der Ordnerstruktur unten) anzulegen und dorthin diese E-Mails verschieben. Den Ordner so einstellen, dass automatisch alle Mails gelöscht werden, die beispielsweise älter als sechs Monate sind.</p>
<p><strong>4. E-Mails finden: </strong>Problem bei E-Mails ist nicht der Speicherplatz, sondern das Finden. Der Übersicht dient, nur die Nachrichten mit relevanten Informationen aufzubewahren. Alles andere nach dem Lesen löschen.</p>
<p><strong>5. Strukturiertes Ablage-Systeme</strong>: Manche Menschen haben alle E-Mails im Posteingang und arbeiten ausschließlich mit der Suchfunktion. Das ist umständlich, denn wie hieß noch der Ansprechpartner Ihres potentiellen Kunden? Arbeiten mit einer Ordnerstruktur, empfiehlt der Experte für Büro-Kaizen. Erfahrungen zeigen, dass sieben bis zehn Ordner je Ebene und zwei bis drei Ebenen gut handelbar sind. Sonst verlieren Sie die Übersicht. <strong>Regel</strong>: Bearbeitete und beantwortete E-Mails sofort ablegen. Ins Posteingangsfach gehören nur ungelesene und unbearbeitete Nachrichten.</p>
<p><strong>6. Eindeutige Betreffzeilen:</strong> Eine klare Betreffzeile hilft Sender und Empfänger. Der Adressat weiß sofort, worum es geht, der Absender formuliert auch für sich selbst klar sein Anliegen (Kunde, Projektnummer, Vorhaben). Zudem erleichtert es später das Finden einer Nachricht über die Suchfunktion. Im Laufe des Senden-und-Beantworten-Spiels ändert sich oft die Thematik. Passen Sie dann für die Eindeutigkeit den Betreff an.</p>
<p><strong>7. Vereinbaren Sie gemeinsame Spielregeln:</strong> Die Wenigsten arbeiten allein. Vereinbaren Sie deshalb gemeinsame Regeln. In manchen Teams haben alle Zugriff auf bestimmte Mails &#8211; dann sollten sich die Teammitglieder auf eine gemeinsame Ablagestruktur (etwa nach Kunden oder Projekten) einigen. Dafür ist angeblich nie Zeit, aber alle verschenken Zeit mit finden, ärgern und streiten. Das ist frustrierend, findet der Geschäftsführer von Tempus-Consulting.</p>
<p><strong>Und:</strong> Regeln, die sie gemeinsam aufstellen, sind nicht endgültig, sondern müssen sich in der Praxis bewähren. Ist das nicht der Fall – schaffen Sie hilfreichere Regeln. So funktioniert Büro-Kaizen. Zusätzlich: Vereinbaren Sie, in welchem Zeitraum Mails verarbeitet werden müssen. Oder wer was wissen muss und wer reagieren sollte: So müssen Adressaten reagieren, aber nicht diejenigen, die in cc: stehen.</p>
<h6 id="kostenloser-download-des-e-books-e-mail-stress-ade-so-meistern-sie-die-e-mail-flut-entspannt-von-juergen-kurz-hier">Kostenloser Download des E-Books „E-Mail-Stress ade – So meistern Sie die E-Mail-Flut entspannt“ von Jürgen Kurz <a href="https://www.buero-kaizen.de/download/e-mail-stress-ade/">hier</a>.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:&nbsp;stockfour/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/tired-office-woman-her-worktable-leaning-293142464">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2018/01/email-flut-voellig-ueberrollt-7-tipps-fuer-klare-strukturen-mehr-zeit-und-freude-an-der-arbeit/">eMail-Flut: Völlig überrollt? 7 Tipps für klare Strukturen, mehr Zeit und Freude an der Arbeit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Hierarchielos glücklich: Was Unkraut euch über Organisationen und Unternehmen ohne Regeln lehrt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/12/hierarchielos-gluecklich-was-unkraut-euch-ueber-organisationen-und-unternehmen-ohne-regeln-lehrt/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Dec 2017 21:54:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agile Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hierarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Regeln]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Organisationen ohne Ämter, ohne Hierarchien, ohne in Stein gemeißelte Zuständigkeiten – dafür plädiert Lars Vollmer seit Jahren. Aber wie bitte soll das gehen? Wir haben im Interview nachgehakt… Karriere-Einsichten: Herr Vollmer,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/hierarchielos-gluecklich-was-unkraut-euch-ueber-organisationen-und-unternehmen-ohne-regeln-lehrt/">Hierarchielos glücklich: Was Unkraut euch über Organisationen und Unternehmen ohne Regeln lehrt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="organisationen-ohne-aemter-ohne-hierarchien-ohne-in-stein-gemeisselte-zustaendigkeiten-dafuer-plaediert-lars-vollmer-seit-jahren-aber-wie-bitte-soll-das-gehen-wir-haben-im-interview">Organisationen ohne Ämter, ohne Hierarchien, ohne in Stein gemeißelte Zuständigkeiten – dafür plädiert Lars Vollmer seit Jahren. Aber wie bitte soll das gehen? Wir haben im Interview nachgehakt…</h3>
<p><span id="more-9956"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Herr Vollmer, in Ihrem neuen Buch beschreiben Sie, wie Menschen sich organisieren, wenn ihnen niemand sagt, was sie tun sollen. </strong><strong>Wissen in solchen Organisationen denn alle Menschen wie von Zauberhand, was sie tun sollen und wie sie es am besten tun?</strong></p>
<p><em>Lars Vollmer:</em> Ja, das wäre eine feine Sache. Aber nein, so weit sind wir offensichtlich (noch) nicht. Organisationen ohne Vorgaben brauchen deshalb allerdings noch lange keine Magie. Ich meine, was fehlt, ist vielmehr ein Umdenken.</p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht auch ohne Chef&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir stecken noch zu sehr in der Vorstellung des Industriezeitalters fest, wo an der Spitze jeder Organisation ein allmächtiger und allwissender Chef steht. Er denkt, der Rest führt aus. Diesem Zeitalter ist der Mensch meiner Meinung nach lange entwachsen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wenn es also in modernen Organisationen keine Vorgaben gibt, an was orientieren die Menschen sich dann</strong><strong>?</strong></p>
<p><em>Lars Vollmer:</em> Nun, die Abwesenheit von Vorgaben und Regeln bedeutet zunächst einmal nicht, dass Anarchie ausbricht. Im Gegenteil. Selbstorganisation entsteht vielmehr aus einem Set von Prinzipien – Gestaltungsprinzipien, die keine Regeln, kein allgemeingültiges Rezept sind.</p>
<blockquote><p>&#8220;Regeln, (k)ein allgemeingültiges Rezept?&#8221;</p></blockquote>
<p>Allem voran geschieht die Orientierung von außen, von den Kunden, den Wettbewerbern, vom Markt. Diese Orientierung braucht man nicht zu erschaffen, sie ist ständig da. Die Mitarbeiter müssen von innen überhaupt nicht ausgerichtet, orientiert, gesteuert oder sonst wie geführt werden. Das ist das große Missverständnis. All dies passiert nämlich von ganz alleine, sobald das interne Gebrülle aus Zielen, Vorgaben und Regeln verschwunden ist.</p>
<p>Man könnte es auch so sagen: Steuerung von innen braucht es nicht, weil die Steuerung ohnehin und schon immer vorhanden ist. Nämlich von außen, durch Kunden und Wettbewerber. Sobald sich Organisationen nicht mehr selbst daran hindern, die sich bietenden Chancen zu ergreifen und zu nutzen, sind sie erfolgreich. Die eigenen Entscheidungen in der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Chefetage</a> sind dann gar nicht mehr so ausschlaggebend. Der Markt hat nämlich schon längst entschieden, wo es langgeht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie sprechen von Prinzipien. Was leisten solche Prinzipien überhaupt</strong><strong>?</strong></p>
<p><em>Lars Vollmer:</em> Sie schaffen Klarheit, ohne den Einzelfall zu regeln – was ohnehin nicht möglich ist, sobald es im Alltag etwas dynamischer zugeht. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Angenommen, die Mitarbeiter in einem Unternehmen haben häufig Dienstreisen zu absolvieren. So sind Reisekostenregelungen nicht untypisch, die sehr genau zu regeln versuchen, für wen und für welche Strecke welche Buchungsklasse zu wählen ist.</p>
<p>Das entwickelt sich schnell zum bürokratischen Monster. Anstatt nun eine Regel zu erlassen, die Reisen mit 1. Klasse untersagt und 2. Klasse zwingend vorschreibt, sollten Sie besser den Einzelfall diskutieren und daraus lernen. Und dabei Ihr gültiges Prinzip erkennen. Zum Beispiel: <strong>›Wir reisen wirtschaftlich.‹</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Prinzipien schlagen Regeln&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist ein Prinzip. Das erkennen Sie daran, dass ein Endzustand beschrieben wird, nicht die Durchführung. Ob einer 1. oder 2. Klasse fliegt, ist damit nicht bestimmt. Und ob das Hotel 220 Euro oder 80 Euro kostet, auch nicht.</p>
<p>Der Punkt ist, dass es ja wirklich Umstände gibt, unter denen der 1.-Klasse- Flug und das 220-Euro-Zimmer wirtschaftlicher sind als der 2.-Klasse-Flug und das 80-Euro-Zimmer. Viel Fantasie brauchen Sie dafür gar nicht.</p>
<p>Ein Prinzip beschreibt also vielmehr den Geist des Zusammenarbeitens in einem Betrieb, als jede einzelne Situation zu regeln.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Prinzipien sind also wirkungsvoller. Was bedeutet das für die Regelwerke und Prozesshandbücher dieser Welt</strong><strong>?</strong></p>
<p><em>Lars Vollmer:</em> Diese wunderbar voluminösen Werke sind für mich nur ein weiteres Argument, lieber in Prinzipien als in Regeln zu denken. Denn Regeln haben einen entscheidenden Nachteil: Sie sprießen wie Unkraut.</p>
<p><figure id="attachment_9957" aria-describedby="caption-attachment-9957" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9957"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/258_LV04_-400x267.jpg"  alt="Lars Vollmer (Foto: privat)"  width="160"  height="107"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/258_LV04_-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/258_LV04_-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/258_LV04_-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/258_LV04_-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/258_LV04_.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9957" class="wp-caption-text">Lars Vollmer (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p>In vielen Konzernen sehen Sie sich einer wahren Flut von Regeln, Vorgaben und Prozessvorschriften ausgesetzt. Dazu noch ein paar Anweisungen der Chefs aller Ebenen und fertig ist das Unkraut-Beet. Die Organisation wird mit Regelungen für Einzelfälle und Partikularinteressen geradezu zugemüllt.</p>
<p>Der Ruf nach <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Regeln</a> ist dabei durchaus nachvollziehbar. Sie kennen das sicher auch: Etwas läuft schief, es gibt eine Ausnahme von der Regel, einen Missstand. Was tun die Leute in Ihrem Unternehmen? Zuerst regen sie sich auf und dann rufen sie nach einer Regel, um den Missstand ein für allemal aus der Welt zu schaffen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>… und schon wuchert das Unkraut weiter. Andererseits folgen Organisationen doch seit Jahren Regeln und stellen Vorgaben auf. Wo liegt der Nachteil</strong><strong>?</strong></p>
<p><em>Lars Vollmer:</em> Ich glaube, auf lange Sicht führt eine übermäßige Regulierung nur in einen Zustand, den Sie aus Kindertagen sehr gut kennen: Die Regeln werden unterlaufen.</p>
<p>Sie durften am Tag nur eine halbe Stunde fernsehen? Nun, dann haben Sie die Flimmerkiste vermutlich sofort angeknipst, kaum waren die Eltern aus dem Haus. Für Bonbons galt ein absolutes Verbot? Ich sehe es geradezu vor mir, wie Sie sich bei Freunden den Bauch mit Süßigkeiten gefüllt habt. Ihre Mitarbeiter werden es da nicht anders halten, wenn sie sich durch zahllose <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Regulierungen</a> in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Prinzipien sind damit also so etwas wie der Grundstein des agilen Arbeitens.</strong></p>
<p><em>Lars Vollmer:</em> In der agilen Idee stecken definitiv eine Menge Prinzipien. Zum Beispiel dass kurzzykligen Arbeitsphasen vor einer weitreichenden Planung der Vorzug zu geben ist. Aber es gibt keine Regel, ob diese Zyklen jetzt 2 oder 4 Wochen lang sind.</p>
<p><figure id="attachment_9958" aria-describedby="caption-attachment-9958" style="width: 900px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9958"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/Buchcover_Vollmer-400x267.png"  alt="Mehr wissen? Buch kaufen..."  width="900"  height="600"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/Buchcover_Vollmer-400x267.png 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/Buchcover_Vollmer-768x512.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/Buchcover_Vollmer-696x464.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/Buchcover_Vollmer-630x420.png 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/Buchcover_Vollmer.png 1000w"  sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" ><figcaption id="caption-attachment-9958" class="wp-caption-text">Mehr wissen? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<h6 id="ueber-das-buch-nach-seinem-spiegel-bestseller-zurueck-an-die-arbeit-setzt-lars-vollmer-sich-in-siebeneinhalb-gedanken-damit-auseinander-wie-es-gelingen-kann-dass-menschen-sich-erf"><strong>Über das Buch:</strong> Nach seinem SPIEGEL-Bestseller „Zurück an die Arbeit“ setzt Lars Vollmer sich in siebeneinhalb Gedanken damit auseinander, wie es gelingen kann, dass Menschen sich erfolgreich organisieren, wenn ihnen niemand Vorschriften macht. „Wie sich Menschen organisieren, wenn ihnen keiner sagt, was sie tun sollen“ ist ein inspirierendes Buch mit augenöffnenden Geschichten für mehr Erfolg und Agilität in Gesellschaft und Wirtschaft.</h6>
<p>Allerdings beobachte ich in der Szene aktuell die Entwicklung, dass der Geist der Agilität eher verloren geht. Weil die entsprechenden Prinzipien zusehends unter Regeln begraben oder mit einem Rezept verwechselt werden. Man will agil sein, weil „man das so tut“. Dadurch geht die Kraft der agilen Idee verloren.</p>
<p>Prinzipien sind explizit, das heißt, Sie müssen sie niederschreiben und regelmäßig prüfen, ob sie nicht schleichend von Regeln überwuchert wurden. Genau wie beim Unkraut gilt: Regelmäßig rupfen, wenn Ihre Prinzipien nicht vollends zuwachsen sollen!</p>
<p style="text-align: right;">Artikelbild: <em>S.Pytel/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/five-swimmers-jumping-together-into-water-77875672">Shutterstock</a></em></p>
<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-lars-vollmer-ist-unternehmer-und-mitbegruender-von-intrinsify-me-dem-offenen-thinktank-fuer-die-neue-arbeitswelt-und-moderne-unternehmensfuehrung-im-deutschsprachigen-rau"><strong>Über den Gesprächspartner:</strong> Lars Vollmer ist Unternehmer und Mitbegründer von <a href="http://intrinsify.me/">intrinsify.me</a>, dem offenen Thinktank für die neue Arbeitswelt und moderne Unternehmensführung im deutschsprachigen Raum. Er lehrt an mehreren Universitäten und Instituten und ist gefragter Redner auf internationalen Kongressen und Unternehmensveranstaltungen. Vollmer spielt Jazzpiano, liebt Weltklasse-Kaffee und lebt – nicht nur der Sonne wegen – in Barcelona&#8230;</h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/hierarchielos-gluecklich-was-unkraut-euch-ueber-organisationen-und-unternehmen-ohne-regeln-lehrt/">Hierarchielos glücklich: Was Unkraut euch über Organisationen und Unternehmen ohne Regeln lehrt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Problem-Solving: Wald vor lauter Bäumen (nicht mehr) sehen, oder…</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 22:46:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Lösungen]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Problem Solving]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch, wenn wir ein Problem gerne „Herausforderung“ oder – im Geschäftsleben noch beliebter – „Thema“ nennen, am Ende bleibt es doch meist, was es ist: Ein Problem, um das wir&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/problem-solving-wald-vor-lauter-baeumen-nicht-mehr-sehen-oder/">Problem-Solving: Wald vor lauter Bäumen (nicht mehr) sehen, oder…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auch-wenn-wir-ein-problem-gerne-herausforderung-oder-im-geschaeftsleben-noch-beliebter-thema-nennen-am-ende-bleibt-es-doch-meist-was-es-ist">Auch, wenn wir ein Problem gerne „Herausforderung“ oder – im Geschäftsleben noch beliebter – „Thema“ nennen, am Ende bleibt es doch meist, was es ist: Ein Problem, um das wir uns kümmern sollten. Doch wo und wie fangen wir an? Ein &#8220;Thema&#8221; für Simone Stargardt&#8230;</h3>
<p><span id="more-9938"></span></p>
<p>Ignorieren wir unsere Probleme, holen sie uns früher oder später ein. Besser ist es, Probleme aktiv anzugehen. Suchen nach Lösungen statt lauter Problem zu sehen.</p>
<h2 id="annehmen-was-nicht-zu-aendern-ist">Annehmen, was nicht zu ändern ist</h2>
<p>Wer gegen die Realität kämpft, kann nur verlieren. Lernen Sie deshalb, Umstände zu akzeptieren, die Sie nicht ändern können. Es gibt eben Dinge, die sind, wie sie sind – egal, ob Sie sich darüber aufregen, oder nicht.</p>
<p><strong>Fragen Sie sich:</strong> Kann ich das, was mir zu schaffen macht, beeinflussen? Lautet die Antwort nein, versuchen Sie, zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist. Erkennen Sie jedoch, dass Sie etwas an einer belastenden Situation verbessern könnten – werden Sie aktiv:</p>
<h2 id="kategorisieren">Kategorisieren</h2>
<p>Die meisten Probleme lassen sich kategorisieren in Entscheidungen (die Ihnen schwerfallen), Abgrenzung (die Sie nicht vornehmen), Perspektiven (die Ihnen fehlen) oder Leistung (die Sie nicht erbringen können oder wollen).</p>
<p><strong>Einige Beispiele:</strong></p>
<ul>
<li>Als Selbstständige haben Sie vielleicht die Wahl zwischen zwei vielversprechenden Aufträgen, von denen Sie aber zeitlich nur einen annehmen können – ein <strong>Entscheidungsproblem</strong>.</li>
<li>Im Büro sind Sie genervt, weil immer wieder Kollegen Arbeit bei Ihnen abladen – Sie können sich nicht <strong>abgrenzen</strong>.</li>
<li>Nach einer Trennung sind Sie diffus und fühlen sich innerlich leer: Ihnen fehlen <strong>Perspektiven</strong>.</li>
<li>Sie wissen eigentlich genau, wie sie die viele Arbeit vom Tisch bekommen könnten, haben aber nicht genug Power oder Kompetenz, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Dieses Beispiel fällt unter die Problem-Kategorie „<strong>Leistung</strong>“.</li>
</ul>
<p>Probleme zu kategorisieren sind der erste Schritt, sie zu lösen, Berufschancen zu sehen. Denn während wir das, was uns gerade belastet, einer Kategorie zuordnen, können gleichzeitig Ideen entstehen, die uns aus der Klemme helfen.</p>
<h2 id="die-richtigen-fragen-stellen">Die richtigen Fragen stellen</h2>
<p>Gehen Sie den Ursachen Ihres Problems auf den Grund, indem Sie es sachlich betrachten und sich fragen: Was brauche ich, um es zu lösen? Was hält mich zurück, etwas zu tun? Woran würde ich erkennen, dass das Problem gelöst wäre?</p>
<p>Werden Sie dabei kreativ und visualisieren Sie das scheinbar unmögliche. Aus dem fantastischen Gedankenspiel können sich neue Optionen auftun, die Ihnen bislang noch nicht als <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/httpwww-karriere-einsichten-de201408jugendarbeitslosigkeit-wirtschaftsboom-was/">Lösungsweg</a> eingefallen sind. Denn Kreativität und Intuition gehen Hand in Hand. Vielleicht entsteht beim Ausmalen der perfekten Welt ein Geistesblitz. Oder Ihr Bauch hilft Ihnen bei einer wichtigen Entscheidung.</p>
<p>Nehmen wir an, Sie fühlen sich überlastet von einem verantwortungsvollen Job. Um dieses Problem zu lösen, brauchen Sie vielleicht eine Auszeit.</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; eine Auszeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Zurück hält Sie die Unsicherheit, wie sie diese finanzieren sollen und wie es danach beruflich weitergeht. Erkennen, dass Ihr Problem gelöst ist, würden Sie, wenn Sie sich wieder ausgeglichen und entspannt fühlen.</p>
<p><strong>Jetzt visualisieren Sie: </strong></p>
<ul>
<li>Sie müssen nie mehr arbeiten, sind trotzdem finanziell unabhängig – was machen Sie?</li>
<li>Eine Yogalehrer-Ausbildung?</li>
<li>Vielleicht reicht bereits der regelmäßige Besuch des Yogastudios um die Ecke, um ihr seelisches und körperliches Gleichgewicht wiederherzustellen.Ein Jahr durch Australien reisen?</li>
<li>Sich für gemeinnützige Projekte engagieren?</li>
<li>Was davon ließe sich – vielleicht in kleinerem Rahmen &#8211;  direkt in die Realität umsetzen?</li>
</ul>
<h2 id="keine-angst-vor-fremder-hilfe">Keine Angst vor fremder Hilfe</h2>
<p>Lassen sich drückende Sorgen nicht konkretisieren, weil sie vielschichtig sind und wie von einer Wolke aus Folgeproblemen oder drohenden Konsequenzen umhüllt scheinen, braucht es zur <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Lösung</a> manchmal Unterstützung von außen. Scheuen Sie sich nicht, im Bekanntenkreis nach Empfehlungen für gut ausgebildete Life- oder Businesstrainer zu fragen.</p>
<p>Je nach Coach gibt es unterschiedliche Methoden. Obwohl ich kein großer Pferdefreund bin, habe ich selbst zum Beispiel gute Erfahrungen mit pferdegestütztem Coaching gemacht. „Das Tier spiegelt dabei als Körpersprachenverstärker instinktiv wider, was dem Teilnehmer oft selbst nicht bewusst ist, unterschwellig jedoch ständig wirkt“, erklärt mir die Schweizer Businesstrainerin Michaela Oertli dazu.</p>
<p>Für seelische Leiden ist auch der Hausarzt ein guter Ansprechpartner. Der Mediziner kann oft Experten empfehlen, die Ihnen helfen, Ihre Ängste und Sorgen wieder in den Griff zu bekommen. Informieren Sie sich außerdem über Maßnahmen, die Ihre Krankenkasse unterstützt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/aviator-flying-designed-airplane-158229143">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/problem-solving-wald-vor-lauter-baeumen-nicht-mehr-sehen-oder/">Problem-Solving: Wald vor lauter Bäumen (nicht mehr) sehen, oder…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Plädoyer für die Kündigung: Unliebsame Mitarbeiter mit einem Lob loswerden, ist ganz einfach…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/12/plaedoyer-fuer-die-kuendigung-unliebsame-mitarbeiter-mit-einem-lob-loswerden-ist-ganz-einfach/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 19:15:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Human Resources]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidaten]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeitergespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeigt mir nur ein Unternehmen, in dem es keine schwierigen Mitarbeiter oder Führungskräfte gibt. Ich schätze, da könnt ihr lange suchen. Was also tun mit den unliebsamen Mitarbeitern? Lobt sie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/plaedoyer-fuer-die-kuendigung-unliebsame-mitarbeiter-mit-einem-lob-loswerden-ist-ganz-einfach/">Plädoyer für die Kündigung: Unliebsame Mitarbeiter mit einem Lob loswerden, ist ganz einfach…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zeigt-mir-nur-ein-unternehmen-in-dem-es-keine-schwierigen-mitarbeiter-oder-fuehrungskraefte-gibt-ich-schaetze-da-koennt-ihr-lange-suchen-was-also-tun-mit-den-unliebsamen-mitarbeitern-lobt-sie-doc">Zeigt mir nur ein Unternehmen, in dem es keine schwierigen Mitarbeiter oder Führungskräfte gibt. Ich schätze, da könnt ihr lange suchen. Was also tun mit den unliebsamen Mitarbeitern? Lobt sie doch ganz einfach weg. Antje Bach liefert die Details&#8230;</h3>
<p><span id="more-9931"></span></p>
<p>Schwierig ist nicht gleich schwierig. In Unternehmen sitzen nach meiner Erfahrung stets einige Leute, die nicht wollen, und einige Menschen, die schlicht nicht können. Letztere möchte ich hier ganz außen vor halten, denn oft erhalten sie nicht den erforderlichen Raum, um ihre Stärken einzubringen oder ihren Entwicklungsweg zu gehen. Die „Ich-will-nicht“-Kandidaten hingegen sind die, die mich gewaltig nerven – und euch meiner Meinung nach ruhig ein bisschen mehr nerven dürften.</p>
<p>Es gibt sie in jedem Unternehmen, jeder Couleur und jeder Betriebsgröße. Je größer der Konzern, desto leichter fällt es ihnen oft, sich unter dem Deckmäntelchen des Schweigens einzukuscheln und sich irgendwie durchzuschummeln.</p>
<blockquote><p>&#8220;Drückeberger&#8221;</p></blockquote>
<p>Eigentlich – und das wisst ihr auch tief in euch drin – sollten diese Drückeberger dem System und dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung gestellt werden. Nur ist das nicht gerne gesehen und unter den Arbeitsrichtlinien in Deutschland noch dazu häufig ein schwieriger Prozess. Was tun?</p>
<h2 id="kraftsparend-und-diskret">Kraftsparend und diskret</h2>
<p>In vielen Unternehmen hat sich deshalb eine diskrete Regel etabliert: Wenn ein Mitarbeiter in einer Abteilung nicht ausreichend leistet oder funktioniert – tja, dann lobt man ihn eben weg. Das ist einfach, das geht vor allem in größeren Organisationen recht stressfrei und es kostet obendrein so viel weniger Kraft, als sich im Rahmen des <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Arbeitsrechts</a> von diesem Mitarbeiter zu trennen.</p>
<p><figure id="attachment_9932" aria-describedby="caption-attachment-9932" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9932"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-283x400.png"  alt=""  width="160"  height="226"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-283x400.png 283w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-768x1086.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-707x1000.png 707w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-696x984.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-297x420.png 297w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach-594x840.png 594w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/E-Book_Bach.png 794w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9932" class="wp-caption-text">Jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an den Punkt, an dem ihn Zukunftsängste quälen und er vor Hindernissen steht. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, zeigt Antje Bach in ihrem neuen E-Book &#8220;Hindernisse können mich mal&#8221;, wie ihr das scheinbar Negative in etwas Positives wandeln könnt. <a href="http://www.antjebach.ch/hindernissekoennenmichmal">Hier</a> (gratis) herunterladen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Was hier vielleicht noch recht spaßig klingt, ist mein bitterer Ernst. Wegloben ist der geheime Nummer-eins-Trend vieler Personaler und Führungskräfte. Und ich kann es verstehen: Wenn ihr einen Mitarbeiter im Team habt, der schlicht nicht liefert, ist und bleibt es dennoch riskant, ihm zu kündigen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Schuld&#8221;</p></blockquote>
<p>Denn damit rückt ihr als <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/">Führungskraft</a> in den Fokus der Schuld. Ihr stört die scheinbare Harmonie. Und wenn es ganz dumm läuft, müsst ihr euch am Ende noch anhören, ihr hättet den armen ehemaligen Mitarbeiter eben nicht ausreichend gefördert und entwickelt. Toll.</p>
<blockquote><p>&#8220;Low-Performer&#8221;</p></blockquote>
<p>Führungskräfte haben, um es auf den Punkt zu bringen, also zwei risikoarme Optionen beim Umgang mit unliebsamen Mitarbeitern: Entweder investieren sie wahnsinnig viel Energie in den <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/low-performer-wie-ihr-sie-erkennt-und-kuenftig-gar-nicht-erst-einstellt/">Low-Performer</a>, weil sie quasi den Hund zum Jagen tragen müssen, oder sie loben ihn weg.</p>
<h2 id="eine-kurze-anleitung-zum-wegloben">Eine kurze Anleitung zum Wegloben</h2>
<p>Wegloben ist schließlich gar nicht schwer. Mit ein bisschen Glück arbeitet ihr in einer Organisation, die Projekte betreut. Schwups, schon ist der „Ich-will-nicht“-Mitarbeiter in ein anderes Projekt entsandt – oder sollte ich sagen entsorgt? –, die wirksame Leistung der anderen Mitarbeiter bleibt erhalten und ihr habt zumindest eine Zeit lang eure Ruhe.</p>
<blockquote><p>„Ich-will-nicht“</p></blockquote>
<p>Genießt ihr nicht den Luxus der Projekte, dann bleibt euch immer noch das Wegloben in andere Bereiche. Hauptsache, möglichst weit weg vom eigenen. Oder vielleicht gibt es in eurem Umfeld gerade eine junge Führungskraft, die noch nicht lange im Team ist? Perfekt: „Hier hast du einen schwierigen Mitarbeiter – da kannst du richtig tolle Erfahrungen sammeln in herausragender Führungsarbeit.“</p>
<p>Immer super zum Wegloben sind darüber hinaus natürlich sämtliche Phasen der Umorganisation oder Neustrukturierung.</p>
<p>Ihr seht: Wegloben ist leicht. Wozu sich den Stress der Kündigung geben, wenn ihr eure lästigen Leute einfach von A nach B loben könnt?</p>
<h2 id="wer-zahlt-den-preis">Wer zahlt den Preis?</h2>
<p><strong>Die Frage ist: Wer zahlt den Preis dafür?</strong> Denn faktisch bewirkt das Wegloben nur eins: Ihr spart euch Stress, indem ihr Leute nicht mehr entlasst. Aber: Ihr entlasst Leute nicht mehr, die ihr entlassen solltet.</p>
<p><figure id="attachment_9756" aria-describedby="caption-attachment-9756" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9756"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-335x400.jpg"  alt="Antje Bach scheut direkte Worte nicht... (Foto: privat)"  width="200"  height="239"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-335x400.jpg 335w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-768x916.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-838x1000.jpg 838w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-696x830.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-352x420.jpg 352w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-704x840.jpg 704w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" ><figcaption id="caption-attachment-9756" class="wp-caption-text">Antje Bach scheut direkte Worte nicht&#8230; (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p>Den Preis dafür zahlt auf lange Sicht euer Unternehmen. Denn ein Mitarbeiter, den ihr über Monate und Jahre mitschleppt, kostet Unmengen an Geld. Und mit Blick in die Zukunft, in der heute <a href="https://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article210938607/Empathische-Leitwoelfe-statt-Alphamenschen.html">VUCA</a>-Welten (volatil, unsicher, komplex und unklar) und agiler Führung Einzug halten – da ist Vertrauen die Grundlage für die Umsetzung! Mit diesem Verhalten wird Vertrauen und Kollegialität mit „Füßen getreten“.</p>
<p>Spätestens an dieser Stelle solltet ihr euch die Frage stellen, ob ihr nicht besser fahrt, wenn ihr einmalig Geld in die Hand nehmt für einen Auflösungsvertrag.</p>
<blockquote><p>&#8220;Auflösungsvertrag&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich weiß, viele scheuen sich vor dem Konflikt, den eine solche Kündigung mit sich bringt. Aber denkt dabei vielleicht auch einmal einen Moment an eure wirklich guten Mitarbeiter, die sich engagieren und bemühen. Wie ungerecht ist es denn bitte ihnen gegenüber, wenn ihr Drückeberger permanent nur weglobt und weiter bezahlt?</p>
<p>Führungskräfte sollten deshalb meiner Ansicht nach ihre Antwort auf die Frage kennen: Wann zeigen wir den Leuten, die nicht wollen und mehrere Warnschilder missachtet haben, entschlossen den Weg hinaus aus dem System?</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-herzlich-willkommen-liebes-problem-mit-dieser-ueberzeugung-geht-antje-bach-durchs-leben-die-autorin-und-coach-legt-den-finger-gerne-in-die-wunde"><strong>Über die Autorin:</strong> „Herzlich willkommen, liebes Problem!“ – Mit dieser Überzeugung geht <a href="http://www.antjebach.de">Antje Bach</a> durchs Leben. Die Autorin und Coach legt den Finger gerne in die Wunde – hart, aber ebenso ehrlich und einfühlsam. Denn sie ist überzeugt: Jede private oder berufliche Entwicklung beginnt mit einem Hindernis. Umso schöner, dass Menschen sich nicht verändern müssen. Sie dürfen sich ergänzen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/beautiful-journalist-looks-typewriter-130412267">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/plaedoyer-fuer-die-kuendigung-unliebsame-mitarbeiter-mit-einem-lob-loswerden-ist-ganz-einfach/">Plädoyer für die Kündigung: Unliebsame Mitarbeiter mit einem Lob loswerden, ist ganz einfach…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Entscheidungen treffen: Mut zum Scheitern – 1, 2 oder 3, letzte Chance, vorbei!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 21:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
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		<category><![CDATA[Promovieren]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Promovierende hadern mit der Sinnhaftigkeit ihrer Dissertation oder möchten mehr aus ihr herausholen. Die Lösung liegt in der Selbstführung. WOFÜR wollen Sie WIE promovieren? Das Buch „Promovieren heißt scheitern“&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="viele-promovierende-hadern-mit-der-sinnhaftigkeit-ihrer-dissertation-oder-moechten-mehr-aus-ihr-herausholen-die-loesung-liegt-in-der-selbstfuehrung-wofuer-wollen-sie-wie-promovieren-das-buch">Viele Promovierende hadern mit der Sinnhaftigkeit ihrer Dissertation oder möchten mehr aus ihr herausholen. Die Lösung liegt in der Selbstführung. WOFÜR wollen Sie WIE promovieren? Das Buch „Promovieren heißt scheitern“ hilft, Antworten zu finden. Auszug zum Thema, Entscheidungen treffen zu können (und zu müssen). Und eine Geschichte, von Attila Vuran und Professor Gunnar Seide&#8230;</h3>
<p><span id="more-9773"></span></p>
<p>„Was haben die denn genommen?“, fragte sich Laura überrascht, als sie in das Büro von Professor Cornelius kam. Da stand ihr Chef mit ihrem Kollegen Leon am Schreibtisch, beide mit Sektgläsern in der Hand, und beide mehr als ausgelassen und strahlend wie Honigkuchenpferde. „Hab ich was verpasst? Ist denn heute schon Weihnachten?“, dachte sich Laura belustigt.</p>
<p>Irgendetwas musste los sein, so gut drauf wie die waren. „Laura! Da sind Sie ja! Kommen Sie rein!“, rief Professor Cornelius fröhlich und winkte Laura ins Büro. Sie versuchte fieberhaft, sich zu erinnern, was Anlass für diese Feier sein könnte, hatte aber keinen blassen Schimmer. „Wir haben die Messzeit am DESY bekommen!“, platzte Post-Doc Leon dann auch schon heraus.</p>
<p>Der große, schlaksige junge Mann mit dem zerzaust wirkenden dunklen Haar und der runden Nickelbrille auf der Nase strahlte über das ganze runde Gesicht. So, nun kannte Laura also das Geheimnis der guten Laune. Richtig etwas damit anfangen konnte sie allerdings noch immer nicht. Da fehlte ihr der Background. „Daisy“, war das nicht die Freundin von Donald Duck?</p>
<p>Professor Cornelius übernahm es höchstpersönlich, die junge Doktorandin aufzuklären. „Nun machen Sie nicht so ein verdutztes Gesicht, ich erklär’s Ihnen!“, sagte Cornelius und übergab Laura ebenfalls ein gefülltes Sektglas. Dann schilderte er ihr in allen Einzelheiten den Grund für die Hochstimmung: Vor knapp vier Monaten hatte Post-Doc Leon einen Antrag für eine Woche Messzeit am Elektronenbeschleuniger DESY in Hamburg gestellt. Heute Vormittag war dann die Mitteilung eingetrudelt, sie hätten den Zuschlag der Expertenkommission erhalten.</p>
<p>Die Arbeitsgruppe von Professor Cornelius war die einzige Gruppe aus Deutschland, die in diesem Jahr einen Zuschlag für Messzeit erhalten hatte. Ein echter Ritterschlag! „Deshalb habe ich Sie und Leon auch gleich zu mir gebeten.“ Nun war Laura im Bilde und verstand, warum die beiden so gut drauf waren. Ein wichtiger Erfolg. Für ihren Kollegen Leon ebenso wie für das gesamte Institut.</p>
<p>Cornelius faltete den Brief mit der Erfolgsnachricht zu einem Papierflieger und warf ihn übermütig durch die offene Tür zu seiner Sekretärin auf den Schreibtisch. „Legen Sie den bitte in der Akte ,<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/journalist-undoder-blogger-werner-dinka-faz/">Champions League</a>’ ab, Frau Stresemann!“, rief er ausgelassen in Richtung Vorzimmer. „Was soll ich?“, fragte die Sekretärin verwundert zurück. Cornelius lachte laut. „Der freut sich ja wie ein kleines Kind an Weihnachten“, dachte Laura und schmunzelte.</p>
<p>Diese bislang unbekannte Art ihres Chefs war ihr sehr sympathisch. „Frau Stresemann, haben wir noch Sekt da?“, rief Cornelius und sah wehmütig in sein leeres Glas. „Sekt leider nicht, aber zwei Flaschen Prosecco wären verfügbar!“ „Gut, dann bringen Sie den Prosecco!“, ordnete Cornelius an. Ein paar Minuten später kam Frau Stresemann mit einer grünen Flasche herein. „Holen Sie sich doch bitte auch ein Glas, Frau Stresemann!“</p>
<p>Die Sekretärin arbeitete schon eine halbe Ewigkeit hier am Institut im Vorzimmer von Professor Cornelius. Obwohl sie ihn und alle ihn betreffenden Vorgänge doch gut kennen musste, schien auch sie nicht ganz zu verstehen, warum ihr Chef so aus dem Häuschen war. Das zumindest verriet ihr Gesichtsausdruck. Nachdem die ältere und sehr gepflegte Dame ihr Glas geholt und der Professor allen eingeschenkt hatte, stießen sie miteinander an. „Darf ich nach dem Grund Ihrer guten Laune fragen, Herr Professor?“, fragte Frau Stresemann vorsichtig.</p>
<p>„Haben Sie vielleicht im Lotto gewonnen?“ Laura grinste. Ähnliches hatte sie anfangs ja auch gedacht. „Nicht ganz, liebe Frau Stresemann“, antwortete der gut gelaunte Professor. „Nicht ganz, aber um eine Menge Geld geht es wirklich! Wir haben Messzeit am Elektronensynchrotron gewonnen. Nun können wir endlich Untersuchungen machen, die uns seit Jahren fehlen. Eine Messwoche dort ist besser als ein Lottogewinn und kostet ca. eine halbe Million Euro!“ Während die vier die Flasche Prosecco leerten, erzählte Professor Cornelius ausführlicher von dem erfolgreichen Zuschlag und welch positive Auswirkungen er für das Institut haben würde. Laura hörte aufmerksam zu.</p>
<p>Das war ja wirklich eine ganz tolle Sache, und doch wusste sie noch immer nicht genau, was das alles mit ihr zu tun hatte. „Und warum haben Sie mich hergebeten?“, traute sie sich schließlich zu fragen. „Weil Sie die Messungen in Hamburg leiten werden!“, antwortete Professor Cornelius und prostete ihr zu. „Sie trinken gerade darauf, in die Champions League der Materialanalyse aufgestiegen zu sein. Das wird Ihre Dissertation beflügeln, weil Sie Messungen durchführen können, die nur dort möglich sind.“ Als Laura das gehört hatte, war sie erst einmal perplex. Vor allem, weil Cornelius das in einem Ton der Selbstverständlichkeit erklärt hatte, als ob es das Normalste auf der Welt wäre.</p>
<p>„Oh, vielen Dank“, war dann auch alles, was ihr gerade einfiel. Dann fragte sie vorsichtig nach: „Und diese Messungen sind wirklich eine halbe Million Euro wert?“ So eine Summe war schließlich kein Pappenstiel und würde wohl jeden ehrfürchtig werden lassen. „Ja, so teuer ist das!“, antwortete ihr Professor und seufzte wohlig.</p>
<p>Dann erklärte er weiter: „Wenn man die Investitionen in so einen Teilchenbeschleuniger und die entsprechende Abschreibung berücksichtigt, eher noch teurer. Deshalb müssen wir auch über unsere Messungen einen Bericht verfassen. Nur wenn wir keine Fehler machen, bekommen wir in Zukunft wieder eine solche Messwoche!“</p>
<p>Der letzte Satz hatte gesessen. Cornelius war sich der ungeheuren Verantwortung bewusst, die dieser Zuschlag mit sich brachte. Das spürten alle Anwesenden. Für einen kurzen Moment herrschte Stille im Büro des Chefs. „Vergessen Sie Ihren Termin nicht!“, brach Frau Stresemann dann das Schweigen. „Ach du liebe Zeit, das hätte ich doch fast verschwitzt!“, schreckte Cornelius auf und packte hastig seine Utensilien zusammen. Dann eilte er auch schon aus der Tür.</p>
<p>Dabei rief er Laura noch zu: „Machen Sie mal einen Vorschlag für einen konkreten Versuchsplan, dem Antrag entsprechend, und vereinbaren Sie einen Termin mit Leon.“ „Der kann mir doch nicht tatsächlich diese Sache hier übertragen“, dachte sich Laura.</p>
<p>Doch genau das hatte ihr Chef deutlich angeordnet. Fragend schaute Laura Leon an. Der zuckte nur mit den Schultern und machte einen Gesichtsausdruck, als wollte er sagen: „Du hast den Alten ja gehört!“ Am Abend dieses Tages saß Laura mit ihrem Freund Benjamin auf dem Balkon. Die Dunkelheit brach gerade herein, und unten im Stadtpark ging die Beleuchtung an.</p>
<p>Ein beruhigender Anblick. Einige Leute gingen noch spazieren, Paare Hand in Hand, Menschen mit ihren Hunden, und auch ein paar Jogger und Nordic Walker waren zu erkennen. Laura und Benjamin hatten je ein Bier in der Hand, das sie zwanglos aus der Flasche genossen. „Cornelius ist wirklich verrückt!“, sagte Laura, nachdem sie einen Schluck genommen hatte.</p>
<p>„Der kann mir doch nicht ernsthaft auftragen, den Plan für eine Versuchswoche festzulegen, die eine halbe Million Euro wert ist.“ „Why not?“, meinte Benjamin achselzuckend und nippte an seinem Bier. Laura sah ihn an und erwiderte: „Weil ich das vielleicht nicht kann?“ „Da ist dein Prof wohl anderer Meinung!“ Laura schüttelte den Kopf. „Wenn ich da einen Fehler mache, fällt das auf ihn zurück. So wie er sich heute gefreut hat, reißt er mir den Kopf ab, wenn da etwas schiefläuft.</p>
<p>Wenn ich nur an die Messwoche denke, dreht sich mir der Magen um“, sagte sie zu Benjamin. „Das schaffst du schon, du hast schon ganz andere Dinge gemeistert!“, sagte dieser im Brustton der Überzeugung. Er klopfte seiner Freundin dabei aufmunternd auf die Schulter. Man brauchte nicht viel Einfühlungsvermögen, um zu erkennen, dass Laura sehr unsicher war und einen gehörigen Respekt vor dieser Aufgabe hatte.</p>
<p>Aber alles Zureden brachte nichts. In den nächsten Tagen ging Laura ihrem Kollegen Leon aus dem Weg. Und das tat sie auch die folgenden drei Wochen. Sie verstrickte sich immer weiter völlig in ihre Versuchsplanung und konnte sich im Für und Wider der verschiedenen Möglichkeiten letztlich nicht zu einem Plan durchringen. Selbst nachdem sie den Antrag auf Messzeit mehrfach gelesen hatte, war es nicht besser geworden. In ihren Augen war der Antrag mehr als visionär. Wie sollte sie das nur umsetzen? Mit jedem Tag des Zuwartens fühlte sich Laura unfähiger und schuldiger. An einem Vormittag saß Laura in ihrem Zimmer am Institut und brütete über Unterlagen. Da kam ihr Kollege Leon zur Tür herein. Laura bemerkte ihn nicht und so klopfte der Kollege obligatorisch an den Türrahmen. Laura schreckte auf. „Leon?“ „Es sind jetzt drei Wochen vergangen“, begann Leon. „Wie sieht es denn mit dem Versuchsplan aus?“</p>
<blockquote><p>&#8220;verdammte Angst!“</p></blockquote>
<p>Laura legte ihren Stift zur Seite und sah Leon gequält an. „Du, ich kann das nicht!“, seufzte sie. „Was kannst du nicht?“ „Ich kann das unmöglich entscheiden! Das Risiko, dass was schiefgeht, ist einfach zu groß!“ Leon schloss die Tür hinter sich und setzte sich. „Was würde passieren, wenn du einen falschen Versuchsplan aufstellst?“, fragte er seine Kollegin. Laura zuckte mit den Schultern. „Die Versuche würden scheitern und das würde auf Kosten des Renommees von Professor Cornelius gehen. Er würde künftig nicht wieder dort messen dürfen. In der Folge wäre er wahrscheinlich so entsetzt davon, dass ich Dinge, die er von mir erwartet, nicht liefern kann, dass er wahrscheinlich auch meine Dissertation nicht mehr betreuen würde“, sagte sie und schluckte. „Du hast Angst, dass du es nicht packst. Stimmt’s?“ „Ja, verdammte Angst!“, erwiderte Laura ehrlich.</p>
<p>„Das kann ich gut nachvollziehen! Ginge mir genauso.“ „Pah, das glaub ich nicht.“ „Doch, echt!“, meinte Leon und lehnte sich zurück. Dann erzählte er seiner Kollegin von einem Spruch, den sein alter Doktorvater immer zu sagen pflegte: „Ich finde es gut, dass Sie sich so quälen, aber Sie müssen irgendwann schießen. Dabei stehe ich hinter Ihnen! Forschung ist manchmal wie ein Elfmeterschießen im WM-Finale. Sie stehen als Teil der deutschen Auswahl alleine vor dem Tor am Elfmeterpunkt, und einige Millionen Zuschauer sehen zu, essen Chips, trinken Bier und könnten besser schießen, wenn sie nicht gerade so beschäftigt wären.“</p>
<p>Laura schaute Leon unsicher an, sagte aber nichts. „Verstehst du, was ich damit sagen will?“, fragte Leon. „Du stehst nicht allein da! Im Gegensatz zum Elfmeterschießen bei einer WM werde ich deinen Versuchsplan noch einmal prüfen, bevor er zu Cornelius geht. Außerdem sind wir ein Team! Wie die Nationalelf. Vorbereiten können wir zusammen, aber schießen musst du dann selbst!“</p>
<h2 id="waehrend-der-promotion-viele-entscheidungen-treffen">Während der Promotion viele Entscheidungen treffen</h2>
<p>Schon vor Beginn der Promotion geht es los: Bei wem will ich promovieren? Nach welchem Promotionsmodell (extern, intern, Teilzeit, …)? An welchem Ort? Dieses Kapitel soll Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Wie entscheiden vernünftige Entscheider? Rational, ist doch klar! … Oder? Neben der Ratio gibt es noch Emotionen, die beim Entscheiden eine wichtige Rolle spielen. Sie können also fragen: „Wie soll ich entscheiden? Rational oder emotional?“ An dieser Stelle raten wir aus Erfahrung:  Nutzen Sie Vernunft und Emotion, entscheiden Sie also mit „Kopf“ und „Bauch“.</p>
<h2 id="rationales-entscheiden">Rationales Entscheiden</h2>
<p>Klassische Entscheidungsprobleme haben folgende Komponenten: „Optionen“, „Ereignisse“, „Konsequenzen“, „Ziele“ und „Gründe“.</p>
<ul>
<li>Optionen werden, sobald mindesten zwei davon verfügbar sind, auch als „Alternativen“ bezeichnet. Es sind also die Handlungsalternativen des Entscheiders.</li>
<li>Als Ereignisse bezeichnet man die Randbedingungen einer Entscheidung, auf die kein Einfluss des Entscheiders besteht.</li>
<li>Konsequenzen sind die Folgen der Entscheidung.</li>
<li>In der Regel sollen Entscheidungen zieldienlich sein, d. h. auf die Erreichung der Ziele hin ausgerichtet.</li>
<li>Und letztlich gibt es für jede Entscheidung Gründe, diese eine Entscheidung zu treffen.</li>
</ul>
<p><strong>Ein Beispiel</strong>: Ein Doktorand wird gefragt: „Kommst du Anfang April mit auf die Skitour, wie jedes Jahr? Wir fahren wie immer von Anfang bis Mitte April. Wir müssen das Quartier übrigens morgen schon buchen“, fügt der Fragende hinzu, „sonst ist die schöne Skihütte eventuell nicht mehr verfügbar.“</p>
<p>Zum Zeitpunkt des Gesprächs weiß der Doktorand, dass sein Betreuer die Arbeit bis Mitte April, dem Ende des Skiurlaubs, zur Korrektur annehmen würde. Danach könnte er sie erst wieder im Oktober einreichen. Es ist unsicher, ob er bis vor dem Skiurlaub fertig sein wird, da er für die letzte Messung ein Gerät benötigt, das defekt ist und vielleicht nicht früh genug repariert wird. Bis zum Ende des Skiurlaubs schafft er es jedoch sicher. Der Doktorand möchte möglichst schnell promovieren, um schnell ins Berufsleben einzusteigen und Geld zu verdienen.</p>
<p><strong>In diesem Falle kann man die Komponenten folgendermaßen zuordnen:</strong></p>
<p><strong>Optionen (Alternativen):</strong></p>
<ol>
<li>a) mitfahren und Dissertation vorher fertig schreiben, indem auf ein Ersatz- gerät ausgewichen wird</li>
<li>b) mitfahren und Dissertation im Oktober abgeben</li>
<li>c) nicht mitfahren und bis Mitte April sicher abgeben</li>
</ol>
<p><strong>Ereignisse:</strong></p>
<ol>
<li>a) Gerät früh genug repariert, um Dissertation vor dem Urlaub abzugeben</li>
<li>b) Gerät nicht früh genug repariert</li>
</ol>
<p><strong>Konsequenzen:</strong></p>
<ol>
<li>a) verspätete Promotion</li>
<li>b) frühe Promotion</li>
</ol>
<p><strong>Ziele:</strong></p>
<ol>
<li>a) Skifahrt mitmachen (Spaß)</li>
<li>b) Dissertation früh abgeben (Erfolgserlebnis Dissertation)</li>
</ol>
<p><strong>Gründe:</strong></p>
<ol>
<li>a) Morgen muss Antwort gegeben werden, um die schöne Skihütte zu bekommen</li>
</ol>
<p>In dieser Form können Sie Ihr Entscheidungsproblem in die einzelnen Komponenten zerlegen und überlegen, worauf Sie Einfluss haben. Gewichten Sie die Ziele und reihen Sie diese ihrer Wertigkeit nach auf. Gewichten Sie die Konsequenzen und reihen Sie auch diese ihrer Wertigkeit nach auf. Wie wahrscheinlich ist das Eintreten der Konsequenzen in Abhängigkeit von den Optionen und Ereignissen?</p>
<p>Sie sehen, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Komplexität</a> solcher Überlegungen steigt schnell und wird unübersichtlich. Trotzdem kann diese Vorgehensweise hilfreich sein, denn oftmals werden Optionen übersehen. Oder das Problem wird nicht explizit formuliert und bleibt daher unscharf. Wir möchten jedoch auf die in der Regel völlig unterbewerte Kompetenz Ihrer „Emotionen“ hinweisen.</p>
<h2 id="emotionales-entscheiden">Emotionales Entscheiden</h2>
<p>Neben der Ebene der Vernunft gibt es die Ebene der Emotion.  In der Regel werden heutzutage Emotionen selten als Argumente in beruflichen Entscheidungsprozessen anerkannt. Andererseits: Wie oft haben Sie beobachtet, dass jemand rational entschieden hat, wen er heiratet? Ist diese Entscheidung im Vergleich zu beruflichen Entscheidungen eher wichtig oder eher unwichtig? Die psychologische Forschung zeigt, dass von uns Menschen im Leben gemachte Erfahrungen im <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/kopfsache-mentale-staerke-als-schluessel-zum-erfolg/">Unterbewusstsein</a> gespeichert werden.</p>
<p><figure id="attachment_9866" aria-describedby="caption-attachment-9866" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9866"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/41c-OKYZO5L-266x400.jpg"  alt=""  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/41c-OKYZO5L-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/41c-OKYZO5L-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/12/41c-OKYZO5L.jpg 333w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9866" class="wp-caption-text">Promovieren? Super Sache. Aber die wenigsten halten bis zum Ende durch. Tipps fürs Durchhalten: Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Tritt nun eine Entscheidungssituation ein, wird im Unterbewusstsein blitzschnell mit bisherigen Erfahrungen abgeglichen. Diese Prozesse sind viel schneller als rationale, d. h. bewusste Prozesse. Das Ergebnis sind Gefühle, die uns signalisieren, ob die Wahl einer Alternative gut für uns ist. Diese Gefühle müssen sich übrigens nicht im Bauch abspielen. Es gibt vielfältige Symptome für die Rückmeldung unseres Unterbewusstseins:</p>
<p>Kribbeln im Bauch, Last, die von den Schultern fällt, aber auch Druck auf der Brust, zugeschnürter Hals etc. Diese <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Gefühle</a> können so schwach ausgeprägt sein, dass man sie kaum merkt. Es geht einem dann nicht gut, aber man kann das Gefühl nicht präzise ausdrücken. Diese emotionalen Rückmeldungen können natürlich irreführend sein. Sie sind jedoch ein wichtiger Hinweis.</p>
<p><strong>Unser Tipp: Nehmen Sie Ihre Gefühle so ernst wie rationale Überlegungen!</strong></p>
<p>Die Grundannahme der Gefühlsbilanz ist, dass positive und negative Gefühle in verschiedenen Gehirnarealen erzeugt werden. Daher können wir gemischte Gefühle empfinden. Haben Sie nun eine Entscheidung zwischen A und B vor sich, so fragen Sie sich: Wie positiv ist mein Gefühl für die Wahl von A?</p>
<p>Und wie negativ ist mein Gefühl für die Wahl von A? Danach machen Sie dasselbe mit B: Wie positiv ist mein Gefühl für die Wahl von B? Und wie negativ ist mein Gefühl für die Wahl von B? Anschließend werden die Intensitäten der Gefühle auf einer Skala von 0 bis 100 bewertet.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: dreamerve/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cute-little-girl-putting-cross-over-151305863">Shutterstock</a></em></p>
<p><strong>Infos zu den Autoren</strong></p>
<h6 id="atilla-vuran"><strong>Atilla Vuran</strong></h6>
<h6 id="atilla-vuran-ist-mitbegruender-und-seit-2003-leiter-der-grundl-leadership-inhouse-akademie-in-den-vergangenen-jahren-hat-er-in-vielen-hochschulinstituten-doktoranden-waehrend-der-promotion-begleitet">Atilla Vuran ist Mitbegründer und seit 2003 Leiter der Grundl Leadership Inhouse Akademie. In den vergangenen Jahren hat er in vielen Hochschulinstituten Doktoranden während der Promotion begleitet. Mit diesem Buch möchte er den Promovierenden ein Hilfsmittel zur Verfügung stellen, damit sie die Herausforderung während der Promotionszeit, sich selbst führen zu müssen, leichter bewältigen können.</h6>
<h6 id="prof-dr-gunnar-seide"><strong>Prof. Dr. Gunnar Seide</strong></h6>
<h6 id="prof-dr-ing-dipl-wirt-ing-gunnar-h-seide-ist-professor-fuer-polymer-engineering-an-der-maastricht-university-in-den-niederlanden-und-forscht-und-lehrt-dort-zum-thema-biobasierter-materialien-z">Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Gunnar H. Seide ist Professor für Polymer Engineering an der Maastricht University in den Niederlanden und forscht und lehrt dort zum Thema biobasierter Materialien. Zuvor promovierte und habilitierte er an der RWTH Aachen und baute während dieser Zeit eine Forschungsgruppe mit mehr als 30 Promovierenden auf, die er als Privatdozent betreute. Mit diesem Buch möchte er Promovierende auf dem Weg zum Doktortitel unterstützen.</h6>
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<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/entscheidungen-treffen-mut-zum-scheitern-1-2-oder-3-letzte-chance-vorbei/">Entscheidungen treffen: Mut zum Scheitern – 1, 2 oder 3, letzte Chance, vorbei!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Fehlertoleranz: In 7 Schritten die eigene Karriere (nicht) vermasseln…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Dec 2017 21:07:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Fleiss]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskraft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stellenportale durchforsten, Bewerbung abschicken, Vorstellungsgespräch, Vertrag. Ein Jobwechsel und damit der nächste Karriereschritt könnte so einfach sein – theoretisch. In der Praxis lauern Fallen, die berufliches Vorankommen gefährden. Diese sieben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/">Fehlertoleranz: In 7 Schritten die eigene Karriere (nicht) vermasseln…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="stellenportale-durchforsten-bewerbung-abschicken-vorstellungsgespraech-vertrag-ein-jobwechsel-und-damit-der-naechste-karriereschritt-koennte-so-einfach-sein-theoretisch-in-der-praxis-la">Stellenportale durchforsten, Bewerbung abschicken, Vorstellungsgespräch, Vertrag. Ein Jobwechsel und damit der nächste Karriereschritt könnte so einfach sein – theoretisch. In der Praxis lauern Fallen, die berufliches Vorankommen gefährden. Diese sieben Fehler sollten Sie vermeiden&#8230;</h3>
<p><span id="more-9859"></span></p>
<h2 id="1-softskills-unterschaetzen">1. Softskills unterschätzen.</h2>
<p>Wenn Sie immer noch glauben, dass gute Zeugnisse ausreichen, liegen Sie falsch. Stellen Sie auch Ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/">Sozialkompetenz</a> heraus. Zeigen Sie, welches Ehrenamt Sie begleiten oder wo Sie in Ihrer Freizeit zum Gemeinwohl engagiert sind. Betonen Sie, wie gut Sie mit externen Dienstleistern oder anderen Fachabteilungen zusammenarbeiten. Und bringen Sie gute Laune mit. Die Leistungen Gutgelaunter werden von Vorgesetzten besser bewertet. Das hat die Universität von Kalifornien in wissenschaftlichen Studien mit mehr als 275.000 Teilnehmern herausgefunden.</p>
<p><figure id="attachment_9272" aria-describedby="caption-attachment-9272" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9272 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-1000x667.jpg"  alt="Social Media, ständig erreichbar und (fast) nie am Ziel. Mit oder gegen den Strom schwimmen? (Foto: turgaygundogdu/ Shutterstock)"  width="696"  height="464"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_348908672.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9272" class="wp-caption-text">Social Media, ständig erreichbar und (fast) nie am Ziel. Mit oder gegen den Strom schwimmen? (Foto: turgaygundogdu/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<h2 id="2-immer-in-der-komfortzone-bleiben">2. Immer in der Komfortzone bleiben.</h2>
<p>Wenn Sie wirklich mehr erreichen wollen, dann raus aus der Komfortzone. Prüfen Sie Ihren Marktwert. Bewerben Sie sich auf höher qualifizierte Stellen. Zeigen Sie Bereitschaft für neue Aufgaben – intern oder extern. Andersherum gesehen: Fühlen Sie sich wohl mit Ihrer Arbeit und den Kollegen, kann das ein vermeintlich zu niedriges Gehalt ausgleichen.</p>
<p><figure id="attachment_9181" aria-describedby="caption-attachment-9181" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9181 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-1000x667.jpg"  alt="Passt, passt nicht? Im Zweifelsfall länger nach dem Traumjob suchen... (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="696"  height="464"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_291313907.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9181" class="wp-caption-text">Passt, passt nicht? Im Zweifelsfall länger nach dem Traumjob suchen&#8230; (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<h2 id="3-profile-in-sozialen-medien-als-privatangelegenheit-betrachten">3. Profile in sozialen Medien als Privatangelegenheit betrachten.</h2>
<p>Selbst, wenn Sie sämtliche Mechanismen zum Schutz Ihrer Privatsphäre aktiviert haben: Ein kompromittierendes Foto kann dennoch mit ihrem Namen markiert auf sozialen Plattformen zu finden sein. Und ihr eigentlich privat angedachter Kommentar ist auf einmal öffentlich, weil der Adressat seine Antwort darauf für alle sichtbar postet. Durchsuchen Sie regelmäßig das Netz auf Ihren Namen hin. Dabei kann ein Google Alert helfen. So wissen Sie wenigstens, was der <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/bewerbungsgespraech-so-wirds-richtig-peinlich/">Personalchef</a> über Sie weiß.</p>
<p><figure id="attachment_9084" aria-describedby="caption-attachment-9084" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9084 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1000x699.jpg"  alt="Grüne Nachrichten, kommen meist gut an... (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="696"  height="487"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1000x699.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-400x279.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-768x537.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-696x486.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1068x746.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-601x420.jpg 601w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879.jpg 1148w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9084" class="wp-caption-text">Grüne Nachrichten, kommen meist gut an&#8230; (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<h2 id="4-sich-erst-bewerben-wenn-sie-einen-neuen-job-brauchen">4. Sich erst bewerben, wenn Sie einen neuen Job brauchen.</h2>
<p>Mit dem Druck steigt meist auch die Fehlerquote. Ein falscher Name im Anschreiben reicht aus, um aussortiert zu werden. Besser: Sehen Sie sich nach einem neuen Job um, wenn Sie eigentlich keinen brauchen. Schreiben Sie jede Woche nur eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Bewerbung</a>. Das entspannt. Personaler spüren das und laden Sie eher zu einem Vorstellungsgespräch ein. Außerdem können Sie <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Jobinterviews</a> dann cooler angehen – denn Sie brauchen die Stelle ja eigentlich nicht.</p>
<p><figure id="attachment_9073" aria-describedby="caption-attachment-9073" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9073 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-1000x668.jpg"  alt="Karrieremessen - Vorteile nicht nur für die ganz Grossen, auch KMUs können punkten... (Foto: igorstevanovic/ Shutterstock)"  width="696"  height="465"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-1000x668.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-768x513.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-696x465.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-1068x713.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964-629x420.jpg 629w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_231360964.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9073" class="wp-caption-text">Karrieremessen &#8211; Vorteile nicht nur für die ganz Grossen, auch KMUs können punkten&#8230; (Foto: igorstevanovic/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<h2 id="5-sich-als-fuehrungskraft-mit-tariflicher-bezahlung-zufriedengeben">5. Sich als Führungskraft mit tariflicher Bezahlung zufriedengeben.</h2>
<p>Wenn Sie sich trotz Mitarbeiterverantwortung mit einem Gehalt nach Tarifvertrag zufriedengeben wollen, schön – zumindest für Ihren Arbeitgeber. Denn in jeder Firma gibt es Beschäftigte, die einen „AT“ haben, einen „außertariflichen Vertrag“. Er kann Dinge wie Firmenwagen, Weiterbildungsbudgets oder einen jährlichen Bonus beinhalten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Überstunden &#8211; Included? Dann Tarifwechsel&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch Vorsicht: Wenn Sie bereits viele Überstunden leisten, stellen Sie sich mit einem AT vielleicht schlechter, da Mehrarbeit nicht extra abgerechnet wird. Um das zu verhindern, sollten Sie mindestens eine Gehaltsstufe mehr als der Tarifwert der jeweiligen Eingruppierung heraushandeln.</p>
<p><figure id="attachment_9027" aria-describedby="caption-attachment-9027" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9027 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-1000x667.jpg"  alt="Geld - Segen und Regen. Woher kommt's? (Foto: Minerva Studio/ Shutterstock)"  width="696"  height="464"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_148789697.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9027" class="wp-caption-text">Geld &#8211; Segen und Regen. Woher kommt&#8217;s? (Foto: Minerva Studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<h2 id="6-nur-mit-fleiss-karriere-machen-wollen">6. Nur mit Fleiß Karriere machen wollen.</h2>
<p>Nur fleißig sein reicht leider nicht. Wer „nur“ fleißig ist, wird übersehen. Halten Sie stattdessen nach Chancen Ausschau, die sich Ihnen bieten: Melden Sie sich freiwillig bei weniger beliebten Projekten. Die stehen bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Vorgesetzten</a> oft besonders im Fokus. Betonen Sie im Jahresgespräch Ihre Leistungen. Werden Sie zum internen Experten, indem Sie sich spezielles Wissen aneignen.</p>
<p><figure id="attachment_8968" aria-describedby="caption-attachment-8968" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="size-large wp-image-8968"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-1000x745.jpg"  alt="Biste auch immer solo motiviert? Kann sein, muss nicht (Foto: Ollyy/ Shutterstock)"  width="696"  height="519"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-1000x745.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-400x298.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-768x572.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-696x518.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-1068x795.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1-564x420.jpg 564w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_165092948-1.jpg 1077w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-8968" class="wp-caption-text">Biste auch immer solo motiviert? Kann sein, muss nicht (Foto: Ollyy/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<h2 id="7-mit-praesentationen-experten-beauftragen">7. Mit Präsentationen Experten beauftragen.</h2>
<p>Wenn Sie sich in ein Fachgebiet eingearbeitet haben, dann sind Sie der Experte. Überwinden Sie den inneren Schweinehund, der Sie abhält, ein Zeitbudget für eine professionelle Präsentation bereitzustellen. Wenn Sie unsicher sind, lernen Sie von erfahrenen Kollegen oder besuchen Sie eine Weiterbildung. So machen Sie sich unabhängig von Dritten, die ihr Wissen schön aufbereiten und es später vielleicht als ihr eigenes verkaufen.</p>
<p><figure id="attachment_9129" aria-describedby="caption-attachment-9129" style="width: 696px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="size-large wp-image-9129"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-1000x618.jpg"  alt="Besprechung, Sitzung, Meeting. Nicht immer läuft's so harmonisch ab. Wer ist dagegen? ;-) (Foto: gpointstudio/ Shutterstock)"  width="696"  height="430"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-1000x618.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-400x247.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-768x475.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-356x220.jpg 356w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-696x430.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-1068x660.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-679x420.jpg 679w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9129" class="wp-caption-text">Besprechung, Sitzung, Meeting. Nicht immer läuft&#8217;s so harmonisch ab. Wer ist dagegen? ;-) (Foto: gpointstudio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ScandinavianStock/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/b-solution-on-blackboard-217374628">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/fehlertoleranz-in-7-schritten-die-eigene-karriere-nicht-vermasseln/">Fehlertoleranz: In 7 Schritten die eigene Karriere (nicht) vermasseln…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Flow in der Freizeit: Entspann’ dich, aber richtig! Welche Entspannungsübungen “funktionieren”…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/12/flow-in-der-freizeit-entspann-dich-richtig-welche-entspannungsuebungen-funktionieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Dec 2017 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Belastbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannungsübung]]></category>
		<category><![CDATA[Flow]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Paradox kennt wohl jeder Vielbeschäftigte: kaum die Zeit gefunden, sich zu entspannen, einfach mal nichts zu tun, da fällt einem nichts schwerer, als Ruhe zu finden und das Nichtstun&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/flow-in-der-freizeit-entspann-dich-richtig-welche-entspannungsuebungen-funktionieren/">Flow in der Freizeit: Entspann’ dich, aber richtig! Welche Entspannungsübungen “funktionieren”…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="dieses-paradox-kennt-wohl-jeder-vielbeschaeftigte-kaum-die-zeit-gefunden-sich-zu-entspannen-einfach-mal-nichts-zu-tun-da-faellt-einem-nichts-schwerer-als-ruhe-zu-finden-und-das-nichtstun-zu-genie">Dieses Paradox kennt wohl jeder Vielbeschäftigte: kaum die Zeit gefunden, sich zu entspannen, einfach mal nichts zu tun, da fällt einem nichts schwerer, als Ruhe zu finden und das Nichtstun zu genießen. Ein paar Tipps für mehr Flow und Ausgleich &#8211; neben Joggen oder Fussball&#8230;</h3>
<p><span id="more-9862"></span></p>
<p>Wir <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">laufen tagtäglich unseren ehrgeizigen Karrierezielen hinterher</a> und merken manchmal nicht, wie sehr wir uns dabei verausgaben. Das sprichwörtliche “die Seele baumeln lassen” oder “einen Gang herunterschalten” ist gar nicht so einfach – denn wenn wir uns erst einmal an den Puls der Zeit gewöhnt haben, kommen wir in diesen glücklichen Ruhezustand nicht mehr ohne Weiteres zurück.</p>
<p>Die gute Nachricht lautet, dass man <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/">Entspannung</a> wieder neu erlernen kann &#8211; es kostet meist nur etwas Mühe, bis man soweit ist. Auch ganz ohne <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/">Meditation</a>, die bestimmt gestressten Managern gut tut, aber eben nicht jedermanns Sache ist. Das Entscheidende für eine optimale Entspannung und Erholung ist, dass man in einen Flow-Zustand kommt. Hier zeigen wir Ihnen wie das geht und man diesen Zustand wortwörtlich spielerisch erreicht.</p>
<h2 id="finden-sie-den-flow">Finden Sie den Flow</h2>
<p>Vom Psychologen und Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi 1975 erstmals wissenschaftlich beschrieben, ist der Flow-Zustand ein Phänomen, das Spielern und Sportlern seit jeher wohlbekannt ist. Es handelt sich dabei im weitesten Sinne um ein vollständiges Aufgehen in der jeweils ausgeübten Tätigkeit: man ist genau richtig gefordert, also weder gelangweilt, noch ängstlich. Dazu ist man voll konzentriert, sodass im Flow der Eindruck entsteht, dass sich die Tätigkeit mühelos und quasi von allein erledigt&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;von allein erledigt&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein Erfolgserlebnis stellt sich während der gesamten Tätigkeit ein, die Motivation ist intrinsisch. Das ist zum einen ein sehr angenehmer Status quo, schließlich meistert man gerade alles, was man tut. Zum anderen kann einen genau dieses angenehme Gefühl, alle Anforderungen zu erfüllen, in einen Zustand der Entrückung, sogar der Trance führen. In diesem Zustand ist man optimal entspannt, das Zeitgefühl kommt einem abhanden und hinterher ist man oft absolut erholt und erfrischt.</p>
<p>Im Grunde kann man den <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Flow</a> und die damit einhergehende Weltvergessenheit mit unendlich vielen Aktivitäten erreichen: beim Schreiben eines Romans, Singen im Chor, in der Hobbywerkstatt usw. Am besten geht es jedoch bei Sport und Spiel, da diese darüber hinaus ebenso für Ausgleich sorgen und einen positiven Effekt auf Geist und Körper haben. Man muss aber nicht gleich wie ein Derwisch tanzen, um den Flow zu erreichen, es geht auch viel einfacher.</p>
<h2 id="sportlich-und-spielerisch-entspannen">Sportlich und Spielerisch Entspannen</h2>
<p>Dass Ausdauersport in Maßen stresslindernd wirken kann, ist allgemein bekannt. Dass man sich mit seinem Lieblingssport in den Flow begeben kann, hat auch sicherlich der eine oder andere bereits erlebt. Das berühmte Runner&#8217;s High mit seiner Endorphinausschüttung ist sicherlich auch zum Teil dem Flow geschuldet. Das Phänomen ist auch in anderen Sportarten, freilich unter anderem Namen, bekannt.</p>
<p>Für viele ist Mannschaftssport das Nonplusultra. Er verbindet die schönsten Seiten des Sports mit sozialer Aktivität und potentiell unvergesslichen Erfolgserlebnissen. Wenn man in bester Gesellschaft Fußball, Handball, Volleyball etc. spielt, sorgt das für gute Laune. Wenn man dann noch als eingespieltes Team ein wenig Strategie und Kampfgeist einsetzt, können die Spieler auf dem Feld regelmäßig den Flow erleben, wenn alle an einem Strang ziehen &#8211; und das schweißt zusammen.</p>
<p>Für all diejenigen, die das Spiel suchen und den Sport scheuen, ist Online Gaming ideal. Es müssen nicht unbedingt Ego-Shooter sein, zur Entspannung eignen sich auch <a href="http://www.chip.de/news/Wie-ein-kleiner-Urlaub-Die-besten-Spiele-zum-Entspannen_90792570.html">Aufbauspiele wie die Siedler, rundenbasierte Strategiespiele wie Civilization</a> und Multiplayer Spiele wie World of Warcraft, außerdem sind Rollenspiele und Browsergames ausgesprochen beliebt.</p>
<p>Selbst Casinos bieten entspannende Erlebnisse, in die man sich als Spieler versenken kann – etwa <a href="https://casino.betway.com/lobby/de/">bei Castle Builder 2 bauen Spieler in einer mittelalterinspirierten Märchenwelt</a> ihr Königreich aus. Das interessante Setting eines Spiels inklusive Story und Grafik sind sicherlich wichtig für die Immersion, aber für den Flow sorgt vor allem das Erlebnis, allen Herausforderungen des Spiels gewachsen zu sein und alles unter Kontrolle zu haben.</p>
<h2 id="durch-routine-zum-flow">Durch Routine zum Flow</h2>
<p>Golf ist ein weiterer Sport, der erwiesenermaßen gestressten und überarbeiteten Menschen gut tut. Ob es daran liegt, dass man inmitten der Natur auf grünen Golfplätzen abseits vom hektischen Lärm der Stadt spielt, oder dass man sich an der frischen Luft bewegt – Golfen tut einfach gut und fördert darüber hinaus die Konzentration. Diese stößt angesichts der täglichen Informationsüberflutung manchmal an ihre Grenzen – da ist es gut, dass sie ebenfalls wie ein Muskel trainiert werden kann. Für den Flow sorgen die Beherrschung der richtigen Technik und der absolute Fokus.</p>
<p>Den Flow durchs Tanzen zu erreichen ist eher etwas für Fortgeschrittene. Aber es lohnt sich, dranzubleiben. Beim Tanzen kann man wirklich die Verbindung von Körper und Seele spüren, wenn man sich vollkommen darauf einlässt. Der Rhythmus und die Choreographie sorgen beim Tanzen dafür, dass man voll und ganz in den Flow eintaucht und die Welt um sich herum vergisst. Ob nun Standard und Latein oder ein etwas ausgefallenerer Tanz wie Tango oder Flamenco – Tanzen macht Spaß und hält außerdem fit.</p>
<h2 id="eher-aktiv-oder-passiv">Eher aktiv, oder passiv?</h2>
<p>Wer bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">Yoga</a> zuallererst an Meditation denkt hat zwar recht, aber es gibt auch Arten von Yoga, die den ganzen Körper trainieren und einem richtig einheizen. Das Flow-Potenzial von Yoga stammt daher, dass man sich fortwährend auf die richtige Körperspannung und Atmung konzentrieren muss, während die Positionen mehr oder weniger fließend ineinander übergehen.</p>
<p>Beim Yoga stählt man also nicht nur seinen Körper, sondern trainiert auch seine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/">Gelassenheit, die einem in allen Lebenslagen zugute kommt</a>. Bis man eine Routine entwickelt, kann es zwar etwas dauern, aber wenn man erst einmal seinen Flow erreicht hat, tut man sich damit definitiv etwas Gutes.</p>
<p>Es lohnt sich also, sich ein Hobby zuzulegen, mit dem man den Flow erleben kann. Auf Dauer ist man nicht nur um einen schönen Zeitvertreib reicher, sondern mit ein wenig Übung auch im Alltag wesentlich entspannter und erholter.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Nomad_Soul/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/strange-naked-man-pool-237425917">Shutterstock</a></em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/12/flow-in-der-freizeit-entspann-dich-richtig-welche-entspannungsuebungen-funktionieren/">Flow in der Freizeit: Entspann’ dich, aber richtig! Welche Entspannungsübungen “funktionieren”…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Casino-Kapitalismus: Marketing und Akquise, alles (nur) ein Glücksspiel?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/11/casino-kapitalismus-marketing-und-akquise-alles-nur-ein-gluecksspiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 19:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Loyalität]]></category>
		<category><![CDATA[Retention Management]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Vetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt der Online Casinos ist Billionen von Euros wert. Das hat die Digitalisierung beschleunigt, Spiele-Apps gelten als Click-Hit in den App-Stores. ABC? Ob A wie Aktien, B wie Bitcoins&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/casino-kapitalismus-marketing-und-akquise-alles-nur-ein-gluecksspiel/">Casino-Kapitalismus: Marketing und Akquise, alles (nur) ein Glücksspiel?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-welt-der-online-casinos-ist-billionen-von-euros-wert-das-hat-die-digitalisierung-beschleunigt-spiele-apps-gelten-als-click-hit-in-den-app-stores-abc-ob-a-wie-aktien-b-wie-bitcoins-oder-eben-c">Die Welt der Online Casinos ist Billionen von Euros wert. Das hat die Digitalisierung beschleunigt, Spiele-Apps gelten als Click-Hit in den App-Stores. ABC? Ob A wie Aktien, B wie Bitcoins oder eben C wie Casinos &#8211; wir empfehlen, ausschliesslich Spielgeld (im wahrsten Sinne des Wortes) zu verwenden&#8230;</h3>
<p><span id="more-9858"></span></p>
<p>Mit riesigen Beträgen in der Branche ist es kein Wunder, dass es viel Konkurrenz gibt. Zudem ist jedes konkurrierende Casino immer nur ein paar Mausklicks entfernt. Worin alle erfolgreichen Firmen sehr gut sind, ist neue Kunden mit speziellen Boni und Angeboten für Neuspieler anzulocken und ihre bestehenden Spieler zu binden, Retention Management sozusagen.</p>
<p>Promotionen funktionieren, um Spieler anzuziehen, aber sie sind auch sehr effektiv bei der Bindung von Spielern. In der Vergangenheit war es üblich, dass Menschen dafür belohnt wurden, sich bei einem Casino zu registrieren, aber danach gab es keine Belohnungen oder Anreize für sie, um dort weiterzuspielen und/oder für die Kundenloyalität.</p>
<blockquote><p>&#8220;Loyality Programme&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun ja, all dies hat sich nun verändert, und die meisten Casinos bieten Angebote für alle Spieler sowie verschiedene Loyalitätsprogramme an. Heute können Spieler zum Beispiel Bonusgeld oder Gratisspins verdienen, wenn sie Geld einzahlen oder auf der Seite spielen; und das ist eine Methode um Kunden zu binden und ihre Zufriedenheit zu garantieren.</p>
<h2 id="spezielle-features-und-angebote">Spezielle Features und Angebote</h2>
<p>Trotzdem ist es wichtig, dass diese speziellen Features und Angebote gut an existierende Spieler vermarktet werden, ansonsten würden diese vielleicht niemals wissen, dass sie überhaupt existieren. Eine Strategie zum Email-<a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Marketing</a>, Werbung auf Social Media oder sogar das Versenden von Push-Benachrichtigungen kann sehr praktisch sein, wenn es darum geht, aktuellen Spielern mitzuteilen, was gerade angeboten wird. Bei der enormen Konkurrenz in der Branche ist es wichtig, dass die Betreiber versuchen, ihren Mitbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Immer einen Schritt voraus&#8221;</p></blockquote>
<p>Kunden suchen immer nach etwas, das ihr Interesse aufrecht erhält, und genau deshalb ist es wichtig, dass Betreiber wie <a href="https://casino.partycasino.com/de/casino">PartyCasino</a> weiterhin andere und einzigartige Dinge anbieten um sich von ihren Konkurrenten abzuheben. Ein perfektes Beispiel ist die Veröffentlichung von neuen Spielautomaten.</p>
<p>Das ist eine Möglichkeit, um mit Spielern zu kommunizieren und das Engagement der Betreiber zu verstärken, ihre Dienste interessant und innovativ zu machen und gleichzeitig ein Angebot für veröffentlichte Titel zu erstellen, damit mehr Menschen diese spielen. In der Tat ist es nicht ungewöhnlich, dass neue Spiele als Teil von Turnieren oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Wettbewerben</a> hinzugefügt werden, was ein weiterer beliebter Aspekt von Aktivität in Onlinecasinos ist.</p>
<h2 id="auftrag-kunden-gluecklich-machen">Auftrag: Kunden glücklich machen</h2>
<p>Eine Methode, die viele Casinos einsetzen ist die Einführung eines VIP- und/oder Loyalitätsprogrammes. Spieler wollen sich geschätzt fühlen und zudem für ausgegebenes Geld belohnt werden. Das ist das Hauptziel von VIP- oder Loyalitätsprogrammen, welche spezielle Boni, exklusive Einladungen, maßgeschneiderte Angebote oder Ähnliches enthalten; und der Level an Angeboten hängt in der Regel mit der Zeit und den Geldbeträgen zusammen, die auf der Seite eingesetzt werden. Es ist wichtig, dass Betreiber von Online Casinos ihre größten Kunden, oder High Roller, wie sie auch gerne genannt werden, glücklich machen.</p>
<p>Für jedes Casino ist die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Akquise</a> von Spielern daher genauso wichtig wie die Spielerbindung, und Marketing spielt dabei eine riesige Rolle, da es eine koordinierte und konsistente Strategie erfordert. Falls Kunden fühlen, dass eine Marke mehr oder etwas besseres oder Anderes bietet, dann werden sie dortbleiben.</p>
<p>Eins ist klar, das Marketing hier eine große Rolle spielt. Wenn alles richtig gemacht wird ist die Chance viel kleiner, dass Spieler zu einem konkurrierenden Veranstalter abwandern.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sergey Nivens/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businesswoman-standing-on-ladder-looking-into-137041505">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/casino-kapitalismus-marketing-und-akquise-alles-nur-ein-gluecksspiel/">Casino-Kapitalismus: Marketing und Akquise, alles (nur) ein Glücksspiel?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Chefgespräche: 10 Aussagen, die wirklich keiner hören will!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2017 22:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsanfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Jobwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgesetzter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Egal, wie sympathisch Sie Ihren Chef finden und wie gut Sie sich verstehen: Es gibt Dinge, die sie ihm einfach nicht sagen sollten. Mag im privaten Umfeld „frei von der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Chefgespräche: 10 Aussagen, die wirklich keiner hören will!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="egal-wie-sympathisch-sie-ihren-chef-finden-und-wie-gut-sie-sich-verstehen-es-gibt-dinge-die-sie-ihm-einfach-nicht-sagen-sollten-mag-im-privaten-umfeld-frei-von-der-leber-weg-viel">Egal, wie sympathisch Sie Ihren Chef finden und wie gut Sie sich verstehen: Es gibt Dinge, die sie ihm einfach nicht sagen sollten. Mag im privaten Umfeld „frei von der Leber weg“ vielleicht gut ankommen &#8211; im Büro macht es mehr Sinn, seine Antworten diplomatischer zu verfassen. Es gibt Sätze, die einfach nicht in ein Business-Umfeld gehören. Simone Stargardt weiss mehr&#8230;</h3>
<p><span id="more-9850"></span></p>
<p><strong>Das weiß ich nicht</strong></p>
<p>Natürlich müssen Sie nicht auf jede Frage eine Antwort parat haben. Benötigt Ihr Vorgesetzter jedoch Input von Ihnen, hilft Achselzucken nicht weiter. Probieren Sie es stattdessen mit „Das finde ich heraus“ und zeigen Sie so Ihre Kompetenz, Probleme zu lösen.</p>
<p><strong>Nein, das schaffe ich nicht mehr</strong></p>
<p>Natürlich sollten Sie nicht zu allem „Ja“ sagen. Doch ablehnen ohne jegliche Begründung wirkt schroff und kann dem Betriebsklima schaden. Statt einfach „Nein“ zu sagen könnten Sie etwa erklärend hinzufügen, dass Sie heute noch ein sehr wichtiges Projekt vorzubereiten haben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nein sagen lernen&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder fragen Sie nach der <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/">Priorität</a>. Vielleicht können Sie in ein paar Tagen, wenn Sie wieder Luft haben, die zusätzliche Aufgabe erledigen.</p>
<p><strong>Das kann ich nicht</strong></p>
<p>Die Aussage vermittelt Ihrem Gegenüber fehlendes Selbstbewusstsein und mangelnde Risikobereitschaft. Formulieren Sie daher besser „darüber müsste ich mich erst informierten.“ Wenn Sie das getan haben und sich der Aufgabe trotzdem nicht gewachsen sehen, teilen Sie Ihrem Chef mit, dass Sie Hilfe benötigen.</p>
<p><strong>Unser vorheriger Chef hat das anders gemacht</strong></p>
<p>Selbst wenn tatsächlich etwas nicht richtig läuft, macht es keinen Sinn, einen neuen Vorgesetzten mit dem vorherigen zu vergleichen. Versuchen Sie, sich auf die neuen Methoden einzulassen. Läuft es wirklich in die falsche Richtung, belegen Sie das Ihrem <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/">Vorgesetzten</a> mit stichhaltigen Argumenten und lassen Sie den früheren Boss außen vor.</p>
<p><strong>Bei meinem früheren Arbeitgeber haben wir das anders gemacht</strong></p>
<p>Genauso wenig mag es Ihr Chef, wenn Sie ihren neuen Arbeitsplatz ständig mit dem alten vergleichen. Und auch bei den Kollegen kommen Sie als Besserwisser nicht gut an. Wenn Sie etwas verändern wollen, formulieren Sie Verbesserungsvorschläge als Frage: „Was haltet ihr davon, wenn wir das so machen: ….“</p>
<p><strong>Das war ich nicht, das war der Kollege XY</strong></p>
<p>Anderen die Schuld zu geben wird schnell als Anschwärzen ausgelegt. Liegt der Fehler nicht bei Ihnen, erklären Sie das Ihrem Chef möglichst ohne dabei einen Kollegen zu beschuldigen.</p>
<p><strong>Das steht nicht in meinem Stellenprofil</strong></p>
<p>Dass Arbeit auf Ihrem Schreibtisch landet, die nicht unbedingt zu Ihrem Aufgabenfeld gehört, kann immer wieder passieren. Zeigen Sie sich flexibel und beweisen Sie so, dass Ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Boss</a> sich auf Sie verlassen kann. Das unterscheidet Sie womöglich von Kollegen und kann Ihnen bei einer nächsten Beförderung oder Bonuszahlung zugutekommen.</p>
<p><strong>Was habe ich davon?</strong></p>
<p>Versuchen Sie nicht aus einer Situation, in der Sie für jemanden einspringen sollen, einen Vorteil zu ziehen. Bedenken Sie stattdessen, dass auch Sie einmal auf die Unterstützung eines Kollegen angewiesen sein könnten.</p>
<p><strong>Sorry, aber mit dem/der kann ich nicht zusammenarbeiten</strong></p>
<p>Sie müssen sich mit Kollegen nicht privat verstehen, um beispielsweise ein zeitlich begrenztes Projekt gemeinsam abzuschließen. Lassen Sie persönliche Konflikte bei einer geschäftlichen Zusammenarbeit außen vor. Im besten Fall weiß ihr Arbeitgeber gar nicht, mit wem Sie nicht gut können.</p>
<p><strong>Dann suche ich mir eben einen anderen Job</strong></p>
<p>Das dürfen Sie zwar denken, doch ausgesprochen wirkt eine solche Aussage wie eine Drohung und gehört deshalb nicht in ein Businessumfeld. Wenn Sie unzufrieden mit Ihrer Arbeit sind und dies Ihrem Chef mitteilen möchten, bleiben Sie sachlich. Schildern Sie beispielsweise Situationen, in denen Sie sich ungerecht behandelt fühlten und geben Sie konstruktive Kritik.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: file404/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-man-making-wish-252999412">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/chefgespraeche-10-aussagen-die-wirklich-keiner-hoeren-will/">Chefgespräche: 10 Aussagen, die wirklich keiner hören will!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Selbstmanagement: Stress im Alltag? 5 simple Schritte, zu mehr Gelassenheit…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2017 14:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergessen Sie den Begriff Zeitmanagement! Der Tag hat 24 Stunden, ob wir sie nun managen oder nicht. Das ist für jeden gleichermaßen gültig. Einige Menschen scheinen sich davon jedoch wesentlich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/">Selbstmanagement: Stress im Alltag? 5 simple Schritte, zu mehr Gelassenheit…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vergessen-sie-den-begriff-zeitmanagement-der-tag-hat-24-stunden-ob-wir-sie-nun-managen-oder-nicht-das-ist-fuer-jeden-gleichermassen-gueltig-einige-menschen-scheinen-sich-davon-jedoch-wesentlich-we">Vergessen Sie den Begriff Zeitmanagement! Der Tag hat 24 Stunden, ob wir sie nun managen oder nicht. Das ist für jeden gleichermaßen gültig. Einige Menschen scheinen sich davon jedoch wesentlich weniger stressen zu lassen als andere. Ein Gastbeitrag von Dr. Jens Tomas&#8230;</h3>
<p><span id="more-9846"></span>Obwohl sie scheinbar die gleiche Fülle an Aufgaben zu bewältigen haben. Woran liegt das? Ganz einfach: Die Zeit können Sie vielleicht nicht managen, wohl aber sich selbst. Das bedeutet: Wollen Sie in Zukunft entspannter durch den Tag gehen und trotzdem effektiver arbeiten, heißt Ihr neues Motto: <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Selbstmanagement</a>.</p>
<h2 id="holen-sie-sich-ihre-entscheidungskraft-zurueck">Holen Sie sich Ihre Entscheidungskraft zurück</h2>
<p>Für erfolgreiches Selbstmanagement müssen Sie anfangen, Ihren Arbeitsalltag bewusst in die Hand zu nehmen. Also Entscheidungen konsequent so zu treffen, dass sie Sie Ihrem persönlichen Ziel näherbringen. Das kann hart sein. Immerhin treffen wir täglich Tausende von Entscheidungen – die meisten innerhalb von Sekunden und unbewusst. Dabei helfen uns zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Glück</a> Instinkt und Gewohnheit.</p>
<p>Wir entscheiden uns nicht bewusst dafür, uns morgens die Zähne zu putzen. Wir tun es einfach. Wäre dem nicht so, wäre unser Gehirn mit all den kleinen Aufgaben so überlastet, dass wir im Endeffekt gar nichts mehr schaffen würden. Die anderen Entscheidungen jedoch – die, die uns entweder am Ende des Tages zufrieden ins Bett fallen oder aber grübelnd wachliegen lassen – bedürfen eines stringenten Managements. Lassen Sie mich das an einigen Situationen verdeutlichen:</p>
<h2 id="arbeit-unter-zeitdruck">Arbeit unter Zeitdruck</h2>
<p><em>Die Situation: </em>Sie haben eine Deadline einzuhalten, die Sie auf keinen Fall verpassen oder überschreiten dürfen.</p>
<p><em>Die Lösung durch Selbstmanagement: </em>Machen Sie diese Aufgabe ganz bewusst zu Ihrer Priorität. Bekämpfen Sie alle möglichen Ablenkungen schon an der Wurzel. Das bedeutet: Anrufe werden umgeleitet, E-Mails werden erst gelesen, wenn die Arbeit erledigt ist. Vielleicht haben Sie sogar die Möglichkeit, sich an einen anderen, ruhigen Ort zurückzuziehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Erledigt oder&#8230; erledigt?&#8221;</p></blockquote>
<p>Falls nicht, informieren Sie Ihre direkten <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/humor-viel-zu-ernst-ein-karrierekiller-deswegen-raus-da-mit/">Kollegen</a>, dass Sie in den nächsten zwei Stunden nicht gestört werden möchten. So haben Sie bereits den perfekten Rahmen für ungestörtes Arbeiten geschaffen und können sicher sein, die Zeit optimal zu nutzen. Überlegen Sie als nächstes, ob es Teile der großen Gesamtaufgabe gibt, die drängender sind als andere. Dann erledigen Sie zuerst den Teil, der erledigt werden <em>muss</em>. Und dann den, der erledigt werden <em>kann</em>.</p>
<h2 id="dauerhaft-motiviert-bleiben">Dauerhaft motiviert bleiben</h2>
<p><em>Die Situation: </em>Durch eintönige Arbeit verfliegt Ihre Motivation zusehends. Sie können sich kaum noch aufraffen, zur Arbeit zu gehen. Das stresst unterbewusst.</p>
<p><em>Die Lösung durch Selbstmanagement: </em>Durchbrechen Sie die Routine. Schon kleine bewusste Änderungen in Ihren Arbeitsabläufen können einen großen Effekt auf Ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Motivation</a> haben. Sie erstellen häufig Präsentationen? Wie wäre es, wenn Sie statt dem altbekannten PowerPoint mal eine andere Software nutzen? Neues zu lernen, aktiviert unsere Neugier und unseren Wissensdurst. Das sieht man dann am Ergebnis.</p>
<p>Eine simple Übung mit großer Durchschlagskraft ist auch folgende: Fragen Sie sich einfach mal wieder: Warum mache ich diesen Job? Irgendwann haben Sie sich für genau diesen Beruf entschieden. Wieso gleich noch einmal? Im Alltagsstress entgleiten uns oft die großen Ziele. Wenn wir aber wissen, wieso wir etwas machen, gehen wir auch motivierter an die Sache heran.</p>
<h2 id="trotz-stress-gelassen-und-effektiv">Trotz Stress gelassen und effektiv</h2>
<p><em>Die Situation: </em>Ein schwieriges Kundengespräch, eine entnervende Diskussion mit dem pubertierenden Kind oder ein aufreibendes <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/meetingkultur-besprechung-mal-ohne-gruppenzwang/">Meeting</a> lässt Sie verspannt und mit einem unguten Gefühl zurück. An Konzentration ist nicht zu denken.</p>
<p><em>Die Lösung durch Selbstmanagement: </em>Lachen Sie den Stress weg. Es klingt banal, aber Lachen entspannt nachweislich unsere Muskeln und schüttet Endorphine aus. Klar, in der momentanen Situation denken Sie, es gibt nichts zum Lachen. Dann gilt: Fake it till you make it. Forscher haben herausgefunden, dass bereits das Anheben der Mundwinkel die Glückshormonausschüttung anregt. Tricksen Sie Ihren Körper aus, bis Sie wieder entspannt an die Arbeit gehen können.</p>
<h2 id="die-termine-kommen-von-allen-seiten">Die Termine kommen von allen Seiten</h2>
<p><em>Die Situation: </em>Sie sitzen noch im Meeting, sollten aber eigentlich in zehn Minuten bei Ihrem Hausarzt sein. Die Kinder wollen von der Schule abgeholt werden, aber die Skype-Konferenz fesselt Sie an den Bildschirm.</p>
<p><figure id="attachment_9847" aria-describedby="caption-attachment-9847" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9847"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-400x267.jpg"  alt="Dr. Jens Tomas (Foto: Privat)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/Jens-Tomas_2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9847" class="wp-caption-text">Dr. Jens Tomas (Foto: Privat)</figcaption></figure></p>
<p><em>Die Lösung durch Selbstmanagement: </em>Terminüberschneidungen sind lästig und – das ist die gute Nachricht – in vielen Fällen vermeidbar. Gehen Sie am Anfang der Woche Ihren Terminplaner durch und überlegen Sie: Sind alle Einträge auf Ihrer Agenda wirklich persönliche Termine oder halten Sie sich eventuell für jemand anderen bereit? Sind die Kinder alt genug, um mit dem Bus nach Hause zu fahren oder können Fahrgemeinschaften mit anderen Eltern ausgemacht werden?</p>
<p>Der nächste Schritt ist das <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/delegieren-wer-sich-nicht-klonen-kann-sollte-abgeben-lernen/">Delegieren</a>. Geben Sie ab, was Sie nicht unbedingt selbst erledigen müssen. Für alle Termine, die dann noch übrigbleiben, gilt: Kommunizieren Sie klar und deutlich. „Ich erwarte Sie morgen früh um 10 Uhr.“ Statt: „Kommen Sie einfach morgen vorbei.“ Deutliche Terminvergaben verringern unterbewussten Stress. Entweder Ihre Verabredung erscheint oder nicht. Dann können Sie sich sofort der nächsten Aufgabe widmen.</p>
<h2 id="fazit-selbstmanagement-durch-bewusste-entscheidungen-zum-ziel">Fazit: Selbstmanagement – Durch bewusste Entscheidungen zum Ziel</h2>
<p>Egal, ob das Ziel heißt „entspannter werden“ oder „mehr Zeit für mich“: Machen Sie sich bewusst, wo Sie hinwollen. Dann richten Sie Ihre Tätigkeiten und Entscheidungen klar auf diesen Punkt aus. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht wie ein Blatt im Wind hin- und hergetragen werden, sondern Ihren Tag wieder selbst in die Hand nehmen. Am Anfang bedarf es einer kleinen Eingewöhnungsphase. ¨</p>
<p>Schließlich haben Sie sich in den letzten Jahren bestimmte Verhaltensmuster angewöhnt, die Sie nun radikal aufbrechen müssen. Aber glauben Sie mir: Bereits nach einigen Wochen werden Sie die Veränderung deutlich spüren: In Ihrem Terminkalender, aber vor allem an Ihrem Wohlbefinden.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-dr-jens-tomas-ist-keynote-speaker-autor-und-management-trainer-seit-mehr-als-20-jahren-beschaeftigt-er-sich-mit-sozialpsychologie-und-kommunikationsmodellen-als-einer-der-top"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="http://www.jenstomas.de">Dr. Jens Tomas</a> ist Keynote-Speaker, Autor und Management-Trainer. Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt er sich mit Sozialpsychologie und Kommunikationsmodellen. Als einer der Top-Experten im Bereich Business, Kommunikation und persönliche Entwicklung sind Veränderungsprozesse sein Spezialgebiet. Zu seinen Kunden zählen erfolgsorientierte Mittelständlern sowie nahezu alle DAX 30 Konzerne. 2017 gründete er das E-Learning-Modell „SmartSuccess – Erfolg auf ganzer Linie.“</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Aaron Amat/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-holding-clock-indoor-125054081">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/selbstmanagement-stress-im-alltag-5-simple-schritte-zu-mehr-gelassenheit/">Selbstmanagement: Stress im Alltag? 5 simple Schritte, zu mehr Gelassenheit…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>New Work und Industrie 4.0: Wurmbefall oder Konfetti-Regen?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 21:43:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Work 4.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schön vorbildlich ein Plakat mit dem Schriftzug Work 4.0 an die Wand genagelt und schon hat es Einzug im Unternehmen gehalten, das digitale Arbeiten. Jörg Kopp zweifelt vehement daran. Denn&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/new-work-und-industrie-4-0-wurmbefall-oder-konfetti-regen/">New Work und Industrie 4.0: Wurmbefall oder Konfetti-Regen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schoen-vorbildlich-ein-plakat-mit-dem-schriftzug-work-4-0-an-die-wand-genagelt-und-schon-hat-es-einzug-im-unternehmen-gehalten-das-digitale-arbeiten-joerg-kopp-zweifelt-vehement-daran-denn-wo-work">Schön vorbildlich ein Plakat mit dem Schriftzug Work 4.0 an die Wand genagelt und schon hat es Einzug im Unternehmen gehalten, das digitale Arbeiten. Jörg Kopp zweifelt vehement daran. Denn wo Work 4.0 draufsteht, muss noch lange keines drinstecken. Warum Work 4.0 bei vielen Unternehmen in aller Munde ist, aber noch lange nicht in allen Köpfen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9839"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Work 4.0 – jeder redet darüber, aber wie ist Ihre Erfahrung: Wie viel digitales Arbeiten steckt wirklich in den Unternehmen?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Das stimmt: Digitales Arbeiten ist als Thema ein absoluter Dauerbrenner, doch kaum jemand setzt es auch tatsächlich um. Stattdessen erklären Unternehmen Work 4.0 zum Projekt 2020 und bedrucken damit wie emsige Bienchen ihre Kaffeetassen. Und schon haben <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Führungskräfte</a> und Mitarbeiter ihres Erachtens den elementaren ersten Schritt Richtung Zukunft gemacht.</p>
<p>So ein Blödsinn! Denn mit dieser Einstellung klappt es mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/">Work 4.0</a> in diesem Jahrhundert garantiert nicht mehr. Ein Jammer und vermutlich der Todesstoß für solche Unternehmen. Schließlich wird sich jegliche Form von Arbeit auch weiterhin drastisch verändern …</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie meinen Sie das?</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Frei(er) von Raum und Zeit&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Durch das digitale Arbeiten entstehen viel mehr Möglichkeiten. Nicht nur bezüglich Raum und Zeit, sondern auch bei der grundlegenden Arbeitsgestaltung. Hurra, holt die Fähnchen raus! Denn das bedeutet für euch, dass ihr auch in Zukunft immer mehr Freiraum bekommt, wie und in welcher Form ihr eure Arbeit gestalten möchtet. Eigenverantwortung nennt sich das! Ich finde das absolut grandios, schließlich liegt hier ziemlich viel Verheißung drin. Na ja, insofern die Unternehmen Work 4.0 auch in Angriff nehmen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Work 4.0 ist also ihrer Meinung nach etwas Positives und Gewinnbringendes. Warum verschließen sich dann dennoch viele Führungskräfte und Mitarbeiter weiterhin davor?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Das ist ganz einfach: Weil Work 4.0 <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/11/lebenslanges-lernen-wissensdurst-teamgeist-und-staendige-veraenderung/">Veränderung</a> bedeutet. Raus aus dem Altbewährten, rein in das Ungewisse. Und seien wir mal ehrlich, viele Menschen sind in dieser Hinsicht schlicht faul.</p>
<p>Oder sie fürchten sich. In unserer heutigen Gesellschaft, in der so viel <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/">Unsicherheit</a> herrscht, fühlt sich mehr Freiraum und Eigenverantwortung keinesfalls wie eine freudige Überraschung aus einer Konfetti-Kanone an. Nein, sondern vielmehr wie ein unschöner Wurmbefall – geleitet von dem Gedanken: „Ich will diese Veränderung auf gar keinen Fall!“</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Also wollen viele aus Faulheit kein digitales Arbeiten in ihrem Unternehmen?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Das ist eine gute Frage … Das hat meines Erachtens bei einigen meist gar nichts mit Wollen zu tun, die kennen modernes Arbeiten einfach nicht. Gerade die Herrschaften älteren Semesters sind in einer anderen Generation groß geworden. In einer, in der es üblich war, dass der <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Chef</a> am Anfang der Woche fein säuberlich die To-dos an alle verteilt hat. Hallo Hierarchie, tschüss eigenverantwortliches Denken. Damals waren Freiraum und digitale Arbeit noch absolute Fremdwörter. Deshalb gilt bei vielen heute auch das Motto: „In meinem Alter ändere ich nichts mehr.“</p>
<p>Diesen gegenüber sitzen die motivierten, jungen Wilden. Die, die mit all den modernen Hilfsmitteln aufgewachsen sind und dadurch einen ganz anderen Umgang haben. Die haben mit sechs ihren ersten Computer bekommen und in der Tüte zur Einschulung lag ein iPhone. Die wurden ja quasi ihr ganzes Leben lang auf <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">digitale Arbeit</a> vorbereitet.<br />
Da entsteht dann ganz schnell mal Konfliktpotenzial, besonders wenn in einer Hauruck-Aktion alles geändert wird. Dabei muss es doch gar nicht immer die krasse Veränderung auf einen Schlag sein …</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Sie sprechen also von einer Work 4.0-Light-Version?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Ganz genau. Mir fallen so viele Dinge ein, die ganz einfach geändert werden können, ohne dass sich ein Unternehmen gleich um 360 Grad verändern muss.<br />
In meinen Unternehmen starteten wir ganz einfach damit, dass wir Meetings per Videos abhielten. Oder ich drehte für meine Mitarbeiter kleine Videos mit dem Smartphone, in denen ich ihnen mal wieder näherbrachte, warum wir die ganze Chose überhaupt machen.</p>
<p>Und wenn ich merke, dass jemandem solche Veränderungen nicht liegen, dann nehme ich diese Person einfach an die Hand, statt ihr genervt Druck zu machen. So gebe ich meinen Mitarbeitern den <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/personal-branding-marke-und-mut-zum-polarisieren/">Mut</a>, sich neuen Dingen zu stellen und Freude daran zu haben – auch wenn sie diese im Nachhinein immer noch doof finden. Denn ich bin der Überzeugung: <strong>Nur Handeln schafft Gewissheit.</strong>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-confused-thinking-young-woman-bewildered-325157468">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/new-work-und-industrie-4-0-wurmbefall-oder-konfetti-regen/">New Work und Industrie 4.0: Wurmbefall oder Konfetti-Regen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kommunikationschlüssel: “Tschüss, Stock im Arsch!” – Karriere ohne Schleimspur…</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 16:16:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Distanz]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Nähe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mitarbeiter schimpft auf den Chef, dieser über seine Angestellten und der Umgang mit Geschäftspartnern ist von Distanz und Misstrauen geprägt. Na, bravo! Wenn Beziehungen und Kommunikation in eurem Unternehmen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/kommunikationschluessel-tschuess-stock-im-arsch-karriere-ohne-schleimspur/">Kommunikationschlüssel: “Tschüss, Stock im Arsch!” – Karriere ohne Schleimspur…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-mitarbeiter-schimpft-auf-den-chef-dieser-ueber-seine-angestellten-und-der-umgang-mit-geschaeftspartnern-ist-von-distanz-und-misstrauen-gepraegt-na-bravo-wenn-beziehungen-und-kommunikation-in-e">Der Mitarbeiter schimpft auf den Chef, dieser über seine Angestellten und der Umgang mit Geschäftspartnern ist von Distanz und Misstrauen geprägt. Na, bravo! Wenn Beziehungen und Kommunikation in eurem Unternehmen so aussehen, dann fehlt euch eine wichtige Zutat. Stefan Reutter weiß, welche. Und sucht <em>das</em> stimmige Verhältnis zwischen Nähe und Distanz, den Kommunikationschlüssel&#8230;</h3>
<p><span id="more-9826"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Herr Reutter, als Keynotespeaker und Coach kennen Sie sich natürlich mit Kommunikation aus. Was ist Ihre Erfahrung: Wie sieht sie in vielen Unternehmen aus? </strong></p>
<p><i>Stefan Reutter:</i> Naja, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/telefonkonferenzen-kommunikationskuenstler-so-klappts-auch-in-calls/">Kommunikation</a> ist schon sehr unterschiedlich. In manchen Unternehmen habe ich das Gefühl, dass sich viele Menschen gar nicht mehr richtig mit ihrem Gegenüber auseinandersetzen wollen – vor allem nicht im Job.</p>
<p>Stattdessen wird über jeden geredet, gelacht und hergezogen, als ob es kein Morgen gibt: „Meine Kollegin vom Empfang hat sie nicht mehr alle, die kann echt nix.“ „Meine Mitarbeiter treiben mich in den Wahnsinn – alle unqualifiziert!“</p>
<p>„Der Key-Account-Manager hat sicher bald seinen Job los, dann bin ich endlich an der Reihe. Stell den Sekt kalt.“ Und ich könnte ewig so weitermachen. Gruselig, diese Art der „Kommunikation“.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i><strong> Aber das hört sich danach an, als ob in vielen Unternehmen einfach die falschen Leute zusammenarbeiten …</strong></p>
<p><i>Stefan Reutter:</i> Natürlich könnt ihr jetzt denken, dass in Unternehmen mit solch einer schlechten Kommunikationsform in der Vergangenheit schlicht falsche Personalentscheidungen getroffen wurden.</p>
<p>Das ist de facto auch in einigen Fällen so, doch meistens trägt einzig und allein der falsche Umgang miteinander schuld. Also Unternehmen mit Kunde, Kollege mit Kollege und vor allem Führungskraft mit Mitarbeiter. Besonders die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/fuehrung-vom-ungeliebtem-f-wort-zum-leadership/">Beziehung zwischen Chef und Angestellten</a> wird meist völlig falsch verstanden.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i><strong><i> </i>Inwiefern? </strong></p>
<p>Im Business gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: „Um professionell zu sein – besonders als <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Führungskraft</a> – musst du sachlicher und distanziert sein. Ich sage immer liebevoll: „Je höher die Leute die Karriereleiter hinaufklettern, desto ernster wird das Gesicht.“ Am Arbeitsplatz scheinen Emotionen und Gefühle keinen Platz zu haben! Zumindest scheint es häufig so.</p>
<p>Mit diesem Aspekt im Hinterkopf lässt sich natürlich extrem leicht über die Menschen auf der Arbeit herziehen. Man kennt sie ja schließlich persönlich nicht wirklich, sondern nur durch die fachlich-distanzierte Brille.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i> <strong>Sachlichkeit ist also negativ?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Hinsichtlich Kommunikation und Beziehungen auf alle Fälle. Bzw. besser gesagt: Jede Aussage hat auch eine sachliche Dimension. Aber eben auch andere Dimensionen. Und wenn ich nur den sachlichen Aspekt berücksichtige, dann ziehe ich mit dieser Einstellung als Führungskraft, eine massive Mauer zwischen mir und meinen Mitarbeitern hoch.</p>
<blockquote><p>&#8220;Realitätsverklärung&#8221;</p></blockquote>
<p>„Abstand halten, um sich Respekt zu verschaffen.“ heißt dann die Devise. Für viele Verantwortungsträger ist das <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Professionalität</a>. Für mich ist das nur Realitätsverklärung!</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i> <strong>Realitätsverklärung? Was meinen Sie damit? </strong></p>
<p><i>Stefan Reutter:</i> Vielleicht kennt ihr das auch von euch selbst: Im Business seid ihr anders als in eurer Freizeit. Ihr zieht euch anders an und trennt Privates vom Geschäftlichen. Ihr sprecht anders mit den Menschen um euch herum – ihr agiert ganz einfach anders. Doch wenn ihr dieses ganze Getue – dort ist eure Rolle so, hier benehmt ihr euch anders – beiseiteschiebt, was bleibt dann noch übrig? Genau, Nähe. Nähe, weil ihr euch dann endlich mit eurem Gegenüber auseinandersetzt und wahres Interesse zeigen könnt.</p>
<p>Nur darum geht es doch im Leben: zu lieben und geliebt zu werden. Und ein gesundes <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Verhältnis zwischen Nähe und Distanz</a> zu entwickeln. Denn zu viel Distanz führt zu mehr Missverständnissen als wir glauben.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i> <strong>Das hört sich ganz nach Friede, Freude, Eierkuchen an. Ist es das, was Menschen für eine ausgeglichene Kommunikation brauchen? </strong></p>
<p><i>Stefan Reutter:</i> Ganz und gar nicht. Genau das liegt mir persönlich ja auch nicht. Doch auch das Gegenteil ist nicht förderlich.</p>
<p><figure id="attachment_9680" aria-describedby="caption-attachment-9680" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9680"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg"  alt="&quot;Gut, dass es dir schlecht geht!&quot; - steile These, interessantes Buch. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;amp;creativeASIN=3899018729&quot;&gt;Hier zum kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L.jpg 321w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">&#8220;Gut, dass es dir schlecht geht!&#8221; &#8211; steile These, interessantes Buch. <a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729">Hier zum kaufen&#8230;</a></figcaption></figure></p>
<p>Immer nur konfrontativ und destruktiv überall draufhauen, ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei. Um eine gewisse Nähe im Unternehmen aufzubauen, braucht ihr eine gesunde Kultur der gegenseitigen <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Akzeptanz</a> – sich wenigstens respektieren – und der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Konfrontation</a>. Eine positive <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/mundaufmachen-statt-brown-nosing-so-entkommst-du-dem-kampf-zwischen-stillhalten-und-aufmupfen/">Streitkultur</a> eben. In der jeder seine Meinung sagen darf. Wertschätzend und direkt.</p>
<p>Die Formel für eine positive Kommunikationskultur in einem Unternehmen heißt für mich also:</p>
<p>Wenn ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Klartext sprechen</a> dürft – ohne Angst vor Konsequenzen – und Zwischenmenschlichkeit einen hohen Stellenwert hat, dann sprechen wir vom richtigen Verhältnis zwischen Distanz und Nähe im Business.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i> <strong>Doch genau solch ein Verhalten ist doch die Seltenheit in Unternehmen. …</strong></p>
<p><i>Stefan Reutter: </i>Ja, leider. Viele verpassen dadurch eine große Chance, ihr Unternehmen weiterzubringen. Das bedeutet natürlich nicht, dass nicht auch schon viele das genauso machen. Keine Frage. Doch meine Erfahrung zeigt, dass einige die Wichtigkeit von Nähe im Unternehmen noch nicht begriffen haben. Fragt euch doch einfach selbst mal, wie oft habt ihr euren Chef schon „Ich liebe meine Mitarbeiter!“ sagen hören?</p>
<blockquote><p>„Ich liebe meine Mitarbeiter!“</p></blockquote>
<p>Vielleicht bringt dieses Interview ja den ein oder anderen von euch dazu, einen bisschen mehr Nähe zuzulassen. Denn das schöne dabei ist: Ihr braucht nicht mehr, als einfach loszulegen.</p>
<p><strong>Über den Interview-Partner: </strong>Aus eigener Erfahrung weiß der ehemalige Spitzensportler, dass persönliche Entwicklung eben meistens nicht geradlinig verläuft und nicht angenehm ist. Doch auf Dauer macht sie immer Freude. Und Sinn! Umso wichtiger ist es ihm, als Redner und Autor mit Offenheit und Direktheit eine echte Entwicklung anzustoßen&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: lassedesignen/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/bullying-228969196">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/kommunikationschluessel-tschuess-stock-im-arsch-karriere-ohne-schleimspur/">Kommunikationschlüssel: “Tschüss, Stock im Arsch!” – Karriere ohne Schleimspur…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Lebenslanges Lernen: Wissensdurst, Teamgeist und ständige Veränderung</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 11:57:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Arbeit und Freizeit wird auch beim Lernen kaum unterschieden.&#160;Lebenslanges Lernen – klar! Aber das Lernen ändert sich vor allem für Wissensarbeiter. Es orientiert sich an konkreten Problemen. Es wird&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/lebenslanges-lernen-wissensdurst-teamgeist-und-staendige-veraenderung/">Lebenslanges Lernen: Wissensdurst, Teamgeist und ständige Veränderung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zwischen-arbeit-und-freizeit-wird-auch-beim-lernen-kaum-unterschieden-lebenslanges-lernen-klar-aber-das-lernen-aendert-sich-vor-allem-fuer-wissensarbeiter-es-orientiert-sich-an-konkr">Zwischen Arbeit und Freizeit wird auch beim Lernen kaum unterschieden.&nbsp;Lebenslanges Lernen – klar! Aber das Lernen ändert sich vor allem für Wissensarbeiter. Es orientiert sich an konkreten Problemen. Es wird kleinteiliger durch Unterstützung aus dem Internet. Es wächst durch Austausch mit Kollegen und die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Außerdem: Sie fühlen sich selbst für ihren Input verantwortlich.&nbsp;Von Jens Gieseler&#8230;</h3>
<p><span id="more-9828"></span>Easysoft-Chef Andreas Nau schaut sich am Wochenende gerne ein kurzes TEDx-Video über Führungsthemen an und ein Management-Buch oder eine Unternehmerbiographie liegen auch immer auf seinem Wohnzimmertisch. „Unternehmenswachstum und persönliches Wachstum ist ein Wert, den wir im Unternehmen leben“, erzählt der 52-jährige Schwabe.</p>
<p>Deshalb unterstützt er mit seinen beiden Geschäftsführungskollegen die Weiterbildung seiner Mitarbeiter – gleich, ob ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Software-Entwickler</a> ein zweistündiges Online-Training absolviert oder ein Vertriebler sich neuen Input in Workshops oder auf Konferenzen holt. Das Unternehmen zahlt sämtliche Kosten von Anfahrt über Unterbringung bis zu Spesen. Und: Weiterbildung gilt als Arbeitszeit. Denn einerseits sind kontinuierlich weitergebildete Mitarbeiter Grund für innovative Lösungen und andererseits versteht Easysoft diese Investition als Employer Branding.</p>
<h2 id="zwei-von-drei-wissensarbeitern-kuemmern-sich-selbst-um-ihre-weiterbildung">Zwei von drei Wissensarbeitern kümmern sich selbst um ihre Weiterbildung</h2>
<p>So logisch das klingt, verhält sich der Softwareentwickler offensichtlich gegen den Trend. Denn eine aktuelle Studie (<a href="http://www.hays.de/studien">hier</a>) des Personaldienstleisters Hays und der Unternehmensberatung PAC ergab: Knapp zwei Drittel der Wissensarbeiter finden, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, ihre Kompetenz zu erweitern.</p>
<p>So kümmern sich 64 Prozent der Befragten um ihre eigene Weiterbildung. Dafür nutzen drei von fünf Wissensarbeitern ihre Freizeit und knapp die Hälfte zahlt die Kosten für Bildung aus der eigenen Tasche. Ein Trend, der Unternehmen aus Einsparungsgründen genehm ist. Mehr als zwei Fünftel der befragten <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Führungskräfte</a> befürworten das Lernen in der Freizeit und mehr als drei Fünftel begrüßen, dass sich Wissensarbeiter für ihre Weiterbildung verantwortlich fühlen.</p>
<blockquote><p>„zweischneidiges Schwert“</p></blockquote>
<p>„Ein zweischneidiges Schwert“, findet Frank Schabel. Zwar sparen die Unternehmen Weiterbildungskosten, mittelfristig befeuern sie allerdings den War for Talents. Der Hays-Sprecher weist darauf hin, dass Wissensarbeiter, vor allem Ingenieure und IT-Spezialisten, gegenwärtig schon zum meistgesuchten Personal gehören. „Wenn diese Kandidaten durch Weiterbildung ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Employability</a> stärken und gleichzeitig das Gefühl bekommen, dass Unternehmen zunehmend weniger in sie investieren, steigt deren Wechselbereitschaft“, so seine Vermutung.</p>
<p><b>Mögliche Folge: </b>Wissensarbeiter wechseln schneller den Job und treiben die Gehaltsspirale nach oben. „Das kann teuer werden“, meint der Mannheimer. Deshalb gehöre bezahlte Weiterbildung zum Employer Branding von Unternehmen.</p>
<h2 id="bildung-im-gegenseitigen-interesse">Bildung im gegenseitigen Interesse</h2>
<p>Ganz ähnlich sieht das Christian Wachter. „Weiterbildung ist kein entweder der Mitarbeiter kümmert sich oder das Unternehmen. Sondern vielmehr ein gemeinsames Interesse“, sagt der Vorstand des E-Learning-Anbieters IMC. Die Mitarbeiter sind für regelmäßiges Lernen verantwortlich, um auf dem gegenwärtigen Wissenstand und damit interessant für ihre Arbeitgeber zu bleiben. Und die Unternehmen bleiben attraktiv, wenn sie ihre Mitarbeiter unterstützen und fördern.</p>
<p>Ganz abgesehen davon, dass in einer immer komplexeren und dynamischeren Arbeitswelt nur die Menschen Arbeit haben werden und nur die Unternehmen überleben werden, die das Thema Weiterbildung jeweils ganz hoch ansiedeln.</p>
<p>Wachter hat nicht den Eindruck, dass sich Unternehmen aus der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter herausziehen. Im Gegenteil. Die Saarbrücker entwickeln maßgeschneiderte Bildungsprogramme für Unternehmen – von der Strategie über die Konzeption bis zur Umsetzung. „In diesem Segment wachsen Kundenanzahl und Umsatz“, sagt er. Die digitale Transformation sei so umfassend, dass sie individuell nicht bewältigt werden könne. Und der Bildungsexperte ergänzt: „Wir brauchen beides: Die großen grundsätzlichen <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Bildungsangebote</a> und die schnellen Hilfestellungen im Alltag.“</p>
<h2 id="du-hast-ein-problem-frag-das-internet">Du hast ein Problem? Frag das Internet</h2>
<p>So verhält sich Benny Luz. Wenn er bei spezifischen Themen vor einem Problem steht, durchforstet der Webentwickler von Easysoft sehr gezielt das Netz. Stößt der 26-jährige Medieninformatiker auf bestimmte Artikel, Blogs oder Youtube-Videos, braucht er oft nur eine Viertelstunde, dann kommt er mit seinem Wissen wieder weiter.</p>
<p>Lernen on demand heißt der Trend, problemorientiertes Lernen, eben dann wenn man es braucht. „Die grundlegenden Technologien bestehen teilweise seit Jahrzehnten“, erzählt Luz, aber es gebe gerade in seinem Arbeitsbereich kontinuierlich Weiterentwicklungen.&nbsp;Da müsse er auf dem Laufenden bleiben.</p>
<p><figure id="attachment_9829" aria-describedby="caption-attachment-9829" style="width: 667px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9829 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-667x1000.jpeg"  alt=" Lernen? Das klappt am Computer genauso wie in der Kletterwand... (Foto: Easysoft) "  width="667"  height="1000"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-667x1000.jpeg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-267x400.jpeg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-768x1151.jpeg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-696x1043.jpeg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-1392x2086.jpeg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-1068x1601.jpeg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-280x420.jpeg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855-560x840.jpeg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/11/98EF18E4-0D81-4CB7-AE84-BDA076C13855.jpeg 1668w"  sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" ><figcaption id="caption-attachment-9829" class="wp-caption-text">Lernen? Das klappt am Computer genauso wie in der Kletterwand&#8230; (Foto: Easysoft)</figcaption></figure></p>
<p>Tatsächlich wird das Lernen kleinteiliger und durch unterschiedliche Angebote im Netz erleichtert, findet Christian Wachter. Mitarbeitern stehen viele Möglichkeiten offen. Wer montags einen wichtigen Gesprächstermin hat, schaut sonntagsabends auf seinem Sofa vielleicht noch nach einem Serviceartikel: „Wie verschaffe ich mir einen guten ersten Eindruck?“.</p>
<p>Wissensarbeiter und Führungskräfte trennen ohnehin viel weniger zwischen Arbeits- und Freizeit. Zudem profitieren sie oft von flexiblen Arbeitszeiten und arbeiten teilweise im Homeoffice. Statt in den Pausen mit Kollegen einen Schwatz zu halten, wird eben der Abwasch erledigt. Im Gegenzug wird in der Freizeit auch mal gelernt. Die Übergänge sind für Kopfarbeiter fließend geworden.</p>
<h2 id="lernen-durch-gegenseitigen-austausch">Lernen durch gegenseitigen Austausch</h2>
<p>Genauso beobachtet der IMC-Vorstand, dass die jüngere Generation einen anderen Umgang mit ihrem Wissen pflegt. Wesentlich bereitwilliger wird Gelerntes ausgetauscht und miteinander diskutiert, wie etwa eine Software weiterentwickelt werden muss. Als Online-Spezialist sieht er, dass sich Wissensarbeiter in ihren Communities treffen und sich gegenseitig Videos und Artikel empfehlen.</p>
<p>Das Lernen der Wissensarbeiter hat ganz offensichtlich neue Formen angenommen: vernetzter, problemorientierter und offener, wann und wo es stattfindet. Easysoft hat darauf auch baulich reagiert. Im neuen Gebäude teilen sich bis zu 16 Mitarbeiter große Büroflächen. Schnell und auf kurzem Weg werden Schwierigkeiten geklärt und diverse Kommunikationsflächen laden zum Austausch ein.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="http://www.shutterstock.com/de/image-photo/pretty-teacher-smiling-camera-back-classroom-249725647">Shutterstock</a> &nbsp;</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/11/lebenslanges-lernen-wissensdurst-teamgeist-und-staendige-veraenderung/">Lebenslanges Lernen: Wissensdurst, Teamgeist und ständige Veränderung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Immobilienbranche: Karriere als Makler und diverse Klischees, echte Opportunity oder Killer?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/10/immobilienbranche-karriere-als-makler-und-diverse-klischees-karriere-oder-killer/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 13:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Makler]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immobilienmakler haben einen schlechten Ruf. Das liegt auch an ihren Einkünften fürs &#8220;Rumdrehen&#8221; vom Schlüssel, so das Klischee. Lange Zeit galten Immobilien aufgrund ihres materiellen Werts als sichere Anlage. Dies&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="immobilienmakler-haben-einen-schlechten-ruf-das-liegt-auch-an-ihren-einkuenften-fuers-rumdrehen-vom-schluessel-so-das-klischee-lange-zeit-galten-immobilien-aufgrund-ihres-materiellen">Immobilienmakler haben einen schlechten Ruf. Das liegt auch an ihren Einkünften fürs &#8220;Rumdrehen&#8221; vom Schlüssel, so das Klischee. Lange Zeit galten Immobilien aufgrund ihres materiellen Werts als sichere Anlage. Dies änderte sich schlagartig mir der Finanzkrise 2008/2009, einer Immobilienblase. Worauf kann man sich heute noch in der Immobilienbranche verlassen? Ist es nach wie vor ein Sektor, in dem man erfolgreich tätig sein kann? Wir zeigen euch die neusten Entwicklungen und Karriereaussichten in diesem Tätigkeitsfeld&#8230;</h3>
<p><span id="more-9822"></span></p>
<p>Die Finanzkrise, die Immobilienblase. Sie schwellte seit längerem und zeigte die Prekarität und Opportunität im Bereich der Immobilienspekulation und -anlage nur allzu deutlich.</p>
<p><strong>Fest steht:</strong> Dem deutschen Immobilienmarkt geht es sehr gut. Viele „nachfragebegünstigende Faktoren, wie niedrige Finanzierungshilfen, steigende verfügbare Einkommenund Verschiebungen im Anlageportfolio von Investoren hin zu Immobilien“ würden der Wachstumsphase in diesem Markt wohl auch weiterhin die Luft in die Segel blasen, schreibt etwa der Zentrale Immobilienausschuss e.V. (ZIA) in seinem Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2017 (Link <a href="http://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Pressemitteilungen/Downloads/Fruehjahrsgutachten_2017_Zusammenfassung.pdf">hier</a>).</p>
<p>Vor allem in den Ballungsgebieten stünden einer hohen Nachfrage anhaltend sinkende Leerstandsquoten gegenüber. Dagegen würde die Nachfrage in den ländlichen Regionen auf lange Sicht voraussichtlich eher stagnieren bzw. zurückgehen, so die Autoren. Entsprechend stiegen auch die Mietpreise in den deutschen Großstädten weiter.</p>
<p>Positiv aus dieser Gesamtentwicklung sticht indes vor allem der Büromarkt hervor, das dominierende Asset am deutschen Immobilienmarkt. Auch hier sinken die Leerstandsquoten in den A-Märkten &#8211; wie etwa Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt am Main oder Stuttgart &#8211; weiter seit Jahren, während die Mietpreise in die Höhe schießen.</p>
<p>Ebenso verhält es sich in den Mittelstädten wie Osnabrück, Freiburg im Breisgau, Kiel, Erfurt oder Hannover, wie eine Studie von Wüest Partner Deutschland im Auftrag der TLG IMMOBILIEN AG feststellte.Dem ZIA zufolge floss 2016 beinahe jeder zweite Euro (47 %) in Büroimmobilien.</p>
<h2 id="die-verschiedenen-wege-in-die-immobilienbranche">Die verschiedenen Wege in die Immobilienbranche</h2>
<p>Ein Immobilienmakler ist de facto wie de jure ein selbstständiger Gewerbetreibender. Er fungiert als Mittler zwischen Kauf- bzw. Mietinteressenten und Eigentümer und erhält für seine Vermittlungsleistung eine bestimmte, im Vorfeld festgelegte Provision. Um erfolgreich tätig zu sein, muss er insofern nicht nur eine hervorragende Marktkenntnis inseinem speziellen Immobiliensegment besitzen, sondern auch über herausragende <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mehrsprachigkeit-kein-geheimrezept-fuers-berufsleben/">Kommunikationsfähigkeiten</a> verfügen. Er muss seine Klienten gut einschätzen können sowie in der Lage sein, ein breit aufgestelltes Kontaktnetzwerk innerhalb des »Eigentümer-Zirkels« zu hegen und zu pflegen. Nur so vermag er für sehr unterschiedliche Bedürfnisse die richtigen Objekte zu finden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Keine geschützte Berufsbezeichnung&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine gesetzlich geregelte Berufsausbildung zum Immobilienmakler gibt es in Deutschland nicht. Es genügt eine behördliche Erlaubnis (§ 34c Gewerbeordnung), für deren Erwerb ein Antrag gestellt und bestimmte, für dessen Genehmigung erforderliche Auflagen erfüllt werden müssen. Gleichwohl gibt es den <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Ausbildungsberuf</a> des Immobilienkaufmanns bzw.der Immobilienkauffrau, welcher viele Tätigkeitsbereiche des Immobilienmaklers gleichsam mitbedient und insofern einen durchaus guten Einstieg in das Business abgeben kann.</p>
<p>Wer dagegen gleich etwas höher einsteigen möchte, der ist gut beraten, ein Studium der Immobilienwirtschaft aufzunehmen. Hierbei handelt es sich im Wesentlich um klassische <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-volle-selbstverwicklung-oder-tolle-bezahlung/">BWL-Studiengänge</a> mit starkem Fokus auf Immobilien und dazugehörige Spezialgebiete, wie etwa Immobilienrecht, Bautechnik, Wertermittlung und Finanzierung. Innerhalb solcher Studiengänge können je nach Universität oder Fachhochschule natürlich unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.</p>
<h2 id="bueroimmobilien-als-karriereoption">Büroimmobilien als Karriereoption</h2>
<p>Es obliegt selbstverständlich jedem und jeder einzelnen, die Gründe für einen bestimmten Beruf zu erwägen und schließlich eine lebenspraktisch hochbedeutsame Entscheidung zu treffen. Von daher kann an dieser Stelle nur aus einer mehr oder weniger ökonomischen und arbeitsmarktzentrierten Perspektive heraus beurteilt werden, inwieweit sich ein Tätigkeitsfeld karrieretechnisch lohnt oder nicht.</p>
<p>Innerhalb der Immobilienbranche scheint insbesondere der Büromarkt ein lukratives Karrierefeld zu sein. Interessant dabei ist vor allem auch eine relativ neue Entwicklung, bei der man eine <a href="https://www.buerosuche.de">Onlineimmobiliensuche mit persönlicher Beratung</a> durch lokal kundige Makler verknüpft.</p>
<p>Diese Fusionsbewegung scheint eine sehr fruchtbare zu sein, da auf diese Weise nicht nur maximale Reichweiten hinsichtlich der Erreichung bestimmter Käuferschichten erzielt werden können, sondern vor allem eben auch die Erfolgsaussichten angesichts der angespannten Marktlage für Suchende deutlich steigen. Und schließlich bedeutet es für die involvierten <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-verwirkliche-dich-selbst-mit-bauchgefuehl/">Immobilienmakler</a> eine Ausweitung ihres Tätigkeitsfeldes in den wachsenden <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mitarbeiterbindung-hohe-nachfrage-nach-it-mitarbeitern/">IT-Bereich</a> hinein und somit letztlich auch eine Ausweitung ihrer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/">Karrierechancen</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Cleomiu/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/bodybuilding-young-athletic-strong-man-weightlifting-290844299">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/immobilienbranche-karriere-als-makler-und-diverse-klischees-karriere-oder-killer/">Immobilienbranche: Karriere als Makler und diverse Klischees, echte Opportunity oder Killer?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Telefonkonferenzen: Kommunikationskünstler? So klappt’s auch in Calls…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/10/telefonkonferenzen-kommunikationskuenstler-so-klappts-auch-in-calls/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Oct 2017 09:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Calls]]></category>
		<category><![CDATA[Instant Messaging]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>
		<category><![CDATA[Telco]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[WhatsApp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Video- oder Telefonkonferenz fehlt die direkte Rückmeldung des Gegenübers. WebEx und Skype for Business statt Meeting, Facetime statt Hintergrundgespräch, Whatsapp statt Mailverkehr. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="in-der-video-oder-telefonkonferenz-fehlt-die-direkte-rueckmeldung-des-gegenuebers-webex-und-skype-for-business-statt-meeting-facetime-statt-hintergrundgespraech-whatsapp-statt-mailverkehr-da">In der Video- oder Telefonkonferenz fehlt die direkte Rückmeldung des Gegenübers. WebEx und Skype for Business statt Meeting, Facetime statt Hintergrundgespräch, Whatsapp statt Mailverkehr. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Worauf es ankommt, damit die virtuellen Begegnungen genauso stark wirken, wie das persönliche Miteinander Rhetoriktrainer Peter Flume hat das in einem Buch zusammengestellt..</h3>
<p><span id="more-9815"></span></p>
<p>„Die digitalen Medien sind eine gute Möglichkeit, um spontan alle notwendigen Teilnehmer an einen Tisch zu bekommen“, sagt Flume. Der Rhetoriker ist Fan der neuen Medien und präsentiert heute nicht mehr ohne das iPad in die Hand zu nehmen. Längst sind virtuelle Gespräche in der Überzahl – so bleibt mehr Zeit für Frau und Hund.</p>
<p><figure id="attachment_9820" aria-describedby="caption-attachment-9820" style="width: 320px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9820 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Peter_Flume_Porträt_1-320x400.jpg"  alt="Peter Flume rät dazu, besonders in Calls achtsam zu sein. Noch mehr als im analogen Modus... (Foto: privat)"  width="320"  height="400" ><figcaption id="caption-attachment-9820" class="wp-caption-text">Peter Flume rät dazu, besonders in Calls achtsam zu sein. Noch mehr als im analogen Modus&#8230; (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p>Doch die Schattenseite der <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/multiposting-bei-der-mitarbeitersuche-e-recruiting-vs-giesskannen-prinzip/">digitalen Kommunikation</a> liegt für ihn ebenso auf der Hand: „Es fehlt die unmittelbare visuelle Rückmeldung.“</p>
<p>In einem Chat oder am Telefon sehen wir einander ja nicht. Selbst beim Konferieren über Video kann die Einschätzung trügen, weil kein Augenkontakt besteht, oder verzögert übertragen wird.</p>
<p>Auch und gerade <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/10/motivation-eiskalt-ermordet-so-klappts-auf-gar-keinen-fall/">Emotionen</a> können so nicht transportiert werden. „Sie werden oft über Betonung und Stimme übermittelt. Je nach Medium kann das falsch oder gar nicht ankommen“, sagt der langjährige Führungskräftetrainer. So entstehen <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/">Missverständnisse</a>. Wir wissen dann nicht, ob jemand schweigt, weil er dem Gespräch aufmerksam folgt, ob er nicht zu Wort kommt oder nebenher seine Mails beantwortet.</p>
<h2 id="so-klappt-die-virtuelle-kommunikation">So klappt die virtuelle Kommunikation</h2>
<ol>
<li>Flume rät, sich innerhalb von <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karriere-kommunikation-wenn-manager-scheitern/">virtuellen Gesprächen</a> besonders deutlich auszudrücken.<br />
Hier gilt es Doppeldeutigkeiten zu vermeiden. Außerdem sollten Gesprächsteilnehmer durch Rückfragen sicherstellen, dass sie selbst richtig verstanden haben und selbst korrekt verstanden wurden.</li>
<li>Wer gerne chattet, sollte damit rechnen, dass der andere gerade beschäftigt ist. Also lieber kurz nachfragen, ob es gerade passt und nicht einfach loslegen. Gleiches gilt, wenn man selbst nicht mehr weiterschreiben kann: dann sollten Kommunikationswillige ihr Gegenüber kurz informieren.</li>
<li>Bei Emojis scheiden sich die Geister: „Sie sollten Emojis durchaus da einsetzen, wo Ihnen die emotionale Botschaft wichtig ist und um Missverständnisse zu vermeiden. Halten Sie den Einsatz jedoch in Grenzen“, heißt es beim Fachmann fürs Sprechen.</li>
<li>In Telefonkonferenzen sollten Teilnehmer ihren Namen nennen, sobald sie sich zu Wort melden. Es ist ebenfalls sinnvoll, die anderen Teilnehmer mit Namen anzusprechen, sobald eine Aussage an jemanden direkt gerichtet ist.</li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Haltung bewahren</a> heißt es auch in der Telko. Die Stimme kann im Stehen besser klingen, oder wenn der Oberkörper aufgerichtet ist. Die Artikulation wird dann besser und selbst ein Lächeln kann auf diese Weise übermittelt werden.</li>
</ol>
<h2 id="nix-zu-melden-dann-auf-mute">Nix zu melden? Dann auf &#8220;Mute&#8221;</h2>
<p>Wer gerade nichts zu melden hat, sich räuspert oder trinkt, sollte sein Mikrofon auf Stumm schalten und es erst wieder aktivieren, wenn er etwas zum Meeting betragen möchte.<br />
Gestik und Mimik ist auch bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/">Videokonferenzen</a> erwünscht.</p>
<p>Allerdings ist hier der Bildausschnitt begrenzt, sodass Gesten im Rahmen des Sichtfensters ausgeführt werden und nicht zu schnell sein sollten.</p>
<blockquote><p>„Sonst wirken Sie unruhig und irritierend“</p></blockquote>
<p>„Sonst wirken Sie unruhig und irritierend“, weiß Flume.<br />
Aufmerksamkeit sei das Gebot der Stunde, heißt es im Fachtitel „Die Kunst der Kommunikation“.</p>
<p><figure id="attachment_9821" aria-describedby="caption-attachment-9821" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9821"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/51P31IKL42L-271x400.jpg"  alt="Kommunikation ist Management. Peter Flume fasst das Wichtigste zusammen, für die Online- wie Offline-Welt. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Die-Kunst-Kommunikation-Augmented-Reality-App-Gesprächen/dp/3648096117/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;amp;linkId=3281c651781a6361948bdeaaeba8d340&amp;amp;amp;creativeASIN=3648096117&quot;&gt;Buch kaufen... &lt;/a&gt;"  width="160"  height="236" ><figcaption id="caption-attachment-9821" class="wp-caption-text">Kommunikation ist Management. Peter Flume fasst das Wichtigste zusammen, für die Online- wie Offline-Welt. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Einander ausreden lassen, Monologe vermeiden und nicht nebenher andere Dinge zu erledigen sei gerade in virtuellen Gesprächen höflich und wichtig.<br />
Schwachstellen bewusst machen</p>
<p><strong>Flumes Fazit:</strong> „Nehmen Sie ein virtuelles Gespräch so wichtig, wie ein persönliches. Machen Sie sich die Schwachstellen einer digitalen Kommunikation bewusst und vermeiden Sie Missverständnisse durch eine besondere Achtsamkeit und der Vorbereitung und während des Gesprächs.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/getting-ready-night-out-255902461">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/telefonkonferenzen-kommunikationskuenstler-so-klappts-auch-in-calls/">Telefonkonferenzen: Kommunikationskünstler? So klappt’s auch in Calls…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Delegieren: “Wer sich nicht klonen kann, sollte abgeben (lernen)”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/10/delegieren-wer-sich-nicht-klonen-kann-sollte-abgeben-lernen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Oct 2017 09:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Delegieren]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schlauer Spruch, doch wie gelingt delegieren? Und wieso macht es keinen Sinn, alles selber zu erledigen. Antworten darauf kennt Höhenkletterer und Berater Manuel Marburger&#8230; Egal ob Büroangestellte, Hausmann oder Handwerksmeister,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/delegieren-wer-sich-nicht-klonen-kann-sollte-abgeben-lernen/">Delegieren: “Wer sich nicht klonen kann, sollte abgeben (lernen)”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schlauer-spruch-doch-wie-gelingt-delegieren-und-wieso-macht-es-keinen-sinn-alles-selber-zu-erledigen-antworten-darauf-kennt-hoehenkletterer-und-berater-manuel-marburger">Schlauer Spruch, doch wie gelingt delegieren? Und wieso macht es keinen Sinn, alles selber zu erledigen. Antworten darauf kennt Höhenkletterer und Berater Manuel Marburger&#8230;</h3>
<p><span id="more-9814"></span></p>
<p>Egal ob Büroangestellte, Hausmann oder Handwerksmeister, irgendwann kommt fast jeder an den Punkt, nicht mehr alles alleine erledigen zu können. Doch delegieren oder das einfachere „Aufgaben abgeben“ will gelernt sein.</p>
<p>Sonst wird der Job womöglich nicht im Sinne des Abgebers erledigt. Und das kann fatale Folgen haben. Etwa, wenn in einem kleinen Betrieb Rechnungen nicht ordnungsgemäß geschrieben und in Folge dessen auch nicht bezahlt werden. Um ein Bürobeispiel zu bemühen.</p>
<h2 id="strukturen-schaffen">Strukturen schaffen</h2>
<p>Oder wie wäre es, wenn eine Mutter ihrer Freundin den Auftrag gibt, das vierjährige Kind von der Kita abzuholen? Dabei aber versehentlich den falschen Straßennamen angibt. Alleine in Berlin gibt es diverse Mozartstraßen, -wege und einen -ring. Die Gefahr liegt im also Detail. Deshalb ist es wichtig, Strukturen zu schaffen.</p>
<p>„Strukturen sind die Grundlage dafür, dass andere Aufgaben übernehmen können, die ich sonst selber erledige“, erklärt Manuel Marburger. Der Business-Coach hat in Risikoberufen gearbeitet und mehrere Unternehmen aufgebaut.</p>
<blockquote><p>„In der Höhe muss jeder Handgriff sitzen“</p></blockquote>
<p>Darunter die Kletter-Spezial-Einheit, die in Höhen von bis zu 160 Metern an Windräderrotoren oder Gebäudefassaden arbeitet. Der 44-Jährige weiß demnach, worauf es ankommt, wenn im Job Lebensgefahr besteht.</p>
<p>„In der Höhe muss jeder Handgriff sitzen“, verdeutlicht der gebürtige Hesse und dreifache Familienvater. Daher vertraut der langjährige Chef von 50 Mitarbeitern auf Ablaufpläne, Vorlagen und exakte Arbeitsbeschreibungen. Übertragen in den Alltag des Einzelnen bedeutet das: Wenn ich etwas delegieren möchte, muss ich meinem Gegenüber möglichst exakte Informationen übergeben – am besten schriftlich. „Nur dann sind einzelne Arbeitsschritte auch skalierbar“, wie Marburger erklärt.</p>
<h2 id="organisation-erstellen">Organisation erstellen</h2>
<p>Wird die Familie oder die Abteilung bzw. der Betrieb größer, ist der nächste Schritt die Organisation. Um <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/mundaufmachen-statt-brown-nosing-so-entkommst-du-dem-kampf-zwischen-stillhalten-und-aufmupfen/">Streit</a> in der Familie vorzubeugen, hilft es, Verantwortlichkeiten zu definieren. Wer putzt das Bad, bringt den Mülleimer runter oder kauft Lebensmittel ein? Je feingliedriger diese Pflichten gegliedert sind, desto weniger Nachfragen gibt es.</p>
<p><figure id="attachment_9817" aria-describedby="caption-attachment-9817" style="width: 696px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9817 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-1000x667.jpg"  alt="Manuel Marburger kennt die Höhen und Tiefen des Delegieren, sich auf andere zu verlassen... (Foto: privat)"  width="696"  height="464"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-1392x928.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-2136x1424.jpg 2136w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-1260x840.jpg 1260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-1920x1280.jpg 1920w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Marburger-Manuel-Porträt-3840x2560.jpg 3840w"  sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" ><figcaption id="caption-attachment-9817" class="wp-caption-text">Manuel Marburger kennt die Höhen und Tiefen des Delegieren, sich auf andere zu verlassen&#8230; (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p>Regelt in einer Firma etwa die Organisation nur wer für <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Vertrieb</a> und <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/08/probezeit-faule-fruechtchen-kauft-ihr-selbst-ein-darum-sollt-ihr-endlich-gebrauch-davon-machen/">Einkauf</a> zuständig ist, bleibt unklar, um welche Regionen oder Materialien es geht. „Die Schaffung einer Organisation zwingt einen, diese Schnittstellen zu definieren“, weiß Marburger. Diese Klärungen im Detail wirken sich wiederum auf die Struktur aus.</p>
<p>Vereinbaren zwei Verkäufer in einem Autohaus zum Beispiel, wer sich um gebrauchte Autos und wer sich um Neuwagen kümmert, entstehen daraus unterschiedliche Arbeitsanweisungen. Gleiches gilt für zwei Call-Center-Agenten, die regionale Verteilungen vereinbaren oder für Bäcker, die im Schichtbetrieb arbeiten. Morgens werden andere Brötchen, in anderen Qualitäten von Kunden gewünscht, als abends. Diese Liste ist beliebig fort- und erweiterbar.</p>
<h2 id="zeit-gewinnen">Zeit gewinnen</h2>
<p>Weiterer Vorteil: Sind Struktur und Organisation – etwa in Form eines Handbuchs und eines Organigramms – öffentlich im Betrieb zugänglich, entsteht Transparenz. Das hilft neuen Kollegen, sich schneller zurecht zu finden. Der <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Chef</a> oder der Familienmanager wiederum gewinnt dadurch Zeit.</p>
<p>Das mittlerweile höchste Gut der Ständig-Online-Gesellschaft. Marburger nutzt den Dreiklang auch für seine E-Mails. „Meine Assistentin sortiert und priorisiert meinen Posteingang“, so der Berater. Natürlich stehen die Filterfaktoren in einer Arbeitsanweisung. Statt ständig online sein zu müssen, hat sich der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Coach</a> feste Lesezeiten gesetzt. „Das befreit ungemein“, bringt er es auf den Punkt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ucchie79/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47654729">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/delegieren-wer-sich-nicht-klonen-kann-sollte-abgeben-lernen/">Delegieren: “Wer sich nicht klonen kann, sollte abgeben (lernen)”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Motivation: Eiskalt ermordet. So klappt’s auf gar keinen Fall!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/10/motivation-eiskalt-ermordet-so-klappts-auf-gar-keinen-fall/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 20:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Begeisterungsfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
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		<category><![CDATA[Service]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Puff, weg ist sie… Die eigene Motivation verlieren gerade junge Arbeitnehmer manchmal schneller, als ihre Chefs neue Projekte anschleppen können. Denn sie verfallen der Gewohnheit, die Gift für ihre Motivation&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/motivation-eiskalt-ermordet-so-klappts-auf-gar-keinen-fall/">Motivation: Eiskalt ermordet. So klappt’s auf gar keinen Fall!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="puff-weg-ist-sie-die-eigene-motivation-verlieren-gerade-junge-arbeitnehmer-manchmal-schneller-als-ihre-chefs-neue-projekte-anschleppen-koennen-denn-sie-verfallen-der-gewohnheit-die-gift-f">Puff, weg ist sie… Die eigene Motivation verlieren gerade junge Arbeitnehmer manchmal schneller, als ihre Chefs neue Projekte anschleppen können. Denn sie verfallen der Gewohnheit, die Gift für ihre Motivation ist. Über Eigenmotivation statt Gewohnheitstrott&#8230;</h3>
<p><span id="more-9813"></span></p>
<p>„Mann, die sind alle sooo gut! Im Vergleich dazu kann ich ja gar nichts …“ Das, liebe Leserinnen und Leser, war ein kurzer Ausflug in die Gedankenwelt des 13-jährigen Stefans. Wenn der Auswahltrainer mich beim Kicken mit den Jungs lobte, fühlte ich mich wie der Größte und wuchs auch gleich gefühlte fünf Zentimeter. Stieg ich dann jedoch in die nächste Auswahlmannschaft auf, begann die immer gleiche Misere von vorne: Da waren andere, die vermeintlich alle besser waren als ich. Und ich fühlte mich unsicher.</p>
<p>Nicht anders geht es vielen im Job – weil sie nämlich der exakt gleichen Krankheit erliegen wie ich beim Fußball: Sie vergleichen sich ständig.</p>
<h2 id="alles-begann-mit-einem-kirschstein">Alles begann mit einem Kirschstein</h2>
<p><figure id="attachment_9676" aria-describedby="caption-attachment-9676" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9676"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-267x400.jpg"  alt="Stefan Reutter über Karriereknicke (Foto: privat)"  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-768x1151.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-696x1043.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9676" class="wp-caption-text">Stefan Reutter über Humor (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p>Verwunderlich ist das erst mal ganz und gar nicht. Die Vergleicherei lernten eure Eltern, ihr und ich schließlich alle schon von Kindesbeinen an. Bereits in der Schule vergleichen Kinder ihre Schönschrift, die Reichweite beim Kirschsteinspucken und spielen ihre Noten gegeneinander aus.</p>
<p>So ein Vergleich schadet prinzipiell ja auch nicht. Vielleicht spornt es euch zu Bestleistungen an, wenn ihr genauso gut oder besser als eure <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/humor-viel-zu-ernst-ein-karrierekiller-deswegen-raus-da-mit/">Kollegen</a> mit den Kunden umgehen, <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Projekte managen</a> und euren Schreibtisch leerräumen wollt. Vergleiche helfen euch schließlich auch einzuschätzen, wie gut ihr euren Job macht und wohin ihr auf der Karriereleiter noch klettern könnt.</p>
<p>Unterm Strich bin ich aber dennoch nicht von ihnen überzeugt. Denn in den allermeisten Fällen machen Vergleiche traurig.</p>
<h2 id="i-like-to-move-it-move-it">&#8220;I like to move it, move it&#8221;</h2>
<p>Irgendjemanden werdet ihr schließlich immer finden, der irgendetwas besser kann als ihr. Also vergleicht ihr munter, was nicht bei drei auf den Bäumen ist: das Einkommen, die getane Arbeit, das Standing in der Firma …</p>
<p>Das Ergebnis kennt ihr sicher aus eigener Erfahrung. Mir jedenfalls geht es immer so, dass ich dann den Eindruck bekomme, alle um mich herum sind in Bewegung und kommen voran – nur ich nicht. Adieu, schöne <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/">Motivation</a>. Ist doch eh alles zu spät, buhu.</p>
<p><figure id="attachment_9680" aria-describedby="caption-attachment-9680" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9680"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg"  alt="&quot;Gut, dass es dir schlecht geht!&quot; - steile These, interessantes Buch. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;amp;creativeASIN=3899018729&quot;&gt;Hier zum kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L.jpg 321w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">&#8220;Gut, dass es dir schlecht geht!&#8221; &#8211; steile These, interessantes Buch. <a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729">Hier zum kaufen&#8230;</a></figcaption></figure></p>
<p><strong>Ihr merkt schon:</strong> Meine Eigenmotivation ist mir zu schade, als dass ich diesen Antriebstod sterben möchte. Und für euch hoffe ich dasselbe: Vorbilder zu haben und ihnen nachzueifern, ist eine super Sache. Aber der Maßstab, anhand dessen ihr euer Leben beurteilt, seid doch immer noch ihr selbst. Wo wollt ihr hin? Was wollt ihr erreichen? Was zählt für euch?</p>
<p>Wenn ihr euren jetzigen Stand dann mit diesen Zielen <em>ab</em>gleicht, habt ihr definitiv eine bessere Option gefunden, eure Motivation hochzuhalten, als euch permanent mit Leuten zu <em>ver</em>gleichen, die womöglich ganz andere Ziele verfolgen. Vergleicht euch mit euch selbst.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-stefan-reutter-ist-autor-coach-und-speaker-rund-um-die-themen-krisen-persoenliche-entwicklung-und-motivation-und-das-ohne-rumgeeier-dafuer-mit-emotionen-ehrlichkeit"><strong>Über den Autor: </strong>Stefan Reutter ist Autor, Coach und Speaker rund um die Themen Krisen, persönliche Entwicklung und Motivation – und das ohne Rumgeeier, dafür mit Emotionen, Ehrlichkeit und Konsequenz. Aus eigener Erfahrung weiß der ehemalige Spitzensportler, dass persönliche Entwicklung eben meistens nicht geradlinig verläuft&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Photographee.eu/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/sleepy-woman-working-overtime-office-350933036">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/motivation-eiskalt-ermordet-so-klappts-auf-gar-keinen-fall/">Motivation: Eiskalt ermordet. So klappt’s auf gar keinen Fall!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kopfsache: Mentale Stärke als Schlüssel zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 22:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellungssache]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Stärke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfolg haben oder nicht! Warum verläuft bei manchen Menschen die Karriere immer weiter nach oben und bei anderen Menschen nicht oder gar nach unten? Lebt ihr euren Karrieretraum, vielleicht sogar&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/kopfsache-mentale-staerke-als-schluessel-zum-erfolg/">Kopfsache: Mentale Stärke als Schlüssel zum Erfolg</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="erfolg-haben-oder-nicht-warum-verlaeuft-bei-manchen-menschen-die-karriere-immer-weiter-nach-oben-und-bei-anderen-menschen-nicht-oder-gar-nach-unten-lebt-ihr-euren-karrieretraum-vielleicht-sogar-leb">Erfolg haben oder nicht! Warum verläuft bei manchen Menschen die Karriere immer weiter nach <em>oben</em> und bei anderen Menschen nicht oder gar nach <em>unten</em>? Lebt ihr euren Karrieretraum, vielleicht sogar Lebenstraum? Und wenn nein, was tut ihr dafür, um eurem Ziel näher zu kommen. Markus Czerner hat Antworten dazu gesucht. Und einige gefunden&#8230;</h3>
<p><span id="more-9808"></span>Wir sind schnell dabei, genau solche Tatsachen dem Faktor Glück zuzuschreiben. „Wenn ich doch nur ein bisschen mehr Glück gehabt hätte“ oder „wenn sich doch nur diese zwei bis drei Chancen zu meinen Gunsten entwickelt hätte, dann wäre ich jetzt ganz wo anders“.</p>
<p>Mein persönlicher Favorit ist ja „wenn ich einfach nicht so viel Pech gehabt hätte&#8230;“ – eines können Sie mir glauben: Jeder erfolgreiche Mensch, der eine Bilderbuchkarriere hat, hat genau so viel Glück und Pech wie jeder andere Mensch auch. Aber sie gehen damit anders um. Um auch noch einmal auf die „wenigen <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/chancen-fuer-studienabbrecher-ausbildung-zum-hoerakustiker-teil-1/">Chancen</a>“ zurückzukommen, die wir im Laufe einer Karriere erhalten und die dann auch wirklich den entscheidenden Unterschied machen: Erfolgreiche Menschen nutzen diese einfach. Sie sind da, wenn es drauf ankommt. Warum? Weil sie vorbereitet sind!</p>
<h2 id="mentale-verfassung-ist-entscheidend">Mentale Verfassung ist entscheidend</h2>
<p>Viele Menschen sind mit einer Menge Talent gesegnet und verfügen über ein sehr starkes Leistungspotenzial – schaffen aber den Sprung nach oben nicht. Das hat zu großen Teilen überhaupt nichts mit deren Leistungsvermögen zu tun, sondern ausschließlich mit deren mentaler Verfassung.</p>
<p>Die meisten Menschen scheitern schlicht und einfach an ihrem Kopf. Sie verpassen es, mentale Voraussetzungen für erfolgreiches Handeln zu schaffen. Grundsätzlich ist das ein Fakt, der in der Businesswelt stark vernachlässigt wird. Es wird viel Kraft darauf verwendet, sich zu perfektionieren und zu optimieren. Dabei wird sich aber immer nur auf das Handeln selbst konzentriert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Scheitern im Kopf&#8221;</p></blockquote>
<p>Der mentale Bereich wird teils völlig vernachlässigt. In der Sportwelt zum Beispiel sieht das ganz anders aus: Hier wird tagtäglich mental gearbeitet, denn jeder Sportler weiß, dass die mentale Verfassung entscheidend für die eigene Leistung ist. Denn erst wenn unser Kopf auf den Erfolg vorbereitet ist, sind wir in der Lage, unser volles Leistungspotenzial in fast allen Situationen optimal abzurufen, besonders aber in Drucksituationen.</p>
<p>Sollten Sie hier vielleicht zweifeln, was die Bedeutung Ihrer mentalen Verfassung betrifft: Vielleicht kennen Sie das Ganze auch noch aus Schul- oder Studienzeiten, wo Sie sich auf bevorstehende Prüfungen vorbereitet haben. Zu Hause oder in Ihrer Lerngruppe wussten Sie alles. Es konnte keine Frage kommen, die Sie nicht beantworten können. Dann war es soweit: Prüfungstag!</p>
<p>Sie sitzen in der Prüfung und alles, was Sie zuvor gelernt haben ist auf einmal weg. Sie wissen nichts mehr – nicht einmal die einfachsten Fragen – obwohl Sie top-vorbereitet waren. Diese Differenz hat nicht etwas was mit der Tagesform zu tun, sondern ist schlicht und einfach Ausdruck einer unterschiedlichen mentalen Verfassung.</p>
<p>Sie wissen nicht, wovon ich rede? Laufen Sie einmal über einen 10 Zentimeter breiten Balken am Boden oder über einen 10 Zentimeter breiten Schwebebalken in zwei Meter Höhe. Glauben Sie mir, dann werden Sie den Unterschied Ihrer mentalen Verfassung kennenlernen.</p>
<h2 id="mentale-staerke-fuer-mehr-leistung">Mentale Stärke für mehr Leistung</h2>
<p>Wer eine erfolgreiche Karriere anstrebt, der muss kontinuierlich an eben dieser mentalen Verfassung arbeiten – neben den Fähigkeiten, die natürlich auf der Handlungsebene erworben werden müssen. In der Sportwelt ist immer die Rede von mentaler Stärke. Sportler, die unter Druck mit ihrer absolut besten Leistung auftrumpfen. Die Wenigsten wissen dabei, was <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">mentale Stärke</a> eigentlich bedeutet.</p>
<p>Mentale Stärke ist die Fähigkeit, im entscheidenden Moment, unter den gegebenen Umständen, die bestmögliche Leistung abzurufen. Dem mentalen Bereich liegt dabei seit Jahrhunderten eine ganz einfache Erkenntnis zu Grunde: Nämlich dass wir durch unsere Gedanken unser Unterbewusstsein derart beeinflussen, dass darüber in unserem Kopf über Erfolg oder Misserfolg unseres Handelns entschieden wird.</p>
<p>Jeder erfolgreiche Mensch erlebt seine größten Erfolge vorher tausende Male in seinem Kopf, bevor er diese Erfolge dann irgendwann tatsächlich einfährt. Dieses gedankliche Erleben findet nicht nur für die großen Karriere-Erfolge statt, sondern auch für kleinere Aufgaben.</p>
<p>Wir können es im Sport, besonders im Winter- oder Motorsport, immer wieder sehen, wenn die Sportler unmittelbar vor dem Start völlig in Gedanken vertieft da sitzen und mit geschlossenen Augen vor sich hin träumen. Es mag schnell der Gedanke aufkommen, dass sie ein Nickerchen machen. Machen sie aber nicht. Sie bereiten sich mental auf den bevorstehenden Wettkampf vor. Dabei gehen sie die bevorstehenden Bewegungen noch einmal bis in kleinste Detail durch oder schauen sich selbst bei Siegen zu.</p>
<h2 id="vorstellungskraft-schafft-wirklichkeit-positiv-wie-negativ">Vorstellungskraft schafft Wirklichkeit – positiv wie negativ</h2>
<p><figure id="attachment_9809" aria-describedby="caption-attachment-9809" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9809"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-243x400.jpg"  alt="Alles nur in meinem Kopf? Nicht nur. Wichtig ist auch, was wir davon aussen umsetzen. Tipps von Markus Czerner in &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Alles-Kopfsache-Punktgenau-Markus-Czerner/dp/3869803967?SubscriptionId=AKIAIP7AKJGSERSYZHPA&amp;amp;tag=karriereeinsic-21&amp;amp;linkCode=alb&amp;amp;camp=2025&amp;amp;creative=165953&amp;amp;creativeASIN=3869803967&quot;&gt;diesem&lt;/a&gt; Buch..."  width="160"  height="263"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-243x400.jpg 243w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-768x1263.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-608x1000.jpg 608w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-696x1144.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-1068x1756.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-255x420.jpg 255w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite-511x840.jpg 511w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/10/Buch-Frontseite.jpg 1365w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9809" class="wp-caption-text">Alles nur in meinem Kopf? Nicht nur. Wichtig ist auch, was wir davon aussen umsetzen. Tipps von Markus Czerner in <a href="https://www.amazon.de/Alles-Kopfsache-Punktgenau-Markus-Czerner/dp/3869803967?SubscriptionId=AKIAIP7AKJGSERSYZHPA&amp;tag=karriereeinsic-21&amp;linkCode=alb&amp;camp=2025&amp;creative=165953&amp;creativeASIN=3869803967">diesem</a> Buch&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Eine Mentalstrategie, welche die meisten Menschen in Perfektion beherrschen. Nur setzen sie diese leider ausschließlich zu ihrem Nachteil ein. Wie oft haben Sie sich schon einmal das absolute Worst-Case-Szenario vorgestellt?</p>
<p>Zum Beispiel vor einer wichtigen Kundenpräsentation oder einem für Sie persönlich wichtigen <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Bewerbungsgespräch</a>?</p>
<p>So richtig, bis in kleinste Detail, was alles schief laufen kann, wie Sie die Präsentation oder das Gespräch versauen und als Verlierer da stehen – und dann wundern wir uns, dass es auch genau so kommt, oftmals begleitet mit der Feststellung „ich habe es ja gewusst.“</p>
<p>Negative Denkmuster, allen voran <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/01/wenn-die-arbeit-nervt-drei-tipps-fuer-den-neustart/">Worst-Case-Szenarien</a> sind tödlich für den Erfolg. Wenn wir uns schon mit eben solchen Worst-Case-Szenarien beschäftigen, dann wie wir diese Szenarien erfolgreich meistern und am Ende dennoch erfolgreich sind. Wer seine Erfolge gedanklich immer und immer durchspielt, erhöht die Wahrscheinlichkeit diese tatsächlich auch zu erreichen! Vorstellungskraft schafft Wirklichkeit!</p>
<p>Erfolg hat also überhaupt nichts mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Glück</a> zu tun. Erfolg ist erlernbar und in letzter Konsequenz auch planbar sowie absehbar. Die Grundlage dafür muss aber auf der Mentalebene geschehen. Eines ist dann Gewiss: Ihr persönlicher Erfolg ist nur noch eine Frage der Zeit!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: vectorfairy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-illustration/man-head-silhouette-portrait-line-drawing-353396618">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/10/kopfsache-mentale-staerke-als-schluessel-zum-erfolg/">Kopfsache: Mentale Stärke als Schlüssel zum Erfolg</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Heimliche Spielregeln der Karriere: “Bossy, das neue Freundlich”</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 20:46:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlecht]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Männerwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom freundlichen Mädchen aus der Provinz zur taffen Karriere-Frau in Berlin? Geht doch! Wer sich in der Männerwelt beweisen und Karriere machen will, der darf nicht nur freundlich sein. Es&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Heimliche Spielregeln der Karriere: “Bossy, das neue Freundlich”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vom-freundlichen-maedchen-aus-der-provinz-zur-taffen-karriere-frau-in-berlin-geht-doch-wer-sich-in-der-maennerwelt-beweisen-und-karriere-machen-will-der-darf-nicht-nur-freundlich-sein-es-geht-daru">Vom freundlichen Mädchen aus der Provinz zur taffen Karriere-Frau in Berlin? Geht doch! Wer sich in der Männerwelt beweisen und Karriere machen will, der darf nicht nur freundlich sein. Es geht darum, sich durchzusetzen, tradierte Frauen-Muster abzulegen und jedes Hindernis mit Bravour und Humor zu meistern.</h3>
<h3 id="susanne-kleinhenz-klaert-auf-wir-haben-mit-der-autorin-und-speakerin-gesprochen-ihr-fazit-nach-ueber-20-jahren-in-der-fuehrungsriege-eines-finanzdienstleistersr-wer-in-den-hohen">Susanne Kleinhenz klärt auf. Wir haben mit der Autorin und Speakerin gesprochen. Ihr Fazit nach über 20 Jahren in der Führungsriege eines Finanzdienstleistersr: „Wer in den hohen Etagen nur mit einem Lächeln und der eigenen Weiblichkeit bewaffnet ist, ist wie jemand, der mit einem Messer bewaffnet in eine Schießerei zieht.“</h3>
<p><span id="more-9801"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Ihr Zitat klingt ja sehr martialisch. Was genau meinen Sie damit?</strong></p>
<p><em>Dr. Susanne Kleinhenz: </em>Ich möchte damit deutlich machen, dass es absolut unvermeidbar ist, dass Frauen sich in einer Männerwelt auch deren Sprache, Eigenarten und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/">Rituale</a> aneignen müssen. Damit meine ich nicht, dass sie sie für gut heißen sollen. Nur wenn man in einem Spiel gewinnen will, dann muss man seine Regeln erst einmal befolgen.</p>
<p>Und so ist das mit den Karrieren in einer Männerwelt auch. Wir Frauen haben da bisher keine Punkte gemacht, die Regeln sind eben noch durch und durch männlich. Auch das heiße ich nicht für gut, nur wenn wir sie ändern wollen, dann müssen wir erst einmal an die Spitze gelangen. Das aber gelingt uns nur, mit einem trojanischen Pferd. Frauen sollten deshalb die Spielregeln des Feldes, das sie erobern möchten, gut studieren und auch</p>
<p>Sobald eine paritätische Verteilung in den Vorstandsetagen erreicht ist, werden sich auch die Regeln in Richtung mehr ganzheitlichen Denkens, Humanität und eben in einen  weiblicheren Umgangston ändern.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie haben Sie erfahren, dass die Spielregeln der Finanzdienstleistungsbranche so männlich  sind?</strong></p>
<p><em>Dr. Susanne Kleinhenz</em>: Ich habe im zarten Alter von 20 Jahren als Azubi in einer Versicherungsgesellschaft begonnen und mich dann stetig durch Weiterbildung und Ehrgeiz nach oben gearbeitet. Nach ca. 12 Jahren hatte ich dann durch einen Arbeitgeberwechsel  meine erste erträumte <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Führungsposition</a>. Ich sollte meine erste Akademie aufbauen und leiten.</p>
<p>Dahin bin ich gekommen, weil ich nie, nie, nie aufgegeben habe und mich immer an den Leitspruch meines Vaters gehalten habe, der mir schon als <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/chancen-fuer-studienabbrecher-ausbildung-zum-hoerakustiker-teil-1/">Auszubildende</a> gesagt hat, dass eine Frau im Leben alles erreichen kann, was sie will, sich aber leider dreimal so viel dafür anstrengen muss wie ein Mann. Diesen klugen Tipp habe ich mir angenommen. Fortwährend strebte ich nach oben, bildete mich weiter, suchte mir Mentoren und verbannte Verhinderer  aus meinem Leben.</p>
<h1 id="mentoren-suchen-und-bedenkentraeger-meiden">Mentoren suchen und Bedenkenträger meiden</h1>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie unterscheiden Sie diese beiden Typen: Mentoren  und Verhinderer?</strong></p>
<p><em><strong> </strong>Dr. Susanne Kleinhenz</em>: Ganz schädlich fand ich all die Freundinnen, die ein klassisches Familienleben angestrebt haben und ihre Zeit nicht für den Beruf oder Studium brauchten, sondern um den richtigen Mann zu finden. Es waren damals die 1980er, und ich hatte das Gefühl, dass sie sich gedanklich noch in den 1950ern befanden.</p>
<p>Diese Freundinnen brachten mich nicht weiter – und  ich sie nicht. Denn ich war der Meinung, dass ihre Freunde und Männer, sie an ihrem eigenen Leben hinderten. Sie bekamen Kinder und blieben zu   Hause. Ich ging von Nürnberg nach Berlin. Dort war das Leben für eine ehrgeizige Frau leichter, weil die Denkweise dort moderner war.</p>
<h2 id="arbeiten-an-der-buehnenpraesenz">Arbeiten an der Bühnenpräsenz</h2>
<p>Es gab Gott  sei Dank in meiner damaligen Firma Chefs, die mein Karrierestreben gut fanden und förderten. An die hielt ich mich und befolgte ihre Tipps: halte dich privat von Kollegen fern, lerne richtiges Kommunizieren, übe dich in Rhetorik und arbeite an deiner Bühnenpräsenz. Diese Empfehlungen beherzigte ich so gut ich konnte. In Berlin baute ich mir einen privaten Freundeskreis auf und ging auch schon Mal feiern, aber die meiste Zeit investierte ich in mein nebenberufliches Studium.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was raten Sie aufstrebenden Frauen heute in Ihrem Buch „Bossy ist das neue  freundlich“?</strong></p>
<p>In diesem Buch geht es vor allem darum, wie Frau ihre Karriere plant und durchzieht – und das mit viel Spaß und  Leichtigkeit.</p>
<blockquote><p>&#8220;ein Karriere-Booster&#8221;</p></blockquote>
<p>Es geht zunächst darum herausfinden, was man wirklich will. Nicht jede Frau ist für eine kompromisslose Karriere geeignet. In <strong>Bossy </strong>geht es darum, wie Frauen bis an die Spitze kommen können. Es ist ein Karriere-Booster, ein Ratgeber, der Frauen sagt, wie sie in einer Männerwelt Boss werden.</p>
<p>Es geht darum, behindernde Werte und Glaubensmuster abzulegen und eine neue Sprache zu lernen. Die Männersprache ist wesentlich einfacher als die  Sprache der Frauen. Sie ist körperlicher als sie intellektuell ist. Sie ist  kraftvoll – und es geht niemals darum, wer der sympathischste ist, sondern immer darum, wer gewinnt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was sind die wichtigsten Regeln, die Frauen befolgen sollten, um erfolgreich zu  werden?</strong></p>
<p><em>Dr. Susanne Kleinhenz: </em><strong>Hier würde ich zunächst einmal fünf Fragen vorschlagen, die sich Frauen beantworten sollten:</strong></p>
<h1 id="das-handeln-dem-erwuenschten-ziel-unterwerfen">Das Handeln dem erwünschten Ziel unterwerfen</h1>
<ol>
<li>Was ist mein Ziel? An welcher Stelle möchte ich in 10 Jahren sein?</li>
<li>Welchen Preis bin ich bereit dafür zu bezahlen? Bin ich bereit evtl. auf Familienglück und Kinder zu verzichten? Wie belastbar bin ich wirklich? Was kann ich tun, um belastbarer und nervenstärker zu werden?</li>
<li>Welche Ausbildung/ Weiterbildung brauche ich? Wie kann ich diese erwerben?</li>
<li>Wer sind meine Mentoren, wie bringe ich sie dazu, dass sie mich unterstützen? Niemand schafft es ganz alleine an die</li>
<li>Bin ich bereit, mein Handeln stets mit meinem Ziel abzugleichen? Es ist erforderlich, sich immer zu fragen, was einen die eigenen Handlungen einbringen.</li>
</ol>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum wollen Sie, dass Frauen an die Spitze kommen? Es ging doch bisher ohne sie ganz gut&#8230;</strong></p>
<p><em>Dr. Susanne Kleinhenz:</em> Naja, wenn man den Abgasskandal und ab und zu  eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/karriere-in-finanzbranche-arbeitnehmer-haben-fast-freie-wahl/">Finanzkrise</a> in Kauf nimmt, kann man sicher sagen, es ging ganz gut. Wir wissen ja auch nicht, wie es anders wäre. Betrachtet man aber Studien aus  den  USA,  so  kann  man  mit Sicherheit behaupten,  dass  Firmen mit gemischten Vorstandsteams weitaus erfolgreicher sind als männliche geführte Unternehmen.</p>
<p>Das ist der eine Grund, außerdem denke ich, dass Frauen, so hart sie auch evtl. auf ihrem Weg nach oben geworden sein mögen, immer umsichtiger, ökologischer und humaner führen werden als Männer das tun. Frauen ist das Gebären, Beschützen und Nähren nun einmal näher und Männern das Zerstören. Sicher braucht man immer beides. Das Zerstören und das Neuaufbauen.</p>
<h2 id="zeit-fuer-einen-wandel">Zeit für einen Wandel</h2>
<p>Aber ich finde, unsere Welt ist an einem Punkt angekommen, an dem ein weiblicherer und umsichtiger Umgang mit allem an der Reihe ist und das können gemischte Teams wesentlich besser. <em>Außerdem ist es einfach an der </em>Zeit, dass wir uns über diese tradierten <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-finde-den-beruf-der-zu-dir-passt-nicht-andersrum/">Geschlechterrollen</a> hinwegsetzen können. Wer sagt denn, dass Frauen die besseren Kindergärtner sind. Es wird Zeit für einen Wandel.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was unterscheidet Sie von anderen Coaches, die sich auf das Thema Karriere und Frauen spezialisiert haben?</strong></p>
<p><strong> </strong>Es ist die Vielfalt meiner Erfahrung. Jedes Ärgernis, über das eine  Businessfrau heute stolpert, hatte ich vermutlich bereits, und habe eine Lösung dafür gefunden. Um es auf den Punkt zu bringen. Ich verbinde Praxiserfahrung mit allen Typen von Alpha-Führungs-Männern  mit einem wissenschaftlichen Studium über Differentielle Psychologie.  D.h. ich kann jeden Wahnsinn, der in Chefetagen passiert erklären. Aber vor allem habe ich einen gangbaren Weg gefunden, wie es Frauen spielerisch durch das Minenfeld ganz nach oben schaffen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Empfehlung geben Sie weiblichen Führungskräften mit auf ihren Weg?</strong></p>
<p><strong> </strong><em>Dr. Suanne Kleinhenz</em>: Treffen Sie eine Entscheidung – Seien Sie sich ganz sicher – und dann laufen Sie los und drehen Sie sich nicht mehr um. Sich sicher sein und loslaufen</p>
<h6 id="ueber-die-gespraechspartnerin-susanne-kleinhenz-ist-doktor-der-philosophie-mit-den-schwerpunkten-differenzierte-psychologie-mitarbeiterzufriedenheit-und-dialogisches-management-ihr-gehoert-die-liv"><strong>Über die Gesprächspartnerin: </strong><a href="http://www.susanne-kleinhenz.de">Susanne Kleinhenz</a> ist Doktor der Philosophie mit den Schwerpunkten: differenzierte Psychologie, Mitarbeiterzufriedenheit und Dialogisches Management. Ihr gehört die live-academy, eine freie Akademie  für Persönlichkeitsentwicklung und  Change-Management&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/smiling-businesswoman-using-smartphone-over-gray-265336703">Shutterstock</a></em></p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<ul>
<li>Die dunkle Seite der Macht: Eine Typologie von Führung, Susanne Kleinhenz, Springer Verlag 2016, ISBN:978-3-658-12318-5</li>
<li>Dialogisches Management zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, Susanne Kleinhenz, Springer Verlag  2015, ISBN:978-3-658-11842-6</li>
<li>Der Archetyp-Effekt. Gelungenes Beziehungsmanagement Privat und Beruflich, Susanne Kleinhenz, live-academy Verlag 2013, ISBN: 978-3-9815638-3</li>
<li>Der Don Juan-Verkäufer. Verkaufen heißt auch verführen, Weibliches Marketing, Das Geheimnis von Senseability. Susanne Kleinhenz,  live-academy Verlag 2013,  ISBN:978-3-9815638-25</li>
<li>Erfolg-Reich-Sein in der Zukunft. live-academy Verlag 2010, Susanne Kleinhenz et al., live-academy Verlag 2010, ISBN: 978-3-00-030650-1</li>
<li>Hoffnung und Zuversicht 2020. Der Makler als Zukunftsberater, Susanne Kleinhenz et al., live- academy Verlag 2009, ISBN: 978-3-00-027718-4</li>
<li>Wenn das Glück missglückt. Warum wir so ticken, wie wir ticken, Susanne Kleinhenz, Business Village 2011,  ISBN: 978-86980-107-0</li>
<li>Der Mann im weiblichen Jahrhundert. Was Männer und Frauen voneinander lernen können, Susanne Kleinhenz, GABAL Verlag 2008, ISBN: 978-3-89749-850-1</li>
<li>Das 21. Jahrhundert ist weiblich. Über die Freiheit, die Frau zu sein, die Sie sein wollen, Susanne Kleinhenz, GABAL Verlag 2007, ISBN: 978-3-89749-667-5</li>
</ul><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/bossy-das-neue-freundlich/">Heimliche Spielregeln der Karriere: “Bossy, das neue Freundlich”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Existenzsgründung: So gelingt euer Start ins Business leicht(er)!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/09/existenzsgruendung-so-gelingt-euer-start-ins-business-leichter/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2017 12:11:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gute Geschäftsidee im Kopf? Super! Nur reicht das leider noch nicht. Der unternehmerische Erfolg ist keineswegs garantiert. Fail. Fast. Fuck-Up? Oder: Forward! Umso wichtiger, bereits im Vorfeld die Weichen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eine-gute-geschaeftsidee-im-kopf-super-nur-reicht-das-leider-noch-nicht-der-unternehmerische-erfolg-ist-keineswegs-garantiert-fail-fast-fuck-up-oder-forward-umso-wichtiger-bereits-im-vorfeld">Eine gute Geschäftsidee im Kopf? Super! Nur reicht das leider noch nicht. Der unternehmerische Erfolg ist keineswegs garantiert. Fail. Fast. Fuck-Up? Oder: Forward! Umso wichtiger, bereits im Vorfeld die Weichen zu stellen und zu prüfen, inwiefern die Idee bzw. das Vorhaben, ein Unternehmen zu gründen, realisierbar ist. Ein paar Impulse für Existenzgründer&#8230;</h3>
<p><span id="more-9799"></span></p>
<p>Fakt ist, dass das Unternehmersein nicht nur mit dem Anbieten von Produkten, Services oder Dienstleistungen verbunden ist, sondern es geht vieles mehr damit einher. Was es heißt, eine Existenzgründung zu starten, erfährt man zum Beispiel bei <a href="https://www.fuer-gruender.de/beratung/termine/existenzgruenderseminar/ihk-seminar/">einem Existenzgründerseminar</a>.</p>
<p>Hier erhält der Teilnehmer umfassende Informationen zu den rechtlichen und steuerlichen Gegebenheiten. Überdies wird er über die finanziellen Aspekte sowie die Bereiche Marketing, Werbung und Co. informiert. Nicht zuletzt spielt das Thema Fördergelder eine Rolle. Unter welchen Voraussetzungen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/01/digitale-nomaden-entrepreneure-im-flex-office/">Jungunternehmer</a> mit staatlichen Subventionen rechnen kann, ist für den langfristigen Erfolg eines Existenzgründers schließlich ebenfalls von grundlegender Relevanz.</p>
<h2 id="die-ersten-huerden-erfolgreich-meistern">Die ersten Hürden erfolgreich meistern</h2>
<p>Zu den wesentlichen Schritten, die ein Existenzgründer durchführen muss, gehört es, geeignete Geschäftsräumlichkeiten zu finden. Darüber hinaus müssen Waren bzw. Rohstoffe eingekauft werden. Diesbezüglich ist es schon vorab vonnöten, Lieferanten zu generieren, die ihr Portfolio zu möglichst attraktiven Konditionen anbieten.</p>
<p>Grundsätzlich muss der Existenzgründer von Anfang an den ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen im Auge halten. Damit nicht genug: Die Suche nach in Frage kommenden Mitarbeitern sowie die <a href="https://www.mediencommunity.de/content/planung-von-werbema%C3%9Fnahmen">Planung werbespezifischer Maßnahmen</a> sind überdies von zentraler Bedeutung. Ein Unternehmen kann nämlich nur dann langfristig bestehen, wenn es gelingt, Kunden zu generieren &#8211; und diese möglichst dauerhaft zu halten!</p>
<h2 id="unterstuetzung-fuer-den-unternehmerischen-erfolg">Unterstützung für den unternehmerischen Erfolg</h2>
<p>Sicherlich werden dem Existenzgründer etliche Steine in den Weg gelegt. So stellt sich zum Beispiel die Frage, wie all die Herausforderungen überhaupt angegangen werden können?</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer A sagt muss auch B + C sagen&#8221;</p></blockquote>
<p>Während man mit Aufgabe A beschäftigt ist, können meist unmöglich auch die Aufgaben B und C erledigt werden. Ganz zu schweigen davon, dass der Unternehmer gleichzeitig stets für seine neuen Geschäftspartner, Kunden und Interessenten erreichbar sein muss. Dieser Aspekt ist bekanntlich elementar für den Unternehmenserfolg. Immer mehr Gewerbetreibende gehen aus dem Grund dazu über, die Dienstleistung eines Büroservices in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Ein <a href="http://www.bueroservice24.de/">solches externes Unternehmen</a> stellt wahrlich eine erhebliche Entlastung für Unternehmer dar. So ist es dank dieser professionellen Unterstützung möglich, eingehende Anrufe weiterzuleiten und im Zuge dessen eine kontinuierliche Erreichbarkeit zu gewährleisten. Ein Umstand, den der anspruchsvolle Kunde gewiss zu schätzen weiß! Wenngleich die Inanspruchnahme eines Büroservices mit zusätzlichen Kosten für den Jungunternehmer verbunden ist, so ist dieser individuelle Service doch buchstäblich unbezahlbar.</p>
<h2 id="vorteile-eines-bueroservices">Vorteile eines Büroservices</h2>
<p>Wann immer ein Kunde, ein Interessent oder ein Geschäftspartner den Unternehmer zu erreichen versucht, nimmt das Office-Team die Anfragen persönlich entgegen. Ein entsprechendes Briefing vorausgesetzt, können bereits erste wichtige Fragen beantwortet werden. Der Auftraggeber wird dabei über jeden Vorgang informiert und ist folglich immer auf dem Laufenden. Sein Vorteil: Er kann sich gleichzeitig mit all den anderen Dingen beschäftigen, die im Rahmen seines beruflichen Alltags anfallen.</p>
<p>Natürlich muss die Auswahl eines Büroservices gut durchdacht sein. Weil der Beruf des Büroservice-Dienstleisters nicht geschützt ist, kann theoretisch jeder, der im Besitz eines Computers und eines Telefons ist, entsprechende Services anbieten. Deshalb ist es umso wichtiger, genau hinzuschauen und sich nur für den Anbieter zu entscheiden, der sich durch <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/e-learning-total-oede-tipps-um-am-ball-zu-bleiben/">Professionalität</a> und beste Kundenbewertungen auszeichnet.</p>
<h6 id="fazit-wer-im-big-business-erfolgreich-sein-will-sollte-sich-zunaechst-im-lokalen-business-center-beraten-lassen-oder-an-einem-existenzgruenderseminar-teilnehmen-jetzt-anmelden-und-dami"><strong>Fazit: </strong>Wer im Big Business erfolgreich sein will, sollte sich zunächst im lokalen Business-Center beraten lassen oder an einem Existenzgründerseminar teilnehmen. Jetzt anmelden &#8211; und damit die Weichen für den erfolgreichen Unternehmensstart stellen.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Masson/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/beautiful-redhead-women-lying-down-on-279370319">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/existenzsgruendung-so-gelingt-euer-start-ins-business-leichter/">Existenzsgründung: So gelingt euer Start ins Business leicht(er)!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>“Dein Geld kann mich mal”: Darum solltet ihr beim größten Erfolg über einen Jobwechsel nachdenken…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/09/dein-geld-kann-mich-mal-darum-solltet-ihr-beim-groessten-erfolg-ueber-einen-jobwechsel-nachdenken/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 20:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Prestige]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Top Gehalt, top Position, Prestige en masse – und doch im falschen Job. Peter Holzer hat inmitten seiner steilen Finanzkarriere alles hingeschmissen und neu angefangen. Und ob ihr nun Berufsanfänger&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/dein-geld-kann-mich-mal-darum-solltet-ihr-beim-groessten-erfolg-ueber-einen-jobwechsel-nachdenken/">“Dein Geld kann mich mal”: Darum solltet ihr beim größten Erfolg über einen Jobwechsel nachdenken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="top-gehalt-top-position-prestige-en-masse-und-doch-im-falschen-job-peter-holzer-hat-inmitten-seiner-steilen-finanzkarriere-alles-hingeschmissen-und-neu-angefangen-und-ob-ihr-nun-berufsan">Top Gehalt, top Position, Prestige en masse – und doch im falschen Job. Peter Holzer hat inmitten seiner steilen Finanzkarriere alles hingeschmissen und neu angefangen. Und ob ihr nun Berufsanfänger oder alte Hasen seid – vielleicht ist es auch für euch an der Zeit, zu überdenken, ob ihr in eurem aktuellen Job glücklich werdet&#8230;</h3>
<p><span id="more-9795"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Herr Holzer, Sie waren über Jahre beruflich sehr erfolgreich in der Finanzbranche. Dann kam der Umbruch – weshalb?</strong></p>
<p><em>Peter Holzer:</em> Ich bin dabei einem Gefühl erlegen, das ihr wahrscheinlich alle kennt: Ihr startet beruflich durch, merkt, dass ihr erfolgreich seid und das zündet in euch eine unheimliche Euphorie. Einen Tatendrang. Ihr tretet schließlich für eine Sache, für euer Unternehmen an! So war das damals auch für mich.</p>
<p>Mit der Zeit kam ich jedoch immer häufiger ins Grübeln. Der Erfolg stimmte auf dem Papier und auf dem Konto, keine Frage. Doch ich musste feststellen, dass meine Werte und fundamentalen Ansichten immer weniger in mein Umfeld passten und immer weniger denen meiner Kollegen entsprachen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Hätten Sie damals nicht einfach die Reißleine ziehen und gehen können?</strong></p>
<p><em>Peter Holzer:</em> Hätte, hätte! ;-) Natürlich hätte ich das tun können. Und im Nachhinein sagt man sich ja oft: Mann, war ich blöd, warum bin ich denn nicht gegangen?! Aber Geld ist wie eine Droge: Wir wollen immer mehr davon. Es macht süchtig. Und so bin ich trotz der <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/erfolgreich-scheitern-das-leben-ist-der-brutalste-und-beste-lehrmeister/">Unzufriedenheit</a> geblieben. Wir Menschen sind nun einmal extrem gut darin, den wichtigen Fragen auszuweichen, indem wir uns einfach noch mehr beschäftigen. Wir verkaufen uns, warum es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist, und erfinden Stories, warum es sinnvoll ist, das tote Pferd weiterzureiten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir strampeln uns tagtäglich ab&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn wir aber ehrlich zu uns wären, würden wir feststellen: Wir strampeln uns tagtäglich ab, kritisieren und ärgern uns immer wieder über dieselben Dinge – und im Laufe der Zeit verändert sich dennoch nichts.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wann kamen Sie letztlich also aus dieser Sackgasse heraus?</strong></p>
<p><em>Peter Holzer:</em> Die Einsicht hatte sich bei mir schon länger etabliert, ich handelte nur nicht danach. Deshalb brauchte ich Nachhilfe vom Leben. Ein Schilddrüsentumor wurde plötzlich bei mir diagnostiziert. Ich musste zweimal unters Messer und diverse Therapien durchstehen. Der Krebs zwang mich in die Knie und ich kapierte endlich auch emotional: Dieses Leben ist einmalig und begrenzt.</p>
<p><figure id="attachment_9759" aria-describedby="caption-attachment-9759" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9759"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-400x373.jpg"  alt="Fesselnd, bewegend und aufrüttelnd zugleich: In der heutigen Welt, die immer lauter wird, ist es wichtiger denn je, Klarheit zu finden und der inneren Stimme zu folgen. Sie zeigt den Lesern ihren Horizont auf, um selbstbestimmt durchs Leben zu navigieren. Holzer fordert in seinem Buch „Mut braucht eine Stimme: Wie Sie Ihrem Leben Wirkung geben“ auf, zu einer eigenen inneren Haltung zu stehen..."  width="200"  height="186"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-400x373.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-768x716.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-696x649.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-450x420.jpg 450w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02.jpg 799w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" ><figcaption id="caption-attachment-9759" class="wp-caption-text">Fesselnd, bewegend und aufrüttelnd zugleich: In der heutigen Welt, die immer lauter wird, ist es wichtiger denn je, Klarheit zu finden und der inneren Stimme zu folgen. Sie zeigt den Lesern ihren Horizont auf, um selbstbestimmt durchs Leben zu navigieren. Holzer fordert in seinem Buch „Mut braucht eine Stimme: Wie Sie Ihrem Leben Wirkung geben“ auf, zu einer eigenen inneren Haltung zu stehen&#8230;(Foto: Theresa Rothwangl)</figcaption></figure></p>
<p>Und die Erkenntnis wurde noch krasser: Wenn du verstanden hast, dass Lebenszeit begrenzt ist, warum verschwendest du sie dann mit Dingen, die du eigentlich gar nicht machen willst?</p>
<p>Das würde ich mir an eurer Stelle immer wieder vor Augen halten. Gerade bei den beruflichen Themen. Ihr habt nur ein Leben – wollt ihr diese <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Lebenszeit</a> wirklich in euren aktuellen Job investieren?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie wollten das nicht …</strong></p>
<p><em>Peter Holzer:</em> Richtig. Meine Erkrankung führte dazu, dass ich lernte, mit mir selber in Dialog zu kommen. Nicht so sehr auf das ganze Gelaber von außen zu hören: Du musst, du sollst, &#8230; Ich lernte, auf das zu hören, was meine innere Stimme mir sagte. Was will ich wirklich machen? Wozu will ich einen Beitrag leisten? Am meisten Klarheit gewann ich durch die Frage: Was macht dieser Job aus mir, wenn ich dort langfristig arbeite? Wie sieht die Zukunftswelt aus, zu der ich hier einen Beitrag leiste?</p>
<p>Diese innere Stimme wird schnell durch oberflächliche Bedenken wie finanzielle Verpflichtungen und Sachzwänge unterbrochen. Das ist gefährlich. Denn wir machen uns bald abhängig davon. Vielleicht bedeutet der berufliche Wechsel Erfüllung, aber eben auch ein kleineres oder zumindest schwankendes <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/gehaelter-der-ceos/">Einkommen</a>. Da hilft nur: frei machen und mutig sein. Ein kleineres Auto fahren oder das schicke Haus aufgeben und in eine Wohnung ziehen. Wenn ihr einen erfüllenderen Job haben wollt, müsst ihr eben eine Entscheidung treffen und den Preis zahlen.</p>
<p>Außerdem könnt ihr sehr gut im Beruf Erfüllung finden <em>und</em> damit gutes Geld verdienen. Mein Umsatz ist heute zum Beispiel deutlich höher als damals in der Finanzbranche.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das heißt, in Ihrem jetzigen Job als Coach und Speaker sind Sie rundum glücklich?</strong></p>
<p><figure id="attachment_9763" aria-describedby="caption-attachment-9763" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9763"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL-266x400.jpg"  alt="Lust auf mehr? Peter Holzer hat zum Thema ein Buch geschrieben. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Mut-braucht-eine-Stimme-Wirkung/dp/3869367970/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=31ca84f3fca5c2f74fc4b2851a2643a5&amp;amp;creativeASIN=3869367970&quot;&gt;Hier kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL.jpg 333w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9763" class="wp-caption-text">Lust auf mehr? Peter Holzer hat zum Thema ein Buch geschrieben&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Peter Holzer:</em> Natürlich nicht. Und rundum glücklich zu sein, halte ich auch für das falsche Ziel im Job. Als Redner spreche ich im Jahr netto rund 40 Stunden vor Menschen.</p>
<p>Das liebe ich. Das erfüllt mich. Ich kann mir keinen besseren Job vorstellen. Doch um diese 40 Stunden möglich zu machen, muss ich mehr als 45 Tage in Autos, Flugzeugen, Zügen, Taxen, Leihwagen und Hotelbetten verbringen. Diesen Teil hasse ich.</p>
<p>Ich glaube, es gibt keinen Job, der unbegrenzt glücklich macht. Jeder Beruf hat eben seine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">Schattenseiten</a>. Entscheidend ist für mich, dass mich der Kern meiner Arbeit erfüllt. Wenn weder der Kern noch das Drumherum stimmen, dann ist es an der Zeit für euch, etwas zu ändern – und eventuell einen radikalen Neuanfang zu wagen.</p>
<h6 id="ueber-den-gastautor-peter-holzers-karriere-haette-kaum-bilderbuchhafter-verlaufen-koennen-bereits-mit-24-jahren-verantwortete-er-den-vertrieb-eines-private-equity-fonds-doch-mitten-auf-diesem"><strong>Über den Gastautor: </strong>Peter Holzers Karriere hätte kaum bilderbuchhafter verlaufen können: Bereits mit 24 Jahren verantwortete er den Vertrieb eines Private Equity Fonds. Doch mitten auf diesem Höhenflug überraschte ihn eine plötzliche Krebserkrankung. Der Tumor bedrohte nicht nur sein Leben, sondern auch seine Stimme. Damals fasste Holzer den Mut, einen kompletten Neustart zu wagen. Heute unterstützt er Unternehmen und Führungskräfte dabei, ihre Ideen mutig in die Praxis umzusetzen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Suchota/ Shutterstock</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/dein-geld-kann-mich-mal-darum-solltet-ihr-beim-groessten-erfolg-ueber-einen-jobwechsel-nachdenken/">“Dein Geld kann mich mal”: Darum solltet ihr beim größten Erfolg über einen Jobwechsel nachdenken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Agiles Management: Wo Mitarbeiter managen und Chefs beraten</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Sep 2017 20:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agile Führungsstile helfen Unternehmen zu wachsen.&#160;Web 2.0-Techniken stellen alte Hierarchien in Frage. Anstatt Wert auf hohes Gehalt zu legen, bevorzugen Digital Natives flexible Strukturen, die sie nicht durch hierarchisches Denken,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="agile-fuehrungsstile-helfen-unternehmen-zu-wachsen-web-2-0-techniken-stellen-alte-hierarchien-in-frage-anstatt-wert-auf-hohes-gehalt-zu-legen-bevorzugen-digital-natives-flexible-strukturen-di">Agile Führungsstile helfen Unternehmen zu wachsen.&nbsp;Web 2.0-Techniken stellen alte Hierarchien in Frage. Anstatt Wert auf hohes Gehalt zu legen, bevorzugen Digital Natives flexible Strukturen, die sie nicht durch hierarchisches Denken, feste Präsenzzeiten oder Abteilungsgrenzen behindern. Agiles Management ist auf dem Vormarsch. Wie das neue Trend-Organisationsmodell funktionieren kann, berichtet Ronja Gysin&#8230;</h3>



<span id="more-9765"></span>



<p class="has-drop-cap">Wenn Hörbert-Hersteller Winzki aus Frickenhausen bei Nürtingen in neue Räume umzieht, entscheidet nicht Inhaber Rainer Brang, wo Produktion, Versand oder Kundenbetreuung zu sitzen haben. „Meine Mitarbeiter wissen besser, welche Licht- und Platzverhältnisse für ihre Aufgabenbereiche notwendig sind“, begründet der 42-Jährige. Vor sieben Jahren startete Brang als <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">One-Man-Show</a>. In der Tasche eine gute Idee: Ein nachhaltiger MP3-Player für Kinder. Heute arbeiten 17 Mitarbeiter am sogenannten Hörbert mit. Und zwar zu einem großen Teil eigenverantwortlich.</p>



<p>Agiles Management nennt sich das Organisationskonzept, bei dem Projektteams die Entscheidungsbefugnis obliegt. Die Methodik fasziniert über Branchengrenzen hinweg: Mit atemberaubender Geschwindigkeit werden Probleme gelöst und überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielt. Kein Wunder, dass immer mehr etablierte Industrieunternehmen Mitarbeiter zum Lernen in die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Start-Up Szene</a> einschleusen. Sogar dafür bezahlen, ein Quäntchen agile Kultur erfahren zu dürfen.</p>



<h2 id="managementaufgaben-fuehrungsfragen">Managementaufgaben,&nbsp;Führungsfragen</h2>



<div class="wp-block-image wp-image-9767 size-full"><figure class="aligncenter"><img  loading="lazy"  width="1048"  height="698"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie.jpg"  alt="„Meine Mitarbeiter wissen besser, welche Licht- und Platzverhältnisse für ihre Aufgabenbereiche notwendig sind&quot; (Foto: Giacinto Carlucci)"  class="wp-image-9767"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie.jpg 1048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie-400x266.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie-1000x666.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/GD5_0745-31-Kopie-631x420.jpg 631w"  sizes="(max-width: 1048px) 100vw, 1048px" ><figcaption>„Meine Mitarbeiter wissen besser, welche Licht- und Platzverhältnisse für ihre Aufgabenbereiche notwendig sind&#8221; (Foto: Giacinto Carlucci)</figcaption></figure></div>



<p>In selbstverwaltenden Betrieben verwandeln sich Managementaufgaben in Prozesse und ersetzen pyramidenförmige Hierarchien. Im Klartext heißt das: Bei Winzki sucht das Beschaffungsteam passende Lieferanten ohne Rücksprache mit dem Chef aus. Brang erklärt die Logik dahinter: „Niemand hat mehr Interesse an funktionierenden Abläufen, als diejenigen, die sich ansonsten mit den Konsequenzen rumschlagen müssen.“ Der Unternehmer kommt nur ins Spiel, wenn Führungsfragen aufkommen oder neue Prozesse definiert werden müssen. „So bleibt genug Kapazität, um den Betrieb inklusive <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/geschaeftsmodelle-erfolg-reich-und-was-noch-alles-in-dir-steckt/">Geschäftsmodell</a> weiterzuentwickeln“, freut sich der diplomierte Softwareingenieur.</p>



<p>„Für viele junge Firmen ist dieses Szenario Alltag“, beobachtet Johannes Woithon, der selbst seit neun Jahren ein IT-Unternehmen führt. Für den orgavision-Gründer ist Agilität der Schlüssel, um in der heutigen Vuca-Welt zu bestehen. Das Akronym <em>Vuca</em> steht für: <em>Volatility, Uncertainty, Complexity </em>und<em> Ambiguity</em>. „Durch die <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Digitalisierung</a> wandelt sich unsere Umwelt immer schneller“, erklärt Woithon.</p>



<p>Firmen agieren in einer komplexen, unsicheren Welt. Zusammenhänge wirtschaftlichen Handelns sind nur sehr begrenzt überschau- und steuerbar. Betriebe müssen sich an diese Arbeitswirklichkeit anpassen – egal ob Start-Up, Mittelständler oder Big Player. Hilfestellung sollen verschiedene Forschungsprojekte bieten. So untersucht beispielsweise Organisationsforscherin Nele Graf an der Hochschule für Angewandtes Management in Berlin wie Teams gestrickt sein müssen, um mit <a href="https://www.business-wissen.de/artikel/digitalisierung-was-bedeutet-vuca/">Vuca-Herausforderungen </a>fertig zu werden.</p>



<h2 id="reflektionsrunden-und-mikro-meetings">Reflektionsrunden und Mikro-Meetings</h2>



<p>Das agile Konzept sieht vor, dass schnelle Reaktionen auf Marktverhältnisse über Perfektion stehen. „Produkte oder Dienstleistungen sind im Umkehrschluss nie fertig“, verdeutlicht Woithon. Anstatt wöchentlicher Reportings finden bei Winzki Reflektionsrunden und Mikro-Meetings statt.</p>



<p>Innovative Ideen müssen nicht durch zahllose Instanzen, bei denen oftmals kaum Fachkenntnis über die Problemstellung des jeweiligen Bereichs besteht. Entschieden wird fachlich, nicht politisch. In den meisten Fällen reicht es, wenn keine triftigen Gründe gegen Neuerungen sprechen. Das Verfahren ist schnell und schlank – in beide Richtungen. Stellt sich eine Idee als Blindgänger raus, wird sie schnell ohne Gesichtsverlust korrigiert.</p>



<p>Dass Agilität nicht von heute auf morgen passiert, bestätigt eine Studie von Haufe-Lexware. Demnach halten zwar 70 Prozent der Führungskräfte ihr Unternehmen für agil, zwei Drittel der Angestellten sind sich dessen allerdings nicht so sicher. „Wer Vuca leben und lernen will, muss seine Mitarbeiter dementsprechend aufbauen und trainieren“, gibt Woithon zu bedenken.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;regelmäßige Reflektion&#8221;</p></blockquote>



<p>Ein wichtiger Aspekt sei die regelmäßige Reflektion. Erst, wenn das Streben nach ständiger Verbesserung in der Team-DNA verankert sei, löse sich der Bremsklotz. Eine gelebte Fehlerkultur etabliert sich. Auch soziale Komponenten wie Respekt und Wertschätzung untereinander, beeinflussen die Effizienz eines Teams. Beziehungs- und Leistungsebene müssen definiert und geklärt sein.</p>



<p>„Letztlich funktionieren Arbeitsgruppen immer dann, wenn alle Mitglieder einen übergeordneten Sinn im gemeinsamen Projekt sehen“, so Woithon. Je stärker Individualismus gefördert werde, desto unkooperativer seien die Leute. Teams funktionieren ihm nach dann gut, wenn alle einen übergeordneten Sinn im gemeinsamen Projekt sehen. Auch wenn die Umstrukturierung Zeit und Mühe kostet, ist Hörbert-Hersteller Brang begeistert vom Selbstverwaltungskonzept: „Mein Team ist motiviert und innovationsstark wie nie.“</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/calender-planner-organization-management-remind-concept-341372324">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/agiles-management-wo-mitarbeiter-managen-und-chefs-beraten/">Agiles Management: Wo Mitarbeiter managen und Chefs beraten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufsbild Buchhalter: Aufgabenspektrum und Perspektiven im Controlling</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Sep 2017 14:15:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EDV]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen brauchen geeignetes Fachpersonal. Auch solche Kollegen, die sich um die innerbetriebliche Buchführung kümmern. Das Controlling. Wir verraten euch, wie abwechslungsreich die Tätigkeit eines Buchhalters tatsächlich sein kann und welche&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/berufsbild-buchhalter-aufgabenspektrum-und-perspektiven-im-controlling/">Berufsbild Buchhalter: Aufgabenspektrum und Perspektiven im Controlling</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unternehmen-brauchen-geeignetes-fachpersonal-auch-solche-kollegen-die-sich-um-die-innerbetriebliche-buchfuehrung-kuemmern-das-controlling-wir-verraten-euch-wie-abwechslungsreich-die-taetigkeit-ei">Unternehmen brauchen geeignetes Fachpersonal. Auch solche Kollegen, die sich um die innerbetriebliche Buchführung kümmern. Das Controlling. Wir verraten euch, wie abwechslungsreich die Tätigkeit eines Buchhalters tatsächlich sein kann und welche Aufgaben auf euch zukommen, wenn ihr den Beruf ergreifen wollt&#8230;</h3>
<p><span id="more-9764"></span></p>
<p>Die Rede ist von einem Buchhalter. Entgegen der Annahme, dieses Berufsfeld sei monoton und trocken, bietet es viele Perspektiven und unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten.</p>
<h2 id="gruende-die-fuer-den-beruf-als-buchhalter-sprechen">Gründe, die für den Beruf als Buchhalter sprechen</h2>
<ul>
<li>Ihr profitiert von einer sicheren Perspektive nach der Ausbildung.</li>
<li>Ihr tragt große Verantwortung und habt damit eine hohe persönliche Stellung in eurem Unternehmen.</li>
<li>Ihr seid kompetenter Ansprechpartner für wichtige, strategische Entscheidungen.</li>
<li>Ihr könnt gemeinsam mit eurem Unternehmen moderne Management-Konzepte im Bereich Controlling entwickeln, die es effizienter machen.</li>
<li>Für die Tätigkeit ist durchaus auch eure Kreativität gefordert.</li>
<li>Ihr helft eurem Unternehmen dabei, fit für den weltweiten Wettbewerb zu werden.</li>
</ul>
<h2 id="so-koennt-ihr-buchhalter-werden">So könnt ihr Buchhalter werden</h2>
<p>Bemüht ihr euch um eine Ausbildung als Buchhalter, braucht ihr euch keine Sorgen machen, dass ihr hinterher ohne Job dasteht. Buchhalter werden nämlich in allen Wirtschaftszweigen gesucht:</p>
<ul>
<li>Dienstleistungsunternehmen</li>
<li>Industrie</li>
<li>Handel</li>
<li>Organisationen und Verbände</li>
</ul>
<p>Einen klassischen Ausbildungsberuf zum Buchhalter gibt es aber nicht. Optimale Grundvoraussetzungen für die Tätigkeit erfüllt ihr mit folgenden Qualifikationen:</p>
<ul>
<li>Einer abgeschlossenen <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Berufsausbildung</a> im kaufmännischen Bereich</li>
<li>Einer Ausbildung im Bereich Verwaltung</li>
<li>Einem Hochschulabschluss in BWL</li>
<li>Einem abgeschlossenen Studium in Wirtschaftswissenschaften</li>
</ul>
<p>Je nach Ausbildung und Interesse könnt euch außerdem auf folgende Bereiche spezialisieren:</p>
<ul>
<li>Wirtschaftsprüfung</li>
<li>Steuerberatung</li>
<li>Bilanzbuchhaltung</li>
</ul>
<p>Habt ihr eine Zeit lang als Buchhalter gearbeitet, könnt ihr beispielsweise eine Weiterbildung zum geprüften Bilanzbuchhalter anstreben. Um als geprüfter Bilanzbuchhalter anerkannt zu werden, müsst ihr allerdings erst eine Weiterbildungsprüfung bestehen (mehr Infos dazu findet ihr <a href="http://www.bilanzbuchhalter-weiterbildung.de/bilanzbuchhalter-pruefungsordnung">hier</a>). Bevor ihr euch zur Prüfung anmeldet, solltet ihr aber erst einmal ein paar Jahre Berufserfahrung als Buchhalter sammeln.</p>
<h2 id="taetigkeitsspektrum-und-aufgabenbereiche">Tätigkeitsspektrum und Aufgabenbereiche</h2>
<p>Ein Buchhalter befasst sich in erster Linie mit den Finanzen eines Unternehmens. Dementsprechend ist der Posten auch mit vielen verantwortungsvollen Aufgaben verbunden.</p>
<ul>
<li>Alle Einnahmen und Ausgaben erfassen und verbuchen</li>
<li>Bücher prüfen</li>
<li>Bilanzen aufstellen</li>
<li>Unterschiedliche Posten von der Steuer absetzen</li>
<li>Korrekte Daten an das Finanzamt liefern</li>
<li>Eventuelle Betriebsprüfungen ohne Bußgelder überstehen (eine Checkliste gibt es <a href="https://www.lexoffice.de/service/checkliste-betriebspruefung/">hier</a>)</li>
<li>Übersichten zu Planungszwecken über alle Geschäftsvorgänge erstellen</li>
<li>Überflüssige Kosten identifizieren und eliminieren</li>
</ul>
<p>Grundsätzlich solltet ihr eine hohe Affinität zu Zahlen haben, wenn ihr Buchhalter werden wollt. Außerdem ist es essenziell, mit der großen Verantwortung klarzukommen, die der Beruf mit sich bringt.</p>
<h2 id="wandel-des-berufsfelds-im-zeitalter-der-digitalisierung">Wandel des Berufsfelds im Zeitalter der Digitalisierung</h2>
<p>Beim Gedanken an Buchhalter haben viele Menschen steife Anzugträger im Kopf, die den ganzen Tag langweilige Schreib- und Rechenarbeiten im Büro durchführen. Im Zuge der fortschreitenden <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Digitalisierung</a> &#8211; gerade im Hinblick auf die Kommunikations- und Informationstechniken &#8211; haben sich jedoch auch die Anforderungen an den Buchhaltungsberuf stark gewandelt.</p>
<p>Heute kommt kein Buchhalter mehr ohne PC aus. Bei der Arbeit hilft moderne Buchhaltungssoftware, die es von vielen verschiedenen Anbietern gibt. Zu den bekannteren zählen beispielsweise SAGE, DATEV oder <a href="https://shop.lexware.de/buchhaltungssoftware">Lexware</a>. Buchhaltungsprogramme unterstützen Buchhalter dabei, transparenter, schneller und effizienter zu arbeiten.</p>
<p>Weiterhin wurde auch im Hinblick auf die Übermittlung buchhalterischer Unternehmensdaten an das Finanzamt in den letzten Jahren einiges verändert und optimiert. Speziell hierfür wurde eine neue Schnittstelle eingeführt: ELSTER. Sie macht eine unkomplizierte und sichere Übertragung möglich.</p>
<p>Möchtet ihr Buchhalter werden, kommt ihr also um grundlegende EDV- und Computerkenntnisse nicht herum. Ihr müsst mit verschiedenen kaufmännischen Tools und Programmen am Computer richtig umgehen können. Hierfür ist es essentiell, dass ihr euch immer auf dem Laufenden haltet und eure persönlichen Kenntnisse stets erweitert.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Blend Images/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/senior-african-american-male-worker-stacking-221273617">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/berufsbild-buchhalter-aufgabenspektrum-und-perspektiven-im-controlling/">Berufsbild Buchhalter: Aufgabenspektrum und Perspektiven im Controlling</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mundaufmachen statt Brown-Nosing: So entkommst du dem Kampf zwischen Stillhalten und Aufmupfen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/09/mundaufmachen-statt-brown-nosing-so-entkommst-du-dem-kampf-zwischen-stillhalten-und-aufmupfen/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 09:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bossing]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Honig ums Maul schmieren, den Bauch pinseln, in den ihr-wisst-schon-wo kriechen &#8211; auch Brown-Noser genannt. Oder: offen die Meinung geigen, ständig Veränderung anstreben und keine Fünf gerade sein lassen. Was&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/mundaufmachen-statt-brown-nosing-so-entkommst-du-dem-kampf-zwischen-stillhalten-und-aufmupfen/">Mundaufmachen statt Brown-Nosing: So entkommst du dem Kampf zwischen Stillhalten und Aufmupfen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="honig-ums-maul-schmieren-den-bauch-pinseln-in-den-ihr-wisst-schon-wo-kriechen-auch-brown-noser-genannt-oder-offen-die-meinung-geigen-staendig-veraenderung-anstreben-und-keine-fuenf-gerade">Honig ums Maul schmieren, den Bauch pinseln, in den ihr-wisst-schon-wo kriechen &#8211; auch Brown-Noser genannt. Oder: offen die Meinung geigen, ständig Veränderung anstreben und keine Fünf gerade sein lassen. Was ist denn nun der richtige Weg nach oben auf der Karriereleiter? Peter Holzer hat als Geschäftsführer eines Mittelstandsfonds dessen Umsatz verzwanzigfacht. Und verrät uns ein paar Insights. Debattenbeitrag für eine neue Streitkultur in Unternehmen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9758"></span></p>
<p>„Oh mein Gott, was macht denn der Chef heute wieder? Wenn der weiter so mit dem Kunden umspringt, dann können wir die Zusammenarbeit gleich vergessen. Wie gerne würde ich ihm später in der Pause mal ein paar Takte zu seinem Verhalten sagen … Soll ich ihm heute einfach mal die unbequeme Wahrheit ins Gesicht sagen oder behalte ich meine Gedanken doch lieber für mich?“</p>
<p>Eine gute Frage, die sich sicherlich schon von viele von uns in ihrem Berufsleben einmal gestellt haben. Wie viel <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Klartext gegenüber Kollegen</a> und Führungskräften verträgt eine Karriere?</p>
<p>Die Lösung für diese Zerrissenheit zwischen Ansprechen und Mundhalten ist eigentlich ganz einfach: Choose your battles!</p>
<h2 id="pinkeln-oder-nicht">Pinkeln oder nicht?</h2>
<p>In meinen Coachings kriege ich direkt an dieser Stelle oft schon Widerworte: „Was soll der Mist, da brauche ich gar nicht groß drüber nachdenken. Eine Hierarchieleiter pinkelt man auf gar keinen Fall nach oben, wenn man seine Karriere nicht ruinieren möchte.“ Ist ja auch einleuchtend.</p>
<p>Schließlich sehen die meisten Chefs es überhaupt nicht gerne, wenn sie von Mitarbeitern beurteilt, korrigiert und letztlich auch bloßgestellt werden. Eine Streitkultur gibt es eben nur einseitig – und zwar von oben nach unten. Traurig, aber wahr: Dadurch werden die notwendigen und gleichzeitig unbequemen Wahrheiten viel zu wenig ausgesprochen.</p>
<p>Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die unbequemen Botschaften die wichtigsten sind. Denn sie legen den Finger in die Wunde. Nur wenn ihr sie aussprecht und an einer Lösung arbeitet, sorgt ihr für die Zukunftssicherheit eures Unternehmens. Steigert die Qualität. Und baut den Vorsprung zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/fuehrung-bei-der-marine-auftragserfuellung-statt-waffeleisen/">Wettbewerb</a> aus.</p>
<p>Deswegen bin ich davon überzeugt: Wenn ihr richtig weit nach oben wollt, müsst ihr den Mund aufmachen. Gerade dann, wenn es unbequem wird. Denn dadurch stiftet ihr Nutzen, werdet ihr wertvoll. Zu einem Ziel, einem persönlichen Horizont gehört nun mal auch, Haltung zu zeigen und dafür zu kämpfen. Schöner Nebeneffekt: Wer von euch diese Qualitäten lebt, verschafft sich letztlich auch Respekt und ein besseres Standing im Unternehmen.</p>
<h2 id="wenn-der-chef-das-zepter-schwingt">Wenn der Chef das Zepter schwingt</h2>
<p>Wenn die unbequeme Wahrheit uns also weiterbringt, warum scheuen wir uns dann so unglaublich davor? Die Antwort ist recht einfach: Weil wir Menschen Angst haben. Wir schrecken automatisch vor <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/12/employer-branding-fuer-ideen-und-koepfe-sei-unkonventionell-werde-innovativ/">Hierarchie</a> zurück, denn wir haben Angst vor dem Machtzepter der Führung. Dieses Zepter besteht aus drei Zacken: die Bestimmung über das Gehalt, die Hoheit über Beförderung oder Boni und die Entscheidungskraft, Mitarbeiter entlassen zu können.</p>
<blockquote><p>&#8220;Reden ist Silber und Schweigen ist Gold&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn eine Führungskraft nun eine oder mehrere Zacken an ihrem Zepter hat, hat sie Macht. Und damit ist klar, warum den Mitarbeitern die unbequemen Wahrheiten im Halse stecken bleiben: Wir wollen nun mal die negativen Konsequenzen der Macht nicht am eigenen Leib spüren.</p>
<p>Der Volksmund weiß: Reden ist Silber und Schweigen ist Gold. Und leider ist diese Volksweisheit an dieser Stelle meist gerechtfertigt. In vielen Unternehmen gibt es genau solche Chefs. Chefs, die mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/">Macht</a> führen und bei denen persönliche Befindlichkeiten und der eigene Status im Zentrum stehen.</p>
<p><figure id="attachment_9759" aria-describedby="caption-attachment-9759" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9759"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-400x373.jpg"  alt="Autor Peter Holzer berät dabei, unbequeme Botschaften an den Mann bzw. die Frau zu bringen... (Foto: privat)"  width="200"  height="186"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-400x373.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-768x716.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-696x649.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02-450x420.jpg 450w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/Peter_Holzer_02.jpg 799w"  sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" ><figcaption id="caption-attachment-9759" class="wp-caption-text">Autor Peter Holzer berät dabei, unbequeme Botschaften an den Mann bzw. die Frau zu bringen&#8230; (Foto: Theresa Rothwangl)</figcaption></figure></p>
<p>Ihnen unter diesen Voraussetzungen eine heikle Botschaft zuzurufen, ist ein riskantes Unterfangen.</p>
<p>Mitarbeiter brauchen bei solchen Gesprächspartnern besonders viel Mut, um die unbequeme Wahrheit auszusprechen.</p>
<p>Denn der Preis kann sein, dass sie sich danach einen neuen Job suchen müssen.</p>
<h2 id="den-elefant-aus-dem-gebuesch-holen">Den Elefant aus dem Gebüsch holen</h2>
<p>Doch ich bin überzeugt, dass diese Überwindung alle Mühe wert ist. Deshalb schrecke ich auf keinen Fall davor zurück, anderen Menschen den Finger in die Wunde zu legen.</p>
<p>Früher arbeitete ich mal als Geschäftsführer eines Private Equity Fonds und war für das Fundraising verantwortlich. Mein Kompagnon hatte einmal zu mir gesagt: „Du bist unbequem. Du musst immer die unangenehmen Themen ansprechen. Das nervt ungemein. Doch ich weiß, dass es notwendig ist.“ Mich nervte das genauso wie ihn. Doch nur durch das konkrete Ansprechen und Anpacken der heiklen Themen wurden wir erfolgreich. Immerhin verzwanzigfachte ich mit meinem Team den Umsatz in weniger als fünf Jahren.</p>
<p>Heute werde ich als Berater für das Aussprechen der heiklen Botschaften in Unternehmen bezahlt. Ich nenne es: den Elefanten aus dem Gebüsch holen. Nein, mein großes Hobby ist es nicht, anderen Menschen ans Bein zu pinkeln. Ich möchte die Zukunft verbessern – meine und die meines Gegenübers.</p>
<p>Und das sollte doch auch das Ziel eines jeden Mitarbeiters im Unternehmen sein. Und wenn ihr selber die Führungskraft seid und jemand den Mut aufbringt, euch eine heikle Botschaft zu überbringen, nehmt die Botschaft nicht persönlich. Vielleicht ist dieser Mut einfach nur der größte Vertrauensbeweis eures Mitarbeiters – und er macht den Mund nur zu eurem Besten auf.</p>
<h2 id="ein-bisschen-darling">Ein bisschen Darling</h2>
<p>Bitte lernt daraus jetzt nicht, den Menschen permanent unnötig auf den Senkel zu gehen mit unbequemen Wahrheiten in Dauerschleife. Immerzu unbedacht den Mund aufzumachen, führt lediglich dazu, dass ihr von Everybody’s Darling zur nervenden Reißzwecke werdet.</p>
<p><figure id="attachment_9763" aria-describedby="caption-attachment-9763" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9763"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL-266x400.jpg"  alt="Lust auf mehr? Peter Holzer hat zum Thema ein Buch geschrieben. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Mut-braucht-eine-Stimme-Wirkung/dp/3869367970/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=31ca84f3fca5c2f74fc4b2851a2643a5&amp;amp;creativeASIN=3869367970&quot;&gt;Hier kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/09/51tbG-SLZCL.jpg 333w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9763" class="wp-caption-text">Lust auf mehr? Peter Holzer hat zum Thema ein Buch geschrieben. Hier kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ich habe gelernt, dass immer ein bedachtes Mittelmaß hilfreich ist. Die Themen, die wirklich entscheidend und wichtig sind, spreche ich an, auch wenn es eine heikle Botschaft ist. Doch für die ganzen Nebenkriegsschauplätze gilt die Devise: Einfach mal den Mund halten. Gerade bei Kleinigkeiten finde ich es schlauer, die Faust in der Tasche zu machen und mir meine Energie für die großen Themen aufzusparen.</p>
<p>Doch wie unterscheide ich die wesentlichen Themen, bei denen es sich lohnt, den Mund aufzumachen, von den Nebenkriegsschauplätzen? Das lässt sich schön an einem Geld-Beispiel festmachen. Wenn jemand 500-Euro- und 5-Euroscheine durch den Raum wirft und euch zuruft: Alles, was du in den nächsten 30 Sekunden aufsammelst, kannst Du behalten. Auf welche Scheine stürzt ihr euch?</p>
<p>Wohl kaum auf die 5-Euroscheine. Heißt übersetzt: Wie wichtig ist die Situation für mich, für mein Unternehmen, für die Zukunft? Handelt es sich um ein 500-Euroschein-Thema? Wenn ja und wenn ich hier substanziell und in wichtigen Fragen anderer Meinung bin, dann spreche ich die unbequeme Wahrheit an. Und bei den 5-Euroschein-Themen kann ich ruhigen Gewissens damit leben, auch mal die Klappe zu halten. Choose your battles – das gilt auch und vor allem auf der <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Karriereleiter</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/longbearded-businessman-screaming-into-megaphone-307569200">Shutterstock</a></em></p>
<h6 id="ueber-den-gastautor-peter-holzers-karriere-haette-kaum-bilderbuchhafter-verlaufen-koennen-bereits-mit-24-jahren-verantwortete-er-den-vertrieb-eines-private-equity-fonds-doch-mitten-auf-diesem"><strong>Über den Gastautor: </strong>Peter Holzers Karriere hätte kaum bilderbuchhafter verlaufen können: Bereits mit 24 Jahren verantwortete er den Vertrieb eines Private Equity Fonds. Doch mitten auf diesem Höhenflug überraschte ihn eine plötzliche Krebserkrankung. Der Tumor bedrohte nicht nur sein Leben, sondern auch seine Stimme. Damals fasste Holzer den Mut, einen kompletten Neustart zu wagen. Heute unterstützt er Unternehmen und Führungskräfte dabei, ihre Ideen mutig in die Praxis umzusetzen&#8230;</h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/09/mundaufmachen-statt-brown-nosing-so-entkommst-du-dem-kampf-zwischen-stillhalten-und-aufmupfen/">Mundaufmachen statt Brown-Nosing: So entkommst du dem Kampf zwischen Stillhalten und Aufmupfen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Probezeit: “Faule Früchtchen kauft ihr selbst ein” – Darum sollt ihr endlich Gebrauch davon machen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/08/probezeit-faule-fruechtchen-kauft-ihr-selbst-ein-darum-sollt-ihr-endlich-gebrauch-davon-machen/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 14:10:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Expectation-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Probezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stakeholder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Faul, träge, unmotiviert … Viele zunächst qualifiziert erscheinende Mitarbeiter stellen sich noch in der Probezeit als faule Früchtchen heraus – und bleiben trotzdem auf ihren Plätzen. Die Coach Antje Bach&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/08/probezeit-faule-fruechtchen-kauft-ihr-selbst-ein-darum-sollt-ihr-endlich-gebrauch-davon-machen/">Probezeit: “Faule Früchtchen kauft ihr selbst ein” – Darum sollt ihr endlich Gebrauch davon machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="faul-traege-unmotiviert-viele-zunaechst-qualifiziert-erscheinende-mitarbeiter-stellen-sich-noch-in-der-probezeit-als-faule-fruechtchen-heraus-und-bleiben-trotzdem-auf-ihren-plaet">Faul, träge, unmotiviert … Viele zunächst qualifiziert erscheinende Mitarbeiter stellen sich noch in der Probezeit als faule Früchtchen heraus – und bleiben trotzdem auf ihren Plätzen. Die Coach Antje Bach kann das überhaupt nicht verstehen. Und nimmt Führungskräfte in die Pflicht …</h3>
<p><span id="more-9754"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Frau Bach, Sie unterstellen Führungskräften und HR’lern in Unternehmen, dass sie selbst an Problemmitarbeitern schuld sind. Wie kommen Sie darauf? </strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Zunächst einmal stellen sich mir schon beim Wort „Problemmitarbeiter“ die Nackenhaare auf. Wenn ich als Business-Coach im Einsatz bin, höre ich häufig: „Ich habe hier einen echten Problemmitarbeiter. Ich weiß nicht mehr, was ich mit ihm machen soll.“ Auf solche Klagen lautet meine erste Frage dann immer: „Seit wann ist das so?“ Glaubt mir, in den meisten Fällen müssen die Betroffenen nicht lange in sich gehen: „Seit dem Beginn eigentlich.“</p>
<p>Und da haben wir doch schon den Schlamassel! <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/">Führungskräfte</a> kaufen sich ihre eigenen faulen Früchtchen ein. Das ist vergleichbar mit meinem Gang zum Markt am Wochenende: Wenn ich Obst einkaufen gehe und sofort beim Auspacken zu Hause entdecke, dass ich angefaulte Früchte ausgewählt habe, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit meine Schuld. Denn wo war denn dann mein prüfender Blick?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie sagen also, dass Führungskräfte oftmals gleich schon im Recruiting-Prozess daneben liegen. Wieso ziehen sie dann nicht spätestens in der Probezeit die Reißleine?</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Nun ja, meist sitzt ein kleines, sehr standhaftes Etwas im Weg: das Ego einer Führungskraft. Denn wer gibt denn schon gerne zu, dass er eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/">Fehlentscheidung</a> getroffen hat? Also erhalten die Verantwortlichen lieber das eigene Selbstbild aufrecht, anstatt den verhängnisvoll „eingekauften“ Mitarbeiter gleich wieder vor die Tür zu setzen. Sonst würden die Kollegen ja denken, dass man zu inkompetent ist, um jemand Qualifizierten einzustellen. Nee, nee, lieber nicht.</p>
<p>Dann lebt eine Führungskraft vorzugsweise mit dem faulen Früchtchen, hält die Hoffnung hoch und schaut am besten weg. Besagter Mitarbeiter wird sich vielleicht doch noch eingewöhnen, der entwickelt sich sicher noch, es wird schon alles gut werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Auswirkungen hat ein solches Wegschauen auf das Unternehmen und vor allem auch auf die anderen Mitarbeiter? Fair ist das ja nicht …</strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Fair ist das ganz und gar nicht! Die anderen im Team müssen die minderwertige Arbeit und das Verhalten des Neulings schließlich kompensieren, um trotzdem erfolgreich zu sein. Er kann nach drei Monaten eben auch nicht mehr den vollen Rundum-Welpenschutz genießen. Und was dann kommt, könnt ihr euch sicher vorstellen: Konflikte, Ärger, Unmut.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach 3 Monaten vorbei: Rundum-Welpenschutz&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass diese reine Energiefresser sind, ist klar. Und wer ist dann bitte schön noch motiviert? Zudem die <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Glaubwürdigkeit</a> der Führungskraft ebenfalls leidet. Denn Mitarbeiter fragen sich in solchen Situationen vor allem eines: Warum merkt der Typ da oben eigentlich nicht, dass der Neue nichts taugt? Mit Friede, Freude, Eierkuchen und tollen Ergebnissen könnt ihr dann im Unternehmen nicht rechnen.</p>
<p>Von dem Wahnsinn, ein Gehalt für nicht oder schlecht erbrachte Arbeit zu zahlen, fange ich hier am besten gar nicht erst an. Wo bitte schön setzen denn hier Programme zur Kostensenkung an?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie nutzen Führungskräfte eine Probezeit also sinnvoll, um am Ende wirklich nur gute Leute zu übernehmen?</strong></p>
<p><figure id="attachment_9756" aria-describedby="caption-attachment-9756" style="width: 335px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9756 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-335x400.jpg"  alt=""  width="335"  height="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-335x400.jpg 335w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-768x916.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-838x1000.jpg 838w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-696x830.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-352x420.jpg 352w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1-704x840.jpg 704w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/Antje_Bach-1.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" ><figcaption id="caption-attachment-9756" class="wp-caption-text">Antje Bach auf der grünen Wiese, mit viel Erfahrung&#8230; (Foto: Privat)</figcaption></figure></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Ein sogenanntes Patentrezept braucht es hier nicht – eine klare Linie reicht. Ein guter Anfang ist, wenn ihr definiert, auf was es in eurem Unternehmen bei einem qualifizierten Mitarbeiter ankommt, oft eben auch neben der Fachkompetenz: Braucht ihr lernbereite Leute?</p>
<p>Müssen sie mutig sein in unsicheren Situationen? Gehört es dazu, dass sie eine gute kommunikative Ebene und Beziehung zu Kollegen und Kunden aufbauen können? Oder ist in eurem Betrieb wichtiger, wie sie mit Konflikten umgehen? Und letztlich auch: Welches Maß an Frustrationstoleranz sollten eure Leute mitbringen?</p>
<p>All das könnt ihr als Führungskraft gar nicht in einer üblichen „schön gestalteten und kreativen“ <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Bewerbungsmappe</a> abprüfen. Aber eben dafür habt ihr die Probezeit!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Haben Sie noch einen Tipp, wie Chefs solche Kompetenzen in der Probezeit bewusst abklopfen können? </strong></p>
<p><em>Antje Bach:</em> Ich würde im Doing bewusst schwierige Situationen schaffen. Den Neuen zum Beispiel direkt vorm Management ein Ergebnis präsentieren lassen. Oder ihm mal eine Aufgabe geben, die er definitiv noch nicht bewältigen kann, weil ihm noch die Fähigkeiten fehlen. Aus der Reaktion könnt ihr viel ableiten: Kommt der neue Mitarbeiter und bittet um Hilfe – oder macht er einen auf Mammutkämpfer? Und welche der beiden Alternativen wollt ihr lieber sehen?</p>
<p><figure id="attachment_9757" aria-describedby="caption-attachment-9757" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9757"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2-267x400.png"  alt=""  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2-267x400.png 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2-667x1000.png 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2-696x1044.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2-280x420.png 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2-560x840.png 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/08/LEBE-JETZT-2.png 735w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9757" class="wp-caption-text">Die Zukunft beginnt JETZT! Mit jeder weiteren Sekunde, die ihr mit Grübeln, Zweifeln und schweren Entscheidungen verbringt. Schade um die vertane Zeit – findet Antje Bach. Ihr E-Book gibt es <a href="http://www.antjebach.ch/lebe_jetzt">hier</a> gratis zum herunterladen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist, ihm auch zu widersprechen. Reagiert er trotzig oder verteidigt er seine Meinung womöglich sogar auf Biegen und Brechen? Auf diese Art und Weise holt ihr Menschen aus ihrer Komfortzone raus.</p>
<p>Für mich das A und O und auch das Ziel einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/">Probezeit</a>. Wie reagieren Menschen, wenn sie gefordert werden, welche Verhaltensweisen zeigen sie und was wird auch hier an erforderlichem Potenzial sichtbar?</p>
<p>Die Mischung aus den zwei Paradoxen – herzliches Zugewandtsein und auch mal bewusst Stresssituationen schaffen – wird euch schnell zeigen, wen ihr euch da ins Haus geholt habt. Faules Früchtchen oder doch Spitzenmitarbeiter mit Entwicklungskraft.</p>
<p>Und im Fall der faulen Früchtchen wünsche ich euch, dass ihr zu beider Seiten Wohl die Probezeit auch in diesem Fall für das nutzt, für was sie da ist: euch zu trennen, wenn es nicht zwischen euch matched, wenn die gezeigte Leistung und das sichtbare Verhalten nicht stimmen und alle Beteiligten sich nur quälen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Foto: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/strong-man-self-confident-young-entrepreneur-326506253">Shutterstock</a></em></p>
<h6 id="ueber-die-interview-partnerin-herzlich-willkommen-liebes-problem-mit-dieser-ueberzeugung-geht-antje-bach-durchs-leben-die-autorin-und-coach-legt-den-finger-gerne-i"><strong>Über die Interview-Partnerin: </strong>„Herzlich willkommen, liebes Problem!“ – Mit dieser Überzeugung geht <a href="http://www.antjebach.de">Antje Bach</a> durchs Leben. Die Autorin und Coach legt den Finger gerne in die Wunde – hart, aber ebenso ehrlich und einfühlsam. Denn sie ist überzeugt: Jede private oder berufliche Entwicklung beginnt mit einem Hindernis. Umso schöner, dass Menschen sich nicht verändern müssen. Sie dürfen sich ergänzen&#8230;</h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/08/probezeit-faule-fruechtchen-kauft-ihr-selbst-ein-darum-sollt-ihr-endlich-gebrauch-davon-machen/">Probezeit: “Faule Früchtchen kauft ihr selbst ein” – Darum sollt ihr endlich Gebrauch davon machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Leidenschaft: Mondayblues? Wie ihr euch euren Elan erhaltet…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 09:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Etwas aus Leidenschaft zu tun, ist großartig. Doch was passiert mit dieser Leidenschaft, wenn sie plötzlich zum Beruf wird? Als ehemals professioneller Fußballer weiß Stefan Reutter, wie schnell Freude und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/">Leidenschaft: Mondayblues? Wie ihr euch euren Elan erhaltet…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="etwas-aus-leidenschaft-zu-tun-ist-grossartig-doch-was-passiert-mit-dieser-leidenschaft-wenn-sie-ploetzlich-zum-beruf-wird-als-ehemals-professioneller-fussballer-weiss-stefan-reutter-wie-schnell-f">Etwas aus Leidenschaft zu tun, ist großartig. Doch was passiert mit dieser Leidenschaft, wenn sie plötzlich zum Beruf wird? Als ehemals professioneller Fußballer weiß Stefan Reutter, wie schnell Freude und Pflicht ineinander fließen können – und wie ihr es vermeidet&#8230;</h3>
<p><span id="more-9746"></span></p>
<p>Früher hieß es: „Junge, als Betriebsfachwirt kannst du gutes Geld verdienen. Das ist ein sicherer Beruf über viele Jahre.“ Damit war klar, welcher Weg nach dem Abschluss einzuschlagen ist. Aber heutzutage?</p>
<p>Heutzutage heißt es: „Tu, was du liebst.“ Ein Hype, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Generation Y</a> beispielsweise ist fokussiert auf ihre Freizeit, ihre Lebenszeit und ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/">Selbstverwirklichung</a>. Jeder träumt in den buntesten Farben davon, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Sei es das Hobby, das euch erfüllt, die Affinität für Zahlen, der ihr tagtäglich nachgehen möchtet, oder das Faible fürs Texten, das ihr fortan professionalisiert.</p>
<p>Aber was passiert, wenn Beruf und Leidenschaft fließend ineinander übergehen – und euch am Ende keines von beiden mehr so richtig glücklich macht?</p>
<h2 id="klare-linien-gibts-nicht-mehr">Klare Linien gibt’s nicht mehr</h2>
<p>Die Leidenschaft zum Beruf zu machen, klingt im ersten Moment ja hervorragend, klar. Nur gibt es einen Haken an der Sache: Macht ihr eure Leidenschaft zum Job, lauft ihr Gefahr, euch sowohl bei der Arbeit als auch privat zu verrennen.</p>
<p>Die Unbeschwertheit eurer Leidenschaft ist dahin, da sie ab sofort verpflichtend tagtäglich um acht Uhr im Kalender steht. Ihr müsst sie planen  – mit festen Deadlines und Zielvorgaben, die ihr erreichen müsst.</p>
<p>Abends kommt ihr gestresst nach Hause – und könnt erst nicht abschalten, weil eure Arbeit ja gleichsam euer Hobby ist. Und das macht man ja auch  gerne, oder? Also bastelt ihr noch während des Blockbusters bis nach 22 Uhr an Excel-Tabellen, trainiert oder arbeitet an euch. Bis ihr am Ende gestresst ins Bett geht und am nächsten Morgen wieder gestresst zur Arbeit.</p>
<p>Glücklich und entspannt seid ihr am Ende in keinem der beiden mehr: weder im Job noch bei eurer ehemals privaten Leidenschaft.</p>
<p>Davon kann ich als einst angehender Profifußballer ein Liedchen singen. Anfangs war mir der Übergang von Hobby zu Beruf gar nicht so recht bewusst. Dann fing ich immer mehr an, mit meiner größten Leidenschaft Geld zu verdienen. Und das fand ich immer noch okay.</p>
<p>Schließlich war meine Triebfeder von Anfang an immer der Spaß am Fußballspielen und es war für mich die sinnvollste Aufgabe der Welt. Einen höheren Motivationsgrad gibt es nicht. Ich machte mir keine Gedanken darüber, was es bedeuten könnte, wenn ich sozusagen mein Hobby als Hobby aufgebe. Bis ich merkte: Die Leidenschaft verwandelte sich immer mehr in Pflicht.  Mein Ausgleich zum Berufsleben war weg.</p>
<h2 id="der-tod-der-work-life-balance">Der Tod der Work-Life-Balance</h2>
<p>Sobald das Hobby zum Job und damit der Job zum Hobby wird, kann keine Rede mehr von einer ausgeglichenen <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/">Work-Life-Balance</a> sein. Ehe ihr euch verseht, ist die Leidenschaft verpufft und ihr in eurem Job gefangen – die ursprüngliche Hingabe ist verflogen. Sie macht Raum für … Wir halsen uns Aufgaben auf, um die wir im Job nun mal nicht rum kommen. Termine einhalten, Vorgänge optimieren, Meetings organisieren … Und damit sind wir in die Falle der Business-Welt getappt, aus der es kein (so leichtes) Entkommen gibt.</p>
<p>Auch ich habe zunächst Fußball nur aus Leidenschaft gespielt. Bis ich entdeckt wurde und meine Leidenschaft zum Beruf gemacht habe. Ab da änderte sich alles, Verträge und der Gedanke des Geldverdienens kamen ins Spiel und der ganze bürokratische Firlefanz prasselte auf mich ein.</p>
<p>Und spätestens ab diesem Zeitpunkt konnte ich nicht mehr von einer Work-Life-Balance sprechen. Mein Hobby war mein Job, mein Job war mein Hobby. Work-Life-Blended pur.</p>
<p>Ich habe es geliebt zu spielen und dabei auch noch meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber wenn ihr etwas liebt, lauft ihr Gefahr, dass ihr ausbrennt: Ihr tut, was ihr liebt, liebt, liebt – bis die Luft raus ist, da ihr euch keine Pause gönnt. Verständlich, da wir ja keine Pause von dem brauchen, was wir lieben – meinen wir. Damit liegen wir aber sowas von daneben!</p>
<h2 id="die-liebe-hat-viele-facetten">Die Liebe hat viele Facetten</h2>
<p>Denn einfach nur das, was ihr liebt zu eurem Job zu machen, ist einfach zu simpel. Diese Rechnung geht nicht auf. Macht ihr eure Leidenschaft zum Beruf, dann müsst ihr akzeptieren und euch bewusst werden, dass sich die Liebe zu eurer Leidenschaft mit der Zeit verändert.</p>
<p><figure id="attachment_9680" aria-describedby="caption-attachment-9680" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9680"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg"  alt="&quot;Gut, dass es dir schlecht geht!&quot; - steile These, interessantes Buch. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;amp;creativeASIN=3899018729&quot;&gt;Hier zum kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L.jpg 321w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">&#8220;Gut, dass es dir schlecht geht!&#8221; &#8211; steile These, interessantes Buch. <a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729">Hier zum kaufen&#8230;</a></figcaption></figure></p>
<p>Diese Liebe lässt sich mit der Liebe in einer Partnerschaft oder Ehe vergleichen. Nach Jahren lieben wir uns immer noch, aber diese Liebe bekommt eine andere Farbe als damals in der Verliebtheitsphase. Mit der Zeit weicht die rosarote Brille, die einen mit Euphorie die Dinge angehen lässt der Lesebrille, mit der wir wieder einen klaren Blick auf die Dinge bekommen.</p>
<p>So verhält es sich auch in der „Partnerschaft“ aus Leidenschaft und Job. Es beginnt alles mit Neugierde, Entdeckerfreude und Spaß an der Sache. Aber irgendwann bekommt die Liebe bei dem, was wir tun, eine andere Farbe und verändert sich. Aus der anfänglichen Motivation und Verliebtheit in den Gedanken, das zu tun, was uns erfüllt. wird auch irgendwann Gewohnheit, Stress und in manchen Fällen sogar Abneigung.</p>
<h2 id="auszeit-ist-ich-zeit">Auszeit ist Ich-Zeit</h2>
<p>Genau aus diesem Grund ist es hier enorm wichtig, sich in Selbstmanagement zu üben, auch mal eine Auszeit zu nehmen, Pausen einzulegen um sich nicht zu verrennen. Natürlich darf der Laptop am Abend aufgeklappt sein, aber dann bitte nur für einen guten Film mit einem Gläschen Wein.</p>
<blockquote><p>&#8220;Work-Life-Blending&#8221;</p></blockquote>
<p>Ihr seht also: „Mache deine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Leidenschaft zum Beruf</a> “ ist ein wunderschöner Gedanke und in jedem Fall nicht verkehrt, solange ihr es schafft eure Leidenschaft, im Privaten wie im Beruflichen zu erhalten und euch die Abende und die Wochenenden ganz bewusst frei zunehmen. Dann müsst ihr euch keine Gedanken mehr um eine ausgeglichene Work-Life-Balance machen, denn das ist Work-Life-Blending.</p>
<p>Das ehemalige Hobby darf gerne die sinnvollste Arbeit der Welt und somit zum Beruf werden. Um das allerdings zu bewältigen, ist aus meiner Sicht vor allem eins entscheidend: Disziplin sich eine Auszeit zu gönnen und Ausdauer wenn ihr gerade mal nicht liebt, was ihr tut. Denn nur so behaltet ihr die Leidenschaft für euer Tun und verliert trotz <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/bye-bye-stress-methoden-fuer-die-innere-ruhe/">Stress</a> den Spaß daran nicht.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-stefan-reutter-ist-autor-coach-und-speaker-rund-um-die-themen-krisen-persoenliche-entwicklung-und-motivation-aus-eigener-erfahrung-weiss-der-ehemalige-spitzensportler-da"><strong>Über den Autor: </strong>Stefan Reutter ist Autor, Coach und Speaker rund um die Themen Krisen, persönliche Entwicklung und Motivation. Aus eigener Erfahrung weiß der ehemalige Spitzensportler, dass persönliche Entwicklung meistens nicht geradlinig verläuft&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: wavebreakmedia/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/focused-hipster-working-his-desk-office-300773336">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/leidenschaft-mondayblues-wie-ihr-euch-euren-elan-erhaltet/">Leidenschaft: Mondayblues? Wie ihr euch euren Elan erhaltet…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Künstliche Intelligenz: Mit Spürsinn und Fingerspitzengefühl die Karriere-Möglichkeiten von morgen entdecken…</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 08:48:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Große Unbekannte oder große Chance? Fast jede(r) hat zum Thema „Künstliche Intelligenz“ eine Meinung. Und es gibt viele, die vom Erfolg der Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und eben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/">Künstliche Intelligenz: Mit Spürsinn und Fingerspitzengefühl die Karriere-Möglichkeiten von morgen entdecken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="grosse-unbekannte-oder-grosse-chance-fast-jeder-hat-zum-thema-kuenstliche-intelligenz-eine-meinung-und-es-gibt-viele-die-vom-erfolg-der-industrie-4-0-dem-internet-der-dinge-und">Große Unbekannte oder große Chance? Fast jede(r) hat zum Thema „Künstliche Intelligenz“ eine Meinung. Und es gibt viele, die vom Erfolg der Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und eben künstlicher Intelligenz überzeugt sind. Ich habe mich mit Ivan de Castro, Masterstudent und Fachinformatiker, auf die Suche nach den sinnstiftenden Jobs der Zukunft gemacht…</h3>



<span id="more-9728"></span>



<p class="has-drop-cap">Wir sind mitten im Musterländle unterwegs, in der Nähe von Stuttgart. Hier verbringe ich einen Tag mit Ivan de Castro – er hatte sich zuvor mit seinem LinkedIn-Profil für diesen Tag beworben. So besuchen Ivan und ich den im Oktober 2015 eingeweihten Knotenpunkt der weltweiten Forschungsaktivitäten von Bosch, nämlich den Forschungscampus in Renningen bei Stuttgart. 1400 Mitarbeiter tüfteln hier an den Lösungen für morgen. Journalisten-Kollegen berichten in der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.renningen-die-ersten-patente-sind-schon-unterwegs.cf8c55f6-546b-4920-aa36-2fe097b81804.html">Stuttgarter Zeitung</a> gar von einem „Inkubator für ungewöhnliche, ja vielleicht sogar spinnerte Ideen“.</p>



<p>Der Bereich boomt: Bosch sucht nach Mitarbeitern (LinkedIn-Seite <a href="https://www.linkedin.com/company-beta/2508619/jobs/">hier</a>) und möchte daher MINT-Kandidaten einen Einblick in das Zentrum für Künstliche Intelligenz bieten – ganz ohne Bewerbung.</p>



<p>Warum boomt Künstliche Intelligenz? Denken wir mal zehn, zwanzig Jahre weiter. Selbstlernende, intelligente Sensoren und Systeme haben wiederkehrende Aufgaben übernommen, arbeiten präzise und machen uns das Leben einfacher – endlich können wir uns auf das konzentrieren, was uns wirklich Spaß macht – Hobbies, Freunde, Familie. Und was machen wir dann mit unserer neuen Freiheit?</p>



<p>Die Forscher denken, dass wir eben das tun, was Prozessoren so schnell nicht übernehmen werden: kreativ sein, sich sozial engagieren, empathisch auf unsere Umwelt reagieren. Mensch und Maschine wachsen so kontinuierlich zusammen. Und darin sind sich die Forschungsteams bei Bosch und anderswo auch einig – entgegen Hollywood-Filmen zum Thema, die meistens in einer Apokalypse enden, werden Roboter nicht die vollständige Kontrolle über unser Leben übernehmen.</p>



<h2 id="ki-skillset-faehigkeit-permanent-umzu-lernen">KI-Skillset: Fähigkeit, permanent (um)zu lernen</h2>



<p>Ivan will von den Boschlern wissen, was Forscher an Kenntnissen und Fähigkeiten mitbringen müssen, um im Hightech-Bereich zu performen. Und bekommt prompt eine Antwort von Lothar Baum, einem der Führungskräfte beim Bosch-Zentrum für Künstliche Intelligenz: „Problembewusstsein, analytische Skills und Methoden, auch hochkomplexe Zusammenhänge erkennen zu können“. Wissen im Bereich der Forschung und Entwicklung wird gesucht, das es so noch gar nicht gibt – eine Herausforderung für Schulen und Universitäten.</p>



<p>Wie technisch tief und aktuell kann die Ausbildung sein, wenn sich doch alles permanent weiterentwickelt, gar überschlägt und morgen vielleicht schon wieder völlig „out“ ist? Ein wichtiges Einstellungskriterium beim Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit etwa 390.000 Mitarbeitern bringt HR Recruiterin Laila Görlich auf den Punkt. Es ist die Bereitschaft, immer wieder Neues dazuzulernen – sei es in der Sensorik oder der künstlichen Intelligenz.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Magisch anmutendes Thema&#8221;</p></blockquote>



<p>Hier in Renningen und drüben in Kalifornien, im Silicon Valley, sowie in Bangalore beschäftigen sich etwa hundert Boschler speziell mit diesem magisch anmutenden Thema: künstliche Intelligenz. In der Region haben Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.cyber-valley-gestartet-baden-wuerttemberg-investiert-in-eigenes-silicon-valley.0240e691-b9f4-4ed9-bb78-c3966ac90171.html">Cyber Valley</a> gegründet. Universitäten in Stuttgart, Tübingen und anderswo mischen ganz vorne mit, es ist ein Thema für schlaue Köpfe. Es gibt 1000 Möglichkeiten in der schönen, neuen und vernetzten digitalen Welt, beruflich vorwärts zu kommen.</p>



<h2 id="sinnstifter-und-berufung-im-digitalen-zeitalter">Sinnstifter und Beruf(ung) im digitalen Zeitalter</h2>



<p>Wie war das noch mit der Mär vom linearen Lebenslauf? No way, no more! Die Digitalisierung ändert alles, auch gängige Karriere-Muster. Ein Studium, ein Beruf und dann die Rente beim selben Arbeitgeber – das ist heute ein Modell von vielen. Und es passt irgendwie nicht mehr so ganz in unsere Zeit, den Entwicklungsstand der Technologie und den Bedürfnissen „unserer“ Generation Y. Da geht es viel weniger um Macht und Geld als vielmehr um Freiheit und Selbstbestimmung.</p>



<p>Doch zurück zu Ivan vor etwa zehn Jahren. Bei Alcatel-Lucent, mittlerweile von Nokia aufgekauft, macht er seine Ausbildung zum Softwareentwickler. Das reicht ihm aber nicht, er will mehr und macht an einer Oberschule sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Notenmäßig bewegte er sich zwischen eins und zwei, da habe er keine Probleme gehabt – schließlich liebt er Wissen.</p>



<p>Er habe aber auch Mitschüler erlebt, die Mitte 20, Mitte 30 richtig ins Schwitzen gekommen sind und froh waren, ihren Abschluss irgendwie in der Tasche zu haben. Hauptsache geschafft! Irgendwie. „Mich hat das damals ein bisschen irritiert“, so Ivan. Schließlich wollte er möglichst wenig dem Zufall überlassen und das bestmögliche Ergebnis erreichen.</p>



<p>Mehrere Jahre hat er als Business Analyst gearbeitet und beschreibt sich selbst in seinem LinkedIn-Profil als Weltbürger. „Ich arbeite in einem globalen Umfeld“, so Ivan. „Und das liegt vielleicht auch daran, dass ich in verschiedenen Ländern wie Portugal, Libyen und Deutschland aufgewachsen bin“. Auch während seines Studiums hat Ivan Auslandserfahrung in Spanien, Australien und Japan gesammelt. Nach seinem Master of Science will er als Projektmanager arbeiten. Und das überall auf der Welt, am liebsten in Hongkong! Aber auch Tel Aviv findet er spannend oder Stockholm, alles Orte mit einer bunten Mischung unterschiedlicher Kulturen, „Melting Pots“ – mit viel High-Tech-Firmen. Bei Bosch fühlt er sich auch genau an der richtigen Stelle.</p>



<h2 id="mensch-und-maschine-wachsen-zusammen">Mensch und Maschine wachsen zusammen</h2>



<p>Ivan besucht als nächstes bei Bosch das Meeting eines Entwicklungsteams. Sie diskutieren, gemeinsam mit Führungskräften, ihre Resultate. Die Themen heute: „Deep Neural Network“ und „Reinforcement Learning“. Gemeint sind Algorithmen, die selbstständig denken, ausprobieren und dazulernen. Mit dieser Materie beschäftigen sich bei Bosch interdisziplinäre Teams – meist mit naturwissenschaftlichem Hintergrund. So entwickelt eine Psychologin das Konzept für die Interaktionen zwischen Mensch und Maschine, während sich Ingenieure um die technischen Details neuronaler Netzwerke kümmern.</p>



<h2 id="big-data-bietet-neue-einblicke">Big Data bietet neue Einblicke</h2>



<p>Ivan hat sich bereits in jungen Jahren für Technologie begeistert. Muss es das BWL- oder Jura-Studium sein, um Karriere zu „machen“? Das verändert sich. Und damit auch die Fragen, welche Bewerber bewegen. Welches Skillset kann ich Industrie 4.0.-übergreifend aufbauen? Ist es vielleicht etwas, was Karriereberater, die in linearen Lebensläufen denken, so noch gar nicht auf dem Schirm haben?</p>



<p>Solchen und anderen Fragen geht LinkedIn als Netzwerk nach – die Daten von über einer halben Milliarde Nutzern weltweit, davon zehn Millionen im deutschsprachigen Raum, ermöglichen Einblicke in Lebensläufe. Fragen wie ‚Wenn ich heute Philosophie studiere – was werde ich dann?‘ können einfach beantwortet werden, indem sich Mitglieder beispielsweise die Lebensläufe von Menschen ansehen, die vor fünf oder zehn Jahren Philosophie studiert haben.</p>



<p>Höhepunkte sind spezielle Events für Mitglieder wie bei Bosch, siehe das eingebettete Video zum Beitrag (Link). Ivan ist der glückliche Auserwählte dieser Aktion. Hier ein paar Bilder:</p>



<figure class="wp-container-11 wp-block-gallery-10 wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped">
<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="2048"  height="1152"  data-id="9735"   src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS.jpg"  alt=""  class="wp-image-9735"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS.jpg 2048w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-400x225.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-768x432.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-1000x563.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-696x392.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-1392x783.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-1068x601.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-747x420.jpg 747w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-1493x840.jpg 1493w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A003C030_170630_R4PW.mov.13_43_15_11.Still001-PS-1920x1080.jpg 1920w"  sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" ></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img  loading="lazy"  width="1927"  height="1084"  data-id="9739"   src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS.jpg"  alt=""  class="wp-image-9739"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS.jpg 1927w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-400x225.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-768x432.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-1000x563.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-696x392.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-1392x783.jpg 1392w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-1068x601.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-747x420.jpg 747w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-1493x840.jpg 1493w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/07/A006C002_170630_R4PW.mov.17_11_14_04.Still001-PS-1920x1080.jpg 1920w"  sizes="(max-width: 1927px) 100vw, 1927px" ></figure>
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<h2 id="blick-fuers-ganze-verantwortung-uebernehmen">Blick fürs Ganze: Verantwortung übernehmen</h2>



<p>Sein LinkedIn-Profil hat er dafür optimiert – auch bei Praktika gibt er präzise an, was sie ihm gebracht haben an Lernzuwachs. Zeilen zu coden, das hat Ivan gelernt. Künftig will er „bei größeren Sachen“ dabei sein und Personalverantwortung übernehmen – gerne auch im Großunternehmen. „Hier gibt es Strukturen, wo du aufsteigen kannst“. Junior-Projektmanager, das wäre etwas für ihn. Dafür bringt Ivan eine ganze Menge an Skills mit – interkulturelle Kompetenz führt er als erstes an. Und dann Programmieren und Prozesse optimieren, sein Organisationstalent und Engagement, etwa bei „Enactus“ – einem der größten Netzwerke mit über 75.000 Studenten, welche die Welt auf unternehmerische Art verbessern wollen.</p>



<p>Und in seiner knapp bemessenen Freizeit? Da geht Ivan gerne als Erster früh morgens in die Boulderhalle und zieht sich mit so manchem waghalsigen Griff nach oben. Nach oben, das ist seine Richtung. „Aktuell zieht es mich einfach mehr ins internationale Business“, so Ivan. Und das will er nachhaltig erreichen. Einen guten Manager macht für ihn aus, dass er Mitarbeiter motivieren kann, antreibt und vom großen Ganzen, dem „Big Picture“, überzeugen kann. Das große Ganze – daraus zieht er seine Leidenschaft. Und auch seine Neugierde für Künstliche Intelligenz und andere Themen. Ivan betont das: „Neugier – und nochmals Neugier…“. Bei Bosch hat ihn das beeindruckt, dieser Forschergeist, mit Spürsinn und Fingerspitzengefühl die Karriere-Möglichkeiten von morgen zu entdecken…</p>



<h6 id="hinweis-der-redaktion-linkedin-hat-mich-jan-thomas-otte-als-blogger-eingeladen-und-beauftragt-ueber-diese-veranstaltung-zu-berichten"><strong>Hinweis der Redaktion:</strong> LinkedIn hat mich, Jan Thomas Otte, als Blogger eingeladen und beauftragt, über diese Veranstaltung zu berichten.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild/ Fotogalerie und Video: <a href="https://www.b-reel.com">Agentur B-Reel</a> im Auftrag von LinkedIn</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/kuenstliche-intelligenz-mit-spuersinn-und-fingerspitzengefuehl-die-karriere-moeglichkeiten-von-morgen-entdecken/">Künstliche Intelligenz: Mit Spürsinn und Fingerspitzengefühl die Karriere-Möglichkeiten von morgen entdecken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufsanfänger: Das Leben als Hure? “…die sollte man schon mal gevögelt haben, bevor man Karriere macht”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/07/berufsanfaenger-das-leben-als-hure-die-sollte-man-schon-mal-gevoegelt-haben-bevor-man-karriere-macht/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsanfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Direkteinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karrieregeile, pickelige Absolventen mit gerade mal zwanzig Jahren Lebenserfahrung drängen auf den Bewerbermarkt. Nicht wenige Berufsanfänger prostituieren sich, machen für Karriere (fast) alles. Jörg Kopp nervt so was! Nicht weil er ihnen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="karrieregeile-pickelige-absolventen-mit-gerade-mal-zwanzig-jahren-lebenserfahrung-draengen-auf-den-bewerbermarkt-nicht-wenige-berufsanfaenger-prostituieren-sich-machen-fuer-karriere-fast-alles">Karrieregeile, pickelige Absolventen mit gerade mal zwanzig Jahren Lebenserfahrung drängen auf den Bewerbermarkt. Nicht wenige Berufsanfänger prostituieren sich, machen für Karriere (fast) alles. Jörg Kopp nervt so was! Nicht weil er ihnen nichts zutraut. Sondern weil der Unternehmer mit seinem eher schrägen Lebenslauf bei diesen Bewerbern mit linearen Lebenslauf etwas vermisst. Hier erzählt er euch, was es ist&#8230;</h3>
<p><span id="more-9744"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>21 Jahre alt, fünf Praktika im Rucksack, Studium abgeschlossen und heiß aufs Arbeitsleben – solche Absolventen würden Sie am liebsten wieder nach Hause schicken, wenn Sie bei Ihnen aufschlagen, oder?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Oh ja! Ich muss zugeben, das ist mein persönliches Lieblingsthema. Es gibt da eine Tendenz, die zusätzlich noch einmal durch die Politik befeuert wurde: erst das verkürzte Abitur, dann die Abschaffung der Wehrpflicht.</p>
<p>Am Ende sitzen mir im <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Bewerbungsgespräch</a> dann Leute gegenüber, die durch die Schule gepeitscht wurden, aber nicht wissen, wie das Leben funktioniert. Danach geht’s ins Studium, das dank Bachelor und Master auch nicht mehr so lange dauert, und fertig ist die Generation „Ich kenne alles, aber tatsächlich kann ich nichts“.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Eine provokative Ansicht, das müssen Sie zugeben!</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Ja, durchaus. Ich weiß, dass es immer wieder Ausnahmen gibt. Wenn junge Leute tatsächlich zu Hause ausziehen, jobben, sich finanziell selbst über Wasser halten und neben dem Studium so manches ausprobieren, kommen in der Regel feine Berufsanfänger dabei heraus.</p>
<h2 id="regelstudienzeit-ersetzt-keine-lebenserfahrung">Regelstudienzeit ersetzt keine Lebenserfahrung</h2>
<p>Das sind dann meist aber auch nicht die, die alles in der Regelstudienzeit durchgetankt haben. Vielleicht sollte ich kurz klarstellen, dass ich junge Bewerber <em>nicht</em> hasse. Ich habe eher Mitleid mit ihnen, weil sie nicht gelebt haben, bevor sie sich in den Job stürzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das heißt, mit dem Beginn der Karriere endet das Leben?</strong></p>
<p>Jörg Kopp: Haha, das ist hart formuliert. Nein, das tut es natürlich nicht. Aber ihr müsst zugeben, dass es schwer ist, die eigene <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/">Persönlichkeit</a> auszubilden, wenn man erst mal in der 9-to-5-Maschinerie feststeckt. Bewerber, die vor ihrem Karrierestart mit dem Rucksack auf dem Rücken um die Welt gezogen sind, kommen vielleicht nicht mit umwerfenden Topnoten in die Firma – dafür aber mit ganz anderen Persönlichkeiten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Leben kennen &#8211; statt prostituTION&#8221;</p></blockquote>
<p>Die haben schon mindestens einmal Dreck gefressen, sich durchgeboxt, Neues entdeckt. Kurz: Sie kennen das Leben. Wer diese Erfahrung noch nicht gemacht hat, ist meiner Meinung nach schlicht zu jung, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu prostituieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie können Berufsanfänger, junge Absolventen denn zu mehr Lebenserfahrung gelangen?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Ich fände es super, für alle – geschlechtsunabhängig – ein soziales Jahr einzuführen. Und dann dürfen die Jungen ruhig auch im Anschluss, um es mal in ihrer Sprache zu sagen, noch ein Weilchen „hart abchillen“. Mal an sich und ihre Wünsche denken statt immerzu nur an die Karriere.</p>
<blockquote><p>&#8220;ziemlich geil, aber manchmal auch abstoßend&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Denn&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; das Leben ist eine Hure – ziemlich geil, aber manchmal eben auch echt abstoßend. Und das sollten die jungen Bewerber live mitbekommen, bevor sie in die Gemengelage eines Konzerns tappen, dort gebrochen und wieder ausgespuckt werden. Schließlich gibt es ein Leben vor dem Tod. Und das findet nicht nur am Arbeitsplatz statt – und bitte erst recht nicht erst dann, wenn ihr in Rente geht.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: studio1901/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/beautiful-woman-red-boxing-gloves-studio-154444922">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/berufsanfaenger-das-leben-als-hure-die-sollte-man-schon-mal-gevoegelt-haben-bevor-man-karriere-macht/">Berufsanfänger: Das Leben als Hure? “…die sollte man schon mal gevögelt haben, bevor man Karriere macht”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bye bye Stress: Methoden für die innere Ruhe</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/07/bye-bye-stress-methoden-fuer-die-innere-ruhe/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jul 2017 21:04:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stress zählt zu den größten Gesundheitsgefahren unseres Jahrhunderts. Fehlzeiten aufgrund psychischer Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen sind in den vergangenen 15 Jahren um fast 90 Prozent gestiegen. Zu diesem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/bye-bye-stress-methoden-fuer-die-innere-ruhe/">Bye bye Stress: Methoden für die innere Ruhe</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="stress-zaehlt-zu-den-groessten-gesundheitsgefahren-unseres-jahrhunderts-fehlzeiten-aufgrund-psychischer-beschwerden-wie-depressionen-angst-und-belastungsstoerungen-sind-in-den-vergangenen-15-jahren">Stress zählt zu den größten Gesundheitsgefahren unseres Jahrhunderts. Fehlzeiten aufgrund psychischer Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen sind in den vergangenen 15 Jahren um fast 90 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse. Und Simone Stargardt&#8230;</h3>
<p><span id="more-9733"></span></p>
<p>In meiner Akademie erlebe ich häufig, dass Studenten in Prüfungssituationen Stress und Nervosität belasten. Auch Rita Puhlmann, eine meiner Dozentinnen, war in ihren mehr als zehn Berufsjahren in der Industrie oft stressigen Situationen ausgesetzt. Inzwischen bietet die Wirtschaftsingenieurin unter anderem Trainings zur Stressbewältigung an und gibt den Teilnehmern Tipps, wie sie in herausfordernden Situationen die Nerven behalten.</p>
<p>„In unserer digitalen Welt sind wir dauernd erreichbar und ständig einer Flut an Informationen ausgesetzt. Dafür ist unser Organismus nicht ausgelegt“, erklärt mir die Systemische Beraterin einen Grund, warum wir <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Stresshormone</a> entwickeln. Werden diese nicht regelmäßig abgebaut, erreicht unser Körper ein kritisches Level. Wir sind müde und anfälliger für Krankheiten, Magen-Darm-Beschwerden oder Tinnitus können die Folge sein, bis hin zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Burnout</a>.</p>
<h2 id="unterschiedliche-stresstypen-unterschiedliche-methoden">Unterschiedliche Stresstypen, unterschiedliche Methoden</h2>
<p>Je nach Stresstyp eignen sind unterschiedliche Methoden, um wieder zu unserer inneren Mitte zu finden. Äußert sich Stress vorwiegend in muskulärer Verspannung, hilft Sport. Wer dagegen ständig gereizt ist, sollte es besser mit mentalem Training versuchen.</p>
<p>Während bei organischen Beschwerden, wie Augenzucken oder Magen-Darm-Beschwerden, ein Wellnesswochenende und gesunde, leichte Kost am besten wirken. „Viele Menschen sind Mischtypen“, weiß die Expertin aus ihrer Erfahrung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mehr als ein Wellness-wochenende&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Langfristig empfiehlt Puhlmann, an den inneren Antreibern zu arbeiten. Das sind Glaubenssätze wie „sei perfekt“ oder „sei stark“, die in unseren ersten Lebensjahren geprägt wurden. Wer sich von „wie muss ich sein“ hin zu „das darf ich mir erlauben“ bewegt, spürt oft bereits nach zwei bis drei Wochen erste Ergebnisse. Beispielsweise, dass er in fordernden Situationen gelassener bleibt. „Die Glaubenssätze langfristig umzukehren, ist allerdings eine Prozessgeschichte über mehrere Monate“, betont die Trainerin.</p>
<h2 id="individueller-charakter-individueller-coach">Individueller Charakter, individueller Coach</h2>
<p>Wichtig ist ihr als <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Coach</a>, Klienten unterstützend zum individuellen Charakter eine Auswahl an Werkzeugen an die Hand zu geben. Techniken, mit denen Stressgeplagte langfristig arbeiten können. „Können, ohne es zu müssen“, beschreibt die Gesundheitspraktikerin eine Qualität, die sie mit ihrer Arbeit vermitteln will. „Wer quirlig ist, darf sich gerne weiterhin in Meetings lebhaft zeigen.“ Schlägt das Lebhafte dagegen in nervöse Unruhe oder Aggression über, ist <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Stressmanagement</a> gefragt.</p>
<p>Wenn unsere Nerven wieder einmal blank liegen in einer Situation, die wir eigentlich souverän angehen sollten &#8211;  hier drei Tipps von Rita Puhlmann, die kurzfristig helfen:</p>
<ol>
<li><strong>60 Sekunden lang grinsen</strong>: Wenn wir die Mundwinkel nach oben ziehen, schüttet unser Gehirn Glückshormone aus. Dabei ist es egal, ob uns gerade tatsächlich zum Lachen ist oder nicht. Sind wir akut gestresst, müssen es 60 Sekunden am Stück sein, darunter ist diese Übung wirkungslos. (Am besten an einem privaten Ort ausüben, etwa auf der Toilette).</li>
<li><strong>Wasser trinken: </strong>In einer stressigen Situation ein großes Glas kühles, stilles Wasser zu trinken beruhigt sofort. Das Herz schlägt langsamer, die Atmung vertieft sich, wir kommen zur Ruhe.</li>
<li><strong>Bewusstes Atmen: </strong>Gezielte Atemtechniken senken die Herzfrequenz und helfen unserem Körper, sich zu entspannen. Um die Körperfunktionen zu beruhigen, sollte doppelt so lange aus- wie eingeatmet werden. Etwa locker auf einem Stuhl sitzend beim Einatmen langsam bis zwei, beim Ausatmen bis vier zählen und dies zehn bis 20 Mal wiederholen.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/frustrated-business-man-headache-isolated-over-143846479">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/bye-bye-stress-methoden-fuer-die-innere-ruhe/">Bye bye Stress: Methoden für die innere Ruhe</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Humor: Viel zu ernst? Ein Karrierekiller! Deswegen raus damit, deine Kollegen werden es dir danken…</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 21:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ernsthafte Zusammenarbeit funktioniert nur humorvoll. Nix mit stillem Kämmerlein, raus damit! Klar gibt’s erstmal eins auf den Deckel – und zwar für jeden einzelnen Mitarbeiter. Und schon beginnt das Spektakel: eine gelungene/re&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ernsthafte-zusammenarbeit-funktioniert-nur-humorvoll-nix-mit-stillem-kaemmerlein-raus-damit-klar-gibts-erstmal-eins-auf-den-deckel-und-zwar-fuer-jeden-einzelnen-mitarbe">Ernsthafte Zusammenarbeit funktioniert nur humorvoll. Nix mit stillem Kämmerlein, raus damit! Klar gibt’s erstmal eins auf den Deckel – und zwar für jeden einzelnen Mitarbeiter. Und schon beginnt das Spektakel: eine gelungene/re Zusammenarbeit im Team. Stefan Reutter berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-9729"></span>Lauthals nimmt sich der Chef einen nach dem anderen vor, bis die Wut verflogen und der Ärger verdampft ist. Zurück bleibt eine Belegschaft aus frustrierten, schlecht gelaunten und demotivierten Menschen. Auf, auf an die Arbeit!</p>
<p>Tja, liebe Leute, das schimpft sich heutzutage Kritik im Unternehmen … Zu blöd, denn eine gelungene Zusammenarbeit entsteht so nicht.</p>
<h3 id="kritik-mein-liebstes-hobby">Kritik – mein „liebstes“ Hobby!</h3>
<p>Denn seien wir mal ehrlich: Bei keinem Menschen fällt „Kritik einstecken“ unter die Top 10 der liebsten Hobbys. Gerade am Arbeitsplatz und aus dem Mund von Kollegen tun sich viele mit ernsten Worten und „Tacheles“ schwer. Wenn diese Kritik euch dann auch noch harsch, ungeschönt und verletzend ins Gesicht geschleudert wird, sowieso. Wer steht schon darauf, Fehlverhalten oder Defizite aufgezeigt zu bekommen?</p>
<p>Damit möchte ich nun nicht sagen, dass ich ein Fan von Wattebällchen bin. Ich finde es durchaus gut, dass ernste Tatsachen oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Probleme in Teams</a> angesprochen werden. Sie kleinzureden oder gar alles hinunterzuschlucken, nur um den schönen Schein zu wahren, hilft langfristig sicher nicht.</p>
<p>Ich bin allerdings der Meinung, dass der Kontext die Musik macht. Und dieser erleichtert die Kritik enorm, wenn eine Prise Humor mitschwingt – egal, ob im Business oder im Privatleben.</p>
<h3 id="mein-chef-der-clown">Mein Chef der Clown</h3>
<p>Ich verlange in ernsten unternehmerischen Fragen also nach Humor! Eure Empörung darüber kann ich jetzt schon hören:</p>
<ul>
<li><em>„Humor hat doch nichts am Arbeitsplatz zu suchen!“</em></li>
<li><em>„Ich kann doch nicht einen auf Clown machen vor meinen Mitarbeitern. Wie sollen die mich dann noch ernst nehmen?“</em></li>
<li><em>„Feedback braucht klare Regeln, da hat Humor keinen Platz.“</em></li>
</ul>
<p>Allesamt Aussagen, die ich schon auf meine Ansicht erhalten habe. Und ja, wer diese Meinungen vertritt, hat natürlich in gewisser Weise recht. Humor ist kein Allheilmittel, das ihr über jede ernste Situation im Job gießen könnt.</p>
<p>Selbstverständlich erwarte ich nicht, dass eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/07/low-performer-wie-ihr-sie-erkennt-und-kuenftig-gar-nicht-erst-einstellt/">Führungskraft</a> in witzigen großen Quietscheschuhen und mit roter Nase ins Büro watschelt mit einer Wasser spritzenden Blume am Revers – bevor sie dem Mitarbeiter aus einer Konfettikanone seine Kündigungsunterlagen abfeuert. Nein, wenn ich von <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Humor</a> spreche, dann meine ich damit eine charmante Art und Weise, ernste Botschaften zu vermitteln. Humor ist die Würze, mit der ihr auch im beruflichen Umfeld viel Druck rausnehmen könnt. Wenn ihr den nötigen Ernst dabei nicht vergesst&#8230;</p>
<h3 id="humor-braucht-ernste-botschaften">Humor braucht ernste Botschaften</h3>
<p><figure id="attachment_9676" aria-describedby="caption-attachment-9676" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9676"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-267x400.jpg"  alt="Stefan Reutter über Karriereknicke (Foto: privat)"  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-768x1151.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-696x1043.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9676" class="wp-caption-text">Stefan Reutter über Humor (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p>Denn worüber lachen wir im Alltag meist mit den Kollegen? Klar: das gewöhnungsbedürftige Hemd des Chefs, das neue Facebook-Profilbild des Praktikanten (<em>Anm.d.Red, könnte ja ein Karrierekiller sein &#8211; siehe Beitrag <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">hier</a></em>) oder den Kaffeefleck auf dem Kostüm der Empfangsdame. Alles schön oberflächlich, alles schön unkritisch.</p>
<p>Unliebsame Themen werden lieber auf ungenaue Zeit in die Zukunft verschoben. Dabei sind es gerade diese, die ihr mit einer Prise Humor endlich anpacken und auf den Tisch legen könnt.</p>
<p><figure id="attachment_9680" aria-describedby="caption-attachment-9680" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9680"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg"  alt="&quot;Gut, dass es dir schlecht geht!&quot; - steile These, interessantes Buch. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;amp;creativeASIN=3899018729&quot;&gt;Hier zum kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L.jpg 321w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">&#8220;Gut, dass es dir schlecht geht!&#8221; &#8211; steile These, interessantes Buch. <a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729">Hier zum kaufen&#8230;</a></figcaption></figure></p>
<p>Diese Erfahrung mache ich persönlich immer wieder, wenn ich ein Coaching leite.</p>
<p>Dabei steht – ganz klar – auch das Ausüben von Kritik auf der Tagesordnung. Wenn sich zum Beispiel ein Coachee sehr negativ über seine Situation äußert und ein entsprechendes Vokabular verwendet, dann höre ich ihm ganz genau zu und sage ihm:</p>
<p><strong>„Ich hab’ die Lösung für dich.“ Und dann wiederhole ich seine Worte in einer humorvoll verpackten Geschichte und übertreibe etwas.</strong></p>
<p>Sofort taucht ein Lächeln im Gesicht des <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Coachees</a> auf und er sagt: „Ich habe verstanden.“ Kombiniert mit einem Augenzwinkern wirkt eine solch humorvolle Kritik wahre Wunder. Sie ist definitiv tausendmal effizienter, als wenn ich meinen Coachee angreife: „Das, was du da sagst, sagt viel über deine Gedanken und inneren Überzeugungen aus. Du solltest an deiner Einstellung arbeiten!“ Wäre natürlich auch eine Möglichkeit, doch Freude an der Entwicklung würde daraus wohl nicht mehr entstehen.</p>
<h3 id="meinung-mit-garnitur">Meinung mit Garnitur</h3>
<p>Sicherlich gibt es gerade im Unternehmen auch einige Gespräche, bei denen Humor absolut fehl am Platz ist, keine Frage. Niemand möchte eine Kündigung mit einem Lächeln serviert bekommen.</p>
<p>Dennoch bleibe ich dabei: In 90 Prozent der Fälle schmecken Kritik und ernste Angelegenheiten einfach so viel besser, wenn ihr sie mit einer Prise Humor garniert. Zumal eure Lachmuskeln auch gleich viel entspannter sind, wenn ihr eure Meinung ausspuckt, anstatt sie hinunterzuschlucken.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-stefan-reutter-ist-autor-coach-und-speaker-rund-um-die-themen-krisen-persoenliche-entwicklung-und-motivation-aus-eigener-erfahrung-weiss-der-ehemalige-spitzensportler-da"><strong>Über den Autor: </strong>Stefan Reutter ist Autor, Coach und Speaker rund um die Themen Krisen, persönliche Entwicklung und Motivation. Aus eigener Erfahrung weiß der ehemalige Spitzensportler, dass persönliche Entwicklung meistens nicht geradlinig verläuft&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/closeup-portrait-young-annoyed-angry-woman-249353248">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/humor-viel-zu-ernst-ein-karrierekiller-deswegen-raus-da-mit/">Humor: Viel zu ernst? Ein Karrierekiller! Deswegen raus damit, deine Kollegen werden es dir danken…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Low-Performer: Wie ihr sie erkennt und künftig gar nicht erst einstellt…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/07/low-performer-wie-ihr-sie-erkennt-und-kuenftig-gar-nicht-erst-einstellt/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 13:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Low-Performer gibt es wirklich überall. Unternehmen müssen sich also keine Vorwürfe machen, wenn sich einige faule Eier ins Team eingeschlichen haben. Im Interview verrät das Beraterpaar Stargardt, wie ihr Überflieger erkennt und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/low-performer-wie-ihr-sie-erkennt-und-kuenftig-gar-nicht-erst-einstellt/">Low-Performer: Wie ihr sie erkennt und künftig gar nicht erst einstellt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="low-performer-gibt-es-wirklich-ueberall-unternehmen-muessen-sich-also-keine-vorwuerfe-machen-wenn-sich-einige-faule-eier-ins-team-eingeschlichen-haben-im-interview-verraet-das-beraterpaar">Low-Performer gibt es wirklich überall. Unternehmen müssen sich also keine Vorwürfe machen, wenn sich einige faule Eier ins Team eingeschlichen haben. Im Interview verrät das Beraterpaar Stargardt, wie ihr Überflieger erkennt und in Zukunft die richtigen Mitarbeiter anzieht&#8230;</h3>
<p><span id="more-9724"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Idioten sind in Ihren Augen ein flächendeckendes Phänomen – eine straighte Meinung. Wie kommen Sie dazu? </strong></p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Wir sprechen da aus langjähriger Erfahrung. Als Akademieleiter für berufsbegleitende Weiterbildungen und als eigenständige Unternehmensberater haben wir schon die ein oder andere ärgerliche Situation erlebt.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Jedoch sollten wir gleich zu Beginn klarstellen, dass wir mit dem Begriff „Idioten“ keinesfalls Menschen unterhalb eines bestimmten Intelligenzquotienten meinen. Das ist sicherlich nicht unsere Absicht. Nein, wir sprechen von ganz bestimmten Menschen im Unternehmen: die Low-Performer, die Schlecht- und Durchschnittsleister.</p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie viele solcher „faulen Eier“ sich zum Beispiel in der Anonymität von Großkonzernen verstecken können und sich auf diese Art und Weise ein ruhiges und entspanntes Leben machen. Das finden wir außerordentlich schade, denn schließlich geht dieses <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">Verhalten auf Kosten der Kollegen</a>. In unseren Unternehmen legen wir deshalb großen Wert darauf, dem Ausnutzen von Kollegen und fehlender Fairness vorzubeugen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Low-Performer, die Schlecht- und Durchschnittsleister&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das kann ich mir vorstellen. Glauben Sie denn, dass Branchen wie die Weiterbildung stärker betroffen sind als andere?</strong></p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Natürlich würde ich euch nun gerne antworten, dass lediglich Branche X oder Y betroffen ist. Doch leider bleibt das eine Utopie. Schlecht- bzw. Durchschnittsleister sind in unserer heutigen Gesellschaft ein flächendeckendes Phänomen – egal, ob unter Lehrern, Polizisten oder Politikern. Überall gibt es diese Low-Performer, das ist ganz natürlich. Und dafür braucht ihr morgens nicht einmal bis ins Büro fahren.</p>
<p><figure id="attachment_9704" aria-describedby="caption-attachment-9704" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9704 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-400x267.jpg"  alt="Unternehmerehepaar: die Stargardts... (Foto: privat)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts.jpg 1500w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9704" class="wp-caption-text">Unternehmerehepaar: die Stargardts&#8230; (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Das stimmt. Gerade im Business kann die ganze Thematik nochmal eine ganz andere Dynamik entwickeln. Schließlich muss ja irgendjemand die besagte Durchschnittsleistung auffangen – und das sind eben meist die Kollegen, die sich eh schon reinhängen und etwas bewegen möchten. Ein kollegiales Miteinander sieht in unseren Augen eindeutig anders aus.</p>
<p>Wenn dann ein Unternehmer immer wieder an solche Mitläufer gerät, können wir den Frust darüber voll und ganz verstehen. Wichtig ist, sich davon nicht täuschen zu lassen. Die guten Leute sind auch da draußen! Oder vielleicht sogar schon in euren eigenen Reihen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Doch wie soll eine Führungskraft jetzt damit umgehen, wenn sie einen Low-Performer in ihren Reihen hat?</strong></p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Das ist natürlich immer kontextbezogen, aber ihr solltet eine Tatsache grundsätzlich berücksichtigen: Neben der Vielzahl an „normalen“ – also guten, fleißigen Mitarbeitern – wird es immer die Menschen geben, die eben genau aus dieser Masse herausstechen: die High- und Under-Perfomer, die absoluten Sympathieträger und die Miesepeter.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Genau diese Differenzierung zwischen <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/">Überflieger</a> und Idiot ist elementar, sie macht eine gute Führungskraft aus. Ein uns bekannter Unternehmer hatte genau dasselbe Problem: Ein Low-Performer hatte es sich in seinem Team so richtig gemütlich gemacht. Die Folge: Besagter Unternehmer hat sich selbst dabei erwischt, alle Mitarbeiter über einen Kamm zu scheren.</p>
<p>Plötzlich wurde aus einem faulen Mitarbeiter gefühlt ein ganzes Team aus Durchschnittleistern. Das ist natürlich nicht nur falsch, sondern auch unfair und schafft letztendlich auch eine schlechte Stimmung im Unternehmen. Für echten Erfolg in unseren Augen absolut kontraproduktiv.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Können Sie uns noch einen Tipp geben, wie Sie als Führungskräfte die raren Überflieger erkennen? </strong></p>
<p><figure id="attachment_9703" aria-describedby="caption-attachment-9703" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9703"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-283x400.jpg"  alt="Mit ihrem Buch befreien Simone und Jochen Stargardt Unternehmen von Warteschlangen, Stapeln und überfälligen To-dos.&lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/JETZT-Echtzeit-Prinzip-guten-Unternehmen-Champions/dp/3527508120/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=cdaa70557d85b42b66020514f8dc8ea9&amp;amp;creativeASIN=3527508120&quot;&gt; Buch kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="226"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-283x400.jpg 283w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-768x1087.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-707x1000.jpg 707w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-696x985.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-297x420.jpg 297w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9703" class="wp-caption-text">Mit ihrem Buch befreien Simone und Jochen Stargardt Unternehmen von Warteschlangen, Stapeln und überfälligen To-dos. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Absolut. Vorab sei gesagt: Mit klassischen Überfliegern meinen wir nicht zwingend die blutjungen G8-Abiturienten, die sofort danach auf die Hochschule gewechselt sind und auch diese in Rekordzeit absolviert haben. Wir sind nämlich der Meinung, dass Menschen Zeit zur Reifung brauchen, um sich charakterlich entfalten und persönlich entwickeln zu können.</p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Genau. Natürlich ist das Alter kein Ausschlusskriterium für uns, denn auch junge Menschen können schon einige Erfahrung gesammelt haben.</p>
<p>Deshalb liegt unser Augenmerk auf der Individualität des einzelnen Bewerbers statt auf dem perfekten Lebenslauf.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Unsere Regel lautet: Wir schauen nicht stur nur auf Noten, Abschlüsse und <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Qualifikationen</a>, sondern nehmen vor allem die Persönlichkeit der Bewerber unter die Lupe.</p>
<p>So könnt ihr euch bald, so wie wir, über die Überflieger in den eigenen Reihen freuen und das Problem mit den Idioten ist dann Vergangenheit.</p>
<h6 id="ueber-die-interview-partner-simone-und-jochen-stargardt-favorisieren-eine-moderne-radikal-selbstbestimmte-lebensweise-im-gemeinsamen-arbeits-und-privatleben-die-d"><strong>Über die Interview-Partner: </strong>Simone und Jochen Stargardt favorisieren eine &#8220;moderne, radikal selbstbestimmte Lebensweise&#8221; – im gemeinsamen Arbeits- und Privatleben. Die Devise des Unternehmerehepaares: Arbeit ist Leben und Leben ist Arbeit. Denn mit der Qualität der Arbeit steigt auch die Lebensqualität&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Matej Kastelic/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/business-man-making-presentation-office-executive-271120511">Shutterstock </a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/07/low-performer-wie-ihr-sie-erkennt-und-kuenftig-gar-nicht-erst-einstellt/">Low-Performer: Wie ihr sie erkennt und künftig gar nicht erst einstellt…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Bewerbungsgespräch: “Dich mag ich” – Warum wir so gerne Menschen einstellen, die wir mögen – statt derer, die wir brauchen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 16:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[querdenker]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Sympathie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sympathie ist das höchste Einstellungskriterium. Geht gar nicht? Ist aber so&#8230; Nervt euch das auch? Wir haben einen Unternehmer und Gründer gefragt, worauf ihr beim Bewerbungsgespräch besser achtet. Jörg Kopp&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Bewerbungsgespräch: “Dich mag ich” – Warum wir so gerne Menschen einstellen, die wir mögen – statt derer, die wir brauchen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sympathie-ist-das-hoechste-einstellungskriterium-geht-gar-nicht-ist-aber-so-nervt-euch-das-auch-wir-haben-einen-unternehmer-und-gruender-gefragt-worauf-ihr-beim-bewerbungsgespraech-besser-a">Sympathie ist das höchste Einstellungskriterium. Geht gar nicht? Ist aber so&#8230; Nervt euch das auch? Wir haben einen Unternehmer und Gründer gefragt, worauf ihr beim Bewerbungsgespräch besser achtet. Jörg Kopp arbeitet als Personalentwickler und Unternehmensberater&#8230;</h3>
<p><span id="more-9722"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Herr Kopp, Sie unterstellen den HR’lern und Personalmanagern in Unternehmen, dass sie die Leute einstellen, die sie mögen. Wie kommen Sie darauf?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Ja, allerdings. Ich behaupte sogar, dass sie ausschließlich diese Leute einstellen und befördern. Das erkennt ihr schon an der typischen ersten Frage nach einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/bewerbungsgespraech-so-wirds-richtig-peinlich/">Bewerbungsgespräch</a>: „Und, fandet ihr den Bewerber sympathisch?“ So ein Blödsinn, da rollen sich mir die Fußnägel auf!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Warum halten Sie es für so problematisch, dass wir Leute einstellen, die wir mögen? Ist das nicht ein Pluspunkt?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Sicher ist es das. Aber die Leute, mit denen ihr euch gut versteht, mit denen ihr lachen könnt und gerne ein Bier trinken gehen würdet, sind nicht notwendigerweise am besten für die Stelle geeignet.</p>
<blockquote><p>&#8220;Hey, der ist ja wie ich!&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist menschlich, dass wir Leute mögen, von denen wir sagen können: Hey, der ist ja wie ich! Fürs Unternehmen ist das allerdings die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">falsche Entscheidung</a>. Ihr braucht Leute, die den Kreis rund machen. Die euer Verhalten und Handeln ergänzen.</p>
<h2 id="seltener-besuch-mitarbeiter-die-anders-sind-als-der-mainstream">Seltener Besuch: Mitarbeiter, die anders sind als der Mainstream</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das heißt, Sie raten dazu, Mitarbeiter einzustellen, die ganz und gar anders sind als wir selbst?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Ja – unter einer Bedingung: Es geht nicht darum, auf Teufel komm raus „Andersartige“ einzustellen. Es gilt, Topleute einzustellen – auch wenn sie euch zunächst persönlich nicht liegen.</p>
<p>Ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/gehaelter-der-ceos/">CEO</a>, mit dem ich gearbeitet habe, erzählte mir einmal von zweien seiner besten Vertriebler: „Mit meiner Tochter würde ich die nicht verheiraten.“ Aber sie machten einen prima Job und waren deshalb exakt richtig auf ihrem Platz! Es ist diese Unterscheidung, die wir hinkriegen müssen.</p>
<p>Denn solange ihr nur Menschen einstellt, die ihr mögt, weil sie euch ähnlich sind – tja, solange bastelt ihr an einer Armee aus Klonen. Aber ihr braucht andere Meinungen, Ansichten und Herangehensweisen, um euch weiterzuentwickeln, auch persönlich. Wenn an einem Platz zwei Menschen die gleiche Meinung vertreten, ist bereits einer davon überflüssig.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie lässt sich eine solche Meinungsvielfalt, wie Sie sie fordern, also herstellen?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Durch gute Vorbereitung. Bitte geht niemals in ein Bewerbungsgespräch mit dem Gedanken: „Ich schaue mal, wie der als Mensch so ist und ob ich mich mit ihm wohlfühle.“ Die Arbeit beginnt viel früher im <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten">Recruiting-Prozess</a>:</p>
<p>Macht euch klar, dass ihr Leute, die anders sind, extrem gut brauchen könnt. Ich schaue dazu immer zunächst auf mein bereits bestehendes Team und suche bewusst nach unseren Lücken, unseren Defiziten, unseren Schwachpunkten.</p>
<p>Denn das verrät mir, was ich wirklich brauche. Welche fachlichen Qualifikationen uns beispielsweise noch fehlen oder welche charakterlichen Eigenschaften bei uns nicht vertreten sind, die wir für bestimmte Abläufe aber gut nutzen könnten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das heißt, Sie stellen fachlich top qualifizierte Leute ein, auch wenn Sie sie nicht mögen?</strong></p>
<p><em>Jörg Kopp:</em> Exakt. Wenn ich die Skills der anderen Person als Geschenk für mein Team und mein Unternehmen verstehen kann, kommt auch die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/">Akzeptanz</a>: Es ist okay, wenn ich jemanden einstelle, mit dem ich nicht mein Wochenende verbringen möchte. Den ich aber als Kollegen sehr schätze, weil er mir mit einer Leichtigkeit Dinge aus dem Weg räumt, für die ich selbst kein Talent habe oder die mir nicht liegen.</p>
<p>Und ich habe mehr als einmal die interessante Beobachtung gemacht, dass Menschen, die sich zu Beginn nicht mögen, auf einmal zusammenwachsen, wenn sie erfolgreich miteinander sind.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Pressmaster/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/group-shot-young-women-celebrating-their-100735168">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/bewerbungsgespraech-dich-mag-ich-warum-wir-so-gerne-menschen-einstellen-die-wir-moegen-statt-derer-die-wir-brauchen/">Bewerbungsgespräch: “Dich mag ich” – Warum wir so gerne Menschen einstellen, die wir mögen – statt derer, die wir brauchen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>E-Learning, total öde? Tipps, um am Ball zu bleiben…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/06/e-learning-total-oede-tipps-um-am-ball-zu-bleiben/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 14:13:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Schule mit Frontalunterricht schlechte Erfahrungen gemacht? Du hast keine Affinität zur digitalen Welt? Dann tust du dich nachweislich schwerer mit E-Learning. Dabei gibt es ganz einfache Methoden, um&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/e-learning-total-oede-tipps-um-am-ball-zu-bleiben/">E-Learning, total öde? Tipps, um am Ball zu bleiben…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="in-der-schule-mit-frontalunterricht-schlechte-erfahrungen-gemacht-du-hast-keine-affinitaet-zur-digitalen-welt-dann-tust-du-dich-nachweislich-schwerer-mit-e-learning-dabei-gibt-es-ganz-einfache-meth">In der Schule mit Frontalunterricht schlechte Erfahrungen gemacht? Du hast keine Affinität zur digitalen Welt? Dann tust du dich nachweislich schwerer mit E-Learning. Dabei gibt es ganz einfache Methoden, um das Gehirn wie von selbst zum Lernen zu bringen. Michael Sudahl sagt welche&#8230;</h3>
<p><span id="more-9716"></span></p>
<p>Was uns unmittelbar nutzt, lernen wir lieber, als Vorratswissen für den Fall der Fälle. Eine aktuelle Studie der Hochschule für angewandtes Management Erding, der Vodafone Stiftung und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bestätigt dies. Es wurde herausgefunden, dass Beschäftigte, sind sie auf sich allein gestellt, sich nicht sehr effektiv weiterbilden.</p>
<p>Das liegt meistens nicht am mangelnden oder unpassenden Weiterbildungsangebot, sondern eher an der Lernmotivation der Mitarbeiter. Motiviert sind Menschen dann, wenn sie Gelerntes direkt umsetzen und mit Gleichgesinnten diskutieren können. „Was einmal als Alternative zu Präsenztrainings begann, ist heute immer häufiger Aus- und Weiterbildung in einer konkreten Arbeitssituation“, erläutert IMC-Vorstand Christian Wachter. Er führt ein Unternehmen, das sich seit 20 Jahren mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">digitalem Lernen</a> beschäftigt.</p>
<h2 id="lernen-am-arbeitsplatz">Lernen am Arbeitsplatz</h2>
<p>Es werde immer weniger auf Vorrat gelernt, sondern vielmehr on demand, also genau dann, wenn die Information gebraucht und direkt angewendet wird. „Dadurch verzahnen sich Lernen und Praxis mehr und mehr.“ Immer häufiger wird somit aus einer Technikschulung eine Produktionsassistenz, bei der die Maschine selbst einem Mitarbeiter Schritt für Schritt zeigt, welche Aufgaben gerade zu erledigen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Immer mehr &#8220;on-demand&#8221;-Learning&#8221;</p></blockquote>
<p>Für Techniker, Ingenieure und andere ein echter Vorteil. Denn wissenschaftliche Studien belegen, dass wir im Tun am besten Lernen. Das Gehirn nimmt bis zu 70 Prozent seines Wissens beim konkreten Handeln auf. Ein Fünftel erwerben wir, indem wir anderen über die Schulter schauen. Bleiben zehn Prozent für klassische Schulungen. Wachters Erfahrung aus zahlreichen Projekten zeigt, dass Lernende mit den smarten Methoden die Lernzeiten um etwa die Hälfte verkürzen und die Schulungskosten um ein Drittel reduzieren können.</p>
<h2 id="professionalitaet-haelt-lerner-bei-der-stange">Professionalität hält Lerner bei der Stange</h2>
<p>Eine weitere Möglichkeit, um Lernende bei der Stange zu halten, sind professionell aufbereitete Lerneinheiten. Wer sich also einen online-Kurs aussucht, sollte auf das „Look &amp; Feel“ und die Inhaltsaufbereitung achten. Optisch gut Aufgemachtes und sinnvoll Strukturiertes geht besser ins Gehirn als Powerpoint-Präsentationen in Do-it-yourself-Manier.</p>
<p>Dazu kommt das Thema <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Lernkultur</a>. Weiterbildung sollte bei einer Firma so hoch im Kurs stehen, dass auch die Führungskräfte gern als Lern-Vorbilder agieren. Die Trainings sollten zu den Werten eines Unternehmens passen und den Markenkern transportieren. Oftmals reichen Standard-Lerninhalte da nicht aus. Im Kern geht es darum, einen Lerninhalt mittels einer Geschichte oder Alltagssituation zu vermitteln: Storybasierten Content nennen das die Entwickler. Module, die den Lerner aktiv durch eine Geschichte führen und ihn „mitnehmen“ stellen einen wesentlichen Erfolgsbaustein der E-Learning-Inhalte dar.</p>
<h2 id="spielerisch-zum-erfolg">Spielerisch zum Erfolg</h2>
<p>Auch <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/gamification-wie-spiele-das-leben-leichter-machen-a-844328.html">Gamification</a> kann ein Weg sein, Menschen zu motivieren. Kleine Quizze, eine Challenge, ein Ranking, ein Frageduell. Digitales Training angereichert mit Spielcharakter-Elementen gestaltet Lernen kurzweilig und motivierend. Hier geht es darum, sich mit anderen zu messen und darum, das Gehirn zu überlisten.</p>
<p>Denn, wenn das Gehirn das Lernen nicht als solches wahrnimmt, bleiben Fakten eher langfristig hängen. Hiervon profitieren vor allem Menschen, die sich selbständiges Lernen nicht zutrauen, oder schlechte Erfahrungen mit dem Lernen in der Schule gemacht haben. So nehmen Konzepter den Inhalten ihren Schrecken. Und Nutzer haben Erfolgserlebnisse. Was wiederum die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Motivation</a> steigert, weiterzumachen.</p>
<h2 id="menschen-mitnehmen-alter-lerntypen-und-lernziele-beachten">Menschen mitnehmen: Alter, Lerntypen und Lernziele beachten</h2>
<p>Apropos Menschen mitnehmen: Vergessen Sie nicht, dass es verschiedene Lerntypen wie visuell, auditiv und so weiter gibt. Das Thema geht aber noch tiefer: Analytisch Veranlagte bilden sich am liebsten mit Tabellen und Infografiken weiter, emotionale Menschen brauchen eine Story und soziale Menschen lernen am besten, wenn sie sich mit anderen austauschen.</p>
<p>Ein Unternehmen sollte daher den gleichen Inhalt in verschiedenen Varianten parat haben. Zum Beispiel als Whitepaper und als Grafik. Als Audio-Datei und als Film oder aufbereitet für eine soziale Plattform. Die Vodafone-Studie bestätigt nochmals, was wir schon wissen: es gibt unterschiedliche Lernstile: Aktivisten, Beobachter und Nachdenker.</p>
<p>Vor allem jüngeren Mitarbeitern fällt laut Studie der Einstieg ins Lernen schwer und sie lassen sich leicht ablenken oder bei schwierigen Lerninhalten entmutigen. Junge Menschen sind es gewohnt, viele Dinge gleichzeitig zu tun. Und das meistens am Smartphone. Diesem Umstand sollten Unternehmen, die ihre Azubis für das Lernen gewinnen möchten, oder Hochschulabsolventen schnell ins Unternehmen integrieren müssen, Sorge tragen.</p>
<p>Nutzen wir doch den Medienwechsel und die kurzen Aufmerksamkeitsspannen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generationen Y</a> und Z. An ihnen lässt sich die Qualität einer Lernanwendung sehr gut benchmarken. Wenn die Menschen mit 21 und jünger dranbleiben, ist es spannend und zielführend. Nützlich kann hier das Microlearning sein, die Aufspaltung langatmiger Lerneinheiten in kurze Lernhäppchen. Förderlich ist zudem ein stetiger Wechsel zwischen den Methoden: Einem Kurztext folgt ein Video, dann eine interaktive Aufgabe, dann ein Quiz.</p>
<h6 id="fazit-digitales-lernen-ist-alles-andere-als-droege-wenn-die-lerneinheiten-typischen-regeln-folgen-wer-also-wirklich-etwas-lernen-moechte-sollte-trainings-auswaehlen-die-attraktiv-gestaltet-sind-u"><strong>Fazit:</strong> Digitales Lernen ist alles andere als dröge, wenn die Lerneinheiten typischen Regeln folgen. Wer also wirklich etwas lernen möchte, sollte Trainings auswählen, die attraktiv gestaltet sind und zu den eigenen Lernbedürfnissen passen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Fisher Photostudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/happy-valentines-love-story-concept-romantic-266667704">Shutterstock</a></em></p>
<div id="kpm_content_wrapper" class="notranslate kpm_login_selection_form_automatic_dialog" dir="ltr"></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/e-learning-total-oede-tipps-um-am-ball-zu-bleiben/">E-Learning, total öde? Tipps, um am Ball zu bleiben…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kommunikation: Was für ein Drahtseilakt! So klappt der Umgang mit Chef und Kollegen reibungsfreier…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/06/unternehmenskommunikation-was-fuer-ein-drahtseilakt-so-klappt-der-umgang-mit-chef-und-kollegen-reibungsfreier/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2017/06/unternehmenskommunikation-was-fuer-ein-drahtseilakt-so-klappt-der-umgang-mit-chef-und-kollegen-reibungsfreier/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 17:41:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Problemsolving]]></category>
		<category><![CDATA[Timing]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Upps, schon ist es passiert: Ein Wort zu viel gesagt, eine Formulierung zu direkt gewählt und schon ist der Kollege beleidigt, die Mitarbeiterin eingeschnappt oder der Chef erzürnt. Gilt privat&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/unternehmenskommunikation-was-fuer-ein-drahtseilakt-so-klappt-der-umgang-mit-chef-und-kollegen-reibungsfreier/">Kommunikation: Was für ein Drahtseilakt! So klappt der Umgang mit Chef und Kollegen reibungsfreier…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="upps-schon-ist-es-passiert-ein-wort-zu-viel-gesagt-eine-formulierung-zu-direkt-gewaehlt-und-schon-ist-der-kollege-beleidigt-die-mitarbeiterin-eingeschnappt-oder-der-chef-erzuernt-gilt-privat-wie">Upps, schon ist es passiert: Ein Wort zu viel gesagt, eine Formulierung zu direkt gewählt und schon ist der Kollege beleidigt, die Mitarbeiterin eingeschnappt oder der Chef erzürnt. Gilt privat wie beruflich. Ist so! KOMMUNIKATION. Kann man nix machen? Wir finden schon. Der richtige Umgangston im Unternehmen will gelernt sein. Stefan Reutter verrät uns, worauf wir beim nächsten Mal achten sollten. Wir wünschen euch schon jetzt viel Spass dabei ;-)</h3>
<p><span id="more-9712"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das Verlangen nach einer „offenen Kommunikation“ miteinander wird in vielen Unternehmen immer lauter. Was macht für Sie eine solche Offenheit aus?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Die Grundlage ist für mich im Unternehmen dieselbe wie in jedem privaten Gespräch unter Freunden und Bekannten: Ehrlichkeit und Stimmigkeit. Sie machen für mich nicht nur eine offene, sondern sogar eine funktionierende Kommunikation aus. Wenn die Masken fallen und wir uns ehrlich mit anderen Menschen austauschen, können wir tatsächlich <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Problemlösungen</a> finden und zielführend kommunizieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;eine gute Portion Mut&#8221;</p></blockquote>
<p>Das erfordert selbstverständlich eine gute Portion <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Mut</a>. Gerade im Unternehmen, wo unter Umständen noch hierarchische Unterschiede und formelle Zwänge hinzukommen. Ausbremsen sollte das meiner Meinung nach allerdings niemanden. Denn auch ein Chef wird es dem Mitarbeiter auf lange Sicht danken, wenn dieser ihm ein ehrliches Feedback gibt, anstatt ihm Honig ums Maul zu schmieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie können Mitarbeiter gegenüber ihren Vorgesetzten denn bestmöglich Missstände ansprechen, ohne einen Bruch in der Kommunikation zu gefährden?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Da fällt mir ein enorm wichtiges Stichwort ein: Timing. Das Timing ist alles in der Kommunikation. Damit meine ich eigentlich eine ganz logische Sache: Es macht einen enormen Unterschied, <em>wann</em> ihr ein Problem ansprecht.</p>
<p>Das klingt sehr logisch, fällt in der alltäglichen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/">Kommunikation</a> im Unternehmen jedoch erstaunlich oft unter den Tisch. Denn sind die Gemüter erst einmal erhitzt, fallen schnell harte Worte, die im Nachgang alle Beteiligten bereuen. Hier heißt es – so schwer es in dem Moment auch fallen mag: sich für kurze Zeit einen Maulkorb verpassen und auf einen besseren Moment warten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das klingt jetzt aber nach runtergeschlucktem Ärger.</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Keineswegs! Ich plädiere überhaupt nicht dafür, Dinge unausgesprochen zu lassen, die euch stören. Die Frage, die ihr euch stellen solltet, bevor ihr in die Kommunikation geht, sollte jedoch immer lauten: Passt das Timing?</p>
<p>Muss ich zum Beispiel den Chef für seinen zu jovialen <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Umgang mit Kunden</a> kritisieren, während gerade ein Kunde im Haus ist? Oder ist es sinnvoll, ein wichtiges Anliegen anzusprechen, wenn der Chef schon auf dem Sprung ins nächste Meeting ist?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wann ist das Timing also gut?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Da kann ich leider keinen pauschalen Rat geben. Klar ist nur: Früher oder später <em>müsst</em> ihr in Kommunikation gehen. Sonst geht ihr auf Dauer kaputt oder die Situation eskaliert, wenn sich genug Unausgesprochenes aufgestaut hat.</p>
<p><figure id="attachment_9680" aria-describedby="caption-attachment-9680" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9680"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg"  alt=""  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L.jpg 321w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ></a><figcaption id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">Reutters Buch: einfühlsam und liebevoll, aber ohne Zuckerguss &#8211;  direkt, bisweilen sogar hart. Das Buch hilft, Krisen zu durchleben und das Gefühl zu haben, hinterher stärker zu sein als vorher. Mit Anekdoten und Alltagsbeispielen. Gibt&#8217;s auch als Hörbuch! <a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729">Kaufen&#8230;</a></figcaption></figure></p>
<p>Wenn ich persönlich die Aussprache mit jemandem suche, nehme ich mir vorab immer einen Moment mit mir alleine. Ich ordne meine Gedanken und kristallisiere den Problemkern heraus, den ich dem anderen mitteilen möchte. So kann ich sicherstellen, dass ich möglichst direkt und ohne Schnörkel auf den Punkt komme.</p>
<p>Wann der beste Zeitpunkt ist, um offen in Kommunikation zu gehen, könnt ihr in letzter Instanz aber tatsächlich nur selbst entscheiden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Etliche Unternehmen haben heutzutage Kommunikationsregeln in ihren Leitbildern festgezurrt. Was halten Sie von solchen Vorschriften?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Sie sind sicherlich ein guter Ansatz. Mein eigenes Kommunikations-Leitbild ließe sich jedoch ganz kurz zusammenfassen: Achte auf ein gutes Timing für dich und deinen Gesprächspartner – und sage ihm dann ehrlich und respektvoll, was dir nicht passt.</p>
<p>Mit dieser <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/04/karrierekick-warum-die-schlimmsten-tage-im-leben-manchmal-die-besten-sind/">Direktheit</a> habe ich sicher schon den einen oder anderen Freund oder Kunden vor den Kopf gestoßen. Die Beziehungen, die dabei entstehen, sind allerdings tausendmal tiefer und beständiger als jede, die von netten Oberflächlichkeiten verklärt wird.</p>
<h6 id="ueber-den-interview-partner-aus-eigener-erfahrung-weiss-stefan-reutter-der-ehemalige-spitzensportler-dass-persoenliche-entwicklung-eben-meistens-nicht-geradlinig-verlaeuft-und-nicht"><strong>Über den Interview-Partner: </strong>Aus eigener Erfahrung weiß Stefan Reutter, der ehemalige Spitzensportler, dass persönliche Entwicklung eben meistens nicht geradlinig verläuft und nicht angenehm ist. Doch auf Dauer macht sie immer Freude. Und Sinn! Umso wichtiger ist es ihm, als Redner und Autor mit Offenheit und Direktheit eine echte Entwicklung anzustoßen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Anetlanda/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/bad-relationship-concept-man-woman-disagreement-301290950">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/unternehmenskommunikation-was-fuer-ein-drahtseilakt-so-klappt-der-umgang-mit-chef-und-kollegen-reibungsfreier/">Kommunikation: Was für ein Drahtseilakt! So klappt der Umgang mit Chef und Kollegen reibungsfreier…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Digitalisierung: Alles neu, fast alles – gestalte deine berufliche Zukunft!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 12:20:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Industrialisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung verändert alles, auch uns. Und noch viel mehr als das zuletzt vor ein, zwei hundert Jahren der Fall war. Mit der ersten Welle der Industrialisierung. In Zeiten der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Digitalisierung: Alles neu, fast alles – gestalte deine berufliche Zukunft!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-digitalisierung-veraendert-alles-auch-uns-und-noch-viel-mehr-als-das-zuletzt-vor-ein-zwei-hundert-jahren-der-fall-war-mit-der-ersten-welle-der-industrialisierung-in-zeiten-der-industrialisier">Die Digitalisierung verändert alles, auch uns. Und noch viel mehr als das zuletzt vor ein, zwei hundert Jahren der Fall war. Mit der ersten Welle der Industrialisierung. In Zeiten der Industrialisierung 4.0, immer schneller wachsenden Fortschritts und zunehmender Digitalisierung ist es selten geworden, dass Arbeitnehmer ihren Beruf 40 Jahre lang in Folge ausüben. Linearer Lebenslauf? Das war ein Mal. Heute geht es anders, wenn Manager mitmachen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9710"></span></p>
<p>Viel gängiger ist es, einen Lebenslauf mit mehreren Stationen aufzuweisen &#8211; mitunter auch branchenübergreifend und von Lücken wie Auslandsaufenthalten, Phasen der Neuorientierung oder Freiwilligendiensten durchzogen. Besonders die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation Y</a>, also die jetzigen Arbeitnehmer zwischen 20 und 30, sucht nach der Sinnhaftigkeit einer Tätigkeit und orientiert sich öfter neu, als es früher der Fall war.</p>
<p>Die Gründe dafür sind oft Unzufriedenheit im Job und der Wunsch nach Verantwortung in Führungspositionen. Sobald der Wunsch nach Veränderung laut wird, stellt sich die Frage: Wie können moderne Arbeitnehmer ihre berufliche Zukunft neu gestalten? Allgemein gibt es fünf verschiedene Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li>Aufstieg in eine Führungsposition</li>
<li>Wechsel des Arbeitgebers in der gleichen Branche</li>
<li>Wechsel der Tätigkeit in eine andere Branche</li>
<li>Weg in die Selbstständigkeit</li>
<li>Jeder einzelne Schritt erfordert jeweils Vorbereitung und sollte gut durchdacht sein.</li>
</ol>
<h2 id="aufstieg-in-eine-fuehrungsposition">Aufstieg in eine Führungsposition</h2>
<p>Wer sich in seinem Fachgebiet gut auskennt, mit Menschen umgehen kann und gerne das Sagen hat, kann seine berufliche Zukunft neu gestalten, indem er oder sie eine Führungsposition anstrebt. Unternehmen besetzen leitende Positionen gerne mit Mitarbeitern aus den eigenen Reihen, da diese mit den Unternehmensgrundsätzen und auch den Produkten vertrauter sind als fremde Mitarbeiter, die über den externen Stellenmarkt kommen.</p>
<p>Ein Team zu führen und Chef zu werden kann beflügelnd sein und endlich das Zufriedenheitsgefühl mit sich bringen, das vorher im normalen Angestelltenverhältnis vielleicht gefehlt hat. Die Verantwortung in Führungspositionen ist allerdings nicht zu unterschätzen. Auch im Zeitalter der Digitalisierung!</p>
<p>Somit muss jedem Arbeitnehmer klar sein, dass eine Beförderung auch bedeutet, abends länger zu bleiben, mehr zu arbeiten als andere und für Kollektivfehler gerade stehen zu müssen. Führungstrainings und Coachings, zum Beispiel hier bei Gabriela Jaecker, können dabei helfen, die berufliche Neuorientierung in diese Richtung zu erleichtern.</p>
<h2 id="wechsel-des-arbeitgebers-in-der-gleichen-branche">Wechsel des Arbeitgebers in der gleichen Branche</h2>
<p>In manchen Fällen rührt der Wunsch nach Neuorientierung daher, dass der aktuelle Arbeitgeber nicht der Beste ist. Tätigkeitsinhalt und Branche machen aber nach wie vor Spaß. Somit ist der Weg klar &#8211; ein Wechsel zu einer anderen Firma innerhalb der gleichen Branche ist gefragt. Hier gilt es, eine gute Bewerbung zu schreiben und die Motivation, den Arbeitgeber zu wechseln, vernünftig zu begründen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Veränderungen &#8211; nichts ist so stetig wie der Wandel&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch eine Trennung oder andere private Veränderungen können dazu führen, dass der Wunsch laut wird, seine berufliche Zukunft neu zu gestalten. Am einfachsten ist es dabei aber, in der gleichen Branche zu bleiben und seine Arbeitskraft lediglich einem anderen Unternehmen zu schenken.</p>
<h2 id="wechsel-der-taetigkeit-in-eine-andere-branche">Wechsel der Tätigkeit in eine andere Branche</h2>
<p>Unzufriedenheit im Job kann jedoch auch bedeuten, dass man sich bei Ausübung der aktuellen Tätigkeit nicht entfalten kann und sie in keiner Weise erfüllt. Dementsprechend besteht die Möglichkeit, seine berufliche Zukunft neu zu gestalten, indem komplett die Branche gewechselt wird &#8211; also eine Umschulung mit gänzlicher Neuorientierung stattfindet.</p>
<p>Die Vorbereitung kann Spaß machen und zu Höchstleistungen anspornen, denn auch hier möchte der neue Arbeitgeber einwandfreie Ausbildungszeugnisse sehen. Nicht immer sind dafür jedoch <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/04/karrierekick-warum-die-schlimmsten-tage-im-leben-manchmal-die-besten-sind/">Umschulungen</a> notwendig. Wer bis jetzt z. B. als Servicekraft in der Gastronomie gearbeitet hat, aber leidenschaftlich gerne telefoniert und sich eine größere Herausforderung wünscht, kann als telefonischer Kundenbetreuer in einer anderen Branche einsteigen.</p>
<h2 id="weg-in-die-selbststaendigkeit">Weg in die Selbstständigkeit</h2>
<p>Dieser Weg ist sicherlich der schwerste, um seine berufliche Zukunft neu zu gestalten, eignet sich jedoch für alle, die nicht mehr länger angestellt sein wollen und eine gute Geschäftsidee mit sich herumtragen, von deren Umsetzung sie schon länger träumen. Hierzulande gibt es glücklicherweise viele Unterstützungsleistungen für angehende Gründer und auch das Arbeitsamt akzeptiert die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Selbstständigkeit</a> als eine Möglichkeit, sich am Arbeitsmarkt neu zu positionieren.</p>
<p>Auch wenn eine eigene Firma einiges an Durchhaltevermögen, Fleiß und strategischem Geschick erfordert, kann es eine wundervolle Möglichkeit sein, sich neu zu orientieren und mit voller Kraft durchzustarten. Im Idealfall ist der Weg in die Selbstständigkeit eine Einbahnstraße &#8211; wer sich einmal selbstständig gemacht hat, bleibt es.</p>
<p><em>Artikelbild: dima266f/ <a href="https://de.fotolia.com/id/46939343">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/06/digitalisierung-alles-neu-fast-alles-gestalte-deine-berufliche-zukunft/">Digitalisierung: Alles neu, fast alles – gestalte deine berufliche Zukunft!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Work-Life-Balance, ausbalanciert? Warum die Trennung von Arbeit und Leben Quatsch ist</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 May 2017 20:52:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simone und Jochen Stargardt pfeifen schon lange darauf: auf die viel umjubelte Work-Life-Balance. Das erfolgreiche Unternehmerehepaar vermischt Job und Privates lieber – denn wer Arbeit und Leben trennt, hat am&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/">Work-Life-Balance, ausbalanciert? Warum die Trennung von Arbeit und Leben Quatsch ist</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="simone-und-jochen-stargardt-pfeifen-schon-lange-darauf-auf-die-viel-umjubelte-work-life-balance-das-erfolgreiche-unternehmerehepaar-vermischt-job-und-privates-lieber-denn-wer-arbeit-und-le">Simone und Jochen Stargardt pfeifen schon lange darauf: auf die viel umjubelte Work-Life-Balance. Das erfolgreiche Unternehmerehepaar vermischt Job und Privates lieber – denn wer Arbeit und Leben trennt, hat am Ende weder vernünftig gearbeitet noch richtig gelebt. Im Interview verraten die Stargardts euch ihr Erfolgsrezept und wie ihr die Arbeit nie mehr als lästige Unterbrechung der Wochenenden empfindet&#8230;</h3>
<p><span id="more-9701"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie teilen Ihr Privatleben und sehen sich zusätzlich jeden Tag im Job. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass gerade Sie ein dringendes Bedürfnis nach einer guten Work-Life-Balance haben.</strong></p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Ja, das bekommen wir öfter zu hören: „Ihr sitzt den ganzen Tag aufeinander – wie schaltet ihr da denn nach der Arbeit ab?“ Wir lösen das Problem, indem wir sagen: Gar nicht!</p>
<p><em>Jochen Stargardt</em>: Das heißt nicht, dass wir Workaholics sind. Im Gegenteil. Auch wir nehmen uns gerne mal eine Auszeit, um Polo zu spielen oder in Ruhe ein Glas Wein zu trinken. Aber die strikte Trennung von Arbeit und Leben halten wir für falsch.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Der Begriff „<a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Work-Life-Balanc</a>e“ suggeriert immer, dass man zwei verfeindete Lebensbereiche in ein Gleichgewicht bringen muss. Zufriedenheit stellt sich aber nicht ein, wenn wir diese Bereiche voreinander schützen.</p>
<h2 id="privat-beruflich-beruflich-privat">Privat beruflich, beruflich privat?</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie leiten gemeinsam eine Akademie für berufsbegleitende Weiterbildungen, sind als Consultants und Trainer in Unternehmen aktiv, halten Vorträge, unterstützen Start-ups … Wollen Sie sich da nach einer langen Woche nicht einfach nur noch auf Ihr Privatleben konzentrieren?</strong></p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Wir kennen einige Menschen, die genau so leben. Die den Stress im Büro lassen und sich nach Feierabend in ihr wahres Leben stürzen. Und sind sie einmal weg vom Schreibtisch, dann sprechen sie um Gottes Willen nicht mehr über die Arbeit.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Sie leben dann ja schließlich – bis zum nächsten Morgen. Diese Betrachtungsweise finden wir extrem traurig. Denn sie heißt ja im Umkehrschluss, dass die Menschen alles tun, damit diese lästige Arbeit nicht ihr schönes Leben unterbricht. Ergo kommen mindestens acht Stunden am Tag der Hölle gleich.</p>
<blockquote><p>&#8220;Arbeit? Die Hälfte des Lebens&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Das ist die Hälfte eurer Lebenszeit! Wie anstrengend muss es sein, die Hälfte meiner alltäglichen Tätigkeiten aus meinem privaten „Leben“ herauszuhalten? Zumal die Zweiteilung in Arbeit und Leben vollkommen künstlich und konstruiert ist.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Eben. Schließlich hat doch jeder Mensch unterschiedlich viele Bereiche, die ihm wichtig sind. Arbeit und Leben, ja. Aber auch Individuelles, Familiäres, Soziales … Da eine Balance von Fifty-fifty zu verordnen, wie die Work-Life-Balance es impliziert, <em>kann</em> gar nicht den individuellen Bedürfnissen entsprechen.</p>
<p><figure id="attachment_9704" aria-describedby="caption-attachment-9704" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9704 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-1000x667.jpg"  alt=""  width="640"  height="427"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Stargardts.jpg 1500w"  sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" ><figcaption id="caption-attachment-9704" class="wp-caption-text">Unternehmerehepaar: die Stargardts&#8230; (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wenn Sie also strikt keine Work-Life-Balance leben – haben Sie dann auch keinen Urlaub?</strong></p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Oh doch, den gönnen wir uns natürlich! Die Vermischung aus Beruflichem und Privatem, die wir leben, bedeutet nicht, dass wir nie eine Pause einlegen. Aber ja, wir checken auch im Urlaub unsere Arbeits-E-Mails. Weil wir wissen wollen, was läuft. Um im Bilde zu sein. Und damit uns nicht dauernd die Angst im Hinterkopf plagt, dass bei der Rückkehr ein Desaster auf uns wartet.</p>
<h2 id="vermischung-aus-privat-und-berufsleben">Vermischung aus Privat- und Berufsleben</h2>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Wir sparen uns auf diese Weise auch das typische Spiel vor dem Urlaub: den Ausnahmezustand, wenn man händeringend versucht, vor dem Urlaub noch schnell den <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Schreibtisch</a> leerzuarbeiten. Wenn wir diesen Draht zur Arbeit halten, haben wir schlicht und einfach keine Unsicherheiten. Weil wir wissen, dass in unserer Abwesenheit nichts anbrennt.</p>
<p>Wir kennen die Probleme und können entscheiden, ob wir sie gleich lösen wollen oder erst nach unserem Urlaub. Und praktisch verbringen wir damit höchstens eine Stunde pro Tag. Wir lesen, was läuft, geben einige Rückmeldungen, treffen ein paar Entscheidungen. Fertig!</p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Das Schöne daran ist, dass uns nach unserer Rückkehr kein Chaos erwartet, sondern ein sauberer Schreibtisch. Würden wir Arbeit und Leben erbittert trennen, würden wir nach einem Urlaub überrollt von liegengebliebenen To-dos und Tasks. Dann ist das Stresslevel innerhalb weniger Stunden wieder auf einem Niveau, dass man sich wünscht, man wäre nie in Urlaub gefahren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Dass Sie Ihre Arbeit mit in den Urlaub oder nach Hause nehmen, lässt Sie also ingesamt entspannter leben?</strong></p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Absolut. Eine strikte Trennung käme meiner Meinung nach sogar einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Persönlichkeitsspaltung</a> gleich. Es ist die Mischung, die uns den Alltag erleichtert. Das heißt, dass wir auch nach Feierabend mal noch in unsere Mails schauen.</p>
<h2 id="im-buero-auch-mal-privatkram-machen">Im Büro auch mal „Privatkram“ machen</h2>
<p>Aber umgekehrt genauso, dass wir auch bei der Arbeit mal „Privatkram“ erledigen oder ein bisschen Zeit auf Facebook verplempern, wenn der Kopf gerade nicht mehr recht denken will. Und das ist übrigens kein Privileg für uns als Unternehmer! Das Prinzip gilt gleichermaßen für unsere Mitarbeiter. Wir fordern nur, dass sie ehrlich mit uns darüber sprechen.</p>
<p><figure id="attachment_9703" aria-describedby="caption-attachment-9703" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9703"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-283x400.jpg"  alt="Mit ihrem Buch befreien Simone und Jochen Stargardt Unternehmen von Warteschlangen, Stapeln und überfälligen To-dos.&lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/JETZT-Echtzeit-Prinzip-guten-Unternehmen-Champions/dp/3527508120/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=cdaa70557d85b42b66020514f8dc8ea9&amp;amp;creativeASIN=3527508120&quot;&gt; Buch kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="226"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-283x400.jpg 283w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-768x1087.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-707x1000.jpg 707w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-696x985.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt-297x420.jpg 297w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/05/Buch_Jetzt.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9703" class="wp-caption-text">Mit ihrem Buch befreien Simone und Jochen Stargardt Unternehmen von Warteschlangen, Stapeln und überfälligen To-dos. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Jochen Stargardt:</em> Dass Mitarbeiter in der Pause auch mal privat etwas am Rechner tun, finden wir nämlich völlig okay. Doch wir wünschen uns, dass sie mit offenen Karten spielen.</p>
<p>Wenn sie heimlich am Firmencomputer ihren Wochenendausflug recherchieren oder die Unterlagen für den Sportverein ausdrucken, kommt das ganz schnell einem Vertrauensbruch gleich, allein schon arbeitsrechtlich. Kommunizieren sie solche Tätigkeiten hingegen ihrem Chef, wird sich wohl kaum jemand über solche Kleinigkeiten empören.</p>
<p><em>Simone Stargardt:</em> Und das würde ich übrigens jedem Arbeitnehmer empfehlen: Falls ihr euch unsicher sind, was bei euch erlaubt ist und was nicht, fragt nach. So setzt ihr euer gutes Verhältnis zur Geschäftsleitung schon nicht der Gefahr aus, dass eine Lappalie sich zum Vertrauensbruch aufschaukelt. Wenn ihr offen kommuniziert, kommen <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Missverständnisse</a> nicht so rasch auf.</p>
<h6 id="ueber-die-interview-partner-simone-und-jochen-stargardt-fuehren-ein-leben-als-profis-ihre-definition-von-erfolg-er-ist-die-folge-intelligenter-arbeitsweisen-die-autoren-verkoerpern-eine"><strong>Über die Interview-Partner: </strong>Simone und Jochen Stargardt führen ein Leben als Profis. Ihre Definition von Erfolg: Er ist die Folge intelligenter Arbeitsweisen. Die Autoren verkörpern eine moderne, radikal selbstbestimmte Lebensweise – im gemeinsamen Arbeits- und Privatleben. Die Devise des Unternehmerehepaares: Arbeit ist Leben und Leben ist Arbeit. Denn mit der Qualität der Arbeit steigt auch die Lebensqualität&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: magann/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47418239">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/work-life-balance-ausbalanciert-warum-die-trennung-von-arbeit-und-leben-quatsch-ist/">Work-Life-Balance, ausbalanciert? Warum die Trennung von Arbeit und Leben Quatsch ist</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Führung bei der Marine: “Auftragserfüllung statt Waffeleisen”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/05/fuehrung-bei-der-marine-auftragserfuellung-statt-waffeleisen/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 May 2017 13:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie auch immer verstandener &#8220;Corpsgeist&#8221;, Funde aus Wehrmachtszeiten in Kasernen der Bundeswehr. Verstanden als &#8220;Bürger in Uniform&#8221; kommt der Führungsspitze von Heer, Luftwaffe und Marine eine besondere Verantwortung zu. Wir haben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/fuehrung-bei-der-marine-auftragserfuellung-statt-waffeleisen/">Führung bei der Marine: “Auftragserfüllung statt Waffeleisen”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-auch-immer-verstandener-corpsgeist-funde-aus-wehrmachtszeiten-in-kasernen-der-bundeswehr-verstanden-als-buerger-in-uniform-kommt-der-fuehrungsspitze-von-heer-lu">Wie auch immer verstandener &#8220;Corpsgeist&#8221;, Funde aus Wehrmachtszeiten in Kasernen der Bundeswehr. Verstanden als &#8220;Bürger in Uniform&#8221; kommt der Führungsspitze von Heer, Luftwaffe und Marine eine besondere Verantwortung zu. Wir haben mit dem Chef der Führungsakademie der Bundeswehr gesprochen, Carsten Stawitzki, in seiner Zeit als Kommandeur der Marine-Offiziersschule an der Ostsee&#8230;</h3>
<p><span id="more-9681"></span><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Erleichtern Uniformen und Ränge das Führen der Truppe?</strong></p>
<p><em>Carsten Stawitzki:</em> Auch wir sind Menschen – keine Maschinen oder geklonte Krieger von ‚Star Wars’. Wir sind von Gott als Individuen geschaffen worden und das mit völlig unterschiedlichen Talenten. Auch in unserer uniformierten Truppe haben wir also eine bunte Mischung, was die Breite unserer Gesellschaft spiegelt. Vorgesetzte und Untergebene kann man durch Vorschriften festlegen; Führer und Geführte binden sich aneinander durch Vertrauen und Respekt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Führung bedeutet nicht&#8230;</strong></p>
<p><em>Carsten Stawitzki:</em> Mitarbeiter in ein Waffeleisen zu packen und dann kommen alle quadratisch praktisch heraus. Wirksamen Führern gelingt es vielmehr für ihre Teamangehörigen Rahmenbedingungen so zu setzen, dass sich deren Talente optimal für die Auftragserfüllung entfalten können.</p>
<blockquote><p>&#8220;RAHMENBEDINGUNGEN setzen&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie sieht Feedback-Kultur im Einsatz aus?</strong></p>
<p><em>Carsten Stawitzki:</em> Ich kann von diversen Situationen berichten, dass Führer im Einsatz ganz genau die Talente ihrer Leute kennen und auf diese setzen. Da lässt sich auch der Patrouillenführer etwas von seinen Leuten sagen, in einer Feuerpause zum Beispiel.</p>
<p>Rat von Kameraden einzuholen fängt ja schon bei der Meldung an, dass da hinten irgendetwas passiert. Da fängt der Entscheidungsprozess des Führenden schon an. Und trotzdem ist gerade auch in solchen brenzligen Situationen eine möglichst klare Befehlssprache notwendig, um das Lagebild für die eigene Entscheidung zu vervollständigen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Einen neuen Schlag von Führungskräften wünschen sich Wirtschaftsethiker an Business Schools, Manager die das Gesamtwohl im Blick haben. Wie schulen Sie den Charakter Ihres Führungsnachwuchses?</strong></p>
<p><em>Carsten Stawitzki:</em> Für unseren Führungsnachwuchs bei der Marine nutzen wir hierfür die Gorch Fock als unser „schwimmendes Klassenzimmer“.  Hier lernen die jungen Kameradinnen und Kameraden zunächst Respekt vor sich selbst, aber auch im Umgang miteinander, vor der Natur und der Technik. Der Grundsatz: „Eine Hand für mich, eine Hand für das Schiff“.</p>
<p>Die Offiziersanwärter bei der Marine lernen, sich selbst in den Griff zu bekommen. In der Enge des Schiffes, weit weg von der gewohnten Umgebung zu Hause ist das erstmal gar nicht so einfach. Langfristig sichert dir das Sammeln solcher Kompetenzen in unserer globalisierten Welt Wettbewerbsvorteile: Du beweist, dass du dich schnell in neue Zusammenhänge in (bisher) ungewohnter Umgebung einarbeiten kannst!</p>
<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-carsten-stawitzki-1966-diplom-ingenieur-in-elektrotechnik-ist-konteradmiral-der-deutschen-marine-und-kommandeur-der-fuehrungsakademie-der-bundeswehr-er-war-zeitweise">Über den Gesprächspartner: Carsten Stawitzki (*1966), Diplom-Ingenieur in Elektrotechnik, ist Konteradmiral der Deutschen Marine und Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr. Er war zeitweise Stellvertretender Kommandeur des Deutschen Einsatzkontingentes im »Regionalkommando Nord« in Afghanistan. Von 2013 bis 2016 war Stawitzki Kommandeur der Marineschule Mürwik mit ihrem »schwimmenden Klassenzimmer«, der Gorch Fock &#8211; aus dieser Zeit stammt das Interview&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: sainthorant daniel/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/yacht-skipper-sailing-competition-142580041">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/fuehrung-bei-der-marine-auftragserfuellung-statt-waffeleisen/">Führung bei der Marine: “Auftragserfüllung statt Waffeleisen”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Lücken im Lebenslauf? Probier’s mit Soft Skills!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 May 2017 16:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Schwächen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soft Skills können Fachkenntnisse ersetzen. Wenn es um den Traumjob geht, sind fehlendes Fachwissen und Lücken im Lebenslauf kein Grund, sich nicht zu bewerben. Personalexpertin Simone Stargardt weiß: Auch mit&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/">Lücken im Lebenslauf? Probier’s mit Soft Skills!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="soft-skills-koennen-fachkenntnisse-ersetzen-wenn-es-um-den-traumjob-geht-sind-fehlendes-fachwissen-und-luecken-im-lebenslauf-kein-grund-sich-nicht-zu-bewerben-personalexpertin-simone-stargardt-wei">Soft Skills können Fachkenntnisse ersetzen. Wenn es um den Traumjob geht, sind fehlendes Fachwissen und Lücken im Lebenslauf kein Grund, sich nicht zu bewerben. Personalexpertin Simone Stargardt weiß: Auch mit Soft Skills können Bewerber punkten&#8230;</h3>
<p><span id="more-9698"></span></p>
<p>Für die ausgeschriebene Stelle an einer privaten Weiterbildungsakademie bringt Karina kaum Berufserfahrung und nur wenig Fachkenntnisse mit. Trotzdem will die 42-Jährige unbedingt bei dem Bildungsinstitut als Dozentin arbeiten.</p>
<p>In ihrem Anschreiben geht die studierte Religionswissenschaftlerin vor allem auf die Unternehmenswerte und ihre dazu passenden, persönlichen Eigenschaften ein. Im darauffolgenden Gespräch überzeugt sie mit ihrer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/">Souveränität</a>. Heute gehört Karina zu den beliebtesten Dozenten an der Akademie.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nicht abschrecken lassen von Anforderungskatalog&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie Karina, sollten sich Jobsuchende nicht von Anforderungen abschrecken lassen, die sie nicht komplett erfüllen. Die wenigsten Chefs gehen davon aus, Kandidaten zu finden, die zu 100 Prozent dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/">Stellenprofil</a> entsprechen. Viele wünschen sich vielmehr jemanden, der zu den Werten des Unternehmens passt.</p>
<p>Kann ein Bewerber glaubhaft darstellen, dass er sich mit dem Wunsch-Arbeitgeber identifiziert, zählt das vor allem in kleineren und mittelständischen Firmen oft mehr, als ein anscheinend perfekter Lebenslauf und gute Zeugnisse.</p>
<h2 id="soft-skills-betonen">Soft Skills betonen</h2>
<p>Vor allem in Berufen mit Personalverantwortung oder mit viel Kundenkontakt spielen Soft Skills, wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/">Konfliktfähigkeit</a> oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2017/05/erfolgreich-auf-umwegen-erst-krankenschwester-dann-unternehmerin/">Empathie</a>, eine große Rolle. Geringe Fremdsprachenkenntnisse lassen sich ausbauen, notwendiges Wissen für Tabellenkalkulationen erlernen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Excel ist lernbar, Einfühlungvermögen kaum&#8221;</p></blockquote>
<p>Fehlende <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Sozialkompetenz</a> dagegen lässt sich schwer antrainieren. Wer beschreibt, wie sein Einfühlungsvermögen zu einem Projekterfolg führte punktet oft mehr als mit einem guten Uniabschluss. Genauso ist eine erfolgreiche, nebenberufliche Weiterbildung ein schönes Beispiel für Selbstdisziplin.</p>
<h2 id="schwaechen-offen-zugeben">Schwächen offen zugeben</h2>
<p>Zu seinen Schwächen stehen, ehrlich bleiben und authentisch auftreten bringt in einem Vorstellungsgespräch oft mehr, als fehlende Qualifikationen schönzureden. Besser zugeben, dass die Französischkenntnisse etwas eingerostet sind und das Excel-Können ausbaufähig ist. Ebenso sollten Bewerber Lücken im Lebenslauf offen ansprechen, statt sie zu vertuschen.</p>
<p>Etwa die mehrmonatige Arbeitslosigkeit nach einem Umzug, der notwendig war, weil der Partner in der neuen Stadt ein gutes Jobangebot angenommen hat. Oder das halbe Jahr Auszeit, weil der Wunsch zu reisen so groß war. Dagegen gehören Floskeln wie „Zeit für Neuorientierung“ weder in einen Lebenslauf, noch in ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">Vorstellungsgespräch</a>.</p>
<h2 id="mit-eigeninitiative-punkten">Mit Eigeninitiative punkten</h2>
<p>Personalverantwortliche mögen Eigeninitiative, das zeigt die TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2017&#8243;. Eine selbst finanzierte Fortbildung oder das freiwillige soziale Jahr sollten Bewerber also herausstellen.</p>
<p>Noch besser: Aktiv vorschlagen, sich für eine bestimmte Stelle bis zum Arbeitsbeginn noch zusätzliches Wissen anzueignen. Oder beim Wunscharbeitgeber einen Tag bis eine Woche zur Probe arbeiten. Danach wissen Bewerber meist auch, ob es wirklich der Traumjob ist.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: eelnosiva/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessman-nervously-facing-obstacle-challenge-196905287">Shutterstock</a></em></p>
<div style="width: 0; height: 0; visibility: hidden; opacity: 0; position: absolute;"><object id="kpm_plugin" type="application/x-KPMPlugin" width="300" height="150"></object></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/luecken-im-lebenslauf-probiers-mit-soft-skills/">Lücken im Lebenslauf? Probier’s mit Soft Skills!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Bertolt Brecht: “Der gute Mensch von Sezuan” – Zeig’ mir wer DU bist!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 May 2017 07:50:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Grosszügkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Güte]]></category>
		<category><![CDATA[Spende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gibt es das, das Gute im Menschen. Und gar einen durch und durch guten Menschen? Bertolt Brechts Theaterklassiker wirft jede Menge Fragen auf. Und hat die letzten siebzig Jahre nicht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/bertolt-brecht-der-gute-mensch-von-sezuan-zeig-mir-wer-du-bist/">Bertolt Brecht: “Der gute Mensch von Sezuan” – Zeig’ mir wer DU bist!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gibt-es-das-das-gute-im-menschen-und-gar-einen-durch-und-durch-guten-menschen-bertolt-brechts-theaterklassiker-wirft-jede-menge-fragen-auf-und-hat-die-letzten-siebzig-jahre-nicht-an-aktualitaet-ei">Gibt es das, das Gute im Menschen. Und gar einen durch und durch guten Menschen? Bertolt Brechts Theaterklassiker wirft jede Menge Fragen auf. Und hat die letzten siebzig Jahre nicht an Aktualität eingebüsst&#8230;</h3>
<p><span id="more-9688"></span></p>
<p>Gesucht wird folgender Typ: jemand der gut ist zu seinen Mitmenschen und trotzdem die eigene Existenz nicht gefährdet. Wenn das möglich ist, dann kann die Welt so bleiben, wie sie ist.</p>
<p>Zu Brechts Geschichte, 1943 niedergeschrieben und uraufgeführt im Zürcher Schauspielhaus, in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. In der Prostituierten Shen Te finden die „Erleuchteten&#8221;, die Götter, einen solchen guten Menschen. Bevor die Götter verschwinden, schenken sie Shen Te das nötige Startkapital für einen kleinen Tabakladen.</p>
<p>Doch Shen Tes ist so gütig und wird darin vom &#8220;Gesindel&#8221; der Strasse schnell ausgenutzt, ihr droht der Bankrott. Ein Vetter muss her, ein Pseudonym &#8211; aus der Not geboren. Mit diesem versucht Shen Te sich immer wieder zu retten &#8211; hinter einer Maske die Güte nicht kennt. Ist Güte in dieser Welt naiv, nicht lebensfähig?</p>
<blockquote><p>&#8220;Güte naiv?&#8221;</p></blockquote>
<p>Eigentlich ging’s den Leuten damals gar nicht so viel anders als heute. Die Schere zwischen Arm und Reich, sie ist so groß wie nie. Die Rente, sie war niemals sicher. Und die besonders kluge Geldanlage gegen den sozialen Abstieg, auch sie bietet keinen wirklichen Schutz im Anbetracht der Ewigkeit. Vielleicht waren den ersten Christen solcheSorgen völlig unbekannt…</p>
<p>Sie denken, früher war alles besser? Möglich. Möglicherweise ist die Geschichte, die wir eben von den Aposteln gehört haben eine Utopie, eine Illusion, eine Traumwelt – zu schön um wahr zu sein. Wünschen Sie es sich denn, Teil so einer festen Gemeinschaft zu sein, mit Menschen zusammen zu sein die wirklich alles teilen?</p>
<p>Früher war alles… wie war’s denn? Dass muss ja nicht gleich die volle Gütergemeinschaft einer Shen Te bedeuten. Die kommt eben bald an ihre Grenzen. So schön wir die Idee dieser Ur-Kommune  finden: auf Dauer haben bisher nur wenige solcher Bünde überlebt. Das Ende von Brechts Stück bleibt offen. Such&#8217; dir deinen Schluss selbst, ziehe Schlüsse und handele danach!</p>
<h6 id="fazit-eine-gelungene-darstellung-von-jo-fabian-im-theater-konstanz-unterschiedliche-genres-kommen-zusammen-schauspiel-tanz-performance-konzert-und-installation-auch-ein-paar-fl">Fazit: Eine gelungene Darstellung von Jo Fabian im <a href="http://www.theaterkonstanz.de/tkn/veranstaltung/07950/index.html">Theater Konstanz</a>, unterschiedliche Genres kommen zusammen: Schauspiel, Tanz, Performance, Konzert und Installation &#8211; auch ein paar Flashmobs sind dabei&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: lassedesignen/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/disguised-192059993">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/bertolt-brecht-der-gute-mensch-von-sezuan-zeig-mir-wer-du-bist/">Bertolt Brecht: “Der gute Mensch von Sezuan” – Zeig’ mir wer DU bist!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Multiposting bei der Mitarbeitersuche: E-Recruiting vs. Giesskannen-Prinzip</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/05/multiposting-bei-der-mitarbeitersuche-e-recruiting-vs-giesskannen-prinzip/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 May 2017 12:35:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geht es um die Suche nach passenden Mitarbeitern, so stehen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten offen, im Internet der Dinge sowieso. Wir stellen einige E-Recruiting-Methoden vor, die neben dem &#8220;Employer Branding&#8221; auch die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/multiposting-bei-der-mitarbeitersuche-e-recruiting-vs-giesskannen-prinzip/">Multiposting bei der Mitarbeitersuche: E-Recruiting vs. Giesskannen-Prinzip</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="geht-es-um-die-suche-nach-passenden-mitarbeitern-so-stehen-unternehmen-zahlreiche-moeglichkeiten-offen-im-internet-der-dinge-sowieso-wir-stellen-einige-e-recruiting-methoden-vor-die-neben-dem-82">Geht es um die Suche nach passenden Mitarbeitern, so stehen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten offen, im Internet der Dinge sowieso. Wir stellen einige E-Recruiting-Methoden vor, die neben dem &#8220;Employer Branding&#8221; auch die &#8220;Candidate-Experience&#8221; in den Blick nehmen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9684"></span></p>
<p>Unter dem Begriff E-Recruiting werden digitale Techniken des Bewerbermanagements verstanden. Dies umfasst neben der Personalgewinnung über verschiedene Kanäle auch den Umgang mit Bewerbern im Sinne einer angemessenen Candidate-Experience.</p>
<h2 id="herausforderung-mitarbeitersuche">Herausforderung Mitarbeitersuche</h2>
<p>Das Marktangebot an qualifizierten Kandidaten ist knapp und umkämpft. Sowohl junge Arbeitskräfte mit passendem Profil als auch etablierte ältere Kandidaten sind stark umworben. Aus diesem Grund empfiehlt es sich für Unternehmen, die Personalgewinnung taktisch sinnvoll und gezielt anzugehen und die Vielfalt an Möglichkeiten zu nutzen, welche die digitale Infrastruktur bietet.</p>
<p>Erfahrene und erfolgreiche Unternehmen nutzen zu diesem Zweck sämtliche verfügbaren Kommunikationskanäle, um die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">Talente</a> auf sich aufmerksam zu machen und wirksam anzusprechen. Dies umfasst die Meldung von Vakanzen bei örtlichen Arbeitsämtern über durchdachte Stellenangebote in Printmedien bis zu Online-Auftritten und Internet-Kampagnen und der Nutzung von Job-Portalen. Unternehmen sind gegenüber Kandidaten ähnlich zu bewerben wie Produkte, damit potentielle Bewerber wissen, weshalb sie sich gerade für diese Firma entscheiden sollten.</p>
<h2 id="methoden-des-e-recruitings">Methoden des E-Recruitings</h2>
<p>Als Abkürzung für Electronic-Recruiting bezeichnet <a href="http://www.business-netz.com/Personal-Praxis/E-Recruiting-Vorteile-und-Nachteile">das E-Recruiting</a> die elektronische und internetgestützte Gewinnung von neuen Mitarbeitern. In diesem Zusammenhang spielen insbesondere Online-Portale und Internet-Jobbörsen eine Rolle. Auf solchen Plattformen können sich Arbeitgeber sowie Bewerber mit ihren Angeboten und Leistungsprofilen präsentieren.</p>
<p>Die Personalgewinnung wird auf diese Weise digitalisiert und vereinfacht. Speziell für Nachwuchskräfte, die mit Internet und sozialen Medien aufgewachsen sind, ist diese Form des Bewerbermanagements wichtig. Viele junge Bewerber suchen gezielt nach Möglichkeiten der Online-Bewerbung. Ferner umfasst das E-Recruiting den gesamten Prozess der Personalgewinnung, darunter auch die Kommunikation mit den Bewerbern.</p>
<h2 id="relevanz-der-candidate-experience">Relevanz der Candidate-Experience</h2>
<p>Beim E-Recruiting spielt die so genannte Candidate-Experience, sprich die Nutzererfahrung der Kandidaten beim <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Bewerbungsprozess</a> eine wichtige Rolle. Ein reibungsloser und zügiger Ablauf der Bewerbung und der Kommunikation wird hier von beiden Seiten gewünscht und ist durch geschickte Nutzung der digitalen Möglichkeiten umsetzbar. Insbesondere sind sperrige oder langwierige Bewerbungsprozesse zu vermeiden.</p>
<blockquote><p>&#8220;mehrere Berührungspunkte mit Firmen&#8221;</p></blockquote>
<p>Bewerber haben mehrere Berührungspunkte mit Firmen. Der Ersteindruck zeigt sich meist beim Besuch von Karriere-Webseiten oder Stellenangeboten. Bis zur Einreichung der Bewerbung und der anschließenden Kommunikation ist auf bestmögliche Abläufe zu achten. Besonders junge Bewerber sind meist nicht bereit, kostbare Zeit in die Bewerbung zu investieren. Sie erwarten, die Bewerbung in wenigen Klicks zu bewerkstelligen. Daher gehören kurze und verständliche Formulare sowie responsive Internetseiten zu den wichtigen Eckpfeilern einer guten Candidate-Experience.</p>
<h2 id="multiposting-giesskanne">Multiposting = Giesskanne?</h2>
<p>Bei der Aufgabe von Online-Stellenanzeigen sind zahlreiche Job-Portale nutzbar. Da eine einzelne Nutzung mit erheblichem Aufwand verbunden ist, empfehlen sich <a href="https://www.netzsieger.de/p/job-ad-partner">Multiposting-Dienste</a>. Diese unterstützen Unternehmen, Stellenanzeigen auf verschiedenen Börsen und sozialen Medien zu publizieren. Dadurch können Unternehmen auf mehreren Kanälen Anzeigen unter genauer Berücksichtigung von Branchen und Anforderungsprofilen Präsenz zeigen.</p>
<p>Ebenso gibt es <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">E-Recruiting</a>-Software, die Arbeitgeber dabei unterstützen, die Stellenausschreibungen direkt auf mehreren sozialen Netzwerken zu platzieren. Das Multiposting bietet Stellenausschreibern eine Kostenersparnis gegenüber der Direktschaltung auf den Job-Portalen.</p>
<h2 id="vorteile-des-e-recruitings">Vorteile des E-Recruitings</h2>
<p>E-Recruiting rationalisiert den Bewerbungsprozess und die damit verbundenen Aufgaben. Online-Stellenanzeigen können schnell und passgenau inseriert werden. Multiposting ermöglicht die Veröffentlichung in einer Vielzahl von relevanten Portalen und sozialen Medien. Diese Flexibilität bietet gleichermaßen einen Kostenvorteil.</p>
<p>Zudem sind Online-Ausschreibungen zeitlich und örtlich unabhängig. Im Gegensatz zu Printmedien müssen hier keine Veröffentlichungszeiten bedacht werden und die Dauer der Ausschreibung ist frei wählbar. Die prinzipiell unbegrenzte Reichweite des Internets und die Möglichkeit, Bewerbern eine effiziente und zeitsparende Candidate-Experience zu bieten, runden die Vorzüge ab.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-typing-on-keyboard-221579179">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/multiposting-bei-der-mitarbeitersuche-e-recruiting-vs-giesskannen-prinzip/">Multiposting bei der Mitarbeitersuche: E-Recruiting vs. Giesskannen-Prinzip</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Grünlippmuschel: Natürlicher Schutz für strapazierte Gelenke</title>
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		<pubDate>Mon, 08 May 2017 13:26:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürostuhlakrobat/in und entsprechend mies drauf, abgeschafft? Was früher als typische Alterserscheinung galt, betrifft heute auch jüngere Menschen. Leistungssportler sind nur eine der Risikogruppen, denn auch stundenlanges Sitzen schadet den Gelenken. Gefährdet&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/gruenlippschmuschel-fuer-buerostruhlakrobaten/">Grünlippmuschel: Natürlicher Schutz für strapazierte Gelenke</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="buerostuhlakrobat-in-und-entsprechend-mies-drauf-abgeschafft-was-frueher-als-typische-alterserscheinung-galt-betrifft-heute-auch-juengere-menschen-leistungssportler-sind-nur-eine-der-risikogr">Bürostuhlakrobat/in und entsprechend mies drauf, abgeschafft? Was früher als typische Alterserscheinung galt, betrifft heute auch jüngere Menschen. Leistungssportler sind nur eine der Risikogruppen, denn auch stundenlanges Sitzen schadet den Gelenken. Gefährdet ist jeder, der im Alltag keine Bewegung hat und nicht für einen gesunden Ausgleich sorgt. Gut, dass es hier die Miesmuscheln gibt, genauer: die Grünlippmuschel. Ein Loblied&#8230;</h3>
<p><span id="more-9682"></span></p>
<p>Wir arbeiten heute im Büro, sitzen die längste Zeit des Tages am Bildschirm. Dabei verlieren wir an Muskelmasse und entwickeln oft eine chronische Fehlhaltung, die wiederum zu Gelenkbeschwerden führt.</p>
<p>Wer seine Gelenke regelmäßig überstrapaziert, muss mit frühzeitigen Verschleißerscheinungen rechnen. Durch den belastungsbedingten Rückgang von Knorpelgewebe reiben die Knochen aufeinander – das klassische Merkmal einer Arthrose. Zudem kann eine schmerzhafte Gelenkentzündung entstehen, die sogenannte Arthritis.</p>
<p>Hier hilft die Natur! Die Ureinwohner Neuseelands nutzen schon seit Jahrtausenden die Heilkräfte eines Lebensmittels, das nun auch im Westen immer mehr Anhänger findet.</p>
<h2 id="wissenswertes-ueber-die-gruenlippmuschel">Wissenswertes über die Grünlippmuschel</h2>
<p>Perna canaliculus, die Grünlipp- oder auch Grünschalmuschel, gehört zur Familie der Miesmuscheln und lebt ausschließlich in den Gewässern nahe Neuseeland. Von den Maori traditionell als Delikatesse geschätzt, wird sie in den Küstenregionen Neuseelands in großen Aquakulturen gezüchtet. Tausende von Tonnen der edlen Meeresfrüchte gehen jedes Jahr als Feinkost in den Export.</p>
<p>Was die Muschel so wertvoll macht, ist neben ihrem delikaten Geschmack auch ihre biochemische Zusammensetzung. In hoher Konzentration enthält sie wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente, Proteine, Omega-3-Fettsäuren und Glykosaminoglykane (Mehrfachzucker, die auch im Knorpel und Bindegewebe des menschlichen Körpers vorkommen). Mehr über die Eigenschaften der Grünlippmuschel gibt es <a href="https://www.herbano.com/de/ratgeber/gruenlippmuschel">hier</a>.</p>
<h2 id="die-wirkung-von-gruenlippmuschelextrakt">Die Wirkung von Grünlippmuschelextrakt</h2>
<p>Das starke Pulver aus der Natur kann helfen, unsere Gelenke möglichst lange gesund zu erhalten. Eine zentrale Rolle spielen dabei die bereits genannten Glykosaminoglykane. Sie verleihen der Gelenkflüssigkeit, die den Knorpel mit Nährstoffen versorgt und außerdem stoßdämpfend wirkt, ihre zähflüssige Konsistenz. Dass die körpereigenen Mehrfachzucker auch schmerzlindernd wirken und Schwellungen der Gelenke reduzieren, haben entsprechende Studien bewiesen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mangelernährung Ursache für Symptome&#8221;</p></blockquote>
<p>Da mit zunehmendem Alter und/oder bei falscher Ernährung häufig ein Mangel an körpereigenen Glykosaminoglykanen auftritt, kann deren gezielte Zufuhr durch Grünlippmuschelextrakt sinnvoll sein. Sie schützt die Gelenke vor frühzeitigem <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Verschleiß</a> und schafft bei bereits bestehender Arthrose Linderung.<br />
Dass Grünlippmuschelextrakt außerdem entzündungshemmend wirkt, kommt nicht nur Arthritis-Patienten, sondern auch Asthmatikern zugute.</p>
<h2 id="gruenlippmuschel-kapseln-als-nahrungsergaenzung">Grünlippmuschel Kapseln als Nahrungsergänzung</h2>
<p>Kapseln mit dem konzentrierten Muschelextrakt stellen für alle, deren Gelenke einer besonderen Belastung ausgesetzt sind, eine wertvolle Nahrungsergänzung dar. Von Vorteil ist dabei nicht nur die hervorragende Bioverfügbarkeit der enthaltenen Wirkstoffe, sondern auch deren schnelle Verstoffwechslung. Sie gelangen über die Darmschleimhaut direkt in den Blutkreislauf und werden von da zu den Gelenken befördert.</p>
<p>Grünlippmuschel Kapseln liefern dem Organismus so wichtige Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium, Zink, Eisen, Kupfer, Jod, Kieselsäure und Selen. Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren verleiht ihnen eine entzündungshemmende, abschwellende <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Wirkung</a>. Dabei sind die dem Lyprinol-Komplex zugehörigen Omega-3-Fettsäuren der Grünlippmuschel in ihrer Wirksamkeit denen anderer Fischöle sogar weit überlegen. Sie erhöhen die Leistungs- und Regenerationsfähigkeit beanspruchter Gelenke, was ganz besonders für Laufsportler von Belang ist.</p>
<p>Damit sich die gesundheitsfördernde Wirkung der Kapseln voll entfalten kann, empfiehlt sich die Anwendung in Form einer Kur über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten.</p>
<h6 id="anmerkung-der-redaktion-ab-und-zu-veroeffentlichen-wir-in-unserem-magazin-sogenannte-sponsored-posts-so-auch-diesen-beitrag-als-solche-entsprechend-gekennzeichnet-bekommen-wir-dafuer-e"><strong>Anmerkung der Redaktion</strong>: Ab und zu veröffentlichen wir in unserem Magazin sogenannte Sponsored Posts &#8211; so auch diesen Beitrag. Als solche entsprechend gekennzeichnet, bekommen wir dafür eine Aufwandspauschale. Statt weitere Displaywerbung zu schalten, refinanzieren wir unsere Server und Seiten lieber über Newsinhalte, die Werbekunden wie Lesern etwas „bringen“. Mehr dazu in unseren <a href="http://karriere-einsichten.de/mediadaten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mediadaten</a>. Und falls wir es noch nicht gesagt haben, für medizinische Infos haften wir nicht. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker…</h6>
<p><em>Artikelbild: gpointstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/this-bed-not-comfortable-thought-247427428">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/gruenlippschmuschel-fuer-buerostruhlakrobaten/">Grünlippmuschel: Natürlicher Schutz für strapazierte Gelenke</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Erfolgreich auf Umwegen: erst Krankenschwester, dann Unternehmerin</title>
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		<pubDate>Mon, 01 May 2017 06:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob]]></category>
		<category><![CDATA[Umweg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Krankenschwester zur Klinikberaterin mit sechsstelligem Jahresumsatz. Nicht immer verlief der Weg von Christiane Fruht steil bergauf; sie musste einige Hindernisse und Niederlagen überwinden. Ihr Fazit nach zehn Jahren&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="von-der-krankenschwester-zur-klinikberaterin-mit-sechsstelligem-jahresumsatz-nicht-immer-verlief-der-weg-von-christiane-fruht-steil-bergauf-sie-musste-einige-hindernisse-und-niederlagen-ueberwinden">Von der Krankenschwester zur Klinikberaterin mit sechsstelligem Jahresumsatz. Nicht immer verlief der Weg von Christiane Fruht steil bergauf; sie musste einige Hindernisse und Niederlagen überwinden. Ihr Fazit nach zehn Jahren als Kommunikationstrainerin und Führungskräfte-Coach: „Kein Job, den ich gemacht habe, war umsonst oder überflüssig.“ Wir haben mit der Ex-Krankenschwester gesprochen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9667"></span><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Um als selbstständige Trainerin und Coach für Ärzte zu arbeiten, beendeten Sie nach 16 Jahren Ihr Krankenschwester-Dasein. Wie verliefen Ihre Anfänge als Unternehmerin im neuen Beruf?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Meine ursprüngliche Idee, als Kommunikations-Trainerin Ärzte dabei zu unterstützen, ihre „Arzt-Patienten-Gespräche“ zu optimieren, war damals nicht attraktiv genug. Häufig bekam ich die Antwort „Klingt interessant, aber wir haben derzeit andere Probleme.“ Deshalb nahm ich jeden Job an, der sich mir bot: Von der Volkshochschule, über</p>
<p>„Tschaka“-Verkaufstrainings bis hin zu Integrations-Seminaren von Langzeitarbeitslosen. Zwischendurch gab ich bei Unternehmen wie Danone, Audi, Apollo und Birkenstock Verkaufs- Schulungen,  Business-Knigge-Kurse  und Rhetorik-Workshops.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Hatten Sie Zweifel, dass Sie den richtigen Weg damit eingeschlagen </strong><strong>haben?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Damals wie heute ist der Markt mit Trainern, <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coaches</a> und Beratern überfüllt. Glücklicherweise bin ich ein positiv denkender Mensch und glaube fest daran, dass sich harte Arbeit früher oder später auszahlt – vor allem, weil ich liebe, was ich tue. Coach zu sein, ist definitiv mein <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Traumjob</a>. Wenn ich einmal Zweifel hatte, dann nur für kurze Zeit. Mit 36 Jahren hatte ich bereits einige Lebenserfahrungen gemacht und wusste, was ich wollte.</p>
<h1 id="durch-netzwerken-kunden-gewinnen">Durch Netzwerken Kunden gewinnen</h1>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie ist Ihnen der Einstieg in die Gesundheitsbranche trotzdem </strong><strong>gelungen?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Über mein <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">berufliches Netzwerk</a> öffnete mir ein langjähriger Freund die Tür zur Chefetage eines renomierten Klinik-Konzerns. Wenig später stand ich als Trainerin vor Klinikgeschäftsführern, Ärztlichen Direktoren und Pflegedienstleitern. Die heuerten mich prompt für Team-Workshops für ihr eigenes Klinikpersonal an. Später folgten weitere Aufträge in anderen Krankenhäusern, Reha-Kliniken und medizinischen Versorgungszentren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Dass Sie gerne Netzwerken und Social Media Kanäle bedienen, ist sicher ein Grund, warum Ihr Ratgeber für die patente Krankenschwester „Ich komme gleich“ gute Resonanz hat &#8211; oder?</strong></p>
<p><figure id="attachment_9677" aria-describedby="caption-attachment-9677" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9677"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/41ErYvg3sHL-266x400.jpg"  alt="&quot;Ich komme gleich!&quot; - Wer kennt diesen Satz nicht aus dem Alltag. Tipps für alle, die dabei nicht die Nerven verlieren im Buch von Christiane Fruht..."  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/41ErYvg3sHL-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/41ErYvg3sHL-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/41ErYvg3sHL.jpg 333w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9677" class="wp-caption-text">&#8220;Ich komme gleich!&#8221; &#8211; Wer kennt diesen Satz nicht aus dem Alltag. Tipps für alle, die dabei nicht die Nerven verlieren im Buch von Christiane Fruht&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Heutzutage kommt kaum noch jemand an den sozialen Medien vorbei. Sie helfen, sichtbar zu werden und viele Interessenten zu erreichen. Und es freut mich natürlich, dass der Ratgeber für viele Krankenschwestern eine hilfreiche Lektüre ist.</p>
<p>Toll finde ich auch, dass die bekannte Video-Bloggerin Pipapueppo sämtliche Szenen aus dem Buch regelmäßig auf ihrem YouTube-Kanal als Serie darstellt. Mittlerweile hat sich eine Fangemeinde von 33.000 Followern gebildet und der Ratgeber im Kitteltaschenformat hat sich inzwischen fast dreitausend Mal verkauft.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie haben Sie es erreicht, als Führungskräfte-Coach für Klinikmitarbeiter erfolgreich zu sein?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em><strong>: </strong>Ich habe großen <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Respekt</a> vor der dem, was meine Teilnehmer unter Zeitdruck leisten. Daher specke ich große Theorien extrem ab und serviere sozusagen leicht verdauliche Häppchen. Diese sind gezielt so aufbereitet, dass sich die Führungskräfte in herausfordernden Situationen an die vorgeschlagenen Lösungen gut erinnern können.</p>
<p>Generell steht bei mir der Nutzen für die Führungskraft über allem. Deshalb kam ich auch auf das Thema „Gesundes <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a>, gesunde Mitarbeiter“, was in den Klinken aktuell eine überlebenswichtige Rolle spielt. Durch meine 16-jährige Erfahrung als Krankenschwester weiß ich genau, wo dem Klinikpersonal die krankmachenden Faktoren im Alltag auflauern und vermittle entscheidende, wertvolle Strategien.</p>
<h1 id="mitarbeiter-zu-spitzenleistungen-motivieren">Mitarbeiter zu Spitzenleistungen motivieren</h1>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie funktioniert gesundes Führen?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em><strong>: </strong>Meine Mission ist es, den Führungskräften den transformationalen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/12/employer-branding-fuer-ideen-und-koepfe-sei-unkonventionell-werde-innovativ/">Führungsstil</a> zu vermitteln. Damit gelingt es, dass sich Mitarbeiter gern und freiwillig von ihnen leiten lassen. Markante Merkmale sind beispielsweise, dass Führungskräfte ein glaubwürdiges Vorbild abgeben, selbst positive Ziele vertreten, zum kreativen Denken anregen und Mitarbeiter individuell fordern und fördern. Nur dann sind Mitarbeiter zu Spitzenleistungen bereit. Es ist der nachweislich erfolgreichste Führungsstil.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Fehler machen die Führungskräfte in Kliniken aus Ihrer Sicht?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Sie haben selbst sportliche Vorgaben. Um diese umzusetzen, wird Mitarbeitern gegenüber nur wenig Empathie zum Ausdruck gebracht, obwohl sie eigentlich dazu in der Lage wären. Die Folge ist, dass sich Führungskraft und Mitarbeitergefolge entkoppeln und die Führungskraft nur noch isoliert agiert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Umwege erhöhen die Ortskenntnis&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist schade, weil sie damit der Basis die Bereitschaft entzieht, die Vorgaben umzusetzen. Mit erhöhtem Druck verschlimmert sich die Lage zusätzlich. Gelingt es Führungskräften, gekonnt zu vermitteln, folgen Mitarbeiter dem Aufruf und erbringen Spitzenleistungen – auch unter widrigen Umständen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welche Empfehlung geben Sie Führungskräften mit auf ihren Weg?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Ganz einfach: Führungskräfte sollten ihre eigenen Grenzen kennen, gut für sich selbst sorgen und sich Unterstützung holen, wenn Fragezeichen zu häufig auftauchen.</p>
<h1 id="coachings-geben-handlungssicherheit">Coachings geben Handlungssicherheit</h1>
<p>Karriere-Einsichten: <strong>Aus diesem Grund sind Führungskräfte-Coachings unentbehrlich?</strong></p>
<p>Christiane Fruht: Ja, weil der Druck auf die Kliniken kontinuierlich wächst und kompetente Leute überzeugend und nachhaltig agieren müssen. Mittlerweile nehmen ein Großteil von Mitarbeitern in leitenden Positionen professionelle Coachings in Anspruch, weil sie den Nutzen für sich erkannt haben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Welches Fazit ziehen Sie aus Ihrem bisherigen beruflichen Erfolg als Unternehmensberaterin und Coach?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Alles hatte seinen Sinn und hilft mir bei aktuellen Aufträgen. Wenn mich beispielsweise Führungskräfte nach Tipps für Bewerbungsgespräche fragen, kommen meine Erfahrungen aus den Bewerbungs-Coachings mit den Arbeitslosen von damals zum Tragen. Arbeite ich mit Teilnehmern, die unfreiwillig in den Workshops sitzen, habe ich nötige Fingerspitzengefühl entwickelt, Trotzreaktionen binnen kurzer Zeit in <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Begeisterung</a> zu verwandeln.</p>
<h1 id="kunden-magnet-sein">Kunden-Magnet sein</h1>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie gelingt es Ihnen, sich aus der Masse von Coaches abzuheben?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: Ich investiere viel Zeit und Geld in Öffentlichkeitsarbeit, um meine Kompetenz und den Nutzen meiner Dienstleistung darzustellen. Ich feile stets an der eigenen Positionierung. Ich möchte als Expertin für Führung und Zusammenarbeit in Kliniken wahrgenommen werden und wie ein Magnet potenzielle Kunden anziehen.</p>
<p>Außerdem spüren meine Kunden, dass ich meinen Job liebe und mit Leidenschaft ausübe. Trotz aller Visionen darf niemals die Leichtigkeit und der Spaß an der Arbeit zu kurz kommen. Erfolg misst sich nicht nur in Zahlen, sondern vor allem durch die positiven Gefühle, die man durch seine Arbeit bekommt. Wenn man merkt, dass die freudvolle Beschäftigung außerdem gutes Geld einbringt, hat man das Richtige gefunden und sich glücklich schätzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Sie haben in den letzten Jahren sechsstellige Jahresumsätze erwirtschaftet. Welche Pläne verfolgen Sie in Zukunft?</strong></p>
<p><em>Christiane Fruht</em>: &#8230; da war ich wohl goldrichtig (lacht). Ich habe mir das Ziel gesetzt, Deutschlands Expertin für Führung und Zusammenarbeit in Kliniken zu sein. In diesem Sinne schreibe ich an meinem Buch „Transformationale Führung in Klinken“, das in diesem Jahr erscheinen wird. Und mit meinen Workshops und Trainings möchte ich weiterhin Ideen und Perspektiven aufzeigen, die die Zusammenarbeit der Mitarbeiter in den Kliniken wirklich bereichern.</p>
<h6 id="ueber-die-gespraechspartnerin-nach-ihrer-ausbildung-zur-krankenschwester-arbeitete-christiane-fruht-drei-jahre-in-halle-in-der-abteilung-gefaesschirurgie-und-weitere-zehn-jahre-auf-einer-herzchi"><strong>Über die Gesprächspartnerin: </strong>Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester arbeitete <a href="http://www.fruht-klinikberatung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christiane Fruht</a> drei Jahre in Halle in der Abteilung Gefäßchirurgie und weitere zehn Jahre auf einer herzchirurgischen Intensivstation in München. Danach absolvierte sie erfolgreich die Magisterstudiengänge Sprechwissenschaft, Psychologie und Politik an der LMU München. Seit 2006 ist Fruht selbstständige Kommunikationstrainerin, Mediatorin, systemische Beraterin und Führungskräfte-Coach in Kliniken. Im Jahr 2015 erschien ihr Ratgeber für die patente Krankenschwester „Ich komme gleich“.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Poprotskiy Alexey/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/climber-woman-coating-her-hands-powder-268015700">Shutterstock</a></em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/05/erfolgreich-auf-umwegen-erst-krankenschwester-dann-unternehmerin/">Erfolgreich auf Umwegen: erst Krankenschwester, dann Unternehmerin</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karrierekick: Warum die schlimmsten Tage im Leben manchmal die besten sind…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/04/karrierekick-warum-die-schlimmsten-tage-im-leben-manchmal-die-besten-sind/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 05:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefpunkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er war auf dem Sprung zum Fußballprofi, als ein unglückliches Foul seiner Karriere von einer Sekunde auf die andere ein Ende bereitete. Knie kaputt, Lebensplan völlig zerstört. Stefan Reutter weiß,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/04/karrierekick-warum-die-schlimmsten-tage-im-leben-manchmal-die-besten-sind/">Karrierekick: Warum die schlimmsten Tage im Leben manchmal die besten sind…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="er-war-auf-dem-sprung-zum-fussballprofi-als-ein-unglueckliches-foul-seiner-karriere-von-einer-sekunde-auf-die-andere-ein-ende-bereitete-knie-kaputt-lebensplan-voellig-zerstoert-stefan-reutter-weis">Er war auf dem Sprung zum Fußballprofi, als ein unglückliches Foul seiner Karriere von einer Sekunde auf die andere ein Ende bereitete. Knie kaputt, Lebensplan völlig zerstört. Stefan Reutter weiß, wie es ist, am Boden zu liegen – und wieder gestärkt aufzustehen. Wir haben den Autor und Coach für Persönlichkeitsentwicklung gefragt, wie ihr aus einem Karriereknick einen Karrierekick machen könnt&#8230;</h3>
<p><span id="more-9671"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie kennen das niederschmetternde Gefühl der Niederlage – im Spiel und im Leben. Trotzdem sagen Sie, dass die schlimmsten Tage manchmal die besten sind?</strong></p>
<p><figure id="attachment_9676" aria-describedby="caption-attachment-9676" style="width: 267px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9676"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-267x400.jpg"  alt="Stefan Reutter über Karriereknicke (Foto: privat)"  width="267"  height="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-768x1151.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-696x1043.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/Karriere-Einsichten_Stefan_Reutter.jpg 1000w"  sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" ><figcaption id="caption-attachment-9676" class="wp-caption-text">Stefan Reutter über Karriereknicke (Foto: privat)</figcaption></figure></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Jetzt schon. Das habe ich allerdings erst im Nachhinein erkannt. Ich war jung und erfolgreich, hatte einen wunderbaren Plan für mein Leben und war dann völlig niedergeschmettert. Pech gehabt, Ende Gelände – so fühlte sich mein Karriereende als Profifußballer damals an.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>In solchen Momenten drängen sich bestimmt Frage auf&#8230;</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Warum ich? Doch sie ist so natürlich wie nutzlos: Sie macht dich letztlich nur wütend, böse und aggressiv. Und gegenüber den Menschen, die helfen wollen und es gut mit dir meinen, wirst du arrogant, undankbar und verletzend. Denn <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">eine persönliche Krise</a> lässt Menschen nach innen kippen. Alles um sie herum verblasst vor dem Leid. Jedem, dem es so geht, gratuliere ich. Ganz ehrlich! Denn genau darin liegt eine große Chance!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Warum Chance? Ein Tiefpunkt – das klingt doch im wahrsten Sinne des Wortes negativ.</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Bei mir war es so, dass ich mich an meinem Tiefpunkt mit mir selbst auseinandersetzen musste. Ich kam immer mehr an meinen inneren Kern. Ich bemerkte meine Verletzlichkeit und begann, an bisherigen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Überzeugungen</a> zu zweifeln. Weil ich feststellen musste, dass das Leben, wie ich dachte, dass es funktioniert, doch anders funktioniert. Ich habe begonnen, gewisse <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/04/gefaengnisarbeit-vom-straftaeter-zum-start-up-unternehmer/">Einstellungen</a> infrage zu stellen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Eine Ebene, mit der Menschen im Alltag kaum in Berührung kommen&#8230;</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Klar, das ist erst einmal schmerzhaft – da tun sich die Abgründe des eigenen Lebens auf. Doch diese <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Konzentration</a> aufs eigene Ich birgt die Chance, sich selbst zu finden – das beste Trostpflaster überhaupt! Ich habe nach der Zeit der Verzweiflung endlich erkennt, was mir wichtig ist und was mir statt meiner Fußballkarriere Freude bringen kann.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie geht das praktisch? Was muss ich tun?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Indem Sie ehrlich sind – ehrlich zu sich selbst. Ich muss mir eingestehen, dass ich am Boden liege und mein bisheriger Plan einfach kein Plan mehr ist. Ich habe nach meinem Sportunfall über mein Leben nachgedacht – wochenlang – und mich gefragt, wofür das gut gewesen sein könnte. Und dabei fielen mir viele Szenen ein, die nach dem gleichen Muster verliefen:</p>
<blockquote><p>&#8220;im Nachhinein daraus gelernt&#8221;</p></blockquote>
<p>Etwas ging schief und erst im Nachhinein habe ich daraus gelernt. Wie mit der heißen Herdplatte bei Kindern: Du kannst jemandem nichts beibringen, solange er es nicht selbst durchlebt hat. Deshalb ist alles Schlechte, was einem widerfährt, vor allem immer eine Chance, etwas daraus zu lernen und mitzunehmen.</p>
<p>Wer das verstanden hat, kommt zur eigentlich schwierigen Aufgabe: Ich muss die Situation und meine Erkenntnisse annehmen. Ich muss loslassen und mich dem Weg anvertrauen, auf den mich das Leben gerade führt. Denn genau dafür ist die Krise da: Sie verändert uns Menschen und macht uns bereit für einen neuen Plan, nachdem der alte nicht aufgegangen ist. Wer weiß, was im neuen Job Spannendes wartet.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Haben Sie Tipps für unsere Leser/innen, wie sie nach einem herben Rückschlag ein neues Karriereziel finden?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Wenn der Puls erst wieder gleichmäßiger geht, dann ist die Zeit reif für eine Entscheidung. Der beste Ratgeber für Zukunftsfragen ist dabei die Vergangenheit! Für Karriere-Neustarter heißt das konkret: Schaut zurück auf den Weg, den ihr zurückgelegt habt. Macht euch klar, was ihr gelernt habt.</p>
<p><figure id="attachment_9680" aria-describedby="caption-attachment-9680" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9680"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg"  alt="&quot;Gut, dass es dir schlecht geht!&quot; - steile These, interessantes Buch. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;amp;creativeASIN=3899018729&quot;&gt;Hier zum kaufen...&lt;/a&gt;"  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/04/512hhAlqi0L.jpg 321w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">&#8220;Gut, dass es dir schlecht geht!&#8221; &#8211; steile These, interessantes Buch. <a href="https://www.amazon.de/Gut-dass-Dir-schlecht-geht/dp/3899018729/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=25eda70dea1c681dbdc32bab1a5d1746&amp;creativeASIN=3899018729">Hier zum kaufen&#8230;</a></figcaption></figure></p>
<p>Und ihr werdet sehen: Durch eure Krise, durch euer Scheitern hat sich der Blickwinkel verändert. Ihr wisst, was jetzt an erster Stelle steht. Wenn es ein Studium in einem neuen Fachgebiet ist, packt es jetzt an! Wenn eine Umschulung nötig ist, findet jetzt die Zeit dafür! Wenn es ein Gespräch mit dem Umfeld ist, führt es jetzt!</p>
<p>So ein Switch im Beruflichen ist kein leichtes Unterfangen: Denn selten ist das eigene Umfeld von einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Karrierewechsel</a> begeistert. „Das kannst du doch nicht machen! Dein Job ist so sicher!“ … Viele Menschen schlagen keinen neuen Weg ein, weil Mutter, Vater oder Partner nicht einverstanden sind. Da kann ich nur sagen: Auf geht’s ins Gespräch!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Das klingt nach einer Kampfansage.</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Ja, das klingt nach einer echten Auseinandersetzung – eine Fähigkeit die leider viel zu viele Menschen verlernt haben. Das Resultat: Die Kommunikation – und damit die Beziehungen – kratzen an der Oberfläche. Dabei ist diese Kommunikation gerade bei einer so wichtigen Entscheidung wie einem Jobwechsel essenziell.</p>
<p>Also, liebe Leser/innen: Sucht die Diskussion! Kämpft für euer <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">neues Karriereziel</a>! Auch wenn euer Umfeld euch den imaginären Vogel zeigt. Dabei geht es nicht darum, dass ihr euer Umfeld von eurem Vorhaben überzeugt, sondern darum, euren Standpunkt klarzumachen. Zeigt, was für euch das Beste ist. Denn ihr seid die Einzigen, die euren Tiefpunkt überwinden können, und wisst, welche Wegrichtung die richtige für euch ist.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Karriereknick also überwunden – und jetzt?</strong></p>
<p><em>Stefan Reutter:</em> Wenn das Ziel erst einmal steht, dann kann ich nur gratulieren. Jetzt können Karriere-Neustarter oder -Umdenker ihre Hingabe für den neuen Job ausleben. Für mich persönlich habe ich irgendwann erkannt: Meine Hingabe gilt dem Menschen, ihn zu entwickeln. Bis zu meiner jetzigen Tätigkeit war es ein weiter und auch immer wieder beschwerlicher Weg, aber ich bin so glücklich wie nie zuvor.</p>
<p>Beim Karriereknick geht die persönliche Kurve natürlich erst einmal hinunter. Sie kann aber ganz schnell wieder nach oben gehen – höher als zuvor. Die schlimmsten Tage im Leben sind manchmal eben doch die besten.</p>
<h6 id="ueber-den-interview-partner-stefan-reutter-ist-autor-coach-und-speaker-rund-um-die-themen-krisen-persoenliche-entwicklung-und-motivation-und-das-ohne-rumgeeier-dafuer-mit-emotionen"><strong>Über den Interview-Partner: </strong>Stefan Reutter ist Autor, Coach und Speaker rund um die Themen Krisen, persönliche Entwicklung und Motivation – und das ohne Rumgeeier, dafür mit Emotionen, Ehrlichkeit und Konsequenz. Aus eigener Erfahrung weiß der ehemalige Spitzensportler, dass persönliche Entwicklung eben meistens nicht geradlinig verläuft und nicht angenehm ist. Doch auf Dauer macht sie immer Freude. Und Sinn! Umso wichtiger ist es ihm, als Redner und Autor mit Offenheit und Direktheit eine echte Entwicklung anzustoßen.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Andriy Petrenko/ <a href="https://stock.adobe.com/de/stock-photo/beautiful-young-girl-hitchhiking-with-poster/47412828" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/04/karrierekick-warum-die-schlimmsten-tage-im-leben-manchmal-die-besten-sind/">Karrierekick: Warum die schlimmsten Tage im Leben manchmal die besten sind…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Glücksspielbranche: Geld verdienen mit dem Spiel der anderen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/04/gluecksspielbranche-geld-verdienen-mit-dem-spiel-der-anderen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 03:40:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Branchenreport]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Jobchancen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist oder &#8220;Karriere machen&#8221; will, findet hier viele recht gut bezahlte Jobs. Vom Softwareentwickler bis zum Grafikdesigner. Ein Überblick&#8230; Glücksspiele versprechen die Chance&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-auf-der-suche-nach-einem-neuen-job-ist-oder-karriere-machen-will-findet-hier-viele-recht-gut-bezahlte-jobs-vom-softwareentwickler-bis-zum-grafikdesigner-ein-ueberblick">Wer auf der Suche nach einem neuen Job ist oder &#8220;Karriere machen&#8221; will, findet hier viele recht gut bezahlte Jobs. Vom Softwareentwickler bis zum Grafikdesigner. Ein Überblick&#8230;</h3>
<p><span id="more-9674"></span></p>
<p>Glücksspiele versprechen die Chance auf hohe Gewinne innerhalb kürzester Zeit, ohne dass man dafür große Anstrengungen unternehmen müsste &#8211; ausser der Bereitschaft, alles Geld auch wieder zu verlieren. Wer das nötige Quäntchen Glück hat und seine Einsätze richtig platziert, darf sich also auf Gewinne freuen, mit denen man sich <em>vielleicht</em> einen lange gehegten Traum erfüllen kann.</p>
<p>Im Laufe der vergangenen Jahre ist die Glücksspielbranche immer mehr in das Bewusstsein vieler Menschen gerückt, da sich im Internet immer mehr Portale für Glücksspiele verbreitet haben. Man muss heute also nicht mehr selbst in eine Spielermetropole wie Las Vegas oder Macau fahren, um seine Einsätze beim Roulette, beim Blackjack oder bei den Spielautomaten zu platzieren.</p>
<h2 id="online-first-zocken-im-pyjama-statt-smoking">Online first: Zocken im Pyjama statt Smoking</h2>
<p>Das ist heute auch vom PC oder Laptop aus möglich, mit dem Smartphone oder dem Tablet kann man sogar von unterwegs aus seine Einsätze platzieren. Dadurch ergeben sich wiederum viele interessante Jobs, auf die weiter unten noch genauer eingegangen wird. Ein Blick auf die vielen Portale für Glücksspiele im Internet bietet ein spezielles Casino Verzeichnis.</p>
<p>Zunächst einmal sollte man natürlich darüber nachdenken, in welchem Bereich der Glücksspielbranche man selbst gerne arbeiten möchte. Jobs im Casino zählen zu gut bezahlten Alternativen für Berufseinsteiger, allerdings muss man sich im Casino auch auf einen sehr anspruchsvollen Alltag einstellen. Zudem sind die Arbeitszeiten nicht unbedingt als familienfreundlich zu bezeichnen. Die Öffnungszeiten von Casinos und Spielbanken sind vor allem in den Abend- und den Nachtstunden, für die Beschäftigten ist Freizeit daher eher zu Zeiten möglich, zu denen die meisten anderen Menschen selbst arbeiten.</p>
<h2 id="casino-vor-ort-viel-nachtarbeit-und-schichtdienst">Casino vor Ort: Viel Nachtarbeit und Schichtdienst</h2>
<p>Solche Nachteile werden jedoch durch eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">gute Bezahlung</a> sowie durch andere Vorteile aufgewogen. Viele Casinos bieten zum Beispiel auch Einsteigern ohne Berufserfahrung die Möglichkeit, nach einigen Trainingsstunden selbst mit Spielern zu arbeiten. Selbst für junge Männer und Frauen ist es auf diese Weise möglich, innerhalb kürzester Zeit Verantwortung an Tischen mit hohen Einsätzen zu übernehmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vertrauen wichtiger Faktor für jeden Angestellten&#8221;</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus sind die Chancen auf einen internen Aufstieg oft gut, da die Betreiber von Casinos sich vor allem auf Angestellte verlassen wollen, die im eigenen Hause bereits ihre Qualität unter Beweis gestellt haben. Vertrauen ist ein wichtiger Faktor für jeden Angestellten, auch in der Glücksspielbranche, sowohl zu den Mitarbeitern als auch zu den Vorgesetzten.</p>
<h2 id="internationale-branche">Internationale Branche</h2>
<p>Wer als Dealer oder Croupier in einem Casino oder in einer Spielbank einsteigen möchte, sollte sich also durchaus auf den Seiten der Häuser in der Nähe umsehen. Viele Einsteiger in den Beruf wollen zwar gerne in Las Vegas arbeiten, allerdings ist dieser Traum nicht gerade selten. Mit ein wenig <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Berufserfahrung</a> ist es hingegen deutlich einfacher, einen Job in der Casinometropole zu bekommen und sich dort vielleicht sogar eine langfristige Karriere aufzubauen. Andere Orte, zum Beispiel Macau oder Singapur, bieten ebenfalls sehr viele interessante Chancen, an beiden Orten gibt es zahlreiche Casinos und die entsprechenden <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/gluecksspielindustrie-jobs-im-virtuellen-casino-royale/">Jobchancen</a> in der Glückspielindustrie.</p>
<p>Weiter oben wurde darüber hinaus bereits die Tatsache angesprochen, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr Casinos im Internet auf dem Markt etabliert haben. Diese haben sich einen stetig wachsenden Marktanteil erarbeitet, der auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen dürfte.</p>
<p>Wer sich für einen Job in der Glücksspielbranche interessiert, sollte also auch die Möglichkeiten in diesen Online Casinos in Betracht ziehen. Neben den Dealern, die im Live Casino über einen Videostream für die Spieler am Tisch aktiv sind, gibt es noch viele weitere Jobs, die man so oder ähnlich auch von anderen Anbietern im Internet kennt.</p>
<h2 id="it-systeme-hinterm-spielertisch">IT-Systeme hinterm Spielertisch</h2>
<p>Unter anderem spielt natürlich die Technik für Glücksspielportale im Internet eine sehr große Rolle. Wer sich mit der Administration von IT-Systemen auskennt, dürfte bei den verschiedenen Betreibern deshalb relativ leicht einen sicheren Job finden. Darüber hinaus ist die richtige Software ein entscheidender Aspekt für Online Casinos. In der Regel programmieren diese die angebotenen Spiele nicht selbst, sondern arbeiten mit bekannten Herstellern zusammen. Dazu zählen zum Beispiel Firmen wie <a href="http://www.gamma-gaming.com/profile/Microgaming-Jobs">Microgaming</a>, Playtech oder Net Entertainment, darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Hersteller von Spielen, die in Online Casinos zu finden sind.</p>
<p>Bei diesen Herstellern gibt es natürlich viele Jobs im Bereich der Softwareentwicklung, darüber hinaus finden Grafikdesigner ebenfalls eine Reihe von Jobchancen. Im Hintergrund gibt es ebenso Stellen, die man aus vielen anderen Branchen kennt, zum Beispiel im Personalwesen oder in der Buchhaltung.</p>
<p>Vorteil in der Glücksspielbranche ist, so ein Kenner, dass viele Unternehmen in den vergangenen Jahren &#8220;ein enormes Wachstum&#8221; geschafft hätten, das auch in den kommenden Jahren noch weitergehe. &#8220;Wer lange in der Branche arbeiten möchte, hat derzeit also gute Chancen, sich einen gut bezahlten Job zu sichern.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Phoenixns/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/competitive-boyfriend-girlfriend-playing-video-games-277080482">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/04/gluecksspielbranche-geld-verdienen-mit-dem-spiel-der-anderen/">Glücksspielbranche: Geld verdienen mit dem Spiel der anderen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Berufung und Beratung: Was soll ich bloss machen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/04/berufung-und-beratung-was-soll-ich-bloss-machen/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Apr 2017 09:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was soll ich bloss machen? Das fragen sich viele, meist junge Menschen. Sie haben die Qual der Wahl. Berater stellen ihr Modell vor und versprechen Teilnehmern mehr Klarheit, weniger Umwege im Leben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/04/berufung-und-beratung-was-soll-ich-bloss-machen/">Berufung und Beratung: Was soll ich bloss machen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-soll-ich-bloss-machen-das-fragen-sich-viele-meist-junge-menschen-sie-haben-die-qual-der-wahl-berater-stellen-ihr-modell-vor-und-versprechen-teilnehmern-mehr-klarheit-weniger-umwege">Was soll ich bloss machen? Das fragen sich viele, meist junge Menschen. Sie haben die Qual der Wahl. Berater stellen ihr Modell vor und versprechen Teilnehmern mehr Klarheit, weniger Umwege im Leben gehen zu müssen. Von Yasmine Limberger und Peter Schulz&#8230;</h3>
<p><span id="more-9666"></span></p>
<p>Die Berufs- und Studienwahl läuft nicht bei allen Menschen reibungslos ab. Eine Allensbach-Studie aus dem Jahr 2014 stellte dar, dass etwa die Hälfte der jungen Menschen die Berufsentscheidung schwierig bis sehr schwierig findet.</p>
<p>Ebenfalls über die Hälfte aller Studienbeginner hat gemäss einer Studie, welche im Auftrag der Czwalina Consulting AG in Basel durchgeführt wurde, bei Studienbeginn kein klares Berufsziel vor Augen. Es konnte gezeigt werden, dass diese Unklarheit statistisch die Abbruchwahrscheinlichkeit erhöht, was durchaus nachvollziehbar ist.</p>
<p>Nach der Ausbildungsentscheidung sind der <strong>Berufseinstieg</strong> und die ersten <strong>Wechsel-, Karriere- und Weiterbildungsentscheidungen</strong> wichtige Weichenstellungen, welche sich bis weit ins Berufsleben hinein auswirken. Oft ist auch mit der Ausbildungsentscheidung noch lange nicht alles klar, weil diese häufig eher zufällig als strukturiert und geplant getroffen wird. Nicht selten wird auch in dieser Phase eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Beratung zur beruflichen Orientierung</a> beansprucht.</p>
<blockquote><p>„Wenn ich das alles früher gewusst hätte!“</p></blockquote>
<p>Es war der Satz einer Führungskraft, welcher während eines Coachings vor etwa fünf Jahren die Idee keimen liess, die wertvollen und professionellen Beratungswerkzeuge jungen Menschen zur Verfügung zu stellen.</p>
<h2 id="bezahlt-fuer-performance-und-das-potenzial">Bezahlt für Performance &#8211; und das Potenzial?</h2>
<p>Es ist tatsächlich so, dass viele Menschen erst im Laufe ihres Berufslebens, manchmal sogar erst in der Beratung, ein volles Bewusstsein über ihre Stärken, Bedürfnisse und Interessen entwickeln, und eine Vorstellung davon gewinnen, wo dieses Potenzial ideal eingesetzt werden sollte. Warum nicht früher? Das Zeitfenster des Ausprobierens schliesst sich irgendwann. Zitat eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Coaching</a>-Kunden: „Ab 40 wirst Du definitiv nicht mehr für Potenzial bezahlt, sondern für Performance!“ Das Potenzial muss vorher entdeckt, entwickelt und kanalisiert werden.</p>
<p>Eine typische Schwachstelle bei diesen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/">Entscheidungen</a> ist, dass man sich von vielen Dingen leiten lässt, nur nicht von einer reifen Vorstellung darüber, welche Elemente in einem beruflichen Alltag vorkommen müssen, um eine nachhaltige Zufriedenheit zu erreichen. Besonders ausgeprägt ist dieses Phänomen bei Studierenden, da sie ihre Wahl meistens nach dem Interesse an einem Fach treffen, ohne einzuberechnen, wie die Welt danach aussieht.</p>
<p>In einem intensiven Prozess des systematischen Fragens und Analysierens entwickeln wir einen Kriterienkatalog für berufliche Entscheidungen. An Hand dieser Kriterien werden Entwicklungsoptionen geprüft, um letztlich gemeinsam einen Massnahmenplan zu definieren.</p>
<h2 id="klare-kriterien-vs-informationsflut">Klare Kriterien vs. Informationsflut</h2>
<p>Die Kriterien sind ein wichtiger Meilenstein unseres Vorgehens. Sie geben uns nicht nur einen griffigen Massstab in die Hand, um Entscheidungen zu fällen. Eine grosse Herausforderung ist für junge Menschen das Sammeln von Informationen über Berufswege und Ausbildungen.</p>
<p>Viele sind angesichts der Fülle an Informationen überfordert. Eine Berufswahlseite in der Schweiz liefert eine dreistellige Zahl an Lehrberufen, eine vierstellige Zahl an Berufsbildern und eine fünfstellige Zahl an Weiterbildungsangeboten! Dazu kommen Berufsmessen  mit ihren Möglichkeiten zu Gesprächen mit Personalern oder Berufsvertretern. Ein effizientes Vorgehen bedingt, dass ich Kriterien besitze, nach denen ich meine Informationen erfrage, gliedere und bewerte!</p>
<p>Wenn ich meine persönlichen Ziele formulieren kann, stärkt dies das eigene Selbstbewusstsein. Zudem kann man im Bewerbungsgespräch damit punkten. Deshalb erarbeiten die Berater bei MyDestination aus all den gemeinsam erarbeiteten Kriterien eine Selbstdarstellung zu den Fragen:</p>
<blockquote><p>„Was mache ich gerne!“ „Das kann ich!“ „Das brauche ich!“ „Dafür stehe ich!“</p></blockquote>
<p>Die Antworten auf diese Fragen klar, verständlich und motivierend ausformulieren zu können, ist ein Schlüssel für erfolgreiche Vorstellungsgespräche.</p>
<p>Auf Basis der nun geklärten Kriterien, passende Berufsbilder und spätere Entwicklungsoptionen zu bewerten und daraus Entscheidungen zu fällen, erweist sich dann als viel einfacher. Die Bewertung und Entwicklung eines Massnahmenplans bis zur Entscheidfindung inklusive dem Angebot, jungen Kunden auch dabei zu helfen, gehört bereits in das Grundpaket der Beratung. Übrigens erleichtert dies auch die Erstellung von interessanten Anschreiben und Lebensläufen.</p>
<h2 id="trial-error">Trial &amp; Error?</h2>
<p>Mit der Beratung wird also hinter die Ausbildung und hinter die nächste Weiterbildung in den beruflichen Alltag hineingeschaut. Jetzt wird oft erwidert, dass dies doch ein Prozess des „Try und Error“ sei. Wie soll man das in jungen Jahren ohne oder mit nur wenig Berufserfahrung nur ansatzweise wissen?</p>
<p>Die Antwort ist einfach: Man kann sehr vieles sehr früh und sehr einfach herausfinden, da die Grundanlagen unserer <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/">Persönlichkeit</a> schon früh weit entwickelt und sichtbar sind! Sie zeigen sich bereits jetzt in vielen Situationen des noch jungen Lebens. Unsere Aufgabe in der Beratung ist es, daraus ein Muster zu erkennen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.</p>
<p>Und das Berufsleben liefert genügend Unwägbarkeiten, als dass zusätzlich auch diese grundlegenden Dinge einem Versuchsprozess ausgeliefert werden sollten. Zudem ist ein Error nicht selten mit einem enormen Zeitverlust, mit hohen Kosten und viel Frustration, manchmal auch Entmutigung, verbunden.</p>
<h2 id="staerkeres-selbstbewusstsein">Stärkeres Selbstbewusstsein</h2>
<p>Regelmässig erhalten wir von jungen Menschen nach Jahren das <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedback</a>, dass diese im Verhältnis zu ihrer Wirkung kleine Zeit- und Geldinvestition eine entscheidende Grundlage war für eine konsequente Entwicklung, ein stärkeres <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Selbstbewusstsein</a> und die Festigkeit bei kommenden Weichenstellungen.</p>
<p>Die uns entgegen gebrachte Dankbarkeit kommt sehr authentisch bei uns an. Sie ist uns eine besondere Freude und der Antrieb unserer Arbeit. Ich, Peter Schulz, als Initiator von MyDestination und viele der mittlerweile ausgebildeten MyDestination-Berater, welche sich über Deutschland und die Schweiz verteilen, waren, sind getrieben von der eigenen Erfahrung, diese Unterstützung nicht gehabt zu haben.</p>
<p>Auch wir sind teils schmerzhafte und unnötige Umwege gegangen. Das muss nicht sein! Deshalb steckten wir nicht nur all unser Wissen und unser Herzblut in die Entwicklung von MyDestination hinein, sondern teilen in jeder Beratung auch unsere langjährigen Praxiserfahrungen aus unterschiedlichen Rollen, Branchen und Unternehmen. Mehr Infos unter <a href="http://www.my-destination.ch">www.my-destination.ch</a>.</p>
<h6 id="ueber-die-autoren"><strong>Über die Autoren: </strong></h6>
<ul>
<li>Peter Schulz, Coach, Initiator und Entwickler von MyDestination, Basel</li>
<li>Yasmine Limberger, langjährige Personalmanagerin, Autorin, Referentin und MyDestination-Beraterin, <a href="http://www.karriere-welten.de">karriere-welten.de</a>, Ingolstadt</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Gina Sanders/ <a href="https://de.fotolia.com/id/46244796">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/04/berufung-und-beratung-was-soll-ich-bloss-machen/">Berufung und Beratung: Was soll ich bloss machen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Entscheidungsstrategie: Diese Fehler besser kein zweites Mal machen…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 22:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=9661</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir lernen unser ganzes Leben. Insbesondere durch Fehler. Dumm wäre schließlich nur, denselben Fehler nochmal zu machen. Wie wär&#8217;s mir einer guten Fehlerkultur? So entwickelst du eine gute Entscheidungsstrategie&#8230; Hunderte von Entscheidungen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/">Entscheidungsstrategie: Diese Fehler besser kein zweites Mal machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-lernen-unser-ganzes-leben-insbesondere-durch-fehler-dumm-waere-schliesslich-nur-denselben-fehler-nochmal-zu-machen-wie-waers-mir-einer-guten-fehlerkultur-so-entwickelst-du-ei"><strong>Wir lernen unser ganzes Leben. Insbesondere durch Fehler. Dumm wäre schließlich nur, denselben Fehler nochmal zu machen. Wie wär&#8217;s mir einer guten Fehlerkultur? So entwickelst du eine gute Entscheidungsstrategie&#8230;</strong></h3>
<p><span id="more-9661"></span></p>
<p>Hunderte von Entscheidungen müssen tagtäglich bei der Arbeit gefällt werden. Ganz gleich ob Angestellter, Entrepreneur, Manager oder Selbstständiger &#8211; die Entscheidungskette beginnt beispielsweise schon vor Arbeitsbeginn mit der Wahl der Garderobe.</p>
<p>Nicht wenige Menschen ziehen sich mehrfach um oder stehen lange unentschieden vor dem Kleiderschrank &#8211; effizient ist das kaum. Wie Entscheidungen zustande kommen und was sie beeinflusst, beschäftigt schon seit Jahrzenten Wissenschaftler und Experten.<br />
<a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">Wie kommen Entscheidungen zustande</a>?</p>
<blockquote><p>&#8220;Entscheide dich!&#8221;</p></blockquote>
<p>Entscheidungen werden logisch, intuitiv oder aus einer Mischung beider Herangehensweisen getroffen. Der Volksmund spricht von Kopf- und Bauchentscheidungen. Ein Team von Neuroforschern an der National Yang-Ming University in Taiwan unter Leitung von Wen-Jui Kuo <a href="http://www.spektrum.de/news/unterschiedliche-hirnareale-fuer-abwaegung-und-intuition/992838">konnte im Experiment nachweisen</a>, dass für die beiden verschiedenen Strategien unterschiedliche Hirnareale aktiv werden.</p>
<p>Zudem erkannten sie längere Nachdenkphasen bei Entscheidungen, die rational zu begründen sind. Sollte man also mehr aus dem Bauch heraus entscheiden, um schneller voranzukommen?</p>
<h2 id="kopf-sagt-zu-bauch-ja">Kopf sagt zu Bauch ja&#8230;</h2>
<p>&#8220;Jein&#8221; lautet die Antwort von Experten wie dem amerikanischen Hirnforscher Antonio Damasio. Grundsätzlich sei es zwar zu empfehlen, <a href="http://www.emotion.de/de/coaching-tipps/richtig-entscheiden-3879">Entscheidungen nicht vor sich herzuschieben</a>. Aber hilfreich sei es eben auch, zunächst einmal festzustellen, welche Entscheidungsstrategie zu der konkreten Situation passt.</p>
<p>Bei der Wahl der Garderobe für den Arbeitstag dürfte meist ein Mix aus Logik und Intuition gefragt sein, denn zum einen soll man sich in der Kleidung wohlfühlen (Bauchentscheidung), zum anderen soll die Kleidung der Arbeit angemessen sein (Kopfentscheidung).</p>
<h2 id="fehler-feststellen-und-kuenftig-vermeiden">Fehler feststellen und künftig vermeiden</h2>
<p>Eine kritische Analyse der eigenen Schwierigkeiten bei Entscheidungsfindungen führt zu schnelleren und besseren Ergebnissen. Warum dauert die Wahl der Garderobe immer so lange? Soll der Arbeitgeber gewechselt werden? Ist die neue Projektidee wirklich so erfolgsvorsprechend?</p>
<p><figure id="attachment_9664" aria-describedby="caption-attachment-9664" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9664"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/02/51rtId4lYdL-271x400.jpg"  alt="Entscheidungshilfe gefällig? Bauch kaufen..."  width="160"  height="236"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/02/51rtId4lYdL-271x400.jpg 271w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/02/51rtId4lYdL-285x420.jpg 285w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/02/51rtId4lYdL.jpg 339w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9664" class="wp-caption-text">Entscheidungshilfe gefällig? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Unter den vielen Ratgeberbüchern, die zum Thema Entscheidung vorliegen, hat Prof. Dr. Hartmut Walz mit seinem von <a href="https://shop.haufe.de/">Haufe</a> herausgegebenen Buch &#8220;<a href="https://www.amazon.de/Haufe-Fachbuch-entscheiden-wichtigsten-Erkenntnisse/dp/3648055321/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=&amp;creativeASIN=3648055321">Einfach genial entscheiden</a>&#8221; einen ungewöhnlichen Ansatz gewählt. Anhand von 55 Beispielen erklärt Walz typische Fehler und Situationen bei der Entscheidungsfindung genauso wie die psychologischen Zusammenhänge und Hintergründe.</p>
<p>Mit einer besseren Entscheidungsstrategie befördert man übrigens nicht nur seine Karriere, sondern tut auch etwas für seine Gesundheit. Sogenannte &#8220;zerrissene Entscheider&#8221;, die sich schon mit einfachen Fragen lange herumquälen, müssen deutlich häufiger im Leben mit Depressionen, Burn-out oder Depressionen kämpfen, betonen Psychologen wie <a href="http://www.stern.de/gesundheit/bauch-und-psyche-das-geheimnis-kluger-entscheidungen-3409704.html">Maja Storch vom Institut für Selbstmanagement und Motivation Zürich</a>. Wenn ein Manager sich eingesteht, dass es eine hundertprozentige Sicherheit bei Entscheidungen sowieso nicht gibt und er deshalb auch Fehlentscheidungen treffen wird, ist er schon ein Schritt weiter als andere.</p>
<h2 id="fazit-bewusst-entscheiden-laesst-sich-lernen">Fazit: Bewusst entscheiden lässt sich lernen</h2>
<p>Es lohnt sich, das Thema Entscheidungen einmal grundsätzlich zu betrachten. Mit fundiertem Basiswissen lassen sich bessere Entscheidungsstrategien herleiten und Fehler vermeiden. Bewusste Entscheidungen werden esoterischen Ansätzen wie dem Schwenken eines Pendels immer überlegen sein. Was bei der Arbeit hilft, kann oft auch im Privatleben angewandt werden. Entscheide dich! Viel Spaß dabei, mit deiner neuen Entscheidungsstrategie.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cooperation-business-coworker-planning-teamwork-concept-327250556">Shutterstock</a></em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/02/entscheidungsstrategie-diese-fehler-besser-kein-zweites-mal-machen/">Entscheidungsstrategie: Diese Fehler besser kein zweites Mal machen…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Abizeitung: Das Abi in der Tasche, Erinnerungen auf Papier</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2017/01/abizeitung-das-abi-in-der-tasche-die-erinnerungen-auf-papier/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2017 11:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Abitur]]></category>
		<category><![CDATA[Abschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Abitur. In Deutschland ist es der höchstmögliche Abschluss der schulischen Laufbahn. Es berechtigt zum Studium an einer Universität oder Fachhochschule und legt somit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/abizeitung-das-abi-in-der-tasche-die-erinnerungen-auf-papier/">Abizeitung: Das Abi in der Tasche, Erinnerungen auf Papier</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-abitur-in-deutschland-ist-es-der-hoechstmoegliche-abschluss-der-schulischen-laufbahn-es-berechtigt-zum-studium-an-einer-universitaet-oder-fachhochschule-und-legt-somit-den-grundstein-fuer-e">Das Abitur. In Deutschland ist es der höchstmögliche Abschluss der schulischen Laufbahn. Es berechtigt zum Studium an einer Universität oder Fachhochschule und legt somit den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Was zählt? Neben dem Zeugnis eine ordentliche Abizeitung. Ein paar Fakten&#8230;</h3>
<p><span id="more-9652"></span></p>
<p>Entsprechend gibt es zu diesem Anlass eine Menge Feierlichkeiten, zu deren Mitfinanzierung beispielsweise der Verkauf einer Abizeitung beiträgt. Eine solche Abizeitung dient aber auch dem Zweck, die Zeit während der Oberstufe, also die letzten Jahre vor dem Abitur, festzuhalten und unvergesslich zu machen. Was es bei dem Druck einer solchen Abizeitung zu beachten gilt erfahren Sie in diesem Artikel. Ebenso erhalten Sie einige nützliche Tipps, mit deren Hilfe sich Kosten einsparen lassen.</p>
<h2 id="mehr-abiturienten-mehr-wettbewerb">Mehr Abiturienten, mehr Wettbewerb</h2>
<p>Immer mehr Menschen absolvieren in Deutschland das <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">Abitur</a>. Da es seit langer Zeit Brauch ist, dass jeder Jahrgang seine eigene Zeitung anlässlich des Abiturs veröffentlicht, nimmt auch die Anzahl der Anbieter, die den Druck der Zeitung übernehmen, stetig zu. Dabei übernehmen die Anbieter oft nicht nur den Druck an sich, sondern geben auch nützliche Tipps ab, die helfen, wenn es darum geht, die Zeitung <a href="https://www.abizeitung-druckstdu.de/">selbst zu gestalten</a>.</p>
<p>Vor allem ist es aber von immenser Bedeutung, dass entsprechende Anbieter mit hochwertigen Materialien und erprobten Verfahren arbeiten. So fehlt es Ihrer Abizeitung am Ende definitiv nicht an Hochwertigkeit. Das ist vor allem wichtig, da ihre Abizeitung einige Jahre überstehen soll, damit Sie Ihre Erinnerung an die Abiturzeit auch noch einige Jahre nach dem Abitur auffrischen können.</p>
<blockquote><p>&#8220;Werbung als Querfinanzierung&#8221;</p></blockquote>
<p>Damit durch den Verkauf der Abizeitung tatsächlich Gewinne realisiert werden können, die die Feierlichkeiten im Rahmen des Abiturs mitfinanzieren sollen, sollte in der Abizeitung Werbung platziert werden. Auf diesem Wege ist es möglich, die Kosten für den Druck erheblich zu drücken. Auch bei der Wahl der äußerlichen Erscheinung sollte ein Auge auf das <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Budget</a> geworfen werden.</p>
<p>Hardcover-Umschläge kommen zwar besonders edel und hochwertig daher, belasten allerdings auch die Kasse des Jahrgangs enorm. Dem gegenüber stehen Abizeitungen in Form von Broschüren, die besonders kostengünstig sind, aber den Vorteil bieten, dass sie besonders leicht zu transportieren sind. Einen geeigneten Mittelweg stellen Softcoverumschläge dar, die einerseits relativ hochwertig wirken, allerdings nicht ganz so stark ins Geld gehen wie Hardcoverumschläge.</p>
<p>Sie sehen also, dass es einige Dinge zu beachten gibt, wenn es um die Gestaltung einer Abizeitung geht. Klar ist: ein spezialisiertes und erfahrenes Unternehmen sollte mit dem Druck beauftragt werden, damit die Abizeitung ein voller Erfolg wird&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/student-climbing-ladder-study-books-335438021">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/abizeitung-das-abi-in-der-tasche-die-erinnerungen-auf-papier/">Abizeitung: Das Abi in der Tasche, Erinnerungen auf Papier</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Digitale Nomaden: Entrepreneure im Flex-Office</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2017 12:26:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Nomaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der stationäre Arbeitsplatz im Büro, aktuell ist das noch Status Quo. Nur jeder fünfte Beschäftigte nutzt (un)regelmäßig diese Möglichkeit: Homeoffice. Dabei gibt es doch moderne Smart-Working Ansätze wie das Flex-Office. Klingt&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/digitale-nomaden-entrepreneure-im-flex-office/">Digitale Nomaden: Entrepreneure im Flex-Office</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-stationaere-arbeitsplatz-im-buero-aktuell-ist-das-noch-status-quo-nur-jeder-fuenfte-beschaeftigte-nutzt-unregelmaessig-diese-moeglichkeit-homeoffice-dabei-gibt-es-doch-moderne-smart-wor">Der stationäre Arbeitsplatz im Büro, aktuell ist das noch Status Quo. Nur jeder fünfte Beschäftigte nutzt (un)regelmäßig diese Möglichkeit: Homeoffice. Dabei gibt es doch moderne Smart-Working Ansätze wie das Flex-Office. Klingt komisch? Wir fassen das mal zusammen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9649"></span></p>
<p>Dabei gehören vor allem für die jüngeren Generation Selbstbestimmung und Flexibilität zu den wichtigsten Lebenszielen; die Karriere ordnet sich diesen Wünschen laut dem Zukunftsinstitut Frankfurt bei Millenials eher unter. In den letzten Jahren haben daher immer mehr Menschen beschlossen, tatsächlich ihren Traum von der Unabhängigkeit zu lesen und ziehen seitdem als digitale Nomaden durch die Welt.</p>
<h2 id="nomaden-der-neuzeit-immer-auf-achse">Nomaden der Neuzeit – immer auf Achse</h2>
<p>Einen festen Wohnsitz oder ein eigenes Büro benötigen sie nicht, sondern nur ein Notebook und eine stabile Internetverbindung: Sie sind die Nomaden der Neuzeit, die mal in Thailand am Strand sitzen, mal in New York im Café; ihre Arbeit bildet einen fließenden Übergang zur Freizeit. Manchmal wissen sie heute nicht, wo sie den morgigen Tag verbringen werden. Nicht nur das feste Büro, sondern auch das <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">Homeoffice</a> lassen sie weiter hinter sich, denn sie besitzen keine eigenen vier Wände, ihre Heimat ist die ganze Welt.</p>
<p>Wer denkt, dass so ein Leben reichlich teuer sein muss, der irrt: Oftmals benötigen diese Kleinunternehmer und <a href="http://www.influma.com/blog/influencer-marketing-was-sind-influencer/">Social Influencer</a> weniger Geld zum Leben als Menschen mit festen Wurzeln und einer gemütlichen Stadtwohnung. Sie halten sich gern an Orten auf, wo sich der Lebensunterhalt deutlich günstiger bestreiten lässt als daheim – und wo die Sonne heller scheint, wie zum Beispiel in den Ländern Südamerikas und Asiens. Trotzdem ist der Kontostand nicht immer im Plus, der Nervenkitzel gehört zu diesem Lebensentwurf einfach dazu.</p>
<h2 id="die-basis-virtuelle-existenzgruendung">Die Basis: virtuelle Existenzgründung</h2>
<p>Wer sind diese Menschen, die die Freiheit zu ihrer Agenda machten und ihre Talente im digitalen Raum entfalten? Sie arbeiten als Blogger, Grafikdesigner und IT-Profis, schreiben E-Books und bieten virtuelles Coaching. Einige von ihnen besitzen sogar einen festen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/">Arbeitsvertrag</a>, doch ihr Job erfordert keine persönliche Anwesenheit am Arbeitsplatz.</p>
<p>Die meisten digitalen Nomaden jedoch arbeiten selbständig für einen wechselnden oder festen Kundenstamm, sie haben sich ihre Existenz mit Beharrlichkeit und Geschick oftmals über Jahre hinweg selbst aufgebaut. Eine weitere Gruppe erwirtschaftet sich ein steigendes passives Einkommen, zum Beispiel aus dem Verkauf von E-Books oder durch eigene Webseiten mit Werbeeinträgen.</p>
<p>Das Wörtchen »passiv« täuscht dabei allerdings ein wenig, denn aktive Arbeit ist konstant gefragt: E-Book-Autoren präsentieren sich so dem Web oftmals als eigene Marke, ihre Werke bleiben nur dann dauerhaft gefragt, wenn regelmäßig nachgeliefert wird.</p>
<p>Ebenso steht es mit der Betreuung von Affiliate-Seiten, die, um bei Google »oben« zu bleiben, ständig neuen Content benötigen und auch den wechselnden technischen Gegebenheiten sowie aktuellen SEO-Trends angepasst werden müssen.</p>
<p><figure id="attachment_9650" aria-describedby="caption-attachment-9650" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9650"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/01/51v5Pje3AtL-266x400.jpg"  alt="Interessantes Buch zum Thema Work-Life? Hier kaufen..."  width="160"  height="240"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/01/51v5Pje3AtL-266x400.jpg 266w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/01/51v5Pje3AtL-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2017/01/51v5Pje3AtL.jpg 333w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9650" class="wp-caption-text">Interessantes Buch zum Thema Work-Life? <a href="https://www.amazon.de/4-Hour-Workweek-Expanded-Updated-Cutting-Edge/dp/0307465357/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=&amp;creativeASIN=0307465357">Hier</a> kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Wenn es gut läuft, dann addieren sich mit den Jahren die Einnahmen aus alten Werken und neuen Zutaten, sodass ein wachsender Teil des Gewinns tatsächlich nicht mehr aktiv erwirtschaftet werden muss, von der allgemeinen Markenpflege mal abgesehen. Ein bekanntes Beispiel für diesen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/individualitaet-vs-kollektiv-es-lebe-die-freiheit/">Lebensstil</a> ist hier der Bestseller-Autor Tim Ferris, der in seinem Buch „The 4-Hour Workweek“ effektiv beschreibt, wie eine solche Struktur zu errichten ist.</p>
<h2 id="gluecksritter-der-moderne">Glücksritter der Moderne</h2>
<p>Manche der digitalen Nomaden haben sich einer anderen Profession verschrieben, nämlich dem Pokerspiel. Entgegen der landläufigen Meinung braucht es hier nicht nur Glück, sondern vor allem auch taktisches Geschick und strategisches Denken, um erfolgreich zu sein. Im Online-Poker besteht heutzutage nicht nur die Möglichkeit, hohe Gewinne abzusahnen, sondern auch, sich zu hoch dotierten Live-Events zu qualifizieren wie der inoffiziellen Pokerweltmeisterschaft in Las Vegas.</p>
<p>Nicht zu verwechseln sind diese Weltenbummler, die mal von Rio de Janeiro, Bangkok oder Wien aus ihrer Profession nachgehen, mit den Profis, die aufgrund von veränderten Lizenzierungsbestimmungen ihre Heimatländer dauerhaft verlassen, um von Mexiko oder Kanada aus unter ganz neuen Vorzeichen ihrer Leidenschaft zu frönen. Ein Beispiel dafür bietet das <a href="https://www.pokerstars.eu/de/team-pokerstars/randy-lew/">amerikanische Poker-Ass Randy Lew</a>, der als amerikanischer Staatsbürger nun aus dem Ausland seiner Arbeit nachgeht. Und um einen echten Job handelt es sich tatsächlich, denn er bringt Jahr für Jahr recht hohe Einnahmen mit nach Hause, gilt er doch als einer der erfolgreichsten Online-Spieler aller Zeiten.</p>
<h2 id="praegende-zeit-mit-macbook-und-reisekoffer">Prägende Zeit mit MacBook und Reisekoffer</h2>
<p>Doch die meisten Eichhörnchen ernähren sich erfahrungsgemäß eher mühsam, wie zum Beispiel Barbara Riedel, die als selbständige Übersetzerin, Bloggerin und E-Book-Autorin nicht nur ihren Lebensunterhalt verdient, sondern auch ihre Reisen finanziert. Sie sieht diese fraglos prägende Zeit mit MacBook und Reisekoffer als eine Art Durchgangsstation, die irgendwann auch wieder vorübergeht, auch wenn sie diese mit vollem Herzen genießt. Ursprünglich, so gibt Riedel zu, wollte sie als Dolmetscherin in Brüssel anfangen, doch sie spürte, dass diese eingeengte Lebensart nichts für sie war.</p>
<p>Heute genießt sie die Wärme südlicher Länder und die gesunde mediterrane Ernährung, obwohl der Kontostand nicht immer erquicklich aussieht. Irgendwann will die Jungunternehmerin sesshaft werden und eine eigene Familie gründen, doch bis dahin vergeht sicher noch einige Zeit. Ihre Ausbildung mit den beiden abgeschlossenen Master-Studiengängen kommt ihr sicher sehr entgegen, wenn es darum geht, neue Kunden zu werben und diese von der Solidität ihrer Arbeit zu überzeugen.</p>
<h2 id="micro-jobs-fuer-digitale-jobber">Micro-Jobs für digitale Jobber</h2>
<p>Doch auch wer keine solche Vorbildung besitzt, kann durchaus die Chance ergreifen und sein Leben in der Fremde virtuell finanzieren. Sogenannte Micro-Jobs machen es möglich, diese werden auf Plattformen wie Fiverr und Clickworker vergeben und stellen keine besonderen fachlichen Anforderungen. Adressen recherchieren, Fotos knipsen oder kleine Texte schreiben – das kann fast jeder. Allerdings liegt die Bezahlung eher im niedrigen Bereich, darum gilt es, fleißig zu sein und an einem preisgünstigen Ort zu leben.</p>
<h2 id="ganz-allein-sein-will-kaum-jemand">Ganz allein sein will kaum jemand</h2>
<p>Dass diese Lebensweise nur etwas für Singles oder eingefleischte Einsiedler ist, die sich keine festen Beziehungen wünschen, gehört zu den weit verbreiteten Vorurteilen über digitale Nomaden. Es gibt sogar <a href="https://wirelesslife.de/digitale-nomaden-familien-mit-kindern/">nomadisch lebende Familien</a>, wie zum Beispiel die Journalisten- und Fotografenfamilie Reichert mit drei Kindern im Teenageralter.</p>
<p>Oder die Auswandererfamilie Sundance, auch unter dem Namen »Rohkostfamilie« bekannt, die mit 5 Kindern ihrer Basis in Costa Rica aufgeschlagen hat, aber meistens weltweit unterwegs ist. Sie betreiben eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coaching</a>-Schule, geben E-Books mit Ernährungstipps heraus und betreiben einen eigenen gut-frequentierten Blog. Andere Unternehmer vernetzen sich digital oder auch analog, sie reisen und leben zusammen oder pflegen einen regen Informationsaustausch über das Netz sowie bei regelmäßigen Treffen. Ganz allein sein will kaum jemand, darum zieht es die meisten auch immer wieder zurück in die alte Heimat – und sei es nur für ein paar Wochen im Jahr.</p>
<h2 id="digitale-nomaden-konferenz-als-analoge-austauschplattform">Digitale Nomaden Konferenz als analoge Austauschplattform</h2>
<p>Auf der 2014 ins Leben gerufenen jährlichen »Digitale Nomaden Konferenz« trifft sich diese besondere Spezies nicht nur zur reinen Kontaktpflege, sondern auch um die wichtigsten aktuellen News zu erfahren und neue Impulse für das Geschäft zu erhalten. Der Zutritt ist nicht gerade günstig, die Preise liegen bei bis zu 400 Euro pro Ticket. Vielleicht zeigt sich an dieser Stelle auch nur wieder ein Symptom dieser wundersamen Klientel, denn es handelt sich schließlich um Unternehmer, die keine Wohltätigkeiten zu verschenken haben. Ausverkauft waren die Tickets bei den ersten Events recht schnell, die Themen Bloggen, Online-Marketing, <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/">Unternehmensgründung</a> und günstiges Reisen wirken bei der gegebenen Zielgruppe eben wie ein Magnet.</p>
<p>Das moderne Nomadenleben zeigt sich vielfältig und voller Abenteuer, doch es benötigt auch eine solide Basis. Von der offiziellen Gewerbeanmeldung über die technische Ausrüstung bis zum eigentlichen Unternehmenskonzept will an alles gedacht sein, damit das Projekt nicht mit leeren Taschen auf einer karibischen Insel scheitert. Denn die Freiheit, überall auf der Welt zu Hause zu sein, gibt es leider nicht geschenkt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-businesswoman-relaxing-sitting-office-275370584">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/digitale-nomaden-entrepreneure-im-flex-office/">Digitale Nomaden: Entrepreneure im Flex-Office</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Wenn die Arbeit nervt: Drei Tipps für den Neustart </title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 22:46:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich täglich zur Arbeit quält und von seinem Job nur noch angefressen ist, verliert Lebensfreude. Was hilft für die berufliche Motivation, wie kann sie &#8220;wiederbelebt&#8221; werden? Werde aktiv statt&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/wenn-die-arbeit-nervt-drei-tipps-fuer-den-neustart/">Wenn die Arbeit nervt: Drei Tipps für den Neustart </a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-sich-taeglich-zur-arbeit-quaelt-und-von-seinem-job-nur-noch-angefressen-ist-verliert-lebensfreude-was-hilft-fuer-die-berufliche-motivation-wie-kann-sie-wiederbelebt-werden-werde">Wer sich täglich zur Arbeit quält und von seinem Job nur noch angefressen ist, verliert Lebensfreude. Was hilft für die berufliche Motivation, wie kann sie &#8220;wiederbelebt&#8221; werden? Werde aktiv statt zu resignieren. Simone Stargardt fasst zusammen&#8230;<br />
<span id="more-9646"></span></h3>
<ol>
<li>
<h2 id="ursachen-ermitteln-und-loesungen-suchen"><strong>Ursachen ermitteln und Lösungen suchen</strong></h2>
</li>
</ol>
<p>Führen Sie einen gedanklichen Neustart durch. Dabei helfen Fragen wie: Was sind die Ursachen für meinen Frust – und was kann ich dagegen tun? Nervt Sie vor allem die Routine, reichen manchmal schon kleine Impulse. Beispielsweise der regelmäßige Spaziergang in der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Mittagspause</a>, der den Kopf lüftet und für neue Motivation sorgt.</p>
<p>Fühlen Sie sich dagegen unterfordert, hilft womöglich eine nebenberufliche Weiterbildung oder ein interner Wechsel. Können Sie sich nicht mehr mit Ihren Aufgaben oder dem Arbeitgeber identifizieren, braucht es größere Maßnahmen. Dann kann der Wechsel in eine andere Firma, der Quereinstieg in eine neue Branche oder gar der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Schritt in die Selbstständigkeit</a> der richtige Weg für Sie sein.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ursachen für Frust&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Reden Sie am besten mit Freunden oder einem Karriereberater über mögliche, tiefere <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/">Ursachen für Frust</a>. Außenstehende beurteilen Situationen in der Regel neutraler. Gemeinsam finden Sie auch leichter eine Lösung für Ihre unbefriedigende, berufliche Situation.</p>
<ol start="2">
<li>
<h2 id="ziele-festlegen-und-die-komfortzone-verlassen"><strong>Ziele festlegen und die Komfortzone verlassen</strong></h2>
</li>
</ol>
<p>Formulieren Sie ein realistisches Ziel und legen Sie fest, bis wann Sie es erreicht haben wollen. Ein Beispiel: Bis Mitte des neuen Jahres habe ich eine nebenberufliche Weiterbildung zum Fachwirt begonnen. Oder: Spätestens Ende des Jahres arbeite ich im Controlling eines erfolgreichen Mittelständlers.</p>
<p>Was auch immer Sie sich als Ziel stecken: Wenn Sie in Ihrer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/erfolgreich-scheitern-das-leben-ist-der-brutalste-und-beste-lehrmeister/">Komfortzone</a> bleiben wollen, haben Sie kaum Chancen auf Erfolg. Rechnen Sie besser damit, dass der Weg in den beruflichen Neustart am Anfang unbequem ist: Eine Weiterbildung kostet Sie Geld und Freizeit. Für einen Arbeitgeberwechsel müssen Sie womöglich in eine fremde Stadt ziehen. Bei einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Quereinstieg</a> verdienen sie vielleicht erst einmal weniger. Halten Sie sich bei aufkommenden Zweifeln vor Augen, wie Sie sich fühlen werden, wenn Sie ihr Ziel erreicht haben.</p>
<ol start="3">
<li>
<h2 id="worst-case-szenario-ausarbeiten-und-loslegen"><strong>Worst-Case-Szenario ausarbeiten und loslegen</strong></h2>
</li>
</ol>
<p>Es kann passieren, dass Sie viel wagen – und trotzdem nicht das erreichen, was Sie sich vorgenommen hatten. Planen Sie deshalb ein Szenario für den schlimmsten Fall. Das kann beispielsweise so aussehen: Wenn ich es als Freiberufler nicht schaffe, bewerbe ich mich wieder im Konzern und überbrücke die Zeit mit Kellnern. Meist führt ein solches Backup dazu, dass Sie sich auf dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">neuen Karriereweg</a> besonders anstrengen, um Plan B nicht in die Tat umsetzen zu müssen. Dennoch hilft ein „was wäre wenn“-Szenario, die ersten Schritte zu wagen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-stressed-young-business-woman-having-309727730">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2017/01/wenn-die-arbeit-nervt-drei-tipps-fuer-den-neustart/">Wenn die Arbeit nervt: Drei Tipps für den Neustart </a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sei unkonventionell, werde innovativ! Employer Branding bei Roche PVT für Ideen und Köpfe</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2016 16:05:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Young Professional? Wenn du Ingenieur bist, wirst du händeringend gesucht. Der Fachkräftemangel ist in dir ein Begriff. Viele reden davon, aber wer und was wird genau gesucht? Wir haben uns dazu einen der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/12/employer-branding-fuer-ideen-und-koepfe-sei-unkonventionell-werde-innovativ/">Sei unkonventionell, werde innovativ! Employer Branding bei Roche PVT für Ideen und Köpfe</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="young-professional-wenn-du-ingenieur-bist-wirst-du-haenderingend-gesucht-der-fachkraeftemangel-ist-in-dir-ein-begriff-viele-reden-davon-aber-wer-und-was-wird-genau-gesucht-wir-hab">Young Professional? Wenn du Ingenieur bist, wirst du händeringend gesucht. Der Fachkräftemangel ist in dir ein Begriff. Viele reden davon, aber wer und was wird <em>genau</em> gesucht? Wir haben uns dazu einen der Big-Player der Medizintechnik angeschaut, Roche Diagnostics. Genauer: <span style="text-decoration: underline;">Employer Branding</span>. Das tut der Konzern, um für Fach- und Führungskräfte attraktiv/er zu sein&#8230;</h3>
<p><span id="more-9641"></span></p>
<p>Roche PVT gilt als Magnet für <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">hochqualifizierte Young Professionals</a> sowie für Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Engineering mit einem besonderen Schwerpunkt auf Automation, Robotic und System Engineering sowie Software-Development bzw. Software-Testing. Doch worin genau besteht die Attraktivität von Roche PVT, das als Zentrum für die Entwicklung und Produktion von Systemen zur Laborautomatisierung einen integralen Bestandteil von Roche Diagnostics darstellt?</p>
<h2 id="entwicklungsschiene-software-und-hardware">Entwicklungsschiene: Software und Hardware</h2>
<p>Nachfragt bei dem Unternehmen, das mit Waiblingen, Remseck-Aldingen und Kornwestheim über mittlerweile drei Standorte in der Metropolregion Stuttgart verfügt, erfahren wir von Sylvia Elsenbruch, Gruppenleiterin Recruiting u.a., dass man bei Roche PVT großen Wert auf unkonventionelle Ansätze und eine innovative Denkweise legt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Unkonventionelle Ansätze, eine innovative Denkweise&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem würden neue Mitarbeitende bei Roche PVT zudem auf hochmotivierte und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/berufseinstieg-ich-weiss-wo-ich-beruflich-hin-moechte/">internationale Teams</a> sowie einen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/">mitarbeiterorientierten Führungsstil</a> und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">flache Hierarchien</a> treffen. Aufgrund der vergleichsweise überschaubaren Größe von Roche PVT verfüge man zudem über Strukturen, die eher denjenigen eines mittelständischen Unternehmens als denen eines multinationalen Konzerns entsprechen, so Sylvia Elsenbruch weiter. Gute Bedingungen für Employer Branding.</p>
<h2 id="konzernkarriere-aktiv-rund-um-den-globus">Konzernkarriere: Aktiv rund um den Globus</h2>
<p>So verfüge man einerseits über ein hohes Maß an <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/mobilitaet-mietwagen-verbindlichkeit/">Flexibilität</a>, müsse aber gleichzeitig nicht auf die Vorzüge verzichten, die die Zugehörigkeit zu einem großen, international agierenden Unternehmen mit sich bringe.</p>
<p>Dennoch: trotz der oben genannten Vorzüge sieht sich auch Roche PVT tagtäglich mit unterschiedlichen Herausforderungen, die insbesondere aus dem allgemeinen Mangel an hochqualifizierten Fachkräften konfrontiert. Verstärkt wird diese Suche  nach potentiellen Mitarbeitenden nicht zuletzt durch die Standortsituation des Unternehmens in der stark von der Automobil- und Maschinenbauindustrie geprägten <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/duales-studium-unternehmen-sponsern-ihre-high-potentials/">Metropolregion</a> Stuttgart.</p>
<p>Um in diesem starken Wettbewerbsumfeld auch weiterhin bestehen zu können, sendet Roche PVT nun mit seiner neuen Kampagne für Employer Branding eine klare Botschaft an Absolventen, Fach- und Führungskräfte, auch an die Konkurrenz &#8211; Erfindergeschichten: „Mit den Clips wollen wir zeigen wie frei und individuell sich jeder Einzelne in unserem Team entfalten kann. Wir möchten verdeutlichen, dass dies nicht nur leere Worte oder bloße <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Lippenbekenntnisse</a> sind, sondern dass insbesondere Individualität und eine innovative Herangehensweise bei uns auch wahrhaftig gelebt werden. So unterstützen wir beispielsweise unsere Mitarbeitenden aktiv bei der Anmeldung von Patenten oder ermöglichen ihnen die Teilnahme an Workshops zur Entwicklung von Innovations- und Kreativmethoden,“ erklärt Sylvia Elsenbruch.</p>
<h2 id="weiterentwicklung-von-mitarbeiter-innen-und-produkten">Weiterentwicklung von Mitarbeiter/innen und Produkten</h2>
<p>Mit dieser Intention, so erfahren wir, wurde u.a. auch die unternehmensinterne Plattform ‚Deine Idee‘ entwickelt. Dabei handelt es sich eigentlich um ein simples Tool, über das jeder Mitarbeitende individuelle Vorschläge zur Verbesserung der bestehenden Strukturen und Prozesse einreichen kann. Aber auch Ideen zur Neu- und / oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/02/weiterbildung-wenn-der-chef-das-studium-zahlt/">Weiterentwicklung</a> von Produkten, die häufig in einer Patentanmeldung münden, können hier platziert werden. .</p>
<p>„Auf diese Weise eröffnen wir unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit ihre Visionen in die Realität umzusetzen und verdeutlichen ihnen, dass es sich lohnen kann auch mal querzudenken, ungewöhnliche Wege zu gehen, zu experimentieren und auch mal Fehler zu machen  – kurzum: ihrem Erfindergeist freien Lauf zu lassen“ so Sylvia Elsenbruch. <a href="http://www.roche-pvt.com/de_DE/home/karriere.html">Jetzt bewerben, bei Roche PVT!</a></p>
<h6 id="ueberzeugt-euch-selbst-von-der-innovationskraft-und-dem-erfindergeist-wie-es-die-sprecher-von-roche-pvt-nennen">Überzeugt Euch selbst &#8211; von der &#8220;Innovationskraft und dem Erfindergeist&#8221;, wie es die Sprecher von <a href="http://www.roche-pvt.com" rel="nofollow">Roche PVT</a> nennen.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: patpitchaya/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-260096459.html">Shutterstock</a></em></p>
<p><!-- BEGINN t5 content disclaimer --><a title="Blog Marketing" href="https://www.t5content.de/index.php?s=info_blogger&amp;nav=3&amp;werber=9395&amp;wm=18" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img  src="https://www.t5content.de/img2/3596/t5_sponsored.png"  alt="Blog Marketing"  border="0" ></a><span style="font-family: Verdana,Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 12px;"> Influencer-Marketing ad by t5 content</span><!-- ENDE t5 content disclaimer --></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Feelgood-Manager: Nice! Das versteckt sich wirklich hinter diesem Job….</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2016 12:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsklima]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben ist eine Party, denkst du? Nun, dann wäre ein Job als Wohlfühlmanager bestimmt genau das Richtige für dich, Start-Ups haben den &#8220;Feelgood-Manager&#8221; gehypt. Die Statistik sagt etwas anderes.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-leben-ist-eine-party-denkst-du-nun-dann-waere-ein-job-als-wohlfuehlmanager-bestimmt-genau-das-richtige-fuer-dich-start-ups-haben-den-feelgood-manager-gehypt-die-statistik-sagt-e">Das Leben ist eine Party, denkst du? Nun, dann wäre ein Job als Wohlfühlmanager bestimmt genau das Richtige für dich, Start-Ups haben den &#8220;Feelgood-Manager&#8221; gehypt. Die Statistik sagt etwas anderes. Unser Faktencheck des Feelgood-Managements&#8230;</h3>
<p><span id="more-9638"></span></p>
<p>Vor wenigen Jahren wurden die ersten Stellen für Feelgood-Manager geschaffen. Nun ist es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Konnte sich dieses Konzept dauerhaft durchsetzen oder war es nur ein kurzfristiger Hype, der durch us-amerikanische Digitalkonzerne à la Google ausgelöst wurde?</p>
<p>Auf der <a href="https://joblift.de/">Metajobsuchmaschine Joblift</a> wurden in den letzten zwölf Monaten nur 33 Stellen für Feelgood-Manager ausgeschrieben, unter ihnen lediglich <em>ein</em> Großkonzern! Noch stärker überraschte dabei das Aufgabenfeld der “Wohlfühlmanager”-Ausschreibungen.</p>
<blockquote><p>&#8220;80 % der Stellen bei Startups, Agenturen und Tech-Firmen&#8221;</p></blockquote>
<p>Insgesamt schrieben 33 Unternehmen Stellen für Feelgood-Manager aus. Unter diesen befanden sich 16 Startups, sechs Werbe- und Digital-Agenturen sowie vier Software- und Technologiehersteller. Nur ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/">Großunternehmen</a> und eine mittelständische Firma befanden sich darunter. Liegt also der jungen Kreativ- und Digitalbranche das Wohlbefinden der Mitarbeiter mehr am Herzen als etablierten Unternehmen? Tatsächlich ist es gerade in schnell wachsenden Umgebungen eine Herausforderung, die Stimmung innerhalb des Teams zu erhalten.</p>
<p>Erstaunlich ist jedoch, dass die Unternehmen Feelgood-Management als <em>dauerhafte</em> Investition anzusehen scheinen, wie es in jungen Strukturen eher untypisch ist: 82 % der Ausschreibungen sind Festanstellungen mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Nur 18 % der Stellen richten sich an <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Praktikanten</a> und Werkstudenten. Zusätzlich sind 93 % der Jobausschreibungen als Vollzeit-Positionen ausgeschrieben.</p>
<h2 id="jede-zweite-aufgabe-im-office-management">Jede zweite Aufgabe im &#8220;Office Management&#8221;</h2>
<p>Man würde annehmen, dass Feelgood-Manager (siehe <a href="http://t3n.de/news/feel-good-manager-485528/">hier</a> ein Interview mit der Karriereberaterin Svenja Hofert) vor allem für die Einhaltung vom positiven <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a> und die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Motivation der Kollegen</a> zuständig sind. Jedoch sieht das Tätigkeitsspektrum in der Praxis anders aus als zunächst angenommen.</p>
<p>Die wichtigste Aufgabe ist das Organisieren von Veranstaltungen für die Mitarbeiter, 17 Mal wurde diese Tätigkeit in den Stellenausschreibungen für Wohlfühlmanager erwähnt. 13 Mal wurden Termin- und Reiseplanung, die Besetzung des Empfangs sowie Projekte zur Steigerung vom <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Wohlbefinden</a> der Kollegen als Aufgaben eines Feelgood-Managers erwähnt. Ebenfalls wichtig: Das On- und Offboarding sowie die Beschaffung von Büromaterial – diese Tätigkeiten wurden zwölfmal genannt.</p>
<p>Fasst man alle 179 genannten Aufgaben zusammen, so kann man festhalten, dass<br />
41 % der Aufgaben die allgemeine Büroorganisation und 33 % die allgemeine Verbesserung des Betriebsklimas zum Inhalt haben, während 15 % der Aufgaben sich ganz klar HR-Themen wie Personalrekrutierung zuordnen lassen.</p>
<h2 id="bessere-r-sekretaer-in-und-putzhilfe">Bessere/r Sekretär/in &#8211; und Putzhilfe</h2>
<p>6 % der Tätigkeiten befassen sich mit Service- oder Reinigungsarbeiten. Fast die Hälfte aller in den untersuchten Stellenanzeigen aufgelisteten Tätigkeiten hat also Office Management oder gar Service und der Reinigung der Büroflächen zum Gegenstand (siehe <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">hier</a> ein Beitrag über den Alltag einer &#8220;Putzfrau&#8221;). Ist der Begriff des Feelgood-Managers also eine Beschönigung für vorrangig assistierende und administrative Tätigkeiten?</p>
<p>Ähnliches lässt sich beispielsweise im Bereich der Kundenbetreuung beobachten. 93 Stellenanzeigen kann man im vergangenen Jahr auf joblift.de identifizieren, in denen junge Unternehmen Customer Happiness Officers oder Agents suchen, die dann jedoch im klassischen Kundenservice und insbesondere Call Center arbeiten.</p>
<h2 id="feelgood-management-in-konzernen-auf-mehrere-rollen-verteilt">Feelgood-Management in Konzernen auf mehrere Rollen verteilt</h2>
<p>Wohlfühlmanager übernehmen also nicht selten Aufgaben, die eher auf das Berufsprofil von Assistenten oder Office Managern zutreffen. Dies könnte auch erklären, warum Großunternehmen seltener nach Feelgood-Managern suchen: Dort verteilt sich die Verantwortung auf mehrere Köpfe – sei es in Form von Assistenten, Empfangs- und Servicemitarbeitern sowie Mitarbeitern in der Personalentwicklung, internen Kommunikation und im Gesundheitsmanagement. Es ist also wahrscheinlich ein Trugschluss, dass Startups und Agenturen mehr in eine positive Unternehmenskultur investieren als Konzerne, dort wird diese Aufgabe nur anders gestaltet.</p>
<h2 id="anforderungsprofil-unklar-organisationstalent-gefragteste-eigenschaft">Anforderungsprofil unklar, Organisationstalent gefragteste Eigenschaft</h2>
<p>Bezüglich des geforderten Ausbildungslevels wird am häufigsten (14 Mal) eine kaufmännische Ausbildung von den Feelgood-Managern erwartet, zwölfmal außerdem ein wirtschaftswissenschaftliches Studium. Eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Ausbildung in der Hotellerie</a> oder der Gastronomie wird siebenmal vorausgesetzt. Der Grad der Berufserfahrung wird wenig präzisiert, am häufigsten werden mit sieben Erwähnungen “erste Erfahrungen” im Office Management gewünscht.</p>
<p>Was die weiteren Qualifikationen angeht, sind besonders Bewerber mit einem ausgeprägten Organisationstalent beliebt (21 Mal wird diese <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/">Charaktereigenschaft</a> genannt), Kommunikationsgeschick und Kontaktfreudigkeit (je 15 Erwähnungen) sind außerdem gefragt. Zwölfmal ist zudem die Rede von einem sympathischen Wesen. Eine offene, freundliche <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit</a> mit Spaß am Koordinieren hat also beste Chancen auf den Job als Feelgood-Manager!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Kotin/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-348378449.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/feelgood-manager-nice-das-versteckt-sich-wirklich-hinter-diesem-job/">Feelgood-Manager: Nice! Das versteckt sich wirklich hinter diesem Job….</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Emotionale Führung: So verbessern Chefs schlagartig die Stimmung im Büro…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 14:25:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Leitung]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wer nicht lächeln kann, darf keinen Laden aufmachen.“ Tatsache ist, dass der Chef die Stimmung im Team macht. Seine Laune färbt auf alle anderen ab. Eine&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/">Emotionale Führung: So verbessern Chefs schlagartig die Stimmung im Büro…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Emotionale_Fuehrung.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure>


<h3 id="ein-chinesisches-sprichwort-sagt-wer-nicht-laecheln-kann-darf-keinen-laden-aufmachen-tatsache-ist-dass-der-chef-die-stimmung-im-team-macht-seine-laune-faerbt-auf-alle-anderen-ab">Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wer nicht lächeln kann, darf keinen Laden aufmachen.“ Tatsache ist, dass der Chef die Stimmung im Team macht. Seine Laune färbt auf alle anderen ab. Eine Analyse von Vaya Wieser-Weber &#8211; und 6 Tipps für eine bessere Stimmung um Büro..<strong>.</strong></h3>
<p><span id="more-9634"></span></p>
<p>Studien belegen, dass man am <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a> in Unternehmen den Geschäftserfolg einschätzen kann. Oder dass auf Intensivstationen, die emotional intelligent geführt werden, die Patienten nachweislich bessere Heilungs- und Überlebenschancen haben.</p>
<p>Zu den entscheidendsten Fähigkeiten eines Chefs gehört, neben überzeugenden Taten und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">transparenter Kommunikation</a>, das Emotionsmanagement. Denn nur wer gute Stimmung vorlebt, kann Mitarbeiter dazu bringen, selbst positiver zu denken. Dieser gefühlsorientierte Führungsstil legt den Fokus auf die emotionalen Bedürfnisse der Menschen.</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Ausflug in die neuesten Erkenntnisse der Neurologie&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Aber wie schafft man es, gute Stimmung vorzuleben? Wie macht man Mitarbeiter zu Mitstreitern? Um das besser zu verstehen, hilft ein Ausflug in die neuesten Erkenntnisse der Neurologie.</p>
<h2 id="wo-gefuehle-entstehen">Wo Gefühle entstehen</h2>
<p>Im Businesskontext herrscht oft noch die Vorstellung, dass wir <em>rationale</em> Wesen sind und unsere Emotionen nur unnützes Beiwerk, die es auszumerzen gilt. Das hat die Wissenschaft mittlerweile widerlegt: Seit einigen Jahren kann man mittels bildgebenden Verfahren dem Gehirn beim Denken zuschauen und Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass wir maßgeblich von unserem Emotionszentrum gesteuert werden.</p>
<p>Emotionen teilen sich uns über unser Körpergefühl mit und das nimmt jeder von uns unterschiedlich stark wahr. Es gibt die Feinfühligen mit hoher Sensibilität und die Verkopften, die ihre Emotionen nur gedämpft wahrnehmen. <strong>Wer Emotionen nicht spürt, hat schlichtweg verlernt, diese wahrzunehmen.</strong></p>
<h2 id="gefuehlsblind-eine-sache-der-erziehung">Gefühlsblind? Eine &#8220;Sache&#8221; der Erziehung&#8230;</h2>
<p>Oft trainieren uns Autoritäten schon in der Kindheit an, die eigenen Körpergefühle auszublenden: wenn wir den Teller leer essen sollen, obwohl wir satt sind, wenn wir Weinen unterdrücken oder Hilflosigkeit überspielen sollen. Da ist es nur logisch, dass uns das bewusste lebendige Fühlen von Kindheit an später ebenso schwer fällt.<strong><br /></strong></p>
<p>Für Führungskräfte hat diese emotionale Taubheit auf den ersten Blick Vorteile: Leistungsorientierte Menschen können negative Emotionen wie Ängste, Überforderung, Hilflosigkeit und Stress einfach ausblenden und so viel mehr leisten. Wer aber negative Gefühle kaum noch spürt, kann auch seine positiven Gefühle nicht wie einen Lichtschalter einfach einschalten. Mangels Freude und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">verdientem Stolz</a> werden selbst große Erfolge gedanklich zu Durchgangsstation degradiert, und intensive Bindungen zu anderen Menschen sind schwer aufzubauen und zu halten.</p>
<h2 id="hochansteckende-stimmung">Hochansteckende Stimmung</h2>
<p>Wenn der Chef seine eigene Stimmung nur schwer reflektieren und differenziert wahrnehmen kann, wie soll er dann erst die Stimmung im Team mit der eigenen in Verbindung bringen? In Mannschaften, in denen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Chef</a> unnahbar ist, seiner eigenen Ausstrahlung unreflektiert gegenübersteht und womöglich auch noch humorlos ist, beschäftigen sich Mitarbeiter unbewusst mehr mit der Beziehung zu ihm als mit ihren eigentlichen Aufgaben.</p>
<p>Viele Mitarbeiter können die Laune des Chefs schon an der Art ablesen, wie er morgens den Schlüssel auf den Schreibtisch legt. Dass sich die Stimmung im Raum ändert, wenn er kommt, ist normal. <strong>Ziel sollte es sein, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-jobwechsel-oder-bleiben-3-entscheidungshilfen-fuer-unterwegs/">Atmosphäre</a> durch seine Anwesenheit zu verbessern.</strong> Denn gute Laune bedeutet gleichzeitig gute Leistung, und Führungskräfte, die es schaffen, emotional positive Reize zu setzen, sind erfolgreicher als unnahbare und kühle Typen.</p>
<h2 id="vom-mitarbeiterfuehrer-zum-meister-der-selbstfuehrung">Vom Mitarbeiterführer zum Meister der Selbstführung</h2>
<p>Die gute Nachricht: emotionale Intelligenz ist erlernbar. Am Anfang dieses Prozesses stehen die eigene Person, ein echtes Interesse am eigenen inneren Wandel und der Wunsch, lebendiger und intensiver leben zu wollen. Wer anfängt sich mit der eigenen emotionalen Intelligenz auseinanderzusetzen, lernt, eigene Emotionen wahrzunehmen, sie zu verbalisieren und zu verändern.</p>
<p>Während negative Gefühle unseren Blickwinkel verengen und wenig Raum für neue Lösungen lassen, denn:<strong> Positive Stimmung erweitert unseren Horizont!</strong> Wir werden kreativer, lösungsorientierter und haben mehr <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-4/">Spaß an der Sache</a>. In dieser guten Stimmung ist ein Chef „hochansteckend“ und zieht Mitarbeiter in seinen Bann: Sie blühen auf und geben gerne ihr Bestes.</p>
<p>Aber Vorsicht: Ein aufgesetztes Grinsen oder „Gute Laune-Regeln“ als Verordnung helfen da wenig. Einen solchen „Fake“ entlarven die Mitarbeiter zielgenau und schnell und dann bewirkt er das Gegenteil. Es geht nicht nur darum, sein <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/">Ego</a> und seine Laune kurzfristig im Griff zu haben, sondern darum, die Vorgänge in seinem Innern zu verstehen. Ein guter Chef hat einen Spürsinn für die eigene Stimmung entwickelt und kann sich selbst auch in schwierigen Situationen in einen guten Zustand versetzen.</p>
<p>Nur wer sich selbst reflektieren kann und weiß, wie es ihm im Moment geht, kann sich selbst ganz bewusst in Richtung gute Stimmung führen. Langfristiges Ziel für eine emotionale Leitfigur ist es, das eigene Leben gerne zu leben und zu genießen und dieses positive Gefühl auf andere zu übertragen.</p>
<h2 id="emotionale-fuehrung-6-tipps">Emotionale Führung &#8211; 6 Tipps</h2>
<p>Da unser eigenes Denken für emotionale Intelligenz verantwortlich ist, ergibt sich eine große Chance: Wir können lernen, <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Emotionen</a> wahrzunehmen, anders zu bewerten und dadurch anders auf Reize zu reagieren. Dieser Prozess kann trainiert werden – erfordert allerdings, genauso wie im Sport, etwas Zeit. <strong>Beherzigen Sie diese 6 Tipps und Sie haben schon viel gewonnen&#8230;</strong></p>
<h5 id="schulen-sie-ihre-selbstwahrnehmung"><strong>Schulen Sie Ihre Selbstwahrnehmung!</strong></h5>
<figure id="attachment_9226" aria-describedby="caption-attachment-9226" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9226"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-400x267.jpg"  alt="Arbeit macht (auch) Spaß! Dazu gehört manchmal nicht viel... (Foto: Karashaev/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_313680314.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9226" class="wp-caption-text">Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der/die Schönste&#8230; (Foto: Karashaev/ Shutterstock)</figcaption></figure>
<p>Nur wer sich selbst versteht, kann auch andere verstehen. Erweitern Sie Ihr Wissen über sich selbst und beantworten Sie folgende Fragen: Welche <strong>Erfahrungen</strong> haben mich stark geprägt? Woran glaube ich? Wer waren und sind meine positiven und negativen Vorbilder, meine Rollenmodelle in meiner Biographie? Welche Themen beschäftigen mich? Welche Ziele verfolge ich? Erfolgskontrolle: Schreiben Sie die Antworten auf, um später zu vergleichen, ob sich etwas geändert hat. Zur ersten Orientierung können Sie auch psychologisch fundierte Tests nutzen, um Einblicke in die eigene Person zu erhalten.</p>
<h5 id="was-denken-andere-ueber-mich-holen-sie-sich-feedback-ueber-ihre-person"><strong>Was denken andere über mich? Holen Sie sich Feedback über Ihre Person!</strong></h5>
<figure id="attachment_9208" aria-describedby="caption-attachment-9208" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9208"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-400x274.jpg"  alt="Echt jetzt? Geschichten wirken (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="274"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-400x274.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-768x526.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-1000x684.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-218x150.jpg 218w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-696x476.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-1068x731.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-614x420.jpg 614w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470.jpg 1172w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9208" class="wp-caption-text">Ach sooo! Hätte ich das bloß eher gewusst&#8230; (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)</figcaption></figure>
<p>Außenstehende haben meist einen klareren Blick auf unser persönlichkeits- und leistungsspezifisches Verhalten. Daher ergeben Fremdeinschätzungen oft ein präzises Persönlichkeitsbild. Außerdem ist <strong>Feedback</strong> geben und annehmen ein wichtiger Bestandteil emotionaler Intelligenz. Hier ein paar Beispielfragen: Wie wirke ich auf andere Menschen? Welche Erwartungen haben andere an mich? Fühlen sich andere in meiner Anwesenheit wohl? Mögen mich die Mitarbeiter?</p>
<h5 id="lernen-sie-mit-ihren-gefuehlen-umzugehen"><strong>Lernen Sie mit Ihren Gefühlen umzugehen!</strong></h5>
<figure id="attachment_9199" aria-describedby="caption-attachment-9199" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9199"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-400x264.jpg"  alt="Au weia! Das darf doch nicht wahr sein! (Foto: Syda Productions/ Shutterstock)"  width="400"  height="264"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-400x264.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-768x507.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-1000x660.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-696x459.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-1068x705.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505-636x420.jpg 636w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_301744505.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9199" class="wp-caption-text">Au weia! Das darf doch nicht wahr sein! Gefühle sind mächtig&#8230; (Foto: Syda Productions/ Shutterstock)</figcaption></figure>
<p>Notieren Sie über einige Wochen Ihre täglichen Emotionen und Gefühle. Das Stimmungsbild zeigt Ihnen wie Sie in bestimmten Situationen empfinden. Vielleicht können Sie auch bestimmte Gefühle im Körper lokalisieren? Versuchen Sie, die <strong>Gefühle</strong> nicht direkt als positiv oder negativ zu bewerten, denn jedes Gefühl hat seinen Sinn. Je nach Kontext können auch Angst und Aggression nützlich sein. Je mehr Sie Ihre Gefühle wahrnehmen und akzeptieren, desto besser werden Sie auch mit Situationen oder anderen Menschen umgehen können. Ziel ist es, Gefühle nicht zu unterdrücken oder auszuschalten, sondern sie steuern zu können: Erkennen Sie, wann der richtige Zeitpunkt und wo das richtige Umfeld ist, um Gefühle zu zeigen.</p>
<h5 id="akzeptieren-sie-andere-sichtweisen"><strong>Akzeptieren Sie andere Sichtweisen!</strong></h5>
<figure id="attachment_9129" aria-describedby="caption-attachment-9129" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9129"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-400x247.jpg"  alt="Besprechung, Sitzung, Meeting. Nicht immer läuft's so harmonisch ab. Wer ist dagegen? ;-) (Foto: gpointstudio/ Shutterstock)"  width="400"  height="247"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-400x247.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-768x475.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-1000x618.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-356x220.jpg 356w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-696x430.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-1068x660.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963-679x420.jpg 679w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_267197963.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9129" class="wp-caption-text">Andere Menschen sind vor allem eins: Anders! (Foto: gpointstudio/ Shutterstock)</figcaption></figure>
<p>Lernen Sie, andere Menschen nicht zu bewerten, sondern sie als Möglichkeit anzuerkennen, den eigenen Horizont zu erweitern. Üben Sie sich darin, andere Sichtweisen von Menschen wertzuschätzen, ohne sofort den <strong>eigenen Standpunkt</strong> dagegenzuhalten. Auch wenn Sie eine Person  als unangenehm empfinden, lohnt es sich, genauer hinzusehen. Je mehr Sie akzeptieren, dass andere Menschen die Welt anders sehen, desto leichter wird es Ihnen fallen, mit ihnen versöhnlich umzugehen.</p>
<h5 id="erweitern-sie-ihre-konfliktfaehigkeit"><strong>Erweitern Sie Ihre Konfliktfähigkeit!</strong></h5>
<figure id="attachment_9082" aria-describedby="caption-attachment-9082" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9082"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-400x267.jpg"  alt="Gemeinsam macht das Lernen mehr Spaß, online ist das auch möglich - nur anders... (Foto: loreanto/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_238577659.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9082" class="wp-caption-text">&#8220;Cool! So hatte ich das noch gar nicht gesehen, Danke dafür&#8230;&#8221; (Foto: loreanto/ Shutterstock)</figcaption></figure>
<p>Neben der Fähigkeit, Feedback zu geben, gehört zur emotionalen Intelligenz auch, in Konflikten zu spüren, wenn einem die Hutschnur platzen will und es besser ist, sich erst einmal abzukühlen, bevor man weiter miteinander redet. In der Wut werden viele Menschen verletzend. Ungebremstes Dampfablassen kann Beziehungen irreparabel schädigen. Um in gemeinsamen Gesprächen <strong>Lösungen</strong> zu finden, ist ein gelassener Zustand weitaus hilfreicher. Zum Umgang mit Konflikten und zum Erlernen von Kritikfähigkeit kann das Internet Starthinweise geben. Das Training der Wahrnehmungsschärfung ist jedoch nicht zu ersetzen.</p>
<h5 id="holen-sie-sich-unterstuetzung"><strong>Holen Sie sich Unterstützung!</strong></h5>
<figure id="attachment_9084" aria-describedby="caption-attachment-9084" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9084"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-400x279.jpg"  alt="Medienmix - kommt besser... (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="279"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-400x279.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-768x537.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1000x699.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-696x486.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1068x746.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-601x420.jpg 601w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879.jpg 1148w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9084" class="wp-caption-text">Online first, klar! Aber es gibt noch mehr Angebote&#8230; (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure>
<p>Generell können Online-Tests niemals eine Beratung und regelmäßiges Einüben ersetzen. Seien Sie mutig und holen Sie sich umfassende Unterstützung durch qualitatives Training Ihrer Emotionskompetenz und Ihrer Wahrnehmung.</p>
[td_smart_list_end]
<p><strong>Über die Autorin: </strong><a href="http://www.vayawieser-weber.com">Vaya Wieser-Weber </a>hat sich seit 2001 auf Persönlichkeitsentwicklung und Emotionskompetenz spezialisiert. Mit ihrem Unternehmen entwickelte sie ein eigenes Trainingsprogramm zu emotional intelligenter Führung. Sie lebt in Kitzbühel.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: herzform/ <a href="https://de.fotolia.com/id/44382721">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/emotionale-fuehrung-so-verbessern-chefs-schlagartig-die-stimmung-im-buero/">Emotionale Führung: So verbessern Chefs schlagartig die Stimmung im Büro…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Erfolgreich scheitern: „Das Leben ist der brutalste und beste Lehrmeister“</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/11/erfolgreich-scheitern-das-leben-ist-der-brutalste-und-beste-lehrmeister/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 21:44:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Börsengeldern wollte er zum „weltweit größten Konzern im Bereich Weiterbildung“ werden. Er scheiterte damit, saß wegen Untreue und vorsätzlichen Bankrotts im Knast. Und er hat gelernt, stand wieder auf und behauptet, das&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/erfolgreich-scheitern-das-leben-ist-der-brutalste-und-beste-lehrmeister/">Erfolgreich scheitern: „Das Leben ist der brutalste und beste Lehrmeister“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-boersengeldern-wollte-er-zum-weltweit-groessten-konzern-im-bereich-weiterbildung-werden-er-scheiterte-damit-sass-wegen-untreue-und-vorsaetzlichen-bankrotts-im-kn">Mit Börsengeldern wollte er zum „weltweit größten Konzern im Bereich Weiterbildung“ werden. Er scheiterte damit, saß wegen Untreue und vorsätzlichen Bankrotts im Knast. Und er hat gelernt, stand wieder auf und behauptet, das Leben sei brutal aber zugleich auch &#8220;der beste Lehrmeister&#8221;. Wir haben mit dem Mann gesprochen, Jürgen Höller&#8230;</h3>
<p><span id="more-9632"></span></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>In den 90er-Jahren waren Sie <em>der</em> Medien-Guru, wenn es um Motivation und Erfolg ging. Sie waren überall zu sehen, zu hören und füllten riesige Hallen. Dann der Absturz&#8230;</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Der Grund, warum es zum Absturz kam, war letzten Endes der geplante Gang an die Börse. Ich hatte mit einem ganz kleinen Unternehmen angefangen und etablierte in recht kurzer Zeit ein extrem erfolgreiches Business. Damit wollte ich in den Börsenmarkt einsteigen. Doch es kam alles anders als geplant.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was war passiert?</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Mein Unternehmen wurde zu der Zeit damals mit 550 Millionen DM bewertet und wir hatten für den Börsengang alles in die Wege geleitet. Doch der weltweite Börsencrash machte die gesamte Planung zunichte.</p>
<h2 id="hochmut-vor-tiefem-fall">Hochmut vor tiefem Fall</h2>
<p>Als ich nach dem 11. September 2001 dann keine Finanzierungsrunde mehr zustande brachte, musste ich Insolvenz anmelden. In der Zeit danach beging ich einige fatale Fehler und entfernte mich dabei immer mehr von dem, was ich immer wollte: Menschen in Krisen helfen und sie motivieren, mehr aus dem eigenen Leben zu machen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Menschen in Krisen helfen und sie motivieren, mehr aus dem eigenen Leben zu machen&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie weit ging dieser Absturz?</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Bis ganz nach unten, bis zum totalen Nichts und dem Verlust meiner <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/individualitaet-vs-kollektiv-es-lebe-die-freiheit/">Freiheit</a>. Ich hatte alles verloren – alles, außer der Liebe meiner <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Familie</a>, die immer zu mir gehalten hat. Während meiner Zeit in Haft habe ich vieles reflektiert und habe einige Zeit benötigt, bis mir eines klar wurde: Ich war zwar auf einem Weg gescheitert, aber ich hatte immer noch mein Leben, meinen Willen und meine Ideen. Fehlschläge sind menschlich, nur kommt es darauf an, ob man sie als Chance erkennt und etwas daraus macht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Und, was?</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Weiter, denn das ist es, was erfolgreiche Menschen und erfolglose Menschen voneinander unterscheidet – der Punkt, an dem man aufgibt. Gibt sich eine Person nach einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Misserfolg</a> diesem komplett hin und erholt sich nicht wieder davon, beeinflusst das zukünftige Entscheidungen, weil die Angst vor erneutem Scheitern immer ein Hindernis darstellt.</p>
<p>Dies kann sogar so weit gehen, dass erst gar keine neuen Herausforderungen mehr angenommen werden. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Komfortzone</a> wird nicht mehr verlassen. Doch nur wer etwas wagt und sich auch auf Risiken einlässt, kann wachsen – privat, beruflich und mental. Und glauben Sie mir, ich habe damals viel gewagt, da ich nicht nur nichts hatte, sondern vor einem riesigen Schuldenberg stand.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Hatten Sie keine Angst, Ihre Familie durch ein erneutes Scheitern zu enttäuschen?</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Wenn ich jetzt Nein sage, wirkt dies bestimmt, als wäre meine Familie mir nicht genug wert, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Meine Familie bedeutet mir alles und genau deswegen ist es so wichtig gewesen, wieder zu starten, etwas zu wagen. Was für ein Familienvater, was für ein Ehemann wäre ich denn gewesen, wenn ich mich nach meinem Misserfolg durch <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-5/">Angst</a> hätte lähmen lassen, wenn ich das, was ich jahrelang anderen Menschen gezeigt hatte, nicht selbst eingehalten hätte?</p>
<h2 id="schaden-macht-klug">Schaden macht klug</h2>
<p>Ich hätte mich auch dem Scheitern hingeben können, doch dies führt in der Regel zu <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Unzufriedenheit</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Wut</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/bestatterberuf-trauermonate-kein-traumjob/">Trauer</a> und Selbstmitleid. So ein Vater oder Ehemann wollte ich nicht sein – denn das wäre die wahre <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Enttäuschung</a> gewesen. Es gab eine Zeit, da stand auch ich kurz davor aufzugeben, aber die Liebe und der Glaube meiner Frau haben mich davon abgehalten.</p>
<p>Außerdem bringt jeder Punkt, an dem man scheitert, neue Erkenntnisse, man lernt. So geht es doch schon im Kindesalter beim Fahrradfahren: Nur wer einmal stürzt, weiß, wie er es in Zukunft verhindert, und wird dadurch gestärkt fürs Leben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Also würden Sie sagen, dass nur Menschen, die scheitern, die Möglichkeit haben, erfolgreich zu sein?</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Nicht direkt. Nicht allein das <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Scheitern</a> macht einen Menschen erfolgreicher, sondern vielmehr der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-4/">Mut</a>, einen unbekannten, unvorhersehbaren Weg zu gehen. Das Scheitern ist dabei der Lerneffekt für die Zukunft. Wie viele Persönlichkeiten, die Großes geleistet haben, wurden vorher verlacht oder sind in der Tat gescheitert? Doch diese Erfahrungen haben sie gestärkt, haben ihre Ideen weiter vorangetrieben, ihnen geholfen Fehler zu beheben und dadurch Erfolge zu feiern.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie sah Ihr eigener Erfolgsweg aus dem Misserfolg aus?</strong></p>
<p><em>Jürgen Höller:</em> Im wortwörtlichen Sinne zunächst dunkel. Wir starteten im Mai 2004 in einem Keller. Gebrauchte Möbel, alte Computer und zum Drucken mussten wir in den Copyshop, denn ein eigenes Gerät war nicht drin. Es galt 6,6 Millionen Schulden abzubauen. Die Anfangszeit war hart, aber ich hielt mich strikt an meinen Weg und auch wieder an mein Bauchgefühl und mit der Zeit zahlte sich der Einsatz aus. Nach nur dreieinhalb Jahren hatte ich es geschafft und war wieder schuldenfrei.</p>
<h2 id="gib-dein-bestes">Gib&#8217; dein Bestes!</h2>
<p>Auch der Wiedereinstieg als Motivationstrainer war zunächst hart und natürlich schlugen mir viele Vorurteile und Nachreden entgegen. Doch muss ich eines sagen: Ich habe aus meinem <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Rückschlag</a> gelernt und darüber hinaus ein wichtiges Fazit gezogen: Es geht <em>nicht</em> darum, der Beste zu sein, sondern darum, sein Bestes zu geben. Und genau dafür gebe ich den Menschen Strategien an die Hand, die auch mir aus der Tiefe geholfen haben. Denn das Leben ist zwar der brutalste, aber auch der beste Lehrmeister.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: gpointstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-316762991.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/erfolgreich-scheitern-das-leben-ist-der-brutalste-und-beste-lehrmeister/">Erfolgreich scheitern: „Das Leben ist der brutalste und beste Lehrmeister“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Schlagfertigkeit: Boxen mit dem Chef und andere Fitnessprogramme</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2016 08:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Agression]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Souveränität]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Boxen hat nichts mit unfairem Spiel zu tun. Es geht um Schlagfertigkeit und klare Spielregeln für jedermann/frau, den Einklang von Körper, Geist und Seele. Wir haben uns die neue Sportlichkeit angeschaut und wie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Schlagfertigkeit: Boxen mit dem Chef und andere Fitnessprogramme</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="boxen-hat-nichts-mit-unfairem-spiel-zu-tun-es-geht-um-schlagfertigkeit-und-klare-spielregeln-fuer-jedermann-frau-den-einklang-von-koerper-geist-und-seele-wir-haben-uns-die-neue-spor">Boxen hat nichts mit unfairem Spiel zu tun. Es geht um Schlagfertigkeit und klare Spielregeln für jedermann/frau, den Einklang von Körper, Geist und Seele. Wir haben uns die neue Sportlichkeit angeschaut und wie Chefs sie vorleben. Michael Sudahl berichtet von einem Mittelständler an der Bergstraße &#8230;</h3>
<p><span id="more-9628"></span></p>
<p>Bei der Erdt-Gruppe schlägt die Führungsriege zu. Der Konfektionierungs- und Logistikdienstleister aus Viernheim bietet den Chefs ein Training, für das sie Jacketts gegen Muskelshirts tauschen. Beim wöchentlichen Boxen bauen Supply-Chain-Manager Aggressionen ab und es wird einmal anders kommuniziert, als am Besprechungstisch.</p>
<p>„Wir haben lange herumprobiert, welche Sportart zu uns passt“, sagt Torsten Kühlwein, Geschäftsführer der Erdt-Gruppe und Initiator der wöchentlichen Trainings. Als ehemaliger Geräteturner kennt der Mitvierziger die positive Wirkung, die Sport in der Gruppe auf ein Team haben kann. „Schließlich sind wir beim Boxen gelandet“, sagt Kühlwein und schmunzelt. Denn auf die Zwölf geben sich die zwölf Kollegen natürlich nicht.</p>
<h2 id="kein-blaues-auge-dafuer-wacheren-blick">Kein blaues Auge, dafür wacheren Blick</h2>
<p>„Montags mit einem blauen Auge beim Kunden vorsprechen, käme nicht so gut“, verdeutlicht er. Daher konzentrieren sich die Männer mehr auf den eigenen Körper und die eigene Fitness, als auf mögliche Lücken in der Deckung eines Rivalen. Pratzen, Boxsack und Punchingball heißen die Gegner. Und vor allem „<a href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">innerer Schweinehund</a>“. Den zu überwinden sei in der Gruppe erwiesenermaßen einfacher.</p>
<p>Diese motivierenden Erfahrungen nimmt die Führungsriege mit ins Büro. Dort können dann die Macher aus Logistik, Produktion, IT, Verwaltung und Qualitätsmanagement auf beruflicher Ebene wiederholen, was sie wöchentlich im Gym trainieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Business-Maske beim Sport ablegen&#8221;</p></blockquote>
<p>„Seit wir zusammen schwitzen, unterstützen wir einander besser“, erklärt Kühlwein. Dabei hilft auch, die Business-Maske beim Sport abzulegen. „Wer sich mal beim intensiven Sportreiben erlebt hat, vertraut dem anderen mehr“, so der Manager. Das belegen übrigens auch Psycho-Studien.</p>
<p>Dass Boxen eine gute Methode ist, Teams zusammen zu bringen, bestätigt Seminarleiter Bernd Wagner. Er hat es als <a href="http://admirado.de/2015/08/thailand-muay-thai-fitness-im-kopf-und-im-kurs/">Thaiboxer</a> vor Jahren bis in den Profibereich geschafft. Nach seiner Sportkarriere gibt der Diplom-Betriebswirt und Systemische Berater nun Seminare für Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter.</p>
<h2 id="koerper-und-geist-im-einklang">Körper und Geist im Einklang</h2>
<p>Er veranschaulicht den Teilnehmern, was Boxen mit Kommunikation in ihrem Job gemeinsam hat. Sein Grundsatz: <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Körper und Geist im Einklang</a> fördern eine stimmige und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/detektivarbeit-keine-konjunktur-fuer-hochstapler/">souveräne Außenwirkung</a>. Er möchte über das Boxen „bewusste, körperliche Erfolgserlebnisse“ vermitteln.</p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/">Teamwork</a> wiederum ist Grundlage für <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Effektivität</a>. Kühlwein erklärt: „Der Sportnachmittag erhöht unsere Kreativität“. Durch den Tapetenwechsel würden Arbeitsprozesse geschmeidiger, weil im Fitnessstudio auch übers Geschäft gesprochen wird. Ideen und eine andere Denke werden gefördert.</p>
<p>In der Logistik sind <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">effiziente Prozesse</a> ein klarer <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Wettbewerbsvorteil</a>. Und so feilt man bei Erdt gemeinsam daran, dass Packstücke mit hoher Qualität und pünktlich ans Ziel kommen. „Messen können wir den Erfolg zwar nicht“, sagt Kühlwein. Aber er nimmt wahr, dass die Kollegen montags im <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-jobwechsel-oder-bleiben-3-entscheidungshilfen-fuer-unterwegs/">Meeting</a> oft Ideen für Abläufe präsentieren, die in der Woche zuvor noch als unlösbar erschienen.</p>
<h2 id="firmen-fitness-liegt-im-trend">Firmen-Fitness liegt im Trend</h2>
<p>Die von den Chefs vorgelebte Sportlichkeit strahlt auf andere Kollegen ab. Von den rund 500 Mitarbeitern der Erdt-Firmengruppe, die unter anderem Pharma- und Medizinprodukte verpackt und Online-Shops beim Fulfillment unterstützt, treibt gut die Hälfte regelmäßig Sport. Auch weil Erdt bei einer Kette von Fitnessstudios seit fast vier Jahren einen Rahmenvertrag abgeschlossen hat – den alle Beschäftigten gratis nutzen können.</p>
<p>Zudem gibt es Laufgruppen und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kollegen</a>, die sich regelmäßig zum Yoga oder beim Zirkeltraining treffen. Das Engagement zeigt Wirkung: Fehl- und Krankheitstage sinken und mancher Sesselsitzer hat sichtbar abgespeckt.</p>
<p>Wer beim Box-Training wahrnehme, wie ein stabiler Stand und bewusstes Atmen ihm Sicherheit geben, kann das auch in anderen Situationen abrufen, so Trainer Wagner. Etwa im nächsten Meeting mit dem Vorstand. Denn viele <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/">Probleme in der Kommunikation</a> sind auf falsche Atemtechnik oder negative Denke zurückzuführen.</p>
<h2 id="rollenspiel-e-offensiv-oder-defensiv">Rollenspiel/e: Offensiv oder defensiv?</h2>
<p>Rhetoriktrainer Peter Flume gefällt dieser Ansatz aus dem Kampfsport. Selbst früher als Fechter aktiv, sieht der Kommunikationsexperte Parallelen zwischen verbalen Gefechten bei der Arbeit und dem Boxen. „Auch im Business muss ich wissen, ob ich eher defensiv oder offensiv agieren will.“, sagt der Nürtinger.</p>
<p>Dabei komme es auf die Situation an. Ein Manager etwa ist vor seinen Mitarbeitern als <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Abteilungsleiter</a> in einer anderen Rolle, als wenn er vor dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/gehaelter-der-ceos/">Vorstandsvorsitzenden</a> spricht. Die Boxarbeit sei ein guter Weg, sich in unterschiedlichen Rollen besser einschätzen zu lernen.</p>
<p>In seinen Trainings zeigt der 51-Jährige Flume seinen Teilnehmern verschiedene offensive und defensive Strategien für Wortgefechte. In simulierten, realitätsnahen Situationen bekommen die Teilnehmer ein Gespür für die unterschiedlichen Techniken. Ein absolutes <em>No Go</em> für Flume ist es, sich auf Kosten anderer zu profilieren.</p>
<p>Die Strategie an die Erfordernisse des Gefechts anzupassen, ist beim Boxen genauso wichtig wie im Business. Auch der defensivste Boxer muss einmal in die Offensive gehen, wenn er erfolgreich aus dem Ring steigen will.</p>
<h2 id="flucht-nach-vorne-box-dich-durch">Flucht nach vorne, box&#8217; dich durch</h2>
<p>Wer sich im Wortgefecht elegant verteidigen möchte, der kann einen rhetorischen Angriff beispielsweise auf das Gegenüber umlenken. Ein Beispiel: Auf den Satz: „Wenn ich Ihre Frau wäre, würde ich Ihnen Gift geben!&#8221; antwortete Winston Churchill: „Wenn ich Ihr Mann wäre, würde ich es nehmen.&#8221;</p>
<p>Eine Methode höhnischen Bemerkungen zu begegnen, ist die Übertreibung: Statt sich vom Spott getroffen zu zeigen, sollten Wort-Kämpfer die verbale Attacke noch übertreiben. Wenn der Kollege etwa stichelt „Sie sind ja anscheinend Experte auf dem Gebiet“ entgegnen: „Gut, dass Sie das endlich erkennen.“</p>
<p>Möglichkeiten, einen Kampf im Berufsalltag von Anfang an zu unterbinden, sind kurze Antworten, auf provokante Fragen: „Sind Sie wirklich dieser Meinung?“ Die knappe Antwort: „Ja!“. Mit dieser deeskalierenden Aussage lassen sich Mitarbeiter im Meeting nicht in einen nervigen Dialog verwickeln.</p>
<h2 id="kurz-knapp-praezise">Kurz, knapp, präzise</h2>
<p>Eine knappe Antwort, ohne weitere Ausführungen, verhindert das. Wer unsachliche Kommentare nicht zum Streit werden lassen will, kann präzisierende Rückfragen stellen, rät Flume: Um was genau geht es ihnen?</p>
<p>Was exakt ist der Punkt, den sie ansprechen? Die Schlüsselworte: Genau, Exakt, im Detail etc. sind es, die eine Frage herausfordern, die präzise formuliert und damit in der Regel auch leichter zu beantworten ist. Zudem versachlicht der Fragende den ursprünglich unsachlichen Kommentar auf die Rückfrage hin meist, anstatt ihn zu wiederholen.</p>
<p>Versachlichen ist bei unsachlichen Kommentaren generell eine gute Methode, so der Rethoriker: Auf den Spruch „Sie haben doch gar nicht die Erfahrung, um solche Entscheidungen in ihrer ganzen Tragweite zu beurteilen!“, antworten: „Ich sehe, Sie sorgen sich um die zukünftige Entwicklung der Abteilung. Wenn Sie bitte einen Blick auf diesen Strategieplan werfen &#8230;“</p>
<h2 id="wenn-aus-kollegen-freunde-werden">Wenn aus Kollegen Freunde werden&#8230;</h2>
<p>Bei der Erdt-Gruppe ist der Sport nicht nur ein Kommunikations-Training. Gefestigt werden auch soziale Beziehungen. Die berühmten Soft Skills werden gestärkt, so der Geschäftsführer. Freundschaften entstehen und für Büroarbeiter sei laufen, dehnen oder boxen neben Körper- auch Geisttraining. Koordination und Gleichgewicht würden geschult. Alles zusammen wirke sich positiv auf die Arbeit und letztlich auf das Firmenimage aus, fasst Kühlwein zusammen.</p>
<p>Der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Familienbetrieb</a> feierte gerade sein 25-jähriges Bestehen. Die Führungskräfte sind stolz auf Mitarbeiter, die ihre Kinder zum Logistikunternehmen schicken, damit sie dort ausgebildet werden. Offensichtlich kommt an, was sich im Sportprofil der Firma zeigt: „Wir wollen unseren Leuten langfristig eine Perspektive geben und helfen, besser zu leben“, sagt Kühlwein. Dafür investiert auch er wöchentlich seinen Schweiß.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Pressmaster/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-223646572.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/schlagfertigkeit-boxen-mit-dem-chef-und-andere-fitnessprogramme/">Schlagfertigkeit: Boxen mit dem Chef und andere Fitnessprogramme</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Meetingkultur: Besprechung! Mal ohne Gruppenzwang…</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 02:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langes Sitzen, Schwafeln, Reden um den heißen Brei, Buhlen um Aufmerksamkeit. So oder so ähnlich laufen sie ab, die Meetings von Führungskräften. Frustriert? Schreibt gerne eure eigenen Erfahrungen mit Besprechungen unten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="langes-sitzen-schwafeln-reden-um-den-heissen-brei-buhlen-um-aufmerksamkeit-so-oder-so-aehnlich-laufen-sie-ab-die-meetings-von-fuehrungskraeften-frustriert-schreibt-gerne-eure-eigenen-erfah">Langes Sitzen, Schwafeln, Reden um den heißen Brei, Buhlen um Aufmerksamkeit. So oder so ähnlich laufen sie ab, die Meetings von Führungskräften. Frustriert? Schreibt gerne eure <em>eigenen</em> Erfahrungen mit Besprechungen unten als Kommentar hinein. Alexandra Götze gewährt Einblicke in ihrem Buch. Nah dran an der Realität, ein bisschen Fiktion muss sein&#8230;</h3>
<p><span id="more-9625"></span><strong>8:56 Uhr</strong> Während ich auf den Aufzug warte, schaue ich durch den Glasschacht hinunter in die Eingangshalle. Im Haus gibt es auch noch ganz klassische Fahrerkabinen, die mehr Personen fassen und um einiges schneller fahren, deshalb nutzen Mitarbeiter die Glasvariante eigentlich nur sehr selten. Ich entscheide mich heute aber ganz bewusst dafür, weil ich etwas Zeit zum Durchatmen gebrauchen kann.</p>
<p>Ich betrete den Aufzug, während ich gedanklich den nächsten Termin durchgehe. Zu keinem Meeting in der Woche habe ich ein ambivalenteres Gefühl als zur gleich anstehenden Teamleitersitzung. Auf der einen Seite bin ich neugierig und gespannt auf die aktuellen Neuigkeiten, die unser <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Personaldirektor</a> Boris verkünden wird. Auf der anderen Seite erscheint mir dieses Meeting immer mehr wie ein absurdes Possentheater.</p>
<p>In unserem Personalbereich leiten zehn Führungskräfte die unterschiedlichsten Funktionen: vom Training, welches ich verantworte, über das <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Controlling</a> und die Personalbeschaffung und -betreuung bis hin zum Personalmarketing sowie der Personaleinsatzplanung. Alles wichtige Bereiche, die, so sollte man meinen, eigentlich erwachsene Menschen verantworten. Eigentlich. Denn so, wie sich mittlerweile einige Kollegen in diesem Meeting benehmen, bin ich doch eher gewillt, an deren persönlicher Reife zu zweifeln.</p>
<h2 id="meetingkultur-mehr-scheinen-als-sein">Meetingkultur: Mehr Schein(en) als Sein?</h2>
<p>Manche buhlen so penetrant um Boris’ <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Aufmerksamkeit und Anerkennung</a>, dass sie mich sehr an mein pubertierendes, Selfie-süchtiges Patenkind erinnern. Ich habe <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Kollegen</a>, die so hysterisch über Boris’ seichte Witze lachen, dass ich dankbar für den Defibrillator bin, der auf jeder Etage hängt. Und selbstverständlich habe ich Kolleginnen, die stets einen Hauch zu viel Lippenstift und Parfüm auflegen. So als gingen sie zum Hostessencasting statt in ein dröges Führungskräftemeeting.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Konsens gibt den Ton an&#8221;</p></blockquote>
<p>All das wäre für sich eigentlich ganz gut auszuhalten. Es ist etwas anderes an diesem Meeting, was mich tierisch stört. Und das vor allem deswegen, weil ich mich dem selbst nicht entziehen kann: In unserem Führungskreis gibt es keinen Konflikt. Keine kontroversen Diskussionen. Keine Kritik. Der <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Konsens</a> gibt den Ton an. Andere Meinungen? Kaum vorhanden. Dagegensein? Unvorstellbar!</p>
<p>Wir alle haben aufgehört, unsere kritischen Gedanken laut auszusprechen. Warum und wie das passiert ist, weiß ich gar nicht mehr so genau. Irgendwann einmal müssen wir wohl entschieden haben, dass »kritisch sein« nur noch der Boris darf. Und der ist das jetzt auch. Und zwar in jedem Meeting. Er lebt seine Meinungs- und Stimmungsfacetten fein säuberlich aus und wir Mitarbeiter lassen dies stoisch über uns ergehen. Selbstverständlich regen wir uns nach der Besprechung mächtig über ihn auf. Dann finden wir ihn unmöglich, unfähig und unerträglich. Aber dass einer von uns bei diesem Termin etwas gegen Boris’ Meinung sagen würde – nicht auszudenken!</p>
<h2 id="querdenker-im-meeting-unerwuenscht">Querdenker im Meeting (un)erwünscht</h2>
<p>Es ist nicht so, dass das immer so war. Ich glaube schon, dass wir früher einen offeneren Austausch hatten. Aber irgendwann einmal hat Boris angefangen, es sehr persönlich zu nehmen, wenn die Mitarbeiter <em>nicht</em> seiner Meinung waren. Ich würde sogar sagen, je mächtiger Boris wurde, je mehr Verantwortung er von den Oberbossen zugesprochen bekam, umso weniger wollte er andere Meinungen zulassen. Er fing sogar an, sie so persönlich zu nehmen, dass es zuweilen <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/">berufliche Konsequenzen</a> für einzelne Kollegen hatte.</p>
<p>Was wohl der Urs zu solchen Menschen sagen würde? Gehen Typen wie Boris zu Life Coaches wie Urs? Eine grandiose Vorstellung! Boris massiert den Euter eines Wagyu-Rindes zu Simon &amp; Garfunkels »<a href="https://www.youtube.com/watch?v=H_a46WJ1viA">Bridge over troubled water</a>«. Um das zu erleben, würde ich einiges geben…</p>
<p>Dieses Führungsmeeting erinnert mich an ein Experiment zum Thema Gruppenzwang, das ich neulich einmal im Fernsehen gesehen habe. Beim Gruppenzwang geht es darum, das eigene Verhalten der Gruppennorm anzupassen, weil man dazugehören oder anerkannt werden möchte. Diese Zugehörigkeit ist uns Menschen wohl sehr wichtig. Was einleuchtend klingt, wie ich finde. Denn jeder, der, wie ich, zu Schulsportzeiten einmal als Letzte von der Bank gewählt wurde, weiß, wie scheiße es sich anfühlt, nicht dazuzugehören.</p>
<p>So richtig blöd, das haben auch die Versuchsteilnehmer im Fernsehen erzählt, wird es nur, wenn man den Wunsch hat, sich nicht mehr wie die Gruppe verhalten zu müssen. Wenn die Stimme im Kopf, die nach Veränderung ruft, immer lauter wird, weil man Gegebenheiten nicht mehr hinnehmen oder totgeschwiegene Dinge endlich ansprechen will.<br />
Eben genau so, wie es mir zurzeit geht!</p>
<p><strong>8:59 Uhr</strong> Zusammen mit meinem Kollegen Martin aus der Gehaltsbuchhaltung betrete ich den Raum und bin überrascht, dass wir die Ersten sind. Also, was mich betrifft, bin ich überrascht. Bei Martin nicht, denn der legt immer einen sehr gesteigerten Wert darauf, der Erste bei diesem Termin zu sein. Weil er nämlich dann, wenn alle anderen nach und nach das Büro betreten, zeigen kann, wie beschäftigt er ist. Er schaut so gebannt auf sein Firmenhandy, dass er kaum Zeit findet, aufzuschauen, um die eintreffenden Kollegen zu begrüßen.</p>
<p>Jetzt mal ernsthaft: Was könnte in der automatisierten Lohn- und Gehaltsabrechnung so dringend sein, dass er sich nicht einmal ein paar Minuten davon lösen kann? Nichts, selbstverständlich! Martins exzessiver Handynutzung liegen nur zwei Dingen zugrunde: 1. Showmacherei und 2. seine kommunikative Inkompetenz.</p>
<p>Ja, wirklich! Ich habe das schon bei mehreren männlichen Kollegen beobachtet: Sie nutzen das Handy zur Kommunikationsvermeidung. Vornehmlich bei Interaktionen und Meetings mit dem weiblichen Geschlecht. Männer nutzen das Handy vor Beginn eines Meetings, im Fahrstuhl oder auch in der Warteschlange der Kantine.</p>
<p>Eben überall dort, wo die Gefahr lauert, durch weibliche Verbalwellen mitgerissen zu werden. Wer konzentriert aufs Handy stiert, das wissen männliche Arbeitnehmer, läuft nicht Gefahr, von der Kollegin in ermüdenden Small Talk verwickelt zu werden.</p>
<p>Was Martin betrifft, würde ich jedoch sagen, dass ihm Punkt 1, Showmacherei, noch wichtiger ist. Denn er bekommt sehr genau mit, wenn Boris den Raum betritt. Dann legt er sein Handy selbstverständlich sofort zur Seite, aber nicht ohne irgendwelche tiefgründigen Sätze zu stöhnen wie »Wahnsinn, was da los ist!« oder »… war klar, dass ich da noch mal ran muss!«.</p>
<h2 id="pffff-pubertierender-pseudoprofi">Pffff … pubertierender Pseudoprofi!</h2>
<p><strong>9:03 Uhr</strong> Nach und nach gesellen sich die anderen Kollegen zu uns. Da hätten wir den verständnisvollen Volker aus dem Controlling, die behämmerte Birte aus der Personaldisposition, die Streberin Stefanie aus der Personalbeschaffung und den hyperaktiven Heiko aus dem Personalmarketing.</p>
<p>Der Raum füllt sich zusehends, und in beeindruckender Choreografie suchen die Kollegen sich ihre Plätze. In dieser Sitzung kann man natürlich nicht irgendeinen Sitzplatz wählen. Selbstverständlich gibt es Stammplätze, die ausschließlich von »Stammspielern« besetzt werden. Stammspieler sind Kollegen, die immer ein My wichtiger sind als der Rest des Teams. Sie sind die, die ganz nah dran sind am Oberboss.</p>
<p>Sie haben zum Beispiel alle wichtigen Informationen schon einige Tage früher, was sie für uns anderen zu begehrten Gesprächspartnern macht. Unsere Stammspieler heißen Agnes und Sabine. Agnes ist Boris’ Stellvertreterin und für den Bereich Talentmanagement verantwortlich. Eigentlich nenne ich sie nur »Wackeldackel«, weil sie ständig mitnickt, wenn Boris etwas Wichtiges sagt.</p>
<p>In letzter Zeit nickt sie jedoch auch, wenn er Dinge verneint oder nicht gut findet, was mich bei ihr eine Zwangsneurose diagnostizieren lässt. Sabine wiederum ist Boris’ Sekretärin und eine sehr treue Seele. Ich mag sie, weil sie nicht so eine Assistentin ist, die man fünfzehn Stunden lang vollschleimen muss, damit man einen kurzfristigen Termin beim Chef bekommt.</p>
<p><strong>9:08 Uhr</strong> Wie sonst auch startet Boris das Meeting und beginnt mit seinem Agendapunkt »Updates«. Ehrlicherweise müsste die Kategorie »Was mich an meinem Job besonders nervt« heißen, denn statt uns firmentechnisch auf den neuesten Stand zu bringen, lässt Boris uns mit erhöhtem Blutdruck an seinen ärgerlichsten Berufsereignissen teilhaben.</p>
<p>Grund für seine schlechte Laune ist heute leider auch noch eine Kollegin aus dem direkten Kollegenkreis: Moni. Sie ist verantwortlich für den Bereich Personalbetreuung, worunter auch die Unterstützung all unserer Geschäftsführer fällt. Es gibt bei uns tatsächlich einen Bereich, der sich ausschließlich um die Belange des höchsten Führungskreises kümmert. Leider legt der höchste Führungskreis den Begriff »Belange« sehr weitläufig aus, und so kann es schon einmal vorkommen, dass Moni sich für die Herren Geschäftsführer nach Hundehotels und Reiki-Centern erkundigen muss.</p>
<h2 id="wie-gehts-weiter-follow-up-ergebnisoffen">Wie geht&#8217;s weiter? Follow-Up, Ergebnis(offen)</h2>
<p>Heute muss sich Moni rechtfertigen, warum sie unserem indischen Geschäftsstellenleiter nicht dreißigtausend Euro Schulgeld für seine Kids bewilligt hat. Er und seine Familie kommen für ein Jahr nach Deutschland und der Inder möchte, dass seine Blagen eine Eliteschule besuchen, die nun einmal etwas kostet. Die Moni hat das jedoch abgelehnt, der Inder sich daraufhin bei Boris beschwert und dieser möchte nun von Moni wissen, »was da denn jetzt aktuell eigentlich das Problem ist«.</p>
<p>Boris glaubt, dieser Satz würde ein ergebnisoffenes »Verstehenwollen« transportieren, doch uns allen ist klar, dass es sich nur um ein schlecht verpacktes »Warum landet der Scheiß überhaupt auf meinem Tisch?« handelt. »Na ja«, sagt die Moni, »wir haben für diese Fälle doch extra ein Regelwerk aufgestellt und das deckelt Schulgeld bei fünfundzwanzigtausend Euro pro Jahr.«</p>
<p>»Jaaaa«, entgegnet Boris genervt, »natürlich haben wir ein Regelwerk, Moni. Aber, hallo? Hier geht es um den Leiter der Geschäftsstelle Indien. Die Inder wollen und die Inder bekommen eine Topausbildung für ihre Kinder. Also, bitte, gib das frei, und die Businessclass-Heimflüge alle zwei Monate ebenfalls. Indern ist ihre Familie total wichtig! Das weiß man aber auch, Moni.«</p>
<p>Der Moni bleibt nun nichts anders übrig, als so zu tun, als ob sie fleißig mitschreibt. Man sieht ihr jedoch an, dass sie innerlich so kocht, dass sie das sowieso nicht vergessen könnte.</p>
<p><strong>9:15 Uhr</strong> Boris geht zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Tagesgeschäft</a> über und plaudert noch über »diese unmögliche Ansage von oben« oder »jene lächerliche Entscheidung«, bis wir zu dem Programmpunkt kommen, der mich daran erinnert, warum ich mich in diesem Meeting nicht mehr gruppenkonform verhalten will: die Teamleiterupdates.</p>
<p><figure id="attachment_9626" aria-describedby="caption-attachment-9626" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9626"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/11/51cDdzUBrVL-255x400.jpg"  alt="Solche, die einen Job haben. Und andere, die ihn am liebsten gleich heute an den Nagel hängen würden. Last und Lust zugleich. Alexandra Götze hat dazu ein Buch geschrieben. Roman und Sachbuch in einem. Überzeugt von dieser Leseprobe? Dann nix wie kaufen... "  width="160"  height="251"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/11/51cDdzUBrVL-255x400.jpg 255w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/11/51cDdzUBrVL-268x420.jpg 268w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/11/51cDdzUBrVL.jpg 319w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9626" class="wp-caption-text">Solche, die einen Job haben. Und andere, die ihn am liebsten gleich heute an den Nagel hängen würden. Last und Lust zugleich. Alexandra Götze hat dazu ein Buch geschrieben. Roman und Sachbuch in einem. Überzeugt von dieser Leseprobe? Dann nix wie kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Bei den Teamleiterupdates darf jeder von uns sagen, woran er gerade arbeitet und was davon auch für die ganze Gruppe interessant sein könnte. Für mich die Killerrunde in Bezug auf <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/">Zeit und Effizienz</a>. In der Theorie eine gute Idee. In der Praxis funktioniert es nicht, weil wir ehrlicherweise gar nicht so genau wissen, was unsere Kollegen interessieren könnte.</p>
<p>Das liegt daran, dass wir alle nicht mehr die Aufgaben machen, die wir noch vor einem Jahr gemacht haben. Unsere Jobs ändern sich inhaltlich schnell, da ist man froh, wenn man seinen eigenen Bereich noch überblickt.</p>
<p>Und wenn ich jetzt auch noch Kollegen im Team habe, die mich persönlich null interessieren, und ich mich deswegen mit diesen auch nicht einmal beim <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Mittagessen</a> austausche, dann passiert es eben, dass ich irgendwann nicht mehr weiß, was für diese Kollegen eigentlich noch von Interesse sein könnte.</p>
<p>Die Moni blickt auch nicht mehr so richtig durch, hat sie mir einmal bei einem Kaffee erzählt: »Ganz ehrlich, Bea, bei uns allen kommen so oft Themen dazu, sind nicht mehr wichtig oder werden von anderen übernommen. Wer soll da noch durchblicken? Also erzähle ich in der Teamleitersitzung einfach immer irgendetwas Globalgalaktisches. Und das, was die Kollegen sagen, schreibe ich einfach stumpf mit und hefte es ab. Vielleicht brauche ich es ja irgendwann noch einmal.«</p>
<p>Also für mich ist das nichts. Da habe ich einfach keine Lust mehr drauf. Ich will das so nicht mehr! Dieses unsägliche Update dauert manchmal fast eine Stunde, bis alle durch sind. Kein Wunder, ist es doch die einzige Möglichkeit, Boris zu zeigen, wie superbeschäftigt man eigentlich ist. Diese Inforunde erfüllt für mich ihren Zweck überhaupt nicht. Von der verschwendeten Zeit einmal ganz abgesehen …</p>
<p>… und genau <em>so</em> werde ich es Boris heute sagen!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: gpointstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-267197963.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/meetingkultur-besprechung-mal-ohne-gruppenzwang/">Meetingkultur: Besprechung! Mal ohne Gruppenzwang…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufswahl: Jobwechsel oder bleiben? 3 Entscheidungshilfen für unterwegs</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-jobwechsel-oder-bleiben-3-entscheidungshilfen-fuer-unterwegs/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 05:30:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefrustet, blödes Feedback,  ein dummer Fehler. Gründe um im Job (un)zufrieden zu sein gibt es viele. Also, im Unternehmen bleiben oder wechseln? Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-jobwechsel-oder-bleiben-3-entscheidungshilfen-fuer-unterwegs/">Berufswahl: Jobwechsel oder bleiben? 3 Entscheidungshilfen für unterwegs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gefrustet-bloedes-feedback-ein-dummer-fehler-gruende-um-im-job-unzufrieden-zu-sein-gibt-es-viele-also-im-unternehmen-bleiben-oder-wechseln-ein-paar-entscheidungshilfen-auf-dem-weg-deine">Gefrustet, blödes Feedback,  ein dummer Fehler. Gründe um im Job (un)zufrieden zu sein gibt es viele. Also, im Unternehmen bleiben oder wechseln? Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer und Bestseller-Autor Jochen Mai&#8230;</h3>
<p><span id="more-9618"></span></p>
<p>Alle vier Jahre – so oft wechseln Fachkräfte im Durchschnitt ihren Job und Arbeitgeber. Das gilt für Fachkräfte aus betriebswirtschaftlichen Berufen, der IT, dem Ingenieur- und Gesundheitswesen sowie der <a style="font-family: Verdana, Geneva, sans-serif; font-size: 15px;" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Forschung und Entwicklung</a> – und es sind mehr Jobwechsel als im Bundesdurchschnitt aller Arbeitnehmer, wonach in Deutschland jeder zweite Arbeitnehmer frühestens nach zehn Jahren den Arbeitgeber wechselt.</p>
<p>Zunehmend mehr Biografien gleichen dabei einem Mosaik. Die Verbundenheit mit dem Arbeitgeber spielt bei der Wechselbereitschaft erwartungsgemäß die größte Rolle. Überraschender aber ist: Das zweite Jahr ist offenbar das kritischste. Danach verlässt nahezu jede dritte Fachkraft (30 Prozent) ihren Arbeitgeber wieder. Knapp jeder Vierte plant, den Job nach zwei bis fünf Jahren zu wechseln. Und rund 15 Prozent springen schon nach weniger als einem Jahr wieder von Bord.</p>
<blockquote><p>&#8220;Jeder dritte wechselt ab dem 3. Jahr die Firma&#8221;</p></blockquote>
<p>Hier und da können die Zahlen natürlich variieren. Solche Umfragen sind ja nur Momentaufnahmen. Die Ergebnisse aber bedeuten: Wir stehen in regelmäßigen Abständen vor dem Dilemma: bleiben oder gehen?</p>
<p>Klar, es gibt dabei ziemlich eindeutige Faktoren, die einem die Entscheidung abnehmen können: Akutes Mobbing etwa oder eine chronische Unverträglichkeit gegenüber dem eigenen Chef können dafür sorgen, dass man nur allzu schnell das Weite sucht. Zu Recht übrigens.</p>
<h2 id="unzufriedenheit-nicht-gleich-ein-kuendigungsgrund">Unzufriedenheit nicht gleich ein Kündigungsgrund!</h2>
<p>Allerdings ist es nicht immer so offensichtlich und einfach. Viel häufiger ist da nur dieses dumpfe Gefühl, das sich nicht so recht definieren oder greifen lässt. Direkt bei der ersten Unzufriedenheit zu kündigen – das erscheint den meisten dann aber doch zu überhastet und impulsiv. Auch zu Recht. Denn wer gedanklich mit einem Jobwechsel liebäugelt, sollte seine eigene Motivation und die Gründe hinter diesem Vorhaben genau analysieren.</p>
<p>Hierbei gibt es sowohl gute als auch schlechte Gründe, über die man sich im Klaren sein sollte. Die Kündigung ist im Zweifelsfall schnell verfasst und eingereicht, doch sind die damit verbundenen Konsequenzen leider oft viel weitreichender und vor allem langfristiger als manch schlechte Laune nach einer anstrengenden Woche im Job. Daher und gedacht als <strong>Entscheidungshilfe</strong>:</p>
<h2 id="gute-gruende-fuer-einen-jobwechsel">Gute Gründe für einen Jobwechsel</h2>
<ol>
<li>Frei nach Arthur Schopenhauer: »Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.« Wenn ein Job krank macht – egal, ob durch die Atmosphäre, den Stress oder die Kollegen –, sollte man die Notbremse ziehen und sich auf seine Gesundheit konzentrieren.</li>
<li>Nicht jede Aufgabe im Job kann eine Herausforderung sein, doch sollte Langeweile auch kein Dauerzustand sein. Jeder Job braucht Herausforderungen, an denen man wachsen kann.</li>
<li>Wir streben nach Entwicklung, wollen etwas erreichen und Ziele verwirklichen. Ist dies beim aktuellen Arbeitgeber nicht möglich, weil nahezu keine Beförderungen oder Fortschritte absehbar sind, geht schnell jeglicher Anreiz verloren – den ein anderes Unternehmen möglicherweise bieten kann.</li>
</ol>
<h2 id="schlechte-gruende-fuer-einen-jobwechsel">Schlechte Gründe für einen Jobwechsel</h2>
<ol>
<li><strong>Akuter Frust. </strong>Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, von der Arbeit genervt sein und keinen Bock auf gar nichts haben. Diese Phasen können sogar länger Doch sollte man nie aus der Wut heraus dem Chef vorschnell die Kündigung auf den Schreibtisch donnern – schon gar nicht, wenn diese mit deftigen Worten garniert wird. Dabei zerstört man leicht Brücken, über die man vielleicht noch mal gehen muss (und sei es nur für ein gutes Zeugnis).</li>
<li><strong>Negatives Feedback. </strong>Die Standpauke vom Chef, das sogenannte Come-to-Jesus-Meeting, hört sich niemand gerne an. Kritik ist immer unangenehm, besonders wenn sie zutrifft oder sich an etwas richtet, das einem wichtig ist. Doch Kritik ist kein Kündigungsgrund, sondern sollte sportlich genommen werden. Auch wenn sie im Kleid eines Ausrufungszeichens daherkommt, ist sie ein Doppelpunkt: Danach geht es weiter – vorzugsweise besser. Anders sieht es nur aus, wenn der Chef immer grundlos meckert, persönlich wird oder tagtäglich kein einziges gutes Haar an seinen Mitarbeitern lässt. Das wäre dann wieder ein veritabler Grund zum Abschied.</li>
<li><strong>Grobe Fehler. </strong>Einige Patzer im Job sind wirklich schwerwiegend. Der Arbeitgeber verliert eventuell einen wichtigen Kunden, und es war sogar die eigene Schuld. Vor Scham möchte man im Boden versinken und sich auf und davon machen. Besser nicht! Es zeugt von mehr Größe, die Verantwortung zu übernehmen, daraus zu lernen und dafür zu sorgen, den Fehler nie wieder und wiedergutzumachen.</li>
</ol>
<h2 id="aerger-macht-entscheidungen-rationaler">Ärger &#8211; macht Entscheidungen rationaler</h2>
<p>Man mag es kaum glauben, da Wut mit Rationalität eigentlich rein gar nichts zu tun hat. Doch Wissenschaftler um Maia Young von der Anderson School of Management in Kalifornien fanden heraus: Wer sich ärgert und sich richtig aufregt, bis das Blut kocht, trifft im Anschluss rationalere Entscheidungen.</p>
<p><figure id="attachment_9614" aria-describedby="caption-attachment-9614" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9614"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg"  alt="Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier..."  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-768x1195.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-643x1000.jpg 643w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-696x1083.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-1068x1662.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL.jpg 1594w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9614" class="wp-caption-text">Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Das dazugehörige Experiment ist zugegeben etwas gemein: Die ausgewählten Testteilnehmer sollten darüber diskutieren, ob eine Freisprechanlage das Autofahren beim Telefonieren sicherer mache. Zuvor wurden jedoch einige Kandidaten manipulativ auf die Palme gebracht. Als man die Diskutanten  anschließend  aufeinander  losließ,   hätte man ein einziges Hauen und Stechen erwarten können. Doch es kam anders.</p>
<p>Wer sich vorher aufgeregt und geärgert hatte, griff bereitwilliger zu den konträren Texten und differenzierten Argumenten und war auch eher bereit, seine bisherige Meinung zu hinterfragen oder gar zu ändern. Die Forscher glauben, dass es für das Nervenkostüm zwar durchaus eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Belastung</a> darstellt, bis zur Weißglut getrieben zu werden, der Ärger unterdrücke aber wiederum klassische Fehlfaktoren bei einer Entscheidung: Statt unbewusst nach Bestätigung der eigenen Ansicht zu suchen, sind wütende Menschen neuen Meinungen und Standpunkten gegenüber offener.</p>
<p><strong>Falls Sie sich also gerade über den Job ärgern: Die Entscheidung – bleiben oder gehen – könnte dadurch nur durchdachter ausfallen.</strong></p>
<p>Gleichwohl sind die schlechten Gründe kein Appell, sich mit der aktuellen Situation einfach abzufinden. Unzufriedenheit im Job sollten wir vielmehr als Signal oder Symptom erkennen, die Lage reflektieren und uns fragen:</p>
<ol>
<li>Wie lange besteht das Problem schon?</li>
<li>Glaube ich, dass es ein vorübergehender Zustand ist?</li>
<li>Haben meine Kollegen ähnliche Beschwerden?</li>
<li>Kann ich mit meinem Chef darüber sprechen?</li>
<li>Habe ich eine berufliche Alternative?</li>
</ol>
<p>Wer hier ehrlich mit sich selbst ins Gericht geht – aber auch dem Arbeitgeber und der Situation gegenüber fair bleibt –, erkennt meist schnell, ob der Wunsch nach einem Jobwechsel nur temporärer Unzufriedenheit entspringt oder ob wirklich eine berufliche Veränderung notwendig ist.</p>
<h2 id="bewegung-hilft-beim-entscheiden">Bewegung hilft beim Entscheiden</h2>
<p>Die negativen Auswirkungen durch stundenlanges Sitzen am Arbeitsplatz sind Ihnen wahrscheinlich schon bekannt. Eine deutsche Studie setzt aber noch einen drauf: Nicht nur der Rücken leidet darunter, den ganzen Tag zu sitzen – die Entscheidungen leiden ebenso.</p>
<p>Frank Fischer von der Münchner LMU kam zu diesem Ergebnis, als er Probanden in einer Reihe von verschiedenen Testbüros arbeiten ließ – mal an ergonomischen Stühlen, mal an Pinnwänden oder an höhenverstellbaren Tischen. Dabei beobachtete er das Arbeitsverhalten und siehe da: Wer öfter mal im Stehen arbeitete, hatte 24 Prozent mehr Ideen und traf in 25 Prozent der Fälle auch bessere Entscheidungen als die sitzen gebliebene Fraktion&#8230;</p>
<p><strong>Exklusiver Auszug/ Serie in 5 Teilen aus:</strong><em> Jochen Mai: Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam. Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt, © 2016 dtv Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, München </em><strong>&#8211; andere Teile der Serie <a href="http://karriere-einsichten.de/?s=Warum+ich+losging%2C+um+Milch+zu+kaufen%2C+und+mit+einem+Fahrrad+nach+Hause+kam">hier</a> lesen<i>!</i></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jack Frog/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-271854596.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-jobwechsel-oder-bleiben-3-entscheidungshilfen-fuer-unterwegs/">Berufswahl: Jobwechsel oder bleiben? 3 Entscheidungshilfen für unterwegs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufswahl: Kaminkarriere, Patchwork und deine Bedürfnisse…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2016 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaminkarrieren waren gestern, Patchwork heute. Und morgen? Da kommst du, mit deinen Bedürfnissen zum Traumjob. Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer und Bestseller-Autor Jochen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/">Berufswahl: Kaminkarriere, Patchwork und deine Bedürfnisse…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kaminkarrieren-waren-gestern-patchwork-heute-und-morgen-da-kommst-du-mit-deinen-beduerfnissen-zum-traumjob-ein-paar-entscheidungshilfen-auf-dem-weg-deiner-berufung-zu-folgen-leseprobe-von">Kaminkarrieren waren gestern, Patchwork heute. Und morgen? Da kommst du, mit deinen Bedürfnissen zum Traumjob. Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer und Bestseller-Autor Jochen Mai&#8230;</h3>
<p><span id="more-9617"></span></p>
<p>Eng mit der Selbstverwirklichung verbunden ist die sogenannte Maslow’sche Bedürfnispyramide – benannt nach ihrem Erfinder, dem amerikanischen Psychologen Abraham  Maslow.</p>
<p>In seinen Studien befasste er sich mit den unterschiedlichen Stufen menschlicher Bedürfnisse und kam dabei zu dem Schluss,  dass  diese  aufeinander  aufbauen  –  was  auch die Form der Pyramide erklärt. Erst wenn die Bedürfnisse der unteren Stufen erfüllt sind, kann man sich demnach auf die höheren Ebenen konzentrieren.</p>
<p>In den unteren Stufen finden sich die <em>Grundbedürfnisse</em> (sogenannte Defizitbedürfnisse) wie schlafen und essen, aber auch die Sicherheitsbedürfnisse – wozu die Arbeit und das Einkommen zählen. Fehlen sie, ist Zufriedenheit eine seltene Ausnahme. Die Selbstverwirklichung bildet hingegen die Spitze der Bedürfnispyramide und wird erst dann relevant, wenn alle anderen Defizite beseitigt sind.</p>
<h2 id="erst-die-finanzielle-sicherheit-dann-der-sinn">Erst die finanzielle Sicherheit, dann der Sinn?</h2>
<p>Das ist zwar ein sehr einfaches Konzept, das auch nicht unumstritten ist. Es zeigt aber, wie schwer die Entscheidung für die Selbstverwirklichung ist, wenn man sich vorher auf eine ganze Menge anderer Dinge konzentrieren muss – allen voran natürlich die finanzielle Versorgung. Laut Maslow schaffen es daher auch nur rund zwei Prozent der Weltbevölkerung, die Stufe der <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/">Selbstverwirklichung</a> zu erreichen. Seien Sie also dankbar, falls Sie gerade dieses »Luxus«-Problem haben.</p>
<p>Das ist dann auch der Kern und <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Knackpunkt</a> der Entscheidung, die wir rund um den Beruf treffen müssen. Zwar streben die meisten nach Selbstverwirklichung, scheuen aber die möglichen Konsequenzen, die damit verbunden sein können. Etwa, wenn man dafür auf den gut bezahlten und sicheren Job verzichtet und sich mit seiner Idee selbstständig macht.</p>
<p>Es kann viele Vorteile bringen, seinem Herzen zu folgen und sich nur auf das zu konzentrieren, was einen wirklich antreibt. Jeder, der schon einmal ein selbstgestecktes Ziel erreicht hat, wird sich noch gut an die Euphorie erinnern, die ihn dabei ergriffen hat. Aber es ist keinesfalls garantiert, dass es so kommt (allerdings ist es das auch in einer vermeintlich sicheren Festanstellung nicht, was nicht gerade wenige ausblenden).</p>
<blockquote><p>&#8220;Kaminkarrieren nehmen ab, Patchwork-Laufbahnen zu&#8221;</p></blockquote>
<p>Womöglich ist die Frage nach der Berufswahl aber auch schon im Ansatz völlig falsch gestellt. In dem Maß, in dem Kaminkarrieren abnehmen und sogenannte Patchwork-Laufbahnen zunehmen, wird die Frage nach dem »Was will ich werden?« immer obsoleter.</p>
<p>Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich ist es wichtig, Ziele zu haben, sich für diese bewusst (!) zu entscheiden und diese anschließend auch konsequent und mit aller Leidenschaft zu verfolgen. Aber das <em>WAS </em>kann dabei eben immer wieder wechseln.</p>
<h2 id="lebenslaenglich-war-gestern">Lebenslänglich? War gestern&#8230;</h2>
<p>Sie müssen heute – glücklicherweise – eben nicht mehr auf Anhieb den einen optimalen Beruf für sich finden und sind dann auch nicht auf Lebenszeit festgelegt. Das ist zwar kein Freifahrtschein für einen leichtfertigen Umgang mit der Berufswahl – es nimmt dieser aber den finalen Druck.</p>
<p>Viel wichtiger ist, seine berufliche Entwicklung perspektivisch zu betrachten. Der erste Job mag ein wichtiges Sprungbrett sein, der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/berufseinstieg-ich-weiss-wo-ich-beruflich-hin-moechte/">Berufseinstieg</a> eine Zäsur – aber er prägt nicht das Ende des Weges und schon gar nicht das Ziel. Denken Sie dabei bitte auch an andere Lebensbereiche: Partnerschaft oder Familie – und wie sich deren Entwicklung mit Ihren beruflichen Zielen im Laufe der Jahre vereinbaren lässt.</p>
<p>Die vielleicht wichtigere Frage klingt daher nur minimal anders, übt aber einen gigantischen Unterschied auf die persönliche Entwicklung und das Lebensgefühl aus:</p>
<h2 id="wer-will-ich-werden">WER will ich werden?</h2>
<p><figure id="attachment_9614" aria-describedby="caption-attachment-9614" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9614"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg"  alt="Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier..."  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-768x1195.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-643x1000.jpg 643w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-696x1083.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-1068x1662.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL.jpg 1594w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9614" class="wp-caption-text">Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Bei dieser Formulierung ist es ähnlich wie bei den Fragen <em>Warum </em>versus <em>Wozu</em>: Sie klingen verwandt, nehmen aber eine ganz andere Perspektive ein.</p>
<p>Wer sich fragt, <em>wer </em>er oder sie einmal werden will, konzentriert seine Ambitionen und seine Energie auf einen Bestandswert, der keinen Konjunkturzyklen unterliegt, der einem nie genommen werden kann und im Idealfall ständig im Wert steigt.</p>
<p>Vor allem aber setzt es Ursache und Wirkung in ein gesundes Verhältnis: Karriere ist dann das, was während der Persönlichkeitsentwicklung passiert. Die Priorität aber liegt auf einem   konkurrenzfreien Vorbild, dem man nur selbst nacheifern kann – weil man es so will und sich selbst dazu entschieden hat.</p>
<h2 id="hohe-boni-bessere-entscheidungen">Hohe Boni, bessere Entscheidungen?</h2>
<p>Es ist eigentlich ein alter Hut, dass Geld Entscheidungen beeinflusst – spätestens seit den Skandalen über die Vergaben und Wahlen innerhalb der FIFA ist das vielen bewusst. Neben der allgegenwärtigen Korruption gibt es aber noch einen weiteren Effekt, den die Harvard-Wissenschaftler Shawn A. Cole, Martin Kanz und Leora Klapper entdeckt haben:</p>
<p>Geld – in Form von hohen Boni und Zusatzzahlungen – führt zu besseren Entscheidungen bei Arbeitnehmern. Stellte man den Betroffenen einen höheren finanziellen Anreiz in Aussicht, wurden deren Entscheidungen sofort nachhaltiger, was laut den Wissenschaftlern daran lag, dass sich deren Motivation steigerte und eine genauere Prüfung der Alternativen vorgenommen wurde.</p>
<p>Allerdings – und das sagen andere Studien – wirken solche <em>extrinsischen </em>Motivatoren nur kurzfristig. Entweder muss dann die Dosis (sprich: der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Bonus</a>) immer wieder erhöht werden, oder aber die Wirkung verpufft&#8230;</p>
<p><strong>Exklusiver Auszug/ Serie in 5 Teilen aus:</strong><em> Jochen Mai: Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam. Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt, © 2016 dtv Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, München </em><strong>&#8211; andere Teile der Serie <a href="http://karriere-einsichten.de/?s=Warum+ich+losging%2C+um+Milch+zu+kaufen%2C+und+mit+einem+Fahrrad+nach+Hause+kam">hier</a> lesen<i>!</i></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: TunedIn by Westend61/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-265107035.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/11/berufswahl-kaminkarriere-patchwork-und-deine-beduerfnisse/">Berufswahl: Kaminkarriere, Patchwork und deine Bedürfnisse…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Berufswahl: Volle Selbstverwicklung oder tolle Bezahlung?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-volle-selbstverwicklung-oder-tolle-bezahlung/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2016 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=9616</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer über eine möglichst unvoreingenommene Berufswahl nachdenkt, kommt an zwei Themen nicht vorbei: der Selbstverwirklichung und dem Geld. Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-volle-selbstverwicklung-oder-tolle-bezahlung/">Berufswahl: Volle Selbstverwicklung oder tolle Bezahlung?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-ueber-eine-moeglichst-unvoreingenommene-berufswahl-nachdenkt-kommt-an-zwei-themen-nicht-vorbei-der-selbstverwirklichung-und-dem-geld-ein-paar-entscheidungshilfen-auf-dem-weg-deiner-berufung-zu">Wer über eine möglichst unvoreingenommene Berufswahl nachdenkt, kommt an zwei Themen nicht vorbei: der Selbstverwirklichung und dem Geld. Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer und Bestseller-Autor Jochen Mai&#8230;</h3>
<p><span id="more-9616"></span></p>
<p>Der erste Begriff wabert spätestens seit den Siebzigerjahren durch die Breite der Gesellschaft. Das Wirtschaftswunder hat uns wählerischer werden lassen. Die Arbeit dient uns seitdem nicht mehr allein zur Einkommenserzielung, sie muss auch sinnstiftend sein und zu weit Größerem von Nutzen. Interessanterweise gibt es seit Ende der Neunziger-, Anfang der Nullerjahre eine andere Entwicklung: Viele suchen nun eher nach der sogenannten <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Work-Life-Balance</a>. Was ähnlich klingt, in Wahrheit aber eine komplett gegensätzliche Sichtweise ist.</p>
<h2 id="work-life-gibts-nicht-als-balance">Work-Life gibt&#8217;s <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> als Balance</h2>
<p>Nix mehr mit Selbstverwirklichung im Job. Work-Life-Balance suggeriert einen Gegensatz, den es eigentlich gar nicht gibt: Wer arbeitet, der lebt nicht. Deshalb müssen beide Pole ständig ausgeglichen werden.</p>
<p>Auch wenn das kurz auf ein Nebengleis führt: Ich halte den Begriff für groben Unfug. Leben und Arbeit können wunderbar symbiotisch miteinander verbunden sein, einander stärken und befruchten. Der allzeit perfekte Ausgleich, die virtuose <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/">Balance zwischen Beruf und Privatleben</a> gelingt ohnehin nicht – es ist eine Illusion, an der allerdings manche Trainer und Autoren famos verdienen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Unausgeglichenheit &#8211; Motor für Engagement und Kreativität&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Mensch ist von Natur aus unausgeglichen. Und das ist auch gut so: Unausgeglichenheit ist unser Motor für Engagement und Kreativität. Zahlreiche Unternehmer, Manager oder Leistungsträger sind gerade deshalb so erfolgreich, weil sie von dieser inneren Unruhe getrieben werden und sich ständig verbessern wollen.</p>
<h2 id="finde-deinen-rhythmus">Finde <em>deinen</em> Rhythmus!</h2>
<p>Balance und Ausgeglichenheit sind eher eine Frage von Lebensepisoden. Wenn überhaupt, dann gibt es so etwas wie <em>Lebensbalance</em>: Jeder Abschnitt verlangt von uns neue individuelle Prioritäten, bei denen wir uns immer wieder neu entscheiden müssen. Mal hat der Beruf Vorrang, mal das Private. Es geht also nicht um die Balance von Leben und Arbeit, sondern um den <em>Rhythmus</em>, den unser Leben bekommt – mit der Arbeit, in unserem Beruf.</p>
<p>Es gibt Phasen, die verlangen von uns <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-2/">volle Konzentration</a> und vollen Einsatz. Vielleicht sogar über zehn, zwölf, 14 Stunden am Tag. Schlaf wird dann zur Mangelware, Freundschaftspflege zum Luxus. Aber diese Phasen gehen vorbei, und ihnen folgen in der Regel Zeiten des Ausgleichs und der Muße. Mal länger, mal kürzer. Allein diese Abwechslung sorgt schon in gewisser Weise für Balance. Und Spannung.</p>
<h2 id="leidenschaft-ohne-gucken-auf-die-uhr">Leidenschaft &#8211; ohne Gucken auf die Uhr</h2>
<p>Oder eben für Selbstverwirklichung. Kaum jemand, der seinen Beruf liebt, sich dort ausleben und weiterentwickeln kann, wird die Stunden zählen, die am Abend doch bitte wieder ausgeglichen werden müssen. Trotzdem muss da in den vergangenen Jahren etwas passiert sein, was die Menschen von ihren Berufen und ihrer <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Berufung</a> entfernt hat. Und ich glaube, das ist das Geld.</p>
<p>Man muss das wohl ganz nüchtern feststellen: Selbstverwirklichung und ein hohes Gehalt können sich zwar parallel entwickeln, ganz oft sind sie aber Rivalen, die uns dazu zwingen, uns zu entscheiden: Will ich einen Beruf, in dem ich mich selbst ausleben und verwirklichen kann – oder möglichst viel Geld verdienen?</p>
<p><figure id="attachment_9614" aria-describedby="caption-attachment-9614" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9614"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg"  alt="Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier..."  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-768x1195.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-643x1000.jpg 643w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-696x1083.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-1068x1662.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL.jpg 1594w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9614" class="wp-caption-text">Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Soll man sich voll und ganz seiner <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/geschaeftsmodelle-erfolg-reich-und-was-noch-alles-in-dir-steckt/">Leidenschaft</a> zur Kunst verschreiben, die aber möglicherweise nur sehr unregelmäßige Einnahmen bringt und bereits nach kurzer Zeit mehr Belastung als Traumjob ist? Oder soll man doch das BWL-Studium durchziehen, das man zwar ganz spannend findet und das auch beruflich mehr Türen öffnet, wo jedoch deutlich weniger <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Herzblut</a> drinhängt?</p>
<p>Ebenso kann es bei der Auswahl eines Arbeitgebers sein: Der kleine Betrieb bietet möglicherweise mehr Freiheiten, man kann sich selbst stärker einbringen, Ideen verwirklichen und Projekte anstoßen. Genau das, was man sich immer gewünscht hat. Die</p>
<p>Karriere im großen Konzern bringt dafür aber mehr als das doppelte Gehalt und die Chance, nach einigen Jahren ins gehobene Management aufzusteigen.</p>
<p>Außerdem klingt es auch im Lebenslauf und vor Freunden schicker, wenn man sagen kann: »Aktueller Arbeitgeber: Audi« statt »Aktueller Arbeitgeber: Anton Müller GmbH«. Dafür hat man allerdings auch immer das Gefühl, nur ein Zahnrad in einem sehr großen Getriebe zu sein, ohne wirklich zu sehen, welchen Beitrag man selbst zum Gesamterfolg leistet&#8230;</p>
<p><strong>Exklusiver Auszug/ Serie in 5 Teilen aus:</strong><em> Jochen Mai: Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam. Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt, © 2016 dtv Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, München </em><strong>&#8211; andere Teile der Serie <a href="http://karriere-einsichten.de/?s=Warum+ich+losging%2C+um+Milch+zu+kaufen%2C+und+mit+einem+Fahrrad+nach+Hause+kam">hier</a> lesen<i>!</i></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: gpointstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-300657839.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-volle-selbstverwicklung-oder-tolle-bezahlung/">Berufswahl: Volle Selbstverwicklung oder tolle Bezahlung?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufswahl: Finde den Beruf, der zu dir passt – nicht andersrum!</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 07:42:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[High Potentials]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jobs gibt es viele. Die Frage ist aber, passen die auch zu dir? Oft ist es andersrum, Menschen zwängen sich in Rollenbeschreibungen die gar nicht zu ihnen passen. Ein paar&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-finde-den-beruf-der-zu-dir-passt-nicht-andersrum/">Berufswahl: Finde den Beruf, der zu dir passt – nicht andersrum!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jobs-gibt-es-viele-die-frage-ist-aber-passen-die-auch-zu-dir-oft-ist-es-andersrum-menschen-zwaengen-sich-in-rollenbeschreibungen-die-gar-nicht-zu-ihnen-passen-ein-paar-entscheidungshilfen-auf-dem">Jobs gibt es viele. Die Frage ist aber, passen die auch zu dir? Oft ist es andersrum, Menschen zwängen sich in Rollenbeschreibungen die gar nicht zu ihnen passen. Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer und Bestseller-Autor Jochen Mai&#8230;</h3>
<p><span id="more-9615"></span></p>
<p>Wie und warum wählen wir unseren Beruf überhaupt aus? Hier fallen den meisten auf Anhieb viele methodische Wege ein, indem sie ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Stärken und Talente</a> erforschen,  dazu  passende  Berufsprofile, Arbeitsmarkt.</p>
<p>Chancen und Ausbildungswege analysieren und vergleichen und schließlich den für sie besten Weg wählen. Wirklich kein schlechtes und durchaus systematisches Vorgehen. Dazu steht Ihnen schließlich das gesamte Arsenal an Entscheidungstechniken und Auswahlmethoden zur Verfügung.</p>
<p>Allerdings, und das ist das Überraschende, ist unsere <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Berufswahl</a> längst nicht so unabhängig, wie wir meinen. Natürlich steht es jedem grundsätzlich frei, den Beruf zu ergreifen, den er oder sie selbst ausüben möchte. Leider wählt dabei aber die sogenannte <em>latente Prägung </em>jedes Mal mit. Und zwar kräftig.</p>
<h2 id="abwaegeprozess-harte-und-weiche-faktoren">Abwägeprozess, harte und weiche Faktoren</h2>
<p>Da sind zum einen ökonomische Kriterien: Sind die Aussichten für eine Branche oder einen Berufszweig alles andere als rosig, entscheiden sich viele im Zweifelsfall lieber opportun – gegen den Berufswunsch und für <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">finanzielle Sicherheit</a>. Blöd halt, wenn wir dabei einem Schweinezyklus aufsitzen und am Ende eine Profession ausüben, für die es inzwischen kaum noch eine Nachfrage gibt. Auch <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">soziale Faktoren</a> limitieren die Berufswahl. Wir betrachten ganz genau, welche Berufe in unserer Familie ausgeübt werden, nehmen auf, wie die Karrierepläne der besten Freunde aussehen und bekommen auch mit, was Schulkameraden nach dem Abschluss planen. Das alles prägt uns. Enorm.</p>
<p>Sogar wer sich bewusst von den anderen unterscheiden und abheben will, ist in seiner Wahl alles andere als frei – er schließt die Berufe der Personen aus, mit denen er eben nichts zu tun haben will, obwohl die vielleicht zu ihm besonders gut passen.</p>
<blockquote><p>&#8220;(K)ein Klischee: Jungs was Kaufmännisches, Mädels was Soziales&#8221;</p></blockquote>
<p>Ähnlich verhält es sich mit den typischen Geschlechterrollen: Zwar weichen die Grenzen zwischen Männer- und Frauenberufen immer weiter auf, doch zeigt sich gerade bei Schülern, dass die Verteilung im Denken noch sehr präsent ist. Danach sehen sich Jungen nach wie vor am ehesten in technischen oder kaufmännischen Berufen. Mädchen streben hingegen in medizinische, soziale und künstlerische Branchen.</p>
<p>Die latente Prägung zeigt sich sogar bei der Jobsuche selbst. Ich selbst betreibe ja mit Karrieresprung.de eine Jobbörse, auf der sich jeden Monat rund zwei Millionen Menschen nach neuen Jobangeboten umsehen. Die Anfragen sind natürlich komplett anonym, sie lassen sich aber trotzdem statistisch auswerten.</p>
<p>Und so können wir dort – wie unsere Kollegen in anderen <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Online-Jobbörsen</a> sicher auch – jedes Mal beobachten, dass die Besucher ganz gezielt nach konkreten Jobprofilen suchen. In die Suchmaske kann man logischerweise aber nur die Begriffe eingeben, mit denen man – aus seiner bisherigen Erfahrung oder eben durch Freunde oder Familie – vertraut ist. Und so kann das Ergebnis eben auch nichts Neues bringen, sondern nur eine Entscheidung für oder gegen etwas sein, das einem schon bekannt war.</p>
<p><strong>Kurzum: Durch die eigene latente Prägung erschließen wir uns keine neuen Horizonte, sondern schmoren regelrecht im eigenen Saft. Das Konzept der freien Berufswahl wird dadurch tendenziell ad absurdum geführt, zumindest aber enorm eingeschränkt. Wir wählen, was wir kennen.</strong></p>
<p><figure id="attachment_9614" aria-describedby="caption-attachment-9614" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9614"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg"  alt="Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier..."  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-768x1195.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-643x1000.jpg 643w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-696x1083.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-1068x1662.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL.jpg 1594w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9614" class="wp-caption-text">Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Im Umkehrschluss bedeutet das: Wollen Sie freier wählen und den Beruf finden, der am besten zu Ihnen passt, sollten Sie unbedingt Ihren Horizont erweitern – entgegen den bisherigen Interessen. Richten Sie in den Medien bewusst den Blick auf Jobs, von denen Sie noch nie etwas gehört haben, und lesen Sie darüber alle Artikel, sobald Sie irgendwo etwas entdecken:</p>
<p>Was macht ein XYZ? Wie sieht sein Alltag aus? Was benötigt man dazu? Gerade rund um die neuen Medien und die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/">Digitalisierung</a> entstehen gerade zahlreiche neue Berufe, an die wir vor fünf Jahren noch nicht einmal gedacht haben, geschweige denn einen Namen dafür hatten. Die Welt wartet vielleicht nicht unbedingt auf Sie (das tut sie sowieso für keinen von uns), aber womöglich haben Sie schon lange genau auf dieses Berufsprofil gewartet.Wäre doch schade, wenn Sie diese Chance verpassen, nur weil die latente Prägung zuweilen noch latente Ignoranz im Schlepptau hat&#8230;</p>
<p><strong>Exklusiver Auszug/ Serie in 5 Teilen aus:</strong><em> Jochen Mai: Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam. Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt, © 2016 dtv Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, München </em><strong>&#8211; andere Teile der Serie <a href="http://karriere-einsichten.de/?s=Warum+ich+losging%2C+um+Milch+zu+kaufen%2C+und+mit+einem+Fahrrad+nach+Hause+kam">hier</a> lesen<i>!</i></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-291313907.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-finde-den-beruf-der-zu-dir-passt-nicht-andersrum/">Berufswahl: Finde den Beruf, der zu dir passt – nicht andersrum!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufswahl: Verwirkliche dich selbst, mit Bauchgefühl!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 14:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Smalltalk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder kennt diese Frage: &#8220;Und, was machst du so &#8211; ich meine, beruflich?&#8221; Und sie nervt! Tut sie das, weil du überlegst etwas zu ändern? Ein paar Entscheidungshilfen auf dem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-verwirkliche-dich-selbst-mit-bauchgefuehl/">Berufswahl: Verwirkliche dich selbst, mit Bauchgefühl!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-kennt-diese-frage-und-was-machst-du-so-ich-meine-beruflich-und-sie-nervt-tut-sie-das-weil-du-ueberlegst-etwas-zu-aendern-ein-paar-entscheidungshilfen-auf-dem-weg-de">Jeder kennt diese Frage: &#8220;Und, was machst du so &#8211; ich meine, beruflich?&#8221; Und sie nervt! Tut sie das, weil du überlegst etwas zu ändern? Ein paar Entscheidungshilfen auf dem Weg, deiner Berufung zu folgen. Leseprobe von karrierebibel-Gründer und Bestseller-Autor Jochen Mai&#8230;</h3>
<p><span id="more-9613"></span></p>
<p>Wann immer sich zwei Fremde kennenlernen – auf einem Kongress, in einem Restaurant, an der Bar oder auf einer Party –, irgendwann fällt die obligatorische Frage: »Und was machen Sie so beruflich?« Eine Frage, mit der man eigentlich nie falsch liegen kann. Sie gibt dem Gesprächspartner die Gelegenheit, ein wenig über sich selbst zu erzählen, gleichzeitig zeigt man aufrichtiges Interesse, kann mehr über den anderen erfahren sowie neue Anhaltspunkte für das weitere Gespräch finden.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Was </em>machen Sie eigentlich beruflich?&#8221;</p></blockquote>
<p>Viel spannender als die Frage: »<em>Was </em>machen Sie eigentlich beruflich?«, ist allerdings die nach dem Grund: <em>»Warum </em>machen Sie das beruflich?« Jetzt nicht unbedingt als Einstieg beim Smalltalk – das wirkt latent vorwurfsvoll –, aber durchaus gedanklich. »Ach, da bin ich einfach so reingeschliddert«, wäre vielleicht manchmal die ehrliche Antwort, wenn auch eine ziemlich unbefriedigende. Viel zu zufällig, passiv und unentschlossen wirkt sie.</p>
<p>Die meisten können sich noch gut daran erinnern, wie sie kurz vor dem Ende der Schulzeit von den Eltern oder auch von Freunden gefragt wurden: »Was willst du eigentlich mal machen, wenn du mit der Schule fertig bist?« Gute Frage! Viele stammeln dann irgendwelche Wunschvorstellungen, imaginieren Karrieren und Jobprofile, denken an <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/">finanzielle Freiheit und Selbstverwirklichung</a>.</p>
<p>Irgendwas davon wird man schon finden. Heraus kommt dann leider oft ein Arbeitsplatz, an dem man acht Stunden täglich absitzt und sich anschließend wieder auf den Heimweg macht. Unser Leben ist dann wie ein Song von Rihanna: »<a href="https://youtu.be/HL1UzIK-flA">Work, work, work, work, work</a>« – und den Rest verstehen wir nicht. Dabei sollte der Beruf doch etwas sein, das die Persönlichkeit ausmacht und widerspiegelt – etwas, das man selbst ist.</p>
<p>Wir alle wollen einen Beruf finden, der uns langfristig glücklich macht und erfüllt, der uns vor <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Herausforderungen</a> stellt, aber nicht überfordert, der unseren Vorlieben entspricht und Aufstiegsmöglichkeiten bietet, aber möglichst wenig Stress mit sich bringt und genügend Freizeit für Hobbys und die Familie lässt.</p>
<p>Bei so vielen Ansprüchen ist es eigentlich <em>kein</em> Wunder, dass uns diese vor eine der schwersten Entscheidungen stellen, die das Leben bereithält.</p>
<p>Aber nehmen Sie sich doch wieder einmal die Zeit für einen kurzen Selbsttest und stellen Sie sich gerade mal der Frage: »Was machen Sie beruflich?« Wie würden Sie antworten – ganz spontan? Welche Formulierung kommt Ihnen dabei instinktiv in den Sinn?</p>
<h2 id="arbeit-oder-status-was-ueberwiegt">Arbeit oder &#8220;Status&#8221;, was überwiegt?</h2>
<p><figure id="attachment_9614" aria-describedby="caption-attachment-9614" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9614"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg"  alt="Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier..."  width="160"  height="249"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-257x400.jpg 257w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-768x1195.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-643x1000.jpg 643w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-696x1083.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-1068x1662.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL-270x420.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/10/81vCnt14leL.jpg 1594w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9614" class="wp-caption-text">Wir treffen täglich tausende Entscheidungen, (un)bewusst! Licht ins Dunkel bringt Jochen Mai mit seinem neuen Buch. Euch hat diese Leseprobe überzeugt? Dann kauft das ganze Buch hier&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Die meisten antworten so was wie: »<a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Ich bin Bürokauffrau</a>«, »Ich bin Elektriker«, »Ich bin Immobilienmaklerin«, »Ich bin Einzelhandelskaufmann«, »Ich bin Lehrerin«. Sie werden ohne groß darüber nachzudenken diese Version wählen.</p>
<p>Und das ist auch gut so. Denn allein diese Wortwahl kann einiges darüber verraten, wie zufrieden jemand mit seiner aktuellen beruflichen Situation ist und ob wir wirklich für das brennen, was wir tun.</p>
<p>Wie das? Lassen Sie mich einen Alternativvorschlag machen, den man zuweilen auch hört: Statt »<a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Ich bin Arzt</a>« könnte die betroffene Person auch sagen: »Ich arbeite in der Stadtverwaltung« oder »<a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/mobilitaet-mietwagen-verbindlichkeit/">Ich bin Angestellter</a>«.</p>
<p>Merken Sie was? Genau: In der zweiten Variante wird die eigene berufliche Tätigkeit nicht mit der Persönlichkeit in Verbindung gebracht, sondern lediglich als Arbeit beschrieben – für jemand anderen. Die Art, wie wir auf die Frage antworten, sagt also schon viel darüber aus, wie sehr wir uns mit unserem Beruf identifizieren und diesen gar als Berufung empfinden. Oder eben nur als Job und Broterwerb&#8230;</p>
<p><strong>Exklusiver Auszug/ Serie in 5 Teilen aus:</strong><em> Jochen Mai: Warum ich losging, um Milch zu kaufen, und mit einem Fahrrad nach Hause kam. Was wirklich hinter unseren Entscheidungen steckt, © 2016 dtv Verlagsgesellschaft mbH &amp; Co. KG, München </em><strong>&#8211; andere Teile der Serie <a href="http://karriere-einsichten.de/?s=Warum+ich+losging%2C+um+Milch+zu+kaufen%2C+und+mit+einem+Fahrrad+nach+Hause+kam">hier</a> lesen<i>!</i></strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-343923056.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/berufswahl-verwirkliche-dich-selbst-mit-bauchgefuehl/">Berufswahl: Verwirkliche dich selbst, mit Bauchgefühl!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Bewerbungsfotos: Mit oder ohne? Was sie über uns verraten…</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 06:44:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen lieben Bilder. Und ohne Bilder gleichen Texte einer Bleiwüste. Das gilt auch und vor allem für Bewerbungsfotos. Daran hat sich mit neuen Gesetzen auf dem Markt der Bewerbungen wenig&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/bewerbungsfotos-mit-oder-ohne-was-sie-ueber-uns-verraten/">Bewerbungsfotos: Mit oder ohne? Was sie über uns verraten…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="menschen-lieben-bilder-und-ohne-bilder-gleichen-texte-einer-bleiwueste-das-gilt-auch-und-vor-allem-fuer-bewerbungsfotos-daran-hat-sich-mit-neuen-gesetzen-auf-dem-markt-der-bewerbungen-wenig-geaende">Menschen lieben Bilder. Und ohne Bilder gleichen Texte einer Bleiwüste. Das gilt auch und vor allem für Bewerbungsfotos. Daran hat sich mit neuen Gesetzen auf dem Markt der Bewerbungen wenig geändert. Wann ein Foto passt und wann eher nicht, haben wir für euch mal zusammengefasst&#8230;</h3>
<p><span id="more-9607"></span></p>
<p>Mit dem Inkrafttreten des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/agg/">Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)</a> im Jahr 2006 wurde eine zum Teil hitzig geführte Diskussion losgetreten, ob Bewerbungsunterlagen noch mit einem Foto versendet werden dürfen. Mittlerweile distanzieren sich viele Unternehmen in ihren Stellenausschreibungen davon, explizit ein Bewerbungsfoto zu verlangen.</p>
<p>Vielmehr ermutigen sie Bewerber auf die Stelle, vollständige oder aussagekräftige Bewerbungsunterlagen einzusenden, was einen gewissen Interpretationsspielraum lässt.</p>
<h2 id="bewerbungsfoto-nach-wie-vor-gerne-gesehen">Bewerbungsfoto nach wie vor gerne gesehen</h2>
<p>Zwar ist ein Bewerbungsfoto nicht mehr zwingend notwendig, viele Experten raten jedoch dringend dazu, einer aussagekräftigen Bewerbung ein Foto beizufügen. Denn ein Bewerbungsfoto, das im <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Lebenslauf</a> platziert wird, vermittelt den Personalern einen ersten Eindruck über den Bewerber.</p>
<p>Viele Personaler gehen bei der Auswahl an Kandidaten für ein Vorstellungsgespräch sehr pragmatisch vor. Da sie häufig eine Vielzahl von Bewerbungen vor sich liegen haben, treffen sie ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/">Entscheidungen</a> nicht selten innerhalb weniger Sekunden bis Minuten. Ein schlüssiger Lebenslauf, dazu ein passendes Bild, wecken das Interesse des Personalers. Oftmals wird erst danach das Anschreiben gelesen.</p>
<h2 id="wichtige-informationen-rund-um-das-bewerbungsfoto">Wichtige Informationen rund um das Bewerbungsfoto</h2>
<p>Wer einen positiven Eindruck beim Personaler hinterlassen möchte, sollte sein Foto in einem professionellen Fotostudio machen lassen. Ein erfahrener Fotograf hat einen geschulten Blick und weiß, worauf es bei einem gelungenen Foto ankommt. Außerdem kennt er aktuelle Trends.</p>
<blockquote><p>&#8220;Bahnhof oder Fotostudio?&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht zuletzt hat er die Möglichkeit, das Bewerbungsfoto gezielt nachzubearbeiten, ohne dass Personaler dies erkennen können. Kleinere Fältchen oder Ringe an den Augen, eine allzu blasse Gesichtsfarbe oder ungewollte Knicks an der Kleidung können so spielerisch kaschiert werden.</p>
<p>Personaler sehen anhand des Bildes in deinem Lebenslauf sofort, ob Du dir bei der Erstellung deines Bildes Mühe gegeben hast oder dein Bild in einem Automaten am Bahnhof hast machen lassen. Negativ kann sich ein Bewerbungsbild auswirken, wenn ein unpassender Hintergrund gewählt wurde, das Bild unscharf ist, Du einen abwesenden Eindruck vermittelst oder die falsche Kleidung trägst.</p>
<h2 id="fuer-jeden-beruf-das-passende-bild">Für jeden Beruf das passende Bild</h2>
<p>Die Wahl des passenden Bildes ist abhängig von der Stelle, auf die Du dich bewirbst. Bewirbst Du dich auf eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Managementposition</a> in der Industrie, bei einer Bank oder bei einer Versicherung, musst Du als Mann einen Anzug und eine Krawatte und als Frau ein Kostüm oder einen Hosenanzug mit einer weißen Bluse tragen. Bei kreativen Berufen sieht dies völlig anders aus.</p>
<p>Als Grafiker oder Bewerber in der Modebranche ist deine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Kreativität</a> gefragt, die deiner Bewerbungsmappe einen individuellen Touch geben sollte. In Absprache mit dem Fotograf kannst Du mit deinem Outfit spielen, das Format des Bewerbungsbildes ändern sowie andere Anpassungen vornehmen.</p>
<p>Wichtig bleibt jedoch, dass Du gepflegt aussiehst, um einen positiven ersten Eindruck beim Personaler zu hinterlassen. Bei Bewerbungen auf <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">soziale Berufe</a> solltest Du keinesfalls overdressed im Bewerbungsbild erscheinen, es sei denn, Du bewirbst dich auf eine Stelle mit Leitungsfunktion.</p>
<p>Vielmehr solltest Du einen kompetenten, vertrauenswürdigen, bodenständigen und freundlichen Eindruck hinterlassen. Handwerker sollten insbesondere Kompetenz und Verlässlichkeit ausstrahlen.</p>
<p>Wirst Du in der <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/">Stellenbeschreibung</a> explizit darauf hingewiesen, kein Foto mitzuschicken, solltest Du dies auch unbedingt beachten. Ansonsten hast Du die freie Wahl, ob Du dich für ein Bewerbungsfoto entscheidest oder dagegen.</p>
<p>Der Trend geht jedoch dahin, dass meistens ein Foto mitgesendet wird, um den Lebenslauf abzurunden. Dieses Foto solltest Du auch auf anderen Karriereseiten wie XING oder LinkedIn verwenden, damit dich Personaler dort schnell finden können.</p>
<p>Du brauchst weitere Tipps rund um das Thema „Bewerbungen“? Im Ratgeber von bigkarriere werden dir außerdem Fragen rund um Themen wie der <a href="http://www.bigkarriere.de/karrierewelt/ratgeber-bewerbung-vorstellungsgesprach/lucken-im-lebenslauf-so-geht-ihr-damit-um">Umgang mit Lücken im Lebenslauf</a>, welche häufigen Fragen man erwarten kann und Vieles mehr.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Brian A Jackson/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-297295937.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/10/bewerbungsfotos-mit-oder-ohne-was-sie-ueber-uns-verraten/">Bewerbungsfotos: Mit oder ohne? Was sie über uns verraten…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Startup: Träumen von der eigenen Firma – so klappt‘s auf (k)einen Fall!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 08:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du träumst vom eigenen Unternehmen, willst dein eigener Chef sein. Du brauchst dafür ordentlich Umsetzungsstärke und ein klares Geschäftsmodell. Mit dem BWL-Handbuch allein wird&#8217;s schwierig. Wir haben darüber mit Professor&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Startup: Träumen von der eigenen Firma – so klappt‘s auf (k)einen Fall!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="du-traeumst-vom-eigenen-unternehmen-willst-dein-eigener-chef-sein-du-brauchst-dafuer-ordentlich-umsetzungsstaerke-und-ein-klares-geschaeftsmodell-mit-dem-bwl-handbuch-allein-wirds-schwierig">Du träumst vom eigenen Unternehmen, willst dein eigener Chef sein. Du brauchst dafür ordentlich Umsetzungsstärke und ein klares Geschäftsmodell. Mit dem BWL-Handbuch allein wird&#8217;s schwierig. Wir haben darüber mit Professor Daniel Markgraf gesprochen. Diese Expertise solltest du als Gründer mitbringen, damit dein Startup fliegt&#8230;</h3>
<p><span id="more-9594"></span>Immer wieder bescheinigen Studien und Politiker die mangelnde Gründungsbereitschaft in Deutschland. Und diese kommt nicht von ungefähr: Wie eine Studie der Universität Hohenheim herausfand, sind die Deutschen schulischen oder beruflichen Misserfolgen gegenüber zwar generell tolerant. Aber ein Gründer, der mit seinem Startup einmal scheiterte, verliert ihr Vertrauen.</p>
<p>Der Druck auf deutsche <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Entrepreneure</a> ist also groß, nicht erst aus ihren Fehlern zu lernen, sondern möglichst viel Expertise schon vorab in ihr Projekt Firmengründung einzubringen. Doch welches Wissen ist dabei gefragt? Und welche weichen Faktoren beeinflussen den Unternehmenserfolg?</p>
<p>Antworten gibt uns darauf Daniel Markgraf, Entrepreneurship- und Marketing-Professor an der Stuttgarter Fernhochschule AKAD University, Mitgründer des Online-Portals Unternehmenswelt.de und Aufsichtsratsmitglied der Gründerberatung Foundervision.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was muss ein Gründer mitbringen, um sein Unternehmen zum Erfolg zu führen?</strong></p>
<p><em>Prof. Markgraf: </em>Ein Gründer muss zunächst einmal für sein Produkt oder seine Dienstleistung brennen. Niemand sollte ein Unternehmen gründen in der Illusion, so schnell reich und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">der nächste Mark Zuckerberg</a> zu werden. Wichtig ist eine tiefe Leidenschaft für die eigene Idee – aber auch der Realitätssinn, dass man sich auf ein sehr kräftezehrendes Projekt einlässt.</p>
<p>Und nicht zuletzt eine große Bereitschaft zu lernen, sich weiterzubilden und sich beispielsweise auch betriebswirtschaftliches Know-how anzueignen, obwohl man die „BWL-Spießer“ an der Uni früher vielleicht milde belächelt hat.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Das heißt, BWL-Absolventen sind am besten ausgestattet, um als Gründer erfolgreich zu sein?</strong></p>
<p><em>Prof. Markgraf:</em> Nein, aber sie bringen wichtiges Grundwissen mit, ohne das sie kein gesundes Unternehmen aufbauen können. Auch die eigene Persönlichkeit und die Passion für die Gründungsidee spielen Hauptrollen in diesem Stück, doch ohne betriebswirtschaftliche Basics kommen Sie nicht weit. Das kann ich im Hinblick auf meine Erfahrung bei der Betreuung junger Gründer definitiv bestätigen.</p>
<blockquote><p><em>„Im Idealfall ist ein Gründer ein BWL-Allrounder“</em></p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>In welchen Themen genau muss ich als angehender Gründer fit sein?</strong></p>
<p><em>Prof. Markgraf: </em>Von der Kostenkalkulation bis zur Erstellung des richtigen Marketing-Mixes warten viele Herausforderungen auf den <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Gründer</a>. Was man auf jeden Fall mitbringen sollte, ist solides Basiswissen in Projektmanagement, Marketing, Personalwesen, Qualitätsmanagement sowie Investitionen und Steuern. Das klingt anspruchsvoll, und das ist es auch: Im Idealfall ist ein Gründer ein BWL-Allrounder.</p>
<p>Denn gerade in der Anfangszeit seiner <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Selbständigkeit</a> sollte und muss er er – mangels Mitarbeiter – einen Großteil der Aufgaben selbst übernehmen können. Später muss er zumindest die Aufgaben, Ziele und Maßnahmen vorgeben, übergeben und die Umsetzung in den Fachabteilungen beurteilen können. Nicht zuletzt sollte er auch einem Gründungsberater oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Investor</a> gegenüber darstellen und gut argumentieren können, weshalb diese Ausgabe ein sinnvolles Investment ist und jene nicht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Gibt es daneben auch weiche Faktoren, die für den Unternehmenserfolg entscheidend sind?</strong><em><br />
</em></p>
<p><em>Prof. Markgraf: </em>Absolut! Während Sie die BWL-Themen alle erlernen können, beispielsweise im Rahmen eines Entrepreneurship-Studiums, sind die weichen Faktoren zwar mit externer Beratung zu steuern – aber nicht komplett. Vor einigen Jahren habe ich eine Studie über den „Einfluss von Persönlichkeit und Wissen auf den Unternehmenserfolg“ durchgeführt und gelernt:</p>
<p>Der Gründer selbst ist tatsächlich der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Startups. Das betriebswirtschaftliche Know-how bildet den Werkzeugkoffer für die Gründung – umsetzen, mit Leben füllen und weiterentwickeln muss sie der Gründer selbst.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Das heißt, solides BWL-Wissen und die richtige Persönlichkeit genügen.</strong><em><br />
</em></p>
<p><em>Prof. Markgraf: </em>Die Liste geht leider noch weiter: Sie müssen sich ein breites Netzwerk aus anderen Gründern, aber auch Investoren und Banken aufbauen. Mit diesen Parteien sollten Sie regelmäßig an einen Tisch kommen – nicht erst dann, wenn es um die nächste Investitionsrunde geht.</p>
<p>Es ist ganz essenziell, dass man ein gemeinsames Verständnis schafft, eine Basis, auf der man gut zusammenarbeiten und voneinander lernen kann. Für den Gründer sind diese Personen außerdem wichtige Multiplikatoren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wo kann ich solche Multiplikatoren kennenlernen?</strong><em><br />
</em></p>
<p><em>Prof. Markgraf: </em>Businessplan-Wettbewerbe oder Startup-Weekends sind dafür bewährte Plattformen. Aber auch das erwähnte Gründer-Studium bringt all diese Parteien zusammen – und das über einen längeren Zeitraum als nur ein Wochenende.</p>
<p>Der Austausch muss ja auch nicht immer vor Ort stattfinden, wo man heute per Video-Chat sogar gemeinsam an einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Businessplan</a> feilen oder ein Online-Seminar besuchen kann, ohne extra von Hamburg nach München zu fliegen. Wichtig ist, dass Sie überhaupt in Dialog treten. Am besten bei einem bunten Blumenstrauß aus Wettbewerben, Netzwerkveranstaltungen und zielorientierten Weiterbildungen. Je mehr, desto besser!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45043237">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/startup-traeumen-von-der-eigenen-firma-so-klappts-auf-keinen-fall/">Startup: Träumen von der eigenen Firma – so klappt‘s auf (k)einen Fall!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Videokonferenz: Vor- und Nachteile, wenn Information auf Emotion trifft…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2016 08:46:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Skype, LYNC oder Google Hangouts, Facebook, WhatsApp und andere Messenger-Dienste. Die Verbindungsqualität ist gut, oft besser als in herkömmlichen &#8220;Calls&#8221; und Telefonkonferenzen per Direkteinwahl. Videokonferenzen sind im kommen &#8211;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/">Videokonferenz: Vor- und Nachteile, wenn Information auf Emotion trifft…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-skype-lync-oder-google-hangouts-facebook-whatsapp-und-andere-messenger-dienste-die-verbindungsqualitaet-ist-gut-oft-besser-als-in-herkoemmlichen-calls-und-telefonkonferenzen-per">Ob Skype, LYNC oder Google Hangouts, Facebook, WhatsApp und andere Messenger-Dienste. Die Verbindungsqualität ist gut, oft besser als in herkömmlichen &#8220;Calls&#8221; und Telefonkonferenzen per Direkteinwahl. Videokonferenzen sind im kommen &#8211; ohne Pendlerstress und Extra-Reisekosten, überall und (fast) jederzeit&#8230;</h3>
<p><span id="more-9495"></span></p>
<p>Benutzeradaption, für Unternehmen in aller Welt ein Thema. Ein Unternehmen zu führen bedeutet, dass Sie im heutigen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben müssen. Sie müssen bei der Technologie in der Industrie auf dem neuesten Stand bleiben.</p>
<p>Wenn Sie das nicht tun, riskieren Sie sogenannte Überalterung. Sie riskieren es, vergessen zu werden. Eine Sache, über die Sie in den letzten Jahren wahrscheinlich häufig gestolpert sind, sind Videokonferenzen. Sie werden schnell zu einem mächtigen Instrument für Unternehmen. Sie zu Ihrem eigenen Kommunikationskonzept hinzuzufügen, kann ein kluger Schritt sein.</p>
<p>Eine Frage, die Sie sich jedoch vor allen anderen stellen müssen, ist: Wie wird das bei Ihren Angestellten ankommen? Warum ist das wichtig? Das beste System in der Welt ist nicht viel wert, wenn Ihre Angestellten es nicht benutzen.</p>
<p>Wenn viele Ihrer Angestellten Technikfeinde sind, ist hier ein Weg, wie Sie Ihrem Team Videokommunikation, zusammen mit ihren Vorteilen, näherbringen können, so dass es das System nutzen möchte, anstatt davon wegzulaufen:</p>
<h2 id="pendleralltag">Pendleralltag</h2>
<p>Die deutschen Angestellten arbeiten bereits weniger Stunden als ihre amerikanischen Kollegen, sagt Knote. Wenn jedoch Videokommunikation zu den Instrumenten Ihrer Firma hinzugefügt werden, müssen Angestellte nicht mehr allmorgendlich pendeln.</p>
<p>Wenn viele Ihrer Angestellten durch <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">mehrstündiges Pendeln zum Büro</a> und wieder nach Hause leiden, können Sie ihnen helfen, diese Stunden zu reduzieren, indem Sie bei Ihrem Team Videokommunikation einführen. Sie können sich nun zur Arbeit melden, ob sie zu Hause, unterwegs oder selbst in einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mein-liebster-arbeitsplatz-im-kaffeehaus/">nahegelegenen Café </a>sind.</p>
<h2 id="beziehungen-zu-kollegen">Beziehungen zu Kollegen</h2>
<p>Flexible Lösungen führen auch zu einer Sache: glücklichen Angestellten. Und wenn Ihre Angestellten glücklich sind, können sie außerordentlich produktiv sein und diese Art von positiver Energie kann auch ansteckend sein, genug, damit andere Angestellten davon mitgerissen werden.</p>
<p>Ziemlich bald werden Sie die Sorte von Angestellten haben, die Sie möchten: Nicht nur fähig, kompetent und produktiv, sondern auch engagiert und leidenschaftlich. Ein weiterer Vorteil, auf den Sie sich freuen können, ist ein besseres <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Arbeitsverhältnis</a> untereinander. Wenn Angestellten glücklich sind, neigen sie schließlich weniger dazu, genervt zu sein.</p>
<p>Wenn sie glücklich und zufrieden sind, können sie bessere Wege und Lösungen finden, an Problemen zu arbeiten. Überarbeitete und gestresste Menschen tendieren dazu, vorschnell zu handeln. Alles, was es dafür braucht, ist eine eingebildete Geringschätzung oder Herabsetzung, um das auszulösen.</p>
<p>Sie können das bei Ihrem Team mit Videokonferenzdiensten verhindern. Dazu gibt es viele Anbieter wie etwa <a href="https://bluejeans.com/de/">BlueJeans</a> , um für glücklichere Angestellten zu sorgen und bessere Beziehungen unter Ihren Mitarbeitern zu fördern.</p>
<h2 id="termintreue">Termintreue</h2>
<p>Mit Videokonferenzen können die Angestellten auch größere Kontrolle über Ihre Terminpläne erwarten. Da sie effektiv die Fahrten im <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Alltagstrott</a> eliminiert, müssen Angestellte nicht länger einige Stunden am Tag damit verbringen, zu Meetings und wieder zurück zu kommen.</p>
<p>Ausbildungsleiter müssen nicht länger mehrere Stunden auf der Straße oder in einem Flugzeug, das von einem Standort zum nächsten bringt, zubringen. Heutzutage kann sich das <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">Management</a> einfach mit seinen Angestellten in Verbindung setzen.</p>
<p>Alles, was es dafür tun muss, ist, ein Videoanruf zu starten und es könnte einem Angestellten einfach Anweisungen weitergeben oder für Offsite-Angestellte ein Schritt-für-Schritt-Training durchführen. Ohne Reisen gibt es weniger Verzögerung, so sind die Angestellten in einer kürzeren Zeitspanne produktiver und effizienter.</p>
<h2 id="work-life-balance">Work-Life-Balance</h2>
<p>Das <a href="http://www.wsj.com/articles/das-burnout-an-epidemic-in-germany-1464023945">Wall Street Journal</a> berichtet, dass in Deutschland <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Burnout am Arbeitsplatz</a> ansteigt, wobei Zivilisationskrankheiten zur Norm werden. Im Gegensatz zu den meisten Angestellten in den Vereinigten Staaten jedoch, ist es nicht die Überarbeitung, die diese Angestellten in die Knie zwingt.</p>
<p>Es ist eher schlechtes Management, von unrealistischen Erwartungen bis hin zu keinem Lob oder Anerkennung von Vorgesetzten bei der Arbeit. Manche Firmen ergreifen bereits Maßnahmen, um dies zu bekämpfen, indem Hunde oder Haustiere am Arbeitsplatz gehalten werden dürfen, um <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Stress zu reduzieren</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;DON&#8217;T KILL THE MESSENGER&#8221;</p></blockquote>
<p>Manche löschen automatisch alle geschäftlichen E-Mails an Angestellte, die im Urlaub sind. All das, zusammen mit der Richtlinie des Landes, geschäftliche E-Mails nach 18 Uhr zu verbieten, um dem ständigen Zugriff, den Firmen über ihre Angestellten haben, entgegenzuwirken, was durch intelligente Technologie verursacht wurde.</p>
<p>Fügen Sie all das zusammen und Sie haben zunächst ein ziemlich gutes Umfeld. Fügen Sie Video zu dieser Mischung hinzu, und Sie haben eine erfolgversprechende Kombination. Wenn Sie diese Arten von Kommunikationskonzepten in Ihren Arbeitsplatz einbeziehen, können Sie Burnout bei vielen Ihrer Angestellten lindern.</p>
<p>Damit ist es einfach, die Mitarbeiterleistung zu kontrollieren und zu betreuen, selbst wenn sie nicht vor Ort arbeiten. Das bedeutet, dass die Angestellten flexible Arbeitslösungen voll ausschöpfen können. Mit flexiblen Arbeitslösungen geht eine bessere <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Work-Life-Balance</a> einher. Das ist ein sicherer Vorteil.</p>
<p>Viele Angestellten nehmen heutzutage sich selbst und auch ihre Arbeit viel zu ernst, so dass sie vergessen, sich die Zeit zu nehmen, die kleinen Dinge zu schätzen. Indem Sie dies einführen, können Sie Ihren Angestellten dabei helfen, ihr Leben außerhalb der Arbeit zu genießen. Dies wird dazu beitragen, dass sie Dinge besser bewältigen, wenn es mal stressiger zugeht.</p>
<p>Es gibt reichlich Vorteile, wenn diese Arten von Kommunikationskonzepten bei der Arbeit benutzt werden. Indem eines davon auf der Arbeit eingeführt wird, können Sie sich auf viele positive Veränderungen für Ihre Angestellten und Ihr Unternehmen freuen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Amir Kaljikovic/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47856514">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/videokonferenz-vor-und-nachteile-wenn-information-auf-emotion-trifft/">Videokonferenz: Vor- und Nachteile, wenn Information auf Emotion trifft…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Festtagsgarderobe: Gute Figur, im maßgeschneiderten Stoff!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/festtagsgarderobe-gute-figur-im-massgeschneiderten-stoff/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 09:34:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Feste]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://karriere-einsichten.de/?p=9378</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder. Die Feiertage stehen (fast) vor der Tür. Weisst du schon, was du Weihnachten anziehst &#8211; zum Familienfest, zur Betriebsfeier? Und dann Silvester. Ein paar Ideen, wie du&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/festtagsgarderobe-gute-figur-im-massgeschneiderten-stoff/">Festtagsgarderobe: Gute Figur, im maßgeschneiderten Stoff!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="alle-jahre-wieder-die-feiertage-stehen-fast-vor-der-tuer-weisst-du-schon-was-du-weihnachten-anziehst-zum-familienfest-zur-betriebsfeier-und-dann-silvester-ein-paar-ideen-wie-du-besond">Alle Jahre wieder. Die Feiertage stehen (fast) vor der Tür. Weisst du schon, was du Weihnachten anziehst &#8211; zum Familienfest, zur Betriebsfeier? Und dann Silvester. Ein paar Ideen, wie du besonders schick und elegant rüberkommst, maßgeschneidert statt mit Stoffen von der Stange&#8230;</h3>
<p><span id="more-9378"></span></p>
<div id="countPost" data-cmp="201609dolzer"><script async="1" type="text/javascript" src="//analytics.blogfoster.com/count.js"></script></div>
<p>Die Feiertage stehen bald wieder vor der Tür. Im Supermarkt stehen sie bereits wieder im Regal: Spekulatius, Lebkuchen und andere Köstlichkeiten. Da wird es so langsam Zeit, sich über ein festliches <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/01/dresscode-passende-looks-fuers-business/">Outfit</a> Gedanken zu machen. Nicht wahr? Die Frage ist nur, was ziehst du dieses Jahr (wieder) an. Lust auf was Neues, das mehr oder weniger lange Schwarze, den Smoking oder etwas anderes?</p>
<h2 id="alle-jahre-wieder-die-klamottenfrage">Alle Jahre wieder, die Klamottenfrage!</h2>
<p><figure id="attachment_9491" aria-describedby="caption-attachment-9491" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9491"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-300x400.jpg"  alt="Mode für SIE... (Foto: NN/ Dolzer)"  width="300"  height="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-300x400.jpg 300w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-768x1024.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-750x1000.jpg 750w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-696x928.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-1068x1424.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879-315x420.jpg 315w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-4879.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" ><figcaption id="caption-attachment-9491" class="wp-caption-text">Mode für SIE&#8230; (Foto: NN/ Dolzer)</figcaption></figure></p>
<p>Natürlich muss es nicht gleich der ziemlich teure Maßanzug sein, aber es gibt Gelegenheiten, da machen Kleider tatsächlich Leute.</p>
<p>Das bedeutet in dem Fall, dass es nicht der Anzug oder das Kostüm von der Stange sein muss von den großen Handelsketten in Europa.</p>
<p>Auch muss es nicht der maßgeschneiderte, aber so langsam zerfasernde Anzug aus der Khao San Road in Bangkok sein, von der letzten Rucksacktour durch Südostasien&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer billig kauft, kauft zweimal&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer billig kauft, kauft zweimal! Lautet ein Sprichwort. Und uns sagte mal ein Freund: &#8220;Ich bin zu arm um billig zu kaufen&#8221;. Qualität kostet und zahlt sich langfristig sogar aus, vorausgesetzt du hältst dein Gewicht, deine Figur. Das ist ja auch ein Anreiz, mehr Sport zu machen. So ein Maßanzug, ob Mann oder Dame kann ziemlich sexy aussehen!</p>
<h2 id="made-in-germany-qualitaet-hat-ihren-preis">&#8220;Made in Germany&#8221; &#8211; Qualität hat ihren Preis</h2>
<p><figure id="attachment_9492" aria-describedby="caption-attachment-9492" style="width: 267px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9492"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-267x400.jpg"  alt="Mode für IHN... (Foto: NN/ Dolzer)"  width="267"  height="400"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-267x400.jpg 267w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-768x1151.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-667x1000.jpg 667w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-696x1043.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-1068x1600.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie-280x420.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Dolzer_FW2016-3368-Kopie.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" ><figcaption id="caption-attachment-9492" class="wp-caption-text">Mode für IHN&#8230; (Foto: NN/ Dolzer)</figcaption></figure></p>
<p>Maßgeschneiderte Stoffe gibt es auch in Deutschland, mit der Qualität made in Germany wie du sie erwartest.</p>
<p>Bei der Unterwäsche oder Alltagsmode ist das ja nicht so wichtig, aber bei Festen die nur ein bis zweimal im Jahr stattfinden, zahlt sich dass vielleicht aus. Dazu kommen Hochzeiten, bei denen wir ja nicht knausern wollen. <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Kleider</a> machen Leute!</p>
<p>Über Kleidung verraten wir etwas, von dem was wir zeigen wollen – von innen nach außen. Tun und Unterlassen, du kannst frei nach Paul Watzlawick nicht nicht kommunizieren. Und das geht natürlich auch über feinen Zwirn!</p>
<p>Ein Maßanzug, ebenso ein ordentliches Hemd, geschneidert und konfektioniert &#8211; für dich! Du weist nicht wo du&#8217;s herbekommst? Nun. Herrenmode gibt&#8217;s bei Anbietern wie Dolzer in jeder größeren Stadt quer durch die Republik. Da gibt es aktuell sogar eine Aktion – 50% Rabatt für Neukundinnen. <a href="http://go.blogfoster.com?cmp=201609dolzer&amp;web=karriere-einsichten.de#http://www.dolzer.com/man/?&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=1609_blogfoster_em&amp;utm_content=blogfoster&amp;utm_medium=blogfoster">Jetzt endecken.</a> Viel Spaß beim Feiern!</p>
<p><a href="http://go.blogfoster.com?cmp=201609dolzer&amp;web=karriere-einsichten.de#http://www.dolzer.com/man/?&amp;utm_source=blog&amp;utm_campaign=1609_blogfoster_em&amp;utm_content=blogfoster&amp;utm_medium=blogfoster"><img  loading="lazy"  class="alignleft wp-image-9380 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/unnamed-400x160.jpg"  alt="Dolzer"  width="400"  height="160"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/unnamed-400x160.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/unnamed.jpg 500w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ></a></p>
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<h6 id="kooperation-mit-blogfoster">Kooperation mit blogfoster</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild/ Fotos: NN/ Dolzer</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/festtagsgarderobe-gute-figur-im-massgeschneiderten-stoff/">Festtagsgarderobe: Gute Figur, im maßgeschneiderten Stoff!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Körpersprache: Was sie über dich verrät, wie du dich in aller Welt verständigst</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/koerpersprache-was-sie-ueber-dich-verraet-wie-du-dich-in-aller-welt-verstaendigst/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 09:00:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fremdsprachen sind ein klares Plus, im Job wie im Privaten. Doch es gibt auch ein paar Punkte, die jede(r) versteht. Wie du dich mit Händen und Füßen weltweit verständigst und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/koerpersprache-was-sie-ueber-dich-verraet-wie-du-dich-in-aller-welt-verstaendigst/">Körpersprache: Was sie über dich verrät, wie du dich in aller Welt verständigst</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fremdsprachen-sind-ein-klares-plus-im-job-wie-im-privaten-doch-es-gibt-auch-ein-paar-punkte-die-jeder-versteht-wie-du-dich-mit-haenden-und-fuessen-weltweit-verstaendigst-und-dies-noch-weiter-opt">Fremdsprachen sind ein klares Plus, im Job wie im Privaten. Doch es gibt auch ein paar Punkte, die jede(r) versteht. Wie du dich mit Händen und Füßen weltweit verständigst und dies noch weiter optimieren kannst&#8230;</h3>
<p><span id="more-9376"></span></p>
<p>Gerade im beruflichen Bereich sind Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Qualifikation und oftmals die Faktoren, die den Ausschlag für den einen und gegen den anderen Bewerber geben. Dies ist hauptsächlich auf die durch die <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/">Globalisierung</a> immer kleiner werdenden Entfernungen und damit einhergehende Internationalisierung der Arbeitswelt zurückzuführen.</p>
<p>Filialen in Asien, Kunden in den USA, Messeauftritte in Südamerika oder Bewerbungsgespräche via Skype mit ausländischen Interessenten am eigenen Stellenangebot – die Bandbreite an beruflichen  Situationen, in denen heutzutage zumindest Kenntnisse in einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/karriere-als-dolmetscher-entdecke-den-wortakrobaten-in-dir/">Fremdsprache</a> benötigt werden, ist schier unendlich.</p>
<p>Doch bedingt durch die Tatsache, dass die „universale Weltsprache“ Englisch nicht  jeder gleich gut beherrscht bzw. nicht in allen Erdteilen gleichermaßen verbreitet ist, wirst du von Zeit zu Zeit mit Schwierigkeiten konfrontiert werden, wenn du Unterhaltungen mit ausländischen Gesprächspartnern führst.</p>
<blockquote><p>&#8220;In Südamerika wird&#8217;s Schwierig mit Englisch&#8221;</p></blockquote>
<p>So sind beispielsweise in Südamerika Englischkenntnisse häufig nur geringfügig vorhanden, weshalb du gerade dort oftmals besonders kreativ sein musst, um deinem Gegenüber dein Anliegen zu vermitteln.</p>
<p>So kann es durchaus vorkommen, dass du während eines Verkaufsgesprächs am deinen Messestand in Argentinien auf Hände und Füße ausweichen oder – ganz ausgefallen – ein Bild malen musst, um deinem Gesprächspartner klarzumachen, worauf du hinauswillst. Hierbei ist auch die Mimik und Gestik besonders wichtig, welche von Land zu Land unterschiedlich ist.</p>
<p>Gerade in südlichen Ländern – Italien ist in diesem Fall wohl das klassischste Beispiel – zählen Handbewegungen fast schon zur „Standardsprache“ und sagen auch oft etwas über die Stimmung des Gegenübers aus. Somit gilt: Selbst wenn du dieselbe Sprache sprichst wie dein Gesprächspartner, heißt dies nicht, dass ihr euch gegenseitig wirklich komplett versteht. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass ihr euch auch ohne gemeinsame Sprachkenntnisse bestimmte Dinge mitteilen können.</p>
<h2 id="sprachprobleme-im-ausland-erfordern-kreativitaet">Sprachprobleme im Ausland erfordern Kreativität</h2>
<p>Ähnliche Situationen kannst du aber selbstverständlich auch im Rahmen von Urlaubsreisen erleben. Vor allem die Ost- und Südeuropäer sprechen eher mäßiges Englisch, weswegen ihr euch z.B. in Spanien, Italien oder Bulgarien oftmals auf eure <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Kreativität</a> verlassen müsst. Wollt ihr etwa in Bulgarien einen Eiskaffee bestellen, kann es durchaus vorkommen, dass ihr pantomimisch „Kälte“ nachspielen und „Kaffee trinkende“ Bewegungen ausführen müsst.</p>
<p>Vergleichbares kann dir aber auch in Frankreich passieren, denn unsere westlichen Nachbarn sprechen ihre Landessprache mit so viel Stolz, dass Englisch dort nicht allzu gerne gesehen ist. Das bedeutet, wenn ihr dort bspw. „French fries“ bestellen möchtet, wollen euch viele Franzosen vermutlich gar nicht erst verstehen. Dann heißt es, entweder im Wörterbuch die französische Vokabel dafür nachzuschauen oder aber, sich per schauspielerischer Meisterleistung „dünne, längliche Gegenstände“ in den Mund zu stecken.</p>
<h2 id="sprachreisen-als-ort-spielerischen-lernens">Sprachreisen als Ort spielerischen Lernens</h2>
<p>Aber natürlich gibt es auch eine Alternative für diejenigen unter euch, die sich nicht ohne bzw. wenig Wissen in einer bestimmten Sprache in den Berufsalltag bzw. einen Auslandsaufenthalt stürzen möchten. Eine mittlerweile gängige Möglichkeit, deine Sprachkenntnisse zu verbessern, stellen Sprachreisen dar. Hierbei handelt es sich um einen Sprachkurs an einer ausländischen Sprachschule, wie er etwa bei Linguago und anderen Portalen gebucht werden kann.</p>
<p>Dort werden dir Kurse in englisch-, spanisch-, italienisch- und französischsprachigen Ländern angeboten. Dabei handelt es sich sowohl um „nahe gelegene“ Staaten, wie etwa England oder Frankreich, als auch um Übersee-Destinationen wie die USA oder Argentinien. Alle dort angebotenen Sprachschulen haben auch spezielle Businesskurse im Angebot. Wenn du also z.B. deine Englischkenntnisse explizit in beruflicher Hinsicht erweitern möchtest, wirst du dort definitiv fündig.</p>
<p>„Sprache“ ist ein vielseitiger Begriff, der verschiedene Bereiche abdeckt. Es ist sicherlich ein Pluspunkt, den der gesprochenen Sprache zu beherrschen – ein Patentrezept für eine perfekte Verständigung ist sie nicht!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-307946021.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/koerpersprache-was-sie-ueber-dich-verraet-wie-du-dich-in-aller-welt-verstaendigst/">Körpersprache: Was sie über dich verrät, wie du dich in aller Welt verständigst</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Geschäftsmodelle: Erfolgreich im Business, kreativ im Kopf!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 22:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst etwas in deinem Leben ändern, erfolgreich sein? 328 Personen aus 43 Ländern wollten das Gleiche. In diesem Buch verraten sie mit welcher Vorgehensweise sie es im Job geschafft&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/geschaeftsmodelle-erfolg-reich-und-was-noch-alles-in-dir-steckt/">Geschäftsmodelle: Erfolgreich im Business, kreativ im Kopf!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="du-willst-etwas-in-deinem-leben-aendern-erfolgreich-sein-328-personen-aus-43-laendern-wollten-das-gleiche-in-diesem-buch-verraten-sie-mit-welcher-vorgehensweise-sie-es-im-job-geschafft-haben-entwi">Du willst etwas in deinem Leben ändern, erfolgreich sein? 328 Personen aus 43 Ländern wollten das Gleiche. In diesem Buch verraten sie mit welcher Vorgehensweise sie es im Job geschafft haben. Entwickle dabei dein eigenes Erfolgsmodell! Dennis Fischer fasst zusammen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9373"></span>Ich bin Dennis und lese leidenschaftlich gerne Business-Ratgeber. Seit mindestens 10 Jahren verschlinge ich alle Ratgeber rund um die Themen Karriere, Traumjob, Selbstmanagement, Lessness, Design Thinking und Startups.</p>
<p>Das Buch &#8220;Business Model YOU&#8221; habe ich kurz nach seiner Erscheinung 2012 zum ersten Mal in den Händen gehalten und war begeistert von der Aufmachung. Es ist nicht nur sehr ansprechend gestaltet, sondern beinhaltet viele Übungen, die man direkt im Buch durchführen kann.</p>
<h2 id="das-buch-in-kuerze">Das Buch in Kürze</h2>
<p><figure id="attachment_9374" aria-describedby="caption-attachment-9374" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9374 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/51Ez4d5dxpL-400x320.jpg"  alt="Der Autor ist sich sicher: drei Dinge brauchts nur, um die Welt zu verändern: deinen Kopf, ein Blatt Papier und einen Stift. Sonst nichts? Nur dieses Buch - hier kaufen..."  width="400"  height="320"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/51Ez4d5dxpL-400x320.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/51Ez4d5dxpL.jpg 500w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9374" class="wp-caption-text">Der Autor ist sich sicher: drei Dinge brauchts nur, um die Welt zu verändern: deinen Kopf, ein Blatt Papier und einen Stift. Sonst nichts? Nur dieses Buch &#8211; hier kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Nach dem Riesenerfolg des Buches &#8220;Business Model Canvas&#8221; von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur, beschlossen sie dieses Erfolgsmodell auf die Karriere zu übertragen. Mit Hilfe der erwähnten 328 Mitautoren aus 43 Ländern, die Kapitelentwürfe, Beispiele und Erkenntnisse beigesteuert haben, ist ihnen ein sehr interaktives Buch gelungen.</p>
<p>Das Spannendste dieses Buch sind die diversen Übungen zur Selbstentdeckung sowie die 38 Erfahrungsberichte von Menschen, die ihren <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-2/">Traumberuf</a> gefunden haben. Darunter sind diverse Berufsgattungen wie Steueranwältin, Umweltaktivist, Hochzeitsfotografin oder Blogger.</p>
<p>Die drei wichtigsten Bausteine des Buches sind: Nachdenken, Überarbeiten, Handeln. Im Kapitel &#8220;Nachdenken&#8221; sind die oben erwähnten Übungen erläutert. Die spannendsten werden im nächsten Absatz vorgestellt. Das Kapitel &#8220;Überarbeiten&#8221; hilft aus den Ergebnissen der Übungen sein persönliches Geschäftsmodell zu erstellen, bevor es im Kapitel &#8220;Handeln&#8221; konkret um die Umsetzung geht.</p>
<h2 id="entdeckung-der-lebenslinie">Entdeckung der Lebenslinie</h2>
<p>Eine der interessantesten Übungen war für mich die &#8220;Entdeckung der Lebenslinie&#8221;. Hierbei nehmen Sie einfach einen möglichst großen Zettel im Querformat und setzen den Stift ganz links in der Mitte des Blattes an. Sie versuchen sich nun möglichst weit zurück in Ihre Kindheit zu erinnern und beginnen mit dem Stift langsam eine Linie nach rechts zu zeichnen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Persönliche Meilensteine&#8221;</p></blockquote>
<p>Jeder Höhepunkt Ihres Lebens sollte ein Ausschlag der Linie nach oben bewirken und jeder Tiefpunkt entsprechend nach unten. So zeichnen Sie eine chronologische Lebenslinie mit Ihren persönlichen Meilensteinen.</p>
<p>Anschließend sollten Sie jedes Ereignis in 1-2 Sätzen beschreiben. So erkennen Sie sehr gut welche Gemeinsamkeiten und Interessenbereiche Ihre Höhepunkte verbindet. Dies sind Ihre Schlüsselresourcen anhand derer Sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ableiten können.</p>
<h2 id="persoenliche-charaktereigenschaften">Persönliche Charaktereigenschaften</h2>
<p>Bei der zweiten sehr interessanten Übung, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, geht es um die persönlichen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/">Charaktereigenschaften</a>. Leider gibt es bei vielen Menschen jeder Altersklasse eine große Diskrepanz zwischen dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/">Selbstbild</a> und dem Fremdbild. Diese Übung hilft nicht nur, sich über seine eigenen wichtigsten Eigenschaften bewusst zu werden, sondern auch gleichzeitig, diese mit der Außenwelt abzugleichen.</p>
<p>Sie besteht aus einer Liste mit ca. 230 Adjektiven wie bspw. innovativ, akkurat, ausdauernd, risikobereit, kreativ, stur, humorvoll oder gesellig. Im ersten Schritt kopieren Sie diese Liste mehrfach. Dann gehen Sie die Liste durch und kreuzen die Adjektive an, bei denen Sie der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/spin-doctors-ueberzeugungskuenstler-im-people-business/">Überzeugung</a> sind, dass sie Sie am besten beschreiben.</p>
<p>Im Anschluss geben Sie die Kopien der Liste 5-6 guten Freunden oder Verwandten und bitten sie ebenso die Kreuze bei den Adjektiven zu setzen, die Sie gut beschreiben. Sprechen Sie im Anschluss mit ihnen darüber warum sie ihre Kreuze genau dort gesetzt haben. Der Abgleich mit Ihrer eigenen Listen dürfte sehr spannend für Sie werden!</p>
<h2 id="das-ziel-statement">Das Ziel-Statement</h2>
<p>Nachdem Sie herausgefunden haben, was für ein Mensch Sie sind und welche Eigenschaften Sie ausmachen, hilft das Buch Ihnen bei der Erarbeitung ihrer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Ziele</a>. Hierbei gibt es einige bekannte Übungen wie die Frage &#8220;Was würden Sie tun, wenn Sie unbegrenzte Ressourcen zur Verfügung hätten?&#8221; aber auch innovative neue wie &#8220;Ich möchte <em>Menschen</em> durch <em>Tätigkeiten helfen</em>&#8220;.</p>
<p>Die Worte &#8220;Menschen, Tätigkeiten und helfen&#8221; sind dabei ersetzbar und man muss so viele Sätze wie möglich bilden um herauszufinden durch welche Aufgaben man gerne welchen Personen in irgendeiner Art und Weise helfen möchte. Mir persönlich hat diese Übung sehr gut weitergeholfen mein Ziel-Statement zu erstellen und dem &#8220;Sinn&#8221; meines Lebens einen Schritt näher zu kommen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-dennis-fischer-liest-gerne-business-ratgeber-damit-seine-leser-mehr-zeit-am-strand-und-weniger-zeit-mit-der-auswahl-der-wirklich-interessanten-ratgeber-verbringen-muessen-empfi"><strong>Über den Autor: </strong>Dennis Fischer liest gerne Business-Ratgeber. Damit seine Leser mehr Zeit am Strand und weniger Zeit mit der Auswahl der wirklich interessanten Ratgeber verbringen müssen, empfiehlt er auf <a href="http://www.52ways.de">52ways.de</a> jede Woche ein Buch.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-326506253.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/geschaeftsmodelle-erfolg-reich-und-was-noch-alles-in-dir-steckt/">Geschäftsmodelle: Erfolgreich im Business, kreativ im Kopf!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Stimme macht Stimmung: Die 5 häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/stimme-macht-stimmung-die-5-haeufigsten-fehler-und-wie-du-sie-vermeidest/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2016 08:13:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Souveränität]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine schöne Stimme ist schön! Menschen mit einer angenehmen Stimme hören wir lieber und deutlich länger zu. Es geht weniger darum, WAS du sagst. Viel mehr entscheidet es sich daran,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/stimme-macht-stimmung-die-5-haeufigsten-fehler-und-wie-du-sie-vermeidest/">Stimme macht Stimmung: Die 5 häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eine-schoene-stimme-ist-schoen-menschen-mit-einer-angenehmen-stimme-hoeren-wir-lieber-und-deutlich-laenger-zu-es-geht-weniger-darum-was-du-sagst-viel-mehr-entscheidet-es-sich-daran-wie-du-es-sags">Eine schöne Stimme ist schön! Menschen mit einer angenehmen Stimme hören wir lieber und deutlich länger zu. Es geht weniger darum, WAS du sagst. Viel mehr entscheidet es sich daran, WIE du es sagst. Wir haben mit Wladislaw Jachtchenko gesprochen, einem Rhetorik-Trainer. Hier verrät er uns die wichtigsten Tipps&#8230;</h3>
<p><span id="more-9370"></span></p>
<p>So sieht&#8217;s aus! Der Eine hat zu viele „Ähms“, der Andere spricht zu monoton. In diesem Artikel geht es um die 5 häufigsten Stimm-Fehler. Wladislaw Jachtchenko verrät dir auch, wie du an diesen Fehlern arbeiten kannst.</p>
<h2 id="1-hohes-sprechtempo">1. Hohes Sprechtempo</h2>
<p>Gerade wenn Menschen nervös werden, sprechen Viele viel zu schnell. Das Problem: Die Zuhörer müssen sich viel mehr anstrengen, den Inhalt zu verstehen – und einzelne Punkte nicht zu verpassen. An sich schafft das jeder mit etwas mehr Konzentration. Doch wie ist das Publikum im Allgemeinen?</p>
<p>Die Zuhörer sind meist etwas müde, etwas gelangweilt und etwas desinteressiert. Vom durchschnittlichen Publikum kann man die Extra-<a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/">Konzentration</a> daher kaum verlangen. Und der gewöhnliche Zuhörer schaltet für gewöhnlich auf „Durchzug“.</p>
<p><strong>Lösungsvorschlag:</strong> Sich bei einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/">Präsentation</a> (unauffällig) mit dem Smartphone aufnehmen (nur Audio reicht) – und diese Aufnahme einem Freund zeigen und fragen: Spreche ich zu schnell? Und beim nächsten Mal mehr darauf achten. Je mehr Bewusstsein man für das Problem bekommt, desto wahrscheinlicher wird man es beheben können.</p>
<h2 id="2-viele-aehms">2. Viele Ähms</h2>
<p>Jeder kennt sie – die „Ähms“. Einige Menschen machen in 60 Sekunden 20 Ähms. Doch auch wenn man seltener diesen Verlegenheitslaut von sich gibt: Ein Profi macht keine Ähms. Sie stören einfach. Was also tun? Wie bekommt man sie weg?</p>
<p><strong>Lösungsvorschlag:</strong> Auch hier ist das Problembewusstsein entscheidend. Daher, wie bereits beim Stimm-Fehler #1 beschrieben, seine Stimme auf Smartphone aufnehmen – und einfach mal zählen. Tatsächlich sind 2-3 Ähms in 5 Minuten im Alltag kein Problem. Doch wer mehr zählt, sollte sie langsam ausmerzen&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Stimmmelodie ist trainierbar&#8221;</p></blockquote>
<h2 id="3-wenig-sprachmelodie">3. Wenig Sprachmelodie</h2>
<p>Gerade Männer haben das Problem, monoton zu sprechen. Also fast nur auf einem Ton. Das ist bei 2-3 Sätzen kein Problem. Doch bereits nach einer Minute ermüdet das Ohr, wenn man jemandem zuhört, der wenig bis gar keine Stimmmelodie hat. Der beste Weg, sich Stimmmelodie anzutrainieren, ist es, singen zu üben. Auch wenn man keine gute Stimme dafür hat. Doch ich weiß, dass niemand diesem Tipp befolgen wird. Daher hier eine Alternative.</p>
<p><strong>Lösungsvorschlag:</strong> Auch wenn man monoton spricht, kann man einzelne Wörter (wichtige Wörter im Satz bzw. Vortrag) einfach viel mehr betonen – indem man das Wort zum Beispiel lauter ausspricht als andere Wörter. Allein durch diese leicht erhobene Lautstärke rutscht bei den meisten ein höherer Ton heraus – und das ist schon eine willkommene Abwechslung.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Doch Vorsicht:</span> Betone nicht zu viel und alles – das ist auch sehr anstrengend für die Zuhörer. Als Richtschnur könnte man sagen, dass ein wichtiges Wort alle 2-3 Sätze zu betonen ist. Das ist zwar nicht die Master-Lösung (diese wäre tatsächlich eine Ausweitung des Melodie-Gefühls durch das Singen), wird aber Viele bereits weniger monoton erscheinen lassen. Und das wäre doch schon mal was!</p>
<h2 id="4-wenige-pausen">4. Wenige Pausen</h2>
<p>Die meisten Menschen haben Angst vor Pausen beim Sprechen. Warum? Ist doch klar: Die Anderen könnten was dazwischenfragen oder etwas reinrufen. Die landläufige Lösung: Gar keine Pausen machen – und so den Anderen erst gar nicht die Chance zum Dazwischenfragen geben.</p>
<p>Doch leider wirkt ein Redner ohne Pausen nicht souverän. Sondern gehetzt. Und nervös. Die Pause dagegen schafft Raum zum Nachdenken – und der Redner wirkt selbstbewusst, weil er damit vermittelt: Ich habe keine Angst vor einer Zwischenfrage. Was also tun?</p>
<p><strong>Lösungsvorschlag:</strong> Man muss als Anfänger sich bereits vor dem Auftritt ganz genau überlegen, wo man eine Pause setzt. Und diesem Pause am besten auch zu Hause üben. Natürlich soll man nicht zu viele Pausen einbauen – sondern etwa alle 2-3 Minuten. Und zwar dort, wo eine Sinneinheit zu Ende geht.</p>
<h2 id="5-ziemlich-leise">5. Ziemlich leise</h2>
<p>Und zum Schluss noch ein letzter Klassiker: Viele Menschen sprechen zu leise. Das liegt daran, dass wir meistens im Dialog sind – und nur selten bei einer Präsentation. Wir haben uns daher eine ganz bestimmte Lautstärke angewöhnt. Diese ist für Zweier-Gespräche ideal. Aber wenn mehrere Menschen zuhören – und ggf. die Akustik im Meeting-Raum nicht ideal ist – dann versteht man nicht alles, wenn man hinten sitzt.</p>
<p><strong>Lösungsvorschlag:</strong> Die einfachste Lösung ist, nach den ersten 2-3 Sätzen die hintere Reihe Fragen, ob man Sie dort gut versteht. Und sich natürlich vorher vergegenwärtigen, dass man 20% lauter sprechen sollte als normal.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-wladislaw-jachtchenko-ist-rhetorik-trainer-speaker-er-ist-seit-2007-leiter-der-argumentorik-akademie-in-muenchen-er-ist-experte-rund-um-die-themen-professionelle-rhetorik-und"><strong>Über den Autor: </strong>Wladislaw Jachtchenko ist Rhetorik-Trainer &amp; Speaker. Er ist seit 2007 Leiter der <a href="http://www.argumentorik.com">Argumentorik-Akademie</a> in München. Er ist Experte rund um die Themen professionelle Rhetorik und überzeugende Argumentation.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Asier Romero/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-335004134.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/stimme-macht-stimmung-die-5-haeufigsten-fehler-und-wie-du-sie-vermeidest/">Stimme macht Stimmung: Die 5 häufigsten Fehler und wie du sie vermeidest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Freiberufler-Check: Fette Rendite oder lieber festes Gehalt?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 12:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sein eigener Chef sein, Chefin &#8211; wer will das nicht? Gegenüber Freiberuflern steht der (vermeintlich) sichere Job. Wann lohnt sich eine Selbstständigkeit gegenüber einer Festanstellung? Wir haben nachgefragt und die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/">Freiberufler-Check: Fette Rendite oder lieber festes Gehalt?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sein-eigener-chef-sein-chefin-wer-will-das-nicht-gegenueber-freiberuflern-steht-der-vermeintlich-sichere-job-wann-lohnt-sich-eine-selbststaendigkeit-gegenueber-einer-festanstellung-wir-h">Sein eigener Chef sein, Chefin &#8211; wer will das nicht? Gegenüber Freiberuflern steht der (vermeintlich) sichere Job. Wann lohnt sich eine Selbstständigkeit gegenüber einer Festanstellung? Wir haben nachgefragt und die wichtigsten Vor- und Nachteile für euch zusammengefasst&#8230;</h3>
<p><span id="more-9365"></span></p>
<p>Flexible Arbeitszeiten, Selbstbestimmung und ein attraktives Unternehmergehalt – der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Traum von der Selbstständigkeit</a> klingt verlockend! Die Realität sieht allerdings nicht immer so angenehm aus, denn mit dem Entrepreneurship sind zahlreiche Aufgaben und viel Verantwortung verbunden.</p>
<p>Doch: Lange Arbeitstage und Wochenendarbeit gehen gerade am Anfang der selbstständigen Tätigkeit mit geringem Gewinn einher. Wer ein echter Unternehmer ist, übersteht den anstrengenden Beginn, ist gewappnet für spätere Durststrecken und kann mitunter auch in finanzieller Hinsicht von seinem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Ehrgeiz</a> und seinen Fähigkeiten profitieren.</p>
<h2 id="freiberufler-versus-angestellter">Freiberufler versus Angestellter</h2>
<p>Der entscheidende Unterschied ist, dass Selbstständige ihre eigenen Entscheidungen treffen, während Angestellte dem Vorgesetzten beziehungsweise <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">dem Chef Rechenschaft ablegen </a>müssen. Die Leitung eines Unternehmens bedeutet auch, dass gerade in der Anfangszeit sämtliche Aufgaben <em>selbst</em> zu erledigen sind. Und das ist jede Menge Holz!</p>
<p>Diese umfassen nicht nur das operative Geschäft, sondern auch weitere Tätigkeiten wie beispielsweise die Auftragsbearbeitung und Buchhaltung. Bei vielen Selbstständigen liegt das Spezialgebiet allerdings in anderen Bereichen, sodass diese Tätigkeiten viel Zeit in Anspruch nehmen können. Eine Unterstützung kann jedoch eine Unternehmenssoftware, zum Beispiel von <a href="http://shop.lexware.de/kaufmaennische-komplettloesungen">Lexware</a> sein, die bei der Auftragsbearbeitung, Rechnungstellung und Buchhaltung unterstützt.</p>
<p>Im Gegensatz dazu, muss jemand, der in einer Firma angestellt ist, normalerweise nur die Aufgaben erledigen, die in seinem Arbeitsvertrag stehen. Darüber hinaus müssen Investitionen in Software, Hardware und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Büroausstattung</a> ebenso wenig von den Angestellten selbst getätigt werden wie solche in Produktionsmaschinen und einen Firmenfuhrpark.</p>
<h2 id="die-vorteile-von-angestellten">Die Vorteile von Angestellten</h2>
<ul>
<li>Das unternehmerische Risiko liegt beim Arbeitgeber.</li>
<li>Angestellte verdienen ab ihrem ersten Arbeitstag ein fixes Gehalt. Je nach Vertrag kommen Urlaubs-, Weihnachtsgeld sowie <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Prämienzahlungen</a> hinzu.</li>
<li>Im Krankheitsfall wird der Lohn weiterhin gezahlt.</li>
<li>Sie besitzen einen vertraglich geregelten Urlausanspruch und können sich daher mehrere Wochen pro Jahr von der Arbeit erholen.</li>
<li>Durch Weiterbildungen und andere Fortbildungsmaßnahmen wie etwa ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/fernstudium-frustfrei-durchs-kursprogramm/">Fernstudium</a> können die eigenen Qualifikationen verbessert oder erweitert werden. Die Kosten hierfür trägt der Arbeitgeber.</li>
<li>Die Verbindung von Berufs- und Privatleben funktioniert einfacher, die sogenannte <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Work-Life-Balance</a>. Angestellte gehen nach Feierabend einfach nach Hause und haben Zeit für Ihre Familie und Freunde.</li>
</ul>
<h2 id="die-vorteile-fuer-freiberufler">Die Vorteile für Freiberufler</h2>
<ul>
<li>Die Selbstständigkeit bringt ein hohes Maß an Freiheit, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung mit sich.</li>
<li>Die emotionale Bindung zur Arbeit ist eine große Motivationshilfe.</li>
<li>Es gibt keine schlechte <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/">Arbeitsatmosphäre</a>, Probleme mit den Vorgesetzten sowie mit Kollegen.</li>
<li>Der Arbeitsplatz kann frei gewählt werden. In Zeiten moderner Techniken und der Digitalisierung ist dies als Selbstständiger nicht nur im Homeoffice oder in eigenen Geschäftsräumen, sondern auch in einem Café oder Park möglich.</li>
<li>Für Arbeitssuchende kann die Selbstständigkeit eine neue Chance bedeuten und wird vom Staat durch <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">finanzielle Mittel für Existenzgründer</a> gefördert.</li>
</ul>
<h2 id="wann-lohnt-sich-die-selbststaendigkeit">Wann lohnt sich die Selbstständigkeit?</h2>
<p>Es gibt Typen von Menschen, die besitzen die Fähigkeit, in einem Angestelltenverhältnis arbeiten zu können, überhaupt nicht. Sie sind Macher, möchten ihre eigenen Entscheidungen treffen und können sich gar nicht vorstellen, auf die Rechnung anderer zu arbeiten. Dies gilt auch für Selbstständige, die bereits mehr als 10 Jahre eigenverantwortlich gearbeitet haben. Für sie ist es meist sehr schwer, wieder zurück in ein Angestelltenverhältnis zu gehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Festes Gehalt oder Fette Rendite? REine Typsache&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch Zahlen beweisen, dass die Selbstständigkeit die wenigsten wirklich glücklich macht: Im deutschsprachigen Raum ist die Anzahl der Angestellten um mehr als 50 Prozent gewachsen. Allerdings gibt es Branchen, in denen die Zahl der Selbstständigen höher ist als in anderen. Im Bereich des Handwerks beispielsweise sind zahlreiche Existenzgründungen festzustellen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es Branchen, die immer wieder vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten stehen. Da diese regelmäßig freie Mitarbeiter einsetzen, ist die Zahl der Freiberufler unter den Selbstständigen am größten. Unternehmen aus der Bau- oder Medienbranche zum Beispiel entscheiden sich für einen kleinen Personalstamm, der bei Engpässen durch die Beauftragung von Selbstständigen unterstützt werden.</p>
<p>Lohnenswert sind <a href="https://www.fuer-gruender.de/wissen/existenzgruendung-planen/branchentipps/">laut statistischen Erhebungen</a> auch Unternehmensgründungen im Einzelhandel, Gesundheits-, Sozial- und Veterinärwesen. Viele Selbstständige gibt es zudem unter den Juristen sowie Steuer- und Unternehmensberatern. Doch das heißt nicht, dass eine Selbstständigkeit nicht auch in anderen Branchen funktionieren kann.</p>
<p>Schlussendlich ist dies von dem Unternehmer selbst abhängig, von einer realistischen Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und dem sogenannten <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Unternehmergeist</a>, der eine wichtige Grundlage für den eigenen unternehmerischen Erfolg ist.</p>
<p>Wer diese Voraussetzungen nicht erfüllt und lieber ein geregeltes Arbeitsleben haben möchte, wird in einem Angestelltenverhältnis sicher glücklicher.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-333005096.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/freiberufler-check-fette-rendite-oder-lieber-festes-gehalt/">Freiberufler-Check: Fette Rendite oder lieber festes Gehalt?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bewerbung um Traumjob: So wird’s bei euch (k)ein Desaster!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2016 20:56:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Anschreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Potential]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugnisse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du träumst vom perfekten Job? Dann bewerbe dich um deinen Traumjob. Während sich Professionals auf ihr Netzwerk verlassen, müssen Absolventen meist (noch) Bewerbungen tippen. Wir haben dazu die wichtigsten Tipps&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Bewerbung um Traumjob: So wird’s bei euch (k)ein Desaster!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="du-traeumst-vom-perfekten-job-dann-bewerbe-dich-um-deinen-traumjob-waehrend-sich-professionals-auf-ihr-netzwerk-verlassen-muessen-absolventen-meist-noch-bewerbungen-tippen-wir-haben-dazu-die-wic">Du träumst vom perfekten Job? Dann bewerbe dich um deinen Traumjob. Während sich Professionals auf ihr Netzwerk verlassen, müssen Absolventen meist (noch) Bewerbungen tippen. Wir haben dazu die wichtigsten Tipps mal zusammengefasst&#8230;<strong><br />
</strong></h3>
<p><span id="more-9362"></span></p>
<p>Professionell und gleichzeitig kreativ gestaltete Bewerbungsunterlagen helfen dir. Damit kannst du deine individuellen Stärken (und Schwächen) möglichst optimal präsentieren. Doch was verlangen die Personaler heute eigentlich von einem Bewerber und was sollten sich potenzielle Kandidaten für eine ausgeschriebene Stelle lieber sparen?</p>
<p>Jede Bewerbung ist so eine Art <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/04/employer-branding-so-verliert-ihr-garantiert-keine-fachleute/">Visitenkarte </a>einer Person. Aus diesem Grund gibt es auch kein Patentrezept für DIE ideale Bewerbung. Dennoch möchten wir euch einige Tipps und Informationen zusammenfassen, die Bewerbern auf ihrem Weg zur neuen Stelle helfen können.</p>
<h2 id="ganz-klassisch-aufbau-einer-bewerbung">Ganz klassisch! Aufbau einer Bewerbung</h2>
<p>Grundsätzlich sind die drei Elemente <strong>Bewerbungsschreiben</strong> (Anschreiben), <strong>Lebenslauf</strong> und <strong>Anlagen</strong> (z.B. Zeugnisse und Referenzen) entscheidend für eine ordentliche Bewerbungsmappe. Alle drei Teile müssen dem Personaler vorliegen. Unvollständige Bewerbungen wandern meist ohne Umwege auf den „Ungeeignet“-Stapel des Entscheiders und das gilt es zu vermeiden &#8211; kurz: Ablage P oder Rundordner.</p>
<p>Kein Muss sind dagegen Weiterbildungsnachweise, Führerscheinkopien, Führungszeugnisse, Bewerbungsfoto und Deckblatt. Während Weiterbildungsnachweise zum Beispiel immer nur dann beigelegt werden sollten, wenn diese für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung sind, sollten Führungszeugnisse und Führerscheinkopie nur zum Einsatz kommen, wenn diese verlangt werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Online First &#8211; nicht zu schnell abschicken&#8221;</p></blockquote>
<p>Was für gedruckte Mappen gilt, gilt im Grunde auch für Online-Bewerbungen. Und da sind noch ein paar Sachen zu beachten. Neben der Bewerbung per E-Mail wird die Nutzung eines <strong>virtuellen Bewerbungsformulars</strong> immer häufiger, weil sie Unternehmen die Auswahl der besten Kandidaten erleichtern und den gesamten Bewerbungsprozess beschleunigen.</p>
<p>Wer sich ein paar Beispiele ansehen möchte, kann auf der Internetseite des deutschen Personaldienstleisters I.K. Hofmann <a href="https://www.hofmann.info/standorte/hofmann-deutschland/">hier mehr erfahren</a> und sich unter den aktuellen Stellenanzeigen die sogenannte „Expressbewerbung“ unter die Lupe nehmen. Hierfür werden online Lebenslauf, persönliche Daten, Anschreiben und Ähnliches hochgeladen.</p>
<h6 id="wichtig-beim-hochladen-von-pdf-dateien-sollten-metadaten-mit-kostenlosen-tools-editiert-werden-ansonsten-erfaehrt-der-leser-ungewollt-wann-das-pdf-erstellt-wurde-und-von-wem"><strong>Wichtig:</strong> Beim Hochladen von PDF-Dateien sollten Metadaten mit kostenlosen Tools editiert werden. Ansonsten erfährt der Leser ungewollt, wann das PDF erstellt wurde und von wem.</h6>
<p>Darüber hinaus muss auf eine neutrale E-Mail-Adresse geachtet werden. Peinliche Kürzel in der Adresse bugsieren Bewerber unweigerlich ins Aus. Weitere Tipps zur Online-Bewerbung gibt´s <a href="https://www.einstieg.com/bewerbung/online-bewerbung-email.html">hier in der Onlineausgabe des Magazins Einstieg</a>.</p>
<h2 id="der-zeitfaktor-weniger-als-fuenf-minuten">Der Zeitfaktor &#8211; weniger als fünf Minuten</h2>
<p>Ein elementarer Fakt, den leider viele Bewerber vernachlässigen, ist die Tatsache, dass sich Personaler durchschnittlich nur <strong>zwei bis fünf Minuten</strong> mit einer Bewerbung beschäftigen. Sie haben keine Zeit, um sich mit mehreren Seiten langen Schreiben zu befassen. Während dieser kurzen Zeitspanne werfen Personal besonders auf Abschlüsse, Berufserfahrung, vorherige <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Jobs</a> und Soft Skills einen kritischen Blick.</p>
<p>Aber auch Rechtschreibung, wichtige Qualifikationen, Lebenslauf und der Gesamteindruck der Bewerbungsmappe sind ausschlaggebend. Nicht selten greifen Personaler aus Zeitmangel zuerst zum Lebenslauf bevor das Anschreiben überhaupt gelesen beziehungsweise überflogen wird. Der Inhalt des Anschreibens ist allerdings gleichermaßen bedeutend, wie der Lebenslauf.</p>
<h2 id="das-anschreiben-brennst-du-schon">Das Anschreiben &#8211; &#8220;brennst&#8221; du schon?</h2>
<p>Das Ziel des Anschreibens besteht darin die Highlights des persönlichen Werdegangs hervorzuheben und die Motivation für die Bewerbung darzustellen. Höchstens zwei Seiten sollten es sein. Dem Personaler muss schlüssig vermittelt werden, warum sich der Bewerber am besten für die Stelle eignet. Im Anschreiben sollten sich Bewerber über ihre größten <strong>Erfolge</strong>, ihre <strong>Erfahrung</strong> und ihre <strong>Qualifikation</strong> selbst empfehlen.</p>
<p>Der erste Satz des Anschreibens muss klug gewählt werden, um den Leser „abzuholen“. Langweilige Standardlösungen sind unbedingt zu meiden, da Personaler diese nicht mehr sehen können. Sie heißen nicht umsonst Standard und unterstreichen nur eins: Mangelnde Kreativität des Bewerbers. Eine tiermedizinische Fachangestellte könnte den ersten Satz beispielsweise folgendermaßen aufbauen:</p>
<p><em>„Seit einiger Zeit interessiere ich mich im Bereich der Tiermedizin für die Fachgebiete Schmerzmanagement und Narkose. Ihre Stellenanzeige hat mich aufgrund der genannten Schwerpunkte und Perspektiven deshalb sofort begeistert.“</em></p>
<p>Generell sollten sich Bewerber mit Berufserfahrung auf ihre Erfolge konzentrieren und diese hervorheben. Berufseinsteiger haben noch keine berufliche Erfahrung vorzuweisen, können sich aber mit Schwerpunkten der Ausbildung gut in Szene setzen. Auch <strong>Talent</strong> und <strong>Stärken</strong> musst du inszenieren.</p>
<p>Im Anschreiben muss deutlich werden, dass du dich mit dem Unternehmen und dessen Ziele auseinandergesetzt hast. Und, hast du? Beispielsweise könnte auf ein neues Produkt eingegangen oder betont werden, dass man sich mit der Philosophie und den <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Unternehmenswerten </a>identifizieren kann. In erster Linie muss das Interesse an dem neuen Job erkennbar sein und erklärt werden, warum gerade dieser Kandidat perfekt zur freien Stelle passt. Der Leser muss erfahren, warum die Einstellung des Bewerbers lohnenswert ist. Zum Schluss: Anschreiben immer unterschreiben!</p>
<p><strong>Vorlagen:</strong> Muster zum Anschreiben, die Form und Aufbau verdeutlichen, wurden hier im Onlineportal Karrierebibel veröffentlicht. Natürlich nicht zum Kopieren, nur als Anregung gedacht! Zum Weiterdenken&#8230;</p>
<h2 id="schwaechen-am-besten-im-gespraech-klaeren">Schwächen? Am Besten im Gespräch klären&#8230;</h2>
<p>Was keinesfalls ins Anschreiben sollte, sind persönliche <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Schwächen</a>. Diese lassen sich bei Bedarf im <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/08/bewerbungsgespraech-so-wirds-richtig-peinlich/">Vorstellungsgespräch</a> erörtern. Sollten aber nur zur Sprache kommen, wenn der Personaler danach fragt. Und sollte die Fragen kommen, sind Schwäche stets sin Kombination mit guten Vorsätzen anzumerken. Wird ein Handwerker nach Schwächen gefragt, könnte eine gute Antwort lauten:</p>
<p><em>„Das Verwalten von Dokumenten bereitet mir manchmal Probleme. Da mir jedoch klar ist, dass auch Handwerker gewisse Unterlagen ordentlich halten müssen, habe ich mich bereits für eine Schulung im Bereich Dokumenten-Management angemeldet.“</em></p>
<p>Mit dieser Aussage gibt der Bewerber eine klare Antwort ohne seine Fachkenntnisse, die in seinem Beruf entscheidend sind, in Frage zu stellen.</p>
<h2 id="der-lueckenlose-lebenslauf-mach-den-faktencheck">Der lückenlose Lebenslauf &#8211; mach&#8217; den Faktencheck!</h2>
<p>Während der <em>chronologische</em> Lebenslauf lange Standard war, setzt sich die <em>amerikanische</em> Variante immer mehr durch. Der Unterschied besteht in der Reihenfolge: Beim amerikanischen Lebenslauf steht die aktuelle Position ganz oben, beim chronologischen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Lebenslauf </a>am Ende.</p>
<p>Im Idealfall erkennt der Leser beim Überfliegen des Dokuments unmittelbar alle wichtigen Fakten. Links sollten die zeitlichen Angaben (Monatsangaben wie 09/2015 – 08/2016 sind ausreichend), rechts die Fakten zu finden sein.</p>
<p>Die persönlichen Daten müssen Name, Anschrift, Geburtsort, Geburtstag, Staatsangehörigkeit und Familienstand umfassen. Auch Berufserfahrung, besondere Qualifikationen und Ausbildung sind zu beschreiben.</p>
<p>Ein Lebenslauf muss lückenlos sein. Etwas vertuschen zu wollen, hat keinen Sinn, denn spätestens beim persönlichen Gespräch müssen sich Bewerber rechtfertigen. Ort, Datum und Unterschrift bilden den Schluss. Wer möchte, fügt dem Lebenslauf ein Bewerbungsfoto hinzu. Menschen lieben Bilder viel mehr als Textwüste! So auch die Personaler&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das hier hat im Lebenslauf nix zu suchen:</span></p>
<ul>
<li>Gehaltsvorstellungen</li>
<li>Religiöse Ansichten</li>
<li>Politische Meinungen</li>
<li>Familiäre Informationen (Beruf der Eltern)</li>
</ul>
<p>Diese Daten lenken im Lebenslauf unnötig ab und machen ihn unübersichtlich. Wurde um Angabe zu <strong>Gehaltsvorstellungen</strong> gebeten, müssen diese ins Anschreiben integriert werden. Ansonsten werden sie erst im <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">Jobinterview</a> thematisiert.</p>
<p>Besonders vorteilhaft kann sich die <strong>prägnante Beschreibung von beruflichen Stationen</strong> im Lebenslauf auswirken. Hierbei gilt es Aufgabe und Vorgehensweise kurz zu erläutern und gleichzeitig, welchen Erfolg die Handlung dem Unternehmen einbrachte. Ein Beispiel eines Coaches:</p>
<p><em>„Als Produktivitäts-Coach bei der Firma XY strukturierte ich die Arbeitsabläufe in den Abteilungen A-C mit individuell integrierten Lösungen um. Die Produktivität des Unternehmens stieg daraufhin um 40 Prozent.“</em></p>
<p>Diese Formulierung gibt Aufschluss zu den Fakten und weist auf den Erfolg der persönlichen Leistung hin. Bei der Formulierung ist der Einsatz von <strong>Verben</strong> ratsam, denn sie beschreiben authentisch, was der Bewerber konkret zur Verbesserung des Arbeitsumfelds beigetragen hat. Wer mit Verben sein Tun beschreibt, klingt motivierter, interessanter und aktiver.</p>
<h2 id="die-anlagen-das-allerbeste-in-einem-dokument">Die Anlagen &#8211; das Allerbeste, in einem Dokument</h2>
<p>Egal ob Arbeitszeugnisse, Empfehlungsschreiben oder Zertifikate: Anlagen runden die Bewerbung durch Bestätigungen von neutralen Dritten ab. Sie füllen wichtige Lücken im Gesamtpaket und helfen dem Personaler bei der Beurteilung des Jobkandidaten. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, ist ein Verzeichnis zu den chronologisch sortierten Schreiben empfehlenswert. So findet sich der Leser schneller zurecht.</p>
<p>Der Verweis sollte am Ende des Anschreibens oder auf dem Deckblatt platziert sein. Die Auswahl der Anlagen muss sich an der ausgeschriebenen Stelle orientieren. Wurden Praktika oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildungen </a>in fremden Branchen gemacht, ist dies für den aktuellen Leser uninteressant. Dieser ärgert sich höchstens darüber in unwichtigen Dokumenten blättern zu müssen, hilfreich sind sie für seine Entscheidung nicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Folgende Zeugnisse gehören in die Anlage:</span></p>
<ul>
<li>Vom letzten <strong>Schulabschluss</strong>: Wer bereits zwanzig Jahre oder mehr Berufserfahrung hat und ein Hochschulzeugnis vorlegt, kann auf das Abi-Zeugnis verzichten.</li>
<li><strong>Arbeitszeugnisse</strong>: Maximal die drei aktuellsten Arbeitszeugnisse.</li>
<li>Von der Berufsausbildung und <strong>Hochschulabschluss</strong></li>
</ul>
<h2 id="empfehlungsschreiben-macht-einen-unterschied">Empfehlungsschreiben &#8211; macht einen Unterschied&#8230;</h2>
<p>Wer sich beim Bewerben einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen möchte, legt der Bewerbung <strong>Empfehlungsschreiben</strong> bei. Sie sind zwar kein Muss, kommen bei Unternehmen aber gut an. Einige Personaler bitten sogar konkret darum, verwenden dabei aber den Ausdruck „<strong>Referenzen</strong>“.</p>
<p>Gemeint ist meist das Gleiche: Ein Empfehlungsschreiben von früheren Arbeitgebern. Es hilft den Betrieben die Bewerber besser einzuschätzen. Schließlich beurteilt der ehemalige Chef mit dem „Letter of Recommendation“, wie das Empfehlungsschreiben auf Englisch betitelt wird, die Fachkenntnisse und Fertigkeiten des Bewerbers und gibt eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Einschätzung der Persönlichkeit</a> ab.</p>
<p>Empfehlungsschreiben unterscheiden sich deutlich vom klassischen Arbeitszeugnis. Im Vergleich hat der Verfasser hier <strong>viel mehr Spielraum, um dich als Person zu beschreiben</strong>. Der Absender schreibt in der Ich-Form und darf das Dokument auch sehr persönlich formulieren, um den Bewerber zu empfehlen.</p>
<p>Diese Tabelle enthält Hinweise zum Aufbau eines Empfehlungsschreibens und dessen Bedeutung.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="150"><strong>Aufbau</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="626"><strong>Tipps und Tricks</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="150"><strong>Kontaktdaten</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="626">Neben dem Namen des Verfassers müssen das Unternehmen, die direkte Durchwahl, das Datum sowie Name und Anschrift des Adressaten aufgeführt sein. Ein Empfehlungsschreiben richtet sich immer an einen Empfänger.</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="150"><strong>Betreff</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="626">Der Betreff sollte lauten „Empfehlungsschreiben für“, hier folgt der Name des Bewerbers.</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="150"><strong>Vorstellung</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="626">Zunächst stellt sich der Verfasser des Schreibens kurz vor.</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="150"><strong>Grund</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="626">Kurze Erläuterung zum Grund des Empfehlungsschreibens.</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="150"><strong>Empfehlung</strong></p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="626">Dann folgt die eigentliche Empfehlung. Zunächst geht der Verfasser darauf ein, in welchem Zeitraum der Bewerber welche Tätigkeit ausübte. Ergänzt wird dies mit der Beschreibung der Qualifikation und Erfolge.</p>
<p>Zum Schluss werden Persönlichkeit und Stärken des ehemaligen Mitarbeiters eingeschätzt. Auch eine Erläuterung zur Eignung für die potenzielle neue Stelle wäre denkbar. Am Ende kann der Referenzgeber sich für Rückfragen anbieten.</p>
<p>&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td width="150"><strong>Unterschrift</strong></td>
<td width="626">Das Schreiben sollte vom Verfasser unterschrieben sein.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Empfehlungsschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Maximal drei Empfehlungen pro Bewerbung sind ausreichend. Ein Übermaß wirkt übertrieben und kann ins Gegenteil umschlagen.</p>
<h2 id="optional-das-motivationsschreiben">Optional: Das Motivationsschreiben</h2>
<p>Optional kann in Bewerbungsmappen die sogenannte „<strong>Dritte Seite</strong>“ genutzt werden. Dieses <strong>Motivationsschreiben</strong> folgt nach Anschreiben beziehungsweise Deckblatt und Lebenslauf. „Das Motivationsschreiben gibt Ihnen die Chance, Ihr Anschreiben zu ergänzen und besondere Aufmerksamkeit auf Highlights in Ihrem Lebenslauf zu lenken oder Ihre ganz besondere Motivation für genau die angestrebte Aufgabe zu erläutern“, heißt es in einem Beitrag des virtuellen Bewerbungs-Service zum Motivationsschreiben.</p>
<h2 id="reihenfolge-aller-dokumente">Reihenfolge aller Dokumente</h2>
<p>Das Anschreiben liegt lose auf der Bewerbungsmappe. Innerhalb der Mappe folgen:</p>
<ol>
<li>Deckblatt</li>
<li>Lebenslauf</li>
<li>Motivationsschreiben (optional)</li>
<li>Zeugnisse</li>
<li>Zertifikate</li>
<li>Empfehlungsschreiben</li>
</ol>
<h6 id="p-s-fehlt-noch-was-fuer-eure-nahezu-perfekte-bewerbung-oder-haben-wir-was-vergessen-ergaenzt-gerne-per-kommentarfunktion-wir-freuen-uns">P.S. Fehlt noch was für eure nahezu perfekte Bewerbung oder haben wir was vergessen? Ergänzt gerne per Kommentarfunktion, wir freuen uns ;-)</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-338000447.html">Shutterstock</a></em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Bewerbung um Traumjob: So wird’s bei euch (k)ein Desaster!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere als Dolmetscher: Entdecke den Wortakrobaten in dir!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/08/karriere-als-dolmetscher-entdecke-den-wortakrobaten-in-dir/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 05:44:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übersetzen und Dolmetschen. Das sind Berufe, die international trotz Google-Translator und anderen, automatisierten Apps nach wie vor gefragt sind. Wie fangt ihr damit an? Einige Anstöße&#8230; Wie wärs mit einem Job&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/08/karriere-als-dolmetscher-entdecke-den-wortakrobaten-in-dir/">Karriere als Dolmetscher: Entdecke den Wortakrobaten in dir!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="uebersetzen-und-dolmetschen-das-sind-berufe-die-international-trotz-google-translator-und-anderen-automatisierten-apps-nach-wie-vor-gefragt-sind-wie-fangt-ihr-damit-an-einige-anstoesse">Übersetzen und Dolmetschen. Das sind Berufe, die international trotz Google-Translator und anderen, automatisierten Apps nach wie vor gefragt sind. Wie fangt ihr damit an? Einige Anstöße&#8230;</h3>
<p><span id="more-9360"></span></p>
<p>Wie wärs mit einem Job im Bereich Übersetzen oder Dolmetschen? Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen ist in der modernen, international vernetzten Welt der Arbeit eine unverzichtbare Voraussetzung geworden. Und ihr könnt aus der Fremdsprache eine Arbeit machen: schon mal über eine Karriere im Bereich Übersetzen oder Dolmetschen nachgedacht?</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Auf die Nuancen achten&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Sowohl der Übersetzer als auch der Dolmetscher arbeiten mit Worten, deren Bedeutungen und <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Nuancen</a>. Um es kurz zu machen, kann man sagen, dass der Übersetzer sich mit bedrucktem Papier befasst, während der Dolmetscher mit den gesprochenen Worten arbeitet und das in der Regel in Echtzeit. Einfach und klar, nicht wahr? Hier ein paar Karriere-Tipps in SIE-Form:</p>
<h2 id="eine-oder-mehrere-fremdsprache-pauken">Eine (oder mehrere) Fremdsprache pauken</h2>
<p>Ich weiß, es ist eine Binsenweisheit, aber mit dem „Lernen einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mehrsprachigkeit-kein-geheimrezept-fuers-berufsleben/">Fremdsprache</a>“ ist gemeint, <em>jede</em> Nuance, alle kulturellen Aspekte und verborgenen Bedeutungen zu kennen.</p>
<p>Das heißt, man muss eine fundierte Kenntnis der Sprache selbst, ihrer Sprecher und Autoren haben, um ihre Aussagen und Texte so verständlich und genau wie möglich für Sprecher und Schreiber der Zielsprache wiederzugeben, die in der Regel Ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Muttersprache</a> ist.</p>
<p>Deshalb sollten Sie unbedingt versuchen, mindestens sechs Monate im Land zu verbringen, dessen Sprache Sie erlernen möchten, damit Sie auch die Kultur verstehen und nicht nur die Grammatik.</p>
<h2 id="kurse-fuer-anfaenger-und-fortgeschrittene-besuchen">Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene besuchen</h2>
<p>Eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, auf was man sich einlässt, ist nur durch einen seriösen Kurs möglich, der sich auf Ihr Interessengebiet bezieht.</p>
<p>Sie könnten sich auf juristisches Dolmetschen spezialisieren, auf technische oder literarische <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">Übersetzung</a>, aber Sie brauchen solide Grundlagen, auf denen Sie sich bewegen können, denn ein Fehler in diesem Bereich kann sich zu einem ganz großen Misserfolg entwickeln, wenn es darum geht, sich einen richtigen Job zu suchen.</p>
<p>Denken Sie daran, dass ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Fauxpas</a> in einer Übersetzung für immer gedruckt bleibt und ein Ausrutscher während dem Dolmetschen fatale Folgen in einem wichtigen Gespräch und auch für Ihre Karriere haben könnte. Sie tun also gut daran, die Technik und Anwendung der Spielregeln genau zu erlernen.</p>
<p>Bevor Sie beginnen können, als Profi zu arbeiten, müssen Sie die Methoden und Techniken des Dolmetschens mit einer entsprechenden Ausbildung auf Universitätsniveau erlernen. Es ist nicht notwendig, zweisprachig aufgewachsen zu sein, um ein Dolmetscher zu werden.</p>
<h2 id="spezialisieren-und-los-gehts">Spezialisieren &#8211; und los geht&#8217;s!</h2>
<p>Eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich der Sprache wird Ihr Handlungsfeld verkleinern, aber sie macht Sie auch besser und effizienter in einem bestimmten Bereich und vor allem wettbewerbsfähiger.</p>
<p>Setzen Sie alles daran, die bürokratischen Fachausdrücke beider Sprachen zu lernen, die Rechtsterminologie oder die Begriffe, die in Gebrauchsanweisungen verwendet werden. Und dann müssen Sie anfangen zu suchen: Dies ist eine harte und schwierige Welt, aber lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen.</p>
<p>Sie könnten sich an Übersetzungsbüros wenden, sich auf Websites für technische Übersetzungen registrieren, wie zum Beispiel <a href="http://www.translated.net/de/technische-%C3%BCbersetzung">Translated.net</a>. Oder Sie suchen sich eine Agentur für Dolmetscher für den Bereich, in dem Sie spezialisiert sind.</p>
<p>Es wird schwierig sein, bis Sie die ersten Früchte ernten können, aber es lohnt sich. Wenn Sie sich der freiberuflichen Arbeit widmen möchten, dann machen Sie sich zu Anfang auf niedrige <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Bezahlung</a> gefasst. Allerdings wird mit Ihrer wachsenden Erfahrung auch Ihre Vergütung ansteigen.</p>
<p>Diese Regel gilt genauso, wenn Sie als Angestellter arbeiten. Aber der Einsatz eurer Willenskraft und der kontinuierlichen und umfassenden Neugier auf die Welt und ihre Bewohner ist wahrscheinlich die wichtigste Voraussetzung für eine Karriere, die eng mit Sprachen zusammenhängt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Evgenia Pashkova/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-248358052.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/08/karriere-als-dolmetscher-entdecke-den-wortakrobaten-in-dir/">Karriere als Dolmetscher: Entdecke den Wortakrobaten in dir!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Team-Building: Gute Ideen für mehr Zusammenhalt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2016 04:25:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Fluktuation]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Team-Building, mehr als ein Zauberwort! Es wird immer wichtiger. Wie stärkt ihr den Zusammenhalt im Unternehmen nachhaltig? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen&#8230; Team-Building. Ein gutes Produkt, zielgerichtetes Marketing&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="team-building-mehr-als-ein-zauberwort-es-wird-immer-wichtiger-wie-staerkt-ihr-den-zusammenhalt-im-unternehmen-nachhaltig-wir-sind-dieser-frage-auf-den-grund-gegangen">Team-Building, mehr als ein Zauberwort! Es wird immer wichtiger. Wie stärkt ihr den Zusammenhalt im Unternehmen nachhaltig? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9352"></span></p>
<p>Team-Building. Ein gutes Produkt, zielgerichtetes Marketing und motivierte Mitarbeiter &#8211; da dürfte der Unternehmenserfolg nicht lange auf sich warten lassen. Denkste!Viele Manager in Spitzenpositionen unterschätzen die <em>Qualität</em> der Zusammenarbeit.</p>
<p>Agieren die Angestellten nicht wie ein eingespieltes Team, können kaum optimale Ergebnisse erzielt werden. Denn auch wenn die Anforderung wie eine abgedroschene Phrase klingt: <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/berufseinstieg-ich-weiss-wo-ich-beruflich-hin-moechte/">Teamwork</a> entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wie lässt sich der Zusammenhalt stärken?</p>
<h2 id="ein-starkes-team-gefragter-denn-je">Ein starkes Team &#8211; gefragter denn je</h2>
<p>Die Aufgabenfelder einzelner Mitarbeiter lassen sich nicht immer klar voneinander abgrenzen. Obwohl die Stellenbeschreibung einen anderen Eindruck vermittelt, habt ihr sicherlich selbst schon die Erfahrung gemacht, dass ihr bei der einen oder anderen Aufgabe auf das Wohlwollen eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Kollegen</a> angewiesen wart. Kennste?</p>
<p>Egal ob es sich dabei um wichtige Ansprechpartner, spezielles Wissen zu einer Software (z. B. intern genutzte Tools) oder besondere Qualifikationen handelt: Immer häufiger hat die tägliche Arbeit Projekt-Charakter &#8211; was es für jeden Mitarbeiter notwendig macht, seine individuellen Stärken mit einzubringen. Ein schlechtes Betriebsklima kann hingegen nicht nur bewirken, dass eine Unterstützung verweigert wird, sondern gar Sabotage zur Folge haben.</p>
<h2 id="studie-arbeitsatmosphaere-und-gehalt-gleichermassen-wichtig">Studie: Arbeitsatmosphäre und Gehalt gleichermaßen wichtig</h2>
<p>Ein gutes Team-Building hat aber nicht nur zur Folge, dass die Geschäftsergebnisse sich mittelfristig verbessern dürften, auch die Fluktuation nimmt erfahrungsgemäß ab. Wie aktuelle Studien zeigen, ist die Arbeitsatmosphäre und das Verhältnis zu den Vorgesetzten ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit im Job.</p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Fluktuation</a> ist für ein Unternehmen allein schon deshalb von Nachteil, weil sie mit Transaktionskosten verbunden ist. Der neue Mitarbeiter muss zunächst gefunden und eingearbeitet werden; in höheren Positionen kommt es in der Anfangszeit nicht selten zu teuren Fehlern.</p>
<blockquote><p>&#8220;Jeder zweite denkt über Jobwechsel nach&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine aktuelle Studie von Meinestadt.de zeigt, welche Faktoren den Mitarbeitern besonders wichtig erscheinen, damit sie sich wohl in Ihrem Job finden:</p>
<ul>
<li>Für 67% ist Zufriedenheit im Job eng mit der Anerkennung der eigenen Arbeit verknüpft</li>
<li>Mehr als 57% der Befragten beklagen zudem eine zu schlechte Bezahlung</li>
<li>Weitere 56% geben an, dass eine schlechte Arbeitsatmosphäre und Stimmung die Zufriedenheit im Beruf so sehr beeinträchtigt, dass über einen Jobwechsel nachgedacht wird</li>
</ul>
<p>Zumindest einigen dieser Punkte kann mit den richtigen Hebeln entgegen gewirkt werden. Mit relativ überschaubaren Maßnahmen ist es möglich, die grundlegende Stimmung bei den Mitarbeitern zu verbessern. Das wusste bereits Henry Ford: „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“</p>
<p>Dass das Team-Building also einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellt&#8230; Ist klar! Fühlen sich die Arbeitnehmer extrem wohl in Ihrer Arbeitsumgebung, so dürften beispielsweise auch beim Gehalt kleinere Abstriche akzeptiert werden. Schwieriger ist hingegen die Frage zu beantworten, wie sich das Arbeitsklima in der Praxis verbessern lässt.</p>
<h2 id="kommt-an-transparenz-und-messbare-ziele">Kommt an: Transparenz und messbare Ziele</h2>
<p>Eine wichtige Voraussetzung zur Teambildung ist das Setzen von Zielen, die zusammen mit der Belegschaft zeitnah und messbar zu erreichen sind. Zudem ist eine klare Führung wichtig, die eine offene Kommunikation und auch das Feststellen und Aussprechen von Konflikten ermöglicht. Außerdem ist es keinesfalls übertrieben, eindeutige <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/">Regeln für die Zusammenarbeit im Team</a> festzulegen.</p>
<p>Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch auf das <a href="http://www.managerseminare.de/Datenbanken_Lexikon/Teamphasen-nach-Bruce-W-Tuckman,158165">Phasenmodell von Tuckman</a> eingegangen. Dieses Modell fördert das Teambuilding und die Optimierung der Prozesse gleichermaßen &#8211; in vier Phasen:</p>
<ol>
<li><strong>Forming</strong>: Kennenlernen des Teams unter Berücksichtigung von Zielen und Regeln</li>
<li><strong>Storming</strong>: Unterschiedliche Auffassung, Ziele und Priorisierungen werden festgestellt und anschließend Lösungsansätze geschaffen</li>
<li><strong>Norming</strong>: Gemeinschaftliche Regeln erarbeiten und die Akzeptanz unterschiedlicher Rollen fördern</li>
<li><strong>Peforming</strong>: Aufgrund der zuvor erarbeiteten Schritte, des Gemeinschaftsgefühls und der gegenseitigen Wertschätzung agiert das Team als Einheit erfolgreicher<br />
Team-Events und Corporate Design: Instrumente zur Teambildung</li>
</ol>
<h2 id="events-tratsch-und-klatsch-muessen-auch-sein">Events: Tratsch und Klatsch müssen (auch) sein</h2>
<p>Neben den zuvor erläuterten Maßnahmen können auch noch weitere Möglichkeiten zur Verbesserung des Zusammenhalts geschaffen werden. Bewährt haben sich beispielsweise Team-Events, die als sportliche Herausforderungen so gar nichts mit dem Arbeitsalltag zu tun haben.</p>
<p>Die Mitarbeiter kommen sich so in ungezwungener Atmosphäre näher und tauschen sich aus. Egal ob Rafting-Tour oder gemeinsames Kochen: Mit einer Herausforderung, die nur von allen Mitarbeitern gemeinsam gelöst werden kann, werden gemeinsame Erlebnisse und ein fester Zusammenhalt geschaffen.</p>
<p>Auch gemeinsame Kleidung, bekannt unter dem Marketing-Begriff &#8220;Corporate-Design&#8221; kann ein &#8220;Wir-Gefühl&#8221; erzeugen, weil es die Identifikation mit den Kollegen fördert. Hier zeigt sich auch: Im Unterschied zu vielen individuellen Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation sind die Instrumente zur Förderung der Teambildung nicht mit hohen Kosten verbunden. Gemeinsame <a href="https://www.flyeralarm.com/de/content/index/open/id/23284/bekleidung.html">alltagstaugliche Team- oder Arbeitskleidung</a> lässt sich bei Online-Druckereien individuell gestalten.</p>
<p>Vom Poloshirt über Hoddies und Hemden ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei. Dabei erzeugt die gleiche Optik der Arbeitskleidung neben dem Gefühl der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Zusammengehörigkeit</a> auch eine gewisse Werbewirkung. Das Gefühl, eine Identifikation mit dem Unternehmen aufzubauen, wird auch vom Kunden wahrgenommen. Für Führungskräfte wird es also Zeit, sich mit dem Thema Team-Building auseinanderzusetzen und das Arbeitsklima nachhaltig zu verbessern.</p>
<p style="text-align: right;"> <em>Artikelbild: wavebreakkmedia / <a href="https://www.shutterstock.com/pic-294489926.html">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/08/team-building-gute-ideen-fuer-mehr-zusammenhalt/">Team-Building: Gute Ideen für mehr Zusammenhalt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bewerbungsgespräch: So wird’s richtig peinlich!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/08/bewerbungsgespraech-so-wirds-richtig-peinlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2016 09:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verratzte Jeans und großspurige Sprüche? Diese Stolperer solltet ihr bei eurem nächsten Bewerbungsgespräch vermeiden. Michael Sudahl berichtet&#8230; Auf der Zielgeraden zum Traumjob. Jetzt fehlt nur noch das finale Bewerbungsgespräch. Um&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/08/bewerbungsgespraech-so-wirds-richtig-peinlich/">Bewerbungsgespräch: So wird’s richtig peinlich!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="verratzte-jeans-und-grossspurige-spruechediese-stolperer-solltet-ihr-bei-eurem-naechsten-bewerbungsgespraech-vermeiden-michael-sudahl-berichtet" style="text-align: left;">Verratzte Jeans und großspurige Sprüche?<br />
Diese Stolperer solltet ihr bei eurem nächsten Bewerbungsgespräch vermeiden. Michael Sudahl berichtet&#8230;</h3>
<p style="text-align: left;"><span id="more-9350"></span></p>
<p>Auf der Zielgeraden zum Traumjob. Jetzt fehlt nur noch das finale Bewerbungsgespräch. Um dieses erfolgreich zu meistern, lenken Sie den Fokus auf Ihre Vorzüge und vermasseln Sie es bloß nicht mit zu cooler Streetwear und hohlen Sprüchen.</p>
<h2 id="lehrlinge-mit-loechern-in-der-jeans">Lehrlinge mit Löchern in der Jeans</h2>
<p>Wer voller Piercings und mit löcherigen Jeans ins <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Bewerbungsgespräch</a> mit Achim Miller kommt, der hat schlechte Karten. „Bei uns sollten Jugendliche einen ordentlichen Eindruck machen“, sagt der Ausbildungsleiter bei Kleemann in Göppingen.</p>
<p>Piercings und anderer Schmuck seien bei der Arbeit mit Maschinen einfach zu gefährlich. Im Konfirmationsanzug müssen seine angehenden Azubis aber nicht kommen. „Saubere, legere Kleidung reicht.“ Bei ihm lernen Schüler Berufe wie Industrie- und Konstruktionsmechaniker, Anlagenmechatroniker oder Lagerlogistiker.</p>
<p>Der Baumaschinen-Hersteller, der aktuell eine neue Lehrwerkstatt baut und in den nächsten Jahren jeden <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">erfolgreichen Lehrling</a> unbefristet übernehmen will, legt außerdem Wert auf ein gepflegtes Äußeres. „Die Haare sollten einen Kamm gesehen haben und das Gesicht einen Waschlappen“, sagt Miller, der in 22 Jahren Arbeit mit Schulabgängern schon einiges gesehen hat. Ein Bewerber sei einmal völlig schlammbespritzt bei ihm erschienen. Erklärung habe er dafür aber keine abgegeben.</p>
<h2 id="geny-jung-im-alter-alte-sitten">GenY &#8211;  jung im Alter, alte Sitten</h2>
<p>Im Gespräch legt der Entscheider Wert darauf, dass beide Parteien zu Wort kommen. „Es gibt die Jungen mit großer Klappe, die in Verhalten und Mitarbeit aber eine Vier im Zeugnis stehen haben.“ Und der andere Fall: Junge Menschen, die zu schüchtern sind, um etwas von sich zu erzählen. Ein Anwärter habe jüngst seine Mutti zum Termin mitgebracht und diese für sich reden lassen.</p>
<p>Der goldene Mittelweg führt bei Miller zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Ausbildungsvertrag</a>: „Zielgerichtete Kommunikation ist wichtig in unserer täglichen Arbeit. Wer das nicht kann, kommt für uns nicht in Frage.“ Am liebsten sei ihm ein lockeres Gespräch, in dem der Bewerber auch von seinen Hobbies erzählt.</p>
<h2 id="hochschulabgaenger-gut-vorbereitet-sein">Hochschulabgänger? Gut vorbereitet sein</h2>
<p>„Wichtig ist es, sich dem Anlass angemessen zu kleiden“, sagt Personalleiter Dario Dante Oncsak von der Seifert Logistics Group in Ulm. Der Jobsuchende sollte professionell erscheinen und gleichzeitig authentisch wirken. „Wer sich bei uns vorstellt, der braucht keinen Anzug zu tragen. Aber ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">sauberes und ordentliches Outfit</a> ist Pflicht“, sagt der Logistikexperte.</p>
<p>Gerade Hochschulabsolventen, die beim <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Familienunternehmen</a> mit knapp 1300 Mitarbeitern und 34 Standorten schnell aufsteigen. Statt verzweifelten Verhaltens empfiehlt es sich, ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Eine aufrechte und selbstbewusste Körperhaltung ist der erste Schritt dazu. Statt Arroganz sollten aber Interesse und Selbstbewusstsein vorherrschen.</p>
<p>Oncsak rät, das <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Verkaufsgespräch</a> seiner selbst möglichst oft zu üben. Mit Freunden und Familie zu Hause und bei jeder sich bietenden Gelegenheit bei einem Vorstellungsgespräch in Betrieben.</p>
<p>Bei Seifert lohnt es sich, den Entscheider oder zumindest den Geschäftsführer zu googeln. „Harald Seifert, Inhaber und Geschäftsführer der Seifert Gruppe ist bei uns als Person sehr präsent&#8221;, sagt der Personalchef.</p>
<p>Es könne nie schaden, etwas über den Familienunternehmer und die Firmengruppe in Erfahrung zu bringen. „Auf keinen Fall sollten Sie mit diesen Informationen zu plump oder forsch vorgehen. Es geht mehr darum, ein Gefühl für das Unternehmen und die Menschen dort zu bekommen.“</p>
<p>Dass er nicht unvorbereitet in einen Termin geht, beweist der Jobanwärter auch, indem er auf die Gehaltsfrage eine Antwort kennt und am Schluss des Gesprächs noch Fragen zur Firmenstruktur, zu Stelle oder zum Team hat.</p>
<h2 id="no-go-fuer-erfahrene-zu-sehr-protzen">No-go für Erfahrene: zu sehr protzen</h2>
<p>Selbst Young Professionals, die schon einige Jahre Berufserfahrung mitbringen und damit mindestens ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch hinter sich haben, sind vor Pannen nicht gefeit. Besonders die Frage nach dem Grund des <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/spurwechsel-fliesenleger-ofenbauer-zugchef/">Arbeitgeberwechsels</a> ist laut Alexander Bier von Score Personal kritisch.</p>
<blockquote><p>&#8220;lästern? kommt selten gut&#8221;</p></blockquote>
<p>Der 32-Jährige vermittelt jährlich mehr als 300 Pflegekräfte in Festanstellungen und kennt die Spielchen der Personaler. „Sprechen Sie unter keinen Umständen schlecht über ihren bisherigen Chef“, rät der Experte. Wer im Vorstellungsgespräch ablästert, wirkt illoyal.</p>
<p>Zudem könnten Gesprächspartner <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/">falsche Motive</a> hinter der Bewerbung vermuten. Besser sei es, positiv zu argumentieren. „Stellen Sie heraus, wie Sie sich durch neue Aufgaben weiterentwickeln wollen“, schlägt Bier vor.</p>
<p>Ebenso unbeliebt machen sich Bewerber, die mit bisherigen Erfolgen angeben. Der Personalberater warnt: „Betonen Sie Ihre Qualifikationen, aber werden Sie dabei nicht großkotzig.“</p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karriere-kommunikation-wenn-manager-scheitern/">Arroganz</a> sei in vielen Branchen nicht gern gesehen und insbesondere in Positionen mit Kundenkontakt tabu. „Zukünftige Chefs interessieren sich nicht für jeden persönlichen Sieg“, führt Bier aus. Priorität habe der Nutzen des Bewerbers für das Unternehmen.</p>
<p>„Machen Sie anhand ausgewählter Beispiele klar, was Sie bereits geleistet haben und wozu Sie fähig sind“, empfiehlt der Personalguru. Wer dann das eigene Können noch mit dem angestrebten Aufgabenbereich verknüpft, signalisiert Ehrgeiz und Motivation.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: GooGag/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-333449150.html">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/08/bewerbungsgespraech-so-wirds-richtig-peinlich/">Bewerbungsgespräch: So wird’s richtig peinlich!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Soziale Netzwerke: Facebook, (k)ein Karrierekiller!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/07/soziale-netzwerke-facebook-kein-karrierekiller/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 08:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Linkedin]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder dritte Personalchef hat bereits Kandidaten abgelehnt &#8211; aufgrund der entdeckten Inhalte bei Facebook &#38; Co. Dabei lässt sich dieser Karrierekiller leicht vermeiden. Dazu müsst ihr weder Social-Media-Junkie noch -Verweigerer&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-dritte-personalchef-hat-bereits-kandidaten-abgelehnt-aufgrund-der-entdeckten-inhalte-bei-facebook-co-dabei-laesst-sich-dieser-karrierekiller-leicht-vermeiden-dazu-muesst-ihr-wede">Jeder dritte Personalchef hat bereits Kandidaten abgelehnt &#8211; aufgrund der entdeckten Inhalte bei Facebook &amp; Co. Dabei lässt sich dieser Karrierekiller leicht vermeiden. Dazu müsst ihr weder Social-Media-Junkie noch -Verweigerer sein. Wir haben dazu mit Katrin Zita gesprochen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9342"></span></p>
<p>Ihr habt super Zeugnisse, Referenzen und auch die erforderliche Qualifikation – dennoch bekommt ihr eine Absage nach der anderen? Das könnte möglichweise an euren Social-Media-Profilen liegen – oder vielmehr daran, was darin zu finden ist. Denn mehr als die Hälfte aller Arbeitgeber „spionieren“ die Profile ihrer Bewerber aus, wie eine Studie von CareerBuilder im letzten Jahr ergab.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Facebook &amp; Co sind private Netzwerke, die von Usern mit Infos gefüllt werden und bei denen jeder selbst entscheiden kann, was er von sich zeigt. Warum brauchen wir trotzdem eine Anleitung, wie wir uns dort zu präsentieren haben?</strong></p>
<p><em>Katrin Zita:</em> Vielen ist gar nicht bewusst, wieviel sich an Bildern, Videos und Kommentaren von und mit ihnen über die Jahre auf unterschiedlichsten Plattformen angehäuft hat – die nicht selten auch noch für nahezu jeden sichtbar sind. Ich erlebe es immer wieder, dass selbst „alte Facebook-Hasen“ ganz überrascht sind, wenn sie von anderen auf ihre öffentlich geposteten Inhalte angesprochen werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;AbsoluteR Karrierekiller&#8221;</p></blockquote>
<p>Abfällige Äußerungen über den Ex-Arbeitgeber oder den Job („mein Chef nervt“, „keinen Bock zu arbeiten“) sind keine Seltenheit – und absolute <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Bewerbungskiller</a>. Denn mehr als die Hälfte der Chefs durchforsten die Profile ihrer Kandidaten – vor allem solche, die zu privaten Zwecken genutzt werden. Tendenz steigend! Deshalb sollten Bewerber heute umso mehr überlegen, was sie in sozialen Netzwerken sagen, was über sie gesagt wird und wie das beim potentiellen Chef ankommen könnte.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Arbeitgeber entscheiden sich immer öfter gegen einen Kandidaten aufgrund seines Social-Media-Auftritts. Was sind die häufigsten Don‘ts?</strong></p>
<p><em>Katrin Zita:</em> K.o.-Gründe, die von Arbeitgebern oft genannt werden, sind: schlechte kommunikative Fähigkeiten, Posts über das Konsumieren von Alkohol, unangemessene Fotos, diskriminierende Kommentare (<em>s. <a href="http://karriere-einsichten.de/redaktion/netiquette/">Netiquette</a>, Anm.d.R.</em>), abfällige Äußerungen über ehemalige Arbeitgeber oder Lügen über Fehlzeiten (zum Beispiel, wenn sich die im Lebenslauf angegebene ehrenamtliche Tätigkeit im Flüchtlingsheim mit der auf Facebook reichlich bebilderten Reise nach Ibiza „überschneidet“).</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was würden Sie einem jungen Menschen raten, der soziale Netzwerke meidet, um genau diese Fallen zu umgehen?</strong></p>
<p><em>Katrin Zita:</em> Netzwerk-Abstinenten haben natürlich den Vorteil, dass ihnen peinliche Posts in der Bewerbungszeit nicht auf den Kopf fallen können. Wenn Sie aber zum Beispiel in der Kommunikationsbranche oder dem IT-Bereich Fuß fassen wollen, könnte es auch für Irritation sorgen, wenn gar nichts über Sie im Netz zu finden ist.</p>
<h2 id="link-statt-lebenslauf-online-praesenz-meist-erwartet">Link statt Lebenslauf: Online-Präsenz meist erwartet</h2>
<p>Denn engagierte Bewerber sollten zumindest bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/08/xing-vom-adressenverwalter-zur-netzwerkpflege/">Xing</a> oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">LinkedIn</a> zu finden sein, sind viele überzeugt. In manchen Stellenangeboten wird die Auflistung der eigenen Profile sogar explizit gefordert. Deshalb ist für mich eine gepflegte Online-Präsenz besser als gar keine.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie pflege ich meine Online-Präsenz?</strong></p>
<p><em>Katrin Zita:</em> Wenn Sie sich um Ihr öffentliches Bild kümmern und Reputationsmanagement betreiben wollen, müssen Sie sich im Klaren sein, was Sie erreichen wollen. Wenn es Ihnen nur um den guten Kontakt zu Freunden geht, dann sollten Sie sich schon fragen, ob Sie die Öffentlichkeit unbedingt daran teilhaben lassen müssen. Was auf diesen Plattformen über Sie zu finden ist, stammt in den meisten Fällen von Ihnen selbst. Dabei ist es kinderleicht, durch die Privatsphäre-Option, Fremde aus ihrem virtuellen Leben auszuschließen.</p>
<p><figure id="attachment_9344" aria-describedby="caption-attachment-9344" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9344"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/51pVEJnmORL-250x400.jpg"  alt="Schön digital, schon happy? Buch kaufen..."  width="160"  height="256"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/51pVEJnmORL-250x400.jpg 250w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/51pVEJnmORL-263x420.jpg 263w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/51pVEJnmORL.jpg 313w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9344" class="wp-caption-text">Schön digital, schon happy? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Fragen Sie sich regelmäßig, ob Sie das, was Sie gerade gepostet haben und was schon fleißig geteilt worden ist, in ein paar Jahren noch im Netz wissen wollen! Klicken Sie bei Facebook immer Mal auf die Schaltfläche „Anzeigen aus der Sicht von“, um zu überprüfen, welche Ihrer Posts für jedermann zugänglich sind. Einzelne Personen aus Ihrem Netzwerk (z.B. den Bekannten, der beim Wunscharbeitgeber angestellt ist) können Sie über die Option „Benutzerdefiniert“ von privaten Posts ausschließen.</p>
<p>Auch sollten Sie hin und wieder „Ego-Googeln“ betreiben. Peinliche Statements, die in der Trefferliste ganz weit oben stehen, löschen Sie besser. Berufliches und Privates lässt sich geschickt auf XING oder LinkedIn miteinander verbinden. Solche Profile dürfen Sie aber nicht halbherzig betreiben. Für Unternehmen ist das nämlich Ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/networking-weniger-kontakte-mehr-netzwerk-22/">Visitenkarte</a>.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Optionen habe ich, wenn ich nicht auf soziale Netzwerke verzichten, aber möglichst wenig über mich im Netz finden möchte?</strong></p>
<p><em>Katrin Zita:</em> Bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/twitter-einsteiger/">Twitter</a> können Sie unter einem Pseudonym agieren. Bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Facebook</a> gibt es zwar eine Klarnamenplicht, doch auch die ließe sich umgehen, indem Sie mit irgendeinen häufigen Namen – wie Anna Müller, Thomas Meyer – einen Google-E-Mail-Account anlegen und anschließend mit dieser E-Mail-Adresse einen Facebook-Account erstellen.</p>
<h2 id="nutzerverhalten-lesen-kommentieren-beisteuern">Nutzerverhalten: Lesen, kommentieren, beisteuern</h2>
<p>Solange Sie nicht Dinge posten, die andere Nutzer dazu bringen, Sie bei Facebook zu melden und den Fake-Account nur verwenden, um Nachrichten zu lesen, vielleicht noch nett zu kommentieren, sind Sie anonym und auf der sicheren Seite. Auch können Sie, so wie übrigens die meisten, Facebook, Twitter und Co primär passiv nutzen, d.h. eher konsumieren, vielleicht mal kommentieren, aber nicht aktiv Inhalte beisteuern.</p>
<h6 id="ueber-die-interview-partnerin-katrin-zita-begleitet-als-psychosozialer-coach-fuer-hochbegabte-und-lebensberaterin-klienten-auf-deren-persoenlichen-lebensreisen-mit-den-schwerpunkten-high-po"><strong>Über die Interview-Partnerin: </strong><a href="http://www.katrinzita.com">Katrin Zita</a> begleitet als Psychosozialer Coach für Hochbegabte und Lebensberaterin Klienten auf deren persönlichen Lebensreisen – mit den Schwerpunkten High-Potential, Leadership und Individual Career.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: file404/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=290867612&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/soziale-netzwerke-facebook-kein-karrierekiller/">Soziale Netzwerke: Facebook, (k)ein Karrierekiller!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Workaholics: Süchtig von Arbeit, Sehnsucht nach etwas Anderem</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2016 09:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwert]]></category>
		<category><![CDATA[Workaholics]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie arbeiten viel und gerne, sind im &#8220;Flow&#8221;. Workaholics haben die nächste Beförderung vor Augen, den Pitch beim neuen Key Account und manchmal etwas ganz anderes. Gründe, gefühlt rund um die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Workaholics: Süchtig von Arbeit, Sehnsucht nach etwas Anderem</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-arbeiten-viel-und-gerne-sind-im-flow-workaholics-haben-die-naechste-befoerderung-vor-augen-den-pitch-beim-neuen-key-account-und-manchmal-etwas-ganz-anderes-gruende-gefuehlt">Sie arbeiten viel und gerne, sind im &#8220;Flow&#8221;. Workaholics haben die nächste Beförderung vor Augen, den Pitch beim neuen Key Account und manchmal etwas ganz anderes. Gründe, gefühlt rund um die Uhr zu arbeiten gibt es viele. Johannes Schmeer berichtet aus seiner Coaching-Erfahrung&#8230;</h3>
<p><span id="more-9335"></span></p>
<p>Fragt man Menschen warum sie regelmäßig 50 bis 60 Stunden pro Woche arbeiten, bekommt man viele Gründe zu hören. Selten sind sie stichhaltig. Oft beschleicht einen der Eindruck, dass eine Dringlichkeit und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/talentauswahl-perlen-finden-statt-klone-casten/">Relevanz</a> behauptet wird, die vor allem im Kopf des Angesprochenen existiert, aber nicht wirklich im Unternehmen. Killerargument: „Es geht nicht anders.“</p>
<blockquote><p>„Ich kann nicht anders“</p></blockquote>
<p>Würden diese Menschen sagen „Ich kann nicht anders“ wären sie der Wahrheit oft schon näher. Die meisten müssten allerdings ergänzen: „Aber ich weiß auch nicht warum, was es ist, das mich da so treibt.“ Und schon sind wir am Knackpunkt: den 24/7-Programmen ihres Unbewussten. Und die sind naturgemäß dem Verstand nicht wirklich zugänglich.</p>
<h2 id="kopfkino-und-emotionen-schlagen-logik-und-sachverstand">Kopfkino und Emotionen schlagen Logik und Sachverstand</h2>
<p>Was da in vielen Menschen abläuft, hat es in sich. Denn es ist tatsächlich losgekoppelt von der äußeren Realität, wird innerlich aber äußerst real erlebt.</p>
<p>Der Grund: es sind Gehirnregionen beteiligt, die eben nicht mit Logik und Sachverstand arbeiten, sondern mit Bildern und uralten Erfahrungen. Und deshalb ist im Folgenden auch nicht die Rede von psychisch kranken Menschen, sondern letztlich von uns allen.</p>
<p>Welche Programme sind das nun aber, die eine so fatale Wirkung haben? Hier kann man in Coachingsitzungen oft einen Dreiklang beobachten, der das innere Kopfkino zum Horrorfilm werden lässt.</p>
<h5 id="galoppierende-gruselphantasien"><strong>Galoppierende Gruselphantasien </strong></h5>
<p><figure id="attachment_9250" aria-describedby="caption-attachment-9250" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9250 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-400x267.jpg"  alt="Autsch! Angst vorm Abstieg bindet Energie (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9250" class="wp-caption-text">Autsch! Angst vorm Abstieg bindet Energie (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Das können tief sitzende Ängste sein, den Job zu verlieren, die Auflösung der Abteilung, der Verkauf des Unternehmens, etc. Doch damit nicht genug: im Inneren bedeutet all das dann den Verlust von Ansehen und Status, das Ausgeschlossen werden aus vertrautem Umfeld, letztlich: die Isolation.</p>
<h5 id="einschraenkende-grundueberzeugungen"><strong>Einschränkende Grundüberzeugungen</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9239" aria-describedby="caption-attachment-9239" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9239 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325804817-400x348.jpg"  alt="Groß oder doch ganz klein? Eine Frage des Selbstwertgefühls... (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)"  width="400"  height="348"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325804817-400x348.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325804817-768x667.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325804817-696x605.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325804817-483x420.jpg 483w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325804817.jpg 923w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9239" class="wp-caption-text">Groß oder doch ganz klein? Eine Frage des Selbstwertgefühls&#8230; (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Noch nicht genug an Horror, denn hinzu kommen oft verblüffende Denkweisen über sich selbst – anzufinden bis in hohe Management hinein. „Ich schaffe das nicht. Ich bin zu klein / zu doof. So wie ich bin, kann mich hier eh keiner leiden“&#8230; Alles keine guten Selbstbilder, die einen sicher und stark machen würden.</p>
<h5 id="superlativistischer-selbstanspruch"><strong>Superlativistischer Selbstanspruch</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9141" aria-describedby="caption-attachment-9141" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9141"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-400x265.jpg"  alt="Eben noch die Welt retten? Work-Life-Balance (Foto: Gustavo Frazao/ Shutterstock)"  width="400"  height="265"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-400x265.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-768x509.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-1000x663.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-696x462.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-1068x708.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276-633x420.jpg 633w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_271790276.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9141" class="wp-caption-text">Eben noch die Welt retten? Work-Life-Balance (Foto: Gustavo Frazao/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Sind das Bedrohungsszenario (1) und das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit (2) schon ein ziemlich fataler Mix, wird es mit (3) völlig aussichtslos. Diese Menschen haben von sich das Bild, jetzt mindestens die Welt retten zu müssen. Oder wenigstens das Unternehmen, bzw. die Abteilung. Alles hängt an ihnen. Ohne sie geht gar nichts. Da sind 50 Stunden Arbeitszeit pro Woche eigentlich noch zu wenig&#8230;<br />
[td_smart_list_end]<br />
Süchtig nach Arbeit sind diese Menschen also nicht.<br />
Sie sind Getriebene ihrer unbewussten Programme.<br />
Und verspüren eine Sehnsucht, da endlich einmal aussteigen zu können.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-johannes-schmeer-ist-seit-ueber-20-jahren-als-berater-und-coach-fuer-topmanager-und-unternehmer-taetig-er-unterstuetzt-sie-dabei-in-allen-bereichen-ihre-lebensqualitaet-zu-maximiere"><strong>Über den Autor: </strong>Johannes Schmeer ist seit über 20 Jahren als Berater und Coach für Topmanager und Unternehmer tätig. Er unterstützt sie dabei, in allen Bereichen ihre Lebensqualität zu maximieren.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Volt Collection/ Shutterstock</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/workaholics-suechtig-von-arbeit-sehnsucht-nach-anderem/">Workaholics: Süchtig von Arbeit, Sehnsucht nach etwas Anderem</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere mit Kind: Erfolg im Beruf und Familienglück</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/07/karriere-kinder-konflikte-managen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 13:52:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschland &#8211; nach Japan die älteste Nation der Welt, gemessen am Durchschnittsalter. Bedenklich! Denn ohne Kinder gibt es keine Zukunft, kein funktionierendes Sozialsystem. Ein leidenschaftliches Plädoyer von Tina Groll. Für&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/karriere-kinder-konflikte-managen/">Karriere mit Kind: Erfolg im Beruf und Familienglück</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="deutschland-nach-japan-die-aelteste-nation-der-welt-gemessen-am-durchschnittsalter-bedenklich-denn-ohne-kinder-gibt-es-keine-zukunft-kein-funktionierendes-sozialsystem-ein-leidenschaftlic">Deutschland &#8211; nach Japan die älteste Nation der Welt, gemessen am Durchschnittsalter. Bedenklich! Denn ohne Kinder gibt es keine Zukunft, kein funktionierendes Sozialsystem. Ein leidenschaftliches Plädoyer von Tina Groll. Für alle, die Erfolg im Beruf und Familienglück miteinander verbinden wollen &#8211; trotz aller Widerstände&#8230;</h3>
<p><span id="more-9331"></span></p>
<p>Es ist schlicht und einfach nicht fair, wenn Eltern mit der Herausforderung, Erwerbsarbeit und Familie zu vereinbaren, alleingelassen werden und sie sich mit der Entscheidung für eine Familie und damit für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft mit einer Karriere unter ihrem Potenzial zufriedengeben müssen.</p>
<p>Ich schreibe dieses Buch, weil ich mich nicht damit abfinden möchte, dass Erfolg im Beruf und Familienglück gleichzeitig nicht möglich sind. Dass Mutterschaft immer automatisch Verzicht bedeuten muss. Dass Väter, die sich Zeit mit ihren Kindern wünschen, mit Karrierenachteilen rechnen müssen.</p>
<p>Es muss Lösungen dafür geben, Kinder ihren Bedürfnissen gemäß zu glücklichen Menschen großzuziehen und als Eltern trotzdem mit Leidenschaft Beruf und Berufung nachzugehen. Und man sollte sich diese Aufgabe und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Verantwortung</a> als Paar gleichberechtigt teilen können. Denn die gegebenen Umstände und Strukturen einfach hinzunehmen und im Klein-Klein des eigenen Lebens das Beste daraus zu machen kann nicht die Antwort sein.</p>
<h2 id="unersetzlich-thema-kinderbetreuung">Unersetzlich! Thema Kinderbetreuung</h2>
<p>Dabei geraten jene ins Hintertreffen, die nicht <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">genug Geld für Kinderbetreuung</a>, kein familiäres Netz oder keine perfekte Partnerschaft haben. Wir können junge Familien nicht allein lassen mit der Frage, wie sie die Vereinbarkeit hinbekommen. Es muss gesellschaftliche Antworten geben.</p>
<p>Die Diskussion über die (Un-)Vereinbarkeit wird bislang zu einseitig geführt – vorrangig von gut gebildeten, gut situierten Menschen aus der Mittelschicht, die sich etwa in der Lebensmitte befinden. Um eine Diskussion voranzubringen, ist es aber nötig, sie auf breitere Füße zu stellen und sie zu öffnen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Leitbild der Karrierefrau&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Frage der Balance von Beruf und Familie darf insofern nicht bloß eine Frage der Mittelschicht oder von Menschen zwischen 20 und 45 Jahren sein. Außerdem orientiert sich die ganze Debatte zu stark an einem Leitbild der Karrierefrau, das wiederum ein Abziehbild patriarchaler Strukturen ist und das einfach nicht in die Lebenswirklichkeit passt – weder in die von Frauen noch in die von Männern.</p>
<p>Es hapert vor allem an entspannten und gleichberechtigten Rollenbildern von Müttern und Vätern. Noch ist das Gros der Deutschen der Ansicht, dass <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/frauenquote-weibliche-spitze-wo-seid-ihr/">Mütter eher in Teilzeit als in Vollzeit arbeiten</a> sollten, damit sie sich um die Kinder kümmern können, und Väter in Vollzeit, um die Familie zu ernähren. Nie war die Teilzeitquote so hoch wie heute und damit auch das Risiko einer späteren Altersarmut.</p>
<h2 id="mama-und-papa-beide-in-teilzeit">Mama und Papa, beide in Teilzeit</h2>
<p>Wäre es nicht besser, wenn Mütter und Väter beide ihre Arbeitszeit reduzieren und es in den ersten betreuungsintensiven Lebensjahren eines Kindes eine vielleicht sogar staatliche Kompensation für Verdienstausfälle gäbe? Dann wäre das finanzielle Risiko für Männer und Frauen gleich verteilt, und unsere Kinder würden in Familien aufwachsen, in denen die Eltern echte Partner sind.</p>
<p><figure id="attachment_9334" aria-describedby="caption-attachment-9334" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9334"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/41pWzen71-L._SX348_BO1204203200_-281x400.jpg"  alt="Tina Groll: Kinder + Karriere = Konflikt?: Denkanstöße für eine deutsche Debatte - von Tina Groll. Buch kaufen..."  width="160"  height="228"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/41pWzen71-L._SX348_BO1204203200_-281x400.jpg 281w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/41pWzen71-L._SX348_BO1204203200_-295x420.jpg 295w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/07/41pWzen71-L._SX348_BO1204203200_.jpg 350w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9334" class="wp-caption-text">Tina Groll: Kinder + Karriere = Konflikt?: Denkanstöße für eine deutsche Debatte &#8211; von Tina Groll. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>An der Vereinbarkeitsfrage manifestiert sich der wahre Status quo der Gleichberechtigung der Geschlechter. Strukturelle Gründe wie fehlende Betreuungsplätze, eine Fiskalpolitik, die mit dem <a href="http://www.zeit.de/karriere/2014-09/familienpolitik-vereinbarkeit-familie-beruf">Ehegattensplitting</a> immer noch ein Hinzuverdiener-Modell fördert, und eine Arbeitswelt, die sich mehr und mehr in den Privatbereich ausdehnt, wirken und treffen zusammen mit traditionellen Rollenbildern.</p>
<p>Doch solange vor allem das Geschlecht den Unterschied bei der Vereinbarkeitsfrage macht, haben wir noch keine gleichberechtigten Verhältnisse erreicht.</p>
<h2 id="klischee-rollenbilder-ueberdenken">Klischee? Rollenbilder überdenken</h2>
<p>Dieses Buch soll anregen, über Rollenbilder kritisch nachzudenken, und Antworten auf die Frage geben, wie denn eine gleichberechtigte Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen gelingen kann. Zwar würde ich mich selbst durchaus als Feministin bezeichnen, ich möchte aber keine Gleichstellung um jeden Preis. Stattdessen geht es mir um Gleichberechtigung. Und um Geschlechtergerechtigkeit.</p>
<p>Ich möchte, dass <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">künftige Generationen in einer Gesellschaft</a> aufwachsen, in der jeder Mensch unabhängig vom Geschlecht faire Chancen hat, sich seinen Interessen, Talenten und Neigungen nach zu entfalten, beruflich wie privat. Darum habe ich bei der Suche nach Interviewpartnern darauf geachtet, möglichst vielfältige Entwürfe aufzugreifen – von Männern und Frauen, die ihre eigenen, mitunter sehr unterschiedlichen Vorstellungen von einer Balance zwischen Beruf und Familie leben. Sowie von Unternehmen, die den Wert von Vereinbarkeitslösungen erkannt haben und sich trauen, unkonventionelle Wege zu gehen.</p>
<p><em>Auszug aus Tina Groll, &#8220;Kinder + Karriere = Konflikt?&#8221;, © 2016 Stark Verlag, Hallbergmoos</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=231596194&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/karriere-kinder-konflikte-managen/">Karriere mit Kind: Erfolg im Beruf und Familienglück</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Vorsicht, Headhunter! Darauf solltest du in der Zusammenarbeit achten…</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 08:41:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[E-Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Headhunter]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Headhunter sind vor allem eins: Karriereberater. Stellensuchende Kandidaten scheuen meist den Kontakt zu Personalberatern und Headhuntern. Und dafür gibt es Gründe&#8230; Fehlende Transparenz der Arbeitsweise und  Zweifel an der&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gute-headhunter-sind-vor-allem-eins-karriereberater-stellensuchende-kandidaten-scheuen-meist-den-kontakt-zu-personalberatern-und-headhuntern-und-dafuer-gibt-es-gruende">Gute Headhunter sind vor allem eins: Karriereberater. Stellensuchende Kandidaten scheuen meist den Kontakt zu Personalberatern und Headhuntern. Und dafür gibt es Gründe&#8230;</h3>
<p><span id="more-9328"></span></p>
<p>Fehlende Transparenz der Arbeitsweise und  Zweifel an der Kompetenz und Seriosität der Dienstleister &#8211; all das sind Gründe warum du lieber mit keinem Headhunter sprechen solltest. Darüber hinaus ist vielen Kandidaten unklar was mit Ihrer &#8220;Bewerbung&#8221; passiert und wie ein Bewerbungsverfahren bei einer Personalberatung aussieht.</p>
<blockquote><p>Headhunter-Gespräche statt Bewerbung-Schreiben</p></blockquote>
<p>Im Grunde sind Headhunter Personalvermittler. Sie etablieren sich aber auch zunehmend im Zeitalter von <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/08/xing-vom-adressenverwalter-zur-netzwerkpflege/">XING</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">LinkedIN</a> und CO als <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-1/">Karriereberater</a>. Fragen haben Bewerber und auch solche die über eine Bewerbung nachdenken viele. Hier ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li>Welcher Job passt zu mir?</li>
<li>In welche Richtung will ich mich entwickeln?</li>
<li>Steige ich lieber intern, langsamer auf?</li>
<li>Bewerbe mich woanders und überspringe damit ein, zwei Hürden zur <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Beförderung</a>?</li>
<li>Was kann ich richtig gut, wo liegen meine Stärken?</li>
<li>Bin ich bereit, weiter 10 Stunden und mehr pro Tag zu malochen?</li>
</ul>
<h2 id="headhunter-person-maschine-oder-beides">Headhunter: Person, Maschine oder beides?</h2>
<p>Headhunter arbeiten als Selbstständige oder Angestellte einer Organisation. Und es gibt sie auch im Netz, mit vorprammierten Algorithmen, digitalem Recruiting. „<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">High Potentials</a> haben wenig Zeit – klassische Bewerbungen und eine regelmäßige Stellensuche scheiden daher aus&#8221;, sagt Daniel Schäfer, Gründer von Instaffo.</p>
<p>Interessierte Kanditaten erhalten hier ihrem anonymisierten Profil entsprechend bereits konkrete Vorschläge für ein Interview zu einer Position. Damit räume Instaffo &#8220;gründlich auf mit klassischen Personaldienstleistungen und Bewerbungsverfahren&#8221;, so Schäfer. Damit meint der junge Gründer die Arbeit von Headhuntern.</p>
<h2 id="think-global-algorithmen-im-zeitalter-der-digitalisierung">Think global! Algorithmen im Zeitalter der Digitalisierung</h2>
<p>Diese seien, findet Schäfer, längst von der Globalisierung und den Ansprüchen von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern überholt worden. „Wir wollen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">digitales Recruiting</a> für eine langfristige und nachhaltige Zukunft bieten. Daher lernt unser Algorithmus auch laufend mit, um noch besser den Ansprüchen beider Seiten zu genügen“.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Lichtmeister/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=245131411&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/vorsicht-headhunter-darauf-solltest-du-achten/">Vorsicht, Headhunter! Darauf solltest du in der Zusammenarbeit achten…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Glücksspielindustrie: Jobs im virtuellen “Casino Royale”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/07/gluecksspielindustrie-jobs-im-virtuellen-casino-royale/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 15:09:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Spielsucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Casinos im Internet gibt es viele. Und sie sind ziemlich umstritten: Spielsucht und jede Menge unseriöse Anbieter sind dazu die wichtigsten Gründe. Die Glücksspielindustrie bietet aber auch Arbeitsplätze. Wir haben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/gluecksspielindustrie-jobs-im-virtuellen-casino-royale/">Glücksspielindustrie: Jobs im virtuellen “Casino Royale”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="casinos-im-internet-gibt-es-viele-und-sie-sind-ziemlich-umstritten-spielsucht-und-jede-menge-unserioese-anbieter-sind-dazu-die-wichtigsten-gruende-die-gluecksspielindustrie-bietet-aber-auch-arbeits">Casinos im Internet gibt es viele. Und sie sind ziemlich umstritten: Spielsucht und jede Menge unseriöse Anbieter sind dazu die wichtigsten Gründe. Die Glücksspielindustrie bietet aber auch Arbeitsplätze. Wir haben einige Jobchancen für euch rausgesucht. Bildet euch eure eigene Meinung! Alle Angaben, versteht sich, ohne Gewähr&#8230;</h3>
<p><span id="more-9338"></span></p>
<p>Manche Menschen träumen von einem gut bezahlten, angesehenen Job. Der Beruf in der Glücksspielbranche gehört selten dazu, zumindest nicht im Netz. Casino? Das ist doch diese schillernde Welt aus James-Bond-Filmen. Und da sind die Träume, die viele Menschen vom großen Gewinn haben. Faszinierend!</p>
<p>Die Palette der Jobs hinterm Thresen ist dabei so breit wie in jedem anderen Geschäft auch; für fast jedes Interessensgebiet ist ein Beruf dabei. In diesem Artikel haben wir für euch eine Übersicht über die verschiedenen <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Berufschancen</a> zusammengestellt:</p>
<h2 id="roulettetisch-smoking-oder-pyjama">Roulettetisch: Smoking oder Pyjama?</h2>
<p>Der Klassiker unter den Berufen im Casino ist der Croupier. Was es im klassischen Casino zum Beispiel am Roulettetisch oder beim Blackjack gibt, ist mittlerweile auch in Online-Casinos ein Beruf. Der Grund dafür sind die Angebote in den Live-Casinos auf Portalen für Glücksspiele.</p>
<p>Dabei haben die Spieler die Möglichkeit, dem Dealer über einen Videostream auf die Finger zu blicken, während sie am heimischen Computer ihre Einsätze platzieren. Zugleich ist es möglich, über eine Chatfunktion Fragen an den Dealer zu schicken, die dieser live im Casino beantwortet. <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/">Gute Konzentration</a> ist für den Croupier oder Dealer also  wichtig.</p>
<p>Eine andere Alternative für Menschen, die eher im Hintergrund aktiv werden wollen, ist die Entwicklung der nötigen Software. Casinos im Internet haben keine eigene Software im Angebot, stattdessen verlassen diese sich bei der Zusammenstellung des Portfolios auf die Spiele von verschiedenen Herstellern.</p>
<h2 id="automaten-geschaefte-im-kundenauftrag">Automaten-Geschäfte im Kundenauftrag</h2>
<p>Dazu zählen einige Unternehmen, die sich ausschließlich auf die Entwicklung von Casinospielen für das Internet konzentrieren, einige bekannte Namen sind zum Beispiel Microgaming, Playtech oder Net Entertainment.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es jedoch eine ganze Reihe von Firmen, die auch schon Erfahrung mit klassichen Spielautomaten gesammelt haben und diese jetzt auf das Internet übertragen. Zu diesen Firmen zählt zum Beispiel Bally Wulff, darüber hinaus gibt es noch weitere Hersteller von klassischen Spielautomaten, die mittlerweile auch online aktiv sind.</p>
<h2 id="entwicklung-neuer-ideen-und-lizenzen">Entwicklung neuer Ideen &#8211; und Lizenzen</h2>
<p>Abgesehen von der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Software-Entwicklung</a> für Casinos im Internet gibt es natürlich noch weitere Berufe, die bei den Herstellern zu finden sind. Dazu zählen vor allem Grafikdesigner, die sich um die Gestaltung der verschiedenen Spiele kümmern, zudem gibt es jedoch noch weitere <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mitarbeiterbindung-hohe-nachfrage-nach-it-mitarbeitern/">Mitarbeiter</a>, die bei diesen Unternehmen für die Entwicklung neuer Spiele wichtig sind.</p>
<blockquote><p>&#8220;Geschäfte mit dem Geschäft&#8221;</p></blockquote>
<p>Unter anderem müssen die nötigen Lizenzen eingeholt werden, mit deren Hilfe es erst möglich ist, Spiele zu entwickeln, die auf bekannten Filmen oder TV-Serien beruhen, darüber hinaus gibt es natürlich noch verschiedene kaufmännische und Verwaltungstätigkeiten.</p>
<p>Wer auf der Suche nach einem Job in Casinos im Internet oder bei den Herstellern der nötigen Software ist, sollte sich vor allem natürlich im Internet nach passenden Stellen umsehen. Zum einen werden diese auf den Internetseiten der verschiedenen Unternehmen veröffentlicht, zum anderen gibt es eine ganze Reihe von <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Online-Jobbörsen</a>, wo man ebenfalls die passenden Stellenangebote finden kann.</p>
<p>Dazu zählen etwa Websites wie <a href="http://www.kimeta.de/stellenangebote-casino">Kimeta</a> oder <a href="http://de.gigajob.com/job/Casino.html">Gigajob</a>, davon abgesehen gibt es jedoch noch viele weitere Alternativen, wo man den eigenen Traumjob in der Glücksspielbranche finden kann.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: gpointstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=302876600&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/07/gluecksspielindustrie-jobs-im-virtuellen-casino-royale/">Glücksspielindustrie: Jobs im virtuellen “Casino Royale”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Homeoffice: Do’s und Don’ts zum Büro in den eigenen vier Wänden</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2016 11:11:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ergonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele ist es ein Traum, von zu Hause aus zu arbeiten! Damit das Homeoffice nicht zum Desaster wird: so kannst du deine nicht geregelten Arbeitszeiten, Einsamkeit und deine große,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">Homeoffice: Do’s und Don’ts zum Büro in den eigenen vier Wänden</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-viele-ist-es-ein-traum-von-zu-hause-aus-zu-arbeiten-damit-das-homeoffice-nicht-zum-desaster-wird-so-kannst-du-deine-nicht-geregelten-arbeitszeiten-einsamkeit-und-deine-grosse-neue-verantwort">Für viele ist es ein Traum, von zu Hause aus zu arbeiten! Damit das Homeoffice nicht zum Desaster wird: so kannst du deine <em>nicht</em> geregelten Arbeitszeiten, Einsamkeit und deine große, neue Verantwortung noch mehr genießen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9322"></span></p>
<p>In den eigenen vier Wänden gibt es zudem jede Menge Ablenkung. Will sich kein richtiger Arbeitsfluss einstellen &#8211; der &#8220;Flow&#8221;, wandert man zum Kühlschrank, macht die Wäsche oder öffnet erst einmal die Post. Was bei der Einrichtung und Gestaltung eines Homeoffice zu beachten ist, wird hier verraten.</p>
<h2 id="arbeitszimmer-zu-hause-einrichten">Arbeitszimmer zu Hause einrichten</h2>
<p>Das Homeoffice hat gegenüber dem regulären Büro natürlich ganz klar einen Vorteil, wenn es um das Wegfallen des Anfahrtsweges geht. Überfüllte Bahnen oder Busse, lästigen Staus oder verlängerte Anfahrten aufgrund von Witterungsverhältnissen – als das fällt im Home Office weg. Diese gesparte Zeit sollte man dann auch effektiv nutzen, denn man kann direkt nach dem Frühstück starten.</p>
<p>Am besten und effektivsten gelingt die Arbeit in den eigenen vier Wänden, wenn ein separater Bereich für den <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitsplatz</a> geschaffen wird. Ideal ist ein eigenes Zimmer, das zum Arbeitszimmer umgestaltet werden kann. Alternativ bieten sich abgetrennte Bereiche im Wohn- oder auch Schlafzimmer an. Bislang ungenutzte Ecken und Nischen sowie Galerien und Dachböden können mit etwas Raffinesse zum Arbeitszimmer umgebaut werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Flow, zuHause klappt&#8217;s (auch)&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Homeoffice sollte man Ruhe und Inspiration finden &#8211; am besten gelingt dies mit der richtigen Einrichtung und einer klaren Trennung (z.B. mit Stellwänden) zwischen Arbeits- und Privatbereich. Helle Arbeitszimmermöbel sorgen für eine freundliche Atmosphäre und wirken nicht beengend. Um Ordner, Akten und anderen Papierkram unterzubringen, sind Stauraummöbel (Regale oder auch schließbare Schränke) wichtig. Ein Schreibtisch sowie ein bequemer Bürostuhl dürfen ebenfalls nicht fehlen.</p>
<p>Bei der <a href="http://www.gaerner.de/bueromoebel/c/62861-GAE/">Auswahl der Möbel für das Homeoffice</a> spielen Art der Tätigkeit und selbstverständlich auch der eigene Geschmack immer eine wichtige Rolle. Accessoires wie Mülleimer, Behältnisse für Stifte und Zeitschriftensammler sind nicht nur praktisch und sorgen für die nötige Ordnung, sie machen das Homeoffice auch wohnlicher. Es gibt heute eine große Auswahl an Möbeln und Accessoires für die moderne Arbeitszimmereinrichtung.</p>
<h2 id="ergonomie-auch-im-homeoffice-beachten">Ergonomie &#8211; auch im Homeoffice beachten</h2>
<p>Auf <a href="http://www.zentrum-der-gesundheit.de/langes-sitzen-macht-krank-ia.html">langes Sitzen ist der menschliche Körper nicht ausgelegt</a>. Es kommt zu Verspannungen, Rücken- und Kopfschmerzen und man wird schneller müde, wenn der Arbeitsplatz nicht an den Körper angepasst ist. Neben genügend Bewegung und Pausenzeiten sollte man auf folgende Punkte achten:</p>
<ul>
<li>ein ergonomischer Bürostuhl mit flexiblen Möglichkeiten, der Höhenverstellung ist Pflicht</li>
<li>der Schreibtisch muss die richtige Höhe haben und ggf. auch verstellbar sein</li>
<li>der Monitor soll in der richtigen Arbeitshöhe aufgestellt werden</li>
<li>die Arbeitsfläche muss ausreichend groß und frei von Reflexionen sein</li>
<li>der Arbeitsplatz muss mit einer guten Beleuchtung ausgestattet werden, am besten eignen sich tageslichtähnliche Leuchten</li>
</ul>
<h2 id="homeoffice-vor-und-nachteile">Homeoffice &#8211; Vor- und Nachteile</h2>
<p>Kreative, Selbstständige und Freiberufler &#8211; sie alle sind häufig im Homeoffice tätig. Doch das Arbeiten von zu Hause aus ist nicht für jeden etwas. Wer sich zu leicht von Haushalt und der häuslichen Umgebung ablenken lässt, verliert schnell den Fokus.</p>
<p>Zudem muss man seine Zeit wirklich gut und diszipliniert managen, sich Pläne machen und daran halten. Nicht zuletzt müssen die technischen Voraussetzungen wie Internetanschluss, Computer und spezielle Software-Programme gegeben sein. Echte Vorteile bietet der Arbeitsplatz zu Hause in Sachen Zeit- und Kostenersparnis, Gemütlichkeit und Familienfreundlichkeit. Anfahrtswege entfallen &#8211; weniger <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/auslandserfahrung-so-wirds-kein-karrierekiller/">Pendeln</a>, man kann in bequemer <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/01/dresscode-passende-looks-fuers-business/">Freizeitkleidung</a> arbeiten und ist für Kinder und Partner erreichbar.</p>
<p>Diese <a href="http://www.ibusiness.de/aktuell/db/184933SUR.html">Infografik zum Thema: Home Office</a> fasst noch einmal kurz und prägnant die Vor- und Nachteile zusammen. Auch wird hier gezeigt, dass Arbeitgeber mittlerweile in vielen Ländern die Option auf Tätigkeiten im Home Office ermöglichen. In Deutschland sind das bereits 71%, in China 85% und in den USA bereits 90% der Arbeitgeber. Man geht davon aus, dass derzeit ca. 8% dieses Arbeitsplatzmodell auch nutzen und die Zahl gerade stagniert.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=335741558&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/homeoffice-dos-und-donts-zum-buero-in-den-eigenen-vier-waenden/">Homeoffice: Do’s und Don’ts zum Büro in den eigenen vier Wänden</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Millionengehälter: So wenig verdienen CEOs im Netz</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/05/gehaelter-der-ceos/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2016 03:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[CEO]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wetten das? Chefs von Internet-Unternehmen verdienen wenig. Mal abgesehen von Amazon-Gründer Jeff Bezos oder Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Über Löhne und das Zeug zum CEO haben wir mit dem Wett-Pionier Heinz&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wetten-das-chefs-von-internet-unternehmen-verdienen-wenig-mal-abgesehen-von-amazon-gruender-jeff-bezos-oder-facebook-chef-mark-zuckerberg-ueber-loehne-und-das-zeug-zum-ceo-haben-wir-mit-dem-wett-pi">Wetten das? Chefs von Internet-Unternehmen verdienen wenig. Mal abgesehen von Amazon-Gründer Jeff Bezos oder Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Über Löhne und das Zeug zum CEO haben wir mit dem Wett-Pionier Heinz Patzelt gesprochen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9318"></span></p>
<p>Millionengehälter? Naja, manchmal schon. Im August 2015 verkaufte Amazon-Chef Jeff Bezos eine Million seiner 84 Millionen Amazon-Aktien und verdiente dabei auf einen Schlag mehr als eine halbe Milliarde Dollar. 2014 betrug sein Gehalt etwa 45 Millionen Dollar. Am Tag.</p>
<p>Zum Vergleich: Die <a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/merkel-hat-unter-den-weltpolitikern-das-dritthoechste-gehalt-a-1024521-6.html">Bezüge der Bundeskanzlerin</a> Angela Merkel belaufen sich jährlich auf gut 220.000 Euro. Von den Vorständen der 30 DAX-Konzerne verdiente 2014 Lufthansa-Chef Carsten Spohr mit 2,07 Millionen Euro noch am wenigsten. Martin Winterkorn führte in jenem Jahr das Ranking mit einem Verdienst von 15,88 Millionen Euro an.</p>
<blockquote><p>&#8220;Millionengehälter 2.0? eher selten&#8221;</p></blockquote>
<p>Davon können Führungskräfte von Internet-Unternehmen nur träumen. Chefs von Internet-Unternehmen machen kleinere Schritte auf der Gehaltstreppe als ihre Kollegen aus der konventionellen Wirtschaft.Die Personalberatungsfirma Cribb aus Hamburg, die sich auf die Besetzung von Vorstands- und Geschäftsführungspositionen mit ausgeprägter Digital- und Online-Kompetenz fokussiert, errechnete im Sommer 2014, dass das durchschnittliche Fixgehalt von CEOs mit bis zu zehn Mitarbeitern bei 161.397 Euro jährlich liegt.</p>
<p>Heinz Patzelt war mehrere Jahre CEO des Sportwettenanbieters Interwetten. Hier <a href="http://www.sportwettentest.net/interwetten-test/">mehr Informationen</a> zum Unternehmen Interwetten. Seit zwanzig Jahren bietet Interwetten Sportwetten online an und gehört damit zu den Pionieren der Branche, die <em>insgesamt</em> nicht ganz unumstritten ist. Das zeigen Skandale um Wettbetrug ob Fußball oder Tennis, siehe ein <a href="http://www.daserste.de/unterhaltung/film/themenabend-illegale-sportwetten/index.html">ARD-Spielfilm</a> &#8220;Auf kurze Distanz&#8221; oder <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/tennis-wettbetrug-perfektes-verbrechen-kommentar-a-1072837.html">Spiegel-Recherchen</a>. Und allgemein die Spielsucht mancher Player die einfach nicht mit dem Wetten aufhören können, siehe eine <a href="http://www.zeit.de/2015/02/spielsucht-migranten-spielautomat">ZEIT-Kolumne</a>.</p>
<h2 id="ceos-als-experten">CEOs als Experten</h2>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/bibliothek/karriere/"><em>Karriere</em></a><em>-Einsichten:</em> <strong>Herr Patzelt, wie wird man ein Chief Executive Officer, also der Geschäftsführer eines Unternehmens?</strong></p>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> Auf <a href="http://kurier.at/wirtschaft/karriere/das-zeug-zum-ceo/37.047.674">kurier.at</a> sind dazu fünf entscheidende Punkte nachzulesen, die meiner Erfahrung nach den Nagel auf den Kopf treffen: Erstens sollte man auf mindestens einem der Geschäftsbereiche ein Experte sein.</p>
<p>Zweitens lässt einen der berufliche Erfolg ganz schnell auf der Karriereleiter nach oben klettern. Wenn Sie von allen Abteilungsleitern die besten Geschäftszahlen vorweisen können, wird Sie die Unternehmensleitung <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/">bei der nächsten Beförderung</a> kaum übersehen.</p>
<h2 id="flexibilitaet-im-denken-und-handeln">Flexibilität im Denken und Handeln</h2>
<p>Drittens müssen Führungskräfte flexibel im Denken und Handeln sein. Neues auszuprobieren und eine Offenheit gegenüber anderen Menschen, Trends und Technologien ist hier ganz wichtig. Viertens gehört natürlich auch ein starkes Selbstwertgefühl dazu. Ein Chef muss jemandem in die Augen blicken, überzeugen und motivieren können.</p>
<p>Und schließlich fünftens ist eine starke Persönlichkeit das A und O. Fachidioten schaffen es selten bis zum Geschäftsführer. Charismatische Persönlichkeiten, die begeistern können, Vertrauen ausstrahlen, selbst haben und auch einfordern können und deren Handeln von Weitblick, Mut und Durchsetzungsvermögen bestimmt werden, landen früher oder später in einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Führungsposition</a>.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie sind Sie ein Experte geworden auf dem nicht ganz unumstrittenen Gebiet der Sportwetten?</strong></p>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> Bei mir war es so, dass ich mich von ganz unten nach oben hochgearbeitet habe. Ich habe als Praktikant angefangen, war später Mitarbeiter eines Wettshops, habe diesen dann geleitet, wurde zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/green-services-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle/">Marketing-Vorstand</a> befördert und übernahm im August 2002 den Posten des Vorstandsvorsitzenden von Firmengründer Wolfgang Fabian, der in den Aufsichtsrat wechselte. Das Durchlaufen aller Hierarchien verschaffte mir das nötige Basiswissen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und sind mit Ihrem ersten Jahresgehalt als CEO dann Millionär geworden?</strong></p>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> (lacht) Schön wär’s. Nein. Das Gehalt eines Vorstandsvorsitzenden setzt sich in der Regel aus einem fixen und variablen Teil zusammen. Der variable Teil kann dabei bis zu 30 Prozent ausmachen und hängt zum Großteil von den Finanzkennzahlen ab. Ein guter Jahresüberschuss oder Return of Investment treibt das erfolgsabhängige Einkommen natürlich nach oben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Rein theoretisch könnte also bei hervorragender Unternehmensentwicklung auch ein Millionengehalt dabei herauskommen?</strong></p>
<h2 id="millionengehaelter-selten">Millionengehälter selten</h2>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> Bei mir damals eher nicht. Die zentrale Rolle bei der Vergütung von Geschäftsführern spielt die Unternehmensgröße: Die Praxis beweist, dass Vorstände der weltweit größten Unternehmen sieben Mal mehr verdienen, als die Vorstände von mittelständischen Unternehmen. Zu meiner Zeit bei Interwetten hatten wir etwa 35 <a href="http://karriere-einsichten.de/bibliothek/mitarbeiter/">Mitarbeiter</a>. Da sind Millionengehälter illusorisch.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Der nachfolgenden Statistik zufolge haben Sie also etwas mehr als 200.000 Euro pro Jahr verdient?</strong></p>
<p><figure id="attachment_9319" aria-describedby="caption-attachment-9319" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9319 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-400x300.png"  alt="Durchschnittliche Jahresgehälter von CEOs in der deutschen Online-Wirtschaft im Jahr 2014 (in Euro)"  width="400"  height="300"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-400x300.png 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-768x576.png 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-80x60.png 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-265x198.png 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-696x522.png 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft-560x420.png 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Gehalt-CEO-Online-Wirtschaft.png 800w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9319" class="wp-caption-text">Durchschnittliche Jahresgehälter von CEOs in der deutschen Online-Wirtschaft im Jahr 2014 (in Euro)</figcaption></figure></p>
<p>Statistik zu den Gehältern von CEOs in deutschen Internetunternehmen nach Anzahl der zu verantwortenden Mitarbeiter. Laut Cribb lag das durchschnittliche Fixgehalt von CEOs mit bis zu 50 Mitarbeitern bei 206.355 Euro jährlich. Quelle: eigene Darstellung</p>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> Nun ja, die Statistik wurde zwölf Jahre später erhoben, als ich bei Interwetten als Geschäftsführer tätig war. Von daher müssen Sie schon noch ein bisschen abziehen, zumal das Internet damals noch am Anfang seiner Entwicklung war. Dass es eine so rasante Entwicklung nehmen würde, wurde zwar schon damals prognostiziert, aber ganz sicher waren sich die Experten noch nicht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie kommt es, dass CEOs von Internet-Unternehmen meist weniger verdienen als die Vorstände der Offline-Wirtschaft?</strong></p>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> Aktuell finden sich in den Listen der größten Unternehmen der Welt immer noch vorwiegend Öl- und Gaskonzerne, Energieversorger, Automobilkonzerne, Versicherungen, Banken und Pharmaunternehmen. Internetgiganten wie Google, Facebook, Microsoft oder Amazon bilden hier eher die Ausnahme als die Regel. Die Webseite <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/ceo-ranking-die-100-besten-topmanager-der-welt-a-997586.html">harvardbusinessmanager.de</a> hat ein Ranking der besten CEOs der Welt nach einem komplizierten Punktesystem erstellt.</p>
<p>Diese Liste wird von Amazon-Chef Jeff Bezos angeführt. Aus Deutschland haben es in die Top 100 lediglich fünf CEOs geschafft: Elmar Degenhart von Continental (Reifenhersteller) auf Platz 19, Ulf Schneider von Fresenius (Gesundheitswesen) auf Platz 41, Wolfgang Reitzle von der Linde AG (Anlagenbau) auf Platz 59, <a href="http://www.finanzen.net/nachricht/private-finanzen/Millionenbezuege-Gehaltsliste-2014-Das-haben-DAX-Chefs-im-letzten-Jahr-verdient-4262503">Herbert Hainer</a> von Adidas (Sportartikelhersteller) auf Platz 73 und Martin Winterkorn von VW (Automobilindustrie) auf Platz 89. Also alles Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe.</p>
<h2 id="in-der-offline-welt-fliesst-noch-mehr-geld">In der Offline-Welt fließt noch mehr Geld</h2>
<p>Die <a href="http://www.tisson.com/blog/2016/03/27/e-commerce-und-mobile-wachsen-weiter/#more-1690">B2C E-Commerce-Umsätze</a> sind in Deutschland von 2,3 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 41,7 Milliarden Euro im Jahr 2015 gestiegen. Trotzdem machen diese Umsätze lediglich etwa zehn Prozent der Gesamteinzelhandelsumsätze aus. In der konventionellen Wirtschaft fließt also immer noch mehr Geld. In der Zukunft wird sich das aber immer mehr zugunsten des E-Commerce verschieben. Und bald wird auch Zalando-Chef Robert Gentz annähernd so viel verdienen wie Carsten Spohr von Lufthansa.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Es gibt CEOS deren Gehalt die Milliardengrenze übersteigt&#8230;</strong></p>
<p><em>Heinz Patzelt:</em> Auch das gibt es, ja. Der Branchendienst Institutional Investor&#8217;s Alpha erstellt regelmäßig Listen zu den bestverdienenden Hedgefonds-Managern. Demnach verdiente 2014 der Gründer und Chef der Hedgefonds-Gruppe Citadel rund 1,3 Milliarden Dollar.</p>
<p>Den zweiten Platz belegte James Simons von Renaissance Technologies mit einem Jahresgehalt von 1,2 Milliarden Dollar. Raymond Dalio, Chef von Bridgewater Associates, landete mit 1,1 Milliarden Dollar Jahresverdienst auf Platz drei.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Demnach spielt auch die Branche bei den CEO-Gehältern eine Rolle?</strong></p>
<p>Heinz Patzelt: Zum Teil ja. Führungskräfte in umsatzstarken Branchen wie der Chemieindustrie verdienen etwa <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/gehaltsstudie-welche-fuehrungskraefte-am-besten-verdienen/7364320.html">ein Fünftel mehr</a> als der branchenübergreifende Durchschnitt. Chefs der kostenintensiven Hotellerie oder von gemeinnützigen Organisationen müssen da schon Abstriche machen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Olly/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=137332148&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p>
<h6 id="heinz-patzelt-war-einige-jahre-geschaeftsfuehrer-beim-international-operierenden-sportwettenanbieter-interwetten-com-danach-entschloss-er-sich-sein-eigener-chef-zu-werden-und-gruendete-die-sportfreun">Heinz Patzelt war einige Jahre Geschäftsführer beim international operierenden Sportwettenanbieter Interwetten.com. Danach entschloss er sich sein eigener Chef zu werden und gründete die Sportfreunde Informationsdienste GmbH.</h6>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Mobilität: Im Job flexibel, verbindlich unterwegs</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/05/mobilitaet-mietwagen-verbindlichkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2016 09:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
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		<category><![CDATA[Firmenwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Firmenwagen als Statussymbol, ein Zeichen exklusiver Mobilität. Davon träumen vor allem junge, ambitionierte Menschen. Doch nur jedes zehnte Unternehmen bietet hierzulande Firmenwagen zur dienstlichen Nutzung an. Viele Chefs bevorzugen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-firmenwagen-als-statussymbol-ein-zeichen-exklusiver-mobilitaet-davon-traeumen-vor-allem-junge-ambitionierte-menschen-doch-nur-jedes-zehnte-unternehmen-bietet-hierzulande-firmenwagen-zur-dienst">Der Firmenwagen als Statussymbol, ein Zeichen exklusiver Mobilität. Davon träumen vor allem junge, ambitionierte Menschen. Doch nur jedes zehnte Unternehmen bietet hierzulande Firmenwagen zur dienstlichen Nutzung an. Viele Chefs bevorzugen Rabatte bei Mietwagen-Firmen. Tipps zum Upgrade&#8230;</h3>
<p><span id="more-9305"></span></p>
<p>Kein Firmenwagen? Na, so was! Mobilität ist wichtig und bei allen Vorzügen öffentlicher Verkehrsmittel, Bus und Bahn: ab und zu muss es halt auch für Nicht-Außendienstler noch das Auto sein für die ersten und letzten Kilometer zum nächsten Termin im dicht gebuchten Kalender.</p>
<h2 id="viele-termine-wenig-zeit-fuers-umsteigen">Viele Termine, wenig Zeit fürs Umsteigen</h2>
<p>Gerade wenn Besuche von Kunden abseits der ICE-Linien oder Fortbildungen ganz weit draußen anstehen, kommt der Mietwagen ins Spiel. Manchmal ist es ein Oberklassemodell, oder auch Kompakt-Klasse . Das Motto der Kampagne: &#8220;Wer einen VW Golf bucht, bekommt einen VW Golf.&#8221; Das eigene Wunschmodell garantiert? Bei Europcar können sich vor allem <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Freelancer</a> sicher sein, versichert ein Firmensprecher.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wünsch dir Was!&#8221;</p></blockquote>
<p>Kunden müssten sich demnach nicht mit einem neuen Auto vertraut machen und sparen somit Zeit beim Starten, die sie wiederum anders nutzen können. Sie wollen einen Golf buchen? Gibt&#8217;s verbindlich bei <a href="http://bs.serving-sys.com/BurstingPipe/adServer.bs?cn=tf&amp;c=20&amp;mc=click&amp;pli=17539285&amp;PluID=0&amp;ord=[timestamp]">Europcar</a>.</p>
<h2 id="flexibel-im-berufsleben-verbindlich-im-privaten">Flexibel im Berufsleben, verbindlich im Privaten</h2>
<p><figure id="attachment_9309" aria-describedby="caption-attachment-9309" style="width: 400px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9309 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Your_Choice_958x527_inkl_Logo-e1462785664429-400x326.jpg"  alt="Kampagne von Europcar für verlässliche Wahl beim Mietwagen (Quelle: Europcar)"  width="400"  height="326"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Your_Choice_958x527_inkl_Logo-e1462785664429-400x326.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Your_Choice_958x527_inkl_Logo-e1462785664429-515x420.jpg 515w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/05/Your_Choice_958x527_inkl_Logo-e1462785664429.jpg 613w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9309" class="wp-caption-text">Kampagne von Europcar für verlässliche Wahl beim Mietwagen (Quelle: Europcar)</figcaption></figure></p>
<p>Volle Flexibilität? Im Beruf wird sie heute verlangt. Aber privat schätzen wir das glatte Gegenteil: <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Verbindlichkeit</a>, Verlässlichkeit, Planbarkeit. Niemand sieht gerne die roten Schlussleuchten des um wenige Sekunden verpassten Zuges, das kennt (fast) jeder. Nur hilft das Fluchen im Nachhinein wenig.</p>
<p>Ebenso blöd, wenn der angekündigte (Mit)fahrer nicht zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort ist. Und und und&#8230; . Hier liegen die Vorteile eines Mietwagens auf der Hand.</p>
<h6 id="zum-anbieter-europcar-als-groesste-autovermietung-in-europa-mit-hunderten-standorten-in-deutschland-gehoert-weltweit-zu-den-top-3-der-branche-iso-zertifizierte-qualitaets-und-umweltmanagementsystem"><strong>Zum Anbieter:</strong> Europcar als größte Autovermietung in Europa mit hunderten Standorten in Deutschland gehört weltweit zu den Top 3 der Branche. ISO-zertifizierte Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme gehören zur Unternehmensphilosophie . Dies zeigt sich auch in der Gründung und dem Betrieb des Joint Ventures car2go Europe GmbH im Bereich Mitfahrgelegenheiten sowie Ubeeqo GmbH mit „Bettercar Sharing“.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=269833748&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/05/mobilitaet-mietwagen-verbindlichkeit/">Mobilität: Im Job flexibel, verbindlich unterwegs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Employer Branding: Garantiert (keine) Fachleute verlieren</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/04/employer-branding-so-verliert-ihr-garantiert-keine-fachleute/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2016 21:59:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Marktumfeld wird immer komplexer. Und Arbeitgeber müssen sich klar positionieren, wollen sie doch den eigenen Erfolg am Markt sichern, nachhaltig! Von der Markenbildung hin zu mehr Authentizität als Schlüssel zum Erfolg&#8230; Eine nicht zu&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-marktumfeld-wird-immer-komplexer-und-arbeitgeber-muessen-sich-klar-positionieren-wollen-sie-doch-den-eigenen-erfolg-am-markt-sichern-nachhaltig-von-der-markenbildung-hin-zu">Das Marktumfeld wird immer komplexer. Und Arbeitgeber müssen sich klar positionieren, wollen sie doch den eigenen Erfolg am Markt sichern, nachhaltig! Von der Markenbildung hin zu mehr Authentizität als Schlüssel zum Erfolg&#8230;</h3>
<p><span id="more-9302"></span></p>
<p>Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt diesbezüglich die Bildung von Marken. Während sowohl das Corporate Branding als auch Product Brands bereits weitgehend etabliert sind, gilt dies nicht für das Employer Branding, dessen Potenzial im Kampf um die besten Mitarbeiter aber noch von viel zu wenigen Unternehmen genutzt wird.</p>
<h2 id="was-ist-employer-branding">Was ist Employer Branding?</h2>
<p>Das Employer Branding dient in erster Linie dem Aufbau einer starken Unternehmensmarke, die in ihrer repräsentativen Wirkung ein in sich geschlossenes Bild des Unternehmens nach außen transportiert und darauf ausgerichtet ist, die Einzigartigkeiten herauszuarbeiten.</p>
<p>Im Gegensatz zu austauschbaren Imagekampagnen geht es beim Employer Branding um die Generierung einer Signalwirkung, die sich vorrangig auf den Bewerbermarkt auswirkt, in ihren Ausläufern jedoch auch den Endkundenmarkt erreicht. Das primäre Ziel dieser Arbeitgeber-Markenbildung ist damit die Verbesserung der Effizienz und Effektivität der Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern, indem Unternehmen potenziellen Bewerbern Perspektiven eröffnen, die diese davon überzeugen langfristig als Fach- und Führungskraft im Unternehmen zu agieren.</p>
<p>Die Vorteile des Employer Brandings liegen für seine Befürworter auf der Hand, denn Mitarbeiter, die Perspektiven haben und sich mit ihrem Arbeitgeber ähnlich stark identifizieren wie mit ihrem favorisierten Sportverein, sind nicht nur zufriedener, sondern arbeiten auch deutlich produktiver. Aktuell ist der Großkonzern <a href="http://www.horizont.net/marketing/nachrichten/Employer-Branding-Wie-Audi-leidenschaftliche-Technik-Freaks-koedern-will-139865">Audi stark mit einer Employer Branding Kampagne</a> in diversen Medien zu sehen.</p>
<h2 id="wie-kann-das-employer-branding-umgesetzt-werden">Wie kann das Employer Branding umgesetzt werden?</h2>
<p>Bevor es an die konkrete Umsetzung des Employer Brandings gehen kann, ist es zwingend erforderlich, die grundlegenden Werte des Unternehmens in eine Form zu gießen, welche die Marke sowohl nach innen als auch nach außen hin authentisch repräsentiert. Steht einmal das grundlegende Konzept, verfügen Arbeitgeber über zahlreiche Maßnahmen, mit deren Hilfe sich das Employer Branding umsetzen lässt.</p>
<p>Im Rahmen des internen Employer Brandings geht es darum, bereits vorhandene Fach- und Führungskräfte an das Unternehmen zu binden, was vor allem durch eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Verbesserung der Unternehmenskultur</a> erreicht werden kann. Kinderfreundliche Arbeitszeiten, Gleitzeit, Bonussysteme, Teambuilding-Maßnahmen und klar definierte Ziele sind diesbezüglich nur ein kleiner Auszug der möglichen Optionen.</p>
<p>Im Bereich des externen Employer Brandings spielen vor allem die Aktivitäten in sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Xing eine große Rolle, da insbesondere die Führungskräfte von morgen genau dort anzutreffen sind. Als besonders vielseitig gilt darüber hinaus der <a href="http://www.umantis.com/employer-branding/">Einsatz von HR-Software</a>, die das effiziente Ausschreiben und Besetzen von attraktiven Stellen papierlos und zeiteffizient gestaltet. Weitere Möglichkeiten für die Umsetzung betreffen unter anderem:</p>
<ul>
<li>Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen</li>
<li>Teilnahme an Wettbewerben für Arbeitgeber</li>
<li>Mitarbeiter als Markenbotschafter einsetzen</li>
<li>Arbeitgeberbewertungsportale als Visitenkarte nutzen</li>
</ul>
<h2 id="authentizitaet-ist-der-schluessel-zum-erfolg">Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg</h2>
<p>Wie im Fall einer Produktmarke steht auch im Zentrum der Arbeitgebermarke ein Wertversprechen, das die Unternehmenskultur einfängt und es damit attraktiv erscheinen lässt. Wichtigste Voraussetzung ist dabei die absolute Authentizität der Marke, die sowohl die Werte als auch die einzigartigen Eigenschaften des Unternehmens ungeschönt widerspiegelt und Mitarbeitern ihre Chancen und Entwicklungsfähigkeiten vor Augen zu führen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Charisma, aber konstant&#8221;</p></blockquote>
<p>Um sich von Wettbewerbern abzuheben und die talentiertesten Mitarbeiter rekrutieren zu können, muss die unternehmenseigene Employer Brand nicht nur einzigartig sein, sondern auch Flexibilität und Dynamik repräsentieren. Eine gute Arbeitgebermarke kennzeichnet sich trotz aller Variabilität durch eine konstante Philosophie, deren Charisma im Idealfall auch auf andere Sektoren wie die Absatzmärkte ausstrahlt, da sich beispielsweise auch Kunden durch ein dynamisches aber dennoch zielstrebiges Image angezogen fühlen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ai825/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=313495841&amp;src=id">Shutterstock.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/04/employer-branding-so-verliert-ihr-garantiert-keine-fachleute/">Employer Branding: Garantiert (keine) Fachleute verlieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Talent vor Titel: Karriere machen, auch ohne Hochschul-Abschluss</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2016 16:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
		<category><![CDATA[Titel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mal Hand aufs Herz. Studieren ist schön und gut, erweitert den eigenen Horizont. Aber leisten Akademiker im Job wirklich so viel mehr, dass sich ein höheres Gehalt &#8220;rechnet&#8221;? Eine Studie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/">Talent vor Titel: Karriere machen, auch ohne Hochschul-Abschluss</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mal-hand-aufs-herz-studieren-ist-schoen-und-gut-erweitert-den-eigenen-horizont-aber-leisten-akademiker-im-job-wirklich-so-viel-mehr-dass-sich-ein-hoeheres-gehalt-rechnet-eine-studie">Mal Hand aufs Herz. Studieren ist schön und gut, erweitert den eigenen Horizont. Aber leisten Akademiker im Job wirklich so viel mehr, dass sich ein höheres Gehalt &#8220;rechnet&#8221;? Eine Studie sagt: Nein! Die Details fasst Michael Sudahl zusammen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9294"></span></p>
<p>Fachwirte, Meister oder IHK Betriebswirte müssen sich nicht hinter ihren Kollegen mit Studium verstecken. Das zeigt eine von der DIHK veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft: 47 Prozent von ihnen sind Führungskräfte, bei den Akademikern sind es 39 Prozent.</p>
<p>In einem von fünf Unternehmen erzielen Absolventen einer Fortbildung ein höheres Gehalt, als Absolventen einer Hochschule. In mehr als der Hälfte ist es gleich hoch. Zwei Drittel aller Arbeitgeber bewerten <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Karrierechancen</a> von Mitarbeitern, die sich auf dem zweiten Bildungsweg qualifizierten, im Vergleich zu Studierten als mindestens gleichwertig; knapp jeder sechste sogar als höherwertig.</p>
<h2 id="viele-stellenprofile-fordern-studium-aber-es-gibt-vielversprechende-umwege">Viele Stellenprofile fordern Studium, aber es gibt vielversprechende (Um)wege</h2>
<p>Nach einer Weiterbildung zum Industriefachwirt hatte Tanja Buchmann die Fortbildung zum Betriebswirt begonnen, als sie sich auf eine intern ausgeschriebene Stelle im Controlling bewirbt. Im Stellenprofil ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium gefordert – oder gleich zu bewertende Kenntnisse.</p>
<p>Sie wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen und erhält eine vorläufige Zusage. „Bedingung für meinen neuen Arbeitsvertrag war, dass ich die IHK Prüfung bestehe“ erzählt Buchmann. Sie legt die Prüfung erfolgreich ab und bekommt die Stelle. Mit dem Wechsel steigt ihr Gehalt um 25 Prozent. „Inzwischen sind es fast 40 Prozent mehr, als auf meiner alten Stelle“, so Buchmann. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung</a> habe sich für sie bezahlt gemacht.</p>
<p>Beispiele wie das von Tanja Buchmann sind kein Einzelfall, wie Simone Stargardt weiß. Die Chefin der Privatakademie carriere &amp; more hat jährlich mehrere hundert Teilnehmer in ihren Lehrgängen sitzen. Sie alle streben auf dem sogenannten zweiten Bildungsweg eine Qualifizierung an, mit der es auf der Karriereleiter nach oben gehen soll. „Der Löwenanteil bereitet sich bei uns auf einen IHK-Abschluss als Fach- oder Betriebswirt vor“, erklärt Stargardt.</p>
<h2 id="unterricht-nebenher-meist-am-wochenende-und-im-urlaub">Unterricht &#8220;nebenher&#8221;, meist am Wochenende und im Urlaub</h2>
<p>Eine davon ist Tina Solenthaler. Bei ihrem mittelständischen Arbeitgeber gibt es nach ihrer Lehre als Industriekauffrau kein internes Weiterbildungs-Angebot. So beschließt sie selbst in ihre Zukunft zu investieren. Um sich zur Industriefachwirtin fortzubilden, besucht sie acht Monate lang jeweils samstags von neun bis fünf den Unterricht. Eine intensive Phase, so Solenthaler, in der Sie kaum Freizeit hatte: „Die meisten Wochenenden und meinen kompletten Jahresurlaub habe ich fürs Lernen verwendet.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Fitness-Studio hatte ich statt Musik meinen Unterrichtsstoff im Kopfhörer&#8221;</p></blockquote>
<p>Eher leicht gefallen sei ihr alles, was mit Zahlen zu tun hat, wie Investitionen oder Deckungsbeiträge berechnen. Schwieriger fand sie gesamtwirtschaftliche Themen wie Tarifpolitik oder Arbeitsrecht. Karteikarten und CDs haben ihr das Lernen erleichtert: „Im Fitness-Studio hatte ich statt Musik meinen Unterrichtsstoff im Kopfhörer“, erzählt die 27-jährige. Außerdem habe ihr geholfen, dass die Dozenten außerhalb des Unterrichts per E-Mail zu erreichen waren, wenn noch Fragen aufkamen. Auch mit den anderen elf Kursteilnehmern habe sie sich regelmäßig ausgetauscht. „Einige neue Freundschaften sind in der Zeit entstanden“, erzählt die Schwäbin.</p>
<p>„Wer sich neben dem Beruf fortbildet, zeigt, dass er mehr kann und mehr will, als andere. Das wissen zukünftige Chefs zu schätzen“, weiß Stargardt. Der <a href="https://editionf.com/Karriere-ohne-Studium" target="_blank">zweite Bildungsweg ist eine gute Alternative zum Studium</a>. IHK-Fachwirte oder -Betriebswirte seien praxiserprobte Fachkräfte, die in jeder Firma gebraucht würden.</p>
<p><strong>Infokasten: </strong>Wer sich nebenberuflich qualifizieren will, kann dafür eine IHK-Bildungseinrichtung oder eine private Akademie, wie carriere &amp; more, wählen. Infoabende bieten eine gute Möglichkeit, um den Anbietern auf den Zahn zu fühlen. Bei bis zu 3500 Euro Kursgebühr lohnt der Vergleich. Qualitätskriterien sind dabei eine Geld-zurück-Garantie bei Nichtbestehen der IHK-Prüfung, eine Kursgarantie, möglichst wenig Dozentenwechsel und die Qualität der Lernmaterialien, sprich, wie umfangreich und sinnvoll diese sind.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=268173299&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/03/talent-vor-titel-karriere-machen-auch-ohne-hochschul-abschluss/">Talent vor Titel: Karriere machen, auch ohne Hochschul-Abschluss</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kommunikationsknigge: Stimme, Schreibe und Persönlichkeit punkten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 20:35:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob wir einen Kunden überzeugen, einen Kollegen zur Kooperation bewegen oder eine Beschwerde beantworten. Es geht immer darum, mit dem anderen erfolgreich zu kommunizieren. Tipps von Rhetorik-Experten&#8230; Wer mit Menschen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-wir-einen-kunden-ueberzeugen-einen-kollegen-zur-kooperation-bewegen-oder-eine-beschwerde-beantworten-es-geht-immer-darum-mit-dem-anderen-erfolgreich-zu-kommunizieren-tipps-von-rhetorik-experten">Ob wir einen Kunden überzeugen, einen Kollegen zur Kooperation bewegen oder eine Beschwerde beantworten. Es geht immer darum, mit dem anderen erfolgreich zu kommunizieren. Tipps von Rhetorik-Experten&#8230;</h3>
<p><span id="more-9296"></span></p>
<p>Wer mit Menschen telefoniert, ihnen schreibt oder sich trifft, muss kommunikativ vorbereitet sein. Denn nur wenn wir auf unser Gegenüber eingehen, authentisch und gekonnt argumentieren, erreichen wir unsere beruflichen Ziele.</p>
<h2 id="gekonnt-am-telefon-die-stimmung-machts">Gekonnt am Telefon: die Stimmung macht&#8217;s</h2>
<p>Den Geschäftsführer, die Telefonistin und den Vorzimmerdrachen können Gesprächspartner oft schon an der Stimme von einander unterscheiden. Denn unser Sprechorgan sagt etwas über die Motivation, Stellung und Intention eines Menschen aus. „Professionalität, Kompetenz und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Souveränität</a> transportiert Ihre Stimme. Oder eben auch nicht“, weiß Carmen Rutzel, Stimmtrainerin aus Hamburg.</p>
<blockquote><p>Übung macht den Meister: &#8220;Atem- und Körpertraining&#8221;</p></blockquote>
<p>Letzteres passiert vor allem dann, wenn der Körper zu sehr angespannt, der Nacken steif und die Haltung schlecht ist. Stimmtraining bei ihr sei deshalb oft auch ein Atem- und Körpertraining. „Wer bewusst in sich hineinhorcht, der merkt schnell, wenn es in der Schulter klemmt oder im Kiefer zwickt.“ Ist der Vertriebsmensch nicht locker, kann sich die Stimme auch nicht voll entfalten.</p>
<p>„Beim Stimmtraining stellen wir die ursprüngliche Funktionalität von Atmung, Muskeln, Lippen und Stimmbändern wieder her. So kann die Stimme wieder richtig klingen“, sagt die Stimmpädagogin mit Schauspiel-Hintergrund. Vertrieblern, die sich auf ein wichtiges <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Akquisegespräch</a> vorbereiten, rät Rutzel, sich bewusst zu entspannen, tief durchzuatmen und eine gerade Haltung einzunehmen.</p>
<p>„Das Gegenüber hört es, wenn Sie unausgeglichen sind oder in „Schildkrötenhaltung“ am PC sitzen“, weiß die Stimm-Expertin. Spezielle Grifftechniken wie Knautschen oder Quetschen helfen der Gesichtsmuskulatur und dem Kiefer beim Entspannen.<br />
Zwar könne man aus einem Piepsstimmchen keinen tiefen Alt machen.</p>
<p>Aber das Beste aus den eigen Gegebenheiten herausholen und die Persönlichkeit des Sprechenden unterstützen. Außerdem: „Sind Stimme und Körper locker, fließt der Inhalt auch besser“, bemerkt Rutzel.</p>
<h2 id="schriftlich-gut-formuliert-und-damit-positiv-auffallen">Schriftlich gut formuliert und damit positiv auffallen</h2>
<p>Michael Sudahl vom Journalistenbüro der Medienberater weiß, worauf es beim Schreiben ankommt: „Es sind rund 20 Schreibregeln, die es zu berücksichtigen gilt“, weiß der PR-Berater und Kommunikationstrainer. In seinen Seminaren für große Fluggesellschaften und Dax-Unternehmen stellt er immer wieder die gleichen Fehler fest: Zu lange und verschachtelte Sätze, Passivkonstruktionen, zu viele Fremdwörter und Floskeln.</p>
<p>„Im Grunde geht es darum, vom Leser verstanden zu werden, <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/02/karriereturbo-kommunikation-gelingt-wenn/">seine Botschaft zu platzieren und ein positives Gefühl zu hinterlassen</a>“, erläutert Sudahl. Egal, ob es sich um eine Antwort auf eine Kundenbeschwerde handelt, oder einen Akquisebrief.</p>
<p>Schreiben ist ein Handwerk, das Vertriebsmitarbeiter lernen können. Der Trainer empfiehlt deswegen seinen Teilnehmern, sich für jede Woche eine Regel vorzunehmen. „In Woche eins denken Sie an die Satzlängen, in Woche zwei versuchen Sie verständlicher zu schreiben und in Woche drei lassen Sie sich besonders interessante Einstiegssätze einfallen“, sagt der Schorndorfer. Wenn auch nicht jeden Tag viel hängen bleibt, so verbessert sich der Schreibstil insgesamt in überraschend kurzer Zeit.</p>
<p>Der schriftlichen Kommunikation kommt nach Meinung des Chefs von drei Mitarbeitern eine große Bedeutung zu: „Schriftliches ist nachhaltig. Wer Fakten liest, merkt sie sich besser, als wenn er sie bloß hört“, weiß Sudahl. Außerdem können E-Mails ausgedruckt, weitergeleitet und beliebig reproduziert werden. An der schriftlichen Präsentation zu arbeiten lohne sich deswegen immer.</p>
<h2 id="persoenlich-ueberzeugen-mehr-zuhoeren">Persönlich überzeugen: mehr Zuhören</h2>
<p>Sind die Hürden am Telefon und per Mail gemeistert, steht das persönliche Treffen an. Hier gilt es, das Gegenüber vollends von sich zu überzeugen. Denn bei dieser Gelegenheit können <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Vertriebsmitarbeiter</a> schon ihren ersten Knopf an den Auftrag machen. „Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus. Lassen Sie Ihrem Gesprächspartner Zeit, sich zu akklimatisieren“, gibt Rhetoriktrainer Flume als Tipp.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer fragt der führt&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Trainer mit mehr als 25 Jahren Erfahrung glaubt auch, dass manchmal zuhören besser ist, als selbst zu reden. „Stellen Sie Fragen, zeigen Sie dem anderen, dass Sie Interesse an seinen Bedürfnissen haben und lassen Sie ihn ausführlich zu Wort kommen. So geht echte Wertschätzung“, fordert Flume auf. Wer fragt, der führt – heißt es außerdem immer wieder in der klassischen Managerliteratur. Und wer unentwegt von sich selbst redet, bekommt vom Gesprächspartner wenig mit.</p>
<p>Wer seine Redezeit optimal ausnutzen will, sollte ruhig bleiben und sich im Vorfeld die wichtigsten Fakten zurechtgelegt haben. Eine entspannte und authentische Körpersprache unterstützt die persönliche Wirkung. „Keine Sorge: <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Nervös sein</a> ist erlaubt, das zeigt, dass Sie Interesse an dieser Begegnung und deren Fortgang haben“, beruhigt der Rhetoriker aus Nürtingen.</p>
<p>Kommt es zur Verhandlung von Preis oder Konditionen hilft nur gute Vorbereitung weiß der Rhetorik-Experte. „Im Vorfeld sollte klar sein, worauf Sie hinverhandeln“, sagt der Trainer. Wichtig sei es auch, sich in der Vorbereitung des Gesprächs zu überlegen, in welchen Punkten man dem Verhandlungspartner entgegen kommen kann und in welchen nicht.</p>
<p>Und für die gute Stimmung gibt Flume noch einen Abschlusstipp: „Auch wenn Sie sich in der Sache nicht immer einig sind, sollten Sie den anderen weiterhin wertschätzend behandeln.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Olly/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=351400508&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/03/kommunikationsknigge/">Kommunikationsknigge: Stimme, Schreibe und Persönlichkeit punkten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Zeitarbeit: Karriere-Sprungbrett, für Qualifizierte</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/02/zeitarbeit-karriere-sprungbrett-fuer-qualifizierte/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2016 08:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zeitarbeit bietet qualifizierten Jobstartern Chancen die sie anderswo so nicht bekommen. In wenigen Jahren sammeln junge Spezialisten unterschiedliche Erfahrungen. Ein Lobgesang auf die Zeitarbeit. Von Jens Gieseler&#8230; Motoren und Autos&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zeitarbeit-bietet-qualifizierten-jobstartern-chancen-die-sie-anderswo-so-nicht-bekommen-in-wenigen-jahren-sammeln-junge-spezialisten-unterschiedliche-erfahrungen-ein-lobgesang-auf-die-zeitarbeit-vo">Zeitarbeit bietet qualifizierten Jobstartern Chancen die sie anderswo so nicht bekommen. In wenigen Jahren sammeln junge Spezialisten unterschiedliche Erfahrungen. Ein Lobgesang auf die Zeitarbeit. Von Jens Gieseler&#8230;</h3>
<p><span id="more-9291"></span></p>
<p>Motoren und Autos sind das Ding von Robert Spermann. Bei Rheinmetall, Daimler und Horex hat der Wirtschaftsingenieur während seines Studiums an der FH Schweinfurt seine Praktika absolviert.</p>
<p>Doch nach dem Abschluss war ihm unklar, ob es zu einem Automobilkonzern oder einem mittelständischen Zulieferer mit den jeweils unterschiedlichen Arbeitsstrukturen gehen sollte. So kam der 27-jährige Heilbronner zum Personaldienstleister Hays, der ausschließlich Spezialisten vermittelt – sei es in Festanstellung, in Projekte oder auf Zeit.</p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Zeitarbeit</a> hat für viele Menschen einen schlechten Beigeschmack. Niedriger Lohn und kaum Chancen auf langfristige Übernahme, so die vorherrschende Meinung. Qualifizierte Arbeitskräfte wie IT-Spezialisten, Ingenieure oder Naturwissenschaftler machen völlig andere Erfahrungen mit der Arbeitnehmerüberlassung: Denn Unternehmen suchen händeringend entsprechende Fachleute.</p>
<h2 id="2-arbeitslose-unter-ingenieuren-praktisch-vollbeschaeftigung">2% Arbeitslose unter Ingenieuren, praktisch Vollbeschäftigung</h2>
<p>Beispiel Ingenieure: In der <a href="http://www.ingenieurkarriere.de/recruiting-tag/blog/flexible-arbeitswelten-fuer-ingenieure" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hays-Studie „Flexible Arbeitswelten für Ingenieure“</a> gaben 76 Prozent der Unternehmen an, dass qualifizierte Ingenieure schwer zu finden sind. Und der Verein deutscher Ingenieure (VDI) meldete Ende vergangenen Jahres eine Arbeitslosenquote von lediglich knapp über zwei Prozent.</p>
<p>Spermann hat sich von dem miesen Leumund der Arbeitnehmerüberlassung nicht abschrecken lassen, sondern sieht die Chance, Unternehmen und Tätigkeiten für sich zu testen. Seit einem Jahr arbeitet er bei einem Automobilhersteller. In dem zweijährigen Projekt konzipiert er im Team Anlagen, plant die technische Ausgestaltung und Beschaffung der notwendigen Maschinen sowie Werkzeuge und strukturiert den gesamten Prozess.</p>
<p>Dass er eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/02/weiterbildung-wenn-der-chef-das-studium-zahlt/">externe Arbeitskraft</a> ist, spielt im alltäglichen Umgang mit seinen festangestellten Kollegen keine Rolle. „Entscheidend ist, dass ich meine Aufgaben erfolgreich erfülle“, erzählt er. Zur kollegialen Zusammenarbeit gehöre auch, dass er sich wie jeder andere Berufsanfänger Unterstützung holen könne, wenn es notwendig sei. Die interdisziplinäre Tätigkeit der Produktionsplanung interessiert ihn auch langfristig. Ein internationales Projekt dürfe es auch noch mal sein.</p>
<h2 id="leistungsdruck-ein-anreiz">Leistungsdruck, ein Anreiz?</h2>
<p>Hays beschäftigt 3000 fest angestellte Spezialisten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung &#8211; quer durch alle Berufsgruppen, davon 800 Berufsanfänger und Juniors wie Robert Spermann. „Wer sich den <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Leistungsdruck</a> zielorientierter Projektarbeit zutraut“, sagt Markus Ley, Geschäftsführers der Hays Temp GmbH, „der lernt in der Arbeitnehmerüberlassung unterschiedliche Firmen und verschiedene Tätigkeiten kennen und verfügt innerhalb kurzer Zeit über eine vielfältige Berufserfahrung.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Lückenloser Lebenslauf, viele Projekte, ein Arbeitgeber&#8221;</p></blockquote>
<p>Dagegen vermittelt die Frankfurter SThree Holding qualifizierte Zeitarbeiter nicht in Projekte, sondern lieber als Interimslösung, die vor allem Routinetätigkeiten erledigen. Denn Direktor Alex Gerrtisen macht Sorgen, dass die Universitätsabgänger immer jünger werden, lediglich ihre Pflichtpraktika absolvieren und sehr theorielastig ausgebildet werden.</p>
<p>Als weitere Vorteile der Spezialisten-Arbeitnehmerüberlassung nennt Ley, dass Personaldienstleister als kontinuierlicher Arbeitgeber einen strukturierten Lebenslauf sichern und ihre Angestellten fachlich wie methodisch weiter bilden, so wie es die Tätigkeit bei dem auftraggebenden Unternehmen erfordere.</p>
<h2 id="marktdynamik-flexibiltaet">Marktdynamik, Flexibiltät</h2>
<p>Dass diese Dienstleistungen bei den Unternehmen auf Interesse stoßen, ist angesichts dynamischer Märkte und notwendiger Flexibilität verständlich. Aktuell beträgt der Anteil externer Ingenieure laut Studie in drei Viertel der befragten Firmen bis zu zehn Prozent. Mehr als ein Drittel setzte externe Ingenieure im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung ein. Vier Jahre zuvor waren es nur 23 Prozent.</p>
<p>Ingenieure in der Arbeitnehmerüberlassung sehen vor allem drei Vorteile:</p>
<ol>
<li>Einblicke und Erfahrungen in unterschiedliche Bereiche und Unternehmen (42 Prozent),</li>
<li>Übernahmemöglichkeiten durch die Unternehmen (41 Prozent) und schließlich die</li>
<li>Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen (34 Prozent).</li>
</ol>
<p>Trotzdem sind sie ambivalent, was ihre Arbeitssituation angeht. Zwar sind drei Fünftel zufrieden oder sehr zufrieden, dennoch würden 71 Prozent der Befragten in die traditionelle Festanstellung wechseln, wenn sich diese Option böte. Ein Grund dafür sei das schlechte Image, das die Zeitarbeit nach wie vor habe, findet Ley.</p>
<p>Unternehmen und Gesellschaft seien angesichts dieser Diskrepanz gefordert: „Es ist an der Zeit, Mitarbeitern in Arbeitnehmerüberlassung endlich die gebührende Wertschätzung und Anerkennung zukommen zu lassen, denn sie bilden längst eine feste Größe in der Arbeitswelt.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: VGstockstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=270755783&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/zeitarbeit-karriere-sprungbrett-fuer-qualifizierte/">Zeitarbeit: Karriere-Sprungbrett, für Qualifizierte</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Online-Sicherheit: Die spektakulärsten Verbrechen im Netz</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/02/online-sicherheit-kriminalitaet/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2016 18:37:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Cyberspace]]></category>
		<category><![CDATA[Diebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cyberkriminalität: 5 Millionen Betrugsfälle, 2,5 Millionen Fällen an Cyberkriminalität &#8211; so ermittelte es die britische Statistikbehörde fürs letzte Jahr. Immer mehr Unternehmen werden Opfer dieser neuen, digitalen Verbrecher. Die schlimmsten Cyberverbrechen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/online-sicherheit-kriminalitaet/">Online-Sicherheit: Die spektakulärsten Verbrechen im Netz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="cyberkriminalitaet-5-millionen-betrugsfaelle-25-millionen-faellen-an-cyberkriminalitaet-so-ermittelte-es-die-britische-statistikbehoerde-fuers-letzte-jahr-immer-mehr-unternehmen-werde">Cyberkriminalität: 5 Millionen Betrugsfälle, 2,5 Millionen Fällen an Cyberkriminalität &#8211; so ermittelte es die britische Statistikbehörde fürs letzte Jahr. Immer mehr Unternehmen werden Opfer dieser neuen, digitalen Verbrecher. Die schlimmsten Cyberverbrechen der jüngeren Geschichte&#8230;</h3>
<p><span id="more-9289"></span></p>
<h2 id="ebay"><strong>Ebay</strong></h2>
<p>Im Mai letzten Jahres bestätigte Ebay, dass das Netzwerk des Unternehmens Ziel eines Cyberangriffs geworden war, bei dem Kennwörter und Finanzdaten von 145 Millionen aktiven Benutzern kompromittiert wurden. Laut einem Artikel von Forbes berichtete Ebay, „dass es <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/berufshaftpflicht-fuer-kreative-hauptsache-versichert/">Cyberkriminellen</a> gelungen war, durch einen Diebstahl der Anmeldedaten von Mitarbeitern [die Website] zu kompromittieren, wodurch ein Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk möglich wurde.“ Es ist unklar, wie die Anmeldedaten abgefangen wurden, ein Artikel bei The Hacker News zeigt jedoch, wie unglaublich einfach es ist (oder war), Ebay-Konten zu knacken.</p>
<h2 id="sony"><strong>Sony </strong></h2>
<p>Bei einem der bekanntesten Cyberverbrechen der jüngeren Geschichte wurde Sony Pictures Entertainment von einer Gruppe angegriffen, die sich den Namen Guardians of Peace gegeben hatte. Diese Gruppe sperrte Mitarbeiter aus ihrem Computernetzwerk aus und hinterließ ein Drohbild mit einem Skelett sowie den Text „Hacked By #GOP“. In einer Lösegeldforderung wurde damit gedroht, gestohlene interne Daten freizugeben, wenn die gestellten <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/">Forderungen</a> nicht erfüllt werden würden.</p>
<p>Die Folge waren angespannte Beziehungen, nicht nur zwischen Sony und den Hackern, sondern auch zwischen den USA und Nordkorea. Fast einen Monat nach dem ursprünglichen Vorfall konnte das FBI bestätigen, dass Nordkorea hinter dem Angriff steckte – möglicherweise aufgrund der Veröffentlichung des Films „The Interview“ durch Sony Pictures. Bei diesem Film handelt es sich um eine politische Satire über einen versuchten Anschlag auf Kim Jong-un.</p>
<h2 id="ashley-madison"><strong>Ashley Madison </strong></h2>
<p>Es wäre eine Kunst, <em>nicht </em>von dem Angriff auf Ashley Madison gehört zu haben: Über diesen Hack wird seit fünf Monaten immer wieder berichtet, ein Ende ist noch nicht abzusehen. Im Juli hatte eine Gruppe an Hackern mit dem Namen Impact Group die Website des Onlineportals für <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/">Seitensprünge</a> geknackt und in zwei separaten Daten-Dumps Millionen von Benutzernahmen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Kreditkartendetails veröffentlicht.</p>
<p>In einem langen Manifest erklärte das Impact Team, dass man sich dazu entschieden hatte, die Daten zu veröffentlichen um zu belegen, dass die „Funktion zum vollständigen Löschen“ des Unternehmens eine Lüge sei. Ashley Madison hatte behauptet, gegen eine Gebühr von 19 $ den kompletten Nutzungsverlauf von Benutzern (inklusive Nachrichten, Fotos und Profilen) sowie deren Finanzdaten zu löschen. Es ist jedoch noch unklar, ob die Sicherheitsverletzung von einem Mitarbeiter des Unternehmens verursacht wurde oder nicht.</p>
<h2 id="talktalk"><strong>TalkTalk </strong></h2>
<p>Das große britische Telekommunikationsunternehmen TalkTalk musste letzten Monat mitteilen, dass persönliche Details von rund 157.000 Kunden kompromittiert und im Oktober diesen Jahres mehr als 15.000 Kontonummern und Bankleitzahlen von Kunden gestohlen worden waren.</p>
<p>In einem Interview mit der BBC erklärte Dido Harding, CEO von TalkTalk: „Die geschätzten Einmalkosten für unser Unternehmen liegen zwischen 30 und 35 Millionen Pfund. Darin enthalten sind die Kosten zur Bekämpfung des Vorfalls, Ausgaben für die zusätzlichen Anrufe in unseren Call Centern, die zusätzlichen Ausgaben für IT und Technik sowie die Tatsache, dass bis gestern drei Wochen lang unsere Vertriebswebsites nicht online waren. Entgangene Umsätze spielen also ebenfalls eine Rolle.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Riesige Datenmengen, SchutzLOS?&#8221;</p></blockquote>
<p>Details zu den Verursachern und zu den verwendeten Methoden kommen im Wochentakt ans Tageslicht. Experten gehen davon aus, dass TalkTalk Daten in SQL-Datenbanken gespeichert hatte – eine sehr häufige Online-Struktur, die von <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Hackern</a> besonders gerne angegriffen wird. In einem Artikel bei Engadget heißt es: „Berichte weisen darauf hin, dass TalkTalk Ziel eines DDoS-Angriffs geworden ist, nach dem Angreifer SQL-Injektionsverfahren anwenden konnten. Mit einer SQL-Injektion können Angreifer über ein schlecht programmiertes Website-Formular oder Eingabefeld Befehle in eine Datenbank (die normalerweise nicht aufrufbar sein sollte) eingeben.“</p>
<p>Sind wir Cyberkriminellen also schutzlos ausgeliefert? Das Bewusstsein hinsichtlich solcher Vorkommnisse wächst , und alle Welt – inklusive der US Navy – baut ihre Sicherheitssysteme aus. Besonders in großen Unternehmen und Einrichtungen wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/">Banken</a>, Krankenhäusern und Online-Einzelhandelsunternehmen mit riesigen Mengen an vertraulichen Daten stellen eine externe Speicherung und Verschlüsselung von Daten durch <a href="http://germany.emc.com/corporate/glossary/flash-storage.htm">Flash Speicher</a> lediglich den Anfang dar.</p>
<p>Das gesamte Ausmaß der Angriffe war in den meisten Fällen anfänglich noch nicht einmal klar. Das bedeutet, dass Unternehmen und Benutzer wachsam bleiben und Maßnahmen ergreifen müssen, bevor es zu spät ist.</p>
<p><strong>Anmerkung der Redaktion</strong>: Ab und zu veröffentlichen wir in unserem Magazin sogenannte Sponsored Posts, so auch diesen Beitrag mit EMC. Als solche entsprechend gekennzeichnet, bekommen wir dafür eine Aufwandspauschale. Statt weitere Displaywerbung zu schalten, refinanzieren wir unsere Server und Seiten lieber über Newsinhalte, die Werbekunden wie Lesern etwas „bringen“. Mehr dazu in unseren <a href="http://karriere-einsichten.de/mediadaten/" target="_blank">Mediadaten</a>…</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Peter Schulzek/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=302707076&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/online-sicherheit-kriminalitaet/">Online-Sicherheit: Die spektakulärsten Verbrechen im Netz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriereturbo: Kommunikation gelingt wenn…</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir bringen vollen Einsatz, erreichen aber unsere Zielgruppe zu wenig. Ihr Kollege versteht nicht, welche Vorteile ihm die Mehrarbeit bringt? Dabei haben sie diese vorab aufwändig erklärt. Die Image-Kampagne für&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/karriereturbo-kommunikation-gelingt-wenn/">Karriereturbo: Kommunikation gelingt wenn…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-bringen-vollen-einsatz-erreichen-aber-unsere-zielgruppe-zu-wenig-ihr-kollege-versteht-nicht-welche-vorteile-ihm-die-mehrarbeit-bringt-dabei-haben-sie-diese-vorab-aufwaendig-erklaert-die-image">Wir bringen vollen Einsatz, erreichen aber unsere Zielgruppe zu wenig. Ihr Kollege versteht nicht, welche Vorteile ihm die Mehrarbeit bringt? Dabei haben sie diese vorab aufwändig erklärt. Die Image-Kampagne für den Fitnessclub floppt: Statt neuer Mitgliedschaften, kündigen Stammkunden ihre Verträge. Sie können einiges (dagegen) tun: Kommunikation! Wir fassen mal zusammen&#8230;</h3>
<p><span id="more-9286"></span></p>
<p>Panthea Sayah ist Kommunikationschefin bei Starmind, einem Schweizer Jungunternehmen, das an der Verknüpfung von Mensch und Maschine forscht – der sogenannten Brain Technology. Die Expertin hat fünf Tipps, wie Kommunikation gelingt.</p>
<h5 id="eine-geschichte-erzaehlen">Eine Geschichte erzählen</h5>
<p><figure id="attachment_9280" aria-describedby="caption-attachment-9280" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9280"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-400x267.jpg"  alt="Erzähl' deine Geschichte! (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_355127483.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9280" class="wp-caption-text">Erzähl&#8217; deine Geschichte! (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Wer seine Botschaft in eine Geschichte verpackt, bleibt haften. Reine Tatsachen kann sich kaum einer merken. Eine brandheiße Story dagegen verbreitet sich wie ein Lauffeuer.</p>
<p>Ein Beispiel: Auf ihrer Jungfernfahrt kollidierte die Titanic am 14. April 1912 mit einem Eisberg und sank. An Bord befanden sich 2200 Passagiere, 1514 davon starben.<br />
Hätte es damals nur diese Meldung gegeben, wir hätten den Untergang längst vergessen. Die Katastrophe ist heute noch aktuell, weil wir Geschichten über das Unglück kennen. Eine skandalöse: Es gab zu wenig Rettungsboote.</p>
<p>Eine berührende: Der Besitzer des Waldorf-Astoria-Hotels half seiner schwangeren Frau in eines der letzten Boote. Er selbst blieb an Bord, zündete sich eine Zigarre an und wartete auf sein Ende. Das Wissen um Schicksale, Verunglückte und Tragödien verleiht dem Untergang der Titanic bis heute Mystik. Ein anschauliches Beispiel, wie uns <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Botschaften</a> erreichen.</p>
<h5 id="das-ziel-im-auge-behalten">Das Ziel im Auge behalten</h5>
<p><figure id="attachment_9247" aria-describedby="caption-attachment-9247" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9247"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-400x294.jpg"  alt="Vieles im Kopf, aber wo geht die Reise hin? (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="294"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-400x294.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-768x565.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-1000x736.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-696x512.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-1068x786.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-571x420.jpg 571w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786.jpg 1090w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9247" class="wp-caption-text">Vieles im Kopf, aber wo geht die Reise hin? (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Wenn ein Facebook-Eintrag viele Klicks erhält, feiern das die Macher als Erfolg. Dabei bleibt unklar, welchen Effekt die Marke damit gewinnt. Definieren Sie zuerst, was Sie mit Ihrer Nachricht bei wem und bis wann erreichen wollen. Bauen Sie danach entsprechende Argumente in den Plot ein.</p>
<p>Mit unterschiedlichem Kontext kann eine so entwickelte Geschichte mehrmals erzählt und weiter gesponnen werden. Sie wird sogar plausibler. Wenn Kunden dann Ihre Story übernehmen und selbst weitererzählen, ist das Ziel einer gelungenen Kommunikation erreicht.</p>
<h5 id="emotionen-ausloesen">Emotionen auslösen</h5>
<p><figure id="attachment_9208" aria-describedby="caption-attachment-9208" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9208"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-400x274.jpg"  alt="Echt jetzt? Geschichten wirken (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="274"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-400x274.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-768x526.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-1000x684.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-218x150.jpg 218w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-696x476.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-1068x731.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470-614x420.jpg 614w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_305259470.jpg 1172w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9208" class="wp-caption-text">Echt jetzt? Geschichten wirken (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Echte Geschichten reißen ihr Publikum mit. Sie lösen Emotionen wie Trauer, Wut, Angst und Freude aus. Daten und Fakten vergessen wir schnell. Gefühle bleiben im Gedächtnis, das ist wissenschaftlich erwiesen. Unser Gehirn verhält sich beim Hören einer Geschichte so, als ob wir wirklich riechen oder sehen, was erzählt wird. Bei Berichten von Zahnarztbesuchen haben wir den typischen, beißenden Geruch in der Nase.</p>
<p>Gehirnforscher an der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Princeton</a> Universität fanden heraus: Bei erfolgreicher Kommunikation spiegelt die Hirnaktivität der Zuhörer, um ein bis drei Sekunden verzögert, die des Erzählers wieder. Neural coupling nennt sich dieses Phänomen: Das Gehirn scheint nicht zu unterscheiden, zwischen einer tatsächlichen Erfahrung und dem Lesen oder Hören darüber.</p>
<h5 id="empathie-statt-eigenlob">Empathie statt Eigenlob</h5>
<p><figure id="attachment_9234" aria-describedby="caption-attachment-9234" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9234"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-400x288.jpg"  alt="Du bist der Beste und der Tollste? Aufpassen (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="288"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-400x288.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-768x553.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-1000x721.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-696x502.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-1068x770.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546-583x420.jpg 583w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_320852546.jpg 1113w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9234" class="wp-caption-text">Du bist der Beste und der Tollste? Aufpassen (Foto: Ollyy/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Den Leuten zu erzählen, woran sie glauben sollen, wird misslingen. Herauszufinden, woran sie glauben und Verständnis zeigen, verbindet. Wer sich gut in andere hineinversetzen kann, findet leicht eine passende Story, die dem Gegenüber im Gedächtnis bleibt. Wenn Zuhörer sich mit der Person in der Geschichte identifizieren, kann der Erzähler sogar ihre Meinung und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Denkweise</a> beeinflussen.</p>
<p>Finden Sie also heraus, was Ihr Gegenüber antreibt: Setzt er auf Statussymbole? Ist ihm Nachhaltigkeit wichtig? Will er gerne mehr Zeit mit der Familie gewinnen? Sobald Sie die Antwort kennen, gehen Sie in Ihrer Geschichte auf seine <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Werte</a> ein. Erzählen Sie ihm, wie er sich fühlen wird, wenn er auf Sie hört. Damit gewinnen Sie.</p>
<h5 id="im-kern-bei-der-wahrheit-bleiben">Im Kern bei der Wahrheit bleiben</h5>
<p><figure id="attachment_9200" aria-describedby="caption-attachment-9200" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9200"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-400x267.jpg"  alt="Große Lügen, kleine Lügen? Schluss damit (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_302676713.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9200" class="wp-caption-text">Große Lügen, kleine Lügen? Schluss damit (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Es ist egal, ob Sie Ihre Geschichte statt in Hamburg in München spielen lassen &#8211; wenn Sie damit Ihr süddeutsches Publikum besser erreichen. Für Ihre Zuhörer ist es auch weniger komplex, wenn der Held Ihr Kollege ist, statt der Bekannte Ihres Schwagers.</p>
<p>Erzählen Sie aber kein komplettes Märchen. Halten Sie sich an einen wahren Kern und bleiben Sie authentisch. Die Leute merken, wenn Sie ihnen etwas vormachen wollen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: PathDoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=326268053&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/karriereturbo-kommunikation-gelingt-wenn/">Karriereturbo: Kommunikation gelingt wenn…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Stipendium: Wenn der Chef das Studium zahlt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/02/weiterbildung-wenn-der-chef-das-studium-zahlt/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 20:40:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Potential]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weiterbildung stimmt uns zufrieden. Meist bezahlen wir sie aus eigener Tasche. Noch. Denn immer mehr Chefs kapieren, dass sie damit die Zufriedenheit und Motivation ihrer Mannschaft erhöhen können und gleichzeitig&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/weiterbildung-wenn-der-chef-das-studium-zahlt/">Stipendium: Wenn der Chef das Studium zahlt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="weiterbildung-stimmt-uns-zufrieden-meist-bezahlen-wir-sie-aus-eigener-tasche-noch-denn-immer-mehr-chefs-kapieren-dass-sie-damit-die-zufriedenheit-und-motivation-ihrer-mannschaft-erhoehen-koennen-u">Weiterbildung stimmt uns zufrieden. Meist bezahlen wir sie aus eigener Tasche. Noch. Denn immer mehr Chefs kapieren, dass sie damit die Zufriedenheit und Motivation ihrer Mannschaft erhöhen können und gleichzeitig die Qualifikation ihrer Leute verbessern. Von Laila Haider&#8230;</h3>
<p><span id="more-9006"></span></p>
<p>Mittelständler gehen mehr und mehr dazu über, Studiengebühren ihrer Belegschaft wenigstens teilweise zu übernehmen. So auch Goldbeck Solar. Der Photovoltaik-Anbieter gehört zum Bauunternehmen Goldbeck und bietet energetische Systemlösungen. Geschäftsführer Björn Lamprecht weiß, wie wichtig es ist, Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern. „Bei uns wird jeder Mitarbeiter bei seinem Wunsch nach Weiterbildung unterstützt”, sagt er.</p>
<p>Das gelte für Gesellen, die ihren Meisterabschluss anstreben, genauso wie für Mitarbeiter, die ein Studium oder eine fachliche Weiterbildung anschließen. „Es gibt einen Rahmen, innerhalb dessen sich alle <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mentoring-mitarbeiter-motivieren-fordern-und-foerdern/">Mitarbeiter</a> bewegen können“, erklärt Lamprecht. Dieser Rahmen sieht beispielsweise vor, ob und wie der Angestellte finanziell bei seiner Qualifikationsmaßnahme gefördert wird. Außerdem ob und wie lange ein Student nach seinem Abschluss bei Goldbeck Solar bleiben muss. Detailfragen werden außerdem individuell geregelt.</p>
<h2 id="hoehere-kundenzufriedenheit">Höhere Kundenzufriedenheit</h2>
<p>„Weiterbildungsmaßnahmen sind bei uns gerne gesehen, wir ermutigen unser Personal sich weiterzuentwickeln“, sagt der Chef von 80 Mitarbeitern. Schließlich sieht Lamprecht für sein Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen. Sein Dienstleistungsunternehmen kann mit steigendem Know-how eine größere Bandbreite an Services anbieten und damit die Kundenwünsche spezifischer erfüllen. Zusätzlich ist seine Mannschaft bei mehreren Qualifikationen flexibler einsetzbar.</p>
<p>Außerdem sieht Lamprecht auch die Wirkung auf den Lernwilligen: „Wer bei seinen persönlichen Zielen unterstützt wird, fühlt sich mit dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/krankmeldung-arbeitgeber-kontrolle/">Arbeitgeber</a> verbunden und bleibt motiviert“, sagt Lamprecht, der sich über eine bemerkenswert niedrige Personalfluktuation freut. Etwa zehn Kollegen im Jahr nutzen innerhalb der Goldbeck-Gruppe die Unterstützung der Firma bei ihrer Weiterbildung.</p>
<p>Neben der finanziellen Unterstützung gibt es bei Goldbeck Solar auch die Möglichkeit, sich für Seminartage freistellen oder für etwa ein Vollzeit-Studium beurlauben zu lassen.<br />
Besseres Training und eine enge Verzahnung zwischen Firmen und Weiterbildungseinrichtungen sind ausschlaggebend für den Kampf gegen den Fachkräftemangel. Das erfasste der Global Skills Index 2015 des Personaldienstleistungsunternehmens Hays.</p>
<h2 id="mehr-produktivitaet">Mehr Produktivität</h2>
<p>Akademiker und andere Mitarbeiter flexibel weiterzuentwickeln sei eine Möglichkeit für Unternehmen, mangelnde Fachkräfte selbst zu entwickeln und sich damit für die Zukunft aufzustellen. „“Hausgemachtes“ Talent ist langfristig gesehen die beste Chance, um die Produktivität zu erhöhen“, weiß Hays-Unternehmenssprecher Frank Schabel.</p>
<p>Bildungsstandards zu erhöhen, ist für Firmen unabdingbar, wenn sie in Zukunft Erfolg haben wollen, konstatiert die Personal-Studie. „Wenn Mitarbeiter ihre Wissens- oder Kompetenzlücken selbst schließen wollen, wäre es ein Fehler, sie nicht darin zu unterstützen“, findet Schabel. Er rät Unternehmen, flexible und individuelle Lösungen zu finden, wie sie ihr Personal beim Wunsch nach einem Studium neben dem Beruf unterstützen können.</p>
<p>Joseph Omanga hat großes Glück mit seinem Arbeitgeber. Der gebürtige Kongolese hat 2014 in sein nebenberufliches Studium der Gesundheitswissenschaften mit einem Master abgeschlossen. Davor hatte der heute 58-Jährige schon einen Bachelor in Pflegewissenschaft gemacht. Unterstützt wurde er bei beiden Studiengängen von seiner Chefin, Rosemarie Amos-Ziegler von der Wohngemeinschaft für Senioren (WgfS)</p>
<h2 id="seminargebuehren-und-buechergeld">Seminargebühren und Büchergeld</h2>
<p>Sie bezahlte ihm die Seminargebühren und das Büchergeld. „Wir profitieren enorm von gut ausgebildeten Mitarbeitern“, weiß Geschäftsführerin Amos-Ziegler. Deshalb sei der Invest in Weiterbildung immer auch ein Invest in die Firma. Mit lernbegierigem Personal schließt die WgfS einen Vertrag, in dem alle Kosten und die Dauer der Fortbildung genau aufgeführt werden. Anhand dessen und gesetzlicher Regelungen wird dann festgelegt, für welche Zeit er beim Seniorenheimbetreiber angestellt bleiben muss.</p>
<p>„Wir haben bei unseren 200 Mitarbeitern in drei Einrichtungen ein festes Förderprogramm“, betont die Inhaberin von zwei Seniorenheimen. Jeder Mitarbeiter erhält zwei Mal im Jahr ein persönliches Weiterentwicklungsgespräch und hat Zugriff auf das interne und externe Seminarangebot. „Für einen Mittelständler wie uns ist es sehr wichtig, das Potenzial der Mitarbeiter schon früh zu erkennen“, erklärt die Geschäftsführerin ihre Personalstrategie. Sie wolle ihre Leute von Anfang an begleiten, damit sie ihren Stärken entsprechend eingesetzt und geschult werden.</p>
<h2 id="gutes-personal-mangelware">Gutes Personal = Mangelware</h2>
<p>In der Pflege ist gutes Personal Mangelware. Und weil der Gesetzgeber Fachkräftequoten vorschreibt, können Heimbetreiber nicht ausschließlich mit Ungelernten und Quereinsteigern arbeiten. Menschen wie Omanga sind deshalb bei Amos-Ziegler gerne gesehen. „Wir sind darauf angewiesen, dass sich Menschen weiterbilden wollen“, konstatiert die 56-Jährige, die 2012 den deutschen Bildungspreis erhielt.</p>
<p>Bisher habe sie noch für jeden Weiterbildungswunsch eine Lösung gefunden. Die Unterstützung ist nicht immer eine rein finanzielle, gibt die Unternehmerin zu. Häufig helfe es ja auch schon, wenn der Dienstplan Rücksicht auf die Seminartage nehme oder es Sonderurlaub zum Lernen gibt.</p>
<p>Auch Kerstin Stengel entschied sich für ein Studium neben dem Beruf. Ihr damaliger Arbeitgeber, übernahm die Seminargebühren ihres <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">MBA-Studiums</a> zu einem Teil. „Ich wollte nebenberuflich studieren, um parallel in der Berufspraxis bleiben zu können. Überhaupt war der Praxisanteil des Aufbaustudiums für mich sehr wichtig“, sagt Stengel, heute Marketingleiterin beim E-Learning-Anbieter Skillsoft. Weil es sich um ein Online-Studium handelte, war Stengel zeitlich sehr flexibel und musste den ihr angebotenen Sonderurlaub zum Lernen nicht in Anspruch nehmen.</p>
<h2 id="aufwand-und-ertrag">Aufwand und Ertrag</h2>
<p>Und ihre Arbeitskraft blieb der Abteilung trotz Lernaufwand von etwa 20 Stunden in der Woche erhalten. „Es war eine tolle Motivation, vom Arbeitgeber unterstützt zu werden“, blickt Stengel zurück. Und dass sie ihren Titel selbst mitfinanzieren musste, war für die Master of Business Administration völlig in Ordnung.</p>
<p>Schließlich seien ja auch die Kosten ein Anreiz gewesen, möglichst schnell und erfolgreich abzuschließen. Ob sie ihre Stellung als Marketingschefin auch ohne den MBA bekommen hätte, dazu mag Stengel nicht spekulieren. Ihre Motivation sei es eher gewesen, sich mit betriebswirtschaftlichen Prozessen einmal aus einem neuen Blickwinkel zu beschäftigen.</p>
<p>Das MBA-Online-Studium, das die Kommunikationsexpertin 2006 absolvierte, gibt es heute in dieser Form nicht mehr. Ihre Firma Skillsoft aber, hat in Sachen Management-Entwicklung weitergedacht und bietet derzeit einen webbasierten Zertifikatskurs von und mit dem Vorbild-Manager Jack Welch an. „Das wäre die nächste <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung</a>, die ich mir vorstellen könnte“, lacht Stengel.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=347657975&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/02/weiterbildung-wenn-der-chef-das-studium-zahlt/">Stipendium: Wenn der Chef das Studium zahlt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Schlau mit System: Tipps für leichteres Lernen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/01/schlau-mit-system-tipps-fuer-leichteres-lernen/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 13:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Gesetzestexte, Buchungssätze oder eine Programmiersprache – wer sich im Erwachsenenalter dazu entscheidet, noch einmal die Schulbank zu drücken, dem fällt das Lernen oft schwer. Simone Stargardt von carriere &#38;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/01/schlau-mit-system-tipps-fuer-leichteres-lernen/">Schlau mit System: Tipps für leichteres Lernen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-gesetzestexte-buchungssaetze-oder-eine-programmiersprache-wer-sich-im-erwachsenenalter-dazu-entscheidet-noch-einmal-die-schulbank-zu-druecken-dem-faellt-das-lernen-oft-schwer-simone-s">Ob Gesetzestexte, Buchungssätze oder eine Programmiersprache – wer sich im Erwachsenenalter dazu entscheidet, noch einmal die Schulbank zu drücken, dem fällt das Lernen oft schwer. Simone Stargardt von carriere &amp; more gibt zehn Tipps für leichteres Lernen&#8230;</h3>
<p><span id="more-8984"></span></p>
<h5 id="einen-plan-aufsetzen">Einen Plan aufsetzen</h5>
<p><figure id="attachment_8593" aria-describedby="caption-attachment-8593" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8593"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-400x276.jpg"  alt="Wer plant, lebt glücklicher - unabhängig ob und wie dein Ziel erreicht wird (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="276"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-400x276.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-768x531.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-1000x691.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-218x150.jpg 218w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-696x481.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-1068x738.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2-608x420.jpg 608w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_341372324-2.jpg 1161w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8593" class="wp-caption-text">Wer plant, lebt glücklicher &#8211; unabhängig ob und wie dein Ziel erreicht wird (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Ein strukturierter Lernplan definiert das Ziel, bestimmt das Lernmaterial und setzt einen zeitlichem Rahmen. Der erste, sichere Schritt zum Erfolg.</p>
<h5 id="routinen-schaffen">Routinen schaffen</h5>
<p><figure id="attachment_8595" aria-describedby="caption-attachment-8595" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8595"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-400x267.jpg"  alt="Routine: mal was neues? Oder die alte Schule (Foto: Ollyy/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343923056-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8595" class="wp-caption-text">Routine: mal was neues? Oder die alte Schule (Foto: Ollyy/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Egal ob zu Hause oder am Arbeitsplatz, früh morgens oder nach Feierabend &#8211; mit regelmäßiger Lernzeit an einem festen Ort wird Lernen zur Routine.</p>
<h5 id="ordnung-halten">Ordnung halten</h5>
<p><figure id="attachment_8478" aria-describedby="caption-attachment-8478" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8478"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-400x267.jpg"  alt="Ordnung ist das halbe Leben, oder? (Foto: PathDoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8478" class="wp-caption-text">Ordnung ist das halbe Leben, oder? (Foto: PathDoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Auf den Schreibtisch gehört nur, was gerade gelernt wird. Jedes nicht benötigte Buch oder Heft lenkt unnötig ab. Je leerer die Arbeitsfläche, desto effizienter lässt es sich lernen.</p>
<h5 id="mitstreiter-suchen">Mitstreiter suchen</h5>
<p><figure id="attachment_8451" aria-describedby="caption-attachment-8451" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8451"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-400x267.jpg"  alt="Mitstreiter gesucht. Gemeinsam macht's mehr Spaß (Foto: GaudiLab/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_264406220-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8451" class="wp-caption-text">Mitstreiter gesucht. Gemeinsam macht&#8217;s mehr Spaß (Foto: GaudiLab/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>In einer Gruppe lernt es sich für viele leichter. Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig und profitieren von den verbindlichen Treffen. Wer der Lerngruppe fernbleibt, wird gerügt.</p>
<h5 id="den-lerntyp-beachten">Den Lerntyp beachten</h5>
<p><figure id="attachment_8597" aria-describedby="caption-attachment-8597" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="wp-image-8597 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-400x242.jpg"  alt="Ein Typ, viele Lernzugänge (Foto: ra2studio/ Shutterstock)"  width="400"  height="242"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-400x242.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-768x465.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-1000x606.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-696x422.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-1068x647.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2-693x420.jpg 693w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_344824130-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8597" class="wp-caption-text">Ein Typ, viele Lernzugänge (Foto: ra2studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Der eine nimmt gehörtes am besten auf, der andere gesehenes und der nächste ist beim Lernen am liebsten in Bewegung. Das Lernmaterial sollte darauf ausgerichtet sein: Hörspiele für den auditiven, Filme für den visuellen, und Experimentierkästen oder Rollenspiele für den kinästhetischen Typ.</p>
<h5 id="einen-schwerpunkt-pro-tag"><span style="text-decoration: underline;">Einen</span> Schwerpunkt pro Tag</h5>
<p><figure id="attachment_8585" aria-describedby="caption-attachment-8585" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="wp-image-8585 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-400x270.jpg"  alt="Lieber einen Schwerpunkt durchdringen; als 1000 angekratzte (Foto: Ollyy/ Shutterstock)"  width="400"  height="270"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-400x270.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-768x519.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-1000x676.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-696x471.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-1068x722.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2-621x420.jpg 621w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335742581-2.jpg 1186w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8585" class="wp-caption-text">Lieber einen Schwerpunkt durchdringen; als 1000 angekratzte (Foto: Ollyy/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Zuerst einen Deckungsbeitrag errechnen und danach noch Führungstechniken verinnerlichen, verwirrt.  Lieber pro Tag bei einem Thema bleiben. Heute der Deckungsbeitrag &#8211; morgen die Führungstechniken.</p>
<h5 id="wiederholen-statt-aufholen">Wiederholen statt Aufholen</h5>
<p><figure id="attachment_8583" aria-describedby="caption-attachment-8583" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8583"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-400x250.jpg"  alt="Die Momo-Methode, fürs Lernen wie fürs Leben: Schritt für Schritt (Foto: alphaspirit/ Shutterstock)"  width="400"  height="250"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-400x250.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-768x479.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-1000x624.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-696x434.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-1068x667.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2-673x420.jpg 673w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_335438021-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8583" class="wp-caption-text">Die Momo-Methode, fürs Lernen wie fürs Leben: Schritt für Schritt (Foto: alphaspirit/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Wer neu gelerntes regelmäßig wiederholt, bleibt am Ball. Besser eine knappe Stunde pro Tag investieren, damit sich der Lernstoff festigt, als sich schlaflose Nächte zu bereiten, weil kurz vor der Prüfung noch zu viel aufgeholt werden muss.</p>
<h5 id="fakten-bildlich-darstellen">Fakten bildlich darstellen</h5>
<p><figure id="attachment_8576" aria-describedby="caption-attachment-8576" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8576"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2-400x308.jpg"  alt="Visualisierung - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="308"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2-400x308.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2-768x592.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2-1000x770.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2-696x536.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2-545x420.jpg 545w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_327588641-2.jpg 1041w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8576" class="wp-caption-text">Visualisierung &#8211; ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Statt im Unterricht nur mitzuschreiben, lieber eine Skizze zeichnen oder Notizen „aufmalen“ statt aufschreiben. Wer seine so gestalteten Schriftstücke dann noch zu Hause an die Wohnzimmerwand hängt, wiederholt beim abendlichen Entspannen auf der Couch automatisch den Lernstoff.</p>
<h5 id="ein-inneres-drehbuch-schreiben">Ein inneres Drehbuch schreiben</h5>
<p><figure id="attachment_8518" aria-describedby="caption-attachment-8518" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8518"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-400x267.jpg"  alt="Den Dreh finden - Lernen als Event (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_297295937-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8518" class="wp-caption-text">Den Dreh finden &#8211; Lernen als Event (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Sich für neu Erlerntes eine kleine Episode auszudenken, am besten mit persönlichem Bezug, hilft dem Gehirn. Das so Einstudierte bleibt länger in Erinnerung, als auswendig gelerntes.</p>
<h5 id="aktion-zeigen">Aktion zeigen</h5>
<p><figure id="attachment_8467" aria-describedby="caption-attachment-8467" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8467"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-400x267.jpg"  alt="Es gibts nichts Gutes außer du tust es. Stimmt's? (Foto: Matej Kastelic/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_271120511-2.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8467" class="wp-caption-text">Es gibts nichts Gutes außer du tust es. Stimmt&#8217;s? (Foto: Matej Kastelic/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Lernen besteht nicht nur aus Lesen. Der Stoff will verarbeitet werden, zum Beispiel in Gesprächen oder mit Projekten, die zum Lernthema passen. Je aktiver mit den Inhalten gearbeitet wird, umso besser bleiben sie im Gedächtnis hängen.</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: PathDoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=354007880&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/01/schlau-mit-system-tipps-fuer-leichteres-lernen/">Schlau mit System: Tipps für leichteres Lernen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>5 Tipps fürs Gespräch mit dem Chef: So gelingt’s (noch) besser!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2016 01:55:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Probezeit ist überstanden, das erste Entwicklungsgespräch steht an und damit viele Fragen zu deiner Person und Rolle. Fünf Tipps, wie dein Gespräch mit dem Chef (noch) besser läuft&#8230; Wo&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/">5 Tipps fürs Gespräch mit dem Chef: So gelingt’s (noch) besser!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-probezeit-ist-ueberstanden-das-erste-entwicklungsgespraech-steht-an-und-damit-viele-fragen-zu-deiner-person-und-rolle-fuenf-tipps-wie-dein-gespraech-mit-dem-chef-noch-besser-laeuft">Die Probezeit ist überstanden, das erste Entwicklungsgespräch steht an und damit viele Fragen zu deiner Person und Rolle. Fünf Tipps, wie dein Gespräch mit dem Chef (noch) besser läuft&#8230;</h3>
<p><span id="more-7247"></span><br />
Wo geht die Reise hin? Wo sieht mich mein Chef? Was muss ich tun, um die nächsten Schritte zu nehmen? Das sind Fragen, auf die du eine Antwort parat haben solltest. Christopher Rosenthal und Dr. Niklas Friedrich verraten uns ein paar Tipps aus ihrem Berater-Alltag&#8230;</p>
<h5 id="klaerung-von-erwartungen">Klärung von Erwartungen</h5>
<p><figure id="attachment_7509" aria-describedby="caption-attachment-7509" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137.jpg"><img  loading="lazy"  class=" td-modal-image wp-image-7509 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-400x291.jpg"  alt="Hart in der Sache, verbindlich in der Art (Foto: ArtFamily/ Shutterstock)"  width="400"  height="291"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-400x291.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-768x558.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-1000x727.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-324x235.jpg 324w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-696x506.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-1068x776.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-578x420.jpg 578w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7509" class="wp-caption-text">Hart in der Sache, verbindlich in der Art (Foto: ArtFamily/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Versuchen Sie sich bereits zum Beginn Ihrer Anstellung Informationen einzuholen, woran Sie gemessen werden. In großen und mittleren Konzernen bestehen hierfür meist Kompetenz- und Karrieremodelle. In kleineren Unternehmen gibt es manchmal nur die subjektive Einschätzung eines Vorgesetzten. Hier ist es umso wichtiger, Ansprüche einzuholen und Anforderungen für sich zu verschriftlichen.</p>
<ul>
<li>Über welche Kompetenzen verfügen Sie?</li>
<li>Lassen Sie sich die Ergebnisse der Einstellungs-Assessments zeigen, um früh eine Standortbestimmung auf dem Raster des Unternehmens zu haben.</li>
<li>Wo haben Sie sich bereits verbessert?</li>
<li>Wo ist eine Fokussierung nötig?</li>
</ul>
<h5 id="wo-stehen-sie">Wo stehen Sie?</h5>
<p><figure id="attachment_7514" aria-describedby="caption-attachment-7514" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522.jpg"><img  loading="lazy"  class=" td-modal-image wp-image-7514 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-400x267.jpg"  alt="Lass' dich nicht über den Tisch ziehen! (Foto: Master1305/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_298442522.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7514" class="wp-caption-text">Lass&#8217; dich nicht über den Tisch ziehen! (Foto: Master1305/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Noch ein paar Fragen:</p>
<ul>
<li>Wo waren Ihre Leistungen gut, wo sind Entwicklungsfelder?</li>
<li>Haben Sie sämtliche Anforderungen erreicht?</li>
<li>Wenn ja, warum und wie? Und wenn nicht?</li>
<li>Welche externen Gründe gab es für eine geringere Performance? Wo sehen Sie persönlich Entwicklungsbedarf?</li>
</ul>
<h5 id="den-eigenen-chef-fuehren">Den eigenen Chef führen</h5>
<p><figure id="attachment_7512" aria-describedby="caption-attachment-7512" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572.jpg"><img  loading="lazy"  class="td-modal-image wp-image-7512 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-400x267.jpg"  alt="Keine Gewalt ist auch keine Lösung (Foto: Pressmaster/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7512" class="wp-caption-text">Keine Gewalt ist auch keine Lösung (Foto: Pressmaster/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Erinnern Sie Ihren Chef vor dem Gespräch an die Relevanz dieses Gespräches für Sie und ggf. auch an die genannten Anforderungen. Dabei geht es nicht darum, auf ein höheres Monatseinkommen zu spekulieren. Es geht um Ihre Ziele, <a href="http://IG.com/de" target="_blank">Zeit und Geld</a>. Auch Ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/">Chef</a> sollte das Gespräch vorbereiten und nicht nur als Pflichtübung ableisten. Betonen Sie die Bedeutung für Ihre Entwicklung und damit die des Bereiches/des Unternehmens.</p>
<h5 id="im-gespraech">Im Gespräch</h5>
<p><figure id="attachment_7517" aria-describedby="caption-attachment-7517" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086.jpg"><img  loading="lazy"  class=" td-modal-image wp-image-7517 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-400x262.jpg"  alt="Gemeinsam stark (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="262"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-400x262.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-768x502.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-1000x654.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-696x455.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-741x486.jpg 741w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-1068x699.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086-642x420.jpg 642w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_312474086.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7517" class="wp-caption-text">Gemeinsam stark (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Hören Sie sich ruhig und gelassen das Feedback des Vorgesetzten an. Stimmt es mit Ihrer Selbsteinschätzung überein? Klasse. Wenn nicht, freuen Sie sich über Stärken, die Sie an sich noch gar nicht kannten. Auch sollten Sie sich nicht schnell von negativem Feedback entmutigen lassen. Sehen Sie es als <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Chance für Verbesserung</a> und lassen Sie sich Entwicklungsmaßnahmen nennen. Gerade negative Rückmeldungen sind besonders wertvoll für die weitere Entwicklung (siehe Artikel zu <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedback</a>).</p>
<h5 id="die-entwicklung-gestalten">Die Entwicklung gestalten</h5>
<p><figure id="attachment_7511" aria-describedby="caption-attachment-7511" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794.jpg"><img  loading="lazy"  class=" td-modal-image wp-image-7511 size-medium"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-400x320.jpg"  alt="Wissen wo's lang geht (Sunny Studio/ Shutterstock)"  width="400"  height="320"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-400x320.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-768x614.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-1000x800.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-696x557.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-1068x854.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794-525x420.jpg 525w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/shutterstock_291969794.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7511" class="wp-caption-text">Wissen wo&#8217;s lang geht (Sunny Studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Klären Sie für sich: Wohin wollen Sie sich entwickeln? Welche weiteren Positionen oder Schwerpunkte gibt es? Welche Anforderungen gibt es für zukünftige Positionen? In welche Richtung können Sie sich mit Ihrem <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Profil entwickeln</a>? Wo sieht Ihr Chef Ihre Potentiale? Welche Potentiale für weitere Positionen nennt er oder sie? Nutzen Sie hierfür gegebenenfalls Ergebnisse aus Auswahl- oder Entwicklungsprogrammen wie validierte online Persönlichkeitsverfahren, um eine objektive Basis für die Einschätzung zu bekommen.</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<p><strong>Zugleich sollten Sie betonen:</strong> Wo sehen Sie sich? In welche Richtung wollen Sie sich entwickeln? Wo passen Ihre Vorstellungen mit denen Ihres Vorgesetzten? Neben einem wertschätzenden Ton sollte das Gespräch mit einer konkreten Richtung und konkreten Entwicklungshinweisen laufen</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> Vor allem jüngere Angestellte erwarten vor allem konkretes und nutzenorientiertes Feedback, insbesondere um die eigene Karriere zu planen und voranzubringen (Wang et al. 2015). Gleichwohl macht der Ton die Musik und negatives Feedback sollte keinesfalls abschätzig gegeben werden, da dies im Zweifel die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/">Leistungsfähigkeit</a> zukünftig einschätzen kann (Cainci et al. 2010). Denn gerade negative Rückmeldungen sind aber besonders wertvoll für die weitere Entwicklung (Tomas Chamorro-Premuzic, Veröffentlichung über negatives Feedback).</p>
<hr />
<h3 id="literatur">Literatur</h3>
<ul>
<li>Cianci, Anna M., Klein, Howard J. &amp; Seijts, Gerard H. (2010). The effect of negative feedback on tension and subsequent performance: The main and interactive effects of goal content and conscientiousness (Abstract). <em>Journal of Applied Psychology, 95</em>, 618-630.</li>
<li>Shimul Melwani &amp; Sigal G. Barsade (University of Pennsylvania). (2011). Held in Contempt: The Psychological, Interpersonal, and Performance Consequences of Contempt in a Work Context (Abstract). Journal of Personality and Social Psychology, Vol. 101, No. 3, 503-520.</li>
<li><a href="http://warrington.ufl.edu/contact/profile.asp?WEBID=3399">Mo Wang </a>(University of Florida), Gabriela Burlacu (Successfactors/SAP, Palo Alto, California), Donald Truxillo, Keith James (Portland State University) &amp; Xiang Yao (Peking University). (2015). Age Differences in Feedback Reactions: The Roles of Employee Feedback Orientation on Social Awareness and Utility [Abstract]. Journal of Applied Psychology, 100 (4), 1296-1308.</li>
<li>Armin Trost mit Bärbel Schwertfeger am 27.07.2015 auf Spiegel-Online zum jährlichen Mitarbeitergespräch &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/mitarbeitergespraech-kein-feedback-einfach-absurd-a-1044287.html">Das ist kein Feedback, das ist einfach absurd</a>&#8220;.</li>
<li>Armin Trost: Interview mit dem Titel &#8220;Wenn das Mitarbeitergespräch schadet&#8221; im CIO vom 06.08.2015 über mein neues Buch &#8220;Unter den Erwartungen&#8221;. <a href="http://www.cio.de/a/wenn-das-mitarbeitergespraech-schadet%2C3244401">Mehr..</a></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Master1305/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=298442522&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2016/01/jahresgespraech-zielvereinbarung-feedback/">5 Tipps fürs Gespräch mit dem Chef: So gelingt’s (noch) besser!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Knigge-Kur: “Jeder fünfte checkt Mails auf dem Klo”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 06:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Etikette]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Small Talk]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzter Arbeitstag vor Weihnachten. Am Heiligabend wollen wir ganz da sein. Nur noch schnell 3813831 Mails checken. Wo? Natürlich auf dem stillen Örtchen. Über die Chancen und Risiken unseres Verhaltens&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/">Knigge-Kur: “Jeder fünfte checkt Mails auf dem Klo”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="letzter-arbeitstag-vor-weihnachten-am-heiligabend-wollen-wir-ganz-da-sein-nur-noch-schnell-3813831-mails-checken-wo-natuerlich-auf-dem-stillen-oertchen-ueber-die-chancen-und-risiken-unseres-verha">Letzter Arbeitstag vor Weihnachten. Am Heiligabend wollen wir ganz da sein. Nur noch schnell 3813831 Mails checken. Wo? Natürlich auf dem stillen Örtchen. Über die Chancen und Risiken unseres Verhaltens haben wir mit Kai Oppel gesprochen, einem Knigge-Experten&#8230;</h3>
<p><span id="more-7241"></span><br />
Mensch, benimm dich! Knigge eben. Gutes Benehmen, dass gilt für viele als Erfolgsfaktor im Job. 80% der Deutschen vertreten sogar die Auffassung, dass geschliffene Umgangsformen wichtiger sind denn je. So steht&#8217;s im aktuellen Knigge-Report, eine repräsentative Studie vom Meinungsforschungsinstitut Gapfish unter 500 Deutschen für das Buch &#8220;Die Knigge-Kur&#8221; durchgeführt hat.</p>
<p>Knigge? Für viele ist das lediglich ein Mittel zum Zweck. &#8220;Knigge ist zurechtgestutzt worden zu einem Werkzeug im Selbstoptimierungsbaukasten. Im Mittelpunkt stehen nicht die Werte, sondern die Erfolgsaussichten&#8221;, kritisiert Kai Oppel, Autor der Buches. Hier unser Gespräch mit ihm.</p>
<h2 id="80-bis-100-mal-entsperren-vom-smartphone">80 bis 100 Mal Entsperren vom Smartphone</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wir checken unsere Mails morgens direkt beim Aufstehen, im Bett. Was spricht dagegen, wann wäre ein besserer Zeitpunkt?</strong></p>
<p><em>Kai Oppel:</em> Es geht nicht um den besseren oder schlechteren Zeitpunkt. Es geht auch nicht darum, die Technik zu verteufeln. Es geht aus Kniggesicht vielmehr um die Frage, was es mit uns macht, wenn wir im Durchschnitt zwischen 80 und 100 Mal auf das Smartphone blicken. Knigge hat in der Zeit der Aufklärung ein Buch geschrieben – einer Zeit, in der es um Mündigkeit ging. Viele sind heute komplett abhängig vom <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/">E-Mail-Checken</a>. Das ist das Gegenteil davon, frei zu entscheiden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> &#8230; und auf dem Klo. Da sind wir doch so schön ungestört, stört Sie das?</strong></p>
<p><em>Kai Oppel:</em> Mir ist es ehrlich gesagt egal, wo jemand seine Mails checkt. Laut Studie, die ich für das Buch in Auftrag gegeben habe, schreiben und empfangen sogar rund 5 Prozent der Männer im Auto Mails – während sie fahren. Wir müssen uns einmal mehr fragen, wohin diese Abhängigkeit führt. Das permanente <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Binden von Aufmerksamkeit</a>, das Warten auf neue Nachrichten, das stört unsere Konzentration. Es ist wichtig, dass es Orte der Ruhe gibt. Wo wir allein sind. Ob nun auf Toilette oder im Auto. Knigge hatte bereits damals viel Zeit darauf verwendet, zu sagen, wie wichtig es ist, mit und bei sich zu sein.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Unser Leben spielt sich immer mehr auf, im und mit dem Smartphone ab &#8211; Beziehungen verändern sich. Ist das nicht &#8220;normal&#8221;?</strong></p>
<p><em>Kai Oppel:</em> Wie gesagt: Ich bin nicht technikfeindlich. Ich selbst bin ein Prototyp, der von früh bis spät online ist – auch mobil. Problematisch ist die Mischung. Ich prangere an, dass Knigge zuletzt darauf reduziert wurde, Benimmregeln ausschließlich einzusetzen, um erfolgreicher zu sein. Smartphones sind sehr effektiv, weil ich damit so schön viele Sachen machen kann. Navigation, Taxiruf, Wikipedia und und und:</p>
<p>Wir verlagern unsere Beziehung hin zum Handy. Viele schalten ihr Gehirn aus. Vor allem aber schalten sie die Umwelt aus. Die Menschen. Heute fragt doch keiner mehr nach dem Weg. Es geht ein Stück zwischenmenschliche Kultur verloren, vom Einsatz des Verstandes mal ganz zu Schweigen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Nur noch eben 143.272 Mails checken, danach komm&#8217; ich zu dir &#8211; so ähnlich singt Tim Bendzko. Der ständige Blick aufs Smartphone entwertet unsere Aufmerksamkeit beim Small Talken. Was sollten wir tun?</strong></p>
<p><em>Kai Oppel:</em> Dazu gibt es interessanterweise verschiedene Untersuchungen. Aktuelle Forschungen kommen zum Schluss, dass die Konversation in selber Tiefe geführt werde, nur eben mit der Technik. Ich sehe das wie gesagt problematischer. Wir sind in Begriff, Gesprächskultur zu zerstören. Im Mittelpunkt steht ja auch die Frage der Priorität. Wer ist wichtiger? Die meisten blicken aufs Handy, wenn es blinkt und lassen den Gesprächspartner links liegen. Das betrifft Gespräche generell, nicht nur den <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/facereading-so-scannst-du-stirn-nase-und-mund-richtig/">Smalltalk</a>.</p>
<h2 id="glaube-an-den-bedingungslosen-erfolg">Glaube an den bedingungslosen Erfolg</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Die Revolution des Smartphone ist erst ein paar Jahre alt. War vorher alles besser? Und was wird in den nächsten 5-10 Jahren passieren&#8230;</strong></p>
<p><figure id="attachment_7234" aria-describedby="caption-attachment-7234" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7234"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/Kur.jpg"  alt="Buch kaufen..."  width="160"  height="253"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/Kur.jpg 315w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/Kur-253x400.jpg 253w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7234" class="wp-caption-text">Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Kai Oppel:</em> Für mein Buch habe ich mit verschiedenen Menschen gesprochen. Ein Kommunikationswissenschaftler malt mit Blick auf Asien, wo noch mobiler kommuniziert wird, kein positives Bild. Wir müssen lernen, bestimmte Geräte nur an bestimmten Orten zu nutzen, um nicht verrückt zu werden.</p>
<p>Und noch einmal: Das Handy an sich ist nicht schlecht. Gefährlich ist die geballte Kraft von Beschleunigung, Digitalisierung und Informationsflut, die auf ein Wertegerüst trifft, dass sich in den vergangenen Jahren massiv verändert hat und heute mehr unter dem Stern der Ökonomisierung steht.</p>
<p>Uns wurde eingeredet und wir glauben längst, dass Erfolg für jedermann machbar ist. Jeder kann es schaffen, wenn er nur schnell und smart genug ist. Das ist ein Grund, warum wir exzessiv neue Geräte und Effizienzwerkzeuge nutzen. Wir wollen einen Wettbewerbsvorteil. Wir wollen Erfolg. Wer scheitert, macht sich selbst verantwortlich.</p>
<p>Genau dieser Glaube an den bedingungslosen Erfolg, der durch angebliche Kniggebenimmregeln und die möglichst richtige Nutzung der Technik für jeden angeblich herstellbar ist, dieser Glaube wird viele ins Burnout führen.</p>
<p><strong>Noch ein paar interessante Fakten:</strong></p>
<ul>
<li>Laut Knigge-Report lesen oder beantworten 57 Prozent der Deutschen im Jahr 2015 E-Mails in öffentlichen Verkehrsmitteln</li>
<li>Im Auto sind es rund 47 Prozent, beim Essen lesen und tippen 21 Prozent, im Badezimmer rund 20 Prozent</li>
<li>Bei den Männern sieht es noch etwas dramatischer aus. Hier lesen und schreiben sogar 5 Prozent Mails, während sie selbst Auto fahren</li>
</ul>
<p>Das Problem besteht laut Oppel darin, dass Knigge seit Jahren vor allem dafür herhalten muss, in der beschleunigten, digitalen und mobilen Welt eine gute Figur zu machen. &#8220;Kinder werden zu Kniggekursen geschickt, während Eltern als Vorbild beim Abendessen auf ihren Smartphones herumwischen. Oder sie korrespondieren auf der Toilette sitzend mit dem Chef oder Geschäftspartner&#8221;, so Oppel.</p>
<p>Dabei geht es beim Thema Knigge um mehr als passables Auftreten, indem man selbst bei Tempo 300 noch fehlerfrei eine E-Mail schreibt und nebenbei auf Englisch mit dem Vorstandsvorsitzenden telefoniert. Das Einhalten und Anwenden transformierter Benimmregeln darf vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Informationsflut und Mobilität nicht länger Maskerade sein &#8211; quasi die gute Miene zum bösen Spiel.</p>
<h2 id="effizienz-trieb-des-businesskaspers">Effizienz-Trieb des Businesskaspers</h2>
<p>&#8220;Wer Knigge auf Benimmregeln kürzt, wird zum modernen Businesskasper, der marionettengleich an unsichtbaren Fäden hängt &#8211;  ferngesteuert von Modediktaten, Terminen, Smartphones, Daten und vor allem den Erwartungen der anderen&#8221;, heißt es in dem mehr als 250 Seiten umfassenden Buch. Verantwortlich für die Misere sind laut Oppel Faktoren wie Effizienzdenken oder Ökonomisierung, die längst das Denken und Handeln über den Arbeitsplatz hinaus bestimmen.</p>
<p>Wie der Knigge-Report 2015 zeigt, bewerten viele Deutsche die Effizienz heute höher als Zurückhaltung oder Bescheidenheit. Mehr noch: Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-beschleunigung-erschoepfung/">Effizienz</a> wird als der Wert schlechthin gesehen, der mehr gelebt wird als früher. 42 Prozent sind der Meinung, dass Effizienz heute eine wichtigere Rolle spielt als früher. Zum Vergleich: Nur 8 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Menschlichkeit heute einen größeren Stellenwert einnimmt als in der Vergangenheit.</p>
<p>&#8220;Warum wir der Effizienz nachhecheln wie ein Hund dem Würstchen, ist klar. Wir preisen die Effizienz ganz ähnlich wie Knigge. Effizienz verspricht Erfolg, wie auch Knigge Erfolg verspricht&#8221;, sagt Oppel. Ein Ergebnis: Laut Knigge-Studie surfen mittlerweile rund 40 Prozent nebenbei im Internet oder lesen E-Mails, wenn sie telefonieren. &#8220;Doch ausgerechnet dieses Multitasking führt in die Sackgasse. Wir haben Kniggetipps zum Thema Erreichbarkeit, kluge Kniggeratschläge für den Umgang mit der Informationsflut und Knigge soll uns sogar bei der Beschleunigung helfen.</p>
<p>Im Augenblick leben wir äußerlich so viel Knigge wie nie. Es gibt sogar Knigge fürs Bett. Innerlich fühlen wir uns aber kniggeleer. Unfrei&#8221;, sagt Oppel. In dem Buch zeigt der Autor, wie alte und neue Werte tatsächlich zu Mündigkeit und menschenfreundlichen Umgangsformen führen können. Die Knigge-Kur verdeutlicht, wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/08/interaktive-flaeche-fuer-alles-aufmerksamkeit-durch-google-plus/">Aufmerksamkeit</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">Nachhaltigkeit</a> und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Fairness</a> dabei helfen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: VGstockstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-234055573" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/e-mail-knigge/">Knigge-Kur: “Jeder fünfte checkt Mails auf dem Klo”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Emotional Leadership (5/5): Argumente gegen Lampenfieber und andere Ängste</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-5/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 07:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In stressigen Situationen kommt&#8217;s darauf an, einen (möglichst) kühlen Kopf zu bewahren. Fassaden bröckeln schnell, Make-Up verschmiert. Wichtig also, einen &#8220;guten Draht&#8221; zu haben &#8211; zu Menschen, vor allem aber&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="in-stressigen-situationen-kommts-darauf-an-einen-moeglichst-kuehlen-kopf-zu-bewahren-fassaden-broeckeln-schnell-make-up-verschmiert-wichtig-also-einen-guten-draht-zu-haben">In stressigen Situationen kommt&#8217;s darauf an, einen (möglichst) kühlen Kopf zu bewahren. Fassaden bröckeln schnell, Make-Up verschmiert. Wichtig also, einen &#8220;guten Draht&#8221; zu haben &#8211; zu Menschen, vor allem aber zu sich selbst. Denis Mourlane weiß mehr&#8230;</h3>
<p><span id="more-7211"></span><br />
Menschen, die übertriebene Schuldgefühle haben, sind permanent in Sorge, die Rechte eines anderen verletzt zu haben. Und Menschen, die frustrierter, trauriger und hoffnungsloser sind, als es ihrer Lage entspricht, und die die Stärken und Fähigkeiten in sich tragen, um Probleme zu lösen, können diese einfach nicht erkennen. Es gibt aber auch Menschen, die sich weniger freuen, als sie könnten, und die weniger stolz sind, als sie es sein könnten.</p>
<p>Diejenigen, die stolzer oder mutiger sind, als sie eigentlich sein sollten, sehen wir als Coaches in der Regel nicht in der Beratung. Bei ihnen läuft ja alles bestens. Ihnen geht es erst einmal gut. All dies wird durch ein weiteres sehr gut untersuchtes psychologisches Phänomen unterstutzt: das emotionale <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Argumentieren</a>.</p>
<h2 id="situationen-und-sich-selbst-richtig-einschaetzen">Situationen (und sich selbst) richtig einschätzen</h2>
<p><figure id="attachment_7208" aria-describedby="caption-attachment-7208" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077.jpg" target="_blank"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7208"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-400x359.jpg"  alt="Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)"  width="160"  height="144"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-400x359.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077.jpg 592w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7208" class="wp-caption-text">Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)</figcaption></figure></p>
<p>Dieses verstärkt in hohem Maße die im <strong>Sechs-Kreise-Modell</strong> geschilderten Effekte und ist, neben unseren manchmal verqueren Sichtweisen, der zweite Grund, warum Sie nicht alles glauben sollten, was Sie fühlen. Was hat es damit auf sich?</p>
<p>Wie gerade dargelegt, ist unsere Einschätzung einer Situation bzw. von uns selbst ganz entscheidend dafür verantwortlich, welche Emotion wir verspüren und wie groß diese ist. Je akkurater wir etwas einschätzen, desto akkurater werden wir auch situationsspezifisch fühlen. So lautet erst einmal eine der am besten untersuchten Annahmen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kaufspsychologie-so-rational-wie-der-kauf-eines-ferraris/">Psychologie</a>.</p>
<p>Von Bedeutung ist hier der Teufelskreis, in den man über das emotionale Argumentieren auf der Basis einer inakkuraten Einschätzung gelangen kann. Hierzu ein Beispiel:</p>
<p>Ihr Vorgesetzter sagt Ihnen im Rahmen Ihres wöchentlichen Jour fixe, dass Sie ihn nächste Woche während eines Vorstandsmeetings vertreten und die Geschäftszahlen aus dem letzten Quartal vorstellen sollen. Ihre ersten Gedanken dazu sind, dass Sie sich wahnsinnig blamieren werden, dass Sie so etwas hassen und nicht in der Lage sein werden, die Zahlen so zu präsentieren, wie Sie es von sich selbst erwarten.</p>
<p>Ihre emotionale Reaktion ist Angst und diese sagt Ihnen, dass in naher Zukunft eine Gefahr droht. In diesem Fall bezieht sich die Angst vor allem auf das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung und Selbstwertschutz. Sie haben wahnsinnige Angst, an Ansehen zu verlieren. Nun läuft bei sehr vielen Menschen das erwähnte emotionale Argumentieren ab. Dabei wird die ≫Größe der Emotion≪ direkt als Beleg für die ≫Größe der Situation≪ genommen.</p>
<p><strong>Dies heißt dann übersetzt zum Beispiel:</strong></p>
<ul>
<li>Wenn ich so große Angst habe, muss eine sehr große Gefahr bestehen. Oder, nimmt man die anderen beschriebenen Situationen:</li>
<li>Wenn ich so stolz bin, muss ich eine tolle Leistung vollbracht haben.</li>
<li>Wenn ich keine Schuld empfinde, habe ich auch nicht die Rechte eines anderen verletzt.</li>
<li>Wenn ich so angstfrei bin, besteht auch keine Gefahr.</li>
</ul>
<p><figure id="attachment_7206" aria-describedby="caption-attachment-7206" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7206 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/emotional_leading-9783423260930-e1449522488265.jpg"  alt="&quot;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&quot; - Buch kaufen..."  width="160"  height="249" ><figcaption id="caption-attachment-7206" class="wp-caption-text">&#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221; &#8211; Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Dieser Prozess kann Sie also in einen Teufelskreis führen. Aufgrund Ihrer inakkuraten gedanklichen Einschätzung der Situation (die Gefahr, sich zu blamieren, ist gar nicht so groß) empfinden Sie ein sehr starkes Angstgefühl. Dieses nehmen Sie mit allen Ihren Sinnen wahr.</p>
<p>Das wiederum führt dazu, dass Sie schlussfolgern, also emotional argumentieren, dass tatsächlich eine große Gefahr besteht. Die Tatsache, dass die Angst durch eine Fehleinschätzung und nicht durch die Situation selbst ausgelöst wurde, ist Ihnen nicht klar. Und so führt der Weg, dass es einem besser geht, häufig darüber, durch eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">kritische Selbstreflexion</a> genau dies zu erkennen und anzufangen, nicht die Situation, sondern sich selbst zu ändern.</p>
<h2 id="zusammenfassung">Zusammenfassung</h2>
<p>Sie haben in diesem Kapitel erfahren, dass Ihre Emotionen Ihnen in den allermeisten Fällen einen Hinweis darauf geben, ob Ihre <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/arbeitsplatz-chef-so-sieht-mein-traum-office-aus/">psychologischen Grundbedürfnisse</a> befriedigt oder verletzt werden. Da Sie jetzt die Sprache der Emotionen verstehen, wissen Sie, dass diese Emotionen Ihnen noch mehr Informationen liefern. Sie sagen Ihnen zum Beispiel, ob Sie in Gefahr sind, Sie Ihre eigenen Werte verletzt haben oder ob alles so ist, wie es sein soll. Genauso wie aber nun jemand Hunger haben kann, obwohl sein Körper gar keine Nahrung benötigt, können auch diese sehr sinnvollen emotionalen Regelkreise aus dem Gleichgewicht geraten.</p>
<p>Ihre Emotionen können Ihnen dann zwei entscheidende Streiche spielen. Sie können Ihnen Fehlinformationen liefern, weil Ihre Art zu denken ganz einfach inakkurat ist, und sie können Ihnen Fehlinformationen liefern, weil Sie von der ≫Größe der Emotion≪ automatisch auf die ≫Größe der Situation≪ schließen. Sie argumentieren dann in einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/">emotionalen Art und Weise</a>, was außerordentlich hilfreich ist, wenn Sie akkurat denken und somit fühlen. Es kann Sie aber ebenso in die Irre leiten, wenn Sie inakkurat denken und somit auch inakkurat fühlen.</p>
<p><strong>Der Weg zu einem Emotional Leader führt somit immer über mehrere Schritte:</strong></p>
<ol>
<li>Die bewusstere Wahrnehmung unseren eigenen und der Emotionen anderer Menschen</li>
<li>Das Verständnis dafür, wie Emotionen entstehen und was sie uns sagen</li>
<li>Die bewusstere Steuerung unserer eigenen Emotionen</li>
<li>Die bewusstere Steuerung der Emotionen anderer Menschen</li>
</ol>
<p><em>Auszug aus: Denis Mourlane, &#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221;, © 2015 dtv Verlagsgesellschaft, München.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Pathdoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-339410372" target="_blank">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-5/">Emotional Leadership (5/5): Argumente gegen Lampenfieber und andere Ängste</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Emotional Leadership (4/5): Frust, Lust und ein Dilemma</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2015 07:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frust am Scheitern, Lust am Erfolg &#8211; nur leider bekommen wir das meist im Doppelpack. Clever also, wer es schafft mit beiden Seiten klarzukommen und sich darüber hinaus noch in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-4/">Emotional Leadership (4/5): Frust, Lust und ein Dilemma</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="frust-am-scheitern-lust-am-erfolg-nur-leider-bekommen-wir-das-meist-im-doppelpack-clever-also-wer-es-schafft-mit-beiden-seiten-klarzukommen-und-sich-darueber-hinaus-noch-in-mehreren-kulturk">Frust am Scheitern, Lust am Erfolg &#8211; nur leider bekommen wir das meist im Doppelpack. Clever also, wer es schafft mit beiden Seiten klarzukommen und sich darüber hinaus noch in mehreren Kulturkreisen bewegen kann. Denis Mourlane kennt sich damit aus..</h3>
<p><span id="more-7210"></span><br />
Ich bin halber Südfranzose und zwanzig Kilometer von der spanischen Grenze entfernt aufgewachsen. Dort ist es ein wichtiger Wert (ein Wort, das nicht mit wertvoll gleichgesetzt werden sollte), seinen Ärger auch möglichst intensiv zu zeigen, indem man laut flucht und wild gestikuliert, während man ein solches Verhalten in Norwegen oder in asiatischen Ländern wohl nur milde belächeln würde.</p>
<p>Dort würde ich mit einer solchen Reaktion gegebenenfalls sogar mein Gesicht verlieren. Daran zeigt sich, dass die Beurteilung, ob eine emotionale Reaktion nun akkurat oder inakkurat ist, sofern man diese Entscheidung treffen möchte, auch immer auf der Basis der gesellschaftlichen und kulturellen Normen vorgenommen werden muss.</p>
<p>Trotzdem gibt es aus meiner Sicht zwei Wege, dieses kleine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/">Dilemma</a> zumindest ein wenig zu lösen. Eine Möglichkeit ist, die Person selbst urteilen zu lassen. Jeder muss am Ende des Tages selbst entscheiden, ob er sich emotional reif oder eher unreif in einer Situation verhalten hat. Ein Beispiel: Befindet man sich als Coach oder als Führungskraft in einer Beratungssituation bzw. einem Mitarbeitergespräch, kann man die Person fragen, wie sie ihre Emotion einschätzt. Findet sie, dass die Größe der Emotion der Situation entspricht?</p>
<h2 id="verschiedene-wege-aus-dem-dilemma">Verschiedene Wege aus dem Dilemma</h2>
<p><figure id="attachment_7206" aria-describedby="caption-attachment-7206" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7206 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/emotional_leading-9783423260930-e1449522488265.jpg"  alt="&quot;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&quot; - Buch kaufen..."  width="160"  height="249" ><figcaption id="caption-attachment-7206" class="wp-caption-text">&#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221; &#8211; Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_7208" aria-describedby="caption-attachment-7208" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077.jpg" target="_blank"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7208"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-300x250.jpg"  alt="Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)"  width="160"  height="144"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-400x359.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077.jpg 592w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7208" class="wp-caption-text">Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)</figcaption></figure></p>
<p>Ich zeichne dann immer die <strong>sechs Kreise</strong> auf ein Blatt Papier, erläutere das Modell kurz und bitte die Person anzugeben, welche der drei Möglichkeiten aus ihrer Sicht am ehesten zutrifft.</p>
<p>Ich versichere Ihnen, dass mein Gegenüber nur sehr selten zu einer anderen Einschätzung kommt als ich selbst. Aber die Person hat es selbst entdeckt und das ist deutlich angenehmer und auch zielführender, als wenn sich jemand vor einem aufbaut und sagt, dass er oder sie emotional unreif reagiert.</p>
<p>Der zweite Weg ist, akkurate bzw. inakkurate emotionale Reaktionen nicht per se als etwas Gutes oder Schlechtes anzusehen. (Sie erinnern sich vielleicht, dass ich in dem Kapitel zu den psychologischen Grundbedürfnissen bereits erwähnt habe, dass wir Menschen Dinge immer in gut oder schlecht einteilen wollen.)</p>
<p>Aus Erfahrung weiß ich, dass inakkurate Emotionen durchaus auch etwas Positives in sich tragen können. Das zeigt sich, wenn sich jemand durch immer wiederkehrende Übung eine eigentlich sinnvolle und schützende Emotion quasi abtrainiert hat.</p>
<p>Also, wenn <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Bergsteiger</a> ohne jegliche Angst in einer Steilwand klettern oder Menschen vollkommen gelassen vor tausend Menschen eine Rede halten. Sie sehen nicht mehr die Gefahr, die sie noch bei den ersten Malen verspürt haben, und empfinden keine Angst, was natürlich den Vorteil hat, dass sie die Situation entspannt und souverän meistern können.</p>
<p>Neue Aufgaben begeistern uns, treiben an zu (neuen) Höhenflügen. Es birgt aber die Gefahr, und dessen sollten sich diese Menschen, auch wenn es ein wenig masochistisch anmutet, bewusst sein, dass sie die Situation unterschätzen und sich deshalb nicht mehr vollkommen angemessen verhalten.</p>
<p>Der Bergsteiger geht dann zu viele Risiken ein und der Redner bereitet sich nicht mehr ausreichend auf einen Vortrag vor. Ebenso kann es, im positiven Sinne, sein, dass ein Mensch ein enorm großes Begeisterungsgefühl für eine neue Aufgabe erlebt, obwohl dies erst einmal inakkurat erscheint bzw. die Aufgabe gegebenenfalls deutlich schwerer ist, als die Person annimmt.</p>
<h2 id="begeisterung-fuer-eine-bestimmte-sache">Begeisterung für eine bestimmte Sache</h2>
<p>Sie ist quasi blind vor Emotion und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Motivation</a> für das anstehende Projekt. Von Vorteil kann aber sein, dass die Person durch die verspürte Energie eine deutlich größere Bereitschaft hat, sich anzustrengen und das Ziel zu erreichen, während andere Personen der Sache sowohl gedanklich als auch emotional akkurat skeptisch gegenüberstehen und somit auch die Wahrscheinlichkeit verringern, das Ziel zu erreichen. Entsprechend bleibt, um für sich selbst eine Entscheidung zu treffen (denn das kann man tatsächlich nur selbst), nur der Weg über den mit unserem Verhalten angerichteten Schaden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Coaching, hilft!&#8221;</p></blockquote>
<p>Damit meine ich, dass vor allem dann Handlungsbedarf für einen selbst besteht, wenn man sich mit seinen unreifen emotionalen Reaktionen selbst und/oder anderen schadet. Häufig trifft man auf solche Menschen im Coaching und, bei klinischen Fällen, in <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-hauptsache-sozial-stabilitaet-und-leistungsvermoegen/" target="_blank">Psychotherapien</a>.</p>
<p>Diese Menschen ärgern sich mehr, als es angebracht ist, und entwickeln in der Folge selbst Magengeschwüre oder die anderen bekommen sie. Menschen, die mehr Angst haben, als sie eigentlich müssten, bleiben weit unter ihren Möglichkeiten oder quälen sich unter (befürchtetem?) Druck unnötig.</p>
<p><em>Auszug aus: Denis Mourlane, &#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221;, © 2015 dtv Verlagsgesellschaft, München.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Tatjana_K/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-265844648/stock-photo-young-musician-with-a-guitar-on-the-road-to-success" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-4/">Emotional Leadership (4/5): Frust, Lust und ein Dilemma</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Emotional Leadership (3/5): Selbstwert, Kontrolle und Lustgewinn</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2015 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kontrolle im Straßenverkehr, Kontrolle im Büro. Je höher unser Selbstwertgefühl, desto mehr können wir Kontrolle abgeben. Warum uns trotzdem manchmal eine Sicherung durchbrennt, berichtet Denis Mourlane&#8230; Alltäglich auf deutschen Autobahnen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-3/">Emotional Leadership (3/5): Selbstwert, Kontrolle und Lustgewinn</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kontrolle-im-strassenverkehr-kontrolle-im-buero-je-hoeher-unser-selbstwertgefuehl-desto-mehr-koennen-wir-kontrolle-abgeben-warum-uns-trotzdem-manchmal-eine-sicherung-durchbrennt-berichtet-denis-m">Kontrolle im Straßenverkehr, Kontrolle im Büro. Je höher unser Selbstwertgefühl, desto mehr können wir Kontrolle abgeben. Warum uns trotzdem manchmal eine Sicherung durchbrennt, berichtet Denis Mourlane&#8230;</h3>
<p><span id="more-7209"></span><br />
Alltäglich auf deutschen Autobahnen passiert es, dieses Szenario. Ein Auto kommt auf der linken Spur mit sehr hoher Geschwindigkeit angerast. Der Fahrer muss seine Geschwindigkeit von 200 auf 120 km/h drosseln, weil vor ihm ein Auto auf seine Spur gewechselt ist und einen Lastwagen überholen will.</p>
<p>Wir nehmen in dem Fall an, dass der Fahrer, der mit 120 überholt, alle Verkehrsregeln eingehalten hat, also zum Beispiel rechtzeitig den Blinker gesetzt hat und den Sicherheitsabstand wahrt. Sehr häufig kann man nun beobachten, dass sich die Person, die abbremsen muss, wahnsinnig aufregt.</p>
<p>Sie wird sich sehr stark ärgern, weil aus ihrer Sicht gerade ihre Rechte bzw. Grundbedürfnisse verletzt werden: das Bedürfnis nach</p>
<ul>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/krankmeldung/">Kontrolle</a> (≫Ich entscheide, wann ich bremse und lasse es mir nicht von jemand anderem diktieren≪) und/oder nach</li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Selbstwert</a>-Erhöhung und -schutz (≫Der andere Autofahrer respektiert mich nicht≪). Es kann aber auch das Bedürfnis nach</li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Lustgewinn</a> sein (≫Och, jetzt wollte ich mal richtig schön schnell fahren und Spaß dabei haben≪).</li>
</ul>
<p>Ganz unabhängig vom verletzten Grundbedürfnis betrachtet die Person also, überspitzt ausgedrückt, die Fahrbahn als ihre ganz persönliche, die quasi niemand sonst frei benutzen darf. Dass dies vollkommener Blödsinn ist und somit auch die dazugehörige Emotion, der Ärger, braucht man an dieser Stelle nicht zu betonen. Die Tatsache, dass sich trotzdem so viele Menschen darüber aufregen, sagt, wie ich finde, doch so einiges über unsere Gesellschaft (ja, es ist auch Ihre) und über einige der in dieser Gesellschaft <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">gelebten Werte</a> aus.</p>
<h2 id="reaktion-in-bestimmten-situationen">Reaktion in bestimmten Situationen</h2>
<p>Sie können diese emotional unreifen Reaktionen übrigens auch bei gebildeten und häufig erst einmal reif wirkenden Menschen beobachten. Nehmen Sie einen Jürgen Klopp und seine Wutausbruche am Spielfeldrand während Fußballspielen. Viele mögen diese Emotionalität toll finden, aber man kann es ganz bestimmt keine emotional reife Reaktion nennen. Es wirkt eher etwas kindisch und überzogen.</p>
<p>Sollten Sie dies anders sehen, achten Sie mal auf Jürgen Klopps Reaktion, wenn er mit diesen Bildern nach einem Spiel während eines Interviews konfrontiert wird. Es ist ihm oft peinlich und er scheint sich insgeheim zu wünschen, anders reagiert zu haben. Oder, um es noch deutlicher zu machen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Emotionen, manchmal übertrieben&#8221;</p></blockquote>
<p>Was würden Sie zu Ihrem Sohn sagen, wenn Sie während seiner Fußballspiele vergleichbare Wutausbrüche, die ihm schon einige gelbe und rote Karten eingetragen haben, beobachten würden? Ist nicht auch <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/borussia-dortmund/article120183126/48-000-Euro-Strafe-Die-Wut-Akte-des-Juergen-Klopp.html" target="_blank">Jürgen Klopp schon mehrmals des Platzes verwiesen worden</a> und hat damit seiner Mannschaft geschadet?</p>
<p>Für übertriebene Emotionen gibt es unzählige Beispiele. Wer hat nicht schon einmal Schuldgefühle gegenüber einer anderen Person gehabt, um später in einem Gespräch festzustellen, dass diese gar nicht der Meinung ist, ihre Rechte seien verletzt worden? Und wer war nicht schon einmal sehr frustriert, weil er das Gefühl hatte, nicht genügend <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/">Ressourcen</a> zu haben, um ein Problem zu lösen, und hat es dann plötzlich doch aus eigener Kraft geschafft?</p>
<p><figure id="attachment_7206" aria-describedby="caption-attachment-7206" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7206 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/emotional_leading-9783423260930-e1449522488265.jpg"  alt="&quot;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&quot; - Buch kaufen..."  width="160"  height="249" ><figcaption id="caption-attachment-7206" class="wp-caption-text">&#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221; &#8211; Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_7208" aria-describedby="caption-attachment-7208" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077.jpg"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7208"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-400x359.jpg"  alt="Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)"  width="160"  height="144"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-400x359.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077.jpg 592w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ></a><figcaption id="caption-attachment-7208" class="wp-caption-text">Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)</figcaption></figure></p>
<p>Zur Erläuterung des <strong>Sechs-Kreise-Modells</strong> habe ich bisher nur Beispiele aus dem Bereich der negativen Emotionen herangezogen. Natürlich gilt das aber auch für positive Emotionen.</p>
<p>So kann beispielsweise jemand nach einer gerade vollbrachten Leistung wahnsinnig stolz sein und ein an Größenwahn grenzendes Gefühl empfinden, während hundert andere das Ereignis als gut, aber vielleicht nicht so gut einschätzen wurden, wie es die Person selbst tut.</p>
<p>Der Begriff (Größen-)Wahn kommt da also nicht von ungefähr. Ebenso trifft man aber auch immer wieder Menschen, die ganz Großartiges vollbringen, sich eigentlich sehr darüber freuen könnten, es aber nicht tun bzw. deutlich weniger tun, als es die anderen erwarten würden. Auch in diesen beiden Fällen spreche ich von einer emotional unreifen bzw. einer emotional inakkuraten Reaktion.</p>
<p>Beide Personen tragen etwas in sich, das sie daran hindert, so zu reagieren, wie es angemessen erscheint. Es sei an dieser Stelle betont, dass ich mir nicht anmaßen möchte, in jedem Fall beurteilen zu können, was nun eine emotional reife bzw. unreife Emotion und somit auch Reaktion ist.</p>
<p>Manchmal erscheint es ganz offensichtlich und in wiederum anderen Fällen ist es gar nicht so einfach zu unterscheiden. Dazu existieren einfach zu viele Graustufen zwischen den von mir geschilderten Extremen. Ebenso gibt es weltweit sehr große kulturelle Unterschiede und diese drücken sich eben auch in der Art, wie wir emotional reagieren, aus. Menschen aus dem nördlichen Europa tragen ihren Ärger oder ihre Freude ganz anders vor sich her, wenn überhaupt, als dies Menschen aus dem südlichen Europa tun.</p>
<p><em>Auszug aus: Denis Mourlane, &#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221;, © 2015 dtv Verlagsgesellschaft, München.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ArtFamily/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-277374296/stock-photo-womans-hand-manipulating-the-small-puppet-over-light-grey-background" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-3/">Emotional Leadership (3/5): Selbstwert, Kontrolle und Lustgewinn</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Emotional Leadership (2/5): Alles eine Frage des Gefühls</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2015 07:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedanken sind mächtig, sie können beflügeln und zu (neuen) Höchstleistungen verhelfen. Doch Gefühle können auch täuschen und lähmen. Den Unterschied verrät Denis Mourlane in seinem Buch&#8230; Sie möchten sich im&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gedanken-sind-maechtig-sie-koennen-befluegeln-und-zu-neuen-hoechstleistungen-verhelfen-doch-gefuehle-koennen-auch-taeuschen-und-laehmen-den-unterschied-verraet-denis-mourlane-in-seinem-buch8230">Gedanken sind mächtig, sie können beflügeln und zu (neuen) Höchstleistungen verhelfen. Doch Gefühle können auch täuschen und lähmen. Den Unterschied verrät Denis Mourlane in seinem Buch&#8230;</h3>
<p><span id="more-7207"></span><br />
Sie möchten sich im Bereich der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/">emotionalen Führung</a> weiterentwickeln. Unsere Emotionen sind sehr häufig ganz ausgezeichnete Ratgeber. Wenn jemand eine Woche vor einer wichtigen Prüfung immer noch nichts gelernt hat und nachts schweißgebadet und voller Angst aufwacht, dann ist das eine Reaktion, die ich als emotional intelligent bzw., ich führe einen neuen Begriff ein, als emotional reif bezeichne.</p>
<p>Schließlich steht viel auf dem Spiel für die Zukunft, wenn derjenige die Prüfung nicht besteht. Vielleicht ist er ja schon einmal durch die Prüfung gefallen und es ist seine letzte Chance, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Ausbildung erfolgreich abzuschließen</a>.</p>
<p>Seine Angst sagt ihm dann, dass es nun wirklich höchste Zeit ist, mit dem Lernen zu beginnen. Wer aber schon sechs Monate vor der <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">Prüfung</a> vor lauter Angst nicht mehr schlafen kann und permanent von lähmenden Gedanken an ein Versagen und von Selbstzweifeln geplagt ist, zeigt eine emotional unreife Reaktion. Insbesondere dann, wenn die Person in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen hat, dass sie alle Fähigkeiten besitzt, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/">Prüfung mit Bravour zu bestehen</a>.</p>
<h2 id="gefuehle-ein-guter-ratgeber">Gefühle, ein guter Ratgeber?</h2>
<p>Wie Sie auch daran erkennen können, sind unsere Emotionen häufig, aber eben nicht immer gute Ratgeber für unser Handeln. Was vor allem daran liegt, dass sie in sehr hohem Maße von der Art und Weise, wie wir sozialisiert wurden, den daraus entstandenen Wertvorstellungen und somit unserer Art, über uns und die Welt zu denken, abhängen.</p>
<p>Wenn jemand also so denkt – ich möchte es als inakkurat, also der Situation wenig entsprechend, oder eben unreif bezeichnen – bzw. solche Wertvorstellungen hat, dann wird er auch inakkurate Gefühle haben bzw. unreif fühlen.</p>
<h2 id="%e2%89%abnachrichtenticker-in-unserem-kopf%e2%89%aa">≫Nachrichtenticker in unserem Kopf≪</h2>
<p>Diese Erkenntnis ist wichtig, weil die meisten Menschen einen deutlich besseren Zugang zu ihren Gefühlen haben als zu dem, was sie denken. Wir können zwar mit etwas <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Konzentration unsere Gedanken</a>, den ≫Nachrichtenticker in unserem Kopf≪, wahrnehmen (und uns im Übrigen über das, was uns da so durch den Kopf schwirrt, manchmal ganz schön wundern und amüsieren), aber häufig sind diese Gedanken doch sehr flüchtig, wenig greifbar.</p>
<blockquote><p>&#8220;Emotionen sind mächtig&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ist bei unseren Emotionen weniger der Fall, insbesondere dann, wenn diese sehr stark werden. Starker Ärger etwa ist sehr präsent, er kann von den meisten Menschen auch entsprechend benannt werden und ist, anders als unsere Gedanken, auch nicht gleich wieder weg.</p>
<p>Er dauert an. So haben wir dann auch, wenn wir ein paar Mal durchgeatmet und uns nicht gleich vom <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">Ärger</a> haben mitreißen lassen, die Möglichkeit zu reflektieren, ob dieses Gefühl nun reif bzw. akkurat ist. Wir haben, anders ausgedrückt und um bei der Sprache der Emotionen zu bleiben, also im Falle von Ärger die Möglichkeit zu überprüfen, ob unsere Rechte gerade wirklich so stark verletzt werden, wie es uns die Stärke der Emotion signalisiert.</p>
<h2 id="eigene-wertvorstellungen">Eigene Wertvorstellungen</h2>
<p>Liegt es wirklich an der Situation oder ist es nicht vielleicht doch eher eine verquere Sichtweise, die dazu führt, dass wir gerade so starke Emotionen empfinden? Diese zutiefst menschliche Empfindung der Angemessenheit hat, ohne dass es der überwiegenden Mehrheit bewusst wäre, schon längst ihren Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden. Auch in Ihren.</p>
<p>Das äußert sich in Sätzen wie ≫Du hast recht, stolz zu sein!≪, ≫Du hast recht, dich zu ärgern≪ oder ≫Du hast recht, traurig zu sein≪. Das Wort ≫recht≪ bedeutet nichts anderes, als dass die Person, die den Satz sagt, die empfundene Emotion für richtig, also akkurat und der Situation angemessen hält. Sie nimmt eine auf ihren ganz <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">eigenen Wertvorstellungen</a> basierende Bewertung vor.</p>
<p><figure id="attachment_7206" aria-describedby="caption-attachment-7206" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7206 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/emotional_leading-9783423260930-e1449522488265.jpg"  alt="&quot;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&quot; - Buch kaufen..."  width="160"  height="249" ><figcaption id="caption-attachment-7206" class="wp-caption-text">&#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221; &#8211; Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>In diesem Fall passen die Wertvorstellungen der beiden Personen zusammen. Interessanterweise wird diese Bewertung aber häufig nur dann geäußert, wenn jemand mit der Emotion des Gegenübers einverstanden ist.</p>
<p>Ist dies nicht der Fall, halten sich viele Menschen lieber bedeckt, da sie mit Aussagen wie ≫Ich sehe eigentlich keinen Grund dafür, so stolz zu sein≪ oder ≫Ich finde, du übertreibst es mit deiner Angst≪ dem Gegenüber doch sehr nahetreten. Wie haben Sie das letzte Mal reagiert, als Ihnen jemand gesagt hat, dass Sie sich zu sehr über etwas aufregen?</p>
<p>Die wenigsten hören gerne, dass sie falsch fühlen. Und das, obwohl in solchen Aussagen deutlich mehr Erkenntnispotenzial stecken könnte als in einer Bestätigung der Richtigkeit des emotionalen Zustandes, die im Übrigen häufig auch nur <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Mitgefühl</a> zeigen soll. Sie können also den emotionalen Zustand des Gegenübers beobachten, mit seiner persönlichen Situation abgleichen und nehmen ganz automatisch und unbewusst eine Bewertung bezüglich der Richtigkeit dieser Emotion vor.</p>
<p>Entsprechend sollte also auch nichts dagegensprechen, dies alles bei sich selbst zu tun. Oder? Wir kennen, vereinfacht ausgedrückt, drei unterschiedliche Möglichkeiten, wie ein Mensch im Verhältnis zu einer Situation emotional reagieren kann.</p>
<h2 id="das-sechs-kreise-modell">Das Sechs-Kreise-Modell</h2>
<p><figure id="attachment_7208" aria-describedby="caption-attachment-7208" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7208"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/pdf-Mourlane_Emotional-Leading_Seite_077-300x250.jpg"  alt="Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)"  width="300"  height="250" ><figcaption id="caption-attachment-7208" class="wp-caption-text">Sechs-Kreise-Modell (Grafik: Denis Mourlane)</figcaption></figure></p>
<p>Zwei davon sind inakkurat, also unreif, und eine davon ist akkurat. Ich habe versucht dies mit dem ≫Sechs-Kreise-Modell≪ darzustellen und verwende dieses auch sehr gerne in Trainings und Coachings, da es leicht verständlich ist.</p>
<p>In den weiter oben geschilderten Beispielen handelt es sich um akkurate Emotionen, also Schuldgefühle nach einem Diebstahl bzw. Angst eine Woche vor einer wichtigen Prüfung.</p>
<p>Im einen Fall wurde gegen festgelegte gesellschaftliche Normen verstoßen und im anderen Fall droht tatsächlich eine Gefahr. Würde man hundert Menschen fragen, ob diese Gefühle ≫zu Recht≪ bestehen und ob sie in ihrer Größe angemessen sind, würden wahrscheinlich alle die Frage mit Ja beantworten. Und wären es nur 95, würden wir immer noch von einer akkuraten Reaktion sprechen. In Bezug auf die inakkuraten Reaktionen gibt es zwei Möglichkeiten. Einerseits kann die Emotion deutlich kleiner sein, als es angemessen erscheint (im Modell die beiden Kreise unten).</p>
<p>Das wäre der Fall, wenn jemand nur sehr geringe Schuldgefühle hat, nachdem er einem Bekannten etwas gestohlen hat. Außer die Person hat einen sehr guten Grund dafür, ist dies eine emotional unreife Reaktion. Andererseits kann die Emotion überzogen sein.</p>
<p><em>Auszug aus: Denis Mourlane, &#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221;, © 2015 dtv Verlagsgesellschaft, München.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ScandinavianStock/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-217374628/stock-photo-from-a-to-b-solution-on-blackboard" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-2/">Emotional Leadership (2/5): Alles eine Frage des Gefühls</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Emotional Leadership (1/5): Scham, Schuld und mentale Strategien</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 06:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht alles glauben, was man fühlt! Über die Kunst, sich selbst besser zu verstehen &#8211; um so noch ein besserer Chef zu werden, schreibt Denis Mourlane in seinem Buch &#8220;Emotional&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-1/">Emotional Leadership (1/5): Scham, Schuld und mentale Strategien</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nicht-alles-glauben-was-man-fuehlt-ueber-die-kunst-sich-selbst-besser-zu-verstehen-um-so-noch-ein-besserer-chef-zu-werden-schreibt-denis-mourlane-in-seinem-buch-emotional-leading8">Nicht alles glauben, was man fühlt! Über die Kunst, sich selbst besser zu verstehen &#8211; um so noch ein besserer Chef zu werden, schreibt Denis Mourlane in seinem Buch &#8220;Emotional Leading&#8221;. Wir starten dazu eine Serie&#8230;</h3>
<p><span id="more-7199"></span></p>
<p>Sie sind auf eine Party bei dem Freund einer Freundin eingeladen. Es ist zwei Uhr morgens, die Party ist in vollem Gange, alle, auch Sie, haben deutlich zu viel getrunken. Plötzlich fällt Ihnen<strong> ein Zweihunderteuroschein</strong> auf, der auf einem kleinen Tischchen liegt. Sie schauen sich kurz um, niemand blickt in Ihre Richtung, Sie stecken den Schein reflexartig ein und feiern weiter, bis Sie schließlich um vier Uhr morgens nach Hause gehen.</p>
<p>Besser gesagt, nach Hause torkeln. Am nächsten Tag, es ist ein Sonntag, stehen Sie erst gegen elf Uhr auf. Ihr Partner ist mit den Kindern bei den Großeltern. Sie ziehen Ihre Jeans vom Vorabend und ein frisches T-Shirt an, machen sich erst einmal einen Kaffee und lösen eine Kopfschmerztablette in einem Glas Wasser auf. So wild haben Sie schon seit sehr langer Zeit nicht mehr gefeiert. Während Sie darauf warten, dass der Kaffee fertig ist, vergraben Sie Ihre Hände in den Hosentaschen. Ihnen ist ein wenig kalt. Sie spüren in der rechten Tasche etwas, das sich wie ein zerknülltes Stück Papier anfühlt.</p>
<p>Für Papier ist es aber zu dick und zu fest. Sie ziehen es aus Ihrer Hosentasche und haben zu Ihrem Erstaunen einen Zweihunderteuroschein in der Hand. Plötzlich fällt Ihnen wieder ein, dass Sie diesen gestern in einem ziemlich alkoholisierten Zustand einfach eingesteckt haben. Das Gefühl, das Sie empfinden, ist aber nicht Freude (≫<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Es passiert etwas Gutes</a>≪). Nein, Sie schämen sich und haben Schuldgefühle. Warum?</p>
<h2 id="beduerfnis-nach-bindung">Bedürfnis nach Bindung</h2>
<p>Weil Sie nicht nur Ihre eigenen Werte verletzt haben (Scham) und somit wahrscheinlich Ihr Bedürfnis nach Kohärenz und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/detektivarbeit-keine-konjunktur-fuer-hochstapler/">Stimmigkeit</a>, sondern auch die Rechte eines anderen Menschen (Schuld) und somit wahrscheinlich Ihr Bedürfnis nach Bindung. Ihnen droht der Ausschluss aus einer Gemeinschaft, wenn dies herauskommt. Entsprechend werden Sie wahrscheinlich sofort anfangen zu überlegen, was Sie nun tun können, um wieder Kohärenz herzustellen. Sollen Sie Ihre Tat, in der Hoffnung, dass Sie niemand gesehen hat, verschweigen?</p>
<p>Dann bleiben aber die Scham- und <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">Schuldgefühle</a>. Oder sollen Sie den Bekannten, der die Party organisiert hat, sofort anrufen und ihm gestehen, dass Ihnen in betrunkenem Zustand ein Missgeschick passiert ist, und sich dafür entschuldigen? Aber dann droht die Gefahr, dass dieser es allen erzählt (das wird er ganz bestimmt tun), was wiederum zu Peinlichkeit (verlorenes Standing) fuhren wurde. Eine ziemlich blöde Situation, in die Sie sich da gebracht haben.</p>
<p><figure id="attachment_7206" aria-describedby="caption-attachment-7206" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7206 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/emotional_leading-9783423260930-e1449522488265.jpg"  alt="&quot;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&quot; - Buch kaufen..."  width="160"  height="249" ><figcaption id="caption-attachment-7206" class="wp-caption-text">&#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221; &#8211; Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Vielleicht wäre es ja die beste Lösung, das Geld einfach anonym zurückzusenden. Dieses Beispiel (eines von vielen möglichen) veranschaulicht, wie wichtig Emotionen für uns Menschen sind. Dass Scham- und Schuldgefühle in dieser Situation aufkommen, empfindet wahrscheinlich die Mehrzahl der Leser dieses Buchs als vollkommen normal. Man stiehlt anderen Menschen kein Geld und ganz besonders dann nicht, wenn es Freunde von Freunden sind. Die Emotion zeigt uns dies und wird die Wahrscheinlichkeit, dass wir dies in Zukunft erneut tun, drastisch verringern bzw. die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir das Geschehene rückgängig machen.</p>
<p>Die dabei empfundene Emotion folgt natürlich erlernten gesellschaftlichen und <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/nix-genom-normal-juden-im-management-wall-street/">ethischen Normen</a>. Entsprechend hat die Mehrzahl der Menschen im Laufe ihrer Sozialisation eben gelernt, dass ≫man so etwas nicht tut≪ und empfindet Scham- und Schuldgefühle, wenn sie dagegen verstößt. Ein Kind oder Jugendlicher, das bzw. der in einem stark kriminellen Umfeld aufwächst, in dem vor allem derjenige etwas wert ist und dazugehört, der besonders geschickt andere bestiehlt oder betrügt, wird solche Scham- und Schuldgefühle wahrscheinlich gar nicht oder deutlich weniger stark empfinden.</p>
<p>Oder er beruhigt sich nach einer solchen Tat mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">mentalen Strategien</a>, indem er sich zum Beispiel sagt, ≫dass der andere doch genug Geld hat≪ oder ≫dass er halt aufpassen muss, wo er sein Geld liegen lässt. Selbst schuld! Wieso bringt er mich eigentlich in eine solche Versuchung!≪. Er wird vielleicht sogar <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Stolz empfinden</a> und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/geschaefte-mit-chinesen-kein-gesicht-verlieren/">Respekt erfahren</a>, weil er nach Meinung der Gemeinschaft, zu der er sich zugehörig fühlt, eine tolle Leistung erbracht hat und deshalb ein gestiegenes Ansehen genießt. Und genau dieses Beispiel zeigt, dass Sie nicht alles glauben sollen, was Sie fühlen!</p>
<p style="text-align: left;"><em>Auszug aus: Denis Mourlane, &#8220;Emotional Leading: Die Kunst sich und andere richtig zu führen&#8221;, © 2015 dtv Verlagsgesellschaft, München.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: g-stockstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-282980102/stock-photo-unleashed-emotions-frustrated-young-man-keeping-eyes-closed-and-mouth-opened-while-standing" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/emotional-leadership-1/">Emotional Leadership (1/5): Scham, Schuld und mentale Strategien</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Lebenslauf: „Zeig mir deinen CV und ich sag dir, wer du bist“</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 06:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Assessement]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Harte Faktoren überwiegen beim Analysieren vom Lebenslauf, sogenannte weiche Faktoren bleiben weich &#8211; immer noch. Doch funktioniert eine solche Schwarz-Weiß-Malerei morgen überhaupt noch? Nicht wirklich, findet Talent-Management-Experte Michael Lazik von&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Lebenslauf: „Zeig mir deinen CV und ich sag dir, wer du bist“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="harte-faktoren-ueberwiegen-beim-analysieren-vom-lebenslauf-sogenannte-weiche-faktoren-bleiben-weich-immer-noch-doch-funktioniert-eine-solche-schwarz-weiss-malerei-morgen-ueberhaupt-noch-nic">Harte Faktoren überwiegen beim Analysieren vom Lebenslauf, sogenannte weiche Faktoren bleiben weich &#8211; immer noch. Doch funktioniert eine solche Schwarz-Weiß-Malerei morgen überhaupt noch? Nicht wirklich, findet Talent-Management-Experte Michael Lazik von Cornerstone&#8230;</h3>
<p><span id="more-7253"></span></p>
<p>Die klassische Lebenslaufanalyse ist in den meisten deutschen Unternehmen nach wie vor eine fest installierte Größe. Statt Motivation oder cultural fit – also die Passung zwischen Unternehmen und Kandidat – in den Vordergrund zu stellen, zählen harte Fakten bei der Bewerberauswahl. Auch bei der weitere <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mentoring-mitarbeiter-motivieren-fordern-und-foerdern/">Karriereplanung</a> wird mehr auf die fachliche Eignung als auf die „soft facts“ geachtet.</p>
<p>Aus bekannten Gründen: Der Arbeitsmarkt hat sich vom Angebots- zum Nachfragemarkt gedreht. <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/">Fachkräftemangel</a> und demografischer Knick ermöglichen es aktuellen und künftigen Generationen, ihre Vorstellung von Arbeit viel stärker in die Unternehmen zu tragen als das früher der Fall war und es Bewerber buchstäblich wie „Sand am Meer“ gab. Und natürlich genauso viele Lebensläufe.</p>
<h2 id="neuer-karrierebegriff">Neuer Karrierebegriff</h2>
<p>Auch der Karrierebegriff hat sich grundlegend geändert – zumindest auf Bewerberseite. Es wird deutlich mehr Wert gelegt auf Entwicklungsperspektiven, auf horizontale Bewegungen oder Möglichkeiten zum Quereinstieg. Diese Vorstellung kollidiert natürlich mit der Lebenslaufanalyse und der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Idee von linearen Karrierepfaden</a>, die in den meisten Unternehmen vorherrscht.</p>
<p>Was ist nun aber der richtige Ansatz? Von einem Extrem ins nächste zu fallen, macht sicherlich wenig Sinn. Denn letztlich geht es darum, eine Übereinstimmung zwischen den Unternehmensanforderungen und den Ansprüchen und Erwartungen des Bewerbers/Mitarbeiters herbeizuführen. Gefragt ist also der goldene Mittelweg.</p>
<h2 id="hard-facts-oder-soft-skills-sowohl-als-auch">Hard facts oder soft skills? – sowohl als auch</h2>
<p>Um wirklich eine Balance zu finden, ist es wichtig, zunächst einmal herauszuarbeiten, was überhaupt die absolut unabdingbaren Hard-facts für eine bestimmte Position sind. Auf diese Weise lässt sich eine schnelle und faire Vorauswahl treffen, ohne zu stark einzugrenzen. Dieses Vorgehen ist sowohl im Sinne des Unternehmens als auch des Bewerbers, weil beide wissen, wo sie stehen.</p>
<p>Im Anschluss gilt es, im Dialog mit dem Bewerber herauszufinden, ob Unternehmen und Kandidat zueinander passen, ob also der „cultural fit“ stimmt. Diese Phase ist entscheidend, denn im Gegensatz zu einer <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">„charakterlichen“ Eignung</a> lässt sich Fachwissen aufbauen.</p>
<h2 id="blick-hinter-die-kulissen">Blick hinter die Kulissen</h2>
<p>Ein klar skizzierter Bewerbungsprozess hilft, von Anfang an mehr <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Durchlässigkeit</a> zu schaffen. Umso mehr, wenn Unternehmen nicht nur Interviews mit HR oder Führungskräften anbieten, sondern auch mit zukünftigen Kollegen oder gar Mitarbeitern aus anderen Fachbereichen. Ob der neue Mitarbeiter und das Team bzw. Unternehmen zusammenpassen, zeigt sich so deutlich klarer.</p>
<p>Umgekehrt bekommt aber auch der Bewerber die Möglichkeit, seine Fragen an verschiedene Personen zu richten und sich so ein ganzheitliches Bild zu verschaffen. Zwar ist dieses Vorgehen deutlich aufwändiger als der klassische <a href="http://www.karriere.de/berufseinstieg/viel-zeit-fuer-das-cv-in-der-bewerbung-164820/" target="_blank">CV-Check</a>, im Gegenzug erhöht sich jedoch die Mitarbeiterbindung um ein vielfaches und auch Onboarding-Prozesse laufen reibungsloser ab. Der Mehraufwand ist also wohl investiert.</p>
<h2 id="mehr-bewegungsfreiheit">Mehr Bewegungsfreiheit</h2>
<p>Wie bereits erwähnt funktioniert Karriere in Unternehmen noch meist nach strukturierten Laufbahnansätzen. Bisher wird eher wenig daran getan, laterale oder projektorientierte Karrierepfade aufzubauen und zu vermarkten. Um auch die Karriereerwartung des Mitarbeiters einzubeziehen und nicht nur einseitig auf den unternehmensseitigen Laufbahnplan abzustellen, ist es wichtig, dem Mitarbeiter mehr <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Mitbestimmung</a> einzuräumen, beispielsweise über Mitarbeiter-zentrierte HR-Lösungen.</p>
<p>Mitarbeiter können damit ihre eigenen Karriereerwartungen artikulieren und Erfahrungen und Qualifikationen, die nicht im stellenspezifischen Profil hinterlegt sind, im eigenen Profil sichtbar und suchbar machen.</p>
<h2 id="gen-y-schluss-mit-selbstdarstellungsshow">Gen Y: Schluss mit Selbstdarstellungsshow</h2>
<p>Auch bei der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/gen-y-update-bin-ich-etwa-konservativ/">Gen Y</a> reicht das Selbstverständnis als „rare Ressource“ nicht aus, um sich im Wettbewerb durchzusetzen. Wie auch die Unternehmen selbst, müssen Bewerber in der Lage sein, abseits der eigenen Antriebe zu verstehen, was das Unternehmen will. Der Bewerbungsprozess ist <em>keine</em> Selbstdarstellungsshow, sondern der Versuch einer „Passung“. Gegen ein gesundes Maß an Selbstvermarktung ist nichts einzuwenden.</p>
<p>Im Gegenteil: Es ist wichtig, zu artikulieren, welche Fähigkeiten man hat und in welche Bereiche/ Funktionen man sich auf lange Sicht entwickeln möchte. Nur so, können die Möglichkeiten zur Mitbestimmung auch effektiv genutzt werden. Dabei darf aber nicht der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">Blick für das Gegenüber</a> verloren gehen. Wer mehr Entwicklungsmöglichkeiten fordert, muss eine höhere Lernbereitschaft mitbringen, wer seine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Karriere flexibel gestalten</a> möchte, muss selbst mobil sein.</p>
<p>Denn letztlich geht es nicht darum, Machtverhältnisse einfach zu verschieben – der Taktgeber wird zum Bittsteller und umgekehrt – sondern darum, teils divergierende <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Erwartungen und Anforderungen</a> unter einen Hut zu bekommen. Und das funktioniert nur, wenn sich beide Parteien in Richtung Mitte bewegen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: MyImages &#8211; Micha/ Shutterstock</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/cv-check-zeig-mir-deinen-lebenslauf-und-ich-sag-dir-wer-du-bist/">Lebenslauf: „Zeig mir deinen CV und ich sag dir, wer du bist“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Überstunden: Nine-to-Five am Mittwoch, sonst „Always on“</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/ueberstunden-immer-wieder-montags/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 14:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu viele Überstunden angehäuft? Dann nix wie raus dem Büro! Mittwochs ist der Tag der Woche, an dem wir besonders früh nach Hause gehen. Warum das so ist und was&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/ueberstunden-immer-wieder-montags/">Überstunden: Nine-to-Five am Mittwoch, sonst „Always on“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zu-viele-ueberstunden-angehaeuft-dann-nix-wie-raus-dem-buero-mittwochs-ist-der-tag-der-woche-an-dem-wir-besonders-frueh-nach-hause-gehen-warum-das-so-ist-und-was-wir-noch-tun-koennen-um-eher-82">Zu viele Überstunden angehäuft? Dann nix wie raus dem Büro! Mittwochs ist der Tag der Woche, an dem wir besonders früh nach Hause gehen. Warum das so ist und was wir noch tun können, um eher &#8220;rauszukommen&#8221;? Ergebnisse einer repräsentativen Studie&#8230;</h3>
<p><span id="more-7249"></span></p>
<p>Mittwochs machen wir (fast) alles richtig, gibt es für viele Berufstätige Nine-to-Five. Was, keine Überstunden heute? Nun. Weil die meisten Berufstätigen Montags länger bleiben, um liegen gebliebene Aufgaben vom Wochenende nachzuarbeiten, verlassen sie am Mittwoch meist sehr pünktlich das Büro. Schließlich saßen wir Montags länger als sonst. Und am <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Wochenende</a> werden wir Unerledigtes fertigstellen, wenn&#8217;s denn sein muss.</p>
<p>Was tun, um <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">schneller aus dem Büro zu kommen</a>? Zum Beispiel in der Bahn nach Hause die letzten E-Mails (vor)tippen &#8211; voraugesetzt man hat gerade zwei Hände frei. Denn viele Geschäftsreisende und Pendler &#8220;daddeln&#8221; mit ihrem Smartphone auch am Steuer, zum Beispiel im Stop&amp;Go-Vekehr auf der Autobahn, beim Warten an einer roten Ampel, der Schlange vorm Parkhaus und anderswo.</p>
<h2 id="always-on-mentalitaet">„Always on“-Mentalität</h2>
<p>Entspannt mit dem Auto in die Arbeit? Von Wegen! Die Realität sieht für viele Pendler und Geschäftsreisende anders aus. Die „Always on“-Mentalität (<a href="https://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=&amp;esrc=s&amp;source=web&amp;cd=3&amp;ved=0ahUKEwjlo6Lww-DJAhVF6Q4KHeKLDWQQFggvMAI&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.ard-zdf-onlinestudie.de%2Ffileadmin%2FOnlinestudie%2FPDF%2FEimeren.pdf&amp;usg=AFQjCNEciuasbJXnyTf0ofQHnHKH_4L77Q&amp;sig2=9XjSHWUi53WRLrlpOUAHZg" target="_blank">Studie von ARD/ZDF 2013</a>) – und der regelmäßige Blick auf’s Smartphone – hat sie fest im Griff. Eine Regus-Studie zeigt, dass 22 Prozent der deutschen Arbeitnehmer sogar regelmäßig am Straßenrand halten, um dringende Aufgaben zu erledigen.</p>
<p>Durch eine Vielzahl an mobilen Geräten und Technologien wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/" target="_blank">Cloud Computing</a> ist heute jeder nahezu überall erreichbar. Für die meisten Berufstätigen ist es nicht mehr ungewöhnlich, vor dem Frühstück, nach Feierabend oder sogar im Urlaub alles zu unterbrechen, um Arbeitsaufgaben nachzukommen. Im Auto sind klingelnde Smartphones und piepsende Tablets jedoch nicht nur ein Sicherheitsrisiko – auch Stress und Frustration sind eine Folge der Überforderung.</p>
<p>Abgesehen von der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Work-Life-Balance</a> leidet auch die Qualität der verrichteten Arbeit: Für die meisten Berufstätigen ist der Arbeitsort ausschlaggebend für ihre Produktivität. Unternehmen tun gut daran, wenn sie Angestellten, die viel unterwegs sind, Zugang zu mobilen Büros, Lounges oder <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Co-Working-Spaces</a> ermöglichen.</p>
<h2 id="arbeit-im-buero-freizeit-unterwegs">Arbeit im Büro, Freizeit unterwegs</h2>
<p>Denn anstatt Telefonkonferenzen während Autofahrten abzuhalten und wichtige Dokumente auf Parkplätzen bearbeiten zu müssen, können Berufstätige in flexibel buchbaren Büros ihrer Arbeit effizient und produktiv nachkommen – ohne sich und andere in Gefahr zu bringen. Vor allem Montagmorgens, auf dem ersten Weg zur Arbeit ist die Aufmerksamkeit nicht allzu hoch. Und es ist auch der Tag, wo wir am längsten arbeiten&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Montag ist in Deutschland Überstundentag&#8221;</p></blockquote>
<p>Jeder zehnte Arbeitnehmer sitzz am ersten Wochentag länger im Büro, weltweit sind es sogar 16 Prozent. In der neuen Studie dreht sich alles um das Thema <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Überstunden</a>. An welchen Wochentagen arbeitet welches Land am meisten?</p>
<p>Fast 16 Prozent der deutschen Berufstätigen machen mehr als 15 Überstunden pro Woche. Übertrumpft werden sie dabei im weltweiten Vergleich von den Franzosen: Laut Studie verbringen 27 Prozent mehr als 15 Zusatzstunden pro Woche im Büro.<br />
14 Prozent arbeiten zwei bis sechs Stunden zu viel pro Woche. Elf Prozent der Deutschen halten sich relativ gut an die vorgegebenen Arbeitszeiten und machen maximal eine Überstunde pro Woche (weltweit zwölf Prozent).</p>
<p style="text-align: left;">Am Donnerstag und Freitag steigt die &#8220;Gefahr&#8221; <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">längerer Arbeitszeiten</a> wieder rapide an. Acht Prozent kommen an diesen Tagen nur langsam aus dem Büro.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Photographee.eu/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-350933036/stock-photo-sleepy-woman-working-overtime-in-office" target="_blank">Shutterstock</a> </em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Die Umfrage ist repräsentativ und wurde von dem Institut Mindmetre an weltweit insgesamt 44.000 Berufstätige in mehr als 100 Ländern verschickt – darunter sowohl Angestellte als auch Selbständige.</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/ueberstunden-immer-wieder-montags/">Überstunden: Nine-to-Five am Mittwoch, sonst „Always on“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Zeitmanagement: Raus aus dem Hamsterrad!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2015 06:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[CRM]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende des Jahres muss alles mögliche fertig werden. Für manche ist das Geschenke kaufen, Weihnachtsbaum aufstellen, Plätzchen backen. Andere bereiten bereits ihren Jahresabschluss vor, Bilanzen, Steuererklärungen. Egal was alles auf&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">Zeitmanagement: Raus aus dem Hamsterrad!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ende-des-jahres-muss-alles-moegliche-fertig-werden-fuer-manche-ist-das-geschenke-kaufen-weihnachtsbaum-aufstellen-plaetzchen-backen-andere-bereiten-bereits-ihren-jahresabschluss-vor-bilanzen-ste">Ende des Jahres muss alles mögliche fertig werden. Für manche ist das Geschenke kaufen, Weihnachtsbaum aufstellen, Plätzchen backen. Andere bereiten bereits ihren Jahresabschluss vor, Bilanzen, Steuererklärungen. Egal was alles auf Ihrer Don&#8217;t- und To-Do-Liste alles noch steht. Beginn eines Alphabets&#8230;</h3>
<p><span id="more-7223"></span><br />
Keine Zeit für Veränderungen? Nun denn. Die 40 Mitarbeiter/innen der Projektmanagement-Plattform &#8220;Teamleader&#8221; haben einige Tipps auf Lager, wie wir noch etwas mehr Zeit einsparen können und gleichzeitig unsere Arbeitsprozesse optimieren. Sechs Schritte für mehr Zeitmanagement:</p>
<h5 id="planen-sie-im-voraus"><strong>Planen Sie im Voraus</strong></h5>
<p><figure id="attachment_7773" aria-describedby="caption-attachment-7773" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7773"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-400x267.jpg"  alt="Wer Aufgaben plant kann bewusster entspannen (Foto: PathDoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_275370584-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7773" class="wp-caption-text">Wer Aufgaben plant kann bewusster entspannen (Foto: PathDoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Gute Planung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, Ihre Zeit rationeller zu verwalten. Versuchen Sie jeden Tag, 5 bis 10 Minuten für Ihren Kalender zu reservieren. Dabei ist es unerheblich, ob Sie eine elektronische Version oder eine auf Papier bevorzugen. Wichtig ist, dass Sie an einer einzigen Stelle alle <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/">Aufgaben</a> notieren, die sie erledigen müssen und bis wann diese abgearbeitet sein müssen. Verwenden Sie am besten einen Kalender, den Sie überall hin mitnehmen können, etwa den Ihres Smartphones. Berücksichtigen Sie allerdings, dass Ihnen unerwartete Ereignisse dazwischenkommen können: Bauen Sie also auf jeden Fall etwas Spielraum ein!</p>
<h5 id="messen-sie-ihre-zeit"><strong>Messen Sie Ihre Zeit<br />
</strong></h5>
<p><figure id="attachment_7635" aria-describedby="caption-attachment-7635" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7635"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-400x281.jpg"  alt="Der Zeit voraus? (Foto: Aaron Amat/ Shutterstock)"  width="400"  height="281"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-400x281.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-768x539.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-1000x702.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-696x489.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-1068x750.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1-598x420.jpg 598w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_125054081-1.jpg 1142w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7635" class="wp-caption-text">Der Zeit voraus? (Foto: Aaron Amat/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Prioritäten zu setzen ist einfacher, wenn Sie von der Grundannahme ausgehen, dass Ihre Zeit etwas kostet. Indem Sie sich notieren, wie lange Sie an bestimmten Aufgaben arbeiten, können Sie neuralgische Punkte in Ihren Projekten identifizieren und lernen, Ihre Zeit effizienter zu nutzen. Timetracking motiviert Sie darüber hinaus, sich auf eine Tätigkeit zu konzentrieren und Nebensachen aufzuschieben. Manche Kunden schätzen es auch sehr, wenn Sie einen akkuraten Projektbericht samt <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Zeiterfassung</a> vorlegen können. Ihrem Kunden gegenüber demonstrieren Sie so Transparenz und Professionalität. Oder es geht Ihnen so?</p>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" async="" charset="utf-8"></script></p>
<h5 id="vermeiden-sie-mikromanagement"><strong>Vermeiden Sie Mikromanagement</strong></h5>
<p><figure id="attachment_7523" aria-describedby="caption-attachment-7523" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7523"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-400x267.jpg"  alt="Das war wohl wieder nix! Mikromanagement sucks (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_127242293.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7523" class="wp-caption-text">Das war wohl wieder nix! Mikromanagement sucks (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Mikromanagement ist sowohl zeitintensiv als auch ineffizient. Stellen Sie stattdessen Mitarbeiter ein, denen Sie vertrauen und vertrauen Sie ihnen dann auch. Mikromanagement wirkt in erster Instanz unschuldig, aber der heiße Atem eines Managers im Nacken der Arbeitnehmer kann das Engagement Ihrer Mitarbeiter und deren <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Sinn für Eigeninitiative</a> schaden.</p>
<p>Wenn Sie selbst einen Schritt zurückgehen und Mitarbeiter fördern, können sie Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten sammeln, um besser zu werden. Gönnen Sie ihnen den Raum, Projekte selbstständig zu vollenden, und planen Sie gegebenenfalls danach eine Möglichkeit zum Austausch von Feedback ein, aus dem sie lernen können. Steve Jobs sagte es bereits: “ Es hat keinen Sinn, <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">intelligente Mitarbeiter </a>einzustellen und ihnen anschließend vorzuschreiben, was sie tun sollen. Wir stellen schlaue Leute ein, sodass sie uns erzählen können, was wir zu tun haben.“</p>
<h5 id="behalten-sie-den-ueberblick"><strong>Behalten Sie den Überblick</strong></h5>
<p><figure id="attachment_7656" aria-describedby="caption-attachment-7656" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7656"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-400x267.jpg"  alt="Kopf hoch! Wohl dem, der den Überblick wahrt (Foto: baranq/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_154308860-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7656" class="wp-caption-text">Kopf hoch! Wohl dem, der den Überblick wahrt (Foto: baranq/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Wenn Sie neben Ihren Terminen und Aufgaben auch Projektzwischenstände, Deadlines und den Fortschritt Ihrer Mitarbeiter im Auge behalten müssen, entsteht ein hoher Verwaltungsaufwand, der mit einem einfachen Kalender kaum noch beherrschbar ist. Moderne Projektmanagement-Software erleichtert Entscheidungsträgern diese Aufgaben und schaffen Übersichtlichkeit, da alle Projekte, Aufgaben, Prozesse und Teammitglieder in nur einem Tool angezeigt und verwaltet werden.</p>
<p>Mitarbeiter können für Projekte eingeplant und deren Zeithorizont festgelegt werden; relevante Dokumente lassen sich mit Projekten oder einzelnen Aufgaben verknüpfen. So entstehen effiziente Arbeitsabläufe, die Zusammenarbeit im Team wird unterstützt und die Selbstständigkeit der Mitarbeiter gefördert.</p>
<h5 id="nutzen-sie-fahr-und-wartezeiten"><strong>Nutzen Sie Fahr- und Wartezeiten</strong></h5>
<p><figure id="attachment_7602" aria-describedby="caption-attachment-7602" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7602"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-400x261.jpg"  alt="Auf dem Weg zum Zug, Ihrem neuen Office? (Foto: Lucky Business/ Shutterstock)"  width="400"  height="261"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-400x261.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-768x501.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-1000x653.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-696x454.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-741x486.jpg 741w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-1068x697.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917-644x420.jpg 644w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_248714917.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7602" class="wp-caption-text">Auf dem Weg zum Zug, Ihrem neuen Office? (Foto: Lucky Business/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Standortgebunden zu arbeiten ist nicht mehr aktuell, auch die Wartezeit beim Arzt oder in der Bahn kann zum Arbeiten genutzt werden. Zwar bietet es sich nicht unbedingt an, Aktenstapel hervor zu holen und durchzusehen – aber wer tut das noch auf Papier? Unterlagen können über die <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Cloud</a> gemeinsam bearbeitet werden, an Meetings kann man per Videokonferenz teilnehmen, Ihren Kalender können Sie digital organisieren und mit einem Klick teilen. Kundendaten verwalten und bearbeiten Sie ebenfalls online, egal wo Sie sich gerade befinden.</p>
<h5 id="automatisieren-sie-wo-es-moeglich-ist"><strong>Automatisieren Sie, wo es möglich ist</strong></h5>
<p><figure id="attachment_7627" aria-describedby="caption-attachment-7627" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7627"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-400x267.jpg"  alt="Diese Technik, schön wenn sie funktioniert! (Foto: asife/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_262974890.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7627" class="wp-caption-text">Diese Technik, schön wenn sie funktioniert! (Foto: asife/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Wer expandieren will, kann nicht ewig alles manuell erledigen. Bereiten Sie deshalb Schablonen für Ihren E-Mail-Verkehr und Ihre Texte vor, die Sie öfter versenden, wie Rechnungen, Angebote und Zahlungserinnerungen. Auch die vielen Kontakte, die man heutzutage auf verschiedenen Wegen gewinnt und mit denen man durch unterschiedliche Kommunikationskanäle  verbunden ist, sollten systematisch verwaltet werden.</p>
<p>Ein CRM-Tool kann bei all dem helfen, muss es aber nicht zwangsläufig: Angebote im Handumdrehen zu finden, E-Mails mit dem richtigen Ansprechpartner zu verknüpfen und Ihre Verkaufszahlen zu analysieren &#8211; und das alles automatisch. Ein bisschen Zeitmanagement läuft manchmal &#8220;einfach&#8221; nebenbei.</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: andreusK/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47227064">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/zeitmanagement/">Zeitmanagement: Raus aus dem Hamsterrad!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weihnachten: Frust in der Bude? So wird’s ein Fest</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2015 12:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsfeier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachten, ein Fest des Friedens &#8211; nicht des Frusts. Und doch sind Menschen selten so unglücklich wie zu dieser Jahreszeit. Eine psychische Belastungsprobe unterm Christbaum? Das muss nicht so sein,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/">Weihnachten: Frust in der Bude? So wird’s ein Fest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="weihnachten-ein-fest-des-friedens-nicht-des-frusts-und-doch-sind-menschen-selten-so-ungluecklich-wie-zu-dieser-jahreszeit-eine-psychische-belastungsprobe-unterm-christbaum-das-muss-nicht-s">Weihnachten, ein Fest des Friedens &#8211; nicht des Frusts. Und doch sind Menschen selten so unglücklich wie zu dieser Jahreszeit. Eine psychische Belastungsprobe unterm Christbaum? Das muss nicht so sein, wie uns Psychiater Christoph Middendorf verrät. 10 Tipps für ein friedlicheres Weihnachten &#8211; simpel aber nicht einfach&#8230;<em><br />
</em></h3>
<p><span id="more-7221"></span></p>
<p>Am Geld liegt es nicht, dass wir (un)glücklich sind. Wir geben in Deutschland immer mehr Geld für Weihnachtsgeschenke aus – <a href="http://www.maz-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Kunden-vorm-Weihnachtsgeschaeft-ein-Raetsel" target="_blank">2015 rechnet der Handelsverband Deutschland mit 460 Euro pro Kopf</a>. Doch lassen sich weihnachtliche Konflikte nur selten mit kostspieligen Präsenten bewältigen.</p>
<h2 id="zehn-tipps-gegen-stress-in-der-weihnachtszeit"><b>Zehn Tipps gegen Stress in der Weihnachtszeit<br />
</b></h2>
<p>Simple Regeln sind es, die dabei helfen, dass das Fest nicht zur wird. <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Christoph Middendorf</a>, medizinischer Geschäftsführer der Oberbergkliniken, gibt zehn Tipps für einen harmonischen Heiligabend und entspannte Feiertage.</p>
<h5 id="senken-sie-ihre-erwartungen">Senken Sie Ihre Erwartungen</h5>
<p><figure id="attachment_7854" aria-describedby="caption-attachment-7854" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7854"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-400x267.jpg"  alt="Ich will aber... Erst komm ich. Und dann? (Foto: Sunny studio/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_317132894-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7854" class="wp-caption-text">Ich will aber&#8230; Erst komm ich. Und dann? (Foto: Sunny studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>In der Weihnachtszeit kann <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Vorfreude schnell in Stress umschlagen</a>. Mediziner sprechen davon, dass positiver Eustress in negativen Distress übergeht. Die Ursachen dafür sind oft <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">zu hohe Erwartungen</a>. Ein einmaliger Festtagsbraten, passende Geschenke, harmonische Gespräche – alles soll perfekt sein. Doch wer sich dermaßen unter Druck setzt und nur ein Weihnachten nach Wunsch zulässt, kann nur enttäuscht werden.</p>
<h5 id="sprechen-sie-im-vorfeld-mit-ihren-gaesten">Sprechen Sie im Vorfeld mit Ihren Gästen</h5>
<p><figure id="attachment_7831" aria-describedby="caption-attachment-7831" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7831"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-400x274.jpg"  alt="Alles eine Frage der Kommunikation. Am liebsten KEINE Überraschungen (Foto: Ollyy/ Shutterstock)"  width="400"  height="274"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-400x274.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-768x526.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-1000x684.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-218x150.jpg 218w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-696x476.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-1068x731.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1-614x420.jpg 614w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_305259470-1.jpg 1172w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7831" class="wp-caption-text">Alles eine Frage der Kommunikation. Am liebsten KEINE Überraschungen (Foto: Ollyy/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Gehen Sie offensiv mit Wünschen, Erwartungen und den Grenzen des Machbaren um. Sie können es nicht jedem recht machen. Deshalb ist es umso wichtiger, vor dem <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/weihnachten-im-hamburger-hafen-ein-engel-fuer-die-matrosen/">Weihnachtsfest</a> mit Ihren Gästen zu sprechen. Klären Sie, ob bestimmte Wünsche nicht vereinbar sind und suchen Sie vorab zusammen nach Lösungen.</p>
<h5 id="kochen-sie-gemeinsam">Kochen Sie gemeinsam</h5>
<p><figure id="attachment_7700" aria-describedby="caption-attachment-7700" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7700"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-400x267.jpg"  alt="Gemeinsam Kaffee trinken, ja. Und kochen? (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_234372361-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7700" class="wp-caption-text">Gemeinsam Kaffee trinken, ja. Und kochen? (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Einem reich gedeckten Tisch geht viel Arbeit voraus. Damit das Kochen nicht zur Last wird, können Sie die Aufgaben aufteilen und das Weihnachtsessen miteinander zubereiten. So vermeiden Sie das Gefühl, in der Küche alleingelassen zu werden.</p>
<h5 id="trinken-und-essen-sie-bewusst">Trinken und essen Sie bewusst</h5>
<p><figure id="attachment_7889" aria-describedby="caption-attachment-7889" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7889"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-400x267.jpg"  alt="Zeit zum Essen, statt nur Fast-Food zwischendurch (Foto: SpeedKingz/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_343179281-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7889" class="wp-caption-text">Zeit zum Essen, statt nur Fast-Food zwischendurch (Foto: SpeedKingz/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Versuchen Sie, den weihnachtlichen Verlockungen in Maßen zu begegnen, um Reizbarkeit und Streitlust zu vermeiden. Gerade größere Mengen Alkohol lösen oft Familienstreitigkeiten bis hin zur Eskalation aus. Setzen Sie sich im Vorfeld des Weihnachtsfestes bewusste Grenzen für den Konsum von Alkohol. Die gleiche Zurückhaltung ist auch beim Essen geboten, damit das übermäßige Festtagsessen nicht die nächste Gallenkolik verursacht.</p>
<h5 id="zeigen-sie-humor">Zeigen Sie Humor</h5>
<p><figure id="attachment_7887" aria-describedby="caption-attachment-7887" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7887"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-400x267.jpg"  alt="Lass' dich überraschen! (Foto: Sunny studio/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_340921289-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7887" class="wp-caption-text">Lass&#8217; dich überraschen! (Foto: Sunny studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Weihnachtliche Pannen kommen vor – auch bei der besten Planung. Gehen Sie humorvoll damit um. Wenn Sie im Gespräch mit Gästen in ein Fettnäpfchen treten oder den Text von „O Tannenbaum“ vergessen: kein Problem. Nehmen Sie es <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">auf die leichte Schulter</a> und lachen Sie darüber. Das setzt Endorphine frei und wirkt stresshemmend.</p>
<h5 id="lassen-sie-sich-nicht-von-weihnachtswerbung-blenden">Lassen Sie sich nicht von Weihnachtswerbung blenden</h5>
<p><figure id="attachment_7912" aria-describedby="caption-attachment-7912" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7912"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-400x265.jpg"  alt="Weihnachten - Fest des Friedens oder Frustes? Auf die Perspektive kommt es an (Foto: Vitabello1/ Shutterstock)"  width="400"  height="265"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-400x265.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-768x509.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-1000x663.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-696x461.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-1068x708.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436-634x420.jpg 634w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/12/shutterstock_344254436.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7912" class="wp-caption-text">Weihnachten &#8211; Fest des Friedens oder Frustes? Auf die Perspektive kommt es an (Foto: Vitabello1/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Ob im Radio oder im Fernsehen: <a href="http://www.welt.de/print-welt/article658303/Die-Weihnachtswerbung-wird-entzaubert.html" target="_blank">Heile-Welt-Weihnachtswerbung</a> begegnet Ihnen fast im Minutentakt. Machen Sie nicht den Fehler, sich mit der perfekten Werbewelt zu messen. Entscheiden Sie lieber nach Ihrem Bauchgefühl. Erlaubt ist, was sich für Sie gut anfühlt.</p>
<h5 id="erzwingen-sie-keine-weihnachtsrituale">Erzwingen Sie keine Weihnachtsrituale</h5>
<p><figure id="attachment_7779" aria-describedby="caption-attachment-7779" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7779"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-400x265.jpg"  alt="Guckst du! Spielen muss auch mal sein (Foto: Phoenixns/ Shutterstock)"  width="400"  height="265"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-400x265.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-768x509.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-1000x663.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-696x461.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-1068x708.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1-634x420.jpg 634w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_277080482-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7779" class="wp-caption-text">Guckst du! Spielen muss auch mal sein (Foto: Phoenixns/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Nicht jeder singt mit Hingabe oder liest gerne Weihnachtsgeschichten vor. Befinden sich Weihnachtsmuffel unter Ihren Gästen, sollten Sie das akzeptieren und ihnen in solchen Situationen Freiheiten einräumen.</p>
<h5 id="schaffen-sie-rueckzugsmoeglichkeiten">Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten</h5>
<p><figure id="attachment_7749" aria-describedby="caption-attachment-7749" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7749"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-400x267.jpg"  alt="Ausgeschlafen? Schlaf muss sein! (Foto: Monkey Business Images/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_265580447-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7749" class="wp-caption-text">Ausgeschlafen? Schlaf muss sein! (Foto: Monkey Business Images/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Wer einfordert, dass die Familie die ganze Weihnachtszeit zusammen verbringt, erzeugt unnötigen Druck. Entspannungsübungen, eine kurze Auszeit im Gästezimmer, Hobbykeller oder beim Spaziergang kann die Stimmung auflockern und Streitigkeiten vorbeugen. Auch wenn Ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">Nachwuchs</a> sich abends noch mit Freunden treffen will, sollte das kein Grund für größere Spannungen sein.</p>
<h5 id="vermeiden-sie-unnoetige-provokationen">Vermeiden Sie unnötige Provokationen</h5>
<p><figure id="attachment_7509" aria-describedby="caption-attachment-7509" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7509"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-400x291.jpg"  alt="Hart in der Sache, verbindlich in der Art (Foto: ArtFamily/ Shutterstock)"  width="400"  height="291"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-400x291.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-768x558.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-1000x727.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-324x235.jpg 324w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-696x506.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-1068x776.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137-578x420.jpg 578w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_134919137.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7509" class="wp-caption-text">Hart in der Sache, verbindlich in der Art (Foto: ArtFamily/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Sollte es zu einem Streit kommen, ist es sinnvoll, ihn bewusst zu verschieben und nicht weiter anzuheizen. Heiligabend ist nicht die richtige Zeit für Grundsatzdiskussionen oder das Austragen alter Konflikte. Versuchen Sie notfalls von dem Streit abzulenken, indem Sie einen Spaziergang vorschlagen oder sich für andere gemeinsame Tätigkeiten stark machen.</p>
<h5 id="hoeren-sie-in-sich-hinein">Hören Sie in sich hinein</h5>
<p><figure id="attachment_7605" aria-describedby="caption-attachment-7605" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-7605"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-400x247.jpg"  alt="Zeit für dich! Bitteschön (Foto: Yuganov Konstantin/ Shutterstock)"  width="400"  height="247"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-400x247.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-768x474.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-1000x617.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-356x220.jpg 356w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-696x429.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-1068x659.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942-681x420.jpg 681w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_249736942.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-7605" class="wp-caption-text">Zeit für dich! Bitteschön (Foto: Yuganov Konstantin/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Trotz der guten Vorhaben kann es immer wieder zu Situationen kommen, die Sie an Ihre Belastungsgrenzen führen. Wer unter weihnachtlichem Gemütsstress leidet, sollte sich bewusst mit sich selbst auseinandersetzen. Fragen wie „Wie geht es mir?“ oder „Wie verhalte ich mich gegenüber anderen?“ können ein erster Schritt sein, um einer Krise positive Aspekte abzugewinnen. Bringen Sie in Erfahrung, was Sie wirklich wollen und was Sie aus solchen Situationen für die Zukunft lernen können. So wandelt sich Weihnachtsfrust schnell wieder in Weihnachtslust.</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Vitabello1/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-344254436/stock-photo-driving-home-for-christmas" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/weihnachten-frust-in-der-bude-so-wirds-ein-fest/">Weihnachten: Frust in der Bude? So wird’s ein Fest</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sharing Economy: Haste was, kriegste was</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2015 06:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sharing]]></category>
		<category><![CDATA[Teilen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besitz ist relativ, Haben out. Früher waren es Statussymbole, die glücklich machen. Heute ist es das Teilen mit möglichst vielen, unterschiedlichen Leuten. Die Sharing Economy revolutioniert bisherige Geschäfte. Für alle,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="besitz-ist-relativ-haben-out-frueher-waren-es-statussymbole-die-gluecklich-machen-heute-ist-es-das-teilen-mit-moeglichst-vielen-unterschiedlichen-leuten-die-sharing-economy-revolutioniert-bisher">Besitz ist relativ, Haben out. Früher waren es Statussymbole, die glücklich machen. Heute ist es das Teilen mit möglichst vielen, unterschiedlichen Leuten. Die Sharing Economy revolutioniert bisherige Geschäfte. Für alle, die etwas haben, etwas abgeben wollen und ab und zu damit auch noch Geld verdienen wollen&#8230;</h3>
<p><span id="more-7203"></span></p>
<p>Das größte Taxiunternehmen der Welt &#8211; gemessen an der Flottengröße  &#8211; besitzt keinen einzigen Wagen, die größte Hotelkette kein einziges Bett. Uber und Airbnb prägen das Bild der sogenannten Sharing Economy. Und sie pervetieren es mit einigen Kontroversen. Denn es sind nicht bloß Gutmenschen, die hier ihre Bohrmaschine für ein paar Stunden ausleihen (max. Betriebszeit etwa 14 Minuten ein ganzes Leben). Dahinter stecken Großkonzerne im Netz, groß geworden aus Garagenverbünden, mittlerweile Milliarden-schwer und das fast ausschließlich in den USA.</p>
<p style="clear: both;">Hierzulande bemängeln Politiker dass es in diesem Bereich auf EU-Ebene noch keine klare Rechtslage gibt. Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) ist die erste EU-Institution, die eine formale Position zum Thema verabschiedet; darin erklären die Entscheidungsträger der Städte und Regionen warum die <a href="http://www.zeit.de/2014/43/sharing-economy-kapitalismus-wettbewerb" target="_blank">Sharing Economy</a> gefördert aber auch besser reguliert werden sollte, um Rechtssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, allerdings ohne Innovation zu ersticken.</p>
<h2 id="kultur-des-teilens">Kultur des Teilens</h2>
<p>Die Wirtschaft des Teilens, die Sharing Economy, basiert auf der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen mittels Plattformen; zwar ist das <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.leonberg-st-martin-gedanke-des-teilens-ist-zeitlos.46a3c3e5-8446-4ae8-81a8-d0a8c15f187c.html" target="_blank">Konzept des Teilens innerhalb von Vereinen, Familien und unter Freunden altbekannt</a>, aber die digitale Entwicklung unserer Zeit eröffnet ganz neue Perspektiven für die Kultur des Teilens &#8211; sowohl mit Blick auf die Wirtschaft als auch auf neue Formen der Governance und Gemeingüter. Benedetta Brighenti, stellvertretende Bürgermeisterin von Castelnuovo Rangone, stellt fest:</p>
<blockquote>
<blockquote class="td_quote td_quote_right"><p>&#8220;Die Wirtschaft des Teilens wird immer wichtiger. volkswirtschaftlich&#8221;</p></blockquote>
</blockquote>
<p>Sie kann die Lebensqualität verbessern, das Wachstum und die Beschäftigung vor allem auf der lokalen Ebene fördern und die Umweltbelastung durch Unternehmen und Verbrauch verringern. Gleichzeitig müssen wir verhindern, dass Gewinn erzielende Plattformen der Sharing Economy diese neue Unternehmensform zur Steuervermeidung und zur Umgehung von Vorschriften in den Bereichen Kartellrecht, soziale Sicherheit und Verbraucherschutz missbrauchen. Wir brauchen einen ganzheitlichen und koordinierten Ansatz auf europäischer Ebene, der den <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/" target="_blank">ambivalenten Charakter</a> der Wirtschaft des Teilens berücksichtigt.&#8221;</p>
<p>Die Sharing Economy hat viele unterschiedliche Ausprägungen und Modalitäten in den verschiedenen Regionen und Städten Europas, erklärt die Europabeauftragte und Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund Hella Dunger-Löper:</p>
<p>&#8220;In Berlin hat die Sharing Economy eine lange Tradition, erinnert sei nur an die Tradition der Genossenschaften, sowohl im Wohnungsbau, wie auch in anderen Bereichen, die nach dem Fall der Mauer wieder aufgelebt sind. Aber auch neue Formate wie Car- oder Bike- Sharing setzten sich durch und sorgen für Ressourcenschonung und <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/" target="_blank">Nachhaltigkeit</a>.&#8221;</p>
<p>Angesichts der Pläne der Europäischen Kommission zur Entwicklung einer europäischen Agenda für die Wirtschaft des Teilens bzw. die partizipative Wirtschaft bis einschließlich 2016 unterstreichen die AdR-Mitglieder, dass die neuen Vorschriften nicht zu streng oder zu weitreichend sein sollten, so dass sie wirtschaftliche Innovation total ersticken. Weiters betonen sie, dass eine europäische Regulierung dann sinnvoll ist, wenn es sich um Fälle von grenzüberschreitender oder binnenmarktspezifischer Relevanz handelt.</p>
<p>Ansonsten sollten die Behörden auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene berechtigt sein, die Vorschriften an die Gegebenheiten und Bedürfnisse vor Ort anzupassen um zum Beispiel SE Modelle in strategischen Bereichen wie nachhaltige Mobilität und Tourismus, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Umwelt fördern können.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Zerbor/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-218592406/stock-photo-sharing-economy" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/sharing-economy/">Sharing Economy: Haste was, kriegste was</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Krankmeldung: Nur’n Schnupfen? Was Arbeitgeber kontrollieren können</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2015 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder kommt&#8230; die erste, fette Erkältung der Wintersaison. Mit Tabletten und Hausmittelchen dauern solche grippalen Infekte etwa zwei Wochen, ohne sie 14 Tage &#8211; so eine Binsenweisheit. Und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="alle-jahre-wieder-kommt-die-erste-fette-erkaeltung-der-wintersaison-mit-tabletten-und-hausmittelchen-dauern-solche-grippalen-infekte-etwa-zwei-wochen-ohne-sie-14-tage-so-eine-binsenw">Alle Jahre wieder kommt&#8230; die erste, fette Erkältung der Wintersaison. Mit Tabletten und Hausmittelchen dauern solche grippalen Infekte etwa zwei Wochen, ohne sie 14 Tage &#8211; so eine Binsenweisheit. Und das ist auch die Zeit, die deutsche Arbeitnehmer im Schnitt daheim bleiben. Was Arbeitgeber dann dürfen, was nicht&#8230;</h3>
<p><span id="more-7196"></span></p>
<p>Weihnachten steht vor der Tür, die nächste Grippewelle ebenso. Personaler spüren das, wie eine Studie von CareerBuilder ermittelt hat: 60 Prozent der Krankheitstage von deutschen Angestellten entfallen pro Jahr auf die Zeit zwischen November und Februar. Nur glauben Arbeitgeber das ihren Mitarbeitern nicht immer, krank zu sein. Etwa ein Drittel (32 Prozent) der Führungskräfte prüfen die Angaben ihrer Mitarbeiter, um sicherzugehen, dass diese nicht simulieren.</p>
<h2 id="zum-onkel-doktor">Zum Onkel Doktor</h2>
<p>Manche Arbeitgeber gehen dabei auf naheliegende Weise vor und verlangen beispielsweise eine Krankmeldung vom Arzt (65 Prozent derjenigen, die Mitarbeiterangaben überprüfen) oder rufen die Mitarbeiter an, um sich zu vergewissern, dass sie wirklich krank sind (36 Prozent). Andere Arbeitgeber greifen auf weniger orthodoxe Methoden zurück. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>am Wohnort der betreffenden Person vorbeifahren (27 Prozent),</li>
<li>einen anderen Mitarbeiter bitten, den kranken Kollegen anzurufen (13 Prozent),</li>
<li>den Partner oder ein Familienmitglied kontaktieren, um sich die Krankheit bestätigen zu lassen (9 Prozent).</li>
</ul>
<p>Auch geben 15 Prozent der Arbeitgeber zu, die Profile ihres Mitarbeiters in <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">sozialen Netzwerken</a> daraufhin zu überprüfen, ob er die Krankheit womöglich simuliert. Diese Strategie scheint zu funktionieren: Nach Angaben der Studienteilnehmer wurden 29 Prozent der Arbeitnehmer, die sich unbegründet krank gemeldet haben, über ihre Social-Media-Aktivitäten entlarvt. 5 Prozent von ihnen wurden entlassen, weitere 19 Prozent erhielten eine Abmahnung.</p>
<h2 id="winterzeit-erkaeltungszeit">Winterzeit = Erkältungszeit</h2>
<p>„Es ist wichtig für Arbeitgeber, zu verstehen, dass Arbeitnehmer in den Wintermonaten häufiger krank sein werden und dass sie wahrscheinlich Zeit brauchen, um wieder richtig auf die Beine zu kommen oder andere Kollegen nicht anzustecken&#8221;, sagt Janet Prosper von CareerBuilder.</p>
<blockquote><p>Lieber einmal richtig auskurieren als ständig krank</p></blockquote>
<p>Ihr Rat lautet deshalb: „Wenn Sie Ihren Mitarbeitern ausreichend Zeit zur Erholung geben, werden sie umso schneller wieder zurück sein – und mit voller Energie. Sie sollten ihnen jedoch nicht nachspionieren. Klare Vorgaben für den Krankheitsfall können dagegen helfen, dass Ihre Mitarbeiter ehrlich sind: Bitten Sie beispielsweise darum, dass Mitarbeiter ihren direkten Vorgesetzten am ersten Krankheitstag anrufen und nach drei Abwesenheitstagen eine Krankmeldung vom Arzt vorlegen.“</p>
<h2 id="motivation-unterstuetzt-genesungsprozess">Motivation unterstützt Genesungsprozess</h2>
<p>„Ein gewisses <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Maß an Vertrauen</a> gehört immer dazu, und dieses Vertrauen muss auf beiden Seiten vorhanden sein“, so Prosper weiter. „Wenn Ihre Arbeitnehmer befürchten müssen, dass Sie ihnen hinterher spionieren, wenn sie sich krank melden, werden sie ihre Motivation verlieren und weniger Spaß an der Arbeit haben. Und wenn Sie einmal einen klaren negativen Trend bei einem Mitarbeiter feststellen und dieser sehr häufig abwesend ist, sprechen Sie dies offen an, um sicherzugehen, dass es keine tiefer liegenden Gründe dafür gibt.“</p>
<p><strong>Zur Studie von CareerBuiler:</strong> sie wurde mit 400 Arbeitgebern in Deutschland durchgeführt. Die Interviews wurden im September und Oktober 2015 von Redshift Research anhand von E-Mail-Einladungen und einer Online-Umfrage geführt. Die Ergebnisse jeder Stichprobe unterliegen möglichen Abweichungen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: sheff/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-351693035/stock-photo-portrait-of-a-sick-woman-blowing-her-nose-while-sitting-on-the-sofa" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/krankmeldung-arbeitgeber-kontrolle/">Krankmeldung: Nur’n Schnupfen? Was Arbeitgeber kontrollieren können</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jobsharing: Vergiss’ deine Work-Life-Balance, lebe!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2015 17:08:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Flexibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
		<category><![CDATA[Jobsharing]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich, #Wochenende! Der Montag ist schön weit weg. Und in zehn Jahren wird&#8217;s keinen Montagsblues mehr geben, wenn Zukunftsforscher richtig liegen. Jobsharing, Coworking-Spaces und Home-Office sind erst der Anfang. Wie&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="endlich-wochenende-der-montag-ist-schoen-weit-weg-und-in-zehn-jahren-wirds-keinen-montagsblues-mehr-geben-wenn-zukunftsforscher-richtig-liegen-jobsharing-coworking-spaces-und-home-office">Endlich, #Wochenende! Der Montag ist schön weit weg. Und in zehn Jahren wird&#8217;s keinen Montagsblues mehr geben, wenn Zukunftsforscher richtig liegen. Jobsharing, Coworking-Spaces und Home-Office sind erst der Anfang. Wie wir 2025 leben UND arbeiten werden&#8230;</h3>
<p><span id="more-7186"></span><br />
Arbeitest du noch oder lebst du schon? Noch stimmt diese Frage nach der Work-Life-Balance, bald ist sie Quatsch &#8211; hoffentlich. Denn wir sollten das, was wir arbeiten gerne tun und nicht bis in alle Ewigkeit, also bis zur Rente mit 67 oder 76 in unserem Job bleiben &#8211; mangels Zukunftsperspektiven.</p>
<p><em>Der</em> Vollzeitjob fürs Leben? Ein Auslaufmodell, denn dank mobilem Internet sind wir jederzeit überall und in wechselnden Teams einsatzfähig. Flexibel, vernetzt, vielfältig – so sieht das eine Expertenkommission der Bertelsmann Stiftung die Arbeitswelt der Zukunft.</p>
<blockquote><p>Home Office für alle? Für alle Bürojobs&#8230;</p></blockquote>
<p>Ob die sich abzeichnenden Trends eine Chance für innovative, inspirierende Arbeits- und Lebensformen in Deutschland bieten oder das Risiko sozialer Spaltung und einer überforderten Gesellschaft in sich bergen, hängt von den Weichenstellungen ab, die heute gesetzt werden.</p>
<p>Der kürzlich veröffentlichte Ergebnisbericht der &#8220;Bertelsmänner&#8221; zeigt, wie wir 2025 arbeiten und Leben, die Chancen aber auch Risiken des Wandels und selbstbestimmter Teilhabe möglichst aller Menschen. Unterstützt wurde der Report von Z_punkt The Foresight Company, einem Beratungsunternehmen für strategische Zukunftsfragen.</p>
<h2 id="old-school-new-business">Old School, New Business</h2>
<p>Immer mehr Menschen haben sogenannte Erwerbsbiografien &#8211; so komplex wie dieser Begriff schon klingt. Flexibilisierung und Ansprüche von Kunden nehmen zu. Und das von Seiten der Unternehmen als auch der Erwerbstätigen. Doch viele Strukturen, von Sozialversicherung bis zur <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Rente</a>, sind weiterhin auf ein lineares Normalarbeitsverhältnis und ununterbrochene sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugeschnitten. Und eine zeitlich und örtlich hochflexible Berufstätigkeit ist derzeit nur schwer mit Familie oder Freundeskreis zu vereinbaren.</p>
<p>Mehr <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Flexibilität</a> ist die Antwort. Neue <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/frauenquote-weibliche-spitze-wo-seid-ihr/">Arbeitszeitmodelle</a>, <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Teilzeit</a>, Jobsharing (<em>siehe das Video oben, Best Practise und Marketingvideo von Unilever</em>) &#8211; das sind Stichworte. Sie zeigen aber, wie wir das Arbeitsleben in alle Richtungen flexibler gestalten können.</p>
<p>„Wir benötigen eine auf einzelne Lebensphasen orientierte Betrachtung, die jede Form von Arbeit und Engagement mit einbezieht – unabhängig von der individuellen Erwerbsperspektive“, fasst Detlef Hollmann, Senior Project Manager bei der Bertelsmann Stiftung, zusammen.</p>
<h2 id="alter-wein-neue-verpackungen">Alter Wein, neue Verpackungen</h2>
<p>Der Klage über die Doppelbelastung Familie und Karriere setzen die beiden Unilever-Managerinnen Christiane Haasis und Angela Nelissen Fakten entgegen: Seit fünf Jahren teilen sie sich ihren Managerposten in der Marketingabteilung. Nach hartnäckiger Überzeugungsarbeit haben sie inzwischen viele Nachahmerinnen inspiriert und ziehen nach fünf Jahren eine erste Bilanz. Wie es mit dem Jobsharing in <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/wirtschaftsethik-statt-exzesse-ypsiloner-an-der-business-school/">Zukunft</a> weitergehen könnte und was das Jobsharing-Modell den beiden Müttern persönlich gebracht hat, dass erzählen „CHAN“ im Film oben.</p>
<p>Gut, wenn Menschen selbst Initative ergreifen. Denn Vater Staat und seine Sozialversicherungssysteme geraten an ihre Grenzen, der Generationenvertrag funktioniert angesichts der demografischen Entwicklung nicht mehr wie gewohnt, das geteilte Krankenversicherungssystem führt zu Ungerechtigkeiten und das Modell der Arbeitslosenversicherung ist nicht auf die sich ändernden Erwerbsbiografien eingestellt. Kleine, kosmetische Änderungen werden nicht reichen.</p>
<h2 id="versorgungsluecke-mit-kreativitaet-fuellen">&#8220;Versorgungslücke&#8221; mit Kreativität füllen</h2>
<p>Die Kommission plädiert für neue Formen der Daseinsvorsorge, die beides beinhalten: mehr individuelle Vorsorge, aber auch Modelle im Sinne genossenschaftlicher Solidarität. Selbstorganisierte Netzwerke und Supporter, wie etwa Seniorengenossenschaften, können durch kreative Lösungen einen Teil der erwarteten Versorgungslücke im Alter auffangen.</p>
<p>„Größere <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">persönliche Verantwortung</a> wird notwendig sein, um Gestaltungsräume zu nutzen. Sie muss jedoch in den größeren Kontext der gesellschaftlichen Solidarität eingebunden bleiben – insbesondere dort, wo die Lücke zwischen individuellen Fähigkeiten und den Anforderungen der Arbeitswelt zu stark auseinander klafft“, sagt Cornelius Patscha, Mitautor des Reports.</p>
<p>In Zukunft verändern sich Tätigkeitsfelder noch schneller als heute, neue <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Berufsbilder</a> entstehen, andere verschwinden. Die Kommission fordert: „Menschen müssen viel stärker befähigt werden, Wissen außerhalb von Bildungsinstitutionen eigenständig zu erwerben, es zu reflektieren und auch anzuwenden.”</p>
<p>Schule und spätere Ausbildung sollte die Menschen befähigen, eigenständig Wissen zu erwerben. Bildungseinrichtungen sollten Persönlichkeitsbildung, <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Eigenverantwortung</a>, unternehmerisches Denken und Innovationskraft fördern.</p>
<h2 id="und-nun-kommentare-crowd">Und nun? Kommentare, Crowd!</h2>
<p>So. Und wie wir genau in zehn Jahren leben (wollen), wissen wir nicht &#8211; noch nicht. Wäre ja schön, wenn&#8217;s &#8220;Jobsharing&#8221; klappt. Super Idee! Und das Aber folgt sogleich. Denn bisher sieht Teilzeit gerne mal so aus: 2&#215;75% (50% offiziell), macht 1,5 FTE &#8211; und der Chef hat eine halbe Stelle eingenspart und tut gleichzeitig was fürs familienfreundliche Image.</p>
<p>Andere Firmen ziehen nach. Darunter Microsoft. Der IT-Konzern vermarktet die Idee mit dem Home-Office als Innovation &#8211; auch &#8220;<a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Vetrauensarbeitsplatz</a>&#8221; genannt. Dabei spart das vor allem eines: Infrastrukturkosten, denn nach dem Personal ist ja die Miete der teuerste Posten. Nicht wahr? Eure Meinung ist gefragt! Einfach unten posten&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: EpicStockMedia/ Shutterstock</em></p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/jobsharing-parttime-work-life/">Jobsharing: Vergiss’ deine Work-Life-Balance, lebe!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Depression: Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abseits</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 12:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life]]></category>
		<category><![CDATA[Workaholic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selten gab es so wenig Arbeitslose in Deutschland wie diesen November &#8211; zuletzt vor zweieinhalb Jahrzehnten! 2,633 Millionen Menschen sind es, so die Statistik. Dahinter verbergen sich viele Schicksale, Depressionen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Depression: Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abseits</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="selten-gab-es-so-wenig-arbeitslose-in-deutschland-wie-diesen-november-zuletzt-vor-zweieinhalb-jahrzehnten-2633-millionen-menschen-sind-es-so-die-statistik-dahinter-verbergen-sich-viele-sch">Selten gab es so wenig Arbeitslose in Deutschland wie diesen November &#8211; zuletzt vor zweieinhalb Jahrzehnten! 2,633 Millionen Menschen sind es, so die Statistik. Dahinter verbergen sich viele Schicksale, Depressionen und Ängste. Über die Folgen fehlender Beschäftigung und die Ursachen einer Depression haben wir mit Christoph Middendorf gesprochen, einem Psychiater und Therapeuten&#8230;</h3>
<p><span id="more-7193"></span></p>
<p>Der sogenannte Fackräftemangel betrifft viele Branchen, vor allem die Industrie. Doch die setzt ihre Mitarbeiter auch gerne mal vor die Tür. So aktuell bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/wirtschaftsethik-statt-exzesse-ypsiloner-an-der-business-school/">VW</a>. Der Konzern hat im Zuge des Abgasskandals hochrangige <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/arbeitslosenquote-vollbeschaeftigung-fuer-ingenieure/">Ingenieure</a> beurlaubt. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/karriere-in-finanzbranche-arbeitnehmer-haben-fast-freie-wahl/">Deutsche Bank</a> baut im Rahmen des Umstrukturierungsprogramms zahlreiche Führungsstellen ab. Und auch für einige RWE-Manager wird der eingeschlagene Sparkurs Konsequenzen haben.</p>
<p>Für das &#8220;Seelenheil&#8221; der Betroffenen kann der plötzliche Verlust des Arbeitsplatzes  schweren Folgen bedeuten. Ob bei <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/httpwww-karriere-einsichten-de201408jugendarbeitslosigkeit-wirtschaftsboom-was/">Arbeitslosigkeit</a> durch eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">unerwartete Kündigung</a> oder Arbeitsunfähigkeit wegen einer Erkrankung: Erfolgsgetriebene Menschen, die länger auf ihren Job verzichten müssen, verlieren schnell ihren zentralen Lebensinhalt.</p>
<p>Wie es dazu kommt und welche Folgen das haben kann, erklärt Christoph Middendorf, medizinischer Geschäftsführer der Oberbergkliniken.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Manche arbeiten so, dass es sie süchtig macht &#8211; Workaholics. Sind Manager davon besonders betroffen?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Berufsgruppen wie Führungskräfte sind eher dazu angetan, eine Arbeitssucht zu entwickeln. Denn die Art der Tätigkeiten von Führungskräften ist auch mit vielen Einflussmöglichkeiten sowie Macht und Anerkennung verbunden. Ihre Position und ihre Erfolge tragen sehr stark zum <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitsfetisch-bist-du-auch-nuetzlich/">Selbstwertgefühl</a> bei – und vermitteln einen regelrechten Kick.</p>
<blockquote><p>&#8220;komplexes neurophysiologisches Belohnungssystem&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Erklären Sie uns dieses Anreizsystem im Hirn&#8230;<br />
</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Wir haben in unserem Gehirn ein komplexes neurophysiologisches Belohnungssystem. Es setzt Botenstoffe frei, wenn es gewisse positive Reize erfährt, und sorgt so für ein starkes Hochgefühl. Dieser Prozess kann sich unter bestimmten Bedingungen suchtartig ausweiten. Letztlich gilt das für alle positiv besetzten Erfahrungen. Wir sprechen dann von sogenannten nicht stoffgebundenen Suchterkrankungen, wie bei der Kaufsucht, Spielsucht, Sexsucht, der Computer- oder Internetsucht und eben auch der Arbeitssucht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Auswirkung kann die Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit auf Menschen haben, die sich über ihre Arbeit definieren – wie es unter anderem Workaholics tun?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Bei körperlichen oder stofflich gebundenen Suchterkrankungen treten Entzugserscheinungen rasch nach dem Absetzen des Suchtmittels auf. Vereinfacht kann man sagen: Das Gehirn schlägt Alarm, weil das Suchtmittel fehlt. So ist es auch bei  <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/">Workaholics</a>, die durch eine Arbeitsunfähigkeit, das Wochenende oder einen Urlaub ausgebremst werden.</p>
<p>Sie erleben schon kurz nach Beendigung des Jobs Unruhezustände, wissen nicht, was sie mit sich und der Zeit anfangen sollen. Sie sind umtriebig und suchen nach einer Tätigkeit. Das Gehirn ist so stark auf Wachheit und Aktivismus eingestellt, dass es nicht zur Ruhe kommt. Deshalb können Betroffene die Ruhe nicht genießen und zum Beispiel kein Buch entspannt lesen oder einfach mal untätig in der Sonne liegen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>2013 registrierte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen über 40 Millionen Fälle von Arbeitsunfähigkeit, die durchschnittlich 2 Wochen dauerte&#8230;</strong></p>
<h2 id="hobbies-schaffen-ausgleich-und-kreativitaet-fuer-den-job">Hobbies schaffen Ausgleich &#8211; und Kreativität für den Job!</h2>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Längere Arbeitsunfähigkeit, eine Arbeitslosigkeit oder ein unfreiwillig beendetes Arbeitsverhältnis können Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Besonders, wenn Betroffene keine <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Ausgleichsmöglichkeit</a> haben – beispielsweise soziale Kontakte, Hobbys, Engagements in Bereichen, die mit Freude und Selbstwertbestätigung verbunden sind, oder andere Tätigkeiten, in denen man Sinn erleben kann. Ist das gesamte Leben auf die eine Arbeit ausgerichtet und bricht dieser Teil weg, wird es bedrohlich. Es kann zu verschiedenen psychischen Folgestörungen kommen, wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Angst- und Panikattacken</a> bis hin zu <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">Depressionen</a>.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Warum fällt es Menschen so schwer, loszulassen?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Zum einen hat das hirnphysiologische Gründe. Wenn sich das Gehirn auf ein hohes Stresslevel und Arbeitsvolumen eingestellt hat, erwartet es diesen Input und erlebt es als Defizit, wenn dieser nicht da ist. Zum anderen, weil Betroffene das <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Loslassen und zur Ruhe kommen</a> nicht als Erholung und Entspannung erleben. Sie empfinden vielmehr einen gegenteiligen Effekt. Denn in solchen Situationen wird das Bedrohungssystem aktiviert. Es löst bei ihnen Angst aus, wenn sie sich nicht ständig beruflich beweisen können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Die Maxime „schneller, höher, weiter“ ist unter sogenannten Machertypen weit verbreitet. Wie gehen wir mit diesem Leistungsdruck um ohne dass er uns allzu sehr belastet?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Das Motto stellt per se eine ungesunde Haltung dar. Es impliziert ja, dass es immer noch ein Mehr geben muss. Man kann schnell sein, man kann hoch sein, man kann weit kommen. Es ist ein ganz normales menschliches Bedürfnis, seine Grenzen auch ausloten zu wollen. Problematisch wird es, wenn man sie ignoriert und immer wieder von Neuem überschreiten will.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Gibt es verschiedene Phasen, die Menschen nach einer überraschenden Arbeitsunfähigkeit durchlaufen?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Wir durchlaufen nach plötzlichen, einschneidenden Erlebnissen verschiedene emotionale Phasen. Das gilt nicht nur für die Arbeitsunfähigkeit. Am Anfang steht oft eine Art „Schockphase“, in der man erstarrt und wie paralysiert ist und das Geschehene nicht akzeptiert. Wenn diese erste Zeit überwunden ist, kommt eine Phase der heftigeren Gefühle und Emotionalität auf: Verzweiflung, Wut, oft auch Traurigkeit bestimmen das Bild.</p>
<p>Im Anschluss setzt häufig eine Art der Regression ein. Es kommt zum Rückzug und zur Abschottung, Scham und Versagensgefühle können auftreten, aber auch eine Lethargie. Diese regressive Phase ist wesentlich riskanter als die ersten beiden. Wenn jemand in ihr verharrt, können sich Depressionen oder andere bereits genannte Erkrankungen herausbilden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wann ist professionelle Hilfe nötig?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Wenn es jemand nicht schafft, sich aus eigener Kraft zu helfen, oder der Zustand über einen längeren Zeitraum anhält. Und natürlich auch, wenn das allgemeine Funktionsniveau des Menschen deutlich abnimmt. Wenn Betroffene beispielsweise in der regressiven Phase stecken, ziehen sie sich aus dem Leben zurück, haben gar keinen Antrieb mehr und entwickeln eine Depression. Dann sollten sie sich professionelle Hilfe suchen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Therapiemöglichkeiten helfen Betroffenen?</strong></p>
<p><em>Christoph Middendorf:</em> Wir reden zum Beispiel über Formen der Depression oder Angsterkrankungen. Wenn jemand in milder Ausprägung darunter leidet, ist eine ambulante Behandlung oft ausreichend. Bei einer stärker ausgeprägten Erkrankung können auch teilstationäre oder stationäre Behandlungsmöglichkeiten notwendig werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: luxorphoto/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-97319837/stock-photo--trauriges-m-dchen-neben-einem-fenster-denkend" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Depression: Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abseits</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Typsache Vertrieb: Der große Deal, hier und jetzt!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 07:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Sales]]></category>
		<category><![CDATA[Vetrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Kooperarationsanfragen&#8221; auf Linkedin, XING &#38; Co &#8211; Vetrieb pur! Klar, Vertriebler müssen mit ihrer Haut die Produkte an den Markt bringen. Sie müssen es geschickt/er anstellen! Fragen an Lothar Sommer,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Typsache Vertrieb: Der große Deal, hier und jetzt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kooperarationsanfragen-auf-linkedin-xing-co-vetrieb-pur-klar-vertriebler-muessen-mit-ihrer-haut-die-produkte-an-den-markt-bringen-sie-muessen-es-geschickt-er-anstellen">&#8220;Kooperarationsanfragen&#8221; auf Linkedin, XING &amp; Co &#8211; Vetrieb pur! Klar, Vertriebler müssen mit ihrer Haut die Produkte an den Markt bringen. Sie müssen es geschickt/er anstellen! Fragen an Lothar Sommer, Market Director von CEB Deutschland&#8230;</h3>
<p><span id="more-7170"></span><br />
Kunden mit herkömmlichen Mitteln an sich zu binden, das reicht heute nicht mehr. Dazu ist der Wettbewerb zu groß. Kunden sind der üblichen Ansprache überdrüssig. Dabei ist es der Vertriebler gefragt, als an den Problemen des Kunden interessiertes Gegenüber, indem er mitdenkt und Arbeit abnimmt oder Lösungen bereithält. Dies alles zu leisten, ist die Aufgabe des Vertriebs von heute – eine strukturelle Herausforderung an die Vertriebsabteilung und ihre Vertriebsmitarbeiter.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vertrieb und die Kunst zu Überzeugen&#8221;</p></blockquote>
<p>In ihrem Besteller „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868815856?creativeASIN=3868815856&amp;linkCode=w00&amp;linkId=&amp;ref_=as_sl_pc_tf_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank">The Challenger Sale</a>“ zeigen die CEB-Vertriebsexperten Matthew Dixon und Brent Adamson &#8211; im englischen Sprachraum ein Bestseller mit &gt; 300.000 verkauften Exemplaren, dass vor allem Vertriebler mit einem „Challenger“ Profil die besten Abschlüsse erzielen. Das Buch ist nach den Angaben der Verfasser &#8220;eine Quelle der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/spin-doctors-ueberzeugungskuenstler-im-people-business/" target="_blank">Inspiration</a>&#8221; und hilft dem Leser, sein Profil als <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/" target="_blank">Vertriebler</a> zu analysieren und gezielt zu verändern, um am Ende kreativer und besser zu sein. Wir haben gesprochen mit Lothar Sommer, bei CEB verantwortlich für den deutschprachigen Markt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie überzeugen Mitarbeiter im Vertrieb ihre Kunden davon, eine Premiumlösung zu kaufen, statt einer Lösung, die &#8220;gerade gut genug&#8221; ist?</strong></p>
<p><em>Lothar Sommer:</em> Wenn Sie einen Verkaufsleiter fragen, wie sich der Verkauf in den letzten zehn Jahren verändert hat, werden Sie eine Menge Antworten, aber nur ein wiederkehrendes Thema zu hören bekommen: Es ist sehr viel schwieriger geworden! Umfassende Studien von CEB haben gezeigt, dass selbst Unternehmen, die zu den besten ihrer jeweiligen Branche gehören, sich fast nur noch in preisgetriebenen <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Verkaufsgesprächen</a> wiederfinden.</p>
<p>Kunden sind mittlerweile perfekt über ihre Beschaffungsmärkte informiert und kennen die Branchenführer und ihre Lösungen bis ins Detail. Die Kunden sind so in der Lage, ihren Bedarf bis ins Detail zu definieren, dann kontaktieren sie die drei besten Anbieter und wollen dann eigentlich nur noch wissen: Was kostet diese Lösung bei Euch?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und das Ergebnis?</strong></p>
<p><em>Lothar Sommer:</em> Im Ergebnis erweist sich die <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">Überzeugung</a>, dass eine jahrelange, gut gepflegte Kundenbindung der direkteste und zuverlässigste Garant für Wachstum ist, als falsch. Stattdessen steigern die besten Unternehmen ihre Geschäfte dadurch, dass sie Kunden herausfordern.</p>
<p>Zu diesem Zweck haben sie ihre Vertriebs- und Marketingabteilung neu ausgerichtet. Das Verkaufsgespräch mit dem Kunden wird so konzipiert, dass das derzeitige Denken des Kunden durchkreuzt wird – um ihn aufzuklären, statt ihm einfach etwas zu verkaufen.</p>
<h2 id="vertrieb-eine-typsache">Vertrieb &#8211; eine Typsache</h2>
<p>Dies hat CEB auf der Grundlage einer umfassenden Untersuchung von Vertriebsmitarbeitern aus verschiedenen Branchen und Regionen belegt. Da CEB diese Studie seit Jahren weiterführt, wurden inzwischen mehr als 49.000 Vertriebler befragt, die die Ergebnisse bestätigen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Typen von Vertriebsmitarbeitern haben Sie klassifiziert?</strong></p>
<p><figure id="attachment_7171" aria-describedby="caption-attachment-7171" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7171"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/Buchcover-2D-282x400.jpg"  alt="Mehr Wissen? Buch kaufen..."  width="160"  height="227"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/Buchcover-2D-282x400.jpg 282w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/Buchcover-2D-705x1000.jpg 705w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/Buchcover-2D-720x1022.jpg 720w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/Buchcover-2D.jpg 1804w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7171" class="wp-caption-text">Mehr Wissen? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Lothar Sommer:</em> Alle Vertriebsmitarbeiter können einem von fünf Profilen zugeordnet werden: Beziehungspfleger konzentrieren sich auf den Aufbau von starken persönlichen und beruflichen Beziehungen. Sie sind großzügig mit ihrer Zeit und bemühen sich dem Kunden jeden Wunsch zu erfüllen. Außerdem arbeiten sie hart daran, Spannungen in der Geschäftsbeziehung zu lösen.</p>
<ul>
<li><strong>Harte Arbeiter</strong> kommen früh, bleiben lange und gehen immer investieren immer mehr als notwendig. Sie tätigen mehr Anrufe in einer Stunde und machen mehr Besucher in einer Woche als fast alle anderen im Team. Sie <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">legen viel Wert auf Feedback</a>.</li>
<li><strong>Einsame Wölfe</strong> sind sehr selbstbewusst: Sie sind die „Cowboys des Außendienstes“, die sich nicht an Regeln und Prozesse halten. Sie erledigen die Dinge auf ihre Weise oder gar nicht</li>
<li><strong>Problemlöser</strong> sind zuverlässig und detailorientiert. Sie haben den Ehrgeiz, alle Zusagen, Versprechungen und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Erwartungen zu erfüllen</a> &#8211; auch nachdem der Kauf abgeschlossen wurde. Sie legen einen Schwerpunkt auf die Nachbetreuung und achten darauf, dass Servicefragen rund um die Umsetzung und Anwendung umgehend und umfassend bearbeitet werden.</li>
<li><strong>Challenger</strong> sind die diskutierfreudigen im Team. Sie haben ein gutes Verständnis vom Geschäft Ihres Kunden. Sie können ihm Möglichkeiten aufzeigen, wie er sich effizienter im Wettbewerb behaupten kann. Sie haben keine Scheu davor, ihre Ansichten mitzuteilen, selbst wenn diese kontrovers sind. Challenger sind bestimmend und neigen dazu, Kunden ein wenig zu drängen –, sowohl in ihrer Denkweise als auch in Fragen wie beispielsweise der Preisgestaltung. Ihre Challenger-Mentalität beschränkt sich nicht nur auf die Kunden. Sie neigen dazu, auch ihre eigenen Vorgesetzten und die Führungskräfte innerhalb ihrer Firma voranzutreiben.</li>
</ul>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und nun&#8230;</strong></p>
<h2 id="vertriebler-beziehungspfleger">Vertriebler = Beziehungspfleger</h2>
<p><em>Lothar Sommer:</em> Betrachtet man nun die Gruppe der Verkäufer, die überdurchschnittlich erfolgreich waren (jeweils die Top 20 eines Vertriebsteams) dann stellt man zwei sehr überraschende Dinge fest: Zum einen sind die „Challenger“ hier mit 39 Prozent deutlich überrepräsentiert. Zum anderen finden wir in dieser Gruppe kaum noch „Beziehungspfleger“! Challenger sind also unter den heutigen Marktverhältnissen weitaus erfolgreicher als Beziehungspfleger!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was unterscheidet den „Challenger“-Typen von anderen Vertrieblern?</strong></p>
<p><em>Lothar Sommer:</em> In der Analyse der Autoren erwiesen sich folgende Merkmale als statistisch signifikant, um jemanden als Challenger zu definieren:</p>
<ul>
<li>Ein Challenger definiert sich durch seine Fähigkeit, drei Dinge zu tun: Erkenntnisse zu vermitteln, maßschneiderte Lösungen zu liefern und die Führung im Verkaufsgespräch zu übernehmen.</li>
<li>Mit ihrer einzigartigen Perspektive auf das Kundengeschäft und ihrer Fähigkeit, nachhaltige Dialoge zu führen, sind die Challenger in der Lage, tatsächlich zu vermitteln, warum die eigene Lösung werthaltiger ist, als die des Wettbewerbs.</li>
<li>Weil Challenger einen besonderen Sinn für die wirtschaftlichen Antriebskräfte eines Kunden besitzen, können sie ihr Angebot maßschneidern und der richtigen Person innerhalb des Kundenunternehmens ansprechen, um diese davon zu überzeugen. Zudem verspüren Challenger keinerlei Unbehagen, wenn sie über Geld sprechen, und können den Kunden, falls notwendig, ein wenig unter Druck setzen. Auf diese Weise übernimmt der Challenger die Führung im Verkaufsvorgang.</li>
</ul>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>:<strong> Und wie unterscheidet sich das Profil des Challengers von dem des Beziehungspflegers?</strong></p>
<p><em>Lothar Sommer:</em> Challenger sind erfolgreich, weil Sie ihren Kunden etwas Neues beibringen, sei es ein Problem, dass diese noch gar nicht erkannt haben oder auch eine Chance, die der Kunde so noch nicht gesehen hat. Dies ist kein Standard-Lösungsverkaufs-Ansatz, der sich auf die Analyse offenkundiger Bedürfnisse konzentriert. Ein Verkaufsgespräch mit einem Challenger liefert dem Kunden wertvolle neue Einsichten.</p>
<h2 id="massgeschneidertes-statt-massenware">Maßgeschneidertes statt Massenware</h2>
<p>Der Challenger ist hervorragend im Vermitteln von Erkenntnissen, beim Maßschneidern von Lösungen und bei der Übernahme von Führung im <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Verkaufsgespräch</a>. Während der Challenger sich darauf konzentriert, den Kunden aus seiner Komfortzone zu drängen, richtet der Beziehungspfleger sein Augenmerk darauf, in diese Komfortzone eingelassen zu werden. Er legt den Schwerpunkt darauf, starke persönliche Beziehungen innerhalb des gesamten Unternehmens aufzubauen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Der Beziehungspfleger hat also eine echte Dienstleistungsmentalität. Während der Challenger&#8230;</strong></p>
<p><em>Lothar Sommer:</em> &#8230; auf den Kundenwert fokussiert, kümmert sich der Beziehungspfleger mehr um die Bequemlichkeit des Kunden. Der Challenger überzeugt, weil er während des Verkaufsprozesses ein gewisses Maß an konstruktiver Spannung aufrechterhält. Der Beziehungspfleger dagegen strebt danach, Spannungen zu lösen oder zu entschärfen. Es ist der genau umgekehrte Ansatz. Der Beziehungspfleger ist liebenswert, aber nicht sehr effektiv.</p>
<p>Der Challenger dagegen weiß, dass es sowohl für ihn als auch für den Kunden von Wert ist, die Spannung länger aufrechtzuerhalten, damit der Kunde, sein eigenes Geschäft mit anderen Augen sieht. Im Idealfall zeigt der Challenger seinem Kunden Möglichkeiten auf, wie dieser mit der angebotenen Lösung Geld verdienen oder Geld sparen kann – und zwar in einer Art und Weise, die neu für den Kunden ist.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-196378274/stock-photo-group-of-multiethnic-busy-people-working-in-an-office" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/12/erfolg-im-vertrieb-typsache-grosse-deal/">Typsache Vertrieb: Der große Deal, hier und jetzt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Coaching – ABC (3/3): Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-hauptsache-sozial-stabilitaet-und-leistungsvermoegen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2015 06:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schon die Konkurrenz gecheckt? Permanentes Vergleichen mit anderen Alpha-Männchen macht müde. Freunde helfen beim Abschalten &#8211; oder ein Coach. Wie Psychologin Judith Bergner berichtet&#8230; Stabile soziale Beziehungen sind die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-hauptsache-sozial-stabilitaet-und-leistungsvermoegen/">Coaching – ABC (3/3): Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="heute-schon-die-konkurrenz-gecheckt-permanentes-vergleichen-mit-anderen-alpha-maennchen-macht-muede-freunde-helfen-beim-abschalten-oder-ein-coach-wie-psychologin-judith-bergner-berichtet8">Heute schon die Konkurrenz gecheckt? Permanentes Vergleichen mit anderen Alpha-Männchen macht müde. Freunde helfen beim Abschalten &#8211; oder ein Coach. Wie Psychologin Judith Bergner berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-7180"></span></p>
<p>Stabile soziale Beziehungen sind die Grundlage für seelische und körperliche Gesundheit, das bestätigen Forschungsergebnisse aus Psychologie und Neurobiologie. Menschen brauchen Klarheit, Zielorientierung und ein Gefühl des Aufgehobenseins – sowohl im Beruf als auch im Privatleben. Die Realität aber sabotiert heutzutage genau diese Grund- bedürfnisse. Sich in Arbeitswelten zu bewegen heißt:</p>
<ul>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank">Konkurrenzdruck</a></li>
<li>Arbeitsplatzunsicherheit</li>
<li>Verlust der Solidarität</li>
<li>Ständiger Leistungsvergleich, über den die individuelle, persönliche Identität definiert wird. 100 Prozent Zielerreichung ist nicht mehr gut genug</li>
<li>Übererfüllung der Zielvereinbarung wird im außertariflichen Bereich erwartet.</li>
</ul>
<p><figure id="attachment_7184" aria-describedby="caption-attachment-7184" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7184"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte-370x400.jpg"  alt="Ohne Vision, Mission und Werte kein Leitbild. Mehr davon? Buch kaufen..."  width="160"  height="173"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte-370x400.jpg 370w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte.jpg 462w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7184" class="wp-caption-text">Ohne Vision, Mission und Werte kein Leitbild. Mehr davon? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Dafür gefordert wird: ständige Erreichbarkeit, überlange Arbeitszeiten, <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/" target="_blank">Flexibilität</a> und höchste soziale wie personale Kompetenz, damit gesetzte Ziele unter hohem Zeitdruck und bei hoher Arbeitslast dennoch erreicht werden. Paul Goodman, einer der Begründer der Gestaltpsychotherapie, prognostizierte schon in den 1970er-Jahren eine »Welt ohne Asyl«. Da die Sicherheit und Stabilität im Außen durch die zunehmende Komplexität abnimmt, wird das Geborgensein im Inneren, mit sich selbst wesentlich.</p>
<p>Dies ist der Hintergrund, vor dem Coaching im Sinne der eigenen Orientierung und eigenen Visionsbildung seine Berechtigung erhält. Motivierung für eine Zielerreichung zu erzeugen erfordert Identifikation. Damit das berufliche Wirken als sinnvoll und erfüllend erlebt wird, folgt es der Identifikation mit dem, was als wertvoll empfunden wird. Eine natürliche Folge ist ein Bild, eine Vorstellung oder Vision dessen, wofür das eigene Leben steht.</p>
<p>Ein Lebensweg, der in dieser Weise einer Vision folgt, ermöglicht ein Gefühl von Kohärenz: Das, was ich tue, mit wem ich es tue, wo ich es tue und wie ich es tue, entspricht mir, gibt meinem Leben Sinn und obliegt meiner Kontrolle. Dies zu unterstützen, ist Absicht des vorgestellten Coachingprozesses.</p>
<h2 id="individualcoaching-ansatz-und-ablauf">Individualcoaching: Ansatz und Ablauf</h2>
<p>Grundlage für dieses Vorgehen sind Konzepte der Systemtheorie, Gestaltpsychotherapie, Hypnotherapie und Acceptance-Commitment-Therapy (ACT) so- wie die Forschungsergebnisse Julius Kuhls zu neuronalen Bedingungen der Selbstmotivierung. Es heißt »keine Methode ohne Konzept«. Deshalb empfehle ich im Zweifel, sich in die konzeptionellen Hintergründe der Methoden einzuarbeiten. Dann werden Sie sie sicherer anwenden können.</p>
<p>Langjährige Erfahrungen in der Beratung unterschiedlicher Veränderungsprojekte und  in der Begleitung zahlreicher Führungskräfte in Team- und Einzelcoachings haben mir gezeigt, dass im Wesentlichen vier Phasen für die Visionsfindung und Umsetzung durchlaufen werden  müssen:</p>
<ul>
<li><strong>Phase </strong><strong>1: </strong>Sich selbst, den eigenen Lebensweg und das damit verbundene Erleben</li>
<li><strong>Phase</strong> <strong>2: </strong>Zugang zum »Selbst«, zu den eigenen Werten und Motiven her- stellen.</li>
<li><strong>Phase </strong><strong>3: </strong>Kreatives Denken ermöglichen, damit ein starkes Bild für die eigene Zukunft  entstehen</li>
<li><strong>Phase </strong><strong>4: </strong>Handlungsenergie und Motivierung erzeugen, damit das Notwendige getan wird, um die eigene Vision Wirklichkeit werden zu</li>
</ul>
<p>Geeignet ist dieser Ansatz für Menschen,</p>
<ul>
<li>die sich in einem Dilemma befinden, in einem inneren Konflikt zwi- schen zwei oder mehreren Interessen</li>
<li>die das Gefühl haben, sich nicht mehr zu spüren, die nicht wissen, was ihnen guttut</li>
<li>die sich immer wieder fragen: Wofür tue ich mir das alles an?</li>
<li>die sich erschöpft fühlen</li>
<li>die sich nicht motivieren können</li>
<li>die meinen, freundlich zu sein und dennoch auf Ablehnung und Misstrauen stoßen</li>
<li>die sich schnell aufregen und reizbar sind</li>
<li>die das Gefühl haben, sich selbst im Weg zu stehen</li>
<li>die vieles tun könnten, aber keine Ahnung haben, was sie tun wollen</li>
<li>für die ihre Arbeit zur Anstrengung geworden ist</li>
<li>für die eine anstehende berufliche Veränderung (zum Beispiel Beförderung) Zweifel auslöst</li>
</ul>
<p>Der genaue Ablauf und die beabsichtigten Ergebnisse eines Coachingpro- zesses entwickeln sich beim ersten Klärungsgespräch und Kennenlernen des Klienten. Das heißt: Der vorliegende Ablauf beginnt nach dem ersten Gespräch und wird auf sechs bis zehn Sitzungen prognostizert. An einem konkreten Beispiel schildere ich die Vorgehensweisen und gebe Hinweise, worauf Coaches zu achten haben.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: patpitchaya/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-260096459/stock-photo-two-glowing-light-bulbs" target="_blank">Shutterstock</a></em></p>
<h4 id="weitere-artikel-in-der-coaching-serie">Weitere Artikel in der &#8220;Coaching&#8221;-Serie:</h4>
<ul>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-beschleunigung-erschoepfung/" target="_blank">Es ist kompliziert? Beschleunigung vs. Erschöpfung</a></li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/" target="_blank">Du schaffst das! Stress vs. Resilienz</a></li>
</ul><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-hauptsache-sozial-stabilitaet-und-leistungsvermoegen/">Coaching – ABC (3/3): Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Coaching – ABC (2/3): Es ist kompliziert? Beschleunigung vs. Erschöpfung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-beschleunigung-erschoepfung/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2015 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beschleunigung. Immer höher, schneller, weiter. Ihr kommt da nicht mit?  Die Arbeitswelt ist komplex. Coaching hilft, findet Psychologin Judith Bergner&#8230; Coaching in beruflichen Zusammenhängen findet immer in einem Kontext statt.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-beschleunigung-erschoepfung/">Coaching – ABC (2/3): Es ist kompliziert? Beschleunigung vs. Erschöpfung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="beschleunigung-immer-hoeher-schneller-weiter-ihr-kommt-da-nicht-mit-die-arbeitswelt-ist-komplex-coaching-hilft-findet-psychologin-judith-bergner">Beschleunigung. Immer höher, schneller, weiter. Ihr kommt da nicht mit?  Die Arbeitswelt ist komplex. Coaching hilft, findet Psychologin Judith Bergner&#8230;</h3>
<p><span id="more-7177"></span></p>
<p>Coaching in beruflichen Zusammenhängen findet immer in einem Kontext statt. Der Klient bewegt sich in einem komplexen, sozialen und offenen System. Komplexe Systeme unterliegen anderen Regeln als komplizierte Systeme. Komplizierte Sachverhalte sind durch einen mechanistischen Denkstil beherrschbar und beruhen auf <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/fuehrung-vom-ungeliebtem-f-wort-zum-leadership/">Ursache-Wirkungs-Konstellationen</a>. Dieser Denkstil ist hilfreich, wenn es um die Konstruktion hochkomplizierter Produkte, wie beispielsweise Autos mit gut 3 000 Bauteilen, um Kaffeevollautomaten oder Computertomografen geht. Er ist nicht mehr adäquat, wenn es darum geht, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und sich darin angemessen zu verhalten.</p>
<h2 id="systemregeln-ueberdenken-und-die-eigene-kommunikation">Systemregeln überdenken und die eigene Kommunikation</h2>
<p>Komplexität wird in einem sozialen System wie einem Unternehmen durch Akteure erzeugt, die in vielfältigen Beziehungen und Konstellationen miteinander kommunizieren. Die Art der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karriere-kommunikation-wenn-manager-scheitern/">Kommunikation</a> innerhalb der Systemregeln erzeugt Verhalten. Es sind also die Regeln des Systems, die ein bestimmtes Verhalten zur Folge haben. Sie wirken stärker als die individuelle Überzeugung. Der Coach erkundet die Spielregeln, die Muster, nach denen sich die Akteure verhalten und betrachtet sein Gegenüber sowohl in seiner Individualität als auch als Spielfigur in einem Spiel.</p>
<p>Systemkompetenz bedeutet hier vor allem: Muster erkennen können. In komplexen Systemen kommt es zu Ereignissen, die nicht vorherzusehen waren: nicht lineare Ereignisse. Kleine Störungen des Systems oder minimale Unterschiede in den Anfangsbedingungen führen zu unkalkulierbaren Er- gebnissen, die sich den Risikomanagementinstrumenten entziehen. Einfach ausgedrückt:</p>
<p>Die zunehmende Vernetzung hat die Welt unsicherer gemacht. Wer hätte prognostizieren können, dass im Juli 2009 die kostenlose SMS- Applikation »<a href="http://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/">WhatsApp</a>« ein ertragreiches Geschäftsmodell der Service-Provider in kurzer Zeit obsolet macht? Wie kann sich eine Führungskraft auf Ereignisse dieser Art einstellen und bei aller Ungewissheit intelligente Entscheidungen treffen?</p>
<p>Der Kontext, in dem berufliches Coaching als Unterstützungsfunktion auftaucht, ist geprägt von den Eigenschaften der globalisierten Wirtschaftswelt. Der globale Wettbewerb bringt Erscheinungen hervor, die im kollektiven Zusammenwirken aus sich selbst heraus entstehen, ohne dass ein einzelner Akteur diese erzeugen könnte (das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile). Diese Erscheinungen sind heute:</p>
<ul>
<li>Arbeitsverdichtung</li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">Beschleunigung</a></li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Leistungssteigerung</a></li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Effizienzsteigerung</a> und</li>
<li>Potenzialausschöpfung</li>
</ul>
<p>Das globale Wirtschaften bedeutet aktuell: Der Druck auf die Akteure wächst.  Maßnahmen  zur  Leistungssteigerung  und  -erhaltung  werden  installiert.</p>
<p>Die Identität des menschlichen Daseins ergibt sich nur mehr aus ihrem Nutzwert für die unternehmerische Wertschöpfung. Diese Entwicklung hat sich im globalen Wettbewerb so ergeben und hat letztlich die radikale Ausnutzung der menschlichen Ressourcen zur Folge: Sie führt zu</p>
<ul>
<li>Erschöpfungssyndromen</li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">Depressionen</a></li>
<li>Angsterkrankungen und weiteren somatoformen Störungen, wie die Zusammenstellung aktueller Studien des Bundesamts für Arbeitsschutz zum Thema Arbeitsbelastungen eindrücklich belegt.</li>
</ul>
<p>Der Zusammenhang zwischen negativem beruflichen Stress und dem Auftreten von psychischen Störungen ist nachgewiesen. Die WHO zusammen mit der Weltbank prognostizieren (Moussavi 2007; Ferrari 2010), dass bis zum Jahre 2020 depressive Verstimmungen nach den ischämischen Herz- erkrankungen vor allen anderen Krankheiten auf dem Rangplatz 2 der welt- weiten Krankheitsbelastung stehen werden (heute Rang 4).</p>
<h2 id="psychosoziales-am-arbeitsplatz-immer-mehr-seelische-leiden">Psychosoziales am Arbeitsplatz: Immer mehr seelische Leiden</h2>
<p><figure id="attachment_7184" aria-describedby="caption-attachment-7184" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7184"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte-370x400.jpg"  alt="Ohne Vision, Mission und Werte kein Leitbild. Mehr davon? Buch kaufen..."  width="160"  height="173"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte-370x400.jpg 370w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte.jpg 462w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7184" class="wp-caption-text">Ohne Vision, Mission und Werte kein Leitbild. Mehr davon? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Sozial- und Arbeitsmediziner gehen nach den Ergebnissen einer DAK-Expertenbefragung (DAK Gesundheitsreport 2005, S. 136) davon aus, dass wir es mit einer signifikanten Zunahme von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen zu tun haben. Allein in Deutschland stiegen aufgrund seelischer Leiden im Jahr 2010 etwa 70 000 Beschäftigte vorzeitig aus dem Berufsleben aus – Tendenz steigend.</p>
<p>Die volkswirtschaftlichen Kosten werden in Deutschland mit 29 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Dem tief greifenden Wandel von Gesellschaft und Arbeitswelt wird als Auslöser für Verunsicherung, Distress und psychische Erschöpfung hohe Bedeutung beigemessen.</p>
<p>Die wesentlichen Bedingungen, die Gesellschaft und Arbeitswelt heute bestimmen, sind die Vorherrschaft der Ökonomie und die Instabilität fast aller Lebenswelten. Die oberste Maxime für die Gestaltung jedes Lebensbereichs ist das ökonomische Prinzip. Effizienz und Effizienzsteigerung sind angesagt. Das ist so selbstverständlich, dass es meistens nicht hinterfragt wird. Die gesamte Gesellschaft wird »unternehmerisch« gedacht und »Unternehmerverhalten« wird als Rollenideal angepriesen, das  wir  schätzen und pflegen sollten.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Pressmaster/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-149934173/stock-photo-female-psychologist-consulting-mature-man-during-psychological-therapy-session" target="_blank">Shutterstock</a></em></p>
<h4 id="weitere-artikel-in-der-coaching-serie">Weitere Artikel in der &#8220;Coaching&#8221;-Serie:</h4>
<ul>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/" target="_blank">Du schaffst das! Stress vs. Resilienz</a></li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-hauptsache-sozial-stabilitaet-und-leistungsvermoegen/" target="_blank">Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz</a></li>
</ul><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-beschleunigung-erschoepfung/">Coaching – ABC (2/3): Es ist kompliziert? Beschleunigung vs. Erschöpfung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Coaching – ABC (1/3): Du schaffst das! Stress vs. Resilienz</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-stress-resilienz/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 06:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein erfülltes Leben, wer will das nicht? Noch nie gab es so viele Coaching-Anbieter, die alles (Un-)Mögliche versprechen. Über das Umfeld und die Bedingungen, in denen solche Coachings stattfinden schreibt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ein-erfuelltes-leben-wer-will-das-nicht-noch-nie-gab-es-so-viele-coaching-anbieter-die-alles-un-moegliche-versprechen-ueber-das-umfeld-und-die-bedingungen-in-denen-solche-coachings-stattfinden">Ein erfülltes Leben, wer will das nicht? Noch nie gab es so viele Coaching-Anbieter, die alles (Un-)Mögliche versprechen. Über das Umfeld und die Bedingungen, in denen solche Coachings stattfinden schreibt Psychologin Judith Bergner im gerade erschienenen Buch „Vision – Mission – Werte. Die Basis der Leitbild- und Streategieentwicklung“, herausgegeben von Dagmar Werther&#8230;.</h3>
<p><span id="more-7176"></span><br />
Der Coachingsprozess folgt der Vorstellung und dem Grundverständnis eines gesunden Menschen, dessen Dasein mit Sinn erfüllt ist, der sich selbst motivieren und seine Stimmung regulieren kann. Er ist im Einklang mit  sich. <strong>Kopf</strong> (analytisches Denken), <strong>Herz</strong> (Gefühl für das, was bedeutsam und wichtig ist) und <strong>Hand</strong> (eigene Handlungsmöglichkeiten) stimmen überein.</p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coaching</a> soll den Coachee dabei unterstützen, motiviert und engagiert die hohen Anforderungen zu meistern, die ihm eine komplexe Arbeitswelt auferlegt. Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um diesen Aufgaben gewachsen zu sein, um leistungsfähig und gesund zu bleiben?</p>
<h2 id="gesundheit-schafft-leistungsfaehigkeit">Gesundheit schafft Leistungsfähigkeit</h2>
<p>Die <a href="http://www.euro.who.int/de/health-topics/Life-stages/sexual-and-reproductive-health/news/news/2011/06/sexual-health-throughout-life/definition" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Definition der WHO, was Gesundheit ist</a>, bietet auch für das Coaching ein hilfreiches  Grundverständnis. Dazu 10 Punkte:</p>
<ol>
<li>Belastungsfähige, »<a href="http://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/">resiliente</a>«, emotional stabile Menschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie in der Lage sind, wertvolle Absichten für sich und ihr Leben zu bilden und diese Absichten zu verfolgen</li>
<li>Sie sind nicht leicht zu irritieren, wenn es einmal nicht nach ihrem Plan läuft und können Frustrationen tolerieren</li>
<li>Sie blicken grundsätzlich zuversichtlich auf die Herausforderungen, die das Leben für sie bereithält</li>
<li>Sie können mit Rückschlägen umgehen und negative Erfahrungen kompensieren</li>
<li>Sie sind <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">emotional stabil</a> auch dadurch, dass sie in der Lage sind, ihre Emotionen zu regulieren</li>
<li>Sie können ihre eigenen Gefühle wahrnehmen, angemessen ausdrücken und das eigene Verhalten reflektieren. Das heißt auch, sie bringen sich in eine gute Stimmungslage, um sich selbst zu motivieren</li>
<li>In <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Stresssituationen</a> sind sie fähig, sich selbst zu beruhigen und fokussieren sich dadurch leichter, auf das, was in einer An- spannungssituation wichtig ist</li>
<li>Sie geben sich nicht die »Schuld«, wenn etwas misslungen ist und präsentieren sich nicht als Opfer ihrer Lebensumstände. Gleichwohl sind sie bereit, Verantwortung für das zu übernehmen, was sie erleben</li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Schwierigkeiten und Probleme lösen</a> sie nicht allein, sie nehmen von anderen Unterstützung an</li>
<li>Sie sind bereit, viel dazuzulernen</li>
</ol>
<h2 id="kohaerenz-als-grundlage-fuer-ein-erfuelltes-arbeits-leben">Kohärenz als Grundlage für ein erfülltes (Arbeits-)Leben</h2>
<p>Aaron Antonovsky widmete seine Forschungsarbeiten den Bedingungen, die Gesundheit erzeugen. Nicht das, was krank macht, interessierte ihn, sondern das, was gesund und leistungsfähig erhält. Der Kernbegriff seiner Arbeiten ist das Gefühl von Kohärenz (<em>cohaerere: lat. zusammenhängen</em>), ein tief verankertes Gefühl des Vertrauens in das Leben – als Voraussetzung für den Erhalt physischer und psychischer Gesundheit. Dieses Gefühl der Kohärenz schützt bei Belastungen und bildet die Grundlage seines <a href="http://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/medizinische-begriffe/was-ist-salutogenese" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Salutogenese-Modells</a>:</p>
<p>»Das Kohärenzgefühl ist eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersehbar und erklärbar sind; einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen; diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen« (Anto- novksy 1997, S. 36).</p>
<p><figure id="attachment_7184" aria-describedby="caption-attachment-7184" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7184"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte-370x400.jpg"  alt="Ohne Vision, Mission und Werte kein Leitbild. Mehr davon? Buch kaufen..."  width="160"  height="173"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte-370x400.jpg 370w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/11/werte.jpg 462w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7184" class="wp-caption-text">Ohne Vision, Mission und Werte kein Leitbild. Mehr davon? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Im Coaching geht es daher darum, diese Kohärenz aufrechtzuerhalten beziehungsweise herzustellen. Für die Klienten ist es wichtig, das Grundvertrauen darin zu entwickeln, dass die Ereignisse im gegebenen Kontext in sich zusammenhängen, nachvollziehbar und kreativ zu bewältigen sind. Die Möglichkeit und die Fähigkeit, selbst bestimmte Ziele zu verfolgen und zu erreichen, die einem am Herzen liegen, schaffen die Voraussetzung für Resilienz und Leistungsfreude.</p>
<p>Es gibt nicht immer offenkundige Handlungsspielräume und Partizipationsmöglichkeiten beim Gestalten von Prozessen und Zielen, damit die Tätigkeit in einem Unternehmen auch zum eigenen Lebenswerk werden kann. Dabei ist die Übereinstimmung der eigenen Werte und Motive mit den Zielen des Unternehmens, in dem man tätig ist, ein natürliches Bedürfnis, das dafür sorgt, dass die persönliche Integrität und Motivation erhalten bleibt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Suchota/ Shutterstock</em></p>
<h4 id="weitere-artikel-in-der-coaching-serie">Weitere Artikel in der &#8220;Coaching&#8221;-Serie:</h4>
<ul>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-beschleunigung-erschoepfung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Es ist kompliziert? Beschleunigung vs. Erschöpfung</a></li>
<li><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/11/coaching-hauptsache-sozial-stabilitaet-und-leistungsvermoegen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hauptsache sozial! Konkurrenz-Check vs. Resonanz</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Twitter: Per Anhalter durchs Twitterversum</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 08:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Twitter ist dran. Mit Ihnen oder ohne euch! Wie und wo seid ihr auf welche Art und Weise am zwitschern? Michael Rajiv Shah fasst zusammen, wie ihr etwas aus Twitter&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="twitter-ist-dran-mit-ihnen-oder-ohne-euch-wie-und-wo-seid-ihr-auf-welche-art-und-weise-am-zwitschern-michael-rajiv-shah-fasst-zusammen-wie-ihr-etwas-aus-twitter-fuer-euch-und-eure-ziele-machen-koe">Twitter ist dran. Mit Ihnen oder ohne euch! Wie und wo seid ihr auf welche Art und Weise am zwitschern? Michael Rajiv Shah fasst zusammen, wie ihr etwas aus Twitter für euch und eure Ziele machen könnt&#8230;</h3>
<p><span id="more-7058"></span></p>
<p>Schon drin? Bei mir ist es jetzt sieben Jahre her, dass ich in diese neue Welt eingetaucht bin, ohne dass ich mir jemals hätte vorstellen können, wie viel Neues sich für mein berufliches und persönliches Leben daraus entwickeln wird. Es begann 2005 auf einer Plattform, die man heute gar nicht als Social Media bezeichnen würde.</p>
<p>Ich lernte meine Frau in einem anonymen Forum kennen. Ob Sie es glauben oder nicht: Wir verliebten uns virtuell und verwendeten bis zu unserem Zusammenleben (ich komme ursprünglich aus Düsseldorf) das soziale Netzwerk <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/08/xing-vom-adressenverwalter-zur-netzwerkpflege/">XING</a> (ehemals openBC) dazu, unsere Kommunikation über 1000 Kilometer hinweg aufrechtzuerhalten und ein gemeinsames Netzwerk in meiner neuen Heimat Wien aufzubauen.</p>
<p>Hätte ich mich nicht neugierig und beinahe zufällig für eine bestimmte Antwort meiner Frau interessiert, wäre ich weder Vater (persönlich) noch Social Media Coach und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Berater</a> (beruflich) geworden. Außerdem würden Sie dieses Buch, es ist mein zweites, nicht in den Händen halten können.</p>
<h2 id="virtuelles-vs-realitaet">Virtuelles vs. Realität</h2>
<p>Social Media (auch Twitter) gibt Neuem die Möglichkeit, real zu werden. Diese für mich und meine Arbeit essenzielle Erfahrung gebe ich gern in einem kurzen Satz wieder: „Die ganze Kunst des Social Networking besteht darin, virtuellen Werkzeugen die Kraft realen Lebens einzuhauchen.“</p>
<p>Ein paar Grundannahmen, wann dieser Ratgeber das Richtige für euch sein könnte. Ihr habt&#8230;</p>
<ul>
<li>grundsätzlich von Social Media (insbesondere Twitter) gehört und seid beruflich und/oder privat neugierig, wie ihr Twitter für eure Belange verwendet.</li>
<li>habt schon einen Twitteraccount, aber euer Konto liegt aus welchen Gründen auch immer brach, und ihr wollt herausfinden, wie ihr das am effektivsten ändert.</li>
<li>wollt Twitter gezielt für ein bestimmtes berufliches oder privates Vorhaben nutzen.</li>
<li>wollt News aus aller Welt nicht nur früher als alle anderen erhalten, sondern darüber hinaus auch die Möglichkeit nutzen können, direkt mit bekannten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Ihrer Branche ins Gespräch zu kommen.</li>
<li>wünscht euch ein soziales Medium, das perfekt für die mobile Nutzung geeignet ist.</li>
<li>euer Unternehmen möchte in Echtzeit mit (potenziellen) Kunden ins Gespräch kommen.</li>
<li>Effektive Kommunikation mit anderen in Ihren Interessengebieten liegt euch besonders.</li>
<li>Das Twitterversum als Bindeglied zwischen den anderen großen Netzwerken Facebook, XING, Google+, LinkedIn oder Geolocation Services fasziniert euch.</li>
</ul>
<h2 id="take-aways">&#8220;Take-Aways&#8221;</h2>
<p>Das Buch ist so geschrieben, dass ihr jedes Thema an jeder Stelle ganz nach Ihrem Interesse ohne große Vorkenntnisse beginnen, also als komplettes Nachschlagewerk verwenden könnt. Die Kapitel enden mit einer Kurzzusammenfassung, die ich „Ihre Take-aways“ nenne. Wenn Ihnen das Thema Ziele und Strategie besonders am Herzen liegt, das meiner Auffassung entspricht, sollten Sie hinten beim Twitteralltag (einer Art Summary) beginnen.</p>
<p><em>Im Netz findet ihr alle in diesem Buch aufgeführten Links. Fragen zu diesem Buch? Direkt an den Autor via Twitter.</em></p>
<p>Zum Abschluss noch etwas ganz besonders Wichtiges: Social Media haben eine enorme Geschwindigkeit. Schon bei Drucklegung meines ersten Buches „Die besten Erfolgsstrategien im Business-Networking mit XING und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/" target="_blank">LinkedIn</a>“ war das eine oder andere technische Detail obsolet. Um diese permanente Veränderung zu verdeutlichen, habe ich mich diesmal dazu entschieden, den Veränderungsprozess während des Schreibens zu dokumentieren und Ihnen damit die technisch wichtigste Information ans Herz zu legen:</p>
<h2 id="risiken-und-nebenwirkungen">Risiken und Nebenwirkungen&#8230;</h2>
<p><figure id="attachment_7168" aria-describedby="caption-attachment-7168" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7168"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/51-TxD09lXL-271x400.jpg"  alt="Twitter für Einsteiger. Dabei? Buch kaufen..."  width="160"  height="236"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/51-TxD09lXL-271x400.jpg 271w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/51-TxD09lXL-677x1000.jpg 677w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/51-TxD09lXL-720x1064.jpg 720w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/51-TxD09lXL.jpg 907w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7168" class="wp-caption-text">Twitter für Einsteiger. Dabei? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Wenn ihr euch auf Social Media einlassr, dann bedenkz: Sicher ist nur, dass nichts dauerhaft sicher ist! Auf die Entwicklung von Social-Media-Plattformen haben wir als Nutzer nur in äußerst seltenen Fällen Einfluss.</p>
<p>Das heißt, der einzige Ort, an demeuerUnternehmen eine relativ hohe Kontroll- und Steuermöglichkeit haben, ist Ihre Webpräsenz oder Ihr Blog.</p>
<p>Unter Berücksichtigung dieser Planungssicherheit solltet ihr dort den größten Teil Ihrer Ressourcen investieren und Twitter sowie alle anderen Netzwerkanbieter auch lediglich als Filialen Ihrer eigenen Zentrale betrachten.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: jeremykramerdesign/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-208653988/stock-vector-social-media-bird" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/twitter-einsteiger/">Twitter: Per Anhalter durchs Twitterversum</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Individualität vs. Kollektiv: Es lebe die #Freiheit!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/11/individualitaet-vs-kollektiv-es-lebe-die-freiheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2015 19:59:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ideologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Tugenden]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir denken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. In Paris, Frankreich und anderswo auf unserer Welt. Unsere westlichen Werte scheinen bedroht. Doch welche Werte sind das eigentlich? Professorin&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/individualitaet-vs-kollektiv-es-lebe-die-freiheit/">Individualität vs. Kollektiv: Es lebe die #Freiheit!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-denken-an-die-opfer-von-krieg-terror-und-gewalt-in-paris-frankreich-und-anderswo-auf-unserer-welt-unsere-westlichen-werte-scheinen-bedroht-doch-welche-werte-sind-das-eigentlich-professorin-u">Wir denken an die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt. In Paris, Frankreich und anderswo auf unserer Welt. Unsere westlichen Werte scheinen bedroht. Doch welche Werte sind das eigentlich? Professorin Ulrike Ackermann über den Freiheitsbegriff&#8230;</h3>
<p><span id="more-7161"></span></p>
<p>So tragisch der Anlass auch sein mag: die islamistischen Terroranschläge in Paris, die Morde an den Mitarbeitern der Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo und insbesondere die jüngsten grauenhaften Attentate am vergangenen Freitag zwingen uns wieder einmal, uns der grundlegenden Errungenschaften der liberalen Demokratie zu vergewissern, und genau hinzuschauen, wo und in welcher Weise unsere mühsam erkämpften <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Freiheiten</a> und der Kanon westlicher Werte bedroht sind.</p>
<p>Denn explosiver Hass schlägt dem Westen entgegen. Der Terror des &#8220;politischen Islam&#8221; und seine totalitäre Ideologie haben seit dem Massaker in New York am 11. September 2001 inzwischen längst die Hauptstädte Europas erreicht. Gehasst wird der Geist des Westens, wie er in Wissenschaft und Vernunft zum Ausdruck kommt, und sein Lebensstil.</p>
<p>Gebrandmarkt wird sein Individualismus, sein Materialismus und Hedonismus, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Sexualität</a> und ihr Urbild, der weibliche Körper. Besonders dem Gottlosen gilt der Hass, er soll vernichtet werden, um den Weg frei zu machen für die globale Herrschaft des Kalifats. Darin gilt das Individuum nichts und das Kollektiv alles. Mit dem Krieg, den der Islamische Staat und andere Terrorgruppen militärisch wie ideologisch gegen den Westen führen, hat diese totalitäre <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Ideologie</a> rasante Verbreitung gefunden.</p>
<h2 id="freiheitsvergessenheit">Freiheitsvergessenheit</h2>
<p>Wie reagieren die Deutschen auf all diese Herausforderungen? Anstelle einer offensiven Verteidigung der westlichen Freiheitswerte hat man zuweilen eher den Eindruck einer Freiheitsvergessenheit. Antiwestliche Ressentiments auf Seiten der Linken und Rechten beobachten wir auch bei unseren europäischen Nachbarn. Dort ebenso wie bei uns – etwa in Gestalt der inzwischen gespaltenen AfD und der Pegida-Bewegung – reichen diese Ressentiments aber auch in die Mitte der Gesellschaft hinein.</p>
<p>Der diesjährige <a href="http://www.mill-institut.de/" target="_blank">Arbeitsschwerpunkt des John Stuart Mill Instituts</a> widmet sich deshalb den westlichen Werten, die von unterschiedlichen Seiten unter Druck geraten sind. In unserer Repräsentativerhebung, die im Rahmen des Freiheitsindexes 2015 angestellt wurde, wollten wir u.a. wissen:</p>
<ul>
<li>Hat die Bevölkerung ein Bewusstsein von westlichen Freiheitswerten?</li>
<li>Gibt es ein Bedrohungsbewusstsein?</li>
<li>Ist die Gesellschaft bereit, diese Werte zu verteidigen?</li>
</ul>
<p>Die Bereitschaft, westliche Werte im Bündnisfall zu verteidigen, ist in der deutschen Bevölkerung schwach ausgeprägt. Und der offene und latente Antiamerikanismus beeinflusst offensichtlich die Haltung zu westlichen Werten im Unterschied zu demokratischen und freiheitlichen. Das alle drei in unserer westlichen Zivilisationsgeschichte verknüpft sind, scheint im Bewusstsein nicht besonders präsent zu sein.</p>
<p>Die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Terroranschl%C3%A4ge_am_13._November_2015_in_Paris" target="_blank">barbarischen Terrorakte in Paris</a> müssen dazu führen, dass eine breite Debatte in Gang gesetzt wird, die uns klarmacht, dass wir unsere Freiheit gegenüber den Feinden der Freiheit immer wieder neu verteidigen müssen. Unsere westlichen Werte ebenso wie unseren Lebensstil, den anspruchsvollsten, den wir je erreicht haben und den viele Menschen auf der Welt ebenso anstreben. Angesichts der gegenwärtigen Situation sollten wir uns also dringen darüber verständigen und streiten, was uns unsere mühsam erkämpften Freiheiten wert sind – und vor allem: was davon nicht verhandelbar ist.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: faithie/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-324772709/stock-photo-a-better-word-progress-bar-metaphorically-loading-world-peace" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/individualitaet-vs-kollektiv-es-lebe-die-freiheit/">Individualität vs. Kollektiv: Es lebe die #Freiheit!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsethik statt Exzesse: Ypsiloner an der Business School</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/11/wirtschaftsethik-statt-exzesse-ypsiloner-an-der-business-school/</link>
					<comments>https://karriere-einsichten.de/2015/11/wirtschaftsethik-statt-exzesse-ypsiloner-an-der-business-school/#respond</comments>
		
		
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2015 20:33:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Business School]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[GenY]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ole Bick und Felix Fastrich haben als Chairmen das EBS-Symposium organisiert – Thema dieses Jahr: Digitaler Darwinismus. Was Wirtschaftsethik für die Management-Youngsters bedeutet&#8230; Sie studieren im dritten Semester „General Management“&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/wirtschaftsethik-statt-exzesse-ypsiloner-an-der-business-school/">Wirtschaftsethik statt Exzesse: Ypsiloner an der Business School</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ole-bick-und-felix-fastrich-haben-als-chairmen-das-ebs-symposium-organisiert-thema-dieses-jahr-digitaler-darwinismus-was-wirtschaftsethik-fuer-die-management-youngsters-bedeutet">Ole Bick und Felix Fastrich haben als Chairmen das EBS-Symposium organisiert – Thema dieses Jahr: Digitaler Darwinismus. Was Wirtschaftsethik für die Management-Youngsters bedeutet&#8230;</h3>
<p><span id="more-7153"></span></p>
<p>Sie studieren im dritten Semester „General Management“ an der EBS (European Business School) in Oestrich-Winkel, Ole Bick und Felix Fastrich. Wir haben die BWL-Studenten zum Thema Wirtschaftsethik interviewt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was bedeutet Wirtschaftsethik für Sie als angehende Entscheider, zentral oder (wieder/immer noch) &#8220;nice to have&#8221; als Haken am Curriculum?</strong></p>
<p><em>Bick/ Fastrich:</em> Die aktuelle <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Krise</a> bei Volkswagen zeigt, welche Folgen mangelnde Ethik in der Wirtschaft für ein Unternehmen, deren Anteilseigner, Konsumenten, Beschäftigte und gar das Image des Siegels „<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Made in Germany</a>“ haben kann.</p>
<h2 id="nachhaltige-denk-und-handlungsweise">Nachhaltige Denk- und Handlungsweise</h2>
<p>Eine ethisch korrekte und nachhaltige Denk- und Handlungsweise hätte dieser Krise zumindest theoretisch vorbeugen bzw. diese gar verhindern können. Stattdessen scheinen Gier und der wohl wissentlich in Kauf genommene Gesetzesbruch die Leitlinien an zentralen Stellen gewesen zu sein, was letztlich zum Systemversagen geführt hat.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Auch in anderen Bereichen müssen wir uns gesellschaftlich weiterentwickeln. Hin zu&#8230;</strong></p>
<p><em>Bick/ Fastrich:</em> &#8230; einer stärker ethisch geprägten Wirtschaft. Nicht zuletzt der Konsument fordert immer stärker nachhaltig fundierte, ethisch unanfechtbare Produkte, was die Wirtschaft auch aus Nachfragesicht zu ethisch einwandfreiem Handeln zwingt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ethisch einwandfreies Handeln&#8221;</p></blockquote>
<p>Gleichzeitig ist jedoch auch die Orientierung auf möglichst günstige Preise seitens der Konsumenten zu hinterfragen, welche eine entscheidende Maxime für Unternehmen bei der Suche nach noch effizienteren und mitunter unethischen Modellen der Produktion darstellt.</p>
<p>In Zukunft werden mitunter wir dafür verantwortlich sein, ähnliche <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Exzesse</a> zu verhindern. Von daher ist Ethik in der Wirtschaft nicht nur ein einfacher Haken am Curriculum, sondern vielmehr ein zentraler Werteansatz allen Handelns.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sind Sie bereit, sich die ethische Seite der Ökonomie gleich- oder höherwertig anzueignen?</strong></p>
<p><em>Bick/ Fastrich:</em> In unserem Curriculum haben wir in jedem Semester mindestens eine Vorlesungsreihe zum Thema „Ethik in der Wirtschaft“, sei es aus einem praktischen Gesichtspunkt wie im Fach „Business &amp; Society“ oder in eher theoretisch ausgerichteten Fächern wie z.B. Ethik.</p>
<h2 id="offene-wertediskussion">Offene Wertediskussion</h2>
<p>Dies zeigt, dass in unserer Generation eine offene Wertediskussion geführt wird, die über reines Profitdenken hinausgeht. Außerdem sind wir bereit, unser Bewusstsein dafür zu schärfen und uns für dieses Thema zu öffnen. Wir hoffen sehr, in unserem Berufsleben keine Entscheidung treffen zu müssen, die uns ethisch nicht in Ordnung erscheint.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Auf welche Ressourcen greifen Sie zurück, wenn Sie vor einer (ethisch) schwierigen Entscheidung stehen?</strong></p>
<p><em>Bick/ Fastrich:</em> Unsere Eltern stellen weiterhin die größte <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Orientierungshilfe</a> für uns dar. Auch die Diskussion mit anderen Kommilitonen oder mit Professoren ist wichtig. Am Ende des Tages sind wir aber selbst für unsere Entscheidungen verantwortlich, diese Verantwortung können und sollten wir an niemanden abgeben, sondern selbstbestimmt mit dieser umgehen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="http://www.shutterstock.com/de/pic-267943130/stock-photo-ethics-ideals-principles-morals-standards-concept" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/wirtschaftsethik-statt-exzesse-ypsiloner-an-der-business-school/">Wirtschaftsethik statt Exzesse: Ypsiloner an der Business School</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Berufseinstieg: „Ich weiß, wo ich beruflich hin möchte”</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 21:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktische Erfahrung hilft, um den eigenen Weg zu finden, den Berufseinstieg zu meistern. So auch Sara Klumpp. Als Kind half sie in der Autowerkstatt ihres Vaters aus, machte als Jugendliche&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/berufseinstieg-ich-weiss-wo-ich-beruflich-hin-moechte/">Berufseinstieg: „Ich weiß, wo ich beruflich hin möchte”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="praktische-erfahrung-hilft-um-den-eigenen-weg-zu-finden-den-berufseinstieg-zu-meistern-so-auch-sara-klumpp-als-kind-half-sie-in-der-autowerkstatt-ihres-vaters-aus-machte-als-jugendliche-praktika">Praktische Erfahrung hilft, um den eigenen Weg zu finden, den Berufseinstieg zu meistern. So auch Sara Klumpp. Als Kind half sie in der Autowerkstatt ihres Vaters aus, machte als Jugendliche Praktika im technischen und kaufmännischen Bereich&#8230;<br />
<span id="more-7149"></span></h3>
<p>Sie machte sie eine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin und Fortbildung zur Maschinenbautechnikerin. Auch bei Brunel nutzt sie die Möglichkeit, verschiedene Branchen, berufliche Richtungen, aber auch Länder kennenzulernen. Sara Klumpp (24) wurde in Kaiserslautern geboren und wuchs in Eisenberg (Pfalz) auf, wo sie noch heute lebt. Im Dezember beginnt sie mit einer Weiterbildung zur Qualitätsassistentin und möchte langfristig Qualitätsmanagement-Beauftragte werden.</p>
<p>Ihr Einstieg bei einem Servicedienstleister bedeutete für Sara Klumpp einen Sprung ins kalte Wasser. „Brunel ist also meine erste richtige berufliche Station“, berichtet die 24-Jährige, die nur wenige Tage nach ihrem <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Bewerbungsgespräch</a> in ihr erstes Projekt startete.</p>
<p>Für das internationale Technologieunternehmen Thermo Fisher Scientific verantwortete sie die Erstellung von Montage-, Verpackungs- und Prüfanweisungen für ein Mikrotom. „Mit diesem Gerät werden in der Medizin und Biologie, meist in Laboren, sehr dünne Schnittpräparate erstellt. Diese können dann mit unterschiedlichsten Hilfsmitteln untersucht werden“, erklärt Sara Klumpp.</p>
<p>„Meine Aufgabe war es, zu dokumentieren, wie Monteure die Geräte zusammenbauen, testen und verpacken, um Anleitungen für ihre Kollegen an anderen Standorten zu verfassen.“ Einer dieser Standorte ist Shanghai in China – und genau dorthin führte sie auch ihre erste Dienstreise. Vor ihrem mehrwöchigen Aufenthalt in der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">asiatischen Metropole</a> organisierte Sara Klumpp Workshops für die chinesischen Monteure am deutschen Unternehmenssitz von Thermo Fisher.</p>
<h2 id="berufsziel-qualitaetsmanagement-beauftragte">Berufsziel Qualitätsmanagement-Beauftragte</h2>
<p>Zwar hatte sie keine Erfahrung im Schulungsbereich, konnte mit ihrem technischen Verständnis und auf Basis ihres Wissens, das sie bei einer Weiterbildung zur Ausbilderin erworben hatte, jedoch einschätzen, welche Informationen die chinesischen Facharbeiter benötigten. „Außerdem habe ich eng mit den deutschen Monteuren zusammengearbeitet – dieses <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Teamwork</a> war wichtig für mich.</p>
<p>Ich habe viel gelernt und an <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Selbstvertrauen</a> gewonnen“, blickt Klumpp zurück. Ihre auslandserfahrenen Kollegen bereiteten sie auch auf die kulturellen Unterschiede vor. „Einzig meine fehlende Sprachpraxis machte mir Bauchschmerzen – ich hatte seit der Schulzeit kaum Englisch gesprochen“, erinnert sich die Pfälzerin. Ihre Bedenken teilte sie ihrem Brunel Account Manager mit, der sie auf einen Englischkursus in der Mannheimer Niederlassung hinwies:</p>
<blockquote><p>&#8220;Tagsüber im Büro, Abends am Schreibtisch&#8221;<b><br />
</b></p></blockquote>
<p>Der Kursus findet zweimal in der Woche statt, um die Brunel Mitarbeiter auf genau solche Herausforderungen vorzubereiten. „Diese beiden Abende in der Woche haben mir immens geholfen“, sagt Sara Klumpp, vor der nun weitere Auslandsreisen liegen: In ihrem zweiten Projekt ist sie bei einem Automobilzulieferer im Einsatz und erstellt Erstmusterprüfberichte (EMPB) für einen schwedischen Nutzfahrzeughersteller.</p>
<h2 id="weiterbildung-erste-befoerderung">Weiterbildung, erste Beförderung</h2>
<p>In den EMPB dokumentiert, prüft und bewertet sie die Umsetzung der Kunden- und Lieferantenanforderungen hinsichtlich des Freigabeverfahrens für Erstmuster. Diese Aufgabe gefällt ihr so gut, dass sie bereits eine <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung</a> zur Qualitätsfachkraft absolviert hat und an weiteren teilnehmen wird, um bald als Qualitätsmanagement­Beauftragte und interne Auditorin arbeiten zu können.</p>
<p>„Dann möchte ich gerne wieder kleine Teams führen, wie bei Thermo Fisher“, sagt Sara Klumpp. „Meine beiden Projekte bei Brunel haben mir bei der beruflichen Orientierung geholfen. Ich weiß nun, wo ich hin will – und dass ich mit Engagement auch dort ankommen werde.“</p>
<p>Ihr Fazit: „Ich schätze an meiner Tätigkeit bei Brunel sehr, dass ich verschiedene Bereiche kennenlernen und mit unterschiedlichsten Abteilungen zusammenarbeiten kann. Diese Abwechslung ist gerade für einen <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Berufseinsteiger</a> echter Luxus.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sunny Studio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-291969794/stock-photo-portrait-of-young-businessman-with-drawn-rocket-success-creative-and-start-up-concept-copy-space.html?src=pp-photo-302625932-4" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/11/berufseinstieg-ich-weiss-wo-ich-beruflich-hin-moechte/">Berufseinstieg: „Ich weiß, wo ich beruflich hin möchte”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Bestatterberuf: Trauermonate, (k)ein Traumjob</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/10/bestatterberuf-trauermonate-kein-traumjob/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2015 14:50:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>November, kalt, nass und grau. Allerheiligen auf dem Friedhof, Halloween. Friedhof als Arbeitsplatz? Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, jemals als Bestatter zu arbeiten. Wer den Job hinterleuchtet, sich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/10/bestatterberuf-trauermonate-kein-traumjob/">Bestatterberuf: Trauermonate, (k)ein Traumjob</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="november-kalt-nass-und-grau-allerheiligen-auf-dem-friedhof-halloween-friedhof-als-arbeitsplatz-die-meisten-menschen-koennen-sich-nicht-vorstellen-jemals-als-bestatter-zu-arbeiten-wer-den-job-h">November, kalt, nass und grau. Allerheiligen auf dem Friedhof, Halloween. Friedhof als Arbeitsplatz? Die meisten Menschen können sich nicht vorstellen, jemals als Bestatter zu arbeiten. Wer den Job hinterleuchtet, sich berufen fühlt, könnte dennoch darin einen Traumjob finden. Im Anzug&#8230;</h3>
<p><span id="more-7144"></span></p>
<p>Der Grund: Als Bestatter oder Bestatterin gehen Sie in Ihrem Berufsalltag zahlreichen Tätigkeiten nach. Sie kümmern sich um die Aufbereitung des Leichnams sowie um die Beisetzung bis zum ersten Gespräch, einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">Trauercafe</a>. Gleichzeitig haben Sie es mit vielen Menschen zu tun und können Ihr Einfühlungsvermögen zum Ausdruck bringen. Als Bestatter sind Sie zum einen im Büro tätig, um den Schriftverkehr zu regeln.</p>
<p>Sie unternehmen häufig Dienstfahrten oder arbeiten an der frischen Luft, beispielsweise, wenn Sie nach einer geeigneten Grabstätte suchen. Natürlich ist nicht jeder Mensch zum Bestatter geboren, aber wenn Sie den Umgang mit anderen Menschen schätzen und ein warmes Herz haben, ist dieser möglicherweise Ihr Traumjob.</p>
<h2 id="kleider-machen-leute-auch-als-bestatter">Kleider machen Leute, auch als Bestatter</h2>
<p>Wenn Sie als Bestatter oder Bestatterin tätig werden, müssen Sie entsprechende Berufsbekleidung tragen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Hosen, Hemden und Jacken bzw. Hosen, Blusen und Jacken, je nachdem, ob Sie Bestatter oder Bestatterin sind. Des Weiteren verfügen Menschen in diesem Berufszweig um <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Arbeitskleidung</a>, die sie unter anderem tragen, wenn sie den Leichnam vorbereiten.</p>
<p>Grundsätzlich muss die Bekleidung des Bestatters elegant und seriös wirken, damit Sie bei Ihren Kunden einen guten Eindruck hinterlassen. Bedenken Sie, dass der erste Eindruck im Job des Bestatters zählt. Menschen, die Ihre Angehörigen verloren haben, suchen Trost und <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Einfühlungsvermögen</a>. Dies sollte Ihre Bekleidung signalisieren.</p>
<p>Sie können die Bestatterbekleidung unter anderem online kaufen. Zahlreiche Händler bieten Ihnen diese an. Sie erhalten ausgewählte Kleidungsstücke, die speziell für diesen Berufszweig kreiert wurden. So sind die Hemden beispielsweise in einem eleganten Farbton gehalten und mit einer hübschen, schlichten Stickerei versehen.</p>
<h2 id="schwarzer-anzug-wie-im-buero">Schwarzer Anzug, wie im Büro</h2>
<p>Des Weiteren erhalten Sie hochwertige Jacken, Hosen, Anzüge oder auch Röcke sowie robuste Arbeitsbekleidung, die Sie beispielsweise tragen, wenn Sie die Grabstätte vorbereiten. Sie finden Accessoires wie Krawatten oder Tücher, mit welchen Sie der Bekleidung den letzten Schliff verleihen. Schuhe für Bestatter und Bestatterinnen können Sie ebenfalls online kaufen.</p>
<blockquote><p>Beerdigung bei (jedem) Wind und Wetter</p></blockquote>
<p>Achten Sie beim Kauf unbedingt auf Funktionalität sowie robuste Produkte. Des Weiteren sollten Sie sich für die ideale Passform entscheiden. Bedenken Sie, dass Sie mehrere Stunden am Tag in dieser Bekleidung unterwegs sind, sodass Sie sich stets wohlfühlen sollten. Zudem müssen Sie bei Ihrer Arbeit stets die optimale Bewegungsfreiheit haben. Bestatterbekleidung wird häufig gewaschen und sollte aus diesem Grunde aus hochwertigen Materialien gefertigt sein.</p>
<p>Wenn Sie sich für den <a href="http://www.alster-textil.de/">Onlinekauf</a> der Bestatterbekleidung entscheiden, können Sie im Vorfeld einen Preisvergleich durchführen, um das gewünschte Produkt zum günstigsten Preis zu erhalten. Auf diese Weise können Sie eine Menge Geld sparen.</p>
<p>In erster Linie sollten Sie bei der Bekleidung für Bestatter jedoch nicht auf den Preis, sondern vielmehr auf die Qualität der Produkte achten. Hochwertigkeit sollte im Vordergrund stehen und die Bekleidung sollte seriös und elegant wirken. Erstklassige Materialien sowie eine hervorragende Verarbeitung dieser sind unerlässlich. Da Sie bei einer Onlinebestellung von einem Rückgaberecht profitieren, gehen Sie jedoch keinerlei Risiko ein.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Alzbeta/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-266016077/stock-photo-mourners-staying-by-the-opened-grave-burying-a-coffin-at-a-cemetery-during-a-funeral-ceremony" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/10/bestatterberuf-trauermonate-kein-traumjob/">Bestatterberuf: Trauermonate, (k)ein Traumjob</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Gen-Y-Update: Bin ich etwa konservativ?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2015 13:26:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Y]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die 30, Gen Y. Bauen und dauerhaft binden? Gestern war das noch uncool. Sind wir doch flexibel, hip und cool &#8211; eigentlich. Julia Bernhard über die neuen Konservativen&#8230; Ich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/10/gen-y-update-bin-ich-etwa-konservativ/">Gen-Y-Update: Bin ich etwa konservativ?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="um-die-30-gen-y-bauen-und-dauerhaft-binden-gestern-war-das-noch-uncool-sind-wir-doch-flexibel-hip-und-cool-eigentlich-julia-bernhard-ueber-die-neuen-konservativen">Um die 30, Gen Y. Bauen und dauerhaft binden? Gestern war das noch uncool. Sind wir doch flexibel, hip und cool &#8211; eigentlich. Julia Bernhard über die neuen Konservativen&#8230;</h3>
<p><span id="more-7136"></span><br />
Ich schreie: Individualität! Und baue mir ein Eigenheim in die schicke Neubausiedlung. Ich rufe: Rebellion! Dann gehe ich in den Supermarkt und kaufe den Wein, den Papa so toll findet. Ich fordere: Selbstverwirklichung! Und suche bei einer Partnerbörse nach Sicherheit bei dem Einen für immer und ewig.</p>
<p>Das ganze Wochenende haben wir über den Plänen für unseren Hausbau gesessen. Hell soll es werden, zwei Kinderzimmer, vielleicht drei. Die große Küche muss der Treffpunkt für die Familie sein. Der Garten braucht auf jeden Fall einen Grillplatz. Und wenn dann noch das Klavier ins Wohnzimmer passt, sind wir grenzenlos glücklich. Ist das spießig? Und wie! Aber zum Glück sind wir damit nicht alleine. 25 % der 14- bis 29-Jährigen liebäugeln bereits mit dem Hausbau und schließen einen Bausparvertrag ab.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wieder Konservativ. Wer hätte das gedacht?&#8221;</p></blockquote>
<p>Gesellschaftsforscher vermelden es schon länger: Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation</a> der 20 bis 35-Jährigen ist konservativer als viele ihrer Eltern. Er ist also wieder zurück, der Konservatismus. Dabei haben wir uns in Deutschland so lange mit ihm schwer getan. Er wurde mit Rechtsextremismus gleichgesetzt und von der 68er-Revolte aufs Schärfste bekämpft. Jetzt schreibt man ihn ausgerechnet der Jugend zu? Um dieses Etikett haben wir uns aber nicht beworben!</p>
<h2 id="wir-waren-mal-hip-und-cool">Wir waren mal hip und cool</h2>
<p>Eigentlich sind wir doch flexibel, hip und cool gewesen. Zwischen Schule und Studium sind wir durch die Welt gejettet: Das Freiwillige Soziale Jahr in Paraguay gehörte natürlich dazu. Danach haben wir ein Auslandssemester hier, ein Praktikum da absolviert. Für den <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Lebenslauf</a>. Fürs gute Gewissen und die besseren Chancen. Und schon da war es absehbar: Das ist nicht hip und cool. Wir sind nicht ausgebrochen aus einem Wertesystem, das wir für überholt hielten.</p>
<p>Wir lieben die Freiheit in Sicherheit. Wir machen das alles, um zu wissen, wo es hingeht, um uns rechtzeitig zu orientieren. Wir wollen nicht zu viel Zeit vertrödeln und Umwege gehen. Denn es warten ja noch die Familiengründung, der Bausparvertrag und das Eigenheim. Der Hippie-Lebenstil, den einige unserer Vorfahren gepflegt haben, ist für uns keine Option. Wir mögen es gern klassisch.</p>
<h2 id="erst-heirat-dann-kinder">Erst Heirat, dann Kinder</h2>
<p>Auch bei der Hochzeit. Natürlich steht die Liebe im Mittelpunkt und natürlich wissen wir auch, dass fast die Hälfte aller Ehen heute wieder geschieden werden. Was aber nicht bedeutet, dass wir sie nicht trotzdem brauchen: die Zweisamkeit. Heiraten steht hoch im Kurs bei uns. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage wollen knapp 90 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Bund fürs Leben schließen.</p>
<p>Dabei ist für zwei Drittel der Heiratswilligen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Kinderwunsch</a> ein Grund für die Hochzeit. Total spießig und doch anscheinend wieder „in“: erst heiraten, dann Kinder kriegen. Auch der kirchliche Segen wird plötzlich von manch einem erbeten, von dem man es nie gedacht hätte. Unsere Großeltern müssten eigentlich viel Freude an uns haben.</p>
<h2 id="gender-verstehen-wir-nicht">Gender? Verstehen wir nicht!</h2>
<p>Wenn dann die Lebensplanung steht, bewegen sich Scharen von uns zum allabendlichen „Tatort“-Gucken samt dem obligatorischen Gläschen Wein vor dem heimischen Fernseher. Rebellen sehen den Krimi im nahegelegenen Café, das des Deutschen liebste Sendung zum Gemeinschaftsevent erhoben hat. Während der Abspann läuft, lacht man über die Politik. Gender? Verstehen wir nicht. Ist uns wirklich zu dumm diese Debatte.</p>
<p>Es gibt doch wichtigeres. Zum Beispiel die Flüchtlinge. Wir helfen gerne! Habe gestern erst einen Sack Kleider bei der Sammelstelle vorbeigebracht. Griechenland? Macht mir Angst, deswegen setze ich auf Eigentum in einer unsicheren Zeit. Wir wählen nicht alle die Mitte, wir wählen kunterbunt, aber mit ähnlichen <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Moralvorstellungen</a> und grundlegenden Wünschen.</p>
<h2 id="konservativ-was-heisst-das">Konservativ, was heißt das?</h2>
<p>Auch wenn wir uns immer mal wieder wehren und das Etikett des Konservatismus weit von uns weisen, weil wir vielleicht das Wort nicht mögen – der Inhalt stimmt. Der CDU-Politiker Volker Kauder hat es mal so zusammengefasst: „Konservativ heißt zu bewahren, was durch das christliche Menschenbild zeitlos gültig ist. Dazu gehören die Freiheit des Menschen, aber auch die Familie, die Heimat und die Verantwortung für den Nächsten.“ Nun, so sind wir eben – konservativ.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: gpointstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=271336883&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/10/gen-y-update-bin-ich-etwa-konservativ/">Gen-Y-Update: Bin ich etwa konservativ?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Narzissmus und dein Ego: Innen nichts, außen alles</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 13:23:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Self Development]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst resilient werden? Dann musst du dich mit dir selbst beschäftigen. Deinem Narzissmus. Je unechter, je falscher die Identität, umso geringer die psychische Widerstandskraft. Menschen mit ausgeprägtem Narzissmus fällt Resilienz besonders&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/">Narzissmus und dein Ego: Innen nichts, außen alles</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="du-willst-resilient-werden-dann-musst-du-dich-mit-dir-selbst-beschaeftigen-deinem-narzissmus-je-unechter-je-falscher-die-identitaet-umso-geringer-die-psychische-widerstandskraft-mensch">Du willst resilient werden? Dann musst du dich mit dir selbst beschäftigen. Deinem Narzissmus. Je unechter, je falscher die Identität, umso geringer die psychische Widerstandskraft. Menschen mit ausgeprägtem Narzissmus fällt Resilienz besonders schwer. Psychosomatik-Expertin Mirriam Prieß über Superlative und andere Prinzipien&#8230;</h3>
<p><span id="more-7130"></span></p>
<p>Narzisstisch verlanlagt? Grundlage für dieses Prinzip ist eine Persönlichkeitsstruktur, die man auch bei Burn-out-Patienten findet: den <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/">Narzissmus</a>. Menschen, die nach dem narzisstischen Prinzip leben, suchen ihre Identität vergeblich im Außen. Sie bauen sich eine Scheinidentität auf, weil ihnen die Grundlage für Gesundheit und Widerstandskraft fehlt: die Beziehung zu selbst. Anstatt mit sich in Beziehung zu stehen, sind sie vor sich selbst auf der Flucht.</p>
<p>Den meisten von uns ist der Narzissmus ein Begriff, die wenigsten wissen jedoch um das Dilemma, welches sich dahinter verbirgt und welches das Gleichnis von Narziss anschaulich beschreibt:</p>
<p>Wer nicht weiß, wer er wirklich ist, der sucht sich in der Welt – ob es im materiellen Besitz ist, in einer Position oder in einem anderen Menschen &#8211; und schwächt sich darüber massiv.</p>
<p>Auf der Suche nach sich selbst, nach der eigenen Identität, sucht Narziss sich in allen Spiegeloberflächen zu finden &#8211; in den Augen der Menschen, in den Spiegeln oder in Fensterscheiben. Das Gleichnis endet damit, dass er an einen See kommt und auf der Wasseroberfläche sein Spiegelbild entdeckt. Er ist so entzückt, dass er sich berühren will. Er beugt sich vor und in dem Moment, als seine Finger die Wasseroberfläche berühren, zerfällt sein <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Spiegelbild</a>. Dieser Moment beschreibt das eigentliche Drama des Narzissten: Wenn ich mit mir in Berührung komme, dann zerfalle ich, dann löse ich mich auf- dann bin ich nichts.</p>
<p>Wer die Überzeugung in sich trägt, nichts zu sein, der muss versuchen, im Außen alles zu sein &#8211; und dieses Alles zeigt sich in der Suche nach dem grenzenlosen Superlativ. Doch wer das Gleichnis richtig liest, wird nicht nur Zerstörung darin finden, sondern auch den <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Schlüssel zu seelischer Gesundheit</a> die Suche nach sich selbst als Gegenüber. Die Suche nach Begegnung mit sich selbst. Die Suche nach Kontakt mit sich selbst. Narziss&#8217; Geschichte zeigt das gesunde Bedürfnis, mit sich selbst in Berührung zu kommen &#8211; als Grundlage für die eigene Identität und damit verbundene Widerstandskraft.</p>
<h2 id="widerstandskraft-charakterfestigkeit">Widerstandskraft = Charakterfestigkeit</h2>
<p>Je narzisstischer ein Mensch ist, desto geringer ausgeprägt ist seine psychische Widerstandskraft. Man kann einen nahezu antiproportionalen Bezug zwischen der inneren Widerstandskraft und der äußeren Scheinidentität herstellen. Je wichtiger einem Menschen sein äußerer Schein ist, desto geringer seine Resilienz.<br />
Nur wer zu seiner Persönlichkeit gefunden hat, hat inneren Halt gefunden und vermag Situationen so zu beurteilen, wie sie tatsächlich sind.</p>
<p>Je schwächer, je unechter die Identität einer Person ist, umso schneller neigt sie dazu, die Situation als bedrohlich einzuschätzen und dementsprechend zu reagieren.</p>
<p>Es ist unsere Bewertung der Situation, die darüber entscheidet, ob wir in Stress geraten oder nicht &#8211; und wir geraten immer dann in Stress, wenn wir uns in unserer Person, unserem &#8220;Überleben“ bedroht fühlen. Das Gefühl der Bedrohung hängt maßgeblich mit der eigenen Identität zusammen. Es setzt dann ein wenn wir uns in dieser bedroht fühlen.</p>
<p>Ob Stress auftritt, hängt davon ab, wie wichtig das, was wir wollen, für uns ist. Je mehr wir uns mit einer Sache, Person oder Situation identifizieren &#8211; je mehr wir in der Identifikation gleichsam &#8220;selbst zu der Sache werden&#8221; -, umso stärker ist ihre Bedeutung und umso größer ist der Stress für uns, wenn sie unseren Vorstellungen nicht genügt.</p>
<h2 id="auch-mal-ueber-sich-selbst-lachen">Auch mal über sich selbst lachen!</h2>
<p>Ein zentraler Punkt für geringe Resilienz, für Stressanfälligkeit liegt darin begründet, dass die Kraft nicht in sich selbst, sondern in der Umwelt gesucht wird. Stress entsteht durch unsere subjektive Bewertung, und unsere Bewertung hängt davon ab, wer wir sind &#8211; und wer wir nicht sind.</p>
<p>Je narzisstischer, je falscher unser Selbstbild ist, desto unsicherer fühlen wir uns und desto schwächer begegnen wir dem Leben. Wir neigen viel schneller dazu, uns bedroht zu fohlen und dementsprechend falsch zu reagieren. Zusätzlich verlieren wir unsere Kraft, indem wir sie in die Aufrechterhaltung unseres falschen Selbstbildes und fragilen Lebensgerüsts verschwenden, anstatt sie in uns selbst zu investieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir sind mehr als nur Situationen&#8221;</p></blockquote>
<p>Menschen, die sich selbst als stressanfällig und wenig resilient beschreiben, unterscheiden sich in ihrer Identität von denjenigen, die Krisen meistern, in einem zentralen Punkt: Sie suchen ihre Identität im Außen &#8211; anstatt in sich selbst. Sie haben sich mit ihrer Partnerschaft, mit ihrer Position, mit bestimmten Lebensbereichen identifiziert &#8211; und sich und die eigene Selbstbestimmtheit darüber verloren. Als sich ihre Lebensumstände änderten, mussten sie demgemäß in eine tiefe Krise abrutschen. Menschen, die Krisen meistern, ist stets bewusst, dass sie mehr sind als die Situation, unter der sie leiden.</p>
<p>Wer das eigene Leben nicht durch sich selbst findet, der wird das Leben nicht bewältigen können. Er wird in dem Gefühl gefangen sein, sein Leben zu verlieren, wenn das Leben sich verändert.</p>
<p>Wer an seiner psychischen Widerstandskraft arbeiten will, wer stark durchs Leben gehen und dem Leben stark begegnen will, der kommt nicht um die Erkenntnis herum, dass der eigentliche Halt in ihm selbst zu suchen und zu finden ist. Wer das eigene Leben nicht durch sich selbst findet, der wird das Leben nicht bewältigen können. Er wird in dem Gefühl gefangen sein, sein Leben zu verlieren, wenn das Leben sich verändert.</p>
<h2 id="eigenes-ich-akzeptieren">Eigenes Ich akzeptieren</h2>
<p><figure id="attachment_7133" aria-describedby="caption-attachment-7133" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7133"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/10/51eeXrQQBXL.jpg"  alt="Mehr Resilienz? Buch kaufen löst nicht alles, ist aber erster Schritt..."  width="160"  height="256"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/10/51eeXrQQBXL.jpg 313w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/10/51eeXrQQBXL-250x400.jpg 250w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7133" class="wp-caption-text">Mehr Resilienz? Buch kaufen löst nicht alles, ist aber erster Schritt&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Wenn Sie sich also die Frage nach der eigenen Resilienz stellen, dann gilt es, sich auf die Suche nach der eigenen Identität zu machen. Es gilt, sich von der Frage zu verabschieden, wer Sie sein wollen, und sich die Frage zu stellen, wer Sie tatsächlich sind.</p>
<p>Resilient zu werden heißt, sich vom Superlativ zu verabschieden und innezuhalten. Innezuhalten auf der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Flucht vor sich selbst</a>. Innezuhalten auf der atemlosen Suche nach mehr. Innezuhalten und sich der Angst zu stellen, nichts zu sein. Innezuhalten und<br />
den Dialog mit sich selbst aufzunehmen. Innezuhalten und zu akzeptieren, was tatsächlich ist &#8211; man selbst.</p>
<p>Selbstreflexion: Je mehr Sie Ihre Identität im Außen suchen, je mehr Sie Ihre eigene Bedeutung in eine Situation/Sache/Person hineinprojizieren, umso unsicherer und &#8220;störanfälliger&#8221; werden Sie. Überprüfen Sie in Ruhe, worauf Sie Ihre Identität gründen. Woran messen Sie Ihre Bedeutung? Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Leben?</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: PathDoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=326506253&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/10/narzissmus-und-dein-ego-innen-nichts-aussen-alles/">Narzissmus und dein Ego: Innen nichts, außen alles</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Führung: Vom ungeliebten F-Wort zum “Leadership”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/09/fuehrung-vom-ungeliebtem-f-wort-zum-leadership/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2015 09:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Volatil, komplex, unsicher. Die Arbeitswelt ist wie sie ist. Nur was fängst du mit dieser Binsenweisheit ein? Werde zum Führer! Pardon, &#8220;Leader&#8221; &#8211; in Kommunikation, Zielvorgaben und Motivation deines Teams. Und fange heute&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/09/fuehrung-vom-ungeliebtem-f-wort-zum-leadership/">Führung: Vom ungeliebten F-Wort zum “Leadership”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="volatil-komplex-unsicher-die-arbeitswelt-ist-wie-sie-ist-nur-was-faengst-du-mit-dieser-binsenweisheit-ein-werde-zum-fuehrer-pardon-leader-in-kommunikation">Volatil, komplex, unsicher. Die Arbeitswelt ist wie sie ist. Nur was fängst du mit dieser Binsenweisheit ein? Werde zum Führer! Pardon, &#8220;Leader&#8221; &#8211; in Kommunikation, Zielvorgaben und Motivation deines Teams. Und fange heute damit an. Aktuelle Studienergebnisse zum Thema Führung&#8230;</h3>
<p><span id="more-7128"></span>Führung gewinnt an Bedeutung, Tendenz steigend. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Deutschland führt?!“. Gleichzeitig kommt heraus, dass es in der Praxis alles andere als rund läuft: Deutsche Manager erhalten vor allem bei den klassischen Führungsthemen <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karriere-kommunikation-wenn-manager-scheitern/">Kommunikation</a>, Zielvorgaben und Motivation schlechte Noten. Weniger als die Hälfte der Mitarbeiter hat heute Spaß im Job. Und auch die Arbeit der Personalabteilungen wird schlecht bewertet – sogar von den Personalern selbst.</p>
<p>Eine Studie, die Information Factory zusammen mit stellenanzeigen.de und <a href="http://www.personalwirtschaft.de" target="_blank">Personalwirtschaft</a> bundesweit durchführte, zeigt allen voran, dass das Thema Führung weiterhin brandaktuell und von großer Bedeutung ist. So sind 92 % der Mitarbeiter, Führungskräfte und Personalverantwortlichen der Meinung, dass gute Führungskräfte die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens deutlich verbessern können.</p>
<p>Mit 93 % sagen rund genauso viele Umfrageteilnehmer, dass gute Führungskräfte die Arbeitgeberattraktivität steigern können – ein entscheidender Vorteil im „<a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/" target="_blank">War for Talents</a>“. Weiterhin gehen immer noch knapp mehr als drei Viertel (76 %) aller Befragten davon aus, dass Führung in Zukunft sogar eine noch wichtigere Rolle in Unternehmen spielen wird, als es bisher der Fall ist.</p>
<h2 id="fuehrung-fuehrung-fuehrung">Führung, Führung, Führung</h2>
<p>Trotz dessen schwächeln Vorgesetzte im <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Büroalltag</a> in vielerlei Hinsicht. So sagen nur 43 % der Mitarbeiter, dass die Zusammenarbeit mit ihren Vorgesetzen wirkungsvoll ist, demgegenüber stehen satte 90 % der Führungskräfte, die von einer effektiven Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern sprechen. Defizite gibt es z. B. in puncto direkte Kommunikation: Während nicht einmal die Hälfte der Mitarbeiter (42 %) angibt, dass ihre Führungskraft einen offenen und ehrlichen Dialog mit ihnen führt, gehen auch hier mit 93 % deutlich mehr  Führungskräfte davon aus, offen und ehrlich gegenüber ihren Mitarbeitern zu sein.</p>
<p>Weiterhin ist nur ein Drittel der befragten Angestellten der Meinung, klare Zielvorgaben zu erhalten, andererseits geben 86 % der Führungskräfte optimistischerweise an, ihren Mitarbeitern klare Ziele vorzugeben. Und auch bei den Themen Feedback und Motivation kommen Chefs nicht gut weg: Während knapp drei Viertel (74 %) der Führungskräfte angeben, regelmäßiges Feedback zu geben, bestätigt dies nur ein Viertel der Mitarbeiter. 76 % der Führungskräfte glauben, mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Begeisterung</a> voranzugehen, dies nehmen allerdings nur 36 % der Mitarbeiter wahr. Ob in Folge dessen oder nicht, besorgniserregend ist in diesem Zusammenhang auch, dass lediglich 45 % der Mitarbeiter angeben, Spaß im Job zu haben.</p>
<h2 id="fuehrungskraefte-entwicklung">Führungskräfte-Entwicklung</h2>
<p>Führungsschwächen attestieren die Mitarbeiter ihren Vorgesetzten in Hinblick auf die Anforderungen an die Mitarbeiterführung und Motivation, während Führungskräfte sich in erster Linie fachlich weiterentwickeln und ihre unternehmerischen Kompetenzen ausbauen möchten.</p>
<p>Sind die falschen Personen Führungskraft? Obwohl 64 % der befragten Mitarbeiter und immer noch 52 % der Führungskräfte dieser Meinung sind, ist das nicht unbedingt die alleinige Ursache für die Qualitätsprobleme, worauf auch weitere Umfrageergebnisse hindeuten. So sind 65 % der Führungskräfte der Meinung, dass sie zu wenig auf ihre Rolle vorbereitet werden. Das denken auch 69 % der HR-Befragten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Gewünscht: Mehr Zielführendes&#8221;</p></blockquote>
<p>69 % der Führungskräfte und 65 % der Mitarbeiter finden, dass Führungskräfte besser von der HR-Abteilung unterstützt werden sollten. Selbst Personaler schließen sich dem mit 69 %-Zustimmung an. Damit aber nicht genug: Rund ein Drittel (34 %) der Führungskräfte stufen die aktuellen Führungsprogramme in ihrem Unternehmen als nicht zielführend ein, diese Einschätzung teilen mit 31 % nahezu gleich viele HR-Mitarbeiter.</p>
<p>In einem Punkt sind sich alle einig: Die Fähigkeit, mit Mitarbeitern erfolgreich zu kommunizieren, ist für Mitarbeiter, Führungskräfte und HR heute eine der <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Top-Skills</a> erfolgreicher Führungskräfte. Außerdem stimmen die Befragten darin überein, dass es wichtig ist, die Belange der Mitarbeiter zu verstehen, relevante arbeitsbezogene Beziehungen zu ihnen aufbauen und sich gut organisieren zu können.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Studienergebnisse auf einen Blick</strong>:</p>
<ul>
<li>Führung hat Impact: 92 % der Mitarbeiter, Führungskräfte und Personalverantwortlichen sind der Meinung, dass gute Führungskräfte die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens deutlich verbessern können. 93 % der Befragten sagen, dass gute Führungskräfte die Arbeitgeberattraktivität steigern können.</li>
<li>Kommunikation, Feedback und Motivation werden von Mitarbeitern und Führungskräften sehr unterschiedlich wahrgenommen – teilweise betragen die Differenzen bei den Antworten über 50-Prozentpunkte.</li>
<li>Lediglich 45 % der Mitarbeiter geben an, in ihrem Job Spaß zu haben.</li>
<li>Die Top-Leadership-Kompetenz ist die Fähigkeit, mit Mitarbeitern erfolgreich zu kommunizieren.</li>
<li>Größte Entwicklungspotenziale sehen die Befragten unter anderem in Sachen Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterführung und kommunikativer Kompetenz.</li>
<li>Kritik üben 71 % der Mitarbeiter, 65 % der Führungskräfte und 69 % der HR-Mitarbeiter an der Art und Weise, wie Führungskräfte auf ihre Rolle vorbereitet werden. Ähnlich viele sind der Meinung, dass Führungskräfte besser von HR unterstützt werden sollten. Rund ein Drittel der Führungskräfte und HR-Mitarbeiter bezweifelt die Wirksamkeit der aktuellen Führungsprogramme.</li>
<li>Der Frage, ob die Einführung einer Frauenquote für die Führungsetagen in DAX-Unternehmen sinnvoll sei, stimmten lediglich 36 % der Befragten zu. Auch unter den weiblichen Befragten sind die Befürworterinnen in der Minderheit.</li>
</ul>
<p>„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass wertvolles Potenzial durch Defizite in der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitern verschenkt wird“, sagt Claudia Conrads, Studienleiterin und Beraterin bei Information Factory. „Führung ist keine Einbahnstraße. Auch der Mitarbeiter trägt Verantwortung. Führungskräfte müssen stärker in den Dialog treten und Partizipation einfordern. Um das zu realisieren, bedarf es unter anderem auch besserer Unterstützung durch HR.“, ergänzt Conrads.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: sezer66/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=171488990&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/09/fuehrung-vom-ungeliebtem-f-wort-zum-leadership/">Führung: Vom ungeliebten F-Wort zum “Leadership”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Anerkennung im Büro: Toll gemacht, Frau … Dingsda!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2015 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Abgang]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsklima]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anerkennung braucht jeder, auch Ex-VW-Boss Martin Winterkorn. Wie du den täglichen Überlebenskampf im Büro mit Humor erträgst und (wenn alle Stricke reißen) einen stilvollen Abgang hinlegst, verrät Wolf Reiser&#8230; Anerkennung. »Um hierzulande Anerkennung zu finden,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="anerkennung-braucht-jeder-auch-ex-vw-boss-martin-winterkorn-wie-du-den-taeglichen-ueberlebenskampf-im-buero-mit-humor-ertraegst-und-wenn-alle-stricke-reissen-einen-stilvollen-a">Anerkennung braucht jeder, auch Ex-VW-Boss Martin Winterkorn. Wie du den täglichen Überlebenskampf im Büro mit Humor erträgst und (wenn alle Stricke reißen) einen stilvollen Abgang hinlegst, verrät Wolf Reiser&#8230;</h3>
<p><span id="more-7123"></span></p>
<p>Anerkennung. »Um hierzulande Anerkennung zu finden, muss man sterben oder zurücktreten«, mault ausgerechnet der erfolgreichste deutsche Filmschaffende aller Zeiten, Till Schweiger. Klar, mit Manta, Hasenkükenohren und Ballerbulle wird man weder Brando noch Bogart.</p>
<p>Dafür hagelt es zuverlässig Hohn und Spott aus den etablierten Kulturinstanzen. Trotz erneuter Besucherrekorde bei der Demenzkomödie »Honig im Kopf« arbeitet sich der verunsicherte Regie-Tycoon an den – zumindest von ihm so empfundenen – nickelbebrillten Edelfedern von FAZ oder Spiegel ab.</p>
<h2 id="wunsch-nach-anerkennung-gier-oder-ein-naturrecht">Wunsch nach Anerkennung: Gier oder ein Naturrecht?</h2>
<p>Auf deren Liebesentzug reagiert er mit Liebesentzug, und so geht es zwischen Boulevard und Hochkultur zu wie in einem schlecht geführten Kindergarten. Was nützen mir meine Millionen, hört man den beleidigten Macher nuscheln, wenn mich die klugen Köpfe der Zeit immer nur auslachen? Aber wieso tut er sich das alles an? Warum will er Torwart und Stürmer sein? Ist der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">Wunsch nach Anerkennung</a> Gier oder ein Naturrecht? Ich denke, Till Schweiger möchte, wie jeder andere Mensch, ob Führungskraft oder Angestellter, anerkannt werden, respektiert und wertgeschätzt – und zwar bitteschön außerhalb der rein monetären Existenzbestätigung.</p>
<p>Man denkt ja bei dem viel diskutierten Defizit an <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Wertschätzung im Job</a> zunächst immer an eher bemitleidenswerte Menschen, die zu kurz gekommen sind und aus irgendeinem Grund unerkannt und anonym agieren müssen, obwohl sie stets ihr Bestes geben. Logisch, dass die irgendwann nach einem Lob gieren, bevor sie im Nebel der <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Resignation</a> verschwinden.</p>
<p>Ich erinnere mich noch an eine befremdliche Bemerkung unseres nicht gerade uneitlen Ex-Verteidigungsministers Thomas de Maizière zur generellen Gemütslage der Bundeswehrsoldaten: »Sie haben den verständlichen, aber oft übertriebenen Wunsch nach Wertschätzung. Und sie sind vielleicht geradezu süchtig danach.«</p>
<h2 id="mythos-wertschaetzung-eine-gebetsmuehle">Mythos Wertschätzung, eine Gebetsmühle?</h2>
<p>Bedeutet dies am Ende, dass wir in den Dekaden des deutschen Wachstumsparadieses alle verwöhnte Muttersöhnchen geworden sind, die nach Liebe und Zuspruch lechzen? Und wie passt die kühle Abfuhr zu den <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">modernen Coachings</a>, in denen gebetsmühlenartig dem Mythos der Wertschätzung gehuldigt wird. In hochemotionalen Seminar-Aufstellungen lernen dort Chefs wie Mitarbeiter, wie man seinen Nächsten liebt, ihm gefühlsecht in die Augen schaut, ihm dankt und zum Abschied aushaucht: »Toll, dass es Sie gibt!«</p>
<p>Auch in vielen Festtagsreden hören wir immer wieder, dass der Mitarbeiter das wichtigste Kapital sei, Herz, Seele und Motor des Unternehmens. Und Psychologen und Soziologen weisen in Tonnen dicker Publikationen immer wieder darauf hin, dass fehlende Anerkennung und die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Entkoppelung von Leistung</a> und Lob die Angestellten seelisch und körperlich krank macht, demotiviert und sich verheerend auf die Effektivität und Produktivität auswirkt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nur 10% sind wirklich motiviert&#8221;</p></blockquote>
<p>Im »Focus« war neulich zu lesen, dass sich fast 90 Prozent aller arbeitenden Deutschen lustlos durch den Joballtag quälen und der Nation dank ihrer <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">Null-Bock-Attitüde</a> jährlich 125 Milliarden Euro Produktionseinbußen einbrocken. Wenn nun all jene Seminarleiter die Wertschätzung einklagen, meinen sie damit wohl kein inflationäres Schulterklopfen, sondern echte spürbare Anerkennung; wie immer die sich auch anfühlen mag.</p>
<p>Geld, Lohn, Honorar, Boni – das ist die eine Währung; wobei sich die Frage stellt, wie man damit umgeht, wenn Manager mit einer Katastrophenbilanz das Tausendfache eines genialen Angestellten einsacken. Aber wie wir sehen, sind auch viele <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Topverdiener</a> vom Angstvirus befallen, zu wenig Beachtung zu finden, abgelehnt und missverstanden zu werden.</p>
<h2 id="leistung-anerkennung-leistung">Leistung = Anerkennung = Leistung</h2>
<p>Es muss jedem klugen Arbeitgeber klar sein, dass Leistung zu Anerkennung führt und Anerkennung zu Leistung. Dieser simple Kreislauf ist allen Kulturen gemeinsam. Wenn Aktienkurse und Quartalsberichte die Firmenkultur beherrschen, brechen einem mit Garantie die Mitarbeiter weg. Ohne Echo und Sinngebung lässt sich heute kein Betrieb auf Dauer über Wasser halten. Da offensive und authentische Wertschätzung die <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Chefetagen</a> eigentlich nichts kostet, taucht die Frage auf, wieso ein Großteil davon Abstand nimmt.</p>
<p><figure id="attachment_7124" aria-describedby="caption-attachment-7124" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7124"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/09/9783407366016-647x1000.jpg"  alt="Buch kaufen. &quot;Unter uns&quot; - Kollegen sind Lästermäuler, ebenso aber gute Ratgeber und Verbündete im Auf/Abstiegskampf im Büro..."  width="160"  height="247"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/09/9783407366016-647x1000.jpg 647w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/09/9783407366016-259x400.jpg 259w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/09/9783407366016-720x1112.jpg 720w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/09/9783407366016.jpg 945w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7124" class="wp-caption-text">&#8220;Unter uns&#8221; &#8211; Kollegen sind Lästermäuler, ebenso aber gute Ratgeber und Verbündete im Auf/Abstiegskampf im Büro. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>In vielen Fällen herrscht dort noch die vorgestrige Ansicht vor, dass <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Lob und Anerkennung</a> die Mitarbeiter verwöhnen und doch nur neue Begehrlichkeiten wecken. Natürlich sorgen auch Stress, radikale Ergebnisfixierung und die Ichbezogenheit vieler Chefs dafür, dass sie einfach keine Zeit haben, ihre Leute eben nicht nur bei Laune zu halten, sondern sie aufzubauen, sie an ihre Stärken zu erinnern und auf den Wert ihres Tuns hinzuweisen; gerade wenn es kriselt.</p>
<p>Und in Betrieben, in denen man das Lob sogar gut meint, aber vorwiegend als Motivationstrick und taktische Rochade einsetzt, lernen es die Mitarbeiter logischerweise nicht, einer solchen Wertschätzung zu vertrauen und ihre Energie entsprechend umzusetzen. Einmal etabliert, kriegt man den Sand nicht mehr aus dem Getriebe. Man muss stattdessen den ganzen Apparat zerlegen und neu zusammenbauen.</p>
<p>Und während dieser kontemplativen Bastelarbeit sollte sich jeder – Chef, Angestellter und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kollege</a> – fragen, wie es ihm selbst denn geht, was er wirklich braucht, wie er den anderen sieht, als Gegner, Freund oder Erfüllungsgehilfen, ob er ihn überhaupt sieht. Unrealistische Erwartungen und eiskalter Führungsstil – das sind zwei Züge, bei denen es keine Rolle spielt, ob sie aufeinander zurasen oder aneinander vorbei rangiert werden. Das Resultat lautet auf jeden Fall Stillstand.</p>
<h2 id="10-leitsaetze-zu-wertschaetzung">10 Leitsätze zu Wertschätzung</h2>
<ol>
<li>Schenken wir zunächst den Menschen, die uns im Alltag das Leben leichter machen, das Maß an Zuwendung und Herzlichkeit, das wir für uns so gerne in Anspruch nehmen.</li>
<li>Wenn Sie tief in sich spüren, dass Sie einzigartig sind, ein Wunderkind, »the one and only«, und deswegen besondere Wertschätzung verdienen, nehmen Sie sofort ein eiskaltes Bad.</li>
<li>Missbrauchen Sie als Chef das Instrument »Wertschätzung« nicht für Manipulation und aus Kalkül.</li>
<li>Wertschätzen Sie als Chef Ihre Leute gelegentlich auch ohne konkreten Anlass, überraschend, spontan und inspirierend.</li>
<li>Es ist Ihnen als Angestellter jederzeit möglich, Ihre Anerkennung nach oben auszusprechen. Dort ist es nämlich oft sehr einsam.</li>
<li>Eigenlob stinkt zwar, aber eine gesunde Selbstwertschätzung ist die Basis eines sinnvollen Jobklimas. Je mehr Sie sich Ihrer Stärken bewusst werden, desto unabhängiger sind Sie von äußerem Zuspruch.</li>
<li>Laden Sie Ihre Kollegen mal ohne konkreten Anlass ein, gratulieren Sie ihnen zu Festtagen, merken Sie sich die Namen, leben Sie fröhliche Zuwendung vor.</li>
<li>Wenn die Kräfte der Zuwendung nachlassen, fangen Sie bei sich an, tun Sie sich etwas Gutes, springen Sie raus aus dem Rad und kehren Sie positiv gepolt zurück – das geht auch ohne Coelho-Reiselektüre.</li>
<li>Wer zu sehr nach Anerkennung und Lobgehudel schielt, gräbt sich sein eigenes emotionales Jobloch. Der Alltag ist der natürliche Feind des Narzissmus, und diesen Kampf kann man nur verlieren.</li>
<li>Vermeiden Sie den vergleichenden Blick auf die absurde Belohnung anderer: Millionenboni, Milliardengehälter! Damit betreiben Sie lediglich Ihre eigene Selbstentwertung.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: baranq/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-158861330.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/09/anerkennung-im-buero-toll-gemacht-frau-dingsda/">Anerkennung im Büro: Toll gemacht, Frau … Dingsda!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>XING: Vom Adressenverwalter zur Netzwerkpflege</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/08/xing-vom-adressenverwalter-zur-netzwerkpflege/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2015 10:57:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[XING]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ex-Studienkollegin ist plötzlich nicht mehr zu erreichen, weil sich ihre Handy-Nummer geändert hat. Ein Geschäftspartner ist mit seinem Büro in eine andere Stadt gezogen. Warum es sich (noch) lohnt,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-ex-studienkollegin-ist-ploetzlich-nicht-mehr-zu-erreichen-weil-sich-ihre-handy-nummer-geaendert-hat-ein-geschaeftspartner-ist-mit-seinem-buero-in-eine-andere-stadt-gezogen-warum-es-sich-noch">Die Ex-Studienkollegin ist plötzlich nicht mehr zu erreichen, weil sich ihre Handy-Nummer geändert hat. Ein Geschäftspartner ist mit seinem Büro in eine andere Stadt gezogen. Warum es sich (noch) lohnt, bei XING zu sein? Heinz Warnemann&#8230;</h3>
<p><span id="more-7059"></span></p>
<p>Michael hat immer im Juli Geburtstag, aber an welchem Tag noch mal? Sie kennen das. XING-Mitglieder öffnen das Profil eines Kontaktes und sehen alle Daten auf einen Blick, und zwar ständig automatisch aktualisiert, die perfekte Adressverwaltung. <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">XING</a> ist viel mehr als ein Online-Adressbuch, aber eben auch genau das. Und im Falle von Michael erinnert Sie XING auf Wunsch sogar per Email an seinen Geburtstag.</p>
<p>XING gehört wie Facebook, Twitter, LinkedIn und Google+ auch zu den sogenannten sozialen Netzwerken. Sehen wir uns die vier zuletzt Genannten kurz an.</p>
<h2 id="facebook-fotos-fuer-family-friends">Facebook &#8211; Fotos für Family &amp; Friends</h2>
<p>Auch wenn sich das in letzter Zeit meiner Meinung nach vermehrt in Richtung B2B (Business-to-Business = Geschäftsbeziehungen) verändert: Facebook ist nach wie vor zum größten Teil das Netzwerk für Freunde, Familie und Bekanntschaften. Menschen vernetzen sich, um gemeinsam am Leben des anderen „teilzunehmen“. Business-Kontakte schließen sich bei Facebook dennoch nicht aus.</p>
<p>Sind Sie im Bereich B2C, also z. B. dem Vertrieb an Endverbraucher mittels Ladengeschäft oder Online-Shop, tätig und verkaufen ein Produkt, ein Buch, eine Veranstaltung oder eine Marke, kann eine Fanpage auf <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Facebook</a> eine sinnvolle Ergänzung zu Ihrem stationären Geschäft, Ihrer Website oder Ihrem Webshop sein.</p>
<h2 id="twitter-kurznachrichten-fuer-alle">Twitter &#8211; Kurznachrichten für alle</h2>
<p>Twitter dürfte eine der meist genutzten Kommunikationsplattformen der Welt sein. Und das nicht nur, weil viele Promis Twitter häufig nutzen. Mit dem Microblogging-Dienst werden Nachrichten mit maximal 140 Zeichen Länge verbreitet und jeder kann im Prinzip den Erstellern (Twitterern) der Nachrichten als Follower (Verfolger) folgen.</p>
<p>Und weil sich in einen Tweet (Nachricht) nicht so viele Informationen verpacken lassen, ist ein Hinweis auf andere Plattformen eine gängige Praxis und somit Twitter oft ein ideales Bindeglied zwischen den Plattformen.</p>
<h2 id="linkedin-business-in-aller-welt">LinkedIn &#8211; Business in aller Welt</h2>
<p>LinkedIn ist ebenso wie XING auf Business-Kontakte spezialisiert, in über 200 Ländern verfügbar und auf internationaler Ebene erfolgreich. Seit 2011 agiert <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">LinkedIn</a> auch verstärkt im deutschsprachigen Markt. Wenn der persönliche Fokus Ihres Tuns auch international ist, macht es auf jeden Fall Sinn, sich ein LinkedIn-Profil in der kostenlosen Basisversion anzulegen.</p>
<h2 id="google-der-kreis-schliesst-sich">Google+ &#8211; der Kreis schließt sich</h2>
<p>Google+ ist eine Mischung aus Twitter (eine wechselseitige Verknüpfung ist nicht notwendig, einfach folgen reicht) und Facebook (zum Kommentieren und Interagieren). Durch die Möglichkeit, Kontakte selbst festgelegten Kreisen zuzuordnen, ist eine getrennte Kommunikation nach privaten und Business-Kontakten möglich. Aktivitäten in <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/08/interaktive-flaeche-fuer-alles-aufmerksamkeit-durch-google-plus/">Google+</a> dürften vor allem auch dazu beitragen, dass die Sichtbarkeit der eigenen Website gefördert wird.</p>
<h2 id="die-xing-strukturen">Die XING-Strukturen</h2>
<p>Zurück zu XING. Als Akquise-Instrument ist XING ausgezeichnet für Selbstständige und Freiberufler geeignet. Für Arbeitssuchende, egal ob aktuell oder als „Anker“ für <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Headhunter</a> und Personalabteilungen. Ein attraktives Profil lohnt sich in jedem Fall. Und auch die eigene aktive Jobsuche hat schon so manchem XING-Mitglied die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mein-liebster-arbeitsplatz-im-kaffeehaus/">Tür zu einem neuen Arbeitsplatz geöffnet</a>.</p>
<p>Mit über 6,5 Millionen Mitgliedern (Stand: Juni 2013) im deutschsprachigen Raum ist XING eines der führenden sozialen Business-Netzwerke für berufliche Kontakte. Weltweit sind über 13,5 Millionen Menschen bei der 2003 unter dem Namen Open-BC in Hamburg gegründeten Internet-Plattform registriert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aufbau von Netzwerken&#8221;</p></blockquote>
<p>Seit 2006 ist die XING AG börsennotiert. Mitglieder nahezu aller Branchen tauschen sich in über 50.000 Gruppen mit Foren-Charakter aus, vernetzen sich, pflegen berufliche Kontakteund treffen sich durchaus persönlich im realen Leben bei einerTasse Kaffee oder den zahlreichen Gruppen- oder offiziellen XING-Events.</p>
<p>XING wirbt mit dem Slogan „<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Das professionelle Netzwerk</a>“, und das stellt dessen Funktion sehr gut dar, nämlich den Ausbau von geschäftlichen Beziehungen. Dabei mag der Bedarf für jedes Mitglied durchaus unterschiedlich sein. Hinweis Wie wird XING eigentlich ausgesprochen? Es dürfte in den einzelnen Ländern sehr unterschiedliche Interpretationen geben. Bei XING selbst in Hamburg wird es „Ksing“ genannt.</p>
<p>Ein Beispiel, warum es sich lohnt, bei XING aktiv zu sein. Klar, ein Buch über XING schreibt jemand, der in XING auch vertreten ist und weiß, wovon er spricht. Der Verlag hat jedoch nicht die Suche in XING bemüht, nein, er tat etwas, was heutzutage ständig und immer mehr passiert.</p>
<p><figure id="attachment_7120" aria-describedby="caption-attachment-7120" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7120"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/xing_einsteiger-684x1000.jpg"  alt="Mehr wissen? Buch kaufen"  width="160"  height="234"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/xing_einsteiger-684x1000.jpg 684w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/xing_einsteiger-274x400.jpg 274w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/xing_einsteiger-720x1053.jpg 720w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/xing_einsteiger.jpg 922w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7120" class="wp-caption-text">Mehr wissen? Buch kaufen</figcaption></figure></p>
<p>Er hat nach einer Empfehlung via XING gefragt und mein geschätzter Kollege und Freund Michael Rajiv Shah sprach diese Empfehlung dem Verlag gegenüber aus. Da ich Michael Rajiv Shah seinerzeit über XING kennengelernt habe und er maßgeblich daran beteiligt war, dass ich XING-Trainer wurde, gäbe es dieses Buch ohne ihn und XING nicht.</p>
<p>Die Inhalte in diesem Buch sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Dennoch ist eines klar: Es gibt heute kein Buch mehr, das mit der rasenden Geschwindigkeit der sozialen Medien mithalten kann. Von daher freue ich mich auf den interaktiven Dialog mit Ihnen. Lesen Sie aktuelle Beiträge, schreiben Sie eine Rezension bei Amazon oder mir persönlich.</p>
<p>Ob beruflich oder privat, dieses Buch ist für den Aufbau von Netzwerken mittels XING gedacht. Falls es Ihnen gefällt, schenken Sie es doch Kollegen, Freunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern oder auch Ihren Kunden, wenn es thematisch passt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und maximalen Erfolg in der Umsetzung.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: kozirsky/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=278640137&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/08/xing-vom-adressenverwalter-zur-netzwerkpflege/">XING: Vom Adressenverwalter zur Netzwerkpflege</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Interaktive Fläche für Alle(s): Aufmerksamkeit durch Google Plus</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/08/interaktive-flaeche-fuer-alles-aufmerksamkeit-durch-google-plus/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 22:13:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke, vielfach geliebt, mancherorts gehasst aber auch unterschätzt. Wir stellen einige Portale vor, wie ihr sie beruflich nutzen könnt. In diesem Fall Google Plus, von Oliver Gassner&#8230; Ich spreche&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="soziale-netzwerke-vielfach-geliebt-mancherorts-gehasst-aber-auch-unterschaetzt-wir-stellen-einige-portale-vor-wie-ihr-sie-beruflich-nutzen-koennt-in-diesem-fall-google-plus-von-oliver-gassner8">Soziale Netzwerke, vielfach geliebt, mancherorts gehasst aber auch unterschätzt. Wir stellen einige Portale vor, wie ihr sie beruflich nutzen könnt. In diesem Fall Google Plus, von Oliver Gassner&#8230;</h3>
<p><span id="more-7060"></span></p>
<p>Ich spreche im Folgenden über die geschäftliche Nutzung von Google+. Das heißt: Ich gehe davon aus, dass jemand, der bei und mit Google+ kommuniziert, <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/07/facereading-so-scannst-du-stirn-nase-und-mund-richtig/" target="_blank">Aufmerksamkeit</a> von Kunden, Kooperationspartnern, zukünftigen oder ehemaligen Mitarbeitern oder Lieferanten erzeugen möchte, mit dem Ziel, seine geschäftliche Situation zu verbessern. Sei es durch tieferes und aktuelleres Wissen über ein Fachgebiet oder einen Markt, sei es durch Erzeugung von Empfehlungen, Kundenanfragen und Aufträgen oder auf andere Weise.</p>
<p>Ich werde darüber sprechen, was Google+ ist – und was nicht –, wie es aufgebaut ist, Nutzungstipps geben, Unterschiede und Schnittstellen zu anderen Netzwerken ansprechen und Tipps zu externen Werkzeugen geben.</p>
<p>Zur Vereinfachung werde ich bei Tipps oder Werkzeugen davon ausgehen, dass Sie den Google-Browser Chrome bzw. Chromium und ein mit dem Google-Betriebssystem Android versehenes Mobilgerät benutzen. In der Regel gibt es in anderen Browsern (Safari, Firefox) oder auf iOS-Geräten (iPhone) ähnliche Funktionen, Verfahrensweisen oder Werkzeuge. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass Sie bereits ein Google-Konto haben – sei es ein persönliches Konto oder ein Google-Apps-Konto für den Unternehmenseinsatz.</p>
<p>Hier auch ein großer Dank an die Mitglieder meines Kreises „g+buch“, sie waren so nett, mir die Genehmigung zu erteilen, ihre Profilfotos oder andere Inhalte auf Screenshots einzusetzen. Auf der Google+-Seite werde ich auch über relevante Neuerungen informieren, denn Google+ befindet sich noch massiv in der Entwicklung und es ist täglich mit Abweichungen von hier geschilderten Verfahrensweisen oder Darstellungen zu rechnen. Natürlich freue ich mich auch, wenn Sie meinem Personenprofil bei Google+ folgen.</p>
<p>Wenn Sie Fragen zu Inhalten haben oder Beratung benötigen: Sprechen Sie mich über meine Personen-ID bei Google+ an, indem Sie eine Nachricht mit „+oliver.gassner@gmail.com“ (ohne die Anführungszeichen) teilen, oder kontaktieren Sie mich unter og@ogok.de.</p>
<h2 id="was-ist-google">Was ist Google+?</h2>
<p>Lassen Sie mich ein Vorurteil gleich beiseiteräumen, noch bevor es richtig zur Sache geht. Google+ (sprich: „Googl plus“, oder „Googl plass“) ist kein Facebook-Killer, kein Ersatz für <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Facebook</a>, und hat eine vollkommen andere Ausrichtung als Facebook. Sicher, es hat einige ähnliche Funktionen und Elemente, wie das Teilen von Inhalten, das Kommunizieren, den Nachrichtenstrom, die Foto-Ordner. Dennoch handelt es sich um eine ganz andere Grundidee.</p>
<p>Auf detailliertere Unterschiede zwischen Google+ und anderen Kommunikationsplattformen gehe ich in einem eigenen Kapitel auch noch genauer ein. Was Google+ aber ist, wozu es konstruiert wurde und was Sie damit tun können, das erkläre ich Ihnen jetzt.</p>
<h2 id="was-google-mit-google-erreichen-will">Was Google mit Google+ erreichen will</h2>
<ol>
<li><strong>Google plus social</strong></li>
</ol>
<p>Ja, „social“, nicht „sozial“, das englische Wort „social“ hat keinen Touch von Sozialarbeit oder Sozialhilfe, sondern bezeichnet die Tatsache, dass – in diesem Falle – ein Online- Angebot hauptsächlich dem Austausch zwischen Menschen dient. Google+ soll viele einzeln stehende Dienste unter dem Dach von Google so koppeln, dass sie nahtlos ineinandergreifen und dass Kontakte, die man beispielsweise bei Google Mail hat, auch in einem anderen Dienst, beispielsweise YouTube, zur Verfügung stehen. Einige Dienste, die bereits mit Google+ verknüpft sind, werden Sie im Verlauf dieses Buches sehen. Die Firma Google jedenfalls hat es sich zum Ziel gesetzt, alle ihre Angebote mit dem „Kleber“ Google+ zusammenzufügen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Google plus Suche</strong></li>
</ol>
<p>Sehr grob gesagt war die Hauptinnovation der Google-Suchmaschine, dass damit ein durchsuchbares Verzeichnis von Webseiten entstanden ist, bei dem die Ergebnisse auf eine ganz besondere Art sortiert sind. Und zwar so, dass Webseiten, auf die viele Links von vielen verschiedenen anderen Webseiten zeigen, als Antwort auf eine Suche in einer Ergebnisliste weiter oben angezeigt werden als die, auf die wenige oder keine Links zeigen. Trickreicherweise waren nun Links von häufiger verlinkten Seiten mehr wert als solche von weniger verlinkten Seiten. Auf diese Art wurden die Suchergebnisse von Google immer besser, da immer bessere, weil beliebtere Seiten oben bei den Ergebnissen angezeigt wurden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Auffallen, aber wie?&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun hat sich in den letzten Jahren einiges im Web gewandelt: Durch Plattformen wie Facebook und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">Twitter</a> wurden sehr viele Links empfohlen und weitergereicht.</p>
<p>Weil man sich aber bei Facebook einloggen musste, um etwas zu sehen, und weil Twitter so viele einzelne Seitenelemente hatte, dass Google sie gar nicht erfassen konnte, blieben diese Teile des „Social Web“ für Google unsichtbar und konnten nicht zur Verbesserung der Suchergebnisse herangezogen werden. Was lag da näher als zu sagen:</p>
<p>„Dann bieten wir eben selbst eine Plattform an, auf der Leute Webseiten empfehlen und diskutieren können.“ Und genau diese Plattform ist Google+. Google nutzt also die in Google+ empfohlenen Seiten zur Verbesserung seiner Suchergebnisse.</p>
<p>Auf die Unterschiede von Google+ zu Weblogs, Twitter und Facebook, den drei großen Bausteinen des Social Web, gehe ich in einem gesonderten Kapitel ein. Was Google mit den neuen Ergebnissen für die Suche in den USA (und bis dieses Buch erscheint vielleicht auch in Deutschland) tut und warum Ihre Google+-Kontakte dabei eine zentrale Rolle spielen, erkläre ich ebenfalls genauer im weiteren Verlauf dieses Buches.</p>
<p><figure id="attachment_7117" aria-describedby="caption-attachment-7117" style="width: 117px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7117 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/E10999.png"  alt="Mehr wissen? Buch kaufen..."  width="117"  height="170" ><figcaption id="caption-attachment-7117" class="wp-caption-text">Mehr wissen? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><strong>Zusammenfassend also:</strong> Google+ ist eine Plattform, die eine gemeinsame interaktive Schicht über alle Google-Angebote legen soll und aus der Google erfahren will, welche Inhalte im Web von wem geteilt werden, damit es uns bei einer Suche die Webseiten als Ergebnis anzeigen kann, die uns interessieren.</p>
<p>Für die, die im Web gefunden werden wollen, Firmen, Selbstständige, Freiberufler, wird ein Verständnis für die Mechanismen von Google+ wesentlich für ihren Erfolg im Web sein.</p>
<p>Das war jetzt sehr kompliziert erklärt, ich bringe es deshalb hier noch mal kurz auf den Punkt: Ich google „Stuttgart“ und sehe schon an zweiter Stelle ein Ergebnis, das mit einem meiner Kontakte in Verbindung steht.</p>
<p>„Ja“, werden Sie sagen, „das ist, was Google mit Google+ will. Aber was soll und kann ich damit tun?“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: turgaygundogdu/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=348908672&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/08/interaktive-flaeche-fuer-alles-aufmerksamkeit-durch-google-plus/">Interaktive Fläche für Alle(s): Aufmerksamkeit durch Google Plus</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Facereading: So scannst du Stirn, Nase und Mund richtig</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/07/facereading-so-scannst-du-stirn-nase-und-mund-richtig/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2015 18:55:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bauchgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die besten Mitarbeiter einstellen, erfolgreiche Teams bilden, die eigene Akzeptanz im Unternehmen sicherstellen – jeder kann das! Echt jetzt? JA, denn wir beeinflussen durch unser Verhalten andere. Wir müssen nur&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/facereading-so-scannst-du-stirn-nase-und-mund-richtig/">Facereading: So scannst du Stirn, Nase und Mund richtig</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-besten-mitarbeiter-einstellen-erfolgreiche-teams-bilden-die-eigene-akzeptanz-im-unternehmen-sicherstellen-jeder-kann-das-echt-jetzt-ja-denn-wir-beeinflussen-durch-unser-verhalten-an">Die besten Mitarbeiter einstellen, erfolgreiche Teams bilden, die eigene Akzeptanz im Unternehmen sicherstellen – jeder kann das! Echt jetzt? JA, denn wir beeinflussen durch unser Verhalten andere. Wir müssen nur wissen WIE. Winfried Schröter hat dazu eine 5 Methoden-Technik entwickelt, als Managementtrainer und Hypnotiseur&#8230;</h3>
<p><span id="more-7103"></span></p>
<p>Menschenkenntnis und Führungsstärke &#8211; braucht jeder, der Karriere machen will. Doch wie komme ich dahin? Die fünf Schritte sind erstens Vorbild sein, zweitens auf drei Status-Ebenen situativ adäquate Kommunikationssignale geben, drittens mit Face-Reading, der Königsdisziplin der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Menschenkenntnis</a>, gutes Miteinander pflegen, viertens mit einer Bildanalyse aus sieben Symbolen andere gekonnt analysieren und fünftens mit sieben suggestiven Hebeln, sachdienlich und positiv manipulieren.</p>
<p>Die Methoden, die der Psychologie, Kommunikationswissenschaft, Verhaltensforschung und Hypnose entstammen, hat der Autor bei seiner langjährigen Arbeit mit Führungskräften gesammelt und perfektioniert. In seinem Buch <em>Führ mich, Chef! </em>erklärt Winfried Schröter, wie man sie anwendet. Hie ein Auszug aus dem Kapitel Face Reading.</p>
<h2 id="unbewusstes-organscreening-beim-smalltalk">Unbewusstes &#8220;Organscreening&#8221; beim Smalltalk</h2>
<p>Grundsätzlich können wir festhalten, dass die Größe eines Sinnesorgans Aufschluss darüber gibt, wie wichtig dessen Gebrauch seinem Besitzer ist. Eine große Stirn zeigt uns die Art seiner Gedanken, ein großer Mund wird uns verraten, dass der Mensch gerne redet und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/geben-nehmen-networking-womit-kann-ich-dienen-12/">extrovertiert</a> ist, große Augen sind ein Zeichen für erhöhte visuelle Aufmerksamkeit, große Ohren hören gerne zu und eine große Nase nimmt vieles Olfaktorische intensiver wahr als eine kleine Nase.</p>
<blockquote><p>&#8220;Denkerstirn&#8221;</p></blockquote>
<p>Organen und Körperteilen, die größer angelegt sind als andere, sagt man eine spezielle Bedeutung zu. So können Sie sich vorstellen, dass große kräftige Hände wesentlich besser zupacken können, als zartgliedrige mit einem kleineren Muskelapparat. Man sagt ja auch, dass eine hohe Stirn eine „Denkerstirn“ darstellt. Dies ist eine grobe und stark vereinfachte Einteilung. Und jeder Bereich zeigt ganz spezifische Hinweise zum Verhalten.</p>
<p>Die beschriebenen Details sollen einen groben Eindruck liefern, wie Sie als Führungskraft mit Face-Reading Ihren <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Arbeitsalltag</a> vereinfachen können. Die Dreiteilung des Gesichts: Zuerst teilen wir ein Gesicht in drei horizontale Ebenen. Stirnbereich, Nasenbereich und Mundpartie.</p>
<h2 id="die-stirn-das-denken">Die Stirn, das Denken</h2>
<p>Er beginnt am Haaransatz und geht bis zur Nasenwurzel– das ist in unserem Bild die Vertiefung etwas unterhalb der Augenbraue, wo die Nase beginnt. Dieser Bereich steht für Vernunft und Logik. Menschen wie unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei denen dieser Bereich höhenmäßig den größten Raum im Gesicht einnimmt, denken viel nach, sind offen für logische Zusammenhänge und benötigen zur <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Entscheidungsfindung</a> Zahlen, Daten und Fakten. Es ist ihnen wichtig, wissenschaftliche Begründungen zu erhalten.</p>
<p>Sie erfragen viele Details und wirken auf manche kritisch. Diesen logischen Wissensdurst können Sie mit passenden logischen Begründungen oder schlüssiger rationaler Argumentation stillen. Sätze wie „Das ist eben so“ sind ihnen verhasst und führen zu Protest. Probieren Sie es aus.</p>
<h2 id="die-nase-jemand-riechen-koennen">Die Nase, jemand riechen können</h2>
<p>Dieses Areal zeigt den Willen und die Art zur Selbstverwirklichung. Ist der mittlere Bereich des Gesichts dominierend, sind seinem Besitzer eher Gefühle und soziale Aspekte wichtig. Der Nasenbereich geht von der Nasenwurzel zwischen den Augen bis unter die Nase. Nehmen Sie einmal Ihren Fingernagel und spüren Sie, bis wohin der Knorpel unterhalb Ihrer Nase geht. Menschen mit einer ausgeprägten langen Nase wie bei Mike Krüger beispielsweise sind sehr empfindsam.</p>
<p>Um sie von einer Sache zu überzeugen, sie zu motivieren oder ihnen etwas zu erklären, bedienen Sie sich besser Geschichten, in denen Menschen vorkommen und <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">soziale Vorteile</a> z.B. ihres Teams beschrieben werden. Sie können sicher sein, dass Sie verstanden werden und Ihre Worte auf fruchtbarem Boden landen.</p>
<h2 id="der-mund-das-bauchgefuehl">Der Mund, das Bauchgefühl</h2>
<p><figure id="attachment_7112" aria-describedby="caption-attachment-7112" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7112"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/07/fuehrung_menschenkenntnis.jpg"  alt="&quot;Führ mich, Chef&quot; - Mehr Menschenkenntnis, im Buch steckt einiges drin..."  width="120"  height="192"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/07/fuehrung_menschenkenntnis.jpg 313w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/07/fuehrung_menschenkenntnis-250x400.jpg 250w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-7112" class="wp-caption-text">&#8220;Führ mich, Chef&#8221; &#8211; Mehr Menschenkenntnis, im Buch steckt einiges drin. Hier kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Er steht für Ausführung und Verwirklichung. Diesen Bereich misst man vom Knorpelende der Nase, den Sie gerade gefühlt haben, bis zur Kinnspitze. Ist dieser Bereich stark ausgeprägt wie bei der Schauspielerin Julia Roberts, ist der erste und typische Impuls auf das Handeln und nicht auf langes Nachdenken ausgerichtet.</p>
<p>Diesen Mitarbeiter überzeugen Sie am schnellsten, wenn Sie ihm klarmachen, welche Vorteile Ihre Idee für ihn persönlich hätte. Geben Sie diesem eine Handlungsanweisung, ist es ihm wichtig, hinterher von Ihnen eine Rückmeldung zu bekommen. Diese Menschen sind stark in der Ausführung von Befehlen und Anweisungen. Ärmel hochkrempeln und los geht’s! Ein typischer Satz von diesen Personen: „Learning by doing!“</p>
<p>Jetzt haben Sie bereits den ersten Schritt getan, um ein Gesicht nicht nur aus dem Bauchgefühl heraus zu betrachten. Denn das kann sehr täuschen. Sympathie und Antipathie haben dabei nichts verloren. Sie werden merken, dass Sie Menschen viel emotionsloser betrachten als vorher. Manchmal entspannt allein diese Tatsache ein Gespräch.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, dass Sie ab jetzt viel mehr Parameter zur Verfügung haben als nur Ihr <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Bauchgefühl</a>. Anstatt zu denken, mag ich oder mag ich nicht, kommt Ihnen sofort „Der denkt wohl viel, dann gebe ich ihm mal Infos“ in den Sinn.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: oneinchpunch/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=221933230&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/facereading-so-scannst-du-stirn-nase-und-mund-richtig/">Facereading: So scannst du Stirn, Nase und Mund richtig</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Auslandserfahrung: So wird’s (k)ein Karrierekiller!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/07/auslandserfahrung-so-wirds-kein-karrierekiller/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2015 09:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Expat]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Shanghai, Mumbai, New York. Viele Führungskräfte zieht es in die Ferne – um Erfahrungen zu sammeln, sich zusätzliche Fähigkeiten anzueignen und somit ihren &#8220;Marktwert&#8221; zu erhöhen. Was tun, wenn der Auslandsvertrag&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/auslandserfahrung-so-wirds-kein-karrierekiller/">Auslandserfahrung: So wird’s (k)ein Karrierekiller!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="shanghai-mumbai-new-york-viele-fuehrungskraefte-zieht-es-in-die-ferne-um-erfahrungen-zu-sammeln-sich-zusaetzliche-faehigkeiten-anzueignen-und-somit-ihren-marktwert-zu">Shanghai, Mumbai, New York. Viele Führungskräfte zieht es in die Ferne – um Erfahrungen zu sammeln, sich zusätzliche Fähigkeiten anzueignen und somit ihren &#8220;Marktwert&#8221; zu erhöhen. Was tun, wenn der Auslandsvertrag endet? Wir haben mit Karrierecoach Maike Dietz gesprochen&#8230;.</h3>
<p><span id="more-7099"></span></p>
<p>Die meisten erhoffen sich von einem Auslandseinsatz einen gewaltigen Karriereschub, doch die Realität sieht oft anders aus: Um nach Deutschland zurückzukehren, fehlen häufig adäquate Positionen. Was passiert, wenn der Auslandsvertrag endet?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>In den meisten Fällen wird ein Auslandsaufenthalt akribisch geplant – weshalb kommt mit der Heimkehr auch oft die Ernüchterung bei Führungskräften?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Nur zum Teil werden Auslandsaufenthalte optimal vorbereitet. In der Regel kümmern sich Unternehmen gut um rechtliche Komponenten wie Visum, <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-12/blue-card-fachkraefte" target="_blank">Arbeitserlaubnis</a> und Sozialversicherung. Auch auf interkulturelle Eigenheiten und Gebräuche wird mittlerweile verstärkt Wert gelegt; beispielsweise erhalten Expatriats Seminare oder Schulungen, in denen sie sich mit den wichtigsten Regeln und Sitten des Gastlandes auseinandersetzen und dessen Gepflogenheiten kennen lernen. Aber ein entscheidender Aspekt wird meist außer Acht gelassen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welcher wäre das?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Im Vergleich zu früher sind &#8220;<a href="http://www.businessandmore.de/industrie/item/287-job-im-ausland-als-karrieresprungbrett.html" target="_blank">Rückkehrvereinbarungen</a>&#8221; immer weniger Usus in deutschen Unternehmen – lediglich Konzerne stellen diese noch aus. Im Mittelstand sind sie kaum verbreitet.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Weshalb?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Die Unternehmen sind froh, die dringlichen Themen im Ausland mit der Entsendung zu lösen. An Rückkehr wird nicht gedacht, das <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/green-services-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle/">Prinzip Hoffnung</a> überwiegt. Das mag überraschen, aber auch große Unternehmen haben oft keine ausgefeilten Nachfolgeplanungen. Bei den Mittelständlern kommt hinzu, dass sie weniger adäquate Positionen in Deutschland zur Verfügung haben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Schritte sollten vor der Entsendung in jedem Fall geklärt sein?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Es ist immens wichtig, <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">die späteren Karriereschritte festzulegen</a>. Häufig ist bei der Rückkehr keine adäquate Position verfügbar und der Expat muss einen Rückschritt auf der Karriereleiter in Kauf nehmen. Falls im eigenen Unternehmen keine weiteren Möglichkeiten bestehen, kann sich der Arbeitgeber ggf. auch bei befreundeten Unternehmen für den Rückkehrer einsetzen.</p>
<h2 id="bereits-frueh-die-fuehler-ausstrecken">&#8220;Bereits früh die Fühler ausstrecken&#8221;</h2>
<p>Die entsendete Führungskraft sollte seine Fühler ebenfalls breiter ausstrecken. Trotzdem kann heutzutage kein Arbeitgeber garantieren, was in ein paar Jahren sein wird. Fusionen, Übernahmen etc. sind an der Tagesordnung. Wenn aber beide Parteien sich dessen bewusst sind, offen und aufrichtig kommunizieren und wirklich ihr Bestes geben, kann alles gut funktionieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Bestes geben&#8221;</p></blockquote>
<p>Große Probleme entstehen nur durch <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">unterschiedliche Erwartungshaltungen</a>. Das Ergebnis: Viele wechseln nach ihrer Rückkehr den Arbeitgeber oder resignieren innerlich. Dem Karriere-Höheflug folgt die unsanfte Landung.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Kennen Sie konkrete Fälle?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Ja, leider viele. Einige kommen zurück und übernehmen eine Stabsfunktion, die manchmal auch extra geschaffen wird, um denjenigen überhaupt unterzubringen. Ein enormer Rückschritt, denn die meisten waren im Ausland für Hunderte von Mitarbeitern verantwortlich und sind es gewohnt, Gestaltungsfreiräume zu haben. Sie fühlen sich unter ihren Möglichkeiten eingesetzt und damit auch für ihre Erfolge im Ausland nicht richtig wertgeschätzt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Gibt es weitere Gründe, weshalb der Wechsel in ein ausländisches Unternehmen mehr Probleme bringt, als die meisten es sich vorstellen?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Wer zu lange im Ausland war, hat sich meist zu weit von den Themen in Deutschland entfernt; beispielsweise ist der Führungsstil im Ausland ein anderer – von Routinen, konträren Sicht- und Arbeitsweisen ganz zu schweigen. Meine Erfahrung ist, dass Führungskräfte, die länger als sechs oder sieben Jahre im Ausland waren, häufig große Probleme haben, sich am heimischen Schreibtisch wieder einzuleben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie können Führungskräfte dem vorbeugen – außer nicht zu lange im Ausland zu bleiben?</strong></p>
<p><em>Maike Dietz:</em> Wichtig ist, den Kontakt nach Deutschland intensiv zu pflegen und weiterhin mit Kollegen, Vorgesetzten und ggf. Geschäftspartnern in stetem Austausch zu bleiben – die Verbindung darf nicht abreißen. Außerdem ist es gut, sich mit Themen einzubringen, soweit das möglich ist, z.B. in Arbeitskreisen oder Gremien. Genau im Blick zu haben, was in Deutschland passiert, wo liegen beispielsweise die Unterschiede.</p>
<h2 id="kontakt-in-die-heimat-pflegen">&#8220;Kontakt in die Heimat pflegen&#8221;</h2>
<p>Darüber zu berichten, ist für deutsche Kollegen und Vorgesetzte interessant, und man selbst nimmt an den Entwicklungen im Heimatland teil und zeigt dies auch. Je nach Position kann es zudem sinnvoll sein, zu pendeln bzw. regelmäßig für einige Wochen zurück zu kommen. Auch die Rückkehrplanung sollte immer wieder besprochen und nicht bis zum letzten Tag „totgeschwiegen“ werden. Wer hingegen im Ausland bleiben und Karriere machen möchte, für den ist das ohne Wenn und Aber ein perfekter Schritt – sofern er mit realistischen Erwartungen verknüpft ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.maikedietz.de" target="_blank">Maike Dietz</a> ist Karrierecoach und Personalberaterin – sie kennt Karrieren von beiden Seiten des Schreibtischs. Seit über 17 Jahren besetzt sie Top-Positionen für namhafte Unternehmen. Als Coach gibt sie ihr Wissen an Führungskräfte weiter&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: NicoElNino/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=302718920&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/auslandserfahrung-so-wirds-kein-karrierekiller/">Auslandserfahrung: So wird’s (k)ein Karrierekiller!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Fachkräftemangel: Wie Personaler auf den Anpassungsdruck reagieren</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2015 07:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Jobportale]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie reagieren Personaler auf Anpassungsdruck, digital wie &#8220;real&#8221;? Dazu haben wir mit dem weltweit größten Personaldienstleister gesprochen und eine führenden Stellenbörse unter die Lupe genommen&#8230; Soziale Netzwerke sind &#8220;in&#8221;, vielfach&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-reagieren-personaler-auf-anpassungsdruck-digital-wie-real-dazu-haben-wir-mit-dem-weltweit-groessten-personaldienstleister-gesprochen-und-eine-fuehrenden-stellenboerse-unter-die-lup">Wie reagieren Personaler auf Anpassungsdruck, digital wie &#8220;real&#8221;? Dazu haben wir mit dem weltweit größten Personaldienstleister gesprochen und eine führenden Stellenbörse unter die Lupe genommen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6993"></span></p>
<p>Soziale Netzwerke sind &#8220;in&#8221;, vielfach gehypt in Zeiten von Fachkräftemangel, manchmal auch überschätzt. Was also tun? Modernisieren und anpassen wird überbewertet – zumindest denken das viele deutsche Personalchefs.</p>
<p>Während sich die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Aufgabengebiete der Personalabteilungen stetig ändern, hat jeder dritte HR-Verantwortliche die Abläufe und Organisation in seiner Abteilung seit zwei oder mehr Jahren nicht mehr verändert.</p>
<p>Zu diesem Ergebnis kommt der führende <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Personaldienstleister</a> ADP. Das Unternehmen befragte im Winter (2014/5) mehr als 100 Personalleiter und Vorstände von deutschen KMU &#8211; Klein-, Mittel- und Großunternehmen. „Noch zu viele HR-Verantwortliche sehen keinen Bedarf, ihre eigenen Abteilungen auf den Prüfstand zu stellen“, sagt Andreas Kiefer, Geschäftsführer bei ADP in Deutschland.</p>
<h2 id="theorie-verstanden-praxis-folgt">Theorie verstanden, Praxis folgt</h2>
<p>Gemäß des HR-Experten wurde die Theorie verstanden, berichtet Kiefer. So wissen die meisten Personalchefs, dass zum  Aufgabenspektrum einer modernen HR-Abteilung nicht nur reine Verwaltungsfunktionen gehören, sondern auch die Aufgaben einer firmeninternen Weiterbildung sowie Personal- und Strategieentwicklung. Aber wie im Leben so auch im Büro, gibt es wenig Gutes solange es Verantwortliche nicht auch umsetzen.</p>
<p>Ein Wandel ist dringend nötig. Die Zeit läuft und die Angebote im Netz, sich eine noch spannendere, besser bezahlte und angesehene Stelle zu „sichern“ –waren nie so vielfältig wie heute. Die Konkurrenz schläft nicht! So baut Indeed, eine führende Stellenbörse im weltweiten Web, ihr Angebot stetig aus. Ob die Produktion eines Animationsfilms oder die Performance einer Messe – viele Hände werden gebraucht, die unterschiedlichsten Skillsets gesucht. Und das schnell, effizient und möglichst effektiv…</p>
<p>Online hilft! Wie diese beiden Videos zeigen:</p>
<p>Die beiden verlinkten Videos sind Teil einer Image-Kampagne von Indeed. Die Macher wollen damit zeigen, was Indeed als größte Online-Job-Börse in Deutschland Jobsuchenden und Karriere-Interessierten bietet: hunderttausende Jobangebote von Karriereseiten verschiedener Unternehmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Personaler machen meist Admin-Kram&#8221;</p></blockquote>
<p>Schon gewusst? Jedes dritte Unternehmen beschäftigt seine Personalverantwortlichen noch immer überwiegend mit administrativen, routinierten Tätigkeiten. Jeder zehnte Chef beschäftigt seine Mitarbeiter in der Personalabteilung noch mit der Entgeltabrechnung und Personalverwaltung. Keine Frage, Payrolls sind wichtig – aber Software bietet hier ganz neue Möglichkeiten, Kosten zu sparen und seine Ressourcen strategischer einzusetzen.</p>
<p>So sagt der ADP-Deutschland-Chef Kiefer: „Die Möglichkeiten und Freiräume sind vorhanden&#8221;. Beinahe zwei Drittel der Personalverantwortlichen stehe ein eigenes Budget zur Verfügung, so Kiefer. Um die HR an ihre neue Rolle des Business Partners anzupassen, sollten Prozessstrukturen wirtschaftlich und modern gestalten sein. Lösungen hierfür seien Cloud-basierte Konzepte ebenso wie ein vermehrter Einsatz von Social Media wie XING und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">LinkedIN</a>. Und natürlich das Nutzen von Stellenbörsen im Netz.</p>
<p style="text-align: right;"><em> Artikelbild: Marie Maerz/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=226407970&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/fachkraeftemangel-wie-personaler-auf-den-anpassungsdruck-reagieren/">Fachkräftemangel: Wie Personaler auf den Anpassungsdruck reagieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Spin-Doctors: Überzeugungskünstler im People Business</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/07/spin-doctors-ueberzeugungskuenstler-im-people-business/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2015 06:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Debatten bringen uns weiter, bergen aber auch einige Fallstricke &#8211; in der Politik ebenso wie am Arbeitsplatz. Im People Business geht es immer darum, möglichst viele Menschen für eine bestimmte&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/spin-doctors-ueberzeugungskuenstler-im-people-business/">Spin-Doctors: Überzeugungskünstler im People Business</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="debatten-bringen-uns-weiter-bergen-aber-auch-einige-fallstricke-in-der-politik-ebenso-wie-am-arbeitsplatz-im-people-business-geht-es-immer-darum-moeglichst-viele-menschen-fuer-eine-bestimmt">Debatten bringen uns weiter, bergen aber auch einige Fallstricke &#8211; in der Politik ebenso wie am Arbeitsplatz. Im People Business geht es immer darum, möglichst viele Menschen für eine bestimmte Sache zu mobilisieren. Was wir von Spin-Doktors lernen können&#8230;</h3>
<p><span id="more-7090"></span></p>
<p>Diktaturen brauchen keine Spin-Doktoren, welche die Diskussionen beeinflussen und gestalten: es gibt dort keine Diskussionen. Totalitarismen brauchen keine Meinungsgestaltung: Es gibt unter ihrer Herrschaft nur eine Meinung, nur eine Linie, nur eine Wahrheit, nämlich die der Partei oder der „wahren“ Religion. Spin-Doktoren sind dort arbeitslos, weil einfach nutzlos. Man benötigt keine Kampagnen und keinen „Spin“, wenn Wahlen vorgetäuscht und nur eine Farce sind.</p>
<p>Man braucht keine Mobilisierung, wenn die Bürger starr vor Angst sind. <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/pr-profis-die-spin-doktoren-1433476.html" target="_blank">Spin-Doktoren</a> sind ein reines Produkt unserer modernen, demokratischen Gesellschaft. Sie sind die logische Konsequenz des politischen Kampfes, der die Vielfältigkeit der Einzelnen und der Meinungen ermöglicht und sogar braucht.</p>
<h2 id="wunsch-nach-veraenderung-aber-wohin">Wunsch nach Veränderung &#8211; aber wohin?</h2>
<p>In der Tat, eine Demokratie ohne staatsbürgerliche Beteiligung und <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Engagement</a> ist keine Demokratie. Die Verschiedenheit der Beteiligten ist eine Bedingung der Demokratie und des Politischen an sich, wo es wichtig ist, die Perspektive des anderen zu verstehen, zu respektieren, und wo es erlaubt und möglich ist, sie auch verändern zu wollen.</p>
<p>Ohne Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten gibt es keinen Pluralismus. Und ohne Pluralismus auch keinen Spin. Unsere Demokratie lebt von Debatten, und Spin ist nur die Kunst, diese Debatten zu gestalten und zu beeinflussen. Die Kritiker haben ein falsches Bild der Spin-Doktoren, weil sie ein verfälschtes Bild von Politik haben.</p>
<p>Politik ist nichts anderes als die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten und, was noch wichtiger ist: des Zusammenlebens. Wir reden nur mit Leuten, mit denen wir etwas teilen, mit denen wir einen gemeinsamen Nenner haben. So gesehen ist die Kultur des Debattierens nichts anderes als der soziale Klebstoff schlechthin.</p>
<h2 id="debatten-sind-etwas-das-uns-naeher-bringt">&#8220;Debatten sind etwas, das uns näher bringt&#8221;</h2>
<p>Debatten sind etwas, das uns näher bringt, in der Politik genauso wie am <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mein-liebster-arbeitsplatz-im-kaffeehaus/">Arbeitsplatz</a>. Die richtige Entscheidungsfindung lebt von Austausch und Diskussion. Nennen wir es Wahl oder Management, es geht immer darum, Optionen auf den Tisch zu legen und die meisten Menschen für eine dieser Optionen zu mobilisieren. Der Spin-Doktor dreht die Diskussion, um die Leute zu bewegen.</p>
<p>Und alle müssen „spinnen“, d.h. sich in eine bestimmte Richtung bewegen und mobilisieren. Wer eine Organisation führen oder beeinflussen will, muss vorher die Vorschläge gestalten und parallel dazu den Kriterienkatalog für ihre Bewertung formatieren.</p>
<p>Wer seine Mannschaft motivieren will, muss begeistern und den Erwartungshorizont skizzieren, und zwar in einer Art und Weise, dass die Mitarbeiter selbständig ihre Ausrichtung vollenden. Diskussionen gestalten, ihnen einen Rahmen geben und Kräfte mobilisieren, all das kann der Spin-Doktor gewährleisten. Aber nicht nur er kann es.</p>
<p>Spin kann überall eingesetzt werden, weil alles Politik ist, oder besser ausgedrückt: weil alles politisch ist. Das Politische ist nicht nur das, was in der Regierung oder in den Parlamenten täglich passiert (das ist genau genommen „die Politik“). Das Politische ist auch das, was das <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Arbeitsleben</a> ständig strukturiert.</p>
<h2 id="people-business-fuer-und-von-menschen-gemacht">People Business &#8211; für und von Menschen gemacht</h2>
<p>Jeder hat Interessen oder Ziele, die er durchsetzen möchte, eine Vision, die er mitteilen will. Jeder braucht Koalitionen, um Veränderungsprozesse vorantreiben zu können. Jeder Manager muss ein Klima schaffen, in dem seine Kollegen über sich hinaus wachsen können. Das Arbeitsleben ist politisch, weil es für und von Menschen gemacht ist. Es geht wie noch niemals zuvor um die Menschen.</p>
<p>In der Tat hat das digitale Zeitalter jedes Business in ein „<a href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">People Business</a>“ verändert. Und Menschen brauchen Gründe, um etwas zu tun oder zu denken und um sich neu zu orientieren. Nur überzeugende Gründe können Menschen bewegen, und nur klar definierte Visionen können den Einzelnen in eine soziale Kraft verwandeln. Und darum geht es bei dem Spin: nicht die Wahrheit und auch nicht die Wörter drehen, sondern die Menschen sich drehen lassen, damit sie Aufmerksamkeit, Energie und Einsatzbereitschaft entfalten können.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kerngeschäft von Changies: Menschen überzeugen&#8221;</p></blockquote>
<p>In der Wirtschaftsliteratur wird viel über Prozess- und <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Change-Management</a> geschrieben, aber nicht genug über die Mobilisierung der Humanressourcen an sich. Wir reden hier nicht von Motivation, die extrem wichtig ist, oder von reiner Rhetorik, die sehr nützlich ist, sondern von Überzeugung. Und das ist genau das, was ein Spin-Doktor leisten kann und soll: Menschen überzeugen.</p>
<h2 id="stimmungen-meinungen-und-wahrnehmungen">Stimmungen, Meinungen und Wahrnehmungen</h2>
<p>Wer in der Politik weiterkommen will, sollte sich auch überzeugend ausdrücken – oder er ist falsch am Platz. Überzeugung bedeutet für den Spin-Doktor nicht nur argumentative und rhetorische Überwindung von Kontrahenten, sondern auch und vor allem, Menschen und Bürger von bestimmten Ansichten zu überzeugen.</p>
<p>Der Spin-Doktor arbeitet mit Stimmungen, Meinungen und Wahrnehmungen, die er lenken und, wenn möglich, gestalten kann. Er ist schlechthin der Spezialist des Prozesses der politischen Willensbildung. Es gibt für ihn keine ewigen Wahrheiten, es gibt nur einen ständigen Wandel der transformativen Kräfte, welche die Realität gestalten. Der Auftrag des Spin-Doktors besteht genau darin, diese individuellen und öffentlichen Kräfte zu schaffen.</p>
<h2 id="mainstream-im-auge-behalten">Mainstream im Auge behalten</h2>
<p>Die Spin-Doktoren wissen genau, wie die Menschen ticken, wie sich ihre Meinungen bilden, ändern und verfestigen. Die Spin-Doktoren verstehen sich auf die kleinen Veränderungen des Mainstreams oder der herrschenden Weltanschauung. Es ist eine große Kraftanstrengung notwendig, damit sie das Denken und das Fühlen der Bürger beeinflussen können, damit sie ihre Programme und Ideen unter die potentiellen Wählerinnen und Wähler bringen.</p>
<p><figure id="attachment_7093" aria-describedby="caption-attachment-7093" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3956010647?creativeASIN=3956010647&amp;linkCode=w00&amp;linkId=IPLFRYTMYTBMPDTA&amp;ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7093"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/06/spin-it.jpg"  alt="SPIN IT! Tipps, wie du dein Umfeld überzeugst..."  width="160"  height="249" ></a><figcaption id="caption-attachment-7093" class="wp-caption-text">SPIN IT! Tipps, wie du dein Umfeld überzeugst. Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3956010647?creativeASIN=3956010647&amp;linkCode=w00&amp;linkId=IPLFRYTMYTBMPDTA&amp;ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank">hier</a> kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Noch einmal, in diesem Buch soll es nicht darum gehen, den Spin- Doktor gegen seine Kritiker zu schützen. Vielmehr möchte ich einfach zeigen, was „Spin“ wirklich bedeutet und bewegen kann und welche Inspiration der Spin-Doktor für jeden Manager darstellen kann.</p>
<p>Nein, „Spin“ klingt nicht wie Populismus oder Propaganda. Und ich bin der festen Überzeugung, dass der Spin-Doktor etwas Zentrales liefert, und zwar Gestaltungsmöglichkeiten. Der „Spin“ beschränkt sich nicht nur auf <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/authentizitaet-sei-vor-allem-clever/">Rhetorik</a>, sondern bezieht sich viel mehr auf die strategische Vermittlung der Zielsetzung. Es geht hier um Visionen, die Menschen überzeugen, und um Worte, die diese zu Taten bewegen.</p>
<p>Es geht um Begriffe, die Gefühle und Motivationen auslösen, die anspornen und die Menschen tätig werden lassen. Antoine de Saint-Exupéry (1900–1944) hat es auf die schönste Weise zusammengefasst:</p>
<p><span style="background-color: #208ccc; color: #ffffff;">„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“</span></p>
<p>Nein, man muss nicht zum Arzt, wenn man Visionen hat, wie es Altkanzler Helmut Schmidt im Bundeswahlkampf 1980 mit treffender Ironie sagte. Ich bin allerdings der Meinung, wenn man eine Vision braucht, dann sollte man dringend zum Spin-Doktor.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: l i g h t p o e t/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-243396313.html&amp;src=download_history" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/07/spin-doctors-ueberzeugungskuenstler-im-people-business/">Spin-Doctors: Überzeugungskünstler im People Business</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Networking: Weniger Kontakte, mehr Netzwerk!  (2/2)</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/06/networking-weniger-kontakte-mehr-netzwerk-22/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2015 07:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch nen Account bei Xing, LinkedIn und Co? Klaro. Soziale Netzwerke gehören heute im Job dazu, eignen sich aber nur bedingt zum Netzwerken, online wie offline gibt es ungeschriebene Gesetze. Nutzen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/networking-weniger-kontakte-mehr-netzwerk-22/">Networking: Weniger Kontakte, mehr Netzwerk!  (2/2)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auch-nen-account-bei-xing-linkedin-und-co-klaro-soziale-netzwerke-gehoeren-heute-im-job-dazu-eignen-sich-aber-nur-bedingt-zum-netzwerken-online-wie-offline-gibt-es-ungeschriebene-gesetze-nu">Auch nen Account bei Xing, LinkedIn und Co? Klaro. Soziale Netzwerke gehören heute im Job dazu, eignen sich aber nur bedingt zum Netzwerken, online wie offline gibt es ungeschriebene Gesetze. Nutzen Sie&#8217;s – aber richtig! Findet Maike Dietz&#8230;</h3>
<p><span id="more-7086"></span></p>
<p>Soziale Netzwerke bieten wunderbare Möglichkeiten für eine erste Kontaktaufnahme, vermitteln aber auch schnell das Gefühl, man sei gut vernetzt. Eine umfangreiche Kontaktliste sagt jedoch nichts darüber aus, wer wirklich ein verlässlicher Partner ist.</p>
<p>Die Karriere-Netzwerke eignen sich allerdings hervorragend, um Kontakte zu knüpfen, die früher unerreichbar waren. Es ist möglich, Profile von Menschen einzusehen, die die Position haben, die man selbst anstrebt. <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Werdegang</a>, Unternehmensstrukturen und Branchenthemen sind kein Geheimnis mehr.</p>
<h2 id="erst-recherche-im-netz-dann-erstes-date">Erst Recherche im Netz, dann erstes Date</h2>
<p>Die Portale eignen sich deshalb gut für die gezielte Hintergrundrecherche und eventuell sogar für eine erste Kontaktaufnahme. Diese muss aber sitzen! Auch hier gilt es, originell und verbindlich zu sein und selbst etwas Interessantes anzubieten. Am wichtigsten ist, den Kontakt offline weiterzuführen.</p>
<p>Denn ein Kennenlernen via PC kann ein persönliches Treffen nie ersetzen. Umgekehrt sind die Netzwerke gerade für Menschen im unteren und mittleren Management sehr wichtig, denn sie eignen sich gut dazu, Kontakte aus dem „echten“ Berufsleben weiter zu pflegen, etwa zu ehemaligen Kollegen und Vorgesetzten.</p>
<h2 id="face-2-face-im-echten-berufsleben-punkten">Face-2-Face: Im &#8220;echten&#8221; Berufsleben punkten</h2>
<p><strong>Tipp Nummer fünf:</strong> Bereiten Sie sich vor! Wer plant, eine Veranstaltung mit vielen interessanten Menschen zu besuchen, sollte <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">sich vorher ein paar Gedanken machen</a>, um diese Chance auch wirklich gut nutzen zu können. Dazu gehört zunächst, sich selbst vorzustellen. Denn andere machen sich innerhalb von Sekunden ein Bild von Ihnen. Wer es Mitmenschen leicht macht, seine Person einzuordnen, wird ihnen im Gedächtnis bleiben.</p>
<p><em>Hilfreiche Fragen für die Vorbereitung sind:</em></p>
<ul>
<li>Womit mache ich mich bei anderen interessant?</li>
<li>Mit welchen Erfahrungen oder Fähigkeiten steche ich hervor?</li>
<li>Was haben andere von mir zu erwarten?</li>
</ul>
<p><em>Weitere Tipps sind:</em></p>
<ul>
<li>Bleiben Sie <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">authentisch</a>, nehmen Sie genug Visitenkarten mit und gönnen Sie sich Pausen!</li>
<li>Netzwerken ist anstrengend und fordernd. Doch punkten kann nur ein wacher und gut gelaunter Gesprächspartner.</li>
<li>Zwischendurch zu verschnaufen hilft auch, die bereits geknüpften Kontakte für sich selbst abzuspeichern und Gedankenstützen auf gesammelten Visitenkarten zu notieren.</li>
<li>Und: Nach der Veranstaltung haben Sie vielleicht Kontakte – aber noch lange kein Netzwerk. Also dranbleiben!</li>
<li>Wer sich innerhalb von drei Tagen in Erinnerung ruft und vielleicht schon einen Vorschlag für ein Wiedersehen oder ein gemeinsames Thema vorbringt, hat gute Chancen, die noch zarte Verbindung zu vertiefen.</li>
</ul>
<h2 id="1000-kontakte-ungleich-belastbares-netzwerk">1000 Kontakte ungleich (belastbares) Netzwerk</h2>
<p>Für diejenigen, die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">auf dem oberen Drittel der Karriereleiter</a> stehen, gibt es noch einen sechsten Tipp: Spannen Sie Ihren Assistenten ein! Die Qualität der Kontakte verändert sich mit der beruflichen Laufbahn. Denn nicht mehr das breite Netzwerk ist von Bedeutung, sondern eher dessen Tiefe. Vertrauen, Loyalität und Zuverlässigkeit brauchen Pflege – je kleiner der Kreis und je tiefer die Verbundenheit, desto mehr.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vertrauen, Loyalität und Zuverlässigkeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch mit steigender Verantwortung im Beruf bleibt immer weniger Zeit, die Kontakte zu den vertrauten Beratern aufrechtzuerhalten. Deshalb ist ein Assistent, der das zuverlässig im Blick behält, Gold wert. Er oder sie weiß stets, wer mal wieder dran wäre und koordiniert die Treffen bei der Planung der Geschäftsreisen gleich mit.</p>
<p>Auch Nachrichten, Briefe und Geschenke kann ein Assistent vorbereiten. Denn auch ein <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">belastbares Netzwerk</a> verändert sich stetig und braucht Fürsorge.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/personal-branding-marke-und-mut-zum-polarisieren/">Maike Dietz</a> besetzt seit 17 Jahren Top-Positionen für namhafte Unternehmen. Als Coach gibt sie ihr Wissen an Führungskräfte weiter, die ihre Karriere aktiv gestalten wollen. Zum Teil 1 der Networking-Serie&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Joggie Botma/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-63915415.html&amp;src=download_history" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/networking-weniger-kontakte-mehr-netzwerk-22/">Networking: Weniger Kontakte, mehr Netzwerk!  (2/2)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Geben, Nehmen, Networking: Womit kann ich dienen?  (1/2)</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/06/geben-nehmen-networking-womit-kann-ich-dienen-12/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 07:25:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der heiße Tipp im richtigen Moment, das Teilen begehrter Informationen – all das sind wichtige Treiber im Job. Doch wie machen wir&#8217;s &#8220;richtig&#8221; mit unseren Kontakten? Wer wird im richtigen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/geben-nehmen-networking-womit-kann-ich-dienen-12/">Geben, Nehmen, Networking: Womit kann ich dienen?  (1/2)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-heisse-tipp-im-richtigen-moment-das-teilen-begehrter-informationen-all-das-sind-wichtige-treiber-im-job-doch-wie-machen-wirs-richtig-mit-unseren-kontakten-wer-wir">Der heiße Tipp im richtigen Moment, das Teilen begehrter Informationen – all das sind wichtige Treiber im Job. Doch wie machen wir&#8217;s &#8220;richtig&#8221; mit unseren Kontakten? Wer wird im richtigen Moment zum Katapult für die eigene Karriere? Maike Dietz weiß mehr&#8230;</h3>
<p><span id="more-7085"></span></p>
<p>Der wichtigste Tipp beim Thema Netzwerken lautet: Tun Sie es! Gute Kontakte gehören zu den Karriere entscheidenden Faktoren. Das Geheimnis der Erfolgreichen lautet: Sie netzwerken, ob es ihnen leicht oder schwer fällt. Sie verlassen sich nicht auf ihr Glück, sondern betrachten ihre Kontakte als einen Baustein von vielen, der sie im Job voranbringt.</p>
<p>Während die extrovertierten Typen dabei sogar noch auftanken, weil sie gern mit Menschen zusammen sind, kostet es Introvertierte eher Energie. Ihnen hilft es, sich auf wenige Kontakte zu konzentrieren, diese dafür aber intensiver zu pflegen.</p>
<h2 id="gelegenheiten-erkennen">Gelegenheiten erkennen</h2>
<p><strong>Der zweite Tipp:</strong> Beginnen Sie! Fürs Netzwerken ist es nie zu früh und nie zu spät. In jungen Jahren ergeben sich viele ungezwungene Möglichkeiten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ähnliche Ziele haben. Studium, Weiterbildung, Management-Seminar, Zusatzqualifikation, Außentermin, Messebesuch &#8230; die Möglichkeiten, <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Mentoren</a>, Förderer und Wegbegleiter kennenzulernen, scheinen unendlich.</p>
<p>Und es stimmt: Bis zum mittleren Management spielt vor allem die Breite der Kontakte eine Rolle. Wichtig sind neben denen, die ähnliche Ziele verfolgen auch Menschen, die beruflich bereits dort angekommen sind, wo Sie selbst noch hinwollen. Sie können Mentoren sein, besitzen Insiderwissen, kennen die notwendigen Schlüsselqualifikationen und geben ihre begehrte Position später an jemanden ab, dem sie diese zutrauen.</p>
<h2 id="mit-recherche-und-kreativitaet-zum-erfolg">Mit Recherche und Kreativität zum Erfolg</h2>
<p>Wer hingegen schon viele Sprossen auf der Karriereleiter erklommen hat, für den steht fest, wo es noch hingehen kann. In diese eine Richtung führen immer weniger Wege. Deshalb und aufgrund der immer knapper werdenden zeitlichen Ressourcen schrumpft auch das Netzwerk mit der Zeit. Aber, wie im Privatleben, gilt: Es ist jederzeit möglich, interessante Personen kennenzulernen. Nur braucht es hier und da Strategie und Recherche.</p>
<blockquote><p>&#8220;Engagement und Hartnäckigkeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer auf der Suche nach guten Kontakten ist, sollte sich zu ihnen gesellen. Welche Veranstaltungen sind ein Muss? Auf welchen Expertenforen oder Kongressen trifft sich die Branche? Wo komme ich mit der Klientel zusammen, die mich in meinen Zielen unterstützen kann? Hierfür gibt es leider kein Patentrezept – Engagement und <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Hartnäckigkeit</a> sind gefragt. Die Kernfrage beim Netzwerken lautet immer: Was will ich erreichen? Wer diese Frage für sich beantworten kann, weiß auch, wo er Wegbegleiter suchen muss und wie er sie passend ansprechen kann.</p>
<h2 id="kreativ-bleibt-im-gedaechtnis">Kreativ bleibt im Gedächtnis</h2>
<p><strong>Tipp Nummer drei:</strong> Geben und Nehmen Sie! Ein Netzwerk muss erst an Stabilität gewinnen. Wer also jemanden kennenlernt, muss zunächst investieren, um später möglicherweise zu profitieren. Anfangs geht es darum, miteinander ins Gespräch zu kommen und in Kontakt zu bleiben. Zugegeben, hier ist <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Kreativität</a> gefragt. Es gilt herauszufinden, wofür sich der andere begeistern kann. Was macht ihm Freude? Was weckt seine Neugier, seine Aufmerksamkeit, sein Interesse? Das müssen keine beruflichen Themen sein.</p>
<p>Ein Autonarr freut sich beispielsweise, wenn jemand bei einer interessanten Messe an ihn denkt oder sich meldet, um über das neueste Modell zu fachsimpeln. Je kreativer und persönlicher, desto besser. Ziel ist, eine ehrliche Beziehung aufzubauen und das geschieht nicht ohne echte <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Sympathie</a>.</p>
<p>Wer sich aber ernsthaft für sein Gegenüber interessiert, wird Gelegenheiten finden, einander näher kennenzulernen. Es geht dabei auch um Balance: Also nicht nur Fragen stellen, sondern auch etwas von sich selbst preisgeben. Was habe ich anzubieten? Womit kann ich anderen dienen?</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Halfpoint/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-116920402.html&amp;src=download_history" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/geben-nehmen-networking-womit-kann-ich-dienen-12/">Geben, Nehmen, Networking: Womit kann ich dienen?  (1/2)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Persönlichkeit und Diagnostik: Mach’ den Ego-Test!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2015 08:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Frage nach dem eigenen Ich! Da hat die Psychologie mehr zu bieten als Freud, zum Beispiel Persönlichkeit und Diagnostik. Was steckt in dir drin, was kannst du? Teste dich! Fünf Extrempersönlichkeiten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Persönlichkeit und Diagnostik: Mach’ den Ego-Test!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-frage-nach-dem-eigenen-ich-da-hat-die-psychologie-mehr-zu-bieten-als-freud-zum-beispiel-persoenlichkeit-und-diagnostik-was-steckt-in-dir-drin-was-kannst-du-teste-dich-fuenf-extremp">Die Frage nach dem eigenen Ich! Da hat die Psychologie mehr zu bieten als Freud, zum Beispiel Persönlichkeit und Diagnostik. Was steckt in dir drin, was kannst du? Teste dich! Fünf Extrempersönlichkeiten und deren Gegensätze wertet Niels Albrecht aus&#8230;</h3>
<p><span id="more-7077"></span></p>
<p>Heute nimmt die Persönlichkeitsdiagnostik oder differenzielle Psychologie einen großen Raum innerhalb dieser Disziplin ein. Die Wissenschaftler fragen sich nicht mehr nur, wie die Psyche eines Menschen aussieht, sondern wie sich Menschen im Hinblick auf ihre geistigen Fähigkeiten unterscheiden.</p>
<p>In der differenziellen Psychologie steht im Vordergrund, anhand welcher Merkmale sich Menschen unterscheiden. Der deutsch-britische Psychologe Hans Jürgen Eysenck vertrat nach dem Zweiten Weltkrieg die Auffassung, dass es zwei Grunddimensionen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit</a> gebe.</p>
<h2 id="eher-extro-oder-introvertiert">Eher extro- oder introvertiert?</h2>
<p>Zum einen den Neurotizismus, welcher eine instabil-ängstlich-besorgte Persönlichkeit bezeichnet, zum anderen das Gegensatzpaar aus Extraversion – Introversion, welches die Spannbreite von einer stabilen bis zu einer instabilen Persönlichkeit charakterisiert. Später ergänzte Eysenck seine Erkenntnisse um das Merkmal des Psychotizismus, welches aggressive, gefühlskalte, aber auch impulsive und kreative Persönlichkeiten bezeichnet.</p>
<p>In der Weiterentwicklung dieses Forschungsansatzes führte der US-amerikanische Psychologe Lewis Goldberg 1981 den Begriff der Big Five (auch Fünf-Faktoren-Modell genannt) ein um zum Ausdruck zu bringen, dass es sich um allgemeingültige Dimensionen der Persönlichkeit handelt. Erst 1987 konnten die amerikanischen Forscher Paul Costa Jr. und Robert McCrae nachweisen, dass es unabhängig von den statistischen Methoden und Testverfahren fünf robuste Faktoren als Dimensionen der Persönlichkeit gibt, die durch bipolare Fragebögen anhand von Adjektivlisten identifiziert werden können.</p>
<blockquote><p>&#8220;GIVE ME Five&#8221;</p></blockquote>
<p>Heute gelten die Big Five als das internationale und universelle Standardmodell in der Persönlichkeitsforschung. Doch nicht nur dort sind sie nützlich. Besonders für das Erkennen des eigenen Profils, der eigenen authentischen Persönlichkeit, ist dieses Modell sehr gut geeignet. Lassen Sie uns also einen Blick darauf werfen, wie Sie mit diesem wertvollen Instrument Ihre einzelnen Persönlichkeitsmerkmale in den fünf Dimensionen herausarbeiten können.</p>
<p>Die Big Five sind jeweils aus gegensätzlichen Einzelmerkmalen zusammengesetzt, welche die Persönlichkeiten eines Menschen am besten charakterisieren. Die gegensätzlichen Pole stellen die Extrempersönlichkeiten dar. Wie Schwarz und Weiß. Üblicherweise haben wir mehr oder weniger von allem etwas. Eine vielfältige Melange unterschiedlicher Stärken und Schwächen.</p>
<h2 id="big-5-die-dimensionen-unserer-persoenlichkeit">Big 5 &#8211; die Dimensionen unserer Persönlichkeit</h2>
<p>Die ›Großen fünf Dimensionen der Persönlichkeit‹ setzen sich nach dem Begriff OCEAN zusammen:</p>
<ol>
<li><strong>O</strong>penness to experience (Offenheit für Erfahrungen)</li>
<li><strong>C</strong>onscientiousness (Gewissenhaftigkeit)</li>
<li><strong>E</strong>xtraversion (Soziale Interaktivität)</li>
<li><strong>A</strong>greeableness (Verträglichkeit)</li>
<li><strong>N</strong>euroticism (Emotionale Labilität)</li>
</ol>
<p>Die fünf Persönlichkeitsfaktoren sind je zur Hälfte der genetischen Anlage und den Umwelteinflüssen zuzuschreiben. Jedes Individuum hat die Möglichkeit, an seiner Persönlichkeit zu arbeiten und gewünschte Korrekturen vorzunehmen. Somit können Sie Ihre Schwächen durch bewusste <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Verhaltensänderungen</a> reduzieren und die Ihnen wichtigen Stärken deutlicher herausarbeiten. Durch die Big-Five-Selbstanalyse können Sie Ihren Markenprozess positiv beeinflussen.</p>
<p>Am Anfang sollten Sie eine Selbsteinschätzung nach den fünf Persönlichkeitsmerkmalen durchführen. Zusätzlich empfehle ich Ihnen, eine Fremdeinschätzung durch Freunde, Bekannte oder Kollegen vornehmen zu lassen. Bevor Sie die Selbsteinschätzung beginnen, sollten Sie die Seiten der bipolaren Skalen kopieren oder sie von meiner Homepage herunterladen und ein oder zwei Personen geben, die Sie bewerten.</p>
<p><em>Wenn Sie die Ergebnisse übereinanderlegen, erhalten Sie eine Selbst- und Fremdeinschätzung zu den fünf Dimensionen Ihrer Persönlichkeit. Die Validität der Big Five wird so deutlich erhöht.</em></p>
<p><strong>Aufgabe:</strong> Bitte machen Sie in den folgenden Tabellen jeweils an der Stelle ein Kreuz in der bipolaren Skala von 1 bis 7, welches die Verhaltensausprägungen Ihrer Persönlichkeit am besten wiedergibt. Seien Sie hierbei bitte möglichst aufrichtig und beschreiben Sie sich nicht so, wie Sie gerne wären, sondern wie sie sind. Machen Sie sich nicht größer als Sie sind, aber auch nicht kleiner. Versuchen Sie auch, Rückmeldungen von anderen Menschen über Sie einzubeziehen.</p>
<table style="height: 338px;" width="582">
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308">Die fünf Persönlichkeitsfaktoren</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>BIG FIVE</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">konservativ<br />
beharrlich<br />
unbeweglich<br />
traditionell</td>
<td colspan="7" width="154">Offenheit für Erfahrungen<br />
(Openness to experience)</td>
<td width="77">offen<br />
kreativ<br />
beweglich<br />
neugierig</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Fantasie</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">im Hier und Jetzt</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">visionär</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Ästhetik</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">wenig Interesse an Kunst, Musik oder Poesie</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">großes Interesse an Kunst, Musik oder Poesie</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Emotionalität</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">Gefühle werden ignoriert</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">Gefühle werden intensiv erlebt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Veränderungsbereitschaft</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">am Vertrauten<br />
festhalten</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">Veränderungen<br />
angehen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Intellektualität</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">eher pragmatisch</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">eher intellektuell</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Liberalismus</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">verteidigen von<br />
traditionellen Werten</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">offen für neue Werte</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>BIG FIVE</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">nachlässiglocker</p>
<p>reizoffen</td>
<td colspan="7" width="154">Gewissenhaftigkeit(Conscientiousness)</td>
<td width="77">sichereffektiv</p>
<p>fokussiert</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Kompetenz</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">irritierbar</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">selbstüberzeugt</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Ordnung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">unorganisiert</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">organisiert</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Pflichtbewusstsein</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">flüchtig</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">gewissenhaft</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Leistungsstreben</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">gleichgültig</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">ehrgeizig</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Selbstdisziplin</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">zerstreut</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">konzentriert</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Sorgfalt</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">planlos</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">planvoll</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>BIG FIVE</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">introvertiert</td>
<td colspan="7" width="154">Soziale Interaktivität(Extraversion)</td>
<td width="77">extravertiert</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Freundlichkeit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">formell</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">herzlich</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Geselligkeit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">zurückgezogen</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">gesellig</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Durchsetzungsfähigkeit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">zurückhaltend</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">bestimmt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Aktivität</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">wenig Aktivität</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">hohe Aktivität</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Abenteuerlust</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">geringer Bedarf an Aufregung</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">hoher Bedarf an Aufregung</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Heiterkeit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">nüchtern</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">fröhlich</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>BIG FIVE</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">kompetitiv</td>
<td colspan="7" width="154">Verträglichkeit(Agreeableness)</td>
<td width="77">kooperativ</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Vertrauen</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">vorsichtig gegenüber anderen</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">vertrauensvoll gegenüber anderen</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Moral</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">hält sich bedeckt</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">aufrichtig und geradeheraus</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Durchsetzungsfähigkeit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">zurückhaltend</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">bestimmt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Altruismus</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">egozentrisch auf die eigenen Ziele fokussiert</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">altruistisch um das Wohl anderer bemüht</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Bescheidenheit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">anspruchsvoll</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">bescheiden</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Mitgefühl</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">zurückhaltend</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">teilnehmend</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>BIG FIVE</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">sensibel</td>
<td colspan="7" width="154">Emotionale Labilität(Neuroticism)</td>
<td width="77">belastbar</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td colspan="7" width="154"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Besorgtheit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">ängstlich</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">besorgt</td>
</tr>
<tr>
<td width="77"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="22"></td>
<td width="77"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Erregbarkeit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">reizbar</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">gelassen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Pessimismus</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">pessimistisch</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">optimistisch</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Befangenheit</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">gehemmt</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">ungezwungen</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Impulsivität</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">ungezügelt</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">kontrolliert</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="9" width="308"><strong>Vulnerabilität</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="77">verletzlich</td>
<td width="22"><strong>1</strong></td>
<td width="22"><strong>2</strong></td>
<td width="22"><strong>3</strong></td>
<td width="22"><strong>4</strong></td>
<td width="22"><strong>5</strong></td>
<td width="22"><strong>6</strong></td>
<td width="22"><strong>7</strong></td>
<td width="77">stressresistent</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Auswertung der Fragebögen</em></p>
<h2 id="offenheit-fuer-erfahrungen-openness-to-experience">Offenheit für Erfahrungen (Openness to experience)</h2>
<p>Hoher Wert: Sie sind tolerant und neugierig, bereit, neue Dinge auszuprobieren und vielseitig interessiert. Ihre Vorliebe für Kultur aus Kunst, Musik, Theater und Literatur ist stärker ausgeprägt.</p>
<p>Niedriger Wert: Sie neigen eher zu einer konservativen Einstellung mit traditionellen Werten. Sie möchten Bekanntes und Vertrautes bewahren. Radikalen Veränderungen stehen Sie skeptisch gegenüber. Ihre emotionalen Reaktionen nehmen Sie eher als gedämpft wahr. Ihr Interesse an Kultur ist unterrepräsentiert.</p>
<p>Berufswelt: Personen mit hohen Offenheitswerten finden sich oftmals in künstlerischen und forschungsorientierten Berufen.</p>
<h2 id="gewissenhaftigkeit-conscientiousness">Gewissenhaftigkeit (Conscientiousness)</h2>
<ul>
<li><em>Hoher Wert:</em> Sie zeichnen sich meist durch Pflichtbewusstsein und Ordnungsliebe aus und gehen systematisch an Aufgaben heran. Somit ist dieser Faktor ein wichtiger Indikator für die Vorhersage von beruflicher Leistung, Zielstrebigkeit und Selbstkontrolle.</li>
<li><em>Niedriger Wert:</em> Sie handeln oftmals spontan, ungenau und ohne einen Plan.</li>
<li><em>Berufswelt:</em> Personen mit hohen Gewissenhaftigkeitswerten finden sich meist in einem beruflichen Umfeld wieder, in dem planvolles und sehr genaues Arbeiten erwartet wird. Zum Beispiel in hoheitlichen Einrichtungen wie Gerichten, Botschaften oder Behörden.</li>
</ul>
<h2 id="soziale-interaktivitaet-extraversion">Soziale Interaktivität (Extraversion)</h2>
<ul>
<li><em>Hoher Wert:</em> Sie sind allgemein nach außen orientiert. Das heißt, gesprächig, gesellig und personenorientiert. Ihre Aktivität im zwischenmenschlichen Verhalten ist sehr stark ausgeprägt.</li>
<li><em>Niedriger Wert:</em> Sie sind durch Nachdenklichkeit und eine in sich gekehrte Haltung gekennzeichnet. Sie sind gerne allein und unabhängig.</li>
<li><em>Berufswelt:</em> Personen mit hohen Extraversionswerten sind oftmals in sogenannten Kontaktberufen, wie zum Beispiel im Verkauf, in der Politik oder im Management, beschäftigt. Zahlreiche Untersuchungen haben belegt, dass erfolgreiche Führungskräfte, Manager oder Politiker häufig eher extravertierte Persönlichkeiten sind. Im Gegensatz dazu finden wir auch besonders erfolgreiche Unternehmensgründer, die starke introvertierte Merkmale aufzeigen, wie zum Beispiel Steven Spielberg oder Bill Gates.</li>
</ul>
<h2 id="vertraeglichkeit-agreeableness">Verträglichkeit (Agreeableness)</h2>
<ul>
<li><em>Hoher Wert:</em> Ihr zentrales Merkmal ist der Altruismus. Sie sind in Ihrem sozialen Umfeld meistens sehr beliebt, da Sie Verständnis und Mitgefühl einbringen und sich um andere Menschen bemühen. In Auswahlgesprächen oder bei Assessment-Center-Prozessen werden Kandidaten mit dieser Dimension häufig bevorzugt. Eine Person, die im Altruismus aufgeht, verliert langfristig die Fähigkeit, für eigene Belange zu kämpfen.</li>
<li><em>Niedriger Wert:</em> Bei Ihnen stehen egozentrische und misstrauische Werte im Vordergrund. Sie suchen öfter den Wettstreit als die Kooperation. Die jeweilige Ausprägung der Verträglichkeit ist somit entscheidend. Eine Person mit einer hohen Ausprägung zum Wettstreit könnte langfristig eine unsoziale Norm annehmen.</li>
<li><em>Berufswelt:</em> Personen mit hohen Verträglichkeitswerten sind häufig im Dienstleistungssektor, wie zum Beispiel im Hotel- und Gastronomiegewerbe oder in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen, anzutreffen.</li>
</ul>
<h2 id="emotionale-labilitaet-neuroticism">Emotionale Labilität (Neuroticism)</h2>
<ul>
<li><em>Hoher Wert:</em> Sie neigen zu Nervosität, Unsicherheit, Angst, Anspannung und Trauer. Sie grübeln viel, zweifeln an sich und können nur sehr schwer mit Stress-Situationen umgehen und angemessen auf solche reagieren. Burn-out-Syndrome oder sogar depressive Erkrankungen können die langfristigen Folgen aus einem hohen Neurotizismuswert (emotionale Labilität) sein.</li>
<li><em>Niedriger Wert:</em> Der niedrige Wert in diesem Bereich steht für emotionale Stabilität. Diese drückt sich durch Selbstsicherheit, Zufriedenheit und eine ausgeprägte Ich-Stärke aus. Sie erleben seltener negative Gefühle.</li>
<li><em>Berufswelt:</em> Personen mit einer hohen emotionalen Stabilität, dem Gegenpol zum Neurotizismus, finden sich zum Beispiel in Berufen wie Polizisten, Piloten oder Ärzten.</li>
</ul>
<h2 id="big-five-geheimnis-von-mr-and-mrs-right">Big Five: &#8220;Geheimnis von Mr. and Mrs. Right&#8221;</h2>
<p><figure id="attachment_7083" aria-describedby="caption-attachment-7083" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7083"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/EGOmacher.jpg"  alt="Was ist dein EGO? Buch mit einigen Ideen, die unsere Persönlichkeit ausmachen..."  width="150"  height="212"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/EGOmacher.jpg 353w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/EGOmacher-282x400.jpg 282w"  sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" ><figcaption id="caption-attachment-7083" class="wp-caption-text">Was ist dein EGO? Buch kaufen &#8211; mit einigen Ideen, die unsere Persönlichkeit ausmachen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Wenn Sie sich nun ein wenig zurücklehnen und über Ihr Ergebnis reflektieren, dann sollten Sie schon eine recht klare Vorstellung davon bekommen, was Sie als Menschen auszeichnet.</p>
<p>Im Berufs- wie im Privatleben wünschen wir uns Mitmenschen, Kollegen, Freunde oder den idealen Partner, welche besonders hohe Werte in den Big-Five-Dimensionen aufweisen. Der gefestigte, umgängliche, warmherzige, zuverlässige und offene Mensch ist gefragt und gesucht. So sieht der ideale Mensch für uns aus. Das Geheimnis von Mr. and Mrs. Right ist somit gelöst: Superstarke Big Five soll er oder sie mitbringen.</p>
<p>Doch so einfach ist die Welt nicht. Wir alle sind nicht perfekt. Wir haben unsere Stärken und unsere Schwächen. Kein Persönlichkeitsprofil ist von sich aus besser oder schlechter. Vielmehr hat jeder von uns seine ganz persönlichen Ausprägungen:</p>
<p>Wir sollten unsere eigene Big-Five-Skala kennen, annehmen und in unsere Stärken investieren. Wir müssen aufhören, uns ständig verändern zu wollen. Hören Sie auf, der Werbe- und Medienindustrie hinterherzulaufen. Wir sollen immer schöner, jünger, dynamischer und erfolgreicher werden, wenn wir die Massenprodukte kaufen. Uniformität schafft für Sie keinen Wert.</p>
<p>In jeder Veränderungsbotschaft aus der Werbe- und Medienwelt steckt auch immer der indirekte Vorwurf, dass man noch nicht perfekt ist und keine vollkommene Persönlichkeit. Folgen Sie nicht den falschen Botschaften.</p>
<p>Der wahre Nutzen der differenziellen Psychologie und damit auch der Big Five liegt nicht darin, Vorgaben für den perfekten Menschen zu schaffen, sondern uns ein genaueres Bild über uns selbst zu geben. Das ist der Inhalt der Dove-Werbung. Darum kann dieser Clip eine solche Tiefe bei uns entfalten. Denn nur wenn wir unsere Stärken und Schwächen anerkennen – nur wenn wir unsere Person annehmen können – erst dann können wir uns viel besser mit unserer ganzen Persönlichkeit für uns, unseren Partner und die Gesellschaft einbringen. Und zwar ohne uns gleich verändern zu müssen.</p>
<p><em>»Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben nur einen, allerdings entscheidenden Fehler: Sie sind uninteressant.«</em>Zsa Zsa Gabor (*1917), US-Schauspielerin</p>
<p>Leugnen Sie nicht schwach ausgeprägte Persönlichkeitsmerkmale. Diese sind kein Makel im Sinne von gut oder schlecht. Wenn ein Merkmal bei Ihnen schwächer als bei anderen ausgeprägt ist, dann sind sie lediglich anders. Arbeiten Sie mit dieser Erkenntnis Ihr Profil stärker heraus. Werden Sie durch Ihre noch zu entwickelnde Marke zur unverwechselbaren Markenpersönlichkeit. Werden Sie für andere Menschen erlebbar!</p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Mithilfe des Erkundens von Philosophie, Psychoanalyse und differenzieller Psychologie auf den vergangenen Seiten konnten Sie neue Zugänge und ein neues Verständnis zu den Fragen ›Wer bin ich eigentlich?‹ und ›Was zeichnet mich aus?‹ erschließen. Ich hoffe, dass mit den neuen Erkenntnissen ein Prozess des Denkens bei Ihnen eingesetzt hat und Sie ein besseres Bild Ihrer Person bekommen haben.</p>
<p>Es können sich bereits erste Konturen davon abzeichnen, wo Sie für sich Schwerpunkte setzen möchten. Wenn das so ist, dann beginnen Sie bereits innerlich erste Entscheidungen darüber zu treffen, wie und womit Sie eine größere Wirkung in der Zukunft erzielen möchten. Sie beginnen bereits Ihre Markenpersönlichkeit im Kopf zu formen. Dabei ist eine Sache wichtig:</p>
<p>Eine starke Persönlichkeitsmarke zu werden, bedeutet nicht, wie in der Werbung, dass Sie eine andere Person werden müssen. Zu jedem Zeitpunkt des Aufbaus Ihrer Marke haben Sie zwei grundsätzliche Optionen. Sie haben immer die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln – oder nicht. Ein bisschen Markenpersönlichkeit zu sein, ist ebenso unmöglich, wie ein bisschen schwanger zu sein. Beides geht nicht.</p>
<h2 id="linktipp">Linktipp</h2>
<p>Immer mehr Frauen wehren sich gegen das Schönheitsdiktat der Werbe- und Modeindustrie. Die Marke Dove mit ihren Pflegeprodukten hat die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und von ihren Kundinnen gelernt. Die Dove-Werbung stellt die Schönheit der normalen Frau in den Mittelpunkt. Die Supermodels haben bei dieser Marke ausgedient. Und genau dieses Konzept kommt an.</p>
<p>Der Werbeclip ›Real Beauty Sketches‹ von Dove setzt sich genau mit diesem Spannungsfeld der modernen und emanzipierten Frau mit überliefertem Schönheitsdiktat auseinander. Mich ergreift dieser Film immer wieder. Aber, schauen Sie selbst auf <a href="https://www.youtube.com/embed/litXW91UauE" target="_blank">YouTube</a>.</p>
<h2 id="autor">Autor</h2>
<p>Dr. Niels Albrecht ist Experte für PR- &amp; Marketing-Management. Sein Schwerpunkt ist die Positionierung von Politikern, Managern und Personen des öffentlichen Lebens. Er beschreibt sich als &#8220;der EGO-Macher&#8221;.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Tests: Maridav/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=258070442&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-und-diagnostik-mach-den-ego-test/">Persönlichkeit und Diagnostik: Mach’ den Ego-Test!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Persönlichkeitstests: Schau’ mir doch in die Augen, Baby!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2015 11:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karriere-einsichten.de/?p=7264</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Persönlichkeit ist unerforschlich, befand bereits Goethe. Und doch gibt es hunderte Persönlichkeitstests, die das Gegenteil beweisen, beweisen wollen. Eins ist mal klar: Wir sind nicht auf der Welt, um&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/">Persönlichkeitstests: Schau’ mir doch in die Augen, Baby!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-persoenlichkeit-ist-unerforschlich-befand-bereits-goethe-und-doch-gibt-es-hunderte-persoenlichkeitstests-die-das-gegenteil-beweisen-beweisen-wollen-eins-ist-mal-klar-wir-sind-nicht-auf-der-w">Die Persönlichkeit ist unerforschlich, befand bereits Goethe. Und doch gibt es hunderte Persönlichkeitstests, die das Gegenteil beweisen, beweisen wollen. Eins ist mal klar: Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen. Von Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader&#8230;</h3>
<p><span id="more-7264"></span></p>
<p>Den meisten Menschen fallen bei dem Wort Persönlichkeitstest sicherlich zuerst Bewerbungssituationen oder der sogenannte „Idiotentest“ nach einem Führerscheinentzug ein. Dabei sind Ausleseverfahren, mit denen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Charakter</a> einer Testperson geprüft werden soll, nicht erst in unserer Zeit entwickelt worden.</p>
<p>Will man die Ursprünge des Testphänomens ergründen, muss man bis ins biblische Zeitalter zurückblicken; um aus den Bewerbern für einen Platz im Heer Gideons im Krieg gegen die Midianiter die geeigneten Soldaten auszuwählen, sollte Gideon seine Mannen an einen Fluss zum Trinken führen.</p>
<p>„Wer mit seiner Zunge Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders …“, sprach Gott (Richter 7,5). Von ursprünglich 10 000 schlürften lediglich 300 Bewerber ihr Wasser „hundegleich“ und wurden für den Heeresdienst ausgewählt.</p>
<p>Ihren großen Einsatz in neuerer Zeit erfuhren Intelligenz- und <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-2/">Persönlichkeitstests</a> im Ersten Weltkrieg, als gewaltige Kontingente an Rekruten gemustert und je nach Begabung auf die verschiedenen Heeresgattungen verteilt werden mussten. Besonders für die Auswahl von Offizieren entwarf die sogenannte „Heerespsychologie“ psychologische Testverfahren, die dann während des Zweiten Weltkrieges verstärkt eingesetzt wurden. Die meisten Testansätze stammen aus dieser Zeit.</p>
<h2 id="auswahltests-haben-hochkonjunktur">Auswahltests haben Hochkonjunktur</h2>
<p>Auch wenn die Ursprünge längst in Vergessenheit geraten sind, Auswahltests haben Hochkonjunktur. Ständig weiter verfeinert, sollen sie den Wünschen von Personalabteilungen in Firmen und Institutionen sowie den Forderungen aus dem militärischen oder psychiatrischen Bereich auf optimale Weise Rechnung tragen.</p>
<p>Persönlichkeit lässt sich jedoch nicht normativ erfassen. Da sich der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">Charakter</a> aufgrund seiner Komplexität einer genauen Einordnung entzieht, ist man dazu übergegangen, einzelne Komponenten der Psyche zu isolieren und separat zu betrachten. Dadurch geht jedoch der Blick auf das verloren, was eigentlich ergründet werden sollte: der Mensch in seiner Gesamtheit (individuus, lat.: unteilbar).</p>
<blockquote><p>&#8220;Mensch als Ganzes wahrnehmen&#8221;</p></blockquote>
<p>So meint der amerikanische Psychologe G. W. Allport in diesem Zusammenhang, dass sich viele Forscher eher für eine exakte Versuchsordnung interessieren würden, als dafür, dem Gegenstand ihrer Untersuchung gerecht zu werden – entsprechend kümmerlich seien die Ergebnisse.</p>
<p>Die Tatsache, dass das menschliche Verhalten stark von kulturellen Faktoren abhängt, wird in den meisten Persönlichkeitstests nicht berücksichtigt. Die Testautoren orientieren sich zumeist einseitig an den Vorgaben der westlichen Industrienationen und lassen persönliche Eigenheiten sowie kulturelle bzw. ethnische Besonderheiten unberücksichtigt.</p>
<p>Es gibt viele Kritikpunkte an Persönlichkeitstests (wir werden darauf noch zurückkommen). Man findet gute Gründe, sie ganz abzulehnen. Hat man sich jedoch einmal entschlossen, an derartigen <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">Testverfahren</a> teilzunehmen, oder ist aufgrund der beruflichen Position dazu gezwungen, sollte man wissen, auf was man sich einlässt und worauf es wirklich dabei ankommt. Mit diesem Buch wollen wir Ihnen dabei behilflich sein.</p>
<h2 id="warum-persoenlichkeitstests">Warum Persönlichkeitstests?</h2>
<p>„Mit was für einem Menschen habe ich es zu tun?“, lautet die wohl wichtigste Frage, die sich ein Arbeitsplatzanbieter stellt. Und es ist in der Tat ein legitimes Anliegen eines jeden Arbeitgebers, festzustellen, ob ein Bewerber oder eine Bewerberin auch von der Persönlichkeit her auf den angebotenen Arbeitsplatz und insbesondere ins vorhandene Team passt.</p>
<p>Ebenso lässt sich leicht nachvollziehen, wie schwierig es angesichts einer großen Bewerberzahl oftmals ist, sich mit jedem Kandidaten in einem <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">Vorstellungsgespräch</a> einzeln intensiver zu beschäftigen. Also ist es naheliegend, die Masse der Bewerber zu kategorisieren, um einen ersten Überblick zu erhalten und so vermeintlich die Spreu vom Weizen trennen zu können.</p>
<p>In diesem ersten Ausleseverfahren sollen die Charaktereigenschaften, die Wesenszüge, insgesamt also die Persönlichkeitsstruktur des Bewerbers ergründet werden. Gegenstand der Nachforschungen sind nicht die Eignung oder die Intelligenz, nicht primär die Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit auszuüben, sondern vielmehr die Persönlichkeitsmerkmale, das heißt der <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Charakter des Bewerbers</a>.</p>
<h2 id="frage-des-fits-passt-er-sie-zu-uns">Frage des Fits: &#8220;passt&#8221; er/sie zu uns?</h2>
<p>Im Mittelpunkt steht die Frage: Passt dieser Bewerber zu uns, fügt er sich möglichst reibungslos in das vorhandene Team ein? Ist er ein einsatzbereiter, leicht zu „handhabender“, gut „funktionierender“ potenzieller Mitarbeiter? Um diese Fragen zu beantworten, konzipierten Psychologen mehr oder weniger geeignete Persönlichkeitstests.</p>
<p>Dabei sind die unterschiedlichsten und zum Teil dubiosesten Verfahren entwickelt worden, mit denen vorgefertigte Raster über die Arbeitssuchenden gelegt werden, um so feststellen zu können – jedenfalls nach Meinung der Testautoren –, wessen Persönlichkeitsstruktur dem Idealklischee vom pflegeleichten, aber hoch motivierten und stark belastbaren Mitarbeiter am nächsten kommt.</p>
<p><figure id="attachment_7063" aria-describedby="caption-attachment-7063" style="width: 130px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7063 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/persoenlichkeitstests.jpg"  alt="Persönlichkeitstests: was können sie, was nicht?"  width="130"  height="200" ><figcaption id="caption-attachment-7063" class="wp-caption-text">Persönlichkeitstests: was können sie, was nicht? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Einsatz dieser Persönlichkeitstests dient dazu, einen optimalen Einblick in die Psyche und die allgemeinen Verhaltensweisen des Bewerbers zu erhalten, insbesondere aber seine Reaktionen in bestimmten Situationen wie z. B. bei Konflikten oder Stress kennenzulernen.</p>
<p>Ohne Zweifel hat ein Arbeitgeber Anspruch auf eine korrekte Arbeitsleistung durch den Arbeitnehmer, den er dafür entlohnt. Dem „Ausforschungsinteresse“ des Arbeitgebers bei der Bewerberauswahl müssen jedoch Grenzen gesetzt werden.</p>
<p>Unserer Meinung nach stellt der absolute Anspruch des Arbeitgebers, genau wissen zu wollen, welche Persönlichkeitsstruktur und welches Seelenleben ein Arbeitsplatzbewerber oder ein Mitarbeiter besitzt, eine rechtswidrige Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses und eine grobe Verletzung von grundlegenden Persönlichkeitsrechten dar.</p>
<p>Es ist in jedem Fall fragwürdig, Bewerber nur nach vorgefertigten Mustern zu kategorisieren, wie dies in sehr vielen Tests erfolgt, erst recht ihnen Fragen nach verborgenen Ängsten oder nach dem Sexualleben zu stellen.</p>
<p>Und bedenken Sie stets: Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere uns haben wollen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: vectorfairy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-353396618/stock-photo-man-head-silhouette-portrait-line-drawing-on-the-background-learning-development-education.html?src=dLsf_GYwkjOQtIcp2gCdlA-1-0" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/06/persoenlichkeit-testen/">Persönlichkeitstests: Schau’ mir doch in die Augen, Baby!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere-Kommunikation: Wenn Manager scheitern</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2015 19:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[Misserfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie polarisieren und lenken, manche erfolgreich, andere scheitern: Top-Manager. Wer von ihnen erreicht(e) seine Ziele erreicht, wer nicht? Und vor allem: Was hat der eine richtig und der andere falsch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/karriere-kommunikation-wenn-manager-scheitern/">Karriere-Kommunikation: Wenn Manager scheitern</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-polarisieren-und-lenken-manche-erfolgreich-andere-scheitern-top-manager-wer-von-ihnen-erreichte-seine-ziele-erreicht-wer-nicht-und-vor-allem-was-hat-der-eine-richtig-und-der-andere-falsch">Sie polarisieren und lenken, manche erfolgreich, andere scheitern: Top-Manager. Wer von ihnen erreicht(e) seine Ziele erreicht, wer nicht? Und vor allem: Was hat der eine richtig und der andere falsch gemacht? Von Carsten Knop&#8230;</h3>
<p><span id="more-7073"></span></p>
<p>Steht ein Mensch nicht am Ende seiner Karriere, sondern steigt neu in die Rolle des Vorstandsvorsitzenden ein, hat er meist keine Zeit mehr, langsam in seine neue Aufgabe hineinzuwachsen. Ein guter Kommunikationschef kann manches drehen, aber der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">Vorstandsvorsitzende</a>, die Strategie und die Kommunikation eines Unternehmens müssen in jeder Hinsicht zusammenpassen – auch dauerhaft.</p>
<p>Die Frage, wie sich ein Vorstandsvorsitzender und sein Umfeld auf diese Herausforderung am besten einstellen können, versucht zum Beispiel das Buch „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593398206?creativeASIN=3593398206&amp;linkCode=w00&amp;linkId=E7CGMI7EYGSVMYNG&amp;ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank">Der CEO-Navigator</a>“ zu beantworten. Der Autor Jan Hiesserich, Mitarbeiter der in Deutschland recht erfolgreichen strategischen Kommunikationsberatung Hering Schuppener, versucht darin, möglichst klare Handlungsanweisungen zu geben, die wie so häufig bei Ratgeberbüchern zunächst nach gesundem Menschenverstand klingen – in der Praxis aber alles andere als trivial sind.</p>
<p>Denn wie vielen Vorstandsvorsitzenden ist schon in letzter Konsequenz klar, dass sie sich auch in der Funktion eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Kommunikators</a> definieren müssen und diese Rolle mit der Strategie ihres Unternehmens abzugleichen haben?</p>
<h2 id="was-haenschen-nicht-lernt-lernt-hans">&#8220;Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans&#8230;&#8221;</h2>
<p>Die Alternativen sind frühes Scheitern oder höherer Unternehmenserfolg und damit verbunden eine bessere Gesamtkapital- und Aktienrendite. Letzteres gelingt aber nur, wenn die Strategie zum Vorstandsvorsitzenden passt und dieser die Strategie auch schlüssig gegenüber allen <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Stakeholdern</a> kommunizieren kann. Wenn sich der Vorstandschef aber zum Beispiel in der Rolle eines Weltbankers oder auch eines technikverliebten Ingenieurs gefällt, tatsächlich jedoch ein Sanierer gefordert ist, wird die Situation sowohl für das Unternehmen als auch für den Chef misslich.</p>
<p>Bei Hiesserich wie bei Scharmer wird also klar, dass der Vorstandsvorsitzende in der heutigen Zeit gewiss mehr als je zuvor vor allem die gesellschaftspolitischen Konsequenzen des Handelns des von ihm zu führenden Unternehmens im Auge behalten muss, und zwar unabhängig davon, ob er als Retter, Innovator oder Bewahrer geholt worden ist. Hinzu kommt, dass auch der Kapitalmarkt enorme Ansprüche an den Vorstandsvorsitzenden und seine <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">Kommunikation</a> entwickelt.</p>
<h2 id="ceo-gesichter-in-den-medien">CEO-Gesichter in den Medien</h2>
<p>Die öffentliche Wahrnehmung des Betreffenden hat unmittelbaren Einfluss auf die Bewertung des Unternehmens: Investitionsentscheidungen werden massiv durch das Bild beeinflusst, das Investoren von dem jeweiligen Vorstandschef haben. Sein Profil in den Medien ist von entscheidender Bedeutung. Es muss ihm gelingen, durch zielgruppengerechte Kommunikation Widerstände abzubauen, Handlungsspielräume zu eröffnen, die Stakeholder in ihren Interessen wahr und ernst zu nehmen.</p>
<p>Geprägt von solchen Gedanken ist auch das Buch entstanden, das Sie gerade lesen. Der Vergleich über die zwei Jahrzehnte hinweg ist reizvoll:</p>
<ul>
<li>Wer hat seine Ziele erreicht?</li>
<li>Wer ist gescheitert?</li>
<li>Gibt es Verhaltensmuster, aus denen andere lernen können?</li>
<li>Und was sollen die Mitarbeiter davon halten&#8230;</li>
<li>Woran kann man erkennen, ob ein Chef seine Sache gut macht?</li>
</ul>
<p>Schließlich stellt sich die Frage, ob unsere Welt überhaupt neue Manager braucht. Die Antwort ist einerseits: ja – und das nicht nur deshalb, weil die deutschen Vorstandsvorsitzenden im Durchschnitt nach knapp sieben Jahren ohnehin aus ihren Ämtern ausscheiden. Die Antwort ist andererseits aber auch: nein.</p>
<p>Denn die neuen Manager, die da kommen, könnten und sollten von den alten eine Menge lernen. Doch drängt sich der Verdacht auf, dass die Atemlosigkeit des Wirtschaftslebens, die nicht zuletzt von ihrer durchdringenden Digitalisierung befördert wird, genau diese Zeit zur Reflexion raubt.</p>
<h2 id="nicht-den-richtigen-ton-getroffen">&#8220;&#8230;nicht den richtigen Ton getroffen&#8221;</h2>
<p>Kämpfen wir dagegen an und begeben uns auf eine Reise durch die Führungsetagen unserer Wirtschaft, die bei den renommierten Beratern der Boston Consulting Group (BCG) beginnt: „Vor dem Ausbruch der Finanzkrise gab es Fälle, da muss man eingestehen, dass die Wirtschaft teils übertrieben selbstbewusst aufgetreten ist. Einige Manager haben damals gegenüber der Gesellschaft nicht den richtigen Ton getroffen.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Ist das ein arroganter Typ&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Das sagt in diesem Fall kein Aktivist von der <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Occupy-Bewegung</a> oder von den Globalisierungsgegnern von Attac. Die deutlichen Worte findet Carsten Kratz, der Deutschland-Chef der Unternehmensberatung BCG. Und die BCG ist in der Branche nicht irgendwer. Man sieht sich selbst, gemeinsam mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">McKinsey</a>, am oberen Ende des Marktes, im Premium-Segment sozusagen. Durch das in Teilen arrogant wirkende Verhalten sei ein Vakuum entstanden, räumt Kratz im Gespräch in seinem Frankfurter Büro in der Nähe der Alten Oper ein: „Und die Politik hat diese Lücke gefüllt.“</p>
<h2 id="regulierung-ueber-regulierung">Regulierung über Regulierung</h2>
<p><figure id="attachment_7075" aria-describedby="caption-attachment-7075" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7075"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/gescheiterte_titanen_9783956010842-270x400.jpg"  alt="Mehr &quot;Lessons Learned&quot; der Erfolgreichen? Buch kaufen..."  width="160"  height="237"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/gescheiterte_titanen_9783956010842-270x400.jpg 270w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/gescheiterte_titanen_9783956010842.jpg 500w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-7075" class="wp-caption-text">Mehr &#8220;Lessons Learned&#8221; der Erfolgreichen? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Das hatte Konsequenzen, denn mit der Arroganz paarte sich Versagen: Viele Branchen werden deshalb inzwischen mit Regulierungen überzogen; die Politik folgt dabei dem gesellschaftlichen Konsens. Und der hat für eine liberale Wirtschaftspolitik derzeit nicht mehr viel übrig. Kratz spürt die Auswirkungen in seinem beruflichen Alltag, also in den Gesprächen mit den Vorstandsvorsitzenden von Unternehmen, die er regelmäßig trifft.</p>
<p>„In 80 Prozent der Gespräche geht es derzeit um Fragen der Regulierung.“ Was ihn zum Zeitpunkt des Gesprächs im November 2013 wurmt, ist, dass die Manager in den Jahren zuvor so viel Vertrauen in der Gesellschaft verspielt haben, dass sie inzwischen auch mit berechtigten Forderungen kein Gehör mehr bekommen oder zu bekommen scheinen.</p>
<p><a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/doping-nach-dem-leistungssport-2-chance/">Pauschalurteile</a> seien hier auch wenig hilfreich. „Es gibt so viele Unternehmen, die sich langfristig jedes Jahr und Schritt für Schritt weiterentwickelt haben. Das spüren dann auch die Mitarbeiter – und schenken ihren Chefs entsprechendes Vertrauen.“ Dass diese Chefs sich dann aber häufig nicht trauten, unbequeme Wahrheiten auch einer breiten Öffentlichkeit mitzuteilen, sei bedauerlich.</p>
<p>Hier müssten nicht zuletzt auch gut geführte Familienunternehmen eine Vorreiterrolle übernehmen. „Wenn sich die Wirtschaft nicht stärker engagiert, dann kommt sie aus der Regulierungsfalle nicht heraus“, sagt Kratz. Noch sei es dazu nicht zu spät. „Wir haben Kraft – und unser Schicksal noch in der eigenen Hand.“ Doch haben das inzwischen mehr Führungskräfte begriffen? Man hat Zweifel. Dabei ist der Druck, etwas verändern zu müssen, riesengroß.</p>
<h2 id="der-autor">Der Autor</h2>
<p>Carsten Knop wurde am 10. Februar 1969 in Dortmund geboren. Dem Studium folgte 1993 das Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Nach drei Jahren Berichterstattung über die Unternehmen an Rhein und Ruhr ist er im Mai 1999 als Wirtschaftskorrespondent nach New York gezogen. Im April 2001 Umzug nach San Francisco, um die Wirtschaft an der Westküste der Vereinigten Staaten und besonders das Geschehen im „Silicon Valley“ zu beobachten.</p>
<p>Im Frühjahr 2003 Rückkehr in die Frankfurter Zentrale. Dort bis Ende 2006 zuständig für die Branchen Pharma/Biotechnologie, die Informationstechnologie und die Seite „Menschen und Wirtschaft“, danach für die Seite „Die Lounge“. Seit Anfang 2007 verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung, seit Herbst 2014 auch für die Wirtschaftsberichterstattung.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Syda Productions/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=301744505&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karrierebeschleuniger LinkedIn: Virtuelles Branding, reales Business</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2015 08:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist du bereit&#8217;s drin im Karriere-Netzwerk LinkedIn oder schon wieder draußen? Der Boom von Smartphones und mobilem, immer erreichbaren Internet &#8211; da waren soziale Netzwerke mehr als eine logische Konsequenz. Frage bleibt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bist-du-bereits-drin-im-karriere-netzwerk-linkedin-oder-schon-wieder-draussen-der-boom-von-smartphones-und-mobilem-immer-erreichbaren-internet-da-waren-soziale-netzwerke-meh">Bist du bereit&#8217;s drin im Karriere-Netzwerk LinkedIn oder schon wieder draußen? Der Boom von Smartphones und mobilem, immer erreichbaren Internet &#8211; da waren soziale Netzwerke mehr als eine logische Konsequenz. Frage bleibt nur, wie diese nutzen &#8211; z.B. als Karrierebeschleuniger? Michael Rajiv über Employee-Branding. Ein Auszug&#8230;</h3>
<p><span id="more-7056"></span>Social Media (auch LinkedIn) gibt Neuem die Möglichkeit, real zu werden. Diese für mich und meine Arbeit essenzielle Erfahrung gebe ich gern in einem kurzen Satz wieder: „Die ganze Kunst des Social Networkings besteht darin, virtuellen Werkzeugen die Kraft realen Lebens einzuhauchen.“</p>
<p>Die Frage vor jedem Buchkauf. „Karrierebeschleunigung mit LinkedIn“ ist anders als Isabella Maders und mein „XING und LinkedIn“-Erstlingswerk, welches für kleinere und mittlere Unternehmer und Unternehmen geschrieben wurde, für Personen, insbesondere Arbeitnehmer, gedacht.</p>
<h2 id="employee-branding">Employee-Branding&#8230;</h2>
<p>Sie halten ein „Employee-Branding“-Buch in der Hand, welches Sie in den notwendigen Schritten zur Bildung Ihrer „Personenmarke“ für Ihre Karriere unterstützt. Es ist dennoch auch für freiberuflich Tätige erfolgversprechend.</p>
<blockquote><p>&#8220;Rush Hour &#8211; digital und analog&#8221;</p></blockquote>
<p>Was ich Ihnen noch versprechen kann, ist dass Sie trotz vermutet trockener Materie von <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/" target="_blank">do-it-yourself</a> bis zum Ende des Buches von meinen Worten so geführt werden, dass Sie mindestens sagen werden: „Ja, das war angenehm zu lesen.“</p>
<p><strong>Stimmen zu meinem Buch <em>Twitter für Einsteiger</em> aus dieser Reihe:</strong></p>
<p><figure id="attachment_7069" aria-describedby="caption-attachment-7069" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7069"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/05/linkedin_karriere.jpg"  alt="LinkedIn, ein Karrierebeschleuniger? Buch kaufen..."  width="160"  height="232" ><figcaption id="caption-attachment-7069" class="wp-caption-text">LinkedIn, ein Karrierebeschleuniger? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ich habe das Buch an einem Abend verschlungen, weil es unheimlich interessant geschrieben ist und sehr hilfreiche Tipps bietet. Laut Mark Twain ist der Unterschied zwischen einem richtigen und einem fast richtigen Wort dem zwischen einem Glühwürmchen und einem Blitzeinschlag vergleichbar.</p>
<p>Dieses Buch ist der Blitzeinschlag. Liest sich manchmal wie ein Kochbuch und deswegen ganz besonders für <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Einsteiger</a> geeignet. Für ein schnelles Medium ein schnell verständliches Buch. Das Buch zu lesen ist eine Freude.</p>
<h2 id="fuer-freiberufler-und-young-professionals">&#8230; für Freiberufler und Young Professionals</h2>
<p><strong>Wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, dann dürfte das Buch passen:</strong></p>
<ol>
<li>Sie sind Student, <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Young Professional</a>, Arbeitnehmer, Freiberufler und suchen Alternativen zu klassischen Onlinejobportalen.</li>
<li>Sie möchten wissen, wie Sie langfristig durch direkte Kontakte ohne Umwege an die beruflichen Positionen kommen, die Sie sich wünschen.</li>
<li>Sie sind <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-2/">XING</a>-Mitglied und möchten sich im weit stärker wachsenden LinkedIn-Netzwerk positionieren und suchen Anhaltspunkte dafür.</li>
<li>Sie sind auf Großunternehmen mit internationalem Umfeld ausgerichtet oder sehen es als Chance für sich, dass LinkedIn derzeit in D-A-CH noch 40 % kleiner ist als XING.</li>
<li>Sie möchten Ihre Karriere oder Ihr Business-Netzwerk systematisch Schritt für Schritt aufbauen und dazu eine Strategie entwickeln.</li>
<li>Sie sind schon LinkedIn-Mitglied und möchten sich nun endlich mal die Zeit nehmen, ihre Netzwerkaktivitäten so in die Hand zu nehmen, dass sie etwas bringen.</li>
<li>Sie sind daran interessiert, sich mit dem Aufbau Ihrer Personenmarke zu beschäftigen.</li>
</ol>
<p>Es lassen sich noch viele weitere Grundannahmen treffen, warum das Buch einen Kauf wert ist, doch diese sieben Annahmen sind die wesentlichen Motive, die Sie definitiv mit diesem Buch befriedigen können.</p>
<h2 id="ueber-mich-und-social-media">Über mich und Social Media</h2>
<p>Bei mir ist es jetzt acht Jahre her, dass ich in das Neuland, wie die deutsche Bundeskanzlerin Merkel den „Raum“ des Internets nennt, eingetaucht bin. Ich hätte mir niemals vorstellen können, wie viel Neues sich für mein berufliches und persönliches Leben daraus entwickeln würde.</p>
<p>Es begann 2005 auf einer Plattform, die man heute gar nicht mehr als Social Media bezeichnen würde. Ich lernte meine Frau in einem anonymen Indien-Forum kennen. Ob Sie es glauben oder nicht:</p>
<p>Wir verliebten uns, ohne ein Bild vom anderen zu haben, durch eine virtuelle „Brieffreundschaft“ und verwendeten bis zu unserem Zusammenleben (ich komme ursprünglich aus Düsseldorf) das soziale Netzwerk XING (ehemals openBC) dazu, unsere Kommunikation über 1.000 Kilometer hinweg aufrechtzuerhalten und ein gemeinsames Netzwerk in meiner neuen Heimat Wien aufzubauen.</p>
<p>Hätte ich mich nicht neugierig und beinahe zufällig für eine bestimmte Antwort meiner Frau interessiert, wäre ich weder Vater (persönlich) noch Social Media Network Coach und Berater (beruflich) geworden. Außerdem würden Sie dieses dritte Buch nicht in den Händen halten können.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: asife/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=262974890&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/karrierebeschleuniger-linkedin-virtuelles-branding-reales-business/">Karrierebeschleuniger LinkedIn: Virtuelles Branding, reales Business</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Entrepreneurship: Mach’ deinen eigenen Laden auf!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2015 10:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmertum]]></category>
		<category><![CDATA[Wechsel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber ins Cafe oder die Kneipe? Liebe geht bekanntlich durch den Magen. So ist&#8217;s auch beim Aufmachen des eigenen Ladens und sei es &#8220;nur&#8221; ein Blog. Und zwar mit Interviews von&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Entrepreneurship: Mach’ deinen eigenen Laden auf!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="lieber-ins-cafe-oder-die-kneipe-liebe-geht-bekanntlich-durch-den-magen-so-ists-auch-beim-aufmachen-des-eigenen-ladens-und-sei-es-nur-ein-blog-und-zwar-mit-interviews-von-f">Lieber ins Cafe oder die Kneipe? Liebe geht bekanntlich durch den Magen. So ist&#8217;s auch beim Aufmachen des eigenen Ladens und sei es &#8220;nur&#8221; ein Blog. Und zwar mit Interviews von Food-Entrepreneuren, die ihre Leidenschaft für gutes Essen und Esskultur zum Beruf gemacht haben. Über Mut und Hartnäckigkeit, der Voraussetzung für Entrepreneurship berichtet Bettina Sturm&#8230;</h3>
<p><span id="more-7064"></span></p>
<p>Wer will das nicht oder hat nicht zumindest mal davon geträumt: Ein Café oder einen Kochbuchladen aufmachen, Hüttenwirt oder Schauspieler werden &#8211;  wer in seinem Job unzufrieden ist, träumt häufig von einem kompletten beruflichen Neuanfang. Für viele bleibt der Traum von der zweiten Karriere allerdings ein Traum. Es fehlt die letzte Portion Mut für einen Karrierewechsel.</p>
<p>Doch es gibt eine Branche, in der immer mehr Start-up-Entrepreneure einen Quereinstieg wagen: die Food- und Gastro-Szene. Bettina Sturm, Karrierecoach und Gründerin des neuen Food-Blogs „Respekt Herr Specht!“, ist diesem Phänomen nachgegangen und hat den Weg erfolgreicher Food-Quereinsteiger unter die Lupe genommen.</p>
<p>In den Interviews, die Bettina Sturm für ihr neues Projekt <a href="http://respektherrspecht.de/">respektherrspecht.de</a> geführt hat, verraten die Food-Unternehmer ihre Rezepte für einen erfolgreichen Karrierewechsel &#8211; eine inspirierende Anlaufstelle für Food-Quereinsteiger und solche, die es werden wollen.</p>
<h2 id="unternehmertum-ist-auch-glaubenssache">Unternehmertum ist (auch) Glaubenssache</h2>
<p>Isabella Hener, Besitzerin des Food-Trucks „Die intolerante Isi“, Petra Dahm, Inhaberin des Ladencafés „my fable“ und Melanie Schüle, Betreiberin der Tagesbar „Mels feine Kost“, haben eines gemeinsam: <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Eine große Portion Mut</a>, der Glaube an sich selbst und ein unglaubliches Durchhaltevermögen.</p>
<p>Die drei Münchnerinnen haben ihren ursprünglichen Beruf aufgegeben, den Schreibtisch gegen Kochschürze und Kochlöffel eingetauscht und sich mit eigenen Food-Unternehmen erfolgreich selbständig gemacht. Auf „Respekt Herr Specht!“ schildern die Food-Quereinsteigerinnen ihren Weg von der ersten Idee über den Magic Moment, der sie zum letzten Schritt bewegt hat, bis zum funktionierenden Geschäftsmodell.</p>
<blockquote><p>„Respekt, Herr Specht!“</p></blockquote>
<p>„Als Coach für berufliche Neuorientierung begleite ich täglich Menschen auf dem Weg zu einer neuen Karriere. Leider wagen nur wenige meiner Klienten einen richtig radikalen Neuanfang. Zu groß ist die Angst vor dem Sprung ins kalte Wasser und einer vermeintlich unsicheren Zukunft in einem komplett anderen Beruf“, erklärt Bettina Sturm.</p>
<p>„In meinem Netzwerk hingegen stieß ich immer häufiger auf Menschen, die als Food-Preneur eine zweite Karriere eingeschlagen haben. Als leidenschaftlicher Foodie haben mich diese Beispiele begeistert, den Mut dieser Quereinsteiger fand ich extrem bewundernswert.“</p>
<h2 id="magic-moments-beste-ideen-im-urlaub">Magic Moments: beste Ideen im Urlaub</h2>
<p>Die Kombination aus Food und Business ließ Bettina Sturm nicht mehr los. Ihren persönlichen Magic Moment hatte sie vor gut einem Jahr: „Während eines Urlaubs in Österreich hatte ich endlich einmal Zeit, in Magazinen zu stöbern. Ich blieb immer wieder bei denselben Themen hängen: <a href="http://karriere-einsichten.de/magazin/interviews-genres/" target="_blank">Interviews</a> und Porträts von Menschen, die eine tolle Idee hatten und den Mut fanden, sie auch umzusetzen. Das fand ich sehr inspirierend.</p>
<p>Irgendwann setzten sich dann die einzelnen Puzzleteile zusammen: Biographien und Lebenslinien, berufliche Neuorientierung und Food &#8211; die Themen für die ich brenne. Daraus wurde mein Herzensprojekt ‚Respekt Herr Specht! &#8211; Der andere Food-Blog‘. Mit dem Blog möchte ich inspirieren und Mut machen. Ich möchte zeigen, dass der <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/beruflicher-neustart-kein-denkverbot-nur-weil-man-ist-1.1691043" target="_blank">Traum von der Zweitkarriere</a> kein Traum bleiben muss. Die drei bisher veröffentlichten Interviews zeigen eines ganz klar. Es lohnt sich, seiner Leidenschaft zu folgen und hartnäckig zu bleiben.“</p>
<h2 id="3-tipps-von-gruendern-nicht-traeumen-loslegen">3 Tipps von Gründern: „Nicht träumen, loslegen!&#8221;</h2>
<p>Welche Schritte sind wichtig für den beruflichen Neuanfang? Wie schafft man es, loszulegen? Und vor allem, wie gelingt es, am Ball zu bleiben und nicht auf halber Wegstrecke aufzugeben? Bettina Sturm hat aus ihren Gesprächen mit den Food-Preneuren drei wichtige Gründertipps zusammengetragen:</p>
<ul>
<li>„Geh, wohin Dich Dein Herz trägt.“ Folge Deiner inneren Berufung und nutze Deine Leidenschaft als Treiber für berufliches Glück und Erfolg.</li>
<li>Ideen haben ist gut, machen ist besser. Bleibe bei der Umsetzung hartnäckig. Definiere klare Ziele und überprüfe regelmäßig die Fortschritte. Suche Dir Unterstützung von außen, zum Beispiel in einer Mastermind-Gruppe. Der Wissensaustausch und der Blick von außen helfen, aus möglichen Stolpersteinen Trittstein zu machen.</li>
<li>Habe Mut und glaube an Dich selbst. Der Gedanke „Alles ist möglich“ ist förderlicher als „Das wird doch sowieso nie klappen.“</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=347657975&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/entrepreneurship-mach-deinen-eigenen-laden-auf/">Entrepreneurship: Mach’ deinen eigenen Laden auf!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Motivation: 10 Dinge mit denen dein Job (wieder) Spaß macht!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2015 08:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Ihre Motivation zur Arbeit? Eine Umfrage ermittelt: Am wichtigsten ist uns beim Arbeiten der &#8220;gute Draht&#8221; zu Kollegen und Chefs. Die gute Stimmung im Büro, wenn es sie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Motivation: 10 Dinge mit denen dein Job (wieder) Spaß macht!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-ist-ihre-motivation-zur-arbeit-eine-umfrage-ermittelt-am-wichtigsten-ist-uns-beim-arbeiten-der-gute-draht-zu-kollegen-und-chefs-die-gute-stimmung-im-buero-wenn-es-sie-denn-gibt">Was ist Ihre Motivation zur Arbeit? Eine Umfrage ermittelt: Am wichtigsten ist uns beim Arbeiten der &#8220;gute Draht&#8221; zu Kollegen und Chefs. Die gute Stimmung im Büro, wenn es sie denn gibt, schlägt sogar die Knete und Zusatzleistungen wie Home-Office und flexlible Arbeitszeiten. Die Top10 im Überblick&#8230;<br />
<span id="more-7049"></span></h3>
<p>Das gute Verhältnis zu Kollegen und zum Chef ist der Top-Motivator der Deutschen im Job. 65 Prozent der Arbeitnehmer gehen mit <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/">mehr Spaß an die Arbeit</a>, wenn sie mit anderen Mitarbeitern und Vorgesetzten gut auskommen.</p>
<p>Möglichkeiten zur freien Zeiteinteilung spornt nur noch jeden zweiten Mitarbeiter an, 2014 waren es noch zwei Drittel. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Studie „Arbeitsmotivation 2015“ der ManpowerGroup Deutschland. Im Frühjahr 2015 wurden dafür über 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.</p>
<h2 id="1-000-befragte-ihre-antworten">1.000 Befragte, ihre Antworten</h2>
<p>Gegenüber dem Vorjahr sinkt die Zustimmung zu fast allen wichtigen Motivationsfaktoren. „Das passt zu unserer Studie zur Jobzufriedenheit. Diese zeigt, dass die Arbeitnehmer generell unzufriedener im Job sind als 2014“, sagt Herwarth Brune von der ManpowerGroup Deutschland.</p>
<blockquote><p>&#8220;Alles eine Frage der SichtWEISE&#8221;</p></blockquote>
<p>Für den Arbeitsexperten ist dies ein Zeichen der anziehenden Konjunktur: „Die Mitarbeiter sind derzeit stark ausgelastet. In diesen stressigen Zeiten wirken ein ernstgemeintes und gut platziertes Lob vom Chef sowie der Zusammenhalt im Team besonders motivierend.“</p>
<h2 id="top-10-was-uns-zum-arbeiten-motiviert">Top 10 &#8211; Was uns zum Arbeiten motiviert</h2>
<ol>
<li><strong>Gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten</strong>: Der menschliche Faktor zählt: 65 Prozent der Befragten sind motivierter im Job, wenn sie mit Kollegen und Chefs gut klarkommen. 2014 waren es noch 77 Prozent. Wie steht&#8217;s bei Ihnen?</li>
<li><strong>Flexible Arbeitszeiten</strong>: Gleitzeit oder ein Arbeitszeitkonto bleiben wichtige Motivatoren, sind allerdings auf dem Rückzug. Nur jeden zweiten Arbeitnehmer (50 Prozent) spornt flexibles Kommen und Gehen an. Im Vorjahr war dies noch bei 67 Prozent der Fall. Schon Mal <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Home-Office</a> gemacht?</li>
<li><strong>Freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen</strong>: Für 42 Prozent der Deutschen ist es wichtig, auch nach Feierabend den Kontakt zu anderen Kollegen zu pflegen und gemeinsam etwas zu unternehmen (2014: 45 Prozent). Kollegen als Freunde?</li>
<li><strong>Kostenlose Getränke vom Arbeitgeber</strong>: Geringer Aufwand, große Wirkung: Für jeden dritten Arbeitnehmer (33 Prozent) sind kostenlose Getränke am Arbeitsplatz motivierend für den Job – ein Prozent mehr als bei der Vorjahresbefragung. Wie wär&#8217;s noch mit einem Snack-Automaten?</li>
<li><strong>Teamarbeit</strong>: Jeder dritte Arbeitnehmer hat mehr Spaß im Job, wenn er häufig in Gruppen arbeitet. „Die Arbeitnehmer schätzen zwar den Kontakt zu ihren Kollegen – doch ständige Meetings und Arbeitsgruppen empfinden zwei Drittel eher lästig als motivierend“, sagt Brune. Lieber allein oder gemeinsam?</li>
<li><strong>Ansprechende Raumgestaltung</strong>: Die Büroatmosphäre hat auf ebenso wenig Befragte eine motivierende Wirkung. 32 Prozent arbeiten aus eigener Sicht produktiver, wenn die Optik im Büro stimmt (2014: 35 Prozent). Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/arbeitsplatz-chef-so-sieht-mein-traum-office-aus/">Architektur am Arbeitsplatz</a> zählt also was! Wie sieht Ihr Traumbüro aus?</li>
<li><strong>Betriebliche Gesundheitsförderung</strong>: Beratung durch den Betriebsarzt und vom Arbeitgeber bezahlte <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Präventionskurse</a> sind gut für die Motivation. 31 Prozent der Mitarbeiter arbeiten befreiter, wenn sie wissen, dass ihr Unternehmen die Gesundheit der Angestellten fördert (2014: 38 Prozent).</li>
<li><strong>Guter Kaffee</strong>: Augen auf beim Kaffeekauf: Für 28 Prozent der Mitarbeiter fördert die Qualität des Koffeingetränks die Motivation am Arbeitsplatz. <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">Guter Kaffee</a> rutscht damit in die Top Ten der Arbeitsmotivatoren (2014: 23 Prozent).</li>
<li><strong>Pflanzen im Büro</strong>: Grünpflanzen heben die Stimmung und sorgen für ein besseres Raumklima. 27 Prozent der Befragten können besser arbeiten, wenn Zimmerpflanzen im Büro stehen (2014: 26 Prozent).</li>
<li><strong>Motivation durch Büromöbel</strong>: Mit Investitionen in moderne Bürowelten können Arbeitgeber punkten: 25 Prozent der Arbeitnehmer lassen sich durch zeitgemäßes, ergonomisches Design motivieren – vier Prozent mehr als 2014. Höhenverstellbare Tische zum Beispiel könnten Rückenschmerzen vorbeugen.</li>
</ol>
<p>Kleine <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Zeichen der Wertschätzung</a> des Unternehmens zählen im Vergleich zu Vorjahresbefragung nicht mehr zu den zehn wichtigsten Arbeitsmotivatoren. Für 17 Prozent der Arbeitnehmer (-7 Prozent) sind <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Blumen zum Geburtstag</a> oder einer Jubiläumsüberraschung ein zusätzlicher Ansporn. Speziell in Stresszeiten rücken dafür praktische Gesten auf, die im Tagesgeschäft helfen.</p>
<p>Ein Sechstel der Deutschen spricht beispielsweise auf die Snack-Box mit Süßigkeiten positiv an – im letzten Jahr waren das nur elf Prozent. 14 Prozent (+6 Prozent) finden es motivierend, wenn Kollegen mitdenken und beispielsweise Kuchen fürs Team mitbringen.</p>
<p>„Auch wenn sich die Zustimmung zu einzelnen Punkten jedes Jahr verändert, bleiben Wertschätzung, Anerkennung und ein harmonisches Miteinander die entscheidenden Faktoren für die Motivation der Mitarbeiter und damit den Unternehmenserfolg“, sagt Brune.</p>
<h2 id="ueber-die-studie-arbeitsmotivation-2015">Über die Studie „Arbeitsmotivation 2015“</h2>
<p>Die Studie „Arbeitsmotivation 2015“ basiert auf einer Online-Befragung unter 1.011 Deutschen ab 18 Jahren. Sie wurde im Auftrag der ManpowerGroup Deutschland im April 2015 vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt. Die Ergebnisse sind bevölkerungsrepräsentativ hochgerechnet.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=335746457&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/motivation-10-dinge-mit-denen-dein-job-wieder-spass-macht/">Motivation: 10 Dinge mit denen dein Job (wieder) Spaß macht!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Geschäfte mit Chinesen: Kein Gesicht verlieren!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/05/geschaefte-mit-chinesen-kein-gesicht-verlieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2015 12:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer geschäftlich in China erfolgreich sein will, muss mit zwei kulturellen Eigenschaften der Chinesen klarkommen: mit guanxi und mianzi. Brigitte Ott-Göbel liefert einige Tipps fürs Geschäft mit dieser Kultur&#8230; Mit dem Begriff&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/geschaefte-mit-chinesen-kein-gesicht-verlieren/">Geschäfte mit Chinesen: Kein Gesicht verlieren!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-geschaeftlich-in-china-erfolgreich-sein-will-muss-mit-zwei-kulturellen-eigenschaften-der-chinesen-klarkommen-mit-guanxi-und-mianzi-brigitte-ott-goebel-liefert-einige-tipps-fuers-gesch">Wer geschäftlich in China erfolgreich sein will, muss mit zwei kulturellen Eigenschaften der Chinesen klarkommen: mit guanxi und mianzi. Brigitte Ott-Göbel liefert einige Tipps fürs Geschäft mit dieser Kultur&#8230;</h3>
<p><span id="more-7040"></span></p>
<p>Mit dem Begriff guanxi werden komplexe zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte bezeichnet, mianzi beschreibt den Umgang untereinander. Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesprochenes Wort nicht einholen, besagt schon eine Chinesische Weisheit&#8230;</p>
<h2 id="guanxi-die-beziehung">Guanxi: Die Beziehung</h2>
<p>Wörtlich übersetzt bedeutet guanxi „Beziehung“ oder „Wichtigkeit“ (Fargel, 2011). Der Begriff hat keinen negativen Beigeschmack. Guanxi stellt in <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/china-brockelnder-boom-anfang-vom-ende/">China</a> einen festen und bedeutenden Bestandteil des gesellschaftlichen und beruflichen Lebens dar. Guanxi-Netzwerke nehmen eine kaum zu überschätzende Rolle ein.</p>
<p>Die Nutzung dieser Netzwerke gilt in <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">China</a> keinesfalls als anrüchig, sondern bildet einen Teil der gesellschaftlichen Spielregeln. Diese persönlichen Netzwerke werden beständig durch gegenseitige Gefälligkeiten und Freundschaftsdienste gestärkt und weiterentwickelt. Es handelt sich um eine besonders intensive Form des <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/04/gefaengnisarbeit-vom-straftaeter-zum-start-up-unternehmer/">Gebens und Nehmens</a> innerhalb des eigenen Netzwerkes und einem Gefühl von persönlicher Verpflichtung gegenüber den Mitgliedern.</p>
<p>Auf dieser Basis werden in China beispielsweise Aufträge und Lizenzen vergeben. Lizenzen benötigt man für jegliche geschäftliche Aktivität, denn zum Verkaufen wird beispielsweise eine Verkaufslizenz benötigt. Um eine Produktion aufzubauen, ist eine Produktionslizenz notwendig. Auch Mitarbeiter und Kooperationspartner werden auf Basis dieser <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Netzwerke</a> ausgesucht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Netzwerk ALS notwendiges Kapital&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein großes funktionierendes guanxi-Netzwerk bedeutet daher für den Chinesen zugleich ein enormes soziales Kapital und starken Einfluss in der chinesischen Gesellschaft. Führungskräfte und Mitarbeiter arbeiten stets daran, ihr persönliches guanxi zu pflegen und weiter auszubauen. Denn aus der Geschichte haben sie gelernt, dass sie sich in einer als unzuverlässig geltenden Umwelt ein Leben lang durch ihr persönliches Netzwerk absichern können (Fargel, 2011).</p>
<p>Wenn Chinesen heute das Phänomen guanxi erklären sollen, führen sie auch die noch unzulänglichen sozialen Systeme an, die es erforderlich machen, dass sich jedermann durch persönliche Beziehungen absichert, dass man einander hilft.</p>
<h2 id="chinesisches-beziehungssystem-eine-schuessel-loser-sand">Chinesisches Beziehungssystem: „Eine Schüssel loser Sand“</h2>
<p>Chinesen neigen stark dazu, ihre soziale Welt in ein „Innen“ und „Außen“ einzuteilen. Sun Yat- bezeichnete seine Landsleute einmal als „eine Schüssel loser Sand“ (Bergere, 2010), denn sie seien wie Milliarden von einzelnen Körnern, die nichts zusammenhält, außer dass es immer wieder Sandklumpen gibt, die sehr eng aneinander kleben. Diese Sandklumpen stehen als Metapher für die Familie, den Klan und den Freundeskreis, deren Mitglieder in China noch enger als in anderen Gesellschaften miteinander verbunden sind.</p>
<p>Die Abbildung zeigt die verschiedenen Zugehörigkeits- und Gruppengefüge der Chinesen. Von innen nach außen werden die Bindungen schwächer. Am stärksten fühlen sich die Chinesen ihrer Familie verpflichtet, es folgen die ehemaligen Mitschüler und Freunde. Gemeinsam verbrachte Zeiten oder schwere Erlebnisse verbinden ebenfalls.</p>
<h2 id="wie-wichtig-ist-guanxi-heute-noch">Wie wichtig ist guanxi heute noch?</h2>
<p>Insgesamt hat die Bedeutung heute abgenommen, junge chinesische Unternehmer sagen, dass sie nicht mehr so stark auf das persönliche Beziehungsgeflecht angewiesen sind, um ein Geschäft aufzubauen. Neue Technologien wie Internet erlauben es, Produkte an verschiedenste Kundengruppen zu vertreiben und Vertriebskanäle aufzubauen. Das gilt sicherlich für die „new economy“, doch in traditionellen staatlich geführten Unternehmen ist es immer noch essentiell, die wichtigen Beziehungen zu Parteikadern und Behörden zu pflegen.</p>
<p>Dazu gehörten in der Vergangenheit auch kleine Gefälligkeiten, Einladungen oder versteckte Geldzuwendungen. Die aktuelle Regierung von Xi Jinping hat kurz nach ihrem Amtsantritt 2012 der Korruption den Kampf angesagt und eine Kampagne gestartet, im Rahmen derer bisher rund 75.000 Funktionäre belangt, wenn auch nicht unbedingt angeklagt wurden (Kolonko, 2014). Nach Xi Jinpings Devise, sowohl „Fliegen“ als auch „Tiger“ zu jagen, sind auch etliche hohe Funktionäre abgesetzt und Verfahren gegen sie eingeleitet worden.</p>
<p>Die Kampagne kommt in der Bevölkerung gut an, hat aber in den Reihen der Funktionäre Angst und Schrecken verbreitet. Zudem leiden edle Restaurants und Luxusartikelhersteller unter Umsatzeinbußen, Experten haben sogar ausgerechnet, dass der <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Kampf gegen die Korruption</a> China rund 1 % Wirtschaftswachstum pro Jahr kostet.</p>
<h2 id="mianzi-das-gesicht">Mianzi: Das Gesicht</h2>
<p>Mianzi bedeutet wörtlich übersetzt „Gesicht“. Man kann Gesicht geben und nehmen, man kann es verlieren und erlangen. Wohl das Unangenehmste überhaupt, das einem Chinesen passieren kann, ist der Gesichtsverlust. Wer dies verursacht, wird es schwer haben, einen guten Kontakt zu der betreffenden Person (wieder) herzustellen.</p>
<p>Beispiele sind <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">offene Kritik</a> vor anderen, Menschen vor einer Gruppe bloßzustellen, die Stimme zu erheben oder jemanden zu beschimpfen. So sollte man nie chinesische Mitarbeiter vor anderen kritisieren. Empfehlenswert für kritische Themen sind persönliche Vieraugengespräche, in denen Kritik in eher indirekter Form geäußert wird und gleichzeitig die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Wertschätzung</a> für den Mitarbeiter getont wird.</p>
<p>Drachen oder Panda? Im modernen China Geschäfte machen. Mehr dazu in diesem Buch&#8230;</p>
<p>Das Gesicht eines anderen zu wahren und ihn nicht durch eigene Handlungen oder Worte in eine unangenehme Situation zu bringen, ist eine der wichtigsten Verhaltensregeln für China. Darüber hinaus ist es nicht nur wichtig, das Gesicht des anderen zu wahren, sondern es gehört auch zum guten Ton, das Gesicht des anderen zu betonen und hervorzuheben.</p>
<p>Dazu gehören beispielsweise <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Komplimente</a> über Sprachkenntnisse und andere Fähigkeiten sowie das Herunterspielen der eigenen Fähigkeiten. Westliches „Zur-Schau-Stellen“ der eigenen Fähigkeiten und der erreichten Ziele ist also fehl am Platz. Der Gelobte wird sich seinerseits bescheiden zeigen und das Kompliment sowie die eigenen Leistungen herunterreden, nicht ohne jedoch innerlich Stolz zu empfinden.</p>
<p>Zusammenfassend ist zu sagen, dass von allen traditionellen Komponenten der chinesischen Kultur diese beiden, guanxi und mianzi, noch am stärksten gelten. Insbesondere die Wichtigkeit des Gesichtwahrens sollte in jeder Situation beachtet werden, da die Verletzung dieser Regel den Verlust der Vertrauensbeziehung zur Folge hat.</p>
<p><strong>Weiterführende Literatur:</strong></p>
<ul>
<li>Ott-Göbel, B.: Vom Drachen zum Panda – Führen, Lehren und Lernen im modernen China. literatur-vsm, 2014</li>
<li>Kolonko, P.: Geldbergeim Wohnzimmer. Korruptionsbekämpfung in China, in: Frankfurter Zeitung 21.10.2014</li>
<li>Vermeer, M.: China.de, Wiesbaden 2007</li>
<li>Fargel, Y.: Strategisches Talentmanagement in China. Wiesbaden 2011</li>
</ul>
<p><strong>Über die Autorin</strong></p>
<p>Die Autorin, Beraterin und China-Expertin Brigitte Ott-Göbel beschreibt die junge Generation in China, ihre veränderten Werte und ihre Einstellung in der Arbeitswelt in ihrem neu erschienenen Buch: Vom Drachen zum Panda – Führen, Lehren und Lernen im modernen China.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: bikeriderlondon/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=144639305&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/05/geschaefte-mit-chinesen-kein-gesicht-verlieren/">Geschäfte mit Chinesen: Kein Gesicht verlieren!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Gefängnisarbeit: Vom Straftäter zum Start-Up-Unternehmer</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/04/gefaengnisarbeit-vom-straftaeter-zum-start-up-unternehmer/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 08:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch im Kittchen, ob gefühlt oder rechtkräftig verurteilt &#8211;  gibt es verschiedene Möglichkeiten, nach dem Absitzen der mehr oder weniger gerechten Strafe rauszukommen. Resozialisierungsmaßnahmen wie Mithelfen in der Wäscherei, einer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/04/gefaengnisarbeit-vom-straftaeter-zum-start-up-unternehmer/">Gefängnisarbeit: Vom Straftäter zum Start-Up-Unternehmer</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auch-im-kittchen-ob-gefuehlt-oder-rechtkraeftig-verurteilt-gibt-es-verschiedene-moeglichkeiten-nach-dem-absitzen-der-mehr-oder-weniger-gerechten-strafe-rauszukommen-resozialisierungsm">Auch im Kittchen, ob gefühlt oder rechtkräftig verurteilt &#8211;  gibt es verschiedene Möglichkeiten, nach dem Absitzen der mehr oder weniger gerechten Strafe rauszukommen. Resozialisierungsmaßnahmen wie Mithelfen in der Wäscherei, einer Tischlerei oder Schlosserei sind das eine. Gründerkurse das (ganz) Andere. Über ein ungewöhnliches Projekt&#8230;</h3>
<p><span id="more-7036"></span>Straftäter entwickeln eine positivere Einstellung gegenüber ihrer Zukunft und der Gesellschaft, wenn sie im Gefängnis an einem Existenzgründer-Kurs teilnehmen. Voraussetzung: Sie haben <a title="Achtsamkeit im Beruf: Bereicherung oder zusätzliche Last?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">Verantwortung für ihr eigenes Leben</a> übernommen. Dies zeigt eine Studie der Technischen Universität München (TUM) und der Indiana University (USA). Auf dieser Grundlage haben die Wissenschaftler Empfehlungen zur Gestaltung solcher Gründer-Kurse entwickelt.</p>
<p>Wer aus dem Gefängnis entlassen wird, <a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">findet meist nur schwer einen Job.</a> Initiativen haben deshalb in den vergangenen Jahren in europäischen und US-amerikanischen Haftanstalten Kurse gestartet, in denen Strafgefangene lernen, ein eigenes Unternehmen zu gründen.</p>
<p>Die Idee: <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Wer sich selbstständig macht, wird unabhängig</a> von Vorurteilen der Arbeitgeber. Und eine unternehmerische Geisteshaltung könne sich positiv auf die Lebensführung der Straftäter auswirken, so die Überzeugung einiger Organisatoren. Doch die Bilanz der Programme ist gemischt: Einerseits gibt es Absolventen, die nach ihrer Freilassung tatsächlich eine Firma gründen oder ihr neues Wissen nutzen, um einen Arbeitgeber zu finden. Andererseits besuchen manche Teilnehmer die Kurse erst gar nicht bis zu Ende.</p>
<p>Wirtschaftswissenschaftler der TU München und der Indiana University haben nun untersucht, unter welchen Umständen Häftlinge <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Existenzgründerkurse</a> bis zum Abschluss durchhalten – und ob die Auseinandersetzung mit dem Unternehmertum tatsächlich deren Haltung ändert.</p>
<p>Die Forscher trafen 12 männliche Teilnehmer eines 20-wöchigen Kurses in einem deutschen Gefängnis, von denen fünf das Programm vorzeitig abbrachen. Die Inhaftierten hatten Tötungsdelikte begangen, mit Drogen gehandelt oder Brände gelegt und dafür Strafen von bis zu sechseinhalb Jahren bekommen. Sie hatten unterschiedliche Bildungs- und Berufsbiografien. Während der Ausbildung entwickelten sie Businesspläne beispielsweise für ein Kunst-Café oder einen Essensbringdienst für alte Menschen.</p>
<h2 id="wer-sich-selbstbestimmt-fuehlt-will-unternehmen-gruenden">Wer sich selbstbestimmt fühlt, will Unternehmen gründen</h2>
<p>Die Wissenschaftler führten mit den Teilnehmern Interviews zu Beginn, ungefähr zur Hälfte und zum Ende der Ausbildung. Sie befragten die Häftlinge u.a. zu Biografie und Zukunftsplänen, dem Gefängnisalltag und ihrer Motivation für den Kurs, später dann auch zu ihren Unternehmensideen und den Kurserfahrungen. Außerdem zogen die Forscher weitere Quellen heran, unter anderem Interviews mit den beiden Kursleitern, die Bewerbungen der Teilnehmer und die im Kurs erstellten <a title="Begeisterungsfähigkeit: Endlich läuft der Laden" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Businesspläne</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Frage der Haltung&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Auswertung der codierten Informationen zeigte: Die Haltung derjenigen, die den Kurs vorzeitig abbrachen, war von sogenannter erlernter Hilflosigkeit geprägt: Sie machten andere für ihre Inhaftierung verantwortlich – etwa die Richter oder ihre Familie – und glaubten nicht daran, nach der Entlassung Kontrolle über ihr Leben ausüben zu können. Diejenigen, die das Programm bis zum Schluss absolvierten, übernahmen dagegen Verantwortung für ihre Straftaten. Sie zeigten einen gewissen Grundoptimismus und waren überzeugt, ihr <a title="Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Leben selbst in der Hand zu haben</a> &#8211; vor allem nach dem Gefängnis.</p>
<p>„Ich bin verantwortlich für meine Situation – aber es kann ein Leben danach geben! Wer nicht solche Grundeinstellungen und die Fähigkeit zur Selbstregulation mitbringt, fühlt sich fremdbestimmt. Er ist deshalb auch nicht fähig, in einer Unternehmensgründung einen Sinn zu sehen“, sagt Prof. Holger Patzelt vom TUM-Lehrstuhl für Entrepreneurship.</p>
<h2 id="ein-schoenes-gefuehl-normale-gespraeche-zu-fuehren">„Ein schönes Gefühl, normale Gespräche zu führen“</h2>
<p>Wer aber seine Situation kritisch reflektiert hatte, konnte eine Chance darin erkennen, sich selbstständig zu machen. Diese Perspektive und das Schmieden der konkreten Pläne während des Kurses regten die Häftlinge wiederum an, sich konstruktiv mit ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. „Ich kenne jetzt verschiedene Meinungen, wie ich mich anders verhalten könnte“, sagte ein Teilnehmer. „Diese Perspektiven, das ganze Thema, das wir diskutieren, ermöglicht uns, unseren Blick zu schärfen, auch für andere Situationen, die uns im Leben passieren können.“</p>
<p>Das Ergebnis: Zum Ende des Programms glaubten diese Teilnehmer nicht nur stärker an ihre eigenen Kompetenzen. Vielmehr hatten sie auch eine positivere Haltung sowohl gegenüber ihrer Inhaftierung als auch gegenüber ihren Mitmenschen und ihrem gesellschaftlichen Umfeld entwickelt. „Es ist ein schönes Gefühl, als Mensch akzeptiert zu werden, normale Gespräche zu führen“, sagte ein Teilnehmer.</p>
<p>„Die Entrepreneurship-Ausbildung in Gefängnissen kann fundamentale Einstellungen der Straftäter ändern – und zwar nicht nur gegenüber dem Unternehmertum, sondern auch gegenüber wichtigen Aspekten des Lebens, die weit über den Inhalt der Kurse hinausgehen“, sagt Prof. Holger Patzelt. „Aus einem eher vagen Grundoptimismus heraus können die Gefangenen eine positiv-konstruktive Sicht auf die persönliche Zukunft und die Gesellschaft entwickeln.“</p>
<h2 id="kind-nicht-mit-dem-bade-ausschuetten">Kind nicht mit dem Bade ausschütten</h2>
<p>Aus diesen Erkenntnissen haben die Wissenschaftler Empfehlungen für die Gestaltung der Kurse abgeleitet: Bei der Auswahl der Teilnehmer sollten die Organisatoren darauf achten, ob die Bewerber die notwendige Grundeinstellung mitbringen. Das Programm sollte sich dann zu Beginn vor allem darauf konzentrieren, mit den Teilnehmern deren Stärken und Chancen herauszuarbeiten. „Viele kommen ja mit dem Glauben ,Ich kann nix’“, sagt Patzelt. „Wenn man dann in der ersten Stunde mit Businessplänen oder Fallstudien anfängt, ist die Gefahr groß, dass sie aussteigen.“</p>
<p>Die Leonhard gemeinnützige GmbH, die für Häftlinge mehrerer deutscher Gefängnisse Existenzgründerkurse organisiert, hat ihr Ausbildungsprogramm bereits nach ersten Zwischenergebnissen der Studie überarbeitet und ein Persönlichkeitstraining integriert. Geschäftsführer Dr. Bernward Jopen ist überzeugt, dass sich aufgrund dessen die Bilanz des Programms weiter verbessern wird: „Bislang war durchschnittlich ein Viertel der Teilnehmer bis zur Hälfte des Kurses verhaltensauffällig geworden, indem sie etwa eine geringe Frustrationstoleranz oder Jähzorn zeigten. Im derzeit laufenden Kurs haben wir zur Halbzeit keinen einzigen solchen Fall.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=281475476&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/04/gefaengnisarbeit-vom-straftaeter-zum-start-up-unternehmer/">Gefängnisarbeit: Vom Straftäter zum Start-Up-Unternehmer</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Perfektionismus: Nobody is perfect, oder doch?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/03/perfektionismus-nobody-is-perfect-oder-doch/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 13:38:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Antrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Per Definition ist das Perfekte etwas Vollständiges, etwas Vollkommenes &#8211; ein Zustand. Perfektionismus meint mehr, deine Mühen diesen Perfektion zu erreichen. Wo treibt das uns an, wo blockiert&#8217;s? Wir haben&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="per-definition-ist-das-perfekte-etwas-vollstaendiges-etwas-vollkommenes-ein-zustand-perfektionismus-meint-mehr-deine-muehen-diesen-perfektion-zu-erreichen-wo-treibt-das-uns-an-wo-blockier">Per Definition ist das Perfekte etwas Vollständiges, etwas Vollkommenes &#8211; ein Zustand. Perfektionismus meint mehr, deine Mühen diesen Perfektion zu erreichen. Wo treibt das uns an, wo blockiert&#8217;s?</h3>
<p><span id="more-7029"></span></p>
<p>Wir haben also etwas Dynamisches, die Aktion, die etwas Statisches, die Perfektion, erreichen möchte. Das führt in seiner jeweiligen Einseitigkeit zu Problemen, da wir in allen Bereichen unseres Lebens statische und dynamische Prozesse in einer Mischung erleben.</p>
<p>Unser Leben sei ganz einfach, lesen wir in den Ratgebern. Wir setzen uns Ziele, richten dann unsere ganze <a title="Stress-Test: Welcher Typ bist du, was hilft dagegen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Konzentration</a> auf dieses Ziel aus, und dann gelingt uns alles, was wir uns wünschen. Wenn wir etwas nicht erreichen, liegt es daran, dass wir es nicht genug gewollt haben.</p>
<p>Aber ist es wirklich so einfach? Wie gehen wir mit verfehlten Zielen um? Wir werden entlassen, nicht befördert, Kundschaft bleibt aus, <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Möglichkeiten des Scheiterns</a> sind überall vorhanden. Und die einzige Antwort darauf ist, dass wir uns nicht genügend konzentriert oder angestrengt haben?</p>
<h2 id="mehr-anstrengung-mehr-leistung">Mehr Anstrengung = mehr Leistung?</h2>
<p>Vielleicht liegt das Problem auch in der verbissenen Ausrichtung auf dieses eine Ziel. Wir sehen nur noch das Ziel, unsere Wahrnehmung wird enger, wir schauen weder nach links noch nach rechts. Das kann bis zu einer wahnhaften Zielfixierung führen. Verpassen wir das Ziel, stehen wir vor einem Scherbenhaufen, da das Ziel das Einzige ist, was für uns noch zählt. Sportler, die bei Großereignissen nicht die erhofften Topleistungen bringen konnten, sprechen vom Blockiertsein. Sie sagen, sie hätten den Kopf nicht frei gehabt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Einsicht ist der erste Weg&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber wie können wir aus der perfektionistischen Zielfixiertheit heraus kommen, ohne unseren Antrieb zu verlieren? Es bedarf einer neuen Haltung gegenüber unseren Zielen. Am Anfang steht die Einsicht, dass auch große und schöne Momente im Leben vergänglich sind.</p>
<p>Oft stellt man nach <a title="Zeitmanagement: Leertischler statt Papierstau" href="http://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Erreichen eines Ziels</a> fest, dass man sich den großen Moment ganz anders vorgestellt hat. Oder dass man bestimmte wunderbare Momente nicht festhalten kann, sondern das Leben immer weiter geht. Alle Momente des Lebens sind im Wandel und in einem dynamischen Prozess begriffen, auch unsere großen Ziele. Das schmälert keineswegs den Wert von Vorstellungen und Visionen, verändert aber Ihre Gestalt.</p>
<h2 id="realistische-ziele-formulieren">Realistische Ziele formulieren</h2>
<p>Akzeptiere ich, das Ziele dynamisch und als solche auch veränderbar sind, kann ich von meinen starren Zielvorstellungen abrücken. Das Ziel erscheint dann nicht mehr erdrückend alternativlos, sondern als eine Station auf meinem Weg. Ich lasse dann meinen <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">perfektionistischen Drang</a> los und entwickle ein allgemeines Qualitätsbedürfnis.</p>
<p>Dieses Bedürfnis klammert nicht alles andere auf dem Weg zum Ziel aus, sondern beobachtet auch meine Erlebnisse auf dem Weg dorthin. Beobachte ich meinen Lebensweg, stelle ich fest, dass dieser nicht immer geradlinig dynamisch ist. Auch die Erkenntnis, dass es in jeder Entwicklung Statik, ja sogar Rückschritt gibt ist sehr wichtig. Die Möglichkeit, dass es nicht nur den einen Weg und das eine Ziel gibt, kann zu mehr Gelassenheit im Umgang mit meinem persönlichen <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Perfektionismus</a> führen.</p>
<p>Anstatt perfektionistisch alles zu verwerfen, was nicht meiner engen Zielvorstellung entspricht, kann ich den ganzen Prozess bewusst wahrnehmen. Lebe ich diese Bewusstheit, bin ich nicht mehr darauf angewiesen, mich an wenigen Momenten festzuklammern. Das bewusste Wahrnehmen meiner Wege, Entwicklungen und Prozesse führt zu einer Form der Perfektion, die mit Perfektionismus nichts zu tun hat, aber sehr erfüllend sein kann.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Photographee.eu/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=247390171&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/perfektionismus-nobody-is-perfect-oder-doch/">Perfektionismus: Nobody is perfect, oder doch?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Personal Branding: Marke und Mut zum Polarisieren</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 12:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Personal Branding. Eine Persönlichkeitsmarke bringt alles auf einen Nenner. Wie Coca Cola, Mercedes und Adidas steht sie für ein Wertversprechen, schafft Vertrauen und bleibt in Erinnerung. Im Job kann das&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/personal-branding-marke-und-mut-zum-polarisieren/">Personal Branding: Marke und Mut zum Polarisieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="personal-branding-eine-persoenlichkeitsmarke-bringt-alles-auf-einen-nenner-wie-coca-cola-mercedes-und-adidas-steht-sie-fuer-ein-wertversprechen-schafft-vertrauen-und-bleibt-in-erinnerung-im-job-k"><strong>Personal Branding. Eine Persönlichkeitsmarke bringt alles auf einen Nenner. Wie Coca Cola, Mercedes und Adidas steht sie für ein Wertversprechen, schafft Vertrauen und bleibt in Erinnerung. Im Job kann das der entscheidende Vorsprung auf dem Weg zur neuen Top-Position sein, findet Coach Maike Dietz&#8230;<br />
</strong></h3>
<p><span id="more-7024"></span></p>
<p>Wie zeige ich, warum ausgerechnet ICH die ideale Besetzung für die Position bin? Für welche Kompetenzen stehe ich? Was hebt mich aus der Masse der Bewerber heraus? Im Job bringt jeder von uns seine Persönlichkeitsmerkmale und Qualifikationen ein. Man könnte sagen, bei unserer Arbeitskraft handelt es sich um ein Produkt, ja sogar um ein Unikat.</p>
<p>Denn diesen individuellen Mix aus <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">fachlichen Kompetenzen</a>, <a title="Digitalisierung: Sourcing ja, aber woher?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/">methodischem Know-how</a>, Erfahrung und <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">individuellen Stärken</a> gibt es so kein zweites Mal. Und doch nutzen nur wenige die Chance, <a title="Feedback: Runterschlucken oder zu Nutze machen" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">aus ihrer Persönlichkeit eine Marke zu machen</a> – und so für ihre Kompetenzen im Job zu werben.</p>
<p>Genau wie in der bunten Markenwelt der Sportartikelhersteller, Fahrzeugbauer und Schokoladenproduzenten geht es darum, das Gegenüber neugierig zu machen. Im Kaufhaus wie im Beruf transportiert eine Marke drei Dinge: einen Nutzen, ein bestimmtes Qualitätsniveau und ein Image. Für eine Führungskraft bedeutet das, sie bringt mit ihrer Persönlichkeitsmarke auf den Punkt, was sie erfolgreich macht und für welche Konstanten sie steht.</p>
<p>Doch was ist nötig, um seine Markeneigenschaften zu entwickeln und andere davon zu überzeugen? Zunächst einmal muss man sich selbst seiner besonderen Talente und Fähigkeiten bewusst werden. <em>Welche Aufgaben fallen immer mir zu? Warum fallen sie mir leicht?</em></p>
<p>Egal ob es sich um Fachkenntnis handelt, wie ein schier grenzenloses Faktenwissen, um methodische Kompetenzen, wie ein herausragendes diplomatisches Geschick oder eine eher persönliche Fähigkeit, wie mühelose Interkulturalität – es ist relevant, was im Job zum Erfolg führt. Gerade in gehobenen Positionen kommt es darauf an, einzigartige Qualifikationen herauszustellen.</p>
<h2 id="eckpfeiler-der-persoenlichkeit-herausarbeiten"><strong>Eckpfeiler der Persönlichkeit herausarbeiten</strong></h2>
<p>Diesen Talenten auf die Spur zu kommen, ist eine echte Herausforderung. Gerade weil sie uns so leicht fallen, halten wir sie für selbstverständlich. Auch Ute Salzbrenner war anfangs skeptisch.</p>
<p>Doch die intensive Auseinandersetzung mit sich selbst reizte die kaufmännische Geschäftsführerin. Die 48-Jährige arbeitet in einem mittelständischen internationalen Unternehmen. Um ihre Persönlichkeitsmarke zu finden, schrieb sie ihre <a title="Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Stärken, Schwächen und Ziele</a> auf ein Blatt Papier.</p>
<p>Sie ordnete diese Überlegungen und setzte Schwerpunkte. Wie bei Ute Salzbrenner zeichnet sich an dieser Stelle meist ab, dass <a title="Achtsamkeit im Beruf: Bereicherung oder zusätzliche Last?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">bestimmte positive Entwicklungen kein Zufall</a> waren, sondern auf persönliche Stärken zurückzuführen sind. Es lohnt sich, die ganze bisherige Entwicklung zu betrachten und sich zu fragen: <em>Was wiederholt sich? Welche Dinge sind mir wichtig?</em></p>
<p>Bewährt hat sich auch, den Blick anderer in die Überlegungen zur Persönlichkeitsmarke einzubeziehen. Ute Salzbrenner präsentierte ihrer Familie, ihren Freunden, einzelnen Geschäftspartnern, Mitarbeitern und auch ehemaligen Kollegen ihre Ausarbeitungen. Diese bestätigten nicht nur ihre Ideen, sondern konnten diese sogar ergänzen.</p>
<p>Heute bringt die erfolgreiche Stuttgarterin ihre Persönlichkeitsmarke auf zwei Sätze: „Ich bin eine handlungsorientierte, umsetzungsstarke Unternehmerin aus <a title="Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Leidenschaft</a>. Aufgrund langjähriger Erfahrungen, umfassender Fachkenntnisse, ausgeprägtem Prozessverständnis und Hartnäckigkeit schaffe ich einen Mehrwert für beide Seiten.“</p>
<h2 id="persoenlichkeitsmarke-erfolgreich-einsetzen"><strong>Persönlichkeitsmarke erfolgreich einsetzen</strong></h2>
<p>Seinen eigenen Markenkern so zu verinnerlichen, wie es die Geschäftsführerin getan hat, ist der Idealfall. Denn um im beruflichen Umfeld damit erfolgreich zu sein, reicht es nicht aus, mal ein wenig über sich zu brainstormen.</p>
<p>Personal Branding zielt darauf ab, sich mit dem persönlichen Markenkern zu identifizieren und ihn nach außen tragen. Entscheidend ist, das Gesamtbild so zu verinnerlichen, dass auch Haltung, Gestik und Auftreten eins werden mit dem Markenkern. Auch Salzbrenner fühlt sich klar und sicher mit ihrer Markenidentität: „Zu tun, was zu mir passt, macht mich stressresistent, zufrieden und souverän“, weiß sie.</p>
<p>Hinzukommt, dass eine Marke und ihre Botschaft kommuniziert werden müssen, damit sie in die Köpfe der anderen gelangen. Sich proaktiv um Projekte bemühen, die zum eigenen Profil passen, ist eine Möglichkeit. Und es schadet auch nicht, immer mal wieder zu betonen, dass man für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist. Dabei geht es jedoch nicht darum, immer für alles zur Verfügung zu stehen.</p>
<p>Im Gegenteil: Wichtig ist, <a title="Authentizität: Sei vor allem clever!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/authentizitaet-sei-vor-allem-clever/">authentisch</a> für das zu stehen, was man besonders gut kann. Dabei nicht immer zu gefallen und zu polarisieren gehört naturgemäß dazu – erst das macht eine Marke unterscheidbar von anderen. Ute Salzbrenner plädiert für ein authentisches und glaubwürdiges Auftreten, denn nur das generiere Respekt und Vertrauen anderer. Sie sagt: „Man kann es ohnehin nicht jedem recht machen und es zu versuchen, ist nicht Aufgabe einer Führungskraft.“</p>
<blockquote>
<h6 id="sichtweise-maike-dietz-besetzt-seit-17-jahren-top-positionen-fuer-namhafte-unternehmen-als-coach-gibt-sie-ihr-wissen-an-fuehrungskraefte-weiter-die-ihre-karriere-aktiv-gestalten-wollen" style="text-align: left;"><strong>Sicht<em>weise! </em></strong><a href="mailto:info@maikedietz.de">Maike Dietz</a> besetzt seit 17 Jahren Top-Positionen für namhafte Unternehmen. Als Coach gibt sie ihr Wissen an Führungskräfte weiter, die ihre Karriere aktiv gestalten wollen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: megaflopp/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=326725514&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/personal-branding-marke-und-mut-zum-polarisieren/">Personal Branding: Marke und Mut zum Polarisieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Machtpolitik: JFK-Star, Stars und Sternchen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2015 11:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er wurde umjubelt, heiss geliebt aber auch gehasst. John F. Kennedy, kurz &#8220;JFK&#8221; war einst einer der reichsten Männer der USA &#8211; und für drei Jahre auch der mächtigste. Sein&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/machtpolitik-jfk-star-stars-und-sternchen/">Machtpolitik: JFK-Star, Stars und Sternchen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="er-wurde-umjubelt-heiss-geliebt-aber-auch-gehasst-john-f-kennedy-kurz-jfk-war-einst-einer-der-reichsten-maenner-der-usa-und-fuer-drei-jahre-auch-der-maechtigste-sein-vater-k">Er wurde umjubelt, heiss geliebt aber auch gehasst. John F. Kennedy, kurz &#8220;JFK&#8221; war einst einer der reichsten Männer der USA &#8211; und für drei Jahre auch der mächtigste. Sein Vater kaufte Wahlen, alles für die Karriere seines Sohnes. Genügend Stoff für ein Theaterstück, &#8220;Boston Princess&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-7020"></span></p>
<p>Das Ende eines amerikanischen (Alp)traums. Im November 1963 nimmt die Welt Abschied von JFK (John F. Kennedy), dem ermordeten Präsidenten. Auf dem Arlington-Friedhof, wo Amerika seine Helden begräbt, kommt seine Familie noch einmal am Sarg zusammen. Witwe und Bruder des Verstorbenen trösten einander, doch schon bald zieht es Jacqueline Kennedy weg aus dem Land der Mörder ihres Ehemanns.</p>
<p>Robert F. Kennedy dagegen nimmt sich vor, Amerika endlich richtig kennenzulernen, abseits der Komfortzone für Jungs aus reichem Hause, wie er und sein Bruder es gewesen sind. Was er auf seiner Reise an sozialem Elend im reichen Amerika sieht, bringt ihn dazu, die Regierungszeit an der Seite seines Bruders noch einmal zu reflektieren. Waren die <a title="Versöhnung: Frieden statt neuer Enthüllungsroman zu Helmut Kohl" href="http://karriere-einsichten.de/2014/10/e-seminar-5-schritte-zum-inneren-frieden-walter-kohl/">Ziele</a>, für die sie beide in den knapp 1000 Tagen ihrer Regierung kämpften, die richtigen?</p>
<h2 id="1000-tage-amerikanischer-alptraum">1000 Tage Amerikanischer Alptraum</h2>
<p>Oder hat nicht vielmehr mit den Kennedys der ganze amerikanische Staatsterrorismus überhaupt erst begonnen? Robert, genannt »Bobby«, entschließt sich, in die Fußstapfen seines Bruders zu treten und sich um die Präsidentschaftskandidatur zu bewerben. Mit dem Sieg bei den Vorwahlen in Kalifornien ist er diesem Ziel einen großen Schritt näher gekommen. Im Hotel Ambassador soll gefeiert werden, doch plötzlich steht der Geist des verstorbenen Bruders bei Bobby im Zimmer.</p>
<blockquote><p>&#8220;Schein und Sein&#8221;</p></blockquote>
<p>Man schreibt mittlerweile das Jahr 1968, JFK ist seit fünf Jahren tot und die Welt hat sich seit dem Attentat in Dallas gewandelt. Es ist die Zeit der Rassenunruhen und der <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Bürgerrechtsbewegung</a>, die Zeit des Kriegs in Vietnam. Zusammen durchleben der tote Präsident und der lebendige <a title="Mitarbeiterbindung: Hohe Nachfrage nach IT-Mitarbeitern" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mitarbeiterbindung-hohe-nachfrage-nach-it-mitarbeitern/">Kandidat</a> noch einmal die Stationen ihres gemeinsamen Wegs.</p>
<h2 id="strippenzieher-spin-doctors-und-ein-uebervater">Strippenzieher, Spin-Doctors und ein Übervater</h2>
<p>Die Invasion der Schweinebucht, die Feindschaft mit Fidel Castro, die Kuba-Krise, die die Welt an den Rand des Atomkriegs brachte. Die Kennedy-Brüder legten sich mit CIA und FBI an, rangen mit Militär und Mafia. Für die Fernsehkameras inszenierten sie die <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">heile Familienwelt</a>, hinter den Kulissen zog Übervater Joe die Fäden für seine Jungs.</p>
<p>Doch hinter dem <a href="http://www.sueddeutsche.de/thema/John_F._Kennedy" target="_blank">strahlenden Kennedy-Mythos</a> lauern die Abgründe: Jacks schwere und mühsam versteckte Krankheit, seine Verbindungen zu kriminellen Kreisen, seine Affären mit zahllosen Frauen &#8211; und mit der alles überstrahlenden Marilyn Monroe, deren Songs den Theaterabend musikalisch einrahmen. Fassaden, Glanz und Glamour, »the show must go on«: in jener Nacht im Ambassador Hotel wird sich Amerikas Schicksal entscheiden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Syda Productions/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=252136366&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/machtpolitik-jfk-star-stars-und-sternchen/">Machtpolitik: JFK-Star, Stars und Sternchen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Zeitmanagement: Leertischler statt Papierstau</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2015 04:50:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Produktivität, das fordern Manager von ihren Mitarbeitern. Doch wie sieht&#8217;s bei ihnen aus? Der Schreibtisch voll, die Mailbox geflutet mit unbeantworteten Nachrichten. Dazu Termindruck und ständig klingelt das Telefon. Dies lässt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="produktivitaet-das-fordern-manager-von-ihren-mitarbeitern-doch-wie-siehts-bei-ihnen-aus-der-schreibtisch-voll-die-mailbox-geflutet-mit-unbeantworteten-nachrichten-dazu-termindruck-und">Produktivität, das fordern Manager von ihren Mitarbeitern. Doch wie sieht&#8217;s bei ihnen aus? Der Schreibtisch voll, die Mailbox geflutet mit unbeantworteten Nachrichten. Dazu Termindruck und ständig klingelt das Telefon. Dies lässt sich vermeiden, findet Managementberater Matthias Hettl. Über Zeitmanagement und eine durchdachtere Arbeitsmethodik&#8230;</h3>
<p><span id="more-7016"></span><br />
Ihre persönliche Arbeitsmethodik beeinflusst Ihre Wirksamkeit und in der Konsequenz die Ihrer Mitarbeiter direkt und umfassend. Eine gute Arbeitsmethodik ist zwar nicht die einzige Ursache für Ihren <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Erfolg als Leader</a>, ihr Fehlen oder Mängel sind aber sehr häufig die <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Ursache für Misserfolg</a>.</p>
<p>Ich kenne eine Reihe von Führungskräften, die eine hervorragende Arbeitsmethodik haben, aber mindestens ebenso viele, die immer wieder unter Zeitdruck geraten, weil ihre persönliche Arbeitsorganisation dazu führt, dass sie zu viel Zeit mit Suchen verschwenden. Systematisches und methodisches Arbeiten ist die Basis für die Transformation von Fähigkeiten in Ergebnisse und in Erfolg.</p>
<h2 id="ergebnisorientiertes-arbeiten">Ergebnisorientiertes Arbeiten</h2>
<p>Reflektieren Sie Ihre bisher praktizierten Gewohnheiten und Arbeitsweisen kritisch und ändern Sie sie erforderlichenfalls. Fragen Sie sich von Zeit zu Zeit, ob Ihre persönliche Vorgehens- und Arbeitsweise noch richtig ist und sie Ihren Arbeitstag effektiv erledigen lässt.</p>
<p>Überprüfen Sie dabei kritisch, ob die angewandte Methode, die durchaus einmal richtig gewesen sein mag, noch zu Ihrer veränderten Situation passt und angepasst oder radikal verändert werden muss, auch wenn es schwerfällt. Dies gilt auch, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Mitarbeiter eine Arbeitsmethodik und -systematik anwenden, die Ihren Verantwortungsbereich insgesamt bremst und ineffektiv macht. Dann müssen Sie aktiv werden, um die Wirksamkeit zu erhöhen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Smartphone: Fluch und Segen&#8221;</p></blockquote>
<p>Grundsätzlich sollten Sie sich etwa alle drei Jahre die Frage stellen, wie sich die Anforderungen in Ihrem Tätigkeitsbereich verändert haben und ob Ihre Arbeitsmethodik noch zielführend ist. Müssen Sie eventuell Ihre Arbeitszeit anpassen oder ein neues Arbeitstool einsetzen? Was könnte Ihnen der Einsatz eines Smartphones bringen? Wie lässt sich die <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Effektivität</a> in Ihrem Verantwortungsbereich und mit Ihren Mitarbeitern insgesamt steigern?</p>
<h2 id="befoerderung-und-rollenwechsel">Beförderung und Rollenwechsel</h2>
<p>Übernehmen Sie eine neue Aufgabe oder auch durch eine <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Beförderung eine neue Position</a>, so müssen Sie in den meisten Fällen Ihre Arbeitsweise anpassen. Denken Sie in diesem Zusammenhang an Ihren Rollenwechsel vom Mitarbeiter zum Leader, der von Ihnen den Einsatz einer Reihe neuer Werkzeuge erfordert, wie Budget- und Personalplanungsinstrumente, ein verändertes Zeitmanagement, die Einplanung von Zeitressourcen für Mitarbeitergespräche und so weiter.</p>
<p>Ihre persönliche Arbeitsmethodik zu durchdenken, hat nicht das Ziel, noch härter zu arbeiten, sondern eher, mit Ihrer Arbeitslast souveräner umzugehen – sodass sie im Ergebnis mehr leisten, größere Aufgaben übernehmen und diese besser bewältigen können. Sie gewinnen damit das Gefühl, mehr zu agieren als zu reagieren. Sie gewinnen das gute Gefühl, dass Sie trotz einer Vielzahl von Aufgaben Ihren <a title="Positives Denken: Stressausgleich im Job" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Arbeitstag im Griff haben</a>.</p>
<p>Das wichtigste Hilfsmittel ist Ihr Kalender oder Zeitplaner. Diesen sollten Sie frühzeitig mit den Ihnen bekannten Regelterminen füllen einschließlich Dienstreisen und Seminarbesuchen. Fixieren Sie auch schon festgelegte Termine zu Projekt-, Budget- und Strategiebesprechungen.</p>
<h2 id="werden-sie-zum-leertischler">&#8220;Werden Sie zum Leertischler&#8221;</h2>
<p>Ihr Schreibtisch ist Ihre Kommandozentrale in der ständig anschwellenden Informationsflut. Volltischler haben Aktenstapel auf ihrem Schreibtisch, die zügiges, konzentriertes Arbeiten verhindern und die Übersicht erschweren. Die Papierstapel sind nichts anderes als ein Papierstau, der dadurch entsteht, dass der Zufluss größer ist als der Abfluss.</p>
<p>Abhilfe lässt sich schaffen, indem man den Zufluss stoppt oder reduziert, ganz oder teilweise umleitet, den Engpass beseitigt oder den Abfluss verstärkt. Ein aufgeräumter Schreibtisch macht nicht nur einen guten Eindruck, sondern spart vor allem eine Menge Zeit. Werden Sie zum Leertischler und schaffen Sie sich <a title="Arbeitsplatz: Chef, so sieht mein Traum-Office aus!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/arbeitsplatz-chef-so-sieht-mein-traum-office-aus/">Freiraum auf Ihrem Schreibtisch</a>, im Kopf und damit für Kreativität und Produktivität. Wenn Sie eine Ablage mit System haben, müssen Sie nicht lange suchen.</p>
<p>Verschaffen Sie sich einen Überblick, was alles auf Ihrem Schreibtisch landet, und sortieren Sie nach den Prioritäten in Dringlichkeit und Wichtigkeit. Ihre <a title="Zeitmanagement: Kirche ohne Papst" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Prioritäten</a> sollten auf den ersten Blick für Sie erkennbar sein. Eine einfache, aber wirksame Methode dafür ist das Arbeiten mit farbigen Klarsichthüllen.</p>
<h2 id="eisenhower-prinzip-wichtig-oder-schon-dringend">Eisenhower-Prinzip: Wichtig oder schon dringend?</h2>
<p>Wenn Sie morgens Ihre Wiedervorlage für den Tag sichten, sehen Sie Ihre To-dos nach Prioritäten sortiert: Rot steht für A-Aufgaben, die Sie noch am selben Tag zu erledigen haben, Gelb für B-Aufgaben, die terminierbar sind, Grün für C-Aufgaben, die Sie delegieren. Sie können die unterschiedlichen Farben auch für Ihre verschiedenen Arbeitsgebiete oder Mitarbeiter verwenden.</p>
<p>Ist der Zufluss an Informationen und Aufgaben auf Dauer zu groß, müssen Sie diesen reduzieren, indem Sie sich auf weniges Wichtige konzentrieren oder Arbeit an Ihre Mitarbeiter umverteilen. Ihr Engpass wird meist schon von selbst deutlich kleiner, wenn Sie diszipliniert Ihren nach Prioritäten festgelegten Aufgabenplan abarbeiten. Dann beschäftigen Sie sich mit dem wirklich Wichtigen, sind produktiv und Ihre <a title="Feedback: Runterschlucken oder zu Nutze machen" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Arbeitsleistung</a> steigt um ein Vielfaches.</p>
<p>Um Ihren Engpass zu beseitigen und den Abfluss auf Ihrem Schreibtisch zu verstärken, müssen Sie sich ein Bild, eine Bestandsaufnahme der täglich einflutenden Informationsmassen machen. Räumen Sie Ihren Schreibtisch leer und bestimmen Sie, welche Vorgänge überhaupt auf Ihren Schreibtisch gehören.</p>
<p>Auf Ihrem Tisch sollten sich nur diejenigen Dinge befinden, die Sie ständig in Gebrauch haben, damit Sie sich voll und ganz auf die Aufgabe, die Sie gerade ausführen, konzentrieren können. Alles andere wandert aus Ihrem unmittelbaren Blickfeld. Auf dem Platz direkt vor Ihnen liegt nur der Vorgang, an dem Sie gerade arbeiten.</p>
<h2 id="taegliches-aufraeumen-die-halbe-miete">Tägliches Aufräumen, die halbe Miete</h2>
<p>Sie sollten es sich zur Regel machen, jedes Stück Papier nur einmal in die Hand zu nehmen und zu entscheiden, was damit zu tun ist: wegwerfen, delegieren, erledigen oder aufschieben.</p>
<p>Ein Leertischler hat einen möglichst leeren und aufgeräumten Schreibtisch. In Griffweite sollten Sie das haben, was Sie täglich brauchen, ohne Schubladen oder Schränke öffnen zu müssen. In Armweite gehört dann alles, was Sie wöchentlich mehrmals einsetzen. Armweite kann auch bedeuten, dass Sie etwas in einer Schublade oder in einem Rollcontainer aufbewahren oder in dem Schrank hinter Ihnen. Sie sollten für den Zugriff jedoch nicht aufstehen müssen.</p>
<p>Wenn Sie etwas seltener als wöchentlich benötigen, entfernen Sie es konsequent aus der Armweite, damit Ihr Schreibtisch frei und nicht überladen ist. Brauchen Sie etwas nur ein- oder zweimal im Monat, können Sie auch aufstehen, um darauf zuzugreifen. Wenn Sie Dinge seltener als monatlich brauchen, gehören sie nicht in Ihr Büro. Bewahren Sie sie in einem anderen Raum auf.</p>
<h2 id="telefon-in-der-kuerze-liegt-die-wuerze">Telefon: &#8220;In der Kürze liegt die Würze&#8221;</h2>
<p>Das Telefon beziehungsweise Mobiltelefon ist vermutlich Ihr nach wie vor wichtigstes Kommunikationsmittel, neben der E-Mail und dem Verfassen von Aktennotizen beziehungsweise von Briefen. Deshalb sollten Sie ebenso diszipliniert mit dem Telefon umgehen wie mit allen anderen Werkzeugen Ihres <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Selbstmanagements</a>. Bevor Sie anrufen, sollten Sie sich immer fragen, ob es dazu nicht eine Alternative wie das Verfassen einer E-Mail gibt. Manche Angelegenheiten können Sie nicht am Telefon besprechen, dazu benötigen Sie ein direktes Gespräch.</p>
<p><figure id="attachment_7017" aria-describedby="caption-attachment-7017" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7017"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/03/41gbCCvEdyL._SY344_BO1204203200_.jpg"  alt="Büchlein kaufen..."  width="120"  height="169" ><figcaption id="caption-attachment-7017" class="wp-caption-text">Führung will gelernt sein. Büchlein kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Überlegen Sie sich den optimalen Zeitpunkt für ein Telefonat. Bereiten Sie Ihre Anrufe immer vor und überlegen Sie, welches Ziel Ihr Telefonat verfolgt. In einigen Fällen benötigen Sie Unterlagen für Ihr Gespräch, und diese sollten Sie ebenso zur Hand haben wie Stift und Papier. Ratsam ist es, in Gesprächen mit Ihren Mitarbeitern die wesentlichen Punkte in Form eines Ergebnisses beziehungsweise der getroffenen Vereinbarung per E-Mail beziehungsweise als Aktennotiz noch einmal zusammenzufassen und zu versenden.</p>
<p>Für Gespräche am Telefon gilt: In der Kürze liegt die Würze. Deshalb konzentrieren Sie sich auf die wichtigsten Aspekte und beenden Sie das Gespräch freundlich. Idealerweise fassen Sie alle erforderlichen Telefongespräche in Zeitblöcken zusammen und vereinbaren Telefontermine.</p>
<p>Dies ist auch mit mehreren Personen in Form einer <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Telefonkonferenz</a> möglich. Schaffen Sie sich durch das Umstellen Ihres Telefons auf Ihre Mailbox, Ihre Assistenz oder einen Ihrer Mitarbeiter zeitliche Freiräume. Sie müssen nicht immer telefonisch erreichbar sein. Sagen Sie, dass Sie nicht gestört werden möchten, oder begeben Sie sich dann in einen Besprechungsraum. Informieren Sie jedoch immer eine Kontaktperson, die Sie bei wirklich wichtigen Anrufen beziehungsweise Anrufern relativ schnell erreichen kann.</p>
<h2 id="ueber-den-autor">Über den Autor</h2>
<p>Matthias Hettl war nach Studium und Doktorandenzeit in verschiedenen Managementpositionen mit Führungs- und Budgetverantwortung, in der Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens und als Consultant bei den Vereinten Nationen in New York tätig&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Boogaloo/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-292203722/stock-photo-back-to-work-a-d-rendering-of-an-office-desk-stacked-with-paperwork-following-a-vacation.html?src=nwLrftLezSEqZr1QeBnfxA-1-30" target="_blank">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/zeitmanagement-leertischler-statt-papierstau/">Zeitmanagement: Leertischler statt Papierstau</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Frauenquote: Weibliche Spitze, wo seid ihr?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/03/frauenquote-weibliche-spitze-wo-seid-ihr/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 08:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity Management]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Frauenquote läuft, läuft immer noch. Vor ein paar Jahren kam sie aufs politische Tableau. Was ist draus geworden? Das Familienministerium unterstützt den Frauen-Karriere-Index. Der Gewinner ist&#8230;&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-diskussion-um-die-frauenquote-laeuft-laeuft-immer-noch-vor-ein-paar-jahren-kam-sie-aufs-politische-tableau-was-ist-draus-geworden-das-familienministerium-unterstuetzt-den-frauen-karriere-index">Die Diskussion um die Frauenquote läuft, läuft immer noch. Vor ein paar Jahren kam sie aufs politische Tableau. Was ist draus geworden? Das Familienministerium unterstützt den Frauen-Karriere-Index. Der Gewinner ist&#8230;</h3>
<p><span id="more-7010"></span></p>
<p>Bereits zum zweiten Mal in Folge belegt die Hewlett-Packard GmbH den ersten Platz des Frauen-Karriere-Index des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend &#8211; eine von verschiedenen Massnahmen um die Frauenquote in Führungsetagen durchzuboxen. Dabei konnte sich HP in Ranking mit 85 von 100 möglichen Punkten im Vergleich zum Vorjahr noch weiter verbessern. Besonders in den Unterkategorien <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Commitment</a> (89 Punkte) und Rahmenbedingungen (90 Punkte) schneidet HP hervorragend ab.</p>
<h2 id="viele-firmen-beteiligt">Viele Firmen beteiligt</h2>
<p>Schon bei der ersten Erhebungswelle im vergangenen Jahr setzte sich HP gegen 31 Mitbewerber durch. Dieses Jahr war die Konkurrenz noch stärker: Insgesamt 128 Unternehmen aller Größen und aus unterschiedlichen Branchen beteiligten sich am Frauen-Karriere-Index.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kein Sprint sondern Marathon&#8221;</p></blockquote>
<p>Umso größer ist die Freude, die Spitzenposition nicht nur verteidigt, sondern noch weiter ausgebaut zu haben: „Mehr Frauen in die Führung zu bekommen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Man braucht langfristige Ziele, messbare Ergebnisse und eine Unternehmenskultur, die den Veränderungsprozess trägt“, sagt Eva Faenger, <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Diversity Manager</a> bei HP.</p>
<p>„Die erneute Auszeichnung ist eine wunderbare <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Bestätigung</a>, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen. Im vergangenen Jahr haben wir in den Köpfen unserer Führungskräfte und unserer Frauen eine Menge bewegt. Die Anerkennung durch den <a href="http://www.frauen-karriere-index.de" target="_blank">Frauen-Karriere-Index</a> spornt uns an, unseren Weg unbeirrt fortzusetzen.“</p>
<p>Der Frauen-Karriere-Index wurde 2013 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen, um objektiv und unabhängig die Aufstiegschancen von Frauen in deutschen Unternehmen zu untersuchen.</p>
<h2 id="commitment-unterschiedlich">Commitment unterschiedlich</h2>
<p>Anhand eines Fragebogens wird das Engagement der teilnehmenden Unternehmen in diesen Kategorien gemessen:</p>
<ol>
<li><strong>Status/ Dynamik. </strong>Der Teilindex &#8220;Status / Dynamik&#8221;, bezieht sich auf die Strukturdaten und den Frauenanteil in der Führungsebene.</li>
<li><strong>Commitment und Rahmenbedingungen.</strong> Personalentwicklung, Kommunikation sowie Maßnahmen fließen in die Kategorie &#8220;Commitment&#8221; ein. &#8220;Rahmenbedingungen&#8221; schließlich umfassen Unternehmensleitlinien, Transparenz und Flexibilisierung.</li>
</ol>
<p>Im Teilindex &#8220;Commitment&#8221; erreichte HP wie im Vorjahr 89 von 100 möglichen Punkten. Besonders positiv wurden dabei die Kommunikation und die konkreten Maßnahmen bewertet. Die Rahmenbedingungen bei HP, insbesondere die Transparenz bei Reporting und Stellenbesetzungen, wurden sogar mit 90 von 100 Punkten bewertet.</p>
<p>„<a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Mehr Frauen in Führungspositionen</a> zu bringen ist für uns ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Unsere offene Unternehmenskultur hilft uns, tradierte Muster zu durchbrechen und unsere Maßnahmen nachhaltig zu verankern“, sagt Angelika Gifford, Mitglied der Geschäftsführung der <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Hewlett-Packard</a> GmbH und Executive Diversity Sponsor. „<a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Flexible Arbeitszeitmodelle</a>, <a title="Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Home-Office</a> und <a title="Mentoring: Mitarbeiter motivieren, fordern und fördern" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/mentoring-mitarbeiter-motivieren-fordern-und-foerdern/">Mentoring</a> sind bei HP schon lange selbstverständlich.</p>
<p>Im letzten Jahr haben wir eine Reihe weiterer Maßnahmen geschaffen, mit denen wir unsere weiblichen <a title="Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Talente gezielt motivieren</a>, <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Führungsrollen zu übernehmen</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Monkey Business Images/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=284519210&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/03/frauenquote-weibliche-spitze-wo-seid-ihr/">Frauenquote: Weibliche Spitze, wo seid ihr?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Digitalisierung: Sourcing ja, aber woher?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2015 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Sourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass die Digitalisierung alles verändert ist eine Binsenweisheit. Big Data, Cloud und Mobile gehört die Zukunft. Was bedeutet das fürs Sourcing? Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk bringt Licht hinters Dunkel&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/">Digitalisierung: Sourcing ja, aber woher?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="dass-die-digitalisierung-alles-veraendert-ist-eine-binsenweisheit-big-data-cloud-und-mobile-gehoert-die-zukunft-was-bedeutet-das-fuers-sourcing-das-marktforschungs-und-beratungsunternehmen-luenen">Dass die Digitalisierung alles verändert ist eine Binsenweisheit. Big Data, Cloud und Mobile gehört die Zukunft. Was bedeutet das fürs Sourcing? Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk bringt Licht hinters Dunkel&#8230;</h3>
<p><span id="more-7003"></span><br />
Bisherige Geschäftsmodelle werden umgestaltet und digitalisiert. Der Technologiesprung hin zu Big Data, Cloud und Mobile führt zu andersartigen Möglichkeiten der Vermarktung von Produkten und Services sowie der Art der internen Leistungserbringung und Zusammenarbeit.</p>
<p>Die IT überwindet dabei seit einigen Jahren die Grenzen starrer und unflexibler Geschäftsprozesse und wird zu einem weiteren Produktionsfaktor. Die Digitalisierung, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, verändert die bisherigen Sourcing-‐Strategien der Unternehmen.</p>
<p>Ein bedeutendes Element sind dabei „<a title="Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">Business Innovation</a>/Transformation Partner“ als Dienstleistungspartner. Sie decken in ihrem Portfolio <a title="Das Bio-Büro: Mehr Nachhaltigkeit im Sortiment" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">die gesamte Wertschöpfungskette</a> ab, von der Management-‐/IT-‐Beratung über die Systemrealisierung/-‐integration bis hin zum Betrieb von IT-‐Systemen.</p>
<p>Das Marktforschungs-‐ und Beratungsunternehmen Lünendonk hat sich in einem neuen Whitepaper mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen von Unternehmen sowie dem Dienstleistungskonzept Business Innovation/Transformation Partner beschäftigt. Fachliche Unterstützung leistete dabei der Beratungs-‐ und IT-‐Dienstleister Sopra Steria Consulting.</p>
<h2 id="unternehmen-zwischen-innovation-und-kostendruck">Unternehmen zwischen Innovation und Kostendruck</h2>
<p>Zunehmend werden sich Unternehmen, die bereits in dem Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Wachstum agieren, für weitere Veränderungen wappnen müssen. Die Globalisierung, der <a title="China: Bröckelnder Boom, Anfang vom Ende?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/china-brockelnder-boom-anfang-vom-ende/">wirtschaftliche Aufschwung bisheriger Schwellenländer</a> sowie der <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">technologische Wandel</a> bringen neue Absatzmärkte, <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">digitale Geschäftsmodelle</a> und weitere Wettbewerber hervor.</p>
<p>“Viele Unternehmen haben allerdings Schwierigkeiten, diese Veränderungen mitzugehen und ihre Strukturen neu zu ordnen“, so Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Autor des Whitepapers. „Dabei mangelt es oft an Know-‐how, beispielsweise an der Schnittstelle von Business und IT sowie der Adaption neuer Technologien für digitale Geschäftsmodelle. Ein weiterer Punkt ist, dass vielen Top-‐Managern eine klare digitale Strategie fehlt, die vor allem die Vision und Umsetzung in die IT-‐Prozesse beinhaltet.“</p>
<h2 id="sourcing-strategien-entwickeln-sich-in-eine-neue-richtung">Sourcing-Strategien entwickeln sich in eine neue Richtung<strong><br />
</strong></h2>
<p>Laut Lünendonk lässt sich eine Umsetzung von verschiedenen Sourcing-‐ Alternativen beobachten. Generell ist ein Trend zur stärkeren Einbindung externer Partner in technologienahe Projekte sowie eine Erhöhung des Budgets für Innovationen erkennbar. Sowohl Projektmitarbeiter als auch externe Dienstleister müssen immer häufiger Fach-‐ und Branchenwissen mit IT-‐Themen kombinieren. Für <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Managementberater</a> und IT-‐Provider bedeutet dies, entsprechende Business-‐ oder IT-‐Kompetenzen aufzubauen, um auf die veränderten Kundenanforderungen zu reagieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zukunft: Digital&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Lünendonk®-‐Studie zu diesem Thema stellt fest, dass die befragten Top-‐Manager in das präferierte Dienstleistungskonzept „Business Innovation/Transformation Partner“ mit der Absicht investieren, Veränderungs-‐ und Anpassungsprojekte auf eine digitale Zukunft auszurichten.</p>
<p>„Gerade bei Projekten, bei denen Geschäftsprozesse digitalisiert oder digitale Strategien umgesetzt werden, spielen Business Innovation/Transformation Partner eine führende Rolle“, beobachtet Zillmann das Sourcing-‐Verhalten der Kunden.</p>
<h2 id="bitp-gleicht-know-how-luecke-bei-kunden-aus">BITP gleicht Know-how-Lücke bei Kunden aus</h2>
<p>Die von den entsprechenden BITP-‐Dienstleistern angewandte ganzheitliche Betrachtung der Strategie – die Integration neuer Geschäftsmodelle bis hin zu deren Betrieb – stellt aus Sicht der Befragten einen entscheidenden Aspekt für den Erfolg des Kundenunternehmens dar.</p>
<p>Fehlende Kenntnisse in der Verknüpfung von Business und IT seitens der IT-‐Dienstleister sieht Lünendonk als ein Treiber für die Nachfrage nach BITP-‐Konzepten. Doch auch die wachsende Regulierung in Branchen wie Banken, Versicherungen und Energie, zu geringe Ressourcen bei der Bearbeitung dringender Projekte oder der Wirkungs-‐Kreislauf zwischen IT-‐Prozessen auf die Geschäftsprozess-‐Leistung lassen sich dort einordnen.</p>
<p>Die Lünendonk®-‐Studien und Publikationen gehören als Teil des Leistungsportfolios von Lünendonk zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-‐Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (﴾SRR)﴿ und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, seine Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.</p>
<h2 id="firmenprofil"> <strong>Firmenprofil</strong></h2>
<p>Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation, untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-‐, Beratungs-‐ und Dienstleistungs-‐Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden „Lünendonk®-‐Listen und -‐Studien“ sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: g-stockstudio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=289448903&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/digitalisierung-sourcing-ja-aber-woher/">Digitalisierung: Sourcing ja, aber woher?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mentoring: Mitarbeiter motivieren, fordern und fördern</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/mentoring-mitarbeiter-motivieren-fordern-und-foerdern/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 18:06:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Mentoring]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie zufrieden bist du mit deinem Job? Nur jeder zweite Mitarbeiter in Deutschland ist motiviert bei der Arbeit, in Prozenten sind es ein bisschen mehr: 58 Prozent, immerhin. Knapp unterm weltweiten Durchschnitt! Mentoring&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-zufrieden-bist-du-mit-deinem-job-nur-jeder-zweite-mitarbeiter-in-deutschland-ist-motiviert-bei-der-arbeit-in-prozenten-sind-es-ein-bisschen-mehr-58-prozent-immerhin-knapp-unterm-wel">Wie zufrieden bist du mit deinem Job? Nur jeder zweite Mitarbeiter in Deutschland ist motiviert bei der Arbeit, in Prozenten sind es ein bisschen mehr: 58 Prozent, immerhin. Knapp unterm weltweiten Durchschnitt! Mentoring könnte das ändern&#8230;</h3>
<p><span id="more-7006"></span>58 Prozent der Deutschen sind mit ihren Arbeitsaufgaben, beruflichen Perspektiven und Vorgesetzten zufrieden, mehr nicht – das zeigt der <a href="http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/kienbaum-studie-zu-arbeitnehmer-engagement-a-961953.html" target="_blank">Engagement-Index der Personalberatung Kienbaum</a>. Im Vergleich mit den 20 wichtigsten Wirtschaftsnationen liegt Deutschland damit lediglich auf Platz 13.</p>
<p>Mit 74 Prozent sind übrigens die Inder am zufriedensten. Unternehmen mit modernen Personalführungsmodellen setzen deshalb auch auf die persönliche Begleitung von Firmenneulingen durch erfahrene Mitarbeiter. So hat etwa bei der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) jeder neue Vermögensberater einen Partner an seiner Seite, um <a title="Positives Denken: Stressausgleich im Job" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Jobzufriedenheit</a>, beruflichen Erfolg und das <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">gute Miteinander im Team</a> zu fördern.</p>
<h2 id="das-bringt-mentoring">Das bringt Mentoring</h2>
<p>Mentoring hat viele Vorteile: Der neue Kollege hat ab dem ersten Tag eine Vertrauensperson als festen Ansprechpartner im Unternehmen. Gleichzeitig erhält er durch den regelmäßigen Dialog ein besseres Gespür für das neue Umfeld oder auch firmentypische Gepflogenheiten. Der begleitende Partner wiederum kann dabei seine <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">sozialen Kompetenzen</a> und sein Führungsverhalten weiter verfeinern.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ergebnisoffene Gespräche&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Unternehmen wiederum kann dank der von Anfang an <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">offenen Gesprächsatmosphäre</a> sogar von neu eingebrachten Anregungen profitieren. Generell verbessert der regelmäßige Austausch gleichzeitig einen wesentlichen Missstand, den die Deutschen laut dem <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/gallup-engagement-index-a-961641.html" target="_blank">Engagement-Index vom Gallup-Institut</a> sehen: die mangelhafte Kommunikations- und Führungsfähigkeit innerhalb ihres Unternehmens.</p>
<h2 id="was-ein-guter-coach-mitbringen-sollte">Was ein guter Coach mitbringen sollte:</h2>
<ol>
<li>hat fundierte Erfahrung und umfassendes Fachwissen in den entsprechenden Aufgabenfeldern</li>
<li>erkennt und fördert das <a title="Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Potenzial des neuen Kollegen</a></li>
<li>gibt gern Wissen weiter, ist hilfsbereit und kann gut zuhören</li>
<li>sollte sich insbesondere bei vertraulichen Anliegen loyal und diskret verhalten<br />
hilft bei <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Karriereplanung</a> und <a title="Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">persönlicher Weiterentwicklung</a></li>
<li>ist innerhalb des Unternehmens gut vernetzt, bringt den Neueinsteiger mit anderen Kollegen in Kontakt</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ryan Jorgensen &#8211; Jorgo/ Shutterstock<br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/mentoring-mitarbeiter-motivieren-fordern-und-foerdern/">Mentoring: Mitarbeiter motivieren, fordern und fördern</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Kaufspsychologie: So rational wie der Kauf eines Ferraris</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/kaufspsychologie-so-rational-wie-der-kauf-eines-ferraris/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 08:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie rational sind deine Entscheidungen beim Griff ins Ladenregal? Klar ist, dass die Meinung anderer, dein Vertrauen in die Marke als natürlich auch die deiner Freunde dich beeinflussen.  Professor Birger&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/kaufspsychologie-so-rational-wie-der-kauf-eines-ferraris/">Kaufspsychologie: So rational wie der Kauf eines Ferraris</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-rational-sind-deine-entscheidungen-beim-griff-ins-ladenregal-klar-ist-dass-die-meinung-anderer-dein-vertrauen-in-die-marke-als-natuerlich-auch-die-deiner-freunde-dich-beeinflussen-profes">Wie rational sind deine Entscheidungen beim Griff ins Ladenregal? Klar ist, dass die Meinung anderer, dein Vertrauen in die Marke als natürlich auch die deiner Freunde dich beeinflussen.  Professor Birger Priddats von der Universität Witten/Herdecke über Kaufpsychologie&#8230;</h3>
<p><span id="more-6853"></span></p>
<p>Um Gewinn zu machen, muss verkauft werden. Die Produkte bieten sich nicht selber an, sondern werden beworben, d.h. man versucht potentielle Käufer zu überreden. Auf hypermodernen Märkten entsteht Konkurrenz durch Überangebote, die eine Semiosphäre entfalten, in der eine &#8220;economics of persuasion&#8221; wirksam wird &#8211; als Kernoperation der Märkte.</p>
<p>Das Buch entwickelt eine eigene Theorie der Differenz von ökonomischer (Ö) und Alltagssprache (A), geht verschiedene Felder der persuasiven Ökonomie durch: Bankberatungen, Restaurantbesuche und Nahrungsmittelkonsum, Kunstmarktfälschungen, Gerüchte (im <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Kapitalmarkt</a>), und entwickelt eine neue Unternehmertheorie (der Selbstüberredung zur <a title="Green Services: Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/green-services-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle/">Investition</a>).</p>
<p>Sprache, Kommunikationen, Zeichen sind keine marginalen ökonomischen Attributionen, sondern leitende Unterscheidungen im Transaktionshauhalt der Märkte. Die economics of persuasion bilden eine erste Skizze für eine neue Ökonomiekonzeption, in der viele Mythen der Ökonomik dekonstruiert werden.</p>
<h2 id="economics-of-persuasion">„Economics of persuasion“</h2>
<p><figure id="attachment_9596" aria-describedby="caption-attachment-9596" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9596"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/41C-Tg-kNsL-246x400.jpg"  alt="Die Kunst der Überzeugung - Ökonomie trifft Kommunikation. &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Economics-persuasion-Ökonomie-Kommunikation-Überredung/dp/3731610469/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=&amp;amp;creativeASIN=3731610469&quot;&gt;Buch kaufen&lt;/a&gt;..."  width="160"  height="260"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/41C-Tg-kNsL-246x400.jpg 246w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/41C-Tg-kNsL-259x420.jpg 259w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/41C-Tg-kNsL.jpg 308w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9596" class="wp-caption-text">Die Kunst der Überzeugung &#8211; Ökonomie trifft Kommunikation. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>„Economics of persuasion“ – Ökonomie der Überredung heißt das neue Buch von Professor Birger Priddat. Es beginnt mit einem Wasserkocher – der alte ist verkalkt und abgewrackt, ein neuer soll her. Bestens vorbereitet mit allen Ergebnissen von Stiftung Warentest im Kopf begibt sich der <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Homo oeconomicus</a> ins Geschäft, zutiefst zur <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Rationalität</a> entschlossen.</p>
<p>Im Regal warten 16 verschiedene Exemplare auf den armen Tropf und alle Überlegungen zu Preislimit und Energieverbrauch verdampfen wie der letzte Tropfen im Kocher – was rational richtig wäre ist hässlich wie die Nacht und eine Beleidigung für das schlafverkrustete Auge am Morgen. Der rationale Neokortex wird augenblicklich vom emotionalen limbischen System des Hirns überstimmt und der teure, aber schönere Kocher wird gekauft.</p>
<p>Soviel zur Theorie der Kaufpsychologie, dass alle Transaktionen in der Wirtschaft rational entschieden werden. „Das hat eine nette <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Logik</a>, die wir alle gerne an der Wirkung sehen würden, stimmt aber mit der Realität nicht im mindesten überein“, sagt Priddat.</p>
<h2 id="vertrauen-vor-allem-bei-banken">Vertrauen, vor allem bei Banken</h2>
<p>Und legt nach: „In der Bank, bei Anlage oder Kredit, geht es um <a title="Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Vertrauen</a>, denn im Zweifel kann ich das Angebot doch nicht nachrechnen und wenn ich unabhängig beraten werden wollte, würde ich mir einen unabhängigen Berater suchen. So aber akzeptiere ich, dass der Banker mir das Produkt mit der meisten Rendite für ihn oder die Bank andreht, weil ich ihm vertraue.“ Den Vorgang nennt Priddat „Nichtwissenbasierte Beziehung“.</p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht um Communities&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder noch zugespitzter: Wie rechtfertigen sich astronomische Preise in Luxusrestaurants? „Satt macht mich die Pommesbude nebenan auch.“ Der Geschmack, lautet dann das Argument der Gourmets. Doch geht es wirklich darum? „Es geht um eine <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Community</a>:</p>
<p>Meine Freunde haben mir das empfohlen, der Gastro-Kritiker meiner Zeitung war begeistert – Ich entscheide doch nicht nach rationalen, sondern nach zutiefst emotionalen Gesichtspunkten“, erklärt Priddat an diesem Beispiel und weitet die Analyse aus: „Werbung alleine reicht nicht, um mich für ein Produkt einzunehmen.</p>
<h2 id="freunde-netzwerke-nachbarn">Freunde, Netzwerke, Nachbarn</h2>
<p>Neues Buch über Kaufpsychologie bestellen&#8230;</p>
<p>Da müssen Stimmen aus meiner Umgebung – Freunde, Netzwerke, Nachbarn – dazukommen, damit eine Resonanz entsteht und ich mich wirklich zu einem Kauf überreden lasse.“ Die gegenseitige Beobachtung ist somit wichtigstes Argument für oder gegen einen Kauf. „Der Markt ist eine rhetorische Veranstaltung und der Preis spielt nur die zweite Geige“, bringt er seine These auf den Punkt. Deutung und Bedeutung statt <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Konkurrenz</a> und Preis.</p>
<p>Zum Schluss macht Priddat einen Schritt zu einer neuen ökonomischen Theorie: Alleine die Tatsache, dass es zu wirtschaftlichen Transaktionen kommt, bestimme den Markt, nicht das Motiv. „Natürlich geht es um Nutzen für Käufer und/oder Verkäufer, aber Rationalität spielt dabei selten eine Rolle.“</p>
<h2 id="ueber-die-uni">Über die Uni</h2>
<p>Die <a href="http://www.uni-wh.de/" target="_blank">Universität Witten/Herdecke</a> nimmt seit über dreissig Jahren eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.000 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Werteorientierung</a> und <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Persönlichkeitsentwicklung</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ASDF_MEDIA/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=350762510&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/kaufspsychologie-so-rational-wie-der-kauf-eines-ferraris/">Kaufspsychologie: So rational wie der Kauf eines Ferraris</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mitarbeiterbindung: Hohe Nachfrage nach IT-Mitarbeitern</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/mitarbeiterbindung-hohe-nachfrage-nach-it-mitarbeitern/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 09:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Retention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaftsinformatik boomt, immer noch und immer mehr. Zwei Drittel der deutschen CIOs und CTOs gehen vom Wachstum ihrer Teams aus. Bis 2020 sogar zu dreissig Prozent, so die Studie eines&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/mitarbeiterbindung-hohe-nachfrage-nach-it-mitarbeitern/">Mitarbeiterbindung: Hohe Nachfrage nach IT-Mitarbeitern</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wirtschaftsinformatik-boomt-immer-noch-und-immer-mehr-zwei-drittel-der-deutschen-cios-und-ctos-gehen-vom-wachstum-ihrer-teams-aus-bis-2020-sogar-zu-dreissig-prozent-so-die-studie-eines-personaldie">Wirtschaftsinformatik boomt, immer noch und immer mehr. Zwei Drittel der deutschen CIOs und CTOs gehen vom Wachstum ihrer Teams aus. Bis 2020 sogar zu dreissig Prozent, so die Studie eines Personaldienstleisters&#8230;</h3>
<p><span id="more-6994"></span></p>
<p>Gleichzeitig glaubt ein Großteil der IT-Verantwortlichen, dass es in fünf Jahren schwieriger sein wird als heute, Fachkräfte im Unternehmen zu halten (47 %) und neue Mitarbeiter zu finden (51 %).<strong><br />
</strong></p>
<p>Hauptgrund für die erschwerte <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Mitarbeiterbindung</a> ist laut drei Viertel der befragten IT- Chefs (73 %) die stetig steigende Nachfrage nach IT-Profis, die für die Fachkräfte einen Jobwechsel erleichtert. Bei der Neueinstellung von IT-Mitarbeitern sehen 45 % der CIOs und CTOs die hohen Ansprüche an Gehälter und Zusatzleistungen besonders der <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Generation Y</a> als größte Hürde. Fast ebenso viele (43 %) sind der Meinung, die Ausbildung der IT-Profis spiegle nicht die Anforderungen des Marktes wider.</p>
<p>Robert Half Technology hat CIOs und CTOs gefragt*: <strong>Warum glauben Sie, dass es im Jahr 2020 eine größere Herausforderung sein wird, qualifizierte IT-Fachkräfte zu finden?</strong></p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="355">Die Generation Y hat Erwartungen bezüglich Gehalt und Sozialleistungen, die wir nicht erfüllen können.</td>
<td width="50">45%</td>
</tr>
<tr>
<td width="355">Die Ausbildung der derzeitigen IT-Fachkräfte deckt die Trends im Markt noch nicht ab.</td>
<td width="50">43%</td>
</tr>
<tr>
<td width="355">Stärkerer Fokus auf die Work-Life-Balance.</td>
<td width="50">37%</td>
</tr>
<tr>
<td width="355">IT-Systeme werden zunehmend unternehmensspezifischer und externe Kandidaten haben daher nur selten die Kompetenzen, die gebraucht werden.</td>
<td width="50">36%</td>
</tr>
<tr>
<td width="355">Anzahl verfügbarer Kandidaten ist aufgrund des demographischen Wandels geringer.</td>
<td width="50">26%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 id="steigende-anzahl-an-projekten">Steigende Anzahl an Projekten</h2>
<p>Trotz der Herausforderungen beim <a title="Recruiting: Alles was zählt sind deine Fähigkeiten" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">Recruiting</a> und der Mitarbeiterbindung sind CIOs und CTOs für die anstehenden Aufgaben der nächsten fünf Jahre auf größere <a title="Green Services: Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/green-services-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle/">IT-Teams</a> angewiesen.</p>
<p>Hauptgründe für den Bedarf an neuen IT-Mitarbeitern sind eine steigende Anzahl an IT-Projekten (60 %) oder Projekte mit einem größeren Umfang als bisher (59 %). 42 % der IT-Chefs glauben, dass eine hohe Arbeitsbelastung für die    Aufstockung der Mitarbeiterzahl verantwortlich ist.</p>
<h2 id="verbesserung-der-it-infrastruktur">Verbesserung der IT-Infrastruktur</h2>
<p>Ganz oben auf der Prioritätenliste der Projekte, die bis zum Jahr 2020 umgesetzt sein sollten, steht für IT-Verantwortliche die Implementierung der richtigen IT-Infrastruktur, um die Geschäftsführung beim Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen (30 %). Darüber hinaus stehen die Garantie der Datenqualität (21 %) und die Sicherstellung der täglichen Unterstützung durch die IT (14%) auf der To-Do-Liste der CIOs und CTOs.</p>
<blockquote><p>&#8220;Suche nach dem Perfect Fit&#8221;</p></blockquote>
<p>„Für CIOs und CTOs wird es immer schwieriger, die richtigen Mitarbeiter zu finden. Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom gibt es bereits heute 41.000 unbesetzte IT-Stellen in Deutschland. Doch nur mit den besten IT-Profis können die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben“, sagt Martin Schramm, Vice President bei Robert Half Technology.</p>
<p>„Unternehmen sollten daher eine Strategie entwickeln, wie sie ihre Top-Mitarbeiter an sich binden können. Aufgrund neuer Technologien, wie <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Cloud Computing</a>, IT-Security oder Big-Data-Projekte, bekommt die IT einen immer größeren Stellenwert im Unternehmen. Wer diese Herausforderungen mit hervorragend ausgebildeten IT-Profis bewerkstelligen kann, kann sich so von seinen Mitbewerbern absetzen.“</p>
<h2 id="ueber-die-studie"><strong>Über die Studie</strong></h2>
<p>Für die Studie wurden 200 CIOs und CTOs in Deutschland befragt. Die Erhebung wurde im Rahmen der Arbeitsmarktstudie von einem internationalen unabhängigen Meinungsforschungsinstitut im Auftrag von Robert Half Technology, dem spezialisierten Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte im IT-Bereich, durchgeführt. Weitere Studienergebnisse finden Sie unter www.roberthalf.de/presse.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=325811867&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: right;">* Quelle: Robert Half Technology, Arbeitsmarktstudie, Befragte: CIOs und CTOs in Deutschland; Mehrfachnennungen möglich</p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/mitarbeiterbindung-hohe-nachfrage-nach-it-mitarbeitern/">Mitarbeiterbindung: Hohe Nachfrage nach IT-Mitarbeitern</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Recruiting: Alles was zählt sind deine Fähigkeiten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 07:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karriere-einsichten.de/?p=6855</guid>

					<description><![CDATA[<p>Talente finden (und binden), die Aufgabe der Personaler. Doch wie beurteilt ein Unternehmen die Qualifikationen der Bewerber dabei neutral, ohne Bias durch Herkunft oder Geschlecht? Ein Start-Up versucht diesen Knoten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/recruiting-alles-was-zaehlt-sind-deine-faehigkeiten/">Recruiting: Alles was zählt sind deine Fähigkeiten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="talente-finden-und-binden-die-aufgabe-der-personaler-doch-wie-beurteilt-ein-unternehmen-die-qualifikationen-der-bewerber-dabei-neutral-ohne-bias-durch-herkunft-oder-geschlecht-ein-start-up-versu">Talente finden (und binden), die Aufgabe der Personaler. Doch wie beurteilt ein Unternehmen die Qualifikationen der Bewerber dabei neutral, ohne Bias durch Herkunft oder Geschlecht? Ein Start-Up versucht diesen Knoten zu lösen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6855"></span></p>
<p>Diskussionen um die <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Frauenquote</a>, <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Gleichbehandlung</a> und <a title="Handwerk eines Gärtners: Integration mit Obstbaumscheere und Kürbissen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Integration</a> stellen Unternehmen vor die Herausforderung, <a title="Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Auswahlverfahren</a> zu finden, die geeignete Kandidaten filtern und dabei eine faire Behandlung aller Bewerber in den Fokus stellen. Wie wäre es da mit einer Kombination von Testergebnissen und Jobvalidierungen, unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht oder sozioökonomischem Hintergrund.</p>
<p>Darauf hat das Start-up Talerio eine Antwort. Das Onlineportal – gegründet von Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig – nutzt ein ausgeklügeltes Selektionsverfahren, um die <a title="Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Eigenschaften und Talente einzelner Kandidaten</a> zu evaluieren und darzustellen. Clou ist, dass mit Hilfe eine eigens entwickelten Tests und real abgeschlossenem Job die Angaben des Lebenslaufs verifiziert werden.</p>
<p>Unternehmen können dann Kriterien festlegen, die für eine vakante Jobposition essenziell sind, und die Datenbank durchsuchen. Angezeigt werden ihnen anonymisierte Kandidaten, die diesem Profil entsprechen. Ein erster Schritt, die <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">soziale Mobilität</a> in Deutschland und bald auch weltweit zu steigern.</p>
<h2 id="verifizierte-angaben-mit-eigenschaftsprofil"><strong>Verifizierte Angaben mit Eigenschaftsprofil</strong></h2>
<p>Mehr als 35.000 Kandidaten sind derzeit auf dem Portal zu finden und täglich kommen mehr als 150 hinzu. Alle haben bei der Anmeldung einen Lebenslauf erstellt. Dieser wurde auf zwei Ebenen verifiziert – einmal durch einen spezifisch konzipierten Test und zum anderen durch erfolgreich abgeschlossene Jobs von Mylittlejob, ein Portal, das ebenfalls von Barke und Litz-Rosenzweig gegründet wurde.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nix versprechen, was du nicht halten kannst&#8221;</p></blockquote>
<p>Mylittlejob vermittelt Onlinejobs wie Übersetzungen, Recherchen oder Texterstellung auf Basis von Datenauswertungen. Gibt ein Kandidat an, fließend Englisch zu sprechen, wird dies anhand der erfolgreich absolvierten Jobs und über den Test, den die <a title="Karriere in Finanzbranche: Arbeitnehmer haben (fast) freie Wahl" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/karriere-in-finanzbranche-arbeitnehmer-haben-fast-freie-wahl/">Kandidaten</a> machen müssen, geprüft und bestätigt.</p>
<p>Auf einer zweiten Ebene steht ein eigens konzipierter Test, der in Zusammenarbeit mit Professor Dr. Lars Jansen, Experte im Bereich Human Ressource Management, und Martin Schonger von der <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">ETH Zürich</a> erstellt wurde. Unter anderem liegen die Experimente von <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Nobelpreisträger</a> James Heckmann, die zeigen, dass nonkognitive Fähigkeiten ausschlaggebend für beruflichen Erfolg sind, diesem Test zugrunde.</p>
<h2 id="datenbank-von-elite-uni"><strong>Datenbank von Elite-Uni<br />
</strong></h2>
<p>Außerdem finden Forschungsergebnisse zu Themen wie <a title="Achtsamkeit im Beruf: Bereicherung oder zusätzliche Last?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">unbewusste Entscheidungen</a>, kognitive <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Reflektion</a>, nonkognitive Fähigkeiten oder Social Value Orientation Anwendung. So wird ein Eigenschaftsprofil erstellt, das jeden einzelnen Kandidaten individuell beschreibt und in Kombination mit Mylitteljob seine Fähigkeiten nachweislich darstellt.</p>
<p>Mit dieser Datenbank im Hintergrund ist es Unternehmen nun möglich, eine Suche zu erstellen, die Fachwissen und Eigenschaften wie zum Beispiel <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Ehrgeiz</a> und <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Teamfähigkeit</a> berücksichtigt. Innerhalb von acht Sekunden präsentiert Talerio anonymisierte Profile geeigneter Kandidaten. Die Unternehmen können dann über die Plattform mit den Kandidaten in Kontakt treten und ein Jobangebot unterbreiten.</p>
<p>Wer nicht direkt suchen möchte, kann auch eine, auf ein bestimmtes Bewerberprofil zugeschnittene Anzeige im Portal schalten und diese so aussteuern, das sie nur Talenten mit den gesuchten Eigenschaften angezeigt wird.</p>
<h2 id="kampf-der-talente"><strong>&#8220;Kampf der Talente&#8221;</strong></h2>
<p>„Im <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Kampf um die besten Talente</a> bietet Talerio einen entscheidenden Vorteil“, erklärt Gründer Marlon Litz-Rosenzweig. „Unternehmen können gezielter auswählen und dabei Talente entdecken, die im herkömmlichen Bewerbungsprozess, zum Beispiel durch ein schlechtes <a title="Aufs Eliterinternat: Hochbegabt, das wär’ so schön!?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/aufs-eliterinternat-hochbegabt-das-waer-so-schoen/">Abiturzeugnis</a>, durch das Raster gefallen wären.“</p>
<p>Der Vorteil für die Kandidaten: Sie können durch ihre Leistungen überzeugen, mit ihren individuellen Fähigkeiten punkten und sparen sich den Bewerbungsstress. Bei Talerio werden sie nämlich kontaktiert. Es gibt aber auch eine Option, sich mit einem Klick auf eine Stelle zu bewerben. So einfach war das Bewerben noch nie.</p>
<p>Übrigens zeigen Forschungsergebnisse aus den USA*, dass bis zu 25 % bessere Ergebnisse in der Personalauswahl erzielt werden können, wenn dabei Daten verwendet und dadurch die Kandidatenpotenziale quantifizierbar und vergleichbar gemacht werden. Bei einem Milliardenmarkt in Deutschland allein ist das eine beträchtliche Summe.</p>
<p>Im nächsten Schritt will Talerio auf 100.000 Studenten wachsen und insbesondere Talente aus Südeuropa und Südamerika für die Plattform begeistern. So sollen Kandidaten und Unternehmen grenzübergreifend zusammengebracht werden. <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Globales Recruiting</a> basierend auf validen Daten.</p>
<p>* 25 % bessere Kandidaten; vgl. Kuncel, Nathan, Klieger, David und Ones, Dennis (2014): Algorithmus statt Intuition. In: Harvard Business Manager, Juli 2014, S. 14–15.</p>
<div>
<div></div>
<div style="text-align: right;"><em>Artikelbild: baranq/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=154308860&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></div>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 12:59:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mach doch was du liebst. Und werde richtig gut darin, statt es im Arbeitsleben einfach immer nur anderen recht zu machen. Das ist die Formel von Anja Förster und Peter&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mach-doch-was-du-liebst-und-werde-richtig-gut-darin-statt-es-im-arbeitsleben-einfach-immer-nur-anderen-recht-zu-machen-das-ist-die-formel-von-anja-foerster-und-peter-kreuz-ihre-plaedoyers-im-neuen">Mach doch was du liebst. Und werde richtig gut darin, statt es im Arbeitsleben einfach immer nur anderen recht zu machen. Das ist die Formel von Anja Förster und Peter Kreuz. Ihre Plädoyers im neuen Buch: Sei außergewöhnlich, leidenschaftlich, unbequem, anspruchsvoll, wertvoll. Gespräch mit dem Duo&#8230;</h3>
<p><span id="more-6991"></span></p>
<p>Diese Lebenserkenntnis teilen Anja Förster und Peter Kreuz in ihrem neuen Buch „Macht, was ihr liebt!“ mit jedem, der bereit ist aufzubrechen, Neues zu wagen und sein Leben in die Hand zu nehmen.</p>
<p><em>Was hat Sie zu diesem Buch motiviert?</em></p>
<p>Eine sehr ernüchternde Beobachtung, die wir immer wieder im Arbeitsalltag gemacht haben: Viele Menschen schleichen wie Zombies zur Arbeit und der Höhepunkt ihres Tages ist die Vorfreude auf den <a title="Büroaffären: Aufregend, aber heikel" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/">Feierabend</a> oder das nahende <a title="Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid &amp; Frust um" href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Wochenende</a>.</p>
<p>Was für eine Verschwendung von Lebensenergie! Unsere Botschaft ist eine andere: Keiner von uns muss ein <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Opfer der Umstände</a> sein. Jeder von uns hat die Wahl, seine Talente zu entdecken und etwas daraus zu machen – oder vor sich hinzudämmern, als Teil der Kulisse auf eines Anderen.</p>
<p><em>Wer sollte das Buch lesen?</em></p>
<p>Menschen, die Lust haben, die beste Version ihrer selbst zu werden. Also alle, die heute noch das Gefühl haben, nach den Regeln anderer leben zu müssen. Die sich gefangen fühlen in einer Arbeit, die bestenfalls mittelmäßig ist.</p>
<p><em>Welche persönlichen Erfahrungen sind in dieses Buch mit eingeflossen?</em></p>
<p>Bis zum Jahr 2000 drehte sich unser Leben im Kreis. Anja war Managerin bei einer großen <a title="Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Unternehmensberatung</a> und Peter war Assistant Professor an der Wirtschaftsuniversität in Wien. Unser Denken und unser Handeln waren geprägt von der oft sehr eintönigen Normalität in großen Organisationen.</p>
<p>Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum Thema strategische Innovation hatte Peter die Chance, ungewöhnliche Menschen kennen zu lernen. Echte <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Querdenker</a>, die Konventionen in Frage stellen, ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen haben und damit viel glücklicher waren als alle Leute um sie herum. Nach und nach begannen wir beide, uns mit diesen Menschen zu umgeben. Der Funke sprang auf uns über und hat uns seitdem nicht mehr losgelassen.</p>
<p><em>Das Buch in zwei Sätzen</em></p>
<p>Das höchste Ziel in unserem Leben ist zu sein, wer wir sind.</p>
<p><em>Ihr Buch enthält kurze Kolumnen – ist es nun eine Lesebuch oder doch eher ein Business-Ratgeber?</em></p>
<p>Es ist beides, ein Lesebuch und ein Business-Ratgeber für Menschen, die im Arbeitsleben stehen.</p>
<p><em>Wenn es eine Kernaussage gäbe, die sich der Leser an einen gut sichtbaren Ort hängen sollte, um immer wieder daran erinnert zu werden, welche wäre das?</em></p>
<p>„Sucht die Chance, nicht die Hindernisse! Brecht die Regeln! Gebt mehr als ihr nehmt! Macht, was ihr liebt! Lasst alles andere sein! Seid besser die erstklassige Version eurer selbst, als die zweitklassige Version eines anderen.&#8221;</p>
<p><em>Wie sähe eine Welt aus, in der viele Menschen die Ideen aus Ihrem Buch umsetzen?</em></p>
<p>Menschen trennen dann nicht mehr zwischen <a title="Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Arbeit und Freizeit</a>, denn Arbeit ist für sie eine gute Zeit, in der sie Sinnvolles gemeinsam mit anderen Menschen gestalten können. Das hat auch Auswirkungen auf Unternehmen, die sehr viel innovativer und wandlungsfähiger und letztlich auch erfolgreicher sind, weil sie das <a title="Positives Denken: Stressausgleich im Job" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">volle Potenzial ihrer Mitarbeiter nutzen</a>. Und last but not least: Es wäre eine andere Gesellschaft, eine die sehr lebendig ist.</p>
<p><em>Fällt es Ihrer Erfahrung nach Männer oder Frauen leichter, Neuland (auch gedankliches) zu betreten?</em></p>
<p>Der <a title="Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Mut, Neuland zu betreten</a>, hat weder etwas mit dem Geschlecht, noch mit der Ausbildung, dem Alter, der Hautfarbe oder der Schuhgröße zu tun. Was es dafür braucht, sind zwei Dinge: Leidenschaftliche Neugierde und die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Diese beiden Eigenschaften sind essentiell, denn Sie können nur dann Neuland entdecken, wenn Sie neugierig sind und kluge Risiken eingehen, sozusagen wohlinformierte und durchdachte Wetten, die sich auf der Entdeckungsreise auszahlen.</p>
<p><em>Sie sind vielgebuchte Speaker, erfolgreiche Buchautoren, erfahrene Unternehmensberater, wie motivieren Sie sich, jeden Tag aufs Neue Topleistungen abzuliefern?</em></p>
<p>Entscheidend für unsere <a title="Begeisterungsfähigkeit: Endlich läuft der Laden" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Selbstmotivation</a> ist es, zu erkennen, wofür wir brennen und sich ein Spielfeld zu suchen, wo das auch gewollt wird. Das haben wir getan und arbeiten nun jeden Tag daran, dass das auch so bleibt. Was wir geradezu irrsinnig finden, ist, dass viele Menschen sagen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Freizeit begeistert, und dein Job?&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Momente, in denen ich mich total für etwas begeistern kann, gibt es nur in meiner Freizeit. Dahinter steht die Denkhaltung: Es gibt ein Freizeit- und ein Arbeits- Ich. Beides sollte man in seinem Leben zusammenführen.</p>
<p><em>Ist das nicht ein bisschen simpel zu sagen: Macht, was Ihr liebt – und schwups, seid Ihr glücklich und alles wird gut?</em></p>
<p>Nehmen Sie einfach das Gegenteil von &#8220;Macht, was ihr liebt&#8221;. Das ist &#8220;Macht, was von euch erwartet wird&#8221;. Und genau daran halten sich die meisten Menschen. Sie arbeiten fleissig, schließen Versicherungen ab, konsumieren, bedienen Kredite, erfüllen ihre Pflicht &#8211; und fallen nie unangenehm auf.</p>
<p><figure id="attachment_6989" aria-describedby="caption-attachment-6989" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6989"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/332_55265_152455_xl.jpg"  alt="Machst du schon, was du liebst? Buch vorbestellen..."  width="120"  height="192" ><figcaption id="caption-attachment-6989" class="wp-caption-text">Machst du schon, was du liebst? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Das kann man so machen, aber es ist ein sehr begrenztes Leben. Unser Leben kann dramatisch reicher sein, wenn wir eine Sache kapieren: All die großartigen Dinge um uns herum sind von Menschen erschaffen worden, die keinen Tick intelligenter sind als wir. Es sind einfach nur Menschen, die dieses begrenzte Leben nicht akzeptiert haben.</p>
<p><em>Die fünf Plädoyers in Ihrem Buch lauten: Sei außergewöhnlich, sei leidenschaftlich, sei unbequem, sei anspruchsvoll und sei wertvoll. Was meinen Sie damit?</em></p>
<p>Unser Leben ist kein Zufallsprodukt. Wir alle haben die Chance, zu machen, was wir lieben und dem Leben unseren Stempel aufzudrücken. Wir müssen nur die irrige Vorstellung abschütteln, dass man das Leben eben so hinnehmen muss, anstatt es mit offenen Armen zu empfangen. Wer das erst mal begriffen hat, wird nie mehr derselbe sein.</p>
<p><em>Wie setze ich das konkret für mich um?</em></p>
<p>Alles beginnt damit, präsent und wach zu sein und ganz bei dem, was ich gerade tue. Das hört sich selbstverständlich an, aber die meisten Menschen eilen fleißig und geschäftig wie Roboter durch ihr Leben, sind aber nie wirklich da. Der zweite wichtige Aspekt ist, dass ich mir meiner Freiheit zur Wahl bewusst werde. Wo immer wir im Leben stehen, wir können jeden Tag neu wählen.</p>
<p><em>Mal angenommen, jemand sagt Ihnen, er hätte bereits eine Menge Verpflichtungen als Familienvater oder -mutter und könne die Sicherheit nicht über Bord werfen und einfach „machen, was man liebt“. Was antworten Sie?</em></p>
<p>Jedes Risiko zu vermeiden, den frustrierenden Job hinzunehmen anstatt den Mut aufzubringen, etwas zu ändern und lieber den planierten Weg zu gehen als seinen eigenen Weg zu suchen, das alles ist ein freiwilliges Einverständnis, am Ende die Hälfte des Lebens ungelebt zurückzugeben, seinen Cocktail nicht auszutrinken, sondern angenippt stehen zu lassen.</p>
<p><em>Wie gestalten Sie ihr Lebensumfeld?</em></p>
<p>Wir versuchen, unser Umfeld bewusst zu gestalten. Was uns dabei hilft, ist unsere Not-To-Liste, die wir seit über einem Jahr führen. Dadurch ist uns erst so richtig bewusst geworden, wie viele alltägliche Kleinigkeiten uns den Kopf verstopfen. Nach jedem &#8220;Na, das hätten wir uns aber echt sparen können&#8221; oder &#8220;Das hat&#8217;s doch wirklich nicht gebracht&#8221; wird eben dieses misslungene Stückchen Alltag auf die Liste gesetzt: Bekanntschaftsmüll, Reizmüll, Konsummüll, News-Müll, Nahrungsmüll. Der Effekt ist gewaltig! Das Lähmende, Energiesaugende, Fremdbestimmte wegzulassen, hält den Kopf frei fürs Wesentliche.</p>
<p><em>Leben und Arbeiten zu zweit – geht das gut?</em></p>
<p>Die Vorstellung, nicht nur privat, sondern auch beruflich ein Paar zu sein, ist für viele weniger Wunsch als Alptraum. Zumindest scheint es uns so, wenn wir die vielen erstaunten Fragen nach dem Muster ‚Wie haltet Ihr das bloß aus?’ als Maßstab nehmen. Wir sehen das anders: Wir schreiben seit über einem Jahrzehnt Bücher zusammen und arbeiten zusammen. Wir lieben uns und das, was wir tun. Etwas Besseres kann uns gar nicht passieren. Finden wir.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: bikeriderlondon/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=150348923&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/arbeitsleben-kein-ponyhof-aber-wer-will-den-schon/">Arbeitsleben: kein Ponyhof – aber wer will den schon?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Green Services: Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/green-services-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2015 06:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Greenwashing war gestern. Grüne Dienste schonen die Umwelt und sollen gleichzeitig ordentliche Gewinne erwirtschaften. Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle im Bereich &#8220;Green Services&#8221;, die mit Gutem Geld verdienen&#8230; Ob der Verzicht auf Papier im Büro&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="greenwashing-war-gestern-gruene-dienste-schonen-die-umwelt-und-sollen-gleichzeitig-ordentliche-gewinne-erwirtschaften-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle-im-bereich-green-services">Greenwashing war gestern. Grüne Dienste schonen die Umwelt und sollen gleichzeitig ordentliche Gewinne erwirtschaften. Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle im Bereich &#8220;Green Services&#8221;, die mit Gutem Geld verdienen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6541"></span></p>
<p>Ob der Verzicht auf Papier im Büro durchs Einführen eines neuen Dokumenten-Management-Systems oder der Wechsel des Containers vom LKW auf die Schiene: Dienstleister verdienen mit diesen und anderen “<a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Green Services</a>” ihr Geld. Diese sollen nicht nur bestehende Unternehmen grüner machen, sondern dabei auch der Gesellschaft helfen, dass im Grunde nur so viele Bäume gefällt werden, wie sie auch gesund nachwachsen.</p>
<p>Sabrina Cocca vom <a href="http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/" target="_blank">Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart</a>, unterscheidet zwischen “Green Services” im engeren Sinne und solchen, die ganze Branchen unterstützen. Das kann zum Beispiel “Green Consulting” sein, welches Dienste zum Steigern von Energieeffizienz anbietet &#8211; so genannte “green by Services”. Dahinter kann sich aber auch das Päckchen verbergen, welches mit dem Label “go green” frankiert und verschickt wird. Emissionen werden dabei zwar immer noch ausgestoßen, der kalkulierte CO2-Ausstoß durch andere Projekte wie das Wiederaufforsten von Wäldern aber kompensiert.</p>
<h2 id="shared-value">&#8220;Shared Value&#8221;</h2>
<p>Katharina Tomoff, Leiterin für den “Shared Value” bei Deutsche Post DHL, verantwortet das <a href="http://www.dhl.de/de/paket/information/geschaeftskunden/gogreen-klimafreundlicher-versand.html" target="_blank">“GoGreen”-Programm</a>. In der Nähe vom Vorstandsvorsitzenden verankert, gehört das Umweltschutzprogramm zur Unternehmensstrategie. Vor fünf Jahren, so Tomoff, hätten sich die Manager bei Deutsche Post DHL das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die firmeneigene CO2-Effizienz um dreißig Prozent zu verbessern. Dazu kaufen sie nun bevorzugt Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, 95% der benötigten Energie in deutschen Standorten beziehe das Unternehmen bereits aus Ökostrom.</p>
<blockquote><p>&#8220;Öko, ein Business Case&#8221;</p></blockquote>
<p>Bei einer anstehenden Investition fragen sich Tomoff und ihre Kollegen, wie viel die umweltfreundliche Lösung kostet und was damit langfristig für die Umwelt eingespart werden kann. “Dabei gibt es Maßnahmen, die sich sehr schnell und stark rechnen”. Es gebe aber genauso andere Investitionen, bei denen der Konzern kurzfristig draufzahle oder lediglich eine schwarze Null schreibe, sich aber <a title="Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">langfristigen Erfolg</a> durch die Kundenbindung erhoffe.</p>
<h2 id="so-viel-gruen-steckt-in-green-services">So viel Grün steckt in Green Services</h2>
<p>Ökologisch nachhaltig und gleichzeitig wirtschaftlich handeln, diese beiden <a title="Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">strategischen Ziele</a> gehören für die Fraunhofer-Forscher am IAO zusammen. Im Rahmen einer explorativen Studie unter technischen Dienstleistern, an der sich insgesamt 81 Unternehmen beteiligten, fragten die Wissenschaftler, welches Potential Unternehmenslenker im Vertrieb und der weiteren Entwicklung grüner Dienstleistungen sehen. Jedes zweite befragte Unternehmen will mit Green Services nicht nur Stammkunden im Grün-Werden unterstützen, sondern auch Kunden auf bisher noch nicht erschlossenen Märkten gewinnen. “Dies wiederum geschieht nur durch stetige Innovation”, erklärt Cocca.</p>
<p>Green Services werden bisher vor allem in Industriezweigen rund um Energie (80%) angeboten. “Meist handelt es sich hier um Dienstleistungen, bestehende Angebote nachhaltiger zu gestalten”, so Cocca, wie zum Beispiel ein effizienteres Energiemanagement. Hinzu komme dann das <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Schonen von Ressourcen</a> – etwa durch den Einsatz erneuerbarer Energien. Weitere Dienste werden im Recycling (70%), dem Maschinenbau sowie Transport und Logistik (jeweils 60%) angeboten, so die Studienergebnisse.</p>
<h2 id="nachfrage-steigt-stetig">Nachfrage steigt, stetig</h2>
<p>Neben DHL spürt auch der Logistikanbieter DB Schenker eine steigende Nachfrage an grünen Diensten. Mit seinen “Eco Solutions” hat sich der Konzern seit über drei Jahren am Markt positioniert. DB Schenker hat sich dabei gleich mehrere Ziele gesetzt, erklärt Stefanie Grunberg, Unternehmenssprecherin im Bereich &#8220;Grüne Logistik&#8221;: profitabler Marktführer werden, Mitarbeitern sichere Arbeitsplätze bieten, die Umwelt schonen. Vom Einkauf, über Lieferantenauswahl, Produktion und Materialbewertung bis hin zu den eigenen Dienstleistungen: In den jeweiligen Ressorts des Konzerns sitzen nun Experten, die sich ausführlicher mit dem Thema „Green Services“ beschäftigen.</p>
<p>Dieses Engagement beeindruckt auch international. Letztes Jahr wurde der Konzern in Shanghai als „Bester Grüner Dienstleister – Logistikunternehmen“ ausgezeichnet. Und das Jahr zuvor wurde vom Deutsche-Bahn-Vorstand erstmalig der Titel des <a href="http://www.eco.ca/career-profiles/chief-sustainability-officer-cso/" target="_blank">Chief Sustainability Officer (CSO)</a> vergeben, allerdings ohne einen neuen Posten zu schaffen. Karl-Friedrich Rausch verantwortet bereits seit einigen Jahren die Logistik im Konzern auf Vorstandsebene.</p>
<h2 id="green-services-muessen-sich-rechnen">Green Services müssen sich rechnen</h2>
<p>Neben Logistikern profitieren Gebäudemanager vom Boom der Green Services, inklusive erster <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Fusionen und Akquisitionen</a>. So kaufte 2013 der Multi-Service-Dienstleister SPIE, der sich unter anderem auf Facility Management spezialisiert hat, für 250 Millionen Euro diesen Bereich von HOCHTIEF. SPIE-Mitarbeiter überprüfen und optimieren Laufzeiten von technischen Anlagen, tauschen Beleuchtungen aus, erneuern Pumpen und Antriebe: vom mobilen Blockheizkraftwerk hin zum flexiblen Reduzieren von Energiekosten und Emissionen. Bei SPIE heißt diese Marke “blueFM”.</p>
<p>Für SPIE-Unternehmenssprecher Matthias Felten steckt hinter dem grünen Produkt eine Philosophie. Die „zweite Miete“ werde so langfristig planbarer, erklärt Felten den grünen Dienst. “Damit schafft ökologisches Handeln ökonomische Vorteile.” Vom Einsparen bei den Nebenkosten profitieren Industriekunden mit ähnlich grünen Absichten ebenso wie ein Immobilienfonds, der vor allem eine möglichst hohe Rendite in seiner Vermarktung erzielen will. Die Geschäftsphilosophie rechnet sich mit dem Kundenwunsch, nicht nur die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel zu schonen.</p>
<h2 id="hoffnungstraeger-koennen-morgen-schon-pleite-sein">Hoffnungsträger können morgen schon pleite sein</h2>
<p>In anderen Bereichen scheuen Unternehmen noch die hohen <a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Investitionskosten</a> und das schwierig einzuschätzende Marktumfeld &#8211; nicht jeder “Green Service” ist von Erfolg gekrönt. Den Studienergebnissen von Fraunhofer zufolge rechnet mehr als jedes zweite Unternehmen mit dem möglichen Scheitern seiner grünen Dienstleistungen.</p>
<p>So musste die israelische Firma “Better Place”, einstiger Hoffnungsträger der Branche im Rennen um zukunftsfähige Elektromobilität, Mitte 2013 Insolvenz anmelden. Der angebotene Service, zuvor aufgeladene Batterien an Tankstellen gegen verbrauchte Speicher auszutauschen, wurde vom technischen Fortschritt überholt &#8211; einer höheren Reichweite neuartiger Batterien -, aber auch vom flotteren Marketing der Konkurrenz.</p>
<p>Eines der Unternehmen, die sich Nachhaltigkeit bereits länger auf die eigene Marke geschrieben haben, ist der schwäbische Textilhersteller TRIGEMA. Die Kommunikationspolitik des Unternehmens sei besonders transparent gestaltet, so <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Firmenchef Wolfgang Grupp</a>. Man habe gegenüber Interessierten nichts zu verbergen, während andere Produzenten, durch den Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch jüngst in die Kritik geraten, nur Informationen zu ihren Produktionsmethoden preisgeben würden was sie tatsächlich müssten.</p>
<h2 id="green-services-auf-der-schulbank">Green Services auf der Schulbank</h2>
<p>Transparenz reicht von der TV-Werbung mit dem sprechenden Schimpansen über Betriebsbesichtigungen vor Ort im Werk Burladingen bis zu den zahlreichen, meist impulsiven Talkshow-Auftritten von Wolfgang Grupp. TRIGEMA-Kunden können sich die Wertschöpfungskette vom gesponnenen Baumwoll-Garn bis zum ökologisch abbaubaren T-Shirt selbst anschauen. Grupp: “Ich betrachte es als meine Pflicht, meine Mitmenschen in den Arbeitsprozess einzubeziehen und unsere Arbeitsplätze auch in Zukunft zu sichern.” So habe zum Beispiel jedes Mitarbeiterkind Anspruch auf einen <a title="Orientierungshilfe: Finde den Ausbildungsberuf der zu dir passt!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Ausbildungsplatz in der Firma</a> &#8211; inklusive anschließender Beschäftigungsgarantie.</p>
<p>Personalthemen wie das <a title="Arbeitszufriedenheit: Jeder Dritte “richtig glücklich”" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/">Erreichen einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit</a> werden bei den meisten Green-Service-Anbietern als wichtig, aber nicht als besonders dringlich betrachtet. Obwohl Dienstleistungen meist ein klares “People Business” sind, räumt der Fraunhofer-Studie zufolge nur jedes vierte Unternehmen dem Personalwesen eine Schlüsselrolle ein. Dies widerspricht den Erfolgsfaktoren von Green Services, welche die Forscher ermittelt haben: “<a title="Das Bio-Büro: Mehr Nachhaltigkeit im Sortiment" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">Nachhaltigkeit</a> sollte nicht nur verkauft, sondern quasi aktiv im Unternehmen gelebt werden”.</p>
<p>Am Ende des Tages bestimmt in der von Angebot und Nachfrage getriebenen Betriebswirtschaft aber der Kunde über den Erfolg von Green Services. Nur Dienste, die auf längere Zeit genug Käufer finden, haben auch im freien Wettbewerb eine Chance. “Green Services werden nur von Kunden genutzt und gekauft, die den Nutzen darin sehen”, resümiert Sabrina Cocca vom Fraunhofer IAO. Dazu gehöre nicht nur ein allgemeines Umweltbewusstsein, sondern ebenso die Bereitschaft, selbst Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft zu übernehmen. Ein ziemlich breiter grüner Daumen also.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Gwoeii/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=131772284&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/green-services-die-erfolgreichsten-geschaeftsmodelle/">Green Services: Die erfolgreichsten Geschäftsmodelle</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Karriere in Finanzbranche: Arbeitnehmer haben (fast) freie Wahl</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/karriere-in-finanzbranche-arbeitnehmer-haben-fast-freie-wahl/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 09:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du willst dir die besten Chancen auf einen lukrativen Job sichern? Klar. Und Geld verdienen natürlich auch. Das klappt am besten in der Branche, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="du-willst-dir-die-besten-chancen-auf-einen-lukrativen-job-sichern-klar-und-geld-verdienen-natuerlich-auch-das-klappt-am-besten-in-der-branche-die-sich-genau-mit-diesem-thema-beschaeftigt-den">Du willst dir die besten Chancen auf einen lukrativen Job sichern? Klar. Und Geld verdienen natürlich auch. Das klappt am besten in der Branche, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt, den Banken. Vor allem in den Bereichen Risikomanagement, Compliance und IT wird 2015 eingestellt&#8230;</h3>
<p><span id="more-6983"></span></p>
<p>Der Aufstieg sozialer Medien und die rasante Digitalisierung zahlreicher Wirtschaftsbereiche haben auch den Finanzsektor erfasst. Um der jüngeren Kundengeneration auf Augenhöhe zu begegnen, müssen Banken ihr Produktportfolio weiterentwickeln und smarte Lösungen anbieten. Zur Entwicklung dieser Dienstleistungen werden verstärkt Entwickler sowie Datenbank- und Sicherheitsexperten gesucht.</p>
<p>„Das Angebot an geeigneten IT-Experten ist sehr begrenzt, da neben <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">umfangreichen Fachkenntnissen der IT</a> auch ein fundiertes Verständnis für die Arbeitsweisen im Finanzsektor notwendig ist“, erklärt Tanja Apel-Mitchell, Director Continental Europe &amp; Middle East bei eFinancialCareers.de. „IT-Experten sollten bestehende Systeme verstehen und neue Infrastrukturen implementieren können, gefragt ist eine Schnittstellenkompetenz“.</p>
<h2 id="big-data-big-problems">Big Data, Big Problems</h2>
<p>Finanzdienstleister können dank digitaler und mobiler Dienstleistungen Informationen über Bedürfnisse und Verhaltensweisen ihrer Kunden sammeln und auswerten. Auf Basis der Analysen können Banken individuell zugeschnittene Angebote und Service-Leistungen entwickeln. Daraus resultiert der anhaltende Bedarf an sogenannten „<a href="http://www-01.ibm.com/software/data/infosphere/data-scientist/" target="_blank">Data Scientists</a>“.</p>
<p>Aktuell kommen weltweit lediglich 6,2 Bewerber auf eine Stelle zum Thema „Big Data“ bei Banken. Der Einsatz digitaler Technologien im Tagesgeschäft und die Verwertung sensibler Kundendaten erfordert gleichzeitig, dass Banken auch datenschutzrechtliche Belange beachten.</p>
<blockquote><p>&#8220;IT-Experten besonders gefragt&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine aktuelle Studie der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit (NIFIS) zeigt, dass knapp die Hälfte deutscher Unternehmen für 2015 plant, die Investitionssummen für IT-Sicherheit um 50% zu erhöhen. Weitere 45% glauben daran, dass sich die Investitionen bis 2020 sogar verdoppeln werden. Zusätzlichen Auftrieb dürfte das Thema durch das im vergangenen Dezember beschlossene IT-Sicherheitsgesetz erhalten.</p>
<p>Hierin hat die Bundesregierung festgelegt, das Betreiber Kritischer Infrastrukturen, dazu gehören auch Banken, einen Mindeststandard an IT-Sicherheit einhalten müssen. Hierfür werden bei Finanzinstituten zunehmend Stellen für IT-Sicherheitsbeauftragte geschaffen, die noch besetzt werden müssen.</p>
<h2 id="haftungs-und-regulierungsfragen">Haftungs- und Regulierungsfragen</h2>
<p>Die Nachwehen der Finanzkrise sind immer noch präsent und halten den Bedarf nach Mitarbeitern aus den Bereichen <a title="Jahresausblick: Was 2015 auf deine Agenda kommt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Risikomanagement</a> und <a title="Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Compliance</a> weiterhin hoch. Banken müssen sich ferner konsolidieren, um im neuen Umfeld samt strengerer Anforderungen und komplexer Rahmenbedingungen bestehen zu können.</p>
<p>Auf der Wunschliste der Personalverantwortlichen zahlreicher <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Finanzinstitute</a> stehen für 2015 Kandidaten, die Kredit- und Marktrisiken einschätzen und managen können. Rosige Aussichten herrschen für Risikomanager und Compliance-Mitarbeiter. Allein die Citibank und die HSBC haben 10.000 beziehungsweise 7.000 Arbeitsplätze in diesen Bereichen weltweit geschaffen. Der <a title="Duales Studium: Unternehmen sponsern ihre High Potentials" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/duales-studium-unternehmen-sponsern-ihre-high-potentials/">Wettbewerb um die Top-Talente</a> dürfte sich verschärfen.</p>
<p>Aufgrund anstehender Umstrukturierungen und Einsparungen sollte man in einigen Bereichen genauer hinschauen. So ist für Back Office-Positionen im <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Investment Banking</a> in diesem Jahr mit weiteren Auslagerungen auf Drittunternehmen oder ins Ausland zu rechnen. Ebenfalls sinkt im Devisengeschäft die Nachfrage aufgrund der zunehmenden Automatisierung. Und auch viele kleine und mittlere Hedgefonds müssen sich mit dem Personalthema beschäftigen – allein in 2014 wurden weltweit 889 Hedgefonds geschlossen.</p>
<h2 id="arbeitnehmer-haben-fast-freie-wahl">Arbeitnehmer haben (fast) freie Wahl</h2>
<p>Arbeitgeber im Finanzsektor sehen sich einem verhärtenden Wettbewerb um geeignete Kandidaten gegenüber. Für Banken und weitere Finanzdienstleister ist es deshalb besonders wichtig, auf <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Wünsche heutiger Berufseinsteiger</a> einzugehen. „Ein sicherer Arbeitsplatz, eine positive Unternehmenskultur und Flexibilität sind treibende Faktoren bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers“, rät Tanja Apel-Mitchell bei der aktiven Personalbeschaffung.</p>
<p>Und wenn das Angestelltensein nichts für Sie ist, bleibt immer noch die Selbstständigkeit! Ganz gleich, ob Sie Blumen verkaufen, IT-Services anbieten oder ein Lokal führen – als Selbständiger sind Sie rund um die Uhr für Ihr Business im Einsatz und stellen sich immer wieder neuen Herausforderungen.</p>
<p><script type="text/javascript">// < ![CDATA[
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(function() {if (document.readyState === 'complete') return;if (typeof EbuzzingCurrentAsyncId === 'undefined') window.EbuzzingCurrentAsyncId = 0;else EbuzzingCurrentAsyncId++;var containerId = 'buzzPlayer' + EbuzzingCurrentAsyncId;document.write('<d'+'iv id="' + containerId + '">');var params = {"size" : 7};eval('window.EbuzzingScriptParams_' + containerId + ' = params;');var s = document.createElement('script');s.async = true; s.defer = true;s.src = "http://as.ebz.io/api/inContent.htm?seedingMode=NORMAL"+String.fromCharCode(38)+"pid=1126605"+String.fromCharCode(38)+"cid=361152"+String.fromCharCode(38)+"target="+containerId;var x = document.getElementsByTagName('script')[0];x.parentNode.insertBefore(s, x);})();
// ]]&gt;</script></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ivan Galashchuk/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=247258588&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/karriere-in-finanzbranche-arbeitnehmer-haben-fast-freie-wahl/">Karriere in Finanzbranche: Arbeitnehmer haben (fast) freie Wahl</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Feedback: Runterschlucken oder zu Nutze machen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2015 05:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder Montags gibt es Stress. Die erste Teambesprechung nach dem Wochenende, grosses Kino &#8211; auch bei Kleinigkeiten. Clever ist, wer hier auch mit Gemotze umgehen kann. Was Feedback über&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/feedback-runterschlucken-oder-zu-nutze-machen/">Feedback: Runterschlucken oder zu Nutze machen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="immer-wieder-montags-gibt-es-stress-die-erste-teambesprechung-nach-dem-wochenende-grosses-kino-auch-bei-kleinigkeiten-clever-ist-wer-hier-auch-mit-gemotze-umgehen-kann-was-feedback-ueber">Immer wieder Montags gibt es Stress. Die erste Teambesprechung nach dem Wochenende, grosses Kino &#8211; auch bei Kleinigkeiten. Clever ist, wer hier auch mit Gemotze umgehen kann. Was Feedback über uns und die anderen verrät, verraten uns Chris Wolf und Heinz Jiranek&#8230;</h3>
<p><span id="more-6888"></span></p>
<p>Klappe halten, runterschlucken? ”Du musst <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Feedback</a> ehrfürchtig annehmen, zumindest muss es so aussehen. Also halte einfach den Mund und blicke ergriffen.” Etwa so kann man die gängige Vorstellung vom geziemenden Umgang mit Feedback zusammenfassen. So lernt man das ja auch im Seminar, so wollen es die gepriesenen Feedbackregeln.</p>
<p>Man muss demütig dankbar sein und sagt besser nichts! Umso mehr gilt dies, je größer die hierarchische Distanz zum Feedbackgeber ist. Wenn der Chef ein Feedback erteilt, dann sollte man wohl besser ruhig sein und dankbar nicken. Nur – ist das eine nützliche Haltung? Und falls nein, gibt es denn einen anderen, besseren Weg?</p>
<p>Es gibt ihn, allerdings erfordert er etwas Mühe. Wir behaupten, dass das Annehmen von Feedbacks von zentraler Bedeutung nicht nur für die Kommunikation, sondern für das Funktionieren von Unternehmen ist. Damit muss es zu den Kernkompetenzen für Führungskräfte und <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Mitarbeiter</a> gezählt werden.</p>
<h2 id="pragmatische-ansaetze">Pragmatische Ansätze</h2>
<p>Unser Ansatz des Resonanz-Feedbacks schaut auf den Prozess der Übertragung von Feedbacks und liefert auch zum Annehmen von Feedbacks pragmatische Ansätze. Auf ein Hochglanzposter mit einer niedrig einstelligen Anzahl simpler Regeln passen diese jedoch nicht.</p>
<p>Hier geht es primär um Feedbacks in hierarchischen Kontexten, in denen unterschiedliche Dominanzverhältnisse eine Rolle spielen und das Feedback mit entsprechender Durchschlagkraft versehen, die sich in der Ansprache von Oben nach Unten immer einstellt. Sinngemäß sind die Überlegungen jedoch übertragbar auf alle Bereiche des Feedback-„lebens“.<br />
Drei Perspektiven: „Man weiß ja, von wem es kommt!“</p>
<p>Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche <a title="Orientierungshilfe: Finde den Ausbildungsberuf der zu dir passt!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Perspektiven</a>, aus denen man ein Feedback anschauen kann:</p>
<ol>
<li><strong>Was sagt das Feedback über einen selbst, den Feedbacknehmer?</strong></li>
<li><strong>Was geht in ihm /ihr vor?</strong> (z.B.: „Oh nein, ich wusste, dass er, der Feedbackgeber merkt, dass ich das alles eigentlich gar nicht kann! Ich bin die falsche Besetzung für die Stelle!“)</li>
<li><strong>Was sagt es über den Feedbackgeber?</strong> (z.B.: „Na, wenn der das sagt… da weiß man ja, von wem es kommt!“ oder: „Aha, jetzt weiß ich, was ihm wichtig ist.“)</li>
</ol>
<h2 id="gedanken-emotionen">Gedanken, Emotionen</h2>
<p>Und was ist schließlich der Inhalt des Feedbacks? Sinnvoll ist letztlich die Betrachtung aller Aspekte, wobei der Inhalt nur dann zur Nutzung gebracht werden kann, wenn man die beiden anderen Perspektiven angemessen berücksichtigt.</p>
<p>Diese ist aber nur möglich, wenn man sich der beiden anderen Foki auch bewusst ist und hier seine Wahrnehmungen sortiert und Entscheidungen trifft. Hier ist tatsächlich Arbeit gefordert: Denkarbeit und Emotionsarbeit. Das gilt übrigens für Feedbacks mit positivem Inhalt genauso wie für Feedbacks mit negativem Inhalt.</p>
<p>Wir haben unserem Ansatz die Bezeichnung „Resonanz-Feedback“ gegeben. Denn erfolgreiche Feedbackprozesse sind getragen von großer Aufmerksamkeit auf alles, was mitschwingt.</p>
<h2 id="kraenkung-enttabuisieren">Kränkung: Enttabuisieren!</h2>
<p>Die erste dieser Schwingungen ist wohl in der potenziellen Kränkung zu finden, die jedem Feedback innewohnt. Damit meinen wir den schmerzhaften Blick oder „Angriff“ auf das Allerheiligste der <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit</a>, auf das, was uns ausmacht. Wenn ein Feedback unserem Selbstbild nicht entspricht, dann treten Nachdenkarbeiten in Gang.</p>
<p>Dabei wird ganz häufig unser Selbstbild als „bedroht!“ wahrgenommen, geschützt und reflexartig verteidigt. Ich stelle mir das – in Analogie zum Immunsystem – so vor, dass der Fremdkörper „<a title="Kränkelnde Kollegen: So steckt im Büro nur ein Lächeln an" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kränkung</a>“ und eben manchmal auch ein “Feedback” herausgeeitert werden muss!</p>
<p>Das, was da von außen kommt, das darf einfach nicht wahr sein, sonst wäre Ich nicht Ich, sondern ein Mosaik aus fremden Definitionen; deshalb werde ich sauer und hoffe, die Säure kann das Fremde, das von außen Kommende zersetzen, als etwas, das nicht zu mir gehört. Dies kann man zum Beispiel erreichen, indem man erst gar nicht den Inhalt betrachtet, sondern einfach den Feedbackgeber abwertet.</p>
<p>Um die eigene <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Identität</a> zu wahren, rechtfertigen wir uns, das heißt, wir fertigen uns das Recht selbst, und damit legitimieren wir unser Tun. So schützen wir unser Ich, die Grundfeste der Persönlichkeit.</p>
<h2 id="widerspruch-reflexe-und-die-auseinandersetzung">Widerspruch, Reflexe und die Auseinandersetzung</h2>
<p>Kurz: Gekränkt zu sein und Widerstand zu spüren, wenn mir etwas nicht passt (= etwas nicht zu mir passt = es also einen Fremdkörper darstellt), das ist ein normaler und vollkommen gesunder psychischer Vorgang. Denn die Kränkung schützt, indem sie die Ursache nach außen hin &#8211; zum Verursacher der Kränkung &#8211; verweist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wunsch nach direktem Feedback&#8221;</p></blockquote>
<p>Zu uns selbst sagen wir dann: “Da irrt er sich aber gewaltig!”, “Sein Feedback geht völlig an der Wirklichkeit vorbei!”, “Sie sollte erst mal vor ihrer eigenen Haustür kehren!”, “Was sie da sagt, wird mir ja gar nicht gerecht. Andere sehen das ganz anders!”, “Das muss ich mir doch nicht länger anhören!” Zugegeben, wir übertreiben, und es wird nicht immer so sein.</p>
<p>Aber es wäre merkwürdig, wenn das nicht doch oft genau so wäre und wir selbst einem Feedbackgeber gegenüber, den wir schätzen, auf den wir hören, kritisches Feedback abwehren würden, insgeheim und im Inneren. Diese Tendenz zum Widerspruch, zum Widerstand, zur Abwehr erfolgt nahezu reflexhaft und damit allzu häufig unreflektiert.</p>
<p>Erst wenn man sich dieser inneren Resonanz achtsam bewusst wird, ist man in der Lage, dem Widerspruchsdrang zu widerstehen. Erst wenn man sich als Feedbackempfänger eingesteht, dass es einem mit Feedback nicht gut gehen muss, erst wenn man verstanden hat, dass das sogenannte konstruktive Feedback meist für den konstruktiv ist, der es gibt, aber nicht unbedingt für den, der es bekommt, erst dann kann man hinhören, obwohl’s vielleicht weh tut.</p>
<p>Als Feedbacknehmer darf man sich auseinandersetzen und man darf auch sprechen, wenn man ein Feedback erhält. Nur den direkten Widerstand, den halten wir für nicht zielführend.</p>
<h2 id="fragen-ueber-fragen">Fragen über Fragen</h2>
<p>Dabei hilft &#8211; mehr als dem Widerspruchsimpuls nachzugeben &#8211; oft ein ganz einfaches Mittel: Die Frage. Als Instrument zur Selbst- und Impulskontrolle nutzt sie selbst dann, wenn man gar nichts wissen will! Als Odysseus sich an den Mast binden ließ, um sich nicht der Verführung der Sirenen, genauer seiner eigenen Emotionen den Damen gegenüber, preiszugeben, hat er ähnlich gehandelt. Er hat sich an etwas gebunden, um sich zu retten, &#8211; bei offenen Ohren übrigens.</p>
<p>Die Frage als Kommunikationsmittel verschiebt auch den Kommunikations-”druck” zum anderen. Er muss nun nachdenken, präzisieren, erklären, verdeutlichen. Und während das geschieht, verliert das als bedrohlich empfundene Feedback oft seinen erlebten <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Angriffscharakter</a>. Und ganz nebenbei: Es wird dadurch oft deutlich mehr Klarheit geschaffen, als dies mit einer ersten Formulierung des Feedbackgebers der Fall gewesen wäre.</p>
<p>Noch besser natürlich, wenn das Feedback Ihre Neugier trifft. Wie kommt er darauf? Was meint sie damit? Worauf bezieht er sich? Was hat sie denn da am meisten beschäftigt? Mithin teilt der Feedbackgeber über sich mindestens genau so viel mit, wie über mich. Als Feedbackempfänger erfahre ich die Bewertungen, die Maßstäbe, die Empfindlichkeiten, die Wünsche meines Feedbackgebers. Und das macht den Austausch interessant!</p>
<p>Zum nützlichen Annehmen von Feedback gehört also das Bewusstmachen der inneren Prozesse, die beim Auseinandersetzen erfolgen und es gibt ein paar Kommunikationsmittel, wie Fragen, die hilfreich sind. Entscheidend ist jedoch die innere Haltung, mit der man dem Feedback begegnet.</p>
<h2 id="arbeiten-an-der-inneren-haltung">Arbeiten an der inneren Haltung</h2>
<p>Zur inneren Haltung des Feedbackempfängers gehört es also, Feedbackprozesse einfach als Austausch von Vorurteilen zu begreifen. Als den Vergleich unterschiedlicher Perspektiven, von denen keine wahr sein wird. Beide zeigen eben Blickwinkel, und das ist vollkommen legitim.</p>
<p>Zur inneren Haltung des Feedbackempfängers gehört auch, dem Feedbackgeber nicht die perfekte Formulierung des Feedbacks abzuverlangen. Er drückt sein Anliegen so aus, wie er es eben ausdrückt. Die <a title="Achtsamkeit im Beruf: Bereicherung oder zusätzliche Last?" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">Haltung</a> hieße vielleicht: Auch wenn’s mir nicht passt, auch wenn mir der Ton, das Beispiel nicht gefällt, aber mich interessiert schon, wie der andere zu seinem Urteil kommt.</p>
<p>Zur Haltung im Resonanz-Feedback gehört es, sich bewusst zu machen, dass der Feedbackgeber energetischen Aufwand betrieben hat; selbst wenn Art und Inhalt des Feedbacks uns nicht gefallen: ist es erst einmal geäußert, dann “kann man drüber reden”.</p>
<p>Natürlich kann das nur klappen, wenn für kommunikative Bewegungsfreiheit der Beteiligten gesorgt ist. Ein vorschnelles, gegenseitiges Unterbrechen und schnell aus der Hüfte geballertes “Das war ganz anders …” oder ein Das-sehen-Sie-falsch-Geschoss engt ein und begrenzt.</p>
<p>Somit gründet Resonanz-Feedback auf einem simplen aber unabdingbaren Übereinkommen: Wir sind beide dran, und zwar nacheinander. Der eine spricht, der andere hört. Der andere spricht, der eine hört. Und wenn einer sich das Recht fertigt, seine Sicht auf die Dinge zu äußern, dann darf muss dasselbe Recht auch für den anderen gelten.</p>
<h2 id="annehmen-von-feedback-mit-positivem-inhalt">Annehmen von Feedback mit positivem Inhalt</h2>
<p>Gilt dies denn nur für negatives Feedback? Keineswegs. Das Annehmen von Feedback mit positivem Inhalt ist mindestens ebenso schwierig. Dem Empfänger wird es gut tun, solches zu hören. Und doch setzt hier etwas ein, was der Philosophie des Resonanz-Feedbacks zuwider läuft. Es greift die schüchterne Berührtheit des Komplimentempfängers.</p>
<p>Innerlich oder äußerlich rot werdend, retten wir uns mit einem “Danke, ja, klar, ähm, gerne!” <a href="http://www.cafebabel.de/lifestyle/artikel/das-prinzip-des-fishing-for-compliments.html" target="_blank">Fishing for Compliments</a>, das ist unanständig, hat man uns beigebracht. Resonanz-Feedback aber “fordert” gerade dieses Fishing. Ja, wir halten es nicht nur anständig, sondern sogar für notwendig und zielführend, Rückmeldungen, die uns gut tun, offen anzunehmen und sie zu hinterfragen!</p>
<p>Denn häufig sind “positive” Feedbacks &#8211; weil (leider) ungewohnt &#8211; auch mit einer gewissen Peinlichkeit auf Seiten des Feedbackgebers verbunden und kommen daher in der Form generalisierenden Lobs daher. “Bei unserem CRM-Projekt, da haben Sie sich richtig reingehängt, wollte ich Ihnen nur sagen. Klasse!” Die kommunikativen Weichzeichner verwischen das Detail. Was genau gemeint ist, bleibt im rosa Nebel verborgen.</p>
<h2 id="sich-reinhaengen">&#8220;Sich reinhängen&#8221;</h2>
<p>Was heißt reingehängt? Durch die Arbeitsleistung? Die Art, das Projekt zu strukturieren oder die betroffenen Kollegen mitzunehmen? Durch den klaren Informationsfluss? Durch die Detailkenntnis? Durch die Art und Weise der Präsentation oder der Dokumentation? Oder ist gar gemeint “übertrieben reingehängt”? Hat das “Reinhängen” gereicht? Wie bewertet mein Feedbackgeber den Erfolg? Und und und. So kann ein sehr interessantes Gespräch entstehen, und man wird viel über sich erfahren.</p>
<p><figure id="attachment_6980" aria-describedby="caption-attachment-6980" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6980"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/feedback.jpg"  alt="&quot;Feedback&quot; - Das Buch bestellen..."  width="120"  height="167" ><figcaption id="caption-attachment-6980" class="wp-caption-text">&#8220;Feedback&#8221; &#8211; Das Buch bestellen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Beim Annehmen von “positivem” Feedback gilt es noch eine zweite Hürde zu nehmen. Es gilt, sich klar zu machen, dass das diese Form des Nachfragens keine schlafenden Hunde wecken wird. Warum? Ganz einfach: Die Hunde schlafen nicht!</p>
<p>Resonanz-Feedback will positiver Wirkung ein großes Gewicht geben. Der Feedback-Empfänger nimmt Feedback, das er als positiv empfindet, nicht nur an, sondern er unterstützt den Feedbackgeber dabei, es zu präzisieren.</p>
<h2 id="resonanz-zulassen">Resonanz zulassen!</h2>
<p>Um mit Feedbacks so umzugehen, dass ein Nutzen entsteht, gilt es also, etwas über Kränkungen zu wissen und über den eigenen Umgang damit. Das Begreifen von Feedback als Austausch unterschiedlicher Perspektiven (und niemals der „Wahrheit“) erfordert schlicht neben dem Verstehen auch Übung.</p>
<p>Es gilt, dem Feedbackgeber mit einer angemessenen Milde gegenüberzutreten, was Formulierungen betrifft. Man darf und sollte darüber reden können, vor allem, wenn man gelernt hat, die direkte Widerstandslust im Griff zu haben.</p>
<h2 id="ueber-die-autoren">Über die Autoren</h2>
<p><strong>Chris Wolf</strong> arbeitet als Diplom-Psychologin seit über 15 Jahren in Beratung und Training. Themen aus Marketing, Führung, Verkauf und Kommunikation mit Patienten/Angehörigen sind dabei das Thema. Feedback spielt in ihrer Beratungs- und Trainingsarbeit eine essenzielle Rolle und Struktur und kulturelles Umfeld solcher Äußerungen sind ihr ein Herzensanliegen.</p>
<p><strong>Heinz Jiranek</strong>, Diplom-Psychologe, Inhaber und Geschäftsführer von ifb-Jiranek – Institut für Betriebspsychologie, arbeitet seit 30 Jahren für verschiedene Kunden am Thema Kommunikation, Führung und Coaching. Auch durch seine berufliche Herkunft als Therapeut geprägt fokussiert er immer auf die Wirkung und nie auf das Rezept, nicht auf Verhaltensdrill, sondern auf den zwischenmenschlichen Prozess.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=301067471&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit im Beruf: Bereicherung oder zusätzliche Last?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2015 08:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Achtsamkeit boomt, in Yoga-Magazinen und Mindstyleprogrammen. Doch wie sieht&#8217;s im Berufsleben aus? Das beantwortet uns Burnout-Präventologe Michael Knake&#8230; Mit dem Begriff der Achtsamkeit ist zunächst eine besondere Form der Aufmerksamkeit&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="achtsamkeit-boomt-in-yoga-magazinen-und-mindstyleprogrammen-doch-wie-siehts-im-berufsleben-aus-das-beantwortet-uns-burnout-praeventologe-michael-knake">Achtsamkeit boomt, in Yoga-Magazinen und Mindstyleprogrammen. Doch wie sieht&#8217;s im Berufsleben aus? Das beantwortet uns Burnout-Präventologe Michael Knake&#8230;</h3>
<p><span id="more-6881"></span></p>
<p>Mit dem Begriff der Achtsamkeit ist zunächst eine besondere Form der Aufmerksamkeit in einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand gemeint. Der Lehre Buddhas zufolge soll die Haltung der Achtsamkeit ein Weg sein, dem Leiden zu begegnen und es zu mindern.</p>
<p>Das klingt natürlich für den normalen <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Berufsalltag</a> recht hoch gegriffen. Leiden wir also unter unserem Beruf oder in Teilen unseres Berufes, brauchen wir nur achtsam zu sein, und unser Leiden wird gemindert. Das könnte man daraus schlussfolgern. Aber ist es wirklich so einfach?</p>
<h2 id="achtsam-durch-den-alltag">Achtsam durch den Alltag</h2>
<p>Unser beruflicher Alltag besteht weitgehend aus automatisierten Tätigkeiten. Wir bekommen eine Aufgabe, wir bringen in Erfahrung, was wir dafür tun müssen, und wir bewältigen sie mehr oder weniger unbewusst. Die erste Übung in der Haltung der Achtsamkeit wäre also, aus den Automatismen heraus zurück zu mehr Bewusstheit zu gelangen.</p>
<p>Der Weg dorthin ist denkbar einfach: Ich verankere mich in der Gegenwart durch das Fühlen des Atems. Immer, wenn bei einer Abrechnung, einem Telefonat, einem Gespräch, einem Meeting etc. der Geist abschweift, kehre ich zum Fühlen des Atemvorgangs zurück. Ich spüre, wie der Atem einfließt und austritt. Ich zähle die Atemzüge: 1,2,3.. und kehre in die Gegenwart des Augenblicks zurück. So kann ich mir durch eine einfache Übung automatisierte Tätigkeiten bewusst machen.</p>
<p>Bewusstheit und Präsenz ist eine Grundbedingung für Handlungsfähigkeit. Bin ich (geistes-)gegenwärtig, kann ich aufbauend auf einem tiefen, intuitiven Verständnis Entscheidungen treffen und bin weniger abhängig von Ablenkungen und unbewussten Störungen.</p>
<blockquote><p>&#8220;macht ist mächtig, Wer entscheidet?&#8221;</p></blockquote>
<p>Das mit den bewussten, autonomen <a title="Entscheidungen: Das kann uns helfen" href="http://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/">Entscheidungen</a> ist ja schön und gut, aber ich stoße im Berufsleben immer wieder auf Probleme oder Abhängigkeiten, die ich nicht beeinflussen kann. Ein Vorgesetzter oder Chef, den ich mir nicht ausgesucht habe, finanzielle Zwänge, Arbeitszeiten etc. liegen oft weit außerhalb meines Einflussbereiches. Was tun in solchen Situationen?</p>
<p>Das achtsame Einschätzen des eigenen Einflussbereiches kann eine sehr erleichternde Wirkung haben. Alles, was ich nicht ändern kann, brauche ich nicht weiter zu beachten. Damit fällt ein beachtlicher Teil an <a title="Stress-Test: Welcher Typ bist du, was hilft dagegen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Stress</a>&#8211; und <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Konfliktpotential</a> einfach weg und ich kann mich den Dingen zuwenden, die ich wirklich beeinflussen kann.</p>
<p>Dabei ist es wichtig, den eigenen <a title="Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitsfetisch-bist-du-auch-nuetzlich/">Einflussbereich</a> nicht zu klein wahrzunehmen und zu schnell zu resignieren, nach dem Motto: Da kann ich sowieso nichts machen, das ist zwecklos etc. Eine achtsame Wahrnehmung wäre, bewusst einzuschätzen, welche Grenzen ich überwinden kann und an welchen Stellen ich meine Energie spare.</p>
<h2 id="auch-mal-nein-sagen-koennen">Auch mal &#8220;Nein&#8221; sagen (können)</h2>
<p>Ein weiterer Schritt zu Achtsamkeit im Beruf ist eine Trennung. Die Trennung von der <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Vorstellung, von allen geliebt zu werden</a>. Gerade in leitenden Positionen leiden viele Menschen unter dem <a title="Millionen-Betrüger: „Ich bekam das Geld hinterher geworfen“" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">Bedürfnis, alle ins Boot holen zu wollen</a> oder Konsens zu schaffen. Es wird immer jemanden geben, dem das, was ich mache, leiste, vorlege, wofür ich stehe, nicht in den Kram passt. Trenne ich mich von der Tendenz, diese Skeptiker und Zweifler überzeugen zu wollen, ändert sich meine Grundhaltung.</p>
<p>Gehe ich achtsam mit meiner Wirkung auf andere um, dann mache ich ein Angebot. Ich stelle etwas vor, vermittle ein Konzept, und stelle es jedem frei, ob er/sie es annimmt oder eben nicht. So kann ich mich von der Verantwortung lösen, allen alles recht machen zu wollen. Denn so sehr ich mich darum bemühe, es wird mir nicht gelingen. Kann ich mich aber von diesem Anspruch lösen, kann dies eine äußerst befreiende Wirkung haben. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Kollegen.</p>
<h2 id="downshiften-statt-tempo-schuften">Downshiften statt Tempo-Schuften</h2>
<p>Um achtsam im Beruf zu sein, macht es Sinn sich einmal sein eigenes <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Tempo</a> anzuschauen. Welche Aufgaben bewältige ich schnell, wofür brauche ich etwas Zeit? Achtsamkeit in diesem Zusammenhang bedeutet, auf die Stimmigkeit des Arbeitstempos zu achten, unabhängig vom Tempo meiner Umgebung. Natürlich kann ich nicht immer in dem von mir gewünschten Tempo arbeiten. Ich kann aber innerhalb dieser Grenzen auf mein inneres Tempo achten. Und genügend Pausen für mich einplanen.</p>
<p>Neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge dauert es im Durchschnitt 66 Tage, um eine Gewohnheit zu entwickeln. Das bedeutet, dass viele Entwicklungen einfach ihre Zeit brauchen. Es macht also Sinn, die Aufgaben zu ordnen: Was ist jetzt machbar, was braucht einfach noch etwas Zeit? Den Dingen Zeit geben, sie nach einfachen <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Prinzipien</a> ordnen, all das kann zu einem achtsameren Arbeitstempo führen.</p>
<h2 id="leben-ohne-ueberforderung">Leben ohne Überforderung</h2>
<p>Wie gehe ich achtsam mit <a title="Wir sind das Kapital: Kreativität, der unbegrenzte Rohstoff" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Überforderung</a> um? Vielleicht liegt ein achtsamer Umgang damit in der Fähigkeit, zu Einfachheit zu gelangen. Die Frage ist also nicht: Was kann ich hinzufügen, damit etwas besser wird. Es geht darum, was ich weglassen kann, um es zu verbessern. So kann ich meinen Blick für die wirklich wichtigen Dinge meines Berufes öffnen.</p>
<p>Zu guter Letzt geht es um die achtsame Überprüfung der Vision, der <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivation</a>. Was bringt uns dazu, genau jetzt diesen Job zu machen? Vernunft, Finanzielles, Berufung, eine Mischung aus allem? Werde ich mir in dem was ich tue gerecht? Wofür bin ich in meinem Beruf dankbar? Was wünsche ich mir?</p>
<p>Kein Job dieser Welt kann mich immer begeistern, aber überwiegt das Positive das Negative? Entspricht mein Beruf mehrheitlich dem, was ich mir davon erhoffe? Und bin ich der Meinung, dass es diese dankenswerten Seiten meines Jobs es wert sind, die Schattenseiten anzunehmen?</p>
<h2 id="hauptsache-motiviert">Hauptsache motiviert</h2>
<p>Habe ich diese Grundmotivation, ist es leichter, mit den Schattenseiten umzugehen. Habe ich sie nicht, ist es womöglich an der Zeit, etwas zu ändern. Kann ich diese Entscheidung aufgrund innerer oder äußerer <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Zwänge</a> nicht treffen, hilft mir vielleicht eine achtsame Einstellung zum Beruf, um mir klarer zu werden, was ich möchte.</p>
<p>Der zunächst schwer zu greifende Begriff der Achtsamkeit hat also viele konkrete Aspekte im Berufsleben: Bewusstmachen über die Atmung, Anerkennen der Einflussmöglichkeiten, Aufgeben der Abhängigkeit von der Anerkennung anderer, einen Schritt nach dem anderen machen, Hinterfragen der Berufung, Motivation.</p>
<p>All diese Aspekte können in Stress- oder Problemsituationen durch die Fähigkeit zur Achtsamkeit einen echten Mehrwert für die <a title="Thomas Sattelberger über Transformation: “Ich halte nicht die Klappe”" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">persönliche und berufliche Entwicklung </a>bieten.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: SpeedKingz/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=343179281&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/achtsamkeit-im-beruf-bereicherung-oder-zusaetzliche-last/">Achtsamkeit im Beruf: Bereicherung oder zusätzliche Last?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Thomas Sattelberger über Transformation: “Ich halte nicht die Klappe”</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2015 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Aussteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was haben Daimler, Lufthansa, Conti und die Telekom gemeinsam? Das waren die Karriere-Stationen von Thomas Sattelberger. Nachwuchskräften rät er, ihr Ding zu machen. Exklusiver Auszug aus dem neuen Buch vom Personalentwickler-Papst&#8230; Bei&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-haben-daimler-lufthansa-conti-und-die-telekom-gemeinsam-das-waren-die-karriere-stationen-von-thomas-sattelberger-nachwuchskraeften-raet-er-ihr-ding-zu-machen-exklusiver-auszug-aus-dem-n">Was haben Daimler, Lufthansa, Conti und die Telekom gemeinsam? Das waren die Karriere-Stationen von Thomas Sattelberger. Nachwuchskräften rät er, ihr Ding zu machen. Exklusiver Auszug aus dem neuen Buch vom Personalentwickler-Papst&#8230;</h3>
<p><span id="more-6967"></span>Bei aller Fortentwicklung und Differenzierung der Personalentwicklung hat mich mein uraltes Thema aus frühen APO-Zeiten und Daimler-Erfahrungen nie losgelassen. Das lautete wie gesagt: Emanzipation, Freiheit und dann Selbststeuerung, gekoppelt mit dem Erzielen von Selbstbewusstheit und <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Mündigkeit</a> – eben: »Life-Styling«.</p>
<p>So wie ich es auch später wieder, 1997, in einem Beitrag für die »European Foundation for Management Development« (EFMD) mit dem Titel Liberating <a title="Talentauswahl: Perlen finden statt Klone casten" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/talentauswahl-perlen-finden-statt-klone-casten/">Talent</a> schrieb. Das könnte man mit »Befreiung des Talents« oder im wahrsten Wortsinne mit »Entfesselung von Talent« übersetzen.</p>
<p>Damit meine ich, dass selbstbewusste, unternehmerische Persönlichkeiten ihre berufliche Entwicklung selbst in die Hand nehmen müssen und es auch dürfen sollten. Das ist keine Quadratur des Kreises, sondern ein Ideal, von dem ich mich trotz aller Irrungen und Wendungen immer leiten ließ.</p>
<h2 id="gute-entwicklung-fuers-unternehmen-ebenso-wie-dich-selbst">Gute Entwicklung &#8211; fürs Unternehmen ebenso wie dich selbst</h2>
<p>Als eine Art Fixstern, der mir half und hilft, mich in meiner Arbeit zu justieren; stets geleitet von der Frage, wie ich zwei unterschiedliche Zielsetzungen – gute Unternehmensentwicklung hier, <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">persönliche und berufliche Entfaltung</a> dort – in einen<br />
balancierten Kontext bekomme. Das Interesse des Menschen, sich weiterzuentwickeln, läuft ja nicht zwingend konform mit dem Interesse einer mächtigen Organisation, sich zu erhalten.</p>
<p>Ganz im Gegenteil, wie ich es persönlich bei der MTU und in späteren beruflichen Situationen beobachten konnte: Organisationen und ihr Werkzeug <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Personalentwicklung</a> sind oft klonende Sozialisationsapparate. Gerade große Bürokratien wollen und schätzen es, die Menschen zu normieren.</p>
<p>Und wie viele Nachwuchs- wie Führungskräfte lassen sich mit der Hoffnung auf Gold, Weihrauch und Myrrhe in Zwangsjacken stecken? Nach einer kurzen Etappe 1989 bei Mercedes-Benz in der Internationalen Vertriebsorganisation hörte ich, dass das, was schon länger gemunkelt wurde, Wirklichkeit werden sollte:</p>
<p>Aus Daimler-Benz sollte der »integrierte <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Technologiekonzern</a>« Daimler-Benz mit Weltgeltung werden, unter dem Stern sollte sich deutsche Spitzentechnologie versammeln, zu Wasser, zu Land und in der Luft. Damit verbunden war die Gründung der Daimler-Benz Aerospace AG (DASA).</p>
<h2 id="transformation-als-zentrale-herausforderung">Transformation als zentrale Herausforderung</h2>
<p>Das bedeutete eine große <a title="Jahresausblick: Was 2015 auf deine Agenda kommt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Transformationsherausforderung</a>, was die Verschmelzung vier verschiedener, bisher teils konkurrierender Luft- und Raumfahrunternehmen anbetraf: MTU, Dornier und Telefunken Systemtechnik. Wenige Monate später kam auch noch der Rüstungskonzern Messerschmitt-Bölkow-Blohm hinzu, und damit war der mit Abstand größte Luft- und Raumfahrtkonzern Deutschlands mit 70 000 Mitarbeitern geschaffen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Strategie, ein Begriff aus dem Militär&#8221;</p></blockquote>
<p>Das fand ich sehr spannend, und ich warf meinen Hut in den Ring. Hartwig Knitter, designierter Personalvorstand der DASA, nominierte mich tatsächlich als seinen Mann. Doch dann erfuhr ich zufällig, dass Karl Dersch, Vertriebschef der DASA, sein Veto eingelegt habe. Warum? Weil ein Kriegsdienstverweigerer wie ich für eine solche herausragende Aufgabe charakterlich nicht geeignet sei.</p>
<p>Bestürzt rief ich meinen Mentor Günter Welsch an und bat ihn um Rat und Hilfe. Welsch wiederum telefonierte mit Knitter und stärkte ihm den Rücken. Wenn er jetzt schon beim ersten Mal gegenüber seinem Vertriebskollegen Dersch schwach werde, dann sei das der Beginn ständiger, weiterer Versuche, ihn zum Einknicken zu bewegen.</p>
<p>Im DASA-Vorstand wurde diese Causa offenbar besprochen, und Jürgen Schrempp selbst übernahm es, ein abschließendes Gespräch mit mir zu führen. Schrempp war von 1989 bis 1995 ordentliches Vorstandsmitglied der Daimler-Benz AG und Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz Aero space AG.</p>
<h2 id="konflikte-im-zwangskorsett-namens-konzern">Konflikte im Zwangskorsett namens Konzern</h2>
<p>1995 wurde er Nachfolger von Edzard Reuter als Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz AG. Unser Gespräch fand in der neuen Konzernzentrale in Stuttgart-Möhringen statt, und zwar auf den Stufen der großen Halle. Dort hatten wir einen mehr als einstündigen Austausch, in dem ich auch offen über die politischen Überzeugungen meiner Jugendjahre und über meine Erfahrungen sowie mein Wirken bei Daimler-Benz und bei der MTU sprach, inklusive der <a title="Begeisterungsfähigkeit: Endlich läuft der Laden" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Konflikte</a>, die ich erlebt und ausgestanden hatte. Schrempp amüsierte sich köstlich über die Geschichte mit Hans Dingers Hund und klopfte mir anerkennend auf die Schulter.</p>
<p><figure id="attachment_6968" aria-describedby="caption-attachment-6968" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6968"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/thomas-sattelberger-klappe.png"  alt="Will nicht die Klappe halten, Ex-Manager Thomas Sattelberger...."  width="120"  height="188"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/thomas-sattelberger-klappe.png 500w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/thomas-sattelberger-klappe-255x400.png 255w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-6968" class="wp-caption-text">Will nicht die Klappe halten, Ex-Manager Thomas Sattelberger. Buch kaufen&#8230;.</figcaption></figure></p>
<p>Da wusste ich, meine Anstellung bei der DASA war hiermit so gut wie besiegelt, mein Thema Kriegsdienstverweigerung war damit erledigt. Nicht zuletzt war Schrempp ja als Haudegen bekannt, und ihm hatte meine unerschrockene Art wohl imponiert.</p>
<p>Und ich dachte: Was für ein offener, geradliniger Anführer! Dersch musste übrigens wegen Hissens der Reichskriegsflagge in seinem Garten später den Hut nehmen, wobei es ein viel zitiertes Gerücht ist, dass Schrempp so seine Bestellung zum Vertriebsvorstand der Daimler-Benz AG verhinderte.</p>
<p>Ich kam also zur DASA. Damals fand ich die Vision des Daimler-Vorstandsvorsitzenden Edzard Reuter vom integrierten Technologiekonzern begeisternd. Sie war ohnegleichen. Nach meinem Verständnis deutete sich hier zum allerersten Mal an, dass sich ein großes, bisheriges Automobilunternehmen komplett transformieren wollte und sollte.</p>
<p>Im Hintergrund standen ja auch die Studien des Club of Rome, die uns schon 1972 die Endlichkeit der natürlichen Ressourcen, der fossilen Energiequellen, vorausgesagt hatten. Bereits damals lautete eine der vielen Fragen des Club of Rome: »Is there a life ater car?«</p>
<p>Der Gedanke, Industrie- und Automatisierungstechnik einer AEG, Hightech der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und das Thema Mobilität durch das Auto zusammenzuführen, war ein grandioser strategischer Wurf, der als Vision genauso grandios an der Praxis gescheitert ist. Aber der Versuch war im Kern durch und durch unternehmerisch. Und Edzard Reuter war ein durch und durch <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">mutiger Unternehmer</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Daniel Jedzura/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=256659178&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/thomas-sattelberger-ueber-transformationsprozesse-ich-halte-nicht-die-klappe/">Thomas Sattelberger über Transformation: “Ich halte nicht die Klappe”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Harte Treffer: Was Arbeitslose (noch) alles einstecken müssen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2015 05:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Klischees]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.karriere-einsichten.de/?p=6910</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jeder hat sie, jeder hasst sie: Vorurteile. „Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“, formulierte einst Albert Einstein. Wie recht er damit hatte, zeigt sich bis&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/harte-treffer-was-arbeitslose-noch-alles-einstecken-muessen/">Harte Treffer: Was Arbeitslose (noch) alles einstecken müssen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-hat-sie-jeder-hasst-sie-vorurteile-es-ist-schwieriger-eine-vorgefasste-meinung-zu-zertruemmern-als-ein-atom-formulierte-einst-albert-einstein-wie-recht-er-damit-hatte-ze">Jeder hat sie, jeder hasst sie: Vorurteile. „Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom“, formulierte einst Albert Einstein. Wie recht er damit hatte, zeigt sich bis heute &#8211; vor allem im Umgang mit Menschen, die auf Hartz IV angewiesen sind. Das will die Bundesagentur für Arbeit jetzt ändern&#8230;</h3>
<p><span id="more-6910"></span></p>
<p>Was kann man nun aber tun, um die Situation zu verbessern, wenn sich überall beste Mühe gegeben wird, die Vorstellung des heruntergekommenen Hartzers aufrechtzuerhalten?</p>
<p>Die Initiative der Bundesagentur für Arbeit <a href="http://dasbringtmichweiter.de" target="_blank" rel="noopener">„Das bringt mich weiter“</a> hat einen Spot veröffentlicht, der auf derartige Probleme aufmerksam machen soll. Dieser zeigt Google-Suchanfragen nach Begriffen wie „<a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Hartz IV-Empfänger</a>“ und „Langzeitarbeitslose“ – mit erschreckenden Ergebnissen.</p>
<p>So werden diese als „faul“, „Schmarotzer“ und „Asis“ bezeichnet. Auch aus der Luft gegriffene Fakten wie „Arbeitslose sind häufiger krank und sterben früher“ scheinen fest in den Köpfen verankert zu sein.</p>
<h2 id="ad-acta-bild-des-faulen-schmarotzers">Ad acta: Bild des &#8220;faulen Schmarotzers&#8221;</h2>
<p>Seit Einführung der Hartz IV-Reform vor zehn Jahren haben Arbeitslose mit ihrem schlechten Ruf zu kämpfen. Und das, obwohl mehrere Studien das Bild des faulen Schnorrers widerlegen. Erst 2014 veröffentlichte die Universität Bochum eine Bilanz, nach der es keinen Unterschied zwischen Vollzeitbeschäftigten und Arbeitslosen gibt, was ihre Motivation, soziale Kompetenzen oder Begeisterungsfähigkeit angeht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Und, überqualifiziert?&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Gegenteil: Ganze 65% der <a title="Pro&amp;Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Sozialempfänger</a> liegen nicht auf der faulen Haut, sondern bilden sich weiter, gehen einer Nebentätigkeit nach oder pflegen kranke Angehörige. 75% der Arbeitslosen wollen unbedingt einen Weg zurück in den Beruf finden und 71% würden sogar eine Tätigkeit annehmen, für die sie überqualifiziert sind.</p>
<h2 id="viele-hartz-iv-empfaenger-bestens-gebildet">Viele Hartz IV-Empfänger bestens gebildet</h2>
<p>Entgegen der Erwartung sind viele Hartz IV-Empfänger alles andere als ungebildet: Sie haben ihr <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">Abitur</a> oder sogar eine Hochschulausbildung abgeschlossen, sind ehemalige Professoren und <a title="Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Unternehmer</a>, die aufgrund von finanziellen, persönlichen oder gesundheitlichen Umständen auf staatliche Unterstützung angewiesen sind.</p>
<p>Auch Alleinerziehende müssen häufig auf Arbeitslosenhilfe zurückgreifen. Und doch haben sie nach wie vor unter den Vorurteilen zu leiden, mit denen sie tagein, tagaus konfrontiert werden.</p>
<p>Der erste Schritt ist, die Voreingenommenheit gegenüber Arbeitslosen ins Bewusstsein zu rufen. Als Zweites sollte jeder Einzelne zum Umdenken angeregt werden. Dazu fordert auch der Spot der Bundesagentur für Arbeit am Ende mit seiner Botschaft auf: „<a title="Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Vorurteile</a> bringen nicht weiter! Informieren schon!“. Hoffen wir, dass sie ankommt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: YanLev/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=319424648&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/harte-treffer-was-arbeitslose-noch-alles-einstecken-muessen/">Harte Treffer: Was Arbeitslose (noch) alles einstecken müssen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Märtyrer: Religiöser Fanatismus im Klassenzimmer</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/02/maertyrer-religioeser-fanatismus-im-klassenzimmer/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2015 07:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fanatismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was treibt Schüler dazu, für Gott in den Krieg zu ziehen? Das Theater Konstanz, Deutschlands am längsten bespielte Bühne, geht dieser Frage in einem inszenierten Klassenzimmer nach. Angefangen beim Schwimmunterricht,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/maertyrer-religioeser-fanatismus-im-klassenzimmer/">Märtyrer: Religiöser Fanatismus im Klassenzimmer</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-treibt-schueler-dazu-fuer-gott-in-den-krieg-zu-ziehen-das-theater-konstanz-deutschlands-am-laengsten-bespielte-buehne-geht-dieser-frage-in-einem-inszenierten-klassenzimmer-nach-angefangen-bei">Was treibt Schüler dazu, für Gott in den Krieg zu ziehen? Das Theater Konstanz, Deutschlands am längsten bespielte Bühne, geht dieser Frage in einem inszenierten Klassenzimmer nach. Angefangen beim Schwimmunterricht, über Sexualkunde bis zum eskalierenden Konflikt zwischen Lehrern, Schülern und ihren Eltern&#8230;</h3>
<p><span id="more-6887"></span></p>
<p>Seit den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 haben sich die Fronten zwischen säkularer und religiöser Weltanschauung erneut verschärft. In der westlichen Welt leidet besonders der <a title="Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/">Islam</a> unter dem Verdacht der Radikalität. Was aber, wenn ein junger Mensch im christlichen Glauben seinen Wegweiser sieht und diesen ernster nimmt als seiner Umwelt lieb ist?</p>
<p>Benjamin Südel verweigert den Schwimmunterricht &#8211; aus religiösen Gründen. Seine Mutter kann das nicht ganz ernst nehmen und vermutet, dass Drogen dahinterstecken. Doch sein Bekenntnis zum <a title="Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/unterwegs-im-auftrag-des-herrn-papst-benedikt-vatikan-rom/">Christentum</a> untermauert Benjamin durch situationsbezogene Bibelzitate.</p>
<h2 id="provokation-und-protest">Provokation und Protest</h2>
<p>In der Schule provoziert er mit den dazugehörigen Handlungen: Im Sexualkundeunterricht zieht er sich aus, und in Biologie kommentiert er die Evolutionstheorie im Affenkostüm. Die Auseinandersetzung mit seiner Lehrerin Frau Roth endet immer wieder mit der Vorladung beim Schuldirektor, der Benjamins Verhalten als <a title="Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">pubertäre Launen</a> abtut.</p>
<blockquote><p>&#8220;Außenseiter?&#8221;</p></blockquote>
<p>Einzig Frau Roth ist ernsthaft besorgt um ihren <a title="Aufs Eliterinternat: Hochbegabt, das wär’ so schön!?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/aufs-eliterinternat-hochbegabt-das-waer-so-schoen/">Schüler</a>. Doch ihr Versuch zu helfen, katapultiert sie in die Schusslinie des Konflikts. Sie wird zur Einzelkämpferin. Benjamin hingegen findet in <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Außenseiter</a> Georg einen Anhänger, und auch bei Klassenkameradin Lydia kann er mit seinen Ansichten landen, bis der Konflikt gewaltsam eskaliert.</p>
<p>In grotesken Szenen nimmt das Stück des mehrfach ausgezeichneten Dramatikers Marius von Mayenburg den Apparat Schule aufs Korn und entlarvt die Angst vor dem »Anderen« als unbewusste Konstante einer vermeintlich toleranten Gesellschaft.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Andrejs Zavadskis/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=92015645&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/maertyrer-religioeser-fanatismus-im-klassenzimmer/">Märtyrer: Religiöser Fanatismus im Klassenzimmer</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Wir sind das Kapital: Kreativität, der unbegrenzte Rohstoff</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2015 08:12:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Flow]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit unserer Kreativität analysieren wir Probleme, finden Lösungen und setzen diese um. Kreativität ist unser wertvollstes Kapital. Sie ist uns allen gegeben, nur sollten wir sie mehr nutzen. Wir sind das Kapital, findet&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Wir sind das Kapital: Kreativität, der unbegrenzte Rohstoff</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-unserer-kreativitaet-analysieren-wir-probleme-finden-loesungen-und-setzen-diese-um-kreativitaet-ist-unser-wertvollstes-kapital-sie-ist-uns-allen-gegeben-nur-sollten-wir-sie-mehr">Mit unserer Kreativität analysieren wir Probleme, finden Lösungen und setzen diese um. Kreativität ist unser wertvollstes Kapital. Sie ist uns allen gegeben, nur sollten wir sie mehr nutzen. Wir sind das Kapital, findet Professor Günter Faltin&#8230;</h3>
<p><span id="more-6878"></span></p>
<p>Zum Thema Kreativität: ≫Unser wahres Analphabetentum ist das Unvermögen, schöpferisch tätig zu sein≪, sagt der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser. Unsere Vorstellungskraft, unsere Ideen, die Kombination von Gedanken sind unbegrenzt. Bislang gibt es keinen Beleg dafür, dass unserer <a title="Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">Kreativität</a> Grenzen gesetzt sind. Wir wissen nicht wirklich, was menschlicher Geist tatsächlich vermag.</p>
<p>In einzelnen, kurzen Abschnitten der Weltgeschichte konnte man es vielleicht erahnen. Im ≫Goldenen Zeitalter≪ Athens im fünften Jahrhundert vor Christus etwa, dem wir die Einführung der Demokratie, drei der größten Dichter und zwei der größten Philosophen aller Zeiten verdanken. Oder in der Epoche der <a title="Mein liebster Arbeitsplatz: Im Kaffeehaus" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mein-liebster-arbeitsplatz-im-kaffeehaus/">Renaissance</a>, als in Europa ein alle Lebensbereiche und alle Künste umfassender Aufbruch gelang.</p>
<h2 id="teilen-wissen-wir-nicht-verbraucht">Teilen: Wissen wir nicht verbraucht</h2>
<p>Unsere Kreativität führt dazu, dass unser Wissen an Umfang zunimmt, wenn man es mit anderen teilt. Anders als konventionelle Waren wird Wissen nicht verbraucht. Daher die Rede vom unbegrenzten Rohstoff. Aber nicht nur der Umfang ist unbegrenzt, auch der Zugang ist es. Spätestens mit Wikipedia ist das Wissen, das früher einer <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Elite</a> vorbehalten war, im Prinzip allen Menschen zugänglich.</p>
<p>„Ideas can be accumulated, one on top of the other, and so they eventually produce objects of great sophistication and complexity“</p>
<p><a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Wissen</a> allein reicht jedoch nicht. Es ist die Verarbeitung des Wissens, die Kraft unserer Vorstellungen, die Anwendung auf Problemstellungen, die Neukombination des Wissens, die Rohstoff sind für konzept-kreatives Arbeiten. Mark Pagel, Fellow of the Royal Society and Professor of Evolutionary Biology, Autor der <a href="http://www.oxfordreference.com" target="_blank">Oxford Encyclopedia of Evolution</a> sagt: ≫Ideas can be accumulated, one on top of the other, and so they eventually produce objects of great sophistication and complexity.≪ Und Pagel fährt fort: ≫The power to transform the world by accumulating ideas, knowledge and skills is our capacity for culture.≪</p>
<h2 id="lernen-gemeinsam-statt-einsam">Lernen: Gemeinsam statt einsam</h2>
<p>Herausragende neue Entdeckungen oder Erfindungen seien selten. Es wäre vermessen, uns alle mit dieser Fähigkeit schmucken zu wollen. Unsere Chance liege woanders: ≫We have the capacity to observe others, understand their actions and then choose the best of their ideas, objects and behaviors.≪ Mit unserer Fähigkeit zu <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">social learning</a> machten wir vieles wett, was sonst anspruchsvoll nur wenigen zuganglich sei.</p>
<p>Es gibt Situationen, in denen nicht einfach Bekanntes weitergeschrieben oder im Kleinen verbessert wird, sondern eine andere Stufe, eine neue Qualität entsteht. Und das geht nicht nur Gesellschaften so, sondern auch einzelnen Individuen. Plötzlich passt alles zusammen. Ein einzelnes Puzzleteil gefunden – und das große Chaos, das im Kopf war, löst sich auf.</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Flow&#8221;</p></blockquote>
<p>Der aus Ungarn stammende Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi nennt einen Zustand, in dem plötzlich alles leicht und spielerisch von der Hand geht, ≫Flow≪. ≫Jeder hat schon erlebt, dass man, statt von anonymen Kräften herumgestoßen zu werden, sich in Kontrolle der eigenen Handlungen, als Herr des eigenen Schicksals fühlt.</p>
<h2 id="gruenden-im-flow-arbeiten">Gründen: Im Flow arbeiten</h2>
<p>Bei diesen seltenen Gelegenheiten spürt man ein Gefühl von Hochstimmung, von tiefer <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Freude</a>, das lange anhalt und zu einem Maßstab dafür wird, wie das Leben aussehen sollte. In Selbstvergessenheit arbeiten, ohne dass man den Zustand überhaupt als Arbeit empfindet. Bis vor nicht zu langer Zeit glaubte man, es sei Forschern, Erfindern, Künstlern vorbehalten.<br />
Aber auch <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Entrepreneurship</a> bietet die Chance dazu, im Flow zu arbeiten. Allerdings nur, wenn wir der Überforderung und Überlastung entgehen.</p>
<p><figure id="attachment_6961" aria-describedby="caption-attachment-6961" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/386774419X?creativeASIN=386774419X&amp;linkCode=w00&amp;linkId=OVK5YGSHUYEKXLUX&amp;ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6961"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2015/02/51TbbbQuejL._SY344_BO1204203200_.jpg"  alt="&quot;Wir sind das Kapital&quot; - Günter Faltin's neuer Bestseller..."  width="120"  height="188" ></a><figcaption id="caption-attachment-6961" class="wp-caption-text">&#8220;Wir sind das Kapital&#8221; &#8211; jetzt Günter Faltin&#8217;s neuen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/386774419X?creativeASIN=386774419X&amp;linkCode=w00&amp;linkId=OVK5YGSHUYEKXLUX&amp;ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&amp;tag=karrieeinsic-21">Bestseller kaufen</a>&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Verbinden wir diese Gedanken mit Schumpeters Unterscheidung von Erfindung und Innovation: Der schwierige und seltene Akt ist die Erfindung. <a title="Entscheidungen: Das kann uns helfen" href="http://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/">Innovation</a> – im schumpeterschen Sinne – ist die Übertragung einer neuen Idee, die Anwendung könnte man sagen, auf die Praxis.</p>
<p>Hier, in so verstandener Innovation, in der Neukombination vorhandenen Wissens, liegen unsere <a title="Chancen für Studienabbrecher: Ausbildung zum Hörakustiker – Teil 1" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/chancen-fuer-studienabbrecher-ausbildung-zum-hoerakustiker-teil-1/">Chancen</a>, sind wir das Kapital, über profitmaximierende Angebote hinausweisende Lösungen zu suchen und zu finden.<br />
Wir müssen also im Flow bleiben und unsere Fähigkeiten wie auch die Herausforderungen, denen wir uns stellen, langsam und im Gleichklang erhöhen.</p>
<p>Csikszentmihalyi hat das Phänomen nur auf den Begriff gebracht, hat es mit <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Flow</a> umschrieben, aber nicht erfunden. Es gibt ihn schon lange. Evolutionsbiologen vermuten, dass es sich um einen Mechanismus handelt, der das Überleben der Menschheit sicherte: Lebewesen, die zwischen den Extremen von Stress und Langeweile ein ≫gemäßigt exploratives≪ Verhalten zeigten, brachten den Fortschritt in die Welt und ihre Gene in die nächste <a title="Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation</a>.</p>
<h2 id="fokus-ohne-anstrengung">Fokus: Ohne Anstrengung</h2>
<p>Wenn man seinem Leben eine Richtung gibt, wenn man einen Fokus hat, passiert vieles wie von selbst. Man lernt, ohne sich anstrengen zu müssen, man nimmt vieles auf, ohne sich dazu zu zwingen, und man wird wie von selbst auf seinem Fachgebiet kompetenter. Things fall into place.</p>
<p>Was Sie mit Leidenschaft tun, werden Sie gut tun. Aber es tut Ihnen auch selber gut. Die moderne Gehirnforschung sagt, dass Emotionen und Leidenschaft die Zahl Ihrer Synapsen im <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Gehirn</a> und die Zahl der Verknüpfungen mit anderen Synapsen anwachsen lassen. Mit den Worten des Neurobiologen Gerald Hüther: Wir können unser <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Potenzial</a> entfalten. Was es vor allem anderen dazu braucht, ist Begeisterung.</p>
<h2 id="things-fall-into-place">„Things fall into place“</h2>
<p>Wir kommen mit einer angeborenen Lust am eigenen Entdecken und Gestalten zur Welt. Jeder Mensch, so Hüther, sei von Anfang an ein geborener <a title="Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Unternehmer</a>. Ob die Lust im späteren Leben weiterwachsen kann oder unterdrückt wird, hänge von den Erfahrungen ab, die wir als Heranwachsende und später als erwachsene Personen machen.</p>
<p>Das Gehirn lerne immer – und es lerne das am besten, was einem Menschen helfe, sich in seiner Lebenswelt zurechtzufinden und die Probleme zu lösen, die sich dabei ergaben.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ra2studio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=149302625&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/wir-sind-das-kapital-kreativitaet-der-unbegrenzte-rohstoff/">Wir sind das Kapital: Kreativität, der unbegrenzte Rohstoff</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Mehrsprachigkeit: (K)ein Geheimrezept fürs Berufsleben</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 10:12:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprache]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie polyphon bist du? Die meisten von uns haben Englisch in der Schule gehabt, viele auch noch eine zweite Fremdsprache gelernt, Französisch oder Spanisch. Das Beherrschen einer Fremdsprache verlangen mittlerweile viele&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/mehrsprachigkeit-kein-geheimrezept-fuers-berufsleben/">Mehrsprachigkeit: (K)ein Geheimrezept fürs Berufsleben</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-polyphon-bist-du-die-meisten-von-uns-haben-englisch-in-der-schule-gehabt-viele-auch-noch-eine-zweite-fremdsprache-gelernt-franzoesisch-oder-spanisch-das-beherrschen-einer-fremdsprache-ver"><strong>Wie polyphon bist du? Die meisten von uns haben Englisch in der Schule gehabt, viele auch noch eine zweite Fremdsprache gelernt, Französisch oder Spanisch. Das Beherrschen einer Fremdsprache verlangen mittlerweile viele Arbeitgeber. Wir haben uns eine aktuelle Studie angeschaut&#8230;</strong></h3>
<p><span id="more-6959"></span></p>
<p>Heutzutage werden Kinder schon im Kindergarten an Fremdsprachen herangeführt. Und das nicht ohne Grund. Tatsächlich scheinen Sprachkenntnisse in Zeiten der fortschreitenden Globalisierung von großer Bedeutung zu sein, insbesondere für das Berufsleben.</p>
<p>In einer von <a href="http://www.rosettastone.de">Rosetta Stone</a> im November 2014 in Auftrag gegebenen YouGov-Studie konnte herausgefunden werden, dass nahezu die Hälfte (46%) der 1.045 befragten Deutschen (ab 18 Jahren) zwei Sprachen zumindest auf <a title="Business Schools: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Smalltalk</a>-Niveau beherrscht. Des Weiteren betrachten sich 89% derer, die zwei oder gar mehr Sprachen im Plauderton sprechen können, der englischen Sprache zumindest auf Smalltalk-Niveau mächtig. Auf Platz zwei der meist gesprochenen Sprachen in Deutschland liegt Französisch (15%), gefolgt von Spanisch (7%) auf Rang drei.</p>
<h2 id="lernen-einer-neuen-sprache-kostet-zeit-und-geld">Lernen einer neuen Sprache kostet Zeit und Geld</h2>
<p>Darüber hinaus zeigte die Studie, dass die Mehrheit der Befragten (67%) das Potential erkennt, welches Sprachkenntnisse für die Karriere bürgen. Viele lassen sich dennoch aus verschiedensten Gründen daran hindern, neue Sprachkenntnisse anzueignen oder zu intensivieren. Hoher Zeitaufwand (23%) und Schwierigkeitsgrad (17%) wurden dabei am häufigsten als Barriere benannt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Sprachfähigkeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch nicht nur das. Es scheint auch, dass sich eine Vielzahl der deutschen Befragten nicht über alle sich durch Fremdsprachenkenntnisse ergebende Karrierevorteile bewusst sind, da sie über jene nur mangelnd durch ihre Arbeitgeber informiert worden sind. Dies sollte für Arbeitgeber einen Anreiz darstellen, die mit Mehrsprachigkeit verbundenen innerbetrieblichen Karrieremöglichkeiten deutlicher herauszustellen und an die Belegschaft zu kommunizieren.</p>
<h2 id="englisch-immer-noch-lingua-franca">Englisch immer noch &#8220;lingua franca&#8221;</h2>
<p>Auf die Frage, welche Sprachen für das Berufsleben am relevantesten sind, gibt es keine explizite Antwort. Bekannt ist jedoch, dass sich Englisch als lingua franca herausgebildet hat und auch die französische Sprache häufig am Arbeitsplatz verwendet wird. Sonstig relevante Sprachen sind von der Unternehmensbranche und den Geschäftspartnern abhängig.</p>
<p>Da die Geschäftskontakte im Zuge der Globalisierung jedoch zunehmend internationalen Ursprungs sind, gilt in der Regel: „Je mehr Fremdsprachen, desto besser“. Dies erklärt Katharina Stein, Dozentin an der <a href="http://www.leeds.ac.uk/">University of Leeds</a>, welche sich ebenso zur Bedeutung von Fremdsprachen für das Berufsleben äußerte.</p>
<p>Im Rahmen dessen betonte sie auch, dass das Erweitern persönlicher Kommunikationsfähigkeiten heutzutage von großer Bedeutung ist. Je mehr <a title="Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">Sprachkenntnisse</a> man besitzt, desto mehr Einsatzpotential auf verschiedensten Märkten bietet man dem Unternehmen. Dies steigert das Interesse an der eigenen Person und hilft maßgeblich bei der Jobsuche und dem Joberhalt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=298463378&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/mehrsprachigkeit-kein-geheimrezept-fuers-berufsleben/">Mehrsprachigkeit: (K)ein Geheimrezept fürs Berufsleben</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Dritte hat eine Affäre</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Feb 2015 16:20:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo die Liebe hinfällt? Nun ja, wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens auf der Arbeit &#8211; Schlaf nicht mitgerechnet. Da bleibt abends wenig Zeit für Vereine, um jemanden kennenzulernen.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/liebe-arbeitsplatz-jeder-dritte-hat-eine-affaere/">Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Dritte hat eine Affäre</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wo-die-liebe-hinfaellt-nun-ja-wir-verbringen-die-meiste-zeit-unseres-lebens-auf-der-arbeit-schlaf-nicht-mitgerechnet-da-bleibt-abends-wenig-zeit-fuer-vereine-um-jemanden-kennenzulernen-na">Wo die Liebe hinfällt? Nun ja, wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens auf der Arbeit &#8211; Schlaf nicht mitgerechnet. Da bleibt abends wenig Zeit für Vereine, um jemanden kennenzulernen. Nachklapp zum Valentinstag und manches Stell-Dich-Ein zum Fasching&#8230;</h3>
<p><span id="more-6908"></span></p>
<p>Eine Studie von CareerBuilder zum Thema „<a title="Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz (3/3): “Tag danach” – in der Personalabteilung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-33-tag-danach-in-der-personalabteilung/">Liebe am Arbeitsplatz</a>“ ergab, dass drei von zehn (33 Prozent) der Deutschen schon mal mit jemandem ausgegangen sind, der im gleichen Unternehmen tätig war, und 29 Prozent heirateten diese Person sogar. Die nationale Studie wurde im Januar 2015 anhand einer repräsentativen Stichprobe unter 1.000 Vollzeitkräften verschiedener Branchen und Unternehmensgrößen online erhoben.</p>
<h2 id="affaeren-am-arbeitsplatz">Affären am Arbeitsplatz</h2>
<p>Während einer von fünf (22 Prozent) Arbeitnehmern angab, Menschen anziehend zu finden, die in einem ähnlichen beruflichen Umfeld tätig sind wie man selbst, empfinden Andere Romanzen am Arbeitsplatz als ein Risiko für ihre Karriere. Von denen, die ihre Liebe am Arbeitsplatz gefunden haben, gingen 20 Prozent mit ihrem <a title="WhatsApp: Chatten mit dem Chef" href="http://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/">Chef</a> aus.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach oben schlafen?&#8221;</p></blockquote>
<p>27 Prozent der Arbeitnehmer gaben darüber hinaus an, sich mit jemandem zu treffen, der eine höhere Position inne habe als sie. Als ob das Ausgehen mit dem Chef nicht schon gefährlich genug wäre – einer von vier Arbeitnehmern (26 Prozent) gab sogar an, eine Affäre mit einem Kollegen gehabt zu haben, obwohl einer der beiden zu dieser Zeit verheiratet gewesen war.</p>
<h2 id="geheimnisse-im-buero">Geheimnisse im Büro</h2>
<p>Vor dem Hintergrund, dass bedeutende Lebensereignisse heute gerne über soziale Medien geteilt werden, gaben 32 Prozent an, dass sie ihre Büroliebe geheim halten mussten. 28 Prozent waren jedoch aus Versehen schon einmal Kollegen begegnet, als sie mit ihrem Herzblatt unterwegs waren.</p>
<p>Die meisten <a title="Büroaffären: Aufregend, aber heikel" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/">Büroflirts</a> beginnen, wenn Kollegen sich außerhalb des Arbeitsplatzes begegnen (15 Prozent), gefolgt von unternehmensinternen Feiern (13 Prozent), beim Mittagessen (12 Prozent) und der Happy Hour (9 Prozent). Fast jeder Zehnte (8 Prozent) der Befragten gab an, dass es <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Liebe</a> auf den ersten Blick gewesen sei.</p>
<h2 id="tipps-fuer-den-umgang">Tipps für den Umgang</h2>
<ul>
<li>Schauen Sie sich die Unternehmensrichtlinien an – Manche Firmen haben strenge Richtlinien, was Romanzen am Arbeitsplatz betrifft. Machen Sie sich mit den Vorschriften vertraut, bevor Sie aus einer professionellen <a title="Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitsfetisch-bist-du-auch-nuetzlich/">Beziehung</a> eine private werden lassen.</li>
<li>Gehen Sie achtsam vor – Manche Beziehungen führen zur Hochzeit, andere können in einer Katastrophe enden. Sieben Prozent der Arbeitnehmer gaben an, aufgrund einer unglücklich verlaufenen Beziehung mit einem Kollegen den Job gewechselt zu haben. Nehmen Sie sich Zeit, jemanden kennen zu lernen, um dann vorsichtig die Risiken und die Chancen abzuwägen.</li>
<li>Trennen Sie Berufliches von Privatem – Versuchen Sie, romantische Gefühle im Büro außen vor zu lassen und involvieren Sie andere <a title="Kränkelnde Kollegen: So steckt im Büro nur ein Lächeln an" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kollegen</a> nicht in Ihre Streitigkeiten.</li>
<li>Denken Sie nach, bevor Sie posten – Seien Sie vorsichtig, was Sie in sozialen Medien posten. Sonst könnte es Ihnen passieren, dass Sie Ihre Beziehung öffentlich machen, noch bevor Sie bereit sind, über diese zu sprechen.</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Piotr Marcinski/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=357497750&amp;src=id">Shutterstock </a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/liebe-arbeitsplatz-jeder-dritte-hat-eine-affaere/">Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Dritte hat eine Affäre</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kränkelnde Kollegen: So steckt im Büro nur ein Lächeln an</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2015 11:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Grippe]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankmeldung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Fastnacht, Karneval und Faschingszeit. Da fliesst bei vielen der Alkohol, bei manchen aber auch die Nase. Helau, Alaaf – und Influenza? Gerade jetzt, in der fünften Jahreszeit &#8211;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kränkelnde Kollegen: So steckt im Büro nur ein Lächeln an</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-ist-fastnacht-karneval-und-faschingszeit-da-fliesst-bei-vielen-der-alkohol-bei-manchen-aber-auch-die-nase-helau-alaaf-und-influenza-gerade-jetzt-in-der-fuenften-jahreszeit">Es ist Fastnacht, Karneval und Faschingszeit. Da fliesst bei vielen der Alkohol, bei manchen aber auch die Nase. Helau, Alaaf – und Influenza? Gerade jetzt, in der fünften Jahreszeit &#8211; viele wollen feiern, ob zuhause oder im Skiurlaub. Blöd, wenns einen erwischt. Damit es nicht soweit kommt, einige Tipps vom Gesundheitsexperten Dr. Wolfgang Reuter&#8230;</h3>
<p><span id="more-6891"></span></p>
<p>Deutschlandweit haben sich laut Robert Koch Institut in der vergangenen Woche 3400 Menschen mit dem Virus angesteckt. Wer bis jetzt noch nicht betroffen ist, sollte aufpassen. Erreger finden sich auf Türklingen, Tastaturen und Telefonen. In Bussen und Bahnen übertragen sie sich besonders rasant.</p>
<p>Ärzte warnen auch vor einer erhöhten Infektionsgefahr an <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Karneval</a>. Denn größere Menschenansammlungen steigern die Ansteckungsgefahr erheblich. In Jahren mit starken Grippewellen stecken sich in Deutschland fünf Millionen Menschen an. Welcher Schutz gegen die Viren hilft und welche Behandlung wirksam ist, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Experte der DKV Deutsche Krankenversicherung.</p>
<p>Die <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Grippe</a> überfällt den Körper plötzlich und mit voller Wucht: Wer sich den Influenza-Virus eingefangen hat, fühlt sich schwer krank. Zu Husten und Schüttelfrost kommen Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen. „Meist überträgt sich Influenza über Tröpfcheninfektion“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Experte der DKV Deutsche Krankenversicherung. „Das heißt: Die Viren gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Massen meiden&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer besonders anfällig ist, sollte daher nach Möglichkeit Menschenmengen meiden, also voll besetzte Busse, Bahnen oder Fahrstühle. Vor allem aber ist die richtige Hygiene in der Grippezeit das A und O: Denn auch auf Türklinken, Tastaturen oder an Haltegriffen in U-Bahnen können sich die Viren festsetzen. Schnell wandert die Hand von dort an die Nase oder den Mund – und schon ist es passiert.</p>
<p>„Häufiges, gründliches Händewaschen ist eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme“, betont der Gesundheitsexperte. „Ebenso sollten die Hände fern vom Gesicht, insbesondere den Schleimhäuten an Mund und Nase, bleiben.“ Eine gute Idee ist während der Grippewelle auch, Abstand zu anderen Personen zu halten – also lieber auf Händeschütteln, Küsse und <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Umarmungen</a> zu verzichten.</p>
<h2 id="frische-luft-und-warme-kleidung">Frische Luft und warme Kleidung</h2>
<p>Der beste Schutz vor einer Grippe ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es daher gerade in der kalten Jahreszeit ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug erholsamen Schlaf zu achten.</p>
<p>Auch viel Trinken hilft vorzubeugen; Kräutertees eignen sich besonders gut. „Wer den Viren Paroli bieten will, sollte sich warm anziehen, weil Frieren das Immunsystem schwächt“, rät Dr. Wolfgang Reuter. Wichtig: Kopf und Füße gut einpacken, damit sie nicht auskühlen.</p>
<p>Um die Immunkräfte zu stärken, helfen Saunagänge und Wechselduschen. Die Schleimhäute bieten zwar eine Barriere gegen Virenattacken – aber nur solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel. „Häufiges Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz ist deswegen auch im Winter eine gute Idee“, weiß der DKV Experte.</p>
<h2 id="grippe-kann-lebensgefaehrliche-folgen-haben">Grippe kann lebensgefährliche Folgen haben</h2>
<p>Dr. Wolfgang Reuter warnt davor, das Virus zu unterschätzen: „Mit einer Influenza ist nicht zu spaßen: Jedes Jahr sterben allein in Deutschland 5000 bis 8000 Menschen daran.“ Meist beginnt sie schlagartig mit Schüttelfrost und einem starken Krankheitsgefühl, dann folgen Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Husten und Halsschmerzen.</p>
<p>„Bei diesen Symptomen sollte sich der Erkrankte sofort an einen Arzt wenden“, rät der DKV Experte. „Denn wenn die Grippe unbehandelt bleibt, drohen ernste Komplikationen.“ Da die Krankheit das Immunsystem schwächt, kann es zusätzlich zu bakteriellen Infektionen kommen. Wer die Grippe verschleppt, kann möglicherweise lebensgefährliche Herzmuskel-, Gehirn- oder Lungenentzündungen davontragen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Krank ist krank&#8221;</p></blockquote>
<p>Umso wichtiger ist, sich voll auszukurieren: Erkrankte sollten Bettruhe wahren, bis die Beschwerden abklingen, und viel trinken. Das Inhalieren mit Salzlösung oder Kamillentee wirkt lindernd und beruhigt die Schleimhäute. Gegen Kopf- und Gliederschmerzen helfen Schmerzmittel. Risikopatienten kann der Arzt antivirale Medikamente verschreiben, die eine Vermehrung der Viren bremsen. Ansonsten gesunde Menschen haben die Krankheit bei normalem Verlauf nach ein bis zwei Wochen überstanden.</p>
<h2 id="impfung-schuetzt-vor-grippe-nicht-aber-banalen-infekten">Impfung schützt vor Grippe, nicht aber banalen Infekten</h2>
<p>Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollten besonders gefährdete oder anfällige Personen wie Senioren, Menschen mit chronischen oder Immunerkrankungen sowie Schwangere rechtzeitig mit einer Grippeschutzimpfung vorsorgen. Besonders gefährdet sind außerdem alle, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen: Medizinisches und Pflegepersonal, Lehrer, Verkäufer, aber auch Bewohner von Alten- und Pflegeheimen.</p>
<p>Bei der Impfung wird ein Totimpfstoff verabreicht, den das Immunsystem als Krankheitserreger erkennt und deshalb Antikörper bildet. Steckt sich ein Geimpfter später tatsächlich mit dem Virus an, reagiert das bereits „vorgewarnte“ Immunsystem sofort und verhindert so den Ausbruch der Krankheit – oder schwächt diesen zumindest erheblich ab. „Da das Grippevirus jedoch häufig seine Erscheinung ändert, reicht der Impfschutz nur für ein Jahr im Voraus. Danach wird eine neuerliche Impfung, meist mit einem neuen Impfstoff, nötig“, weiß Dr. Wolfgang Reuter.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Aleshyn_Andrei/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=129230165&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Kränkelnde Kollegen: So steckt im Büro nur ein Lächeln an</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Entscheidungen: Das kann uns helfen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Position]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben unglaubliche Fähigkeiten, unser Gehirn leistet Erstaunliches: Ununterbrochen treffen wir Entscheidungen, die meisten davon unbewusst und selbstverständlich. Was hilft, berichtet Bernd Buck. Und wir bringen ein Beispiel aus dem hohen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/">Entscheidungen: Das kann uns helfen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-haben-unglaubliche-faehigkeiten-unser-gehirn-leistet-erstaunliches-ununterbrochen-treffen-wir-entscheidungen-die-meisten-davon-unbewusst-und-selbstverstaendlich-was-hilft-berichtet-bernd">Wir haben unglaubliche Fähigkeiten, unser Gehirn leistet Erstaunliches: Ununterbrochen treffen wir Entscheidungen, die meisten davon unbewusst und selbstverständlich. Was hilft, berichtet Bernd Buck. Und wir bringen ein Beispiel aus dem hohen Norden&#8230;</h3>
<p><span id="more-6775"></span></p>
<p>Gehe ich nach links oder rechts? Nehme ich noch einen Schluck Wasser? Mache ich jetzt Pause oder später? Wen rufe ich als nächstes an? Aber wir alle stehen oft auch vor schwierigen Aufgaben, zermartern unseren Kopf, Zweifel quälen uns: Wie soll ich mich entscheiden? Was ist die richtige Wahl?</p>
<p>Die Aufgabe, die <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Entscheidung</a> zu fällen, kann Ihnen meistens nicht abgenommen werden. Aber es gibt die Möglichkeiten, sich den Prozess des Entscheidens bewusst und es sich damit in vielen Fällen etwas leichter zu machen. Zuversicht spielt dabei eine wesentliche Rolle.</p>
<h2 id="fragen-beantworten-nicht-hinausschieben">Fragen beantworten, nicht hinausschieben</h2>
<p>Eine Entscheidung zu treffen, bedeutet doch eigentlich nichts anderes, als eine Frage zu beantworten. Manche Entscheidungen sind so offensichtlich oder naheliegend, dass man von einer sogenannten „Mikroentscheidung“ sprechen kann. Sie sind quasi schon getroffen, bevor man überhaupt beginnt, darüber nachzudenken.</p>
<blockquote><p>Rechts, links, geradeaus?</p></blockquote>
<p>Die Frage, die damit beantwortet wurde, braucht Ihnen dabei nicht einmal bewusst zu sein. Manche Entscheidungen machen nicht wirklich einen großen Unterschied, ob sie so oder anders getroffen werden. Darüber sollte man sich möglichst nicht den Kopf zerbrechen. Vielleicht kennen Sie die Situation im Restaurant, wenn die Frage kommt: Was möchten Sie trinken? Wenn Sie nicht gleich eine klare Antwort haben, dann nehmen Sie einfach das Erste, das Ihnen in den Sinn kommt. Das wird schon nicht so falsch sein.</p>
<h2 id="objektiv-ist-wenig-subjektiv-dagegen-vieles">Objektiv ist wenig, subjektiv dagegen vieles</h2>
<p>Manchmal handelt es sich jedoch um echte Entscheidungen, die niemals objektiv entschieden werden können, weil nie abschließend geklärt werden kann, welche Wahl die bessere ist.</p>
<p>Wenn es geklärt wäre, dann wäre es eine Mikroentscheidung. Bei echten Entscheidungen werden Sie auch nie wissen, wie Ihr Leben verlaufen wäre, wenn Sie anders entschieden hätten. Solche Entscheidungen sind prinzipiell „unentscheidbar“, sonst müsste man sie ja nicht entscheiden (frei nach Heinz von Foerster).</p>
<h2 id="teamentscheidung-frag-die-anderen">Teamentscheidung: Frag die anderen!</h2>
<p>Machen Sie sich in diesem Fall die Frage, die zu beantworten ist, bewusst. Falls Sie die <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Entscheidung im Team treffen</a> wollen, dann sollten Sie sich auf eine Fragestellung einigen. Es wird Ihnen leichter fallen, die richtige Frage zu formulieren, wenn Klarheit besteht, was durch die Entscheidung ermöglicht werden soll, welcher Sinn also verfolgt wird.</p>
<p>Finden Sie dann einen Prozess, der dabei unterstützt, das subjektive Empfinden der Teammitglieder für die Entscheidung zu nutzen. Durch aufwendige Datensammlungen und Auswertungssystematiken werden solche Entscheidungen meist nicht besser (G. Gigerenzer).</p>
<h2 id="was-ist-dein-naechster-karriereschritt">Was ist dein nächster Karriereschritt?</h2>
<p>Gerade Entscheidungen über den nächsten <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Karriereschritt</a> sind solche echten Entscheidungen. Oft genug fallen gerade diese Entscheidungen sehr schwer. Dabei ist es oft so, dass das Unterbewusstsein bereits entschieden hat, während sich das Bewusstsein noch gegen die Entscheidung wehrt, weil es dem Ergebnis nicht vertraut.</p>
<p>Dann ist die Entscheidung noch nicht reif. Entscheidungen reifen durch wachsendes Vertrauen in die Lösung. Machen Sie sich daher auf den Weg, etwas dafür zu tun, Ihre Zuversicht in die Entscheidung wachsen zu lassen. Falls Sie die Entscheidung nicht allein betrifft, gilt dies für Ihr ganzes Team. Ein wie auch immer gearteter Entscheidungsprozess muss genau das bewirken.</p>
<h2 id="tipps-fuer-klarere-entscheidungen">Tipps für klarere Entscheidungen</h2>
<p>Mit folgenden Tools können Sie zum Wachsen der <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Zuversicht</a> beitragen:</p>
<ul>
<li>Beschaffen Sie weiteres Wissen (Studien, Analysen, Fakten)</li>
<li>Befragen Sie weitere Ressourcen (Spezialist oder Inneres Team)</li>
<li>Lassen Sie Vorläufigkeit zu (Testphase, Arbeitshypothese, „gilt so lange, bis …“, „tun als ob …“).</li>
<li>Ermöglichen Sie Überschaubarkeit („Welcher erste Schritt führt ein Stück weiter?“).</li>
<li>Wechseln Sie die Perspektive („Was würde X über mich erzählen, wenn er sähe, dass ich so entschieden habe “).</li>
<li>Lassen Sie die Zeit für sich arbeiten (darüber schlafen, Flip out [nichts tun zum Thema]).</li>
<li>Stellen Sie sich vor, wie gut es wird („Angenommen wir würden so entscheiden, was wären dann die Konsequenzen, was würden wir dann als nächstes tun?“). Nutzen Sie die Tetralemma-Methode, wenn Sie zwei Entscheidungsmöglichkeiten haben.</li>
</ul>
<h2 id="entscheidungen-veraendern-uns">Entscheidungen verändern uns</h2>
<p>Eine Entscheidung ist erst dann getroffen, wenn dadurch etwas anders (transformiert) bzw. wenn dadurch gehandelt wird. Fragen Sie sich also, woran zu erkennen ist, dass die Entscheidung getroffen wurde. Kommunizieren Sie dies und überprüfen Sie damit die Umsetzung. Eine Entscheidung ist übrigens durchaus eine <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">anerkennenswerte Leistung</a>, die auch angemessen gefeiert werden darf.</p>
<p>Indem Sie auf diese Weise Ihre Zuversicht in die Entscheidung aufbauen, erleichtern Sie sich nicht nur das Treffen der Entscheidung selbst, sondern tun Ihr Möglichstes, dass es auch die richtige ist. Ein weiterer Effekt ist, dass Sie durch den Erfolg gestärkt leichter und zuversichtlicher an zukünftige Entscheidungen herangehen können und dass das, was für Sie vorher vielleicht eine Qual war, Ihnen immer mehr Freude bereitet.</p>
<h2 id="beispiel-der-redaktion-aus-finnland">Beispiel der Redaktion aus Finnland</h2>
<p>Bis 2010 gab es in Helsinki drei verschiedene Hochschulen: die Technische Universität, Handelshochschule und die Hochschule für Kunst und Design. Die Verantwortlichen aus dem Bildungsministerium haben vor ein paar Jahren zusammen mit den Direktorien der bisherigen Schulen entschieden, diese Standorte zusammenzulegen.</p>
<p><script>// < ![CDATA[
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// ]]&gt;</script></p>
<p>Nach dem finnischen Architekten Alvar Aalto benannt, laufen sie nun unter einem Namen als Aalto-Universität &#8211; finnisch Aalto-yliopisto und schwedisch Aalto-universitetet). Zur Campustour geht&#8217;s <a href="http://www.aalto.fi/en/about/showroom/index/aalto_university_campus_tour/" target="_blank">hier</a>. Rund 20.000 Studierende aus aller Welt pauken vom Nanometer bis zu Lichtjahren &#8211; und wohnen in den benachbarten Wohnheimen. Denen liegt auch eine Entscheidung zugrunde: Was tun mit dem &#8220;alten&#8221; Olympiadorf der Sommerspiele 1952? Ganz klar für die Skandinavier, günstigen Wohnraum an Studis vermieten. Bildung an erster Stelle&#8230;</p>
<p><em><strong>Literaturtipps</strong></em></p>
<ul>
<li>Buck, B. und Buck, U.: INNERINNOVATION – Innovationen aus eigenem Anbau. literatur-vsm, 2014</li>
<li>Gigerenzer, Gerd: Risiko: Wie man die richtigen Entscheidungen trifft. Bertelsmann, 2013.</li>
</ul>
<p><strong><em>Über den Autor</em></strong></p>
<p>Bernd Buck ist diplomierter Physiker, hat in Konstanz Physik studiert und war anschließend als Entwickler, Entwicklungsleiter und Technischer Geschäftsführer bei ifm electronic gmbh tätig. Er ist als systemischer Organisationsberater mit Schwerpunkt Innovationsprozesse und Innovationskultur im Rahmen der Beratungsfirma TeamThink tätig.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ra2studio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=344824130&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2015/01/entscheidungen-das-kann-helfen/">Entscheidungen: Das kann uns helfen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Dresscode: Passende Looks fürs Business</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2015/01/dresscode-passende-looks-fuers-business/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 17:55:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Dresscode]]></category>
		<category><![CDATA[Klamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Stil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitarbeiter werden beobachtet. Ob vom Vorgesetzten und anderen Personalverantwortlichen:  Arbeitsplatz und Position bestimmen deinen Dresscode. Wie Kleider Leute machen&#8230; Ausgewählte Kleidung hilft und macht es ein bisschen einfacher, Kompetenz und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mitarbeiter-werden-beobachtet-ob-vom-vorgesetzten-und-anderen-personalverantwortlichen-arbeitsplatz-und-position-bestimmen-deinen-dresscode-wie-kleider-leute-machen">Mitarbeiter werden beobachtet. Ob vom Vorgesetzten und anderen Personalverantwortlichen:  Arbeitsplatz und Position bestimmen deinen Dresscode. Wie Kleider Leute machen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6841"></span></p>
<p>Ausgewählte Kleidung hilft und macht es ein bisschen einfacher, Kompetenz und Selbstsicherheit auszustrahlen, doch die Outfits wollen sorgsam ausgewählt sein. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über gängige Dresscodes in der Geschäftswelt und zeigt, welche Details bei der Wahl eines Looks beachtet werden müssen. Im folgenden ein kleiner Überblick über die &#8220;richtige&#8221; <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kleidung im Büro</a>. Welcher Dress passt, welcher eher nicht?</p>
<h2 id="business-look-so-funktioniert-der-klassiker">Business-Look &#8211; so funktioniert der Klassiker</h2>
<p>Dieser Stil wird nicht umsonst als Business-Look bezeichnet, denn um ihn kommen Mitarbeiter in der mittleren und gehobenen Führungsebene nicht herum. Hier gibt ein zwei- bis dreiteiliger Anzug den Ton an, der mit weißem Hemd und Krawatte getragen wird. Nach persönlichem Geschmack kann das Hemd in dezenten Pastelltönen gewählt werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Gedeckte Farben kommen immer an&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch die Krawatte kann durch wohlüberlegten Farbeinsatz Variation ins Outfit bringen. Der Dreiteiler mit Manschettenknöpfen ist bei offiziellen Anlässen in der hohen Führungsebene nach wie vor ein Muss.</p>
<h2 id="casual-business-look-ein-alleskoenner">Casual Business-Look &#8211; ein Alleskönner</h2>
<p>Dieser etwas legerere Look kommt zwar ohne Jeans und Krawatte aus, lebt aber von der äußerst eleganten und gepflegten Kleidung. Mit Anzughose, Strickpulli und Hemd wirkt dieser Look trotzdem locker und eignet sich für geschäftliche Anlässe, die einen informellen Charakter besitzen, wie beispielsweise ein gemeinsames Essen mit dem Chef oder Geschäftspartnern.</p>
<h2 id="smart-casual-look-und-casual-look">Smart Casual-Look und Casual-Look</h2>
<p>Diese legeren Business-Outfits ersetzen die klassische Stoffhose durch eine edle Bürojeans in dunklen Farben. Sakko und Polohemd geben einen lässigeren Touch, hierbei sollte aber darauf geachtet werden, hauptsächlich dunkle Farbtöne einzusetzen, damit das Outfit nach wie vor die gebotene Seriosität ausstrahlt. Der Casual Look lebt hingegen von eleganter Freizeitkleidung in Form von gepflegter Jeans und Polohemd. Richtige Klamotten &#8211; statt <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kleidungsfalle</a>.</p>
<h2 id="investition-in-den-klassiker-lohnt-sich">Investition in den Klassiker lohnt sich!</h2>
<p>Auch, wenn die Wahl des passenden Business-Outfits in hohem Maß von der jeweiligen Branche abhängig ist, lohnt es sich nach wie vor, in den klassischen Anzug zu investieren. Dieser kommt in der Geschäftswelt nicht aus der Mode und kann auch zu vielfältigen privaten Anlässen getragen werden, wenn ein korrekter Auftritt unverzichtbar ist.</p>
<p>Aber nicht nur beim Herrenausstatter direkt vor Ort gibt es viele exzellent durchdachten Business-Outfits zu entdecken. Auch im Internet erhalten alle, die sich nach neuen Looks für die Geschäftswelt umsehen, eine breite Auswahl an hochwertigen Kleidungsstücken.</p>
<p>Besonders komfortabel shoppt es sich in speziellen Online-Shops, die sich ausschließlich auf Businesskleidung für Herren spezialisiert haben. Beispielsweise in dem Online-Shop von FASHION ID erhalten Interessierte einen ersten Überblick über alle Kleidungsstücke und Accessoires, die ein gepflegtes Auftreten am Arbeitsplatz kinderleicht machen.</p>
<p>Weil sich das Portfolio solcher Online-Shops nicht auf einige wenige Marken beschränkt, sondern einen soliden Querschnitt durch die Welt aktueller Herren-Businessmode zeigt, findet hier jeder Shoppingwillige passende Teile nach seinem Geschmack.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=269832260&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Weihnachten im Hamburger Hafen: Ein Engel für die Matrosen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/12/weihnachten-im-hamburger-hafen-ein-engel-fuer-die-matrosen/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2014 14:26:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonie]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Helfen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Feliz Navidad! Craciun fericit! Streken Bozhik! Boas Festas! – Maike Puchert (28) beherrscht nicht alle Sprachen, die im Hamburger Hafen gesprochen werden. Aber sie weiß, wie wichtig den Seebären das&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="feliz-navidad-craciun-fericit-streken-bozhik-boas-festas-maike-puchert-28-beherrscht-nicht-alle-sprachen-die-im-hamburger-hafen-gesprochen-werden-aber-sie-weiss-wie-wichtig-den-seeb">Feliz Navidad! Craciun fericit! Streken Bozhik! Boas Festas! – Maike Puchert (28) beherrscht nicht alle Sprachen, die im Hamburger Hafen gesprochen werden. Aber sie weiß, wie wichtig den Seebären das Weihnachtsfest ist. Jedes Jahr veranstaltet die Diakonin der Seemannsmission eine Feier für die Seeleute, deren Schiffe über die Feiertage am Pier liegen. Julia Bergner hat die junge Seelsorgerin kennengelernt.<span id="more-6835"></span></h3>
<p>Der Hamburger Hafen gilt als Deutschlands Tor zur Welt. Der emsige Betrieb an der Unterelbe steht nie still – außer an Heilig Abend. Dann macht der drittgrößte Hafen Europas für ein paar Stunden die Schotten dicht und die <a href="http://www.20knoten.de/luxus-kreuzfahrten-schwimmende-casinos-fuer-weniger-geld/" target="_blank">Seeleute</a> können Weihnachten feiern. Mitten unter ihnen ist Diakonin Maike Puchert.</p>
<p>Die 28-Jährige, die vor zwei Jahren die Leitung der Bordbetreuung bei der Seemannsmission übernommen hat, schätzt diesen Tag im Jahr am meisten: „Normalerweise ist im Hafen rund um die Uhr etwas los – und es ist laut. Am 24. Dezember ist nach der 12-Uhr-Schicht Schluss. Dann werden die Kräne hochgefahren, kein LKW ist mehr auf den Straßen unterwegs. Dann kehrt endlich einmal Ruhe ein.“</p>
<h2 id="seit-10-jahren-bei-der-seemannsmission">Seit 10 Jahren bei der Seemannsmission</h2>
<p>Vor 10 Jahren ist die 28-Jährige zum ersten Mal in der Seemannsmission aufgeschlagen und hat seitdem Blut geleckt oder eher: Seeluft geschnuppert. „Damals war ich gerade 18 und musste aus der Schule einfach mal raus. Ich habe mir die Frage gestellt: Brauche ich wirklich das Abitur?</p>
<p>Ich wollte weg von zu Hause, um zu gucken, was ich will. Ich habe auf einem Bogen für ein Freiwilliges Soziales Jahr alles angekreuzt, was irgendwie am Wasser lag. So bin ich bei der <a href="http://www.seemannsmission.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=256%3Aprogrammhinweis-reportage-ueber-seeleute-und-seemannsmission-in-rotterdam&amp;Itemid=646&amp;lang=de" target="_blank">Seemannsmission</a> gelandet. Das war eine lebensverändernde Entscheidung.“ Der Seemannsclub „Duckdalben“, in dem sie ihr <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">FSJ</a> absolvierte, und die Arbeit mit den Seeleuten begeisterten sie auf Anhieb.</p>
<p>„Ich treffe hier jeden Tag so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Man braucht überhaupt nicht mehr zu verreisen. Die Welt kommt zu einem.“ Diverse Schifffahrtsrouten verbinden den Hamburger Hafen mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern.</p>
<h2 id="durch-kleinigkeiten-viel-bewegen">Durch Kleinigkeiten viel bewegen</h2>
<p>Das Abitur machte die gebürtige Wilhelmshafnerin dann trotzdem und studierte Soziale Arbeit und Diakonie. Nach der Ausbildung war Maike Puchert sofort klar, dass es zurück zur Seemannsmission gehen würde: „Man kann hier durch Kleinigkeiten unglaublich viel bewegen und es kommt sofort etwas zurück.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Über die Gangway&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Begebenheit ist ihr besonders im Kopf geblieben: „Als ich einmal an Bord eines Schiffes gegangen bin, hat mich ein Seemann an der Gangway begrüßt, der sehr grimmig wirkte.“ Maike Puchert fragte sofort, wie es ihm denn gehe. „Sein Blick veränderte sich schlagartig und er sagte: ‚Danke, dass du mich das fragst. Das hat mich seit Monaten keiner mehr gefragt.‘“</p>
<h2 id="die-seeleute-verpassen-einen-grossteil-des-familienlebens">Die Seeleute verpassen einen Großteil des Familienlebens</h2>
<p>Die meisten Seeleute sind monatelang von ihren Familien getrennt und müssen alles hinter sich lassen. Die Kommunikation mit der Heimat gelingt nur in einigen Häfen. Sie verpassen die Geburtstage, die Einschulungen ihrer Kinder oder Beerdigungen von Familienmitgliedern. „Weihnachten spielt da eine besondere Rolle“, erklärt Maike Puchert.</p>
<p>Denn dann fühlen sich viele noch weiter von ihren Angehörigen entfernt als sie es ohnehin schon sind. Die junge <a title="Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">Diakonin</a> versucht deshalb, den Abend für die rund 200 Gäste aus Griechenland, Marokko, Rumänien, Montenegro, den Philippinen oder Indien so schön wie möglich zu gestalten. Im Foyer haben die Mitarbeiter einen großen Baum geschmückt. Interessiert und</p>
<h2 id="beim-raclette-essen-werden-die-seemaenner-zu-kleinen-kindern">Beim Raclette-Essen werden die Seemänner zu kleinen Kindern</h2>
<p>Gemeinsam lauschen alle der Andacht von Maike Puchert. Die Weihnachtsgeschichte wird in möglichst vielen verschiedenen Sprachen erzählt, damit jeder sich ein kleines bisschen zu Hause fühlen kann. Danach gibt es Raclette. „Das ist zwar typisch deutsch, aber es ist unglaublich süß, wie die Seemänner es ausprobieren wie die kleinen Kinder und sich freuen, wie es schmeckt.“ Zum leichteren Verständnis haben die Gäste das Raclette in „Indoor Barbecue“ umbenannt. „Später am Abend kann es dann noch vorkommen, dass sich einer mal eine Gitarre schnappt und landestypische Weihnachtslieder singt.“</p>
<p>Noch etwas später am Abend geht dann auch Maike Puchert nach Hause. Dort wartet die Familie und der eigene Weihnachtsbaum. Aber für nichts auf der Welt will die 28-Jährige ihren Beruf tauschen: „Ich will die Personen hier im Blick haben. Ich möchte, dass gerade an Weihnachten keiner das Gefühl hat, alleine oder vergessen zu sein.“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: I&#8217;M PHOTOGRAPHER/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=83834581&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/weihnachten-im-hamburger-hafen-ein-engel-fuer-die-matrosen/">Weihnachten im Hamburger Hafen: Ein Engel für die Matrosen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jahresausblick: Was 2015 auf deine Agenda kommt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 17:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohin entwickelt sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2015? Robust, aber risikobehaftet – dies ist der Grundtenor einer im September veröffentlichten Prognose des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Was&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Jahresausblick: Was 2015 auf deine Agenda kommt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wohin-entwickelt-sich-der-arbeitsmarkt-im-jahr-2015-robust-aber-risikobehaftet-dies-ist-der-grundtenor-einer-im-september-veroeffentlichten-prognose-des-nuernberger-instituts-fuer-arbeitsm">Wohin entwickelt sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2015? Robust, aber risikobehaftet – dies ist der Grundtenor einer im September veröffentlichten Prognose des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Was uns ausser einer statistisch niedrigen Arbeitslosenquote von sieben Prozent im neuen Jahr noch erwartet. Trends und Tipps&#8230;<br />
<span id="more-6827"></span></h3>
<p>Die Forscher rechnen für 2015 mit einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 2,88 Millionen Menschen. Dies entspräche einer Quote von rund 6,7 Prozent. Dem IAB zufolge wird die Zahl der Werktätigen um 270.000 auf einen neuen Rekordwert von 42,89 Millionen steigen.</p>
<p>Diese Entwicklung ist zum einen auf steigende Erwerbsquoten bei Frauen und älteren Menschen zurückzuführen, zum anderen aber auch auf die große Zahl der Zuwanderer. Laut IAB werden bis zum Jahresende 2015 rund 450.000 Ausländer auf den deutschen Arbeitsmarkt strömen. Die Zuwanderung für das laufende Jahr wird mit 500.000 Menschen beziffert.</p>
<p>Der <a href="http://www.iab.de/185/section.aspx/Publikation/k090803n14" target="_blank">IAB-Prognose</a> liegt ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,4 Prozent zugrunde. Nicht alle Arbeitsmarktforscher teilen diesen Optimismus – vor allem die seit Jahren anhaltende Schuldenkrise stellt ihrer Ansicht nach einen wichtigen Unsicherheitsfaktor dar. Dass die Talsohle der Rezession mittlerweile durchschritten ist, scheint dagegen allgemeiner Konsens zu sein.</p>
<p>Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft ebenfalls auf einem soliden Wachstumskurs und rechnet für 2015 mit einem BIP-Zuwachs von 2,0 Prozent. Für 2016 wird ein Anstieg um weitere 1,8 Prozent erwartet. Die Bundesbank-Ökonomen gehen davon aus, dass die Beschäftigung im Jahr 2015 weiter zunehmen wird. Als wichtigster Wachstumsmotor wird der Privatkonsum genannt, der momentan  durch die niedrigen Benzinpreise angetrieben wird.</p>
<h2 id="aussenpolitische-lage-bleibt-instabil">Außenpolitische Lage bleibt instabil</h2>
<p>Der realwirtschaftliche Aufschwung steht auch deshalb auf wackeligen Beinen, weil die weltpolitische Lage so angespannt ist wie seit Jahren nicht. Eine bedeutende Rolle spielt hierbei der Handelskonflikt mit Russland, allem vorran <a title="Machthaber in Russland: Vladimir Putin, Faschist?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Präsident Wladimir Putin</a>, dessen Politikstil der deutschen Unternehmen stark zu schaffen macht. Die heimische Wirtschaft pflegt traditionell enge Beziehungen zum großen Nachbarn im Osten und kann es sich mittel- und langfristig kaum erlauben, auf diesen lukrativen Markt zu verzichten.</p>
<p>Die Situation im Nahen Osten ist ebenfalls unübersichtlich. Ein größerer Krieg würde dafür sorgen, dass die Preise für Rohöl und Gas kräftig anziehen. Dies würde letztlich auch auf den Arbeitsmarkt durchschlagen, da Industrieunternehmen nach wie vor auf Öl als Energieträger angewiesen sind. Auf der anderen Seite befindet sich der Preis für Nordseeöl derzeit auf einem Jahrestief – trotz der Krisen in der Ukraine und in den Ländern des Nahen Ostens. Experten der Commerzbank schrieben unlängst in einem Kommentar, der Ölmarkt sei momentan “auf einem Ohr taub”. Die Nachfrage sei insgesamt gesunken, wohingegen das Angebot stabil bleibe.</p>
<h2 id="maerchen-vom-flaechendeckenden-fachkraeftemangel">Märchen vom flächendeckenden Fachkräftemangel<strong> </strong></h2>
<p>Die positive konjunkturelle Entwicklung hat den Blick in den letzten Jahren verstärkt auf den Arbeitsmarkt für Fachkräfte gelenkt. Der angebliche Personalmangel, der von Wirtschaftsführern jahrelang herbeigeredet wurde, hat sich als hohle Phrase entpuppt. Ein Beleg dafür ist die Tatsache, dass je nach Branche bis zu 20 Prozent der Beschäftigten zu Löhnen arbeiten, die nahe der Armutsgrenze liegen. Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) verdienen rund 33,5 Prozent aller Menschen in tariflichen Beschäftigungsverhältnissen weniger als 10 Euro pro Stunde. Gäbe es tatsächlich einen Mangel an Fachkräften, müssten nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage die Löhne stark ansteigen.</p>
<p>Die Bundesagentur für Arbeit schlägt ähnliche Töne an: Ein flächendeckender Fachkräftemangel zeige sich nach ihren Analysen nicht, so die Verantwortlichen. Festzustellen sei allerdings, dass es in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie in einigen technischen Berufsfeldern Engpässe gebe. Den Zahlen der Bundesagentur zufolge wird innerhalb der nächsten zehn Jahre jeder vierte Arzt in den Ruhestand gehen – ein Überangebot an Medizinern gibt es also nicht. Sorge bereitet Experten allerdings der Umstand, dass viele Städte überversorgt sind, während es in ländlichen Regionen oftmals schwierig ist, Nachfolger für die Arztpraxen zu finden.</p>
<h2 id="gute-jobaussichten-fuer-akademiker">Gute Jobaussichten für Akademiker</h2>
<p>Susanne Meßmann von der <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Bundesagentur für Arbeit (BA)</a> beurteilt die aktuelle Situation für Akademiker positiv. Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent befinde sich in dieser Qualifikationsgruppe auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Zahl der neu gemeldeten Stellen sei mit 140.000 ebenfalls hoch. Nach ihrer Einschätzung werden Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Architekten sowie studierte Sozialarbeiter und -pädagogen im kommenden Jahr besonders gefragt sein.</p>
<p>Besonders gut, so Meßmann, ist die Lage für Arbeitskräfte mit Qualifikationen in den sogenannten MINT-Fächern. Gemeint sind die Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mathematiker können sich derzeit ihre Jobs praktisch aussuchen: Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, im Bereich des Risikomanagements oder in den Akturiat-Abteilungen großer Versicherungsunternehmen zu arbeiten. Kaum bekannt ist, dass Versicherer auch Ingenieure suchen, die in der Lage sind, technische Risiken verschiedenster Art zu bewerten.</p>
<p>Ob man über einen akademischen Abschluss verfügt oder nicht – wenn es darum geht, zeitnah eine neue Tätigkeit zu finden, sind Internet-Jobbörsen die erste Anlaufadresse. Das Portal Jobtonic bietet Arbeitssuchenden die Möglichkeit, sich offene Positionen in verschiedenen Städten Deutschlands anzeigen zu lassen und nach Kriterien wie Einstelldatum oder Branche zu sortieren. Wer beispielsweise Stellenangebote als Bürokauffrau in München sucht, kann dort mit wenigen Mausklicks entsprechende Inserate finden.</p>
<h2 id="karriereexperten-trend-fuer-2015">Karriereexperten-Trend für 2015</h2>
<p>Was hat sich verändert, was blieb gleich und was erwartet uns noch im Karrierebereich? Karriereexperten.com, ein Netzwerk erfahrener Coachs und Karriereberater, gegründet von Svenja Hofert, wirft den Blick nach vorn und schaut, welche Entwicklungen und Trends für 2015 abzusehen sind. Dabei kommen Themen wie Arbeitsmarkt, Bildung und Karriere, Recruiting, Gesundheit und Führung auf den Prüfstand. Eines steht fest, so Karriereberater Lars Hahn: „2015 wird das Jahr des beruflichen Lernens. Im Folgenden Trends zu verschiedenen karriere- und berufsrelevanten Trend für 2015: Trends zur/m&#8230;</p>
<ol>
<li>selbstinitierten Weiterbildung</li>
<li>Wandel der Arbeitskultur</li>
<li>dialogorientierten Führung auf Augenhöhe</li>
<li>persönlichen Karriere</li>
<li>innovativen Gründen</li>
<li>lockeren Vorstellungsgespräch</li>
<li>Einforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf</li>
<li>stärkeren Gesundheitsförderung</li>
</ol>
<h2 id="selbstinitierte-weiterbildung">Selbstinitierte Weiterbildung</h2>
<p>Warum 2015 das Jahr des Lernens wird erklärt Karriereexperte für Weiterbildung Lars Hahn: „Auch wenn viele von Fachkräftemangel reden, muss der einzelne Berufstätige sich auf dem aktuellen Stand seines Berufsfelds halten, damit er mit dem rasanten Fortschritt der Arbeitswelt Schritt halten kann.“</p>
<p>Dabei ist es ganz gleich, ob es um fachliche Qualifikationen oder <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Soft-Skills</a> geht, denn Weiterbildung hat 2015 einen hohen Stellenwert. „Immer wichtiger wird dabei das „Lernen lernen“, die Fähigkeit, sich selbst neues Wissen anzueignen.“, so Lars Hahn.</p>
<h2 id="wandel-der-arbeitskultur">Wandel der Arbeitskultur</h2>
<p>„Das Thema 2015 werden Kompetenzen für eine neue Führung sein“ sagt Svenja Hofert, Karrierecoach aus Hamburg. Dieses Thema hat zwei wesentliche Aspekte.</p>
<p><strong>Innovation</strong> &#8211; Manager müssen Innovationen freisetzen können. In einer Welt, in der es immer mehr darauf ankommt, dem Wettbewerber eine Nasenlänge voraus zu sein und sich Neues ganz schnell entwickelt, brauchen Unternehmen ganz andere Charaktere und Eigenschaften als früher. Es geht darum, in der Komplexität auch ohne die alten Planungstools erfolgreich zu sein. Zielsetzung killt Kreativität. „Doch die, die derzeit Manager sind, arbeiten immer noch mit strikten Zielvorgaben. Messbarkeit steht noch im Vordergrund.“ resümiert Svenja Hofert.</p>
<p><strong>Motivation</strong> &#8211; Eine wichtige Kompetenz von Managern wird es sein, intrinsische Schaffensfreude freizusetzen. „Meine Umfrage Worklifestyle, an der bisher rund 500 Personen teilgenommen haben, hat ergeben, dass die meisten durch Ziele- und Ergebnismessung abgeschreckt sind“ so Svenja Hofert.</p>
<blockquote><p>&#8220;Transformation, in aller Munde&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Menschen wollen heute schon flexibel arbeiten, etwas Sinnvolles tun &#8211; Kreativität entfalten, ohne auf die Uhr zu gucken. „Und das passt mit dem derzeitigen Führungsstil einfach nicht zusammen. Sicher wird das Jahr 2015 nicht reichen, aber es wird ein wichtiges Jahr für die Transformation der Manager.“ erklärt Svenja Hofert.</p>
<h2 id="leadership-auf-augenhoehe">Leadership auf Augenhöhe</h2>
<p>„Die Zeit der Patriarchen ist endgültig vorbei, das Denken in Hierarchien ist längst überholt. Und dort, wo es noch nicht ganz angekommen ist, wird sich dieser Trend 2015 nicht mehr aufhalten lassen“, sagt Natalie Schnack, Sichtbarkeitscoach aus Hamburg.</p>
<p>Die Karriere- und Führungsexpertin Barbara Simonsen stellt fest: „Führung wird sich immer mehr nach den unterschiedlichen Generationen richten und eine lebensphasenorientierte <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Personalpolitik</a> betreiben.“ Dies bedeutet für die zukünftige Personalführung, sich stärker an den Interessen der Mitarbeiter zu orientieren. Die individuellen Lebens- und Berufssituationen gilt es zu berücksichtigen, um Motivation und Leistungsfähigkeit zu erhalten.</p>
<p><strong>Leitfragen, die von Betrieben beantwortet werden müssen, betreffen die</strong></p>
<ul>
<li>Unternehmens- und Führungskultur: „Wie nutzen wir die unterschiedlichen Werte und Denkmuster der Generationen für die sinnvolle und produktive Tätigkeit?“</li>
<li>Mitarbeitergewinnung und –bindung: „Wie sind wir als Arbeitgeber attraktiv?“</li>
<li>Gesundheitsförderung und Reduzierung der Arbeitsbelastung: „Wie sichern wir die Beschäftigungsfähigkeit über die verlängerte Lebensarbeitszeit?“</li>
<li>Kompetenz- und Karriereentwicklung: „Wie fördern wir die Mitarbeiter in jeder Lebensphase?“</li>
<li>Persönliche Lebenssituation: „Wie können Beruf und Familie bzw. Beruf und Pflege vereinbart werden?“</li>
</ul>
<p>Das Verhältnis von Mitarbeitern und Entscheidern wird sich zu einer wertschätzenden Zusammenarbeit von Partnern auf Augenhöhe entwickeln. „Die Kluft zwischen „den da unten“ und „den da oben“ wird schmelzen.“ so Natalie Schnack. „Das bedeutet, Vorgesetzten können nicht mehr per Direktive führen, sie werden Mitarbeiter zunehmend von ihren Ideen überzeugen müssen.“ Sowohl Mitarbeiter als auch Bewerber fordern bereits heute eine <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Begegnung auf Augenhöhe</a> ein.</p>
<h2 id="trend-zur-persoenlichen-karriere">Trend zur persönlichen Karriere</h2>
<p>Karrieren werden individueller. Beruflicher Erfolg wird anders definiert. Alternativen zum schnellen Aufstieg auf der Karriereleiter entwickeln sich. „Arbeitnehmer suchen zunehmend nach einer beruflichen Entwicklung, die ihren persönlichen Werten und der aktuellen Lebenssituation entspricht, ich nenne das Ich-Karriere“ so Karrierecoach Dr. Bernd Slaghius aus Köln.</p>
<p>Traditionelle Karrierewege werden mehr denn je infrage gestellt. Dieser Trend zeigt sich nicht nur bei der <a title="Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">jungen Generation</a>, sondern auch bei erfahrenen Fach- und Führungskräften. „Arbeitnehmer übernehmen mehr Selbstverantwortung und sagen, was ihnen wichtig ist. Arbeitgeber werden mit flexiblen und individuellen HR-Modellen reagieren, um gute Mitarbeiter zu motivieren und zu binden“, so Bernd Slaghius.</p>
<h2 id="trend-zum-innovativen-gruenden">Trend zum innovativen Gründen</h2>
<p>„Der Wunsch nach Flexibilität in der Arbeit wird viele Menschen zum Gründen inspirieren.“ sagt Gründungscoach Silke Loers. Nach wie vor gehören jedoch eine gute Idee, Mut, Geld, öffentliche Aufmerksamkeit und Menschen, die einen unterstützen immer noch zu den Erfolgsfaktoren für Gründer. „Daher testen viele Gründer neue Ideen im Nebenerwerb, dieser Trend wird anhalten.“ so Silke Loers.</p>
<p>Gerade für die junge Generation ist die eigene Kreativität zu entfalten und echten Mehrwert zu schaffen ein Beweggrund, um sich selbständig zu machen. „Daher werden digitale Geschäftsmodelle dominieren.“ sagt Silke Loers. Vielen jungen Gründern ist die große geistige Flexibilität und die Bereitschaft, neue Themen auf- und zu verarbeiten und sich auszuprobieren, wichtig.</p>
<h2 id="trend-zum-bewerbungsstorytelling">Trend zum Bewerbungsstorytelling</h2>
<p>„Der Personaler sitzt vor einem Berg von Bewerbungsunterlagen auf der Suche nach dem geeigneten neuen Mitarbeiter. Die große Frage lautet auch 2015: Was können Bewerber tun, damit Ihre Dokumente ins Auge springen, auffallen und nicht gleich wieder vergessen werden?“ so Maja Skubella Bewerbungscoach aus Hamburg.</p>
<p>Auch 2015 wird sich der Entscheider für den ersten Eindruck circa eine Minute pro Kandidat Zeit nehmen. Der Trend geht weiter in Richtung des erfolgsorientierten Lebenslauf, Erfolge werden anhand von Zahlen, Fakten konkretisiert. „Ein Deutscher Lebenslauf ohne Foto ist auch kein No go mehr. Wenn der Rest passt, ist das Weglassen kein Problem.“ sagt Maja Skubella.</p>
<p>Der Mensch ist ein emotionales Wesen. „Wir lesen gern &#8220;Erfolgs&#8221;Geschichten von Menschen, erst recht wenn das Unternehmen davon profitieren kann. Daher geht der Trend 2015 im Anschreiben immer mehr zum Storytelling.“ denkt Maja Skubella.</p>
<h2 id="trend-zum-lockeren-vorstellungsgespraech">Trend zum lockeren Vorstellungsgespräch</h2>
<p>„Das Bewerbungsgespräch beginnt nach wie vor im Moment des ersten Blickkontakts. Und noch immer entscheiden die ersten Augenblicke über Sympathie oder Antipathie zwischen den Gesprächspartnern“ sagt Karriereberater Daniel Bohne.</p>
<p>Ein gutes Vorstellungsgespräch ist weiterhin von „geben und nehmen“ geprägt. Beide Seiten wollen etwas voneinander und beide Seiten haben etwas zu bieten. „Das muss am Ende des Gesprächs für alle Beteiligten spürbar sein. Dann war es ein gutes Gespräch und erfüllt die gewünschte „Win-Win-Situation“ so Daniel Bohne weiter.</p>
<p>Inzwischen nimmt die Zahl der Unternehmen deutlich zu, die in Bewerbungsgesprächen mehr Lockerheit an den Tag legen und auf einige klassische Riten verzichten. In einigen, insbesondere jungen Unternehmen wird sogar von Anfang an geduzt. Anzug und Krawatte sind dann vollkommen fehl am Platz. Sneaker? Warum nicht?!</p>
<p>„Ich erkenne insgesamt einen Trend zu mehr Lockerheit in den Umgangsformen bei Bewerbungsgesprächen. Die traditionelleren geprägten Unternehmen sind meiner Einschätzung nach aber noch in der Überzahl. Also immer genau darauf achten, wo ich im Einzelfall eingeladen bin!“ rät Daniel Bohne.</p>
<h2 id="vereinbarkeit-von-familie-und-beruf">Vereinbarkeit von Familie und Beruf</h2>
<p>„Nach dem „Hurra-wir-sind-familienfreundlich“ der letzten Jahre kehrt mehr Nüchternheit ein“ stellt Sascha Schmidt, Coach aus München fest. Unternehmen werden gefordert sein, Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur zu plakatieren, sondern wirklich in der Führungskultur zu leben.</p>
<p>Weiterhin wird die Debatte nicht mehr nur von der Wirtschaft und Politik geführt, endlich melden sich karrierebewusste Eltern als Anwalt ihrer Interessen und der Kinder zu Wort. Die Zahl der Väter, die die Elternzeit beanspruchen steigt weiter. „Die gesellschaftliche Debatte über Wertschätzung von Eltern am Arbeitsplatz wird zunehmen und kontroverser werden.“ erklärt Sascha Schmidt.</p>
<h2 id="gesundheitsfoerderung-und-stresspraevention">Gesundheitsförderung und Stressprävention</h2>
<p>„Das Thema Gesundheit und Prävention wird an Bedeutung gewinnen“ so Julitta Rössler-Kruszona, Coach aus Meerbusch. Bisher standen regenerative Maßnahmen zur kurzfristigen Regulation von körperlichen Überlastungssymptomen für den einzelnen Mitarbeiter im Vordergrund. „In Zukunft geht es vermehrt um den Ressourcenaufbau zur kognitiven Bewältigung psychischer Belastungen.“So Julitta Rössler-Kruszona.</p>
<p>Bei der Gestaltung von Arbeits- und Lebensstrukturen gilt es trotz enger Verzahnung von Berufs- und Privatleben persönliche Grenzen zu setzen und Regeneration zu ermöglichen. Der Aufbau von Kommunikationsstrukturen, die durch Wertschätzung und Kooperation geprägt sind, bildet den Rahmen für gesunde Arbeit und Entwicklung.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=337921478&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/jahresausblick-2015-auf-deine-agenda-kommt/">Jahresausblick: Was 2015 auf deine Agenda kommt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Authentizität: Sei vor allem clever!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/12/authentizitaet-sei-vor-allem-clever/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2014 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Authentizität wollen (fast) alle! Der Grund ist ein deutsches Klischee mit dem Stefan Wachtel ins Gericht zieht. Es gibt in Deutschland zu wenige Typen, die sind, wie sie sind &#8211; und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="authentizitaet-wollen-fast-alle-der-grund-ist-ein-deutsches-klischee-mit-dem-stefan-wachtel-ins-gericht-zieht-es-gibt-in-deutschland-zu-wenige-typen-die-sind-wie-sie-sind-und-gerade">Authentizität wollen (fast) alle! Der Grund ist ein deutsches Klischee mit dem Stefan Wachtel ins Gericht zieht. Es gibt in Deutschland zu wenige Typen, die sind, wie sie sind &#8211; und gerade deswegen hart an sich arbeiten&#8230;</h3>
<p><span id="more-6795"></span></p>
<p>Der Deutsche stammt vom deutschen Schäferhund ab und der ist auch authentisch. Schäferhunde sind zum Hüten und Treiben der Schafherde eingesetzte Hirtenhunde. Dieser Arbeit geht er nach, wie die Natur es für ihn vorgesehen hat. Er ist, wie er ist, ungehobelt deutsch. Ich will auf eine Beobachtung aufmerksam machen: dass es typisch deutsch sein könnte, authentisch einfach das zu tun, was von innen heraus kommt.</p>
<p>Der Deutsche Schäferhund ist die Metapher für das Unkultivierte des Deutschen, das <a title="Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Ungeschminkte</a>, Graue und Ruppige. Der Deutsche Schäferhund ist der Prototyp des Authentischen.</p>
<p>Im Ernst: Das Rohe ist unser Metier, das nicht Zurechtgemachte. Ein renommierter Bekleidungsversender verschickt einen Prospekt mit dem Slogan „Von der Sehnsucht nach Ursprünglichkeit: graue Daune“. <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Sehnsucht</a> nach Grau, darauf muss man kommen. Das geht nur in Deutschland.</p>
<h2 id="deutsch-sein-heisst-sachlich-sein">„Deutsch sein heißt sachlich sein“</h2>
<p>„Deutsch sein heißt sachlich sein“, sagt Diederich Heßling, Heinrichs Manns „Untertan“. Ganz authentisch sein und sonst nichts, deutscher geht es nicht, humorlos, korrekt. Im Jahr 1968 ging es erst richtig los mit dem Authentischen: Spontan sein wurde das Ziel – ohne Methode – und Wirkung wurde zweitrangig.</p>
<p>Ganz man selbst sein, in die eigenen vier Wände gehen oder raus in den Wald: Die Deutschen haben Romantik und Biedermeier nie ganz abgeschüttelt. Die deutsche Seele und die deutsche Kultur sind wie geschaffen für das Authentische.</p>
<p>Nicht wirklich gut, aber authentisch, das ist ein deutscher Topos. Ich bin in der DDR aufgewachsen und warte nur auf den Tag, an dem ich lesen oder hören muss, dort seien die Menschen authentischer gewesen. „Sozialer“ waren sie ja schon, wenn man dem <a title="Middle Ager: Kluge Wahl am „Nullpunkt“ Lebensmitte" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/">Klischee</a> glaubt.</p>
<p>Sie waren angeblich sozialer als im Westen, weil sie öfter zusammen saßen. Der Grund dafür ist aber nicht, dass sie sozialer waren, sondern dass es fast keine privaten Telefone gab. Die Menschen mussten sich schon live versammeln. Zusammenhocken ist kein Wert an sich – ebenso wenig, wie das Authentische an sich irgendeinen Wert hat.</p>
<h2 id="authentizitaet-kein-mehrwert-an-sich">Authentizität &#8211; kein (Mehr)wert an sich?</h2>
<p>Wir verbinden das fein Angerichtete eher mit dem Französischen. Das gut Geredete ist Sache der Engländer. Das gut Gekleidete ist italienisch. Allzu <a title="Positives Denken: Stressausgleich im Job" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Attraktives</a> ist uns anrüchig. <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Erstrebenswert</a> scheint uns Deutschen das nicht Ausgeschmückte, das Graue.</p>
<p>Wir haben eine Scheu vor Performance und wir wissen, woher sie kommt. Unsere Großeltern haben noch die wirkungsvolle <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Inszenierung</a> im Ohr: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ Wer das mitgegeben bekommt, will weg von der rhetorischen Performance und zum Authentischen zurück. Und so wird das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.</p>
<p>Die Scheu vor dem guten Auftritt fängt schon in der Schule an. Sie vermittelt den Zwang zur <a title="Corporate Kauderwelsch: Vom Follow-Up zum Added-Value" href="http://karriere-einsichten.de/2014/01/corporate-kauderwelsch-vom-follow-up-zum-added-value/">Korrektheit</a> und Vollständigkeit. Es wird eher darauf geachtet, ob die Kinder in ganzen Sätzen antworten, und nicht, ob sie mit der Art, wie sie etwas sagen, Wirkung erzielen. An der Universität setzt sich das fort.</p>
<h2 id="ideologie-der-sachlichkeit-und-nichtpersoenlichkeit">„Ideologie der Sachlichkeit und Nichtpersönlichkeit“</h2>
<p>Korrekte, vollständige Informationen, aufgeschrieben in schriftdeutschen Thesen, aufbereitet auf selbsterklärenden Charts. Jeder Versuch, etwas attraktiv zu machen, ist anrüchig. Deutsche Äußerungen und Texte kranken an der „Ideologie der Sachlichkeit und Nichtpersönlichkeit“: „Es kam zu einer Demonstration.“</p>
<p>Warum wird in Deutschland Auftrittscoaching verschämt verschweigen? Es gibt keinen Grund. Ist es eine Schande, dazuzulernen? Dazu eine deutsche Geschichte: Der Berater eines Kanzlerkandidaten antwortete auf die Frage, ob sein Klient nicht ein <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Coaching</a> brauche: „Der lässt sich nicht verbiegen.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Nicht verbiegen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Und auf die Frage, was er für den Eindruck seines Klienten tue, antwortete er: „Ich bin doch nicht sein <a title="Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coach</a>, dafür bin ich zu teuer.“ Er hatte für die Unterweisung des Kandidaten seinen Kumpel geholt; Coaching in der Politik ist Kumpelgeschäft. Ein Redaktionsleiter einer Sportredaktion sollte also den Kandidaten im Bundestagswahlkampf auf Auftritte vorbereiten, ohne jede Coaching-Ausbildung, ohne einen Plan über Rhetorik, und das ging auch gründlich schief. Außerdem war es auch noch teuer, genauer gesagt: zu teuer.</p>
<h2 id="manager-erscheinen-oft-anonym-austauschbar-und-undurchsichtig-graumaeusig">&#8220;Manager erscheinen oft anonym, austauschbar und undurchsichtig, graumäusig&#8221;</h2>
<p><figure id="attachment_6824" aria-describedby="caption-attachment-6824" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6824"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/12/sei-nicht-authentisch_2d_300dpi.jpg"  alt="Authentisch soll auf ein Mal nicht mehr &quot;gut&quot; sein? Stefan Wachtel sorgt für Klartext..."  width="160"  height="246"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/12/sei-nicht-authentisch_2d_300dpi.jpg 1654w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/12/sei-nicht-authentisch_2d_300dpi-260x400.jpg 260w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/12/sei-nicht-authentisch_2d_300dpi-651x1000.jpg 651w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/12/sei-nicht-authentisch_2d_300dpi-720x1105.jpg 720w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-6824" class="wp-caption-text">Authentisch soll auf ein Mal nicht mehr &#8220;gut&#8221; sein? Stefan Wachtel sorgt für Klartext. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Sie fragen sich: „Wenn schon Kanzlerkandidaten angeblich kein Coaching brauchen, warum dann ich?“ Schließlich hängt Ihr Beruf nicht vom Eindruck ab. Oder vielleicht doch? Es gibt in Deutschland zu wenige Hauptdarsteller, es gibt zu wenige Typen, die nicht nur so sind, wie sie sind, sondern die an sich arbeiten.</p>
<p>Studien über die Wirkung von Vorstandsvorsitzenden bringen es stereotyp heraus: Die meisten deutschsprachigen Spitzenmanager halten sich mit öffentlichen Auftritten zurück. Und es passt dazu, was als Wirkung gemessen wird: Manager erscheinen oft anonym, austauschbar und undurchsichtig, graumäusig.</p>
<p>Das sind sie oft ja auch und das wäre auch in Ordnung, wenn sie nicht eine große Verantwortung zu tragen hätten – die auch Auftritt bedeutet! In der deutschen Politik ist es ähnlich: So viele Köpfe wie Ministerien und Fraktionen, aber kaum leuchtende, zu denen wir uns hingezogen fühlen.</p>
<p>Deshalb konnte ein adliger Hochstapler &#8211; <a title="Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Karl Theodor zu Guttenberg</a> &#8211; zum populärsten Minister werden, unter anderem, weil er nicht graumäusig war, weil er gepflegt gekleidet war, das Haar und seinen gesamten Auftritt geordnet hatte. Aus der ganzen deutschen gut gemeinten Zurückhaltung erwächst am Ende die ebenso deutsche <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Manipulation</a>.</p>
<p>Mehr lesen? Dann Stefan Wachtels Buch kaufen&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Eugene Partyzan/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=287127791&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/authentizitaet-sei-vor-allem-clever/">Authentizität: Sei vor allem clever!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Stress-Test: Welcher Typ bist du, was hilft dagegen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 09:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Fortschritt]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Hormone]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Laune]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind unterschiedliche Typen, arbeiten ebenso verschieden wie wir mit meist damit verbundenen Stress umgehen. Unser vegetatives Nervensystem samt hormoneller Achse macht den Unterschied. Experten teilen unsere Reaktion auf Stress in vier&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Stress-Test: Welcher Typ bist du, was hilft dagegen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-sind-unterschiedliche-typen-arbeiten-ebenso-verschieden-wie-wir-mit-meist-damit-verbundenen-stress-umgehen-unser-vegetatives-nervensystem-samt-hormoneller-achse-macht-den-unterschied">Wir sind unterschiedliche Typen, arbeiten ebenso verschieden wie wir mit meist damit verbundenen Stress umgehen. Unser vegetatives Nervensystem samt hormoneller Achse macht den Unterschied. Experten teilen unsere Reaktion auf Stress in vier verschiedene Stresstypen ein: Turbo, Crash, Hochsensibel und Boreout. Eine Psychologin klärt uns auf&#8230;</h3>
<p><span id="more-6723"></span><br />
Die Psychologin Carien Karsten präsentiert in ihrem Seminar für jeden Typen Strategien, Tipps und Übungen zum Stressabbau. Finden Sie mit dem Test heraus, welcher Stresstyp Sie sind und Sie erhalten Ihr typenspezifisches Anti-Stress-Programm: Neben konkreten Tipps, Übungen und Impulsen erhalten Sie die physiologischen Hintergründe der Typen, Ernährungstabellen und Vitamin-Empfehlungen sowie Übungen zur Stressbewältigung, basierend auf der Heart Assisted Therapy (HAT) und dem rational-emotiven Training (RET).</p>
<p>Lange hat man gedacht, dass sich Stress bei jedem Menschen auf dieselbe Art auswirkt. Neuere Forschungen zeigen, dass das so nicht stimmt: Die amerikanischen Ärztinnen Stephanie McClellan und Beth Hamilton haben die Wirkung von Stresshormonen studiert und eine Einteilung in vier Stresstypen auf der Basis der Stresshormone und des sympathischen und parasympathischen Teils des vegetativen Nervensystems vorgenommen.</p>
<p>Der sympathische Teil ist vergleichbar mit dem Gaspedal im Auto, der parasympathische mit der Bremse. Die Bremse sorgt dafür, dass wir uns nach einer Anspannung wieder erholen. Wann haben Sie sich zum letzten Mal so richtig entspannt?</p>
<h2 id="stressstypen-vom-turbo-bis-zum-burn-out">Stressstypen vom Turbo bis zum Burn-Out&#8230;</h2>
<p>Welcher Stresstyp bist du? Finde es heraus&#8230;</p>
<p>&#8220;Stresstyp&#8221; ist hierbei als neutrales Wort zu verstehen, das dazu dient, die unterschiedlichen Reaktionsmuster zu beschreiben. Diese lassen sich &#8211; grob zusammengefasst &#8211;  in vier Grundmuster unterteilen:</p>
<ul>
<li>Demnach gibt es Menschen, die bei Stress noch mehr Einsatz zeigen und das Tempo erhöhen = der Turbo-Typ.</li>
<li>Andere strotzen vor Energie und machen immer weiter – bis der Motor streikt = der Crash-Typ.</li>
</ul>
<h2 id="oder-bore-out">&#8230; oder Bore-Out</h2>
<ul>
<li>Wieder andere geraten wegen Kleinigkeiten in Panik und überreagieren auf Bagatellen = der hochsensible Typ.</li>
<li>Und es gibt Menschen, die sich – wie Einsiedler – zurückziehen, um sich vor Stress zu schützen = der Boreout-Typ.</li>
</ul>
<blockquote><p>&#8220;mehr Gelassenheit und Lebensfreude im Alltag&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Forscherinnen McClellan und Hamilton empfehlen für jeden Typen eine andere Behandlung, um mehr Gelassenheit und Lebensfreude im Alltag zu spüren. In diesem E-Mail-Seminar präsentiert Ihnen die Psychologin Carien Karsten die Erkenntnisse der Forscherinnen, bereitet sie psychologisch auf und präsentiert für jeden Typen Strategien, Tipps und Übungen zum Stressabbau. Finden Sie mit dem Test heraus, welcher Stresstyp Sie sind und Sie erhalten Ihr typenspezifisches Anti-Stress-Programm.</p>
<h2 id="bevors-zu-spaet-ist-fragen-im-buero-statt-auf-der-couch">Bevor&#8217;s zu spät ist: Fragen im Büro (statt auf der Couch)</h2>
<p>In Carie Karstens Sprechstunde kommen Menschen mit diesen und anderen Fragen:</p>
<ol>
<li>Wie kann ich meine Energie zurückzugewinnen und wieder mehr Freude bei der Arbeit empfinden?</li>
<li>Wie kann ich Arbeit und Privatleben in eine Balance bringen?</li>
<li>Wie gehe ich mit meinem Chef um, der mich permanent kritisiert?</li>
<li>Wie kann ich negative Erfahrungen in meinem Privat- und Arbeitsleben verarbeiten?</li>
<li>Ich leide unter Panikattacken, die mich in meiner Handlungsfähigkeit einschränken. Wie kann ich sie loswerden?</li>
<li>Mein Chef will, dass ich in Meetings überzeugender auftrete – können Sie mir dabei helfen?</li>
<li>Wenn ich morgens aufwache fühle ich mich erschöpft und wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, kann ich nicht aufhören, zu weinen. Ich trinke zu viel und kann nicht mehr entspannen. Was kann ich tun?</li>
</ol>
<p>Die Psychologin spricht über Warnsignale eines Burnout-Syndroms: &#8220;Betroffene haben das Gefühl, die <a title="Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Kontrolle</a> über ihr Leben zu verlieren, leiden unter schlechter <a title="Positives Denken: Stressausgleich im Job" href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Laune</a>, können Ihre Gefühle der Irritation und Angst nicht mehr kontrollieren und fühlen sich permanent erschöpft&#8221;, so Karsten.</p>
<p>Rund 13 Prozent der arbeitenden Bevölkerung würden an einem Burnout-Syndrom leiden – und die vollständige Regeneration dauere sechs bis zwölf Monate, so die Psychologin. Die meisten könnten danach ihre Arbeit fortsetzen, aber nicht in allen Fällen lässt sich die Krankheit vollständig überwinden:</p>
<h5 id="viele-menschen-haben-nach-einem-burnout-erinnerungs-und-konzentrationsschwierigkeiten-und-arbeiten-weniger-produktiv-zwischen-50-und-80-prozent-der-betroffenen-wechseln-nach-einem-burnout-den-beruf">Viele Menschen haben nach einem Burnout Erinnerungs- und Konzentrationsschwierigkeiten und arbeiten weniger produktiv. Zwischen 50 und 80 Prozent der Betroffenen wechseln nach einem <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Burnout</a> den Beruf.</h5>
<h2 id="stress-macht-irgendwann-krank">Stress macht (irgendwann) krank</h2>
<p>Carie Karsten hat sich auf die biologischen Auswirkungen von Stress und Burnout spezialisiert und klassifiziert verschiedene Stresstypen nach unterschiedlichen emotionalen Stress-Reaktionsmustern, denn für eine echte Genesung von Stress und Überlastung sei eine persönliche Stresstypen-Analyse unerlässlich: &#8220;Wer seinen persönlichen Stresstypen identifiziert und sein Stress-Reaktionsmuster kennt, kann typenspezifische Maßnahmen ergreifen, um seine physische und psychische Gesundheit wiederzuerlangen.&#8221;</p>
<h5 id="dr-carien-karsten-ist-psychologin-managementconsultant-und-buchautorin-ihre-schwerpunkte-sind-stressberatung-und-burnout-sie-startete-meine-karriere-als-jura-dozentin-an-der-universitaet-und-nutzt">Dr. Carien Karsten ist Psychologin, Managementconsultant und Buchautorin. Ihre Schwerpunkte sind Stressberatung und Burnout. Sie startete meine Karriere als Jura-Dozentin an der Universität und nutzte ihr Fachwissen in Rechtswissenschaft und Psychologie, um die Jura-Ausbildung innovativer zu machen.</h5>
<p>Nach ein paar Jahren spezialisierte sie sich auf Psychologie, Psychatrie und <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Sucht</a> und schrieb meine Dissertation über <a title="Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Drogenabhängigkeit</a>. Danach arbeitete sie als Headhunter und setzte sich immer mehr mit den Problemen und Ängsten von Arbeitnehmern auseinander: &#8220;Ich half Menschen dabei, Stress und Burnout zu überwinden und wieder leistungsfähiger zu werden&#8221;.</p>
<h2 id="technik-stressor-oder-hilfe">Technik: Stressor oder Hilfe?</h2>
<p>Übrigens: Bücher lesen, Seminare besuchen &#8211; all das hilft. Besser aber noch, Sie sorgen vor und nutzen Möglichkeiten ihren Stress zu reduzieren. Technik hilft auch! Klar, dass Handy ist zunächst ein weiterer Stressor. Solange Sie aber abschalten können und manche, administrative Arbeit von Software erledigen lassen &#8211; sieht das anders aus.</p>
<p>Hier eine <a href="http://servedby.flashtalking.com/click/2/41407;1021706;50126;211;0/?ft_width=1&amp;ft_height=1&amp;url=6070266" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">aktuelle Kampagne vom Mobilfunkanbieter O2</a>. Ganz gleich, ob Sie Blumen verkaufen, IT-Services anbieten oder ein Lokal führen – als Selbständiger sind Sie rund um die Uhr für Ihr Business im Einsatz und stellen sich immer wieder neuen Herausforderungen. Der Anbieter will Sie mit neuen digitalen Technologien bestmöglich unterstützen, &#8220;damit Sie von zu Hause und unterwegs noch effizienter arbeiten können.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=305248580&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/e-seminar-stress-test-welcher-typ-bin-ich-carien-karsten/">Stress-Test: Welcher Typ bist du, was hilft dagegen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitslosenquote: Vollbeschäftigung für Ingenieure</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2014 11:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maximal jeder fünfzigste Ingenier sucht momentan einen Job, das hat eine aktuelle Statistik herausgefunden. Nur rund zwei Prozent sind beim Amt als &#8220;arbeitssuchend&#8221; registriert. Das entspricht normaler Fluktuation, Statistiker sprechen hier bereits&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/arbeitslosenquote-vollbeschaeftigung-fuer-ingenieure/">Arbeitslosenquote: Vollbeschäftigung für Ingenieure</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="maximal-jeder-fuenfzigste-ingenier-sucht-momentan-einen-job-das-hat-eine-aktuelle-statistik-herausgefunden-nur-rund-zwei-prozent-sind-beim-amt-als-arbeitssuchend-registriert">Maximal jeder fünfzigste Ingenier sucht momentan einen Job, das hat eine aktuelle Statistik herausgefunden. Nur rund zwei Prozent sind beim Amt als &#8220;arbeitssuchend&#8221; registriert. Das entspricht normaler Fluktuation, Statistiker sprechen hier bereits von Vollbeschäftigung&#8230;</h3>
<p><span id="more-6801"></span></p>
<p>Der gemeinsam vom VDI und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) herausgegebene Ingenieurmonitor zum dritten Quartal 2014 hat die aktuellen Arbeitslosenquoten in den einzelnen Ingenieurberufen differenziert nach Bundesländern analysiert.</p>
<p>Im Bundesgebiet beläuft sich die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen, also das Verhältnis von arbeitslos gemeldeten Personen zur Gesamtzahl aller Erwerbspersonen, im dritten Quartal 2014 auf 2,3 Prozent und liegt damit auf <a title="Jugendarbeitslosigkeit: Wirtschaftsboom, was?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/httpwww-karriere-einsichten-de201408jugendarbeitslosigkeit-wirtschaftsboom-was/">Vollbeschäftigungsniveau</a>.</p>
<p>Mit 1,7 Prozent besonders niedrig zeigt sich die Arbeitslosenquote in Ingenieurberufen der Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Zum Vergleich: Im Durchschnitt aller Berufe beträgt die Arbeitslosenquote im dritten Quartal 2014 rund 6,7 Prozent und liegt damit nahezu dreimal so hoch wie im Durchschnitt der Ingenieurberufe.</p>
<h2 id="nur-jeder-100ste-ingenieur-in-bayern-und-bawue-arbeitslos">Nur jeder 100ste Ingenieur in Bayern und BaWü &#8220;arbeitslos&#8221;</h2>
<p>Während Bayern mit einer für den Durchschnitt aller Ingenieurberufe geltenden Arbeitslosenquote von 1,4 Prozent knapp den Spitzenplatz vor Baden-Württemberg (1,6 Prozent) einnimmt, trübt die vergleichsweise industrie- und forschungsschwache Region Berlin/Brandenburg mit einer Quote von 4,0 etwas das Bild.</p>
<p>Angesichts der vergleichsweise hohen generellen Arbeitslosenquote dieser Region, die im Durchschnitt aller Berufsgruppen bei knapp 10 Prozent liegt, relativiert sich das dortige Niveau der <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Arbeitslosenquote</a> in den Ingenieurberufen jedoch wiederum. Berlin ist vor allem beu Startups</p>
<p>In den Ingenieurberufen bieten sich weiterhin gute Chancen für eine Beschäftigung. Zwar ist das gesamtwirtschaftliche Stellenangebot im Vorjahresvergleich gesunken und die Arbeitslosigkeit gestiegen, doch kamen im dritten Quartal 2014 im Bundesschnitt immer noch mehr als zwei offene Stellen auf eine arbeitslos gemeldete Person.</p>
<blockquote><p>&#8220;Viele Beschäftigungschancen&#8221;</p></blockquote>
<p>Die größten Beschäftigungschancen boten der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Energie- und Elektrotechnik mit über drei offenen Stellen pro Arbeitslosen. Auch regionale Differenzen sind deutlich spürbar. Insbesondere Baden-Württemberg, Bayern sowie Rheinland-Pfalz/Saarland boten in den <a title="Duales Studium: Unternehmen sponsern ihre High Potentials" href="http://karriere-einsichten.de/2014/12/duales-studium-unternehmen-sponsern-ihre-high-potentials/">Ingenieurberufen</a> attraktive Beschäftigungschancen.</p>
<h2 id="start-up-branche-in-berlin-zieht-nach">Start-Up-Branche in Berlin zieht nach</h2>
<p>Als einzige Region bundesweit bot Berlin/Brandenburg mit einem monatsdurchschnittlichen Verhältnis von 84 offenen Stellen je 100 Arbeitslose eine eher getrübte Perspektive in den Ingenieurberufen; in allen anderen Bundesländern übertraf die Zahl der offenen Stellen die Zahl der Arbeitslosen in den Ingenieurberufe. Start-Ups sind in Berlin besonders verbreitet, zum Beispiel der Werbevermarkter <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">plista</a>.</p>
<p>In der Stadt, die neben grosser Politik, Lobby-Organisationen und Firmenrepräsentanzen sonst keinen grossen Konzern beherbergt. Die vielen Kneipen und grossen Museen, Theater und Opern sorgen aber für eine hohe Lebensqualität. Und die Mieten? Noch einigermassen bezahlbar. Mit einer Kampagne holt Berlin auf, zieht nach. Es geht um die <a href="http://www.berlin-partner.de/standort-berlin/die-berlin-startup-unit/" target="_blank" rel="nofollow">Weiterentwicklung der Gründermetropole Berlin</a>.</p>
<p>Die Macher wollen bestehende Strukturen für Startups analysieren, Lücken aufdecken und neue Angebote erarbeiten. Je nach dem was die Startups brauchen, bieten die Initiatoren folgende Dienste an: Risikokapital (&#8220;Venture Capital&#8221;), Netzwerke für neue Kontakte &#8211; vor allem zu den zahlreichen Hochschulen der deutschen Hauptstadt, Expertenwissen für die Internationalisierung der eigenen Firma. Das sollte bald jedem Ingenieur in <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Berlin</a> einen Job geben. Schon mal drüber nachgedacht, dich selbstständig zu machen?</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jacob Lund/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=166600271&amp;src=id">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/arbeitslosenquote-vollbeschaeftigung-fuer-ingenieure/">Arbeitslosenquote: Vollbeschäftigung für Ingenieure</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Duales Studium: Unternehmen sponsern ihre High Potentials</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 06:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Duales Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zahlst noch Studiengebühren? In Baden-Württemberg wurden sie bereits wieder abgeschafft, im Ausland sind sie bereits an einer staatlichen Schule schnell im fünfstelligen Bereich. Viele Konzerne fördern ihre Top-Talente bereits während ihres&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/duales-studium-unternehmen-sponsern-ihre-high-potentials/">Duales Studium: Unternehmen sponsern ihre High Potentials</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zahlst-noch-studiengebuehren-in-baden-wuerttemberg-wurden-sie-bereits-wieder-abgeschafft-im-ausland-sind-sie-bereits-an-einer-staatlichen-schule-schnell-im-fuenfstelligen-bereich-viele-konzerne-foe">Zahlst noch Studiengebühren? In Baden-Württemberg wurden sie bereits wieder abgeschafft, im Ausland sind sie bereits an einer staatlichen Schule schnell im fünfstelligen Bereich. Viele Konzerne fördern ihre Top-Talente bereits während ihres Studiums. Finanziell und auch ein bisschen idell, ist dieses Engagement doch für beide Seiten nützlich. Wir haben uns im Frankfurter Raum bei Konzernen umgehört. Von SAP über K+S bis E&amp;Y&#8230;</h3>
<p><span id="more-2821"></span></p>
<p>Die Industrie ist bereit, Geld in die Hand zu nehmen, zum Beispiel in Form von Patenschaften für Studenten oder um Fonds aufzubauen, die jene Studenten unterstützen, bei denen finanzielle Hilfe notwendig ist. So sagte es der Ex-Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann.</p>
<p>Unternehmen wollen verstärkt sogenannte „Candidate Relationship Managements“ aufbauen, mit denen frühzeitig Kontakte zu Nachwuchskräften in der eigenen Firma gewonnen werden können. Bisher wurden Kontakte zu Studierenden über Workshops, Messen und Praktika geknüpft. Vereinzelte Firmen übernehmen bereits die zusätzliche Campus-Maut für ihre Mitarbeiter und solche, die es werden können.</p>
<h2 id="stipendium-statt-maut-500e-pro-semester-aufwaerts">Stipendium statt Maut: 500€ pro Semester aufwärts</h2>
<p>Seit dem Sommersemester 2007 zahlt der Autobauer Volkswagen rund 500 Studenten, die in dem Unternehmen parallel ihre Ausbildung absolvieren, die Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester. In diesem Jahr werden nach eigenen Angaben mehr als 250 hinzukommen. „Wer neben seinem Studium eine anspruchsvolle Ausbildung bei Volkswagen übernimmt, kann schon aus zeitlichen Gründen kein Geld für Studiengebühren hinzuverdienen“, erklärt Dr. Horst Neumann, Personalvorstand bei VW.</p>
<p>Die Studiengänge umfassen Fachrichtungen wie Maschinenbau, Fahrzeuginformatik, Betriebswirtschaft, Logistikmanagement, Materialwirtschaft, Technischer Vertrieb und Wirtschaftswissenschaften.</p>
<h2 id="talent-management-vom-nachwuchs">Talent Management vom Nachwuchs</h2>
<p>In Zeiten von zunehmendem <a title="Talentauswahl: Perlen finden statt Klone casten" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/talentauswahl-perlen-finden-statt-klone-casten/">Fachkräftemangel</a>, versuchen Unternehmen insbesondere im Ingenieursbereich, die Führungskräfte von morgen früh an sich zu binden. Besonders verbreitet sind Finanzhilfen für Studenten bei Unternehmen, die ihre praktische Ausbildung mit einem wissenschaftlichen Studium verbinden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir machen das gern&#8221;</p></blockquote>
<p>So auch beim Kasseler Düngemittelriese K+S, der bereits seit mehreren Jahren die Studiengebühren für die duale Ausbildung seiner Betriebswirte, Wirtschaftsinformatiker und Logistiker übernimmt.</p>
<p>&#8220;Wir machen das gern, weil gute Leute nun mal eine gute Ausbildung brauchen&#8221;, sagte Sprecher Ulrich Göbel.</p>
<h2 id="mindestens-drei-jahre-beim-unternehmen">Mindestens drei Jahre beim Unternehmen</h2>
<p>K+S will damit rechtzeitig genug qualifizierte und leistungsbereite Nachwuchskräfte mit ins Boot ziehen. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. „Deshalb sind wir auch bereit, den dafür erforderlichen Aufwand als Investition in die Zukunft zu übernehmen“, erklärt Göbel.</p>
<p>K+S verbindet die Finanzhilfe wie andere Firmen mit einer Bedingung: Die Studenten sollen nach dem Studium für drei Jahre beim Unternehmen arbeiten &#8211; ansonsten müssen sie die Förderung anteilig zurückzahlen. Bislang haben Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen eingeführt.</p>
<h2 id="geld-fuer-mensa-und-wohnheim-im-studium-danach-job-angebot">Geld für Mensa und Wohnheim im Studium, danach Job-Angebot</h2>
<p>Wenn Studierende durch Nebenjobs oder Werkverträge ihr Studium bezahlen, bleibt wenig Zeit zum Lernen beim Abstottern der Gebühren. Der Bundesverband der Deutschen Industrie befürwortet ein Sponsoring von Studierenden, die sich im Vorhinein bereits verpflichten, eine festgelegte Zeit im Unternehmen zu verbringen, dass das eigene Studium finanziell unterstützt. Das hat sich mittlerweile auch bei den sogenannten &#8220;Big Four&#8221; herumgesprochen, den Umsatz-stärksten Wirtschaftsprüfern in Deutschland: Deloitte, KPMG, PwC und Ernst &amp; Young.</p>
<p>Der duale Studentz bei E&amp;Y, in diesem Beispiel Sven, hat Aussicht auf eine Anstellung nach seinem Studium und das Unternehmen sichert sich Fachpersonal. Die Studiengebühren sind wie ein Vertrag zwischen Universität und Kunde, der für seine Ausbildung bezahlt was er bekommt.</p>
<p>„Ob die Studierenden das Geld von Dritten erhalten, liegt im Bereich ihrer persönlichen Entscheidungshoheit“, sagt Michael Schwarz, Pressesprecher der Universität Heidelberg. Auch der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen bietet seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, Ausbildung und Studium zu kombinieren.</p>
<h2 id="lebenslanges-lernen-auch-nach-uni-oder-berufsakademie">Lebenslanges Lernen &#8211; auch nach Uni oder Berufsakademie</h2>
<p>Die Übernahme von Studiengebühren außerhalb des Hauses ist derzeit jedoch wie beim Pharmahersteller Roche Diagnostics in Mannheim nicht geplant. Lediglich ein Abschluss an den kooperierenden Hochschulen in der Metropolregion Rhein-Neckar wird bislang finanziell gefördert. „Um ein <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">berufsbegleitendes Studium</a> außerhalb des Unternehmens zu ermöglichen, werden mit dem Mitarbeiter individuelle Vereinbarungen getroffen“, erklärt BASF-Pressesprecherin Andrea Hoffmann.</p>
<p>Bestandteil dieser Vereinbarung seien zum Beispiel eine Freistellung für Studienabschnitte oder ein Darlehen des Unternehmens.Workshops und Praktika im Ausland als AppetizerÄhnlich verhalten gibt man sich beim Softwarekonzern SAP in Walldorf, der bisher keine Studiengebühren seine SAP &#8220;FastTrack“-Kandidaten übernimmt. Statt eine Menge Geld für das ganze Studium auszugeben, will man hier lieber Studierende durch kostenlose Workshops oder die Vermittlung von Auslandspraktika anlocken, die wiederum großzügig honoriert werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Minerva Studio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=148789697&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/duales-studium-unternehmen-sponsern-ihre-high-potentials/">Duales Studium: Unternehmen sponsern ihre High Potentials</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufshaftpflicht für Kreative: Hauptsache versichert!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/12/berufshaftpflicht-fuer-kreative-hauptsache-versichert/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 07:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Schaden]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die private Haftpflicht-Versicherung hat fast jede(r), solltest du zumindest haben. Das ist so ähnlich wie die Impfung gegen Tetanus. Nicht alles brauchste, das aber schon! Aber eine Berufshaftpflicht? Ärzte haben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/berufshaftpflicht-fuer-kreative-hauptsache-versichert/">Berufshaftpflicht für Kreative: Hauptsache versichert!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-private-haftpflicht-versicherung-hat-fast-jeder-solltest-du-zumindest-haben-das-ist-so-aehnlich-wie-die-impfung-gegen-tetanus-nicht-alles-brauchste-das-aber-schon-aber-eine-berufshaftpflich">Die private Haftpflicht-Versicherung hat fast jede(r), solltest du zumindest haben. Das ist so ähnlich wie die Impfung gegen Tetanus. Nicht alles brauchste, das aber schon! Aber eine Berufshaftpflicht? Ärzte haben sie, Hebammen ebenso – jüngst wegen horrend gestiegenen Risikoprämien prominent in den Medien und auf der Strasse. Doch auch Kreative sollten über das Thema nachgedacht haben. Einige Beispiele…</h3>
<p><span id="more-6792"></span><br />
Manchem Journalist winkt durch kleinste Fehler bei der Recherche schnell eine Abmahnung samt fünfstelliger Schadenssume. Oder in Werbeagenturen, auch sie wollen spannde Geschichten erzählen und bewegen sich damit schnell an der Grenze zur Rufschädigung – findet zumindest der Anwalt beim Konkurrenzunternehmen. Hauptsache versichert! Finden zumindest <a title="Berufsunfähigkeit: Aus Schaden wirst du klug" href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/berufsunfahigkeit-aus-schaden-wirst-du-klug/">Versicherungen</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Jeden Tag eine neue Idee&#8221;</p></blockquote>
<p>Jeden Tag eine neue Idee liefern. Das klingt zunächst nach einer Traumvorstellung. Doch steht die Kreativbranche täglich vor großen Herausforderungen. Wann ist eine Idee gut genug? Ab wann ist die kreative Leistung ihr Geld wert? Was passiert, wenn der Kunde sich weigert, zu zahlen?</p>
<h2 id="fokus-auf-marketing-und-werbung">Fokus auf Marketing und Werbung</h2>
<p>Wir möchten potentielle Kunden aus Marketing und Werbung mit konkreten Risiken ihrer Branche konfrontieren – und der Frage, wie man sich davor schützen kann. Die Antwort interessiert Agenturen weltweit – und sicher auch Deine Leser. Darum haben wir Dir zur Orientierung spannende Informationen und Grafiken zusammengestellt. Alles rund ums Thema &#8220;Berufsrisiken der Marketing- und Werbebranche&#8221; und was man dagegen tun kann: Locker bleiben. Einfach absichern. Mit einer Berufshaftpflichtversicherung von Hiscox.</p>
<p>New Media und Social Networks prägen mittlerweile die Arbeit als Werbe- und Marketingexperte. Dabei bergen vor allem die stetige Flut an Neuerungen und die Reichweite der (Online)Maßnahmen Risiken. Aber auch in der klassischen Print- und Bewegtbildwerbung können <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Fehler </a>passieren.</p>
<p>Hiscox ist einer der Spezialversicherer, welcher auf eine langjährige Erfahrung im Medienbereich zurückgreifen kann. Mit einer Berufshaftpflichtversicherung von Hiscox sind Dienstleister aus Werbung, Marketing, Grafik und PR umfänglich versichert. Denn der Service geht weit über gesetzliche Schadenersatzansprüche hinaus. Mitversichert sind:</p>
<ul>
<li>Verletzung von Schutz- und Urheberrechten sowie Persönlichkeits- und Lizenzrechten</li>
<li>verschuldensunabhängige Haftung (durch Fehler Dritter)</li>
<li>verzögerte Leistungserbringung</li>
<li>Schäden durch Virenübertragung und Malware</li>
<li>Eigenschäden (durch fehlerhafte selbst hergestellte Druckunterlagen oder vergebliche Aufwendungen )</li>
<li>Schäden durch Diebstahl, Betrug, Untreue oder Unterschlagung seitens Ihrer Mitarbeiter</li>
</ul>
<p>Im Schadenfall betreuen ausgewiesene Branchenexperten von Hiscox umfassend. Das Ziel ist es zudem, den Schaden schnellstmöglich abzuwickeln, damit sich Marketing- und Werbeexperten unbefangen ihrem nächsten Projekt widmen können.</p>
<p>Ein falsches Update und sämtliche offene Daten, Kundendaten und Texte sind verschwunden. Datenverlust ist der Albtraum jeder Agentur. Der größte Albtraum ist allerdings der eigene Kunde. Und zwar wenn er sich weigert, Leistungen zu bezahlen.</p>
<p>Man könnte meinen, gerade ein Dienstleister der sich mit den Launen seiner Kunden genau auskennt wäre eher geneigt eine Versicherung dagegen abzuschließen. Doch aus einer telefonischen Umfrage von Hiscox zum Thema „Risikowahrnehmung und Absicherung bei Agenturen“ geht hervor, dass nur 33 % aller befragten Agenturen eine Vermögenshaftpflichtversicherung besitzen. Das betrifft vor allem die Agenturen, die in der Vergangenheit bereits mit einem Schadenfall konfrontiert wurden. Bei über der Hälfte der Klagen war der Kläger der eigene Kunde.</p>
<p>Da rücken selbst Risiken wie <a title="Netiquette für Nutzer" href="http://karriere-einsichten.de/redaktion/netiquette/">Urheberrechtsverletzungen</a> und Imageschäden in den Hintergrund. Doch mit neuer Technik folgen neue Risiken. Ein neues Risiko, das 48 % der Agenturen als größte Bedrohung der Gegenwart einschätzen ist die Cyberkriminalität. Paradoxerweise sind aktuell nur 7 % dagegen versichert. Erschreckende Zahlen, die wir korrigieren möchten, indem wir Marketing- und Werbeexperten zeigen, wie sie dem Schadenfall zuvorkommen.</p>
<h2 id="beispielhafte-schadenfaelle">Beispielhafte Schadenfälle</h2>
<p><strong>Kundenevent:</strong> Zu einer großen Produkteinführung lud ein Unternehmen zu einer Veranstaltung. Eine renommierte <a title="Handwerk eines Steinmetz: Viele Steine, wenig Brot" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Werbeagentur</a> wurde beauftragt Einladungen zu gestalten und zu drucken. Der Art-Director verwechselte dabei das Datum und am Veranstaltungstag erschienen keine Gäste. Die gesamte Veranstaltung musste daraufhin wiederholt und die Produkteinführung verschoben werden. Der Schaden betrug 350.000 €. Weitaus mehr, als der Kundenetat wert ist.</p>
<p><strong>Modenschau:</strong> Für eine aufwendige Modenschau eines Kunden visualisierte eine Agentur für neue Medien den Look. Zusätzlich wurde die Show mit Musik hinterlegt. Zu Werbezwecken wurden zahlreiche DVDs in den weltweiten Filialen des Kunden verbreitet, jedoch ohne die Musik vorher lizensiert und bezahlt zu haben. Der Musikverlag, dessen Werke verwendet wurden klagte daraufhin auf eine Nachzahlung der Titelrechte und auf <a title="Detektivarbeit: (K)eine Konjunktur für Hochstapler" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/detektivarbeit-keine-konjunktur-fuer-hochstapler/">Schadenersatz</a> aufgrund von Urheberrechtverletzung. Die Forderungen beliefen sich insgesamt auf einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=251251270&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/12/berufshaftpflicht-fuer-kreative-hauptsache-versichert/">Berufshaftpflicht für Kreative: Hauptsache versichert!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Das Bio-Büro: Mehr Nachhaltigkeit im Sortiment</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 00:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
		<category><![CDATA[Label]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterführung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Öko]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltig: Arbeitsschutz ist rechtlich geregelt. Doch es liegt am einzelnen Unternehmen, mehr für den Umweltschutz auszugeben und soziale Standards zu setzen. Dabei entscheidet nicht nur das Gütesiegel auf dem Produkt.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">Das Bio-Büro: Mehr Nachhaltigkeit im Sortiment</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nachhaltig-arbeitsschutz-ist-rechtlich-geregelt-doch-es-liegt-am-einzelnen-unternehmen-mehr-fuer-den-umweltschutz-auszugeben-und-soziale-standards-zu-setzen-dabei-entscheidet-nicht-nur-das-guetesi">Nachhaltig: Arbeitsschutz ist rechtlich geregelt. Doch es liegt am einzelnen Unternehmen, mehr für den Umweltschutz auszugeben und soziale Standards zu setzen. Dabei entscheidet nicht nur das Gütesiegel auf dem Produkt. Kunden ist zunehmend wichtig, wie der Verkäufer mit seinen eigenen Mitarbeiter umgeht. Wir berichten über ein neues Pilotprojekt, den Lieferanten-Ehrenkodex&#8230;</h3>
<p><span id="more-6782"></span></p>
<p>Es geht um nichts geringeres als die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards. Ziel ist es, den Code of Coduct bis Ende 2014 bei allen Lieferanten zu implementieren. Es gibt viele gute Gründe für ein Unternehmen, sein Handeln nach den Prinzipien der <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Nachhaltigkeit</a> auszurichten: ökologische, soziale ebenso wie ökonomische.</p>
<p>Der politische Trend bei diesem Thema geht in eine eindeutige Richtung: Im Januar 2014 durch die EU beschlossene neue Richtlinien erlauben bzw. empfehlen bei öffentlichen Auftragsvergaben Betriebe zu bevorzugen, die sozialverantwortlich und umweltbewusst hergestellte Güter anbieten. Auch von Seiten vieler Kunden und Stakeholder steigt das Interesse an einer <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">nachhaltigen Wertschöpfungskette</a>.</p>
<h2 id="interviews-mit-stakeholdern">Interviews mit Stakeholdern</h2>
<p>Einer der Hauptgründe bei <a href="http://www.kaiserkraft.de/" target="_blank">KAISER+KRAFT</a>, die zum Start des „<a href="http://www.kaiserkraft.de/ueber-uns/presse/2014/neuer-lieferanten-kodex/" target="_blank">Lieferantenbewertungsprogramms Nachhaltigkeit</a>“ führten, waren Erkenntnisse aus zuvor stattgefundenen Marktanalysen und Gesprächen mit <a title="Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Stakeholdern</a>. „KAISER+KRAFT hat mit der Umsetzung dieses Projekts auf die Kundenanforderung reagiert, die Lieferkette aktiv zu managen und Transparenz über die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zu schaffen“, erklärt Georg Welte, Projektmanager Corporate Internal Audit and Consulting vom Mutterkonzern TAKKT.</p>
<blockquote><p>&#8220;VorbildER für uns&#8221;</p></blockquote>
<p>Für das Versandhaus ist es wichtig einen eigenen Weg zu gehen. Zu Anfang des Projekts wurde eine Nachhaltigkeitsanalyse der gesamten Wertschöpfungskette im Unternehmen durchgeführt. „Es gab keine konkreten Firmen als Vorbilder für uns in diesem Projekt. Vielmehr geht es darum, international anerkannte Standards bei Umweltschutz und sozialen Themen in der gesamten Lieferkette zu implementieren und die Einhaltung zu überwachen. Gleichzeitig sollen Verbesserungspotenziale gemeinsam mit den Lieferanten identifiziert und Maßnahmenpläne verabschiedet werden“, führt Georg Welte weiter aus.</p>
<h2 id="bio-moebel-auch-fuer-oekofans-und-sozis">Bio-Möbel? Auch für Ökofans und Sozis</h2>
<p>Für die Durchführung der „Nachhaltigkeits-Checks“ entschied man sich bei KAISER+KRAFT für die externe Unterstützung durch Spezialisten wie beispielsweise die französische Firma EcoVadis. Der Anbieter stellt zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Lieferanten eine plattformbasierte IT-Lösung bereit. Mittels Online-Fragebögen, die sich an Standards orientieren, wurden insgesamt 21 Kategorien aus den Bereichen Ökologie, Soziales und Geschäftsgebaren abgefragt.</p>
<p>Zusätzlich zu den ausgefüllten Fragebögen hatten die teilnehmenden Lieferanten die Möglichkeit, weitere Dokumente, wie beispielsweise Zertifikate, auf die Plattform hochzuladen. Die bereitgestellten Self-Assessment-Daten wurden analysiert, ausgewertet und der Firma als standardisierter Score pro Lieferant zur Verfügung gestellt.</p>
<h2 id="verhaltenswechsel-code-of-conduct">Verhaltenswechsel: &#8220;Code of Conduct&#8221;</h2>
<p>Das Pilotprojekt wurde von allen Beteiligten positiv bewertet. So zeigte sich, dass einige Lieferanten beim Thema Nachhaltigkeit in ihrer Branche bereits führend waren. Mittelfristig sollen alle Lieferanten mit wesentlichem Einkaufsvolumen in das Self-Assessment aufgenommen werden.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Ergebnis dieses Pilotprojekts ist ein neu geschaffener Verhaltenskodex („Code of Conduct“): eine Vereinbarung, welche die für KAISER+KRAFT wichtigsten Nachhaltigkeitsprinzipien wie beispielsweise die Schaffung von fairen Beschäftigungsverhältnissen sowie die Förderung des <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Umweltschutzes</a>, rechtlich verbindlich auflistet. Sämtliche Lieferanten von KAISER+KRAFT sollen den Code of Conduct bis Ende 2014 unterschreiben.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Mit freundlicher Unterstützung von der KAISER+KRAFT GmbH</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-234372361.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">Das Bio-Büro: Mehr Nachhaltigkeit im Sortiment</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Ghostwriting: Schreibst deine Bewerbung (wieder) selbst?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/11/ghostwriting-warum-und-warum-nicht-gedanken-einer-bewerberin/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2014 19:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ghostwriter]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder Star hat ihn, Hinz und Kunz aus Pusemuckel vielleicht bald auch: einen Ghostwriter. Versprochen werden dir individuelle Bewerbungen vom Profi. Das spart viel Zeit und Arbeit. Karriereberater schimpfen über&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/ghostwriting-warum-und-warum-nicht-gedanken-einer-bewerberin/">Ghostwriting: Schreibst deine Bewerbung (wieder) selbst?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jeder-star-hat-ihn-hinz-und-kunz-aus-pusemuckel-vielleicht-bald-auch-einen-ghostwriter-versprochen-werden-dir-individuelle-bewerbungen-vom-profi-das-spart-viel-zeit-und-arbeit-karriereberater-sch">Jeder Star hat ihn, Hinz und Kunz aus Pusemuckel vielleicht bald auch: einen Ghostwriter. Versprochen werden dir individuelle Bewerbungen vom Profi. Das spart viel Zeit und Arbeit. Karriereberater schimpfen über diese fremdgeschriebenen Bewerbungen. Wann schadet dieser Service dem Bewerber, wo ist er doch nützlich? Gedanken einer Bewerberin. Von Leonie Schultenheim&#8230;</h3>
<p><span id="more-6772"></span></p>
<p>Wo liegen wirklich die Probleme mit der Bewerbung, dass es mittlerweile Services gibt, die anbieten diese gegen Bezahlung zu schreiben? Zum einen wäre da das Problem mit der Zeit. Wir leben nicht nur, um Bewerbungen zu schreiben. Das Studium, die Ausbildung, der Haushalt, der jetzige Beruf – Vieles hält uns dabei auf, uns ausgiebig mit der Bewerbung zu befassen.</p>
<p>Empfohlen wird schließlich ordentlich zu recherchieren, damit die Bewerbung überhaupt eine Chance hat. Recherchiert wird unter anderem nach gemeinsamen Werten mit dem Unternehmen, die geschickt in das Anschreiben eingearbeitet werden und danach wie der Personalentscheider tickt.</p>
<h2 id="ausgangsituation-die-bewerbung">Ausgangsituation: Die Bewerbung</h2>
<p>Zur Formulierung des Anschreibens. Wie gut muss mein <a title="Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Anschreiben</a> wirklich sein? Geht es wirklich um die „perfekte Bewerbung“? Nicht alle Bewerber sind begnadete Schreiber. Einige haben schon lange vergessen, wie das mit der Bewerbung nochmal ging. Auch ist es vielen unangenehm, sich selbst zu verkaufen. Dass sich Bewerber unter Wert verkaufen, kann an meiner eigenen Erfahrung bestätigen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vermarkte dich selbst, aber wie?&#8221;</p></blockquote>
<p>Natürlich ist das Selbstmarketing gerade im <a title="Kleidung: Konservativ ins Vorstellungsgespräch" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">Vorstellungsgespräch</a> ein noch größeres Problem, welches sich selbst durch eine wirklich gut geschriebene Bewerbung nicht lösen lässt. Wäre also ein komplettes Coaching an dieser Stelle angebracht?</p>
<p>Und zu guter Letzt: Uns überfordert die wahnsinnige Informationsflut im Internet dazu, was unsere <a title="Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Bewerbung</a> wirklich erfolgreich macht. Quadratische Mappen, das perfekte Bewerbungsfoto, ein tolles Design &#8211; es gibt viele Tipps zu Form, Farbe und Inhalt. Alles zu verinnerlichen macht uns zu Bewerbungsexperten – meistens ist das jedoch gar nicht unser Job. Warum muss ich erst ein Bewerbungsexperte werden, um an einen Job zu kommen, der damit rein gar nichts zu tun hat? Muss ich das überhaupt?</p>
<h2 id="was-sagen-karriereberater">Was sagen Karriereberater?</h2>
<p>Diese möchten einen natürlich gerne coachen – welchen <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Karriereweg</a> schlage ich ein? Was sind meine Stärken und Schwächen? Wie und wo bewerbe ich mich? Sich über die Kosten einer geschriebenen Bewerbung zu beschweren würden Karriereberater nicht wagen, denn die Kosten für ihren Service sind um ein vielfaches höher.</p>
<p>Hier wird einem jedoch etwas ganz anderes angeboten, als eine geschriebene Bewerbung. Es wird auch nicht die eigene Eloquenz trainiert oder intensives Schreibtraining betrieben. Im Grunde, und das sehe ich so, müssten sich die Karriereberater keine Sorgen machen, dass Bewerbungsschreiber ihnen die Kunden nehmen, denn es geht hier um verschiedene Probleme. Warum aber regen sich Erstere über das Fremdschreiben auf?</p>
<ol>
<li>Man müsse sich Zeit für eine Bewerbung nehmen – diese Aufgabe kann man nicht delegieren, so ist der Tenor der Karriereberater. Sich selbst mit der Bewerbung auseinander zu setzen sei der erste Schritt dahin, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.</li>
<li>Jemand, der einen nicht so gut kennt wie man selbst, könne nicht wahrhaftig die eigene Motivation herausstellen; könne nicht die eigene Persönlichkeit wiedergeben.</li>
<li>Die Personalentscheider würden an dieser Stelle hinters Licht geführt; erwarteten möglicherweise mehr vom Bewerber, als dieser in einem Vorstellungsgespräch beweisen kann. Handelt es sich hier etwa um eine Form des Betruges?</li>
</ol>
<p>Dabei gehen die Berater allerdings davon aus, dass ein Bewerbungsservice einfach nur schreibt, sich die Unterlagen des Bewerbers nur sporadisch durchschaut, sich nicht die Stellenanzeige durchliest oder zum Unternehmen recherchiert, sich nicht die Wünsche des Kunden anhört.</p>
<p>Dann aber frage ich: Ist das so? Gibt es nicht auch einen Service, der anbietet auf mich und meine Motivation einzugehen? Hier wird geradezu postuliert, dass alle Ghostwriter gleich sind – aber ist das wirklich der Fall? Vor kurzem ist ein <a href="http://www.testsieger-berichte.de/2014/11/05/bewerbungsservice-test/">Testbericht</a> erschienen, der Bewerbungsservices getestet hat. Karrieberater haben dazu meist eine klare Meinung: „<a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/10/ghostwriting-verdacht-ist-eine-fremdverfasste-bewerbung-ein-plagiat/">Plagiate</a>“ und warnen Bewerber davor, diesen Service zu nutzen.</p>
<p>An dieser Stelle muss einem Bewerber doch auch klar sein, dass das Bewerbungsschreiben ganz ohne Vorleistung nichts werden kann. Man sollte sich Gedanken über die eigene Motivation machen, die bereits mit dem Lesen einer Stellenausschreibung entfacht wird: „tolles Unternehmen, spannende Aufgaben, dort möchte ich arbeiten!“. Wer dem Ghostwriter die eigenen Stärken kommuniziert, der kann davon nur profitieren, insofern dieser darauf eingeht.</p>
<p>Dennoch ist man einem Dienstleister zunächst abgeneigt. Warum? Berichte über <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/ghostwriter-doktorarbeiten-fuer-intellektuelle-nieten-a-883008.html" target="_blank">illegales Ghostwriting</a> bei Doktorarbeiten hat dem „Schreiben lassen“ einen schlechten Beigeschmack gegeben. Zudem erfordert es sehr viel Vertrauen, sensitive Daten wie Stärken und Schwächen, Adresse und Berufswunsch an einen Dienstleister weiter zu geben. Datenklau und illegaler Verkauf verunsichern den Konsumenten, nicht nur was diesen Service angeht. Außerdem: Was passiert, wenn mir die Bewerbung am Ende nicht gefällt? Schaffe ich es damit tatsächlich in das Vorstellungsgespräch? Ein Bewerber wittert hier zunächst Betrug, vor allem, da es um Geld geht.</p>
<h2 id="ghostwriting-schaedlich-oder-nuetzlich">Ghostwriting &#8211; schädlich oder nützlich?</h2>
<p>Meine Antwort: Das kommt auf den Schreiber bzw. den Service an. Wenn mir ein Schreiber anbietet mich in einem Maße miteinzubeziehen, dass die Bewerbung meine Persönlichkeit wiederspiegelt; wenn er sich Zeit nimmt meine Gemeinsamkeiten mit dem Unternehmen zu recherchieren und meine Motivation wissen möchte, dann kann ein Schreiber mir helfen.</p>
<p>Vor allem wird auch denjenigen geholfen, die keine Zeit oder keine Ahnung mehr vom Schreiben einer Bewerbung haben sowie denen, die frustriert nach Formulierungen suchen. Ein Schreiber der schon einige Zeit im Geschäft ist und hunderte <a href="http://karriere-einsichten.de/2016/09/bewerbung-um-traumjob-so-wirds-bei-euch-kein-desaster/">Bewerbungen geschrieben</a> hat könnte mir auch Beratung zu Design und Form anbieten und zu Dingen, die dem normalen Bewerber mangels Erfahrung verborgen bleiben. Zudem muss mir ein seriöser Service Datenschutz und Vertraulichkeit versichern können. Dann könnte ich sagen: „Nützliche Dienstleistung“.</p>
<p>Ein Schreiber kann mir jedoch kein <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/" target="_blank">Karrierecoaching</a> anbieten oder sonstige weitergehende Beratung, wenn es nicht seinen Fachbereich betrifft. Wer also nicht an der Bewerbung, sondern an sich selbst, seinen Stärken Schwächen und Zukunftsvisionen scheitert, der sollte eher über ein Karrierecoaching nachdenken.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: dotshock/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-245812321.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/ghostwriting-warum-und-warum-nicht-gedanken-einer-bewerberin/">Ghostwriting: Schreibst deine Bewerbung (wieder) selbst?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Begeisterungsfähigkeit: Endlich läuft der Laden</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2014 07:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht erfolgreiche Menschen erfolgreich? Seminare und schlaue Bücher gibt&#8217;s dazu genug. Doch was ist deren Kern? Wolfgang Allgäuer wagt deren Zusammenfassung in vier Akten&#8230; Irgendwann machte ich eine faszinierende&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-macht-erfolgreiche-menschen-erfolgreich-seminare-und-schlaue-buecher-gibts-dazu-genug-doch-was-ist-deren-kern-wolfgang-allgaeuer-wagt-deren-zusammenfassung-in-vier-akten">Was macht erfolgreiche Menschen erfolgreich? Seminare und schlaue Bücher gibt&#8217;s dazu genug. Doch was ist deren Kern? Wolfgang Allgäuer wagt deren Zusammenfassung in vier Akten&#8230;</h3>
<p><span id="more-6719"></span><br />
Irgendwann machte ich eine faszinierende Entdeckung: Die außergewöhnlich Erfolgreichen waren stets Menschen mit großer, enthusiastischer Begeisterung. Ich sah ein Leuchten in ihren Augen. Mir fiel auf, wie sehr ihr Leben von Klarheit und Konsequenz geprägt war. Innere Kraft, Lebendigkeit und Freude waren eindeutig ein Grund dafür, warum ihr Laden lief.</p>
<p>Mittlerweile habe ich Hunderte Bücher über Erfolgsprinzipien gelesen und Dutzende Seminare besucht. Immer wieder hat sich meine Beobachtung bestätigt: Außergewöhnliche Erfolge, exzellente Ergebnisse, wahre Spitzenleistungen kommen nie ohne <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Begeisterung</a> zustande. Das Feuer der Begeisterung ist ein ganz besonderer Antrieb. Die Begeisterung macht den Unterschied zwischen erfolgreichen Menschen und sehr erfolgreichen Menschen, zwischen erfolgreichen Unternehmern und sehr erfolgreichen Unternehmern.</p>
<h2 id="erfolg-durch-begeisterung">Erfolg durch Begeisterung</h2>
<p>Na gut, sagen Sie jetzt vielleicht. Dieses Buch propagiert also Erfolg durch Begeisterung. Und wie bitte soll diese Begeisterung zustande kommen? Eines verrate ich Ihnen gleich: Durch Laufen auf heißen Kohlen oder durch gemeinsames Hüpfen und Klatschen in einer Kongresshalle entsteht keine Begeisterung. Begeisterung kommt von innen. Von tief innen. Leider blicken zu wenige Menschen wirklich in sich hinein. Sie hören nicht auf ihre innere Stimme, sondern sie suchen außerhalb nach <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivation</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Bedürfnisse, mehr als Goodies&#8221;</p></blockquote>
<p>Lauter äußere Dinge sollen Menschen heute motivieren: größerer Geschäftswagen, Traumreise, Leben in einem anderen Land, bessere Branche, einmalige Produkte, nettere Mitarbeiter, billigere Einkaufspreise, mehr Geld, ein anderer Partner und so weiter. All dies kann aber nur kurzfristig befriedigen. Unsere wahren, echten, innersten <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Bedürfnisse</a> werden nicht gestillt. Unser Laden läuft nicht. Alles bleibt zäh<br />
und schleppt sich dahin. Es gibt viele Konflikte und dauernd Ärger.</p>
<p>Es ist für jeden möglich, das Feuer der Begeisterung zu entzünden. Die Feuerstelle und das Brennmaterial sind längst da. Alles, was fehlt, ist ein Zündfunke an der richtigen Stelle. Der Weg zur Begeisterung führt nach innen! Viele suchen überall, nur dort nicht.</p>
<h2 id="erfolg-fuer-die-firma-und-dich-selbst">Erfolg für die Firma &#8211; und dich selbst?</h2>
<p>In diesem Buch geht es um persönlichen Erfolg und um Unternehmenserfolg. Ich trenne beides nicht. Entscheidend für ein sehr erfolgreiches Unternehmen ist immer die Persönlichkeit des Unternehmers. Bei den kleinen und mittelständigen Unternehmen (KMU) ist das fast ausschließlich so. Natürlich sind Dinge wie Businessplan, Marketing, Strategie, <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Mitarbeiterführung</a> und Management wichtig. Aber entscheidend ist die Persönlichkeit des Unternehmers.</p>
<p>Übrigens: Unternehmer sind für mich auch Selbstständige, Freiberufler und diejenigen, die innerhalb einer Organisation ihren eigenen Bereich selbstständig leiten. An sie alle richte ich mich in diesem Buch. Denn hier überall kommt es entscheidend darauf an, was im einzelnen Menschen innerlich vorgeht. Haben Sie den Mut, nach innen zu schauen?</p>
<p>Wie dieses Buch funktioniert? Sie halten kein reines Lesebuch in Händen, sondern in erster Linie ein Übungsbuch. Ich möchte Sie ermutigen, dieses Buch nicht nur zu lesen, sondern vor allem sämtliche Übungen darin zu machen. Dann wird dieses Buch eine große Wirkung in Ihrem Leben entfalten. Mit den Übungen kommen Sie weiter!</p>
<p><figure id="attachment_6720" aria-describedby="caption-attachment-6720" style="width: 147px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/328005561X?creativeASIN=328005561X&amp;linkCode=w00&amp;linkId=M7OIMMT6JAOLTWOE&amp;ref_=as_sl_pc_tf_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6720 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/10/endlich_laeuft_der_laden.jpg"  width="147"  height="212" ></a><figcaption id="caption-attachment-6720" class="wp-caption-text">Und, läuft dein Laden auch? Wünscht sich wohl jeder, das Buch klärt auf. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/328005561X?creativeASIN=328005561X&amp;linkCode=w00&amp;linkId=M7OIMMT6JAOLTWOE&amp;ref_=as_sl_pc_tf_til&amp;tag=karrieeinsic-21">Hier kaufen</a>&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Schauen Sie sich auch immer wieder das an, was Sie erarbeitet und notiert haben. Unterstreichen Sie die für Sie wichtigen Stellen. Ich behaupte nicht, mit diesem Buch das Rad neu erfunden zu haben. Mir geht es darum, Ihnen zeitlose, mehrfach erprobte Prinzipien an die Hand zu geben. Sie sollen Ihnen helfen, Ihr ganzes Potenzial zu entdecken, Ihre ersehnten Ziele zu erreichen und vor allem Ihre Lebensaufgabe, Ihre Mission und Vision, zu verwirklichen.</p>
<p>Jedes Kapitel beginnt mit einer Geschichte, die sich durch das ganze Buch fortsetzt. Sie lernen den Unternehmer Simon Thaler und seinen Coach Manfred Brenner kennen. Diese kleine Geschichte habe ich mir ausgedacht, um noch ein wenig anschaulicher zu machen, wie die Themen der einzelnen Kapitel im Alltag verwurzelt sind. Die Geschichte soll Sie jeweils ein wenig auf das Thema des einzelnen Kapitels einstimmen.</p>
<p>Insgesamt besteht das Buch aus vier Teilen:</p>
<p><strong>Teil I: Die Feuerstelle</strong></p>
<p>Hier schaffen wir Platz für Ihre Begeisterung. Mit einigen falschen Annahmen über Motivation und Selbstmotivation möchte ich gerne aufräumen. So entsteht Raum für neue Gedanken.</p>
<p><strong>Teil II: Das Brennmaterial</strong></p>
<p>Jetzt geht es um Ihre Ressourcen. Sie entdecken fünf Ressourcen, fünf »Holzscheite« als Grundlage für Ihre Ziele, Ihre Mission und Ihre Vision. Hier geht es los mit intensiven Übungen. Dazu können Sie auch kostenlos Übungsblätter von meiner Website herunterladen.</p>
<p><strong>Teil III: Der Zündfunke</strong></p>
<p>Ihre Ziele, Ihre Mission und Ihre Vision sind wie ein Zündfunke, der das Feuer Ihrer Begeisterung entfacht. Welche großen Ziele wollen und können Sie erreichen? Wofür möchten Sie Ihre Lebenszeit sinnvoll einsetzen? Was ist Ihr Bild von einer positiven Zukunft? Sobald das klar ist, beginnt das Feuer zu brennen.</p>
<p><strong>Teil IV: Das Feuer</strong></p>
<p>Im letzten Teil des Buchs geht es darum, das Feuer der inneren Begeisterung zu pflegen und dauerhaft zu erhalten. Beschäftigen Sie sich mit der Kraft Ihres Unterbewusstseins. Handeln Sie im Business überlegt. Und gehen Sie vor allem »Feuerlöschern« aus dem Weg, die Ihren Erfolg sabotieren.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-283766747.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/begeisterung-endlich-laeuft-der-laden/">Begeisterungsfähigkeit: Endlich läuft der Laden</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Stressausgleich: 5 Tipps für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 09:42:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsatmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Morgens mit einem Lächeln zur Arbeit spazieren statt (wie so oft) müde ins Büro zu schlurfen und ja keine gute Laune verbreiten? Es geht auch anders, wie eine Umfrage zu&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Stressausgleich: 5 Tipps für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="morgens-mit-einem-laecheln-zur-arbeit-spazieren-statt-wie-so-oft-muede-ins-buero-zu-schlurfen-und-ja-keine-gute-laune-verbreiten-es-geht-auch-anders-wie-eine-umfrage-zu-unseren-psychischen-ressour">Morgens mit einem Lächeln zur Arbeit spazieren statt (wie so oft) müde ins Büro zu schlurfen und ja keine gute Laune verbreiten? Es geht auch anders, wie eine Umfrage zu unseren psychischen Ressourcen bei der Arbeit herausgefunden haben will. Demnach sind wir neugierig, doch das Geniessen müssen wir noch lernen. Wie&#8217;s geht? Ilona Bürgel verrät&#8217;s&#8230;</h3>
<p><span id="more-6722"></span></p>
<p>Die Zukunft der Arbeit stellt uns vor neue Herausforderungen: <a title="Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Flexibilität</a>, <a title="Zeitmanagement: Kirche ohne Papst" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Selbstorganisation</a> und ständige <a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterentwicklung</a> sind gefragt. Statt Mitarbeiter zu immer höheren Höchstleistungen „motivieren“ zu wollen, sollten Unternehmen besser Rahmenbedingungen für mehr Wohlbefinden bei der Arbeit schaffen, ist Ilona Bürgel überzeugt. „Engagiert, leistungs- und lernfähig bis ins hohe Alter zu sein, das ist in unserer Anstrengungskultur kaum zu schaffen“, unterstreicht die Dresdner Psychologin und plädiert für eine Konzentration auf psychische Ressourcen und mehr Genuss bei der Arbeit</p>
<p>In Zusammenarbeit mit FOCUS Online hat Ilona Bürgel die bislang größte Onlineumfrage zum Thema gestartet. 1270 Leserinnen und Leser nahmen teil und wurden nach ihren psychischen Ressourcen bei der Arbeit befragt. 700 Klicks hatte die Umfrage bereits am ersten Tag, für Bürgel ein klares Zeichen dafür, „wie wichtig das Thema vielen Menschen geworden ist“.</p>
<p>Als klare Spitzenreiter gingen Neugier (Platz 1) und Freundlichkeit (Platz 2) aus der Onlinebefragung hervor. Am unteren Ende der Liste rangierten Dankbarkeit und Genussfähigkeit. „Nach Jahren der <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Überforderung</a> scheinen wir uns Genuss bei der Arbeit kaum mehr vorstellen zu können“, so das Fazit der Expertin: „Dabei wird es genau darauf in den kommenden Jahren ankommen.“</p>
<h2 id="wohlbefinden-steigert-produktivitaet">Wohlbefinden steigert Produktivität</h2>
<p>Denn entscheidend für eine gute Vorbereitung auf die künftige Arbeitswelt werde es sein, so Bürgel, die Themen <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Nachhaltigkeit</a> und Postwachstumsgesellschaft zu bearbeiten und dabei sowohl Sinn- als auch Genussfragen zu betrachten. „Genuss, also die Fähigkeit, sich an dem zu erfreuen, was vorhanden ist oder gerade geschieht, ist die zentrale Ressource“, betont die Expertin.</p>
<ol>
<li>Erstens, weil sie gerade in Zeiten der Instabilität, von Stagnation oder dem Ausbleiben des oft überschätzten Wachstums unser Wohlbefinden sichert.</li>
<li>Zweitens, weil sie uns aus dem Hamsterrad des vorwiegend an Quantität orientiertem Höher-Schneller-Weiter hin zu mehr Lebens- und Arbeitsqualität führt.</li>
<li>Und drittens, weil sie sofort wohltuend wirkt und dadurch Produktivität und Leistungsfähigkeit steigert.</li>
</ol>
<p>„Um Wellness geht es dabei nicht“, betont die Psychologin, „sondern um Existenzielles.“ Wer gut für sich selbst sorgt und seine psychischen Ressourcen nutzt, könne enorm profitieren. Und damit Mitarbeiter mehr Genuss bei der Arbeit empfinden, müssten Büros nicht zu Wellnessoasen gemacht werden. Es reiche durchaus, Mitarbeiter zu mehr Selbstfürsorge und einem gesunden Einsatz ihrer psychischen Ressourcen zu ermutigen.</p>
<h2 id="mit-schnupfen-ins-buero-noe">Mit Schnupfen ins Büro? Nö!</h2>
<p>„Kommt ein Mitarbeiter schwer erkältet ins Büro, verdient das keine Anerkennung. Im Gegenteil. Nicht nur, dass er sich selbst schadet und ohnehin nicht leistungsfähig ist, er wird voraussichtlich auch noch Kollegen anstecken und damit dem Unternehmen mehr schaden als nützen“, erläutert die Expertin ihr Credo an einem konkreten Bespiel.</p>
<blockquote><p>&#8220;Humankapital, Hauptsache produktiv?&#8221;</p></blockquote>
<p>Erst in den 1950er bis 1970er Jahren begann die Wirtschaftswissenschaft, sich mit dem „<a title="Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">Humankapital</a>“ als Produktivitätsfaktor zu beschäftigen. Der Fokus lag dabei auf dem Wissen und der Ausbildung der Mitarbeiter. In der psychologischen oder auch soziologischen Betrachtung von Ressourcen geht es heute um Talente, Charaktereigenschaften, geistige Haltung und Gesundheit.</p>
<p>Um die Jahrtausendwende begann die Positive Psychologie als Wissenschaft eines gelingenden Lebens, sich mit Charakterstärken und deren Potenzial als Ressource zu beschäftigen. „Die besten psychischen Ressourcen für die Arbeit sind das von Fred Luthans definierte psychologische Kapital: Hoffnung, Optimismus, Resilienz, Selbstwirksamkeit“, unterstreicht Ilona Bürgel.</p>
<h2 id="mitarbeiter-staerken-und-vorbild-sein">Mitarbeiter stärken und Vorbild sein</h2>
<p>Zahlreiche Untersuchungen haben die beeindruckenden Auswirkungen nachgewiesen: Gesundheit, Arbeitszufriedenheit, Engagement und Servicequalität, Einzelleistung und Teamleistung verbessern sich. Die Produktivität steigt und – für die Zukunft der Unternehmen besonders wichtig – die Verbundenheit mit dem Unternehmen wächst. „Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Führungskräfte selbst den bewussten Umgang mit psychologischem Kapital vorleben“, so die Psychologin: „Dadurch stärken sie die Mitarbeiter und sind zugleich <a title="Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff &amp; Co.KG" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Vorbild</a>.&#8221;</p>
<p><figure id="attachment_9384" aria-describedby="caption-attachment-9384" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9384"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/11/51e4BsbRCfL-244x400.jpg"  alt="Arbeit, mehr als der reine Broterwerb. Wie's auch Spaß macht? Buch kaufen..."  width="160"  height="262"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/11/51e4BsbRCfL-244x400.jpg 244w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/11/51e4BsbRCfL-256x420.jpg 256w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/11/51e4BsbRCfL.jpg 305w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9384" class="wp-caption-text">Arbeit, mehr als der reine Broterwerb. Wie&#8217;s auch Spaß macht? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Seitdem sich die Psychologin mit dem Thema Genuss bei der Arbeit befasst, hat sie keine Gelegenheit ungenutzt gelassen, Menschen nach ihren psychischen Ressourcen im Job zu befragen. Die FOCUS Online-Umfrage bestätigte ihre Erfahrungen: Nach Favoriten gefragt, wurden von den meisten Teilnehmern gleich vier oder fünf <a title="Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Ressourcen</a> angekreuzt. „Wir haben so viele Ressourcen, dass wir uns gar nicht entscheiden können, was uns wichtig ist. Aber an Genuss denken wir zuletzt“, ist die FOCUS-Kolumnistin überzeugt: „Genuss verbinden wir mit Schokolade, Wein oder einem guten Essen. Doch im Zusammenhang mit Arbeit trauen wir uns daran kaum zu denken.“</p>
<p>Damit wir auch morgen noch genauso gut und gerne arbeiten wie heute, empfiehlt uns die gefragte Referentin und Buchautorin, heute bereits vorzusorgen: „ Nur wenn es uns gut geht, können wir Top-Leistung erbringen.“ Genuss bei der Arbeit, ist Ilona Bürgel überzeugt, kann jeder lernen. Viele müssten ihn gar nur wiederentdecken.</p>
<h2 id="5-tipps-fuer-mehr-wohlbefinden-am-arbeitsplatz">5 Tipps für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz</h2>
<ol>
<li><strong>Entdecken Sie neu, wie gut Ihr Job ist.</strong> „Tatsächlich scheint der gleiche Kuchen beim zehnten Mal lange nicht mehr so gut zu schmecken wie beim ersten“, erläutert die Expertin ihr Credo. Wir übersehen deshalb auch bei der Arbeit gern, wie viel Gutes und Wertvolles wir haben, weil es ganz selbstverständlich geworden ist.</li>
<li><strong>Konzentrieren Sie sich auf Stärken – Ihre und die der anderen.</strong> „Wer seine Stärken bei der Arbeit nutzt, ist sechs Mal häufiger engagiert und hat 40 Stunden Spaß“, weiß die Psychologin: Wer die eigenen Stärken nicht nutzt, brenne aber schon nach 20 Stunden aus, ganz egal, wie anstrengend die Arbeit ist.</li>
<li><strong>Sehen Sie (Ihre) Erfolge.</strong> Teambesprechungen, das Abendessen oder unsere Reflexion über den vergangenen Arbeitstag sollten wir mit den Dingen beginnen, die heute gelungen sind oder die uns gefreut haben.</li>
<li><strong>Prüfen Sie Ihre Motivation.</strong> „Genussarbeiter“ sind nur halb so häufig ausgebrannt wie „Broterwerbsarbeiter“. „Der Schalter liegt in unserem Kopf“, so Bürgel: „Wir müssen ihn nur umlegen.“</li>
<li><strong>Nutzen Sie die Genussformel 3: 1.</strong> Wer sich einmal ärgert, sollte sich zum Ausgleich dreimal freuen, haben Wissenschaftler herausgefunden. Dies klingt anstrengender als es ist, denn unser Leben ist ja voll von schönen Dingen. Wir schätzen sie oft nur nicht.</li>
</ol>
<h2 id="mehr-gluecksmomente-im-job">Mehr Glücksmomente, im Job!</h2>
<p>Immer höher, schneller, weiter und dabei immer attraktiver, fitter, positiver: Die Ansprüche, die an uns gestellt werden und die wir immer mehr auch an uns selber stellen, sind kaum noch zu erfüllen. Der Druck – sowohl privat als auch beruflich – steigt unaufhaltsam an.</p>
<p>Als Hauptstressor nehmen wir unsere Arbeit wahr, gefolgt von den überhöhten Ansprüchen an uns selbst; das zeigte die Stress-Studie der Techniker Krankenkasse 2013. Unser Leben macht uns so eher krank als glücklich.</p>
<p>Damit wir den Stress im Griff haben und nicht er uns, ist eine neue Haltung gefragt. Eine Haltung, die uns selbst und unserem Wohlbefinden mehr Raum gibt. Denn nur wenn wir uns gut um uns selbst kümmern, haben wir Kraft und gute Laune, um mit den Stressoren unseres Lebens fertig zu werden.</p>
<p>Stress entsteht im Kopf und genau dort kann er auch verändert werden. Darüber gibt es viel Wissen, und wir können es uns in kleinen Portionen nutzbar machen.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-dr-ilona-buergel-ist-psychologin-referentin-und-autorin-sie-arbeitete-15-jahre-lang-im-management-der-freien-wirtschaft-und-war-eine-der-ersten-frauen-in-einer-fuehrungsposition"><strong>Über die Autorin:</strong> Dr. Ilona Bürgel ist Psychologin, Referentin und Autorin. Sie arbeitete 15 Jahre lang im Management der freien Wirtschaft und war eine der ersten Frauen in einer Führungsposition im Anwaltsbereich.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Karashaev/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-313680314.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/11/stressaugleich-im-job-positiv-denken/">Stressausgleich: 5 Tipps für mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Versöhnung: Schritte aufeinander zu statt Rechthaberei</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/10/e-seminar-5-schritte-zum-inneren-frieden-walter-kohl/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2014 22:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Vergangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Versöhnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Helmut Kohl. Kürzlich kam das neuste Enthüllungsbuch, die nächste unautorisierte Biografie heraus. Sein Sohn Walther startet dagegen einen Versöhnungskurs&#8230; In seinem E-Learning-Seminar „5 Schritte zum inneren Frieden“ zeigt Walter Kohl,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/10/e-seminar-5-schritte-zum-inneren-frieden-walter-kohl/">Versöhnung: Schritte aufeinander zu statt Rechthaberei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="helmut-kohl-kuerzlich-kam-das-neuste-enthuellungsbuch-die-naechste-unautorisierte-biografie-heraus-sein-sohn-walther-startet-dagegen-einen-versoehnungskurs">Helmut Kohl. Kürzlich kam das neuste Enthüllungsbuch, die nächste unautorisierte Biografie heraus. Sein Sohn Walther startet dagegen einen Versöhnungskurs&#8230;</h3>
<p><span id="more-6721"></span></p>
<p>In seinem E-Learning-Seminar „5 Schritte zum inneren Frieden“ zeigt Walter Kohl, wie Sie die persönlichen Blockaden in Ihrem Leben erkennen, bearbeiten und so weit klären, dass neue Tatkraft entsteht. Mit 11 Videos und umfangreichem Arbeitsmaterial! <a title="Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Lebensfreude</a> in der Gegenwart kann nur entstehen, wenn wir Frieden mit unserer Vergangenheit geschlossen haben und einen Lebenssinn sowie Lebensziele für die Zukunft sehen. Erst dann entstehen Kraft, Freude und Entschiedenheit im Hier und Jetzt – in unserer Gegenwart.</p>
<p>Durch den Weg der <a title="Millionen-Betrüger: „Ich bekam das Geld hinterher geworfen“" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">Versöhnung</a> mit seinen 5 konkreten Schritten können wir vergangene, schmerzhafte Erfahrungen und Erlebnisse innerlich heilen und in inneren Frieden und somit in neue Kraft wandeln. Aus alten &#8220;Kraftfressern&#8221; werden neue &#8220;Kraftquellen&#8221; und somit entsteht neue Lebensfreude.</p>
<p>Auf dem Weg der Versöhnung möchte Walter Kohl Sie mit seinem <a href="http://www.gluecklich-leben-akademie.de/besser-leben/lebensfreude/seminar/5-schritte-zum-inneren-frieden-in-einklang-kommen-durch-versoehnung?wkz=gla-s1410ke&amp;utm_source=karriere-einsichten&amp;utm_medium=link&amp;utm_content=fuenf-schritte-zum-inneren-frieden" target="_blank">E-Learning Seminar „5 Schritte zum inneren Frieden“</a> begleiten: Jede Lektion besteht aus bis zu drei Videosequenzen, die während eines Live-Seminars aufgenommen wurden. Parallel erhalten Sie umfangreiche Arbeits- und Übungsmaterialien als PDF-Datei.</p>
<h2 id="um-was-gehts-these-lebe-dein-leben-anstatt-gelebt-zu-werden">Um was gehts? These: Lebe dein Leben, anstatt gelebt zu werden!</h2>
<p>Walther Kohl lädt  zu neuen Denkansätzen und Umgangsformern mit sich selbst und anderen ein. Dabei sieht er sich als Anreger, als Inspirator, als jemand, der seine Erfahrungen und Gedanken mit anderen Menschen teilen möchte. Er möchte Mut machen, zum Nachdenken anregen und wenn nötig auch ein wenig provozieren. Dazu hat er im Herder-Verlag auch ein Büchlein veröffentlicht.</p>
<p>Leben was du fühlst. Wie kann Versöhnung gelingen?</p>
<ul>
<li>Nutzen Sie Ihre persönliche Freiheit, um neue, eigene Antworten auf Ihre Lebensfragen zu finden.</li>
<li>Nutzen Sie Ihre Vergangenheit als Kraftquelle.</li>
<li>Nutzen Sie die Kraft der Versöhnung und des Sinns.</li>
<li>Gestalten Sie Ihr Leben selbst, anstatt gelebt zu werden.</li>
<li>Und trauen Sie sich Veränderungen zu.</li>
</ul>
<p>Wenn wir unser Leben aktiv in die Hand nehmen, mit innerer Freiheit und in Verantwortung, dann werden wir weniger gelebt und können mehr leben. Der Weg der Versöhnung ist ein Plädoyer für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung und ein gestärktes Selbst-Bewusst-Sein.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-walter-kohl-ist-volkswirt-und-historiker-er-arbeitete-als-investmentbanker-und-leitender-angestellter-heute-fuehrt-er-ein-zulieferbetrieb-fuer-die-automobilindustrie"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="http://www.walterkohl.de">Walter Kohl </a>ist Volkswirt und Historiker. Er arbeitete als Investmentbanker und leitender Angestellter. Heute führt er ein Zulieferbetrieb für die Automobilindustrie.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Antonio Guillem/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-285296222.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/10/e-seminar-5-schritte-zum-inneren-frieden-walter-kohl/">Versöhnung: Schritte aufeinander zu statt Rechthaberei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Aufs Eliterinternat: Hochbegabt, das wär’ so schön!?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/09/aufs-eliterinternat-hochbegabt-das-waer-so-schoen/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2014 18:22:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internat]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hochbegabt. Die einen sind es, die anderen nicht – sie wären es aber manchmal schrecklich gerne. Mit einer Bewerbung auf dem Eliteinternat Schloss Hansenberg trennt sich die Spreu vom Weizen.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/09/aufs-eliterinternat-hochbegabt-das-waer-so-schoen/">Aufs Eliterinternat: Hochbegabt, das wär’ so schön!?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="hochbegabt-die-einen-sind-es-die-anderen-nicht-sie-waeren-es-aber-manchmal-schrecklich-gerne-mit-einer-bewerbung-auf-dem-eliteinternat-schloss-hansenberg-trennt-sich-die-spreu-vom-weizen">Hochbegabt. Die einen sind es, die anderen nicht – sie wären es aber manchmal schrecklich gerne. Mit einer Bewerbung auf dem Eliteinternat Schloss Hansenberg trennt sich die Spreu vom Weizen. Julia Bergner hat drei Anwärterinnen kennengelernt…</h3>
<p><span id="more-6666"></span></p>
<p>Elisabeth ist klein, extrem dünn und unscheinbar. Wer sie sieht, schätzt sie auf höchstens 13 Jahre. Elisabeth ist 16 und seit einigen Wochen hat sie es schwarz auf weiß: Sie ist überdurchschnittlich begabt und darf die <a href="http://www.hansenberg.de/" target="_blank">Internatsschule Schloss Hansenberg im Rheingau</a> besuchen, um dort mit den Besten der Besten zu lernen.</p>
<p>Für Elisabeth nicht erstaunlich. Sie weiß sehr genau, was sie kann. In der Schule habe sie schon seit Jahren die Klasse angeführt. Besonders leicht fallen ihr die Naturwissenschaften und Mathematik. Deswegen muss sie jetzt raus aus der „normalen Schule“, wie sie sagt.</p>
<h2 id="elisabeth-raus-aus-der-normalen-schule"><em> </em>Elisabeth: „Raus aus der ‚normalen Schule‘!“</h2>
<p>Und rein ins Internat auf einem Hügel inmitten von Weinbergen, im Rheingau nahe der Kaderschmiede <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">European Business School</a> (EBS), gemeinsam mit rund 200 Schülern, die alle so schlau sind wie sie. Jeder, der hier ist, hat mindestens einen IQ von 130. Das wurde in einem Test ermittelt, der ganz am Anfang der Bewerbung stand. Natürlich wird hier der Konkurrenzdruck ungleich größer sein als auf ihrem Gymnasium zu Hause, formuliert Elisabeth gewählt. „Aber das macht mir nichts. Das ist nur positiv für mich. Die anderen werden einen guten Einfluss auf mich haben und mich zu weiteren Leistungen antreiben.“</p>
<p>Raus – das bedeutet für Elisabeth auch raus aus ihrem sozialen Umfeld. Bis zu ihrer Bewerbung war sie zwei Jahre lang engagiert in der Jugendarbeit ihrer Kirchengemeinde. Ob ihr wenigstens der Abschied von der ehrenamtlichen Arbeit und den Kindern schwer falle? „Nein“, sagt Elisabeth, „mich erwarten ja ganz viele neue Herausforderungen.“</p>
<p>Das <a title="Umfrage: Jobs für bessere Welt gesucht" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/umfrage-jobs-fuer-bessere-welt-gesucht/">Engagement</a> habe ihre Spaß gemacht und ihr vor allem etwas gebracht für das Leben. Immerhin habe ihre Leitertätigkeit ihr unter anderem zu dem Platz auf Hansenberg verholfen. Zwei Jahre Mitarbeit. Hochbegabt. Weg. Andere machen das jahrelang. Nein, das braucht sie jetzt nicht mehr. Es habe gereicht. Vielleicht schaut sie in den Ferien ab und zu mal vorbei. Aber das weiß sie noch nicht so genau. Sie muss schließlich viel leisten jetzt, erklärt Elisabeth.</p>
<h2 id="marie-meine-eltern-sind-auch-enttaeuscht">Marie: „Meine Eltern sind auch enttäuscht!“</h2>
<p>Marie hat es nicht geschafft. Sie ist vor drei Jahren beim IQ-Test auf Schloss Hansenberg durchgefallen. Sie wurde von ihrer Direktorin in Absprache mit dem Klassenlehrer nach der 9. Klasse für die <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Internatsschule</a> vorgeschlagen. Begeistert sei sie damals gewesen. Man sieht der heute 19-Jährigen an, wie stolz sie war, als hochbegabt eingestuft worden zu sein.</p>
<p>Die Internatsschule habe beim „Tag der offenen Tür“ einen tollen Eindruck auf sie gemacht. Freunde und <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Jugendgruppenleiter</a> hätten ihren Enthusiasmus eher skeptisch gesehen. „Aber die haben sich das ja auch nicht selber angeschaut!“ Dass es dann doch nicht geklappt hat, bedauert sie immer noch ein wenig. Und ihre Eltern täten das auch. Mit dem Abschluss von Hansenberg hätte sie viel bessere Chancen im Leben gehabt, als mit dem „normalen Abitur“, sagt Marie.</p>
<p>Marie ist früh gefördert worden. Alles, was sie während der Schulzeit und nach dem Abitur in ihrem sogenannten „Gap Year“ in Südamerika gemacht hat, war wohl durchdacht. „Wenn es schon nicht mit Hansenberg geklappt hat, dann muss ich mich ja irgendwie anders abheben“, erklärt sie.</p>
<blockquote><p>&#8220;Exklusive Studienwahl&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch ihre Studienwahl ist exklusiv: Die Universität Freiburg hat einen neuen Studiengang eingeführt: „Liberal Arts and Science“. Marie hat sich beworben und ist unter mehreren hundert Bewerbern als eine von 80 ausgewählt worden. Endlich hat es geklappt! „Ich bin stolz zu einem kleinen Kreis zu gehören, der ein ganz besonders Studium genießen darf!“</p>
<h2 id="hanna-das-ist-nichts-fuer-mich">Hanna: „Das ist nichts für mich!“</h2>
<p>Hanna ist nicht traurig. Auch sie wurde vorgeschlagen, hat sich das Internat Hansenberg angeschaut und schon vor dem <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">IQ-Test</a> beschlossen: Das ist nichts für mich. „Die Schule ist komplett auf Naturwissenschaften ausgerichtet. Ich wollte dort gerne eine dritte Fremdsprache machen. Man hat mir gesagt, das ginge nicht.“ Das habe sie enttäuscht. Hochbegabt nur, wenn man Chemie, Bio und Physik kann? Dann sei sie doch lieber „normal begabt“, erklärt Hanna. Mittlerweile ist die 19-Jährige zufriedene Besitzerin des Abiturzeugnisses einer staatlichen Schule.</p>
<p>Neben dem Unterricht konnte sie sich in ihrem Stadtteil engagieren, hat sich mit Orgelspielen Geld dazu verdient und die meiste Zeit mit ihrem großen Hobby, dem Singen, verbracht. Der große Erfolg: Ab Oktober wird Hanna Gesang studieren. Da hat sie es ganz alleine hingeschafft. Mit <a title="Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitsfetisch-bist-du-auch-nuetzlich/">Fleiß</a> und Beharrlichkeit.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sunny studio/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=306713030&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/09/aufs-eliterinternat-hochbegabt-das-waer-so-schoen/">Aufs Eliterinternat: Hochbegabt, das wär’ so schön!?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Büroaffären: Aufregend, aber heikel</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2014 18:27:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede dritte Affäre in Deutschland beginnt am Arbeitsplatz, so eine aktuelle Umfrage. Stimmt sie, finden viele heimliche Liebschaften zwischen Schreibtisch und Kopierer statt. Von wegen: Never fuck the factory… 34&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/">Büroaffären: Aufregend, aber heikel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jede-dritte-affaere-in-deutschland-beginnt-am-arbeitsplatz-so-eine-aktuelle-umfrage-stimmt-sie-finden-viele-heimliche-liebschaften-zwischen-schreibtisch-und-kopierer-statt-von-wegen-never-fuck-th">Jede dritte Affäre in Deutschland beginnt am Arbeitsplatz, so eine aktuelle Umfrage. Stimmt sie, finden viele heimliche Liebschaften zwischen Schreibtisch und Kopierer statt. Von wegen: Never fuck the factory…</h3>
<p><span id="more-6668"></span></p>
<p>34 Prozent aller Seitensprünge bahnen sich während der Arbeitszeit an, das ist das Ergebnis einer <a href="http://www.seitensprung-fibel.de/presse/jeder-vierte-seitenspringer-tobt-sich-in-fremden-betten-aus.php" target="_blank" rel="nofollow noopener">Umfrage der Seitensprung-Fibel.de</a> unter 1.224 Websitebesuchern. Das Büro ist demnach einer der Hotspots für amouröse Intermezzi. Jeder fünfte Seitenspringer geht laut Umfrage zwar mittlerweile online auf die Suche, aber dennoch gehört der <a title="Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Arbeitsplatz</a> zu den wichtigsten Orten, um mögliche Affärenpartner kennenlernen.</p>
<h2 id="jeder-fuenfte-hat-sich-schon-mal-im-buero-verliebt">Jeder Fünfte hat sich schon mal im Büro verliebt</h2>
<p>So belegt auch eine Forsa-Studie im Auftrag des Online-Netzwerkes <a title="Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">XING</a>: Jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer hat sich im Büro schon einmal verliebt.14 Prozent der Berufstätigen hatten schon mal eine Affäre im Büro, 28 Prozent der Männer und 12 Prozent der Frauen sind offen dafür.</p>
<p>Ein Viertel der Affären haben Weihnachtsfeiern oder Sommerfeste als Ausgangspunkt, jeweils 10 Prozent der Befragten gaben an, ihr erotisches Abenteuer habe in der Mittagspause oder an einem langen Büroabend begonnen. Das Büro als Liebesnest nutzen immerhin acht Prozent der Arbeitnehmer – sie hatten schon einmal <a title="Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Sex am Arbeitsplatz</a>.</p>
<h2 id="liebe-on-the-job">Liebe on the job</h2>
<p>Der Beruf ist neben dem Freundes- und Bekanntenkreis der zweitwichtigste Ort des Kennenlernens für Liebesverhältnisse, sagt Wolfgang Krüger. »Zwangsläufig beginnen hier auch viele Seitensprünge«, erklärt der Berliner Psychotherapeut und Autor. Neu ist das Phänomen ihm zufolge keineswegs. »Das gab es schon immer, der Einzugsbereich der Liebe war früher sogar geringer als heute – heutzutage sind wir durch das Internet und die größere <a title="Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Mobilität</a> flexibler.«</p>
<p>Das <a title="WhatsApp: Chatten mit dem Chef" href="http://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/">Büro</a> funktioniert als Kontaktbörse – schließlich verbringen wir einen Großteil unserer Zeit bei der Arbeit. Soziologen beobachten zudem, dass der Job eine immer wichtigere Rolle spielt: Für viele Berufstätige ist er sozialer Lebensmittelpunkt, ihr Freundeskreis setzt sich ausschließlich aus Kollegen zusammen. Kein Wunder, dass sich darunter auch der ein oder andere potenzielle Affärenpartner findet.</p>
<h2 id="der-chef-als-amor">Der Chef als Amor</h2>
<p>Was in der Freizeit mitunter Seitensprünge verhindert, ist im Job kein Problem: der Zeitfaktor. Wer neben Beziehung, Familie und Arbeit ein amouröses Abenteuer pflegt, muss sich erstmal Zeit im Terminkalender freischaufeln.</p>
<p>Im Büro geht die Kontaktanbahnung automatisch, mitunter vom <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Chef</a> angeordnet. Enge Zusammenarbeit, gemeinsame Mittagspausen oder ein gepflegtes Feierabendbier sind erwünscht zur Förderung eines guten Arbeitsklimas, Betriebsausflüge und Firmenfeste oft Pflichtveranstaltungen für Mitarbeiter – und günstige Gelegenheiten, um mit Kollegen auf Tuchfühlung zu gehen.</p>
<h2 id="stress-und-workflow-foerdern-liebe">Stress und workflow fördern Liebe</h2>
<p>Besonders kleine Arbeitsgruppen sorgen für Intimität und begünstigen Büroromanzen. Jobstress schweißt sogar zusammen: Wer etwa ein kniffliges Projekt unter großem Druck abwickelt, entwickelt manchmal euphorische <a title="Karriere über Leichen: Jenseits von Böse" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">Gefühle</a> auch für beteiligte Kollegen. Hinzu kommt, dass man sich regelmäßig sieht und neben demselben Arbeitgeber auch andere Gemeinsamkeiten hat.</p>
<p>»Zum einen verbringt man im Büro viel Zeit miteinander, und teilt oft gemeinsame Interessen. Wenn wir zusammen um Projekte ringen, wenn uns ähnliche Themen interessieren, entsteht häufig eine vertraute Nähe«, sagt Krüger. Dann kann es auch brenzlig werden.</p>
<h2 id="was-affaeren-im-buero-gefaehrlich-macht">Was Affären im Büro gefährlich macht</h2>
<p>Ein Flirt unter Kollegen erhöht vielleicht die Arbeitsmotivation. Zuviel allerdings kann dem Betriebsklima schaden und sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken. Das Begrüßungsküsschen an der Kaffeemaschine ist legitim, Sex im Konferenzraum aber tabu.</p>
<p>Wer allzu offen herumpoussiert, kann seine Liebschaft kaum geheim halten und muss <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Teamtratsch</a> in Kauf nehmen. Überhaupt ist es schwer, eine Affäre wirklich vor Kollegen verborgen zu halten. Neid und Häme, neugierige Blicke und süffisante Bemerkungen sind da vorprogrammiert. Vor allem, wenn das ganze Team die Ehefrau kennt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kündigung nach Kuscheln&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht nur Moralwächter stört Liebesgeplänkel beim Arbeiten, auch verständnisvolle Kollegen können sich durch zügelloses Flirten irritiert fühlen – was für Unmut unter der Belegschaft sorgen und sogar arbeitsrechtliche Folgen haben kann.</p>
<h2 id="darf-der-chef-bueroromanzen-untersagen">Darf der Chef Büroromanzen untersagen?</h2>
<p>Ein Vorgesetzter darf sich in Beziehungen am Arbeitsplatz nicht grundsätzlich einmischen. Arbeitsrechtlich verboten sind Jobflirts und Büroromanzen nicht. Anti-Flirt-Klauseln im Arbeitsvertrag etwa verstoßen gegen das Allgemeine Persönlichkeitsrecht.</p>
<p>Wenn allerdings die Arbeitsleistung unter der Affäre leidet, kann der Chef eingreifen und sogar eine Abmahnung erteilen. Diese muss aber jobrelevante Argumente anführen, eine Affäre an sich reicht als Abmahngrund nicht.</p>
<p>Kommt es wegen einer Büroliebelei zu Komplikationen am Arbeitsplatz, kann der Arbeitgeber auch eine Veränderung des Arbeitsortes veranlassen. Das muss aber sinnvoll sein, die Zuweisung von Mehrarbeit oder die Versetzung in ein abgelegenes Büro, um das Liebesverhältnis zu unterbinden, sind nicht rechtens.</p>
<p>Heikel wird es bei Beziehungen zwischen Vorgesetzten und Untergebenen. Hier gilt das gesetzlich verankerte Gleichheitsgebot: Ein Vorgesetzter muss alle Angestellten gleich behandeln, bevorzugt er seine <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Geliebte</a>, kann das arbeitsrechtliche Folgen haben. In welcher Form ist allerdings vom Einzelfall abhängig.</p>
<h2 id="guter-rat-ist-teuer-never-fuck-the-company">Guter Rat ist teuer: Never fuck the company</h2>
<p>79 Prozent aller deutschen Unternehmen tolerieren laut Umfrage des Magazins »Junge Karriere« Büroromanzen. Nur 21 Prozent befürchten, Leistung und Betriebsklima könnten darunter leiden. Aber zwei Drittel der Firmenchefs befürworten die Versetzung eines Partners, wenn durch eine Büroliebelei der Teamfrieden gestört wird.</p>
<p>Auswirkungen kann eine Jobaffäre immer haben, darum gilt etwa im prüden Amerika »no hanky-pank with the payroll« – kein Fummeln mit untergebenen Angestellten. Mehr als zehn Prozent aller Arbeitgeber untersagen laut »Wall Street Journal« im Anstellungsvertrag grundsätzlich eine »romance on the job«.</p>
<p>Auch wenn das in Deutschland nicht möglich ist, sollten sich verliebte Arbeitnehmer an gewisse Regeln halten. Das amerikanische Sprichwort »Never fuck in the factory« hat auch hierzulande Gültigkeit. Eine Liebesaffäre ist Privatsache – und sollte auch als solche behandelt werden.</p>
<p>Man solle unbedingt mögliche Folgen bedenken, rät Krüger. »Was mache ich, wenn es bei einer Affäre bleibt und es dann stressig wird, wenn ich mich trennen will? Kann ich dann der Kollegin aus dem Weg gehen oder muss ich mit ihr zusammenarbeiten? Wäre ich notfalls bereit, mich versetzen zu lassen oder zu kündigen? Ich muss mich also fragen: Was ist mir wichtiger – der <a title="Arbeitsplatz: Chef, so sieht mein Traum-Office aus!" href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/arbeitsplatz-chef-so-sieht-mein-traum-office-aus/">Arbeitsplatz</a> oder die Liebe?«</p>
<p>»So schön ein Techtelmechtel am Arbeitsplatz auch sein mag, oft wird es irgendwann kompliziert – etwa, wenn sich einer doch verliebt und entweder auf eine Partnerschaft hofft oder den Seitensprung beenden will«, erläutert Krüger. »Kränkungen und Enttäuschungen sind dann vorprogrammiert. Und das ist immer dann schwierig, wenn man sich weiterhin sieht und zusammenarbeiten muss.«</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: MJTH/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=258277826&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/09/bueroaffaeren-aufregend-aber-heikel/">Büroaffären: Aufregend, aber heikel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Weltverbesserer: Jobs für bessere Welt gesucht</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/09/umfrage-jobs-fuer-bessere-welt-gesucht/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Sep 2014 18:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeitnehmer möchten in Unternehmen arbeiten, die ökologisch produzieren als auch sozial verantwortlich handeln. Karriere um jeden Preis? Nur jeder dritte denkt noch darüber nach, der Rest sucht Jobs welche die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="arbeitnehmer-moechten-in-unternehmen-arbeiten-die-oekologisch-produzieren-als-auch-sozial-verantwortlich-handeln-karriere-um-jeden-preis-nur-jeder-dritte-denkt-noch-darueber-nach-der-rest-sucht-jo">Arbeitnehmer möchten in Unternehmen arbeiten, die ökologisch produzieren als auch sozial verantwortlich handeln. Karriere um jeden Preis? Nur jeder dritte denkt noch darüber nach, der Rest sucht Jobs welche die Welt verändern – und zwar zum Guten. Weltverbesserer gesucht…</h3>
<p><span id="more-6674"></span></p>
<p>68 Prozent stimmten der Aussage „mir ist es elementar wichtig, dass die Produkte meines Arbeitgebers nachhaltig produziert werden und mein Unternehmen konsequent nachhaltig wirtschaftet“ zu. Wenn sie sich sozial einsetzen können, schauen zudem 47 Prozent nicht oder kaum auf die Uhr. Der Wunsch der Arbeitnehmer steht im starken Gegensatz zum Verhalten der Arbeitgeber und zur Realität in der Arbeitswelt.</p>
<p>Robert Haßler, CEO der oekom Research AG, schreibt im Vorwort des <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">oekom Corporate Responsibility Reports</a> 2014: „Auch wenn der 300. Geburtstag der Nachhaltigkeit – 1713 hatte Hans Carl von Carlowitz den Gedanken der Nachhaltigkeit erstmals für die Forstwirtschaft formuliert – publizistisch umfassend begleitet wurde, blieb das Thema im vergangenen Jahr auf der politischen und wirtschaftlichen Ebene eher wenig beachtet.“</p>
<p>Der Anteil verantwortlich handelnder Unternehmen sei mit 0,1 Prozent kaum gestiegen, schreibt oekom. „Gestiegen ist allerdings auch der Anteil der Unternehmen, die eine schlechte Nachhaltigkeitsleistung zeigen. Er liegt aktuell bei 53,1% nach 52,3% im Jahr 2012.“</p>
<h2 id="soziales-engagement-fuer-arbeitgber-noch-keine-prio-a">Soziales Engagement für Arbeitgber (noch) keine Prio A</h2>
<p>Warum klaffen Wunsch und Wirklichkeit so weit auseinander? „Das gesellschaftliche Klima unterscheidet sich von den gesellschaftlichen Gegebenheiten und der Arbeitswirklichkeit“, interpretiert die Karriereberaterin <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Svenja Hofert</a>. „Während Arbeitnehmer soziales und nachhaltiges Engagement zunehmend positiv bewerten, hat dieses für Arbeitgeber kaum eine Priorität.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Traumarbeitgeber&#8221;</p></blockquote>
<p>Es sei deutlich spürbar, dass Menschen immer stärker nach einer Arbeit suchen, die sinnvoll ist. Viele wollten bei Unternehmen arbeiten, die die Welt besser machen, etwa in einem <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Social Startup</a> oder einem NGO. „Zunehmend höre ich den Namen Ashoka, wenn von Traumarbeitgebern die Rede ist“, sagt Hofert. Dieser Trend sei in der jüngeren Generation, der so genannten Generation Y, wesentlich stärker als in der älteren.</p>
<p>Die Karriere um jeden Preis gebe es zwar immer noch, doch gebe es mehr und mehr Aussteiger. Eine Ursache dafür sieht Hofert darin, dass die Ungleichverteilung in der Welt immer deutlicher werde und der eigene bevorzugte Status, in einem reichen Land zu leben, damit bewusster.</p>
<p>Ein weiterer Grund liege in der Tatsache, dass Menschen eine sinnvolle Arbeit suchten und nicht mehr nur am reinen Broterwerb interessiert seien. Die Umfrage führte das Internetportal Worklifestyle.net durch.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sunny studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-181962647.html">Shutterstock</a><br />
</em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2014 20:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Home Office]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Microsoft ist nicht das erste Unternehmen, dass sich in Deutschland für eine flexible Arbeitsplatzentscheidung seiner Mitarbeiter einsetzt, aber eines der ersten Konzerne. Eine neue Betriebsvereinbarung ergänzt das Prinzip der „Vertrauensarbeitszeit“. Das Management&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="microsoft-ist-nicht-das-erste-unternehmen-dass-sich-in-deutschland-fuer-eine-flexible-arbeitsplatzentscheidung-seiner-mitarbeiter-einsetzt-aber-eines-der-ersten-konzerne-eine-neue-betriebsvere">Microsoft ist nicht das erste Unternehmen, dass sich in Deutschland für eine flexible Arbeitsplatzentscheidung seiner Mitarbeiter einsetzt, aber eines der ersten Konzerne. Eine neue Betriebsvereinbarung ergänzt das Prinzip der „Vertrauensarbeitszeit“. Das Management will so Innovation fördern und (endlich) auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Mitarbeiter reagieren…</h3>
<p><span id="more-6689"></span></p>
<p>Egal ob im Büro, beim Kunden, im Home Office oder im <a title="Fernstudium: Frustfrei durchs Kursprogramm" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/fernstudium-frustfrei-durchs-kursprogramm/">Café </a>– Microsoft Deutschland legt die Entscheidung über den Arbeitsort in die Hände seiner Mitarbeiter. Mit der „Gesamtbetriebsvereinbarung zum Arbeitsort“ kann jeder Mitarbeiter frei entscheiden an welchem Ort er arbeitet.</p>
<p>Mit dieser Betriebsvereinbarung und dem ‚Vertrauensarbeitsort‘ schafft die Firma einen verbindlichen Rahmen, den eigenen Arbeitsplatz zu definieren. Das schaffe Klarheit für alle Mitarbeiter und Führungskräfte, erklärt Andreas Pagel, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Microsoft Deutschland.</p>
<p>„Anwesenheit sagt nichts über die Qualität der Leistung von Mitarbeitern aus, sondern liefert häufig sogar ein falsches Bild“, ergänzt Dr. Elke Frank, Senior Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland. „Der ‚Vertrauensarbeitsort‘ ergänzt die seit 1998 bestehende Betriebsvereinbarung zur ‚Vertrauensarbeitszeit‘ und bietet unseren Mitarbeitern nicht nur den größtmöglichen Freiraum für die persönliche <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitsplatz</a>-Gestaltung, sondern liefert nun auch den rechtlichen Rahmen.”</p>
<h2 id="eigentlich-selbstverstaendlich-mitarbeiterorientierte-unternehmenskultur">Eigentlich selbstverständlich: Mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur</h2>
<p>Flexibles Arbeiten gehört bei Microsoft längst zum Alltag und wird von rund 90 Prozent der Mitarbeiter genutzt. Dabei sind die Modelle durchaus unterschiedlich, denn jeder Mitarbeiter entscheidet selbst wo und wann er arbeitet. Moderne Technologien wie Cloud Services, Unified Communications Software und Social Business Tools ermöglichen dabei nicht nur den Zugriff auf alle Unterlagen, sondern erleichtern auch die Kommunikation mit den Kollegen. Eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. „Das <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Vertrauen</a> in unsere Mitarbeiter steht über allem“, so Elke Frank.</p>
<blockquote><p>&#8220;Präsenzpflicht bei Teammeetings&#8221;</p></blockquote>
<p>Damit das persönliche Miteinander nicht zu kurz kommt, gibt es dennoch klare Regeln für die Präsenzpflicht bei Teammeetings und Mitarbeitergesprächen. <a title="Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coachings</a> von Führungskräften und Mitarbeitern helfen beim Übergang und klären offene Fragen: Wie kommuniziere ich aus dem Home Office heraus mit meinen Kollegen? Was muss ich als Führungskraft beachten? Wie wird meine Leistung wahrgenommen?</p>
<h2 id="gen-y-konform-mehr-freiheiten-zufriedenere-mitarbeiter">Gen Y konform: mehr Freiheiten, zufriedene(re) Mitarbeiter</h2>
<p>Profitieren tun dabei beide Seiten. Nach einer Umfrage des Bürodienstleisters Regus sind drei Viertel der deutschen Firmen (76 Prozent) davon überzeugt, dass flexibles Arbeiten die <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Produktivität</a> der Mitarbeiter steigert. In die gleiche Richtung gehen auch die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Demnach bringen Unternehmen, die auf flexible Arbeitsbedingungen setzen, im Schnitt 11 bis 14 Prozent mehr neue oder verbesserte Produkte auf den Markt als Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit einem starren Arbeitsplatzkonzept an der kurzen Leine halten.</p>
<p>Darüber hinaus besteht in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel längst eine wirtschaftliche Notwendigkeit zum Umdenken von Unternehmen. Denn der ausgeprägte Wunsch nach mehr Flexibilität wird vor allem von den Mitarbeitern selbst ins Unternehmen getragen – nicht zuletzt durch die in den Arbeitsmarkt drängende <a title="Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation Y</a> mit ihrem Streben nach mehr Freiheit und Selbstbestimmung.</p>
<p>So arbeiten laut einer Studie des Centre of Human Resources Information Systems bereits heute fast 86 Prozent aller Arbeitnehmer am liebsten in einem Unternehmen, das auf flexible Arbeitsmodelle setzt. Sie sehen darin vor allem eine Möglichkeit ihre persönlichen Interessen besser zu integrieren.</p>
<p>Microsoft setzt auf Grundlage seiner offenen Unternehmenskultur und flacher Hierarchien konsequent auf den Ausbau flexibler Arbeitsmodelle. Dafür wurde das Unternehmen 2014 bereits zum fünften Mal mit dem Titel „Deutschlands Beste(r) Arbeitgeber“ des Great Place zu Work Institute ausgezeichnet, das dafür die Mitarbeiter in den Unternehmen befragt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: wavebreakmedia/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-310688219.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/09/vertrauensarbeitsplatz-home-office-fuer-alle/">Vertrauensarbeitsplatz: Home Office für alle!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Fernstudium: Frustfrei durchs Kursprogramm</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2014 18:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In vielen Branchen gehört das Studium zu den wichtigesten Schritten auf deiner Karriereleiter, ob online oder klassisch im Hörsaal, via Apps oder Aktenordner. Dazu brauchst du ein gutes Zeitmanagement, Motivation und vieles mehr. Fünf Tipps&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/fernstudium-frustfrei-durchs-kursprogramm/">Fernstudium: Frustfrei durchs Kursprogramm</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="in-vielen-branchen-gehoert-das-studium-zu-den-wichtigesten-schritten-auf-deiner-karriereleiter-ob-online-oder-klassisch-im-hoersaal-via-apps-oder-aktenordner-dazu-brauchst-du-ei">In vielen Branchen gehört das Studium zu den wichtigesten Schritten auf deiner Karriereleiter, ob online oder klassisch im Hörsaal, via Apps oder Aktenordner. Dazu brauchst du ein gutes Zeitmanagement, Motivation und vieles mehr. Fünf Tipps die dich weiterbringen…</h3>
<p><span id="more-6671"></span></p>
<p>Mittlerweile lässt sich das Pauken an der Uni mit mehr unterschiedlichen Lebenssituationen vereinbaren, als das früher der Fall war. Die Technik macht’s möglich. Daher sehen sich immer mehr Menschen nach der Möglichkeit eines Fernstudiums um. Die aktuellen <a href="http://www.forum-distance-learning.de/fernunterrichtstatistik">Zahlen des Fachverbands Forum DistancE-Learning</a> belegen den Trend.</p>
<p>Die Fernunterrichtsstatistik für das Jahr 2012 verbucht über 411.000 Fernlerner, das entspricht einer Zunahme von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Knapp 150.000 Fernschüler absolvieren ein Fernstudium, der Rest bildet sich im sub-akademischen Bereich weiter.</p>
<p>Vor allem die Themensegmente Wirtschaft sowie kaufmännische Praxis rangieren mit gut 28 Prozent ganz oben auf der Beleibtheitsskala der Fernlerner. Außerdem populär zeigten sich schulische Fernlehrgänge, die 16 Prozent der Fernschüler belegten. Weitere 14 Prozent der Distance-Lernenden entfallen auf technische und <a href="http://www.iubh-fernstudium.de/studiengang/bachelor-betriebswirtschaftslehre/">betriebswirtschaftliche Fernstudiengänge</a> sowie auf die Qualifizierung zum Übersetzer.</p>
<p>Zwar gibt es Unterschiede bei den Präferenzen zwischen Frauen und Männern, über alle Fächer hinweg ist das Verhältnis doch recht ausgeglichen. Im akademischen Fernstudium finden sich 45 Prozent Studentinnen, entsprechend sind 55 Prozent männliche Fernlerner.</p>
<h2 id="neuauflage-vom-fliegenden-klassenzimmer">Neuauflage vom “fliegenden Klassenzimmer”</h2>
<p>Die steigende Beliebtheit des Fernstudiums ist nicht zuletzt einem bundesweiten Aktionstag geschuldet, dem Fernstudientag. 2015 findet der Aktionstag bereits zum zehnten Mal in Deutschland statt. Dabei bieten viele Universitäten, Institute und Fernhochschulen spannende und informative Einblicke in den Alltag des Distance-Learnings.</p>
<p>Dank des Online-Angebots aus virtuellen Klassenzimmern, Chats, Aktionen auf Lernplattformen und in Online-Konferenzen lassen sich ganz einfach und unverbindlich viele handfeste Informationen rund um das flexible Lernen von zu Hause aus erfahren. Der Aktionstag versucht bewusst ein breites Publikum anzusprechen. Denn nicht nur frische Schulabgänger sind unter den Fernlernern, die Unter-26-Jährigen machen nur rund 22 Prozent aus. Die große Mehrheit ist zwischen 26 und 40 Jahre alt. Weitere 25 Prozent aller Fernlerner sind über 40 Jahre alt.</p>
<p>Damit liegt der Altersdurchschnitt beim Fernstudium höher als an traditionellen Hochschulen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil viele Berufstätige, die sich <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">neben dem Job weiter qualifizieren</a> möchten, die bequeme Möglichkeit des Fernstudiums nutzen. Das Fernstudium scheint einfach perfekt in die heutige Zeit zu passen.</p>
<p>Flexibel, zu jeder Tages- und Nachtzeit lassen sich die Lektionen bequem online abrufen und in den heimischen vier Wänden im eigenen Tempo durchgehen. Schließlich wissen Pädagogen schon lange, dass es <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/">unterschiedliche Lerntypen</a> gibt, die nicht alle im rigiden Unisystem gleich gut klar kommen.</p>
<h2 id="soft-skill-setup-selbstdisziplin-co">Soft-Skill-Setup: Selbstdisziplin &amp; Co</h2>
<p>Wer ein Fernstudium schafft, der beweist durchaus schätzenswerte Qualitäten. Personaler loben die Selbstdisziplin, die ein erfolgreicher Fernlerner ohne Zweifel mitbringen muss. Weitere große Pluspunkte beim Einstellungsgespräche sind die Erfahrung bezüglich des eigenen Zeitmanagements und die Fähigkeit zur Eigenmotivation, die Studenten im Fernstudium erlernt haben sollten. Wer dem Chef zeigt, dass der Abschluss in Eigenregie gut von der Hand ging, ist dem Job, oder der Beförderung, ein gutes Stück näher gekommen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Uni-Abschluss, ein Karriere-Katapult?&#8221;</p></blockquote>
<p>Keine Frage, so ein Uniabschluss kann die Karriere auf ein ganz anderes Level hoch katapultieren. Doch das Lernen im Fernstudium läuft anders als an einer Präsenzhochschule. Dabei sind folgende Dinge entscheidend.</p>
<p><strong>Zeitmanagement</strong> – Wer auf das Fernstudium setzt hat häufig noch andere Verpflichtungen. Vollzeitjob, Familie, Kinder oder zeitraubendes Hobby – Das Fernstudium ganz nebenbei zu absolvieren ist gar nicht so leicht. Viele unterschätzen den zeitlichen Lernaufwand, denn neben den Hausaufgaben gibt es jede Menge Lesestoff. Effektives Zeitmanagement von Anfang an wird zur Notwendigkeit, um nicht schon anfangs in Hinken zu kommen und allen Verpflichtungen fair gerecht zu werden. Fernlerner sollten sich bewusst das erste Semester als Lektion in Sachen Zeitmanagement vornehmen und ihre eignen Zeitmanagementfähigkeiten analysieren.</p>
<p>Sollte in den ersten sechs Monaten klar werden, dass Prokrastination kein Problem ist, umso besser. Falls die “Aufschieberitis” aber zum dauerhaften Phänomen wird, gibt es Handlungsbedarf. Im ersten Semester ist genau der richtige Zeitpunkt dafür, damit der Rest des Studiums nach Plan verläuft. Dazu gehört es auch einen realistischen Plan aufzustellen. Vor allem Berufstätige neigen dazu den Stundenplan zu voll zu stopfen und unterschätzen wie anstrengend das Lernen nach Feierabend tatsächlich ist.<span class="pullquote-right">“Berufstätige neigen dazu den Stundenplan zu voll zu stopfen und unterschätzen wie anstrengend das Lernen nach Feierabend tatsächlich ist.”</span></p>
<p><strong>Motivation</strong> – Am Anfang ist die Motivation selten ein Problem. Je länger das Studium jedoch dauert, desto häufiger schleichen sich die quälenden Fragen nach dem “Warum” ein. Von solchen Momenten der Schwäche sollte man sich jedoch nicht runterkriegen lassen. Selbst die stärkten Athleten müssen den eigenen Schweinehund immer wieder überwinden, um siegreich aus dem Wettkampf zu gehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Immer das Ziel im Auge behalten!&#8221;</p></blockquote>
<p>Für Fernlerner gilt deshalb: Immer das Ziel im Auge behalten! Der Preis ist der Universitätsabschluss, der viele weitere Türen im Leben öffnen wird können. Pausen und Belohnungen machen den Weg dorthin einfacher. Das können genauso kleine wie große Genüsse sein, diese sollten aber bewusst genossen werden. So tankt man Kraft und Energie für die nächste Lerneinheit.</p>
<h2 id="videokonferenzen-emotion-trifft-information">Videokonferenzen: Emotion trifft Information</h2>
<p><strong>Isolation</strong> – Die eigenen vier Wände sind zwar gemütlich, beim Lernen ist der aktive Austausch aber durchaus wichtig. Viele Fernhochschulen fördern deshalb den direkten Austausch zwischen den Kommilitonen, <a href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">zum Beispiel via Skype</a>. So können Hausaufgaben gemeinsam gelöst, schwierige Aufgaben nochmal durchgesprochen oder kontroverse Themen kräftig diskutiert werden. Wer wenig Kontakt zu den weit verstreuten Kommilitonen hat, weil er zum Beispiel aus dem Ausland am Fernstudium teilnimmt, sucht sich lokal Gleichgesinnte und bildet eine Lerngruppe.</p>
<p>Gemeinsames Lernen in der Bibliothek oder im <a href="http://www.admirado.de/2011/09/traditionscafes-wo-kafka-seinen-kaffee-trank/" target="_blank">Café</a> kann sehr produktiv sein. Selbst wenn die anderen in der Lerngruppe nicht im gleichen Studiengang sind, so können sie doch die Situation nachvollziehen und gegeben falls Feedback und Support geben. In der Gruppe fällt das Lernen vielen Menschen leichter, selbst wenn jeder still für sich lernt. Die Anwesenheit der anderen Gruppenmitglieder ist eine Art von Motivation.</p>
<h2 id="finde-deine-lernoase">Finde deine Lernoase!</h2>
<p><strong>Ablenkungen und Zeiträuber</strong> – Zuhause gibt es immer was zu tun. Sei es der Abwasch, der sich im Spülbecken türmt, die E-Mails oder das Fernsehprogramm. Studenten an Präsenzhochschulen genießen den Frontalunterricht, Fernlerner haben dagegen mit jeder Menge Ablenkungen zu kämpfen. Deshalb ist es wichtig bewusst alle Ablenkungen auszuschalten.</p>
<p>Eine angenehme Lernumgebung ist wichtig, dazu kann auch für den einen oder anderen Fernlerner leise Musik gehören. Der Fernseher sollte aber aus bleiben, denn die schnellen Bewegungen lenken zu stark vom Lernstoff ab. Am besten wird auch das Mobiltelefon für die Lerneinheit auf stumm gestellt. Konzentriertes Lernen klappt so einfacher.</p>
<p><strong>Ortswechsel</strong> – Auf der Couch ist es zwar bequem, aber das aufrechte Sitzen ist für die Gedächtnisleistung viel förderlicher. Zu Hause neigen wir dazu uns ein wenig gehen zu lassen und das ist gar nicht gut für die Noten. Ortswechsel können wahrlich Wunder bewirken. Ein Café, die Bibliothek oder ein anderer öffentlicher Ort könnte zum optimalen Lernort werden.</p>
<p><strong>Anmerkung der Redaktion</strong>: Ab und zu veröffentlichen wir in unserem Magazin sogenannte &#8220;Sponsored Posts&#8221;, so auch diesen Beitrag. Als solche entsprechend gekennzeichnet, bekommen wir dafür eine Aufwandspauschale. Statt weitere Displaywerbung zu schalten, refinanzieren wir unsere Server und Seiten lieber über Newsinhalte, die Werbekunden wie Lesern etwas &#8220;bringen&#8221;. Mehr dazu in unseren <a href="http://karriere-einsichten.de/mediadaten/" target="_blank">Mediadaten</a>&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: loreanto/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-238577659.html">Shutterstock</a><br />
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jugendarbeitslosigkeit: Wirtschaftsboom, was?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2014 18:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaft brummt, fast jeder in Deutschland hat einen (mehr oder weniger gut bezahlten) Job. Wirtschaftsboom und Vollbeschäftigung in Deutschland findet eine Reihe von Jugendlichen weder Arbeit noch Ausbildung. Michael&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/httpwww-karriere-einsichten-de201408jugendarbeitslosigkeit-wirtschaftsboom-was/">Jugendarbeitslosigkeit: Wirtschaftsboom, was?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-wirtschaft-brummt-fast-jeder-in-deutschland-hat-einen-mehr-oder-weniger-gut-bezahlten-job-wirtschaftsboom-und-vollbeschaeftigung-in-deutschland-findet-eine-reihe-von-jugendlichen-weder-arbeit">Die Wirtschaft brummt, fast jeder in Deutschland hat einen (mehr oder weniger gut bezahlten) Job. Wirtschaftsboom und Vollbeschäftigung in Deutschland findet eine Reihe von Jugendlichen weder Arbeit noch Ausbildung. Michael Jungblut nimmt diesen Widerspruch unter die Lupe…</h3>
<p><span id="more-6676"></span></p>
<p>Hunderttausend junge Menschen verlassen jedes Jahr die Schule, deren Chance gering ist, sich einen besseren Platz im Leben zu erarbeiten als ihre Eltern. „Eine <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Aufsteigergesellschaft</a> sieht anders aus“, so Jungblut. „Das deutsche Schul- und Bildungssystem produziert zu viele Versager“, ist eine von Jungbluts Kernthesen. Obwohl schon jetzt der Mangel an Fachkräften in vielen Branchen spürbar ist, so der Autor, verlassen immer noch sechs Prozent der Hauptschüler die Schule ohne Abschluss.</p>
<blockquote><p>&#8220;In Deutschland: 200.000 Jugendliche ohne Job&#8221;</p></blockquote>
<p>Dies bedeute, dass jedes Jahr die Schulzeit für 50.000 Jungen und Mädchen mit einer Niederlage ende. Dies setze sich im Berufsleben fort. Aktuell sind im Jahr 2014 laut des Sozialministeriums in Deutschland etwa 200.000 Jugendliche ohne Job. Wie kleine Firmen gemeinsam 500 Ausbildungsplätze in Deutschland schaffen Jungblut will aber nicht bei der Kritik stehen bleiben, sondern Lösungswege zeigen.</p>
<p>Dabei stützt er sich auf die Erfahrung, die er mit einer Vielzahl von sehr unterschiedlichen Projekten sammeln konnte. Er ist seit zehn Jahren Jury-Mitglied beim Deichmann-Förderpreis für Integration. Der mit 100.000 € dotierte Preis zeichnet herausragende Projekte aus, die sich für benachteiligte Jugendliche engagieren. In seinem Buch beschreibt Jungblut viele der Preisträger-Konzepte.</p>
<h2 id="zu-wenig-qualifizierte-auszubildende">Zu wenig (qualifizierte) Auszubildende</h2>
<p>Einige stellt er als Leuchtturmprojekte vor und blickt dort intensiver hinter die Kulissen und beschreibt, wie durch stärkere Kooperation zwischen Wirtschaft, Schule und öffentlichen Einrichtungen auch scheinbar hoffnungslose Fälle den Sprung ins Berufsleben schaffen.</p>
<p><figure id="attachment_6672" aria-describedby="caption-attachment-6672" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6672"  src="http://i2.wp.com/www.karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/08/Cover-Keiner-muss-draussen-bleiben-207x300.jpg?zoom=2&amp;resize=120%2C174"  alt="Nicht die Lösung aller Probleme, aber kompakt zusammengefasst..."  width="130"  height="189" ><figcaption id="caption-attachment-6672" class="wp-caption-text">Nicht die Lösung aller Probleme, aber kompakt zusammengefasst. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ein solches Beispiel ist der Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer (AAU) in Nürnberg mit seinem Geschäftsführer Rainer Aliochin. Die Organisation koordiniert und unterstützt die Ausbildung in vielen kleinen Betrieben, bei denen die Inhaber selbst einen Migrationshintergrund haben und aufgrund ihrer Betriebsgröße keine komplette Ausbildung von Jugendlichen übernehmen können.</p>
<p>Durch eine Verbundlösung werden hier Ausbildungsplätze geschaffen, die es sonst nicht gäbe. Der AAU koordiniert alle überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen, bietet <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Nachhilfe</a> an, wenn bei den Jugendlichen Defizite festgestellt werden und hilft bei der Vorbereitung auf die Prüfungen der Auszubildenden.</p>
<p>Der AAU bietet inzwischen 31 Lehrberufe und arbeitet mit 130 Unternehmen aus der Region zusammen. Bis Mitte 2014 haben bereits über 500 Jugendliche aus vierzig Nationen ihre Berufsausbildung beim AAU begonnen und auch erfolgreich abgeschlossen.</p>
<p>Ein Beispiel für Jugendarbeitslosigkeit von vielen ist die Erfahrung einer jungen Spanierin, die aufgrund der Wirtschaftskrise in ihrem Land eine Perspektive in Deutschland suchte. Sie absolviert direkt beim AAU eine kaufmännische <a title="Pflegebranche: Pro &amp; Contra der Berufsausbildung" href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Ausbildung</a> und lernte die deutsche Sprache innerhalb eines halben Jahres. Inzwischen fühlt sie sich sehr wohl in Deutschland und engagiert sich in ihrem neuen Beruf. „Nur das Wetter könnte besser sein“, sagt sie lächelnd.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Eugene Partyzan/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-283629221.html">Shutterstock </a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/httpwww-karriere-einsichten-de201408jugendarbeitslosigkeit-wirtschaftsboom-was/">Jugendarbeitslosigkeit: Wirtschaftsboom, was?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 19:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
		<category><![CDATA[GenY]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind fleissig, wollen aber auch nicht leben, um “nur” zu arbeiten. Wir wollen arbeiten UND leben, so die zentrale Forderung der Gen Y, nach 1980 geboren, mit Social Media aufgewachsen,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-sind-fleissig-wollen-aber-auch-nicht-leben-um-nur-zu-arbeiten-wir-wollen-arbeiten-und-leben-so-die-zentrale-forderung-der-gen-y-nach-1980-geboren-mit-social-media-aufg">Wir sind fleissig, wollen aber auch nicht leben, um “nur” zu arbeiten. Wir wollen arbeiten UND leben, so die zentrale Forderung der Gen Y, nach 1980 geboren, mit Social Media aufgewachsen, vernetzt, bestens gebildet, meist mit Abitur. Kerstin Bund, Anfang 30 hat ein Y-Generationen-Buch geschrieben…</h3>
<p><span id="more-6682"></span></p>
<p>Meine Generation hat gesehen, was herauskommt, wenn der Beruf das Privatleben dominiert: abwesende Väter, Scheidungen, ein Herzinfarkt mit 50. Das hat uns abgeschreckt. Wir leiden an einem »Hilfe, mein Vater ist <a title="Leisten und Leben: 360-Grad-Management!" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/">Workaholic</a>«-Syndrom. Wir sind überzeugt davon, dass sich Arbeit, Familie und Freizeit auch anders organisieren lassen, als es unsere Eltern getan haben. Wir wollen nicht leben, um zu arbeiten, wir wollen arbeiten und leben. Wir sind Vereinbarer, die alles möchten, und am liebsten alles auf einmal: Beruf plus Freude plus Sinn.</p>
<p>Karriere und Familie – und zwar für beide Partner. Eines steht für meine Generation fest: Auf Familie wollen wir wegen des Jobs nicht verzichten. In der letzten Shell-Jugendstudie gaben 76 Prozent der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, dass man eine Familie braucht, um wirklich glücklich zu leben. Ein Wert, der in den vergangenen Jahren stetig gestiegen ist. 69 Prozent möchten selbst einmal eine <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Familie</a> gründen.</p>
<p>Und bei der Frage, was sie unter Wohlstand verstehen, denken mehr junge Menschen in Deutschland an »Familie haben« als an »Geld für einen längeren <a href="http://www.admirado.de/2013/06/typfrage-rucksackreise-vs-strandurlaub/" target="_blank">Urlaub</a>«. In einer Welt, die von Unsicherheit geprägt ist, wird die Familie ein Ort der Sicherheit. Sie bietet Beständigkeit in einer sich schnell wandelnden Welt. Wenn es um Familie geht, sind wir Traditionalisten, konservativer noch als unsere Eltern.</p>
<h2 id="sanfte-karriere-wegen-verlaengerter-lebensarbeitszeit">“Sanfte Karriere” wegen verlängerter Lebensarbeitszeit</h2>
<p>Meine Generation will Familie, Beruf und Freizeit besser vereinbaren als unsere Eltern. Das führt dazu, dass wir dem Job nicht mehr alles unterordnen. Wir wollen nicht arbeiten, bis wir umfallen. Wir haushalten mit unseren Kräften. Denn wir wissen, dass wir in der Arbeitswelt noch sehr lange durchhalten müssen.</p>
<p>Die Regierung hat alles getan, um unsere Lebensarbeitszeit zu verlängern. Unsere Schulzeit wurde um ein Jahr verkürzt, unsere Studiengänge wurden gestrafft, Wehr- und Zivildienst gestrichen, das Rentenalter wurde um zwei Jahre angehoben – alles, um dafür zu sorgen, dass wir schneller auf den Arbeitsmarkt kommen und länger in die Steuer- und Sozialkassen einzahlen.</p>
<p>Meine Generation weiß, dass sie noch 40 Jahre oder länger im Job überstehen muss. Deshalb streben wir nach »sanften Karrieren«. Wir wollen nicht 40 Jahre lang am Anschlag arbeiten und dann ausgebrannt in Kur fahren müssen. Gewiss, wir stellen dem Job auch mal ein paar Jahre alles hintan, aber dann muss es auch wieder Zeiten geben, in denen wir uns mehr aufs Private konzentrieren – wenn wir eine Familie gründen oder uns um einen kranken Angehörigen kümmern.</p>
<p>Unsere Karrieren gleiten in Wellen dahin: Auf Phasen, in denen wir uns voll auf den Beruf konzentrieren, folgen Phasen, in denen wir andere Schwerpunkte setzen. Manchmal fahren wir auch weg, sehr weit weg. Auf meinen Reisen durch Zentralamerika und Asien habe ich viele junge Leute getroffen, die gerade eine Auszeit nahmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Junge Leute lieben Auszeiten&#8221;</p></blockquote>
<p>Es waren keine Aussteiger, die arbeitsflüchtig durch die Länder dieser Welt streiften. Im Gegenteil: Es waren Menschen, die zu Hause anspruchsvolle Jobs hatten und beruflich erfolgreich waren. Da war der belesene US-Marineoffizier, der sechs Monate mit einem kleinen Rucksack um die Welt reiste, bevor er sein MBA-Studium an der noblen Harvard Business School aufnehmen wollte.</p>
<p>Die angehende Ärztin aus Schweden, die in einem guatemaltekischen Kinderkrankenhaus voluntierte, bevor sie zu Hause ihre Facharztprüfung ablegen würde. Der englische Programmierer, der in einem buddhistischen Kloster in Kambodscha Englisch unterrichtete, bevor er als Projektmanager zu einem IT-Konzern wechselte. Oder die Grafikerin aus München, die ihren Job gekündigt hatte und ein paar Wochen in einem Aschram meditierte, um herauszufinden, wie es beruflich für sie weitergehen sollte.</p>
<h2 id="mehr-auszeiten-neue-kraft-und-orientierung">Mehr Auszeiten, neue Kraft und Orientierung</h2>
<p>Meine Generation nutzt Auszeiten, um Kraft zu tanken und sich neu zu orientieren. Viele von uns folgen keinem Karriere-Masterplan. Wir möchten nicht erst am Ziel, sondern schon auf dem Weg dorthin glücklich sein. Viele unserer Väter wollten auf dem schnellsten Weg nach oben kommen. Am Gipfel waren sie dann häufig so erschöpft, dass sie die Aussicht nicht mehr genießen konnten. Das leuchtet meiner Generation nicht ein. Wir legen lieber unterwegs mal eine Verschnaufpause ein und genießen die Aussicht nicht erst am Gipfel. Vielleicht kommen wir später ans Ziel, aber wir fallen oben nicht um. Wir sind nicht bereit, jahrzehntelang zu buckeln, um dann festzustellen, dass wir all die Jahre nicht gelebt oder drei <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Burnouts</a> hinter uns haben.</p>
<p>Wir wollen gesund bleiben. Wahr ist aber auch: Viele von uns wollen überhaupt nicht mehr ganz nach oben. Das spürt man vor allem dort, wo Hierarchien noch eine große Rolle spielen, zum Beispiel in den Anwaltsbüros. Früher fingen die besten Junganwälte in einer Großkanzlei an und arbeiteten auf den Partnerstatus hin – zehn, 15 Jahre lang. Dazu gehörte die Bereitschaft, sich aufzuopfern. Heute will längst nicht mehr jeder Einsteiger Partner werden. Man merkt es auch in den Krankenhäusern, wo viele junge Ärzte den Chefarztposten gar nicht erst anstreben; ja selbst an Schulen, wo es zunehmend schwierig wird, die Stelle des Rektors zu besetzen.</p>
<h2 id="neue-karriereziele-lieber-experte-als-chef-sein">Neue Karriereziele: lieber Experte als Chef sein</h2>
<p>Nein, wir müssen nicht unbedingt <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Chef werden</a>. Viele von uns wollen es gar nicht, wie Studien belegen: Die Personalberatung Odgers Berndtson etwa hat herausgefunden, dass Manager, die 32 Jahre oder jünger sind, deutlich weniger gerne führen als ältere Managergenerationen. Und wenn sie führen, dann nicht um des Führens willen. Wichtiger sind ihnen die Arbeitsinhalte und die Möglichkeit, ihre persönlichen Stärken zu entfalten.</p>
<p><figure id="attachment_6655" aria-describedby="caption-attachment-6655" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6655"  src="http://i2.wp.com/www.karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/08/gl%C3%BCck-schl%C3%A4gt-geld.jpg?zoom=2&amp;resize=120%2C192"  alt="Ein Buch von/für die Gen Y: &quot;Glück schlägt Geld&quot;"  width="130"  height="208" ><figcaption id="caption-attachment-6655" class="wp-caption-text">Ein Buch von/für die Gen Y: &#8220;Glück schlägt Geld&#8221;. Hier kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Woran das liegt? Ich glaube, dass es mehrere Gründe sind. Zum einen fragen wir &#8211; also die Gen Y &#8211; uns, warum wir für die vage Aussicht, in zehn Jahren vielleicht einmal Chef zu werden, jahrelang alles ertragen sollen? Dafür ist uns unser Leben zu schade. Außerdem haben viele von uns keine Lust auf die politischen Spielchen und taktischen Manöver, die in Führungsetagen häufig nötig sind, um nach oben zu kommen und sich an der Spitze zu halten. Wir wollen der Sache dienen, nicht der <a title="Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/">Macht</a>.</p>
<p>Und schließlich ist man als Manager mit allem Möglichen beschäftigt, nur nicht mehr mit seinen ursprünglichen Aufgaben. Statt Fachdiskussionen führt man nun Gehaltsgespräche. Statt sich in eine Materie zu vertiefen, sitzt man in Meetings herum. Das sagt vielen in meiner Generation nicht zu. Je mehr sie sich reinhängen, je höher sie in der Hierarchie steigen, desto größer werden auch ihre <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung</a>, der Druck und der Preis, den sie für den Erfolg bezahlen.</p>
<p>Das ist wie bei einem Würstchen-Wettessen, bei dem der Preis, den es zu gewinnen gibt, noch mehr Würstchen sind. Deshalb streben viele junge Beschäftigte heute eine Fachlaufbahn an. Untergebene? Brauchen sie nicht. Sie wollen lieber selbstbestimmt arbeiten, an der Sache und am Ergebnis orientiert.</p>
<h2 id="freude-und-sinn-statt-macht-und-status">Freude und Sinn statt Macht und Status</h2>
<p>Einige Unternehmen haben darauf bereits reagiert. Der Automobilzulieferer Bosch etwa bietet seit vielen Jahren eine Fachkarriere an – mit der gleichen inhaltlichen Weiterentwicklung und den gleiche Gehaltsstufen wie bei der Führungslaufbahn. Die Fachleute haben bei wichtigen Entscheidungen sogar ein Vetorecht. Auch bei Audi können Experten eine Topposition erreichen, ohne Führungsverantwortung zu übernehmen. Das Unternehmen hat dazu sogar eine umfassende Befragung gemacht.</p>
<p style="text-align: left;">Das Ergebnis: Nur 42 Prozent der Audi-Mitarbeiter, die 1980 oder später geboren sind, streben überhaupt noch eine Führungslaufbahn an, ebenfalls 42 Prozent wollen lieber eine Fachlaufbahn einschlagen, und 16 Prozent sehen sich später als Projektleiter. Meine Generation ist bereit, viel zu leisten, aber wir müssen nicht mehr die klassische Konzernkarriere machen. Sie erscheint uns zu starr, zu hierarchisch, zu sehr abhängig von interner Politik. Ein anerkannter Experte auf einem Gebiet zu sein ist vielen wichtiger, als ein Team von 50 Mitarbeitern zu führen.</p>
<p>Wir sind anders motiviert als unsere Eltern. Harte Prinzipien wie Gehalt, Macht und <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Status</a> treiben uns viel weniger an als die Aussicht auf eine Arbeit, die Freude macht und einen Sinn stiftet. Der Job ist für uns mehr als ein Job, er ist Ausdruck der eigenen Identität, eine Form von <a title="Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Selbstverwirklichung</a>. Geld ist uns wichtig, aber Geld ist nicht alles. Wenn man meine Generation fragt, ob wir mehr Geld oder mehr Zeit wollen, sagen wir meistens: mehr Zeit. Herr über seine Zeit zu sein – das ist unser Statussymbol.</p>
<div class="accordion" style="text-align: right;"><em> Artikelbild: DenisFilm/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=321663512&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a></em></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/generation-y-zeit-zum-leben-unser-neues-statussymbol/">Generation Y: Zeit zum Leben, unser neues Statussymbol</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitszufriedenheit: Jeder Dritte “richtig glücklich”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 18:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glaubt man einer einer aktuellen Umfrage mögen drei Viertel der Deutschen ihren Job. Nur sieben Prozent haben überhaupt keinen Spaß daran. Stärkster Motor für die Motivation: Berufliche Herausforderungen, aber – natürlich – auch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/">Arbeitszufriedenheit: Jeder Dritte “richtig glücklich”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="glaubt-man-einer-einer-aktuellen-umfrage-moegen-drei-viertel-der-deutschen-ihren-job-nur-sieben-prozent-haben-ueberhaupt-keinen-spass-daran-staerkster-motor-fuer-die-motivation-beruf">Glaubt man einer einer aktuellen Umfrage mögen drei Viertel der Deutschen ihren Job. Nur sieben Prozent haben überhaupt keinen Spaß daran. Stärkster Motor für die Motivation: Berufliche Herausforderungen, aber – natürlich – auch die vielen Kontakte am Arbeitsplatz, die wir in dieser Form zu Hause oder im Verein nicht jeden Tag haben. Die Details…</h3>
<p><span id="more-6680"></span></p>
<p>75 Prozent der deutschen Arbeitnehmer macht der aktuelle Job Spaß. Jeder Dritte ist sogar richtig glücklich damit. Was die Berufstätigen am meisten motiviert? Vor allem lieben sie es, Herausforderungen zu meistern, um auf ihr Arbeitsergebnis stolz sein zu können. Das gilt besonders für Arbeitnehmer ab 55 Jahren. Zudem fördern ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag, die Aussicht auf Gehaltssteigerung und eine gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeit das Wohlbefinden.</p>
<p>Frauen genießen öfter als Männer den Kontakt und Austausch mit <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Kollegen</a> und Kunden. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Umfrage “Beruf und Karriere 2014″ der CreditPlus Bank AG.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zwei-Drittel haben Spaß am Job&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit dem Job ist es scheinbar so wie mit dem Wetter: Alle beschweren sich darüber, aber im Grunde sind sie zufrieden. Der großen Mehrheit (75 Prozent) macht ihre Arbeit täglich Freude – bei weiteren 18 ist es tagesformabhängig, fünf Prozent sind eher unzufrieden und nur zwei Prozent haben gar kein Vergnügen. Am motiviertesten sind die Berufseinsteiger: 37 Prozent der 25 bis 34-Jährigen geben an, uneingeschränkt großen <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Spaß im Job </a>zu haben – im Vergleich zu einem</p>
<p>Drittel über alle Altersgruppen. Mit Beginn der Familienphase rücken offenbar wieder andere Dinge in den Vordergrund als der Traumjob, denn bei den 35- bis 44-Jährigen liegt der Anteil der “Jobliebhaber” nur noch bei einem Viertel.</p>
<h2 id="herausforderung-mehr-als-nur-ein-karriere-kick">Herausforderung: mehr als nur ein Karriere-Kick</h2>
<p>Für 92 Prozent der Berufstätigen ist der Job mehr als nur reiner <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Gelderwerb</a>. Um tagtäglich motiviert an die Arbeit zu gehen, brauchen sie keine stressfreie Tätigkeit, sondern suchen Herausforderungen: 27 Prozent der Bundesbürger macht es stolz, Ergebnisse zu produzieren und Schwierigkeiten zu meistern. Damit ist Zufriedenheit über die eigene Leistung das am häufigsten genannte Motiv für hohen Arbeitseinsatz. Auf Platz zwei landet die <a title="Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Abwechslung im Joballtag</a>:<br />
18 Prozent möchten im Beruf etwas erleben – neue Situationen und Menschen kennenlernen. 15 Prozent spornt der Gedanke an, mit <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Ehrgeiz im Job</a> auch das Gehalt steigern zu können, und so einen höheren Lebensstandard zu genießen. 14 Prozent der Befragten wollen eine Tätigkeit ausüben, die sinnvoll für die Gesellschaft ist.</p>
<h2 id="frauen-schaetzen-teamarbeit">Frauen schätzen Teamarbeit</h2>
<p>Ebenfalls unter den Top fünf der Anreize landet der soziale Kontakt zu den Arbeitskollegen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während für 14 Prozent der Frauen <a title="Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Teamarbeit</a> und der Austausch mit Kollegen Motivationsgrund Nr. 1 sind, sind es bei den Männern nur 10 Prozent. Als reines Mittel zum Zweck des Gelderwerbs sehen jedoch weder Männer noch Frauen ihren Beruf: Gerade einmal acht Prozent sind dieser Meinung. Die überwältigende Mehrheit strebt nach einem Job, der sie glücklich macht.</p>
<p>Für vier von zehn Arbeitnehmern kommt ein “Karriere-Kredit” in Frage 42 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden zum Wohl der Karriere einen Kredit aufnehmen, vier Prozent weniger als im letzten Jahr. Am ehesten sind die Deutschen bereit, für die Gründung eines eigenen Unternehmens ein Darlehen in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Jeder Sechste kann sich das vorstellen – im Vorjahr waren es noch etwas mehr (18 Prozent). Dafür rückt die Finanzierung eines <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Auslandsjobs</a> mehr in den Vordergrund: Einer von zehn Deutschen würde mit einem “Karriere-Kredit” die Kosten zum Leben und Arbeiten im Ausland decken, 2013 waren es nur acht Prozent. Ebenfalls zehn Prozent würden damit eine spezielle Aus- oder Weiterbildung finanzieren – dieser Wert ist fast gleich geblieben (2013: 11 Prozent).</p>
<h6 id="an-der-repraesentativen-studie-beruf-und-karriere-2014%e2%80%b3-dercreditplus-bank-ag-haben-sich-1-006-bundesbuerger-beteiligt-diebefragungen-wurden-im-juni-2014-durch-das-marktforschungsi">An der repräsentativen Studie “Beruf und Karriere 2014″ der<br />
CreditPlus Bank AG haben sich 1.006 Bundesbürger beteiligt. Die<br />
Befragungen wurden im Juni 2014 durch das Marktforschungsinstitut<br />
YouGov online durchgeführt.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Minerva Studio/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47573521">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitszufriedenheit-jeder-dritte-richtig-gluecklich/">Arbeitszufriedenheit: Jeder Dritte “richtig glücklich”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Aug 2014 19:19:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Party ohne die bohrende Frage »Und, was machst du so?« Arbeit bestimmt unseren sozialen Stellenwert, so viel wie nie: Sag mir, was du arbeitest – und ich sag dir, wer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitsfetisch-bist-du-auch-nuetzlich/">Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="keine-party-ohne-die-bohrende-frage-und-was-machst-du-so-arbeit-bestimmt-unseren-sozialen-stellenwert-so-viel-wie-nie-sag-mir-was-du-arbeitest-und-ich-sag-dir-wer-du-b">Keine Party ohne die bohrende Frage »Und, was machst du so?« Arbeit bestimmt unseren sozialen Stellenwert, so viel wie nie: Sag mir, was du arbeitest – und ich sag dir, wer du bist. So schaut’s aus in unserer Leistungsgesellschaft. Patrick Spät rechnet in seiner Streitschrift mit Marktgläubigen ab. Ein Auszug…</h3>
<p><span id="more-6684"></span></p>
<p>In der schönen neuen Arbeitswelt speist sich auch unser individuelles Selbstwertgefühl unmittelbar aus unserem Job, wir definieren uns zu einem ziemlich großen Teil über die Art und Weise, wie wir unsere Brötchen verdienen. Und weil dieses <a title="Sechs Lerntypen: Suche nach perfekter Passform" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/">Schubladendenken</a> auch im Umgang mit unseren Mitmenschen allzu praktisch ist, fragen wir sie immer gleich nach ihrer Arbeit.</p>
<p>Auf einer ebensolchen Party erzählte mir mal ein Syrer, der wegen des dortigen Bürgerkriegs als Flüchtling in Deutschland gestrandet war: »Es gibt kein Wort, das ich bei den Deutschen öfter höre als das Wort machen. Ihr macht ständig irgendwas … ihr macht belegte Brote, ihr macht eine Party, ihr macht Musik, ihr macht sogar eine Pause und <a href="http://www.admirado.de/2013/06/typfrage-rucksackreise-vs-strandurlaub/" target="_blank">Urlaub</a>! Ruht ihr euch eigentlich auch mal wirklich aus?« Der Syrer lächelte verschmitzt. Er hatte natürlich recht: Machen, machen, machen. Wir sind pausenlos auf Draht und – machen irgendwas.</p>
<h2 id="beziehungsarbeit-blowjob">Beziehungsarbeit, Blowjob</h2>
<p>Lohnarbeit, Gartenarbeit, Beziehungsarbeit, Blowjob – alles ist zur Arbeit geworden. Wir arbeiten an unserem Körper, an unserer Lebensweise und an unserem Liebesglück. Die Arbeit ist das Lebenselixier des modernen Menschen, ein Fetisch, mit dem wir uns lustvoll selbst geißeln. Von Kindesbeinen an wachsen wir mit dem Imperativ auf, »etwas aus uns zu machen«. Dieser Befehl dröhnt ständig in unseren Ohren, mit jedem Vorhaben, das wir aushecken. Und erst recht mit jedem Vorhaben, das wir ausschlagen.</p>
<p>Wir sollen also »etwas aus uns machen«. Ja, sind wir denn nicht schon etwas? Menschen zum Beispiel? Die Arbeit ist heute der unangefochtene Maßstab, mit dem wir unser Gegenüber bewerten. »Martha Musterfrau, 38, Rechtsanwältin«, »Max Mustermann, 56, Lagerist« – keine Talkshow, keine TV-Doku, bei der hinter dem Namen einer Person nicht direkt auch ihr Beruf erwähnt wird. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Apropos: Sogar auf den Grabsteinen eines Wiener Friedhofs las ich Sätze wie »Hier ruht Maximilian Bradow, Schlossermeister«. Herr, erlöse uns von der Arbeit!</p>
<p>Diese Wehklage zu äußern, ist riskant, denn eine Kritik an der Arbeit ist ein gesellschaftliches Tabu: Es gilt als anrüchig, den Sinn von offensichtlich sinnfreien Jobs infrage zu stellen, über gesundheitsschädliche Arbeit zu motzen oder ganz einfach die <a title="Pro&amp;Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Faulheit</a> zu glorifizieren. Wer offen sagt, dass er keinen Bock hat zu arbeiten und dass mitnichten jede Arbeit besser ist als keine Arbeit, der steht im Generalverdacht, zu verlottern und andere dazu anzustiften, es gleichzutun – mit dem Endergebnis, dass die ganze fleißige Gesellschaft in den Abgrund stürzt.</p>
<h2 id="mantra-unserer-zeit-ich-arbeite-also-bin-ich">Mantra unserer Zeit: Ich arbeite, also bin ich</h2>
<p>Wie konnte es dazu kommen? Wie steht es tatsächlich um unsere Arbeitsgesellschaft? Was macht der <a title="Zeitmanagement: Kirche ohne Papst" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Arbeitswahn</a> mit uns? Und wie können wir uns von ihm befreien? Fragen über Fragen, deren Beantwortung dem Schreiber etwas – da haben wir sie wieder – Arbeit bereiten wird. Aber am Ende steht die Hoffnung, dass wir uns vom Arbeitsfetisch lösen. Dass wir endlich wie- der leben.</p>
<p>Wer kennt das nicht: Man sitzt mit Freunden bei einem Bier und plötzlich schießt einem durch den Kopf, was man arbeitsmäßig noch alles erledigen muss – hier eine E-Mail, da ein Auftrag oder Projektbericht, dort ein zu reparierendes Auto. Die Laune ist getrübt. Kaum bei der Arbeit angekommen, sehnt man sich nach dem <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Feierabend</a>. Oder träumt von Ferien, Ruhe, vielleicht auch von weißen Sandstränden. Und was, wenn die Träume in Erfüllung gingen? Die Gedanken wären sicherlich schon bald wieder bei der Arbeit. Ein verfluchter Teufelskreis.</p>
<blockquote><p>&#8220;Arbeit, Arbeit, Arbeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Arbeitswahn hat sich, bewusst oder unbewusst, tief in unsere Köpfe eingenistet – und verfolgt uns noch im Schlaf: Das häufigste Thema in den Träumen der Deutschen ist ihre Arbeit (34 Prozent), es folgen Reisen (27 Prozent) und Verstorbene (22 Prozent). Und auf die hypothetische Frage, was man nach einer Entlassung samt Abfindung für ein halbes Jahr machen würde, antworten lediglich 8 Prozent: meinen Traum verfolgen, und 13 Prozent: Urlaub machen, aber 72 Prozent: mich gleich um eine neue Arbeitsstelle bewerben.</p>
<p>Friedrich Nietzsche beschrieb in seiner Fröhlichen Wissenschaft (1882) mit treffenden Worten, wie der Arbeitswahn des modernen Menschen die Muße zerstört: »Die atemlose Hast der Arbeit – das eigentliche Laster der neuen Welt – beginnt bereits durch Ansteckung das alte Europa wild zu machen und eine ganz wunderliche Geistlosigkeit darüber zu breiten. Man schämt sich jetzt schon der Ruhe; das lange Nachsinnen macht beinahe Gewissensbisse. Man denkt mit der Uhr in der Hand, wie man zu Mittag isst, das Auge auf das Börsenblatt gerichtet, – man lebt, wie einer, der fortwährend etwas ›versäumen könnte‹. […]</p>
<h2 id="erste-welt-probleme-und-das-schlechte-gewissen">Erste-Welt-Probleme und das schlechte Gewissen</h2>
<p>Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: der Hang zur Freude nennt sich bereits ›Bedürfnis der Erholung‹ und fängt an, sich vor sich selber zu schämen. ›Man ist es seiner Gesundheit schuldig‹ – so redet man, wenn man auf einer Landpartie ertappt wird.</p>
<p>Ja, es könnte bald so weit kommen, dass man einem Hange zur vita contemplativa (das heißt zum Spazierengehen mit Ge- danken und Freunden) nicht ohne Selbstverachtung und schlechtes Gewissen nachgäbe. – Nun! Ehedem war es umgekehrt: die Arbeit hatte das <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">schlechte Gewissen</a> auf sich. […] das ›Tun‹ selber war etwas Verächtliches.«3 Die Zeichen mehren sich.</p>
<p>Im September 2012 schaffte die spanische Regierung eine uralte Tradition des Nichtstuns ab: die Siesta zwischen 14 und 16 Uhr. Man darf heute kaum noch sagen, dass man auf der faulen Haut gelegen hat, dass man dem permanenten Druck entflohen ist und sich ent-spannt hat. Der Kommentar unserer ach so fleißigen Mitmenschen ist vorprogrammiert:</p>
<p>»Na, du hast es ja gut, dir heute einen Lauen zu machen.« Hinter solch simplen Kommentaren verbirgt sich nichts anderes als die moralische Keule der Arbeitsideologie: Deshalb schämen sich viele fürs Nichtstun, und hetzen sich weit über das (überlebens)notwendige Maß. Das schlechte Gewissen nagt unerbittlich an denen, die über die Stränge schlagen und auch nur einen Hauch zu viel faulenzen.</p>
<h2 id="arbeiten-zum-leben-leben-zum-arbeiten">Arbeiten zum Leben, Leben zum Arbeiten?</h2>
<p>Von Frankreich sagen die Deutschen gerne: Dort arbeite man, um zu leben – in Deutschland aber lebe man, um zu arbeiten. Auch wenn der Arbeitswahn die fran- zösischen Gemüter ebenso befallen hat wie die deutschen, steckt in dem Spruch doch ein Funken Wahrheit: Wenn ein Franzose mitteilt, er müsse nun zur Arbeit, erhält er als Antwort ein »Bon courage!«, was so viel heißt wie »Kopf hoch!« oder »Nur Mut!«. In Deutschland jedoch wünscht man »Frohes Schaffen!«, und wenn hierin eine Prise Ironie liegen sollte, muss man sie mit der Lupe suchen.</p>
<p><figure id="attachment_6651" aria-describedby="caption-attachment-6651" style="width: 130px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6651"  src="http://i1.wp.com/www.karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/08/und-was-machst-du-so_spaet.jpg?zoom=2&amp;resize=120%2C188"  alt="Patrick Spät nimmt unseren Arbeitsfetisch auf die Schippe…"  width="130"  height="204" ><figcaption id="caption-attachment-6651" class="wp-caption-text">Patrick Spät nimmt unseren Arbeitsfetisch auf die Schippe. Buch kaufen…</figcaption></figure></p>
<p>Die Arbeit steht im Zentrum unseres Lebens, es gibt kein Außerhalb der Arbeit, sie erfasst unseren Alltag, unser Leben. Unser Ich geht arbeiten, es ist zur »Ich-AG« mutiert. Wie wäre es mal mit dem Wagnis einer Ohne-mich-AG? Kaum auszudenken. Denn »wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen«, wie es bereits in der Bibel beim Apostel Paulus heißt (2 Thess 3,10).</p>
<p>Es gibt unzählige Regalmeter von Büchern, die den Zusammenhang zwischen den Ideologien der Arbeit und des Christentums untersuchen. Die Kurzfassung lautet: »Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen« (Gen 3,19).</p>
<p>Mit diesen Worten werden im Alten Testament Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben. Arbeit ist zwar auch in der Antike und im Mittelalter mit Mühsal und Plage verbunden, aber sie ist schlichtweg eine menschliche Notwendigkeit und kollektive Bußtätigkeit:</p>
<p>Der Sündenfall brachte die Vertreibung aus dem Garten Eden und Verurteilung der Menschen zum Arbeitsdienst auf Erden. Die Zeit der mühelosen Labsal und Wonne war definitiv vorbei. Was vormals eine Buße der Menschheit gewesen war, wurde aber bald zu einem Gottesdienst des Individuums:</p>
<h2 id="ohne-sonntag-alles-werktage">Ohne Sonntag alles Werktage</h2>
<p>Seit der Reformation – als Martin Luther 1517 seine Thesen ans Tor der Schlosskirche zu Wittenberg hämmerte – ging die Zahl der arbeitsfreien Feiertage von 156 auf 2 zurück. Während die Menschen im vermeintlich düsteren Mittelalter die Hälfte des Jahres die Füße hochlegten, gab es seit der Reformation nur noch den Sonntag sowie Ostern und Weihnachten als arbeitsfreie Tage, den Rest der Zeit wurde geschuftet.</p>
<p>Arbeit war schon in der Bibel ein heiliges Gut, seit Luther aber wurde sie zum gnadenlosen Gottesdienst. Vormals glaubten die Menschen, dass man mit jedem Beruf in der Ständegesellschaft selig werden könne. Es war schlichtweg sinnlos, sich übermäßig abzurackern, solange man seine Arbeit einigermaßen meisterte. Seit der Reformation aber galt: Gottes Wohlwollen will verdient sein. Weltlicher Erfolg galt fortan als untrügliches Zeichen dafür, dass man von Gott auserwählt war – und nicht in der Hölle, sondern im Himmel landete.</p>
<h2 id="arbeitswille-erbe-der-reformation">Arbeitswille, Erbe der Reformation</h2>
<p>»Wenn wir nur unserem Beruf gehorchen, so wird kein Werk so unansehnlich und gering sein, dass es nicht vor Gott bestehen und für sehr köstlich gehalten würde. Unsere Arbeit, unser Broterwerb ist Gottes- dienst und heilig. Müßiggang und Prasserei sind es, die die Menschen verderben. Darum arbeitet fleißig und lebt bescheiden, meidet Rausch, Tanz und Spiel. Das sind die Versuchungen des Teufels.« Diese Worte stammen aus der Feder eines weiteren Arbeitsfanatikers: Johannes Calvin, der die Gedanken Luthers verbreitete und dabei stark zuspitzte.</p>
<p>Vier Jahrhunderte später zeigte der Soziologe Max Weber in seinem Klassiker Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1904), wie sehr die Lehren der Reformation auf die Denk- und Handlungsweise des Kapitalismus Einfluss genommen hatten: Gottes Wege sind unergründlich.</p>
<p>Wer wird erlöst und wer nicht? Diese offene Frage empfanden viele als quälend – und sie folgten der »Lösung« Calvins, sich durch harte Arbeit zu empfehlen. Wirtschaftlicher Erfolg, disziplinierter Fleiß und rastlose Arbeit im Diesseits waren von nun an die einzigen Indikatoren für eine Erlösung im Jenseits.</p>
<p>Damit waren Luther und Calvin die Ersten, die den Be- griff der Arbeit durchweg positiv besetzten. Natürlich predigten sie nicht, dass <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Arbeit Spaß macht</a>. Vielmehr sollten die Menschen Freude am Leid der Arbeit empfinden angesichts der paradiesischen Aussichten, die ihnen verheißen waren, nachdem sie sich zu Tode ge- schuftet hatten. Während Jesus noch ein glücklicher Arbeitsloser war, wurden Faulheit und Zeitvergeudung spätestens jetzt zur buchstäblichen Todsünde.</p>
<p>Der kollektive Sündenfall und die individuelle Tod- sünde der Faulheit verfolgen uns bis heute. Nicht zufällig drohte 2006 der damalige SPD-Arbeitsminister Franz Müntefering mit den Worten Paulus’: »Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!« Der eigentliche Sündenfall aber ist die Arbeit selbst! Dabei ersetzen die säkularen My- then einfach die vormals religiösen, es gibt ein Recycling des Glaubens:</p>
<p>In Zeiten, wo die Menschen immer weniger an Gott und erst recht an die Kirche glauben, ist die Arbeit zur neuen Religion emporgestiegen. Und sie weist alle Merkmale einer Religion auf: unhinterfragte Vergötterung ihres Sinnstifters, Inkaufnahme schmerzhafter Entbehrungen, übersteigerte Symbole und Riten sowie eine rigorose Bestrafung all jener, die partout nicht »glauben« wollen. Wer nicht arbeiten will, muss fühlen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: everything possible/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=313766822&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitsfetisch-bist-du-auch-nuetzlich/">Arbeitsfetisch: Bist du (auch) nützlich?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Orientierungshilfe: Finde den Ausbildungsberuf der zu dir passt!</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 19:36:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und was machst du so? Kaum eine Party, bei der diese Frage nicht innerhalb der ersten Minuten eines Smalltalks gestellt wird. Wir ziehen einen Grossteil unseres Selbstwertgefühls aus unserer Arbeit,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Orientierungshilfe: Finde den Ausbildungsberuf der zu dir passt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="und-was-machst-du-so-kaum-eine-party-bei-der-diese-frage-nicht-innerhalb-der-ersten-minuten-eines-smalltalks-gestellt-wird-wir-ziehen-einen-grossteil-unseres-selbstwertgefuehls-aus-unserer-arbeit">Und was machst du so? Kaum eine Party, bei der diese Frage nicht innerhalb der ersten Minuten eines Smalltalks gestellt wird. Wir ziehen einen Grossteil unseres Selbstwertgefühls aus unserer Arbeit, um so wichtiger ist die Ausbildung um später in einem guten Job arbeiten zu können. Schüler können mit dem Berufswahlpass herausfinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen und sich auf entsprechende Ausbildungsstellen bewerben…</h3>
<p><span id="more-6687"></span></p>
<p>Der Berufswahlpass ist seit Juli 2014 offizieller Partner der Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das BMBF unterstützt damit noch mehr junge Menschen auf ihrem Weg, sich für einen geeigneten Beruf zu entscheiden. Aktuell werden jährlich über 130.000 Berufswahlpässe durch die Schulen den Jugendlichen an die Hand gegeben. Er ist das meist eingesetzte Medium für die berufliche Orientierung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kompass bei der Berufswahl&#8221;</p></blockquote>
<p>„Von der Einbindung des Berufswahlpasses in die Initiative Bildungsketten profitieren die jungen Menschen, weil mit dem Berufswahlpass die verschiedenen Maßnahmen zur Berufsorientierung abgestimmt und aufeinander bezogen werden. Der Berufswahlpass ist ein zentraler Begleiter auf dem Weg in den <a title="Pflegebranche: Pro &amp; Contra der Berufsausbildung" href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Beruf</a>“, sagt Anne Roth, Koordinatorin der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass in der Servicestelle Bildungsketten.</p>
<h2 id="meist-eingesetzte-medium-fuer-berufsorientierung">Meist eingesetzte Medium für Berufsorientierung</h2>
<p>Der Pass begleitet die Jugendlichen u.a. dabei, Betriebspraktika auszuwerten oder den Bewerbungsprozess zu gestalten, Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz zu schreiben oder den nächsten Lernabschnitt zu organisieren. Herausgegeben wird der Berufswahlpass von der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, der 13 Bundesländer, das BMBF und die Bundesagentur für <a title="Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Arbeit</a> angehören.</p>
<p>„Die Koordination der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass durch die Servicestelle Bildungsketten stellt sicher, dass der Berufswahlpass im Schulterschluss mit den Ländern weiterentwickelt und verbindlich eingesetzt wird“, erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, Dr. Alfred Lumpe, aus Hamburg.</p>
<p>Als Teil der Initiative Bildungsketten kann der Berufswahlpass von weiteren Akteurinnen und Akteuren aktiv in den <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/" target="_blank">Berufswahlprozess</a> eingebunden werden. So können etwa Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter den Berufswahlpass nutzen, um die nächsten Schritte mit den jungen Menschen zu planen oder Ergebnisse aus den Gesprächen über die berufliche Selbsterkundung und berufliche Perspektiven darin zu dokumentieren. Die verschiedenen Stationen des Berufswahlprozesses lassen sich systematisch planen und miteinander verknüpfen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Lucky Business/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=306575864&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/orientierungshilfe-fuer-schueler-beruf-der-zu-dir-passt/">Orientierungshilfe: Finde den Ausbildungsberuf der zu dir passt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2014 18:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Berufseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
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		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmensberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmensberatungen rangieren mit Investment-Banken und Dax30-Konzern unter den Top10 der beliebtesten Arbeitgeber für Absolventen. Wie wichtig ist Ihnen eine bekannte Marke auf dem Lebenslauf, welche Rolle spielen die Moneten? Die Kollegen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unternehmensberatungen-rangieren-mit-investment-banken-und-dax30-konzern-unter-den-top10-der-beliebtesten-arbeitgeber-fuer-absolventen-wie-wichtig-ist-ihnen-eine-bekannte-marke-auf-dem-lebenslau">Unternehmensberatungen rangieren mit Investment-Banken und Dax30-Konzern unter den Top10 der beliebtesten Arbeitgeber für Absolventen. Wie wichtig ist Ihnen eine bekannte Marke auf dem Lebenslauf, welche Rolle spielen die Moneten? Die Kollegen von sqeaker.net haben den Beraternachwuchs gefragt. Wir stellen einige Statements vor&#8230;</h3>
<p><span id="more-6627"></span></p>
<p>Zu Beginn ein kleiner Realitätscheck aus dem Brennglas der Generation Y: Zwei Drittel der Consulting-Interessierten erwarten ein Angebot für eine Festanstellung im Anschluss an das Praktikum, ohne erneute Bewerbungsrunden bestehen zu müssen; ein Drittel erhielt diese Karriereoption wirklich. Beim Gehalt siehts ähnlich anders aus: Die Erwartungen an das Gehalt von Consulting-Praktikanten liegen im Schnitt höher als das tatsächlich gezahlte Durchschnittsgehalt.</p>
<p>Bei den Aufgaben muss zwar kaum einer Kaffee kochen, aber das Erstellen von Präsentationen hat den höchsten Praktikumsanteil. Weniger intensiv als erwartet sind der Kundenkontakt sowie das Maß an Eigenverantwortung. Von A nach Z auch noch ein paar Worte zur gedachten <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Exit-Option</a>: Fast zwei Drittel der Teilnehmer halten eine Tätigkeit bei einem ehemaligen Kunden für die optimale Exit Option. Überrascht?</p>
<blockquote><p>&#8220;Kampf um Top-Talente&#8221;</p></blockquote>
<p>Fakt ist: Kampf um Top-Talente wird immer wichtiger, auch und gerade bei Consultingfirmen die wie McKinsey damit werben, die Besten (Kunden durch ihre Berater) noch besser zu machen. Die Ergebnisse der <a href="http://www.squeaker.net/de/Karriere/Branchen/Consulting-Unternehmensberatung/Bewerbung/Consulting-Studie-Praktikum-Unternehmensberatung" target="_blank">squeaker.net-Studie</a> sind auch außerhalb der Consulting-Branche für Employer Branding- und Recruiting-Verantwortliche interessant. Denn: die Bewerberzielgruppe der „Consulting-Affinen“ &#8211; gute Noten, gepflegte Umgangsformen, zwei Fremdsprachen, zweiter Hochschulabschluss, Auslandsaufenthalte, &#8220;Drive&#8221; &#8211; wollen eigentlich alle größeren Unternehmen einstellen.</p>
<h2 id="was-ich-schon-immer-zum-thema-arbeitgeberwahl-sagen-wollte">“ Was ich schon immer zum Thema Arbeitgeberwahl sagen wollte“</h2>
<ul>
<li>Die eigene Darstellung und die Darstellung des Unternehmens sollten passen. In einem Auswahlprozess wirst nicht nur du geprüft, sondern du prüfst auch das Unternehmen.</li>
<li>Als Absolvent ist es schwierig sich einen richtigen Einblick in dieses riesige Feld zu verschaffen. Die Masse an Möglichkeiten überfordert einen manchmal.</li>
<li>Am wichtigsten finde ich persönlich, dass einem die Arbeit Spaß machen sollte (insbesondere auch das Umfeld mit den Kollegen) und man nicht ausschließlich für die Arbeit lebt.</li>
<li>Arbeit ist richtig rockig und sexy!</li>
<li>Auch das <a title="Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Bauchgefühl</a> zählt!</li>
<li>Bei der Wahl der Arbeitgeber ist der persönliche Kontakt eines der wichtigsten und zugleich rarsten Güter.</li>
<li>Bei der Wahl eines Arbeitgebers ist mir enorm wichtig, dass das Unternehmen ganzheitlich zu mir als Arbeitnehmer passt.</li>
<li><a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Company Benefits</a>, sowie eine gute Atmosphäre sind mir sehr wichtig, dann arbeite ich auch gern und automatisch länger.</li>
<li>Das Gesamtpaket aus <a title="Priorisierung: Networks, E-Mail und Handytarife" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/e-mail-media-handytarife/">Arbeitsklima</a>, Unternehmenskultur, Gehalt und zukunftsorientierten/internationalen Aktivitäten sollte stimmen.</li>
<li>Das Image eines Arbeitgebers fällt sehr ins Gewicht bei der Auswahl der passenden Stellen.</li>
<li>Der Arbeitgeberwahlprozess verändert sich dramatisch. Die Studenten sind wohlbehütet aufgewachsen und es fehlte ihnen an nichts. Das Thema Selbstverwirklichung und <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Work-Life Balance</a> ist daher weit bedeutender als z.B. das Thema Arbeitsplatzsicherheit.</li>
<li>Der Mittelstand wird immer attraktiver. Bei großen Unternehmen und Beratungen besteht kaum die Möglichkeit noch große Veränderungen/Innovationen zu begründen.</li>
<li>Die Karriereoptionen, die den Absolventen heutzutage zur Verfügung stehen sind überragend. Arbeitgeber sollten authentisch sein und eine <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Wertekultur</a> leben, um attraktiv zu sein.</li>
<li>Ehrliche, kontrollierte und anonyme Erfahrungsberichte auf squeaker.net sind eine wichtige und sinnvolle Hilfe im Bewerbungsprozess bzw. bei der Auswahl interessanter Arbeitgeber.</li>
</ul>
<p><strong>&#8220;Geld ist nicht alles&#8221;, eine der Karriere-Einsichten der Consulting-Excellence-Studie&#8230;</strong></p>
<ul>
<li>Eine gelungene <a title="Talentauswahl: Perlen finden statt Klone casten" href="http://karriere-einsichten.de/2014/08/talentauswahl-perlen-finden-statt-klone-casten/">Recruiting-Veranstaltung</a> kann mich als Absolvent deutlich in meiner Arbeitgeberwahl beeinflussen.</li>
<li>Für mich persönlich bilden Effizienz, flache Strukturen, Kontinuität und sehr gute <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Teamarbeit</a> die wichtigsten Punkte. Sollten dann noch die zu mir passenden Werte vertreten werden, ist es ein für mich in Frage kommender Arbeitgeber.</li>
<li>Gehalt wird überbewertet &#8211; denn nichts ist wichtiger als eine Unternehmensstruktur in der sich gegenseitig geholfen wird und wo es in 90% der Fälle <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Spaß</a> macht morgens ins Büro zu kommen.</li>
<li>Ich empfehle den Einstieg bei Hidden Champion Beratungen. Der Beratungsmarkt in Deutschland verändert sich extrem, und außer den Top Beratungen (Bain &amp; Company, McKinsey, Boston Consulting Group) werden sich nicht mehr viele mit ausschließlicher Strategieberatung über Wasser halten können. Die persönlichen Entwicklungschancen sind bei den Hidden Champions wesentlich höher (siehe z.B. OC&amp;C, h&amp;z Unternehmensberatung, Barkawi).</li>
</ul>
<h2 id="ich-liebe-neue-challenges">Ich liebe neue Challenges!</h2>
<ul>
<li>Ich liebe Recruiting-Events! Aber bitte nicht immerzu diese wahnsinnig umfangreichen <a title="Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Bewerbungen</a> dafür, dass schafft man neben dem Studium einfach nicht. Ich würde gerne öfter teilnehmen, aber mit dem Bewerbungsaufwand geht das nicht!</li>
<li>Ich stelle mir drei Fragen: 1. Passe ich zu dem Unternehmen/der Unternehmenskultur? 2. Wie schnell kann ich mich entwickeln und Verantwortung übernehmen? 3. Welche Möglichkeiten gibt es, international tätig zu sein?</li>
<li>Ich verbringe viel Zeit im Büro, deswegen nehme ich mir auch ausreichend Zeit meinen künftigen Arbeitsplatz auszuwählen.</li>
<li>Macht euch den Bewerbern sympathisch!</li>
<li>Man sollte nicht zu sehr auf den jeweiligen Universitätsschnitt schauen und lieber auf Einstellungstests und Assessment Center zurückgreifen, da einem sonst viele mögliche <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Talente</a> entgehen.</li>
<li>Man sollte sich ein genaues Bild von jeder Firma machen bevor man sich bewirbt. Deshalb habe ich mich auf <a href="http://www.squeaker.net/">www.squeaker.net</a> angemeldet denn dort findet man &#8216;Insider Wissen&#8217; direkt von den Usern.</li>
<li>Meine <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Generation</a> der Absolventen sehnt sich nicht nach Jobs bei denen man 65 Stunden die Woche arbeiten muss, sondern nach Jobs wo man eine gute Work-Life Balance haben kann sodass man auch Zeit hat anderen schönen Dingen im Leben nachzugehen. Generell würde ich sagen das den meisten 4 Punkte besonders wichtig sind: Balance, Gehalt, Karriere Progression, Arbeitsklima. Andere Faktoren wie Internationalität oder Engagement für soziale Projekte sind sehr individuelle Faktoren, aber diese 4 sind sehr wichtig.</li>
<li>Mir ist es wichtig morgens aufzustehen.</li>
<li>Money doesn&#8217;t take it all.</li>
<li>Persönlicher Kontakt zu Beratern ist beim Einstieg Gold wert.</li>
<li>Sehr komplizierte und aufwändige Online-Bewerbungstools führen manchmal dazu, sich gar nicht mehr zu bewerben.</li>
<li>squeaker.net erleichtert mir die Arbeitgeberwahl deutlich</li>
<li>Unabhängige Bewertungen und Erfahrungsberichte wie auf squeaker.net sind unbezahlbar.</li>
<li>Unternehmenskultur und gehaltvolle Arbeit sind wichtiger als Gehalt oder Work/Life-Balance.</li>
<li>Verantwortung übernehmen zu dürfen ist deutlich wichtiger als Geld.</li>
<li>Wichtig ist, dass man eine Stelle in einem Unternehmen findet in welchem Leute arbeiten mit denen man 8-16 Stunden pro Tag zusammenarbeiten möchte.</li>
<li>Wichtig ist ein kollegiales, aber auch professionelles Umfeld, welches einen unterstützt und weiterbringt.</li>
<li style="text-align: left;">Wichtig sind vor allem Empfehlungen von Freunden und eigene Erfahrungen!</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: rico287/ <a href="https://de.fotolia.com/id/43447578">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/arbeitgeberwahl-marketing-und-moneten-fuer-consulting-affine/">Arbeitgeberwahl: Marke(ting) und Moneten für Consulting-Affine</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Talentauswahl: Perlen finden statt Klone casten</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2014 09:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können Unternehmen nicht nur anders, sondern besser und erfolgreicher sein? Sabine Hübner und Carsten Rath beschäftigen sich in ihrem Buch „Das beste Anderssein ist Bessersein“ unter anderem mit Talentauswahl und der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/talentauswahl-perlen-finden-statt-klone-casten/">Talentauswahl: Perlen finden statt Klone casten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-koennen-unternehmen-nicht-nur-anders-sondern-besser-und-erfolgreicher-sein-sabine-huebner-und-carsten-rath-beschaeftigen-sich-in-ihrem-buch-das-beste-anderssein-ist-bessersein">Wie können Unternehmen nicht nur anders, sondern besser und erfolgreicher sein? Sabine Hübner und Carsten Rath beschäftigen sich in ihrem Buch „Das beste Anderssein ist Bessersein“ unter anderem mit Talentauswahl und der Frage, ob Fachkräftemangel auch Talentemangel impliziert. Ein Auszug&#8230;</h3>
<p><span id="more-6636"></span></p>
<p>Nun: Wir könnten jetzt einstimmen in das große Gejammer namens „<a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Fachkräftemangel</a>“ und Ihnen versichern, dass Sie nur deshalb noch keinen exzellenten Service bieten, weil es sie in unserer mindestens vom Aussterben bedrohten Bevölkerung gar nicht gibt, die exzellenten Fachkräfte. Dass Sie gar nichts dafür können, wenn Ihr Unternehmen noch meilenweit weg ist von Service-Excellence. Dass die Lage also aussichtslos ist. Das tun wir aber nicht.</p>
<blockquote><p>Sag mir, wo die Fachkräfte sind</p></blockquote>
<p>Denn zum Glück wissen wir genau wie Sie, dass das Unsinn ist. Fachkräftemangel gibt es zwar tatsächlich. Aber nur in wenigen Branchen und Regionen, ansonsten handelt es sich um Medienrummel und um ein wunderbares PR-Argument für alle, die ihre Brötchen mit Personalfragen und Demografieprognosen verdienen – und das sind viele.</p>
<h2 id="fakt-ist-exzellente-fachkraefte-sind-da">Fakt ist: Exzellente Fachkräfte sind da</h2>
<p>Sie schauen nur manchmal ein wenig anders aus als die Klischeevorstellung einiger Personaler. Wir hatten zum Beispiel einmal einen Bewerber aus China, der kaum ein Wort Deutsch sprach. Alles, was er konnte, hatte er sich selbständig mit Online-Programmen beigebracht. Doch er war wild entschlossen, in Deutschland eine Ausbildung und dann Karriere in der Hotelbranche zu machen. Er überzeugte uns.</p>
<p>Und nach der Ausbildung zeigte sich: Er war nicht nur in Sachen Service sehr viel besser als seine einheimischen Kolleginnen und Kollegen, sondern übertrumpfte sie außerdem im Fach Rechtschreibung – und schloss seine Prüfungen als bester Absolvent des gesamten Bundeslandes ab. Zugegeben:</p>
<p>Hier waren wir ein Risiko eingegangen – und es hat sich gelohnt. Wir haben gewagt und gewonnen. Und einmal mehr gesehen: <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Leidenschaft</a> und Passion sind ein enorm starker Motor. Alles lässt sich trainieren, aber nicht diese Haltung. Der junge Kandidat hat übrigens wirklich Karriere in der Hotelbranche gemacht.</p>
<p>Um es einmal zuzuspitzen: Die Zahl der rasend gut aussehenden, blutjungen, top ausgebildeten Bewerber aus gutem Hause mit reichlich Auslandserfahrung, vier verhandlungssicheren Sprachen und Doppelstudium ist begrenzt.</p>
<p>Und: Außergewöhnliche Bewerber lassen sich nicht mit gewöhnlichen <a title="Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Recruitingmethoden</a> finden. Denn gewöhnliche Methoden spülen gewöhnlich „geföhnte Bubis und Barbie-Puppen im Business-Look“ ins Unternehmen. Durchschnitt statt Excellence.</p>
<h2 id="auswahlkriterien-nach-unternehmensrelevanz">Auswahlkriterien nach Unternehmensrelevanz</h2>
<p>Nun gibt es Unternehmer, die denken sich: „Okay, dann wähle ich Kandidaten möglichst quer gedacht aus, vielleicht bei einer Wanderung in den Alpen, auf einer Lego-Baustelle oder in einem Internet-Ballerspiel!“ Alle diese Fälle gibt es tatsächlich! Nur fürchten wir, dass Unternehmen auch damit nicht wirklich weiter kommen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Kreativ ungleich relevant&#8221;</p></blockquote>
<p>Denn quer gedacht ist noch lange nicht richtig gedacht. Kreativ gedacht ist nicht zwingend relevant gedacht. Und anders denken heißt noch lange nicht, den Nagel auf den Kopf treffen. Anders ist nicht gleich relevant. Denn was sagt ein Gipfelsturm, eine Legomonumentalbauplanung oder der Sieg über den endboss über <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Excellence</a> im Job aus? Nichts. Gar nichts.</p>
<p><figure id="attachment_6637" aria-describedby="caption-attachment-6637" style="width: 120px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6637"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/08/Das-beste-Anderssein-ist-Bessersein.png"  alt="Buch &quot;Das beste Anderssein ist Bessersein&quot; kaufen..."  width="120"  height="170" ><figcaption id="caption-attachment-6637" class="wp-caption-text">Wer will das nicht: gut aussehende, überaus motivierte Strahlemänner (und -frauen) im Büro. Was man dafür unternehmen bzw. unterlassen muss. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Besser erscheinen uns da die Strategien, die anders mit relevant verbinden: So sucht das Softwareunternehmen SAP aktuell gezielt nach begabten Autisten für spezielle Programmierarbeiten. Und das Projekt &#8220;discovering hands&#8221;® setzt den überlegenen Tastsinn blinder und sehbehinderter Frauen im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung ein.</p>
<p>Das Problem: In vielen Unternehmen wurden weder relevante Kriterien noch strategische Konzepte rund um das Thema <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/" target="_blank">Talentauswahl</a> festgelegt. Vor lauter Ratlosigkeit werden dann Bewerber eingestellt, die gute Noten mitbringen. Nach dem Motto: Ein gutes Testsiegel ist ein guter Anfang. Aber heißt eine volle Punktzahl in Altgriechisch, dass der Kandidat Sinn für Service-Excellence mitbringt? Natürlich nicht.</p>
<p>Immer wieder werden auch Bewerber eingestellt, die so sind wie alle anderen Mitarbeiter. Insbesondere so, wie der auswählende Interviewer. Oder wie der Chef. Stellen Sie sich das mal auf dem Fußballfeld vor: Elf Stürmer, oder noch schlimmer, elf Torwarte. Der Moment des Wiedererkennens eines alten Musters löst ein angenehmes Gefühl im Personalerbauch aus – dem ein oder anderen reicht das schon als Indiz.</p>
<h2 id="gleich-und-gleich-gesellt-sich-nicht-immer-gern">Gleich und Gleich gesellt sich (nicht) immer gern</h2>
<p>So kommt es, dass in einer Firma lauter erbsenzählende Biedermänner unterwegs sind und in der nächsten Firma lauter innovative Chaoten – und sich die Ersten über ihre geringe <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Innovationskraft</a> beklagen, während sich die Zweiten wundern, warum sie die Finanzen nicht in den Griff bekommen.</p>
<p>Das ist auch der Grund dafür, dass in vielen Unternehmen alle Mitarbeiter aus der gleichen sozialen Schicht stammen. Sie bekommen auch mit schlechteren Qualifikationen die Jobs, „weil sie den richtigen Anzug getragen und gewusst haben, auf welche Art von Small Talk der Personalchef anspringt“.42</p>
<p>Fakt ist: Mit dem Prinzip „Musterschüler“ und mit der Methode „Gleich und gleich gesellt sich gern“ – manche sprechen auch von „ähnlichem Stallgeruch“ – finden Unternehmen gerade nicht solche Kandidaten, mit denen sich Service-Excellence leben lässt. Nur mehr vom Gleichen.</p>
<p>&#8220;Talentmanagement kann als Reaktion auf veränderte Bedingungen in den globalen Märkten verstanden werden, die insgesamt zu einem schärfer werdenden Wettbewerb um qualifizierte und talentierte Mitarbeiter beitragen:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Der demografische Wandel führt zunehmend zu einem Mangel an Fach- und Führungskräften vorwiegend in den westlichen Industrieländern.</li>
<li>Der Wandel hin zur Wissensgesellschaft weckt einen gesteigerten Bedarf an qualifizierten und kreativen Mitarbeitern</li>
<li>Innovation und Innovationsfähigkeit entwickelte sich in den westlichen Industrieländern zum entscheidenden Faktor für Wettbewerbsfähigkeit. Damit einher geht ein besonderer Bedarf an innovationsfähigem Personal&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
<h6 id="sabine-huebner-und-carsten-k-rath-sind-das-gruenderduo-von-richtigrichtig-com-einer-management-und-unternehmensberatung-mit-fokus-auf-leadership-und-service-excellence">Sabine Hübner und Carsten K. Rath sind das Gründerduo von RichtigRichtig.com – einer Management- und Unternehmensberatung mit Fokus auf Leadership- und Service-Excellence.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Andriy Petrenko/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47412828">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/08/talentauswahl-perlen-finden-statt-klone-casten/">Talentauswahl: Perlen finden statt Klone casten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Arbeitsplatz: Chef, so sieht mein Traum-Office aus!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2014 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Nerven]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich im Job wohlfühlt, bringt bessere Leistungen. Wir haben Fakten gesammelt, worauf Arbeitnehmer Wert legen, was ihnen im Job fehlt und wo sie bei der Bürogestaltung Luft nach oben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/07/arbeitsplatz-chef-so-sieht-mein-traum-office-aus/">Arbeitsplatz: Chef, so sieht mein Traum-Office aus!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-sich-im-job-wohlfuehlt-bringt-bessere-leistungen-wir-haben-fakten-gesammelt-worauf-arbeitnehmer-wert-legen-was-ihnen-im-job-fehlt-und-wo-sie-bei-der-buerogestaltung-luft-nach-oben-sehen-chris">Wer sich im Job wohlfühlt, bringt bessere Leistungen. Wir haben Fakten gesammelt, worauf Arbeitnehmer Wert legen, was ihnen im Job fehlt und wo sie bei der Bürogestaltung Luft nach oben sehen. Christoph Weissenböck berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-6620"></span></p>
<p>Machen Sie kurz den Selbstcheck: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem aktuellen <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitsplatz</a>? Fehlt es Ihnen manchmal an der nötigen Ruhe? Haben Sie genug Licht? Fühlen Sie sich wohl? Fragen, die man vom eigenen Vorgesetzten eher selten gestellt bekommt – die aber von Zeit zu Zeit aufs Tapet kommen sollten.</p>
<h2 id="optimum-ein-buero-wie-zuhause">Optimum: Ein Büro wie zuhause</h2>
<p>Eine aktuelle <a href="http://www.karriere.at/presse/karriereat-studie-der-perfekte-arbeitsplatz-was-sich-oesterreichs-arbeitnehmer-wuenschen" target="_blank">karriere.at-Studie</a>, durchgeführt von marketagent.com, hat die Stimmung der Österreicher hinsichtlich ihrer Bürosituation erhoben und sie gefragt, was sie sich von ihrem absoluten Traum-Office erwarten. Die Antworten zeigen, dass es Grundbedürfnisse sind, die das Ranking der Wünsche anführen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wünsch&#8217; dir was!&#8221;</p></blockquote>
<p>Anders gesagt: Das, was im Eigenheim meist wichtig ist, sollte auch ein Büro haben. 23 Prozent nennen helle Räume, 15,5 Prozent größtmögliche Ruhe und 14,9 Prozent viel Platz als wichtigste Kriterien eines perfekten Arbeitsplatzes. Ebenfalls unter den Top-Five sind ein gutes Raumklima (10,8 Prozent) und Zimmerpflanzen (9,6 Prozent).</p>
<h2 id="grundsaetzlich-gluecklich-aber">Grundsätzlich glücklich, aber…</h2>
<p>Das Studienergebnis, für das 509 in Büro arbeitende Österreicher zwischen 20 und 65 Jahren befragt wurden, dürfte die Arbeitgeberseite in erster Linie freuen, denn ganz grundsätzlich fühlt sich die heimische Workforce wohl am Arbeitsplatz: Drei von vier sehen ihr Office positiv (36,5 Prozent sogar „sehr“), nur ein knappes Fünftel ist hier ambivalent und überhaupt nur 3,5 Prozent sagen, dass sie mit ihrer Arbeitsumgebung überhaupt nicht zufrieden sind.</p>
<h2 id="junge-und-manager-fuehlen-sich-am-wohlsten">Junge und Manager fühlen sich am wohlsten</h2>
<p>Was hier besonders ins Auge sticht, ist, dass sich junge Arbeitnehmer, genauer gesagt die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen an ihren Arbeitsplätzen überdurchschnittlich wohl fühlen – bei den Kollegen über 50 fällt dieser Wert hingegen massiv. Ebenfalls spannend: <a title="Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Führungskräfte</a> fühlen sich zu 42,9 Prozent sehr wohl, bei ihren Untergebenen liegt dieser Wert jedoch lediglich bei 34,3 Prozent.</p>
<h2 id="woran-es-hapert">Woran es hapert …</h2>
<p>Dass nicht alles eitel Wonne ist, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von marketagent.com: „Der Detailblick auf den Arbeitsplatz und dessen Ausstattung zeigt, dass durchaus noch in einigen Bereichen Potenzial besteht. So werden beispielsweise <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Konzentrationsfähigkeit</a> am Arbeitsplatz, ausreichende Beleuchtung und ein optimaler Schreibtischsessel von jeweils über 65 Prozent der Befragten als sehr wichtig erachtet.</p>
<p>Im Vergleich dazu gibt nicht einmal jeder Zweite an, dass diese Aspekte auch in zufriedenstellendem Ausmaß auf den derzeitigen Arbeitsplatz zutreffen. Es können beispielsweise lediglich 29,3 Prozent voll und ganz bestätigen, dass sie sich an ihrem Arbeitsplatz gut konzentrieren können.“</p>
<h6 id="ueber-den-autor-christoph-weissenboeck-ist-bei-karriere-at-oesterreichs-groesstem-jobportal-fuer-unternehmenskommunikation-zustaendig-unter-anderem-schreibt-er-auch-fuer-das-karriere-blog-ueber-th"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Christoph Weissenböck</a> ist bei karriere.at, Österreichs größtem Jobportal, für Unternehmenskommunikation zuständig. Unter anderem schreibt er auch für das <a href="http://www.karriere.at/blog/" target="_blank">karriere.blog</a> über Themen aus der HR- und Karrierewelt&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-306969035.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/07/arbeitsplatz-chef-so-sieht-mein-traum-office-aus/">Arbeitsplatz: Chef, so sieht mein Traum-Office aus!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Pflegebranche: Pro &amp; Contra der Berufsausbildung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2014 11:23:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lifecycle]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[Senioren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit jedem Jahr mehr Pflegebedürftige in unserem Land. Die veraltete deutsche Gesellschaft braucht dringend mehr und vor allem professionelles Pflegepersonal, hat sie aber (noch) nicht. Grund: Die junge Generation hat keine Lust mehr,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Pflegebranche: Pro & Contra der Berufsausbildung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-jedem-jahr-mehr-pflegebeduerftige-in-unserem-land-die-veraltete-deutsche-gesellschaft-braucht-dringend-mehr-und-vor-allem-professionelles-pflegepersonal-hat-sie-aber-noch-nicht-grun">Mit jedem Jahr mehr Pflegebedürftige in unserem Land. Die veraltete deutsche Gesellschaft braucht dringend mehr und vor allem professionelles Pflegepersonal, hat sie aber (noch) nicht. Grund: Die junge Generation hat keine Lust mehr, eine Ausbildung im Pflegebereich zu beginnen. Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengefasst, es doch zu wagen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6623"></span></p>
<p>Viele junge Leute assoziieren eine Arbeit als <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Pfleger</a>/in mit viel anstrengender und harter Arbeit und niedriger Vergütung. Früher sagte man, dass die Arbeit von Pflegearbeitskräften auf das Folgen von Anweisungen des Ärzten, Leeren von Nachttöpfen und Kümmern von Senioren konzentriert war.</p>
<h2 id="falsche-vorstellungen-vom-job-im-pflegebereich">Falsche Vorstellungen vom Job im Pflegebereich</h2>
<p>Viele dachten auch daran, dass ein Job im Pflegebereich nur für diejenigen, die Pech beim Studium gehabt und schlechte Kenntnisse im Bereich der Medizin bekommen haben, ist.</p>
<p>Dazu verstehen viele junge Leute, dass dieser Beruf in der Pflege nicht sehr populär ist. Aber die Bundesregierung bemüht sich, diese Situation zu verbessern und mehr Vergünstigungen bei der <a title="Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Ausbildung</a> der jungen Generation anbietet.</p>
<h2 id="wie-pflegebranche-attraktiver-machen">Wie Pflegebranche attraktiver machen?</h2>
<p>Man erlebt einen Mangel von jungen Leuten bei der Ausbildung im Pflegebereich. Die Bundesregierung hat sich beschlossen, eine Reform der Pflegebranche umzusetzen. Auf solche Weise hofft man mehr junge Menschen anzuziehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Mit Ausbildung punkten&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Reform besteht aus solchen Punkten: der kostenfreien Ausbildung im Pflegebereich, Kombination von Allgemeinwissen mit anderen Spezialfächern und einer Wechsel zwischen verschiedenen Pflegebereichen.</p>
<h2 id="optionen-zur-ausbildung-im-pflegebereich">Optionen zur Ausbildung im Pflegebereich?</h2>
<p>Es gibt fünf Ausbildungsarten im Pflegebereich, darunter Heilerziehungspflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Auf solche Weise bietet Deutschland mehr Möglichkeiten bei der Pflegeausbildung im Vergleich mit anderen europäischen Ländern.</p>
<p>Optional studiert man Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflegepädagogik. Pflege als Studienfach wurde an vielen Fachhochschulen und einigen Universitäten eingeführt. Optional studiert man Pflegemanagement, Pflegewissenschaft und Pflegepädagogik. Die Anforderungen an medizinische Fachkräfte sind hoch. Man arbeitet im Team – der Pfleger mit dem Arzt.</p>
<h2 id="was-sollen-pfleger-beruflich-machen">Was sollen Pfleger beruflich machen?</h2>
<p>In der Regel setzt ein Studium für das Pflegepersonal drei Jahre voraus. Es besteht aus zwei Teilen: ein schulischer (das Studium an Berufsfachschulen) und praktischer (Krankenhäuser). Beim Studium im Pflegebereich verdient ein Auszubildender bereits Geld. Jobs finden sich bei Portalen wie Jobtonic, hier eine Auswahl für Berlin und anderen Webseiten. Klar, dass die Pflegeausbildung gute und schlechte Seiten hat:</p>
<h2 id="vorteile-der-pflegeausbildung">Vorteile der Pflegeausbildung</h2>
<p>Der Hauptvorteil der Pflegeausbildung ist ein Umgang mit Menschen. Von der <a title="Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid &amp; Frust um" href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">sozialen Seite</a> ist dieser Job sehr menschlich. Man kümmert sich um die kranken und alten Leute, die hilflos sind und auf die Hilfe und das Verständnis von anderen hoffen.</p>
<p>Der andere Vorteil liegt an der Vielseitigkeit dieses Berufes. Der Pflege soll immer viel zu tun. Die Aufgaben sind mannigfaltig. Zusätzlich kann ein Aufgabengebiet unterschiedlich sein. Es hängt von der Spezifika des Pflegebereiches ab. Der Gesundheits- und Krankenpfleger soll den Patienten medizinische Versorgung leisten, beim Altenpflegen soll man sich um den Alltag von Patienten kümmern.</p>
<h2 id="nachteile-der-pflegeausbildung">Nachteile der Pflegeausbildung</h2>
<p>Als Hauptnachteil steht auf dem ersten Platz die schlechte Bezahlung. Das Pflegepersonal ist (fast) immer unterbezahlt.</p>
<p>Diese Arbeit ist psychisch und körperlich anstrengend. Als Pfleger soll man physische Kräfte haben, um der kranken oder alten Person mit der Bewegung zu helfen. Was die psychische Anstrengung angeht, bleibt man immer sehr nah mit dem <a title="Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">menschlichen Kummer und Tod</a>.</p>
<p>Die Arbeit vom Pfleger in drei Wechselschichten bringt mehr Stress. Die Arbeit in den Nächten ist sehr schädlich für den menschlichen Körper.</p>
<p>Leider kann man bei dieser Arbeitsstelle die medizinische Bürokratie nicht vermeiden. Man soll immer alle medizinische Unterlagen mit Vorschriften des Arztes ausfüllen. Diese Prozedur nimmt mehr Zeit und bringt Stress.</p>
<p>Immer mehr Zeit in der Pflege fließt in die bürokratische Erfassung der Arbeit. Es wird ganz genau festgehalten, wie es dem Patienten geht, welche Medikamente er erhält und was bei der Pflege festgestellt wurde. Mit dieser Aufgabe ist ein Pflegender mehrere Stunden am Tag beschäftigt. Das ist Zeit, die im Umgang mit dem Menschen später fehlt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Olly/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-238563559.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Pflegebranche: Pro & Contra der Berufsausbildung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>WhatsApp: Chatten mit dem Chef</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/06/whatsapp-chatten-mit-dem-chef/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 06:58:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppendynamik]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jogi Löw fand das Spiel gegen Polen verbesserungswürdig. Und schickt das &#8220;seinen Jungs&#8221; mal eben via WhatsApp rüber. Die deutsche Nationalmannschaft kommuniziert mittlerweile mit ihrem Chef über den Nachrichtendienst. Viele&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jogi-loew-fand-das-spiel-gegen-polen-verbesserungswuerdig-und-schickt-das-seinen-jungs-mal-eben-via-whatsapp-rueber-die-deutsche-nationalmannschaft-kommuniziert-mittlerweile-mit-ihrem">Jogi Löw fand das Spiel gegen Polen verbesserungswürdig. Und schickt das &#8220;seinen Jungs&#8221; mal eben via WhatsApp rüber. Die deutsche Nationalmannschaft kommuniziert mittlerweile mit ihrem Chef über den Nachrichtendienst. Viele andere schicken ebenso Kurznachrichten hin und her, arbeitsbedingt. Aber aufgepasst: Es gibt Spielregeln. Julia Bergner hat die wichtigsten zusammengefasst&#8230;</h3>
<p><span id="more-6613"></span></p>
<p>WhatsApp ist als Kurzmitteilungsdienstleister mittlerweile fest etabliert in der Arbeitswelt. Der Gebrauch des Instant-Messaging-Service hat durchaus Vorteile:</p>
<p>Die Idee, die einem beim Sonntagsspaziergang kommt, ist via WhatsApp schnell versendet und geht nicht beim anschließenden Grillen im heimischen Garten zwischen Steaks und Bratwürsten wieder verloren. Der <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">kranke Kollege</a> kann sich durch die Fotos von der verpassten Präsentation, die wir über den Dienst verschicken, auf dem Laufenden halten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Anderer Kanal, sonst wie im Alltag&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber man kann auch in eine ganze Reihe Fallen tappen. Deshalb hier eine kleine Gebrauchsanweisung, damit die Kommunikation mit den <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Vorgesetzten</a> und Mitarbeitern fachlich sauber und professionell bleibt:</p>
<h2 id="hauptsache-professionell">Hauptsache professionell</h2>
<ol>
<li>Bei Facebook sind wir inzwischen fast alle mit unseren <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Kollegen</a>, dem unmittelbaren Vorgesetzten oder sogar dem obersten Boss befreundet. Wir wissen, wie wir sie in Gruppen schieben, denen gewisse Partyfotos oder Posts verborgen bleiben. Auch bei WhatsApp kann man (bei Apple relativ einfach, bei Android mit einem gewissen Aufwand) die Funktion „war zuletzt online um …“ ausschalten. Schließlich braucht unser <a title="Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Chef</a> nicht unbedingt zu wissen, dass wir die letzte Nacht bis halb zwei mit unserer besten Freundin gechattet haben.</li>
<li>Die gleiche Funktion ist auch dienlich bei der Frage: Bis wann muss ich die Anfragen meiner Vorgesetzten beantworten? Grundsätzlich haben wir natürlich eine vorgegebene <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Arbeitszeit</a>. Sollte sich der Boss danach noch melden, liegt es im eigenen Ermessen, ob die Beantwortung der Nachricht noch dringlich ist. Entscheidest Du dich für „Nein“ und der Boss hat aber den zweiten Haken hinter seinem Satz gesehen, könnte das unter Umständen kein gutes Licht auf Dich werfen.</li>
<li>Die automatische Worterkennung ist eine tolle Erfindung. Leider errät sie nicht immer sofort den Begriff, den wir meinen. Auch die Groß- und Kleinschreibung will überprüft werden. Auf die Schnelle vergessen wir oft, dass man Nomen groß schreibt. Deshalb (auch wenn’s billig klingt): Vor dem Abschicken immer die Rechtschreibung checken!</li>
<li>Unser Chef ist nicht unser Freund. Auch wenn wir mit ihm vertraut sind, uns eventuell sogar duzen: Die meisten Leitungspersönlichkeiten in deutschen Firmen legen laut Umfragen Wert auf <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Etikette</a>. Eine Nachricht an den Boss via WhatsApp beginnt mit korrekter Anrede und schliesst mit einer Abschlussformel, wie die Email im Büro.</li>
<li>WhatsApp kennt über 350 verschiedene Smileys – auch Emoticons genannt. Du kennst bestimmt auch die Nutzer, die mit den kleinen Gesichtern nur so um sich schmeißen – oder Du bist selber einer von ihnen. In der <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Kommunikation</a> mit Arbeitskollegen und Chefs empfiehlt es sich allerdings, die Finger von heulenden, lachenden oder Beifall klatschenden Fratzen zu lassen.</li>
<li>Aus unserer privaten Nachrichtenversendung kennen wir das <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Gefühl</a>: Er hat uns total missverstanden! Das haben wir um Himmels Willen doch gar nicht so gemeint! Deshalb solltest Du bei der Business-Verwendung von WhatsApp daran denken: Formuliere immer kurz, prägnant und absolut unmissverständlich. Nur reine Fakten transportieren. Dann kann am wenigsten schief gehen. So braucht man übrigens auch keine Smileys</li>
<li>Der große Vorteil von WhatsApp: Man kann Fotos verschicken. Das große Problem: Nicht alles ist sinnvoll. Ein Foto von einer <a title="Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Präsentation</a> für den kränkelnden Kollegen oder als Gedächtnisstütze – na klar. Ein Bild vom blühenden Rapsfeld, nachdem man die Eine-Million-Euro-Idee mitgeteilt hat – vielleicht dann eher doch nicht. Deshalb in aller Regel: Keine Schnapp-Schüsse versenden.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: g-stockstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-257180668.html">Shutterstock</a><br />
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriere über Leichen: Jenseits von Böse</title>
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		<pubDate>Fri, 30 May 2014 16:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Leiche]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychopath]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karriere über Leichen? Mehr als ein Sprichwort: Nichts schockiert so sehr wie die Abgründe menschlicher Realität. Uta Eisenhardt hat als Gerichtsreporterin viele verrückte Geschichten mitbekommen und auf 300 Seiten in einem&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="karriere-ueber-leichen-mehr-als-ein-sprichwort-nichts-schockiert-so-sehr-wie-die-abgruende-menschlicher-realitaet-uta-eisenhardt-hat-als-gerichtsreporterin-viele-verrueckte-geschichten-mitbeko">Karriere über Leichen? Mehr als ein Sprichwort: Nichts schockiert so sehr wie die Abgründe menschlicher Realität. Uta Eisenhardt hat als Gerichtsreporterin viele verrückte Geschichten mitbekommen und auf 300 Seiten in einem Buch zusammengefasst. Hier ein Auszug des Realitätskrimis&#8230;</h3>
<p><span id="more-6476"></span></p>
<p>So viel noch vorab: Uta Eisenhardt wirft einen Blick hinter sonst verschlossene Türen, in den Maßregelvollzug, wo psychisch kranke Verbrecher oft für immer weggesperrt werden. Sie spricht mit Tätern, Richtern und Gutachtern über unfassbare Verbrechen, bei denen Vorstellungskraft und Recht an ihre Grenzen stoßen.</p>
<p>Christian hegte große Hoffnungen, sich wieder einmal verlieben zu können. In die junge, hübsche Franziska aus dem Internet-Forum, die davon träumte, entführt, gewürgt und vergewaltigt zu werden. Er war fast doppelt so alt wie sie, ein promovierter Wissenschaftler. Franziska genoss seine Aufmerksamkeit. Sie lenkte sie ab von ihren Problemen am Arbeitsplatz, einer kürzlich beendeten Beziehung und von den Eltern, die sie nicht zu verstehen schienen.</p>
<p>Vier Monate lang chatteten die beiden intensiv, dann verabredeten sie sich. Sie wollten gemeinsam ihre Fantasien ausleben. Franziska ahnte nicht, dass Christian nicht nur ein Anhänger von mehr oder weniger gewöhnlichen Sadomaso-Spielen war. Seit Jahren erwarb er regelmäßig nekrophile Pornos, die zeigten, wie Männer ihre Sexualpartnerinnen auf grausame Art töteten und sich dann an ihnen vergingen.</p>
<p>Als das Paar sich schließlich traf, bat Franziska ihn, sie zu „überfallen“, Christian sollte sie etwa dreißig Sekunden lang würgen und anschließend „vergewaltigen“. Aus dem inszenierten Spiel wurde tödlicher Ernst. Christian verlor jede Kontrolle über sein Handeln. Das, was er seit Jahren fantasiert hatte, wurde Wirklichkeit. Als er wieder klar denken konnte, war es zu spät. Er konnte nicht begreifen, was er getan hatte. Am liebtsten wollte er sterben. Sein Leben erschien ihm sinnlos.</p>
<p>Der psychiatrische Gutachter sagte, der hoch intelligente Wissenschaftler sei ein Sadist und zwar ein krankhafter, weil er nicht in der Lage war, im Einvernehmen mit seiner Sexualpartnerin zu handeln. Er empfahl dem Gericht, den Täter nicht ins Gefängnis, sondern in den „Maßregelvollzug“ zu schicken.<br />
So werden die forensisch-psychiatrischen Krankenhäuser bezeichnet, für die ich mich in diesem Zusammenhang zum ersten Mal näher interessiert habe. Maßregelpatienten sind vermindert schuldfähige oder gar schuldunfähige Straftäter: Sie konnten nicht erkennen, dass sie etwas Unrechtes tun.</p>
<p>Falls doch, konnten sie sich nicht entsprechend verhalten – weil sie zur Tatzeit entweder schwachsinnig oder psychisch krank waren, an einer schweren <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Persönlichkeitsstörung</a> litten beziehungsweise unter einer sexuellen Abweichung. Wenn solche Menschen dauerhaft krank sind und weiterhin eine Gefährdung von ihnen zu befürchten ist, werden sie im Maßregelvollzug untergebracht. Der Begriff für dieses Spezialgefängnis im Gewand einer Klinik existiert seit 1933, als in Deutschland die bereits seit der Jahrhundertwende diskutierte sogenannte „Zweispurigkeit des Strafrechts“ installiert wurde. Seither wird unterschieden zwischen „Strafen“ und „Maßregeln“.</p>
<h2 id="8-000-patienten">8.000 Patienten</h2>
<p>Etwa achttausend Patienten – ungefähr zehn Prozent von ihnen sind Frauen – leben deutschlandweit in rund siebzig solchen Einrichtungen. Sie müssen dort so lange bleiben, bis sie entweder nicht mehr krank oder nicht mehr gefährlich sind. Im Durchschnitt vergehen bis zur Entlassung auf Bewährung sechs bis acht Jahre, bei einem Viertel der Betroffenen sind es mehr als zehn Jahre. Von diesen verlassen etliche die Anstalt nur in Richtung Pflegeheim oder im Sarg.<br />
Die Geschichte von Christian und Franziska habe ich ausführlich in meinem letzten Buch Am Dienstag habe ich meinen Vater zersägt – Die härtesten Fälle einer Gerichtsreporterin geschildert. Auch darüber hinaus beschäftigte mich das Schicksal dieses vielseitig interessierten Mannes, der sein halbes Leben noch vor sich hatte. Wie mochte er seine Zeit hinter den Mauern einer forensischen Klinik verbringen?</p>
<p>Wie leben die Insassen dort miteinander, die übrigens nicht immer nach Geschlechtern getrennt sind? Mit welchen psychischen Krankheiten haben es die Ärzte im Maßregelvollzug zu tun? Welche sind heilbar, welche nicht? Wie kommt es zu Irrtümern bei psychiatrischen Gutachten? Wie manipulierbar sind die Ärzte und Therapeuten bei ihrer Entscheidung, wenn es um Vollzugslockerungen geht? Wie leben Richter und forensisch-psychiatrische Gutachter mit der Verantwortung, einen einst gefährlichen Täter in die Freiheit zu entlassen? Oder andersherum, wie mit der Schuld, einen womöglich harmlosen Bürger lebenslang der Freiheit beraubt zu haben?</p>
<p>Auf der Suche nach Antworten trug ich nicht nur die hier vorliegenden bizarren Kriminalfälle zusammen, die sich mit psychisch kranken Tätern beschäftigen. Ich besuchte auch einige Kliniken und sprach mit Menschen, die den Maßregelvollzug kennen, mit Ärzten, Pflegern, Therapeuten, mit Richtern und Rechtsanwälten und natürlich mit Patienten.</p>
<p>Bei meiner Recherche erfuhr ich, dass sich der Maßregelvollzug seit Anfang der neunziger Jahre stark verändert hat. Die Zahl der Patienten stieg auf das Dreifache. Das hat mehrere Gründe. Zum einen werden immer mehr Straftäter psychiatrisch begutachtet. Heute beginnt kaum ein Schwurgerichtsprozess, ohne dass der Angeklagte vorher von einem auf Forensik spezialisierten <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Psychiater</a> untersucht wurde.</p>
<p>Auf diese Weise kann bei viel mehr Menschen eine Erkrankung festgestellt werden, die eine Einweisung in die Anstalt rechtfertigt. Zum andern leidet die „zivile“ Psychiatrie unter den Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen. Menschen mit chronischen Psychosen werden nicht mehr so lange behandelt, wie es nötig wäre. Dadurch verschlechtert sich ihre Krankheit, es steigt die Chance, dass sie straffällig werden und in den Maßregelvollzug müssen.</p>
<p>Außerdem folgte die Politik dem öffentlichen Druck und erhöhte die Hürden für eine Entlassung. Heute reicht es nicht mehr, dass Richter und Psychiater eine solche erproben wollen. Nein, sie dürfen keinen Zweifel mehr daran hegen, dass der Untergebrachte sein Leben künftig straffrei meistern wird. Man ist vorsichtiger geworden. So vergeht inzwischen vom Unterbringungsbeschluss bis zur Entlassung auf Bewährung doppelt so viel Zeit wie vor dieser Entwicklung. Zaghaft und bedingt durch Justizirrtümer zeichnet sich gegenwärtig ein gegenläufiger Trend zur Liberalisierung ab.</p>
<p>Der Maßregelvollzug ist kostspielig, aber erfolgreich. Im Vergleich zu Gefängnisinsassen werden Insassen von forensischen Kliniken nur halb so oft rückfällig, obwohl sie meist mit einer deutlich schlechteren Prognose dorthin gekommen waren.</p>
<p>Selbstverständlich haben nicht alle Maßregelpatienten so ungeheuerliche Taten begangen wie die für dieses Buch ausgewählten. Etliche von ihnen legten Brände, andere begingen Diebstähle oder schlugen scheinbar grundlos ihre Mitmenschen, manche Taten blieben im Versuchsstadium stecken. Da man aber davon ausgehen muss, dass diese Menschen untherapiert mit großer Wahrscheinlichkeit wieder straffällig werden, kann man sie nur über Jahre wegschließen und behandeln, in der Hoffnung, dass sie eines Tages für ihre <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Mitmenschen</a> nicht mehr gefährlich sind.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen, dass Sie beim Lesen ebenso gut unterhalten wie informiert werden – über eine Welt, die der Öffentlichkeit sonst verborgen bleibt.</p>
<h2 id="erkundungstour-im-massregelvollzug">Erkundungstour im Maßregelvollzug</h2>
<p>Eine Journalistin, die hinter die Kulissen forensischer Kliniken schauen will, rennt nicht gerade offene Türen ein. Versperrt werden sie von Sicherheitsbedenken und ärztlicher Schweigepflicht, ein wenig aufgezogen werden sie von der Erkenntnis, dass Transparenz hilft, Ängste, Bedenken und Vorurteile abzubauen. Der erste, der mir erlaubt, seine Einrichtung von innen anzuschauen, ist der Chef der <a title="Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">Klinik</a> für Forensische Psychiatrie am Bezirksklinikum Ansbach. Er gilt als ein rastloser Forscher, der neueste methodische Ansätze verfolgt und wissenschaftliche Projekte an seine kleine Klinik holt. Zudem legt er Wert darauf, dass seine Mitarbeiter sich regelmäßig bei Koryphäen der Kriminologie und Forensik fortbilden.</p>
<p>Ich verabrede mich mit seiner Mitarbeiterin, Oberärztin Dr. Gabriele Grupp.* Sie bietet mir an, mich einen Tag lang herumzuführen, und will versuchen, ob sie mich in eine „Lockerungskonferenz“ mitnehmen kann. Ich freue mich, könnte ich doch in solch einer Konferenz hautnah miterleben, wie ein multiprofessionelles Team aus Psychiatern, <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Psychologen</a>, Ergotherapeuten, Sozialarbeitern und Pflegern über mögliche Lockerungen der therapeutischen Maßnahmen für eine Handvoll Patienten diskutiert, vielleicht sogar über den ersten Alleinausgang für einen Sexualmörder? Doch ich habe mich zu früh gefreut. Eine Lockerungskonferenz sei nicht öffentlich, befindet der Chefarzt.</p>
<p>Dann vielleicht eine Fallkonferenz? Zweimal im Jahr wird eine solche für jeden Patienten anberaumt. Das Ergebnis fließt in die Stellungnahme ein, die die Klinik vor der jährlichen gerichtlichen Anhörung an die Strafvollstreckungskammer schickt. Außerdem basieren darauf die Lockerungsentscheidungen, jedenfalls bei härteren Fällen. Eine Fallkonferenz ist also ziemlich wichtig. Sie wird von dem <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Therapeuten</a> vorbereitet, der mit dem betreffenden Patienten arbeitet. Er muss im Vorfeld die kriminelle Vergangenheit des Patienten sowie dessen Verhalten in der Klinik beurteilen und eine Prognose abgeben über dessen Zukunftsperspektiven. Dies geschieht in Form eines standardisierten Bewertungsbogens mit dem Namen „Historical, Clinical, Risk“, auch bekannt als HCR-20. „Forensische Psychiatrie ist sehr genau“, erklärt Gabriele Grupp. „Da hat sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren viel getan.</p>
<p>Früher waren die Bewertungen klinisch-intuitiv, heute gibt es Prognose-Instrumentarien wie eben den HCR-20.“ Mit diesem betrachtet man das Rückfallrisiko unter den drei genannten Aspekten: Es gibt zehn „historische“ Variablen, darunter „geringes Alter bei der ersten Gewalttat“ sowie „instabile Beziehungen und Sexualität“, außerdem fünf „klinische“, wie „fehlender Behandlungserfolg“ und „Mangel an Einsicht“, und schließlich noch fünf „Risikomanagement“-Variablen, etwa das „Fehlen realisierbarer Pläne“ und „mangelnde Unterstützung“. Jeder der insgesamt zwanzig Variablen wird nach einem Drei-Punkte-System bewertet (0 = nein, 1 = möglich, 2 = ja) – je geringer die Gesamtpunktzahl, desto geringer das Risiko.</p>
<p>Natürlich gibt es noch andere Prognose-Instrumente, sie tragen Namen wie VRAG (Leitfaden zur Abschätzung des Gewaltrisikos), ILRV (Integrierte Liste mit Risiko-Variablen), PCL (Psychopathie-Checkliste), SVR (Risikoschema für sexuelle Gewalt) oder SORAG (Risikobeurteilungs-Leitfaden für Sexualstraftäter). Je gefährlicher ein Patient ist, umso mehr Methoden wendet der Therapeut für die Risiko-Abschätzung an. Anhand dieser diskutieren die Teilnehmer der Fallkonferenz miteinander. Bei einem komplizierten Fall kann das bis zu drei Stunden dauern, erzählt mir Gabriele Grupp.</p>
<p>Doch auch die Fallbesprechung bleibt bloße Theorie für mich. Die beiden Patienten, über die demnächst gesprochen werden soll, sind mit meiner Anwesenheit nicht einverstanden. Der Chefarzt bietet mir statt dessen die Hospitanz bei einer Visite an, außerdem eine Hausführung sowie Gespräche mit Patienten. Gespannt begebe ich mich auf den Weg nach Mittelfranken.</p>
<p>Es ist kurz vor neun Uhr morgens, und vor dem Bezirksklinikum Ansbach gibt es bereits keinen freien Parkplatz mehr. Kurz entschlossen stellt Gabriele Grupp ihren Wagen, mit dem sich mich vom Bahnhof abgeholt hat, in eine Halteverbotszone. Wenn der Sicherheitsdienst sie erwischt, darf sie einen Monat lang nicht mehr mit dem Auto auf das Gelände fahren, auf dem sich die Klinik für Forensische Psychiatrie befindet. Hier wo etwa 180 psychisch kranke Straftäter jahrelang therapiert werden, müssen auch die 223 Angestellten mit Sanktionen rechnen, falls sie gegen die Hausordnung verstoßen.</p>
<p>Die Oberärztin weiß um dieses Risiko, das sie nicht betrifft, denn gewöhnlich fährt sie mit dem Fahrrad zu ihrem Arbeitsplatz. Jahrelang war sie in der Psychiatrischen Institutsambulanz des Bezirksklinikums angestellt gewesen, vor zwei Jahren wechselte die damals Achtundvierzigjährige von der Allgemeinen zur Forensischen Psychiatrie. Sie hatte Lust auf etwas Neues und Interesse an der Arbeit mit schwerstkranken Patienten.</p>
<p>Die Klinik für Forensische Psychiatrie befindet sich in einer Parkanlage, die locker mit zwei- und dreistöckigen Gebäuden bebaut ist, der größte Teil davon ist über hundert Jahre alt. Inmitten dieser hübschen, pastellfarbenen Pavillons steht ein etwa sechs Meter hoher Stahlzaun mit Stacheldrahtkrone und Videokameras. Er umschließt einen hellgetünchten Neubau mit linearen Konturen und großen Glasflächen. Von dem Zaun abgesehen, könnte es sich um eine moderne Ferienanlage handeln. Hier sind die gefährlichsten Patienten des Maßregelvollzuges untergebracht, die Neuankömmlinge und die Sexualstraftäter.<br />
Die benachbarten Altbauten kommen mit elektronisch versperrten Türen und Fenstergittern aus.</p>
<p>Hier leben diejenigen, die sich im Laufe der Jahre so weit gebessert haben, dass man ihnen Lockerungen zugestehen konnte, diejenigen, die vor allem mit Suchtproblemen kämpfen, und die überwiegend psychotischen Patienten, deren Krankheit so unbefriedigend verläuft, dass man sie wohl in Heimen unterbringen muss, in denen sie dann bis an ihr Lebensende bleiben.</p>
<p>Das neueste Projekt der forensischen Klinik ist eine Präventionsambulanz: Psychisch Kranke, die noch nicht straffällig geworden sind, aber ein entsprechendes</p>
<p>„Risikoprofil“ aufweisen, sollen die Therapie erhalten, die bislang nur für Straftäter vorgesehen war. Von behandelnden Psychiatern oder Bewährungshelfern werden sie hierhergeschickt, wo sie freiwillig trainieren können, wie sie mit ihrem Leben, ihrer Krankheit, mit ihren Gefühlen und den Gefühlen anderer besser klarkommen. „Compliance fördern“ ist ein Schlagwort, das ich an diesem Tag mehrfach höre.</p>
<p>Es steht für den Wunsch der Forensiker nach Ausbildung von kooperativen Patienten, die ihre Krankheit verstehen, ihre Medikamente nehmen und sich auch sonst an die Ratschläge der Mediziner und Psychologen halten – eine Ausbildung, die in der Allgemeinen Psychiatrie nicht möglich, aber langfristig sinnvoll ist, auch um potenzielle Opfer zu schützen und um den Bedarf an personalintensiven forensischen Kliniken zu senken.</p>
<p>Dies erfahre ich von der Oberärztin auf unserem Gang über das weitläufige Klinikgelände, das sie mit wehender Daunenjacke durchschreitet. An ihrer rechten Jackentasche hat sie eine Art Walkie-Talkie befestigt. Damit kann man telefonieren, und wenn man zweimal auf einen Knopf drückt oder das Gerät für wenige Sekunden auf dem Rücken liegen lässt, auch Alarm auslösen. Zur Arbeitsausrüstung gehört noch ein Chip, ein universeller Türöffner für die gesicherten Gebäude. Wir befinden uns auf dem Weg zum umzäunten Neubau. In der Aufnahmestation wird Gabriele Grupp den im Urlaub befindlichen Stationsarzt bei der Patientenvisite vertreten.</p>
<p>Im Eingangsbereich hängt das Leitbild der Klinik. Es umfasst acht Kernsätze, in denen der Wunsch nach „qualitativ hochwertigen Leistungen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte“ und nach einem „offenen, respektvollen und unterstützenden Umgang der Mitarbeiter, die sich als Teil eines gemeinsamen Unternehmens sehen“ formuliert wird. Auf den Fluren könnte man Fußball spielen, an den Wänden sorgen Miró-Grafiken für kräftige Farbtupfer und beschwingte Linien. Der Chefarzt, höre ich, ist ein großer Miró-Bewunderer.</p>
<p>Er will später noch zur Visite kommen, um sich dort einen Patienten anzuschauen, der jahrelang in einer benachbarten forensischen Klinik untergebracht war und dann zur Bewährung in eine Einrichtung entlassen wurde, in der es Schwierigkeiten gab. Nun ist er hierhergekommen, zur „Krisenintervention“ – so bezeichnet man die auf maximal drei Monate befristete Aufnahme von bereits entlassenen Patienten, deren Zustand sich akut verschlechtert hat. Allerdings glauben die Ansbacher Psychiater nicht daran, dass es lediglich einer <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Krisenintervention</a> bedarf, um diesen Patienten erneut entlassen zu können. Wohl eher werden die Richter dessen Bewährung widerrufen müssen.</p>
<p>In dem Raum, in dem die Visite stattfindet, kämpft die Oberärztin zunächst damit, den Computer zu starten, um die elektronischen Patientenakten einsehen zu können. Mutig klickt sie auf „Kennwort zurücksetzen“ und erschreckt damit die Stationspsychologin. Mit einem beherzten Neustart siegt schließlich die Sozialarbeiterin gegen die Technik. Heute haben sich sieben Patienten angemeldet, die hier in Gegenwart von einem halben Dutzend Leuten ihre Probleme ausbreiten müssen, einem Tribunal aus Pflegern, Therapeuten, Ärzten und Praktikanten.</p>
<p>Bevor ein Patient eintritt, wird er der Oberärztin stichpunktartig vorgestellt. Sie erfährt das Delikt und besondere Vorkommnisse, auch Diagnosen werden ihr genannt. Selten sind es sortenreine <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Psychosen</a> oder Persönlichkeitsstörungen, oft ist es ein Gemisch aus beidem mit einem Schuss ADHS oder gestörter Impulskontrolle.</p>
<p>Die Anliegen der Patienten sind unterschiedlich. Oft wünschen sie eine Änderung der Medikation, die sich bei den meisten noch im Probierstadium befindet. Es scheint nicht leicht zu sein, die richtigen Präparate zu finden beziehungsweise die ideale Kombinationen und Dosierungen, die Ärzte und Patienten gleichermaßen glücklich machen.</p>
<p>Die Ärzte stehen in der Fürsorgepflicht, die Patienten scheuen die Nebenwirkungen oder bestreiten gar, an einer bestimmten Krankheit zu leiden. Beständig argumentiert und verhandelt Gabriele Grupp über Blutentnahmen, über einen Besuch beim Gynäkologen, ja sogar über eine dauerhafte Fixierung, also die Fesselung ans Bett, die sich einer ihrer Patienten anstelle von Medikamenten wünscht.</p>
<p>„Das gibt mir Halt und das Gefühl, dass ich zur Ruhe kommen kann“, sagt der Mann. In diversen Pflegefachbüchern hat er Argumente für sein Anliegen gesammelt. So dürfe ein Patient mit seinem Einverständnis durchaus fixiert werden, außerdem würde ein Gurt mit Klettverschluss nicht als Fixierung gelten. So harmlos sein Wunsch klingt:</p>
<p>Die Ärztin darf ihn nicht unbeobachtet in einer Lage belassen, aus der er sich im Notfall nicht selbst befreien kann. Er müsste dauerhaft im monitorüberwachten „Kriseninterventionszimmer“ – früher „Gummizelle“ genannt – untergebracht werden. Im Hinblick auf seine Entlassung stellt dies eine Sackgasse dar. Aber die Therapeuten können gelassen bleiben. Die größte Ressource des Maßregelvollzuges besteht aus der Zeit, in der man auf die Einsicht der Patienten warten kann. Zeit, in der sie vieles ausprobieren können, um zu lernen, wie man „ins Leben zurückschwimmt“, wie es Gabriele Grupp formuliert.</p>
<p>Jedem hilft etwas anderes, darum ist die Palette der Therapieansätze breit gefächert. Neben der klassischen Psychotherapie können die Patienten Sport treiben oder Musik machen, sich künstlerisch oder handwerklich ausprobieren.</p>
<p>Nach der Visite zeigt mir die Oberärztin die Werkstätten, in denen professionell gearbeitet oder einfach nur gebastelt wird, denn auch im Umgang mit Laubsäge und Klebstoff können die Patienten erfahren, wie viel sie erreichen, wenn sie geduldig ein Projekt vorantreiben, es am besten mit einem Plan beginnen. Auf einen solchen würden seine Schützlinge gern verzichten, berichtet ein Ergotherapeut.</p>
<p>„Manchmal lasse ich sie ins offene Messer laufen. Sie merken dann schon, warum es besser ist, zuerst eine Zeichnung anzufertigen.“ Spätestens im zweiten Anlauf gelängen dann solche Projekte wie der Bau eines Vogelhäuschens oder einer kleinen Truhe. „Notfall“ ist liebevoll auf einer Seite eingebrannt. Wenn sie fertig ist, soll sich darin alles versammeln, was ihren Besitzer in Stresssituationen beruhigt.</p>
<p>In der Beschäftigungstherapie werden auch sogenannte „Token-Pläne“ – Bretter mit Stiftreihen – verziert. Wenn diese in den karg möblierten Zimmern aufgehängt worden sind, bekommen die Patienten jeden Tag eine bunte Scheibe, eine Farbe für die Tage, an denen sich der Patient gut geführt hat, eine andere für die, die weniger optimal verliefen. So kann man Verhalten visualisieren und den Patienten motivieren. Wie auch immer die Klinikmitarbeiter es schaffen: Ihre Schützlinge müssen mitarbeiten, müssen sich ändern, nur so können sie es schaffen, irgendwann für ihre Mitmenschen nicht mehr gefährlich zu sein.<br />
Der größte Anreiz sind die bereits erwähnten „Lockerungen“, als da wären: Ausgang mit Bediensteten – unbegleiteter Ausgang – Urlaub tagsüber – Urlaub mit Übernachtung. Es gibt noch weitere Abstufungen, sodass man am Ende auf zwölf Möglichkeiten der Lockerung kommt. Die größte Diskussion verursacht der Übergang vom begleiteten zum unbegleiteten Ausgang – vor allem bei Gewalt- und Sexualstraftätern, erzählt mir Gabriele Grupp.</p>
<p><figure id="attachment_6611" aria-describedby="caption-attachment-6611" style="width: 120px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6611"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/05/jenseits-von-boese.jpg"  alt="&quot;Jenseits von Böse&quot; - Buch kaufen..."  width="120"  height="190"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/05/jenseits-von-boese.jpg 280w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/05/jenseits-von-boese-252x400.jpg 252w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-6611" class="wp-caption-text">&#8220;Jenseits von Böse&#8221; &#8211; Realitätskrimi statt Sonntagabend-Tatort. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Da kann es schon mal eine Dreiviertelstunde dauern, bis etwa dreißig, vierzig Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter und leitende Mitarbeiter der Pflege sich einigen, ob man einen Patienten bei der Staatsanwaltschaft für eine Lockerung vorschlägt. Andernfalls lautet die Empfehlung, der Patient müsse noch die Suchtgruppe oder die Gruppe für Sexualstraftäter besuchen oder sein Delikt gemeinsam mit seinem Psychotherapeuten noch gründlicher ins Verhältnis zu seiner Biografie setzen.</p>
<p>Umgekehrt geht es schneller: Genehmigte Lockerungen können jederzeit gesperrt oder ganz zurückgenommen werden, je nachdem, wie gravierend der Patient gegen seine Auflagen verstoßen hat. Bei den meisten Rückfällen handelt es sich in den Augen von Außenstehenden um Lappalien nach dem Motto: „Hat er halt ein Bier getrunken!“, oder: „War doch nur eine kleine Verspätung!“ Fachleute bewerten das strenger. Für sie gilt ein solches Verhalten als Mangel an Zuverlässigkeit, Kooperation und Einsicht in die Notwendigkeit. Mindestens ein halbes Jahr tadelloser Führung muss vergehen, ehe so ein Fehltritt verziehen ist. Dann erhält der Patient eine neue Chance. Er darf wieder eine Sprosse auf der Lockerungsleiter emporsteigen, die ihn irgendwann einmal – vielleicht – in die Freiheit führt.</p>
<h2 id="das-geburtstagsgeschenk">Das Geburtstagsgeschenk</h2>
<p>Dreiundzwanzig wird er in wenigen Wochen. Dreiundzwanzig. Was für eine Zahl! So mystisch, so unheimlich, so verheißungsvoll! Doch was würde schon auf ihn warten? Auf ihn, Niklas N., den Loser der Nation, schmächtig, schüchtern, stotternd? Nichts hatte er bislang hinbekommen, rein gar nichts. Damals in der Schule, als seine Großmutter ihm Briefe schickte, die „An den Gymnasiasten Niklas N.“ adressiert waren, da galt er in der Familie noch als die große Hoffnung, der erste in der Schar seiner Cousins und Cousinen, der das Abitur schaffen, der erste, der aufsteigen würde.</p>
<p>Was für ein Erwartungsdruck! Natürlich hatte er wieder einmal versagt, er hatte zu wenig gelernt. In der zwölften Klasse brach er die Schule ab. Seine Eltern waren tief enttäuscht. Bei seiner Mutter war ihm das egal, bei seinem Vater weniger. Der wollte nun, dass er Bäcker wurde, und organisierte ihm einen Ausbildungsplatz. Nach anderthalb Jahren warf er auch dort das Handtuch. Seine Eltern schmissen ihn zu Hause raus, er flüchtete zu einem Bekannten. Ein paar Monate später bewarb sich Niklas N. dann um die nächste Ausbildung, in einer Stadt, hundertdreißig Kilometer von seinem Geburtsort entfernt.</p>
<p>Seit zwei Jahren besucht er dort nun eine Schule für Physiotherapie. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben: Er stottert noch immer, ist noch immer der Außenseiter, hat noch immer keine Freundin und in seinem Leben nichts Vorzeigbares zustande gebracht. Nicht nur er sieht das so. Erst neulich, bei einem Besuch zu Hause, hat ihm sein Vater eine Liste überreicht, auf der alle Kosten aufgeführt waren, die er, das einzige Kind, seit seiner Geburt verursacht hat. Wo die Gegenleistung bliebe, erkundigte sich der Vater. Was soll man dazu sagen?</p>
<p>Niklas N. war wütend abgereist.Er weiß nur eins: Er muss an seinem Plan festhalten. Ja, er wird ihn umsetzen müssen. Er würde einen Menschen töten, am besten einen Schwulen. Er wird ihn in seine Wohnung locken und dort erstechen. Es muss jemand sterben – um seinetwillen. Nur so kann er aus seinem traurigen Dasein herausfinden. Er wird sich beweisen, dass er ein Verbrechen begehen kann, das sich kaum einer traut. Keine Scheußlichkeit wird er dabei auslassen.</p>
<p>Niemand wird davon erfahren, nur er allein wird das Versteck der Leiche kennen. Er wird sich in Acht nehmen, er hat genügend Bücher und Filme gesehen, um zu wissen, wie man es richtig anstellt. Wenn ihm dann noch einmal jemand dumm kommt, wird er an sein finsteres Geheimnis denken und daran, dass sein Gegner nicht weiß, wie gefährlich er ist. Er würde sich mächtig vorkommen, männlich und charismatisch. Ein großartiges Gefühl! So würde er sich in einen neuen Niklas N. verwandeln. Dann hätte sein Leben einen Sinn, es könnte endlich beginnen.</p>
<p>Monate später entdeckt ein Mann, der mit Frau und Kindern Schwäne füttert, einen sonderbaren Gegenstand im Wasser. Vielleicht ein toter Fisch? Als er mit einem Ast danach stochert, erkennt er einen menschlichen Arm. In den nächsten Tagen tauchen weitere Körperteile einer männlichen Leiche auf: der andere Arm, eine obere und eine untere Torsohälfte, die Oberschenkel.</p>
<p>Wer ist dieser unbekannte Tote, dessen Kopf und Finger verschwunden sind und an dessen Körper einige seiner abgeschnittenen Haare kleben? Die Kriminalpolizei überprüft sämtliche Vermisstenfälle, auch den Hinweis einer jungen Frau, die einen guten Bekannten, vermisst, Florian F., einen Dreiundzwanzigjährigen mit halblangen schwarzen Haaren. Sie wollten zusammen zu einem Treffen der Manga-Szene fahren. „Flo“ war dieses Treffen wichtig gewesen, und seine Bekannte wunderte sich, dass er nicht gekommen war, er hatte schon die Teilnahmegebühr bezahlt, obwohl er wenig Geld hatte. Eine Zahnbürste, ein T-Shirt und asiatische Essstäbchen, die die Beamten aus der Wohnung des</p>
<p>Vermissten besorgen, bringen Gewissheit: Der zerstückelte Tote ist Florian F. Die Polizisten durchsuchen die verwahrloste Wohnung. Sie finden einen am Computer geschriebenen, ausgedruckten Brief: „Ich wollte eigentlich eine Rundmail an alle schicken, aber so habt ihr was in der Hand, und es kriegen nur die mit, die es was angeht. Als ich mich auf den Weg machen wollte, um gemeinsam mit Freunden meine Bewerbungen zu schreiben, kam mir schlagartig etwas in den Sinn. Worum will ich mich da eigentlich bewerben? Um eine zukünftige geregelte Arbeit, mit Steuern und anderen Abzügen? Um einen Acht-Stunden-Tag und wenig Freizeit? Und dafür soll ich eine dreijährige Ausbildung machen? Wozu? Ich kann, was ich kann und fertig. Ich will keine Zeit mit einer Ausbildung verschwenden. Das gefällt mir nicht.</p>
<p>Bevor ich soweit bin, stehen mir jede Menge Probleme bevor. Schulden bei der Bank und ein Schufa-Eintrag sind das Letzte, was ein junger Mensch heutzutage braucht. Ich werde nicht daran vorbeikommen, beides zu haben. Dazu kommt noch das <a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Jobcenter</a>, das mir im Nacken sitzt, was mir ein bisschen Angst macht. Man könnte echt depressiv werden. Ich habe keine Lust, Teil dieses Systems zu werden. Deshalb habe ich mich mit einem Freund von außerhalb getroffen, bei dem ich vorläufig unterkomme. Er ist Mitglied in einer Gruppe mit sympathischen Ansichten und hat mit mir ein paar Ideen besprochen. Er kann mir da raushelfen.</p>
<p>Seine Freunde können meine Fähigkeiten gebrauchen, anders als die Arbeitgeber, die ich so kennengelernt habe. Dort kann ich jede Menge lernen und mir sogar aussuchen was. Dafür muss ich allerdings sofort mit ihm los. Ich habe ein paar Klamotten mitgenommen, etwas zu essen und alles, was man so braucht. Ich komme wieder, sobald es geht, und hole den Rest ab. Dabei könnte ich wohl eure Hilfe gebrauchen. Aber das klären wir, wenn ich wieder da bin. Bis später.“</p>
<p>Die Beamten überprüfen den Freundeskreis des Opfers. „Ein Riesenumfeld“, wie die Ermittlungsführerin vor Gericht sagt. Auch der Name „Niklas N.“ taucht auf. Der junge Mann wird zur Zeugenvernehmung geladen, erscheint aber nicht. Per E-Mail entschuldigt er sich für sein Fernbleiben, er habe einen engen Freund verloren und darum die Stadt verlassen.</p>
<p>Er schildert seine Beziehung zu Florian F., der mehrmals in der Woche zu ihm gekommen sei, zum Videospielen, Reden und Kochen. Florian habe keine Feinde gehabt, lediglich Selbstfindungs- und Finanzprobleme. Er wisse nicht, was der Freund getan habe, um an Geld heranzukommen. Vielleicht sei „da etwas schiefgelaufen“. Die Ermittler lassen nicht locker. Er müsse persönlich zur Vernehmung kommen, antworten sie. Niklas N. lässt auch den nächsten Termin verstreichen.</p>
<p>Bis zur Identifizierung seines Opfers hat er noch die Berufsschule besucht, doch damit ist jetzt Schluss. Nach und nach bricht er alle Kontakte ab, auch zu den Eltern. Er verkriecht sich bei einem Bekannten, den er in einem Chat-Forum kennengelernt und mit dem er von seinem Festnetzanschluss telefoniert hat.</p>
<p>Die Kriminalisten entdecken die Verbindung zwischen den beiden Männern. Während der Bekannte in seiner Vernehmung bestreitet, den Gesuchten zu beherbergen, versteckt sich Niklas N. in einem nahegelegenen Wald. Es ist Winter, er hat einen Schlafsack, ein Buch und Weißbrot bei sich, er wartet und friert – und ist weit weg von Macht und Männlichkeit. Nach drei Wochen wagt er sich wieder in seine Zufluchtswohnung.</p>
<p>Mittlerweile hat eine Sachverständige den angeblichen <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Abschiedsbrief</a> von Florian F. untersucht und darauf eine DNA-Spur sowie „einen sehr schönen Daumenabdruck“ von Niklas N. gefunden. Die Beamten begeben sich zur Wohnung, in der sie den Verdächtigen vermuten. Sie verpassen ihn. Sechs Wochen lang hören sie das Telefon des Bekannten ab, bis sie endlich die Stimme von Niklas N. vernehmen. Als sie den blassen, eingeschüchterten Mörder verhaften, sagt der: „Es tut mir unendlich leid. Sie wissen schon &#8230; was ich getan habe.“</p>
<p>Im Rucksack von Niklas N. finden die Beamten ein Diktiergerät, mit dem er aufgezeichnet hat, was ihn in den letzten Monaten bewegt hat. Es sind wirr anmutende Gedankensplitter. Es wirkt befremdlich, wenn jemand einen Mord plant wie andere ihre Hochzeitsfeier. „Ich werde ihn hier zu mir einladen, wir werden Sex haben.</p>
<p>Ich gehe mit ihm ins Bad und werde ihn dort töten. Dann werde ich die Leiche zerteilen &#8230; Ich gehe nachts raus, um sie zu beseitigen, nehme aber noch ein bisschen von der Wade mit &#8230; ein bisschen Fleisch zum Braten. Ich sollte die Fingerspitzen und den Kopf irgendwie entsorgen &#8230; Ich muss ihn zertrümmern und im Wald vergraben &#8230;“ Selbst eine Art Einkaufsliste stellte Niklas N. zusammen: Chlor, Handschuhe, Kondome, Folien, Müllbeutel wollte er nicht vergessen.</p>
<p>Die Anklage wegen Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung, Mord und Störung der Totenruhe stützt sich auch auf diese Tonaufnahmen. Florian F. starb genau am dreiundzwanzigsten Geburtstag des Angeklagten. Die Staatsanwältin geht davon aus, dass er sich den Mord zum Geburtstag schenkte: „Es kam ihm darauf an, einen Menschen sterben zu sehen.“ Er habe zunächst einen passiven Homosexuellen in seine Wohnung locken wollen. Da es dem kontaktscheuen Mann nicht gelang, einen Fremden für sich zu interessieren, musste ein Freund dran glauben.</p>
<p>Er ließ Florian F. in seine Wohnung und schlug ihn dort nieder, so die Anklägerin. Florian F. lebte noch, als Niklas N. ihm die Geschlechtsteile abschnitt und ihn anschließend mit mindestens zweiundzwanzig Stichen in den Rücken tötete. In der Badewanne schnitt er dem Toten mit einer Gartenschere die Fingerkuppen ab, öffnete den Leichnam und zerteilte ihn. Nachts steckte er Leichenteile in seinen <a href="http://www.admirado.de/2013/06/typfrage-rucksackreise-vs-strandurlaub/" target="_blank">Rucksack</a> und lief mehrmals gut zwei Kilometer zu einem Fluss, wo er seine Fracht entsorgte.</p>
<p>Niklas N. sitzt mit hängendem Kopf und gequälter Miene zwischen seinen beiden Anwälten. Zuweilen überwältigt ihn seine Anspannung, dann wippt er unruhig auf seinem Stuhl oder reibt sich intensiv die Stirn. Zu den Vorwürfen äußert er sich per Video, das seine Anwälte in der Haftanstalt aufgenommen haben. Auf diese Weise wollen sie dem Gericht und vor allem dem psychiatrischen Gutachter zeigen, dass die Persönlichkeit ihres Mandanten hochgradig gestört ist. Die Vorführung des Videos findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, auch die Erstattung des psychiatrischen Gutachtens. So bleibt für Prozessbeobachter das <a title="Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Motiv</a> des Angeklagten lange rätselhaft.</p>
<p>Erst als der Vorsitzende Richter in der Begründung seines Urteils den Inhalt der Beweisaufnahme zusammenfasst, lüftet sich das Geheimnis. Florian F. wurde das Opfer eines Menschen, der in scheinbar geordneten Verhältnissen aufwuchs, jedoch emotional so vernachlässigt wurde, dass er immer depressiver wurde und jegliches Selbstvertrauen verlor. Ein unbändiger Hass staute sich in ihm an, den er aber nie zu zeigen gewagt hätte. Niemand ahnte daher, wie es in Niklas N. brodelte.</p>
<p>Auf der Physiotherapieschule begegnete er Paul P. „<a title="Mehrgenerationen: Warum wir Ted Mosby liebten" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/mehrgenerationen-warum-wir-ted-mosby-liebten/">Freundschaft</a>“ ist wahrscheinlich nicht das richtige Wort für das, was Niklas N. für ihn empfand. In der Videoaussage erklärte der Angeklagte, seine Mitmenschen seien in seinem Leben nur Touristen. Paul P. wohnte schräg gegenüber, so verbrachten die beiden viel Zeit miteinander. „Er hat nur wenig von seinen Gefühlen preisgegeben“, sagt der ehemalige Mitschüler, aber Niklas N. habe einiges von seinem Elternhaus erzählt, auch von den wenigen, eher frustrierenden sexuellen Erfahrungen, die er mit ein, zwei Frauen gemacht habe und von seinen Depressionen. „In der Schule wurde er oft gemobbt.“</p>
<p>Die <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Mitschüler</a> schubsten den schüchternen Stotterer herum und riefen: „Du stinkst“, und: „Du Nichtskönner!“ Ein älterer Mitschüler soll ihn sogar zum Oralverkehr gezwungen haben. Die Lehrer seien nicht eingeschritten, er selbst habe sich nicht gewehrt, sondern sich verängstigt zurückgezogen. Einem Mitschüler berichtete er von einem Tagebuch, in dem er sich ausmalte, wie er Rache an seinen Peinigern nimmt.</p>
<blockquote><p>&#8220;ein Machertyp&#8221;</p></blockquote>
<p>In solchen Momenten wünschte er sich, wie sein Vater zu sein, ein Machertyp, intelligent und durchsetzungsfähig, das Gegenteil von seiner schwachen Ja-Sager-Mutter, einer einfachen Frau, die in seiner Kindheit so selten zu Hause war, dass er sie als „Tante“ angesprochen hatte.</p>
<p>„Sein Vater war kaltherzig“, sagt Paul P. „Der hat ihn niemals in den Arm genommen. Wenn Niklas weinte, hat er ihn ignoriert. Niklas hat es als Erziehungsmethode akzeptiert. Sein Vater war ein Rechthaber, wusste immer alles besser, musste immer gewinnen. Das hat ihm Spaß gemacht. Niklas hielt seinen Vater für einen Psychopathen, für einen, der sein Ding macht, sich auf sich selbst konzentriert und frei von Gefühlen lebt. Das hat Niklas fasziniert. Seine eigenen Emotionen haben ihn belastet, seine Wut und sein Hass, weil sie ihm selbst galten. Sich von allen Gefühlen zu lösen, ein charismatischer, manipulativer Psychopath werden, das war sein Traum.“</p>
<p>Niklas N. habe sich für Gewaltfilme interessiert und für Serienkiller, die er ebenso bewunderte wie seinen Vater. Pauls Freundin gegenüber erzählte er, „dass er auf Ballerspiele stehe“.</p>
<p>„Schießt man da auf Kreise?“, erkundigt sich der Vorsitzende Richter. „Nein, auf Menschen. Das machte ihm Spaß. Wir haben mal zusammen einen Film über einen Amoklauf geguckt. Der war einfach krank, Niklas fand die Darstellung cool.“</p>
<p>Im Krankenhaus, in dem Niklas N. ein Praktikum absolvieren musste, entsetzte er eine Ausbilderin mit seiner Faszination für sterbende Menschen. Sehnlichst wünschte er sich, bei einer Herzoperation hospitieren zu dürfen, sie lehnte das wegen der zweifelhaften Motive ab. Auf seinem Zeugnis notierte sie „mangelnde Empathiefähigkeit“, das habe sie noch keinem Praktikanten bescheinigt.</p>
<p>„Niklas beschäftigte sich vor allem mit sich selbst, nicht mit der Gefühlswelt anderer“, bestätigt Paul P. Der Freund habe über die Veränderung seines Äußeren, über Krafttraining und Protein-Shakes sinniert. „Er wollte so breite Schultern haben, dass er nicht mehr durch die Tür passt.“ Dennoch hätten sie „sehr tiefgründige, intellektuelle Gespräche“ geführt, auch zu dritt mit Florian F., einem Einzelgänger wie sie. „Niklas und Florian hatten die Angewohnheit, gerne zu reden und alles breitzutreten.“ Dennoch seien beide völlig unterschiedlich gewesen: Florian F. war der stets grinsende, hilfsbereite, euphorische Optimist und Niklas N. der schüchterne, egozentrische <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Pessimist</a>.</p>
<p>Auf der Suche nach dem Sinn in seinem Leben habe der Angeklagte von einer politischen Bewegung geträumt. Mit einem Bekannten wollte er eine geheime Bruderschaft gründen, sie wollten Wissen darüber sammeln, was in dieser <a title="Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Gesellschaft</a> falsch laufe, und ihre Erkenntnis mit aufrüttelnden „Briefen ans Volk“ propagieren. Sich und ihrer Organisation gaben sie lateinische Namen, das Erkennungszeichen sollte ein Pentagramm ein, das sich Niklas N. sogar mit einem Teppichmesser in den Unterarm ritzen ließ.</p>
<p>Paul P. lacht auf, als er zu diesen politischen Aktivitäten gefragt wird. „Man wollte halt irgendwas machen, irgendwann, irgendwie. Ich habe gesagt: Na, dann legt mal los!“ Niklas N. habe auf die Zeit nach der Ausbildung verwiesen und von einem Fantasy-Roman erzählt, den er bis dahin schreiben wollte, um die „Bruderschaft“ zu finanzieren. Überhaupt habe sich der Angeklagte gern in Parallelwelten geflüchtet, in die Weiten des Internets, in dem er Final Fantasy gespielt und gechattet habe – in der Rolle eines Menschen, den er für mutig, selbstbewusst und charismatisch hielt.</p>
<p>Florian F. habe ebenfalls viel vor dem Computer gehangen, den er virtuos beherrschte. Bereitwillig half er vielen Bekannten bei Computerproblemen, auch Paul P. Der beschreibt den Verstorbenen als „schusselige, freundliche Begeisterungsmaschine“, der aber „keine Ahnung vom <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Zwischenmenschlichen</a> hatte“, der beispielsweise nicht wusste, dass man einen Arbeitgeber nur sehr vorsichtig kritisieren darf. Offen und naiv sei der Freund gewesen, auf jeden sei er gleich zugekommen, auch auf Pauls Freundin, die ihm in einer depressiven Phase von ihrer „schlechten Kindheit“ erzählte. Er habe ihr geraten: „Schreib einfach ein Buch! Fang einfach an. Das hilft, und dir ist nie langweilig!“</p>
<p>Paul P. hielt den Verstorbenen für hoch intelligent: „Er hat sich für alles interessiert und alles konsumiert, was er in seinen Kopf stopfen konnte. Seine Welt war bestimmt doppelt so bunt wie unsere, er wirkte, als ob er auf Droge wäre.“ Ordnung und Struktur seien weniger sein Ding gewesen. „Er hat gemacht, wozu er Lust hatte.“ Seine alleinerziehende Mutter war mit dem hochbegabten Autisten nicht zurecht gekommen, seine Pflegemutter hatte ihn auf ein <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Internat</a> geschickt, wo er das <a title="Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Abitur</a> gemacht hatte. Danach kämpfte er mit den Anforderungen des täglichen Lebens. Wenn er einen Job hatte, schaffte er es nicht, die Arbeitszeiten einzuhalten.</p>
<p>Er kam auch nicht den Auflagen des Jobcenters nach. Die Körperpflege überforderte ihn. Seine Wohnung glich einem Müllhaufen, Zeitschriften dienten ihm als Teppich, sein Bett bestand aus zwei Regalen, über die er eine Matratze gelegt hatte. Oft übernachtete er bei einem seiner vielen Bekannten, wo er duschte und seine Wäsche wusch. Die Wohngemeinschaft, in der Niklas N. gemeinsam mit einer Mitschülerin lebte, gehörte zu seinen Anlaufstellen. Auch an seinem Todestag begab er sich dorthin. Er wollte dem Geburtstagskind ein Essen kochen.</p>
<p>Es war ein Mittwoch. Bis Sonntag würde die Mitbewohnerin von Niklas N. noch bei ihren Eltern sein, diesen Umstand hatte der Mörder bereits bei der Entwicklung seines Plans bedacht. Nun war Florian F. bei ihm eingetroffen. Spätestens jetzt musste er beschlossen haben, seine monatelang gehegten Fantasien an diesem Opfer zu verwirklichen.</p>
<p>Mit einem Streitgespräch versetzte er sich nach eigenen Angaben in die nötige aggressive Stimmung, dann schlug er zu. Sein Opfer war noch nicht tot, als er es ins Bad schleppte. Mit einem Dolch versetzte er Florian F. dann die Stiche in den Hals und in den Rücken. Der Angeklagte habe seinen Plan ziemlich genau abgearbeitet, so der <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Richter</a>, allerdings habe er den Sterbenden weder gefesselt noch vergewaltigt, wie es die Staatsanwältin aufgrund des diktierten Tatplans vermutet hatte.</p>
<p>„Er war beim Anblick der leblosen Gestalt, die durch Blut und andere Flüssigkeiten alles andere als gut ausgesehen haben muss, nicht dazu in der Lage gewesen“, meint der Richter. Das Gegenteil lässt sich nicht beweisen, selbst wenn der Rechtsmediziner im After des Verstorbenen ein prostataspezifisches Antigen fand, also einen unspezifischen Beweis für Sperma. Dieses könne auch vom Opfer stammen. Der Rechtsmediziner bemerkte noch den auffallend sauberen Darm: „Doch man kann aus dem Fehlen von Kot kein Sexualdelikt ableiten.“ Dies könne andere Ursachen haben, zumal sich der Torso des Toten mit dem zu beiden Seiten offenen Darm fast vier Wochen lang im Wasser befunden hatte.</p>
<p>Während Florian F. noch bewusstlos im Bad gelegen hatte, schnitt ihm sein Mörder Penis und Hodensack ab, dann die Finger. Danach zerlegte er den übrigen Körper. Dabei sei es ihm „nicht nur um die Erleichterung des Transports“ gegangen, so der Richter, „sondern in erster Linie um den Bruch von Tabus“. Deshalb habe er dem Toten die Haare abgeschnitten, deshalb seinem noch warmen Körper die Organe entnommen.</p>
<p>Die Leichenteile verstaute er in Müllsäcken und legte sie in den Kühlschrank. Dort sammelte sich das Blut seines Opfers zunächst in einer Auffangschale, die dann überlief und ihren verräterischen Inhalt auf den Boden ergoss.</p>
<p>Am späten Nachmittag kam ein Bekannter, Richard R., zu Besuch, den hatte Niklas N. vor einigen Monaten beim Wave-Gothic-Treffen kennengelernt. Sie saßen in der Küche, spielten Computer und aßen Pizza. Der Hausherr sei ständig „rumgewuselt“, erinnert sich Richard R. Er habe „hastig“ Tee gekocht, dann seien sie gemeinsam „schnell zu Paul rübergegangen“. In dessen geräumiger Wohnung wollte Niklas N. seinen Geburtstag feiern, wenn man das so bezeichnen möchte.</p>
<p>Niklas N. war zu diesem Termin eigentlich nie nach Feiern zumute gewesen. Aber er wollte bei Paul P. Blutspuren und Haare seines Opfers hinterlegen. Falls etwas schief ginge, könnte er ihm den <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Mord</a> in die Schuhe schieben. Zu dritt spielten sie ein Videospiel und tranken den von Richard mitgebrachten Glühwein, Pauls Freundin saß gelangweilt daneben.</p>
<p>„Möglicherweise“, so der Vorsitzende Richter, „erschien der Angeklagte auch auf der Geburtstagsfeier, um sich zu beweisen, dass niemand merkt, was er gerade getan hat.“ Mit Erfolg.</p>
<p>„Er sah aus wie immer, ein bisschen geistesabwesend wirkte er“, erinnert sich Richard R. „Aber er hatte immer diese neutrale Fassade, man konnte nie wissen, was er fühlt und denkt.“</p>
<p>Paul P. fand es merkwürdig, dass Florian F. nicht erschien: „Aber wir kannten das schon von ihm.“ Der Gastgeber schrieb eine SMS, wie schön es wäre, wenn Florian noch kommen würde. Keiner sorgte sich ernsthaft.</p>
<p>Vier Stunden später kehrte Niklas N. dann in seine Wohnung zurück. Die Putzaktion, die er jetzt startete, hätte er sich sparen können. Zwar gelang es ihm mit Hilfe eines Chlorreinigers, die Blutspuren in seinem Zimmer und im Bad erstaunlich gründlich zu beseitigen, aber die Blutlache unter dem Kühlschrank bemerkte er nicht – im Gegensatz zu den Kriminalbeamten, für die nach einer Hausdurchsuchung kaum noch ein Zweifel daran bestand, wer der Mörder von Florian F. war.</p>
<p>Am Ende der Beweisaufnahme bestätigt der psychiatrische Sachverständige die Auffassung der Verteidiger, der Angeklagte sei psychisch krank. Der Gutachter spricht von einer Persönlichkeitsstörung, also von Persönlichkeitszügen, die sich in ihrem Ausprägungsgrad so weit von der Norm abheben, dass der Betreffende durch sie in vielen Bereichen seines Lebens fortwährend scheitert. Bei Niklas N. handelt es sich um die selten auftretende Form der schizoiden Persönlichkeitsstörung, die sich durch eine tiefgreifende Bindungsstörung sowie Schwierigkeiten mit dem Wahrnehmen und Ausdrücken von Gefühlen auszeichnet.</p>
<p>Die Betroffenen sind introvertierte Einzelgänger, die nur an wenigen Tätigkeiten Freude empfinden und kein Interesse an zwischenmenschlichen Beziehungen haben. Sie wurden von kleinauf emotional vernachlässigt und mussten lernen, auf Gefühle zu verzichten. Darum können sie solche bei anderen nur schwer wahrnehmen und selbst ausdrücken. Sie wirken kühl und distanziert. Gerne flüchten sie sich in Fantasiewelten. Beim Angeklagten sei die Persönlichkeitsstörung zudem von einem massiven neurotischen Vaterkonflikt überlagert worden.</p>
<p>Diese Einschätzung reicht für eine verminderte <a title="Weicheier: Warum Ja-Sager Karriere machen" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">Schuldfähigkeit</a>. Mindestens vierzehn Jahre soll dem Mörder von Florian F. die Freiheit entzogen werden, er wird in einer forensischen Klinik untergebracht. „Es wird sich zeigen, ob Sie mit dieser Persönlichkeitsstörung umzugehen lernen“, sagt der Vorsitzende Richter in Richtung des Angeklagten. „Das wird sicherlich ein langer Weg werden. Ob Sie ihn meistern, ist alles andere als sicher, angesichts der Abgründe, die Sie uns hier gezeigt haben.“</p>
<p>Die Verteidiger sind zufrieden, im Maßregelvollzug sei ihr Mandant besser aufgehoben als im Gefängnis, wo er erneut in die Opferrolle gleiten würde und ohne intensive Therapie wohl kaum von seinen Gewaltfantasien loskommen würde. Zudem sei es für Niklas N. von Vorteil, nicht in die Kategorie „Sexualmörder“ zu fallen, so habe er eine größere Chance, irgendwann einmal wieder in die Freiheit entlassen zu werden.<br />
Mit der Verurteilung des ehemaligen Freundes endet auch für Paul P. ein bewegendes Kapitel seines Lebens. Was hatte er für Ängste ausgestanden, als zunächst Florian nicht mehr aufgetaucht war und dann auch noch Niklas spurlos verschwand. Ihm schwante, dass ihnen etwas zugestoßen sein musste. Er befürchtete schon, das nächste Opfer zu sein!</p>
<p>So falsch lag er mit dieser Vermutung nicht. „Der Angeklagte hat keineswegs Abstand von seinen Tötungsfantasien genommen“, erklärt der Richter in seiner Urteilsbegründung. „Auch nach der Tat beschäftigte er sich mit solchen Gedanken.“ Es gab sogar eine Todesliste mit weiteren möglichen Kandidaten. Paul P. stand ebenfalls darauf.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47920494">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/karriere-ueber-leichen-jenseits-von-boese/">Karriere über Leichen: Jenseits von Böse</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2014 06:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[Integrität]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben mit dem Wirtschaftsethiker Stephan Grüninger, Professor an der Konstanzer Fachhochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung über den Wert von Vertrauen gesprochen. Und den Begriff &#8220;Integrity Compliance&#8221;&#8230; Worin geht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-haben-mit-dem-wirtschaftsethiker-stephan-grueninger-professor-an-der-konstanzer-fachhochschule-fuer-wirtschaft-technik-und-gestaltung-ueber-den-wert-von-vertrauen-gesprochen-und-den-begriff-8">Wir haben mit dem Wirtschaftsethiker Stephan Grüninger, Professor an der Konstanzer Fachhochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung über den Wert von Vertrauen gesprochen. Und den Begriff &#8220;Integrity Compliance&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-6538"></span> Worin geht Integrity Compliance über Compliance hinaus und wie knüpft sie an diese an? In welchen Branchen ist Integrity Compliance etabliert? Welche Tools und Literatur gibt es dazu? Über diese und andere Fragen haben wir uns mit Professor Stephan Grüninger unterhalten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Warum reden Manager überhaupt über Compliance, das Thema ist ja nicht besonders sexy…</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> Das würde ich so nicht sagen. Schließlich geht es nicht selten um Fälle von Wirtschaftskriminalität größeren Ausmaßes. In Deutschland ist das Genre „Krimi“ doch sehr beliebt. Aber im Ernst, hätten wir in der Vergangenheit nicht zahlreiche Fälle von Bilanzmanipulationen, Korruptionsstraftaten, Preiskartelle und so weiter gehabt, wäre das Thema sicherlich nicht so zügig zu einem Managementstandard geworden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>„Integrity“ und „Compliance“. Was ist der Unterschied?</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> Bei Compliance geht es um die Einhaltung von <a title="Weicheier: Warum Ja-Sager Karriere machen" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">Regeln</a>, vor allem die Beachtung von für ein Unternehmen relevanten Gesetzen. Und dabei natürlich vor allem um solche Gesetze, deren Missachtung aus dem Geschäftsmodell heraus nicht gänzlich unwahrscheinlich ist und für das Unternehmen besonders schwerwiegende Folgen haben kann.</p>
<blockquote><p>&#8220;Moral entscheidet sich im Tagesgeschäft&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Geschäftsalltag kommt es vor allem darauf an, die gesetzlichen Grundlagen – sagen wir etwa des internationalen Korruptionsstrafrechts – so zu übersetzen, dass jeder Mitarbeiter etwas damit anfangen kann.</p>
<p>„Integrity“ bedeutet insofern nichts gänzlich anderes, als es auch hier am Ende des Tages vornehmlich darum geht, gesetzliche Standards einzuhalten. Darüber hinaus geht es aber auch um Fairness im Umgang mit Kunden, Lieferanten und anderen relevanten Stakeholdern des Unternehmens.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Geben Sie mal ein Beispiel aus der Praxis, aus der Finanzbranche.</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> Denken Sie an die Anlageberatung von <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Banken</a> und Versicherungen. Die Abgrenzung eines aus moralischer Sicht lediglich unfairen Geschäfts vom klaren Anlagebetrug kann letztlich nur gerichtlich festgestellt werden. Bei „Integrity“ handelt es sich aber gleichzeitig um einen Ansatz der versucht, das Verhalten von Menschen in Organisationen zu steuern. Er orientiert sich an allgemein gültigen und gesellschaftlich akzeptierten Grundwerten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Aus juristischer Sicht braucht man keine ethischen Werte, um Gesetze einzuhalten.</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> So kann man das natürlich sehen und so wird das in der Tat auch häufig gesehen. Ich sage aber, Manager müssen die Köpfe und Herzen der Mitarbeiter erreichen, um eine <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Unternehmensethik</a> wirksam und nachhaltig zu etablieren. Man muss den Leuten doch erklären, warum Bestechungshandlungen, Kartellvergehen oder Kinderarbeit in der Wertschöpfungskette schädlich sind.</p>
<p>&#8220;Aufzeigen welche persönliche Konsequenzen Manager für ihre Entscheidungen zu tragen haben.&#8221; Man muss aufzeigen welche persönliche Konsequenzen Manager für ihre Entscheidungen zu tragen haben. Vor allem aber, mit welchen Strategien und Handlungsweisen sie integer Geschäfte machen können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Ist der Integrity-Ansatz wirksamer da er mehr an die Verantwortung des Einzelnen appelliert?</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> Man kann heute sehr leicht ein Compliance-Management-System mit allen formalen Anforderungen aufbauen. Die Differenz zwischen einem „Paper Approach“ der ausschließlich und oberflächlich auf die Möglichkeit der Enthaftung für Organe und Unternehmen zielt und einem wirksamen System, das die Prävention von Fehlverhalten im Vordergrund sieht, ist entscheidend.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie können es Manager in ihrem Unternehmen besser machen?</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> Bessere Unternehmen schulen inhaltlich ihre <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Führungskräfte</a>, die dann selbst die Mitarbeiterschulung übernehmen. So wird ein kritischer Austausch angestoßen, den man durchaus als eine Art „Selbsterzwingungsmechanismus zu besserem Handeln“ beschreiben kann und der die Glaubwürdigkeit von Compliance massiv erhöht! In die Reihe dieser Maßnahmen gehören auch die Einführung von Hinweisgebersystemen, von externen Überprüfungen und anonymen Mitarbeiterbefragungen zum ethischen Klima.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Um es an einem Beispiel klarzumachen, kann ein Unternehmen…</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> … Compliance Trainings formal so durchführen, dass sich keine einzige Führungskraft wirklich der direkten Auseinandersetzung und damit kritischen Fragen der Mitarbeiter stellen muss. Etwa indem ausschließlich elektronische Schulungsprogramme genutzt oder nur externe Fachreferenten das Training bestreiten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Mitarbeiter mit einem Leitzordner voller Detailregelungen zu überzeugen ist damit sicherlich nicht gemeint. Was müssen Manager als Erstes tun?</strong></p>
<p><em>Stephan Grüninger:</em> Werte wie Gerechtigkeit, <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Fairness</a> und Anstand vorleben, um nachhaltig auf dem Felde der Corporate Compliance erfolgreich zu sein.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie hat sich der Integrity-Ansatz die letzten Jahre in der Praxis entwickelt?</strong></p>
<p>Nach den großen Korruptionsfällen der letzten Jahre in einigen DAX30-Unternehmen hat zunächst eindeutig der legalistische Ansatz dominiert, doch Unternehmen denken mittlerweile um. Man fragt weniger die Rechtsabteilung, „Was ist gerade noch erlaubt?“. Sondern vielmehr das obere Management: „Wie wollen wir nachhaltig gute Geschäfte machen, welche <a title="Buddhismus: Nicht nur Männer im Management?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/">Opportunitäten</a> suchen wir aktiv“?</p>
<h6 id="hinweis-der-redaktion-beitrag-erschien-zuerst-im-csr-magazin-1-2013"><strong>Hinweis der Redaktion:</strong> Beitrag erschien zuerst im CSR-Magazin 1/2013.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Anna Jurkovska/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-286116143.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/integritiaet-vs-compliance-kontrolle-ist-gut-vertrauen-besser/">Integritiät vs. Compliance: Kontrolle ist gut, Vertrauen besser</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Weicheier: Warum Ja-Sager Karriere machen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2014 11:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Ja-Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Perfektionismus]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
		<category><![CDATA[Weichei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Ende machen immer die Falschen Karriere. Die Braven, die Ja-Sager, die Systemtrottel – die Weicheier. Die Leistungsträger bleiben übrig. Ausgerechnet sie, die eigentlich die ganze Arbeit machen. Ein Gefühl,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="am-ende-machen-immer-die-falschen-karriere-die-braven-die-ja-sager-die-systemtrottel-die-weicheier-die-leistungstraeger-bleiben-uebrig-ausgerechnet-sie-die-eigentlich-die-ganze-arbeit">Am Ende machen immer die Falschen Karriere. Die Braven, die Ja-Sager, die Systemtrottel – die Weicheier. Die Leistungsträger bleiben übrig. Ausgerechnet sie, die eigentlich die ganze Arbeit machen. Ein Gefühl, das viele Menschen von ihrem Arbeitsplatz kennen aber wenige ansprechen. Gerald Hörhan berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-6552"></span></p>
<p>Es stimmt. Immer öfter machen Weicheier statt <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Leistungsträgern</a> Karriere, und das hat einen Grund. Das leistungs- und erfolgsorientierte Klima, das noch in den Achtziger- und Neunzigerjahren in der Wirtschaft herrschte, von der Politik durch Liberalisierungen genährt, ist gekippt. Seit 9/11 dominiert die Angst. Ausgehend vom Amerika unter George W. Bush entstand ein Klima der Verunsicherung, und daraus folgend der Regulierungen und der Kontrollen.</p>
<p>Die westlichen Staaten verwandelten sich mit ihren wuchernden Gesetzen in Kontrollstaaten, und aus den großen Konzernen wurden Kontrollkonzerne mit Wälzern voller Compliance-Regeln. Es entstand ein System, in dem nicht Mitarbeiter gut sind, die <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Leistung</a> und Erfolge bringen, sondern jene, die brav all diese Regeln einhalten. Die Weicheier steigen auf, die Leistungsträger werden, wenn sie Pech haben, sogar gemobbt.</p>
<p>Ich kennen einen hervorragenden Verkäufer, der seinen Job verlor, weil er Kunden auf seinen Landsitz zum Squadfahren einlud. Die Compliance-Abteilung der Firma verfasste einen 110 Seiten langen Bericht darüber, dass das Gelände fürs Squad-Fahren eigentlich zu steil war, und dass die Party am Abend ziemlich wild war.</p>
<p>Dass es ein tolles Wochenende für alle war, und dass sich in der Folge Geschäftsabschlüsse ergaben, kam in dem Bericht nicht vor. Am Ende hatten ein paar Systemtrottel Papier produziert und ihr Gehalt gerechtfertigt, und die Firma hatte einen Umsatzbringer weniger.</p>
<p>Die Charakteristik des Weicheis ist schnell erklärt: Das Weichei ist froh darüber, dass es Regeln gibt. So braucht es nicht selbst zu denken und sich nicht mit <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Selbstreflexion</a> aufzuhalten. Es hält sich an den Dresscode und an die Meetingkultur und trifft Entscheidungen wenn schon, dann nur möglichst anonym im Komitee. Es ist am liebsten einer Meinung, egal mit wem. Es plappert nach, was es hört, und begnügt sich mit der Reflexion, die ihm das System bietet, indem es ihm bei Regelverstößen auf die Finger klopft.</p>
<h2 id="der-kreativkiller-regelkonformismus">Der Kreativkiller: Regelkonformismus</h2>
<p>Wenn das Weichei vor einem Problem steht, überlegt es nicht, wie es zu lösen wäre, sondern es schlägt nach, was die Regeln dazu sagen. Es hält sich an das System. Ich habe einmal einen Kreditverantwortlichen einer Bank darauf aufmerksam gemacht, dass sein Rechenprogramm für Firmenbewertung einen Fehler hatte. Der Fehler war leicht zu erkennen. In einer Excel-Tabelle waren Vorzeichen vertauscht.</p>
<p>Doch er zuckte mit den Schultern. „Ich halte mich ans System“, sagte er. Das schadet der Wirtschaft, weil dann eben eine gesunde Firma einen wichtigen Kredit nicht bekommt und die Bank keine Zinsen kassiert, aber es reicht für die <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Karriere</a> in einem System, das auf Regeln und Kontrolle aufbaut.</p>
<p>Was in einem Unternehmen passiert, in dem ein Weichei <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Führungsverantwortung</a> hat, ist klar. Das Weichei vermehrt sich unnatürlich rasch. Denn es befördert immer nur andere Weicheier. Dieser Mechanismus ist nicht nur ärgerlich für Menschen, die gerne etwas bewegen würden.</p>
<p>Für die Unternehmen bedeutet das einen handfesten wirtschaftlichen Schaden, auch wenn das den meisten Unternehmern vielleicht gar nicht bewusst ist. Denn ein Unternehmen, das einen Mitarbeiter einstellt, sichert sich damit vertraglich dessen Arbeitskraft. Das ist die Idee. Es sichert sich nicht ein bisschen seiner Arbeitskraft, sondern seine ganze. Zumindest glaubt es das.</p>
<p><figure id="attachment_6553" aria-describedby="caption-attachment-6553" style="width: 120px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6553"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/03/null_bock_komplott.jpg"  alt="null_bock_komplott"  width="120"  height="184"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/03/null_bock_komplott.jpg 274w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/03/null_bock_komplott-260x400.jpg 260w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-6553" class="wp-caption-text">Abrechnung mit Ja-Sagern die sich nach oben schleimen statt etwas zu leisten und damit auch gegen Widerstände zu arbeiten. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>In der Realität bekommen Unternehmen, die ein Weichei einstellen, aber nur einen Teil der Leistung, für die sie bezahlen. Sie bekommen nur den verwaltenden, duckmäuserischen und bequemen Teil. Sie hätten aber auch Anspruch auf die Ideen dieses Mitarbeiters, auf seine kreativen Konzepte, und auf seinen <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Widerstand</a> gegen unsinnige Mechanismen, die es in dem Unternehmen vielleicht gibt.</p>
<p>Das sind nun einmal die Dinge, die langfristig Gewinne sichern und ausbauen können. Das sind die Dinge, die verhindern, dass ein Unternehmen einen wichtigen Trend verschläft. Doch diese Leistung erbringen in einem Unternehmen nur die Freigeister, nicht die Weicheier.</p>
<h2 id="weichei-kulturen-erfordern-anpassung">Weichei-Kulturen erfordern Anpassung</h2>
<p>Das Problem hat die Tendenz, zu wachsen. Denn je ausgeprägter die Weichei-Kultur eines Unternehmens ist und je weniger Chancen die Freigeister haben, desto eher orientieren sie sich anders. Sie gehen zur Konkurrenz oder gründen eine eigene Firma. Weicheier erweisen sich damit als echte Risikofaktoren für die Wirtschaft.</p>
<p>Der kollektive Systemkonformismus ist mit schuld an der europäischen <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Wirtschaftskrise</a>. Denn sind in Unternehmen die am stärksten wachsenden Abteilungen die Complience-Abteilungen, erlahmen sie allmählich. Schließlich kosten die Leute dort nicht nur ihr eigenes Gehalt und ihren eigenen Arbeitsplatz, sondern auch die Zeit produktiver Mitarbeiter, die sie quälen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zu viel Kopien, wenig Innovation&#8221;</p></blockquote>
<p>„Die Produktivität in Europa ist seit 2007 gefallen … und die europäischen Firmen konzentrieren sich mehr auf Nachahmungen statt auf <a title="Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Innovationen</a>“, heißt es in einer Studie der Brüsseler Denkfabrik Bruegel. „Dieses düstere Bild ruft nach mutigen Schritten der Politik, die signifikant über das hinausgehen, was derzeit unternommen wird.“</p>
<p>Die 27 EU-Finanzminister haben diese Studie sogar bei einem Treffen im April 2013 in Dublin diskutiert, die erforderlichen mutigen Schritte gegen den Kontrollstaat und damit für die Eindämmung der Weicheikultur haben sie trotzdem keine gesetzt. Denn auch in der Politik machen zunehmend eher die Weicheier Karriere. Den besten Beweis dafür lieferte das Interview mit dem Ministerpräsidenten eines deutschen Bundeslandes, das ich im ZDF-Morgenmagazin gesehen habe.</p>
<p><strong>Frage an den Ministerpräsidenten: Was soll eines Tages von Ihnen bleiben?</strong></p>
<p><strong>Antwort: </strong>Dass ich einer war, der sich bemüht hat.</p>
<p>Der Ministerpräsident zeigte sich damit als Weichei der Staatsgewalt, dessen Vision darin bestand, artig zu sein.</p>
<p><strong>Frage:</strong> Was macht Sie für Ihre Wähler spannend?<br />
<strong>Antwort:</strong> Ich habe mit mehr als sechzig Jahren den Großteil meines Lebens hinter mir. Alles, was ich brauche, habe ich schon.</p>
<p>Womit er offenbar andeuten wollte, dass er schon zu alt zum Stehlen war. Klar, dass solche Politiker keine fundamentalen System- oder Verfassungsreformen durchziehen und die <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Bürokratie</a> und Überregulierung nicht einfach mit einer gemeinsamen Willensanstrengung abschaffen, sondern lieber an den Problemen herumdoktern und sie mit neuen dummen Gesetzen und Regeln nur noch verschlimmern. Die Politik und die Wirtschaft Europas bilden damit gemeinsam ein Null Bock-Komplott, das alles erstickt.</p>
<p>Wer in einem Unternehmen mit ausgeprägter Weicheikultur arbeitet, hat nicht viele Möglichkeiten. Er kann den einfachsten Weg gehen und selbst ein Weichei werden. Er kann sich anpassen und sein Gehirn ausschalten und wird ein stressfreies und weitgehend bedeutungsloses Leben haben.</p>
<p>Er kann auch versuchen, mit der Weichei-Herrschaft umzugehen. In einem Konzern bedeutet das, die wenigen anderen Freigeister zu suchen und sich mit ihnen zu verbünden. Er muss den Weicheiern die Veränderungen dann immer so verkaufen, dass Protest dagegen für sie einen größeren Aufwand bedeuten würde als sich zu fügen. Oder er muss immer so tun, als wäre sein Vorschlag jetzt der <a title="Corporate Kauderwelsch: Vom Follow-Up zum Added-Value" href="http://karriere-einsichten.de/2014/01/corporate-kauderwelsch-vom-follow-up-zum-added-value/">Mainstream</a>.</p>
<p>Oder er verändert eben sein Betätigungsfeld und geht. Kleinere Unternehmen gelten nicht umsonst als Rückgrat der Wirtschaft. Freigeister, die etwas gestalten und erreichen wollen, sind dort besser aufgehoben. Besonders dann, wenn sie das kleinere Unternehmen gleich selber neu gründen.</p>
<p>Freigeister können auch auf die Chance warten, die ihnen gewöhnlich Krisen bringen. Steht ein Unternehmen vor außerordentlichen Herausforderungen, sind Weicheier meistens abgemeldet. Dann ist mit Verwalten nichts mehr zu machen. Wenn es darum geht, den Karren aus dem Dreck zu fahren, ist es meistens egal, ob sich die, die das können, an den <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Dresscode</a> und die Meeting-Kultur halten. Dann schlägt die Stunde der Freigeister.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-gerald-hoerhan-studierte-in-harvard-angewandte-mathematik-und-betriebswirtschaft-er-arbeitete-fuer-mckinsey-co-und-sammelte-bei-jp-morgan-wall-street-erfahrung-in-seinem-buch"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Gerald Hörhan</a> studierte in Harvard angewandte Mathematik und Betriebswirtschaft. Er arbeitete für McKinsey &amp; Co und sammelte bei JP Morgan Wall-Street-Erfahrung. In seinem Buch „Null Bock Komplott – Warum immer die Weicheier Karriere machen und wie ihr es trotzdem schafft“ (edition a-Verlag, Wien 2013) setzt er sich kritisch mit Unternehmenskulturen auseinander, die Systemerhalter und keine „Köpfe“ nach oben spülen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47693354">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/weicheier-warum-ja-sager-karriere-machen/">Weicheier: Warum Ja-Sager Karriere machen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Detektivarbeit: (K)eine Konjunktur für Hochstapler</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/05/detektivarbeit-keine-konjunktur-fuer-hochstapler/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 May 2014 04:24:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Assessement]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schillernde Prädikate, Karrierestationen im Ausland, das perfekt ausgeleuchtete Foto. Beim Bewerben um den Super-Duper-Job soll nichts schief gehen: Mögliche Brüche im Lebenslauf werden hier und da geschönt oder mit gekonnten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/detektivarbeit-keine-konjunktur-fuer-hochstapler/">Detektivarbeit: (K)eine Konjunktur für Hochstapler</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schillernde-praedikate-karrierestationen-im-ausland-das-perfekt-ausgeleuchtete-foto-beim-bewerben-um-den-super-duper-job-soll-nichts-schief-gehen-moegliche-brueche-im-lebenslauf-werden-hier-und-da">Schillernde Prädikate, Karrierestationen im Ausland, das perfekt ausgeleuchtete Foto. Beim Bewerben um den Super-Duper-Job soll nichts schief gehen: Mögliche Brüche im Lebenslauf werden hier und da geschönt oder mit gekonnten Formulierungen kaschiert. Wo die Grenzen zwischen Wahrheit und Werbung verschwimmen, berichtet Detektiv Marcus Lentz&#8230;<br />
<span id="more-6556"></span></h3>
<p>Vor allem, wenn es um die Besetzung gut dotierter und damit verantwortungsvoller Posten geht – ein Risiko, mit dem viele <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Personalchefs</a> täglich umgehen müssen, weiß Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Wirtschaftsdetektei Lentz. Manche Bewerber gehen noch einen Schritt weiter: Sie geben dem Drang zur überzeugenden <a title="Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid &amp; Frust um" href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Selbstdarstellung</a> mit gefälschten Zeugnissen und erfundenen Titeln nach.</p>
<p>Solche riskanten Schwindeleien kommen heute weitaus häufiger vor, als viele Firmen vermuten. Vor allem, wenn es um die Besetzung gut dotierter und damit verantwortungsvoller Posten geht – ein Risiko, mit dem viele Personalchefs täglich umgehen müssen. „Aber Fehlbesetzungen sind für Arbeitgeber nicht nur mit hohen Kosten und Risiken verbunden. Wer in seiner <a title="Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Bewerbung</a> lügt, trickst in der Regel auch in anderen Situationen“, warnt Marcus Lentz, Geschäftsführer der bundesweit agierenden Detektei Lentz. Und er erklärt, wie sich folgenschwere Irrtümer ausschließen lassen.</p>
<p>Der Bewerber ist schick gekleidet und punktet mit einem strahlenden Lächeln. Er weiß, was er will, was er kann und was er wert ist. So einer muss kompetent sein. Denkt der Personalleiter, der das Gespräch führt. Der hochdotierte Job ist ihm sicher. Dass der überzeugende Kandidat aber weder das passende Studium absolviert hat noch über die verbrieften Erfahrungen im Technikbereich verfügt, merkt zunächst niemand.</p>
<p>Denn seine Bewerbung liest sich einwandfrei. Die eigene <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Biographie</a> zu schönen ist zwar heutzutage nahezu gängige Praxis. Immer häufiger aber werden nicht nur Details geglättet, sondern ganze Zeugnisse gefälscht, Nachweise manipuliert und Leitungspositionen angegeben, die es nie gegeben hat.</p>
<p>Wo viele Bewerber um wenige begehrte Stellen konkurrieren und die Unternehmen ihre Erwartungen an die Bewerber immer höher schrauben, wächst die Verlockung. Daneben eröffnen die technischen Möglichkeiten von Scannern, Farbkopierern und Internet hervorragende Voraussetzungen für große und kleine Tricksereien.</p>
<h2 id="bedingungen-fuer-grosse-und-kleine-tricks">Bedingungen für große und kleine Tricks</h2>
<p>Studien belegen, dass jede dritte Bewerbungsmappe unwahre Angaben enthält. Marcus Lentz weiß aus seinem Ermittlungsalltag, wie breit das Spektrum der <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Schwindeleien</a> ist: „Uns sind schon sehr dreiste Lügen untergekommen. In einem Fall hat ein Bewerber zum Geschäftsführer eine mehrmonatige Projektleitung in New York angegeben. Tatsächlich hatte er diese Zeit wegen Betrugs in einer Strafvollzugsanstalt verbracht.“</p>
<p>Doch wer im Lebenslauf flunkert, muss sich über die Risiken im Klaren sein. Denn für Arbeitgeber sind Lebenslauflügen kein <a title="Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Kavaliersdelikt</a> und führen früher oder später meist zur Kündigung. Fliegt der Lügner auf, kann er auch noch nach der Probezeit fristlos entlassen werden.</p>
<p>Doch zu diesem Zeitpunkt hat die Firma auf seine Einarbeitung bereits viel Zeit und Geld verschwendet. Die erneute Vakanz bremst die Entwicklung des Unternehmens, außerdem fallen Kosten für ein erneutes Bewerbungs-Verfahren an. Bei einer Besetzung auf Management-Ebene droht zusätzlich ein Image-Schaden. Und das ist noch längst nicht alles.</p>
<h2 id="wer-einmal-luegt-dem-glaubt-man-nicht">„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…“</h2>
<p>Mit seinen gefälschten Unterlagen hat der Bewerber seine Unehrlichkeit schon unter Beweis gestellt. Demnach ist davon auszugehen, dass er das <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Vertrauen</a> seines Arbeitgebers auch als Angestellter missbrauchen würde. „Das Unternehmen holt sich quasi einen Kriminellen an Bord“, sagt der Chef-Ermittler der Detektei Lentz.</p>
<p>Das kann für einen Betrieb durchaus existenzbedrohende Folgen haben, wenn der neue Mitarbeiter Zugang zu sensiblen Daten hat – und beispielsweise von einem besonders dreisten Mitbewerber geschickt wurde. „Einen solchen Versuch haben wir sogar einmal im eigenen Haus aufgedeckt“, verrät Chefermittler Marcus Lentz. Seine Sorgfalt bei der Auswahl neuer Mitarbeiter hat sich gelohnt: So konnte die kompetente Bewerberin schon im Vorfeld als Freundin des Inhabers einer anderen Detektei enttarnt werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vorsicht vor Fehlbesetzungen&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Fachmann rät daher: Wer Fehlbesetzungen von vornherein vermeiden will, sollte im Auswahlverfahren schon auf kleinste Unstimmigkeiten achten. Hier eine Auswahl:</p>
<ul>
<li>Hat der Bewerber bei manchen Positionen Monats- und Jahresdaten, bei anderen hingegen nur ungenaue Angaben aufgeführt? Dies kann ein Hinweis auf kaschierte Lücken in der Vita sein.</li>
<li>Sind Unterlagen unvollständig?</li>
<li>Gibt es in unterschiedlichen Referenzen sehr ähnliche Formulierungen?</li>
<li>Fehlen Wasserzeichen auf den Zeugnissen?</li>
<li>Kann das Datum stimmen?</li>
</ul>
<p>Falls das Unternehmen Anlass zu Misstrauen, aber keine konkreten Beweise findet, sollten die Verantwortlichen bei einem spezialisierten Dienstleister Unterstützung suchen. Grundsätzlich gilt: Je verantwortungsvoller der Job, umso höher das Schadensrisiko. Bei der Besetzung von Leitungspositionen und Stellen mit Außenwirkung lohnt sich also ein kritischer Blick. Ebenso vorsichtig sollten Personaler sein, wenn der Bewerber als Mitarbeiter Zugang zu sensiblen Daten hätte.</p>
<h2 id="detektive-als-neue-headhunter">Detektive als (neue) Headhunter</h2>
<p>Viele Detekteien bieten nicht nur eine Prüfung der eingegangenen Lebensläufe, sondern umfassende Bewerberanalysen und <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Headhunting</a> an. Die Vorteile für das Unternehmen liegen auf der Hand: In der Personalabteilung kommen so nur Bewerbungen an, die bereits auf Plausibilität geprüft sind. Die Ermittlungsprofis durchleuchten nicht nur den Wahrheitsgehalt der Vita, sondern nehmen auch Qualifikationen, Leumund, Lebenswandel und Bonität unter die Lupe. Zudem wird sichergestellt, dass der Kandidat keine Vorstrafen hat.</p>
<p>Manche Unternehmer legen inzwischen auch die gesamte Bewerber-Vorauswahl in die Hände einer Detektei: Der Dienstleister schaltet <a title="Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Stellenanzeigen</a> und klopft Bewerber auf die gewünschten Kriterien hin ab. So erhält die Firma am Ende eine handverlesene Selektion potenzieller neuer Mitarbeiter, die garantiert alle nötigen Qualifikationen mitbringen.</p>
<p>„Ein Mitarbeiter muss nicht nur die Herausforderungen seines Berufs meistern, sondern auch menschlich ins Unternehmen passen“, weiß Marcus Lentz. „Daher sollte eine Firma nie die Katze im Sack kaufen.“ Arbeitgeber, die Lügen in der Bewerbung nachweisen können, haben das Recht übrigens voll auf ihrer Seite: Sie können vor Gericht gegebenenfalls Schadenersatzansprüche geltend machen und sogar einen Teil des gezahlten Gehalts zurückfordern.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-marcus-lentz-arbeitet-seit-rund-25-jahren-als-ermittler-und-privatdetektiv-seit-1995-als-geschaeftsfuehrer-der-gleichnamigen-detektei-ein-teil-seines-wissens-stellt-er-hier-und-and"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Marcus Lentz </a>arbeitet seit rund 25 Jahren als Ermittler und Privatdetektiv, seit 1995 als Geschäftsführer der gleichnamigen Detektei. Ein Teil seines Wissens stellt er hier (und anderswo) ins Netz&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: adam121/ <a href="https://de.fotolia.com/p/202289213">Fotolia.com</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/detektivarbeit-keine-konjunktur-fuer-hochstapler/">Detektivarbeit: (K)eine Konjunktur für Hochstapler</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kleidung: Konservativ ins Vorstellungsgespräch</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2014 20:42:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Assessement]]></category>
		<category><![CDATA[Klamotten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Vorstellungsgespräch zeigen sich Bewerber von ihrer besten Seite. Klar ist: Zu souveränen Auftreten und schlagfertigen Antworten auf sämtliche Fragen gehört die passende Kleidung dazu. Fragt sich nur welche. Wir haben uns&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">Kleidung: Konservativ ins Vorstellungsgespräch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="im-vorstellungsgespraech-zeigen-sich-bewerber-von-ihrer-besten-seite-klar-ist-zu-souveraenen-auftreten-und-schlagfertigen-antworten-auf-saemtliche-fragen-gehoert-die-passende-kleidung-dazu">Im Vorstellungsgespräch zeigen sich Bewerber von ihrer besten Seite. Klar ist: Zu souveränen Auftreten und schlagfertigen Antworten auf sämtliche Fragen gehört die passende Kleidung dazu. Fragt sich nur welche. Wir haben uns umgeschaut und festgestellt: (noch) keine Experimente&#8230;</h3>
<p><span id="more-6594"></span></p>
<p>Der deutsche Dichter Karl Simrock brachte die Tatsache, dass das erste Urteil über einen Menschen auch nach seiner Kleidung gefällt wird, auf den Punkt: &#8220;Man empfängt Menschen nach dem Kleide und entlässt sie nach dem <a title="Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Verstand</a>.</p>
<p>Schließlich geht es bei einem solchen Gespräch meist nicht darum, die fachliche Eignung des Bewerbers zu treffen &#8211; die kann auch den Bewerbungsunterlagen oder sonstigen Einstellungstests entnommen werden. Es geht ganz konkret um die Frage, ob die Person in das Unternehmen passt. Wer underdressed beim <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Vorstellungsgespräch</a> erscheint, dem könnte auch in anderen Belangen ein etwas nachlässiger Charakter unterstellt werden.</p>
<h2 id="auffallen-ja-aber-nicht-zu-sehr">Auffallen ja, aber nicht zu sehr</h2>
<p>Das soll allerdings im Umkehrschluss nicht bedeuten, dass jedes Bewerbungsgespräch in einem Anzug stattfinden muss. Vielmehr sollte es der Branchen angemessen sein. Wer sich auf eine handwerkliche Stelle in einem mittelständischen Unternehmen bewirbt, der sollte durchaus auch in gepflegter Alltagskleidung erscheinen. Grundsätzlich sollte sich Kleidung nicht allzu deutlich von jener unterscheiden, die auch im Berufsalltag getragen wird. Julia Rohleder, Personalerin bei Otto, empfiehlt im <a href="http://www.street-one.de/Outfit-fuer-Vorstellungsgespraeche/" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> allen Bewerberinnen folgenden Leitfaden: &#8220;Dress for the job you want, not the job you have!&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht beim Bewerbungsgespräch  um  fachliche Qualifikation &#8211; und Sozialkompetenz&#8221;</p></blockquote>
<p>Schutz- und spezielle Arbeitskleidung zählt allerdings nicht dazu. Bei einem Vorstellungsgespräch im Top-Management ist ein Anzug in gedeckten Farben allerdings unabdingbar. Auch bei der Krawatte sollte hier auf optische Experimente verzichtet werden. Wer bei der Auswahl nicht ganz stilsicher ist, kann bei einem Herrenausstatter vor Ort oder im Internet eine Beratung einholen – Zalando bietet hierzu zum Beispiel eine eigene Themenseite für Herrenausstatter.</p>
<p>Das geschulte Personal wird dabei gleich auch noch auf den richtigen Schnitt achten. Außerdem passt nicht jede Farbe zu jeder Persönlichkeit. Um die Ausstrahlung des Bewerbers zu erhöhen, kann ein auch farblich perfekt zur Person passender <a title="Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Anzug</a> einen wichtigen Beitrag leisten. Zudem können Personalchefs, die die Verantwortung für ein Vorstellungsgespräch in der Führungsebene eines Unternehmens haben, den Unterschied zwischen günstigen und hochwertigen Anzügen durchaus erkennen.</p>
<h2 id="konservativ-und-zeitlos-kleiden">Konservativ und zeitlos kleiden</h2>
<p>Weil ein schlichter, konservativer Anzug zeitlos ist, kann er entsprechend auch über viele Jahre getragen werden. Schon der österreichische Dichter Ernst Ferstl philosophierte: &#8220;Immer mit der <a title="Kleidungsfall(e) Büro: Was zieh ich bloss an?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Mode</a> gehen zu wollen, hat einen Nachteil: Man muss ihr immer nachlaufen.&#8221; &#8211; dem ist nichts hinzuzufügen. Der Mehrpreis, der beim Herrenausstatter gegenüber dem Kaufhaus einkalkuliert werden muss, zahlt sich durch ein positives Vorstellungsgespräch vielleicht aus. Weiter kommt hinzu, dass ein Anzug, der vor einigen Jahren gekauft wurde, häufig nicht mehr der aktuellen Statur entspricht und nicht selten etwas kneift.</p>
<p>Bei einem Gespräch auf dieser Ebene dürfen auch Details nicht übersehen werden. Kniestrümpfe verhindern, dass das beharrte Männerbein sichtbar wird, sobald man sich hinsetzt. Auch an anderer Stelle sollte keine Behaarung zu sehen sein. Ein Dreitagebart mag in vielen Kreisen zunehmend als modisch gelten. Bei Personalchefs dürfte er hingegen eher Befremden hervorrufen:</p>
<p>Im Alltag mag es aus Bequemlichkeit in Ordnung sein, auf die morgendliche Rasur zu verzichten. Im Alltag mag es aus Bequemlichkeit in Ordnung sein, auf die morgendliche Rasur zu verzichten; doch wer nicht rasiert zu einem Bewerbungsgespräch erscheint, dem wird leicht ganz allgemein ein laxer Umgang unterstellt. Während diese Nachlässigkeit im modernen <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Büroalltag</a> noch akzeptiert sein mag, ist sie im <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Top-Management</a> absolut tabu.</p>
<h2 id="frauen-sollten-auf-klassischen-schnitt-achten">Frauen sollten auf klassischen Schnitt achten</h2>
<p>Frauen sollten bei einem Vorstellungsgespräch, bei dem über einen Job im Top-Management verhandelt wird, ebenfalls auf ein konservatives Outfit setzen. Während bei Bewerbungen in niedrigeren Positionen im Sommer durchaus auf Socken verzichtet werden kann, sind diese bei Positionen mit Führungsanspruch Pflicht. Gleiches gilt für modische Kleidung: Ein <a title="Generationen-Wandel: Pflege von Ex-Migranten" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/generationen-wandel-pflege-von-ex-migranten-in-deutschland/">Hosenanzug</a> im modernen Schnitt ist natürlich akzeptabel, aber schon auf eine unkonventionelle Farbgebung sollte verzichtet werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Organisation will wissen, ob der Bewerber in das bestehende Team passt&#8221;</p></blockquote>
<p>Selbiges gilt auch für übermäßig viel Schmuck, wobei Ohrringe hierbei unproblematisch sind. Gelegenheiten, die weiblichen Reize einzusetzen gibt es genug &#8211; im Bewerbungsgespräch sollte eine zu knappe, freizügige Kleidung in jedem Fall vermieden werden.</p>
<p>Grundsätzlich kann natürlich dadurch sonst der Verdacht bestehen, dass mit dieser &#8220;Waffe&#8221; versucht werden soll, sich gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen &#8211; anstatt einfach die Qualifikationen und die <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit</a> für sich sprechen zu lassen. Ein Minirock ist als unabhängig von der zu besetzenden Stelle die falsche Wahl. Vor allem bei einer Stelle im Management dürfen die Absätze zudem nicht zu hoch ausfallen.</p>
<h2 id="fazit-zeitlos-und-stilvoll">Fazit: Zeitlos und stilvoll</h2>
<ul>
<li>bei Männern ist Anzug Pflicht</li>
<li>fachkundige Beratung bei Herrenausstattern zahlt sich aus</li>
<li>Tragen von Kniestrümpfen empfehlenswert</li>
<li>Frauen sollten zugunsten eines klassischen Zweiteilers auf modisches Outfit verzichten</li>
<li>Socken müssen auch bei sommerlichen Temperaturen getragen werden</li>
<li>Für beide Geschlechter: Kleidung in gedeckten Farben wählen</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Robert Kneschke/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45386225">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/kleidung-konservativ-ins-vorstellungsgespraech/">Kleidung: Konservativ ins Vorstellungsgespräch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch</title>
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		<pubDate>Sun, 11 May 2014 07:51:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Coaching ist in aller Munde. Der bittere Beigeschmack weicht, dass eine Führungskraft versagt hat oder schwach ist, wenn sie einen Coach aufsucht. Versteht man Coaching als lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="coaching-ist-in-aller-munde-der-bittere-beigeschmack-weicht-dass-eine-fuehrungskraft-versagt-hat-oder-schwach-ist-wenn-sie-einen-coach-aufsucht-versteht-man-coaching-als-loesungs-und-ressourcenor">Coaching ist in aller Munde. Der bittere Beigeschmack weicht, dass eine Führungskraft versagt hat oder schwach ist, wenn sie einen Coach aufsucht. Versteht man Coaching als lösungs- und ressourcenorientierten Ansatz, öffnen sich im beruflichen Kontext zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, wie Oliver Bartels berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-6567"></span></p>
<p>Zu viele Anbieter – zu viele Ansätze. So ziemlich alles nennt sich heutzutage „Coaching“ und jeder, der etwas auf sich hält, ist mittlerweile ein „Coach“. Nehmen wir den Begriff genauer unter die Lupe, so könnte man vielleicht unter den vielen Betrachtungsweisen zwei hervorstechen sehen: Coaching als Beruf einerseits. <a title="Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness" href="http://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Coaching</a> als Methode und Ansatz andererseits. Lassen Sie uns gemeinsam betrachten, wo die Grenzen und Möglichkeiten des heutigen Coachings liegen und was Coaching alles „können kann“.</p>
<h2 id="coaching-meidet-experten-ratschlaege">Coaching meidet Experten-Ratschläge</h2>
<p>Worum geht es eigentlich im Coaching? Es geht darum, dass der Klient seine eigenen Lösungen für sein Problem findet. Der Coach hält sich mit Tipps, Ratschlägen, Vorschlägen und kreativen Ideen zur Problemlösung zurück. Die Idee dahinter: im Coaching gehen wir davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich über alle Kompetenzen und <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Ressourcen</a> verfügt, seine Probleme inhaltlich selbstständig zu lösen.</p>
<p>Ein mögliches „Expertenwissen“ des Coaches ist deshalb nicht notwendig, sondern in den meisten Fällen nur hinderlich. Was der Coach zum Lösungsprozess beisteuert, sind Fragetechniken und Werkzeuge, die es dem Klienten ermöglichen, auf seine eigenen Ergebnisse und <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Lösungen</a> zu kommen. Der Coach achtet darauf, dass der Coaching-Klient ein Ziel formuliert und dieses im Verlauf des Gesprächs nicht aus den Augen verliert.</p>
<h2 id="alles-coaching-oder-was">Alles Coaching oder was?</h2>
<p>Er sollte weiter in der Lage sein, die <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Fähigkeiten</a>, Ressourcen und eigenen Erfahrungen des Klienten so mit Fragetechniken zu stimulieren, dass diese ihn bei der Zielerreichung unterstützen. Und der Coach kann seinen Coachingklienten spiegeln und ermutigen. In manchen Unternehmen werden Mitarbeiter „wieder auf Spur gebracht“, „motiviert“ oder mit „Vertriebscoaching“ zu besseren Verkäufern gemacht und auch das wird dann Coaching genannt. Leider handelt es sich genau DABEI nicht um Coaching, sondern in den allermeisten Fällen um „Nötigung“. Höre ich den Satz „den muss ich mal wieder coachen“, wird mir immer ganz bange.</p>
<h2 id="coaching-in-der-fuehrung-ist-moeglich">Coaching in der Führung ist möglich</h2>
<p>Auch wenn ein Coaching-Gespräch etwas gänzlich anderes ist als eine Anweisung im Führungskontext, so ist Coaching in der <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Führung</a> möglich und auch nötig. Sicherlich hat eine Führungskraft erst einmal die Aufgabe, Rahmen und Orientierung, sowie Informationen zu liefern und mit klarer Kommunikation zu führen. Und sicherlich wird das auch weiterhin einen Hauptteil in der Führungsbeziehung zum Mitarbeiter ausmachen.</p>
<p>Es gibt aber eben auch all die Fälle in denen es darum geht, Mitarbeitende aktiv und bewusst in die <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Selbstverantwortung</a> zu führen. Und hier ist Coaching erwünscht und notwendig. In Projekten und Aufgaben, in denen der Mitarbeiter selbstverantwortlich Entscheidungen fällen soll und muss. Und überall dort, wo die Führungskraft selbst nicht Experte ist und auf das eigenverantwortliche Handeln des Mitarbeiters angewiesen ist. Als ein plakatives Beispiel sei der tägliche Kundenkontakt genannt. Hier gibt es in jedem Unternehmen einen (mehr oder weniger klar kommunizierten) Rahmen zum Umgang mit Kunden. Dieser Rahmen ist vordefiniert.</p>
<p>Und doch: all das, was ein Mitarbeitender tagtäglich im Kontakt mit seinen Kunden tut oder nicht tut, entscheidet er in jeder Minute seines Arbeitstages selbst. Der <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Mitarbeiter</a> entscheidet, wie weit er oder sie den Raum gestaltet und ausfüllt – oder eben auch nicht. Und genau hier ist Raum für Coaching in der Führung. Innerhalb des Rahmens kann die Führungskraft ihre Mitarbeitenden unterstützen, angemessene und passende Lösungen zum Umgang mit Kunden eigenverantwortlich zu entwickeln.</p>
<h2 id="coaching-ist-erlernbar">Coaching ist erlernbar</h2>
<p>Beides, sowohl die Fragetechniken und Werkzeuge als auch die Fähigkeit, sich selbst inhaltlich aus dem Problem des Coachingklienten herauszuhalten, ist erlernbar. Denn betrachtet man Coaching auf diese Weise, dann handelt es sich in erster Linie um eine Haltung und eine Technik und weniger um einen Beruf oder eine <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Berufung</a>. Es ist die Möglichkeit anderen zu helfen, ihre Lösungen selbst zu erarbeiten.</p>
<p>Bestimmt macht es einen Unterschied, ob der Coach viele Jahre Erfahrung im Coachen hat und seine eignen Techniken und Fähigkeiten verfeinert und reflektiert hat oder ob jemand gerade erst frisch mit dem Coaching begonnen hat. Und trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass jemand, der sein Coaching-Handwerkszeug beherrscht &#8211; auch als „Neuling“ &#8211; bei der Ziel- und Lösungsfindung eines Klienten helfen und einen Unterschied machen kann.</p>
<h2 id="coaching-keine-therapie">Coaching keine Therapie</h2>
<p>Der Ausgangspunkt, Coaching als Methode zu beschrieben, die es demjenigen, der ein Problem hat, ermöglicht, dieses selbst und selbstverantwortlich zu lösen, beschreibt auch treffend und klar die Grenze und Abgrenzung von Coaching zu Therapieformen. Im Gegensatz zum Coachingklienten können Menschen in der Therapie (zunächst) nicht (mehr) ihre Probleme selbst und selbstverantwortlich lösen. Hier gibt dann ein Therapeut eine gänzlich andere Hilfestellung.</p>
<p>Meine Lieblingsfrage: Angenommen mein Leben hätte etwas mit mir zu tun, was täte ich dann als nächstes? Coachen sich Coaches eigentlich selbst? Das besondere am Coaching ist, dass man sich als Coachingklient ganz auf die inhaltliche Lösungsfindung konzentrieren kann. Dies kann auch einmal dadurch begünstigt werden, dass man abschweift, sich im Kreis dreht oder sich selbst bemitleidet. Es ist ebenso gestattet, dass man wütend ist, eigene Anteile am unerwünschten Ist-Zustand beharrlich verleugnet und mit sich und seiner Umwelt hadert. Man darf sich also ganz und gar fallen lassen und die Kontrolle für den Lösungsfindungsprozess (nicht für die Lösung!) aus der Hand geben.</p>
<p>Der Coach begleitet einem dabei und achtet darauf, dass wie zu Beginn des Coachingprozesses einvernehmlich vereinbart, sich das Ziel nicht gänzlich aus den Augen verliert und dass am Ende des Coachinggesprächs praktikable Lösungsschritte und Maßnahmen entstehen. Sich selbst zu coachen funktioniert in diesem Sinne also nicht. Einzelne Coachingfragen im Selbstcoaching funktionieren allerdings, sodass es einem im <a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Alltag</a> wieder gelingt das Ruder (zurück) in die Hand zu nehmen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Oliver Bartels</a> arbeitet seit 2005 als Berater, Trainer und Führungskräftecoach. Die Beratungssegmente Führung, Strategieentwicklung, Veränderungsprozesse sowie Organisations- und Teamentwicklung sind seine Fachgebiete. Als Buchautor (u.a. „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902155043?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=3902155043&amp;linkCode=xm2&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank">Leidensweg Beruf</a>“ und „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3902155132?adid=11X4HD4SFBDD93VCD4ZA&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;creativeASIN=3902155132&amp;linkCode=as1&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank">Was Coaching alles verändern kann</a>“) und Verfasser zahlreicher Fachartikel schreibt er zu Themen, die er auch als Berater gestaltet&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Coloures-pic/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47768302">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/coaching-muffel-mein-erstes-mal-auf-der-couch/">Coaching-Muffel: Mein erstes Mal auf der Couch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2014 06:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmensberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Consultant nach der Uni? Für viele Studis (immer noch) ein Traumjob. Verspricht das Berufsbild doch neben einem überdurchschnittlichen Verdienst  Abwechslung, die Möglichkeit zum schnelleren Auftstieg, auch &#8220;Verantwortung übernehmen&#8221; genannt. Neben&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="consultant-nach-der-uni-fuer-viele-studis-immer-noch-ein-traumjob-verspricht-das-berufsbild-doch-neben-einem-ueberdurchschnittlichen-verdienst-abwechslung-die-moeglichkeit-zum-schnelleren-a">Consultant nach der Uni? Für viele Studis (immer noch) ein Traumjob. Verspricht das Berufsbild doch neben einem überdurchschnittlichen Verdienst  Abwechslung, die Möglichkeit zum schnelleren Auftstieg, auch &#8220;Verantwortung übernehmen&#8221; genannt. Neben den externen Beratungshäusern, in Deutschland sind alle Global Player vertreten, gibt es zunehmend auch das interne Consulting. Moritz von Franz berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-6557"></span>Im Namen der Initiative „dichter dran“, einem Zusammenschluss von 16 internen Beratungseinheiten von Unternehmen in Deutschland erzählt Moritz von Franz bei BASF Management Consulting, der internen Managementberatung der BASF Gruppe. Er berichtet von seinem Alltag, den Unterschieden zwischen externem und internem <a title="Corporate Kauderwelsch: Vom Follow-Up zum Added-Value" href="http://karriere-einsichten.de/2014/01/corporate-kauderwelsch-vom-follow-up-zum-added-value/">Consulting</a> und gibt einige Tipps und Tricks für Berufs- und <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Quereinsteiger</a>.</p>
<h2 id="externes-vs-internes-consulting-was-ist-was">Externes vs. internes Consulting: was ist was?<b> </b></h2>
<p>Auf den ersten Blick könnte das interne Consulting weniger spannend wirken, da es sich nur mit einem Unternehmen befasst und es nicht die Vielfalt an Kunden wie das externe Consulting bietet. Die Tatsache, dass man in ein und demselben Unternehmen arbeitet, hat jedoch noch lange nichts mit Eintönigkeit zu tun. Schließlich verfügen große Unternehmen über verschiedenste Bereiche, die wiederum unterschiedliche Märkte bearbeiten, anders aufgestellt und unterschiedlich regional vertreten sind. Interne Berater haben somit die Möglichkeit die verschiedensten Facetten innerhalb eines Unternehmens kennen zu lernen.</p>
<p>Es hat zudem viele Vorteile, „denselben Ausweis“ wie der Kunde zu tragen. Von Beginn an besteht eine Vertrauensbasis und auch nach Beendigung eines Projekts fühlt man sich weiterhin verantwortlich für die erarbeiteten Ergebnisse. Erfolgreiche Projekte sprechen sich zudem schnell herum, so dass einem die internen <a title="Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Kunden</a> oftmals direkt ansprechen, um ein vergleichbares Projekt starten zu können.</p>
<p>Konzernpolitische Aspekte spielen ebenso eine wichtige Rolle. Es kann vorkommen, dass man sich in einer zwiespältigen Situation wiederfindet: denn einerseits arbeitet man im und andererseits für das Unternehmen. Ein herausfordernder und nicht zu vernachlässigender Aspekt im Alltag eines internen Consultants. Es ist somit wichtig, dass dem internen Consulting die volle unternehmerische Unabhängigkeit zugesichert ist. Nur so hat ein Berater die Möglichkeit seine neutrale und unabhängige Meinung in <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Projekten</a> zu vertreten.</p>
<p>Qualität und Professionalität sind das A und O, sowohl bei externen, als auch bei internen Beratungen. Es kommt auch durchaus vor, dass interne Beratungsabteilungen mit den externen konkurrieren, was abhängig vom Thema ist. Daher ist es keineswegs der Fall, dass interne Beratungseinheiten außer Konkurrenz sind.</p>
<p>Auch die Profile der Berater im internen und externen Consulting ähneln sich. Vom Direkteinsteiger nach der Uni,  über den Quereinsteiger aus externen Beratungshäusern oder Unternehmen oder aber Mitarbeiter aus dem eigenen Konzern ist alles dabei. Die Ansprüche an die Bewerber sind vergleichbar.</p>
<h2 id="einstieg-ins-inhouse-consulting">Einstieg ins Inhouse Consulting</h2>
<p>Der Weg ins interne Consulting beginnt bei BASF Management Consulting mit einer <a title="Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Onlinebewerbung</a> über das Karriereportal. Bewerber werden dann zu Gesprächen nach Ludwigshafen oder Hong Kong eingeladen. Bis zu acht Interviews mit zukünftigen Kollegen und Vorgesetzten werden geführt. Jedes Interview besteht üblicherweise aus dem gegenseitigen Kennenlernen und einer Fallstudie aus dem Berateralltag.</p>
<blockquote><p>&#8220;Soft- und Social Skills, wichtig!&#8221;</p></blockquote>
<p>Neben den Soft- und Social Skills ist die Herangehensweise an die (jeweilige) Fallstudie entscheidend. So geben Fallstudien nicht nur Aufschluss darüber wie strukturiert und analytisch der Bewerber an eine Aufgabe herangeht, sondern zeigen auch, was für ein Verständnis der Bewerber für den Gesamtkontext hat und ob er fähig ist Lösungen außerhalb bekannter Pfade zu erarbeiten.</p>
<p>Wenn der Bewerbungsprozess erfolgreich durchlaufen wurde, steht dem Vertrag nichts mehr im Wege.  Das erste Projekt im neuen Job unterstützt man normalerweise als Projektmitglied. Je nach vorheriger <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Erfahrung</a>, entwickeln sich die Berater im Lauf der Zeit zum Teilprojektleiter bis hin zum Projektleiter.</p>
<h2 id="aufstieg-im-inhouse-consulting">Aufstieg im Inhouse Consulting</h2>
<p><a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung</a> spielt eine große Rolle in den internen Beratungen. Die Berater profitieren hier von einer Vielzahl an Seminaren die im Unternehmen angeboten werden, sowie von zusätzlichen Seminaren welche speziell auf die Anforderungen der Beratungseinheit zugeschnitten sind. Bei der BASF durchlaufen beispielsweise alle neueingestiegenen Berater eine einwöchige Veranstaltung in welcher sie die BASF kennen lernen,  als auch beratungsspezifische Seminare zu den Themen Präsentation und <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Kommunikation</a>. Ein weiterer wichtiger Baustein der Personalentwicklung ist das Sammeln von Erfahrungen in den unterschiedlichsten Projekten.</p>
<p>Nachdem man in verschiedenen Rollen Projekte unterstützt bzw. geleitet hat, wechselt man bei der BASF nach ca. vier Jahren in eine Linienfunktion. Dies kann beispielsweise die Übernahme von Verantwortung im Bereich Marketing, Produktmanagement, Finanzen oder im Einkauf sein, oder auch die Übernahme von Projekten in einem spezifischen Unternehmensbereich.</p>
<h2 id="tipps-und-tricks">Tipps und Tricks</h2>
<p>Fallstudien spielen eine wichtige Rolle bei der Bewerberauswahl. Bei der Vorbereitung helfen Bücher wie „Ace your case!“, Newsletter, Blogbeiträge wie beispielsweise von Victor Cheng, aber auch Webseiten wie Squeaker.Net <em>(Anm. d. Red. Karriere-Einsichten gibts natürlich auch)</em>. BASF Management Consulting veröffentlicht zudem mit weiteren internen Unternehmensberatungen Fälle aus vergangenen Projekten auf der Seite „Dichter Dran“.</p>
<p>Während des Interviews sollte man sich Stichpunkte notieren und strukturiert an Problemstellungen herangehen. Die Anwendung von Frameworks (wie beispielsweise Porter’s 5 Forces, SWOT Analyse etc.) kann helfen den roten Faden nicht zu verlieren und alle wichtigen Aspekte einer Problemstellung zu beleuchten.  Es ist wichtig, neutral und unvoreingenommen an alle Problemstellungen heran zu gehen und den Interviewpartnern mit offenem Visier zu begegnen. Das Stellen von Fragen sollte ebenso nicht unterschätzt werden. Der Bewerber signalisiert so Interesse und zeigt <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Engagement</a>.</p>
<p>Wie bei jedem Bewerbungsgespräch, geht es auch im Inhouse Consulting darum, zu schauen, ob die Chemie stimmt. Daher sollte man sich nicht verstellen und nach dem Gespräch auch sein eigenes Bauchgefühl konsultieren – passt das oder passt es nicht?</p>
<h6 id="ueber-den-autor-moritz-von-franz-arbeitet-seit-ueber-einem-jahr-bei-basf-management-consulting-und-ist-schwerpunktmaessig-im-themenfeld-industry-dynamics-taetig-davor-war-er-in-ein"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Moritz von Franz</a> arbeitet seit über einem Jahr bei BASF Management Consulting und ist schwerpunktmäßig im Themenfeld „Industry Dynamics“ tätig. Davor war er in einer operativen Einheit des Geschäftsbereiches Pflanzenschutz der BASF sowie für eine namhaften externen Unternehmensberatung tätig&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45645742">Fotolia.com</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/inhouse-consulting-karriere-option-im-beraterbusiness/">Inhouse Consulting: Karriere-Option im Beraterbusiness</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Chancen für Studienabbrecher: Ausbildung zum Hörakustiker – Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2014 08:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Nein-Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Studienabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast jeder Dritte in Deutschland bricht sein Studium vorzeitig ab. Studis stellen spätestens an der Uni fest: Das Studium entspricht nicht ihren Vorstellungen, ist viel zu theoretisch. Der Blick auf&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/chancen-fuer-studienabbrecher-ausbildung-zum-hoerakustiker-teil-1/">Chancen für Studienabbrecher: Ausbildung zum Hörakustiker – Teil 1</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fast-jeder-dritte-in-deutschland-bricht-sein-studium-vorzeitig-ab-studis-stellen-spaetestens-an-der-uni-fest-das-studium-entspricht-nicht-ihren-vorstellungen-ist-viel-zu-theoretisch-der-blick-auf">Fast jeder Dritte in Deutschland bricht sein Studium vorzeitig ab. Studis stellen spätestens an der Uni fest: Das Studium entspricht nicht ihren Vorstellungen, ist viel zu theoretisch. Der Blick auf den Arbeitsmarkt machts nicht besser: Ein Studium garantiert keinen guten Job, zumindest nicht mehr wie früher. Studienabbrecher suchen nach Alternativen. In diesem Teil stellen wir den Job des Hörakustikers vor&#8230;.</h3>
<p><span id="more-6388"></span></p>
<p>Studienabbrecher suchen nach Alternativen. Solchen mit Anspruch und ähnlich guten Perspektiven, von der Realschule bis zur Promotion. Wir starten dazu am &#8220;Tag der Arbeit&#8221; eine Reihe mit ungewöhnlichen Jobprofilen nach dem Hörsaal.</p>
<p>Paradebeispiel dafür, dass Handwerkerberufe zunehmend höher qualifizierte junge Erwachse anziehen, ist der Beruf des Hörgeräteakustikers. Hier kann man es von der Realschule bis zur <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Promotion</a> schaffen. Da das Gesundheitshandwerk sehr anspruchsvoll ist, ist es insbesondere bei Abiturienten beliebt. Seit 1999 verfügt es über einen eigenen Studiengang.</p>
<p>Die duale dreijährige <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Ausbildung</a> zum Hörakustiker ist nicht nur abwechslungsreich und anspruchsvoll, sondern bietet auch hervorragende Aussichten. Es herrscht Vollbeschäftigung in der Branche. Anfang September beginnen bundesweit 700 junge Menschen ihre Ausbildung zum Hörakustiker. Das Akustiker-Handwerk bricht mit dieser Zahl erneut einen Rekord und gehört mit einer Ausbildungsquote von 20 Prozent zu den Top-Ausbildern im deutschen Handwerk. Nach Angaben der biha sind auch dieses Jahr wieder <a title="Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Studienabbrecher</a> aus medizinischen oder naturwissenschaftlichen Studiengängen dabei. Über die Hälfte der Hörakustiker-Azubis haben mittlerweile Abitur.</p>
<h2 id="die-chancen">Die Chancen</h2>
<p>Die guten Perspektiven,  <a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Fortbildungsmöglichkeiten</a> sowie der tägliche Umgang mit Technologien und Menschen machen diesen Beruf attraktiv. Man muss aber nicht nur etwas im Kopf haben; auch handwerkliches Geschick und <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Sozialkompetenz</a> sind gefragt. „Ich musste nicht lange überlegen“, erläutert der ehemalige Student der Medizintechnik Martin Psiuk seine Beweggründe, die Ausbildung zum Hörakustiker zu beginnen. „Das Gefühl, man hat etwas sinnvolles getan und jemandem geholfen, bestätigt mich.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Studienabbrecher &#8211; kein Karriere-Ende&#8221;</p></blockquote>
<p>„Aufgrund der demographischen Entwicklung und der hohen Ausbildungsqualität haben Akustiker-Azubis hervorragende Berufsaussichten. Das ist einer der Gründe, warum sich immer mehr Studienabbrecher für unser Handwerk entscheiden“, erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha). Als Präsidentin ist sie in bester Gesellschaft: Mit über 60 Prozent Frauen unter den Auszubildenden kann sich auch die <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Frauenquote</a> sehen lassen.</p>
<h2 id="die-ausbildung">Die Ausbildung</h2>
<p>Während der dreijährigen Berufsausbildung werden medizinische, audiologische und handwerkliche Fähigkeiten vermittelt. Auszubildende lernen Untersuchungen, Beratungen und Versorgungen durchzuführen. Neben der individuellen Anpassung digitaler Hörsysteme steht auch das Fertigen von Ohrpassstücken auf dem Lehrplan. Nach der Ausbildung entscheiden sich viele für eine Meisterausbildung. Sie vertieft ihre Kenntnisse weiter und berechtigt einen eigenen Betrieb zu leiten. Denn im gefahrengeneigten Hörgeräteakustiker-Handwerk gilt die Meisterpflicht. Die vielfältigen Entwicklungs</p>
<h2 id="das-handwerk">Das Handwerk</h2>
<p>Mit 5.000 Hörakustiker-Betrieben und ca. 12.000 Hörakustikern versorgt das Hörgeräteakustiker-Handwerk ca. 2,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, digitalen Hörsystemen. Darüber hinaus bieten Hörakustiker einen passgenauen Gehörschutz, sowie technische Hilfen für Gehörlose an. Hörakustiker werden im Rahmen der dualen Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb und am zentralen Ausbildungscampus in Lübeck, mit der Akademie für Hörgeräte-Akustik und der Bundesoffenen Landesberufsschule für Hörgeräteakustiker, ausgebildet.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Amir Kaljikovic/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47671305">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/05/chancen-fuer-studienabbrecher-ausbildung-zum-hoerakustiker-teil-1/">Chancen für Studienabbrecher: Ausbildung zum Hörakustiker – Teil 1</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 09:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[manager]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie kennen Ihre eigenen Werte, leben konsequent danach und entwickeln darauf aufbauend Ihre persönlichen Führungsprinzipien? Andreas Philipp will Werte und Führungsprinzipien herausarbeiten, um damit gut gerüstet Führungsverantwortliche zu stärken. Sein&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-kennen-ihre-eigenen-werte-leben-konsequent-danach-und-entwickeln-darauf-aufbauend-ihre-persoenlichen-fuehrungsprinzipien-andreas-philipp-will-werte-und-fuehrungsprinzipien-herausarbeiten-um-dam">Sie kennen Ihre eigenen Werte, leben konsequent danach und entwickeln darauf aufbauend Ihre persönlichen Führungsprinzipien? Andreas Philipp will Werte und Führungsprinzipien herausarbeiten, um damit gut gerüstet Führungsverantwortliche zu stärken. Sein Fragenkatalog an Manager und alle die das noch werden wollen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6568"></span>Werte sind grundlegende Orientierungsmaßstäbe, an denen sich im Fall alternativer Handlungsmöglichkeiten das Handeln innerhalb einer Gemeinschaft orientieren soll. Welcher Art diese <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Werte</a> sind, ob sie Gesetz und Ordnung beachten, den Prinzipien des Lebens dienen oder von Außenstehenden als gut oder schlecht bewertet werden, ist eine andere Sache.</p>
<p>Auch sind Werte einem Wandel unterworfen. Was für unsere Großeltern noch galt – z.B. die Eltern mit Sie anzureden – hat heute in unserem Kulturkreis keine Gültigkeit mehr, wird meist sogar belächelt. Werte sind höchst subjektiv und steuern unbewusst unser Denken, Sprechen und Handeln.</p>
<p>Das ist bei Prinzipien etwas anderes. Jenseits der umgangssprachlich verwendeten Bedeutung des Begriffs – hier wird er entweder sehr positiv „Der Mann hat noch Prinzipien“ oder sehr negativ „dieser Prinzipienreiter“ verwendet, aber in beiden Fällen geht es jedoch um die moralische Beurteilung eines Verhaltens, nicht um die Prinzipien an sich – können Prinzipien als nicht zu hinterfragende, universell geltende Grundsätze definiert werden. Sie sind, gleichsam Naturgesetzen, zeitlos gültig und bedürfen keiner weiteren Beweise.</p>
<p>Sie sind weder vom Kulturkreis noch von der Religionszugehörigkeit abhängig. Prinzipien passen sich nicht dem Zeitgeist an oder wechseln mit den Zyklen der Sozialgeschichte. Man kann nicht dafür oder dagegen sein. Prinzipien sind „Realitäten“, die seit der Geschichte der Erde „bewiesen“ haben, dass sie wirken. „Bewahren Sie zentrale Prinzipien als Kern und fördern Sie gleichzeitig Wandel, Verbesserung, Innovation und Erneuerung. Verändern Sie Ihre Strategien und Praktiken, halten Sie aber an Ihren zentralen Werten und Zielen fest.“ (Jim Collins)</p>
<p>Entwicklungsmöglichkeiten, <a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Fairness</a>, Fürsorge, <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Integrität</a>, Leistungswille und <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Respekt</a> sind solche Prinzipien. Sie stellen in allen Kulturen der Welt die Grundlage des Zusammenlebens dar. Selbstverständlich finden wir ganz unterschiedliche Interpretationen und Ausprägungen dieser Prinzipien. Jede Gemeinschaft findet ihre eigene Form, diese Prinzipien mit realem Leben zu füllen.</p>
<p>Auch wenn es leider zahllose Beispiele dafür gibt, wie gegen diese Prinzipien verstoßen wird (mit Folgen wie bspw. Kriege, Korruption, Umweltverschmutzung, usw.), ändert dies nichts an der fundamentalen Gültigkeit. Systeme, die weiterleben möchten, müssen diese Prinzipien beherzigen. Sie können als vom Grundsatz her nicht hinterfragbare „Naturgesetze“ von universeller Gültigkeit verstanden und deswegen als „Prinzipien des Lebens“ bezeichnet werden.</p>
<h2 id="prinzipien-des-lebens">Prinzipien des Lebens</h2>
<p>Diese gelten für jeden von uns. Hier geht es darum, das eigene Handeln an Hand dieser Prinzipien zu überprüfen und darauf aufbauend eigene, idealerweise die universellen Prinzipien beachtende <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Führung</a>-Prinzipien zu entwickeln und daran das eigene Führungshandeln auszurichten. Auf dieser Grundlage können Sie sich in diesen Schritten – (1) meine besonderen Stärken, (2) wofür ich mich begeistere, (3) was das Unternehmen von mir erwartet, (4) welche Werte mich antreiben – Ihren Führungsbeitrag erarbeitet.</p>
<p>Was bedeuten diese allgemeinen Prinzipien des Lebens für Sie? Nehmen Sie sich bitte ausreichend Zeit und beantworten Sie nachfolgende Fragen für sich:</p>
<ul>
<li>Wie sehen meine Lebensprinzipien aus? Habe ich welche? Beeinflussen sie mein Leben in einer eher positiven oder negativen Weise? Notieren Sie Ihre fünf wichtigsten Lebensprinzipien und beurteilen Sie selbst, ob diese Ihr Leben positiv bereichern oder eher negativ blockieren.</li>
<li>Welche der oben beschriebenen, allgemein gültigen Prinzipien des Lebens haben Bedeutung für mein Leben? In welcher Form drückt sich diese Bedeutung aus?</li>
<li>Wie stark lebe ich nach diesen Prinzipien? Wo sind meine größten Abweichungen?</li>
</ul>
<h2 id="eigene-fuehrungsprinzipien-entwickeln">Eigene Führungsprinzipien entwickeln</h2>
<p>Machen Sie sich jetzt Gedanken zu Ihren aktuell vorhandenen Führungsprinzipien; d.h. zu den „Verträgen, die Sie mit sich selbst geschlossen haben respektive noch mit sich schließen wollen“. Das könnten z.B. sein:</p>
<ul>
<li>Ich möchte immer eine offene Tür für Anliegen meiner Mitarbeiter haben.</li>
<li>Ich unterstütze meine Teamkollegen (inklusive Chef) ohne wenn und aber, wenn sie meine Unterstützung anfragen.</li>
<li>Oder auch: Auf meinem Schreibtisch liegt kein Vorgang, der älter als vier Wochen ist.</li>
</ul>
<p><strong>Und weiter:</strong></p>
<ul>
<li>Haben Sie solche Führungsprinzipien? Wie klar sind Ihnen diese? Haben Sie diese schriftlich festgehalten?</li>
<li>Wie sehr steuern diese Ihr tägliches Führungshandeln? Wie sieht Ihre Qualitätskontrolle aus?</li>
<li>Wie transparent sind meine Führungs-Prinzipien für meine Mitarbeiter?</li>
<li>Woran erkennen meine Mitarbeiter, dass ich nach diesen Prinzipien führe?</li>
<li>Woran möchten ich mich messen lassen?</li>
<li>Stehen meine Führungsprinzipien im Einklang mit den wichtigsten „Prinzipien des Lebens“?</li>
<li>Was möchte ich konkret verbessern? An was möchte ich arbeiten?</li>
<li>Welche Stichworte möchte ich dazu für mich festhalten?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie das Thema „Prinzipien – Führungs-Prinzipien – Führungs-Handeln“ nochmals auf sich wirken lassen, was kommt Ihnen in den Sinn? Was geht Ihnen durch den Kopf? Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Führungs-Prinzipien und die daraus abgeleiteten Grundsätze Ihres Führungshandelns. Ein Intervall von 9 bis 12 Monaten macht in der Praxis Sinn.</p>
<p>Die eigenen Führungsprinzipien zu kennen, sie schriftlich formuliert zu haben, wird Ihnen eine große Hilfe in Ihrem manchmal sicherlich sehr hektischen Berufsalltag sein. Zu einem ebenso treuen Wegbegleiter kann Ihr einzigartiger Führungsbeitrag werden. Im Folgenden möchte ich Ihnen die Möglichkeit geben, diesen in einem Fünf-Schritt-Verfahren – basierend auf Ihren individuellen Werten – herauszuarbeiten.</p>
<h2 id="schritt-1-meine-besonderen-faehigkeiten">Schritt 1: Meine besonderen Fähigkeiten</h2>
<p>Welche speziellen <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Talente</a> habe ich? Nehmen Sie sich bitte ein Blatt Papier zur Hand und notieren Sie, ohne zu lange zu überlegen, alle Ihre besonderen Fähigkeiten untereinander auf diesem Blatt. Seien Sie bitte nicht zu zurückhaltend – 10 besondere Talente sollten es auf alle Fälle sein, 20 wären besser. Denken Sie nicht nur an Ihren beruflichen Alltag. Berücksichtigen Sie auch Fähigkeiten, die Ihnen im privaten Umfeld nützlich sind.</p>
<ul>
<li>Wobei werden immer Sie angefragt?</li>
<li>Bei schwierigen Gesprächen zum Beispiel?</li>
<li>Oder wenn es etwas zu organisieren gibt?</li>
<li>Oder wenn schnell Ordnung aus einem Berg Steuerunterlagen geschaffen werden muss?</li>
<li>Oder vielleicht sind Sie ein toller Skifahrer, Märchenerzähler, Handwerker, Bastler, …?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie die Liste haben, bilden Sie bitte drei Untergruppen, indem Sie ähnliche Talente zusammenfassen und ggf. auf einen allgemeinen Begriff verdichten. Beispiel: Sie haben notiert „kann gut zuhören“, „halte immer Festtagsreden“, „unterstütze die Kinder bei Referaten“, „moderiere oft Sitzungen im Team“. Diese Punkte können Sie nun gruppieren und mit dem Oberbegriff „<a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Kommunikation</a>&#8211; und Moderationsfähigkeit“ versehen. Versuchen Sie bitte noch zwei weitere Oberbegriffe zu finden.</p>
<h2 id="schritt-2-wofuer-ich-mich-wirklich-begeistere">Schritt 2: Wofür ich mich wirklich begeistere</h2>
<p>Machen Sie sich nun ein paar Gedanken darüber, was Sie im Innersten wirklich begeistert, wobei Sie Zeit und Raum vergessen können, wenn Sie sich damit beschäftigen. Nachfolgende Orientierungsfragen helfen Ihnen dabei:</p>
<ul>
<li>Womit verbringe ich am liebsten meine <a title="Zeitmanagement: Kirche ohne Papst" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Zeit</a>?</li>
<li>Wofür investiere ich Zeit und <a title="Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/">Geld</a>? Worüber rede ich gerne?</li>
<li>Stellen Sie sich vor, Sie würden mit einem Universalgelehrten nur über ein Thema sprechen dürfen – welches wäre es?</li>
<li>Wenn ich ein Fachbuch schreiben würde: Welches Fachthema wäre das?</li>
<li>Wenn ich in den Spiegel sehe: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wer bin ich nicht?</li>
<li>Was treibt mich wirklich im tiefsten Inneren an? Was möchte ich auf dieser Welt bewegen?</li>
<li>Wie wichtig sind Ihnen Macht, Status und Geld?</li>
</ul>
<h2 id="schritt-3-was-das-unternehmen-von-mir-erwartet">Schritt 3: Was das Unternehmen von mir erwartet</h2>
<p>In Schritt eins und zwei haben Sie sich mit Ihren Talenten und Wünschen befasst, eine Innensicht vorgenommen. Diese Sicht nach innen trifft natürlich auf eine Realität „da draußen“. Konkret gibt es Anforderungen und Erwartungen an Sie.</p>
<p>Nehmen Sie sich deshalb nun etwas Zeit und klären Sie mit Hilfe nachfolgender Fragen, was von Ihnen beruflich erwartet wird.</p>
<ul>
<li>Welche grundsätzlichen <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Leistungsziele</a> sind mir vorgegeben?</li>
<li>Welche quantitativen Ergebnisse (Gewinn, Umsatz, …) werden von mir erwartet?</li>
<li>Welche sonstigen qualitativen Ziele habe ich noch (vorgegeben)?</li>
<li>Welche Zielerwartung leitet sich aus dem Leitbild / der Strategie meines Unternehmens für mich ab?</li>
<li>Welche eigenen Zielsetzungen habe ich? Welche Erwartungen möchte ich erfüllen?</li>
<li>Gibt es noch weitere <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Erwartungen</a> an mich?</li>
</ul>
<h2 id="schritt-4-welche-werte-mich-antreiben">Schritt 4: Welche Werte mich antreiben</h2>
<p>Nehmen Sie sich jetzt bitte ausreichend Zeit, um sich mit Ihren ganz individuellen Werten zu befassen. Welche drei Werte sind Ihnen am wichtigsten?</p>
<h2 id="schritt-5-mein-fuehrungsbeitrag">Schritt 5: Mein Führungsbeitrag</h2>
<p>Versuchen Sie, basierend auf Ihren Erkenntnissen der vorangegangenen Schritte, Ihren Führungsbeitrag zu formulieren.</p>
<ul>
<li>Was macht mich einzigartig?</li>
<li>Was kann ich für mein (oder auch ein anderes) Unternehmen besonders gut leisten?</li>
<li>Auf Grund welcher Talente, <a title="Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Wünsche</a> und Werte stifte ich Nutzen?</li>
<li>Wie sieht dieser Nutzen genau aus?</li>
</ul>
<p>Ihr Führungsbeitrag sollte sich in maximal zwei bis drei Sätzen formulieren lassen. Vielleicht reichen Ihnen auch ein paar Stichworte. Jedenfalls sollten Sie Ihr Ergebnis schriftlich festhalten. Entscheidend ist, dass Sie aus tiefer innerer <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Überzeugung</a> ja dazu sagen können und dass klar wird: Es ist Ihr einzigartiger Führungsbeitrag, den nur Sie leisten können.</p>
<p>Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen diesen Beitrag. Ein Intervall von 12 bis 18 Monaten macht in der Praxis Sinn. Prüfen Sie, wo Sie sich verändert haben. Prüfen Sie aber auch, ob Ihr Unternehmen noch Ihren Talenten, Wünschen und vor allem Werten entspricht. Haben Sie den Mut, im Falle größerer Abweichungen in die <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Veränderung</a> zu gehen. Nicht überstürzt und nicht hektisch – aber doch konsequent und bewusst.</p>
<h2 id="nur-mut">Nur Mut</h2>
<p>Nehmen Sie sich die Zeit all die Fragen zu beantworten, denn mit Ihrem ausgearbeitet Führungsbeitrag verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">USP</a>, Ihre Einzigartigkeit, die Sie einem Unternehmen anbieten können. Und mit Ihren Führungs-Prinzipien legen Sie fest, was die großen Leitplanken sind, um Ihren Führungsalltag zu meistern. Sie erzeugen für sich Eigen-Stabilität und schaffen für Ihr Umfeld ein gutes Maß an Sicherheit. Beides sind Eigenschaften von kaum zu überschätzendem Wert.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-dr-andreas-philipp-ist-gruender-und-vorstand-der-stiftung-drei-zum-leben-er-gilt-als-interdisziplinaer-denkender-managementberater-sowie-brueckenbauer-zwischen-unterschiedlichen-sic" style="text-align: left;"><strong>Über den Autor:</strong> Dr. <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Andreas Philipp</a> ist Gründer und Vorstand der Stiftung Drei-zum-Leben. Er gilt als interdisziplinär denkender Managementberater sowie Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Sichtweisen im Unternehmen. Seine Kunden schätzen seinen ganzheitlichen Ansatz aus wissenschaftlicher Fundierung, hoher Praxisnähe und umfassender Vernetzungsfähigkeit&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: stockyimages/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47826189">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/fuehrungsfragen-eigene-prinzipien-entwickeln/">Führungsfragen: Eigene Prinzipien entwickeln</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sechs Lerntypen: Suche nach perfekter Passform</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 07:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Pauken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gebüffelt, viel gelesen, Nächte am Schreibtisch gehockt. Und trotzdem hat es nicht für die Bestnote gereicht, um den Einstellungstest beim neuen Arbeitgeber zu bestehen? Wir haben unterschiedliche Lerntypen zusammengefasst und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/">Sechs Lerntypen: Suche nach perfekter Passform</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gebueffelt-viel-gelesen-naechte-am-schreibtisch-gehockt-und-trotzdem-hat-es-nicht-fuer-die-bestnote-gereicht-um-den-einstellungstest-beim-neuen-arbeitgeber-zu-bestehen-wir-haben-unterschiedliche">Gebüffelt, viel gelesen, Nächte am Schreibtisch gehockt. Und trotzdem hat es nicht für die Bestnote gereicht, um den Einstellungstest beim neuen Arbeitgeber zu bestehen? Wir haben unterschiedliche Lerntypen zusammengefasst und uns mit neuen Ansätzen für effektiveres Lernen beschäftigt…</h3>
<p><span id="more-6575"></span> Angefangen hat alles bei einer simplen Beobachtung in der Schule: Dem Nachbarn fällt das Lernen leichter als einem selbst, vorausgesetzt er hat nicht abgeschrieben und kein heimlicher <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Streber</a> der noch nachts nach der Party für die anstehende Klassenarbeit büffelt. Immer mehr Pädagogen fordern, dass statt Frontalunterricht auf die unterschiedlichen Typen von Schülern eingegangen werden muss. Von “<a title="E-Learning: Kombi-Pauken im Netz" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">Blended Learning</a>” und anderen Konzepten sprechen Bildungsexperten.</p>
<p>Klar ist: Nur begrenzt können wir die wesentlichen Merkmale aus der Informationsflut im Netz filtern und nachhaltig aufnehmen, um diese Ergebnisse zur gegebenen Zeit wieder parat zu haben. Hilfestellungen im Netz versprechen, das Lernen zu lernen. Jedoch lernt faktisch jeder Mensch anders. Weder ist ein Mensch wie der andere vom Typ, noch lernt ein Mensch wie der andere. Zu unterschiedlich sind die persönlichen Interessen, das Tempo und die Lernvoraussetzungen, um für alle Menschen eine maßgeschneiderte Lernmethode zu entwickeln.</p>
<p>Entsprechend dem jeweiligen Lerntyp wird ein bestimmter Lernstoff auf verschiedene Weisen gelernt, wobei allgemein folgende Typen bestimmt werden &#8211; nicht in Stein gemeißelt, aber als <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Orientierung</a> gedacht:</p>
<h5 id="auditiver-lerntyp"><strong>Auditiver Lerntyp</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9397" aria-describedby="caption-attachment-9397" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9397"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_43135335_Subscription_Monthly_XXL-400x342.jpg"  alt="Multitasking? Geht auf die Dauer auf die Ohren... (Foto: olly/ Fotolia.com)"  width="400"  height="342" ><figcaption id="caption-attachment-9397" class="wp-caption-text">Multitasking? Geht auf die Dauer auf die Ohren&#8230; (Foto: olly/ Fotolia.com)</figcaption></figure></p>
<p>Lernt hauptsächlich über das Hören und Sprechen, indem er beim Lernen den Lernstoff laut oder leise vor sich hersagt und diesen durch ausgedachte Gedichte und Melodien schnell einprägen kann.</p>
<h5 id="visueller-lerntyp"><strong>Visueller Lerntyp</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9261" aria-describedby="caption-attachment-9261" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9261"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-400x267.jpg"  alt="Was liegt 2015 an? Trends... (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_337921478.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9261" class="wp-caption-text">Was fürs Auge, kommt an&#8230; (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Nimmt Informationen besonders gerne durch Bilder, Notizen und Skizzen auf, welche er gründlich wiedergeben kann. Seine Sprache ist bilderreich, farbig und voller Details.</p>
<h5 id="motorischer-lerntyp"><strong>Motorischer Lerntyp</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9211" aria-describedby="caption-attachment-9211" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9211"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-400x267.jpg"  alt="Geh' nach draussen, bewegt was... (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_306330245.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9211" class="wp-caption-text">Geh&#8217; nach draussen, bewegt was&#8230; (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Packt an und denkt nicht lange nach. Spontan lässt er sich von seiner Intuition leiten, setzt theoretische Ideen in praktische Aktionen um und lässt beim Erzählen gerne seine Hände sprechen, Er kaut gerne Kaugummi und spielte in seiner Kindheit gerne mit Experimentierbaukästen.</p>
<h5 id="kommunikativer-lerntyp"><strong>Kommunikativer Lerntyp</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9095" aria-describedby="caption-attachment-9095" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9095"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-400x267.jpg"  alt="Es kommt drauf an, WIE du es sagst. Und was... (Foto: Evgenia Pashkova/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-768x513.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-1000x668.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-696x465.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-1068x713.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052-629x420.jpg 629w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_248358052.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9095" class="wp-caption-text">Es kommt drauf an, WIE du es sagst. Und was&#8230; (Foto: Evgenia Pashkova/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Kann sowohl gut reden als auch zuhören. Er stellt durchdachte Fragen, hinterfragt Glaubensgrundsätze und wird gerne wegen seinem sympathischen Wesen von Kollegen um Rat gefragt. Der kommunikative Lerntyp lernt überwiegend im direkten Austausch mit anderen Menschen.</p>
<h5 id="personenorientierter-lerntyp"><strong>Personenorientierter Lerntyp</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9077" aria-describedby="caption-attachment-9077" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9077"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-400x267.jpg"  alt="Grünfutter in der Mensa, sozial-ökologischer Tee im Büro, ein Beispiel für mehr Nachhaltigkeit... (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_234372361.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9077" class="wp-caption-text">Es menschelt, auch und gerade im Büro&#8230; (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Braucht einen sympathischen Partner, der ihn spürbar anregt und konstant ermutigt. Sein Lernerfolg hängt entscheidend von dem persönlichen Verhältnis zum Dozenten ab. Ist die Beziehung gesund, so lernt er fast alles gut und gründlich – kommt es aber zu Spannungen, so neigt er zu Leistungsschwankungen und Selbstzweifeln.</p>
<h5 id="medienorientierter-lerntyp"><strong>Medienorientierter Lerntyp</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9084" aria-describedby="caption-attachment-9084" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9084"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-400x279.jpg"  alt="Medienmix - kommt besser... (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="279"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-400x279.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-768x537.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1000x699.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-696x486.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-1068x746.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879-601x420.jpg 601w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_244051879.jpg 1148w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9084" class="wp-caption-text">Medienmix &#8211; kommt besser&#8230; (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Begreift die meisten Lehrinhalte allein durch virtuelle Dozenten, begeistert sich für technische Zusammenhänge und nutzt audiovisuelle Medien wie den eigenen Computer nicht nur als Spielzeug, sondern nutzt sie aktiv zum Lernen. Soweit die theoretische Vorstellung eines „Schubladendenkens“ von bestimmten Lerntypen.</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<h2 id="mehr-kanal-methode-fuer-muede-birnen">Mehr-Kanal-Methode für müde Birnen</h2>
<p>Die Lerntypen-Theorie geht seit dem Forscher Frederic Vester, durch sein Buch „Denken, Lernen, Vergessen“ bekannt geworden, allgemein von verschiedenen Wahrnehmungskanälen unserer Sinne aus, welche im Kopf zusammenlaufen.</p>
<p>Eine große Menge an <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Erfolg</a> versprechenden Lerntheorien spiegelt sich in geistreichen Sprichwörtern, berühmten Zitaten, sowie neuen Methodenbüchern und beliebten Praxisratgebern wieder. Aber wie schaffen wir das in der Praxis, effektiv und nachhaltig zu lernen? Ist das Lernen mehr als nur reines Abspeichern und Reproduzieren?</p>
<p>Im Klartext: Können wir Wissensstoffe auf diese definierten Lernweisen in unser Gedächtnis einprägen? Vester argumentiert: „Je mehr Kanäle der Wahrnehmung benutzt werden, desto fester wird das Wissen gespeichert, desto vielfältiger wird es verankert und auch verstanden.“ Diese Theorie erscheint simpel, ihr Ansatz leicht nachvollziehbar. Dennoch wird sie in der neueren Forschung immer wieder auf ihre innere Logik hin überprüft und außerordentlich kontrovers kritisiert.</p>
<p>Im Unterschied zu den recht einfach dargestellten „Lerntypen“ handelt es sich hier um relativ komplexe Konstrukte des <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Lernprozesses</a>. Höchstens von „Lernstilen“ ist die Rede, wenn wir in verschiedenen Situationen ähnliche Strategien anwenden, welche als aufrufbare Handlungspläne im Gedächtnissystem funktionieren. Beispielsweise ist das eine Kombination von einzelnen Maßnahmen, mit denen wir versuchen, ein bestimmtes Problem zu beheben.</p>
<h2 id="multikomplexe-lernprozesse">Multikomplexe Lernprozesse</h2>
<p>Isoliert betrachtet haben die erwähnten Sinne des Lernenden keine besondere Bedeutung auf den allgemeinen Lernprozess. Denn wenn der Schüler von seinem Lehrer gelernt hat, dass dreimal vier zwölf ergibt, ist das etwas, was rational greifbar ist. Erst der Lernende selbst verleiht seinen guten Sinnen ihre entscheidende Bedeutung, indem eigene Vorstelllungen und Interpretationen mit eingebracht werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Lernen, (k)eine Strapaze&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Vestersche Lerntheorie bietet uns Hinweise, in welcher Weise die Köpfe der <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Studierenden</a> beim Lernen strapaziert werden. Denn sie lernen meist fixiert für einzelne Prüfungen mit Hinblick auf eine einmalige und kurzfristige Belohnung, die erhoffte gute Note. Die Wissensvermittlung des Dozenten wird von Studi-Seite durch vielerlei Gründe nicht immer mit der notwendigen Kritik zur Kenntnis genommen, um die mehr oder weniger gelernten Substanzen auf ihre Plausibilität hin zu untersuchen.</p>
<p>Das Vokabel-Lernen verdeutlicht, dass die meisten Begriffe nur gepaukt und nicht systematisch durch irgendwelche neuen Modelle gelernt werden können. Begreifen und Behalten sind nicht dasselbe, gehören aber immanent zusammen. Diese Erkenntnis kommt Studierenden spätestens bei der ersten Klausur, wenn eine Formel nicht auswendig gelernt wurde, anstatt sie im Prinzip verstanden zu haben.</p>
<p>Die Hamburger Akademie für Fernstudien ist einer der Anbieter im Netz, die sich mit dem Konzept “<a href="http://www.akademie-fuer-fernstudien.de/smartlearn/">Smart Learn</a>” dem schnelleren Lernen verschrieben hat. Auf der Seite wird auch ein kurzer Test angeboten, um zu schauen welcher Lerntyp man ist.</p>
<p>In staatlichen Schulen mit einer Klassengröße von bis zu dreißig Schülern ist das leichter gesagt als getan. Bei der Hamburger Akademie sei das bereits selbstverständlich, sagen die dortigen Pädagogen: “Die Orientierung am individuellen Lerntyp ist wichtiger Bestandteil des Fernstudiums und damit ein spürbarer Vorteil auf dem Weg zum Abschluss”, sagt Kirsten Huter, die pädagogische Leiterin der Hamburger Akademie. Studierende werden mit Hilfsmitteln, Tipps und Hinweisen versorgt, zugeschnitten auf den jeweiligen Lerntyp im Lehrgang.</p>
<p>Teilnehmerin Margareta Weishaupt aus Stockach hat die smartLearn-Methode weitergeholfen: Motivation und hilfreiche Tipps zur Festigung der gelernten Inhalte führt sie als Plus an.</p>
<h2 id="mehr-struktur-im-kopf">Mehr Struktur im Kopf</h2>
<p>Ein tiefergehendes Detailwissen ist in vielen, meist mündlichen Prüfungen nicht gefragt. Die eigene Erfahrung lehrt, dass man vielmehr durch eine schnelle und sichere Reproduktion von faktischen Mustern erfolgreich sein kann, um eine gute Bewertung zu bekommen.</p>
<p>Nicht in jedem Fall wird also eine reflektierte Tiefenverarbeitung durch bessere <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Leistungen</a> honoriert. Die Anforderung der Lernumgebung bestimmt also wesentlich auch die Lernorientierung. Je unterschiedlicher wir uns aber den Lernstoff aneignen, desto vielfältiger sind die Möglichkeiten des Erinnerns und Behaltens. Diverse Umfragen haben ergeben, dass nur 20 Prozent aller Befragten ausschließlich auditiv, rein visuell nur 30 Prozent lernen können.</p>
<p>Nur die Hälfte der Befragten merkt sich den Lernstoff durch eine Verbindung von Hören und Sehen. Den größten Anteil haben mit über 70 Prozent aber diejenigen, welche die geforderten Inhalte nicht nur sehen, hören und diskutieren – sondern auch versuchen, ihn in der Praxis deutlich zu machen.</p>
<p>Untersuchungen haben ergeben, dass wir den Lernstoff besser aufnehmen und länger behalten, wenn wir die Informationen durch mehrere Wahrnehmungskanäle aufnehmen. Wenn der Lehrer seinem Schüler etwas erzählt, hat dieser seine Worte nach kurzer Zeit zu etwa 80 Prozent wieder vergessen.</p>
<p>Wird ein Text gelesen oder ein Bild betrachtet, werden immer noch 70 Prozent vergessen. Daher ist ein Multikanalsystem zur effektiveren Wissensaufnahme unumgänglich, indem Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben kombiniert werden. In diesem Fall können 90 Prozent des Lernstoffes wieder abgerufen werden.</p>
<p>Wer seinen Lerntyp über den Daumen gepeilt einschätzen kann, beim Lernen kontinuierlich berücksichtigt und verschiedene Modelle ausprobiert, kann Informationen schneller und nachhaltiger aufnehmen. Die für das reine Lernen aufgewendete Zeit wird verkürzt und verbessert erheblich die Chancen, den Lernstoff im richtigen Moment wieder parat zu haben.</p>
<p>Durch gezieltes Beobachten und kreatives Ausprobieren verschiedener Lernstile werden neue Wege gefunden, um erforderliches Wissen effektiver aufzunehmen, zu speichern und mit bereits bekannten Lernstoffen zu verknüpfen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-hat-sich-unter-anderem-mit-brain-tuning-beschaeftigt-und-findet-dass-jeder-seinen-eigene-lernmethode-findet-ohne-mittelchen-ohne-grossartige-ra"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Jan Thomas Otte</a> hat sich unter anderem mit &#8220;Brain Tuning&#8221; beschäftigt und findet, dass jeder seinen eigene Lernmethode findet &#8211; ohne Mittelchen, ohne grossartige Ratgeber. Bei Spiegel Online berichtete er über verschiedene <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/pruefungsstress-lernen-wie-eine-prinzessin-a-478353.html" target="_blank">Lernoasen</a>. Fazit hier: &#8220;Beim Lernen kann ich meinen kreativen Gedanken freien Lauf lassen&#8221;&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: drubig-photo/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47832130">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/sechs-lerntypen-suche-nach-perfekter-passform/">Sechs Lerntypen: Suche nach perfekter Passform</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2014 12:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Nein-Sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Studienabbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Abitur kommt die universitäre Laufbahn. Natürlich! Aber dann: Abgebrochen, Uni verlassen. Vom Ende einer Beziehung, einem neuen Anfang und damit verbundenen Chancen berichtet Julia Bergner&#8230; Drei Jahre ist&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nach-dem-abitur-kommt-die-universitaere-laufbahn-natuerlich-aber-dann-abgebrochen-uni-verlassen-vom-ende-einer-beziehung-einem-neuen-anfang-und-damit-verbundenen-chancen-berichtet-julia-bergner">Nach dem Abitur kommt die universitäre Laufbahn. Natürlich! Aber dann: Abgebrochen, Uni verlassen. Vom Ende einer Beziehung, einem neuen Anfang und damit verbundenen Chancen berichtet Julia Bergner&#8230;</h3>
<p><span id="more-6569"></span></p>
<p>Drei Jahre ist es her, da wollte Helen Gast nichts als weg. Weg aus dem südenglischen Ort Brighton, weg von der Universität, weg vom Tourismusstudium. Sie war genervt, enttäuscht und fertig mit der Welt. Das <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Studium</a>, das sie sich zwei Jahre zuvor ausgesucht hatte, war nichts mehr für sie: „Den Studieninhalt fand ich zwar immer interessant, aber ich war mit der Qualität der Uni oft unzufrieden. Ich habe internationales Tourismusmanagement studiert, weil ich die Branche für vielseitig und zukunftsfähig hielt.</p>
<p>Aber das Studium war überhaupt nicht international ausgerichtet, ich konnte nicht einmal eine weitere <a title="Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">Fremdsprache</a> lernen.“ Außerdem machte ihr das akademische Arbeiten keinen Spaß. Teilweise, sagt sie, hasste sie es regelrecht. Das britische Dauernass verregnete ihr zusätzlich die Stimmung. Helen Gast packte ihre Koffer. Rein ins Flugzeug, zurück nach Deutschland. Abgebrochen.</p>
<p>Ein Viertel aller deutschen Studenten verlässt die Hochschule ohne Abschluss – Tendenz der Studienabbrecher steigend. Viele nach wenigen Monaten, einige erst nach mehreren Jahren. Für die meisten fühlt sich der <a href="http://www.studis-online.de/Studieren/studienabbruch.php" target="_blank">Studienabbruch</a> an wie das Scheitern einer Beziehung: Ich und mein Studium – wir haben es nicht geschafft, wir mussten uns trennen. Das tut weh.</p>
<h2 id="auch-uni-was-denn-sonst">Auch Uni? Was denn sonst!</h2>
<p>Denn eigentlich hatte man ja Ansprüche gehabt: Die <a href="http://www.admirado.de/2012/12/globetrotter-freundschaft-uber-den-grossen-teich/" target="_blank">Partnerschaft</a> sollte funktionieren, der Partner sollte perfekt sein. Weniger als ein Studium? Niemals! Man hatte ja schließlich 12 Jahre lang für eine Allgemeine Hochschulreife gepaukt. Auch Helen Gast wollte schon immer studieren.</p>
<p>Die akademische Laufbahn stand nie in Frage: „In den Berufsinformationswochen im Gymnasium wurden uns unzählige private Hochschulen, ausgefallene Fächer wie <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/" target="_blank">Pferdewissenschaften</a> und duale Studiengänge vorgestellt. Ich hätte nie daran gedacht, nicht an die Uni zu gehen. In meinem Umfeld gab es auch niemanden, der einen anderen Weg eingeschlagen hatte.“</p>
<p>Die eigenen Ansprüche revidieren: Doch jetzt – nach zwei Jahren – muss sie sich eingestehen, dass es mit ihr und der Uni in diesem Leben nichts mehr wird. Es ist keine leichte Aufgabe, die eigenen Ansprüche zu revidieren und neu zu ordnen. Schließlich ist sie überzeugt, dass eine <a title="Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Berufsausbildung</a> der richtige Weg für sie ist.</p>
<h2 id="neue-partnersuche">Neue Partnersuche</h2>
<p>Endlich kann es weitergehen. <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Ärzte</a>, Krankenhäuser, Arztpraxen – das fand Helen Gast schon immer toll. Eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten erscheint ihr das Richtige. Sie kann die Ausbildung auf anderthalb Jahre verkürzen. Sie fühlt sich gut. Der schulische Teil fällt ihr sehr leicht und die Arbeit in einem ambulanten OP-Zentrum macht ihr Spaß. Dank Ausbildungsvergütung und Kindergeld kann sie sich selbst ernähren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Weiter studieren oder endlich mal arbeiten&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Nach Beendigung der <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Ausbildung</a> arbeitet Helen Gast noch ein Jahr in ihrem Ausbildungsbetrieb. „Ich merkte aber bald, dass ich ein wenig unterfordert und definitiv unterbezahlt war.“ Statt es doch noch einmal an der Uni zu probieren, sieht sie die Vorteile im Arbeitsleben und bemüht sich lieber um eine zusätzliche Ausbildung am Universitätsklinikum Heidelberg zur operationstechnischen Assistentin. Nebenbei arbeitet sie als Arzthelferin. „Meine neue Ausbildung ist unglaublich interessant, abwechslungsreich und geistig sowie körperlich anspruchsvoll.“</p>
<h2 id="willst-du-keine-karriere-machen">&#8220;Willst Du (k)eine Karriere machen?&#8221;</h2>
<p>Helen Gast hat mit ihrer universitären Karriere abgeschlossen und ist glücklich, gerade noch rechtzeitig die Notbremse gezogen zu haben &#8211; quasi als <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Karriereverweigerer</a>: „Sonst würde ich mich jetzt vielleicht immer noch durch die akademische Welt quälen, für die einfach nicht jeder gemacht ist.“ Sie hat sich damit abgefunden, dass sie kein „<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/neue-studie-einstiegsgehaelter-von-akademikern-a-866150.html" target="_blank">Akademikergehalt</a>“ verdienen wird. Für sie ist es viel wichtiger, Spaß an ihrer Arbeit zu haben, etwas zu tun, was ihren Mitmenschen nützt und Kollegen zu haben, mit denen sie sich auch privat befreundet ist.</p>
<p>Trotzdem verstehen viele Bekannte ihre <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Entscheidung</a> bis heute nicht. „Ich werde immer wieder gefragt, warum ich das Studium nicht durchgezogen habe oder warum ich keine „Karriere“ machen will. Auf diese Fragen habe ich langsam keine Lust mehr. Oft verschweige ich deswegen Leuten, die ich neu kennenlerne, die Tatsache, dass ich mal ein Studium angefangen habe.“</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-julia-bergner-macht-gerade-ihr-volo-bei-der-nachrichtenagentur-idea-spektrum-die-nachwuchsjournalistin-ist-fast-noch-teil-der-generation-x-und-hat-in-den-letzt"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Julia Bergner</a> macht gerade ihr &#8220;Volo&#8221; bei der Nachrichtenagentur idea spektrum. Die Nachwuchsjournalistin ist (fast) noch Teil der Generation X und hat in den letzten Jahren über ihre Zeit bei den Pfadfindern viel mit Jugendlichen über ihre beruflichen Wünsche gesprochen. Hier hat sie einige von ihnen vorgestellt&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Elnur/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47670531">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Mehrgenerationen: Warum wir Ted Mosby liebten</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2014 21:48:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Generation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Abend wurden in den USA die beiden letzten Folgen der beliebten Sitcom „How I Met Your Mother“ ausgestrahlt. Endlich können die Fans sehen, wie sich Hauptdarsteller Ted Mosby und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/mehrgenerationen-warum-wir-ted-mosby-liebten/">Mehrgenerationen: Warum wir Ted Mosby liebten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="heute-abend-wurden-in-den-usa-die-beiden-letzten-folgen-der-beliebten-sitcom-how-i-met-your-mother-ausgestrahlt-endlich-koennen-die-fans-sehen-wie-sich-hauptdarsteller-ted-mosby-un">Heute Abend wurden in den USA die beiden letzten Folgen der beliebten Sitcom „How I Met Your Mother“ ausgestrahlt. Endlich können die Fans sehen, wie sich Hauptdarsteller Ted Mosby und „die Mutter“ zum ersten Mal trafen. Das Porträt unserer Generation ist vollendet&#8230;</h3>
<p><span id="more-6559"></span>Seit fünfeinhalb Jahren verfolgen wir gebannt die Geschichte des jungen New Yorker Architekten Ted Mosby. In 200 Folgen hat er seinen Kindern und uns erzählt, wie er ihre Mutter kennenlernte. Im Laufe seiner Geschichte verstrickt sich Ted in kleinere Liaisons, verliebt sich heftig, wird vor dem Altar stehen gelassen, richtet sich wieder auf, lernt neue Frauen kennen – bis schließlich die Mutter seiner zukünftigen Kinder vor ihm steht. Begleitet wird er dabei von einem unerschütterlichen <a title="Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid &amp; Frust um" href="http://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Freundeskreis</a> bestehend aus der Kindergärtnerin Lily, dem Juristen Marshall, der Fernsehreporterin Robin und dem Frauenheld Barney.</p>
<p>Wir haben <a href="http://de.how-i-met-your-mother.wikia.com/wiki/Staffel_4" target="_blank">Ted Mosby</a> richtig ins Herz geschlossen. Wir haben mit ihm gejubelt und mit ihm gelitten. Wir haben ihm jede Woche gewünscht, dass endlich die Richtige um die Ecke kommt. Und gleichzeitig über unser eigenes Leben nachgedacht und uns gefragt, ob der perfekte Partner vielleicht auch nur einen Steinwurf weit entfernt wartet.</p>
<h2 id="ein-simpler-plan-zufrieden-sein">Ein simpler Plan: zufrieden sein</h2>
<p>Ted Mosby war einer von uns. Er hat uns vor Augen geführt, wie wir wirklich sind und all denen, die uns nicht verstehen, gezeigt, worum es im Leben eines Anhängers der <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Generation-Y</a> geht. Wir brauchen keinen <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">perfekten Lebenslauf.</a> Wir wollen glücklich sein können mit dem, was wir tun. Wir nehmen Umwege in Kauf. Wir kommen damit klar, wenn mal nicht alles nach Plan verläuft. Aber unser Plan ist ganz simpel: Wir wollen zufrieden sein. Genau wie Ted, Robin, Barney, Lily und Marshall. Jede Woche sind wir deswegen alle ein wenig süchtiger geworden – nach einem tollen Freundeskreis, dem Spaß am Leben, der großen Liebe und der Nebensächlichkeit des Berufs.</p>
<h2 id="job-karriere-stehen-an-zweiter-stelle">Job &amp; Karriere stehen an zweiter Stelle</h2>
<p>Jeder weiß, dass das <a title="Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">Business</a> schnelllebig ist, dass wir früh die <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Karriereleiter</a> hochklettern müssen, um nichts zu verpassen. Aber wir wollen mehr Ruhe. Wir wollen gar nicht ganz oben ankommen. Die Mitte reicht uns. Auch die Journalistin Robin findet sich irgendwann damit ab, keine berühmte Nachrichtensprecherin auf dem ersten Kanal zu werden.</p>
<p>Lily bringt Familie und Beruf nach einigen Anlaufschwierigkeiten unter einen Hut, wagt Neues und gewinnt <a title="Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Lebensqualität</a>. Marshall steckt zugunsten seiner Frau zurück. Der Beruf des Anzugträgers Barney wird erst gegen Ende der neunten Staffel enthüllt. Und selbst danach bleiben einige Fragen offen. Ob Barney selber so genau weiß, was er tut? Wir wissen heute auch manchmal nicht, was wir da eigentlich tun, wenn wir in der Beraterbranche als 25-Jährige großen Firmen raten, hundert Angestellte zu feuern.</p>
<h2 id="der-freundeskreis-unserer-traeume">Der Freundeskreis unserer Träume</h2>
<p>Statt dem Beruf die Priorität einzuräumen, geht es in der Serie zu allererst um den Wert der <a title="Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/freunde-fuers-leben-winnetou-oldshatterhand/">Freundschaft</a>. Und Ted hatte die besten Freunde, die man sich wünschen kann: Sie unterstützen sich, sie streiten und vertragen sich, sie verkuppeln einander. Auch wir wollen uns gerne jeden Abend im MacLaren’s Pub mit unseren Freunden treffen und den neuesten Klatsch und Tratsch austauschen und darauf trinken, dass das Leben nun mal so ist wie es ist.</p>
<h2 id="zu-guter-letzt-kommt-die-grosse-liebe">Zu guter Letzt kommt die große Liebe</h2>
<p>Und wenn wir genug getratscht und getrunken haben, stellen wir fest, dass sich in diesem Leben eigentlich doch alles um eins dreht: die große <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Liebe</a>. Wir wollen genau wie der notorische Fremdgänger Barney irgendwann einfach zur Ruhe kommen und eine Robin heiraten. Wir wünschen uns nichts sehnlicher als danach so zu werden wie Lily und Marshall, die schon seit dem College ein Paar waren. Als schließlich ihr langersehnte Sohn kam, waren wir alle hin und weg. Denn eins ist jedem wichtig – ob wir es nun zugeben oder nicht: Wir möchten eine eigene Familie gründen. Wir möchten Sinn in unser Leben bringen.</p>
<blockquote><p>&#8220;romantisch, kitschig und rührselig&#8221;</p></blockquote>
<p>Die letzten Folgen – so viel darf man den deutschen Zuschauern verraten – werden romantisch, kitschig und rührselig. Und im Grunde genommen wollen wir ja genau das: Dass das Ende unserer wilden Zeiten so richtig schön rosarot wird. Und für alles, was danach kommt, wünschen wir uns einfach nur Ehrlichkeit – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Danke, Ted Mosby!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Robert Kneschke/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47893308">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/mehrgenerationen-warum-wir-ted-mosby-liebten/">Mehrgenerationen: Warum wir Ted Mosby liebten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 20:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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		<category><![CDATA[Börse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angestelltenjob, Eigenheim auf Pump, Leasingauto und ein bisschen Spekulieren an der Börse. Ein Hamsterrad, das ein Leben lang unfrei macht, findet Gerald Hörhan. Kurzweilig, provokant und schonungslos. Wie du bald&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="angestelltenjob-eigenheim-auf-pump-leasingauto-und-ein-bisschen-spekulieren-an-der-boerse-ein-hamsterrad-das-ein-leben-lang-unfrei-macht-findet-gerald-hoerhan-kurzweilig-provokant-und-schonungs">Angestelltenjob, Eigenheim auf Pump, Leasingauto und ein bisschen Spekulieren an der Börse. Ein Hamsterrad, das ein Leben lang unfrei macht, findet Gerald Hörhan. Kurzweilig, provokant und schonungslos. Wie du bald zu den Gewinnern gehörst und die bisherige Ökonomie auf den Kopf stellst&#8230;</h3>
<p><span id="more-6478"></span></p>
<p>Wenn ich an der Wiener Wirtschaftsuniversität Vorträge halte, fällt mir immer wieder ein merkwürdiger Umstand auf: Die wenigstens Studenten dort wollen lernen, wie man Geld verdient, wie man damit umgeht und wie man auf diese Art wirtschaftlich unabhängig wird. Mein Eindruck ist viel eher, dass sie die ökonomischen Konventionen der <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Mittelschicht</a> möglichst genau zu verstehen versuchen, damit sie es später im <a title="Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben" href="http://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">Berufsleben</a> genauso wie alle anderen machen können.</p>
<p>Ich sage ihnen dann, dass sie auf diese Art in einem ökonomischen <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Hamsterrad</a> aus Angestelltenjob, Eigenheim auf Pump, Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren landen. Ein Hamsterrad, das ein Leben lang unfrei macht und das ich zum Beispiel nicht ertragen würde. Oft genug habe ich den Eindruck, dass sie das nicht hören wollen. Nicht einmal in Zeiten wie diesen, in denen immer klarer wird, dass es am Ende immer die Mittelschicht ist, die abgezockt wird. Sie vor allem hat während der Finanzkrise geblutet und sie ist es auch, die jetzt für die Rettung des Euros zahlen muss.</p>
<h2 id="mittelschicht-am-tropf-der-banken">Mittelschicht am Tropf der Banken</h2>
<p>Auch ohne <a title="Ethisches Portfolio: Formeln wie SRI und CSR" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/">Finanz- und Eurokrise</a> ist das Leben der Mittelschicht schon lange nicht mehr erstrebenswert. Meist auf Schulden aufgebaut führt es in die Abhängigkeit, auch wenn die Banken und unser ganzes ökonomisches System gerade der Mittelschicht das <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Schuldenmachen</a> noch so sehr nahelegen.</p>
<p>Die Unfreiheit, die dabei entsteht, hat es im Prinzip immer gegeben. Am Anfang nannte man es <a title="Millionen-Betrug: “Lessons Learned” vom Ex-Champagner-Müller" href="http://karriere-einsichten.de/2014/01/millionen-betrug-lessons-learned-vom-ex-champagner-mueller/">Sklavendienst</a>. Danach nannte man es Frondienst. Jetzt heißt es Schuldendienst. Sklavendienst funktioniert mit Ketten. Frondienst mit Abhängigkeit. Schuldendienst funktioniert vor allem durch mangelnde ökonomische Bildung. Der Schuldendienst zwingt die Menschen, zu bücken und zu dienen und den ganzen Tag bitte und danke Herr <a title="Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?" href="http://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Chef</a> zu sagen.</p>
<p>Wer dieses Leben führt, hat am Ende vielleicht sein Eigenheim abbezahlt, was ihm die ganze Zeit über als höchstes ökonomisches Ziel verkauft wurde, aber die Frage ist, wie viel es dann noch wert ist und ob er es überhaupt noch brauchen kann. Und jetzt wird es immer enger für die Mittelschicht. Die typischen Mittelschichtjobs werden immer weniger und als Folge davon werden dort der Druck und die Restriktionen immer größer, das Leben wird immer schlechter und die alten Sicherheiten sind weg.</p>
<h2 id="wegfall-geglaubter-sicherheiten">Wegfall geglaubter Sicherheiten</h2>
<p>Die Wahrheit ist: So wie bisher wird es nicht weitergehen. Das globale ökonomische Grundprinzip hat schon immer vorgesehen, dass es wenige gibt, die viel haben, und viele, die wenig haben. Eine breite Mittelschicht, wie wir sie kennen, ist ein historisch und geografisch begrenztes Phänomen, das durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und den Wiederaufbau entstanden ist und das ein klares Ablaufdatum hat. Mit jeder ökonomischen Erschütterung wird das alte Grundmuster ein bisschen mehr wieder hergestellt.</p>
<p>Die Mittelschicht reagiert völlig falsch darauf. Sie schafft sich Feindbilder, zum Beispiel Unternehmer oder <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Investmentbanker</a> wie mich. Sie sieht mich an und denkt: Der fährt einen Audi mit 510 PS und dann noch einen Aston Martin, er geht auf angesagte Partys in London und <a href="http://www.admirado.de/2010/12/new-york-shoppen-nach-der-krise/" target="_blank">New York</a>, hat eine schöne Wohnung am Stephansplatz und kauft sich Immobilien wie andere Leute Bücher.</p>
<h2 id="investmentbanker-alles-arschloecher">Investmentbanker, alles &#8220;Arschlöcher&#8221;?</h2>
<p>Also ist er ein Arschloch, gierig und arrogant. Sie werden als Schuldige an der Finanzkrise hingestellt, obwohl in <a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Wirklichkeit</a> die Mittelschicht selbst daran schuld ist, zumindest die amerikanische Mittelschicht. Sie hat über Jahre hinweg gegen die wichtigste ökonomische Grundregeln verstoßen, indem sie mehr ausgegeben als eingenommen hat, was irgendwann eben nicht mehr funktioniert.</p>
<p>Paradox dabei ist, dass es durch die Möglichkeiten der <a title="Zermatt Summit: Weltverbesserer, NGOs und das Business" href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/">Globalisierung</a> und des Informationszeitalters nie leichter war als jetzt, von denen, die wenig haben, zu denen aufzusteigen, die viel haben. Mit diesen Möglichkeiten meine ich zum Beispiel, dass Anleger jetzt Zugänge zu Informationen haben, die vor ein paar Jahren nur Profis wie etwa <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Brokern</a> zur Verfügung standen, und dass es noch nie so einfach war, ein Unternehmen zu gründen wie jetzt.</p>
<p>Bloß nützt die Mittelschicht diese Möglichkeiten nicht, weil es dafür eben nötig wäre, sich gegen ihre eigenen Konventionen zu stellen und im Kopf ein bisschen Punk zu sein. Es liegt in der Natur der Mittelschicht, dass alle lieber mit der Herde traben, selbst wenn die ins Feuer trabt. Wenn jemand etwas anders macht, gilt er als verrückt oder schräg und wird ausgegrenzt.</p>
<h2 id="durchbruch-oekonomischer-logik">Durchbruch ökonomischer Logik</h2>
<p>Die ökonomischen Konventionen, die sie immer ärmer machen, werden der Mittelschicht unaufhörlich vom <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Bildungswesen</a>, den Finanzberatern, den Massenmedien und allen möglich anderen Quellen eingetrichtert. Nehmen wir die Börse. Als alle Aktien teuer waren, hieß es überall: Jetzt musst du kaufen. Als alle Aktien billig waren, hieß es: Jetzt musst du auf Sicherheit setzen. Dabei müsste doch eigentlich jedes Kind wissen, dass man verkaufen soll, wenn alles teuer ist, und kaufen, wenn alles billig ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Warum ihr schuftet und wir reich werden&#8221;</p></blockquote>
<p>Oder bleiben wir beim Beispiel mit dem Eigenheim. Ich zeige in meinem Buch Investment Punk – Warum ihr schuftet und wir reich werden“, wie man mit der gleichen Belastung, die für ein durchschnittliches Haus am Stadtrand anfällt, viel komfortabler zur Miete wohnen kann und dabei ein halbes Dutzend Wohnungen in guter Lage an– und von Mietern abzahlen lassen kann. Aber dieses Verhalten entspricht nicht den ökonomischen Konventionen der Mittelschicht. Man tut es nicht. Ich habe es schon getan. Ich wohne zur Miete und halte derzeit bei fast 70 Eigentumswohnungen, die meine Mieter für mich abbezahlen.</p>
<h2 id="statusymbole-ohne-nutzen">Statusymbole ohne Nutzen</h2>
<p>Oder das simple Beispiel Auto: Ein neues Auto kaufen zu müssen, das beim Verlassen des Autohauses bereits dreißig Prozent seines Wertes verliert, ist lediglich ein Mittelstandsprestige, nichts anderes. Ich kenne selbst sehr vermögende <a title="Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Unternehmer</a>, die niemals ein neues Auto kaufen würden, weil es gegenüber einem drei Jahre alten gebrauchten Auto nicht den geringsten Mehrwert an Lebensqualität bring und deshalb schlicht und einfach dumm ist. Mein Audi zum Beispiel wurde in einer limitierten Auflage von 999 Stück gebaut, lässt fast jeden Porsche stehen, er beinhaltet jeden erdenklichen Luxus, und er kostete mich trotzdem nicht mehr als ein neuer VW Passat.</p>
<p>Das Grundübel bei der systematischen <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Abzocke</a> der Mittelschicht ist das Bildungswesen. Es wurde von einem ökonomischen System hervor gebracht, das natürlich kein Interesse daran hat, dass viele, die wenig haben, zu den wenigen aufsteigen, die nichts haben. Dort lernen schon die Kinder vor allem, was man anziehen und was man tun muss, um dazu zu gehören. Später werden ihre Köpfe mit obskuren Dingen wie Latein oder Darstellender Geometrie vollgestopft, aber sie lernen nicht, wie man wirtschaftlich unabhängig wird. &#8220;Später werden ihre Köpfe mit obskuren Dingen wie Latein oder Darstellender Geometrie vollgestopft, aber sie lernen nicht, wie man wirtschaftlich unabhängig wird.&#8221;</p>
<h2 id="fuck-the-establishment">&#8220;Fuck the Establishment&#8221;</h2>
<p>Mein Buch heißt nicht deshalb Investment Punk, weil ich gerne auf Punk-Festivals gehe, eine Vorliebe für Punk-Klamotten habe und auf Punkmusik stehe. Ich habe in der Schule irgendwann begriffen, dass der Aufstieg zu denen, die viel haben, etwas mit <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Rebellion</a> gegen das System zu tun hat. Über die Konventionen der Mittelschicht hinweg vermögend zu werden, das war und ist meine Art von Fuck the Establishment.</p>
<p>Noch ein paar Infos zum Buch von Gerald Hörhan, „Investment Punk – Warum ihr schuftet und wir reich werden“. Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren: Wer in diesem Hamsterrad strampelt, wird immer nur abgezockt. Investmentbanker Gerald Hörhan zeigt den Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit: Wahre Aufsteiger müssen bereit sein, die ökonomischen Konventionen der Mehrheit hinter sich zu lassen.</p>
<h6 id="infos-ueber-den-autor-gerald-hoerhan-holte-als-jugendlicher-bei-der-mathematik-olympiade-eine-silbermedaille-fuer-oesterreich-spaeter-schloss-er-in-harvard-studien-in-angewandter-mathematik-und"><strong>Infos über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank"><strong>Gerald Hörhan</strong></a> holte als Jugendlicher bei der Mathematik-Olympiade eine Silbermedaille für Österreich. Später schloss er in Harvard Studien in angewandter Mathematik und Betriebswirtschaft magna cum laude ab, arbeitete für McKinsey &amp; Co (Frankfurt) und sammelte bei JP Morgan (New York) Wallstreet-Erfahrung&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-259237559.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/investment-punk-so-wird-die-mittelschicht-noch-abgezockt/">Investment Punk: So wird die Mittelschicht (noch) abgezockt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2014 06:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
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		<category><![CDATA[Funktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zufrieden im Job: Was früher nur nachrangig wichtig war und lange Zeit als unmöglich galt, ist heute weitgehend Realität. Eine aktuelle Studie des IW Köln zeigt, dass es neun von&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="zufrieden-im-job-was-frueher-nur-nachrangig-wichtig-war-und-lange-zeit-als-unmoeglich-galt-ist-heute-weitgehend-realitaet-eine-aktuelle-studie-des-iw-koeln-zeigt-dass-es-neun-von-zehn-arbeitskraef">Zufrieden im Job: Was früher nur nachrangig wichtig war und lange Zeit als unmöglich galt, ist heute weitgehend Realität. Eine aktuelle Studie des IW Köln zeigt, dass es neun von zehn Arbeitskräften im Job gut geht. Markus Hornung berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-6435"></span>Es gibt eine alte Mär, die lautet: Der Chef ist dazu da, seine Mitarbeiter zu motivieren. Dabei besteht die Aufgabe eines <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Vorgesetzten</a> nicht darin, von Büro zu Büro zu laufen und das Team zu Bestleistungen anzufeuern. Nachhilfe für Chefs kann helfen.</p>
<p>Denn <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivation</a> ist keine dauerglimmende Glut, die man von außen anheizen kann. Sie ist ein bereits vorhandenes Gefühl, dass Teammitglieder antreibt, wenn ihre Person und ihre Leistungen aufrichtig geschätzt werden. Dann stellt sich bei den Mitarbeitenden von ganz allein eine motivierte Grundstimmung ein.</p>
<h2 id="von-innen-heraus-motivieren">Von innen heraus motivieren</h2>
<p>Damit Beschäftigte ihr Arbeitsumfeld als wertschätzend empfinden und ihre Aufgaben mit Freude angehen, brauchen sie einen <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Chef</a>, der sich mit ihren Vorstellungen und Werten auseinandersetzt. Denn diese Werte wollen sie auch von ihrer Führungskraft erfüllt sehen.</p>
<p>Sagt der Vorgesetzte einem Mitarbeiter eine Weiterbildung zunächst zu und dann kurzfristig doch ab, spürt der Beschäftigte: „Ich kann mich nicht auf meinen Chef verlassen“. Ist dem Beschäftigten dieser Wert „Zuverlässigkeit“ wichtig, dann führt dessen Missachtung dazu, dass er am Arbeitsplatz weniger motiviert ist.</p>
<p>Soweit nachvollziehbar. Doch wie klappt es umgekehrt? Wie kann der Chef die Vorstellungen seiner Beschäftigten respektieren und so ein motivierendes Arbeitsumfeld schaffen?</p>
<h2 id="aus-vier-zutaten-wird-der-perfekte-chef">Aus vier Zutaten wird der perfekte Chef</h2>
<p>Eine <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Führungskraft</a> muss glücklicherweise keine Liste im Kopf haben, die alle Wunschbilder ihres Teams abbildet. Vielmehr kann sie sich eine Grundhaltung aneignen, die verschiedenste Ideale achtet.</p>
<p><a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Anerkennung</a>, ein respektvoller Umgang, Berechenbarkeit und Klarheit sind die Wünsche, die Mitarbeiter an ihre Vorgesetzten richten. Chefs haben also die Chance, mit diesen Erfolgsfaktoren ein positives Arbeitsumfeld für ihr gesamtes Team zu schaffen.</p>
<h2 id="der-unterschied-zwischen-lob-und-anerkennung">Der Unterschied zwischen Lob und Anerkennung</h2>
<p>Viele Führungskräfte würden sofort unterschreiben, dass Respekt und Anerkennung einen angenehmen beruflichen Umgang auszeichnen. Doch gemeint ist damit nicht das schnell dahingesagte, sachliche Lob, wie „Schön, dass das geklappt hat“.</p>
<p>Solche Sätze beschreiben lediglich auf einer sachlichen Ebene das Verhalten – die Person, die gelobt wird, zieht daraus keine Motivation. Echte Anerkennung hingegen markiert emotional die Eigenschaften sowie das Verhalten eines Menschen: „Ich freue mich sehr über Ihre Hartnäckigkeit; nur dadurch ist es uns gelungen, das Projekt so zügig abzuschließen.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Anerkennung, ein emotionaler Vorgang&#8221;</p></blockquote>
<p>Echte Anerkennung ist vor allem eines: sie ist emotional! Am besten verbunden mit der einzigen Emotion, die psychologisch gesehen ein gewünschtes Verhalten verstärkt, nämlich der reinen Freude. Eine Führungskraft muss also in der Lage sein, sich auf die vielfältigen <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Persönlichkeiten</a>, aus denen ihr Team besteht, einzulassen und Freude zu zeigen.</p>
<p>Wertschätzung und ein respektvoller Umgang sind gute Investitionen, die sich auch über das <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a> hinaus auszahlen, denn sie spornen Mitarbeiter zu Höchstleistungen an.</p>
<h2 id="ein-guter-chef-ist-fast-immer-berechenbar">Ein guter Chef ist fast immer berechenbar</h2>
<p>Einem motivierenden Arbeitsumfeld ist es ebenso zuträglich, wenn die Mitarbeiter sprichwörtlich wissen, woran sie bei ihrem Chef sind. Viele Führungskräfte haben gelernt, negative Emotionen besser herunterzuschlucken, als sie preiszugeben. Doch damit verschieben sie dieses Gefühl oft nur auf einen späteren Zeitpunkt.</p>
<p>Einem Chef, der Wert auf Pünktlichkeit legt, wird es auf Dauer nicht gelingen, seinen Ärger über unpünktliche Mitarbeiter zu unterdrücken. Vielleicht gelingt es ihm ein- oder zweimal, beim dritten Mal platzt ihm aber bestimmt der Kragen. Das fatale daran: Die Beschäftigten können ohne Vorwarnung nicht wissen, dass sie mit ihrem Zuspätkommen eine für den Vorgesetzten wichtige Grenze überschreiten.</p>
<p>Sie glauben nun, drastisch formuliert, einen unberechenbaren <a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Tyrannen</a> als Chef zu haben, dem man nichts recht machen kann. Vorgesetzte sollten deshalb ihr Verhalten auch dahingehend prüfen, ob es für andere nachvollziehbar ist. Das gelingt, wenn sie sich ihre eigenen Werte immer wieder bewusst machen und sich dafür auch Zeit nehmen. Außerdem eignet sich alles, was der inneren Ruhe und der Selbstreflektion dient, zum Beispiel Entspannungstechniken, Yoga oder <a title="Buddhismus: Nicht nur Männer im Management?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/">Meditation</a>.</p>
<h2 id="mitarbeiter-schaetzen-klare-ansagen">Mitarbeiter schätzen klare Ansagen</h2>
<p>Was im Verhalten die Berechenbarkeit, ist in der Kommunikation die Klarheit. Nur wenigen Führungskräften gelingt es, sich unmissverständlich auszudrücken. Dabei sind klare Worte der Schlüssel zu einem geordneten Arbeitsumfeld. Zuständigkeiten, Fristen und Aufgaben bleiben viel zu oft ungeklärt, weil Vorgesetzte im Konjunktiv Eventualitäten formulieren.</p>
<p>Doch mit vagen Aussagen treiben sie ihre Teams in den Wahnsinn. Statt: „Ich würde vorschlagen, wir nehmen das in Angriff“ wollen <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Mitarbeiter</a> hören: „Wir starten das Projekt, sobald&#8230;“. Führungskräfte, die verständlich sagen, was sie erwarten, können auch mit dementsprechenden Ergebnissen rechnen.</p>
<p>Der Verzicht auf verbales Herumeiern entlastet also beide Seiten. Für Führungskräfte bedeutet das gezielte Selbstreflexion, um herauszufinden, ob sie ihre Kommunikation noch verbessern können oder es ihnen beispielsweise schwer fällt, Entscheidungen zu formulieren.</p>
<p>Im Zweifel hilft auch Vorgesetzten die Frage: Was würde ich in einer vergleichbaren Situation von meinem eigenen Chef erwarten?</p>
<p><strong>Über den Autor: <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Markus Hornung</a></strong> beschreibt Emotionen als Hebel, mit denen Energie freigesetzt werden kann, um Dinge voranzutreiben. Seit mehr als zehn Jahren deckt er als einer der drei Köpfe hinter EQ Dynamics in Unternehmen Motivations- und Demotivationsfaktoren auf und zeigt auch in Vorträgen, wie sich Emotionale Intelligenz geschäftlich nutzen lässt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/44528497">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/nachhilfe-welche-faecher-muss-der-chef-beherrschen/">Nachhilfe: Welche Fächer muss der Chef beherrschen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>E-Learning: Kombi-Pauken im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Mar 2014 06:56:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Büffeln]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Pauken]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>E-Learning erleichtert das Lernen, spart Papier in dicken Aktenordnern, optimiert die Zeit beim Pendeln zur Arbeit und schont darüber hinaus noch den eigenen Geldbeutel. Wir haben die wichtigsten Vorteile für&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">E-Learning: Kombi-Pauken im Netz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="e-learning-erleichtert-das-lernen-spart-papier-in-dicken-aktenordnern-optimiert-die-zeit-beim-pendeln-zur-arbeit-und-schont-darueber-hinaus-noch-den-eigenen-geldbeutel-wir-haben-die-wichtigsten-vor">E-Learning erleichtert das Lernen, spart Papier in dicken Aktenordnern, optimiert die Zeit beim Pendeln zur Arbeit und schont darüber hinaus noch den eigenen Geldbeutel. Wir haben die wichtigsten Vorteile für euch zusammengefasst und ein Lernportal genauer unter die Lupe genommen&#8230;</h3>
<p><span id="more-1894"></span>E-Learning ist aus dem Weiterbildungskatalog vieler Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Überall im Internet entstehen neue digitale Kursangebote mit teils abenteuerlichen Abkürzungen, hier drei davon:</p>
<ul>
<li><strong>CBT</strong> (Computer based Training)</li>
<li><strong>WBT</strong> (Web based Training)</li>
<li><strong>Teleteaching</strong></li>
</ul>
<p>Schaut man sich allein die Angebote von Firmen wie Fachhochschulen an, geht der Trend geht immer mehr zum digitalen Lernen. Durch neue digitale Formen der Aus- und <a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung</a>, kurz E-Learning genannt, wird Lernen sowohl für Arbeitnehmer als auch Unternehmen nicht nur einfacher, sondern auch deutlich zeit- und kostengünstiger machen. Davon profitieren private Wissensanbieter wie Lecturio und andere Anbieter die bereits deutlich länger und erfolgreich(er) auf dem Markt unterwegs sind.</p>
<p>Nach seinem BWL-Studium hat Martin Schlichte die Leipziger Firma gegründet, die im Netz mit von Privatpersonen wie Institutionen eingestellten Vorlesungen Geld verdienen will. Investoren gehen davon aus, haben sie doch über drei Millionen Euro in das Projekt gesteckt.</p>
<p>Die Gründer bieten eine skalierbare Lösung, allerdings ist sie bereits mehrfach im Netz kopiert wie zum Beispiel im bereits vorhandenen Community-Ansatz von Sprachenlehrer <a title="Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">bussuu.com</a>.</p>
<h2 id="wettbewerb-digitaler-wissensbibs">Wettbewerb digitaler Wissensbibs<strong><br />
</strong></h2>
<p>Im Wettbewerb um zahlende Wissbegierige, Exzellenz-Preise und Fördergelder wollen die deutschen Bildungsanbieter vorne sein. Lernende von heute haben die Wahl, ob sie ein festes Seminar besuchen – oder lieber ihre Zeit flexibler einteilen, den Prüfungsstoff online lernen.</p>
<p>Besonders für Berufstätige ist das eine große Erleichterung. Nicht nur Seminar-Folien, auch kleinere Text-Bibliotheken sind bereits online abrufbar.Das Skript trotz Schirm nicht vernachlässigenKontrollfragen und Musterklausuren für anstehende Prüfungen ebenso. Selbst Kritiker schätzen <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">E-Learning</a> bereits als sinnvolle Ergänzung zum Lehrplan.</p>
<p>Ob begleitend zum Ferienjob oder auf dem Sommerurlaub: Wer sich heutzutage weiterbilden möchte, muss nicht mehr reisen, andere Termine verpassen, um sich neues Wissen anzueignen. Er ist räumlich wie zeitlich unabhängig.</p>
<p>Die Effizienz der Lehre soll mit dem Internet verbessert werden. Das Internet schafft neue Lust auf <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Lernen</a>. Besonders Menschen, die lieber am Computer sitzen und im Internet surfen statt dicke Bücher zu wälzen, finden diese Form der Wissensbildung meistens klasse.</p>
<h2 id="tuning-im-lebenslauf">Tuning im Lebenslauf</h2>
<p>E-Learning erhöht die Flexibilität, spart Kosten und erfreut von daher auch die Arbeitgeber. Digitale Aus- und Weiterbildungsmedien sind in vielen Unternehmen mittlerweile Standard. „Webbasierte Abschlüsse zeigen ein hohes Maß an <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Selbstdisziplin</a> und innovativem Wissens-Management“, erklärt ein Personaler – ein Plus auf dem studentischen Lebenslauf. Denn auch kleinere Firmen müssen Wissens-Bausteine im globalen Netz immer schneller, auch effizienter transportieren – ohne Zeitverlust.</p>
<p>Wegen der hohen <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Arbeitslosigkeit</a>, dem rasanten technischen Fortschritt, sei das immer wichtiger. „Wirtschaftliche Umbrüche erfordern Flexibilität“, sagt Michael Vennemann von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht in Köln. Dort werden neue Fernstudiengänge geprüft und zugelasen. Vom nachgeholten Abitur bis zum anerkannten Betriebswirt werden in Deutschland mehr als 3.000 komplette Kurse und Studiengänge angeboten.</p>
<blockquote><p>&#8220;ein Treppchen höher&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerhalb dem regulären Unibetrieb, bisher nur von <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Privatschulen</a>. Berufstätige wollen hier auf der Karriereleiter ein Treppchen höher steigen, oder sich in einer neuen Branche durch eine Ausbildung ausprobieren. Die Preise dafür liegen monatlich zwischen 50 und 500 Euro, abhängig von der Intensivität der persönlichen Betreuung und Präsenz-Seminaren.</p>
<p>Auch wenn E-Learning, die digitalisierte Bildung, den klassischen <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Präsenzunterricht</a> noch lange nicht ersetzt: Manche Dozenten befürchten, durch digitale Skripte, Audios und Videos, ihren Job zu verlieren.</p>
<h2 id="ueberwinden-des-ish-innerer-schweinehund">Überwinden des ISH (Innerer Schweinehund)</h2>
<p>Sie zeichnen ein düsteres Bild vom paukenden Kursteilnehmer, der sich zu sehr hinterm Schreibtisch zurückzieht, einsam durchs Web navigiert – statt soziale Kontakte zu suchen. Für Mediendidaktiker jedoch liegen die Vorteile auf der Hand: Auch abstrakte Inhalte können durch virtuelle Simulationen anschaulicher gemacht werden. Lernkontrollen sind viel individueller, Raum und Zeit für den Kurs spielen keine Rolle mehr.</p>
<p>Nur bei der Kontrolle der Qualität seitens der Pädagogen und Experten, einem Prüfsiegel das allgemein anerkannt ist, da tun sich die Anbieter noch schwer. Während sich die Kosten für ein Zertifikat in Elektronischer Buchhaltung noch im Rahmen halten, kostet ein international anerkannter Abschluss wie ein <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">MBA</a>, Master of Business Administration, schnell 60.000 Euro – trotz E-Learning. Transparenz sollte aber gerade im Internet in der Prioritätenliste ganz oben stehen, sagen die Verbraucherschützer. Daher steht an allererster Stelle die Frage nach dem Sinn und Zweck, dann nach der „Frage Wie“.</p>
<h2 id="blended-learning-mix-aus-mattscheibe-und-notizbuch">Blended Learning: Mix aus Mattscheibe und Notizbuch</h2>
<p>Darauf kommt es beim E-Learning an. Denn ein Medienmix von Präsenz- und Internetseminaren – auch „Blended-Learning“ genannt – wird sich, so Experten, bald durchsetzen. „Wenn man den Dozenten nicht verstanden hat, kann der Student nicht einfach auf „Wiederholen“ drücken“, sagt Dr. Gabriele Schäfer, Unternehmensberaterin und Online-Tutorin eines BWL-Kurses für Geisteswissenschaftler in Augsburg.</p>
<p>Während Kursteilnehmer das breite Lernangebot mit Literatur und Übungen nutzen, werden auch Tele-Teachings live ins Internet übertragen. Sogar virtuelle Labore werden bereits getestet, damit auch Naturwissenschaftler von zu Hause aus forschen und lernen können, statt von morgens bis abends im Labor zu forschen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-schaetzt-die-neuen-wissenbibs-im-netz-waehrend-seinem-offline-studium-in-heidelberg-hat-er-selbst-ein-e-learning-gemacht-an-der-universitaet-augsb"><strong>Über den Autor:</strong> <strong><a href="mailto:otte@karriere-einsichten.de">Jan Thomas Otte</a></strong> schätzt die neuen Wissenbibs im Netz. Während seinem &#8220;Offline&#8221;-Studium in Heidelberg hat er selbst ein E-Learning gemacht, an der Universität Augsburg. Thema: <a title="Geisteswissenschaftler, die besseren Manager?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/geisteswissenschaftler-die-besseren-manager-interview-janthomasotte/">BWL für Geisteswissenschaftler</a>. Blended Learning pur!</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jeanette Dietl/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47591037">Fotolia.com </a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/03/e-learning-lecturio-und-andere-lektionen-im-netz/">E-Learning: Kombi-Pauken im Netz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid &amp; Frust um</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Feb 2014 06:30:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unzufriedenheit, Frust und Neid: Für all diese Negativemotionen soll Facebook verantwortlich sein. Eine Studie, die Mitglieder des Netzwerkes befragte ergab, dass über ein Drittel der Social Media User sich bei&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid & Frust um</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unzufriedenheit-frust-und-neid-fuer-all-diese-negativemotionen-soll-facebook-verantwortlich-sein-eine-studie-die-mitglieder-des-netzwerkes-befragte-ergab-dass-ueber-ein-drittel-der-social-media-u">Unzufriedenheit, Frust und Neid: Für all diese Negativemotionen soll Facebook verantwortlich sein. Eine Studie, die Mitglieder des Netzwerkes befragte ergab, dass über ein Drittel der Social Media User sich bei und nach der Nutzung von Facebook einsam, traurig und frustriert fühlen würden. Wie du mit solchen Gefühlen (auch) umgehen könntest&#8230;</h3>
<p><span id="more-6464"></span>Frustriert? Grund hierfür sind keine schockierenden Posts von Tierversuchen oder vom unappetitlichen Mittagessen des <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Kollegen</a>, sondern eher das Gegenteil: Positive Nachrichten anderer User, die deren <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Glück</a> und Freude darstellen, führen zu Neid, der wiederrum die Negativemotionen provoziert. Besonders betroffen sind dementsprechend sogenannte passive Nutzer, die Facebook weniger zur Selbstdarstellung als zur Verfolgung der Geschehnisse im „Freundeskreis“ nutzen.</p>
<p>Die zunehmende Bedeutung sozialer Netzwerke führt dazu, dass sie Mittelpunkt unseres Alltages werden und jegliche Ereignisse dargestellt werden. Gleichzeitig sind wir mit Menschen vernetzt, die wir kennen und die uns dementsprechend wenigstens teilweise ähnlich sind. Diese psychologische Nähe fördert den sozialen Vergleich und der wiederum die Entstehung von <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Neid</a>.</p>
<p>Stellen wir unser <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Selbstbild</a> dem, einer anderen Person gegenüber vergleichen wir nicht nur Aussehen, sondern auch Beliebtheit, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften. Facebook erleichtert diesen Vergleich durch die Darstellung all dieser Attribute einer Person auf ihrem Profil.</p>
<p>Doch wie gehen Sie mit dem Neid und <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Frust</a>, der durch Facebook entsteht richtig um? Freunde löschen, abmelden? Es gibt einige Möglichkeiten, die nicht ganz so radikal sind und trotzdem helfen.</p>
<h2 id="mehr-gelassenheit-neues-selbstbewusstsein">Mehr Gelassenheit, neues Selbstbewusstsein</h2>
<p>Es klingt sicherlich einfacherer, als es ist, aber einen Versuch, ist es trotzdem wert: Zeigen Sie Gelassenheit und reiben Sie sich nicht an jedem Traumurlaub des fiesen Kollegen auf. Denken Sie außerdem daran: Wo Licht ist, ist auch Schatten: Der <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Chef</a> postet seinen frühen <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Feierabend</a> freudig auf Facebook?</p>
<p>Führen Sie sich vor Augen, wie oft er <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Überstunden</a> machen muss, die er nicht mit all seinen Freunden teilt. Wenn Sie merken, dass Facebook Neid bei Ihnen aufkommen lässt, nehmen Sie sich außerdem die Zeit, Ihre Aktivitäten und die Ihrer Freunde zu reflektieren.</p>
<p>Ein Facebook-Phänomen beispielsweise: Nutzer, die viel auf Seiten ihrer Freunde „liken“ und kommentieren, bekommen als unterbewusste Gegenleistung häufig auch viele „Likes“ und Kommentare. Sind Sie also eher ein passiver User, der sich wenig in Diskussionen einmischt oder Kommentare zu neuen Profilbildern hinterlässt, ist die Folge häufig, dass auch Ihren eigenen Beiträgen weniger Beachtung geschenkt wird.</p>
<p>Abgesehen von diesem Aspekt ist dann natürlich die Frage: Wie wichtig sind mir 50 Gefällt-mir-Angaben unter dem neusten Urlaubsfoto? Und warum ist mir die Bestätigung anderer so wichtig? Versuchen Sie sich mehr auf sich und ihr eigenes Urteil zu verlassen und verfallen Sie nicht der Versuchung der hemmungslosen Selbstdarstellung auf Facebook.</p>
<h2 id="nutzung-einschraenken-nutzen-erhoehen">Nutzung einschränken, &#8220;Nutzen&#8221; erhöhen</h2>
<p>Wenn das nicht hilft: Schränken Sie Ihre Facebook-Nutzung ein. Loggen Sie sich nur noch ein, wenn Sie wirklich ein Ziel haben: Selber etwas posten oder Bilder hochladen, Freunde zur Geburtstagsfeier am Wochenende einladen, der Schwester eine Nachricht schicken. So vermeiden Sie es, Facebook aus <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Langweile</a> zu nutzen und sich in den neusten Posts ihrer virtuellen Freunde zu verlieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Offline-Zeiten müssen (auch mal) sein&#8221;</p></blockquote>
<p>Genug Alternativen gibt es außerdem. Statt Facebook beispielswiese eine Nachrichtenseite aufrufen: Die hier veröffentlichten Neuigkeiten sind unter Garantie weltbewegender und weniger neiderregend als die neusten Facebook-Post. Eine weitere Alternative: Online-Games. Gönnen Sie sich eine <a title="Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/">Auszeit</a> mit einer Runde Sudoku oder Mahjong. Beste Lösung ist es natürlich die Auszeit von Facebook sofort mit einer Auszeit vom Monitor zu verbinden und stattdessen beispielsweise ein Buch zur Hand zu nehmen.</p>
<h2 id="drueber-reden-hilft-manchmal">Drüber reden hilft (manchmal)</h2>
<p>Bezieht sich Ihr Neid vor allem auf eine bestimmte Person oder Personengruppe und schaffen Sie es nicht, ihn mit den oben genannten Tipps zu bremsen, hilft es auch, über Ihr Neidgefühl zu sprechen. Häufig ist uns das <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Gefühl</a> unangenehm, da Neid gesellschaftlich kritisiert wird. Dabei ist es wie jegliche andere Emotionen natürlich und tritt bei jedem Menschen auf.</p>
<p>Wenn Sie mit Dritten über Ihren Neid reden, versuchen Sie nicht in <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Lästereien</a> abzudriften. Aber auch die Person selber anzusprechen kann hilfreich sein: Wenn man Menschen sagt, dass man sie um etwas beneidet, dann stellt man schnell fest, dass sie das Beneidete gar nicht so wertschätzen, wie man selber.</p>
<p>Letztendlich gilt es sich grundsätzlich bewusst zu machen, dass Facebook vor allem der Kommunikation mit Freunden und Bekannten rund um die Welt dient und dementsprechend für eine unglaubliche Chance der Vernetzung und nicht der <a title="Buddhismus: Nicht nur Männer im Management?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/">Selbstdarstellung</a> steht.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-mara-brinkmann-studiert-general-management-mit-den-studienschwerpunkten-wirtschaftspsychologie-und-marketing-management-sie-arbeitet-fuer-das-portal-karrierefaktor-de-welches-uebe"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:%20redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank"><strong>Mara Brinkmann</strong></a> studiert General Management mit den Studienschwerpunkten Wirtschaftspsychologie und Marketing Management. Sie arbeitet für das Portal <a href="http://www.karrierefaktor.de" target="_blank">karrierefaktor.de</a>, welches über die Themen Bewerbung, Karriere, Weiterbildung und Social Media informiert. Mara schreibt einige Ratgeber zu diesen Themen.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:  shekate/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47262521">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/02/soziale-vergleiche-auf-facebook-so-gehst-du-mit-neid-frust-um/">Soziale Vergleiche auf Facebook: So gehst du mit Neid & Frust um</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Millionen-Betrug: “Lessons Learned” vom Ex-Champagner-Müller</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jan 2014 19:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lüge]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der BILD-Zeitung und anderen Boulevards war er keine Unbekannte mehr: Josef Müller. Stets adrett gekleidet, mit Moshammer-Tolle und Schnauzbart, wahlweise an der Seite von prominenten Schauspielern, Politikern oder Sängern,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/01/millionen-betrug-lessons-learned-vom-ex-champagner-mueller/">Millionen-Betrug: “Lessons Learned” vom Ex-Champagner-Müller</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="in-der-bild-zeitung-und-anderen-boulevards-war-er-keine-unbekannte-mehr-josef-mueller-stets-adrett-gekleidet-mit-moshammer-tolle-und-schnauzbart-wahlweise-an-der-seite-von-prominenten-schauspieler">In der BILD-Zeitung und anderen Boulevards war er keine Unbekannte mehr: Josef Müller. Stets adrett gekleidet, mit Moshammer-Tolle und Schnauzbart, wahlweise an der Seite von prominenten Schauspielern, Politikern oder Sängern, immer im Rollstuhl. „Champagner Müller“ nannte ihn die Klatschpresse &#8211; finanziert durch Betrügereien im sechsstelligen Bereich. Die flogen nacheinander auf, er hat ausgepackt. Auszug aus Müllers Buch&#8230;</h3>
<p><span id="more-6340"></span></p>
<p>Müller ließ sich nicht lumpen: ein Maybach als Limousine, teure Wochenenden auf seiner <a href="http://www.20knoten.de/fast-wie-am-mittelmeer-internationale-bodensee-woche/" target="_blank">Yacht</a>. Hier mal einen Tausender für eine Flasche Dom Pérignon Schampus, da mal 10.000 Euro für neue Anzüge. „Wenn ich am Wochenende Party machte, nahm ich immer 20.000 Euro als Taschengeld mit“, sagt er. Die Sache hatte nur einen Haken: Meistens war es nicht sein Geld, das er da verjubelte. Für das Leben in Saus und Braus wurde Müller zum Millionen-Betrüger. Seine filmreife Geschichte hat der einstige Steuer- und Anlageberater der Münchner Schickeria aufgeschrieben. Wir haben ihn bereits <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">interviewt</a>, hier ein Buchauszug.</p>
<h2 id="der-vitale-dreadnought">Der vitale «Dreadnought»</h2>
<p>„A Hund is er scho“ – sagen die Bayern, wenn sie finden, dass jemand ganz besonders unangepasst, clever und stark ist. Ja, a Hund wollte er sein, der Josef Müller. Der vitale «Dreadnought», der Fürchtenichts und Kraftprotz im Rollstuhl, der es allen, allen, allen gezeigt hatte. Josef Müller, der clevere, unorthodoxe <a title="Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Geschäftsmann</a>, der aus dem Nichts kam, aber einen untrüglichen Riecher für Geld und Erfolg besaß. Josef Müller, der Selfmademan, der ökonomisch durch jede Wand ging. Josef Müller, der Grandseigneur – Botschafter von Zentralafrika, Konsul von Panama, Mann von Welt –, der sich aus kleinen Verhältnissen in Fürstenfeldbruck bei München in den internationalen <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Jetset</a> hochgebeamt hatte. Josef Müller, der Genussmensch und Frauenliebhaber …Es gab eine Zeit, da sah mein Selbstbild ungefähr so aus.</p>
<p>In meiner Jugend war der Märchenwald Grafrath in der Nähe vom Ammersee (und <a href="http://www.admirado.de/2011/07/chiemgau-kloster-herbergen-braumeister/">Chiemsee</a>) für alle Familien im weiten Umkreis ein Begriff. Der kapitalfrohe Betreiber hatte eine Art Legoland im Kleinen geschaffen, ein Erholungsparadies für Kinder, vielmehr für Familien, die sich die horrenden Eintrittspreise und die kleinen Zusatzausgaben im Inneren des Paradieses leisten konnten. Leider war der Märchenwald nicht für alle Kleinen ein Paradies, denn ein paar Dutzend von ihnen, Kinder wie ich, unterhielten das Ganze in einem System von Kinderarbeit.</p>
<blockquote><p>&#8220;2 Mark pro Stunde&#8221;</p></blockquote>
<p>Heute würde ein solches Unternehmen innerhalb kürzester Zeit in die Luft fliegen. Im Alter von zwölf, dreizehn und fünfzehn Jahren schuftete ich einen Großteil meiner Freizeit im Märchenpark – für zwei Mark in der Stunde. Ich konnte mich allerdings nur schwer unterordnen. Irgendwie war ich schon immer gerne Chef. Ob im Märchenwald oder sonstwo: Ich dachte wie der Chef, rechnete wie der Chef, hielt Ausgaben gegen Einnahmen. Die anderen Kinder schauten auf mich: Was macht der Josef? Wie denkt der Josef?</p>
<h2 id="knallharter-verhandlungspartner">Knallharter Verhandlungspartner</h2>
<p>Josef dachte subversiv: Der Märchenwald-Betreiber sackt die Kohle ein ohne Ende. Und wir Kinder machen die Arbeit! Für zwei Mark pro Stunde. Das ging gar nicht. Also habe ich die anderen Kinder aufgewiegelt, hab mir Tricks ausgedacht, wie wir unser schmales Salär aufbessern konnten. Manchmal haben wir Billetts einfach zweimal verkauft. Aber das reichte mir nicht. „Der macht so a Rieseng’schäft an Ostern!“, hetzte ich gegen Mister Märchenwald, „jetzt mach ma a Rövolution!“</p>
<p>Am Ostersamstag baute ich mich vor unserem Herrn und Sklaventreiber auf und ließ ihn wissen: „Es gibt jetzt für alle Kinder einen Hunderter cash auf die Hand, oder Sie können Ihren Laden an Ostern alleine betreiben.“ Der Märchenonkel riss die Augen auf, bevor er platzte: „Saubande, elendige! Ich entlasse euch alle!“ Dann eben nicht. Ich ging. Aber ich wartete mal vor seiner Türe noch ein Weilchen. Kaum waren zehn Minuten vergangen, stürzte er aus seinem Büro: „Okay, gut, ich mach das, ich zahl’s euch am Abend aus!“</p>
<p>Ja, es war <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Erpressung</a>, aber meine Forderung war andererseits auch nicht ungerecht. Auf eine Auszahlung am Abend ließ ich mich natürlich nicht ein – ich kannte die Schliche des Märchenonkels und forderte die hundert Flocken sofort, cash und auf die Kralle für alle vierzig mitarbeitenden Kinder, sonst würden wir alle die Arbeit niederlegen. Tausende von Besuchern waren bereits auf der Anlage. Innerhalb von zwanzig Minuten gab es tatsächlich die vereinbarte Sonderzahlung von hundert Mark, aber auch einen Rausschmiss erster Klasse für alle Kinder noch am gleichen Abend.</p>
<p>Am nächsten Tag, einem herrlichen sonnigen Ostersonntag, kam ein ebenso reu- wie kleinmütiger Anruf, ob wir denn, hm, nun ja … unter gewissen Umständen nicht doch wieder … Okay, ließ ich den Märchenwaldboss wissen, aber nur für eine Wiedereinstiegsprämie von hundert Mark. Wir bekamen sie, traten bald in <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Tarifverhandlungen</a> und einigten uns später auf eine faire Summe<strong>.</strong></p>
<h2 id="haste-was-dann-biste-was">„Haste was, dann biste was“</h2>
<p>Seit meiner Jugend war ich der Logik des Geldes gefolgt. Anfangs ging es mir dabei weniger um das Geld an sich. Geld kam mir nur als ein Nebeneffekt gelungener Geschäfte vor. Wo immer ich hinkam, checkte ich die Lage und die Läden, sah ihnen meist auf den ersten Blick Erfolg oder Misserfolg an. Einmal besuchte ich eine Disco, blieb aber an der Küche hängen. Wie kompliziert die da die Schnitzel zubereiteten! Das ist ja total irrational! Ich fragte mich nach dem Geschäftsführer durch und wies ihn auf die ineffizienten Arbeitsabläufe hin. Mann, so konnte man doch kein Geld verdienen!</p>
<p><figure id="attachment_9599" aria-describedby="caption-attachment-9599" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9599"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/01/51zGl5br1RL-273x400.jpg"  alt="Reich werden, das versprechen viele. Müller zeigt, wie's auch anders gehen kann. Buch kaufen..."  width="160"  height="235"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/01/51zGl5br1RL-273x400.jpg 273w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/01/51zGl5br1RL-286x420.jpg 286w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2014/01/51zGl5br1RL.jpg 341w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9599" class="wp-caption-text">Reich werden, das versprechen viele. Müller zeigt, wie&#8217;s auch anders gehen kann. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Gute schaute mich an wie ein Auto. Vor allem aber interessierte mich die Anerkennung, die sich in der Währung Geld ausdrückte, und das Machtspiel. Josef Müller, der ohnmächtige Mann im Rollstuhl, konnte Millionen bewegen.</p>
<p>Als Steuer- und Anlageberater belustigte mich heimlich die Gier, die meine Kunden hinter ihren Sonnenbrillen versteckten. Ich wusste, ich konnte sie befriedigen, konnte ihren Schotter vermehren, konnte sie reich machen. Das hatte einen satten Klang in meiner Seele. Der Spruch „Haste was, dann biste was“ wurde zu meinem Lebensmotto.</p>
<p>Und wo kam mein <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Reichtum</a> her? Ich machte einfach dort weiter, wo ich in meiner Jugend begonnen hatte, getrieben vom Müller-Ehrgeiz, getrieben von der Lust, es meinem Vater zu zeigen – und allen anderen, die mich für einen lebensunfähigen Krüppel hielten. Mit zwanzig Jahren, 1975, besaß ich bereits genug Geld, um einen eigenen Schallplattenladen in Fürstenfeldbruck eröffnen zu können. Als die Firma wenig später richtig gut lief, stieß ich sie mit Gewinn wieder ab. So machte ich es häufig. Der erfolgreiche Betrieb des Unternehmens forderte inzwischen meinen ganzen persönlichen Einsatz. Aber ich hatte keine Lust, mich mit dem Klein-Klein, den Personalproblemen und Werbemaßnahmen, zu beschäftigen. Ich wollte mehr. Viel mehr. Diese Gier ließ mich zum Schurken werden…</p>
<p>Der Betrugstatbestand des Strafgesetzbuchs (§ 263 StGB) lautet in seinem Absatz 1: &#8220;Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.&#8221; Die Absätze 2 bis 7 regeln die Strafbarkeit des Versuchs, besonders schwere Fälle, Bandenbetrug, die Anordnung von Führungsaufsicht sowie entsprechend anwendbare Normen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-der-muenchner-finanzjongleur-josef-mueller-bewegte-sich-jahrzehnte-lang-in-den-kreisen-der-superreichen-er-gruendete-mehrere-steuer-und-wirtschaftspruefungskanzleien-mit-insges"><strong>Über den Autor: </strong>Der Münchner Finanzjongleur <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Josef Müller</a> bewegte sich Jahrzehnte lang in den Kreisen der Superreichen. Er gründete mehrere Steuer- und Wirtschaftsprüfungskanzleien mit insgesamt fünfzig Mitarbeitern. In seinem Buch „Ziemlich bester Schurke“ erzählt der Autor wie er vom angesehenen Steuerberater zum Betrüger wurde – und wie ein Gefängnisaufenthalt sein Leben für immer veränderte&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/44019324">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/01/millionen-betrug-lessons-learned-vom-ex-champagner-mueller/">Millionen-Betrug: “Lessons Learned” vom Ex-Champagner-Müller</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Corporate Kauderwelsch: Vom Follow-Up zum Added-Value</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 21:36:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anglizismen, Denglish oder Genglish. Wir nutzen sie viel, sie klingen gut, besser, am besten. Aber: Do you also understand only train station, ja? Die &#8220;Business-Sprech&#8221;-Gruppe bei Facebook listet immerhin rund&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/01/corporate-kauderwelsch-vom-follow-up-zum-added-value/">Corporate Kauderwelsch: Vom Follow-Up zum Added-Value</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="anglizismen-denglish-oder-genglish-wir-nutzen-sie-viel-sie-klingen-gut-besser-am-besten-aber-do-you-also-understand-only-train-station-ja-die-business-sprech-gruppe-bei-facebook">Anglizismen, Denglish oder Genglish. Wir nutzen sie viel, sie klingen gut, besser, am besten. Aber: Do you also understand only train station, ja? Die &#8220;Business-Sprech&#8221;-Gruppe bei Facebook listet immerhin rund 30.000 Fans, die sich hier mit den neusten Redewendungen beziehungsweise Slangs versorgt, austauscht und amüsiert. Klaus Werle geht dem nach. Sein vorläufiges Fazit: &#8220;Im doing ist halt noch ein gap&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-6419"></span>Back in den driver seat zu kommen, wird ein echter uphill fight. Wenn die manpower mal wieder nicht performt oder der headcount gefährlich oversized wirkt, dann sollte asap top- level involved werden, weil es ein paar toughe <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Entscheidungen</a> zu taken gilt, um corners zu cutten. Aber hey, don’t worry, wenn Müller den lead hat, wird er eine fits-all-solution finden, immerhin hat er sich dazu clearly committed..</p>
<p>Noch vor einigen Jahren hätten das nur <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Unternehmensberater</a> (und eventuell Außerirdische) verstanden. Doch Business-Sprech, diese bizarre Mixtur aus Angliszismen und verquastem <a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Consulting</a>-Deutsch, ist in den meisten Unternehmen längst mainstream, pardon, Allgemeingut geworden. Da wird gebrainstormed, recruited und gemilestoned, bis das Flipchart zusammenbricht.</p>
<p>Schließlich gilt es die korrekten figures zu forecasten, und das geht nur mit den richtigen <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">skills</a>, die man aber regelmäßig updaten sollte. Ein schwieriges Unterfangen, wenn vor lauter meet &amp; greet kaum Zeit bleibt, sich zur inhouse benchmark zu entwickeln. Zwar liegen die geistigen Ursprünge des Corporate Kauderwelsch tatsächlich bei den schneidigen Damen und Herren von <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">McKinsey</a>, Bain, Roland Berger &amp; Co. Doch inzwischen gilt auch für »normale« Firmen: Konzernsprache = schlechtes Englisch.</p>
<h2 id="konzernsprache-schlechtes-englisch">Konzernsprache = schlechtes Englisch</h2>
<p>So unglaublich das klingt: Das hat sogar Vorteile. <a title="Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">Business</a>-Sprech ist ja nicht einfach nur eine Mischung aus Deutsch und Englisch (»Denglisch«), sondern integriert betriebswirtschaftliche Fachbegriffe (turnover, monitoring) und ist inspiriert von erzählerischen Kniffen, die sich vor allem im Amerikanischen finden.</p>
<p>Das ist toll, wenn man zum Beispiel Unangenehmes zu verkünden hat (cost cutting), was einfach weniger gefährlich klingt, wenn es technischer tönt. Oder wenn man gerne im Ungefähren bleibt, dabei aber unbedingte Entschlossenheit ausstrahlen möchte. Dieses Kunststück gelingt mit Beratersprech erstaunlich gut, da sich viele englische Begriffe durch eine bemerkenswerte Kombination aus Griffigkeit und Vagheit auszeichnen.</p>
<p>Seine irritierende Faszination hat dem <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Business-Englisch</a> einen Siegeszug ermöglicht, der längst über die Unternehmenspforten hinausgeht. Im Netz gibt es ironische Fanseiten, wie etwa die sehr gut gemachte Adresse beratersprech. de des Kollegen Tom Hillenbrand, wo sogar Merchandising- Artikel zu erwerben sind – etwa T-Shirts mit Aufdrucken wie »Was sagt Legal zu dem draft?«</p>
<h2 id="business-sprech-beeinflusst-privatleben">Business-Sprech beeinflusst Privatleben</h2>
<p><figure id="attachment_6430" aria-describedby="caption-attachment-6430" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class=" wp-image-6430"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Buch kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt.jpg"  width="160"  height="253"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt-252x400.jpg 252w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt-631x1000.jpg 631w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt-720x1140.jpg 720w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-6430" class="wp-caption-text">Heiteres und weitere Kuriositäten aus unserer Arbeitswelt. Mitarbeiter aus dem Grossraumbüro werden sich und ihre Chefs darin wiederfinden. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Doch der Business-Sprech hat längst auch unseren Alltag unterwandert. Wir voten bei Castingshows und ärgern uns über no-shows bei Partys, wir setzen Dinge »ganz oben auf die <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Agenda</a>«, wir geben dem Hochzeitstag »Prio Eins« und machen calls, statt zu telefonieren. Zu schade, dass die Wirtschaft, wo alles anfing, schon wieder one up ist, also einen Schritt weiter.</p>
<p>Beratungen, aber auch Unternehmen versuchen, wieder mehr Deutsch zu sprechen. Zum einen, weil der Business-Sprech als cooles Unterscheidungsmerkmal nicht mehr performt; zum anderen, weil dann doch nicht jeder Kunde restlos begeistert ist – und der zahlt schließlich die Rechnung.</p>
<p>Der sprachliche Retro-Trend macht die Sache allerdings nicht unbedingt besser, weil nun allzu oft angelsächsische Business-Vokabeln einfach rückübersetzt werden, was zu neuerlichen Wortmutanten führt. Dann werden »Prozesse aufgesetzt« oder »Inhalte generiert«, damit »am Ende des Tages« mit dem Ergebnis alle »fein« sind.</p>
<p>Die Ergebnisse der Rückbesinnung lassen also noch zu wünschen übrig. Zwar ist der Geist willig, doch das Fleisch ist schwach (Matthäus 26, 41). Anders formuliert: Im doing ist halt noch ein gap.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-klaus-werle-studierte-geschichte-anglistik-und-germanistik-in-heidelberg-klaus-ist-absolvent-der-henri-nannen-journalistenschule-seit-2004-ist-er-beim-manager-magazin-redakteu"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:werle@karriere-einsichten.de">Klaus Werle</a> studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik in Heidelberg. Klaus ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 2004 ist er beim manager magazin Redakteur für die Ressorts Trends und Karriere. Neben &#8220;<a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Die Perfektionierer</a>&#8221; hat er auch das Buch &#8220;Ziemlich beste Feinde&#8221; geschrieben&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-337122470.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2014/01/corporate-kauderwelsch-vom-follow-up-zum-added-value/">Corporate Kauderwelsch: Vom Follow-Up zum Added-Value</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Dec 2013 08:41:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Stellenanzeige bis zum Anschreiben ist einiges Hirnschmalz nötig. Hier einige Starter-Vokabeln, die besonders oft im Stellenteil der Lokalzeitung und in allgemeinen Stellenportalen im Internet helfen. Von Françoise Hauser&#8230; Die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="von-der-stellenanzeige-bis-zum-anschreiben-ist-einiges-hirnschmalz-noetig-hier-einige-starter-vokabeln-die-besonders-oft-im-stellenteil-der-lokalzeitung-und-in-allgemeinen-stellenportalen-im-interne">Von der Stellenanzeige bis zum Anschreiben ist einiges Hirnschmalz nötig. Hier einige Starter-Vokabeln, die besonders oft im Stellenteil der Lokalzeitung und in allgemeinen Stellenportalen im Internet helfen. Von Françoise Hauser&#8230;</h3>
<p><span id="more-6411"></span></p>
<p>Die erste Hürde bei der Lektüre von <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Stellenanzeigen</a> ist die Stellenbezeichnung. Während klare Berufsbezeichnungen wie „Maurer“, „<a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Arzt</a>“ oder „<a title="Pfarrer 2.0: Kirche, Klicks und Gebete" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/gott-christen-kirche-secondlife/">Pfarrer</a>“ auch im Bewerbischen bei gleicher Bedeutung verwendet werden, heißt es bei allen anderen aufhorchen. „Mitarbeiter“ stehen dabei ganz unten, die Betonung liegt hier nicht auf „Mit-“, sondern auf „-arbeiter“. <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Fachkräfte</a> sind Menschen, die zwar kräftig schaffen dürfen, nicht aber nach dem Management schielen. Angestellte wiederum sollen sich mal nicht so anstellen. Bei den Überstunden, der Bezahlung und so weiter.</p>
<p>Vorsicht bei englischen Berufsbezeichnungen! Hier drohen Einbußen beim Einkommen. So entspricht ein <i>Executive Assistant</i> nicht unbedingt einem Führungsposten, sondern gerne auch mal dem <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Bürogehilfen</a>. Auf Englisch klingt eben alles ein wenig wichtiger. Oder anders gesagt: Wären Sie lieber <i>Facility Maintenance Manager</i> oder <i>Hausmeister</i>? Bei englischen Berufsbezeichnungen heißt es daher oft: zwanzig Prozent Gehalt abziehen und die Arbeitsbelastung verdoppeln.</p>
<p><figure id="attachment_6448" aria-describedby="caption-attachment-6448" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6448"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Bewerbungswahnsinn? Buch heitert auf. Kaufempfehlung! Buch kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/bewerbungswahnsinn_hauser.jpg"  width="160"  height="253"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/bewerbungswahnsinn_hauser.jpg 316w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/bewerbungswahnsinn_hauser-252x400.jpg 252w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-6448" class="wp-caption-text">Bewerbungswahnsinn? Buch heitert auf, daher finden wir: Kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Hier und da verschleiern sie auch unangenehme Tatsachen: Den <i>Young Professional</i> sollte man zum Beispiel nicht als Gegenstück zum <i>Old Amateur</i> sehen. Umgangssprachlich handelt es sich um den <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Streber</a>, neben dem schon auf dem Gymnasium niemand sitzen wollte und der deshalb gerne auch im beruflichen Umfeld zum <i>High End Performer</i> wird:</p>
<p>Mangels Sozialleben – auch <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Work-Life-Balance</a> genannt, es will noch immer keiner neben ihm sitzen – bleibt er so lange im Büro und arbeitet so viel, dass sowieso alle im Vergleich zu ihm verblassen. Wenn ihm der Sinn nach Freizeit steht, dann geht er mit dem <a title="Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Chef</a> golfen.</p>
<h2 id="tipps-und-tricks">Tipps und Tricks</h2>
<p>Da englische Berufs- und Job-Bezeichnungen hier und da schon ein wenig überstrapaziert wirken, weichen Könner aufs Französische aus, ein Trick, der sich in der Welt der <a title="Handwerk eines Food-Stylisten: Auge isst mit!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/handwerk-eines-food-stylisten-auge-isst-mit/">Gastronomie</a> seit Jahrzehnten bewährt hat: Der <i>Commis de Rang</i> klingt weitaus weniger nach Plattfüßen und heißem Fett als der <i>Jungkellner</i>.</p>
<p>Auch das Privatleben lässt sich mit diesem Trick sprachlich aufpeppen. „Femme au ménage“ klingt doch gleich viel weltgewandter als <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Hausfrau</a>. Wer lieber verwirren will oder eine Pionierleistung anstrebt, sollte sich ein paar schöne spanische oder chinesische Titel aussuchen. Allerdings gibt es hier noch keine Erfahrungswerte.</p>
<h2 id="vokabelliste-fuer-ersten-schritte">Vokabelliste für ersten Schritte</h2>
<p><i>Selbstmotivation</i>: Die Fähigkeit, sich auch nach drei Monaten mit 300 <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Überstunden</a> daran zu erinnern, warum man den Job haben wollte. Alternativ sind auch hohe <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Schulden</a> förderlich, die es völlig undenkbar machen, einfach den Bettel hinzuschmeißen.</p>
<p><i>Schlüsselkompetenzen:</i> Sie haben nichts damit zu tun, ob man auch noch nach dem dritten Glas Wein zielsicher die Eingangstür öffnen kann. Der Begriff <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Schlüsselkompetenz</a> umfasst also alles, was man für den Job braucht.</p>
<p><i>Kognitive Kompetenzen</i>: Weniger ansteckend als gemeinhin angenommen. Dazu gehören Sehen, Hören, Fühlen. Falls Sie hier nun eine <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Diskriminierung</a> blinder oder gehörloser Bewerber vermuten, liegen Sie jedoch nicht richtig. Auch die Fähigkeit komplett unsensibler Klotze, eine Chance zum Aufstieg zu wittern, gehört dazu.</p>
<p><i>Operativ</i>: Es macht gar nichts, wenn Sie kein Blut sehen können. Das Wort operativ bedeutet nur &#8230; nun ja, in diesem Umfeld eigentlich gar nichts. Wer operativ tätig ist, macht etwas – und klingt dabei interessant. Ergo sind die meisten Stellen operativ – ein operativer Einkäufer beispielsweise ist einer, der das dann auch wirklich macht und nicht nur dumm rumsteht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Keine Füllwörter&#8221;</p></blockquote>
<p><i>KLP</i>: Kompetenz, <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Leistungsmotivation</a> und Persönlichkeit. Diese völlig sinnfreien Vokabeln gehören eigentlich schon zum Fortgeschrittenen-Vokabular. Überlesen Sie sie einfach – sie dienen nur dazu, die Textfülle zu erhöhen.</p>
<p><i>Rekrutierungsprozess</i>: Stillgestanden! Rühren! Setzen! Suchen Sie schon mal Ihre Kleidermaße heraus, dann fällt es leichter, Ihre Uniform, ähm, den Anzug zusammenzustellen. <a title="Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz (3/3): “Tag danach” – in der Personalabteilung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-33-tag-danach-in-der-personalabteilung/">Personaler</a>, die diesen Begriff verwenden, haben die präpubertäre „Panzer sind cool“-Phase noch nicht überwunden. Sollten Sie selbst Spaß am zackigen Umgang haben – prima!</p>
<p>Die Blindbewerbung wird nicht in der Blindenschrift Braille geschrieben, sondern ebenfalls auf Bewerbisch verfasst. Es handelt sich dabei um eine Bewerbung, die nicht auf eine Anzeige hin erfolgt, sondern auf gut <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Glück</a>. Ihren Namen trägt diese Form der Bewerbung wahrscheinlich, weil der Verfasser mangels Informationen blind ins Verderben läuft. Ob und wie erfolgreich diese Bewerbungsform ist, da streiten sich die Experten. Befürworter verweisen gerne darauf, dass es 1994 in Norddeutschland einen Bewerber gegeben haben soll, der durch eine Blindbewerbung eine Arbeitsstelle fand.</p>
<h2 id="tipps-fuer-bewerber-ab-50">Tipps für Bewerber ab 50</h2>
<ul>
<li>Kommen Sie nicht mit dem Rollator.</li>
<li>Machen Sie sich nichts vor: Auch mit verkehrt herum aufgesetzter Baseball-Kappe, herausblitzender Ritze unter Hängehose im Knaststil (was übrigens im Anzug nicht authentisch wirkt) und cooler Sprache wirken Sie nicht jünger.</li>
<li>Duzen Sie den Personalchef nicht, auch wenn er fünfundzwanzig Jahre jünger ist.</li>
<li>Geben Sie ihm keine Tipps fürs Leben im Stil von „Ach ja, als ich so jung war wie Sie, habe ich auch noch an meine Karriere geglaubt“ oder „Ist ja süß, Sie glauben diesen ganzen Management-Quatsch noch &#8230;“</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-francoise-hauser-schreibt-als-freie-journalistin-seit-vielen-jahren-regelmaessig-fuer-diverse-magazine-und-zeitungen-wie-welt-rheinpfalz-in-asie"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Françoise Hauser</a> schreibt als freie Journalistin seit vielen Jahren regelmäßig für diverse Magazine und Zeitungen wie »Welt«, »Rheinpfalz«, »in Asien«, »Asia Bridge«, »Touristik Aktuell«, »Diners Club« u.a., zum anderen ist sie als Buchautorin tätig. Neben dem regionalen Asien-Schwerpunkt hat sie sich auch auf berufl iche Themen spezialisiert&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Coloures-pic/ <a href="https://de.fotolia.com/search?k=47788375&amp;filters%5Bcontent_type%3Aall%5D=1&amp;search-submit=Suchen">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/bewerber-abc-stellenanzeigen-schall-und-rauch/">Bewerber-ABC: Stellenanzeigen, Schall und Rauch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weltmeister: 1954 das Wunder in Bern, 2014 in Brasilien</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/12/weltmeister-1954-das-wunder-in-bern-2014-in-brasilien/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Dec 2013 22:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Champion]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrgeiz]]></category>
		<category><![CDATA[Pokal]]></category>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeister]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2014 ist das Jahr für alle, die mehr wollen. Mehr Weltmeistertitel zum Beispiel. Pelé, größter Fußballer aller Zeiten, macht sich Sorgen &#8211; über die überragenden Leistungen der deutschen Mannschaft. Schnürt&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/weltmeister-1954-das-wunder-in-bern-2014-in-brasilien/">Weltmeister: 1954 das Wunder in Bern, 2014 in Brasilien</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="2014-ist-das-jahr-fuer-alle-die-mehr-wollen-mehr-weltmeistertitel-zum-beispiel-pele-groesster-fussballer-aller-zeiten-macht-sich-sorgen-ueber-die-ueberragenden-leistungen-der-deutschen-ma">2014 ist das Jahr für alle, die mehr wollen. Mehr Weltmeistertitel zum Beispiel. Pelé, größter Fußballer aller Zeiten, macht sich Sorgen &#8211; über die überragenden Leistungen der deutschen Mannschaft. Schnürt Pelé wieder die Fußballschuhe, um Brasilien zum Sieg zu führen?</h3>
<p><span id="more-6436"></span></p>
<p>Nach 1954, 1974 und 1990 würde der Weltmeister-Titel der deutschen Nationalmannschaft gut stehen. Jogis Jungs bereiten sich darauf vor, wollen nicht länger &#8220;nur&#8221; der Weltmeister der Herzen oder der ewige Dritte sein sondern den Sieg, ganz oben auf das Podium, an den goldenen Pokal. Doch einer könnte dem einen Strich durch die Rechnung machen. Von Experten und Kritikern wird Pelé gemeinhin als &#8220;bester Fußballspieler aller Zeiten&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Pelé heisst eigentlich anders: Edson Arantes do Nascimento, wie es in seiner Geburtsurkunde des Ex-Fußballprofi und Sportministers aus Brasilien steht. Der Ausnahmespieler erhielt von der FIFA die <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Auszeichnung</a> als Weltfußballer des 20. Jahrhunderts und wurde vom IOC zum Sportler des Jahrhunderts ernannt.</p>
<p>Mit insgesamt fünf Weltmeister-Titeln der Nationalmannschaft (1958, 1962, 1970, 1994 und 2002) ist Brasilien noch vor Deutschland mit seinen drei Titeln die erfolgreichste Fußballnation der Welt. Neben Pelé förderte der brasilianische Fußball auch andere großen Stars &#8211; darunter Arthur Friedenreich, Garrincha, Zico, Sócrates, Romário, Rivaldo, Ronaldo, Ronaldinho und Kaká.</p>
<p>Pelé gewann für Brasilien gleich drei Mal den Cup, so oft wie in Deutschland gewonnen hat. 1958, 1962 und 1970. Was sind seine Vorzüge? Zunächst seine Technik, die Schnelligkeit und Beweglichkeit: &#8220;Er war mit beiden Füßen gleichermaßen technisch begabt und traf auch mit dem Kopf&#8221;, heisst es in einer ARD-Doku. Vor allem habe er sofort und intuitiv erkennen können, wie und in welche Richtung sich der Gegenspieler bewegt. Damit habe er ein Körpergefühl entwickelt wie nur noch wenige andere Sportler.</p>
<h2 id="experten-im-stadion">Experten im Stadion</h2>
<p>Sie wollen ihrem Freundeskreis ein für alle Mal zu beweisen, dass Sie der wahre Fußballexperte sind? Mit GuessTheStadium können Sie das jetzt machen. Arbeiten Sie sich die Highscore-Liste nach oben und verweisen Sie Ihre Freunde auf die Plätze. Dabei sind wahre Szenekenntnisse erforderlich: Aus zehn zufällig ausgewählten Stadionbildern, bzw. Bildern der Anfahrtswege der Stadien muss der Spieler die richtige von je drei vorgegebenen Antwortmöglichkeiten erkennen. Wo befindet sich das abgebildete Lieblingsstadion?</p>
<blockquote><p>&#8220;Social-Media-Anbindung&#8221;</p></blockquote>
<p>Dank Social-Media-Anbindung ist es möglich, ihren Freundeskreis zum Wettkampf herauszufordern und im Wettbewerb gegen sie anzutreten. Der <a title="Millionen-Betrug: “Lessons Learned” vom Ex-Champagner-Müller" href="http://karriere-einsichten.de/2014/01/millionen-betrug-lessons-learned-vom-ex-champagner-mueller/">Spieler</a>, der die meisten Stadien richtig erkannt, bzw. bei Gleichstand zudem die geringste Zeit zum Raten benötigt hat, gewinnt. GuessTheStadium bietet eine Vielzahl von Fußballarenen, vornehmlich aus dem europäischen Raum, zum Raten an. Auch zahlreiche Stadien aus dem fußballdeutschen Raum sind vertreten, jedoch bleibt es dem Zufall überlassen, ob diese sich unter den zehn ausgelosten Bildern wiederfinden.</p>
<p>In einer Proberunde gelangen uns auf Anhieb acht richtig erkannte Arenen, unter anderem wurden die Schmuckkästchen von Swansea und Southampton oder das Fußballstadion in Parma richtig zugeordnet. Aufgrund der großen Menge an Stadien bietet GuessTheStadium ein hohes Suchtpotential, zudem ist es auch für die größten Sachverständigen unter den 80 Millionen Hobbybundestrainern nicht so einfach ist, zehn von zehn Stadien richtig zu erraten und dabei noch möglichst flink unterwegs zu sein. Ermitteln auch Sie ein für alle Mal DEN Fußballexperten ihres Freundeskreises. Statten Sie GuessTheStadium einen Besuch ab und raten Sie drauf los.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-194369078.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/weltmeister-1954-das-wunder-in-bern-2014-in-brasilien/">Weltmeister: 1954 das Wunder in Bern, 2014 in Brasilien</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz (3/3): “Tag danach” – in der Personalabteilung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-33-tag-danach-in-der-personalabteilung/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Dec 2013 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angefangen bei ungewollen Blumen über Machosprüche vom eigenen Chef bis zum Gespräch in der Personalabteilung. Sexuelle Belästigung hat viele Etappen. Stefanie Hirsbrunner berichtet in einem Buch darüber, hier im dritten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-33-tag-danach-in-der-personalabteilung/">Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz (3/3): “Tag danach” – in der Personalabteilung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="angefangen-bei-ungewollen-blumen-ueber-machosprueche-vom-eigenen-chef-bis-zum-gespraech-in-der-personalabteilung-sexuelle-belaestigung-hat-viele-etappen-stefanie-hirsbrunner-berichtet-in-einem-buch">Angefangen bei ungewollen Blumen über Machosprüche vom eigenen Chef bis zum Gespräch in der Personalabteilung. Sexuelle Belästigung hat viele Etappen. Stefanie Hirsbrunner berichtet in einem Buch darüber, hier im dritten und letzten Teil unserer Serie&#8230;</h3>
<p><span id="more-6413"></span>Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet fällt es mir schwer, die junge Praktikantin von damals und ihre Handlungen in dieser Situation nachzuvollziehen. Ich war naiv, gutgläubig und wohl angesichts dieses mir so immens und skandalös erscheinenden Vorwurfs der sexuellen Belästigung ziemlich überfordert.</p>
<p>Gleichzeitig gab ich sehr viel auf den Rat einer engen, aber nicht weniger unbeholfenen Freundin. Tatsache ist: Wir wussten es einfach nicht besser. Aber ich sollte meine Lektion lernen &#8230;</p>
<h2 id="wer-belaestigt-wen-wer-beschuldigt-wen">Wer belästigt wen? Wer beschuldigt wen?</h2>
<p>Martin arbeitete für ein halbes Jahr studienbezogen im <a title="Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Hotel</a>, um danach zurück an eine der Elite-Hotelfachschulen zu gehen. Auch Wiese hatte bei einer solchen studiert. Bei der nächst- besten Gelegenheit suchte ich ein Gespräch mit Martin und erzählte die Geschichte aus der <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Kantine</a>. Ich war auch da immer noch fest davon überzeugt, das Richtige und Wiese im Grunde einen Gefallen zu tun.</p>
<p>Darüber, was genau Wiese eigentlich mit dieser doch recht spärlichen Information, die ich Martin nun an die Hand gab, anfangen sollte, hatte ich mir allerdings kaum wirklich Gedanken gemacht. Mir gab es einfach ein gutes Gefühl, meinem <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Kollegen</a> und Vorgesetzten hier auf solche Weise den Rücken zu decken und diese in meinen Augen bodenlose Unverschämtheit, die da aus dem Restaurant zu uns ins Bankett herüberschwappte, direkt abzuwehren. Da er ja deutlich älter und deutlich erfahrener im <a title="Handwerk eines Food-Stylisten: Auge isst mit!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/handwerk-eines-food-stylisten-auge-isst-mit/">Gastrobusiness</a> war als ich, würde Wiese wohl schon wissen, was zu tun sei, dachte ich. Und das wusste er tatsächlich.</p>
<p>Wenige Tage nach meinem dezenten Hinweis an Martin sprang mir direkt bei Dienstbeginn Landecks – und meine ganz spezielle – Freundin Engels entgegen und rief in schrillem, ge- künstelt freundlichem Ton: »Frau Hiiiiirsbrunner! Sie melden sich bitte heute zu allererst im Personaaaaalbüro. Danach sind Sie im Gourmetrestaurant eingeteilt. Also husch, husch, mein Täubchen!«</p>
<p>Wenig später überquerte ich den Innenhof in Richtung des <a title="Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Personalbüros</a>, klopfte und wurde kurz danach hereingerufen. Die strenge Personalleiterin mit dem Charme einer Tiefkühltruhe blickte nur kurz von ihren Akten hoch, als ich eintrat. »Sie wollten mich sprechen?«, fragte ich vorsichtig und schloss leise die Tür hinter mir.</p>
<h2 id="zitat-in-die-personalabteilung">Zitat in die Personalabteilung</h2>
<p>»Ja, kommen Sie in mein Büro, bitte«, antwortete Frau Zerbel und bedeutete mir, ihr in das nicht gerade repräsentative Personalleiterbüro hinter dem Sekretariat zu folgen. Ich war noch nicht oft hier gewesen, aber jedes Mal fühlte ich mich unwohl. Die Enge dieses Raums gepaart mit den zahlreichen Personalakten und den wichtig aussehenden Korrespondenzen wirkte irgendwie beklemmend. Außerdem fiel in das Büro wegen der geschlossenen Rollos kaum Tageslicht, und das machte die <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Atmosphäre</a> noch bedrückender. Ich nahm auf dem Stuhl, der mir angeboten wurde, Platz, und Frau Zerbel setzte sich mir gegenüber.</p>
<p>»Ihr Abteilungsleiter wird jeden Augenblick hier sein«, sagte sie mit ihrer gewohnt heiseren Stimme und fügte noch hinzu: »Meine Kollegin ruft ihn gerade an.« Ich faltete die Hände in meinem Schoß und versuchte mir meine <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Nervosität</a> nicht anmerken zu lassen. Ich zwang mich, die Schultern wieder zu entspannen und innerlich ruhig zu bleiben. Was ging hier vor? So krampfhaft ich aber auch überlegte, während ich wartete, ich hatte keinen blassen Schimmer, weshalb ich gerade hier saß.</p>
<p>Ging es um den Diebstahlsvorwurf? Denn der kursierte ja auch noch, und ich hatte schon länger nichts mehr dazu gehört. Ging es um den <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Ausbildungsplatz</a>? War ich hier, um mich in irgendeiner Sache zu rechtfertigen, oder war ich hier, um irgendeine meinen Job betreffende, offizielle Information zu erhalten? Aus der Miene des Personaldrachens konnte ich keine Rückschlüsse ziehen. Ihr Gesicht war wie immer versteinert.</p>
<h2 id="geruechtekueche-und-flurfunk">Gerüchteküche und Flurfunk</h2>
<p>Ich bekam <a title="Sexuelle Belästigung (2/3): Macho-Sprüche vom eigenen Chef" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-23-macho-sprueche-vom-chef/">Angst</a>. Würde Landeck mich beim Personalbüro wegen des Wutanfalls im Gästebereich anschwärzen? Möglich war es, schließlich hatte ich gravierend gegen den Hotelstandard verstoßen. Viele unserer Gäste hatten sicherlich in diesem Moment gesehen, dass unsere vermeintlich heile Welt gar nicht immer perfekt war, und das war ja nun das Letzte, was die Hotelführung sich wünschte.</p>
<p>Ralf Landeck traf fünf Minuten später ein als ich. Es herrschte eine eisige Stimmung im Büro. Er zog sich einen Stuhl her- an und setzte sich, ohne eine Miene zu verziehen, neben mich. Frau Zerbel schloss die Tür und nahm wieder hinter ihrem <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Schreibtisch</a> Platz. Sie ergriff als Erste das Wort: »Frau Hirsbrunner, haben Sie eine Vorstellung, weshalb wir Sie heute hergebeten haben?« »Nein«, antwortete ich wahrheitsgemäß. »Nun, um ehrlich zu sein, der Anlass ist auch nicht sehr erfreulich. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein sehr ernstes Thema«, fuhr Frau Zerbel fort.</p>
<p>Ich zog überrascht die Augenbrauen hoch. Was lief denn hier? Was sollte das Ganze? Als ich nicht antwortete, fügte die Personalleiterin hinzu: »Uns wurde gemeldet, Sie hätten derartige <a title="Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff &amp; Co.KG" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Vorwürfe</a> gegen einen Mitarbeiter erhoben, ist das richtig?« Ich sah Ralf Landeck an. Sein kurz flackernder Blick verriet, dass Landeck wusste, woran ich gerade dachte, und dass auch er die Situation im Ballsaalfoyer vor Augen hatte. Also wusste er doch, dass ich unter der Situation mit dem verliebten Supervisor litt, dachte ich. Er bezeichnete das Verhalten des Vorgesetzten also offenbar sogar als sexuelle Belästigung.</p>
<h2 id="im-stich-gelassen">Im Stich gelassen</h2>
<p>Ich war überrascht und auch irgendwie irritiert, schließlich hatte er meine <a title="Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">Wünsche</a> in dieser Sache bislang nur ignoriert oder belächelt. Konnte es sein, dass es Landeck im Nachhinein unangenehm war, mich so im Stich gelassen zu haben? Aber wieso schaltete er denn jetzt gleich die Personaltante ein? Das war ja wohl doch etwas übertrieben. »Nun ja, ich hatte ja damals auch hier kurz vorgesprochen, aber inzwischen hat sich die Situation entspannt, würde ich sagen«, antwortete ich zögerlich und bemüht darum, nicht zu viel Wirbel zu machen.</p>
<p>»Sie wissen, wovon wir sprechen?«, hakte Frau Zerbel nach und runzelte die Stirn. »Vielleicht auch nicht«, erklärte ich ausweichend, denn nun dämmerte mir langsam, dass ich vielleicht doch auf der falschen Fährte war. Ging es gar nicht um meinen Wunsch der Dienstplantrennung? »Nun, wie kommt es, dass Sie gegenüber einem dritten <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Mitarbeiter</a> erwähnt haben, Herr Wiese hätte sich der sexuellen Belästigung schuldig gemacht?«, fragte Frau Zerbel und sah mich finster über den Rand ihrer Brille an.</p>
<p>Ich schluckte. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. »Ist das hier ein Verhör?«, fragte ich, denn genauso kam es mir ge- rade vor, und die Frage lenkte praktischerweise auch erst mal vom eigentlichen Thema ab. »Frau Hirsbrunner, Sie werden doch wohl verstehen, dass wir solchen Dingen nachgehen müssen«, antwortete Frau Zerbel spitz.</p>
<h2 id="petze-oder-whistleblower">Petze oder Whistleblower?</h2>
<p>»Ehrlich gesagt, nein, das verstehe ich nicht. Hat jemand einen Vorfall von sexueller Belästigung gemeldet?«, entgegnete ich.<br />
»Nein, noch nicht«, Frau Zerbel wollte ausführlicher antworten, aber ich war schneller: »Aha. Dann untersuchen Sie also einen Fall, den es überhaupt nicht gibt?«</p>
<p>Es herrschte einen Moment Stille im Raum, und wie um das unangenehme <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Schweigen</a> zu brechen, sagte ich: »Und da haben Sie mich vorsichtshalber schon einmal eingeladen, oder wie muss ich das verstehen?« Nun schaltete sich Landeck zum ersten Mal in das Gespräch ein. »Frau Hirsbrunner,« begann er, und ich bemerkte verwundert, dass er wieder zum förmlichen »Sie« übergegangen war.</p>
<p>»So kommen wir hier nicht weiter. Der Vorwurf der sexuellen Belästigung ist sehr ernst, und wir nehmen ihn ernst. Sie sollten uns daher behilflich sein aufzuklären, was genau vorgefallen ist. Es ist eine Bitte, kein Verhör.« »Ich habe einen solchen Vorwurf aber nicht erhoben, oder haben Sie etwas derartiges von mir vorliegen, Frau Zerbel?« »Nein, aber Herr Wiese hat ihren Namen erwähnt«, antwortete die Personalchefin.</p>
<p>»Herr Wiese und ich haben überhaupt nicht miteinander gesprochen«, sagte ich wahrheitsgemäß. »Das mag richtig sein, aber die Vorwürfe wurden über einen Dritten an ihn herangetragen. Was wissen Sie darüber?«, hakte sie nach.</p>
<h2 id="schuss-in-den-ofen-oel-ins-feuer">Schuss in den Ofen, Öl ins Feuer</h2>
<p>»Nichts«, entgegnete ich fast schon trotzig. Ich wollte dieses Gespräch hier so bald wie möglich beenden und hatte nicht vor, die Geschichte so zu erzählen, wie sie gewesen war. Ich war entsetzt, dass mein ursprünglich gut gemeinter Tipp an Wiese nun so gegen mich selbst verwendet wurde. In meinem Kopf raste es. Mir war nicht ganz klar, was passieren würde, wenn ich weiterhin so tat, als wisse ich von nichts, aber mir war klar, dass ich hier raus wollte, und zwar so schnell es ging.</p>
<p><figure style="width: 158px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Buch kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/hotel_fuenf_sterne.jpg"  width="158"  height="252" ><figcaption class="wp-caption-text">Ein ungeschminkter Blick hinter die Fassaden eines Luxushotels. Weniger geeignet für Voyeure, sondern solche die investigative Aufklärung mögen. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>»Herr Martin Seidel kann da, glaube ich, etwas anderes berichten«, sagte Frau Zerbel und sah mich triumphierend an. »Dann lassen Sie sich doch die Geschichte von Herrn Seidel erzählen«, entgegnete ich. »Frau Hirsbrunner, so kommen wir doch nicht weiter. Wir erheben hier doch keine Vorwürfe gegen Sie, wir möchten die Angelegenheit lediglich untersuchen und klären«, versuchte Landeck erneut zu beschwichtigen. Aber ich ließ ihn abblitzen.</p>
<p>»Es gibt nichts zu untersuchen und auch nichts zu klären, wofür Sie meine Hilfe benötigen würden. Und wenn Sie nichts dagegen haben, würde ich deshalb jetzt gerne wieder an meine Arbeit gehen.« Meine Hände zitterten, und ich fragte mich, woher ich eigentlich das <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Selbstbewusstsein</a> nahm, das ich hier gerade an den Tag legte. Es war Wut, die mich kleine Praktikantin so mit diesen beiden Mächtigen des Hauses sprechen ließ.</p>
<h2 id="laestiger-bumerang">Lästiger Bumerang</h2>
<p>Ja, es war dumm gewesen, mich überhaupt in diese ganze Geschichte einzumischen, das verstand ich nun. Aber dass sie wie ein <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Bumerang</a> zu mir zurückfeuern würde, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ich fühlte mich von Martin und Wiese gleichermaßen hintergangen. Landeck sah mich von der Seite an. Aus seinem Blick sprach eine Mischung aus Bewunderung und Neugierde. Aber ich wusste, dass mir das nicht half, und es war auch nichts besonderes. Es war nur Ralf Landecks Vorliebe für starke Frauen, die hier hervorblitzte.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vermerk in Personalakte&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Realität spiegelte sich in der unterkühlten Art und dem Blick von Frau Zerbel wider. Keinerlei Freundlichkeit sprach aus ihr und keinerlei <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Sympathie</a>. Fast hätte man meinen können, sie habe ein persönliches Problem mit mir. In einem Ton, der Verachtung verriet, teilte sie mir mit, dass in meiner Personalakte ein Vermerk eingetragen würde. »Außerdem sehe ich mich gezwungen, dort festzuhalten, dass Sie an einem klärenden Gespräch nicht interessiert waren und sich stattdessen durchweg unkooperativ zeigten«, fügte sie noch hinzu. Dann stand sie auf und öffnete demonstrativ die Tür ihres kleinen Büros. »Guten Tag.«</p>
<h2 id="vorwurf-statt-belaestigung-in-personalakte">Vorwurf statt Belästigung in Personalakte</h2>
<p>Ich erhob mich und ging langsam hinaus. Diese Geschichte kam mir vor wie ein schlechter Witz. Gleichzeitig wunderte ich mich aber auch kaum noch über das gerade Geschehene. Irgendwie reihte es sich problemlos in die Erfahrungen der letzten Monate ein, die mir gezeigt hatten, was Macht und Ohnmacht im <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Angestelltendasein</a> waren.</p>
<p>Nun war also tatsächlich ich diejenige, in deren Personalakte ein Eintrag wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung stand, ungeachtet der eigentlichen Tatsache, dass in diesem Haus täglich wohlhabende Männer oder jene in höheren <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Positionen</a> Frauen in gewisser Weise sexuell ausnützten oder gar belästigten.</p>
<p>Während allerdings weder unsere Vorgesetzten noch unsere Gäste hier in die Verantwortung genommen wurden, hatte man das Exempel vielmehr an der naiven Praktikantin statuiert. Und diese Geschichte würde ganz von allein dafür sorgen, dass der Hotelstandard, die absolute Diskretion der Frauen und der bedingungslose Service am Gast, auch weiterhin Bestand haben würde.</p>
<p><em><strong>Neugierig was zuvor geschah? Dann <a title="Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Teil 1</a> und <a title="Sexuelle Belästigung (2/3): Macho-Sprüche vom eigenen Chef" href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-23-macho-sprueche-vom-chef/">Teil 2</a> lesen&#8230;</strong></em></p>
<h5 id="ueber-die-autorin-stefanie-hilsbrunner-ist-gelernte-hotelfachfrau-sie-absolvierte-ihre-berufsausbildung-in-einem-deutschen-5-sterne-luxushotel-und-war-anschliessend-mehrere-jahre-im-hotelw" style="text-align: left;"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Stefanie Hilsbrunner</a> ist gelernte Hotelfachfrau. Sie absolvierte ihre Berufsausbildung in einem deutschen 5-Sterne-Luxushotel und war anschließend mehrere Jahre im Hotelwesen beschäftigt&#8230;</h5>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=153066596&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-33-tag-danach-in-der-personalabteilung/">Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz (3/3): “Tag danach” – in der Personalabteilung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 06:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Feind]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychopath]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorgesetzte, da sind sich Angestellte auf der ganzen Welt einig, sind eine ganz besondere Spezies. Man sieht das an ihren Krawatten, an diesen »Ich chef das schon«-Auftritten und natürlich an&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vorgesetzte-da-sind-sich-angestellte-auf-der-ganzen-welt-einig-sind-eine-ganz-besondere-spezies-man-sieht-das-an-ihren-krawatten-an-diesen-ich-chef-das-schon-auftritten-und-natuerlich">Vorgesetzte, da sind sich Angestellte auf der ganzen Welt einig, sind eine ganz besondere Spezies. Man sieht das an ihren Krawatten, an diesen »Ich chef das schon«-Auftritten und natürlich an den Sprüchen, die ihre Untergebenen in einer Mischung aus Ohnmacht und Spott zitieren. Hier eine Auswahl von Klaus Werle&#8230;</h3>
<p><span id="more-6422"></span>Natürlich klingt das alles andere als freundlich – aber seien wir ehrlich: Wir wollen es ja nicht anders. Wir wollen, dass unsere Chefs auffallen, im Guten wie im Schlechten. Wir wollen, dass sie Marotten haben und Macken. So wie echte <a title="Pop-Akademie: Talent und Pilgerreise zum Album" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/pop-akademie-und-talent-show-geschaft-johannes-falk-pilgerreise/">Stars</a> eben – wie Christina Aguilera, die vertraglich festlegen lässt, dass ihr eine Polizeieskorte gestellt und im Catering keinesfalls umweltschädliches Styropor oder Plastik verwendet wird und sie Sojamilch mit Vanille-Geschmack bekommt.</p>
<p><strong><em>Hingeraunzte Satzfetzen, die auf der Grenze zwischen Bonmot und Beleidigung balancieren, wie etwa diese:</em></strong></p>
<ul>
<li>»Solange Sie nicht tot sind, können Sie arbeiten!«</li>
<li>»Wer es bis zum Arzt schafft, schafft es auch ins Büro.«</li>
<li>»Grippe ist Charakterschwäche.«</li>
<li>»Seien Sie froh, dass Sie nicht soviel verdienen, dann  zahlen Sie auch weniger Steuern.«</li>
<li>»Wenn ich Sie wäre, wäre ich lieber ich.«</li>
<li>»Ich bin nicht arrogant, das sieht nur von unten so aus.«</li>
</ul>
<p>Weil aber im handelsüblichen deutschen Büro die Dichte an <a title="Es leben King, Kult und das liebe Geld" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/elvis_presley_king_kult_geld/">Showbiz</a>-Stars eher überschaubar ist, brauchen wir Ersatz: Über wen sollen wir uns sonst in der Kantine das Maul zerreißen? Da sind wir nicht anders als die Äffchen, die in einem Experiment wählen konnten zwischen süßem Saft und Bildern von Affen, die in der Horden-Hierarchie über ihnen standen. War erstmal der Hunger gestillt, wählten die meisten die Bilder der Affen-Chefs.</p>
<h2 id="eine-prise-steve-jobs">Eine Prise Steve Jobs</h2>
<p>Bei dieser Faszination stellt sich die Frage: Was macht eigentlich einen Chef aus? Wird man als Bestimmer geboren oder kann man das lernen? Reicht ein schicker Anzug, oder muss es etwas mehr sein? Klar ist: Etwas Entscheidungsstärke, Durchsetzungskraft, <a title="Millionen-Betrüger: „Ich bekam das Geld hinterher geworfen“" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">Dynamik</a>, ein Schuss Aggressivität und, das mag jetzt viele überraschen, auch eine Prise <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Intelligenz</a> können nicht schaden.</p>
<p>Darüberhinaus aber ist auffällig, wie viele Chefs, die doch tagtäglich mit Hunderten Menschen umgehen müssen, in puncto Sozialkompetenz noch etwas, nun ja, Luft nach oben haben. Der verstorbene Apple- Lenker <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Steve Jobs</a> etwa: Ein Genie, sicher, doch im Umgang mit Mitarbeitern als äußerst launenhaft und tyrannisch verschrien.</p>
<p><figure id="attachment_6430" aria-describedby="caption-attachment-6430" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="  wp-image-6430"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Buch kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt.jpg"  width="160"  height="253"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt.jpg 800w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt-252x400.jpg 252w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt-631x1000.jpg 631w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/12/ziemlich-beste-feinde-ausschnitt-720x1140.jpg 720w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-6430" class="wp-caption-text">Heiteres und weitere Kuriositäten aus unserer Arbeitswelt. Mitarbeiter aus dem Grossraumbüro werden sich und ihre Chefs darin wiederfinden. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Psychiater Robert Hare vertritt sogar die These, dass in den Führungsetagen von Wirtschaft und Politik überdurchschnittlich viele Menschen mit schweren <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Persönlichkeitsstörungen</a> arbeiten. Meist überdurchschnittlich intelligent, charmant und redegewandt, gepaart mit starker Risikobereit- schaft und einer gewissen Ruchlosigkeit – diese Kombination, die auch für Psychopathen charakteristisch ist, sei für den Aufstieg hilfreich gewesen.</p>
<h2 id="mein-chef-ein-irrer">Mein Chef, ein Irrer?</h2>
<p>Welcher Angestellte würde nicht freudig der Behauptung zustimmen, sein Chef sei ein Irrer? Belegen lässt sich das nicht, sicher aber ist: Wer es bis ganz nach oben schaffen will, muss anders sein als alle anderen. Er muss herausragen aus der grauen Büromasse. Alleine gute <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Leistungen</a> sind meist zu wenig – denn schlau, diszipliniert und effizient sind ab einer gewissen Ebene alle.</p>
<p>Eine Marotte, eine kleine soziale Auffälligkeit, die im Gedächtnis bleibt, ist da schon hilfreicher. Wie schwierig es ist, etwas Besonderes zu sein, damit kämpft Achtenmeyer wie Tausende mittlere Führungskräfte jeden Tag aufs Neue. Aber wer es schafft, an den wird man sich erinnern, wenn die nächste <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Beförderung</a> ansteht.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-klaus-werle-studierte-geschichte-anglistik-und-germanistik-in-heidelberg-klaus-ist-absolvent-der-henri-nannen-journalistenschule-seit-2004-ist-er-beim-manager-magazin-redakteu"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:werle@karriere-einsichten.de">Klaus Werle</a> studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik in Heidelberg. Klaus ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 2004 ist er beim manager magazin Redakteur für die Ressorts Trends und Karriere. Neben &#8220;<a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Die Perfektionierer</a>&#8221; hat er auch das Buch &#8220;Ziemlich beste Feinde&#8221; geschrieben&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-221573722.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/psychopathen-irre-chefs-samt-gegengift-zum-spruecheklopfen/">Psychopathen: Irre Chefs samt Gegengift zum Sprücheklopfen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sexuelle Belästigung (2/3): Macho-Sprüche vom eigenen Chef</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-23-macho-sprueche-vom-chef/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Dec 2013 21:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob heftiger Sex auf dem Kopierer oder das Grabschen an Brüste oder Hintern. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz läuft meist anders und viel weniger plakativ ab. Stefanie Hirsbrunner berichtet ihre Erlebnisse aus&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-23-macho-sprueche-vom-chef/">Sexuelle Belästigung (2/3): Macho-Sprüche vom eigenen Chef</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-heftiger-sex-auf-dem-kopierer-oder-das-grabschen-an-brueste-oder-hintern-sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-laeuft-meist-anders-und-viel-weniger-plakativ-ab-stefanie-hirsbrunner-berichtet">Ob heftiger Sex auf dem Kopierer oder das Grabschen an Brüste oder Hintern. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz läuft meist anders und viel weniger plakativ ab. Stefanie Hirsbrunner berichtet ihre Erlebnisse aus der Glanz- und Glamourwelt eines Fünf-Sterne-Hotels, hier im zweiten Teil&#8230;</h3>
<p><span id="more-6425"></span>Über diese sexuelle Komponente, sozusagen das (niemals stattgefundener) <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Sex</a> jetzt unser Arbeitsverhältnis beeinflusste, verursachte bei mir ein starkes unangenehmes Gefühl der Abwehr. Ich konnte es in der Magengegend spüren, und mein ganzer Körper wehrte sich dagegen, von ihm beobachtet zu werden. Ich fand es ekelhaft. Landecks Stellvertreter, den ich als nächstes ansprach, reagierte verkniffen, wie es so seine Art war, aber nicht unfreundlich.</p>
<p>Dennoch änderte sich in der folgenden Zeit nichts, und ich wiederholte meine Bitte daher wenig später erneut bei Landeck. Ob er das nun verstünde oder nicht, er möge bitte den Kollegen und mich in unterschiedlichen Schichten einteilen.</p>
<p>Und dann, eines Abends, eskalierte das Ganze. Ich kam zum Dienst und meldete mich wie immer am Flipchart auf der Personaletage, um zu erfahren, wo in der Abteilung ich eingeteilt war. Es stellte sich heraus, dass besagter Kollege und ich laut Plan zu zweit in der kompletten Frühstücksetage Tische für den nächsten Tag eindecken sollten, während die gesamte restliche <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Abteilung</a> auf einer anderen Etage eine Großveranstaltung abwickeln würde.</p>
<h2 id="willkuer-und-laerm-um-nichts">Willkür und &#8220;Lärm um nichts&#8221;</h2>
<p>Anscheinend hatte der <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Supervisor</a> sich bei der Personalplanung einen Spaß aus meinen Bitten nach einer Trennung der Dienstpläne gemacht, denn diese Einteilung bedeutete in der Konsequenz für mich, einen ganzen Abend allein mit dem Kollegen zusammenarbeiten zu müssen. Diese Erkenntnis traf mich wie eine Keule. Bei mir brachen alle Dämme. Wut, Hass und Ohnmacht machten sich Luft, als ich im Erdgeschoss Landeck ausfindig machte.</p>
<p>Er stand im Ballsaalfoyer an der Bar, wo gerade Hunderte Gäste zum Cocktail eingetroffen waren. Mir war das in dem Moment völlig egal, ich schrie ihn an, heulte und tobte, sobald ich in Hörweite war. Ich war so unfassbar wütend. Ich hasste Ralf Landeck in dem Moment aus ganzem Herzen, und noch mehr hasste ich die <a title="Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">Macht</a>, die er und die anderen Supervisoren über mich hatten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Macht macht etwas mit uns&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich war ihr Spielball und hatte keinerlei Möglichkeiten, gegen ihre <a title="Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Willkür</a> vorzugehen. Was gab ihnen eigentlich das Recht dazu, so herablassend und herzlos zu sein? Machte es ihnen Spaß, andere Menschen zu quälen, weil sie es schlichtweg konnten, oder waren sie sich überhaupt nicht bewusst, wie gemein sich das anfühlte?</p>
<p>Letztendlich war es aber natürlich sinnlos, mir darüber überhaupt Gedanken zu machen, denn wie sollte es anders sein: Wenig später fand ich mich auf der Empore wieder, wo ich mit versteinerter Miene den gesamten Abend Frühstückstische eindeckte und nebenbei den verliebten <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Vorgesetzten</a> und seine Avancen ignorierte. Es wurde einer der längsten Abende meines Praktikums voller übertriebener und nicht erwiderter Freundlichkeiten.</p>
<h2 id="versuch-beschuldigten-zu-helfen">Versuch, Beschuldigten zu helfen</h2>
<p>Ralf Landeck war über meinen öffentlichen Ausbruch im Ballsaalfoyer anschließend so erbost, dass er erst mehrere Wochen später wieder mit mir sprach, und zwar als wir beide im Personalbüro zum Gespräch vorgeladen wurden. Wieder ging es um sexuelle Belästigung, allerdings lag der Fall dieses Mal ganz anders.</p>
<p>Eines Tages hatte ich in der Kantine zu Mittag gegessen und dabei von einem geradezu skandalösen Gerücht erfahren. Eine Gruppe Praktikanten aus dem Restaurant, die nicht weit von mir entfernt saß, hatte mein Interesse geweckt. Ich kannte sie alle vom Sehen, wusste aber ihre Namen nicht. Im Hotel waren wir zu diesem Zeitpunkt an die dreihundert <a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Mitarbeiter</a> und durch das hohe Arbeitspensum kam nur selten ein Austausch mit anderen Abteilungen zustande.</p>
<p>Die Praktikanten steckten die Köpfe zusammen, und ich wurde neugierig. Worum es wohl ging? Unauffällig rückte ich meinen Stuhl ein wenig näher in ihre Richtung, um besser lauschen zu können. Ich hörte, wie ein blondes Mädchen mit einem auffälligen Muttermal im Gesicht gerade sagte: »Meinst du das im Ernst? Ich kann mir das bei ihm gar nicht vorstellen!«</p>
<h2 id="kein-petzen-bericht-an-die-personalabteilung">Kein Petzen: Bericht an die Personalabteilung</h2>
<p>Ihr Gegenüber, ein großer junger Mann mit braunen Locken, antwortete: »Doch. Er hat ihr immer wieder aufgelauert, sie in der Wäschekammer bedrängt, ihr SMS geschrieben oder sie zu Hause angerufen. Außerdem macht er das wohl auch nicht zum ersten Mal. »Was meinst du damit?«, fragte eine der anderen Praktikantinnen. »Wiese soll auch schon in anderen <a title="Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Hotels</a>, wo er früher gearbeitet hat, Mädchen belästigt haben«, antwortete der Braunhaarige. Ich drehte erschrocken den Kopf weg und starrte auf den Kartoffelquatsch mit Ketchup auf meinem Teller.</p>
<p>Wiese war doch einer der Supervisoren und damit indirekt mein Vorgesetzter! Und der sollte Frauen bei der Arbeit belästigen? Ich konnte das kaum glauben und versuchte prompt, noch mehr aus dem Gespräch meiner Tischnachbarn herauszuhören. »Naja, dann muss sie auf jeden Fall darüber im <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Personalbüro</a> Bericht erstatten«, sagte die Blonde mit dem Muttermal gerade.</p>
<p>Ihre Gesprächspartner nickten und stapelten ihre Teller übereinander. Sie waren gerade dabei zu gehen und erhoben sich von ihren Plätzen. Mist, dachte ich. Jetzt hatte ich nicht mitbekommen, um welche Kollegin es ging, die angeblich von Wiese belästigt wurde. Ich stand auf, holte mir eine Tasse Kaffee und grübelte. Seltsamerweise beschäftigte mich das eben Gehörte sehr. Wie ein großes Schild stand plötzlich der Vorwurf der <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/sexuelle-belaestigung-wo-verlaeuft-die-grenze-a-879553.html" target="_blank" rel="noopener">sexuellen Belästigung</a> im Raum, und ich empfand diesen gegenüber meinem Vorgesetzten Herrn Wiese als ungeheuerlich.</p>
<h2 id="machosprueche-kontern-irgendwie">Machosprüche kontern, irgendwie</h2>
<p>Ich fühlte Betroffenheit für ihn, denn ich nahm selbstverständlich an, dass, so wie ich ihn kannte, dieses Gerücht falsch sein müsse. Dass ich selbst jeden Tag und teilweise massiv am <a title="Middle Ager: Kluge Wahl am „Nullpunkt“ Lebensmitte" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/">Arbeitsplatz</a> sexuell belästigt wurde, ja sogar mehrmals guten Grund gehabt hätte, Anzeige zu erstatten, kam mir dabei gar nicht in den Sinn. Solche Taten wie die der sexuellen Belästigung passierten grundsätzlich anderen Frauen, oder sie wurden, wie in diesem vermeintlichen Fall, von Frauen vorgeschoben, um Männern zu schaden. So sah ich das.</p>
<p>Wiese hatte einen unmöglichen Umgangston, war streng und prollig; ich mochte ihn nicht sonderlich. Seine Schuhputzaktion im Ballsaal neulich hatte mich ratlos gemacht, und er machte sich mit Machosprüchen über uns junge Frauen lustig. So richtig taute er eigentlich nur dann auf, wenn wir feiern gingen oder uns mit den »Resten« betranken. Dann war er auch manchmal lustig, tanzte sogar und verbrüderte sich mit ein paar männlichen Praktikanten.</p>
<p>Ich wusste auch, dass Wiese mit einer anderen Kollegin zusammen war, und in meiner naiven Vorstellung hatten Männer in festen Beziehungen es doch gar nicht nötig, junge Dinger zu belästigen, oder? Nein, ich glaubte die Geschichte keine Sekunde lang und schlug mich stattdessen auf seine Seite. Mein <a title="Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/">Gerechtigkeitssinn</a> sagte mir, dass das gerade Gehörte für Wiese zu einer Gefahr werden könnte und man ihn warnen sollte vor dem, was sich da Karrierefeindliches zusammenbraute.</p>
<h2 id="von-klatsch-und-tratsch-zur-sache">Von Klatsch und Tratsch zur Sache</h2>
<p>»Du glaubst ja gar nicht, was ich eben gehört habe!«, begann ich daher wenig später meiner Kollegin und Freundin Frauke zu erzählen. Ich berichtete ihr, worüber sich die Praktikanten aus dem Restaurant unterhalten hatten. »Aber Wiese ist doch mit einer Kollegin zusammen, oder?«, glaubte auch sie zu wissen, ebenso romantisch veranlagt wie ich – und mit ebenso wenig Kenntnis von den <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Büroabteilungen</a> des Hauses wie ich.</p>
<p><figure style="width: 158px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/hotel_fuenf_sterne.jpg"  width="158"  height="252" ><figcaption class="wp-caption-text">Ein ungeschminkter Blick hinter die Fassaden eines Luxushotels. Weniger geeignet für Voyeure, sondern solche die investigative Aufklärung mögen. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Beide glaubten wir fest an das Gute im Menschen und an die Liebe sowieso, kannten aber natürlich besagte Partnerin nicht einmal. Ich stimmte ihr also sofort zu, dass die Geschichte unsinnig sei, und wir berieten, was zu tun sei. Sollte der Vorgesetzte nicht erfahren, was über ihn getratscht wurde? Würde so eine Geschichte nicht den Ruf, wenn nicht gar die <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Karriere</a> eines Mannes ruinieren können?</p>
<p>»Naja, falls das Mädchen echt mit der Geschichte zum Personalbüro geht, sieht es für Wiese sicherlich nicht so gut aus«, sagte Frauke, und ich nickte. Beide vergaßen wir in dieser Situation gleichermaßen, was das Personalbüro gerade unternommen hatte, als ich selbst wegen Zudringlichkeiten eines Vorgesetzten um Dienstplantrennung gebeten hatte: nämlich nichts. Genauso wenig wie <a href="https://generikapotenzmittel.org/contents/de/d47_Sildenafil-Viagra-kaufen.html" target="_blank" rel="noopener">Viagra</a> oder andere potenzsteigernde Mittelchen (Anm.d.Red.).</p>
<p>Wir beschlossen letztendlich, Martin, dem Praktikanten im Management, der, soweit wir wussten, manchmal mit Wiese ein Bierchen trinken ging und ihn besser kannte als wir, von der Geschichte zu erzählen. Er sollte dann Wiese davon berichten.</p>
<p>Von einem männlichen Kollegen zu erfahren, dass der <a title="Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff &amp; Co.KG" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Vorwurf</a> der sexuellen Belästigung im Raum stand, war doch sicher allemal besser, als von zwei Untergebenen der Abteilung, die man eigentlich gar nicht kannte, dachten wir. Wiese könne auf diese Weise dann darauf reagieren, wie er es für richtig hielt.</p>
<p><strong><em> Neugierig wie es weitergeht? Dann Teil 3 lesen. Oder hier noch den <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Teil 1</a>&#8230;</em></strong></p>
<h6 id="ueber-die-autorin-stefanie-hilsbrunner-ist-gelernte-hotelfachfrau-sie-absolvierte-ihre-berufsausbildung-in-einem-deutschen-5-sterne-luxushotel-und-war-anschliessend-mehrere-jahre-im-h"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Stefanie Hilsbrunner</a> ist gelernte Hotelfachfrau. Sie absolvierte ihre Berufsausbildung in einem deutschen 5-Sterne-Luxushotel und war anschließend mehrere Jahre im Hotelwesen beschäftigt.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: VectorLifestylepic/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=313918514&amp;src=id">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-23-macho-sprueche-vom-chef/">Sexuelle Belästigung (2/3): Macho-Sprüche vom eigenen Chef</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Dec 2013 16:08:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Berufsleben passiert es immer wieder, doch nur wenige reden drüber: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Doch es geht um mehr als Sex auf dem Kopierer, überfallartiges Grabschen an Brüste oder&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="im-berufsleben-passiert-es-immer-wieder-doch-nur-wenige-reden-drueber-sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-doch-es-geht-um-mehr-als-sex-auf-dem-kopierer-ueberfallartiges-grabschen-an-brueste-oder">Im Berufsleben passiert es immer wieder, doch nur wenige reden drüber: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Doch es geht um mehr als Sex auf dem Kopierer, überfallartiges Grabschen an Brüste oder Hintern. Meistens bleibt der Druck im Subtilen. Stefanie Hirsbrunner berichtet über ihre Erlebnisse aus der Glanz- und Glamourwelt eines Fünf-Sterne-Hotels&#8230;</h3>
<p><span id="more-6402"></span>Sexuelle Belästigung war für mich irgendwie immer die Vorstufe zur tatsächlichen Vergewaltigung und ein konfrontativer, sehr körperlicher Übergriff auf die Frau. Es war mir durchaus bewusst, dass Frauen in Deutschland das Recht haben, gegen sexuelle Belästigung bei der Arbeit vorzugehen und solche Vorfälle etwa anzuzeigen. Natürlich würden in solchen Fällen die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, ja bei schweren Vergehen sogar ihren <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Job</a> verlieren.</p>
<p>Davon war ich überzeugt, und das hielt ich in der heutigen Zeit auch für selbstverständlich. Dennoch war der Begriff der <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">sexuellen Belästigung</a> in meinem Kopf ein kriminologischer Tatbestand, den ich mit meinem eigenen Leben überhaupt nicht in Verbindung brachte. Schließlich sprang niemand wollüstig und urplötzlich aus einer Nische des Hotelflurs hervor, um über mich herzufallen. Und unseren Gästen zu Diensten zu sein, auch wenn sie mich mit Anzüglichkeiten oder tatsächlich körperlich belästigten, das erschien mir sehr bald völlig normal – es war gang und gäbe.</p>
<h2 id="mit-ungewollten-rosen-fing-es-an">Mit ungewollten Rosen fing es an</h2>
<p>Doch dann ereignete sich etwas Ungewöhnliches: Ich bekam Blumen nach Hause geschickt. Langstielig, rot, mit einer anonymen Karte und zum Strauß gebunden. Es war relativ schnell klar, dass einer meiner älteren <a title="Zeitmanagement: Kirche ohne Papst" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Kollegen</a> der Absender war. Dieser Mann war eigentlich ein netter Kerl, gutherzig, ansprechbar und humorvoll. Er sah ganz passabel und gepflegt aus und – so stellte sich heraus – hatte wohl ernsthaft sein Herz an mich verloren.</p>
<p><figure style="width: 158px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Buch kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/hotel_fuenf_sterne.jpg"  alt=""  width="158"  height="252" ><figcaption class="wp-caption-text">Ein ungeschminkter Blick hinter die Fassaden eines Luxushotels. Weniger geeignet für Voyeure, sondern solche die investigative Aufklärung mögen. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Man hätte also annehmen können, die Sache sei nicht so wild, und es hätte mich ja durchaus schlimmer treffen können. Womit ich allerdings überhaupt nicht zurechtkam, war die Tatsache, dass er fast dreißig Jahre älter war als ich. Er hatte vier Kinder, von denen zwei nur wenig jünger waren als ich, und die Art, wie er mich während der Arbeit ansah, fand ich widerlich. Nun, da er sich mit diesen Rosen offenbart hatte, gab er alles, um mich irgendwie für sich zu begeistern.</p>
<p>Ständig suchte er meine Nähe und teilte uns <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Praktikanten</a> entsprechend ein. Er beteiligte sich plötzlich selbst an der tatsächlichen Vorbereitungsarbeit, was er sonst eher selten tat und daher ziemlich auffällig war. Meine Kollegen fingen an zu tuscheln und mich aufzuziehen. Sie lachten über die Situation und meine Ablehnung gegenüber seinen Annäherungsversuchen.</p>
<p>Es fiel mir immer schwerer, gegenüber diesem Kollegen freundlich zu sein, und es nervte mich wahnsinnig, wenn er so unbeholfen versuchte, mit mir zu flirten, wie es eben alte Männer tun. Wie sollte ich denn darauf auch reagieren? Ich wusste in der Hinsicht überhaupt keinen Rat, denn es war ja nicht so, dass er sich mir gegenüber mit deutlichen Worten oder einer Frage offenbart hatte.</p>
<h2 id="erster-gang-zur-personalabteilung">Erster Gang zur Personalabteilung</h2>
<p>Dann hätte ich einfach sagen können: »Nein danke, ist nett gemeint, aber ich bin nicht interessiert.« So aber schlich er, wann immer es möglich war, um mich herum und brachte mich in die unmögliche Situation, letztendlich als naiv und gegebenenfalls sogar unglaubwürdig dazustehen, würde ich das Ganze ansprechen. Er könnte ja dann einfach behaupten, ich kleines Mädchen bilde mir da gehörig was ein.</p>
<p>Auf der Karte, die mitsamt den Rosen angekommen war, hatte auch nur ein Valentinstagsgruß, nicht aber sein Name gestanden. Auch reagierte ja nun nicht jeder Mann verständnisvoll und freundlich auf eine Zurückweisung, weshalb ich fürchtete, dass dann mein Arbeitsalltag, der ja, wenn wir zusammen Dienst hatten, komplett in seinen Händen lag, zum Spießrutenlauf werden könnte.</p>
<p>Dass so viele Kollegen jetzt schon über mich lachten, war mir unglaublich peinlich. Und so entschloss ich mich schließlich doch, im Personalbüro vorzusprechen und darum zu bitten, meinen Dienstplan von dem des Kollegen erst einmal zu trennen.  Ich erwähnte die Rosen und dass ich Anlass zu der Annahme hatte, sie kämen von ihm. Das sei mir sehr unangenehm.</p>
<blockquote><p>&#8220;Rot angelaufen&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Personaldame entließ mich jedoch relativ kurz angebunden mit dem Hinweis, ich solle diese Probleme doch bitte, solange ich keine Beweise hätte, intern in meiner Abteilung klären. Also suchte ich das Gespräch mit Landeck. Er lachte amüsiert, als ich ihm mein Problem vortrug. Er hatte wohl erkannt, dass ich ein wenig hysterisch reagierte und besagter Kollege keine akute Gefahr für meine körperliche Unversehrtheit darstellte.</p>
<p>Sein Lachen ließ mich dennoch rot anlaufen. War das jetzt total albern von mir, um diese Dienstplan-Trennung zu bitten? Ja klar, der Typ war eigentlich nett. Bisher hatte ich gern Dienst mit ihm gehabt und auch schon viel mit ihm gelacht. Er war Raucher wie ich und verschaffte mir so manches Mal eine zusätzliche Pause auf dem Innenhof, und wahrscheinlich wirkte meine Bitte deshalb einfach überzogen.</p>
<p><strong><em> Neugierig wie es weitergeht? Dann <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-23-macho-sprueche-vom-chef/">Teile 2</a> und 3 lesen&#8230;</em></strong></p>
<h6 id="ueber-die-autorin-stefanie-hilsbrunner-ist-gelernte-hotelfachfrau-sie-absolvierte-ihre-berufsausbildung-in-einem-deutschen-5-sterne-luxushotel-und-war-anschliessend-mehrere-jahre-im-hotelw"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Stefanie Hilsbrunner</a> ist gelernte Hotelfachfrau. Sie absolvierte ihre Berufsausbildung in einem deutschen 5-Sterne-Luxushotel und war anschließend mehrere Jahre im Hotelwesen beschäftigt. Nach einem längeren Aufenthalt in Westafrika schloss sie ein Studium der Politikwissenschaft an. Heute arbeitet sie in Berlin als Universitätsdozentin und freie Trainerin hauptsächlich zu Afrika und interkultureller Kompetenz&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rohappy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-279487793.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/12/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-12/">Sexuelle Belästigung (1/3): Ungewollte Blumen im Büro</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Nov 2013 07:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Begabung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klingt nach Kuschelpädagogik? Nach hoffnungslos idealistischem Menschenbild? Lehnste diesen Satz innerlich ab? Gut. Dann hinterfragen wir das doch mal ein wenig. In jedem von uns steckt ein Künstler, findet Anne&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="klingt-nach-kuschelpaedagogik-nach-hoffnungslos-idealistischem-menschenbild-lehnste-diesen-satz-innerlich-ab-gut-dann-hinterfragen-wir-das-doch-mal-ein-wenig-in-jedem-von-uns-steckt-ein-kuenstler">Klingt nach Kuschelpädagogik? Nach hoffnungslos idealistischem Menschenbild? Lehnste diesen Satz innerlich ab? Gut. Dann hinterfragen wir das doch mal ein wenig. In jedem von uns steckt ein Künstler, findet Anne Hartig&#8230;</h3>
<p><span id="more-6327"></span>Haben Sie schon einmal Kinder dabei beobachtet, wie sie malen? Haben Sie schon einmal darüber gestaunt, wie schnell sie Lieder mitsingen, sei es richtig oder falsch, auf jeden Fall aus vollem Herzen? Oder Geschichten erzählen&#8230; Was plappern die so vor sich hin. Was für wilde <a href="http://www.admirado.de/2011/11/jakobsweg-pilgern-zu-sich-selbst/" target="_blank">Geschichten</a> erfinden sie &#8211; einfach so?</p>
<p>Wie oft höre ich andererseits von denen, die schon ein paar Jahrzehnte länger kreativ sein könnten: „Einen Song schreiben, das klingt ja mal hoch interessant. Für mich ist das aber nichts, ich bin nicht <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">kreativ</a>.“ Meistens verbunden mit: „…leider!“ Was können Kinder, was wir, Erwachsene, gebildete und erfahrene Persönlichkeiten, meist nicht können? Oder glauben wir vielleicht einfach nur, wir könnten das nicht?</p>
<p>Warum glauben wir, wir wären nicht kreativ? Und dann auch noch <a title="Berufsbild: Freiberufler vs. Festangestellter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Künstler</a>? Was hat ein Unternehmen von kreativen Künstlern als Mitarbeitern? Hier ein paar Antworten.</p>
<h2 id="1-was-ist-kreativitaet">1. Was ist Kreativität?</h2>
<p>Das lateinische Creare bedeutet erschaffen und hervorbringen, aber auch bewirken. Kreativität bewirkt etwas, in uns und um uns herum. Durch das Erschaffen von etwas Neuem fügen wir der Gesellschaft, der Kultur etwas hinzu, wir bereichern sie. Aber der kreative Prozess bewirkt auch etwas in uns. Das berühmte <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Flow</a> Erleben. Wir vergessen die Zeit, wir konzentrieren uns mühelos, oft auch über viele Stunden hinweg, ohne jede Anstrengung.</p>
<p>Wir haben das Gefühl, immer so weiter machen zu können und vergessen alles um uns herum. Und wir fühlen uns in einer Art und Weise lebendig, die durch in unserer Gesellschaft so viel stärker geförderte Tätigkeiten, wie den <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Konsum</a> materieller oder auch kultureller Güter, nicht ansatzweise erlebt werden kann.</p>
<h2 id="2-warum-glauben-wir-wir-waeren-nicht-kreativ">2. Warum glauben wir, wir wären nicht kreativ?</h2>
<p>Hier bietet sich in meinen Augen ein kleiner Abstecher in die Bildungsgeschichte an. Wir alle haben eine jahrzehntelange Karriere im Bildungssystem hinter uns, einige sind noch mitten drin, es werden immer mehr, denn lebenslanges Lernen ist State oft the Art. In was für einem System bewegen wir uns da eigentlich? Welche Ziele hat die (lebenslange) <a title="Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Bildung</a>?</p>
<p>Wilhelm von Humboldt, als prominenter Vertreter vieler gelehrter, idealistischer <a title="Middle Ager: Kluge Wahl am „Nullpunkt“ Lebensmitte" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/">Visionäre</a>, der selbst übrigens keine öffentliche Schule besucht hatte und auch den Universitäten gegenüber eine kritische Distanz besaß, betonte, dass es bei Bildung nicht um empirisches Wissen gehen könne, da es doch hier um die Vervollkommnung der Persönlichkeit gehe.</p>
<p>Vervollkommnung der <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Persönlichkeit</a> also… Oder doch eher Empirie? Und wie steht es um ökonomische Interessen? Werden wir in der Schule für das Leben in all seinen Facetten vorbereitet oder für den Einsatz im Beruf? Lernen wir bewussten Umgang mit anderen und mit uns selbst, mit unseren Emotionen, Motiven, mit unseren Gedanken? Oder lernen wir viel über Konformität, Wettkampf und <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Leistungsdruck</a>?</p>
<blockquote><p>&#8220;Fragen über Fragen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Sind diese Lerninhalte förderlich für die persönliche <a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Entwicklung</a>, für die Entfaltung von ganz eigenen und für die Gesellschaft vielleicht auf den ersten Blick nutzlosen Fähigkeiten und Fertigkeiten?</p>
<p>Wo ist hier der Platz für <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Kreativität</a>? Haben wir sie also gepflegt in den letzten Jahren und Jahrzehnten unseres Lebens? Oder blieb das einigen wenigen Vorbehalten, denen in ihrer Umgebung eine Karriere in der Kunst zugebilligt wird? Und welchen Gesetzen unterliegen künstlerische Karrieren? Fragen über Fragen&#8230;</p>
<h2 id="3-und-dann-auch-noch-kuenstler">3. Und dann auch noch Künstler?</h2>
<p>Wer ist ein Künstler? Wen betrachten wir warum als Künstler? Sind die quasi jederzeit fehlerfrei spielenden und die virtuos interpretierenden Instrumentalisten klassischer Werke Künstler? Oder sind sie zum größten Teil <a title="Handwerk eines Steinmetz: Viele Steine, wenig Brot" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Kunsthandwerker</a>? Oder war Beuys Künstler? Oder sind beide Künstler?</p>
<p>Und was ist mit meiner Oma? Die mit 60 Jahren ihre in Zeiten des Krieges an der Kunsthochschule an den Nagel gehängte Ausbildung wieder aufgenommen hat und dann 30 Jahre ganz für sich wunderschöne Gemälde auf die Leinwand brachte? Übrigens Kopien von Künstlern, die sie inspiriert haben&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; an den Nagel gehängt&#8221;</p></blockquote>
<p>Auch hier tun sich wie überall, betrachtet man eine Frage näher, Untiefen auf. Mitunter durch jahrhundertelange Tradition eingelebte und von uns zumeist hinterfragt übernommene Pauschalisierungen und <a title="Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Vorurteile</a>. Woran messen wir denn nun einen Künstler? An der jahrzehntelangen harten Ausbildung an unseren Kunsthochschulen und bei etablierten privaten Dozenten?</p>
<p>An der Kreativität der Werke? An der Ästhetik der Werke? An den Fähigkeiten der <a title="Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Selbstvermarktung</a> des Künstlers? Ist ein wahrer Künstler nur der, der von seinem Schaffen seinen Lebensunterhalt verdienen kann? Oder gar das Gegenteil? Muss wahre Kunst brotlos bleiben?</p>
<p>Braucht es ein besonderes <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Talent</a> um Künstler zu werden? Sind diese besonderen Talente eine Seltenheit? Und warum? Ist das genetisch bedingt? Unterliegt auch dieses Geschenk des Lebens der in unserer Gesellschaft als selbstverständlich angesehenen sogenannten Knappheit der Güter?</p>
<p>Oder irren wir uns da? Warum stelle ich hier überhaupt all diese Fragen? Was hat das mit <a title="Zeitmanagement: Kirche ohne Papst" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Personalpolitik</a> zu tun? Beantworte ich heute überhaupt einmal irgend eine Frage? Nein. Denn Fragen schaffen Raum für neue Perspektiven. Antworten schließen Räume, da sie anderen möglichen Antworten den Platz nehmen.</p>
<h2 id="4-kreative-kuenstler-als-mitarbeiter">4. Kreative Künstler als Mitarbeiter?</h2>
<p>Nur mit einer Tendenz möchte ich diesen Beitrag schließen. Ich traue es Unternehmen durchaus zu, dass sie, wenn auch langsamer als sich das sicher viele Menschen wünschen würden, auf realer Ebene beginnen, ihren Faktor <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Humankapital</a> als das zu betrachten, was er ist. Die Chance, in Zeiten des immer schneller werdenden Wandels, Gestalter zu bleiben anstatt in panischen Reaktionismus zu verfallen und damit den langfristigen Erfolg des Unternehmens Unternehmen zu gefährden.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-anne-katrin-hartig-arbeitet-beim-label-add-music-ihr-credo-musik-beruehrt-gemeinsam-erschaffene-musik-macht-sie-zu-verbuendeten"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Anne Katrin Hartig</a> arbeitet beim Label ADD Music. Ihr Credo? &#8220;Musik berührt. Gemeinsam erschaffene Musik macht Sie zu Verbündeten.&#8221;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Aleksandar Jocic/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47704227">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/kreativitaet-schnellkurs-entdecke-den-wahren-kuenstler-in-dir/">Kreativität-Schnellkurs: Entdecke den (wahren) Künstler in dir!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Nov 2013 16:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Ziel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir hatten eine Menge Zeit, zu überlegen, was wir später mal machen wollen. Die Ballerina, sie stand am Anfang ganz oben auf dem Wunschzettel. Irgendwann wurde aus dem Spiel Ernst&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-hatten-eine-menge-zeit-zu-ueberlegen-was-wir-spaeter-mal-machen-wollen-die-ballerina-sie-stand-am-anfang-ganz-oben-auf-dem-wunschzettel-irgendwann-wurde-aus-dem-spiel-ernst-zu-viel">Wir hatten eine Menge Zeit, zu überlegen, was wir später mal machen wollen. Die Ballerina, sie stand am Anfang ganz oben auf dem Wunschzettel. Irgendwann wurde aus dem Spiel Ernst – zu viel Ernst. Mittlerweile marschieren sie zum Erfolg. Warum und wofür eigentlich&#8230;</h3>
<p><span id="more-6396"></span>Nach dem Abitur bin ich gescheitert. An meinem <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">Studienwunsch</a>. Jura hatte es sein sollen. Nach drei Wochen musste ich feststellen, dass das nichts für mich ist. Danach habe ich mir ein Jahr lang Zeit genommen, mir genau zu überlegen, was ich will und wohin ich will. In diesem Jahr habe ich gegammelt, mein Niederländisch aufpoliert, in einem Buchladen gejobbt, beim <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Cateringservice</a> gearbeitet.</p>
<p>Das ist gerade mal acht Jahre her. Heute muss man aufpassen, wenn man diesen <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Lebenslauf</a> der aktuellen Generation der Abiturienten vorlegt. In ihren Augen habe ich versagt. Ich hätte mich früher und zielgerichteter orientieren müssen. Ich hätte auf meine Eltern hören müssen, die es ja irgendwie gleich geahnt haben.</p>
<h2 id="angepasste-streber">Angepasste Streber</h2>
<p>Kinder der bürgerlichen <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Mittelschicht</a> müssen heute Qualität bringen. Halbherzige Taten, abgebrochene Studien, zielloses <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Lernen</a> – das ist nichts halbes und nichts ganzes. Stattdessen machen sie lieber einfach mit: immer geradeaus Richtung Erfolg. <a title="Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/jugendliche-religion-was-glaubt-wer-glaubt/">Zweifeln</a> ist uncool. Es gilt: Nicht fragen, machen. Nur wer macht, gewinnt. Das fängt schon in der Schule an. Funktionieren ist das oberste Gebot. Ohne gute Noten, das kriegen die Jugendlichen früh beigebracht, läuft im Leben angeblich gar nichts.</p>
<p>&#8220;Früher war der Streber out. Manchmal musste er mit einer blutigen Nase nach Hause laufen, weil die anderen Kinder kein Erbarmen mit einem kannten, der ständig besser sein wollte als der Rest.&#8221; Heute sind alle strebsam. Und angepasst. Herausstechen will man höchstens mit qualitativ hochwertigen Erzeugnissen geistiger und materieller Art. Aber auf keinen Fall mit negativem Verhalten.</p>
<h2 id="eltern-und-kinder-ziehen-an-einem-strang">Eltern und Kinder ziehen an einem Strang</h2>
<p>Auch die <a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Eltern</a> wollen keine Fehler sehen. Für sie ist das „Projekt Kind“ erst dann erfolgreich abgeschlossen, wenn es auf einem sicheren <a title="Middle Ager: Kluge Wahl am „Nullpunkt“ Lebensmitte" href="http://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/">Arbeitsplatz</a> sitzt, ein hübsches Häuschen bewohnt und dann irgendwann auch mal eine Familie gründet. Und weil die Jugendlichen so angepasst sind, machen sie auch hier mit.</p>
<p>Kein Widerspruch. Man weiß ja, dass alle nur das Beste für einen wollen. Also muss es richtig sein. Der Studienwunsch wird ausführlich zu Hause diskutiert. Sie sehen schnell ein, dass man mit einem Musikstudium nichts verdienen wird und dass Germanistik jeder kann.</p>
<h2 id="es-gibt-fuer-alles-einen-plan-wirklich-alles">Es gibt für alles einen Plan, wirklich alles?</h2>
<p>Wenn es dann trotzdem Deutsch sein muss, muss es auch einen Plan dafür geben. Das Berufsziel muss klar definiert sein. Praktikumsplätze werden organisiert, man will ja genau wissen, worauf man sich da einlässt. Planlosigkeit können die Eltern und ihr Nachwuchs nicht leiden und sie möchten es sich auch nicht leisten. Andere könnten ja im Galopp vorbeipreschen, während die eigene Tochter sich noch in der <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Selbstfindung</a> wähnt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Dingfest&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn die Studienwahl dann doch nicht so schnell dingfest gemacht werden konnte, gibt es noch die Möglichkeit, ein Jahr lang ins Ausland zu gehen. Doch auch hier steckt ein Plan dahinter. Einfach mal wegkommen ist nicht. Alles dient der Bildung. Wer <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Ärztin</a> werden will, der geht am besten zu „Ärzte ohne Grenzen“. Der Sprachenschatz soll erweitert werden. Und außerdem steht es ja auf dem Lebenslauf. Das ist gut für die Reputation. Daran muss man immer denken. Daran denken alle.</p>
<h2 id="selbstfindung-gegen-geld">Selbstfindung gegen Geld</h2>
<p>Klar strukturierte Selbstfindung gibt’s auch gegen viel Geld. Für 24.000 Euro zum Beispiel bietet das <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Eliteinternat Salem</a> am Bodensee der bürgerlichen Mittelschicht mit viel Kleingeld in der Tasche an, die Zöglinge innerhalb eines Jahres zum gewünschten Ziel zu führen.</p>
<p>Nach dem „Studium generale“, das eigentlich keines ist, weiß dann spätestens jeder, was er will und wohin er will. Neben einigen Kursen an der Konstanzer Universität gehören achttägige Wanderungen durch die Berge dazu. Die Jugendlichen sollen ihre Position in der Gruppe entdecken, zum „leader“ werden und <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">soziale Kompetenzen</a> entwickeln. Hätten die Eltern das Kind mal im Sportverein zum Trainer ausbilden lassen, hätten sich diese Kompetenzen von selber gebildet. Aber dafür war keine Zeit, die Vier in Mathe musste vom Zeugnis verschwinden.</p>
<h2 id="wo-ist-der-rebell-hin">Wo ist der Rebell hin?</h2>
<p>Mit diesem ganzen angepassten Theater und den Lebensläufe, die sich am Ende bis ins kleinste Detail ähneln, wollen sich die Jugendlichen von heute gut verkaufen. Dass sie so nicht herausstechen, merken sie nicht. Grenzen durchbrechen, rebellieren, anders sein, sich interessant machen – das alles muss man nicht übertreiben. Aber ein bisschen Verwirrtheit, ein wenig <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Orientierungslosigkeit</a> und ein paar kleine Spielchen im Leben, so wie früher, sind nicht verkehrt. Auch aus ihren Eltern ist ja schließlich etwas geworden.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-julia-bergner-macht-gerade-ihr-volo-bei-der-nachrichtenagentur-idea-spektrum-die-nachwuchsjournalistin-ist-fast-noch-teil-der-generation-x-und-hat-in-den"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Julia Bergner</a> macht gerade ihr &#8220;Volo&#8221; bei der Nachrichtenagentur idea spektrum. Die Nachwuchsjournalistin ist (fast) noch Teil der Generation X und hat in den letzten Jahren über ihre Zeit bei den Pfadfindern viel mit Jugendlichen über ihre beruflichen Wünsche gesprochen. Hier hat sie einige von ihnen vorgestellt&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Helder Almeida/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47202786">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/junge-karriere-zum-erfolg-ohne-umweg-oder-rebellion/">Junge Karriere: Zum Erfolg – ohne Umweg oder Rebellion</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Zeitmanagement: Kirche ohne Papst</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 23:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum hilft Zeitmanagement nicht wirklich weiter, wenn der Arbeitsdruck immer größer wird? Marin Wehrle geht diesem Phänomen in seinem neuem Buch auf die Spur: „Bin ich hier der Depp –&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Zeitmanagement: Kirche ohne Papst</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="warum-hilft-zeitmanagement-nicht-wirklich-weiter-wenn-der-arbeitsdruck-immer-groesser-wird-marin-wehrle-geht-diesem-phaenomen-in-seinem-neuem-buch-auf-die-spur-bin-ich-hier-der-depp">Warum hilft Zeitmanagement nicht wirklich weiter, wenn der Arbeitsdruck immer größer wird? Marin Wehrle geht diesem Phänomen in seinem neuem Buch auf die Spur: „Bin ich hier der Depp – Wie Sie dem Arbeitswahn nicht länger zur Verfügung stehen.&#8221; Ein exklusiver Auszug&#8230;</h3>
<p><span id="more-6392"></span>Als der Papst erklärte, er sei aus der Kirche ausgetreten, waren die Gläubigen geschockt – auch wenn es nicht der <a title="Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/unterwegs-im-auftrag-des-herrn-papst-benedikt-vatikan-rom/">Papst</a> in Rom war, sondern der deutsche Papst des <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Zeitmanagements</a>: Lothar Seiwert. Über Jahrzehnte hatten die durchs Arbeitsleben gescheuchten Schäflein in ihm ihren Hirten gefunden.</p>
<p>Wer vor lauter Arbeit nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf stand, den trösteten Lothar Seiwerts Zeitmanagement-Bibeln. In diesen Büchern erklärte er, wie sich heranrauschende Arbeitsfluten mit Techniken wie <a title="Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">To-Do-Listen</a> und Prioritäten-Management kanalisieren ließen. Seine Botschaft: Niemand muss in Arbeit ersaufen – mit Zeitmanagement schwimmt man immer obenauf.</p>
<p>Doch während der Papst predigte, sah er in der <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/martin-wehrle-ueber-die-arbeitswelt-der-globalisierung-a-926817.html" target="_blank">Arbeitswelt</a> um sich herum eine nie gesehene Sintflut aufziehen: wie Firmen ihre Abteilungen mit immer mehr Arbeit fluteten, wie Menschen gleich Treibholz in den <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Burn-out</a> drifteten und wie immer mehr Leser seiner Bücher vom Strudel der Arbeit verschlungen wurden.</p>
<p>Da fiel der Papst vom Glauben ab – und zog die radikalste aller Konsequenzen: Er rief seine Lehre zurück! In dem Buch „Ausgetickt“ verkündete er 2011 in bewegenden Worten das Ende des Zeitmanagements:</p>
<h2 id="eitelkeit-und-andere-unnoetige-stressoren">Eitelkeit und andere (unnötige) Stressoren</h2>
<p>„In Anfällen von <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Eitelkeit</a> frage ich mich dann: Ja, was haben meine Bemühungen denn genutzt? Fast dreißig Jahre lang toure ich durch die Lande und erzähle hunderttausenden von Menschen, wie sie mit <a title="Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Stress</a>, Komplexität und den steigenden Anforderungen besser zurechtkommen. Millionen Menschen lesen meine Bücher und sehen mich im Fernsehen, und ich versuche, Stresskompetenz zu vermitteln, wo es nur geht. Und das Ergebnis? Immer mehr Stresskranke!“</p>
<p>Papst Seiwert holte zum Rundumschlag aus. Den Mitarbeitern rief er zu: „Wer von Stress geplagt und von Burn-out bedroht ist, braucht keine Techniken zur Selbstorganisation. Er muss seinen Blick für die Steuerung von außen sensibilisieren und schärfen.“ Und den Führungskräften schrieb er ins Stammbuch: „Erfolg auf Kosten der <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Gesundheit</a> ist keine Heldentat.“</p>
<p>Ein verrückter Vorgang: Da bastelt einer jahrzehntelang an seinem Ruhm als Papst des Zeitmanagements – um seinen Thron dann selbst einzureißen. Noch dazu mit einer Titelzeile, die sicher nicht nur das Austicken der Uhren, sondern auch das Austicken, Ausrasten, Durchdrehen einer vor Stress vibrierenden <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Arbeitswelt</a> meint.</p>
<h2 id="chef-hat-nimmer-recht">Chef hat (n)immer Recht</h2>
<p>Und recht hat er, der Mann! Immer wieder fällt mir auf, dass unfähige Firmen sich ins Zeitmanagement flüchten, statt die eigentlichen Probleme zu lösen. Wenn ein Mitarbeiter von allen Seiten mit Arbeit beschossen wird, wenn er wankt und taumelt, dann kommt niemand auf die Idee, diesen Beschuss zu reduzieren. Niemand stellt kritische Fragen zur Arbeitsmenge. Niemand zweifelt an der Kompetenz des <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Vorgesetzten</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Stressmanagement, Wunderpille?&#8221;</p></blockquote>
<p>Nein, dann wird ein Seminar in Zeit- oder Stressmanagement als Wundermedizin verschrieben. Damit wandert die Verantwortung vom Chef zum Mitarbeiter: Dein Problem – nicht meines! Als wäre es möglich, Mitarbeiter gegen Stress, <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Überforderung</a> und Burn-out zu impfen. Als gingen Menschen ins Zeitmanagement-Seminar rein, und Übermenschen kämen raus.</p>
<p>Ein <a title="Action required: Die kaputte Elite" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Chef</a>, der solche Kurse verordnet, erinnert mich an einen Rettungsschwimmer, der die Schreie eines Ertrinkenden hört. Doch statt ihn aus dem Wasser zu ziehen, wirft er ihm einen Gutschein für einen Schwimmkurs zu – und schimpft dann, weil der Strampelnde dennoch versinkt.</p>
<p>&#8220;Arbeit in zu hohen Fluten kann Mitarbeiter ersäufen; gegen diese Bedrohung helfen keine Schwimmkurse und kein Zeitmanagement.&#8221; Es kommt darauf an, den Arbeitsplatz erst gar nicht zum tosenden Arbeitsmeer werden zu lassen.</p>
<h2 id="multitasking-vs-mailfluten">Multitasking vs. Mailfluten</h2>
<p>Mit Zeitmanagement- und Multitasking Kursen vermitteln Firmen die Botschaft: Der Stress kann nie zu groß sein – nur die Kompetenz des Mitarbeiters, ihn zu bewältigen, zu klein. Wer von seiner Arbeit geschafft wird, statt sie zu schaffen, hat seine Lektion in Zeitmanagement nicht ausreichend gelernt. Note sechs, setzen!</p>
<p>Die meisten Firmen täten gut daran, nicht ihren Mitarbeitern Kurse in Zeitmanagement zu verschreiben, sondern sich selbst Vernunft! Wenn die Mitarbeiter in ihrer Arbeit untergehen, gibt es nur zwei Rezepte: Weniger Arbeit – oder mehr <a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Mitarbeiter</a>. Alles andere ist Doktern an Symptomen.</p>
<p><figure id="attachment_6393" aria-describedby="caption-attachment-6393" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6393 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="&quot;Bin ich hier der Depp?&quot; - Buch kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/bin-ich-depp-arbeitswahn-wehrle.jpg"  width="160"  height="243" ><figcaption id="caption-attachment-6393" class="wp-caption-text">Martin Wehrte zeichnet ein eher düsteres Bild unserer Arbeitswelt. Ob er Recht hat? Am besten selbst lesen. Und: Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Doch auf viele Unternehmen trifft eine Erkenntnis des britischen Philosophen Bertrand Russell zu: „Die moderne Menschheit hat zwei Arten von <a title="Millionen-Betrüger: „Ich bekam das Geld hinterher geworfen“" href="http://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">Moral</a>: eine, die sie predigt, aber nicht anwendet, und eine andere, die sie anwendet, aber nicht predigt.“ Gerade bei Unternehmen, die auf Zeitmanagement schwören, beobachte ich:</p>
<p>Gleichzeitig sparen sie Stellen ein, setzen engere Termine, erhöhen den Druck – sie stoßen ihre Mitarbeiter in die Fluten. Und wenn die Mitarbeiter sinken, wenn ein Termin verpasst, ein Projekt gescheitert, ein schwerer Fehler passiert ist, dann liegt es am mangelnden Zeitmanagement der Mitarbeiter. Nicht daran, dass sie ins Wasser geschubst wurden.</p>
<p>Die Chefs sollten sich an die eigene Nase fassen, ihre Ansprüche, ihre Terminvorgaben und ihre Personalpolitik hinterfragen. Dann wäre das Problem zurück an den Absender geschickt: die Chefetage. Mit schönen Grüßen vom Papst!</p>
<p><a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Hamsterrad</a>-Regel: Ärzte schicken Todkranke in ein Hospiz, wenn nichts mehr zu retten ist – Chefs ihre Mitarbeiter in ein Zeitmanagement-Seminar.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-martin-wehrle-blickt-seit-jahren-hinter-die-fassaden-deutscher-firmen-in-gespraechen-mit-angestellten-bietet-sich-ihm-ein-bild-des-schreckens-deutschlands-unternehmen-werd"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Martin Wehrle</a> blickt seit Jahren hinter die Fassaden deutscher Firmen. In Gesprächen mit Angestellten bietet sich ihm ein Bild des Schreckens: Deutschlands Unternehmen werden vom Irrsinn regiert, so sein Fazit…</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/43135335">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/zeitmanagement-kirche-ohne-papst/">Zeitmanagement: Kirche ohne Papst</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Middle Ager: Kluge Wahl am „Nullpunkt“ Lebensmitte</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Nov 2013 22:57:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Middle Age]]></category>
		<category><![CDATA[Midlife]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Freiheit der Wahl, wohin die Karriere gehen soll. Gemeinhin wird das mit Jugend assoziiert. Bis Mitte, spätestens Ende 20 –  heißt es &#8211; stehen uns längst nicht alle, aber&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-freiheit-der-wahl-wohin-die-karriere-gehen-soll-gemeinhin-wird-das-mit-jugend-assoziiert-bis-mitte-spaetestens-ende-20-heisst-es-stehen-uns-laengst-nicht-alle-aber-vie">Die Freiheit der Wahl, wohin die Karriere gehen soll. Gemeinhin wird das mit Jugend assoziiert. Bis Mitte, spätestens Ende 20 –  heißt es &#8211; stehen uns längst nicht alle, aber viele Wege offen. Im Verlauf des Älterwerdens verengen sich  sukzessive unsere Perspektiven und Optionen. Doch: Ist das wirklich so? Hirnforscher beweisen das glatte Gegenteil&#8230;</h3>
<p><span id="more-6378"></span>Stimmt diese Interpretation der Lebensmitte zwischen 40 und 60 als des Anfangs vom Ende? Zunehmend aufbruchsfreudige, ja wagemutige Lebensentwürfe sogenannter Middle Ager sagen das Gegenteil. Und die <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Hirnforschung</a> bestätigt sie darin.</p>
<p>Bereits im 14. Jahrhundert sprach der Mystiker Johannes Tauler von der „<a href="http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_wissen/interview-das-ende-der-kompromisse-73350.html?p=4" target="_blank">Radikalität des Nullpunkts</a>“ in der Lebensmitte. Und er meinte damit mitnichten die Verleugnung dessen, was der Mensch bislang geleistet, gelebt, gedacht hat.</p>
<h2 id="alles-eine-frage-der-perspektive">Alles eine Frage der Perspektive</h2>
<p>Im Gegenteil: In der Lebensmitte blicken wir auf vielfältige Facetten unseres Lebens zurück, die uns eine größere Perspektivenvielfalt eröffnen als in unserer Jugend: Weiter so auf bekannten Pfaden?</p>
<p>Oder einen vollkommen anderen Weg einschlagen? Jetzt blicken wir uns um auf einem Fundament gelebten Lebens. Und haben die Freiheit, unsere Erinnerungen zu verknüpfen mit möglicherweise visionären <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Lebensentwürfen</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Leidenschaft&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein kleines Beispiel: Kurz nach seiner Emeritierung fiel der Hirnforscher Ernst Pöppel in ein „schwarzes Loch“ – was nun? Und entsann sich im freien Gedankenflug seiner jugendlichen Leidenschaft fürs Zeichnen.</p>
<p>In einem gedanklichen Reifeprozess wuchs die Idee, die Erkenntnisse eines langen und erfüllten Wissenschaftlerlebens zu verknüpfen mit dieser verloren geglaubten Neigung. So entstand „Art &amp; Science“, ein Forschungs- und Veranstaltungsformat, in dem neurologische Prozesse im künstlerischen Schaffen untersucht werden.</p>
<h2 id="big-picture-erst-im-alter">&#8220;Big Picture&#8221; erst im Alter</h2>
<p>Aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung belegen diese erst in der Lebensmitte entstehende Fähigkeit des Menschen zur profunden Verknüpfung von Eindrücken.</p>
<p>Zwar nimmt das menschliche <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Gehirn</a> vollkommen neue Informationen in etwas langsameren Takt auf als noch in der Jugend – der Neuropsychologe Pöppel spricht vom menschlichen Metronom &#8211; dafür gewinnen wir aber in der Zeitspanne zwischen den Taktschlägen zunehmend an Kombinationsvermögen. Unsere verbale Ausdrucksfähigkeit, unser argumentatives Geschick und unsere konzeptionelle Kompetenz erreichen Spitzenwerte.</p>
<p><figure id="attachment_6381" aria-describedby="caption-attachment-6381" style="width: 173px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="  wp-image-6381"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/Sieg-der-Silberrücken.jpg"  alt="Text"  width="173"  height="252"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/Sieg-der-Silberrücken.jpg 480w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/11/Sieg-der-Silberrücken-274x400.jpg 274w"  sizes="(max-width: 173px) 100vw, 173px" ><figcaption id="caption-attachment-6381" class="wp-caption-text">Alles eine Frage der Sicht? Das Buch &#8220;Sieg der Silberrücken&#8221; räumt mit einigen Klischees auf. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Warum aber gelingt es manchen Menschen, diese <a title="Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Potenziale</a>, die ihnen in dieser Phase ihres Lebens erwachsen, auch zu nutzen, die Lebensmitte zu einer „Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs“ (Titel des gleichnamigen Themenheftes von GEO Wissen) zu gestalten?</p>
<p>Während andere resignieren, in Bewegungslosigkeit verfallen?</p>
<p>Wie kann es gelingen, den ersten, noch zaghaften Wunsch einer Veränderung dann auch wirklich zu einem Vorhaben zu entwickeln und dieses schlussendlich umzusetzen?</p>
<p>Der Willensbildungsprozess ist eines der faszinierendsten Geschehnisse im menschlichen Gehirn. Und wesentlich mehr als bloße Durchsetzungsstärke, mehr auch als Beharrlichkeit, ein einmal gesetztes Ziel nun unnachgiebig zu verfolgen – es könnte auch das falsche sein.</p>
<p>Die Willensbildung ist vielmehr ein Reifeprozess, der auch unter dem Begriff Volition firmiert. Hier fasst der Mensch weder übereilte Entschlüsse noch verharrt er in endlosen Grübeleien auf der Stelle.</p>
<p>Er nimmt sich aber die Zeit für die zielführende <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Reflexion</a> dessen, was war, was ist und was sein kann, Erfahrungswissen, Motive und Wünsche fließen als Aspekte unserer Persönlichkeit mit ein.</p>
<p>Für diese Form einer reifen Willensbildung sind wir in unserer Lebensmitte besser aufgestellt als in unserer Jugend.</p>
<h2 id="suche-nach-beweisen">Suche nach &#8220;Beweisen&#8221;</h2>
<p>Im Buch „Sieg der Silberrücken“ spiegelt der SISCA-Leitfaden die verschiedenen Reifestadien der Volition. Vom ersten Bilanzieren ‚dessen, was ist‘ in der Phase SCAN, über die Reise in uns selbst in der INSIGHT-Phase, das Abwägen und Auswählen des Zieles in „SELECT“, das Gestalten unseres Zieles mit allen Variationen und Erfordernissen in „CREATE“ bis zum alles entscheidenden Handeln „ACT“.</p>
<p>Den Beweis für diese Kraft des Willens liefern zehn Menschen, die einen entscheidenden Richtungswechsel in ihrem Leben geschafft haben. In den Porträts wird deutlich, dass trotz vollkommen unterschiedlicher Lebensverläufe eines alle Neustarter eint: das Empfinden, das Richtige getan zu haben. „Ich spüre noch heute ein Glückskribbeln“ sagt eine Porträtierte, und ein anderer Gesprächspartner erinnert sich an den Moment der Erkenntnis, wohin sein Leben sich wenden soll: „Ich dachte, mir wachsen Flügel.“</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-katharina-daniels-arbeitet-als-fachjournalistin-und-pr-beraterin-dabei-begleitet-sie-fuehrungspersoenlichkeiten-in-ihrer-oeffentlichkeitswirksamen-darstellung-im-ne"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Katharina Daniels</a> arbeitet als Fachjournalistin und PR-Beraterin, Dabei begleitet sie Führungspersönlichkeiten in ihrer öffentlichkeitswirksamen Darstellung. Im Netz, in Imagebroschüren und in Publikationen. Hier die Seite zum neu erschienenen &#8220;Silberrücken&#8221;-Buch&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: auremar/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47178115">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/middle-ager-kluge-wahl-am-nullpunkt-lebensmitte/">Middle Ager: Kluge Wahl am „Nullpunkt“ Lebensmitte</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Nov 2013 09:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben es schon immer gewusst. Wir haben es nur nicht gerne gehört. Jetzt ist es amtlich: 39 Prozent der Personaler recherchieren im Internet, was dort über den Bewerber zu&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-haben-es-schon-immer-gewusst-wir-haben-es-nur-nicht-gerne-gehoert-jetzt-ist-es-amtlich-39-prozent-der-personaler-recherchieren-im-internet-was-dort-ueber-den-bewerber-zu-finden-ist-da-kann-es">Wir haben es schon immer gewusst. Wir haben es nur nicht gerne gehört. Jetzt ist es amtlich: 39 Prozent der Personaler recherchieren im Internet, was dort über den Bewerber zu finden ist. Da kann es schnell passieren, dass Dir Dein „Online-Ich“ ein Bein stellt. Wie du das vermeiden kannst&#8230;</h3>
<p><span id="more-6365"></span>Wenn Du zu einem Bewerbungsgespräch gehst, ziehst Du einen schicken Anzug oder ein Kostüm an. Du sammelst Zeugnisse und Arbeitsproben in einer Mappe, Du überlegst Dir ganz genau, wie Du Dich darstellen möchtest. Im Gespräch kannst Du glänzen. Dein „Online-Ich“ auf Facebook, Xing und Co glänzt womöglich weniger als die Bewerbungsmappe und der neue Anzug. Aber der <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Personaler</a>, dem Du Deine hervorragenden Fähigkeiten präsentierst, hat Dich schon gegoogelt. Hättest Du mal vorher dran gedacht!</p>
<h2 id="jeder-dritte-personaler-googelt-bewerber">Jeder dritte Personaler googelt Bewerber</h2>
<p>Die Unternehmensberatung <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Kienbaum</a> hat jetzt gemeinsam mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass viele Personalchefs die Möglichkeiten des World Wide Web nutzen. Sie wollen vor Ankunft des Bewerbers bereits ein umfassendes Bild von ihm bekommen. Jeder dritte googelt, 23 Prozent nutzen auch die sozialen Netzwerke.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ultraschall&#8221;</p></blockquote>
<p>Eigentlich sind dem Arbeitgeber enge Grenzen bei der Recherche gesetzt. Aber auch wenn es sich hier um die Privatsphäre des Bewerbers handelt, wird der Chef nicht vergessen, was er gesehen hat. Nach einer Schwangerschaft darf im Bewerbungsgespräch nicht gefragt werden. Findet der Personaler jedoch ein Ultraschallbild mit freudiger Ankündigung bei Facebook, wird er mit Sicherheit einen neuen Grund finden, die andere Kandidatin zu wählen. Dein „Online-Ich“ hat Dir die Anstellung damit vermasselt.</p>
<h2 id="nicht-jedes-partyfoto-gehoert-ins-netz">Nicht jedes Partyfoto gehört ins Netz</h2>
<p>Wenn es nicht die Schwangerschaft war, dann war es womöglich unser <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">ausschweifendes Nachtleben</a>, was den Chef dazu veranlasst hat, uns als wenig zuverlässig einzustufen. Natürlich weißt Du, dass Du keine Bilder von Dir mit einem Bierglas in der Hand auf Deiner Facebook-Pinnwand posten solltest. Aber immer wieder stößt man beim Durchstöbern der Seiten von Freunden auf genau diese Bilder.</p>
<p>Oftmals ist es der Drang nach <a title="Persönlichkeit: Zwischen Beruf und Berufung zur Konzern-Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Anerkennung</a> und Beweisen für das eigene aufregende Leben, was junge Menschen dazu bringt, jede Party, jeden Ausflug und jedes Essen in sozialen Netzwerken zu teilen. Doch nicht jede Party gehört ins Netz. Überlege genau, welche Bilder Du hochlädst. Genießen kann man auch ohne online zu teilen.</p>
<h2 id="privates-muss-auch-mal-privat-bleiben">Privates muss (auch mal) privat bleiben</h2>
<p>Man braucht aber nicht ganz auf private Fotos zu verzichten. Das wichtigste dabei ist, dass privates auch privat bleibt. Checke alle Deine Einstellungen in den Netzwerken. Wer kann sehen, was Du veröffentlichst?</p>
<p>Überlege bei Verlinkungen mehrmals, ob das notwendig ist. Vielleicht arbeitet der Freund, der Dich verlinken möchte, in der Firma, in die Du gerne würdest? Vielleicht ist er über Umwege mit Deinem zukünftigen <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Chef</a> befreundet? Dann landet das Bild vom Oktoberfest ganz schnell mal in ungebetenen Händen, denn die Einstellungen Deiner Freunde kannst Du nicht bestimmen.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit einigen öffentlichen Facebook-Gruppen. Du kannst nicht bestimmen, dass man sie in Deinem Profil nicht findet. Eine Angehörigkeit bei den „Partypeoplez Berlin“ muss deswegen vielleicht nicht unbedingt sein.mWichtige News – wie zum Beispiel die Schwangerschaft – solltest Du mit den richtigen Freunden ganz altmodisch via Email teilen. Das ist immer noch die sicherste Methode.</p>
<h2 id="xing-muss-professionell-sein">Xing muss professionell sein</h2>
<p>Ein Xing-Profil ist durchaus sinnvoll. Du solltest es aber professionell gestalten. Halbherziges Ausfüllen der Online-Mappe macht keinen Sinn. Das wirkt eher, als hättest Du mitten in der Arbeit das Interesse verloren. Veröffentliche ein ordentliches Foto und gib nur die Jobs an, die Du gut vertreten kannst.</p>
<p>„Ein öffentliches Hobby kann von Vorteil sein. Bevor Du Dich bewirbst, tu doch einfach das, was der Personaler auch tun wird. Google Dich mal.“<strong> </strong>Du wirst mit Sicherheit die ein oder andere Seite finden, auf der Du erwähnt wirst. Wenn Dir eine Erwähnung hinderlich erschein, kannst Du versuchen, beim Betreiber zu bewirken, dass Dein Name herausgenommen wird.</p>
<p>Es wird aber auch vielleicht ein Zeitungsartikel zu finden sein, auf den Du durchaus stolz sein kannst. Wenn Du beim örtlichen Sportverein als zweiter Vorsitzender gelistet bist, sind das tolle Vorschusslorbeeren. Es gibt also durchaus auch positive Seiten deines „Online-Ichs“. Eine genaue Überprüfung vor einer Bewerbung ist aber in jedem Fall sinnvoll. Dann steht dem <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Traumjob</a> nichts mehr im Weg.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-julia-bergner-macht-gerade-ihr-volo-bei-der-nachrichtenagentur-idea-spektrum-sie-ist-teil-der-generation-y-und-hat-sich-das-in-ihrem-bekanntenkreis-lange-mit"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Julia Bergner</a> macht gerade ihr “Volo” bei der Nachrichtenagentur idea spektrum. Sie ist Teil der Generation Y und hat sich das in ihrem Bekanntenkreis lange mit angesehen: alle Möglichkeiten heisst noch lange nicht überglücklich, will man doch die Erwartungen anderer erfüllen…</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Coloures-pic/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47182227">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/11/bewerbungstipps-online-ich-hats-vermasselt/">Bewerbungstipps: „Online-Ich“ hat’s vermasselt!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Action required: Die kaputte Elite</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Oct 2013 06:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Consulting]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie gaben alles für die besten Noten an den besten Unis, absolvierten begehrte Praktika und gründeten außeruniversitäre Initiativen. Nun sind sie als &#8220;High Potentials&#8221; dort, wo sie immer hinwollten. Auch Benedikt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-gaben-alles-fuer-die-besten-noten-an-den-besten-unis-absolvierten-begehrte-praktika-und-gruendeten-ausseruniversitaere-initiativen-nun-sind-sie-als-high-potentials-dort-wo-sie-imm">Sie gaben alles für die besten Noten an den besten Unis, absolvierten begehrte Praktika und gründeten außeruniversitäre Initiativen. Nun sind sie als &#8220;High Potentials&#8221; dort, wo sie immer hinwollten. Auch Benedikt Herles löste sein Ticket ins Top-Management. Jetzt räumt er mit seinem Buch &#8220;Die kaputte Elite&#8221; auf&#8230;</h3>
<p><span id="more-6363"></span>Montag, 6 Uhr 28, im ICE von München nach Stuttgart: Junge, müde Gesellen in blauen Ledersitzen klappen ihre Laptops auf und senken ihre frisierten Häupter den Bildschirmen entgegen. Sie sind die Sieger der Sieger, die »High Potentials«, die aussichtsreichsten Nachwuchsmanager weltumspannender Konzerne und elitärer Unternehmensberatungen.</p>
<p>Eine neue Woche hat begonnen. Die größten <a title="Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Talente</a> der Wirtschaft schwärmen aus, um die Unternehmen der Republik zu optimieren. Sie arbeiten an Projekten mit so blendenden Namen wie »Organizational Streamlining«, »Full Potential Benchmarking« oder »Working Capital Optimization«.</p>
<p>Sie konstruieren komplizierte Excel-Modelle, entwickeln scheinbar revolutionäre Führungs-Techniken und entwerfen die schönsten PowerPoint-Folien. Ich bin einer von ihnen. Mit 28 Jahren bin ich promovierter Kapitalist, habe Business Schools und Firmenzentralen von innen gesehen. Ich schätze gute Anzüge und Business-Class-Flüge, glaube an das Streben nach Glück und halte individuellen <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Ehrgeiz</a> für die wichtigste Triebkraft des Fortschritts.</p>
<p>Immer höhere <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Produktivität</a> ist das Ziel, hat man mir beigebracht. Auf den Märkten weht ein rauer Wind. Deutsche Firmen müssen Antworten auf die Herausforderungen einer immer größer werdenden Konkurrenz finden. Chancen und Risiken haben sich potenziert. Das 21. Jahrhundert spricht die Sprache von Dollar und Cent. 115 Jahre nach Eröffnung der ersten Handelshochschule in Deutschland und 87 Jahre nach der Gründung von McKinsey &amp; Company läuft die globale Gewinnmaximierung auf Hochtouren.</p>
<p>Ich arbeite in einem der angesehensten Strategieberatungsunternehmen. Auf unserer Kundenliste finden sich die größten Arbeitgeber weltweit. Zu unseren Ehemaligen zählen Konzernlenker und Politiker. Mit Begeisterung hatte ich mich in die Projekte gestürzt. Doch die Realität präsentierte sich anders als erwartet. Denn vieles liegt im Argen in der Welt der Vielflieger und nächtlichen Telefonkonferenzen. Heute ist mein letzter Montagmorgen im ICE. Ich habe gekündigt. Denn Zweifel plagen mich.</p>
<h2 id="fehler-im-system">Fehler im System</h2>
<p>Die Marktwirtschaft erlebt eine ihrer dunkelsten Stunden. Das neue Jahrtausend startete mit einer Dekade der Gier. Der so viel beschworene ehrbare Kaufmann scheint sich schon vor langer Zeit ins Exil verkrümelt zu haben. Nicht nur das Einkommen, auch das <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Glück</a> der Menschen stagniert. Und niemand will es gewesen sein. Schuld an dem Dilemma tragen nicht nur entfesselte Märkte und die Raffsucht der Investmentbanker. Nicht nur gefährliche Finanzinstrumente und anonyme Spekulationen sind der Ausgangspunkt für die große Glaubwürdigkeit- und Stabilitätskrise der freien Ökonomie.</p>
<p>„Die Geschehnisse an den Kapitalmärkten sind nur das Symptom, nicht der Ursprung allen Übels. Die Wahrheit ist: Unsere wirtschaftlichen Eliten haben den falschen Weg eingeschlagen.“<strong> </strong>In der Finanz- ebenso wie in der Realwirtschaft. Die Probleme reichen von den Seminarräumen der <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">BWL-Fakultäten</a> bis in die obersten Chefetagen. Alle reden von der großen Finanz- und Wirtschaftskrise, doch in Wahrheit erleben wir eine noch viel größere Krise des Managements.</p>
<blockquote><p>&#8220;Marktglauben&#8221;</p></blockquote>
<p>Schon im Studium wurden meine Kommilitonen und ich auf jenen übertriebenen Marktglauben eingeschworen, der letztlich der Ausgangspunkt unseres gegenwärtigen Schlamassels ist. Die betriebswirtschaftliche Ausbildung gleicht einer Gehirnwäsche.</p>
<p>Sie bestärkt den Business-Nachwuchs in seiner Gier. »Eigennutz ist rational«, lautete das Credo meiner Lehrpläne. Psychologie, Soziologie und Philosophie hatten darin keinen Platz. Vorlesungen propagierten kurzfristige Profit-Maximierung durch Finanzmathematik, Anlage- und Unternehmensstrategien, lehrten aber wenig über gesellschaftliche Verantwortung.</p>
<h2 id="homo-oeconomicus">&#8220;Homo oeconomicus&#8221;</h2>
<p><figure id="attachment_6368" aria-describedby="caption-attachment-6368" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="  wp-image-6368"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Buch &quot;Die kaputte Elite&quot; kaufen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/10/die_kaputte_elite.jpg"  alt="Mit &quot;Die kaputte Elite&quot; berichtet ein Ex-Berater über unserer Top-Manager und die, die das noch werden wollen..."  width="160"  height="255"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/10/die_kaputte_elite.jpg 264w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/10/die_kaputte_elite-251x400.jpg 251w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-6368" class="wp-caption-text">Ein Ex-Berater berichtet über unsere Top-Manager und die, die das noch werden wollen. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Homo oeconomicus hat die Unis erobert. Die BWL hat sich verirrt. Sie ist zum Fach der angewandten Mathematik geworden. Ökonomen streben nach naturwissenschaftlicher Exaktheit, feiern ihre anspruchsvollen Modelle und verfehlen die Realität.</p>
<p>Die Methodik bestimmt den Inhalt. Akademische Journale lesen sich wie Formelsammlungen. Politische und soziale Antworten sind hingegen aus den Elfenbeintürmen der Kaderschmieden kaum noch zu erwarten.</p>
<p>Angekommen auf der Karriere-<a title="Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Überholspur</a>, galt der Spruch »Head down and deliver« – »Schnauze halten und abliefern, was verlangt wird«. Der Nachwuchs wird gefügig gemacht. Ich erlebte, wie jede Kreativität aus jungen Universitätsabsolventen herausgepresst wird. »Out of the Box Thinking«, das Verlassen gewohnter Denkmuster, wird zwar offiziell großgeschrieben, doch tatsächlich weder gelehrt noch gelebt.</p>
<p>Dieses System bringt Manager hervor, die so wenig Unternehmer sind wie Dieter Bohlen ein Diplomat. Statt von Mut und <a title="Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Ideen</a> beflügelt, sind viele deutsche Führungskräfte vor allem durch eines getrieben: Angst. Ihre Entscheidungen zielen darauf ab, Fehler zu vermeiden, statt Neues zu wagen. Ihre wichtigste strategische Maxime lautet: »Cover your ass!«</p>
<h2 id="wir-muessen-umdenken">Wir müssen umdenken</h2>
<p>Während sich die halbe Welt Gedanken über die Zukunft der Marktwirtschaft macht, sorgen sich die meisten »Young Professionals« und <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Business-School-Absolventen</a> mehr um ihren Lebenslauf als um globale Ungleichgewichte. Oft hörte ich in den letzten Monaten auch unter ihnen die Stimmen der Unzufriedenen. Laut zu widersprechen, wagten sie nicht.</p>
<p>Die Krise der Wirtschaftselite beginnt beim Nachwuchs. Nicht selten debattierte ich abends mit meinen Kollegen an der Hotelbar über die moralischen Dilemmata der Finanzmärkte, über gedankenlose Schuldenpolitik und über zu hohe Manager-Abfindungen. Tagsüber sagten wir zu allem Ja und Amen.</p>
<p>Wir sollten uns wichtige Fragen stellen: Was läuft schief in den <a title="Migranten-Elite: Ziel Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Chefetagen</a>? Was ist der Grund für den Erfolg der ängstlichen Technokraten? Die aktuelle Managementkrise ist die Folge eines oft beschriebenen ökonomischen Werteverfalls. Unser Wirtschaftssystem verliert seine Überzeugungskraft. Dadurch gewinnen politische Kräfte die intellektuelle Lufthoheit, die von Freiheit und Verantwortung des Einzelnen nichts halten.</p>
<p>Wem die soziale Marktwirtschaft lieb ist, der muss sich um den Zustand der Wirtschaftseliten mindestens so sorgen wie um die Wirtschaft generell. Auch Manager haben die Verantwortung, Vorbild zu sein. Sie sind Rollenmodelle für die Jugend. Eine kaputte <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Elite</a> können wir uns nicht leisten.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-benedikt-herles-studierte-an-deutschlands-bekanntesten-business-schools-whu-und-ebs-nach-seinem-ersten-jahr-in-einer-fuehrenden-strategieberatung-hatte-er-aber-genug-schrieb-dieses"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Benedikt Herles</a> studierte an Deutschlands bekanntesten Business-Schools, WHU und EBS. Nach seinem ersten Jahr in einer führenden Strategieberatung hatte er aber genug, schrieb dieses Buch. Jetzt arbeitet er als Associate für einen Risikokapitalgeber, der sich auf Startups spezialisiert hat&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://de.fotolia.com/id/43362365">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/10/action-required-die-kaputte-elite/">Action required: Die kaputte Elite</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Millionen-Betrüger: „Ich bekam das Geld hinterher geworfen“</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 12:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Limousine, Drogen und leichte Mädchen finanzierte Josef Müller aus seinen Geschäften als Steuer- und Anlageberater. Doch er verspekulierte sich, wurde zum Betrüger,  landete im Gefängnis. Ex-Konsul, Steuerberater und Millionen-Betrüger Josef Müller&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="limousine-drogen-und-leichte-maedchen-finanzierte-josef-mueller-aus-seinen-geschaeften-als-steuer-und-anlageberater-doch-er-verspekulierte-sich-wurde-zum-betrueger-landete-im-gefaengnis">Limousine, Drogen und leichte Mädchen finanzierte Josef Müller aus seinen Geschäften als Steuer- und Anlageberater. Doch er verspekulierte sich, wurde zum Betrüger,  landete im Gefängnis. Ex-Konsul, Steuerberater und Millionen-Betrüger Josef Müller spricht mit uns über Habgier, Reuegefühle und sein größtes Schurkenstück&#8230;</h3>
<p><span id="more-6337"></span>Josef Müller liebte den Luxus. „Champagner-Müller“ nannte ihn die Boulevardpresse. Bald handelte ihn die Münchner Schickeria als Geheimtipp für schnelle Geldvermehrung. Besonderen Charme strahlte er aus, weil er trotz Querschnittlähmung den Weg nach oben geschafft hatte. Im Rollstuhl auf der Überholspur, gelang ihm sogar der <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Aufstieg</a> in Diplomatenkreise.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie haben in Ihrem Leben schon viele krumme Dinger gedreht: Kreditbetrug, Steuerhinterziehung, Geldwäsche &#8211; was war Ihr größtes Schurkenstück?</strong></p>
<p><em>Josef Müller:</em> Ich denke, das war kein bestimmtes Ereignis, sondern die „Marke“ Josef Müller selbst. Mit Dreistheit und einem Schuss Rollstuhl-Feeling habe ich mir das Vertrauen vieler Leute erschlichen. Ich habe ihnen vor Augen gemalt, wie ein Leben in Saus und Braus aussieht: ein Maybach als Limousine, schnelle Yachten, große Villen, wilde Partys, <a title="Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Drogen</a> und viel <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Sex</a>. Dann machte ich mir ihre Habgier zu eigen und zeigte ihnen Wege, ihr <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Vermögen</a> bei mir zu vermehren. Phasenweise bekam ich das Geld regelrecht hinterhergeworfen. Diese Form der Manipulation war im Rückblick wohl meine größte Schurkerei.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong><em> </em>Sie haben bereits als junger Mann verschiedene Firmen gegründet und hatten mit vielen auch Erfolg. Wie wurde aus dem bodenständigen Unternehmer und Steuerberater Josef Müller ein Betrüger?</strong></p>
<p><em>Josef Müller: </em>Das Ganze ging nicht von heute auf morgen. Ich war ein fleißiger, ehrgeiziger und ziemlich erfolgreicher Steuerberater. Bald bewegte ich mich im Milieu der Münchner Schickeria, wo man mit dem Geld nur so um sich warf. Bei den <a title="Hart, aber unfair im Job: Nicht ins Bockshorn jagen lassen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Reichen</a> habe ich gesehen, dass sie – sagen wir mal salopp – ihre <a href="http://www.20knoten.de/werftgeschichte-edles-treibholz-aus-sissis-heimat/" target="_blank">Yachten</a> wechseln, wie die Unterwäsche.</p>
<h2 id="mein-haus-mein-auto-meine-yacht">„Mein Haus, mein Auto, meine Yacht“</h2>
<p>In diesen Kreisen konnte man mit großen Autos, schnellen Booten, Klamotten, Schmuck und einem ausschweifenden Partyleben Eindruck schinden. Und das wollte ich. Mir ging es weniger um das Geld als um den Einfluss, den ich damit ausüben konnte. So wurde ich mit den Jahren zu einem echten Protz, der für die große Show nicht einmal mehr davor zurückschreckte, das Geld seiner Mandanten zu veruntreuen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Richtig viel Geld verdienten Sie später mit riskanten Finanzspekulationen an der Börse. Investoren aus ganz Europa setzten auf Ihr Anlagetalent und überwiesen Ihnen hohe Geldbeträge – auch ohne vertragliche Absicherung. Wie erklären Sie sich diese Dynamik?</strong></p>
<p><em>Josef Müller: </em>Meine Kunden waren – wie ich selbst – von einer unbändigen Gier getrieben. Ich merkte schnell: Wenn man den Leuten eine plausible Geschichte erzählen kann, investieren sie. Die hohen Renditen, die ich anpries, konnte ich anfangs ja tatsächlich erzielen. Dieser Teil war keine Show. Auf die Gier der Menschen konnte ich mich verlassen.</p>
<h2 id="risiko-ausblenden-gier-ausleben">Risiko ausblenden, Gier ausleben</h2>
<p>Sie brachte meine Investoren dazu, das Risiko auszublenden und stattdessen bereits zu träumen, welches Boot oder welche Nobelkarosse sie sich vom <a title="Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Gewinn</a> als nächstes leisten würden. Man hat meine Telefonnummer damals am Golfplatz unter der Hand weitergegeben, mit dem Hinweis, dass man beim Steuerberater Müller Geld anlegen kann und er es wundersam vermehrt. Heute ist mir schon klar, dass das hoch riskant und spekulativ war.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Moralisch mag das verwerflich sein, gegen das Recht verstießen solche Geschäfte allerdings nicht, oder?</strong></p>
<p><em>Josef Müller: </em>Das Problem war, dass ich für den Börsenhandel eine Genehmigung des Bundesaufsichtsamts für Finanzwesen benötigt hätte. Die hohen Auflagen sahen unter anderem ein Stammkapital von einer Million Euro vor. So viel besaß ich aber zu dieser Zeit nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Genehmigung später holen&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Gelder der <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Investoren</a> konnte ich auch nicht für diese Kapitaleinlage verwenden, das wäre zu riskant gewesen. Also half nur eine weitere Schurkerei: Ich handelte zunächst ohne Lizenz und wollte mir die Genehmigung später holen, wenn ich genügend Rücklagen hätte. So habe ich mich strafbar gemacht. Und dafür – und noch für einige weitere Delikte – wurde ich später rechtskräftig verurteilt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Damit waren Sie aus dem Spiel. Aber für Ihre Investoren hatte sich das Geschäft doch gelohnt.</strong></p>
<p><em>Josef Müller: </em>Nur für einen Teil. Wer sein Geld aber länger bei mir angelegt hat – und das waren nicht wenige –, hat alles verloren. Denn einer meiner besten Freunde hat mich zusammen mit zwei Komplizen übers Ohr gehauen und mein Anlagekonto mit den Fremdgeldern leer geräumt. Ich habe viel Dreck am Stecken, in diesem Fall war ich aber unschuldig. Das hat später auch ein Gericht festgestellt. Heute sind diese Leute alle verurteilt und sitzen immer noch im Gefängnis.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Haben Sie nicht trotzdem Gewissensbisse, so leichtsinnig mit dem Geld anderer Leute umgegangen zu sein?</strong></p>
<p>Anlagerbetrüger für Anfänger? Keine Tipps zum Nachmachen, aber welche die (doch) funktionieren&#8230;</p>
<p><em>Josef Müller: </em>Viele Menschen, die mir vertrauten, haben durch mich ihr Geld verloren. Das trifft mich immer noch sehr und ich habe Schuldgefühle, die ich auch nicht mit meinem Haftaufenthalt von fünf Jahren und vier Monaten wettmachen konnte. Der finanzielle Schaden bleibt ja. Ich bin pleite und habe zehn Millionen Euro Schulden!</p>
<p>Im Spiegel kann ich mich nur deshalb noch anschauen, weil ich im Gefängnis zum <a title="Jüdisches Management: 10 Gebote &amp; Geld" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/nix-genom-normal-juden-im-management-wall-street/">Glauben</a> gefunden habe. Ich weiß, dass Gott mir meine Schurkenstücke vergeben hat. Meine Gläubiger können sich davon natürlich nichts kaufen. Sie können aber zu mir kommen, und ich entschuldige mich von Herzen bei ihnen. Eines meiner größten Anliegen ist es, persönlich reinen Tisch zu machen.</p>
<h2 id="gottesglaube-geldgier-und-die-vertrauensfrage">Gottesglaube, Geldgier und die Vertrauensfrage</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Gibt es Investoren, die nach Josef Müllers Pleite ebenfalls vor dem Ruin stehen?</strong></p>
<p><em>Josef Müller: </em>Bei mir haben in der Regel nur die angelegt, die genug Geld auf der hohen Kante hatten. Ich habe nach einer gewissen Zeit sehr genau darauf geachtet, dass nicht die arme Witwe ihre Miete für den nächsten Monat bei mir investiert. Deshalb forderte ich von meinen Kunden auch den Nachweis, dass sie das Fünffache der Investitionssumme in liquiden Mitteln besaßen.</p>
<p>Von 400 Investoren hat nur ein einziger nahezu sein ganzes Vermögen durch mich verloren. Er hat seine komplette Erbschaft von 250.000 D-Mark in eines meiner Projekte gesteckt, das nie verwirklicht wurde.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Immer noch Schuldgefühle?</strong></p>
<p><em>Josef Müller: </em>Ich sage mir immer noch: Hätte ich das Geld doch nie genommen! Diesem Mann möchte ich bis heute helfen. Wenn alles gut läuft, auch mit dem Erlös dieses Buches. Grundsätzlich würde ich gerne mit allen von mir Geschädigten einen Vergleich hinbekommen. Vielleicht gelingt mir das eines Tages ja, wenn ich etwas ehrlich verdientes Geld besitze.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:  alphaspirit/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47726370">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/10/millionen-betrueger-ich-bekam-das-geld-hinterhergeworfen/">Millionen-Betrüger: „Ich bekam das Geld hinterher geworfen“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Sep 2013 19:50:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Firmen haben sich immer mehr auf die Schaffung von emotionalem Mehrwert spezialisiert. Den Kunden wird nicht mehr ein Produkt, sondern ein Glücks- und Heilsversprechen verkauft. Ulrich Renz plädiert in einem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="firmen-haben-sich-immer-mehr-auf-die-schaffung-von-emotionalem-mehrwert-spezialisiert-den-kunden-wird-nicht-mehr-ein-produkt-sondern-ein-gluecks-und-heilsversprechen-verkauft-ulrich-renz-plaediert">Firmen haben sich immer mehr auf die Schaffung von emotionalem Mehrwert spezialisiert. Den Kunden wird nicht mehr ein Produkt, sondern ein Glücks- und Heilsversprechen verkauft. Ulrich Renz plädiert in einem Buch für mehr Nüchternheit&#8230;</h3>
<p><span id="more-6290"></span>Mitarbeiter werden jetzt „werteorientiert“ geführt, als Berater in Führungsfragen stehen <a title="Manager und Mönch, Kloster oder Konzern?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/">Mönche</a> und spirituelle Meister hoch im Kurs. Der Geschäftszweck der Firma ist längst zur „Mission“ verklärt, die mittelfristige Finanzplanung kommt als „Vision“ daher, die Mitarbeiter dürfen sich im „Team“ und als Mitglieder der Firmenfamilie im großen Ganzen aufgehoben wissen.</p>
<p>Das Bild von der Firma als „großer Familie“ verkennt, dass ein Unternehmen von seinem Wesen her das genaue Gegenteil einer Familie ist. Seine Fürsorglichkeit ist letztlich an die ökonomische Verwertbarkeit gekoppelt und damit das genaue Gegenteil dessen, was eine <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Familie</a> auszeichnet: dass man nämlich, einfach nur so, zusammengehört – und zwar auch dann, wenn man krank, gebrechlich oder behindert ist, underperformer aus welchem Grund auch immer.</p>
<p>Für die Pseudofamilie Firma gilt das Familienprinzip nur in guten Zeiten; das gütige, motivationserzeugende Gesicht zeigt sich nur denjenigen, die etwas zur Bilanz beizutragen haben. Und solange andere „Familien“ nicht billiger produzieren. Und apropos <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Bilanz</a>. Wem gehört der Betrag unterm Strich? Der „Familie“ etwa? Nein, und wenn sie noch so intakt wäre, der Chef noch so gütig; er gehört einem fremden Dritten, dem Shareholder, der die Firma in der Regel noch nie von innen gesehen hat.</p>
<p>Ob man das gut findet oder schlecht und ob es überhaupt eine andere Wahl gibt (ich fürchte, nein), ist an dieser Stelle gar nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die Anwesenheit eines <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Shareholders</a> die Familie noch mehr in Anführungszeichen setzen muss. Denn solange sein Gesetz gilt, dass nämlich die „Familie“ jeden Tag, jedes Quartal, jahrein, jahraus das Erarbeitete abzuliefern hat, können die dort postulierten „Werte“ nur Nebelkerzen sein. Denn Werte, die einem Zweck dienen, sind keine Werte.</p>
<h2 id="moral-hinter-werteorientierung">Moral hinter Werteorientierung</h2>
<p>Der Punkt ist dabei nicht, dass es schlecht wäre, bei Mitarbeitern mehr Freude am Arbeitsplatz und Enthusiasmus für ihre Arbeit zu wecken. Arbeit interessanter und befriedigender zu gestalten, ist ein ehrenwertes Unterfangen, darüber ist gar nicht zu diskutieren.</p>
<p>Allerdings: Wenn die eigentliche Intention die ist, Arbeitnehmer durch Spaß und Sinnversprechen dazu zu bringen, einen Mehrwert zu schaffen, der ihnen nachher gar nicht zugutekommt, weil er zwischen <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Top-Management</a> und Shareholder aufgeteilt wird, dann versteckt sich hinter der an sich noblen Absicht etwas zutiefst Unmoralisches, das die Frage aufwirft, die die Wirtschaftsethikerin Joanne Ciulla von der United Nations Leadership Academy bereits im Jahr 2000 gestellt hat.</p>
<h2 id="warum-der-zauber-wirkt">Warum der Zauber wirkt</h2>
<p>Ist es denn moralischer, die <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Zufriedenheit</a> eines Menschen auszubeuten als dessen Elend? (Genauso einfach ist es inzwischen jedenfalls – dank der perfektionierten Techniken des emotionalen Managements.) Steht uns, so fragt sie, „der ultimative Triumph von hundert Jahren Managementtheorie bevor? Dass es die Unternehmen endlich geschafft haben, ihre Angestellten dahin zu bringen, dass sie mehr arbeiten wollen, für weniger Geld?“</p>
<blockquote><p>&#8220;steigende Wirtschaftsleistung&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn der Wert der Arbeit trotz steigender Wirtschaftsleistung immer weiter verfällt – liegt der Grund dafür vielleicht auch darin, dass wir uns damit zufriedengeben, dass uns ein Teil des Gehalts als spiritueller Mehrwert ausbezahlt wird? Würde der Apple-Store-Mitarbeiter akzeptieren, dass er unter Karstadt-Tarif bezahlt wird, wenn er sich nicht als „Specialist“ fühlen dürfte?</p>
<p>Der Siegeszug des emotionalen Kapitalismus beruht auf seinem Heilsversprechen. Dem Mitarbeiter verheißt er Wertschätzung und Zugehörigkeit, dem Kunden Glückseligkeit durch das noch bessere Produkt.</p>
<p><figure id="attachment_6302" aria-describedby="caption-attachment-6302" style="width: 149px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.amazon.de/dp/3453280504/ref=as_li_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3453280504&amp;adid=05A7WHT2YCGYM0WRHYCJ&amp;http://"><img  loading="lazy"  class=" wp-image-6302"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/Renz-Tyrannei-bei-der-Arbeit.jpg"  alt="&quot;Tyrannei bei der Arbeit&quot; kaufen..."  width="149"  height="240" ></a><figcaption id="caption-attachment-6302" class="wp-caption-text">Ist arbeiten alles, was wir mit unserem Leben anfangen wollen &#8211; oder mehr? Das Buch sucht Antworten. <a href="https://www.amazon.de/dp/3453280504/ref=as_li_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3453280504&amp;adid=05A7WHT2YCGYM0WRHYCJ&amp;http://">Hier kaufen</a>&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ein Versprechen, das er nicht halten kann – selbst wenn er es wollte. Denn <a title="Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle" href="http://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Glück</a> ist nicht käuflich; seine Erlangung durch ein Produkt ist ein Widerspruch in sich. Genauso Geborgenheit in einer Pseudofamilie, die in Wirklichkeit gar nicht sich selber gehört, sondern einem fremden Dritten, der auch den heiligsten Pakt zwischen den Familienmitgliedern mit einem Federstrich annullieren kann.</p>
<p>Jeder der Verheißungen des emotionalen <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Kapitalismus</a> wohnt ein Verrat inne: Er appelliert an unsere tiefsten Gefühle und tritt sie gleichzeitig mit Füßen.<br />
Warum wirken die Versprechungen trotzdem? Warum lassen wir uns an der Nase herumführen? Visionen, Missionen, heilige Werte – wurden wir denn einer Gehirnwäsche unterzogen, dass wir den ganzen Quatsch nicht nur mitmachen, sondern auch noch glauben? Haben wir unseren kritischen Verstand vollends über Bord geworfen?</p>
<h2 id="karriere-der-neue-halbgott">Karriere, der neue Halbgott?</h2>
<p>Nicht umsonst hat sich Arbeit gerade jetzt mit metaphysischem Sinn aufgeladen, wo wir jede Form von Transzendenz von uns weisen. Und je weiter wir fortschreiten auf unserem Weg der Individualisierung, umso mehr tragen wir an den Folgen dieses „Fortschritts“. Körper und Verstand jubilieren über die gewonnenen Freiheiten, aber die Seele ächzt unter der Vereinzelung. Zwischenmenschliche Beziehungen, ob in Familie oder Nachbarschaft, sind immer weniger verlässlich, Traditionen, Kirche und <a title="Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">Religion</a> geben keinen Halt mehr.</p>
<p>Der moderne Mensch ist nicht mehr selbstverständlich in einen größeren Zusammenhang eingebunden, er muss sich seine Zugehörigkeit buchstäblich verdienen. Er hat Haus und Hof verlassen und kämpft nun als „spirituell <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Obdachloser</a>“ um einen Platz in der Welt, um die Achtung seiner Mitmenschen und um seine Selbstachtung.</p>
<p>Dieser Kampf wird heute am Arbeitsplatz ausgetragen. In einer unverbindlich gewordenen Welt ist Arbeit der letzte Anker für das Individuum, für viele sogar der letzte Strohhalm. Von allen „Rollen“ und „Identitäten“ ist oft nur die des Berufsmenschen übriggeblieben.</p>
<h2 id="arbeit-unser-letzter-anker">Arbeit – unser letzter Anker</h2>
<p>Familie? In den oberen Gesellschaftsschichten ist sie zum Karrierehindernis geworden, in den unteren zum Verarmungsrisiko. Wer sich als Mutter oder Vater nicht die aufreibende Doppelrolle als berufstätige Eltern ans Bein bindet, erntet anstelle von gesellschaftlicher Anerkennung den Vorwurf, dass sie oder er „seine <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Talente</a> verschwendet“. Kein Wunder, dass Familie von einer Selbstverständlichkeit zu einem Projekt geworden ist, dem man sich mit der allergrößten Ambivalenz und Vorsicht nähert.</p>
<p>Natürlich gibt es Aufgaben, und zwar genug davon, in der Familie und außerhalb. Aber Anerkennung? Respekt gar? Kommt nur über den Job. Und je mehr sich die Gesellschaft um die Arbeit zentriert, desto blutleerer ist das Gemeinschaftsleben drum herum geworden. Die Positionen, die das Individuum in Privatleben und Gemeinschaft geräumt hat, sucht und findet es jetzt am <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitsplatz</a>.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Syda Productions/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-320408894.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/firmenphilosophie-unternehmen-die-neuen-kirchen/">Firmen-Philosophie: Konzerne, die neuen Kirchen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Sep 2013 07:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nie wieder im Berufsleben den Kürzeren ziehen? Durchschauen Sie unfaire Kollegen und Chefs. Aktivieren Sie Ihren &#8220;Aggro-Faktor&#8221;, denn der gibt aufstrebenden Angestellten die Chance, sich in ihrem Arbeitsumfeld auch mal&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nie-wieder-im-berufsleben-den-kuerzeren-ziehen-durchschauen-sie-unfaire-kollegen-und-chefs-aktivieren-sie-ihren-aggro-faktor-denn-der-gibt-aufstrebenden-angestellten-die-chance-sich">Nie wieder im Berufsleben den Kürzeren ziehen? Durchschauen Sie unfaire Kollegen und Chefs. Aktivieren Sie Ihren &#8220;Aggro-Faktor&#8221;, denn der gibt aufstrebenden Angestellten die Chance, sich in ihrem Arbeitsumfeld auch mal etwas bissiger zu positionieren &#8211; für eine gute Sache. Von Professor Jens Weidner&#8230;</h3>
<p><span id="more-6282"></span>Seien Sie also ruhig mal aggro im Job! Damit wird eine Lebenseinstellung beschrieben, die eines glasklar stellt: zum Ja-Sager und Schäfchen-Typ, mit dem man im <a title="Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Beruf</a> alles machen kann, eigne ich mich nicht mehr!</p>
<p>Vielen Berufstätigen fällt diese Haltung allerdings nicht leicht. Sie arbeiten klag- und manchmal auch lustlos, lassen sich unterbuttern und übervorteilen, werden bei <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Beförderungen</a> übergangen oder mit ihren Leistungen nicht anerkannt.</p>
<p>Hart, aber unfair will damit Schluss machen und hat deswegen 427 Frauen und Männer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich zu den <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Schattenseiten</a> des Berufslebens befragt, die insgesamt 2135 gegeben haben, etwa zu der Frage, welche bissigen oder bösen Taten sie im Job erlebt oder begangen haben?</p>
<h2 id="nicht-immer-politisch-korrekt-sein">Nicht immer politisch korrekt sein</h2>
<p>„Teamplaying ist, wenn fünf Füchse und ein Hase über das Abendessen abstimmen. Intelligenz ist, wenn der Hase bei der Abstimmung eine Schrotflinte in der Pfote hält“ Herausgekommen sind ehrliche, entwaffnende, nicht immer politisch korrekte Statements, die eines deutlich machen: es gibt noch zu viele Opfer mit zu wenig <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Biss</a> im Berufsleben. Genau diese Arbeitnehmer sollen mit Lust unterstützt werden.</p>
<p>Ein ethikfreies Arbeiten soll hier natürlich nicht propagiert werden. Aber Sie sollen ermutigt werden, auch einmal nicht so nett zu agieren, wenn es beruflich angemessen erscheint. Simone Lerche, Teammitglied einer Elektrofirma bei Würzburg formuliert das so: „Mein Wunsch ist, meinen Standpunkt länger im Gespräch halten zu können, weniger <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">kompromissbereit</a> zu sein und vor allem keine Abschweifungen auf Nebenschauplätze zuzulassen.“</p>
<p>Und Christoph Sellner, stellvertretender Projektleiter eines norddeutschen Autozulieferers erkennt: „Mir fehlt es schlicht am ‚Standing‘, ich knicke einfach zu schnell ein.“ Beiden kann geholfen werden &#8211; wenn sie ein paar Spielregeln der Berufswelt beachten, wie zum Beispiel das Paradoxon der Macht.</p>
<p><figure id="attachment_7512" aria-describedby="caption-attachment-7512" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img  loading="lazy"  class="wp-image-7512 size-large"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-1000x667.jpg"  alt="Keine Gewalt ist auch keine Lösung (Foto: Pressmaster/ Shutterstock)"  width="640"  height="427"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/09/shutterstock_223646572.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" ><figcaption id="caption-attachment-7512" class="wp-caption-text">Keine Gewalt ist auch keine Lösung (Foto: Pressmaster/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Das beschreibt, einfach formuliert, dass Chefs jeder Couleur unter der Angst der Machtbeschneidung leiden. Für Berufstätige heißt das: wenn Sie Ihrem <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Chef</a> oder Ihrer Chefin diese Beschneidungsangst nehmen, liegen diese Ihnen im besten Fall zu Füßen, im schlechtesten Fall werden Ihre Bahnen wenigstens nicht gestört.</p>
<h2 id="zwischen-den-fronten">Zwischen den Fronten</h2>
<p>Wie das geht? Ganz einfach: stimmen Sie grundsätzlich all Ihr Handeln, das den Chef-Radius berühren könnte, vorab informell unter vier Augen kurz mit ihm oder ihr ab. Holen Sie sich einfach das ok und zwar genau so lange, bis sie zu hören bekommen: „Sie brauchen nicht immer vorher Bescheid sagen, Sie machen das schon…!“</p>
<p>Erst jetzt steht das <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Vertrauensverhältnis</a> und erst jetzt geht die Beschneidungsangst des Chefs verloren. „Das ist ja anbiedernd“, entgegnete mir trotzig Peer Lahr, Berufsanfänger im niedersächsischen Handel.</p>
<p>Diese Entgegnung ist nachvollziehbar, ignoriert aber eine wichtige Vorgesetzten-Regel: je statushöher und <a title="Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/">machtvoller</a> Ihre Vorgesetzten sind, desto überempfindlicher die Reaktion, wenn etwas nicht mit ihnen abgestimmt wird. Es wächst dann die Befürchtung beim Chef, die Kontrolle verlieren zu können und die steigert sich manchmal bis zur Panik, den Laden nicht mehr im Griff zu haben.</p>
<blockquote><p>&#8220;kein Selbstgänger&#8221;</p></blockquote>
<p>Für diese Panikattacken sollten Sie nicht verantwortlich sein. Peer Lahrs Vorgesetzten-Empathie-Mangel hatte übrigens Konsequenzen: eine nicht abgestimmte Kleinigkeit gegenüber einem Kunden brachte ihm riesigen Ärger mit dem Chef ein, sowie dessen Hinweis, dass die Verlängerung seines befristeten Vertrages kein Selbstgänger sei.</p>
<p>Peer Lahr verstand die Welt nicht: „Ich bin doch viel zu unwichtig, als dass mein Chef so reagieren müsste.“ Nein, Peer, umgekehrt wird in der Chef-Logik ein Schuh daraus: „Wenn schon der junge Herr Lahr sich nicht abstimmt, was werden sich dann wohl die anderen, wichtigeren <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Kollegen</a> in Zukunft herausnehmen?“ Um dem vorzubeugen, gab es für Peer die Breitseite.</p>
<h2 id="hart-aber-herzlich-bei-der-sache">Hart aber herzlich bei der Sache</h2>
<p><figure id="attachment_6284" aria-describedby="caption-attachment-6284" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="  wp-image-6284"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/10/hart_aber_unfair.jpg"  width="160"  height="255" ><figcaption id="caption-attachment-6284" class="wp-caption-text">Hart aber unfair: Erklärung für einen ehrlicheren weil erfolgsversprechenderen Weg. Langfristig zumindest. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ist das fair? Nein! Sollten Sie dieses Spiel frühzeitig durchschauen? Auf jeden Fall! Dabei kann eine Portion <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Humor</a> nicht schaden, denn das Thema ist zu ernst, um es staubtrocken abzuhandeln. Es geht darum, lächelnd die Wahrheit zu sagen: ‚Ridendo dicere verum‘. Sie treten damit in Goethes Fußstapfen, dessen Mephisto &#8211; im Zwiegespräch mit Gott &#8211; feinsinnig über die menschlichen Schattenseiten philosophiert:</p>
<p>„Ein wenig besser würd‘ er leben<br />
Hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben;<br />
Er nennts Vernunft und brauchts allein,<br />
nur tierischer als jedes Tier zu sein.“</p>
<p>Diese dunkleren Seiten würde es nicht geben, wären alle immer teamfähig, nachhaltig, win-win-orientiert und von Kants <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Kategorischem Imperativ</a> geprägt: „Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne“.</p>
<p>Was Du nicht willst, dass man Dir tut, das füg‘ auch keinem Anderen zu‘, sagt der Volksmund. Aber es verhalten sich nicht alle so korrekt wie Beate Lippert, eine Versicherungsangestellte, die selbst für ihre Chefin einfach zu nett ist: „Ich weiß gar nicht, welche Aggressionsformen ich brauche.</p>
<h2 id="treiber-statt-sand-im-getriebe">Treiber statt Sand im Getriebe</h2>
<p>Mir gibt es nur zu denken, dass mich meine Chefin gebeten hat, mich dem Thema stärker zu widmen, da sie möchte, dass ich ihr auch bei unangenehmen Aufgaben zukünftig stärker zur Seite stehe.“ Diese <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Initiative</a> zeigt: die Chefin glaubt an die Ausbaufähigkeit von Beate Lipperts Potential! Aber worum geht es hier genau – und das nicht nur bei ihr:</p>
<ul>
<li>Sie sollen nicht mehr auf die beliebtesten <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Gemeinheiten</a> hereinfallen, wenn man Ihnen zum Beispiel die hoffnungslosesten Projekte als ‚innovative Chance‘ verkauft, obwohl alle schon vorher wissen, dass Sie nur verlieren können. Oder man Ihnen gerade den Kunden oder den Klienten zur Betreuung nahelegt, von dem alle (nur Sie nicht) wissen, dass der nicht zu betreuen ist, weil er zu den psychischen Grenzfällen zählt.</li>
<li>Sie sollen sich zukünftig mit einem Grundmisstrauen (die Wissenschaft spricht von pessimistischer Anthropologie) durch die <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Arbeitswelt</a> bewegen. Bleiben Sie aber immer bereit, sich vom positiven Gegenteil überzeugen zu lassen. Sie sollen also in Zukunft Ihre Kolleginnen und Vorgesetzten nach ihrem Handeln und nicht ihrem &#8211; vielleicht auch schmeichelhaftem &#8211; Gerede beurteilen.</li>
<li>Und Sie sollen sozialethische Maßstäbe erfüllen, weil dieses ‚aggro‘-Denken Macht-Interaktionen und Herrschaftswissen transparent und letztlich damit überflüssig macht: <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Machtspiele</a> machen halt wenig Sinn, wenn Sie die Spielregeln durchschauen.</li>
</ul>
<p>Hier soll auch Beate Lippert unterstützt werden, um zukünftig fairer behandelt zu werden und nicht mehr beklagen zu müssen: „Ich verachte <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Zielvereinbarungen</a>, die bei uns so ausgelegt sind, dass allen klar ist, dass das nie zu erreichen ist und man dadurch wie im Hamsterrad seine Kreise zieht, nicht vorankommt und man mit dem Hinweis schneller zu arbeiten provoziert wird.“</p>
<p>Das ist auch das Erste, was sie ihrer Chefin in einem Vier-Augen-Gespräch höflich, aber bestimmt, rückmelden müsste und nach eigenen Aussagen auch rückmelden will. Das macht doch <a title="Migranten-Elite: Ziel Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Hoffnung</a>, oder? Willkommen beim Aggro-Faktor, Frau Lippert!</p>
<p>Als Schlagfertigkeit bezeichnet man das schnelle sprachliche Reagieren auf unvorhergesehene Situationen. Das Wort ist aus dem Militär-Jargon entlehnt, wo die Schlagfertigkeit einer Armee ihre Bereitschaft zum sofortigen Einsatz bedeutet. Im 19. Jahrhundert nahm das Wort „schlagfertig“ dann die heutige Bedeutung „um keine Antwort verlegen, witzig“ an&#8230;</p>
<h6 id="ueber-den-autor-professor-jens-weidner-lehrt-erziehungswissenschaften-und-kriminologie-an-der-hamburger-hochschule-fuer-angewandte-wissenschaften-fakultaet-wirtschaft-und-soziales-er-hat-unter-ande"><strong>Über den Autor:</strong> Professor <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Jens Weidner</a> lehrt Erziehungswissenschaften und Kriminologie an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Fakultät Wirtschaft und Soziales. Er hat unter anderem ein Buch über die &#8220;<a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Peperoni-Strategie</a>&#8221; geschrieben&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ArtFamily/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=134919137&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/hart-aber-unfair-im-job-nicht-ins-bockshorn-jagen-lassen/">Hart, aber unfair im Job: Nicht von Kollegen ins Bockshorn jagen lassen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 10:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karriere war lange Zeit ganz klar definiert: vom Azubi zum Festangestellten zum Teamleiter zum Abteilungsleiter zum Chef. Das Problem: Young Professionals und Berufseinsteiger spielen da heute nicht mehr mit. Wolfgang Feige&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="karriere-war-lange-zeit-ganz-klar-definiert-vom-azubi-zum-festangestellten-zum-teamleiter-zum-abteilungsleiter-zum-chef-das-problem-young-professionals-und-berufseinsteiger-spielen-da-heute-nicht-m">Karriere war lange Zeit ganz klar definiert: vom Azubi zum Festangestellten zum Teamleiter zum Abteilungsleiter zum Chef. Das Problem: Young Professionals und Berufseinsteiger spielen da heute nicht mehr mit. Wolfgang Feige erklärt uns warum&#8230;</h3>
<p><span id="more-6276"></span>Zahlreiche Studien und Umfragen haben ergeben, dass die gut ausgebildeten, technikaffinen Mitglieder der sogenannten Generation Y mehr Wert legen auf <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Flexibilität</a>, Abwechslung und Arbeit in virtuellen Teams. Das verträgt sich nicht mit dem klassischen hierarchischen Aufstieg. Zeit, dass die Personalverantwortlichen das beherzigen!</p>
<p>Im Mittelstand gibt es Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung. So kann ein Karriereweg horizontal verlaufen: Das passiert, wenn ein Mitarbeiter auf der gleichen Ranghöhe von einem Gebiet in ein anderes wechselt. Ein Beispiel dafür ist ein Mitarbeiter, der als Ingenieur zunächst zwei Jahre in der vorbereitenden Instandhaltung arbeitet, danach für ein oder zwei Jahre in den technischen Einkauf wechselt und dann wiederum eine andere <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Position</a> ausfüllt.</p>
<p>Karriere hat eben gerade heute und bei der „<a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Generation Y</a>“ nicht nur eine formale, sondern auch eine inhaltliche Dimension. Sie umfasst etwa Wissens- und Horizonterweiterung. Leider fangen die Unternehmen erst damit an, auch solche Prozesse als Karriere anzubieten.</p>
<h2 id="diagonale-karriereschritte">Diagonale Karriereschritte</h2>
<p>Denkbar ist auch ein sogenannter diagonaler Karriereschritt. Hier wird zum Beispiel aus einem Mitarbeiter in der technischen Instandhaltung ein Gruppenleiter im technischen Einkauf. Ein diagonaler Karriereschritt umfasst also eine Wissenserweiterung (neues inhaltliches Feld), gepaart mit einem vertikalen Schritt (vom Mitarbeiter zum Gruppenleiter).</p>
<p>Diagonale Karriereschritte sind schon sehr anspruchsvolle Herausforderungen. Gerade hier kann sich ein Mitarbeiter beweisen und sein <a title="Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Potenzial</a> zeigen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es natürlich auch eine fokale Karriere gibt. Diese Karriere wird auch Expertenkarriere genannt. Hier wird der Mitarbeiter immer mehr zu einem Spezialisten.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit: Projektlaufbahnen. Die gibt es gerade in technischen Unternehmen, die stark projektgetrieben sind, etwa im Anlagenbau oder in der IT. Die <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Laufbahn</a> fängt hier zum Beispiel als Junior-Project-Manager an. Das bedeutet, dass jemand erst einmal nur in einem Projekt mitarbeitet. Danach wird er zum Projektleiter, der ein Projekt selbstständig führt. Die nächste Position ist dann der Senior-Projektleiter, der mehrere Projekte gleichzeitig koordiniert.</p>
<p>Gerade für die „Generation Y“ ist es sehr reizvoll, zwischen verschiedenen <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Karriereschritten</a> zu wechseln. Sie kombinieren einen horizontalen Schritt mit einem vertikalen und dann vielleicht wieder mit einem horizontalen. Wichtig für die Akzeptanz solcher Karrieresysteme ist es daher, dass die verschiedenen Karrierestufen finanziell und statusmäßig ähnlich ausgestattet sind. Ansonsten wird die neue Position nicht als „Karriere“, sondern eher als „Abstellgleis“ interpretiert.</p>
<h2 id="augen-auf-bei-der-jobwahl">Augen auf bei der Jobwahl</h2>
<p>Aktuell scheint das größte Problem darin zu bestehen, dass der <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Wertewandel</a> hinsichtlich der Karrierevorstellungen der jungen Berufseinsteiger bei den Personalverantwortlichen der alten Garde des Mittelstands noch nicht angekommen ist. Für die „Generation Y“ bedeutet das: Augen auf bei der Wahl des richtigen Arbeitgebers. Und: Ruhig mal den Mund aufmachen. Persönliche Präferenzen und individuelle Karrieremöglichkeiten sollten bereits im Bewerbungsgespräch angesprochen werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Arbeitgeberbenchmarking&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine erste Orientierung bietet die Seite www.top-arbeitgeber.de: Hier werden Unternehmen aus dem Mittelstand gelistet, die erwiesenermaßen gute Arbeitgeber sind. Grundlage der Listung ist das erfolgreiche Abschneiden beim Arbeitgeberbenchmarking „Top Job“. Das heißt, diese Betriebe haben bewiesen, dass sie die Bedürfnisse verschiedener Mitarbeitergruppen verstanden haben und auch in der Lage sind, sie zu erfüllen.</p>
<p>Sie können beispielsweise eine gelungene Entwicklungs- und Weiterbildungspolitik vorweisen, die richtige <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Balance zwischen Familie und Karriere</a> oder auch eine individuelle Führung der Mitarbeiter. Kurz: Werteorientierte Personalarbeit wird hier großgeschrieben. So kann der erste berufliche Anlaufpunkt auch zur beruflichen Heimat werden.</p>
<h2 id="persoenliche-voraussetzungen">Persönliche Voraussetzungen</h2>
<p>Karriere – in welcher Form auch immer – passiert nicht von alleine. Man muss sie wollen, sich Ziele setzen. Um zu wissen, welche Karriere einem am besten liegen könnte, ist es wichtig, seine <a title="Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Persönlichkeit</a> zu kennen. Natürlich ist Fachwissen heute immer noch die Basis einer Karriere. Gerade zu Beginn definiert das fachliche Wissen und Können die Einsatzmöglichkeiten.</p>
<p>In späteren Karriereschritten geht es dann mehr und mehr um methodische Kenntnisse und Fähigkeiten. Und je weiter man aufsteigt, desto mehr ist Sozial- und Managementkompetenz gefragt. Wichtig ist und bleibt dabei Flexibilität. Gerade in der heutigen globalen Welt mit all ihren Verflechtungen ist unter Flexibilität auch <a title="Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Mobilität</a> zu verstehen. Längere Einsatzphasen im Ausland sind rechtzeitig und gut mit Partner und Familie abzustimmen und vorzubereiten.</p>
<p>Flexibilität beinhaltet auch, bereit zu sein: Karrieren sind heute nicht mehr so planbar wie früher, da die Welt dynamischer geworden ist. Deshalb ist derjenige im Vorteil, der zufällig vorbeikommende Angebote auch annehmen kann. Das heißt, dass man breit ausgerichtet sein sollte. Je stärker man sich auf nur einen Weg fokussiert, desto mehr <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Chancen</a> sieht man nicht. Aber gerade in dieser Beziehung freut sich die „Generation Y“ über die zunehmende Dynamik der Arbeitswelt und der Arbeitsmärkte.</p>
<p>Ein Hilfsmittel zur Vorbereitung auf solche Chancen und zur Aufrechterhaltung der Flexibilität ist zum Beispiel das Absolvieren eines <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Trainee-Programms</a>. Die sind in der Regel sehr breit angelegt und bilden somit eine solide Basis dafür, mit Veränderungen leicht mitgehen zu können.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist es, sich einen <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Mentor</a> zu suchen. So kann man sehr früh an Erfahrungen partizipieren, und ganz nebenbei können aus Beziehungen, die der Mentor hat, Karrierechancen entstehen. Kurze oder auch längere Auslandseinsätze oder auch Job-Rotation im Inland sind ebenfalls gute Hilfsmittel zur Vorbereitung auf die verschiedensten Karrieremöglichkeiten.</p>
<p><a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Young Professionals</a> steht heute also die Welt offen. Insbesondere dann, wenn sie sich ständig weiterbilden. Weiterbildung heißt hier aber nicht nur, das fachliche Wissen kontinuierlich auf den neuesten Stand zu bringen, sondern vor allem auch, in diverse Fachgebiete reinzuschnuppern.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-wolfgang-feige-ist-personalleiter-und-managementberater-bei-der-compamedia-gmbh-der-organisatorin-von-top-job-seit-2002-bewertet-top-job-unt"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Wolfgang Feige</a> ist Personalleiter und Managementberater bei der <a href="http://www.compamedia.de" target="_blank">compamedia</a> GmbH, der Organisatorin von „Top Job“. Seit 2002 bewertet „Top Job“ unter der wissenschaftlichen Leitung des <a href="http://www.ifpm.unisg.ch" target="_blank">Instituts für Führung und Personalmanagement</a> der Universität St. Gallen (Prof. Dr. Heike Bruch) die Personalarbeit deutscher Mittelständler und unterstützt sie in der Auswertung und Umsetzung der Benchmarkingergebnisse. Seither wurden rund 2.000 mittelständische deutsche Unternehmen analysiert und verglichen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-148242707.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/09/generation-y-pfeifen-auf-die-klassische-karriereleiter/">Generation Y: Pfeifen auf die klassische Karriereleiter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Aug 2013 16:06:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sie geben im Wettkampf alles, auch abseits von Turnieren. Das bedeutet für Leistungssportler wenig Freizeit und viel Training. Die meisten Top-Athleten schwitzen bereits vor dem Sportplatz im Büro. Und verdienen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-geben-im-wettkampf-alles-auch-abseits-von-turnieren-das-bedeutet-fuer-leistungssportler-wenig-freizeit-und-viel-training-die-meisten-top-athleten-schwitzen-bereits-vor-dem-sportplatz-im-buero">Sie geben im Wettkampf alles, auch abseits von Turnieren. Das bedeutet für Leistungssportler wenig Freizeit und viel Training. Die meisten Top-Athleten schwitzen bereits vor dem Sportplatz im Büro. Und verdienen ihre Sponsorengelder selbst. So wie Christian Schneble..</h3>
<p><span id="more-5834"></span>Die Arme langgestreckt, krault Christian Schneble mit Startnummer 566 im Walchsee um die Führung. Zwei Kilometer sind es, bevor es für den 27jährigen aufs Rennrad geht, mit dem er im Durchschnittstempo von 36 Stundenkilometern strampelt, darunter Steigungen um die 12 Prozent. Sommersprossen im Gesicht, Mecki-Frisur unter der Kappe. 1,82 Meter gross, mit 70 Kilo Körpergewicht und Schuhgröße 43 rennt Christian ins Ziel der „<a href="http://www.challenge-walchsee.at" target="_blank">Challenge</a>“, einem internationalen Triathlon im Kaisergebirge Tirols.</p>
<p>Der Wirtschaftsinformatik-Student aus Gailingen am Hochrhein belegt diesmal den 255. Platz von insgesamt 1.000 gelisteten Triathleten, darunter Schüler bis zum Vollzeit-Profi. In seiner Altersklasse belegt Christian diesmal nur den 45. Platz. „Da wär noch mehr drin gewesen“, beurteilt er seine Leistung. Rund fünf Stunden brauchte er für Schwimmen, Radeln und Laufen, inklusive Aus- und Anziehen seiner Klamotten; eine Banane, zwei Energieriegel und drei Powerdrinks schob er sich unterwegs zwischen die Zähne.</p>
<h2 id="doppelbelastung-60-80-stunden-pro-woche">Doppelbelastung: 60-80 Stunden pro Woche</h2>
<p>Wie Christian gibt es immer mehr Menschen, die neben ihrem <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Bürojob</a> die Herausforderung im sportlichen Wettkampf suchen. Viele empfinden das als willkommene Abwechslung zum tristen Alltag. Kritiker sehen darin eine unterschätzte Belastung. Die Deutsche Sporthilfe hat den Zusammenhang von Leistungssport und geregeltem Brot- und Butterjob untersucht. 36 Prozent der Spitzensportler sind voll berufstätig, 32 Prozent studieren, 30 Prozent gehen noch zur Schule. Nur zwei Prozent können vom Leistungssport in der Profiliga leben.</p>
<p>Unter der Woche sind die Sportler im Schnitt 60 Stunden beschäftigt. Über die Hälfte dieser Zeit geht für den <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Leistungssport</a> drauf, so die Studie: Trainings, Wettkämpfe, Fahrten – oder die Physiotherapie. Bewegung ist gesund für den Körper, doch Leistungssport belastet. Das Risiko eines Herzstillstandes für Anfänger beim Triathlon ist doppelt so hoch wie beim Marathon, besagt eine Studie aus den USA. Kalte Wassertemperaturen und der Wettkampfstress würden vor allem untrainierten Triathleten zusetzen.</p>
<p>40 Wochenstunden im Büro, nutzt Christian daher auch seinen Arbeitsweg zum Training. Bei einem IT-Dienstleister in Radolfzell am Bodensee schreibt der Student seine Bachelorarbeit. Dort kann er auch duschen und sein Rad sicher unterstellen. Dann geht es für ihn wie alle anderen Kollegen an den <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Schreibtisch</a>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nebenjobs&#8221;</p></blockquote>
<p>Ab und zu geht er mit ihnen laufen, in der Mittagspause sei das ohne Probleme möglich. „Gerade in den Wintermonaten reduziert dies das leidige Laufen im Dunklen“, so Christian. Zeit für seine Hobbies hat er dabei kaum noch, als DJ Musik abmischen oder an seinem Blog weiterbasteln.</p>
<h2 id="ideelle-werte-738-euro-stundenlohn-fuer-spitzensport">Ideelle Werte: 7,38 Euro Stundenlohn für Spitzensport</h2>
<p>Die Deutsche Sporthilfe befragte Spitzensportler zu ihrem <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Verdienst</a>. Rund 2.000 Euro brutto verdienen sie im Monat. Teilt man diesen Betrag durch die Anzahl aller geleisteten Sport- und Arbeitsstunden, käme Christian auf einen Stundenlohn von 7,38 Euro. Seine Ausrüstung kostet mehrere tausend Euro, ein Vielfaches vom monatlichen Bafög-Satz eines Studenten. Christian spezielles Rennrad kostet um die 3.000, sein Neopren 600 Euro. „Jegliche Erträge aus Nebentätigkeiten vom Studium fließen hinein“, erklärt Christian. Sein nächstes Startgeld kostet 500 Euro.</p>
<p>Die größte Unterstützung bekommt der Student von seiner Familie, Freunden und Freundin sowie dem Team „Erdinger Alkoholfrei“. Ohne die Unterstützung wären die vielen Trainingsstunden und die Teilnahme an einem Dutzend Wettkämpfe pro Jahr nicht möglich. „Die Freundin muss schon viel Verständnis haben“, sagt Christian. In den Trainingswochen könne er „keinen ruhigen Sonntag machen“. Er verkauft das gegenüber seiner Freundin gerne als Wochenendausflug, dabei ist es ein <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Wettkampf</a>, kein Urlaub.</p>
<h2 id="ehrgeiz-antriebsfeder-und-stimmungsbarometer">Ehrgeiz: Antriebsfeder und Stimmungsbarometer</h2>
<p>[pullquote align=&#8221;right&#8221;]„Unvergesslich“, beschreibt Christian seinen Einlauf ins Olympiastadion. Das weckte seinen Ehrgeiz, weiterzumachen.[/pullquote] Vor einem Wettkampf beschreibt sich der Triathlet als „nicht immer gerade einfache Person“. Das könne schnell zu einer aufgeheizten Stimmung führen. „Ich habe Glück, eine Freundin zu haben die da zu <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">100 Prozent</a> hinter mir steht“. Seit 2009 dabei, will er den Triathlon so schnell nicht aufgeben. Pokale stehen einige im Regal: Siege in seiner Altersklasse, darunter auch Podestplätze, zum Beispiel beim Marathon in Tuttlingen letztes Jahr.</p>
<p>Sein erster Start war ein Marathon in München. Kommendes Jahr will er für seine harten Trainings „den Lohn ernten“. Einmal beim „Ironman“ auf Hawaii mitmachen, das ist sein größter Traum. Ob er ihn auch packen wird, ist noch unklar.</p>
<h2 id="groesster-traum-ironman-2015">Grösster Traum: „Ironman“ 2015</h2>
<p>Über den Winter ist „Off-Season“, wie es der Gailinger nennt. Sein nächstes Ziel ist im kommenden Juli der <a href="http://www.ironman.ch" target="_blank">„Ironman“ in Zürich</a>. 2013 wäre für ihn der ideale Zeitpunkt, seinen Lebenstraum zu erfüllen. Falls das noch nicht klappt, plant er zusätzlich zwei bis drei Mitteldistanzen, die Hälfte vom grossen Wettkampf auf Haiwaii: 2 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 2 1 Kilometer Laufen. Der Start auf dem Walchsee steht schon fest in seinem Terminkalender.</p>
<p>Kaputte Knie wären eine große Krise für den 28jährigen: „Leben ohne Sport gestaltet sich schon nach kurzer Zeit schwierig für mich“. Nach einer Knochenmarkspende musste Christian zwei Wochen aussetzen, für den begeisterten Sportler eine echte Herausforderung. Sein Resümee: „An ein Leben ohne Sport lässt sich derzeit nicht denken“. Ausruhen könne er ja noch wenn er alt ist. Einen <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Plan B</a> für das Leben ohne Sport hat er nicht.</p>
<p>Sportlich besonders aktive Menschen sind auch beruflich erfolgreich. So gibt es Studien zu <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Managergehältern</a>, die belegen: Große, schlanke und gutaussehende Menschen verdienen mehr als andere, vergleichbare Personen. Professor Alexander Woll, Sportwissenschaftler an der Universität Konstanz kritisiert dies. „Wir leben in einer Mediengesellschaft, die ganz stark durch Optik gesteuert wird“, so Woll. Sportler hätten dadurch auch ein paar Vorteile, mehr aber auch nicht.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-ist-beeindruckt-vom-eisernen-willen-christian-schnebles-dafuer-gibt-er-nicht-einiges-nein-alles-jan-thomas-selbst-schwitzt-auf-seiner-hausstrecke-schon-genug"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Jan Thomas Otte</a> ist beeindruckt vom eisernen Willen Christian Schnebles. Dafür gibt er nicht einiges, nein: Alles! Jan Thomas selbst schwitzt auf seiner Hausstrecke schon genug: 50 Kilometer, 500 Höhenmeter, in 1:50 Stunden. Das reicht, findet der t3n-Redakteur und Gründer von &#8220;Karriere-Einsichten&#8221;&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Nomad_Soul/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-237425815.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/08/leistungssport-schwitzen-fuer-den-pokal-in-buero-und-sporthalle/">Leistungssport: Schwitzen für den Pokal – in Büro und Sporthalle</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 2)</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/08/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2013 17:37:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach Abschluss des Studiums stehen viele Absolventen vor einem (vermeintlichen) Riesenproblem: Wo ist er denn, der perfekte Traumjob, vorausgesetzt es gibt ihn? Und wie soll dieser überhaupt konkret aussehen? Karriere&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/08/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-2/">Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 2)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nach-abschluss-des-studiums-stehen-viele-absolventen-vor-einem-vermeintlichen-riesenproblem-wo-ist-er-denn-der-perfekte-traumjob-vorausgesetzt-es-gibt-ihn-und-wie-soll-dieser-ueberhaupt-konkret">Nach Abschluss des Studiums stehen viele Absolventen vor einem (vermeintlichen) Riesenproblem: Wo ist er denn, der perfekte Traumjob, vorausgesetzt es gibt ihn? Und wie soll dieser überhaupt konkret aussehen? Karriere ist kaum planbar, denn erstes kommt es anders, zweitens anders als man denkt. Drittens, was man dennoch tun kann&#8230;</h3>
<p><span id="more-6247"></span>Obwohl man sich während des Studiums bereits etliche Semester in einem bestimmten Themengebiet vertieft hat, fällt es vielen schwer, sich nachher für ein konkretes Berufsfeld zu entscheiden. Insgesamt haben 86 % aller Absolventen kein klares Karriereziel. Aus diesem Grund stürzen sich Studenten gerne in Praktika, um sich erst einmal ein Bild von den Berufsaussichten zu machen.</p>
<p>Natürlich zählt auch die Meinung der Freunde und Angehörigen, wenn es um den <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Traumberuf</a> geht. Die finanzielle Ausgangslage ist für junge Absolventen selten die beste, weshalb manchmal der erstbeste Job angenommen wird, um laufende Kosten decken zu können.&#8221;</p>
<p>Aus diesen Gründen bleibt das Potenzial junger Akademiker unausgeschöpft, da sie teils in Jobs hängen bleiben, die ihnen eigentlich nicht zusagen oder nicht ihren Qualifikationen entsprechen.</p>
<p>Eines ist jedoch sicher: Absolventen streben prinzipiell einen beständigen und sicheren <a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Arbeitsplatz</a> an, bei dem sie ihre eigenen Fähigkeiten einbringen können und zudem gerne arbeiten. Für 3 von 4 Studenten ist es außerdem sehr wichtig, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu haben, um auch wirklich genug Zeit neben der Arbeit für Privates zu finden.</p>
<h2 id="startup-karriereportale">StartUp-Karriereportale</h2>
<p>Mittlerweile gibt es jedoch erste Startups, die sich genau diesem Problem angenommen haben. Ausgangspunkt ist die Vielzahl an Personen mit enormen Potenzial, welche teilweise gar nicht oder nur mit erheblichem Aufwand gefunden werden. Vor allem für kleinere Unternehmen ist es schwierig, die bestqualifiziertesten Bewerber zu finden, weil diese im Normalfall aus keinem allzu breiten <a title="Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Bewerberpool</a> schöpfen können. Ziel ist es, eben diese verborgenen Talente aufzuspüren und zielgerichtet zu unterstützen.</p>
<blockquote><p>&#8220;innovative Wege&#8221;</p></blockquote>
<p>Zu diesen Startups zählen Online-Karriereportale, die innovative Wege gefunden haben, die Qualifikationen der Nutzer zu evaluieren und passende Karriereoptionen vorzuschlagen. Eines dieser Netzwerke ist <a href="https://mercurypuzzle.com/" target="_blank">MercuryPuzzle.com</a>, welches eine Webapplikation entwickelt hat, die es Arbeitssuchenden anhand einer wissenschaftlichen Auswertung ihrer Talente ermöglicht, auf sie zugeschnittene Jobangebote zu finden.</p>
<h2 id="jobsuche-per-autopilot">Jobsuche per Autopilot</h2>
<p>Der Unterschied zu bekannten Karriereplattformen wie XING oder LinkedIn ist der, dass nicht bloß der Lebenslauf für eine Beurteilung des Nutzers herangezogen wird, sondern zusätzlich kognitive Fähigkeiten, Persönlichkeitstest als auch Leistungsmotivatoren in den Beurteilungsprozess einfließen. Somit kann ein deutlich genaueres Matching zwischen den <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Talenten</a> der Nutzer und den Anforderungen der Unternehmen erzielt werden.</p>
<p>Recruiter haben so auch die Möglichkeit, Nutzer der Plattform direkt zu kontaktieren, wenn diese eine hohe Übereinstimmung mit der gesuchten Stelle haben, ohne dafür überhaupt eine Bewerbung erhalten zu haben. Der neue Job kann einen ab sofort quasi von selbst finden.</p>
<p>Mit diesem Konzept kann sowohl für Arbeitssuchende als auch für zukünftige Arbeitgeber ein erheblicher Mehrwert geschaffen werden, da der Bewerber eine Stelle bekommt, die am besten zu seinem Berufsprofil passt. Das spiegelt sich dann natürlich auch in der allgemeinen <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Arbeitszufriedenheit</a> wider, was einen positiven Effekt auf das Engagement der Mitarbeiter hat.</p>
<p>Somit kann jungen Menschen einerseits geholfen werden, erstmalig ins Arbeitsleben zu finden, andererseits sich beruflich neu zu orientieren. Durch die spezielle Auswertung der <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Qualifikationen</a> steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, ein langfristig erfolgsversprechendes Arbeitsverhältnis zu finden und so dem Trend der ungenützten Talente entgegenzuwirken.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: rangizzz/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45055812">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/08/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-2/">Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 2)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 09:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Weltwirtschaft steckt (noch immer) in der Krise. Einige Manager sehen mittlerweile ein, dass ihre bisherigen Planungsmethoden nicht mehr funktionieren. Neue Werkzeuge könnten helfen, die Rainer Petek in seinem &#8220;Nordwand-Prinzip&#8221;&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-weltwirtschaft-steckt-noch-immer-in-der-krise-einige-manager-sehen-mittlerweile-ein-dass-ihre-bisherigen-planungsmethoden-nicht-mehr-funktionieren-neue-werkzeuge-koennten-helfen-die-rainer-p">Die Weltwirtschaft steckt (noch immer) in der Krise. Einige Manager sehen mittlerweile ein, dass ihre bisherigen Planungsmethoden nicht mehr funktionieren. Neue Werkzeuge könnten helfen, die Rainer Petek in seinem &#8220;Nordwand-Prinzip&#8221; vorstellt. Ob Matterhon, Eiger oder Grandes Jorasses. In der Wirtschaft gilt es die eine oder andere Klippe zu meistern. Der Extrembergsteiger berichtet &#8211; mit Beispielen aus der Beratungspraxis&#8230;</h3>
<p><span id="more-5826"></span>Rückblickend kann ich heute sagen, dass jedes konkrete Ziel, das ich mir gesetzt hätte, meilenweit hinter dem zurückgeblieben wäre, was in weiterer Folge tatsächlich für mich realisierbar wurde.</p>
<p>Als ich mich mit meinen Freunden im wahrsten Sinn des Wortes auf die Socken machte und auszog, um ein Kletterer zu werden, hatte ich nicht den blassesten Schimmer von den Möglichkeiten, die sich später beim Klettern für mich auftaten. Klettern, das ist mehr als ein reines Workout-Fitness-Programm.</p>
<p>Jetzt könnte man einwenden, dass man ein Ziel braucht, um die richtige Richtung einschlagen zu können. Nach dem Motto: „Wer seinen Hafen nicht kennt, für den ist jeder Wind der richtige.“ Ich glaube, dass die Gefahr, dass ich mich mit dem Normalweg zufrieden gegeben hätte, sehr groß gewesen wäre, hätte ich mir zu früh ein konkretes Ziel gesteckt.</p>
<p>Ich wusste aufgrund des Vergleichs mit den anderen von mir ausgeübten Sportarten, dass die Berge mein Spielfeld sind. Ich wusste es auch deshalb, weil ich in mich hineinhörte. Ich brach in diese Richtung auf, weil sich dieser Weg im Gehen für mich richtig anfühlte.</p>
<p>Mit den Bergen betrat ich ein Spielfeld, das mich faszinierte, das zugleich aber auch neu und unbekannt war und in dem es keine unterstützende Mannschaft und kein bereits aufgestelltes Tor gab. Ich wollte dieses neue Feld erkunden, und ich wollte dabei nicht dem Normalweg auf den Gipfel folgen. Denn der Normalweg hätte mich dorthin gebracht, wo die Massen waren. Ich wollte die faszinierende <a href="http://www.admirado.de/2011/11/jakobsweg-pilgern-zu-sich-selbst/" target="_blank">Bergwelt</a> der einsamen Gipfel entdecken und erleben. Und ich wollte dorthin, wo die anderen nicht hingingen.</p>
<h2 id="trau-dich-neuland-entdecken">&#8220;Trau dich&#8221; &#8211; Neuland entdecken</h2>
<p>Folgende Lektionen aus der Wand habe ich aus meinen Anfängen mitgenommen und später in andere Lebensbereiche übertragen. Sie können diese Gedanken als Impulse für das Beschreiten von <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Neuland</a> nehmen:</p>
<p>Um Neuland zu entdecken, brauchen Sie zu Beginn nicht unbedingt konkrete Ziele und schon gar keinen detaillierten Plan. Worauf es ankommt, sind Begeisterung und Energie auf der Basis von Wachsamkeit und Besonnenheit. Fragen Sie sich: Welche Zukunftsgedanken energetisieren mich?<br />
Wenn Sie ein neues Spielfeld für sich entdecken, ist die Richtung zu Beginn wesentlicher als ein konkretes <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Ziel</a>. Der Weg muss sich im Gehen richtig anfühlen. Fragen Sie sich: Was könnte mein Spielfeld sein und in welche Richtung müsste ich auf brechen?</p>
<p>Konkrete Ziele, die Sie sich zu Beginn stecken, würden meilenweit hinter dem später Möglichen zurückbleiben. Viel wichtiger ist es, ins Handeln zu kommen. Überlegen Sie: Womit kann ich heute schon starten?</p>
<h2 id="kernfragen-fuer-den-einzelnen">Kernfragen für den Einzelnen</h2>
<p>In meiner Beratungstätigkeit beobachte ich bei <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Führungskräften</a>, Managern und Unternehmern, dass manche schon in jungen Jahren ausgelaugt wirken, andere hingegen noch nach vielen Jahren in einem bestimmten Tätigkeitsfeld frisch und energetisiert sind. Ob einer energielos oder kraftvoll ist, scheint mir weniger mit der Fitness, der persönlichen Konstitution oder der durch- schnittlichen Wochenarbeitszeit in Stunden zu tun zu haben, sondern viel mehr mit der Frage, ob jemand ein Spielfeld für sich gefunden hat, das ihm mehr Energie gibt als raubt.</p>
<p><figure id="attachment_6187" aria-describedby="caption-attachment-6187" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class=" wp-image-6187"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/07/nordwand-prinzip.jpg"  alt="Ausgesessen!: Warum uns die Kultur des Nicht-Entscheidens unsere Zukunft kostet"  width="160"  height="251" ><figcaption id="caption-attachment-6187" class="wp-caption-text">Das Nordwand-Prinzip. Denkanstöße für ein zeitgemäßes Management von Ungewissheit. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Meiner Erfahrung nach sind Menschen, die auf einem Weg sind, der voll und ganz der ihre ist, mit großer Energie ausgestattet, obwohl sie mit den gleichen Schwierigkeiten und Herausforderungen konfrontiert sind wie ihre ausgelaugten Kollegen.</p>
<p>Der Weg versorgt sie im Gehen mit <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Energie</a>, er bildet eine Kraftlinie.</p>
<p>Falls Sie gerade auf der Suche sind: Wie können Sie Ihr Spielfeld finden? Wie können Sie feststellen, ob Sie sich auf der Kraftlinie Ihres Weges befinden oder im kraftlosen Abseits?</p>
<p>Ich empfehle Ihnen dazu, sich zwei zentrale Fragen zu stellen. Diese Fragen wirken einfach, sind jedoch in der Regel schwierig zu beantworten:</p>
<ul>
<li>Wer bin ich? Was ist mein größtes Potenzial?</li>
<li>Wozu bin ich hier? Was ist meine Aufgabe?</li>
</ul>
<p>Um Antworten auf diese Fragen zu finden, reicht es nicht aus, nachzudenken. Es hilft auch kein einfaches Durchgehen einer strukturierten Fragenabfolge. Vermutlich bringt auch ein Visions-Crashkurs mit fünfzehn anderen <a title="Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 1)" href="http://karriere-einsichten.de/2013/07/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-1/">Gestressten</a> nicht die erwünschten Antworten. Um sich mit diesen Fragen tiefer gehend auseinander zu setzen, müssen Sie in sich hineinhören und die Antworten aus Ihrem Innern wahrnehmen.</p>
<p>Michael Ray, Professor für Kreativität und <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Innovation</a>, geht von der Annahme aus, dass in jedem Menschen zwei Menschen stecken: Der Mensch, der einer geworden ist, und jener, der er in der Zukunft werden könnte. Was werden könnte aus einem Menschen, ist nicht als ein Ziel zu definieren, sondern als ein ihm innewohnendes, manchmal noch vages Potenzial.</p>
<p>Damit Sie dieses Potenzial wahrnehmen können, brauchen Sie Raum und Zeit, um in sich hineingehören. Solches Hören setzt Ruhe voraus, die Antworten dürfen weder im Außen noch im Innen von Lärm übertönt werden. Die Wahrnehmung des eigenen Potenzials setzt auch voraus, dass Sie nicht nur einmal, sondern öfter in sich hineinhören, am besten regelmäßig.</p>
<blockquote><p>&#8220;Potenzial&#8221;</p></blockquote>
<p>Welcher äußeren Struktur dieser innere Dialog folgt, dürfte von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Manche Menschen meditieren, weil sie so ihren Geist beruhigen und dadurch ihre innere Stimme besser wahrnehmen können. Für andere ist Schreiben das Mittel der Wahl: ohne Selbstzensur das zu Papier zu bringen, was als spontane Antwort auf obige Fragen kommt.</p>
<p>Überraschend ist auch, was aus Menschen heraussprudeln kann, wenn ein vertrauter Mensch wiederholt die Fragen „Wer bist du? Was ist dein größtes Potenzial? – Wozu bist du hier? Was ist deine Aufgabe?“ stellt, auf die Antworten hin nachhakt und dem anderen dabei hilft, seiner inneren Stimme Ausdruck zu verleihen. Für mich ist es beispielsweise besonders hilfreich, mich mit diesen Fragen beim Gehen, Wandern oder Sitzen in der Ruhe der Natur auseinander zu setzen.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit wählte der Schokoladen-Neuerfinder Sepp Zotter: In einer schwierigen Neuorientierungsphase bestellte er alle Zeitungen ab, gab den Fernseher weg und nutzte die dadurch freigewordene Zeit, um sich mit den Fragen nach seinem optimalen Spielfeld intensiv auseinander zu setzen.</p>
<p>Heute exportiert er seine innovativen Schokoladen weltweit und seine Schoko-Manufaktur wird – obwohl in einer sehr ländlichen Region gelegen – jährlich von 80.000 Menschen besucht. Herauszufinden, was bei einem selbst funktioniert, ist ein ebenso elementarer Teil der Suche nach dem eigenen Spielfeld wie das kontinuierliche Arbeiten daran. Antworten auf diese Fragen sind keine Sache eines Wochenendes.</p>
<h2 id="kernfragen-fuer-unternehmen">Kernfragen für Unternehmen</h2>
<p>Auch Unternehmen müssen ihr Spielfeld finden und sich mit den Kernfragen:</p>
<ul>
<li>Wer sind wir? Wer könnten wir werden?</li>
<li>Wozu sind wir hier? Was ist unsere Aufgabe?</li>
</ul>
<p>auseinandersetzen.</p>
<p>Gerade zu Beginn unternehmerischer Aktivitäten ist es wichtig, sich von den Antworten auf diese zentralen Identitätsfragen in die Zukunft leiten zu las- sen. Wie der Einzelne kann auch ein Unternehmen in sich hineinhören: in Form von Workshops, durch Dialoge, durch strategische Time-outs.<br />
Amar V. Bhidé hat Interviews mit Gründern von 100 <a title="Zermatt Summit: Weltverbesserer, NGOs und das Business" href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/">Unternehmen</a> aus der Liste der 500 am schnellsten wachsenden US-Unternehmen geführt und zutage gefördert, dass diese Unternehmer großteils „keinen Plan hatten“:</p>
<ul>
<li>41 % hatten überhaupt keinen Unternehmensplan,</li>
<li>26 % hatten nur einen rudimentären, auf Zettel gekritzelten Unternehmensplan,</li>
<li>5 % hatten Finanzprognosen für Investoren ausgearbeitet,</li>
<li>28 % erstellten einen umfassenden Unternehmensplan.</li>
</ul>
<p>Den Ruf der möglichen Zukunft wahrzunehmen und aufzubrechen, ist wahrscheinlich wichtiger, als schon am Anfang eine allzu konkrete Zielvorstellung zu haben. Manchmal ertönen die leisen Signale einer möglichen Zukunft an ganz unscheinbaren Plätzen. Es kann eine Begegnung mit anderen Menschen sein oder der Zufall, der einem bestimmte <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Ideen</a> nahe bringt.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-rainer-petek-master-of-science-in-organizational-development-management-berater-fuer-strategie-fuehrung-und-kooperation-der-autor-hat-als-ehemaliger-extrembergsteiger-mit-kli"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Rainer Petek</a>, Master of Science in Organizational Development, Management-Berater für Strategie, Führung und Kooperation. Der Autor hat als ehemaliger Extrembergsteiger mit Klienten schwierigste Alpenwände gemeistert und begleitet Organisationen in schwierigen strategischen <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Veränderungsprozessen</a>&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Maygutyak/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47379473">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/07/nordwand-prinzip-aufbruch-ins-ungewisse/">Nordwand-Prinzip: Aufbruch ins Ungewisse</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 1)</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jul 2013 06:18:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Arbeitsrecht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fast 100 Millionen Mal wird das Schlagwort Karriere mittlerweile in deutschen Suchmaschinen gelistet. Die Arbeitswelt ändert sich &#8211; und die Mitarbeiter, die in ihr arbeiten sowieso. Logisch also, dass immer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/07/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-1/">Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 1)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fast-100-millionen-mal-wird-das-schlagwort-karriere-mittlerweile-in-deutschen-suchmaschinen-gelistet-die-arbeitswelt-aendert-sich-und-die-mitarbeiter-die-in-ihr-arbeiten-sowieso-logisch-als">Fast 100 Millionen Mal wird das Schlagwort Karriere mittlerweile in deutschen Suchmaschinen gelistet. Die Arbeitswelt ändert sich &#8211; und die Mitarbeiter, die in ihr arbeiten sowieso. Logisch also, dass immer mehr Medien auf der Suche nach neuen Lesern &#8220;Karriere&#8221; aufgreifen. Wir checken für euch die wichtigsten Angebote im Netz, angefangen von der Content-Agentur über das 1-Mann-Blog bis zum grossen Verlagshaus&#8230;</h3>
<p><span id="more-6241"></span>Darunter die etablierten Medien wie zum Beispiel der Spiegel, gerade erst den <a href="http://www.spiegel.de/karriere/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karriere-Spiegel</a> im Netz gestartet, jetzt auch das neue &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/B00CFGBOY8/ref=as_li_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=B00CFGBOY8&amp;adid=1QSKQWS53NNME77FD6QZ&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">JOB</a>&#8221; im Print, in Bunt und in Farbe am Kiosk und die ZEIT, neben ihrem Hochglanz-Titel &#8220;Campus&#8221; auch mit der Rubrik <a href="http://www.zeit.de/karriere/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karriere</a> in Wochenzeitung und Webseite vertreten.</p>
<p>Hinzu kommen reine Ratgeber-Blogs wie die Karriere-Bibel von Jochen Mai oder, etwas weiter gefasst, die <a href="http://berufebilder.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berufe-Bilder</a> der Simone Janson. Diese und andere Blogs stellen einzelne Journalisten auf die Beine. Und dann wären da noch die Portale wie die <a href="http://www.karriereexperten.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karriere-Experten</a>, für Berufs- und Karriereberater wie Svenja Hofert. Wir wollen euch in der Rubrik Nachrichten in den kommenden Wochen einige dieser Angebote vorstellen. Wir starten heute mit den Portalen.</p>
<h2 id="von-agentur-bis-verlag-dran-am-karriere-thema">Von Agentur bis Verlag: Dran am Karriere-Thema</h2>
<p>Eins davon ist die Webseite www.personal-erfolg.de. Mit Themen vom Gehalt über Arbeitsrecht, Bildung, Personal und Mitarbeiter bis zu Motivation scheint alles dabei zu sein, was man so für seine Karriere braucht. Hinter dem Angebot steckt der Praxiswissen Fachverlag. Es wird von Experten aus der Praxis geschrieben die selbst in ihrem Bereich Spezialisten sind und hier Know-how aus dem Arbeitsalltag weitergeben wollen.</p>
<p>Den Leser erwarten also keine komplexen, aufwändig recherchierten Reportagen. Vielmehr findet er kurzweilige Themen auf 300-Zeichen-Basis, angefangen vom Essen im Büro über die Telefonrechnung des Chefs bis hin zu den schlimmsten Büro-Krankheiten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Viele Themen&#8221;</p></blockquote>
<p>Praktische Infos findet man hier unter anderem zum Thema Arbeitsrecht. Zum Beispiel zu Fragen wie: Ich fühle mich wegen <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Elternzeit</a> diskriminiert, was kann ich tun? Ich würde meinen Hund gerne mit ins Büro nehmen, ist das erlaubt?</p>
<h2 id="von-arbeitsrecht-bis-zeitarbeit">Von Arbeitsrecht bis Zeitarbeit</h2>
<p>Neben einigen Kuriositäten wird der Inhalts dabei durchaus ernst, was Sie Nutzwert erhöhen mag: <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Mobbing</a> &#8211; Ich werde gemobbt, kann ich auf Schmerzensgeld verklagen? Auf was muss ich im Arbeitszeugnis achten, was sind mögliche Formfehler? Ich habe beziehungsweise mir wurde gekündigt, muss ich mein E-Mail-Konto sofort löschen? Ich habe Stress mit meinem Chef, was kann ich tun um Konflikte zu vermeiden? Ich habe einen Mini-Job, muss mich der Arbeitgeber trotzdem versichern?</p>
<p>Ein kleines Beispiel zu der Sache mit dem <a title="Berufsunfähigkeit: Aus Schaden wirst du klug" href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/berufsunfahigkeit-aus-schaden-wirst-du-klug/">Stress</a>: es werden einige Gerichtsurteile sowie mögliche Schimpfwörter thematisiert. Wirklich interessante und inhaltlich spannende Ratgeber und Tipps bleiben aber noch etwas an der Oberfläche&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Peter Atkins/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47816570">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/07/karriere-abc-angebote-im-netz-unter-die-lupe-genommen-teil-1/">Karriere-ABC: Angebote im Netz unter die Lupe genommen (Teil 1)</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Zermatt Summit: Weltverbesserer, NGOs und das Business</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 22:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Plattform soll es sein, für einen konstruktiven, &#8220;action-orientierten&#8221; Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Die Macher des Zermatt Summit wollen so Weltverbesser-Thesen fordern und fördern&#8230; In den letzten 20 Jahren&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/">Zermatt Summit: Weltverbesserer, NGOs und das Business</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eine-plattform-soll-es-sein-fuer-einen-konstruktiven-action-orientierten-dialog-zwischen-wirtschaft-und-gesellschaft-die-macher-des-zermatt-summit-wollen-so-weltverbesser-thesen-forde">Eine Plattform soll es sein, für einen konstruktiven, &#8220;action-orientierten&#8221; Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Die Macher des Zermatt Summit wollen so Weltverbesser-Thesen fordern und fördern&#8230;</h3>
<p><span id="more-6218"></span>In den letzten 20 Jahren gab es genug Veränderungen, vor allem durch die <a title="Ungewöhnliches Geschäft: Bananenreiferei" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/ungewoehnliches-geschaeft-bananenreiferei-in-bayern/">Globalisierung</a> und den &#8220;Casino-Kapitalismus&#8221;. Damit einhergehende Veränderungen sind wiederum neue Herausforderungen:</p>
<p>Die Schere zwischen Arm und Reich, der Klimawandel und <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Nachhaltigkeit</a>, die Sicherung der langfristigen Beschäftigungsfähigkeit angesichts des immer schnelleren technologischen Wandels und die zunehmende Volatilität in der globalen Wirtschaft.</p>
<p>Und dann wäre da noch die Gewährleistung des Verbraucherschutzes gegen oft undurchsichtige Lieferketten im Netz, die Schaffung der neuen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, welche die neuen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realitäten erfordern. Einige Unternehmen springen dabei ein, <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">NGOs</a> und Regierungen sowieso.</p>
<h2 id="themen-neues-miteinander-alte-feindschaften">Themen: Neues Miteinander, alte Feindschaften</h2>
<p>Themen, welche das Zermatt Summit seit einigen Jahren ansprechen will: Wie sind <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Wettbewerbsfähigkeit</a> und Nachhaltigkeit im globalen wirtschaftlichen Kontext miteinander zu vereinen? Jeder hat dazu seine Meinung, vertritt seine Interessen. In dieser Kontroverse versuchen Teilnehmer und Podiumsgäste, Aufmerksamkeit zu bekommen. Zwar gebe es, so die Veranstalter um Christopher Wassermann, heute sehr lobenswerte Beispiele für eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und NGOs zu verschiedenen Themen und in verschiedenen Ländern.</p>
<blockquote><p>&#8220;Round-Table-Format&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch es gibt ebenso ein Bedürfnis für eine breitere, mehr strategisch ausgerichtete, durchaus &#8220;produktivere&#8221; <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Diskussion</a>. Das ist die Rolle, die der Zermatt Summit zu erfüllen versucht, als überparteiliche wie unabhängige Plattform. Die verschiedenen Akteure und Interessenten kommen in Zermatt dieses Jahr wieder am 20./21. Juni zusammen, um verschiedene Perspektiven und Ansätze zu &#8220;handlungsorientierten Ergebnissen&#8221; zu bringen.</p>
<h2 id="methode-brainstorming-aber-bitte-strukturiert">Methode: Brainstorming, aber bitte strukturiert!</h2>
<p>Jenseits der üblichen <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Business-Konferenzen</a> biete das Zermatt Summit, so die Veranstalter, einen &#8220;ganzheitlichen Ansatz&#8221; für die diskutierten Themen. Schwerpunkt sind strukturierte Brainstorming-Sitzungen, echte Interaktion und die Vermeidung von formellen Reden &#8211; für den &#8220;Take-Home-Value&#8221; und &#8220;Impact&#8221; des Ganzen. Die Trends und Faktoren, die Entwicklung der Zivilgesellschaft, ihre Wahrnehmungen, Erwartungen und Wirkmechanismen. Die Praxis der Corporate Social Responsibility. Die Ethik, Regeln und Modi des Eingriffs zwischen Wirtschaft und <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Zivilgesellschaft</a>.</p>
<h5 id="diese-und-andere-themen-stehen-auf-der-tagesordnung-des-zermatt-summit-2013">Diese und andere Themen stehen auf der Tagesordnung des Zermatt Summit 2013:</h5>
<ul>
<li>PPPs (Public-Private-Partnership) als kooperativer Modus des 21. Jahrhunderts</li>
<li>Entwicklung der Zivilgesellschaft Ökosystem: Die Rolle von <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Social Media</a></li>
<li>Regierung / Geschäft / Civil Society: Erste Schritte auf zusammen, um Nachhaltigkeit zu erreichen</li>
<li>Vertrauensfrage:  Privatsektor und Zivilgesellschaft, wie schaffen wir <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Transparenz</a> und Verantwortlichkeit auf beiden Seiten?</li>
<li><a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Corporate Social Responsibility</a> als integrierter Bestandteil der Unternehmensstrategie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten</li>
<li>Soziales Unternehmertum und das Geschäft des positiven sozialen Wandels</li>
</ul>
<p>Unternehmer, <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Führungskräfte</a> (vormals Manager) aus den verschiedenen Teilen der Welt, Mitarbeiter und Persönlichkeiten aus NGOs und zivilgesellschaftlichen Gruppen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Medieleute und Vordenker &#8211; sie alle kommen nach Zermatt. Über 200 Teilnehmer aus über 18 Ländern werden erwartet, um ihre Ideen zu fördern und ihre Sichtweisen in einer strategisch ausgerichteten Diskussion zu &#8220;challengen&#8221;.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Matter Kastelic/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-217119211.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/">Zermatt Summit: Weltverbesserer, NGOs und das Business</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufsunfähigkeit: Aus Schaden wirst du klug</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 14:35:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige/ Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsunfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist deine Arbeitskraft wert? Viel, bedenkt man ihre Würde, die damit zusammenhängt. Das Finanzielle muss stimmen, macht aber (meistens) nicht glücklich wenn man es hat. Hat man es nicht, ist&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/06/berufsunfahigkeit-aus-schaden-wirst-du-klug/">Berufsunfähigkeit: Aus Schaden wirst du klug</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-ist-deine-arbeitskraft-wert-viel-bedenkt-man-ihre-wuerde-die-damit-zusammenhaengt-das-finanzielle-muss-stimmen-macht-aber-meistens-nicht-gluecklich-wenn-man-es-hat-hat-man-es-nicht-i">Was ist deine Arbeitskraft wert? Viel, bedenkt man ihre Würde, die damit zusammenhängt. Das Finanzielle muss stimmen, macht aber (meistens) nicht glücklich wenn man es hat. Hat man es nicht, ist man aber doch auf dieses Geld angewiesen. Deshalb einige Fakten zu einem ungeliebten aber dennoch wichtigen Thema&#8230;</h3>
<p><span id="more-6206"></span>Berufsunfähigkeit, Versicherung, Krankenkasse, Krise, Depression, Burn-Out, Vorsorge. Da kommen Monat für Monat einige Euro bis zum Erreichen der Altersrente zusammen. Ein mehrjähriger Ausfall oder gar der Verlust der Arbeitskraft durch Krankheit oder <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Unfall</a> würde oftmals ein existenzbedrohendes Risiko darstellen.</p>
<p>Denn seit der Abschaffung der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente in 2001 für alle nach dem 01.01.1961 Geborenen können Betroffene nur noch auf geringe staatliche Leistungen hoffen. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente wird nur noch unter bestimmten Voraussetzungen gezahlt und ist selbst dann noch finanziell unzureichend. Deshalb weisen Versicherungsgesellschaften und Verbraucherzentralen in seltener Eintracht auf die Wichtigkeit einer privaten Vorsorge hin.</p>
<h2 id="richtigen-zeitpunkt-nicht-verpassen">&#8220;Richtigen Zeitpunkt&#8221; nicht verpassen</h2>
<p>Es ist nur allzu menschlich, dass junge und gesunde Menschen nicht an Krankheiten oder Unfälle denken. Aber mit zunehmendem Alter stellen sich früher oder später doch die ersten gesundheitlichen Beschwerden (z.B. Rückenverspannungen, Allergien, Stressreaktionen) ein.</p>
<p>Auch wenn diese zunächst nicht einmal zu einer Krankschreibung und schon gar nicht zu einer Berufsunfähigkeit führen &#8211; aber der Körper signalisiert erste Schwachstellen und diese werden von den behandelten Ärzten und Krankenkassen protokolliert. Und dann kann es für den Abschluss einer möglichst optimalen Berufsunfähigkeitsversicherung, hier ein <a href="http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-sofort-vergleich.de/">Vergleichsrechner</a>, schon zu spät sein.</p>
<blockquote><p>&#8220;Risiken haben Nebenwirkungen&#8221;</p></blockquote>
<p>Denn bei der Antragstellung werden Fragen zum Gesundheitszustand der zu versichernden Person gestellt. Diese sind zwar zeitlich meist auf die letzten 5 bzw. 10 Jahre vor der Antragstellung befristet, müssen aber unbedingt vollständig uns wahrheitsgemäß beantwortet werden. Schätzt die Versicherungsgesellschaft bei der Antragsprüfung ein, dass wegen der Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko vorliegt, wird die Gesellschaft den BU-Schutz nur mit einem Risikozuschlag oder mit einem Leistungsausschluss anbieten.</p>
<h2 id="anschluss-an-die-rente-finden">Anschluss an die Rente finden</h2>
<p>In beiden Fällen wird man dann jedoch kaum noch von einer optimalen Berufsunfähigkeitsversicherung sprechen wollen. Bei bestimmten Vorerkrankungen kann der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch gänzlich unmöglich werden. Deshalb sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie möglich abschließen. Außerdem sind bei einem niedrigerem Eintrittsalter auch die zu zahlenden Versicherungsbeiträge noch geringer. In jungen Jahren hat man meist noch den besten Gesundheitszustand und niemand weiß, was morgen kommt.&#8221;</p>
<p>Natürlich müssen die versicherte BU-<a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Rente</a> sowie die Versicherungs- und Leistungsdauer auf den individuellen Bedarf abgestimmt sein. Eine zu niedrige BU-Rente kann im Versicherungsfall das entstandene finanzielle Loch nicht schließen. Eine zu hoch versicherte BU-Rente verursacht unnötige Beiträge.</p>
<p>Die Versicherungs- und Leistungsdauer sollte so gewählt werden, dass sich nach Ablauf der BU-Versicherung die Altersrente anschließen kann. Zwar steigt mit einer längeren Versicherungsdauer auch der zu zahlende Beitrag, aber eine Versicherungsdauer nur bis zum 60. Lebensjahr dürfte in den meisten Fällen zu kurz sein. Fehlende 1.000 € monatlich summieren sich innerhalb von 7 Jahren immerhin auf stattliche 84.000 €!</p>
<p>Außerdem sollten die BU-Versicherung einen möglichst umfassenden BU-Schutz bieten. Es nützt dem Versicherten nichts, bei den Beiträgen monatlich ein paar Euro eingespart zu haben, wenn die Versicherungsgesellschaft später die Leistungen wegen ungünstiger Versicherungsbedingungen verweigern kann. Daher ist es vorteilhaft, wenn die Versicherungsbedingungen folgende Punkte erfüllen:</p>
<ul>
<li>Verzicht des Versicherers auf sein abstraktes Verweisungsrecht in Erst- und Nachprüfung</li>
<li>Verkürzung des Prognosezeitraums auf 6 Monate</li>
<li>Rückwirkende Leistungen nach 6-monatiger Berufsunfähigkeit</li>
<li>Rückwirkende Leistungen bei verspäteter Meldung</li>
<li>Verzicht auf Kündigung bzw. Vertragsanpassung bei unverschuldeter Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht</li>
<li>uneingeschränkter BU-Schutz bei vorübergehendem Ausscheiden aus dem Berufsleben (z.B. Elternzeit, Pflege von Angehörigen oder Arbeitslosigkeit)</li>
<li>weltweiter Versicherungsschutz</li>
<li>Verzicht auf konkrete Verweisung, wenn durch die neue Tätigkeit eine Minderung des jährlichen Bruttoeinkommen von mehr als 20 % verbunden ist</li>
<li>Nachversicherungsgarantie zu bestimmten Anlässen ohne erneute Gesundheitsprüfung</li>
</ul>
<p>In bestimmten Fällen können auch weitere Leistungsverbesserungen wichtig sein; z.B. für Beschäftigte im Gesundheitswesen die Infektionsklausel, für Beamte eine Dienstunfähigkeitsklausel oder für Selbstständige günstige Regeln für die obligatorische Umorganisation des <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Arbeitsplatzes</a>.</p>
<p>Und letztlich sollte natürlich auch der für den BU-Schutz zu zahlende Beitrag möglichst gering sein, um die Beiträge über die gesamte Dauer zahlen zu können. Es wäre fatal, wenn während eines finanziellen Engpasses der wichtige BU-Schutz gekündigt werden müsste. Aus diesem Grunde lehnen Verbraucherschutzverbände auch die Kombination von Altersvorsorgeprodukten mit einer Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung in einem Vertrag ab. Bei kapitalbildenden Lebens- und Rentenversicherungen ist die Abbruchquote sehr hoch und bei einer <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Kündigung</a> der Hauptversicherung würde auch der BU-Schutz zwangsweise verloren gehen.</p>
<p>Die niedrigsten Beiträge ergeben sich bei einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) oder einer kleinen Risikolebensversicherung mit Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ). Ergo: Vergleichen lohnt sich!<b></b></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Brian A Jackson/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-127242293.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/06/berufsunfahigkeit-aus-schaden-wirst-du-klug/">Berufsunfähigkeit: Aus Schaden wirst du klug</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2013 07:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Assessement]]></category>
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		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bewerber müssen heute eine ganze Palette an Qualitäten beweisen. Allem vorran im Assessment Center, der praktisch jeder Konzernkarriere vorausgeht. Meistens gefordert: Gruppendiskussionen, Einzelinterviews und Analytiktests. Ob der Anruf mit Jobangebot oder,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bewerber-muessen-heute-eine-ganze-palette-an-qualitaeten-beweisen-allem-vorran-im-assessment-center-der-praktisch-jeder-konzernkarriere-vorausgeht-meistens-gefordert-gruppendiskussionen-einzelint">Bewerber müssen heute eine ganze Palette an Qualitäten beweisen. Allem vorran im Assessment Center, der praktisch jeder Konzernkarriere vorausgeht. Meistens gefordert: Gruppendiskussionen, Einzelinterviews und Analytiktests. Ob der Anruf mit Jobangebot oder, ein paar Tage später, die Absage per Mail. Jan Thomas Otte und Sabrina Kurth haben mit Teilnehmern, Personalern und Experten gesprochen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5207"></span>Freitagmorgen, 7:55 Uhr. In der Nähe von Frankfurt. Zwei Anzugträger sitzen mit mir im Taxi, stelle mich kurz vor, Hände schütteln, zum Firmensitz fahren, einem der größten Beratungsunternehmen Deutschlands. Heute ist „Office Day“, wie es bei <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Consultants</a> heißt. Während mein Namensschildchen am Empfang gedruckt wird, überprüfe ich nochmal schnell meinen Krawattenknoten, begrüße danach die ersten Mitbewerber: „Auch einen Latte Macchiato, ja?“ Das Eis wird mit <a href="http://www.admirado.de/2011/09/traditionscafes-wo-kafka-seinen-kaffee-trank/" target="_blank">Kaffee</a> und Plätzchen gebrochen.</p>
<p>Die offizielle Begrüßung folgt: „Gut hergefunden?“ Die Teilnehmer stellen sich in der Runde vor. Es folgt ein Mix von Gruppenarbeiten, Tests und Präsentationen, insgesamt acht Stunden lang. Dazwischen kurze Pausen: Häppchen, Snacks und Süßes. Die Atmosphäre scheint locker zu sein, zumindest wirken viele <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Mitbewerber</a> so.</p>
<p>Auswahltagungen zu besuchen, das gehöre einfach mit dazu. Insgesamt fünf Assessement-Center hat Michael Messelis besucht. Die gewünschte Position: Eine der begehrten Trainee-Stellen im Marketing. In seinem <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">BWL-Studium</a> an der Universität Mannheim hat er sich auf Marketing und Controlling spezialisiert.</p>
<h2 id="vorbereitung-moeglich-aber-nicht-immer-gewuenscht">Vorbereitung möglich, aber nicht immer gewünscht</h2>
<p>Das Procedere findet Michael berechtigt, begrenzt aber zugleich dessen Aussagekraft. Er sieht es pragmatisch: „Bevor man zu irgendwelchen netten ACs in tollen Hotels dieser Republik eingeladen wird, durchläuft man häufig Online-ACs. Im Anschluss <a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Telefoninterviews</a>“, berichtet Michael. Der Bewerber könne sich auf viele Aufgaben und Fragen bereits vorbereiten. Das findet er wenig valide.</p>
<p>„Die zur Verfügung stehende Literatur ermöglicht doch eine fast 100%ige Vorbereitung“, sagt der BWL-Student. Die Personaler in den Unternehmen könnten sich mehr Fragen einfallen lassen.“</p>
<p>„Sie nutzen meist die gleichen Aufgabentypen und Fragestellungen“, findet Michael. Zum Beispiel: Erklären Sie bitte Ihren <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Lebenslauf</a>! Was hat Sie am meisten geprägt in Ihrem Leben? Warum gerade Sie als Bewerber? Warum ausgerechnet unser Unternehmen? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Ob es dabei um eine <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Trainee-Stelle</a> geht, eine Beförderung „on the job“ oder ein <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">Stipendium</a> im Studium. Die Gespräche dauern meistens 45 Minuten. „Standard“, findet Michael.</p>
<blockquote><p>&#8220;Selbstpräsentation&#8221;</p></blockquote>
<p>„Die ACs sind meist sehr gut organisiert, liefern dem Unternehmen einen recht guten Eindruck über den Bewerber“, sagen Personaler an der anderen Seite vom Schreibtisch. Die machen sich Notizen zur Selbstpräsentation des Bewerbers, Agieren in einer Gruppe und Verhalten gegenüber zukünftigen Vorgesetzten.</p>
<p>Dazu ein paar Ergebnisse zu den Case-Studies und ihrer Präsentation. In den seltensten Fällen ging es in Michaels <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Auswahlverfahren</a> um fachliches Wissen. Ob Mathe, Deutsch oder Englisch. Das würde in den Tests und den Zeugnisnoten abgeprüft, heißt es. Es wird mehr darauf geachtet, „ob der Kandidat ins Unternehmen passt“, wie er mit Stress umgeht. Auch in einer netten Umgebung.</p>
<h2 id="fallstudien-im-auswahlverfahren">Fallstudien im Auswahlverfahren</h2>
<p>Mittwochnachmittag, 15:30 Uhr. Auf einem Weinberg irgendwo am Alpenrand, da stehe ich mit einer Gruppe von zwanzig Leuten, Interessierten und Firmenvertretern. Tipps zum richtigen Schnippeln der Reben bekommen wir nicht. Wir wollen die tägliche Arbeit einer <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Strategieberatung</a> kennen lernen, die Anderen ihre potentiellen Mitarbeiter in möglichst entspannter Atmosphäre „casten“.</p>
<p>Anhand einer realen Fallstudie aus dem Weingeschäft. Wir gehören zu den Kandidaten, die zuvor den aufwendigen „Screening-Prozess“ bestanden haben. Wir sollen für den edlen Rebensaft Strategien entwickeln, damit seine Marke zum Premium wird, der Umsatz steigt. Im Wein liegt die Wahrheit, menscheln einige. „Performer“ wollen aber harte Fakten hören: Durch welche <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Vertriebsstrategien</a> kann das Unternehmen weiter wachsen, den Gewinn steigern? Wo gibt es noch Verbesserungspotenziale? Müssen noch Kosten „geschrubbt“ werden?</p>
<p>Kompetitive Unternehmen wie McKinsey, BCG oder Roland Berger wetteifern nicht nur auf Campus-Karrieremessen und internen Auswahlverfahren um die besten Köpfe. Es geht um die nächste <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Generation</a> der „Performer“. Wer beim Recruiting unter den besten Köpfen wählen will, muss sich im Hochschulmarketing etwas Besonderes einfallen lassen. Die Anforderungen an den Bewerber wachsen ebenso. Im Beraterjargon hat er zwei Möglichkeiten zu beschleunigen.</p>
<p>Entweder als Sprinter „top-down“ oder als Marathon-Läufer „bottom-up“. Der Weg durch das AC bleibt derselbe. Wer den Job bekommen möchte, muss sich darüber klar sein: Es durch das Nadelöhr der ersten, auch der zweiten Selektion zu schaffen, ist eine Sache. Sich auch auf Dauer unter den Auserwählten zu behaupten, eine andere. Beim Wein verhält sich das etwas anders. Er hat mehr Zeit zum Reifen.</p>
<h6 id="ueber-die-autoren-sabrina-kurth-und-jan-thomas-otte-waren-auf-der-suche-nach-dem-geheimnis-hinter-dem-mythos-assessment-center-und-haben-bei-ihren-recherchen-gewoehnliche-werkzeuge-aus-der-pe"><strong>Über die Autoren:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Sabrina Kurth</a> und <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Jan Thomas Otte</a> waren auf der Suche nach dem Geheimnis hinter dem Mythos Assessment Center. Und haben bei ihren Recherchen gewöhnliche Werkzeuge aus der &#8220;Personalbeschaffung&#8221; kennengelernt&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Halfpoint/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47719181">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/assessment-center-ich-und-das-leben-der-anderen/">Assessment Center: Ich und das Leben der Anderen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 17:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Viertel der jungen Angestellten lernen gerne für den Beruf. Doch ab 46 Jahren sinkt deren Engagement rapide. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="drei-viertel-der-jungen-angestellten-lernen-gerne-fuer-den-beruf-doch-ab-46-jahren-sinkt-deren-engagement-rapide-das-zeigt-eine-aktuelle-repraesentative-umfrage-fuer-die-das-meinungsforschungsinst">Drei Viertel der jungen Angestellten lernen gerne für den Beruf. Doch ab 46 Jahren sinkt deren Engagement rapide. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Angestellte befragt hat. Wir berichten&#8230;</h3>
<p><span id="more-6155"></span>Lebenslanges Lernen und das Teilen von Wissen sind mittlerweile im Privatleben, aber auch am Arbeitsplatz selbstverständlich geworden. Dass Weiterentwicklung nicht nur wichtig ist, um im Job voranzukommen, sondern auch Spaß macht, haben mittlerweile viele erkannt: Knapp zwei von drei Angestellten würden sich gern häufiger fortbilden, so ein Ergebnis der Umfrage. Sie sind auch bereit, dafür Freizeit zu opfern oder in die eigene Tasche zu greifen.</p>
<h2 id="keine-lust-aufs-lernen">Keine Lust aufs Lernen?</h2>
<p>Besonders der Wissens- und Erfahrungsschatz der älteren Mitarbeiter wird für die Unternehmen bald erfolgsentscheidend sein, nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels.</p>
<p>Die Lust aufs Lernen nimmt bei ihnen aber rapide ab: Während sich noch 72 Prozent der Arbeitnehmer unter 35 Jahren auf Weiterbildungen freuen, trifft dies nur noch auf 50 Prozent der Befragten ab 46 Jahren und auf 42 Prozent der Mitarbeiter ab 56 Jahren zu.</p>
<p>Anders als oft angenommen scheint dies nicht unbedingt an fehlenden oder schlechten Angeboten der <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Arbeitgeber</a> zu liegen: Acht Prozent der 46- bis 55-Jährigen geben zu, einfach kein Interesse an Weiterbildung zu haben. Bei den Arbeitnehmern ab 56 Jahren sind es sogar neun Prozent.</p>
<h2 id="weiterbildung-nach-lebensphasen">Weiterbildung nach Lebensphasen</h2>
<p>„Während die jungen Arbeitnehmer es gewohnt sind, sich ständig weiterzuentwickeln und dazu zu lernen, fällt es ihren erfahrenen Kollegen noch deutlich schwerer, den Wert von Weiterbildung zu erkennen“, sagt Torsten Bittlingmaier, Geschäftsführer von Haufe Akademie Inhouse-Training und Consulting. „Hier sind natürlich auch die Arbeitgeber gefordert, Überzeugungsarbeit zu leisten.“</p>
<p>Sie können zum Beispiel die Zusammenarbeit von jüngeren und erfahreneren Kollegen stärker unterstützen und für alle Lebensphasen passende Weiterbildungen anbieten. 30-Jährige benötigen andere Weiterbildungsangebote als ihre <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Kollegen 50+</a>: Für die älteren Arbeitnehmer geht es in erster Linie darum, die Beschäftigungsfähigkeit weiterhin zu sichern, ihr Wissen weiterzugeben und auch am Arbeitsplatz gesund zu bleiben.&#8221;Jüngere Arbeitnehmer wollen vor allem neue Kompetenzen erwerben, Stärken betonen und sich gegebenenfalls als Führungskraft weiterentwickeln&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;Freizeit &#8211; opfern oder investieren&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Angestellte sind bereit, in der Freizeit zu lernen – auch wenn es der Arbeitgeber gar nicht explizit erwartet. Nur jeder Vierte (25 Prozent) sagt, der Arbeitgeber erwarte von ihm, dass er sich außerhalb der Arbeitszeit für den Job weiterbildet.</p>
<p>Dennoch würde fast jeder Zweite (45 Prozent) zumindest unter der Woche Freizeit für Weiterbildung opfern. Fast jeder Dritte (31 Prozent) zieht es sogar in Betracht, am Wochenende oder im Urlaub zu lernen. Auch hier liegen die jungen Arbeitnehmer vorne: Bei den Befragten bis 35 Jahre sind 42 Prozent dazu bereit; bei den Angestellten ab 56 Jahren sind es nur noch 24 Prozent. 21 Prozent möchten sich hingegen nur während der Arbeitszeit weiterbilden.</p>
<h2 id="hohe-erwartungen-befeuern-lernfreude">Hohe Erwartungen befeuern Lernfreude</h2>
<p>Eine hohe Erwartungshaltung des Arbeitgebers hat keine negativen Auswirkungen auf das Lernengagement der Mitarbeiter: Bei Unternehmen, die erwarten, dass ihre Mitarbeiter sich auch außerhalb der Arbeitszeiten weiterbilden, ist die Investitionsbereitschaft der Mitarbeiter sogar deutlich höher als in weniger anspruchsvollen Unternehmen; mehr Mitarbeiter sind bereit, sich am Wochenende oder sogar im <a title="Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">Urlaub</a> weiterzubilden (44 Prozent gegenüber 26 Prozent in Unternehmen, die dies nicht erwarten).</p>
<p>Eine deutliche Mehrheit der deutschen Angestellten ist bereit, für berufliche Weiterbildung auch in die eigene Tasche zu greifen: 13 Prozent würden einen kleinen Betrag, nämlich bis zu hundert Euro im Jahr, beisteuern. Weitere 15 Prozent würden bis zu 200 Euro zahlen, 33 Prozent sogar bis zu 1.000 Euro. Gut jeder vierte Angestellte (28 Prozent) meint hingegen, die Finanzierung beruflicher Weiterbildung sei ausschließlich Sache des Arbeitgebers.</p>
<p>In der Umfrage ermittelte Forsa den Stellenwert beruflicher Weiterbildung beim aktuellen Arbeitgeber. Die meisten Unternehmen, nämlich 69 Prozent, schaffen Gelegenheiten für den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) bekommt konkrete Weiterbildungsangebote. In einigen Unternehmen gehen die Führungskräfte mit gutem Beispiel voran: 55 Prozent der Angestellten vermuten, dass sich ihre Vorgesetzten selbst weiterbilden. „<a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Führungskräfte</a> haben beim Lernen eine Vorbildfunktion“, sagt Torsten Bittlingmaier. „Ihr eigenes Verhalten hat einen starken Einfluss auf die Bereitschaft ihrer Mitarbeiter, sich weiterzubilden.“</p>
<p>Die Umfrage zeigt auch, dass eine gute Lernkultur die <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Eigeninitiative</a> der Mitarbeiter fördert: Können sie regelmäßig während der Arbeitszeit voneinander lernen, sind 33 Prozent der Befragten bereit, sich auch in der Freizeit neues Wissen anzueignen. Bei Arbeitgebern, die den Wissens- und Erfahrungsaustausch der Angestellten nicht fördern, sind Mitarbeiter deutlich weniger bereit, sich auch an Wochenenden oder im Urlaub weiterzubilden (25 Prozent im Vergleich zu 33 Prozent in lernfreundlichen Unternehmen). Das Ergebnis beruflicher Weiterbildung? Vielleicht ein besser bezahlter Job, der in zahlreichen Stellenanzeigen online zu finden ist, <a href="http://www.stepstone.de/jobs--IT--1000000.html" target="_blank">zum Beispiel im Bereich der IT und Entwicklung</a>. Und sei es nur eine inhaltlich spannendere Aufgabe.</p>
<p><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Torsten Bittlingmaier</a> ist Experte im Talentmanagement. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte im Auftrag der Haufe Akademie im Februar 2013 bundesweit 1.000 Angestellte anhand computergestützter Telefoninterviews&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ImageFlow/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-272653865.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 19:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Entschuldigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Trainee]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Zusage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fettnäpfchen, Fallstricke und Flops gibt es nicht nur im privaten Leben, sondern auch im Berufsleben. Da ist ein Trainee-Programm keine Ausnahme. Wie man am besten reagiert und diese sogar als&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fettnaepfchen-fallstricke-und-flops-gibt-es-nicht-nur-im-privaten-leben-sondern-auch-im-berufsleben-da-ist-ein-trainee-programm-keine-ausnahme-wie-man-am-besten-reagiert-und-diese-sogar-als-chance">Fettnäpfchen, Fallstricke und Flops gibt es nicht nur im privaten Leben, sondern auch im Berufsleben. Da ist ein Trainee-Programm keine Ausnahme. Wie man am besten reagiert und diese sogar als Chance sieht, erklärt „Trainee-Knigge“ Stefan Rippler. Ein  Auszug&#8230;</h3>
<p><span id="more-6180"></span>Jeder macht Fehler. Ist ja eigentlich auch nicht der Rede wert, denn es war ja meist keine Absicht. <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Fehler </a>können zwar unangenehm, peinlich, ärgerlich oder teuer sein &#8211; und die Konsequenzen erst recht. Aber jeden Fauxpas vermeiden zu wollen, ist erstens sehr anstrengend und wahrscheinlich erfolglos&#8230;</p>
<p>Gerade für <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Berufseinsteiger</a> sind Fehler oft nicht sonderlich schlimm. Sie haben sogar viel Gutes, denn, sie tragen vor allem zum Lernprozess bei, aber das macht Fehler nicht zu Lappalien.</p>
<p>Wer fehlerhaft handelt, verärgert (und enttäuscht) andere oder zumindest sich selbst. Darum bemüht man sich in der Regel natürlich, möglichst wenig falsch zu machen. Nur wie schafft man das? Schon im Vorfeld nach potentiellen Fehlerquellen suchen und versuchen, sie so gut wie möglich unter Kontrolle zu bekommen. Erfahrenere <a title="Berufsbild: Freiberufler vs. Festangestellter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Kollegen</a> fragen.</p>
<p>Viele Fehler werden erst in dem Moment akut zum <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Problem</a>, wenn sie von anderen erkannt werden. Es ist also zu empfehlen, möglichst frühzeitig zu überprüfen, ob man selbst Fehler gemacht hat. Dann kann man sie vielleicht noch ausbessern, bevor andere darauf stoßen.</p>
<p>Aber bei aller Achtsamkeit: &#8220;Angst vor Fehlern zu haben, ist auch nicht der richtige Weg. Denn dann macht man vor lauter Vorsicht erst recht welche.&#8221;Das ist ähnlich wie bei einem Elfmeterschützen beim Fußball: Wer Angst davor hat, ihn zu verschießen, verschießt viel eher als jemand, der mit Selbstvertrauen an die Sache herangeht und diese Sicherheit auch noch ausstrahlt.</p>
<p>Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und ein Fehler passiert, sollte man den Fehler sofort ansprechen. Eine <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Entschuldigung</a> mit der Zusage, es beim nächsten Mal besser zu machen, ist in jedem Fall angebracht. Wichtig ist vor allem, dass man aus der Situation lernt und den Fehler kein zweites Mal macht.</p>
<h2 id="kuschen-kopieren-kaffeekochen">Kuschen, Kopieren, Kaffeekochen</h2>
<p>Kaffeekochen, Kopieren und Akten sortieren gehören sicherlich mal dazu, sollten allerdings nicht Haupttätigkeiten sein. Immer bei den Ansprechpartner auf der Matte zu stehen, wenn man gerade nichts zu tun hat &#8211; das sollte man als <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Trainee</a> auf jeden Fall tun &#8211; auch und gerne penetrant.</p>
<p>Das Gefühl, dass man etwas lernen möchte, sollte beim Kollegen ankommen und was nutzt einem ein Trainee, in dem man nur Däumchen dreht? Aber Vorsicht: Traut man sich zu viel zu, kann es leicht mal passieren, dass der <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Schreibtisch</a> zu voll wird – und eventuell gehäuft Fehler passieren.</p>
<p><figure id="attachment_6184" aria-describedby="caption-attachment-6184" style="width: 178px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6184"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Trainee-Knigge: Der Ratgeber für den erfolgreichen Karriere-Start"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/05/048217623-trainee-knigge-296x250.jpg"  width="178"  height="150" ><figcaption id="caption-attachment-6184" class="wp-caption-text">Trainee-Knigge: Der Ratgeber für den erfolgreichen Karriere-Start. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Als Trainee hängt man sich natürlich rein und versucht, den potenziell zukünftigen <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Arbeitgeber</a> von sich zu überzeugen. Alles hat jedoch Grenzen. Das heißt nicht, dass man im Trainee um 18 Uhr seinen Stift fallen lassen sollte, aber regelmäßig drei Überstunden am Tag sind auch nicht okay.</p>
<p>Sollte es mal brennen, kann es schon sein, dass man länger bleibt, oder ggf. nach Aufgaben fragt, falls der eigene Schreibtisch leer ist und man sieht und merkt, dass die Kollegen alle noch rotieren. Man verabschiedet sich am besten, indem man fragt, ob es noch <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Aufgaben</a> gibt und man ansonsten dann jetzt gehen würde.</p>
<h2 id="bleiben-bis-zum-umfallen-keine-spielchen">Bleiben bis zum Umfallen: Keine Spielchen!</h2>
<p>Politische Spielchen, in denen es um das Streben nach Macht geht, gibt es nicht nur im Bundestag. Auch im Karriere-Leben kann man sich schon mal so vorkommen, als wäre man im Haifischbecken. Alle wollen weiter kommen auf der Karriere-Leiter, sei es durch überzeugende Arbeitsleistung, besonderes Engagement – oder Tricks und Spielchen mit denen man <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Einfluss</a> auf andere nimmt bzw. Einflussversuche anderer abwehrt und seinen eigenen Willen durchsetzt.</p>
<p>Dabei spielt es keine große Rolle, ob man selbst schon Führungskraft ist oder gerade am Beginn seiner Karriere steht – aber im Trainee-Programm gilt: Keine Spielchen. Das Beste am Trainee-Programm ist, dass man oftmals Machtspiele beobachten kann und dadurch für das spätere Berufsleben lernt, wie man mit solchen Situationen umgehen kann – dass man <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Opfer</a> von Spielchen wird, ist eher unwahrscheinlich.</p>
<p>Ein Fall, der ab und an Grund für Spielchen liefert: Jemand in der Durchlaufstation hat Angst um seinen Job, weil man als Trainee besser qualifiziert ist oder der Trainee besonders in der <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Abteilung</a> heraussticht, beispielsweise durch überdurchschnittliche Arbeitsergebnisse, Verbesserungsvorschläge oder ähnliches. Hier hilft nur das direkte Gespräch mit dem Gegenspieler. Man ist schließlich nicht nur in dieser einen Station und hat vielleicht sogar ganz andere Ziele als derjenige, der um seinen Job bangt.</p>
<h2 id="meetings-das-firmeninterne-vitamin-b">Meetings: Das firmeninterne Vitamin B</h2>
<p>Um ein unternehmensweites Netzwerk aufzubauen und erhalten zu können, sollte man am Ende des Durchlaufs in den einzelnen Stationen von seinen Betreuern eine ehrliche Einschätzung seiner Fähigkeiten erbitten. In vielen Firmen ist ein abschließendes <a title="Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Gespräch</a> in der letzten Woche Bestandteil einer jeden Trainee-Station. Man kann so z.B. versuchen, sich eine Mentor-Mentee-Beziehung mit den ein oder anderen Kollegen aufzubauen und sich auch privat besser kennenzulernen, ja sich vielleicht sogar anzufreunden.</p>
<p>Jedes <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Meeting</a> ist eine Chance, neues Wissen aufzusaugen sowie mehr über das Unternehmen und die Kollegen zu erfahren. Das weiß in der Regel auch der jeweilige Ansprechpartner des Trainees in der Fachabteilung und nimmt einen in wichtige Meetings mit – ob intern oder mit Kundenkontakt, manchmal verbunden mit der Aufgabe, Protokoll zu führen.</p>
<p>Anders als Praktikanten erfährt man in Meetings teilweise Dinge, die höchst vertraulich behandelt werden müssen – zum Beispiel, wenn es um Personalangelegenheiten geht. Als Trainee lernt man so nicht nur wichtige <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Entscheidungsträger</a> kennen, sondern auch die Unternehmenskultur.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-stefan-rippler-ist-redakteur-bei-der-computerbild-und-hat-den-trainee-knigge-herausgegeben-er-selbst-war-trainee-bei-der-bauer-media-group-und-ist-heute-redaktionskoordinator-be"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Stefan Rippler</a> ist Redakteur bei der Computerbild und hat den Trainee-Knigge herausgegeben. Er selbst war Trainee bei der Bauer Media Group und ist heute Redaktionskoordinator bei Axel Springer. Branko Woischwill promoviert an der Freien Universität Berlin im Fach Soziologie. Lukas große Klönne ist Redaktionsleiter der Jobbörse Absolvent&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Robert Kneschke/ Fotolia.com</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 11:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
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		<category><![CDATA[Problem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jobwechsel, Umzug, Trennungen – aus Angst vor Veränderungen halten viele Menschen an Gewohntem fest und sitzen Entscheidungen lieber aus. Doch Umbrüche im Leben, in der Gesellschaft und der Arbeitswelt können&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jobwechsel-umzug-trennungen-aus-angst-vor-veraenderungen-halten-viele-menschen-an-gewohntem-fest-und-sitzen-entscheidungen-lieber-aus-doch-umbrueche-im-leben-in-der-gesellschaft-und-der">Jobwechsel, Umzug, Trennungen – aus Angst vor Veränderungen halten viele Menschen an Gewohntem fest und sitzen Entscheidungen lieber aus. Doch Umbrüche im Leben, in der Gesellschaft und der Arbeitswelt können bewusst gesteuert werden und sogar große Chancen bieten…</h3>
<p><span id="more-6185"></span>Umbrüche – das sind die Momente im Leben, in denen sich etwas grundlegend verändert. Manchmal stoßen wir selbst diese <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Veränderungen</a> an, manchmal andere Menschen, oft sind es äußere Umstände.</p>
<p>Viele Menschen haben <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Angst</a> vor solchen Übergängen – dabei sind es ganz normale Prozesse, die in jedem Leben vorkommen.</p>
<p>Ein ganz „normales“ Leben mit all seinen Umbrüchen ist auch das von Birgit, 42 Jahre alt, Mutter zweier Kinder und seit kurzem geschieden. Ihrem <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Psychotherapeuten</a> gegenüber formuliert sie ihre Probleme:</p>
<h2 id="leistungsdruck-und-private-probleme">Leistungsdruck und private Probleme</h2>
<p><figure id="attachment_6187" aria-describedby="caption-attachment-6187" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class=" wp-image-6187"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/05/ausgesessen_jaeger-255x400.jpg"  alt="Ausgesessen!: Warum uns die Kultur des Nicht-Entscheidens unsere Zukunft kostet"  width="161"  height="252"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/05/ausgesessen_jaeger-255x400.jpg 255w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2013/05/ausgesessen_jaeger.jpg 319w"  sizes="(max-width: 161px) 100vw, 161px" ><figcaption id="caption-attachment-6187" class="wp-caption-text">Ausgesessen! Warum uns die Kultur des Nicht-Entscheidens unsere Zukunft kostet. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>„Der Druck hat schon im Kindergarten angefangen. Dann die Einschulung, der Übergang ins Gymnasium, <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Studium</a> und dann auch im Job. Kollegenwechsel, Umstrukturierungen der Abteilungen.</p>
<p>Ich habe eigentlich immer Angst gehabt“, so Birgit. „ Ich habe in allen Umbrüchen das Ende meines gewohnten Lebens gesehen. Und es war jedes Mal ein Kampf um etwas Neues, Stabiles.</p>
<p>Mein Psychotherapeut hat mir klar gemacht, ich könne doch rückblickend stolz über meine eigene <a title="Trainee-Programme: Stolpern zum Traumjob" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/trainee-program-stolpern-zum-traumjob/">Leistung</a> sein, dass jeder Neubeginn letztlich positiv verlaufen sei. Das habe ich selbst nie so gesehen.</p>
<p>Erst nach und nach verstehe ich, dass ich die Zügel über mein Leben in der Hand habe. Und je mehr Erfahrungen ich mache, desto eher verstehe ich, dass nicht alles Neue automatisch schlecht sein muss.“</p>
<h2 id="steiniger-weg-zur-selbstbestimmtheit">Steiniger Weg zur Selbstbestimmtheit</h2>
<p>Vielen Menschen geht es ähnlich wie Birgit: Sie sind mit ihrer Situation unzufrieden, aber ihnen fehlt der Mut, etwas zu verändern. Allem Neuen begegnen sie mit Argwohn. Sie reagieren immer nur auf die <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Entscheidungen</a> anderer, handeln gegen den eigenen Willen, nehmen eine Opferrolle ein und führen so schlimmstenfalls ein Leben, das sie gar nicht führen wollen. Dafür gibt es einen guten Grund.</p>
<blockquote><p>&#8220;Veränderung passiert &#8211; mit oder ohne dir&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Beginnt man erst einmal damit, sich kritisch mit sich selbst auseinander zu setzen, wirft das unbequeme Fragen auf: „Warum ändere ich nichts an meinem Leben?“ und – noch schwieriger: „Was will ich stattdessen?“ Auch der <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Aufwand</a>, der mit einer möglichen Veränderung einhergeht, wird als Belastung empfunden.</p>
<p>Nicht ohne Grund. Denn Veränderungsprozesse durchlaufen sieben typische Phasen, die erst einmal bewältigt sein wollen. Ich will das am Beispiel Jobwechsel verdeutlichen:</p>
<h5 id="ueberraschungsphase"><strong>Überraschungsphase</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9250" aria-describedby="caption-attachment-9250" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9250"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-400x267.jpg"  alt="Autsch! Angst vorm Abstieg bindet Energie (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_331861499.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9250" class="wp-caption-text">Autsch! Angst vorm Abstieg bindet Energie (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Man ist überrascht, dass die Veränderung geschieht – auch wenn man sie selbst angestoßen hat: „Oh, ich habe tatsächlich gekündigt!</p>
<h5 id="verneinungsphase"><strong>Verneinungsphase</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9238" aria-describedby="caption-attachment-9238" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9238"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-400x267.jpg"  alt="Autsch! Das darf doch nicht wahr sein - wir verneinen gerne... (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325349966.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9238" class="wp-caption-text">Das darf doch nicht wahr sein &#8211; wir verneinen gerne&#8230; (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Die Veränderung wird, obwohl selbst initiiert, auf einmal vehement abgelehnt. Der Abschied von den Kollegen erweist sich als schmerzhaft! War es wirklich richtig, sich für das Neue zu entscheiden.</p>
<h5 id="das-jammertal"><strong>Das Jammertal</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9242" aria-describedby="caption-attachment-9242" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9242"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-400x267.jpg"  alt="Wörterwald - aber was kommt dabei beim Anderen an? (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326268053.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9242" class="wp-caption-text">Worte über Worte, deprimierend. Das zieht runter&#8230; (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Der Verlust der alten Umgebung und anfängliche Schwierigkeiten im neuen Job führen zu regelrechter Trauer. War das Alte wirklich so schlecht?</p>
<h5 id="akzeptanzphase"><strong>Akzeptanzphase</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9241" aria-describedby="caption-attachment-9241" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9241"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-400x267.jpg"  alt="Annahme - irgendwie muss es ja weitergehen... (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326165156.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9241" class="wp-caption-text">Annahme &#8211; irgendwie muss es ja weitergehen&#8230; (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Hoppla, am neuen Arbeitsplatz funktioniert es auf einmal – der Blick wird wieder nach vorn gerichtet.</p>
<h5 id="ausprobierphase"><strong>Ausprobierphase</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9243" aria-describedby="caption-attachment-9243" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9243"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-400x267.jpg"  alt="Keine Frage, du hast es drauf. Aber: Wissen die anderen schon davon? (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_326506253.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9243" class="wp-caption-text">Keine Frage, du hast es drauf. Aber: Wissen die anderen schon davon? (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Neue Verhaltensweisen, interessantere Aufgaben, erste Kontakte zu Kollegen wirken beflügelnd.</p>
<h5 id="erkenntnisphase"><strong>Erkenntnisphase</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9247" aria-describedby="caption-attachment-9247" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9247"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-400x294.jpg"  alt="Vieles im Kopf, aber wo geht die Reise hin? (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)"  width="400"  height="294"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-400x294.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-768x565.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-1000x736.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-696x512.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-1068x786.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786-571x420.jpg 571w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_327350786.jpg 1090w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9247" class="wp-caption-text">Vieles im Kopf, aber wo geht die Reise hin? (Foto: PathDoc/ Shutterstock.com)</figcaption></figure></p>
<p>Die Bedeutung der Veränderung für die persönliche Entwicklung erschließt sich und bringt Stolz auf die Entscheidung.</p>
<h5 id="integrationsphase"><strong>Integrationsphase</strong></h5>
<p><figure id="attachment_9237" aria-describedby="caption-attachment-9237" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9237"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-400x267.jpg"  alt="Yuppie! Es geht aufwärts... (Foto: pathdoc/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_325335410.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9237" class="wp-caption-text">Yuppie! Es geht aufwärts&#8230; (Foto: pathdoc/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Das Neue ist Alltag geworden, die Gedanken an die frühere Stelle verblassen, der Veränderungsprozess ist erfolgreich abgeschlossen</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<h2 id="veraenderung-kostet-nerven">Veränderung kostet Nerven</h2>
<p>Veränderungen sind mit Mühe verbunden. Sie erfordern Zielklarheit, Ausdauer und Frustrationstoleranz. Aber wer die sieben Phasen der Veränderung erst einmal bewältigt hat, weiß, was er geleistet hat und erfährt in aller Regel, dass es sich gelohnt hat und dass das eigene Leben in die Hand genommen werden kann &#8211; in privaten, wie in beruflichen Belangen.</p>
<p>Wer sich dessen bewusst ist und bereit ist, die Umstände in Kauf zu nehmen, die mit Veränderungen verbunden sind, wird Umbrüche nicht mehr als Bedrohung empfinden sondern als Bereicherung. Und darum geht es – allen Ängsten, Mühen und Bedenken zum Trotz.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-roland-jaeger-ist-selbstaendiger-unternehmensberater-und-coach-mit-den-schwerpunkten-fuehrung-change-und-selbstmanagement-entdeckte-frueh-sein-talent-probleme-offensiv-an"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Roland Jäger</a> ist selbständiger Unternehmensberater und Coach mit den Schwerpunkten Führung, Change- und Selbstmanagement – entdeckte früh sein Talent, Probleme offensiv anzugehen. In seinem Buch „Ausgesessen – Warum uns die Kultur des Nichtentscheidens unsere Zukunft kostet“ appelliert er zu mehr Entscheidungsfreude in Wirtschaft, Gesellschaft und im privaten Kontext&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47352671">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 19:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Stress im Job über private Probleme bis hin zum Burn-Out Syndrom. Leistungsdruck gab es schon vor der Wirtschaftskrise, in der jungen Generation ist er besonders gross. Eltern helfen der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vom-stress-im-job-ueber-private-probleme-bis-hin-zum-burn-out-syndrom-leistungsdruck-gab-es-schon-vor-der-wirtschaftskrise-in-der-jungen-generation-ist-er-besonders-gross-eltern-helfen-der-karriere">Vom Stress im Job über private Probleme bis hin zum Burn-Out Syndrom. Leistungsdruck gab es schon vor der Wirtschaftskrise, in der jungen Generation ist er besonders gross. Eltern helfen der Karriere ihrer Sprösslinge gerne auf die Sprünge. Einige sind bereit, hohe Summen in ihre Ausbildung zu investieren. Interview mit Fabian Teichmann&#8230;</h3>
<p><span id="more-6148"></span>Worin unterscheidet sich das Institut auf dem Rosenberg von anderen Schulen? Auf der Homepage heisst es, als eine der ältesten Privatschulen wolle es ihre Schüler zu mehr Weltoffenheit erziehen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie sehen Sie das?</strong></p>
<p><em>Fabian Teichmann:</em> “Durch das Zusammenleben mit Mitschülern aus über 30 Ländern lernen unsere Schützlinge, mit Menschen verschiedenster Herkunft umzugehen. Kleine Klassen und fünf verschiedene <a title="Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben" href="http://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">Schulsystem</a> ermöglichen es uns, auf die Bedürfnisse aller Schüler einzugehen. Dabei werden Sprachkenntnisse ebenso gefördert wie <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Sozialkompetenz</a> und kulturelles Verständnis.”</p>
<h2 id="schwerpunkt-auf-sprachfoerderung">Schwerpunkt auf Sprachförderung</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie darf man sich einen typischen Tag am Institut auf dem Rosenberg vorstellen?</strong></p>
<p><em>Fabian Teichmann: </em>“Unsere Schüler werden um 07.00 Uhr geweckt und müssen pünktlich um 07.30 Uhr in Anzug und Krawatte (Jungen) bzw. Rock oder Kleid (Mädchen) zum Frühstück erscheinen. Von 08.00-11.45 Uhr haben sie Unterricht, anschliessend ein zwanzigminütiges Mittagessen, und dann bis 15.10 oder 16.00 Uhr Nachmittagsunterricht. Von 19.00-21.00 haben sie Studienzeit, und um 21.45 beginnt die obligatorische Nachtruhe.”</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was erhoffen Sie sich von so einem durchgetakteten Tagesablauf sowie einer derartig konservativen Kleiderordnung?</strong></p>
<p><em>Fabian Teichmann: </em>“Unsere <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Schüler</a> müssen lernen, sich in unsere <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Gesellschaft</a> zu integrieren. Dazu gehören und anderem <a title="Machthaber in Russland: Vladimir Putin, Faschist?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/" target="_blank">Selbstdisziplin</a> sowie eine gewisse Kompatibilität mit den gängigen Normen der Geschäftswelt.”</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was machen ihre Schüler in Ihrer Freizeit?</strong></p>
<p><em>Fabian Teichmann: </em>“Viele unserer Schüler widmen einen Grossteil ihrer Freizeit den Vorbereitungen für den Rosenbergball. Sie werden beispielsweise von September bis November jeden Abend von 18.00 bis 19.15 Uhr im Walzer tanzen unterrichtet. Mehrere Gruppen trainieren sie mit Zirkusartisten, um ihre <a title="Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Eltern</a> mit einem Akrobatikprogramm beeindrucken zu können.</p>
<h2 id="viele-freizeitmoeglichkeiten">Viele Freizeitmöglichkeiten</h2>
<p>Ausserdem bieten wir zahlreiche Sportprogramme und die Mitgliedschaft in einen der Clubs und Komitees an (Culture Club, Charity Comitee, Student Comitee) an. So helfen wir unseren Schülern, ein gesundes Gleichgewicht zu finden.</p>
<blockquote><p>&#8220;bildung &#8211; ein krisensicheres Pfund&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Im Laufe der jüngsten Finanzkrise haben viele Menschen ihre Häuser und Wertanlagen verloren, aber bisher ist mir niemand begegnet, dem seine Erziehung oder Ausbildung abhanden gekommen ist.&#8221;</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche Karriere-Perspektiven haben denn die Absolventen dieses Internats?</strong></p>
<p><em>Fabian Teichmann: </em>Viele unserer Schüler entscheiden sich für eine <a title="Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Karriere</a> auf internationaler Ebene. Durch ihre Freunde aus aller Welt entwickeln sie bereits im Jugendalter ein großes Interesse an fremden Kulturen. Danach folgt meist ein <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Auslandsstudium</a>, zum Beispiel in London oder den USA.</p>
<p>Unser College Counseling ist bei der Wahl einer passenden Universität behilflich. Durch ihre ausgeprägten Sprachkenntnisse sowie ihre überdurchschnittliche Sozialkompetenz sind unsere Absolventen bei potentiellen Arbeitgebern sehr beliebt. Viele von ihnen sind in der freien Wirtschaft erfolgreich, andere widmen ihr Leben der Wissenschaft oder kreativen <a title="Berufsbild: Freiberufler vs. Festangestellter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Berufen</a>.”</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Das hohe Schulgeld lohnt sich also?</strong></p>
<p><em>Fabian Teichmann: </em>Die Ausbildung am Institut auf dem Rosenberg ist ein <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Investment</a> in die Zukunft Ihrer Kinder.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-fabian-teichmann-war-selbst-schueler-am-institut-auf-dem-rosenberg-in-st-gallen-sein-lebenslauf-gleicht-einem-ranking-von-top-universitaeten-harvard-university-london-school-of-ec"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Fabian Teichmann</a> war selbst Schüler am Institut auf dem Rosenberg in St. Gallen. Sein Lebenslauf gleicht einem Ranking von Top-Universitäten: Harvard University, London School of Economics and Political Science sowie die Università Commerciale Luigi Bocconi. Er spricht acht Sprachen, geht zweimal täglich joggen und arbeitet ca. 70 Stunden pro Woche&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Robert Kneschke/ <a href="https://de.fotolia.com/id/42764965">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 21:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Akquise]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein erfolgreiches Verkaufsgespräch ist der Schlüssel zu hohen Absätzen, denkt man. Diese lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Es geht in dem Gespräch nicht um den schnellen Umsatz, sondern um&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ein-erfolgreiches-verkaufsgespraech-ist-der-schluessel-zu-hohen-absaetzen-denkt-man-diese-lassen-sich-in-einem-satz-zusammenfassen-es-geht-in-dem-gespraech-nicht-um-den-schnellen-umsatz-sondern-um">Ein erfolgreiches Verkaufsgespräch ist der Schlüssel zu hohen Absätzen, denkt man. Diese lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Es geht in dem Gespräch nicht um den schnellen Umsatz, sondern um das Wohl des Kunden&#8230;</h3>
<p><span id="more-6143"></span>Das Gespräch bestimmt damit oft nicht nur über die Umsätze der Firma, sondern ist auch für den individuellen Verdienst maßgeblich. Möchte man ein effektives Verkaufsgespräch führen, kommt es deshalb darauf, bestimmte Tipps bzw. Schritte zu berücksichtigen.</p>
<p>Es gibt Menschen, die ein natürliches Talent als Verkäufer haben. Sie können auch Produkte oder Dienstleistungen in so schönen Worten als Bild malen, dass der Kunde kauft. Allerdings reicht ab einem gewissen Preis auch das größte <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Talent</a> nicht mehr aus.</p>
<p>Zudem sollten Verkäufer selbst großen <a title="Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Wert</a> darauf legen, dass der Kunde sich für das Produkt und nicht das Verkaufsgespräch entscheidet. Denn er hat nach dem Gespräch in einem ruhigen Moment noch immer die Möglichkeit, vom Kauf wieder zurückzutreten.</p>
<h2 id="richtige-vorbereitung-unerlaesslich">Richtige Vorbereitung unerlässlich</h2>
<p>Je mehr sich der Kunde für das Produkt interessiert hat, desto kleiner wird diese <a title="Generationen-Wandel: Pflege von Ex-Migranten" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/generationen-wandel-pflege-von-ex-migranten-in-deutschland/">Gefahr</a>. Ein Verkäufer sollte sich deshalb gut vorbereiten: Dies meint, er wird selbst zum größten Experten seines Angebots. Er kennt alle Fakten und weiß um Schwachpunkte und Stärken. Für das eigentliche Verkaufsgespräch empfiehlt der bekannte Verkaufstrainer Thomas Oehl eine klare Strategie, die im Prinzip bei jedem Kunden wiederholt werden kann. Sobald ein festes Konzept verfolgt wird, erklärt der Experte, steigen die Umsätze sofort merkbar an.</p>
<h2 id="zuhoeren-und-nicht-selbst-zu-viel-reden">Zuhören und nicht selbst zu viel reden</h2>
<p>Der Ansatz, den Oehl für das Verkaufsgespräch empfiehlt, ist einfach: Ein Verkäufer, der davon überzeugt ist, dass er dem Kunden ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, die diesem tatsächlich nutzt, wird immer höhere Absätze erzielen als der Kollege, dem es nur um den Umsatz geht. Dies hat zweierlei Konsequenzen: Zum einen muss man sich <a title="Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/">Zeit</a> für das Verkaufsgespräch nehmen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Aktiv zuhören, zugewandt, kurze Fragen stellen&#8221;</p></blockquote>
<p>Und zum anderen muss man herausfinden, was der Kunde überhaupt benötigt. Dies geschieht über eine Phase des Zuhörens und des Fragestellens. Zugleich gewinnt man so ein Stück weit das Vertrauen des Kunden, denn man umgeht die Gefahr, dass dieser denken könnte, es gehe einem nur um den eigenen Absatz und nicht um seine <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Interessen</a>.</p>
<p>Passende Fragen, die man beispielsweise stellen sollte, lauten: Wozu wird das Produkt benötigt? Was ist Ihnen als Kunden bei dem Angebot besonders wichtig? Was muss das Angebot auf jeden Fall leisten können? Gibt es Ausschlusskriterien, durch die Sie keinesfalls kaufen würden?</p>
<h2 id="eine-gemeinsame-basis-schaffen">Eine gemeinsame Basis schaffen</h2>
<p>Im zweiten Schritt überprüft ein guter Verkäufer, ob er den Kunden tatsächlich verstanden hat. Wenn das Verkaufsgespräch bis zu diesem Zeitpunkt dauert, bricht nun die wichtigste Phase an, denn es geht darum, das Vertrauen des Kunden in den Verkäufer zu stärken und eine gemeinsame Basis zu schaffen. Das erste Werkzeug hierzu ist es, die Wünsche, Erwartungen, Ziele und Vorstellungen des Kunden in eigenen Worten zu wiederholen, um so zu verdeutlichen, dass es tatsächlich um seine Interessen geht.</p>
<p>Hierbei sollte man auch auf emotionale Signale des Kunden reagieren. Oft wird dieser unsicher wirken. Dies kann angesprochen werden, verbunden mit der Frage, ob man diese <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Unsicherheit</a> in irgendeiner Form reduzieren kann.</p>
<h2 id="beispiel-it-branche-das-produkt-vorstellen">Beispiel IT-Branche: Das &#8220;Produkt&#8221; vorstellen</h2>
<p>Erst im letzten Teil des Verkaufsgesprächs wird das eigentliche Angebot näher vorgestellt, um was geht es eigentlich was da dem Kunden verkauft werden soll? Idealerweise ist das etwas greifbares wie ein Staubsauger, eine Waschmaschine &#8211; oder eben etwas Abstraketeres.</p>
<p>Dazu ein Beispiel, was man nicht sehen kann, aber dennoch heute fast jeder im Unternehmen braucht: Webspace. Also Speicherplatz bei einem von verschiedenen Hostinganbietern. Ersteres ist ein Produkt, einen Staubsauger kann man schliesslich in der Hand halten. Zweiteres ist eine Dienstleistung, denn Webspace kann man schlecht in den Händen halten &#8211; brauchen tut man ihn trotzdem. Und mit letzterem erzielen die Deutschen rund 70 Prozent ihres Sozialprodukts.</p>
<p>Ab jetzt ist es möglich, dieses individuell und funktionell (bedarfsgerecht) zu präsentieren. Die beiden entscheidenden Worte, an denen man das Gespräch entlang führen sollte, sind &#8220;Nutzen&#8221; und &#8220;Werte&#8221;. Welchen Mehrwert bringt das Produkt und welche Garantien hat der Kunde, wirklich gute Ware zu kaufen?</p>
<p>Hierfür gilt die Regel: Weniger ist mehr. Es geht um eine sachliche Präsentation, die den Kunden nicht mit technischen Details langweilt. Oft genug wird der Kunde nach diesen von selbst fragen &#8211; nicht selten, um den Verkäufer zu testen. Die Fähigkeit, die bei Nachfragen am häufigsten gebraucht werden wird, ist die des Erklärens: Der Kunde wird bestimmte Elemente der Auflistung nicht verstehen.</p>
<p>Der Verkäufer muss in einer verständlichen Sprache erläutern, was diese bedeuten. Die gute Nachricht dabei: Wenn der Kunde dem Verkäufer soweit vertraut, dass er sich von diesem diese Erklärungen geben lässt, ist der Abschluss bereits ganz nah. Der Verkäufer sollte dabei in Bildern und Emotionen sprechen, denn diese verarbeitet das menschliche Gehirn viel einfacher als Zahlen und Fakten. Nach jedem Gespräch sollte dies analysiert und reflektiert werden, um <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Schwächen</a> beim nächsten Mal auszumerzen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-310656083.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/02/selbstmarketing-hart-in-der-sache-verbindlich-in-der-art/">Selbstmarketing: Harte Sache, verbindliche Art</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 10:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vieles steht uns offen, wenn wir nur wollen. Am Besten jeden Beruf ergreifen, überall auf der Welt. Die Generation Y, welche heute die Universität verlässt, hat (fast) alle Möglichkeiten, ihr&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vieles-steht-uns-offen-wenn-wir-nur-wollen-am-besten-jeden-beruf-ergreifen-ueberall-auf-der-welt-die-generation-y-welche-heute-die-universitaet-verlaesst-hat-fast-alle-moeglichkeiten-ihr-lebe">Vieles steht uns offen, wenn wir nur wollen. Am Besten jeden Beruf ergreifen, überall auf der Welt. Die Generation Y, welche heute die Universität verlässt, hat (fast) alle Möglichkeiten, ihr Leben zu gestalten. Doch dieses Privileg entpuppt sich zur Last. Ein Weckruf von Julia Bergner&#8230;</h3>
<p><span id="more-6140"></span>Nach dem <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Studium</a> muss man sich entscheiden, wohin die <a href="http://www.admirado.de/2012/11/myanmar-burma-hoffen-aufs-erste-auto-bildung-und-eigene-coca-cola/" target="_blank">Reise</a> gehen soll. Was kann man besonders gut? Welcher <a title="Berufsbild: Freiberufler vs. Festangestellter" href="http://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Beruf</a> eignet sich? Soll es die universitäre <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Karriere</a> werden oder doch lieber die <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Wirtschaft</a>? Einige sind schnell bei der Entscheidung, haben schon während des Studiums nach links und rechts geschaut und Möglichkeiten ausgelotet.</p>
<p>Andere brauchen länger. Viele meiner Freunde haben die Master-Arbeit vor sich her geschoben, eine Weltreise eingeschoben oder einfach in Lethargie verharrt, um die <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Entscheidung</a> hinauszuzögern. Die Vielfalt der Entscheidungsmöglichkeiten macht uns unruhig, unzufrieden und manchmal regelrecht panisch.</p>
<p>Meine Oma kann nicht verstehen, dass man sich so schwer tun kann. Sie sagt oft zu mir: „Du bist so privilegiert, du kannst alles tun. Wir hatten nicht so viele <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Möglichkeiten</a>.“ Sie findet es reichlich übertrieben, dass unsere <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Generation</a> in diesem <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Privileg</a> ein Problem sieht – und sie hat ja eigentlich Recht.</p>
<p>Warum haben wir, als eine Generation, die fließend Englisch spricht, gepflegte Umgangsformen beherrscht und perfekte Computer-Kenntnisse aufweisen kann, solche <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Schwierigkeiten</a> uns zu entscheiden, wenn es um unsere <a title="China: Bröckelnder Boom, Anfang vom Ende?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/china-brockelnder-boom-anfang-vom-ende/">Zukunft</a> geht?</p>
<h2 id="studiengaenge-fuer-generalisten">Studiengänge für Generalisten</h2>
<p>Früher studierte man Medizin und wurde Arzt. Heute studiert man <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Medizin</a> und überlegt sich dann, ob man in die Forschung gehen soll, an der Uni bleibt oder doch lieber eine Ausbildung zum Fachjournalisten macht. Vor allem die neueren Studiengänge haben es in sich. Was sich hinter diffusen Titeln wie „Bildwissenschaften der Künste“ oder „European Management“ verbirgt, stellt sich zwar im Laufe des <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Studiums</a> heraus, was man damit später einmal machen will, oft nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Den guten alten Lehrer-Beruf gibt es immer noch&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Studium beantwortet längst nicht mehr die Frage nach dem späteren <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Beruf</a>, auch wenn wir uns das oft wünschen. Es lässt in den allermeisten Fällen alle Türen offen. Wir sind zwar noch nicht so weit wie die Engländer, die Griechisch studieren und ins Bankgeschäft gehen, aber wir sind schon jetzt überfordert und ratlos. Auch die Fülle an Berufen macht uns zu schaffen. Den guten alten Lehrer-Beruf gibt es immer noch – zur Not. Aber eigentlich wollen wir Großes erreichen, die maßgeschneiderte Arbeitsstelle finden.</p>
<h2 id="hoechstleistungen-vs-versagensaengste">Höchstleistungen vs. Versagensängste</h2>
<p>Und genau das ist das Problem. Die vielen Möglichkeiten bauen einen starken <a title="Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Druck</a> auf. Jeder will das Richtige machen, sich auf keinen Fall falsch entscheiden. Eine Freundin erklärte mir kürzlich: „Ich suche den perfekten Job für mich. Irgendwo muss es ihn doch geben!“ Deswegen wartet sie. Nichts scheint ihr gut genug.</p>
<p>Sie möchte sich selbst verwirklichen, gleich am Anfang ihres Berufslebens, und damit überfordert sie sich. Denn gleichzeitig befürchtet sie, versagt zu haben, wenn sie ihren Plan zur <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Selbstverwirklichung</a> nicht erfüllen kann. Perfektion ist ein großes Thema.</p>
<p>Die Folgen dieses Anspruchs an uns und unseren Beruf sind in wissenschaftlichen Untersuchungen über unsere Generation schon vielfach genannt worden: <a title="Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">Unverbindlichkeit</a>, Schnelllebigkeit, Verantwortungslosigkeit. Das gilt sowohl für den beruflichen als auch für den privaten Bereich. Auch in Beziehungen möchten wir uns nicht so schnell entscheiden, probieren lieber viel aus. Zwar sehnt sich die Mehrheit der jungen Bundesbürger nach einer stabilen <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Partnerschaft</a>, aber den Schritt in die Ehe wagen die meisten erst sehr spät und viele gar nicht.</p>
<h2 id="und-immer-noch-hotel-mama">Und immer noch&#8230; „Hotel Mama“</h2>
<p>Als unsere Eltern und Großeltern vor ähnlichen Entscheidungen standen, waren Geldverdienen und Heiraten nach der <a title="Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Ausbildung</a> oder dem Studium alleine schon deswegen nötig, weil es das Überleben sicherte.</p>
<p>Doch diesen Druck gibt es schon lange nicht mehr. Wenn man noch keinen Job hat, gibt man sich entweder wieder den Bequemlichkeiten von „Hotel Mama“ hin. Oder man hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, die einem Studenten gerade noch würdig sind, und Mami und Papi schießen noch ein wenig Geld zu. Eigentlich möchten wir gar nicht erwachsen werden.</p>
<p>Ich habe die Ansprüche, die Ängste, die Unverbindlichkeit und Ratlosigkeit in meinem Bekanntenkreis lange mit angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass einfach nichts hilft: <strong>Wir müssen uns zusammenreißen!</strong> Und deswegen auch an euch, liebe Eltern: Irgendwann solltet ihr uns rausschmeißen. Denn wir sollten auf keinen Fall alles lassen, weil wir alles tun können. Los geht’s, die Welt wartet!</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-julia-bergner-macht-gerade-ihr-volo-bei-der-nachrichtenagentur-idea-spektrum-sie-ist-teil-der-generation-y-und-hat-sich-das-in-ihrem-bekanntenkreis-lange-mit-ang"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Julia Bergner</a> macht gerade ihr &#8220;Volo&#8221; bei der Nachrichtenagentur idea spektrum. Sie ist Teil der Generation Y und hat sich das in ihrem Bekanntenkreis lange mit angesehen: alle Möglichkeiten heisst noch lange nicht überglücklich, will man doch die Erwartungen anderer erfüllen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: lassedesignen/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-197334059.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/02/multi-option-karrieren-alles-moglich-unglucklich/">Multi-Option-Karrieren: Alles möglich, unglücklich</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufsbild: Freiberufler vs. Festangestellter</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Feb 2013 11:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet ist in den meisten Lebensbereiche kaum noch wegzudenken. Daher taucht immer wieder die Frage auf, welches Anstellungsverhältnis besser ist? Eine Festanstellung oder Freelancing? Von Wojciech Dziedzic&#8230; Zwischen Befürwortern&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-internet-ist-in-den-meisten-lebensbereiche-kaum-noch-wegzudenken-daher-taucht-immer-wieder-die-frage-auf-welches-anstellungsverhaeltnis-besser-ist-eine-festanstellung-oder-freelancing-von-wojc">Das Internet ist in den meisten Lebensbereiche kaum noch wegzudenken. Daher taucht immer wieder die Frage auf, welches Anstellungsverhältnis besser ist? Eine Festanstellung oder Freelancing? Von Wojciech Dziedzic&#8230;</h3>
<p><span id="more-6137"></span>Zwischen Befürwortern der beiden Gruppen gibt es eine ziemlich große Anzahl von Leuten, die sich nicht entscheiden können, welches Anstellungsverhältnis für sie besser ist.</p>
<p>Manche würden vielleicht in die eine oder andere Richtung wechseln, sind sich aber nicht sicher, ob solch eine Entscheidung richtig wäre. Im Folgenden werden einige Vor- und Nachteile sowohl der <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Festanstellung</a> als auch der <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Freiberuflichkeit</a> aufgelistet.</p>
<h2 id="bezahlter-urlaub">Bezahlter Urlaub</h2>
<p>Deutsche Angestellte haben durchschnittlich Anspruch auf 29 Tage <a href="http://www.admirado.de/2011/08/schweden-check-in-rund-um-die-uhr/" target="_blank">Urlaub</a> im Jahr. Sie dürfen diese Tage meistens frei planen, jedoch kann es vorkommen, dass der <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Vorgesetzte</a> den Urlaubsantrag ablehnt, wenn die freien Tage in einem für das Unternehmen wichtigen Moment (zum Beispiel Ende des Monats in einem Lohnbüro und die damit verbundenen Monatsabrechnungen) geplant wurden.</p>
<p>Ein Freiberufler entschiedet selbst, wie viele Urlaubstage er im Jahr hat und wann der Urlaub stattfinden sollte. Natürlich gibt es auch in diesem Fall keine komplette Freiheit, weil man zum Beispiel meistens bevor dem Abschluss eines <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Projekts</a> für den Auftraggeber nicht wegfahren darf. Manchmal hat man auch insgesamt weniger als die 29 Tage Urlaub im Jahr, wenn man an einem größeren Projekt arbeitet. Das kann dann aber im nächsten Jahr ausgeglichen oder nachgeholt werden.</p>
<h2 id="rechner-von-der-firma">Rechner von der Firma</h2>
<p>Ein Angestellter braucht sich eigentlich um die Büroeinrichtung nicht kümmern. Er bekommt meistens einen Computer (Büroarbeit ohne Rechner ist heute kaum vorstellbar) und die zur Arbeit benötigte Software, sowie einen Schreibtisch, Stuhl und alles was man noch braucht, zur Verfügung gestellt. Ein Freelancer dagegen muss alles selbst zu Hause einrichten oder eine Mitgliedschaft in einem der vielen <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Coworking-Spaces</a> buchen.</p>
<p>Einen Rechner oder eine Software kann man dann als Gewerbekosten anrechnen lassen und die Rückgabe der Mehrwertsteuer beantragen, aber zuerst muss man das Bargeld auslegen.</p>
<h2 id="versicherung-und-sonderleistungen">Versicherung und Sonderleistungen</h2>
<p>Freiberufler müssen selbst eine Versicherung abschließen. Sehr empfehlenswert ist auch eine <a title="Berufsunfähigkeit: Aus Schaden wirst du klug" href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/berufsunfahigkeit-aus-schaden-wirst-du-klug/">Arbeitsunfähigkeitsversicherung</a>, die den Freelancer im Fall einer Krankheit oder anderen Bedingungen schützt, die das Ausüben des Berufs und damit den <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Verdienst</a> des Lebensunterhalts unmöglich machen. &#8220;Ein Angestellter braucht sich eigentlich um keine Versicherungen kümmern, die mit seinem Beruf verbunden sind.&#8221;</p>
<h2 id="sicherheit-trotzt-auftragsbuch">Sicherheit trotz(t) Auftragsbuch</h2>
<p>Viele sind der Meinung, dass das Leben des Freelancers eine ewige Suche nach Projekten ist. Das stimmt nicht ganz. Man muss sich schon um weitere Aufträge kümmern, aber seit einiger Zeit hat sich der Prozess sehr vereinfacht, indem viele Projektplattformen entstanden sind, die Experten wie <a href="http://www.twago.de/expert/Programmierer/Programmierer" target="_blank">Programmierern</a>, Webdesignern, Übersetzern, IT- und SEO-Experten und vielen mehr eine innovative Lösung bieten.</p>
<p>Jeder registrierte Nutzer muss nicht mehr stundenlang das Internet durchsuchen, sondern bekommt Vorschläge von Projekten zugeschickt, die zu seinen <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Skills</a> passen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man die ganze<a title="Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/"> Zeit</a> neue <a title="Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/spurwechsel-fliesenleger-ofenbauer-zugchef/">Aufträge</a> hat, verkürzt aber den Suchprozess wesentlich.</p>
<blockquote><p>&#8220;Krise, überall Krise&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein Angestellter kann auch nicht immer sicher sein, dass er seinen <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Job</a> nicht verliert, vor allem heutzutage während der überall herrschenden finanziellen <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Krise</a> und den ständig neuen Stellenkürzungen bei vielen Unternehmen. Das betrifft nicht nur die kleinen Betriebe sondern auch große Unternehmen, wie man vor einiger Zeit am Beispiel von Schlecker gesehen hat.</p>
<h2 id="verhaeltnis-zum-chef-nicht-immer-leicht">Verhältnis zum Chef, nicht immer leicht</h2>
<p>Angestgellte haben einen Vorgesetzten, der nicht immer die sympathischste Person der Welt ist. Trotzdem muss man den Anweisungen folgen, sich manchmal (in manchen Fällen sogar oft) bittere Kritik anhören und ab und zu Aufgaben erfüllen, deren Wichtigkeit bzw. Richtigkeit man bezweifelt.</p>
<p>Ein Freelancer dagegen ist sein eigener <a title="Kleidungsfall(e) Büro: Was zieh ich bloss an?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Chef</a>. Natürlich hat er während des Projekts einen Auftraggeber, der auch gewisse Wünsche hat und seine Kritik äußern darf, jedoch kann man als Freelancer selbst wählen, mit wem man arbeitet und wessen Aufträge lieber nicht angenommen werden.</p>
<h2 id="der-soziale-aspekt">Der soziale Aspekt</h2>
<p>Als Angestellter hat man in der Regel einige oder mehrere Kollegen im <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Büro</a>, mit denen man sich kurz während der Arbeitszeit oder auch länger während einer Kaffe- oder Mittagspause unterhalten kann. Diese Möglichkeit hat ein Freelancer nicht, wenn er von zu Hause aus arbeitet.</p>
<p>Aber für die, die in Coworking-Spaces ihren Arbeitstag verbringen sieht es ähnlich wie für <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Angestellte</a> aus. Sie können sich mit anderen Freelancern unterhalten, Erfahrungen austauschen und Neuigkeiten aus der Branche erfahren.</p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Es ist schwer zu entscheiden, welche Anstellungsart besser ist. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, obwohl alle Marktforschungen einen wesentlichen Anstieg in der Gruppe der Freelancer aufweisen. Das ist natürlich teilweise mit der finanziellen Krise und den damit verbundenen Stellenkürzungen zu verbinden, jedoch gibt es auch viele, die mit einer 5-Tage-40-Stunden-Woche gelangweilt sind und sich weiter als Freelancer beweisen wollen.</p>
<p>Vor allem in Branchen wie Programmierung, Webdesign, Übersetzungen und in den sogenannten freien Berufen wie Schauspieler, Künstler und <a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Journalisten</a> ist die Anzahl der Freelancer wesentlich größer als in anderen Bereichen.</p>
<p>Gleichbedeutend mit dem „freien“ oder „freischaffenden“ Mitarbeiter wird auch der Begriff „Freelancer“ oder „Honorarkraft“ verwendet. Herkömmlich üblich ist er vor allem in den Berufsgruppen der Gastronomie, des Verkehrsgewerbes, der Werbung und Medien im weitesten Sinne, vor allem im künstlerischen und kulturellen Bereich, zunehmend aber auch in technischen Berufen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-wojciech-dziedzic-arbeitet-als-projektmanager-bei-twago-einer-vermittlungsplattform-zwischen-freelancern-und-unternehmen"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Wojciech Dziedzic</a> arbeitet als Projektmanager bei twago, einer Vermittlungsplattform zwischen Freelancern und Unternehmen.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Kinga/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=159450905&amp;src=id" target="_blank">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/02/berufsbild-freiberufler-vs-festangestellter/">Berufsbild: Freiberufler vs. Festangestellter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 22:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Grunde kann das überall im westlichen, postindustriellen Europa sein. Die Stadt Güllen ist finanziell am Ende. Doch die Rettung naht: Die Milliardärin Claire Zachanassian bietet ihrer Heimatstadt Geld. Empörung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="im-grunde-kann-das-ueberall-im-westlichen-postindustriellen-europa-sein-die-stadt-guellen-ist-finanziell-am-ende-doch-die-rettung-naht-die-milliardaerin-claire-zachanassian-bietet-ihrer-heimatstad">Im Grunde kann das überall im westlichen, postindustriellen Europa sein. Die Stadt Güllen ist finanziell am Ende. Doch die Rettung naht: Die Milliardärin Claire Zachanassian bietet ihrer Heimatstadt Geld. Empörung weicht die Einnsicht, wie schnell man das eigene Ich korrumpieren lässt&#8230;</h3>
<p><span id="more-6133"></span>Die Forderung kommt so prompt wie die Notbremse, welche die von Klunker behangene Claire zieht: »Ich gebe euch eine Milliarde und kaufe mir dafür die <a title="Machthaber in Russland: Vladimir Putin, Faschist?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Gerechtigkeit</a>. Eine Milliarde für Güllen, wenn jemand Alfred Ill tötet.«</p>
<p>Friedrich Dürrenmatt gelang mit »Der Besuch der alten Dame« 1956 der große literarische <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Durchbruch</a>. Er selbst schrieb: »[Es ist] eine Geschichte, die sich irgendwo in Mitteleuropa in einer kleinen Stadt ereignet, geschrieben von einem, der sich von diesen Leuten durchaus nicht distanziert und der nicht so sicher ist, ob er anders handeln würde«.</p>
<h2 id="geld-macht-geltung">Geld macht Geltung</h2>
<p>Sein zum Klassiker gewordenes Stück über die Macht des Geldes ist heute noch immer erschreckend, entlarvend und – in Zeiten wirtschaftlicher und kultureller Krisen &#8211; höchst aktuell: »Anständig ist nur, wer zahlt, und ich zahle«, sagt Claire Zachanassian.</p>
<blockquote><p>&#8220;Abbild&#8221;</p></blockquote>
<p>Heinz Ludwig Arnold sieht darin ein „Stück von der Korruption der Menschen und der Schuld eines einzelnen“, wobei es keine beliebig anwendbare Parabel sei, sondern ein unveränderliches Gleichnis: „das Abbild der Menschenwelt auf der Bühne“.</p>
<p>Für Friedrich Torberg ist es „die alte Dame <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Korruption</a>, […] die alte Dame Versuchung, die alte Dame Spekulation auf menschliche Gier“, die die Stadt Güllen besucht. Die Reaktion der Güllener Bürger beweise „die menschliche Bereitschaft, sich auch an Unmenschliches und als unmenschlich Erkanntes zu gewöhnen.“ <a href="http://www.theaterkonstanz.de/tkn/veranstaltung/04968/index.html?events=all" target="_blank">Spieltermine</a> des Theater Konstanz.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-liebt-die-praezisen-extrem-knappen-buecher-von-duerrenmatt-darunter-die-physiker-und-der-richter-und-sein-henker-sie-al"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Jan Thomas Otte</a> liebt die präzisen, extrem knappen Bücher von Dürrenmatt. Darunter &#8220;Die Physiker&#8221; und &#8220;Der Richter und sein Henker&#8221; &#8211; sie alle sind düster wie heiter, blicken tief in die menschliche Seele.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Syda Productions/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47228571">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/01/macht-des-geldes-man-kann-alles-kaufen/">Macht des Geldes: “Man kann alles kaufen!”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Privatschulen: „Ist mein Kind schlau genug?”</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 12:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internat]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Privatschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besseres Klima im Klassenraum, spannenderer Unterricht, zusätzliche Angebote. Dies erhoffen sich Eltern, wenn sie ihre Kinder auf eine Privatschule schicken. Mehr als 70 Prozent wünschen sich das, nach den Schulferien.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Privatschulen_LeonieNovotny-1.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure>


<h3 id="besseres-klima-im-klassenraum-spannenderer-unterricht-zusaetzliche-angebote-dies-erhoffen-sich-eltern-wenn-sie-ihre-kinder-auf-eine-privatschule-schicken-mehr-als-70-prozent-wuenschen-sich-das-n">Besseres Klima im Klassenraum, spannenderer Unterricht, zusätzliche Angebote. Dies erhoffen sich Eltern, wenn sie ihre Kinder auf eine Privatschule schicken. Mehr als 70 Prozent wünschen sich das, nach den Schulferien. Einen Platz bekommt bisher nur jeder dritte Schüler. Wir haben uns umgehört…</h3>
<p><span id="more-5103"></span></p>
<p>Lockige Haare, ein Lächeln in den Augen, das Hemd sitzt perfekt in der Hose. Jonas Rosenbrück, 20 Jahre alt, ist weit gekommen, studiert im ersten Jahr an der Elite-Uni Yale im Nordosten der USA. „Ich bin unglaublich zufrieden, könnte mir nichts besseres wünschen“, sagt er. Zuvor besuchte er in Deutschland zwei Privatschulen.</p>
<p>Sein Abitur machte er am <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Internat Schloss Salem</a> am Bodensee, bis zur 10. Klasse besuchte er eine kirchliche Schule. Die Matthias-Claudius-Schule in Bochum, eine evangelische Gesamtschule, habe sich vor allem durch die Integration behinderter Schülern einen Namen gemacht. „Hier habe ich gelernt, was <a title="Entscheidungsfindung: Leben ist Veränderung" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/angst-vor-veranderung-was-kommt-nach-dem-aussitzen/">Toleranz</a> wirklich bedeutet und wie man sie im Alltag umsetzen kann“, sagt Jonas.</p>
<p>Was ihm von seiner Schulzeit in Bochum am meisten hängengeblieben ist? &#8220;Ein Ort, an dem ich mich wohlfühlen, in angenehmer Atmosphäre lernen konnte“, sagt der junge Student. Etwas, das nicht jeder Schüler an einer staatlichen Schule so sagen kann. Erfolg: Forderung und Förderung der Schüler Jonas spricht von einer „Erziehung zur <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung</a>“, die in der Praxis zum Beispiel mit Diensten beim Roten Kreuz umgesetzt würde.</p>
<h2 id="inspiration-zum-foerdern-und-fordern">Inspiration zum Fördern und Fordern</h2>
<p>Manche Freunden aus der Schulzeit fühlt er sich auch jetzt noch, über den „großen Teich“ verbunden. Das Schulmotto in Salem sei anders, aber ebenso spannend: „Plus est en vous“. Es stecke mehr in den Schülern, Lehrern und Erziehern, so die Hoffnung. Sie „inspirieren und fordern“, sagt Jonas. Viele Privatschulen werben mit einem „starken <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Wertesystem</a>“, im Internet. Was sie gegenüber staatlichen Schulen so attraktiv macht? Es seien die „unglaublich vielen extracurriculären Aktivitäten“, sagt der Blondschopf.</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Konfessionelle Schulen, ein Renner&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Von der Musik über Theater bis hin zu Politik und Journalismus. Die Rektoren deutscher Privatschulen rechnen zum Beginn des neuen Schuljahres mit einem &#8220;Run&#8221; durch ihre Pforten. Sie sind das bereits gewohnt, nur jeder dritte Bewerber bekommt in Deutschland einen Platz. Wolfgang Mayer, Öffentlichkeitsreferent am katholischen Internat St. Blasien im Schwarzwald sieht das eher gelassen. Die hohe Nachfrage zeige, dass auf „eine breite, umfassende <a title="Weiterbildung: Junge sind engagiert, ältere demotiviert" href="http://karriere-einsichten.de/2013/05/weiterbildung-junge-sind-engagiert-altere-demotiviert/">Bildung</a>“ immer mehr Wert gelegt werde.</p>
<h2 id="investments-fuer-die-berufliche-zukunft">Investments für die (berufliche) Zukunft</h2>
<p>Extras: Angebote und weitere Aktivitäten Die katholische Schule denke auch über zusätzliche, „sinnstiftende Angebote“ nach. Zum Beispiel ein erweitertes Sozialpraktikum oder Besinnungstage mit Exerzitien – für diejenigen Schüler, die einen Platz bekommen. In den letzten Jahren sei viel Geld in der <a title="Elite-Internate: “Investment in die Zukunft”" href="http://karriere-einsichten.de/2013/03/elite-internat-in-der-schweiz-investment-in-die-zukunft/">Privatschule</a> investiert worden: ein neues Musikhaus, eine größere Bibliothek, sogar ein eigenes Schwimmbad hat man gebaut.</p>
<p>Mehr Lehrer für mehr Schüler werden jedoch nicht eingestellt. Man spricht von Strukturproblemen, will nicht unbedingt besser als die anderen, staatlichen Schulen sein. Den Verantwortlichen von „Schulen in freier Trägerschaft“ gehe es vielmehr um „eine andere, effiziente Schulatmosphäre“, so Mayer. Es gehe darum, die Schüler bestmöglich „beim Erreichen ihrer Ziele“ zu unterstützen. Gemeint ist mehr als der Schulabschluss. Motiviert sei dieses <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Engagement</a> mit vielen Extras vor allem seelsorglich, weniger betriebswirtschaftlich. Es gehe um christliche Nächstenliebe, betont Mayer, die &#8220;cura personalis&#8221;.</p>
<p>Die Sorge um jeden Einzelnen, das sei das pädagogische Gepräge der Jesuiten. Verbunden mit dem Anspruch, sich sozial in die Gesellschaft einzubringen. Dies ist übrigens auch eines der Take-Aways vom <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Trigema-Chef Wolfgang Grupp</a>, selbst einst Schüler in St. Blasien. Die Schule unterhält dazu einige Partnerschaften im Ausland, darunter China, Frankreich, Spanien und Litauen. 100 Schüler in St. Blasien kämen momentan aus dem Ausland, ingesamt 26 Nationen.</p>
<h2 id="demografie-weniger-schueler-mehr-plaetze">Demografie: Weniger Schüler, mehr Plätze</h2>
<p>Manche Eltern hätten jedoch übertriebene Erwartungen an die Lehrer. „Schule kann nicht alles leisten“, sagt Mayer. Man wolle sie aber dabei unterstützen, „werteorientierte Erziehung“ in der Schule und zu Hause unter einen Hut zu bekommen. Kein <a title="Studienabbrecher: “Die Uni und ich haben uns getrennt”" href="http://karriere-einsichten.de/2014/04/studienabbrecher-die-uni-und-ich-haben-uns-getrennt/">Internat</a> könn die Familie ersetzen, aber es biete Chancen, die so keine Familie bieten könne: „Leben und Lernen in Gemeinschaft, in Begleitung, in Vielseitigkeit und in einem christlich geprägten Umfeld“.</p>
<p>Künftig wird das Aufnahmeverfahren für Schüler einfacher, jeder zweite Schüler könnte schon bald einen Platz auf einer privaten Schulbank bekommen, so einige Prognosen. Wegen dem demographischen Wandel werden bis 2020 rund 25 Prozent weniger weniger Bewerbungen erwartet. Leistungsdruck: Viele Wünsche, mancher Mangel Journalisten wie Klaus Werle (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593390930?adid=0W0QKZBS7M50HJQ2R6NV&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;creativeASIN=3593390930&amp;linkCode=as1&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank" rel="noopener">„Die Perfektionierer “ – Campus, 2010</a>) oder Julia Friedrichs (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453601122?adid=1GC91KCDNP2X2Y0FCWFH&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;creativeASIN=3453601122&amp;linkCode=as1&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank" rel="noopener">„Gestatten Elite“ – Hofmann&amp;Campe, 2009</a>) sehen den Erfolg von Privatschulen kritischer.</p>
<p>Scheitern sei weniger erlaubt, die soziale Auswahl umso größer. Werles Fazit: „Eine wuchernde Lebenshilfe-Industrie für den Wunsch, ein ganz besonders wertvoller, unersetzlicher und leistungsfähiger Mensch zu sein“. <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Effizienzdruck</a> bereits auf der Schulbank? Werle hält eine solche Pädagogik wenig sinnvoll. Wer permanent seine Schwächen ausbügelt, könne irgendwann seine Stärken nicht mehr ausspielen.</p>
<p>In Deutschland gibt es mehr als 5.000 Privatschulen, zählt das Statistische Bundesamt. Darunter rund 3.000 allgemeinbildende (10 Prozent in Deutschland) und 2.000 berufsbildende Schulen (20 Prozent). Insgesamt gehen ca. eine Million SchülerInnen auf eine Privatschule. Unter den „Schulen in freier Trägerschaft“ sind rund 80 Prozent kirchlich organisiert, katholisch wie evangelisch.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-haette-zugegeben-auch-gerne-auf-einem-internat-studiert-vorausgesetzt-seine-eltern-haetten-dafuer-das-noetige-kleingeld-gehabt-immerhin-kostet-ein-elite-inte"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:%20otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> hätte, zugegeben, auch gerne auf einem Internat studiert. Vorausgesetzt, seine Eltern hätten dafür das nötige Kleingeld gehabt. Immerhin kostet ein Elite-Internat ein durchschnittliches Jahreseinkommen in Deutschland, Lebenshaltungskosten kommen &#8220;on top&#8221; &#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ollyy/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47657940">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2013/01/privatschulen-ist-mein-kind-schlau-genug/">Privatschulen: „Ist mein Kind schlau genug?”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 19:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Betrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind unter 30, technikaffin, gut ausgebildet, sehr selbstbewusst und haben ein neues Verständnis von Führung – die Vertreter der Generation Y. Sie ähneln sich global und weisen gleichzeitig doch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-sind-unter-30-technikaffin-gut-ausgebildet-sehr-selbstbewusst-und-haben-ein-neues-verstaendnis-von-fuehrung-die-vertreter-der-generation-y-sie-aehneln-sich-global-und-weisen-gleichze">Sie sind unter 30, technikaffin, gut ausgebildet, sehr selbstbewusst und haben ein neues Verständnis von Führung – die Vertreter der Generation Y. Sie ähneln sich global und weisen gleichzeitig doch große Unterschiede auf. Managementtipps für den Umgang mit der &#8220;Gen Y&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-6098"></span>Die aktuelle Studie der Ashridge Business School „Generation Y and their managers around the world“ untersucht sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Verhalten von jungen Nachwuchskräften.</p>
<p>Worauf müssen international agierende Unternehmen in Bezug auf Arbeitserwartungen, Arbeitserfahrungen, Verhalten und kulturelle Einflüsse bei der Entwicklung Ihrer <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Unternehmensstrategie</a> achten?</p>
<h2 id="internationale-herausforderung-mitarbeiterbindung">Internationale Herausforderung: Mitarbeiterbindung</h2>
<p>Global betrachtet wechseln junge <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Nachwuchskräfte</a> in der Regel nach 2 Jahren ihren <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Job</a>. Der Hauptgrund, warum junge Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, sind unerfüllte Erwartungen an den Job. Der größte Antrieb doch zu bleiben besteht in einer abwechslungsreichen und interessanten Arbeit – <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Selbstverwirklichung</a> wird groß geschrieben.</p>
<p>Die <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Sozialkompetenz</a> der Ypsiloner wird mangelhaft eingeschätzt.Häufig wird von erfahrenen Managern die Sozialkompetenz der jungen Mitarbeiter bemängelt, vor allem im Umgang miteinander. Mit der direkten Art können Manager häufig schwer umgehen. Durch den Einsatz von Mentoren und Coaches aus der Belegschaft kann ihre soziale Kompetenz verbessert und so die eigene <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Entwicklung</a> vorangetrieben werden.</p>
<p>Welche Unterschiede gibt es international? Sue Honoré, Wissenschaftlerin der Ashridge Business School und Mitverfasserin der Studie, erläutert hierzu: „Die nationale Kultur spielt eine große Rolle im Verhalten von <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Managern</a> und jungen Mitarbeitern.</p>
<p>Der <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Respekt</a> gegenüber älteren Personen ist vor allem in östlichen Kulturen stark ausgeprägt, während in der westlichen Welt der Erfahrung mehr Beachtung geschenkt wird. International agierende Unternehmen sollten die kulturellen Einflüsse des jeweiligen Landes bei der Planung ihrer Unternehmensstrategie berücksichtigen.“</p>
<h2 id="work-life-balance-ein-westliches-phaenomen">Work-life-Balance: Ein westliches Phänomen</h2>
<p>Während in England, Europa und den Vereinigten Staaten die „<a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">work-life-balance</a>“ und die persönliche Entfaltungsmöglichkeit eine große Rolle spielt, hat sie in der östlichen Welt eine eher geringe Bedeutung. Der Respekt vor Hierarchien ist in der östlichen Welt wichtiger.<b><br />
</b></p>
<blockquote><p>&#8220;Respekt vor Hierarchien&#8221;</p></blockquote>
<p>Im mittleren Osten, Indien, Malaysia und <a title="China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">China</a> ist der Respekt vor <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Hierarchien</a> stärker ausgeprägt als in den Vereinigten Staaten, England und Europa. In den östlichen Ländern werden Entscheidungen oft in kleinen Teams getroffen und sind in den niedrigeren Hierarchiestufen dadurch wenig transparent. Dies führt häufig bei jungen, international erfahrenen Mitarbeitern zu Frustration, da sie sich nicht integriert fühlen.</p>
<p>Hochqualifiziert und gleichzeitig eng mit der Familie verbunden. Vertreter der <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Generation Y</a> in China sind eher durch eine theoretische und technische Ausbildung geprägt und teilweise nicht ausreichend auf die Praxis vorbereitet. Im mittleren Osten sind familiäre Bindungen stark ausgeprägt. Dies führt dazu, dass die Vertreter der Generation Y mitunter seltener ins Ausland gehen, um dort zusätzliche Erfahrungen zu sammeln.</p>
<h2 id="managementtipps-fuer-den-umgang-mit-der-gen-y">Managementtipps für den Umgang mit der &#8220;Gen Y&#8221;</h2>
<p>Um die <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Generationenkonflikte</a> zu überwinden und Arbeitsabläufe zu optimieren, sollten Manager folgende Punkte bei der Planung Ihrer Unternehmens- und Personalstrategie beachten:</p>
<p><b>1. Kultur berücksichtigen, Regeln und Förderprogramme festlegen</b></p>
<p>Berücksichtigen Sie bei der Einstellung von jungen Mitarbeitern die kulturellen Einflüsse und die Arbeitsmoral. Legen Sie gleich am Anfang Regeln und Grenzen für Verhalten und Erwartungen fest. Entwickeln Sie Coaching- und Mentoring-Programme, die sich für Ihr Unternehmen eignen und gut umsetzen lassen.</p>
<p><b>2. Fehler machen ist erlaubt – Anerkennung ist wichtig</b></p>
<p>Ermöglichen Sie ihren jungen Mitarbeitern eine abwechslungsreiche Arbeit und einen Raum für Beratung, wie man mit gravierenden <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Fehlern</a> umgeht. Bieten Sie Vertretern der Generation Y ein Forum für die öffentliche <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Anerkennung</a> bei ausgezeichneten Arbeitsleistungen. Schaffen Sie eine offene Kultur, in der Management-Prozesse und Entscheidungen mit der Gruppe geteilt werden.</p>
<p><b>3. Strategien und Marken entwickeln</b></p>
<p>Entwickeln Sie eine Strategie, wie man ihre Organisation an multi-generations und multi-kulturelle Arbeitskräfte anpasst. Seien Sie dabei sicher, dass alle Altersgruppen gleich berücksichtigt werden. Schaffen Sie eine eigene „<a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Human-Resources-Marke</a>“ die für eine qualifizierte Personalförderung steht. Gehen Sie mit Unternehmensvertretern in Universitäten, Schulen, Vereine und unterstützen Sie junge Menschen mit Tipps, wie sie sich am besten auf die <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Arbeitswelt</a> vorbereiten können.</p>
<p><b>4. Sichtweisen überdenken</b></p>
<p>Schauen Sie durch die Augen der anderen – versuchen Sie zu erkennen, wie und warum <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Arbeitskollegen</a> sich so verhalten wie sie sich verhalten. Reflektieren Sie kritisch Ihr eigenes Verhalten und Ihre <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Vorurteile</a>. Seien Sie offen für andere Meinungen und Sichtweisen. Letztlich geht es nicht um eine ganze Generation, mit der man zusammenarbeiten möchte, sondern um die Verschiedenartigkeit der einzelnen Vertreter mit ihren jeweiligen individuellen Bedürfnissen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-kai-peters-ist-geschaeftsfuehrer-der-ashridge-business-school-vor-dieser-taetigkeit-war-er-dekan-an-der-school-of-management-of-erasmus-university-in-rotterdam-fuer-ibm-in"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Kai Peters</a> ist Geschäftsführer der Ashridge Business School. Vor dieser Tätigkeit war er Dekan an der School of Management of Erasmus University in Rotterdam. Für IBM in Kanada und Volkswagen in Deutschland arbeitete er zuvor in der Management-Entwicklung.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: StockLite/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-275583515.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 17:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, kuschelt man sich zuhause ein. Manche haben ihren Partner verloren. Google listet bereits rund 300.000 Einträge zu Trauercafés. Wir haben eins besucht&#8230; Ob&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-es-draussen-kalt-und-ungemuetlich-wird-kuschelt-man-sich-zuhause-ein-manche-haben-ihren-partner-verloren-google-listet-bereits-rund-300-000-eintraege-zu-trauercafes-wir-haben-eins-besucht82">Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, kuschelt man sich zuhause ein. Manche haben ihren Partner verloren. Google listet bereits rund 300.000 Einträge zu Trauercafés. Wir haben eins besucht&#8230;</h3>
<p><span id="more-2815"></span>Ob Kirchen, Kommunen oder freie Träger. In der Republik gibt es zunehmend Angebote, die unverbindlich sein wollen. Dennoch finden sie ein gemischtes Publikum, ganz ohne Kuschelklub.</p>
<p>Teelichter flackern, einige Kürbisse zieren die Fensterbank. Es ist still in den Räumen der Villa mitten in Konstanz. Jeden Donnerstag um 19.30 Uhr treffen sich hier Hinterbliebene zum Trauercafé. Auch an Feiertagen wie Weihnachten oder Silvester steht die Tür Trauernden offen.</p>
<p>Trauercafés wie in Konstanz gibt es nicht nur in Südbaden sondern in ganz Deutschland. Organisiert von Kirchen, Kommunen oder Vereinen. In der Villa beginnt der Abend z.B. mit einer Geschichte von Dietrich Bonhoeffer. Manchmal ergibt sich gleich ein längeres Gespräch: &#8220;Aber nur wer will, man muss nicht reden&#8221;, sagt Elke Hutzenlaub.</p>
<p>Sie organisiert im zehnten Jahr mit einigen Ehrenamtlichen vom Hospizverein das &#8220;Offene Haus für Trauernde&#8221;. Zwei Drittel der Trauernden an den Donnerstagabenden sind Männer. Nicht Frauen, wie man vielleicht dachte.</p>
<p>Für Trauernde sei es wichtig, mit anderen Menschen zusammen zu kommen, sagt Petra Hinderer, die als Psychologin dieses und andere Projekte begleitet. &#8220;Trauer macht <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Angst</a>, wenn sie nicht gelebt wird. Vielleicht sogar krank&#8221;. Wichtig sei jedoch, dass diese Treffen ohne weitere <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Verpflichtungen</a> stattfinden, anders als das in Vereinen oder Selbsthilfegruppen häufig der Fall sei.</p>
<h2 id="es-gibt-kekse-statt-kuchen">Es gibt Kekse statt Kuchen</h2>
<p>Kaffee und Kuchen gibt es im Offenen Haus für Trauernde in Konstanz nicht. Man wolle keine Klischees von Kuschelklub oder Kaffeklatsch bedienen, heißt es. „Wir wollen <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Abhängigkeiten</a> nicht verstärken, keine Psychotherapie oder Seelsorge ersetzen“, sagt Teamleiterin Hutzenlaub.</p>
<p>Sie ist fest davon überzeugt, dass der Mensch an sich bereits ganz gut mit der Trauer umgehen kann. Zwar kämen die Hälfte der Besucher wieder vorbei, aber &#8220;nach einem Jahr verabschieden sich die meisten&#8221;, sagt sie. Das ist der wichtigste Unterschied in ihrem Konzept zu anderen, verbindlicheren Angeboten. Und gelte für den 21jährigen Studenten ebenso wie für den Rentner, der zuvor 65 Jahre mit seiner Frau verheiratet war.</p>
<p>Nach dem Verlust eines geliebten Menschen sei es für Trauernde nicht einfach, wieder in den Alltag zu finden, weiß Hutzenlaub. &#8220;Die eigene <a href="http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Eigene-Schwaeche-akzeptieren;art372448,4665648" target="_blank">Schwäche</a> akzeptieren, wieder einen strukturierten Tagesablauf finden&#8221;, darum ginge es vor allem. Besonders Arbeitskollegen würden erwarten, dass die trauernde Person bald wieder &#8220;funktioniert&#8221;.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zeit heilt keine Wunden&#8221;</p></blockquote>
<p>Gut gemeinte Sprüche wie &#8220;Du findest eine andere&#8221; oder &#8220;Zeit heilt alle Wunden&#8221; kämen in der Runde häufig zu Wort. Doch sie helfen selten: &#8220;Auch Ratschläge sind irgendwie Schläge&#8221;, erklärt Hutzenlaub lakonisch.</p>
<p>Die Trauerbegleiterin weiß, wovon sie spricht. Sie war 45 Jahre alt, ihre <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Karriere</a> als Chemotechnikerin lief gut, die drei Kinder waren fast aus dem Haus. Von einem auf den anderen Tag änderte sich ihr Alltag. Der Ehemann starb auf dem Fußballplatz, völlig unerwartet. Sie habe sich lange Zeit gefühlt wie eine &#8220;Schüssel mit Sprung&#8221;. So wie bei vielen Trauerfällen üblich, sagt Hutzenlaub.</p>
<h2 id="das-ist-oft-sehr-persoenlich">&#8220;Das ist oft sehr persönlich“</h2>
<p>&#8220;Die internationale Trauerforschung der vergangenen 40 Jahre, vor allem die US-amerikanische, ist von uns fast vollständig ignoriert worden&#8221;, bemängelt Hanne Oesterle. Sie arbeitet als Familientherapeutin in Freiburg und hat Trauercafés in Deutschland mit zu einem Trend verholfen.</p>
<p>Sie berät Akademien, Kliniken oder Kirchengemeinden, die weitere Trauercafés gründen wollen. Dabei ist ihr aufgefallen: &#8220;In Deutschland hängt man noch an der Lehre von Sigmund Freud. Von wegen, man müsse nur loslassen. Trauer aber bedeutet mehr als diese Pauschale&#8221;, sagt die 66Jährige. Sie berät Hinterbliebene in ihrer Praxis auch professionell.</p>
<p>Ob innere Verzweiflung oder Wutschreie. Das Hadern mit Gott, der Welt und dem Glauben an sich selbst wäre bei vielen Klienten ein Thema: „Jeder Mensch findet seine eigene <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Spiritualität</a>. Das ist oft sehr persönlich“.</p>
<p>In manchem Trauercafé begegnet Oesterle dann aber diese Frage: „Ich war ein guter Mensch. Warum hat mich Gott so arg geprüft?“ Das Gebäude eines guten Gottes würde so auf die Probe gestellt. Fast wie bei Hiobsbotschaften in der Bibel. Der Therapeutin hilft diese Geschichte Hiobs, um mit Trauer besser umzugehen.</p>
<p>Urte Bejick arbeitet beim <a href="http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/trauercaf%C3%A9s-die-eigene-schw%C3%A4che-akzeptieren25607" target="_blank">Diakonischen Werk der Evangelischen Landeskirche in Baden</a>. Die Referentin lobt die neuen &#8220;niederschwelligen Angebote für Distanzierte&#8221;, die keine Selbsthilfegruppe besuchen wollen. In Trauercafés sieht die Seelsorgerin eine sinnvolle &#8220;Ergänzung zur bisherigen Trauerbegleitung in Hospizen&#8221;.</p>
<p>Vor allem für Jugendliche aber seien virtuelle Trauertreffs im Internet wichtig: &#8220;Sie trauen sich oft nicht, im echten Leben Unterstützung zu suchen&#8221;.</p>
<h2 id="kein-platz-fuer-dogmen-wie-dem-fegefeuer">Kein Platz für Dogmen wie dem &#8220;Fegefeuer&#8221;</h2>
<p>Theologische Dogmen wie die vom Fegefeuer haben in einem Trauercafé keinen Platz. Hanna Oesterles persönliche Kraftquelle ist ein Spaziergang zwischen efeuumrankten Grabsteinen auf dem Alten Friedhof Freiburgs. Was passiert mit dem gestorbenen Menschen?</p>
<p>Die Meinungen gehen da weit auseinander: Nur ein Drittel der Deutschen glaubt an ein Leben nach dem Tod. Damit verbunden ist sind religiöse Themen: Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und <a title="Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/jugendliche-religion-was-glaubt-wer-glaubt/">Hoffnung</a> auf ein ewiges Leben. Die im Auftrag der Apotheken-Umschau ermittelte Umfrage bestätigt diese Zahl auch für den Glauben ans Paradies, die Wiedergeburt oder die Hölle.</p>
<p>Für 65 Prozent sei mit dem eigenen Tod alles vorbei, ermittelt die Gesellschaft für Konsumforschung über die „Verbreitung <a title="Christliches Management: Die Frage der Spiritualität" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">christlicher Vorstellungen</a>“. Hanne Oesterle erscheint dieses Ergebnis widersprüchlich: „Die Hälfte der Deutschen glaubt ja fest daran, bereits verstorbene Angehörige später im Himmel wiederzusehen“, sagt sie.</p>
<p>Dieses feste Vertrauen auf neue Begegnungen erlebe sie auch in den von ihr veranstalteten Trauercafés immer wieder. In irgendeiner Form glaube fast jeder an Gott. Allerdings betont sie dabei das Bild eines liebenden, nicht eines zornigen Gottes: „Das ist mir unheimlich wichtig“, sagt die 66jährige über Trost. Er soll auch bleiben.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-seine-trauer-erfahrungen-beschraenken-sich-gott-sei-dank-erst-auf-die-theorie-an-der-universitaet-in-heidelberg-besuchte-er-einen-seelsorge-kurs-praktisc"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Jan Thomas Otte</a> seine Trauer-Erfahrungen beschränken sich, Gott sei Dank, erst auf die Theorie. An der Universität in Heidelberg besuchte er einen Seelsorge-Kurs. Praktisch wird es noch werden&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ysbrand Cosijn/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-219555310.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/kein-kaffeklatsch-immer-mehr-trauercafes-im-land/">Kein Kaffeklatsch: Immer mehr Trauercafés</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 18:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Norm]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon lange wurde über eine gesetzlich geregelte Frauenquote diskutiert. Nun hat die EU-Kommission beschlossen, dass die Aufsichtsräte in börsennotierten Unternehmen bis zum Jahr 2020 bis zu 40 Prozent mit Frauen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schon-lange-wurde-ueber-eine-gesetzlich-geregelte-frauenquote-diskutiert-nun-hat-die-eu-kommission-beschlossen-dass-die-aufsichtsraete-in-boersennotierten-unternehmen-bis-zum-jahr-2020-bis-zu-40-pro">Schon lange wurde über eine gesetzlich geregelte Frauenquote diskutiert. Nun hat die EU-Kommission beschlossen, dass die Aufsichtsräte in börsennotierten Unternehmen bis zum Jahr 2020 bis zu 40 Prozent mit Frauen besetzt sein sollen. Hierbei haben weibliche Bewerberinnen bei gleicher Qualifikation Vorrang. Halten sich die Unternehmen nicht daran, gibt es Strafen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6099"></span>Mittlerweile gibt es unzählige Unternehmen, die vor einiger Zeit ihre eigenen Quoten eingeführt und geregelt haben. So sind beispielsweise die Chemiekonzerne Henkel und Bayer besonders „frauenfreundlich“. Auch BMW und die Deutsche Bank stehen im Ranking ganz weit oben.</p>
<p>Familienministerin <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Schröder</a> spricht sich derzeit noch gegen eine festgelegte Quote aus und entwickelte zusammen mit Wissenschaftlern erst vor kurzem den so genannten „<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/frauen-karriere-index-die-frauenfreundlichsten-konzerne-deutschlands-a-867616.html" target="_blank">Frauen-Karriere-Index</a>“. Dieser soll aufzeigen, in welchen Unternehmen Frauen faire Chancen haben und dient dazu, das Engagement der Konzerne besser nachzuvollziehen.</p>
<h2 id="frauen-karriere-index-eine-freiwillige-sache">Frauen-Karriere-Index, eine freiwillige Sache</h2>
<p>Die Teilnahme am Index ist für die Unternehmen jedoch freiwillig und basiert auf Zahlen, die die Konzerne selbst liefern. Auch haben sie die Möglichkeit, ihre Angaben jederzeit zu korrigieren.</p>
<p>Dadurch soll die <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/" target="_blank">Motivation</a> der Unternehmen steigen, detailliertere Zahlen offen zu legen. Doch wie heißt es so schön? „Des einen Freud ist des anderen Leid“ &#8211; durch die vielen Diskussionen und Maßnahmen zu einer geregelten <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Frauenquote</a> könnte auch ein Geschlechterkampf entstehen. [pullquote align=&#8221;right&#8221;]&#8221;Viele Männer fürchten um ihre eigenen Karrieren, wenn es wirklich so viele Frauen nach ganz oben schaffen.&#8221;[/pullquote]</p>
<h2 id="mann-sein-potentielle-diskriminierung">Mann-Sein, potentielle Diskriminierung</h2>
<p>Wird die Regelung aus Brüssel tatsächlich umgesetzt, wird eine Frau bei gleicher Qualifikation einem Mann vorgezogen. Deshalb könnte es auch bei den Bewerbungen Ärger geben: Denn wenn männliche Bewerber trotz besserer <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Qualifikationen</a> eine Absage erhalten, könnten sie das Unternehmen wegen geschlechtsbezogener Diskriminierung verklagen. Dabei muss der Konzern beweisen, dass diese Entscheidung nicht von einer Quotenregelung abhing.</p>
<p>Einige börsennotierten Konzerne erhöhen den Bonus für <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Führungskräfte</a>, wenn sie geschlechtsbezogene Vorgaben im Hinblick auf die Personalentscheidungen erreichen. Wenn diese Vorgabe jedoch von personalverantwortlichen Mitarbeitern ignoriert wird, darf der Bonus deshalb nicht gleich gekürzt werden. So birgt die Frauenquote weiteres Konfliktpotential.</p>
<blockquote><p>&#8220;40% der Frauen rechnen mit mehr Aufstieg&#8221;</p></blockquote>
<p>Laut aktuellen Umfragen meinen etwa 30 Prozent der männlichen Führungskräfte, dass Frauenförderprogramme einen schlechten Einfluss auf ihre <a title="Machthaber in Russland: Vladimir Putin, Faschist?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Karriere</a> hätten. Auch zukünftig rechnet rund jeder zweite Mann mit negativen Auswirkungen auf seinen Job während 40 Prozent der Frauen davon ausgehen, dass diese Förderprogramme positive Folgen für ihren eigenen <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Aufstieg</a> haben.</p>
<h2 id="mittel-der-wahl-die-flexiquote">Mittel der Wahl, die &#8220;Flexiquote&#8221;</h2>
<p>Um den Geschlechterkampf und Konflikte zu vermeiden, ist daher die so genannte „Flexiquote“ eine weitaus bessere und sicherere Lösung für die Unternehmen. „Die Konzerne sollten sich selbst nicht auf starre Quoten festlegen. Vielmehr sollten sie mit flexiblen Entscheidungen arbeiten. Dies schafft bei der Besetzung offener Jobs Rechtssicherheit“, erklärt Thorsten Mensching, Online Marketing Manager bei Jobware.</p>
<p>Unabhängig von einer festgelegten Frauenquote sollte es jedoch auch darum gehen, dass traditionelle Rollenmuster durchbrochen werden und die <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Kompetenz</a> des jeweiligen Bewerbers im Vordergrund steht. Darüber hinaus können im beruflichen Alltag nur dann Ideen und wichtige Ergebnisse erarbeitet werden, wenn sich die einzelnen Mitarbeiter, ganz gleich in welcher Position, mit ihren Fähigkeiten ergänzen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-thorsten-mensching-ist-online-marketing-manager-bei-jobware-und-fuer-die-online-ansprache-der-bewerber-zustaendig-jobware-ist-ein-stellenmarkt-fuer-fach-und-fueh"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Thorsten Mensching</a> ist Online Marketing Manager bei Jobware und für die online-Ansprache der Bewerber zuständig. Jobware ist ein <a href="http://www.jobware.de/" target="_blank">Stellenmarkt</a> für Fach- und Führungskräfte. Anspruchsvolle Unternehmen aller Größen und Branchen inserieren bei Jobware.de</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pressmaster/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47789255">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 08:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Business Schools sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Im Vergleich zu klassischen, staatlichen Universitäten versprechen sie eine intensivere Betreuung, mehr Praxisbezug und ein gutes Professor-Studenten-Verhältnis.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="business-schools-sind-in-den-letzten-jahren-wie-pilze-aus-dem-boden-geschossen-im-vergleich-zu-klassischen-staatlichen-universitaeten-versprechen-sie-eine-intensivere-betreuung-mehr-praxisbezug-und">Business Schools sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Im Vergleich zu klassischen, staatlichen Universitäten versprechen sie eine intensivere Betreuung, mehr Praxisbezug und ein gutes Professor-Studenten-Verhältnis. Vor allem aber ein gut gefülltes Adressbuch. Ein Beispiel aus London&#8230;</h3>
<p><span id="more-6095"></span>Ob die European Business School (EBS) in <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Oestrich-Winkel</a>, die WHU in Vallendar oder das Managementzentrum in <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">St. Gallen</a>. Business Schools gibt es viele, vor allem im englischsprachigen Ausland. Da steht London neben <a title="New York City: Sprachen, Pauken und Pokern" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/">New York</a>, Boston und San Francisco an erster Stelle, unweit vom europäischen Festland entfernt.</p>
<p>Die London Business School, laut Rankings eine der weltweit besten Business Schools in einem globalen Finanzzentrum, bietet neben Vorlesungen vor allem eins: Kontakte zur Finanzwirtschaft. Damit man sich im Job später aber nicht blamiert, lernen die Studierenden den richtigen Umgang mit <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Finanzen</a>. Und wie sie bessere Entscheidungen für ihre Unternehmen treffen.</p>
<p>Das London Business School’s Accelerated Development Programme, kurz ADP, soll Führungskräfte weiterentwickeln, welche die Schulbank bereits schon einmal gedrückt haben. Das Ziel: Weg vom Expertenposten hin zur Managementrolle, wenn man es nach 15 Jahren im Berufsleben noch nicht gelernt hat.</p>
<h2 id="teilnehmer-aus-aller-welt">Teilnehmer aus aller Welt</h2>
<p>Die Teilnehmer lernen mit international tätigen <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Managern</a>. Das wichtigste für die Zeit später: Sie werden Teil des Alumni Netzwerks der London Business School, einer aktiven Gruppe mit über 30.000 Mitgliedern. Im Klassenzimmer sitzen dieses Jahr 26 Nationalitäten aus 24 Ländern.</p>
<blockquote><p>&#8220;Selbstbewusstsein&#8221;</p></blockquote>
<p>„Die Dichte des Programms ermöglicht den Teilnehmern eine starke Bande mit Gleichgesinnten zu knüpfen und sich dadurch auch ein gesteigertes <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Selbstbewusstsein</a> für die persönlichen Entscheidungen zu holen“, so der Werbeprospekt.</p>
<p>Der Aufbau des Programms ermöglicht den Teilnehmern kurzzeitig aus ihrem <a title="Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Arbeitsalltag</a> auszusteigen und über ihre Aufgaben nachzudenken. Im Klassenzimmer sollen neue Arbeitskonzepte entwickelt und getestet werden, so die Veranstalter. Mit den neugewonnenen Erkenntnissen geht es danach für die Managertypen zurück in den Alltag.</p>
<h2 id="kontakte-zu-den-fortune-500">Kontakte zu den Fortune 500</h2>
<p>Die Themen: Führungsqualitäten, Strategie, <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Innovation</a>, strategische Entscheidungsführung, Werteinschätzung der Kunden und Organisation. Und diese Inhalte werden von Köpfen aus der Industrie vermittelt, die teilweise globale Organisationen und Regierungen beraten. Die reichsten Firmen, gelistet in den Fortune 500, haben hier ohnehin ihren Standort.</p>
<p>Im Vergleich zu MBA-Studiengängen bietet das ADP die Gelegenheit, die Karriere im Management zu beschleunigen. Ohne gleich ein bis zwei Jahre nochmal die Schulbank zu drücken – und viel Geld, oft fünfstellige Summen auszugeben?</p>
<p>Die Motivation für so ein Business-School-Programm kann ganz unterschiedlich sein: Einige wurden erst kürzlich befördert, gehören zu den Top Talenten und möchten ein paar Wissenslücken schließen. Andere blicken schon etwas weiter, suchen neue Perspektiven und Führungsqualitäten.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-hat-bereits-einige-private-business-schools-besucht-allerdings-meist-nur-als-journalist-auf-recherche-als-student-besuchte-er-aber-zwei-mal-das-symposium-in-s"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de">Jan Thomas Otte</a> hat bereits einige (private) Business Schools besucht, allerdings meist nur als Journalist auf Recherche. Als Student besuchte er aber zwei Mal das Symposium in <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">St. Gallen</a>.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: wavebreakmedia/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-160511186.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 08:00:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Studierende fühlen sich den Leistungsanforderungen im Studium nicht gewachsen. Um Stress und Leistungsdruck meistern zu können, greifen manche zu leistungsfördernden Mitteln. Interview mit Hanna Hardeland… Früher haben Studierende ihre Konzentrations-&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="viele-studierende-fuehlen-sich-den-leistungsanforderungen-im-studium-nicht-gewachsen-um-stress-und-leistungsdruck-meistern-zu-koennen-greifen-manche-zu-leistungsfoerdernden-mitteln-interview-mit">Viele Studierende fühlen sich den Leistungsanforderungen im Studium nicht gewachsen. Um Stress und Leistungsdruck meistern zu können, greifen manche zu leistungsfördernden Mitteln. Interview mit Hanna Hardeland…</h3>
<p><span id="more-5813"></span>Früher haben Studierende ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit durch Traubenzucker oder Studentenfutter „geputscht“! Heute wird neben Kaffee, Zigaretten und Energy-Drinks auch zu illegalen oder verschreibungspflichtigen Substanzen wie Kokain, Ritalin, Amphetamin gegriffen, um die Nacht am <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Schreibtisch</a> überstehen zu können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sind denn alle Studierenden Dopingsünder?</strong></p>
<p><em>Hanna Hardeland:</em> Das Thema <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/hirndoping-kopfarbeiter-greifen-verstaerkt-zu-modafinil-und-ritalin-a-864956.html" target="_blank">Hirndoping</a> wird gegenwärtig viel diskutiert und häufig von den Medien aufgegriffen. Es gibt jedoch nur wenige aussagekräftige Studien zu dem Thema, zumal von einer Dunkelziffer ausgegangen wird. In einer 2010/2011 durchgeführten Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) gaben etwa fünf Prozent der Studierenden an, Hirndoping zu betreiben.</p>
<p>Sie nehmen beispielsweise verschreibungspflichtige Medikamente, Beruhigungs- oder Aufputschmittel ein. Weitere fünf Prozent gaben an, softere <a title="Doping: Nach dem Leistungssport, 2. Chance?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/doping-nach-dem-leistungssport-2-chance/">Dopingmittel</a> zu konsumieren wie Koffein oder homöopathische Mittel.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sagt eine&#8230;</strong></p>
<p><em>Hanna </em><em>Hardeland</em>: Forsa-Umfrage, die im Mai 2012 im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) durchgeführt wurde, nimmt jeder zehnte Student <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Psychopharmaka</a> ein. Darüber hinaus suchten ca. zwei Prozent der männlichen Studierenden mindestens einmal einen Psychotherapeuten auf. Bei den Frauen waren es etwa sechs Prozent.</p>
<h2 id="konkurrenzdruck-standhalten">Konkurrenzdruck standhalten</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was sind die Gründe für Hirndoper im Studium?</strong></p>
<p><em>Hanna </em><em>Hardeland</em>: Viele Studierende fühlen sich dem Leistungs- und <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Konkurrenzdruck</a> im Studium nicht gewachsen. Aufgrund der verkürzten Studienzeiten und der vermehrten Praktika geraten sie in Zeitdruck. Die Zeitknappheit versuchen sie durch nächtelanges Büffeln zu kompensieren. Es entsteht eine Art Teufelskreislauf, der partiell mit <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Schlafmange</a>l und nächtlichen (stressbedingten) Grübeleien einhergeht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Dauerstress&#8221;</p></blockquote>
<p>Um dann am Tag wieder leistungsfähig sein zu können, wird beispielsweise zu Koffein oder Energy-Drinks gegriffen. Eine Art chronischen Dauerstresses entsteht. Insbesondere Studierende mit schlechteren Noten greifen – dies beweisen verschiedene Studien – eher zu Hirndoping, um dem Konkurrenzdruck standhalten zu können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Hirndoping, was bringt`s?</strong></p>
<p><em>Hanna </em><em>Hardeland</em>: Bisher wissen wir noch wenig über die Langzeitfolgen dieser Stimulanzien. Es wird vermutet, dass Hirndoping nicht die Denkfähigkeit, sondern vielmehr die <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Motivation</a> verbessert.</p>
<p>Unumstritten ist, dass unser Gehirn zum Lernen einen ausreichenden Tiefschlaf braucht, um das Gelernte im Gehirn zu festigen und verankern zu können. Wird also nächtelang durchgelernt, so führt der Schlafmangel unweigerlich zu Konzentrations- und Leistungsschwierigkeiten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie kann ich denn „legal“ meine Leistung verbessern? </strong></p>
<p><em>Hanna </em><em>Hardeland</em>: Wesentlich effektiver, gesünder und nachhaltiger – auch für das <a title="Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Berufsleben</a> – ist es, wenn Studierende Strategien zum Umgang mit Stresssituationen erlernen. Dazu sollten sie zu allererst zur Wahrnehmung ihrer stressauslösenden Faktoren und Gedanken sensibilisiert werden. [pullquote align=&#8221;right&#8221;]&#8221;Dann können „legale“ Strategien zur Stressbewältigung wie positive Glaubenssätze, progressive Muskelentspannung erprobt werden.&#8221;[/pullquote]</p>
<h2 id="lernen-lernen">Lernen lernen</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Und, was gibt es noch?  </strong></p>
<p><em>Hanna </em><em>Hardeland</em>: Des Weiteren tragen ein effektives <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Zeitmanagement</a> und der Einsatz von Lernstrategien dazu bei, dass Studierende sich den Anforderungen des Studiums gewachsen fühlen. Wer neben den Anwesenheitszeiten in der Hochschule auch noch Zeitfenster für die Schreibtischarbeit, den Nebenjob und vor allem für seine Freizeit einplant, gerät nicht am Ende des Semesters in Panik und kann so nächtelanges Büffeln vermeiden. Nutzt der Studierende effiziente Lernstrategien, beispielsweise beim Schreiben einer Hausarbeit, so kann er viel Zeit etwa bei der Sichtung von Literatur sparen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wo gibt es professionelle Unterstützung?</strong></p>
<p><em>Hanna </em><em>Hardeland</em>: Studierende können beispielsweise, wenn sie unter Leistungs- oder Konkurrenzdruck leiden auch professionelle Unterstützung aufsuchen. Dazu kann klassischerweise die <a title="Weiterbildung: Business School, berufsbegleitend" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/bildungsbeschleuniger-berufsbegleitend-zur-business-school/">Studienberatung</a> genutzt werden. Mittlerweile bieten einige Hochschulen, etwa die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, auch Lerncoaching für ihre Studierenden an.</p>
<p>Teilweise ist ebenso die Unterstützung eines externen Lerncoaches oder <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Coaches</a> ratsam, etwa wenn den Studierenden das Beratungsangebot an den Hochschulen nicht zusagen. Hier entwickelt der Coach bzw. Lerncoach gemeinsam mit dem Studierenden individuelle Handlungsstrategien zur Optimierung des Lernverhaltens.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-hanna-hardeland-ist-berufsschullehrerin-coach-und-lerncoach-als-freiberuflicher-coach-und-lerncoach-begleitet-sie-berufstaetige-und-lernenden-auf-ihrem-weg-zu-mehr-effek"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Hanna Hardeland</a> ist Berufsschullehrerin, Coach und Lerncoach. Als freiberuflicher Coach und Lerncoach begleitet sie Berufstätige und Lernenden auf ihrem Weg zu mehr Effektivität, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-275756873.html">Shutterstock</a></em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2012 08:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzheitlich]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Welchen Preis sind Sie bereit für die Karriere zu zahlen? Was sind Ihnen Macht und Anerkennung wert?“ Fragen, die heute zunehmend anders als noch vor 20 Jahren beantwortet werden. Manager&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="welchen-preis-sind-sie-bereit-fuer-die-karriere-zu-zahlen-was-sind-ihnen-macht-und-anerkennung-wert-fragen-die-heute-zunehmend-anders-als-noch-vor-20-jahren-beantwortet-werden-ma">„Welchen Preis sind Sie bereit für die Karriere zu zahlen? Was sind Ihnen Macht und Anerkennung wert?“ Fragen, die heute zunehmend anders als noch vor 20 Jahren beantwortet werden. Manager und angehende Führungskräfte sind oft nicht mehr bereit, ausufernde Arbeitszeiten und hohen Leistungs- und Termindruck für die Karriere in Kauf zu nehmen&#8230;</h3>
<p><span id="more-6106"></span>Früher wollte jeder <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Chef</a> werden. Hohes <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Einkommen</a>, toller Dienstwagen, gesellschaftlicher Aufstieg – das war lange Zeit der Traum eines jeden angehenden Managers. Privatleben und Familie kamen erst an zweiter Stelle und wurden der Karriere meist bereitwillig untergeordnet. Für das <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Privatleben</a> auf Karriere verzichten?</p>
<p>Heute ist die Situation eine andere: Der hierarchische Aufstieg ist für Etliche eben nicht mehr das oberste Karriereziel; viele Führungskräfte räumen einer Fachkarriere sogar den Vorrang ein, sagt der Deutsche Führungskräfteverband. Und auch Freizeit und Familie haben immens an Bedeutung gewonnen: Laut einer aktuellen Studie der Financial Times Deutschland und des GfK Vereins würde ein Drittel der Befragten eine Karriere hinten anstellen, wenn dafür mehr Zeit für die Familie bliebe. Karriere ja, aber nicht um jeden Preis – das scheint das Motto der neuen <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Generation Y</a> zu sein. Karriereverweigerer?</p>
<h2 id="gut-leben-karriere-machen">Gut leben, Karriere machen</h2>
<p>Bei den jüngeren, angehenden Führungskräften ist ein <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Wertewandel</a> zu erkennen, der vor zehn oder 20 Jahren so nicht absehbar war. Die neue Generation hat am Beispiel ihrer Eltern, insbesondere am Vater, miterlebt, wie anstrengend Karriere sein kann. Wie die Arbeitsbelastung mit zunehmendem Alter steigt, wie <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Stress</a> und Druck die Psyche und das körperliche Wohlbefinden negativ beeinflussen. Materieller Wohlstand war für diese Generation – mehr oder weniger – selbstverständlich. Beides hat dazu geführt, das Lebensmodell des Vaters nicht unreflektiert nachahmen zu wollen.</p>
<p>Begünstigt wird das Ganze durch den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Die Komfortzone der Leistungsträger nimmt zu; die neue Generation Führungskräfte strebt nach <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Selbstverwirklichung</a>, <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Sinnfindung</a> und <a title="Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Spaß</a> an der Arbeit. Unternehmen müssen sich auf diese geänderten Bedürfnisse einstellen. Zusammen mit ihren Führungskräften sollten sie an einer Vision, an einer Möglichkeit arbeiten, wie <a title="Studium: Leistungssteigerung durch Hirndoping?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/studium-leistungssteigerung-durch-hirndoping/">Beruf</a> und Privatleben in Einklang gebracht werden können.</p>
<h2 id="die-arbeit-als-lifestyle">Die Arbeit als Lifestyle</h2>
<p>Wichtig ist: die Generation Y sucht ebenso wie ihre Eltern die <a title="Machthaber in Russland: Vladimir Putin, Faschist?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Herausforderung</a> – allerdings nicht mehr hauptsächlich im Führen möglichst vieler Mitarbeiter. Die neuen Führungskräfte wollen weniger Befehlshaber und Vorkämpfer sein als vielmehr Sinnstifter und <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Vorbilder</a> mit einem klaren Werteverständnis. Für etablierte Unternehmen, welche die Generation Y für sich gewinnen wollen, bedeutet das: zum ernsthaften Diskurs bereit zu sein und eigene Werte hinterfragen und überdenken zu wollen.</p>
<p>Knallharte Zielvorgaben, die auf jedes einzelne Teammitglied hinunter gebrochen werden, gehören der Vergangenheit an; sie haben mit modernem, selbstbestimmtem <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Führen</a> wenig zu tun. Zentrales Thema sollte sein, die Führungskräfte ihren eigenen Stärken und Interessen nach zu entwickeln und einzusetzen. Unternehmen müssen mehr als sie es bisher schon getan haben, Projekte und Aufgaben anbieten, die zur <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivation</a> der Manager passen.</p>
<h2 id="aus-dem-leben-gegriffen-praxisbeispiel">Aus dem Leben gegriffen – Praxisbeispiel</h2>
<p>Ein Manager war seit über vier Jahren erfolgreich in Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprojekten tätig, lange Arbeitszeiten und hoher <a title="Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Erfolgsdruck</a> inklusive. Vor 21 Uhr abends kam er unter der Woche nur selten nach Hause. „So geht es nicht mehr weiter. Meine kleine Tochter erkennt mich kaum noch, meine Frau droht mit der Scheidung und all das nur, damit das Unternehmen seinen Deckungsbeitrag weiter maximiert.</p>
<p>Ich fühle mich nur noch leer&#8230;“ gestand er sich selbst irgendwann ein. In zwei Tagen Seminar lernte er, sich und seine Umwelt anders wahrzunehmen. Und vor allem seine Arbeit in einem anderen Licht zu sehen. Kurz darauf suchte er das Gespräch mit der Geschäftsleitung und den Kollegen, denen es ähnlich erging. Seitdem setzt – langsam – ein Umdenken bei der <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Geschäftsleitung</a> ein. Woran das festzumachen ist? Seit knapp zwei Monaten ist eben dieser Manager mit einem neuen Projekt betraut: dem Aufbau eines firmeninternen Kindergartens.</p>
<h2 id="flexibilitaet-ist-trumpf">Flexibilität ist Trumpf</h2>
<p>Unternehmen müssen flexibler werden, um ihre Topleute zu halten: Sabbaticals und flexible <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Arbeitszeitmodelle</a> sollten selbstverständlich sein. Eine ausgedehnte <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Mittagspause</a>, um mit der Familie zusammen zu essen? Kein Problem! Um 16:00 Uhr nach Hause gehen, um mit den Kindern noch den Abend zu genießen und sie ins Bett zu bringen? Selbstverständlich machbar, die Arbeit kann schließlich auch später vom <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/arbeiten-der-unsinn-des-home-office-1857385.html" target="_blank">Home-Office</a> aus erledigt werden. Ein Meeting abbrechen und am nächsten Morgen fortsetzen, weil der Sohn vom Kindergarten abgeholt werden muss? Klar, jeder der Kollegen hat Verständnis.</p>
<p>Ein <a title="Pro&amp;Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Mehrwert</a> auch für das Unternehmen. Bedeutet eine bessere <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Work-Life-Balance</a> aber nicht auch finanzielle Abstriche für die Unternehmen? Durchaus möglich – zumindest auf den ersten Blick. Auf lange Sicht profitieren Unternehmen aber von den „neuen“ Führungskräften: sie sind engagierter und effektiver bei der Arbeit; und sie sind dem Unternehmen gegenüber loyaler und schaffen eine Kultur, in der jeder <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Freude</a> am Job hat.</p>
<blockquote><p>Multioptionsgesellschaft, grenzenlos?</p></blockquote>
<p>Der Berliner Jugendforscher Klaus Hurrelmann macht auf die Multioptionsgesellschaft und Grenzlosigkeit aufmerksam, in welcher die Generation Y groß geworden ist. Die Millennials sind optimistisch und selbstbewusst und haben wenig Vertrauen in die Regierung, weshalb sie sich durch passiven Widerstand aktiv ins politische Geschehen einbringen.</p>
<p><strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Johannes Schmeer</a> </strong>begleitet seit vielen Jahren Manager dabei, ihre Führungskraft voll auszuschöpfen. Als Management-Coach liefert er Ideen, Impulse und Fragen, sodass Führungskräfte mit allen Herausforderungen im Arbeitsleben souverän umgehen können.</p>
<p style="text-align: right;"><em> Artikelbild: Stas Tolstnev/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-193495499.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>China: Bröckelnder Boom, Anfang vom Ende?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2012 11:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Aufschwung in China schwächelt. Bilder von Geisterstädten schockieren den Westen. Die Regierung versucht mit staatlich finanzierten Bauprojekten den Aufschwung aufrecht zu erhalten, aber viele dieser neuen Wohn- und Geschäftshäuser&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/china-brockelnder-boom-anfang-vom-ende/">China: Bröckelnder Boom, Anfang vom Ende?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-aufschwung-in-china-schwaechelt-bilder-von-geisterstaedten-schockieren-den-westen-die-regierung-versucht-mit-staatlich-finanzierten-bauprojekten-den-aufschwung-aufrecht-zu-erhalten-aber-viele-d">Der Aufschwung in China schwächelt. Bilder von Geisterstädten schockieren den Westen. Die Regierung versucht mit staatlich finanzierten Bauprojekten den Aufschwung aufrecht zu erhalten, aber viele dieser neuen Wohn- und Geschäftshäuser stehen leer. Was bleibt?</h3>
<p><span id="more-5800"></span>Laut einer Studie der Boston Consulting Group denken 37% der in China tätigen US Unternehmen derzeit darüber nach, sich aus dem Land zurückzuziehen. Der Grund: Steigende Löhne, zu hohe <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Kosten</a>. Handelt es sich dabei um den Anfang vom Ende? Ganz im Gegenteil, erklärt Bruno Sergi, Dozent an der renommierten Harvard Universität. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche Chancen bietet China in den nächsten Jahren?</strong></p>
<p><em>Bruno Sergi:</em> <a title="China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">China</a> ist auf dem besten Weg die USA als größte Volkswirtschaft der Welt zu überholen. Das drittgrößte Land der Welt hat heute schon die größte Bevölkerung. Im asiatischen Raum gibt es mehr Millionäre als in den USA, und alleine in China leben mehr Milliardäre als in den Vereinigten Staaten. Die chinesische Firma “<a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-11/foxconn-apple-iphone5" target="_blank">Foxconn</a>” produziert bereits circa 40% der weltweit verkauften Elektronikartikel. Das Wachstum in China wird weitergehen.</p>
<h2 id="chinesen-lieben-deutsche-produkte">Chinesen lieben deutsche Produkte</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was bedeutet das chinesische Wachstum für Deutschland?</strong></p>
<p><em>Bruno Sergi: </em>Die Hälfte aller chinesischen Importe aus Europa kommen aus Deutschland. Ein Viertel der chinesischen Exporte nach Europa sind für Deutschland bestimmt. China hat allein im Jahr 2011 zehn Milliarden US Dollar in Europa investiert, drei mal so viel wie im Jahr zuvor. Dabei handelt es sich erst um den Anfang. Im Jahr 2020 könnte das Land bereits 500 Milliarden US Dollar pro Jahr in Europa investieren.</p>
<p>Die Herausforderung für Deutschland besteht darin, seine Position als Exportweltmeister zu verteidigen, die Handelsbeziehungen mit <a title="Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">China</a> zu festigen, und einen möglichst großen Betrag dieser bevorstehenden <a title="Jüdisches Management: 10 Gebote &amp; Geld" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/nix-genom-normal-juden-im-management-wall-street/">Investments</a> für Deutschland zu gewinnen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche Karriere-Chancen bieten sich auf Grund der bevorstehenden Entwicklungen?</strong></p>
<p><em>Bruno Sergi: </em>Europäer müssen sich auf die Zusammenarbeit mit chinesischen Investoren und Kunden vorbereiten. Dabei gilt es, ein gewisses kulturelles Verständnis zu entwickeln. Mandarin-Kenntnisse sind sicher ein großer Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. In erster Linie sollte man mit den Traditionen und kulturellen Besonderheiten seiner Geschäftspartner vertraut sein.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie wichtig ist der chinesische Markt für Deutschland?</strong></p>
<p><em>Bruno Sergi: </em>Immer mehr deutsche Unternehmen investieren in China, um sich ein Stück vom Kuchen “<a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Wachstumsmarkt</a>” zu sichern. Zahlreiche Millionäre und Milliardäre sehnen sich nach deutscher Qualität. Aber auch eine stetig wachsende Mittelklasse möchte ausländische Produkte erwerben.</p>
<p>Laut der “European Business in China Confidence Survey 2012” planen 63% der befragten Unternehmen in den nächsten Jahren in China zu investieren. 61% der Unternehmen verzeichnen einen erhöhten <a title="Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die zusammen passen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Personalbedarf</a>. &#8220;Das bedeutet neue Arbeitsplätze für Europäer in China.&#8221;</p>
<h2 id="buerokratische-huerden-wenig-transparenz">Bürokratische Hürden, wenig Transparenz</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung?</strong></p>
<p><em>Bruno Sergi: </em>Viele Unternehmen betrachten die chinesische Regierung als das größte Hinderniss für eine effiziente Zusammenarbeit. Mehr <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Transparenz</a> und die konkrete Umsetzung der Richtlinien sind wichtig für ein anhaltendes Wirtschaftswachstum. Allerdings befindet sich das Land auch aus dieser Perspektive auf dem besten Weg, und wird den Westen bald überholen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Know-How-Export&#8221;</p></blockquote>
<p>Nicht nur deutsche Unternehmen expandieren in das wachstumsstärkste BRIC-Land. Die Schweizer Hotelkette Kempinski plant die Eröffnung eines neuen Luxushotels in Yixing. Dabei gilt es europäisches Know-How zu exportieren. Die Kette rekrutiert gezielt in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgebildetes Fachpersonal, um den gewohnten Kempinski-Standard auch in China zu gewährleisten. Attraktive Arbeitsbedingungen und <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Beförderungschancen</a> stehen an der Tagesordnung.</p>
<p>Junge Europäer sollten sich optimal auf die neuen Herausforderungen vorbereiten. Weltoffenheit und kulturelle <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Kompetenz</a> sind da ganz wichtig. Dabei liegt es am deutschen Bildungssystem junge <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Talente</a> für die Märkte der Zukunft auszubilden. Austauschprogramme bieten Schülern und Studenten die Möglichkeit das Land näher kennen zu lernen.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-professor-bruno-sergi-ist-gastdozent-fuer-russische-und-chinesische-wirtschaftspolitik-an-der-harvard-university-und-senior-fellow-am-davis-center-in-boston-fabian-tei"><strong>Über den Autor:</strong> Professor <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Bruno Sergi</a> ist Gastdozent für Russische und Chinesische Wirtschaftspolitik an der Harvard University und Senior Fellow am Davis Center in Boston. Fabian Teichmann studiert bei ihm Wirtschafts- und Finanzwissenschaften.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: NicoElNino/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-302718920.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/china-brockelnder-boom-anfang-vom-ende/">China: Bröckelnder Boom, Anfang vom Ende?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2012 11:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Existenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von den meisten unbemerkt und doch von großer Bedeutung für weite Teile der Bevölkerung: Die Zeitarbeit hat in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert! Eine Bestandsaufnahme&#8230; Das sogenannte entgeltliche Vermitteln&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="von-den-meisten-unbemerkt-und-doch-von-grosser-bedeutung-fuer-weite-teile-der-bevoelkerung-die-zeitarbeit-hat-in-diesem-jahr-ihren-90-geburtstag-gefeiert-eine-bestandsaufnahme">Von den meisten unbemerkt und doch von großer Bedeutung für weite Teile der Bevölkerung: Die Zeitarbeit hat in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert! Eine Bestandsaufnahme&#8230;</h3>
<p><span id="more-6110"></span>Das sogenannte entgeltliche Vermitteln von Arbeitskräften wurde erstmals 1922 geregelt. Auch damals gab es schon Unternehmen, die kurzfristig auf <a title="Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro" href="http://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Veränderungen</a> der Wirtschaftslage reagieren mussten und mit Zeitarbeit als Flexibilisierungswerkzeug auf Schwankungen im Auftragsbestand schnell reagieren konnten.Teilzeit</p>
<p>Die Überlassung von Leiharbeitnehmern wurde in der Bundesrepublik erst 1972 verbindlich geregelt. Da die Gesetzesvorgabe anfänglich nur eine maximale Überlassung von Leiharbeitnehmern für drei Monate zuließ, entwickelte sich daraus im Volksmund der Begriff „<a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Zeitarbeit</a>“.</p>
<p>Die gesetzlichen Grundlagen für die Zeitarbeit in Deutschland wurden in den letzten 40 Jahren mehrfach modifiziert und den geänderten gesellschaftlichen Bedingungen angepasst. Heute ist Zeitarbeit eine wichtige Größe am deutschen <a title="Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Arbeitsmarkt</a> – Mitte 2012 zählte die Branche erstmals knapp eine Million Beschäftigte.</p>
<p>Beide Seiten profitieren davon. Denn die Kooperation zwischen Unternehmen und Personaldienstleistern schafft Arbeitsplätze und stützt die Wirtschaft, da auf Arbeitsspitzen und zusätzlichen <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Fachkräftebedarf</a> deutlich flexibler reagiert werden kann. Arbeitnehmer, die für Personaldienstleister arbeiten, gelten als besonders flexibel, hochmotiviert und erfahren. Kein Wunder, dass bei großen Personaldienstleistern wie Randstad jährlich viele Mitarbeiter von Unternehmen abgeworben werden.</p>
<h2 id="teilzeit-und-zeitarbeit-langfristige-perspektive">Teilzeit und Zeitarbeit: langfristige Perspektive?</h2>
<p>Weitgehend unbekannt ist, dass renommierte Zeitarbeitsunternehmen heute sogar Teilzeitstellen vermitteln. Wer <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">flexible Arbeitszeiten</a> braucht, sollte daher in jedem Fall auch mit einem erfahrenen Personaldienstleister sprechen. Volker Enkerts, Präsident des <a href="http://www.personaldienstleister.de/" target="_blank">Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister</a>: „Für alle, die nach der <a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Elternzeit</a> oder nach längeren Pausen im Erwerbsleben den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt suchen, bietet Zeitarbeit viele Perspektiven.</p>
<p>Die Vielfalt unserer Kundenunternehmen ermöglicht es Zeitarbeitnehmern, einen Job zu finden, der zu ihrer individuellen Situation passt.“ Insbesondere Mütter können sich quasi im geschützten Rahmen auf dem Markt umsehen, Berufserfahrungen sammeln und sowohl verschiedene Branchen als auch Arbeitsplätze kennen lernen.</p>
<p>Mit einem Personaldienstleister werden in der Regel unbefristete Arbeitsverträge mit allen Sozialleistungen geschlossen. Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind selbstverständlich. Und sollte zwischen zwei Einsätzen kurzzeitig keine Einsatzmöglichkeit bestehen, zahlt das Zeitarbeitsunternehmen die Vergütung weiter. &#8220;Nicht wenige hoffen, von einem der Kundenbetriebe in ein konventionelles Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden.&#8221;</p>
<h2 id="deutsche-wirtschaft-im-umbruch">Deutsche Wirtschaft im Umbruch</h2>
<p>In vielen deutschen Unternehmen gibt es bereits ein breites Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle. Allerdings wissen bisher nur wenige Beschäftigte um diese Möglichkeiten – eine Informationslücke, die den Arbeitgebern zu schaffen machen wird. Denn für die <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Wettbewerbsfähigkeit</a> von Unternehmen wird eine familienbewusste Arbeitszeitgestaltung immer wichtiger.</p>
<blockquote><p>&#8220;Flexibilität &#8211; FÜR und WIEDER&#8221;</p></blockquote>
<p>Die unternehmerischen Begehrlichkeiten zielen künftig deutlich stärker auf die dauerhafte Einbindung gut ausgebildeter, erfahrener Fachkräfte – und dazu gehören immer mehr Mütter, die nach der Babypause wieder zurück in einen <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Job</a> wollen. Bisher kaum umworben, wird sich ihre Verhandlungsposition für eine Arbeit in Teilzeit in den nächsten Jahren deutlich verbessern.</p>
<p>„Denn Flexibilität ist nicht nur eine Bringschuld der Mitarbeiter, sondern steht angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels auch Arbeitgebern gut zu Gesicht, die sich ihre Marktposition dauerhaft sichern wollen“, fügt Petra Timm, Unternehmenssprecherin bei Randstad Deutschland, an.</p>
<h2 id="erst-die-kinder-dann-das-gehalt">Erst die Kinder, dann das Gehalt</h2>
<p>Daher verwundert es nicht, dass Familienfreundlichkeit eines Unternehmens für 90 % aller Mütter mindestens genauso wichtig wie das <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Gehalt</a>. Dies liegt vor allem an den erheblichen Mehrfachbelastungen, denen Arbeitnehmerinnen mit Kindern permanent ausgesetzt sind. Mütter müssen viel koordinieren und managen – und zwar dauerhaft über viele Jahre. Daher brauchen sie in der Arbeitswelt einen besonders verlässlichen Rahmen, um diese Aufgaben sicher meistern zu können.</p>
<p>Geschäftsführung und Personalleitung sollten angesichts zukünftiger Engpässe bei qualifizierten Arbeitskräften den Müttern in ihrem Unternehmen besondere Aufmerksamkeit schenken. Den offenen Dialog beispielsweise in Mitarbeitergesprächen zu führen und hierbei betriebliche sowie private Ziele herauszufinden, trägt dazu bei, individuelle Rahmenbedingungen für den <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Arbeitsplatz</a> zu schaffen.</p>
<h2 id="unterstuetzen-und-foerdern">Unterstützen und fördern</h2>
<p>Vor allem weibliche Angestellte sind dankbar für kleine Hilfen in der Alltagsbewältigung wie beispielsweise die spontane Freistellung von der Arbeit in Notfallsituationen. Eine gezielte <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Personalentwicklung</a> für Teilzeitführungskräfte anzubieten oder Sozialfonds für Mitarbeiter einzurichten, trägt zusätzlich zu einer höheren Loyalität des Mitarbeiters zum Arbeitgeber bei. Die Arbeit in Teilzeit und unter familienfreundlichen Bedingungen wird zukünftig in den Leitbildern und Unternehmensphilosophien fest verankert.</p>
<p>Petra Timm, weiß allerdings auch: „Die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten anzunehmen und diese in modernen Arbeitsplatzmodellen zu integrieren, stellt die größte Herausforderung für viele Unternehmen dar.“ Mitunter ist der Weg also mühsam, aber er lohnt sich – denn Fach- und Führungskräfte bleiben dem Unternehmen länger erhalten, wenn sie konsequent gefördert und ernst genommen werden. Diese Unternehmenstreue der qualifizierten Mitarbeiter ist heute schon ein echter Wettbewerbsvorteil und schafft deutlich mehr <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Flexibilität</a> und Entscheidungsspielräume.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: </em><em><i>determined/ <a href="https://de.fotolia.com/id/46999764">Fotolia.com</a></i></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/11/zeitarbeit-und-teilzeit-zwei-die-zusammen-passen/">Zeitarbeit und Teilzeit: Zwei, die (vielleicht) zusammen passen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 07:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bist du eher ein Radler oder Blocker? Viele Büroangestellte finden sich in ihr wieder, in der Sandwichposition. Und manchen Ausflüchten a la: „Aber der Chef hat gesagt&#8221;. Wie du rauskommst?&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bist-du-eher-ein-radler-oder-blocker-viele-bueroangestellte-finden-sich-in-ihr-wieder-in-der-sandwichposition-und-manchen-ausfluechten-a-la-aber-der-chef-hat-gesagt-wie-du-rauskom">Bist du eher ein Radler oder Blocker? Viele Büroangestellte finden sich in ihr wieder, in der Sandwichposition. Und manchen Ausflüchten a la: „Aber der Chef hat gesagt&#8221;. Wie du rauskommst? Timo Hinrichsen und Boris Palluch liefern einige Tipps&#8230;</h3>
<p><span id="more-5805"></span>Wenn Sie als Führungskraft zwischen zwei Stühlen sitzen, haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder Sie radeln mit und versuchen die Interessen des Unternehmens umzusetzen oder Sie blocken, machen zu und schlagen sich auf die Seite des <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Teams</a>. In beiden Fällen, ob Sie nun Radler oder Blocker sind, können Sie vieles richtig, aber auch vieles falsch machen. Wie Sie als Radler auf keinen Fall reagieren sollten: „Always look on the bright side of life.“</p>
<p>Das <a title="Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Problem</a> durch die rosarote Brille zu betrachten, hilft vielleicht dem Songwriter Eric Idle, Führungskräften leider nicht. Auch wenn Sie ein Problem „Challenge“ nennen, bleibt es ein Problem. <a title="Karriere, lebenslänglich: Beruf und Persönlichkeit" href="http://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Mitarbeiter</a> und Unternehmen brauchen keine Durchhalteparolen und Schönmalerei, sondern Klarheit und ein realistisches Vorgehen.</p>
<h2 id="eine-moeglichkeit-augen-zu-und-durch">Eine Möglichkeit: „Augen zu und durch“</h2>
<p>Alle Unternehmensentscheidungen ohne Rücksicht auf Verluste durchzuziehen, egal ob sie Sinn machen oder nicht, ist definitiv keine gute <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Entscheidung</a>. Loyalität dem Unternehmen gegenüber ist für Führungskräfte selbstverständlich. Das heißt aber auch, Bedenken anzumelden und Stolpersteine aufzuzeigen, wenn die eigenen Chefs sie übersehen haben. Durchregieren, ohne den Kopf anzuschalten? Das ist höchstens eine Methode von gestern – oder sollte es sein.</p>
<h2 id="oder-modell-kruppstahl">Oder: „Modell Kruppstahl“</h2>
<p>So mancher Chef, der eine unliebsame Entscheidung umsetzen muss, tarnt sich als harter Knochen. Häufig will er damit der Gegenseite der Wind aus den Segeln nehmen und unangenehme Diskussionen vermeiden. Meistens bringt die Methode Holzhammer mehr Schaden als Nutzen. Das Problem dabei: Bedenken werden dann gar nicht mehr geäußert! Kleine Anmerkung der Redaktion: <a href="http://www.lehmanns.de/page/kanzleihome" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachliteratur</a> gibt es im Internet genug, für Juristen und andere Experten. Man muss sie nur lesen, besser noch: umsetzen.</p>
<p>Wie Sie als Blocker auf keinen Fall reagieren sollen: „Gemeinsam in den Abgrund.“ Frei nach dem Motto „Ich hab die da oben noch nie verstanden“ wettert der Chef gegen die Entscheidung oder macht sich über einzelne Projekte lustig. Die Mitarbeiterinteressen stellt er selbstverständlich in den Vordergrund, auch wenn es zu Lasten des Unternehmens geht. Doch indem sich die Führungskraft mit den Mitarbeitern verbündet, bringt sie das ganze <a title="Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Projekt</a> zu Fall.</p>
<blockquote><p>„Kommt Zeit, kommt Rat“</p></blockquote>
<p>„Kommt Zeit, kommt Rat.“ Manche Probleme erledigen sich von selbst, wenn man nur lange genug wartet. Ein ehemaliger Bundeskanzler hat ein ganzes Land so geführt. Leider funktioniert dieses Prinzip nicht beim Sandwichdilemma. Eher früher als später fällt es Ihnen auf die Füße. Deshalb nehmen Sie die Situation besser gleich selbst in die Hand, anstatt nur auf Impulse von oben oder unten zu reagieren. So haben Sie die <a title="Machthaber in Russland: Vladimir Putin, Faschist?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Chance</a>, Prozesse im Sinne Ihres Teams und des Unternehmens zu beeinflussen.</p>
<h2 id="grundsatz-love-it-change-it-or-leave-it">Grundsatz: „Love it, change it or leave it&#8221;</h2>
<p>So manche Führungskraft zieht bei schwierigen Entscheidungen lieber die Reißleine. Das kann in einem Fall eine Versetzung sein oder im Extremfall die Kündigung. Aber bitte nicht, bevor Sie „change it“ probiert haben! [pullquote align=&#8221;right&#8221;]<strong>&#8220;</strong>Sie haben mehr Einflussmöglichkeiten, als Sie glauben. Machen Sie nicht den Fehler, der Situation auszuweichen.&#8221;[/pullquote] Denn eines ist sicher: Das Sandwichdilemma wird Ihnen auch in der nächsten <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Position</a> begegnen.</p>
<p>„Sie werden schon sehen &#8230;“, was sie davon haben. Innerlich auf stur zu schalten ist eine verbreitete Methode, um Veränderungen abzubügeln. Die Entscheidung wird einmal subtil und unauffällig, dann wieder ganz offen sabotiert. Informationen werden zurückgehalten oder Bedenken nicht geäußert. Der Blocker genießt es ungeniert, wie das Projekt gegen die Wand fährt. „<a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Schadenfreude</a> ist die schönste Freude“, heißt es ja im Volksmund.</p>
<p>Leider wird dabei häufig vergessen, dass Schaden, den die Unternehmung erleidet, am Ende von den Mitarbeitern ausgebadet wird. Trauen Sie sich, Chef zu sein, und helfen Sie Ihren Leuten aus der Trotzphase.</p>
<h2 id="die-loesungsfinder-methode">Die Lösungsfinder-Methode</h2>
<p>Gestatten? Mein Name ist Hiob, ich habe eine Nachricht für Sie. Egal ob Sie Mitarbeiter abbauen müssen, Überstunden gut verkaufen, ein neues EDV-System einführen oder ein ungeliebtes Leitbild umsetzen sollen – in allen diesen Fällen geht es darum, unangenehme Entscheidungen umzusetzen. Sie müssen unterschiedliche Interessen unter einen Hut bringen und darauf achten, dass Sie eventuelle Schäden klein halten.</p>
<p>Das gilt übrigens auch für Sie selbst. Wir wissen nur zu gut, wie schwierig das häufig sein kann und wie gerne man als <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Chef</a> die Flinte ins Korn werfen oder den Kopf in den Sand stecken würde. Um Ihnen das Leben bei Sandwichdilemmata zukünftig leichter zu machen, empfehlen wir folgendes Vorgehen:</p>
<h2 id="machen-sie-sich-ihre-rolle-klar">Machen Sie sich Ihre Rolle klar!</h2>
<p>In der Sandwichposition zu sein heißt, dass Sie beiden Seiten gegenüber loyal sein müssen. Den Mitarbeitern, aber eben vor allem dem Unternehmen gegenüber. Das bedeutet mitunter, dass Sie schlechte Nachrichten überbringen oder harte Entscheidungen treffen und umsetzen müssen.</p>
<p>Von einer Führungskraft wird erwartet, dass sie Projekte, Strategien und Meinungen kritisch durchleuchtet, das heißt aber nicht, dass sie zum Dauernörgler und Blocker werden soll. Vielmehr geht es darum, Auswirkungen auf den wirtschaftlichen <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Erfolg</a> einzuschätzen: Was wurde eventuell übersehen?</p>
<p>Gibt es noch Möglichkeiten, die Entscheidung zu verbessern? Eine Führungskraft meinte unlängst zu uns: „Da hänge ich selber am Fliegenfänger“, und meinte damit, dass sie dieser Entscheidung hilflos ausgeliefert sei – alles Zappeln hilft nichts.</p>
<p>Wenn Sie immer wieder das Gefühl haben, Sie könnten nichts mehr bewegen, ist es vielleicht an der Zeit, sich etwas Neues zu suchen. Mitunter müssen Sie „die Kröte schlucken“, damit es im Großen weitergehen kann. Akzeptieren Sie diese Konsequenzen für Ihre Führungsrolle!</p>
<h2 id="und-damit-verbundene-optionen">&#8230; und damit verbundene Optionen !</h2>
<p>Führungskräfte neigen dazu, schnelle Entscheidungen zu treffen und diese sofort umzusetzen. Kein Wunder, das wird schließlich von ihnen erwartet. Häufig schränken sie damit aber selbst ihre Handlungsoptionen ein. Die Gefahr ist groß, sich für die erstbeste Lösung zu entscheiden. Mitunter fallen deshalb unnötigerweise Beteiligte unter den Tisch, und die <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Führungskräfte</a> verbauen sich den Blick auf völlig andere Optionen, wenn sie sich zu sehr auf die zunächst offensichtliche Lösung beschränken.</p>
<p>Ein einfaches Modell kann Abhilfe schaffen: Klären Sie zunächst das Ziel der Maßnahme. Warum wird ein neues System eingeführt oder weshalb muss Personal abgebaut werden? Wieso stehen Überstunden an? Nur so können Sie Alternativen entwickeln oder hilfreiche Hinweise geben. Schreiben Sie dann die offensichtlichen Optionen auf einen Zettel.</p>
<p>Schauen wir uns das an einem Beispiel an: Ich sollte die Erlöse aus Verkäufen erhöhen und dafür den Mitarbeitern Sonderschulungen, von diesen liebevoll „Alcatraz-Stunde“ genannt, aufbrummen. Um festzustellen, wer das <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Glück</a> haben würde, geschult zu werden, nahm ich mir die Verkaufserlöse vor und erstellte eine Rangliste. Eine Mitarbeiterin führte die Loser-Liste unangefochten an.</p>
<p>Anstatt ihr sofort die Schulung zu verpassen, nahm ich mir zwei Minuten Zeit und schrieb zunächst „Provisionserlöse erhöhen“ auf die Kopfseite eines Notizblatts. Dann notierte ich mir die Option „Schulung für Petra“ auf der linken und „Option keine Schulung – Begründung: Unruhe im Team – sind schon am <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Maximum</a>“ auf der rechten Seite. Ich überlegte dann, ob es einen Kompromiss geben kann, um die Situation zu entschärfen.</p>
<p>In meinem Fall notierte ich mir: „Fahrtstrecken überarbeiten, mehr Zeit zum Kundenkontakt“ und „Nachverhandeln mit Zulieferern“ dazu. Viel zu oft lassen wir uns auf Optionen festnageln, ohne nach Alternativen zu suchen, die den gleichen Zweck erfüllen.</p>
<h6 id="ueber-die-autoren-timo-hinrichsen-und-boris-palluch-arbeiten-als-loesungsfinder-in-diesem-fall-fuer-karriere-einsichten-mehr-in-ihrem-neuen-buch-als-unser-kunde-tot-umfiel"><strong>Über die Autoren:</strong> Timo Hinrichsen und Boris Palluch arbeiten als Lösungsfinder, in diesem Fall für Karriere-Einsichten. Mehr in ihrem neuen Buch “<a href="https://www.amazon.de/dp/3709303702/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3709303702&amp;adid=09GHD7AGPP65P5YVTMXP&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als unser Kunde tot umfiel</a> …”. Ihr Buch wurde im Ranking der Online-Bibliothek getAbstract unter die Top-Ten-Wirtschaftsbücher gereiht.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-327588641.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/10/sandwichposition-blocker-und-radler-im-buro/">Sandwichposition: Blocker und Radler im Büro</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kleidungsfall(e) Büro: Was zieh ich bloss an?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2012 11:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Muss ich mit meinem Business-Outfit meinen persönlichen Stil aufgeben? Ganz so dramatisch verhält es sich natürlich nicht. Niemand muss kostümiert zur Arbeit gehen. Doch welche Regeln sind unumstößlich? Ein paar&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Kleidungsfall(e) Büro: Was zieh ich bloss an?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="muss-ich-mit-meinem-business-outfit-meinen-persoenlichen-stil-aufgeben-ganz-so-dramatisch-verhaelt-es-sich-natuerlich-nicht-niemand-muss-kostuemiert-zur-arbeit-gehen-doch-welche-regeln-sind-unumsto">Muss ich mit meinem Business-Outfit meinen persönlichen Stil aufgeben? Ganz so dramatisch verhält es sich natürlich nicht. Niemand muss kostümiert zur Arbeit gehen. Doch welche Regeln sind unumstößlich? Ein paar Klamottentipps&#8230;</h3>
<p><span id="more-5812"></span>Werfen wir zunächst einen Blick in die Definition von Kleiderordnung. Die Bekleidung wird als non-verbales Mittel zur Verständigung verstanden. Oder mit anderen Worten: Die Kleidung und das Auftreten entscheiden über den ersten Eindruck beim Gegenüber.</p>
<p>Stellen wir uns den <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Berufseinsteiger</a> vor, der in einem Termin mit dem Dienstleister oder dem Kunden schlichtweg übersehen wird, da er für den Praktikanten gehalten wird. Was hat er wohl falsch gemacht? Gut möglich, dass er mit einem zu legeren Outfit die eigentliche Bedeutung seiner Person nicht richtig zum Ausdruck gebracht hat.</p>
<h2 id="pinguin-statt-piraten-outfit-im-buero">Pinguin- statt Piraten-Outfit im Büro</h2>
<p>Besondere Vorsicht ist in den <a title="Karriereverweigerer: Mal bewusst Nein-Sagen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/11/karriereverweigerer-sich-bewusst-dagegen-entscheiden/">Büros</a> von Versicherungen, Banken und Anwaltskanzleien geboten. Hier gilt in der Regel ein konventioneller Kleidungsstil. Was ist der Grund? In diesen Arbeitsfeldern geht es nicht darum, den Körper mittels Schutzkleidung vor Verletzungen zu schützen. Eine pragmatische Arbeitskleidung, wie sie in handwerklichen Berufen gefordert ist, muss nicht getragen werden.</p>
<p>Vielmehr muss authentisch der Eindruck von Professionalität vermittelt werden. Jegliche Berufe, in denen es um Beratungsdienstleistungen geht, leben davon, ein vertrauensvolles Verhältnis zum Kunden aufzubauen. Hier darf nichts vorgetäuscht werden. Es geht immer darum, dem jeweiligen Gegenüber den nötigen <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Respekt</a> zu erweisen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die angemessene Kleidung sagt: Ich geben mir Mühe, du stehst im Mittelpunkt.&#8221;</p></blockquote>
<h2 id="klamotten-fuer-ihn">Klamotten Für IHN</h2>
<p><figure id="attachment_9368" aria-describedby="caption-attachment-9368" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class=" td-modal-image wp-image-9368"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/51vS8IW4QWL-282x400.jpg"  alt="Keine Ahnung was du heute anziehst? Dann schau' hier und kaufe das Buch..."  width="160"  height="227"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/51vS8IW4QWL-282x400.jpg 282w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/51vS8IW4QWL-297x420.jpg 297w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/51vS8IW4QWL.jpg 353w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9368" class="wp-caption-text">Keine Ahnung was du heute anziehst? Dann schau&#8217; hier und kaufe (wenn&#8217;s dir gefällt) das Buch&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Die Herren haben es bei der Kleiderwahl vergleichsweise einfach. Ein gut sitzender Anzug ist schon die halbe Miete. Der lässt sich in Kombination mit den passenden Schuhen im Paket bei einem gehobenen Herrenausstatter erwerben.</p>
<p>Dennoch kann über die Wahl des Schnittes oder der Farbe der persönliche Geschmack ins Outfit eingebracht werden. Das kann entweder der Klassiker in schwarz, die lockere Variante in einem helleren Farbton oder sogar ein Ensemble in Nadelstreifen-Optik sein.</p>
<p>Doch Vorsicht! Wer echtes Stilbewusstsein beweisen will, sollte die Farben richtig kombinieren: Anzug in einer dunklen Farbe auf der Skala zwischen Marineblau bis Schwarz und dazu ein helles Hemd. Nur die Krawatte darf in einem kräftigen Farbton gewählt werden.</p>
<h2 id="und-fuer-sie">&#8230; und für SIE</h2>
<p>Für die Damen ergeben sich mehrere Varianten, wie das perfekte Business-Outfit zusammengestellt werden kann. Wie das auf hohem Niveau funktioniert, zeigen uns vor allem Damen in höheren <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Führungspositionen</a>, wo das Outfit gerade in konventionellen Branchen strengen Regeln unterliegt.</p>
<p><figure id="attachment_9369" aria-describedby="caption-attachment-9369" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9369"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/41WAjtxQVRL-259x400.jpg"  alt="Du suchst DEN Style für SIE? Dann hilft dir vielleicht dieses Buch. Unverbindlich reinschauen!...."  width="160"  height="247"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/41WAjtxQVRL-259x400.jpg 259w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/41WAjtxQVRL-272x420.jpg 272w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/10/41WAjtxQVRL.jpg 324w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9369" class="wp-caption-text">Du suchst DEN Style für SIE? Dann hilft dir vielleicht dieses Buch. <a href="https://www.amazon.de/Mein-Name-Style-liebe-Mode-ebook/dp/B00IAW1Z4U/ref=as_sl_pc_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=&amp;creativeASIN=B00IAW1Z4U">Unverbindlich reinschauen</a>!&#8230;.</figcaption></figure></p>
<p>Der Hosenanzug oder das Kostüm sollte in dunklen Farbtönen wie Dunkelblau, Dunkelgrau oder Braun gehalten sein. Auch ein Kleid mit Blazer ist eine gute Wahl. Der Rock muss mindestens knapp unterhalb der Knie enden. Die Beine müssen in jedem Fall mit einer Strumpfhose bedeckt sein.</p>
<p>Wesentlich freier gestaltet sich die Kleiderwahl in den typischen kreativen <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Berufen</a>. Hier gehört es sogar eher zum guten Ton, seinen individuellen Stil zu tragen. Was Bankangestellte bei einem schicken Einkaufsbummel anziehen würden, eignet sich perfekt als Outfit für den Arbeitsalltag in einer Kreativagentur.</p>
<p>Selbst eine Umfrage von Ipsos verweist auf 63% der Befragten, die der Meinung sind, dass Freizeitkleidung die Produktivität sogar positiv beeinflusse. Trotzdem sind sich auch hier alle einige: Shorts und Flip Flops sind ein absolutes Tabu am <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Arbeitsplatz</a>.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-christine-spies-arbeitet-als-texterin-fuer-die-pr-agentur-dmc-gehoert-also-zu-den-kreativen-in-flip-flops-kommt-sie-aber-auch-nicht-ins-buero"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Christine Spies</a> arbeitet als Texterin für die PR-Agentur dmc, gehört also zu den Kreativen. In Flip Flops kommt sie aber auch nicht ins Büro.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: <a href="https://www.shutterstock.com/pic-289427012.html">g-stockstudio</a>/ Shutterstock<br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/10/kleidungsfalle-buro-was-zieh-ich-bloss-an/">Kleidungsfall(e) Büro: Was zieh ich bloss an?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2012 19:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Er« hat das Leben satt und rast mit seinem Auto gegen die Wand. Im Krankenhaus trifft er »Sie«, die auch versucht hat sich umzubringen. Ein Drama mit allem, was dazu&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="er-hat-das-leben-satt-und-rast-mit-seinem-auto-gegen-die-wand-im-krankenhaus-trifft-er-sie-die-auch-versucht-hat-sich-umzubringen-ein-drama-mit-allem-was-dazu-gehoert-wuns">»Er« hat das Leben satt und rast mit seinem Auto gegen die Wand. Im Krankenhaus trifft er »Sie«, die auch versucht hat sich umzubringen. Ein Drama mit allem, was dazu gehört: Wunsch nach Bedeutung, Freunden, Macht, Anerkennung. Sex und Ehre&#8230;</h3>
<p><span id="more-6123"></span>Stroboskopblitze in der Vorstellung, das Publikum sitzt im Kreis, kann sich der Atmosphäre der Schlaf/Wohnzimmer-grossen Bühne nicht entziehen. Wird sogar gleich am Anfang gefragt: &#8220;Willst du mich heiratren&#8221;. Irritation. Und das 1:30 Stunden.</p>
<p>Als Ausweg aus ihrem strengen türkischen Elternhaus bittet die junge Frau den deutlich älteren Alkoholiker um eine Scheinehe. Er, der seine türkische Muttersprache „weggeworfen&#8221; hat und eine tiefe Abneigung gegen alles <a title="Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/">Türkische</a> hegt, willigt widerstrebend ein.</p>
<p>Nach der Hochzeit beobachtet er gleichgültig, wie die junge Frau ihr neues Leben in vollen Zügen genießt. &#8220;Doch nach und nach verliebt sich der alternde Säufer in die unbeschwerte, lebenshungrige Frau.&#8221;<strong><br />
</strong></p>
<h2 id="eifersucht-ein-schlechter-ratgeber">Eifersucht, ein schlechter Ratgeber</h2>
<p>Als er schließlich im Affekt ihren ehemaligen Liebhaber erschlägt, endet die gerade aufkeimende Idylle jäh. Er muss in den Knast; sie flüchtet sich vor ihrer gewaltbereiten Familie nach <a href="http://www.admirado.de/2012/12/istanbul-stau-um-mitternacht-brucke-zwischen-zwei-kontinenten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Istanbul</a>. Sechs Jahre später treffen sich die beiden wieder &#8211; zum ersten Mal in der Türkei. Doch sie müssen feststellen, dass nichts mehr ist, wie es war&#8230;</p>
<p>Fatih Akins kompromissloser, hochemotionaler Film über zwei Deutschtürken und ihre hoffnungslose Suche nach <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Identität</a> aus dem Jahr 2004 wurde nicht nur mit zahlreichen Filmpreisen überschüttet &#8211; unter anderem bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin, dem Deutschen Filmpreis und dem Europäischen Filmpreis. Er entpuppte sich auch in Deutschland wie in der Türkei als Politikum, das die Rolle der Deutschtürken in ein neues Licht rückte.</p>
<h2 id="zwischen-selbstaufloesung-und-lebenshunger">Zwischen Selbstauflösung und Lebenshunger</h2>
<p>Der Theaterregisseur Martin Nimz konzentriert sich in seiner Inszenierung mit nur vier Schauspielern und in knappen, atemlosen Szenen auf die <a title="Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">selbstzerstörerischen Kräfte</a>, mit denen der alternde, vom Leben desillusionierte Mann und die junge, lebenshungrige Frau gegen festgefahrene Traditionen und vorgegebene <a title="Frauenquote: Konfliktpotential vorprogrammiert" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/frauenquote-konfliktpotential-vorprogrammiert/">Rollenmuster</a> aufbegehren.</p>
<p>Mit erbarmungsloser Wucht schleudern sie hin und her zwischen totaler Selbstaufgabe und exzessiver <a title="Generation Y: Hochqualifiziert mit Familienwunsch" href="http://karriere-einsichten.de/2012/12/generation-y-hochqualifiziert-mit-familienwunsch/">Lebensgier</a> &#8211; die Sinnwidrigkeit der Welt ahnend und gleichzeitig erfüllt von der tiefen Sehnsucht danach, dem Dasein doch einen Sinn abringen zu können.</p>
<p>Und wie so oft ist es die Liebe, die als Sinn-Lieferant verheißungsvoll am Horizont erscheint. Eine unmögliche Liebe, die plötzlich möglich wird und doch zum Scheitern verurteilt ist. Weitere Vorstellen auf der <a href="http://kamagra-shop-deutschland.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a> oder direkt im <a href="http://www.theaterkonstanz.de/tkn/veranstaltung/04943/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Theater Konstanz</a>.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-findet-dass-heimat-ein-dehnbahrer-begriff-ist-fuer-die-einen-ist-es-facebook-fuer-andere-freunde-familie-gott-bloed-ist-eigentlich-nur-wenn-man-sich-w"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> findet, dass Heimat ein dehnbahrer Begriff ist. Für die einen ist es Facebook, für andere Freunde, Familie, Gott. Blöd ist eigentlich nur, wenn man sich wirklich alleine fühlt.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: AS Inc/  Shutterstock</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/10/beziehungskrise-sex-als-identitatsstifter/">Beziehungskrise: Sex als Identitätsstifter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Machthaber in Russland: Wladimir Putin, Faschist?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 06:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunismus]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer ist Wladimir Wladimirowitsch Putin? Ein Playboy, Ex-Geheimdienstler, gar ein Faschist? Wir sollten die aktuelle Wirtschaftskrise als Anlass nehmen, um unsere westliche Arroganz abzulegen. Kurzum: mehr Verständnis für die russische&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Machthaber in Russland: Wladimir Putin, Faschist?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-ist-wladimir-wladimirowitsch-putin-ein-playboy-ex-geheimdienstler-gar-ein-faschist-wir-sollten-die-aktuelle-wirtschaftskrise-als-anlass-nehmen-um-unsere-westliche-arroganz-abzulegen-kurzum">Wer ist Wladimir Wladimirowitsch Putin? Ein Playboy, Ex-Geheimdienstler, gar ein Faschist? Wir sollten die aktuelle Wirtschaftskrise als Anlass nehmen, um unsere westliche Arroganz abzulegen. Kurzum: mehr Verständnis für die russische Kultur entwickeln. Und die erklärt uns ein Harvard-Professor&#8230;</h3>
<p><span id="more-5776"></span>Zbigniew Brzezinski, ehemaliger Sicherheitsberater von US Präsident Jimmy Carter, hat Putin ohne Beweis als Faschisten bezeichnet. Es liegt am Westen dieses Missverständnis aufzuklären. Als ehemaliger Offizier des Geheimdienstes der Sovietunion (KGB) und späterer Leiter der Bundesagentur für Sicherheit der Russischen Föderation, hat sich Putin optimal auf seine Karriere als Politiker vorbereitet.</p>
<p>Eine Geheimdienst-Vergangenheit macht Putin nicht automatisch zum Diktator oder Tyrann. George H. W. Bush leitete den amerikanischen Auslandsgeheimdienst CIA bevor er zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde. Niemand würde ihn deshalb als Faschist bezeichnen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Karriere optimal vorbereitet&#8221;</p></blockquote>
<p>Gorbachev und Yeltsin haben eine ideale Ausgangsposition für <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Putin</a> geschaffen. Mit seinen missglückten Reformen “Perestroika” und “Glasnost” hat Gorbachev maßgeblich zum Untergang der ehemaligen Soviet Union beigetragen. Yeltsin’s anschliessende Privatisierungsprogramme sorgten für soziale Ungerechtigkeit und allgemeine Unzufriedenheit.</p>
<p>Als Putin an die Macht kam stand Russland kurz vor dem Untergang. Soziale Unruhen und mangelnde Stabilität zwangen Yeltsin zur Ernennung eines Nachfolgers. Putin galt als besonnener, politisch gemäßigter Kandidat. Gleichzeitig wirkte er charismatisch und stark.</p>
<h2 id="putin-eine-erfolgsgeschichte">Putin, eine Erfolgsgeschichte?</h2>
<p>Putin ist es gelungen dringend benötigte soziale Reformen durchzusetzen, und <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Russland</a> zu stabilisieren. Er hat den <a title="Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Prestige</a>des Landes auf internationaler Ebene wiederhergestellt, und dem Volk Zuversicht gegeben. Außerdem hatte er den Mut gegen Oligarchen vorzugehen, und bessere Wachstumschancen für die russische Mittelklasse zu schaffen.</p>
<p>Auch wenn laut Weltbank und Transparency International die Korruptionsrate in Russland weiterhin erschreckend hoch ist, darf nicht in Vergessenheit geraten, dass Putin seine Aufgaben erfüllt hat. Er ist entschieden gegen Oligarchen wie Khodorkovsky vorgegangen. Für das Versagen der russischen Staatsanwaltschaft kann Putin nur sehr bedingt verantwortlich gemacht werden.</p>
<p>Statt über Putin’s Fehler zu lästern, sollten sich amerikanische Regierungsberater wie Zbigniew Brzezinski eher auf seine kapitalistischen <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Erfolge</a> konzentrieren: Putin wusste als erster russischer Präsident die Öl und Gas Reserven des Landes zu seinem Vorteil zu nutzen. Er versteht es die Preise für Rohstoffe konstant hoch zu halten, und hat eine faire Besteuerung der Exportgewinne eingeführt.</p>
<h2 id="der-richtige-mann-fuer-russland">Der richtige Mann für Russland</h2>
<p>75 Prozent der russischen Bevölkerung bevorzugen Ordnung gegenüber Freiheit. Das Volk sehnt sich nach <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Stabilität</a>. Putin ist nicht nur ein äußerst charismatischer Politiker, sondern überzeugt vor allem durch sein starkes und diszipliniertes Auftreten.</p>
<p>Schon Benjamin Franklin war sich der Bedeutung seiner Reputation bewusst, und erläuterte eindrucksvoll in seiner Autobiografie, wie er sein Image pflegte. Putin scheint von seinem nordamerikanischen Leidensgenossen gelernt zu haben. Er fliegt Militärjets über Tschetschenien um zu zeigen, dass er den Streitkräften verbunden ist, und lässt sich bei Karatewettkämpfen fotografieren, um seine Willenskraft und <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Disziplin</a> hervorzuheben.</p>
<p>Anschließend lässt er sich beim Angeln oder Jagen fotografieren. Er reitet auf Pferden über die Wiesen Russlands, und betäubt vor laufender Kamera einen Tiger. Damit zeigt er sich als großer Naturliebhaber, und gewinnt die Sympathie der ländlichen Bevölkerung.</p>
<p>Natürlich möchte Putin auch die Stimmen der Motorradfahrer seines Landes gewinnen. Deshalb ist er regelmäßig auf Bikertreffen zu sehen, und fährt mit seiner Harley Davidson voraus. Er zeigt sich als dynamischer Präsident, der sich für nichts zu Schade ist, und gewinnt damit die Herzen der jüngeren Bevölkerung.</p>
<h2 id="auf-schatzsuche">Auf Schatzsuche</h2>
<p>Im August 2011 ging er allerdings etwas zu weit. Während eines Tauchausfluges hat er “zufällig” einen Schatz gefunden. Später wurde bekannt, dass Putin’s Schatz tatsächlich schon einige Tage vorher entdeckt worden war. Trotzdem scheint seine Glaubwürdigkeit nicht gelitten zu haben.<br />
Der ewige Präsident</p>
<p>Seit Mai 2012 ist Putin wieder offiziell Präsident der Russischen Föderation. Inoffiziell war er allerdings auch während seiner Zeit als Ministerpräsident an der Macht. Damit sein Mandat als Präsident nicht bereits nach vier Jahren unterbrochen werden könnte, hat er die Verfassung geändert. Nun bleibt er mindestens sechs Jahre, vermutlich aber eher zwölf Jahre an der Macht. Die größte <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Herausforderung</a> dieser Legislaturperiode besteht in der momentanen Wirtschaftskrise. Sollte der Euro untergehen, könnten auch Russland’s Handelsbeziehungen mit dem Westen unter Druck geraten.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-professor-bruno-sergi-ist-gastdozent-fuer-russische-und-chinesische-wirtschaftspolitik-an-der-harvard-university-und-senior-fellow-am-davis-center-in-boston-fabian-teichmann-studiert"><strong>Über den Autor:</strong> Professor Bruno Sergi ist Gastdozent für Russische und Chinesische Wirtschaftspolitik an der Harvard University und Senior Fellow am Davis Center in Boston. Fabian Teichmann studiert bei ihm Wirtschafts- und Finanzwissenschaften&#8230;&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:&nbsp;Valery Tenevoy/ <a href="https://unsplash.com/photos/fuZ443b1Amk" target="_blank" rel="noopener">Unsplash</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/09/machthaber-in-russland-vladimir-putin-ein-faschist/">Machthaber in Russland: Wladimir Putin, Faschist?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 21:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Karrieren verlaufen erstens anders. Zweitens oft anders als man denkt. So auch in der Automatenbranche. Da geht es nicht nur um Casino und Glücksspiel. Auch der Ticketautomat am Bahnhof will&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="karrieren-verlaufen-erstens-anders-zweitens-oft-anders-als-man-denkt-so-auch-in-der-automatenbranche-da-geht-es-nicht-nur-um-casino-und-gluecksspiel-auch-der-ticketautomat-am-bahnhof-will-reparier">Karrieren verlaufen erstens anders. Zweitens oft anders als man denkt. So auch in der Automatenbranche. Da geht es nicht nur um Casino und Glücksspiel. Auch der Ticketautomat am Bahnhof will repariert werden. Ein Lobbybericht&#8230;</h3>
<p><span id="more-5792"></span>Eine Münze klemmt fest. Recht hartnäckig sogar. Irgendwo ganz weit hinten. Schnell eilt Saskia Schmidt herbei. In der einen Hand einen Schraubenzieher, in der anderen einen Schlüssel. Vorsichtig öffnet sie den blinkenden und piependen Geldspielautomaten. Der wartende Spielgast an ihrer Seite blickt interessiert hinein.</p>
<p>Mit gekonntem Griff und der Unterstützung des Schraubenziehers zieht Saskia das verloren geglaubte Zwei-Eurostück heraus, bucht die Reklamation über eine Liste und zahlt es an den Gast aus. „Das kommt oft vor in meinem <a title="Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Arbeitsalltag</a>. Wir müssen technisch versiert und mit jedem Automaten in unserer Spielhalle vertraut sein“, sagt Saskia.</p>
<h2 id="500-azubis-in-deutschland-zum-automatenfachmann">500 Azubis in Deutschland zum Automatenfachmann</h2>
<p>Die 24jährige absolviert gerade eine <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Ausbildung</a> zur Fachkraft für Automatenservice in einer großen privaten Spielhallenkette in Berlin am Kurfürstendamm. Dort ist sie zwei Wochen am Stück, gefolgt von einer Woche Berufsschule. Saskia ist eine von etwa 500 Auszubildenden in der gesamten gewerblichen Unterhaltungsautomatenbranche.</p>
<p>Seit 2008 gibt es die zweijährige Berufsausbildung zur Fachkraft für Automatenservice und die dreijährige Ausbildung zur Automatenfachfrau bzw. zum Automatenfachmann. Das erste Ausbildungsjahr wird jeweils mit einem <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Einstiegsgehalt</a> von etwas mehr als 430 Euro brutto vergütet. Von Bundesland zu Bundesland sind die Gehälter etwa unterschiedlich. Gleich sind die Anforderungen: „Was unsere Auszubildenden auf jeden Fall besitzen müssen, ist eine Dienstleistungsbereitschaft und eine sehr gute Serviceorientierung. Sie sollten zudem offen auf Menschen zugehen können und mindestens 18 Jahre alt sein.</p>
<blockquote><p>&#8220;Rechnen können&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Rechnen darf auch kein Problem darstellen“, sagt Günter Holthausen, <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Personalleiter</a> bei der Merkur-Spielothek GmbH. Zur täglichen Arbeit gehört neben der Behebung kleiner technischer Störungen an den Spielautomaten und dem Bedienen der Gäste die Warendisposition für Speisen und Getränke. Vor allem muss der Überblick über die Spielhalle behalten und regelmäßig Jugendschutzkontrollen durchgeführt werden; ein Job mit viel <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Verantwortung</a>.</p>
<p>Für Saskia ist diese Ausbildung der Weg zum Traumjob. Den Spaß sieht man ihr beim Arbeiten an. Einfühlsam und äußerst freundlich geht sie auf die Gäste zu. „Für mich ist das hier eine Bereicherung, weil ich viel über die Menschen, ihre unterschiedlichen Kulturen und Traditionen lerne“, sagt sie. Verschiedene Menschen bedeuten auch viele verschiedene <a title="Generationen-Wandel: Pflege von Ex-Migranten" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/generationen-wandel-pflege-von-ex-migranten-in-deutschland/">Probleme</a> und das weiß Saskia aus eigener Erfahrung: „Einige Gäste kommen her, um persönliche Probleme zu verarbeiten, sich abzulenken und mit den Servicekräften zu reden“. Offenheit sei wichtig, aber die Auszubildenden müssen auch wissen, wie sehr sie sich emotional auf einen Gast einlassen. „Ich arbeite immer mit einer professionellen Distanz“, sagt Saskia.</p>
<h2 id="probleme-mit-spielsucht-frueh-erkennen">Probleme mit Spielsucht früh erkennen</h2>
<p>Dass sie einmal in einer gewerblichen Spielhalle arbeiten würde, hätte die Hobbyvolleyballerin auch nicht geglaubt: „Früher war ich bei einem Tierschutzverein beschäftigt. Durch Zufall habe ich vom <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Arbeitsamt</a> erfahren, dass es diese Ausbildung gibt und mich gleich beworben. Das fand ich schon spannend, so eine Spielhalle“, sagt sie. Für ihre Freunde sei dies ein völlig normaler Beruf. „Die Arbeit verlangt aber auch emotional viel von mir ab, wenn es etwa um das Thema Spielsucht geht“, so Saskia.</p>
<p>Die Suchtgefahr, so die Lobby, werde in den privaten Spielhallen ernst genommen. Dafür, heisst es, würden die <a title="Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Mitarbeiter</a> der gewerblichen Spielhallen in Seminaren geschult, wie sie potenzielle spielsüchtige Gäste erkennen und ihnen helfen können. Auch Saskia wird dieses Seminar in der letzten Phase ihrer Ausbildung besuchen. „Bereits jetzt weiß ich aber, wie wichtig es ist, die Gäste anzusprechen, von denen ich annehme, dass da etwas nicht stimmt.</p>
<p>Dazu bin ich sogar verpflichtet“, erklärt sie. Der direkte Weg ist meist der beste. Auf diese Weise zeigt das Servicepersonal den Gästen, dass da jemand ist, der ihnen zuhört und ihre Probleme erkennt. „Wer schließlich Hilfe in Anspruch nehmen möchte, dem vermittle ich gern Kontakte zu Suchtberatungsstellen. Gäste, die aber aggressiv reagieren, denen lege ich irgendwann auch nahe, zu gehen“, sagt sie. Emotionale <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Kompetenz</a> ist unabdingbar.</p>
<p>Im Sommer dieses Jahres wird Saskia ihre Abschlussprüfung absolvieren. „Dann bin ich endlich nach zwei Jahren Fachkraft für Automatenservice“, betont sie stolz. Die Prüfung wird sich um die Themen Automatensysteme, <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Wirtschaft</a>, Hygiene, Jugendschutz und Service drehen. Nach der Ausbildung haben die Lehrlinge eine gute Perspektive, übernommen zu werden. Saskia blickt der Zukunft freudig entgegen: „Ich werde hier noch so viel lernen und erleben“. Ob Saskia ein weiteres Jahr dranhängen wird und den Abschluss zur Automatenfachfrau machen wird, weiß sie noch nicht. Erst einmal möchte sie sich voll in das Berufsleben stürzen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Stokkete/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-313391684.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/09/automatenbranche-karriere-unterhaltung-und-harte-arbeit/">Automatenbranche: Karriere, Unterhaltung, Arbeit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Persönlichkeit: Beruf, Berufung, Konzern-Karriere</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 21:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzheitlich]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Person]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bewusstsein denkt, Unbewusstsein lenkt! Eine Karriere im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit führt häufig dazu, dass der Beruf zur Berufung wird. Das gilt nicht unbedingt für die klassische Konzern-Karriere. Interview&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit: Beruf, Berufung, Konzern-Karriere</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="bewusstsein-denkt-unbewusstsein-lenkt-eine-karriere-im-einklang-mit-der-eigenen-persoenlichkeit-fuehrt-haeufig-dazu-dass-der-beruf-zur-berufung-wird-das-gilt-nicht-unbedingt-fuer-die-klassische-ko">Bewusstsein denkt, Unbewusstsein lenkt! Eine Karriere im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit führt häufig dazu, dass der Beruf zur Berufung wird. Das gilt nicht unbedingt für die klassische Konzern-Karriere. Interview mit Sascha Schmidt, Führungskräfte-Trainer und Coach&#8230;</h3>
<p><span id="more-5767"></span>Es ist nie zu spät, damit zu beginnen, seiner inneren Stimme zu folgen. In unserem Interview gibt Sascha Schmidt aus seiner Beraterpraxis einige Impulse für den Start, sich über sein Berufsleben, den Job und alles weitere was damit zu tun hat Gedanken zu machen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was ist eine ganzheitliche Karriereberatung?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Unter „<a title="Ethisches Portfolio: Formeln wie SRI und CSR" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/">Ganzheitlichkeit</a>“ verstehe ich, dass ich in meinen Gesprächen die gesamte Person über das Thema hinaus mit einbeziehe. Dazu zählt seine Vergangenheit vom beruflichen Werdegang bis zurück zu frühkindlichen Prägungen. Dazu zählt ein ehrlicher Blick und Anerkennung des Status quos; sowie ein Blick in die Zukunft. Welche <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Ängste</a> und Wünsche gibt es bezogen auf den nächsten Karriereschritt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Konkreter?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Ja gerne, es kommt jemand zu mir und sagt, er möchte Tipps für die nächste <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Gehaltsrunde</a> haben. Neben den Tricks und Nuancen der klassischen Verhandlungsführung beleuchte ich gemeinsam mit ihm seine <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Motivationen </a>und Interessen für mehr Geld. Einfache Frage: Wozu willst Du mehr <a title="Es leben King, Kult und das liebe Geld" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/elvis_presley_king_kult_geld/">Geld</a> haben? Die Antworten fallen vielen nicht leicht&#8230;</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wieso, ist doch klar. Ich will mehr Geld haben, um meine Leistung gewürdigt zu sehen. Was ist daran schwer?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Nun, klingt einfach – nächste Frage lautet dann, wie könnte eine Würdigung denn noch aussehen – schon entfernen wir uns vom Geldthema und kommen eventuell zur Problematik der fehlenden <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Anerkennung</a> der Mitarbeiter durch Führungskräfte. Und jetzt noch eine Frage oben drauf: Wieso ist Ihnen Anerkennung durch den <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute bitte Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Chef</a> so wichtig? Plötzlich befinden wir uns in ganz anderen, nämlich persönlichen und emotionalen Dimensionen. Das braucht Mut, um sich hier die eigenen Bedürfnisse und Wünsche klar anzusehen.</p>
<h2 id="ratschlaege-sind-auch-schlaege">Ratschläge sind auch Schläge</h2>
<p>Der Mut wird zugleich belohnt, denn wer seine biographischen Wurzeln kennt, wer weiß, wie er gestrickt ist, der wird immer autonomer seine eigene <a title="Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Karriere</a> bestimmen. Sie wechseln dann vom Beifahrersitz in den Fahrersitz und bestimmen auch noch den Weg selber!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Gehen Sie da nicht zu weit? Ich will doch nur Tipps haben, wie ich mehr Geld verhandeln kann.</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Es gibt Bücherregale voll <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Ratgeber</a> und das Internet ist voll mit Tipps für das erfolgreiche Verhandeln. Ja, hier können Sie fündig werde, häufig zugleich nur methodisch. Unser Leben ist zugleich keine Methode und kann nicht via Checklisten geführt werden.</p>
<p>Wenn A, dann folgt B ist Mathematik aber kein zwischenmenschlicher Prozess in einem Gespräch. In der ganzheitlichen Karriereberatung liegt mein Augenmerk auf der persönlichen <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Entwicklung</a> und Stärkung meines Klienten. Ich unterstütze ihn, Kontakt mit sich aufzunehmen. Wer diesen Kontakt zu sich hat, der ist automatisch authentischer und ruhiger im Gehaltsgespräch. Das hat wieder eine Signalwirkung auf den Prozess der Gehaltsverhandlung.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie fange ich denn an, meine berufliche Biographie bewusster und eventuell selbstbestimmter zu gestalten?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>In dem Sie erst einmal anerkennen, was ist. Also, wo stehen Sie gerade beruflich? Wie fühlen Sie sich? Was fehlt Ihnen? Was ist gut? Was ist schlecht? Wieso machen Sie eigentlich das, was Sie machen? Und so weiter – Antworten darauf lassen sich in der <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Selbstreflexion</a>, im Gespräch mit Freunden oder einem Dritten finden. Die Antworten sollten Sie anerkennen im Sinne von „Ja, so ist das gerade.“</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Und dann?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Dann können Sie Führungskraft in eigener Sache werden. Sie entscheiden, was Sie ändern wollen und wie. Es kann ein interner Wechsel sein; es kann ein Jobwechsel sein; es kann ein Berufswechsel sein; es kann zugleich auch nur sein, dass Ihnen die Reaktivierung eines alten Hobbies ausreicht, um wieder zufriedener im <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Job</a> zu werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; beweisen&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Das klingt so einfach und doch ist die Umsetzung schwer, woran liegt das?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Weil es hat immer Gründe, warum Sie zum Beispiel eine Konzernlaufbahn eingeschlagen haben, obwohl Sie nach dem <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">BWL-Studium</a> eigentlich ein Surfcenter auf den<a title="Kanarische Inseln: Sommer, Sonne, Sonnenschein?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/traum-ewigen-fruhlings-auf-teneriffa-und-kanaren/"> Kanaren</a> eröffnen wollten. Diese Gründe sind mächtig, solange wir sie nicht ansehen und anerkennen.</p>
<h2 id="ja-zu-sich-selbst-finden-auch-als-top-performer">Ja zu sich selbst finden, auch als Top-Performer</h2>
<p>Sobald wir wissen, dass wir mit der Konzernkarriere eigentlich nur dem Vater beweisen wollten, dass wir es können, besteht die <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Chance</a> damit aufzuhören. Nur was wir bewusst annehmen, können wir bewusst abgeben. Dann sind wir frei, das zu machen, was wir aus uns heraus machen wollen. Dann beginnt unsere ureigene Karriere und der Beruf kann zur <a title="Leisten und Leben: 360-Grad-Management!" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/">Berufung</a> werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie lässt sich denn von Anfang an die Karriere ganzheitlich planen?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Mit dem Planen ist das so eine Sache. Auf der einen Seite hilft es uns, ein gesetztes <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Ziel</a> zu erreichen. Auf der anderen Seite drohen zu starre Pläne, die eigene <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Flexibilität</a> zu behindern. Wir werden dann blind gegenüber anderen Möglichkeiten. Grundsätzlich empfehle ich, dass man sich gezielt mit den eigenen Interessen, Motivationen und Wünschen auseinandersetzt.</p>
<p>Weg von dem starren Gedanken, ich will oder muss sogar Abteilungsleiter werden, dann bin ich zufrieden. Wer so denkt und lebt, verpasst das Leben im Hier und Jetzt.<strong><br />
</strong></p>
<p>Die Zufriedenheit wird auf die Zukunft verschoben. Ich unterstütze in der ganzheitlichen Karriereberatung meine Klienten darin, schon bereits als nicht Abteilungsleiter einen Zugang zur<a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/"> Zufriedenheit</a> zu finden. Wenn dann der Karriereschritt zusätzlich kommt, ist das wie ein Sahnehäupchen oben drauf.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Das klingt so, als ob alle, die Karriere machen wollen irgendwie unzufrieden sind. Ist das so?</strong></p>
<p><figure id="attachment_6364" aria-describedby="caption-attachment-6364" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-6364 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Karriere ist mehr als die Linie in Konzernen. Wohl dem, der seiner Berufung folgt..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2012/08/Ganzheitliche_Karriereplanung.jpg"  alt="Berufen? Dann das Buch kaufen..."  width="150"  height="210" ><figcaption id="caption-attachment-6364" class="wp-caption-text">Karriere ist mehr als die Linie in Konzernen. Wohl dem, der seiner Berufung folgt. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Nein, nicht generell. Meine Erfahrung im Karrierecoaching zeigt zugleich, dass eine starke Triebfeder nach beruflichem Aufstieg der Wunsch nach Anerkennung ist. Viele haben ein entsprechendes <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Selbstbewusstsein</a>, das heißt sie definieren sich über das Bewusstsein ihres Könnens.</p>
<p>Karriere ist mehr als die Linie in Konzernen. Wohl dem, der seinen innersten Berufung folgt&#8230;Wenn sie hierzu den Applaus in Form von Statussymbolen oder <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Hierarchien</a> bekommen, geht es ihnen gut. Sie sind dafür auch bereit Höchstleistungen zu bringen. Die meisten Firmen sind entsprechend organisiert und fördern diese Grundhaltung. Hier sind dann auch entsprechende Karrieren machbar – und das ist absolut OK so.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Und wer das nicht hat?</strong></p>
<p><em>Sascha Schmidt: </em>Dann gibt es einige, die machen Karriere aus einem starken<a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/"> Selbstwertgefühl</a> heraus. Diese Menschen haben im Leben erfahren können, dass sie wertvoll sind, so wie sie sind – unabhängig von Ihrem Können. Aus der klassischen Karrierebrille heraus, fehlt ihnen manchmal der Wille, wirklich nach ganz oben so wollen.</p>
<p>Sie kommen in den meisten Firmen so bis zum mittlerem Management. Nur diese Menschen sind in sich und aus sich heraus bereits zufrieden. In der ganzheitlichen Karriereberatung liegt ein Schwerpunkt darauf, den Selbstwert zu stärken und dann aus dieser Perspektive heraus den beruflichen Werdegang zu gestalten.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-sascha-schmidt-begleitet-hauptsaechlich-fuehrungskraefte-durch-die-berufliche-midlife-crisis-2012-ist-sein-neues-buch-ganzheitliche-karriereplanung-ein-leben-in-balanc"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Sascha Schmidt</a> begleitet hauptsächlich Führungskräfte durch die berufliche Midlife Crisis. 2012 ist sein neues Buch „Ganzheitliche Karriereplanung. Ein Leben in Balance“ erschienen. Er selbst erlebte eine zehnjährige Karriere mit Höhen und Tiefen in der Medienbranche. 2005 gab er seiner beruflichen Laufbahn eine neue Richtung, machte sich selbständig, als Coach und Personalberater&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sergey Nivens/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47853740">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/08/karriere-lebenslanglich-wie-beruf-und-personlichkeit-zusammenhangen/">Persönlichkeit: Beruf, Berufung, Konzern-Karriere</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2012 15:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Betrieb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der demographische Wandel führt zu Fachkräftemangel. Unternehmen greifen deswegen zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Wir haben uns einige davon angeschaut&#8230; Manche Firmen werben beispielsweise mit einer Pizza Digitale um qualifizierte Bewerber. So&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="der-demographische-wandel-fuehrt-zu-fachkraeftemangel-unternehmen-greifen-deswegen-zu-aussergewoehnlichen-massnahmen-wir-haben-uns-einige-davon-angeschaut">Der demographische Wandel führt zu Fachkräftemangel. Unternehmen greifen deswegen zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Wir haben uns einige davon angeschaut&#8230;</h3>
<p><span id="more-5755"></span>Manche Firmen werben beispielsweise mit einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SzqTDRThbiE">Pizza Digitale</a> um qualifizierte Bewerber. So werden neue Mitarbeiter gewonnen und neuer Schwung ins Team gebracht. Das Problem dabei: Die größte Schwierigkeit liegt für die meisten Unternehmen selten in der Gewinnung der Arbeitskräfte, sondern vielmehr darin, diese zu halten und so nachhaltig eine Stammbelegschaft aufzubauen.</p>
<p>Sogenannte „<a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Benefits</a>“ oder „<a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Goodies</a>“ sollen dem Abhilfe schaffen. Ein Beispiel dafür ist der Betriebskindergarten. Das heißt die Kinder der Angestellten werden nicht in Kindergärten der Kommunen oder zu Hause von einem Elternteil betreut, sondern gehen in einen Kindergarten, der vom Arbeitgeber eingerichtet wurde.</p>
<p>Damit soll der Verlust von weiblichen Fach- und Führungskräften verringert werden. Oft verlieren Firmen qualifizierte Frauen, da diese nach der Mutterzeit sehr spät, nur in Teilzeit oder gar nicht mehr zurückkehren.<br />
Doch hilft ein Betriebskindergarten wirklich diese Problematik zu lösen? Ja, sagen Unternehmen wie Daimler, Bosch und die <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Max-Planck-Gesellschaft</a>. Alle haben sie in Betriebskindergärten investiert und sind überzeugt, dass sich diese Investition ausgezahlt hat.</p>
<p>Die <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Kinderbetreuung</a> rechnet sich, da sie zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie führt. Wird Frauen ermöglicht schneller wieder in den Beruf einzusteigen, können sie mehr Erfahrung sammeln, schneller aufsteigen und aktiv dazu beitragen die Verdienstlücke zu ihren männlichen <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute bitte Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Kollegen</a> zu schließen.</p>
<p>Außerdem führt ein unternehmensinterner <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Kindergarten</a> dazu, dass Mütter, oder auch Väter, nach der Elternzeit schneller in den Betrieb zurückkehren. Dies spart dem Unternehmen Kosten. <a title="Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben" href="http://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">Fortbildungen</a> können gespart werden und die Einarbeitungszeit, um wieder im Job anzukommen, wird verkürzt.</p>
<h2 id="kindebetreuung-ein-geschaeftsmodell">Kindebetreuung, ein Geschäftsmodell?</h2>
<p>Aufgrund des grundsätzlichen Mangels an Kita-Plätzen spart ein Betriebskindergarten nicht nur Geld, sondern oft auch Zeit. Finden Eltern in einem Kindergarten ihrer Kommune oder ihres Stadtteils keinen Kindergarten, müssen sie weite Fahrten auf sich nehmen. Dies führt zu einem Zeitaufwand, der unnötig und stressig ist. Befindet sich der Kindergarten im Unternehmen oder in der Nähe des Arbeitgebers, wird dieser Mehraufwand verhindert.</p>
<p>Beim Kampf um Fach- und Führungskräften gewinnt zudem <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Mitarbeiterzufriedenheit</a> immer mehr an Bedeutung. Laut einer <a href="http://www.begabtenfoerderungswerk.de/studie">aktuellen Umfrage</a> des Allensbach-Instituts und der Managementberatung <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Kienbaum</a> legen vor allem Studentinnen großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zusammen mit dem Wunsch nach beruflicher Sicherheit steht dieser Faktor für die jungen Frauen an erster Stelle.</p>
<p>Der Wunsch <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Familie</a> und <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Karriere</a> vereinbaren zu können ist somit größer, als der, Karriere zu machen. Auch die richtige Bezahlung findet sich in der Wertung der Studentinnen erst hinter der Familienplanung ein.</p>
<p>Die Einrichtung eines Betriebskindergartens bringt somit nicht nur Vorteile für die aktuellen Arbeitnehmer, sondern auch für die potentiellen. Die Unterstützung bei der Kinderbetreuung kann ein entscheidender Faktor für die Arbeitgeberwahl sein. Nachhaltiger und sinnvoller als eine digitale Pizza.</p>
<p>Warum haben dann so wenige Unternehmen einen Betriebskindergarten? Weil es auch genug Argumente gegen die Einrichtung gibt. An erster Stelle stehen die Kosten.</p>
<blockquote><p>&#8220;30.000€ pro Kind, pro Jahr&#8221;</p></blockquote>
<p>Für kleine und mittelständische Unternehmen steht nicht nur die Frage im Raum, ob sich die Investition letzendlich rentiert, wichtig zu beantworten ist vor allem, ob die Investition möglich ist.<a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/betriebskindergaerten-geldwerte-gluehwuermchen-1884027.html"> Schätzungen geben an</a>, dass die Einrichtung eine firmeneigenen Kindergarten 25.000 – 30.000 € kostet. Pro Betreuungsplatz! Hinzu kommen Jahresbeiträge die zum größten Teil vom Unternehmen getragen werden. Oft tragen zwar auch die Eltern einen Teil zu Finanzierung bei, dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, dass diese wiederrum auch vom Unternehmen entlohnt werden.</p>
<p>In der bereits erwähnten <a href="http://www.begabtenfoerderungswerk.de/studie">Kienbaum-Studie</a> folgt der Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Karriere bei Männern außerdem auf den hinteren Plätzen. Wäre der Betriebskindergarten somit eine überaus teure Investition, die letztendlich vom Großteil der Belegschaft gar nicht gewünscht wird? Sollte man dann nicht lieber in Benefits investieren, die mehrheitlich befürwortet werden? Oder das Budget für <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Gehalterhöhungen</a> nutzen?</p>
<h2 id="langfristige-bindung-von-mitarbeitern">Langfristige Bindung von Mitarbeitern</h2>
<p>Fakt ist: Gehaltserhöhungen führen nicht langanhaltend zu höherer <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivation</a> und die Zahl von karrieremotivierten, qualifizierten <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Frauen</a> nimmt zu. Aufgrund des Fachkräftemangels benötigen Unternehmen diese Kräfte. Großunternehmen, die mit den zu hohen Investitionskosten argumentieren, denken zu kurzfristig. Durch die Einsparungen bei Fortbildungen, Einarbeitung, der Suche nach neuem Personal und dem Ausfall einer Kraft während der gesamten Elternzeit, rentiert sich ein Betriebskindergarten im Regelfall langfristig.</p>
<p>Bei kleinen Unternehmen ist dies jedoch nicht so, jedoch gibt es hier Möglichkeiten, sich mit anderen Unternehmen zusammen zu schließen oder mit Kindergärten der Kommune zusammen zu arbeiten. Weitergehende Informationen und Unterstützung bei der Umsetzung eines Betriebskindergartens bietet <a href="http://www.bmfsfj.de/">das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a> an.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-mara-brinkmann-studiert-gerade-ein-kinderwunsch-scheint-in-weiter-ferne-trotzdem-wuenscht-sie-sich-jetzt-schon-dass-ihr-spaeterer-beruf-es-ihr-ermoeglichen-wird-familie-un"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Mara Brinkmann </a> studiert gerade, ein Kinderwunsch scheint in weiter Ferne. Trotzdem wünscht sie sich jetzt schon, dass ihr späterer Beruf es ihr ermöglichen wird, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Aude proyect/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-180840416.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/betriebskindergarten-unternehmenssegen-oder-geldverschwendung/">Betriebskindergarten: Segen oder Verschwendung?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 08:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der bisherige Kollege zum Vorgesetzten wird: Neben vielen Vorteilen für die eigene Person schafft das auch so manches Problem mit dem ehemaligen Team&#8230; Sobald ein Kollege auf der Karriereleiter&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-der-bisherige-kollege-zum-vorgesetzten-wird-neben-vielen-vorteilen-fuer-die-eigene-person-schafft-das-auch-so-manches-problem-mit-dem-ehemaligen-team">Wenn der bisherige Kollege zum Vorgesetzten wird: Neben vielen Vorteilen für die eigene Person schafft das auch so manches Problem mit dem ehemaligen Team&#8230;</h3>
<p><span id="more-5743"></span>Sobald ein Kollege auf der Karriereleiter eine Sprosse nach oben klettert, kann von einer Beziehung auf Augenhöhe nicht mehr die Rede sein. Für den aufsteigenden Kollegen bietet sich eine tolle Chance, gleichzeitig aber auch eine schwierige Situation:</p>
<p>Muss ich dem Maier jetzt auf die Nase binden, dass ich weiß, dass er den ganzen Tag Privat-Mails schreibt? Sollte ich die neue Praktikantin bitten, mich nun doch zu siezen? Und was passiert mit der Sammlung lustiger Youtube-Videos über Pannen des <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Chefs</a>, wenn ich nun selber die Führungskraft bin?</p>
<h2 id="moeglichkeit-1-die-kollegen-goennen-ihnen-den-aufstieg">Möglichkeit 1: Die Kollegen gönnen Ihnen den Aufstieg</h2>
<p>Sie freuen sich mit Ihnen, können problemlos mit der Situation umgehen und wissen gar nicht, was das Wort „Neid“ überhaupt bedeutet. Herzlichen Glückwünsch! Passiert nur leider in den seltensten Fällen. Es gibt Ihnen aber die Chance sich voll und ganz auf Ihre neue Rolle als <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Führungskraft</a> zu konzentrieren. Neben ihrer fachlichen Kompetenz sind nun vor allem leitende und soziale Stärken gefragt.</p>
<p>Sie müssen ein Team steuern, Ziele definieren und <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Entscheidungen</a> treffen. Reden Sie mit Ihren Kollegen über die neue Situation, nutzen Sie Ihre <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Macht</a>, aber nutzen Sie sie nicht aus. Soll heißen: Während Besprechungen und Meetings behalten Sie klar die Zügel in der Hand. Während der <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Mittagspause</a> können Sie sich weiterhin über die Youtube-Videos amüsieren. Man sollte schließlich auch über sich selber lachen können.</p>
<h2 id="moeglichkeit-2-leider-eher-der-regelfall">Möglichkeit 2: Leider eher der Regelfall</h2>
<p>Der Aufstieg bringt Sie persönlich ein gutes Stück voran, wirft Sie in der Beziehung zu den Kollegen jedoch zurück. Der Satz: „Ab heute bitte Herr Müller“ versprüht kaum weniger Charme als die Androhung von <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Überstunden</a>. Der Aufstieg eines Einzelnen aus dem Team führt zum Bruch der sozialen Beziehungen innerhalb der Gruppe. Sie werden nicht mehr als gleichwertiges Mitglied gesehen und schlimmsten Falls als Verräter abgestempelt.</p>
<p>In interne Absprachen und Tratschereien werden Sie künftig nicht mehr eingebunden. Das führt nicht nur dazu, dass Ihnen entscheidende Informationen entgehen, sondern führt vor allem zu menschlicher Isolation. Außerdem gehen Ihnen Ihre Anlaufstellen verloren. Nun mit einem Problem zum ehemaligen Kollegen zu rennen, wird fraglich, weil das schnell Ihre <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Kompetenz</a> und Führungsstärke in Frage stellt.</p>
<p>Diese soziale <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Herausforderung</a>, neben den beruflichen Neuansprüchen, dem erweiterten Aufgabenfeld und der möglichen Einarbeitung eines neuen Kollegen auf Ihrer alten Position zu meistern, wird kaum auf Anhieb gelingen. Erlauben Sie sich Fehler, schrauben Sie die eigenen Anforderungen nicht zu hoch und versuchen Sie sich an folgenden Tipps zu orientieren:</p>
<h5 id="bekennen-sie-sich-zu-alten-freundschaften-und-zur-neuen-rolle">Bekennen Sie sich zu alten Freundschaften und zur neuen Rolle.</h5>
<p><figure id="attachment_9174" aria-describedby="caption-attachment-9174" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9174"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-400x297.jpg"  alt="Selfie! Mit Freunden, die Freunde bleiben... (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)"  width="400"  height="297"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-400x297.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-768x570.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-1000x742.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-696x516.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-1068x792.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450-566x420.jpg 566w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_285854450.jpg 1081w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9174" class="wp-caption-text">Selfie! Mit Freunden, die Freunde bleiben&#8230; (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Streiten Sie sich also nicht um’s duzen oder siezen, sondern stellen Sie Richtlinien auf, die für den Unternehmenserfolg wichtig sind.</p>
<h5 id="distanzieren-sie-sich-von-ihrem-vorgaenger">Distanzieren Sie sich von Ihrem Vorgänger&#8230;</h5>
<p><figure id="attachment_9091" aria-describedby="caption-attachment-9091" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9091"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-400x267.jpg"  alt="Klassiker beim Vorstellungsgespräch - Warten der Reihe nach (Foto: Ivan Galashchuk/ Shutterstock)"  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/02/shutterstock_247258588.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9091" class="wp-caption-text">In die Schuhe des Vorgängers einsteigen? Geht auch anders&#8230; (Foto: Ivan Galashchuk/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>&#8230; in dem Sie ihre eigenen Stärken betonen, um so Vergleiche zu minimieren. Loben Sie außerdem Ihr Team und die Zusammenarbeit, um das Miteinander zu betonen.</p>
<h5 id="delegieren-koennen">Delegieren können</h5>
<p><figure id="attachment_8688" aria-describedby="caption-attachment-8688" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8688"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-400x285.jpg"  alt="Abgeben und delegieren statt drüber zanken - will gelernt sein... (Foto: wernerimages/ Shutterstock)"  width="400"  height="285"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-400x285.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-768x547.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-1000x713.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-100x70.jpg 100w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-696x496.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-1068x761.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1-589x420.jpg 589w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_201496640-1.jpg 1125w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8688" class="wp-caption-text">Abgeben und delegieren statt drüber zanken &#8211; will gelernt sein&#8230; (Foto: wernerimages/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>Tragen Sie nicht nur Verantwortung, sondern delegieren Sie diese auch. So schaffen Sie nicht nur <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Respekt</a>, sondern auch <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Vertrauen</a> und motivieren gleichzeitig Ihre Mitarbeiter.</p>
<h5 id="schaffen-sie-distanz-aber">Schaffen Sie Distanz, aber&#8230;</h5>
<p><figure id="attachment_8756" aria-describedby="caption-attachment-8756" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-8756"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-400x267.jpg"  alt="Ab nach oben! Nur nicht zu weit... (Foto: Sunny studio/ Shutterstock) "  width="400"  height="267"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-1000x667.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-1068x712.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1-630x420.jpg 630w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/01/shutterstock_288233360-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-8756" class="wp-caption-text">Ab nach oben! Nur nicht zu weit&#8230; (Foto: Sunny studio/ Shutterstock)</figcaption></figure></p>
<p>&#8230; heben Sie nicht ab. Versuchen Sie die Balance zwischen kühler Kommunikation per E-Mail und ständigen Einzelgesprächen und Tratschereien zu finden.</p>
<h5 id="kommunikation-ist-wichtig">Kommunikation ist wichtig!</h5>
<p><figure id="attachment_9419" aria-describedby="caption-attachment-9419" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9419"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_45095637_Subscription_Monthly_XXL-400x267.jpg"  alt="Zeigen wo's langgeht - nicht immer ist Kommunikation so klar... (Foto: Picture-Factory/ Fotolia.com)"  width="400"  height="267" ><figcaption id="caption-attachment-9419" class="wp-caption-text">Zeigen wo&#8217;s langgeht &#8211; nicht immer ist Kommunikation so klar&#8230; (Foto: Picture-Factory/ Fotolia.com)</figcaption></figure></p>
<p>Wenn Sie sich Lästereien von ehemaligen Kollegen bewusst sind, sprechen Sie dies an. Sie sind nun der Teamleiter und damit für die Atmosphäre im gesamten Team verantwortlich.</p>
<h5 id="uebertreiben-sie-es-aber-auch-nicht">Übertreiben Sie es aber auch nicht.</h5>
<p><figure id="attachment_9587" aria-describedby="caption-attachment-9587" style="width: 400px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="size-medium wp-image-9587"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-400x266.jpg"  alt="Bewerbungsmarathon - Mit Ehrlichkeit kommst du weiter (Foto: adam121/ Fotolia.com)"  width="400"  height="266"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-400x266.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-768x510.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-1000x664.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-696x462.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-1068x709.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1-632x420.jpg 632w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2016/09/Fotolia_47881385_Subscription_Monthly_XL-1.jpg 1200w"  sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" ><figcaption id="caption-attachment-9587" class="wp-caption-text">Erster! Immer mit der Ruhe, lassen Sie andere ausreden, Rückfragen stellen&#8230; (Foto: adam121/ Fotolia.com)</figcaption></figure></p>
<p>Wenn Sie das Angebot eine Führungsrolle zu übernehmen annehmen, sollten Sie sich bewusst sein, dass dies nicht nur zu beruflichen, sondern auch zu sozialen Veränderungen am Arbeitsplatz führt. Sie nehmen nun eine ganz neue Rolle im Team ein. Bedenken Sie, dass nicht nur Sie, sondern auch Ihre Kollegen dies zunächst lernen müssen und geben Sie Ihnen dementsprechend Zeit sich in die Situation einzufinden.</p>
<p>[td_smart_list_end]</p>
<p>Lassen Sie sich nicht verunsichern und nehmen Sie trotzdem Kritik an. Wieder eine Frage des richtigen Maßes: Sie sollten unbedingt Sie selber bleiben und Ihre Linie verfolgen, die Sie für richtig halten. Dies ist wichtig, um sich Respekt zu sichern und als Führungskraft ernst genommen zu werden. Gleichzeitig sollten Sie aber auch in leitender Position für <a title="Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff &amp; Co.KG" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Kritik</a> und Anregungen offen bleiben.</p>
<p>Da Sie als ehemaliges Teammitglied Ihre Kollege sehr gut kennen, wissen Sie, wer gute Ideen hat und produktive Verbesserungsvorschläge bringt. Konzentrieren Sie sich auf diese Mitarbeiter!</p>
<p>Diese Tipps sollten Ihnen den Weg die <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Karriereleiter</a> hinauf erleichtert, wobei Sie sich stets bewussten sein sollten, dass das Erklimmen einer Leiter ein Balanceakt ist. Seien Sie sich dieser Herausforderung bewusst, gehen Sie sie dementsprechend sorgfältig damit um und nehmen Sie nicht mehr nur Ihre fachliche, sondern vor allem Ihre leitende Aufgabe sehr ernst.</p>
<p>Vergessen Sie aber auch nicht: Sie sind nicht ohne Grund befördert worden. Man traut Ihnen die Bewältigung dieser Herausforderungen zu, seien Sie somit auch selbstbewusst und zuversichtlich.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-mara-brinkmann-kuemmert-sich-um-die-social-media-auftritte-von-karrierefaktor-das-portal-bietet-berufseinsteigern-studenten-arbeitnehmern-und-fach-und-fuehru"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Mara Brinkmann </a> kümmert sich um die Social Media Auftritte von &#8220;<a href="http://www.karrierefaktor.de" target="_blank">Karrierefaktor</a>&#8220;. Das Portal bietet Berufseinsteigern, Studenten, Arbeitnehmern und Fach- und Führungskräften Informationen für den beruflichen Erfolg. Tipps rund um die Themen Karriere, Bewerbung, Social Media und Weiterbildung&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45157193">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Beförderung in Chefsessel: Ab heute Herr Müller!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 15:11:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich klingt das absurd: Während in Spanien hoch motivierte, gut ausgebildete junge Leute händeringend nach einem Job suchen, beschweren sich in Deutschland Personaler über fehlende qualifizierte Kandidaten. Warum stellen deutsche&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eigentlich-klingt-das-absurd-waehrend-in-spanien-hoch-motivierte-gut-ausgebildete-junge-leute-haenderingend-nach-einem-job-suchen-beschweren-sich-in-deutschland-personaler-ueber-fehlende-qualifizie">Eigentlich klingt das absurd: Während in Spanien hoch motivierte, gut ausgebildete junge Leute händeringend nach einem Job suchen, beschweren sich in Deutschland Personaler über fehlende qualifizierte Kandidaten. Warum stellen deutsche Unternehmen nicht einfach spanische Professionals ein? Ein Lagebericht&#8230;</h3>
<p><span id="more-5737"></span>Die einzige Hürde, die bis heute die meisten Unternehmen davon abhält, diesen Schritt zu wagen, ist die Sprache. Personalverantwortliche können sich schwer vorstellen, dass es möglich ist, einen <a title="Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Mitarbeiter</a> innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmen und <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Budgets</a> sprachlich so fit zu machen, dass er seinen Job zu 100 Prozent erfüllen kann.</p>
<p>Zu Beginn des Jahres wandte sich ein mittelständisches Unternehmen mit Schwerpunkt SAP-Beratung und -Entwicklung an arenalingua, eine Sprachschule. Ihre Anforderung: geeignete Mitarbeiter in Spanien gewinnen und deren Deutschkenntnisse für den neuen Job zu schulen. Dank eines ausgeklügelten Konzepts aus Recruitment, Schulung, <a title="Priorisierung: Networks, E-Mail und Handytarife" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/e-mail-media-handytarife/">Zeitmanagement</a>, Erfolgskontrolle und Testing wurde dieses Projekt abgeschlossen.</p>
<p>Zunächst wurden geeignete Kandidaten vor Ort in Spanien gesucht und die vielversprechendsten sechs Kandidaten in das Sprachprogramm übernommen. Innerhalb von fünf Monaten wurden diese Teilnehmer fünf Tage die Woche acht Stunden täglich geschult, im Verlauf des Kurses wurden alle 14 Tage Grammatik, Vokabular, Hörverständnis, Leseverständnis, Schreiben und Sprechen über 45 Minuten getestet.</p>
<h2 id="motivation-ist-fast-alles">Motivation ist (fast) alles</h2>
<p>Über die gesamte Zeit verzeichneten die Trainer 100% Anwesenheit, es kam niemand auch nur einmal zu spät. „Die Teilnehmer sehen die Maßnahme als Riesenchance“, sagt Günter Heinecker, arenalingua-Geschäftsführer und Projektverantwortlicher. „Das sind junge, motivierte <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Akademiker</a>, die den Kurs als Sprungbrett für ihre berufliche Zukunft sehen. Sie sind das Lernen gewohnt, und vor allem wollen sie es auch“.</p>
<blockquote><p>&#8220;Karriere-Sprungbrett&#8221;</p></blockquote>
<p>Bei der Abschlussprüfung ging es dann um Alles. Einen ganzen Tag lang wurden die Kandidaten über vier Unterrichtsstunden schriftlich und je 20 Minuten lang mündlich geprüft: Die <a title="Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">Sprachschule</a> forderte im mündlichen Prüfungsteil freies Sprechen und ein Rollenspiel, die Fachbereichsleiter wollten ein Vorstellungsgespräch simuliert haben – dann hieß es Bangen und Warten, während sich das Prüferteam zur Beratung zurückzog. Und dann gab es auf allen Seiten Grund zur Freude:</p>
<p>Alle sechs Kandidaten haben die Prüfung mit Bravour bestanden und beginnen im Oktober ihre dreimonatige Ausbildung, um danach ihren neuen Job in Deutschland anzutreten. „Von null – keinerlei Vorkenntnisse – auf hundert – CEF (Common European Framework) Stufe B1 in fünf Monaten, das ist wirklich eine beeindruckende Leistung von unseren Teilnehmern und Trainern“, lobt Günter Heinecker.</p>
<h2 id="am-ende-mehr-als-spanisch-verstehen">Am Ende mehr als Spanisch verstehen</h2>
<p>„Ich bin von dem Ergebnis mehr als positiv überrascht“, sagt einer der Fachbereichsleiter, die die Maßnahme begleitet haben. „Ich muss zugeben, dass ich meine Zweifel hatte, ob es die Kandidaten wirklich packen, und jetzt haben tatsächlich alle unsere sechs Spanier den Abschluss geschafft, das ist ein super Ergebnis.</p>
<p>Wir freuen uns auf die neuen Kollegen.“ Und auch die Teilnehmer waren mit dem Programm sehr zufrieden und sind bereit, in ihr neues Leben in Deutschland zu starten. Ein Projekt, das <a title="Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben" href="http://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">Schule</a> machen sollte: ganz im Sinne des europäischen Gedankens, eine <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">Win-Win Situation</a> für junge Spanier und deutsche Unternehmen.</p>
<p>Wer heute jung, gut ausgebildet und Spanier ist, hat ein Problem. Spanien leidet aufgrund seiner wirtschaftlichen Schieflage seit langem unter der höchsten <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Arbeitslosigkeit</a> Europas, heute ist fast jeder vierte Spanier im erwerbsfähigen Alter arbeitslos. Noch schlimmer trifft es junge Menschen unter 25, hier ist jeder Zweite ohne Aussicht auf einen Job.</p>
<p>Wer heute Personalverantwortlicher eines mittelständigen Unternehmens in Deutschland ist, hat ein Problem. Deutschland gehen die Fachkräfte aus: Laut einer Studie der Prognos AG zur „Arbeitslandschaft 2030“ werden dem Arbeitsmarkt im Jahr 2015 fast drei Millionen Kräfte fehlen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen leiden unter dem bereits deutlich spürbaren <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Fachkräftemangel</a>, da die wenigen verfügbaren Mitarbeiter von großen Unternehmen mit potenteren HR-Abteilungen abgefangen werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: View Apart/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-274716779.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/euro-zone-arbeitslos-in-spanien-gesucht-in-deutschland/">Euro: Arbeitslos in Spanien, Deutsch lernen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jul 2012 11:58:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Media ist in aller Munde. So teilen heute knapp 22,6 Millionen User aus Deutschland (fast) alles mit ihren Freunden auf Facebook. Vielleicht auch bald ihren Job. Von Iris Kürfgen&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="social-media-ist-in-aller-munde-so-teilen-heute-knapp-226-millionen-user-aus-deutschland-fast-alles-mit-ihren-freunden-auf-facebook-vielleicht-auch-bald-ihren-job-von-iris-kuerfgen">Social Media ist in aller Munde. So teilen heute knapp 22,6 Millionen User aus Deutschland (fast) alles mit ihren Freunden auf Facebook. Vielleicht auch bald ihren Job. Von Iris Kürfgen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5605"></span>Und wie steht es um die <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Social-Media</a>-Aktivitäten der deutschen Unternehmen? Unterm Strich sind sie noch zurückhaltender. Aber immer mehr Firmen entdecken die Möglichkeiten des Web 2.0 für sich. Während im vergangenen Jahr lediglich 155 Unternehmens-Fanpages bei Facebook registriert waren, sind es heute bereits knapp 220 .</p>
<p>Die Kommunikationsberatung Kienbaum Communications hat mit ihrer <a href="http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/nachrichten/nachrichten-20120410-schueler-suchen-ausbildungsplatz-auf-facebook.html" target="_blank">Social-Media-Studie</a> untersucht, ob Facebook &amp; Co. zur Kommunikation von potenziellen Auszubildenden geeignet sind. Dazu hat das Beratungshaus rund 1.200 Schüler befragt. – und das Ergebnis ist ein klares „Ja“.</p>
<h2 id="gute-azubis-rar-auf-dem-arbeitsmarkt">Gute Azubis rar auf dem Arbeitsmarkt</h2>
<p>Qualifizierte Mitarbeiter werden von den Unternehmen immer heftiger umworben. Schon heute haben viele Firmen Probleme, right <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">potentials</a> – also die passenden Mitarbeiter – ihrem Bedarf entsprechend zu rekrutieren. Und der <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">War for Talent</a> wird sich noch weiter zuspitzen, denn die <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">demografische Entwicklung</a> ist längst kein abstraktes Szenario mehr, sondern ein sozio-ökonomischer Determinismus.</p>
<p>Besonders negativ wirkt sich diese Entwicklung auf die Anzahl gut qualifizierter und motivierten <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Schüler</a> und potenzieller <a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Azubis</a> aus. Stetig sinkende Schulabgängerzahlen und zum Teil völlig unzureichende schulische Leistungen – wie die PISA- und Shell-Studien belegen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Personalverantwortlich&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielen Personalverantwortlichen treibt das spätestens beim <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Vorstellungsgespräch</a> die Sorgenfalten auf die Stirn. 250.834 noch zu besetzenden Lehrstellen standen im März dieses Jahres laut Bundesagentur für Arbeit 239.269 „unversorgte“ <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Bewerber</a> gegenüber.</p>
<p>Was zahlenmäßig nahezu perfekt zu passen scheint, sieht in der Realität aber häufig ganz anders aus. Oft passen <a title="Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">Berufswünsche </a>und ausgeschriebene Stellen nicht zueinander, immer wieder fehlt es an den notwendigen Qualifikationen, aber oft wissen Unternehmen auch schlicht nicht, über welche Medien sie ihre Bewerberzielgruppen erreichen können.</p>
<h2 id="wunscharbeitgeber-suchen-und-finden">Wunscharbeitgeber suchen und finden</h2>
<p>Eine Ausbildung, die zu den eigenen Interessen passt, ein <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Jobangebot</a> nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung, <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Aufstiegsperspektiven</a> und ein angemessenes <a title="Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Ausbildungsgehalt</a> – Schüler wissen genau, was ein Unternehmen zum Wunscharbeitgeber macht.</p>
<p>Und wie suchen und finden sie diesen? Zeitung versus Internet, Empfehlung der Eltern versus Erfahrungsbericht von Freunden, die schon eine Ausbildung machen – die Möglichkeiten sind vielfältig. Kienbaum Communications hat rund 1.200 Schüler unterschiedlicher Schultypen zwischen 14 und 20 Jahren zu ihrem Mediennutzungsverhalten bei der Ausbildungsplatzsuche befragt.</p>
<h2 id="social-media-akzeptiert-gewollt-genutzt">Social Media: akzeptiert, gewollt, genutzt</h2>
<p>Viele Personalentscheider fragen sich, was Facebook, Twitter &amp; Co. aus Sicht der Bewerberzielgruppe mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu tun haben soll. Dabei sind soziale Netzwerke schon heute aus dem Alltag deutscher Schüler nicht mehr wegzudenken. Und auch die Suche nach dem Wunscharbeitgeber findet immer häufiger im Social Web statt.</p>
<p>Neben Informationsquellen wie Suchmaschinen und <a href="http://www.jobware.de/" target="_blank">Jobbörsen</a> zapfen angehende Azubis immer häufiger die sozialen Netzwerke an, um sich ein möglichst authentisches Bild vom zukünftigen <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Arbeitgeber</a> zu machen. Sie nutzen etwa Erfahrungsberichte von Azubis und Online-Plattformen, auf denen Mitarbeiter ihren Arbeitgeber bewerten, um einen umfassenden Blick hinter die Kulissen zu werfen. Eine weitere Anlaufstation bei der Recherche nach dem Wunscharbeitgeber sind häufig die Karriere-Websites der Unternehmen.</p>
<h2 id="aeltere-generation-eher-skeptisch">Ältere Generation eher skeptisch</h2>
<p>Studenten, Absolventen und Young Professionals nutzen hingegen großenteils andere Quellen und Wege, um sich über Karriereperspektiven bei verschiedenen <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Unternehmen</a> zu informieren: Im vergangenen Jahr hat Kienbaum Communications deren Mediennutzungsverhalten bei der Suche nach einem passenden Arbeitgeber untersucht.</p>
<p>Die Studie hat ergeben, dass die ältere Generation der beruflichen Nutzung von Facebook &amp; Co. skeptisch gegenüber steht. Ginge es nach ihnen, hätten Unternehmen in privaten sozialen Netzwerken nichts zu suchen. Vielmehr steht für diese <a title="Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/">Generation</a> noch der Austausch mit Freunden im Vordergrund.</p>
<p>Dass sich viele Unternehmen bei ihren <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Rekrutierungsprozessen</a> nicht immer an den Wünschen der Schüler orientieren, hat die Kienbaum-Studie ebenfalls gezeigt: So würde sich die Mehrheit der befragten Jugendlichen gerne postalisch auf eine Ausbildungsstelle bewerben – eine Bewerbungsart, die Unternehmen zumeist in ihren Stellenanzeigen ausdrücklich ablehnen. Digitale Bewerbungen per Mail sind heute fast überall Standard.</p>
<h2 id="schueler-erwarten-authentizitaet">Schüler erwarten Authentizität</h2>
<p>Und was bedeuten die Ergebnisse der Kienbaum-Studien nun für die Rekrutierungs- und Kommunikationspraxis der <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Personalverantwortlichen</a>? Soziale Netzwerke bieten für Unternehmen ein großes Potenzial, sich bei der Zielgruppe der Schüler als Wunscharbeitgeber zu positionieren.</p>
<p>Allerdings müssen die Firmen zwei Bedingungen erfüllen: Sie sollten erstens den Mut haben, sich als authentischer Arbeitgeber zu präsentieren – also mit Stärken und Schwächen. Ein auf Hochglanz poliertes Image ist im sozialen Netz fehl am Platz und wird ganz schnell entlarvt.</p>
<p>Zweitens gilt es zu beachten, dass Facebook und andere Social Networks Kommunikationsplattformen und keine Rekrutierungsinstrumente sind. Zwar möchten sich Azubis ein Bild über ihren potenziellen Arbeitgeber machen, aggressives <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Personalmarketing</a> ist aber in diesem Umfeld nicht erwünscht und wäre daher kontraproduktiv.</p>
<h6 id="ueber-die-autorin-iris-kuerfgen-arbeitet-zum-thema-employer-branding-bei-der-unternehmensberatung-kienbaum-die-sich-auf-personal-und-organisatonsentwicklung-spezialisiert-hat82"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Iris Kürfgen</a> arbeitet zum Thema &#8220;Employer Branding&#8221; bei der Unternehmensberatung Kienbaum, die sich auf Personal- und Organisatonsentwicklung spezialisiert hat&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: turgaygundogdu/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-348908672.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/jobsuche-social-media-hype-oder-potenzial/">Jobsuche: Social Media – Hype oder Potenzial?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jul 2012 10:40:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fremdsprachen gehören zum erfolgreichen Berufsleben, zur weiteren Karriereplanung stets dazu. Doch: Schulenglisch reicht nicht mehr aus, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Tobias Lorenz weiss mehr. Fremdsprachen setzen die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fremdsprachen-gehoeren-zum-erfolgreichen-berufsleben-zur-weiteren-karriereplanung-stets-dazu-doch-schulenglisch-reicht-nicht-mehr-aus-um-sich-auf-dem-arbeitsmarkt-zu-etablieren-tobias-lorenz-weis">Fremdsprachen gehören zum erfolgreichen Berufsleben, zur weiteren Karriereplanung stets dazu. Doch: Schulenglisch reicht nicht mehr aus, um sich auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Tobias Lorenz weiss mehr. Fremdsprachen setzen die meisten Personalchefs mittlerweile als Selbstverständlichkeit voraus&#8230;</h3>
<p><span id="more-5727"></span></p>
<p>Wer sich von Mitbewerbern abheben oder Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt haben will, kommt nicht umhin, eine weitere <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Fremdsprache</a> zu erlernen. Für Berufstätige, die schon im Job bis an ihre Grenzen gefordert werden, stellt sich oft die Frage, wie ein effektives Lernen in den eigenen <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Alltag</a> eingebaut werden kann.</p>
<h2 id="selbststudium-mit-lehrbuch-zu-trocken">Selbststudium mit Lehrbuch zu trocken</h2>
<p>Der erste Gedanke wird bei dieser Überlegung das <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Selbststudium</a> sein. Jeder hat wohl schon einmal versucht, sich mit Lehrbuch und CD selbstständig eine Sprache anzueignen &#8211; häufig mit mäßigem Erfolg. Die Lerninhalte sind trocken und unverständlich aufbereitet und beschränken sich oft auf Alltagsfloskeln, was wenig hilfreich ist, um eine neue Sprache wirklich zu beherrschen.</p>
<p>Doch die Möglichkeiten des Selbststudiums gehen über das reine Lehrbuch hinaus. Onlinekurse und Apps überfluten den Markt und machen es für den Spracheninteressierten beinahe unmöglich, ein geeignetes Angebot zu finden. Was all diese Angebote gemeinsam haben, ist die fehlende Unterstützung durch einen Muttersprachler oder ein kompetente Lehrkraft.</p>
<blockquote><p>&#8220;Anwenden statt reines Auswendiglernen&#8221;</p></blockquote>
<p>Durch Vokabelpauken und das Auswendiglernen von Grammatikregeln hat noch niemand eine Sprache gelernt. Die korrekte Verwendung der gelernten Wörter bleibt auf der Strecke und von einer richtigen Aussprache kann oft auch keine Rede sein. Effektives Sprachenlernen sieht anders aus.</p>
<p>Professionelle Unterstützung muss her in Sachen <a title="Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben" href="http://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">Weiterbildung</a>. Naheliegend ist hierbei die Überlegung, einen Sprachkurs zu besuchen. Unter fachkundiger Anleitung werden hier über mehrere Wochen grundlegende Sprachkenntnisse vermittelt. Die Nachteile liegen auch hier auf der Hand.</p>
<h2 id="tandem-sprachkurs-statt-klassenraum">Tandem-Sprachkurs statt Klassenraum</h2>
<p>Lernen in einer Gruppe kann Spaß machen &#8211; die eigenen Lernziele oder <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Probleme</a> kommen aber zu kurz. Wer effektiv eine Sprache lernen will, braucht persönliche Betreuung und das zielgerichtete Abarbeiten der eigenen Fragen und Verständnisprobleme. In einer Gruppe kann eine individuelle Betreuung nicht gewährleistet werden. Das eigene Lerntempo hat sich gezwungenermaßen der Gruppe anzupassen.</p>
<p>Die Kurszeiten sind unflexibel und vor allem für Berufstätige oft unmöglich einzuhalten. Wenn ein Sprachkurs sich dann doch in den eigenen Arbeitsalltag integrieren lässt, bleibt oft ein <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivationsproblem</a>. Wer hat nach einem stressigen Arbeitstag schon große Lust darauf, sich für mehrere Stunden in einen stickigen Unterrichtsraum zu begeben?</p>
<p>Eine effektive und vor allem günstigere Methode, eine neue Sprache zu erlernen, ist der individuelle Sprachkurs via Skype. Der Unterricht erfolgt zeitlich flexibel in den eigenen vier Wänden und richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen des Lernenden.</p>
<h2 id="flexibel-trotz-wegen-eigenem-job">Flexibel trotz/wegen eigenem Job</h2>
<p>Durch die Möglichkeit, die gewünschten Termine selbst festzulegen, lässt sich ein Sprachkurs via Skype problemlos in einen vollen Terminkalender einbauen. Anders als bei einem klassischen <a title="Kanarische Inseln: Sommer, Sonne, Sonnenschein?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/traum-ewigen-fruhlings-auf-teneriffa-und-kanaren/">Sprachkurs</a> kann auch die Länge und Häufigkeit der Unterrichtseinheiten individuell festgelegt werden.</p>
<p>Sogar von unterwegs kann auf den eigenen Sprachkurs via Skype zugegriffen werden. Voraussetzung hierfür sind lediglich ein Computer und eine Internetverbindung. So kann auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise eine Unterrichtsstunde eingeschoben werden, um die Lerninhalte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.</p>
<p>Für Berufstätige, die sich mit individueller und kompetenter Unterstützung einer neuen Sprache annähern wollen, ist ein Sprachkurs via Skype definitiv eine Überlegung wert. In der Fair Trade Sprachschule Glovico kann man nach dieser Methode günstig und effizient lernen und dabei gleichzeitig Gutes tun.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-tobias-lorenz-sucht-unternehmerische-loesungen-um-der-weltweiten-armut-entgegen-zu-wirken-ueber-seine-plattform-glovico-will-er-menschen-vernetzen-zum-sprachenlernen-motvieren"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tobias Lorenz</a> sucht unternehmerische Lösungen, um der weltweiten Armut entgegen zu wirken. Über seine Plattform Glovico will er Menschen vernetzen, zum Sprachenlernen motvieren und gleichzeitig Einkommen generieren&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: SG/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47887171">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/07/sprachkurse-mehr-als-schulenglisch-via-skype/">Sprachkurse: Mehr als Schulenglisch via Skype</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 06:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachhochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Fernstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen möchten sich weiterbilden, ohne ihren Job aufzugeben. Fernunterricht kann eine Lösung sein, neues Wissen zu erwerben und weiterhin ein festes Gehalt zu beziehen. Tipps von Markus Jung&#8230;&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="immer-mehr-menschen-moechten-sich-weiterbilden-ohne-ihren-job-aufzugeben-fernunterricht-kann-eine-loesung-sein-neues-wissen-zu-erwerben-und-weiterhin-ein-festes-gehalt-zu-beziehen-tipps-von-markus">Immer mehr Menschen möchten sich weiterbilden, ohne ihren Job aufzugeben. Fernunterricht kann eine Lösung sein, neues Wissen zu erwerben und weiterhin ein festes Gehalt zu beziehen. Tipps von Markus Jung&#8230;</h3>
<p><span id="more-5720"></span>Mit Fernunterricht können Interessierte sich Fachwissen zu einem bestimmten Thema aneignen, sich für Führungspositionen qualifizieren oder einen beruflichen Neustart machen, ohne auf ihr laufendes Gehalt verzichten zu müssen.</p>
<p>Auch Menschen, die Zeiten der Familienbetreuung für ihre Weiterbildung nutzen möchten, können auf Fernunterricht setzen. Zu bedenken sind aber nicht nur die Vorteile wie eine flexible Zeiteinteilung beim Lernen und bessere <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Chancen</a> auf dem Arbeitsmarkt.</p>
<p>Der Zeitaufwand für das Fernstudium kommt zu den beruflichen und privaten Verpflichtungen noch hinzu. Fernlerner müssen sich gut motivieren und organisieren können, da äußere Strukturen wie feste Kurstermine bei Präsenzkursen fehlen.</p>
<h2 id="zielorientiert-auswaehlen">Zielorientiert auswählen</h2>
<p>Das Angebot an Fernunterricht ist groß. Zusammengenommen bieten mehrere hundert Anbieter über zweitausend Kurse an. Das Spektrum reicht dabei von einzelnen Fernkursen für bestimmte Themen bis hin zu vollständigen <a title="Geisteswissenschaftler, die besseren Manager?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/geisteswissenschaftler-die-besseren-manager-interview-janthomasotte/">Fernstudiengängen</a> mit akademischem Abschluss. Weiterbildungsinteressierte, die sich für <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Führungsaufgaben</a> qualifizieren möchten, können auf Fernstudiengänge mit akademischem Abschluss, wie zum Beispiel den Master of Business Administration (MBA), zurückgreifen.</p>
<p>Diese Fernstudiengänge eigenen sich insbesondere für diejenigen, die umfangreiches Management- oder Fachwissen erwerben möchten. Wer dagegen gezielt neues <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Wissen</a> zu ausgesuchten Themen erwerben will, kann sich gut über thematisch passende Fernkurse weiterbilden. Für die Teilnahme an einem Fernkurs stellen die Anbieter meist ein Zertifikat aus, manche Kurse schließen auch mit einer <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Prüfung</a> ab.</p>
<h2 id="wie-funktioniert-fernunterricht">Wie funktioniert Fernunterricht?</h2>
<p>Fernlerner bilden sich vorwiegend allein weiter – entweder zuhause oder unterwegs, aus Materialien wie gedruckten Studienbriefen oder Lerneinheiten in Online-Kursräumen. Man muss daher gut aus schriftlichen Unterlagen lernen und sich selbst gut organisieren sowie motivieren können. Für Fachfragen stehen zum Beispiel Tutoren zur Verfügung. Den Kontakt zu anderen <a title="Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/">Studierenden</a> ermöglichen manche Anbieter über Online-Studienzentren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Präsenzphasen statt Rumhängen im Klassenzimmer&#8221;</p></blockquote>
<p>Je nach Anbieter und Form des Kurses gibt es freiwillige oder verpflichtende Präsenzphasen für bestimmte Lerneinheiten oder Prüfungen. Bei den meisten Fernkursen schicken die Teilnehmer regelmäßig bearbeitete Aufgaben an ihren Tutor, und erhalten das Feedback auf schriftlichem Wege. Klausuren legen sie in sogenannten Prüfungszentren ab.</p>
<p>Je weniger Vorgaben ein Anbieter für die Prüfungszeiten macht, desto besser müssen Fernlerner sich selbst motivieren, ihre Studienbriefe auch wirklich durchzuarbeiten. Gerade wenn Job und Familie sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit fordern, kann die Weiterbildung zu kurz kommen.</p>
<p>Fernstudierende sollten daher mit ihren Freunden und der <a title="Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Familie</a> Zeiten vereinbaren, in denen sie ungestört lernen können. Etwa 15 bis 20 Stunden müssen Fernlerner in der Woche für ein akademisches Studium investieren und wöchentlich drei bis vier Lerneinheiten einplanen, um am Ball zu bleiben. Insgesamt dauern Fernlehrgänge von wenigen Monaten bis hin zu zwei Jahren. Für ein akademisches Fernstudium entspricht die Dauer meist der eines Präsenzstudiums.</p>
<h2 id="wie-finde-ich-den-passenden-kurs">Wie finde ich den passenden Kurs?</h2>
<p>Je nachdem, welches Ziel sie mit der berufsbegleitenden Weiterbildung verfolgen, müssen sich Interessierte für einen akademischen oder nicht-akademischen Abschluss entscheiden. Für Fachwissen zu bestimmten Themengebieten reicht oft ein Fernlehrgang. Rund 340 Institute bieten über 2.230 allgemein- oder berufsbildende Lehrgänge an. Die <a href="http://www.zfu.de/" target="_blank">Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht</a> (ZFU) prüft sie vor der Zulassung.</p>
<p>Wer sich umfassender weiterbilden möchte, zum Beispiel für einen beruflichen Richtungswechsel oder Führungsaufgaben, sollte einen akademischen Abschluss per Fernstudium ins Auge fassen. Ein Hochschulzertifikat, einen Bachelor oder Master kann man aber nur an einer staatlichen oder privaten Fachhochschule oder Universität erwerben.</p>
<p>Fast alle Anbieter ermöglichen ein Probe-Studium. So kann man das Fernlernen erst einmal testen. Interessierte sollten darauf achten, dass die Materialien aktuell und berufsrelevant sind und die Tutoren die Betreuung ernst nehmen. Wer sich hierzu vorab informieren möchte, kann sich auf den Facebook-Seiten der Anbieter umsehen oder sich in Internetforen mit Fernstudierenden austauschen.</p>
<h2 id="unterschiedliche-kosten">Unterschiedliche Kosten</h2>
<p>Die Kosten im Fernlernbereich sind sehr unterschiedlich. Weiterbildende Fernkurse beginnen bei monatlich unter hundert Euro. Die Kosten für ein akademisches Fernstudium liegen oft bei mehreren hundert Euro pro Monat. Teilweise kommen weitere Kosten für Lehrmaterialien und Fachbücher hinzu. Aber: Wer Vollzeit studiert, kann für sein Fernstudium BAföG beantragen.</p>
<p>Arbeitslose können sich mit einem Bildungsgutschein fördern lassen. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten sind Studienkredite und Stipendien. Viele Anbieter lassen mit sich außerdem über Rabatte verhandeln. Wer nach dem Fernstudium im Unternehmen bleiben möchte, um dort <a title="Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff &amp; Co.KG" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Karriere</a> zu machen, kann mit der Personalabteilung über einen Zuschuss zu den Kosten verhandeln.</p>
<blockquote>
<h6 id="sichtweise-markus-jung-hat-zwei-abschluesse-per-fernstudium-in-der-tasche-in-informatik-und-journalistik-er-haelt-kontakt-zu-fernstudium-anbietern-informiert-sich-ueber-deren-neuheiten-antwortet"><strong>Sicht<em>weise!</em></strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Markus Jung</a> hat zwei Abschlüsse per Fernstudium in der Tasche, in Informatik und Journalistik. Er hält Kontakt zu Fernstudium-Anbietern, informiert sich über deren Neuheiten, antwortet als Moderator aber auch selbst auf die Anfragen von Fernlernenden und Interessierten. Zusammen mit Anne Oppermann bündelte Jung 2010 sein Wissen im Ratgeber „100 Fragen und Antworten zum Fernstudium“&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: VGstockstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-250822657.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/06/fernstudium-weiterbildung-im-berufsleben/">Fernstudium: Weiterbildung im Berufsleben</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 12:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;So erhalten Sie mehr Lohn&#8221;, heisst es in verschiedenen Karriere-Ratgebern. Wir haben mal einige Tipps zusammengefasst. Angenommen, Mitarbeiter können ihr Gehalt wirklich selbst beeinflussen, hier die Faktoren. Noch eins vorab:&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="so-erhalten-sie-mehr-lohn-heisst-es-in-verschiedenen-karriere-ratgebern-wir-haben-mal-einige-tipps-zusammengefasst-angenommen-mitarbeiter-koennen-ihr-gehalt-wirklich-selbst-beeinflus">&#8220;So erhalten Sie mehr Lohn&#8221;, heisst es in verschiedenen Karriere-Ratgebern. Wir haben mal einige Tipps zusammengefasst. Angenommen, Mitarbeiter können ihr Gehalt wirklich selbst beeinflussen, hier die Faktoren. Noch eins vorab: Die eigene Aus- und Weiterbildung hat immer noch die grösste Rendite&#8230;</h3>
<p><span id="more-5598"></span>Die Aus- und Weiterbildung ist immer noch der grösste Hebel für mehr Lohn. Sie ist das Fundament für die berufliche Karriere und kann den Lohn vervielfachen. Daher hier der wichtigste Tipp: Lebenslanges Lernen praktizieren, auf die lohnwirksamen Abschlüsse Berufsprüfung, Höhere Fachprüfung, Höhere Fachschule, Fachhochschule oder Uni setzen.</p>
<p>Auch die &#8220;richtige&#8221; Branche will gewählt sein: Wer in der richtigen Branche arbeitet, kriegt für die gleiche Tätigkeit bis zu 100% mehr Lohn. Hier 2 Beispiele&#8230;</p>
<ul>
<li><strong>hohe Löhne </strong>für die gleiche <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Arbeit</a>: Finanzsektor, Chemische Industrie, Forschung und Entwicklung, Energie- und Wasserversorgung, Unterrichtswesen, Informatik</li>
<li><strong>tiefe Löhne</strong> für die gleiche Arbeit: Herstellung von Lederwaren und Schuhen, Gartenbau, Detailhandel, Gastgewerbe, persönliche Dienstleistungen (Coiffeur, Kosmetik etc.)</li>
</ul>
<p>Tipp: Sich über das Lohnniveau nach Branchen informieren und sich auf Branchen mit hohem Lohnniveau konzentrieren. Nach Adam Riese könnte man je nach Region bis zu 20% mehr verdienen. Auch in der <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Schweiz</a>.</p>
<p><strong>Hier die Reihenfolge:</strong></p>
<ul>
<li>Grossregionen Zürich und Nordwestschweiz</li>
<li>Genferseeregion</li>
<li>Espace Mittelland</li>
<li>Zentralschweiz</li>
<li>Ostschweiz</li>
<li>Tessin</li>
</ul>
<p>Wie wäre es mit einem Umzug in die Nähe einer Region mit höheren Löhnen? Oder einem längeren Arbeitsweg in eine interessantere Region?</p>
<h2 id="frauen-bekommen-noch-20-weniger-geld">Frauen bekommen noch 20% weniger Geld</h2>
<p>Apropos Gender-Themen. <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Frauen</a> verdienen für die gleiche Tätigkeit immer noch rund 20% weniger als Männer. Manche Gründe sind erklärbar: Persönliche Qualifikation, vermehrte Arbeit in Niedriglohnbranchen (Detailhandel, Gastronomie etc.), weniger Berufserfahrung, weniger fundierte Aus- und <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Weiterbildung</a>, Untervertretung in Kaderpositionen, Frauen führen weniger Gehaltsgespräche und tappen dementsprechend weniger in Fallen, Frauen sind eher Teilzeitbeschäftigte oder Wiedereinsteigerinnens etc.</p>
<blockquote><p>&#8220;Arbeitgeberwechsel beschleunigen die Karriere &#8211; oder beenden sie&#8221;</p></blockquote>
<p>Andere der Gründe sind nicht erklärbar, gleichen einer Lohndiskriminierung. Und eine solche &#8220;Lohndiskriminierung&#8221; ist je nach Branche stark unterschiedlich. Es geht um einen gesunden Mix aus <a title="Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/spurwechsel-fliesenleger-ofenbauer-zugchef/">Stellenwechsel</a> und Arbeitgebertreue.</p>
<p>Welches sind die wichtigsten Einflussfaktoren und Wege zu mehr Lohn. Hier finden Sie wichtige Erkenntnisse aus der Praxis, Tipps und Informationsquellen. Es geht immer um Angebot und Nachfrage, Ihren Beruf und die damit verbundenen Qualifikationen.</p>
<p><strong>Hier einige Beispiele von Berufen mit hoher Nachfrage:</strong></p>
<ul>
<li>Ausgewiesene, erfolgreiche Führungskräfte</li>
<li>Ingenieure</li>
<li>IT-Spezialisten</li>
<li>Qualifizierte Mechaniker, Handwerker und Pflegepersonal (Achtung Lohnniveau)</li>
</ul>
<p><strong>Beispiele von Berufen mit Zusatzqualifikation:</strong></p>
<ul>
<li>Marketingleiter mit guter Wissensbasis im Bereich Internet-Marketing</li>
<li>IT-Spezialist mit guten Kenntnissen in 3 Programmiersprachen</li>
</ul>
<h2 id="stellenwechsel-verspricht-haeufig-mehr-geld">Stellenwechsel verspricht (häufig) mehr Geld</h2>
<p>Wer zum richtigen Zeitpunkt die Stelle wechselt verdient 10-20% mehr. Der richtige Zeitpunkt ist in der Regel konjunkturell gesteuert. Tipp: Wer keinen <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Druck</a> hat, kann besser pokern. Auch passiv suchen, nicht nur aktiv.</p>
<p><strong>Dazu ein paar weitere Hinweise, was Funktion, Position und beruflichen Erfolg als &#8220;Leistungsausweis&#8221; ausmachen könnte:</strong></p>
<ul>
<li>Arbeitsqualität</li>
<li>Art der Arbeiten: Anspruchsvolle Arbeiten (grosser Hebel)</li>
<li>Funktion, Position: Führungstätigkeit (ganz grosser Hebel)</li>
</ul>
<p>Hier gilt es säen um bei den nächsten Lohnverhandlungen zu ernten: Einsatz zeigen, Verantwortung übernehmen, sich selber weiterentwickeln. Minimalisten haben es bei Lohnverhandlungen schwer.</p>
<p>Bei den Betrieben mit unter 10 Mitarbeitenden wird 5-10% weniger Lohn bezahlt als bei den übrigen Betrieben<br />
Tipp: Sich nicht auf die Kleinstbetriebe ausrichten.</p>
<h2 id="nicht-zu-vergessen-sympathie">Nicht zu vergessen: Sympathie!</h2>
<p>Dauernörgler, Motzer und Verbitterte versus Selbstmotivierte. Persönliche Beziehungen schaden nur dem der sie nicht hat. Daher hilft dieses hier: Sich mit dem Thema <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Selbstmotivation</a> auseinandersetzen. Mit den Vorgesetzten ein gemeinsames Thema finden, welches mit dem Geschäft nichts zu tun hat.</p>
<p>Und die &#8220;Hebelwirkung&#8221; für mehr Lohn? Viele Mitarbeitende sind aufgrund der vergangenen Lohnrunden frustriert. Trotz eines grossen Einsatzes wurde von den Arbeitgebern in der Regel nur minim mehr Lohn ausbezahlt. Dabei gibt es viele Faktoren, welche den Lohn massgeblich beeinflussen.</p>
<p>Doch nicht nur diese Erfolgsfaktoren sind entscheidend, sondern auch das Verhalten vor, während und nach den internen Lohnverhandlungen. Wer Ende Jahr mehr Lohn will, muss sich anfangs Jahr darauf vorbereiten.</p>
<h6 id="hinweis-der-redaktion-dieser-text-wurde-zusammen-mit-stefan-schmidin-von-karriere-ch-recherchiert-mitbegruender-des-fuehrenden-karriere-portals-in-der-schweiz"><strong>Hinweis der Redaktion:</strong> Dieser Text wurde zusammen mit Stefan Schmidin von karriere.ch recherchiert, Mitbegründer des führenden Karriere-Portals in der Schweiz.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/44528497">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/04/gehaltserhohung-hebel-fur-mehr-geld-auf-dem-konto/">Gehaltserhöhung: Geld-Hebel fürs eigene Konto</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 16:11:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Investments]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China wächst. Nicht nur seine Bevölkerung, auch seine Wirtschaft. Während hierzulande chinesische Unternehmen immer mehr auf Einkaufstour gehen, sind wir mit Denise Müller ins Reich der Mitte gefahren. Besuch im&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="china-waechst-nicht-nur-seine-bevoelkerung-auch-seine-wirtschaft-waehrend-hierzulande-chinesische-unternehmen-immer-mehr-auf-einkaufstour-gehen-sind-wir-mit-denise-mueller-ins-reich-der-mitte-gefa">China wächst. Nicht nur seine Bevölkerung, auch seine Wirtschaft. Während hierzulande chinesische Unternehmen immer mehr auf Einkaufstour gehen, sind wir mit Denise Müller ins Reich der Mitte gefahren. Besuch im Boomtown Shanghai, der Hauptstadt Peking und dem weiten Land. Klischees haben wir natürlich auch dort getroffen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5596"></span>Von Chinas moderner Metropole Shanghai trägt der naive Tourist ein Bild im Herzen von sich majestätisch in den Himmel reckenden Wolkenkratzern, deren gläserne Fassaden den Sonnenschein spiegeln. Doch was sich arrogant ins Blau erheben soll, bleibt im Grau von Smog und Nebel stecken, wirkt mickrig und gestaucht.</p>
<p>Die enttäuschende Skyline am gegenüberliegenden Huangpu-Ufer ist durchzogen von Baukränen und Absperrungen. Neben der Promenade liegenden Gebäude der französischen Konzession langweilen durch ihren immergleichen Stil, ihre braune Farbe geht konturlos über in den Baustellendreck. Shanghai ist eine Baustelle.</p>
<p>„The Bund“, wie die Panorama-Uferpromenade heißt, ist derweil eine belebte Touristenmeile. Verkäufer stehen sich gegenseitig auf den Füßen, um Spielzeug, Schifffahrtstickets oder Fotosessions an den Mann zu bringen. In Shanghais großer Einkaufsstraße, der Nanjing Road, wuseln die Händler durch die Massen nebst Geschäften mit bunten, leuchtenden Reklamen und Schildern.</p>
<p>Am Abend geben wir Shanghai eine zweite <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Chance</a>. Auf wundersame Weise wirken die Gebäude jetzt imposant. Der Hochhausdschungel Pudong zeichnet sich leuchtend und glamourös vor dem dunklen Nachthimmel ab. Plötzlich wirkt Shanghai edel, stilvoll, modern.</p>
<p>Shanghai ist hier und da auch einfach schön. Nach einem Spaziergang im Baustellenwald entdecken wir Yu Yuan, Shanghais restaurierten Garten. Dort finden wir Schönheit und ein klein wenig Ruhe. Dass wir auf dem Rückweg durch halb Shanghai laufen müssen, um an einer Baustelle vorbeizukommen, belegt dennoch wieder die These, dass diese Stadt für ihre Besucher und Bewohner mit Vorliebe baut.</p>
<h2 id="von-shanghai-aufs-land-nach-yangshuo">Von Shanghai aufs Land nach Yangshuo</h2>
<p>Die Einwohner Yangshuos nehmen ihren <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Status</a> als Touristenmagnet mit Humor: „We are not mentioned in the Lonely Planet, but I’m sure it’s a good place for you“, so wirbt ein Restaurant seine Gäste. In der West Street, dem Dreh-und Angelpunkt in Yangshuo, geht es einzig darum, wer die meisten Wessis für sich gewinnen kann. Hier reihen sich Restaurants, Bars, Essstände, Souvenirläden, Tuch- und <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Taschenverkäufer</a> und Tibet-Silber-Händler aneinander. Ein Sträßchen mit Flair, in dem sich die Menschen aneinander reiben und im Schlendertempo durch die Gasse schieben. Sie endet am Fluss, wo Straßenmarkt und Bootstouren auf warten.</p>
<p>Eine Fahrt auf dem Li Jiang lohnt durchaus. Mit kleinen Motorbooten im Bambusrohr-Look geht es übers flache Wasser. Auf beiden Seiten erheben sich die Karstberge, auf dem Fluss begegnet man einer Herde Wasserbüffel, die durchs Wasser schwimmt, oder ein paar Kormoranen, die ein Päuschen machen, bevor sie wieder Fischen gehen müssen.</p>
<blockquote><p>&#8220;360° Panorama&#8221;</p></blockquote>
<p>Um dem Trubel Yangshuos eine Zeit lang zu entfliehen, mieten wir uns für einen Spottpreis Fahrräder und fahren ziellos raus ins Grüne. Unmittelbar hinter Yangshuos dicht befahrenen Straßen startet das Landleben. Kleine Dörfer säumen unseren Weg, bis wir uns plötzlich inmitten des Karstgebirges wiederfinden, ein leicht diesiges, aber dennoch prächtiges 360 Grad-Panorama. Die Hügel zu betrachten, ist wie Figuren aus Wolken herauszudeuten: Mal sieht ein Berg aus wie ein dickes Nashorn, mal wie ein schlafender Drache.</p>
<p>Als i-Tüpfelchen der Tour halten wir in einem der kleinen Dörfer an und essen dort zu Abend. Es ist klares Kontrastprogramm zu Yangshuo, wo man unser Geld will uns uns dafür „Western Food“ serviert. Hier essen wir eine gute chinesische Nudelsuppe, sitzen auf kleinen Holzhockern im Freien, und die Menschen freuen sich ehrlich über ihre ausländischen Gäste. Bei allem Spaß, den das Touristenstädtchen Yangshuo macht, kann es das Herz nicht so berühren wie die original chinesische <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Freundlichkeit</a>.</p>
<h2 id="vier-klischees-ueber-beijing">Vier Klischees über Beijing</h2>
<p><strong>In Beijing verstecken sich die Sehenswürdigkeiten hinter anderen Sehenswürdigkeiten.</strong></p>
<p>Zumindest versteckt sich der Sommerpalast. Und das ist ja immerhin eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Beijings! Es liegt wohl daran, dass wir drei Busstationen zu früh ausgestiegen sind. So verschlägt es uns erst auf einen gemütlichen Markt und anschließend in den Park der Universität, der durchaus als Sommerpalast hätte durchgehen können: Eine weitläufige Anlage, romantische Seen, hier ein üppig verziertes China-Dach und da eine Pagode.</p>
<p>Nur einen Ausgang, den gibt es nicht. In kurzen Momenten der Unachtsamkeit glaubt man sich bereits an der großen Mauer, weil eine solche den gesamten Park begrenzt und wir tapfer bis zum Eingang zurück laufen müssen, um irgendwie wieder herauszukommen. Auf der richtigen Fährte wissen wir uns, sobald sich Busse und Touristenmassen häufen. Doch zwischen all denen hindurch können wir durchaus lohnenswerte Blicke auf den Palast und die pompöse Pagode am Berghang erhaschen. Der See verliert sich im Grau, im Nebel erkennt man viele, kleine Punkte auf den vielen, kleinen Brücken: 1,3 Milliarden Chinesen, und alle an diesem Tag im Sommerpalast!</p>
<p><strong>Den Bus 919 gibt es doch!</strong></p>
<p>Um zur großen Mauer zu kommen, suchen wir den Linienbus 919. Da steht er. Aber, so heißt es, der nicht. Auch von den fünf 919-Bussen, die dahinter stehen, keiner. O-Ton eines Bus-Fähnchenhalters: „Es gibt keinen Bus 919.“ Was irgendwie eine alberne Behauptung ist angesichts der vielen Neunen und Einsen, die sich hier hinter den Windschutzscheiben tummeln.</p>
<p>Ein anderer meint, wir sollen morgen wiederkommen, noch welche sagen, wir sollen doch ihr Taxi für ein kleines Vermögen mieten, und nur eine hat einen sinnvollen Tipp: Dreihundert Meter weiter gehen. Da ist das Nest aller 919-Busse, und da finden wir auch einen, der uns zur Mauer bringt.</p>
<p><strong>Große Mauer gibt’s nur für große Anstrengung.</strong></p>
<p>Wir fahren also zur großen Mauer. Rechts geht es gemächlich bergauf, wer linksrum geht, verschreibt sich einer Kletterpartie. Wir gehen linksrum – und haben die Mauer für uns. Da empfiehlt der Reiseführer, nicht auf ein „Die Mauer und ich“-Erlebnis zu hoffen – wir haben eines. Wir haben Strecken zum Rennen, zum Fotografieren, zum Stehenbleiben und Durchatmen – wir haben allerdings auch Postkarten- und T-Shirt-Verkäufer für uns.</p>
<p>In den ruhigen Momenten, in denen wir unsere Dreisamkeit mit der Mauer genießen, können wir auch zur anderen Seite blicken: Bevölkert mit Menschen, die dicht voreinander und nebeneinander her laufen. Was lernen wir daraus? Die anstrengende Kletterei lohnt sich.</p>
<p><strong>Wessi bleibt Wessi</strong></p>
<p>Dank eines spontanen und ziellosen Aussteigens aus der U-Bahn verschlägt es uns ins Botschafts-Viertel. Wo zieht es uns Wessis magisch hin? Nein, nicht zu Starbucks. Der ist gegenüber. Wir gehen zu Häagen Dazs und pfeifen uns noblen Cappuccino und jeder einen üppigen Eisbecher rein. Dass wir Wessis sind, bekommen wir außerdem während eines Souvenir-<a title="New York City: Sprachen, Pauken und Pokern" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/">Shoppings</a> zu spüren.</p>
<p>Denn der Wessi ist ja reich und dumm, denkt sich die Verkäuferin, bei der wir Essstäbchen kaufen wollen. Eine Packung zehn Yuan, sagt sie. Wir wollen zwei. Macht vierzig. Finde den Fehler!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-denise-mueller-beschreibt-ihre-reise-als-eindrucksvoll-und-so-lehrreich-wie-kaum-eine-andere-nach-china-und-trotzdem-da-ist-man-wochenlang-unterwegs-und-kann-doch-nur-einen"><strong>Über die Autorin: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Denise Müller</a> beschreibt ihre Reise als eindrucksvoll und so lehrreich wie kaum eine andere, nach China. Und trotzdem: Da ist man wochenlang unterwegs und kann doch nur einen Bruchteil des riesigen Landes sehen. Es gibt also noch viel zu entdecken im Reich der Mitte…</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: vichie81/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-318865037.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 20:41:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sich Freitag schon auf Montag freuen“ ist Leitspruch der TV-Kampagne einer Online-Jobbörse. Um den Monday-Morning-Blues zu verhindern, müssen Unternehmen ein geeignetes und inspirierendes Umfeld für ihre Mitarbeiter schaffen. Von Clemens&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sich-freitag-schon-auf-montag-freuen-ist-leitspruch-der-tv-kampagne-einer-online-jobboerse-um-den-monday-morning-blues-zu-verhindern-muessen-unternehmen-ein-geeignetes-und-inspirie">„Sich Freitag schon auf Montag freuen“ ist Leitspruch der TV-Kampagne einer Online-Jobbörse. Um den Monday-Morning-Blues zu verhindern, müssen Unternehmen ein geeignetes und inspirierendes Umfeld für ihre Mitarbeiter schaffen. Von Clemens Michel&#8230;</h3>
<p><span id="more-5585"></span>Mit dem Werbespruch spricht StepStone Bewerber an, den sich viele Unternehmen wünschen. Einen Mitarbeiter, der nicht einfach nur seine Arbeit macht, sondern seinen Job liebt. „Tschüss langweilige Kollegen, grauer Bürokomplex und egomanischer Chef! Wir wollen nicht jeden, wir wollen Kollegen mit <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Leidenschaft</a> und der Bereitschaft, Dinge anzupacken“ – heißt es in einer anderen Stellenausschreibung.</p>
<h2 id="bewerbungsschreiben-was-steckt-dahinter">Bewerbungsschreiben &#8211; was steckt dahinter?</h2>
<p>Bei einem standardisierten Bewerbungsschreiben ist es für das Unternehmen sehr schwer, den Mensch hinter den Worten zu entdecken. Das Anschreiben ist immer wichtig, sollte aber nicht einzig eine Aufzählung der beruflichen Erfahrungen beinhalten.</p>
<p>Da geht es um erkennbare Leidenschaft für die mobile Welt und ausgeprägten Unternehmergeist zum Beispiel. Herausragend ist jemand, der mit Wissen punkten kann, das dem ganzen Team nützlich ist. Die in der Ausschreibung angegebenen Anforderungen zu berücksichtigen, ist zugegebenermaßen wichtig, es müssen aber nicht zwingend alle Punkte gleichermaßen erfüllt sein. Die eigene <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Motivation</a> und die Bereitschaft, Dinge anzupacken und aufzubauen, sind weitaus wichtiger.</p>
<h2 id="als-unternehmen-beim-mitarbeiter-bewerben">Als Unternehmen beim Mitarbeiter bewerben</h2>
<p>Auch das Unternehmen muss sich beim Jobsuchenden bewerben und zwar auf mehreren Kanälen: im Ausschreibungstext, auf der Internetseite, über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Xing, LinkedIN, Twitter, Google+), auf dem hauseigenen Blog und nicht zuletzt im Bewerbungsgespräch. Und da geht es um Schnelllebigkeit. Die Netz-Branche ist jung und aufregend.</p>
<p>Jedes Unternehmen sollte seine individuellen Stärken hervorheben, wie beispielsweise eine englische Firmensprache und dass daher auch Bewerber willkommen sind, die Deutsch nicht beherrschen. Auch internationale Standorte sind wichtig für <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Bewerber</a>, denn viele junge Menschen zieht es ins Ausland.</p>
<h2 id="mehrwert-fuer-mitarbeiter-schaffen">Mehrwert für Mitarbeiter schaffen</h2>
<p>Gerade als Start-up hat man es oft schwer, gute Leute zu finden. Junge Unternehmen sind unter Bewerbern noch nicht sehr bekannt, daher muss die Firma mit ihren Vorteilen hervorstechen.Mitarbeiter sind eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Menschen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Städtefaktor: Berlin ist preisgünstig in den Mieten, hat ein großes Kulturangebot und ist eine lebendige Szene-Stadt, in der es immer wieder Neues zu Erleben gibt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Talent Management, die Lösung&#8221;</p></blockquote>
<p>Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die einen Mitarbeiter motivieren, eine Talent Management Lösung zu nutzen. Soweit möglich, wird dem Personal idealerweise eine absolute Flexibilität bei der Zeiteinteilung ermöglicht, denn die eigene Passion bei einer Aufgabe benötigt Freiräume. Transparenz und Offenheit in der internen Unternehmenskultur sollten ebenso Gang und Gebe sein: Jeder kann stets seine Ideen einbringen und darf alles erfragen, was ihm unter den Nägeln brennt, so die Idee.</p>
<p>Ein „Employee Referral Program“ für neue Mitarbeiter kann es geben, sich noch mehr mit dem <a title="China-Reise: Aufbruch, Weltmacht, Zukunft?" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/china-reise-aufbruch-weltmacht-zukunft/">Unternehmen</a> zu identifizieren. Und Weiterbildungen sind essentiell für die Entwicklung der eigenen <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Mitarbeiter</a>, Seminare oder Konferenzen im Ausland, Sprachkurse für die nicht-deutsch Sprechenden und interne „Blind Date Lunch“. Diese interne Veranstaltung vereinigt Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen, die monatlich ausgesucht werden, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-clemens-michel-hat-im-hr-business-ueber-20-jahre-erfahrung-gesammelt-personaler-und-beraterpositionen-zum-beispiel-bei-kfp-er-leitet-beim-werbenetzwerk-madvertise-die-persona" style="text-align: left;"><strong>Über den Autor:</strong> Clemens Michel hat im HR-Business über 20 Jahre Erfahrung gesammelt: Personaler- und Beraterpositionen, zum Beispiel bei KFP. Er leitet beim Werbenetzwerk madvertise die Personalabteilung&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: megaflopp/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-326725505.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff &amp; Co.KG</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 13:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Promi]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob der Skandal um die Copy-Paste-Dissertation des &#8220;Lügenbaron&#8221; Guttenberg, das Juden-Genom-Migranten-Buch Sarrazins oder jetzt eben der &#8220;Absahner&#8221;, Ex-Bundespräsident Christian Wulff. Manche Persönlichkeiten schaffen es, trotz medialem Shitstorm zu überleben. Andere&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff & Co.KG</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-der-skandal-um-die-copy-paste-dissertation-des-luegenbaron-guttenberg-das-juden-genom-migranten-buch-sarrazins-oder-jetzt-eben-der-absahner-ex-bundespraesident-christi">Ob der Skandal um die Copy-Paste-Dissertation des &#8220;Lügenbaron&#8221; Guttenberg, das Juden-Genom-Migranten-Buch Sarrazins oder jetzt eben der &#8220;Absahner&#8221;, Ex-Bundespräsident Christian Wulff. Manche Persönlichkeiten schaffen es, trotz medialem Shitstorm zu überleben. Andere gehen unter. Warum eigentlich? Professor Hans Mathias Kepplinger klärt uns auf&#8230;</h3>
<p><span id="more-5575"></span>Anfang der Fünfzigerjahre gab es in der alten Bundesrepublik pro Jahr etwa zwei bis drei politische Skandale mit bundesweiter Beachtung. Dies blieb so bis Mitte der Siebzigerjahre, als die Zahl dieser <a title="Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/freunde-fuers-leben-winnetou-oldshatterhand/">Skandale</a> zunächst langsam und dann schneller zunahm und bis 1993 auf etwa zehn pro Jahr stieg.</p>
<p>Bis 2005 hat die Zahl der politischen Skandale auf schätzungsweise 20 bis 25 pro Jahr erheblich zugenommen und dürfte seitdem weiter gestiegen sein. Diese Entwicklung hat zahlreiche Gründe, vor allem die Veränderung des journalistischen Selbstverständnisses seit den Siebzigerjahren, die wachsende <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Konkurrenz</a> zwischen der Presse und dem Fernsehen sowie einzelnen Presseorganen seit den Achtzigerjahren.</p>
<p>Verstärkt wird der Prozess in jüngerer Zeit von der zunehmenden Bedeutung des Internets als Quelle der Anprangerung von Missständen durch Hobby-Journalisten sowie als Ort der Koorientierung der Journalisten der traditionellen Medien.</p>
<h2 id="mehr-skandale-immer-mehr-berichte">Mehr Skandale, immer mehr Berichte</h2>
<p>Möglicherweise hat die Zahl der Missstände in der Politik zugenommen, und dadurch hat sich auch die Zahl der Skandale vergrößert. Dafür gibt es allerdings keine unabhängigen Belege, etwa Gerichtsakten und ähnliche Unterlagen. Besser beurteilen kann man den Einfluss der berichteten <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Realität</a> auf die Art ihrer Darstellung anhand von Umweltskandalen.</p>
<p>Die Zahl der Umweltskandale nahm in Deutschland seit den Siebziger- und Achtzigerjahren erheblich zu. Für diesen Bereich kann man ausschließen, dass die wachsende Zahl der Skandale eine Folge der Vergrößerung der Missstände war:</p>
<p>Die Zahl der Umweltskandale nahm in dem Maße zu, in dem die schweren Umweltschäden abnahmen. Dies betrifft u. a. die Belastung der Gewässer und der Luft und gilt in ähnlicher Weise – trotz Tschernobyl – für die radioaktiven Niederschläge und die kerntechnisch relevanten Störfälle in Kernkraftwerken.</p>
<p>Ähnliches kann man für die wachsende Zahl von Lebensmittelskandalen vermuten, weil die Qualität der <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Lebensmittel</a> heute erheblich engmaschiger und genauer kontrolliert wird und sie deshalb heute vermutlich deutlich weniger Mängel aufweisen als früher.</p>
<h2 id="karriere-machen-schafft-gewinner-und-verlierer">Karriere-Machen schafft Gewinner und Verlierer</h2>
<p>Die Auswirkungen von politischen Skandalen auf die <a title="Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Karriere</a> von Politikern sind im Unterschied zu ihren Ursachen durch eine umfassende Untersuchung von Thomas Geiger und Alexander Steinbach gut bekannt. Sie haben die Folgen der Skandalisierung von Politikern anhand von 108 politischen Skandalen im Zeitraum von 1949 bis 1993 im Detail recherchiert.</p>
<p>Von den skandalisierten Politikern verloren durch den Skandal ihr <a title="Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef" href="http://karriere-einsichten.de/2012/02/spurwechsel-fliesenleger-ofenbauer-zugchef/">Amt</a>. Von diesen 51 schieden 28 aus der Politik aus. Nur sieben nahmen irgendwann wieder ein politisches Amt ein, das im Rang ihrer ursprünglichen Tätigkeit entsprach. Die tatsächliche Schwere der Verfehlungen lässt sich über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren nicht mehr in allen Fällen eindeutig ermitteln.</p>
<p>Dagegen kann man relativ gut feststellen, ob die Medien das <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Verhalten</a> der Politiker als leichte oder schwere Verfehlung charakterisierten. Von den Politikern, denen schwere Verfehlungen vorgeworfen wurden, verloren zwei Drittel ihr Amt. Von jenen, denen leichtere Verfehlungen angekreidet wurden, war es ein Drittel.</p>
<h2 id="keine-chance-fuer-die-skandalisierten">(K)eine Chance für die Skandalisierten</h2>
<p>Zwischen der Schwere der Verfehlungen, die den Politikern in den Medien vorgeworfen wurden, und ihren Chancen, einen Skandal im Amt zu überstehen, besteht demnach ein Zusammenhang. Eine ganz andere Frage ist, ob das Ausmaß der Vorwürfe immer dem Ausmaß der <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Fehler</a> und Verfehlungen entsprach.</p>
<p>Das erscheint aufgrund zahlreicher Gegenbeispiele auch aus jüngerer Zeit (Jenninger, Seiters, Härtel, Özdemir, Gysi, Oettinger, Strauss-Kahn, von <a href="http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article13788891/Sex-Luegen-Twitter-die-schlimmsten-Maennerpannen.html" target="_blank" rel="noopener">Boetticher</a>) eher unwahrscheinlich.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die perfekte Verteidigungsstrategie gibt es nicht&#8221;</p></blockquote>
<p>Einen maßgeblichen Einfluss auf die Chancen der Skandalisierten, den Skandal im Amt zu überstehen, hat ihre Verteidigungsstrategie. Dabei kann man drei generelle Strategien unterscheiden – <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Schuldbekenntnisse</a>, Selbstrechtfertigungen und Dementis.</p>
<p>Fast die Hälfte der von 1949 bis 1993 skandalisierten Politiker, deren Reaktionen ermittelt werden konnten, rechtfertigte ihr Verhalten. Jeweils etwa ein Viertel dementierte die Vorwürfe oder bekannte sich zu ihnen. Die Reaktionen hatten einen bemerkenswerten Einfluss auf den Ausgang des Skandals.</p>
<h2 id="selbsteinsicht-ist">&#8220;Selbsteinsicht ist&#8230;</h2>
<p>Am erfolgreichsten waren Politiker, die ihr Verhalten rechtfertigten, indem sie besondere Umstände hervorhoben, alternative Erklärungen für ihr Verhalten anboten oder auf übergeordnete <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Ziele</a> verwiesen – also ein alternatives Schema zur Interpretation ihres Verhaltens präsentierten.</p>
<p>Von den Politikern, die so reagierten, behielten zwei Drittel ihr Amt. Ein Beispiel für die Erfolgschancen dieser Strategie ist Manfred Stolpe, der – kaum drohte ein neuer Vorwurf – schon eine Interpretation anbot, die ihn meist als Opfer der Umstände erscheinen ließ.</p>
<p>Er präsentierte sich glaubhaft als selbstloser <a title="Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/business-auf-arabisch/">Anwalt</a> von ausreisewilligen DDR-Bürgern, lieferte akzeptable Erklärungen für eine hohe Auszeichnung durch die DDR und benannte im Zweifelsfall einen Zeugen, der nicht mehr aussagen konnte, weil er tot war.</p>
<h2 id="der-erste-schritt-zur-besserung">&#8230; der erste Schritt zur Besserung&#8221;</h2>
<p>Ein weiteres Beispiel sind die Erklärungen, mit denen Joschka Fischer sein Verhalten als politisch motivierter Schläger rechtfertigte, nachdem er 2001 zweifelsfrei auf einer schon lange bekannten Fotografie identifiziert worden war.</p>
<p>Er bekannte sich zu dem, was nicht mehr zu leugnen war, stellte sein Verhalten als Gegengewalt dar und präsentierte sich als Moderator der Szene, der Schlimmeres verhindert hat. Eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg einer solchen Strategie besteht allerdings darin, dass sie von relevanten Journalisten für glaubhaft gehalten, aufgegriffen und u. U. sogar ausgebaut wird – wie im Falle Fischers, dessen Verhalten von einigen Journalisten kontrafaktisch als generationstypisch dargestellt wurde.</p>
<p>Politiker, die von 1949 bis 1993 skandalisiert worden waren und die Vorwürfe dementiert hatten, waren weniger erfolgreich als jene, die für ihre Verhaltensweisen alternative Erklärungen anboten. Von ihnen behielt statt zwei Dritteln nur knapp die Hälfte ihr Amt.</p>
<p>Hierfür gibt es vor allem zwei Gründe. Zum einen sind reine Dementis ohne ergänzende Interpretationen des eigenen Verhaltens auch dann oft unglaubwürdig, wenn sie richtig sind. Zum anderen besteht die Gefahr, dass neue Erkenntnisse ein Dementi zu Recht oder zu Unrecht widerlegen.</p>
<h2 id="verplappert-zitate-ohne-kontext">Verplappert: Zitate ohne Kontext</h2>
<p>Beispiele hierfür sind die Dementis von Ministerpräsident Filbinger zu seiner Rolle als Marinerichter im Dritten Reich und die Äußerungen von Minister zu Guttenberg zu den Plagiaten in seiner Doktorarbeit. Ein Beispiel besonderer Art ist das Dementi von Ministerpräsident Oettinger nach der Kritik an seiner Trauerrede anlässlich der Beerdigung von Filbinger.</p>
<p>Das, was Oettinger tatsächlich gesagt hatte – Filbinger sei ein „Gegner des Nationalsozialismus“ gewesen – lässt sich glaubhaft belegen, nicht aber das, was er angeblich gesagt hatte. In einer ähnlichen Lage war Köhler nach der Kritik an seinem falsch dargestellten Hörfunkinterview. Zwar behielt Oettinger sein Amt, er war danach jedoch so geschwächt, dass sein <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Ausscheiden</a> nur noch eine Frage der Zeit war.</p>
<p>Den geringsten Erfolg hatten Politiker, die sich sofort oder später zu den Vorwürfen bekannten. Von ihnen behielt nur ein Drittel ihr Amt. Der Amtsverlust von Politikern, die sich zu den Vorwürfen bekannten, erscheint sachlich folgerichtig.</p>
<p>Das trifft jedoch nur dann zu, wenn man annimmt, dass die Vorwürfe voll und ganz der <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Wahrheit</a> entsprechen. Diese Annahme ist jedoch zuweilen falsch, wie die Rücktritte von Innenminister Seiters als Folge der Skandalisierung des Einsatzes der GSG 9 in Bad Kleinen und von Bundestagspräsident Jenninger als Folge seiner missglückten Gedenktagsrede zeigen.</p>
<h2 id="schuldig-oder-nicht">Schuldig oder nicht?</h2>
<p>Schuldbekenntnisse werden im Skandal zwar heftig gefordert, jedoch meist nicht honoriert. Die statistischen Zusammenhänge zwischen der <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Strategie</a> der Skandalisierten und dem Verlauf der Skandale muss man mit Vorsicht betrachten, weil man vermuten kann, dass die Vorwürfe gegen Politiker, die sich zu ihnen bekannten, substanzieller waren als die Vorwürfe gegen jene, die sich rechtfertigten.</p>
<p>Der Amtsverlust wäre im erstenFall zwingender als im zweiten. Zudem dürfte die Sachlage häufig eine bestimmte Verteidigungsstrategie nahelegen. Von einer freien Wahl der Reaktionsweisen kann dann keine Rede sein. Dennoch deuten die unterschiedlichen Erfolgsquoten der Strategien darauf hin, dass sich sofortige oder spätere Bekenntnisse nicht auszahlen.</p>
<p>Wer die freie Wahl hat und hofft, durch Bekenntnisse zu gewinnen, hat vermutlich schon verloren. Wer sich rechtfertigt und erwarten kann, dass seine Rechtfertigung den Medien <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">glaubhaft</a> erscheint, hat dagegen eine realistische Chance. Der entscheidende Grund dafür liegt erneut in der Natur des Skandals: Wer seine Schuld bekennt, bestätigt die Sichtweise<br />
der Skandalisierer, wer sich rechtfertigt, stellt sie infrage. Je besser dies gelingt, desto besser sind die Chancen der Skandalisierten.</p>
<h2 id="freunde-im-feindesland">Freunde im Feindesland</h2>
<p>Einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf politischer Skandale hat das Verhalten der Parteifreunde bzw. das Ausmaß der innerparteilichen Konflikte. Ist die parteiinterne Kritik groß, sind die <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Chancen</a> der Skandalisierten schlecht. Ist die parteiinterne Kritik gering, sind die Aussichten gut: Von den Politikern, deren Verhalten wenig parteiinterne Kritik hervorrief, behielten nahezu zwei Drittel ihr Amt.</p>
<p>Von den Politikern, deren Verhalten aus dem eigenen Lager stark kritisiert wurde, war es dagegen nur ein Fünftel. Zwar wird man einschränkend feststellen müssen, dass sowohl die Bereitschaft zur Kritik als auch die Wahrscheinlichkeit des Amtsverlustes von der Art des skandalisierten <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Fehlverhaltens</a> abhängen.</p>
<p>Deshalb besteht zwischen beiden Aspekten notwendigerweise ein Zusammenhang. Daneben spielen jedoch auch die Geschlossenheit einer Partei sowie die Eigeninteressen ihrer Mitglieder eine wesentliche Rolle. Ein Beispiel hierfür ist der zunächst mehrfach gescheiterte und dann erfolgreiche Versuch zur Skandalisierung der Parteifinanzen der CDU.</p>
<h2 id="helden-und-schurken"> ‚Helden und Schurken‘</h2>
<p>„Entscheidend“ für den späteren Erfolg, so Georg Mascolo vom Spiegel, war „der Umstand, dass jetzt die CDU-Spitze bereit war, das Theaterstück ‚Helden und Schurken‘ aufzuführen und auch das Ritual des Abschieds von ihrem Paten öffentlich zu zelebrieren“.5 Auch die sofortigen und verzögerten Erfolge der Skandalisierungen von Boettichers und Oettingers dürften ähnliche Ursachen gehabt haben, weil sie im Unterschied zur Skandalisierung von zu <a title="Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Guttenberg</a> aufgrund der reinen Sachlage nicht zwingend erschienen.</p>
<p>Im Fahrstuhl nach oben&#8230; und nach unten. So beschreiben es die Redakteure der BILD-Zeitung. Professor Kepplinger klärt auf&#8230;</p>
<p>Einen großen Einfluss auf den Verlauf von Skandalen hat schließlich die Qualität der skandalisierten Organisationen. Die angegriffenen Parteien, Unternehmen oder Verbände sind zuweilen über ihre eigene Tätigkeit unzureichend informiert.</p>
<p>Sie schätzen die Angriffe auf ihre Verhaltensweisen falsch ein, und es fehlt ihnen an der notwendigen Gelassenheit für situationsgerechte Entscheidungen. Beispiele<br />
hierfür liefern die Reaktionen der katholischen Kirche auf die Vorwürfe des sexuellen <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Missbrauchs</a> von Kindern durch katholische Priester und Ordensleute, mit denen die Kirche spätestens seit den entsprechenden Vorwürfen in den USA und in Irland rechnen musste.</p>
<p>Trotzdem wurden die Bistümer von den hiesigen Vorwürfen überrascht. Sie verfügten weder über stichhaltige Daten, noch präsentierten sie eine Strategie zum offensiven Umgang mit der <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Problematik</a>.</p>
<p>Zudem gelang es ihnen nicht, die Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs klar von den Vorwürfen wegen Prügelstrafen abzugrenzen mit der Konsequenz, dass sich beides zum Generalverdacht des Kindesmissbrauchs durch katholische Würdenträger verdichtete.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-professor-hans-mathias-kepplinger-gilt-als-einer-der-fuehrenden-medienwissenschaftler-deutschlands-ist-einer-der-wegbereiter-der-mainzer-schule-welche-die-wi" style="text-align: left;"><strong>Über den Autor:</strong> Professor <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Hans Mathias Kepplinger</a> gilt als einer der führenden Medienwissenschaftler Deutschlands. Ist einer der Wegbereiter der &#8220;Mainzer Schule&#8221;, welche die Wirkung von Medien untersucht. Unter anderem in seinem neuen Buch, dass sie hier <a href="https://www.amazon.de/dp/3789282480/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3789282480&amp;adid=165KJKXJN8FMJF4K7FNC&amp;" target="_blank" rel="noopener">kaufen</a> können&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:   Lucky Business/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-248714917.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/skandale-larm-um-wulff-guttenberg-sarrazin-co/">Skandale: Lärm um Guttenberg, Wulff & Co.KG</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Handwerk eines Food-Stylisten: Auge isst mit!</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 07:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick erkennt man nicht, dass Andreas Miessmer von Beruf Foodstylist ist. Er steht in der Küche, vor ihm türmen sich Kohlrabi, Karotten und Frühlingszwiebeln. Mit routiniert wirkenden Handgriffen befreit Miessmer eine Paprika von ihrer Haut, innerhalb weniger Sekunden hat er sie in mundgerechte Happen zerteilt...</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/handwerk-eines-food-stylisten-auge-isst-mit/">Handwerk eines Food-Stylisten: Auge isst mit!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auf-den-ersten-blick-erkennt-man-nicht-dass-andreas-miessmer-von-beruf-foodstylist-ist-er-steht-in-der-kueche-vor-ihm-tuermen-sich-kohlrabi-karotten-und-fruehlingszwiebeln-mit-routiniert-wirkende">Auf den ersten Blick erkennt man nicht, dass Andreas Miessmer von Beruf Foodstylist ist. Er steht in der Küche, vor ihm türmen sich Kohlrabi, Karotten und Frühlingszwiebeln. Mit routiniert wirkenden Handgriffen befreit Miessmer eine Paprika von ihrer Haut, innerhalb weniger Sekunden hat er sie in mundgerechte Happen zerteilt&#8230;</h3>
<p><span id="more-5573"></span>Die flinken Bewegungen des Mannes hinter dem Herd lassen vielmehr vermuten es handle sich um einen Koch – was keineswegs falsch ist. Doch von vorne: Der Bezug zu Lebensmitteln entwickelte sich bei Andreas Miessmer früh. In südbadischen Top-Adressen wie dem &#8220;Colombi&#8221; in <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Freiburg</a> oder den &#8220;Schweizer Stuben&#8221; in Wertheim, lernte er das Kochhandwerk, kam mit Gastronomie-Profis und edelsten Zutaten in Berührung.</p>
<h2 id="keine-kochkarrriere-im-rampenlicht">(K)eine Kochkarrriere im Rampenlicht</h2>
<p>Es hätte der Beginn einer Kochkarrriere im Rampenlichtsein können, denn 1992 zeichnet ihn der Verband der Köche Deutschlands e.V sogar als &#8220;Koch des Jahres&#8221; aus. Doch der junge Mann entscheidet sich anders. Miessmer beginnt in der Foodstyling-Branche Fuß zu fassen und nähert sich so den Lebensmitteln aus einer anderen Perspektive. Seine Wurzeln als Koch und sein Wissen über die Eigenschaften seines Arbeitsmaterials helfen ihm in vielen Situationen, doch in der neuen <a title="Motivation: Herzblut statt Monday-Morning-Blues" href="http://karriere-einsichten.de/2012/04/motivation-herzblut-statt-monday-morning-blues/">Branche</a> kommt es weniger auf Geschmack, als auf Optik an.</p>
<p>Mit kleinen Tricks und Kniffen manipuliert er Lebensmittel so, dass sie dem ästhetischen Empfinden des Durschschnittsbürgers entsprechen. Wer ihm über die Schulter schaut wird sich fragen, wann endlich Haarlack und Knetmasse zum Einsatz kommen, doch dieses Bild vom Foodstylisten, das vor allem die Berichterstattung bestimmter Privatsender konstruiert hat, ist kein zeitgemäßes, wie Miessmer erzählt.</p>
<h2 id="stewardessen-feinkostexperten-freunde">Stewardessen, Feinkostexperten, Freunde</h2>
<p>&#8220;Altöl oder Dispersionsfarbe über einen Schokoriegel zu gießen – das ist Schnee von gestern.&#8221; Der Mann, dessen knallrote Brille sich zu seinem persönlichen Markenzeichen entwickelt hat, distanziert sich von solchen <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Praktiken</a>. Diese <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Philosophie</a> auch umzusetzen erfordert jedoch viel Arbeit.</p>
<p>Um perfekte Lebensmittel auch außerhalb der Saison zu beschaffen hat Miessmer ein weltumspannendes Netzwerk etabliert. Stewardessen, Feinkostexperten und Freunde rund um den Globus helfen ihm dabei, auch exotische Zutaten püktlich zu beziehen. &#8220;Hinter der Arbeit steckt extrem viel Logistik,&#8221; erklärt der Kochbuchautor.</p>
<blockquote><p>&#8220;Man braucht viel Fantasie&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn er jedoch keine Möglichkeit mehr sieht, an frisches Material zu kommen, sagt er ab. &#8220;Diese Freiheit nehme ich mir dann.&#8221; &#8220;Man braucht viel Fantasie,&#8221;erzählt Miessmer, während er einen rohen Schweinebraten behutsam so anrichtet, dass Fotograf Fritz Frech jeden Arbeitsschritt abfotografieren kann. &#8220;Die meisten der Rezepte, die ich umsetze, habe ich selbst entworfen,&#8221; sagt Miessmer und bindet das Fleisch zusammen.</p>
<h2 id="gerichte-muessen-glaubhaft-sein">&#8220;Gerichte müssen glaubhaft sein&#8221;</h2>
<p>Auch das Projekt an diesem Tag stammt aus seiner Feder. Gerade deshalb kocht Miessmer jedes Rezept am Tag des Shootings noch einmal von vorne bis hinten durch. &#8220;Die Gerichte müssen glaubhaft sein, das soll man zu Hause auch genau so hinbekommen,&#8221; erklärt er.</p>
<p>Der Praxis-Check zeigt: Die Menge der Zutaten passt, die Aromen harmonieren. Während der Braten den Vormittag über auf einem Grill im Freien schmort, laufen drinnen im Studio die Vorbereitungen für die wichtigen Minuten. Wenn der Braten gar ist, muss alles ganz schnell gehen.</p>
<p>Das Team platziert einen zweiten Grill mitten hinein in eine sommerliche Szenerie. Rollrasen bedeckt den Boden, aufgemalte Grillkohlen simulieren die heiße Glut auf dem Grillboden. Warmes Licht flutet von der Decke herab auf den kleinen Holztisch. Es fühlt sich an wie Sommer, doch draußen herrschen Minusgrade.</p>
<h2 id="blitzgewitter-um-einen-braten">Blitzgewitter um einen Braten</h2>
<p>Nach etwa zwei Stunden gibt Miessmer das Kommando. &#8220;Der Braten ist fertig.&#8221; Ein wenig Olivenöl sorgt für den nötigen Glanz auf der Oberfläche, glühende Eisen versehen den Braten mit authentischen Röststreifen, kleine Rauchwölkchen puffen aus einem Blasebalg und steigen hinauf in Richtung Decke.</p>
<p>Nun erkennt man die Routine von Foodstylist und Fotografen – sie setzen das Fleisch so in Szene, dass die Fotos einige Monate später in einer Grillbroschüre erscheinen könnnen – ohne dass jemand auf die Idee kommt, die Aufnahmen seien im Winter im Studio entstanden. Dutzende Blitzgewitter folgen, dann ist der perfekte Schuss gefunden.</p>
<p>Miessmer und Frech sind ein eingespieltes <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Team</a>, nicht nur wenn es um das Stylen von Lebensmitteln geht. Eine halbe Stunde später blicken beide tiefenentspannt auf die Ergebnisse des Tages &#8211; in der einen Hand die Maus, in der anderen Hand ein Brötchen mit delikatem Schweinebratenbelag.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-david-seitz-wollte-es-fuer-focus-online-wissen-bei-einem-renommierten-foodsytslisten-fand-er-die-antwort-wie-entstehen-diese-perfekten-rezeptfotos-in-kochbue"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto:seitz@karriere-einsichten.de">David Seitz</a> wollte es für FOCUS Online wissen – bei einem renommierten Foodsytslisten fand er die Antwort. Wie entstehen diese perfekten Rezeptfotos in Kochbüchern und der Werbung eigentlich. Ist da tatsächlich alles echt?</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-288046142.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/handwerk-eines-food-stylisten-auge-isst-mit/">Handwerk eines Food-Stylisten: Auge isst mit!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 20:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Integrität]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit ist gerade in mittelständischen Unternehmen in aller Munde. Offensichtlich: Unternehmenswerte und Leitbilder haben viele. Ihre Umsetzung steht auf einem anderen Papier! Eine neue Studie klärt auf, wie sich Wirtschaftsethik&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nachhaltigkeit-ist-gerade-in-mittelstaendischen-unternehmen-in-aller-munde-offensichtlich-unternehmenswerte-und-leitbilder-haben-viele-ihre-umsetzung-steht-auf-einem-anderen-papier-eine-neue-studi">Nachhaltigkeit ist gerade in mittelständischen Unternehmen in aller Munde. Offensichtlich: Unternehmenswerte und Leitbilder haben viele. Ihre Umsetzung steht auf einem anderen Papier! Eine neue Studie klärt auf, wie sich Wirtschaftsethik &#8220;rechnen&#8221; kann. Wie wäre es mit sozialer Verantwortung als Tool-Kit im Kampf gegen Fachkräftemangel?</h3>
<p><span id="more-5569"></span>Das Thema soziale Verantwortung ist fest im deutschen Mittelstand verankert: 79 Prozent aller Mittelständler sehen die Einführung einer nachhaltigen Unternehmensführung als sehr wichtig bzw. wichtig an. So hat ein Großteil der mittelständischen Unternehmen nachhaltige Steuerungsinstrumente im Unternehmen eingeführt: Sechs von zehn Mittelständlern haben ein Unternehmensleitbild, ebenso viele verfügen über fest definierte Unternehmenswerte.</p>
<p>Dies sind Ergebnisse der bereits zum zweiten Mal durchgeführten Studie „Nachhaltige Unternehmensführung – Lage und aktuelle Entwicklungen im Mittelstand“ der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst &amp; Young, für die 500 Gesellschafter, Geschäftsführer, Unternehmenssprecher und Bereichsleiter mittelständischer Unternehmen befragt wurden.</p>
<p>„Die große Verbreitung der Leitbilder und Unternehmenswerte im Mittelstand lässt erkennen, dass die soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung eine wichtige Säule des unternehmerischen Selbstbilds ist“, erklärt Peter Englisch, Leiter Mittelstand und Partner bei Ernst &amp; Young und ergänzt: „Diese Instrumente bilden die Grundlage, auf der alle Managementaktivitäten beruhen“.</p>
<h2 id="nachhaltigkeit-bei-2-3-aller-unternehmen-chefsache">Nachhaltigkeit bei 2/3 aller Unternehmen &#8220;Chefsache&#8221;</h2>
<p>Mit ihrer nachhaltigen Unternehmensführung reagieren die Unternehmen auch auf den Fachkräftemangel, dem 58 Prozent der Mittelständler eine große bzw. sehr große Bedeutung beimessen. Mit auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Maßnahmen versucht der Mittelstand, zukünftige Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen und aktuelle Mitarbeiter an sich zu binden.</p>
<p>Die Qualität der Unternehmensführung wird dabei mit einem Mittelwert von 1.92 auf einer Skala von „1“ (sehr wichtig) bis „5“ (überhaupt nicht wichtig) als wichtigstes Instrument bewertet. Das Angebot von Aufstiegs- und Bildungsmaßnahmen und die Förderung der Mitarbeiterfähigkeiten folgen in diesem Ranking mit einer durchschnittlichen Einstufung von jeweils 1,98 auf dem zweiten Platz.</p>
<blockquote><p>&#8220;Work-Life-Balance-Angebote als Differentiator&#8221;</p></blockquote>
<p>Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle werden vom Mittelstand nur als die sechstwichtigste Maßnahme angesehen. „Dabei sind die Themen Work-Life-Balance und flexible Arbeitszeitgestaltung jedoch gerade für junge Fach- und Führungskräften ein wichtiger Parameter bei der Wahl des Arbeitgebers“, erläutert Peter Englisch. Mit besseren Work-Life-Balance-Angeboten könne sich ein mittelständisches Unternehmen vom Wettbewerb differenzieren und dementsprechend attraktiver positionieren.</p>
<h2 id="nachhaltigkeit-oeffentlichkeit-und-umwelt">Nachhaltigkeit, Öffentlichkeit und Umwelt</h2>
<p>Nachhaltige Unternehmensführung im Mittelstand ist nicht nur auf die eigenen Beschäftigten fokussiert. Neben den Mitarbeitern zählen die Kunden zur wichtigsten Zielgruppe: Gegenüber beiden Gruppen fühlen sich alle Studienteilnehmer verantwortlich.</p>
<p>Während Mitbürger, Öffentlichkeit und Allgemeinheit 2007 nur auf Platz zehn im Ranking landeten, sind sie in diesem Jahr die zweitwichtigste Zielgruppe der Unternehmen bei ihren nachhaltigen Aktivitäten. Spenden und Sponsoring zählen hier zu den wichtigsten Maßnahmen, mit denen der Mittelstand das Gemeinwesen und die gesellschaftliche Entwicklung unterstützt.</p>
<p>Nachhaltigkeit schließt bei vielen Mittelständlern auch die Umwelt mit ein. Zwar versuchen die Unternehmen mit betrieblichen Maßnahmen zum Umweltschutz beizutragen, der konkreten Reduzierung der CO2-Emissionen und damit dem Kampf gegen den Klimawandel wird dagegen nur eine geringe Bedeutung beigemessen.</p>
<p>Am intensivsten verfolgen die mittelständischen Unternehmen Recycling-Maßnahmen und ein energieeffizientes Gebäudemanagement. Während die Verringerung der CO2-Emissionen auf der Liste der wichtigsten Umweltschutzaktivitäten auf Rang vier liegt, wurde dem Einsatz alternativer Energien die geringste Bedeutung aller Maßnahmen zugesprochen.</p>
<h2 id="auch-kunden-und-lieferanten-im-fokus">Auch Kunden und Lieferanten im Fokus</h2>
<p>Der Mittelstand orientiert sich nicht nur selbst an seinen Ansprüchen zur sozialen und ökologischen Verantwortung, sondern erwartet auch, dass Investoren, Kunden, Lieferanten und die eigenen Mitarbeiter diese einhalten. Besonders die Einhaltung von Sozialstandards und Menschenrechten wird von den mittelständischen Unternehmen stark nachgefragt.</p>
<p>So erwarten 83 Prozent der Befragten von ihren Lieferanten, dass diese die Menschenrechte einhalten. Zwei Drittel der Studienteilnehmer bestehen darauf, dass ihre Lieferanten einen Verhaltenskodex haben, der im Wesentlichen mit ihrem eigenen Kodex übereinstimmt. Bei der Auswahl der Lieferanten werden auch ökologische Richtlinien zu Grunde gelegt: 65 Prozent der Mittelständler wählen einen Zulieferer nach dessen Standort bzw. dessen Entfernung zum eigenen Unternehmen aus, 59 Prozent berücksichtigen die Wahl der Transportwege.</p>
<p>„Insgesamt gehört die Nachhaltigkeit bereits zur DNA vieler Unternehmen. Der Mittelstand muss aber auch die möglichen Risiken berücksichtigen, die eintreten könnten, wenn das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen vernachlässigt wird“, meint Peter Englisch von Ernst &amp; Young. Schließlich entfalte Nachhaltigkeit auch eine positive Wirkung auf das eigene Unternehmen und helfe langfristig dabei, zukunftsfähig zu bleiben.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-174996149.html">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 19:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeitsberichte. Manche lesen sich wie ein Märchen, andere wie ein Magazin. Tatsache ist, die Bereitschaft zur Transparenz wächst. Sie wird zu einem Wettbewerbsfaktor&#8230; Der Nachhaltigkeitsrat würdigt Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen in&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nachhaltigkeitsberichte-manche-lesen-sich-wie-ein-maerchen-andere-wie-ein-magazin-tatsache-ist-die-bereitschaft-zur-transparenz-waechst-sie-wird-zu-einem-wettbewerbsfaktor">Nachhaltigkeitsberichte. Manche lesen sich wie ein Märchen, andere wie ein Magazin. Tatsache ist, die Bereitschaft zur Transparenz wächst. Sie wird zu einem Wettbewerbsfaktor&#8230;</h3>
<p><span id="more-5554"></span>Der Nachhaltigkeitsrat würdigt Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen in vorbildlicher Weise sichtbar machen und für die öffentliche Diskussion aufbereiten. &#8220;Wir unterstützen diese Bereitschaft zur Transparenz gemeinsam mit der Bundesregierung, weil wir glauben, dass Nachhaltigkeit in den Unternehmen weitere Impulse braucht, um zum Normalfall zu werden.“</p>
<p>In der Wettbewerbskategorie Großunternehmen landete BMW auf dem ersten Platz, gefolgt von Siemens und BASF. Bei den kleinen und mittleren <a title="Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Unternehmen</a> gewann die Öko-Brauerei Neumarkter Lammsbräu, auf den Plätzen zwei und drei folgen der Spezialhändler für umweltfreundlichen Bürobedarf memo sowie die Bremer Straßenbahn AG.</p>
<h2 id="nachhaltiges-wirtschaften-mehr-wettbewerbsfaehigkeit">Nachhaltiges Wirtschaften, mehr Wettbewerbsfähigkeit?</h2>
<p>„Die ausgezeichneten Unternehmen können den Beweis antreten, dass nachhaltiges Wirtschaften auf die Wettbewerbsfähigkeit einzahlt“, so Thieme.</p>
<p>Besonders im Jahr des Weltgipfels von Rio, auf dem über Wege in eine Green Economy verhandelt wird, biete sich die große Chance, den Ordnungsrahmen auf globaler Ebene zu modernisieren, damit Märkte nachhaltiges <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Wirtschaften</a> honorieren und nachhaltiges Wirtschaften zum Normalfall wird.</p>
<p>Insbesondere bei der <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Nachhaltigkeitsberichterstattung</a> kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sei ein Trend zu mehr Transparenz erkennbar, so Jana Gebauer, Expertin für nachhaltige Unternehmensführung am IÖW.</p>
<p>„Nachdem für das letzte Ranking 2009 insgesamt 46 KMU-Berichte eingereicht und unseres Wissens nur eine geringe Zahl weiterer Berichte veröffentlicht wurde, konnten wir 2011 einen deutlichen Anstieg der Berichtsaktivitäten von KMU beobachten. Für das Ranking 2011 wurden bis zum Abgabetermin 55 Berichte eingereicht. Unsere Recherchen ergaben, dass zirka 80 weitere KMU eigenständige Nachhaltigkeitsberichte veröffentlichen.“</p>
<h2 id="deutscher-nachhaltigkeitskodex">Deutscher Nachhaltigkeitskodex</h2>
<p>Angesichts der Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland und eines 25%-Anteils der Nicht-Berichterstatter bei den 150 größten Unternehmen wird aber ebenfalls deutlich, dass der Weg noch weit ist, bis <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Nachhaltigkeit</a> allgemein akzeptierte Grundlage für die Analyse wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wettbewerbsvorteile&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Umkehrschluss, dass deutsche Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit nichts zu berichten hätten, sei indes falsch. „Deutsche Unternehmen haben aufgrund der gesetzlichen Regelungen im globalen Wettbewerb Wettbewerbsvorteile, die sie jedoch nicht ausreichend strategisch einsetzen“, so Marlehn Thieme.</p>
<p>Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex erleichtere den Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Dieser vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) verabschiedete Kodex ist ein Transparenzstandard, der in zwanzig Kriterien den Kern unternehmerischer Nachhaltigkeit beschreibt. Er zielt darauf ab, die Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen sichtbar und vergleichbar zu machen und wird Unternehmen jeder Größe und Rechtsform zur freiwilligen Anwendung empfohlen.</p>
<h2 id="ratschlaege-und-viel-publicity">Ratschläge und viel Publicity</h2>
<p>Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden.</p>
<p>Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.</p>
<p>In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig.</p>
<p>Hier die &#8220;Keynote&#8221; von Marlehn Thieme: &#8220;Wir nehmen heute eine Würdigung von Exzellenz vor – der Unternehmen, die in vorbildlicher Weise umfassend und im Wettbewerb miteinander stehend ihre Nachhaltigkeitsleistungen transparent machen und für die öffentliche Diskussion aufbereiten.</p>
<p>Und wir sind inmitten einer sehr spannenden Diskussion – ganz besonders im Jahr des Weltgipfels von Rio, der <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Green Economy</a> zum Schwerpunkt macht und auf besondere Weise die Wirtschaft und Unternehmen in die Pflicht nehmen wird. Diese Themensetzung ist eine Chance, die grundlegende <a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Orientierung</a> unserer Wirtschaftsweise zu diskutieren:</p>
<h2 id="wirtschaft-dient-dem-menschen">Wirtschaft dient dem Menschen</h2>
<p>Ist das Wohl der Menschen Ziel und Zweck unternehmerischer Anstrengungen oder das <a title="Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Kapital</a>? Was können wirksame Instrumente sein, um präventiv gegen Wirtschafts- und Finanzkrisen vorzubeugen? Wen müssen wir in Bewegung setzen, um die Wirtschaft umzubauen, damit sie nachhaltig und zukunftsfähig wird?</p>
<p>Als Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland haben Sie sicher Verständnis dafür, dass ich für die Dienstfunktion der Wirtschaft für die Menschen eintrete. Ich bin überzeugt vom Konzept der sozialen Marktwirtschaft, in der die unsichtbare Hand des Marktes von der sichtbaren Hand des Staates gelenkt wird. Angezeigt ist nicht mehr, sondern eine bessere <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Regulierung</a>.</p>
<p>Ziel muss ein moderner Ordnungsrahmen sein, der den Herausforderungen des globalen und schon deshalb zunehmend volatilen <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Marktes</a> gewachsen ist. Die Modernisierung des Ordnungsrahmens hält nicht mehr Schritt mit der Entwicklung des globalen Marktes und weltweit ausdifferenzierten <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Wertschöpfungsketten</a> über die ganze Welt.</p>
<h2 id="diffuses-verantwortungsgefuehl">Diffuses Verantwortungsgefühl</h2>
<p>Die politischen Rahmenbedingungen sind ebenso diffus wie die unternehmerische Verantwortung. Diese Unklarheiten müssen auf nationaler und supranationaler Ebene geklärt werden, damit vorbildliches unternehmerisches Handeln durch die Mechanismen des Marktes honoriert werden kann. Es geht dabei nicht allein um die Entwicklung neuer Gesetze, sondern bereits bestehende Gesetzen um die Komponente nachhaltigen Wirtschaftens modernisiert werden.</p>
<p>Es gibt Unternehmerinnen und Unternehmer die nachhaltiges Wirtschaften im umfassenden Sinne im Blick haben: eine langfristig gesunde Entwicklung des eigenen Unternehmens in einer tragfähigen Gesellschaft und Umwelt. Es geht jetzt darum, mit diesem Konzept Überzeugungsarbeit zu leisten, noch mehr Unternehmer und Unternehmerinnen zu gewinnen, damit nachhaltiges Wirtschaften zum Normalfall wird.</p>
<h2 id="nachhaltigkeit-und-der-wettbewerb">Nachhaltigkeit und der Wettbewerb</h2>
<p>Und den Beweis anzutreten, dass nachhaltiges Wirtschaften auf Wettbewerbsfähigkeit einzahlt. Und das tut es – das Deutsche Aktieninstitut hat darauf hingewiesen, dass lediglich 20% des Vermögenswertes in den finanziellen Leistungsparametern zu finden sind. Satte 80% machen die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren aus, die so genannten intangible assets. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung möchte u.a. mit dem <a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/projekte/eigene-projekte/deutscher-nachhaltigkeitskodex/" target="_blank">Deutschen Nachhaltigkeitskodex</a> den Kapitalmarkt in die Lage versetzen, die unkalkulierbaren Vermögenswerte sichtbar und kalkulierbar zu machen.</p>
<p>Wer auf Wettbewerb setzt, setzt auf die praktische Wirksamkeit unternehmerischer Lösungen. Das bedeutet nicht, dass man den Wettbewerb sich selbst überlassen darf, dass der Wettbewerb Gemeinwohlverträglichkeit von alleine entwickelt. Deutliche Signale sind sinnvoll. Unserer Überzeugung nach ist der Kapitalmarkt ein wichtiger Treiber.</p>
<p>Die Debatte auf internationalem Parkett um Transparenzpflichten, <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Berichtsstandards</a> und Environmental, Social und Governance-Faktoren bei Investmententscheidungen lässt hoffen, dass auf dem Kapitalmarkt von morgen nicht nur Finanzkennzahlen, sondern auch nachhaltige Leistungsindikatoren an Bedeutung in der Bewertung des Shareholder-Value und der Kreditwürdigkeit gewinnen werden.</p>
<h2 id="transparenz-im-einkauf">Transparenz im Einkauf</h2>
<p>Sie treffen eine Aussage darüber, ob ein Finanzunternehmen (oder auch ein Nationalstaat) solide wirtschaftet oder nicht.Es ist betriebswirtschaftlich sinnvoll, Ressourcen schonend zu produzieren, Materialeffizienz zu steigern und damit Kosten zu sparen. Doch was, wenn ein Unternehmen auch in sozialer Hinsicht oder bei der Prozessqualität nachlegt?</p>
<p>Wenn in der globalen Lieferkette, im Kerngeschäft anständig gewirtschaftet wird, kurz: da, wo Geld ausgegeben wird? Hat ein Unternehmen einen strategischen Vorteil, etwa indem es einen Zuliefervertrag bekommt oder günstige Kredite? Ich hoffe es. Und ich glaube, dass wir auf dem Weg dahin sind. Jedem Akteur im Markt steht es frei, kurzfristige <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Gewinnmaximierung</a> in den Blick zu nehmen – klüger und erfolgreicher jedoch sind die mit langfristigen wirtschaftlichen Zielen.</p>
<p>Sie sind zugleich Partner für eine nachhaltige Entwicklung. Transparenz darüber, ob sich ein Akteur mit den Herausforderungen der Zukunft befasst und auf welche Weise, ist dafür unabdingbar. Diese Transparenz fordern Gesellschaft und Investoren zunehmend ein. Auf dem Markt der Zukunft wird nur bestehen, wer sich dieser Themen annimmt. Wer Technologie von gestern auf dem Markt anbietet, sollte völlig zu Recht mit mangelnder Nachfrage abgestraft werden.</p>
<h2 id="exzellenz-gutes-zu-tun">Exzellenz, Gutes zu tun</h2>
<p>Damit das geschieht, müssen die Rahmenbedingungen des Marktes so gesetzt werden, dass nachhaltiges Handeln belohnt und nicht nachhaltigesHandeln bestraft wird. Ihnen allen heute Abend einen herzlichen Dank, dass Sie die Exzellenz immer weiter vorantreiben. In diesem Wettbewerb hat das Nachsehen, wer nichts zu berichten hat.</p>
<p>Alle Unternehmen mit Nachhaltigkeits- oder <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">CSR-Bericht</a> sind Vorbilder in Sachen Transparenz und nachhaltiges Wirtschaften. Sie sorgen mit Ihren Berichten dafür, Nachhaltigkeit zu erklären, zu definieren und mit Leben zu füllen. Sie sind Partner für eine nachhaltige Entwicklung – für die Politik, für die Gesellschaft und für die Umwelt – in Rio 2012 und in den darauf folgenden zwanzig Jahren.&#8221;</p>
<h6 id="ergebnisse-aus-der-laufenden-arbeit-sind-zum-beispiel-der-deutsche-nachhaltigkeitskodex-der-zukunftsdialog_vision2050-stellungnahmen-zur-rohstoffpolitik-zur-fiskalischen-nachhaltigkeit-zum-oekolan">Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, der Zukunftsdialog_Vision2050, Stellungnahmen zur Rohstoffpolitik, zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Projekte der Werkstatt N, der Strategiedialog mit Oberbürgermeistern sowie Beiträge zur „Green Economy“ und zur Vorbereitung der <a href="http://www.nachhaltigkeit.info/artikel/weltgipfel_rio_de_janeiro_1992_539.htm" target="_blank">Rio-Konferenz</a> im Juni 2012.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-244051879.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/02/nachhaltigkeit-neue-impulse-fur-mitarbeiter-und-manager/">Nachhaltigkeit: Impulse für Mitarbeiter und Manager</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 19:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Vielseitigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zeiten, in denen man mit demselben Job in Rente gegangen ist, sind spätestens mit der &#8220;Generation Y&#8221; vorbei. So auch bei Guido Cortesi im Schweizer Kanton Graubünden. Früher arbeitete&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-zeiten-in-denen-man-mit-demselben-job-in-rente-gegangen-ist-sind-spaetestens-mit-der-generation-y-vorbei-so-auch-bei-guido-cortesi-im-schweizer-kanton-graubuenden-frueher-arbeite">Die Zeiten, in denen man mit demselben Job in Rente gegangen ist, sind spätestens mit der &#8220;Generation Y&#8221; vorbei. So auch bei Guido Cortesi im Schweizer Kanton Graubünden. Früher arbeitete er als Fliesenleger, dann als Ofenbauer, heute als Zugchef einer Weltkulturerbe-Bahn&#8230;</h3>
<p><span id="more-5507"></span>19 Kilometer Normalspur gibt es hier. Die restlichen 384 Kilometer Gleise sind nur einen Meter breit. Das Land wirkt im Vorbeifahren wie eine riesige Modelleisenbahnplatte, der Fahrgast wird zur Miniaturfigur oder fühlt sich wie im Kinofilm.</p>
<p>Mit 70 Promille Steigung gehört die Albulalinie zu den steilsten Bahnstrecken weltweit. Nur in Frankreich gibt es noch etwas Steileres. Mit 50 Kilometern pro Stunde fährt die Bahn von Chur in Richtung Tirano, von Gletschern zu Palmen, hinter dem Berninapass nach Italien.</p>
<blockquote><p>&#8220;Langsamster Schnellzug der Welt&#8221;</p></blockquote>
<p>Nach 3,5 Stunden und 1500 überwundenen Höhenmetern ist man da. Endlich könnte man denken. Doch weit gefehlt. Als &#8220;langsamster Schnellzug der Welt&#8221; beschrieben, ist hier der Weg das Ziel&#8230;</p>
<p>Guido Cortesi ist 43 Jahre alt. 20 Jahre arbeitete er als Ofenbauer und Fliesenleger, dann entschied er sich für einen neuen, dritten Beruf: Zugchef. Der bietet ihm einige Vorteile: weniger körperlich anstrengende Arbeit, mehr Abwechslung als Dienstleister auf der UNESCO-Strecke mit Amerikanern, Japanern und Deutschen. „Sie sind mein Gast“, sagt Cortesi.</p>
<p>Hinzu kommt, dass seine vorherigen Jobs saisonbedingt liefen. Im <a title="Teneriffa: Träumen vom ewigen Frühling" href="http://www.admirado.de/2011/05/teneriffa-traumen-vom-ewigen-fruhling/">Sommer</a> gab es viele Aufträge, Cortesi war kaum zuhause bei seiner Frau mit ihren drei Kindern. Im Winter dagegen genau das Gegenteil. Im letzten Winter fuhr sein neuer Arbeitgeber an 362 Tagen.</p>
<h2 id="express-durch-meterhohen-schnee">Express durch meterhohen Schnee</h2>
<p>Die restlichen 3 Tage kapitulierte auch der Schneeflug des Berninaexpress vor meterhohem Neuschnee. Eingeschneite Gäste auf der <a href="http://www.graubuenden.ch/schneeschuhlaufen-schweiz.html" target="_blank">Alp Grüm</a>, auf 2000 Metern unterhalb des rund 4.000 Meter hohen Piz Bernina-Massivs wurden mit dem Hubdschrauber evakuiert.</p>
<p>Seit 10 Jahren begleitet er nun Fahrgäste von Chur bis Tirano, kontrolliert Fahrkarten und hilft bei kleineren Pannen. Kurz nach seiner Ausbildung blieb ein Zug mal im fünfkilometer langen Albulatunnel stehen. Eine halbe Stunde später kam die Ersatzlok, für Cortesis Passagiere eine gefühlte Ewigkeit.</p>
<p>Er ist einer von denjenigen 20.000 Menschen, die im Kanton noch Räteromanisch sprechen, der vierten Amtssprache in der <a title="St. Moritz: Kaviar, Champagner, Gemüse" href="http://www.admirado.de/2011/12/st-moritz-kaviar-champagner-gemusehandler/">Schweiz</a>. In der Schule lernte er zunächst Italienisch, später Deutsch.</p>
<h2 id="konstruktion-ohne-gerueste-und-computer">Konstruktion ohne Gerüste und Computer</h2>
<p>1889 wurde die Rhätische Bahn durch einen gebürtigen Holländer gegründet, aus einem Land kommend, wo der Deich, Kirchturm und Mülldeponie die höchsten Erhebungen sind. Computer zum Berechnen der Strecke hatte man nicht, vor allem in den Tunnels eine Herausforderung.</p>
<p>Die Bauherren verrechneten sich nur um wenige Meter. Ebenso baute man die Viadukte ohne Hilfe großer Kräne und Gerüste.</p>
<p>Gian Brüngger ist einer der Bahnfans der ersten Stunde. 45 Jahre arbeitete er bei der RhB. Bereits als Vierjähriger spielte er mit Modelleisenbahnen, sein Vater und Großvater arbeiten ebenfalls bei der Schmalspurbahn. In seinem Beruf kontrollierte der heute 66jährige Weichen in den Bahnhöfen, auf der Strecke gibt es meistens nur eine Spur.</p>
<p>Seine Frau beschwert sich, wenn er länger als zehn Minuten mit Interessierten über die Bahn plaudert. Im Ruhestand angekommen, fällt es ihm schwer, abzuschalten. Daher verbringt er viel Zeit mit dem Fahren in die Hochtäler des Engadins. Und sammelt weitere Eindrücke für das Albulabahn-Museum.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Halfpoint/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-275133806.html">Shutterstock</a></em></p>
<h6 id="hinweis-der-redaktion-dieser-text-ist-teil-der-serie-handwerk-eines-zum-beispiel-auch-eines-steinmetz-mehr-finden-sie-in-der-suche-unter-handwerk">Hinweis der Redaktion: Dieser Text ist Teil der Serie &#8220;Handwerk eines&#8230;&#8221;. Zum Beispiel auch eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Steinmetz</a>. Mehr finden Sie in der Suche unter &#8220;<a href="http://karriere-einsichten.de/?s=handwerk&amp;x=0&amp;y=0">Handwerk</a>&#8220;&#8230;</h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/02/spurwechsel-fliesenleger-ofenbauer-zugchef/">Spurwechsel: Fliesenleger, Ofenbauer, Zugchef</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:34:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeige]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auffindbarkeit, Authentizität, Text sind die 3 wichtigsten Aspekte für die Qualität von Online-Stellenanzeigen. Ergebnis einer Umfrage im Netz: Die Wünsche von Personalern und Bewerbern an Stellenanzeigen passen nicht immer zusammen.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auffindbarkeit-authentizitaet-text-sind-die-3-wichtigsten-aspekte-fuer-die-qualitaet-von-online-stellenanzeigen-ergebnis-einer-umfrage-im-netz-die-wuensche-von-personalern-und-bewerbern-an-stellen">Auffindbarkeit, Authentizität, Text sind die 3 wichtigsten Aspekte für die Qualität von Online-Stellenanzeigen. Ergebnis einer Umfrage im Netz: Die Wünsche von Personalern und Bewerbern an Stellenanzeigen passen nicht immer zusammen. Barbara Lochmann berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-5544"></span>Stellenanzeigen sind nach wie vor das wichtigste Medium, über das Bewerber und Arbeitgeber mit konkreten Jobangeboten erstmals zueinander finden. Zugleich haben sich die Mediengewohnheiten und –erwartungen von Bewerbern in den vergangenen Jahren durch die steigende Nutzung von Social Media einschneidend verändert.</p>
<p>Was denken Kandidaten und Personaler vor diesem Hintergrund über Online-<a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Stellenanzeigen</a>? Dazu hat die Jobbörse stellenanzeigen.de Ende 2011 eine Online-Umfrage durchgeführt. Teilgenommen haben 614 Bewerber und 357 Personaler.</p>
<h2 id="erfolgsfaktoren-authentizitaet-auffindbarkeit-text">Erfolgsfaktoren: Authentizität, Auffindbarkeit, Text</h2>
<p>Bewerber finden bei einer Online-Stellenanzeige „Auffindbarkeit“ (85 Prozent Nennungen), „Authentizität“ (73 Prozent) und „Textliche Umsetzung“ (54 Prozent) am wichtigsten. Die „grafische Gestaltung“ fiel mit 18 Prozent der Nennungen ebenso ab wie die „Interaktivität“ (10 Prozent). Bei den befragten Personalern ergab sich die gleiche Hierarchie der wichtigsten drei Faktoren: Auffindbarkeit“ (92 Prozent Nennungen), „Authentizität“ (62 Prozent) und „Textliche Umsetzung“ (58 Prozent).</p>
<p>Kandidaten wünschten sich in der Umfrage immer wieder eine klarere Sprache sowie genauere Aufgabenbeschreibungen und Anforderungsprofile. So forderte ein Teilnehmer „eine deutlichere Herausstellung der Arbeitsschwerpunkte in den Anzeigen“, ein weiterer „konkretere Angaben zur Einbettung der Aufgabe in die <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Organisationsstruktur</a>“.</p>
<h2 id="social-media-von-bewerbern-wenig-genutzt">Social Media: von Bewerbern wenig genutzt</h2>
<p>Wo informieren sich Bewerber derzeit über aktuelle Stellenangebote? Zu dieser Frage sind sich Bewerber und Personaler nicht so einig: Mit 96 Prozent lagen hier die Online-<a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Jobbörsen</a> in der Gunst der Bewerber derzeit weit vorn, zum Beispiel &#8220;careesma&#8221; aus dem deutschsprachigen Ausland. 88 Prozent der befragten Teilnehmer suchen in nach wie vor in gedruckten Stellenmärkten, doch nur 48 Prozent der Personaler schalten ihre Stellenanzeigen dort.</p>
<blockquote><p>&#8220;Online first&#8221;</p></blockquote>
<p>77 Prozent der teilnehmenden Personaler sind davon überzeugt, dass Kandidaten in Online-Netzwerken auf Stellenangebote des Unternehmens aufmerksam gemacht werden möchten. Bei den Kandidaten äußerten demgegenüber lediglich 39 Prozent ein <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Interesse</a> an einem solchen Vorgehen der Arbeitgeber. 28 Prozent der befragten Kandidaten suchen aktiv in beruflichen Netzwerken &#8211; 41 Prozent der Personaler veröffentlichen dort ihre freien Positionen.</p>
<h2 id="authentisch-bewerben">Authentisch bewerben</h2>
<p>Authentizität in der Kommunikation hat sich für die meisten Bewerber in den vergangenen Jahren zu einem harten Kriterium bei der Arbeitgeberwahl entwickelt. Unternehmen sollten daher für ein durchgängig glaubwürdiges und individuelles Auftreten in Online-Stellenanzeigen sorgen und in den Texten werbliche <a title="Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/">Plattitüden</a> mit nicht erkennbarem Bezug zum Unternehmen meiden.</p>
<p>Wissen wo&#8217;s steht und gefunden werden, darauf kommt&#8217;s bei einer Anzeige an&#8230;</p>
<p>Nicht nur Arbeitgeber können mit einem Mehr an Authentizität ihre Erfolgschancen erhöhen. Bewerber punkten ebenso mit einem glaubwürdigen und individuellen Auftreten gegenüber ihren Wunscharbeitgebern. Da sich die entsprechenden Versatzstücke aus der <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Ratgeberliteratur</a> in den Köpfen vieler Bewerber mittlerweile festgesetzt haben, erzeugen sie bei Personalern einen gewissen Überdruss.</p>
<p>Bewerber, die sich stattdessen intensiv mit den eigenen <a title="Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Stärken</a> und den Anforderungen der Zielposition auseinander setzen, fallen demgegenüber positiv auf.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-barbara-lochmann-verantwortet-bei-stellenanzeigen-de-fuer-die-bereiche-personal-und-business-development-als-spezialistin-fuer-e-recruiting-sucht-sie-fachlichen-austausch-mit"><strong>Über die Autorin: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank">Barbara Lochmann</a> verantwortet bei stellenanzeigen.de für die Bereiche Personal und Business Development . Als Spezialistin für E-Recruiting sucht sie fachlichen Austausch mit Personalentscheidern, um Trends frühzeitiger zu erkennen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Peter Atkins/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47816570">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/01/stellenanzeigen-mehr-glaubwuerdigkeit-bitte/">Stellenanzeigen: Mehr Glaubwürdigkeit, Personaler!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ungewöhnliches Geschäft: Bananenreiferei</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/01/ungewoehnliches-geschaeft-bananenreiferei-in-bayern/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 16:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bananen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Buchner mag Bananen. Am liebsten gelb und vollreif. &#8220;Die Konsumenten mögen sie lieber noch ein wenig hellgrün,&#8221; sagt er lachend und schüttelt den Kopf. Besuch bei einem ungewöhnlichen Business&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/01/ungewoehnliches-geschaeft-bananenreiferei-in-bayern/">Ungewöhnliches Geschäft: Bananenreiferei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="andreas-buchner-mag-bananen-am-liebsten-gelb-und-vollreif-die-konsumenten-moegen-sie-lieber-noch-ein-wenig-hellgruen-sagt-er-lachend-und-schuettelt-den-kopf-besuch-bei-einem-ungewoeh">Andreas Buchner mag Bananen. Am liebsten gelb und vollreif. &#8220;Die Konsumenten mögen sie lieber noch ein wenig hellgrün,&#8221; sagt er lachend und schüttelt den Kopf. Besuch bei einem ungewöhnlichen Business&#8230;</h3>
<p><span id="more-5540"></span>Die Tatsache dass Buchner gerne Bananen isst überrascht. Könnte man doch annehmen, dass er zumindest dem Geschmack gelben Südfrüchte irgendwann überdrüssig geworden sei &#8211; schließlich verlassen jede Woche 1-2 Millionen Bananen das Lager seines Betriebs. Zuvor durchlaufen die Früchte jedoch einen exakt durchgeplanten Reifeprozess &#8211; und das nicht etwa bei Sonnenschein und unter Palmen.</p>
<p>Wir stehen in der Bananenreiferei der Firma Hausladen. Gleich hinter der Einfahrt der Münchner Großmarkthalle liegt sie eingebettet in einen riesigen Gebäudekomplex. Der Traditionsbetrieb liefert Obst und Gemüse an Discounter in ganz Deutschland &#8211; Tomaten, Paprika und Zwiebeln genauso wie Zitrusfrüche und besagte Bananen.</p>
<p>Aus seinem Büro kann Andreas Buchner über die gesamte Anlage blicken, auch hinunter zu seiner Reiferei. Seit sein Vater den Betrieb übernommen hat, sind viele Jahre ins Land gegangen. Damals, in den 50er Jahren erlangten die Bananen ihre Reife noch am offenen Feuer &#8211; doch diese Zeiten sind vorbei.</p>
<h2 id="reifekammern-der-globalisierung">Reifekammern der Globalisierung</h2>
<p>Wenn der Sohn und aktuelle Geschäftsführer die garagengroßen Reifekammern vorstellt, wirkt er schon ein wenig stolz. &#8220;Pressreifung, die modernste Art der Bananenreiferei,&#8221; erklärt er in tiefstem niederbayrisch und lässt das Tor zu den Bananen langsam nach oben fahren.</p>
<p>Als der Münchner Betrieb vor etwa 80 Jahren gegründet wurde, transportierten die Mitarbeiter Kartoffeln noch mit Pferdefuhrwerken direkt vom Bauern zum Kunden. Heute stapeln sich in den hochmodernen Reifekammern die Kartons, prall gefüllt mit Bananen &#8211; ein wenig Exotik im konservativen Niederbayern, könnte man meinen.</p>
<p>Am Morgen ist eine neue Fuhre der Südfrüchte aus Kolumbien eingetroffen, etwa sieben Tage dauert es nun bis aus den ungenießbaren grünen Früchten voll aromatische Bananen werden. Gelb und mit kleinen schwarzen Punkten &#8211; so wie sie unsereins täglich im Supermarkt kaufen kann. Doch damit der Reifeprozess erfolgreich von statten geht muss von Anfang bis Ende alles bis auf das kleinste Detail stimmen. Also doch: Handwerkliche Präzision statt Südsee-Romantik.</p>
<blockquote><p>&#8220;Reifekammer&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn sich das Tor zur Reifekammer langsam schließt beginnt drinnen ein lautes Getöse. Riesige Düsen blasen Luft durch die Kammer Luft, die exakt auf 14,5 Grad temperiert ist. &#8220;Bisher lagen die Bananen in einem Art Winterschlaf, jetzt wecken wir sie auf,&#8221; erklärt Buchner und bricht eine grüne Banane auf.</p>
<h2 id="exoten-und-etwas-wissenschaft">Exoten und etwas Wissenschaft</h2>
<p>Sie klingt wie ein Stück Holz und und ähnelt farblich auch eher einem Ast als etwas Essbarem &#8211; das Fruchtfleisch ist schneeweiß und brüchig hart. Bei 12,5 Grad schippern die Bananen aus Südamerika nach Deutschland &#8211; in einer Art Winterschlaf. Die Frucht besteht in diesem Stadium hauptsächlich aus Stärke.</p>
<p>Erst im Zielland angekommen soll sich dieser Zustand ändern. Bananen aus 90 Prozent Stärke will hierzulande nämlich keiner essen. &#8220;In der Reifekammer findet nun ein sogenannter Wärmesprung statt &#8211; die Stärke wird durch einen chemischen Prozess in Zucker umgewandelt&#8221; &#8211; Buchner ist ein Fachmann &#8211; drei Jahre lang hat er selbst als Reifemeister die gelben Exoten betreut, nun ist er Geschäftsführer &#8211; sein Fachwissen gibt er nach wie vor an seine Mitarbeiter weiter &#8211; schließlich ist die Bananenreiferei eine kleine Wissenschaft.</p>
<p>Der sogenannte Wärmesprung ist das Kernelement der Bananenreifung. Einmal eingesetzt, kann der chemische Prozess der Umwandlung von Stärke in Zucker nicht mehr angehalten werden. 5-7 Tage bleiben den Bananen dann um ihren Reifezenit zu erreichen &#8211; um so zu werden, wie der Durchschnittskonsument sie gerne kauft.<br />
Hat der Wärmesprung erst einmal begonnen verläuft die Reifung fast von alleine. Doch die hohe Kunst des Reifens besteht darin, den Prozess so zu kontrollieren, dass alle Früchte am Ende den selben Reifegrad aufweisen &#8211; eine massenkompatible Optik ist gefragt. Buchner deutet auf zwei große, graue Gasflaschen, die auf den ersten Blick gar nicht ins Bild der kleinen Tropenkammern passen &#8211; deren Inhalt jedoch entscheidend zur erfolgreichen Reifung beiträgt.</p>
<h2 id="18-kilogramm-bananen-fuer-jedermann">18 Kilogramm Bananen für jedermann</h2>
<p>Einmal im Laufe des Reifeprozesses begast der Reifemeister die Bananen. Weil man beim Wort Gas zunächst unwillkürlich zusammenzuckt und Bananen-Laien schon von der &#8220;chemischen Keule&#8221; schwadronieren, versichert Buchner unmittelbar: &#8220;Ethylen ist etwas ganz Natürliches, jeder Apfel, jede Kiwi produziert dieses Gas während der Reifung.&#8221;</p>
<p>Da die Banane nicht mehr mit der Staude in Verbindung steht, gibt der Reifemeister den Stoff künstlich hinzu und sorgt dadurch für einen geichmäßigen Verlauf der Reifung bei allen Früchten. Immer wieder weißt Buchner darauf hin, wie wichtig eine gleichmäßige Reifung ist &#8211; nichts wäre schlimmer als ein Karton voll unterschiedlich anmutender Bananen. Kein Discounter würde die Früchte dann mehr annehmen.</p>
<p>50 Millionen Bananen sind es, die jedes Jahr die Reifekammern der Firma Hausladen durchlaufen. Verpackt in 500.000 Kartons verlassen sie das Lager auf dem Weg zum Konsumenten.</p>
<p>Da der jedoch nicht immer gleichstark gewillt ist Bananen zu kaufen schwankt die Zahl der ausgelieferten Früchte je nach Jahreszeit. Kaltes und schlechtes Wetter wirken sich negativ auf das Kaufverhalten aus, &#8220;wenn heimische Früchte gerade Hochsaison haben merkt man das auch,&#8221; erklärt Buchner. Dennoch lohnt sich das Geschäft mit den gelben Tropenfrüchten. Rein statistisch gesehen isst jeder Deutsche pro Jahr 18 Kilogramm Bananen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-david-seitz-verzehrt-bananen-am-liebsten-fluessig-als-milchshake-und-dachte-dabei-bisher-an-suedsee-strand-und-palmen-erst-ein-besuch-in-der-bananenreiferei-oeffnete-ihm-di"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:seitz@karriere-einsichten.de">David Seitz</a> verzehrt Bananen am liebsten flüssig als Milchshake und dachte dabei bisher an Südsee-Strand und Palmen. Erst ein Besuch in der Bananenreiferei öffnete ihm die Augen: Dieses Bild hat mit der echten Bananenreifung nur wenig zu tun&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Robert Przybysz/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-246154546.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/01/ungewoehnliches-geschaeft-bananenreiferei-in-bayern/">Ungewöhnliches Geschäft: Bananenreiferei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jüdisches Management: 10 Gebote &amp; Geld</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/01/nix-genom-normal-juden-im-management-wall-street/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 11:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Werte und Weisheit, Mitgefühl und Nächstenliebe, Gelassenheit und Achtsamkeit. Sie sollten in den Management-Etagen präsent sein, Wirtschaft menschlicher machen&#8230; David Eisner orientiert sich am jüdischen Glauben, um Krisen durchzustehen. Während&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="werte-und-weisheit-mitgefuehl-und-naechstenliebe-gelassenheit-und-achtsamkeit-sie-sollten-in-den-management-etagen-praesent-sein-wirtschaft-menschlicher-machen">Werte und Weisheit, Mitgefühl und Nächstenliebe, Gelassenheit und Achtsamkeit. Sie sollten in den Management-Etagen präsent sein, Wirtschaft menschlicher machen&#8230;</h3>
<p><span id="more-1646"></span>David Eisner orientiert sich am jüdischen Glauben, um Krisen durchzustehen. Während in Deutschland noch fleißig über Thilo Sarazzins Buch gestritten wird, geht Karriere-Einsichten weiter statt sich über solch komische Genome auszulassen. Was &#8220;bringt&#8221; jüdischer Glaube?</p>
<p>Er hat David Eisner geholfen, die Gier nach Geld aber auch die Angst vorm Verlust des Arbeitsplatzes zu überdenken. Der 48Jährige ist Gründer und Manager von “The Markets.com“, einem Anlegerportal der großen Investmentbanken an der Wall Street.</p>
<blockquote><p>&#8220;100 Arbeitsstunden pro Woche&#8221;</p></blockquote>
<p>100 Arbeitsstunden pro Woche, auch am Schabatt-Abend, wenn andere Juden in der Synagoge feiern.</p>
<p>Für den Investment-Manager an der Wall Street war das lange Zeit Realität. Erst dann merkte Eisner, dass ihn der Wunsch nach Karriere bereits kontrollierte.</p>
<p>Vor 15 Jahren kündigte er seinen alten Job als Investmentmanager und machte sich selbstständig. Das war lange vor der ersten Wirtschaftskrise im neuen Jahrtausend, der Internetblase und dem 11. September 2001.</p>
<h2 id="aktien-derivate-und-andere-papiere">Aktien, Derivate und andere Papiere&#8230;</h2>
<p>Damals sollte er in Firmen investieren, die sein jüdischer Glaube ihm verboten hätten. Darunter sei auch „Penthouse“ gewesen, ein Softporno-Magazin.</p>
<p>Die Ethik, die daraus folgt, macht Eisner sensibler für die Bedürfnisse seiner Umwelt. Er malt die Buchstaben von „Holy“ an die Tafel und findet, dass Unternehmen die den Glauben ihrer Mitarbeiter ernst nehmen, mehr in der Heiligen Schrift lesen sollten.</p>
<p>Hier gebe es jede Menge Gemeinsamkeiten mit den anderen Buchreligionen: „Erstens Respekt und Empathie für den Glauben. Und zweitens, eine Art Realitätscheck ob Glaubensleben und der nächste Geschäftstermin überhaupt zusammenpassen“, sagt Eisner.</p>
<p>Ein Exkurs über die jüdische Lobby an der Wall Street von Kollegen der ARD.</p>
<p>Natürlich kennt Eisner auch das Negativbeispiel par excellence: Bernard Madoff, ein jüdischer Banker welcher systematisch Anleger um über 50 Milliarden US-Dollar betrogen hat.</p>
<p>Dabei ging auch die Jeshiva-Universität von New York, die Madoff gerade wegen seinem jüdische Glauben und dem damit verbundenen sozialem Engagement schätzte, fast pleite. (Mitte Juni wurde er zu einer symbolischen Freiheitsstrafe von 150 Jahren verurteilt.)</p>
<p>Für Eisner hat Madoff aber nichts mit Ethik zu tun, das sei alles illegal und kaum zu fassen. Sein jüdischer Glaube mache ihn sensibler für die ethischen Grauzonen an der Wall Street.</p>
<p>Nur der Rendite wegen will er keine Geschäfte mehr machen: „Das Heiligen des Sabbats hat auch Konsequenzen auf mein wirtschaftsethisches Verhalten gehabt. Nicht nur weil der orthodox-jüdische Glaube mehr Ethik fordert, sondern eben auch diese rituellen Standards.“</p>
<h2 id="im-glauben-findet-er-trost-weniger-im-geld">&#8230; im Glauben findet er Trost, weniger im Geld</h2>
<p>Dabei zählt für Eisner nicht nur die Gemeinschaft, sondern auch das Beachten der zehn Gebote, dem Talmud und dem Tabernakel, wie er es gerne nennt.</p>
<p>Heute engagiert er sich als orthodoxer Jude in seiner Synagoge, liest mit anderen Gläubigen in der Thora, genießt das gemeinsame Abendessen am Freitagabend und das Singen davor, was ihm Kraft für den kommenden Montag schenke:</p>
<p>Laura Berry arbeitet unter der Woche viel mit Managern zusammen. Ganz gleich ob Jude, Christ oder Moslem. Die Ökonomin in der Männerdomäne Wall Street stellt fest: gerade für religiöse Menschen ist ethisches Verhalten kein gesellschaftlicher Nasenring, sondern eine Rendite wo innerlicher Glauben zum Wohl des Anderen sichtbar wird.</p>
<p>„Wenn Sie ein Investment machen, dann doch nur, weil sie hoffen das am Ende der Börsenkurs ein viel höherer ist. Da sind wir alle auf irgendeine Form von Glauben angewiesen.</p>
<p>Während sich der jüdische Glaube als ältere Religion mehr auf Wohlstand und Riten konzentriert, finden wir im Islam einen Unterschied zwischen Bürgerrecht und Gottesrecht, der Scharia die zum Beispiel Zinsen verbietet.</p>
<p>Aber in der Praxis, da finden auch gläubige Moslems einen Umweg über Gebühren zum Beispiel. Im Grunde geht es doch darum, dass gläubigen Managern mit ihrer Verantwortung Gottes Schöpfung nicht egal sein kann.“</p>
<h2 id="mit-gottes-gaben-wuchern-scheint-okay-zu-sein">Mit Gottes Gaben wuchern, scheint okay zu sein</h2>
<p>Aber es gebe auch biblische Ordnungen und ungeschriebene Normen, die Grauzonen, die man gerade auch als jüdischer Manager mit orthodoxer Tradition einhalten müsse, weiß auch David Eisner: „Da gibt es jede Menge Literatur von Rabbinern.</p>
<p>Ich will nicht sagen Umwege zum Zinsverbot, aber Wege, wie wir miteinander handeln und Anderen Geld ausleihen. Wenn Juden kein Geld verleihen dürfen, bekommen ihre Mitarbeiter vielleicht kein Gehalt. Und das kann doch nicht gerecht sein nach der menschlichen Natur.“</p>
<h2 id="juedischer-glaube-viel-kultur">Jüdischer Glaube, viel Kultur<strong><br />
</strong></h2>
<p>Laura Berry im Interview mit Jan Thomas Otte&#8230;</p>
<p>Alles was seine Eltern ihm beibrachten war die goldene Regel: „Tue Gutes, vermeide Böses“. Es war aber an einem dieser Freitagabende in seinem Büro im New Yorker Finanzviertel, vor 15 Jahren.</p>
<p>Die Sonne streifte die letzen Wolkenkratzer über dem Hudson River, denn hinter der Freiheitstatue nahe dem Ufer von New Jersey war sie bereits untergegangen.</p>
<p>Er habe sich noch nie so innerlich leergefühlt, beschreibt Eisner seine Lage im 68. Stock, am Höhepunkt seiner Karriere. „Nach außen fühlte sich das für mich so an wie ein kalter Schweißschauer.</p>
<p>Und innen war dieser Druck nach Veränderung. War ich doch an einem Ort wo ich wusste, ich muss hier raus. Darüber hatte ich öfter nachgedacht, aber das Karriererisiko war mir einfach zu hoch.“</p>
<p>Als dann an diesem Wochenende auch noch die Uhr auf Winterzeit umgestellt wurde, es draußen eher dunkler war, da wollte der Banker nicht mehr einsam in der Chefetage sitzen, wenn seine jüdischen Freunde in der Synagoge den Schabattabend feiern. Am nächsten Montag kündigte er seinem Chef, weil er diesen Druck nicht mehr aushielt. Auch David Miller war fast 20 Jahre Manager an der Wall Street. Er ist ein langjähriger Freund von David Eisner.</p>
<p>Nachdem er Fonds für eine britische Großbank managte, entschied Miller sich, Theologie zu studieren während Eisner sich selbstständig machte. Seitdem haben beide mehr Zeit fürs Fragen nach dem Verhältnis von Gott und Geld: „Wie verdienen wir das? Häufe ich meine Schätze eher im Himmel oder auf der Erde?</p>
<p>Wie setze ich den Gewinn ein? Im hektischen Alltag der Börse, 90 bis 100 Stunden Arbeit pro Woche, bleibt kaum Zeit, um über solche moralischen Fragen des Glaubens und Wirtschaftens nachzudenken.&#8221;</p>
<p>Wirtschaftsethik erscheint als Trendsetter. Doch Experten zwischen Gott und Welt tun sich schwer damit, möglichst nachvollziehbar über diese gefühlsbetonte Sache zu sprechen. Die Frage nach dem Glauben der Manager bleibt ambivalent.</p>
<p>Theologen und Betriebswirte an der Princeton University in den USA forschen nach Formeln, wie man Glauben messbar machen kann und dieser sich auf das Verhalten der Manager auswirkt. Banker David Eisner arbeitet noch immer an der Wall Street als CEO vom Bankenportal &#8220;TheMarkets.Com&#8221;.</p>
<p>Unser wirtschaftliches Handeln scheint renovierungsbedürftig. Teil 3 einer Serie über Glauben, Spiritualität und Ethik im Job. Plädoyers von Führungskräften in der Wirtschaft aus Judentum, Christentum, Islam aber auch dem Atheismus. Die Hoffnung bleibt ähnlich.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-beeindruckte-das-bekenntnis-mancher-manager-auch-bei-weniger-opportunen-entscheidungen-ihren-kurs-beizubehalten-sich-selbst-gott-und-der-welt-treu-zu-bleiben"><strong><em>Über den Autor: </em></strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Jan Thomas Otte</a> beeindruckte das Bekenntnis mancher Manager, auch bei weniger opportunen Entscheidungen ihren Kurs beizubehalten, sich selbst, Gott und der Welt treu zu bleiben&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: tomertu/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-330785153.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/01/nix-genom-normal-juden-im-management-wall-street/">Jüdisches Management: 10 Gebote & Geld</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Generationen-Wandel: Pflege von Ex-Migranten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2012/01/generationen-wandel-pflege-von-ex-migranten-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 08:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeheim]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künftig leben in Deutschland viel mehr ältere als jüngere Menschen. Eine Frage des Generationen-Wandels: Eltern zu Hause pflegen oder im Altersheim? Besonders Familien ehemaliger türkischer Gastarbeiter fällt diese Entscheidung schwer.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/01/generationen-wandel-pflege-von-ex-migranten-in-deutschland/">Generationen-Wandel: Pflege von Ex-Migranten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kuenftig-leben-in-deutschland-viel-mehr-aeltere-als-juengere-menschen-eine-frage-des-generationen-wandels-eltern-zu-hause-pflegen-oder-im-altersheim-besonders-familien-ehemaliger-tuerkischer-gastar">Künftig leben in Deutschland viel mehr ältere als jüngere Menschen. Eine Frage des Generationen-Wandels: Eltern zu Hause pflegen oder im Altersheim? Besonders Familien ehemaliger türkischer Gastarbeiter fällt diese Entscheidung schwer. Die Tabus brechen langsam&#8230;</h3>
<p><span id="more-1848"></span>Gemeinsam mit anderen Bewohnern sitzt Ziya Bircan im Wohnzimmer und schaut fern. Der Mann, Mitte sechzig, kam vor knapp einem Jahr hierher. Das war nach seinem Herzinfarkt. Seitdem gehört er zu den rund fünfzig Menschen, die hier nach ihren türkischen Bräuchen und Sitten im Alter leben. Das heißt zum Beispiel, dass Männer nur von Männern und Frauen nur von Frauen gepflegt werden, was Bircan wichtig ist. Er ist nur einer der ehemaligen Gastarbeiter, die vor mehr als vierzig Jahren aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind, auf eigenen Wunsch, um hier gut bezahlte Arbeit zu bekommen. <strong>Hören Sie selbst&#8230;</strong></p>
<p><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');</script><![endif]-->
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-1848-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tuerkisches_pflegeheim_ard.mp3?_=1" /><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tuerkisches_pflegeheim_ard.mp3">http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tuerkisches_pflegeheim_ard.mp3</a></audio></p>
<p>Vor rund vierzig Jahren führte ihn die Neugier nach Deutschland. Doch nicht nur finanzielle Gründe lockten Bircan über Umwege mit viel Glück in die Republik. Seine Liebe sorgte dafür, dass er blieb. Der zweifache Vater erinnert sich gern an seine turbulenten, aufregenden jungen Jahre. Damals war alles anders Den Nachmittag im Frankfurter Tanzcafé wird er dabei nie vergessen, als er sich in das Mädchen verliebte, dass er später heiratete.</p>
<h2 id="geschichten-vom-frueheren-berufsleben">Geschichten vom (früheren) Berufsleben</h2>
<p>Ein Lächeln huscht über sein Gesicht, wenn er daran zurückdenkt. Damals habe er etwas von der Welt sehen wollen. Zuerst arbeitete er bei Frankfurt in einer Fabrik. Erst einige Jahre später zog ihn seine Liebe nach Berlin. Deshalb sei er hier geblieben. Bis zu einem Herzinfarkt Anfang der Neunziger hat er in Berlin gearbeitet. Die Krankheit kam plötzlich. Dann ist er Frührentner geworden. Ein Fernsehbericht habe ihn dann auf das türkische <a title="Kränkelnde Kollegen: So steckt im Büro nur ein Lächeln an" href="http://karriere-einsichten.de/2015/02/kraenkelnde-kollegen-steckt-im-buero-nur-ein-laecheln/">Pflegeheim</a> aufmerksam gemacht.</p>
<p>Über ernste Dinge, seine Ängste vor der Krankheit und die Geschichten von früher kann er mit Yildiz Akgün sprechen. Sie ist Sozialarbeiterin im Türk Bakim Evi und weiß, was alte Menschen brauchen. Und, dass viele Familien mit ihren pflegebedürftigen Eltern überfordert sind. Doch es falle Angehörigen schwer, einen pflegebedürftigen Menschen ins Heim zu bringen, sagt die Frau in fürsorglichem Ton&#8230;</p>
<p>Es sei deshalb ihre Aufgabe, den jüngeren Türken die Altenpflege ihrer Liebsten näher zu bringen. Schritte aufeinander zu Akgün will fürs eigene Haus Vertrauen schaffen, ihrer Zielgruppe klarmachen, dass die Pflege der Eltern auch „auf eine gesündere Art“ zu machen ist. Gesünder, als die Pflege wie üblich allein der Frau zu überlassen, sagt die Sozialarbeiterin. Besonders konservative Türken würden denken, dass die Eltern das Gesicht gegenüber der Gesellschaft verlieren, wenn sie „ins Altenheim abgeschoben“ werden.</p>
<h2 id="spannungen-im-familienleben">Spannungen im Familienleben</h2>
<p>Viele Alte würden deshalb noch zu Hause gepflegt, was „nicht immer ein Vorteil“ sei. Für viele der rund 270.000 Türken in Berlin ist der Gedanke, die Eltern ins Pflegeheim zu geben, ein Tabu. Deshalb geht Yildiz Akgün raus in die Berliner Moscheen, spult ihre Powerpoint-Präsentationen vom Laptop ab und spricht anschließend mit türkischen Familien über die Probleme mit den Eltern.</p>
<p>Yildiz Akgün kann sie gut verstehen. Die Hürde der Scham sei nicht so leicht zu umgehen. Um Spannungen in der Familie zu vermeiden, würden die Frauen die Pflege der Eltern meist komplett übernehmen. Viele Frauen würden erst durch die Hochzeit nach Deutschland kommen, wobei dieses Opfer normal sei, sagt Akgün „die Familie geht davon aus, dass die Frau das macht“. Ähnlich war das bei ihr: „Selbstverständlich war das Thema auch bei uns zu Hause ein Tabu“, sagt sie.</p>
<p>Lange Zeit konnte die Frau, die selber als Aufklärerin in Sachen <a title="Pflegebranche: Pro &amp; Contra der Berufsausbildung" href="http://karriere-einsichten.de/2014/07/pflegebranche-pro-contra-der-berufsausbildung/">Altenpflege</a> unterwegs ist, nicht mit ihrem Vater darüber sprechen. Kein Weg zurück Wenn Menschen älter werden, komme es vor allem auf ihre Sprache, Kultur und Religion an, mit der sie groß geworden sind. Man würde wieder zu seinen Ursprüngen zurückkehren, das Langzeitgedächtnis ein größeres Gewicht habe, sich eher an Anatolien als gestern in Berlin zu erinnern.</p>
<h2 id="altenpflege-geschaeftsmodell-mit-zukunft">Altenpflege &#8211; Geschäftsmodell mit Zukunft?</h2>
<p>Zwischen heute und damals bei der Einwanderung, haben sie sich natürlich verändert, einen anderen Lebensstil gefunden. Daher sei es kaum möglich, wieder zurück in die alte Heimat zu gehen. Viele haben noch Verwandte in der Türkei – einen Sozialhilfeanspruch haben sie nicht. Nachfrage erwünscht Die Vorbehalte in der Türkischen Gemeinde zu Berlin gegenüber dem Pflegeheim werden inzwischen leiser.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zweisprachigkeit, ein Schlüssel&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie ist Mitgesellschafter des Hauses. Seit einigen Monaten kommen mehr neue Bewohner ins Heim als zu Beginn. Die Diskussion über die Zukunft der Eltern sei etwas leichter geworden, heißt es auch aus der Türkischen Gemeinde. Im Heim arbeiten nur zweisprachige Mitarbeiter, alle von ihnen haben selbst türkische Verwandte. Von den rund 150 Betten des bundesweiten Pilotprojekts sind jedoch erst ein Drittel belegt, obwohl rund drei Millionen Türken in Deutschland leben&#8230;</p>
<p>Neika Kaba-Retzlaff, Leiterin des Pflegeheims, überrascht das nicht. Mit gutem Beispiel „Es liegt daran, weil wir die erste Einrichtung dieser Art sind, weil viele <a title="Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/">türkische Menschen</a> nicht von diesem Angebot noch nichts wissen“, sagt die zierliche Frau im Hosenanzug, die aber auf Zack zu sein scheint, mit akkurat geschnittener Frisur und ernsthaften Auftreten. Ein weiterer Grund: Die Pflegebedürftigkeit ist in türkischen Familien erstmalig aufgetreten. „Unsere Bewohner gehören zur ersten Generation türkischer Einwanderer. Sie sind die ersten von uns, die alt werden.</p>
<p>Wir haben in Deutschland keine Vorbilder“, sagt die Leiterin des Altenheims. Integration adé Harald Berghoff, Geschäftsführer des Pflegeheims ist da mit Nejla Kaba-Retzlaff einer Meinung: „Ganz klar muss man auch sagen, dass unsere Bewohner jetzt seit dreißig, vierzig Jahren in Deutschland leben. Da jetzt mit neuen Integrationskonzepten anzufangen, bringt nichts. Der Zug ist in dieser Sache tatsächlich abgefahren“, sagt der Geschäftsführer nüchtern. Bei einem Menschen, der nach fünfzig Jahren noch nicht integriert ist, aus welchen Gründen auch immer, müsse man heute nicht mehr versuchen, ihn „auf seine letzten Lebensjahre noch zu integrieren“, so Berghoff.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-recherchierte-diese-reportage-fuer-das-deutschlandradio-kultur-dabei-begegneten-ihm-nicht-nur-widerstaende-und-tabubrueche-sondern-auch-hoffnungsvolles-im-mehrg"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Jan Thomas Otte</a> recherchierte diese Reportage für das Deutschlandradio Kultur. Dabei begegneten ihm nicht nur Widerstände und Tabubrüche, sondern auch Hoffnungsvolles im Mehrgenerationen-Miteinander&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Michael Schütze/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47361163">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2012/01/generationen-wandel-pflege-von-ex-migranten-in-deutschland/">Generationen-Wandel: Pflege von Ex-Migranten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 07:00:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Hochschulen, Business Schools und Anbieter von Weiterbildung nehmen das Vermitteln von Werten in ihren Ausbildungsplan. Bei Teilnehmern und Dozenten kommt diese Nachhilfe in Sachen Wirtschaftsethik unterschiedlich an…</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="immer-mehr-hochschulen-business-schools-und-anbieter-von-weiterbildung-nehmen-das-vermitteln-von-werten-in-ihren-ausbildungsplan-bei-teilnehmern-und-dozenten-kommt-diese-nachhilfe-in-sachen-wirtscha">Immer mehr Hochschulen, Business Schools und Anbieter von Weiterbildung nehmen das Vermitteln von Werten in ihren Ausbildungsplan. Bei Teilnehmern und Dozenten kommt diese Nachhilfe in Sachen Wirtschaftsethik unterschiedlich an…</h3>
<p><span id="more-5333"></span>Manchmal kann man die Stimmung an der Speisekarte erkennen. Im Krisenjahr 2009 gab es Maiskolben zum Dinner, keine Steaks wie sonst üblich beim Symposium der European Business School (<a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">EBS</a>), einer privaten Wirtschaftsschule in Oestrich-Winkel im Rheingau. In Hochzeiten spendierten Investment-Banken auch mal Champagner und Kaviar.</p>
<p>In diesem Jahr wird es, Ende September, vielleicht wieder ganz ähnlich sein. Währen der Krise übten sich junge Führungskräfte unter dem Motto „Rethink Capitalism“ in einer neuen Bescheidenheit, aber die könnte 2011 schon wieder verflogen sein.</p>
<p>Die Studenten, hier „High Potentials“ oder „Young Professionals“ genannt, scheinen sich für Wirtschaftsethik nicht so richtig zu begeistern. Andere Dinge sind wichtiger: Kontakte knüpfen, Karriere-Möglichkeiten ausloten, Visitenkarten tauschen. Die EBS ist für sie zu allererst ein <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Karriere-Sprungbrett</a>, inmitten von Rieslingreben und mit dem Frankfurter Flughafen um die Ecke.</p>
<h2 id="viel-gerede-um-werte-nichts-dahinter">Viel Gerede um Werte, nichts dahinter?</h2>
<p>Man redet viel über Werte und Verantwortung, theoretisch. Praktisch sieht das anders aus. Vor allem Mittelständler diskutieren dazu auf dem Podium. Zu Gast 2009: Schuhhändler Heinrich Deichmann und Weinprinz Michael zu Salm-Salm.</p>
<p>Zuvor hatten sie in die Konferenzmappen der Teilnehmer ein kleines, rotes Büchlein gelegt. Frage darin: „Was ist unsere Rolle, um diese Wirtschaftswelt zu verändern?“ Eine praktikable Antwort zur <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Wirtschaftsethik</a> blieben sie den zuhörenden Studenten und Managern aber schuldig.</p>
<blockquote><p>&#8220;Befreiende Botschaft&#8221;</p></blockquote>
<p>Hartmut Kreikebaum, Ethik-Professor an der EBS, kennt dieses Problem. Er leite seine ethischen Überzeugungen, ganz ähnlich wie Deichmann und Salm, aus der christlichen Botschaft ab. Dabei stoße er aber in seiner Kommunikation immer wieder auf Widerstände. Manche meinten, die Sache mit Christus sei so etwas wie ein Gefängnis, beobachtet er.</p>
<p>Sein christlicher Glaube mache ihn aber „richtig frei“, sagt Kreikebaum. In seinen Managementkursen missioniere er nicht, sondern diskutiere allgemein über die ethischen Grundlagen von Führung.</p>
<p>Ob nun das aufwendig inszenierte Symposium oder der eher schlicht gehaltene Unterricht im Klassenraum: Viele Verantwortliche an Hochschulen, darunter die EBS, besinnen sich dabei auf uralte Werte. Gern zitiert wird die „Goldene Regel“, neben Werten wie Ehrlichkeit und <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Verlässlichkeit</a>.</p>
<p>Sie findet sich in der biblischen Bergpredigt. Aber auch anderswo, zum Beispiel im kategorischen Imperativ Immanuel Kants. Dessen Populärformel kennt fast jeder: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem anderen zu.“</p>
<p>Was aber das bedeutet, wenn man als Manager Massenentlassungen beschließen muss oder der Aktionärsversammlung windige Erfolgsnachrichten vorzulegen hat? Solche Situationen ein Mal für sich durchzubuchstabieren, dazu kommen nur wenige BWL-Studenten. Viele könnten es nicht, zeitlich. Manche wollen es auch einfach nicht.</p>
<h2 id="werte-des-ehrbahren-kaufmanns">Werte des „ehrbahren Kaufmanns“</h2>
<p>An der renommiertesten Hochschule für Manager, der Harvard Business School im Nordosten der USA, legen Absolventen seit 2009 eine Art „hippokratischen Eid“ ab.</p>
<p>Gelobt wird dabei die große Verantwortung, ähnlich wie in der Medizin. Man beteuert, seinen Job so gewissenhaft wie möglich auszuführen. Auch an der EBS hat man diesen Eid inzwischen eingeführt, ergänzt um Werte des „<a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">ehrbaren Kaufmanns</a>“.</p>
<p>Das Ziel der Organisatoren? Manager „charakterfest“ machen. So will es auch die Akademie für christliche Führungskräfte (AcF). Gemeinsam mit der Fachhochschule der Wirtschaft in Mettmann bietet sie ab 2012 Managern – und solchen, die das noch werden wollen – den Erwerb eines Zertfikats in <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Wirtschaftsethik</a> an.</p>
<p>Auch ein berufsbegleitendes dreijähriges MBA-Programm ist dabei. Unter dem Titel „Responsible Leadership“ würden alle notwendigen Komepetenzen vermittelt, versprechen die Veranstalter in ihrer Angebotsbroschüre. Einer der Kooperationspartner ist der Verband „Christen in der Wirtschaft“ (CiW).</p>
<p>Über Werte allgemein zu sprechen, dass kommt gut an, schaut man in die Business-Schools im deutschsprachigen Raum. Wird es konkreter, sieht die Sache wieder anders aus. Werte, vielfach mit „Corporate Responsibility“ betitelt, sind in den Köpfen der Manager angekommen, theoretisch.</p>
<p>Sie stehen mittlerweile auf fast jeder Internetseite, bei Hochschulen wie Unternehmen. Ihre Praxis jedoch steht auf einem anderen Blatt. „Das muss noch gelebt werden“, fordern viele Studenten. Auch ihre Dozenten sehen die Grenzen in der Praxis recht illusionslos.</p>
<p>Die „<a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-622721.html" target="_blank">Bottom-Line</a>“ entscheidet, das was am Ende des Tages herauskommt. Unter Einberechnung aller „Benefits“, dem eigenen Einkommen und dem des Unternehmens, für das man arbeitet. Ein Teil des Gewinnes wird dann für soziale Zwecke ausgegeben, zum Beispiel für einen Kinderhort.</p>
<p>Folgt man Ex-EBS-Präsident Christopher Jahns, muss man sich eine werteorientierte <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Unternehmensführung</a> „leisten können“. Trotz seines Engagements für den Manager-Eid: Die Vorträge des Professors für Einkauf, Logistik und Supply Chain Management haben inzwischen ein „Geschmäckle“ bekommen.</p>
<p>Momentan prozessiert er gegen seine Hochschule vor Gericht. Aufgrund des Verdachts der Untreue war er im April 2011 vorübergehend verhaftet worden, wenige Tage später aus den Diensten der EBS ausgeschieden.</p>
<h2 id="neue-bescheidenheit-ein-trend">Neue Bescheidenheit, ein Trend?</h2>
<p>Bei den Symposien in aller Welt zum Thema Werte sprechen häufig dieselben Referenten. Es reden Frank Mattern, Deutschland-Chef von McKinsey, oder Burkhard Schwenker, Aufsichtsratsvorsitzender bei Roland Berger. Hinzu kommen Bosse von Banken, Größen wie der scheidende Deutsche-Bank-Chef <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">Josef Ackermann</a>.</p>
<p>Es wirkt wie ein „Who is Who“ der Managerelite. Schaut man genauer hin, wirken manche Redner bemüht um ihre Haltung, müde vom Sanieren großer Konzerne, müde vom Gefälle zwischen Theorie und Praxis. Das Beraterleben scheint in Krisenzeiten besonders hart gewesen zu sein. Vorübergehend reiste man bescheiden in der „Holzklasse“, Economy. Nun fliegen viele Manager wieder „Business Class“.</p>
<p>Eine weitere, feine Adresse im Manager-Kalender neben Oestrich-Winkel: St. Gallen, im Nordosten der Schweiz. Dieses Jahr im Mai diskutierte man über das Thema „Just Power“. Dabei ging es auch um sogenannte „weiche Faktoren“. Die Veranstalter wünschten sich eine ethische Reflexion.</p>
<p>Werte von <a title="Christliches Management: Die Frage der Spiritualität" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Authentizität</a> und Verlässlichkeit, die seien keine Nebensache, hieß es im Vorprogramm. In der Hauptsache wurde aber über andere Themen geredet. Profitable „Mergers“ in den USA zum Beispiel.</p>
<h2 id="ethik-muss-man-sich-leisten">„Ethik muss man sich leisten“</h2>
<p>Udo Steffens ist Präsident der Frankfurt School of Finance. Im deutschen „Mainhattan“ hat er viel mit Managern, Bankern und Brokern zu tun. Seine Studenten mögen das, machen bei ihnen ihre Praktika, lernen das betriebswirtschaftliche Know-How, feilen an ihren Karrieren.</p>
<p>Auch Wirtschaftsethik-Kurse werden angeboten. Wirklich beliebt sind sie aber nicht. „Vielleicht sind die Studenten einfach noch zu jung, diese Dimension für sich und ihr Handeln zu erfahren“, sagt der BWL-Professor. Seine Studenten schreiben über Wirtschaftsethik ihre Klausur, manche auch eine Seminararbeit. Mehr nicht.</p>
<p>Viele wollten „einfach erst mal <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Geld verdienen</a>“, bevor man sich dann mit „den großen Gerechtigkeitsfragen“ beschäftige, so Steffens. Ähnlich sehen es auch Studenten an der Fachhochschule Konstanz, die Kurse beim Wirtschaftsethiker Josef Wieland besuchen.</p>
<p>Beim ihm erwerben sie das „Ethikum“, einen Pflichtschein zum Bachelor in Betriebswirtschaft. Was viele unterschätzen: Werteorientiertes Management wirkt sich positiv auf das wirtschaftliche Gesamtergebnis aus. Das sagt zumindest <a title="Christliches Management: Die Frage der Spiritualität" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Markus Warode</a>.</p>
<p>Er ist Geschäftsführer des Instituts für Kirche, Management und Spiritualität, betrieben vom Kapuzinerorden. Wissend um Bedenken von Management-Schülern, dass „Business eben Business“ sei, hält er in den Diskussionen dagegen. „Werte schaffen Werte“, habe ihm einst sogar der Vorstandsvorsitzende eines großen Medienunternehmens gesagt. Und darin will das katholisch geprägte Institut Führungskräfte in der Wirtschaft unterstützen.</p>
<h2 id="moenche-auf-der-chefetage">Mönche auf der Chefetage</h2>
<p>Statt eines Ethik-Pflichtscheins bekommen Manager hier einen Master-Titel in „Organisationmanagement und Spiritualität“ verliehen, berufsbegleitend. „Wenn ich nur so tue, als ob ich werteorientiert führe, werden mich Kunden und Mitarbeiter rasch enttarnen“, sagt ein Teilnehmer dieses Kurses.</p>
<p>Eine eigene, ethische Grundüberzeugung sei wichtig, könne aber niemals durch Wissen allein vermittelt werden, bemerkt der Manager. Immherin: Im Unterrichten von Werten haben die Mönche bereits 800 Jahre Erfahrung. Ihre Quelle: Lehren des Ordensgründers Franz von Assisi.</p>
<p>Auch andere Mönche, darunter kirchliche Promis wie Anselm Grün oder Anselm Bilgri, übersetzen solche Klosterweisheiten in Managerseminaren, und zwar gerne „inhouse“ beim Kunden. Dabei sprechen auch sie, gekleidet in Kutte statt Dreiteiler, von Werten.</p>
<p>Die beiden Berater berichten aus ihrer Seelsorge, was wohl jeder Student schon weiß, sich aber nicht jeder eingestehen will. Der entscheidende Unterschied zu Wertediskussionen an Business-Schools wie Oestrich-Winkel und St. Gallen?</p>
<p>Vielleicht ist es ihre <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Glaubwürdigkeit</a>, die die Patres gegenüber den Managern austrahlen. Ethik nicht als Feigenblatt für ein schlechtes Führungskraftgewissen, sondern als tragendes Prinzip &#8211; gerade, wenn es hart kommt.</p>
<h2 id="glaubwuerdige-persoenlichkeiten">Glaubwürdige Persönlichkeiten</h2>
<p>Machen wir zum Schluss einen Ausflug zum momentan größten Investment-Manager der Welt, BlackRock in New York City. Vor drei Jahren, am 15. September 2008, hatte die Investmentbank Lehman Brothers Pleite gemacht. Jeder dritte Mitarbeiter von BlackRock müsse zum Jahresende gehen, sagte das Management.</p>
<p>Die Mitarbeiter lasen von ihrem „Lay-Off“ am nächsten Morgen in der Zeitung, schauten verständnislos auf ihre Bosse. Heute hat sich das Blatt gewendet. Finanzvorstand <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Robert Doll</a> sucht neue, motivierte Mitarbeiter. Immerhin managt sein Unternehmen in Manhattan mittlerweile mehr als drei Billionen US-Dollar.</p>
<p>Für Robert Doll stand die nächste große Entscheidung an. Diesmal ging es nicht um Personalpolitik, sondern die Übernahme eines Wettbewerbers. Der Kaufpreis für Barclays Global Investors? 15 Milliarden US-Dollar wurden ausgehandelt. Zunächst entpuppte sich der Deal als <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Verlustgeschäft</a>. Am Ende sei, „Gott sei Dank“, doch alles gut gegangen, sagt Doll.</p>
<p>Die Moral von dieser Geschichte? Für beide Werte, Verluste wie Gewinne, tragen Manager die Verantwortung. Doll hat etwas gefunden, mit seinem Berufsrisiko besser umzugehen: ein „<a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Wertegerüst</a>“, von dem er sagt, dass es ihn trage. Was ihm sonst noch helfe?</p>
<p>Nicht das Golfen auf Long Island zur Kundenpflege, auch kein Veranstalten von Benefiz-Galas an der Fifth Avenue. Das Besuchen einer kleinen Kirche in New Jersey sei es. Dort, in Princeton leitet Doll einmal pro Woche den Gemeindechor. Regelmäßig, hat er gesagt. Auch dann, wenn es mal wieder später geworden ist.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-versteht-sich-mit-dem-baecker-in-seinem-wohnblock-genauso-gut-wie-den-managern-im-chefsessel-manche-bwl-studis-scheinen-das-etwas-anders-zu-sein-chefsein-bedeut"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank">Jan Thomas Otte</a> versteht sich mit dem Bäcker in seinem Wohnblock genauso gut wie den Managern im Chefsessel. Manche BWL-Studis scheinen das etwas anders zu sein. Chefsein bedeutet aber mehr&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: GongTo/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-251036287.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/management-schulen-werte-auf-dem-stundenplan/">Management-Schulen: Werte auf dem Stundenplan</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 11:56:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Sebastian Pantel im September 2010 zur Bank ging, um sich 364 Euro auszahlen zu lassen, da wusste er noch nicht, was ihn erwarten würde. Er hatte nur eine Idee. Die Reportage seines Selbstversuchs...</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="als-sebastian-pantel-im-september-2010-zur-bank-ging-um-sich-364-euro-auszahlen-zu-lassen-da-wusste-er-noch-nicht-was-ihn-erwarten-wuerde-er-hatte-nur-eine-idee-die-reportage-seines-selbstversuch">Als Sebastian Pantel im September 2010 zur Bank ging, um sich 364 Euro auszahlen zu lassen, da wusste er noch nicht, was ihn erwarten würde. Er hatte nur eine Idee. Die Reportage seines Selbstversuchs&#8230;</h3>
<p><span id="more-5516"></span>Sie war mir beim Frühstück gekommen, als ich wieder einmal einen Text über den Streit las, der gerade über fünf Euro mehr oder nicht für Hartz-IV-Empfänger durch die Republik wogte.</p>
<p>Politiker stritten miteinander, Sozialverbände protestierten, Experten sprachen sich für und wider die Erhöhung aus. Nur eine Gruppe blieb still, weil sie nicht gefragt wurde: Die Hartz-IV-Empfänger selbst.</p>
<p>Meine Idee war einfach: Ich wollte einen Monat selbst von Hartz IV leben. Und ich wollte darüber mit Hartz-IV-Empfängern in Kontakt kommen und über ihr Leben schreiben, ihre Erfahrungen, ihre Gefühle.</p>
<h2 id="hartz-4-monat-wurde-achterbahnfahrt">Hartz 4 &#8211; Monat wurde Achterbahnfahrt</h2>
<p>Mein Selbstversuch machte mir deutlich, wie wenig sich mein wohlausgestatteter Alltag ums Geld dreht. Und gleichzeitig, wie absurd teilweise die Berechnung des <a href="http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a430-grundsicherung-fuer-arbeitsuchende-sgb-ii.pdf" target="_blank">Regelsatzes</a> für einen Alleinstehenden Hartz-IV-Empfänger ist.</p>
<p>Welche Bildung soll ich mir für 1,39 Euro angedeihen lassen? Wie soll ich mich für 4,14 Euro am Tag ernähren? Wie viele Glas Bier kann ich mit Freunden für 7,16 abends trinken gehen? Nach dreißig Tagen hatte ich noch dreißig Euro übrig. Kein Wunder – denn der Selbstversuch war unrealistisch, er konnte es nur sein.</p>
<p>Das, was den Monat wirklich so fordernd und teilweise erschütternd machte, waren die Treffen mit Hartz-IV-Empfängern aus den Regionen <a title="Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/">Bodensee</a> und Schwarzwald. Sie leben – teilweise seit Jahren – von dem staatlichen Almosen. Die meisten würden alles dafür tun, um das zu ändern.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ecken und Decken&#8221;</p></blockquote>
<p>Und stoßen dabei in einem System an Ecken und gläserne Decken, gegen die eine Kafka-Behörde sich geradezu nüchtern ausnimmt. Zehn Beispiele.</p>
<p><strong>Erstens.</strong> Ein Empfänger war früher einmal beruflich im Irak, im Krieg. Wenn er davon erzählt, von Soldaten mit gezückten Gewehren, von Fahrten in gepanzerten Autos, dann klingen diese Erzählungen fröhlich und unbeschwert. Sie handeln von einer besseren Zeit – als der Mann noch Arbeit hatte. Heute ist sein Alltag leer. „Wenn ich mich jetzt aufgebe, dann hat der Teufel gewonnen“, sagt er.</p>
<h2 id="kurs-muss-sein-auch-fuer-quatsch">Kurs muss sein, auch für Quatsch</h2>
<p><strong>Zweitens.</strong> Ein Empfänger mit chronisch schlechten Leberwerten wird zum Amtsarzt geschickt. Dieser bescheinigt mit Blick auf die Werte schwere Alkoholabhängigkeit &#8211; was nicht stimmt. Trotzdem muss der Mann einen Kurs bei der Suchtberatung absolvieren. Der Kursleiter ist irritiert, weil der Mann hier offensichtlich fehl am Platz ist. Doch der Kurs muss sein.</p>
<p><strong>Drittens.</strong> Eine Empfängerin lebt in einer Wohnung, die zwar etwas größer ist als die erlaubten 45 Quadratmeter, aber dafür unschlagbar günstig. Sie muss dennoch ausziehen – in eine kleinere, dafür aber deutlich teurere Wohnung. Dem Gesetz ist damit Genüge getan – und der Staat übernimmt die höhere <a title="Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Miete</a>.</p>
<p><strong>Viertens.</strong> Ein Empfänger fragt bei einem Sachbearbeiter eine Sonderzahlung an &#8211; und erhält zur Antwort „Dafür gebe ich Ihnen mein Geld nicht“.</p>
<p><strong>Fünftens.</strong> Die Tochter einer Empfängerin würde gern Zeitungen austragen, um damit ein Hobby zu finanzieren. Doch der Lohn würde angerechnet – und der Familie damit vom Regelsatz abgezogen. Die Mutter sagt: „So bekommt meine Tochter vom Staat beigebracht, dass sich <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Arbeit</a> nicht lohnt“.</p>
<h2 id="studium-fuer-anfaenger">Studium für Anfänger</h2>
<p><strong>Sechstens.</strong> Für Schüler ist pro Schuljahr eine Summe von 100 Euro für Bücher, Hefte und anderen Schulbedarf vorgesehen. Diese 100 Euro werden aber nur bis zur 10. Klasse gezahlt. Warum? Ist das Abitur bei Hartz-IV-Kindern nicht vorgesehen?</p>
<p><strong>Siebtens.</strong> Der Sohn einer Mutter will studieren – im fernen Freiburg. Um sich das leisten zu können, hätte er Bafög beantragt. Das allerdings wäre auf den Regelsatz der Mutter angerechnet worden – und der Sohn hätte daheim wohnen bleiben und sich vor Ort einen anderen Studienplatz suchen müssen.</p>
<p>Denn bis zum Alter von 25 ist der Sohn laut Gesetz Teil der Bedarfsgemeinschaft. Mit 25 hat man allerdings in der Regel heute sein Studium bereits beendet. Achtens. Eine diplomierte Akademikerin wird zum sogenannten „Profiling“ geladen, bei dem „zusammen mit dem Arbeitslosen die für die <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Vermittlung</a> erforderlichen beruflichen und persönlichen Merkmale des Arbeitslosen, seine beruflichen Fähigkeiten und seine Eignung festgestellt“ werden (Arbeitsagentur).</p>
<h2 id="profiling-von-amts-wegen">Profiling von Amts wegen</h2>
<p>Sie bekommt dort Fragen gestellt wie „Können Sie deutsch?“ und „Können Sie mit einem Computer umgehen?“ Die Sachbearbeiterin vermerkt im Protokoll: „Frau XY macht einen sauberen Eindruck und ist ordentlich gekleidet.“ Das Profiling wird von der Arbeitsagentur als „Dienstleistungsangebot“ bezeichnet.</p>
<p><strong>Neuntens.</strong> Ein Mann war früher selbstständig, Chef von 19 Angestellten, er verdiente richtig gut. Dann wurde er krank und dadurch arbeitslos. Jetzt ist er Anfang 50, zu 90 Prozent schwerbehindert, und lebt seit Jahren von Hartz IV. Als Frührentner wird er nicht anerkannt – er könne eine Stunde am Tag arbeiten, beschied der Arzt. Natürlich findet der Mann keinen Job. Der Rat aus dem Jobcenter: „Sie müssen Ihre Behinderung bei der Bewerbung ja nicht angeben.“</p>
<p><strong>Zehntens.</strong> Techniker-Krankenkasse und DGB haben <a href="http://www.dgb.de/themen/++co++44151b30-a92b-11df-6fd9-00188b4dc422" target="_blank">Studien</a> zum Zusammenhang von Krankheit und Arbeitslosigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse: Arbeitslose sind häufiger und länger krank als Arbeitende. Sie brauchen mehr Pychopharmaka, die Zahl der Depressionen steigt bei ihnen viel stärker. Und: Arbeitslose sterben früher.</p>
<h2 id="schattenreich-im-sueden">Schattenreich im Süden</h2>
<p>Mein Monat mit Hartz IV war ein Blick in ein Schattenreich direkt vor der Haustür – in einer der wohlhabendsten Regionen Deutschlands. Ich habe viel gelernt, vor allem: Dass der Ton der gesellschaftlichen Debatte die Betroffenen mehr schmerzt als Geldmangel, fehlender Lebensstandard oder Perspektivlosigkeit.</p>
<p>Als im Februar der Regelsatz dann tatsächlich im fünf Euro erhöht wurde, meldeten sich viele damalige Gesprächspartner bei mir. Einige hatten wieder Arbeit gefunden, bei anderen hatte sich nichts getan. Ihre Kommentare waren alle gleich: Fünf Euro mehr oder weniger – darum geht es nicht. Es geht darum, nicht permanent als <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Verlierer</a>, Faulenzer und Schmarotzer gebrandmarkt zu werden.</p>
<p>In meinen 30 Tagen mit Hartz IV bin ich nachdenklich geworden. Und intolerant. Nicht den Betroffenen gegenüber, sondern denen, die eiskalt über ihre Köpfe hinweg diskutieren, ohne die Zahlen und Fakten und die Menschen dahinter zu kennen. Genau hinschauen ist eben mühsam. Blind nach unten treten ist einfach. Jeder kann selbst entscheiden, was er tut.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-sebastian-pantel-arbeitet-als-regionalreporter-beim-suedkurier-fuer-seine-ich-reportagen-zu-hartz-4-wurde-er-mit-dem-journalistenpreis-der-diakonie-in-baden-ausgezeichnet-mehr"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Sebastian Pantel</a> arbeitet als Regionalreporter beim Südkurier. Für seine Ich-Reportagen zu Hartz 4 wurde er mit dem Journalistenpreis der Diakonie in Baden ausgezeichnet. Mehr auf seinem Blog&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Dmitry Kalinovsky/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic-139772131.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Handwerk eines Senners: Alles Schweizer Käse?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/12/handwerk-eines-senners-alles-schweizer-kase/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Bergbauern verkaufen ihre Rohmilch an die Genossenschaft. Ein paar käsen weiterhin im Familienbetrieb auf der Alm. Bis zum Brotaufschnitt hat Jan Thomas Otte einen glücklichen Älpler bei seiner Arbeit&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/handwerk-eines-senners-alles-schweizer-kase/">Handwerk eines Senners: Alles Schweizer Käse?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="viele-bergbauern-verkaufen-ihre-rohmilch-an-die-genossenschaft-ein-paar-kaesen-weiterhin-im-familienbetrieb-auf-der-alm-bis-zum-brotaufschnitt-hat-jan-thomas-otte-einen-gluecklichen-aelpler-bei-sein">Viele Bergbauern verkaufen ihre Rohmilch an die Genossenschaft. Ein paar käsen weiterhin im Familienbetrieb auf der Alm. Bis zum Brotaufschnitt hat Jan Thomas Otte einen glücklichen Älpler bei seiner Arbeit begleitet, seinem &#8220;liebsten Hobby&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-5278"></span>Köbi motzt, der Kühlschrank ist kaputt. Die gelagerten Käselaibe unterm Dach dürfen nicht vergammeln. Schweiß rinnt über seine Stirnfalten, hinein ins himmelblaue Unterhemd, das in der Jeans sitzt. 64 Jahre alt, gräuliches Haar, Sennerring im rechten Ohr, geht Jakob Knaus, genannt „Köbi“, dem nach, was er „sein liebstes Hobby“ nennt: der Sennerei.</p>
<p>Seit 50 Jahren arbeitet Knaus als Senner, hoch oben in den <a href="http://www.admirado.de/2011/12/st-moritz-kaviar-champagner-gemusehandler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schweizer Bergen</a>. Momentan hütet er 24 Kühe, 15 Kälbchen, fünf Ziegen und sechs Schweine auf der „Trosen“-Alm. Auf 1700 Metern stehen seine drei Hütten: der Kuhstall, der Käseraum, das Chalet.</p>
<p>Eine Stunde Fußweg vom letzten Parkplatz im Toggenburger Tal, oberhalb der Baumgrenze. Die Morgensonne scheint hinüber zu den sieben Bergen auf der anderen Talseite, den Churfirsten. Ihre daumenartigen Gipfel heißen Chäserugg, Hinterrugg und Schibenstoll, Zuestoll, Brisi, Frümsel und Selun.</p>
<blockquote><p>&#8220;Alpenpanorama&#8221;</p></blockquote>
<p>„Fast noch schöner als das Matterhorn“, schwärmt Köbi über sein Alpenpanorama. Zeit zum Ausblick genießen hat er kaum. Er hat ja alle Hände voll zu tun.</p>
<p>Der Kühlschrank läuft inzwischen wieder, Dank einer neuen Gaskartusche. Nun muss Knaus das Holzfeuer unter dem Kessel anschüren. Nicht zu warm, 32 Grad Celsius beträgt die Ideal-Temperatur zum Käsen.</p>
<p>An guten Tagen, wenn viel frisches Gras mit Blümchen wächst, liefern seine Kühe bis zu 700 Litern Milch. Heute hat der Senner 260 Liter gemolken. Ein Drittel davon wird mit der „Harfe“, einem Y-förmigem Edelstahlrahmen mit feinen Drähten, zu Käsebrocken gerührt.</p>
<h2 id="100-tage-40-euter-im-ein-mann-betrieb">100 Tage, 40 Euter im Ein-Mann-Betrieb</h2>
<p>Hundert Tage arbeitet Köbi hier im Jahr auf der Alm und produziert dabei etwa 13 Tonnen Käse. Davon kann seine <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Familie</a> gut leben. Das Produktsortiment der Familie Knaus: Bergkäse, Sennenkäse und „Blodderchäs“.</p>
<p>Vom hofeigenen Marketing wird dieser als besonders fettarmer aber proteinhaltiger Käse angepriesen. Seit 2000 Jahren schon rühren ihn die Senner. Anders als den Appenzeller Käse, der zwar aus den Regalen der Discounter bekannt ist, den es aber erst seit 40 Jahren als „gängiges Label“ gibt, wie Köbi erzählt.</p>
<p>3Knaus Frau Rösli kümmert sich im Sommer um den Haushalt, versorgt das Bauernhaus der Familie und den hofeigenen Tante-Emma-Laden. Im Direktvertrieb kauft man den Knaus’ dort das Kilo Bergkäse für 17 Franken ab, die Ladenbesitzer im Dorf schlagen nochmals 5 Franken drauf.</p>
<p>Köbis Referenzenkunden: Die Drogerie in Wildhaus oder die Käserei Kaufmann in Mosnang. Dazu kommen ein paar Restaurants.</p>
<p>Seit 5 Jahren kann ihn seine Familie sogar mit dem lilafarbenen, Allrad-fähigen Subaru besuchen. Ein Schotterweg wurde gebaut, finanziert über die Umlage von Kuhrechten mit anderen Almen. Vorher ging’s mit Pferd und Eseln hinauf.</p>
<h2 id="zwei-drittel-wertschoepfung-auf-der-alm">Zwei-Drittel Wertschöpfung auf der Alm</h2>
<p>„Das Käsegeschäft ist hart, nicht nur körperlich“, weiß Köbi. Marken wie „Appenzeller“, „Emmentaler“ oder „Tilsiter“ seien nicht geschützt und brächten im Massengeschäft nur noch fünf Franken das Kilo. Für einen überzeugten <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Biobauern</a> wie Knaus ein Unding.</p>
<p>Statt sich drüber zu ärgern, kümmert er sich lieber um seinen eigenen Käse: „Man will sich verbessern, ganz klar“.<br />
Der <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Qualitätskontrolleur</a> kommt regelmäßig. Der hobelt in einige Laibe Käse, riecht, schmeckt und guckt, notiert. Neulich war bloß eine Blase im Schweizer Käse. Köbi ratlos: „Irgendwas stimmte nicht mit der Blasenbildung“.</p>
<p>Am Rotsteinpass, 300 Höhenmeter weiter oben, schläft die Konkurrenz nicht. Die Sennerin auf der „Schafboden“-Alm hat vor ein paar Jahren ihren alten <a title="Handwerk eines Gärtners: Integration mit Kürbissen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Job</a> als Landschaftsgärtnerin an den Nagel gehängt. Auch sie verdient nun mit dem Käse. Ein paar Ziegenmilch-Shakes für müde Wanderer kommen hinzu. Im Winter sei die neu zugezogene Kollegin aber auf der <a title="Kanarische Inseln: Sommer, Sonne, Sonnenschein?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/traum-ewigen-fruhlings-auf-teneriffa-und-kanaren/">Kanareninsel</a> La Gomera.</p>
<p>Die Ruhe des Senners könnte bald ein Ende haben. 2012 wird Köbi wohl der bekannteste Schweizer Älpler sein, durch einen Werbespot der Supermarktkette <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Migros</a>.</p>
<p>Im Fernsehen wird er einen Senner spielen, der um seinen liebsten, abhanden gekommenen Käse trauert, ihn auf Umwegen aber wiederfindet. Köbi sucht noch eine Vertretung, die sich während der drei Drehtage ums Melken und Käsen kümmert. „Im Zweifelsfall müssen die eben zu mir kommen“, sagt der Hauptdarsteller.</p>
<p>Dann muss Köbi weiter. Gegen sieben Uhr abends müssen wieder rund vierzig Euter gemolken werden. Dann kommt das Abendessen. Der Senner tischt in seiner Bude auf, was mittags übrig geblieben ist.</p>
<p>Gekocht wird, was da ist, was passt, zu selbst angebauten Kartoffeln oder mitgebrachten Teigwaren. „<a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Feierabend</a>“ ist gegen halb neun. Bis dahin hat Köbi 15 Stunden gearbeitet.Vorausgesetzt, keine Kuh kalbt oder hat Bauchweh.</p>
<p>Fast 500 Jahre wirtschaftet seine Familie nun schon auf der Alm Trosen, in zwanzigster <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Generation</a>. Mit 14 übernahm er die Alm seines Vaters. Aufhören wird er nicht: „Vorher sterbe ich“, sagt Köbi.</p>
<p>Als Alm-Öhi, als letzter seiner Art sieht sich Senner Knaus nicht. „Meine Arbeit ist absolut kein Auslauf-Modell.“ „Es hier nicht wie bei Heidi“, sagt er und zeigt hinüber ins Nachbartal. Dort liegt Maienfeld, der Ort des mehrfach verfilmten Romans von Johanna Spyri.</p>
<p>Wer über die Almen des <a href="http://www.admirado.de/2011/12/toggenburg-hinter-den-sieben-bergen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Toggenburg</a> wandern möchte, kann für 17 Euro auf der <a href="http://www.ochsenhuette.ch/oh/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ochsenhütte</a> übernachten. „Massenlager“, Plumpsklo und Kuhtränke zum Waschen, Frühstück gibt es auch. Gehfaule werden mit dem Materiallift transportiert.</p>
<p>Wem das nicht so liegt, kann trotzdem mit Blick auf Köbis Alm einschlafen. Das <a href="http://www.sternen.biz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotel Sternen</a> bietet fürs Fünffache (ca. 85€) mehr Komfort, zum Beispiel Klangliege „Tabuala Sonora“. Dafür aber auch weniger Abenteuer&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Olga Danylenko/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/tourist-backpack-mountain-panorama-116663170">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/handwerk-eines-senners-alles-schweizer-kase/">Handwerk eines Senners: Alles Schweizer Käse?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 07:30:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Beförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Claudio Bernasconi ist Geschäftsmann durch und durch. Doch auf dem Weg zum Millionär machte der Hotelier nicht nur sich selbst sondern auch andere glücklich. Besuch im einzigen 3-Sterne-Haus von St. Moritz im Oberengadin. In der Nebensaison...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="claudio-bernasconi-ist-geschaeftsmann-durch-und-durch-doch-auf-dem-weg-zum-millionaer-machte-der-hotelier-nicht-nur-sich-selbst-sondern-auch-andere-gluecklich">Claudio Bernasconi ist Geschäftsmann durch und durch. Doch auf dem Weg zum Millionär machte der Hotelier nicht nur sich selbst sondern auch andere glücklich&#8230;</h3>
<p><span id="more-5464"></span>So etwas gab es selbst im Hotel „Waldhaus am See“ noch nie: Nachts um halb drei fuhr der Postbus vor, 43 Mitarbeiter samt Chef stiegen ein und entschwanden zum Zürcher Flughafen. Mitten in der Hochsaison verließen sie ihr ausgebuchtes Hotel auf einen 44-stündigen <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Betriebsausflug</a>.</p>
<p>Wochen vorher hatten sie alle vom Chef die Einladung bekommen: Mit British Airways Flug 709 nach London, Übernachtung im Vier-Sterne-Hotel „Royal Horseguards“, Besuch des Musicals „Starlight Express“. Für Vlado Sarevic, Bernasconis rechte Hand, war es der erste Flug seines Lebens.</p>
<p>In der Zwischenzeit leitete Leo Utelli das Waldhaus, der evangelische <a title="Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/priestermangel-tiefer-glaube-leichte-zweifel/">Pfarrer</a> im Ort. „In Gottes Händen ist mein Hotel gut aufgehoben“, sagte ihm Bernasconi noch vor der Abreise, während er wie so oft komplizenhaft seine Augenbraunen hochzog.</p>
<p>Der Gastgeber mit dem Wohlstandsbäuchlein mag es, Vertrauen zu schenken. Und wenn es sein muss, eben auch dem Pfarrer, dem Gemüsehändler, dem <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Steuerberater</a> und weiteren St. Moritzern, die freiwillig anrückten, um die Hotelgäste zu bewirten.</p>
<h2 id="los-angeles-times-und-engadiner-post">&#8220;Los Angeles Times&#8221; und Engadiner Post</h2>
<p>Die Geschichte ist elf Jahre alt und geisterte damals durch Medien in aller Welt. Spätestens seither gilt Bernasconi, geschieden, drei Söhne, als einer der findigsten, kreativsten Köpfe der Schweizer Hotellerie. Schon kurz nach seiner Ausbildung zum Koch pachtete er kleinere Zwei-Sterne-Häuser im Kanton Graubünden, 1983 übernahm er das marode „Waldhaus am See“.</p>
<p>Ein <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Spekulant</a> wollte für drei Millionen kaufen, Bernasconi bekam keinen Kredit, überredete die Besitzer zu einem langjährigen Pachtvertrag. Heute überweist der gebürtige Tessiner dem Eigentümer 750.000 Franken pro Jahr. Und beschäftigt 78 Mitarbeiter ganzjährig, meist zu übertariflichen Bezügen.</p>
<p>Obwohl ins Engadin aus Zürich eingewandert, schaffte es Bernasconi ins Amt des Vize-Bürgermeisters, später auch in den Vorstand der Kirchengemeinde. Dort wagte er es sogar, einen Pfarrer rauszuschmeißen. Bernasconi hatte ihn zu oft dabei beobachtet, wie er beim Polospiel mit der High Society kokettierte und Ex-Tennisprofi Boris Becker für einige tausend Franken traute, statt sich um die Seelen der Einheimischen zu kümmern.</p>
<p>Zum Beispiel um die <a title="Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Einsamen</a>, die Bernasconi alljährlich zum Weihnachtsessen ins Waldhaus einlädt. Gemeinsam mit Küchenchef Hans Bundi überlegt sich der Hotelier schon Wochen vorher das Fünf-Gänge-Menü für diesen Anlass.</p>
<h2 id="nussparfait-mit-koenig-gustav">Nussparfait mit König Gustav</h2>
<p>2011 wird es Lachsröllchen geben. Nach einer Minestrone folgen Trüffelravioli. Als Hauptgang werden die Kellner Schweinsfilet mit Dampfkartoffeln servieren. Zum Nachtisch ein Nussparfait, der Klassiker im Waldhaus. Auch <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Prominente</a> wie Roger Moore und König Gustav von Schweden haben dieses Dessert hier schon genossen.</p>
<p>Als Wein wird Bernasconi Trimmiser Blauburgunder kredenzen, einen leichten Landwein. Oder „Riserva La Scala“ aus dem Veltlin. „Er lebt, was er liebt“, sagt Martin Berthod, Kurdirektor im Ort, und nennt ihn einen „<a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Gewinn</a> für St. Moritz“.</p>
<p>Rund zehn Millionen Franken hat Bernasconi in den Umbau des Waldhauses investiert, von der Herberge zum mehrfach als bestes Drei-Sterne-Hotel der Schweiz gekürten Betrieb.</p>
<p>Bernasconi hat diese und andere Urkunden im Eingangsbereich eingerahmt, zwischen Whiskyflaschen und Souvenirs. Heute setzt er fünfzehn Mal so viel um wie zu Beginn seiner Tätigkeit, sechs Millionen Franken im Jahr. Eine <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Million</a> davon geben Einheimische in seinem Restaurant aus.</p>
<h2 id="2500-sorten-hochprozentiges">2500 Sorten Hochprozentiges</h2>
<p>Sie schätzen die Wohnzimmer-Atmosphäre, den unverbauten Blick auf den See, die 57seitige Whiskykarte und die größte Bar mit 2500 Sorten, die er auf seinen Weltreisen zusammengetragen hat.</p>
<p>Auch die Gäste des Restaurants wundern sich manchmal über die dreidimensionale Afrika-Sparkasse aus Lärchenholz an der Rezeption. Vielleicht werfen sie wie die Hotelgäste ein paar Münzen hinein, um Bernasconi zu helfen, ein Versprechen zu halten, das er vor Jahren gegeben hat: Ein Franken pro Nächtigung geht an seine Stiftung in Sao Tome, einem Inselstaat am Äquator, einige hundert Kilometer vor der Küste Gabuns.</p>
<blockquote><p>&#8220;Franken für den guten Zweck&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein befreundeter Arzt, Gian Meyer, brachte ihn auf die Idee. Meyer hatte genug von der Schickeria des <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Jetsets</a> und von seiner Praxis in St. Moritz. Heute behandelt er Krankheiten wie die Cholera, die während des ersten Besuchs von Bernasconi auf dem Archipel ausbrach.</p>
<p>Sechs <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Schulen</a> und einige Kindergärten ließ Bernasconi in Sao Tome bauen, Schritt für Schritt, oft mit Hilfe seiner Engadiner Freunde. So baute ein örtlicher Schreiner eine besonders robuste Sitzbank für Bernasconis Stiftung. Das Modell „Zangger“, sonst auch an Häuser der Fünf-Sterne-Kategorie verkauft, steht nun in fast allen Schulen Sao Tomes.</p>
<h2 id="kuemmern-statt-kokettieren">Kümmern statt kokettieren</h2>
<p>Längst macht sich Bernasconi, 57 Jahre alt, Gedanken über seine Nachfolge im Hotel „Waldhaus am See“. Sein erster Gedanke galt Vlado Sarcevic, der nur wenige Jahre nach Bernasconi ins Hotel kam und einst beim Betriebsausflug nach London erstmals in seinem Leben geflogen war. Mehrere Male sprach der Hoteldirektor mit Sarcevic über die mögliche Nachfolge, besuchte ihn sogar in dessen Heimat in Bosnien-Herzegowina.</p>
<p>Doch Vlado Sarcevic wollte kein Chef werden. „Ich liebe meinen Job, arbeite gerne mit Menschen“, sagt er, aber Hierarchie sei nicht seine Sache. Er sei „nicht der harte Typ“ und wolle lieber <a title="Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Mitarbeiter</a> bleiben, „Vize-Kellner“, wie er sagt, „zweite Reihe“.</p>
<p>Weshalb nun Bernasconis ältester Sohn Sandro, die Geschäfte übernehmen wird. 26 Jahre alt, hat er kürzlich sein Wirtschaftsstudium in St. Gallen abgeschlossen. Und Vlado? Der freut sich schon auf seinen neuen Chef.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-ist-beeindruckt-von-der-komplexitaet-des-charakters-so-auch-bei-claudio-bernasconi-der-in-fast-keine-schublade-also-vorgefertigte-klischees-passt"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> ist beeindruckt von der Komplexität des Charakters. So auch bei Claudio Bernasconi, der in (fast) keine Schublade, also vorgefertigte Klischees passt&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: gorillaimages/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/skiing-skiers-on-ski-run-child-159417341">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/12/sozial-unternehmer-chef-wenn-es-sein-muss/">Sozial-Unternehmer: Chef, wenn es sein muss</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Qualitätsjournalismus: Journalist oder Blogger?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/11/journalist-undoder-blogger-werner-dinka-faz/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:29:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Treue]]></category>
		<category><![CDATA[Verbindlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Journalisten verschreiben sich ihm, Kritiker vermissen ihn: „Qualitätsjournalismus". Als einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellt sich Werner d'Inka täglich aufs Neue vor diese Herausforderung, Richtlinien für das Handwerk des Journalisten zu formulieren...</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/journalist-undoder-blogger-werner-dinka-faz/">Qualitätsjournalismus: Journalist oder Blogger?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="viele-journalisten-verschreiben-sich-ihm-manche-blogger-vermissen-ihn-und-andersrum-qualitaetsjournalismus-als-einer-der-herausgeber-der-frankfurter-allgemeinen-zeitung-s">Viele Journalisten verschreiben sich ihm, manche Blogger vermissen ihn &#8211; und andersrum: &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;. Als einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellt sich Werner d&#8217;Inka täglich aufs Neue vor diese Herausforderung, Richtlinien für das Handwerk des Journalisten zu formulieren&#8230;</h3>
<p><span id="more-5486"></span><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Moralische Grundsätze sind dabei genauso wichtig wie handwerkliche Fähigkeiten. Denn „Journalismus zieht Wichtigtuer und Schaumschläger an,“ behauptet Werner d&#8217;Inka – im Interview erklärt er was er damit meint und was er selbst unter Qualitätsjournalismus versteht.</p>
<p>Qualitätsjournalismus pauschal zu definieren würde Seiten füllen, deshalb ein aktuelles Beispiel: Schuldenkrise in Griechenland, der Staat steht vor dem Bankrott, der gesamte Euro-Raum ist bedroht. Einerseits soll der Journalist nun keine Panik schüren, andererseits keine Informationen zurückhalten.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Wie sieht Qualitätsjournalismus in dieser sensiblen Situation aus?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Ich glaube da ist es am offensten und am ehrlichsten wenn auch wir (Journalisten) nicht so tun als wüssten wir die Lösung. Zunächst sollten wir berichten was Sache ist und die Vorschläge zeigen, die es aus der Ökonomie und der Politik gibt.</p>
<p><em>Karriere Einsichten:</em><strong> Also eine Faktengrundlage schaffen, damit das Publikum weiß: Um was geht es eigentlich?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Weil die Sachlage so komplex ist sollten wir uns aber mit Vorschlägen zurückhalten, die den Eindruck erwecken, wir wüssten es besser. Es gibt wahrscheinlich zwei große Denkschulen: Aus rein ökonomischer Sicht müsste man wohl sagen eine Umschuldung Griechenlands ist unvermeidbar.</p>
<p>Die politische Sicht ist, dass der Zusammenhalt in der EU ein hohes und wichtiges Gut ist &#8211; zu einer Gemeinschaft gehört es auch, dass man ein Land nicht im Stich lässt. Zwischen diesen beiden Polen wird die Entscheidung wohl fallen und wir als Journalisten sollten versuchen das mit Sachaufklärung und kompetenter Begleitung zu erläutern, viel mehr können wir nicht tun. Wir sollten uns auf keinen Fall an die Stelle der Politik setzen.</p>
<h2 id="schnelligkeit-im-netz">Schnelligkeit im Netz</h2>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Ein Faktor, der vor allem in einer Zeit des boomenden Online-Journalismus immer wichtiger zu werden scheint ist Schnelligkeit. Es gibt Zeitungen, die ihre Volontariatsanwärtern zwei Stunden Zeit geben um eine Reportage zu schreiben, samt Themenfindung, Recherche und Anfertigung.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Kann man so die Qualität eines Journalisten messen?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Man erkennt zumindest einige Aspekte, denn im Tagesjournalismus geht es auch immer um Aktualität und Schnelligkeit. Bei einer Tageszeitung kommt es schon auch darauf an unter großem Zeitdruck ein vertretbares Ergebnis zu produzieren – das gilt für alle Ressorts.</p>
<p>Bei einem Champions League Spiel zum Beispiel, das um 22:45 Uhr endet, sollten sie schon in der Lage sein eine Viertelstunde nach Abpfiff druckbare 80-90 Zeilen produziert zu haben. Insofern ist die Fähigkeit auch unter Zeitdruck gründlich zu arbeiten sicher ein wichtiges Eignungskriterium, aber nicht das Einzige.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Dieser Zwiespalt aus Schnelligkeit und Gründlichkeit stellt einen Journalisten doch vor eine Art Dilemma. Wer zu schnell veröffentlicht vergisst womöglich wichtige Aspekte, wer zu lange braucht überlässt der Konkurrenz das Feld und nimmt womöglich einen finanziellen Schaden für das ganze Unternehmen in Kauf&#8230;</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Ja das trifft zu, in einem tagesaktuellen Medium kann man eben nicht sagen: Ach wir wollen noch mehr wissen wir warten jetzt mal noch zwei Tage. Dieser Zwang zur Aktualität ist schon da, dem kann man sich nicht entziehen. Ich vergleiche das immer mit dem Krankenwagenfahren. Wenn Sie als Fahrer einen Schwerverletzten im Krankenwagen haben, dann müssen sie schon darauf achten, dass sie schnell ins Krankenhaus kommen, jedoch nicht so halsbrecherisch fahren, dass auf der Fahrt ein neuer Unfall passiert.</p>
<p>Bleiben wir im Bereich des tagesaktuellen Geschäfts: Nachrichtenseiten wie Spiegel Online werden zunehmend beliebter – eben weil aktueller &#8211; bekommen aber Konkurrenz durch private Blogs. Prinzipiell kann heutzutage jeder Amateur im Internet zum Autor werden und einen eigenen Blog betreiben.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Sehen Sie das als Belebung des Marktes oder eher als Inflation von journalistischen Produkten?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Letztendlich ist es wohl eher eine Belebung – diese Blogosphäre kann schon eine Bereicherung sein, wenn sie uns gelegentlich den Spiegel vorhält, uns zeigt, dass man Stoffe auch anders präsentieren kann. Aber diese Blogosphäre ist kein Ersatz für den traditionellen, professionellen Journalismus.</p>
<h2 id="mehr-als-nur-geschichtchen">Mehr als nur Geschichtchen</h2>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Zum Journalismus gehört eben mehr als nur Geschichten erzählen und viele Blogger erzählen Geschichten. Geschichten erzählen ist schön im Hyde Park oder in der Kneipe oder im Freundeskreis, aber zu Qualitätsjournalismus gehört eben noch mehr. Dazu gehört es Informationen zu prüfen, Nachricht von Meinung zu trennen, dazu gehört es eigene Liebhabereien von öffentlichen Angelegenheiten zu trennen. Verglichen damit ist die Blogosphäre durchaus eine Bereicherung aber sie ist etwas anderes, sie tritt nicht an die Stelle des Journalismus, sie ergänzt.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>In einem Artikel der Zeitschrift „Der Journalist“ stand einmal, dass jeder Journalist – wenn er etwas auf sich hält – seinen eigenen Blog schreiben sollte. Auch um regelmäßig publizieren zu können. Ist die Masse an veröffentlichtem Material tatsächlich so wichtig?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Nein, man muss ja auch mal an das arme Publikum denken. Vieles davon ist auch Wichtigtuerei, ich will nicht von jedem Kollegen auch noch einen Blog lesen. Ich finde, dass zu einem guten Journalisten auch ein bisschen Zurückhaltung gehört. Dieser Beruf zieht leider auch allerlei Wichtigtuer und Schaumschläger an. Die elektronischen Medien wahrscheinlich sogar noch mehr als die Zeitung.</p>
<blockquote><p>&#8220;zivilisatorischer Fortschritt&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir müssen uns aber immer darüber im klaren sein, dass wir nicht die Hauptpersonen sind. Wir sind Treuhänder unseres Publikums und gehören nicht vorne auf die Bühne. Unsere Aufgabe ist eher, mit Distanz nach allen Seiten zu berichten, das Wichtige sind die Themen und die Personen über die wir berichten. Wenn sich jetzt jeder noch in seinem eigenen Blog zur Geltung bringt, über das angestammte Medium hinaus, dann sehe ich den zivilisatorischen Fortschritt darin nicht.</p>
<p>Neben Schaumschlägern und Selbstinszenierern gibt es auch Blogger, die tatsächlich etwas zu sagen haben – der arabische Frühling mal als Beispiel. Blogs, Twitter und soziale Netzwerke trugen die aufkeimende Revolution voran.</p>
<p><em>Karriere Einsichten:</em><strong> Wäre es für ein Medium wie die FAZ nicht ein Gewinn solche Blogger als Auslandskorrespondenten anzuwerben? Man würde Kosten einsparen und näher an der Quelle sitzen.</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Pauschal würde ich nicht dazu raten. Wenn wir Leute als Korrespondenten ins Ausland schicken, dann haben wir diese Kollegen über Jahre bei uns in der Redaktion arbeiten sehen. Wir wissen was sie können, wie sie ticken, wie sie sich in einer schwierigen Situation möglicherweise verhalten.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Sie sind also berechenbarer&#8230;</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Ja, aber im positiven Sinne, im Sinne von verlässlicher. Menschen, die in einem Land näher an den Informationen sitzen, also die angesprochenen Blogger zum Beispiel, kennen wir oft nicht. Wir wissen nicht ob es neutrale Beobachter sind oder Leute, die eine eigene Agenda haben, die vielleicht Teil eines politischen Spiels sind. So wichtig diese neue Welt als Informationsquelle ist, so wichtig ist es, dass diese Informationen genau geprüft werden.</p>
<h2 id="spezialisten-gesucht">Spezialisten gesucht</h2>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Natürlich sind wir zunächst geneigt zu glauben, was aufständische Blogger in der arabischen Welt schreiben. Aber auch die sind möglicherweise eine Partei und haben nur einen Teil des Ereignisses mitbekommen über das sie schreiben. Für uns gilt: Auch diese Informationen müssen vorurteilsfrei geprüft werden, da gibt es keinen Sympathiebonus, obwohl es nahe läge zu sagen: Die stehen auf der richtigen Seite, denen glauben wir jetzt. Davon darf man sich nicht verrückt machen lassen.</p>
<p>Viele Blogger würden sicher gerne ihr Geld im Journalismus verdienen und es gibt viele Wege, die einen zum Journalisten machen können, dazu gehören heutzutage auch fast zwingend Praktika als Referenz.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Sie sehen die Branche von der anderen Seite – wie wichtig und wie effektiv sind solche Praktika für einen Karriereweg als Journalist, kann ein begabter Schreiber da nicht drauf verzichten?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Nein, denn ein Praktikum ist auch für den jungen Menschen eminent wichtig um sein Urteil zu schärfen ob der Beruf tatsächlich der Richtige ist. Es ist auch für die Redaktionen wichtig Praktikanten zu beschäftigen, denn so hat man eine erstklassige Rekrutierungsquelle. Ich könnte ihnen aus dem Stand 3-5 Namen nennen, die wir eingestellt haben, weil wir uns daran erinnert haben, dass sie vor einigen Jahren mal Hospitant bei uns waren und einen guten Eindruck hinterlassen haben. Plötzlich suchen wir jemanden mit einer bestimmten Qualifikation, jemand der sich beispielsweise mit Arabistik oder aber mit Kommunalfinanzen auskennt.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Das heißt, sie gehen dann auch aktiv auf diese Leute zu?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Ja, wir melden uns dann bei denen. Insofern ist so eine lose Bindung, wie sie durch ein Praktikum oder eine Hospitanz entsteht für beide Seiten eine wichtige Erfahrung, ich kann nur dazu raten diese Erfahrung zu machen.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Wie verlief ihr Weg in die Journalismus-Branche?</strong></p>
<p><em>Werner d&#8217;Inka:</em> Vorneweg: Es gibt nicht einen einzigen vordefinierten Weg um Journalist zu werden, es gibt keine bestimmten Fächer, die man studiert haben muss. Wenn sie 10 Journalisten fragen bekommen sie 10 verschiedene Antworten. Ich habe bei unserer Schülerzeitung mitgearbeitet, am Hans Thoma Gymnasium in Lörrach, habe dann in Mainz Publizistikwissenschaft und in Berlin zwei Semester Politik und Geschichte studiert und als ich wieder nach Mainz kam, fand ich am Schwarzen Brett einen Aushang, auf dem hat die FAZ Mitarbeiter gesucht.</p>
<p>Es ging um ein Projekt mit dem Namen „Videotext,“ das war Ende 70er, Anfang der 80er Jahre. Nach ein paar Tagen hing das immer noch, ich habe mich beworben und zu meiner Überraschung wurde ich auch genommen, alles weitere ist bekannt – so geht das dann. Wobei ich sagen muss: Das ist 30 Jahre her, sie haben es nun wahrscheinlich schwerer. Im Journalismus gibt es heute nicht mehr Stellen in der Fülle wie damals, weder bei den großen Sendern, noch bei den Zeitungen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-david-seitz-steckt-selbst-noch-in-journalistischen-kinderschuhen-als-teil-der-vielzitierten-generation-praktikum-beim-interview-mit-faz-herausgeber-werne"><strong>Über den Autor:</strong><i> </i><a href="mailto:seitz@karriere-einsichten.de">David Seitz</a> steckt selbst noch in journalistischen Kinderschuhen, als Teil der vielzitierten „Generation Praktikum.“ Beim Interview mit FAZ Herausgeber Werner d&#8217;Inka stellte er fest: Auch die ganz Großen kochen nur mit Wasser&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Stokkete/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/1950s-reporter-working-late-night-proofreading-225997429">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/journalist-undoder-blogger-werner-dinka-faz/">Qualitätsjournalismus: Journalist oder Blogger?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Langsam wachsen statt schnell untergehen! Es gibt sie, die neue Generation von Gründern, denen es nicht mehr um Wachstum, sondern vor allem um Sinn geht. Svenja Hofert erklärt dieses Phänomen&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="langsam-wachsen-statt-schnell-untergehen-es-gibt-sie-die-neue-generation-von-gruendern-denen-es-nicht-mehr-um-wachstum-sondern-vor-allem-um-sinn-geht-svenja-hofert-erklaert-dieses-phaenomen8230">Langsam wachsen statt schnell untergehen! Es gibt sie, die neue Generation von Gründern, denen es nicht mehr um Wachstum, sondern vor allem um Sinn geht. Svenja Hofert erklärt dieses Phänomen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5478"></span>Warum denken immer mehr Menschen über eine Unternehmensgründung nach, die keine traditionelle Firma gründen, sondern ihr &#8220;eigenes Ding&#8221; machen möchten. Wir fragen nach: Viele treibt die Suche nach Sinn, den sie angestellt nicht finden. Meine Kunden klagen über Chefs, die Leistung nach Anwesenheit bemessen oder Kollegen, die nach einigen Jahren jede Leidenschaft für ihren Job verloren haben und nur noch arbeiten, um die eigene Machtbasis zu sichern.</p>
<p>Im Moment herrscht das Alte noch überall vor, der allerorts betriebene Umbruch – etwa zu sehen im Umbau von Einzel- zu Großraumbüros &#8211; stresst mehr als dass er befreit: Präsenzkultur, Dienst nach <a title="Handwerk eines Gärtners: Integration mit Kürbissen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Vorschrift</a>, Mitarbeiterbeurteilungen nach Lust und Laune, all diese Dinge.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Sie haben davon gelesen und gehört&#8230;</strong></p>
<p><em>Svenja Hofert:</em> &#8230; dass es anders sein kann. Sie sind gut ausgebildet und klug genug, um zu wissen, dass Arbeit auch anders funktionieren kann und muss. In einem traditionellen Umfeld gehen motivierte Menschen ein wie ungegossene Pflänzchen. So macht der Job keinen Spaß. Die <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Selbstständigkeit</a> wirkt da wie eine schöne Insel, die Rettung verheißt.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Gründen, weil man keinen Sinn mehr als Angestellter findet. Ist das denn wirklich eine Erfolg versprechende Motivation?</strong></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Es ist aus meiner Erfahrung einer der ganz wesentlichen Treiber. Sehen Sie, es gibt Leute, die lesen ständig die neuesten Geschäftsideen, aber realisieren nicht eine. Sie sind getrieben davon, dass sie mit irgendetwas reich werden könnten.</p>
<h2 id="intrinsische-motivation">Intrinsische Motivation</h2>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Aber mutig sind sie nicht – sie bleiben beim Träumen, obwohl sie mal mit der, mal mit jener Geschäftsidee liebäugeln. Sie sind extrinsisch <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">motiviert</a> – das lässt sie schon direkt nach dem Start steckenbleiben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zielgerichtet suchen, ausprobieren&#8221;</p></blockquote>
<p>Die neuen Selbstständigen dagegen haben oft keine konkrete Idee, aber sie suchen zielgerichtet und probieren aus. Das bringt sie sehr viel weiter und über den Start ins Ziel. Die <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Arbeitswelt</a> hat sich sehr stark verändert, das spiegelt sich im Gründungsverhalten wider.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Warum ist die Arbeitswelt denn so wenig Sinn-Voll, dass derart viele Menschen daraus fliehen möchten?</strong></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Früher suchten die Menschen vor allem die <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Sicherheit</a> eines regelmäßigen Einkommens oder die Gewissheit, einen Ort zu haben, an den sie jeden Tag gehen können. Das hat unsere Väter angetrieben, ihre Jobs zu suchen, über Jahre zu machen und in ihren Unternehmen klebenzubleiben.</p>
<p>Die Sicherheit hat sie aber auch im Zaum gehalten. Sie sind gar nicht auf die Idee gekommen, zu fordern oder die Arbeitswelt, wie sie ist, in Frage zu stellen. Sie mussten für die <a title="Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Familie</a> sorgen, und da war irgendwie klar, dass man an intrinsische Motivationen erst gar nicht dachte.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Ist es nicht auffällig, dass es sehr viel mehr Frauen gibt, die sinnbezogen nach Jobs suchen?</strong></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Frauen ist das schon deshalb länger wichtig, weil sie sich nie als <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Familienversorger</a> sehen mussten. Das wird immer als weibliches Problem gesehen – dabei birgt genau diese Haltung die Chance für ein selbstbestimmtes Leben. Das ändert sich gerade. Sicherheit fällt weg – das treibt die Suche nach Sinn voran.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Auch die jungen Männer sehen ihre Existenzberechtigung plötzlich nicht mehr allein im Geld verdienen, um eine Familie zu ernähren&#8230;</strong></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Das befreit sie, das ist die andere Seite der Emanzipation. Plötzlich denken sie darüber nach, was die Arbeit ihnen bieten sollte – und das muss mehr sein als Geld.</p>
<h2 id="unternehmerische-freiheit">Unternehmerische Freiheit</h2>
<p><em>Svenja Hofert:</em>Automatisch kommt da der Gedanke an Selbstständigkeit, oft schon nach vier, fünf Jahren im Beruf, wenn man gemerkt hat, wie sehr die alte Arbeitswelt doch Grenzen setzt. Ich höre sehr, sehr oft: Selbstständigkeit ist eine tolle <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Perspektive</a>. Die steht auf meinem Zettel ganz weit oben. Die Leute, die das sagen, werden immer jünger.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Raten Sie dann dazu, diesem Drang nach Selbstständigkeit nachzugehen?</strong></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Nein, das hängt vom Einzelfall ab. Meistens entwickelt sich spezielles Wissen erst in einer Tätigkeit als Angestellter. Aber <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Chancen</a> sollte man immer nutzen, wenn man sie erkennt. Wenn also zum Beispiel ein Consultant bei seiner Arbeit in Malaysia eine Marktlücke entdeckt, wäre es dumm daraus nichts zu machen, wenn er Lust dazu hat.</p>
<p>Aber die Marktlücken-Gründung ist im Vergleich zur wissensorientierten seltener. Womit machen sich die Menschen auf der Suche nach Sinn sonst noch selbstständig? Sehr oft wächst die Idee aus der eigenen praktischen Erfahrung.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Sie sehen zwei Grundkonzepte bei den neuen Wissensgründungen, welche? </strong></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Die einen bauen auf das Wissen ihrer Branche, dem Segment oder in ihrem Fachgebiet gewonnene fachliche, methodische oder Branchen spezifische Erfahrung. Die anderen setzen auf eigeninitiativ erworbene <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Kenntnisse</a>, das aus einem wie auch immer gearteten Neuland stammen.</p>
<h2 id="suche-nach-innovativem">Suche nach Innovativem</h2>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Hier haben eindeutig die innovativen Menschen die Nase vorn, also Menschen die immer auf der Suche nach etwas Neuem sind und sich stark intrinsisch motivieren lassen. Sie denken im ersten Schritt nicht an Geld, sie folgen ihrem Interesse. Die ersten Social Media-Berater brauchten außer Wissen nichts weiter an formaler <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Qualifikation</a>.</p>
<p><em>Karriere Einsichten: </em><strong>Und jetzt geht so etwas Ähnliches auch im Bereich Mobile Marketing ab&#8230;</strong></p>
<p><figure id="attachment_9694" aria-describedby="caption-attachment-9694" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9694"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/11/51ZYondsYrL-273x400.jpg"  alt="Mehr Infos gefällig? Dann Svenja Hoferts Buch &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Praxisbuch-Existenzgründung-Erfolgreich-selbstständig-Gebundene/dp/B00HLR61S0/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=364941e372c277e43b87d401022bbd08&amp;amp;creativeASIN=B00HLR61S0&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; kaufen..."  width="160"  height="235"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/11/51ZYondsYrL-273x400.jpg 273w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/11/51ZYondsYrL-286x420.jpg 286w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/11/51ZYondsYrL.jpg 341w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9694" class="wp-caption-text">Mehr Infos gefällig? Dann Svenja Hoferts Buch <a href="https://www.amazon.de/Praxisbuch-Existenzgründung-Erfolgreich-selbstständig-Gebundene/dp/B00HLR61S0/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;linkCode=w00&amp;linkId=364941e372c277e43b87d401022bbd08&amp;creativeASIN=B00HLR61S0">hier</a> kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em>Svenja Hofert: </em>Diese innovativen Wissensgründer sind nicht selten schräge Typen, oft Introvertierte. Ihr Erfolg widerspricht der alten Auffassung in der Gründungsliteratur, nach der Extraversion ein entscheidendes Kriterium für unternehmerischen <a title="Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">Erfolg</a> ist.</p>
<p>Sie widerspricht aber auch der vorherrschenden Haltung, nach der es bei Gründungen in erster Linie um Kundenbedürfnisse geht. Es stehen vielmehr Neugier und Leidenschaft im Mittelpunkt.</p>
<p>Wer diesen Bedürfnissen folgt, empfindet sein Leben als sinnvoll. Dem Erfolgs steht das längst nicht mehr im Weg – im Gegenteil.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-gespraechspartnerin-svenja-hofert-schreibt-seit-vielen-jahren-noch-viel-mehr-buecher-ueber-karriere-bewerbung-und-existenzgruendung-zum-beispiel-das-slow-grow-prinzip82"><strong>Über die Gesprächspartnerin:<em> </em></strong><a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Svenja Hofert</a> schreibt seit vielen Jahren noch viel mehr Bücher über Karriere, Bewerbung und Existenzgründung. Zum Beispiel &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3869362367/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3869362367&amp;adid=0GRX6XMMSGEZJ542PREM&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Slow-Grow-Prinzip</a>&#8220;. Oder demnächst &#8220;<a href="http://amzn.to/2ql7hNE">Am besten wirst du Arzt</a>&#8220;. Auch eine nette Idee von Deutschlands prominentester Karriere-Beraterin&#8230;</h6>
</blockquote>
<div style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/handsome-longbearded-man-324599957">Shutterstock </a></em></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Frechheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonventionelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Web 2.0 wird häufig noch auf technologische Aspekte reduziert. Dies verdeckt den sozialen Gehalt. Geht es doch um veränderte Formen des Managements, um neue Unternehmenskulturen. Interview mit Ralf Kopp und&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="web-2-0-wird-haeufig-noch-auf-technologische-aspekte-reduziert-dies-verdeckt-den-sozialen-gehalt-geht-es-doch-um-veraenderte-formen-des-managements-um-neue-unternehmenskulturen-interview-mit-ralf">Web 2.0 wird häufig noch auf technologische Aspekte reduziert. Dies verdeckt den sozialen Gehalt. Geht es doch um veränderte Formen des Managements, um neue Unternehmenskulturen. Interview mit Ralf Kopp und Bastian Pelka von der TU Dortmund&#8230;</h3>
<p><span id="more-5466"></span>Woran scheitern die bisherigen Web 2.0 Unternehmen? Wir fragen nach:</p>
<p>Das Web 2.0 ist vielmehr ein neues Kommunikationsparadigma: Es geht nicht darum, fertige Ideen zu publizieren, sondern diese gemeinsam zu entwickeln. Dabei können durchaus auch unfertige oder &#8220;falsche&#8221; Ideen kommuniziert werden. Während das &#8220;Web 1.0&#8221; das Publizieren für viele vereinfachte, ist im &#8220;Web 2.0&#8221; die <a title="Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/">Kooperation</a>, das gemeinsame Erstellen (&#8220;user generated content&#8221;), deutlich vereinfacht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was meinen Sie mit &#8220;vereinfachen&#8221;?</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Im Zuge dieser technischen Vereinfachung finden sich verstärkt Prozesse der Wissensgenerierung, die verteilt sind auf viele Wissensarbeiter und die sich durch eine ständige Überarbeitung des Wissens auszeichnen &#8211; dies markiert den Abschied von einem &#8220;fertigen Wissensprodukt&#8221; und die <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Herausforderung</a> eines Umgangs mit nie &#8220;fertigen&#8221;, sich stets evolutiv weiter entwickelnden Wissensprodukten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Dies stellt das berufliche Selbstverständnis von Wissensarbeitern in Frage&#8230;</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Bisher etablierte (lineare) Prozesse der Wissensgenerierung und -verteilung werden durch verteilte Prozesse überholt. Die <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Mobilisierung</a> eines erweiterten Spektrums von Erfahrungswissen und von dezentraler Kompetenz zu Zwecken der Problemlösung, der Optimierung und der Innovation lässt sich bereits einige Jahrzehnte in den Betrieben zurückverfolgen (Gruppenarbeit, Teamarbeit, KVP).</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Und mit zunehmender Wissensintensität&#8230;</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> &#8230; erhöht sich die Bedeutung der Erschließung externer Wissensquellen (Experten, Kunden, User). Hierauf reagierten in der Vergangenheit die &#8220;grenzüberschreitenden&#8221; Konzepte wie bspw. communities of practice, Wissensmanagement, Netzwerkmanagement und aktuell Open <a title="Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Innovation</a>.</p>
<h2 id="hierarchie-trifft-auf-netzwerk">&#8220;Hierarchie trifft auf Netzwerk&#8221;</h2>
<p><em>TU Dortmund:</em> Damit wurden neue Akteure und Handlungslogiken ins Spiel gebracht, die traditionelle Hierarchien, Kontrollansprüche und Entscheidungsroutinen schnell überfordern.</p>
<p><a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Hierarchie</a> trifft auf Netzwerk, Kontrolle trifft auf Selbstkontrolle und Organisation auf Selbstorganisation. Web 2.0 liefert die technologischen Voraussetzungen, um die Lokalisierung und <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Integration</a> von verteiltem (externem) Wissen und Feedback erheblich zu dynamisieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Auf diese Weise werden Widersprüche verschärft&#8230;</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Unternehmen scheitern dann, wenn das Management nicht innovativ genug ist, um diese Spannungsverhältnisse produktiv zu gestalten. Unternehmen die es nicht schaffen, schnell externes <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Wissen</a> zu akquirieren und in innovationsrelevante Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse einzubinden, geraten ins Hintertreffen.</p>
<p>Fehlen die unternehmensstrukturellen und –kulturellen Voraussetzungen hilft auch Web 2.0 nicht, sondern bleibt dann bestenfalls folgenlos und führt schlimmstenfalls ins Chaos.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> &#8230; und was sind erfolgsversprechende Faktoren aus Ihrer Sicht?</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> In einem aktuell abgeschlossenen großen <a href="http://www.innovationsarbeit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forschungsprojekt</a> des BMBF haben wir in reifen Enterprises 2.0 den kompetentesten Einsatz von Web 2.0 beobachten können. Wir definieren Enterprise 2.0 als soziodigitales Innovationssystem.</p>
<blockquote><p>&#8220;Freiraum und Selbstorganisation&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist ein Unternehmenskonzept, dass sich vom Enterprise 1.0 unterscheidet durch das Ausmaß der Integration (Intensität, Reichweite) von externem Feedback/Resonanz in (innovationsrelevante) Entscheidungs- und Arbeitsprozesse sowie durch das Ausmaß von Freiraum und Selbstorganisation.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sie haben Enterprises 2.0 als „soziodigital“ etikettiert, warum?</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Weil sie ein breites Spektrum an direkten, nichttechnologischen Kommunikationsformen mit digitalen Interaktionsmöglichkeiten des Web 2.0 kombinieren. Die Gestaltung des soziodigitalen Profils gehört zu den erforderlichen Kernkompetenzen des Managements. Dies markiert einen beträchtlichen <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Unterschied</a>.</p>
<h2 id="interaktion-mit-der-aussenwelt">Interaktion mit der Außenwelt</h2>
<p>Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit dezentrale Strukturen, Offenheit und Selbstorganisation gefördert und eine vertrauensbasierte <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Unternehmenskultur</a> aufgebaut haben, sind hier im Vorteil. Interessanterweise kommt es aber auch in reifen Enterprises 2.0 bisher nicht zu einer kompletten Abkehr von hierarchischen Ansätzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was folgern Sie daraus? </strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Vielmehr gelingt es die Vorteile hierarchischer Handlungslogik (schnelle Entscheidung und Umsetzung) mit den Vorteilen netzwerkförmiger Handlungslogik (Innovationskraft) zu kombinieren, d.h. Organisation und Selbstorganisation, <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Freiraum</a>und Standards, Kontrolle und Selbstkontrolle zusammen zu bringen.</p>
<p>Das funktioniert nur auf Basis eines Sozialisationsprozesses infolge der Interaktion mit der Außenwelt (deren Werte, Normen und Verhaltensweisen), mit Kunden und Kooperationspartnern sowie mit den eigenen Mitarbeitern.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Haben Sie einen Vergleich zur &#8220;new economy&#8221; (2001) und heute, 10 Jahre später?</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Vor 10 Jahren stand die Debatte um Wissensmanagement im Mittelpunkt. Auch hier führte ein zu technisches Verständnis anfangs in die Irre einer exzessiven Datensammlung und –verwaltung, die horrende Aufwände verursachten ohne nennenswerten Nutzen zu stiften und deshalb erhebliche Widerstände bei den Beschäftigten auslösten.</p>
<p>Doch man hat hier enorm dazugelernt. Man kann sagen, Wissensmanagement ist selektiv geworden, d.h. im intensiven Dialog mit relevanten betrieblichen Akteursgruppen wurde zunächst geklärt, wer welches Wissen benötigt und in welcher Form Wissen benötigt wird.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was erkannte man dabei? </strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Dass es keinen Sinn macht jegliches Wissen zu kodifizieren und in Daten umzuwandeln, sondern das es schneller geht, wenn Know-how-Träger direkt miteinander kommunizieren. Man hat dann angefangen &#8220;yellow pages&#8221; zu erstellen. Aus ihnen ging hervor, wer womit <a title="Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/">Erfahrung</a> hat und wie man persönlich mit ihm in Kotakt treten konnte.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wenn man so will eine Vorform von Web 2.0&#8230;</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Was die <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Entwicklung</a> des zurückliegenden Jahrzehnts aber vor allem auszeichnet, ist die Erhöhung der Vernetzungsdichte gepaart mit einer Erhöhung der Interaktivitätsintensität durch Web 2.0. Das Internet dynamisiert eine Machtverschiebung vom Anbieter zum Nachfrager. Es stärkt Bürger, Mitarbeiter und Kunden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Die „new economy“ war noch sehr top-down gedacht&#8230;</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Es gab zwar Feedback-Möglichkeiten der Kunden, aber social media ist da ein Quantensprung: der user gibt nicht nur Feedback, sondern er ist Teil der Problemlösung. Er selber steuert Ideen bei, vielleicht sogar bessere als der Berater/der Lehrer/der Wissenschaftler/der Journalist etc.</p>
<h2 id="systemtheoretische-brille">&#8220;Systemtheoretische Brille&#8221;</h2>
<p>Das Produkt (Beratung, Schulung, Wissen, Nachrichten etc.) wird von &#8220;professionellen&#8221; Wissensarbeitern und Nutzern gemeinsam entwickelt: inkrementell, kooperativ, verteilt. Betrachtet man diesen Prozess durch eine systemtheoretische Brille, so ist eine Umstellung von lineare auf nicht-lineare Systeme zu konstatieren.</p>
<p>Nicht-lineare Systeme stecken im wahrsten Sinne des Wortes voller Überraschungen. Sie basieren auf Selbstorganisation und lassen sich nicht vorhersagen und damit auch nicht kontrollieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie wichtig ist die Sprache im Web 2.0?</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Web 2.0 zwingt weder zu smileys noch zu Video. Web 2.0 bedeutet nicht nur user generated content, sondern auch user generated context – d.h. die user kreieren auch den erforderlichen soziodigitalen <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Medienmix</a>, sie schaffen also auch die Infrastruktur, über die sie content erzeugen. Dies bedeutet nicht, dass sie anfangen zu programmieren, sondern sie profilieren das vorhandene Angebot entsprechend eigener Zwecksetzungen.</p>
<p>Dies setzt Medienkompetenz voraus. Auch wenn die <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Sinnhaftigkeit</a> und Notwendigkeit des Videoeinsatzes von den spezifischen Nutzergruppen abhängt, so ist die Attraktivität des Mediums natürlich riesig. Es ist ja bekannt, dass es einen deutlichen Trend zum Internetvideo gibt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Beflügeln Erfolge der Piraten-Partei oder der &#8220;occupy-Bewegung&#8221; die Idee des &#8220;social web&#8221;?</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> Piratenpartei und occupy-Bewegung sind natürlich nicht dasselbe. Ein gemeinsamer Nenner liegt möglicherweise darin, dass es sich um eine gebildete Mittelschicht handelt, die gegen ungleiche Chancen und Risiken gesellschaftlicher Entwicklungen aufbegehrt. Der <a href="http://www.zeit.de/2011/45/Denkerschau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">occupy-Bewegung</a> geht es um Protest gegen das bestehende <a title="Buddhismus: Nicht nur Männer im Management?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/">Wirtschaftssystem</a>.</p>
<p>Der Kulturwissenschaftler Claus Leggewie hat die Botschaft der occupy-Bewegung so formuliert: „Wir reklamieren als Zivilgesellschaft eine Ökonomie, die im Herzen des <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Kapitalismus</a> wie an seinen Rändern dem Glück des Menschen dient und nicht der Selbstbefriedigung des Wirtschaftlebens. Die Piraten-Partei und &#8220;occupy&#8221; sind zwar technologisch inspiriert, aber sie zielen auf Partizipation, Transparenz und Kommunikation.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Die Akteure erleben ihre Selbstwirksamkeit durch Vernetzung&#8230;</strong></p>
<p><em>TU Dortmund:</em> &#8230; und nutzen hierzu die sozialen Medien. Ob die so erzeugte öffentliche Erregung in ein nachhaltiges Projekt zur Gesellschaftsveränderung einmündet, ist zu Zeit noch völlig offen. Was zur Zeit stattfindet ist Problemartikulation, dies ist noch keine <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Problemlösung</a>. Es kommt erst einmal etwas Bewegung in festgefügte Strukturen. Und das ist schon mal ein Anfang.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-ralf-kopp-koordiniert-den-bereich-lernende-organisation-und-netzwerke-an-der-sozialforschungsstelle-der-tu-dortmund-sein-kollege-bastian-pelka"><b>Über den Gesprächspartner: </b><a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Ralf Kopp</a> koordiniert den Bereich „Lernende Organisation und Netzwerke“ an der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund. Sein Kollege Bastian Pelka „Arbeit und Bildung in Europa&#8221;&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Stefan Schurr/ <a href="https://de.fotolia.com/id/44520665">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/gruenderfieber-schlaegt-technik-start-ups-im-web-2-0/">Start-Ups: Gründerfieber schlägt Technik</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Taxifahrer, Feuerwehrmann oder Pfarrer. Ihnen vertrauen die Deutschen. Managern dagegen nicht. 15 Sozialunternehmer quer durch die Republik wollen dies ändern. Fair, öffentlich und direkt… Geschäftsentwicklung, Wachstum und Innovation. Das&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-taxifahrer-feuerwehrmann-oder-pfarrer-ihnen-vertrauen-die-deutschen-managern-dagegen-nicht-15-sozialunternehmer-quer-durch-die-republik-wollen-dies-aendern-fair-oeffentlich-und-direkt">Ob Taxifahrer, Feuerwehrmann oder Pfarrer. Ihnen vertrauen die Deutschen. Managern dagegen nicht. 15 Sozialunternehmer quer durch die Republik wollen dies ändern. Fair, öffentlich und direkt…</h3>
<p><span id="more-5465"></span>Geschäftsentwicklung, Wachstum und Innovation. Das sind die Steckenpferde von Clemens Brandstetter. So baute der Manager Ende der 90er Jahre einen eigenen Bereich für E-Commerce bei DaimlerChrysler auf. Später arbeitete er als Stratege bei der T-Systems.</p>
<p>Momentan optimiert <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Brandstetter</a> den Kundenservice der Deutschen Telekom. Doch neben dem beruflichen Erfolg hat er auch die <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Schattenseiten</a> kennengelernt.</p>
<p>Wenn er mal nicht am Schreibtisch sitzt, telefoniert der Manager viel mit seinen neuen Teamkollegen von „Managerfragen“ – im Auto zur Arbeit, auf der Autobahn zwischen Düsseldorf und Bonn. Meistens morgens so zwischen 7 und 9 Uhr.</p>
<p>Sie verbindet die „tiefe Überzeugung, dass Manager vielfach ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht gerecht werden“, erklärt Brandstetter. Es gehe um die „Rückgewinnung von verlorenem <a title="Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Vertrauen</a> in die Wirtschaft und ihre Manager“.</p>
<h2 id="kein-doppelleben-weltverbesserer">Kein Doppelleben: „Weltverbesserer“</h2>
<p>managerfragen.org ist eine Plattform im Netz, die nach dem Wunsch der Sozialunternehmer Manager mit Bürgern in einen direkteren Dialog bringen will.</p>
<p>Die Idee dahinter: Die wechselseitige <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Wertschätzung</a> kommt vor der Wertschöpfung. Auch im managerfragen-Team, das zu Beginn nahezu ausschließlich auf ehrenamtlichem Engagement basiert. Daher ist ein fairer Umgang miteinander besonders wichtig. Die Ehrenamtlichen teilen sich anfallende Aufgaben rund um die Plattform in ihrer Freizeit.</p>
<p>Der Aufbau des sich künftig selbsttragenden gemeinnützigen Geschäftsmodells kommt dabei für die Beteiligten nicht zu kurz. Auch beruflich soll sich diese Zusatzbelastung für die Ehrenamtler im Team auszahlen. Viele der Ehrenamtler hätten zwei bis drei alternative <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Jobangebote</a>in der Tasche, so Vincent Menken, Co-Gründer von managerfragen.org e.V. Dennoch hätten sich alle für eine langfristige Mitarbeit bei managerfragen entschieden.</p>
<p>Manche arbeiten in ihrem Job als Unternehmensberater, als Journalist oder <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Social-Media-Manager</a>. So haben sie bereits Einblicke in Marketing, Vertrieb und Personalwesen, was innerhalb von Unternehmen sowie zwischen Managern und Bürgern gut, was weniger gut läuft. Der Altersdurchschnitt im Team ist Mitte 30.</p>
<p>Die Mitstreiter verbindet, dass sie sich in Parteien, Stiftungen und Vereinen ehrenamtlich engagieren. Darunter einige „Surfer zwischen den Welten“, so Menken. Beim <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Bewerbungsgespräch</a> würden sie wohl kaum in eine bestimmte Schublade passen, vermutet der 36jährige.</p>
<blockquote><p>&#8220;Team im Internet- und Social Media-Zeitalter&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Gründer wollen mit ihrem Projekt nicht nur durch Bürgerbeteiligung eine neue Form des direkten Dialogs initiieren, sondern auch das Team dem Internet- und Social Media-Zeitalter entsprechend managen. Das erklärte Ziel, wenn auch langsam wachsend: ein „stabileres und gleichzeitig flexibleres“ Geschäft als üblich entwickeln. Die <a title="Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Vision</a> ist der Aufbau eines „Social Enterprise 2.0“.</p>
<p>managerfragen ermögliche ihm, seine Vorstellungen alternativer <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Marktwirtschaft</a> zu realisieren, so Brandstetter.</p>
<h2 id="unternehmenskultur-du-bist-was-du-teilst">Unternehmenskultur: „Du bist was du teilst“</h2>
<p>Die intrinsische Motivation, sich ohne monetäre Anreize für das Gemeinwohl einzusetzen, wollen die beiden Gründer Menken und Brandstetter fördern. Ein paar Schritte in diese Richtung haben sie bereits unternommen. Neben dem „Fit“ der Mitarbeiter verzichteten sie auf den gewöhnlichen Weg von <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Start-Ups</a>, nach ausschließlich renditeorientierten Risikokapitalgebern zu suchen.</p>
<p>„Venture Capital“ lehnen sie nicht ab, wollen aber den Kern ihres Vereins unabhängig stellen. „Es soll zudem immer für das Team die Möglichkeit bestehen, eigene Schwerpunkte zu verwirklichen“, erklärt Menken.</p>
<p>Erstes Ziel sei im Team, an „persönlichen <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Entwicklungszielen</a>“ zu arbeiten. Geld komme später. Vincent Menken beschreibt den frisch gegründeten Verein „managerfragen“ als besondere Wertegemeinschaft, die auch bei Widerständen trägt. Wichtig ist ihm, dass Team-Kollegen das „Nervenkostüm“ haben, am gesellschaftlichen Problem der Manager zu arbeiten. Jeder müsse für jeden im Team einspringen und Aufgaben übernehmen.</p>
<p>Das virtuelle Zusammenarbeiten läuft über das Projektmanagement-System „basecamp“. Hier tauschen sich die Kollegen ihre To-Do-Listen aus, halten sich über die Entwicklung ihrer Aufgaben auf dem Laufenden. Man hilft sich dabei mit Smileys und wöchentlichen Anrufen, damit es weniger Missverständnisse gibt.</p>
<p>Regelmäßige Videokonferenzen mit dem Partner Cisco machen die Gespräche persönlicher, sollen das „gemeinsame Erlebnis“ stärken – trotz dezentraler <a title="Medienkritiker: Schneller, seichter, super?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Organisation</a>. Menken und Brandstetter verlassen sich darauf, dass sich die Team-Kollegen auch über das eigentliche Projekt hinaus untereinander verbinden, virtuell wie zum Beispiel im Business-Portal XING. Aber auch persönlich.</p>
<h2 id="onlinedialog-piraten-im-nadelstreifen">Onlinedialog: „Piraten im Nadelstreifen“</h2>
<p>Die meisten im 15-köpfigen „Managementteam“ würden sich mehr <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Networking</a> wünschen, durchaus auch im Privaten. Menken dazu: „Du bist, was du teilst“. So freut er sich darauf, die „Piraten im Nadelstreifen“ (so nannte sie ein Partner neulich) in den kommenden Wochen, noch besser kennenzulernen. Auch Brandstetter will sich gerne noch mehr in die Gemeinschaft der Social Entrepreneurs einbringen. Die Sinnfrage steht für ihn und alle anderen im Vordergrund.</p>
<p>Kooperationspartner beeindrucke, dass sich das Team mehrere Stunden pro Woche für die Managerfragen hineinkniet, „obwohl sie den ganzen Tag in ihren Fulltime-Jobs hart arbeiten“, ergänzt Menken. So sei die T-Systems (neben Cisco) als Partner für die Aktivitäten im Web 2.0 im Gespräch.</p>
<p>Hinzu kommen weitere Partner aus Universitäten, sowie aus dem gemeinnützigen Bereich, z.B. Wikipedia oder die Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik. Ihr Ziel bis 2015? Dass der Dialog zwischen Bürgern und Managern selbstverständlich geworden ist.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:Matej Kastelic/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/business-man-making-presentation-office-executive-314449955">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/social-business-managerfragen-vertrauen-statt-motzen/">Social Business im Web 2.0: Vertrauen statt motzen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Medienkritiker: Schneller, seichter, super?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 15:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lust auf Vorgekautes? Leser wollen mehr Tiefgang in den Medien, sich ihre eigene Meinung schaffen. Unterschiedlichste politische und nationale Meinungen der Welt sollen dabei zusammengetragen werden. Ein Zwischenruf von Fabian Neuen...</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Medienkritiker: Schneller, seichter, super?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="lust-auf-vorgekautes-leser-wollen-mehr-tiefgang-in-den-medien-sich-ihre-eigene-meinung-schaffen-unterschiedlichste-politische-und-nationale-meinungen-der-welt-sollen-dabei-zusammengetragen-werden">Lust auf Vorgekautes? Leser wollen mehr Tiefgang in den Medien, sich ihre eigene Meinung schaffen. Unterschiedlichste politische und nationale Meinungen der Welt sollen dabei zusammengetragen werden. Ein Zwischenruf von Fabian Neuen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5459"></span>Oktober. Der Wintereinbruch ist nahe, die ersten Weihnachtskalender sind in den Supermärkten erhältlich. Der erste Jahresrückblick kommt bestimmt. Soweit muss man gar nicht gehen, und doch ist das Jahr 2011 ein ganz besonderes. Wir haben doch keine Zeit?!</p>
<p>Wir haben zahllose Events von internationaler Bedeutung erlebt, haben gehofft, gebangt, getrauert und &#8230; vergessen. Es ist keine zehn Monate her, dass der Arabische Frühling in Tunesien seinen Anfang nahm.</p>
<p>Fast im Wochentakt gaben sich neue internationale Ereignisse die Klinke in die Hand: Unruhen in Ägypten, die nukleare Katastrophe von Fukushima sowie Hungerkatastrophe in Ostafrika, um nur einige zu nennen. Die meisten dieser Ereignisse haben einen Ausstrahleffekt auf ihre Region oder sogar auf die gesamte Welt.</p>
<p>Und diese werden je nach politischer Strömung und Land unterschiedlich bewertet. Wenn wir Fukushima heranziehen, dann löste dies in der Region akute Sorgen um eine nukleare Verunreinigung der Umwelt aus, auf weltweiter Ebene ist der Ruf nach dem <a title="Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Atomausstieg</a> laut geworden.</p>
<p>Neben der unterschiedlichen Bewertung ist festzustellen, dass die Halbwertszeit der Berichterstattung äußerst gering ist – Tendenz sinkend. Selbst Events von globaler Bedeutung wurden häufig nach einer Woche wieder aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt.</p>
<p>Nach Jahren der Verseichtung der Medienlandschaft erleben wir derzeit eine Rennaissance journalistischer Initiativen, argwöhnisch beäugt von den traditionellen Medienkonzernen und mit <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Skepsis</a> von den Lesern befolgt.</p>
<h2 id="ist-apple-boese">Ist Apple böse?</h2>
<p>Ein weiteres Beispiel für einseitige Berichterstattung und Eventgetriebenheit ist das iPhone. Die Diskussion über die Geodatenspeicherung beherrschte das Sommerloch. In Deutschland formte sich ein zwiegespaltenes Verhältnis zu Apple: man liebt die Produkte und ist geradezu vernarrt in das Design. Zugleich verteufelte man diese <a title="Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Indiskretion</a> in der Privatsphäre. Hier gab es keine Grauzone – Apple war böse; keine Diskussion.</p>
<p>Zeitgleich debattierte auch die amerikanische Öffentlichkeit darüber, und kam in zahlreichen Beiträgen zu dem Schluss, dass die Geodatenspeicherung ein Segen sei, da sie insb. im Katastrophenfall großartige Dienste leisten könne. Der Blick über den Teich hätte also allen Interessierten neue und für den <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Einzelnen</a> vermutlich überraschende Einblicke gegeben.</p>
<p>Am Ende ist in den Köpfen etwas ganz anderes hängengeblieben: Steve Jobs ist tot.</p>
<p>Trotz dieser offensichtlichen Unzulänglichkeiten in der Medienlandschaft gibt es keine global Plattform, in der die unterschiedlichen politischen, nationalen und interdisziplinären Sichten gleichwertig nebeneinander gestellt werden. Das Hauptargument vieler <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Medienmacher</a> ist immer dasselbe – unabhängig von Land und Medienformat: „Man passe sich den Wünschen der Lesern an, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein“.</p>
<p>Bei einer solchen Argumentation drängen sich verschiedenste Fragen auf:</p>
<ul>
<li>Ist der Leser (wenn es diese Verallgemeinerung denn überhaupt gibt) wirklich an Einheitsbrei interessiert?</li>
<li>Ist die Monetarisierung von Medieninhalten &#8211; unabhängig von den Leserwünschen &#8211; bereits erschöpft?</li>
<li>Ergeben sich nicht weitere, auch unkonventionelle Umsatzströme?</li>
</ul>
<p>Eric Schmidt, ehemals CEO von Google, meinte bereits einmal „the value of content is zero“. Diese Fragen werden wir jedoch an anderer Stelle beantworten.</p>
<h2 id="inseln-der-seligen">Inseln der Seligen</h2>
<p>An unterschiedlichsten Universitäten haben wir im Rahmen von Vorträgen und Experimenten interessante und auf den ersten Blick widersprüchliche Einsichten erhalten. Auf die Frage hin, was Studenten mit der modernen Medienlandschaft assoziieren tritt eine sehr reflektierte und skeptische Grundhaltung zutage.</p>
<blockquote><p>&#8220;Angst vor Konzentration&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Angst vor <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Konzentration</a> und Manipulation wird geäußert, ebenso wird der Qualitätsverlust beklagt. Bei einer absoluten Bewertung wurden von denselben Studenten schlussendlich positive Noten verteilt.</p>
<p>Die Erklärung für diesen scheinbaren Widerspruch erfolgt aus zwei Gründen: zum einen ziehen die Studenten für sich einen internationalen Vergleich und stellen fest, dass die Vielfalt an Publikationen in Deutschland begrüßenswert groß und die Durchlässigkeit anderer Meinungen gegeben ist.</p>
<p>Zum anderen extrapolieren sie jedoch Trends, die sie im Ausland beobachten, auf die heimische Medienlandschaft. Berlusconi und Murdoch stehen hierbei für eine beispiellose Konzentration an Medienmacht, die nur zu häufig auch für politische Zwecke verwendet wird.</p>
<p>Untermauert werden diese Beobachtungen mit Rankings der Organisation „Journalistes sans Frontières“. Hierbei schneidet Deutschland mit einem 17. Rang passabel ab.</p>
<h2 id="schoene-neue-medienwelt">Schöne neue Medienwelt</h2>
<p>Überall auf dem Globus sprießen neue Medienformate aus dem Boden, die für mehr Tiefgang stehen und die Pressefreiheit zelebrieren. Sehr erfolgreich operiert ProPublica in den USA und hat 2011 auch den begehrten Pullitzer-Preis gewinnen können.</p>
<p>Mit großen Vorschusslorbeeren ausgestattet startet Anfang 2012 in Australien TheGlobalMail, um eine vom Murdoch-Konzern unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten. In Zentralasien hat sich ein Blogformat namens NewEurasia erfolgreich gebildet, das den lokalen Diktaturen trotzt und den Menschen mehr Wirklichkeit und reales Geschehen nahebringt.</p>
<p>In Zukunft erwartet den Leser nicht nur eine Herleitung aus dem historischen und kulturellen Kontext, sondern auch eine Status Quo-Betrachtung aus unterschiedlichen politischen Schattierungen und nationalen <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Perspektiven</a>.</p>
<p>Um es konkret zu machen: Wie würden Sie finden, wenn die Staatenfrage Palästinas (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags eine sehr aktuelle und relevante Frage) aus einer palästinensischen, israelischen, europäischen, amerikanischen und indischen Perspektive betrachtet wird?</p>
<h2 id="der-markt-hat-recht">&#8220;Der Markt hat recht&#8221;</h2>
<p>Eine Tatsache steht außer Frage: Die Marktmechanismen greifen auch bei den neuen Angeboten. Reines Gutmenschentum wird nicht nachhaltig sein. Jedoch wird es nicht die eine Lösung geben. Alle oben genannten Projekte verfolgen einen unterschiedlichen Ansatz, der sich aus ihrer regionalen Herkunft und ihrem Anspruch heraus ableitet.<br />
Passivität gibt es genug</p>
<p>Wie alle großen Projekte in der Geschichte der Menschheit beginnt alles mit einer <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Idee</a>, einer Vision. Die in die Tat umgesetzt wird. Und zwar nicht von einem Einzelnen, sondern von einer ganzen Bewegung. Es gibt keine <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Ausreden</a> – Passivität gibt es schließlich genug.</p>
<p>Wer bessere Medien möchte, muss künftig auch für sie eintreten, direkt oder indirekt. Hätte vor einigen Jahren jemand geglaubt, dass das vermutlich ausführlichste Lexikon der Welt durch gemeinschaftliche Anstrengung von Menschen auf der ganzen Welt in kürzester Zeit geschaffen werden könnte? Vermutlich nur die wenigsten. Die gute Nachricht ist: es funktioniert.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-fabian-neuen-ist-gruender-von-fair-observer-einem-internatinalen-onlinemagazin-das-sich-auf-die-fahnen-geschrieben-hat-meinungsvielfalt-zu-foerdern-und-fuer-mehr-tra"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fabian Neuen</a> ist Gründer von <a href="http://www.fairobserver.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fair Observer</a>, einem internatinalen Onlinemagazin, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, Meinungsvielfalt zu fördern und für mehr Transparenz in der Medienlandschaft zu sorgen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ra2studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/pretty-girl-shouting-into-megaphone-on-184333367">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/medienkritiker-schneller-seichter-super/">Medienkritiker: Schneller, seichter, super?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:32:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geben ist seliger als nehmen, heißt es. Andersrum gilt das leider nicht immer. Wer ungefragt anklopft, muss damit rechnen, nicht hereingelassen zu werden. Constantin Sander gibt einige Tipps, wie man&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="geben-ist-seliger-als-nehmen-heisst-es-andersrum-gilt-das-leider-nicht-immer-wer-ungefragt-anklopft-muss-damit-rechnen-nicht-hereingelassen-zu-werden-constantin-sander-gibt-einige-tipps-wie-man">Geben ist seliger als nehmen, heißt es. Andersrum gilt das leider nicht immer. Wer ungefragt anklopft, muss damit rechnen, nicht hereingelassen zu werden. Constantin Sander gibt einige Tipps, wie man damit umgehen kann&#8230;</h3>
<p><span id="more-5452"></span>Stefan F. hatte es geschafft. Er hatte einen Termin beim Kunden und Gelegenheit, sich und seine Produkte vorzustellen. Als er dann aber nach einer Woche beim Kunden anrief um nachzufassen, fiel der ihm gleich ins Wort: „Wir brauchen hier gar nicht weiter zu reden. Wir sind mit unserem jetzigen Lieferanten zufrieden und wollen nicht wechseln …“</p>
<p>Peng. Aus der <a title="Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Traum</a>. Der oder die eine würde hier denken „Mist, vergeudete Zeit“ oder sogar: „Idiot!“ Das darf man denken. Andere würden an ihren Verkaufskompetenzen zweifeln. Auch verständlich.</p>
<p>Wie jetzt reagieren? Antwort: Das hängt davon ab. Wenn Sie die <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Reaktion</a> Ihres Kunden sehr überrascht, spricht nichts dagegen, das auch so zu formulieren.</p>
<p>„Hui, das überrascht mich jetzt sehr. Ich hatte das <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Gefühl</a>, dass Sie unser Produkt doch interessant fanden.“ Sie können sich aber auch einfach freundlich für die Zeit bedanken, die der Kunde sich genommen hat und auflegen. Abgehakt! Abgehakt?</p>
<h2 id="andere-blickrichtung">Andere Blickrichtung</h2>
<p>Sie können einen Misserfolg abhaken. Sie können aber auch <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Profit</a> daraus ziehen. Misserfolge sind immer eine Aufforderung, die Blickrichtung zu wechseln. Die spannende Frage ist doch: Was ist da wohl schief gelaufen? Vielleicht hat Stefan F. in der Tat im Akquisegespräch nicht ausreichend überzeugt.</p>
<p>Vielleicht. Die Abfuhr, die er beim Nachfassen erhalten hat, klang recht barsch. Woran könnte das liegen? Wenn Ihnen schon einmal ähnliches widerfahren ist, dann prüfen Sie doch mal Folgendes:</p>
<ul>
<li>Stimmte die „Chemie“ zwischen Ihnen und dem Kunden?</li>
<li>War die Gesprächsatmosphäre locker oder verkrampft?</li>
<li>Haben Sie dem Kunden zugehört oder haben Sie ihn zugetextet?</li>
<li>Haben Sie mehr über Ihr Produkt oder mehr über die Anforderungen/Wünsche des Kunden geredet?</li>
<li>Haben Sie überhaupt verstanden, was der Kunde möchte?</li>
<li>Haben Sie das Gespräch durch Fragen oder mehr durch Statements geführt?</li>
<li>Hatte der Kunde Einwände und konnten Sie die ausräumen?</li>
<li>Wie waren Sie bei der Verabschiedung verblieben?</li>
</ul>
<p>So viel kritische <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Selbstreflexion</a>muss sein, denn wenn Sie scheitern, sollten Sie den Misserfolg zum Lernen nutzen. Tun Sie das nicht, dann wäre dieser Kundenkontakt wirklich nur vergeudete Zeit gewesen.</p>
<p>Aber selbst wenn Sie alles richtig gemacht haben, kann es natürlich zu solchen Situationen wie der geschilderten kommen. Sie können nicht everybody’s darling sein. Eine Kernkompetenz von Verkäufern besteht darin, das zu akzeptieren. Der Kunde mag aus Ihrer Sicht ein Idiot sein. Sie könnten auch an Ihren Akquise-<a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Kompetenzen</a> zweifeln. Beides ist wenig hilfreich.</p>
<blockquote><p>&#8220;Keine voreiligen Schlüsse&#8221;</p></blockquote>
<p>Fakt ist lediglich, dass Sie den Kunden offenbar nicht wirklich erreicht haben. Sie haben ihn nicht zum „Schwingen“ gebracht. Zur <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Kommunikation</a> gehören aber mindestens zwei. Vielleicht haben Sie Ihren Gesprächspartner einfach nur auf dem falschen Fuß erwischt.</p>
<p>Hätten Sie einen Tag früher oder später angerufen, wäre es möglicherweise anders gelaufen. Möglicherweise. Also: Keine voreiligen Schlüsse.</p>
<p>Es kann unzählige Erklärungen dafür geben, warum Ihr Kunde nicht angebissen hat. Finden Sie heraus, welche wohl zutrifft. Fragen hilft unter Umständen. Ja, was spricht denn dagegen, den Kunden darauf anzusprechen wie oben geschildert? Nicht beleidigt, nicht vorwurfsvoll, sondern <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">selbstbewusst</a> interessiert. Und wenn Sie großes Glück haben, dann können Sie damit auch verlorenes Terrain wieder gut machen.</p>
<h2 id="abfuhr-immer-im-hinterkopf">Abfuhr immer im Hinterkopf</h2>
<p>Veränderung beginnt im Kopf. Wie Constantin Sander berichtet&#8230;</p>
<p>Eins sollten Sie aber im Hinterkopf behalten, wenn Sie eine Abfuhr erhalten: Kunden dürfen das! <a title="Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Kunden</a> dürfen Sie abweisen, dürfen wenig interessiert und schlecht gelaunt sein. Solange Sie ungefragt anklopfen, müssen Sie sogar damit rechnen.</p>
<p>Wer stört, muss mit entsprechender Reaktion rechnen. Es liegt an Ihnen, daraus etwas zu machen. Wie? Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kunde Sie nicht als Störer empfindet.</p>
<p>Man trifft sich immer zweimal. Ich hatte vor Jahren einen Kunden, der mir beim ersten Akquise-Gespräch eine Abfuhr erteilte („brauch ich nicht!“) und viel später von selbst reumütig anklopfte.</p>
<p><a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Misserfolge</a> im Verkauf sind Etappen zum Erfolg. Bergetappen gehören nämlich nicht nur bei der Tour de France zum Rennen. Also: Kopf hoch und weitermachen!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-constantin-sander-arbeitete-acht-jahre-in-der-forschung-und-neun-jahre-im-vertrieb-er-ist-business-coach-in-heidelberg-kuerzlich-hat-er-sein-debuet-als-buchautor-praesentiert"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Constantin Sander</a> arbeitete acht Jahre in der Forschung und neun Jahre im Vertrieb. Er ist Business-Coach in Heidelberg. Kürzlich hat er sein Debüt als Buchautor präsentiert: „<a href="https://www.amazon.de/dp/3869800135/ref=as_li_tf_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3869800135&amp;adid=1WJXG45AF6SZXX2YSVYD&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Change! Bewegung im Kopf</a>“&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessman-dreams-achieve-success-spaceship-275084732">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/akquise-abfuhr-im-vertrieb-keine-beleidigung/">Akquise: Abfuhr im Vertrieb keine Beleidigung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 13:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Madjid Mohit ist Geschäftsführer des Bremer „Sujet Verlags“. Der gebürtige Iraner und Sohn einer Verlegerfamilie hat sich mit seinem Unternehmen eine Nische gesichert: Iranische Exilliteratur&#8230; Anfang der Neunziger verließ Mohit&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="madjid-mohit-ist-geschaeftsfuehrer-des-bremer-sujet-verlags-der-gebuertige-iraner-und-sohn-einer-verlegerfamilie-hat-sich-mit-seinem-unternehmen-eine-nische-gesichert-iranische-exi">Madjid Mohit ist Geschäftsführer des Bremer „Sujet Verlags“. Der gebürtige Iraner und Sohn einer Verlegerfamilie hat sich mit seinem Unternehmen eine Nische gesichert: Iranische Exilliteratur&#8230;</h3>
<p><span id="more-5355"></span>Anfang der Neunziger verließ Mohit den Iran, weil die Arbeit seines Verlages vom Regime massiv behindert wurde. Durch Zufall landete er in Deutschland und baute sich hier nach und nach eine Existenz auf.</p>
<p>In diesem Jahr feierte der Sujet Verlag sein 15-jähriges Jubiläum. Das Herz seines Verlages, sagt Mohit, schlage für die Lyrik. Reich wird man damit zwar nicht. Aber man kann Herzen gewinnen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Madjid Mohit, vermissen Sie Ihr Geburtsland Iran?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Jein. Ich muss sagen, ja, weil es einen Teil von mir dort gibt. Ich trage diesen Teil schon in mir. Aber auf der anderen Seite, durch diese lange Zeit, die ich in Deutschland bin, hat sich vieles geändert. Das letzte Mal war ich da letztes Jahr, zum 80. Geburtstag meiner Mutter. Ich habe mich so fremd gefühlt. Ich habe selbst erfahren, dass es nicht wie früher ist.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was gefiel Ihnen denn nicht?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Was immer noch ein Problem ist in Iran, ist die Zensur. Mittlerweile ist die Zensur schon integriert in den Menschen. Ich habe einen Lyriker besucht – seine ersten Werke hatte ich bei mir herausgegeben im Iran. Mit ihm habe ich ein bisschen geredet, da merkte ich, eine halbe Stunde hat es gedauert, bis er sich getraut hat, mit mir über alles zu reden. Das ist diese Vorsicht. Das ist nicht nur bei ihm, bei allen anderen auch.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum hatten Sie Iran verlassen?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Ich konnte nicht mehr weiterarbeiten. Es war während des Krieges und dadurch konnte man Papier nicht normal bekommen. Man bekam kaum etwas aus dem Ausland. Im Land waren nur ein oder zwei Papierfabriken und das war nicht ausreichend für das ganze Land.</p>
<h2 id="freiheit-zum-schreiben">Freiheit zum Schreiben</h2>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Das Papier wurde verteilt durch das Zensuramt. Und da hatte ich, der angefangen hatte, lateinamerikanische Literatur herauszugeben, nicht so große <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Chancen</a>. Und irgendwann merkst du, dass sie dich dadurch begrenzen und dich nicht weiterarbeiten lassen. Du kommst nicht weiter mit dem Verlag. Und dann habe ich mich gefreut, dass ich hier meine Arbeit ausüben konnte.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ohne Zensur&#8221;</p></blockquote>
<p>Dass ich die Bücher hier wirklich ohne Zensur herausgebe, egal in welcher Form und von wem. Jedenfalls weiß ich dann, dass es wirklich von den Menschen kommt, die in <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Freiheit</a> etwas schreiben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was hat Sie dann ausgerechnet nach Deutschland verschlagen?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Das war ganz zufällig. Ich wollte eigentlich nach Kanada. Ich bin durch Mittler herausgekommen aus dem Land, mit falschem Pass. In Deutschland wurde ich aufgehalten, das mit dem falschen Pass flog auf. Dann bin ich einfach hier geblieben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie sind Sie zurecht gekommen?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Ich hatte ein schlechtes Gefühl in Deutschland. Mein Onkel und mein Vater haben zwar das erste deutsche Wörterbuch im Iran herausgegeben. Aber ich konnte kaum ein paar Worte. Aber jetzt mittlerweile freut es mich sehr, dass ich hier geblieben bin. Ausgerechnet Deutschland finde ich ein sehr demokratisches und tolles Land. Gefällt mir sehr.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wann haben Sie den Verlag gegründet?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> 1996 mit einer zweisprachigen Zeitschrift, sie hieß „Sujet“, über Literatur, Kultur und Nachrichten. Der Name „Sujet“ ist ein persischer und französischer Name, das Wort heißt das gleiche. Mittlerweile liebe ich dieses Wort.</p>
<p>Ich habe zwei Jahre als Kulturreferent bei DAB (Dachverband der Ausländer-Kulturvereine in Bremen) gearbeitet. Da haben die eine Hausdruckerei gehabt. Und da war dann die Idee, dass ich diese Zeitschrift einfach in dieser Druckerei drucke, damit es günstiger wird.</p>
<h2 id="idee-der-selbstaendigkeit">Idee der Selbständigkeit</h2>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Dann war da die Idee, dass ich die Druckerei übernehme. Und dann habe ich gedacht, um einen Verlag zu gründen, könnte man Druck und Verlag kombinieren. Das erste Buch von uns war von Mahmood Falaki, „Die Schatten“. Das Buch konnte in Persisch nicht existieren in Iran.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum konnte es dort nicht veröffentlicht werden, was sind denn Tabuthemen in Iran?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Das sind mehrere Sachen – alles, was um Sexualität, <a title="Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Erotik</a> geht sowieso. Religion, Mullahs, politische Themen teilweise – sobald sie das Regime betreffen. Damals, als ich angefangen habe, die Liebe, Liebesromane waren verboten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Ändert die Zensur die Art des Schreibens?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Wenn man nicht klar und deutlich reden kann, muss man es versteckt tun. Deswegen ist Lyrik sehr beliebt in Iran. Durch Lyrik kann man Sachen versteckt schreiben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Kann man mit Lyrik in Deutschland Geld verdienen?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Nein. Aber man kann Herzen gewinnen. Lyrik ist besonders. Ein großer Teil unserer Bücher ist Lyrik. Man könnte sagen, die Lyriker sehen die Welt anders. Das sind unterschiedliche Welten, unterschiedliche Bilder. Das ist das Herz des Verlages. Die besten, die schönsten Veranstaltungen machen wir mit Lyrik.</p>
<p>Lyrik ist ein großer Teil des Verlages, ein Prestige, aber auch eine riskante Sache. Die kleineren Verlage riskieren am meisten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Der Verlag sind Sie, eine Auszubildende und freie Mitarbeiter. </strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> So ist es.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Also eine One-Man-Show&#8230;</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Ja. Ich hätte es gerne anders gehabt, aber es ist abhängig von finanziellen Aspekten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Ihr Verlag macht mittlerweile ja weit mehr als Exilliteratur&#8230;</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Exilliteratur, da muss man erklären, was damit gemeint ist. Exilliteratur, die wir präsentieren, bedeutet, dass die Autoren in der zweiten Sprache schreiben. Die Themen müssen nicht unbedingt Exil sein.</p>
<h2 id="noch-eine-one-man-show">Noch eine One-Man-Show</h2>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Was Exilliteratur früher besonders bezeichnete, waren die Themen, die dann über die Situation gemeckert haben, das ist aber hier nicht der Fall. Hauptsächlich arbeite ich mit Iranern, die hier in zweiter Sprache schreiben über Themen, die auf diesem Markt interessant sind. Ich möchte gerne mit Autoren arbeiten, die hier in Deutschland leben, damit sie auch präsent sind, damit sie Lesungen machen können, damit sie von der Gesellschaft etwas haben, damit sie sich auf diesem Markt einmischen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Kann Deutschland von Iran etwas lernen?</strong></p>
<p><em>Madjid Mohit:</em> Das könnte ruhig passieren. Zum Beispiel könnten die Leute ein bisschen mehr über Zensur erfahren und sich ein bisschen solidarisieren. Denn Lernen kann man immer voneinander.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-denise-mueller-interviewte-madjid-mohit-dessen-verlag-in-diesem-jahr-15-jahre-alt-wird-er-verlegt-unter-anderem-iranische-exilliteratur-und-liebt-lyrik-auch-wenn-man-d"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Denise Müller</a> interviewte Madjid Mohit, dessen Verlag in diesem Jahr 15 Jahre alt wird. Er verlegt unter anderem iranische Exilliteratur. Und liebt Lyrik, auch wenn man damit (noch) kein Geld verdienen kann&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Alexei Zinin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/rope-jumping-203648377">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/verlagswesen-one-man-show-und-ihr-risiko/">Verlagswesen: One-Man-Show und ihr Risiko</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 07:32:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Sie dürfen über alles reden, nur nicht über zehn Minuten!“ Wenn Sie zu viel reden in einer Beziehung, ob privat oder beruflich, erlangen Sie Dominanz, die andere stresst. Ein Buch&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-duerfen-ueber-alles-reden-nur-nicht-ueber-zehn-minuten-wenn-sie-zu-viel-reden-in-einer-beziehung-ob-privat-oder-beruflich-erlangen-sie-dominanz-die-andere-stresst-ein-buch-vo">&#8220;Sie dürfen über alles reden, nur nicht über zehn Minuten!“ Wenn Sie zu viel reden in einer Beziehung, ob privat oder beruflich, erlangen Sie Dominanz, die andere stresst. Ein Buch von Hans Eigenmann..</h3>
<p><span id="more-5444"></span>Sie wirken dadurch als jemand, der sich für das Gegenüber nicht interessiert. Sie stellen sich selber in den Mittelpunkt, Ihre eigenen Probleme und das, was Sie gerade beschäftigt, bestimmen Ihre Kommunikationssituationen.</p>
<p>Im privaten Bereich bestimmen Redezeit und Themenfixierung sehr stark über den Eindruck, den wir aus einer Kommunikation mit anderen Menschen mitnehmen. Natürlich ist der Inhalt des Ausgetauschten zentral für unser Urteil.</p>
<p>Aber ob unsere Gesprächspartner uns auch gelegentlich zuhören oder ob sie uns im Dialog lediglich dominieren wollen, das bestimmt nachhaltig unseren Eindruck von einem Kontakt zu einem Mitmenschen. Wenn uns jemand zutextet, also einfach pausenlos spricht, kommen wir uns nach kurzer Zeit vor wie eine Klagemauer, der man zwar seine Geheimnisse anvertraut, die aber selber kein Interesse weckt.</p>
<h2 id="viele-worte-wenig-inhalt">Viele Worte, wenig Inhalt</h2>
<p>Eine schöne Weisheit aus der chinesischen Philosophie zeigt ebenfalls sehr prägnant, was gemeint ist: Tsi Qin fragte seinen Lehrer Mo Di: „Meister, ist es gut, wenn man viel spricht?“ – „Welchen Sinn soll es haben, viele Worte zu machen?“, entgegnete Mo Di. „Schau dir den Frosch im Teich an.</p>
<p>Er quakt den ganzen Tag und die ganze Nacht, bis seine Zunge trocken ist. Aber niemand hört ihm zu. Der Hahn im Hühnerstall hingegen kräht nur zwei oder drei Mal bei Tagesanbruch. Aber jeder hört auf ihn, denn jeder weiß, dass jetzt der Tag beginnt. Und so solltest du auch nur reden, wenn es einem Ziel dient.“ (aus: <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Nöllke</a>, 2002).Zwischen Klappe halten und ausführlich erläutern – das Maß entscheidet!</p>
<p>In einem anderen Buch zeigt Cornelia Topf (Topf, 2010) auf, dass das Zuviel-Reden sehr oft dazu führt, dass wir als Quasseltanten oder Selbstdarsteller wahrgenommen werden. Von dieser Kategorie Leute halten die meisten – zu Recht – nicht besonders viel.</p>
<blockquote><p>&#8220;20 Sekunden Aufmerksamkeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir modernen Menschen können laut aktuellen Forschungen<code></code> rund 20 Sekunden wirklich aufmerksam sein, bis uns ein neuer Reiz packen müsste. Alles, was darüber hinausgeht, wird von uns oft weitgehend weggeknipst. In fast allen Führungstrainings wird vermittelt, dass gute <a title="Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Führung</a> fast immer gute Kommunikation bedeutet.</p>
<p>Das ist ja nicht falsch, aber viele Chefs verwechseln gute Kommunikation mit pausenlosem Reden. In der Medizin mag das Gesetz „mehr Einsatz von Chemie bewirkt mehr“ ja noch fallweise stimmen, aber im Umgang miteinander können wir uns nicht auf so simple Gesetze verlassen.</p>
<h2 id="stille-wasser-gruenden-tief">„Stille Wasser gründen tief“</h2>
<p>Das sagt eigentlich genau, worum es hier geht: Wer auch schweigen kann und nicht immer nur reden zu müssen glaubt, wirkt kompetenter, glaub- und vertrauenswürdiger. Ein guter Richter wie der biblische König Salomon wurde sprichwörtlich, weil er zwei Streitparteien einfach schweigend zuhören konnte, anschließend nachdachte und dann sein Urteil fällte (das „salomonische Urteil“).</p>
<p>Testen Sie sich selber: Fragen Sie einen Geschäftspartner bei der Begrüßung einmal mehr, wie es ihm gehe. Tun Sie das aber mit klar signalisiertem und echtem <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Interesse</a>. Dann aber beobachten Sie sich:</p>
<ul>
<li>Wie lange halten Sie seine Ausführungen aus?</li>
<li>Wie stark interessieren Sie seine Inhalte wirklich?</li>
<li>Schaffen Sie es, doppelt so lange zu warten mit Ihrer eigenen Wortmeldung, wie Sie das bisher taten?</li>
</ul>
<p>Hier liegt der Kern meiner Botschaft dieses Abschnittes: Halten Sie sich zurück! Wer ständig redet, anweist, kommentiert und beurteilt, bringt seine Gesprächspartnerinnen nicht nur zum Schweigen, sondern auch zum Nicht-mehr-Weiterdenken. Üben Sie das; es ist einfacher, als Sie denken.</p>
<p>Natürlich kann Ausführlichkeit bei schwierigen Themen auch zur besseren Verständigung beitragen. Das ist und bleibt ein Dilemma, innerhalb dessen wir uns so gut wie möglich arrangieren müssen. So kurz wie möglich, aber so ausführlich wie nötig – das muss auch hier die Lösung sein.</p>
<p>Ausführlichkeit darf nur soweit praktiziert werden, wie sie den Empfänger unserer <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Botschaft</a> zum Denken stimuliert. Die Prägnanz Ihrer Kommunikation leistet dies in ausgezeichneter Weise: Das Wesentliche hervorheben, kurz bleiben, treffende Ausdrücke verwenden.</p>
<h2 id="vom-hoelzchen-aufs-stoeckchen">Vom Hölzchen aufs Stöckchen</h2>
<p>Vermeiden Sie Abstraktionen, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen, Verallgemeinerungen und zu weites Herholen Ihrer <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Argumente</a>. Sie möchten stimulieren und anregen, das sollten Sie nie vergessen. Bringen Sie deshalb auch lebensnahe Beispiele, Aussagen zu Ihrer persönlichen Situation und Fragen in Ihre Botschaften ein.</p>
<p>Diesen Mittelweg zu finden ist nicht einfach, aber zu bewältigen. Stellen Sie sich vor, Sie seien bei Ihrem Hausarzt wegen Rückenschmerzen. Er fragt Sie zu Beginn der Sprechstunde, weshalb Sie bei ihm vorsprechen. Sie haben nun zwei Möglichkeiten, eine zu ausführliche und damit nervende sowie eine prägnante. Sie können also Folgendes sagen zu Ihrem Arzt:</p>
<p><strong>Variante 1</strong>: &#8220;Mich schmerzt mein Rücken seit Wochen.&#8221;</p>
<p><strong>Variante 2</strong>: „Seit Wochen habe ich Schmerzen in der Kreuzgegend. Ich hoffe, dass das kein Bandscheibenvorfall ist. Aber wissen Sie, ich habe <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Respekt</a> vor zu vielen Schmerzmitteln. Man weiß ja, dass Medikamente Nebenwirkungen haben können.Vor denen fürchte ich mich. Man sieht im Fernsehen immer wieder, wie sich falsche Medikamente auswirken. Zudem bin ich wahrscheinlich allergisch auf bestimmte Wirkstoffe. Also nehme ich ganz bewusst nichts ein. Naturheilmittel helfen meist auch, was ich auch seit Wochen mache. Oft hilft mir das Auflegen von warmen Tüchern. Aber ich weiß natürlich nicht, ob ich mich ängstigen muss, weil vielleicht etwas Schlimmeres vorliegt.“</p>
<p>Klartext. Is klar, ne?</p>
<p>Ihr Arzt ist sicherlich ungeduldig geworden, wenn Sie die Variante 2 gewählt haben. Er hat weitere Patienten und einen genau getakteten Tagesplan. Sie erzeugen für ihn mit Ihrem zu langen Sermon Stress und stellen auch noch seine Kompetenz in Frage.</p>
<p>Es gibt neben den beiden Extremvarianten auch eine angemessene Botschaft, die alles sagt, aber nicht zum Plauderstil gehört: „Immer nach gewissen Bewegungen habe ich starke und stechende Schmerzen in der Kreuzgegend. Sie sind ungefähr 10 cm oberhalb des Kreuzes am stärksten. Wenn ich mich dann etwas bewege und beuge, lässt der Schmerz kurzzeitig nach.“</p>
<h2 id="zuhoeren-will-gelernt-sein">Zuhören will gelernt sein</h2>
<p>Halten Sie also Maß in Ihren kommunikativen Botschaften. Versuchen Sie immer prägnant zu sein und nicht mehr zu sagen, als nötig ist. Geben Sie dem Gespräch auch genügend Raum, um Ihrem Gegenüber zuhören zu können. Zeigen Sie auch, dass Sie zuhören.</p>
<p>Geben Sie ein <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Feedback</a>, das beweist, dass Sie zugehört haben. Gehen Sie auf das ein, was Ihnen Ihre Gesprächspartnerin mitgeteilt hat. Nicht die Extrempositionen des Schweigens oder des Plapperns sind es, die den Erfolg bringen. Suchen Sie den vernünftigen Mittelweg. Er ist möglich – und am erfolgreichsten!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-hans-eigenmann-ist-unternehmensberater-sein-angebot-trainingsmodule-und-coachings-infuehrung-teamentwicklung-verkauf-und-dienstleistungsqualitaet-gehoeren-zu-seinen-angeboten"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Hans Eigenmann</a> ist Unternehmensberater. Sein Angebot: Trainingsmodule und Coachings inFührung, Teamentwicklung, Verkauf und Dienstleistungsqualität gehören zu seinen Angeboten&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sunny studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/kid-listen-music-home-hipster-child-317132894">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/klartext-karriere-texten-sie-blos-keinen-zu/">Klartext-Karriere: Texten Sie bloß keinen zu!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 06:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Finanzvorstand, Personalchef oder Abteilungsleiter. Wir brauchen mutige Manager. Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen. Über die Komplexität, zwischen A und B zu entscheiden und dabei sich selbst treu zu bleiben… Was&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-finanzvorstand-personalchef-oder-abteilungsleiter-wir-brauchen-mutige-manager-persoenlichkeiten-die-verantwortung-uebernehmen-ueber-die-komplexitaet-zwischen-a-und-b-zu-entscheiden-und-dabei">Ob Finanzvorstand, Personalchef oder Abteilungsleiter. Wir brauchen mutige Manager. Persönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen. Über die Komplexität, zwischen A und B zu entscheiden und dabei sich selbst treu zu bleiben…</h3>
<p><span id="more-5341"></span>Was zeichnet einen richtig guten Chef aus? Welches Handwerkszeug muss er mitbringen? Vor allem Erfahrung im Führen anderer Menschen solle er haben, sagt Benedikt von Nursia. Und meinte mit seiner Mönchsregel noch etwas Anderes.</p>
<p>Von „reifem <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Charakter</a>“ solle der Entscheider dafür sein. Mönche wie Anselm Grün oder Anselm Bilgri übersetzen diese Klosterweisheiten in Managerseminaren. Dabei sprechen sie von auch Machtstreben und Eitelkeiten auf Vorstandsebenen.</p>
<p>Selbst dann wenn stets „um die Sache“ gekämpft wird. Die Berater wissen aus der Seelsorge, was eigentlich jeder schon weiß, sich aber nicht jeder eingestehen will. Alle machen mal Fehler. Auch die Top-Manager.</p>
<p>Mit dem Führungsstil des Managers ist mehr gemeint als das Herumkommandieren seiner Mitarbeiter. <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Persönlichkeiten</a> sind gefragt, nicht die Narzissten oder Neurotiker.</p>
<h2 id="komplexitaet-wo-sind-meine-mitarbeiter">Komplexität: Wo sind meine Mitarbeiter?</h2>
<p>Mitarbeiter wollen Entscheidungen ihres Chefs mittragen. Auch dann, wenn es um hohe Risiken geht wie an der Wall Street. Sie wollen verstehen, was der Vorgesetzte eigentlich meint. Und der sieht sich in der Bredouille seiner „<a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Stakeholder</a>“, sämtliche Gruppen die von seinen Entscheidungen profitieren – oder eben gerade nicht.</p>
<p>Diese Erfahrung machte ein Top-Manager bei Blackrock. Am Vortag hatte in <a title="New York City: Sprachen, Pauken und Pokern" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/">New York</a> die Investmentbank Lehmann Brothers pleitegemacht, 15. September 2008. Dreißig Prozent der Mitarbeiter müssen zum Jahresende gehen, sagten die Analysten voraus. Seine Mitarbeiter lasen es am nächsten Morgen in der Zeitung.</p>
<p>Heute ist es andersrum. Finanzvorstand Robert Doll sucht händeringend neue, motivierte Mitarbeiter, um sie nach den „Lay-Offs“ der Krise wieder einzustellen. Eine Entscheidung um 180 Grad, wegen der Erholung auf den <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Aktienmärkten</a>. Diese hat der Nummer Eins unter den Vermögensverwaltern neues Geld in die Kasse gespült.</p>
<p>Im letzten Jahr steigerte BlackRock seinen <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Gewinn</a> auf insgesamt 2,5 Milliarden Dollar. Momentan managt das Unternehmen um die 3,5 Billionen Dollar für seine Kunden. Weltweit. Mit die Bundesrepublik Deutschland wäre mit diesem Portfolio längst schuldenfrei.</p>
<p>Sicherlich. Entscheidungen für morgen werden nicht im luftleeren Raum getroffen. Sie haben ganz konkret mit ihrer Umwelt zu tun, der <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Realität</a>. So wie sie vom Manager, seinen Mitarbeitern, Beratern und Kunden wahrgenommen wird.</p>
<h2 id="prioritaet-erstens-kommt-es-anders-und">Priorität: Erstens kommt es anders. Und&#8230;</h2>
<p>Dabei geht es um komplexe Kausalketten, will man alles bedenken, unter gar keinen Umständen etwas verkehrt machen. Die Manöverkritik kommt gewiss: Was wurde gut gemacht? Was lief gründlich schief? Kein Mensch kann die Konsequenzen von <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Entscheidungen</a>, welcher Art auch immer, exakt kalkulieren. Schon gar nicht prophezeien.</p>
<p>Das Restrisiko bleibt, ebenso die Eigendynamik. Will man sich nicht rausreden mit Phrasen wie „Upps, das habe ich nicht gewusst“, wird es noch komplizierter. Ursache ist nicht gleich Wirkung, Reiz ungleich Reaktion, besagt die Systemtheorie Niklas Luhmanns.</p>
<p>Ob die Meilensteine einer Bilanzpressekonferenz oder die Gewinnerwartungen der Aktionäre. Sie sind eng mit CEOs, den „Executives“ verknüpft. Das permanente Personalisieren erfordert, sich selbst treu zu bleiben, ein Stück weit zumindest.</p>
<blockquote><p>&#8220;Keine Marionette&#8221;</p></blockquote>
<p>Jedenfalls keine Marionette zu werden die es links und rechts, oben wie unten allen Leuten recht machen will. Schaut man auf die Fluktuation der Führungskräfte der letzten Jahre, sieht die Realität anders aus. Selbst hochdotierte Manager können sich ihrer Jobs „einfach nicht mehr sicher“ sein, sagen Studien des Headhunters Heidrick &amp; Struggles.</p>
<p>Zuverlässiges Verhalten schaffe aber Vertrauen in die eigenen Entscheidungen, glaubt man. Und innere Zufriedenheit, abhängig von der langfristigen „<a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Performance</a>“, dem Wert des Unternehmens. Mindestens genauso wichtig erscheint dabei das Selbstwertgefühl des Entscheiders.</p>
<p>Psychologen haben das mit verschiedenen Persönlichkeitsprofilen herausgefunden. Ihr Ergebnis: Am glücklichsten ist nicht der Manager, der besonders viele Ziele formuliert sondern derjenige, der sich davon abgrenzt. Also auch mal Nein sagen kann. Egal, ob man mit seinem Job gerade überfordert ist oder momentan Wichtigeres zu entscheiden hat.</p>
<p>Ein Szenenwechsel zum Sport. Fußballer müssen das Spiel auf dem Rasen für sich und ihre Mannschaft entscheiden, davon hängt alles Weitere ab. Damit man auf der Tabellenliste weiterkommt, Sponsoren und der persönliche Coach zufrieden sind. Die Mannschaft gehorcht den Befehlen des Kapitäns. Und der wiederum setzt alles daran, seine Kollegen wegen seinen Kompetenzen nicht zu enttäuschen.</p>
<h2 id="authentizitaet-ich-chef-du-nix">Authentizität: Ich Chef. Du nix?</h2>
<p>Ähnlich sieht das auch auf einem Segelschiff aus. Der Management-Begriff „Kybernetik“ kommt nämlich von der Kunst, entschieden ein Schiff zu steuern. Das System an Bord ist bereits vorstrukturiert, jeder hat seine Aufgabe. Vorausgesetzt, alles funktioniert nach Plan. Und der Kapitän bleibt an Bord, statt sich aufs Beiboot zu retten. Menschen führen. Das bedeutet mehr als das Checken der Großwetterlage, Vermessen mit Karte und Kompass.</p>
<p>Orientierung braucht Zeit und Menschen, die einem zum Entscheiden ermutigen. Zwischen Business School und Büroalltag soll hier zum Beispiel eine sichere Andockstelle sein: <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">St. Gallen</a>, nahe dem Bodensee. Große Teile der Wirtschaftswelt hat man schon entdeckt.</p>
<p>Die Managementzunft sucht weiterhin nach neuen Horizonten. Dieses Jahr geht soll es in den Workshops und Vorträgen rund um das Thema „Just Power“ gehen. Für Manager und Mächtige und solche, die das an verschiedenen Orten werden wollen. Es gehe dabei auch um Charakter, sogenannte „<a title="Geisteswissenschaftler, die besseren Manager?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/geisteswissenschaftler-die-besseren-manager-interview-janthomasotte/">weichen Faktoren</a>“.</p>
<p>Werte von Authentizität und Verlässlichkeit seien keine Nebensache, heißt es im Vorprogramm. In der Hauptsache wird aber über andere Themen geredet. Profitable „Mergers“ in den USA zum Beispiel, Zusammenschlüsse und Zukäufe von Unternehmen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-hat-schon-einige-manager-interviewt-ab-2012-auch-fuer-die-plattform-managerfragen-zum-dialog-mit-allen-interessierten-buergern"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> hat schon einige Manager interviewt. Ab 2012 auch für die Plattform &#8220;Managerfragen&#8221;, zum Dialog mit allen interessierten Bürgern&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: rangizzz/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45055812">Fotolia.com </a></em></p>
<div style="width: 0; height: 0; visibility: hidden; opacity: 0; position: absolute;"><object id="kpm_plugin" type="application/x-KPMPlugin" width="300" height="150"></object></div>
<div style="width: 0; height: 0; visibility: hidden; opacity: 0; position: absolute;"><object id="kpm_plugin" type="application/x-KPMPlugin" width="300" height="150"></object></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/11/personlichkeit-mutig-ist-wer-entscheidet-und-haftet/">Persönlichkeit: Mutig der, wer entscheidet</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 08:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundeswehr hat massiven Stellenabbau angekündigt. Wie gehen Mitarbeiter mit so einer Kündigung um? Und als Zulieferer wie Blumen-Verkäufer oder Imbissbuden-Besitzer? Wie man (vielleicht gerade wegen) Krise und Karriere-Knick neue&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-bundeswehr-hat-massiven-stellenabbau-angekuendigt-wie-gehen-mitarbeiter-mit-so-einer-kuendigung-um-und-als-zulieferer-wie-blumen-verkaeufer-oder-imbissbuden-besitzer-wie-man-vielleicht-gerade">Die Bundeswehr hat massiven Stellenabbau angekündigt. Wie gehen Mitarbeiter mit so einer Kündigung um? Und als Zulieferer wie Blumen-Verkäufer oder Imbissbuden-Besitzer? Wie man (vielleicht gerade wegen) Krise und Karriere-Knick neue beruflichen Chancen entdeckt, sagt uns Ursula Maria Lang&#8230;</h3>
<p><span id="more-5441"></span>Die Entlassungswelle bei der Deutschen Bundeswehr stellt Soldaten vor eine große Frage: Was beruflich machen ? Sofern sie nicht versetzt werden, müssen sie jetzt einen neuen Arbeitsplatz finden. Doch sollte kann man nicht aus der Not eine Tugend machen.</p>
<p>Mit Hilfe von Berufungsberatern finden Menschen Ihre Talente und Stärken heraus, die weit über die beruflichen Kernkompetenzen hinaus reichen können. Und überdies was ihnen Spass und Freude macht, sie beruflich motiviert. Daraus entsteht die sogenannte „Berufung“, also der Job der mir Spass macht, entweder beim neuen <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Arbeitgeber</a> oder sogar als Selbstständiger. Auch staatliche Stellen geben Hilfen!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>65.000 abgebaute Stellen, davon allein 20.000 gestrichene Dienstposten in Bayern. Sie sprechen von Chancen?</strong></p>
<p><em>Ursula Maria Lang:</em> Der Verlust eines Arbeitsplatzes ist für jeden Menschen mit einer Krise verbunden. Das was man sich Jahre oder gar Jahrzehnte lang aufgebaut habe, bricht plötzlich weg und stürzt einen in die wirtschaftliche <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Unsicherheit</a>. Soziale Kontakte brechen ab, das ge-wohnte Leben fällt auseinander.</p>
<p>Nicht hingegen die beruflichen und sozialen Kompetenzen, die man sich in dieser Zeit angeeignet hat. Diese können gut in andere berufliche Bereiche integriert werden. Gerade bei Berufssoldaten sind dies breit gefächerte Kompetenzen, die anders genutzt in der Gesellschaft gut gebraucht werden können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Von welchen beruflichen Kompetenzen sprechen Sie denn?</strong></p>
<p><em>Ursula Maria Lang:</em> Nun ja, das Aufgaben-Spektrum der Bundeswehr ist wesentlich breiter, als man sich das landläufig denkt. In Offizierslaufbahnen erhalten die Berufssoldaten umfangreiche <a title="Migranten-Elite: Ziel Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Führungskompetenzen</a> wie Manager aus der freien Wirtschaft, dazu insbesondere strategische Kompetenzen sowie die Fähigkeit auszubilden.</p>
<p>In den Einzelbereichen gibt es viele spezielle Fachkenntnisse aus zivilen Berufen, angefangen mit dem Bereich Flug- und Fahrzeugtechnik, über die ärztlich medizinischen Berufe des Sanitätsdienstes, bis hin zu den Geo-Informationsdiensten. Allen Bundeswehr-Mitarbeitern ist sicher eine besondere <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Teamkompetenz</a> zu eigen, im speziellen die Netzwerk-Zentrierung. Fähigkeiten die in heutiger Zeit eine besondere Rolle spielen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche Perspektiven haben dann ausscheidende Berufssoldaten?</strong></p>
<p><em>Ursula Maria Lang:</em> Zunächst einmal finde ich wichtig, die innere <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Perspektive</a> zu wechseln. Mit der Konzentration auf seine beruflichen Stärken, anstelle alleine auf den Arbeitsplatz-Verlust, ändert man seinen Fokus auf beruflichen Erfolg. Dazu ist es wichtig, einen genauen Überblick über seine beruflich nutzbaren Stärken, Kernkompetenzen und <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Talente</a> zu erhalten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Neues Berufsbild entwickeln&#8221;</p></blockquote>
<p>Denn die Talente gehen über die beruflichen Kernkompetenzen hinaus und können ebenfalls beruflich genutzt werden. Wichtig dabei ist auch die Berücksichtigung der beruflichen <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Motivation</a>, sprich das, wofür man sich interessiert und engagieren möchte. Daraus wird im Anschluss das neue Berufsbild entwickelt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie läuft der Einstieg in einen neuen Beruf dann ab?</strong></p>
<p><em>Ursula Maria Lang:</em> Die Bundeswehr selber bietet ausscheidenden Zeitsoldaten im Rahmen ihres „Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD)“ zahlreiche Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie eine Stellenbörse an. Hier ist das Ergebnis der <a href="http://berufungsberatung.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berufungsberatung</a> eine sehr wertvolle Grundlage, d.h. zu wissen, in welchem Berufsfeld man künftig die besten Chancen hat.</p>
<p>Mit dieser Basis kann man natürlich auch zur Bundesagentur für Arbeit oder zu anderen Personalvermittlern gehen. Sehr sinnvoll und effektiv ist auch die so genannte Initiativbewerbung, die wir im Rahmen der Berufungsberatung erarbeiten.</p>
<p>Durch die nun vorhandene Selbstsicherheit bzgl. seiner eigenen Kompetenzen und beruflichen Motivation haben solche Bewerbungen hohe Erfolgsquoten. Ausserdem gibt es die Möglichkeit der Existenzgründung. Hier können über die IHK, die KfW-Bank, das IFB; die RKW´s und BA Förder-<a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Coachings</a> für Existenzgründer (Vorgründungs-, und Nachgründungs-Coachings beantragt werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche Motivation möchten Sie ausscheidenden Soldaten mitgeben?</strong></p>
<p><em>Ursula Maria Lang:</em> Habt den Mut, aus dieser Krise eine Chance zu machen! Denn nach dem Motto: „Erfolg mit dem, was ich gut kann!“ werdet ihr sicher schon bald wieder einen neuen Arbeitsplatz haben. Dazu können die folgenden Fragen an sich selbst dienen:</p>
<p>Welche Talente und beruflichen Kernkompetenzen habe ich? Wie kann ich diese beruflich nutzen? Was macht mir Spaß und motiviert mich beruflich ? Wie kann ich meine Stärken weiter ausbauen?</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild:PhotoMediaGroup/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-writing-her-notebook-274723517">Shutterstock</a> </em></p>
<div style="width: 0; height: 0; visibility: hidden; opacity: 0; position: absolute;"><object id="kpm_plugin" type="application/x-KPMPlugin" width="300" height="150"></object></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/kundigung-aus-der-not-eine-tugend-machen/">Kündigung: Aus der Not eine Tugend machen!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 19:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Unternehmertyp? Nicht so schlimm, findet Svenja Hofert. Mit dem „Slow-Grow-Prinzip&#8221; will sie einen neuen Gründungstyp definieren. Für dessen Erfolg entscheidend? Die Persönlichkeit. Und der unbedingte Wunsch, unabhängig zu sein&#8230; Frei von&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kein-unternehmertyp-nicht-so-schlimm-findet-svenja-hofert-mit-dem-slow-grow-prinzip-will-sie-einen-neuen-gruendungstyp-definieren-fuer-dessen-erfolg-entscheidend-die-per">Kein Unternehmertyp? Nicht so schlimm, findet Svenja Hofert. Mit dem „Slow-Grow-Prinzip&#8221; will sie einen neuen Gründungstyp definieren. Für dessen Erfolg entscheidend? Die Persönlichkeit. Und der unbedingte Wunsch, unabhängig zu sein&#8230;</h3>
<p><span id="more-5385"></span>Frei von Konzernkorsetten sein eigenes Ding machen, so der Traum. Möchten Sie, dass Ihr Unternehmen ganz groß wird? Haben Sie Lust, ungleich mehr als jeder Angestellte zu schuften? Ist es wirklich Ihr Antrieb, ganz auf Innovation und Risiko zu setzen?</p>
<p>Nein? Dann denken Sie so wie fast alle meine <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Kunden</a>. Und es geht Ihnen auch wie den allermeisten Kunden meiner Beraterkollegen. Könnte es sein, dass Sie schlicht so denken wie die Mehrzahl der Menschen, die in Deutschland selbstständig sind oder sein möchten?</p>
<p>Dass Sie so sind, wie Sie sind, ist volkswirtschaftlich betrachtet weniger gut, denn so werden Sie es nie schaffen, ein Unternehmen wie Apple oder Amazon zu gründen. Sie entsprechen damit dem Feindbild von Gründungsexperten, etwa den Lehrenden an <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Universitäten</a>, die selbst auch nie ein Apple oder Amazon gründen würden, sondern lieber ein Professorengehalt beziehen.</p>
<p>Diese Gründungsexperten orientieren sich bei ihrer Definition des Unternehmers am Ökonomen Joseph Schumpeter. Nach Schumpeter müssten Sie, wenn Sie gründen oder bereits selbstständig sind, eine Person sein, die bereit und fähig ist, neue Ideen oder Erfindungen in erfolgreiche <a title="Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Innovationen</a> umzusetzen.</p>
<h2 id="selbstverwirklichung-und-spass-im-job">Selbstverwirklichung und Spaß im Job</h2>
<p>Dazu soll ein echter Unternehmer auch wachsen wollen. Und zwar schnell – Slow Growing ist in diesem Sinn nicht unternehmerisch. Lebensziel eines echten Unternehmers sei die Übergabe an einen Nachfolger. Da Sie das nicht vorhaben, jedenfalls derzeit nicht, sind Sie kein richtiger Unternehmer – sagt und denkt man über Sie.</p>
<p>Ihre persönlichen und unternehmerischen Ziele sind ganz andere: <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Selbstverwirklichung</a>, sein eigener Chef sein, bessere Verdienstmöglichkeiten vielleicht, flexible Zeiteinteilung, Spaß im Job oder mehr inhaltliche oder kreativere Arbeit. Damit passen Sie nicht entfernt in das Schumpeter’sche Raster.</p>
<p>Sie passen aber in unsere Zeit: 2010 machten die wirklich innovativen Gründungen laut KfW-Gründungsmonitor nur etwa 2 Prozent aus. Die meisten Gründungsideen sind unspektakulär: Dienstleistungen wie Beratung, Design oder Pflegedienst etwa. Das sieht auch die KfW so: „Eine Sichtung der Projektbeschreibungen lässt Zweifel daran aufkommen, dass es sich bei den als neu bezeichneten <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Geschäftsideen</a> tatsächlich um Innovationen im Schumpeter’schen Sinn handelt.“</p>
<h2 id="ein-topf-verschiedene-zutaten">Ein Topf, verschiedene Zutaten</h2>
<p>Genau hier liegt aber die Ursache für die Fehlinterpretation der Unternehmerpersönlichkeit begründet. Mit dem Begriff des Unternehmers werden ganz verschiedene <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Existenz</a>&#8211; und Erwerbsformen in einen großen Topf geworfen und auf eine winzige Essenz reduziert: den Schumpeter-Unternehmer.</p>
<blockquote><p>&#8220;Entrepreneure&#8221;</p></blockquote>
<p>Die vielen neuen unternehmerischen Formen, die den Geschmack der Zukunft der Arbeit tragen, gehen dabei komplett unter. Die verkörpern Sie, die Protagonisten der modernen Wissensgesellschaft: Selbstständige, die keine „<a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Entrepreneure</a>“ sind.</p>
<p>Vielleicht sind Sie freiberuflich tätig. Möglich, dass Sie auch Mitarbeiter haben, wahrscheinlich nur wenige – bis zehn, selten mehr, denn damit würden Sie die Grenze zum Unternehmer unterschreiten. Was die wenigsten Wissensgründer tun. Ihre Leidenschaft ist die inhaltliche Arbeit.</p>
<h2 id="sie-werden-mehr">Sie werden mehr!</h2>
<p>Das heißt aber auch, Sie sind von ganz anderen Dingen motiviert als der Schumpeter-Unternehmer, denn für diesen ist der Inhalt ähnlich wie für den Top-Manager nicht oder nur sekundär interessant. Seine Kernkompetenz ist das schnelle <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Entscheiden</a>, was am meisten Wachstum bringt. Ihre ist genau das nicht.</p>
<p>Ihre Zahl, lieber Leser, steigt. Leider unterscheiden offizielle Stellen nur nach gewerblichen und freiberuflichen Gründungen, so dass ich hier nur belegen kann, dass die Menge der Freiberufler von Jahr zu Jahr um mehr als 4 Prozent zunimmt. <a href="http://www.twago.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vermittlungsplattformen</a> profitieren davon. Dass sich die klein gründenden gewerblichen Selbstständigen im Wissensumfeld vermehren, kann ich mit Blick auf meinen Kundenkreis zumindest ahnen.</p>
<h2 id="vergessen-sie-tests">Vergessen Sie Tests</h2>
<p><figure id="attachment_5388" aria-describedby="caption-attachment-5388" style="width: 180px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-5388 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Slow-Grow? Kaufen. Machen..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/10/slowgrow.jpg"  alt=""  width="180"  height="180" ><figcaption id="caption-attachment-5388" class="wp-caption-text">Slow-Grow, aber richtig. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Weil Sie anders motiviert sind als der Entrepreneur, brauchen Sie auch keine Unternehmerpersönlichkeit. Die Folge: Die gängigen Tests der Unternehmerpersönlichkeit schießen kilometerweit am Ziel vorbei. Sie müssen nicht 60 Stunden arbeiten, sondern können im Gegenteil, auch das Ziel haben, mehr Freizeit zu gewinnen, mehr Sinn oder Zufriedenheit.</p>
<p>Sie schätzen die inhaltliche Komponente ihrer Arbeit und lehnen Mitarbeiterführung vielleicht sogar ab. Stattdessen locken Sie moderne Kooperationsformen mit losen oder festen Netzwerken und Co-Working-Spaces. Den Umsatz von Jahr zu Jahr steigern? Für Sie nicht das Wichtigste. Hauptsache, die Freude an einem Thema ist da und der Spaß daran, selbst zu gestalten.</p>
<p>Dass es Sie in einer solchen wachsenden Schar gibt, hat auch mit dem Wachstumsdruck der Unternehmen zu tun, die sich Slow Growing nicht leisten können. Die Chance, sein eigenes Ding zu machen, gibt es in den Unternehmen immer weniger. Prozessoptimierungen und undurchsichtige Unternehmensziele drängen deshalb immer mehr Mitarbeiter in die Selbstständigkeit.</p>
<p>„Da kann ich mein eigenes Tempo leben, selbst bestimmen was ich mache und mit den Kunden so umgehe, wie ich es für richtig halte“, sagt eine Mobile-Marketing-Expertin.</p>
<h2 id="sie-sind-noch-nicht-gesprungen">Sie sind noch nicht gesprungen?</h2>
<p>Vielleicht haben Sie den großen Sprung auch noch nicht gewagt und zögern damit, Ihr Wissen in einer Selbstständigkeit zu nutzen. Ich kann Ihnen versichern: Immer mehr Angestellte starten zunächst in eine nebenberufliche Selbstständigkeit, wegen des langsamen Wachstums, um sich auszuprobieren. Sie sind also nicht alleine. Dass der Gründungszuschuss weniger großzügig ausfällt als früher ist dann auch nicht so tragisch. Wenn Sie sich einmal für „ganz und gar“ entscheiden, gibt es eine finanzielle Basis.</p>
<p>Sehen Sie das langsame nebenberufliche Gründen als eine <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Exit-Strategie</a> aus einem immer anstrengender werdenden und immer weniger befriedigenden Angestelltendasein. Denn wenn auch die Selbstständigkeit nicht das Paradies auf Erden und manchmal auch keinen großen finanziellen Vorteil bietet.</p>
<p>Es ist entspannend, nur für sich selbst verantwortlich zu sein. Und das beinhaltet manchmal auch die Entscheidung, sich keinen Wachstumszwängen zu unterwerfen, sondern einfach nur eine Arbeitsform zu leben, die viel flexibler ist als andere.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-svenja-hofert-schreibt-seit-vielen-jahren-noch-viel-mehr-buecher-ueber-karriere-bewerbung-und-existenzgruendung-zum-beispiel-das-slow-grow-prinzip-oder-de"><b>Über die Autorin: </b><a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Svenja Hofert</a> schreibt seit vielen Jahren noch viel mehr Bücher über Karriere, Bewerbung und Existenzgründung. Zum Beispiel &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3869362367/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3869362367&amp;adid=0GRX6XMMSGEZJ542PREM&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Slow-Grow-Prinzip</a>&#8220;. Oder demnächst &#8220;Am besten wirst du Arzt&#8221;. Auch eine nette Idee von Deutschlands prominentester Karriere-Beraterin&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/evolution-man-caveman-super-hero-153575651">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Authentizität und Karriere: Suche nach dem Ich</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/authentizitat-und-karriere-suche-nach-dem-ich/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Persönlich bin ich ganz anders, komme aber leider selten dazu“. Was wie ein Treppenwitz klingt, kommt tatsächlich immer wieder vor. Beobachtungen von Professor Ulrich Hemel in unserer Arbeitswelt&#8230; Da gehen Menschen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/authentizitat-und-karriere-suche-nach-dem-ich/">Authentizität und Karriere: Suche nach dem Ich</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="persoenlich-bin-ich-ganz-anders-komme-aber-leider-selten-dazu-was-wie-ein-treppenwitz-klingt-kommt-tatsaechlich-immer-wieder-vor-beobachtungen-von-professor-ulrich-hemel-in">„Persönlich bin ich ganz anders, komme aber leider selten dazu“. Was wie ein Treppenwitz klingt, kommt tatsächlich immer wieder vor. Beobachtungen von Professor Ulrich Hemel in unserer Arbeitswelt&#8230;</h3>
<p><span id="more-5363"></span>Da gehen Menschen so sehr in den Ansprüchen ihres Berufs auf, dass sie sogar für sich selbst unerkannt bleiben. Sie halten sich für großzügig, müssen aber beruflich auf Kosten achten. Irgendwann werden sie zum kleinlichen Pedanten, der sich für ein „Rollenvorbild“ hält. Denn Fehler machen nur andere, denen man es – großzügigerweise- nicht ganz so dick, aber doch klar genug aufs Butterbrot schmiert!</p>
<p>Wo bleibt da die <a title="Christliches Management: Die Frage der Spiritualität" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Authentizität</a>? &#8211; so könnte man fragen. Und da Menschen nach ihren Gewohnheiten handeln, bleiben sie in ihrer Rolle auch dort, wo einschlägige Verhaltensweisen eher kontraproduktiv sind. Nach dem Motto: Ob jemand Lehrer ist, merkt man daran, dass er auch zuhause alles besser weiß.</p>
<blockquote><p>&#8220;Anpassungsverhalten vs. Persönlichkeitskern&#8221;</p></blockquote>
<p>Natürlich gilt das Gesagte weder für alle Lehrer noch für alle Buchhalter und Controller.<br />
Das Grundproblem findet sich aber in jedem Beruf: Wie stark fordert die Berufsrolle von mir ein Anpassungsverhalten, das schleichend auf den Persönlichkeitskern zurück wirkt? Wie weit habe ich das Recht oder sogar die Pflicht, meine eigene <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Persönlichkeit</a> mit ihren Ecken und Kanten in das Berufsleben einzubringen und „Authentizität“ als Wert erlebbar zu machen?</p>
<h2 id="hund-im-buero-cognac-zum-mittag">Hund im Büro, Cognac zum Mittag</h2>
<p>In meiner Zeit an der Universität konnte ich als junger Assistent eine ältere, allein stehende Dame als Sekretärin erleben, die hoch angesehen, fachlich und menschlich kompetent war.</p>
<p>Sie hatte allerdings unvergessliche Eigenheiten, denn nach dem Mittagessen gab es grundsätzlich ein Glas Cognac; und kein Lehrstuhlinhaber hat es je geschafft, sie davon zu überzeugen, dass sie ihren Hund NICHT mit ins Büro nimmt. Die Dame war keine Alkoholikerin, aber ein resolutes <a title="Handwerk eines Steinmetz: Viele Steine, wenig Brot" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Original</a>. Sie kompensierte allerdings ihre Grenzüberschreitungen durch ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft und Kompetenz.</p>
<p>Damit ist der entscheidende Punkt erreicht: Wo beginnt die Grenzüberschreitung? Und die Frage geht in zwei Richtungen. Die eine Seite ist die Nichtbeachtung sozialer Grenzziehungen, die im Zusammenleben sinnvoll sind: Cognac am Nachmittag und Hunde im <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Büro</a> sind nicht zur Nachahmung empfohlen. Umgekehrt fängt eine subtile Grenzüberschreitung dort an, wo Menschen in ihrem Eifer, ihre Sache gut zu machen, auf wesentliche Elemente ihrer Persönlichkeit und ihres Lebens verzichten.</p>
<h2 id="authentizitaet-und-arbeitsmoral">Authentizität und Arbeitsmoral</h2>
<p>Hier eigene Standpunkte geltend zu machen, erfordert allerdings sozialen Mut. Als ich in den 90er Jahren bei Boston Consulting zu arbeiten begann, hatte ich schon drei kleine Kinder. Wochenenden und Feiertage hielt ich daher ziemlich konsequent von Berufsarbeit frei. Als dann ein Case Team Meeting an einem Feiertag einberufen wurde, protestierte ich- allerdings vergeblich.</p>
<p>Im Gegenteil: Meine Rückfrage, ob das wirklich nötig sei, wurde sogar als Ausdruck für eine problematische <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Arbeitsmoral</a> angesehen. Langfristig hatte der kleine Zwischenfall allerdings zwei eher positive Folgen: Ich habe später als Manager nie Meetings an Wochenenden oder Feiertagen einberufen. Und ich erwarb den Ruf, ziemlich klar zu sagen, für welche Werte ich stehe.</p>
<p>Karriere und Authentizität müssen sich nicht ausschließen, im Gegenteil. Denn keinem Unternehmen ist mit einem Heer von Jasagern gedient. Wesentlich ist allerdings, dass der Ton die Musik macht. Denn soziale Kompetenz wirkt sich auch dort aus, wo wir unbewusst einen „sozialen Filter“ für unsere sprachlichen und sonstigen Handlungen einbauen.</p>
<p>Wir sehen beispielsweise, dass Frau Müller einen Fleck auf ihrem Kleid und Herr Maier weiße Socken zum Nadelanzug trägt. Ist es unsere Aufgabe, sie darauf hinzuweisen? Tatsächlich halten wir uns in solchen Fällen eher zurück, nicht aus <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Unehrlichkeit</a> und mangelnder Authentizität, sondern aus Taktgefühl. Es ist nicht nötig, anderen das Leben schwerer zu machen, als es ist.</p>
<h2 id="sozialer-mut">Sozialer Mut</h2>
<p>Wann nun Zurückhaltung und wann sozialer Mut gefragt ist, das gilt es herauszufinden. Und das geht am besten, wenn wir nicht stets und ständig im gleichen Saft schmoren. Menschen sind neugierig und brauchen gelegentlich Abwechslung.</p>
<p>Es ist eben wichtig, dass wir uns selbst in unterschiedlichen <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Rollen</a> erleben: Als Freizeitsportler, als Freunde, als Lebenspartner, als Familienmitglieder, als Verantwortliche in einem Verein, einer Musikgruppe oder bei einer öffentlichen Veranstaltung.</p>
<blockquote><p>„Rollenrepertoire“</p></blockquote>
<p>Soziologen sprechen hier vom „Rollenrepertoire“, das einem Menschen zur Verfügung steht, von der Chance auf einen „Perspektivenwechsel“. Früher sprach man von der Fähigkeit der Einfühlung als der erlernbaren Eigenschaft, sich in andere hineinzuversetzen.</p>
<p>Vorteilhaft daran ist, dass wir ganz direkt spüren, wie die Ausgestaltung der unterschiedlichen Rollen auf unser eigenes Verhalten zurück wirkt. Dominanz in einer <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Wettbewerbssituation</a> ist etwas ganz anderes als Dominanz beim Warten in einer Schlange oder bei der Auswahl eines Reiseziels in einer Familie. Manchmal sind klare Worte angesagt, manchmal diplomatische Verpackung. Manchmal wirkt Dominanz als Durchsetzungsvermögen, manchmal als unangebrachter Egoismus.</p>
<h2 id="balance-zwischen-anspruch-und-ausdruck">Balance zwischen Anspruch und Ausdruck</h2>
<p>Authentizität im guten Sinn hat damit zu tun, dass Menschen sich selbst spüren, dass sie ein Bewusstsein vom Kern ihrer Persönlichkeit haben. Gemeint ist nicht die „brutale Ehrlichkeit“ oder „harte Kante“ dessen, der keine Zwischentöne beherrscht. Viel eher geht es um die Balance zwischen den legitimen Ansprüchen auf Selbstausdruck und den ebenfalls legitimen Anforderungen beruflicher und privater Rollen.</p>
<p>Das Thema hat folglich viel mit unserer persönlichen Entwicklung zu tun. Und es folgt alterstypischen Chancen und Gefährdungen: Wer <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Anpassung</a> als Prinzip lebt und Überzeugungen nur als Zugeständnis an soziale Konvention sieht, wird sich verlieren. Stromlinienförmiges Verhalten vergibt auf Dauer Chancen der persönlichen Entfaltung.<br />
Umgekehrt ist „Authentizität“ keine gute Ausrede für die mangelnde Bereitschaft, sich auf andere und auf externe Anforderungen einzulassen- manchmal auch dann, wenn es einem nicht passt.</p>
<p>„Authentizität“ hat damit zu tun, sich selbst in der gegebenen Situation als stimmig zu erleben, und zwar im Gleichgewicht zwischen innerem Bedürfnis und äußerer Rollenerwartung.</p>
<p>Wer dies gut kann, bleibt lebendig- und kann trotz der Risiken aus „mutigem“ sozialen Verhalten sehr erfolgreich Karriere machen. Denn auch große und komplexe Organisationen suchen für ihre Spitze keine Charakterlarven- sondern lebendig gebliebene Menschen!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-professor-ulrich-hemel-mag-die-lebhaften-manchmal-kontroversen-diskussionen-fragen-der-zeit-philosophisch-zu-beleuchten-gehoert-zu-den-schoensten-aufgaben-die"><strong>Über den Autor: </strong>Professor <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Ulrich Hemel</a> mag die lebhaften, manchmal kontroversen Diskussionen. Fragen der Zeit philosophisch zu beleuchten, gehört zu den schönsten Aufgaben, die er sich vorstellen kann. Zum Beispiel mit dem von ihm gegründeten „<a href="http://institut-fuer-sozialstrategie.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Sozialstrategie</a>“&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pathdoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/concept-accusation-guilty-person-girl-sad-339410372">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/authentizitat-und-karriere-suche-nach-dem-ich/">Authentizität und Karriere: Suche nach dem Ich</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 06:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ein Haus, auf dem nicht bereits blau-silbrige Kollektoren glänzen. Im Südwesten der Republik forschen Physiker zur Energiewende. Und erleben, wie aus Sonnenstrahlen und Silicium Strom wird… Nach dem GAU&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kaum-ein-haus-auf-dem-nicht-bereits-blau-silbrige-kollektoren-glaenzen-im-suedwesten-der-republik-forschen-physiker-zur-energiewende-und-erleben-wie-aus-sonnenstrahlen-und-silicium-strom-wird">Kaum ein Haus, auf dem nicht bereits blau-silbrige Kollektoren glänzen. Im Südwesten der Republik forschen Physiker zur Energiewende. Und erleben, wie aus Sonnenstrahlen und Silicium Strom wird…</h3>
<p><span id="more-5336"></span>Nach dem GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima (März 2011) kommt das große Umdenken in der Gesellschaft. So hoffen das die Betreiber erneuerbarer Energien. Wind, Wasser und Wellen. Allen voran aber die Sonne. Berufseinsteiger freut dass, versprechen Politiker doch neue Jobs.</p>
<p>Bis zu 100.000 neue Arbeitsplätze könnten geschaffen werden, vielleicht sogar mehr, schätzen Branchenvertreter. Doch der Schein trügt. Früher Aktionärs Liebling, werden Titel von Q-Cells oder Solarworld seit dem großen Ausverkauf an den Börsen ( August 2011) als sogenannte „Pennystocks“ gehandelt, kosten momentan rund einen Euro.</p>
<h2 id="wettbewerb-um-weniger-projekte">Wettbewerb um weniger Projekte</h2>
<p>Sogar der weltgrößte Solarkonzern, First Solar kann seine Anleger momentan nicht so recht überzeugen. Hinzu kommen geplante Kürzungen für Solaranlagen, die Einspeisepauschale wird geringer, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/16-prozent-ab-1-juli-kuerzung-der-solar-subventionen-steht-1937301.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Subventionen</a> fallen weg. Nicht nur in Deutschland, auch in Italien und Frankreich.</p>
<p>Chinesische Firmen dagegen bauen ihre Produktion immer weiter aus, überlegen, auch hierzulande auf Einkaufstour zu gehen. Solarworld-Chef Frank Asbeck schätzt, dass es insgesamt 50 Prozent mehr Kapazitäten im Lager gebe als die Nachfrage beim Kunden.</p>
<p>Die Fukushima-Katastrophe sorgte für eine Energiewende in der Politik, der Atomausstieg wurde in Deutschland für 2020 beschlossen, in Baden-Württemberg regiert mit Winfried Kretschmann erstmals ein grüner Ministerpräsident. All das sorgte für Auftrieb in der Solarbranche, kurzfristig zumindest.</p>
<p>Auf der weltweit größten Solarmesse, der „Intersolar“ (Juni 2011) war von dieser anfänglichen Euphorie jedoch keine Spur. Kaum ein Stand, an dem Kunden Schlange standen, berichtet ein Händler. Und beklagt bestehende Überkapazitäten, den Preisverfall und – mal wieder –neue Billig-Konkurrenz aus Asien.</p>
<h2 id="solarpraxis-im-unternehmen">Solarpraxis im Unternehmen</h2>
<p>Zurück nach Deutschland, zu „Sunways“ in Konstanz, am Bodensee. Klein aber fein fertigen Entwickler wie Daniel Schwaderer am südlichsten Zipfel der Republik Solarzellen aus Silicium. Später kommen sie als Photovoltaik-Module aufs Dach beim Kunden in ganz Europa.</p>
<p>Aber auch im Thüringischen Wald. Nach einem Ranking des Solarstrom-Magazins Photon (1/2011) belegt Sunways Platz 8 bei der Produktion von Solarzellen – von 9 Produzenten in Deutschland.</p>
<p>Anfang 30, optimiert und entwickelt Daniel bestehende Zellkonzepte weiter. Aber auch neue Ideen müssen her. Manche liegen noch bei Instituten im Labor. Nun werden sie von ihm ganz genau unter die Lupe genommen, auf ihre „Industrietauglichkeit“ hin geprüft.</p>
<p>Das Ziel des studierten Physikers? Einen möglichst hohen Wirkungsgrad der Zellen erreichen. Momentan liegt der bei Prototypen schon bei über 19 Prozent. Rund 20 Kollegen im Bereich Forschung und Entwicklung wollen das mit ihm verbessern. Momentan beschäftigt Sunways als mittelständisches Unternehmen etwa 340 Mitarbeiter.</p>
<blockquote><p>„abwechslungsreich“</p></blockquote>
<p>Daniel findet seinen Alltag recht „abwechslungsreich“. Vom theoretischen Bereich des Simulierens mit Computer-Programmen bis zum Fertigen der Zellen. Drei Jahre Berufserfahrung hat er bereits gesammelt, weitere sollen folgen. Mit der Photovoltaik hat sich Daniel für „eine angewandte Richtung der Physik“ entschieden. Bereiche wie Kristallographie, Halbleiterphysik oder Optik, für Daniel keine Unbekannte.</p>
<p>Bei über vierzig Stunden Arbeit im Labor ist Daniel noch etwas anderes wichtig. Dass man „hinter dem wofür man arbeitet, auch stehen“ kann. Engagiert in einer Kirchengemeinde macht sich Daniel zusammen mit anderen Leuten Gedanken, wie man die Welt zu einer besseren machen könnte.</p>
<p>Energie ist dabei ein heiß debattiertes Thema. Photovoltaik werde sicherlich nicht alle unsere Energieprobleme lösen, sie gehöre aber „ganz sicher zu den Energiequellen die wir auch in Zukunft nutzen“, sagt er. Daran entwickeln, mitgestalten – für Daniel ist das „eine schöne, spannende Herausforderung“.</p>
<p>Die Konkurrenz aus Asien, die kennt man natürlich auch in Konstanz. Doch die Mitarbeiter von Sunways wollen da mithalten, dem Markt aufmischen. Optische und elektrische Verluste werden weiter minimiert, bisherige Solarzellen überdacht.</p>
<p>Für neue Innovationen arbeiten die Konstanzer Solarmeister daher auch mit Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen, zum Beispiel dem Institut für Solare Energiesysteme oder der Universität Konstanz.</p>
<h2 id="solartheorie-an-der-universitaet">Solartheorie an der Universität</h2>
<p>Dort arbeitet Dietmar Kohler. Ähnlich wie Daniel will auch er seine Fähigkeiten als Physiker für etwas einsetzen, das ihm persönlich wichtig ist. Er sieht sich als Überzeugungstäter: „Mit meiner Arbeit kann ich einen kleinen Beitrag zur gegenwärtigen Energiewende leisten“, sagt Dietmar.</p>
<p>Der Forscher arbeitet daran, die Effizienz der Solarzellen zu erhöhen, Energieverluste zu verringern. Die Eigenschaften der Kollektoren, ihre Oberflächen und Kontakte werden weiter verbessert.</p>
<p>Allein in Deutschland forschen mehrere tausend Wissenschaftler im Bereich der Photovoltaik. Das Thema von Dietmars Dissertation? Bevor Silicium für Solarzellen verwendet wird, muss es gereinigt werden. Hierzu gebe es verschiedene, aufwendige Verfahren. Seins soll einfacher sein: „Silicum wird mit deutlich niedrigerem Energie- und <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Kostenaufwand</a> gereinigt. Und liefert dennoch gute Wirkungsgrade“.</p>
<p>Auch in Asien tüftelt man daran. Trotz hiesiger Ethikdebatten, zuletzt nach der AKW-Katastrophe in Japan, wird auch die „grüne Industrie“ immer weiter da hin verlagert, wo die Produktionskosten niedriger sind. Im Fall von Q-Cells zum Beispiel: Malaysia. Branchenkenner sprechen dabei von„billigen, englisch sprechenden Halbleitertechnikern“. Hinzu kämen höhere Steuererlässe und niedrigere Stromkosten als hierzulande.</p>
<p>So gesehen, profitiere auch Chinas Industrie vom deutschen EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz seit rund einem Jahrzent), einer Umlage auf den Strompreis, erklärt Dietmar Kohler. Manche Umweltauflagen existieren nur auf dem Papier, möglicherweise. <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Nachhaltigkeit</a> sieht anders aus.</p>
<p>Alternativen sieht der Forscher keine, da meist nur der Preis für Kunden ausschlaggebend sei: „Unsere Läden wären ohne China-Produkte ziemlich leer“, sagt er. Vorteile für Deutschland sehe er aber weiterhin. In Forschung, Innovation und einer besseren Infrastruktur.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/yes-195516482">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/solarbranche-trotzt-krise-tufteln-an-der-zelle/">Solarbranche trotzt Krise: Tüfteln an der Zelle</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>„Ethische Investments als Business Case“</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/ethische-investments-als-business-case/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 11:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ethisch einwandfreie Aktien und Fonds investieren. Bisher eine beschränkte Sache, bald ein Trend? Können ethische Investments so etwas wie Gerechtigkeit herstellen? Die Idee ist gut und richtig. Nur die&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="in-ethisch-einwandfreie-aktien-und-fonds-investieren-bisher-eine-beschraenkte-sache-bald-ein-trend-koennen-ethische-investments-so-etwas-wie-gerechtigkeit-herstellen-die-idee-ist-gut-und-richtig">In ethisch einwandfreie Aktien und Fonds investieren. Bisher eine beschränkte Sache, bald ein Trend? Können ethische Investments so etwas wie Gerechtigkeit herstellen? Die Idee ist gut und richtig. Nur die Frage Wie ist noch nicht wirklich geklärt. Interview mit Professor Josef Wieland&#8230;</h3>
<p><span id="more-423"></span>Welche moralischen Standards fehlen, damit<a href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-611556.html"> „Social Responsible Investing“ (SRI)</a> mehr ist als nur ein Feigenblatt von Banken, Beratungen oder Konzernen? Wir horchen nach:</p>
<p>Ex-UN Generalsekretär Kofi Annan hat ganze 20 Milliarden Dollar zusammengebracht, mit denen unter anderem auch <a href="http://karriere-einsichten.de/2013/06/zermatt-summit-ngos-und-das-business/">soziales Unternehmertum</a> finanziert werden sollen. Etwa Kleinstunternehmen, die sich darum kümmern, Hartz4-Empfänger soweit sozial und hinsichtlich ihrer Qualifikationen fit zu machen, dass sie diese Unterstützung nicht mehr nötig haben.</p>
<p>Es geht also nicht nur um das Investieren in Unternehmensgründungen, sondern um die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung. Zum Beispiel das Vergeben von Mikrokrediten, Hilfen zur Selbsthilfe. In Großbritannien wird sogar überlegt, dies über vielfach gescholtene Hedge-Fonds abzuwickeln. Der Sozialstaat kann nicht mehr alle Probleme der Gesellschaft lösen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Soziales Kapital schaffen. So steht es in den Leitbildern aller Großbanken. Widersprechen sich ethische Geldanlage und profitorientiertes Denken nicht?</strong></p>
<p><em>Josef Wieland:</em> Eindeutig: Nein. In der ökonomischen Logik sind große Teile Asiens, Afrikas und Südamerikas keine Armenhäuser, sondern zu entwickelnde Investitions- und Konsummärkte. Wie kann man diese Länder in den Markt holen? Zum Beispiel durch das Angebot von Mikro-Versicherungen für Menschen, die sich keine westlichen Standards genügende Versicherung leisten können. Die kosten dann eben 50 Cent. Da geht es dann auch um eine echte Entwicklung der Ökonomie:</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Die Deutsche Bank &amp; Co haben eine ganze Reihe von Benchmarks, zertifiziert von Rating-Agenturen. Klingt gut für den Privatkunden Wo ist das Problem?</strong></p>
<p><em>Josef Wieland: </em>Es gibt bisher keine überzeugende Zahlen, weder allgemein akzeptierte Standards noch einheitlich definierte Kriterien, mit der man „Nachhaltigkeit“ als Erfolgskennzahl messen kann. Was wir fördern müssen, ist die Forschung zu diesem Zusammenhang. Wir brauchen mehr als nur Plausibilitätskriterien.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum engagieren sich Ihrer Meinung nach so viele Banken im Bereich ethische Investments?</strong></p>
<p><em>Josef Wieland: </em>Ich vermute, da geht es häufig weniger um den „Business Case“ als um das Thema der Reputation der Banken und der Finanzmärkte, einem „Branding“ des Guten, vor allem in Angesicht nach der Krise. Mir geht wesentlich um Ersteres. Also nicht nur darum, den UN Global Compact oder sonst eine Deklaration zu unterschreiben.</p>
<blockquote><p>&#8220;Produkte entscheiden, nicht die Leitbilder&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Banken werden vom Kunden an ihren Produkten gemessen, nicht ihren Leitbildern. Das gilt global und regional. In welche Fonds wird investiert? Was ist mit Energie- und Wasser? Gibt es Kredite für sozial Schwache? Wie wird die Tafelbewegung unterstützt? Das will die Gesellschaft sehen. Bis dahin bleibt SRI eine Kommunikationsstrategie.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Machen wir das an einem Begriff fest. Was heißt Nachhaltigkeit für Sie?</strong></p>
<p><em>Josef Wieland: </em>Jedenfalls mehr als die Kontinuität des Geschäfts. Das wäre nur der Teil der Ökonomie, einseitig ohne die ökologische und gesellschaftliche Komponente. Es geht um die Ermöglichung von gesellschaftlichem Wohlstand. Banken sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, und dafür sind sie häufig noch viel zu passiv.</p>
<p>Manche Institute engagieren sich auch heute schon mutig, die Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit ihrem regionalen Förderauftrag. Aber wir sollten mehr auf das Entwickeln von <a href="http://karriere-einsichten.de/2014/11/bueroausstattung-checkliste-fuers-sortiment/">Nachhaltigkeit</a> vor der eigenen Haustür achten.</p>
<p>Ich erinnere mich an ein Gespräch, das ich vor etwa 15 Jahren mit Verantwortlichen der City-Bank in New York hatte. Wie andere Banken hat auch sie ihre Filialen in den New Yorker Szenevierteln, der Bronx und Brooklyn nicht aufgeben.</p>
<p>Eine Bank kann das einfach nicht. Also vergaben Sie Kredite für soziale Wohnprojekte und stellten mehr Azubis ein. Ihnen ging es darum, die gesellschaftliche Stabilität zu fördern, indem sie neue Mitarbeiter und Kunden gewinnen. Ich denke, <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/" target="_blank">dies ist ein gutes Beispiel für nachhaltiges Investment</a>.</p>
<h6 id="josef-wieland-ist-professor-fuer-allgemeine-bwl-mit-dem-schwerpunkt-wirtschaftsethik-an-der-fachhochschule-konstanz-fuer-den-direktor-des-instituts-fuer-werte-management-ist-moral-die-visitenkarte-ei"><strong>Josef Wieland</strong> ist Professor für Allgemeine BWL mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsethik an der Fachhochschule Konstanz. Für den Direktor des Instituts für Werte-Management ist Moral die Visitenkarte eines jeden Unternehmen.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/pic-166045121.html">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/ethische-investments-als-business-case/">„Ethische Investments als Business Case“</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 14:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie konsumieren nur im Rahmen Ihres monatlichen Budgets. Frustkäufe unterlaufen Ihnen nicht. Falls das so ist: Herzlichen Glückwunsch! Sonst lesen Sie bitte weiter&#8230; Ihr Arbeitsplatz ist nicht gefährdet. Im Gegenteil. Ihre&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-konsumieren-nur-im-rahmen-ihres-monatlichen-budgets-frustkaeufe-unterlaufen-ihnen-nicht-falls-das-so-ist-herzlichen-glueckwunsch-sonst-lesen-sie-bitte-weiter">Sie konsumieren nur im Rahmen Ihres monatlichen Budgets. Frustkäufe unterlaufen Ihnen nicht. Falls das so ist: Herzlichen Glückwunsch! Sonst lesen Sie bitte weiter&#8230;</h3>
<p><span id="more-5365"></span>Ihr Arbeitsplatz ist nicht gefährdet. Im Gegenteil. Ihre Ehe ist nicht in der Krise und Ihre Kindererziehung läuft prima. Ihr Freundeskreis ist groß. Sie haben ihr Leben im Griff, &#8211; verarbeiten und bewerten sämtliche Informationen korrekt.</p>
<p>Beschleicht sie aber das Gefühl, das sich die Wirklichkeit langsam zur Kakofonie einer Pekingoper entwickelt , die Sie aber leider nur durch das Guckloch einer Peepshow betrachten können, dann sollten Sie unbedingt Weiterlesen. Was führt dazu, dass Sie manchmal das Terrain mit der Landkarte verwechseln?</p>
<p>Sich falsch entscheiden und Entscheidungen treffen, die sie besser unterlassen hätten ? Einige Erklärungsversuche: Da ist zum einen das sogenannte „Unbewusste“. Die meisten Menschen können mit dem Begriff des „Unbewussten“ oder „Unterbewusstsein“ spontan etwas anfangen.</p>
<p>Manchmal wird dabei aber glatt übersehen, dass Informationen aus dem Unbewussten nicht mehr unbewusst sind, sobald sie unser Aktualbewusstsein erreicht haben. Wir können diese Quelle von unbewussten Informationen dann nicht mehr erkennen. Wir können nur erkennen, welche Informationen über unsere Sinnesorgane von außen auf uns einwirken. Und auch das noch nicht einmal mit absoluter Genauigkeit.</p>
<h2 id="mixtur-von-gefuehlen-und-tatsachen">Mixtur von Gefühlen und Tatsachen</h2>
<p>Was uns von innen dazugespielt wird, identifizieren wir in dem Augenblick, wo es hochpoppt, nicht mehr als unbewusst. Zum anderen neigen wir sehr stark dazu, uns die wesentlichen Begründungen einer Entscheidung erst im Nachhinein zu suchen. Wir rationalisieren rückwirkend Entscheidungen, die wir in Wirklichkeit auf der Grundlage einer Mixtur von vollständig unbewussten <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Emotionen</a> und bewusst erkannten Tatsachen getroffen haben. So sind wir programmiert. Und das ist sehr gut so.</p>
<p>Anders könnten wir die Kakofonie der sekündlich auf uns einprasselnden Informationen gar nicht verarbeiten. Dabei wären sogar die 100 Milliarden Neuronen überfordert, die sich als Mega-Computer in den drei Pfund Eiweiß zwischen Ihren Ohren befinden. Wir entscheiden nach Mustern. Die <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Verhaltensökonomie</a> &#8211; als im Moment sehr hoch gehandelte Symbiose zwischen Ökonomie, Psychologie und Neurowissenschaften &#8211; hat genau diese Muster erforscht.</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;schlimm nur bei Schaden&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein wenig erschreckend ist dabei, dass diese Muster ganz gut vorhersagbar sind. Nicht alle. Aber doch eine so große Anzahl, dass sie beschreibbar sind. Alles, was ich beschreiben kann und was sich mit ziemlicher Genauigkeit wiederholt, ist aber leider auch die Steilvorlage für Manipulationen. Manipulationen sind allerdings nicht per se schlecht. Sie sind nur dann schlecht, wenn man uns veranlasst etwas zu tun, was wir eigentlich nicht tun wollten und was uns Schaden zufügt.</p>
<h2 id="werden-wir-etwa-wirklich-manipuliert">Werden wir etwa wirklich manipuliert?</h2>
<p>Gibt es Führer, die über eine Art von Geheimwissen verfügen? Dieses aber nicht bekannt geben wollen, weil sie eine Massenpanik befürchten? Das wäre eine Erklärung. Stimmte sie nicht, müsste man annehmen, wir würden langsam aber sicher verdummen. Über 4 Milliarden Seitenaufrufe pro Jahr bei Google. Das sind etwa 120 pro User. In Deutschland.</p>
<p>Ganz nebenbei kaufen wir noch 400 Millionen Bücher pro Jahr. Elf pro Bundesbürger. 18 Millionen Tageszeitungen werden täglich verkauft. Etwa vier Stunden täglich verbringt der Deutsche nebenbei noch vor der Glotze. (Wann schlafen wir eigentlich?) Machen wir einen Sprung in die große weite Welt: Facebook.</p>
<p>Facebook übertitelt seine Seite gerne mit: „Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“ 750 Millionen Menschen weltweit nutzen Facebook.</p>
<p>Weitere Statistiken über die Anzahl von versendeten SMS, E-Mails oder die Nutzung von „Twitter“ in den <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Social Media</a> würden hier nur langweilen. Es kann also nicht daran liegen, dass wir über zu wenig Informationen verfügen. Als mündige Bürger oder mündige Verbraucher. Aber warum ändert sich nichts?</p>
<p>Warum nehmen wir Katastrophen hin? Warum fragen wir nicht weiter nach? Davon werden Sie in diesem Buch noch viel hören. Zunächst einmal: Sie müssen schon ein Heiliger sein, wenn Sie sich nicht ehrlich zugestehen, dass sich trotz Ihres enormen Medienkonsums weder Ihre Weltkenntnis verbessert hat noch Ihre <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Fähigkeit</a>, aus historischen Ereignissen irgendwelche Schlüsse zu ziehen.</p>
<h2 id="prognosefaehigkeit-fuer-die-zukunft">Prognosefähigkeit für die Zukunft</h2>
<p>Schlüsse, die Ihnen eine auch nur annähernd bessere Prognosefähigkeit für zukünftige Ereignisse gibt. Sie glauben allerdings, dass die nächsten Meldungen Ihnen die wirklich tiefen Erkenntnisse bringen. So, wie Sie sich ständig vornehmen mit dem Rauchen aufzuhören oder eine neue Diät wirklich durchzuhalten, weniger Alkohol zu trinken oder ins Fitness-Studio zu gehen. Nächste Woche. Garantiert.</p>
<p><strong>Fassen wir zusammen:</strong></p>
<ul>
<li>Dass die Menschen langsam verdummen, ist unwahrscheinlich.</li>
<li>Dass wir über zu wenig Informationen verfügen, stimmt definitiv auch nicht.</li>
<li>Das wir mit uns selbst und unseren Mitmenschen rational umgehen, aber leider gleichfalls nicht.</li>
</ul>
<p>Manipulation ist die eigentliche <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Realität</a> Der Mensch, ob er manipuliert oder manipuliert wird, ist wohl doch nicht so bösartig, wie er sich manchmal geriert. Sein größtes Problem scheint zu sein, dass er sich für ein rational handelndes Wesen hält und diese Fata Morgana heftigst verteidigt. Das ist eigenartig.</p>
<h2 id="ich-kann-machen-was-ich-will-naja-schoen-waers">&#8220;Ich kann machen, was ich will&#8221; &#8211; Naja, schön wär&#8217;s&#8230;</h2>
<p>Wenn ich mich in dieser Welt umsehe, kann ich kaum erkennen, wo wir uns „rational“ verhalten. Was ich erkennen kann, sind jedoch Verhaltensmuster der Irrationalität, die immer wiederkehren und somit vorhersagbar sind. Nehme ich die sogenannten Realitäten um mich herum vielleicht nur noch durch die Brille eines eingebildeten Philosophen wahr? Durchaus nicht. Das, was ich sehe, ist auch da.</p>
<p>Es entsteht nicht etwas erst in dem Augenblick, in dem ich meinen Blick darauf richte. Zurück zu einigen Ursachen: Manipulation ist die eigentliche Realität und verursacht Schaden. 6,5 Millionen Menschen in Deutschland kommen mit ihrem Einkommen nicht mehr aus. Sind ergo hoch verschuldet. 228 Milliarden Schulden haben private Haushalte auf der Uhr. 6,7 Millionen Menschen bezogen in 2010 Hartz IV.</p>
<p>Wir konsumieren trotzdem weiter. Warum? Weil wir uns so verhalten, wie es schon Vance Packard 1957 formuliert hat: „Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen.“ Sind wir wenigstens mündige Verbraucher? – Die Fakten sprechen im Moment dagegen. Das Sein bestimmt das <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Bewusstsein</a> Bewusstsein ist eine seltsame Selbstverständlichkeit. Es ist ausgestattet mit einem Besitzer, der gleichzeitig Protagonist für seine Existenz ist.</p>
<p>Es trägt ein selbst erschaffenes Bild der Welt in sich und ist ein Akteur – jederzeit bereit Überlegungen und Handlungen anzustoßen. Das Bewusstsein ist der Sitz des Verstandes. Der Gefühle. Der <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Erinnerungen</a>. Kann man ihm trauen? Erinnerung. Was ist das im Grunde ? Ich möchte Sie an dieser Stelle auf eine sehr merkwürdige Funktion unseres Gedächtnisses aufmerksam machen.</p>
<h2 id="fakten-fuer-plausible-geschichten"> Fakten für plausible Geschichten</h2>
<p>Diese Funktion ist der Tatsache geschuldet, dass wir immer noch eine Spezies sind, deren Gehirne auf unmittelbare und schnelle Aktionen aus der momentan erlebten Umwelt reagieren. Großartig überlegen tun wir selten. Obwohl wir uns das immer zuschreiben. (Und das ist gut so. Schließlich wollen wir nicht den ganzen Tag mit Suizidabsichten herumlaufen.) Unser Gedächtnis funktioniert induktiv.</p>
<p>Es fällt uns nämlich sehr viel leichter, aus Fakten eine plausible Geschichte zu machen, wenn wir den Eindruck haben, diese Fakten würden irgendwie zusammenhängen und eine konsistente Abfolge von Ursache und Wirkung ergeben. Geschichten memorieren wir besser. Das trifft auf gute Geschichten zu – und auf schlechte gleichermaßen. Das Sein bestimmt das Bewusstsein – ist von Karl Marx und eigentlich in einem anderen Zusammenhang gemeint, aber besser kann man es kaum umschreiben.</p>
<p>Wir neigen dazu, die Wirklichkeit rückwirkend erklärbar zu machen, indem wir Versatzstücke aus unserem Gedächtnis unbewusst so zusammenstellen, dass sie einen Sinn ergeben. Einen Sinn, der das Jetzt und Hier erklärbar macht und der uns Trost für die Zukunft gibt. Nein – es ist doch alles nicht so schlecht. Ich kann es mir mindestens erklären. Nichts ist schlimmer als Verwirrung. Verwirrung führt zu Unsicherheit und zu Stress. Unsere Reaktionen sind dann gleichfalls panikartig – der Teufelskreis ist in Gang gesetzt.</p>
<p>Ob diese Funktion des Gedächtnisses quasi „eingebaut“ ist – oder tatsächlich noch aus unserer Vorzeit stammt – dass wird kein Wissenschaftler jemals erkunden können. Aber sie ist überwiegend ein sehr guter Mechanismus, der uns dabei hilft, die Kakofonie zu verarbeiten. Wir würden sonst verrückt.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-wolf-ehrhardt-beschaeftigt-sich-seit-ueber-10-jahren-mit-den-manipulationsmustern-der-verhaltensoekonomie-er-ist-betriebswirt-sowie-diplom-ingenieur-und-ergaenzte-seine-aka"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wolf Ehrhardt</a> beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit den Manipulationsmustern der Verhaltensökonomie. Er ist Betriebswirt sowie Diplom-Ingenieur und ergänzte seine akademische Ausbildung durch einen Master in Behavioral Economics&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: determined/ <a href="https://de.fotolia.com/id/46999764">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 20:24:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterschied zwischen einem Gärtner und Führungskräften? Der Gärtner steht nicht im Wettbewerb mit anderen, die Führungskraft schon. Der Wettbewerb hat außerordentlich starken Einfluss auf ihr Denken und Handeln. Das hat&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unterschied-zwischen-einem-gaertner-und-fuehrungskraeften-der-gaertner-steht-nicht-im-wettbewerb-mit-anderen-die-fuehrungskraft-schon-der-wettbewerb-hat-ausserordentlich-starken-einfluss-auf-ihr-de">Unterschied zwischen einem Gärtner und Führungskräften? Der Gärtner steht nicht im Wettbewerb mit anderen, die Führungskraft schon. Der Wettbewerb hat außerordentlich starken Einfluss auf ihr Denken und Handeln. Das hat durchaus Vorteile&#8230;</h3>
<p><span id="more-5347"></span>Die Führungskraft strengt sich an, besser zu sein als andere. Kann sie keine Ergebnisse liefern, wird sie womöglich abgelöst durch einen Konkurrenten. Ist sie hingegen erfolgreich, wird sie belohnt. Sie erhält Bonuszahlungen und steigt vielleicht auf.</p>
<p>Die Welt des Gärtners sieht völlig anders aus. Er muss nicht damit rechnen, durch einen anderen ersetzt zu werden, wenn seine Früchte klein und schrumpelig bleiben. Auch bekommt er keinen größeren Garten, wenn er gut <a title="Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/business-auf-arabisch/">wirtschaftet</a>. Es ist nicht einmal sicher, ob er überhaupt ein schlechterer Gärtner ist, wenn die Vögel seine Kirschen fressen.</p>
<p>Und doch kümmert sich der Gärtner mit viel <a title="Pop-Akademie: Talent und Pilgerreise zum Album" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/pop-akademie-und-talent-show-geschaft-johannes-falk-pilgerreise/">Ausdauer</a> und Liebe um seine Pflanzen. Warum nur? Wahrscheinlich weil er Pflanzen einfach mag und sich an ihrem Gedeihen erfreut. Das treibt ihn an.</p>
<h2 id="relevant-ist-was-ertraege-bringt">Relevant ist, was Erträge bringt</h2>
<p>Bei den Führungskräften liegt der Fall anders. Besondere Anhänglichkeit an den eigenen Garten wird nicht unbedingt geschätzt, ja, es gilt eher als Karrierehindernis.</p>
<p>Ziel ist auch nicht die hingebungsvolle Pflege des Gartens, sondern der <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">berufliche Aufstieg</a>, also die Verfügungsgewalt über einen möglichst großen Garten.</p>
<p>Der Zustand des Gartens ist nur insoweit relevant, wie er sich positiv oder negativ auf den <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Ertrag</a> auswirkt. Dabei muss der Ertrag möglichst hoch liegen. Wichtiger noch ist aber, dass er höher liegt als der vergleichbarer Gärten.</p>
<p>Das führt gewöhnlich dazu, dass die Pflanzen vor lauter Ertragsstress in einem erbärmlichen Zustand sind, die Führungskraft aber als ungemein erfolgreich gilt und weiter aufsteigt. Ihr Nachfolger kann dann zusehen, was er mit den ausgelaugten Pflanzen anfängt.</p>
<p>Andere Führungskräfte haben das Pech, dass Unwetter ihre Ernte verhageln und sie für die schlechten Ergebnisse geradestehen müssen oder es hat Schädlingsbefall gegeben. Der ist zwar mittlerweile unter <a title="Doping: Nach dem Leistungssport, 2. Chance?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/doping-nach-dem-leistungssport-2-chance/">Kontrolle</a>, aber die Erträge sind zu niedrig.</p>
<h2 id="konkurrenz-soll-das-geschaeft-beleben">Konkurrenz soll das Geschäft beleben</h2>
<p>Auch wenn es in der idyllischen Welt des Gärtners ausgeblendet bleibt, so erfüllt das Prinzip des <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Wettbewerbs</a> in der Welt des Managements eine wichtige Funktion – im Übrigen auch in der Natur, wie wir noch sehen werden.</p>
<p>Konkurrenz treibt Veränderungen an, bringt Verbesserungen hervor und verhindert, dass wir uns in satter Selbstzufriedenheit einrichten. <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Konkurrenz</a>kann stark belebend wirken, auch in Organisationen.</p>
<p>Zugleich aber darf das Konkurrenz-Prinzip nicht alles durchdringen, sonst wird es zerstörerisch. Es muss ergänzt werden durch das Prinzip der <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Kooperation</a>. Und es darf auch Bereiche geben, in denen das Konkurrenz-Prinzip wenigstens zeitweise ganz außer Kraft gesetzt wird.</p>
<blockquote><p>&#8220;Konkurrenzlos wirksam&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Figur des Gärtners steht für ein solches „konkurrenzloses“ Wirken. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir die positiven, die „biophilen“ Aspekte des Gärtnerseins nur dann für die <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Führung</a> erschließen, wenn wir Wettbewerb begrenzen.</p>
<p>Das heißt gerade nicht, dass Ergebnisse nun nicht mehr zählen und die Erfolge keine Rolle mehr spielen. Das Gegenteil ist der Fall.</p>
<h2 id="was-ist-ein-erfolgreiches-unternehmen">Was ist ein erfolgreiches Unternehmen?</h2>
<p>Bad-Mein-Garten &#8211; für Manager&#8230;</p>
<p>Denn am Ende stellt sich die Frage, was überhaupt ein erfolgreiches Unternehmen ausmacht. Dass es eine möglichst hohe Kapitalrendite erzielt? Dass es einen möglichst hohen Wert hat, ablesbar zum Beispiel am <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Börsenwert</a>?</p>
<p>Dass es Produkte auf den Markt bringt, die stark nachgefragt sind? Dass es vielen Menschen ihren Lebensunterhalt sichern hilft?</p>
<p>In diesem Buch wollen wir den Erfolg eines Unternehmens in einem sehr viel breiteren Sinn verstanden wissen. Ein Unternehmen, das eine hohe Rendite erzielt, aber seine Beschäftigten in großer Zahl in den <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Burnout</a> treibt, ist gewiss kein erfolgreiches Unternehmen.</p>
<p>Ebenso wenig eines, das schädliche Produkte herstellt oder die Umwelt zerstört.</p>
<p>Umgekehrt muss auch ein Unternehmen, das seine <a title="Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Belegschaft</a> gut behandelt, rentabel arbeiten. In diesem Sinne spielen viele Faktoren eine Rolle. Am Ende dürfte das Gesamtbild entscheiden. Ganz wie im Obstgarten, bei dem es ja auch nicht ausschließlich darum geht, wie viele Früchte er jedes Jahr abwirft.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-matthias-noellke-arbeitet-als-autor-und-keynote-speaker-hinzu-kommen-einige-sachbuecher-und-ratgeber-wie-zum-beispiel-sein-hier-vorgestelltes-neues-buch-ueber-gaerten-d"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matthias Nöllke</a> arbeitet als Autor und Keynote-Speaker. Hinzu kommen einige Sachbücher und Ratgeber. Wie zum Beispiel sein hier vorgestelltes, neues Buch über &#8220;<a href="https://www.amazon.de/dp/3648019465/ref=as_li_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=3648019465&amp;adid=0W5HS65D5MCF6M1QSPF2&amp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gärten des Managements</a>&#8220;&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: olly/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47881407">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 17:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie passen Unterhaltung und Stress zusammen? Mit dieser Frage setzt sich Barbara Deml-Groth regelmäßig auseinander &#8211; sie arbeitet als Seelsorgerin an der Messe Berlin. Wir haben mit ihr gesprochen&#8230; Große&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-passen-unterhaltung-und-stress-zusammen-mit-dieser-frage-setzt-sich-barbara-deml-groth-regelmaessig-auseinander-sie-arbeitet-als-seelsorgerin-an-der-messe-berlin-wir-haben-mit-ihr-gespro">Wie passen Unterhaltung und Stress zusammen? Mit dieser Frage setzt sich Barbara Deml-Groth regelmäßig auseinander &#8211; sie arbeitet als Seelsorgerin an der Messe Berlin. Wir haben mit ihr gesprochen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5343"></span>Große Messeereignisse wie IFA, ITB oder Grüne Woche finden hier statt, auf dem Messegelände Berlin, nahe am Funkturm. Da trifft Barbara Deml-Groth Menschen, die mit Stress oder Drucksituationen zu kämpfen haben. Die Seelsorgerin macht hier verschiedene Angebote. Zum Beispiel einen Aufenthalt im Raum der Stille. Doch sie gibt keine Ratschläge. Und nach manchen Gesprächen muss sie selbst zu Seelsorge.</p>
<p>Deml-Groth ging den normalen Ausbildungsweg zur evangelischen Pfarrerin: Ein <a title="Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Theologiestudium</a> &#8211; dazu ein Studium der <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Arbeits- und Organisationspsychologie</a>. Für sie war die Arbeitswelt immer genauso faszinierend wie die Kirche – als Messepfarrerin verbindet sie nun weltliche und geistliche Aspekte. Die Seelsorge ist nur einer ihrer Aufgabenbereiche an der Messe.</p>
<h2 id="jobprofil-messepfarrerin">Jobprofil Messepfarrerin</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Vor einem Monat ging die IFA, eine der weltweit wichtigsten Messen für Unterhaltungselektronik zu Ende. Wenn Sie nun mit etwas Abstand zurückblicken – fällt Ihnen noch ein Gespräch ein, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Ich erinnere mich noch an den Betreiber eines Catering-Stands, der einen sehr ungünstigen Platz hatte. Die <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Enttäuschung</a>, dass er da den ganzen Tag stehen musste und nicht das Geschäft machte was er eigentlich machen wollte habe ich nicht vergessen.</p>
<p>Im Gespräch sagte er, dass es ihm immer so gehe, er werde oft benachteiligt und nun sei es schon wieder passiert – da bricht dann plötzlich ganz viel heraus, was über das eigentliche <a title="Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Problem</a> hinausgeht. In Extremsituationen – wie auf einer Messe &#8211; wenn Menschen einfach funktionieren müssen, kommen ungeklärte Fragen aus anderen Lebensbereichen auch mit hoch.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Es ist doch eigentlich paradox: Unterhaltung ist ja – ganz plakativ gesagt &#8211; eigentlich das Gegenteil von Stress. Warum braucht man auf so einer Messe dennoch eine Seelsorgerin?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Zunächst einmal kann man das rein statistisch sehen: Wo viele Menschen sind, sind automatisch auch immer welche dabei, die ein Problem haben. Dazu kommt, dass eine Messe – gerade wenn sie so groß ist wie die IFA – sowohl für Besucher als auch für die <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Aussteller</a> eine sehr anstrengende Sache ist.</p>
<h2 id="unterhaltung-kann-auch-stress-sein">Unterhaltung kann auch Stress sein</h2>
<p>Die Zeit ist begrenzt, das heißt es entsteht ein Druck, dass die Erwartungen, die sie in diese Zeit setzen auch erfüllt werden. Und dieser Druck führt oft dazu, dass Menschen <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Schwachstellen</a> bei sich spüren, die anderweitig vielleicht nicht zur Oberfläche gekommen wären. Wo für mache ich das eigentlich? Ist es den Stress wert? Dass sind die typischen Fragen die sich die Menschen dann stellen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wo liegt der Druck für die Besucher?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Es gibt Fälle, da nehmen sich Besucher vor an einem Tag alles zu sehen um dann nach der vierten Halle zu merken, dass es einfach nicht machbar ist. Dann sind sie frustriert, weil sie das Geld für das Ticket ausgegeben haben und manche von denen kommen dann zu mir. Da muss man dann versuchen, zusammen mit den Betroffenen die <a title="Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Ziele</a> zu korrigieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Empfinden Sie Mitleid, wenn solche Fälle zu Ihnen ins Büro kommen?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Nein, kein Mitleid. Ich bemühe mich um Mitgefühl. Das brauchen die Leute als allererstes. Gerade bei Angestellten versuche ich zu zeigen, dass ich die Ambivalenz nachvollziehen kann. Dass es einerseits toll ist so erfolgreich zu sein und auf eine Messe zu gehen, dass ich andererseits aber auch verstehe, dass es Energie und <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Lebenszeit</a> kostet.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welcher Typ Mensch ist bei Ihnen häufig zu Gast?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Es kommt der erfolgreiche Manager, der in eine <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Krise</a> gerät und einen Ort sucht, an dem er eine Auszeit nehmen kann, es kommt aber auch die ganz einfach gestrickte Persönlichkeit, die einfach nur über die Messe schlendern will und merkt, dass sie ganz einsam ist und auch einsam bleibt – gerade wegen der vielen Menschen, die einen auf einer Messe umgeben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Der Druck ist hoch, der Terminplan voll und die Zeitfenster zum Durchatmen sehr eng – wer zu Ihnen kommt bringt ja wahrscheinlich nicht viel Zeit mit. Wie gehen Sie diese High-Speed Seelsorge an?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Methodisch gibt es das Kurzgespräch, auch „Gespräch zwischen Tür und Angel“ genannt. Dieser Ansatz zielt nicht darauf ab alle Probleme zu lösen sondern in sehr kurzer Zeit in eine richtige Richtung zu gehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;High-Speed-Seelsorge&#8221;</p></blockquote>
<p>Dem Menschen quasi einen Anstoß zur Lösung der Probleme zu geben. Mein <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Menschenbild</a> sagt, dass mein Gegenüber die Lösungen eigentlich schon parat hat, ich helfe ihm nur dabei sie zu finden – ich selbst löse keine Probleme.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Klingt so als würden sie mehr zuhören als selbst Initiative ergreifen&#8230;</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> So ist es. Manchmal spiegele ich auch das wieder, was die Leute erzählen. Wenn ich erkenne, dass es einen Lösungsansatz gibt, hake ich nochmal nach und versuche ihn oder sie auf die richtige Spur zu führen. Ich halte mich aber immer an die Beraterweisheit „Ratschläge sind auch Schläge“ &#8211; auf keinen Fall konkrete Vorschläge machen.</p>
<h2 id="scheitern-immer-noch-ein-tabu">Scheitern, immer noch ein Tabu?</h2>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum öffnen sich Menschen gegenüber einer völlig fremden Person?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Das ist der selbe Effekt wie bei der Telefonseelsorge. Die Menschen kennen mich nicht und wissen, dass sie mich nie wieder sehen, mich auch nicht beim Einkaufen treffen, sie sagen mir auch nicht ihren Namen. In dieser <a title="Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Anonymität</a> liegt auch ein gewisser Schutz. Vorausgesetzt, die Chemie stimmt. Meistens wird in kürzester Zeit klar ob wir ins Gespräch kommen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Das heißt sie scheitern auch?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Klar! Ich habe vor kurzem ein Gespräch mit einer Frau beendet, die einfach nur eine Bestätigung ihrer <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Sichtweise</a> auf ihr Leben wollte. Alles was darüber hinausging hat sie abgelehnt, sie wollte darin stecken bleiben. In so einem Fall rede ich nicht stundenlang auf jemanden ein.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie merken Sie, dass ein Gespräch gut verlief und Sie jemandem helfen konnten?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Die Menschen sagen oft selbst, dass ihnen das Gespräch gut getan hat, aber ich glaube es auch an der Körpersprache ablesen zu können, wenn jemand zum Beispiel im Verlauf des Gesprächs wieder mehr Blickkontakt suchen kann, wenn eine Person anschließend aufrechter geht als zuvor oder weniger zum Boden und mehr nach vorne schaut. Diese Zeichen kann dann als positives <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Ergebnis</a> des Gesprächs deuten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sind Sie als Seelsorgerin und Psychologin immun gegen Frust?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Nein. Als Beispiel: Wenn Jugendliche an meinem Büro und am Raum der Stille vorbeilaufen, darüber lachen uns sich abfällig äußern macht mich das traurig, weil ich es schade finde, dass ich nicht einmal die Chance bekomme den Sinn dieser Institution zu erklären. Auch wenn ich in eine bestimmte <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Schublade</a> gesteckt werde und man mir quasi vorwirft ich wolle hier die Leute bekehren ist das wirklich frustrierend.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Das heißt man muss nicht an Gott glauben um mit Ihnen, als evangelische Pfarerrin, ins Gespräch zu kommen?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Oft kommen Leute und sagen gleich zu Beginn, dass sie aus der Kirche ausgetreten sind und nicht an Gott glauben. Das hält uns aber nicht davon ab ein Gespräch zu beginnen und gerade bei diesen Fällen kommt man ab und zu wieder genau an diesen Punkt.</p>
<p>Die Frage nach Gott und vor allem die Frage nach dem eigenen <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Schicksal</a> taucht in jedem Gespräch irgendwann auf. Wenn jemand signalisiert, dass er an Gott glaubt und religiös interessiert ist mache ich auch andere Angebote.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Zum Beispiel?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Ich arbeite dann beispielsweise mit Psalmen, sofern die Menschen mit biblischer Sprache etwas anfangen können: „Mir steht das Wasser bis zum Hals,“ oder „ich habe mich müde geschrien,“ &#8211; solche Sätze können in <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Extremsituationen</a> die Gefühlswelt eines Menschen ganz gut ausdrücken. Bei Interesse bete ich auch mit den Menschen, ich würde aber niemals jemandem dieses Angebot machen, wenn ich weiß dass er nicht an Gott glaubt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Ist Seelsorge eine aussterbende Praxis? Psychologische Hilfe und anonymen Kontakt kann man ja auch leicht aus dem Netz bekommen&#8230;</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Ich habe den Eindruck, dass die persönliche Kommunikation eher wieder zunimmt. Das Bedürfnis nach Kontakt zu anderen ist ja durch Facebook und andere Soziale Netzwerke mittlerweile gut abgedeckt, aber die <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Kommunikation</a> bei der man sich in die Augen schaut wird wieder verstärkt gesucht, diesen Eindruck habe zumindest ich.</p>
<blockquote>
<h2 id="the-show-must-go-on">&#8220;the show must go on&#8221;</h2>
</blockquote>
<p>Es kommen deutlich mehr Menschen zu mir als noch vor 5 Jahren, immer mehr Leute lassen sich auf meine Beratung ein. Vor allem bei den jungen Menschen habe ich das Gefühl, dass sie ein persönliches Gespräch wieder viel mehr zu schätzen wissen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Vielleicht auch weil viel zu wenige Arbeitgeber bereit sind Probleme ihrer Angestellten zu akzeptieren oder zumindest anzuhören?</strong></p>
<p><em>Deml-Groth:</em> Ich glaube dass Schwächen und Probleme noch immer ein <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Tabu-Thema</a> sind. Das Motto bei den meisten Unternehmen ist „the show must go on“. Speziell auf einer Messe sieht man ganz viel Glanz und schöne Menschen – es wird nur Funktionierendes präsentiert – gerade weil die Konkurrenz direkt am Stand nebenan steht.</p>
<p>Dabei stellt sich mir die Frage ob das wirklich immer so gut funktioniert oder ob ein Teil dieser Menschen einfach – überspitzt formuliert – schlecht bezahlte Models sind. Eine Arbeitskultur in der auch <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Schwächen</a> zugelassen sind wäre sowohl für Arbeitgeber als auch für die Arbeitnehmer gesünder.</p>
<p>Das kann man aber nicht extern erreichen, da muss jedes Unternehmen selbst anfangen. Man braucht eigentlich viel mehr Kommunikationsräume abseits der normalen, hierarchischen Kommunikation.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-interviewer-david-seitz-erlebte-es-auch-als-reporter-was-es-heisst-auf-der-ifa-unter-stress-zu-stehen-durch-zufall-fand-er-das-buero-der-seelsorgerin-und-merkte-dass-es-vielen"><strong>ÜBER DEN INTERVIEWER:</strong> <a href="mailto:seitz@karriere-einsichten.de">David Seitz</a> erlebte es auch als Reporter, was es heißt, auf der IFA unter Stress zu stehen. Durch Zufall fand er das Büro der Seelsorgerin und merkte, dass es vielen anderen genauso geht&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Aaron Amat/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/woman-holding-clock-indoor-125054081">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:04:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manager leisten fast nichts. Verlangen dafür aber fantastisch viel Geld. Wie wäre es da mit einer glänzenden Karriere bei Ihnen? Gunter Dueck hält ein paar (satirische) Rezepte bereit&#8230; Das Kind&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="manager-leisten-fast-nichts-verlangen-dafuer-aber-fantastisch-viel-geld-wie-waere-es-da-mit-einer-glaenzenden-karriere-bei-ihnen-gunter-dueck-haelt-ein-paar-satirische-rezepte-bereit">Manager leisten fast nichts. Verlangen dafür aber fantastisch viel Geld. Wie wäre es da mit einer glänzenden Karriere bei Ihnen? Gunter Dueck hält ein paar (satirische) Rezepte bereit&#8230;</h3>
<p><span id="more-5330"></span>Das Kind schreit wie am Spieß. Es will ein zweites Eis essen. Die Eltern schwitzen unter den kritisch-höhnischen Blicken der Zuschauer des Dramas. Sie schämen sich und versuchen, sich als gute Erzieher zu präsentieren. Gute Gründe werden ins Feld geführt.</p>
<p>Die Gesundheit, die finanzielle Lage der Familie und die Notwendigkeit von Regeln zur Erhaltung der Menschheit werden ausgiebig ausgebreitet. Das Kind schreit wie am Spieß. Es scheint jetzt, dass das Kind wohl wahrhaft überschnappt und möglicherweise Schaden nimmt.</p>
<p>Die Mutter bekommt Angst. Ihr Blick flackert unentschlossen. Der Vater will zuschlagen, was er aber vor den vielen Leuten absolut nicht tun darf. Die Angst der Mutter steigt schnell. Sie weiß, dass sie allein noch rational denken kann.</p>
<p>Sie allein wird die Entscheidung treffen, sie wird für dieses eine Mal die heiligen Regeln der Familie brechen, sie wird für dieses eine Mal von allen ehernen Grundsätzen abrücken.</p>
<p>Eine Notlage! Eine Ausnahme muss gefunden werden! Todesmutig geht sie zum Kiosk und kauft ein zweites Eis, ein kleines. Das Kind schaut kurz hinüber und schreit lauter, viel lauter und ganz schrill. Da nimmt sie das große Eis und gibt es dem Kind.</p>
<p>Es isst unter trocknenden Tränen, tritt noch kurz nach seinem grimmig-ohnmächtigen Vater. Die Leute tuscheln über das Unerhörte. Eine Ehekrise bahnt sich an. „Ich werde mich nicht so einfach von einem Winzling beherrschen lassen!“, brüllt der Vater die Mutter an – und die flüstert bittend: „So beherrsche dich doch! Du vergisst dich! Du musst ein <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Vorbild</a> sein!“</p>
<h2 id="kinder-bekommen-ganz-direkt-was-sie-wollen">Kinder bekommen ganz direkt, was sie wollen</h2>
<p>Verstehen Sie, was ich Ihnen zeigen wollte? Das Eis muss nicht zwangsläufig verdient werden. Nein, mit etwas Energie lassen sich sogar zweite oder dritte Portionen herausschlagen. Das Kind verhält sich trotzdem sehr ungeschickt. Mit etwas <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Klugheit</a> hätte es die Gereiztheit nach dem Eiskauf aus der Atmosphäre nehmen können.</p>
<p>Es hatte ja das Eis. Warum tritt es nach? Warum schaut es die Mutter trotzig an? Es könnte doch herzig glucksen und mit zitterndem Blicke sagen: „Ich glaubte kurz in meiner <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Verzweiflung</a>, ich müsste wahnsinnig werden, wenn ich kein Eis bekäme. Danke, Vater.“</p>
<p>Und dann hätte es den Blick in die Runde schweifen lassen können: „Ich bitte Sie alle um Verständnis. Es ist nicht einfach für mich.“ So würde ein vernünftiges Kind reden, das auch morgen wieder ein zweites Eis erfolgreich für sich fordern will!</p>
<p>Dreißig Jahre später. Die <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Chefsekretärin</a> lobt den General Manager Dr. Scheffel, dass er einen bestimmten jungen Abteilungsleiter ins mittlere Management befördert hat. „Der war oft hier, auch bei Ihnen, Dr. Scheffel. Er hat sich so viele Sorgen gemacht, ob er vorankommt.</p>
<p>Netter Kerl, er hat sogar mal Blumen mitgehabt.“ – „Oh Gott, Herta, er ist die pure <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Nervensäge</a>. Wenn ich genug Zeit hätte, könnte ich ihn ganztags auf dem Schoß sitzen haben und ihm versprechen, ihn noch und noch einmal zu befördern. Solche Leute sind ganz unausstehlich.</p>
<h2 id="befoerderung-fuer-etwas-ruhe-vorm-anderen">Beförderung für etwas Ruhe vorm Anderen</h2>
<p>Wenn ich sie nicht ab und zu befördere, explodieren sie. Lieber nicht.“ – „Leistet er denn nicht sehr viel, dieser nette Mensch?“ – „Er macht <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Karriere</a>, damit ist er voll ausgelastet. Das schafft er auch. Dagegen ist nichts zu sagen.“ – „Aber warum befördern Sie ihn dann?“ – „Damit wir wieder etwas Ruhe vor ihm haben.</p>
<p>Außerdem hat er mit jeder Beförderung eine höhere Chance, einen großen Fehler zu begehen. Dann feuern wir ihn. Solche Leute wie er kann ich nicht wegen eines kleinen Fehlers feuern, dann geht es gleich zum Arbeitsgericht. Der Fehler muss schon so groß sein, dass er ihn wenigstens selbst sieht.“ – „Aha, Dr. Scheffel.</p>
<p>Aber ein großer Fehler ist doch sehr teuer?“ – „Ist so, Herta. Die meisten Manager sind ja so treu und dumm, gut zu arbeiten. Solche, die nur direkt Karriere machen wollen, sind relativ selten. Wir winken diese wenigen Karrieresüchtigen zügig nach oben durch, damit sie schneller straucheln, und schieben sie dann augenblicklich mit einer tollen Abfindung raus.</p>
<blockquote><p>&#8220;Vergleichsweise langweilig&#8221;</p></blockquote>
<p>Alle anderen Methoden kosten mich Nerven, und die brauche ich eigentlich für die Firma. Ich kann ja nicht mehr befördert werden, Herta.“ – „Waren Sie denn früher auch so, Dr. Scheffel?“</p>
<p>Oh, erinnern Sie mich nicht! Ach damals! Da habe ich schnell neben der Arbeit noch vier Wochen den Doktor an einer ausländischen Dorfuni gemacht. Dafür musste ich einen Kredit aufnehmen.</p>
<p>Heute ist mein Leben vergleichsweise langweilig geworden. Ich wünschte, ich hätte auch einmal einen großen Fehler gemacht. Mich juckt es jetzt oft, die ganze Firma auf etwas <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Exotisches</a> zu verwetten, damit wieder etwas los ist.</p>
<h2 id="strenge-auslese-fuer-das-hoehere-management">Strenge Auslese für das höhere Management</h2>
<p>Ein bisschen zündeln würde ich nur zu gern.“ – „Es reicht Ihnen nicht, jedes halbe Jahr Ihr Gehalt zu verdoppeln und Ihre Geliebte zu verjüngen, Dr. Scheffel?“ – „Das ist nur Ablenkung mit immer mehr Silikon und Peroxid, Herta. Es ist nicht dasselbe wie Karriere. Sie verstehen mich nicht.“</p>
<p>Die Theorie schreibt vor, Menschen nach gezeigter Leistung zu befördern. Manager müssen als erfahrene <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Führungspersönlichkeiten</a> charismatisch beeindrucken. Sie gehen sozial kompetent mit ihrer harmonischen Umgebung um und bringen hohe Fachkenntnis in das Unternehmen ein.</p>
<p>Der Personalbereich entwickelt Führungskräfte entlang dieser Ziele und führt anhand objektiver Kriterien und transparent-gerechter Laufbahnprozesse die strenge Auslese für das höhere Management durch. Im Zweifel wird mit Beförderungen gewartet. Die Prinzipien strenger <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8955058.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Managementauslese</a> ähneln stark denen im Weinbau der Edelklasse und verweben sich auf höchstem Niveau mit psychologischer Kunst.</p>
<p>So weit die Theorie. Stufe für Stufe müht sich der Mensch, verdienstvoll nach oben zu kommen. Diese Theorie hat sich bewährt und ist den meisten Menschen und Karriereanwärtern gut bekannt. Sie ist ja in jedem Führungshandbuch beschrieben.</p>
<p>Die meisten Menschen und Manager gehen diesen Weg, weil sie ihn so gut kennen. Die meisten Menschen kennen ihn deshalb, weil sie die <a title="Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Personalabteilung</a> nach dem normalen Weg gefragt haben – und die Personalabteilung hat ihnen den langsamen Aufstieg mit großer Rückenlast erklärt und ihnen indirekt ein mühevolles Eseldasein untergeschoben.</p>
<p>Der direkte Weg zur Karriere, der sich über diese künstlich definierten Anforderungen erhebt, wird mit gutem Grund geheim gehalten. Ein Unternehmen will von seinen Mitarbeitern eigentlich nur Leistungen sehen. Dafür belohnt es einige mit Beförderungen, Privilegien und hohen Zahlungen.</p>
<h2 id="tanz-fremder-pfeifen-und-kuenstliche-huerden">Tanz fremder Pfeifen und künstliche Hürden</h2>
<p>Das Unternehmen kann an zu schnellen Beförderungen oder gar Gratiskarrieren nicht interessiert sein. Deshalb stellt die Personalabteilung lauter Hürden auf, die ein Bewerber um eine Führungsposition in großer Zahl überspringen muss. Er soll bis zum Zieleinlauf immer tüchtig für das Unternehmen springen.</p>
<h2 id="warum-einfach-wenns-auch-kompliziert-geht">Warum einfach wenn&#8217;s auch kompliziert geht?</h2>
<p><figure id="attachment_9699" aria-describedby="caption-attachment-9699" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9699"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/10/41i0gZ7mDNL-274x400.jpg"  alt="Mehr davon? &lt;a href=&quot;https://www.amazon.de/Direkt-Karriere-einfachste-nach-ganz-oben/dp/3821859768/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=karrieeinsic-21&amp;amp;linkCode=w00&amp;amp;linkId=03c0a0f79f63a264849aa3c6274f2bfd&amp;amp;creativeASIN=3821859768&quot;&gt;Buch kaufen&lt;/a&gt;..."  width="160"  height="234"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/10/41i0gZ7mDNL-274x400.jpg 274w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/10/41i0gZ7mDNL-287x420.jpg 287w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/10/41i0gZ7mDNL.jpg 342w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-9699" class="wp-caption-text">Mehr davon? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>In diesem Buch gebe ich Ihnen Ratschläge für die Direkt-Karriere. Laufen Sie neben den Hürden vorbei! Lassen Sie doch zum Beispiel andere vorlaufen, zurückkommen und Ihnen den Pokal schenken. Was auch immer, Sie müssen kreativer werden. Sie dürfen keine Skrupel haben.</p>
<p>Überlegen Sie einmal selbst: Sind ausgerechnet solche Kollegen, die nach fremden Pfeifen tanzen und regelmäßig getaktet über künstliche <a title="Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Hürden</a> springen, genau die Führungspersönlichkeiten, die das Unternehmen braucht, um in der globalen Wirtschaft Kopf und Kragen zu riskieren?</p>
<p>Normale Karrieren gründen sich auf gute Leistung und große Verdienste. Über den Umweg der Leistung kann eine Beförderung erreicht werden. Die Direkt-Karriere-Strategie ist eine, die das Dogma dieses künstlichen <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Leistungsumweges</a> beiseite lässt. Sie löst das Problem unmittelbar.</p>
<p>Machen Sie Direkt-Karriere! Wenn Sie unbedingt gut arbeiten wollen, können Sie damit noch jederzeit später anfangen. Sie sehen das oft bei den Elder Statesmen, die ihre Karriere längst hinter sich gelassen haben und nun wirklich fruchtbar wirken können. Ohne ihre vorherige Direkt-Karriere aber wären sie nichts, allenfalls elderly.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-gunter-dueck-war-nur-fuenf-jahre-mathe-professor-in-bielefeld-dann-wurde-er-schon-abgeworben-und-machte-20-jahre-bei-ibm-karriere-sein-titel-heute-chief-technology-officer-un"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gunter Dueck</a> war nur fünf Jahre Mathe-Professor in Bielefeld. Dann wurde er schon abgeworben und machte 20 Jahre bei IBM Karriere. Sein Titel heute? Chief Technology Officer. Und kümmert sich als Experte um alles, das nach „Zukunftsmusik“ klingt&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: beawolf/ <a href="https://de.fotolia.com/id/40609892">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/direkt-karriere-kein-unklarer-umweg-uber-leistung/">Direkt-Karriere: Kein unklarer Umweg über Leistung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 15:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf Jobmessen warten Deutschlands Personaler darauf, dass sich jemand für ihre offenen Stellen interessiert, werben damit. Manche Aussteller und Besucher vergessen, was der eigentliche Vorteil einer solchen Veranstaltung ist. Plädoyer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="auf-jobmessen-warten-deutschlands-personaler-darauf-dass-sich-jemand-fuer-ihre-offenen-stellen-interessiert-werben-damit-manche-aussteller-und-besucher-vergessen-was-der-eigentliche-vorteil-einer">Auf Jobmessen warten Deutschlands Personaler darauf, dass sich jemand für ihre offenen Stellen interessiert, werben damit. Manche Aussteller und Besucher vergessen, was der eigentliche Vorteil einer solchen Veranstaltung ist. Plädoyer von Mario Weis&#8230;</h3>
<p><span id="more-5304"></span>Der Arbeitsmarkt ist eine einfach strukturierte Welt: Unternehmen suchen nach fähigen Mitarbeitern, Bewerber träumen meist von einer unbefristeten Festanstellung. Eigentlich ideale Voraussetzungen für die erfolgreiche Symbiose. Karrieremessen simulieren diesen Markt unter Laborbedingungen.</p>
<p>Und weil hier stets der nächste Jobsucher hinter einem in der Schlange lauert und das nächste Traumunternehmen mit seinem Stand nur wenige Meter entfernt ist, versuchen beide Seiten den mutmaßlichen Idealvorstellungen des jeweils anderen in besonderem Maße zu entsprechen.</p>
<h2 id="mensch-trifft-mensch">Mensch trifft Mensch</h2>
<p>Doch wo sich Herden von <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Klon-Bewerbern</a> an meterweise ausstellenden Firmen mit den verheißungsvollsten Karriereaussichten vorbeischieben, ist es für beide Seiten nicht immer leicht, das As der eigenen Einzigartigkeit auszuspielen. Dabei besteht die Chance solcher Veranstaltungen doch gerade darin, dass neben <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Qualifikationen</a> auch menschliche Faktoren eine Rolle spielen.</p>
<p>Bei Karriere-Events wie der Nacht der Unternehmen geht es deshalb nicht darum, Anforderungsprofile mit fleischgewordenen Lebensläufen in Kontakt zu bringen, sondern Aussteller mit angehenden Kollegen, die auch beim Schwätzchen am Kopierer überzeugen müssen. Und für die Besucher geht es nicht nur um einen Job, sondern um einen erheblichen Teil ihrer zukünftigen Lebenszeit.</p>
<h2 id="aussteller-mit-menschenverstand">Aussteller mit Menschenverstand&#8230;</h2>
<p>Aussteller auf einer Jobmesse sollten deshalb darauf achten, jeden Besucher als individuelle Person mit eigenen Sorgen und Nöten wertzuschätzen, unabhängig davon wie groß der Andrang ist.</p>
<p>Und wenn einem das Gegenüber den hundertsten Lebenslauf an diesem Tag in die Hand drücken will, dann sollte man sich bewusst machen, dass es sich hierbei für das Gegenüber nicht bloß um zwei weitere Blätter Papier handelt, sondern um dessen verschriftlichte bisherige <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Existenz</a>. Und die sollte entsprechend gewürdigt werden.</p>
<h2 id="und-besucher-ebenso">&#8230; und Besucher ebenso!</h2>
<p>Bewerber sollten sich dagegen vor dem Besuch des Job-Events klarmachen, was ein solcher Auftritt für die Menschen hinter den Ständen bedeutet: Gerade bei kleineren Unternehmen kann man hier den Chef persönlich antreffen, der statt Geld zu verdienen lieber potenzielle Mitarbeiter kennen lernt.</p>
<p>Darüber hinaus haben alle anwesenden Unternehmen Geld und Arbeitszeit in die Teilnahme investiert. Sie verdienen deshalb Besucher, die sich auch wirklich für sie interessieren. Eine Vorbereitung auf die Messe und auf passende Firmen ist somit nicht nur ein Erfolgskriterium, sondern eine Frage des Anstandes.</p>
<p>Die vorbereitete Kurzpräsentation muss also nicht nur dem Andrang am Stand Rechnung tragen, sondern idealerweise auch zum jeweiligen Wunschunternehmen passen.</p>
<h2 id="aussteller-mit-soft-skills">Aussteller mit Soft Skills&#8230;</h2>
<p>Wer Menschen einstellt, muss sich auf menschliche Bedürfnisse einstellen: Jenseits von Arbeitsinhalten, Verdienstmöglichkeiten und Urlaubsanspruch interessiert es potenzielle Mitarbeiter auch, wie sich der allmorgendliche Weg zur Arbeit gestalten wird, wie das neue Büro aussieht oder wer die Kollegen sind und wie die <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Mittagspause</a> verbracht wird.</p>
<p>Unternehmen sollten deshalb genau überlegen, ob und wie sie zusätzlich zu harten monetären Faktoren bei Bewerbern punkten können. Doch Achtung: Wer seinen Besuchern am Messestand vom tollen <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a> und den flachen Hierarchien vorschwärmt, muss diese Aussage genauso untermauern, wie es von einem Bewerber erwartet würde.</p>
<p>Events wie die Nacht der Unternehmen bieten neben der Präsentation per Messestand auch Gelegenheit, Interessierte direkt in das eigene Unternehmen einzuladen und einen tiefen Eindruck zu vermitteln.</p>
<h2 id="und-besucher-ebenso-2">&#8230; und Besucher ebenso!</h2>
<p>Auch wenn die Standards des Bewerbungsprozesses es nahe legen mit Versprechungen um sich zu werfen, sollten Besucher darauf verzichten sich ihrem Gegenüber als besonders teamfähig, kommunikativ oder flexibel anzupreisen, gerade weil das die meisten in der Schlange hinter einem auch tun werden.</p>
<p>Denn genau wie der Aussteller muss auch der Messebesucher bloße Adjektive durch Taten zu glaubwürdigen Eigenschaften werden lassen. Etwa in dem er von einer thematisch passenden <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Herausforderung</a> erzählt und darauf vertraut, dass das Gegenüber schon alleine herausfindet, welche Eigenschaften dafür nötig waren und dies mit dem persönlichen Eindruck kombiniert. Denn um diesen abzuliefern, ist man schließlich auf der Messe unterwegs.</p>
<h2 id="wie-aussteller-groesse-zeigen">Wie Aussteller Größe zeigen</h2>
<p>Bei den Vorbereitungen zur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RCkmkpe1OBQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nacht der Unternehmen</a> treffen wir immer wieder auf kleine und mittelgroße Betriebe, denen es Unbehagen bereitet, sich zusammen mit großen Konzernen zu präsentieren. Schaut man sich die Schlangen vor den Ständen der vermeintlichen Big Player an, scheint die Angst zunächst berechtigt, daneben bedeutungslos zu wirken.</p>
<blockquote><p>&#8220;flache Hierarchien, direkter Kontakt&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch gerade kleine Arbeitgeber können auf einer Karrieremesse prima die Vorteile präsentieren, die sie Großkonzernen gegenüber haben: <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Transparenz</a>, Überschaubarkeit und eine gelebte familiäre Atmosphäre lassen sich nur im direkten Kontakt mit potenziellen Bewerbern transportieren. Auch flache Hierarchien, Tätigkeiten mit größerer <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Verantwortung</a> und ein direkter Kontakt zur Unternehmensleitung sind Vorteile, die begeistern.</p>
<h2 id="groesse-fuer-messebesucher">Größe für Messebesucher</h2>
<p>Genau deswegen empfiehlt es sich für Besucher, auch kleineren Unternehmen eine Chance geben und diese in ihre Vorbereitungen mit einbeziehen. Natürlich gibt es auf jedem Karriere-Event Firmen mit großen Namen.</p>
<p>Doch je bekannter eine Firma, desto länger auch die Schlange, desto kürzer die Zeit für die Selbstpräsentation und desto größer die Konkurrenz. Wer schon mal eine Jobmesse besucht hat, der weiß, dass die Chance auf einen qualitativ hochwertigen Kotakt sinkt, wenn sich viele Leute vor einem Stand tummeln.</p>
<h2 id="aussteller-minimalismus">&#8220;Aussteller-Minimalismus&#8221;&#8230;</h2>
<p>Als Aussteller lohnt es sich, einmal nachzuforschen, warum die eigenen Beschäftigten eigentlich noch im Unternehmen sind. Denn was die Mitarbeiter an ihrem Unternehmen schätzen, wird es auch für entsprechend tickende Bewerber attraktiv machen und andere abschrecken. Wer also auf der Suche nach Mitarbeitern ist, die sich in das eigene Unternehmen einfügen, sollte sich ruhig trauen, zu polarisieren.</p>
<p>Mit leeren Versprechen verschwendet man nicht nur seine eigene Zeit, sondern auch die derjenigen, die auf der Suche nach einem passenden Arbeitgeber sind. Denn wenn der Zusammenhalt mit Kollegen doch nicht so gut ist, wie die Außendarstellung glauben machen soll, wird sich das spätestens am Messestand auch zeigen.</p>
<h2 id="und-der-von-bewerbern">&#8230; und der von Bewerbern</h2>
<p>Auch für Messebesucher ist weniger mehr: Wer dringend einen Job sucht, tut sich und den Ausstellern keinen Gefallen, wenn er alle teilnehmenden Firmen mäßig vorbereitet abklappert. Unternehmen wollen nicht irgendeinen, sondern den passenden Mitarbeiter.</p>
<p>Deswegen sollten sich Arbeitssuchende auch nicht mit irgendeinem Job zufrieden geben. Wenige, gut vorbereitete und intensive Gespräche führen eher zum Ziel. Im Dialog mit den Unternehmensvertretern sollte man auch nicht zum Bittsteller werden, sondern als gleichberechtigter Partner auftreten.</p>
<p>Wer hier aber zu dick aufträgt, macht sich auch nicht immer Freunde. Denn schließlich sind es die potenziellen Kollegen, mit denen man hier gerade redet. Und die wenigsten Menschen arbeiten gerne mit Angebern zusammen.</p>
<p>Wie überall wo Menschen auf Menschen treffen, ist also Menschenverstand auch auf der Jobmesse ein guter Ratgeber. Denn als Angehörige derselben Spezies können sowohl Besucher als auch Aussteller nachempfinden, wie sie sich der jeweils Andere gerade fühlen muss. Und Menschen, die irgendwann gemeinsam etwas erreichen wollen, sollten ihre Bedürfnisse kennen und wissen, wie sie am besten darauf eingehen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-mario-weis-organisiert-die-nacht-der-unternehmen-in-berlin-und-weiteren-deutschen-staedten-er-selbst-ist-noch-durch-eine-altmodische-bewerbung-zu-seinem-j"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mario Weis</a> organisiert die „Nacht der Unternehmen“ in Berlin und weiteren deutschen Städten. Er selbst ist noch durch eine altmodische Bewerbung zu seinem Job gekommen. Menschenverstand ist für ihn auch außerhalb des Arbeitsmarktes ein nützliches Mittel um durchs Leben zu kommen. Glaubt er zumindest&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: igorstevanovic/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/top-view-young-unemployed-man-standing-231360964">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:13:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
		<category><![CDATA[Versagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein sagen können, das fällt gerade besonders motivierten Menschen schwierig. Der Rat von Experten: Multitasking vermeiden. Also zwischen Privatem und Beruflichem trennen! Warum das gesünder für die Psyche ist, sogar&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nein-sagen-koennen-das-faellt-gerade-besonders-motivierten-menschen-schwierig-der-rat-von-experten-multitasking-vermeiden-also-zwischen-privatem-und-beruflichem-trennen-warum-das-gesuender-fuer-d">Nein sagen können, das fällt gerade besonders motivierten Menschen schwierig. Der Rat von Experten: Multitasking vermeiden. Also zwischen Privatem und Beruflichem trennen! Warum das gesünder für die Psyche ist, sogar dem Burnout vorbeugt, erklärt Psychologe Markus Väth..</h3>
<p><span id="more-5319"></span><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum sind so viele junge Menschen von Burnout betroffen?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Schon junge Leute leiden heute unter Burnout. Sie kennen ihre Grenzen noch nicht und bringen einen hundertprozentigen Einsatz, ohne viel zu hinterfragen. Der rebellische Geist der 68er Jugend ist verschwunden, heute bringt man Leistung und wartet auf die <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Belohnung</a>.</p>
<p>Das geht schon im Studium oder in der Schule los. Immer mehr Studenten bringen sich auf Speed mit Betablockern oder Ritalin. Früher hätte das Umfeld das Schlucken solcher Mittel als abwegig und negativ empfunden, heutzutage gilt es als cool, seine eigene Leistungsfähigkeit, gar den <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Perfektionismus</a> anzuzapfen &#8211; bis zur völligen Selbstausbeutung.</p>
<p>Die Gesellschaft trägt zu dieser Gesinnung bei, weil sie in allen Lebensbereichen von den Menschen erwartet, dass sie super sind: äußerst leistungsfähig im Beruf, im Privatleben und im Sport. Leider kümmern sich die Menschen in dieser egozentrischen Gesellschaft oft nur noch um sich und sind nicht mehr bereit, soziale <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Verantwortung</a> zu übernehmen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sie beschreiben den an Burnout Erkrankten als einen Süchtigen. Können Sie das näher erläutern?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Der individuelle <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Burnout</a> beginnt damit, dass der Mitarbeiter angefixt wird von Geld, Status, Titel. Der Arbeitgeber merkt schnell, worauf der Angestellte anspricht und der Angestellte leistet immer mehr, bis der Leistungshöhepunkt erreicht ist und es nur noch ein Abwärts gibt.</p>
<blockquote><p>&#8220;eine Suchtproblematik&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Ausbrennen ist auch eine Suchtproblematik: ein Sich-Festkrallen auf einer Rutsche, auf der es unwiederbringlich abwärts geht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Inwiefern trägt das Multitasking zur Entstehung von Burnout bei?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Der Sinn von Multitasking wird in unserer Gesellschaft zu wenig hinterfragt. Die Neurologie belegt, dass der menschliche Geist nicht für Multitasking gemacht ist. Er verträgt es nicht, viele Dinge parallel zu erledigen. Multitasking vermindert definitiv die <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Leistungsfähigkeit</a>.</p>
<p>Fatal ist zudem, dass sich das Gehirn an den permanenten Stress, der mit der Erledigung unterschiedlicher Aufgaben zur selben Zeit verbunden ist, gewöhnt. Ist das Multitasking zur Gewohnheit geworden, ist es ganz schwer, wieder in einen Ruhezustand umzuschalten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie können wir uns in der digitalisierten Arbeitswelt vor Reizüberflutung schützen?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Den Fluss der digitalen Informationen selbst zu lenken, darum geht es. Man sollte sich auch fragen, wofür brauche ich diese Emailflut und warum muss ich mich ständig in den Social Media – Plattformen bewegen?</p>
<h2 id="bestandsaufnahme-informationsflut-filtern">Bestandsaufnahme: Informationsflut filtern</h2>
<p>Fühle ich mich allein, wenn ich nicht im Netz interagiere und keine Mails oder SMS erhalte? Schon ein Tag ohne Internet kann bei vielen Menschen zu sozialen Entzugserscheinungen führen. Machen Sie eine Bestandsaufnahme! Welche Kommunikationswege nutze ich &#8211; Telefon, Email, Twitter, Facebook? Wie kann ich die Informationsflut, die auf mich einstürzt, intelligent filtern?</p>
<p>Individuelles Informationsmanagement ist heutzutage im Arbeitsprozess sehr wichtig geworden – es geht darum, den medialen Mix, der bei jedem unterschiedlich ist, zu steuern und sich nicht überfluten zu lassen, sondern gezielt die Informationen auszuwählen, die man benötigt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was kann man weiterhin selbst tun, um nicht in eine ständige Überforderung zu geraten?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Das Bewusstsein braucht sowohl Input von außen als auch Zeit, um sich mit inneren Gedankenprozessen zu beschäftigen. Wer permanent Außenreize aufnimmt, verlernt es, sich mit dem eigenen Inneren zu beschäftigen und kann ohne ständige Reizüberflutung von außen nicht mehr leben. Das mindert auch die <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Effizienz</a> der geistigen Prozesse.</p>
<p>Den Kontakt zum eigenen Selbst wieder aufzunehmen, das fällt manchen Menschen sehr schwer. Dafür ist Achtsamkeit wichtig – eben wahrzunehmen, wann die Arbeit zu viel wird. Das ist ja typisch für an Burnout Erkrankte: sie bemerken nicht, wann sie in die Überforderung geraten und die permanente High Performance nicht mehr erbringen können.</p>
<h2 id="prioritaeten-setzen">Prioritäten setzen</h2>
<p>Wichtig ist es selbst <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Prioritäten</a> zu setzen bei seiner Tätigkeit, und auszuwählen, was nehme ich auf und was nicht. Das ist so, wie in einer Zeitschrift zu blättern, jeden Artikel kurz zu überfliegen und dann bewusst entscheiden, was man lesen möchte.</p>
<p>Wer im Arbeitsleben den Blick für die eigenen Grenzen verloren hat, ist potentiell vom Burnout bedroht. Wer den Leistungsgedanken über alles – auch über die eigenen Kapazitäten und Ressourcen &#8211; stellt, ist gefährdet.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was verstehen Sie unter einem &#8220;strukturellem Burnout&#8221;?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Diese Faktoren bedingen einen strukturellen Burnout – also die Burnout fördernden Bedingungen in den Unternehmen: Multitasking, überforderte Führungskräfte, eine falsche Ethik im Management und die Aufweichung der Grenzen zwischen Privatleben und Beruf. Wer abends nach Hause kommt, um 19.00 Uhr noch Emails liest und um 20.00 mit dem Chef über eine <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Präsentation</a> spricht, verliert das Gefühl für sich als Privatmensch.</p>
<p>Weiterhin ist falsches Zeitmanagement zu nennen: Viele Unternehmen ticken nach der Devise: Immer mehr in immer weniger Zeit erledigen. Um hier gegenzusteuern, sollte man eigene Prioritäten setzen: Was ist wichtig, was unwichtig? Zum Beispiel ist es nicht mehr zeitgemäß, zu viel Zeit in Meetings zu verbringen. Per Messenger oder Telefon können Absprachen effizienter erledigt werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie können Unternehmen dem Burnout ihrer Mitarbeiter entgegenwirken?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Führungskräfte sind selbst ein Teil des Systems, auch sie arbeiten häufig selbstausbeutend und haben so erreicht, was sie sind. Nicht wenige werden sich fragen: Warum soll ich mich ändern? Manager und <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Führungskräfte</a> benötigen dringend Wissen darüber, wie man Burnout im Unternehmen verhindern kann.</p>
<p>Wichtig ist es außerdem, die Mitarbeiter für das Informationsmanagement zu sensibilisieren: Wie nutze ich Telefon und Email, welche Information benötige ich und welche nicht? Die Mitarbeiter müssen selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen, den Informationsfluss selbständig zu steuern.</p>
<h2 id="abschalten-nicht-vergessen">Abschalten nicht vergessen!</h2>
<p>Firmen brauchen außerdem feste Vereinbarungen, an die sich die Kollegen halten können wie: „In den Urlaub keinen Laptop mitnehmen und keine Emails beantworten! Eben den „Information Overload“ zurückzunehmen und auch die Privatheit der Mitarbeiter am Feierabend zu respektieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sollten Unternehmen nicht ein besonderes Interesse daran haben, ihre Mitarbeiter gut zu behandeln?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> Die Unternehmen treiben Veränderungen nicht aus humanistischen Erwägungen voran. Geld ist nun mal die einzige Sprache, die die Wirtschaft versteht. In Zeiten des Fachkräftemangels beginnen Unternehmen einzusehen, dass sie pfleglicher mit ihrem „<a title="Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Humankapital</a>“ (das Wort allein spricht Bände) umgehen sollten: dass es kostensparender ist, in Prävention zu investieren statt in teure Nachsorge.</p>
<p>Burnout ist ja mittlerweile ein hoher Kostenfaktor in Unternehmen. Erst wenn es so richtig weh tut, geht man zum Arzt. Erst wenn die Konsequenzen unübersehbar sind, lernen die Unternehmen. Dass es humaner zugehen wird in Unternehmen, ist ein angenehmer Nebeneffekt der Burnout-Prävention.</p>
<p>In erster Linie geht es in der Wirtschaft darum Kosten zu sparen, die mit Ausfallzeiten und der Leistungsminderung von betroffenen Mitarbeitern einhergehen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sind die Arbeitsbedingungen in 10 Jahren mitarbeiterfreundlicher?</strong></p>
<p><em>Markus Väth:</em> In zehn Jahren sitzen die jungen Menschen von heute an den Schaltstellen der Wirtschaft. Sie sind souveräner im Umgang mit den modernen Medien und setzen dieses Knowhow auch in ihren Betrieben um. Wir stehen ja heutzutage noch am Anfang der digitalisierten <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitswelt</a>. Unser Wissen darüber, wie sich ein Mensch bestmöglich in die digitale Arbeitswelt integriert, ist noch unvollständig.</p>
<p>Wie gestaltet der Mensch sein Arbeitsleben, sodass es ihm gut geht und er seine Leistungsfähigkeit erhält? Die Erfahrungswerte, die uns heute vorliegen, fließen ein in die Arbeitsprozesse von morgen. Sicherlich werden die Unternehmen in zehn oder 15 Jahren mehr Wert auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter legen, davon bin ich überzeugt. Sie haben gar keine andere Wahl.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-betuppt-sich-ab-und-zu-dass-multi-tasking-doch-geht-markus-vaeth-gehoert-zu-den-karriereexperten-das-ist-ein-netzwerk-von-job-coaches"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> betuppt sich ab und zu, dass Multi-Tasking doch geht. Markus Väth gehört zu den <a href="http://www.karriereexperten.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karriereexperten</a>. Das ist ein Netzwerk von Job-Coaches&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: TORWAISTUDIO/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/parents-left-girl-stay-home-alone-312380828">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:17:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonventionelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führt der moderne Weg zum Traumjob tatsächlich über Social Media? Oder ist das bloß alles ein Hype. Die richtige Antwort auf diese Frage liegt &#8211; wie so oft &#8211; zwischen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuehrt-der-moderne-weg-zum-traumjob-tatsaechlich-ueber-social-media-oder-ist-das-bloss-alles-ein-hype-die-richtige-antwort-auf-diese-frage-liegt-wie-so-oft-zwischen-den-extremen823">Führt der moderne Weg zum Traumjob tatsächlich über Social Media? Oder ist das bloß alles ein Hype. Die richtige Antwort auf diese Frage liegt &#8211; wie so oft &#8211; zwischen den Extremen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5310"></span>Social Media – Aktivitäten werden bei Arbeitgebern wie potenziellen Arbeitnehmern zunehmend in die Prozesse des Suchens und Findens von Mitarbeitern beziehungsweise Jobs integriert, allerdings ohne klassische Wege zu verdrängen. Zugleich gelten Regeln, die Bewerber einhalten sollten.</p>
<h2 id="ein-paar-zahlen-zu-jobsuche-und-social-media">Ein paar Zahlen zu Jobsuche und Social Media</h2>
<p>39 Prozent der deutschen Personalabteilungen haben 2009 Social Media Plattformen für ihre Personalarbeit genutzt. 65 Prozent der deutschen Unternehmen, die 2009 Social Media für die Personalarbeit nutzten, haben direkt oder indirekt über diesen Weg auch Bewerber eingestellt.</p>
<p>Das sind Ergebnisse des 2010 veröffentlichten Social Media Reports HR 2010. Autor des Reports ist der Personal-Marketing-Experte Thorsten zur Jacobsmühlen in Zusammenarbeit mit diversen Kooperationspartnern. Es gibt noch weitere interessante Zahlen&#8230;</p>
<p>Das Unternehmen Kelly Services hat sich 2011 im Rahmen seines Kelly Global Workforce Index mit dem Thema „Social Media/Networking – the evolving workforce“ international mit der Jobsuche auf Social Media Plattformen beschäftigt.</p>
<h2 id="jeder-vierte-bewerber-bekommt-online-ersten-besuch">Jeder vierte Bewerber bekommt online ersten Besuch</h2>
<p>Laut dieser Studie haben im Wirtschaftsraum Europa und Naher Osten (EMEA) bereits 25 Prozent der Befragten Jobs auf Social Media Plattformen gesucht. Im asiatisch-pazifischen Raum waren es 22 und in Amerika 23 Prozent. Alle untersuchten Länder gemeinsam betrachtet, war die Jobsuche auf Facebook (33 Prozent) am häufigsten, dicht gefolgt (32 Prozent) von der auf LinkedIn.</p>
<p>Eine <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kienbaum-Studie</a> aus dem Jahr 2010 kommt bei deutschen Absolventen und Young Professionals zu etwas anderen Ergebnissen. Der Studie zufolge, informierten sich nur acht Prozent der Befragten bisher auf einem privaten sozialen Netzwerk über „einen geeigneten Arbeitsplatz“.</p>
<p>Die Betonung liegt allerdings auf „privat“, weshalb Netzwerke wie XING aus dieser Betrachtung eher herausfallen. Die Befragten, so die Studie, haben unter anderem Angst, dass potenzielle Arbeitgeber Zugriff auf ihr privates Profil erhalten. Potenzial im Social Media Recruiting sieht die Studie dennoch.</p>
<h2 id="noch-wird-privat-und-beruflich-getrennt">Noch wird &#8220;privat&#8221; und &#8220;beruflich&#8221; getrennt</h2>
<p>Die hier präsentierten Zahlen zeigen einerseits, dass Jobsuche und Bewerberauswahl über Social Media Plattformen noch nicht zum Standard geworden sind.</p>
<p>Andererseits sind sie auch keine Randerscheinungen mehr. Für potenzielle Bewerber ist die Präsenz auf Social Media Plattformen eine mehrerer Möglichkeiten, die ersten erfolgreichen Schritte zum Traumjob zu machen.</p>
<p>Aber wie geht man vor? Den Königsweg gibt es nicht, wohl aber diverse mögliche Aktionen und andererseits auch Stolpersteine, die es zu meiden gilt.</p>
<h2 id="der-erste-schritt-auswahl-der-passenden-social-media-plattformen">Der erste Schritt – Auswahl der passenden Social Media Plattform(en)</h2>
<p>Wo werde ich aktiv? Das ist die erste Frage, die für eine Jobsuche auf Social Media Plattformen beantwortet werden muss. Alleine in Deutschland gibt es neben dem Marktführer Facebook ja auch noch Twitter, XING, LinkedIn und viele andere.</p>
<p>Facebook und XING sind sicherlich besonders heiße Kandidaten: <a href="https://www.facebook.com/karrieresichten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> als größtes soziales Netzwerk der Welt und in Deutschland, XING als im deutschsprachigen Raum größtes B2B-Netzwerk.</p>
<p>Die Auswahl ist allerdings auch einerseits von der Branche, in der ein Job gesucht wird, andererseits von der Region abhängig.</p>
<p>In Bezug auf die Region gilt: Wer einen Job in einem anderen Land als Deutschland sucht, fährt eventuell auch mit anderen sozialen Netzwerken besser.</p>
<p>LinkedIn ist beispielsweise im Vergleich mit XING in vielen Ländern das dominierende Netzwerk, wenn es um Business-Networking geht. In Bezug auf Branchen gilt: Branchenspezifische kleinere Netzwerke sind bisweilen die bessere Wahl als große wie Facebook.</p>
<h2 id="social-media-und-die-wege-zum-job">Social Media und die Wege zum Job</h2>
<p>Es gibt viele Wege über Social Media zum Job. Der einfachste, aber keineswegs uneffektivste führt einerseits über Jobbörsen auf Plattformen wie XING und LinkedIn, andererseits über Unternehmens- und spezielle Recruiting-Seiten auf Plattformen wie Facebook. Dies sind reagierende Wege zum Job.</p>
<blockquote><p>&#8220;Möglichkeiten für Eigeninitiative bei der Jobsuche&#8221;</p></blockquote>
<p>Das bedeutet: Unternehmen suchen aktiv Mitarbeiter und man bewirbt sich. Aber natürlich gibt es auch Möglichkeiten für Eigeninitiative bei der Jobsuche auf Social Media Plattformen.</p>
<p>Hier kontaktieren Bewerber Unternehmen, die aktuell kein Personal via Anzeige etc. suchen, oder präsentieren sich auf Social Media Plattformen, um von Unternehmen gesucht und gefunden zu werden. Ein paar Tipps für diese Wege:</p>
<h2 id="bilden-sie-ein-jobsucher-profil">Bilden Sie ein Jobsucher-Profil&#8230;</h2>
<p>Die Trennung von Job- und Privatprofil auf Social Media Plattformen ist sehr sinnvoll; Job-Profile sollten ausschließlich mit Inhalten gefüllt werden, die für die Jobsuche relevant sind.</p>
<p>Zugleich sollten über diese Profile auch nur für die Jobsuche relevante Kontakte aufgebaut werden.</p>
<p>Menschen sind oft die besseren Ansprechpartner: Auf Social Media Plattformen sind nicht nur Unternehmen präsent, sondern auch Unternehmer. Bisweilen ist es sinnvoller, sie statt des eher anonymen Unternehmens zu kontaktieren.</p>
<p>Die Verbindung zwischen Mensch und Mensch kann wertvoller sein als die zwischen Mensch und Unternehmen.</p>
<h2 id="und-bloggen-sie-sich-ein-profil">&#8230; und bloggen Sie sich ein Profil</h2>
<p>Auch Blogs gehören in die Social Media Welt. Ein eigener Blog kann für einen Bewerber eine Plattform sein, auf der er sein Interesse an und sein bereits gesammeltes Know-how aus der Branche präsentiert, für die er sich bewirbt.</p>
<p>Ein Grafiker zeigt hier eventuell aktuelle Arbeiten, ein angehender Jungmanager veröffentlicht Wirtschafts-Nachrichten und seine qualifizierten Kommentare zum Thema.</p>
<p>Content ist auch bei der Jobsuche ein König: Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien – das Internet bietet Raum für alle Arten von Content, die sich auch zielgerichtet für die Jobsuche einsetzen lassen. Zielgerichtet bedeutet: Die Inhalte müssen in irgendeiner <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Beziehung</a> zur Branche stehen, in die man einsteigen möchte.</p>
<p>Zugleich müssen sie nicht perfekt sein, sollten aber eine gewisse <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Professionalität</a> ausstrahlen. Ein verwackelter Videobericht zum Immobilienstandort „München“ ist für einen angehenden Immobilien-Kaufmann kein gutes Aushängeschild.</p>
<p>Kehren wir doch abschließend nochmals zur Ausgangsfrage zurück: Social Media und Jobsuche – ein Hype-Thema? Sicherlich nicht! Eine Garantie auf einen Traumjob: auch nein! Eine Chance: eindeutig ja!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-christian-arno-ist-gruender-vom-uebersetzungsunternehmen-lingo24-er-begann-den-geschaeftsbetrieb-in-seinem-elternhaus-in-aberdeen-heute-zehn-jahre-spaeter-operiert-lingo24-gl"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Arno</a> ist Gründer vom Übersetzungsunternehmen Lingo24. Er begann den Geschäftsbetrieb in seinem Elternhaus in Aberdeen. Heute, zehn Jahre später, operiert Lingo24 global, mit Niederlassungen auf vier Kontinenten und über 170 Mitarbeitern&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: racorn/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-woman-working-home-sitting-barefoot-262673207">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/jobsuche-via-social-media-irrwege-zum-erfolg/">Jobsuche via Social Media: Irrwege zum Erfolg?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 20:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die „Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz&#8221; haben eine über 150-jährige Geschichte. Heute gibt es auf ihrem Kloster-Campus eine Oberklasse-Schule, ein 3-Sterne-Hotel, ein Pflegeheim. Die Theologie des Orden ist recht unternehmerisch&#8230; So&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-barmherzigen-schwestern-vom-heiligen-kreuz-haben-eine-ueber-150-jaehrige-geschichte-heute-gibt-es-auf-ihrem-kloster-campus-eine-oberklasse-schule-ein-3-sterne-hotel-ein-pflegehe">Die „Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz&#8221; haben eine über 150-jährige Geschichte. Heute gibt es auf ihrem Kloster-Campus eine Oberklasse-Schule, ein 3-Sterne-Hotel, ein Pflegeheim. Die Theologie des Orden ist recht unternehmerisch&#8230;</h3>
<p><span id="more-5359"></span>So wagten die Schwestern im Kloster Hegne, dem Zentrum der Provinz Baden-Württemberg, zusätzlich zu ihren Bildungs- und Pflegeeinrichtungen 2006 sogar den Schritt ins Unternehmertum. Das Kloster in Hegne ist kein Rückzugsort für Schwestern, die sich der Welt verschließen und ausschließlich dem Gebet widmen. Ganz im Gegenteil.</p>
<p>Mit dem Gründer, dem <a title="Christliches Management: Die Frage der Spiritualität" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Kapuziner</a> Theodosius Florentini, und der ersten Generaloberin Maria Theresia Scherer prägten zwei charismatische Persönlichkeiten vor mehr als 150 Jahren das Leitbild des Ordens und inspirieren das Leben und Wirken der Schwestern bis heute.</p>
<p>„Das Bedürfnis der Zeit erkennen ist der Wille Gottes&#8221; &#8211; danach leben und handeln die Schwestern konsequent und mit viel Gottvertrauen, auch wenn dabei ungewöhnliche Wege beschritten werden. Diese Wege führten bereits weit in die Welt hinaus. So unterstützen 3700 Kreuzschwestern hilfsbedürftige Menschen weltweit und leben und wirken in insgesamt 12 Provinzen und 3 Vikariaten verteilt auf 14 Länder. Und manchmal mussten die Schwestern nicht nur örtlich <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Neuland</a> beschreiten.</p>
<h2 id="orientierung-gewuenscht">Orientierung gewünscht</h2>
<p>Pater Theodosius wollte die Not der Menschen zur Zeit der Industrialisierung lindern helfen. Jede Zeit hat ihre Nöte, man muss nur hinsehen und sie erkennen. Dieses wache Auge und die <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Offenheit</a> für die Anliegen der Mitmenschen haben sich die Schwestern bis ins 21. Jahrhundert bewahrt.</p>
<p>Auf dem Weg durch ihre über 150-jährige Geschichte linderten sie die Not vieler &#8211; bei der Kinderpflege, der Altenpflege, aber auch als Krankenschwestern an den Fronten beider Weltkriege. „Wir sind ein tätiger Orden und waren es immer&#8221;, sagt Schwester Josefa Harter. Die eloquente Nonne mit den freundlichen Augen ist Öffentlichkeitsreferentin des Klosters, hat aber auch lange Jahre die <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Ausbildung</a> der Novizinnen betreut.</p>
<p>Es erstaunt, was allein im Provinzhaus Kloster Hegne bei Allensbach in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht wurde. Mit dem Altenpflegeheim Maria Hilf eröffneten die Schwestern im Jahr 2000 zunächst eine Einrichtung für alte und pflegebedürftige Menschen. Bald darauf folgte der Bau des Hauses St. Angelus, in dem 30 demenzkranke Menschen leben und gemäß den neuesten medizinischen und psychologischen Erkenntnissen von den Schwestern und ausgebildeten Fachkräften betreut werden.</p>
<p>Auch junge Menschen haben in Hegne ein Zuhause. So sehen die Schwestern neben der Pflege ihren Auftrag unter anderem in der Vermittlung von Bildung und Werten. Das Marianum ist eine <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">private Schule</a> in freier Trägerschaft, das sechs Schultypen unter einem Dach beherbergt.</p>
<p>Vom einjährigen Berufskolleg, über die Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin oder zum Fachwirt sind weiterführende Abschlüsse für Hauptschüler und eine Realschule integriert. Ein Projekt, das im wahrsten Wortsinn Schule gemacht hat. Bereits Anfang 2009 wurde ein Erweiterungsbau eingeweiht, der seit dem Schuljahr 2010/2011 auch ein neu eingeführtes Sozialwissenschaftliches Gymnasium beherbergt.</p>
<p>„Die Lehrkräfte verstehen sich als unterstützende Begleiter auf dem individuellen <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Bildungsweg</a> der Schüler. So lernt jeder vom anderen&#8221;, erklärt Schwester Josefa das Miteinander im Marianum. „Dieser Gedanke des Kreislaufs zieht sich durch alle unsere Projekte. Das Alte ins Neue bringen und das Neue vom Alten lernen lassen ist ein <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Familienprinzip</a>, das heutzutage schon aufgrund der Hektik unserer Zeit und durch das zunehmende Aufbrechen der Familienverbände nicht mehr existiert.&#8221; Hegne ist eine Art Familienverband, in dem alte und junge Menschen noch vielfältige Berührungspunkte haben.</p>
<h2 id="impulse-geben-wollen">Impulse geben wollen</h2>
<p>Der Gründungsimpuls ist nach wie vor zeitgemäß. Armut und Not sind immer noch gegenwärtig. So dient das frühere Pilgerdomizil des Klosters heute als Herberge für Obdachlose, die sich dort duschen, stärken und frisch einkleiden können. Doch Not äußert sich nicht immer unmittelbar. Viele Menschen sind erfolgreich und doch einsam. Und immer mehr Menschen suchen Ruhe und innere Einkehr, sehnen sich nach Erholung für Körper und Geist.</p>
<p>Die Schwestern aus Hegne haben dieses Bedürfnis unserer Zeit erkannt und gehandelt. So finden suchende junge Menschen im Haus Franziskus Obdach und &#8211; wenn sie sich darauf einlassen &#8211; auch ein offenes Ohr und einen Rat. Wer sich in Stille und <a title="Buddhismus: Nicht nur Männer im Management?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/">Meditation</a>einfach nur dem spirituellen Leben der Schwestern anschließen möchte, ist jederzeit willkommen. Urlaub im Kloster oder Kloster auf Zeit sind Auszeit-Modelle, die Hegne nach wie vor anbietet.</p>
<blockquote><p>&#8220;mutigen Schritt in die Zukunft&#8221;</p></blockquote>
<p>Darüber hinaus weihten die Schwestern im Juli 2006 das Gästehaus St. Elisabeth ein, das neben einfachen Exerzitien- und Pilgerzimmern auch komfortable Unterkünfte für Urlauber, Tagungstechnik und ein eigenes, geistliches Bildungsprogramm bietet. „Der Orden hat damit einen gewaltigen und mutigen Schritt in die Zukunft gewagt&#8221;, sagt Thomas Scherrieb, Geschäftsführer der eigens dafür gegründeten ProGast Hotelbetriebs-GmbH.</p>
<p>„Zur Umsetzung des Projekts musste viel Geld in die Hand genommen werden. Natürlich waren dazu zahlreiche Sitzungen und Gespräche mit Experten nötig, damit der Schritt ins Unternehmertum kalkuliert ablaufen konnte.&#8221; Dass nicht nur die Planung, sondern auch die <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Leitung</a> des Hauses in professionelle Hände gehört, war den Schwestern klar. „Wir sind gerne überall mit Herz und Hand dabei, aber wir können auch ganz gut einschätzen, wo wir allein überfordert sind&#8221;, ergänzt Schwester Josefa.</p>
<p>„Im Haus St. Elisabeth finden die einen Erholung, die anderen einen <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitsplatz</a> &#8211; und Arbeitsplätze sind ein weiteres Bedürfnis unserer Zeit. Mittlerweile beschäftigt das Kloster in all seinen Einrichtungen fast genauso viele Menschen, wie es Schwestern in Hegne gibt.&#8221; Damit hat der Orden ganz aktuelle Probleme beherzt an den Wurzeln gepackt.<br />
Und der große <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Mut</a> wird belohnt: Bereits ein Jahr nach Eröffnung des Hotels, konnte man in St. Elisabeth auf mehr als 17.000 Urlaubs- und Tagungsgäste sowie Bildungsreisende stolz sein.</p>
<p>Das Gästehaus bietet den Komfort eines Vier-Sterne-Hotels. Die idyllische Landschaft der westlichen Bodenseeregion und das hauseigene Seegrundstück sind ein ideales Umfeld für Erholungssuchende oder Sportbegeisterte. Liebhaber von zeitgenössischer Kunst kommen bei den regelmäßig durchgeführten Ausstellungen im Haus auf ihre Kosten. Wessen Kulturdrang damit allein nicht gestillt ist, kann sich im Lesezimmer des Hauses auf Spurensuche begeben oder auf den Pfaden des Jahrhunderte alten, monastischen Lebens am Untersee wandeln.</p>
<h2 id="selbstverwirklichung-kein-selbstzweck">Selbstverwirklichung kein Selbstzweck</h2>
<p>Der Blick in die Vergangenheit geht bei den Hegner Schwestern einher mit der Zukunft. Doch hat der Wandel der Zeit auch im Orden Spuren hinterlassen. Nur wenige junge Frauen entscheiden sich für ein Leben im Kloster. So verwundert es nicht, dass die Alterspyramide der Kreuzschwestern in Hegne auf keinem stabilen, jungen Fundament steht.</p>
<p>Weit mehr als die Hälfte der 320 Hegner Schwestern haben das sechzigste Lebensjahr überschritten und Ordenseintritte sind selten geworden. „Natürlich ist das traurig, aber das ist nicht nur in unserem Orden so&#8221;, sagt Schwester Josefa. „Wir haben diese Entwicklung nicht ignoriert, sondern uns der Situation mutig und mit Gottvertrauen gestellt.</p>
<p>Damit unsere Einrichtungen in Organisation, Konzeption und Führung zukunftsfähig bleiben, entschieden wir uns für die vermehrte Zusammenarbeit mit kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von außen. Durch kontinuierliche Leitbildarbeit mit ihnen bleiben die Ziele und das Wertefundament des Ordens im Gespräch und werden zur Basis der gemeinsamen Arbeit.&#8221;</p>
<p>Die Hauptsache sei, die Solidarität für einander zu leben und zu vermitteln &#8211; und dazu müsse man keine Schwesterntracht tragen. Dass dadurch einige Frauen motiviert werden, die klösterliche Gemeinschaft als Lebensweg zu wählen, sei zu hoffen, aber keineswegs Berechnung. „Noch vor 50 Jahren hat man sich im Alter von zwanzig für eine Ehe oder das <a href="http://www.admirado.de/2011/10/st-gallen-seelenapotheke-im-stift/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klosterleben</a> entschieden&#8221;, erklärt Schwester Josefa weiter. „Heute stehen die meisten Menschen erst mit Anfang dreißig vor diesem Scheideweg, manche auch erst später.&#8221;</p>
<h2 id="werte-und-vorbilder">Werte und Vorbilder</h2>
<p>Offenheit ist zweifelsohne sehr wichtig für die „Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz&#8221;. Aber erst durch Meditation und Gebet schöpfen sie Kraft und innere Ruhe, um ihren Auftrag zu erfüllen und sich selbst immer wieder ihr <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Leitbild</a> ins Gedächtnis zu rufen.</p>
<p>Der Rückzug ins Gebet ist daher genauso elementar mit dem Klosterleben in Hegne verbunden, wie ihr Schaffen. Das Eine wird durch das Andere genährt. Die Kongregation der Schwestern lebt die Ewige Anbetung in ihren weltweiten Gemeinschaften. So schließen zu jeder Stunde Kreuzschwestern irgendwo auf der Welt, die Sorgen und Nöte der Menschen in ihre Gebete mit ein &#8211; das Vikariat Taiwan beginnt den Gebetskreislauf um Mitternacht, Ortszeit sieben Uhr früh, und das Vikariat in Brasilien beendet die liturgische Weltreise um Mitternacht, Ortszeit sechs Uhr nachmittags.</p>
<p>Werte sind die Grundfesten einer Gesellschaft. Christliche Werte unterscheiden sich im Grunde kaum von den Werten einer moralisch geprägten Gemeinschaft, nähren sich jedoch aus der unerschöpflichen und motivierenden Quelle des Evangeliums Jesu Christi. Hilfsbedürftige Menschen sind in den Grundfesten ihres Daseins destabilisiert oder sogar erschüttert.</p>
<p>Sie brauchen Orientierung und Stütze sowie eine Gemeinschaft, die nach <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Werten</a> lebt. „Wenn wir den Menschen, die unsere Gastlichkeit dankbar annehmen, nur einen winzigen Teil unseres Leitbilds vermitteln können, haben wir viel bewegt&#8221;, resümiert Schwester Josefa in kurzen Worten das, was Hegne für viele Menschen schon ist und hoffentlich für viele weitere werden kann: eine wertvolle Erfahrung.</p>
<blockquote>
<h6 id="sichtweise-jan-thomas-otte-sprach-ueber-eine-stunde-mit-schwester-josefa-und-hat-dabei-irgendwie-die-zeit-vergessen-so-gesehen-sollte-er-oefter-ins-kloster-gehen-nicht-nur-zum-entspannen-auc"><strong>Sicht<em>weise!</em></strong> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> sprach über eine Stunde mit Schwester Josefa. Und hat dabei irgendwie die Zeit vergessen. So gesehen sollte er öfter ins Kloster gehen. Nicht nur zum Entspannen, auch zum Entdecken neuer, göttlicher Wege&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Kotin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/smoking-young-nun-studio-shoot-on-316874789">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/kloster-unternehmen-mit-herz-und-hand-bei-der-arbeit/">Kloster-Unternehmen: Mit Herz und Hand dabei</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 18:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frechheit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Querdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Unkonventionelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn Unternehmen das Querdenken professionalisieren? Bisher wird das meist noch als Frechheit empfunden, die sich nur Chefs leisten können. Noch. Eine inspirierende Satire von Professor Gunter Dueck, dem&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="was-passiert-wenn-unternehmen-das-querdenken-professionalisieren-bisher-wird-das-meist-noch-als-frechheit-empfunden-die-sich-nur-chefs-leisten-koennen-noch-eine-inspirierende-satire-von-professor">Was passiert, wenn Unternehmen das Querdenken professionalisieren? Bisher wird das meist noch als Frechheit empfunden, die sich nur Chefs leisten können. Noch. Eine inspirierende Satire von Professor Gunter Dueck, dem Technik-Chef bei IBM&#8230;</h3>
<p><span id="more-5301"></span><br />
Zitat: &#8220;Ich möchte die heutige Sitzung mit einem Bericht von Vice President Dr. Earnest Dogma einleiten, den ich vor einigen Monaten mit der Einführung eines unternehmensweiten Querdenkerprozesses beauftragt habe. <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Querdenken</a> darf weder Zufall noch Einzelereignis sein.</p>
<p>Wie Sie selbst in der Presse verfolgen konnten, hat unser Unternehmen einen erheblichen Imagegewinn bei dieser Aktion gewinnen können. Das war unsere Absicht. Dr. Dogma hält nun viele Vorträge bei anderen Unternehmen, die ebenfalls das interne Querdenkertum konkret systematisieren und strukturieren wollen. Earnest, bitte!“</p>
<h2 id="danke-dass-ich-ihnen-meine-erfolge-zeigen-darf">„Danke, dass ich Ihnen meine Erfolge zeigen darf&#8221;</h2>
<p>Der Prozess ist inzwischen definiert und erfolgreich etabliert. Wir warten derzeit auf die ersten Ergebnisse. Es fehlt noch das rückhaltlose Commitment des ganzen Managements für das Querdenkertum, damit der revolutionäre <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Kulturwandel</a> wirklich komplett ist. Lassen Sie mich präsentieren, wie wir dabei strukturiert und sehr konkret vorgingen.</p>
<p>Wir standen zunächst vor dem Problem, dass unser Auftrag zu vage erschien. Was ist ein Querdenker? Wie erziele ich systematisch gute quere Gedanken, die sich nahtlos in die bestehenden Prozesse einfügen? Haben wir im Unternehmen eine kritische Masse von Querdenkern?“</p>
<p>„Entschuldigung, wenn ich unterbreche. Sie wollen hier eine kritische Masse?“</p>
<p>„Äh, das haben Sie falsch verstanden, ich meine, haben wir genug Querdenker? Zwei oder drei? Oder wie viele brauchen wir überhaupt? Diese inhaltlichen Fragen konnte keiner im Team beantworten, weil wir selbst alle nur den Master of Business Artistry haben.</p>
<p>Deshalb haben wir auf unser bewährtes Consulting Framework zurückgegriffen, um eine Vollerhebung durchzuführen. So können wir die im Unternehmen möglicherweise versteckten Querdenker schnell enttarnen, äh, assessen.“</p>
<p>„Haha, bei mir im Bereich ist ganz sicher keiner. Das wüsste ich!&#8221;</p>
<h2 id="wie-unterscheiden-sie-einen-querdenker-vom-querulanten">Wie unterscheiden Sie einen Querdenker vom Querulanten?</h2>
<p>„Wir haben das im Laufe des Verfahrens durch einen Winkel definiert, um wie viel Grad etwas von der offiziellen Linie abweichen darf. Null Grad ist zu wenig, das trifft auf fast alle zu, 90 Grad ist ganz klar querulant, 180 Grad zu alt.</p>
<p>Wir haben dann auf den Druck unseres Beratungshauses 30 Grad Höchstabweichung von der offiziellen Linie festgelegt, damit wir dessen Fragebogentechnik einkaufen konnten. Nach drei Monaten ergab die Vollbefragung, dass nur ab und zu von einzelnen Mitarbeitern Abweichendes geäußert wurde, aber in fast jedem Fall nur einmal.</p>
<p>Wir haben im Unternehmen keine konsistenten <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Abweichler</a>, die auch auf ihrer Meinung bestehen.“</p>
<p>„Bravo!“</p>
<p>„Ich pflichte Ihnen bei, Herr Kollege, aber wenn man Querdenker finden muss, dürfen die persönlichen Einstellungen keine Rolle spielen. Ich habe keinen leichten Job. Wir hatten zwischendurch einmal eine Kandidatin, aber es stellte sich heraus, dass sie nur an das glaubte, was über uns in der Zeitung steht.“</p>
<h2 id="haben-sie-abgemahnt">„Haben Sie abgemahnt?“</h2>
<p>„Nein, wir haben ihr versprochen, sie laufen zu lassen, wenn sie dafür die Querdenkerin in der Presse gibt. Wir verhandeln noch, aber sie verlangt ein Training, bevor sie hier im Meeting vorgestellt werden kann.</p>
<p>Im Grunde könnten wir ihr beibringen, alle diejenigen Mitarbeitermeinungen offen auszusprechen, die wir ausmerzen wollen. Dann machen wir sie als Exempel nieder. Wir dachten daneben daran, professionelle Querdenker einzustellen, aber die sind viel zu teuer.<br />
Mitten in diese Überlegungen hinein fiel uns ein, dass wir eigentlich gar keine Querdenker an sich wollen, sondern nur quere Gedanken, die sich noch im gleichen Quartal als Millionenidee herausstellen.</p>
<p>Die müssen wir bei den Mitarbeitern konsequent abschöpfen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Eine Hydrokulturassistentin hat lautstark <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Lohnerhöhungen</a> gefordert, weil wir ihr diese neue Berufsbezeichnung gegeben haben.“</p>
<h2 id="undankbar">„Undankbar!“</h2>
<p>„Genau, da fragte ich sie, wie wir das bezahlen sollen. Sie meinte ganz trocken, wir sollten mehr Profit machen. Genau diesen Ratschlag aber haben wir bei unserem Beratungshaus mit Millionen Euro bezahlt! Dieses Beispiel zeigt, wie viel unerkanntes Potential im Querdenken steckt.</p>
<p>Wir haben deshalb eine unternehmensweite anonyme Umfrage nach queren Ideen gestartet. Wir wollen diese Ideen massenhaft sammeln, danach sichten, später genau evaluieren und dann zum Schluss in PowerPoint-Präsentationen umwandeln, mit Sprechertext, damit sie jeder hier im Raum auf Bedarf halten kann. Die besten Quergedanken pressen wir auf eine DVD zum Jubiläum.“</p>
<blockquote><p>&#8220;GrowthWinExcellenceFutureDedication-Initiative&#8221;</p></blockquote>
<p>„Halt, halt, aber da darf nichts verteilt werden, was unsere GrowthWinExcellenceFutureDedication-Initiative schief erscheinen lässt, oder? Kollegen? Das ist doch gefährlich?“</p>
<p>„Keine Sorge, wir stimmen das Monate lang mit der Mitarbeiterkommunikation ab. Wir haben große paritätisch besetzte Taskforces ins Leben gerufen, die die queren Gedanken nach Grad messen und eine erste Downselection vornehmen, dann andere Taskforces, die die Gedanken ranken und evaluieren.</p>
<h2 id="aber-bei-neuland">Aber bei Neuland?</h2>
<p>Sobald wieder andere Cross-Integration-Taskforces zur <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Qualitätssicherung</a> dafür Kriterien entworfen haben, was „quer“ inhaltlich ist, nicht nur quantitativ nach dem Grad der Abweichung. Sobald es allerdings inhaltlich wird, stoßen wir an die Grenzen unserer eigenen Kompetenzen.</p>
<p>Inhalte sind normalerweise immer da, das ist so! Komisch eigentlich, und wir managen sie dann nur oder verdünnen sie. Aber bei Neuland? Wir haben gegen die ursprüngliche Absicht Einstellungsgespräche mit professionellen Querdenkern von anderen Unternehmen geführt.</p>
<p>Wir haben sie auf die Probe gestellt, aber ihre Quergedanken waren alle absolut querulant. Wir haben sie damit hart konfrontiert, aber die Headhunter, die die Vermittlungsprovision in Gefahr sahen, argumentierten, dass die Kulturen der Unternehmen zu verschieden wären.</p>
<p>Was in einem Unternehmen quer wäre, könnte bei einem anderen zu weit gehen. Die Bewerber versprachen, sich einige Monate in unser Denken einzupassen und sich daran zu gewöhnen, damit sie mehr normale Ideen hätten. Können wir so lange warten?</p>
<h2 id="etwas-verwertbares-herausbekommen">Etwas Verwertbares herausbekommen&#8230;</h2>
<p>Ich weiß von anderen, dass unser Unternehmen von außen angeblich schwer zu verstehen ist, schwerfällig agiert, die Kunden missachtet und ungerührt schlechte Produkte verkauft. Solche Leute aber, die das denken, stellen wir doch nicht noch ein, damit sie endlich verstehen, wie unser Unternehmen tickt, um sich an uns anzupassen?</p>
<p>Irgendwann muss doch einmal etwas Verwertbares herauskommen, oder? Wir sind aber auf dem richtigen Weg. Wir wissen, was wir wollen, aber noch nicht ganz, wie wir unsere Erfolge noch besser darstellen. In der Presse werden wir jedoch fast gefeiert, dass wir es uns als stockverkrustetes Unternehmen zutrauen, abweichende Gedanken anzu.., nein, abzuw.., auch nicht … hmmh.“</p>
<p>„Na, Kollege, halten Sie noch etwas durch. Sie schaffen viel. Wir sind sehr glücklich, dass unser Image so glänzt. Wir haben in Ihnen einen bewährten Kempen, der im letzten Jahrzehnt die Themen <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Qualität</a>, <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Kundenzufriedenheit</a>, <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Innovation</a>, <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Gleichstellung</a>, Unternehmensethik.</p>
<h2 id="der-prozesstod-ist-sicher">Der Prozesstod ist sicher!</h2>
<p>Risikomanagement mit immer den gleichen bewährten professionellen Managementmethoden in den sicheren Prozesstod getrieben hat, so dass uns die herausragenden Erfolge in der Öffentlichkeit fast nur Ihr Gehalt gekostet haben und die Partizipation fast jedes Mitarbeiters in einem halben Dutzend von mind-shaking Taskforces. Danke soweit für Ihren Bericht!“</p>
<p>Aus der Ecke noch eine Wortmeldung: „Entschuldigung, eine Frage: Sollten wir ihn nicht zum Senior Vice President befördern? Das verdient er nicht an sich, aber seine Aktionen hätten dadurch mehr Gewicht.“<br />
„Nein, das haben wir im kleinen überregionalen Kreis diskutiert.</p>
<p>Man würde dann außerhalb denken, wir speziell nehmen das alles sehr ernst, und dann verlören wir bei den anderen ziemlich viel an Respekt. Es kommt immer auf das richtige Maß an, mit dem man predigt, ohne zu tun.“</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-gunter-dueck-ist-chief-technology-officer-bei-ibm-deutschland-und-experte-fuer-alles-was-nach-zukunftsmusik-klingt-zum-beispiel-beim-querdenker-club-und-ande"><b>Über den Autor: </b><a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gunter Dueck</a> ist Chief Technology Officer bei IBM Deutschland. Und Experte für alles, was nach „Zukunftsmusik“ klingt. Zum Beispiel beim <a href="http://www.querdenker.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Querdenker-Club</a> und anderswo&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: drubig-photo/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47832130">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/10/querdenken-im-konzern-eine-frechheit/">Querdenken im Konzern: Eine Frechheit!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 05:46:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eines sei goldrichtig: Verwirrung fördert Durchbrüche, sagt Hermann Scherer in seinem Buch &#8220;Glückskinder&#8221;. Auf der Suche nach Antworten haben wir uns mit dem Managementberater drei Wege angeschaut. Über Mittelmäßige, Ambitionierte und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="eines-sei-goldrichtig-verwirrung-foerdert-durchbrueche-sagt-hermann-scherer-in-seinem-buch-glueckskinder-auf-der-suche-nach-antworten-haben-wir-uns-mit-dem-managementberater-drei-wege">Eines sei goldrichtig: Verwirrung fördert Durchbrüche, sagt Hermann Scherer in seinem Buch &#8220;Glückskinder&#8221;. Auf der Suche nach Antworten haben wir uns mit dem Managementberater drei Wege angeschaut. Über Mittelmäßige, Ambitionierte und &#8220;Durchbrüchige&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-5291"></span>Rosa Louise Parks tat etwas, was man nicht tut: Sie weigerte sich, aufzustehen, als ein Weißer ihren Sitzplatz im Bus für sich beanspruchte. Und das wirkte wie der berühmte Schlag des Schmetterlingsflügels am Amazonas, der das weltweite Wetter ändern kann: Rosa Parks änderte die Geschichte.</p>
<p>Ihre eigene Geschichte, die von Martin Luther King, die von <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Barack Obama</a> und die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.</p>
<p>Der Busfahrer rief damals am 1. Dezember 1955 in Montgomery, Alabama, die Polizei und Rosa Parks wurde verhaftet. Sie wurde wegen Störung der öffentlichen Ruhe verurteilt und musste 14 Dollar Strafe zahlen. Das rief Martin Luther King auf den Plan, zu diesem Zeitpunkt ein relativ unbekannter Baptistenprediger. Er organisierte mit seiner Montgomery Improvement Association den Montgomery Bus Boycott.</p>
<h2 id="brueche-in-biographien">&#8220;Brüche&#8221; in Biographien</h2>
<p>Über ein Jahr lang protestierte die schwarze Bevölkerung von Montgomery gegen die Rassentrennung und weigerte sich, Bus zu fahren. Eine Lawine der Zustimmung und Unterstützung brandete über die Stadt hinweg. Am Ende waren die Behörden gezwungen, die Rassentrennung innerhalb von Bussen und Zügen aufzugeben. Diese Aktion war der Durchbruch für Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung.</p>
<p>Die Bruchlinie, die damals in den Fünfzigern in Alabama begann, verläuft quer durch ein halbes Jahrhundert, bis zum 20. Januar 2009, dem Tag der Amtseinführung des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten in Washington. Rosa Parks starb 2005. Sie hat den Sieg des ersten Afroamerikaners im Präsidentschaftswahlkampf ihres Landes leider nicht mehr erlebt.</p>
<p>Die Geschichte ist immer eine Geschichte der Brüche. Um mit der Geschichte zu brechen braucht es mehr &#8211; mehr Mut, mehr Chaos und ein wenig mehr Verwirrung.</p>
<h2 id="1-weg-die-mittelmaessigen">1. Weg: Die Mittelmäßigen</h2>
<p>Der geht so: Eine mittelmäßige Schokolade kommt eines Tages an das Ende Ihres Produktlebenszyklus. Das heißt nichts anderes, als dass die Absatzzahlen nicht mehr so toll sind und der wirtschaftliche Exitus droht.</p>
<p>Darum beginnt der Hersteller gerade noch rechtzeitig, das Produkt zu verbessern. In der Fachsprache nennt man das dann Relaunch. Die Schokolade wird noch zarter. Die Verpackung wird auf modern getrimmt. Die Bruchstellen lassen sich noch leichter brechen.</p>
<p>Die Nusstückchen sind einen Tick gröber, weil die Marktforschung das nahe gelegt hat. Die geliftete, mit Botox unterspritzte und neu eingekleidete Schokolade ist nach ihrem Anti-Aging-Programm dann wieder genau da, wo sie vorher war: Im Mittelmaß. Aber immerhin: Sie hält sich.</p>
<p>Auch Menschen agieren so, im Beruf nennt man das Karriereplanung. In der Karriere strebt man nach Verbesserung, auch wenn man selbst keine bringt, bei Unternehmen verändert man das Portfolio, bei Fußballmannschaften trainiert man fleißig und kauft im Rahmen der Möglichkeiten im Sommer einen neuen Spieler. Man unterzieht alles einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess und bleibt am Ball.</p>
<p>Wenn Sie sich einen Menschen, eine Marke, ein Unternehmen von oben betrachtet vorstellen, sehen Sie einen Zeitstrahl, die Jahre des Lebens, die vergangenen und vielleicht auch die hoffentlich noch vor uns liegenden. Und Sie sehen: den Fortschritt, die jährliche Verbesserung, die <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Veränderung</a>, den „Zuwachs“.</p>
<p>Nun, wenn wir in den letzten Jahren immer schön kontinuierlich jedes Jahr fünf Prozent Wachstum hatten, dann liegt es nahe, auch für das kommende Jahr die fünf Prozent zu planen, oder? Nein, noch besser: Sie lesen gerade eine gutes Buch, sind motiviert eine Steigerung von sechs, sieben oder gar acht Prozent einzuplanen.</p>
<p>Gratuliere! Ganz egal ob es dabei um Ihre Umsätze, Marktanteile oder persönlichen Fähigkeiten oder Ihr Lebensgefühl geht. Das ist eine ganz typische Entwicklung. Jedes Jahr geht es wieder einen Schritt voran. Mensch, Marke oder Unternehmen wächst und gedeiht. Es ist ein gutes <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Businessmodell</a>, positiv und seriös.</p>
<blockquote><p>&#8220;Business as usual&#8221;</p></blockquote>
<p>Business as usual. Daran ist nichts Schlechtes – im Gegenteil – viele wären froh wenn die persönliche oder unternehmerische Entwicklung so wäre. Es ist nur – langweilig!</p>
<h2 id="2-weg-die-ambitionierten">2. Weg: Die Ambitionierten</h2>
<p>Dabei geht es darum, mit der Verbesserung des Produkts, der Performance, des Lebens schon zu beginnen, bevor es bereits wieder bergab geht. Am liebsten möchte man schon am Höhepunkt der Entwicklung eingreifen und alles so verbessern, dass ein Kurvenabfall ausgeschlossen ist.</p>
<p>Statt die Schokolade zarter zu machen wird sie mit einer Zartcreme gefüllt, statt Botox gibt’s Sport oder das Skalpell und für die Karriere besucht man frühzeitig eine dieser zahlreichen Managerlounges und <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Netzwerktreffen</a> in denen man sich (un)gezwungen, (un)beschwert, (un)gestört unterhalten und anbiedern kann. Unternehmer machen das, was in der Fachsprache Benchmarking heißt.</p>
<p>Angenommen, Sie würden sich in einem Wettrennen so perfekt am Führenden orientieren, dass Sie es ihm gleich tun könnten und alle anderen im Feld überholten. Auf welchem Platz wären Sie dann, wenn Sie schließlich den Zweitplazierten überholt hätten? Eben: Zweiter. Und dann? Können Sie auf diese Weise Erster werden?</p>
<p>Man kupfert also heute ab, was die erfolgreichsten vorgestern als „Best Practice“ initiiert haben, um gestern an der Spitze zu stehen. Damit schafft man es dann morgen vielleicht an die zweite, dritte oder vierte Position, denn der <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Marktführer</a> ist ja mittlerweile schon wieder Lichtjahre weiter.</p>
<p>Aber immerhin! Zweiter, Dritter oder Vierter ist solange nicht Letzter, solange es Fünfte, Sechste und Siebte gibt, die es nicht einmal schaffen, die gestrigen Erfolgsstrategien zu kopieren.</p>
<p>Das Problem ist: Gekauft wird trotzdem beim Ersten. Das ist nicht nur das Prinzip im Business, sondern auch beim Wettkampf der Spermien um die Eizelle, bei der Eheschließung oder beim Präsidentschaftswahlkampf.</p>
<p>Wem der ambitionierte Weg zu aufregend ist, der wählt gar statt „Best Practice“ die allgemein anerkannte „Good Practice“ – nur um ja keine Verwirrung zu stiften!</p>
<p>Mit anderen Worten: Der macht, was man halt macht. Und bekommt, was man halt bekommt: durchschnittliche Erlöse, durchschnittliche <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Anerkennung</a>, durchschnittliche Aufmerksamkeit. Ein Glückskind wird man so allerdings nicht.</p>
<h2 id="3-weg-die-durchbruechigen">3. Weg: Die &#8220;Durchbrüchigen&#8221;</h2>
<p><figure id="attachment_5296" aria-describedby="caption-attachment-5296" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-5296"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="&quot;Glückskinder&quot; von Hermann Scherer"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/09/glueckskinder_scherer2.jpg"  alt="Glücklich? Das ist eine tägliche Einstellungssache. Buch kaufen..."  width="120"  height="182"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/09/glueckskinder_scherer2.jpg 329w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/09/glueckskinder_scherer2-263x400.jpg 263w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-5296" class="wp-caption-text">Glücklich? Das ist eine tägliche Einstellungssache. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Das erfordert unwahrscheinlichen Mut. Und totale Verwirrung. Denn diesen Weg zu beschreiten, bedeutet, völlig irrational eine radikale Veränderung zu versuchen, während der Gipfel des Erfolgs aus den Entscheidungen der Vergangenheit noch gar nicht erreicht wurde.</p>
<p>Mitten auf dem Erfolgspfad schlägt sich ein solcher Durchbrecher in die Büsche und versucht das Unmögliche. Dazu braucht es mehr als rationale Entscheidungskraft. Dazu braucht es den Mut, mit der eigenen Geschichte zu brechen.</p>
<p>In meiner Arbeit mit der Management Design Group trafen wir Helena. Sie war eine junge, engagierte Trainerin aus Schweden, die den Kurs „Kommunikation- und Menschenführung“ und den „HIP High Impact Presentation Workshop“ anbot.</p>
<p>Wie bei vielen Trainern scheiterte es bei Helena weniger an der Dienstleistungsqualität als beim Verkauf der <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Dienstleistung</a>. Der auf 16 Teilnehmer limitierte, dreitägige Wochenendkurs wurde von ihr – wie von den meisten Trainern – zweimal jährlich angeboten. Zwei durchgeführte Veranstaltungen mit je 16 Teilnehmern brachten bei gut 2.000 Euro Kursgebühr über 64.000 Euro in Helenas Kasse. Damit befand sich Helena, zusammen mit ihren anderen Aktivitäten schon im engagierten Segment der jährlich zelebrierten Umsatz-Ranking-Liste der über 4000 Trainer.</p>
<p>Und Helena war ambitioniert. Sie hatte den Wunsch, ihre Umsätze mit dem HIP-Programm zu steigern. Also fragten wir sie, welche Ziele sie denn mit der Beratung erreichen möchte. Helena wünschte sich statt bisher zwei gleich vier, am liebsten fünf der HIP-Kurse anzubieten! Immerhin eine Umsatzsteigerung von 100 bis 150 Prozent. Ein ehrgeiziges Ziel!</p>
<h2 id="ehrgeizige-ziele">Ehrgeizige Ziele</h2>
<p>Mit fünf angeboten Kursen pro Jahr wäre sie im Feld der Anbieter in der Spitzengruppe gelandet. Zumindest in diesem Segment hätte sie sich damit einen guten Platz in der jährlichen Umsatzstatistik gesichert. Ein guter Plan. Völlig klar und rational, realistisch – und doch ehrgeizig.</p>
<p>Ehrgeizig? Wir schürten die Verwirrung. Wir provozierten Helena: „Das ist doch kein Ziel!“ Eine Umsatzsteigerung von 150 Prozent ist kein Ziel – was dann? Helena war verwirrt. Nach einer Reihe von Provokationen kam unsere entscheidende Frage an Helena: „Wie viele Kurse hätten Sie denn am liebsten pro Jahr laufen?“</p>
<p>Helena erwiderte trotzig: „Nun, es ist ein Wochenendkurs, jeweils von Donnerstag bis Samstag, es gibt 52 Wochenenden im Jahr. Wenn wir Weihnachten und Ostern abziehen, dann bleiben 50 Wochenenden frei, das wären 50 Kurse an 50 Wochenenden. Ist das ein Ziel?“</p>
<p>„Ja, das hat noch keiner geschafft. Das ist ein Ziel.“Ein Jahr später führte Helena tatsächlich 50 ausverkaufte HIP-Kurse pro Jahr in Schweden durch und katapultierte sich mit großem Vorsprung auf Platz 1 der weltweiten Umsatzstatistik mit einem neuen Rekord.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-hermann-scherer-hielt-schon-2-000-vortraege-vor-rund-400-000-menschen-schrieb-30-buecher-in-12-sprachen-er-lebt-in-zuerich-und-fuehlt-sich-in-der-welt-zu-hause-als-business-ex"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hermann Scherer</a> hielt schon 2.000 Vorträge vor rund 400.000 Menschen, schrieb 30 Bücher in 12 Sprachen. Er lebt in Zürich und fühlt sich in der Welt zu Hause. Als Business-Experte zählt er &#8220;zu den Besten seines Faches&#8221;, meint die Süddeutsche Zeitung. Glückskind! Glückskind?</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: andreusK/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47227064">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 08:00:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir werden immer älter, und zugleich werden wir immer weniger. Die demografische Entwicklung hat uns in die Zange genommen, und die Folgen sind, was die Fakten betrifft, für die nächsten&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wir-werden-immer-aelter-und-zugleich-werden-wir-immer-weniger-die-demografische-entwicklung-hat-uns-in-die-zange-genommen-und-die-folgen-sind-was-die-fakten-betrifft-fuer-die-naechsten-jahrzehnte">Wir werden immer älter, und zugleich werden wir immer weniger. Die demografische Entwicklung hat uns in die Zange genommen, und die Folgen sind, was die Fakten betrifft, für die nächsten Jahrzehnte recht genau berechenbar. Eine Agenda für den &#8220;neuen Pakt&#8221; der Generationen. Von Lothar Späth und Helmut Henzler&#8230;</h3>
<p><span id="more-5247"></span>In Deutschland leben etwa 82 Millionen Menschen, in 50 Jahren wird unser Land noch 65 bis 70 Millionen Einwohner zählen. Heute sind 80 Prozent unter 65 Jahre alt, dann nur noch 60 Prozent. Heute haben wir 545.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger jenseits der 90, im Jahre 2060 werden es knapp drei Millionen sein.</p>
<p>Zu viele Wohnungen und zu große Abwassersiele, zu viele <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Rentner</a> und zu wenig Beitragszahler, zu viele Pflegefälle und zu wenig Pfleger – da braut sich ein Bündel von Problemen zusammen, das keinen Lebensbereich unberührt lassen wird.</p>
<p>Die Fakten sind das eine, das andere ist, wie wir mit ihnen umgehen. Wir können abwarten und nichts tun, bis unsere Wirtschaftsleistung aus Mangel an qualifizierten <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Fachkräften</a> schrumpft.</p>
<p>Wir können mit den Schultern zucken ob der Aussicht, dass immer mehr Menschen im Alter zu verarmen drohen. Oder wir suchen jetzt nach Lösungen, damit der demografische Wandel nicht ins gesellschaftliche Dilemma führt, sondern in eine bessere Zukunft.</p>
<h2 id="viele-initiativen-und-projekte">Viele Initiativen und Projekte</h2>
<p>In allen Sphären des sozialen und des privaten Zusammenlebens experimentieren beherzte, engagierte Menschen mit dem Ziel eines erfüllteren Miteinanders. Das sind ausgezeichnete Voraussetzungen für das, was vor uns liegt, nämlich der aktive Umbau der Gesellschaft im Zuge des demografischen Wandels.</p>
<p>Da wird alles das gebraucht – bürgerschaftliches Engagement in der unmittelbaren Umgebung oder für die große Gemeinschaft, persönlicher Einsatz ohne Entgelt in Euro und Cent, Neugier auf neue Modelle und die Offenheit, sie zu erproben.</p>
<p>Aber mit bürgerschaftlichem Engagement und sozialer <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Kreativität</a> allein ist es nicht getan. Auch der Staat ist gefordert. Er muss grundlegende Entscheidungen treffen, damit wir den demografischen Wandel bestehen. Es müssen richtungsweisende Entscheidungen sein, und die Richtung heißt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Lasten und Leistungen neu verteilen&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Verhältnis der Generationen zueinander muss neu austariert werden, Lasten und Leistungen müssen so verteilt werden, dass auch in der schrumpfenden, alternden Gesellschaft von sozialer <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Gerechtigkeit</a> gesprochen werden kann. Deutschland braucht eine Agenda, die ein großes Ziel hat – einen neuen Pakt der Generationen.</p>
<h2 id="neues-verstaendnis-von-leistung-und-solidaritaet">Neues Verständnis von Leistung und Solidarität</h2>
<p>Der Kern dieses Paktes ist ein neues Verständnis von Leistung und <a title="Handwerk eines Gärtners: Integration mit Kürbissen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Solidarität</a> im Lichte der steigenden Lebenserwartung. Fortschritte der Zivilisation – vor allem bei der Medizin, der Ernährung und der Art zu arbeiten – haben uns seit Beginn des vorigen Jahrhunderts einen Zugewinn an Lebenszeit um durchschnittlich 30 Prozent eingebracht, und Bevölkerungswissenschaftler rechnen damit, dass diese Entwicklung weitergeht.</p>
<p>Aber die Lebensarbeitszeit ist zugleich immer kürzer geworden. Dort liegt der zentrale Ansatzpunkt für den neuen Pakt der Generationen: Die gewonnenen Jahre können und müssen zu einem Teil gleichsam in die Gesellschaft reinvestiert werden. Und dafür muss in einem großen Umbauprozess der Rahmen geschaffen werden.</p>
<p>Zunächst gilt es, die Regelaltersgrenze anzuheben und zugleich zu öffnen für jene, die noch länger arbeiten können und wollen. Wer nicht mit 65, sondern mit 67 oder 70 Jahren die Erwerbsarbeit beendet und in den Ruhestand tritt, entlastet die gesetzliche Rentenversicherung. Weitere Entlastung muss sie dadurch erfahren, dass auch auf höhere <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Einkommen</a> als bisher und vor allem nicht mehr nur auf Löhne und Gehälter Beiträge zu entrichten sind.</p>
<p>Aber der neue Pakt der Generationen soll das Rentensystem nicht nur finanziell stabilisieren, indem einerseits mehr Beitragseinnahmen generiert werden und andererseits die Leistungen später beginnen. Das ist sinnvoll und notwendig, aber der entscheidende Schritt greift viel weiter. Er zielt auf eine vierte Säule für das System der Altersvorsorge in Deutschland – neben der gesetzlichen Rente, der Betriebsrente und der privaten Vorsorge.</p>
<h2 id="25-bis-40-lebensjahre-nach-dem-beruf">25 bis 40 Lebensjahre nach dem Beruf</h2>
<p>Die vierte Säule stockt die Euro-Renten um eine Komponente auf, die bei den Beiträgen und bei den Leistungen nicht in Geld, sondern in Zeit gerechnet wird: Heute helfe ich bei der Altenbetreuung in meinem Stadtviertel, kümmere mich um benachteiligte Jugendliche, gebe der <a title="Migranten-Elite: Ziel Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Migrantin</a> Deutsch-Nachhilfe oder gehe dem Behinderten im Haushalt zur Hand; und später, wenn ich selbst Hilfe gebrauchen kann, tausche ich die Zeit zurück.</p>
<p>Für diese Zusatzrente in der Zeit-Währung muss der Staat den Rahmen schaffen, so wie er unter den Stichworten »Riester« und »Rürup« den Rahmen für die finanzielle Rentenergänzung geschaffen hat. Diesmal geht es darum, eine <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Ressource</a> organisiert nutzbar zu machen, die in Zukunft nicht knapper, sondern reichlich verfügbar sein wird, nämlich die Zeit. Nach der Berufsphase können wir noch 25 bis 40 Lebensjahre erwarten.</p>
<p>In den ersten zehn bis 20 Jahren, so das Konzept, sollten wir mit einem Teil der geschenkten Zeit sozialen Nutzen stiften, und danach kommt die Phase, da wir selbst in Anspruch nehmen, was jüngere Senioren ihrerseits an sozialer Aktivität leisten. Große Sozialorganisationen wie Caritas und Diakonie, aber auch Kommunen sollten die Rolle der <a href="http://www.clearingstelle-bw.de/">Clearingstelle</a> übernehmen: Sie schaffen oder vermitteln die Einsatzmöglichkeiten, erfassen die Zeitgutschriften und garantieren ihren Wert.</p>
<h2 id="neue-zusaetzliche-leistungen-mobilisiert">Neue, zusätzliche Leistungen mobilisiert</h2>
<p><figure id="attachment_5248" aria-describedby="caption-attachment-5248" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-5248"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Der Generationen-Pakt"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/09/der_generationen_pakt-244x400.jpg"  alt=""  width="120"  height="196"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/09/der_generationen_pakt-244x400.jpg 244w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/09/der_generationen_pakt.jpg 257w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-5248" class="wp-caption-text">Der Generationen-Pakt, Alte und Junge. Wie sieht er aus? Hier steht&#8217;s. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Die Einführung eines solchen Vorsorgesystems auf der Basis Zeit ist der Hauptpunkt auf der Agenda für den neuen Pakt der Generationen.</p>
<p>Es wäre der wichtigste Schritt, die Folgen des demografischen Wandels so zu gestalten, dass wir alle dabei gewinnen. Denn es entsteht nicht nur neuer Spielraum für soziale Sicherheit, ohne dass zusätzliches Geld fließen muss.</p>
<p>Damit entsteht eine neue Dimension der Solidarität. Es geht um die logische Fortsetzung des bestehenden <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Sozialvertrages</a> zwischen den Generationen. Erst gibt man, dann nimmt man – aber immer geht es um direkte Hilfe von Mensch zu Mensch, und das ist Gemeinnutz im besten Sinne.</p>
<p>Auf die Agenda gehören einige weitere Punkte, die wir ausgeführt haben. Für junge Menschen beiderlei Geschlechts sollte eine einjährige Dienstpflicht eingeführt werden. Idealerweise sollte diese zwischen dem 16. und 22. Lebensjahr geleistet werden.</p>
<p>Bestehenden Angebote gemeinnütziger Dienste für junge Menschen, wie das soziale Jahr, das ökologische Jahr sowie verschiedene internationale Einsatzmöglichkeiten, sollten dafür ausgebaut werden. Der Wehrdienst bleibt als eine Wahlmöglichkeit bestehen, soweit die Bundeswehr Verwendung und Stellen dafür hat.</p>
<p>Das Haupteinsatzgebiet sollte jedoch die soziale Arbeit sein. Denn mit der Zahl älterer Menschen steigt der Bedarf an Hilfe, Betreuung und <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Pflege</a>. Während des Dienstjahres können junge Menschen in dieser Hinsicht Fertigkeiten erlernen und Erfahrungen sammeln, die sie zeitlebens nutzen.</p>
<p>Früher war der Wehrdienst der Beitrag, den jeder (geeignete) junge Mann für den Staat zu leisten hatte, und zwar zur Verteidigung der äußeren Sicherheit. Jetzt muss von allen ein – aktiver und nicht nur finanzieller – Beitrag zur sozialen <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Sicherheit</a> geleistet werden, und sie ist nicht minder wichtig als die militärische Sicherheit.</p>
<p>Aber auch und gerade in einer alternden und schrumpfenden Gesellschaft muss die wirtschaftliche Leistung stimmen, wenn wir unseren Wohlstand bewahren wollen. Künftig wird auf dem Arbeitsmarkt jeder gebraucht. Frauen müssen Beruf und Familie miteinander vereinbaren können, damit sie besser erwerbstätig sein können. Deshalb muss vor allem die öffentliche Kinderbetreuung weiter ausgebaut und zu Konditionen angeboten werden, die – zum Beispiel – auch die alleinerziehende Verkäuferin bezahlen kann.</p>
<h2 id="mehr-frauen-mehr-auslaender-im-beruf">Mehr Frauen, mehr Ausländer im Beruf</h2>
<p>Neben einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen braucht unsere Wirtschaft auch mehr Ausländer. Die Zuwanderung von Fachkräften auch von außerhalb der Europäischen Union muss vereinfacht und erleichtert werden. Nach dem Vorbild Kanadas könnten Berufe, die auf unserem <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Arbeitsmarkt</a> fehlen, für Ausländer freigegeben werden.</p>
<p>Vor allem aber sind enorme Bildungsanstrengungen nötig, damit nicht länger Zehntausende junger Menschen ohne Schulabschluss ins Leben gehen, ohne die Chance auf eine <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Berufsausbildung</a>, die die Eintrittskarte für den Arbeitsmarkt darstellt.</p>
<p>Auch auf diesem Feld können Senioren viel bewirken, wenn sie einen Teil der geschenkten Lebensjahre in die Gesellschaft investieren und so auch für sich selber vorsorgen. Und das Schöne dabei ist: Wer etwas für andere tut, merkt schnell, dass es nicht nur ein Zeitvertreib ist, nicht nur eine <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Vorleistung</a>, die man später zurückbekommt – und erst recht nicht nur ein Akt rationaler Selbstversicherung. Zu alledem hält es den eigenen Geist wach, bringt große Befriedigung und gibt dem Leben zusätzlichen Sinn.</p>
<p><strong>Mehr lesen? Sie können das Buch &#8220;Der Generationen-Pakt. Warum die Alten nicht das Problem, sondern die Lösung sind&#8221;, erschienen 2011 im Hanser-Verlag, kaufen.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ARochau/ <a href="https://de.fotolia.com/id/43284884">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Mein liebster Arbeitsplatz: Im Kaffeehaus</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 17:31:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cafés aus Zeiten von Glanz und Gloria, sie gibt es noch. Den Charme und Duft eines Kaffeehauses um 1900 haben sich aber nur wenige bewahrt. Janine Wergin war für uns&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="cafes-aus-zeiten-von-glanz-und-gloria-sie-gibt-es-noch-den-charme-und-duft-eines-kaffeehauses-um-1900-haben-sich-aber-nur-wenige-bewahrt-janine-wergin-war-fuer-uns-in-wien-prag-und-berlin-unterweg">Cafés aus Zeiten von Glanz und Gloria, sie gibt es noch. Den Charme und Duft eines Kaffeehauses um 1900 haben sich aber nur wenige bewahrt. Janine Wergin war für uns in Wien, Prag und Berlin unterwegs. Und hat dabei Bertholt Brechts früheren Arbeitsplatz besucht&#8230;</h3>
<p><span id="more-5287"></span>Am Eingang des Café Central in Wien sitzt der Dichter Peter Altenberg als lebensgroße Pappmachéfigur. Mit Schnurrbart, Halbglatze und Fliege scheint der Kaffeehausliterat die kommenden Gäste zu mustern, die rechte Hand schreibbereit auf einen Marmortisch gelegt.</p>
<p>Der berühmte Gast, der sich so oft im Central aufhielt, dass er es als Postadresse ausgab, verweist auf die Tradition des Ortes. Das Central gehört zu den Cafés, wo Peter Altenberg, Leo Trotzki, Sigmund Freud und andere Künstler, Politiker und Wissenschaftler vor hundert Jahren ein und aus gingen.</p>
<p>Während das Kaffeehaus heute einer von vielen öffentlichen Treffpunkten ist, war es im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum in europäischen Metropolen. Hier wurde gelesen, diskutiert, geschrieben, ein Nickerchen gemacht, Schach oder Billard gespielt und Geschäftliches erledigt.</p>
<h2 id="auslage-mit-250-zeitungen-im-cafe-central">Auslage mit 250 Zeitungen im Café Central</h2>
<p>Viele Cafés in Wien, Prag und Berlin leben von ihrer legendären Tradition. So lockt auch der Ruf des Central in Wien, das sich als &#8220;berühmtestes Kaffeehaus der Welt&#8221; bezeichnet, etliche Touristen an.</p>
<p>Die runden Marmortischchen, Hänge-Lampen und hohen Fensterbögen, die um 1900 zum Aussehen gehörten und den Typus des Wiener Kaffeehauses prägten, sind hier heute noch zu finden.</p>
<p>Die Kellner tragen traditionsgemäß schwarz-weiß und servieren zahlreiche Kaffee-Spezialitäten. Nach wie vor gibt es nationale und internationale Zeitungen &#8211; zu Altenbergs Zeiten lagen sogar 250 verschiedene aus, was das Café zur Lesestube machte.</p>
<h2 id="theatercafe-unter-denkmalschutz">Theatercafé unter Denkmalschutz</h2>
<p>Von den etwa 700 Kaffeehäusern in Wien zählen rund 100 zu den althergebrachten &#8211; darunter das vom Architekten Adolf Loos eingerichtete Künstler- und Musikercafé Museum, dessen klare, einfache Formen um 1900 für Empörung sorgten, und das Theatercafé Landtmann, dessen holzgetäfeltes Interieur unter Denkmalschutz steht.</p>
<p>Während in Wien ein Stück lokaler Kulturgeschichte weitgehend erhalten wurde, haben in anderen Metropolen nur wenige Lokale aus der Glanzzeit des Kaffeehauses überlebt.</p>
<h2 id="polsterbaenke-und-grosse-wandgemaelde">Polsterbänke und große Wandgemälde</h2>
<p>In Berlin suchen Kaffeehaus-Interessierte fast vergebens nach den Cafés, die in den Zwanziger Jahren zentraler öffentlicher Treffpunkt waren. Auch in der Hauptstadt gibt es Traditionslokale wie das Café Einstein, in deren Dependance</p>
<p>Unter den Linden sich Politiker die Klinke in die Hand geben, oder das Café Hardenberg &#8211; beliebter Studententreffpunkt in der City-West mit Polsterbänken und großen Wandgemälden. Entstanden sind diese Cafés allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg oder noch viel später.</p>
<h2 id="kaffeehaus-erspart-uns-eine-wohnung">„Kaffeehaus erspart uns eine Wohnung“</h2>
<p>Bei Stadtführungen durch den Berliner Westen weisen die Guides notgedrungen mit alten Fotos auf die bekanntesten, verschwundenen Kaffeehäuser hin: das Café des Westens und das Romanische Café, beides zentrale Orte der Boheme &#8211; verewigt in Gedichten, Dramen und Prosastücken ihrer berühmten Gäste.</p>
<p>Bertold Brecht, Richard Strauss und Christian Morgenstern kehrten dort ein. &#8220;Das Kaffeehaus erspart uns sozusagen eine Wohnung, die man nicht unbedingt haben muß, wenn man ein Kaffeehaus hat&#8221;, fasste Egon Erwin Kisch über diese Lebens- und Arbeitsstätte zusammen.</p>
<h2 id="cafe-kranzler-auf-die-rotunde-verkleinert">Café Kranzler auf die Rotunde verkleinert</h2>
<p>Heute befindet sich an der Stelle des Romanischen Cafés nahe der Gedächtniskirche ein Einkaufszentrum. Am alten Standort des Café des Westens ist in einem Neubau das berühmte Café Kranzler untergebracht.</p>
<p>1835 vom Konditor Johann Georg Kranzler auf der Prachtstraße Unter den Linden als Treffpunkt der Oberschicht eröffnet, zog es bereits 1934 in die Räume des einstigen Café des Westens am Kurfürstendamm um.</p>
<p>Seitdem wurde es &#8211; unter anderem abrissbedingt &#8211; mehrfach geschlossen und wieder eröffnet. Vom historischen Flair ist in dem Café mit den weiß-roten Markisen, in dem Gäste wie Altbundeskanzler Helmut Kohl oder Sänger Udo Lindenberg Platz nahmen, wenig zu spüren.</p>
<p>Statt auf zwei Etagen erstreckt sich das Kaffeehaus im Neuen Kranzler Eck nur noch auf die auf Rotunde. Das Interieur wurde modernisiert, unter anderem mit geschwungenem Tresen, Stehhockern und Einbau-Deckenleuchten. Das Café mutet eher puristisch als gemütlich an.</p>
<h2 id="besitzer-vertrieb-kuenstler-aus-dem-josty">Besitzer vertrieb Künstler aus dem Josty</h2>
<p>Von den etwa 550 Kaffeehäusern, die es 1928 in Berlin gab, kehrte 2001 ein weiteres zurück: das Café Josty – Schauplatz in Erich Kästners Kinderbuch „Emil und die Detektive“ und einst beliebter Treffpunkt von Expressionisten und Vertretern der Neuen Sachlichkeit.</p>
<p>Bis auf den Namen und den Standort am Potsdamer Platz hat das neue Café Josty wenig mit dem früheren Kaffeehaus gemeinsam, in das viele Künstler 1913 übersiedelten, nachdem ein neuer Inhaber sie aus dem Café des Westens zugunsten zahlungskräftigerer Gäste vertrieben hatte.</p>
<p>Von einem Kaffee, der armen Bohémiens als „Eintrittskarte“ für einen ganztägigen Aufenthalt im Kaffeehaus diente, konnte ein Gastronom schließlich kein gewinnbringendes Geschäft erwarten.</p>
<p>Aus dem Café Josty, das zu einer gleichnamigen Konditorei gehörte, ist heute ein Restaurant mit Café geworden. Nun nehmen vor allem Touristen unter terrakottafarbenen Lichtschläuchen auf dunkelbraunen Holzstühlen ihren Kaffee ein.</p>
<p>Historisch ist allein der zum Josty gehörende prunkvolle, restaurierte Frühstückssaal des einstigen Grandhotel Esplanade, der heute als Event-Location dient.</p>
<h2 id="treffpunkt-der-feinen-gesellschaft">Treffpunkt der feinen Gesellschaft</h2>
<p>Auch Prag setzt auf den Glanz altehrwürdiger Namen. Die bekanntesten Traditionscafés befinden sich in der Altstadt: Slavia, Orient und Louvre. Seitdem in den 1980er Jahren in Europa das Interesse an der Kaffeehauskultur der Vorkriegszeit wieder entfachte, erlebt das Kaffeehaus in der Moldau-Stadt eine Renaissance.</p>
<blockquote><p>&#8220;Stammgäste wie Franz Kafka und Albert Einstein&#8221;</p></blockquote>
<p>Mehrere berühmte Kaffeehäuser öffneten wieder &#8211; so das Café Louvre, das mit einstigen Stammgästen wie Franz Kafka und Albert Einstein wirbt. Das weiträumige, mit rotem Marmor verkleidete Treppenhaus erinnert an die elegante Ausstattung des Cafés, in dem von 1902 bis 1948 die feine tschechische Gesellschaft verkehrte. Nach der Wiedereröffnung 1992 blieb von mehreren Billard-Salons nur einer übrig.</p>
<h2 id="neugestaltung-mit-chrom-und-neonlicht">Neugestaltung mit Chrom und Neonlicht</h2>
<p>Das Louvre gehörte zu dem bis heute in Prag am weitesten verbreiteten Kaffeehaustyp, der mit Speisen und Getränken eher Gasthäusern entspricht und sich der böhmischen Bierkultur nähert. Dafür typisch ist auch die Verbindung mit einem Restaurant, wie beim 1884 gegründeten Café Slavia gegenüber dem Nationaltheater.</p>
<p>Der einstige Schauspieler-Treffpunkt wurde 1997 nach kurzer Schließung im Art-Deco-Stil der 30er Jahre wieder eröffnet &#8211; mit viel Chrom und Neonlicht zum Ärger der Prager, die das historische Ambiente vermissten.</p>
<h2 id="rasender-reporter-tanzte-auf-dem-tisch">„Rasender Reporter“ tanzte auf dem Tisch</h2>
<p>Nahezu verschwunden ist die zweite Kaffeehausgattung aus der Glanzzeit des Prager Cafés: das Unterhaltungscafé mit Kabarett. Im Montmartre in der Kettengasse, einer der engsten Gassen der Altstadt, wird nach mehr als 60 Jahren zumindest wieder Kaffee ausgeschenkt.</p>
<p>Das einstige Nachtcafé, das mit dunklen Antikmöbeln ausgestattet ist, hat nur noch bis 23 Uhr geöffnet. An den Wänden hängen Schwarz-Weiß-Fotos der ehemaligen Gäste, etwa des &#8220;rasenden Reporters&#8221; Egon Erwin Kisch beim Tanzbein-Schwingen im Montmartre.</p>
<p>Der Kabarettist Josef Waltner, dem das Café gehörte, stand hier selbst auf der Bühne. Heute gibt es keinen Tanz und kein Kabarett mehr.</p>
<h2 id="kubistisches-cafe-mit-originalgetreuem-interieur">Kubistisches Café mit originalgetreuem Interieur</h2>
<p>Zu den Kaffeehäusern mit besonderer Ausstattung gehört das liebevoll restaurierte Grand Café Orient im Haus Zur schwarzen Mutter Gottes, das 2005 wieder öffnete. Das Interieur wurde anhand von Zeichnungen und Fotografien rekonstruiert.</p>
<p>Von der Buffet-Bar über die grün-weiß-gestreiften Sitze bis zum Kleiderhaken gleicht alles dem kubistischen Café, das sich ab 1912 für elf Jahre im ersten Stock befand.</p>
<p>Das Gebäude mit kubistischem Grundriss und Fassade gehört zu den wichtigsten Beispielen des tschechischen Kubismus in Architektur und Design. Auch im Café im Repräsentationshaus sind die Tische und Stühle Reproduktionen der Originalausstattung.</p>
<h2 id="arconauten-stammtisch-um-max-brod">„Arconauten“-Stammtisch um Max Brod</h2>
<p>Oftmals ist aber auch in Prag von den legendären Kaffeehäusern nach der Wiedereröffnung nicht mehr geblieben als der traditionsreiche Name &#8211; so beim völlig umgestalteten Café Arco. Dort verweist lediglich ein Gemälde am Eingang darauf, dass einst der Prager Kreis deutschsprachiger Autoren um Max Brod &#8211; auch &#8220;Arconauten&#8221; genannt &#8211; hier seinen Stammtisch hatte.</p>
<p>An diesem nahmen auch Franz Kafka und Franz Werfel regelmäßig Platz. Das historische Café Arco ist noch im Prager Kafka-Museum zu sehen &#8211; auf Fotos in einer Vitrine, die passenderweise in einen Kaffeehaustisch eingelassen wurde.</p>
<h2 id="lesen-zeichnen-diskutieren">Lesen, zeichnen, diskutieren</h2>
<p>Im Vergleich zwischen Prag, Berlin und Wien scheint das <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Traditionsbewusstsein</a> am stärksten in der österreichischen Hauptstadt ausgeprägt zu sein. In Wien blieben nicht nur deutlich mehr Traditionscafés erhalten oder wurden wiedereröffnet, hier wird auch gepflegt, was für die Glanzzeit der Kaffeehauskultur ausschlagend war:</p>
<p>Im Hawelka oder Bräunerhof sitzen Menschen über Manuskripte gebeugt, zeichnen, diskutieren oder lesen Zeitung. In der Regel vollzieht sich das abseits von Cafés wie dem Central, wo die Stadtbesucher auf der Suche nach der einstigen Kaffeehauskultur sind.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-janine-wergin-liebt-die-feuilletons-und-kleinen-aphorismen-die-um-1900-in-den-europaeischen-kaffeehaeusern-entstanden-sind-sie-hat-sich-damit-in-ihrer-magisterarbeit-bes"><strong>Über die Autorin: </strong><a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de">Janine Wergin</a> liebt die Feuilletons und kleinen Aphorismen, die um 1900 in den europäischen Kaffeehäusern entstanden sind. Sie hat sich damit in ihrer Magisterarbeit beschäftigt und Wien und Prag auf der Suche nach den Literatencafés von damals bereist…</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: VGstockstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/barista-hands-pouring-milk-making-cappuccino-260589059">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/mein-liebster-arbeitsplatz-im-kaffeehaus/">Mein liebster Arbeitsplatz: Im Kaffeehaus</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:25:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber der schwarze kleine, der nur leicht vibriert und leise summt, oder doch den großen lauten mit viel Power? Solche und andere Fragen schnappte unser Reporter David Seitz auf. Eine&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Sexshop.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure>


<h3 id="lieber-der-schwarze-kleine-der-nur-leicht-vibriert-und-leise-summt-oder-doch-den-grossen-lauten-mit-viel-power-solche-und-andere-fragen-schnappte-unser-reporter-david-seitz-auf-eine-reportage-aus">Lieber der schwarze kleine, der nur leicht vibriert und leise summt, oder doch den großen lauten mit viel Power? Solche und andere Fragen schnappte unser Reporter David Seitz auf. Eine Reportage aus den Sexshops der Innenstadt&#8230;</h3>
<p><span id="more-5283"></span>Um 9:30 Uhr im Beate Uhse Shop am Münchner Stachus. Eine junge Dame ist vertieft in die Suche nach dem richtigen Vibrator. Vorsichtig betastet sie ein Modell nach dem anderen &#8211; sie wirkt unentschlossen.</p>
<p>Der Filialleiter fragt diskret nach ob er helfen kann. Eine kurze Beratung, Minuten später hat die junge Frau gefunden was sie gesucht hat. Szenen wie diese werden seltener, das Internet tritt immer stärker als Konkurrenz für den Sexshop auf. Mit wenigen Klicks kann man heute Vibratoren, Puppen oder Latexanzüge bestellen. Damit spart sich der Käufer nicht nur den möglicherweise unangenehmen Gang in den Sexshop, meistens sind die Produkte auch billiger.</p>
<p>Auf den ersten Blick sprechen viele Faktoren für den Kauf im Internet, dennoch bleibt ein Massensterben der Erotikfachmärkte aus. Dafür gibt es verschiedene Gründe.</p>
<h2 id="mehr-anonymitaet-im-laden-als-im-netz">Mehr Anonymität im Laden als im Netz</h2>
<p>Ein erster Ansatz: „Im Internet muss man seine Adresse angeben, vor allem die ältere Generation traut der Sache oft nicht,“ sagt Jakob Wälde vom Manhattan Media Store in Freiburg.Auf einer Fläche von 600 Quadratmetern verkauft er Erotikartikel.</p>
<p>„Im Sexshop trifft man höchstens ein paar Leute, das ist für viele aber erträglicher als nicht zu wissen was mit den Daten im Netz passiert.“ Die <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Angst</a>, Bekannte oder gar die eigene Frau könnte vom Pornokauf Wind bekommen ist omnipräsent. Wälde sieht darin auch den Grund warum nach wie vor eine Nachfrage nach VHS Kassetten besteht.</p>
<p>„Viele von den älteren Kunden kennen sich mit der neuen Technik noch nicht aus. Beim Videorekorder müssen sie nur auf Eject drücken, dann ist das Bild weg.“ Das beruhigt offenbar die Nerven.</p>
<p>Dabei kann man Sexshopbesucher keinesfalls als homogene Gruppe erfassen. Es gibt die älteren VHS Kasettenkäufer, genauso wie junge Mädchen, die nur zum Unterwäsche-Shopping kommen. „Ich finde die Gespräche mit den älteren Damen toll, da habe ich das <a title="Couch-Surfing: Mein rechter, rechter Platz ist frei…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/couch-surfing-mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/">Gefühl</a>, ich bereichere ihr Leben,“ erzählt Angela Maurer, die in München einen privaten Sexshop betreibt.</p>
<h2 id="hemmschwelle-zum-sexshop-besuch">Hemmschwelle zum Sexshop-Besuch</h2>
<p>Ihr ist bewusst, dass es für die meisten der Kunden beim ersten Besuch eine <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Überwindung</a> ist, in den Shop zu kommen und dann auch etwas zu kaufen. Deshalb hat sie ein Bild von sich auf ihre Website gestellt. Eine lächelnde, attraktive Frau soll zeigen, dass man keine Angst vor Erotik haben muss. „Manche glauben ja wir hätten hier einen Folterkeller, die merken dann, dass wir ganz normale Menschen sind,“ sagt sie und lacht.</p>
<p>Die Kunden erst einmal in den Shop zu locken ist die erste <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Herausforderung</a> für jeden Sexshop- Betreiber. Angela Maurer nutzt dafür ihre Website, andere werben mit „Sex für einen Euro,“ oder lassen den ganzen Tag die Türe offen stehen. Eine wichtige Strategie ist auch die Anordnung der Waren und die Einrichtung.</p>
<p>„Da mittlerweile immer mehr Damen kommen habe ich den Laden mit der Zeit heller und freundlicher gestaltet. Die Männer mögen es ja eher dunkel und verrucht“, erklärt Robert Weibelzahl, Sexshopbetreiber aus Freiburg. Bei ihm stehen Kleidung und Hygieneartikel im Eingangsbereich, im hinteren Bereich warten Pornos und Sexspielzeuge.</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Ist die erste Hürde geschafft, dann&#8230;&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Der Sex-Schock beim Betreten soll nicht allzu groß sein. Stöbert der Kunde dann im Laden ist die erste Hürde geschafft. Dann rücken neue Strategien in den Vordergrund.</p>
<p>„Wir können die Kunden hier beraten, sie können alles ausprobieren und anprobieren, das ist online nicht möglich.“ erklärt Allen Robinson. Ohne einen guten Service kann kein Sexshop überleben. Was Robinson als ausprobieren und anprobieren beschreibt, umfasst viel mehr als das Ausprobieren im Bekleidungsgeschäft nebenan.</p>
<h2 id="hygieneprodukte-gleitmittel-und-vibratoren">Hygieneprodukte, Gleitmittel und Vibratoren</h2>
<p>Bei Produkten, die mit intimen Bereichen des Körpers in Kontakt kommen ist der Mensch generell vorsichtiger. Einen neuen Vibrator schauen die meisten wohl genauer an als ein neues T-Shirt. Wer sich gut beraten fühlt ist eher bereit auch ein hochwertiges Produkt zu kaufen und kommt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder.</p>
<p>„Ein Besuch im Erotikshop hat naturgemäß einen weitaus höheren Unterhaltungswert als der Besuch auf einem Onlineshop. Hier sehe ich auch die besonderen Chancen des stationären Ladenhandels gegenüber dem <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Onlineshop</a>“ &#8211; die Meinung von Uwe Kaltenberg Sprecher vom Bundesverband Erotik Handel E.V. In seinen Augen sind vor allem die Spontankäufe ein Faktor dafür, dass die Erotikmärkte weiterhin existieren können.</p>
<p>„Im Internet sucht man etwas bestimmtes und kauft nichts was man vorher nicht wollte.“ Billige Produkte im Bereich um fünf Euro und hochwertige <a title="Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Hygieneartikel</a> sind nach wie vor unter den beliebtesten Artikeln. Dazu kommen Sexspielzeuge – doch die hemmung einen Vibrator in die Hand zu nehmen ist weitaus größer als bei einem Päckchen Kondome. Das ist auch den Shopbetreibern bewusst, die Kunst besteht darin, den Kunden die Berührungsängste zu nehmen.</p>
<p>„Wenn jemand ganz sachlich über Vibratoren und Penispumpen spricht sind viele erst einmal total überrascht,“ erzählt Sigrun Oberacher von der Sexshopkette Orion. Sie hat die Erfahrung gemacht, dass die Kunden sich in diesen Momenten kurzzeitig überrumpelt fühlen, dann aber langsam die Hemmschwelle sinkt. „Die Leute werden hier im Shop mit ihren ureigensten Instinkten konfrontiert, das muss erst einmal verarbeitet werden,“ sagt sie.</p>
<h2 id="sex-themen-in-der-oeffentlichkeit-bleiben-tabu">Sex-Themen in der Öffentlichkeit bleiben tabu</h2>
<p>Noch immer ist Sex in der Öffentlichkeit ein <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Tabu</a>-Thema. Obwohl in den Medien oft von einer Sexualisierung der Jugend durch das Internet die Rede ist – der direkte Kontakt mit Erotik und Sex ist nur bei den wenigsten reine Routine. Gerade deshalb sind Sexshopbetreiber zunehmend auch als Pädagogen gefragt, Social-Skills werden zur unumgänglichen Kompetenz.</p>
<p>Bei Allen Robinson und seinem Beate Uhse Shop läuft viel über Humor: „Wir verstehen viel <a title="Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/freunde-fuers-leben-winnetou-oldshatterhand/">Spaß</a> und machen gern Witze mit den Leuten und den Produkten,“ sagt er. Sigrun Oberacher setzt auf Einfühlungsvermögen. Sie war früher Kindergärtnerin und weiß, wie man mit Menschen umgehen, die Angst oder Hemmungen haben. Sie führt potentielle Kunden sanft an die Produkte heran.</p>
<p>Es ist ein schmaler Grad, auf dem die Verkäufer wandeln. Zuviel Offensive könnte abschreckend wirken, zu wenig Engangement kann als schlechter Service ausgelegt werden. Jeder Erotikmarkt findet für dieses Problem seine eigene Lösung, ohne sensible Mitarbeiter mit <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Fingerspitzengefühl</a> kann ein Sexshop heute jedoch nicht mehr überleben.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-david-seitz-war-ueberrascht-wie-wichtig-die-sanften-toene-in-der-sex-branche-sind-und-sprach-daraufhin-mit-verschiedenen-shop-betreibern-daraus-entstanden-verschiedene-bei"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto:seitz@karriere-einsichten.de">David Seitz</a> war überrascht, wie wichtig die sanften Töne in der Sex-Branche sind und sprach daraufhin mit verschiedenen Shop-Betreibern. Daraus entstanden verschiedene Beiträge, unter anderem für Focus Online und Fudder&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pio3/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47620501">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/sexshop-schmieriges-image-sachlicher-service/">Sexshop: Schmieriges Image, sachlicher Service</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 14:01:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne Vertrauen läuft in unserer Gesellschaft eigentlich nichts. Nur wo es Vertrauen gibt, gibt es Investitionen in die Zukunft. Matthias Nöllke beschreibt die zwei Seiten der Medaille&#8230; Vertrauen ist schon&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ohne-vertrauen-laeuft-in-unserer-gesellschaft-eigentlich-nichts-nur-wo-es-vertrauen-gibt-gibt-es-investitionen-in-die-zukunft-matthias-noellke-beschreibt-die-zwei-seiten-der-medaille">Ohne Vertrauen läuft in unserer Gesellschaft eigentlich nichts. Nur wo es Vertrauen gibt, gibt es Investitionen in die Zukunft. Matthias Nöllke beschreibt die zwei Seiten der Medaille&#8230;</h3>
<p><span id="more-5273"></span>Vertrauen ist schon eine feine Sache. Es macht unsere Welt so viel einfacher. Wir ersparen uns Kontrollen, wenn wir vertrauen. Wir müssen nicht alles festlegen und an jede Eventualität denken.</p>
<p><a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Vertrauen</a> vermindert Reibungsverluste, es ist das gesellschaftliche „Schmiermittel“, das dafür sorgt, dass es in unserer Gesellschaft einigermaßen „rund läuft“. Wenn es fehlt, müssen wir uns mit aufwendigen Prozeduren absichern. Oder wir lassen gleich die Finger davon, weil der Aufwand viel zu hoch wäre.</p>
<p>Zugleich beschleunigt Vertrauen die Abläufe und Prozesse im Unternehmen. „Nichts ist schneller als Vertrauen“, bemerkt der Managementberater Stephen M. R. Covey. Vertrauen gilt als wichtiger <a href="http://www.zeit.de/2005/40/Vertrauen_als_Wettbewerbsvorteil" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wettbewerbsvorteil</a>, manche meinen, es sei der wichtigste überhaupt.</p>
<p>Zumal sich Vertrauen nicht so leicht nachmachen lässt wie ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung, die man dann ein bisschen billiger anbietet. Vertrauen gibt es nicht billig und nicht als Raubkopie.</p>
<p>Für <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Führungskräfte</a> ist Vertrauen geradezu von herausragender Bedeutung. Und zwar gleich in zweifacher Hinsicht: Einmal müssen sie in der Lage sein, das Vertrauen ihrer Mitarbeiter zu gewinnen und zu erhalten. Nur dann sind diese bereit, ihnen zu folgen. Von sich aus.</p>
<h2 id="bereitschaft-zum-vertrauen">Bereitschaft zum Vertrauen</h2>
<p>Zugleich muss eine Führungskraft aber auch bereit sein, selbst Vertrauen zu schenken. Erst dadurch wird sie entlastet. Darüber hinaus stärkt Vertrauen die <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Leistungsfähigkeit</a>. Wem vertraut wird, der traut sich selbst mehr zu. Und schließlich bindet Vertrauen die Mitarbeiter stärker an das Unternehmen oder zumindest an die Gruppe, die vertrauensvoll zusammenarbeitet.</p>
<p>Wer Leute um sich hat, denen er vertrauen kann, trägt sich nicht mit Abwanderungsgedanken.</p>
<p>Das ist allerdings nur die Schokoladenseite. Wenn alles glatt geht, dann macht Vertrauen schnell erfolgreich. Doch unsere Beziehungen, in der Arbeitswelt zumal, sind auch von Neid und <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Misstrauen</a> geprägt. Von Verleumdungen, schmutzigen Tricks und blanker Rücksichtslosigkeit.</p>
<p>Daher ist es keine gute Strategie, möglichst viel Vertrauen zu spenden und von den anderen einzufordern. Dies kann sogar ein verhängnisvoller Fehler sein. Für Unternehmen und Entscheider kommt es vielmehr darauf an, pfleglich mit dieser sensiblen <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Ressource</a> umzugehen.</p>
<p>Das kann durchaus auch heißen, Vertrauen zu begrenzen, nicht zu vertrauen, misstrauisch zu sein, ja im Einzelfall sogar: Vertrauen zu verlieren und professionell mit diesem Vertrauensverlust umzugehen.</p>
<h2 id="vertrauen-verpflichtet">Vertrauen verpflichtet</h2>
<p>Vertrauen ist keineswegs so harmlos und so sonnig, wie es scheint. Es schafft Verpflichtungen und Erwartungen, denen manche nicht gewachsen sind. Ein Übermaß an Vertrauen kann den anderen auch überfordern und dadurch entmutigen.</p>
<p>Darüber hinaus kann Vertrauen auch bequem machen. Und zwar beide Seiten: Wer vertraut, kümmert sich nicht mehr um die Angelegenheit. Der andere wird es schon richten. Und wem Vertrauen geschenkt wird, der strengt sich nicht besonders an – wenn er weiß: Der andere schaut ja ohnehin nicht so genau hin. <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Vertrauen</a> muss sich daher immer wieder bewähren.</p>
<p>Das bedeutet keineswegs, dass durch die Hintertür wieder Überwachung und <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Kontrolle</a> eingeführt werden sollen. So etwas vernichtet Vertrauen. Einer viel zitierten Definition zufolge besteht Vertrauen gerade darin, sich verletzbar zu machen. Mit anderen Worten: Wem kein Schaden zufügt werden kann, der vertraut auch nicht.</p>
<p>Je größer der mögliche <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Schaden</a>, umso stärker das Vertrauen. Buchstäblich stärker. Denn wenn viel auf dem Spiel steht, entfaltet Vertrauen eine ganz andere Kraft und Bindewirkung, als wenn es letztlich um nichts geht. Oder wenn andere bereitstehen, die Sache auszubügeln.</p>
<p>Und doch muss am Ende immer ein wohlbegründetes Urteil stehen. Wir sind es dem anderen einfach schuldig, dass wir seine Gegenleistung nicht bloß hinnehmen, sondern auch beurteilen. Wie kompetent und fair wir dabei vorgehen, das hat starken Einfluss darauf, wie sich unser Vertrauensverhältnis künftig entwickelt.</p>
<h2 id="nicht-so-genau-hinschauen"> &#8220;Nicht so genau hinschauen&#8221;</h2>
<p>Vor allem im Berufsleben gibt es gute Gründe, Vertrauen zu begrenzen. Ein allzu tiefes Vertrauensverhältnis schafft Abhängigkeit. Darüber hinaus schließt es diejenigen aus, die (noch) nicht dazugehören, die Ihnen aber von Nutzen sein könnten. Noch dramatischer können sich die Dinge entwickeln, gerät man in die sogenannte <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-78076124.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vertrauensfalle</a>.</p>
<p>Es ist ein häufiges Phänomen: Haben wir erst einmal Vertrauen gefasst, sind wir nicht so leicht wieder davon abzubringen. In milder Form ist das unvermeidlich und völlig in Ordnung.</p>
<p>Jemandem zu vertrauen, heißt ja: erst mal nicht so genau hinzuschauen. Der andere bekommt seine Chance. Würde man jeden sofort fallen lassen, sobald irgendwo Verdächtigungen auftauchen, könnte sich kein Vertrauen bilden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Blind für die Realität?&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Haken ist nur: Hat sich ein Vertrauensverhältnis erst einmal bewährt und steht sehr viel auf dem Spiel, haben wir die Tendenz, auch stichhaltige Hinweise auf die fehlende <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Vertrauenswürdigkeit</a> zu ignorieren. Wir werden regelrecht blind für die Realität.</p>
<p>Die Sozialpsychologie kennt die Erklärung für diesen weit verbreiteten Effekt: Wir schützen unser Selbstbild. Denn wem wir vertrauen und worauf wir unser Vertrauen gründen, das hat sehr viel mit uns selbst zu tun und mit der Art und Weise, wie wir durch unser Leben navigieren. Jeder erlittene Vertrauensbruch fällt also auch auf uns selbst zurück.</p>
<h2 id="vertrauensverlust-ein-unkalkulierbares-risiko">Vertrauensverlust, ein unkalkulierbares Risiko</h2>
<p>Ein letzter Punkt: Es ist ein Irrtum, anzunehmen, Führungskräfte dürften um keinen Preis Vertrauen verlieren. Wohlverstanden, damit ist nicht der Vertrauensbruch gemeint. Aber gerade Menschen, die <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung</a> wahrnehmen, gehen das Risiko ein, auch einmal Vertrauen zu verlieren.</p>
<p>Das bedeutet gerade nicht, dass sie sich fragwürdig verhalten. Manchmal ist ein Vertrauensverlust unvermeidbar, in einzelnen Fällen ist er sogar notwendig. Zum Beispiel wenn der andere überzogene <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Erwartungen</a> hegt oder einem etwas zumutet, das man gar nicht leisten will.</p>
<p>Dann verliert man zwar sein Vertrauen, doch genau das kann ganz und gar angemessen sein. Man darf sich nicht ausschließlich nach den Erwartungen derer richten, die einem vertrauen.</p>
<p>Vertrauen geht auch verloren, wenn eine Entwicklung eintritt, mit der man nicht gerechnet hat. Man hat ein Projekt gefördert, das nun gescheitert ist. Oder hat sich festgelegt, nach bestem Wissen eine Entscheidung getroffen, die sich später aber als falsch herausstellt. Resultat: Vertrauensverlust.</p>
<h2 id="loyalitaetskonflikte-aushalten">Loyalitätskonflikte aushalten</h2>
<p>Eine dritte Ursache: Man gerät in einen Loyalitätskonflikt. Zwei Seiten schenken einem Vertrauen, man kann aber nur einer Seite gerecht werden und geht das <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Risiko</a> ein, die andere zu enttäuschen. Vierte Ursache: Man wird für einen Fehlschlag verantwortlich gemacht, an dem man direkt gar nicht beteiligt war.</p>
<p>Womöglich wurde einfach jemandem vertraut – und sein Versagen fällt jetzt auf einen selbst zurück. Und schließlich verlieren viele auch dadurch Vertrauen, dass andere ihnen sehr abträgliche Dinge nachsagen. Durch üble <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Nachrede</a>.<br />
Ein professioneller Umgang mit diesem Thema beginnt damit, dass man den Vertrauensverlust überhaupt zur Kenntnis nimmt und die Sache weder beschönigt noch dramatisiert.</p>
<p>Vielfach lässt sich verlorenes Vertrauen durch integres Verhalten wieder zurückgewinnen, wenn auch nicht sofort. In anderen Fällen muss man sich darauf einstellen, dass man das Vertrauen der Gegenseite verloren hat. Auch das ist nicht immer das Schlechteste. Ein Vertrauensverlust kann sogar regelrecht befreiend wirken – denn es können sich dadurch neue <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Möglichkeiten</a> eröffnen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-matthias-noellke-arbeitet-als-journalist-und-referent-hinzu-kommen-einige-sachbuecher-und-ratgeber-uebrigens-dieser-artikel-wurde-zuerst-im-querdenker-magazin-veroeffentlicht"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matthias Nöllke</a> arbeitet als Journalist und Referent. Hinzu kommen einige Sachbücher und Ratgeber. Übrigens: Dieser Artikel wurde zuerst im Querdenker-Magazin veröffentlicht, mit dem Karriere-Einsichten zusammenarbeitet&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Andrey_Popov/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-displeased-couple-sitting-back-on-288805628">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:03:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer wünscht sich das nicht, Freund und Freundin, ein Leben lang? Auch im Erwachsensein miteinander zehn Pferde stehlen. Moderne Karrieren verlangen Mobilität, Umzüge ins Ausland. Zumindest auf Zeit&#8230; Nicht jede&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/freunde-fuers-leben-winnetou-oldshatterhand/">Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-wuenscht-sich-das-nicht-freund-und-freundin-ein-leben-lang-auch-im-erwachsensein-miteinander-zehn-pferde-stehlen-moderne-karrieren-verlangen-mobilitaet-umzuege-ins-ausland-zumindest-auf-zeit">Wer wünscht sich das nicht, Freund und Freundin, ein Leben lang? Auch im Erwachsensein miteinander zehn Pferde stehlen. Moderne Karrieren verlangen Mobilität, Umzüge ins Ausland. Zumindest auf Zeit&#8230;</h3>
<p><span id="more-5267"></span>Nicht jede Freundschaft hält das aus &#8211; trotz Facebook &amp; Co. Was eint, was trennt &#8211; was hilft? Beginn einer Serie über &#8220;Beziehungsweisen&#8221;. Im ersten Teil über Fern-Freundschaften, Angela und Hilary, 40 Jahre Freundschaft, zwischen Europa und den USA. „Als ich nach einem Jahr in England mit meinen Eltern in die USA zog, pflanzte Hilarys Vater zwei Silberpappeln. Zehn Jahre später sind wir noch einmal zu dem Haus gefahren, obwohl sie gar nicht mehr dort wohnten.</p>
<p>Wir haben unsere Bäume gesucht. Als wir sie nicht fanden, befürchteten wir, jemand hätte sie gefällt. Dann schauten wir in den Himmel: Es waren Riesen geworden.“ Heute, über vierzig Jahre später huscht ein Lächeln über Angelas Gesicht, wenn sie in Erinnerungen schwelgt.</p>
<p>Erinnerungen, die sich immer neu beleben, <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Erinnerungen</a>, die die Freundschaft zweier Frauen bezeugen, deren Leben manchmal unterschiedlicher nicht sein konnte. Die trotzdem alles teilten und das über Ländergrenzen, sogar Kontinente hinweg. Auch heute noch…</p>
<h2 id="papa-macht-karriere-im-ausland">Papa macht Karriere im Ausland</h2>
<p>Im Grundschuldalter zog Angela mit ihrer Familie von Deutschland nach England. Ihr Vater war Mathematikprofessor und sollte an einer englischen <a title="Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Universität</a> lehren. So verschlug es die Familie nach Nottingham, im Herzen Englands, im sagenumwobenen Reich von Robin Hood und Lady Marian.</p>
<p>Dort ging Angela ein Jahr zur Schule und lernte Hilary kennen. „Hilary fand&#8217;s klasse, dass ich in die Klasse kam. Als <a title="Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/business-auf-arabisch/">Ausländer</a> war ich irgendwie spannend und exotisch. Und durch sie habe ich mich schnell wohl gefühlt. Sie war einfach nett. Wir haben uns sofort angefreundet.“ Anfangs war das allerdings gar nicht so leicht, denn Angela sprach kein Wort Englisch.</p>
<p>Das änderte sich schnell, denn Hilary war die perfekte <a title="New York City: Sprachen, Pauken und Pokern" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/">Englischlehrerin</a>. Ihre Mutter war gehörlos und deshalb sprach Hilary sehr deutlich, so dass sie von den Lippen ablesen konnte. So war das Englischlernen kein Problem. Schnell konnten sie ausgelassen über Lehrer lästern, zusammen Schulaufgaben machen und jede freie Minute miteinander verbringen.</p>
<p>Ein Summen geht über Angelas Lippen. „Ein englisches Kinderlied“, erklärt sie „Wir haben gerne zusammen gesungen. Hilarys Mutter war auch oft dabei. Sie war dann die Tuba,“ und lacht. „Es hat immer Spaß gemacht und die Lieder können heute auch meine beiden Kinder.“</p>
<p>Obwohl die Zeit, als die Freundinnen fast Tür an Tür gelebt haben sehr kurz war, sollte ihr Kontakt bis heute nicht abreißen. Ein Jahr nach Angelas Ankunft in Nottingham zog die Familie in die <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">USA</a>. Vor ihrem Abschied haben sich die beiden jedoch eines geschworen: Beste Freundinnen für immer zu bleiben!</p>
<p>Damit das auch seine Gültigkeit hat, war eine &#8220;Blutsbruderschaft&#8221; unabdingbar; Haarsträhnen wurden ausgetauscht und deutsche und englische Münzen. Von nun an wurden Briefe und Karten geschrieben, hin und wieder auch telefoniert. Als Angela zurück nach Deutschland, kam, besuchten sich die beiden immer abwechselnd im Sommer.</p>
<p>„Wenn wir uns sahen, mussten wir immer weinen, vor Glück. Das ist auch heute noch so. Wir erlebten unsere ganze <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Kindheit</a> miteinander, obwohl wir fast 1000 km voneinander entfernt wohnen. Hilarys Eltern waren dabei immer Ansprechpartner für mich. Bei Problemen haben sie mir geholfen und von Peter, Hilarys Vater, bekam ich abends immer einen Gute-Nacht-Kuss. Wir waren eine Familie.“</p>
<h2 id="1000-kilometer-luftlinie">1000 Kilometer Luftlinie</h2>
<p>Dennoch sei das nicht immer so gewesen, betont Angela. Sie wirkt ernster, fast traurig. Ende der Schulzeit verlief sich ihr gemeinsamer Weg. Hilary kümmerte sich um ihre Arbeit als Kunstlehrerin, Angela studierte <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Psychologie</a>, heiratete früh und bekam Kinder.</p>
<p>Anschließend umgekehrt: Hilary gründete eine Familie und Angela eröffnete ihre Praxis als Psychotherapeutin. „Auch heute noch sind unsere Wege sehr verschieden: Ich bin immer die Weitreisende gewesen und ein Stadtmensch, Hilary blieb im ländlichen Umfeld. Sie ist Atheistin, ich <a title="Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/priestermangel-tiefer-glaube-leichte-zweifel/">Christin</a>.</p>
<p>Und trotzdem: Sie war immer da, wenn ich sie gebraucht habe. An allen wichtigen Punkten meines Lebens war sie präsent und umgekehrt.“ Bei ihrem Autounfall mit 11, nach der schwierigen Geburt ihrer Tochter und beim Tod einer guten Freundin.</p>
<h2 id="hochzeit-eifersucht-neuer-lebensabschnitt">Hochzeit, Eifersucht, neuer Lebensabschnitt</h2>
<p>Eines der schönsten Geschenke war zu ihrer Hochzeit. Sichtlich gerührt erzählt Angela wie sehr sie sich gewünscht hatte, dass Hilary zu ihrer Hochzeit kommt. Der Direktor ihrer Schule wollte ihr aber nicht frei geben, so dass Hilary enttäuscht absagen musste. Dann aber, an Angelas Hochzeitstag morgens im Standesamt, waren Hilarys Eltern da &#8211; eine Überraschung. „Die <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Hochzeit</a> war zwar ohne sie und doch war sie immer bei mir.“</p>
<p>Ein Ereignis, erinnert sich Angela, habe sie jedoch sehr geschockt. Als die beiden über ihre Freundschaft sprachen, betonte Hilary, dass sie es nicht gut fände „Beste Freundinnen“ zu sein. Zuerst enttäuscht und verletzt, begann Angela allmählich zu verstehen, was Hilary damit meinte.</p>
<blockquote><p>’best friends’</p></blockquote>
<p>Sie hätten zwar das ’best friends’ aufgegeben, aber dadurch nichts verloren, weil sie wüssten, wie viel sie einander haben und brauchen und das halte sie zusammen. „Viele Freundschaften sind Wegstreckengefährten. Das ist schön, weil sie einen Lebensabschnitt bereichern.</p>
<p>Sie haben dann ein bestimmtes Bild, an dem sie festhalten. Bei Hilary und mir ist das anders. Wir kennen uns seit 40 Jahren, wir haben alle <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Entwicklungen</a> miterlebt. Wir haben eine gemeinsame Geschichte, nicht nur Momentaufnahmen. Wir fragen uns nach dem wirklichen ’Wie geht’s’.“ Angela deutet auf ein Geschenk von Hilary zum 40.</p>
<p>Freundschaftsjubiläum. Ein Holzengel auf dem Fensterbrett, eine kleine Tafel in der Hand: „Freunde sind wie Engel, du musst sie nicht sehen um zu wissen, dass sie da sind.“ Daneben zwei Bilder: Zwei strahlende Kinder, Schulter and Schulter; einen Rahmen weiter zwei Frauen Arm in Arm, ihre Gesichter fröhlich, ihre Berührung vertraut.</p>
<h2 id="infokasten-freundschaft">Infokasten: Freundschaft</h2>
<p>Bereits in der Antike galt die Freundschaft als ein wichtiger Bestandteil für eine funktionierende <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Gesellschaft</a>. Für Aristoteles hatte sie einen noch höheren Stellenwert als die „Gerechtigkeit“. Das war auch berechtigt, denn in der griechischen Polis, gab es keine öffentlichen Dienste wie Polizei und Feuerwehr.</p>
<p>So war jeder auf das Wohlwollen und die Rücksicht des anderen angewiesen, besonders wenn es um sozialen Status ging. Nur wer sich die <a title="Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Sympathie</a> des Volkes sichern konnte, wurde auch in öffentliche Ämter gewählt. Zugegeben, heutzutage würde man dieses als &#8220;Freundschaft&#8221; bezeichnetes Verhältnis nicht mehr unbedingt als solche bezeichnen.</p>
<p>Im Mittelalter war die Freundschaft vor allem durch die Freundschaft „zu und in Gott“, also christliche Nächstenliebe, bestimmt. In der Romantik, Ende des 18. Jahrhunderts bis weit ins 19. Jahrhundert, kommt der Begriff Freundschaft dem näher, was wir heute darunter verstehen, nämlich eine individuelle und sehr persönliche Beziehung zueinander.</p>
<p>Ein bis dato noch völlig tabuisiertes Thema: die gleichgeschlechtliche Freundschaft, vor allem unter Männern. Berühmt ist etwa die in Briefen dokumentierte Beziehung zwischen den Dichtern und Schriftstellern Clemens Brentano und Achim von Arnim.</p>
<h2 id="gemeinschaft-des-geistes">„Gemeinschaft des Geistes“</h2>
<p>Die moderne Definition von Freundschaft hebt ganz klar das persönliche hervor. Der Soziologe Ferdinand Tönnies bezeichnet Freundschaft als „Gemeinschaft des Geistes“. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen das, was uns immer wieder innerhalb einer Freundschaft auffällt.</p>
<p>So streiten sich enge Freunde wesentlich häufiger als nur miteinander bekannte Personen. Psychologen und Soziologen begründen dies damit, dass innige Freundschaften als stabil und sicher gehalten werden. Deshalb müsse man nicht mehr übervorsichtig reagieren. Außerdem haben sie mehr Kontakt zueinander, dass bedeutet mehr „Reibungsfläche“.</p>
<p>Für den Psychologen Georg Simmel fängt Freundschaft  in dem Moment an, in dem sich zwei Menschen kennenlernen. Sie wissen also um ihre gegenseitige Existenz. In seinem Werk &#8220;Soziologie der Freundschaft&#8221; beschreibt er, dass von dieser Basis aus die Menschen verschieden weit in die &#8220;Sphäre&#8221; des anderen eindringen können.</p>
<h2 id="spielraeume-und-grenzen">Spielräume und Grenzen</h2>
<p>Zum Beispiel würde man mit den Sportkumpels niemals über den letzten Streit mit seiner Freundin sprechen. Simmel bezeichnet das, was hinter dieser Grenze liegt, als &#8220;Reserve&#8221;. Das ist positiv und negativ gemeint: Auf der einen Seite gibt man nicht alles von sich preis, und auf der anderen Seite ist da noch etwas, was man der <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Freundschaft</a> hinzugeben kann.</p>
<p>Freundschaft ist jedoch nicht nur individuell, sondern auch kulturell geformt. Ein Deutscher zum Beispiel definiert in der Regel nur wenige seiner Mitmenschen als „Freunde“, höchstens einen oder zwei.</p>
<p>Für einen Nordamerikaner hingegen wird eine gute Bekanntschaft meist schon als <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Freundschaft</a> bezeichnet. Das steht ganz im Gegensatz zu der oft innigen und langfristigen Beziehung, die in Deutschland als Freundschaft bezeichnet wird.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-mag-die-vorstellung-mit-ihrer-besten-freundin-auch-in-vierzig-jahren-noch-so-gut-befreundet-zu-sein-wie-heute-sie-hofft-aber-dass-sie-nicht-erst-zehn-stund"><b>Über die Autorin:</b> <a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> mag die Vorstellung mit ihrer besten Freundin auch in vierzig Jahren noch so gut befreundet zu sein wie heute. Sie hofft aber, dass sie nicht erst zehn Stunden fliegen muss um bei Kaffee oder Bier Neuigkeiten auszutauschen&#8230;.</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/youth-people-amity-summer-party-together-305118182">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/freunde-fuers-leben-winnetou-oldshatterhand/">Freunde fürs Leben: Mach’s wie Winnetou!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 06:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jede dritte Position im Management? Eine Managerin, kein Mann. Genauer: 27 Prozent. In Aufsichtsräten lag ihr Anteil 2009 bei 9,8 Prozent, in den Vorständen der 200 größten Unternehmen bei 2,5&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="jede-dritte-position-im-management-eine-managerin-kein-mann-genauer-27-prozent-in-aufsichtsraeten-lag-ihr-anteil-2009-bei-98-prozent-in-den-vorstaenden-der-200-groessten-unternehmen-bei-25-pro">Jede dritte Position im Management? Eine Managerin, kein Mann. Genauer: 27 Prozent. In Aufsichtsräten lag ihr Anteil 2009 bei 9,8 Prozent, in den Vorständen der 200 größten Unternehmen bei 2,5 Prozent. Was für, was gegen eine Frauenquote spricht, analysiert Gregor Landwehr&#8230;</h3>
<p><span id="more-5239"></span>In den obersten Bundesbehörden des öffentlichen Dienstes liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei 23 Prozent. Die Gründe für die Lohnlücke und die geringe Teilhabe von Frauen an Führungspositionen sind vielfältig, so der Vorstand der Frauenunion.</p>
<p>Zahlreiche Faktoren wie etwa das Berufswahlverhalten von Frauen, Erwerbsunterbrechungen wegen der Kindererziehung, Schwierigkeiten beim beruflichen Wiedereinstieg und der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, schlechtere Aufstiegschancen und vor allem nach wie vor feste Rollenzuschreibungen und Vorurteile wirken sich insgesamt nachteilig aus.</p>
<blockquote><p>&#8220;23,2 Prozent Gehaltsunterschied&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Frauenunion der CDU möchten den Anteils von Frauen in Führungspositionen erhöhen.Außerdem sollen Frauen genau so viel verdienen wie Männer. Momentan gibt es einen Unterschied von 23,2 Prozent zwischen Frauen und Männern bei der Bezahlung.</p>
<p>Ein Konzept zur Überwindung der Entgeltungleichheit und der geringen Teilhabe von Frauen in Führungspositionen muss daher viele Ansatzpunkte umfassen. Es ist nicht nur ein Gebot der <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Gerechtigkeit</a> sondern auch der wirtschaftlichen Vernunft, dass sich die Potentiale von Frauen und Männern gleichermaßen entfalten können.</p>
<h2 id="forderungen-der-frauen-union">Forderungen der Frauen-Union</h2>
<ul>
<li>Wegen der Bedeutung für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands sollen die Aspekte der Gleichstellung und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung aufgenommen werden.</li>
<li>Zugleich würden damit nach wie vor bestehende Defizite stärker in den Blick von in der Wirtschaft Tätigen gerückt.</li>
<li>Wir fordern Unternehmen in Deutschland auf, die „Charta der Vielfalt“ zu unterschreiben. Damit verpflichten sie sich, sich in ihrem Unternehmen aktiv für Diversity einzusetzen.</li>
<li>Wir fordern die intensive Information über das beratungsgestützte Lohntestverfahren Logib-D, auch durch die Dachverbände der Wirtschaft, bei Arbeitgebern und weitergehende Maßnahmen in den Unternehmen, falls Entgeltunterschiede deutlich werden.</li>
<li>Der Bundesregierung, dem Parlament, den Bundestagsfraktionen und den Parteien kommt eine wichtige Vorbildfunktion zu. Wir fordern sie daher auf, Logib-D in ihrem eigenen Verantwortungsbereich anzuwenden. Die CDU Deutschlands sollte hierbei vorangehen.</li>
<li>Die Vergabe öffentlicher Aufträge soll nur an Unternehmen erfolgen, bei denen Entgeltgleichheit gegeben ist. Der Nachweis könnte wie in der Schweiz durch das Lohntestverfahren Logib-D erfolgen.</li>
<li>Wir fordern Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf, mehr Frauen in Tarifkommissionen zu entsenden. Die Mitglieder der Tarifkommissionen sollen das Problem der Entgeltgleichheit, diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungsverfahren und Arbeitsbewertungen verstärkt in Tarifverhandlungen berücksichtigen.</li>
<li>Der Frauenanteil in Aufsichtsräten ist zeitnah so erhöhen, dass ein Mindestanteil von einem Drittel in Aufsichtsräten erreicht wird. Das Ziel muss sein, dass beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent in Aufsichtsräten vertreten sind.</li>
<li>Im Deutschen Corporate Governance Kodex ist festzulegen, dass bei den Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern mindestens ein Drittel Frauen nominiert werden. Die ansteigende Zahl der Frauen sollte jährlich dokumentiert und veröffentlicht werden.</li>
<li>Wir fordern eine gesetzliche Regelung für die Seite der Anteilseigner in mitbestimmungspflichtigen Unternehmen. Den Vertretern der Anteilseignerseite in Aufsichtsräten von privaten und öffentlichen Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Europäischen Gesellschaften (SE) mit mehr als 100 Mitarbeitern sollen zu mindestens ein Drittel Frauen angehören, eine Frauenquote.</li>
<li>Für die Arbeitnehmerseite fordern wir eine gesetzliche Regelung, wonach unter den Aufsichtsratsmitgliedern der Arbeitnehmerseite Frauen entsprechend ihrem Anteil an der Belegschaft, mindestens aber zu einem Drittel, vertreten sein müssen.</li>
<li>Wir fordern Qualifizierungsangebote und die Steigerung der fachlichen Qualität aller Aufsichtsratsmitglieder.</li>
<li>Im Deutschen Corporate Governance Kodex ist zu verankern, dass der Aufsichtsrat bei der Bestellung von Mitgliedern des Vorstands verpflichtet wird, auf eine angemessene Beteiligung von Frauen und Männern im Vorstand zu achten. Parallel sollten entsprechende Berichtpflichten vereinbart werden.</li>
<li>In Norwegen konnte mit der Einführung gesetzlicher Regelungen zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft innerhalb weniger Jahre die Zielsetzung von 40 Prozent Frauen in Aufsichtsräten erreicht werden. Andere europäische Nachbarländer planen derzeit vergleichbare Regelungen. Wir fordern daher jetzt konkrete Schritte in Deutschland, um zu mehr Gleichberechtigung auch in diesem Bereich zu kommen.</li>
<li>Wie steht es aber mit der Frauenbeteiligung im Mittelstand, der die weitaus größte Zahl der Unternehmen in Deutschland ausmacht?</li>
<li>Bei knapp jedem fünften mittelständischen Unternehmen in Deutschland (18,9 Prozent) ist zumindest eine Frau in der obersten Führungsebene vertreten.</li>
<li>In Abgrenzung zu Großunternehmen wird der deutsche Mittelstand demnach häufiger von einer Frau geführt. So weisen Unternehmen mit einer Bilanzsumme von über 1 Milliarde € einen geringeren Frauenanteil in der obersten Führungsriege auf. Nur in 13,9 Prozent dieser Unternehmen ist eine Frau im Top-Management vertreten. Unter den DAX Unternehmen ist das bei drei von 30 Unternehmen der Fall.</li>
</ul>
<p>Der Anteil der Unternehmen, in denen eine Frau als Unternehmer bzw. Führungskraft tätig ist, sinkt mit der Betriebsgröße. Während in 19,9 Prozent der kleinen Unternehmen mit einer Bilanzsumme von bis zu 0,5 Millionen Euro eine Frau im Management vertreten ist, ist das bei größeren Mittelständlern mit einer Bilanzsumme zwischen zehn und 43 Millionen Euro nur bei jedem sechsten Unternehmen (16,2 Prozent) der Fall.</p>
<p>Die Angaben beruhen auf mehr als 355.000 repräsentativ ausgewählten Unternehmen in der Creditreform Datenbank mit einer Bilanzsumme von bis zu 43 Millionen Euro lt. (KMU-Definition der Europäischen Kommission: Unternehmen dieser Größenklasse sind meist inhabergeführt bzw. Familienunternehmen und verfügen selten über angestellte Manager).</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-christian-gregor-landwehr-debattiert-gerne-ueber-politische-themen-dazu-hat-er-2011-das-online-portal-debatare-gegruendet-sein-wunsch-mehr-meinungen-statt-bloss-meldu"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: landwehr@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Christian Gregor Landwehr</a> debattiert gerne über politische Themen. Dazu hat er 2011 das Online-Portal &#8220;<a href="http://debatare.de">debatare</a>&#8221; gegründet. Sein Wunsch? Mehr Meinungen statt bloß Meldungen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Dean Drobot/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-couple-having-argument-outdoors-332010977">Shutterstock</a></em></p>
<h6 id="hinweis-der-redaktion-die-diskussion-um-die-frauenquote-ist-teil-der-serie-procontra-themen-wie-diesem-oder-dem-bedingungslosen-grundeinkommen">Hinweis der Redaktion: Die Diskussion um die Frauenquote ist Teil der Serie &#8220;Pro&amp;Contra&#8221;, Themen wie diesem. Oder dem <a title="Grundeinkommen für alle, gerecht ungerecht?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Bedingungslosen Grundeinkommen</a>.</h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Pro&Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 14:02:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreativ ist, wer sein Hirn überlistet. So sagt es Professor Ernst Pöppel, einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Er hat die tagtägliche Lebensumwelt vieler gestresster Menschen im Büro untersucht. Wie wird dort&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kreativ-ist-wer-sein-hirn-ueberlistet-so-sagt-es-professor-ernst-poeppel-einer-der-bekanntesten-hirnforscher-deutschlands-er-hat-die-tagtaegliche-lebensumwelt-vieler-gestresster-menschen-im-b">Kreativ ist, wer sein Hirn überlistet. So sagt es Professor Ernst Pöppel, einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Er hat die tagtägliche Lebensumwelt vieler gestresster Menschen im Büro untersucht. Wie wird dort Kreativität gefördert, Zufriedenheit erhöht, Leistung &#8220;gesichert&#8221;? Wir haben uns das gefragt und manches Verblüffendes festgestellt&#8230;</h3>
<p><span id="more-5251"></span>Um zu verstehen, wie Kreativität im Büro gefördert werden kann, bedarf es zunächst einer kurzen Einführung in die Neurowissenschaften. Denn wer die Funktionsweise des menschlichen Gehirns verstehen will, muss wissen, dass alle Funktionen durch evolutionäre Selektionsprozesse entstanden sind.</p>
<p>Funktionen werden durch neuronale Programme im Gehirn bereitgestellt. Alles, was wir wahrnehmen, erinnern oder fühlen, denken und entscheiden, unser Handeln und alles, was mit dem Bewusstsein und Selbstgefühl zu tun hat, wird durch spezifische neuronale Prozesse im Gehirn möglich gemacht.</p>
<p>Dafür benötigt das Gehirn etwa 100 Milliarden Nervenzellen. Jede ist mit mindestens 10.000 anderen in <a title="Couch-Surfing: Mein rechter, rechter Platz ist frei…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/couch-surfing-mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/">Kontakt</a>. Das heißt, 10.000 Nervenzellen werden von einer Nervenzelle beeinflusst, und umgekehrt. Die Kontaktaufnahme kann erregend oder hemmend sein. Dafür sind chemische Botenstoffe, die Transmitter, verantwortlich.</p>
<h2 id="emotionales-und-rationales-kaum-zu-unterscheiden">Emotionales und Rationales kaum zu unterscheiden</h2>
<p>Obwohl es so viele Nervenzellen im Gehirn gibt, sind seine Mechanismen auch durch das &#8220;starke Gesetz der kleinen Zahl&#8221; gekennzeichnet, das sich in der funktionellen Nähe von Nervenzellen zeigt. Jede Nervenzelle ist maximal vier Umschaltstationen von jeder anderen im Gehirn entfernt. Alles ist aufs engste verbunden.</p>
<p>Es ist also unmöglich, etwas wahrzunehmen, ohne sich gleichzeitig zu erinnern und zu bewerten. Ein Erinnern, ohne emotionale Bewertung ist genauso unmöglich wie ein <a title="Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Gefühl</a> ohne Erinnerungsbezug. Das Gehirn als neuronales Netz erzwingt funktionelle Bezüge innerhalb des gesamten psychischen Repertoires.</p>
<p>Erst in der retrospektiven <a title="Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Reflektion</a>, wenn wir über uns selber nachdenken, „erfinden“ wir vermeintlich unabhängige phänomenale Bereiche, indem wir Begriffe einsetzen wie Wahrnehmung, Erinnerung oder Gefühl.</p>
<blockquote>
<h2 id="innen-aussen-prinzip">„Innen-Außen-Prinzip“</h2>
</blockquote>
<p>Bei der Geburt sind wir mit einem Überangebot möglicher Verbindungen von Nervenzellen ausgestattet. Diese genetische Potentialität wird erst lebenswirksam, wenn wir in den ersten Lebensjahren, die zahlreichen Verbände und Verknüpfungen auch tatsächlich nutzen.</p>
<p>Nur mit der funktionellen <a title="Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Bestätigung</a>, wird die genetische Potentialität zur Faktizität, und damit langfristig verhaltenswirksam und lebensbestimmend.</p>
<blockquote><p>„Innen-Außen-Prinzip“</p></blockquote>
<p>Alles, was wir wahrnehmen ist eine Bestätigung oder Zurückweisung einer Hypothese, eines „Vor-Urteils“, innerhalb eines mentalen Bezugssystems, eines inneren Rahmens. Solche Hypothesen bestimmen unser Wahrnehmen und Denken in jedem Augenblick. In diesem „Innen-Außen-Prinzip“ drückt sich das Ökonomieprinzip menschlichen Wahrnehmens und Denkens aus.</p>
<p>Wir müssen die Welt nicht ständig neu konstituieren, das Gehirn geht von einer Kontinuität und Homogenität von Weltzuständen aus, an die es sich in der Evolution angepasst hat. Tritt etwas Unerwartetes auf, ist das Gehirn häufig mit der Informationsverarbeitung überfordert.</p>
<p>Das mächtige Ökonomiegesetz des Wahrnehmens und Denkens ist der stärkste Feind der Kreativität. Um kreativ zu sein, muss man aus dem gewohnten Rahmen einer Erwartung heraustreten.</p>
<h2 id="buero-rahmen-fuer-kreativitaet">Büro-Rahmen für Kreativität</h2>
<p>Geht es um Kreativität, muss man sich die Irrtümer, denen wir ausgeliefert sind, bewusst machen. Denn das, was Ausdruck von Kreativität ist, muss nicht immer richtig sein, und wenn es richtig ist, dann bedeutet dies noch lange nicht, dass sich daraus <a title="Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Innovationen</a> ergeben. Es gibt vier prinzipielle Fehlermöglichkeiten, denen wir im Denken und in der Beurteilung von Sachverhalten ausgeliefert sind.</p>
<p>Wir machen Fehler, weil sich dies aus unserer Natur ergibt. Der wichtigste Fehler, den man bei der Erörterung von Kreativität machen kann, ist, die Dinge zu einfach zu sehen. Das menschliche Gehirn versucht in jedem Augenblick, eine Reduktion von <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Komplexität</a> vorzunehmen, indem einfache mentale Kategorien bei gleichzeitiger informatischer Müllbeseitigung gebildet werden; man kann es auch als kreatives Vergessen bezeichnen.</p>
<p>Wenn wir uns einen Sachverhalt zu erklären versuchen, dann neigen wir dazu, immer nach nur einer Ursache zu suchen. Man kann sagen, dass wir alle an der Krankheit des „Monokausalitis“ leiden. Fast alles, was uns begegnet, ist durch mehrere Faktoren bestimmt.</p>
<p>Nur weil unser Gehirn es gerne einfach hätte, dürfen wir nur eine Ursache vermuten. Die Suche nach nur einem Faktor, engt von vornherein das kreative Denken ein.</p>
<h2 id="verschiedene-bezugssysteme-des-bewertens">Verschiedene Bezugssysteme des Bewertens</h2>
<p>Die zweite Fehlerquelle ergibt sich aus unserer individuellen Natur. Jeder ist auf seine Weise geprägt. Diese Prägung bestimmt unser persönliches <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Weltbild</a>. Der Rahmen unseres Erlebens und Bewertens wird in den frühen Phasen unserer Biografie bestimmt. Die individuellen Maßstäbe werden geeicht, und unsere Vorurteile festgelegt.</p>
<p>Diese individuelle Festlegung kann aber darin hindern, aufgeschlossen zu sein. Ein zu fester Rahmen ist ein Feind der <a href="http://www.zeit.de/zeit-wissen/2008/06/Kreativitaet-Interview">Kreativität</a>. Da Menschen verschiedene Bezugssysteme des Bewertens haben, kann eine gemeinsame Kreativität nur erreicht werden, wenn man weiß, dass man Vorurteile hat, und man offen ist für die anderen. So macht es durchaus Sinn, vom kreativen Zuhören zu sprechen.</p>
<p>Eine dritte Weise, Fehler im Urteilen zu begehen, ergibt sich aus der <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Kommunikation</a> des Menschen, insbesondere aus der Sprache. Kommunikative Fehler entstehen, weil das, was uns durch den Kopf geht, nicht angemessen verbal oder nonverbal umgesetzt werden kann.</p>
<p>Ein kreativer Einfall mag allein deshalb nicht von anderen aufgenommen werden, weil er nicht gesagt werden kann, weil man also nicht jene Form der Kommunikation findet, die von anderen verstanden wird. Dies ist ein Grund dafür, dass im kreativen Gespräch oft gezeichnet wird, um dem Gedanken visuell Ausdruck zu verleihen.</p>
<h2 id="autoritaet-und-stabilitaet-sozialer-systeme">Autorität und Stabilität sozialer Systeme</h2>
<p>Die vierte Fehlerquelle ergibt sich aus Meinungen und Theorien, die wir über Sachverhalte haben. Eine Theorie kann z.B. die <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Strategie</a> eines Konzerns oder die politische Richtung einer Partei sein. Damit sind Meinungen vorgegeben, die den Rahmen des Richtigen oder zur Zeit Gültigen bestimmen.</p>
<p>Kreativität ist nur erreichbar, wenn wir aus dem vorgefassten Rahmen heraustreten. Das wirklich Neue ist ein Symmetriebruch, der den anderen vor den Kopf stoßen kann.</p>
<p>Es gehört zur Stabilität sozialer Systeme, dass es eine vertikale Struktur gibt, in der <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Autorität</a> („leadership“) implementiert ist. Wenn man zu einem sozialen System gehört, in dem Autorität gegeben ist, fühlt man sich gut aufgehoben.</p>
<p>Doch die <a title="Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Zugehörigkeit</a> hat ihren Preis. Hat jemand eine kreative Idee, gehört Mut dazu, das Kreative auch zu äußern. Ein System muss Mechanismen entwickeln, die einerseits Kontinuität gewährleisten, sich aber auch Kreativität entfalten kann.</p>
<h2 id="form-follows-function-aufbau-unserer-kreativitaet">Form follows function? Aufbau unserer Kreativität</h2>
<p>Um die Bedeutung eines Raumes (des Büros) zu verdeutlichen, muss betont werden, dass Orte entscheidend für den Aufbau und den Erhalt unserer Identität sind. Nur wenn wir uns unserer selbst sicher sind, können wir auch kreativ sein. Ohne innere <a title="Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Sicherheit</a> keine Kreativität.</p>
<p>Wie können wir unsere Kreativität entfalten und damit objektiv einen Beitrag für andere leisten sowie subjektiv unsere Lebenszufriedenheit erhöhen? Menschen sind von Natur aus ortsverankerte Wesen. Wir brauchen für die Entfaltung unserer Möglichkeiten Sicherheit.</p>
<p>Wir finden sie, wenn wir uns irgendwo heimisch fühlen. Da wir einen großen Teil unserer Zeit in einem Büro zubringen, muss dieser Ort als persönlicher Raum empfunden werden. Bezieht jemand einen neuen Arbeitsraum, sind es häufig sehr persönliche Dinge, die zuerst ausgebreitet werden. Ein Revier wird in Besitz genommen, und der Raum wird ein neuer Bezugspunkt, aus dem heraus man lebt und handelt.</p>
<p>Wenn wir uns einen Raum zu Eigen machen, nehmen wir eine egozentrische Perspektive ein (das hat nichts mit Egoismus zu tun!). Bei der exozentrischen <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Perspektive</a> wird uns ein Ort wie auf einer Landkarte zugeteilt, mit dem wir uns aber nicht identifizieren können. Daraus folgt, dass der Verzicht auf das individuelle Büro keine angemessene Lösung ist, hat man die Förderung der Kreativität im Auge.</p>
<h2 id="personalisierte-buerolandschaften">Personalisierte Bürolandschaften</h2>
<p>Eine solche Strukturierung der Arbeit, in der man jeden Tag einen neuen <a title="Assessment-Center: Persönlich professionell" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Arbeitsplatz</a> zugeordnet bekommen kann, geht von einem Menschenbild aus, in dem wir als beliebig instrumentalisierbar konzipiert werden. In solchen entpersönlichten Bürolandschaften können Aufgaben abgearbeitet werden, aber sie sind kein Ort für Kreativität.</p>
<p>Die Evolution des Lebens ist bei weitem der kreativste Prozess gewesen, der sich auf der Erde entfaltet hat. Was können wir aus ihr lernen, um von einer „evolutionären Kreativität“ in einem Büro sprechen zu können? Die wichtigsten Prinzipien der <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Evolution</a> sind Mutation, Variabilität der Merkmale und Selektion. Die Variabilität (in der Evolutionsbiologie spricht man von „biodiversity“) ist besonders wichtig.</p>
<p>Wenn vieles Verschiedene zusammenkommt, kann leichter etwas Neues in einem Selektionsprozess entstehen. Durch Zufall (<a href="http://www.ba.tu-berlin.de/v-menue/auf-_gelesen/kreativitaet/">Mutation</a>) können neue Konfigurationen entstehen. Ein Raum muss also die Möglichkeit für Variabilität geben.</p>
<p>Welche Gestaltungsmerkmale können eine Rolle spielen, und wie könnte die Arbeit zeitlich inszeniert werden? Der Kreativitätsstau in unserer Gesellschaft könnte explodieren, wenn die Büros in allen Institutionen täglich eine Stunde aus dem Kommunikationszwang aussteigen würden.</p>
<h2 id="regelmaessig-eine-kleine-pause-machen">Regelmäßig eine kleine Pause machen</h2>
<p>Dies müsste natürlich überall dieselbe Stunde sein. Das Land ist still und denkt. Entscheidend ist, dass man sicher sein muss, nicht gestört zu werden. Da so etwas für ein ganzes Land nicht durchzusetzen ist, sollte wenigstens in Firmen versucht werden, der Kreativität eine Nische zu geben.</p>
<p>Man arbeitet effizienter, wenn die Arbeitszeit zeitlich segmentiert, also in regelmäßigen Abständen eine kleine Pause eingelegt wird. Aufgrund der tagesperiodischen Variation der physiologischen und psychologischen Funktionen sollte diese Pause nach dem Mittagessen etwas ausgedehnter sein.</p>
<p>Zur zeitlichen Inszenierung kreativer Arbeit gehört auch die Regelmäßigkeit. Gleitzeitregelungen erlauben eine zeitlich flexible Gestaltung der Arbeitszeit.</p>
<p>Was sind äußerliche Merkmale eines Raumes, die der Kreativität förderlich sind? Es mag verwunderlich scheinen, doch ist es vor allem der Ausblick. Man muss „herausschauen“ können; denn so wird eine Verbindung mit der Außenwelt hergestellt und aufrecht erhalten.</p>
<p>Der Blick durch das Fenster ist nicht (nur) dazu da, den Geist in die Ferne schweifen zu lassen, sondern den Geist im eigenen Raume zu verankern, und um sicherzustellen, wo man in der Welt ist.</p>
<h2 id="ortsgebundenheit-unseres-denkens">Ortsgebundenheit unseres Denkens</h2>
<p>Dem Blick durch das Fenster entspricht der Blick auf Bilder. Diese Bilder haben nichts mit dem unmittelbaren Aufgabengebiet zu tun. Wird das Büro individuell ausgestattet, sind es fast immer Bilder, die einen privaten Bezug haben, und damit den Raum in eine persönliche Umwelt formen. Der Blick durch das Fenster und die Bilder an der Wand erhöhen die <a title="Migranten-Elite: Ziel Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Diversität</a>, und damit wichtige Elemente für neue Bezüge und ungewöhnliche Einfälle.</p>
<p>Die Diversität wird auch erhöht, wenn nicht immer alles weggeräumt wird, mit dem man sich gerade befasst. Ein leerer Schreibtisch mag Ausdruck von Ordnung sein, kann aber auch von mangelnder <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Flexibilität</a> und gewisser Distanz zur eigenen Arbeit zeugen.</p>
<p>Wenn man seine Arbeit vor Augen behält, kann man sie nach einer Unterbrechung leichter wieder aufnehmen. Hier wirkt sich auch wieder die Ortsgebundenheit des Denkens aus. Der gute Büroraum, der dem menschlichen Maß entspricht, ist ein individueller <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UlG_PCgk4-o" target="_blank" rel="noopener">Kosmos</a>, in dem sich nach evolutionären Prinzipien Kreativität entfalten kann.</p>
<h2 id="individuelle-zonen-im-grossraumbuero">individuelle Zonen im Großraumbüro</h2>
<p>Kann man einen solchen Raum mit anderen teilen? Ja. Für das technische Abarbeiten von Aufgaben kann es sogar gut sein, wenn mehrere zusammen arbeiten. Im Hinblick auf die Kreativität ist das Teilen eines Raumes eine <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Herausforderung</a>, denn alles hängt vom sozialen Zusammenspiel der Partner ab. Zu große persönliche Distanz, aber auch zu große Nähe können lähmen.</p>
<p>Wenn außer der Arbeitswelt andere Interessen geteilt werden, kann dies für die aufgabenbezogene Konzentration störend sein. Wenn die Beteiligten ein gemeinsames Ziel verfolgen, und soziale Rituale eingehalten werden, kann ein Teilen möglich sein. Ganz anders stellt sich das Problem für <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Großraumbüros</a>, die auf Grund der Größe wieder individuelle Zonen ermöglichen.</p>
<p>Wo sollten Büros liegen? Kreativität findet in einem Radius von 50 m statt. Sie entfaltet sich besonders gut, wenn man es nur mit zwei Dimensionen zu tun hat. Muss man in ein anderes Stockwerk gehen, um mit jemandem einen Fall zu erörtern, findet schon ein Einbruch der Kreativität statt. Man denkt und handelt in einer Ebene. Der Türrahmen spielt hier eine wichtige Rolle. Viele gute Gespräche finden im Türrahmen statt.</p>
<h2 id="hunger-und-nahrung-fuers-hirn">Hunger und Nahrung fürs Hirn</h2>
<p>Man hat etwas gesagt und im Hinausgehen fällt einem noch etwas ein. Die geographische Bedeutung für Kreativität bedingt durch den operativen Radius von 50 Metern und die Beachtung der 2-Dimensionalität stellt besondere Anforderungen an die <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Architektur</a>.</p>
<p>Viele Menschen müssen sich bewegen, damit ihnen etwas einfällt. Deshalb muss ein Büro genug Platz bieten, um darin auf und ab gehen zu können. Gehen regt das <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Denken</a> an. Wir sollten nicht vergessen, dass mit dem Gehen die kreativsten Leistungen des Abendlandes verbunden sind. Aristoteles und seine Schule werden auch die Peripatetiker genannt, weil sie das kreative Denken im Gehen besorgten.</p>
<p>Und schließlich: mit einem vollen Magen denkt es sich nicht gut; am kreativsten sind wir, wenn wir etwas hungrig sind, und zwar hungrig im doppelten Sinne, nach Essen und nach Wissen.</p>
<h6 id="hinweis-der-redaktion-der-autorenbeitrag-von-professor-poeppel-erschien-bereits-im-querdenker-magazin">Hinweis der Redaktion: Der Autorenbeitrag von Professor Pöppel erschien bereits im Querdenker-Magazin.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/relaxed-manager-250667089">Shutterstock</a></em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 13:08:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[bank]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie die bad story begann: Am Anfang steht immer ein großes Versprechen. Am Lagerfeuer der Geldverbrenner palavern die schuldlosen Täter mit den gebrannten Kindern. Sie entwerfen die neue Megastory, die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/geldreligion-visionare-gesucht-keine-scharfrichter/">Geldreligion: Visionäre gesucht, keine Scharfrichter</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wie-die-bad-story-begann-am-anfang-steht-immer-ein-grosses-versprechen-am-lagerfeuer-der-geldverbrenner-palavern-die-schuldlosen-taeter-mit-den-gebrannten-kindern-sie-entwerfen-die-neue-megastory">Wie die bad story begann: Am Anfang steht immer ein großes Versprechen. Am Lagerfeuer der Geldverbrenner palavern die schuldlosen Täter mit den gebrannten Kindern. Sie entwerfen die neue Megastory, die mächtiger werden muss als die eben versenkte. Von Professorin Gertrud Höhler&#8230;</h3>
<p><span id="more-5243"></span>Sie muss auch teurer werden als die Crash-Story, weil verbranntes Geld nur eine einzige Form der Wiedergutmachung zulässt: Geld verbrennen. Aufwand treiben. Und Aufwand ist im Reich des homo oeconomicus allein materiell beschrieben. Nicht anders haben es die Vorfahren im 20. Jahrhundert gemacht:</p>
<p>Der Kollaps der Geldmacher-Stories provozierte tollkühne Höhenflüge der Geldmacher in der Finanzpolitik. Wir brauchen die neue Story, um der alten zu entkommen. Eine hellwache Elite von Finanzakrobaten kannte sich nirgends aus als in den Rauschzentren der Investmentbanken, wo die ausgeschlafene Intelligenz nach wenigen Monaten schon in einen halbwachen Rauschzustand übergeht, der gar nicht mehr das Geld über alles stellt, sondern den Rausch im Sog des Geldes.</p>
<p>Die Stories am Lagerfeuer handeln immer noch von dieser olympischen community, die global mit abstrakten Wertpaketen dealte. Handel von realen Waren, Industrieproduktion mit Lagerhallen und Containerschiffen erscheint aus der Perspektive der Finanzverpackungskünstler langsam, spannungslos, trivial.</p>
<p>Zu wenig Absturzgefahr, zu wenig Abenteuer, zu wenig Risiko. Und vor allem: lähmend langfristige Profit-Aussichten. Wer wie Prometheus das Feuer bei den Göttern stehlen will, wer wie Ikarus zur Sonne fliegt, der schaut auf Sisyphos, der jeden Tag denselben Fels rollt, mit Kopfschütteln.</p>
<h2 id="storytelling-am-lagerfeuer">Storytelling am Lagerfeuer</h2>
<p>Das ist zuerst einmal Entlastungsarbeit der Verstrickten. Zwischen der alten und der neuen Story läuft die Schuldverschiebungskampagne: Die Sünden der anderen sind es, von denen die Sünder in ihren Reinigungsritualen erzählen.</p>
<p>Allenfalls <a title="Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Mitläufer</a>, und darum auch Opfer, seien sie in der kollabierten Geschichte des schnellen Geldes gewesen. Die neue Story, das wollen vor allem die Mitläufer, soll alle verbinden. Auch in der Megastory der Zukunft werden sie wieder Mitläufer sein.</p>
<p>Die Sünden der andern sind das tägliche Brot für alle, die aus der alten in die neue, aus der schuldbeladenen in die noch unbefl eckte Story wollen. Abschiedsschmerz bei den Himmelstürmern, deren Höhenflüge unter ihresgleichen schon zum Mythos werden, und der Wunsch nach Vergewisserung auf dem neuen Terrain, wo die Schuldfrage endlich untergehen soll, sind unerlässliche Durchlass-Manöver auf dem Weg zu neuem Selbstvertrauen.</p>
<p>Wenn wir alle diese Leute nicht waren, die wir <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Zocker</a> und Gangster, Hasardeure und Süchtige nennen, wer wollen wir dann in der nächsten Etappe sein? So erzählen wir einander Tag für Tag die Story der anderen. Noch finden wir nicht die Kraft, sie als unsere Story zu verstehen.</p>
<h2 id="kathedralen-der-geldcommunity">Kathedralen der Geldcommunity</h2>
<p>Wegbereiter und Mittäter, Wegschauer und undercover-Profiteure der speedy-money-Zeit gab es in allen Berufsgruppen. Nur die Coolsten haben sich längst abgesetzt und spielen unerkannt weiter: noch riskanter, wegen Regelverdichtung, und noch intelligenter. Highflyer vertragen auch die dünne Luft über den Kathedralen der Geldcommunity. Splendid isolation ist der Preis, den sie zahlen. Ein weltweites Netz von Gleichgepolten ist ihr virtueller Lebensraum.</p>
<p>Brauchen wir wirklich eine neue Story? Hilft uns die Verfeinerung unserer Verachtung für die Erfolgsstory der Zerstörer, die jüngst scheiterte, nicht weiter? In der Tat, verlieren wir kostbare Zeit mit Schuldzuweisungen und Racheplänen, statt Equipment und Proviant für die neue, nie gespielte Story zu packen. Die Ächtung der <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Täter</a> aus der vorigen Ära liefert doch nicht die optimistischen Impulse, die wir brauchen, um uns ein nie geschriebenes Kapitel zuzutrauen.</p>
<blockquote><p>&#8220;eine überzeugende Story&#8221;</p></blockquote>
<p>Hass und Ressentiment, mit denen wir seit Jahren beneidete und verstrickte Berufsgruppen kollektiv erniedrigen, reichen als Treibsatz für eine neue, positive Story nach aller historischen Erfahrung nicht aus. Auch der Zorn über die Kränkung, beim globalen Verpackungsroulette dabeigewesen zu sein, liefert nicht die Antriebsenergie, die wir für den Aufbruch brauchen.</p>
<p>Am Anfang jedes großen Aufbruchs in Neuland stand eine überzeugende Story. Eine neue Zeitrechnung kündigt sich an. Der Eisenbahn-Boom im 19. Jahrhundert, der High-tech-Boom am Ende des 20. Jahrhunderts, der Run auf Rohstoffe in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends – immer waren es <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Innovationsschübe</a>, die das Leben vieler Menschen entscheidend zu verändern versprachen.</p>
<h2 id="kurzfristige-beuteschemata">Kurzfristige Beuteschemata</h2>
<p>Kurzfristige ökonomische Erwartungen heften sich an die technischen Neuerungen. Allein das Internet, ursprünglich eine Idee zur Optimierung der Militärtechnik, setzte einen Goldrausch der Marktphantasten in Bewegung. Die Phantasie der Anleger bekam reichlich Futter, und die globale Reichweite von Investments und Spekulationen entwickelte sich zur Droge, die mit zyklisch auftretenden »Blasen« einhergeht.Platzt eine Blase überzogener Erwartungen und tollkühner Einsätze, so nährt sich die nächste von Panikreaktionen beim Korrekturversuch von Regierungen und Bürokratien, die sich in Feindesland sehen und Regelwerke verdichten, in denen sich die Dealer verfangen sollen.</p>
<p>Der neuen Story folgt also regelmäßig die Ausbeutung der Errungenschaft durch Gier und Maßlosigkeit. Dennoch – siehe Eisenbahn, siehe Internet und Rohstoffmärkte – bleibt von der neuen Story das Wichtigste: die neue Technologie, der wachsende Lebenskomfort, der Schritt in eine neue Ära.</p>
<p>Die Ausbeutung der Innovation spielt sich regelmäßig in der Welt des Geldes ab. Die Produktstory wird zur Investmentstory. Steigendes Interesse bringt steigende Preise und wachsende Volumina im Handel. Jetzt einsteigen! erfahren Anleger. Sie haben nun fünf bis zehn Jahre, dann platzt die Blase.</p>
<p>Sie bläht, sich auf, weil es nicht bei moderaten Preissteigerungen bleibt. Der optimistische Privatinvestor ist die Schlüsselfigur für das Wachsen der Blasenstory. Er glaubt, an »Wachstum« teilzunehmen; in Wahrheit nimmt er am Zustrom heißer Luft teil.</p>
<p>Erfahrungswerte aus früheren Zyklen, mit denen Forscher aufwarten, sind völlig unverkäuflich. Nicht einmal geschenkt will die <a title="Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/">Aufsteiger</a>-community sie haben. Die Euphorie der Mehrheit läßt die Skeptiker hinter sich zurück. Und die sind tatsächlich zunächst die Verlierer: Auf steigende Kurse zu wetten, ist auch für Nichtprofi s an der Börse eine ganze Weile möglich.</p>
<h2 id="auf-und-ab-an-der-boerse">Auf und Ab an der Börse</h2>
<p>Auf fallende Kurse zu setzen, verlangt viel mehr Wissen und Können. Die Optimisten dominieren zunächst die Börse. Die Hausse, auf die sie setzen, nährt sich schließlich selbst. Die Bedrohung kommt von Profiteuren eines anderen Zuschnitts. Sie befeuern die Blase und beschleunigen die Überhitzung.</p>
<p>Die Preise sind zu hoch, aber niemand kann sich nun davonstehlen: Es gibt keine unwissenden Investoren mehr. Nun sinken die Kurse. Angst und <a title="Doping: Nach dem Leistungssport, 2. Chance?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/doping-nach-dem-leistungssport-2-chance/">Gier</a> der Anleger mischen sich, die Kurse fahren Achterbahn. Kleinanleger, die noch im Aufstieg eingefangen wurden, gehören nun zu den Verlierern.</p>
<p><strong>Warnsignale kündigen das Platzen der Blase an:</strong></p>
<ul>
<li>Immer mehr Retailprodukte tauchen am Markt auf;</li>
<li>die Kurse steigen fast senkrecht an;</li>
<li>hektisches Auf und Ab der Notierungen folgt;</li>
<li>der unaufhaltsame Abstieg beginnt.</li>
</ul>
<p><figure id="attachment_5245" aria-describedby="caption-attachment-5245" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-5245"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Geldreligion und Götzendämmerung..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/geldreligion-250x400.jpg"  alt=""  width="120"  height="192"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/geldreligion-250x400.jpg 250w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/geldreligion.jpg 263w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-5245" class="wp-caption-text">Geld bindet. Wir verdienen es, geben es aus und vermehren es. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ursprünglich ging es bei diesen »neuen Stories« um Anschlussgeschichten, die Finanzjongleure und Finanzinstitute von realen Innovationen in Wirtschaft und <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Technik</a> ableiteten.</p>
<p>Die Entkoppelung der Finanzprodukte von ihrer Entstehungsgeschichte als Wert-Äquivalent für ein materielles Gut, unterscheidet den jüngsten Absturz zahlloser Anleger von früheren Blasen.</p>
<p>Den Finanzprodukten, die im letzten Stadium der Blase an ahnungslose, bereits definierte Loser verkauft wurden, entsprach keine Herkunfts- und Zielmarke in der realen Wirtschaft mehr.</p>
<p>Finanzprodukte sind Finanzprodukte, so lernte der Kunde, und ob du ihren Wert irgendwann in Waren für Konsum, Komfort, für Sicherheit, für Gesundheit, Reisen, Kunst oder die Realisierung deiner Träume einsetzen kannst, ist nicht Thema des Investment-Beraters.</p>
<p>Im übrigen hat auch er Mühe, das Produkt zu verstehen: Es hat eine lange Reise um die Welt hinter sich, und es wandelt sich weiter. So lange, bis die Erfinder nicht mehr daran verdienen. Sie haben sich, wenn das Produkt beim Kleinanleger ankommt, längst abgesetzt.</p>
<h2 id="geld-kein-selbstzweck-an-sich">Geld, kein Selbstzweck an sich</h2>
<p>Geld, das kein anderes Ziel mehr hat als Geld: Das ist die Ursache für das Scheitern der jüngsten Story. Geld, das nur noch die Potenzierung von Geld bezweckt, kann zu keinem käuflichen Wert mehr hinführen. Wer Geldprodukte kreiert, mit deren Power er sich nie mehr etwas kaufen will, außer noch mehr Geld, demontiert die Mittlerfunktion des Geldes.</p>
<p><a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Geld</a> besetzt den Platz des Ziels. Darum macht es süchtig. Genug davon kann man niemals haben. Die jüngste Story ist gescheitert an dieser Verwechslung von Mittel und Ziel. Wo Geld nur noch zur Mehrung von Geld taugt, entsteht ein Dilemma, aus dem sich weder die Süchtigen noch ihre Mitläufer befreien können.</p>
<p>Die entkommenen Gewinner tauchen unter. Unerkannt spielen sie bereits wieder mit in der community der Geldmacher. Die Verlierer sind in der Mehrheit. Weil so viele von uns Verlierer sind, brauchen wir eine neue Story, in der wir zu den Gewinnern gehören – nicht nur am Anfang, sondern bis zum Ende.</p>
<p>&#8220;Götzendämmerung: Die Geldreligion frisst ihre Kinder&#8221;, erschienen 2010 im Heyne-Verlag, können Sie hier als Buch kaufen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: aslysun/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/couple-fight-woman-screaming-on-megaphone-201882445">Shutterstock</a></em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Assessment-Center: Persönlich professionell</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 13:45:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raus aus der Uni, rein in die Bewerber-Mühle: Unternehmen "grillen" interessante Kandidaten gerne im Assessment-Center. Wer nervenstark und erfahren genug ist, umkurvt auch Stolpersteine. Sabrina Kurth und Marc Röhlig waren bei einem solchen Training dabei...</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Assessment-Center: Persönlich professionell</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="raus-aus-der-uni-rein-in-die-bewerber-muehle-unternehmen-grillen-interessante-kandidaten-gerne-im-assessment-center-wer-nervenstark-genug-ist-umkurvt-auch-manchen-stolperstein">Raus aus der Uni, rein in die Bewerber-Mühle: Unternehmen &#8220;grillen&#8221; interessante Kandidaten gerne im Assessment-Center. Wer nervenstark genug ist, umkurvt auch manchen Stolperstein. Sabrina Kurth und Marc Röhlig waren bei so einem Training dabei&#8230;</h3>
<p><span id="more-5237"></span>Jan Berner sagt: &#8220;Natürlich haben sie Angst, ich hatte damals auch Angst, ich kann das nachfühlen.&#8221; Berner hat vor zwei Jahren seinen Abschluss in Volkswirtschaftslehre gemacht. Jetzt steht er auf der anderen Seite, trägt einen grauen Anzug mit roter Krawatte. Und vor ihm sitzen acht Studenten, tragen schwarze Pullis, violette Tops und gestreifte Blusen. Heute wollen sie sich der Angst stellen.</p>
<p>Jan Berner bietet an diesem Abend gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Woskowiak den Workshop &#8220;Der Alptraum hat einen Namen: <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Assessment Center</a>&#8221; an. Es ist eine Art <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Coaching</a> für den Ernstfall – für den Berufseinstieg.</p>
<p>Der Workshop gehört zum Programm der A.S.I. Wirtschaftsberatung, die Studenten aus ganz Deutschland in ihre Seminarräume holt, von Rostock bis Schwenningen. &#8220;Die Nachfrage&#8221;, so Volkswirt Berner, &#8220;ist enorm gestiegen. Vom Romanisten über den Informatiker hin zum Forstwirtschaftler schaut mittlerweile jeder bei uns vorbei.&#8221;</p>
<h2 id="ich-glaube-wir-verzetteln-uns-gerade">&#8220;Ich glaube, wir verzetteln uns gerade&#8221;</h2>
<p>Im Freiburger Seminarraum sitzen angehende Biologen, Psychologen, Volkswirte &#8211; und ein Physikstudent. Er heißt Tycho Stange und ist gerade 21 Jahre alt geworden. Im Nebenfach studiert er BWL und steht bald vor der Entscheidung: &#8220;Arbeite ich in der Wirtschaft oder bleibe ich in der Wissenschaft?&#8221;</p>
<blockquote><p>&#8220;Brain Teaser&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Seminar wird die Wirtschaft erst mal von der Wissenschaft überrumpelt: Jan Berner kündigt den &#8220;Brain Teaser&#8221; an, ein beliebtes Mittel im Assessment Center. Die Teilnehmer bekommen ein Problem &#8211; natürlich mit mathematischen Stolpersteinen &#8211; und sollen es vor den Augen der Chefs in fünf Minuten gemeinsam lösen. Die Aufgabe für die Studenten: Wie viel Zeit hat der Weihnachtsmann an Heiligabend pro Kind?</p>
<p>Das Team rauft sich schnell zusammen und schleudert Fragen in die Runde: Kommt der Weihnachtsmann nur zu den Kindern, die an ihn glauben? Gehen wir überhaupt vom echten Weihnachtsmann aus? Was ist mit Kindern anderer Ethnien? Und den Amis? &#8220;Ich glaube&#8221;, flüstert einer in die Runde, &#8220;wir verzetteln uns gerade.&#8221; Der <a href="http://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2011-03/perfektionistische-bewerber" target="_blank" rel="noopener">perfektionistische Bewerber</a>?</p>
<h2 id="keine-verschnaufpause-teamwork-vortrag-neues-thema">Keine Verschnaufpause: Teamwork, Vortrag, neues Thema</h2>
<p>&#8220;Die Tücken bei einem <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Assessment Center</a> sind breit gestreut&#8221;, erklärt Berner. Es gebe keinen einfachen Weg, kein richtiges Verhalten &#8211; &#8220;wie man sich präsentiert, hängt stark von der Stelle ab, auf die man sich bewirbt&#8221;. So solle man zum Beispiel bei Gruppenarbeiten zwischen dem Moderator, dem Ideengeber oder dem Koordinator wechseln können. Oder anders: &#8220;Sich mal ins Spiel bringen und auch mal zurücknehmen.&#8221; Coach Berner erntet enttäuschte Blicke.</p>
<p>Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Physikstudent Tycho wird von den Trainern gleich nach der Gruppenarbeit erneut ins kalte Wasser geschubst. Er soll einen Kurzvortrag halten. Zehn Minuten hatte jeder Teilnehmer, um sich auf sein Thema vorzubereiten. Tycho schrieb sich ein Konzept zu &#8220;<a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Globalisierung</a> – Segen oder Fluch?&#8221;</p>
<p>Dann der Schock: Als der Vortrag losgeht, tauscht Dozent Jan Berner augenblicklich das geplante Thema aus und verlangt eine Präsentation zum Thema &#8220;Sollte der Liter Benzin bald fünf Euro kosten?&#8221; Und Tycho stammelt los, zuerst mit gequältem Lächeln, dann schnell gefasster. &#8220;Man hat gemerkt, wie sich deine Gedanken live im Kopf bildeten&#8221;, kritisiert ihn danach eine Kommilitonin.</p>
<h2 id="test-mit-strauchelgarantie">Test mit Strauchelgarantie</h2>
<p>Aber der Druck hat Methode: Unternehmen überlegen sich sorgfältig, wen sie warum einstellen. Sie wollen bei jedem einzelnen Bewerber zuerst &#8220;die <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Soft Skills</a> rauskitzeln&#8221;, sagt Jan Berner. Für den Einserschüler interessiere sich schon lange keine Firma mehr.</p>
<p>Spannend sei dagegen ein Bewerber, der &#8220;neben der Uni jobbt, ehrenamtlich arbeitet und über den Tellerrand schaut.&#8221; Aber das will kein Personaler im Bewerbungsschreiben lesen. Er will es erleben. Uns spricht dabei auch vom Entwickeln der Persönlichkeit.</p>
<p>Gerade wegen solch harscher <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Auswahlkriterien</a>, wegen Einzel- und Gruppentests mit der Garantie zum Straucheln, haftet dem Assessment Center ein negativer Beigeschmack an. Unternehmen verstecken es daher mittlerweile gerne hinter dem Begriff &#8220;erweitertes Bewerbungsgespräch&#8221;.</p>
<p>Dabei hat diese Form der Bewerbung nach Auffassung von Berner auch für Job-Einsteiger einen entscheidenden Vorteil: Das Unternehmen definiert seine Erwartungen, und der Bewerber erfährt seine Grenzen. So können sich beide Seiten beschnuppern, bevor sie den Arbeitsvertrag unterschreiben.</p>
<p>&#8220;Das Assessment Center&#8221;, sagt Berner, &#8220;erlebt sein Comeback.&#8221; Als die acht Studenten das Training verlassen, ist es Nacht über Freiburg. Sie sind müde, aber vorbereitet.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-war-auch-schon-bei-ein-paar-solcher-assessment-centers-dabei-bisher-hat-es-immer-gut-geklappt-die-meisten-firmen-kochen-schliesslich-auch-nur-mit"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> war auch schon bei ein paar solcher Assessment Centers dabei. Bisher hat es immer gut geklappt – die meisten Firmen kochen schließlich auch nur mit Wasser. Trotzdem war die Aufregung vor den ein- bis zweitägigen Bewerbungsmarathons immer groß&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Monkey Business Images/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businesswoman-presenting-colleagues-meeting-275800301">Shutterstock</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Hinweis der Redaktion: Unsere Recherche war 2008, will sagen &#8211; die meisten Bewerber im Film haben mittlerweile einen richtig guten Job, wie wir hoffen!</strong></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/assessment-center-personlich-professionell/">Assessment-Center: Persönlich professionell</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Handwerk eines Fischers: Naturburschen, Seegarn</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-fischers-naturverbunden-bodenstandiges/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 12:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Verlässlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Gert Meichle ist es ein Traumjob, für andere bloß ein Klischee, Touristisches. Ein Sonnen-Aufgang mit Alpen-Kulisse zum Beispiel, das Fischerfest ums Eck. Aber: Früh aufstehen, genauer hinsehen, das lohnt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-gert-meichle-ist-es-ein-traumjob-fuer-andere-bloss-ein-klischee-touristisches-ein-sonnen-aufgang-mit-alpen-kulisse-zum-beispiel-das-fischerfest-ums-eck-aber-frueh-aufstehen-genauer-hinsehe">Für Gert Meichle ist es ein Traumjob, für andere bloß ein Klischee, Touristisches. Ein Sonnen-Aufgang mit Alpen-Kulisse zum Beispiel, das Fischerfest ums Eck. Aber: Früh aufstehen, genauer hinsehen, das lohnt sich, um einen Fischer bei seiner Alltag-Arbeit zu begleiten&#8230;</h3>
<p><span id="more-5234"></span>Ein kalter Morgen gegen Sieben am <a title="Bodensee: Bühne für Verliebte und Zerrissene" href="http://www.admirado.de/2011/07/bodensee-buhne-fur-verliebte-und-zerrissene/" target="_blank" rel="noopener">Bodensee</a> am Gondelhafen in Friedrichshafen. Die Sonne scheint nur leicht durch die Wolken. Die Fischer laufen aus mit ihrem Kahn in Richtung Berge, die sich schneebedeckt am Schweizer Ufer über ein paar Nebelschwaden auftürmen.</p>
<p>Wachsam schaut Gert Meichle geradeaus, stets den Kompass im Blick, dem Kurs zu seinen Netzen und legt mit dem Gashebel die 50 PS seines Schiffs nach vorn, während sein Vater hinten auf dem offenen Deck des kleinen Kahns noch schnell eine Zigarette raucht, auf dem Fischkanister sitzend.</p>
<p>Der Wind pfeift durch die Netze, Eimer und Taue, die auf dem Deck des Fischerboots verstaut sind. Immer wieder peitschen größere Wellen über den See, manche landen im Boot. Beide Männer haben dicke, grüne Öljacken mit Gummistiefeln an, die sie vor kalten Temperaturen, Wasser, Wind und Wellen schützen.</p>
<h2 id="fischkutter-eine-familientradition">Fischkutter, eine Familientradition</h2>
<p>Etwa eine Viertelstunde dauert die holprige, nasse Überfahrt zu den am vergangenen Abend ausgelegten Netzen. „Heute ist ein guter Tag, denn morgen am Karfreitag wollen meine Kunden ganz viel frischen Fisch, auch die, die sonst keinen kaufen“, sagt Meichle optimistisch. Mit Leib und Seele ist er Fischer, anders ginge das auch gar nicht.</p>
<p>Der 49-jährige macht diesen Job in der vierten Generation und hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Um vom Fischen mit seiner Familie, Frau und zwei Kindern, leben zu können, hat er sich ein zweites Standbein als Schreiner aufgebaut. Für beides hat er sich zuhause Werkstätten eingerichtet.</p>
<p>Seine Frau bereitet bereits zuhause die ersten Fische zum Verkauf vor, taut vorsorglich nach einem kurzen Handyanruf Fische aus dem Kühlschrank auf, wenn das Angebot nicht reicht, an Tagen wie heute. Zeit zum Innehalten hat Meichle bei der Arbeit kaum, denn seine Frau erwartet ihn bereits zum Markt. Trotzdem genießt er die Ruhe und Stille auf dem See, die es auf dem Land nicht so gebe.</p>
<h2 id="30-kilo-fisch-frueher-150-am-tag"> 30 Kilo Fisch, früher 150 am Tag</h2>
<p>Zweimal am Tag fährt Meichle in den Sommermonaten raus, um die Netze einzuholen oder Netze auslegen. Morgens gegen halb vier vor Sonnenaufgang, abends noch mal gegen Sieben. Im Schnitt fängt er 30 Kilo Fische, früher waren das mal bis zu 150 Kilo, wo das Boot fast unterging. „Die Fische haben weniger zu fressen, sie wachsen langsamer, weil zu wenig Plankton im See ist“, sagt sein Vater Wilhelm, 71, der die besseren Zeiten noch gut kennt.</p>
<p>Meichle sieht das gelassen „Wegen der paar Fische fahre ich nur raus, weil das meine <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener">Leidenschaft</a> ist, ich das gerne tue“, sagt der bodenständige Fischer mit den großen Händen, die anpacken können. Früher, wo es noch mehr Fische gab, waren noch mehr Leute mit an Bord. Heute begleitet ihn ab und zu noch sein Vater, der ihm das Handwerk schon als junger Bursche vor 30 Jahren beigebracht hat.</p>
<p>Meichle und seine <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Kollegen</a> fischen an mehreren Stellen im See, je nachdem, ob Felchen, die später geräuchert werden, Flussbarsche oder Hechte. Mit 49 Jahren gehört er zu den jüngeren Kollegen eines langsam aussterbenden Gewerbes, wegen dem Mangel an Fisch und Nachwuchs. „Das Klima auf dem See ist auch rauer geworden, wie auf dem Land“, sagt Meichle.</p>
<h2 id="billigfisch-aus-vietnam">Billigfisch aus Vietnam</h2>
<p>Die Restaurants würden Billigfisch aus <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/essen-und-trinken/Der-Billigfisch-/story/31768484" target="_blank" rel="noopener">Vietnam</a> importieren. Seine Stammkunden seien Privatleute auf dem Markt, die seine mühsame Handarbeit schätzen. Trotzdem ist der Beruf des Fischers weiter ein Lehrberuf, in dem man zum Fischwirt ausgebildet wird.</p>
<p>Für jeden Hauptfisch gibt es bestimmte Netze und Fangsysteme, die der Größe und den <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Lebensgewohnheiten</a> der Fische angepasst sind. Meichle hat viele Netze draußen liegen, die mit Bojen befestigt sind. Allein die Schwebenetze für den Fischfang, indem sich die Felchen verfangen, sind über 400 Meter lang.</p>
<p>Was die Flussbarsche angeht, werden mehrere Bodennetze auf bis zu 150 Metern Tiefe für den Fang ausgeworfen und morgens wieder hochgezogen. Da hat Meichle alle Hände voll zu tun, über ein Kilometer Netzlänge komme da schon mal auf dem Boot zusammen.</p>
<p>Die Fischerei gehört zu dem ältesten Beruf am See und hat eine über 10.000 Jahre alte Tradition. Die heutige Fangtechnik hätten die Mönche auf der Bodensee-Insel Reichenau erfunden, sagt der Fischermann. Heute gebe es noch rund 140Berufsfischer rund um den Bodensee, darunter auch sieben Frauen.</p>
<h2 id="buerokratie-auch-auf-dem-boot">Bürokratie, auch auf dem Boot</h2>
<p>Doch die Bürokratie macht vor den Fischern des Bodensees nicht halt. Während Frauen erst seit knapp drei Jahrzehnten diesen Beruf in der Männerdomäne ausüben dürfen, kann der gelernte Fischermeister Meichle im Flachwasser seine Großreusen nur im badischen Bereich auslegen.</p>
<p>Was man wann fischen darf, ist genau vorgeschrieben, wie zum Beispiel die Maschenweite der Netze, die verhindern soll, dass zu kleine Fische noch vor ihrer Geschlechtsreife ins Netz gehen. Sonntags darf überhaupt nicht gefischt werden, da haben die Bodenseefische ihren Seefeiertag.</p>
<p>Heute ist nicht das beste Wetter, doch auch an schönen, sonnigen Tagen kommen hier einfach Stürme, Fönwinde oder dichter Nebel auf, die nicht vorhersehbar sind. &#8220;Viele Skipper unterschätzen den See, man muss vor ihm Respekt haben“, sagt Meichle.</p>
<p>
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<a href='https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126.jpg'><img  width="1000"  height="750"  src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-1000x750.jpg"  class="attachment-large size-large"  alt=""  loading="lazy"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-1000x750.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-400x300.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-768x576.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-80x60.jpg 80w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-265x198.jpg 265w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-696x522.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-1068x801.jpg 1068w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126-560x420.jpg 560w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Bodensee_Maerz09-126.jpg 1600w"  sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" ></a>
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</p>
<p>Der See habe eine der höchsten Sterberaten bei Sporttauchern, „kalt, tief und windig“ sei er. Doch auch so manches Boot seiner Kollegen sei unbemannt von der Wasserpolizei aufgefunden worden. „Das sind dann häufig ältere Binnenfischer“, sagt er, „die es einfach nicht sein lassen konnten“. Und Schwimmwesten trage man sowieso nicht.</p>
<p>Viele <a title="Bregenz: Bühne mit Riesen-Badewanne" href="http://www.admirado.de/2011/08/bregenz-buhne-und-badewanne-der-superlative/" target="_blank" rel="noopener">Touristen</a> freuen sich, wenn sie dem Fischer bei seiner Arbeit mal über die Schulter gucken können, bis zu zwei Personen können auf einer Fahrt mitkommen, die je nach Fanglage zwischen zwei und vier Stunden dauert. Viele würden über die besondere Stimmung auf dem See staunen, die sich im Minutentakt durch Wind, Wellen und Wolken ändern kann.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wetterfest&#8221;</p></blockquote>
<p>Bei diesem abwechslungsreichen Wetter sollte man nicht vergessen, sich sehr warm und wetterfest anzuziehen. „Schon so mancher ist mir auf dem Kahn seekrank geworden, oder hat sich einen Schnupfen geholt“, sagt <a href="http://www.admirado.de/2011/08/friedrichshafen-fischfang-bei-jedem-wetter/" target="_blank" rel="noopener">Fischer</a> Meichle. Am Obersee.</p>
<h2 id="bodenseekoeche-tischen-felchen-auf">Bodenseeköche tischen Felchen auf</h2>
<p>Während der Felchenwochen drüben am Untersee probieren sich Gäste der Region vom 12. September bis 9. Oktober 2011 durch die ganze Bandbreite kreativer und klassischer Felchenrezepturen. Die Zubereitung des schmackhaften Bodensee-Fisches ist so individuell wie die Köche am Untersee, der auch als „feine Ecke&#8221; vom Bodensee gilt.</p>
<p>Der Preis für das Felchenmenü ist auf der deutschen und der Schweizer Seeseite jeweils der Gleiche. Das Menü mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert mundet für 19,50 Euro am deutschen Ufer bzw. 33 Franken in der Schweiz.</p>
<p>Das Spektrum der Zubereitungsvarianten ist dabei unerschöpflich: Frittierte Felchenleber auf Kräutersalat, Felchen im Kartoffel- oder Sesammantel bis hin zum Hildegard-Felchenmenü mit Dinkelzutat werden serviert. Sogar ein paniertes Felchen nach Wiener Art war bereits im Angebot.</p>
<p>Die Felchen sind fangfrisch. Erst am Morgen sind sie den Untersee-Fischern in die Netze gegangen. Wer dies mit eigenen Augen sehen möchte, hat als Gast des Hotels Hirschen in Gaienhofen die Gelegenheit, den Fischer Martin Dietrich am frühen Morgen auf den See zu begleiten.</p>
<p>Nach getaner Arbeit lädt er seine Gäste zum zünftigen Fischerfrühstück mit Kaffee, Brötchen und Felchenkaviar aus dem frischen Fang. Fische und Co. stehen auch im Mittelpunkt der Ausstellung „Fisch für Kunst&#8221;, die z.B. vom 22. September bis 31. Oktober 2011 in Allensbach zu sehen ist.</p>
<p>Künstler, die in der Bodenseeregion leben, zeigen darin Werke, in denen Fische im Mittelpunkt stehen, darunter auch Fotos der skurrilen Fische im Badeanzug des Konstanzers Markus Brenner.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-fuhr-gerne-beim-friedrichshafener-fischer-meichle-mit-in-der-saison-von-april-bis-september-ist-es-auch-waermer-eine-stunde-vor-sonnenaufgang-gehts-los"><b>Über den Autor: </b><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> fuhr gerne beim Friedrichshafener Fischer Meichle mit, in der Saison von April bis September ist es auch wärmer! Eine Stunde vor Sonnenaufgang geht’s los, abends verlässt der Fischer den Gondelhafen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jan Thomas Otte</em></p>
<p><strong>Hinweis der Redaktion: Dieser Text ist Teil der Serie &#8220;Handwerk eines&#8230;&#8221;. Zum Beispiel auch eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Steinmetz</a>. Mehr finden Sie in der Suche unter &#8220;<a href="http://karriere-einsichten.de/?s=handwerk&amp;x=0&amp;y=0">Handwerk</a>&#8220;&#8230;</strong></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Handwerk eines Steinmetz: Viele Steine, wenig Brot</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 19:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sandstein-Dokumente aus dem Mittelalter. Sie glänzen auf modernem Neon: 4 Tonnen Sandstein, 500 Jahre alt, bis zu 800 Kilogramm schwer. Das Restaurieren des Sandsteins sei in „mühevoller Kleinarbeit“ erfolgt, berichtet&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sandstein-dokumente-aus-dem-mittelalter-sie-glaenzen-auf-modernem-neon-4-tonnen-sandstein-500-jahre-alt-bis-zu-800-kilogramm-schwer-das-restaurieren-des-sandsteins-sei-in-muehevoller-kle">Sandstein-Dokumente aus dem Mittelalter. Sie glänzen auf modernem Neon: 4 Tonnen Sandstein, 500 Jahre alt, bis zu 800 Kilogramm schwer. Das Restaurieren des Sandsteins sei in „mühevoller Kleinarbeit“ erfolgt, berichtet Alois Arnold, Chef der Münsterbauhütte&#8230;</h3>
<p><span id="more-5230"></span>Mit Kieselsäure habe man so manche bröselnde Verzierung der „steinernen Urkunden“ fixiert. Die Logistik vor Ausstellungsbeginn habe so etwas „vom Pyramidenbau im alten Ägypten“ gehabt. Übertrieben? Vielleicht.</p>
<p>Misst man es am Gewicht, ist es die schwerste Ausstellung in der Geschichte der süddeutschen Stadt. Mancher Mitarbeiter habe beim Manövrieren über mittelalterliches Kopfsteinpflaster „geschwitzt wie ein Sklave“, ergänzt Tobias Engelsing.</p>
<p>Der Direktor des Stadtmuseums denkt über eine angemessene Belohnung nach, vielleicht eine Butterfahrt über den Bodensee. „Heizdecken für geschundene Rücken“, die gebe es dann gratis dazu, scherzt der Historiker.</p>
<h2 id="steinmetz-im-mittelalter-ein-karriere-spungbrett">Steinmetz, im Mittelalter ein Karriere-Spungbrett</h2>
<p>Zur Geschichte der Austellung, etwas Lokalkolorit. Anfang des 19. Jahrhunderts, nach Napoleons Niederlage, rissen die Konstanzer ihre Stadtmauer ab. Man suchte neuen Baugrund und fand dabei nur noch wenig Sinn im kostspieligen Unterhalten von Treppen und Türmchen.</p>
<p>Seitdem lagern viele Schmuckstücke im Depot, die vorm Abriss gerettet werden konnten. Ob Arkadenbögen, Kapitelle oder Figuren. Besonders schöne Stücke sind jetzt im Riechental-Saal zu besichtigen.</p>
<p>Ebenfalls ausgestellt sind die Werkzeuge, mit denen Steinmetze, Schmiede und andere Handwerksleute die „ewigen Steine“ im Mittelalter behauen haben: Setzwage, Spitzhacke und Winkel, Amboss und Nageleisen. Sogar ein Putzer-Aufzug für gotische Fenster ist zu sehen – mit Notbremse.</p>
<blockquote><p>&#8220;Schnörkel und Konturen &#8220;</p></blockquote>
<p>Ob die Köpfe von Jesus Christus, Kirchenvater Augustinus oder einem unbekannten König. Wappen ehemaliger Stadttore oder das Grab einer wohlhabenden Familie. Man darf staunen, wie filigran Handwerker ihre Schnörkel und Konturen meißelten. Heute könnte man dafür auch geschäumtes Altglas nehmen, mit dem Taschenmesser „eine billige Kopie ritzen“, meint ein Besucher, vor den Originalen stehend.</p>
<h2 id="jugendliche-fuer-steine-begeistern-ein-modellversuch">Jugendliche für Steine begeistern, ein Modellversuch</h2>
<p>Die Veranstalter wünschen sich viele Besucher, nicht nur aus der Region. Sie wollen dabei auch mit drei Vorurteilen aufräumen, die mancher Interessierter vielleicht im Kopf habe: „Konstanz kann mehr als einen Papst wählen, Ketzer verbrennen oder 6000 Gäste bewirten“, sagt Engelsing. Für das 600jährige Konzilsjubiläum 2014 wolle man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Da gehe es nicht nur um trockene Steine – auch ganz Alltägliches.</p>
<p>Wie bringt man das „sakrale Zeug“ gerade jungen Leuten näher? Darüber dachte man zusammen mit einer Werbeagentur nach. Die <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreativen</a> entschieden sich für knallige Farben, für das Mittelalter einer eher ungewöhnlichen Kulisse: Neon-Grün, Lila und Orange.</p>
<p>Die Macher finden das modern und mutig, aber auch historisch. Statt gräulicher Depotstücke wollen sie Kontraste zeigen, die „<a title="Alltag: Putzfrau macht (k)einen Unterschied" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alltagskultur</a>“ welche Menschen damals erlebt hätten. Mit Touch-Screens erklären dem Besucher, in welchem Raum die Steine einst verbaut waren.</p>
<p>Bis zum 30. Dezember 2011 (ab 15. April) können die „ewigen Steine“ im Kulturzentrum des Konstanzer Münsters besichtigt werden. Eintritt: 3 Euro. Unterstützt wird die Ausstellung unter anderem durch Mittel der Erzbischof-Hermann-Stiftung. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich etwa auf 110.000 Euro.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-versuchte-sich-auch-mal-im-steinmetzen-hat-aber-nicht-so-ganz-geklappt-produkt-nach-einer-woche-ag-eine-provisorische-sonnenuhr-dann-doch-lieber-tippen-statt"><b>Über den Autor:</b> <a href="mailto:otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> versuchte sich auch mal im Steinmetzen. Hat aber nicht so ganz geklappt. Produkt nach einer Woche AG? Eine provisorische Sonnenuhr. Dann doch lieber tippen statt hämmern&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rafal Kubiak/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/via-dolorosa-station-ix-jerusalem-old-242066692">Shutterstock</a></em></p>
<p><strong>Hinweis der Redaktion: Dieser Text ist Teil der Serie &#8220;Handwerk eines&#8230;&#8221;. Zum Beispiel auch eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-fischers-naturverbunden-bodenstandiges/">Fischers</a>, ebenso einer <a title="Alltag: Putzfrau macht (k)einen Unterschied" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Putzfrau</a>. Mehr finden Sie in der Suche unter &#8220;<a href="http://karriere-einsichten.de/?s=handwerk&amp;x=0&amp;y=0">Handwerk</a>&#8220;&#8230;</strong></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 16:07:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wohin nach dem Berufseinstieg? Absolventen hierzulande lieben die Tradition, arbeiten vielfach im Familien-Betrieb. Franzosen wollen lieber an die Börse. Zeit zu fragen: Wie attraktiv sind Europas Arbeitgeber eigentlich? Was sind&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wohin-nach-dem-berufseinstieg-absolventen-hierzulande-lieben-die-tradition-arbeiten-vielfach-im-familien-betrieb-franzosen-wollen-lieber-an-die-boerse-zeit-zu-fragen-wie-attraktiv-sind-europas-ar">Wohin nach dem Berufseinstieg? Absolventen hierzulande lieben die Tradition, arbeiten vielfach im Familien-Betrieb. Franzosen wollen lieber an die Börse. Zeit zu fragen: Wie attraktiv sind Europas Arbeitgeber eigentlich? Was sind ihre Stärken, die Schwächen? Eine Studie klärt auf&#8230;</h3>
<p><span id="more-5222"></span>Berufseinsteiger in Deutschland bevorzugen ein Familienunternehmen als künftigen Arbeitgeber: 62 Prozent der Absolventen ziehen ein solches Unternehmen einem Großkonzern vor, ergab eine aktuelle Studie der Franz <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/" target="_blank" rel="noopener">Haniel</a> &amp; Cie. GmbH. In anderen europäischen Ländern ist das Bild gegensätzlich: 45 Prozent der befragten französischen Studenten möchten lieber in einem börsennotierten Großkonzern arbeiten; in Ungarn sind es 48 Prozent, in Dänemark wiederum nur 42 Prozent.</p>
<p>Für die Studie mit dem Titel „Wer ist attraktiver? Großkonzern oder Familienunternehmen?“ hat Haniel 824 Studenten aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und Ungarn befragt. „Die starke Rolle der <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/" target="_blank" rel="noopener">Familienunternehmen</a> in der Bundesrepublik ist im internationalen Vergleich außergewöhnlich. Häufig sind es mittelständische Unternehmen, die auf ihrem Spezialgebiet Weltmarktführer sind.</p>
<p>Dies und die damit einhergehenden Aufgaben sind deutschen Absolventen dabei wichtiger als Börsenrenommee“, sagt Michael Prochaska, Personaldirektor bei Haniel.</p>
<h2 id="familienunternehmen-wird-naehe-nachgesagt">Familienunternehmen wird Nähe nachgesagt</h2>
<p>Von einem Job in einem Großkonzern versprechen sich die befragten Studenten eine hohe Vergütung, gute Aufstiegsmöglichkeiten sowie ein internationales Arbeitsumfeld. Als Nachteile befürchten sie vor allem eine mit der Größe einhergehende Anonymität, schlechte <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener">Work-Life-Balance</a> und lange Entscheidungswege.</p>
<p>Mit Familienunternehmen hingegen assoziieren die befragten Studenten in erster Linie ein gutes <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/" target="_blank" rel="noopener">Betriebsklima</a>, kurze Kommunikationswege und bessere Möglichkeiten der Familienplanung. Auf der anderen Seite sehen sie die Gefahr, dass der enge Kontakt zur oftmals familiendominierten Geschäftsführung Konfliktpotenzial birgt und die Aufstiegschancen im Unternehmen begrenzt sind.</p>
<p>„Eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur, schnell Verantwortung übernehmen zu können und eine hohe Identifikation und Motivation der Mitarbeiter sind Stärken der Familienunternehmen. Diese Trümpfe müssen die Personalabteilungen jedoch auch offensiv ausspielen, um die besten Köpfe für ihr Unternehmen zu gewinnen“, sagt Prochaska.</p>
<h2 id="bosch-einer-der-attraktivsten-arbeitgeber">Bosch, einer der attraktivsten Arbeitgeber</h2>
<p>Das Ranking der attraktivsten Arbeitgeber unter großen deutschen Familienunternehmen führt wie schon im vergangenen Jahr die Robert Bosch GmbH an. Die Plätze zwei und drei der 13 zur Wahl stehenden Familienunternehmen belegen Beiersdorf und Dr. Oetker und verdrängen die Platzierten des Vorjahres, Henkel und Bertelsmann.</p>
<p>Auch im Ranking nach spezifischen Arbeitgebereigenschaften belegt Bosch den Spitzenplatz: 73 Prozent der Befragten bescheinigen dem Konzern ein sehr gutes Image und 78 Prozent teilen die Meinung, dass das Unternehmen eine sehr hohe Beständigkeit aufweist.</p>
<p>Auch erwarten die Absolventen bei Bosch die besten Karrierechancen. Auf den folgenden Plätzen liegen in diesen Kategorien jeweils Beiersdorf, Bertelsmann, Dr. Oetker, Aldi und Henkel.</p>
<h2 id="bekannte-unternehmen-mangelhaftes-image">Bekannte Unternehmen, mangelhaftes Image</h2>
<p>Die Haniel-Studie zeigt, dass die Bekanntheit eines Unternehmens nicht zwangsläufig einen positiven Einfluss auf die Beliebtheit als Arbeitgeber hat: Die beiden bekanntesten Familienunternehmen Aldi und Lidl belegen in dem Ranking der Arbeitgeber-Attraktivität nur die Plätze neun und zwölf.</p>
<p>Beiersdorf belegt hingegen im Bekanntheitsranking nur Rang neun von 13 Unternehmen, genießt aber unter den Absolventen mit Platz zwei ein hohes Ansehen als Arbeitgeber. „Die Gleichung Bekanntheit gleich Beliebtheit geht nicht zwangsläufig auf.</p>
<p>Die Berufseinsteiger lassen sich von großen Namen nicht mehr blenden. Will ein Unternehmen erfolgreich sein, muss es den Mitarbeitern Entfaltungsmöglichkeiten und <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/" target="_blank" rel="noopener">Karriereoptionen</a> bieten und diese kommunizieren“, sagt Prochaska.</p>
<h2 id="deutsche-franzose-daenen-karriere-optionen">Deutsche, Franzose, Dänen: &#8220;Karriere-Optionen&#8221;?</h2>
<p>Auch bei den Eigenschaften, die ein Wunscharbeitgeber aus Sicht der Absolventen haben sollte, gibt es erhebliche nationale Besonderheiten:</p>
<p>Während für die Studenten in Deutschland, Frankreich und Dänemark vor allem Karriereoptionen und Entwicklungsperspektiven innerhalb des Unternehmens bei der Arbeitgeberwahl von Bedeutung sind, steht für 64 Prozent der jungen Menschen in Ungarn eine gute Work-Life-Balance im Vordergrund.</p>
<blockquote><p>&#8220;gute Work-Life-Balance&#8221;</p></blockquote>
<p>Einig sind sich die Absolventen aller vier Länder darin, dass sowohl die Tradition des jeweiligen Unternehmens als auch seine <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/" target="_blank" rel="noopener">Organisation</a> für die Wahl des Wunscharbeitgebers von geringerer Bedeutung sind: Laut Studie sind lediglich zwischen zwei und fünf Prozent der Befragten der Meinung, dass diese beiden Faktoren für die Wahl des Arbeitsplatzes relevant sind.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-wird-nicht-in-papis-firma-einsteigen-schaetzt-aber-die-ansaetze-eines-ehrbaren-kaufmanns-in-einem-familienunternehmen-beispiele-wie-henkel-b"><b>Über den Autor: </b><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> wird nicht in Papis Firma einsteigen, schätzt aber die Ansätze eines &#8220;ehrbaren Kaufmanns&#8221; in einem Familienunternehmen, Beispiele wie Henkel, Bosch und Haniel. Konkreter vielleicht eher <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/" target="_blank" rel="noopener">Deichmann</a>, <a title="Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/" target="_blank" rel="noopener">Grupp</a> oder Hipp&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Antonio Guillem/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/happy-wake-man-lying-on-bed-315886505">Shutterstock</a></em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 08:36:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Exzellenz]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So sehen Nobelpreisträger aus, so schwitzte Paul Krugman bei der Presse-Konferenz im Herbst 2008. Morgens unter der Dusche hatte er davon erfahren. 17 Preisträger aus der VWL und einige der besten&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="so-sehen-nobelpreistraeger-aus-so-schwitzte-paul-krugman-bei-der-presse-konferenz-im-herbst-2008-morgens-unter-der-dusche-hatte-er-davon-erfahren-17-preistraeger-aus-der-vwl-und-einige-der-bes">So sehen Nobelpreisträger aus, so schwitzte Paul Krugman bei der Presse-Konferenz im Herbst 2008. Morgens unter der Dusche hatte er davon erfahren. 17 Preisträger aus der VWL und einige der besten Ökonomen aus dem Nachwuchs, sie diskutieren in Lindau über die Zukunft ihrer Disziplin&#8230;</h3>
<p><span id="more-5213"></span>Welche Richtung nimmt die Wirtschaft in einer noch immer unter den Auswirkungen der Finanzkrise des Jahres 2008 leidende, globalisierte Welt – und zwar nicht nur als wissenschaftliche Disziplin, die versucht, unsere Erkenntnisse über die Gesellschaft und das menschliche Verhalten zu vergrößern?</p>
<p>Dies ist eine der zentralen Fragen, mit denen sich eine hochkarätig besetzte Konferenz unter Beteiligung von <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/" target="_blank" rel="noopener">Nobelpreisträgern</a> der Wirtschaftswissenschaften und führenden Nachwuchsökonomen aus aller Welt in Lindau Ende dieses Monats beschäftigen.</p>
<p>Bei der vierten Lindauer Tagung der Wirtschaftspreisträger kommen brillante Ökonomen &#8211; und manche <a href="http://karriere-einsichten.de/" target="_blank" rel="noopener">Karriere-Einsichten</a> &#8211; aus über 60 Ländern zu einem generationsübergreifenden Dialog über kulturelle und fachliche Unterschiede hinweg zusammen.</p>
<p>Die Debatten werden die Zukunft der <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/" target="_blank" rel="noopener">Ökonomie</a> als Wissenschaftsdisziplin und als Bezugssystem für die Entscheidungen von Politikern und anderen Fachleuten beleuchten. Eine Reihe von Vorträgen von Wirtschaftspreisträger und drei Podiumsdiskussionen werden dazu stattfinden.</p>
<h2 id="wissenschaftliche-veranstaltung-keine-karriere-messe">Wissenschaftliche Veranstaltung, keine Karriere-Messe&#8230;</h2>
<p>Die Frage, in welche Richtung sich die Wirtschaft entwickelt, wird grundlegend im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Behavioural Economics“ mit Untersuchungsergebnissen zu den psychologischen und soziologischen Grundlagen wirtschaftlicher Entscheidungen. Die Frage, welchen Beitrag die Wirtschaft in der praktischen Politikgestaltung leisten kann, ist Thema vonPodiumsgesprächen zu den Themen <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit </a>und Wirtschaftsethik, „Sustainability in International Economics“ und „From Financial to Debt Crisis – Financial Markets, Monetary Policy and Public Debt“.</p>
<p>Reinhard Selten spricht über die Idee der „begrenzten Rationalität“, eine Theorie menschlicher Entscheidungsfindung, die nicht auf der Fähigkeit des Entscheidungsträgers gründet, konsistente Wahrscheinlichkeits- und Nützlichkeitsurteile zu fällen.</p>
<p>Als einen allgemeinen Baustein der Theorie der begrenzten Rationalität wird er die “Aspiration Adaption Theory“ oder Anspruch-Anpassungstheorie, einen auf einer Vielzahl von inkompatiblen Zielen basierenden Ansatz der Entscheidungsfindung, skizzieren und die Ergebnisse kürzlich durchgeführter Experimente vorstellen, die die deskriptive und präskriptive Gültigkeit der Theorie demonstrieren.</p>
<blockquote><p>„Verhaltensökonomik“</p></blockquote>
<p>Der Vortrag über „Verhaltensökonomik“ von Professor George Akerlof (basierend auf seinem Buch mit Rachel Kranton) schlägt ebenso eine neue Richtung in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung<strong> </strong>vor. Professor Akerlof ist neben Robert Shiller der Ko-Autor von <em>Animal Spirits: How Human Psychology Drives the Economy and Why it Matters for Global Capitalism.</em> Gemeinsam mit Rachel Kranton ist er Autor von <em>Identity Economics: How Our Identities Shape our Work, Wages and Well-being </em>ist.</p>
<p>Das Abschlussplenum der Tagung in <a href="http://www.lindau-nobel.org/" target="_blank" rel="noopener">Lindau</a> wird sich auf die Finanzkrise konzentrieren – einschließlich einer Diskussion zur Rolle von Wissenschaftlern, Politikern, Regulierungsbehörden und uns allen bei der zukünftigen Vermeidung solcher Krisen. Zu den Referenten zählen William White, ein früherer Wirtschaftsberater und Leiter der Währungs- und Wirtschaftsabteilung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sowie Professor Robert Mundell, dem 1999 der Nobelpreis für seine bahnbrechenden Arbeiten über optimale Währungsgebiete verliehen wurde. Die Tagung endet mit Ausführungen des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble.</p>
<h2 id="entwicklung-neuer-krisen-warner-notwendig-unmoeglich">Entwicklung neuer Krisen-Warner notwendig, unmöglich?</h2>
<p>In einem Vortrag mit dem Titel „Imagining an Economics that Works: Crisis, Contagion and the Need for a New Paradigm“, argumentiert Joseph Stiglitz, dass die makroökonomischen Standardmodelle den wichtigsten Tests wissenschaftlicher Theorie nicht standgehalten haben. Sie konnten das Eintreten der Finanzkrise nicht vorhersagen. Und als die Krise eingetreten war, unterschätzten sie ihre Auswirkungen.</p>
<p>Der Vortrag beschäftigt sich zunächst generell mit dem Versagen der Standardmodelle und entwickelt dann eine wirtschaftliche Analyse der starken Konjunkturrückgänge. Professor Stiglitz argumentiert, dass es im Gegensatz zu den Thesen der Standardmodelle systemische Veränderungen in der Wirtschaftsstruktur gab, die sie anfälliger für eine Krise machten. Er untersucht, wie Integration Contagion-Effekte (also „Ansteckungen“) verstärken kann und wie Krisen in einem Land leichter auf andere Länder übergreifen.</p>
<p>Professor Stiglitz sagt: „Während die Welt noch im Taumel der Finanzkrise begriffen ist und weitverbreitet wirtschaftliche Unsicherheit bestehen bleibt, ist das Bedürfnis nach einer neuen Form ökonomischen Denkens drängender denn je. Die anstehende Lindauer Tagung bietet eine optimale Gelegenheit, um die Diskussion hierüber voranzutreiben.“</p>
<p>Auf der Tagung treffen 17 der 38 lebenden  mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis ausgezeichneten Wirtschafts-Preisträger auf 373 der talentiertesten Nachwuchsökonomen aus aller Welt. Die <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/" target="_blank" rel="noopener">Nobelpreis-Träger</a> auf der Tagung? George Akerlof, Robert Aumann, Peter Diamond, Eric Maskin, Daniel McFadden, James Mirrlees, Dale Mortensen, Robert Mundell, Roger Myerson, John Nash, Edmund Phelps, Christopher Pissarides, Edward Prescott, Myron Scholes, Reinhard Selten, William Sharpe und Joseph Stiglitz.</p>
<p>Die jungen <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschafts-Wissenschaftler</a> stammen aus 65 Ländern, 37% von ihnen sind Frauen. Sie wurden aus einer Gruppe von über 5.000 Forschern ausgewählt, die von einem internationalen Netzwerk aus über 200 akademischen Partnern, 44 nationalen Zentralbanken, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Europäischen Zentralbank, dem Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung nominiert wurden.</p>
<p>Seit der ersten Tagung im Jahre 1951 als europäische Initiative zur Aussöhnung nach dem Krieg haben sich die <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/" target="_blank" rel="noopener">Nobelpreisträger-Tagungen in Lindau</a> zu einem internationalen Forum für globale Themen entwickelt. Die Tagungen der Physik, Chemie und Physiologie/Medizin finden seit 60 Jahren im jährlichen Wechsel statt. Die erste Tagung der Wirtschaftspreisträger fand im Jahr 2004 statt; weitere Treffen folgten in den Jahren 2006 und 2008. Bei jeder Tagung treffen sich brillante Wirtschaftswissenschaftler zu einem generationsübergreifenden Dialog vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kulturen und Wissenschaftsdisziplinen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-war-live-dabei-als-paul-krugman-vor-3-jahren-vor-die-presse-trat-schwitzend-etwas-devot-aber-auch-selbstbewusst-auf-die-frage-haetten-sie-je-damit"><b>Über den Autor:</b> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> war live dabei als Paul Krugman vor 3 Jahren vor die Presse trat, schwitzend, etwas devot, aber auch selbstbewusst auf die Frage: &#8220;Hätten Sie je damit gerechnet?&#8221; Krugman: &#8220;Um ehrlich zu sein, diesen Moment hatte ich insgeheim erwartet&#8230;&#8221;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/handsome-journalist-writing-typewriter-131284517">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/think-tank-a-la-nobel-wohin-steuert-die-wirtschaft/">Think-Tank á la Nobel: Wohin mit dem Wirtschaften?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Doping: Nach dem Leistungssport, 2. Chance?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 11:25:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Doping]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Andreas Krieger noch Heidi Krieger war, glaubte sie, Doping sei in der DDR nur in Einzelfällen vorgekommen. Wenn jemand etwas anderes behauptete, konnten Fäuste fliegen. Propaganda sei das. Niklas&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="als-andreas-krieger-noch-heidi-krieger-war-glaubte-sie-doping-sei-in-der-ddr-nur-in-einzelfaellen-vorgekommen-wenn-jemand-etwas-anderes-behauptete-konnten-faeuste-fliegen-propaganda-sei-das-nikl">Als Andreas Krieger noch Heidi Krieger war, glaubte sie, Doping sei in der DDR nur in Einzelfällen vorgekommen. Wenn jemand etwas anderes behauptete, konnten Fäuste fliegen. Propaganda sei das. Niklas Schenck berichtet&#8230;</h3>
<p><span id="more-5163"></span>Nichts mehr als ein Versuch, die DDR schlecht zu machen, sei das. So sagte sie es noch 1991 zu ihrer Mutter, fünf Jahre nachdem sie in Stuttgart die Europameisterschaft im Kugelstoßen gewonnen hatte. Ihre Mutter hatte sie wegen eines Buches der früheren Westsportlerin Brigitte Berendonk gefragt. Es sollte Krieger noch einholen.</p>
<p>Denn kurz darauf war Heidi Krieger am Ende, die FAZ titelte: &#8220;Das velohrene Leben der Heidi K&#8221;. In diesem Körper konnte sie nicht mehr leben, so viel wusste sie. Was sie nicht wusste: Es gab einen Ausweg. Krieger wollte sich umbringen.</p>
<p>Nur ein Zufall hielt sie ab, und sie entschied sich, ihr Leben <a title="Fehler-Kultur: Aus Schaden wird man (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/" target="_blank" rel="noopener">umzukrempeln</a>. Zehn Jahre später war Heidi Krieger tot. Als Andreas Krieger gab sie sich die Chance auf einen zweiten Versuch.</p>
<h2 id="geschlechtsumwandlung-letzter-ausweg">Geschlechtsumwandlung, letzter Ausweg</h2>
<p>Der Arzt reagierte alarmiert. &#8220;Haben Sie in Ihrer Sportkarriere Dopingmittel bekommen?&#8221;, fragte er. Nein, sagte Krieger wieder. &#8220;Sind Sie sicher?&#8221;, insistierte der Arzt, Krieger begann nachzudenken.</p>
<p>Der Heidelberger Zellbiologe Werner Franke, Ehemann von Brigitte Berendonk, verschaffte ihm Gewissheit. Er hatte nach der Wende Doktorarbeiten und Habilitationsschriften aus einer DDR-Kaserne in Bad Saarow sichergestellt, die flächendeckendes Doping in der DDR dokumentierten.</p>
<blockquote><p>&#8220;unterstützende Mittel&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Staatsplan 14.25 sah &#8220;unterstützende Mittel&#8221; für bis zu 10.000 Athleten vor, und wie so viele hatte Heidi Krieger seit ihrem 16. Lebensjahr Oral-Turinabol bekommen. Ohne ihr Wissen, als &#8220;Sportlerin 54&#8221;, eine Nummer auf dem Weg zu Ruhm und Ehre für ihren Staat.</p>
<h2 id="doping-auch-aus-der-hausapotheke">Doping, auch aus der Hausapotheke</h2>
<p>Das Mittel, ein männliches Sexualhormon, gelangte als &#8220;blaue Pille&#8221; zu trauriger Berühmtheit. Kriegers Trainer Willi Kühl steigerte die Dosierung langsam, im achten Jahr waren es 2.590 Milligramm – doppelt so viel wie der Kanadier Ben Johnson, der 1988 in Seoul überführt wurde. Krieger war außer sich. Wie hatte sie so blind vertrauen können. <a href="http://www.sportunterricht.de/lksport/doping1.html" target="_blank" rel="noopener">Doping</a> im Leistungssport.</p>
<p>Dann: &#8220;Ich wollte das nicht sehen&#8221;, sagt Andreas Krieger heute. Nun muss er die gleichen Hormone schlucken wie damals, um als Mann leben zu können. Spätfolgen der jahrzehntelangen Medikation sind wahrscheinlich. Krieger will es nicht wissen. Er will leben. “Ich will diese Typen nicht mehr als Trainer in <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener">Verantwortung</a> sehen”, sagt er, “aber ich will auch nicht mehr wegsehen”.</p>
<h2 id="mehr-als-nur-laufen">Mehr als nur Laufen?</h2>
<p>Noch ein anderer Schauplatz. Nada-Chef Armin Baumert im Interview. Seit zwei Jahren arbeitet er als Deutschlands oberster Anti-Doping-Funktionär. Baumert, früher selbst ein Weitspringer von Format. Er redet über Pauschalurteile, intelligentere Dopingkontrollen und die jüngsten Konflikte mit Sportverbänden.</p>
<p><object width="500" height="600" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value=" http://www.lwm09.journalisten-akademie.com/wp-content/uploads/2009/08/Baumert_Interview_gebaut.swf " /><param name="quality" value="high" /><param name="src" value=" http://www.lwm09.journalisten-akademie.com/wp-content/uploads/2009/08/Baumert_Interview_gebaut.swf " /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="600" src=" http://www.lwm09.journalisten-akademie.com/wp-content/uploads/2009/08/Baumert_Interview_gebaut.swf " quality="high" data=" http://www.lwm09.journalisten-akademie.com/wp-content/uploads/2009/08/Baumert_Interview_gebaut.swf " /></object></p>
<p>Wir seien, sagt Baumert, als Deutsche gut beraten, nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen: “Es ist eine historische Tatsache, dass Deutschland, Ost wie West, das Doping in alle Welt exportiert hat”, sagte er Niklas Schenck und Simon Kremer.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-niklas-schenck-war-gebannt-von-der-ruhe-mit-der-andreas-krieger-ihm-seine-geschichte-erzaehlte-aber-auch-von-der-bestimmtheit-mit-der-er-fruehere-ddr-trainer-auffordert"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Niklas Schenck</a> war gebannt von der Ruhe, mit der Andreas Krieger ihm seine Geschichte erzählte. Aber auch von der Bestimmtheit, mit der er frühere DDR-Trainer auffordert, sich zu Verbrechen ihrer Vergangenheit zu bekennen. Das sollte auch für Journalisten gelten&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: AlexMaster/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/runner-woman-feet-running-on-road-259045955">Shutterstock</a></em></p>
<p><em>Hinweis der Redaktion: Die Audioslideshow von Niklas Schenck, ausgezeichnet mit Platz 2 beim Axel-Springer-Preis 2010, erschien ursprünglich auf <a href="http://www.mehr-als-laufen.de/" target="_blank" rel="noopener">mehr-als-laufen.de</a>, einem Projekt der journalistischen Nachwuchsförderung (JONA) der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zur Zeit der Leichtathletik-WM in Berlin im August 2009.</em></p>
<div id="kpm_content_wrapper" class="notranslate kpm_login_selection_form_automatic_dialog" dir="ltr"></div><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/doping-nach-dem-leistungssport-2-chance/">Doping: Nach dem Leistungssport, 2. Chance?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Personalentwicklung: Werte und Konzepte</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 10:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Emotion]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmensbosse scheinen immer weniger auf eine Führungsstruktur zu setzen. Stattdessen? Strukturierte Organisation, insbesondere in großen Unternehmen. Zunehmend wird versucht, für jede Eventualität einen Entscheidungsweg vorzugeben. Skizze eines wirtschaftsethischen Problems&#8230; Unter&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="unternehmensbosse-scheinen-immer-weniger-auf-eine-fuehrungsstruktur-zu-setzen-stattdessen-strukturierte-organisation-insbesondere-in-grossen-unternehmen-zunehmend-wird-versucht-fuer-jede-eventual">Unternehmensbosse scheinen immer weniger auf eine Führungsstruktur zu setzen. Stattdessen? Strukturierte Organisation, insbesondere in großen Unternehmen. Zunehmend wird versucht, für jede Eventualität einen Entscheidungsweg vorzugeben. Skizze eines wirtschaftsethischen Problems&#8230;</h3>
<p><span id="more-5178"></span>Unter „Plan B“ oder gar „C“ werden Konzepte für die Schublade, und nicht selten für den Abfalleimer produziert, da Abweichungen vom Plan selten so eintreten, wie im Vorfeld angenommen. Dieser – oft zum Scheitern verurteilte – Versuch der permanenten Absicherung belegt allerdings – und das ist das eigentlich Abträgliche – einen zunehmenden Verlust von <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen</a> in die Führungsstärke der <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/" target="_blank" rel="noopener">Führungskräfte</a>.</p>
<p>Und dieser Prozess ist leider oft selbstbefruchtend, denn starre und unflexible Prozesse geben einen einengenden Weg vor, der <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/" target="_blank" rel="noopener">Kreativität</a>, Kooperation oder Teambildung einschränkt und nicht nur zur Demotivierung der (potenziellen) Leistungsträger führt, sondern auch die Entwicklung aller Mitarbeiter behindert.</p>
<p>Infolgedessen nimmt die <a title="Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/" target="_blank" rel="noopener">Identifikation</a> der Beschäftigten mit dem Arbeitgeber ab, was im schlimmsten Fall eine hohe Fluktuation nach sich zieht. In Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs um die besten Mitarbeiter ist dies ein unhaltbarer bis existenzbedrohender Zustand.</p>
<p>Christine Scheitler stößt immer häufiger auf diese Problematik: „Mit <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/" target="_blank" rel="noopener">Effizienzsteigerungen</a> oder Controllingvorgaben lässt sich die zunehmende ´Erstarrung` in Unternehmen kaum erklären. So sagt es die Beraterin für Organisations- und Kompetenzentwicklung.</p>
<p>Es scheint eine zunehmende Befürchtung der Unternehmensführung vor zu viel Individualität, gepaart mit einem zu ´hörigen´ Blick auf die Entwicklungen der <a title="Christliches Management: Die Frage der Spiritualität" href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmensführung</a> in den USA zu sein. Eine für unsere Volkswirtschaft unpassende Entwicklung, der man entgegenwirken muss. Und das ist im Grunde ganz einfach &#8211; wir müssen nur unser heutiges Wissen in konsequente Taten umsetzen.“</p>
<h2 id="wir-erzeugen-unsere-wirklichkeit-selbst">Wir erzeugen unsere Wirklichkeit selbst</h2>
<p>Derzeit dominiert die Tendenz, Unternehmensabläufe in sehr starre Prozesse zu packen, um dadurch eine hohe Formalisierung zu erreichen. Dieser Strukturisierungs-Overkill führt unweigerlich dazu, dass qualifizierte Führungskräfte und Mitarbeiter (Fachexperten) auf ihren Gebieten &#8211; gerade vor dem Hintergrund der viel geforderten Umsetzungsgeschwindigkeit und der gewünschten <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/" target="_blank" rel="noopener">Flexibilität</a> im Denken und Handeln &#8211; eher gehemmt als motiviert werden.</p>
<p>Damit einher geht die zunehmende <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/" target="_blank" rel="noopener">Frustration</a> der Mitarbeiter, die innerliche Kündigung wird vollzogen, das Engagement für das Unternehmen sinkt. „Statt diese Erstarrungs-Mentalität weiter zu befördern, muss ein Klima geschaffen werden, das Führung (wieder) ermöglicht“, plädiert Christine Scheitler.</p>
<p>Hinzu kommt, dass mit der Größe eines Unternehmens auch die einer Entscheidung vorausgehenden Diskussionen und die Anzahl der in die Entscheidung Involvierten exponentiell zunimmt. Abstimmungsprozesse ziehen sich hin, Verteilerlisten werden immer länger, Prozesse kommen ins Stocken, weil eine „save your ass-Mentalität“ befördert wird, die einer klaren Führung entgegensteht.</p>
<h2 id="flexible-entscheidungen-eine-mangelware">Flexible Entscheidungen, eine Mangelware</h2>
<p>In einigen Bereichen – beispielsweise in der Produktion – machen feste, definierte Prozesse ja durchaus Sinn, sind oftmals unabdingbar, um z.B. die Produktqualität sicherzustellen. Allerdings begegnet uns das Problem der Über-Strukturierung und der Erstarrung zunehmend in allen Unternehmensbereichen, und es scheint, als würde dieser Trend vielerorts ohne Not übertrieben.</p>
<p>Vor allem steht er jedoch im Widerspruch zu der Forde¬rung nach „Empowerment“ und dem Anspruch an die Führungskräfte, Veränderungs- und Optimierungsprozesse oder Restrukturierungen professionell und flexibel steuern zu können, um eine bessere Markpositionierung zu erreichen oder die Wettbewerbsfähigkeit und Gewinnmaximierung zu steigern.</p>
<p>Flexibles Reagieren erfordert allerdings das Gestalten von „Nicht Standard-Situationen“ und die Ableitung von Entscheidungen, die nicht selten über Erfolg oder Misserfolg von Veränderungsprozessen bestimmen.</p>
<p>Zahlreiche Studien zur Zukunft der Arbeit belegen: Arbeitnehmer in Führungspositionen wünschen sich mehr flexiblere Beschäftigungsverhältnisse, materielle Statussymbole verlieren an Wert. Werte wie Freiheit, Autonomie, Gestaltungsmöglichkeiten und persönliche Netzwerke rangieren ganz oben, wenn Mitarbeiter zu positiven Arbeitsbedingungen befragt werden.</p>
<p>Weil wir unsere Wirklichkeit jedoch selbst erzeugen und sie deshalb auch verändern können, sollten Unternehmenslenker häufiger Antoine de Saint-Exupery beherzigen, der sagte: &#8220;Was die Zukunft anbelangt, so haben wir nicht die Aufgabe, sie vorherzusehen, sondern sie zu ermöglichen.&#8221;</p>
<blockquote><p>„Modell der Kompetenzentwicklung“</p></blockquote>
<p>Wir sollten die Tatsache, dass die entscheidenden Ressourcen im Menschen stecken und nicht im Prozess, ernst nehmen und konsequent umsetzen. Ein Anfang ist gemacht, wenn wir einfach nur unser heutiges Wissen in konsequente Taten umsetzen. Darauf zu achten, die Qualität von Entscheidungen und deren Umsetzung durch entsprechende Kompetenzgestaltung und Handlungsfreiheit der beteiligten Personen sicherzustellen oder zu optimieren, mag fordernder sein, als Handlungsdirektiven zu erstellen – aber auch Erfolg versprechender.</p>
<p>Je stärker Menschen auf gemeinsame Werte und Ziele verpflichtet sind, desto weniger explizite Regeln benötigen sie. Umgekehrt gilt das auch: Je weniger ein gemeinsamer Nenner von Werten und Zielen aufscheint, umso dichter wird das Netzwerk der Regel. Ein gemeinsam getragenes Wertesystem stellt eine ideale Orientierungshilfe dar – eine Art Navigationshilfe, die insbesondere in nebligen Situationen Halt und Orientierung bietet.</p>
<h2 id="wertevermittlung-moeglich-oder-nicht">Wertevermittlung, möglich oder nicht?</h2>
<p>In Deutschland sind wir ja zu recht stolz auf unser klassisches Ausbildungssystem. Menschen werden befähigt, aufgrund ihrer Ausbildung (Kompetenzentwicklung) auch die Nicht-Standard-Probleme mit Sachverstand und Kreativität abzuarbeiten. Die Ausbildung ermöglicht es, Zusammenhänge zu verstehen und Herausforderungen richtig einzuord¬nen – anders als bei angelernten Hilfskräften, die oft nur einzelne, zerteilte Arbeitsgänge abarbeiten.</p>
<p>In Volkswirtschaften ohne ein vergleichbares Ausbildungssystem mit vielen angelernten Mitarbeitern ist die logische Konsequenz, mit umfassenden Anleitungen (Standard Operating Procedure (SOP), etc.) für jede gewöhnliche und außergewöhnliche Situation Handlungsanweisungen vorzugeben.</p>
<p>Gerade in Unternehmen mit Hauptsitz außerhalb von Deutschland stellt man zunehmend fest, dass Überregulierungen die Mitarbeiter geradezu gängeln – auch weil die im Headquarter entwickelten Direktiven nicht immer in den Kulturkreis passen, in dem sie umgesetzt werden sollen.</p>
<p>Übertragen wir das deutsche Ausbildungssystem auf die Führungsebene der Unternehmen, ist die Schlussfolgerung, den Mitarbeitern nach der fachlichen Kompetenzentwicklung auch Führungs- und Weisheitskompetenz zu vermitteln und den Unternehmenslenkern die soziale Kompetenz, Führung zu ermöglichen.</p>
<h2 id="fuehrungskonzept-emotionale-intelligenz">Führungskonzept: Emotionale Intelligenz</h2>
<p>Die Wirtschaft der Zukunft wird weniger eine klassische Markt- als vielmehr eine Koope-rationsökonomie sein, in der Wettbewerbsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit füreinander Bestandsvoraussetzung sind. Eine zeitgemäße und kluge Unternehmensstrategie zielt im Sinne der Stakeholder-Theorie auf eine Erhöhung des Wertes für alle am Unternehmen Beteiligten ab.</p>
<p>Demnach sollte ein werteorientiertes Führungskonzept Führungskräften ermöglichen, Einfluss, Akzeptanz, Integrationskraft, Orientierungswirkung, und &#8211; bis zu einem gewissen Grad &#8211; Unanfechtbarkeit bei den Mitarbeitern zu erzielen. Also genau jene Attribute, welche Führung glaubwürdig und erfolgreich machen.</p>
<p>Ein werteorientiertes Führungskonzept schafft ein Klima der Selbstreflexion, des gegenseitigen Respekts und Vertrauens, indem Selbstachtung und der Selbstwert aller im Unternehmen tätigen Menschen, der Kunden sowie aller anderen Stakeholder eines Unternehmens gestärkt und gefördert werden kann.</p>
<blockquote><p>&#8220;emotionale Intelligenz als Grundlage&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Konzept der emotionalen Intelligenz als eine wichtige Grundlage von Weisheitskompetenz bietet hierzu eine viel beachtete Darstellung und zeigt, wie sich der Zusammenhang von Werten und Emotionen gestaltet. Werte werden nicht nur gedacht, sondern vor allem gefühlt.</p>
<p>Die Entwicklung der emotionalen Intelligenz bei Führungskräften mündet in Weisheitskompetenz, die es Führungskräften ermöglicht, ihr Handeln auf die Grundlage eines eigenen Wertesystems und des Wissens um dessen Relativität zu stellen.</p>
<p>Forschungsergebnisse zum Thema Weisheitskompetenz kommen aus dem therapeutischen und medizinischen Umfeld und haben bislang wenig oder überhaupt keinen Zugang ins wirtschaftliche Umfeld gefunden. Die Forschung zur Weisheitskompetenz liefert hingegen sehr konkrete Ansatzpunkte im Umgang mit komplexen, letztlich nicht genau vorhersehbaren Umständen.</p>
<h2 id="weisheit-im-eigenen-scheitern-finden">Weisheit im eigenen Scheitern finden</h2>
<p>Und genau das ist ja eine Aufgabenstellung, der sich Führungskräfte immer häufiger und verstärkt stellen müssen. Weisheitskompetenz dürfte somit eine der Zukunftskompetenzen sein, ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Führungskräfte und Unternehmen.</p>
<p>Weisheit wird an den Konsequenzen einer Handlung gemessen und wird damit praktisch messbar. Nur solche Handlungen, die ein bestimmtes Ziel erreicht haben, können so als weise bezeichnet werden. Aleida Assmann beschreibt das so: „Die Wahrheit der Weisheit liegt in ihrer Bewährung. Sie ist weder schön (wie die Kunst) noch gut (wie die <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/karriere/moral-fuer-manager/1451160.html" target="_blank" rel="noopener">Moral</a>), sie ist auch nicht heilig (wie Religion) oder interessant (wie Wissenschaft).</p>
<p>Weisheit ist Wissen um ein gelingendes Leben unter den Bedingungen menschlicher Unvollkommenheit und Gebrechlichkeit. Wissen und Handeln sind deshalb untrennbar miteinander verbunden. In diesem Sinne könnte Weisheit als die Fähigkeit betrachtet werden, in einer Ordnung, die nicht voll einsehbar ist, die richtigen Regeln auszuwählen“.</p>
<p>Christine Scheitler: „Ich möchte dafür plädieren, das heute bereits vorhandene Wissen anzuwenden und in die Tat umzusetzen. Weisheitskompetenz ist entwickelbar und kann die kluge Entwicklung von Unternehmen fördern. Eine Entwicklung, die Führung ermöglicht und erfolgreich macht.</p>
<p>Eine Entwicklung, in der Managementkapazitäten nicht für Schubladenkonzepte verschwendet werden, sondern der permanenten Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter dienen und damit der wirtschaftlich erfolgreichen Entwicklung von Unternehmen.</p>
<p>Weisheitskompetenz impliziert die Fähigkeit, beurteilen zu können, welche Deutung und Lösung angesichts einer bestimmten Wert- beziehungsweise Prioritätshaltung angemessen ist. Diese produktive Fokussierung auf die Zukunft von Unternehmen und die für sie handelnden Personen entspricht damit auch der Aufgabe, Zukunft nicht vorherzusehen, sondern sie zu ermöglichen.“</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-christine-scheitler-tueftelt-an-einer-massgeschneiderten-werteorientierten-entwicklung-von-unternehmen-aber-auch-kompetenzen-einzelner-fuehrungskraefte-vor-all"><b>Über die Autorin:</b> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Christine Scheitler</a> tüftelt an einer &#8220;maßgeschneiderten&#8221;, werteorientierten Entwicklung von Unternehmen. Aber auch Kompetenzen einzelner Führungskräfte, vor allem Leadership und soziale Kompetenz in der Kommunikation&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Rawpixel.com/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/team-teamwork-group-collaboration-organization-concept-312474086">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Personalentwicklung: Werte und Konzepte</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Couch-Surfing: Mein rechter, rechter Platz ist frei…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/08/couch-surfing-mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 06:05:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Globetrotter oder Geschäftsreisende. Im Sommer stehen Reiselustige oft vor dem gleichen Problem. Man will möglichst großes Abenteuer. Aber nur ein möglichst kleines Loch im Geldbeutel reißen&#8230; Sicherlich, Holland oder&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/couch-surfing-mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/">Couch-Surfing: Mein rechter, rechter Platz ist frei…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-globetrotter-oder-geschaeftsreisende-im-sommer-stehen-reiselustige-oft-vor-dem-gleichen-problem-man-will-moeglichst-grosses-abenteuer-aber-nur-ein-moeglichst-kleines-loch-im-geldbeutel-reissen">Ob Globetrotter oder Geschäftsreisende. Im Sommer stehen Reiselustige oft vor dem gleichen Problem. Man will möglichst großes Abenteuer. Aber nur ein möglichst kleines Loch im Geldbeutel reißen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5174"></span>Sicherlich, Holland oder Belgien sind auch schön. Aber wer in die Ferne möchte, läuft schnell Gefahr finanziell über die Stränge zu schlagen. Eine kostengünstige Art des Reisen ermöglicht „Couchsurfing“. Sabrina Kurth über ihren ersten, aber keineswegs letzten Sofagast&#8230;</p>
<p>Das war er also, Alex Shishler! Auf den Bildern sah er anders aus, amerikanischer irgendwie. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, wie für mich ein typischer <a title="New York City: Sprachen, Pauken und Pokern" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/" target="_blank" rel="noopener">Amerikaner</a> aussehen soll. Vermutlich waren es die große Sonnenbrille und das etwas rundliche Gesicht auf den Fotos, die mich zu diesem im Nachhinein sehr voreiligen Schluss gebracht haben.</p>
<p>Nun gut. Auf jeden Fall sieht er völlig anders aus, zwar mit überdimensionaler Sonnenbrille als käme er gerade vom Snowboard fahren, aber auf keinen Fall rundlich, im Gegenteil. Kaum aus der Straßenbahn ausgestiegen, kommt er mir strahlend und leicht verlegen entgegen.</p>
<p>&#8220;Hi, ich bin Alex. Sorry für die Verspätung.&#8221; Sorry-sein kannst du auch, denke ich mir, schließlich habe ich über zwei Stunden auf dich gewartet. Das sage ich dann aber nicht, schließlich will ich meinen Gast nicht schon direkt vor den Kopf stoßen. Nach dem üblichen anfänglichen Small-Talk über Studienfächer und die Lieblingsmusik sind wir auch schon bei mir zu Hause angekommen. Das Frühstück wartet schon; Die nächsten vier Frühstücke stehen auch schon im Kühlschrank bereit.</p>
<p>Alex, eigentlich Alexander, natürlich mit typisch amerikanischem &#8220;Ä&#8221; am Anfang, hat mich übers &#8220;couchsurfen&#8221; gefunden. Das ist eine Internet-Plattform, wo Menschen auf der ganzen Welt für ein paar Tage kostenlos ihre Wohnung für Besucher zu Verfügung stellen.</p>
<p>&#8220;Ist das nicht ein bisschen gefährlich einfach Hinz und Kunz bei dir übernachten zu lassen&#8221;, hatte mich meine Mutter sofort gefragt als ich ihr von meinem baldigen Gast erzählt habe. &#8220;Wird sicher lustig und was soll auch schon passieren?&#8221;, entgegnete ich ihr.</p>
<p>&#8220;Schließlich kann ich dabei auch viele interessante Menschen kennenlernen und außerdem will ich selber auch gerne mal in den Ferien von Couch zu Couch surfen.&#8221; Außerdem können über 3 Millionen Couchsurfer, die mittlerweile auf der Seite angemeldet sind, doch nicht falsch liegen, oder?</p>
<h2 id="auf-einer-tour-durch-europa">Auf einer Tour durch Europa</h2>
<p>Jetzt war es aber sowieso zu spät mir Sorgen zu machen, immerhin ist Alex extra aus Syracuse, New York, angereist. Er studiert Landschaftsarchitektur und macht momentan eine kleine Rundreise durch Europa. In Amsterdam, Rom und Barcelona war er schon, jetzt ist Deutschland dran.</p>
<p>In fünf Tagen geht es nach München und danach nach Berlin. Wenn er es schafft, auch noch nach Polen. &#8220;Da will ich mir eigentlich nichts bestimmtes anschauen, aber ich habe gehört, dass dort das Bier so billig ist&#8221;, sagt er und lacht. Er hat ein sympathisches Lachen, sehr laut und gleichzeitig immer ein bisschen verlegen, als ob er nichts falsches sagen wolle.</p>
<p>Freiburg habe er im Studium schon sehr viel gehört. Er mache gerade eine Recherche über erneuerbare Energien und da ist Freiburg natürlich prädestiniert.</p>
<p>&#8220;The Green City&#8221;, sagt er immer, &#8220;mit neuen Konzepten in Solartechnik und Wohnungsarchitektur.&#8221; Wow, das hätte ich nie gedacht, dass man im weit entfernten Amerika etwas über das 200.000 Seelen-Städtchen lernt. Wieder ein Vorurteil, das ich über Bord werfen muss.</p>
<p>Die nächsten drei Tage als &#8220;Tour-Guide Sabrina&#8221; habe ich Alex von hier nach dort, von dort nach hier geführt. Aber das schönste waren eigentlich die Abende: endloses Karten spielen, Filme schauen oder ins Billiard Café gehen. Und das beste: stundenlange Diskussionen über unsere verschiedenen Kulturen und Lebensweisen.</p>
<p>&#8220;Ihr Deutschen seid gar nicht so steif wie ich immer gedacht habe&#8221;, ist Alex Resumée. &#8220;Das ist <a href="http://www.zeit.de/2008/26/Couchsurfing" target="_blank" rel="noopener">Couchsurfing</a>: neue Leute kennenlernen und vor allem von ihnen lernen.&#8221; Ich glaube, Alex hätte es nicht besser zusammen fassen können.</p>
<h2 id="erlebnisse-mit-wiederholungsbedarf">Erlebnisse mit Wiederholungsbedarf</h2>
<p>Nach fünf Tagen hieß es aber leider Abschied nehmen. &#8220;Aber nur für heute, versprochen?&#8221;, meint Alex kurz bevor er aus der Straßenbahn aussteigt. &#8220;Bald kommst du doch nach Amerika. Ich hab noch eine Couch frei&#8221;, lacht er mit in seinem typischen Alex-Lachen.</p>
<p>Stimmt, denke ich, ich wollte schon immer mal einen Road-Trip durch die Staaten machen. Warum also nicht einen kleinen Abstecher nach Syracuse einschieben. Bis dahin muss ich mich aber noch ein bisschen gedulden. Mein Fazit: Ich würde es immer wieder machen. Und das habe ich auch, insgesamt waren schon etwa zehn Couchsurfer bei mir.</p>
<p>Ich selber habe in Neuseeland den Luxus der kostenlosen Schlafgelegenheit, den tollen Abenden mit fremden und trotzdem irgendwie vertrauten Menschen und natürlich die heimische Küche genossen. Die kriegt man nämlich in keinem Restaurant, sondern nur bei Stuart und Co. im Wohnzimmer.</p>
<blockquote><p>&#8220;Roadtrip zu Freunden&#8221;</p></blockquote>
<p>Zwar hatte ich auch schon ein paar schlechtere Erfahrungen: <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/einsamkeit-in-zeiten-des-internet-wallfahrt-mit-iphone-1.1026583-2" target="_blank" rel="noopener">Couchsurfer</a> die einfach nicht aufgetaucht sind (und ich den extra gebackenen Kuchen alleine essen musste) oder gefühlt eine Stunde vorher abgesagt haben. Das hält mich aber nicht ab, immer wieder Leute aufzunehmen.</p>
<p>Und Alex Besuch hat weitere, deutliche Spuren hinterlassen: Ein Kartenspiel, das ich immer mit meinen Freunden spiele, kannte Alex und zusätzlich noch eine neue Spielvariante. Und seit dem heißt es immer wenn wir spielen: Mit oder ohne Alex Regel?</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-liebt-couchsurfing-mit-ein-paar-surfern-hat-sie-immer-noch-kontakt-und-natuerlich-freut-sie-sich-bald-den-gegenbesuch-zu-machen"><strong>Über die Autorin: </strong><a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> liebt Couchsurfing. Mit ein paar Surfern hat sie immer noch Kontakt. Und natürlich freut sie sich, bald den Gegenbesuch zu machen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Olly/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/happy-sleep-166135529">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/couch-surfing-mein-rechter-rechter-platz-ist-frei/">Couch-Surfing: Mein rechter, rechter Platz ist frei…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 15:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Als ich wieder zu mir kam, kniete die dicke Negerin neben mir, Putzerin, die ich vorher nicht bemerkt hatte &#8230; ihre weißen und schwarzen Augen, Groß-Aufnahme aus Afrika.“ Ein Vorurteil, das&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="als-ich-wieder-zu-mir-kam-kniete-die-dicke-negerin-neben-mir-putzerin-die-ich-vorher-nicht-bemerkt-hatte-ihre-weissen-und-schwarzen-augen-gross-aufnahme-aus-afrika">„Als ich wieder zu mir kam, kniete die dicke Negerin neben mir, Putzerin, die ich vorher nicht bemerkt hatte &#8230; ihre weißen und schwarzen Augen, Groß-Aufnahme aus Afrika.“ Ein Vorurteil, das sich nicht nur bei Max Frischs „Homo Faber“ im Kopf abspielt&#8230;</h3>
<p><span id="more-5169"></span>Alltag für Reinigungsdame Elena Semenov (Name geändert). Ob bei Mac Donald’s, Kaufhof oder Karstadt. Will man sich seiner Notdurft entledigen, heißt es erstmal vorbei an dem Tisch mit dem kleinen weißen Tellerchen, wo sich drei zwanzig Cent Münzen verlieren. Der Hinweg ist meist noch einfach. Schließlich hat man ja einen Grund sich zu beeilen.</p>
<p>Der Rückweg allerdings stellt jeden vor die gleiche Wahl: Die letzten Münzen aus dem Portemonnaie kramen, sie dann entweder mit aufgesetztem Lächeln oder mit verschämt gesenkten Blick schnell auf das besagte Tellerchen fallen lassen. Oder mit aufgesetztem Lächeln oder verschämt gesenktem Blick vorbeihuschen ohne der Dame auf dem Stuhl einen Obolus dazulassen. Szenen, die Elena Semenov nur zu gut kennt.</p>
<h2 id="gebildet-vielseitig-interessiert">Gebildet, vielseitig interessiert</h2>
<p>Die gebürtige Russin arbeitet seit sechs Jahren als Klodame. Sie hat schon viele Erfahrungen mit ihren Kunden gemacht und eines fällt ihr da besonders auf: „Die Leute sind meistens sehr nett. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass sie <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Vorurteile</a> haben.“ Obwohl Elena nicht unbedingt in das für Max Frisch typische Muster einer Klofrau passt, spürt sie dennoch, dass die Toilettenbesucher häufig voreingenommen sind.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen und Kolleginen spricht Elena gut Deutsch. Trotzdem reagiert die Putzfrau nicht auf die Äußerungen oder Blicke der wertenden Kunden. „Manchmal werden Kunden frech zu mir und beschimpfen mich als dumm, weil ich Klos putze. Aber das ist mir egal.</p>
<p>Ich bleibe dann einfach ruhig. Ich brauche mich doch nicht zu schämen.“ Die 42-jährige kam vor zehn Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Elena hat deutsche Wurzeln, ihre Urgroßeltern kamen zur Zeit Katharinas der Großen nach Russland. Deshalb hat sie schon sehr früh Deutsch gelernt und viel zu Hause gesprochen.</p>
<h2 id="mehr-zeit-fuer-die-familie">Mehr Zeit für die Familie</h2>
<p>Bevor sie ihr Geschäft mit dem Geschäft begann, arbeitete sie als Putzkraft in einem Hotel. Als ihre jüngste Tochter vier Jahre nach ihrer Ankunft eingeschult wurde und da ihr Mann viel arbeitete, entschloss sie sich in ihrer Arbeit kürzer zu treten. „Ich wollte einfach mehr Zeit für meine Familie haben.</p>
<p>Das ist mir wichtiger als meine Arbeit“, sagt sie entschlossen. Während ihr ein soeben erleichterter Kunde „noch einen schönen Tag“ wünscht und einen Euro auf das Tellerchen klirren lässt. Ein flinker Handgriff und die Münze verschwindet hinter Elenas Rücken. „Wenn der Teller voller Münzen wäre, würden die Leute nichts mehr geben“, verrät sie ihre Taktik. <a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-01/arbeitsalltag-putzfrau" target="_blank" rel="noopener">Arbeitsalltag</a>.</p>
<p>Elena verdient ein Festgehalt von 430 Euro im Monat und arbeitet drei Tage in der Woche. Der Lohn wird vom Trinkgeld bezahlt und das restliche Geld für Toilettenpapier, Seife und Putzmittel ausgegeben.</p>
<h2 id="tapetenwechsel">Tapetenwechsel</h2>
<p>Obwohl ihr die Arbeit Spaß macht, will sie nicht für immer Toiletten sauber halten. Das sei nicht ihr &#8220;<a href="http://derstandard.at/1303950586996/Putzfrau-ist-nicht-mein-Traumjob" target="_blank" rel="noopener">Traumjob</a>&#8220;. Jetzt wo ihre Tochter älter ist, würde sie gerne wieder Vollzeit arbeiten, Bewerbungen sind schon geschrieben. „Was genau, ist mir egal. Einfach mal was anderes machen. Vielleicht zusammen mit einer Freundin in einer Putzfirma.“ Eile hat ihr Vorhaben jedoch nicht.</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;es muss ja einer machen&#8221;</p></blockquote>
<p>Sie arbeitet gerne als Toilettendame. Die Arbeit sei nicht schwer und sie habe viel <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/" target="_blank" rel="noopener">Freizeit</a>. „Außerdem muss es ja einer machen und es ist gutes Geld. Wenn sich niemand um die Toiletten kümmern würde, sähe es hier in einer halben Stunde aus wie Hund.“ Immer wieder kontrolliert Elena sorgfältig die Toiletten, sie bringt Papier, wischt den Boden und die Schüssel, füllt die Seifenspender und schenkt jedem ein <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/" target="_blank" rel="noopener">Lächeln</a>. Schließlich will sie ihre Kunden zufrieden stellen.</p>
<p>Dennoch erwidert nicht jeder ihr Lächeln. „Bei den Frauen ist es oft sehr schmutzig. Sie passen nicht auf. Und wenn sie einen Fleck sehen, kommen sie sofort und schimpfen. Oder sie machen noch mehr Dreck. Die Männer sind da anders. Sie passen auf und sind freundlicher.“</p>
<p>Elena kann nicht verstehen, wieso ihr manche Kunden mit dieser Gleichgültigkeit begegnen. Aber das ist für sie noch lange kein Grund ins gleiche Horn zu blasen. „Ich putze zwar Klos aber deshalb bin ich doch nicht dumm. Es ist doch egal was man macht, solange die <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/" target="_blank" rel="noopener">Arbeit</a> Spaß macht. Mensch ist Mensch. Egal ob schwarz oder weiß, Klofrau oder Bundeskanzler. Da gibt es keine Unterschiede.“</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-war-nie-bewusst-was-der-job-als-klofrau-eigentlich-alles-mit-sich-bringt-und-war-umso-erschrockener-mit-wie-vielen-vorurteilen-die-frauen-zu-kaempfen-haben"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> war nie bewusst, was der Job als Klofrau eigentlich alles mit sich bringt und war umso erschrockener mit wie vielen Vorurteilen die Frauen zu kämpfen haben. Sie bewundert das Durchhaltevermögen ihrer Protagonistin&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Michael Schütze/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47361163">Fotolia.com</a></em></p>
<h5 id="hinweis-der-redaktion-dieser-text-ist-teil-der-serie-handwerk-eines-zum-beispiel-auch-eines-steinmetz-oder-fischers-mehr-finden-sie-in-der-suche-unter" style="text-align: right;">Hinweis der Redaktion: Dieser Text ist Teil der Serie “Handwerk eines…”. Zum Beispiel auch eines <a href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Steinmetz</a> oder <a title="Handwerk eines Fischers: Naturburschen, Seegarn" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-fischers-naturverbunden-bodenstandiges/">Fischers</a>. Mehr finden Sie in der Suche unter “<a href="http://karriere-einsichten.de/?s=handwerk&amp;x=0&amp;y=0">Handwerk</a>“…</h5><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/alltag-putzfrau-macht-keinen-unterschied/">Handwerk einer Putzfrau: Ohne Unterschiede</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 15:04:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Mangel]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die katholische Kirche in Deutschland leidet unter Priestermangel. Nur noch wenige junge Männer können sich vorstellen, ihr Leben Gott zu widmen, auf eine eigene Familie zu verzichten. Porträt von Sabrina&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/priestermangel-tiefer-glaube-leichte-zweifel/">Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="die-katholische-kirche-in-deutschland-leidet-unter-priestermangel-nur-noch-wenige-junge-maenner-koennen-sich-vorstellen-ihr-leben-gott-zu-widmen-auf-eine-eigene-familie-zu-verzichten-portraet-von">Die katholische Kirche in Deutschland leidet unter Priestermangel. Nur noch wenige junge Männer können sich vorstellen, ihr Leben Gott zu widmen, auf eine eigene Familie zu verzichten. Porträt von Sabrina Kurth und Daniel Blatt&#8230;</h3>
<p><span id="more-5166"></span>Johannes Kutter aber wagt den Schritt und lässt sich zum Priester ausbilden. „Oh Gott, komm mir zu Hilfe!“ Die hohe Tenorstimme erfüllt den kleinen Gebetsraum im Collegium Albertinum in Bonn. „Herr, eile mir zu helfen,“ ertönt die Antwort. Die Stimmen beten zusammen die Vesper, das Abendgebet. Eine davon gehört Johannes Kutter, 19 Jahre alt, Theologiestudent und Priesterkandidat.</p>
<p>Mit konzentrierter Miene schaut er in sein Gebetbuch, die Augen hat er leicht zusammengekniffen, seine Wangen haben sich rot gefärbt. Johannes darf heute einen Hymnus vorsingen. Noch ist das für ihn etwas Aufregendes. Bald wird es zur Gewohnheit werden. Johannes möchte Priester werden. Seit einem Jahr lebt er im Bonner Collegium Albertinum, dem Studienhaus für Priesterkandidaten. Er hat kurze dunkle Haare, trägt einen blaukarierten Pullover und schwarze Jeans.</p>
<p>Sein Ziel ist es, später die frohe Botschaft zu verbreiten. „Christentum ist Freude, Katholischsein macht Spaß“, sagt Johannes. Er selbst fühlte sich schon immer in der Kirche wohl, er war Messdiener und engagierte sich in einer Jugendgruppe. Ursprünglich wollte er Geschichts- und Religionslehrer werden. Vor zwei Jahren änderte er seine Pläne. „2009 war für mich ein sehr schlimmes Jahr.</p>
<p>Ein guter Freund von mir ist gestorben, und meine Freundin hat mich in dieser Zeit betrogen“, sagt er. Johannes reiste nach Taizé. Eine Woche lang dachte er im Schweigen über sein Leben nach. „Als ich mich während eines Spaziergangs auf eine Wiese legte, spürte ich, dass Gott bei mir ist. Mir war klar, dass er mich gerufen hatte und ich Priester werden sollte.“</p>
<p>Wieder zu Hause angekommen, vertraute er sich seinen Eltern an. „Wir haben erst mal erstaunt geguckt und waren ziemlich von den Socken“, sagt der Vater. Die Mutter ergänzt: „Dann haben wir viele Abende zusammen diskutiert, und am Ende hatte er uns überzeugt.“ Inzwischen unterstützen die Eltern Johannes. Sie sind stolz darauf, dass er seinen Weg geht. „Ob er ihn auch zu Ende geht, kann ich jetzt noch nicht beurteilen“, sagt der Vater. „Wir möchten ihm da keinen Druck aufbauen.“</p>
<h2 id="pfarramt-1-priester-statt-frueher-6-geistliche">Pfarramt: 1 Priester statt früher 6 Geistliche</h2>
<p>Die Zahl der katholischen Priester ist in Deutschland während der vergangenen dreißig Jahre drastisch gesunken. 25.000 Priester gab es Ende der 70er-Jahre, heute sind es nur noch 15.000. Im vergangenen Jahr traten gerade einmal 120 junge Männer in deutsche Priesterseminare ein. Ein neu Geweihter muss im Schnitt sechs Kollegen ersetzen, die in Rente gehen oder sterben. Hören Sie selbst:</p>
<p><audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-5166-2" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Kurth_Priesteranwaerter_KE.mp3?_=2" /><a href="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Kurth_Priesteranwaerter_KE.mp3">http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/08/Kurth_Priesteranwaerter_KE.mp3</a></audio></p>
<p>Die Folge: Ein Pfarrer muss sich um mehrere Gemeinden kümmern, der Weg zum nächsten Gottesdienst wird länger, die Belastung nimmt zu. Nach der Vesper zieht sich Johannes in sein Zimmer zurück. In dem 20 Quadratmeter großen Raum steht ein Schreibtisch, gegenüber ein kleines Bett, in der Ecke ein Waschbecken. Im Regal neben dem Fenster stapeln sich Bücher des Papstes, Gebetsbücher, aber auch Computerspiele.</p>
<p>Auf der anderen Seite, neben dem Schreibtisch, liegt Johannes‘ DVD- und CD-Sammlung: Star Trek und AC/DC, Monty Python und Genesis. „Ich unterscheide mich nicht von anderen jungen Leuten. Ich gehe gerne ins Kino, ich bin Bayern-Fan, und ich gehe auch mal auf Partys“, sagt Johannes. Im Mai will er ein Iron Maiden-Konzert besuchen. Zuvor muss er sich allerdings die Erlaubnis vom Hausvorstand holen.</p>
<h2 id="theologie-abbrechquote-30-prozent">Theologie: Abbrechquote 30 Prozent</h2>
<p>Zehn Semester Theologie, Praktika in Gemeinden und sozialen Einrichtungen, die Weihe zum Diakon: Die Ausbildung zum Priester ist umfangreich und anstrengend. Die Tage sind getaktet durch das Stundengebet, die heilige Messe, den liturgischen Dienst. Franz Josef Bauer ist Leiter der Priesterausbildung in Deutschland. Er schätzt, dass ein Drittel der Kandidaten die Ausbildung abbricht.</p>
<p>Oft wird der Wunsch nach Familie als Grund genannt. Der Zölibat gilt als das größte Hindernis auf dem Weg zum Priester. Auch Johannes kann nicht vollständig ausschließen, dass er auf seinem Weg irgendwann durch das Zölibat doch aufgehalten wird. Dennoch befürwortet er die Ehelosigkeit. „Keine Frau und keine Freundin kann mir geben, was mir Gott gibt. Selbst wenn der Zölibat abgeschafft würde, wollte ich an dieser Lebensform festhalten“, sagt er.</p>
<p>Diese Einstellung teilen vermutlich nur wenige Menschen in seinem Alter. Johannes‘ ehemaliger Schulfreund Christoph zum Beispiel will Jura studieren und eine Familie gründen. Dennoch unterstützt er Johannes in seiner Entscheidung. „Die Kirche und der Glaube haben Johannes schon immer viel bedeutet und auch viel gegeben. Deshalb denke ich, dass dieser Weg der Richtige für ihn ist“, sagt er.</p>
<blockquote><p>&#8220;Glaube steht im Zentrum&#8221;</p></blockquote>
<p>Johannes kramt sein Handy aus der Tasche und telefoniert mit ein paar Freunden. Er will heute Abend in eine Kneipe, Fußball schauen. Allzu lange kann er nicht ausgehen, morgen früh muss er um sechs Uhr aufstehen für das Morgengebet und den Frühgottesdienst. Der Glaube steht im Zentrum seines Lebens.</p>
<p>Aber auch Zweifel gehören dazu. Priester bleibt man ein Leben lang. Denn die Hingabe an Gott ist kein einmaliges Versprechen. Es muss im Alltag immer wieder erneuert werden. Johannes sagt, im Moment sei er sich sicher. „So sicher, wie ich mir als 19-Jähriger sicher sein kann.“ Das Ringen um den richtigen Weg wird ihn ein Leben lang begleiten. „Was in zehn Jahren sein wird, weiß nur der liebe Gott. Ginge es nach mir, wäre ich dann aber Priester.“</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-kann-als-frau-beim-thema-priesteramt-ja-nein-nicht-wirklich-mitreden-kennt-aber-einige-ihrer-freunde-die-diesen-weg-gegangen-s"><b>Über die Autorin:</b> <a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> kann als Frau beim Thema „Priesteramt – ja/nein?“ nicht wirklich mitreden, kennt aber einige ihrer Freunde, die diesen Weg gegangen sind. Bisher ist allerdings nur einer noch im Seminar. Eigentlich eine traurige Bilanz&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ruslan Grumble/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cross-on-brown-wooden-table-background-134827142">Shutterstock</a><br />
</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/08/priestermangel-tiefer-glaube-leichte-zweifel/">Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 07:48:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Statussymbol]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon „Hans im Glück“ hat festgestellt, so glücklich wie er sei „kein Mensch unter der Sonne“ und das, obwohl er alles verloren hat. Dem steht die Sparkassen-Werbung „Mein Haus –&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="schon-hans-im-glueck-hat-festgestellt-so-gluecklich-wie-er-sei-kein-mensch-unter-der-sonne-und-das-obwohl-er-alles-verloren-hat-dem-steht-die-sparkassen-werbung">Schon „Hans im Glück“ hat festgestellt, so glücklich wie er sei „kein Mensch unter der Sonne“ und das, obwohl er alles verloren hat. Dem steht die Sparkassen-Werbung „Mein Haus – Mein Auto – Mein Boot“ gegenüber&#8230;</h3>
<p><span id="more-5153"></span>Sie behauptet dass nur wer Geld hat wirklich glücklich werden kann. Aber: Woher kommt denn nun Glück? Aus dem Menschen selbst, wie Hans es sieht, oder durch die Ansammlung von Reichtümern? Kaum eine Antwort könnte vielschichtiger sein. Kein Wunder also, dass sich seit der Antike Philosophen, Religionsführer, Politiker und Psychologen mit der Suche nach dem wahren Glücksgefühl befassen.</p>
<p>Der vermutlich erste Philosoph, der eine komplette Glücksphilosophie entworfen hat, war Aristippos von Kyrene (circa 435-355 v. Chr.). Für ihn ist Glück gleichbedeutend mit Lustgewinn, dass heißt alles was dem Körper und der Seele gut tut, bringt Glück. Dabei unterscheidet er jedoch nicht zwischen den verschiedenen Formen von Lust.</p>
<p>Ob wir uns über einen warmen Sommerregen freuen, ein schönes Geburtstagsgeschenk oder die Geburt der kleinen Schwester, für Aristippos hätte alles die selbe Qualität. Sein Ziel war es die Lust zu maximieren und keinen Schmerz zu haben. Ob andere dabei Glück empfinden, war für ihn nebensächlich, denn was zählt, ist das eigene Glück.</p>
<p>Der einfachste Weg sei, so Aristippos, so viel <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Reichtum</a> wie möglich anzuhäufen. 1:0 für die Bankmethode. Dem steht Epikur (341 &#8211; circa 370 v. Chr.) gegenüber. Er sagt zwar auch, dass Glück durch das „Freisein von Unruhe und Freisein von Schmerz“ entsteht, aber nicht durch den übermäßigen Genuss weltlicher Güter, sondern durch die Konzentration auf die wirklich notwendigen Bedürfnisse, zu denen er vor allem Freundschaften zählt.</p>
<p>In seinen Werken empfiehlt er immer wieder den „Weg des kleinen Glücks“. So schreibt er in einem Brief an seinen Freund Menoikeus: „Schicke mir doch einmal ein Stück kythischen Käse, damit ich, wenn ich Lust dazu habe, einmal recht schwelgen kann.“ Für ihn ginge der Punkt ganz klar an Hans. Ein weiterer Verfechter des „Glücks im Kleinen“ war Sokrates (469-399 v. Chr.).</p>
<p>Doch im Gegensatz zu Epikur betonte er bis zu seinem Tod durch den Schierlingsbecher, dass nur der, der tugendhaft lebt und sich frei von weltlichen Gütern macht, sich selber glücklich nennen darf. Laut Sokrates sei es wichtiger notfalls eigenes Unrecht zu erleiden als anderen Böses zu tun. Wer also an einem heißen Samstagmittag in der Innenstadt einem Straßenmusiker oder Bettler ein bisschen Kleingeld gibt anstatt sich ein Eis zu gönnen, lebt tugendhaft. Dieser Verzicht kann bis zur Askese ausgeweitet werden, also eine vollkommene Ausblendung der eigenen <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/" target="_blank" rel="noopener">Bedürfnisse</a>. 2:1 für Hans.</p>
<h2 id="glueck-ist-in-einer-tonne-zu-leben">Glück ist &#8230; in einer Tonne zu leben</h2>
<p>Diesem Grundsatz folgten auch die Vertreter der griechischen und römischen Stoa, die ab dem dritten Jahrhundert v. Chr. bis ins zweite Jahrhundert n. Chr. lehrten. Einer der bekanntesten Vertreter war Seneca. In seiner Abhandlung „Vom glückseligen Leben“ schlägt er eine Lebenshaltung vor, welche vollkommen im Einklang mit der Natur stehe, eine Geistwerdung sozusagen, wo sich jeder einzelne darauf konzentriere seine Stärken und Schwächen zu erkennen und seinen persönlichen Platz im Weltgefüge zu finden.</p>
<p>Ein Leben also, wie es die Geschichte von Diogenes in der Tonne beschreibt, dessen angeblich einziger Wunsch es war, dass Alexander der Große ihm aus der Sonne gehen solle. Eigentlich 3:1 für Hans. Wenn man allerdings die mittelalterliche Vorstellung von Glück heranzieht, kommt ein entscheidender Faktor hinzu, den weder Hans noch die Bank beantworten können: das Glück durch Gott.</p>
<p>Vor allem die Idee der <a title="Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/" target="_blank" rel="noopener">Askese</a> wurde in die Religion entlehnt und ist bis heute ein wichtiger Punkt, wie zum Beispiel der Zölibat in der katholischen Lehre, die Fastenzeiten in Christentum und Islam oder der Verzicht auf vorehelichen Sex in allen Religionen.</p>
<p>Hinzu kommt eine uneingeschränkte Nächstenliebe, wie es zum Beispiel Mutter Teresa vorlebte. Wo die Stoa noch die Glückseligkeit im Diesseits versprach, sieht die Religion diese erst im Jenseits, also bei Gott: Wer sein Leben lang tugendhaft war, erhält seine Belohnung bei Gott.</p>
<h2 id="glueck-ist-aus-allem-den-groessten-nutzen-zu-ziehen">Glück ist &#8230; aus allem den größten Nutzen zu ziehen</h2>
<p>Anders sehen das viele Glücksphilosophen in den Anfängen der Moderne. Vor allem im angelsächsischen Raum verbreiteten sich die Ansätze von Jeremy Bentham (1748-1832) und John Stuart Mill (1806-1873).</p>
<p>Sie definieren Glück als abhängig von gesellschaftlichen Strukturen und ziehen damit das persönliche Glück jedes Einzelnen auf eine politische Ebene. Dabei gibt es zwei grundsätzliche Strategien: einmal „to maximize happiness“ (das Glück vermehren), zum anderen „to minimize suffering“ (den Schmerz verkleinern).</p>
<blockquote><p>„Streben nach Glück“</p></blockquote>
<p>Die Aufgabe des Staates sei es nun, die Gesetzgebung so anzulegen, dass eine maximale Gruppe an Personen das maximale Glück erlebt. Daraus entwickelte sich der Utilitarismus, der heute noch in Großbritannien und den USA als „Staatsphilosophie“ gilt; nicht ohne Grund spricht die Präambel der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung bereits im ersten Satz vom „Streben nach Glück“ (The Pursuit of Happiness“) als oberstes Gebot, das ein Staat einhalten soll.</p>
<p>Doch im Gegensatz zu Bentham, der vor allem ökonomische Aspekte in der Vordergrund stellt um Glück zu vermehren, zum Beispiel die Produktion zu steigern oder mehr Geld zu verdienen (ganz nach dem „Mein Haus- Mein Auto &#8211; Mein Boot“ &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=U0MU-2_MuUE" target="_blank" rel="noopener">Motto</a>), sah Mill den Utilitarismus nicht als Gegenpol, anderen Menschen zu helfen, sich künstlerisch zu beschäftigen oder zu forschen.</p>
<p>Bekannt ist Mills Auspruch: „Es ist besser ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr“. Mit diesem Ansatz wurden Bentham und Mill zu Vorreitern des modernen Liberalismus, vor allem durch ihre Befürwortung feministischer Bewegungen und der Legalisierung von Homosexualität.</p>
<p>Viele der folgenden Glücksdenker sahen Benthams und Mills Theorie allerdings nicht so positiv, denn was ein hohen Nutzen hat, ist oft mit hohen Kosten verbunden: So sagt der Utilitarismus auch, dass wenn beispielsweise fünf Kinder Verstecken spielen und ein sechstes Kind kommt hinzu, was die anderen fünf aber nicht wollen, aus welchen Gründen auch immer, ist das trotzdem eine Form von Glück. Die fünf Kinder spielen lieber alleine, sind damit glücklicher und das Glück wurde maximiert.</p>
<h2 id="glueck-ist-nicht-mehr-als-die-abwesenheit-der-langeweile">Glück ist &#8230; nicht mehr als die Abwesenheit der Langeweile</h2>
<p>Ein Skeptiker des Prinzips des maximalen Nutzens war der britische Philosoph Bertrand Russel (1872-1970). Laut Russel, lebe der glückliche Mensch sachlich, habe freie Zuneigung und umfassende Interessen. Also wieder hin zu Religion und Askese um sich selbst zu finden und zu bilden? Nein, denn „Selbstverkapselung führt ins Elend, wahrhaftes Interesse an Menschen und Dingen außerhalb unserer selbst“ sei wichtig.</p>
<p>Also keine Chance für das <a title="Manager und Mönch, Kloster oder Konzern?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/" target="_blank" rel="noopener">Kloster</a>. Er kritisiert: „Im täglichen Leben der meisten Menschen spielt Furcht eine größere Rolle als Hoffnung; sie sind mehr von dem Gedanken erfüllt, dass andere von ihnen Besitz ergreifen könnten, als von der Freude, die sie in ihrem eigenen Leben schaffen können oder in dem Leben anderer, mit denen sie in Berührung kommen.“</p>
<p>Eine ähnliche Auffassung hatte auch Arthur Schopenhauer (1788-1860), auch wenn er dachte, dass die ganze Idee mit dem Glück ein riesiger Irrtum sei. Für ihn war Glück „nicht mehr als die Abwesenheit von Langeweile“. Deshalb solle der Mensch all seine Energie darauf verwenden, sich auszubilden. Sein größter Feind: Langeweile und Schmerz. Für Schopenhauer, einem geborenen Pessimisten, kann man diese zwei Gefühlsregungen aber nur sehr schwer überwinden und auch nur durch das Anhäufen von Wissen.</p>
<p>Genauso wenig überzeugt vom wahren Glück war der Psychoanalytiker Sigmund Freud (1856-1939). Er sagt schroff, „die Absicht dass der Mensch glücklich ist, ist im Plan der &#8216;Schöpfung&#8217; nicht enthalten.“ Ein Seitenhieb für alle modernen Glücksgurus mit ihren Ratgebern. Wie nicht anders zu erwarten, sieht Freud das einzige Glück in der Erfüllung sexueller Bedürfnisse, wobei sie durch Instinkt getrieben sei und nicht aus freiem Willen des Einzelnen.</p>
<h2 id="glueck-ist-unsinn">Glück ist &#8230; Unsinn</h2>
<p>Eine ganz andere Auffassung von Glück vertritt Friedrich Nietzsche (1844-1900). Für ihn wird das Glück nicht erlernt oder kommt durch Reichtum, es hat auch nichts mit moralischen Handeln zu tun oder der Stoa. Er nennt das Glück, „einen Hauch, einen Husch, einen Augenblick“ und bekräftigt Epikurs „Glück in den kleinen Dingen“.</p>
<p>Für ihn heißt glücklich sein, sich geborgen fühlen, in gewohnter Umgebung zu sein und Ruhe zu haben. Nietzsche bringt auch einen ganz neuen Ansatz ins Spiel: den Unsinn. Denn „so weit nämlich auf der Welt gelacht wird, ist dies der Fall; ja man kann sagen, fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn“. Ein Hoch also auf alle Komiker, die uns zum lachen bringen.</p>
<p>Ganz ähnlich sieht es auch Ludwig Marcuse (1894-1939), der in seinem Langzeit-Bestseller Die Philosophie des Glücks (1949) schreibt, das vollständige Glück setze voraus, dass der Mensch den Sinn seiner Existenz begreife und darin Geborgenheit finde. Damit wäre „Hans im Glück“ wieder im Spiel.</p>
<p>Marcuse stellt außerdem fest, dass es so viele Ansichten über das Glück wie Philosophen gibt und er fragt: „Liegt es an den Philosophen, dass sie sich nie einigen konnten? Das Wort Glück hat in allen Sprachen etwas Vieldeutiges. Es ist eine Sonne, die eine Schar von Trabanten um sich herum hat: Behagen, Vergnügen, Lust, Zufriedenheit, Freude, Seligkeit, Heil.“</p>
<h2 id="glueck-ist-nicht-greifbar">Glück ist &#8230; nicht greifbar</h2>
<p>Würde man nun versuchen alle Theorien in einem einzigen Beispiel zu vereinen merkt man sehr schnell, dass das unmöglich ist. Schon das Finden eines Cent-Stückes würde eine lodernde Diskussion unter den Glücksphilosophen entfachen. Man freut sich weil es man gefunden hat Oder darf man sich erst freuen, wenn man es an einen Bedürftigen gibt? Oder sollte man es wegwerfen um nicht den irdischen Versuchungen zu unterliegen?</p>
<p>Aber nein, man muss natürlich einen Weg suchen um noch mehr Cent-Stücke zu finden. Oder sollte man nur deshalb glücklich sein, weil man überhaupt weiß, was ein Cent-Stück ist? Oder soll man sich gar nicht freuen, weil es sowieso kein solches Gefühl wie Glück gibt? Unlösbar also die Frage nach dem Glück. Nicht umsonst findet man bei Internetsuchmaschinen unter dem Stichwort über 24 Millionen Einträge, und um ein Vielfaches mehr wären die verschiedene Ansichten, was für jeden persönlich Glück ist.</p>
<p>Selbst wenn niemand so genau weiß, was es denn jetzt damit auf sich hat, scheint doch jeder danach zu suchen, zumindest wenn man den knapp 2.900 Glücksratgebern glaubt, die man bei Internetbuchversänden findet oder den unzähligen Foren und Onlineauftritten, die Tipps und Tricks zum vollendeten Glück zu geben glauben.</p>
<p>Und was sagt der allseits bekannte Glücksbringer Günther Jauch dazu: „Es ist so: Wenn ich frage, was die Leute als erstes mit dem Geld machen, heißt es zum Beispiel: &#8216;Dieser veredelte Mercedes war immer mein Traum&#8217; Und wenn ich ein halbes Jahr später nachfrage, was aus dem Mercedes geworden ist: &#8216;Der war auf einmal doch nicht mehr so interessant&#8217;.“</p>
<p>Gerhard Schulze, Glücksforscher und Professor für Soziologie in Bamberg, kann sich nur anschließen: „Viele von uns träumen von einem großen Lottogewinn, weil sie glauben, ein großer Batzen Geld mache sie glücklich. Dem ist auch so &#8211; jedoch nur für kurze Zeit. Untersuchungen an Lottomillionären zeigen, dass das Glücksgefühl nur etwa ein halbes Jahr anhält.“ Kein Punkt für die Bank.</p>
<p>Tendenziell scheinen Menschen, die weniger Geld haben, glücklicher zu sein. In einer weltweiten Studie der London School of Economics and Political Science von 1998 wurde eine Rangliste erstellt, die das jeweilige Glücksempfinden der Befragten zeigt. Die ersten fünf Plätze waren nicht, wie eventuell vermutet die westlichen Industriestaaten, sondern Bangladesch, Aserbeidschan, Nigeria, die Philippinen und Indien. Deutschland kam erst auf Platz 42., die USA an 46. Stelle. Aber kein Grund zu verzweifeln.</p>
<p>In einer Spiegelumfrage vom Januar 2009 gaben 19% der befragten Deutschen an, sie seien „sehr glücklich“ und 62% empfinden sich als „ziemlich glücklich.“ Nur 15% nehmen sich als „weniger glücklich“ wahr und lediglich 3% sind „unglücklich“; also eine Positivbilanz von 81%. Ein Großteil der Befragten sagte auch, dass die Wirtschaftskrise keinerlei Auswirkungen auf ihr Glücksgefühl habe. Weg von der Bank und hin zu Hans.</p>
<h2 id="glueck-ist-was-du-daraus-machst">Glück ist &#8230; was du daraus machst</h2>
<p>Die Suche nach dem Glück geht schließlich soweit, dass sogar ein Heidelberger Wirtschaftsgymnasium seit zwei Jahren das Schulfach „Glück“ anbietet. Hier können Schüler zwischen 17 und 19 Jahren allerlei über das „schönste Gefühl der Welt“ lernen. Und tatsächlich greifen sie all die Elemente auf, die seit mehr als zwei Jahrtausenden gelehrt werden: persönliches Glück und das Glück der anderen, Körperbewusstsein und Religion oder die Zusammenhänge mit der Philosophie.</p>
<p>Fester Bestandteil: gemeinsames Kochen, das Loben von Mitschülern und das Erkennen von eigenen Stärken. Welche Strategie nun jeden am glücklichsten macht, sollte jeder selber ausprobieren. Die Lektion des Hans ist auf jeden Fall: Glück liegt in der Seele – und nicht in einem Klumpen Gold oder einer Kuh oder einem Schleifstein.</p>
<p>Und „mit leichtem Herzen“ und „frei von aller Last“ hüpft er heim zu seiner Mutter. Oder wie der amerikanische Schriftsteller und Motivationstrainer Dale Carnegie sagt, „Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst“.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-nimmt-ihr-glueck-lieber-selbst-in-die-hand-es-braucht-aber-nicht-viel-um-sie-gluecklich-zu-machen-eine-schoene-wanderung-ein-sonniger-tag-ein-gutes-essen"><b>Über die Autorin: </b><a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> nimmt ihr Glück lieber selbst in die Hand. Es braucht aber nicht viel um sie glücklich zu machen: Eine schöne Wanderung, ein sonniger Tag, ein gutes Essen. Ihr Glücksmotto: Wer die kleinen Dinge schätzt, kann jeden Tag glücklich sein&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: detailblick-foto/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47463917">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 07:07:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mobben einer bestimmten Person, das kann offensichtlich oder subtil erfolgen. Offensichtlich ist das mit körperlicher Gewalt verbundene Mobbing, welches am Arbeitsplatz allerdings sehr selten vorkommt. Es geht um viel komplexere&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mobben-einer-bestimmten-person-das-kann-offensichtlich-oder-subtil-erfolgen-offensichtlich-ist-das-mit-koerperlicher-gewalt-verbundene-mobbing-welches-am-arbeitsplatz-allerdings-sehr-selten-vorkomm">Mobben einer bestimmten Person, das kann offensichtlich oder subtil erfolgen. Offensichtlich ist das mit körperlicher Gewalt verbundene Mobbing, welches am Arbeitsplatz allerdings sehr selten vorkommt. Es geht um viel komplexere Zusammenhämnge, berichtet Melanie Speck&#8230;</h3>
<p><span id="more-5137"></span>Da körperliche Angriffe auf einen Kollegen nahezu zwingend zu einer fristlosen Kündigung führen, vermeiden Täter diese überwiegend; wenn sie die entsprechenden Taten trotzdem ausüben, endet der Vorgang in dieser Form mit der Entlassung des Mobbenden.</p>
<p>Die häufigste Form des Mobbings am Arbeitsplatz besteht im Ausschluss des Opfers aus der Gemeinschaft. Es wird nicht mehr in Entscheidungsprozesse einbezogen und erhält selbst die für seine Arbeit erforderlichen Informationen nicht oder nur unvollständig. Nicht selten wird auch die Arbeit des Mobbingopfers manipuliert, so dass dessen Arbeitsergebnisse als schlecht erscheinen.</p>
<p>Eine weitere Form des <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/" target="_blank" rel="noopener">Mobbings</a> am Arbeitsplatz besteht darin, dass der betroffene Arbeitnehmer lächerlich gemacht wird oder dass gemeine Gerüchte über ihn verbreitet werden. In anderen Fällen beleidigen die Täter ihr Opfer regelmäßig. Üble Nachrede als Mobbingform wird nicht ausschließlich innerhalb des Betriebes durchgeführt, einige Mobber nutzen auch das Internet.</p>
<h2 id="mobbing-ausschluss-einschluss">Mobbing: Ausschluss, Einschluss</h2>
<p>Wenn das Mobbing von einem Vorgesetzten betrieben wird, sprechen viele Soziologen von einem Bossing. Diese besondere Form des Mobbings erfolgt zumeist in der Form, dass dem Arbeitnehmer keine seinen Fähigkeiten entsprechenden Aufgaben übertragen werden, so dass er sich regelmäßig unterfordert fühlt.</p>
<p>Möglich ist auch das gegenteilige Verhalten, indem das Opfer mit ihn überfordernden und nicht zu seinen vertraglich festgelegten Aufgaben passenden Tätigkeiten beauftragt wird. In Einzelfällen erfolgt das Bossing sogar in der Weise, dass unberechtigte Abmahnungen oder <a title="Fehler-Kultur: Aus Schaden wird man (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/" target="_blank" rel="noopener">Kündigungen</a> ausgesprochen werden. Da diesem Verhalten gerichtlich recht leicht begegnet werden kann, bevorzugen mobbende Chefs die subtileren Formen des Mobbings.</p>
<p>Als Mobbing wird das regelmäßige, systematische Schikanieren eines anderen Menschen verstanden. Während der in diesem Wort enthaltene Begriff &#8220;Mob&#8221; eigentlich eine Gruppe meint, wird heute auch dann von Mobbing gesprochen, wenn das entsprechende Verhalten von einer einzigen Person ausgeübt wird. In englischsprachiger Literatur wird das entsprechende Verhalten zumeist als Bullying bezeichnet.</p>
<p>Mobbing ist selten mit direkter körperlicher Gewalt verbunden, es handelt sich vielmehr um eine überwiegend auf der psychischen Ebene erfolgende Verletzung. Es existiert zwar keine allgemein anerkannte Definition für das Mobbing, überwiegend anerkannt ist in der <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/" target="_blank" rel="noopener">Wissenschaft</a>, dass der Begriff auf das Verhalten einer einzelnen Person oder einer Gruppe zutrifft, wenn über einen längeren Zeitraum systematisch vorgegangen wird.</p>
<p>Des Weiteren ist für Mobbing kennzeichnend, dass sich das Opfer als schwach herausstellt. Diese Schwäche kann durch die Unfähigkeit, sich gegen Angriffe zu wehren verursacht werden, häufig besteht sie darin, dass einem Mobbingopfer eine große Gruppe von Tätern gegenübersteht.</p>
<h2 id="mobbing-am-arbeitsplatz">Mobbing am Arbeitsplatz</h2>
<p>Am einfachsten ist die gerichtliche Würdigung des <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/" target="_blank" rel="noopener">Mobbings</a>, wenn dieses mit eindeutig definierten Straftatbeständen verbunden ist. Neben körperlicher Gewalt und sexueller Belästigung sind auch Beleidigungen in jedem Fall strafbar. Eine ähnliche Bewertung gilt, wenn Arbeitsergebnisse absichtlich manipuliert werden.</p>
<p>Gerichtlich schwieriger zu fassen ist das regelmäßige Mobbing durch Nichtbeachtung oder die absichtliche Unterforderung am Arbeitsplatz. Wenn dieses Verhalten nachweislich systematisch erfolgt, ist eine rechtliche Wertung als fortgesetzter Angriff auf die <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener">Würde</a> eines Menschen möglich.</p>
<p>Da der Arbeitgeber die Fürsorgepflicht für alle Beschäftigten hat, muss er sofort eingreifen, wenn er von entsprechenden Vorfällen erfährt. Während er bei eindeutig strafrechtlich definierten Erscheinungsformen des Mobbings den Täter sofort abmahnen oder in schlimmen Fällen ihm kündigen kann, wird er bei einer Ausgrenzung oder einer anderen Form der sozialen Isolation die Konfliktlösung durch Gespräche einleiten. Wenn der Arbeitgeber bei ihm bekannten Mobbing-Vorfällen nicht eingreift, kann er zum Schadenersatz verpflichtet werden.</p>
<p>Grundsätzlich hat der geschädigte Arbeitnehmer gegenüber den Tätern einen Anspruch auf Schadenersatz, allerdings ist bei nicht eindeutig strafrechtlich definierten Erscheinungsformen des Mobbings der Nachweis, welcher Täter welchen Anteil am Mobbing hatte, nur schwer zu erbringen.</p>
<h2 id="mobbing-in-der-partnerschaft">Mobbing in der Partnerschaft</h2>
<p>Im Gegensatz zum Arbeitsplatz erfolgt das Mobbing innerhalb einer <a title="Leisten und Leben: 360-Grad-Management!" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/" target="_blank" rel="noopener">Partnerschaft</a> zumeist durch eine einzige Person, nämlich den Partner. Dieser kann durch Kinder oder auch gemeinsame Bekannte unterstützt werden, er ist aber immer die treibende Kraft.</p>
<p>Des Weiteren stellt körperliche Gewalt innerhalb einer Partnerschaft häufiger als am Arbeitsplatz einen Bestandteil des Mobbing-Verhaltens dar. Sehr häufig wird der gemobbte Partner nicht mehr in Entscheidungen einbezogen und im Freundeskreis wird schlecht über ihn geredet, wobei das Ausbreiten von Details aus dem Intimleben besonders als besonders verletzend empfunden wird.</p>
<p>Bei der Nichtbeachtung des Partners werden Kinder häufig zu Verbündeten gemacht, wodurch diese sich nicht selten zwischen beiden Elternteilen hin- und hergerissen fühlen.</p>
<h2 id="ursachen-von-mobbing">Ursachen von Mobbing</h2>
<p>Wer den Partner mobbt, liebt ihn nicht mehr und möchte sich häufig von diesem trennen. Das Mobbing am Arbeitsplatz kann sehr unterschiedliche Ursachen haben, sehr häufig erfolgt es im Rahmen einer Konkurrenzsituation um eine <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/" target="_blank" rel="noopener">Beförderung</a>. Die Gruppendynamik geht grundsätzlich davon aus, dass sich in jeder größeren Gruppe zumindest ein Außenseiter befindet.</p>
<p>Während dieser in früheren Zeiten zwar schlecht in eine Gruppe integriert war, von dieser jedoch nicht bewusst psychisch misshandelt wurde, hat sich das typische Verhalten innerhalb der Gesellschaft inzwischen derart verändert, dass Außenseiter häufig zu Mobbing-Opfern werden. In der betrieblichen Praxis lässt sich beobachten, dass Unterstützer eines Mobbing-Opfers oft das nächste Ziel der entsprechenden Attacken werden.</p>
<h2 id="folgen-von-mobbing-fuer-betroffene">Folgen von Mobbing für Betroffene</h2>
<p>In der Partnerschaft kämpft das Mobbing-Opfer sehr häufig um die verlorene Liebe des Partners und versucht vergeblich, sich immer mehr dessen vermeintlichen Wünschen anzupassen. Dieser Anpassungsversuch kann ein als Selbstaufgabe zu bewertendes Ausmaß annehmen.</p>
<p>Am Arbeitsplatz erkennt das Mobbingopfer seine Ausgrenzung und erleidet häufig psychische Erkrankungen; in schlimmen Fällen kann durch Mobbing eine schwere Depression ausgelöst werden. Auch in leichteren Fällen vermindert das Mobben die Arbeitsleistung des Opfers spürbar, zudem wird er schnell antriebslos.</p>
<blockquote><p>&#8220;Anfälliges Immunsystem&#8221;</p></blockquote>
<p>Körperliche Auswirkungen des Mobbings sind häufig Herz- und Kreislauferkrankungen, zudem erhöht eine schlechte psychische Verfassung die Anfälligkeit gegenüber ansteckenden Krankheiten, da sie sich negativ auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems auswirkt. Vermutlich ist die Zunahme der Erkrankungen am <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/" target="_blank" rel="noopener">Burnout-Syndrom</a> zumindest teilweise auf Mobbing zurückzuführen.</p>
<h2 id="was-kann-das-opfer-gegen-mobbing-tun">Was kann das Opfer gegen Mobbing tun?</h2>
<p>In der Partnerschaft ist zunächst zu fragen, ob das Opfer diese tatsächlich fortsetzen möchte. Das weitere Bestehen der Liebesbeziehung setzt naturgemäß voraus, dass die Liebe des verletzenden Partners nicht endgültig verloren wurde. Sehr hilfreich ist eine Paartherapie; falls diese keine Problemlösung bewirken kann, erscheint die Trennung als einzige Lösung.</p>
<p>Wer am Arbeitsplatz gemobbt wird, wendet sich so schnell wie möglich an den Betriebsrat oder an den Arbeitgeber. Letzterer hat im Normalfall ein eigenes Interesse daran, dass keiner seiner Mitarbeiter benachteiligt wird, da eine Krankschreibung zu einer finanziellen Belastung des <a title="Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmens</a> führt. Zudem sollte er an der Wahrung des betrieblichen Friedens interessiert sein.</p>
<p>Da Täter beim Mobben bevorzugt schwächere Opfer suchen, kann das selbstbewusste Vorgehen gegen die ersten Anzeichen zu einem Ende der entsprechenden Aktionen führen; besonders gegenüber einer größeren Tätergruppe kann das Täterverhalten aber in Einzelfällen durch dieses auch verstärkt werden.</p>
<p>Die Anzeige der Mobbenden ist bei körperlicher Gewalt, sexueller Belästigung sowie einer eindeutig nachweisbaren übler Nachrede oder Beleidigung in jedem Fall sinnvoll; bei einer fortgesetzten Verletzung der menschlichen Würde durch die Häufung von Aktionen, welche einzeln nicht strafbewehrt sind, lässt sich der Beweis jedoch nur schwer erbringen.</p>
<p>Ein Wechsel der Arbeitsstelle beendet naturgemäß das durch Mobbing ausgelöste Leiden, es stellt aber auch eine Flucht dar und lässt die Täter als Sieger erscheinen, so dass diese Lösung nur in Ausnahmefällen sinnvoll ist.</p>
<h2 id="koennen-taeter-behandelt-werden">Können Täter behandelt werden?</h2>
<p>Wer mobbt, ist nicht in jedem Fall grundsätzlich böse und gemein, sondern kompensiert durch sein Verhalten häufig ein mangelndes Selbstwertgefühl. In diesem Fall ist als <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/" target="_blank" rel="noopener">Therapie</a> für den Täter die Behandlung seiner, womöglichen psychischen Krankheit sinnvoll.</p>
<p>Teilweise geben Mitläufer bei einem durch Ausgrenzen erfolgenden Mobbing-Verhalten an, überhaupt nicht wahrgenommen zu haben, dass ein solches erfolgt. Wenn diese Aussage glaubhaft vorgebracht werden kann, ist der Besuch von Kursen zur Verbesserung der Wahrnehmung sinnvoll, diese werden von Volkshochschulen ebenso wie von Familienbildungsstätten und freiberuflichen Soziologen angeboten.</p>
<h2 id="gerichtsurteile">Gerichtsurteile</h2>
<p>Fortgesetztes Mobbing, bei welchem keine eindeutigen Straftatbestände wie körperliche Gewalt, sexuelle Belästigung oder Beleidigung verwirkt werden, kann im Arbeitsrecht als Verstoß gegen den dritten Paragraphen des <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/agg/" target="_blank" rel="noopener">AGG</a> (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) bewertet werden.</p>
<p>Das LAG Thüringen hat bereits am 28.06.2005 ein eindeutiges Urteil hinsichtlich der Anwendbarkeit dieser Bestimmungen auf das Mobbing gefällt. Wer Opfer seelischer Grausamkeit wird, kann gegen die Täter einen Strafantrag stellen, ohne diesen erfolgt üblicherweise keine strafrechtliche Verfolgung.</p>
<p>Bereits im Oktober 2007 hat das Bundesarbeitsgericht (8 AZR 593/06) eindeutig bestätigt, dass ein Mobbingopfer Anspruch auf Schadenersatz gegenüber dem Arbeitgeber hat, wenn dieser bei ihm bekannten Mobing-Taten nicht eingreift.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Tom Wang/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/little-girl-bullying-school-classroom-303878834">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/ratgeber-mobbing-in-buro-und-beziehung/">Ratgeber: Mobbing in Büro und Beziehung</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 15:09:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Arbeitgeber in Erklärungsnot. Werben um neue Talente, ein mühsames Geschäft. Angebote? Austauschbar: „attraktive Vergütung“, „spannende Aufgaben“, „angenehmes Arbeitsumfeld“. Ein Plädoyer für unkonventionelle Lebensläufe. Von Kerstin Wadehn&#8230; So lockt man sie sicherlich nicht mehr hinterm&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="arbeitgeber-in-erklaerungsnot-werben-um-neue-talente-ein-muehsames-geschaeft-angebote-austauschbar-attraktive-verguetung-spannende-aufgaben">Arbeitgeber in Erklärungsnot. Werben um neue Talente, ein mühsames Geschäft. Angebote? Austauschbar: „attraktive Vergütung“, „spannende Aufgaben“, „angenehmes Arbeitsumfeld“. Ein Plädoyer für unkonventionelle Lebensläufe. Von Kerstin Wadehn&#8230;</h3>
<p><span id="more-5131"></span>So lockt man sie sicherlich nicht mehr hinterm Bildschirm hervor, die Generation <a href="https://www.facebook.com/karrieresichten" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a>. So schaffen es nur wenige Unternehmen, die Frage aller Fragen klipp und klar zu beantworten:</p>
<p>Warum sollte ich bei Ihnen arbeiten und nicht bei der <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener">Konkurrenz</a>? Vor kurzem waren es noch die Bewerber, die bei der Frage ins Schwitzen gerieten, warum man ausgerechnet sie einstellen sollte. Die Zeiten haben sich geändert.</p>
<h2 id="mythos-der-geraden-karriere">Mythos der geraden Karriere</h2>
<p>Im Kampf um Talente behauptet seit einer Weile ein bekannter deutscher Lebensmittel-Discounter, Karriere sei eine Gerade. Diese These reiht sich nahtlos an Mythen vergangener Jahrhunderte wie „die Erde ist eine Scheibe“ und „die Renten sind sicher“.</p>
<p>Wenn man davon ausgeht, dass der Werbespruch keineswegs ironisch sondern ernst gemeint sein soll, dann geht der Schuss entweder lautlos ins Leere oder dröhnend nach hinten los. Die Botschaft der „geraden <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener">Karriere</a>“ signalisiert:</p>
<p>Bei uns marschieren Sie nur geradeaus oder geradewegs hinaus. Blicke nach links und rechts sind überflüssig – da gibt’s sowieso nichts zu sehen. Und so zieht der Werbende schnurstracks an Zielgruppe und Realität vorbei.</p>
<h2 id="bunter-statt-roter-faden">Bunter statt roter Faden</h2>
<p>Dabei muss es doch mittlerweile in jedem Winkel der Republik angekommen sein, dass Karrieren nicht mehr linear verlaufen, der beständige Wandel zur Tagesordnung gehört. Erst die <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildung</a>, dann die Arbeit, dann das Vergnügen: Das traditionelle Muster für Lebensentwürfe hat ausgedient.</p>
<p>Heute laufen Ausbildung, Arbeit und Auszeit parallel und in Wellen durch alle Lebensphasen. Nur so können <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Broterwerb</a>, Ehrenamt, Kindererziehung, Angehörigenpflege, Weiterbildung und all die anderen Anforderungen überhaupt unter einen Hut gebracht werden. Das gilt übrigens für Männer und Frauen gleichermaßen.</p>
<p>Die jüngst wieder zum Köcheln gebrachte Diskussion um Quotenfrauen und Frauenkarrieren wird sich wieder abkühlen, sobald vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für alle angeboten und auch angenommen werden – und zwar nach Können und Wollen. Auch so mancher Mann wünscht sich beim Anblick der <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener">Karriereleiter</a> seufzend, es gäbe echte Alternativen.</p>
<h2 id="vorwaerts-rueckwaerts-seitwaerts-ran">Vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran</h2>
<p>Viele Wege führen zur <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/" target="_blank" rel="noopener">Arbeitszufriedenheit</a>. Es kommt darauf an, wie man sein Navigationsgerät programmiert. Statt Leitern hochzuklettern, kann man ebenso gut seinen Job mit neuen Projekten anreichern, eine gleichwertige Position übernehmen.</p>
<p>Oder eine neue schaffen, den Geschäftsbereich oder das Tätigkeitsfeld wechseln, Aufgaben und <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener">Verantwortung</a> abgeben und einen Gang zurückschalten. Moderne Unternehmen bieten dafür einen Mix aus verschiedenen Laufbahnmodellen.</p>
<p>Während flache Organisationsstrukturen der klassischen Führungslaufbahn mehr und mehr die Existenzgrundlage entziehen, gewinnen Fach- und Projektlaufbahnen an Boden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Experten sind (noch) keine Manager&#8221;</p></blockquote>
<p>Viele Hochqualifizierte ziehen es vor, auf ihrem Spezialgebiet Spitzenleistungen zu vollbringen, statt Führungsaufgaben zu übernehmen. Jeder kennt die Geschichte des hervorragenden Experten, der in einer <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/" target="_blank" rel="noopener">Führungsrolle</a> samt Team untergegangen ist.</p>
<p>Ein Modell der Zukunft wird die Portfolio- oder Patchwork-Karriere sein. Wo es keine Jobsicherheit mehr gibt, setzen viele Wissens- und Wanderarbeiter bereits heute ausschließlich auf ihre Beschäftigungsfähigkeit und haben mehrere Arbeit- und Auftraggeber.</p>
<p>Wer sich also vom Getöse um den <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/" target="_blank" rel="noopener">Fachkräftemangel</a> nicht vollends betäuben lässt und die Ohren spitzt, hört plötzlich „Stimmen“ – und zwar von exzellenten Fachkräften und aus Richtungen, die er zuvor ignoriert hat.</p>
<p>Die vielfältigen Möglichkeiten der Erwerbsarbeit müssen daher dringend in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik gleichermaßen anerkannt werden. Denn das vermeintliche Ideal der „unbefristeten Festanstellung“ besteht allenfalls noch auf geduldigem Papier und in den Träumen der ewig Gestrigen.</p>
<h2 id="flexibilitaet-auf-allen-seiten">Flexibilität auf allen Seiten</h2>
<p>Globale Vernetzung und Vielschichtigkeit des wirtschaftlichen Geschehens verändern die Arbeits- und Auftragsmärkte in schwindelerregendem Tempo.</p>
<p>Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien macht Arbeit in ständig wechselnden Teams unabhängig von Raum und Zeit. Während den einen ob der Risiken und Gefahren einer rotierenden Arbeitswelt schwindelig wird, erkennen die anderen darin die vielen Chancen und Möglichkeiten beruflicher Aktivität.</p>
<p>Insbesondere die jüngeren Nachwuchskräfte der „Generation Y“ sind mit unzähligen Wahl- und Entwicklungsmöglichkeiten aufgewachsen. Sie haben daher hohe Erwartungen an eine erfüllende Tätigkeit und eine abwechslungsreiche Karriere.</p>
<p>Spaß an der Arbeit und der Wunsch nach <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/" target="_blank" rel="noopener">Balance</a> und Weiterentwicklung sind jedoch keine Privilegien der Jugend.</p>
<p>Auch viele ältere Semester wollen nicht frühzeitig aufs Abstellgleis geschoben werden.</p>
<p>Nicht nur der spätere Eintritt in die Rente, sondern auch die körperliche und geistige Fitness so mancher erfahrener Mitarbeiter jenseits der fünfzig oder sechzig Jahre erfordern ein Umdenken.</p>
<p>Zu jedem Zeitpunkt des Erwerbslebens sollte es also vielseitige Angebote an individuellen Betätigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten geben. Flexibilität und <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/" target="_blank" rel="noopener">Orientierung</a> schließen einander nicht aus.</p>
<p>Wem darauf jedoch keine Antworten einfallen, der hat den Wettbewerb um Talente heute schon verloren.</p>
<h2 id="mit-mut-auf-neuen-wegen">Mit Mut auf neuen Wegen</h2>
<p>Es ist also höchste Zeit für Fach- und Führungskräfte, Personalspezialisten und Arbeitnehmervertreter, an einem Strang zu ziehen und gemeinsam die ausgetretenen Pfade zu verlassen. Die Mitarbeiter als treibende Kraft sind selbst verantwortlich für ihre Entwicklung. Jeder Einzelne sollte wissen, was er gut und gerne macht und wie er seine Ziele erreichen und Grenzen überwinden kann.</p>
<p>Die fördernde und fordernde Kraft sind die Vorgesetzten. Es liegt mit an ihnen, jeden gemäß seiner besonderen Talente einzusetzen. Nur so können sich Menschen und Organisationen gleichzeitig entwickeln. Das beginnt schon bei der Einstellung (im doppelten Sinne).</p>
<p>Viele Manager neigen dazu, nur Kandidaten auszuwählen, die ihnen selbst ähnlich sind. Das erzeugt zwar wenig Reibungswiderstand, schadet jedoch der <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/" target="_blank" rel="noopener">Innovationskraft</a>.</p>
<p>Vielfalt oder „<a title="Geht! Diversity Management in Nachbars Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/" target="_blank" rel="noopener">Diversity</a>“ steckt im Kopf und nicht im Pass unter den Stichworten Alter, Geschlecht und Herkunft. Die wichtigsten Fragen lauten also: Was können Sie heute? Was können Sie morgen können? Wie passt das zu uns, unseren Zielen und Aufgaben?</p>
<p>Die Personalspezialisten schließlich haben als unterstützende und beratende Kraft dafür zu sorgen, dass ihre Handlungsfelder und Instrumente aufeinander abgestimmt sind. Nur durch das Zusammenspiel dieser drei Kräfte können die vielfältigen Möglichkeiten der Karriereentwicklung dauerhaft in der <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmenskultur</a> verankert werden.</p>
<h2 id="investition-in-die-zukunft">Investition in die Zukunft</h2>
<p>So lassen sich die Knoten vieler brennender Probleme in der Personalarbeit lösen. Unternehmen mit einem effektiven und transparenten Karrieremanagement stärken ihren Ruf als moderner Arbeitgeber und sichern sich einen Vorsprung im Wettbewerb um <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/" target="_blank" rel="noopener">Talente</a>.</p>
<p>Sie gewinnen und halten motivierte, engagierte und produktive Fach- und Führungskräfte. Sie nutzen Kompetenzen, entwickeln Potentiale, fördern und fordern lebenslanges Lernen – und sparen damit am Ende auch noch bares Geld. Karriere kann eine Gerade sein, manchmal. Meistens ist sie jedoch sehr viel mehr.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-kerstin-wadehn-ist-inhaberin-der-karrieretextur-und-als-beraterin-interim-managerin-und-autorin-aktiv-nach-dem-motto-karriere-und-klartext-setz"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Kerstin Wadehn</a> ist Inhaberin der &#8220;Karrieretextur&#8221;. Und als Beraterin, Interim Managerin und Autorin aktiv. Nach dem Motto „Karriere und Klartext“ setzt sie sich für mehr Vielfalt, Flexibilität und Transparenz in Personalentwicklung und -kommunikation ein&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: alphaspirit/ <a href="https://de.fotolia.com/id/45043237">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Migranten-Elite: Ziel Chefetage</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 13:10:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
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		<category><![CDATA[High Potentials]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Migranten und Elite passt für viele nicht zusammen. Jeder vierte Einwanderer beweist das Gegenteil: Sie sprechen zwei Sprachen fließend, studieren. Der Weg nach oben beginnt dabei oft sehr weit unten mit Angst und Verfolgung. Louisa Thomas und Sabrina Kurth berichten...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="migranten-und-elite-passt-fuer-viele-nicht-zusammen-jeder-vierte-einwanderer-beweist-das-gegenteil-sie-sprechen-zwei-sprachen-fliessend-studieren-der-weg-nach-oben-beginnt-dabei-oft-sehr-weit-unte">Migranten und Elite passt für viele nicht zusammen. Jeder vierte Einwanderer beweist das Gegenteil: Sie sprechen zwei Sprachen fließend, studieren. Der Weg nach oben beginnt dabei oft sehr weit unten, Angst, Verfolgung. Louisa Thomas und Sabrina Kurth berichten&#8230;</h3>
<p><span id="more-5110"></span>Es klackert, wenn Solin Ahmad die Prinzregentenstraße in Ludwigshafen entlang geht. Die 21-jährige trägt enge Jeans, hohe Pumps, die langen schwarzen Haare wippen auf ihren Schultern, die goldenen, verspielten Ohrringe glitzern in der Sonne.</p>
<p>Ihr Blick ist bestimmt, jeder Schritt wohl überlegt. 2008 wurde Ahmad Miss Ludwigshafen, in der Schule schrieb sie nur Einsen. Ihre Freizeit verbringt sie beim Offenen Kanal, den JuSos oder einem Umwelt-Projekt. Ihr Ziel: die <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/" target="_blank" rel="noopener">Chefetagen</a> Deutschlands. “Ich will alles geben, damit ich meine Träume verwirklichen kann“, so die Kurdin.</p>
<blockquote><p>&#8220;Migranten und Elite&#8221;</p></blockquote>
<p>Migranten und <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/" target="_blank" rel="noopener">Elite</a> – das passt scheinbar nicht zusammen. Eine Studie des Heidelberger Instituts „Sinus Social Vision“ hat herausgefunden, dass rund ein Viertel der Migranten in Deutschland zur so genannten „<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4841498/Wie-die-Migrantenelite-den-Aufstieg-schafft.html" target="_blank" rel="noopener">Migrantenelite</a>“ zählt. Sie sind stolz auf ihr Leben zwischen zwei Nationen, sprechen mindestens zwei Sprachen fließend, studieren und arbeiten – inzwischen auch vermehrt als Manager.</p>
<p>Der ehemalige Bundesinnenminster Wolfgang Schäuble (CDU) sieht diese Entwicklung positiv: “Es gibt sehr viele tolle junge Leute mit Migrationshintergrund in Deutschland. Vor allem aber gibt es viele starke, junge Frauen, die sich zum Teil gegen Widerstände in ihren Elternhäusern durchgesetzt haben, sich unheimlich engagieren und erfolgreich sind.&#8221;</p>
<h2 id="engagement-spricht-nicht-gegen-die-religion">Engagement spricht nicht gegen die Religion</h2>
<p>Solin Ahmad gehört zu dieser neuen Elite. Sie kommt aus dem Irak. 2008 wurde sie als hochbegabte Schülerin in die teils privat und teils vom Land getragene <a href="http://www.start-stiftung.de/" target="_blank" rel="noopener">START-Stiftung</a> aufgenommen. Ihre muslimische Herkunft stand bei der Verfolgung ihrer Ziele bisher nicht im Weg.</p>
<p>“Wir sind natürlich gläubig, aber das heißt nicht, dass jungen Mädchen verboten wird, etwas zu erreichen“, sagt die Schülerin. &#8220;Ich bin zum Beispiel Miss Ludwigshafen geworden, weil ich mich engagieren wollte und das verbietet mir meine <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/" target="_blank" rel="noopener">Religion</a> nicht.“</p>
<p>Migrationshintergrund als Katalysator? Laut der Heidelberger Studie profitieren die aufstrebenden Migranten vor allem von ihrer„lebensgeschichtlichen Inspiration“. Während ihre Eltern als Gastarbeiter oder Flüchtlinge nach Deutschland kamen und von Grund auf neu anfangen mussten, streben ihre Kinder nun mit dem Wissen über diese Erfahrungen nach oben.</p>
<p>Ein Leben am Abgrund, wie es ihre Eltern teilweise führten, wollen sie unter keinen Umständen erleben.<br />
Fast 70 Prozent der deutschen <a title="Geht! Diversity Management in Nachbars Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/" target="_blank" rel="noopener">Migranten</a> denken, dass jeder, der kämpft, es in Deutschland auch schaffen kann.</p>
<p>“Migranten haben in diesem Land alle Chancen dieser Welt“, sagt auch Bundesinnenminister Schäuble. Den Schlüssel zum Erfolg von Migranten sieht er in der Verknüpfung von Integration und <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener">Aufstieg</a>. “Sie müssen sich anstrengen und Deutsch lernen. Aber wenn sie gut sind, schaffen sie alles.“</p>
<p>Gut ist auch der Deutsch-Inder Apu Gosalia. Wenn er aus dem Fenster seines Mannheimer Büros schaut, sieht er große und kleine Fabrikgebäude mit unzähligen, silbrig glänzenden Rohren, deren Rauchschwaden langsam über den Dächern seiner Heimatstadt aufsteigen.</p>
<p>Rund ein Viertel der Migranten in Deutschland zählt mittlerweile zur Bildungselite. Sie studieren und arbeiten in Führungspositionen. Sabrina Kurth und Louisa Thomas haben drei Migranten und deren Weg zum Erfolg porträtiert.</p>
<p>Gosalia wollte schon immer ganz oben mitmischen. Deshalb studierte der Mannheimer Wirtschaft an einer der besten Universitäten Deutschlands und verbrachte mehrere Semester in den USA.</p>
<p>Für seine Diplomarbeit erhielt er einen deutschen und einen amerikanischen Förderpreis. Heute leitet Gosalia das strategische Marketing der Fuchs Petrolub AG.</p>
<h2 id="harte-arbeit-und-viel-ehrgeiz">Harte Arbeit und viel Ehrgeiz</h2>
<p>Trotz seiner indischen Wurzeln fühlt sich Gosalia vor allem als Deutscher. Seine Eltern kamen in den 1950ern nach Deutschland und hatten nie vor, zurück nach Indien zu gehen. Seine Muttersprache Hindi lernte der Mannheimer deshalb kaum, wuchs stattdessen mit Deutsch, Englisch und „Monnemer“ Dialekt auf.</p>
<p>Als Sohn indischer Migranten hatte er es nicht immer leicht. “Meine Eltern haben immer versucht mir alles zu ermöglichen, aber das meiste musste ich mir selbst erarbeiten“, sagt er. Sein Tipp: harte Arbeit und viel Ehrgeiz.</p>
<p>Migranten wie Ahmad und Gosalia sind eine Chance für Deutschland. Sie repräsentieren eine starke Kraft, die die gesamte <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener">Integration</a> voranbringen kann.</p>
<p>Denn genauso wie es rund ein Viertel der Migranten bis in die deutschen Führungsetagen schaffen, bleiben rund 25 Prozent der Migranten auf der Strecke –- oft nur mit ungenügenden Sprachkenntnissen, wenigen sozialen Kontakten zu Deutschen und ohne Bildungabschluss.</p>
<h2 id="vorbildfunktion-der-eltern">Vorbildfunktion der Eltern</h2>
<p>Gerade für sie erachtet Bundesinnenminister Schäuble die Migrantenelite als Ansporn. “Eliten haben ja immer eine Vorbildfunktion. Ich sage immer &#8216;Zeigt euch!&#8217; Erzählt es den anderen, macht denen jungen anderen Kinder, deren Eltern Migraten sind, Mut und zeigt ihnen, wie es geht.&#8221;</p>
<p>Ahmad ist sich dieser Verantwortung bewusst. Als sie hierher kam, war sie acht Jahre alt, sprach kein Wort Deutsch. Die verpassten Schuljahre holte die Kurdin schnell nach.</p>
<p>Als Ahmads Familie im Dezember 1998 aus dem <a title="Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/business-auf-arabisch/" target="_blank" rel="noopener">Irak</a> nach Deutschland kam, flohen die Kurden vor Saddam Husseins Terrorregime, wo Bücherverbrennungen, Gefängnis und sogar der Tod auf der Tagesordnung standen.</p>
<p>Die damalige <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener">Hoffnung</a> der Familie war simpel: ein besseres Leben in Deutschland. Ahmads heutiger Anspruch ist es genauso. Sie will das, was ihr in Deutschland ermöglicht wurde, zurückgeben: “Ich möchte den Menschen helfen. Deswegen versuche ich immer alles zu geben &#8211; damit ich meine Ziele, meine Träume verwirklichen kann und dabei auch etwas zurück gebe.“</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-sabrina-kurth-mag-das-wort-elite-eigentlich-ueberhaupt-nicht-wenn-es-aber-hilft-junge-menschen-anzuspornen-sich-zu-engagieren-und-vorbilder-zu-sein-dann-kann-sie-mit-der-wor"><strong>Über die Autorin:</strong> <a href="mailto: kurth@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Sabrina Kurth</a> mag das Wort Elite eigentlich überhaupt nicht. Wenn es aber hilft, junge Menschen anzuspornen sich zu engagieren und Vorbilder zu sein, dann kann sie mit der Wortwahl gut leben&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jaggat Rashidi/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-muslim-woman-head-scarf-walk-75911149">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Migranten-Elite: Ziel Chefetage</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 14:36:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wirtschaft, Unternehmen und Banken verlieren Vertrauen. Ebenso öffentliche Institutionen wie die Kirche. Dieser Vertrauensverlust hat viele, komplexe Gründe. Und einen Grad erreicht, der zum entschlossenem Handeln nötigt, meint Professor Wolfgang&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wirtschaft-unternehmen-und-banken-verlieren-vertrauen-ebenso-oeffentliche-institutionen-wie-die-kirche-dieser-vertrauensverlust-hat-viele-komplexe-gruende-und-einen-grad-erreicht-der-zum-entschl">Wirtschaft, Unternehmen und Banken verlieren Vertrauen. Ebenso öffentliche Institutionen wie die Kirche. Dieser Vertrauensverlust hat viele, komplexe Gründe. Und einen Grad erreicht, der zum entschlossenem Handeln nötigt, meint Professor Wolfgang Huber&#8230;</h3>
<p><span id="more-5096"></span>Wie anstrengend es ist, einen solchen <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauensverlust</a> auszugleichen, haben wir in den letzten Jahren am Beispiel der Kirche gemerkt.</p>
<p>Bei allen Unterschieden: Auch im Fall der Wirtschaft ist es nicht leicht. Man macht es sich zu einfach, wenn man behauptet, der Vertrauensverlust liege ausschließlich daran, dass das Publikum Wirtschaft nicht richtig versteht; wenn dagegen die Menschen die Wirtschaft erst richtig verstünden, dann wäre das Vertrauen auch wieder hergestellt.</p>
<p>Doch aus einem Mangel an Vertrautheit allein sind die zum Teil dramatischen Vertrauensverluste nicht zu erklären, unter denen auch die Wirtschaft derzeit leidet.</p>
<h2 id="vertrauen-wichtiges-kapital">Vertrauen, wichtiges Kapital</h2>
<p>In dieser Situation spüren wir, dass für die Wirtschaft Vertrauen ebenso wichtig ist wie <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/" target="_blank" rel="noopener">Kapital</a>. Ebenso wichtig wie eine stabile Unternehmensfinanzierung ist es, das Vertrauen durch vertrauenswürdiges Handeln und Verhalten zu erneuern. Beides hat die gleiche Priorität.</p>
<p>Denn in all seinen Funktionen ist unternehmerisches Handeln auf <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen</a> angewiesen. Dieses Vertrauen hängt davon ab, dass Unternehmerinnen und Unternehmer, Managerinnen und Manager als öffentliche Personen in ihrem alltäglichen Handeln selbst grundlegende ethische Werte und Tugenden vertreten.</p>
<p>Verlässlichkeit, Transparenz, Ehrlichkeit gelten dabei als Werte, von denen das Vertrauen, das Unternehmern entgegengebracht wird, im besonderen Maß abhängt. Der Umgang mit diesen öffentlichen Tugenden ist deshalb von besonderer Bedeutung.</p>
<p>So kann kein Unternehmen der Welt lange existieren, wenn von den leitenden Personen öffentlich zerstörerische Werte wie Gier oder Neid vertreten werden, weil diese Werte jede Form des Zusammenhalts in einem Unternehmen und des Vertrauens zwischen den <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a> zerstören.</p>
<p>Die Unterscheidung zwischen berechtigtem <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener">Eigeninteresse</a>, das es braucht, damit Selbstverantwortung möglich ist und Wirtschaft überhaupt in Gang kommt, und zerstörerischer Gier ist von fundamentaler Bedeutung. Die Grenze zwischen beiden lässt sich nicht ein für alle Mal endgültig oder gar zahlenmäßig fixieren.</p>
<h2 id="verantwortung-wichtige-tugend">Verantwortung, wichtige Tugend</h2>
<p>Die Selbstverantwortlichkeit aller Beteiligten aber dafür freizuhalten, über diese Grenze immer wieder nachzudenken und sie im Blick zu behalten, ist für unsere Wirtschaftskultur von schlichtweg entscheidender Bedeutung.</p>
<p>Nicht allein um Zahlen geht es in der Ökonomie, sondern es geht ebenso um Vertrauen und Bindung. Das ist ein dramatisch unterschätzter Faktor. Es ist an der Zeit, dass dieser Faktor wieder gewürdigt wird. Denn wir stellen fest: Vertrauen ist noch schwerer wieder aufzubauen als Kapital.</p>
<p>Die Tugend des Maßes spielt in diesem Zusammenhang sowohl mit Blick auf die Gewinne von Unternehmen als auch mit Blick auf die Bezahlung von Managern eine große Rolle. Grundsätzlich, so formuliert die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in ihrer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oumcPGDT4c0" target="_blank" rel="noopener">Unternehmerdenkschrift</a>, sollen die höchsten Gehälter in einem Unternehmen vor den Geringsten gerechtfertigt werden können.</p>
<p>Und sicherlich muss es in Zukunft stärker so sein, dass zusätzliche <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/" target="_blank" rel="noopener">Leistungsbezahlungen</a> an die langfristige und nachhaltige Ertrags- und Wertsteigerung eines Unternehmens geknüpft sein müssen, statt an kurzfristige Renditemaximierung. Dass die Aufsichtsgremien der Unternehmen insgesamt und nicht nur die Personalausschüsse die Festlegung der Vorstandsvergütungen zu verantworten haben, ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger, ja unerlässlicher Schritt.</p>
<p>Unternehmerisches Handeln ist in Deutschland fest eingebunden in unser System der Sozialen Marktwirtschaft, bei dem wir davon ausgehen, dass ein starker Staat den wirtschaftlichen Wettbewerb effizient gestaltet und auf diese Weise für unternehmerische Freiheit sorgt. Der Staat hat in dieser Funktion nicht die Aufgabe, selbst Wirtschaft zu machen, sondern Wirtschaft zu ermöglichen und auf diese Weise auch der Wirtschaft Grenzen zu setzen. Notwendig ist deshalb eine gewisse Distanz des Staates zur Wirtschaft.</p>
<h2 id="krisenstimmung-wichtige-lektion">Krisenstimmung, wichtige Lektion</h2>
<p>Gerade in der gegenwärtigen Krisensituation zeigt sich, wie wichtig und schwierig zugleich diese Grenzziehung ist. Auch in einer Krise ist es nicht der richtige Weg, wenn der Staat wieder selbst zum Unternehmer wird. Dass er dabei die gleichen <a title="Fehler-Kultur: Aus Schaden wird man (nicht) klug" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/" target="_blank" rel="noopener">Fehlentscheidungen</a> treffen kann wie die Privatwirtschaft, hat sich an den staatlich gesteuerten Banken drastisch gezeigt; in manchen Fällen traten solche Fehler sogar in gesteigerter Form auf.</p>
<p>Auch bei den notwendigen staatlichen Regulierungen, die gerade im Blick auf die Finanzwirtschaft unerlässlich sind, kommt es nicht nur darauf an, dass, sondern wie reguliert wird. Gute, rechtlich wirksame und wirtschaftlich vernünftige Rahmensetzungen müssen gefunden werden.</p>
<blockquote><p>&#8220;Transparenz für die Kunden, Erkennbarkeit&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Stärkung der wirtschaftlichen Funktionsfähigkeit muss mit Transparenz für die Kunden, Erkennbarkeit und klarer Begrenzung der Risiken sowie einer unzweideutigen Haftung der Verursacher von unverantwortbaren Risiken verbunden sein. Ebenso deutlich sehen wir heute die Notwendigkeit, bei den staatlichen Rahmensetzungen für wirtschaftliches Handeln und bei den Maßnahmen zur Krisenbewältigung das Gebot der <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> zum Zuge zu bringen.</p>
<h2 id="nachhaltigkeit-wichtiges-gebot">Nachhaltigkeit, wichtiges Gebot</h2>
<p>In diesem Sinn ist es notwendig, die Soziale Marktwirtschaft nicht nur in ihrer – während der letzten Jahre zum Teil sträflich vernachlässigten – Bedeutung zur Geltung zu bringen, sondern sie zu einer nachhaltigen und global verantworteten Sozialen Marktwirtschaft weiterzuentwickeln.</p>
<p>Das wird heute im Grundsatz von vielen eingesehen, aber noch immer nicht ausreichend in die Tat umgesetzt. Denn gegen alle derartigen Vorschläge wird immer wieder der Einwand vorgebracht, sie seien international nicht durchsetzbar. Doch dieses Argument erinnert an die abwartende <a title="Manager und Mönch, Kloster oder Konzern?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/" target="_blank" rel="noopener">Haltung</a> einer Gruppe von Männern, die um ein Schwimmbad herumstanden, in das ein Kind gefallen war. Jeder wartete, ob die anderen springen; das Kind ertrank.</p>
<p>Samuel Keller, der frühere Direktor der Art Basel und jetzige Direktor der <a href="http://www.fondationbeyeler.ch/" target="_blank" rel="noopener">Fondation Beyeler</a> in Basel, wurde einmal gefragt, was die Wirtschaft von der Kunst lernen kann. Seine Antwort: „Vielleicht, dass Krisensituationen und Veränderungen notwendig sind. Vielleicht, dass man Dinge nicht nur für Geld, sondern aus <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/" target="_blank" rel="noopener">Leidenschaft</a> tun kann. Vielleicht, dass ‚anders sein’ gut sein kann.“</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-wolfgang-huber-gilt-als-einer-der-profiliertesten-theologen-deutschlands-der-professor-ist-ein-querdenker-in-ethischen-fragen-auch-im-ethikrat-der-bundesregierung-er-war-bisch"><b>Über den Autor:</b> <a href="mailto: redaktion@kariere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Wolfgang Huber</a> gilt als einer der profiliertesten Theologen Deutschlands. Der Professor ist ein <a href="http://www.querdenker.de/" target="_blank" rel="noopener">Querdenker</a> in ethischen Fragen, auch im Ethikrat der Bundesregierung. Er war Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, 6 Jahre  Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). 25 Millionen Menschen in Deutschland&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/conceptual-image-businessteam-working-cohesively-interaction-162088709">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/vertrauen-notwendige-werte-fur-die-marktwirtschaft/">Vertrauen: Notwendige Werte für die Marktwirtschaft</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>New York City: Sprachen, Pauken und Pokern</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 14:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Barriere]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sprechen eine Sprache, die der Krise. Notenbanker in Frankfurt und New York, zum Euro und US-Dollar. Konsumenten auf der Fifth Avenue sehen das gelassener denn je, vor allem die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/">New York City: Sprachen, Pauken und Pokern</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-sprechen-eine-sprache-die-der-krise-notenbanker-in-frankfurt-und-new-york-zum-euro-und-us-dollar-konsumenten-auf-der-fifth-avenue-sehen-das-gelassener-denn-je-vor-allem-die-aus-dem-ausland-d">Sie sprechen eine Sprache, die der Krise. Notenbanker in Frankfurt und New York, zum Euro und US-Dollar. Konsumenten auf der Fifth Avenue sehen das gelassener denn je, vor allem die aus dem Ausland. Doch jede Menge Übersetzungsarbeit ist gefordert&#8230;</h3>
<p><span id="more-1879"></span>An der Fifth Avenue drücken Schaulustige ihre Nase am Fenster platt. Solche „windows-shopper“ sind bei den Verkäufern weniger beliebt. Doch jeder dritte US-Amerikaner will nach einer Gallup-Umfrage nun weniger für die Weihnachtsgeschenke ausgeben. Einige wenige zeigen sich unbeeindruckt von der <a title="Ethisches Portfolio: Formeln wie SRI und CSR" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/" target="_blank" rel="noopener">Finanzkrise</a>, haben die Übersetzungsarbeit der Politiker und Manager wohl nicht ganz verstanden.metr</p>
<p>Knapp zehn Prozent der US-Bürger haben vor, in den umsatzstärkstenWochen des Jahres noch einmal mehr Geld in den Geschäften zu lassen als vergangenes Jahr. Noch sei es ja nicht soweit mit der Krise, sagt Melissa Rusert, eine Mittvierzigerin im Pelzmantel in einem Laden an der Fifth Avenue. Sie arbeitet sonst als Übersetzerin in einem der zahlreichen Büros, oben in den Wolkenkratzern.</p>
<p>Über was man dort nachdenkt, wenn es nicht ums Übersetzen von Englisch ins Deutsche und andersrum geht? Die jetzige Wirtschaftsund Finanzkrise sei fast so schlimm wie 1929, sagen Alexander Clayton (71) und Joy Bollinger (63) aus Ohio. Sie wollen in diesem Jahr auf allzu teure Geschenke verzichten. Beide hoffen auf den neuen Präsidenten Barack Obama, der „alles wieder in Ordnung“ bringen soll.</p>
<p>Nach einer Emnid-Umfrage wollen ein Drittel der Deutschen weniger Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Eine repräsentative Umfrage des pleitegegangenen Quelle-Versandes sagt es ebenso. In New York ist es anders, wie so vieles. Am Rockefeller-Center zum Beispiel. Der Konsumtempel mit 70 Stockwerken wurde in den 30er Jahren der damaligen Weltwirtschaftskrise zum Trotz gebaut.</p>
<h2 id="new-york-metrople-des-shoppings">New York: Metrople des Shoppings</h2>
<p>Hier posieren halbnackte Models, der Bass der Musik dröhnt ins Ohr, das neue Parfüm betäubt den Geruchsinn. Ist die Kreditkrise bei den Menschen der Metropole noch nicht angekommen? Melissa Rusert schaut Richtung Wall Street. Auch sie weiß aus den Nachrichten, dass im neuen Jahr viele Leute ihre <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/" target="_blank" rel="noopener">Jobs</a> verlieren werden. Im Freundeskreis seien einige, die sich bereits mit ihrer Kreditkarte haushoch verschuldet hätten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Konsum weiter ankurbeln&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber es gehe schon irgendwie, sagt sie. Wirtschaft lebe eben vom Ausgeben Viele US-Amerikaner bemühen sich in der Krise um Leichtigkeit, wollen sich nicht verrückt machen lassen. Die Princeton-Studenten Matthew Pigman und Katherine Klingman sagen es so: „Wenn wir alle weitermachen wie bisher, eben kaufen, kaufen, dann ist das doch gar kein großes Problem.“ Den Konsum weiter ankurbeln. Die Menschen auf den Straßen <a href="http://www.welt.de/lifestyle/article2794139/Krise-In-New-York-geht-man-lieber-einkaufen.html" target="_blank" rel="noopener">New Yorks</a> geben sich gelassen.</p>
<p>Man wechsele ja eh alle fünf Jahre den Arbeitgeber, sagt ein Passant. Die University of Michigan fand per Umfrage heraus, dass ein Drittel der US-<a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/" target="_blank" rel="noopener">Verbraucher</a> mehr denn je um den Job bangt. Doch es sei ebenso gut möglich, dass der Konsum dadurch noch stärker werde, „um sich wenigstens noch dieses Jahr das tolle Parfüm zu gönnen“, glaubt die Verkäuferin im Modegeschäft.</p>
<h2 id="big-apple-sprache-der-hoffnung">Big Apple: Sprache der Hoffnung</h2>
<p>Schräg gegenüber leuchten die Schaufenster des Edel-Juweliers Tiffanys. Analysten hoffen auf den gehobenen Mittelstand, Leute wie Melissa Rusert, die sich teuren Schmuck ab 2.000 US-Dollar leisten können. Der Zusammenbruch der großen Banken und Wall-Street-Unternehmen wird die Luxus-Verkäufer New Yorks am härtesten treffen. Edel-Geschäfte hatten an den Millionen-Dollar-Bonuszahlungen der Banker bisher gut verdient. Zwischen Glitzer-Designern wie Gucci, Versace und Bulgari bitten Obdachlose auf den Treppenstufen der St. Patrick’s Cathedral um Geld fürs Butterbrot.</p>
<p>Unten und ganz oben in der Gesellschaft werde die <a href="http://www.welt.de/finanzen/article4584696/Finanzkrise-fuellt-die-Kirchen-an-der-Wall-Street.html" target="_blank" rel="noopener">Finanzkrise</a> am stärksten sichtbar, weiß Pfarrer Mark Hostetter an der First Presbyterian Church, ebenfalls an der Fifth Avenue New Yorks. In seiner Seelsorge-Sprechstunde geben sich gekündigte Manager die Klinke in die Hand mit Obdachlosen, die noch nie viel hatten. In seinen <a href="http://www.admirado.de/2011/05/wall-street-von-der-andacht-bis-zocken/" target="_blank" rel="noopener">Andachten</a> kommen sie zu Wort. Masse statt Klasse wird beliebter, weil erschwinglich. Vor den Toren New Yorks, im Massengeschäft auf dem Land, hat der Einzelhandels-Gigant Wal-Mart Stores unterdessen eine Woche eher mit seinem Weihnachtsgeschäft begonnen.</p>
<p>Besondere Mengenrabatte gibt es bei Spielzeug und Urlaubsreisen, die im Internet gebucht werden. Spiel und Spaß sollen nicht vergehen, wünscht es sich ein Händler an der Autobahn nach New York. Mit ihren Blechlawinen ist sie so verstopft wie jeden Tag. Der Konsum rollt weiter.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-war-beeindruckt-von-dem-sprachen-wirrwarr-im-chinatown-mitten-im-geburtszentrum-der-wolkenkratzer-dieser-welt-das-naechste-mal-nimmt-er-vorher-eine-aspirin823"><strong>Über den Autor:</strong> <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> war beeindruckt von dem Sprachen-Wirrwarr im Chinatown. Mitten im Geburtszentrum der Wolkenkratzer dieser Welt. Das nächste Mal nimmt er vorher eine Aspirin&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jan Thomas Otte</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/07/new-york-city-sprachen-pauken-und-pokern/">New York City: Sprachen, Pauken und Pokern</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 16:38:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fehler werden verschwiegen, verharmlost oder vollständig ignoriert. Dabei bieten sie auch die Basis für Erfolge. Gerhard Scheucher sieht in ihnen Chancen für neue Ideen, fordert deren bewusste Reflexion...</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fehler-werden-verschwiegen-verharmlost-oder-vollstaendig-ignoriert-dabei-schaffe-sie-auch-erfolge-gerhard-scheucher-fordert-eine-bewusstere-reflexion">Fehler werden verschwiegen, verharmlost oder vollständig ignoriert. Dabei schaffe sie auch Erfolge. Gerhard Scheucher fordert eine bewusstere Reflexion&#8230;</h3>
<p><span id="more-5085"></span>Die Märkte werden immer dynamischer und komplexer. Benötigen wir ein Gesetz zur Entschleunigung? Gerhard Scheucher:</p>
<p>Wir brauchen kein Gesetz zur Entschleunigung, sondern vielmehr Disziplin und Möglichkeiten, um sich an eine andere Lebensgeschwindigkeit zu gewöhnen. Das Hauptproblem ist, dass die Bilder, die Menschen in den Köpfen haben, durch ihre Eltern oder Großeltern geprägt sind.</p>
<p>Diese Bilder stimmen mit der heutigen Welt aber nicht mehr überein. Früher hat eine Ausbildung gereicht, um im späteren Berufsleben zu bestehen. In der heutigen Zeit braucht man viele verschiedene Qualifikationen, um beruflich erfolgreich zu sein. Wenn Menschen aus Laufbahnen geschmissen werden oder Biografien abrupt enden, liegt das meist daran, dass die Geschwindigkeit eine so hohe geworden ist, dass die Menschen einfach nicht mehr mitkommen. Mit einem neuen Gesetz werden wir in der Hinsicht aber nicht herbeikommen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Es gilt ja heute mehr denn je die Maxime „schneller, höher, weiter!“ Doch wie wirken wir dem entgegen?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Indem den Menschen Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt werden, um das Leben in der heutigen Zeit besser zu meistern. Es hat weniger damit zu tun, was global oder gesamtpolitisch passiert, sondern vielmehr, wie wir mit der schnelleren <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lebens-Geschwindigkeit</a> umgehen lernen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sie haben gesagt, man solle nicht Wasser predigen und Wein trinken. In Deutschland hatten wir eine Bischöfin, die dies falsch interpretierte. Doch sie stand zu ihren Fehlern…</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Wenn ich mir die aktuellen Diskussionen der Kirche insgesamt anschaue, dann hätten einige großen Anlass sofort zurückzutreten. Vielfach geht es heute nach dem Motto: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Fehler werden in unserer <a title="Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesellschaft</a> kaum bis gar nicht verziehen. Ein einmaliges Fehlverhalten führt oft schon ins gesellschaftliche Abseits.</p>
<blockquote><p>&#8220;extrafunktionale Fähigkeiten&#8221;</p></blockquote>
<p>Doch <a title="Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fehler</a> passieren tagtäglich und das größte Problem besteht darin, dass über sie nicht diskutiert wird, sondern dass sofort Konsequenzen eingefordert werden. Und diese Konsequenzen lassen den Moment der <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reflexion</a> vollkommen aus. Mit der gestiegenen Lebens-Geschwindigkeit wird auch die Fehlerquote eine immer höhere. Denn der bewusste Umgang mit Fehlern kann verhindern, dass sie sich wiederholen. Was wir brauchen ist eine neue Kultur des Scheiterns.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche Fertigkeiten benötigen wir dafür?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> In der heutigen Zeit bedarf es vieler neuer, insbesondere sogenannter „extrafunktionaler Fähigkeiten“. Menschen muss gelehrt werden, sich in einer Welt wie dieser, besser orientieren zu können. Das heißt, Fähigkeiten, wie Kommunikation, Offenheit oder soziales Verhalten müssen erlernt und beherrscht werden.</p>
<p>Das findet aber in den Universitäten,<a title="Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Schulen</a> oder anderen Ausbildungsstätten nicht statt. Bei den ersten Bewerbungsgesprächen merken viele junge Leute, dass von dem Gelernten vieles gar nicht gefragt ist.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sie haben zur Revolution des Scheiterns aufgerufen. Was möchten Sie mit dieser Initiative bewegen?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Ich möchte ganz einfach dazu appellieren, Fehler zu reflektieren und sie als Teil der Persönlichkeit und der eigenen Geschichte zu akzeptieren. Man tut so, als würde es in einer Welt, in der alle schöner, besser und reicher sein wollen, keine Fehler geben. Die <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahrheit</a> ist, dass Menschen immer schneller aus Prozessen herausfallen, erworbene Ausbildungsinhalte nicht mehr gefragt oder Produkte nicht mehr marktfähig sind.</p>
<p>Die Grundlage von <a title="Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spitzenleistungen</a> besteht darin, Niederlagen einzukalkulieren. Ein Spitzensportler muss enorme mentale Fähigkeiten entwickeln, um festzustellen, dass zwischen Sieg und Niederlage nur Bruchteile von Sekunden liegen. Thomas Edison, der Erfinder der Glühbirne probierte rund 9.000 Kohlefäden aus, bevor er denjenigen fand, der die Glühbirne dauerhaft zum Leuchten brachte. Niederlagen sind etwas selbstverständliches, wofür man sich nicht schämen muss.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Aber Scheitern setzt doch voraus, dass man eklatante Fehler gemacht hat…?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Man kann auch alles richtig gemacht, beziehungsweise alle Voraussetzungen für den Erfolg geschaffen haben, und scheitert dann dennoch am System oder weil einfach das Quäntchen <a title="Leisten und Leben: 360-Grad-Management!" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Glück</a> fehlte.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Gibt es verschiedene Arten des Scheiterns?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Nein, es gibt verschiedene Bewertungen des Scheiterns. Ein großer Unterschied liegt etwa in der Beurteilung von Selbständigen und Angestellten: Wenn man als <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmer</a> scheitert, ist man der große Verlierer. An gelegentliche Joblosigkeit im Erwerbsleben ist die Gesellschaft allerdings besser gewöhnt. Das ist schon fast normal für gewisse Abschnitte im Leben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sind es gesellschaftliche Erwartungen, die uns abhalten, über unser Scheitern zu sprechen?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Ja, es sollte viel hemmungsloser gescheitert werden! Wir müssen uns deshalb bewusst machen, dass Scheitern zum Erfolg gehört und eine kleine Scheiter-Revolution vom Zaun brechen. Der gelassene Umgang mit Unebenheiten im beruflichen Werdegang gehört eindeutig zu den <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kompetenzen</a>, die man im 21. Jahrhundert besitzen muss.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie können wir denn eine andere Denkweise entwickeln?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Ich rate, Fehler einfach zuzulassen und sie als Teil einer Biografie anzuerkennen. Ein Verschweigen führt dazu, dass Fehlverhalten weiter entwickelt wird. Auf ein Unternehmen übertragen, führt das dazu, dass sich ganze Abteilungen in eine falsche Richtung entwickeln. Mitarbeiter müssen erleben, dass die Reflexion über Fehlverhalten zur <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmenskultur</a> gehört, und nicht unmittelbar zu Konsequenzen führt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Also brauchen wir in Zukunft nicht mehr gute Ideen, sondern gute Fehler?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Wir brauchen beides. Der Weg der guten Ideen ist meist von Fehlern gepflastert. Man darf nicht nach dem ersten Anlauf aufgeben, sondern muss eine zweite, dritte, vierte oder fünfte Chance suchen. Das ist das beste <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rezept</a>. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, aber wir sehen meist nur das Endergebnis.</p>
<p>Wir sehen Sportler, wenn sie ganz oben stehen. Wir sehen Nobelpreisträger bei der Preisverleihung. Wir sehen nicht den Weg, der sie dorthin gebracht hat.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Gibt es eine Entscheidung, die Sie bereuen?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Im Grunde genommen gilt für jede Entscheidung, dass man einmal mehr aufstehen muss, als man hinfällt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Brauchen wir in Unternehmen spezielle Denk-Labore und -Räume, um eine Fehlerkultur zu erzeugen?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Gedankliche Freiräume sind in den F&amp;E-Abteilungen längst Realität. Dort ist es Teil der Unternehmenskultur, dass tagtäglich viele Dinge nicht funktionieren, bis irgendwann der bahnbrechende <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erfolg</a> kommt. Wenn die Prinzipien und die Muster also immer dieselben sind, drängt sich die Frage auf, weshalb diese nicht auf andere Unternehmensbereiche übertragen werden.</p>
<p>Durch die Schaffung eines positiven Fehler-Bewusstseins, könnten Mitarbeiter gegenseitig voneinander lernen. Hier gibt es großen Optimierungsbedarf, denn dadurch ließen sich Innovationsprozesse und Entwicklungsphasen erfolgreich verkürzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Kann man denn Niederlagen in Erfolg umdrehen?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Ja, mit Ausdauer. Es gibt viele Biografien, aus Musik, Sport, Wissenschaft oder Mode, die zeigen, dass man für den Erfolg einen langen Atem benötigt. Davor standen jedoch viele Niederlagen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sie werden als Zyniker und Quälgeist bezeichnet. Sehen Sie das auch so?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Ich bin bekannt dafür, dass ich für Irritationen sorge (lacht). Aber meine mir erarbeitete <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freiheit</a> besteht auch darin, dass ich Dinge offen aussprechen darf und nicht auf alles und jeden Rücksicht nehmen muss! Ich bewirke, dass Menschen umdenken, dass Menschen vielleicht von gewohnten Pfaden austreten. Ich möchte sie inspirieren, Fragen neu zu stellen und anders zu bewerten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Es heißt, Karriere sei eine Gerade. Muss sie künftig eher schräg sein?</strong></p>
<p><em>Gerhard Scheucher:</em> Es gibt keine geraden Karrieren. Meist sind diese Laufbahnen ‚zurechtgezimmert‘. Im Normalfall sind große <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karrieren</a> von Niederlagen gepflastert. Schattenseiten werden einfach ausgeblendet. Quereinsteiger sind gefragter denn je. Denn wenn ein Vorstand einer Fluggesellschaft ein neues Unternehmen gründet, dann ändert sich nicht viel. Ein Philosoph oder Theologe würde hingegen ein ganz anderes Geschäftsmodell kreieren.</p>
<p><em>Gibt es eine Erkenntnis, an der Sie besonders gewachsen sind?</em></p>
<h2 id="tipps-fuer-gescheiterte">Tipps für Gescheiterte</h2>
<p>1. Scheitern zum Thema machen. Egal, ob es um große oder kleine Rückschläge geht.<br />
2. Zwei Schritte zurückgehen und sich fragen: Wie konnte es dazu kommen?<br />
3. Feedback von außen einholen, beispielsweise von Freunden oder der Familie.<br />
4. Reflektieren und sich fragen: was kann ich aus meinem Scheitern lernen?<br />
5. Neuen Anlauf starten. Das gewonnene Wissen aus dem ersten Anlauf macht klug.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-gerhard-scheuchers-fragt-machen-rueckschlaege-den-erfolg-erst-aus-kommunikation-ist-sein-leben-seine-arbeit-seine-leidenschaft-als-autor-familienvater-freund-seine-startv"><b>Über den Autor:</b> Gerhard Scheuchers fragt: Machen Rückschläge den Erfolg erst aus? Kommunikation ist sein Leben, seine Arbeit, seine Leidenschaft. Als Autor, Familienvater, Freund. Seine Startvorteil? &#8220;Ich tue, was ich liebe und liebe, was ich tue.&#8221; So einfach ist das, manchmal&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Dominik Michalek/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/climbers-balancing-blizzard-on-narrow-ridge-54753430">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/fehler-kultur-aus-schaden-wird-man-nicht-klug/">Fehler-Kultur: Schaden macht (nicht) klug</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 05:49:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Exzellenz]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Erbgut des Menschen ist entschlüsselt. Neue Fragen warten. Nobelpreisträger diskutieren über Genom-Forschung&#8230; Gewisser Idealismus liegt in der Luft. Ein: „Wir wollen die Welt verändern“. Viele Abende diskutieren sie über&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="das-erbgut-des-menschen-ist-entschluesselt-neue-fragen-warten-nobelpreistraeger-diskutieren-ueber-genom-forschung">Das Erbgut des Menschen ist entschlüsselt. Neue Fragen warten. Nobelpreisträger diskutieren über Genom-Forschung&#8230;</h3>
<p><span id="more-5080"></span>Gewisser Idealismus liegt in der Luft. Ein: „Wir wollen die Welt verändern“. Viele Abende diskutieren sie über Ethik, Frauenrechte, Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern oder ganz konkret, eine HIV-Impfung. „Eine rundum bereichernde Erfahrung“, resümiert Anna-Sophia Wahl, Mitte 20. Eines Morgens habe sie eine Nachricht auf ihrer Mailbox gehabt, das war 2008.</p>
<p>Vom Dekanat der Medizinischen Fakultät an der Universität Heidelberg, sie solle bitte zurückrufen. Man würde sie gerne für das jährliche Treffen der Nobelpreisträger am Bodensee nominieren. Lebenslauf und Motivationsschreiben schickte sie per E-Mail. Alle anderen Formalitäten übernahm die Uni. Die Boehringer-Ingelheim-Stiftung unterstützte die Teilnahme finanziell. Lindau, das sei für sie eines dieser „Once in a lifetime“-Erlebnisse, die auch Jahre später noch prägen. Auch jetzt noch.</p>
<p>Die unkomplizierte Art der Nobelpreisträger unter 500 angehenden Forschern. Das habe sie mehr als deren <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/franzoesische-elite-hochschule-privileg-und-prestige-1.490975-2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prestige</a> fasziniert. Ihre wissenschaftlichen Erfahrungen hätten sie gerne geteilt, am Kaffetisch gaben sie auch manchen <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karriere</a>-Tipp. Für die Medizinerin war es eine Mischung aus Nostalgie und Philosophie: „Schwelgen in alten Erinnerungen, die entscheidend für Durchbrüche in der Forschung waren. Und Sinnieren, was die Zukunft an neuen <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innovationen</a> bringt“, sagt die Heidelberger Medizinstudentin.</p>
<h2 id="gefuehlte-endlos-diskussionen">Gefühlte Endlos-Diskussionen</h2>
<p>Wahl treibt die Neugier, sie gibt ihr das nötige Durchhaltevermögen wenn es nicht weitergeht. Sie mal wieder an Problemen Monate lang herum kaut. Permanenter Schlafmangel, gefühlte Endlos-Diskussionen mit ihrem Professor, Routine-Jobs im Halbschlaf.</p>
<p>Die größte Herausforderung scheint für die junge Forscherin darin zu bestehen, eine Balance zu finden zwischen Studium, Labor, den wenigen guten Freunden, Eltern und Geschwistern. Wenn es dann gut läuft ist, sagt Wahl, sei das Forschen fast wie Kinder kriegen: „Man brütet ewig an einer Sache rum, mitunter ist es mehr als mühsam“. Spätestens aber, wenn die Ergebnisse einem entgegen leuchten würden, sei alles Leiden wieder vergessen.</p>
<p>Wer in deutschen Laboren mit exzellenten Ergebnissen brillieren will, braucht Geduld. Viele wandern ins Ausland ab, was Deutschland pro Forscher mehr als eine Million Euro kostet. Ob das Labor im Berner Inselspital, an der Universitätsklinik Heidelberg oder einem Labor in New York. Medizinstudentin Anna-Sophia Wahl hat diese und viele andere Orte während ihres Studiums in Deutschland kennengelernt.</p>
<p>Ihr Praktisches Jahr machte sie in der Schweiz und den USA, zunächst als Unterassistentin. Sie überlegt, nach ihrem Examen 2011 im Ausland zu arbeiten. Jungen <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/tipps/article12129895/Warum-deutsche-Spitzenforscher-oft-ins-Ausland-gehen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spitzenforschern</a> wie ihr winken dort attraktive Karriere-Perspektiven, lange Vertragslaufzeiten, gesicherte Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zum eigenen Lehrstuhl.</p>
<h2 id="zeit-fuer-innovationen">Zeit für Innovationen</h2>
<p>Laut Statistischem Bundesamt haben im Jahr 2002 111.000 qualifizierte Menschen das Land verlassen. Nach Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln waren es 2006 bereits 155 000 Deutsche. Das seien mehr als je zuvor gewesen, abgesehen von der Auswanderungswelle der Nachkriegszeit. Weitere Umfragen zeigen, dass sich jeder Vierte vorstellen kann, einmal für eine längere Zeit oder für immer ins Ausland zu gehen.</p>
<blockquote><p>&#8220;brain drain kostet viel Geld&#8221;</p></blockquote>
<p>Was Ökonomen als &#8220;brain drain&#8221; bezeichnen, das Abwandern von Wissenschaftlern mit künftigen Innovationen für neue Arbeitsplätze, kostet deutsche Steuerzahler viel Geld. Pro Transfer über eine Million Euro, schätzt das ifo-Institut am Beispiel von Ärzten. Die Ausbildung einer zukünftigen Fachärztin wie Anna Sophia Wahl schlägt demnach mit rund 400.000 Euro zu Buche. Hinzu kämen über 600.000 Euro an entgangenen Steuereinnahmen, kalkuliert das ifo-Institut.</p>
<h2 id="brain-drain-ab-ins-ausland">&#8220;brain drain&#8221;, ab ins Ausland</h2>
<p>Nach Schätzung der Bundesärztekammer arbeiten rund 20.000 Ärzte im Ausland, während in vielen ländlichen Gegenden der Ärztenachwuchs fehlt. Doch Anna-Sophia Wahl sieht in der Schweiz oder den USA mehr Vorteile: &#8220;Wie nirgends sonst habe ich dort eine Work-Life-Balance festgestellt&#8221;. Das liege an effizienteren Arbeitsabläufen und klareren Dienstplänen aber auch der beruflichen Weiterbildung: &#8220;Hier wird überall und immerzu gelehrt, jeder ist verpflichtet Wissen weiterzugeben.</p>
<p>Fragen und die Diskussion haben hier Kultur&#8221;, sagt Wahl. Während Experten von Investitionen in die Zukunft sprechen, wünscht sich die 26jährige einfach mehr Zeit für eigene Ideen. In den USA fände ein reger Austausch statt, in sogenannten <a href="http://www.thinktankdirectory.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Think Tanks</a>. &#8220;Da trifft man auch andere Leute als die mit denen man sowieso im Labor sitzt&#8221;, sagt Wahl.</p>
<h2 id="optimismus-aber-nuechtern">Optimismus, aber nüchtern</h2>
<p>In den USA sieht das etwas anders aus. Weltweit jubelten Zeitungen auf ihren Titelseiten, US-Präsident Bill Clinton lud zu einer Pressekonferenz und Fachleute kündigten ein neues Zeitalter an: Als im Jahr 2000 die Entschlüsselung der menschlichen Erbinformation verkündet wurde, waren die Erwartungen immens – als unheilbar geltende Leiden sollten bald therapierbar sein und womöglich auch das Geheimnis des Alterns aufgeklärt werden.</p>
<p>Elf Jahre später ist diese Euphorie einem nüchternen Optimismus gewichen. Denn die Analyse des menschlichen Genoms warf weit mehr Fragen auf, als sie beantwortete. Sie zeigte, dass die Komplexität biologischer Vorgänge weniger stark als einst angenommen von den Bauplänen der Gene abhängt, sondern sich erst im flexiblen Zusammenspiel der Proteine ausprägt.</p>
<p>Nobelpreisträger, die dieses Forschungsfeld seit Jahrzehnten maßgeblich prägen, werden sich während der 61. Nobelpreisträgertagung in Lindau über aktuelle Fragen und Bewertungen mit 570 Nachwuchswissenschaftlern aus 80 Ländern austauschen.</p>
<h2 id="entschluesselung-des-erbgutes">Entschlüsselung des Erbgutes</h2>
<p>Zum elften Mal jährt sich am 26. Juni 2011, der Tag der Eröffnung der 61. Lindauer Tagung, ein historisches Datum in der Genomforschung. Der damalige US-Präsident Bill Clinton hatte die Forscher Francis Collins und Craig Venter ins Weiße Haus eingeladen, um mit ihnen zusammen der Weltöffentlichkeit die Entzifferung des menschlichen Genoms zu verkünden.</p>
<p>Zeitgleich hatten das <a href="http://scholar.google.de/scholar?q=Human+Genome+Project&amp;hl=de&amp;as_sdt=0&amp;as_vis=1&amp;oi=scholart" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Human Genome Project</a> (HUGO) unter Leitung von Collins und der Privatunternehmer Venter ihr Ziel erreicht. Im Publikum im Weißen Haus saß Hamilton O. Smith, der seit 1994 für Venter arbeitet. Smith war 1978 gemeinsam mit Werner Arber und Daniel Nathans für die Entdeckung und Anwendung von Restriktionsenzymen mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet worden.</p>
<p>Für das Unterfangen, die Reihenfolge der rund drei Milliarden Buchstaben unserer Erbinformation zu erfassen, waren die Restriktionsenzyme eine wesentliche Voraussetzung. Sind sie doch die molekularen Scheren, mit deren Hilfe DNA gezielt in Stücke zerschnitten werden kann.</p>
<p>Visionär hatte Werner Arber bereits im Jahr 1965 in einem Fachartikel darüber spekuliert:„Restriktionsenzyme könnten ein Werkzeug zur sequenzspezifischen Teilung von <a href="http://www.biosicherheit.de/lexikon/674.dna.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DNA</a> sein. Werden schließlich Enzyme unterschiedlicher Spezifität angewandt, könnte dies für Bestrebungen, Basensequenzen der DNA zu bestimmen, genutzt werden.“</p>
<h2 id="datenflut-erschwert-durchbruch">Datenflut erschwert &#8220;Durchbruch&#8221;</h2>
<p>Nach der Entschlüsselung des Genoms starteten zahlreiche Projekte, um seine Informationen für die Zellbiologie nutzbar zu machen und Krankheiten besser zu verstehen. Doch die großen Durchbrüche lassen bis heute auf sich warten. Aus Sicht von Hamilton O. Smith kein Wunder, er meint: „Wir müssen tausende Individuen sequenzieren und die genetische Information mit dem Phänotyp der Individuen verknüpfen. So wird individualisierte Medizin auf der Basis genetischer Informationen entstehen, aber dies dauert mindestens noch 20 Jahre.“</p>
<p>Thomas Steitz sieht in der Explosion der Gen-, Protein- und Strukturdatenmengen einen weiteren Grund für die langsam voranschreitenden Erkenntnisgewinne: „Ohne Experimente, die untersuchen, was Makromoleküle tun, und die Fragen nach deren Funktionen und Wirkmechanismen beantworten, wirkt die Ansammlung von Daten weniger erleuchtend.“</p>
<p>Gemeinsam mit Ada E. Yonath und Venkatraman Ramakrishnan erhielt Steitz den Chemienobelpreis 2009 für die Strukturdarstellung des Ribosoms, der größten und komplexesten Einheit einer Zelle mittels Röntgenkristallografie. Auch hier gilt, dass die Struktur nicht alle Fragen beantwortet. „Jede Entdeckung wirft neue Fragen auf. Dies ist der eigentliche Kern von Forschung“, betont Yonath im Vorfeld der Tagung.</p>
<p>Ein Weg, um die Funktionen von Genen aufzudecken, ist die Knock-out-Technik, mit deren Hilfe bestimmte Gene gezielt ausgeschaltet werden. So kann man erkennen, welche Rolle sie beispielsweise bei Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes und Krebs spielen. Sir Martin John Evans und Oliver Smithies, die gemeinsam mit Mario Capecchi im Jahr 2007 für die Forschung an Knock-out-Mäusen mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet wurden, werden am diesjährigen Lindauer Treffen teilnehmen. Smithies wird unter dem Titel ‚A Toolmaker’s Story’ Einblicke in die biomedizinischen Verfahren geben, die seinen Weg ebneten.</p>
<h2 id="der-epigenetische-code">Der epigenetische Code</h2>
<p>Zunehmend zeigt sich, dass die individuelle Erbinformation nicht festgeschrieben ist, sondern in ihrer Aktivität durch äußere Einflüsse verändert werden kann. Das Dogma der Biologie, wonach wie auf einer Einbahnstraße DNA erst in RNA und dann am Ribosom in Proteine übersetzt wird, beschreibt bei weitem nicht die Komplexität dieser Vorgänge. „Viele Faktoren, hauptsächlich Proteine, spielen eine Rolle bei der DNA-Replikation, deren Transkription und Regulierung ebenso wie in der Proteinsynthese“, betont Thomas Steitz.</p>
<p>Derartige Erkenntnisse gehören zum Gebiet der noch relativ jungen Epigenetik. Sie erforscht die Faktoren, die das Ablesen der genetischen Information regulieren. Ein entsprechendes internationales Forschungsprojekt ist auf den Weg gebracht, das International Human Epigenome Consortium (IHEC). Einer der ersten gut beschriebenen epigenetischen Vorgänge ist die Methylierung, das Anheften von Methylgruppen (-CH3) an bestimmte Bausteine der DNA, wodurch Gene dauerhaft ausgeschaltet werden. Wenn aus Stammzellen Körperzellen werden, ist vor allem dieser Prozess maßgeblich für die Zellspezialisierung, Differenzierung genannt.</p>
<p>Lange dachte man, diese Differenzierungen seien sehr stabil. Sir Martin John Evans, Pionier auf dem Gebiet der Stammzellforschung, wird während der Nobelpreisträgertagung darauf eingehen, wie labil Zelldifferenzierungen sein können: ‚The Lability of the Differentiated State’. Forschungen der letzten Jahre haben beispielsweise gezeigt, wie etwa aus Hautzellen unter Einsatz bestimmter Proteine (Transkriptionsfaktoren) Hirnzellen werden können.</p>
<h2 id="dna-aus-dem-labor">DNA aus dem Labor</h2>
<p>Der berühmte Physiker Richard Feynman hatte geäußert: „Was ich nicht erschaffen kann, verstehe ich nicht.“ Diesem Motto folgt inzwischen Hamilton O. Smith: „Wir verstehen noch immer nicht einmal die genetische Information einfachster Bakterien.“ Doch im vergangenen Jahr präsentierte er gemeinsam mit Venter ein Bakterium (Mycoplasma mycoides), dessen DNA komplett synthetisch hergestellt und in einer ausgeschlachteten Zellhülle gestartet war.</p>
<p>Zuvor hatten die Forscher sich der Knock-out-Methode bedient, um festzustellen, welche Gene dieses einfache Bakterium zum Überleben unter Laborbedingungen benötigt, um nur diese schließlich einzusetzen. Solche reduzierten Organismen wollen sie eines Tages biotechnologische Aufgaben, wie etwa die Produktion von Brennstoff, übernehmen lassen. Smith glaubt, „dass es in Zukunft möglich sein wird, Zellen zu konstruieren, die von einem synthetischem Genom gesteuert werden und die dank ihres Designs diverse nützliche Produkte herstellen können.“</p>
<p>Von den genannten Laureaten werden Ada E. Yonath, Werner Arber, Sir Martin John Evans Hamilton O. Smith, Oliver Smithies und Thomas Steitz am 61. Lindauer Nobelpreisträgertreffen teilnehmen. Ihre Vorträge sind als Video-on-Demand jeweils am Nachmittag verfügbar. Insgesamt nehmen 23 Nobelpreisträger aus den Bereichen Physiologie/Medizin und Chemie sowie Unni Karunakara, der internationale Präsident der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ (Friedensnobelpreis 1999) an der Tagung teil.</p>
<h2 id="abstracts-von-nobelpreistraegern">Abstracts von Nobelpreisträgern</h2>
<ul>
<li>Werner Arber: “Updated Notions on Darwinian Evolution”</li>
<li>Sir Martin J. Evans: “The Lability of the Differentiated State”</li>
<li>Hamilton O. Smith: “<a href="http://tinyurl.com/3rbcvdw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Synthetic Genomics: Working with Whole Bacterial Genomes</a>”</li>
<li>Oliver Smithies: „A Toolmaker´s Story“</li>
<li>Thomas A. Steitz: “From the Structure of the Ribosome to the Design of New Antibiotics”</li>
<li>Ada E. Yonath: “Climbing the Everest Beyond the Everest”</li>
</ul>
<h2 id="leitbilder-renommierter-forschungsinstitute">Leitbilder renommierter Forschungsinstitute</h2>
<p><strong>Die <a href="http://www.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer-Gesellschaft</a></strong> fördert und betreibt international vernetzt anwendungsorientierte Forschung zum unmittelbaren Nutzen für die Wirtschaft und zum Vorteil für die Gesellschaft. Ihre Institute zielen auf eine wirtschaftlich erfolgreiche, sozial gerechte und umweltverträgliche Entwicklung der Gesellschaft.</p>
<p><strong>Die <a href="http://www.helmholtz.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Helmholtz-Gemeinschaft</a></strong> ist mit 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).</p>
<p><strong>Die Leibniz-Gemeinschaft</strong> ist ein Zusammenschluss von 86 Forschungseinrichtungen, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten. Sie forschen auf den Gebieten der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.</p>
<p><strong>Die Max-Planck-Institute</strong> betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Sie stellen aufwändige Einrichtungen und Geräte einem breiten Wissenschaftlerkreis zur Verfügung &#8211; von Teleskopen und anderen Großgeräten bis hin zu Spezialbibliotheken und Dokumentationen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-jan-thomas-otte-war-live-dabei-als-paul-krugman-star-oekonom-an-der-princeton-university-fuer-seine-aussenhandelstheorie-mit-dem-nobelpreis-bedacht-wurde-zwar-keine-medizin-au"><b>Über den Autor:</b> <a href="mailto:otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jan Thomas Otte</a> war live dabei als Paul Krugman, Star-Ökonom an der Princeton University für seine Außenhandelstheorie mit dem Nobelpreis bedacht wurde. Zwar keine Medizin, auch keine Physik. Aber spannend war es trotzdem&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: g-stockstudio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/confident-photographer-handsome-young-bearded-man-221657932">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/nobelpreis-traeger-erbgut-entdeckungen-neue-fragen-dna-brain-drain/">Nobelpreis-Träger: Erbgut und Entdeckungen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 09:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
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		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Volker Engel im Interview, einem Visual Effects Supervisor. Er gehört zu den wenigen Deutschen, deren Hollywood-Karriere mit einem Oscar gekrönt wurde. Über Fantasie und Visionen, neue Welten&#8230; Wenn man einen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="volker-engel-im-interview-einem-visual-effects-supervisor-er-gehoert-zu-den-wenigen-deutschen-deren-hollywood-karriere-mit-einem-oscar-gekroent-wurde-ueber-fantasie-und-visionen-neue-welten8230">Volker Engel im Interview, einem Visual Effects Supervisor. Er gehört zu den wenigen Deutschen, deren Hollywood-Karriere mit einem Oscar gekrönt wurde. Über Fantasie und Visionen, neue Welten&#8230;</h3>
<p><span id="more-5073"></span>Wenn man einen Oscar gewinnt, wird man plötzlich vom Nobody zum Somebody. Wie hat Volker Engel diese Auszeichnung empfunden?</p>
<p>Der Oscar ist die höchste <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/" target="_blank" rel="noopener">Auszeichnung</a>, die man in meiner Branche bekommen kann. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich nicht mehr Volker Engel, sondern Oscar-Preisträger Volker Engel genannt. Das hatte große Vorteile, weil nun Dinge möglich waren, die vorher unerreichbar schienen.</p>
<p>Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich mit Reichtum überschüttet wurde. Unterm Strich hat der Oscar mir viele Türen geöffnet. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass so ein Job in der Filmbranche auch harte Knochenarbeit bedeutet.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>3D-Animationen entstehen zuerst in den Köpfen von Kreativen. Wie animieren Sie Ihre Fantasie?</strong></p>
<p>Ich umgebe mich mit visionären Denkern. So einer ist für mich Roland Emmerich. Er hat eine Vision, die er für uns skizziert. Wir beginnen dann dieses Bild in 3D am Computer grob zu realisieren, um es anschließend Stück für Stück zu verfeinern. Dass der Regisseur sehr eng mit seinen Spezialisten zusammenarbeitet und auf sie hört, ist auch entscheidend. Wir animieren unsere Fantasie sozusagen gegenseitig.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was spielt denn die größere Rolle: Wissen oder Fantasie?</strong></p>
<p>Die Fantasie ist entscheidend, denn Wissen kann man sich aneignen. Ich habe schon oft mit Leuten zusammengearbeitet, die einen großen Wissensschatz hatten, jedoch nicht die nötige Fantasie mitbrachten und irgendwann an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft stießen. Ich bin ein sehr bildhaft denkender Mensch. Wenn ich ein Drehbuch lese, entstehen die beschriebenen Welten sofort in meinem Kopf.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Haben Sie mehr Fantasie als andere?</strong></p>
<p>Nein. Viele Menschen haben Fantasie. Aber ich gehe einen Schritt weiter, hin zur realisierbaren Umsetzung, zu dem, wie etwas machbar ist. Bereits als kleiner Junge habe ich mit einem Schraubenzieher die Klappe meines Spielzeugs geöffnet, um die Mechanik zu studieren.</p>
<p>Auch hier ist das „Sich-Trauen“ wieder wichtig. In Deutschland ist es ein wenig verpönt, stolz auf etwas zu sein. Dagegen ist das Schulterklopfen in <a title="Es leben King, Kult und das liebe Geld" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/elvis_presley_king_kult_geld/" target="_blank" rel="noopener">Amerika</a> völlig normal. Wer diese Einstellung annimmt, wird freier, zu experimentieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie schaffen Sie sich neue Denkräume, sammeln Inspiration?</strong></p>
<p>Für mich sind lange Pausen sehr wichtig. Wenn ich nicht die Zeit hätte, mal ein, zwei Monate meine Batterien aufzuladen, würde ich wie eine Maschine weiterrattern. Ich kehre dann zu meinen Wurzeln zurück, besuche meine Eltern in Bremerhaven und treffe alte Freunde. Das ist mein Ruhepol. Ich will mich erinnern, wo der Ursprungsfunke herkam, der mich heute noch antreibt.</p>
<p>Ich schöpfe vor allem aus den Dingen, die schon lange her, aber immer noch in meinem Kopf gespeichert sind. Das ist beispielsweise ein Roman, den ich gelesen habe und der bestimmte Bilder in mir erzeugt hat. Es ist eine Art Reservoir, das angezapft wird, und je älter ich werde, desto mehr steht mir zur Verfügung.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was fällt Ihnen am meisten auf, wenn Sie die Welt mit Kinderaugen betrachten?</strong></p>
<blockquote><p>„Mal langsam, du bist 45!“</p></blockquote>
<p>Oft sehe ich Menschen, die nur Rollen spielen, und ertappe mich dabei, wie ich denke: „Wenn ich mal erwachsen bin, möchte ich so nicht werden.“ Dann muss ich mir sagen: „Mal langsam, du bist 45!“ Natürlich kann nicht jeder immer das machen, was er möchte.</p>
<p>Manche Leute haben es einfacher als andere. In den USA kostet die Filmschule 20.000 Dollar pro Semester. Die kann man nur besuchen, wenn man das Kind reicher Eltern ist. Trotzdem ist es wichtig, sich aufzuraffen und Gelegenheiten beim Schopf zu packen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Woher kommt Ihre Leidenschaft für visuelle Effekte?</strong></p>
<p>In meiner Brust pochten schon immer zwei Herzen. Zeichentrickfilme faszinieren mich, seit ich klein war. Ich war ein großer Disney-Fan, bin mit dem Dschungelbuch aufgewachsen und liebe die Kreation dieser einmaligen Welten. Später, als ich zwölf Jahre alt war, kam „Krieg der Sterne“ ins Kino.</p>
<p>So wie viele junge Kinozuschauer war ich derart beeindruckt, in diese völlig andere Welt entführt zu werden, dass ich anfing, die technischen Mittel zu hinterfragen und mich intensiv mit dem Film zu beschäftigen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welche neuen Sichtweisen haben sich Ihnen im Laufe Ihrer Karriere eröffnet?</strong></p>
<p>Ich beobachte die deutsche Filmbranche etwas betrübt, weil man sich vieles nicht traut. Die Amerikaner, mit denen ich nun seit 15 Jahren arbeite, haben eine völlig andere Herangehensweise. Sie planen nicht wie die Deutschen bis ins kleinste Detail, sondern fahren gleich „ins Blaue“ hinein.</p>
<p>Bei „Independence Day“ trafen Deutsche und Amerikaner aufeinander und haben sich hervorragend ergänzt. Wir haben durch gute Vorbereitung geholfen, Budgets einzusparen, und die Amerikaner haben uns beigebracht, dass wir uns mehr trauen und einfach mal „drauflosgehen“ müssen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Brauchen wir also mehr Pioniergeist statt Perfektionismus?</strong></p>
<p>Das ist nicht leicht zu beantworten. Wer in Deutschland Fernsehen macht, überlebt nur mit einer bestimmten Quote. Zu Risiken ist man kaum bereit. Traut sich jemand mal etwas und setzt seine Ideen erfolgreich und fern der üblichen Art um, wird er sofort von Hollywood eingekauft. Als ich nach Los Angeles kam, war ich ein unbeschriebenes Blatt.</p>
<p>Dennoch durfte ich bei dem gigantischen Projekt „Independence Day“ an vorderster Front mitkämpfen. Keiner wollte ein Zeugnis sehen. Stattdessen wurde einfach meine Arbeit beobachtet, so konnte ich mich beweisen. Das zu spüren, ist ein wichtiger Ansporn. Es ist hier tatsächlich möglich „vom Schuhputzer zum Millionär“ aufzusteigen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Es gibt Einschränkungen. Wer macht Ihnen bei Ihrer Arbeit Vorgaben?</strong></p>
<p>Vor allem das Budget, denn von ihm hängt die Umsetzung ab. Dann natürlich der Regisseur. Er hat seine Vorstellungen, die wir unter einer Art „sanfter Diktatur“ umsetzen. Das ist auch gut so, denn wenn es keinen Kapitän gäbe, wäre alles ein heilloses Durcheinander.</p>
<p>Einer meiner Lieblingsbegriffe beim Filmemachen ist die „kontrollierte <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener">Katastrophe</a>“. Vieles läuft schnell auseinander, muss aber am Ende zusammenpassen. Da braucht man jemanden, der das Ruder in der Hand hat – das ist der Regisseur.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was zeichnet denn einen guten Regisseur aus?</strong></p>
<p>Wer kein guter Kommunikator ist, sollte gar nicht erst Regisseur werden, denn man muss mit vielen Teams zusammenarbeiten und eine ganze Menge Baustellen beaufsichtigen. Kein Bereich darf außer Acht gelassen werden. Alle Kreativen – also auch die Visual Effects Experts – müssen von Anfang an in alle Prozesse eingebunden werden.</p>
<p>Vor allem bei <a title="Show-Room: Clouds, Pads und Schiefertafel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/" target="_blank" rel="noopener">Brainstorming</a>-Sessions, denn nur so können sie Ideen beisteuern. Wir arbeiten grundsätzlich im Team. Meist sind wir eine kleine Gruppe von 30 Leuten. Beim Großprojekt „2012“ waren wir über 1.000 Artists. Wie in einen riesigen Topf gibt dann jeder etwas dazu. Bei solchen Projekten ergänzen sich die Menschen in ihren speziellen Berufen wie ein Mosaik.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Sie sind ja selber in die Rolle des Produzenten geschlüpft. Was war da anders?</strong></p>
<p>Der Kapitän unseres ersten eigenen Projekts „<a href="http://www.filmstarts.de/kritiken/37284-Coronado.html" target="_blank" rel="noopener">Coronado</a>“ war der Regisseur Claudio Fäh. Marc Weigert und ich waren die Steuermänner. Gemeinsam haben wir unser erstes Schiff gebaut. Natürlich haben wir auch Fehler gemacht. Aber bei solch einer ersten Produktion, bei der man von der Drehbuchentwickelung über die Finanzierung bis zur Endfertigung alles überwacht, lernt man extrem viel. Es gab zwar auch Stürme, doch wir sind ans Ziel gekommen und haben das Projekt immerhin in 40 Länder verkauft!</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Brauchen wir in Unternehmen Talent-Scouts, die die talentierten Mitarbeiter an die richtigen Positionen setzen?</strong></p>
<p>Wir haben für den Bereich der Visual Effects eine besondere Methode entwickelt, die aber nicht auf jedes beliebige Unternehmen übertragbar ist. Wir formieren unsere Firma bei jedem <a title="Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/" target="_blank" rel="noopener">Projekt</a> neu. Das Tolle daran: Wir können die Mitarbeiter aussuchen, die hundertprozentig zum Job passen.</p>
<p>Firmen müssen Bewerbern einfach eine Chance geben. Roland Emmerich hat mich damals auch einfach angeheuert. Ich war noch Student und bekam eine Chance, die Gold wert war.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Lassen sich mit Video-Plattformen, wie Youtube, völlig neue Potenziale nutzen?</strong></p>
<p>Den Leuten stehen heute ganz andere Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung. Es gibt tatsächlich grandiose Beispiele von jungen talentierten Amateurfilmern, die durch das Internet bekannt wurden. So auch Neill Blomkamp, derRegisseur von „District 9“.</p>
<p>Peter Jackson, der Regisseur der „Herr der Ringe“-Trilogie, war von dessen Kurzfilm so begeistert, dass er ihm kurzerhand vorschlug, ihn in einen Spielfilm zu verwandeln. Später wurde dieser sogar für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte vorgeschlagen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Haben Sie einen Tipp, wie man Denkbarrieren durchbrechen kann?</strong></p>
<p>(überlegt sehr lange). Lassen Sie sich Ihre Ideen nicht kaputt machen! Halten Sie den Drang der Mitteilsamkeit im Zaum, bis eine erste Version da ist, die eine gute Diskussionsgrundlage bildet. Es sind schon viele kreative Projekte gescheitert, weil sie noch nicht so weit waren, vorgestellt zu werden. Weil sie im Kopf sowie im Herzen noch nicht so gut geformt waren, dass sie auch andere Menschen hätten überzeugen können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welchen Trick der Technik würden Sie gern auf das reale Leben übertragen?</strong></p>
<p>Die Teleportation. Ich mag keine Überseeflüge und würde gern in eine Maschine steigen und schon nach ein paar Sekunden in Los Angeles landen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Haben Sie schon eine Idee, die Ihnen den nächsten Oscar bringen wird?</strong></p>
<p>Die Amerikaner sagen: „Don’t jinx it“. Man darf den Gedanken nicht heraufbeschwören, sonst hat man verspielt. Ich mache meine Arbeit, so gut ich kann. Der Oscar ist nicht der Antrieb.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Welches Leitmotto ist Ihr Erfolgscredo?</strong></p>
<p>Alles, was du dir vorstellen kannst, kannst du auch realisieren!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-gespraechspartner-volker-engel-arbeitet-eng-mit-roland-emmerich-zusammen-unter-anderem-als-supervisor-fuer-die-effekte-von-independence-day-dafuer-erhielt-er-1997-den-oscar-er-lebt"><b>Über den Gesprächspartner:</b> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Volker Engel</a> arbeitet eng mit Roland Emmerich zusammen, unter anderem als Supervisor für die Effekte von Independence Day. Dafür erhielt er 1997 den Oscar. Er lebt und arbeitet seit 15 Jahren in Los Angeles. Dieser Beitrag erscheint auch im <a href="http://www.querdenker.de/" target="_blank" rel="noopener">QUERDENKER</a>-Magazin.</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Poprotskiy Alexey/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-woman-wearing-climbing-equipment-standing-279619349">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/oscar-perspektive-wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/">Oscar-Perspektive: Wer denn wagt, gewinnt</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 11:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Werner Eichhorst vermisst eine &#8220;passgenaue Förderung&#8221; benachteiligter Jugendlicher. Arbeitslosigkeit sei die Folge. In der Warteschleife&#8230; Die berufliche Perspektive eines jungen Menschen hängt bereits vom Einstieg ab. Werner Eichhorst, stellvertretender Direktor&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="werner-eichhorst-vermisst-eine-passgenaue-foerderung-benachteiligter-jugendlicher-arbeitslosigkeit-sei-die-folge-in-der-warteschleife">Werner Eichhorst vermisst eine &#8220;passgenaue Förderung&#8221; benachteiligter Jugendlicher. Arbeitslosigkeit sei die Folge. In der Warteschleife&#8230;</h3>
<p><span id="more-5070"></span>Die berufliche Perspektive eines jungen Menschen hängt bereits vom Einstieg ab. Werner Eichhorst, stellvertretender Direktor des Bereichs Arbeitsmarktpolitik am Bonner <a href="http://www.iza.org/de/webcontent/index_html" target="_blank" rel="noopener">Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA)</a> und Jurymitglied des DEICHMANN-Förderpreises gegen Jugendarbeitslosigkeit, analysiert dies in seiner Studie „Benchmarking Deutschland – Erwerbstätigkeit im Lebenszyklus“.</p>
<p>Der Experte warnt: Jugendliche brauchen an der Schwelle von der Schule in das Berufsleben die Unterstützung von engagierten Erwachsenen. Wenn Jugendliche keine Lehrstelle finden, sind sie bereits in jungen Jahren von Niedriglohnarbeit und Arbeitslosigkeit bedroht; eine zukunftsträchtige Berufsperspektive rückt in weite Ferne.</p>
<p>Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft beginnt schon in jungen Jahren. Bereits in den unteren Klassenstufen sollte eine umfangreiche Berufsvorbereitung fester Bestandteil des Lehrplans sein. Trotzdem bleiben in jedem Jahr zahlreiche Jugendliche ohne <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Ausbildungsplatz</a>.</p>
<h2 id="passfaehigkeit-der-bewerber-ein-problem">&#8220;Passfähigkeit&#8221; der Bewerber ein Problem</h2>
<p>Der Arbeitsmarktforscher Werner Eichhorst vom IZA weiß wo die Probleme liegen, wenn kein reibungsloser Übergang von der Schule in den Beruf möglich ist. „Oft sind die angebotenen Maßnahmen für Jugendliche die keine Lehrstelle bekommen haben, unzureichend“, sagt Werner Eichhorst.</p>
<p>„Diese Maßnahmen münden nicht unmittelbar in eine vollqualifizierende Berufsausbildung, sondern dienen in vielen Fällen als Warteschleife, in der nicht immer passgenau auf die individuellen Schwierigkeiten der Teilnehmer eingegangen wird“, so der Experte weiter.</p>
<h2 id="1-arbeitslosigkeit-unter-jungen-erwachsenen">1. Arbeitslosigkeit unter jungen Erwachsenen</h2>
<p>Deutschland zeichnet sich zunächst durch eine im internationalen Vergleich sehr geringe Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen aus. Dies gilt bereits seit längerem im Vergleich zur Arbeitslosenquote aller Erwerbspersonen, inzwischen aber auch bei der absoluten Höhe.</p>
<p>Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass die geringe Jugendarbeitslosigkeit vor allem auf die vergleichsweise lange allgemeine Schulpflicht und das weit ausgebaute staatlich geförderte Übergangssystem zwischen Schule und Berufsausbildung zurückzuführen ist. Besonders deutlich wird dies bei der Betrachtung der so genannten NEET-Quoten (Not in employment, education or training).</p>
<p>Während der Anteil derer, die weder einer schulischen oder beruflichen Ausbildung noch einer Erwerbsarbeit nachgehen, in der Gruppe der 15- bis 19-Jährigen lediglich vier Prozent beträgt, sind es bei den 20- bis 24-Jährigen bereits 14 Prozent und bei den jungen Erwachsenen zwischen 25 und 29 Jahren sogar 17 Prozent.</p>
<p>Auffällig ist weiterhin, dass in der höchsten Altersgruppe bereits mehr weit als die Hälfte der Personen ohne Erwerbstätigkeit außerhalb schulischer und beruflicher Ausbildung keine Bindung mehr zum Arbeitsmarkt hat, also nicht aktiv auf der Suche nach einer Erwerbstätigkeit ist.</p>
<h2 id="2-der-ausbildungsmarkt">2. Der Ausbildungsmarkt</h2>
<p>Nachdem der Ausbildungsmarkt in Deutschland bis zur Mitte der 2000er Jahre sehr angespannt war und noch im Jahr 2006 knapp 50.000 unversorgte Bewerber hervorgebracht hat, ist in der letzten Zeit eine deutliche Entspannung zu verzeichnen. Zum Stichtag 30.09.2010, also zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres, betrug die Zahl der Jugendlichen, die keine Lehrstelle finden konnten und bei der Bundesagentur für Arbeit, den Arbeitsgemeinschaften oder den zugelassenen kommunalen Trägern gemeldet waren, nur noch 12.300.</p>
<blockquote><p>&#8220;vollqualifizierende Berufsausbildung&#8221;</p></blockquote>
<p>Die rechnerische Einmündungsquote in berufliche Ausbildung pendelt bereits seit drei Jahren relativ eng um den Wert von zwei Dritteln. Dies gilt als Anzeichen für eine ausreichende Versorgung mit Ausbildungsplätzen. Allerdings sind im letzten verfügbaren Berichtsjahr 2009 je nach Zählweise auch zwischen 346.000 und 381.000 Jugendliche neu in Maßnahmen eingetreten, die auf eine Berufsausbildung vorbereiten sollen.</p>
<p>Diese Maßnahmen münden nicht unmittelbar in eine vollqualifizierende Berufsausbildung. In vielen Fällen fungieren sie eher als Warteschleifen, die nicht immer passgenau die individuellen Defizite der Teilnehmer beheben. Damit besteht die Gefahr für Jugendliche in solchen Maßnahmen, dass sie danach dennoch keine gestiegenen Chancen auf einen regulären Ausbildungsplatz haben.</p>
<h2 id="3-hohe-spreizung-der-beschaeftigungsquoten">3. Hohe Spreizung der Beschäftigungsquoten</h2>
<p>Die Beschäftigungsquoten für junge Menschen in Deutschland, die sich nicht mehr im schulischen oder beruflichen Bildungssystem befinden, weisen im internationalen Vergleich eine hohe Spreizung auf. Einerseits sind Hochschulabsolventen auffällig gut in den Arbeitsmarkt integriert, andererseits fällt die Beschäftigungsquote für Geringqualifizierte sehr niedrig aus.</p>
<p>Jugendliche mit mittlerer Qualifikation, also mit Abitur oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung, liegen bei der Beschäftigung im Mittelfeld. Das Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit liegt für alle drei Qualifikationsgruppen in Deutschland in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen relativ hoch. So sind zwei von drei arbeitslosen Geringqualifizierten ohne weiterführenden Schulabschluss und ohne abgeschlossene Lehre länger als sechs Monate ohne Beschäftigung. Bei den jungen Erwachsenen mit Abitur oder abgeschlossener Berufsausbildung sind es 60 Prozent.</p>
<h2 id="4-die-ausbildungsreife-der-jugendlichen">4. Die Ausbildungsreife der Jugendlichen</h2>
<p>Bei den Indikatoren aus dem schulischen Bereich, die einen Eindruck über die allgemeine Ausbildungsreife geben können, liegt Deutschland häufig im Mittelfeld. Dies gilt etwa für den Anteil der frühen Schulabgänger, der in Deutschland knapp 12 Prozent beträgt. Wesentlich geringere Quoten finden sich lediglich in manchen mittel- und osteuropäischen Ländern.</p>
<p>Nach den Auswertungen der aktuellen PISA-Studie befinden sich die 15-jährigen Schüler in Deutschland bei der Lesekompetenz und auch bei der Streuung dieser Testergebnisse weiterhin im Mittelfeld. Besser sieht es bei den Kompetenzen in Mathematik aus. Dort liegen die Testergebnisse der Schülerinnen und Schüler in Deutschland auf dem zehnten Platz von 33 OECD-Ländern. Allerdings ist die Streuung der Ergebnisse hierzulande auch besonders ausgeprägt.</p>
<p>Der Abstand zwischen den zehn Prozent besten und den zehn Prozent schlechtesten ist der sechsthöchste. Negativ fällt Deutschland beim Anteil der 20- bis 24-Jährigen auf, die mindestens einen Abschluss der Sekundarstufe II haben (Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung). Hierzulande sind es lediglich 74 Prozent, während die Slowakei oder Polen mehr als 90 Prozent und Schweden, Irland und Finnland immerhin noch über 85 Prozent erreichen.</p>
<p>Der DEICHMANN-Förderpreis ist insgesamt mit 100.000 Euro dotiert. In die engere Wahl kommen insbesondere Projekte, die sich nicht nur aus öffentlichen Mitteln finanzieren. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. Juni&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Photographee.eu/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/homeless-man-sitting-on-street-sign-159234992">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 11:39:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
		<category><![CDATA[Treibstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie löten, fräsen, telefonieren. Unter dem Namen „Highspeed Karlsruhe“ bauen Studenten einen Rennwagen. Zusammenarbeit mit dem Mittelstand&#8230; Die grüne Startfahne flattert leicht im Wind. Zahlreiche Studierende stehen gebannt an der&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/">Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-loeten-fraesen-telefonieren-unter-dem-namen-highspeed-karlsruhe-bauen-studenten-einen-rennwagen-zusammenarbeit-mit-dem-mittelstand">Sie löten, fräsen, telefonieren. Unter dem Namen „Highspeed Karlsruhe“ bauen Studenten einen Rennwagen. Zusammenarbeit mit dem Mittelstand&#8230;</h3>
<p><span id="more-5065"></span>Die grüne Startfahne flattert leicht im Wind. Zahlreiche Studierende stehen gebannt an der Rennstrecke und starren auf die beiden Rennwagen, in die sie ihre ganze Hoffnung gesetzt haben. Acht Monate lang haben sie bisher an ihnen gebaut. Nun wird sich zeigen, ob sich die mühevolle Arbeit gelohnt hat.</p>
<p>Es sind Studierende der Fachrichtungen Fahrzeugtechnologie, Mechatronik, Maschinenbau, Informatik, <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Elektronik</a>, Nachrichtentechnik und Technische Redaktion der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, die der Testfahrt ihres selbst gebauten Formelrennwagens zusehen. Monate lang haben sie damit verbracht, einen Prototypen zu entwickeln und zu bauen, der zugleich schnell, wendig, zuverlässig, sicher, innovativ und kostengünstig ist.</p>
<h2 id="rennwagen-prototyp">Rennwagen-Prototyp</h2>
<p>Das Projekt „Highspeed Karlsruhe“ besteht aus rund 55 Studierenden, die im Rahmen ihres Studiums ihr Wissen in die Praxis umsetzen und gleichzeitig Kontakte zu Unternehmen knüpfen für spätere <a title="Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/" target="_blank" rel="noopener">Berufswege</a>. Ihre Aufgabe ist es, einen Rennwagen-Prototypen herzustellen, der für die Produktion in einer Kleinserie geeignet wäre.</p>
<p>„Die Kombination aus Konstruktion, Planung und Fertigung ist für uns eine große Motivation“, sagt Marc Schieß, Teamleiter „Frame and Bodywork“. „Denn damit haben wir die Chance, unser theoretisches Wissens anzuwenden und interessanter für Unternehmen zu werden.“</p>
<p>Anfang August können die Stundenten dann beweisen, wie gut ihre Konzepte tatsächlich sind. Dann tritt das Team bei der Formula Student Germany an, einem Konstruktionswettbewerb für Studierende aus allen Teilen der Welt. Die Teilnahme hat Tradition: Bereits im fünften Jahr sind Studierende der Hochschule Karlsruhe bei diesem Wettbewerb vertreten. Auf dem Hockenheimring zeigen die Experten aus Motorsport, Auto- und Zulieferindustrie ihre Wagen und treten im Rennen gegeneinander an.</p>
<h2 id="bedra-liefert-heissen-draht">Bedra liefert „heissen Draht“</h2>
<p>Nicht nur das schnellste Team gewinnt, sondern das mit dem besten Gesamtkonzept für Entwurf, Konstruktion, Finanz- und Kostenplan. So muss auch der <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/" target="_blank" rel="noopener">Business Plan</a> für ein Jahr zu präsentiert werden, um mögliche Investoren zu überzeugen.</p>
<p>Zu den Kriterien eines erfolgreichen Fahrzeugkonzepts gehören Beschleunigung, Verzögerung, Handling, Gewicht, Design und Konzept. Das Zusammenspiel von Gewicht, Schwerpunkt und Fahrwerksgeometrie ist für die Rennwagen entscheidend, um auf den engen Kursen bestehen zu können. „Es war bei unserer Konstruktion wichtig, günstige Materialien zu kaufen, die gleichzeitig extremsten Belastungen standhalten“, sagt Marc Schieß.</p>
<p>Die Fahreigenschaften der Rennwagen werden in unterschiedlichen Disziplinen unter Beweis gestellt. Darunter auch das Rennen „Acceleration“ bei dem einzig um die Beschleunigung geht. Die Bestzeiten für diese 75m lange Strecke liegen bisher bei unter 4 Sekunden. Die Hauptdisziplin heißt „Endurance“. Hier können die meisten Punkte gesammelt werden. Es gilt eine Strecke von 22km zu bewältigen ohne Pylone umzuwerfen, denn das kostet wertvolle Strafzeiten.</p>
<h2 id="suche-nach-neuen-industrien">Suche nach neuen Industrien</h2>
<p>Nicht nur die Konstruktionsphase ist für die Studierenden nervenaufreibend. Vor allem geht es darum, Kontakte zum Mittelstand zu knüpfen. Sie brauchen Firmen, die sie mit ihren Produkten unterstützen, aber auch Sponsoren. Dafür ist das Team auf vielen Messen und Veranstaltungen mit ihren Rennwagen vertreten und immer auf der Suche nach neuen Industriepartnern.</p>
<p>Am Beispiel der Firma Berkenhoff, die Erodierdrähte herstellt, erklärt Marc Schieß die Arbeit mit den Firmen. „Wir haben Berkenhoff das Projekt vorgestellt und konnten sie für unser Vorhaben begeistern, sodass sie uns Erodierdraht für die Fertigung unserer Teile zur Verfügung stellen“, sagt er.</p>
<blockquote><p>&#8220;Anwerben von Kooperationspartnern&#8221;</p></blockquote>
<p>Für das Anwerben von Kooperationspartnern haben die Studierenden einen <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/" target="_blank" rel="noopener">Sponsoring</a>-Verantwortlichen, der nun fast ausschließlich mit Unternehmen telefoniert. „Wir haben bestimmt 50 Firmen angeworben“, sagt Schieß, „Die wissen nun wer wir sind und was wir können“.</p>
<h2 id="berufliche-zukunft-ist-thema">Berufliche Zukunft ist Thema</h2>
<p>Im normalen Uni-Alltag stehen die Studenten nie vor solch handfesten Aufgaben aus der Realität. „Der direkte Kontakt mit dem Mittelstand ist für uns extrem wichtig“, bemerkt Marc Schieß. „Da geht es auch um unsere berufliche Zukunft, und wir dürfen keine Fehler machen.“</p>
<p>Neben den Beziehungen zur Wirtschaft, steht der Bau der Wagen im Mittelpunkt. In Karlsruhe haben die Studierenden im Gegensatz zu anderen Hochschulteams einen Heimvorteil für die Fertigung. Das <a href="http://www.hs-karlsruhe.de/forschung/imp.html" target="_blank" rel="noopener">Institute of Materials and Processes</a> (IMP) ist ein an der Hochschule Karlsruhe ansässiges Forschungsinstitut mit einem hochmodernen Maschinenpark.</p>
<p>Dort beraten Fachingenieure die Stundenten im Rahmen ihres Projektes und unterstützen das Team tatkräftig bei der Fertigung. Diplom-Ingenieur Josef Buresch ist einer von ihnen. Er beschäftigt sich mit der mehrachsigen Drahterosion, die man braucht, um komplexe Konturen aus Material zu schneiden.</p>
<h2 id="von-0-auf-100-in-4-sekunden">Von 0 auf 100 in 4 Sekunden</h2>
<p>Buresch arbeitet mit einer Erodiermaschine der Firma Mitsubishi und benutzt dafür den Hochleistungsdraht megacut plus von bedra. „Das geht am besten und schnellsten mit dem bedra-Erodierdraht“, sagt er, „denn bei komplexen Bauteilgeometrien braucht man einen sehr präzise arbeitenden Draht, um zum Beispiel exakte Verzahnungen für die Fahrzeugstabilisatoren herzustellen.“</p>
<p>Das Ergebnis der monatelangen Teamarbeit sind ein knallroter F-105 und ein tiefblauer E-105 Rennwagen, die beide aussehen wie Mini Formel-1-Wagen. Das Reglement von <a href="http://www.formulastudent.de/" target="_blank" rel="noopener">Formular Student Germany</a> ist bewusst offen gestaltet um der Kreativität der Studierenden freien Lauf zu lassen.</p>
<p>Beim Bau des Rennwagens müssen nur wenige bestimmte Regeln eingehalten werden. So wird beispielsweise die Leistung des Motors durch einen maximalen Hubraum von 610cm3 und einen Air-Restrictor von 20mm im Ansaugtrakt. Im F-105 haben die Studierenden einen 4-Zylinder-Motorradmotor mit einer Leistung von ca. 90 PS eingebaut. Er kann in unter vier Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.</p>
<h2 id="testkilometer-auf-der-rennstrecke">Testkilometer auf der Rennstrecke</h2>
<p>Eine besonders große Herausforderung stellte der Bau des E-105 dar, denn mit diesem wird dieses Jahr zum ersten Mal ein Rennwagen mit Elektroantrieb präsentiert.</p>
<p>Die Beschleunigung des E-105 erfolgt durch zwei 30-kW-Motoren die für eine Leistung von mehr als 80 PS sorgen&#8230;</p>
<p>Auf der Rennstrecke fährt nun der rote Flitzer an den Studierenden vorbei, und zieht seine Runden. Das Hochschul-Team atmet auf. „Unser Wagen hat gerade die ersten Testkilometer erfolgreich absolviert“, sagt Marc Schieß erleichtert.</p>
<p>„Vorerst können wir uns auf die Schultern klopfen und auf eine gute Platzierung auf den Events hoffen“.<br />
Nach dem Rollout Anfang Juni in der Aula der Hochschule steht das erste große Rennen im August auf dem Hockenheimring an&#8230;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Sunny studio/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-young-businessman-drawn-rocket-success-291969794">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/">Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 10:47:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit ist gut. 130 Unternehmen im Einzel-Handel wurden bewertet. Kontrolle ist besser. Bei rund 80 Prozent ist Nachhaltigkeit noch ein Fremdwort&#8230; Offensiv werben einige Handelsunternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit. So&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="nachhaltigkeit-ist-gut-130-unternehmen-im-einzel-handel-wurden-bewertet-kontrolle-ist-besser-bei-rund-80-prozent-ist-nachhaltigkeit-noch-ein-fremdwort">Nachhaltigkeit ist gut. 130 Unternehmen im Einzel-Handel wurden bewertet. Kontrolle ist besser. Bei rund 80 Prozent ist Nachhaltigkeit noch ein Fremdwort&#8230;</h3>
<p><span id="more-5059"></span>Offensiv werben einige Handelsunternehmen mit dem Thema <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Nachhaltigkeit</a>. So findet der Verbraucher in den Werbebroschüren mitunter neben dem Angebot der Woche auch den Hinweis auf die Nominierung für einen Nachhaltigkeitspreis.</p>
<p>Der deutsche Rewe-Konzern hat den ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer für die Öffentlichkeit wirksam als sogenannten &#8220;Nachhaltigkeitsberater&#8221; engagiert. Ob hinter der verstärkten Kommunikation auch tatsächlich ein fundiertes Engagement für Nachhaltigkeit steht, hat die Ratingagentur oekom research im aktuellen Rating der Einzelhandelsbranche ermittelt.</p>
<p>Ihr Ergebnis: 130 der weltweit größten Einzelhandelsunternehmen nahmen die Analysten unter die Lupe. 105 Unternehmen zeigten so wenig Engagement oder <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Transparenz</a>, dass sie sich nicht für eine detaillierte Analyse qualifizieren konnten.</p>
<p>25 Unternehmen können vergleichsweise umfangreiche Maßnahmen vorweisen, elf davon übernehmen eine Vorreiterrolle. Sie erfüllen die von oekom research definierten Anforderungen an ein fundiertes Nachhaltigkeitsmanagement und erhalten von den Analysten die Auszeichnung „Prime“.</p>
<h2 id="schweiz-fuehrt-nachhaltigkeit-indizes-an">Schweiz führt Nachhaltigkeit-Indizes an</h2>
<p>Als bestes Unternehmen der Branche erreicht die Schweizer Genossenschaft Coop ein B+ auf der Bewertungsskala von A+ (beste Note) bis D-. Es folgen die ebenfalls genossenschaftlich organisierte Schweizer Migros (B-) sowie der britische Einzelhändler Marks &amp; Spencer (B-). Als einziges deutsches Unternehmen kommt Metro mit einem Rating von C+ auf Rang 11 und damit gerade noch in den Prime-Bereich. Die Durchschnittsnote aller detailliert analysierten Unternehmen liegt ebenfalls bei C+.</p>
<p>Die Verbraucher greifen immer häufiger zu Fairtrade- oder Bio-Produkten. Allein in Deutschland wurde nach Angaben des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft 2010 mit Bio-Lebensmitteln ein Umsatz von knapp sechs Milliarden Euro erzielt – dreimal so viel wie noch vor zehn Jahren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Zweistellige Wachstumsraten für Fairtrade&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Umsatz von Fairtrade-Produkten ist nach Berechnungen von Fairtrade Labelling Organizations International im Jahr 2009 weltweit um 15 Prozent gestiegen.</p>
<p>„Der Handel hat als Mittler zwischen Produzenten und Verbrauchern eine Schlüsselrolle bei der Förderung eines nachhaltigen Konsums“, bewertet Lisa Häuser, Analystin bei oekom research, die <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung</a> des Handels. „Nach mehr als 25 Jahren Diskussion um diese sogenannte Gatekeeper-Funktion können wir endlich erkennen, dass der Handel diese Rolle aktiver nutzt.“</p>
<p>Die Mehrheit der Einzelhändler bietet heute zumindest einzelne Produkte an, die den steigenden sozialen und umweltbezogenen Anforderungen der Verbraucher gerecht werden. Einige Ketten haben sogar eigene Biomarken eingeführt. Dies gilt auch für Discounter, die bisher hauptsächlich über den Preis um Kunden konkurrierten.</p>
<p>Nur wenige Unternehmen verfolgen jedoch eine umfassende Strategie mit klaren Zielen und Maßnahmen, die das entsprechende Sortiment systematisch fördert. Coop geht hier mit bestem Beispiel voran. Das Schweizer Unternehmen erhält von den Analysten für diesen Untersuchungsbereich die Bestnote A+.</p>
<h2 id="schlechte-arbeitsbedingungen-nicht-nur-bei-zulieferern">Schlechte Arbeitsbedingungen, nicht nur bei Zulieferern</h2>
<p>Die Einzelhandelskonzerne beziehen ihre Waren von hunderten Zulieferern. Viele haben ihren Sitz in Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen oft prekäre Arbeitsbedingungen herrschen.</p>
<p>Die Mehrzahl der 25 detailliert analysierten Unternehmen macht ihren Zulieferern deshalb zur Auflage, internationale Arbeitsstandards einzuhalten. Eine konsequente Kontrolle der Auflage haben die Unternehmen bislang jedoch nicht realisiert.</p>
<p>Umfassende Managementsysteme für die Zulieferkette existieren beispielweise bei H&amp;M sowie Marks &amp; Spencer. Arbeitsrechtsverstöße bei einigen Zulieferern dieser beiden Unternehmen zeigen aber, dass selbst die besten Kontrollsysteme noch nicht lückenlos funktionieren.</p>
<p>Problematisch bei den Zulieferern sind insbesondere die Löhne, die oft nicht ausreichen, damit sich die Arbeiter und ihre Familien mit dem Nötigsten versorgen können. Neue Wege geht hier der britische Einzelhändler Marks &amp; Spencer: Bis 2015 will er sicherstellen, dass seine Textilienlieferanten aus den am wenigsten entwickelten Ländern ihren Arbeitern sogenannte „living wages“ zahlen können.</p>
<p>Dabei will das Unternehmen – eher untypisch für die Branche – auch überprüfen, ob seine Einkaufspreise angemessen sind. Branchensieger Coop arbeitet mit der Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas daran, durch Infrastrukturprojekte und Weiterbildungen die Lebensbedingungen von Kakaobauern zu verbessern.</p>
<p>Als einer der größten Arbeitgeber – allein in Deutschland beschäftigt der Einzelhandel knapp drei Millionen Mitarbeiter – ist im Handel auch der Umgang mit den eigenen Arbeitnehmern ein zentrales Thema. Kritik gibt es immer wieder an den niedrigen Löhnen und der Behinderung der gewerkschaftlichen Organisation der Mitarbeiter.</p>
<p>In den USA haben viele Unternehmen nicht einmal Leitlinien zur &#8220;Sicherstellung der Vereinigungsfreiheit&#8221; der Mitarbeiter. Aber auch in Deutschland werden immer wieder Fälle bekannt, in denen die Unternehmensleitung die Bildung von Betriebsräten behindert.</p>
<h2 id="globale-herausforderung-bleibt-klimawandel">Globale Herausforderung bleibt Klimawandel</h2>
<p>Der Klimawandel stellt auch für den Handel eine große Herausforderung dar. Durch den Betrieb der Verkaufsstellen und Verteilzentren sowie den Transport der Waren durch die eigene Flotte sind die Handelsunternehmen direkt für beträchtliche Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.</p>
<p>Der größte Teil der Emissionen fällt meist jedoch in der Lieferkette an – etwa beim Anbau und der Herstellung der Produkte sowie in der Nutzungsphase. Fast alle bewerteten Unternehmen berichten über Programme zur Reduzierung der <a href="http://www.bafu.admin.ch/umwelt/indikatoren/08557/08568/index.html?lang=de" target="_blank" rel="noopener">Treibhausgas-Emissionen</a> in den eigenen Filialen und im Güterverkehr.</p>
<p>Nur in Einzelfällen wird auch die Zulieferkette einbezogen. So hat beispielsweise der britische Einzelhändler Tesco den CO2-Fussabdruck von mehr als 500 verschiedenen Produkten ermittelt, um systematisch Ansatzpunkte für die Verbesserung der CO2-Bilanz in der Produktion zu identifizieren.</p>
<p>Um auch Emissionen zu reduzieren, die während der Nutzungsphase anfallenden, informiert Tesco seine Kunden über entsprechende Einsparmöglichkeiten. Tesco erreicht als bestes Unternehmen in diesem Untersuchungsbereich ein A+ in der Bewertung.</p>
<h2 id="forderung-von-verbaenden-mehr-engagement">Forderung von Verbänden: mehr Engagement</h2>
<p>Bei den Branchenbesten Coop, Migros und Marks &amp; Spencer gehen Kommunikation und tatsächliches Engagement Hand in Hand. Die Tatsache, dass lediglich jedes zwölfte Handelsunternehmen von oekom research mit „Prime“ bewertet wird, offenbart aber weiteren Handlungsbedarf.</p>
<p>„Viele gute Initiativen in einzelnen Bereichen zeigen, was tatsächlich alles möglich ist. In der Breite fehlt es aber an einer umfassenden und systematischen Ausrichtung der Unternehmen auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit“, so das Fazit von Analystin Lisa Häuser.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Johannes Netzer/ <a href="https://de.fotolia.com/id/43840298">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 17:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist mal wieder soweit: Die Firma wird um-organisiert. Weit mehr als nur Formsache. Ein neuer Eigentümer steht vor der Tür, die Fusion mit der Konkurrenz ist beschlossen&#8230; Für die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="es-ist-mal-wieder-soweit-die-firma-wird-um-organisiert-weit-mehr-als-nur-formsache-ein-neuer-eigentuemer-steht-vor-der-tuer-die-fusion-mit-der-konkurrenz-ist-beschlossen">Es ist mal wieder soweit: Die Firma wird um-organisiert. Weit mehr als nur Formsache. Ein neuer Eigentümer steht vor der Tür, die Fusion mit der Konkurrenz ist beschlossen&#8230;</h3>
<p><span id="more-5040"></span>Für die meisten Beschäftigten sind sie mit dem Umzug in ein anderes Büro verbunden. Dann geht es darum: Wer wo sitzt – oder besser: sitzen darf, ist nicht nur eine Frage der Funktionalität, sondern auch Ausdruck persönlicher <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/" target="_blank" rel="noopener">Wertschätzung</a>. Für den Pförtner und die Empfangsdame ist es am leichtesten: Sie sitzen an der Pforte – oder am Empfang, ein Umzug ändert daran wenig.</p>
<p>Auch die Versandabteilung eines Unternehmens bleibt Versandabteilung, und so setzt es sich bei grundlegenden Firmenfunktionen fort. Viel kniffliger wird die Sache bei den klassischen <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/" target="_blank" rel="noopener">Büro</a>-Arbeitsplätzen. Klar, einzelne Abteilungen werden üblicherweise auch in räumlichem Zusammenhang platziert und nicht kreuz und quer über ein Bürogebäude verteilt; doch wer genau an welcher Stelle sitzt – oder sitzen darf – sorgt oft schon während der Umzugsplanung für Aufregung. Und was da alles schief gehen kann, sei an folgendem – realen &#8211; Beispiel aufgezeigt.</p>
<h2 id="planung-unter-ausschluss-der-firmenoeffentlichkeit">Planung unter Ausschluss der Firmenöffentlichkeit</h2>
<p>Der Umzug der Firma – nennen wir sie Meyer-Müller-Schulze AG – war folgerichtig. Das Unternehmen bestand aus diversen Tochtergesellschaften, die an unterschiedlichen Standorten in derselben Stadt verteilt waren und nun an einem Punkt konzentriert werden sollten. Beste Citylage sollte es sein, die Firma bietet Dienstleistungen an, eine verkehrsgünstig gelegene Gewerbefläche braucht es nicht.</p>
<p>Dem Firmenchef, selbst ernannter Ästhetiker, schwebte die komplette Restaurierung eines stattlichen Altbaus vor – koste es, was es wolle, Geld spielte keine Rolle. Tatsächlich war das Objekt der Chef-Begierde bald gefunden, die Planungen konnten beginnen. Und wie es sich gehört, wurde eine „Arbeitsgruppe Umzug“ eingerichtet, mit einer „Untergruppe Raumplanung“. Immerhin galt es, 200 Köpfen neue Schreibtische zuzuweisen, und das sollte wohl bedacht werden. Sollte, wohlgemerkt.</p>
<h2 id="umzug-ja-aber-wann">Umzug ja – aber wann?</h2>
<p>Ein Jahr Umbauzeit war angesetzt, die Mietverträge für die bisherigen Standorte wurden mit Blick auf den Umzugstermin flugs gekündigt. Und da begannen auch schon die Probleme: Während der Restaurierung stießen die Bautrupps auf immer neue, nicht geplante Hindernisse. Mal waren Decken und Wände, die versetzt werden sollte, aus „unkaputtbarem“ Beton oder stellten sich wider Erwarten als stützendes Tragwerk heraus, mal konnten die Ver- und Entsorgungsleitungen nicht so platziert werden, wie es vorgesehen war.</p>
<p>Kurzum: Der Bau verzögerte sich. Abgesehen davon, dass sich jede Terminverschiebung sogleich wie ein Lauffeuer herumsprach und stets zum Gesprächsthema Nummer eins bei allen Beschäftigten wurde, winkte der Bauherr – also der Chef – stets ab: „Keine Probleme, das wird schon.“ Im kleinen Kreis freilich fluchte er, was das Zeug hielt, doch das waren seine engsten Mitarbeiter eh schon gewohnt.</p>
<p>Die Umzugsgruppe und die Raumplaner, ausschließlich rekrutiert aus der Personalabteilung, mussten ihre Vorstellungen wöchentlich revidieren. Dann endlich war es soweit: Belegschaftsversammlung, eine Woche vor dem endgültigen Umzugstermin, nach acht Monaten Verzögerung.</p>
<h2 id="sekt-und-haeppchen-als-schocktherapie">Sekt und Häppchen als Schocktherapie</h2>
<p>Der Vorstand hatte eigens einen Saal in einem benachbarten Vier-Sterne-Hotel angemietet, ob des großen Ereignisses gab es Sekt und leckere Häppchen. Entlang der Wände hingen großformatige Etagenpläne mit der vorgesehenen Raumaufteilung. Der Chef lachte jovial und sah sich am Ziel seiner architektonisch-ästhetischen Selbstbestätigung – doch vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern blieben die Häppchen im Halse stecken. „Was soll denn das?“, empörte sich eine <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/" target="_blank" rel="noopener">Marketing</a>-Mitarbeiterin mit Blick auf ihren neuen Arbeitsplatz.</p>
<blockquote><p>„Und die? Warum kriegt die ein eigenes Büro?&#8221;</p></blockquote>
<p>Bisher hatte sie ein eigenes Büro, nun war Großraum angesagt, mit fünf anderen Kollegen. „Und die? Warum kriegt die ein eigenes Büro? Die hat ja nicht einmal meine Gehaltsstufe!“ Die Abteilungsleiterin versuchte zu beschwichtigen: „Das liegt daran, dass Ihre Kollegin viel Ruhe für Ihre Arbeit braucht, Sie wissen doch, diese kniffelige Pflege unseres Internetauftritts&#8230;“ – „Und ich? Brauche ich etwa keine Ruhe für die Gestaltung unserer Broschüren?“ Schweigen. Vor einem anderen Plan starrten zwei Akquisiteure ratlos auf die Zeichnungen.</p>
<p>Der eine von ihnen wähnte sich stets als liebstes Kind seines Vorgesetzten – und sollte nun ganz weit weg vom Chefbüro sitzen, am Ende des Flures, genauer: „dead end“. Das <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/" target="_blank" rel="noopener">Privileg</a> des Chef-Nachbarbüros fiel dem Neuling zu, und von dem war doch „sowieso klar, dass der sich eingeschleimt hat“. Selbst der Vorstandsassistent fiel aus allen Wolken. Die ein oder anderen Details hatte er schon frühzeitig mitbekommen, klar, dass er gleich neben dem Chef sitzen sollte. Doch nun stellte er zu seinem Entsetzen fest, dass sein Arbeitsraum nur halb so groß wie ursprünglich geplant ausgefallen war.</p>
<p>Der <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/" target="_blank" rel="noopener">Personalchef</a>, der seinen Unmut bemerkte, versuchte zu beschwichtigen: „Sie wissen doch, unser gemeinsamer Boss braucht viel Platz, und den konnte er nur an Ihrem Büro abzwacken.“ Und überhaupt: Warum lag das Büro nun nicht wie geplant links, sondern rechts vom Chefrefugium? Dort, wo ob des verwinkelten Altbaus den ganzen Tag kein direkter Sonnenstrahl das Gemüt erfrischen konnte. Absicht? Sollte der Assistentenstern gerade am Sinken sein?</p>
<h2 id="umzug-als-motivationsbremse">Umzug als Motivationsbremse</h2>
<p>Am Ende fand sich kaum jemand dort wieder, wo er oder sie es sich vorgestellt hatte. Die „Personaler“ hatten wenig Rücksicht genommen auf individuelle Neigungen und Notwendigkeiten, sie waren streng funktional vorgegangen, teilweise gar willkürlich, als sie keine – aus ihrer Sicht &#8211; besseren Lösungen finden konnten. Mit den Beschäftigten hatten sie im Vorfeld gar nicht erst gesprochen – auf Anweisung von oben. Der <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/" target="_blank" rel="noopener">Firmenchef</a> befürchtete ein heilloses Durcheinander und die „Niemals-Fertigstellung“ des Baus, wenn „alle mitreden“ dürften.</p>
<p>Nun hatte er einen anderen, ungewollten Zustand erreicht: Die meisten seiner Untergebenen waren unzufrieden und demotiviert, nutzen nun die Gelegenheit reichlichen Sektkonsums. Statt sie einzubinden, wurden sie ausgegrenzt. Der Versuch, über regelmäßige Informationsveranstaltungen den Stand der Dinge zu kommunizieren, wurde gar nicht erst unternommen. Und die Belegschaft wurde abgewertet, ob der Unterstellung, „nicht qualifiziert mitreden“ zu können.</p>
<p>Das Ende von Lied: Zehn Tage später war der Umzug abgeschlossen. Jeder, der sich nicht angemessen berücksichtigt fühlte, schaltete auf „Dienst nach Vorschrift“. Bis das Intranet nach vier Wochen verkündete: „Der Vorstand lädt alle Beschäftigten am kommenden Montag um elf Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Raumaufteilung ein. Wir möchten mit Ihnen über einige Änderungsvorschläge diskutieren.“</p>
<p>Zwei Wochen später begann der Umzug von vorne. Nun allerdings mit Beteiligung und im Sinne der gesamten Belegschaft. Ein Durcheinander, das nicht notwendig gewesen wäre – und doch in vielen Betrieben noch immer an der Tagesordnung ist.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-lutz-ruminski-fotografiert-nicht-nur-gerne-sondern-beobachtet-menschen-bei-ihrer-arbeit-und-dazu-gehoert-in-einer-immer-mobileren-arbeitswelt-auch-das-umziehen-von-a-nach-b-u"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: ruminski@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Lutz Ruminski</a> fotografiert nicht nur gerne, sondern beobachtet Menschen bei ihrer Arbeit. Und dazu gehört in einer immer mobileren Arbeitswelt auch das Umziehen. Von A nach B. Und da bleibt er auch, in Bremen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: HappyAlex/ <a href="https://de.fotolia.com/id/46828398">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/06/umzugs-roulette-eher-sonne-oder-schatten/">Umzugs-Roulette: Eher Sonne oder Schatten?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 14:37:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplätze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Günstige Personalkosten in Indien und Asien, die Idee des Offshoring. Nearshoring will Probleme mit der anderen Zeitzone ändern. Ein Interview mit Frank Bock&#8230; Sie bezeichnen sich etwas provozierend als „die&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="guenstige-personalkosten-in-indien-und-asien-die-idee-des-offshoring-nearshoring-will-probleme-mit-der-anderen-zeitzone-aendern-ein-interview-mit-frank-bock">Günstige Personalkosten in Indien und Asien, die Idee des Offshoring. Nearshoring will Probleme mit der anderen Zeitzone ändern. Ein Interview mit Frank Bock&#8230;</h3>
<p><span id="more-5001"></span>Sie bezeichnen sich etwas provozierend als „die besseren Inder“. Was meinen die beiden Software-Entwickler damit? Das ist ganz und gar nicht respektlos gegenüber den Indern gemeint! Ich will damit nur sagen, dass man nicht unbedingt auf den indischen Subkontinent gehen muss, um für wenig Geld viel Software-Entwicklungsleistung zu bekommen.</p>
<p>Mich ärgert, dass beim Thema Offshoring immer so getan wird, als könne man nur in Asien oder Osteuropa zu bezahlbaren Preisen Software entwickeln. Das ist ein Ammenmärchen, das leider viele Unternehmen glauben. Niedrigere Preise müssen nicht wirklich günstiger sein. In Schleswig-Holstein erhält man erstklassige Software-Entwicklung, die sich genauso rechnet und besser ist als jedes Offshoring.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum besser?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Weil die Nachteile, die beim Offshoring regelmäßig auftreten, beim Nearshoring in Norddeutschland von vornherein ausgeschlossen sind. Die üblichen Schwierigkeiten bei der Projektsteuerung oder Unterschiede in der Leistungsauffassung gibt es nicht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Warum treten die Probleme beim Nearshoring in Norddeutschland nicht auf?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Alle Projektbeteiligten kommen beim Nearshoring in Norddeutschland aus dem gleichen Land. Das heißt, sie sprechen dieselbe Sprache und sie arbeiten in derselben Zeitzone. Das klingt banal, ist aber für die Projektsteuerung essentiell. Denn selbst wenn beide Seiten Englisch sprechen können, ist es doch für keinen der Beteiligten die Muttersprache. IT-Projekte sind heute so komplex, dass oft schon beim Auftraggeber Uneinigkeit herrscht, wie die gewünschten Pflichten und Funktionen auf Deutsch korrekt zu beschreiben sind.</p>
<h2 id="sprachbarrieren">Sprachbarrieren</h2>
<p><em>Frank Bock:</em> Noch schlimmer wird das bei Telefonkonferenzen oder bei späteren Änderungsanforderungen an der Softwarefunktionalität. Solche Änderungen erfolgen in vielen Schritten und erfordern immer wieder eine enge Rückkopplung zwischen Softwareentwickler und Auftraggeber. 10 bis 15 so genannte Iterations-Schritte sind bei modernen Softwareprojekten nicht ungewöhnlich. Wenn man sich da nicht einfach persönlich treffen kann, weil man erst nach Indien fliegen müsste, wird ein ohnehin schwieriger Vorgang schnell zum Rohrkrepierer.</p>
<p>Nur wer sich ohne Sachprobleme regelmäßig abstimmen kann, ist auch auf das jeweils Wesentliche konzentriert. Das ist die Grundvoraussetzung für die Entwicklung qualitativ hochwertiger und fehlerfreier Software-Lösungen und spart zudem noch Zeit und Geld. Das gleiche gilt für die Zeitzone: Es erleichtert die Zusammenarbeit und individuelle Abstimmung ungemein, wenn mein Projektpartner auch am Schreibtisch sitzt, während ich arbeite, und nicht gerade schläft, weil bei ihm tiefe Nacht ist. Außerdem fallen kulturelle Unterschiede nicht ins Gewicht.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Inwiefern spielen „kulturelle Unterschiede“ überhaupt eine Rolle?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Nehmen Sie ein Projekt, bei dem eine Software für den Öffentlichen Nahverkehr in einer großen deutschen Stadt entwickelt werden soll, beispielsweise um alle Buslinien einer Verkehrsgesellschaft miteinander zu vernetzen. Dafür müssen Sie eine Vorstellung davon haben, wie ein solches Verkehrssystem tatsächlich funktioniert – In Deutschland und nicht in Indien, China oder Rumänien.</p>
<p>Wenn Sie das Ihrem Entwickler erst mühsam erklären müssen, weil er völlig andere Vorstellungen und Kenntnisse vom Nahverkehr hat, dann kostet Sie das Zeit und Nerven. Der große Vorteil einer Entwicklung in Deutschland ist, dass die Entwickler eine tatsächlich gelebte Vorstellung von den Produkten und Prozessen des Kunden haben. Sie kennen sie nämlich aus ihrem eigenen Alltag.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Aber wenn ich für die Leistung nur die Hälfte zahle, kann ich mir den erhöhten Zeitaufwand ja ohne weiteres leisten …</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Das ist nicht nur eine Milchmädchenrechnung, sondern auch faktisch falsch: Die Löhne in Asien liegen zwar auf den ersten Blick deutlich unter denen in Deutschland. Aber wenn man genauer hinschaut und die Nebenkosten in die Berechnung mit einbezieht, dann bewegt man sich schnell auf dem gleichen Kostenniveau. Viele Großkonzerne gehen heute von 30 Euro Stundensatz für einen Senior Developer in Indien aus.</p>
<h2 id="abstimmungsaufwand">Abstimmungsaufwand</h2>
<p>Hinzu kommen noch die Projektleitungskosten des Auftraggebers in Deutschland, seine Reisekosten, der natürliche Mehraufwand für die Kommunikation – und gegebenenfalls noch Maklerkosten. Dann hat sich der reale Stundensatz schnell verdoppelt. Und für 60 Euro finden Sie auch in Deutschland adäquat qualifizierte Softwareentwickler – inklusive deutscher Hochschulausbildung und jahrelanger Projekterfahrung.</p>
<p>Vielleicht nicht in Stuttgart, München oder Köln, dafür aber in Kiel. Darüber hinaus muss sich jeder Entscheider fragen, ob er in das Auslaufmodell Offshoring noch Zeit, Geld und Nerven investieren will.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Offshoring, ein Auslaufmodell? Wie kommen Sie darauf?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> In spätestens fünf Jahren werden die Gehälter von Softwareentwicklern in Indien europäisches Niveau erreichen. Denn in den Schwellenländern wächst die Wirtschaft jährlich mit sechs bis zwölf Prozent. Entsprechend fallen auch die Lohnzuwächse aus, bei IT-Spezialisten sogar überproportional.</p>
<p>Das bedeutet, dass sie sich regelmäßig andere Länder für das Offshoring suchen müssen, um von niedrigen Stundensätzen zu profitieren. Und das wiederum ist jedes Mal aufs Neue mit Reibungsverlusten in der Anfangsphase verbunden. Da ist es doch viel vorausschauender, auf eine kostengünstige und langfristige Zusammenarbeit mit einem deutschen Partner zu setzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Zum Beispiel in Schleswig-Holstein?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Genau. Dafür spricht neben den zuvor genannten Gründen, dass das Lohnniveau für Software-Entwickler in Schleswig-Holstein im Vergleich zu anderen Bundesländern sehr niedrig ist. Wir liegen hier 15 bis 20 Prozent unter dem, was in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen oder im Münchner Raum bezahlt wird.</p>
<blockquote><p>&#8220;Hochqualifiziert, nah dran&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem verlassen in Schleswig-Holstein jedes Jahr hervorragend ausgebildete, hochqualifizierte Informatiker die Hochschulen, die auch weiterhin gerne im „Land zwischen den Meeren“ leben und arbeiten wollen. Wir leiden also nicht unter Fachkräftemangel wie andere Bundesländer &#8211; selbst wenn wir weniger zahlen als in München. Hinzu kommt, dass Sie beim Offshoring nie wirklich wissen, ob die Mitarbeiter, die in der Rechnung auftauchen, auch wirklich in dem genannten Umfang gearbeitet haben.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Aber das ist doch generell ein Problem, wenn ich mit Außenstehenden zusammenarbeite. Wie soll ich kontrollieren, zu welchen Zeiten welche externen Mitarbeiter auch tatsächlich an meinem Projekt arbeiten?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Das trifft sicherlich auf viele Unternehmen zu. Bei uns ist anders – auch in dieser Hinsicht. Wir setzen auf absolute Transparenz. Unsere Kunden haben vollen Einblick in unsere Zeiterfassung und Aufgabensteuerung. Sie können so nachvollziehen, ob und wann unsere Mitarbeiter im Projekt für sie tätig geworden sind. Außerdem können Sie auch die einzelnen Entwickler jederzeit telefonisch erreichen.</p>
<p>So bekommen Sie ein gutes Gefühl dafür, wer wirklich an dem Projekt arbeitet. Bei uns wird nur das abgerechnet, was auch wirklich geleistet wurde. Darüber hinaus zwingen wir unseren Kunden keine festen Vertragslaufzeiten oder garantierten Auftragsvolumina auf. Wer mit uns nicht zufrieden ist, kann jederzeit aussteigen. Es wird eben nur bezahlt, was auch gearbeitet wurde.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Was empfehlen Sie dem Unternehmen, das zwischen Offshoring in Indien und Nearshoring in Schleswig-Holstein schwankt?</strong></p>
<p><em>Frank Bock:</em> Ausprobieren. Wir bieten unseren Neukunden wirklich indische Einstiegspreise. Im ersten Monat zahlen sie nur 30 Euro pro Entwicklerstunde. Das sind Verhältnisse wie in Übersee &#8211; mit allen Vorteilen die Softwareentwicklung in Deutschland zu bieten hat.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Olga Danylenko/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/climber-woman-coating-her-hands-powder-293590991">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/zukunftsmodell-nearshoring-wir-sind-die-besseren-inder/">Nearshoring-Modell: Wir sind die besseren Inder!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 10:00:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wie im Privatleben, so auch am Arbeitsplatz. Dort hat das Kind einen anderen Namen: Privilegien. Über neue Abhängigkeiten&#8230; Ihre riskante „Nebenwirkung“? Das Betriebsklima nachhaltig zu&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kleine-geschenke-erhalten-die-freundschaft-wie-im-privatleben-so-auch-am-arbeitsplatz-dort-hat-das-kind-einen-anderen-namen-privilegien-ueber-neue-abhaengigkeiten">Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Wie im Privatleben, so auch am Arbeitsplatz. Dort hat das Kind einen anderen Namen: Privilegien. Über neue Abhängigkeiten&#8230;</h3>
<p><span id="more-4967"></span>Ihre riskante „Nebenwirkung“? Das <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima</a> nachhaltig zu belasten. Logisch: Der neue Abteilungsleiter hat seinen ersten Arbeitstag, und der führt ihn nach dem Einchecken in der Zeiterfassung gleich wieder außer Haus – zum nächst gelegenen Autohändler. Im Anstellungsvertrag steht das Wörtchen „Dienstwagen“.</p>
<p>Der muss schnell beschafft werden, sonst wird das ja nichts mit dem „Dienst“. Welcher Fahrzeugtyp wird es sein? Allein diese Fragestellung dürfte das personelle Umfeld des „Neuen“ auf den Fluren, in der Kaffeeküche und auch am <a title="Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Arbeitsplatz</a> einige Zeit beschäftigen. Wird der Wagen eher sportlich oder eher bieder ausfallen, welche Farbe, Limousine oder Kombi, welche Motorisierung, und so weiter, und so fort.</p>
<p>Einmal abgesehen von der verlorenen Arbeitszeit, die das interne Getratsche um solch ein Thema unweigerlich mit sich bringt, ist gerade die „Dienstwagenfrage“ von immenser psychologischer Bedeutung. Sie entscheidet über das persönliche Bild des <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Vorgesetzten</a> gegenüber seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sie prägt andererseits auch den Eindruck gegenüber Kunden.</p>
<h2 id="dienstwagen-limousine-ein-imageproblem">Dienstwagen &amp; Limousine &#8211; ein Imageproblem</h2>
<p>Wer auf sportlich-aktiv setzt und den Satz Golfschläger immer auf der Rückbank hat, aber in seinem eigentlichen Aufgabenfeld nicht wirklich schnell vorankommt, dürfte schnell ein Imageproblem haben. Umgekehrt gilt das auch für den Limousinen-Typ, der seriös und ein wenig behäbig daher kommt, aber gerne mit seinen sportlichen Leistungen glänzt (ob es die nun gibt, oder nicht).</p>
<p>So gilt: Wenn der <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Firmenwagen</a> dazu gehört, dann ist Vorsicht geboten. Vielerorts sind Wagentyp und –klasse vorgegeben, dann stellt sich das Problem nicht. Anderenfalls sollte der erste Dienstgang nicht ins Autohaus führen, sondern eher zum eigenen Vorgesetzten. Oder in die Personalabteilung, um eine Empfehlung hinsichtlich der Handhabung zu bekommen – das zeugt übrigens auch vom Bewusstsein eigener <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Verantwortung</a>, selbst scheinbare „Kleinigkeiten“ ernst zu nehmen. Und der Dienstwagen ist eben gerade keine Kleinigkeit.</p>
<h2 id="mittagstisch-karte-wer-mit-wem">Mittagstisch &amp; Karte – wer mit wem?</h2>
<p>Niemanden wundert es, wenn der Chef mal mit seiner Sekretärin zum Mittagessen geht. Die Arbeit wird einfach fortgesetzt, das Notwendige mit dem Nützlichen verbunden. Doch was, wenn das gemeinsame Chef-Sekretärin-Essen zur täglichen Routine wird? Die Gerüchteküche wird schnell brodeln.</p>
<p>Darüber zu stehen, erfordert Charakter, den nicht jeder im erforderlichen Maße besitzt. Umgekehrt gibt es nicht wenige Chefsekretärinnen, die den Kontakt mit ihrem Vorgesetzten außerhalb dienstlicher Aktivitäten konsequent meiden; doch auch dort lauert eine Falle: „Die verstehen sich wohl nicht?“</p>
<blockquote><p>„Restrisiko“</p></blockquote>
<p>Mithin: Wie man es macht, macht man es irgendwie falsch. Gleichwohl bleibt immer ein „Restrisiko“, wenn Unternehmensangestellte unterschiedlicher Führungsebenen privat – und eben dazu zählt auch das gemeinsame Mittagessen – miteinander unterwegs sind. Bis hin zu der – durchaus realistischen – Möglichkeit, dass argwöhnische Vorgesetzte auf die Idee kommen: wenn der mit dem und der mit der, dann ist da was im Busch.</p>
<p>Absurde – aber doch so reale Wirtschaftswelt. In diese Kategorie fällt auch die Frage der „Reiseklasse“. Geht es auf eine größere Dienstreise, so dürfte der Chef bei Bahnfahrten die erste Klasse bevorzugen, im Flugzeug die Business-Class. Klar, das steht ihm – oder ihr – auch zu. Doch wer reist an seiner oder ihrer Seite? Der Abteilungsleiter? Niemand?</p>
<h2 id="miles-more-nach-vorne-oder-hinten">Miles &amp; More &#8211; nach vorne oder hinten</h2>
<p>Gerade wenn Teams auf Reise gehen und der Chef dabei ist, können die Auswahlkriterien für die Platzierung schnell sensibel werden. Der eine Abteilungsleiter darf zum Chef in die Business-Class – der andere muss mit dem übrigen Team Economy reisen. Signal an die Beschäftigten: Da stimmt wohl die Chemie nicht. Umgekehrt sitzt plötzlich ein „einfacher“ Mitarbeiter an der Seite des Chefs – was hat er da zu suchen? Der neue Favorit für die Nachfolge des Abteilungsleiters?</p>
<p>Das Reisethema ist heikel und braucht viel Fingerspitzengefühl der <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Unternehmensführung</a>. Wenn der Chef über ein Projekt noch detailliert informiert werden möchte, macht es durchaus Sinn, den zuständigen Mitarbeiter an seine Seite zu nehmen – auch Reisezeit ist Geld. Wird der Grund dieser Entscheidung aber nicht sachlich und offen kommuniziert, sind Missverständnisse programmiert. Souveräne <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Chefs</a> verzichten immer häufiger auf das eigene Privileg der „Höherstufung“ und setzen sich selbstverständlich zur „Mannschaft“.</p>
<p>Einmal abgesehen von den gesparten Kosten, schafft das zusätzliches Vertrauen, und gerade während einer Dienstreise sind Mitarbeiter in lockerer Umgebung eher bereit, über ihre Sorgen und Nöte zu berichten – für den Vorgesetzten die ideale Gelegenheit, „Basisstimmung“ einzufangen. All das gilt auch für die Wahl eines Hotels: Besteht der Chef auf „Vier Sterne plus“ und lässt für „die anderen“ Garni reservieren, dann trägt das nicht unbedingt zur <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Motivation</a> bei. Sich in der Mitte zu treffen, ist immer noch besser, als Extreme zu schaffen.</p>
<h2 id="bonus-tantieme-leckerbissen-oben-drauf">Bonus &amp; Tantieme &#8211; Leckerbissen oben drauf</h2>
<p>Die Diskussion um die Ebene des internationalen Spitzenmanagements soll an dieser Stelle keine Rolle spielen – was es dazu zu sagen gibt, wurde längst gesagt und aufgeschrieben. Interessanter ist die Frage der Bonuszahlungen in kleineren Unternehmenseinheiten und auf niedrigeren Führungsebenen: Manche Unternehmen sind inzwischen dazu übergegangen, die Verteilung von Boni den Beschäftigen selbst zu überlassen.</p>
<p>Ob das der „Königsweg“ ist, sei dahingestellt – und hängt neben der Firmengröße auch von Faktoren wie der Branche, dem Grad der Selbstverwaltung oder der <a title="Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Altersstruktur</a> ab. In einem „schlanken“ Dienstleistungsunternehmen mit vielen jungen Beschäftigten wird diese Form der Prämienverteilung weitaus leichter zu realisieren sein, als in einem klassischen Produktionsvertrieb mit Betriebsrat und gewerkschaftlicher Unterstützung.</p>
<p>Letztlich sind und bleiben <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Boni-Zahlungen</a> willkürlich – wer kann schon den tatsächlichen „Geldwert“ einer Leistung errechnen und ausdrücken, es sei denn, die Arbeit einer einzelnen Person führt nachweislich zu Kosten- oder Effizienzsteigerungen in definierten Unternehmensteilen. Boni sind und bleiben Realität – „gerecht“ werden sie nie sein.</p>
<p>Der mit Abstand größte „Haken“ bei den kleinen und größeren Privilegien ist diese Tatsache: Wer sie einmal hat, möchte sie keineswegs wieder verlieren. In der Praxis bedeutet das nicht selten, dass „die Privilegierten“ eher bereit sind, ohne Murren Überstunden zu akzeptieren oder Aufgaben zu übernehmen, die gar nicht in ihr Arbeitsgebiet fallen.</p>
<p>Wer seine Privilegien los wird, weil er in diesem Sinne einmal „nicht funktioniert“, kann sich der Schadenfreude seines Umfeldes gewiss sein. Der Segen wird dann schnell zum Fluch.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-lutz-ruminski-fotografiert-nicht-nur-gerne-sondern-beobachtet-menschen-bei-ihrer-arbeit-ob-dienstwagen-mittagstisch-oder-bonuszahlung-fuer-ihn-sind-das-privilegien-von-denen"><b>Über den Autor: </b><a href="mailto: ruminski@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Lutz Ruminski</a> fotografiert nicht nur gerne, sondern beobachtet Menschen bei ihrer Arbeit. Ob Dienstwagen, Mittagstisch oder Bonuszahlung. Für ihn sind das Privilegien, von denen auch manche Journalisten träumen. Ihn mal ausgenommen&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: menchinidesign/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47629541">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 10:03:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Nehmen Sie die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht“, hat Konrad Adenauer mal gesagt. Manche Kollegen machen es uns wirklich schwer, sie zu respektieren. Gibt Andrea Lienhart zu&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Respekt-bitte.-Umgang-mir-schwierigen-Kollegen.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure>


<h3 id="nehmen-sie-die-menschen-wie-sie-sind-andere-gibt-es-nicht-hat-konrad-adenauer-mal-gesagt-manche-kollegen-machen-es-uns-wirklich-schwer-sie-zu-respektieren-gibt-andrea-lienhart-z">„Nehmen Sie die Menschen wie sie sind. Andere gibt es nicht“, hat Konrad Adenauer mal gesagt. Manche Kollegen machen es uns wirklich schwer, sie zu respektieren. Gibt Andrea Lienhart zu&#8230;</h3>
<p><span id="more-4949"></span>Wohl jeder hat bereits seine Erfahrungen gemacht. Da ist dieser unduldsame Chef – dieser unfreundliche Kollege – die unangenehme Kundin. Vielleicht denken Sie sich: „Schon wenn mein Chef / mein Mitarbeiter morgens hereinkommt, kriege ich Gänsehaut. Ich kann ihn einfach nicht leiden – und respektieren schon gar nicht!“</p>
<p>Ja, es gibt solche Situationen. Es sind echte Herausforderungen! Wenn Sie tatsächlich solch einen Kollegen täglich um sich haben – was können Sie tun? Erst einmal beobachten – und zwar zuerst sich selbst.</p>
<p>Gehen Sie zunächst in Selbstbeobachtung. Reflektieren Sie einmal in aller Ruhe Ihr Verhalten, Ihre Gefühle und Ihre Gedanken. Tun Sie dies, wenn Sie ungestört sind – also möglichst nicht im Büro, wenn das geschäftige Leben um Sie tobt, sondern besser in einer ungestörten Atmosphäre, wenn Sie für sich sind. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit für die folgende Übung.</p>
<h2 id="fragenkatalog-fuer-schwierige-kollegen">Fragenkatalog für schwierige Kollegen</h2>
<ol>
<li>Was genau ist das, was mich an meinem Kollegen / meiner Kollegin so stört?</li>
<li>Bin ich eher irritiert oder verärgert, aufgewühlt oder entsetzt?</li>
<li>Fühle ich mich durch sie/ ihn verunsichert?</li>
<li>In welcher Hinsicht – kann ich das näher einkreisen?</li>
<li>Was genau ist es, was mich schier in den Wahnsinn treibt?</li>
<li>Was kann oder macht er /sie nicht so gut?</li>
<li>Wo steht sie / er sich manchmal selbst im Wege?</li>
<li>Andererseits: Gibt es etwas, das mir an ihm / ihr durchaus gefällt?</li>
<li>Wo liegen seine / ihre Stärken? Was kann und macht sie / er besonders gut?</li>
<li>Für welche Aufgabe ist er / sie hervorragend geeignet?</li>
</ol>
<p>Vielleicht denken Sie bei den drei letzten Fragen: „Ach, da fällt mir nun überhaupt nichts Positives ein!“ Aber weichen Sie bitte nicht aus – beantworten Sie diese Fragen trotzdem. Erst wenn Ihnen auch nach längerem Nachdenken kein Einfall kommt, wenden Sie sich an einen Kollegen oder an eine Kollegin, deren Urteil Sie <a title="Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/" target="_blank" rel="noopener">vertrauen</a>: „Hast du vielleicht eine Idee, was man über diesen sehr speziellen Menschen Positives sagen könnte?“</p>
<p>Die Antwort auf die Frage „Was macht mich an ihm oder ihr regelrecht <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/" target="_blank" rel="noopener">wahnsinnig</a>?“ ist besonders aufschlussreich… Denn wenn Sie sich selbst gut genug kennen, dann verstehen Sie, warum Sie bei manchen Menschen und in manchen Situationen leicht in Stress geraten.</p>
<p>Diese Frage verweist immer auf denjenigen zurück, der so empfindet. Daher lässt sie sich entsprechend umformulieren: „Wo genau dockt das Verhalten des Kollegen bei mir selber an?!“</p>
<p>Immer wenn mich etwas „wahnsinnig“ aufwühlt, heißt das, dass es an irgendeiner Stelle bei mir andockt. Vielleicht handelt es sich um eine <a href="http://www.secretsites.de/joblog/respekt-am-arbeitsplatz/" target="_blank" rel="noopener">Projektion</a>, die ich habe? Vielleicht begegne ich in dem Wesen oder Verhalten meines Gegenübers der Spiegelung meines eigenen Wesens und Verhaltens.</p>
<h2 id="lob-und-kritik-zeichen-von-respekt">Lob und Kritik – Zeichen von Respekt</h2>
<p>Manchmal sind die schwierigen Kollegen auch nur deshalb so schwierig, weil sie sich permanent „unterlobt“ fühlen. Seien Sie großzügig mit Ihrem Lob!</p>
<p>Manchmal reicht schon eine kleine Wendung in der Formulierung aus, um Wertschätzung auszudrücken – etwa, indem Sie positive Erwartungen äußern anstatt Befürchtungen. Durch solche kleinen Signale wächst das gegenseitige Vertrauen – Vertrauen, ohne das auf Dauer kein Team funktionieren kann und auch kein Unternehmen.</p>
<p>Selbst <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Kritik</a> kann ein Zeichen von Respekt sein, wenn sie ehrlich gemeint ist und glaubwürdig vorgetragen wird. Dann hat sie – ebenso wie aufrichtiges Lob – die Subbotschaft: „Ich nehme dich wahr, du bist mir wichtig!“ Dann wird sie zum Ausdruck von Achtsamkeit und Respekt. Nutzen Sie bewusst Gelegenheiten, um Ihrem „schwierigen“ Kollegen zu signalisieren: „Ihre / Deine Situation ist mir wichtig und liegt mir am Herzen.“</p>
<h2 id="sinn-und-zweck-frage-nach-dem-wozu">Sinn und Zweck &#8211; Frage nach dem Wozu</h2>
<p>Stellen Sie sich auch einmal die Frage: Wozu ist es gut, dass sich Ihr Kollege so verhält? – Wozu ist es gut, dass Ihre Kollegin immer wieder diese schreckliche Art an den Tag legt, die Sie schier kaum atmen lässt, wenn Sie sich im selben Raum mit ihr befinden? Wozu – und nicht: Warum?</p>
<p>Die Frage nach dem Wozu hat es in sich … Wussten Sie, dass jede unserer <a title="Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Schwächen</a> auch einen – mindestens einen! – Nutzen mit sich bringt. Und dass wir aus jeder einzelnen Schwäche auch Vorteile ziehen können? Jeder, der sich in irgendeiner Weise verhält, verspricht sich für sich einen Nutzen aus dem, was er tut oder was er sagt.</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Schwierige“ Kollegen gibt es nicht. echt jetzt?&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Nehmen wir zum Beispiel einen Menschen, der cholerisch ist. Welchen Nutzen zieht ein Choleriker aus seinem Verhalten? Nun, vielleicht kann er sich in manchen Situationen besser durchsetzen. Oder er nutzt es als Möglichkeit, um Stress abzubauen – zweifellos ein Vorteil im Vergleich zu anderen Menschen, die <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/" target="_blank" rel="noopener">Stress</a> in sich hineinzufressen pflegen …</p>
<p>Natürlich können Sie sich genau dasselbe fragen im Hinblick auf schwierige Zeitgenossen. Über die Frage: „Wozu macht er das – wozu ist das für ihn selber gut?“ können Sie möglicherweise dem Grund für seine Verhalten auf die Spur kommen.</p>
<p>Kennen Sie die Aussage: „Es gibt keine schwierigen Kunden?“ Genauso könnten Sie sich sagen: „Schwierige“ Kollegen gibt es nicht – nur solche, mit denen Sie noch nicht richtig umgehen können. Dahinter steht die Überlegung: Gerade dort, wo es „schwierig“ wird / wo der Kollege „schwierig“ ist – da gibt es immer einen sehr guten Grund für sein <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/" target="_blank" rel="noopener">Verhalten</a>. Jedenfalls aus seiner Sicht …</p>
<h2 id="rueckblick-lernen-aus-frueheren-erfolgen">Rückblick &#8211; Lernen aus früheren Erfolgen</h2>
<p>Eine gute Möglichkeit, den Respekt vor „schwierigen“ Kollegen zu erlangen oder wieder zu erlangen, besteht darin, sich an vergleichbare Situationen zu erinnern: Denn wenn Sie bereits einmal eine ähnliche Situation gut gemeistert haben, werden Sie sich bestimmt noch an das angenehme Gefühl erinnern, das damit verbunden war.</p>
<figure id="attachment_8993" aria-describedby="caption-attachment-8993" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-8993"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/05/517dNSB6jmL-251x400.jpg"  alt="Buch kaufen..."  width="160"  height="255"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/05/517dNSB6jmL-251x400.jpg 251w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/05/517dNSB6jmL-264x420.jpg 264w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/05/517dNSB6jmL.jpg 314w"  sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" ><figcaption id="caption-attachment-8993" class="wp-caption-text">Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3466308879?creativeASIN=3466308879&amp;linkCode=w00&amp;linkId=&amp;ref_=as_sl_pc_qf_sp_asin_til&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank" rel="noopener">hier</a> kaufen&#8230;</figcaption></figure>
<p>Dann können Sie sich überlegen: „Wann ist es mir denn bereits gelungen, den Respekt zu mit einem problematischen Kollegen wieder zu gewinnen? Wie habe ich das seinerzeit gemacht? Was davon könnte ich möglicherweise auf die jetzige Situation übertragen?“</p>
<p>Wenn wir uns über andere ärgern – dann ärgern wir uns im Grunde über die Verschiedenartigkeit der Menschen. Vermutlich kommt den anderen nämlich ihr Verhalten angemessen und ganz „natürlich“ vor. Sie sind durch Erziehung, <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" target="_blank" rel="noopener">Erfahrung</a>, ihre Gene, ihre Herkunft, ihre Kultur oder ihr Lebensalter anders geprägt als wir selbst und schauen die Welt mit anderen Augen an.</p>
<p>„<a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Respekt</a>“ bedeutet deswegen in erster Linie: Andersartigkeit zu respektieren. Natürlich sind andere Menschen anders als ich! Wenn ich sie ohne Wenn und Aber annehme, so wie sie eben sind, dann brauche ich meine eigene Sichtweise keinesfalls aufzugeben.</p>
<p>Die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln und sich in eine andere Person hineinzuversetzen, ist eine Grundkompetenz für gutes und respektvolles Miteinander.</p>
<p><strong>Autoreninfo:</strong> <a href="mailto:%20redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Andrea Lienhart</a> ist Mitglied der GSA (German Speakers Association), der Vereinigung Deutscher Spitzentrainer. Ihre großen Idee: eine andere, menschenfreundlichere Unternehmenskultur. Ihr neuestes Buch „<a href="http://www.amazon.de/Respekt-Job-Strategien-andere-Unternehmenskultur/dp/3466308879/ref=as_li_tf_cw?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank" rel="noopener">Respekt im Job. Strategien für eine andere Unternehmenskultur</a>“ ist im April erschienen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: baranq/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=160228955&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/respekt-bitte-umgang-mit-schwierigen-kollegen/">Respekt, bitte! Umgang mit schwierigen Kollegen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 11:04:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Machtstreben gehört zum Grundantrieb des Menschen, unserem Leben. Wie wir Macht zum Guten statt Bösen nutzen, schreibt Personaler Johannes Czwalina in &#8220;Karriere ohne Reue&#8221;&#8230; Macht birgt die Möglichkeit in sich,&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="machtstreben-gehoert-zum-grundantrieb-des-menschen-unserem-leben-wie-wir-macht-zum-guten-statt-boesen-nutzen-schreibt-personaler-johannes-czwalina-in-karriere-ohne-reue">Machtstreben gehört zum Grundantrieb des Menschen, unserem Leben. Wie wir Macht zum Guten statt Bösen nutzen, schreibt Personaler Johannes Czwalina in &#8220;Karriere ohne Reue&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-4923"></span>Macht birgt die Möglichkeit in sich, zur Droge zu werden. Macht kann süchtig machen nach mehr Macht. Schon der Basler Historiker Jacob Burckhardt sagt über die Macht: „Sie ist kein Beharren, sondern Gier“. Die Mächtigen dieser Erde haben sich stets bemüht, noch mehr Macht zu erlangen. Der Ausspruch: »Süchtig nach Macht« weiß um seinen Ursprung in der Realität.</p>
<p>Die Destruktion der Macht? Sie entspringt aus dem Verlangen, mehr sein zu wollen. Lebenslange Freundschaften können im selben Moment zu tödlichen Feindschaften werden, wenn ein Direktionsposten einer Firma neu zu besetzen ist. Viele erfahren täglich am eigenen Leibe, dass interne Konkurrenz ihren anspornenden Charakter verliert und zu bitterem Ernst wird. Klettern, stoßen, schieben – das ist die Sprache der Macht, die zerstört.</p>
<h2 id="macht-birgt-moeglichkeit-missbraucht-zu-werden">Macht birgt Möglichkeit, missbraucht zu werden</h2>
<p>Wenn sie als geliehene Macht vom Machtinhaber gestohlen wird, um für die eigenen Interessen eingesetzt zu werden. Dieses Handeln bezeichnen wir als Korruption. <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener">Korruption</a> liegt vor, wenn derjenige, der die Macht ausübt, sie für eigene Zwecke einsetzt. Entgegen den ursprünglich vorgesehenen Zielen und im Gegensatz zu dem, was man öffentlich verkündet.</p>
<p>Macht birgt ins sich also die Möglichkeit, dass sie missbraucht werden kann, und deshalb wird sie auch gewöhnlich missbraucht. Aus diesem Grunde muss man immer nach institutionellen Strukturen suchen, um die Möglichkeiten einzuschränken, dass <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/" target="_blank" rel="noopener">Machtträger</a> ihre Macht zuungunsten anderer missbrauchen.</p>
<p>Unserem demokratischen Ansatz zufolge muss <a title="Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/" target="_blank" rel="noopener">Macht</a> grundsätzlich kontrolliert werden. Die obligatorische Kontrolle von außen, etwa durch die in ihrer Macht getrennten politischen Organe der Legislative, Exekutive und Judikative (klassisches Dogma der Gewaltenteilung im Staat) und die fakultative Kontrolle von innen, etwa durch persönliche <a title="Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/" target="_blank" rel="noopener">Wertvorstellungen</a> und durch moralische Handlungsmaximen jedes einzelnen Menschen, sollten zum Tragen kommen und sich die Hand reichen.</p>
<p>Eigentlich könnte man erwarten, dass diejenigen, die an den Schalthebeln der Macht sitzen, im Prinzip nicht korrumpierbar sind, sich ihrer Machtposition würdig erweisen. Aber so eine Erwartung ist frommes Wunschdenken. Martin Buber sagt aus seiner Erfahrung: „Wenn der Machtwille über sie jeweilige Potenz des Machthabers, die geschichtlich anfordernde Situation zu bewältigen hinauslangt, verfällt er dem Bösen.“</p>
<h2 id="macht-birgt-eigenschaft-sich-zu-verstecken">Macht birgt Eigenschaft, sich zu verstecken</h2>
<p>Man spricht von »Verantwortung«, von »Einfluss«. Man hat sich daran gewöhnt, Motive zu verschleiern und dunkle Anteile zu verneinen. Machthungrige Menschen tun alles, um ihr wahres Motiv zu verbergen. Sie entwickeln eine regelrechte Kunst darin. Auf diese Art verunsichern sie das Gegenüber. Argumente und Fakten umgeben die anderen, die anscheinend in eine ganz andere Richtung weisen.</p>
<p>Man spürt ein Unbehagen, das man nicht näher definieren kann. Eine Eigenschaft der Macht liegt also in ihrer Kunst der Verschleierung, da sie nur selten ihr wahres Gesicht zeigen will.</p>
<p>Macht birgt in sich nicht zuletzt die Möglichkeit, zu einem Unterdrückungsinstrument gegenüber machtlosen Menschen werden und somit zu einem Feind der Freiheit. Der Philosoph Heinrich Popitz schreibt: „Alle Machtanwendung ist Freiheitsbegrenzung und jede Macht ist daher rechtfertigungsbedürftig.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Machtanwendung ist Freiheitsbegrenzung&#8221;</p></blockquote>
<p>Neben Geld und Erfolg übt Macht die größte Faszination im Berufsleben aus. Eine alte Lebensweisheit sagt: »Nichts entlarvt einen Menschen so schnell wie der Gebrauch der Macht.« In den obersten Führungsetagen finden wir leider oft eine Ansammlung von Menschen, die ein krankhaftes Machtbedürfnis aufweisen.</p>
<p>Eine ganze Zeit lang können solche kranken Menschen hervorragende Resultate für ihr Unternehmen erwirtschaften, und sie erblühen unter der Bewunderung anderer für ihre konsequente, gnadenlose Härte, langfristig aber zerstören sie ihre Mitarbeiter, den Unternehmensgeist und sich selbst.</p>
<p>Wenn andere Machtträger von der Macht nicht korrumpiert werden, wenn sogar positive Korrelationen von Machtträgerschaft und Tugend empirisch feststellbar sind, so hat das (leider) oft weniger nur mit der Integrität des einzelnen Machthabers zu tun als vielmehr mit den inzwischen entwickelten subtilen Methoden der Machtbeschränkung und Machtbindung.</p>
<p>Dass ein Amt den Machtträger adelt, ist möglicherweise gerade nicht auf die Power-Komponente zurückzuführen, sondern auf die Power legitimierenden Gegenmechanismen. Das, was ein Amt adelt, sind die Schranken und nicht die Macht.</p>
<h2 id="macht-bietet-potentiale-alle-zu-beteiligen">Macht bietet Potentiale, alle zu beteiligen</h2>
<p>Wir alle sind <a href="http://www.karrieresprungbrett.com/" target="_blank" rel="noopener">Verantwortungsträger</a> und somit im Kleinen oder Großen Träger von Macht. Machtträger werden kritisch beobachtet, denn viele Menschen, die auf der Suche nach Vorbildern sind, beäugen vermeintlich Mächtige, weil sie überall berechtigterweise Missbrauch befürchten. Machtträger stehen ständig unter Verdacht.</p>
<p>Ihr Verhalten wird schnell missdeutet. Deshalb sollten Sie in sensiblen Bereichen ganz besonders durch ihr Verhalten klarmachen, dass sie die Grenzen ihrer Befugnisse einhalten. Im Umgang mit Macht spielt der Charakter eine entscheidende Rolle. Er erweist sich als das Instrument, welches die Macht steuert, und zwar die Macht, die zerstört, wie auch die Macht, die aufbaut.</p>
<p>Halten wir aber fest, dass trotz der eher düsteren Beschreibung der Macht, diese auf jeden Fall von verantwortungsbewussten Machtträgern zur Verwirklichung des Guten eingesetzt werden kann und werden muss. Was ist Macht zum Guten?</p>
<p>Wir wissen, dass es nicht genügt, bloß zu erkennen, was für ein Kind, für die Gemeinschaft, für das Allgemeinwohl etc. gut wäre. Die berechtigten und förderlichen Anliegen müssen auch umgesetzt und verwirklicht werden und zum Durchbruch gegen eingerostete Gewohnheiten oder egoistische Einzelinteressen kommen.</p>
<p>Es genügt auch nicht, einzusehen, was für die Familie und das Kind schädlich ist, was das Vertrauen untergräbt und die Zukunft verbaut, was die Atmosphäre vergiftet. Man muss sich gegen das Zerstörerische wehren, das Schlechte am Aufkommen hindern oder doch wenigstens so weit wie möglich eindämmen. Werte, die keine Macht haben, können sich nicht durchsetzen, und Macht, die nicht auf dem Grund von Werten funktioniert, ist zerstörerisch.</p>
<p>Wir haben die Verpflichtung, im eigenen Land dafür zu sorgen, dass unsere Werte weiter Gültigkeit behalten, und wir müssen nach Maßgabe unserer Kraft alle Mächte in dieser Welt unterstützen, die im Dienst dieser Werte stehen. Macht im guten Sinne kann sogar Verzicht auf Machtausübung sein.</p>
<p>Jeder Akt von Begnadigung, Amnestie und Vergebung spiegelt diesen Verzicht auf eigentlich gerechtfertigte Strafe beziehungsweise Rache wider. Erst hier zeigt sich, ob wir <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article8672930/Wer-der-Herde-entkommt-gewinnt-Souveraenitaet.html" target="_blank" rel="noopener">Souveränität</a> über unsere Macht besitzen, wenn wir auch die innere Freiheit besitzen, darauf zu verzichten .</p>
<h2 id="macht-kann-auch-in-die-freiheit-fuehren">Macht kann auch in die Freiheit führen</h2>
<p>Wo Stärke die Schwäche nicht übersieht, wo Ordnung nicht Selbstzweck ist, sondern einen sicheren Lebensraum bietet, wo Verantwortungsbewusstsein der Willkür die Stirn bietet, wo der Zweck nicht alle Mittel heiligt, wo Ohnmacht einen Platz hat, wo »oben« und »unten« gemeinsamen Entscheidungen weicht, wo die Würde des Menschen nicht mit Füßen getreten wird.</p>
<p>In Interviews, Gesprächen und Briefen beklagen oft <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener">Führungskräfte</a> in der Rückschau auf ihr Leben, dass sie sich in ihrem Berufsleben nicht konsequenter für das Konstruktive eingesetzt zu haben, oder sie heben diese Momente positiv hervor, wo sie die Kraft hatten, die Stimme ihres Gewissens über die Stimme der Volksmeinung um sie herum gesetzt zu haben.</p>
<p>So etwa ein ehemaliger Personalvorstand von Daimler-Chrysler: »Wenn ich noch einmal von vorne anfangen könnte, würde ich alle wichtigen geschäftlichen Entscheidungen, die ich selbständig und in Übereinstimmung mit meinem Gewissen und meiner persönlichen Verantwortung fällen konnte, heute noch einmal so fällen.</p>
<p>Von anderen geschäftlichen Entscheidungen jedoch, die ich als Kompromisse fällen musste, wo sich oft mein anfängliches Unbehagen später bestätigt hat, würde ich mich aus heutiger Sicht ohne Rücksicht auf Verluste klar distanzieren.</p>
<p>Nach Martin Buber ist Macht eher ein Tor zum Bösen, Kant beschreibt es kritisch, Nietzsche idealisierend, Max Weber verzichtet auf jede Wertung. Wir können hier nicht abklären, inwieweit Macht gut oder böse ist. Können aber feststellen, dass sie gefährlich und zugleich gefährdet ist. Wenn wir die Geschichte zurückverfolgen und an die Mächtigen der Vergangenheit denken, können wir diejenigen, die mit Macht richtig umgehen konnten, an den Fingern abzählen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-johannes-czwalina-erlebt-das-immer-wieder-auf-seinen-kundenterminen-leistungsdruck-der-ihre-lebensqualitaet-mindert-manchmal-sogar-bis-in-den-burn-out-treibt-er-sucht-dabei-a"><b>Über den Autor:</b> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Johannes Czwalina</a> erlebt das immer wieder auf seinen Kundenterminen: Leistungsdruck, der ihre Lebensqualität mindert. Manchmal sogar bis in den Burn-Out treibt. Er sucht dabei auch seine Work-Life-Balance &#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: determined/ <a href="https://de.fotolia.com/id/46999764">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/karriere-ohne-reue-macht-und-ihre-machthaber/">Karriere ohne Reue: Macht und ihre Machthaber</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 16:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
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		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Robbie Williams singt wieder mit Take That“, so die Schlagzeile. Wieso zollen wir ihm diesen Respekt, ist er sogar glaubwürdig? René Borbonus hat nachgefragt&#8230; Im Falle von Robbie Williams können&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="robbie-williams-singt-wieder-mit-take-that-so-die-schlagzeile-wieso-zollen-wir-ihm-diesen-respekt-ist-er-sogar-glaubwuerdig-rene-borbonus-hat-nachgefragt">„Robbie Williams singt wieder mit Take That“, so die Schlagzeile. Wieso zollen wir ihm diesen Respekt, ist er sogar glaubwürdig? René Borbonus hat nachgefragt&#8230;</h3>
<p><span id="more-4605"></span>Im Falle von Robbie Williams können wir das gar nicht mal so genau sagen, es handelt sich um ein Gefühl, das wir nicht näher beschreiben können. Williams ist eine in sich zerrissene Persönlichkeit: Von Selbstzweifeln gequält, in Entziehungskuren erprobt – aber ein Entertainer vor dem Herrn, charmant und provozierend zugleich.</p>
<p>Vielleicht hat Williams seine Popularität vor allem der Tatsache zu verdanken, dass er sein gespaltenes Ich nie versteckt, dass er authentisch und ehrlich bleibt. Weil er uns auf seine Weise sagt, dass es auch nach vorne gehen kann, wenn du nicht perfekt bist. Weil er uns hoffen lässt, dass du es auch schaffen kannst, wenn du trotz großer Talente ständig mit dir haderst. Wie gesagt, ein unbestimmtes Gefühl.</p>
<h3 id="meistens-ist-es-aber-so-dass-eine-ganz-bestimmte-eigenschaft-ein-ganz-bestimmter-wert-einen-menschen-zu-einer-respektperson-erhebt">Meistens ist es aber so, dass eine ganz bestimmte Eigenschaft, ein ganz bestimmter Wert einen Menschen zu einer „Respektperson“ erhebt.</h3>
<p>So wie im Falle von Sophie Scholl, die mit ihrer Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ gegen den Nationalsozialismus kämpfte. Der Historiker Golo Mann sagte einmal über die Mitglieder der Gruppe: „Sie fochten gegen das Riesenfeuer mit bloßen Händen, mit ihrem Glauben, ihren armseligen Medienapparaten, gegen die Allgewalt des Staates. Gut konnte das nicht ausgehen, und ihre Zeit war kurz. Hätte es aber im deutschen Widerstand nur sie gegeben, die Geschwister Scholl und ihre Freunde, so hätten sie allein genügt, um etwas von der Ehre des Menschen zu retten, der die deutsche Sprache spricht.“</p>
<p>Oder nehmen wir das Beispiel des Dalai Lamas. Das geistliche Oberhaupt der Tibeter gilt als weisester und sympathischster Mensch auf Erden. Selbst in Deutschland hat der kompromisslos gewaltfrei für die Autonomie Tibets eintretende Dalai Lama höhere Sympathiewerte als der <a title="Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/unterwegs-im-auftrag-des-herrn-papst-benedikt-vatikan-rom/">Papst</a>. Der mit seinen einfachen Weisheiten faszinierende „Botschafter des Mitgefühls“ schrieb einmal, dass es immer der Feind ist, der einen Toleranz lehre. „Auf diese Weise ist Ihr Feind wirklich Ihr Lehrer. Wenn Sie für Ihren Feind Respekt anstelle von Zorn empfinden, wird sich Ihr <a title="Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/" target="_blank" rel="noopener">Mitgefühl</a> entwickeln. Diese Art Mitgefühl ist echtes Mitgefühl, das auf guten Überzeugungen beruht.“</p>
<p>Auch Helmut Schmidt hatte in seinem Politikerleben viele Feinde, erntete aber vor allem eines: Respekt. Der Altbundeskanzler und SPD-Politiker verblüfft bis heute die Öffentlichkeit mit bissigen und weitsichtigen Kommentaren zum aktuellen politischen Geschehen. Er wies schon lange vor der Bankenkrise auf die Risiken unseres Finanzsystems hin, gilt als strategischer Denker, wird als störrische Persönlichkeit mit Ecken und Kanten wahrgenommen.</p>
<p>In seinem Buch &#8220;Außer Dienst&#8221; schreibt Schmidt über das Wesen des Politikers: „Immer wird er auf seine Vernunft angewiesen sein. Je schwieriger eine Frage, desto wichtiger die Anstrengung der Vernunft. Am Ende aber kommt es auf das persönliche Gewissen an. Das Gewissen wird den Politiker an die Grundwerte erinnern, die er nicht verletzen darf. Politik ohne Grundwerte bleibt gewissenlos – sie kann zum Verbrechen tendieren.“</p>
<p>Manche Menschen respektieren wir mehr, weil sie Besonderes leisten, weil sie irgendwie unsere Aufmerksamkeit erregen. Dazu gehört auch der Verkäufer der Obdachlosenzeitung in der U-Bahn oder Dominik Brunner, der trotz aller Widersprüche im Münchner Mordprozess gegen die zwei Jugendlichen zu einem Sinnbild an <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener">Zivilcourage</a> wurde. Sehen wir uns drei „respektable Werte“ etwas näher an: Klarheit, Konsistenz und Präsenz.</p>
<h2 id="klarheit">Klarheit</h2>
<p>„Sich über etwas im Klaren sein“, „mit etwas nicht klarkommen“ oder „Klartext reden“ – schon diese wenigen Formulierungen machen einem deutlich, wie wichtig „Klarheit“ in unserem Leben ist. Wie so oft bei viel zitierten und benutzten Begriffen ist auch dieser nicht ganz so leicht zu fassen.</p>
<p>Wenn wir uns über etwas Klarheit verschaffen, informieren wir uns genauer über den entsprechenden Sachverhalt. Wenn wir über etwas Klarheit gewinnen, dann verstehen wir eine Sache, die uns zunächst unklar war, zusehends besser. Wir können die Klarheit des Wassers, eines Blickes bewundern oder aber die Klarheit der Gedanken.</p>
<p>Was den Zusammenhang von Klarheit und Respekt betrifft, sind wir mit Blick auf die Gedanken, die Gefühle, den Verstand und die inspirierende Autorität eines Menschen schon auf einem sehr guten Weg. Klarheit ausstrahlende Persönlichkeiten ruhen in sich selbst und behaupten ihre Standpunkte auch gegen Widerstände. Das nötigt uns Respekt ab.</p>
<p>Wie zum Beispiel bei Ferdinand Piëch. „Piëch brachte mir bei, Dinge auf das Wesentliche zu reduzieren, und er beeindruckt mich durch seine Geradlinigkeit, seine Klarheit und sein striktes Nein zu jeglichen Grauzonen“, sagt Utz Claassen, der frühere Finanzvorstand von Seat, über den Aufsichtsratsvorsitzenden der Volkswagen AG.</p>
<p>„Einfühlung und <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/" target="_blank" rel="noopener">Respekt</a> bedingen sich gegenseitig. [&#8230;] Respekt und Einfühlung verlangen gleichermaßen nach Ehrlichkeit – ein ehrliches (authentisches) Gespräch, ehrliche (unverfälschte) Aufmerksamkeit, ehrliches (aufmerksames) Zuhören und die Entschlossenheit zu ehrlicher (von Herzen kommender) Veränderung. Wenn wir ehrlich (genau) die Gedanken und Gefühle eines anderen Menschen verstehen [&#8230;], erwächst tiefer unvergänglicher Respekt für die einzigartigen Erfahrungen des anderen.“</p>
<h2 id="konsistenz">Konsistenz</h2>
<p>Von einer wirklichen Wahlbeteiligung – bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Mai 2010 gaben zum Beispiel gerade mal 59,3 Prozent der Berechtigten ihre Stimme ab – wagt man heutzutage kaum noch zu sprechen, und wenn ein Unternehmen mal wieder rote Zahlen meldet, heißt es schnell: „Jetzt entlassen die garantiert wieder Tausende Angestellte, die ihren Job gut gemacht haben. Dabei sollten die lieber ein paar Nullen aus der <a title="Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/" target="_blank" rel="noopener">Management-Etage</a> in die Wüste schicken!“</p>
<p>Das Vertrauen der Deutschen in die <a title="Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/" target="_blank" rel="noopener">Glaubwürdigkeit</a> von Politik und Wirtschaft sinkt immer weiter. Genervte und enttäuschte Verbraucher glauben schon lange nicht mehr so ohne weiteres, was ihnen da den lieben langen Tag auf allen Kanälen erzählt wird. Nur was authentisch ist, wird geglaubt – und kann von den PR-Abteilungen wirksam vermittelt werden. Kontrollierte Medieninszenierung bleibt weiter wichtig, aber in Zeiten von YouTube, Blogs und Twitter müssen Kandidat und Botschaft konsistent sein, Aussagen und Handlungen also übereinstimmen.</p>
<p>Einer, der das verstanden hat, ist Barack Obama. In seinem Wahlkampf 2008 zeigte er, dass Medieninszenierung und emotionale Parolen allein nicht ausreichen, um zum neuen US-Präsidenten gekürt zu werden. Mit seinem Mut, anders zu sein und mit einem neuen, direkten Dialog in einem Umfeld kreativen Marketings trifft er den Kern. Wie wichtig ein Umdenken in diesem Bereich ist, beweisen auch die Ergebnisse einer Studie, die im Auftrag der Kommunikationsagentur Burston-Marsteller durchgeführt wurde.</p>
<p>Das GfS-Institut kam dabei nach seiner Befragung von 500 Meinungsführern (Geschäftsführer, Journalisten, Finanzanalysten, Politiker, leitende Angestellte) zu dem Schluss, dass das Gesamtbild eines Unternehmens zu über 50 Prozent durch die Wahrnehmung seines CEO Geschäftsführer oder Vorstand bestimmt wird. Dessen Ausstrahlung ist demzufolge für mögliche Investoren relevant, sein guter Ruf gilt als wertvolles Unternehmenskapital. Als Kriterium für die Beurteilung des CEO nannten die Befragten an erster Stelle Glaubwürdigkeit und Konsistenz.</p>
<p>Es ist aber auch zunehmend ein Begriff aus der Motivationspsychologie, der die Tendenz von Menschen beschreibt, an einer einmal getroffenen Entscheidung festzuhalten oder in Übereinstimmung mit früherem Verhalten zu handeln. Wer also konsistent handelt, dem schenkt man eher sein Vertrauen. „Außerdem erleichtert konsistentes Verhalten unser Leben im Alltag. Wir leben heute in einer hochkomplexen Welt. Wenn wir diese Komplexität nicht durch Konsistenz reduzieren würden, gingen wir in der Flut von Informationen unter.“</p>
<p>In dieser unübersichtlichen Welt sehnen wir uns nach Beständigkeit. Und die wiederum geben uns Menschen, die wissen, was sie wollen, die wissen, was sie machen – und das über einen langen Zeitraum hinweg. Menschen wie Alfred Herrhausen, der am 30. November 1989 in Bad Homburg im Alter von 59 Jahren von RAF-Terroristen ermordet wurde. Der Sprecher der <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Bank</a> verkörperte einen Typ Manager, wie wir ihn heute sehr gut brauchen könnten – einen <a title="Management-Forum: Agenten des Wandels?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/" target="_blank" rel="noopener">Manager</a> mit Intellekt, Weitsicht und Konsistenz. „Wir müssen das, was wir denken, sagen. Wir müssen das, was wir sagen, tun. Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein“, sagte er einmal.</p>
<h2 id="kompetenz">Kompetenz</h2>
<p>Einer der Schlüsselfaktoren, um Respekt entgegengebracht zu bekommen, ist Kompetenz. Kompetenz beinhaltet zum einen die Fähigkeiten, die Fertigkeiten und das Wissen, um eine bestimmte Rolle zu erfüllen, zum anderen aber auch, dass einem diese Rolle und die damit verbundenen Verantwortlichkeiten zustehen.</p>
<p>Aus unserem beruflichen und privaten Umfeld ist uns der Respekt vor Kompetenz gleichermaßen bekannt. Die Person, die aufgrund ihrer „Problemlösungskompetenz“ die durch Krankheit dezimierte Mannschaft im Unternehmen so perfekt einteilt, dass alles wie geschmiert läuft, erfährt ebenso unseren Respekt wie der Elternbeirat, der das Schulfest im Dauerregen zum Erfolg macht, indem er kurzerhand ein Zirkuszelt organisiert.</p>
<p>Schon diese beiden Beispiele belegen, dass anerkennenswerte Kompetenz auch mangelnde Sympathie wettmachen kann. Sätze wie „Man kann von ihr halten, was man will, wenn es darauf ankommt, hat sie immer eine glänzende Idee“ oder „Er ist ein eher spröder Typ, aber weiß immer genau, was er tut“ belegen dies. Es kommt nicht von ungefähr, dass Kompetenz mit so vielen Zusätzen versehen wird. Neben der bereits erwähnten Problemlösungskompetenz gibt es die „Soziale Kompetenz“ und die „Sprachliche Kompetenz“. Beide sind Kompetenzaspekte, die neben Respekt auch Erfolgspotential beinhalten.</p>
<p>Wer sich nicht nur zu benehmen weiß, sondern vor allem auch weiß, wie er die besten Seiten seiner Mitmenschen hervorholt und glänzen lässt, kann seine Erfolge zumindest teilweise seiner sozialen Kompetenz zuschreiben. Wer sich nicht nur auszudrücken weiß, sondern auch Kritik angenehm verpacken kann ohne sie zu verstecken, kann sich seiner sprachlichen Kompetenz rühmen.</p>
<h2 id="praesenz">Präsenz</h2>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich mich während eines Spaziergangs auf eine Bank gesetzt und eine Weile den Kindern beim Spielen zugesehen. Wie ungezwungen, wie selbstverständlich es da zuging. Es wurde gelacht, gerannt, gerangelt. Und etwas abseits saß dieses kleine Mädchen auf der Wiese – redete mit sich selbst, war völlig abgetaucht in seine eigene Phantasiewelt, schien fernab vom Drumherum dahinzuschweben.</p>
<p>Und wir Erwachsenen? Wir rennen durch die Stadt, hetzen durch unser Leben, stehen unter Strom – stets im Glauben, wir müssten die Erwartungen anderer erfüllen. Aber wenn wir nicht mehr wissen, wie es sich anfühlt, zu spielen, wenn wir alles Ungezwungene und Unbefangene verlieren, dann spüren wir uns nicht mehr, sondern kontrollieren uns nur noch – und alles, was an Präsenz einmal da war, verabschiedet sich.</p>
<p><figure id="attachment_9842" aria-describedby="caption-attachment-9842" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9842"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/05/71QBqQeTpNL-251x400.jpg"  alt=""  width="160"  height="255" ><figcaption id="caption-attachment-9842" class="wp-caption-text">Mehr wissen wollen? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Mit „präsent sein“ meine ich hier ein „Anwesend-Sein in jeder Hinsicht“. Nicht nur körperlich, sondern mit allen Sinnen. Menschen mit großer Präsenz rauben uns mitunter den Atem. Sicherlich haben Sie das auch schon einmal erlebt. Da kommt eine Person in den Raum, die gar nicht sonderlich schön ist, aber diese Ausstrahlung, hat von der man nicht genau weiß, woher sie eigentlich kommt. Markante Züge irgendwie, ein Lächeln, das aus ihrem tiefsten Innern heraus strahlt – und sie schweigt. Als sie sich dann einer kleinen Gruppe anschließt und nach einigen Minuten ins Gespräch einschaltet, sind alle anderen wie gebannt.</p>
<p>Eine präsente Persönlichkeit riskiert es ganz bewusst, auch mal falsch zu liegen. Sie weiß beileibe nicht immer, wohin ihr Weg sie führt. Wir haben schon viel gewonnen, wenn wir offen zu dem stehen, was und wer wir wirklich sind. Wenn wir uns konzentrieren, ganz bei uns bleiben und alle Eindrücke um uns herum förmlich aufsaugen – sei es nun das Stakkato des Presslufthammers oder das Singen der Vögel –, dann ist das der sichere Weg zu mehr Präsenz und mehr Ausstrahlung.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-rene-borbonus-arbeitet-als-rhetoriktrainer-mag-schritte-von-der-theorie-in-die-praxis-erfolg-ist-fuer-ihn-das-gefuehl-in-jedem-moment-alles-zu-geben-freude-an-freier-rede-wec"><b>Über den Autor:</b> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">René Borbonus</a> arbeitet als Rhetoriktrainer, mag Schritte von der Theorie in die Praxis. Erfolg ist für ihn das Gefühl, in jedem Moment alles zu geben. Freude an freier Rede wecken&#8230;.</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: wabeno/ <a href="https://de.fotolia.com/id/47704227">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/05/respektable-werte-klarheit-konsistenz-prasenz/">Respektable Werte: Klarheit, Konsistenz, Präsenz</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 11:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[E-Recruiting]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Woran erkennen Sie, ob Ihre Firma ein Irrenhaus ist? Ethik im Assessment-Center. Martin Wehrle sind einige Kennzeichen aufgefallen, vor allem bei der Personal-Auswahl&#8230; Ein Irrenhaus, das etwas auf sich hält,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="woran-erkennen-sie-ob-ihre-firma-ein-irrenhaus-ist-ethik-im-assessment-center-martin-wehrle-sind-einige-kennzeichen-aufgefallen-vor-allem-bei-der-personal-auswahl">Woran erkennen Sie, ob Ihre Firma ein Irrenhaus ist? Ethik im Assessment-Center. Martin Wehrle sind einige Kennzeichen aufgefallen, vor allem bei der Personal-Auswahl&#8230;</h3>
<p><span id="more-4609"></span>Ein Irrenhaus, das etwas auf sich hält, nimmt nicht jeden auf. Nur die besten Bewerber werden in das Arbeitshimmelreich der Firma vorgelassen. Doch wie gelingt es, die Crème de la Crème zuverlässig abzuschöpfen? Wer sich nur auf die Bewerbungsunterlagen, auf Einstellungsgespräche verlässt, kann Bewerbungsschwindlern aufsitzen. Doch gottlob ist die Personalauswahl im 21. Jahrhundert nicht mehr auf die Instrumente des vorindustriellen Zeitalters angewiesen.</p>
<p>Mittlerweile gibt ein Ausleseinstrument, das der herkömmlichen Bewerberauswahl so weit überlegen scheint wie das Flugzeug der Postkutsche: das Assessment Center. Bei dieser Methode mit wissenschaftlichem Anspruch ist nicht entscheidend, was der Bewerber von sich behauptet, sondern vielmehr, wie er in realitätsgetreuen Situationen handelt. Die Kandidaten durchlaufen einen Übungsparcours. Derweil schauen ihnen professionelle Beobachter, zum Beispiel Psychologen, auf die Finger &#8211; und den Mund.</p>
<p>Jedes Wort, jede Bewegung wird interpretiert, um daraus Schlüsse auf das spätere Verhalten am Arbeitsplatz zu ziehen. Schon mehrfach hatte ich die Gelegenheit, Assessment Centern als Beobachter beizuwohnen. Was passiert genau? Es gibt zwei Arten von Übungen: solche, die der Bewerber allein absolviert, etwa seine Selbstpräsentation; und solche, bei denen mehrere Teilnehmer gemeinsam antreten, etwa die Gruppendiskussion.</p>
<p>Diese Diskussion ist oft das Zünglein an der Waage. Den Möchtegern-Insassen wird ein Thema vorgegeben, sagen wir: »Bietet die Finanzkrise auch Chancen – oder ist sie vor allem ein Desaster?«Und dann, wie mit einem Gong im Boxring, ist der Diskussionskampf eröffnet. Die Beobachter auf der Tribüne möchten nun sehen, wie sich die Bewerber in der Arena schlagen.</p>
<p>Wer das Wort gleich an sich reißt und es in der nächsten Viertelstunde nicht mehr loslässt, ist als Egomane enttarnt und abgeschrieben. Wer wie ein Fähnchen im Wind schwankt, mal diesen, mal jenen Standpunkt teilt, wird als Meinungs-Angsthase verurteilt.</p>
<h3 id="wer-aktiv-zuhoertseine-meinung-klar-aeussert-und-schliesslich-eine-konstruktive-loesung-ansteuert-geht-als-charakterheld-und-kommunikationstalent-aus-der-uebung-hervor">Wer aktiv zuhört,seine Meinung klar äußert und schließlich eine konstruktive Lösung ansteuert, geht als Charakterheld und Kommunikationstalent aus der Übung hervor.</h3>
<p>Nur zwei Haken hat dieses Spielchen. Erstens zeigt auf dieser Ebene niemand sein natürliches Verhalten. So wie ein Schulkind, wenn es vom Lehrer beobachtet wird, dem anderen keinen Schneeball ins Gesicht feuern wird – wohl aber eine Sekunde später, wenn der Lehrer sich umgedreht hat!</p>
<p>Die Kandidaten agieren taktisch: Wer sonst ein Rechthaber ist, der andere Meinungen wegwischt, gibt sich alle Mühe, andere Bewerber ins Gespräch einzubinden (»Was meinst denn du dazu?«), Kompromisse anzusteuern (»Wie könnten wir uns einigen?«) und den eigenen Redefluss spätestens nach 30 Sekunden zu zügeln.</p>
<p>Natürlich werden die anderen Teilnehmer mit Namen angesprochen, denn auf diese Weise lassen sich weitere Punkte sammeln. Ebenso verbiegen die meisten Diskutanten ihre Meinung, bis sie als Schlüssel zur Firmentür passt. Wer die Finanzkrise als gerechte Strafe für eine geldgierige und skrupellose Industrie sieht, die ihre riskanten Geschäfte auf dem Rücken der Allgemeinheit austrägt, wird sich diesen Standpunkt beim <a href="http://karriere-journal.monster.ch/bewerbungs-tipps/assessment-center/jobs.aspx" target="_blank" rel="noopener">Assessment Center</a> einer Bank hübsch verkneifen.</p>
<p>Stattdessen legt er ein gutes Wörtchen für die Banker ein, die ja in ihrer überwiegenden Mehrheit – siehe den Direktor der örtlichen Volksbank! – anständige Leute sind. Ihr »Termingeschäft«? Das pünktliche Auf- und Abschließen ihrer Filiale.</p>
<p>Nur die wirklich schüchternen Bewerber, die fachlich und charakterlich oft die besten sind, bleiben in dieser Quasselbude auf der Strecke. Es gelingt ihnen nicht, sich auf Knopfdruck vom Wässerchen in einen sprudelnden Wortbach zu verwandeln.</p>
<p>Sie verfügen über große Qualitäten (auf die eine professionelle Personalauswahl achten müsste), aber nur über ein geringes Talent, sich zu verkaufen (was bei der Personalauswahl für diemeisten Berufe nur eine untergeordnete Rolle spielen sollte). Jedes Assessment Center ist eine Einladung zum Karneval, Verkleiden der eigenen Schwächen.</p>
<h3 id="die-einzige-qualifikation-die-sich-oft-nachweisen-laesst-ist-ein-talent-zur-schauspielerei">Die einzige Qualifikation, die sich oft nachweisen lässt, ist ein Talent zur Schauspielerei.</h3>
<p>Doch die Firmen tun so, als hätten sie bei dieser Art der Personalauswahl dieselbe Trefferquote wie ein Mathematikprofessor beim Durchrechnen des Einmaleins.</p>
<p>Die Rechnung der Experten sieht anders aus. Zum Beispiel sagt Professor Heinz Schuler von der Universität in Hohenheim, Deutschlands Nummer eins für Personalpsychologie: Einfache Einstellungsinterviews sind oft zuverlässiger als Assessment Center.</p>
<p>Auch die »AC-Studie 2008«, exklusiv von der Zeitschrift »Harvard Businessmanager« vorgestellt, watscht die Assessment Center ab: Zwar schicken 71 Prozent der DAX-Unternehmen mindestenseinmal im Jahr Bewerber und Mitarbeiter durch ein AC.</p>
<p>Trotz dieser Routine pfeift die Professionalität aus dem letzten Loch:»Anwendungsfehler (sind) an der Tagesordnung«, sagte Studienleiter Christof Obermann. »Ich schaue mir oft AC an, und da gibt&#8217;s viele, die den Namen nicht verdienen.«</p>
<p>An allen Ecken und Enden hapert es: Die Übungen sind weltfremd, sie haben mit den späteren Aufgaben nichts gemeinsam. Die AC werden dilettantisch vorbereitet, aber unpräzise durchgeführt. Und die Maßstäbe sind oft so ausgelegt, dass ein Unternehmen nur das eigene Personal reproduziert, statt sich frisches Blut zu holen.</p>
<p>Eine Klientin von mir, Personalerin eines Medienkonzerns, hat die Not zur Tugend gemacht: »Ich achte im Assessment Center auf das, was die meisten meiner Kollegen gar nicht interessiert: Was passiert zwischen den Übungen? Wie gehen die Bewerber vor dem Startschuss miteinander um, wenn es zum Beispiel darum geht: In welcher Reihenfolge treten die Kandidaten zu den Einzelübungen an? Diese Situation scheint den Bewerbern unverfänglich – da kann ich tatsächlich etwas über ihre Persönlichkeit erfahren.</p>
<blockquote><p>&#8220;eine Maske&#8221;</p></blockquote>
<p>Später tragen sie eine Maske, das ist uninteressant. Wir machen diesen AC-Zirkus nur, weil die Geschäftsleitung das für modern erachtet.«Hier kommt wieder meine Lieblingsattitüde der Irrenhäuser: Sie wollen ihrem irrationalen Handeln rationalen Anstrich geben. Auch wenn diese Personalauswahl nicht halbso wissenschaftlich, dafür doppelt so dilettantisch ist, wie die Irrenhaus-Direktoren es verkünden. Ab wann ist dies der Fall?</p>
<h2 id="heuchelei-firma-tut-nicht-was-sie-sagt">Heuchelei: Firma tut nicht, was sie sagt&#8230;</h2>
<p>Sie verspricht Mitarbeitern (und Kunden) mehr, als sie hält. Sie pflegt Leitsätze, die nicht gelten. Sie stellt Forderungen, die nicht zu erfüllen sind. Nur eine Moral ist ihr heilig: die Doppelmoral.Wahr ist, was ihr nützt. Solche Firmen sind Spezialisten für Fassadenbau – nur ihr Außenbild ist makellos.</p>
<h2 id="profitsucht-firma-fuehlt-sich-nur-hoeherem-ziel-verpflichtet">Profitsucht: Firma fühlt sich nur »höherem« Ziel verpflichtet</h2>
<p>Der Kunde ist für sie nur eine Einnahmequelle, ein »Account«; die Umwelt ist für sie nur ein Rohstoff, den es auszubeuten gilt; und der Mitarbeiter ist nur ein Mohr, der gehen kann, wenn er seine Schuldigkeit getan hat. Der Baggerdes Personal- und Kostenabbaus schlägt ohne Skrupel zu. Vor allem Konzerne handeln nach dieser plutokratischen Maxime.</p>
<h2 id="egozentrik-die-firma-ist-mit-sich-selbst-beschaeftigt">Egozentrik: Die Firma ist mit sich selbst beschäftigt</h2>
<p>Man definiert Prozesse, zelebriert Meetings,schlägt Schaum. Mal herrscht Chaos, etwa nach einer Restrukturierung, dann Erstarrung, etwa nach einer Budgetsperre. Die Mitarbeiter sind auf den Chef fixiert. Der Kunde spielt die letzte Geige.</p>
<h2 id="dilettantismus-firma-stolpert-ueber-die-eigenen-fuesse">Dilettantismus: Firma stolpert über die eigenen Füße</h2>
<p>Hier wird kein Geschäft geführt, hier wird fröhlich dilettiert. Die Führungskräfte verdienen ihren Namen nicht. Die Entscheidungenwerden gewürfelt. Der Horizont reicht nicht weiter als der Stadtbus. Vor allem im Mittelstand macht sich dieser unfähige Irrenhaus-Typus breit. Haben Sie Ihre aktuelle Firma erkannt? Und Ex-Firmen womöglich auch? Dann interessiert es Sie bestimmt, wie dieser Irrsinn unterm Firmendach gewachsen ist.</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Wer bei der Personalauswahl schwere Fehler begeht, braucht dafür gute Gründe. Einer dieser Gründeheißt: Assessement Center. In Ihrer Firma regiert der Irrsinn? Sie sind nicht allein, findet Wehrle. Tyrannische Chefs pflegen ihre Marotten. Statt über Sachfragen zu diskutieren, werden in endlosen Meetings Machtkämpfe ausgefochten.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-martin-wehrle-blickt-seit-jahren-hinter-die-fassaden-deutscher-firmen-in-gespraechen-mit-angestellten-bietet-sich-ihm-ein-bild-des-schreckens-deutschlands-unternehmen-werden-vo"><strong>Über den Autor: </strong><a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Martin Wehrle</a> blickt seit Jahren hinter die Fassaden deutscher Firmen. In Gesprächen mit Angestellten bietet sich ihm ein Bild des Schreckens: Deutschlands Unternehmen werden vom Irrsinn regiert, so sein Fazit&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em> Artikelbild: dotshock/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/frustrated-young-business-man-working-on-251223184">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/martin-wehrle-irrenhaus-steckbrief-assessment-center/">Betriebsklima: Assessment-Center, ein Irrenhaus?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/04/jugendliche-religion-was-glaubt-wer-glaubt/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 08:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>60 Prozent können mit Karfreitag und Ostern nichts mehr anfangen. Aber: Zwei von drei Jugendlichen gehören einer Kirche in Deutschland an. Warum? Über Religion spreche man nicht, sagen die Einen.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="60-prozent-koennen-mit-karfreitag-und-ostern-nichts-mehr-anfangen-aber-zwei-von-drei-jugendlichen-gehoeren-einer-kirche-in-deutschland-an-warum">60 Prozent können mit Karfreitag und Ostern nichts mehr anfangen. Aber: Zwei von drei Jugendlichen gehören einer Kirche in Deutschland an. Warum?</h3>
<p><span id="more-1975"></span>Über Religion spreche man nicht, sagen die Einen. &#8220;Lebe so, dass du nach deinem Glauben gefragt wirst&#8221;, sagen andere. Über das, was Jugendliche glauben. Beten könne man ja immer, sagt Carina Feil. Sie weiß ganz sicher, dass Gott bei ihr ist. Der Glaube helfe der 14-Jährigen, &#8220;Gott einen großen Schritt näherzukommen&#8221;.</p>
<p>Till Utner dagegen zögert etwas. Natürlich gingen viele seiner Freunde in den Konfirmanden-Unterricht, &#8220;weil es die Eltern so wollen, die Oma es sich wünscht&#8221;, sagt er. Christliche Feste mit Geschenken, das erste Mofa, Geld für den Führerschein, das sei aber nicht alles.</p>
<h2 id="glueck-und-geborgenheit-im-glauben">Glück und Geborgenheit im Glauben</h2>
<p>Dietmar Heydenreich, Pfarrer der evangelischen Landeskirche in Baden, überrascht noch ein anderes Statement: &#8220;Das große Glück, ganz viel Spaß haben&#8221;, sagen ihm viele Schüler auf die Frage, warum sie Gemeinschaft mit anderen Christen suchen.</p>
<p>Der Glaube scheint, Vorurteilen zum Trotz, kein Spaß-Verderber zu sein. Fromme Jugendliche treffen sich auch während der Pausen zum Beten. Nach Angaben der Studentenmission in Deutschland gibt es an mehr als 800 Schulen Gebetskreise. Viele suchen nach <a href="http://www.evangelisch.de/themen/religion/glaeubige-jugendliche-auf-der-suche-nach-geborgenheit8500" target="_blank" rel="noopener">Geborgenheit</a>.</p>
<p>Mittwochs geht Till Utner in den Konfirmanden-Unterricht, lernt mit anderen über Gott, was längst nicht mehr jeder Jugendliche auswendig weiß: Psalm 23 (&#8220;Der gute Hirte&#8221;), Glaubensbekenntnis und Vaterunser-Gebet. Ohnehin vertreten nicht alle jungen Leute die strenge christliche Lehre.</p>
<p>Ein Drittel glaubt nach Angaben der 15. Shell Jugend-Studie an Engel und gute Geister. Ein weiteres Drittel glaubt, dass Schicksal und Vorbestimmung ihr Leben beeinflusse. Ebenso viele glauben an einen persönlichen Gott. Und viele von ihnen beten, regelmäßig.</p>
<h2 id="glauben-und-zweifeln-des-lebensentwurfs">Glauben und Zweifeln des Lebensentwurfs</h2>
<p>Der &#8220;Religionsmonitor&#8221;, eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung, teilt die Jugendlichen in Deutschland in fünf Gruppen ein: evangelisch 35 Prozent, katholisch 30 Prozent, konfessionslos 25 Prozent, freikirchlich und muslimisch je fünf Prozent. In den Antworten der 12- bis 25-jährigen Befragten wird deutlich: Trotz Kirchenmitgliedschaft kommen sonntags um zehn kaum junge Besucher in den Gottesdienst. Die einen wollen lange schlafen. Andere sind am Wochenende häufig unterwegs. Und manche haben keine gläubigen Eltern.</p>
<p>Fromme Jugendliche treffen sich auch während der Pausen zum Beten. An über 800 Schulen in Deutschland gibt es Gebetskreise nach Angaben der SMD, einem Netzwerk von Christen an Schulen.</p>
<h2 id="vom-wissen-des-nichtwissens">Vom Wissen des Nichtwissens&#8230;</h2>
<p>Professor Ulrich Hemelunterrichtet Religionspädagogik an der Uni Regensburg. Er selbst ist sich nicht so sicher, ob er im Glauben etwas suche oder nicht: „Vielleicht hat der Glaube ja mich gesucht. Suchen und Finden sind komplementär“, sagt er.</p>
<p>Der Theologe bringt seinen christlichen Glauben auf diese Formel: Trost, Zuversicht, Hoffnung. „Eine plausible Erklärung dafür, wie ich mit dem Nichtwissen des Nichtwissens umgehen kann“, sagt der katholische Pädagoge. Das Ziel seiner Sehnsucht will er auch zu Weihnachten nicht als „Leerstelle der Wirklichkeit“ begreifen. Sondern als Gegenüber, „bei dem ich mich auf immer wieder neue Formen der Begegnung freue“, sagt Hemel.</p>
<p>Sinus-Milieus U27 „moderner Performer“ oder ein Exzellenz-Cluster an der Universität Münster. Zur Religiosität von Jugendlichen werden regelmäßig Studien veröffentlicht.</p>
<p>Erstere teilt sie in fünf Gruppen nach Zugehörigkeit ein: evangelisch 35%, katholisch 30%, konfessionslos 25%, freikirchlich und muslimisch beide 5%. Rund 2500 Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahre alt wurden befragt. So gesehen sind zwei Drittel aller Jugendlichen in Deutschland Mitglied einer christlichen Kirche.</p>
<p>Hier noch ein paar allgemeine Infos zum Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung, die auch verschiedene Online-Umfragen durchgeführt hat. Es geht um ein Instrument, das weltweit Fragen von Religiosität und Glaube untersucht. Es wurde von Religionswissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Theologen entwickelt. 2007 zum ersten Mal angewendet, haben 21.000 Menschen aus allen Kontinenten und Weltreligionen geantwortet.</p>
<p>Über Weltanschauung und Lebenssinn, ihre religiöse Praxis und Gottesbilder. Das Projekt werde in regelmäßigen Abständen wiederholt und weiter ausgebaut, sagen die Betreiber, &#8220;um auch die Entwicklung von Religiosität empirisch einfangen und abbilden zu können&#8221;:</p>
<h2 id="insititutionen-auf-schwindendem-posten">Insititutionen auf schwindendem Posten</h2>
<p>Sonntags um zehn dagegen kommen kaum junge Besucher in den Gottesdienst. Die einen wollen lang schlafen. Andere sind am Wochenende häufig unterwegs.</p>
<p>Und manche haben keine gläubigen Eltern. Mittwochs geht Till in den Konfirmanden-Unterricht, lernt mit anderen über Gott, was nicht jeder Jugendliche auswendig weiß: Psalm 23, Glaubensbekenntnis und Vater-Unser-Gebet.</p>
<blockquote><p>&#8220;Para-Religion&#8221;</p></blockquote>
<p>Die „Para-Religion“ ist weit verbreitet. Ein Drittel glaubt an Engel und gute Geister nach Angaben der Shell Jugend-Studie. Ein weiteres Drittel glaubt, dass Schicksal und Vorbestimmung ihr Leben beeinflusse. Ebenso viele aber glauben an einen persönlichen Gott in Jesus Christus.</p>
<p>Doch nicht nur christliche Jugendliche suchen neue Wege, den alten Glauben zu leben. &#8220;Ich bin gläubig. Aber nicht im traditionellen Sinne&#8221;, sagt auch die Muslimin <a title="Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/" target="_blank" rel="noopener">Tijen Onaran</a>. Ihre Eltern kommen aus der Türkei, leben in Karlsruhe. Sie selbst faste nicht, gehe kaum in die Moschee.</p>
<h2 id="modelle-einer-patchwork-religiositaet">Modelle einer Patchwork-Religiosität</h2>
<p>Trotzdem füllt die Politikstudentin an der Universität Heidelberg ihren Glauben: &#8220;Für mich selbst, nicht mit anderen zusammen&#8221;, sagt die 24-Jährige. Viele Menschen suchten im Glauben Antworten, die sie sich selbst nicht geben können. Auf sie treffe das nicht zu.</p>
<p>Die Muslimin sucht im Glauben nicht die geniale Antwort, sondern Anregungen für ein gelingendes Leben. Darum geht es auch im Religionsunterricht. 2009 überraschte eine Bürgerinitiative mit dem Programm &#8220;Pro Reli&#8221;. Zwar wurde der Volksentscheid in Berlin verloren, für mediale Aufmerksamkeit sorgte er aber dennoch:</p>
<p>Ob das Rocken eines Osterkonzertes bei Kerzenschein, Hören der Luther-MP3-Bibel beim Joggen, Surfen im Internet bei <a href="http://www.evangelisch.de" target="_blank" rel="noopener">Evangelisch.de</a> oder Beten in einer <a title="Pfarrer 2.0: Kirche, Klicks und Gebete" href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/gott-christen-kirche-secondlife/" target="_blank" rel="noopener">Second-Life-Kirche</a>. Vor allem kirchliche Kreise bleiben Jugendlichen im Kopf hängen.</p>
<p>Von der Krabbelgruppe bis zum Konfirmanden-Treff, der Jungschar bis zum Jugendclub. Symbole wie das Kreuz im Klassenzimmer oder das Kruzifix als um den Hals oder Rückspiegel hängender Modeschmuck, sie kommen hinzu.</p>
<p>Was suchen die Jugendlichen im Glauben? Was bringt ihnen das? Besuche von Schulen in pietistisch geprägten Regionen Süddeutschlands Ende 2009 brachten folgendes Ergebnis:</p>
<p>Viele suchen nach Geborgenheit. Auch heute noch. Die Jugendlichen einer Hauptschule in Baden fassen ihren Glauben in drei Begriffe: Freude, Sicherheit und Mut.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jacob_09/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/belief-praise-worship-concept-silhouette-christian-298268030">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/jugendliche-religion-was-glaubt-wer-glaubt/">Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 19:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich im Büro bewähren will, braucht neben seiner Kompetenz vor allem eins: Durchsetzungs-Stärke! Kommt es zum Mobbing, keine leichte Übung. Von Jens Weidner&#8230; Der Kriminologe Jens Weidner zeigt, wie&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wer-sich-im-buero-bewaehren-will-braucht-neben-seiner-kompetenz-vor-allem-eins-durchsetzungs-staerke-kommt-es-zum-mobbing-keine-leichte-uebung-von-jens-weidner">Wer sich im Büro bewähren will, braucht neben seiner Kompetenz vor allem eins: Durchsetzungs-Stärke! Kommt es zum Mobbing, keine leichte Übung. Von Jens Weidner&#8230;</h3>
<p><span id="more-4353"></span>Der Kriminologe Jens Weidner zeigt, wie man Aggressionen im Berufsleben (auch) produktiv nutzt. Es geht darum, seine Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen und die eigenen Interessen zu vertreten. Und all das soll auch noch möglichst nachhaltig sein.</p>
<p>Acht Grundregeln der Peperoni-Strategie helfen Ihnen, Ihren Alltag würziger, bissiger und »schärfer« zu gestalten! Die Beispiele stammen aus über 500 Interviews mit Führungskräften, die der Verfasser führte.</p>
<blockquote><p>&#8220;Schärfer&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Böse der Beispiele soll hier nicht empfohlen werden. Empfohlen wird allerdings, sie zu durchschauen, um nicht darauf hereinzufallen. Die Peperoni-Strategie ist somit ein exzellenter Schutz vorm Übervorteilt-werden. Ich hoffe, sie kommt für Sie nicht zu spät!</p>
<h2 id="1-power-durchsetzen-um-gutes-zu-tun">1. Power durchsetzen, um Gutes zu tun!</h2>
<p>Wer sich mit Freude durchboxen will, braucht den Glauben an die eigenen guten Ziele. Wenn man den hat, lohnt sich der Kampf für einen selbst und für das Unternehmen. Ziele können Wohlstand, Gesundheit, Glück für die Familie, schnelle Autos, schicke Häuser oder Projekt- und Berufserfolge sein.</p>
<p>Wie lautet Ihr Ziel? Was möchten Sie erreichen? Sie brauchen eine Leitidee, um im Wettbewerb zu bestehen. Wenn Sie allerdings keine Ziele haben, für die es sich zu kämpfen lohnt, können Sie sich entspannt zurücklehnen. Sie sollten dann Ihre überschüssige Energie lieber in die Erziehung der Kinder, in Hobbys oder Ehrenämter stecken.</p>
<h2 id="2-unterlassen-sie-chancenlose-kraftproben">2. Unterlassen Sie chancenlose Kraftproben!</h2>
<p>Bevor Sie einen Kampf beginnen, prüfen Sie die Gewinnchance. Liegt diese bei 51 Prozent zu 49 Prozent, lohnt es sich einzusteigen. Ich bevorzuge Kämpfe, die bereits im Vorfeld eher eine 70-prozentige Chance bieten. Diese Kämpfe sind weniger kraftraubend, und der Sieg ist genauso süß! Sollten die Erfolgsaussichten allerdings schlechter sein, dann lassen Sie die Finger davon.</p>
<p>Folgen Sie Anna Freuds »Identifikation mit dem Aggressor« und machen Sie sich Ihren Gegner zum Verbündeten, denn, wie schon Niccolo Machiavelli in seinem Bestseller Il principe (Der Fürst) empfahl: »Wen du nicht besiegen kannst, den mache zu deinem Freund!« Das klingt zwar anbiedernd, primitiv und fast archaisch, birgt aber eine Menge Wahrheit in sich! Denn wer als Gegner zu stark ist, kann als Partner nur kraftvoll sein.</p>
<p>Mitbewerbern sollten Sie von dieser Regel allerdings nicht berichten. Ganz im Gegenteil: Schicken Sie sie ins Rennen, wenn die Erfolgsaussichten schlecht sind. Sie müssen ihnen diese Herkules-Aufgabe nur mit Schmeicheleien versüßen: »Ich glaube, Sie sind der Einzige in unserem Unternehmen, der überhaupt in der Lage ist, dieses Projekt zu stemmen!« Die meisten Menschen sind anfällig für ein solches »Lob« und beißen an.</p>
<p>Selbst Schuld! Umgekehrt gilt natürlich: Sollten Sie derartig freundliche Einschätzungen Ihrer Leistungsfähigkeit hören, dann aktivieren Sie Ihr misstrauisches Potenzial und vergessen nicht Ihr pessimistisches Menschenbild – so schützen Sie sich vor Enttäuschungen.</p>
<h2 id="3-positionieren-sie-sich">3. Positionieren Sie sich!</h2>
<p>Warten Sie nicht, bis Sie gefragt werden, sondern verschaffen Sie sich unaufgefordert, aber nicht aufdringlich Gehör! Es besteht sonst die große Gefahr, dass Sie ignoriert werden – besonders, wenn Sie klug sind und wirklich etwas zu sagen haben.</p>
<p>In diesem Fall besteht das berechtigte »Risiko«, dass Ihre klugen Kommentare die anderen alt aussehen lassen. Nur ganz souveräne Zeitgenossen ertragen die Brillanz Dritter. Der Rest weicht der innovativen Kraft Ihrer Umgebung lieber aus. Wollen Sie sich also durchsetzen, müssen Sie den Mut haben, sich ungefragt aufzustellen und auch Killerphrasen der Kollegen und Vorgesetzten Paroli zu bieten.</p>
<h2 id="4-meiden-sie-noergler-loser-und-bedenken-traeger">4. Meiden Sie Nörgler, Loser und Bedenken-Träger!</h2>
<p>Wer sich mit nörgelnden Zeitgenossen umgibt, wird früher oder später mit deren negativen Eigenschaften assoziiert. Die Larmoyanten einzubeziehen und ihnen Zuspruch zu geben, hilft ihnen nicht aus ihrer unglücklichen und demotivierenden Rolle heraus. Es schadet aber Ihrem eigenen Image, weil nicht der Eindruck von Hilfsbereitschaft, sondern von Solidarität mit den ewig Jammernden entsteht. Das ist das absolute Gegenteil von einer <a title="Leisten und Leben: 360-Grad-Management!" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/" target="_blank" rel="noopener">win-win-Strategie</a> und darum nicht empfehlenswert!</p>
<p>Als bissige Abwehr können Nörgler und nervige Bedenkenträger allerdings sehr hilfreich sein: So bitten Sie etwa die Mitarbeiterin, die Ihnen den Aufstieg vermasseln will, sich stärker um die Loser-Truppe zu kümmern, zum Beispiel beim täglichen Kantinenessen. Dankenswerterweise übernimmt sie den <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Motivationsjob</a>.</p>
<p>Den Restkollegen signalisieren Sie allerdings das Gegenteil: Sie seien von der Mitarbeiterin enttäuscht, weil sie sich nun jeden Mittag diesen Bremsen anschließen würde! Wenn Sie selbst um derart fürsorgliche Sozialarbeit gebeten werden, seien Sie also entsprechend vorsichtig!</p>
<h2 id="5-pflegen-sie-ihre-einstecker-qualitaeten">5. Pflegen Sie Ihre Einstecker-Qualitäten!</h2>
<p>Wer sich durchsetzen will, stößt unvermeidlich auf Widerstand – auch auf solchen der harten Art. Das kann schmerzhaft sein, weil diese Gegenwehr bevorzugt auf die Schwachstellen zielt. Davon sollten Sie sich nicht irritieren lassen, denn es ist Teil des Machtspiels.</p>
<p>Außerdem erfahren Sie auf diese Weise sehr schnell, auf wen Sie zukünftig nicht setzen dürfen, denn der Angreifer wird sich Ihnen gegenüber auch in Zukunft kaum loyal verhalten. Konfrontation schafft durchaus Klarheit – auch wenn sie gegen Sie gerichtet ist.</p>
<p>Hervorragend ist es natürlich, wenn Sie in der Lage sind, auch heftigen Angriffen Paroli bieten zu können, indem Sie zum Beispiel dem Angreifer lächelnd erwidern: »Das war ja schon ein ganz toller Angriff, aber ich finde, Sie sollten es noch mal versuchen und dann so richtig Gas geben.« Diese Erwiderung erschüttert Ihr Gegenüber, weil es erfasst, dass es keine Schockwirkung bei Ihnen erzielen konnte.</p>
<p><figure id="attachment_4357" aria-describedby="caption-attachment-4357" style="width: 120px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-4357"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Die Peperoni-Strategie"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/die_peperoni_strategie.jpg"  alt=""  width="120"  height="185"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/die_peperoni_strategie.jpg 350w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/die_peperoni_strategie-259x400.jpg 259w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-4357" class="wp-caption-text">Nichts für Weicheier, die Peperoni-Strategie von Professor Weidner. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<h2 id="6-perfektionieren-sie-ihre-rhetorik">6. Perfektionieren Sie Ihre Rhetorik!</h2>
<p>Verbale Angriffe kommen naturgemäß unerwartet. Der Angreifer hofft auf den »Überrumpelungseffekt«, um Sie kalt zu erwischen. Daher sollten Sie sich vorbeugend mehrere rhetorische Spitzfindigkeiten zurechtlegen, mit denen Sie sich Luft und Zeit verschaffen können.</p>
<p>Die kurze Pause brauchen Sie dringend, um <a href="http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/mobbing/mobbing/gegenstrategien_aid_6031.html" target="_blank" rel="noopener">Gegenstrategien</a> und -argumentationen zu entwerfen. Mein persönlicher Favorit aus dem Sortiment der Abwehrrhetorik lautet: »Das ist wirklich interessant, was Sie da sagen. Ich denke darüber nach &#8230;«</p>
<p>Probieren Sie es aus. Die meisten Kritiker zeigen sich überrascht und sind angetan von der schnellen Einsicht. Deswegen setzen sie auch nicht rhetorisch nach. Sie freuen sich sogar, wenn Sie sich Notizen zu dem Gesagten in Ihren Timer machen. Diese Freude hielte sich allerdings in Grenzen, wenn sie wüssten, was dort wirklich steht: »Dr. Mensching hat mich öffentlich kritisiert: willkommen auf der schwarzen Liste!«</p>
<p>Wobei empfehlenswert ist, dass Sie nur M (für Mensching) und S (für schwarze Liste) eintragen. Sollten Sie versehentlich den Timer irgendwo liegen lassen, können Neugierige so keine Rückschlüsse auf Ihre künftigen Pläne ziehen&#8230;</p>
<p>Es reicht auch, wenn Sie knapp notieren: »Mensching ist ein dämlicher Idiot« – auch dies leicht verklausuliert. Auf Eintragungen ganz zu verzichten, das sollten Sie allerdings unterlassen. Sonst spielt Ihnen Ihr Kurzzeitgedächtnis einen Streich, Sie vergessen Menschings Attacke und helfen ihm sogar noch zwei Wochen später in einer kniffligen Angelegenheit. Das ist dann zwar wirklich nett, aber auch sehr dämlich. Sie dürfen sicher sein: Das wird Ihnen nicht gedankt. Mensching wird vielmehr vermuten, dass Sie um Kritik geradezu betteln, und Sie deswegen weiterhin schlecht behandeln!</p>
<h2 id="7-reagieren-sie-sofort-auf-geruechte">7. Reagieren Sie sofort auf Gerüchte!</h2>
<p>Wenn Ihnen Anspielungen und Verleumdungen über Sie zu Ohren kommen, müssen Sie sehr schnell reagieren, denn bevor Sie von den Gerüchten erfahren, hat bereits die ganze Abteilung davon gehört. Das ist wie beim Fremdgehen: Der Gehörnte erfährt es in der Regel zuletzt. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich sofort dagegen wehren, denn – und das macht die Brisanz aus – Gerüchte schwächen Ihre Position, und es bleibt häufig etwas hängen. Nicht nur in Strombergs Büro.</p>
<p>Komplett ignoriert können sie sogar zum Vorläufer des <a title="Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression" href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/" target="_blank" rel="noopener">Mobbings</a> werden. Da ist Vorsicht geboten! Dies gilt besonders für vermeintlich harmlose, weil absurde Gerüchte, die zum Beispiel Ihre Unzuverlässigkeit, Illoyalität oder Unseriösität betreffen. Je schneller Sie den Gerüchten widersprechen und sie aus dem Weg räumen, desto besser.</p>
<h2 id="8-machen-sie-eine-gegenspieler-analyse">8. Machen Sie eine Gegenspieler-Analyse!</h2>
<p>Fragen Sie sich in regelmäßigen Abständen, wer Sie im Team zwar immer anlächelt, aber faktisch gegen Sie agiert, indem er blockiert, zu vieles infrage stellt oder Sie in eine schlecht besetzte und zerstrittene Arbeitsgruppe manövriert, die es schafft, auch die beste Idee zu Grabe zu tragen.</p>
<p>Solche Zeitgenossen sollten Sie auf Distanz halten, nie im Meeting loben oder aufwerten und ihnen keine Arbeit erleichtern oder abnehmen, denn wenn diese Herrschaften überbeschäftigt sind, fehlt ihnen die Zeit zur Intrige! Nur so haben Sie eine realistische Chance, dass Ihr Gegenspieler nicht noch wächst und Sie womöglich später unterbuttern kann!</p>
<p>Haben die acht Grundregeln Sie neugierig gemacht? Dann sichern Sie sich mit der Peperoni-Strategie Ihren seriösen Einstieg in die Welt der Durchsetzungsstärke. Und nicht vergessen: Die wohlwollenden Mitmenschen sollen in den Genuss Ihrer 80 Prozent wohl schmeckenden Paprika-Sanftheit kommen. Die scharfen 20 Peperoni-Prozent (und nur um die geht es bei der Strategie) bleiben exklusiv für Ihre Widersacher reserviert!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-professor-jens-weidner-ist-kriminologe-und-management-trainer-er-lehrt-an-der-haw-hamburg-und-am-gdi-zuerich-zuvor-behandelte-er-10-jahre-gewalttaeter-heute-foerdert-er-das-du"><b>Über den Autor: </b>Professor <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jens Weidner</a> ist Kriminologe und Management-Trainer. Er lehrt an der HAW-Hamburg und am GDI-Zürich. Zuvor behandelte er 10 Jahre Gewalttäter. Heute fördert er das Durchsetzungspotential von <a href="http://www.prof-jens-weidner.de" target="_blank" rel="noopener">Führungskräften</a>&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ESB Professional/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/concept-accusation-guilty-person-girl-side-296799968">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/peperoni-stratege-mobbing-im-buero-jens-weidner/">Mobbing im Büro: Moralische Peperoni-Strategien</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 12:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier ein Training, da die Zusatz-Qualifikation. Viele sammeln solche Fleißkärtchen. Harte Arbeit, gute Leistungen. Sie freuen den Chef, schaden aber auch dem eigenen Aufstieg&#8230; Nirgends bricht sich der Drang zur&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="hier-ein-training-da-die-zusatz-qualifikation-viele-sammeln-solche-fleisskaertchen-harte-arbeit-gute-leistungen-sie-freuen-den-chef-schaden-aber-auch-dem-eigenen-aufstieg">Hier ein Training, da die Zusatz-Qualifikation. Viele sammeln solche Fleißkärtchen. Harte Arbeit, gute Leistungen. Sie freuen den Chef, schaden aber auch dem eigenen Aufstieg&#8230;</h3>
<p><span id="more-4280"></span>Nirgends bricht sich der Drang zur Perfektion so drastisch Bahn wie im Beruf. Denn wie in einem Brennglas bündeln sich in unseren Jobs die gesellschaftlichen Trends:</p>
<p>Die sprunghaft angestiegenen Optionen und die Idee, das eigene Leben als Projekt zu begreifen, aktiver zu sein, mehr <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">Verantwortung</a> zu übernehmen, selbstbestimmter zu agieren. Und damit im Beruf nicht mehr als &#8220;Arbeitnehmer&#8221; aufzutreten, sondern als Unternehmer unserer selbst.</p>
<p>Vom Job strahlen diese Entwicklungen wieder auf unser übriges Dasein aus. So wie unsere Schreibtische ins Internet und von dort ins Straßencafé an der Ecke gezogen sind, so ist die Idee mitgezogen, unser Leben selbst wie einen kleinen Betrieb zu organisieren.</p>
<p>Wir belegen abends einen Business-Englisch-Kurs, weil das ja nie schaden kann. Wir checken im Urlaub Mails, weil etwas Wichtiges passiert sein könnte. Wir machen am Wochenende noch einen Abschlussbericht fertig.</p>
<p>Mit mildem Spott denken wir an unsere Väter mit ihren Stechuhren und geheiligten Feierabenden. Dieser graue Angestelltentypus ist passé, schreibt Jakob Schrenk im Buch &#8220;Die Kunst der Selbstausbeutung&#8221;: Nun sollen wir zur Marke werden, &#8220;zum aktiv-dynamischen, selbst-enthusiasmierten Marktteilnehmer&#8221;. Wir nennen es nicht <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Arbeit</a>, weil wir dabei im Biergarten sitzen &#8211; bloß: Was ist der Unterschied?</p>
<blockquote><p>&#8220;employability&#8221;</p></blockquote>
<p>Freude an der Arbeit und Engagement sind gut und wichtig. Aber die Frage ist doch: Bringt es uns wirklich weiter, Ansprüchen gerecht zu werden, die Vorgesetzte, der Konkurrenzdruck, die &#8220;Globalisierung&#8221; an uns richten? Oder profitieren andere davon &#8211; während wir selbst, trotz ständigen Feilens an unserer &#8220;employability&#8221;, merkwürdig farblos bleiben und uns von unseren Zielen immer weiter entfernen?</p>
<h2 id="hippe-68er-kapitalismus-auf-vordermann">Hippe 68er: Kapitalismus auf Vordermann</h2>
<p>Das Credo des Industriezeitalters &#8211; if you do your job, you have a job &#8211; ist entsorgt, jetzt wird optimiert. &#8220;Es gibt immer was zu tun&#8221;: Der Baumarkt-Slogan ist zum Arbeitsmotto des frühen 21. Jahrhunderts geworden. Warum machen wir das eigentlich?</p>
<p>Noch bis Mitte der Achtziger war ein Job vor allem etwas, das man zu erledigen hatte. Das änderte sich, als in den späten achtziger Jahren die Ideen der 68er &#8211; das Recht des Einzelnen auf Selbstbestimmung und -entfaltung &#8211; den gesellschaftlichen Mainstream eroberten. Der Wille (und die Erwartung von außen), etwas ganz Besonderes aus sich selbst zu machen, die stärkere Übernahme von <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener">Verantwortung</a> als Unternehmer des eigenen Selbst &#8211; hier ist der Ursprung.</p>
<p>Und: Wer <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Spaß an der Arbeit</a> hat, arbeitet auch mehr, besser, effizienter. Anstatt den Chef mit &#8220;Ich bin auf der Arbeit, nicht auf der Flucht&#8221;-Sprüchen zu nerven, erhöht er die Rendite.</p>
<p>Etwas Merkwürdiges war geschehen: Die ihrem Wesen nach antikapitalistische Haltung der 68er, ihr Individualismus und ihre Selbstfindungsorgien ließen sich ausgerechnet mit dem &#8220;Immer mehr, immer schneller&#8221; des Kapitalismus kombinieren.</p>
<p>Buchautor Schrenk beschreibt das Phänomen so: &#8220;Wenn junge Banker oder Architekten heute über ihren Beruf reden, dann verwenden sie beinahe dieselben Wörter wie die Hippies in Woodstock: Selbstverwirklichung, besseres Leben, Glück, Veränderung und Spaß.&#8221; Love and Peace als Mittel zur Steigerung der <a title="Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Produktivität</a>.</p>
<h2 id="lob-vom-chef-schoen-und-gefaehrlich">Lob vom Chef: Schön und gefährlich</h2>
<p>Im weltumspannenden Wettbewerb gesellte sich zum fröhlichen Individualismus noch das Ethos des Spitzensports: Streng dich an, gib alles, zieh dein Ding durch. Der Sportler, mit seiner gusseisernen Disziplin und dem unbedingten Willen zum Erfolg, hat den genialischen, aber doch recht schluffigen Popstar als gesellschaftliches Idol ersetzt.</p>
<p>Mehr noch: Die Popstars selbst haben ihr Sex-Drugs-Rock&#8217;n-Roll-Ding über Bord geworfen und gerieren sich als im Schweiße ihres Angesichts hart arbeitende Zeitgenossen, denen weniger ihr Talent als Fleiß und Ehrgeiz den Weg nach oben ebnen. Talent-Shows wie &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; (DSDS), in der Juror und Poptitan Dieter Bohlen seine Eleven permanent mit Sprüchen wie &#8220;Du musst noch härter an dir arbeiten&#8221;, &#8220;<a title="Pop-Akademie: Talent und Pilgerreise zum Album" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/pop-akademie-und-talent-show-geschaft-johannes-falk-pilgerreise/">Showbusiness</a> ist kein Spaß, sondern brutaler Wettbewerb&#8221; traktiert, deklinieren diese Haltung dann bis ganz nach unten durch.</p>
<p>Vor allem Berufseinsteiger und Juniorkräfte bis 40 werkeln verbissen daran, die Anforderungen, die in Hunderten Karriereratgebern verbreitet werden, zu erfüllen. Sie quälen sich mit eingemeißeltem Lächeln durch Assessment Center, sie absolvieren Stationen im Ausland, im Vertrieb und im Controlling, um möglichst &#8220;breit aufgestellt&#8221; zu sein. Sie arbeiten an ihrer <a title="Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Sozialkompetenz</a>, sie perfektionieren ihre Soft Skills, sie machen einen &#8220;Master of Business Administration&#8221;, um sich für höhere Weihen zu empfehlen. Sie maximieren ohne Unterlass.</p>
<p>Das freut die Chefs, die Anbieter von Trainings, Coachings und Ratgeberliteratur. Nur: Ob es auch dem Optimierer den ersehnten Karriereschub bringt, ist oft zweifelhaft. Erstens gibt es da ein logisches Problem. Wer seine Aufgaben schnell und effizient erledigt, wird vom Chef gelobt. Das ist schön, aber auch gefährlich.</p>
<p>Warum sollte der Vorgesetzte ihn denn befördern? Dann wäre er ja seine beste Kraft los. So bleibt Herr Meier weiter der Controlling-Experte, der hofft, dass eines Tages seine Qualitäten erkannt werden.Es ist das Dornröschen-Syndrom: Warten auf den erlösenden Kuss, derweil der Status quo immer weiter zementiert wird.</p>
<p>Zweitens bedeutet immer mehr Einsatz nur bis zu einem bestimmten Punkt auch mehr Produktivität. Danach schlägt die Anstrengung in Stress um, die Leistung fällt trotz mehr Aufwand ab. Die Optimierung der Arbeitsleistung wird zum Bumerang. Wer ständig mit den Hufen scharrt, manisch Karrierebausteine sammelt und einen bestimmten Aufstiegspfad stur verfolgt, verkrampft und erreicht &#8211; gar nichts.</p>
<p>Das dritte und wichtigste Problem der Perfektionierung: Früher galt ein lückenloser, auf Karriere gebürsteter Lebenslauf, gepaart mit jeder Menge Einsatz und einem systematischen Aufstiegsdenken, als Nonplusultra. Heute haben alle im Studium Praktika gemacht und Rhetorikkurse besucht; alle durchlaufen in den ersten Berufsjahren verschiedene Stationen, alle sind selbstbewusst, topfit, kreativ und geben im Bewerbungsgespräch als &#8220;Schwäche&#8221; brav an, dass sie gern alles selbst machen würden, weil Ratgeber das so empfehlen. Eine Stromlinie.</p>
<p>Nur: Das ist zu linear gedacht. Wenn alle gleich toll sind, ist niemand mehr einzigartig. Wer stets an einem vermeintlichen Musteraufstieg bastelt, der ist am Ende so optimal wie das Muster selbst &#8211; und wie Zehntausende andere, die sich daran orientiert haben.</p>
<h2 id="orientierung-millionaere-ohne-masterplan">Orientierung: Millionäre ohne Masterplan</h2>
<p>Vor einigen Jahren recherchierte ich eine Geschichte über Jobs, in denen man mehr als eine Million Euro im Jahr verdient. Nicht als Profifußballer oder als Robbie Williams, sondern mit theoretisch für jeden erreichbaren Bürojobs. Alle, mit denen ich sprach, hatten zwei verblüffende Dinge gemeinsam: Sie hatten keinen Plan, dem sie folgten, um dereinst <a title="Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet" href="http://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Einkommensmillionäre</a> zu werden.</p>
<p>Im Gegenteil: Der sicherste Weg, keine Million zu verdienen, so zeigte sich, ist der, es unbedingt zu wollen. Die zweite Gemeinsamkeit: An einem bestimmten Punkt ihres Lebens entschieden sich alle gegen den naheliegenden, klassischen Karriereschritt.</p>
<p>Auch Carl (&#8220;Charly&#8221;) Woebcken ist gewissermaßen Fachmann für unorthodoxe Aufstiegswege. Der Chef und Mitinhaber der Babelsberger Filmstudios absolvierte einen beruflichen Zickzack-Parcours, bevor er im Studio Babelsberg landete, in seinem abgeschabten roten Glitzersessel, einen Steinwurf entfernt vom Studio-Requisitenfundus mit dem realsozialistischen Look &amp; Feel der alten NVA-Uniformen.</p>
<p>Ganz früher wollte Charly Posaunist werde, wovon er jedoch wieder Abstand nahm, nachdem er im Stabsmusikkorps der Bundeswehr Howard Carpendale begleiten musste. Woebcken studierte Maschinenbau, wurde Ingenieur, ging zur Boston Consulting Group, erlitt Schiffbruch mit dem Kauf einer Ex-DDR-Firma, wurde Berater bei Roland Berger, wechselte zu Apollo Capital Partners und brachte im <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">New-Economy-Hype</a> eine Minifirma an die Börse.</p>
<h2 id="tipp-das-tun-was-man-wirklich-gut-kann">Tipp: Das tun, was man wirklich gut kann</h2>
<p>2004 kaufte er mit einem Kompagnon für einen Euro die Filmstudios Babelsberg, die 2005 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden. Da war sie, die exotische Gelegenheit am Wegesrand. Exotisch und verrückt, denn das Filmgeschäft war etwas für irre Enthusiasten, die möglichst schnell möglichst viel Geld verbrennen wollten. Zumindest bis 2007 die Filmförderung geändert und Deutschland als Drehort rentabel wurde. Danach boomte das Studio, &#8220;The International&#8221; oder &#8220;Operation Walküre&#8221; wurden hier gedreht.</p>
<p>Hat Charly Woebcken Glück gehabt? Vielleicht. Folgte er einem Masterplan? Bestimmt nicht. &#8220;Um wirklich erfolgreich zu sein, braucht man ein inneres Anliegen, eine Leidenschaft, die nichts mit Geld oder Karrierezielen zu tun hat&#8221;, sagt Top-Management-Coach Dorothee Echter. Es geht darum, das, worin man gut ist, weiterzuentwickeln. Das bringt mehr, als externe Vorgaben zu erfüllen und an <a href="http://www.zeit.de/karriere/bewerbung/2011-03/perfektionistische-bewerber" target="_blank" rel="noopener">Muster-Lebensläufen</a> zu feilen, einem &#8220;Mutandenstadl&#8221;. Platt formuliert: Stärken zu stärken, statt Schwächen auszubügeln. So wird man Weltmeister in einer Sache, statt in vielen Dingen Kreisliga zu spielen.</p>
<p>&#8220;Do what you love and the money will follow&#8221; &#8211; dieser Bestsellertitel ist sicher etwas zu schlicht. Einsatz und Initiative sind wichtig. Es kann aber nicht schaden, darüber nachzudenken, wofür es sich einzusetzen lohnt. Sonst kommt man vor lauter Erfüllen der Ansprüche von außen nicht mehr dazu, das zu tun, was man wirklich gut kann. Und der vermeintliche Karriereturbo geht nach hinten los.</p>
<h2 id="aus-dem-buch-die-perfektionierer">Aus dem Buch &#8220;Die Perfektionierer&#8221;</h2>
<p><figure id="attachment_4291" aria-describedby="caption-attachment-4291" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/Die-Perfektionierer-Optimierungswahn-wirklich-profitiert/dp/3593390930/ref=as_li_tf_cw?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21"><img  loading="lazy"  class="wp-image-4291"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Die Perfektionierer"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer.jpg"  alt=""  width="120"  height="183"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer.jpg 293w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer-261x400.jpg 261w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ></a><figcaption id="caption-attachment-4291" class="wp-caption-text">Perfekte Kante oder echt, mit der einen oder anderen Ehrenrunde? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Besserer Job, mehr Gehalt, schöneres Haus, perfektes Privatleben – die Gesellschaft befindet sich im Optimierungswahn.</p>
<p>Warum es schädlich ist, wenn aus dem Drang zur Perfektion ein Zwang wird, und wer wirklich davon profitiert, das zeigt der renommierte Journalist und Autor Klaus Werle in seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Perfektionierer-Optimierungswahn-wirklich-profitiert/dp/3593390930/ref=as_li_tf_cw?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank" rel="noopener">Die Perfektionierer</a>&#8220;.</p>
<p>Immer mehr Menschen streben das perfekte Leben an, für sich und bereits für die eigenen Kinder – ob es um Fitness, Schönheit, Jugendlichkeit, Partnerschaft, berufliche oder schulische Erfolge geht.</p>
<p>Die Aufforderung, das Beste aus dem eigenen Leben zu machen, ist so etwas wie das letzte Glaubensbekenntnis einer Zeit, in der fast alle großen Ideologien verschwunden sind.</p>
<p>Das Streben nach Perfektion ist zum kategorischen Imperativ des 21. Jahrhunderts geworden. »Jeder ist seines Glückes Schmied« – das ist nicht mehr nur ein Versprechen, sondern Pflicht. Der Druck auf den Einzelnen wächst. Und davon lebt eine ganze Industrie.</p>
<p>Werle deckt auf, wer wirklich davon profitiert: eine Industrie aus privaten Bildungsanbietern wie Nachhilfeinstituten, Privatschulen und Karriere-Coaches. Die Unternehmen, für die engagierte Menschen in Schule, Studium und Beruf das Letzte geben und ihnen als aktive Kunden freudig teure Serviceleistungen abnehmen. Der Staat, der weniger für Gesundheit und Renten ausgeben muss, sowie ganze Branchen, die vom Wunsch nach dem Besonderen und ethisch Guten leben. Fundiert und unterhaltsam entlarvt der Autor die subtile Ausbeutung der Sehnsucht nach Lebensglück durch die Wirtschaft.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-klaus-werle-geb-1973-studierte-geschichte-anglistik-und-germanistik-in-heidelberg-klaus-ist-absolvent-der-henri-nannen-journalistenschule-seit-2004-ist-er-beim-manager-mag"><strong>Über den Autor:</strong> Klaus Werle (geb. 1973), studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik in Heidelberg. Klaus ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 2004 ist er beim manager magazin Redakteur für die Ressorts Trends und Karriere. &#8220;Die Perfektionierer&#8221; ist sein drittes Buch&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: racorn/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/smiling-woman-showing-white-card-coaching-141440530">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/karriere-turbo-fehlstart-werle-perfektionisten/">Erfolgserlebnis: Turbo und Treibstoff der Karriere</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 07:03:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>April 2005. „Wir sind Papst“, schallte es durch den Blätterwald, nicht nur die BILD. Evangelische Studenten haben Papst Benedikt XVI. nach seiner Wahl besucht. Ausblicke des Menschenfischers&#8230; Mystik, Messen und Menschenmassen.&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/unterwegs-im-auftrag-des-herrn-papst-benedikt-vatikan-rom/">Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="april-2005-wir-sind-papst-schallte-es-durch-den-blaetterwald-nicht-nur-die-bild-evangelische-studenten-haben-papst-benedikt-xvi-nach-seiner-wahl-besucht-ausblicke-des-mens">April 2005. „Wir sind Papst“, schallte es durch den Blätterwald, nicht nur die BILD. Evangelische Studenten haben Papst Benedikt XVI. nach seiner Wahl besucht. Ausblicke des Menschenfischers&#8230;</h3>
<p><span id="more-4322"></span>Mystik, Messen und Menschenmassen. Sie sorgen auch bei Nicht-Katholiken für Gänsehaut. Das bewies eine Exkursion von evangelischen Studis, Theologen.Um sieben Uhr morgens sind die Gassen auf dem Weg zum Petersdom noch gähnend leer. Bevor der alltägliche Touristenandrang losgeht. Auf die Sehenswürdigkeiten.</p>
<p>Die Gruppe von 15 deutschen Theologiestudierenden mit Exkursionsleiter Martin Wallraff, Professor für Kirchengeschichte in Basel, bereits auf Tour. „Einfach überwältigend“, murmeln sie, während sie das imposante Eingangsportal betreten, das vom Petersdom.</p>
<p>An den Seitenaltären werden Gottesdienste in verschiedensten Sprachen gehalten. Der Klang liturgischer Gesänge vermischt sich mit Schleiern herb duftenden Weihrauchs. So beeindruckend groß der Petersdom den Studis auch erscheinen mag, so winzig ist die Fläche seiner Fundamente.</p>
<h2 id="staat-buch-der-rekorde-in-miniatur">Staat: Buch der Rekorde in Miniatur</h2>
<p>Gerade mal einen halben Quadratkilometer ist die Vatikanstadt groß. Damit der kleinste Staat der Welt. „Wir wollen den Vatikan jenseits vom Pauschalurlaub kennenlernen“,wünscht sich Valentin Wendebourg. Er studiert in Tübingen Theologie – dort, wo einst Joseph Ratzinger als Priester und Professor wirkte.</p>
<p>Die Generalaudienz des Papstes weist Ähnlichkeiten mit einem <a href="http://www.admirado.de/2011/05/vatikan-unterwegs-im-auftrag-des-herrn/" target="_blank" rel="noopener">Popkonzert</a> auf Tatsächlich ist auch im Vatikan alles zu finden, was man zum Leben neben Wein und Brot braucht.</p>
<p>Der päpstliche Supermarkt bietet dem Klerus Pasta und Pesto, die Tankstelle sorgt für den nötigen Treibstoff. Die Bank verwahrt die Finanzen und vergibt Kredite, falls trotz klingender Kassen doch einmal Bedarf sein sollte.</p>
<p>Die Apotheke hilft den Geistlichen, wenn trotz Kontemplation der Kopf brummt. „Souvenirstände lassen auch für den interessierten Studenten keinen Wunsch offen“, lächelt Carsten Brall aus Wuppertal über Papst Benedikt XVI.-Devotionalien aus Papier, Plastik oder Porzellan. Ebenfalls noch immer ein Bestseller: sein Vorgänger Johannes Paul II.</p>
<h2 id="aufgabe-katholischen-glauben-schuetzen">Aufgabe: Katholischen Glauben schützen</h2>
<p>Vorbei an Pilgerströmen auf dem Petersplatz – die Wachen der Schweizergarde im Blick – geht es für die angehenden Theologen in den Palast des Heiligen Officiums, zur Kongregation für die Glaubenslehre. „Die Aufgabe der Kongregation ist es, den katholischen Glauben zu schützen und zu fördern“, betont <a title="Priestermangel: Tiefer Glaube, leichte Zweifel" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/priestermangel-tiefer-glaube-leichte-zweifel/">Priester</a> Hans Feichtinger.</p>
<p>Lange Diskussionen gibt es dabei nicht: „Wir sind nicht dazu da, den Dialog zu führen, sondern seine Grenzen zu definieren“, erklärt Feichtinger. Und das hat sein letzter Chef, Kardinal Ratzinger häufig getan.</p>
<p>Schließlich erhält die Kongregation täglich massenhaft Briefe und E-Mails von <a title="Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/jugendliche-religion-was-glaubt-wer-glaubt/">Gläubigen</a> aus aller Welt – und manche Fälle sind durchaus skurril: Wie etwa der bayerische Bauer, der seinen Kühen gegen die BSE-Seuche Oblaten zum Fraß gegeben hat. Oder eine wasserstoffblondierte Nonne mit seltsamen Marienerscheinungen.</p>
<p>Ganz anders geht es beim Rat zur Förderung der Einheit der Christen zu, bei dem Priester Matthias Türk tätig ist. Hier stoßen die evangelischen Studenten auf offene Ohren: „Wir möchten einen ökumenischen Geist innerhalb der Kirche fördern, um mit den anderen Konfessionen ins Gespräch zu kommen“, sagt Türk mit einladender Geste.</p>
<h2 id="person-fanmeilen-auf-dem-petersplatz">Person: Fanmeilen auf dem Petersplatz</h2>
<p>Auf internationaler Ebene spricht man dazu mit fast jeder Kirche. Von den anglikanischen Gemeinden über freikirchliche und orthodoxe Gemeinschaften bis zum Weltbund lutherischer Kirchen. Krönenden Abschluss der Exkursion bildet ein Besuch der wöchentlichen Generalaudienz des Papstes. Die weist durchaus Ähnlichkeiten mit einem weltlichen Popkonzert auf – die Karten im Vorverkauf gibt es allerdings kostenlos.</p>
<p>„Da kommen schnell mal 100.000 Menschen zusammen“, weiß der Kioskbesitzer Giuseppe, dessen Laden direkt um die Ecke liegt. Bunte Flaggen, Transparente und surrende Digitalkameras ungeduldig wartender Papstfans sorgen auf dem Petersplatz für Stadionatmosphäre.</p>
<p>Großleinwände beweisen: Auch nach der WM ist Public Viewing noch ein Event. Dann flimmern die ersten Bilder von „Benedetto“ über die Schirme, das Papamobil rollt im Schritttempo durch die Spaliere des Petersplatzes.</p>
<p>In zwei routinierten Runden winkt der deutsche Papst den Pilgern zu und nimmt ein mittlerweile gewohntes Bad in der Menge. Nach dem Abschlussgebet gibt es einen tosenden Applaus mit Sprechchören, wie man sie bereits vom Weltjugendtag in Köln und dem Bayernbesuch des Papstes kennt.</p>
<p>Die Pilger sind zufrieden. Vom Papst gesegnet, mit Fotos ausgerüstet – und damit optimale Werbeträger für die weltweit agierende Institution Kirche.</p>
<p>Vom 22. bis 25. September 2011 kam Papst Benedikt XVI. zu seinem ersten, offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland. Am kommenden Wochenende wird er in Freiburg erwartet. Die Reaktionen darauf sind durchaus unterschiedlich.</p>
<h2 id="was-eine-aerztin-und-ein-kuenstler-vom-papst-erwarteten">Was eine Ärztin und ein Künstler vom Papst erwarteten?</h2>
<p>Eigentlich wollte sie aus der Kirche austreten. Dann kam die Wahl Papst Benedikts XVI. dazwischen. Sonja Schlägel wechselte von der evangelischen Lutherkirche in Konstanz über den Rhein in die katholische Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen.</p>
<p>„Ich bin dort heimisch geworden, fühle mich wohl“, so die 50jährige Radiologin. Seit fünf Jahren kümmert sie sich hier als Ehrenamtliche um die Jugendarbeit, organisiert Fahrten wie zum Weltjugendtag in Madrid. 62 Leute fuhren Ende August mit, eine „bunte Truppe“ unterschiedlichen Alters sei das gewesen. Und hier noch eine Rückblende zum offiziellen Papstbesuch.</p>
<p>Dreißig Konstanzer Teilnehmer übernachteten bei Nonnen vor Ort , ein Seminarist habe es organisiert. Erstes Highlight mit den Jugendlichen war die Gebetsvigil am Samstagabend, auf dem Freiburger Messegelände. Andere Teilnehmer kamen als Tagesgäste am Sonntag hinterher, zur Heiligen Messe am City-Airport.</p>
<h2 id="schmierereien-und-ein-nackter-papst">Schmierereien und ein nackter Papst</h2>
<p>Der Besuch von Papst Benedikt XVI. im Südwesten Deutschlands ist im Vorfeld nicht unumstritten gewesen, ebenso im katholisch geprägten Konstanz. Einige großflächige Werbeplakate, die zu seinem Besuch einladen sollten, wurden mit Farbbeuteln beworfen, seine Augen ausgekratzt, antikirchliche Parolen draufgemalt.</p>
<p>Ralph Haas vom Dekanat: „Die finde ich sehr ärgerlich, diese Art ist sicher nicht unsere Art der Auseinandersetzung“. Allerdings mag der Referent das „nicht überbewerten“. Schließlich würden ja auch andere Plakate verunstaltet, zuletzt bei Politikern im Landtagswahlkampf.</p>
<blockquote><p>&#8220;Problem mit der Lust&#8221;</p></blockquote>
<p>Hinzu kommt ein weiterer Kritiker. Künstler Peter Lenk meint, „katholische Fundamentalisten“ wie Benedikt XVI. hätten einfach „ein Problem mit der Lust“. Und die wolle er mit seinen provozierenden Kunstwerken ausdrücken. Bekannt geworden ist er durch den Entwurf der „Freiheits-Staue“ am Konstanzer Hafen.</p>
<p>Die nackte Papstfigur auf der Imperia, einer Dirne aus dem Mittelalter, sei aber kein Abbild Benedikts XVI. Ein missverständlicher Untertitel in der BILD-Zeitung sorgte zuvor für Furore.</p>
<p>Vom echten Papst dagegen, Vorgänger Johannes Paul II. ist dagegen seine weiße Haube im Rosgartenmuseum ausgestellt. Für das 600. Jubiläum des Konstanzer Konzils 2014 überlege man bereits eine Sonderausstellung. Direktor <a title="Handwerk eines Steinmetz: Viele Steine, wenig Brot" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-steinmetz-viele-steine-wenig-brot/">Tobias Engelsing</a> rechnet mit einem „hochrangigen Vertreter aus dem Vatikan“ als Ehrengast, jedoch nicht dem Papst persönlich.</p>
<p>Auch wenn der einzige Papst nördlich der Alpen in Konstanz gewählt wurde. „Eine Haube wird er schon aufhaben, nur eine andere Farbe“, so Engelsing.</p>
<h2 id="seelsorge-fuer-jedermann">Seelsorge für jedermann</h2>
<p>Negativschlagzeilen in der Presse nach der Wahl Josef Ratzingers zum Papst, die Rede von einem „Panzer-Kardinal“, hätten die frühere Protestantin Sonja Schlägel jedoch erst recht zum „Papst-Fan“ gemacht.</p>
<p>Neben dem „Wir sind Papst“-Wirbel 2005 beeindruckt die Gläubige der „wache Verstand und die Bescheidenheit“ des Papstes, in Madrid wie auch nächste Woche in Freiburg. Einen „großen Schritt in der Ökumene“ und anderen Frage wie Kondomen und Zölibat erwarten ihre Jugendlichen aber nicht.</p>
<p>Schlägel freut sich vor allem auf die Predigt vom Papst. Er bringe die Botschaft des Christentums „in eine Form, dass auch ich das kapiere“, lobt Schlägel. Sie mag seine Mischung aus „Intellekt und Einfachheit“ in der Wortwahl. Dass der Papstbesuch wohl wieder eine Massenveranstaltung wird, findet sie in Ordnung.</p>
<p>Die Jugendlichen würden manches „Halleluja-Schaumbad“ mögen. Ein bisschen „Weltjugendtag-Feeling“ erhofft sie sich aber auch. Trotz Gedrängel, einfachen Unterkünften, keinem Alkohol – dafür der „frohen Botschaft, Jesus Christus“. Das sei ganz und gar nicht vergleichbar mit anderen Großdemos, die „immer gegen etwas“ seien, zuletzt Stuttgart21 und Atomkraft. Der Papstbesuch sei sogar noch besser als das Oktoberfest. „Wir freuen uns drauf!“</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jan Thomas Otte</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/unterwegs-im-auftrag-des-herrn-papst-benedikt-vatikan-rom/">Jobprofil Papst: Unterwegs im Auftrag des Herrn</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 09:02:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hybride Kunden wollen die Welt retten, aber auch ihren Spaß dabei. Nicht nur beim Schwätzchen zum Bier. Wie Unternehmen sie dabei ausnutzen. Und warum wir für das gute Gewissen anderer&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="hybride-kunden-wollen-die-welt-retten-aber-auch-ihren-spass-dabei-nicht-nur-beim-schwaetzchen-zum-bier-wie-unternehmen-sie-dabei-ausnutzen-und-warum-wir-fuer-das-gute-gewissen-anderer-bezahlen-vo">Hybride Kunden wollen die Welt retten, aber auch ihren Spaß dabei. Nicht nur beim Schwätzchen zum Bier. Wie Unternehmen sie dabei ausnutzen. Und warum wir für das gute Gewissen anderer bezahlen. Von Klaus Werle&#8230;</h3>
<p><span id="more-4281"></span>Vergangenes Frühjahr waren wir zu einer Hochzeit eingeladen. Als sich das Brautpaar anschickte, durch die Rathaustür in den sonnigen Maivormittag zu treten, zückte ich meine Tüte mit Reis. Es blieb bei der Vorfreude, weil meine Frau stumm auf ein Schild deutete: &#8220;Wir bitten, bei Trauungen vom Werfen mit Reis oder Konfetti abzusehen. Der Umwelt zuliebe. Die Gemeindeverwaltung.&#8221;</p>
<p>Dass die Verwaltung des Kleinstädtchens damit auch nicht unbeträchtliche Reinigungskosten einspart, genau wie die Hotels, die einen stets bitten, das Handtuch mehrmals zu verwenden (&#8220;der Umwelt zuliebe&#8221;), stand da nicht. Überhaupt lässt sich von Hotels lernen, wie man Gutes tut, ohne sich in Unkosten zu stürzen. Als wir auscheckten, stand auf der Rechnung der Zusatz:</p>
<p>&#8220;Wir erlauben uns, Ihre Rechnung um den Betrag von 2,50 Euro zu erhöhen. Das Geld fließt in unser Brunnenprojekt in Westafrika. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ihr Beitrag ist selbstverständlich freiwillig &#8211; sollten Sie nicht einverstanden sein, wenden Sie sich bitte an die Rezeption.&#8221;</p>
<p>Das tat ich natürlich nicht, auch sonst dürfte kaum ein Gast seinen freien Willen derart kaltschnäuzig demonstrieren. &#8220;Dann hatte ich noch Sachen aus der Minibar für 31,50 Euro und einmal das AdultPay-TV für 19,50 Euro, aber die 2,50 Euro für diese Brunnengeschichte, nö, die will ich zurück.&#8221;</p>
<p>Die wenigsten Menschen haben ein Herz aus Zement. Genau das ist das Kalkül dahinter, mit dem schönen Effekt, dass sich Vertreter der Hotelkette eines Tages in Westafrika vor einer Reihe akkurat gemauerter Brunnen fotografieren lassen können, eingerahmt von glücklich lächelnden Dorfbewohnern. Die Hotelkette indes hat dafür keinen Cent ausgegeben. Für ihr gutes Gewissen haben ja wir bezahlt.</p>
<h2 id="umarmungs-taktiker">Umarmungs-Taktiker</h2>
<p>Der Konsum, den man früher einfach nebenbei erledigte, ist zu einer ziemlich diffizilen Sache geworden. Man kann damit Individualität ausdrücken, man kann ihn ethisch sinnvoll einsetzen &#8211; oder auch nicht.</p>
<p>Ganz klar ist dies ein klassisches perfektionierendes Denkmuster: Warum wählen zwischen Konsum und guter Tat, wenn wir doch beides haben können? Denn der Kunde des 21. Jahrhunderts ist nicht mehr passiv und unmündig, sondern selbstbestimmt, aktiv, wertebewusst.</p>
<blockquote>
<h2 id="green-washing">&#8220;green washing&#8221;</h2>
</blockquote>
<p>Schließlich gibt Gutes tun ein gutes Gefühl. Der Kapitalismus ist gefühlig geworden: Er hat entdeckt, wie sich mit Emotion und Moral Geld verdienen lässt. So wie wir unsere Kinder, das Studium oder die Karriere optimieren, so arbeiten wir auch an der Optimierung unseres Kaufverhaltens: für <a title="Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachhaltigkeit</a> und Umweltverträglichkeit, gegen Kinderarbeit und für schönere Brunnen.</p>
<p>Vielleicht hält das unseren Planeten ein paar Jahre länger am Leben, wahrscheinlich verbessert es auch das Leben der Menschen in Entwicklungsländern &#8211; nachprüfen lässt sich das leider selten. Mit Sicherheit aber profitieren vom Kapitalismus der guten Gefühle in der Zwischenzeit neue Industrien und alte Branchen, die auf den grünen Zug aufspringen. Experten nennen das auch &#8220;Corporate Social Responsibility&#8221;.</p>
<blockquote><p>&#8220;Corporate Social Responsibility&#8221;</p></blockquote>
<p>In den USA geht man davon aus, dass 30 Prozent der Bevölkerung zu den Lohas gehören (&#8220;Lifestyle of Health and Sustainability&#8221;). Ihr Markt wird auf gut 250 Milliarden Dollar taxiert. In Deutschland zählen bislang nach Schätzungen nur 20 Prozent zu der klugen, vermögenden und hippen Zielgruppe, doch auch in der Gesamtbevölkerung ist die Mehrheit bereit, für umweltverträgliche oder fair hergestellte Produkte einen Aufpreis zu zahlen.</p>
<h2 id="welt-verbesserer-conscious-shopping">Welt-Verbesserer: &#8220;conscious shopping&#8221;</h2>
<p>Diese &#8220;conscious shoppers&#8221; könnten die Welt verändern, freuen sich viele. Denn ihre Kunden könnten die Weltkonzerne schließlich nicht entlassen, so der Soziologe Ulrich Beck: &#8220;Der Konsument steht jenseits der Herr-Knecht-Dialektik.&#8221;</p>
<p>Wirklich? Eher scheint es doch so, als hätten viele Unternehmen längst ein Gegenmittel gefunden. Es ist nicht mal besonders aggressiv oder auch nur originell. Es heißt: If you can&#8217;t beat them, join them. In der Praxis geht das so:</p>
<p>Erstens neue Produkte auf den Markt bringen, die das Bedürfnis nach schlichtem Schick und moralischem Wohlfühlen bedienen. Zweitens traditionelle Produkte so ändern &#8211; besser noch: so umbenennen -, dass sie zum neuen Zeitgeist passen.</p>
<p>McDonald&#8217;s verkauft dann Biomilch, Finanzdienstleister bieten ethische und nachhaltige Investmentfonds an. Zahllose Firmen geben sich nach außen einen grünen Anstrich, um von der Welle des optimierten Gewissens zu profitieren, machen tatsächlich aber weiter wie bisher. &#8220;Greenwashing&#8221; heißt es, zynisch.</p>
<p>Der Wunsch, Moral und Komfort zu vereinen, ist jedoch lediglich Symptom eines tiefergreifenden Aspekts des Strebens nach Perfektionierung: nämlich des Anspruchs, sein Leben auch als Konsument selbst in die Hand zu nehmen.</p>
<p>Der &#8220;Selbstunternehmer&#8221; im Jobleben, der nicht stumpf Befehle ausführt, sondern seinen Marktwert durch Optimierung stetig steigert &#8211; er findet seine Entsprechung im aktiven Kunden, der seinen alltäglichen Konsum selbst verantwortet und möglichst gut managt. &#8220;Gut&#8221; im Sinne von &#8220;moralisch richtig&#8221; wie auch von &#8220;profitabel&#8221;.</p>
<h2 id="selbst-verwirklicher-do-it-yourself">Selbst-Verwirklicher: &#8220;do-it-yourself&#8221;</h2>
<p>Tatsächlich aber hat sich das Ideal vom selbstbestimmten Kunden längst verwandelt in einen grassierenden Zwang zum Selbermachen. Aus dem hehren Ziel der Selbstverwirklichung ist ein Do-it-yourself-Imperativ geworden, der uns immer mehr Verantwortung in banalen Alltagsdingen aufbürdet.</p>
<p>Von der Optimierung profitieren andere. &#8220;Die Kunden sind vielerorts zu unbezahlten Arbeitskräften, zu einer expliziten betrieblichen Wertquelle geworden&#8221;, bilanziert der Soziologe Gerd Günter Voß.</p>
<p>Unseren Morgenkaffee holen wir uns selbst bei Starbucks, unsere Bankgeschäfte erledigen wir online, das Bahnticket nach München buchen wir selbst, unser Paket holen wir an der Packstation ab. Allein zwischen 1991 und 2007 ist etwa die Zahl der Postfilialen und -agenturen um ein Drittel gesunken.</p>
<p>Trotzdem, sehr bequem, diese neue Flexibilität. Vielleicht nicht ganz so bequem wie früher, als Postboten das Paket nach Hause lieferten, aber man will ja nicht klagen. Wir sind unser eigener Wertpapierhändler, Reisebürokaufmann und Postbote. Schade, dass wir uns keinen Stundenlohn zahlen. Da käme ein hübsches Sümmchen zusammen.</p>
<h2 id="kunden-wirtschaftler-self-service">Kunden-Wirtschaftler: &#8220;self service&#8221;</h2>
<p>Verkauft wird uns die &#8220;self service economy&#8221; unter dem guten alten Banner der Autonomie und Selbstentfaltung: als Mehr an Macht, Freiheit, Zeit, Geld. In Wahrheit frisst die neue Autonomie ungeheuer viel Zeit, und die großartigen Einsparungen bleiben meist da, wo sie erzielt werden &#8211; in den Firmen. Drei Beispiele:</p>
<p>Bei Ikea, Selbermach-Pionier der ersten Stunde, suchen wir unsere Möbel selbst aus, wuchten sie in den Wagen und bauen sie zu Hause auf. Schweißtreibende Stunden, die sich läppern: Wenn wir für den Aufbau eines Billy-Regals eine halbe Stunde veranschlagen und einen Stundenlohn von 10 Euro ansetzen, dann macht das bei rund 41 Millionen bislang weltweit verkaufter Billys mehr als 200 Millionen Euro, die wir dem blau-gelben Möbelriesen per Eigenmontage gespart haben.</p>
<p>Die Bahn, wo man schon aus Gewohnheit mit dem Schlimmsten rechnet, schreckt ihre Kunden geradezu ab, persönlichen Service zu verlangen. Sie hat die Zahl der Reisezentren allein zwischen 2000 und 2006 von 750 auf rund 400 eingedampft. 2008 wurden schon 60 Prozent der Fahrkarten im Internet oder am Automaten gekauft.</p>
<p>Damit spart die Bahn viele Millionen, unter anderem für Personal &#8211; wie viele genau, darüber schweigt man. &#8220;Wir kommunizieren die Zahlen nicht&#8221;, heißt es kategorisch aus der Konzernzentrale. &#8220;Aber dass die Buchung im Netz oder am Automaten von den Vertriebskosten her günstiger ist, liegt doch auf der Hand.&#8221;</p>
<p>Auch bei der privaten Rente lautet die Parole: Der aktive Bürger sorgt vor. Tut er das nicht, nagt er im Alter am Hungertuch, weil sich die berüchtigte &#8220;Versorgungslücke&#8221; auftut. Vom Imperativ der Selbstverantwortung profitiert hier zunächst der Staat, weil er zwar die Riester-Rente subventioniert, aber später an der gesetzlichen spart.</p>
<h2 id="kassen-stuerzer-pay-day">Kassen-Stürzer: &#8220;pay day&#8221;</h2>
<p>In viel größerem Ausmaß aber nutzt die Veranstaltung privaten Anbietern, denen Riester und Rürup in den letzten Jahren die Bilanzen vergoldet haben. Pikanterweise startete vor allem die Riester-Rente recht schleppend; erst ab 2005 bekam sie einen Schub &#8211; weil die Vermittler seither deutlich höhere Provisionen kassierten und entsprechend mehr dafür warben.</p>
<p>Schon ist die nächste Stufe in der &#8220;Verbetrieblichung&#8221; des Konsumenten gezündet. Das Web 2.0 schuf die technischen Voraussetzungen, dem Kunden nicht nur banale Dienstleistungen aufzubürden, sondern ihn noch stärker in die Wertschöpfungskette zu integrieren &#8211; indem er an der Entwicklung neuer Produkte beteiligt wird. So wildern Software-Konzerne ihre neuen, noch fehlerhaften &#8220;Betaversionen&#8221; aus, auf dass begeisterte Nerds Programmierungsfehler suchen und am besten gleich beheben. Ingenieure nennen das &#8220;Bananenprodukte&#8221;:</p>
<p>Die reifen beim Kunden. Für Lego entwickeln sogenannte AFoLs (&#8220;Adult Friends of Lego&#8221;) eigenständig neue Modelle, zur Belohnung erscheint dann ihr Name auf der Packung. Amazon spannte Tausende Nutzer fürs mühselige Verschlagworten von Bildern ein; die Band Beastie Boys ließ ein Konzertvideo von ein paar Dutzend Amateur-Kameraleuten filmen; auch Weltkonzerne wie BMW oder Adidas nutzen ähnlich die Potentiale ihrer Kunden.</p>
<p>Ein Rückweg ist nicht in Sicht. Niemand lässt sich gern Freiheiten wieder wegnehmen, auch wenn sie Zeit kosten und oft kaum Geld sparen. Nur in wenigen Nischen entsteht ein Gegentrend: Shell hat den Tankwart wieder eingeführt, Fluglinien bieten Chauffeurdienste an, die Bahn holt auf Wunsch Gepäck von zu Hause ab. Es ist bisweilen beinah so wie früher. Nur kostet es jetzt meist dicke Aufschläge. Für den Extra-Service.</p>
<h2 id="aus-dem-buch-die-perfektionierer">Aus dem Buch &#8220;Die Perfektionierer&#8221;</h2>
<p><figure id="attachment_4291" aria-describedby="caption-attachment-4291" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/Die-Perfektionierer-Optimierungswahn-wirklich-profitiert/dp/3593390930/ref=as_li_tf_cw?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21"><img  loading="lazy"  class="wp-image-4291"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Die Perfektionierer"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer.jpg"  alt=""  width="120"  height="183"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer.jpg 293w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer-261x400.jpg 261w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ></a><figcaption id="caption-attachment-4291" class="wp-caption-text">Perfekt oder &#8220;normal&#8221;? Klaus Werle klärt auf. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Besserer Job, mehr Gehalt, schöneres Haus, perfektes Privatleben – die Gesellschaft befindet sich im Optimierungswahn.</p>
<p>Warum es schädlich ist, wenn aus dem Drang zur Perfektion ein Zwang wird, und wer wirklich davon profitiert, das zeigt der renommierte Journalist und Autor Klaus Werle in seinem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Die-Perfektionierer-Optimierungswahn-wirklich-profitiert/dp/3593390930/ref=as_li_tf_cw?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Perfektionierer</a>&#8220;.</p>
<p>Immer mehr Menschen streben das perfekte Leben an, für sich und bereits für die eigenen Kinder – ob es um Fitness, Schönheit, Jugendlichkeit, Partnerschaft, berufliche oder schulische Erfolge geht.</p>
<p>Die Aufforderung, das Beste aus dem eigenen Leben zu machen, ist so etwas wie das letzte Glaubensbekenntnis einer Zeit, in der fast alle großen Ideologien verschwunden sind.</p>
<p>Das Streben nach Perfektion ist zum kategorischen Imperativ des 21. Jahrhunderts geworden. »Jeder ist seines Glückes Schmied« – das ist nicht mehr nur ein Versprechen, sondern Pflicht. Der Druck auf den Einzelnen wächst. Und davon lebt eine ganze Industrie.</p>
<p>Klaus Werle zeigt, wie der Wertewandel zu mehr Selbstverwirklichung und mehr Verantwortung für das eigene Leben zum Optimierungswahn und Perfektionszwang wurde. Er beschreibt, welche prekären Folgen es für den Einzelnen sowie für Wirtschaft und Gesellschaft hat.</p>
<p>Wenn jeder nur noch an seinen Schwächen arbeitet anstatt seine Stärken auszuspielen &#8211; beim &#8220;Coaching&#8221;. Kreativität und Innovation etwa, eigentlich unverzichtbare wirtschaftliche Ressourcen, bleiben auf der Strecke, wenn nur noch genormte Arbeitskräfte nachrücken.</p>
<h2 id="wem-aber-nuetzt-der-perfektionswahn">Wem aber nützt der Perfektionswahn?</h2>
<p>Werle deckt auf, wer wirklich davon profitiert: eine Industrie aus privaten Bildungsanbietern wie Nachhilfeinstituten, Privatschulen und Karriere-Coaches. Die Unternehmen, für die engagierte Menschen in Schule, Studium und Beruf das Letzte geben und ihnen als aktive Kunden freudig teure Serviceleistungen abnehmen.</p>
<p>Der Staat, der weniger für Gesundheit und Renten ausgeben muss, sowie ganze Branchen, die vom Wunsch nach dem Besonderen und ethisch Guten leben. Fundiert und unterhaltsam entlarvt der Autor die subtile Ausbeutung der Sehnsucht nach Lebensglück durch die Wirtschaft.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-klaus-werle-studierte-geschichte-anglistik-und-germanistik-in-heidelberg-klaus-ist-absolvent-der-henri-nannen-journalistenschule-seit-2004-ist-er-beim-manager-magazin-redakteur-fu"><strong>Über den Autor:</strong> Klaus Werle, studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik in Heidelberg. Klaus ist Absolvent der Henri-Nannen-Journalistenschule. Seit 2004 ist er beim manager magazin Redakteur für die Ressorts Trends und Karriere&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: aslysun/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-jump-shout-by-megaphone-blue-262820738">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/">Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:36:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie, hast du das Zeug zum Chef? Fast 150.000 Menschen wollten das beim Chef-Test des manager magazin wissen. Was dabei rausgekommen ist, sagen Helene Endres und Klaus Werle&#8230; Auch&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="haben-sie-hast-du-das-zeug-zum-chef-fast-150-000-menschen-wollten-das-beim-chef-test-des-manager-magazin-wissen-was-dabei-rausgekommen-ist-sagen-helene-endres-und-klaus-werle">Haben Sie, hast du das Zeug zum Chef? Fast 150.000 Menschen wollten das beim Chef-Test des manager magazin wissen. Was dabei rausgekommen ist, sagen Helene Endres und Klaus Werle&#8230;</h3>
<p><span id="more-4241"></span>Auch das hat mit Führung zu tun. In einer beschaulichen Strasse entlang des Isebek-Kanals im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, etwas versteckt hinter hohen Linden, liegt ein kleiner Kiosk.</p>
<p>Zeitungen werden dort verkauft, Gummibärchen und Eis für die Kinder, kühles Bier, belegte Brötchen und natürlich „Latte to go“. Als der Kiosk vor einigen Jahren öffnete, wurde er von einem einzelnen Mann betrieben, ein junger Türke, der gewandt war und mit jedem ein kurzes Schwätzchen hielt.</p>
<h2 id="wiedererkennungswerte-die-sind-wichtig">Wiedererkennungswerte, die sind wichtig&#8230;</h2>
<p>Holte man sich morgens auf dem Weg zum Bus einen Kaffee, war der nette Mann da.</p>
<p>Kam man abends von der Arbeit zurück und kaufte rasch noch ein Bier, war er immer noch da. Jeden Tag ging das so, von frühmorgens bis spät in die Nacht, auch am Wochenende.</p>
<p>Nach einiger Zeit lief der Laden, mehr <a title="High Potentials: Kontostand und Karriereoption" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/" target="_blank" rel="noopener">Personal</a> wurde eingestellt. Der nette Türke war jetzt, wovon viele Menschen träumen: Chef.</p>
<p>Nur: Er war immer noch von früh bis spät in seinem Laden. „Ich wollte immer mein eigener Herr sein“, sagte er. „Aber dass es so anstrengend ist, hätte ich nicht gedacht.“ So wie ihm gest es vielen <a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a>.</p>
<h2 id="vielfalt-statt-einheitlicher-pinguin-look">Vielfalt statt einheitlicher &#8220;Pinguin&#8221;-Look&#8230;</h2>
<p>Die Welt der Chefs ist so bunt wie ein Kiosk-Sortiment: Die Vorstandsvorsitzenden großer Konzerne gehören dazu, auch der knorrige Mittelständler von der Schwäbischen Alb und der Besitzer der Autowerkstatt um die Ecke.</p>
<blockquote><p>&#8220;High Potentials&#8221;</p></blockquote>
<p>Und doch gibt es ein paar Eigenschaften, auf die es beim Chef-Sein wirklich immer ankommt. Hart arbeiten zum Beispiel gehört in den meisten Fällen dazu, aber – und das ist die schlechte Nachricht – Fleiß allein hat noch keinen zum Chef gemacht. Auch nicht gecoachte &#8220;High Potentials&#8221;.</p>
<p>Aber was dann? Was muss man können, um Menschen zu begeistern, ihnen zu sagen, was sie tun sollen? Um Strategien zu entwickeln und andere dazu zu bringen, sie umzusetzen?</p>
<h2 id="menschen-fuehren-durch-begeisterungsfaehigkeit">Menschen führen durch Begeisterungsfähigkeit&#8230;</h2>
<p>Sicher: Fast jeder, der kein Chef ist, ist felsenfest davon überzeugt, er könnte es genauso gut wie sein Vorgesetzter, wenn nicht besser.</p>
<p>Aber ist das wirklich so? Mit einem neuen Buch kann das jetzt jeder für sich selbst prüfen. Das Buch „Können Sie Chef?“ enthält einen großen, von Management-Beratern konzipierten Test rund um alle relevanten Aspekte des Chef-Alltags wie Mitarbeiter-Führung, Strategie-Entwicklung oder <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/" target="_blank" rel="noopener">Motivation</a>.</p>
<p>Das Buch basiert auf einer Online-Aktion von manager magazin zusammen mit Spiegel Online und dem Karriere-Netzwerk Xing. Fast 150.000 Menschen beantworteten den Fragebogen im Internet, davon mehr als 90.000 mit Führungserfahrung.</p>
<p>Der große Andrang zeigte: Die Anziehungskraft der Chef-Position ist riesig – auch und gerade in Zeiten, in denen Teamwork angesagt ist, ist der Wunsch groß, jemanden an der Spitze zu haben, der weiß was er tut. Jetzt bietet das Buch eine neue Möglichkeit zum Mitmachen.</p>
<h2 id="ich-chef-du-nichts-das-war-ein-mal">&#8220;Ich Chef, du nichts&#8221; &#8211; das war ein mal&#8230;</h2>
<p>Das Dasein als Chef ist natürlich viel komplexer, als den ganzen Tag andere herumzukommandieren.</p>
<p>Gerade die flachen Hierarchien, der schnelle Wechsel der Trends und die immer rapider abnehmende Vorhersagbarkeit der Ereignisse machen die Arbeit als Führungskraft zu Beginn des 21. Jahrhunderts ebenso interessant wie herausfordernd.</p>
<p>Wie entscheidend es für den Erfolg der ganzen Mannschaft ist, wer oben steht, zeigt eine Umfrage des Gallup-Instituts: Danach schieben zwei Drittel aller Mitarbeiter in Deutschland lediglich Dienst nach Vorschrift.</p>
<p>15 Prozent haben bereits innerlich gekündigt. Welches Potential könnte hier gehoben werden, mit dem richtigen Mann oder der richtigen Frau an der Spitze!</p>
<p>Kann man das lernen? Lassen sich <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener">Persönlichkeit</a>, Charisma und Führungsstärke trainieren wie eine bessere Zeit beim Marathon-Lauf?</p>
<p>Das neue Buch will auch hierauf Antworten geben. Der Leser erhält im Test nicht nur ein präzises Bild seiner Stärken und Schwächen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h6 id="frage-was-ist-fuer-sie-fuer-dich-der-perfekte-chef-welches-handwerk-sollte-er-auf-jeden-fall-beherrschen-welche-skills-als-person-an-sich-mitbringen-die-antworten-koennen-so-bunt-se">Frage: Was ist für Sie, für dich der perfekte Chef? Welches Handwerk sollte er auf jeden Fall beherrschen? Welche &#8220;Skills&#8221; als Person an sich mitbringen? Die Antworten können so bunt sein wie dieses Magazin. Ob nur eine Zeile Text, Fotos, Videoclips oder ein Audiotape. Alles ist möglich!</h6>
</blockquote>
<h2 id="persoenlichkeit-kann-man-nicht-trainieren">Persönlichkeit kann man nicht trainieren&#8230;</h2>
<p>&#8220;Ich Chef, du nix?&#8221;</p>
<p>Fallstudien aus der Praxis sowie Erklärungen von Managementexperten und Coaches vermitteln zusätzlich wichtige Erkenntnisse, worauf es an der Spitze wirklich ankommt.</p>
<p>Bekannte Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft geben in Interviews Einblicke in ihren Alltag und ihren manchmal kurvenreichen Aufstieg bis nach ganz oben. Denn Chefsein ist vor allem: &#8220;Learning by doing&#8221;.</p>
<p>Daran ändert auch das Buch nichts. Der Test zeigt aber auch, ob jemand prinzipiell das Zeug dazu hat, andere zu führen, zu motivieren und zu begeistern. Er ist eine Standortbestimmung, eine Art Boxenstopp auf dem Weg nach oben.</p>
<h2 id="koennen-sie-chef-ja-oder-nein-finden-sie-das-heraus">Können Sie Chef? Ja, oder nein? Finden Sie das heraus!</h2>
<p>Zum Beispiel mit diesen Fragen: Können Sie strategisch denken? Wie flexibel reagieren Sie in Problemsituationen? Nun gibt es erneut Gelegenheit zum Mitmachen.</p>
<p>Überprüfen Sie in 43 Schritten Ihre Selbsteinschätzung, und finden Sie heraus, welcher Karrieretyp Sie sind. Unter die Lupe genommen werden u.a. Persönlichkeit, Umgang mit Unsicherheit, Motivation und Führungsstil sowie Analysefähigkeit. Eine detaillierte Auswertung erläutert, wie Sie in den Kernkompetenzen abschneiden.</p>
<p>Im zweiten Teil zeigen Fallstudien und Experteninterviews, welche Talente für verschiedene Positionen besonders gefragt sind und wie es Ihnen gelingt, Stärken aus- und Schwächen abzubauen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autoren-klaus-werle-und-helene-endres-arbeiten-beide-zum-thema-karriere-neu-fuer-sie-war-schlicht-die-anzahl-der-teilnehmer-ueber-150-000-sind-natuerlich-mehr-als-eine-umfrage-mit-1">Über die Autoren: Klaus Werle und Helene Endres arbeiten beide zum Thema Karriere. Neu für sie war schlicht die Anzahl der Teilnehmer. Über 150.000 sind natürlich mehr als eine Umfrage mit 1.500 Köpfen. Die zwar repräsentativ ist, aber&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/halfway-target-335746457">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/fuehrung-chef-umfrage-manager-werle-endres/">Führung: Und morgen werde ich Manager, Nr.1</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 11:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Clon]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Internate]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um alle Türen der Wirtschaftswelt offenzuhalten, besuchen viele Leute &#8220;Career Services&#8221;. Nicht nur an Business Schools, auch an staatlichen Hochschule&#8230; Über Stromlinien-Formen und manches Clon im &#8220;gestreamlinten&#8221; Lebenslauf. Für manche&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="um-alle-tueren-der-wirtschaftswelt-offenzuhalten-besuchen-viele-leute-career-services-nicht-nur-an-business-schools-auch-an-staatlichen-hochschule">Um alle Türen der Wirtschaftswelt offenzuhalten, besuchen viele Leute &#8220;Career Services&#8221;. Nicht nur an Business Schools, auch an staatlichen Hochschule&#8230;</h3>
<p><span id="more-1518"></span>Über Stromlinien-Formen und manches Clon im &#8220;gestreamlinten&#8221; Lebenslauf. Für manche Studis beginnt das schon im Kindergarten. Im Berufsleben geht es mit dem Coaching immer weiter.</p>
<p>Wieso, weshalb, warum? Ihre Devise: Über den Tellerrand schauen! Und sich dabei möglichst von anderen Wettbewerbern unterscheiden. Schneller, besser und effizienter lernen?</p>
<p>Lange braune Haare, pinkes Polo-Shirt, eine Milchzahn-Lücke. Den Hockey-Schläger hat sie fest im Griff, das Tor des Gegners fokussiert. Erst kürzlich hat sie die Grundschule verlassen. Jetzt ist sie Middle-Year-Student einer international ausgerichteten Privatschule.</p>
<p>Jennifer mag die Schule. Der einzige Haken sei, dass man da so viel arbeiten müsse. „Im Kindergarten konnten wir immer spielen“, sagt sie. Der Hort steht ebenso auf dem Campus. Demnächst will sie ihre dritte Fremdsprache lernen und denkt über ihren ersten Auslandsaufenthalt nach. Reportage für Karriere-Einsichten hören:</p>
<p>Die Nachfrage nach Coachings neben dem regulären Lernprogramm steigt. Nach einer Umfrage von TNS Forschung Ende 2009 will bereits ein Drittel der Eltern ihre Kinder in Deutschland lieber auf Privatschulen schicken, soweit das finanziell möglich ist.</p>
<p>Sie erhoffen sich eine intensivere Betreuung, internationale Ausrichtung – bessere Karriere-Chancen. Die Erwartungen der Eltern an ihre Kinder sind groß. Doch sie scheinen sich zu erfüllen. „In jedem Menschen steckt mehr, wenn er nur will“, sagt ein Coach.</p>
<h2 id="learning-on-job-ueberfachliche-faehigkeiten">&#8220;Learning on Job&#8221;: Überfachliche Fähigkeiten</h2>
<p>Auch Maik will es wissen. Er macht nach seiner Promotion bei Volkswagen Karriere, als Wirtschaftsingenieur.</p>
<p>Seit seinem Einstieg als Jung-Manager im Fast-Track-Programm besucht der Anfang 30jährige jedes Jahr Workshops des betriebsinternen Coaching-Anbieters. Zwar hat er nicht wie Jennifer schon in der Schule damit angefangen, aber die „Ausbildung überfachlicher Fähigkeiten“ sei ihm wichtig, erklärt Maik.</p>
<p>Wirklich als Manager sieht er sich noch nicht. Die Entscheidungsbefugnisse würden ihm erst noch übertragen. „Ich bin als Assistent in viele Themen eingebunden, vertrete diese auch fachlich. Aber die Verantwortung trage ich noch begrenzt“, sagt Maik.</p>
<p>Aber in der Zukunft schon. Wenn er sich als zukünftigen Manager im Spiegel sieht, fühle er sich ganz wohl dabei. „Es macht mir Spaß, an neuen Entwicklungen im Welt-Unternehmen teilzuhaben und diese auch zu beeinflussen“, erklärt der Anfang 30Jährige.</p>
<p>Das Alter spiele aber keine Rolle, „die Aufgaben bei VW stehen im Mittelpunkt“. Und die Coachings im Job helfen Maik beim weiteren Schleifen seiner Karriere, Blicken über den Tellerrand und manches Einholen einer dritten Meinung neben der vom Chef und Mitarbeitern.</p>
<blockquote><p>&#8220;Coaching-Angebote für Studenten&#8221;</p></blockquote>
<p>Coaching-Angebote für Studenten gehören an elitären Wirtschaftsschulen wie St. Gallen, Oestrich-Winkel oder Vallendar bereits seit ihrer Gründung zum Standard. Für staatliche Universitäten ist so etwas noch recht neu, moderierte Business Talks zum Beispiel.</p>
<p>Anders als Maik mit seinem wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss ist Annette gelernte Geisteswissenschaftlerin. Nach ihrem ausgezeichneten Diplom-Abschluss in Pädagogik dauerte die Jobsuche etwas länger. Nach einigen Monaten zwischen letzten Unikursen und ersten Jobangeboten arbeitet die Mitte 20Jährige jetzt bei einem Dienstleister für Karriere-Tools.</p>
<p>Selbstbewusstsein im Assessement-Center, Netzwerken auf sicheren Füßen, im Gespräch bleiben mit Menschen die sich außerhalb des Campus in der Wirtschaftswelt bewegen. Vor allem diese Kompetenzen habe sie aus einem Gespräch im Career Center an der Uni mitgenommen, sagt sie.</p>
<h2 id="employability-potentiale-beim-campus-und-company">&#8220;Employability&#8221;: Potentiale beim Campus und Company</h2>
<p style="text-align: left;">Wenn sich auch <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/geisteswissenschaftler-die-besseren-manager-interview-janthomasotte/" target="_self">Geisteswissenschaftler</a> mit unternehmerischen Denkweisen auseinandersetzen, sich ihren Weg in die Wirtschaft bahnen, dann hat Margit Pfeifer ihr Ziel erreicht. „Mit Leibniz zu Bahlsen“, so heißt das studienbegleitende Qualifizierungsprogramm des Career-Centers der Uni Hannover.</p>
<p>Auf dem Campus gelte es mittlerweile sogar als Klassiker. Große wie kleine Unternehmen der Region lassen die Teilnehmer etwas Wirtschaftsluft schnuppern.</p>
<p>„Dies gibt uns Spielraum, mit erfahrenen Dozenten aus der Praxis zusammenzuarbeiten und unsere Studierenden individuell zu fördern“, berichtet die Programmleiterin. Workshops zu beruflicher Orientierung, wirtschaftliche Grundlagen und fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen stehen im Angebotsprospekt.</p>
<p><figure id="attachment_4291" aria-describedby="caption-attachment-4291" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/Die-Perfektionierer-Optimierungswahn-wirklich-profitiert/dp/3593390930/ref=as_li_tf_cw?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21"><img  loading="lazy"  class="wp-image-4291"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Die Perfektionierer"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer.jpg"  alt=""  width="120"  height="183"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer.jpg 293w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/04/Perfektionierer-261x400.jpg 261w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ></a><figcaption id="caption-attachment-4291" class="wp-caption-text">Perfekt oder &#8220;normal&#8221;? Klaus Werle klärt auf. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Margit Pfeifer wünscht sich, dass die Studis ihre Praktika mit „handfesten praktischen Kenntnissen und Erfahrungen“ machen. „Wir verfügen über ein großes Netzwerk und gute Kontakte in die Wirtschaft, das kommt den Studierenden zugute“, freut sich Pfeifer.</p>
<p>Natürlich sei auch die Wirtschaftskrise ein Thema bei den Studis. Um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.</p>
<p>Im deutschlandweiten Vergleich habe die Leibniz Universität damit Weitsicht bewiesen. Sie hätten früh gefördert, was in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus universitärer Ausbildung geraten sei, sagt die Referentin.</p>
<p>Margit Pfeifer spricht von der „Employability“, der Anschlussfähigkeit von Akademikern ins spätere Berufsleben. Klaus Werle, Autor des Buches „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3593390930?ie=UTF8&amp;tag=karrieeinsic-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3593390930" target="_blank" rel="noopener">Die Perfektionierer</a>“ (Campus, 2010) sieht den Erfolg eher kritisch. Scheitern sei weniger erlaubt.</p>
<p>Werles Fazit: „Eine wuchernde Lebenshilfe-Industrie für den Wunsch, ein ganz besonders wertvoller, unersetzlicher und leistungsfähiger Mensch zu sein“. Für ihn stecken hinter diesem Trend zum lebenslangen Coaching „intelligente, topqualifizierte Köpfe“.</p>
<p>Effizienzdruck bereits auf der Schulbank, das gehe nicht an: Wer permanent seine Schwächen ausbügelt, könne irgendwann seine Stärken nicht mehr ausspielen. Schüler in Salem. Bis zur neunten Klasse hat Feri ein städtisches Gymnasium besucht.</p>
<p>„Ich fühlte mich eigentlich wohl in dieser Schule, doch es waren da auch Konflikte mit manchem Lehrer“, sagt der 16jährige und rückt dabei seine Brille zurecht. Der größte Unterschied zwischen einer „normalen“ und solch einer elitären privaten Schule sei , dass man sich in Salem um sich selber drehe.</p>
<p>Fast wie zu Hause: Ordnung halten, Kleider waschen, aber keine Geschwister die direkt mithelfen. Selbstorganisation zählt! Abgesehen von den Lehrern, die als Hauspaten für einige Jahre mit im Schlossflügel leben.</p>
<p>Im schulischen Bereich legen Salems Lehrer wert auf Lernerei: „Ich bekomme viel mehr Hausaufgaben. Man muss sich also viel mehr Zeit nehmen, seine Hausaufgaben fertigzustellen“, sagt der Internatsschüler.</p>
<p>In den Fächern Gemeinschaftskunde, Geschichte oder Physik werden Aufgaben für einen längeren Zeitraum aufgeben. Für Feri bedeutet das zusätzlichen Stress. Es gebe aber auch noch eine „Chillpause“ vorm Abitur, alles im Curriculum geplant. Jetzt geht es für Feri erst ein Mal ins Ausland. Seine Eltern sind Zahnärzte.</p>
<p>Das mache innerhalb der Klasse aber keinen Unterschied – im Vergleich zu Besserverdienenden oder Adligen. Das „Who is Who“ habe man aber im Kopf.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/different-expressions-304344953">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/coaching-fur-den-perfekten-lebenslauf-streamliner/">Gecoachte Ichs: Stromlinien, Clons oder Originale?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 10:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Konzern]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gute Noten aus der Schulzeit, gespickt mit Auslandsaufenthalten und Praktika. Das wird nach wie vor von Personalern gewünscht. Ist aber längst nicht alles. Karrierestreben ersetzt keinen stabilen Freundeskreis, nicht den&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gute-noten-aus-der-schulzeit-gespickt-mit-auslandsaufenthalten-und-praktika-das-wird-nach-wie-vor-von-personalern-gewuenscht-ist-aber-laengst-nicht-alles-karrierestreben-ersetzt-keinen-stabilen-fr">Gute Noten aus der Schulzeit, gespickt mit Auslandsaufenthalten und Praktika. Das wird nach wie vor von Personalern gewünscht. Ist aber längst nicht alles. Karrierestreben ersetzt keinen stabilen Freundeskreis, nicht den Glauben an persönliche Ziele. Wir haben mit einem der Personal-Chefs bei Volkswagen gesprochen. Ehrenamtliches Engagement hübscht den Lebenslauf auf. Mehr als das: Es bietet Rückschlüsse auf die Persönlichkeit. Interview mit Jan Wurps&#8230;</h3>
<p><span id="more-511"></span><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Halten Sie Coaching-Programme für förderlich?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Wer zum Studienende noch keine reife Persönlichkeit ist, wird das durch den Besuch diverser Karriere-Portale auch nicht so schnell werden. Wir Personaler kennen die Tricks, mit denen man sich an manchen Stellen im Auswahlverfahren stärker darstellen kann, als man eigentlich ist. Deswegen ist das Freizeitleben wichtig, um sich selbst in anderen Kontexten zu erleben. Zum Beispiel beim Einsatz für andere, schwächere Mitmenschen.</p>
<p>Ein <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=528911&amp;site=2754&amp;type=text&amp;tnb=47" target="_blank" rel="noopener">Karriere-Coaching für Bewerber</a> kann diesen Gewinn nicht ersetzen. Hören Sie dazu eine Reportage von Karriere-Einsichten über das gecoachte Ich: Stromlinie, Clon oder Original?</p>
<p><em>Karriere-Einsichten: </em><strong>Wie haben Sie sich auf Ihre VW-Karriere vorbereitet?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Meine Menschenkenntnis habe ich am Lagerfeuer gewonnen, in meinem Fall auf kirchlichen Jugendfreizeiten. Nach 20 Jahren als Manager für Human Resources habe ich sowohl Azubis wie auch karrierebewusste Unternehmensberater eingestellt. Mein Management-Bereich ist ein hartes Business. Die Liebe zum Menschen sollte aber nicht fehlen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was muss man „mitbringen“, um im Konzern Karriere zu machen?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Neben guten Noten (eine Drei darf mal vorkommen) interessiert mich vor allem die Persönlichkeit hinter dem Lebenslauf. Das Fachliche wird in den Zeugnissen dokumentiert, deswegen frage ich mich:</p>
<p>Was ist das für ein Mensch, den wir da einstellen wollen? Bei einem 15jährigen ist das noch etwas schwierig. Absolventen der Hochschule aber müssen sich im klassischen Assessement-Center beweisen: Einzel- und Gruppenübungen, Interviews, Tests.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Lohnt sich ein Coaching von Kindesbeinen an?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Wer zum Studienende keine Persönlichkeit entwickelt hat, wird das sicherlich auch nicht allein in diversen Karriereportalen lernen. Mit einem gesunden Gleichgewicht könnte man vielleicht auch im Bewerbungsgespräch punkten.</p>
<p>Natürlich kann man sich an manchen Stellen stärker darstellen als man eigentlich ist. Deswegen ist auch das Freizeitleben wichtig: z. B. Sozial zu engagieren, sich für schwächere Mitmenschen einzusetzen. Ein Karriere-Coaching für Bewerber kann und wird das kaum ersetzen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie bewerten Sie Ihre Mitarbeiter, bevor sie in den Konzern kommen?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Ziehe ich ein 1:1 Verhältnis zwischen meiner Karriere als Personalleiter bei VW und meinem ehrenamtlichen Engagement, ist das nicht richtig. Wenig ist planbar, aber ein Zusammenhang besteht dennoch. Mir kommt es darauf an, dass meine Mitarbeiter stets ihr Bestes geben. Meine <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/" target="_self">Wertschätzung</a> orientiert sich daran. Das Ergebnis steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Klingt irgendwie nicht nach Ellenbogen. Woran liegt’s?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Es ist schon wichtig, im Team zu arbeiten. Jemand, der keine Koalition schließen kann, muss schon recht kräftige Ellenbogen haben, um alleine zurechtzukommen. Im Allgemeinen verspricht es wenig Erfolg.</p>
<p>Wie wir unsere Mitarbeiter behandeln, hängt von der Unternehmensphilosophie ab, von den Vorgaben des Vorstandes und des Betriebsrates. Dazu braucht man Manager, die eine entsprechende Einstellung zum Menschen haben, nicht nur zu Finanzergebnissen. Letztlich muss aber in unserer Gesellschaft beides beachtet werden, das finanzielle Ergebnis und die Interessen der Mitarbeiter.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wenn es dann doch mal meine Krise gibt?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Die gibt es natürlich immer. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Alle unsere Mitarbeiter und Manager kommen irgendwann an ihre Grenzen. Deswegen verzichten wir nicht auf Coaching-Maßnahmen während des Berufslebens, gerade im Gesundheitsbereich bieten wir viele Maßnahmen, wie z. B. einen Check-up an.</p>
<p>Wichtig ist uns, dass wir nicht nur stromlinienförmige Karrieren produzieren. Vielmehr wünsche ich mir Stabilität in der Beziehungsfähigkeit und Belastbarkeit unserer Arbeitskollegen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie begegnen sie Menschen mit hoher Leistungsbereitschaft?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Das geht eine ganze Weile gut, auf hohem Niveau Leistung zu bringen. Solange diese Performance intrinsisch motiviert ist, nicht verkrampft oder stressig daherkommt. Die meisten ändern ihr Karrierestreben erst nach vielen Bauchschmerzen. Ich spreche gerne von einem Dreieck aus Arbeit, Familie und Gesundheit. Alle drei Poole müssen im Gleichgewicht sein.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Vom Kindergarten bis zum Konzern. Was raten Sie Ihren vier Kindern?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Am Wichtigsten ist mir, dass Sie <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=528911&amp;site=2754&amp;type=text&amp;tnb=44" target="_blank" rel="noopener">sich als Persönlichkeit entwickeln</a>. Eine feste Basis haben, wissen, wer man ist, woher man kommt und wohin man geht. Damit kann man sich dann überall bewerben.</p>
<p><figure id="attachment_515" aria-describedby="caption-attachment-515" style="width: 540px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class=" td-modal-image wp-image-515 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/Jan-Wurps-Maik-Jung-Manager-Volkswagen-023-XS1.jpg"  alt="VW-Service Factory Personalleiter Jan Wurps (Foto: Jan Thomas Otte) "  width="540"  height="360"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/Jan-Wurps-Maik-Jung-Manager-Volkswagen-023-XS1.jpg 540w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/Jan-Wurps-Maik-Jung-Manager-Volkswagen-023-XS1-400x266.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/Jan-Wurps-Maik-Jung-Manager-Volkswagen-023-XS1-192x128.jpg 192w"  sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" ><figcaption id="caption-attachment-515" class="wp-caption-text">VW-Service Factory Personalleiter Jan Wurps (Foto: Jan Thomas Otte)</figcaption></figure></p>
<p>Coachings kann man zusätzlich machen. Aber wirklich weiter kommt man nur, wenn man persönlich ausgeglichen ist. Erst im Nachhinein eine Work-Life-Balance zu konstruieren, kann ich nicht empfehlen.</p>
<p>Der Mensch verändert seinen Charakter nicht zwischen privaten und beruflichen Alltag. Vieles spielt da ineinander. Wenn man häufig auch mal länger im Büro sitzt, sollte Arbeit Spaß machen. Das setzt voraus, dass Manager und Mitarbeiter ihre Persönlichkeit so leben wie sie ist.</p>
<p>Verbiegen für das Vorankommen im Lebenslauf verhindert dies vielleicht. Da sind ein paar Tage Besinnung auf das Wesentliche schon sehr sinnvoll.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Assessement-Center bis Personalentwicklung, stellen Sie da einen Trend fest? </strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Man sollte so viel in Ausbildung in sich investieren, wie möglich ist. Das kann auch das mehrmonatige Praktikum in Übersee sein. Man sollte sich nur bewusst machen, dass man allein davon nicht die Persönlichkeit entwickeln kann. Karrierestreben (nach der Jobsuche) ersetzt niemals einen stabilen Freundeskreis, einen Glauben, eine Überzeugung, persönliche Ziele.</p>
<blockquote><p>&#8220;feste Basis im Berufsleben&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine feste Basis im Berufsleben ist aber stets der Wunsch nach Wertschätzung der eigenen Person, die oft mit der Arbeit zu tun hat. Selbst wenn man als Vorstandsvorsitzender ausscheidet, ist man auch danach wieder ein normaler Mensch. Spätestens dann braucht man auch eine andere Basis.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wo haben Sie die Kompetenzen gelernt, mit denen sie Karriere gemacht haben?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> In technischen Bereichen müssen unsere Ingenieure natürlich technisches Spezialwissen mitbringen. In meinem Management-Bereich ist aber Menschenkenntnis das A und O, damit das Unternehmen erfolgreich ist.</p>
<p>In meiner Position braucht man einfach die Liebe zum Menschen, ein positives Menschenbild. Aber das sollte jede <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=528911&amp;site=2754&amp;type=text&amp;tnb=27" target="_blank" rel="noopener">Führungskraft</a> eigentlich haben. Bei mir rührt das vom christlichen Menschenbild.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie vermitteln sie eine Balance zwischen Leistungsanspruch und Wertschätzung?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Manager bekommen bei uns eine leistungsgerechte Vergütung, geplant ist das aber auch auf Mitarbeiterebene. Ich habe schon Mitarbeitern gesagt, sie könnten noch „eine Schippe drauflegen“. Aber es gibt immer mehr Mitarbeiter, die darauf achten sollten, ob sie diese Leistung auch auf Dauer bringen können.</p>
<p>In diesem Fall empfehle ich dann, auch mal eher Feierabend zu machen, weniger Überstunden zu machen, sich mental auch mal von seiner Arbeit verabschieden können.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie würde der perfekte Lebenslauf bei Ihnen auf dem Papier aussehen?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Gute Noten aus der Schulzeit, gespickt mit Auslandseinsätzen und Praktika. Das ist nach wie vor gewollt. Aber auch ergänzt durch Engagement. Darüber hinaus: Haben wir auch eine Persönlichkeit, die wir da einstellen? Einen angenehmen Typus, mit dem man gerne zusammenarbeitet?</p>
<p>Das kann man besonders am sozialen Engagement festmachen. Wer sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzt, kann das bei der Kirche, auch bei der Feuerwehr, dem THW oder Fußballverein tun. Die Motivation dahinter ist mir wichtig, irgendetwas Gutes zu tun statt auch hier aufs Perfektionieren des Lebenslaufs zu achten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Welchen Stellenwert hat Karriere in Ihrem Leben?</strong></p>
<p><em>Jan Wurps:</em> Mache ich meinen Selbstwert von der eigenen Leistung und der Karriere abhängig, habe ich spätestens in Krisen ein Problem. Weil ich einen anderen Halt habe als die Karriere, kann ich als Manager und Mitarbeiter auch Niederlagen besser wegstecken.</p>
<p>Man braucht den Blick fürs Wesentliche, um nicht ins Bodenlose zu stürzen sondern ein festes Fundament zu haben, auf dem man steht. Coaching kann das unterstützen, niemals alleine schaffen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Poprotskiy Alexey/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/climber-woman-wearing-safety-harness-equipment-290476949">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/04/gecoachtes-ich-wissen-wer-man-ist-woher-man-kommt-managemen/">Lebenslauf: “Wissen, woher man kommt”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>High Potentials: Kontostand und Karriereoption</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 03:03:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für jeden dritten Absolventen sind Perspektiven für die eigene Karriere am Wichtigsten, um den Traumjob anzunehmen. Sagen die Haniel-Absolventenstudie und Analysen von Kienbaum&#8230; So kann man es sagen: „Mittel- und&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-jeden-dritten-absolventen-sind-perspektiven-fuer-die-eigene-karriere-am-wichtigsten-um-den-traumjob-anzunehmen-sagen-die-haniel-absolventenstudie-und-analysen-von-kienbaum">Für jeden dritten Absolventen sind Perspektiven für die eigene Karriere am Wichtigsten, um den Traumjob anzunehmen. Sagen die Haniel-Absolventenstudie und Analysen von Kienbaum&#8230;</h3>
<p><span id="more-4057"></span>So kann man es sagen: „Mittel- und langfristige Karriere-Perspektiven gewinnen im Vergleich zum schnellen Geld bei den angehenden Akademikern zunehmend an Bedeutung. Die Absolventen versprechen sich von einem Traineeprogramm solche vielfältigen Einsichten in ein Unternehmen, um sich sowohl persönlich als auch fachlich weiter zu entwickeln und sukzessive auf zukünftige Aufgaben und Führungspositionen vorbereitet zu werden“, sagt Jürgen Kluge, Vorstandsvorsitzender von Haniel.</p>
<p>279 Absolventen verschiedener Fachrichtungen wurden befragt. Auf eine kollegiale Arbeitsatmosphäre legen 60 Prozent der Befragten Wert, für 57 Prozent spielt die Balance zwischen Beruf und Freizeit eine wichtige Rolle. Eine attraktive Vergütung dagegen findet nur jeder zweite Examenskandidat wichtig. 2008 war das Gehalt noch für 78 Prozent der Absolventen ein entscheidendes Kriterium. Die Wirtschaftskrise hat dies geändert, vielleicht.</p>
<h2 id="traineeprogramme-bei-berufseinsteigern-beliebt">Traineeprogramme bei Berufseinsteigern beliebt</h2>
<p>Traineeprogramme sind mit 88 Prozent bei einem Großteil der Befragten eine beliebte Möglichkeit zum Berufseinstieg bei ihrem jeweiligen Wunscharbeitgeber:</p>
<p>Neben Entwicklungsmöglichkeiten erwarten die Absolventen von Traineeprogrammen eine optimale Vorbereitung auf zukünftige berufliche Herausforderungen und den Aufbau eines Kontaktnetzwerks. Auf die Frage nach entscheidenden Erfolgskriterien für ein Traineeprogramm nennen die Studienteilnehmer mit 48 Prozent an erster Stelle die inhaltliche Vielfalt des Programms.</p>
<p>Sie möchten verschiedene Unternehmensbereiche durchlaufen, was der beruflichen Selbstfindung und Flexibilität dient. Auf Platz zwei steht mit 46 Prozent der Wunsch nach persönlicher Betreuung und auf dem dritten Rang folgen gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen mit 41 Prozent. Rund ein Drittel der Befragten legt auf die Vermittlung von Fachwissen und auf Auslandsaufenthalte als Bestandteil eines Traineeprogramms Wert.</p>
<h2 id="internet-wichtigste-informationsquelle">Internet wichtigste Informationsquelle</h2>
<p>Die Absolventen informieren sich in erster Linie über das Internet: 95 Prozent der Befragten erkundigen sich über die Website des Unternehmens nach beruflichen Einstiegsmöglichkeiten. Jeder Zweite spricht bei der Recherche über den potenziellen Arbeitgeber mit Freunden und Bekannten, die Mitarbeiter des Zielunternehmens sind.</p>
<p>Auch Online-Jobbörsen stehen bei den Befragten mit 40 Prozent hoch im Kurs. Fast jeder Dritte nutzt Hochschul-Bewerbermessen und Internet-Suchmaschinen, um sich einen Eindruck von potenziellen Arbeitgebern zu verschaffen. Dagegen haben die klassischen Wege wie Stellenanzeigen in Fachzeitschriften (15 Prozent) und Tageszeitungen (zehn Prozent) an Bedeutung verloren.</p>
<h2 id="familie-und-freunde-als-lebensmittelpunkt">Familie und Freunde als Lebensmittelpunkt</h2>
<p>Soziale Kontakte spielen weiterhin eine wichtige Rolle: Für drei Viertel der Befragten sind Familie und Freunde ein zentraler Bestandteil ihres Lebens. Die Hälfte der Absolventen nennt Erfolg und Karriere sowie Gesundheit als zentrale Werte, dicht gefolgt von Selbstverwirklichung mit 47 Prozent.</p>
<blockquote><p>&#8220;Immaterielle Werte&#8221;</p></blockquote>
<p>Nur jeder Zwanzigste stuft dagegen Genuss und Konsum als wichtig ein, Reichtum sogar nur jeder Fünfzigste. „Immaterielle Werte sind den Nachwuchstalenten offenbar wichtiger als materieller Besitz – eine Chance für den deutschen Mittelstand, gegen große Konzerne im ‚War for Talent‘ zu bestehen“, sagt Jürgen Kluge.</p>
<h2 id="verschaerfter-wettbewerb-um-high-potentials">Verschärfter Wettbewerb um High Potentials</h2>
<p>Mit diesem Kampf um die besten Talente beschäftigt sich auch die Unternehmensberatung Kienbaum. Denn Arbeitgeber konkurrieren immer stärker um besonders hoch qualifizierte Nachwuchstalente. Die Gründe liegen vor allem im Zweierlei: Auf der einen Seite steigt der Bedarf der Unternehmen an solchen so genannten High Potentials. Auf der anderen Seite sind solche Talente auf dem Arbeitsmarkt kaum verfügbar.</p>
<p>Mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland können deshalb bis zu 25 Prozent ihrer Wunschkandidaten nicht für sich gewinnen, sagt ihre Studie „High Potentials 2010/2011“. Dazu hat Kienbaum 530 deutsche und 60 österreichische Unternehmen befragt. Besonders rar seien High Potentials für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie IT. Entsprechend schwer falle es den Unternehmen, die geeigneten Kandidaten zu rekrutieren.</p>
<p>Der steigende Bedarf an High Potentials macht sich sowohl in Deutschland als auch in Österreich bemerkbar: 73 Prozent der deutschen und 87 Prozent der österreichischen Unternehmen planen, im kommenden Jahr bis zu 15 High Potentials einzustellen. In Marketing und Vertrieb, im Controlling und in der strategischen Unternehmensführung sind High Potentials gefragter denn je:</p>
<p>Drei Viertel der Unternehmen suchen beispielsweise Nachwuchskräfte in Marketing und Vertrieb. Besonders Absolventen der Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften mit einem Mastertitel von einer Universität haben in Deutschland große Chancen auf einen Direkteinstieg in den Beruf: Fast sämtliche befragte Unternehmen suchen Bewerber mit diesem Abschluss.</p>
<h2 id="foerderprogramme-gegen-war-for-talent">Förderprogramme gegen „War for Talent“</h2>
<p>Um im so genannten „War for Talent“ die Nase vorn zu haben, gewähren die Unternehmen dem Top-Nachwuchs vielfältige Vorzüge: 71 Prozent der befragten deutschen Unternehmen bieten beispielsweise interne Weiterbildungs-möglichkeiten an, 68 Prozent wollen High Potentials mit Fachtrainings begeistern. In Österreich setzen sämtliche befragte Unternehmen auf die positive Wirkung von Fachtrainings und 97 Prozent der Firmen bieten ihrem Top-Nachwuchs Persönlichkeitstrainings an.</p>
<p>„Heute die richtigen High Potentials zu rekrutieren und zu fördern ist wichtiger denn je. Investiert ein Unternehmen jetzt an der richtigen Stelle, hat es in naher Zukunft gegenüber den Konkurrenten die Nase vorn“, sagt Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications.</p>
<p>Um in der Zielgruppe präsent zu sein, setzen sowohl deutsche als auch österreichische Unternehmen auf Stellen- und Imageanzeigen im Internet. 85 Prozent der deutschen und 88 Prozent der österreichischen Personalentscheider ergreifen solche kommunikativen Maßnahmen, um High Potentials zu gewinnen. Messepräsenz und allgemeine Presse- und Medienarbeit werden zusätzlich von den meisten Unternehmen genutzt, um Nachwuchstalente anzusprechen.</p>
<h2 id="soft-skills-wichtiger-als-fach-kompetenz">Soft-Skills wichtiger als Fach-Kompetenz</h2>
<p>Auf die Persönlichkeit der High Potentials legen die Unternehmen besonders viel Wert. „Eigenmotivation und Zielorientierung sind Attribute, die ein Nachwuchstalent unbedingt mitbringen sollte“, sagt Erik Bethkenhagen. Rund 90 Prozent der befragten Unternehmen stufen die Eigenmotivation als wichtiges Persönlichkeitsmerkmal ein, <a title="Persönlichkeit und Werte contra “Skills”" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Skills</a> eben. Weniger wichtig ist den Personalern hingegen, dass die High Potentials besonders mobil sind: Nur rund 20 Prozent fordern dies von potenziellen Bewerbern.</p>
<p>Auch Praxiserfahrung sowie Fach- und Methodenkompetenz sind gefragte Qualifikationsmerkmale bei der Auswahl von High Potentials: Alle österreichischen Unternehmen verlangen von ihren High Potentials, dass sie Praxiserfahrung in Praktika gesammelt haben, während zwei Drittel der deutschen Unternehmen Fach- und Methodenkompetenz wertschätzen. Deutsche und österreichische Unternehmen messen hingegen dem Ansehen von Universitäten oder Fachhochschulen deutlich weniger Bedeutung bei.</p>
<h2 id="promoviert-topverdiener">Promoviert = Topverdiener?</h2>
<p>High Potentials mit einer abgeschlossenen Promotion führen das Ranking der Spitzenverdiener bei den Berufseinsteigern an: In Deutschland haben Promovierte ein durchschnittliches Jahreseinstiegsgehalt von 52.000 Euro, 8.500 Euro mehr als in Österreich. Im Schnitt verdienen Universitätsabsolventen in beiden Ländern bis zu 3.000 Euro mehr im Jahr als vergleichbare Studienabgänger von Fachhochschulen.</p>
<p>In Deutschland sind Absolventen der Rechtswissenschaften mit 44.500 Euro Jahreseinstiegsgehalt die Topverdiener, während es in Österreich die Natur-, Technik- und Ingenieurwissenschaftler mit 41.500 Euro Jahresgehalt sind.</p>
<p>Vergleicht man die Einstiegsgehälter der verschiedenen Funktionsbereiche eines Unternehmens, liegen die Gehälter in Österreich in einigen Abteilungen durchschnittlich niedriger als in Deutschland. Auch je nach Art des Berufseinstiegs variiert das Gehalt: Trainees erhalten beispielsweise das geringste Einstiegssalär. In Deutschland sind es im Schnitt 38.500 Euro, in Österreich nur 34.250 Euro.</p>
<p>Zusätzlich zu den Gehältern bieten die Unternehmen High Potentials in beiden Ländern häufig eine arbeitnehmerfinanzierte betriebliche Altersversorgung und weitere Versicherungen. Firmenwagen werden den Nachwuchstalenten jedoch nur selten gewährt: Fünf Prozent der österreichischen und zehn Prozent der deutschen Unternehmen bieten Firmenwagen zur dienstlichen Nutzung an.</p>
<h2 id="bindung-der-talente-ans-unternehmen">Bindung der Talente ans Unternehmen</h2>
<p>Um die jungen Menschen im Unternehmen zu halten, setzen die Personalentscheider hauptsächlich auf Weiterbildungsmaßnahmen, herausfordernde Aufgaben und das Übertragen von Verantwortung für ihren Topnachwuchs. Sämtliche österreichischen und deutschen Unternehmen bieten ihren High Potentials die Mitarbeit an anspruchsvollen Projekten, um sie an sich zu binden.</p>
<p>High Potential-Alumni-Netzwerke, die der Kontaktpflege mit potenziellen Nachwuchskräften dienen sollen, werden jedoch kaum genutzt, um den Topnachwuchs an das Unternehmen zu binden. Nur 30 bis 40 Prozent der Personaler stufen dieses Instrument als wichtig ein. „Private Gründe, fehlende Aufstiegschancen und Karrieremöglichkeiten sowie Abwerbung sind die häufigsten Gründe, weshalb High Potentials ein Unternehmen verlassen“, sagt Bethkenhagen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: ivan_kislitsin/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/surprised-girl-shop-251847460">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/high-potentials-kontostand-oder-karriere-perspektiven-kienbaum-haniel-studie-absolventen/">High Potentials: Kontostand und Karriereoption</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 21:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Fleiss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perfektionisten gelten als besonders leistungsfähig. Sie geben wirklich alles, nehmen nichts auf die leichte Schulter, durchdringen Probleme bis ins kleinste Detail. Von Simone Janson… Statt ihre gesamte Energie daran zu&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="perfektionisten-gelten-als-besonders-leistungsfaehig-sie-geben-wirklich-alles-nehmen-nichts-auf-die-leichte-schulter-durchdringen-probleme-bis-ins-kleinste-detail-von-simone-janson">Perfektionisten gelten als besonders leistungsfähig. Sie geben wirklich alles, nehmen nichts auf die leichte Schulter, durchdringen Probleme bis ins kleinste Detail. Von Simone Janson…</h3>
<p><span id="more-3872"></span>Statt ihre gesamte Energie daran zu setzen, einen bestimmten Erfolg zu erreichen, dafür auch Risiken einzugehen, Rückschläge in Kauf zu nehmen, verhalten sich Misserfolgsvermeider vorsichtiger bis defensiv.</p>
<p>Vielleicht schaffen sie es sogar, nichts Falsches zu tun, aber zu einem hohen Preis: Wer der Vermeidungsstrategie folgt, vermeidet es dabei auch, jene wichtigen Entscheidungen zu treffen, die für das persönliche Vorankommen, aber auch für die gesamte Wirtschaft so wichtig sind.</p>
<h2 id="angst-vor-neuem">Angst vor Neuem</h2>
<p>Wie groß die Angst, mal etwas Neues zu riskieren, vor allem in Deutschland ist, zeigt sich besonders gut am Beispiel berufliche Selbständigkeit:</p>
<p>Der Global Entrepreneurship Monitor bewertet jährlich die Existenz-Gründungen in 42 Ländern. Den Deutschen stellt er ein echtes Armutszeugnis aus. Was die Haltung zur Selbständigkeit, zum Unternehmertum angeht, liegen wir aktuell auf Platz 34.</p>
<p>Nur in Ländern wie Urquay, Slowenien oder Ungarn ist die Skepsis, sich selbständig zu machen, noch größer. 46,5 % der befragten Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren würden den Schritt in die Selbständigkeit gleich ganz sein lassen – aus Angst, es könnte schief gehen.</p>
<p>Ein echtes Dilemma also für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wer aus Angst, Fehler zu machen, nur immer weitere Höchstleistungen zu bringen versucht, gelangt schnell an die Grenzen seiner Motivation. Und Leistungsfähigkeit.</p>
<h2 id="frage-des-wichtigen">Frage des Wichtigen</h2>
<p>Um dem klassischen Perfktionismus-Hamsterrad vorzubeugen, muss man sich davon überzeugen, dass weniger meist mehr ist. Und das geht am besten, in dem man kleine Anti- Perfektionismus-Versuchsballönchen startet:</p>
<p>Statt also morgens gleich loszulegen mit dem durchackern, sollte man sich zunächst ruhig überlegen, welche Aufgaben wirklich wichtig sind.</p>
<p>Die unwichtigeren Arbeiten sollte man ruhig mal mit etwas weniger <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_lt0X1oLoiE">Perfektionismus</a> angehen lassen. Dabei hilft es, sich realistisch vor Augen zu führen, was im schlimmsten Fall passieren könnte, wenn man diese oder jene Arbeit nicht vollkommen perfekt erfüllt.</p>
<p>Oder dem Chef, der mit dem nächsten Extraauftrag um die Ecke biegt, einfach mal freundlich, aber bestimmt “Nein” sagt.</p>
<p><figure id="attachment_3917" aria-describedby="caption-attachment-3917" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-3917"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="110%?"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/03/1101.jpg"  alt=""  width="120"  height="159"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/03/1101.jpg 314w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/03/1101-302x400.jpg 302w"  sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" ><figcaption id="caption-attachment-3917" class="wp-caption-text">Buch von Simone Janson, hier vorgestellt. 110%, vielleicht auch 120%? Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<h2 id="das-nein-sagen">Das “Nein”-Sagen</h2>
<p>Meist ist das Ergebnis weit weniger dramatisch, als man es sich in seinem Horrorszenario ausgemalt hat. Und der Chef wird auch nicht gleich ausflippen, wenn man sein “Nein” vernünftig begründet, sondern einen nur etwas mehr respektieren.</p>
<p>Wer aber mal seinen Perfektionismus beiseite lässt und einen Gang zurückschaltet und dabei die positive Erfahrungen macht, dass es gar nicht nötig ist, immer 110 Prozent zu geben, wird solcherart motiviert, auch schwierigere Aufgaben mutig anzugehen.</p>
<p>Wer einsieht, dass Fehler unvermeidlich sind und daraus lernt statt sie beklagen, dem wird es leichter fallen, Entscheidungen zu treffen. Und wer seine Arbeit weniger gestresst und nervös erledigt, dem bleibt auch mehr Zeit für den Aufbau von Netzwerken.</p>
<p>Hat sich Perfektionismus aber ein Mal ins Denken eingeschlichen, so wird es schnell zur Unternehmenskultur – wenn auch unbewusst – zum Unternehmensziel.</p>
<p>Da bleibt vor lauter Perfektion kaum Platz für Innovation und unternehmerisches Handeln. Wichtig also, die “richtigen” Mitarbeiter einzustellen.</p>
<h2 id="alles-seinen-preis">Alles seinen Preis</h2>
<p>Perfektionismus kommt deutsche Unternehmen teuer zu stehen: Wie die Produktivitätsstudie der amerikanischen Unternehmensberatung Proudfoot-Consulting jährlich wieder aufs neue zeigt, ist übermäßiger Arbeitseifer nämlich alles andere als produktiv.</p>
<p>Allein in Deutschland werden im Schnitt 26 Arbeitstage pro Jahr und Mitarbeiter verschwendet. Und zwar vor allem durch unnötige Wartezeiten und Doppelarbeit. Blinder Aktionismus also, der durch besonneneres Handeln vermieden werden könnte und der deutsche Unternehmen 135 Milliarden Euro im Jahr kostet, weil die Mitarbeiter überflüssige oder sogar falsche Dinge tun.</p>
<p>Zur Mitarbeiterführung gehört dazu, Entscheidungen zu fällen, wer welche Arbeit macht, welches Budget zur Verfügung steht, wann ein Projekt beendet sein soll. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Denn statt die Sache aktiv und tatkräftig anzugehen, hoffen viele Entscheider in den Chefetagen lieber, dass sich das Problem schon von alleine lösen wird. Oder sie holen externe Berater.</p>
<h2 id="permanentes-ueberfordern">Permanentes Überfordern</h2>
<p>Das Problem von Menschen, die um jeden Preis perfekt sein wollen, besteht darin, dass sie sich völlig überfordern. Grund: Ihr Streben nach Perfektion und das krampfhafte bemühen, Fehler um jeden Preis zu vermeiden.</p>
<p>Denn niemand kann eben immer 110% geben und die meisten Menschen wissen das auch. Dadurch gehen sie aber von vornerein negativ an die Sache heran, weil ihnen zumindest unbewusst völlig klar ist, das Problem eigentlich nicht lösen zu können; die Furcht vor dem Scheitern ist dann größer als der Wille zum Erfolg.</p>
<blockquote><p>&#8220;Angst zum Antriebsmotor des eigenen Handelns&#8221;</p></blockquote>
<p>Wenn man sich überfordert fühlt und Angst zum Antriebsmotor des eigenen Handelns wird, entsteht negativer Distress. Dieser tritt immer dann auf, wenn man keinen Ausweg weiß.</p>
<p>Warum? Weil das menschliche Gehirn aufgrund fehlender Erfahrungen auf die Schnelle keinen Lösungsmechanismus für dieses Problem bereithält. Im Gegensatz zum Eustress erleben wir in solchen Situationen keinen Flow, sondern fühlen uns häufig hilflos und ausgeliefert.</p>
<h2 id="disstress-statt-frohsinn">Disstress statt Frohsinn</h2>
<p>Schweizer Forscher haben herausgefunden, dass Distress sogar unser Gedächtnis trübt. Denn aus der Nebennierenrinde wird Cortisol ausgeschüttet, das den Körper vor Überanstrengung schützen soll.</p>
<p>Es blockiert unter anderem die Gedächtnisleistung. Führt weiterhin zu einem hohen Blutzuckerspiegel und einer Übersäuerung des Blutes und zu einer Schwächung der Schilddrüsenfunktion. Daher wird in besonders stressigen Situationen klares Denken immer unmöglicher.</p>
<p>Dadurch schafft man es dann immer weniger, klar zu denken, sondern dreht sich viel mehr akribisch im Hamsterrad, blockiert sich selbst und übersieht dabei im Eifer des Gefechts, dass es in vielen Situationen auch einfachere Wege geben würde. Man müsste es dazu nur schaffen, die Sache etwas lockerer anzugehen, statt in blinden Aktionismus zu verfallen.</p>
<h2 id="aufschieberitis">“Aufschieberitis”</h2>
<p>Viele Perfektionisten laufen Gefahr, so lange über eine Sache nachzudenken, eine Entscheidung regelrecht zu zergrübeln und sich darüber in Ängste und Sorgen derart hineinzusteigern, dass sie schließlich nicht mehr in der Lage sind zu handeln.</p>
<p>Eine experimentelle Studie, die die Psychologen Neil J. Roese und J.R. Kuban an der Universität von Illinois durchführten, zeigt: Je länger man grübelt, desto mehr muss das Gehirn sich anstrengen und desto schwieriger erscheint am Ende eine Lösung des Problems.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-simone-janson-blog-berufebilder-geht-davon-aus-dass-perfektionisten-nicht-immer-auch-die-erfolgreichsten-mitarbeiter-sind-sie-hat-darueber-geschrieben-in-ihrem-buch-jans"><strong>Über die Autorin: </strong>Simone Janson (Blog: <a href="https://berufebilder.de">Berufebilder</a>) geht davon aus, dass Perfektionisten nicht immer auch die erfolgreichsten Mitarbeiter sind. Sie hat darüber geschrieben, in ihrem Buch. Janson sieht sich als Perfektionistin auf “Entzug”…</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: yaho/ <a href="https://stock.adobe.com/de/search?as_channel=dpcft&amp;as_source=ft_web&amp;as_campaign=de_interception&amp;as_campclass=brand&amp;as_content=lp_search&amp;filters%5Bcontent_type%3Aphoto%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Avideo%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Atemplate%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3A3d%5D=1&amp;k=47606127">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/perfektionismus-fehler-tabus-simone-janson/">Perfektionismus: Fehler, Tabus und Treppenstolpler</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>New Economy: Freude am eigenen Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 21:26:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalität]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Start-Up]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie organisieren gern, handeln meist strukturiert, wollen gern präzise arbeiten. Dadurch produzieren die Deutschen eine Qualität, die weltweit gefragt ist. Freude macht ihnen der Job nicht immer, aber öfter im&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">New Economy: Freude am eigenen Unternehmen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="sie-organisieren-gern-handeln-meist-strukturiert-wollen-gern-praezise-arbeiten-dadurch-produzieren-die-deutschen-eine-qualitaet-die-weltweit-gefragt-ist-freude-macht-ihnen-der-job-nicht-immer-ab">Sie organisieren gern, handeln meist strukturiert, wollen gern präzise arbeiten. Dadurch produzieren die Deutschen eine Qualität, die weltweit gefragt ist. Freude macht ihnen der Job nicht immer, aber öfter im Netz…</h3>
<p><span id="more-3882"></span>Wer Ängste überwindet, Verantwortung übernimmt – schlicht „sein Ding“ macht – nutzt seine Chancen. Spaß und Effizienz kommen von alleine. Manchmal auch in Krisen. Tüftlergeist und Hightech-Spezialisierung. Deutschland ist im Ausland bekannt für tolle Produkte.</p>
<p>Kurzum werden die „Soft Skills“ immer wichtiger. Und die kann nur der Mitarbeiter einbringen, der Freude in seine Arbeit integrieren kann, Verantwortung übernimmt und sich mental auch mal vom System des „Das haben wir schon immer so gemacht“ trennen kann.</p>
<p>Umfragen belegen, dass nur wenige Deutsche wirklich Spaß bei der Arbeit haben. Das ergab auch ein Gespräch mit Professor Peter Guggemos, Arbeitsmarkt-Experte an der Uni Augsburg:</p>
<h2 id="neue-arbeitsphilosophie">Neue Arbeitsphilosophie?</h2>
<p>Weg von frustrierendem Zeitmanagement und Sicherheitsdenken um das Bestehen der Zukunft hin zu mehr Initiative, Service und Freude bei der Arbeit. Das könnte Deutschland gut gebrauchen. Dazu gehören eine Menge Mut und auch etwas Querdenken. Es muss heute nicht mehr ein Entweder-Oder sein.</p>
<p>In der globalisierten Welt sind neue Wege im Job besser möglich als je zuvor. Sie sichern das Alleinstellungsmerkmal vom Produkt und seinem Kopf dahinter. Wie Menschen ihr berufliches <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Schicksal</a> selbst in die Hand nehmen, ihren Sinn selbst suchen und finden und am Ende Spaß bei der Arbeit haben, zeigen die folgenden Portraits von zwei Web-Unternehmen.</p>
<h2 id="mehr-team-work">Mehr Team-Work</h2>
<p><em>Hamburg</em>. Friedrich Schwandt wünscht sich mehr Teamgeist. Zu viele Egotrips gebe es dort um Karriere und Posten. Heute hat er sich mit einem Statistik-Startup selbständig gemacht, um in einem kleinen Team bewusster zu arbeiten: Er will damit beginnen, ein Google von Statistiken für jedermann zu schaffen. Der Büro-Kicker und das gemeinsame Aufbauen von Ikea-Regalen entspannt beim Zahlensalat.</p>
<p>Über den Dächern der Hansestadt: Schwandt und seine Partner haben sich ihr eigenes Unternehmen aufgebaut. Im Geschäftsviertel Collonaden, unweit der Alster in der Hamburger Innenstadt. Erst vor kurzem ist Friedrich Schwandt mit seinen <a title="Beförderung in Chefsessel: Ab heute bitte Herr Müller!" href="http://karriere-einsichten.de/2012/07/beforderung-in-chefsessel-ab-heute-bitte-herr-muller/">Kollegen</a> hier eingezogen. Eben hat der Mann mit wuscheligem Haar, Jeans und Sakko noch einen Tisch zusammengeschraubt.</p>
<p>Der Hanseate gründete im Mai 2008 seine eigene Firma: „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=icYTA9uL4R4" target="_blank" rel="noopener">Statista</a>“. Schwandts Idee: Ein Portal fürs Internet entwickeln und redaktionell so betreuen, dass statistischer Zahlensalat für jedermann verständlich wird. Schwandt ist sich sicher, dass das Geschäftsmodell seines Unternehmens erfolgreich sein wird.</p>
<blockquote><p>„Motor sind Kollegen“</p></blockquote>
<p>Sagt Schwandt über Menschen, die sich mit viel Elan in die Projektarbeit von Statista reinknien, Pflichtenhefte ohne Quengeln erstellen und noch Ikea-Aufbauanleitungen für den nächsten Schreibtisch entschlüsseln.</p>
<p>„Durch die kleinen Schrauben bekommen wir besser mit, was man den ganzen Tag gemacht hat“, sagt der schlaksige Typ. Positivdenken, Barrieren abbauen und mutig eigene Vorschläge einzubringen, gehöre dazu. Die schlanken Finger huschen über die Tastatur am selbst zusammen gebastelten Schreibtisch. Feinsäuberlich geordnet sitzt der Zahlenakrobat am nächsten Pflichtenheft.</p>
<p>Bürokratie und Institutionalisierung würden viel schöpferisches Potential verbrennen. Schwandt, ein Unternehmer mit schmaler Figur und Brille, kennt die Risiken, die mit einer Firmengründung verbunden sind. Startup-Pleiten und geplatzte Träume nach der anfänglichen Euphorie, das kennt er zu genüge aus seiner Erfahrung als Unternehmensberater. Und im Web 2.0.</p>
<h2 id="verantwortung-als-unternehmer">Verantwortung als Unternehmer</h2>
<p>Sechs Jahre lang arbeitete er bei Boston Consulting. Das waren lange Dienstzeiten vor Ort beim <a title="Umfrage: Der soziale Gedanke in der Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2012/03/verantwortung-soziale-gedanken-chefetage-ernst-young-kienbaum/">Kunden</a>, die Teams bei der Arbeit wechselten oft. Solche und andere Spaßbremsen verstärkten seinen Wunsch, im Job freie Hand zu haben.</p>
<p>Den Pinsel nun selbst in der Hand zu haben, beschwingt Schwandt: „Selber die Farben zu mischen macht doch mehr Spaß, als anderen nur dabei zuzugucken“, sagt der promovierte Volkswirt – mit Schwielen an den Händen. Die habe er noch von seinem privaten Umzug gestern.</p>
<p>Einen reinen Spaßverein wollte er nicht gründen: Hohe Anforderungen habe er, biete aber genauso große Chancen, eine „Work-Spaß-Balance“. Die Startup-Euphorie kennt er noch aus den Tagen der New-Economy. Mit dem eigenen Unternehmen will er nicht an den Neuen Markt.</p>
<p>Statt Börsengang ist ihm persönliche Selbstbestimmtheit wichtiger. Gemeinsam mit selbst gewählten Kollegen einen Marathon zu laufen, das macht ihm Spaß: Bei Schwandt besteht dieser aus einer Million Statistiken, die noch bearbeitet werden müssen.</p>
<h2 id="family-feeling-inklusive">Family-Feeling inklusive</h2>
<p><em>Berlin</em>. Christian Laase wünscht sich eine offenere Kleiderordnung. Doch die Piercings sind dran geblieben. Statt Pinguin-Look im Dreiteiler, in Unternehmensberatungen meist üblich, läuft er barfuß durchs Büro, dank der eigenen Firma.</p>
<p>Individualität, Verantwortung und Macher-Mentalität sind ihm wichtiger als Kleidungsvorschriften. Privates und Berufliches will er nicht trennen, gemeinsames Go-Kart-Fahren inklusive.</p>
<p>Aufgeräumtes Büro: Laases Dreadlocks mussten runter, aber Buddha und Karo-Pullunder sind geblieben – auch bei Geschäftsbesuchen. Mit einem straßentauglichen Go-Kart brettert er durch die Berliner Innenstadt. 20 muntere IT-Freaks, fahren mit ihm als Hobbyrennfahrer um die Wette.</p>
<h2 id="wir-haben-spass">„Wir haben Spaß“</h2>
<p>Sagt Christian Laase. So wie Statista gründete Laase das Geschäft vor ein paar Jahren, mit zwei Kollegen. Das war nach seinem Abschluss an derEuropean Business School in Oestrich Winkel.</p>
<p>Mit Dreadlocks und Piercings in Ohrläppchen, Lippe und Nase nahm er damals im Talar sein Diplomzeugnis vom Direktor der Karriereschmiede in die Hand. Für seine anschließende Karriere hat sich der bärtige Betriebswirt seine Dreadlocks abgeschnitten. Bei Verhandlungen über Risikokapitalkomme das nicht so gut, sagt er.</p>
<p>Aber im Büro läuft er weiterhin barfuß. Der „Pinguin-Look“ im Dreiteiler habe ihn bereits während seiner Praktika ermüdet. Ganz und gar nicht einschläfernd ist für ihn seine Firma, in der er manchmal auch übernachtet. Gestern ist es wieder spät geworden. 80 Stunden und mehr pro Woche sind drin, sagt Laase. Er nimmt das gerne in Kauf und vergleicht dabei „plista“ mit einer Familie.</p>
<p>Geht es doch darum, Verantwortung übernehmen: Für Laase ist das wie Babysitten des eigenen Kindes. Sowohl mit Produkten als auch Mitarbeitern im Unternehmen identifiziert er sich. „Input ist gleich Output“, sagt Laase über seine Firma. Plista heißt das neue Produkt-Baby, das jetzt mit Risikokapital großgezogen werden soll.</p>
<p>Die Idee klingt plausibel: ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=osUAc57DVPE" target="_blank" rel="noopener">Recommendation-Plugin</a> entwickeln, das die Nachrichtenforen im Internet persönlicher macht. Damit die Benutzer nur noch das sehen, was sie interessiert.</p>
<h2 id="risikokapital-der-firma">Risikokapital der Firma</h2>
<p>Das Geschäft läuft gut. Vor ein paar Jahren sah das noch anders aus: Laase musste einige Mitarbeiter wieder vor die Tür setzen. Zahlungsausfälle seien die Schattenseite eines Start-Up’s. „Geld allein macht keine Party”, sagt er dazu. Geld verdienen kann kein Selbstzweck sein. <em>Apropos, Karriere-Einsichten kann ebenso mit dem Satteliten von &#8220;Plista&#8221; umworben werden.</em></p>
<p>Wenn es verdient ist, muss es klug investiert sein, damit man Freude daran hat und mit Freunden feiern kann. Mehr als zwei Dutzend Menschen empfinden heute auf bunten 200 Quadratmetern, bestückt mit selbstgemalten Leinen und Kugelkissen, Bierkisten und zwei Couches, Freude bei der Arbeit.</p>
<p>Arbeiten für einen Weltkonzern mit großformatigen Wertvorstellungen dagegen kommt für Laase einer Seelenmassage gleich.</p>
<p>Auch die Betriebswirtschaftslehre ist für ihn kein eingestampfter Karrierepfad sondern ein „notwendiges Toolset“. Kollegen von der Uni erlebt er trotz „Work hard, party hard“, dickem Portemonnaie und Renommee von großen Firmennamen wie McKinsey häufig frustriert.</p>
<p>Laase hat sich dagegen seinen Kindheitstraum erfüllt, den er über sein Auslandsstudium in Indien hinweg behalten hat. Im Vergleich zu Asien sei die Arbeit der Deutschen zwar viel effizienter, habe aber bei weitem nicht diese positive Energie: „Wir sind notorisch unzufrieden“, sagt Laase. Die Moral der Geschichte.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: oneinchpunch/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/aviator-posing-before-flight-his-aircraft-283570058">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">New Economy: Freude am eigenen Unternehmen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Handwerk eines Gärtners: Integration mit Obstbaumscheere und Kürbissen</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 11:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity Management]]></category>
		<category><![CDATA[Gastfreundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Multikulti, Integrationshelfer? Der deutsche Kleingärtner. Nicht gedacht? Tja. Gerne verbindet man ihn mit Gartenzwergen, Bierbäuchen Socken in den Sandalen, exakten Vorschriften&#8230; Doch so spiessig wie sein Ruf ist er nicht.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="multikulti-integrationshelfer-der-deutsche-kleingaertner-nicht-gedacht-tja-gerne-verbindet-man-ihn-mit-gartenzwergen-bierbaeuchen-socken-in-den-sandalen-exakten-vorschriften">Multikulti, Integrationshelfer? Der deutsche Kleingärtner. Nicht gedacht? Tja. Gerne verbindet man ihn mit Gartenzwergen, Bierbäuchen Socken in den Sandalen, exakten Vorschriften&#8230;</h3>
<p><span id="more-1870"></span>Doch so spiessig wie sein Ruf ist er nicht. Reportage zum kalendarischen Frühlingsanfang. Die Hobbygärtner haben ihre Parzellen längst geöffnet. Jeder Dritte dort ist mittlerweile Ausländer. Behutsam schiebt Max Damaschke seine Schubkarre.</p>
<p>Ein paar verfaulte Kartoffeln müssen auf den Komposthaufen. Zwischen Tomaten-Stauden, Kartoffel-Beeten und Gänseblümchen geht einer der ältesten Kleingärtner <a href="http://www.zeit.de/lebensart/2011-05/schrebergarten-kleingaertner-heidelberg">Heidelbergs</a>, über 80 Jahre alt, seinem liebsten Hobby nach:</p>
<p>„Ich leb ja von meinem Garten, ich atme hier im Garten. Und der Umgang mit Leuten ist mir sehr wichtig“, sagt er. Man werde nicht einsam, habe immer jemand um sich rum, sagt der ehemalige Schwimmlehrer. Er zeigt dabei auf die Gesellschaft zwischen Zaun und Zapfhahn in der Gastwirtschaft schräg gegenüber.</p>
<h2 id="schrebergaertnern-mehr-als-steckenbleiben">Schrebergärtnern mehr als Steckenbleiben</h2>
<p>„Für uns ist jeder Mensch wertvoll – vom Arbeitslosem bis zum Akademiker“, sagt der Vorsitzende der Kleingartenkolonie, Eugen Dammert über die Integration im Kleingarten. Wohin man auch schaut, wehen Flaggen der unterschiedlichsten Nationalitäten in den Vorgärten.</p>
<p>Darunter viele deutsche Fahnen, aber auch bayrisches Weiß-Blau und kräftige Rottöne aus Österreich, Russland oder der Türkei. Das Image eines Laubenpiepers oder Eigenbrödlers sei schon lange überholt, sagt Dammert. Manche junge Leute würden über das vermeintlich spießige Hobby des Kleingärtners noch lächeln. Diese Klischees seien von gestern: „Wir sind nicht super-konservativ, grantig oder knorrig – und wollen das gar nicht sein“, wehrt sich der Vereinsvorsitzende.</p>
<p>Bundesweit sind es mehr als 15.000 Parzellen, die in letzter Zeit vor allem an jüngere Familien verpachtet werden, sagt der Bundesverband. Im Freizeitbereich sei man weltoffen, unabhängig und großzügig, was die Nationalitäten, Sprachen und Religion der jeweiligen Bewohner angeht. „Wir widersprechen energisch dem Klischee des Schrebergärtners, der kleinkariert mit Pinzette und Nagelschere seinen Rasen pflegt“, sagt Dammert.</p>
<p>Er hat keinen klassischen, für manche kitschigen Gartenzwerg auf seiner Parzelle stehen. Ein Nachbar von ihm bevorzugt Esel aus Ton, Stadler hat sich alternativ ein pinkes Schweinchen aus Plastik reingestellt. „Der alte Zopf muss erneuert werden“, meint Dammert.</p>
<p>Kollege Rudolph pflichtet ihm bei und „kann sich verknallen, in seine Idee“. Früher habe der ehemalige Bundeswehr-Angestellte seine Stangenbohnen noch mit dem Luftgewehr abgeschossen, aber Rücksicht auf den Nachbarn gehöre dazu und deswegen mache er das heute nicht mehr. „Ebenso gehört die Wahl eines geräuscharmen Rasenmähers dazu“, sagt Rudolph über die pedantische Technik eines perfekten Schnitts.</p>
<p>Ob nun ein benzingetriebener Mäher mit Lenkrad oder der klassische Handrasenmäher: Gemeinsam mit seinen Gartenfreunden habe er schon so manche logistische Herausforderung gestemmt. Letztes Jahr hat Rudolph mit Kollegen 400 Wasseruhren in den Gartenlauben ausgewechselt. „Da steckt man pro Jahr locker schon mal 1200 ehrenamtliche Helferstunden in die Anlage, das ist etwas für Idealisten“, sagt Rudolph, der für sein Engagement das Bundesverdienstkreuz bekommen hat. Das Hobby des Kleingärtners sei eben kein Klischee mit dem Gartenzwerg, sondern „entspricht der gesellschaftlichen Verantwortung, sagt der Schrebergärtner.</p>
<h2 id="raus-aus-der-stadt-ins-landleben-ohne-umzug">Raus aus der Stadt ins Landleben &#8211; ohne Umzug</h2>
<p>Auch Ausländer wissen das zu schätzen. „Doch die bringen sich nicht so sehr im Ehrenamt ein, sondern wollen ihre Ruhe haben“, erklärt der pensionierte Frauenarzt. Und manche würden hier auch wegen der jüngst gestiegenen Preise für Lebensmittel herkommen, sagt Dammert, um gegenüber manchen Nahrungskrisen auf dem Weltmarkt im Kleinengarten gewappnet zu sein.</p>
<p>Man baue wieder mehr Obst und Gemüse an, fast so wie nach dem Krieg und es erhöhe auch die Nutzpflanzenquote, meint Dammaschke. Er kippt die verfaulten Kartoffeln in den Kompost, schaut über seine Hecke nach nebenan. Dort riecht es nach gegrillten Würstchen.</p>
<p>Eine Familie mit Migrationshintergrund, wie es so schön heißt, feiert gerade Geburtstag unter ihrer Laube, zwischen Heckenrosen und Lauch, es gibt auch Kuchen. Nachbar Walerie kommt aus Kasachstan, unschwer an der gehissten Flagge zu erkennen, und pflückt etwas Kräuter. Seine Beete sind nicht so ganz akkurat gepflegt und abgezirkelt – wie bei Gartenfreund Damaschke. Trotzdem: Das gemeinsame Hobby verbindet beide.</p>
<p>Sie fachsimpeln über das Obstbaumschneiden, das schöne Maiwetter – über die Vorschriften, die auch das gesellige Beisammensein reglementieren. Nachbar Walerie findet das typisch deutsch – aber irgendwie auch in Ordnung:</p>
<p>„Es ist nicht so einfach wie man denkt: Heute habe ich sogar erfahren, dass diese Zierpflanzen 50 Zentimeter vom Zaun weg sein müssen“, sagt Valerie. Vorschriften seien halt Vorschriften, aber „die sind korrekt, denn wenn jeder macht, was er will, sieht unser Garten vielleicht wie eine schlechte Wiese aus“, meint der kasachische Gartenfreund. Die dauernde Kontrolle über Nachbars Garten gehöre eben dazu. Schlechte Wiesen? Das darf nicht sein, findet auch Peter Stadler. Er sitzt einige Parzellen weiter im Vereinshaus mit Kneipe nebenan.</p>
<h2 id="zusammenleben-vorschriften-und-ziergewaechse">Zusammenleben: Vorschriften und Ziergewächse</h2>
<p>Der 65jährige ist der Vorsitzende des Heidelberger Bezirksverbandes der Gartenfreunde. Er trägt eine Mecki-Frisur mit Vollbart, sein Hemd sitzt perfekt in der Jeans. Unter der Woche arbeitet der gelernte Maschinenbau-Ingenieur als Hochschullehrer, ist viel unterwegs und sitzt lange Zeit im Auto. Im Garten, beim kühlen Bier sichtet Stadler mit Gartenfreund Helmut Rudolph Papiere von Erdproben, die ans Umweltamt müssen. Eine Düngetabelle mit Nitratangaben liegt auf dem Tisch. Rudolph hat dafür extra eine Ausbildung gemacht.</p>
<blockquote><p>&#8220;in Ordnung&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun berät er neben der Arbeit im Labor für Bodenschutz die Kleingärtner beim Düngen ihres Rasens und der Frage, „wie viel Schubkarren Mist muss ich auf meine Tomaten kippen“. Zwischen Rumänien oder Deutschland gebe es gravierende Unterschiede in den Vorschriften, wie viel Dünger pro Gemüsekultur in Ordnung ist.</p>
<p>Jeder Dritte in der Anlage komme aus der Türkei, Russland oder Rumänien. Auch Iraker haben sich hier einen grünen Fleck in der Stadt gesichert und bauen Salate, Bohnen und Kartoffeln an. Damaschke fügt hinzu, dass die Deutschen lieber Zierpflanzen sähen, Rosen, Sommerblumen und Weinreben – während „die Menschen mit Migrationshintergrund Nutzgemüse bevorzugen du mehr Erde unterm Spaten haben“, sagt der Gartenälteste.</p>
<p>Die Kleingärtner Stadler, Rudolph und Damaschke sind sich einig, was die Integration zwischen Rotkohl und Rosenstauden angeht: „Wir schreiben eine gewisse Höhe der Hecke des Gartens vor, damit die Leute rein schauen können, weil wir ja offene Anlagen wollen“ sagt Stadler. Nur so könne Solidarität entstehen, wenn man ohne Zaun in den Kleingärten seine Grenzen toleriere. Stadler hat deswegen den Maschendraht mit seinem Nachbarn einvernehmlich abgerissen.</p>
<h2 id="abgrenzen-hinter-hecken-unerwuenscht">Abgrenzen: Hinter Hecken unerwünscht</h2>
<p>Zusätzlich wolle er in der Vereinspolitik jeden Monat Kurse zu den Themen Umwelt, Bodenpflege und Obstbaumschnitt anbieten. „Aber auch soziale Themen wie Familie, Ausländer und Senioren sind wichtig, drüber zu sprechen“, sagt Stadler.</p>
<p>Vögelgezwitscher, duftende Blumen und sattes Grün täuschen nicht darüber hinweg. Die Idylle wird manchmal getrübt durch die „Kleingartenkriege“, wie Damaschke es nennt. Mit Anklängen an die Fernsehserie „Maschendrahtzaun“ beschwert sich ein Kleingärtner ein paar Zellen weiter immer noch. Der Grund: sein Nachbar habe vor 20 Jahren illegal, ohne zu fragen, Bambus auf seiner Wiese angepflanzt – entgegen den Vorschriften.</p>
<p>Wie Zierpflanzen und Gemüsebeete ganz genau angeordnet sind, bleibt jedem Kleingärtner selbst überlassen. Ob nun deutscher oder russischer Kleingärtner-Stil, findet Peter Stadler: „Man kann und man wird von diesen Menschen lernen. Und im Gleichzug lernen die von uns. Die bauen ihre Kartoffeln selber an, ihren Sellerie selber an, Ihren Lauch“. Sie könnten von ausländischen Gartenfreunden lernen. Nicht nur über das Düngen, Schneiden und Pflücken von frischen Obst. Die Gastfreundschaft von Dammaschkes kasachischen Nachbarns zeige, das „man zusammen Würstchen essen kann“.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jan Thomas Otte</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Handwerk eines Gärtners: Integration mit Obstbaumscheere und Kürbissen</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:48:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob der Untergang der BP Ölplattform Deepwater Horizon oder Selbstmorde beim taiwanesischen Elektronikzulieferers Foxconn. Diese und andere Skandale spielen eine Rolle im Ringen um mehr Wettbewerb&#8230; Sie haben die öffentliche&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ob-der-untergang-der-bp-oelplattform-deepwater-horizon-oder-selbstmorde-beim-taiwanesischen-elektronikzulieferers-foxconn-diese-und-andere-skandale-spielen-eine-rolle-im-ringen-um-mehr-wettbewerb82">Ob der Untergang der BP Ölplattform Deepwater Horizon oder Selbstmorde beim taiwanesischen Elektronikzulieferers Foxconn. Diese und andere Skandale spielen eine Rolle im Ringen um mehr Wettbewerb&#8230;</h3>
<p><span id="more-3839"></span>Sie haben die öffentliche Aufmerksamkeit verstärkt auf die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen weltweit gelenkt. Nur jedes sechste Unternehmen genügt aktuell den von oekom research festgelegten ökologischen und sozialen Anforderungen für den oekom Prime Status – so die Quintessenz des oekom Corporate Responsibility (CR) Review 2011.</p>
<p>Ihren dritten Jahresbericht zur globalen Unternehmensverantwortung stellte die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research AG heute in Frankfurt am Main vor. Die Geschehnisse im Golf von Mexiko oder in Taiwan, aber auch Diskussionen über Datenschutz im Zusammenhang mit durch Google Street View veröffentlichten Bildern zeigen nach Ansicht von Matthias Bönning, COO und Head of Research von oekom research, zweierlei:</p>
<p>„Zum einen stehen die Unternehmen auf der ganzen Welt unter verstärkter Beobachtung der Zivilgesellschaft und der Investoren. Zum anderen kann kein Konzern mehr vorgeben, beispielsweise von menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Asien nichts gewusst zu haben.“ Solche Fakten seien keine ‚schwarzen Schwäne’ – also unvorhersehbare Ereignisse, so Bönning.</p>
<h2 id="sap-henkel-und-bmw-fuehren-bei-dax-30-unternehmen">SAP, Henkel und BMW führen bei DAX 30 Unternehmen</h2>
<p>Dennoch waren auch 2010 zahlreiche Unternehmen aus den Industrienationen in Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen oder Umweltskandale involviert. Von den von oekom research weltweit analysierten rund 3.100 Unternehmen aus 45 Branchen erreicht nur jedes sechste den oekom Prime Status.</p>
<p>Mehr als die Hälfte (56 Prozent) ist von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise weit entfernt. Gut ein Viertel der Unternehmen (26 Prozent) hat zumindest die Basis für ein systematisches <a title="Nachhaltigkeit: Management made in Switzerland" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/nachhaltigkeits-management-schweiz/">Nachhaltigkeitsmanagement</a> gelegt.</p>
<p>Unter den insgesamt etwa 550 Unternehmen (18 Prozent) mit oekom Prime Status sind rund 200 kleine und hoch spezialisierte Unternehmen aus Branchen mit sehr engem Bezug zum Thema Nachhaltigkeit wie beispielsweise erneuerbare Energien oder Wasseraufbereitung. Etwa 350 Unternehmen stammen aus konventionellen Branchen.</p>
<p>Unter den DAX 30 Unternehmen führen SAP mit einer Bewertung von 67,0 von 100 möglichen Punkten, Henkel (65,4) und BMW (64,9) die Rangliste an. Auch im Euro Stoxx 50 nehmen SAP und BMW Spitzenplätze ein, gefolgt von der Deutschen Telekom (61,8).</p>
<p>Erstmals hat oekom research auch alle Unternehmen aus dem MSCI Emerging Markets bewertet. Einige der darin enthaltenen Unternehmen brauchen hinsichtlich der Wahrnehmung ihrer unternehmerischen Verantwortung den Vergleich mit Unternehmen aus Industrieländern nicht zu scheuen:</p>
<p>Dazu gehören beispielsweise der indische IT-Dienstleister Wipro (72,3) und der brasilianische Kosmetikhersteller Natura Cosméticos (63,1). Allerdings haben bisher lediglich rund zwei Prozent der analysierten Unternehmen in Schwellenländern den oekom Prime Status.</p>
<h2 id="verstoesse-gegen-sozial-und-wirtschaftsstandards">Verstöße gegen Sozial- und Wirtschaftsstandards</h2>
<p>Extensive Überstunden, schlechte Bezahlung, mangelhafte Arbeitssicherheit, massive Einschränkungen der Vereinigungsfreiheit – um die Rechte der Arbeitnehmer ist es häufig schlecht bestellt.</p>
<p>Gerade Unternehmen, die im Zuge der Globalisierung mit Zulieferern aus Schwellenländern zusammenarbeiten, sehen sich häufig dem Vorwurf ausgesetzt, bei der Wahl ihrer Partner zu wenig auf international anerkannte Arbeitsstandards zu achten.</p>
<p>So verstoßen rund 50 Prozent der Hersteller von Unterhaltungselektronik und Computern selbst oder in der Zulieferkette gegen derartige Rechte der Arbeitnehmer. Menschenrechtsverletzungen finden bei 40 Prozent der von oekom research bewerteten Unternehmen der Bergbaubranche statt.</p>
<blockquote><p>&#8220;viele schwarze Schafe&#8221;</p></blockquote>
<p>Kartellrechtsverstöße waren gleich 75 Prozent der Hersteller von Unterhaltungselektronik nachzuweisen. „Bei der Wahrnehmung der gesellschaftlichen Verantwortung haben wir es nicht mehr mit schwarzen Schwänen, dafür aber immer noch mit vielen schwarzen Schafen zu tun“, erklärt Bönning.</p>
<h2 id="druck-durch-nachhaltige-investoren-waechst">Druck durch nachhaltige Investoren wächst</h2>
<p>Nicht nur bei der Globalisierung der Wertschöpfungsketten, auch bei der Kapitalanlage sind die Emerging Markets einer der wichtigsten Trends, für den sich auch nachhaltigkeitsorientierte Anleger interessieren. Der steigenden Nachfrage nach entsprechenden Titeln steht allerdings noch ein begrenztes Angebot geeigneter Emittenten gegenüber.</p>
<p>oekom research geht davon aus, dass auch durch den Druck nachhaltiger Investoren die Unternehmen in Schwellenländern in den kommenden Jahren verbesserte Nachhaltigkeitsleistungen zeigen werden.</p>
<p>Insgesamt sind Marktanteil und Volumen nachhaltiger Kapitalanlagen im Jahr 2010 weltweit gestiegen: Aktuell werden rund acht Billionen Euro unter Berücksichtigung sozialer, umwelt- und governancebezogener Kriterien angelegt, davon allein fünf Billionen Euro in Europa.</p>
<p>Der überwiegende Anteil dieses Kapitals wird jedoch nach eher weichen Nachhaltigkeitskriterien verwaltet. „Nach dem beeindruckenden Volumenwachstum der vergangenen Jahre geht es nun darum, die nachhaltigen Kapitalanlagen qualitativ weiterzuentwickeln.</p>
<p>Nur so lässt sich eines der Hauptanliegen des nachhaltigen Investments erreichen: die Umsteuerung der Unternehmen hin zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise“, resümiert Bönning.</p>
<p>oekom Corporate Responsibility Review: Als Jahresbericht zur globalen Unternehmensverantwortung dokumentiert der<a href="http://www.oekom-research.com/index.php?content=studien" target="_blank" rel="noopener"> oekom CR Review</a> seit 2009 die zentralen Entwicklungen bei nachhaltigen Kapitalanlagen sowie Defizite und Fortschritte bei der Integration von Nachhaltigkeitskriterien in die Unternehmensführung.</p>
<p>Wesentliche Themen sind Verstöße bei Korruption und Kartellrecht sowie Menschen- und Arbeitsrechte, Datenschutz und der Erhalt der Wälder.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jan Thomas Otte</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/verantwortung-schwarze-schafe-oekom-csr-review-rating/">Verantwortung: Schwarzes oder weißes Schaf?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 00:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Fasten]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Kur]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünfte Jahreszeit. Danach Fasten? Die Motive sind unterschiedlich. Gudrun ist übergewichtig, will eine Schlankheitskur machen. Gerhard sucht im hektischen Berufsalltag mehr Gelassenheit… Das Lebenstempo wird schneller, Karriere beansprucht. Zeit zum&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuenfte-jahreszeit-danach-fasten-die-motive-sind-unterschiedlich-gudrun-ist-uebergewichtig-will-eine-schlankheitskur-machen-gerhard-sucht-im-hektischen-berufsalltag-mehr-gelassenheit">Fünfte Jahreszeit. Danach Fasten? Die Motive sind unterschiedlich. Gudrun ist übergewichtig, will eine Schlankheitskur machen. Gerhard sucht im hektischen Berufsalltag mehr Gelassenheit…</h3>
<p><span id="more-3979"></span>Das Lebenstempo wird schneller, Karriere beansprucht. Zeit zum Leben? Experten sind sich einig: Schlafstörungen, Lustlosigkeit und Übergewicht sind dafür typische Reaktionen des Körpers. Eine Fokussierung auf das Wesentliche ist eine wichtige Quelle um zur Ruhe kommen.</p>
<p>Die Macht der Gewohnheit ist für Gudrun zum Problem geworden. Die täglichen Strecken zwischen Bett, Computer und Sofa reichen für eine gesunde Bewegung nicht aus. Kaffee, Kuchen und Klamotten steigern nur begrenzt ihr Wolhlbefinden. Aber der Verzicht auf die Fernbedienung schafft Gudrun neue Freiräume.</p>
<h2 id="fasten-kein-luxurioeses-trend-accessoire">Fasten kein luxuriöses Trend-Accessoire</h2>
<p>„Mein innerer Schweinehund drängt mich dazu, die ganze Quälerei abzubrechen“, beschreibt die 45-jährige aus Frankfurt ihren Fastenbeginn. „Nicht nur meine Pfunde schmelzen dahin, auch mein Körper ist beweglicher geworden“.</p>
<p>Anstatt sich einmal pro Woche träge durch den Wald zu zwängen, läuft die Versicherungskauffrau nun fast so schnell wie die flinke Zeichentrick-Maus Speedy Gonzalez. Stolz berichtet Gudrun: „Ich kann wieder drauf los rennen, ohne dass ich mich hinterher wie eine hundertjährige Oma fühlen muss“. Seit Aschermittwoch ist die Party vorbei.</p>
<p>Den letzten Faschingsfans brummt noch der Schädel. Jetzt ist erstmal für Hunderttausende Fasten angesagt. Jeder fünfte Deutsche fastet nach Angaben einer Forsa-Umfrage auf Dinge die ihm wichtig sind. Rund zwanzig Prozent der Deutschen entbehren in dieser Zeit Alkohol, Süßigkeiten oder Zigaretten. Die Kirchen laden ein, eine Atempause zu machen.</p>
<p>Sieben Wochen auf eingefahrene Gewohnheiten verzichten. Wer fastet, schafft neue Freiräume, versprechen Aktionen wie “7 Wochen ohne“. Immer mit der Frage im Hinterkopf: Bereichern mich meine Gewohnheiten noch oder bestimmen sie mich schon?</p>
<h2 id="gesundheit-hungerattacken-und-heisshunger">Gesundheit, Hungerattacken und Heißhunger</h2>
<p>Sie gehören für Gudrun der Vergangenheit an. Sprüche wie „Nach dem Fasten kommt das große Fressen” kennt sie aus ihrem Umfeld nur zu gut. Im Supermarkt geht sie mittlerweile aber bewusster einkaufen.</p>
<p>Zuhause kocht die Frankfurterin nun regelmäßig vollwertige Gerichte. Sie hat sich regelmäßige Mahlzeiten angewöhnt – vorher hatte sie nie gefrühstückt. Das Essen hat wieder mehr Geschmack, weil sie sich mehr Zeit dafür nimmt. Obwohl Gudrun der Arbeitsalltag fest im Griff hat, tankt sie neue Energien. Ihre Gedanken sind klarer und sie braucht weniger Schlaf. „Mein Körpergewicht hat abgenommen, meine Kräfte dagegen zugenommen“, resümiert Gudrun.</p>
<p>Professor Rolf Verres mahnt Fastenwillige, sich über ihre Motivation im Klaren zu sein. Er ist Leiter des Medizinisch-psychologischen Instituts der Uniklinik Heidelberg. Insbesondere bei mehrwöchigen Fastenkuren ist eine professionelle Ernährungsberatung von Vorteil. Damit der Stoffwechsel des Körpers nicht aus dem Gleichgewicht gerät.</p>
<p>„Es ist wichtig, dass ich die gemachten Veränderungen auch nach dem Fasten noch beherzige“, berichtet der Arzt. Gudrun kennt den Stress, sich mit harter Disziplin durch die Kassenschleusen im Supermarkt zu schlagen – zwischen Fruchtgummi und Lakritze. Übertretungen des Fastengebotes werden in manchen christlichen Familien noch als Sünde verstanden.</p>
<p>„Das führt zu Schuldgefühlen, die der seelischen Gesundheit schaden können“, warnt Verres diese Eltern vor überhöhtem Eifer. Gudrun knüpft daran an: “Verzicht wirkt bei mir nur, wenn ich selbst eine klare Entscheidung getroffen habe – wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg”.</p>
<h2 id="fastenkur-und-strandwandern-auf-sylt">Fastenkur und Strandwandern auf Sylt</h2>
<p>Raum für Neues, Zeit zum Durchatmen und Kraftschöpfen für den Alltag: Gudrun hat auf der Nordseeinsel Sylt an einer Fastenkur teilgenommen. Die Kursleiterin Ulla Werner hat dort ein „Fastenhaus“. Eine Oase hinter den Dünen jenseits des Delikatessenherstellers Gosch.</p>
<p>Die Ex-Übergewichtige fastete hier eine Woche lang ohne einen Happen fester Nahrung. Ausgedehnte Wanderungen und Radtouren an Strand und Meer waren täglich Programm. Im „Fastenhaus“ wird nach der Methode des Ernährungsforschers Otto Buchinger gefastet: Ein Gläschen frisch gepressten Saft am Morgen – gelöffelt nicht getrunken. Sowie eine Auswahl leckerer Tees mit Kräutern aus dem Garten.</p>
<p>Am Abend gibt es Gemüsebrühe bis zum Abwinken. Zitrusschnitze, Orangen- und Ingwerwasser ergänzen die Verpflegung. Zudem bieten Fastenhotels Yoga, Massagen und meditative Tänze an.</p>
<p>Von der traditionellen Thaimassage über Lymphdrainage bis zur Kolon-Hydro-Therapie bleiben keine Wünsche offen. Migräne begleitete Gudrun viele Jahre. Seit ihrer Fastenkur ist sie den pochenden Kopfschmerz los – auf natürlichem Wege. Selbst Patienten mit chronischen Leiden haben hier positive Schmerzlinderung erfahren.</p>
<p>„Ob Allergien, Darmprobleme oder Multiple Sklerose – nach dem Fasten gehe es auch Gästen mit solchen Erkrankungen besser“, berichtet sie. Der prominente Benediktinerpater Anselm Grün fastet jedes Jahr: „Mir ist das Fasten wichtig, damit ich mich innerlich wieder in Ordnung bringe“. Der Pater nutzt die Zeit, seine Essgewohnheiten neu zu regulieren. Grün will den Körper von giftigen Schlacken reinigen.</p>
<p>Die wichtigste Bedeutung für den Schriftsteller ist, dass er „innerlich wieder wach wird, eine neue Offenheit für den Augenblick bekommt und Gottes heilende Gegenwart findet“. Fasten ist für Anselm Grün ein Weg zur inneren Freiheit: „Es erzeugt Lust, selber zu leben statt gelebt zu werden.“</p>
<h2 id="geistige-ausgeglichenheit-statt-sand-im-getriebe">Geistige Ausgeglichenheit statt Sand im Getriebe</h2>
<p>Karneval Karriere Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?Fasten schärft die Sinne. „Beim Fasten merke ich, worauf es mir im Leben ankommt“, sagt der Saarbrücker Betriebswirt Gerhard.</p>
<p>Er sehnt sich nach innerer Ruhe im hektischen Alltagstrott: „In der Stille sitzen und schweigen klappt nicht sofort, denke ich doch gleich an den nächsten Kunden“, berichtet der 40-Jährige Saarländer. Trotz großer Reizüberflutung bemüht er sich dennoch, innezuhalten. Gerhard nimmt den Stress gelassen: „Alles muss beim Fasten stimmig sein, sich gut anfühlen“.</p>
<p>Am Ende müsse dabei für ihn etwas Gutes herauskommen, was er so schnell nicht mehr missen möchte. Die Lust auf Gummibärchen ist auch Gerhard bekannt. Das erlebt er gerade dann, wenn er gestresst von der Arbeit nach Hause kommt.</p>
<p>Seinen Kopf kann er nicht abschalten, der Körper ist erschöpft und die Seele ausgebrannt. Da ist der Griff zur Packung Haribo schnell getan. Statt frustriert über manchen Rückfall zu sein, sagt der Betriebswirt offen: „Wenn ich schwach werde, ärgere ich mich. Aber allein, dass ich mir meiner Schwäche bewusst bin, ist doch schon ein Gewinn.“</p>
<h2 id="kontemplation-im-kloster-statt-burn-out-syndrom">Kontemplation im Kloster statt Burn-Out-Syndrom</h2>
<p>Statt in der Schublade nach Süßem zu schnappen geht Gerhard lieber vorbeugend ins Kloster. Ein Fastenwochenende hat er bereits gemacht. In den Mauern des Benediktinerstifts Neuburg konnte er sich besser konzentrieren, Gott näher kommen, sein Gebet ohne Lärm und Hektik sprechen.</p>
<p>Nun besucht Gerhard regelmäßig die Abendmesse. Manchmal redet er im Anschluss mit den Mönchen über Gott und die Welt. Zuhause lernt Gerhard beim Klavierspiel die leisen Tönen des Lebens spielen, die er im Alltagslärm nicht mehr hören kann. Einfache Aktivitäten helfen ihm, Körper und Seele wieder zusammenzubringen. Mit dem Hund mehr Gassi gehen, Wandern in der Natur und Freunde treffen.</p>
<blockquote><p>„Einfach der sein, der ich bin“</p></blockquote>
<p>„Einfach der sein, der ich bin“, freut sich Gerhard über seinen Fastenweg zu mehr Gelassenheit. Priester Oliver van Meeren aus Saarbrücken versteht Fasten so: „Es geht um Aufbruch und Erneuerung, einen umfassenden geistlichen Frühjahrsputz vor Ostern“. Fasten müsse mit innerer Spannung geschehen: „Das hat mit der Griesgrämigkeit von verordneten Diäten nichts zu tun“.</p>
<h2 id="hintergrund-fasching-und-fasten">Hintergrund: Fasching und Fasten</h2>
<p>Im Mittelalter wurde ein üppiges Festmahl gehalten, um vor dem großen Fasten die verderblichen Lebensmittel aufzubrauchen. Fastnacht ist bis heute ein gesellschaftliches Ereignis mit Spiel und Tanz geblieben.</p>
<p>Die katholische Kirche befürwortet den Karneval als Vorbereitung auf die Fastenzeit. In Saarbrücken leiht Priester van Meeren seinen Mitgliedern Kostüme aus – aus dem Fundus der Kirche.</p>
<p>Farbenfrohe Klamotten, Masken und Teufelskostüme. Die kommenden Wochen zum Gedenken an das Leiden Jesu sollen keine Trauerveranstaltung werden:</p>
<p>„Wir wollen uns nicht mit künstlichem Druck einengen und beschränken“, sagt der Priester, welcher gleichzeitig Vorsitzender des dortigen Karnevalsvereins ist. Zwischen Luftschlangen, geschminkten Kindergesichtern und Tortentischen betont er die christliche Freiheit zum Handeln.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Shkljoc/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/girl-bed-coffee-cup-reading-book-341554886">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Christliches]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Karriere-Mensch: Sex, Drugs und Rock&#8217;n&#8217;Roll. Sein Leben kennt Extreme. Als DJ, Clubchef und Eventmanager, führt Dario Pizzano ein Leben auf der Überholspur&#8230; Viel mit Frauen zu tun, die Kasse&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ein-karriere-mensch-sex-drugs-und-rocknroll-sein-leben-kennt-extreme-als-dj-clubchef-und-eventmanager-fuehrt-dario-pizzano-ein-leben-auf-der-ueberholspur">Ein Karriere-Mensch: Sex, Drugs und Rock&#8217;n&#8217;Roll. Sein Leben kennt Extreme. Als DJ, Clubchef und Eventmanager, führt Dario Pizzano ein Leben auf der Überholspur&#8230;</h3>
<p><span id="more-3336"></span>Viel mit Frauen zu tun, die Kasse im Geschäft klingt, jede Nacht. Aber er merkt, dass er auf dem »Highway to Hell« dahinrast, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick &#8211; bis zum Burn-Out. Da passiert ihm in einer Phase tiefster Depression etwas Ungeheuerliches: eine Gotteserfahrung. Das stellt sein Leben auf den Kopf, wie er schreibt:</p>
<p>Es gibt nichts zu berichten von diesen abschüssigen Tagen, außer dass ich versuche das Tempo zu halten, wo ich es nicht erhöhen kann. Es sind Tage wie von Blei, einer wie der andere, nur dass sich regelmäßig die Beleuchtung ändert. Der November bringt graues, schmutziges Licht.</p>
<p>Ich fühle mich nicht, funktioniere nur. Gehe dahin und dorthin, kaufe ein, räume auf, renne herum, klappere auf der PC-Tastatur – eine mechanische Kopie meiner selbst. Wahrscheinlich sieht es für Dritte professionell aus.</p>
<h2 id="november-grau">November-Grau</h2>
<p>Wahrscheinlich wäre auch der 28. November des Jahres 2005 so wesenlos hinter mir ins Nichts gesunken, wie alle diese Novembertage, an die ich keine Erinnerung mehr habe, weil es nichts gab, was sie durch Schönheit oder Schmerz prägte. Die Tage waren grau, wie meine Seele dunkel und traurig war.</p>
<p>Wahrscheinlich hätte ich schon längst den Kalender dieses Jahres verbrannt und mit ihm alle Erinnerung an diese vergiftete Zeit, wäre ich nicht am Mittag des 28. November des Jahres 2005 gegen 14:00 Uhr.</p>
<p>Mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 km auf der B27 von Seeburg in Richtung meiner Heimatstadt unterwegs gewesen, und hätte mich nicht – es war etwa 2 Km vor Seeburg, dort, wo ein paar zerrupfte Bäume sich an den Hang schmiegen – aus gar nicht heiterem Himmel der Blitz getroffen.</p>
<h2 id="drogen-glueck">Drogen-Glück</h2>
<p>Bei dem, was ich nun zu schildern habe, weiß ich, dass meine Worte versagen, meine Bilder schief werden. Der Blitz, der bei mir einschlug, war keine elektrodynamische, kosmische Entladung sondern eine geistige Erfahrung, für die ich keine Vergleiche habe.</p>
<p>Weder vorher noch nachher, weder in meiner Kindheit, noch in meiner wilden Jugend, weder auf psychedelischen Drogen, noch in orgiastischen Sexabenteuern.</p>
<p>Weder im Glücksgefühl auf paradiesischen Berggipfeln, noch im Siegestaumel nach einem Torschuss habe ich etwas erlebt, woraus sich eine Art Stufenleiter der Superlative bilden ließe, deren oberste Krönung dieser Blitz auf der Landstraße zwischen meiner Heimatstadt und Seeburg wäre. Was ich erlebt habe, war einfach anders:</p>
<p>Ein senkrecht von oben einschießendes Irgendwas. Ein Überfall. Ich will nüchtern bleiben bei der Chronologie der Ereignisse. Während ich mich dem fließenden Verkehr anpasse, bin ich voll innerer Unruhe, bin wieder einmal gefangen in der Mechanik meiner negativen Gedanken.</p>
<p>Ich rede mit mir selbst, seufze, ohne meine Seufzer an einen eigentlichen Adressaten zu richten. Warum sich in meinem Mund plötzlich der Satz „Mein Gott, ich kann nicht mehr!“ bildet, weiß ich nicht. Ich habe keinen Glauben. Und sage doch: „Mein Gott, ich kann einfach nicht mehr!“</p>
<h2 id="koerper-seele-geist">Körper, Seele, Geist</h2>
<p>Da geschieht es. Ich fühle, dass jemand diesen Satz hört. Ich pralle zurück. Bin wie geschlagen.</p>
<p>Körper, Seele, Geist – alles zugleich wird berührt. Ich zittere. Was ist das? Hilfe! Werde ich verrückt? Nein. Es ist keine Einbildung. Es ist wahr. Liebe, unfassbare Liebe durchdringt mich, ein Empfinden unendlicher Kraft und Sanftmut, ein so unfassbar starker Eindruck. Bringe den Wagen irgendwie zum Stehen, reiße den Schlüssel raus. Öffne die Fahrertür, wie um Luft zu schöpfen. Und dann hört es nicht auf zu pulsen, vielleicht zwanzig Minuten lang:</p>
<p>Wärme und Licht. Wärme und Licht. Liebe. Wärme und Licht. Liebe. Immer neu. Immer anders. Immer stärker. Nicht zu vergleichen mit Drogen. Keine Entfremdung. Kein Rausch. Ich bin ganz bei mir, bin bei mir, wie ich nie in meinem Leben bei mir war.</p>
<p>Es ist ganz klar, ganz stark. Dieses Einströmen von etwas Wunderbarem. Meine innere Bitterkeit verfliegt, meine Härte zerbröselt, mein Eispanzer bricht innerhalb nur einer Sekunde. Tränen, Tränen, Tränen. Tränen ohne Ende!</p>
<h2 id="ich-bin-dein-vater">&#8220;Ich bin Dein Vater!&#8221;</h2>
<p>Ich heule mein gesamtes Leben raus, den ganzen schrägen Film. Alle Schleusen gehen auf. Es ist so unglaublich, so unbeschreiblich schön! Plötzliches Wissen, spontane Gewissheit: Es gibt Gott. Er ist da! Wie die Konsole meines Wagens. Wie mein Unterarm. Was für ein unfassbarer Augenblick! Unglaubliche Liebe und Freude durchströmen mich.</p>
<p>Es gibt Liebe über allem, in allem! Liebe für mich armen, einsamen Pflegefall. Was für eine unfassbare Erfahrung! Ich bin perplex. Sprachlos. Überrascht von Gott! Und plötzlich ist da auch noch diese Stimme, die klar und deutlich in und zu mir spricht:„Es ist doch gar nicht so, wie Du denkst, Ich bin Dein Vater!“</p>
<p>Was war das? Später würde ich sagen: Das war mein Absturz in den Himmel! Ich würde sagen: Ja, es war wie ein Blitz, der mein gesamtes Leben, meine gesamte Existenz in ein neues überirdisches Licht getaucht hat.</p>
<p>Ich würde sagen: Es war, als würde dir jemand ein helles Licht in der Seele anknipsen. Ich würde sagen:</p>
<p>Es war der Augenblick, in dem ein neuer Geist in mich kam, der Augenblick, in dem mir eine momenthafte synthetische Erkenntnis von allem was ist (und was ich in allem, was ist, bin) geschenkt wurde.</p>
<p><figure id="attachment_3352" aria-describedby="caption-attachment-3352" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.amazon.de/Exzess-Meine-Leben-Dario-Pizzano/dp/3629022421/ref=as_li_wdgt_fl_ex?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21"><img  loading="lazy"  class="wp-image-3352"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2011/03/exzess.jpg"  alt=""  width="120"  height="196" ></a><figcaption id="caption-attachment-3352" class="wp-caption-text">Zwei Seelen in derselben Brust. Dario Pizzano packt aus. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Ich würde sagen: &#8230;Um die Wahrheit zu sagen: Ich kann es noch immer nicht erklären, kann es mit Gedanken nicht einholen, will es auch gar nicht. Eines Tages werde ich IHN sehen. Er wird es mir schon erklären, wird mir sagen, warum alles sein musste, wie es war.</p>
<h2 id="biografisches">Biografisches</h2>
<p>Dario Pizzano, geb. 1974 in Göttingen, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann 12 Jahre als Eventmanager, Clubbetreiber und DJ im Eichsfeld.</p>
<p>Nach einer intensiven Gotteserfahrung im Jahr 2005, stieg er innerhalb von Wochen aus allem aus, was vorher sein Leben bestimmt hatte. Er trennte sich von seinem Beruf, seinem Milieu und begann ein Theologiestudium. Heute arbeitet Dario Pizzano in der Erwachsenenbildung der Diözese Erfurt.</p>
<p>In Heiligenstadt im Eichsfeld hält und organisiert er Vorträge, Workshops, Benefizveranstaltungen und diverse Projekte für benachteiligte Jugendliche.</p>
<blockquote>
<h6 id="sichtweise-jan-thomas-otte-traf-dario-im-kloster-himmelspforten-in-wuerzburg-zusammen-mit-anderen-autoren-im-weinkeller-sitzend-dachten-sie-ueber-gott-und-die-welt-nach">Sichtweise: <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> traf Dario im Kloster Himmelspforten, in Würzburg. Zusammen mit anderen Autoren im Weinkeller sitzend, dachten sie über Gott und die Welt nach&#8230;</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: liza1979/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/close-prayer-shawl-tallit-jewish-religious-100157858">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/dario-pizzano-exzess-lebenswandel-krise-christliches/">Karriere-Exzess: “Ich bin gerade Gott begegnet”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 10:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Minister Guttenberg geht, bittet um seine Entlassung. Kaum ein anderes Thema war in den Medien letzte Woche so präsent. Es geht um den Minister der Herzen, wie ihn manche nennen&#8230;&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/guttenberg-ruecktritt-plagiat-doktorarbeit-minister/">Skandal trotz Sympathie: Goodbye, Guttenberg!</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="minister-guttenberg-geht-bittet-um-seine-entlassung-kaum-ein-anderes-thema-war-in-den-medien-letzte-woche-so-praesent-es-geht-um-den-minister-der-herzen-wie-ihn-manche-nennen">Minister Guttenberg geht, bittet um seine Entlassung. Kaum ein anderes Thema war in den Medien letzte Woche so präsent. Es geht um den Minister der Herzen, wie ihn manche nennen&#8230;</h3>
<p><span id="more-2830"></span>Das wird sich ändern, vielleicht. Erklärungen vom Minister, seinem Doktorvater und empörten Doktoranden. Mit einem kleinen Exklusiv-Interview. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Bundeskanzlerin um seine Entlassung gebeten. Das erklärte er am 1. März in Berlin. Rund 2/3 aller Leser von Karriere-Einsichten forderten in einer Umfrage Guttenbergs Rücktritt. Begründet wurde das mit seinem hohen, moralischen Anspruch.</p>
<p>Er hatte für seine Doktorarbeit zum Beispiel Passagen eines FAZ-Artikels wörtlich kopiert, ohne Fußnote. In Blogs wurde er sogar als Lügenbaron beschimpft, Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Nun hat er diesem öffentlichen Druck nicht mehr standgehalten. Sein nächster Posten? Noch ungewiss. In der Zwischenzeit liegt auch die Erklärung des Doktorvaters vor, Professor Peter Häberle. Wir bringen das im Wortlaut:</p>
<p>&#8220;Mit sehr großem Bedauern habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Umstände der von mir betreuten Promotion von Herrn K.-T. zu Guttenberg den Ruf der Universität Bayreuth in der öffentlichen Diskussion in Misskredit zu bringen geeignet sind. Die in der Promotionsschrift von Herrn zu Guttenberg entdeckten, mir unvorstellbaren Mängel sind schwerwiegend und nicht akzeptabel.</p>
<p>Sie widersprechen dem, was ich als gute wissenschaftliche Praxis seit Jahrzehnten vorzuleben und auch gegenüber meinen Doktoranden zu vermitteln bemüht war. Die Aberkennung des <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/guttenberg-und-die-folgen-fuer-die-wissenschaft-der-zorn-der-doktoranden-1.1064366">Doktortitels</a> war die notwendige Folge.</p>
<p>In meiner ersten spontanen und letztlich zu vorschnellen Reaktion konnte ich &#8211; ohne Detailkenntnis der konkreten Vorwürfe &#8211; das Ausmaß nicht absehen. Im Blick auf die Originalität der Fragestellung und die Intensität der inhaltlichen Ausarbeitung hielt ich jede Form eines Vorwurfs für ausgeschlossen &#8211; zumal Herr zu Guttenberg stets zu meinen besten Seminarstudenten gehörte.</p>
<p>Ich habe den Werdegang seiner Arbeit, wie bei all meinen Doktoranden ohne jede äußere Beeinflussung nach besten Kräften betreut. Ich werde auch weiterhin als Wissenschaftler alles mir Mögliche zur erforderlichen Aufklärung der Umstände durch die Gremien der Universität beitragen.&#8221;</p>
<h6 id="frederik-trettin-schreibt-gerade-seine-doktorarbeit-an-der-universitaet-konstanz-er-ist-mitinititator-des-offenen-briefes-an-die-kanzlerin-der-causa-guttenberg">Frederik Trettin schreibt gerade seine Doktorarbeit an der Universität Konstanz. Er ist Mitinititator des offenen Briefes an die Kanzlerin, der &#8220;Causa Guttenberg&#8221;.</h6>
<p>Wir haben kurz mit ihm gesprochen:</p>
<h3 id="ke-minister-guttenberg-tritt-zurueck-habt-ihr-dazu-beigetragen"><strong>KE: Minister Guttenberg tritt zurück. Habt ihr dazu beigetragen?</strong></h3>
<p><em>Nein wir haben den zahlreichen Menschen nur ein Forum geboten und einen Nerv getroffen.</em></p>
<h3 id="ke-15-000-fans-bei-facebook-wer-haette-das-gedacht"><strong>KE: 15.000 Fans bei Facebook. Wer hätte das gedacht?</strong></h3>
<p><em>Niemand, aber die Debatte war abgeklungen. War aber anscheinend nicht erledigt, wie die Reaktionen zeigen. Es sind momentan 56000 Unterzeichner.</em></p>
<h3 id="ke-seid-ihr-zufrieden-mit-dem-statement-verstaendnis-ja-schlussfolgerung-nein"><strong>KE: Seid ihr zufrieden mit dem Statement: &#8220;Verständnis ja, Schlussfolgerung nein?&#8221;</strong></h3>
<p><em>Nein, absolut nicht. Mehr kann ich dazu aber momentan nicht sagen&#8230;</em></p>
<div id="_mcePaste">
<p><strong>Der offene Brief der Doktoranden vom 24. Februar 2011, ebenfalls im Wortlaut:</strong></p>
<p>&#8220;Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, als Doktorandinnen und Doktoranden verfolgen wir die gegenwärtige Diskussion um die Plagiatsvorwürfe gegen den Bundesminister der Verteidigung, Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg, mit großer Erschütterung und noch größerem Unverständnis.</p>
<p>Wir haben den Eindruck, dass Sie mit aller Macht versuchen, einen Minister zu halten, der trotz massiver Gegenbeweise immer noch die Behauptung aufrecht erhält, er habe in seiner Doktorarbeit nicht bewusst getäuscht. Mit dieser Vorgehensweise beschädigen die Bundesregierung und die Abgeordneten der Koalition nicht nur sich selbst, sondern viel mehr.</p>
<p>Zu Guttenberg musste bereits in der letzten Woche mehrfach Abstand von seinen zuvor beteuerten Aussagen in Bezug auf seine Dissertation nehmen. Die Internetgemeinde hat es in einer beispiellosen Art und Weise geschafft, eine Vielzahl von eindeutigen Plagiaten in der Dissertation von Herrn zu Guttenberg zu belegen. Diese Indizien sind von jedermann einzusehen und überprüfbar.</p>
<p>Es nimmt kaum Wunder, dass sich Plagiatsexperten darüber einig sind, dass man hier nicht mehr von einigen „peinlichen Fehlern“ reden kann. Es handelt sich um massive, systematische Täuschung. Zu Guttenberg hat große Teile seiner Dissertation – und dies offenbar mit großem Ehrgeiz – zusammenkopiert und Quellen vertuscht, um sich den Doktortitel zu erschleichen, mit dem er dann nicht zuletzt auf Wahlplakaten geworben hat.</p>
<p>Die Universität Bayreuth hat diesen Vorwurf nicht ausräumen können. Angesichts des Umfangs und der Anzahl der Plagiate wissen Sie genauso gut wie wir, dass am Ende der genauen Überprüfung durch die Universität nur ein Ergebnis stehen kann, was die Täuschungsintention des Ministers angeht. Man kann dies nicht „unbewusst“ tun.</p>
<p>Diese Täuschung als solche zu benennen, hat dabei nichts mit der Zugehörigkeit des Ministers zu einer bestimmten Partei zu tun. Auch von den Politikern der Opposition würden wir den Rücktritt als Minister fordern, hätten sie ihr Ehrenwort gegeben, ihre wissenschaftliche Leistung eigenständig und nur unter Zuhilfenahme der angegebenen Hilfsmittel erstellt zu haben, und dann trotzdem in massiver Weise dagegen verstoßen.</p>
<p>Herr zu Guttenberg hat am 23. Februar 2011 in der Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag darauf verwiesen, er wolle nur nach seiner Tätigkeit als Verteidigungsminister beurteilt werden. Er hat dabei auf eine Formulierung von Ihnen angespielt, wonach Sie ihn nicht als „wissenschaftlichen Assistenten“ eingestellt hätten. [&#8230;]</p>
<p>Die meisten von uns unterrichten zudem jüngere Studierende. Nicht selten ist es unsere Aufgabe, ihnen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln. Wir halten die Studierenden dabei dazu an, von Anfang an sehr genau darauf zu achten, korrekt zu zitieren und jedes Hilfsmittel als solches kenntlich zu machen. Wir tun dies nicht, weil wir „Fußnotenfanatiker“ sind oder im „Elfenbeinturm“ sitzen und nicht wissen, was im wahren Leben zählt.</p>
<p>Es geht uns schlicht darum, das Verständnis dafür weiterzugeben, dass wissenschaftlicher und damit gesellschaftlicher Fortschritt allein dann möglich ist, wenn man sich auf die Redlichkeit in der „scientific community“ verlassen kann. Verstoßen unsere Studentinnen und Studenten gegen diesen Kodex, sind wir gehalten, ihre Prüfungsleistung als ungenügend zu bewerten.</p>
<p>Bei erneutem Verstoß droht in aller Regel die Exmatrikulation. Nach einer solchen Entscheidung bleibt der Eintritt der Betroffenen in viele Berufe zurecht verwehrt – auch in Berufe, in denen die persönliche Integrität weniger bedeutend sein mag als im Amt des Bundesverteidigungsministers.</p>
<p>Vielleicht sind wir altmodisch und vertreten überholte konservative Werte, wenn wir die Auffassung hegen, dass Aufrichtigkeit und Verantwortungsbewusstsein Werte sein sollten, die auch außerhalb der Wissenschaft gelten sollten. Herr zu Guttenberg schien bis vor kurzem auch dieser Meinung zu sein. Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung.</p>
<p>Redliche und innovative Wissenschaft ist eine Grundlage des Wohlstands in unserem Land. Wenn der Schutz von Ideen in unserer Gesellschaft kein wichtiger Wert mehr ist, dann verspielen wir unsere Zukunft. Wir erwarten für unsere wissenschaftliche Arbeit keine Dankbarkeit, aber zumindest den Respekt, dass man unsere Arbeit ernst nimmt.</p>
<p>Durch die Behandlung der Causa Guttenberg als Kavaliersdelikt leiden der Wissenschaftsstandort Deutschland und die Glaubwürdigkeit Deutschlands als „Land der Ideen“. Möglicherweise aber halten Sie unseren Beitrag zur Gesellschaft schlicht für vernachlässigenswert. Dann möchten wir Sie aber bitten, in Zukunft nicht mehr von der von Ihnen selbst ausgerufenen „Bildungsrepublik Deutschland“ zu sprechen.&#8221;</p>
<h6 id="auszug-aus-guttenbergs-ruecktrittserklaerung-vom-1-03-2011"><strong>Auszug aus Guttenbergs Rücktrittserklärung vom 1.03.2011:</strong></h6>
<p>&#8220;Ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die Frau Bundeskanzlerin informiert, dass ich mich von meinen politischen Ämtern zurückziehen werde und um meine Entlassung gebeten. Es ist der schmerzlichste Schritt meines Lebens. Und ich gehe nicht alleine wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit, wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlass wäre. Der Grund liegt im Besonderen in der Frage, ob ich den höchsten Ansprüchen, die ich selbst an meine Verantwortung anlege, noch nachkommen kann. [&#8230;]&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: SpeedKingz/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/female-journalist-microphone-interviewing-businessman-262339847">Shutterstock</a></em></p>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 07:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die einen ist er ein Vorzeigeunternehmer, für andere ein Patriarch alter Schule. Textilunternehmer Wolfgang Grupp. Er braucht sich nicht warmzulaufen&#8230; Für die Bewohner seiner Heimatstadt ist er so etwas&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="fuer-die-einen-ist-er-ein-vorzeigeunternehmer-fuer-andere-ein-patriarch-alter-schule-textilunternehmer-wolfgang-grupp-er-braucht-sich-nicht-warmzulaufen">Für die einen ist er ein Vorzeigeunternehmer, für andere ein Patriarch alter Schule. Textilunternehmer Wolfgang Grupp. Er braucht sich nicht warmzulaufen&#8230;</h3>
<p><span id="more-2874"></span>Für die Bewohner seiner Heimatstadt ist er so etwas wie der “König von Burladingen”. Meist ist er schon auf Hochtouren. Die Stimme laut, die Gestik ausgeprägt, die Aussagen manchmal hart:</p>
<p>„Wer einmal ein Versager war, den lasse ich nicht mehr zu Wort kommen“, sagt er dann etwa. Er hat Grundsätze, zu denen er steht. Das diese nicht allen gefallen weiß er. Aber er hat auch gelernt, dass die Medien solche klaren Aussagen lieben.</p>
<p>Mit seinem Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland schaffte er es in die Talkshows, als Redner ist er gefragt. Und auch die Politik freut sich gelegentlich, wenn er sich zu Wort meldet. „Globalisierung ist eine Riesenchance“, habe er letztens gesagt und dafür Zuspruch der örtlichen CDU-Abgeordneten bekommen.</p>
<p>Wenn er sich für eine Reichensteuer ausspricht, sieht das schon anders aus. Und auch mit Aussagen wie „Die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=M7iUv_qkmu8" target="_blank" rel="noopener">Finanzkrise</a> ist von den Studierten gemacht“, ist das so eine Sache. Trifft man Wolfgang Grupp, so merkt man, dieser Man verlangt sich und anderen viel ab.</p>
<p>Vielleicht war es das Jesuitenkolleg in St. Blasien, welches ihn so formte, vielleicht das Leben auf der Alb. 1942 in Burladingen geboren übernahm er nach dem Wirtschaftsstudium in Köln das Unternehmen Trigema.</p>
<blockquote><p>„Das was gelaufen ist, habe ich produziert“</p></blockquote>
<p>Damals mit mehreren Millionen DM verschuldet, heute steht in der Bilanz bei Krediten eine Null. Seine Philosophie ist einfach: „Das was gelaufen ist, habe ich produziert“, er sei der schnellste und der flexibelste gewesen.</p>
<p>Produziert wurde immer in Burladingen und den Werken in der Umgebung. Wer seine Produktion auslagere dürfe sich nicht wundern, wenn im Ausland an den Produkten geforscht werde und die dortigen Produzenten diese dann selbst auf den Markt bringen würden, ist Wolfgang Grupp überzeugt.</p>
<h2 id="trigemas-thema-standort-deutschland">Trigemas Thema: Standort Deutschland</h2>
<p>Wer sich mit dem Schwaben unterhält, der ist schnell bei Grundsatzthemen: Globalisierung, Bildung, die Rolle der Frau. Grupps Weltbild ist einfach. „Kinder können nicht blöder sein als man selbst“, so Grupp.</p>
<p>Und manchmal konservativ: „Der Vater ist das erste Vorbild für den Sohn, die Mutter das Vorbild für die Tochter.“ Grupp, selbst Vater von einem Sohn und einer Tochter, hat es in seiner Familie so gemacht. Sein Sohn studiert in London, irgendwann wird er einmal Trigema-Chef sein.</p>
<p>Wenn Kinder den Betrieb der Eltern nicht übernehmen würden, dann hätten die Eltern versagt, findet Grupp. Bei den Grupps, so muss man glauben, läuft alles. Seine Frau Elisabeth arbeitet im gleichen Großraumbüro und kümmert sich um die „Testgeschäfte“.</p>
<p>Fabrikverkäufe will Grupp seine Läden nicht nennen, über die er mittlerweile rund 60 Prozent der gesamten Produktion verkauft.</p>
<p>Irgendwann wir er das Unternehmen übergeben, Burladingen verlassen wird er wohl nicht. „Ich hänge sehr an Burladingen und dem Kleinbürgerlichen.“ Und das merkt man auch in seinen zahlreichen Talkshow-Auftritten.</p>
<p>Welche Philosophie steckt hinter Trigema? “Obwohl die Textilbranche in den letzten 30 Jahren mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, sind wir stolz, diese Jahre erfolgreich gemeistert zu haben&#8221;, sagt man.</p>
<p>Stolz: Sie hätten nicht nur die Arbeitsplätze gehalten, sondern diese in den letzten Jahren auf 1200 erhöht. Grupp dazu &#8220;Ich betrachte es als meine Pflicht, meine Mitmenschen in den Arbeitsprozess einzubeziehen und unsere Arbeitsplätze auch in Zukunft zu sichern.</p>
<p>Wir dürfen nicht noch mehr Arbeitsplätze abbauen, verdiente Mitarbeiter auf die Straße schicken und der Jugend keine Perspektiven mehr bieten. Der Arbeitslohn ist auch in Deutschland nicht zu teuer, wenn Arbeitskraft richtig eingesetzt wird, wenn die Arbeitnehmer motiviert sind und die Leistung in ein verkaufbares Produkt eingeht. Bedingungen dafür zu schaffen ist die Aufgabe von uns Unternehmern.&#8221;</p>
<p>Nicht Macht, Marktanteile und Größe sollen das Handeln bestimmen, sondern Solidität, Verantwortung für die Mitmenschen, Gerechtigkeit und Beständigkeit.</p>
<p>&#8220;So sehe ich es als meine erste Aufgabe, auch in den kommenden Jahren die Verantwortung für unsere große Betriebsfamilie zu tragen, um in der Zukunft unsere Arbeitsplätze garantieren zu können&#8221;, sagt Wolfgang Grupp, der Familienunternehmer.</p>
<h2 id="code-of-conduct-wir-uebernehmen-verantwortung">Code of Conduct: &#8220;Wir übernehmen Verantwortung&#8221;</h2>
<ol>
<li>Unser Verhaltenskodex regelt und gewährleistet die Sozialstandards in den Lieferbetrieben</li>
<li>Sozialverträgliches Handeln ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Für Trigema spielt die Sicherstellung und Einhaltung nationaler und internationaler Standards eine große Rolle.</li>
<li>Trigema produziert ausschließlich in Deutschland. In unser aller Interesse und im Interesse unserer Umwelt sehen wir die gesetzlich vorhandenen Rahmenbedingungen bezüglich sozial- und umweltverträglicher Aspekte als Mindestanforderung an und versuchen, wann immer möglich, diese Anforderungen zu übertreffen. Dies gilt für Trigema und alle unsere Geschäftspartner.</li>
<li>Wir legen großen Wert darauf, dass sich in unseren Produktionsstätten sowie in den Betrieben unserer Lieferanten wirtschaftliches Interesse und sozial- und umweltverträgliches Handeln nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen. Wir sind davon überzeugt, dass Ökonomik und Ethik untrennbar miteinander verbunden sind. Nachhaltigen Erfolg hat nur, wer moralische und ethische Werte über ein ständiges Bestreben nach Gewinnmaximierung stellt.</li>
<li>Aus diesem Grund haben wir einen sogenannten „Code of Conduct“ erarbeitet, mit dem wir uns und unsere geschäftlichen Partner zu einer freiwilligen Selbstkontrolle verpflichten. Dieser Verhaltenskodex bezieht sich auf alle Handels- und Nichthandelswaren.</li>
<li>Unser „Code of Conduct“ umfasst alle Kernarbeitsnormen der International Labor Organisation (ILO), also auch das in der Europäischen Union ohnehin vorhandene Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit. Unser Verhaltenskodex bezieht sich im Wesentlichen auf Kernpunkte wie zum Beispiel Arbeitszeitregelungen, das Diskriminierungsverbot, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Anstellungsbedingungen.</li>
<li>Wir nehmen unsere Verantwortung für menschenwürdige Arbeitsbedingungen sehr ernst. Deswegen bekennen wir uns klar zu unserer Mitverantwortung bei der Durchsetzung von Arbeits- und Sozialstandards unserer Lieferanten. Der „Code of Conduct“ ist Bestandteil unserer Lieferverträge und muss von allen unseren Geschäftspartnern unterzeichnet werden.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Maisevich Alexey/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/portrait-beautiful-surprised-girl-blue-shirt-196909301">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/03/trigema-wolfgang-grupp-arbeitsplaetze-csr-moral/">Made in Germany: Das Lob des Trigema-Chefs</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Pop-Akademie: Talent und Pilgerreise zum Album</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/02/pop-akademie-und-talent-show-geschaft-johannes-falk-pilgerreise/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 08:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; geguckt? Der Trend geht wieder zu „echt“ origineller Musik. Wer hört noch Alexander oder kauft sich Alben von Dieter Bohlen aus der Wühlkiste? Morgen wirst du&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/02/pop-akademie-und-talent-show-geschaft-johannes-falk-pilgerreise/">Pop-Akademie: Talent und Pilgerreise zum Album</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="deutschland-sucht-den-superstar-geguckt-der-trend-geht-wieder-zu-echt-origineller-musik-wer-hoert-noch-alexander-oder-kauft-sich-alben-von-dieter-bohlen-aus-der-wuehl">&#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; geguckt? Der Trend geht wieder zu „echt“ origineller Musik. Wer hört noch Alexander oder kauft sich Alben von Dieter Bohlen aus der Wühlkiste?</h3>
<p><span id="more-1939"></span>Morgen wirst du auch ein Popstar, vielleicht. Studenten der Popakademie in Mannheim meinen, dass die Zeit der bekannten TV-Castings zu Ende geht. Diese Instant-Karrieren hätten keine langfristige Perspektive. Das meint auch Newcomer Johannes Falk. Gerade bringt er sein Debütalbum heraus: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Pilgerreise-Johannes-Falk/dp/B004G8AM14/ref=as_li_wdgt_fl_ex?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21">Pilgerreise</a>&#8220;.</p>
<p>Viele Nachwuchs-Bands bezahlen bitteres Lehrgeld, da sie sich nicht mit den Grundlagen von Recht, Finanzen, Medien und Marketing auskennen. Berühmt werden sei nicht leicht: „Entweder du wirst Superstar im Fernsehen oder du arbeitest sehr hart an deiner Karriere&#8221;, sagt Johannes Falk.</p>
<p>Man sollte darauf gefasst sein, dass ein Studium an der Popakademie in Mannheim einem vieles bietet, aber eben keine Erfolgsgarantie, berichtet er aus den Reihen ehemaliger Akademiestudenten. „Hier wird das ganze Wissen vermittelt, was ich brauche, um später auf dem Markt durch eigene Leistung überzeugen zu können“, berichtet Johannes.</p>
<p>Bevor er seine erste CD aufnahm, arbeitete er zwölf Jahre in einer Fabrik, um überhaupt Musik machen zu können. „Jetzt möchte ich davon leben“, ist sich Falk sicher. Ob er Popstar wird? Einige Platten hat er schon produziert.</p>
<h2 id="hobby-band-schichtarbeit-dann-platten-vertrag">Hobby-Band, Schichtarbeit, dann Platten-Vertrag</h2>
<p>Für eine Studentenband, die bisher nur für sich im Keller spielte, ein paar Auftritte im heimischen Raum hatte, bedeute das den klassischen Weg:</p>
<p>Viele Konzerte spielen, sich eine solide Fanbasis aufbauen, Demo-Tapes aufnehmen, möglichst im lokalen Radio gespielt werden. Und sich ausdauernd um einen Platten-Vertrag bei den großen Labels wie Sony BMG und Universal bewerben. „Es ist wichtig, sich im Mainstream durch einen eigenen Stil abzuheben“, erklärt eine Expertin der Branche.</p>
<p>Falk singt Deutsch, auch wenn weniger als acht Prozent deutschsprachige Musik im Radio gespielt werden. Seine Stimme ist irgendwo zwischen Lenny Kravitz und Herbert Grönemeyer einzuordnen.</p>
<p>Nach jahrelanger Band-Erfahrung war es für den gebürtigen Darmstädter im Herbst 2004 an der Zeit, sein eigenes Solo-Projekt zu starten. An der Popakademie fand er Musiker, mit denen er in vielen Stunden die eigenen Songs und Ideen verwirklichen kann.</p>
<p>Johannes: „Harte und weiche Seiten zeigen, dass anspruchsvolles Songwriting und eingängige Melodien kein Widerspruch sind.“ Er begann zu laufen, sah sich als Pilger durch Landschaften, Städte und Dörfer wandern.</p>
<p>Vorbei an Jahrmärkten, Schlössern und Burgen, Bergen und Hügeln, kämpfend gegen Feinde und Dämonen. Unterwegs mit Gefährten und Freunden, verraten und verkauft von Betrügern und Gauklern.</p>
<p>Bilder mit einer ungeheuren Kraft.“ Dieser Gedankenfilm läuft vor seinem inneren Auge ab, als Johannes drei Jahre später das Buch „Pilgerreise zur seligen Ewigkeit“ von John Bunyan in die Hände fällt, christliche Weltliteratur, geschrieben 1675, in über 200 Sprachen übersetzt.</p>
<h2 id="karriere-sehnsucht-nach-wahrheit-und-sinn">Karriere, Sehnsucht nach Wahrheit und Sinn</h2>
<p>Es ist die allegorische Geschichte des Pilgers,der alles hinter sich lässt, um sich auf die Suche zu machen nach Wahrheit, Glück und ewigem Leben. Das Buch fesselt Johannes, vom ersten Augenblick an. 2007 ist das Jahr, in dem er sein Studium an der Mannheimer Popakademie beendet und vor der Frage steht, welchen Weg er als Musiker einschlagen soll.</p>
<p>Die Leidenschaft zur Musik sei die eine Sache, inhaltlich habe ihm aber der passende Ansatz, die Vision gefehlt, sagt er mit dem Blick zurück. Johannes: „Was mich sofort packte, war diese Sehnsucht, die in jeder Zeile steckte. Die Sehnsucht danach, die Wahrheit zu finden und sich nicht damit zufrieden zu geben, was diese Welt uns bietet.“</p>
<blockquote><p>&#8220;Leidenschaft zur Musik&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Idee ist geboren: die Hoffnungen und Nöte des Lebensweges, die „Pilgerreise“, musikalisch auszuarbeiten – zum gleichnamigen Konzeptalbum, in dem Stimme und Klavier das Herzstück bilden. Sie verschmelzen darin zu einer Einheit – und formen einfühlsame wie ausdrucksstarke Melodien.</p>
<p>„Mich erfüllte der Wunsch, dieses Thema und diese kraftvollen Bilder in ein modernes, musikalisches Kleid zu packen. Eben weil es nichts Altes, Verstaubtes ist, sondern etwas, das jeden Menschen der heutigen Zeit umtreibt“, sagt Johannes.</p>
<h2 id="pilgerreise-vertrauen-und-die-sache-mit-dem-leid">Pilgerreise, Vertrauen und die Sache mit dem Leid</h2>
<p>Das Vorhaben gelingt. Warum? Johannes erlebt sich als ein wahrhaft Suchender. Er stellt sich den Fragen nach dem Woher und Wohin. Nach dem Sinn, aber auch den harten Prüfungen im Leben, nach Abschied und Tod.</p>
<p>Die Lieder erzählen von der Freiheit des Herzens, von Umkehr, Vergebung und der Bereitschaft, Fehler einzugestehen. Der Musiker Johannes Falk hilft uns in diesem Album, seine persönliche <a href="http://www.amazon.de/Pilgerreise-Johannes-Falk/dp/B004G8AM14?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21">Pilgerreise</a> mit allen Sinnen nach- und mitzuempfinden:</p>
<p>Wir spüren in den Songs das Mühe- und Leidvolle der menschlichen Erfahrungen – aber auch die Sehnsucht nach einem vollkommenen Leben. Einem Leben, in dem wir unseren Herzenswünschen und Begabungen folgen, uns aber auch mit unseren Schwächen versöhnen und uns immer wieder vertrauensvoll auf Gott einlassen.</p>
<p>Musik bewegt uns, lässt uns in Resonanz kommen mit ihr. Wenn Johannes Falk in seinen Songs Sehnsucht und Schmerz, aber auch Mut und Zuversicht ausdrückt, wird uns bewusst: Wir alle pilgern, jeder auf seinem ganz eigenen Weg. In diesem Sinne ist „<a href="http://www.amazon.de/Pilgerreise-Johannes-Falk/dp/B004G8AM14?&amp;camp=2474&amp;creative=10762&amp;linkCode=waf&amp;tag=karrieeinsic-21">Pilgerreise</a>“ wie ein fürsorglicher Weggefährte – einer, der es gut meint mit uns, einer der Trost und Nähe spendet und uns so nachdrücklich zum Weitergehen ermutigt.</p>
<p>Was das Album nicht ist: einer der zahllosen Ratgeber inmitten der aktuellen Glückshysterie, die uns suggerieren, Glücksempfinden könne per Verhaltensprogramm verordnet werden. Johannes Falk lässt uns vielmehr mit seiner Musik wissen:</p>
<p>Glück ist ein echtes Geschenk – und es geschieht, wenn wir in uns ruhen, im Einklang mit uns sind. Wahres Glück überdauere die Zeit, auch die Leidenszeit, ist sich Johannes ganz sicher.</p>
<h2 id="biografisches">Biografisches</h2>
<p>Johannes Falk wurde 1977 in Darmstadt als jüngstes von zwölf Kindern geboren. Bereits im Alter von 13 Jahren gründete er zusammen mit drei Brüdern seine erste Band.</p>
<p>Von 1996 bis 1999 wirkte Johannes Falk im internationalen Gospelchor „Gospel Company“ als Solist, tourte mit ihm durch Deutschland, die Schweiz und Luxemburg. Im Jahr 1999 übernahm er die Position des Frontsängers bei der hessischen Rockband „on a mission“.</p>
<p>Mit ihr gab er in den folgenden Jahren etwa 200 Konzerte in Deutschland, Holland, der Schweiz und Finnland, darunter vor 30.000 Menschen bei der TV-Liveübertragung „Sound of Frankfurt“.</p>
<p>Als &#8220;Newcomer 2000&#8221; wurde die Band auf der internationalen christlichen Musikmesse &#8220;Promikon&#8221; in Gießen ausgezeichnet. Im Jahr 2001 erhielt sie auf der „Mainova Sound of Talents&#8221;, einem der wichtigsten Newcomer-Plattformen Deutschlands, den „Independent Music Award“ – insbesondere für Originalität, Live-Qualität und kreatives Songwriting.</p>
<p>2002 erschien Johannes Falk zum ersten Mal als Solokünstler im Rahmen der „Feiert Jesus!“-Reihe von Albert Frey. Seither hat er sich als Solist bei verschiedenen christlichen Produktionen einen Namen gemacht. 2004 war für Johannes Falk ein einschneidendes Jahr. Er beschloss, seinem Beruf in der Chemiebranche den Rücken zu kehren und sich von nun an ausschließlich der Musik zu widmen.</p>
<p>Unter hunderten Bewerbern wurde er im Herbst 2004 an der Popakademie Mannheim zum Studiengang Popmusikdesign mit dem Schwerpunkt Singer/Songwriter zugelassen. An der im deutschsprachigen Raum einzigartigen Ausbildungsstätte für Popularmusik schloss Johannes Falk das Studium 2007 mit dem Bachelor of Arts ab.</p>
<p>Seitdem konzentriert er sich neben diversen Live-Gastauftritten und Studio-Aufträgen auf die Weiterentwicklung seiner eigenen Musik. In Kürze ist es so weit: Im März veröffentlicht Johannes Falk sein erstes Solo-Album. Inspiriert durch das Buch „Die Pilgerreise“ von John Bunyan, entstand in Zusammenarbeit mit Florian Sitzmann eine musikalische Reise durchs Leben mit allen Höhen und Tiefen, der Suche nach Wahrheit und nach dem ewigen Leben.</p>
<p>Stars und Sternchen: Pro Jahr bewerben sich rund 800 Interessenten für die beiden angebotenen Studiengänge der <a href="http://www.popakademie.de">Popakademie</a>. Formale Voraussetzungen sind Abitur, praktische Referenzen und eine fundierte Allgemeinbildung. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren werden dann die Besten ausgewählt.</p>
<p>Man studiert in übersichtlichen Kursgrößen von 25-30 Teilnehmern. Dabei stehe ein erfahrenes Team an Dozenten aus der Praxis mit Rat und Tat zur Verfügung. Stars wie etwa Xavier Naidoo mit den Söhnen Mannheims unterstützen die Popakademie, bilden jedoch nicht die Basis der Ausbildung.</p>
<p>Die Schule sei eigentlich eine ganz normale Bildungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg, keine „Stars- und Sternchen-Schmiede“. Man bekomme sein BAföG genauso wie jeder andere Student auch.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Phovoir/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/handicapped-guitarist-297719408">Shutterstock</a></em></p>
<p style="text-align: right;"><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/02/pop-akademie-und-talent-show-geschaft-johannes-falk-pilgerreise/">Pop-Akademie: Talent und Pilgerreise zum Album</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Kanarische Inseln: Sommer, Sonne, Sonnenschein?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/02/traum-ewigen-fruhlings-auf-teneriffa-und-kanaren/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 13:58:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Auszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhestand]]></category>
		<category><![CDATA[Sabbatical]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teneriffa hat Charakter. Viele Deutsche reisen im Winter hierher. Vom deutschen Arzt mit Dialyse-Klinik über den Möbel-Bauer bis zur Beautyfarm ist gesorgt, 365 Tagen Sonne im Jahr&#8230; Was tun nach&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="teneriffa-hat-charakter-viele-deutsche-reisen-im-winter-hierher-vom-deutschen-arzt-mit-dialyse-klinik-ueber-den-moebel-bauer-bis-zur-beautyfarm-ist-gesorgt-365-tagen-sonne-im-jahr">Teneriffa hat Charakter. Viele Deutsche reisen im Winter hierher. Vom deutschen Arzt mit Dialyse-Klinik über den Möbel-Bauer bis zur Beautyfarm ist gesorgt, 365 Tagen Sonne im Jahr&#8230;</h3>
<p><span id="more-1927"></span>Was tun nach der Karriere, schon Pläne für den Feierabend? Fernab von Schnee, Graupelschauer und Eis überwintern, das milde Klima genießen. In der Sonne des Südens, auf den Kanaren zum Beispiel. Sanft und wild, mild und herb zugleich.</p>
<p>Ein leichteres Leben, versprechen sich viele. Als Pauschalurlauber, auf Selbstfindungs-Trip oder als Ruheständler. Wer es sich leisten kann, verbringt hier dann den Rest seines Lebens. Wer diesen Luxus nicht aufbringen kann, kommt nur über die Wintermonate auf die Kanarischen Inseln.</p>
<p>Die Flora des Archipels erinnert an einen Garten Eden: Pinien und Kastanien wachsen wie Palmen und Kakteen in der Landschaft, zinnoberrote Weihnachtssterne und andere tropischen Blumenarten blühen sogar am Straßenrand. Passatwinde bringen wohltuend feuchte Luftmassen, beleben Körper, Geist und Seele.</p>
<p>Teneriffa ist ein Kontinent im Miniaturformat, mit menschenleeren Mondlandschaften und faszinierenden Lavafeldern, subtropischen Lorbeerwäldern und Obstplantagen bis hin zum schwarzen Sandstrand an der Küste. Die mit 2000 Quadratkilometern Fläche größte kanarische Insel bietet seinen Besuchern einen gekonnten Spagat zwischen Selbstfindung und Sonnengrill.</p>
<h2 id="ruhestand-vom-ruhrpott-auf-die-kanaren">Ruhestand: Vom Ruhrpott auf die Kanaren</h2>
<p>Auch Helga und Manfred aus Bochum, beide siebzig Jahre alt, schätzen die Vorzüge dieser Insel. Sie kommen schon seit 28 Jahren hierher und haben ihren schönsten Platz an der Sonne gefunden. Vom November bis März überwintert das Paar aus Bochum jedes Jahr in San Andres, einem beschaulichen Fischerstädtchen jenseits der lebendigen Großstadt Santa Cruz.</p>
<p>Helga arbeitete bis zu ihrer Pensionierung im Reisebüro und hatte sich den bunten Hochglanzprospekten aus aller Welt zum trotz auf den ersten Blick in Teneriffa verliebt: „Mich hat mein Reisefieber hier hin gezogen, ich konnte nicht einfach zu Hause rumsitzen und Däumchen drehen“.</p>
<blockquote><p>&#8220;Reisefieber&#8221;</p></blockquote>
<p>Manfred hat früher als Offizier bei der Marine gearbeitet. Vom pensionierten Bundeswehrsoldat über den hängen gebliebenen Lufthansa-Pilot bis zum ehemaligen Traumschiffkapitän der ZDF-Serie: Sie alle haben hier ihr Herz verloren und fühlen sich wohl.</p>
<p>Fußballprofi Jupp Heynckes trainierte hier einst den spanischen Erstligisten CD Teneriffa, während heute der Kinderbuchautor Janosch entspannt seine Geschichten vom kleinen Tiger und dem kleinen Bären malt. Überwintern ist aber nicht nur ein Traumstunde für betuchte Prominenz.</p>
<h2 id="traum-von-vielen-eigenes-haus-am-meer">Traum von vielen: Eigenes Haus am Meer</h2>
<p>Normalbürger, die sich keine Villa am Meer leisten können, kommen per Billigflieger vom Festland herüber und mieten sich günstig in einer der privaten Fincas auf dem Land ein.</p>
<p>Helga und Manfred fahren in ihrem Winterhalbjahr konsequent mit dem grellgrünen „Titsa“-Bus durch die Gegend, ein Auto brauchen sie nicht und für die Miete einer großzügigen Wohnung ist kein Geld da. Sie übernachten in einem kleinen Appartement bei Freunden in dem Städtchen San Andres, welches nördlich der lebendigen Provinzhauptstadt Santa Cruz liegt.</p>
<p>Hier im Norden wird nur privat vermietet, ihre Sachen könnten sie im Sommer dort lassen. Im Supermarkt orientieren sich die Preise am deutschen Niveau, Milchprodukte sind etwas teurer, Fisch dafür umso billiger. Auf Konsumwaren, Treibstoff und Tabakwaren gibt es auf den Kanaren keine Steuer vom Staat, das schont den Geldbeutel.</p>
<h2 id="ohne-gesundheitsreform-schmerzen-lindern">Ohne Gesundheitsreform Schmerzen lindern</h2>
<p>Das Bochumer Paar leidet unter der Volkskrankheit Rücken- und Gelenkschmerzen. Da ist das milde Ozeanklima genau richtig. Sie kennen einige Patienten, welche mit Multipel-Sklerose und Osteoporose, Rheuma und Asthma hierher kommen.</p>
<p>Über mangelnde medizinische Versorgung beklagt man sich nicht, es gebe genug deutsche Ärzte und Therapeuten. Fernab des Debakels um die deutsche Gesundheitsreform machen sie sich ein schönes Leben.</p>
<p>Sogar ein deutschsprachiges Altersheim befindet sich auf der Insel. Das Pflegepersonal sei dort viel entspannter als zu Hause in Deutschland, der Service scheint zu stimmen.</p>
<h2 id="zuhause-in-afrika-mit-deutschen-dienstleistungen">Zuhause in Afrika &#8211; mit deutschen Dienstleistungen</h2>
<p>Vermissen muss man auf Teneriffa nichts. Im Wochenblatt, der deutschsprachigen Zeitung für den Archipel, wird massiv für deutsche Dienstleistungen aller Art geworben, das Gelbe vom Ei versprochen.</p>
<p>Alles soll schneller, freundlicher und vor allem günstiger als zu Hause sein.</p>
<p>Vom Arzt und der Dialyseklinik, über den Makler und das Möbelhaus bis zur Beautyfarm scheint hier alles vorhanden zu sein, was man zum Leben im Alter so braucht. Sogar ein deutsches Bestattungsunternehmen hat sich hier niedergelassen.</p>
<h2 id="sonnenhungrige-europaeer-gut-organisiert">Sonnenhungrige Europäer gut organisiert</h2>
<p>In Los Gigantes leben mehrere Hundert Briten, welche die Statistik noch vor Deutschland mit mehreren Millionen Besuchern pro Jahr anführen. Mit eigenen Läden, Restaurants und Bars haben sie es sich hier häuslich gemacht.</p>
<p>Die deutschen Langzeiturlauber, welche sich weder eine Villa am Meer noch ein einsames Bauernhaus in den Bergen leisten könne, ziehen eher die Mischung in den Touristenzentren Las Americas und Los Christianos vor.</p>
<p>Im sonnensicheren Süden werden immer noch zahlreiche Bettenburgen und Bausünden des Massentourismus in die Höhe gezogen. Die beiden Naturliebhaber Helga und Manfred kennen die Insel wie ihre eigene Westentasche, entdecken aber auf zahlreichen ausgedehnten Wanderungen immer noch neue Winkel. Kürzlich waren sie bei Taganana, einem Geheimtipp für Lungenkranke.</p>
<p>Eine schroffe Felsküste, schwarzer Sandstrand und extrem starke Brandung sorgen für eine beeindruckende Kulisse. Ursprünglich in Bochum zu Hause inhalieren sie hier statt Verkehrsgestank den gesunden Wasserdunst, welcher das ganze Jahr trotz Trockenheit den Berghängen frisches Grün beschert.</p>
<p>Nach einem fangfrischen und besonders leckeren Fischgericht in der „Casa Pesa“ beobachten die Senioren aus sicherer Entfernung die akrobatischen Künste von Wellenreitern: „Das waren damals noch Zeiten, als wir jung und dynamisch waren“, seufzt Helga.</p>
<h2 id="konstellation-von-langzeiturlaubern-und-residenten">Konstellation von Langzeiturlaubern und Residenten</h2>
<p>Helga und Manfred sind ein agiles Paar geblieben, sie genießen ihren Ruhestand in vollen Zügen, gehen wandern, schwimmen und halten nebenbei ihr Gehirn mit einem Sprachkurs fit.</p>
<p>Viele Senioren würden hier jedoch nochmals mit neuen Liebschaften, Verjüngungskuren und Spielcasinos ihre Pubertät ausleben wollen weiß der deutsche Inselpfarrer Wilfried Heitland, welcher acht Jahre lang in Norddeutschland Pastor war.</p>
<p>Seine Aufgaben seien hier nicht viel anders als in Bielefeld: Eine „Dorfkirche“, welche sich in einer bunten Konstellation von Langzeiturlaubern und Residenten zusammensetzt und gleichzeitig den Treffpunkt für alle Deutschen auf der Insel bildet.</p>
<p>„Der Traum vom ewigen Frühling verwirklicht sich nicht immer so romantisch, wie man ihnen gerne hätte“, mahnt Heitland seine Gottesdienstbesucher. Schon so manche Beziehung wäre in die Brüche gegangen, weil das Wohnen auf engerem Raum eben auch Reibeflächen provoziert:</p>
<p>„Viele Ältere merken nach einigen Jahren trotz kosmetischer Verjüngungskur, Unterhaltung und dem einen oder anderen Flirt, dass die Jugend eben doch vergänglich ist, Körper und Seele nicht mehr jeden modernen Trend mitmachen.“</p>
<p>Nach vielen glücklichen Jahren auf der Insel hätten manche Gäste auch wieder Sehnsucht nach Deutschland, nach der Familie, den alten Freunden und sogar dem Wetter zu Hause, weiß der Pfarrer von seinen Sonnenemigranten: „Irgendwann nervt das hier, kaum Wolken, nur blauer Himmel und keinen richtigen Frühling, weder Herbst noch Winter.&#8221;</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: HappyAlex/ <a href="https://stock.adobe.com/de/search?as_channel=dpcft&amp;as_source=ft_web&amp;as_campaign=de_interception&amp;as_campclass=brand&amp;as_content=lp_search&amp;filters%5Bcontent_type%3Aphoto%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Avideo%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Atemplate%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3A3d%5D=1&amp;k=45462885">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/02/traum-ewigen-fruhlings-auf-teneriffa-und-kanaren/">Kanarische Inseln: Sommer, Sonne, Sonnenschein?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 13:59:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Boom]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinn]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>
		<category><![CDATA[Zufriedenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Handel über Bits und Bytes war lange Zeit ein Job für Computer-Freaks oder schlecht rasierte Garagen-Gründer. Schon längst haben viele Firmen die möglichen Renditen im Web 2.0 erkannt&#8230; Ein paar&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="handel-ueber-bits-und-bytes-war-lange-zeit-ein-job-fuer-computer-freaks-oder-schlecht-rasierte-garagen-gruender-schon-laengst-haben-viele-firmen-die-moeglichen-renditen-im-web-2-0-erkannt">Handel über Bits und Bytes war lange Zeit ein Job für Computer-Freaks oder schlecht rasierte Garagen-Gründer. Schon längst haben viele Firmen die möglichen Renditen im Web 2.0 erkannt&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Ein paar Zeilen programmierte Mark Zuckerberg während seiner Zeit in Harvard. Dann startete er Facebook. Was für die meisten Studis noch eher eine Mischung aus Privatvergnügen und etwas Netzwerken für den nächsten Karriereschritt ist. Es wird mit über 600 Millionen Usern zu einer gigantischen Vertriebsplattform. Sie versprechen Absolventen eine hohe Arbeitszufriedenheit – und mehr Geld als gedacht.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p>Immer mehr Firmen nutzen dieses Potential. Eine davon ist Groupon. Selbst die Klassiker im Geschäft, Amazon, Ebay oder Google seien nicht so schnell gewachsen, prahlt Gründer Andrew Mason bei Interviews in den USA.<br />Die Dot.Com-Krise vor neun Jahren, als viele Web-<a title="New Economy: Freude am eigenen Unternehmen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/new-economy-unternehmen-entrepreneurship-spass-freude/">Unternehmen</a> trotz Aufbruchsstimmung zwischen Pizza und Möbel-Kartons pleitegingen, sie scheint für Groupon passé zu sein.</p>



<p>Mit hohen Gewinnerwartungen: „wider dem Vorurteil, dass man im Netz kein großes Geld machen könne“, sagt Roman Rochel. Er studierte an der <a title="Gestatten: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel" href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">European Business School in Oestrich-Winkel</a> klassische BWL, arbeitete einige Zeit bei der Unternehmensberatung Accenture in Frankfurt.</p>



<p>Nun betreut er als „Head of International Operations“ Prozesse und Systeme für die Partner von Groupon. Ins Deutsche lasse sich dieser Job kaum übersetzen.</p>



<h2 id="wachstum-a-la-amazon-ebay-oder-google">Wachstum á la Amazon, Ebay oder Google</h2>



<p>Der Kaufmann weiß, dass er laut dem Wirtschaftsmagazin Forbes für das am schnellsten wachsende Unternehmen aller Zeiten arbeitet. Zumindest seitdem es Internet-Flatrates für jedermann gibt.</p>



<p>Dabei ist die Geschäftsidee recht simpel. Zum Beispiel: Ein „Casting“ von Fitness-Angeboten in einer Stadt, einen Partner gezielt für ein „Feature“ ansprechen.</p>



<p>Hat dieser Interesse, bewirbt Groupon diese Angebote mit Anzeigen über Affiliate-Netzwerke, Newsletter und Gruppen mit mehr als zehn Millionen Abonnenten. Darunter „Social Media“ wie Facebook. Der Kunde, z.B. ein Mountain-Biking-Veranstalter zahlt „per sale“, den tatsächlichen Verkauf eines bestimmten Produkts.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>„First Mover“</p></blockquote>



<p>Klassische Werbung mit Tausender-Kontaktpreisen sieht zwar schöner aus, scheint aber vor allem für mittelständische Kunden umständlicher und im Schnitt deutlich teurer zu sein. Es kann auch das etwas angestaubte Museum, das neue Yoga-Studio oder die kleine Eisdiele ums Eck sein.</p>



<p>Wie auch immer: „Der Vorteil für den Endkunden sind Rabatte von bis zu 70 Prozent im Vergleich zum Offline-Kauf im Laden“, wirbt Roman für das Vertriebsmodell im Netz.</p>



<p>Als „First Mover“ bietet ihm die Firma noch einen Vorteil: Groupon ist nun Teil des Lexikons für Online-Shopping. Heute in 26 Ländern.</p>



<h2 id="direkteinstieg-reinschnuppern-statt-online-euphorie">Direkteinstieg: Reinschnuppern statt Online-Euphorie</h2>



<p>Was rät Roman Absolventen, die eine Karriere im Web 2.0 anstreben? „Das Internet bietet dir echt viele Chancen“, sagt er über Alternativen zum herkömmlichen Handelsgeschäft.</p>



<p>Für ihn liegt darin die Zukunft: „Ich muss schneller agieren, vor allem bei der Geschwindigkeit mit der wir über einer Milliarde Dollar Umsatz erreichen werden.</p>



<p>Zudem ist die Hierarchie flacher, die Entscheidungswege sind schneller und die Verantwortung für die eigene Arbeit wird größer“, vergleicht er seine bisherigen Jobs. Roman gefällt das, trotz Bits und Bytes „greifbar zu sehen was man zu Feierabend geschafft hat“.</p>



<p>Allerdings rät er Quereinsteigern in den Online-Handel auch zur Vorsicht: Reinschnuppern vor dem Direkteinstieg, die Entwicklung eines Startups genauer unter die Lupe nehmen. Und nicht zuletzt schauen, wo eigentlich das Geld für die monatliche Miete herkommt.</p>



<h2 id="sprache-unbekanntes-erlernen-und-verhandeln">Sprache: Unbekanntes erlernen und verhandeln</h2>



<p>Die Umsätze von Busuu.Com sind nicht so groß wie die von Groupon. Aber „schon ziemlich bald im siebenstelligen Bereich pro Jahr“, sagt Bernhard Niesner. Zusammen mit einem MBA-Kommilitonen hat er diesen Online-Handel für Sprachunterricht gegründet.</p>



<p>Von dieser Idee sei er schon im Studium „absolut überzeugt“ gewesen. Ähnlich wie bei Groupon handelt es sich auch bei Busuu um einen globalen Wachstumsmarkt in dem jedes Jahr über 90 Milliarden US-Dollar umgesetzt werden.</p>



<p>Spätestens nächstes Jahr erwartet auch Bernhard den „Break-Even“, eine wichtige Marke ab der sein Portal richtige Gewinne einfährt. Aus der „finanziellen Gefahrenzone“, wie Bernhard es nennt, sind sie nach zwei Jahren nun endlich heraus. Sie haben ihre Balance bereits gefunden.</p>



<p>Erst kürzlich haben sie die Eine-Million-Marke für sprachbegeisterte Menschen „geknackt“. Sie sind nun Europas größte Online Community. Mit einigen Auszeichnungen wie dem Innovations-Preis der CeBIT.</p>



<p>Dabei werden keine Massagen oder Museumseintritte gehandelt, sondern interaktive Sprachkurse in sieben Sprachen. Direkte Kontakte zu Muttersprachlern aus der ganzen Welt bieten sie an. Sogar diese ausgefallene Stammessprache Afrikas.</p>



<h2 id="unternehmertum-selber">Unternehmertum: Selber&#8230;</h2>



<p>Bernhards größte Herausforderung beim Gründen seines eigenen E-Commerce? Den richtigen Geschäftspartner finden, sagt er. „Es bringt nicht viel, wenn alle im Team einen Marketing-Background haben“.</p>



<p>Sein Tipp für Interessierte: Kostenlos einen Blog zu dem Thema eröffnen, die erste Version der späteren Webseite. Und darauf sogenannten „Search-Engine-Marketing-Traffic“ schicken.</p>



<p>Damit könne man dann auch in Zahlen sehen, wie viele oder wenige Benutzer sich für das Thema ernsthaft interessieren. Und das abgerundet durch Offline-Gespräche: „Mit so vielen Leuten wie möglich austauschen, Familie und Freunden. Geschäftsideen im Internet seien relativ einfach und günstig austesten, findet Bernhard.</p>



<p>Die Gefahr, dass jemand die Geschäftsidee stehlen könnte sei ziemlich marginal, erklärt Busuu-Gründer Bernhard.</p>



<p>Somit erhalte man schon zu Beginn recht viel Feedback und wertvolle Anregungen, wie man die eigene Idee noch besser machen kann. Zum Beispiel diese Frage beantworten: Warum gehen Leute nachwievor in einen Buchladen?</p>



<p>Sie kaufen sich ein Grammatik-Buch und fahren mit der S-Bahn zur Sprachschule, um dort mit einem Dutzend gleichsprachigen Studenten zu versuchen, Spanisch zu sprechen?</p>



<p>„Der ganze Prozess kann mithilfe des Internets wesentlich einfacher, effizienter und vor allem günstiger durchgeführt werden“, sagt der Online-Unternehmer, ein <a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Entrepreneurship-Karriere-als-Chef-in-der-eigenen-Firma/management-wissen/3337.html" target="_blank" rel="noopener">Entrepreneur</a>.</p>



<p>Der Austausch erfolgt nun über Chats und fotobasierte Lerneinheiten. So wie seine Webseiten das anstrengende Sprachenlernen „verspaßen“ sollen, hat der Gründer „extrem viel“ Freude in seinem neuen Job.</p>



<p>Mehr noch als Roman genießt es Bernhard, „für sich selber zu arbeiten, seinen eigenen Traum zu verwirklichen“. Auch er arbeitete zuvor als Consultant, sein „Workload“ sei vergleichbar: „Doch die Zeit vergeht wie im Fluge. Und ich habe Spaß daran“.</p>



<p>Los geht es morgens ab halb zehn, aber auch relativ lange. Im Schnitt sitzt er zwölf Stunden vor den Tasten, bevor er am Ende des Tages müde ins Bett fällt. In Madrid fällt ihm das viel leichter als früher, wo er in München als Angestellter arbeitete.</p>



<p>Grund für diesen sonnigen Standort ist neben seiner Liebe zu Tapas die lockere, spanische Lebensart. Den „extremen Nachholbedarf“ fürs Beherrschen von Fremdsprachen merke er auch dort. Nach neusten Statistiken versteht die Hälfte der Einwohner nämlich nur eines: Spanisch.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;Robert Kneschke/ <a href="https://stock.adobe.com/de/search?filters%5Bcontent_type%3Aphoto%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Aillustration%5D=0&amp;filters%5Bcontent_type%3Azip_vector%5D=0&amp;filters%5Bcontent_type%3Avideo%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Atemplate%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3A3d%5D=1&amp;filters%5Binclude_stock_enterprise%5D=0&amp;filters%5Bis_editorial%5D=0&amp;k=47893308&amp;safe_search=1&amp;search_page=1&amp;acp=&amp;aco=47893308">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/01/flotte-firma-karrieren-im-e-commerce-groupon-busuu/">Flotte Firma, frisches Geld: Karrieren im Internet</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 16:05:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Systemkritik am Kapitalismus finden viele Banker christlichen Glaubens berechtigt, einen Abschied vom Investment-Banking aber nicht. Über Leistungsdruck&#8230; Christliche Manager an der Wall Street sind nicht besser als andere, aber vielleicht&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="systemkritik-am-kapitalismus-finden-viele-banker-christlichen-glaubens-berechtigt-einen-abschied-vom-investment-banking-aber-nicht-ueber-leistungsdruck">Systemkritik am Kapitalismus finden viele Banker christlichen Glaubens berechtigt, einen Abschied vom Investment-Banking aber nicht. Über Leistungsdruck&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Christliche Manager an der Wall Street sind nicht besser als andere, aber vielleicht krisenfester und sensibler? Seit der Krise besuchen in New York dreimal so viel Manager Gottesdienste als vorher, sagt Pfarrer James Cooper an der Trinity Church, direkt gegenüber der Börse. Sogar die weltlichen Finanzmagazine berichten über diesen Trend. Doch was bedeutet das, diese Verbindung von Karriere und Christus?</p>



<p>Buchhalterin Sherron Watkins. Sie hat bei dem 2001 insolvent gegangenen Energiekonzern Enron gearbeitet, der wegen Bilanzfälschung im großen Stil Schlagzeilen machte. Der christliche Glaube habe in ihrem Leben schon immer eine wichtige Rolle gespielt, sagt Watkins, die im evangelikalen Südwesten der USA, dem sogenannten „Bible Belt“, aufgewachsen ist.</p>



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<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/5nY3mkGPjP4bBXd86l7iE5?si=5e63b65d5ec04014&#038;utm_source=oembed"></iframe>
</div></figure>



<p>Sie wisse, wie heikel es sein kann, zwischen Glauben und Geldgeschäften integer zu bleiben, wie das Gewissen einen drängen kann. Als ihr Unregelmäßigkeiten in den Bilanzen ihres Unternehmens auffielen, erzählt sie, habe sie zunächst das Gespräch mit ihrem Pfarrer gesucht, mit ihm gebetet.</p>



<p>Die Bibelstelle aus dem Hebräerbrief, in der es um die „Wolke der Zeugen“ geht, habe sie nicht losgelassen. Schließlich suchte sie ihren damaligen Vorgesetzten auf und wies ihn auf die moralischen Grauzonen seiner Bilanzen hin. Das Ergebnis: Sie wäre als Nestbeschmutzerin beschimpft worden, hätte ihren Job verloren. Einfach sei das nicht gewesen.</p>



<p>Inzwischen hat Watkins die Seiten gewechselt und tourt durch die USA. Sie berät Manager und Unternehmen, wirbt dafür, „kreative“, also betrügerische Buchhaltung zu vermeiden. Aufrichtigkeit könne sehr weh tun, sagt sie: „Ein Manager sei nicht nur seinen professionellen Standards verpflichtet, dem Wohl der Investoren“. Bei Enron wären das die vielen Mitarbeiter gewesen, ihr eigenes Schicksal und das ihrer Familien.</p>



<p>Gefangen im Zwiespalt gedachter Szenarien (und deren Konsequenzen) habe auch sie viele Jahre still gehalten. Doch am Ende habe sie es nicht mehr ausgehalten: „Jedem Christen platzt irgendwann der Kragen“, glaubt die Buchhalterin. Diese Enrons gebe es überall. Und auch Christen seien gegenüber dieser Gier anfällig.</p>



<p>Vivek Matthew hat die Höhenflüge und Abstürze im <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/" target="_blank" rel="noopener">Investment-Banking</a> erlebt. Neun Jahre buchte er wie Watkins die Konten seiner Auftraggeber. Nicht in der Industrie sondern auf Seite der Investoren bewegte der Business-Analyst hohe Summen, für viele Menschen unvorstellbar. Matthew brachte die größtmögliche Rendite für seine Kunden, spekulierte mit hohem Risiko auf Kosten anderer, dem Nutzen weniger verpflichtet: Fremdkapital durch billige Kredite.</p>



<p>Die letzten acht Jahre war das ein einträgliches Geschäft, auch für die Gläubiger, Banken und Versicherungen. Der junge Börsenmakler stieg während der „New Economy“-Krise bei der Bank Morgan Stanley ein. Er erlebte die Hybris gieriger Spekulanten im Internetgeschäft. An das Platzen dieser „Blase“ erinnert sich Matthew gut. Der 11. September zeigte ihm auf schockierende Weise, wie schnell als unzerstörbar wahrgenommene Wolkenkratzer in Trümmern liegen können. Und dann, im vergangenen Jahr, die größte Krise des Finanzsystems seit 1929.</p>



<h2 id="lehmann-brothers-performer-co">Lehmann Brothers, Performer &amp; Co</h2>



<p>Obwohl ihn sein Chef auch weiterhin als „Performer“ lobte, kündigte er nur wenige Wochen bevor die Pleite der Lehmann Brothers bekannt wurde. Seit zwei Semestern studiert er nun Theologie in Princeton, fünfzig Meilen entfernt von der Wall Street, im Aufbaustudium. Doch will er diesen Ausstieg keinesfalls als Zeichen von Reue verstanden wissen. Er persönlich habe nichts falsch gemacht, findet Matthew. Vor allem an der Basis habe er „seinen Job“ gewissenhaft durchgeführt, betont er, jede Transaktion sei technisch korrekt gewesen.</p>



<p>Seine Kollegen in New York bedauert Matthew wegen des Verlustes ihrer Arbeitsplätze. Mit der Limousine seien sie gekommen, nachts mit dem Taxi gefahren, mit gepackten Umzugskisten. Solche Mitarbeiter, die sich keinen Privatjet im Norden Manhattans leisten konnten. Manche Manager seien damit in die Rocky Mountains geflüchtet. Matthew habe ihre Prahlerei immer kritisch gesehen, genau wie die „neue Bescheidenheit“ ein Jahr nach dem Crash.</p>



<p>In seinen besten Jahren als Banker hat auch er viel Geld an der Börse verloren. Doch trotz hitziger Debatten über Managergehälter und Bonuszahlungen mit seinen Kommilitonen – er investiert weiter, auch vom Campus aus. Sein Job an der Wall Street sei wie jeder andere auch gewesen: viel Handwerk, viel Routine.</p>



<h2 id="manager-gehaelter-bonus-zahlungen-co">Manager-Gehälter, Bonus-Zahlungen &amp; Co</h2>



<p>Und wie überall gäbe es auch unter Investment-Bankern Spannungen, gerade im Zwischenmenschlichen: Arroganz wegen der letzten Beförderung, das Mobbing der zwangsläufigen Absteiger. Von „Moralaposteln“ im für ihn neuen, theologischen Umfeld hält er wenig: „Vom Investment-Banking haben die meist keine Ahnung, maßen sich aber ein strenges Urteil an“, sagt der 31-jährige. Damit meint er manche Theologie-Professoren die, so Matthew, gegen Manager miese Stimmung machen. Und die besondere Verantwortung der Banken?</p>



<p>Die habe jeder Mensch, für das was er tue, findet Matthew. Es komme auf den „Bodenkontakt“ an, die Glaubwürdigkeit dessen was man tut. Ihm habe dabei der regelmäßige Besuch eines christlichen Hauskreises in Manhattan geholfen. Das Mitgefühl für seine Nächsten habe er damit trotz den Excel-Sheets im Börsengeschäft nicht aus dem Auge verloren.</p>



<p>Daran würde er auch bei jedem Gottesdienst am Broadway erinnert: „Es gibt den Obdachlosen in meiner Kirche, der First Presbyterian Church, genauso wie den Investment-Banker“, beschreibt er die sozialen Unterschiede New Yorks. Matthew will Menschen achten, wie Jesus es getan hat. Investment-Banking sei eine Versuchung, aber kein Widerspruch zu seinem eigenen Glauben.</p>



<p>David Miller lehrt Ethik an der Princeton University. Seine Vorlesungen wirken für Zuhörer wie Matthew glaubwürdiger, als die anderer Theologen. Auch Professor Miller hinterfragt in seinen Kursen die gängige Praxis der Banken, aber er tut das als Theologe und Betriebswirt. Rund fünfzehn Jahre managte er für die britische Großbank HSBC Versicherungen an der Wall Street. Dann schrieb er seine Doktorarbeit über christliches Management: „Der weiß, wovon er spricht“, sagt Vivek Matthew.</p>



<p>Miller interessiert, was den Glauben der Manager von morgen prägen wird, was in ihnen vorgeht, wenn sie von einer Karriere an der Wall Street träumen. Wenn auch plakativ, seien dies oft Statussymbole: schnelles Geld, rote Ferraris, Villen auf Long Island.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Logik um Geld und Geltung&#8221;</p></blockquote>



<p>„Sie entsprechen der Logik unserer Märkte um Geld und Geltung“, sagt Miller, „Solche die es haben und andere, die es sich noch nicht leisten können“. Der christliche Glaube, so Millers Studien, bewahre das Menschsein der Manager, ihre Identität: „Ohne dieses Korrektiv verwandelt man sich sehr schnell“, sagt er über den Wettbewerb der Wall Street, oft gnadenlos.</p>



<h2 id="high-potentials-ranking-mechanismen-co">High-Potentials, Ranking-Mechanismen &amp; Co</h2>



<p>Ein Manager würde so wie er eigentlich nie sein wolle. Jemand, der die Mechanismen bedient, die ihn selbst in seinen Chefsessel befördert hätten: Permanentes Vergleichen mit Leistungen anderer, kompetitive Rankings um Anerkennung, meist zum Quartalsende. Manche Personaler nennen das „Passion wanted“ (Leidenschaft gesucht).</p>



<p>So steht es auch in den Karrierebroschüren der Banken. Um ihren Nachwuchs, „High Potentials“, werbend, beschreiben viele ihre Unternehmenskultur mit Formeln wie „grow or go“ (wachse über dich hinaus oder lasse es bleiben). Oder: „up or out“ (nach oben, oder nach draußen).</p>



<p>Robert Doll hat diese Karriereleitern gemeistert. Als Christ sind für ihn Wettbewerb und Kooperation im Allgemeinen kein Widerspruch.</p>



<p>Im Umgang mit seinen Mitarbeitern schon. Das Reden um ihr Fordern und Fördern nimmt der Manager ernst. Dabei bezieht sich Doll auf den sogenannten Leverage-Effekt, dem Dogma der Finanzwirtschaft. Ein Hebel der bei kleinen Variationen einer Variablen zu größeren Rendite führt.</p>



<p>Gerade im Personalwesen der Banken sei der missbraucht worden: „Das darf kein Feigenblatt, eine Legitimation für Ausbeutung sein“, sagt der Investment-Chef bei BlackRock. Die Finanzwelt, in der er lebt, hält er theologisch gesehen für unbeständig.</p>



<p>Trotzdem: „Jede Kursschwankung wird sich irgendwann zu Füßen vom Herrn Jesus auflösen“, bekennt der Christ, gottesfürchtig, schwerreich. Es klingt fast schon frech, aber Doll nimmt sein Glaubensbekenntnis ernst. Trotz der Millionengewinne gehöre ihm nichts auf Dauer, Demut sei ihm wichtiger. Vor allem bei diesen unglaublichen Summen. Er blättert ein wenig in der Offenbarung seiner Büro-Bibel.</p>



<p>In letzter Hierarchieebene verwaltet Doll 2,7 Billionen US-Dollar Kundenvermögen. Mehr als 5000 Mitarbeiter helfen ihm, so viel Vermögen zu managen wie die Bundesrepublik Deutschland an Schulden angehäuft hat. Die Zürcher Groß-bank UBS, managt auf Platz zwei der Weltrangliste immerhin 2000 Milliarden US-Dollar für ihre Kunden.<br />Die Geldgeschäfte lenken schnell ab von dem, was Doll eigentlich will, seiner Berufung nachkommen. Mitte Fünfzig, will er vor allem eines: „Zeugnis für Jesus Christus ablegen“. Sein finanzieller Erfolg, sagt er, könne ihm Religion, Glauben und Spiritualität niemals ersetzen&#8230;</p>



<p>Auch wenn er mehr wegen diesem Geld von Nichtchristen gehört werde, weniger seiner Frömmigkeit. Auch TV-Journalisten vom Sender CNN, die ihn täglich um Einschät-zungen bitten, zeigen sich beeindruckt. Dabei vermischt Doll die Apparate und Vokabeln seiner beiden Klientelen, Kirchen und Konzernen.</p>



<p>Für Außenstehende klingt das kryptisch: „Gottesfurcht senkt die Transaktionskosten, gerade in der Krise“, sagt er bestimmt. „Glaube schafft Vertrauen, kann sogar das Verhalten der Mächtigen ändern, ein echter Erfolg“, findet Doll. Im hektischen Alltag der Börse, einer Hundert-Stundenwoche mit Nachtschichten scheint kaum Zeit für Gott zu sein. Oder etwa doch?</p>



<h2 id="geschichte-des-zoellners-zachaeus-im-evangelium">Geschichte des Zöllners Zachäus im Evangelium</h2>



<p>Der Glaube gebe ihm aber Rückhalt und innere Heilung. Nach außen mache ihn der sensibler für Bedürfnisse anderer. Seinen 20-Millionen-Dollar-Bonus vom letzten Jahr habe er gespendet, sagt er.</p>



<p>Bei vielen Kollegen beobachtet er, wie der hohe Leistungsdruck sie zu Einzelkämpfern mache. Sein Fazit: „Gerade die bräuchten Jesus am meisten.“ Und ergänzt: Gott liebt auch die Banker“. Er erinnert sich gern an die Geschichte des Zöllners Zachäus. Der kletterte in den Baum, um Jesus zu sehen.</p>



<p>Doll sitzt im Wolkenkratzer: „Gott sei Dank habe ich die Demut, wieder den Weg nach unten zu finden“, lacht er und rückt seine Krawatte zurecht. Doll wirkt wie ein Moralist, der an der Wall Street wenig zu suchen hat. Aber er ist nicht der Einzige im Top-Management, der von Kollegen gehört wird, wenn auch leicht für naiv gehalten.</p>



<p>Stephen Green, Vorstand von HSBC, der größten Bank der Welt, engagiert sich sogar als Laienprediger in der Anglikanischen Kirche. Am Abend wird Doll in seiner Gemeinde zwei Chöre leiten, wie jede Woche. Die wenigsten dort wissen, was er beruflich macht. Doll möchte das auch in Zukunft so halten.</p>



<h2 id="glauben-als-grundlage-fuer-moralisches-verhalten">Glauben als Grundlage für moralisches Verhalten</h2>



<p>In einem Institut für verantwortliches Wirtschaften, mitten im New Yorker Bankenviertel, lädt die NGO-Aktivistin Laura Berry Investment-Banker zum Mittagessen. Anders als üblich geht sie nicht mit nur ein, zwei besonders kapitalträchtigen Managern in ein schickes Lokal an der Upper Eastside.</p>



<p>Neue Seilschaften bloß fürs eigene Ego zu spinnen, ist Berrys Sache nicht. Gestärkt durch einige Pfarrer, wirbt sie um die „neue Verantwortung nach der Krise“.</p>



<p>Professoren wie David Miller aus Princeton helfen ihr, dass ethischen Investments im (entfesselten) Kapitalismus mehr Kredit geschenkt wird. Das Ziel von Berrys Arbeit ist einfach, deren Umsetzung scheinbar hoffnungslos: „Glauben als Grundlage für moralisches Verhalten zurückgewinnen. Und synchron nachhaltigere Geldanlagen fördern“.</p>



<p>So übersetzt Berry die Bergpredigt, die zehn Gebote und die Goldene Regel in den Alltag der Anzugträger. „Ich bin immer wieder verblüfft, wie viel Manager eigentlich aus der Bibel wissen“, erklärt Berry. Umso mehr enttäuscht es sie, wie wenig dieses Wissen auch umgesetzt werde.</p>



<h2 id="christliche-gewissheit-hoffnung-und-vertrauen">Christliche Gewissheit, Hoffnung und Vertrauen</h2>



<p>Christen hatten mit ihren Moralvorstellungen wenig Einfluss auf die Wall Street die letzten zwanzig Jahre. Auch Juden, Moslems und anders religiös verwurzelten Menschen sei das vor der Krise so gegangen. Doch ans Aufgeben denkt Berry nicht.</p>



<p>Sie und ihre Mitstreiter wollen dafür sorgen, dass den Verantwortlichen an der Wall Street der Glaube an <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/" target="_blank" rel="noopener">Christus</a> wieder wichtig werde. Nur diese Verankerung schaffe endgültige Gewissheit, Hoffnung und Vertrauen, da ist sich die römische Katholikin sicher:</p>



<p>„Die Gemeinschaft mit anderen Christen hilft beim Bewusstwerden eigner Defizite.“ Gemeinde, in welcher Form auch immer ist für die Wall Street-Christen unverzichtbar.</p>



<p>Vivek Matthew und David Miller suchen ihre Verbündete bei den Presbyterianern. Sherron Watkins und Robert Doll lesen die Bibel in konservativeren Freikirchen. Und alle teilen Berrys Einschätzung: Die Bedeutung christlicher Werte habe seit der Krise zugenommen. Vorher seihen sie nur „Good Will“ gewesen, Appell und Lippenbekenntnis vieler Manager an der Wall Street.</p>



<p>Jetzt stehen zumindest zwei Begriffe wieder auf ihrer Agenda: „Dienstleistung“ am Nächsten und „Investment“ in die Gesellschaft. Kann Gottesfurcht also Gier überwinden? Wahrscheinlich nicht immer. Aber manchmal eben doch.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;greiss design/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/orthodox-jewish-man-blast-shofar-rosh-321838664">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/01/zachaus-im-wolkenkratzer-wall-street-new-york/">Spurensuche: Zachäus im Wolkenkratzer</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Sinn-Suche: Ich arbeite, also bin ich?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2011/01/ich-arbeite-also-bin-ich-vom-sinn-des-arbeitens-willigis-jaeger/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 14:01:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manche fühlen sich gestresst, das eigene Selbst kommt kurz. Stress zwischen Beruf und Zuhause scheint vorprogrammiert zu sein. Ein Interview mit Willigis Jäger&#8230; Karriere-Einsichten: Wofür begeistert sich Williges Jäger als&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="manche-fuehlen-sich-gestresst-das-eigene-selbst-kommt-kurz-stress-zwischen-beruf-und-zuhause-scheint-vorprogrammiert-zu-sein-ein-interview-mit-willigis-jaeger">Manche fühlen sich gestresst, das eigene Selbst kommt kurz. Stress zwischen Beruf und Zuhause scheint vorprogrammiert zu sein. Ein Interview mit Willigis Jäger&#8230;</h3>
<p><span id="more-2002"></span><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wofür begeistert sich Williges Jäger als christlicher Mystiker und Zen-Buddhist?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Zen-Buddhist bin ich nicht. Meine Erfahrungen liegen jenseits eines Glaubensbekenntnisses. Ich führe die Menschen in einen spirituellen Weg ein, der in ein tieferes Begreifen unserer menschlichen Existenz führt. Wer dort ankommt, erkennt den wirklichen Sinn seines Lebens. Wie der einzelne seine Erfahrungen einordnet, in eine Konfession oder in einer anderen religiösen Weltsicht, ist ihr und ihm überlassen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Auf den Punkt gebracht: Welchen spirituellen Sinn hat Arbeit neben dem täglichen Broterwerb? Wir lesen in der Bibel: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen“ (Gen. 3,19).</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Für manche Menschen mag das noch gelten. Aber ich kenne eine Putzfrau, die jeden Morgen strahlend ins Haus kommt und nicht sagt: „Ich muss den Dreck wegmachen, den andere hinterlassen haben“. Sie sagt vielmehr: „Ich möchte, dass die Gäste ein sauberes und angenehmes Zimmer vorfinden, wenn sie kommen“. Unsere innere Einstellung zur Arbeit ist entscheidend.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Entspricht das nicht der spürbaren Realität von unbezahlten Überstunden, befristeten Arbeitsverträgen, Jobverlust ohne Aussicht auf Wiederanstellung?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Es kommt darauf an, wie ich meine Arbeit sehe. Vielleicht kennen sie die Geschichte, in der ein Arbeiter gefragt wird: Was machst Du? Seine Antwort war, ich behaue Steine. Es wurde ein anderer der Bauhütte gefragt: Was machst du? Seine Antwort: Ich baue Mauern. Man fragte einen Dritten. Seine Antwort war: Ich baue an einem Dom. Jede Arbeit kann ein „Dombau“ sein. Den Stress macht sich jeder selber.</p>
<p>Ihre Frage nach der Arbeitslosigkeit ist schwerwiegend. Die Zahl der Arbeitslosen wird steigen, trotz aller Versprechen. Vielleicht ist der Grundlohn eine Lösung. Jeder und jede bekommt Geld, von dem man sich gerade ernähren kann, gleichgültig ob er arbeitet oder nicht. Er kann dazu verdienen, muss aber von seinem zusätzlichen Verdienst Steuern zahlen, damit die andern genug zum Leben haben. Da sind Wirtschaft und Politik gefragt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie soll ein gestresster Arbeiter noch heute nach der Tradition der Benediktiner „Ora et labora“ &#8211; also Bete und arbeite. Apropos „Labora“. Das könnte ich ja auch mit Leiden, sich anstrengen und in Not sein übersetzen&#8230;</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Nicht alle Arbeiter sind gestresst. In unserem Orden legt man bei jedem Stundenschlag die Arbeit aus der Hand und hält ein Minute der Besinnung. Die Frage ist, ob man seinem ganzen Leben und damit auch der Arbeit einen religiösen Sinn geben kann. Im letzteren Fall erhält alles Sinn, auch das was leidvoll und mühsam ist. Eine leidfreie Welt wird es nicht geben&#8230;</p>
<blockquote><p>„terra incognita“</p></blockquote>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Ein Wort zum Thema Zukunft und Arbeitslosigkeit. Welches Mittel sehen Sie für Betroffene, mit diesen Ängsten unserer Zeit umzugehen?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Ich bin weder Wirtschaftsexperte noch Politiker. Die Menschheit geht schwierigen Zeiten entgegen. Ich habe vorhin vom Grundlohn als einer möglichen Lösung gesprochen. Auf jeden Fall bleibt dem Menschen trotz Arbeitslosigkeit Zeit für Kreativität und sinnvolle Beschäftigung. Nicht zuletzt auch für eine Entdeckung des inneren Menschen, in dem eine „terra incognita“ liegt – ein unbekanntes Land, das erforscht werden will, wenn das Leben Sinn machen soll.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Die Bibel mahnt: „Betet ohne Unterlass“ (1. Thess. 5,17). Wie soll das funktionieren, dass Führungskraft und Fließbandarbeiter trotz Schweißperlen permanent beten sollen?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Beten heißt nicht notwendigerweise, Worte zu formulieren. Man kann sein ganzes Leben als Gebet verstehen. Hier und jetzt bin ich und jeder Mensch eine Ausdrucksform dessen, was wir Gott nennen. Es gibt keinen anderen Grund für meine Menschwerdung: Ganz Mensch zu sein, ist meine Aufgabe. Mein Menschsein an sich ist Verehrung Gottes. Gott möchte in mir zu dieser Zeit, an diesem Ort, in dieser Gestalt als Mensch über diese Erde gehen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Funktioniert Kontemplation nicht nur im Kloster? Sie haben es in der Abtei doch relativ einfach. Wie nehme ich denn diese positive Energie aus der Stille mit in den turbulenten Alltag?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Die Welt muss nicht abgeschottet sein. Es hängt von unserer Grundeinstellung ab. Wenn ich mich als Gestaltwerdung dieser Urwirklichkeit – die ich Gott nenne – verstehe, gibt es keine Trennung zwischen Gott und Welt. Dann ist auch meine Arbeit Gottesdienst. Seitdem wir Geist haben, sind wir „Kokreatoren“ geworden. Es wird Zeit, dass wir den Dualismus überwinden, der unsere westliche Welt prägt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Warum der Boom, dass viele erschöpfte Manager ins Kloster zu Einkehrtagen kommen? Zieht der reine Gottesglaube mit klassischer Liturgie der Kirche nicht mehr?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Zeiten der Besinnung und liturgischer Gottesdienst sind nicht das Gleiche. Beides hat seinen eigenen Platz. Die Vertiefung des Gottes- und Weltverständnisses braucht Ruhe und Zeit. Die Ruhe ordnet, harmonisiert und heilt. Das ist die Erkenntnis aller religiösen Traditionen. Man muss sich Zeit nehmen &#8211; wir nehmen sie uns für die körperliche Wellness.</p>
<p>Wir brauchen auch eine „spirituelle Wellness“. Der Mensch ist ein Leib-Geistwesen. Zur Deutung seines Lebens braucht er mehr als nur Muskeltraining und „Fun“.Sehnsucht nach erfülltem Leben haben sicherlich viele. Östliche Weisheiten aus dem Christentum, Erleuchtungen aus dem Fernen Osten.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Was suchen denn die Menschen Ihrer Erfahrung nach?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis</em>: Viele sind auf der Suche nach religiöser Erfahrung, um ihr Leben zu deuten. Es gibt ein Urwissen in jedem Menschen und eine Sehnsucht, den Sinn des Lebens zu finden. Aber er liegt nicht in einer rationalen Deutung. Man muss den personalen Rahmen übersteigen. Die Empfänglichkeitsanlage muss sich vergrößern, würde Meister Eckhart sagen. Das suchen die Menschen auf dem spirituellen Weg.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Sie sind nun 81 Jahre alt, strahlen eine blühende Lebensenergie aus. Woher kommt das?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Leben ist mehr als mühevolle Arbeit. Es gibt viele Möglichkeiten, sich z. B. für die Mitmenschen einzusetzen. Geben bereitet Freude, dem der gibt und dem der nimmt. Ich versuche, den Menschen eine Sinndeutung für ihr Leben zu geben – und sie auf einem Weg nach Innen zu begleiten. Dort liegen die eigentlichen Antworten auf unsere Lebensfragen. Dort liegt auch ein Bereich, der jung und alt nicht kennt.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Haben Sie Angst vorm Tod? Auch Buddhisten haben Angst vorm Tod, keinem Fegefeuer aber schlechter Wiedergeburt&#8230;</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Eine Fortsetzung dieses personalen Lebens findet nicht statt. Ich glaube daher auch nicht an Hölle und schlechte Wiedergeburt. Das Leben selber geht weiter. Wie es weiter geht, kann niemand sagen. Aber von einem bin ich überzeugt: Dieser letzte Urgrund, den wir Gott nennen, ist Liebe. Mein tiefstes Wesen, mein göttliches Wesen, wie wir Christen sagen, wird nicht vergehen. Drum lasse ich mich in diese Liebe fallen. Das nimmt alle Angst.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Glauben Sie an einen Gott, der uns mit Hirn, Herz und Hand liebt, in unserer Arbeit begleiten möchte?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Was wir Gott nennen, ist ein Wirklichkeit, die wir rational nicht begreifen können. Man kann zu dieser Wirklichkeit beten, ohne sich personale Vorstellungen zu machen. Man kann sich aber auch einfach in diese Wirklichkeit hinein öffnen, wie die Welle sich zum Ozean hin öffnet und ihre Einheit erfährt. Und das ist mein Gebet.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Brauchen wir einen modernen „Religionsmix“ oder mehr Konturen des christlichen Glaubens? Diese Frage stellten wir auch in der Serie über <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/" target="_blank" rel="noopener">Management</a>&#8230;</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Wir brauchen keinen Synkretismus. Jede Religion soll in ihrem Bekenntnis bleiben – sich aber so wandeln, dass es für die Menschen der betreffenden Zeit hilfreich ist. Alle Religionen verweisen auf die eine letzte Wirklichkeit. Es kann immer nur die gleiche Wirklichkeit erfahren werden. Lediglich das Beschreiben dieser Erfahrung ist der jeweiligen Kultur, der Zeit und dem Bildungsstand des Menschen angepasst.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Margot Kässmann warnte mal vor einer „Wellness-Spiritualität“. Der Dalai Lama begeistert Menschenmassen. Ist das Christentum zu anstrengend geworden?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Auch Benedikt der XVI. begeistert viele Menschen. Deswegen werden nicht mehr Menschen in die Kirche kommen. Nur wenige Menschen sind auf dem Zenweg und noch weniger werden Buddhisten. Der <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/" target="_blank" rel="noopener">Buddhismus </a>als Religion verliert genau so Anhänger wie das Christentum. Es gibt heute viele Menschen – und es sind gerade Intellektuelle – die eine neue Deutung ihres Lebens suchen. Konfessionen sind ihnen zu eng, ihre Aussagen nicht mehr kompatibel mit ihrem Weltverständnis.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten</em>: <strong>Wie gestresste Manager und Mitarbeiter das besser hinbekommen, Eins zu werden?</strong></p>
<p><em>Pater Willigis:</em> Geh den Weg nach Innen! Die meisten Menschen leben nur die Hälfte der Möglichkeiten, die das Leben bietet. Sie kennen nur die Oberfläche. Das Leben hat aber Tiefe. Man sollte sich über das Leben nicht beschweren, wenn man immer nur in der falschen Richtung sucht. Lösungen und Deutungen liegen in unserem Innern.</p>
<p>Wer sich auf den Weg nach Innen macht, findet das wirkliche Leben. Das sagen alle Weisen dieser Erde. „Ich bin gekommen, dass sie das Leben haben“, sagt Jesus. Aber er sagt auch zu Nikodemus: „Du musst wiedergeboren werden.“ Wir müssen also diese andere Ebene des Menschseins entdecken und leben, die wir zeitloses Leben nennen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: arfabita/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/capture-caucasian-motor-biker-trendy-casual-135888905">Shutterstock</a></em></p>
<p style="text-align: right;"><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2011/01/ich-arbeite-also-bin-ich-vom-sinn-des-arbeitens-willigis-jaeger/">Sinn-Suche: Ich arbeite, also bin ich?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 22:17:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
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		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erst bei Entscheidungen haben Werte eine Dimension, die über den „moralischen Kompass“ hinausgeht. Über Grund-Werte und eine Werte-Komission. Interview mit Sven Korndörffer&#8230; Werte sind nicht gleich Werte. Sie werden unterschiedlich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="erst-bei-entscheidungen-haben-werte-eine-dimension-die-ueber-den-moralischen-kompass-hinausgeht-ueber-grund-werte-und-eine-werte-komission-interview-mit-sven-korndoerffer">Erst bei Entscheidungen haben Werte eine Dimension, die über den „moralischen Kompass“ hinausgeht. Über Grund-Werte und eine Werte-Komission. Interview mit Sven Korndörffer&#8230;</h3>
<p><span id="more-1827"></span>Werte sind nicht gleich Werte. Sie werden unterschiedlich verstanden.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten: </i><strong>Werte als Grundlage modernen Managements und erfolgreicher Führung?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer:</em> Unsere Erfahrung zeigt: Werteorientierung erhöht in der Regel die Wertschöpfung. Wertegemeinschaften sind daher immer auch starke Leistungsgemeinschaften. Das erkennen auch immer mehr Unternehmen. Insofern lautet meine Antwort eindeutig „Ja“ – auch wenn natürlich in Sachen Werteorientierung noch viel zu tun bleibt.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten: </i><strong>Um welche Werte geht es bei dieser Frage eigentlich?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer:</em> Wir haben Kernwerte mit Führungskräften aus unterschiedlichen Branchen in zahlreichen Diskussionsrunden und auf Werteforen definiert und geschärft, neu gefasst und wieder überarbeitet. Dabei haben sich sechs Werte als besonders relevant herausgestellt: Nachhaltigkeit, Integrität, Vertrauen, Verantwortung, Mut und Respekt.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten: </i><strong>Wie können es Unternehmen schaffen, dass bestimmte Werte in einem Unternehmen etabliert werden?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer:</em> Werte können am wirkungsvollsten durch vorbildhaft handelnde Führungspersönlichkeiten etabliert werden. Eine Vertrauensbasis herstellen, Verantwortung übertragen, Raum für Ideen geben, Entscheidungen nachvollziehbar machen:</p>
<p>Diese Punkte bilden die Basis für ein positiv-konstruktives Miteinander und damit letztendlich auch für eine optimale Teamleistung. Einen Wertekodex niederzuschreiben und diesen in die Organisation zu tragen, ist sicherlich ein wichtiger Prozess. Doch wenn die Werte nicht vorgelebt werden, wirkt “produzierter Hochglanz” in Broschüren kontraproduktiv.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:<strong> </strong></i><strong>Besteht dabei nicht immer die Gefahr, dass dort eine Schaufensterpolitik betrieben wird? Es hört sich immer gut an, wenn man bestimmte Werte in der Unternehmensphilosophie betont. Aber sieht der Berufsalltag nicht ganz anders aus&#8230;</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer:</em> Werteorientierung muss im Alltag verankert werden, sonst bleibt sie bloße Theorie. Das heißt, dass eine wertebasierte Unternehmenskultur sich zunächst in Leitlinien für die tägliche Praxis übersetzen lassen muss. In einem zweiten Schritt müssen sich diese Leitwerte auch im täglichen Miteinander bewähren.</p>
<p>Es hat sich übrigens in dieser Hinsicht eine Menge getan: In unserer Führungskräftebefragung 2010 waren zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass sich die Chancen zur Umsetzung von Werten in ihren Unternehmen verbessert haben&#8230;</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:<strong> </strong></i><strong>Sie sind ja Vorsitzender eines Vereins der sich mit Werte bewusster Führung befasst. Wie sollte diese Ihrer Meinung nach aussehen?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer:</em> Nach meiner Erfahrung gehört neben der obligatorischen Fach- und Beurteilungskompetenz, die eine Führungskraft mitbringen muss, eine hohe Sozialkompetenz mit ins Zentrum des Anforderungsprofils.</p>
<p>Gute Führungskräfte wissen um die fachlichen sowie um die persönlichen Stärken und Schwächen ihrer Mitarbeiter. Sie setzen dieses Wissen ein, um Mitarbeiter zu motivieren und an ihren Aufgaben wachsen zu lassen.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:<strong> </strong></i><strong>Wo können Führungskräfte so etwas lernen?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer:</em> Die entscheidende Prägung erfahren Menschen meist lange bevor sie Führungskraft werden. Sie bringen also eine – mehr oder weniger stark ausgebildete – Sozialkompetenz in ihre Unternehmen mit. Diese lässt sich im Verlauf der <a title="Kapitalismus der Gefühle: “Tue Gutes, rede drüber”" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/kapitalismus-gefuhle-coaching-werle-perfektionierer/" target="_blank" rel="noopener">Karriere</a> weiter gezielt schulen und ausbauen.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:<strong> </strong></i><strong>Wird bei der Ausbildung von Managern zu wenig auf diese Punkte geachtet?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer: </em>Hier hat sich in letzter Zeit sehr viel bewegt. An den Wirtschaftsfakultäten nimmt das Thema Ethik immer breiteren Raum ein. Und in den Unternehmen gibt es inzwischen viele Ansätze, die Werteorientierung von Mitarbeitern und deren wertekonformes Verhalten zu hinterfragen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Unternehmenswerte, ein Auswahl-Faktor&#8221;</p></blockquote>
<p>Unternehmenswerte sind heute aber auch ein entscheidender Faktor bei der Auswahl des Arbeitgebers. Die Unternehmen wissen das und stellen sich darauf ein&#8230;</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:<strong> </strong></i><strong>In Ihrer Führungskräftebefragung konnten Sie auch nach der Wirtschaftskrise einen hohen Stellenwert des Themas feststellen. Sind gewisse Lehren aus der Krise also angekommen?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer: </em>Die Krise hat gezeigt, wohin fehlende Werteorientierung führen kann. Sie hat so eindeutig das Bewusstsein von gelebten Werten im Unternehmen als Führungsinstrument und als Weg zu höherer und nachhaltigerer Wertschöpfung geschärft.</p>
<p>Wie unsere Befragung zeigt, sind immer mehr Führungskräfte heute entschlossen, die eigenen Werte im Zweifelsfall auch gegen eine scheinbare betriebswirtschaftliche Logik durchzusetzen. Und sie machen in Sachen Werte immer weniger Kompromisse.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i><strong><i> </i>Sie selbst arbeiten bei einer Bank. Viele haben den Eindruck, dass bei Banken bereits jetzt so weiter gemacht wird wie vor der Finanzkrise. Ist die Gier stärker als das Wertebewusstsein oder täuscht dieser Eindruck?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer: </em>Manager aller Branchen stehen im Spannungsfeld zwischen <a title="Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/" target="_blank" rel="noopener">Renditeerwartungen</a> und Werten, das ist heute nicht anders als vor und während der Krise. Die große Mehrheit von ihnen ist integer. Aber es gibt immer wieder Ausnahmen – und gerade die verzerren das Bild in der Öffentlichkeit.</p>
<p><i>Karriere-Einsichten:</i><strong><i> </i>Sie sind also ein Optimist? Ist Optimismus auch ein Wert?</strong></p>
<p><em>Sven Korndörffer: </em>Ich bin Berufsoptimist, aber Optimismus ist kein Wert an sich. Wenn man jedoch werteorientiert und nachhaltig handelt, hat man allen Grund optimistisch in die Zukunft zu blicken.</p>
<h6 id="ueber-den-autor-sven-korndoerffer-ist-vorstandsvorsitzender-des-vereins-wertekommission-er-arbeitet-als-managing-director-bei-der-aareal-bank-ag-ist-fuer-den-bereich-corporate-communications-verant"><strong>Über den Autor:</strong> Sven Korndörffer ist Vorstandsvorsitzender des Vereins Wertekommission. Er arbeitet als Managing Director bei der Aareal Bank AG, ist für den Bereich Corporate Communications verantwortlich&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: pressmaster/ <a href="https://stock.adobe.com/de/search?as_channel=dpcft&amp;as_source=ft_web&amp;as_campaign=de_interception&amp;as_campclass=brand&amp;as_content=lp_search&amp;filters%5Bcontent_type%3Aphoto%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Avideo%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3Atemplate%5D=1&amp;filters%5Bcontent_type%3A3d%5D=1&amp;k=47789255">Fotolia.com</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/12/werte-unternehmenskultur-image-korndoerffer-wertekommission/">Werte im Unternehmen: Mehr als Imagepflege?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Pro&amp;Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 07:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
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		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Grundeinkommen wäre niemand zur Arbeit verpflichtet, bekäme aber genügend Geld zum Leben. Das Versprechen lautet 1.000 Euro für jeden Bürger, mindestens. Maria Henk und Jan Thomas Otte haben&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Pro&Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="mit-dem-grundeinkommen-waere-niemand-zur-arbeit-verpflichtet-bekaeme-aber-genuegend-geld-zum-leben-das-versprechen-lautet-1-000-euro-fuer-jeden-buerger-mindestens-maria-henk-und-jan-thomas-otte-ha">Mit dem Grundeinkommen wäre niemand zur Arbeit verpflichtet, bekäme aber genügend Geld zum Leben. Das Versprechen lautet 1.000 Euro für jeden Bürger, mindestens. Maria Henk und Jan Thomas Otte haben sich umgehört&#8230;</h3>
<p><span id="more-1792"></span>Monatlich und netto aufs eigene Konto? Maria Henk und Jan Thomas Otte haben unterschiedliche Personen dazu befragt.</p>
<p>Henning Marder ist selbstständiger Zimmermann. Er liebt seinen Job – und ist trotzdem für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wolfgang Meyer ist Professor am Institut für Sozialpolitik der Universität Hannover. Er ist gegen ein Grundeinkommen.</p>
<p><em>Marder:</em> Was bedeutet Arbeit für Sie?</p>
<p><em>Meyer: </em>Arbeit sehe ich im ökonomischen Sinne als Arbeitskraft.</p>
<p><em>Marder:</em> Klar ist sie das im ökonomischen Sinne. Ich verbinde mit Arbeit aber vielmehr Spaß, <a title="Selbstständigkeit: Sinnsuche in der Arbeit" href="http://karriere-einsichten.de/2011/11/selbststaendigkeit-sinnsuche-in-der-arbeit/">Sinn</a> und Ergebnis. Viele Menschen in Deutschland sehen das ähnlich. Sie arbeiten ehrenamtlich, übernehmen die Pflege von Familienangehörigen oder betreuen Kinder. Geld kriegen sie dafür meist nicht. Ein Grundeinkommen würde den Wert ihrer Arbeit mehr schätzen.</p>
<p><em>Meyer:</em> Und wie hoch soll dieses Einkommen sein?</p>
<p><em>Marder:</em> Möglich wären 1.875 Euro.</p>
<p><em>Meyer:</em> 1.875 Euro? Solche Größenordnungen sind absolut irreal. Woher soll das Geld kommen?</p>
<p><em>Marder:</em> Man könnte das Grundeinkommen ausschließlich über die Umsatzsteuer finanzieren.</p>
<p><em>Meyer:</em> Eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer ist vollkommen unmöglich! Wie sollen wir das machen? In Europa gilt bei der Umsatzsteuer der Steuersatz des Landes, in dem das Produkt hergestellt wurde. Soll auf deutsche Waren 50 Prozent Umsatzsteuer erhoben werden?</p>
<p><em>Marder:</em> Warum nicht?</p>
<p><em>Meyer:</em> Das wäre ein riesiger Wettbewerbsnachteil auf dem europäischen Markt!</p>
<p><em>Marder:</em> Man könnte das Grundeinkommen ja auch europaweit einführen.</p>
<p><em>Meyer:</em> Das ist politisch irreal. Nein, die Finanzierung eines Grundeinkommens ist unmöglich. Selbst wenn über die Einkommenssteuer eine Finanzierung erfolgen würde, würden mehr Menschen in andere Länder abwandern.</p>
<p><em>Marder: </em>Es wurde noch nie probiert.</p>
<p><em>Meyer:</em> Wozu auch?</p>
<p><em>Marder:</em> Aus Gründen der Menschenwürde. Die wird heutzutage nicht mehr gewährt, wenn der Staat in das Privatleben der Menschen eingreift. Arbeitslose müssen ihre Lebensverhältnisse offenlegen. Oft werden sie zu einer Beschäftigung gezwungen, die ihnen überhaupt nicht liegt. Das Grundeinkommen bekäme hingegen jeder, ohne dass er Nachweise erbringen muss.</p>
<p><em>Meyer:</em> Niemand muss etwas erbringen. Man hat immer die Wahl. Somit ist es die Entscheidung jedes Einzelnen, ob er eine Arbeit aufnimmt oder nicht.</p>
<p><em>Marder:</em> Doch nicht jeder kann wählen. In einigen Branchen gibt es nun einmal nicht genügend Arbeitsplätze.</p>
<p><em>Meyer:</em> Es gibt die Ein-Euro-Jobs. Marder: Es ist erniedrigend, Menschen nur einen Euro für ihre Arbeit zu geben.</p>
<p><em>Meyer: </em>Nein, es ist nicht erniedrigend. Ein-Euro-Jobs sollen Arbeitslose auf ihre Arbeitsmotivation testen. Nicht alle Menschen wollen arbeiten gehen. Und hier sehe ich ein großes Defizit an Ihrem Grundeinkommen, denn die Auszahlung ist ja an keinerlei Bedingungen geknüpft.</p>
<p><em>Marder:</em> Darin sehe ich vielmehr einen Vorteil. Liegt nicht in der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens eine große Freiheit? Was würden Sie denn machen, wenn Sie ein Grundeinkommen hätten?</p>
<p><em>Meyer:</em> Ich möchte meinen Lebensstandard erhalten und würde weiter arbeiten gehen.</p>
<p><em>Marder:</em> Sehen Sie – ich auch. Nur mit einem freieren Kopf als bisher. Über die Höhe des Einkommens bestehen also verschiedene Ansichten.</p>
<p>Götz Werner, Chef der dm-Drogeriemarktkette, fordert, das Grundeinkommen von 400 Euro bis zu 1.500 Euro zu staffeln. Die Finanzierung soll über die Mehrwertsteuer erfolgen. Einkommenssteuer und Sozialversicherungen müssten abgeschafft werden. Dieter Althaus, der ehemalige Ministerpräsident Thüringens, fordert ein Grundeinkommen von 800 Euro für alle Volljährigen, Kinder sollen 500 Euro erhalten.</p>
<p>Der CDU-Mann schlägt vor, das Grundeinkommen über die Einkommenssteuer zu finanzieren. Auch andere Politiker und Wissenschaftler fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen in abgewandelten Formen. Nicht nur in Deutschland wird die Idee des Grundeinkommens diskutiert. Eine weltweite Bewegung, das Basic Income Earth Network, setzt sich für die Einführung des Grundeinkommens auf globaler Ebene ein. Brasilien hat sich 2003 als erstes Land der Welt dafür ausgesprochen, ein Grundeinkommen nach und nach einzuführen. Die nächste Basic-Income-Konferenz findet Ende Juni in São Paulo statt.</p>
<p>Die Breuninger Stiftung, die sich für ein Zusammenspiel von Bürgern und Politik einsetzt, will Mitte 2010 in zwei unterschiedlichen Gebieten in Deutschland an jeweils 100 Personen die Einführung eines Grundeinkommens für zwei Jahre testen. In Zeiten leerer Kassen Geld verteilen? Klingt wie ein Hirngespinst, wird aber heftig diskutiert. Das Versprechen: 1.000 Euro für jeden Bürger, monatlich, netto. Genug für ein entspanntes Leben nach der Schule, vermutet man. Wer mehr will, könnte im Hochlohn-Land Deutschland immer noch zur Arbeit gehen. Bedingung für dieses Modell: Alle Sozialleistungen abschaffen wie Bafög, Kindergeld oder Hartz IV.</p>
<p>Zwischen 500 und 900 Milliarden Euro würde das kosten, schätzen Experten die dafür notwendige Summe vom Steuerzahler. Am liebsten wollen sie auch den wachsenden Niedriglohn-Sektor der Minijobs abschaffen.</p>
<p><strong>Noch ein Mal Pro und Contra von Vertretern des BGE zusammengefasst:</strong></p>
<h3 id="pro-diana-huber-ist-mitglied-im-vorstand-der-berliner-buergerinitiative-grundeinkommen-mit-aktionen-wie-unternimm-das-jetzt-fordert-sie-ein-bedingungsloses-grundeinkommen">Pro. Diana Huber ist Mitglied im Vorstand der Berliner Bürgerinitiative Grundeinkommen. Mit Aktionen wie &#8220;Unternimm das jetzt&#8221; fordert sie ein bedingungsloses Grundeinkommen<em>.</em></h3>
<p><a title="Selbstversuch: Mein Monat mit Hartz 4" href="http://karriere-einsichten.de/2011/12/selbstversuch-mein-monat-mit-hartz-4/">Hartz IV-Empfänger</a> würden häufig verächtlich angeschaut: &#8220;Es wird vermittelt, dass man selbst schuld sei. Wer fühlt sich dann wertvoll genug, sich aktiv in dieser Gesellschaft zu engagieren?&#8221;, fragt Diana Huber. Viele Betroffene würden sich isolieren, ihre finanzielle Situation am liebsten verschweigen&#8230;</p>
<p>&#8220;Scham lähmt viele Menschen.&#8221; Beim BGE geht es ihr nicht um ein schönes, neues, soziales Wohlgefühl, sondern die sozialen Einsparungen und schlechtere Arbeitsverhältnisse in der Wirtschaft. &#8220;Die Leute wachen langsam auf. Sie sehen, dass es nicht mehr so weitergehen kann wie bisher.&#8221; Dabei geht es Huber nicht darum, überhaupt einen Job zu haben. Es würde häufig verschwiegen, dass viele Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. Die müssten &#8220;als Aufstocker beim Amt auflaufen&#8221;, sagt sie&#8230;</p>
<p>Huber versucht, Bedenken bei Arbeitnehmern zu entkräften. Zum Beispiel Sozialleistungen als &#8220;gestrichen&#8221; zu sehen, obwohl ein lebenslanges Grundeinkommen solche Zahlungen (bis zu 1.000 Euro) ja ersetzen und damit vereinfachen soll. Zudem seien die Anreize, einen &#8220;richtigen&#8221;, sozialversicherungspflichtigen Job zu bekommen, äußerst gering: &#8220;Wer heute auf Hartz IV ist, hat kaum eine Chance, dort wieder rauszukommen. Wer dazuverdient, bekommt Abzüge mit hohem bürokratischem Aufwand&#8221;, bemängelt Huber.</p>
<p>Das BGE gäbe dagegen auch eine Basis, sich ehrenamtlich für andere einzusetzen. Das Menschen mit BGE ihre Arbeitszeit drastisch reduzieren würden, hält Huber für eine wunderbare Idee: &#8220;Tun wir doch nicht so, als hätten wir ein Überangebot an Arbeitsstellen!&#8221; Selbst wenn alle Stellenausschreibungen besetzt seien, wären noch Millionen Menschen ohne Job, rechnet sich Diana Huber aus. Die Produktivität sei heute so hoch wie nie. Mit immer weniger Menschen hinter dem PC. Bei Dienstleistungen könnten neue Jobs entstehen.</p>
<p>Mit wegfallenden Lohnnebenkosten durchs BGE sei das möglich. &#8220;Das birgt ein großes kreatives Potential, was Mehrwert schafft&#8221;, sagt sie. Die Statistik der Arbeitslosigkeit hält Diana Huber ohnehin für &#8220;massiv verfälscht&#8221;. Denn wer länger krankgeschrieben ist, sich mit Ein-Euro-Jobs über Wasser hält, eine Weiterbildung in Angriff nimmt oder sich selbstständig macht, wird nicht mitgezählt. Zudem hält Huber die &#8220;Angst vor Hartz IV&#8221; für absichtlich geschürt, &#8220;damit Arbeitgeber ihre Angestellten besser ausbeuten können&#8221;.</p>
<p>&#8220;Erstaunlich, welche exotischen Blüten aus dem Sumpfboden unseres Wohlfahrtsstaates wuchern&#8221;, sagt Gerd Habermann über das im BGE enthaltene &#8220;Recht auf Faulheit&#8221;. Das BGE definiert der Wirtschaftsphilosoph so: Ein allen Menschen, vom Säugling bis zum Greis individuell zustehendes, staatlich garantiertes Einkommen. Das BGE soll Armut verhindern und persönliche Entfaltung ermöglichen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Blüten aus dem Sumpfboden&#8221;</p></blockquote>
<p>Gängige Prüfungen der Ämter auf Bedürftigkeit sowie die generelle Verpflichtung zur Arbeit sollen wegfallen. Weitere Einkommen sollen &#8220;anrechnungsfrei&#8221; möglich sein, ohne vom Staat für Mehrarbeit mit höheren Steuersätzen zur Kasse gebeten zu werden. So weit, so gut. Mit der Idee eines BGE würden die Vorschläge &#8220;sozialistischer Utopien&#8221; übertroffen, die stets eine staatlich gewährte Versorgungsgarantie des Bürgers mit seiner Arbeitspflicht verknüpfen. Dass das BGE mit dem durchaus christlichen Argument der &#8220;Menschenwürde&#8221; durchgesetzt werden soll, hält der Katholik Habermann für unverständlich. Sollte es unwürdig sein, zwecks Selbsterhaltung fürs tägliche Brot nun mal arbeiten zu müssen?</p>
<p>Doch einen Staat, in dem alle per Sozialhilfe auf Kosten aller anderen leben können, hält Habermann für völlig ungerecht. Die Effekte der BGE-Idee sind für ihn klar: Sinken der <a title="Pro&amp;Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Arbeitsmotivation</a>, besonders bei schlechter Verdienenden, Verknappen des Arbeitsangebotes und Ausbreiten einer &#8220;innovationsfeindlichen Rentnermentalität&#8221;, prophezeit Gerd Habermann.</p>
<p>Die von BGE-Befürwortern angedachte Besteuerung würde extrem hoch sein und besonders Reiche treffen, die ja auch arbeiten. Ist es tatsächlich unwürdig, sich selbst aus eigener Initiative erhalten zu müssen? Dass uns die Arbeit niemals ausgeht, zeigen Länder mit so genannter Vollbeschäftigung von der Schweiz bis Neuseeland. Zudem habe sich die Zahl der Arbeitsplätze durch umwälzendes Technisieren vermehrt.</p>
<p>So entgegnet Habermann den Einschätzungen der BGE-Initiative: &#8220;Die Erfindung der Eisenbahn schuf mehr Arbeitsplätze, als sie im Kutschenbereich vernichtete.&#8221; Ebenso sei das heute in der IT-Industrie. Kapitalflucht hält der Wirtschaftsprofessor trotz diverser Argumente von Sozialverbänden für wahrscheinlich. Deutschland würde damit innerhalb Europas zum &#8220;Idealland der Sozialeinwanderung&#8221;.</p>
<h6 id="ueber-die-autoren-maria-henk-und-jan-thomas-otte-leben-zwar-beide-nicht-von-hartz4-haben-aber-ein-stipendium-nach-bafoeg-kriterien-bekommen-etwas-weniger-also-weniger-gluecklich-nicht"><strong>Über die Autoren:</strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Maria Henk</a> und <a href="mailto: otte@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jan Thomas Otte</a> leben zwar beide nicht von Hartz4, haben aber ein Stipendium nach BaföG-Kriterien bekommen. Etwas weniger also. Weniger glücklich nicht&#8230;</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: blvdone/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/crowd-anonymous-people-walking-on-busy-160644944">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/11/bedingungsloses-grundeinkommen-gerecht-ungerecht/">Pro&Contra Grundeinkommen, gerecht ungerecht?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Digitalisierung: Clouds, Pads und Schiefertafel</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 14:05:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1,5 Milliarden mobile Endgeräte bietet das Netz. Potenzial, neue Geschäftsideen zu entwickeln, Unternehmen zu gründen. Interview mit HP-Chef Volker Smid&#8230; Entwicklungen werden schneller, Märkte dynamischer, Strukturen komplexer und die Menschen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Digitalisierung: Clouds, Pads und Schiefertafel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="15-milliarden-mobile-endgeraete-bietet-das-netz-potenzial-neue-geschaeftsideen-zu-entwickeln-unternehmen-zu-gruenden-interview-mit-hp-chef-volker-smid">1,5 Milliarden mobile Endgeräte bietet das Netz. Potenzial, neue Geschäftsideen zu entwickeln, Unternehmen zu gründen. Interview mit HP-Chef Volker Smid&#8230;</h3>
<p><span id="more-1505"></span>Entwicklungen werden schneller, Märkte dynamischer, Strukturen komplexer und die Menschen in dieser Arbeitswelt immer mobiler. Die großen Technologiekonzerne und Computerhersteller verdienem an diesem Trend prächtig mit.</p>
<p>Zum Beispiel das Blackberry oder I-Pad des Arbeitgebers rund um die Uhr zu nutzen. Mit Cloud-Computing und Co. Alles nur digitaler Wahnsinn oder Zukunft? Die Art und Weise, wie wir Geschäfte tätigen, wird sich verändern. Sie haben es schon. <strong>Wir haben mit dem Deutschland-Chef von Hewlett Packard gesprochen, Volker Smid.</strong></p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Manche prophezeien eine Internet-Revolution. Doch das Internet gehört längst zum Alltag&#8230;</strong></p>
<p><em>Volker Smid:</em> In Europa werden schon jetzt 25 Prozent aller Einkäufe online erledigt und 80 Prozent aller Versicherungen nicht mehr über eine Agentur, sondern über das Internet per Preisvergleich abgeschlossen. Das stellt alte Geschäftsmodelle auf den Kopf und lässt völlig neue entstehen.</p>
<p>Deshalb werden sich viele Unternehmen verändern müssen, denn der Kauf vieler Produkte wird künftig über das Internet abgewickelt werden. Teure Produkte werden nur noch in wenigen aufwendigen Show-Rooms präsentiert. Dort wird jedoch gar nichts gekauft, sondern nur der Impuls gesetzt. Unsere Innenstadtbereiche werden sich zunehmend verändern und zu Messe- und Show-Room-Marktplätzen avancieren.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Welche Potenziale bietet Cloud-Computing für Ihren Konzern?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Wir haben heute schon große Clouds. Die größte mir bekannte beinhaltet ca. 1,3 Millionen Rechner. Das macht es möglich, bestimmte internetbasierte Anwendungen sofort zur Verfügung zu stellen. Ein Unternehmen, das heute gegründet wird, ist gut beraten, seine Anwendungen in eine Cloud zu packen, damit es sowohl einen, als auch eine Million Kunden aus der gleichen Infrastruktur heraus bedienen kann.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Wie sieht man das im Management bei Hewlett-Packard?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Der Trend zur Mega-City stellt die Infrastruktur einer Stadt vor völlig neue Herausforderungen. Sie muss von Informationstechnologien begleitend geplant und entwickelt werden. Wir stehen kurz vor der ersten Mega-City mit 40 Millionen Einwohnern. Über kurz oder lang wird sie die Regel sein. Ein normaler Bürobetrieb ist hier nicht mehr möglich, da Straßen und Schienen nicht dafür ausgelegt sind, dass so viele Menschen morgens ins Büro fahren.</p>
<p>Deshalb werden wir mehr im virtuellen, weniger im sozialen Bezug miteinander arbeiten. Auch Gesundheitswesen und Informationstechnologie wachsen eng zusammen und müssen individuell auf den Menschen abgestimmt werden. Die Energieversorgung wird sich nachhaltig ändern, da die Energieabnehmer auch zu Produzenten von Energie, sogenannten Prosumern, werden.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Und wo sehen Sie Hewlett-Packard?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Wenn man Trendlinien untersucht, bekommt man einen relativ genauen Fahrplan, wo wir in Zukunft hin müssen. Vor zehn Jahren war Hewlett-Packard ein komplett anderes Unternehmen, ein Mischkonzern. Wir haben damals Messgeräte, Medizingeräte und Informationstechnologien entwickelt. Heute sind wir ein reines IT-Unternehmen und das größte der Welt.</p>
<p>Dafür muss man sich ständig in Frage stellen. Projiziert auf die Zukunft bedeutet dies, dass wir beispielsweise auf dem Gebiet des Energie- und Ressourcenmanagements zulegen werden, sei es, indem wir die Sensorik für die Ölförderung verfeinern oder das Smart Metering für die Energieversorger und ihre Kunden verbessern.</p>
<p>Auch für die zunehmende Mobilität wird die Informationstechnologie neue Angebote machen. Laptops haben vor zehn Jahren etwa fünf Prozent des Volumens ausgemacht, heute sind es rund 85 Prozent.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Wie treiben Sie diesen Ideen-Entwicklungsprozess voran?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Wir investieren vor allem bei unseren Kunden viel Zeit. Die Möglichkeiten der Informationstechnologie sind so vielfältig, dass Kunden oft damit überfordert sind und sich fragen, wozu eine neue Technologie eigentlich nützt, wie sie ihr Geschäft verbessert oder es schneller wachsen lässt.</p>
<p>Unsere Mitarbeiter erklären, wie Innovationen genutzt werden können. Denn IT ist nur wertstiftend, wenn sie auch Anwendung findet. Gleichzeitig nutzen wir die Fragen und die Ideen unserer Kunden für die Entwicklungen in den HP Labs. Diese haben wir übrigens seit drei Jahren auch für externe Forscher und Institute für sogenannte „open innovation“ Projekte geöffnet.Haben Sie auch Think Tanks, die sich mit Kundenimpulsen beschäftigen?</p>
<p>Wir sind weltweit vernetzt, um Ideen auszutauschen. Zusammen mit Dreamworks, dem Hollywood-Studio, haben wir ein Telepresence-System entwickelt, das das Gefühl einer direkten Begegnung, eines Meetings im selben Raum vermittelt.</p>
<p>Hier können sich Teilnehmer aus vier Lokationen gleichzeitig einschalten, zum Beispiel aus Palo Alto, Bristol, Böblingen und Bangalore. So bringen wir unsere Think Tanks weltweit zusammen und diskutieren gemeinsam, ohne dafür um die Welt fliegen zu müssen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sie bringen – als Konkurrenz zum iPad – eine „Schiefertafel“ auf den Markt?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Apple gibt uns durchaus Impulse, die man überprüfen und dann übersetzen muss. Ein iPad ist gut geeignet für Konsumenten, um sich mit dem Internet auseinander zu setzen. Unser „Slate“-Tablet-PC hat den Anwendungszweck in Unternehmen.</p>
<p>Er soll beispielsweise Ärzte bei der Visite, Berater im Außendienst oder Arbeiter beim Produktionsprozess unterstützen. Der Anwendungszweck wird daher gezielt im Business-Bereich liegen&#8230;</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Sind einst gemachte Fehler morgen dann wichtige Erfolgsfaktoren?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Eine etablierte Fehlerkultur ist in einer Organisation enorm wichtig, und sie muss offen und auch direkt kommuniziert werden. Menschen machen Fehler, von diesem Grundkonstrukt werden wir uns nie entfernen. Von zehn getroffenen Entscheidungen sind im besten Fall sechs richtig und vier falsch. Falls Fehler passieren, muss genauso offen damit umgegangen werden wie mit dem Gegenteil von Fehlern, nämlich dem Erfolg.</p>
<blockquote><p>&#8220;ein Unternehmen ist erst eins, wenn es dreimal Pleite gegangen ist&#8221;</p></blockquote>
<p>Das Schlimmste ist, wenn Fehler verschleiert, verdeckt oder anderen zugeschoben werden. Es kommt darauf an, was man daraus lernt und dann besser macht. Wenn man das erste Mal eine große Niederlage erlebt hat, fragt man sich, wie man eigentlich damit umgehen soll, um wieder Geschwindigkeit aufzunehmen. In unserem Kulturkreis leiden wir sehr an Niederlagen. In Amerika sagt man, ein Unternehmen ist erst eins, wenn es dreimal Pleite gegangen ist.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Was kann Ihr Top-Management von Jogis Jungs, der Nationalmannschaft lernen?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Die deutsche Fußball-Mannschaft zeigt deutlich, dass es nie um Einzelkompetenzen geht, sondern immer um deren Verbindung. Die Aussage „Der Star ist die Mannschaft“ wird oft belächelt, aber es steckt viel Wahrheit drin.</p>
<p>Die WM hat gezeigt, dass in einem erfolgreichen Team nicht einer allein für den Erfolg verantwortlich ist. Es geht darum, Kompetenzen zu ergänzen und zu verbinden. Deshalb ist es auch in einem Unternehmen sehr wichtig, das beste Team an Board zu haben und vom Proporzgedanken auf einen Kompetenzgedanken zu kommen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em><strong> Was würden Sie dem Führungsnachwuchs mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Menschen in Organisationen sollten sich prüfen, ob sie Spezialist sein wollen oder generalistischer Manager. Mein Tipp: 3 Monate lang aufschreiben, was man besser als 95 Prozent aller anderen kann. Danach 3 Monate, was einem Spaß macht und dann, womit man sein Geld verdienen will.</p>
<p>Das, was auf jedem dieser 3 Zettel auftaucht, zeigt die Karriere-DNA. Denjenigen, die eine Führungsposition anstreben, gebe ich den Rat: &#8220;Prüft genau, ob ihr das wirklich wollt!&#8221;</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Worauf kommt es bei Entscheidungen an?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Zeit muss immer als begrenzender Faktor aufgenommen werden. Das fällt dem deutschen Kulturkreis schwer, weil immer versucht wird, eine perfekte Entscheidung zu treffen. Wenn die Entscheidung richtig ist, man aber das richtige Timing verpasst, dann ist sie letztendlich nichts mehr Wert. In den USA beispielsweise ist das anders.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>Leidet Deutschland eher an den Bedenkenträgern oder an den Perfektionisten?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Deutschland hat eine unglaubliche Infrastruktur, Potenzial an Wissen und Finanzen. Aber es fällt uns schwer, Optimismus und den Glauben an uns selber zu bewahren. Ich wünsche mir mehr Optimismus, mehr Kreativität und mehr Mut.</p>
<p>Wenn ich vergleiche, wie viel Risikokapital Deutsche aufwenden, um ein Unternehmen zu gründen, dann sind wir auf einem Abstiegsplatz. Wir investieren unser Kapital lieber in sichere Anlagen. Wir gehen weit weniger Risiko ein als die meisten großen Nationen auf dieser Welt. Das ist kein gutes Zeichen.</p>
<p><em>Karriere-Einsichten:</em> <strong>In welchen kreativen Kopf würden Sie gern schlüpfen, wenn Ihnen einmal die Ideen ausgehen?</strong></p>
<p><em>Volker Smid: </em>Da hab ich noch nie drüber nachgedacht. In den eines Kindes. Kinder haben diesen grenzenlosen Optimismus und diese grandiose Portion Naivität. Auf einer Veranstaltung in Amerika fragte man 3.000 Menschen, wer von ihnen Künstler sei und es ging keine Hand nach oben.</p>
<p>Am Ende dieser Veranstaltung wurde ein Film gezeigt mit 2.800 Kindern, die man dasselbe fragte. Dort gingen alle Hände nach oben. Diese Perspektive gilt es, im Kopf zu verankern.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Dragon Images/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/cropped-image-journalist-making-notes-while-287665082">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/10/show-room-internet-ipad-blackberry-clouds/">Digitalisierung: Clouds, Pads und Schiefertafel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 06:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prestige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leadership beginnt, wo der Konsens aufhört. Kommt von innen, hängt von Persönlichkeit ab. Managern mit einem mechanistischen Menschenbild macht das zu schaffen&#8230; Was hat ein Mönch wie Dr. Abt Notker&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="leadership-beginnt-wo-der-konsens-aufhoert-kommt-von-innen-haengt-von-persoenlichkeit-ab-managern-mit-einem-mechanistischen-menschenbild-macht-das-zu-schaffen">Leadership beginnt, wo der Konsens aufhört. Kommt von innen, hängt von Persönlichkeit ab. Managern mit einem mechanistischen Menschenbild macht das zu schaffen&#8230;</h3>
<p><span id="more-1352"></span>Was hat ein Mönch wie Dr. Abt Notker Wolf auf einem Symposium für Wirtschaftseliten zu sagen? Einiges, denn Management-Kompetenz wird bisher meist noch systematisch vermittelt. Leadership-Eigenschaften sind das Resultat aus Anlage, Erziehung, Erfahrung und Selbstreflexion. Von Johannes Czwalina und Clemens Brandstetter&#8230;</p>
<p>Politiker denken oft kurzfristig und haben nicht den Mut, der ökonomisch praktizierten Realität entgegenzutreten, weil sie sich Sympathien nicht verderben möchten. Sie brauchen Widerstand von der Basis und permanente Unterstützung auf dem Weg zu einer gelebten Nachhaltigkeit.</p>
<p>Wirtschaftvertreter fühlen sich sehr stark von der ökonomisch praktizierten Realität abhängig. Sie fragen immer als erstes nach der Finanzierbarkeit nachhaltiger Ideen. Großkonzerne handeln nur geldgesteuert und machen sich immer abhängiger von den Gewinnforderungen ihrer Aktionäre. Überzeugungsarbeit bei Aktionären und den Geschäftsführungen ist gefordert.</p>
<p>Vertreter von Organisationen der Zivilgesellschaft haben oft Angst, ihre Förderer, die vom System abhängig sind, zu verlieren, und sie schweigen zu oft. Sie kalkulieren, dass die großen Geldgeber lieber Not lindern, lieber Reparaturarbeit leisten als notwendige langfristige Veränderungen anzugehen.</p>
<p>Diese Organisationen bedürfen der ständig mahnenden Stimmen, die sich nicht zum Schweigen bringen lassen, sie bedürfen mutiger Vereinsmitglieder, die immer wieder die Stimme des Gewissens einfordern statt nur über die Erhöhung des Spendenvolumens zu sprechen.</p>
<p>Kirchenvertreter haben ein ähnliches Problem wie Organisationen der Zivilgesellschaft. Der Geldmangel hält sie oft zurück, mutig ihre Stimme zu erheben, und verleitet sie dazu, nicht selten selbst an der Börse zu spekulieren, um dadurch mehr „Gutes“ tun zu können.</p>
<p>Auch sie werden so oft zu Verhinderern einer neuen Nachhaltigkeit von Arbeit, die dem Menschen wieder seine Würde als Krönung der Schöpfung zurückgeben könnte.</p>
<p>In den Synoden, Pfarrkapiteln und Kirchenräten braucht es Menschen, die man nicht zum Schweigen bringt, wenn es darum geht, Arbeit wieder als Würde des Menschen und nicht allein als Mittel des Gelderwerbes zu entdecken.</p>
<p>Vertreter von Universitäten und Hochschulen nehmen ebenfalls mehr und mehr die Interessen der Wirtschaft wahr, weil sie sich sonst nicht mehr finanzieren können. So wollen sich viele nicht an vorderer Front engagieren. Nicht von ungefähr ringen gerade die Institute für Wirtschaftsethik an den Universitäten oft ums eigene Überleben, weil sie sich am wenigsten den Wirtschaftsmächtigen prostituieren.</p>
<p>Diese Menschen brauchen Ermutigung und Förderer, damit sie ihre Unabhängigkeit nicht verlieren. Sie brauchen den Bürger auf der Straße, der ihre Themen verinnerlicht und veräußerlicht.</p>
<p>Medienvertreter werden nicht selten indirekt von der Wirtschaftslobby kontrolliert, und somit wird die Freiheit der einzelnen Journalisten in der Realität des Alltags beschnitten. Man will beispielsweise nicht auf die gut bezahlten Inserate der großen Unternehmen verzichten, die unter anderem die Gehälter der Journalisten sichern. Allzu deutliche Berichterstattung könnte diese verprellen.</p>
<p>So sehen wir in der Zusammenfassung aller Faktoren, dass Führungskräfte der Institutionen, die die Türen für einen Durchbruch von Nachhaltigkeit weit öffnen könnten, ihren Einfluss aus genannten Gründen nicht ausschöpfen und so zu Verhinderern werden, weil sie alle abhängig sind vom Tropf des Kapitals, der sie am Leben erhält.</p>
<p>Ohne die permanente Ermutigung Einzelner in den Institutionen, trotz aller Zwänge, ihren Einfluss wahrzunehmen und ihre Stimme zu erheben und einzusetzen, werden alle zukunftsweisenden Ideen nur schwerlich vorankommen.</p>
<h2 id="integrativ-leben-zwischen-arbeitswelt-und-privater-lebensfuelle">Integrativ leben zwischen Arbeitswelt und privater Lebensfülle</h2>
<p>Wichtig ist, dass die erfolgreichen Unternehmer ihren kritischen Kindern wieder in die Augen schauen können, dass sie das, was sie im Geschäft tun, mit gutem Gewissen vor ihrer Familie, vor ihren Kindern präsentieren (weil verantworten) können, ohne sich in übliche Ausreden wie „das machen ja alle“ oder „das ist jetzt nun einmal so“ flüchten zu müssen.</p>
<p>Die Schlüsselworte, von denen aus wir einen neuen Weg finden, lauten: Sinn, Integrität, Lauterkeit – nicht als Anhängsel oder als Mittel zum Zweck, sondern als selbststeuerndes Prinzip, unabhängig von jeder Kosten-Nutzen-Rechnung. Darum braucht langfristige und glaubwürdige Marktwirtschaft ethisch-politische Vorgaben, die nicht auf rein ökonomische Nutzenkategorien reduziert worden sind.</p>
<p>Wir machen uns wenige Gedanken darüber, dass wir gerade dabei sind, eine Welt ohne geborgene Plätze, ohne Ruheorte, ohne Inseln der Rekonvaleszenz zu schaffen. Die nächste Generation wird nicht in Würde leben können, wenn sie ständig rennen muss.</p>
<p>Sie könnte eines Tages ohne Achtung auf ihre Eltern blicken, die ihr eine Welt hinterlassen haben, in der sie nicht mehr die Glücksquellen der Geborgenheit finden kann, wie es einige ihrer Eltern noch vermochten.</p>
<h2 id="hoffnung-vieler-junger-menschen-beeindruckt">Hoffnung vieler junger Menschen beeindruckt</h2>
<p>Sie haben keine Lust mehr, sich nach dem Muster ihrer Eltern durch Arbeit allein Anerkennung zu schaffen, und setzen ganz bewusst das Thema Lebensqualität auf ihre Prioritätenliste. Sie wollen, dass ihre eigenen Kinder sie nicht genauso vermissen werden, wie sie selbst ihre Eltern vermisst haben. Eine junge Frau sagte:</p>
<blockquote><p>„Arbeit ist mir wichtig&#8221;</p></blockquote>
<p>„Arbeit ist mir wichtig, und ich möchte wirklich mein Bestes geben. Aber Arbeit ist nicht das, wofür ich arbeite.Ich arbeite, um mir die anderen Werte im Leben leisten zu können.“ Wer immer diese junge Frau einstellt, wird ihre Werte mit einstellen. Sie muss so denken, denn sie kann nicht mehr davon ausgehen, dass Fleiß automatisch eine sichere Lebensstellung nach sich zieht.</p>
<h2 id="wirtschaft-zum-wohl-der-gesellschaft">Wirtschaft zum Wohl der Gesellschaft</h2>
<p>Denken und Handeln müssen gesellschaftliche Folgen prinzipiell unter einem ethischen Aspekt mit berücksichtigen, ohne dabei die wirtschaftlichen Gesichtspunkte zu vernachlässigen. Eine wirklich nachhaltige Entwicklung bedeutet:</p>
<p>Dass unsere Gesellschaft lernen muss, ihre Entscheidungen nicht nur nach ökonomischen Renditen, sondern der Gerechtigkeit vor allem künftigen Generationen gegenüber zu treffen.</p>
<p>Es braucht nicht nur die Unternehmer, sondern mehr und mehr Menschen, die auf verschiedenen Ebenen und Lebensgebieten anfangen, andere Modelle des Zusammenarbeitens und des Wirtschaftens zu entwickeln, die ihr Verhalten im Umgang mit dem Geld ändern, die sich nicht von Resignation herunterdrücken lassen und persönlich in ihrem eigenen Umfeld etwas zur Veränderung beitragen.</p>
<h2 id="persoenlichkeitsentwicklung">Persönlichkeitsentwicklung</h2>
<p>Nochmals zusammengefasst: Alle vorangegangenen Punkte erfordern eine bewusste Arbeit an der eigenen Person als Weg zu mehr Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung: frei von Erwartungen Dritter, gesellschaftlichem Druck oder Marktzwängen; zumindest frei von hemmenden Verhaltensmustern, einschränkenden Konditionierungen.</p>
<p>Oder unbewussten Antrieben und Projektionen, die Last und Korsett sind und der eigenen Entwicklung und einem selbstbestimmten Leben im Wege stehen. Die Veränderung – an Herausforderungen wachsend, aus Krisen gestärkt hervorgehend sowie Spannungsfelder auflösend – kann dabei nur von innen nach aussen gelingen.</p>
<p>In der Arbeitswelt von morgen wird noch mehr als heute neben der bewussten persönlichen Weiterentwicklung auch ein konsequentes und systematisches Karrieremanagement erforderlich sein. [Aktive Berufs- und Karriereplanung notwendig.] Parallel zur aktuellen beruflichen Aufgabe sind Veränderungen, ein beruflicher Wechsel, gezielt vorzubereiten und systematisch zu planen – basierend auf dem eigenen Selbstkonzept und persönlichen Zielbild oder Lebenstraum.</p>
<p>Dies bedeutet, sich regelmäßig Zeit zu nehmen, in seinem privaten wie auch beruflichen Alltag, um daran zu arbeiten. Wichtig dabei ist, sich zu verändern ohne auszusteigen, nicht auf der Flucht zu sein und Druck oder Konflikten auszuweichen, sondern aus der Souveränität heraus die Gegebenheiten verändern.</p>
<h2 id="berufliche-wechsel">Berufliche Wechsel</h2>
<p>Eine Ernüchterung tritt bereits nach kurzer Zeit ein, da die gleichen, ähnlich gelagerte Probleme oder Zwänge auch in anderen Unternehmen bestehen, sofern nicht grundlegende Friktionen im alten beruflichen Umfeld bestanden. Die Probleme, die man vermeintlich hinter sich gelassen hat, stellen sich aber auch dann ein, wenn man sie nicht vorher innerlich bewältigt hat; sie wandern sozusagen mit.</p>
<p>Ein vorschnelles Aufgeben oder radikale Lösungen sind daher nur selten zielführend und verschaffen keine dauerhafte Zufriedenheit. Handlungsleitend sollte daher bei dem Bestreben, sich zu verändern sein, das „System“ von innen zu überwinden, ohne es abzulehnen, anders ausgedrückt um- statt auszusteigen.</p>
<p>Die andere Option ist der Verbleib in dem bestehenden Umfeld mit einer Verschiebung der Prioritäten hinsichtlich der erkannten Lebensaufgabe, um das zu verändern, was möglich ist. Die Entscheidung für den einen oder anderen Weg hängt davon ab, was einem am wichtigsten ist und worauf man bereit ist zu verzichten. Es ist und bleibt eben eine Frage des Charakters&#8230;</p>
<p><figure id="attachment_1353" aria-describedby="caption-attachment-1353" style="width: 120px" class="wp-caption alignright"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1353"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Vom Glück zu arbeiten..."  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/08/vgza-2010.gif"  alt=""  width="120"  height="172" ><figcaption id="caption-attachment-1353" class="wp-caption-text">Vom Glück zu Arbeiten, das haben nicht alle. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Manche haben Angst, ihren gut bezahlten Job zu verlieren und lassen abends im Büro das Licht brennen.</p>
<p>Viele finden aber keine Arbeit mehr, mit der sie finanziell über die Runden kommen. Ein permanentes Umverteilen der Arbeit vieler Menschen auf wenige Köpfe. Wie kann man trotzdem mehr Erfüllung im Job finden? <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/" target="_blank" rel="noopener">Johannes Czwalina</a> und Clemens Brandstetter zeigen, wohin sich die Arbeitswelt der Zukunft entwickeln wird. Zwischen Stuhlbeinsägen und Egoshootern: &#8220;Vom Glück zu arbeiten&#8221; ist ein Werkzeugkoffer für High Potentials. Um das Leben zwischen Büro, Flughafen und Zuhause bewusster zu gestalten&#8230; September 2010, ca. 200 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, FAZ Institut, ISBN: 978-3-89981-235, Preis ~30<em> €.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Maridav/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/man-on-smart-phone-young-business-183313541">Shutterstock</a> </em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 14:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stöhnen, Jammern oder Motzen. Das kann jeder. Aber warum gehe ich eigentlich zur Arbeit? Wieso erledige ich auch stupide Dinge?&#160;Jana Hauschild recherchierte&#8230; Woher nehme ich die Kraft, jeden Morgen brav&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="stoehnen-jammern-oder-motzen-das-kann-jeder-aber-warum-gehe-ich-eigentlich-zur-arbeit-wieso-erledige-ich-auch-stupide-dinge-jana-hauschild-recherchierte">Stöhnen, Jammern oder Motzen. Das kann jeder. Aber warum gehe ich eigentlich zur Arbeit? Wieso erledige ich auch stupide Dinge?&nbsp;Jana Hauschild recherchierte&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Woher nehme ich die Kraft, jeden Morgen brav meinem Wecker zu gehorchen? Arbeit, das ist mehr als nur Geld verdienen oder seine Pflicht erfüllen. Arbeit macht uns zu Persönlichkeiten, stiftet Sinn. Drei Menschen über das , was sie zur Arbeit treibt. Ein Report über ganz persönliche Karriere-Einsichten eines Knast-Azubis, einer Blumen-Verkäuferin und einem Ton-Ingenieur.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/0ckqtPraFTdo7nmIyBBt36?si=0765340c7ece4301&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>„Alles“, sagt Michael ohne zu zögern, „Meine Arbeit bedeutet mir alles. Ich fülle mein Leben damit. Sie gibt mir Halt. Danach habe ich lange gesucht.“ Michael ist Tischlerlehrling. Seit zwei Jahren baut er Möbel und entwirft Konstruktionen, oft Unikate und Sonderanfertigungen.</p>



<p>Michael ist Häftling in der Justizvollzugsanstalt Hannover. Bevor er in die Kriminalität abrutschte, hatte ihm seine Arbeit auch alles bedeutet. Er verband mit ihr nicht nur Zukunftsperspektiven, sondern auch die Suche nach dem Sinn des Lebens. Der Konkurs seiner Firma brachte ihn auf Abwege.</p>



<p>Räuberische Erpressung, Betrug und Urkundenfälschung kosten ihn nun zehn Jahre Haft, wenn er nicht früher entlassen wird.</p>



<h2 id="chance-fuer-turnaround-im-lebenslauf">Chance für Turnaround im Lebenslauf</h2>



<p>Doch der 38-Jährige hat für sich die Chance erkannt und nutzt die Ausbildung zum Tischler, um sein neues Leben vorzubereiten. Wie in einem Bewerbungsgespräch zeigt er seine Mappe mit Zeugnissen und Arbeitszeichnungen. Stolz blättert er sich durch den sortierten Ordner mit den Skizzen. „Ich bin jetzt, glaube ich, auf dem richtigen Holzweg“, sagt er und lächelt entschlossen.</p>



<p>In der Haft werkelt Michael aber nicht nur an seiner neuen Profession, sondern auch an einem neuen Ich. Denn Arbeit ist viel mehr als nur Geld zu verdienen, die Familie durchzubringen oder zu überleben. Sie formt Menschen, gibt ihnen eine Rolle in der Gesellschaft, einen Inhalt im Leben &#8211; Identität.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Entschuldigung, was machen Sie beruflich?&#8221;</p></blockquote>



<p>Allein bei einem schlichten „Wie geht es dir?“ ploppt im Kopf jedes Erwachsenen der Gedanke an den Job auf. Nicht verwunderlich. Wir arbeiten immerhin etwa 40 Jahre unseres Lebens. Doch obwohl Arbeit oft als Pflicht empfunden wird, tut sie uns gut. „Die&nbsp;meisten Menschen wollen arbeiten.</p>



<p>Durch die Arbeit erhalten sie Anerkennung für das, was sie leisten. Das ist zentral für die Identität und das Wohlbefinden eines Menschen“, erklärt Sozialwissenschaftlerin Nadine Pieck, die an der Universität Hannover zum Thema „Arbeit und Gesellschaft“ forscht.</p>



<p>Die Forschung hat auch gezeigt, dass der <a href="http://karriere-einsichten.de/2015/12/depression/">Antrieb zur Arbeit</a> nicht durch den Umfang oder die Schwere einer Aufgabe entsteht, sondern durch deren Sinnhaftigkeit. Pieck zufolge sind Wissenschaftler lange davon ausgegangen, dass beispielsweise Fließbandarbeiter nur wegen des Geldes arbeiten. Wegen der eintönigen Tätigkeit schlossen sie andere Motive aus.</p>



<h2 id="geld-im-job-ein-nebenverdienst">Geld im Job, ein Nebenverdienst</h2>



<p>Heute weiß man, dass auch scheinbar anspruchslose Arbeit Menschen mit Stolz erfüllen kann. Stolz darauf, etwas zu produzieren, seine Arbeit gut zu machen und schnell hohe Qualität zu liefern. Diese Tätigkeit hat für die Menschen Sinn. Und das motiviert sie.</p>



<p>Der Sinn hinter der Arbeit treibt auch Menschen mit gefährlichen oder wenig angesehenen Berufen an: „Solange Menschen Bedeutung in ihrem Tun erkennen, puffert das die Arbeitsbelastung ab. Fehlt diese Erkenntnis bei hoher Belastung, werden sie krank“, erklärt Pieck.</p>



<p>Von Herz-Kreislauf-Beschwerden bis zu psychischen Problemen (siehe <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/" target="_self" rel="noopener">Burn-Out</a>) kann diese Sinnkrise viele Krankheiten auslösen.</p>



<h2 id="stabilitaet-statt-burn-out">Stabilität statt Burn-Out</h2>



<p>Genauso problematisch ist es, wenn Arbeit ganz fehlt. Menschen ohne Arbeit sind drei- bis viermal häufiger psychisch krank wie jene mit einer täglichen Tätigkeit.</p>



<p>Dabei sind Erkrankungen wie Alkoholabhängigkeit und Depressionen entgegen der Vorurteile selten Auslöser der Arbeitslosigkeit, sondern in den meisten Fällen Folge des Jobverlustes. „Arbeit dient der Existenzsicherung, der materiellen aber auch der geistigen.</p>



<p>Der Verlust der Arbeit kann krank machen, weil mit der Arbeit der berufliche Status, die Zeitstruktur des Tages und der Woche, die Kontakte zu Arbeitskollegen und gemeinsame berufliche Zielsetzungen gefährdet sind“, beschreibt die Psychotherapeutenkammer des Bundes die Zusammenhänge.</p>



<p>Auf der Straße hat Karriere-Einsichten eine Umfrage gemacht: Warum und wofür eigentlich arbeiten?</p>



<h2 id="kontakte-wichtiger-als-gehalt-auf-dem-konto">Kontakte wichtiger als Gehalt auf dem Konto</h2>



<p>Wer arbeitslos ist, hat zwar mehr freie Zeit, aber ihm fehlt dafür eine andere, die soziale Zeit. Eben jene Stunden, in denen ein Mensch kooperiert, Kontakt hat, dabei Dinge erschafft und in der Gesellschaft eine Aufgabe hat. Die Momente, in denen er geformt wird, Sinn finden kann.</p>



<p>Dieser Alltag ist manchen Menschen sogar so wichtig, dass sie lieber arbeiten gehen als Hilfe vom Staat zu bekommen, auch wenn ihr Einkommen dann kaum höher liegt. Die alleinerziehende Floristin Katja ist eine von ihnen. Mit knapp 550 Euro Monatsgehalt liegt sie fast 200 Euro unter der Armutsgrenze und hat weniger Geld als ein Hartz IV-Empfänger. Persönlich profitiert sie dafür umso mehr.</p>



<h2 id="selbstverwirklichung-statt-hartz-iv-regelsaetze">Selbstverwirklichung statt Hartz IV-Regelsätze</h2>



<p>Die Arbeit im Blumengeschäft ist ihr absoluter Wunsch: „Hier kann ich meiner kreativen Lust freien Lauf lassen. Der Job ist zwar hart, auch wenn man das nicht denkt, aber er ist dennoch schön. Und wenn die Kunden mit einem Lächeln rausgehen, macht mich das zufrieden.“</p>



<p>Die 23-Jährige ist eine von 4,1 Millionen Frauen mit Niedriglohn und ein Gegenbeispiel zu allen Studien und Meinungen, dass Hartz IV den Anreiz zu Arbeit untergrabe. In dem Blumenladen lebt Katja sogar kleine Träume aus: „Das Ambiente an meinem Arbeitsplatz ist sehr luxuriös. Ich kann dort exotische Pflanzen, teure Dekoartikel und Möbel arrangieren, die ich zu Hause auch gerne hätte, mir aber nicht leisten kann.“</p>



<h2 id="arbeit-als-hobby-zum-beruf">Arbeit als &#8220;Hobby zum Beruf&#8221;?</h2>



<p>Auch Vladimir Gorelik, oben im Bild, würde ohne Arbeit etwas Entscheidendes in seinem Leben fehlen. Der Physiker mit Doktortitel ist 68 Jahre alt und geht immer noch arbeiten. Er ist keine Ausnahme. Etwa 4,5 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland sind älter als 65 Jahre.</p>



<p>In der reichsten Rentnergeneration aller Zeiten dürfte das nicht nur am Geld liegen. Gorelik selbst bezeichnet seinen Beruf als sein Hobby: „Das ist wie bei Kindern, die gerne mit ihrem Baukasten spielen &#8211; nur das meine Spielzeuge mit den Jahren interessanter und komplexer wurden. Für mich ist diese Tätigkeit notwendig, ich brauche das.“ Vor zwanzig Jahren kam er mit seiner Familie aus Russland und hat in der Forschungsabteilung von Sennheiser begonnen.</p>



<h2 id="phsysik-der-unertraeglichkeit-des-nichtstuns">Phsysik der Unerträglichkeit des Nichtstuns</h2>



<p>Mit Leichtigkeit kritzelt er blanke Physik auf ein Blatt Papier. J multipliziert mit l und w plus R, hier noch eine Variable zum Quadrat, dort noch ein Bruchstrich, daneben ein komplexer Schaltkreis. Und wenn mal eine Formel nicht aufgeht, tüftelt er den ganzen Tag daran herum, selbst zu Hause lässt ihn die Aufgabe dann nicht los.</p>



<p>Seit vier Jahren ist er Rentner und dennoch schätzt er die tägliche Herausforderung, mathematische Probleme für den Elektronikhersteller zu lösen, Entscheidungen zu treffen und Neues zu entwickeln. In dieser Arbeit hofft er auch in fünf Jahren noch aufgehen zu können. „Das ist mein Leben, das macht mich aus.“</p>



<p>Vom Glück zu arbeiten? Hier ein Interview von Karriere-Einsichten mit dem Wirtschaftsethiker Markus Scholz. Erste Frage von Jan Thomas Otte: &#8220;Gehen wir bald alle nur noch arbeiten?&#8221;</p>



<h2 id="vermoegen-und-reichtum-von-anerkennung-im-job">Vermögen und Reichtum von Anerkennung im Job</h2>



<p>In einer Zeit, in der jeder Cent dreimal umgedreht wird, scheint hinter Arbeit erst einmal die Gehaltsabrechnung zu stehen. In einer Welt, die viel über Geld bemisst, vergessen wir vielleicht, was uns wirklich antreibt. Doch unabhängig davon, wo wir arbeiten, für wie viel Lohn oder in welchem Alter – für die meisten von uns liegt der Wert der Arbeit nicht im Geld, sondern tief in uns.&nbsp;In der Sehnsucht nach Anerkennung, nach Erfüllung, nach einem Sinn im Leben. Nach einer Verankerung in der Welt.</p>



<h6 id="sichtweise-jana-hauschild-hat-neue-impulse-bekommen-was-arbeit-fuer-sie-und-andere-bedeutet-apropos-schichtwechsel-ein-magazin-ueber-unsere-arbeitswelt-von-der-journalisten-akad"><strong>Sicht<em>weise!</em></strong> <a href="mailto:redaktion@karriere-einsichten.de" target="_blank" rel="noopener">Jana Hauschild</a> hat neue Impulse bekommen, was Arbeit für sie und andere bedeutet.&nbsp;Apropos &#8220;Schichtwechsel&#8221;. Ein Magazin über unsere Arbeitswelt von der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung.</h6>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;Ollyy/ <a href="http://www.shutterstock.com/pic.mhtml?id=165092948&amp;src=id" target="_blank" rel="noopener">Shutterstock</a></em></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2021/11/KE_Gerne_zur_Arbeit_Henning.mp3"></audio><figcaption>Beitrag auch auf Articly veröffentlicht</figcaption></figure><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:25:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Psychologische Zusammenhänge sind nicht das Lieblingsthema deutscher Unternehmer. Meist ein subjektiver Eindruck. Nun Resultat empirischer Forschung. Von Rolf Berth&#8230; Dass das Bildungswesen eine große Zukunftsaufgabe darstellt, ist mittlerweile akzeptiertes Allgemeingut.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="psychologische-zusammenhaenge-sind-nicht-das-lieblingsthema-deutscher-unternehmer-meist-ein-subjektiver-eindruck-nun-resultat-empirischer-forschung-von-rolf-berth">Psychologische Zusammenhänge sind nicht das Lieblingsthema deutscher Unternehmer. Meist ein subjektiver Eindruck. Nun Resultat empirischer Forschung. Von Rolf Berth&#8230;</h3>
<p><span id="more-1379"></span>Dass das Bildungswesen eine große Zukunftsaufgabe darstellt, ist mittlerweile akzeptiertes Allgemeingut. So manche Schieflage im Schulwesen ist zumindest erkannt, manche sinnvolle Entwicklung im Hochschulwesen aufgegriffen. Von Dr. Rolf Berth und Martin Liebmann.</p>
<p>Während wir dabei sind, wieder ein wenig optimistischer zu werden, überraschen einige Ergebnisse der Akademie Schloss Garath in Düsseldorf.</p>
<p>Der Verdacht: Eine weitere Bildungsmisere à la Pisa. Das Überraschende ist auf einer Etage, wo ihn wohl kaum jemand erwartet hätte. Wir sprechen von den Führungskadern, den Managern ganz oben.</p>
<h2 id="fuehrung-eine-frage-des-charakters">Führung, eine Frage des Charakters</h2>
<p>Zu einer aufgeklärten Menschenführung gehört, dass über den Menschen als Ganzes kommuniziert wird. Das heißt also nicht nur Skills und Fähigkeiten werden diskutiert, moniert und als Ziel gesetzt, vielmehr muss der Charakter einbezogen werden, um menschliches Handel zu verstehen.</p>
<p>Darum ist es kein Luxus, die Grundzüge des Charakters der Geführten verstehen zu wollen. Wie steht es also um die charakterlichen Beurteilungsfähigkeiten unseres Managercorps?</p>
<p>Über 200 Teilnehmer aus 29 verschiedenen Branchen und Hierarchiestufen – vom Vorstand über den Geschäftsführer bis zum Spartenleiter – bilden die „Stichprobe“. 17 Prozent sind Frauen. Die Versuchspersonen erhielten Aufgaben, anhand derer sich beurteilen ließ, in welchem Maß die Manager befähigt sind, sich selbst und andere charakterlich zu beurteilen.</p>
<h2 id="werte-von-skills-unterscheiden">Werte von Skills unterscheiden</h2>
<p>Skills sind Fähigkeiten, Routinen, Wissen und Geschicklichkeiten. Man kann sie mit „Erfahrung“ zusammenfassen, für die Karriere. Typisches Merkmal ist ihre Erlernbarkeit und Beeinflussbarkeit.</p>
<p>Unter Werten verstehen wir Charakterzüge, Bekenntnisse, Leitbilder, Ideale, Triebneigungen, seelische Abwehrmechanismen.</p>
<p>Ihr wichtigstes Charakteristikum manifestiert sich darin, dass sie zu einem erheblichen Teil als unveränderliches Erbgut von großer Stabilität auf uns gekommen sind. Diese genetische Fixierung bewirkt, dass die Wertewelt nur sehr begrenzt unserem Willen unterliegt.</p>
<p>Die Studie bestätigt, dass deutsche Manager zwar mit Skills vorbildlich umgehen, ihnen aber alles, was über die nüchternen Skills hinausgeht und sich den schillernden Werten nähert, mehrheitlich zuwider ist. Eine unbewusste Abwehr verhindert, dass aus linearen Skill-Verwaltern multidimensionale Personality-Manager werden.</p>
<p>Muss man unbedingt, die überlasteten Manager auch noch mit Sigmund Freud behelligen, wo sie doch souverän mit Skills umgehen können? Das Beispiel soll deutlich machen, dass sich gutes Personality-Management auszahlt.</p>
<p>Es ging um ein Innovationsprojekt, nämlich um die Entwicklung eines neuen Kleidungsstoffes mit der Besonderheit: Er sollte nicht knittern. Auf dieses Handicap aller Normalstoffe eine Antwort zu finden, hätte zu einem profitträchtigen Geschäft geführt.</p>
<p>Um die Erfolgswahrscheinlichkeit des Projekts zu verbessern, wurde Herr K. von einem der besten Faser-, Garn- und Kunststoffspezialisten abgeworben und mit einem hoch qualifizierten Innovationsteam umgeben, das er leiten und beflügeln sollte.</p>
<h2 id="skills-verwalter-oder-personality-manager">Skills-Verwalter oder Personality-Manager?</h2>
<p>Mit einem charakter-orientierten Typentest hätte man schnell festgestellt, dass Herr K. zu jener Kategorie Erfinderpersönlichkeiten gehört, die eigenbrötlerisch und kontaktschwach „vor sich hin erfinden“. Sein Typus ist der „stark engagierte Tüftler“.</p>
<p>Solche Persönlichkeiten sind weitgehend teamunfähig. Ihr erfinderischer Reichtum entfaltet sich im stillen Kämmerlein, nicht aber im Großlabor. Allen versammelten Skills zum Trotz, musste das Projekt abgeblasen werden.</p>
<p>Herr K. war als Teamchef überfordert. 9 Mio. Euro hatte der Versuch gekostet. K. kehrte wieder zu seinem früheren Arbeitgeber zurück, wo er sich in einem kleinen Labor mit zwei Assistenten erneut an die Arbeit machte. Zwei Jahre später lancierte seine Firma den neuen Artikel in den Staaten.</p>
<blockquote><p>&#8220;typische Charaktereigenschaften eines Tüftlers&#8221;</p></blockquote>
<p>Fazit: Man hatte die Skills überbewertet und die typischen Charaktereigenschaften eines Tüftlers übersehen. 9 Mio. Euro waren der Preis des Irrtums. Es gibt also handfeste Argumente, das deutsche Management auf seine charakterologische Urteilsfähigkeit zu überprüfen.</p>
<p>Die Versuchspersonen sollten nun – u.a. Ingenieure, Betriebswirte oder Informatiker – eine „Fremdperson“ und sich selbst beurteilen.</p>
<p>Danach bewerteten Psychologenteams die „Fremdpersonen“ und führten – um die Selbstbeurteilungen einschätzen zu können – mit jeder Versuchsperson analytische Gespräche und stellten dann Laienanalyse und professionelle Analyse einander gegenüber.</p>
<p>War die Beurteilung des Probanden der Analyse des Psychologen sehr ähnlich, wurde sie als „weitgehend richtig“ eingestuft, stand sie in krassem Gegensatz als „spiegelbildlich verkehrt“. Beispielsweise wenn sich der Proband selbst als einfallsreich, der Psychologe ihn hingegen als denkfaul beschreibt.</p>
<h2 id="widerspruch-zwischen-selbsteinschaetzung-und-feedback-dritter">Widerspruch zwischen Selbsteinschätzung und Feedback Dritter</h2>
<p>Das Ergebnis: Sowohl bei der Fremdbeurteilung als auch bei der Selbsteinschätzung lagen zwei Drittel falsch. Fremderkenntnis ist mühselig, Selbsterkenntnis noch viel schwieriger. Durch Eitelkeit motivierte Einstellungen und drastische Selbstüberhebung sind sehr häufig.</p>
<p>Die Probanden, die mit ihrer Einschätzung einigermaßen oder weitgehend richtig lagen, hatten eine Typologie mental greifbar und einsetzbar. Die Fähigkeit zur zutreffenden Charakteranalyse korreliert ganz stark mit dem Einsatz einer Typologie.</p>
<p>Wie kann jemand also führen, motivieren, verkaufen oder Kundenstrategien entwickeln, ohne die Werte- und Persönlichkeitskonfigurationen seiner Kunden und Partner zu kennen.</p>
<p>Bei weitgehender Ignoranz müssen sich Konflikte und Missverständnisse zwangsläufig ergeben. Sind das die Manager, die sich von „provinzlerischem“ Denken befreit und die Globalisierung vorangetrieben haben? Sind das die gleichen Leute, die sich in zahlreichen Märkten trotz härtester Konkurrenz behauptet haben oder sogar zu „Worldleadership“ aufgestiegen sind?</p>
<h2 id="die-werte-typologie-nach-leavitt-luescher-berth">Die Werte-Typologie nach Leavitt-Lüscher-Berth</h2>
<p>Sie unterscheidet sechs verschiedenen Typen&#8230;</p>
<ul>
<li><em>Eifrige Tüftler</em> ist dadurch charakterisiert, dass er Abstand halten will. Er plant, um Projekte systematisch abzuarbeiten und ist davon überzeugt, dass Ausdauer reüssiert. Er glaubt an Disziplin und Askese. Nicht Revolution, sondern Evolution schafft für ihn Qualität.</li>
<li><em>Analysierende Rechner</em> glaubt, dass Kreativität allein auf Sachkompetenz basiert sowie Ordnung und Ratio die Welt regieren. Er will Chaos und Prinzipienlosigkeit bekämpfen und an Bewährtem festhalten.</li>
<li><em>Freundliche Vermittler</em> geht auf den anderen zu, um sich mit ihm zu ergänzen. Er glaubt an Vertrauen, statt Kontrolle. Erfolg und Fröhlichkeit gehören für ihn zusammen. Der Kompromiss ist für ihn die klügere Form der Führung.</li>
<li><em>Utopische Querdenker</em> will Überholtes radikal ausmerzen. Er besitzt eine Durchbruchsmentalität und will dafür Freiräume des Denkens schaffen. Vision, Mission, Einmaligkeit und Andersartigkeit ebenso wie Design, Stil Ästhetik und Originalität führen zum Erfolg.</li>
<li><em>Sicherheit suchende Zauderer</em> will dienen, sich anpassen und innerhalb der Regeln einbringen. Delegation heißt für ihn Orientierung. Der Zauderer pflegt ein gesundes Misstrauen und beachtet Verbote penibel.</li>
<li><em>Draufgängerische Macher</em> begeistert. Er muss Sieger sein. Deshalb reagiert er schnell auf Veränderungen und ist stark wachstumsorientiert. Technische Spitzenleistung ist bei ihm eng mit emotionalem Gewicht verbunden.</li>
</ul>
<h2 id="neues-denken">Neues Denken</h2>
<p>Um mit Werten und Typen zu arbeiten, bedarf es eines neuen Denkens, das sich vom Resultatedenken abhebt. Es geht um ein Stück Weltanschauung und Firmenkultur. Die Profitsumme in einer Bilanz ist etwas Objektives. Dem situativen Ansatz gegenüber steht das wertorientierte, typologische Denken, also die Frage, wo die Käuferklientel „abgeholt“ werden muss.</p>
<p>Ein Angebot muss bei der Zielgruppe auf Sympathie stoßen. Sympathie ist die Vorbedingung dafür, dass latente Energien umsatzfördernd ausgelöst werden. Man sollte meinen, dass dieses Zuordnen und hinterfragen leicht akzeptiert wird.</p>
<p>Aber der Ansatz trifft bei vielen auf Widerstand. Es ist die Ungewissheit des Typischen und die Notwendigkeit dauernden multidimensionalen Denkens in einem Netzwerk, das viele Menschen abschreckt&#8230;</p>
<h6 id="ueber-den-autor-rolf-berth-ist-gruender-und-geschaeftsfuehrender-gesellschafter-der-akademie-schloss-garath-in-duesseldorf-arbeitet-als-betriebswirt-und-psychoanalytiker-war-vorstandsvorsitzender-v"><strong>Über den Autor:</strong> Rolf Berth ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Akademie Schloss Garath in Düsseldorf, arbeitet als Betriebswirt und Psychoanalytiker, war Vorstandsvorsitzender verschiedener Firmen, u.a. von Levi Strauss.</h6>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Halfpoint/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/children-playing-superheroes-red-coats-234034789">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/09/persoenlichkeit-werte-skills-pisa/">Führung: Persönlichkeit und Werte contra “Skills”</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 21:00:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gerechtigkeit. Inwieweit können ethische Investments einen Ausgleich schaffen? Man verdient damit gutes Geld. Sauber und sicher. Aber nicht so profitabel&#8230; Noch nicht. Ethische Wertvorstellungen statt reiner Renditen kommen nämlich gut&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="gerechtigkeit-inwieweit-koennen-ethische-investments-einen-ausgleich-schaffen-man-verdient-damit-gutes-geld-sauber-und-sicher-aber-nicht-so-profitabel">Gerechtigkeit. Inwieweit können ethische Investments einen Ausgleich schaffen? Man verdient damit gutes Geld. Sauber und sicher. Aber nicht so profitabel&#8230;</h3>
<p><span id="more-1420"></span>Noch nicht. Ethische Wertvorstellungen statt reiner Renditen kommen nämlich gut an. Allgemein anerkannte Gütesiegel fürs Social Responsible Investing sind noch Mangelware.</p>
<p>Nicht nur Kirchen, auch Banken und Business Schools werben darum. Sie alle verbindet die Krise und der Wunsch, wieder Kapital zu gewinnen: Vertrauen.</p>
<p>Goldmann-Sachs-Chef, Llyod Blankefein sagte im November letzten Jahres, seine Bank verrichte Gottes Werk. Momentan ist sie wegen Betrugs von der Finanzaufsicht der Wall Street angeklagt, im großen Stil. Ken Costa, erfolgreicher Investment-Banker und bekennender Christ, hat über dieses Dilemma ein Buch geschrieben: „Der liebe Gott und das böse Geld“.</p>
<p>Der Titel provoziert seine Kollegen: Einerseits können nur lukrative, effiziente Firmen Wertzuwächse erzielen, „ihr gutes Recht“ sagt Costa. Andererseits entstehen jede Menge Pflichten gegenüber dem Aktionär, „Ehrlichkeit und Transparenz zum Beispiel“. Social Responsible Investing (SRI) lautet deswegen die neue Formel, mit der sich Professoren, Top-Manager und Business Analysten beschäftigen.</p>
<h2 id="zahlen-3-billionen-us-dollar-gutes-geld">Zahlen: 3 Billionen US-Dollar gutes Geld</h2>
<p>Marc Witzenbacher, Sprecher der Evangelischen Landeskirche in Baden (<a href="http://www.ekiba.de" target="_blank" rel="noopener">EKIBA</a>), sieht das ganz praktisch: „Jeder kann das, ethisch investieren“. Die Kunst sei nur, dies mit Ethik und Ertrag zugleich zu tun, beschreibt Witzenbacher die Leitidee ethischer Investments.</p>
<p>Barbara Bauer ist als Oberkirchenrätin für diese verantwortlich. Sie will das der Kirche anvertraute Geld stets sinnvoll, aber auch effizient einsetzen. Mit ihrem Vermögen will die Institution ihre Verpflichtungen „angemessen absichern“.</p>
<p>Um als Non-Profit-Unternehmen ihre Pfarrer bezahlen zu können. Hinzu kommen Rücklagen der Kirchengemeinden für kostspielige Gebäudesanierungen oder Krankheitsbeihilfen, Absichern des Risikos.</p>
<p>Insgesamt managt der Kirchen-Konzern im Südwesten der Republik 950 Millionen Euro, die ethisch angelegt werden wollen. Die Liste seiner „No-Go’s“ ist lang: Gewinne aus Aktien in Rüstungsgeschäfte, Glücksspiele, Gentechnik, Drogen, Pornografie, Kinderarbeit oder Atomenergie.</p>
<p>Für die Kirchenräte sind solche Anlagen ein striktes Tabu. Die Art und Weise des Investments dagegen weniger. Für Anselm Grün sind Zinsdifferenzgeschäfte, Bonus-Zertifikate oder Optionsscheine ein entscheidender Hebel, aktiv die Unternehmen seines Vertrauens zu unterstützen &#8211; anders als beim Sparbuch, „Ideologische Kämpfe“, ob verdientes Geld an der Börse nun gut oder böse ist, will der Cellerar der Benediktiner-Abtei Münsterschwarzach vermeiden.</p>
<h2 id="leisten-mischung-aus-zuckerbrot-und-compliance">Leisten: Mischung aus Zuckerbrot und Compliance</h2>
<p>Das Bekenntnis zur Verantwortung, der Corporate Social Responsibility, ist wichtiger denn je für die gesellschaftliche Akzeptanz von Großbanken. Das Leitmotiv der Deutschen Bank (DB) lautet daher, soziales Kapital zu schaffen.</p>
<p>So sagt es Sprecher Nico Reinhold: „Es liegt in unserem ureigenen Interesse, in die Stabilität und Prosperität von Gesellschaften zu investieren“. Diese Nachhaltigkeit diene dem Wohl der Deutschen Bank, aber auch der Allgemeinheit.</p>
<p>Für Fredmund Malik dagegen ist Nachhaltigkeit ein geflügeltes Managementwort, dass gefährlich missverstanden werden kann: „Sustainability ist ein Fortschritt. Der konsequente nächste Schritt muss aber Viability (Lebensfähigkeit) sein“. So beschreibt es der St. Galler Unternehmensberater, die Mischung aus ernsthaftem Engagemet und Anpasserei, ethisch gesehen.</p>
<p>Mit einem Teil des Anlagevermögens experimentiert aber auch die Badische Landeskirche, um geeignete Partner zu finden. „Für Nachhaltigkeit machen wir uns stark“, sagt Witzenbacher. Ethische Geldanlage ist für Kirchenbeamte keine Sache des moralischen Zeigefingers, sondern aktives Aktionärstum.</p>
<p>In christlichen Kreisen wird das noch skeptisch betrachtet. „Als Aktionär wollen wir selbst mit den Unternehmen sprechen“, so Witzenbacher. Er betont, dass dies ein echter Governance-Ansatz sei, „um Unternehmen in die richtigen Bahnen zu lenken“. Theologisch entspricht diese Praxis christlicher Nächstenliebe.</p>
<p>Das Ziel: Mit investierten Unternehmen auch reden statt nur auf Kurs-Charts oder Bilanz-Zahlen zu gucken. „Wenn bei unseren Governance-Kriterien etwas nicht stimmt, schreiten wir ein“, sagt Witzenbacher. Über 90 Prozent „gutes Geld“ sei bereits im Portfolio, das Ziel seien 100 Prozent. Für mehr Gerechtigkeit rund um Umwelt, Gesundheit und Soziales&#8230;</p>
<blockquote><p>„gutes Geld“</p></blockquote>
<p>James Giffords UN-Manschaft in New York appelliert an die SRI-Spielregeln. Das Social Investment Forum in Washington D.C überprüft das Einhalten ethischer Werte. In einem sozialen Rating werden dort die betreffenden Firmen einem Screening unterzogen, dabei geht es nicht nur ums Einhalten der Menschenrechte in Fern-Ost.</p>
<p>Hat der Fonds mit Industrien in Sachen Alkohol, Tabak, Glückspielen, Pornografie, Waffen oder Tierversuchen zu tun? Schlecht. Wird in das Wohl von Gesellschaft, Umwelt und Mitarbeitern investiert? Umso besser. Zurück in New York bestimmt die Wall Street weiterhin die Marktwerte.</p>
<p>In Deutschland gibt es ähnliche Versuche, z.B. die <a href="http://www.nachhaltiges-investment.org">Plattform Nachhaltiges Investment</a>.<br />
Lesetipps. Sie suchen noch ein Geschenk? Bücher sind zwar nicht besonders kreativ in der Idee. Aber umso mehr im Inhalt. Wirtschaftsethik muss nicht trocken sein&#8230;</p>
<p><figure id="attachment_1443" aria-describedby="caption-attachment-1443" style="width: 113px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896803743?ie=UTF8&amp;tag=karrieeinsic-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3896803743"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1443 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Ethisch Geld anlegen"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/09/41PdG4EMiSL._SL160_.jpg"  alt=""  width="113"  height="160" ></a><figcaption id="caption-attachment-1443" class="wp-caption-text">Ethisch Geld anlegen. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Ein Theologe, ein Ökonom: Was tun mit den Groschen im Portemonnaie? </span></em></p>
<p>Das Buch hilft, Geld ethisch korrekt anzulegen – ob Kleinanleger oder Bankangestellter. Neben Plädoyers für gutes Geld finden sich auch Exkurse in die Geschichte von Inflation oder Wucherzins ebenso wie Adressen kirchlicher Banken in Deutschland.</p>
<p><em>Thomas Kohrs, Anselm Grün: Ethisch Geld anlegen, Vier-Türme-Verlag (2008)</em></p>
<p><figure id="attachment_1444" aria-describedby="caption-attachment-1444" style="width: 113px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1444 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Unternehmensethik"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/09/31U+i82qpwL._SL160_.jpg"  alt=""  width="113"  height="160" ><figcaption id="caption-attachment-1444" class="wp-caption-text">Standardwerk zur Unternehmensethik.Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Professor: Wie allgemeiner, überzeugender über Ethik reden?</p>
<p>Küpper fasst Instrumente zusammen, wie wirkliche Werte gefunden und Andersgläubigen vermittelt werden können. Dabei liefert er viel Hintergrundwissen für Fortgeschrittene, nennt aber auch für Neulinge der Wirtschaftsethik die Kernprobleme. Kein Buch für den Strandkorb, aber viel Reflexion für Manager mit Exkursen in die Moralphilosophie, die vorm Bereich der Anwendung nicht halt machen, manches Best-Practise-Beispiel vereinen.</p>
<p><em>Hans-Ullrich Küpper: Unternehmensethik, Schäffer-Poeschel (2006).</em></p>
<p><figure id="attachment_1447" aria-describedby="caption-attachment-1447" style="width: 107px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1447 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Denken, Managen, Malik"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/09/41e6UBRXTHL._SL160_.jpg"  alt=""  width="107"  height="160" ><figcaption id="caption-attachment-1447" class="wp-caption-text">DER Malik zum Thema Strategie. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Der Consultant: Welche Worte können schnell moralinsauer klingen?</span></em></p>
<p>Ihm geht es nicht um die publizierte Wirtschaftsethik in Jahresberichten, manche Augenwischerei von CSR-Kodexen, sondern die Realität dahinter, keine Sprachfinessen sondern wirksame Verständigung. Ein leicht zu lesendes ABC gefährlicher Managementwörter, die man besser nicht mehr benutzt – oder anders, bewusster gebraucht.</p>
<p><em>Fredmund Malik: Richtig denken – wirksam managen, Campus (2010).</em></p>
<p><figure id="attachment_1448" aria-describedby="caption-attachment-1448" style="width: 101px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1448 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Tatort Zürich"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/09/518Ycx9iySL._SL160_.jpg"  alt=""  width="101"  height="160" ><figcaption id="caption-attachment-1448" class="wp-caption-text">Wirtschaftskrimi in Zürich. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Reporter: Welche Krimis geschehen hinter Glass-Fassaden der Hochfinanz?</p>
<p>Viele Fakten, die sich doch wie ein Roman lesen. In der Schweiz wird ein Drittel des weltweiten Privatvermögens gemanagt. In die Zürcher Tresore schauen nur wenige Anleger. Müller beleuchtet die Schattenseiten der Finanzwelt. Das Buch für den Strandkorb, das Lesefluss garantiert – manchmal eben auch oberflächlich oder konstruiert erscheint.</p>
<p><em>Leo Müller: Tatort Zürich, Ullstein (2008).</em></p>
<p><figure id="attachment_1450" aria-describedby="caption-attachment-1450" style="width: 98px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1450 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Gott und Geld"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/09/41RV56lUMDL._SL160_.jpg"  alt=""  width="98"  height="160" ><figcaption id="caption-attachment-1450" class="wp-caption-text">Gott UND Geld. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Der Manager: Wie bringt man Bibel und Business unter einen Hut?</p>
<p>Gesprächsstoff für das nächste Abendessen, wie man persönlich mit der Gier nach mehr Geld und Anerkennung umgeht. Was das mit dem christlichen Glauben zu tun hat und wie die Sinnfrage hilft, um seinen Selbstwert weniger an der Rendite festzuklopfen, darauf gibt der Top-Manager einer Investment-Bank seine persönliche, wenn auch nicht immer übertragbare, Antwort im Taschenbuch-Format.</p>
<p><em>Ken Costa: Der liebe Gott und das böse Geld, Pattloch (2009).</em></p>
<p><figure id="attachment_1451" aria-describedby="caption-attachment-1451" style="width: 104px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-1451 size-full"  style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;"  title="Glück zu arbeiten"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/09/41BxG2wDWvL._SL160_.jpg"  alt=""  width="104"  height="160" ><figcaption id="caption-attachment-1451" class="wp-caption-text">Vom Glück der Arbeit. Buch kaufen&#8230;</figcaption></figure></p>
<p>Die Personaler: Warum ist eine würdevolle Beschäftigung so wichtig?</p>
<p>Die einen kommen vor lauter Überstunden kaum zur Ruhe und haben Angst, ihren Job zu verlieren. Andere finden keine Arbeit mehr, mit der sie über die Runden kommen. Wie sich Arbeit in Zukunft wohl weiterentwickeln wird. Wie erlangen wir mehr Zufriedenheit im Job? Dies und mehr im Buch und auf der Webseite der Autoren. In Zusammenarbeit mit Karriere-Einsichten.</p>
<h6 id="johannes-czwalina-clemens-brandstetter-vom-glueck-zu-arbeiten-faz-2010">Johannes Czwalina/Clemens Brandstetter: Vom Glück zu arbeiten, FAZ (2010).</h6>
<h6 id="artikelbild-x" style="text-align: right;"><em>Artikelbild: X</em></h6><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">Ethische Investments: Spiegelei oder Engagement?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/08/business-auf-arabisch/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:00:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Wohnhäuser entstehen, Shopping Malls, Autobahnen und Büro-Komplexe. Mitten im Irak. Manch einer hält Erbil bereits fürs neue Dubai. Marc Röhlig berichtet… Musikboxen pumpen Bässe in die Hitze von Sulaimaniyah.&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="neue-wohnhaeuser-entstehen-shopping-malls-autobahnen-und-buero-komplexe-mitten-im-irak-manch-einer-haelt-erbil-bereits-fuers-neue-dubai-marc-roehlig-berichtet">Neue Wohnhäuser entstehen, Shopping Malls, Autobahnen und Büro-Komplexe. Mitten im Irak. Manch einer hält Erbil bereits fürs neue Dubai. Marc Röhlig berichtet…</h3>



<p class="has-drop-cap">Musikboxen pumpen Bässe in die Hitze von Sulaimaniyah. Dazu sind Girlanden gespannt. Sulaimaniyah, die Stadt im Nordosten Iraks, hat sich schick gemacht. Von Marc Röhlig…</p>



<p>Der Irak, er sieht hier nicht nach Krieg aus – er sieht hier nach Aufschwung aus. Ölfelder werden erschlossen, neue Autobahnen, Flughäfen und Fußballstadien geplant.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Spotify Embed: Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" src="https://open.spotify.com/embed/episode/4kyAh3jKTQUN4vYrlcwuDz?si=1a507d9190fc42f4&#038;utm_source=oembed"></iframe>
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<p>Seit 2005 liegt das jährliche Wirtschaftswachstum bei sechs Prozent. Jeder Einwohner erwirtschaftet im Jahr rund 4500 US-Dollar. Zum Vergleich: Bezogen auf den ganzen Irak liegt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei nur 3600 US-Dollar.</p>



<p>Ausländer, die in die Region reisen, können sicher sein, weder entführt noch erschossen zu werden. Fast so sicher wie das Shopping in Instanbul. Europäische <a title="Projekt-AG: Rennwagen, Industrie und Hochschule" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/projekt-ag-rennwagen-industrie-und-hochschule/">Investoren</a> bleiben lieber draußen. Noch zumindest.</p>



<p>Parween Noori Aziz ist Generaldirektorin des Handelsministeriums in Erbil, dem Hauptsitz der kurdischen Regionalregierung.</p>



<p>Sie ist ein Teil des rasant wachsenden <a title="Slow-Grow: Langsam aber sicher wachsen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/slow-grow-langsam-aber-sicher-wachstum/">Unternehmens</a> und lobt es in den höchsten Tönen. Jeder Kurde gebe sein Bestes, die Region auf Vordermann zu bringen.</p>



<p>Die Zahl der Unternehmen habe sich seit Ende 2006 auf rund 10.300 verdreifacht. Doch nach vier Tassen Tee mit sehr viel Zucker und einer Reihe Statistiken mit sehr vielen schönen Zahlen sagt sie endlich, wie es ist: “Wir haben ein Image-Problem”.</p>



<h2 id="klein-dubai-im-krisengebiet-mit-rennstrecke">„Klein-Dubai“ im Krisengebiet, mit Rennstrecke</h2>



<p>Hören europäische Geschäftsleute vom Irak, dann denken „die doch sofort an Autobomben und Schusswechsel“. „Wer bitteschön“, sagt Aziz, „will hier schon investieren?“</p>



<p>Die Kaso Mall in Sulaimaniyah, sie muss bisher tatsächlich ohne westliche Investoren auskommen.Die Geschäfte bieten vor allem Billigware aus China und viele Produkte aus den Nachbarstaaten Türkei und Iran.</p>



<p>„Wo bitte“, fragt Aziz, „liegt denn unsere wirtschaftliche Stärke, wenn wir uns einfach nur von Importen unserer Nachbarn überschwemmen lassen?“</p>



<p>Keine Region im Nahen Osten entwickelt sich derzeit so rasch wie der Nordirak. Kurdistan ist fest entschlossen Wirtschaft und <a title="Kanarische Inseln: Sommer, Sonne, Sonnenschein?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/02/traum-ewigen-fruhlings-auf-teneriffa-und-kanaren/">Tourismus</a> voranzubringen. Endlich vom schlechten Irak-Image loszukommen.</p>



<h2 id="boom-von-buero-komplexen-internationalem-flughafen">Boom von Büro-Komplexen, internationalem Flughafen&#8230;</h2>



<p>In den großen Städten Dohuk, Sulaimaniyah und Erbil entstehen Bürokomplexe und Shopping Malls, die Straßen werden ausgebaut, die Fassaden geputzt.</p>



<p>Neue Universitäten und internationale Flughäfen sind eröffnet, eine Rennstrecke ist im Gespräch. Erbil, es wird in der Region bereits als „Klein-Dubai“ gefeiert.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;Klein-Dubai&#8221;</p></blockquote>



<p>Mittwochabend in Erbil, die Sonne ist schon lange weg, das Licht der Leuchtreklamen erhellt nun die Stadt. „Klein-Dubai, tatsächlich?“, ruft Muhammad. Er kommt aus den Emiraten, sein traditionelles weißes Gewand, die Dischdascha verrät es.</p>



<p>Mit seinem Geschäftspartner ist er im Nordirak, um sich nach Investitionsmöglichkeiten umzusehen: „Klein-Dubai kann passen“, sagt er. Zwar müsse noch viel passieren, aber <a title="Privilegien: Fluch und Segen kleiner Unterschiede" href="http://karriere-einsichten.de/2011/05/privilegien-am-arbeitsplatz-fluch-und-segen-der-kleinen-unterschiede/">Potential</a> habe die Region.</p>



<h2 id="klein-dubai-alias-erbil-bietet-burger-sandwiches-und-cola">„Klein-Dubai“ alias Erbil bietet Burger, Sandwiches und Cola</h2>



<p>Die Stadt wächst, anders als das Vorbild, in die Breite statt in die Höhe. Auf einem Felsen im Zentrum steht die 8000 Jahre alte Zitadelle, rings herum breiten sich Einkaufsstraßen, Bürohäuser und Shopping Malls aus.</p>



<p>Die größte unter ihnen – und im ganzen Irak – ist die Nishtiman Mall.Die Einkaufspassage, ähnlich wie ihre neu eröffnete Schwester in Sulaimaniyah, sieht so aus, wie sich der Orient den Westen vorstellt: viel Glas, viel Beton, viele bunte Plakate. Auf vier Etagen vereint sie Teppichhändler, DVD-Shops, Anwaltskanzleien und Gewürzläden. Die Auslegwaren wuchern auf die Flure hinaus, Raumgewinn gehört zum Geschäftssinn eines arabischen Händlers.</p>



<p>Fleißig stapeln sie selbstgebrannte Hollywoodfilme und schlecht geschneiderte „Hugo Boos“-Shirts vor ihren Läden auf. Dem westlichen Einkaufszentrum fehlt es noch an westlichen Inhalten. Bisher ist alles eine in Beton gegossene Sehnsucht</p>



<h2 id="eine-sehnsuchts-mall-namens-miran-mukerji">Eine Sehnsuchts-Mall namens Miran Mukerji…</h2>



<p>Der Geschäftsführer der Sehnsuchts-Mall heißt Miran Mukerji. Er hat sein Büro im obersten Stock. Auch wenn es noch keine originale Designerkleidung zu kaufen gibt, ist er optimistisch. „Wenn ich schaue, wie stark sich mein Land in den letzten fünf Jahren geändert hat“, sagt er, „dann bleibt mir fast die Luft weg.“</p>



<p>Mit seinem Land meint er seine semi-autonome Region. Und die hat „die Träume, die Ambitionen und auch die Kraft“, ergänzt Mukerji. Die Kurden hier seien stolz darauf, etwas erreichen zu können. Ein jeder wolle es nun sich und vor allem Baghdad beweisen: „Erbil ist das neue Eingangstor in den Irak“.</p>



<p>Das Soukmagazine wurde 2010 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, darunter sind auch ein paar Autoren von Karriere-Einsichten, die sich mit dem Team freuen!</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;Zurijeta/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/elderly-muslim-arabic-man-praying-291385871">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/08/business-auf-arabisch/">Karriere auf Arabisch: Marketing-Planer im Orient</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 14:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Versagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn am Ende nichts mehr geht, lautet die Diagnose häufiger: Burnout. Wie erkennt man einen Burnout? Was steckt hinter einem Burnout? Und wie kann man sich dagegen schützen? Die Übersetzung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wenn-am-ende-nichts-mehr-geht-lautet-die-diagnose-haeufiger-burnout-wie-erkennt-man-einen-burnout-was-steckt-hinter-einem-burnout-und-wie-kann-man-sich-dagegen-schuetzen">Wenn am Ende nichts mehr geht, lautet die Diagnose häufiger: Burnout. Wie erkennt man einen Burnout? Was steckt hinter einem Burnout? Und wie kann man sich dagegen schützen?</h3>
<p><span id="more-1330"></span>Die Übersetzung „ausgebrannt“ verdeutlicht, worum es geht. Man fühlt sich leer. Bestimmte Berufsgruppen sind besonders häufig betroffen, Lehrer zum Beispiel.</p>
<p>Der amerikanische Psychoanalytiker Herbert Freudenberger bezeichnete 1974 den „Energieverschleiß“, der durch innere und äußere Überforderung entsteht, als Burnout. Freudenberger sieht eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität als auslösenden Faktor für Burnout.</p>
<p>Damit beschrieb er das Phänomen, welches Auftritt, wenn die Betroffenen im Laufe der Zeit nicht mehr in der Lage sind, ihre Probleme zu bewältigen, wenn ihnen die innere Kraft fehlt und sie ausgelaugt sind. Es kommt zu einer Minderung des Wohlbefindens, der sozialen Funktionsfähigkeit sowie der Arbeits- und Leistungsfähigkeit.</p>
<h6 id="ein-burnout-ist-nicht-ploetzlich-da-es-kommt-langsam-es-ist-ein-prozess-oft-wird-die-diagnose-erst-recht-spaet-gestellt-so-war-es-auch-bei-karin">Ein Burnout ist nicht plötzlich da, es kommt langsam. Es ist ein Prozess, oft wird die Diagnose erst recht spät gestellt. So war es auch bei Karin.</h6>
<p>Typischerweise verläuft eine <a title="Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/">Burnout</a>-Entwicklung in fünf Phasen ab. Auf den Enthusiasmus, alles läuft bestens, folgt die Stagnation. Hier kommt die Leistungsfähigkeit an ihre Grenzen, darauf folgt als dritte Phase die <a title="Personalentwicklung: Werte und Konzepte" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/personalentwicklung-werte-konzepte-orientierung/">Frustration</a> darüber. Hier kommen dann meist auch Probleme im Privatleben dazu.</p>
<p>Wenn dann die Apathie-Phase beginnt, ist es so, als wäre eine unsichtbare Handbremse gezogen. Um ein Mindestmaß an Leistung zu bringen sind sehr große Anstrengungen nötig. Am Ende steht dann der Burnout mit der Erkenntnis, dass keine Leistung mehr erbracht werden kann.</p>
<p>Oft ist schon nach einer halben Stunde Anstrengung das Ende mit Schweizausbrüchen und Schwindel erreicht. Neben Erschöpfung und Müdigkeit sind es vor allem Symptome wie Ohrensausen, Mutlosigkeit und Schlafstörungen die auf eine Erkrankung hindeuten.</p>
<h6 id="doch-kann-man-sich-gegen-einen-burnout-schuetzen-stressige-phasen-gehoeren-zum-berufsleben-dazu-aber-sie-sollten-nicht-zum-dauerzustand-werden">Doch kann man sich gegen einen Burnout schützen? <a title="Messe-Seelsorgerin: Viel Stress, etwas Stille" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/messe-seelsorgerin-viel-stress-etwas-unterhaltung/">Stressige Phasen</a> gehören zum Berufsleben dazu, aber sie sollten nicht zum Dauerzustand werden.</h6>
<p>Der Psychologe Peter Berger teilt die Prävention in individuellen und institutionellen Bewältigungsstrategien ein. Von Seite der Politik könnten kleine Klassen, aber auch eine regelmäßige Supervision helfen. „Individuelle Bewältigungsstrategien verlangen die persönliche Bereitschaft des einzelnen Lehrers, seinen Mut, etwas für sich an seiner Arbeitssituation zu verändern, günstiger für sich zu gestalten“, so Berger.</p>
<p>Individuelle Bewältigungsstrategien drehen sich um die „persönlichen Selbstpflege“. Berger empfiehlt Entspannungsverfahren zu erlernen. „Von sehr viel größerer Bedeutung ist jedoch die Pflege von verbindlichen sozialen Beziehungen außerhalb des Arbeitsbereiches“, so der Experte.</p>
<p>Wer nur als Einzelkämpfer unterwegs ist, wer jeden Kollegen als Konkurrenten empfindet und dabei keine sozialen Kontakte außerhalb des Jobs hat, ist stärker gefährdet.</p>
<h6 id="eigenes-leben-sollte-ausgeglichen-sein-denn-eine-ueberbetonung-der-arbeit-ist-immer-ein-risikofaktor-fuer-einen-burnout">Eigenes Leben sollte ausgeglichen sein, denn eine Überbetonung der Arbeit ist immer ein Risikofaktor für einen Burnout.</h6>
<p>Sobald man erste Anzeichen erkennt sollte man Gegenmaßnahme ergreifen. Dazu gehört, die eigene Lebensführung zu überdenken und sich um eine bewusste Lebensführung zu kümmern. Alle Dinge, die bislang zu kurz kommen, wie etwa Familie oder Ruhephasen, sollten darin genügend Zeit erhalten.</p>
<p>Häufig sind Betroffene nicht in der Lage, selbst mit der Situation fertig zu werden. Hilfe gibt es bei Betriebsärzten oder beim psychologischen Dienst. Sich zu öffnen und das Problem offen anzusprechen ist ein erster wichtiger Schritt. Eine Behandlung erfolgt in der Regel relativ spät.</p>
<p>Mangelnde Aufklärung, aber auch Scham sorgen dafür, dass Betroffene erst spät professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Burn-out erfordert eine psychotherapeutische Behandlung durch einen ärztlichen oder psychologischen Therapeuten, wobei die Behandlungskosten von der Krankenkasse getragen werden.</p>
<p>In der Therapie werde auch Medikamente, sogenannte Antidepressiva, eingesetzt. Es dauert oft Monate, bis wieder eine Arbeitsfähigkeit besteht. Anbei zwei O-Töne zum Thema:</p>
<h2 id="o-toene-zum-thema-lehrer-berichten">O-Töne zum Thema: Lehrer berichten</h2>
<p><strong>Gerhard*</strong>: „Für mich ist der fehlende Rückhalt im Kollegium ein großes Problem. Ich weiß von zwei Kollegen, dass diese schon per Videohandy von den Schülern gemobbt wurden. Kein Spaß oder Fun, sondern bewusst eingesetztes Mobbing mit dem einzigen Sinn den Lehrern emotional zu schaden. Diese Probleme werden auf unserer Schule unter den Tisch gekehrt.</p>
<p>Die Schulleitung möchte darüber nichts wissen, demnach herrscht im Kollegium eine still vereinbarte Schweigepflicht. Im Problemfall erhält kein Pädagoge Rückhalt oder Unterstützung. Jeder arbeitet unauffällig vor sich hin. Dieses Verdrängen von <a title="Mehr als Geld: Warum ich gerne zur Arbeit gehe?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/mehr-als-geld-lust-statt-lasten-des-jobs/">Problemen</a> ist für mich sehr belastend.“</p>
<p><strong>Anette </strong>*: „Häufig bin ich richtig frustriert. Ich bereite meine Stunden vor, überlege was ich den Schülern beibringen will und was sie lernen sollen. Aber meist läuft die Stunde eh anders als geplant. Ich muss Schüler zur Ruhe zwingen oder sie ignorieren mich einfach völlig.</p>
<p>Danach bin ich immer fertig. Ich frage mich, warum ich überhaupt den ganzen Aufwand betreibe. Dabei habe ich damals diesen beruf gewählt, weil ich etwas bewirken wollte. Ich bin nicht einfach so Lehrer geworden, sondern aus voller Überzeugung. Hätte ich geahnt, wie es sich entwickelt, hätte ich das nicht gemacht.</p>
<p>Ich bekam nach einiger Zeit körperliche Beschwerden. Und dann diagnostizierte mein Hausarzt irgendwann: Burnout. Wie genau es jetzt weiter gehen soll weiß ich noch nicht. Fest steht nur, dass sich etwas ändern muss.“<br />
*Namen geändert.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Checkliste:</span></p>
<ul>
<li>Bin ich ausgeglichen?</li>
<li>Ist mein Leben im Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufleben?</li>
<li>Bestimme ich oder mein Beruf wie mein Leben abläuft?</li>
<li>Lebe ich in einem sozialen Kontext?</li>
<li>Habe ich genügend soziale Kontakte auch außerhalb des Berufslebens?</li>
<li>Kann ich auch mal nein sagen und Dinge ablehnen?</li>
</ul>
<p>Der Psyschologieprofessor Uwe Schaarschmidt führte die &#8220;Potsdamer Studie zur Lehrerbelastung“ durch. Wir sprachen mit Ihm über das Thema und wollte wissen, warum Lehrer besonders belastet sind und wie Sie sich besser schützen können.</p>
<h3 id="was-macht-den-lehrerberuf-so-belastend">Was macht den Lehrerberuf so belastend?</h3>
<p>Da ist zunächst grundsätzlich festzuhalten, dass Berufe mit erhöhter psychosozialer Beanspruchung, in denen also ständiger Umgang mit Menschen und die Wahrnehmung von Verantwortung für andere Menschen gefordert ist. Sie erschweren die Distanzierung vom Berufsalltag und lassen die Betroffenen weniger zur Ruhe kommen.</p>
<p>Bei Lehrerinnen und Lehrern kommt noch verstärkend hinzu, dass auch eine räumlich-zeitliche Abgrenzung von beruflicher und privater Sphäre kaum möglich ist. Der Großteil der Vor- und Nachbereitungsarbeiten ist an den Abenden und den Wochenenden zu Hause zu erledigen. Damit reicht der Beruf mit all seinen Problemen in alle Lebensbereiche hinein. Und was außerhalb der Schule gilt, trifft innerhalb noch stärker zu:</p>
<p>Es fehlt an Erholungsmöglichkeiten! Noch immer ist es im heutigen Schulalltag die Regel, dass der Lehrerin/dem Lehrer über Stunden hinweg außerordentliche Kraftanstrengungen und Aufmerksamkeitsleistungen abgefordert werden, ohne dass Phasen der Entspannung zwischengeschaltet wären.</p>
<p>In ihrer auch heute noch vorherrschenden Form ist die Lehrertätigkeit durch ein starkes Missverhältnis zwischen permanenter Anspannung und ständiger psychischer Präsenz auf der einen Seite sowie fehlenden Möglichkeiten angemessener Entspannung und Regeneration auf der anderen Seite gekennzeichnet.</p>
<p>In vielen Fällen erfährt diese Belastungssituation noch eine weitere Steigerung dadurch, dass die aufzubringende Tages- und Wochenarbeitszeit die kritische Grenze erreicht, wenn nicht gar überschritten haben dürfte.</p>
<p>Fast alle einschlägigen Analysen, auch unsere eigenen, sprechen dafür, dass der Lehrerarbeitstag oftmals deutlich länger ist als der der übrigen abhängig Beschäftigten in der Bevölkerung. Hier werden nun gern die Ferien gegen gerechnet. Doch können auch längere Ferien die über Wochen und Monate sich aufschaukelnden Belastungseffekte nicht kompensieren.</p>
<h2 id="gibt-es-unterschiede-zwischen-den-einzelnen-schulformen-und-zwischen-den-geschlechtern">Gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Schulformen und zwischen den Geschlechtern?</h2>
<p>Die Unterschiede zwischen den Schulformen sind eher marginal, sofern man dabei das Verhältnis von Frauen und Männern vergleichbar hält. Zwischen Lehrerinnen und Lehrern gibt es nämlich beträchtliche Unterschiede – und zwar zu Ungunsten der Frauen. Sie weisen einen höheren Anteil an beiden Risikomustern auf, wie wir sie mit unserem diagnostischen Vorgehen identifizieren:</p>
<blockquote><p>&#8220;VernachLässigung von Erholungsbedarf&#8221;</p></blockquote>
<p>Einerseits ein Muster der Selbstüberforderung und Vernachlässigung von Erholungsbedarf, andereseits – oft auf erste-rem aufbauend – ein Muster der Erschöpfung und Resignation. Es gibt mehrere Gründe für diesen geschlechtsspezifischen Unterschied: So spielt die noch immer vorhandene Doppelbelastung vieler Lehrerinnen durch Schule und Familie eine Rolle.</p>
<p>Ein Indikator dafür ist der (noch) geringere Anteil an Freizeit, den Lehrerinnen im Vergleich zu Lehrern angeben. Aber Weiteres ist zu bedenken; z. B. sind auch konstitutionelle Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Bewältigung emotionaler Belastungen in Rechnung zu stellen. Aber von besonderem Gewicht dürften mit dem Geschlecht verbundene motivationale Besonderheiten sein.</p>
<p>Die Frauen betonen noch sehr viel mehr die soziale Seite des Lehrerberufs, sie sind in stärkerem Maße von sozial ausgerichteten <a title="Fastenzeit: Gemüsebrühe statt Gummibärchen?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/fasten-sinn-aschermittwoch-diaet-karneval-fasching/">Motiven</a> geleitet. Die starke Gewichtung der sozialen Komponente ist einerseits ein unbestreitbarer Vorteil, den Frauen in den Lehrerberuf einbringen.</p>
<p>Andererseits ist sie auch eine mögliche Quelle von Belastung, erhöht sie doch die Verletzlichkeit gegenüber dem Erleben von sozialer Frustration und Misserfolgen in der Beziehungsgestaltung. Und bekanntlich fehlt es im schulischen Alltag nicht an einschlägigen Gelegenheiten für solche Erlebnisse.</p>
<h2 id="was-raten-sie-lehrern-um-mit-der-belastung-um-zu-gehen">Was raten Sie Lehrern um mit der Belastung um zu gehen?</h2>
<p>Da wäre ein erster Rat schon vor der Entscheidung für den Beruf angebracht. Er würde etwa wie folgt lauten: Eine gelingende Beziehungsgestaltung ist das A und O pädagogischer Arbeit. Prüfe dich, ob es dir Freude macht, tagtäglich mit Kindern oder Jugendlichen zusammen zu sein und ob du auch das nötige Geschick mitbringst, um den kommunikativen Anforderungen des Berufs gerecht zu werden.</p>
<p>Für die dann folgende Berufstätigkeit halte ich vor allem zwei Empfehlungen für wichtig: Erstens: Setze dir berufliche Ziele, sie schützen dich davor, mit der Zeit in lustlose Routine zu verfallen. Aber setze die Ziele so, dass sie auch angesichts einer schwierigen Berufsrealität erreichbar sind. Hüte dich vor übersteigerten und perfektionistischen Ansprüchen.</p>
<p>Zweitens: Sorge für angemessenen Ausgleich, die Schule sollte nie das Einzige in deinem Leben sein. Und bewahre dir vor allem deinen Humor. Er wird dir helfen, nicht jede Panne gleich als Katastrophe zu erle-ben, sondern als eine Herausforderung an deine Tatkraft und <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Kreativität</a>.</p>
<p>Das Gesagte richtet sich an die einzelnen Lehrerinnen und Lehrer. Unsere Ergebnisse lassen aber auch klar erkennen, dass das Kollegium im Ganzen viel zur Belastungsbewältigung tun kann. Entscheidend ist offensichtlich, dass die Lehrkräfte und die Schulleitung an einem Strang ziehen und an einem guten sozialen Klima arbeiten.</p>
<p>Darunter sei vor allem verstanden, dass die Beziehungen durch Offenheit, Interesse füreinander und gegenseitige Unterstützung gekennzeichnet sind und eine Schulkultur besteht, die ein hohes Maß an Gemeinsamkeit bei der Durchsetzung schulischer Normen und Ziele aufweist.</p>
<p>Dem daraus resultierenden Erleben sozialer Unterstützung ist offensichtlich eine sehr wichtige protektive Funktion zuzuschreiben, d.h. es trägt dazu bei, auch die Wirkung belastender Faktoren des Arbeitsalltags abzupuffern. Aber auch über die sozialen Beziehungen hinaus lassen sich weitere Arbeitsbedingungen durch gemeinsame Anstrengungen von Kollegium und Leitung zum Besseren verändern.</p>
<p>Um die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen zu veranlassen und zu befähigen, sich mit der Gestaltung ihres schuli-schen Alltags zu befassen, stellen wir interessierten Schulen das Unterstützungsprogramm Denkanstöße! zur Verfügung.</p>
<p>Dieses Programm ermöglicht Lehrerinnen und Lehrern die intensive Auseinandersetzung mit der persönlichen und der schulischen Situation und führt zu einer Standortbestimmung, die sowohl Belastungen und Veränderungsbedarf als auch auch vorhandene <a title="Vertrauensverlust: Damit’s wieder (fast) rund läuft!" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/vertrauensverlust-damit-wieder-fast-alles-rund-lauft/">Ressourcen</a> und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.</p>
<h2 id="was-koennte-die-politik-tun-um-lehrer-besser-zu-unterstuetzen">Was könnte die Politik tun um Lehrer besser zu unterstützen?</h2>
<p>Da kritische Beanspruchungsverhältnisse übergreifend für die gesamte Lehrerschaft vorliegen, bedarf es auch grundlegender Veränderungen in den Rahmenbedingungen. Drei Aufgaben sollten dabei m. E. im Vordergrund stehen.</p>
<ol>
<li>Erstens ist der verbreiteten Überforderung der Lehrerinnen und Lehrer durch eine Fülle oftmals kaum bewältigbarer erzieherischer Aufgaben entgegenzuwirken. Die Lehrkräfte dürfen mit den komplexer und schwieriger gewordenen Anforderungen in diesem Bereich nicht allein gelassen werden.Sie brauchen hier wirksame Unterstützung von verschiedensten Seiten der Gesellschaft, insbesondere der Politik. Eine sich unmittelbar im Lehreralltag niederschlagende Konsequenz wäre die Verringerung der durchschnitt-lichen Klassengrößen, eine weitere die verstärkte Mitarbeit von Schulpsychologen, Sozialpädagogen und Sozialarbeitern an den Schulen.</li>
<li>Zweitens muss es darum gehen, den Druck auf die Lehrerschaft zu verringern, der durch ständig neue Forderungen, permanente Veränderungen und immer wiederkehrende Kampagnen in unserem Bil-dungssystem verursacht wird. Pädagogische Arbeit braucht auch Kontinuität, Ruhe und Muße.Es ist dieser Punkt auch ein Beispiel dafür, dass nicht alles, was an Veränderungen notwendig ist, mehr finanzielle Aufwendung bedeutet. Mit dem überlegteren und behutsameren Einsatz von Reformen dürfte sich sogar erhebliches Sparpotential ergeben.</li>
<li>Drittens gilt es, an allen Schulen zumutbare Arbeitsbedingungen für die Lehrkräfte zu schaffen. Hier ist vor allem der längst fällige persönliche Lehrerarbeitsplatz zu fordern. Erst wenn für jede Lehrkraft ein Arbeits- und Rückzugsraum zur Verfügung steht, wird auch ein angemessener Wechsel von be- und ent-lastenden Phasen während des Unterrichtstages möglich sein.</li>
<li>Auch kann erst dann ein größerer Teil der Unterrichtsvorbereitung und nachbereitung an der Schule erledigt und damit eine deutliche Entlastung der Abende und des Wochenendes erzielt werden.</li>
<li>Nur so ist die klarere Trennung der Lebensbereiche Schule – Nicht-Schule möglich, die eine entscheidende Voraussetzung für mehr psychische Erholung ist.</li>
</ol>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: YanLev/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-business-man-sitting-against-glass-319424648">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/08/burnout-hamsterrad-handbremse-depression/">Burnout: Hamsterrad, Handbremse, Depression</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Management-Forum: Agenten des Wandels?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 04:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Dinner]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>St. Gallen &#8220;Wings of Excellence Award&#8221;? Entscheider treffen Top-Studenten aus aller Welt, Alpha-Tiere und Karrieristen mit Köpfchen. Champagner gefällig? Die Band spielt Blues auf der Bühne, am Eingang werden erste Häppchen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">Management-Forum: Agenten des Wandels?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="st-gallen-wings-of-excellence-award-entscheider-treffen-top-studenten-aus-aller-welt-alpha-tiere-und-karrieristen-mit-koepfchen-champagner-gefaellig">St. Gallen &#8220;Wings of Excellence Award&#8221;? Entscheider treffen Top-Studenten aus aller Welt, Alpha-Tiere und Karrieristen mit Köpfchen. Champagner gefällig?</h3>
<p><span id="more-585"></span>Die Band spielt Blues auf der Bühne, am Eingang werden erste Häppchen verteilt. Die Meetings des Tages sind gelaufen. Formulierte Meilensteine ruhen ein paar Stunden, im Posteingang des Blackberry. Morgen werden die Mitarbeiter wieder „gebrieft“. Nun, beim abendlichen Dinner werden Ergebnisse besprochen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Marktanalysen und so manche Zukunftsprognose, für die Zeit nach der Krise. Probleme mit Kunden oder Mitarbeitern werden, die eher beiläufig diskutiert. Draußen. Beim Rauchen einer Villiger-Zigarre in der linken Hand. Mit der rechten klopfen sich die Manager auf die Schulter: „Wird schon werden“, sagen sie. Einen Schluck teuren Whiskey hinterher.</p>
<p>Ganz woanders, auf einer Rucksack-Tour durch Südafrika kam Jacobus im Herbst auf die Idee, sich zu bewerben. Ein Freund sagte ihm: &#8220;Mensch, mach doch mal&#8221;. Die Chance, an dem renommierten Wettbewerb teilzunehmen, wollte er sich nicht entgehen lassen. Er bewarb sich für das jährlich stattfindende Symposium mit einem Essay zum Thema &#8220;Globaler Kapitalismus &#8211; lokale Werte&#8221;.</p>
<p>Jacobus schrieb darüber, wie der Kapitalismus lokale und moralische Werte verbinden und unterstützen kann. Wirtschaftsethik ist seit der Krise wieder en vogue, 2008 lautetet das Thema: Globaler Kapitalismus, lokale Werte. Seine Augen leuchten durch die Hornbrille, er trägt rund 500 Zuhörern im Saal ein Essay vor, ist sichtbar bewegt und etwas nervös.</p>
<h2 id="essays-ueber-werte-zwischen-diskussion-und-verteidigung">Essays über Werte zwischen Diskussion und Verteidigung</h2>
<p>Es geht um Werte &#8211; persönliche, philosophische und ökonomische. Jacobus Cilliers (25), Student im südafrikanischen Stellenbosch, versetzt sich lebhaft in seine Rolle als Referent.</p>
<p>Ihm hören nicht nur Studenten zu, sondern auch Entscheider aus Politik und Wirtschaft.</p>
<p>Jacobus ist auf dem weltweit größten Symposium, das von einer Uni organisiert wird. Das war vor 2 Jahren. Zum 40. Mal fand diesen Sommer der renommierte &#8220;Wings of Excellence Award&#8221; in St. Gallen statt.</p>
<p>Rund 1.000 Studenten bewerben sich um die 100 begehrten Plätze des Symposiums. In Essays erläutern sie ihre Ansichten zu einem vorgegebenen wirtschaftspolitischen Thema. Die besten Ideen werden mit dem &#8220;Wings of Excellence&#8221; ausgezeichnet. Professoren und Vorstände sitzen in der Jury.</p>
<p>Für beide &#8211; Lernende und Lehrende &#8211; ist das Symposium eine Win-Win-Situation. Die Führungskräfte rekrutieren ihren Nachwuchs durch Sponsoring und Lobbying.</p>
<p>Nebenbei drücken sie ein paar Tage wieder die Schulbank. Die Studenten lernen neue Sichtweisen auf aktuelle Herausforderungen kennen und entwickeln kreative Gedanken für die nächste Seminararbeit.</p>
<p>Manche ergattern sogar Jobs und schnuppern in die Praxis des Top-Managements vor Ort hinein.</p>
<h2 id="studierende-von-elite-schmieden-aus-aller-welt">Studierende von Elite-Schmieden aus aller Welt</h2>
<p>Rund 100 Studenten lädt das internationale Studentenkomitee (ISC) der Universität St. Gallen ein. Es werden jedes Jahr 200 junge Talente eingeladen.</p>
<p>Wobei sich 100 Studierende über den &#8220;Excellence Award&#8221; qualifizieren, weitere 100 Leaders of Tomorrow aufgrund deren Bezuges zum jährlichen Thema, ihr &#8220;ausserordentlicher Leistungsausweis&#8221; sagt einer der Organisatoren. Dieses Jahr kamen sie aus 53 Ländern.</p>
<p>Aus den USA und Großbritannien treffen sich Studierende, intelligente Köpfe der renommierten Eliteschulen Princeton, Harvard und Yale.</p>
<p>Auch Studierende der London Business School, aus Oxford und Cambridge sind mit von der Partie. Weniger bekannte Unis aus Australien und Neuseeland, Argentinien und Russland nehmen ebenfalls teil.</p>
<p>Christoph Birkholz (27) promoviert seit kurzem an der HSG in St. Gallen am Lehrstuhl für Umweltökonomie. Für ihn war der Kontakt zu Studenten aus aller Welt 2008 eine besondere Bereicherung.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wings of Excellence Awards&#8221;</p></blockquote>
<p>Wie der Südafrikaner Jacobus war der BWL-Student beeindruckt von den Beiträgen des &#8220;Wings of Excellence Awards&#8221;. Seither steht Christoph in E-Mail-Kontakt mit Studenten aus Peru, Indien und Südafrika. Auch einige Kontakte in die Wirtschaft konnte er knüpfen.</p>
<p>2010 belegte er beim Award den 3. Platz mit einem Essay über den von ihm mitbegründeten Hub in Zürich &#8211; ein Portal für Jungunternehmer mit sozialem Engagement. Natürlich wusste auch Skype-Gründer Morten Lund auf seine Art aufmerksam zu machen:</p>
<h2 id="staatsbeamte-unternehmer-manager">Staatsbeamte, Unternehmer, Manager</h2>
<p>Es gilt als weltweit führende Dialog-Plattform zu Grundsatzfragen des Managements. Was für manche Davos ist, organisieren Studenten in der Schweiz an anderer Stelle. Die Universität St. Gallen will Schnittstelle sein zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.</p>
<p>Das St. Gallen Symposium wird nicht von der Universität St. Gallen, sondern von zwei unabhängigen Organisationen, dem International Students‘ Committee (ISC), bestehend aus rund 25 bis 30 Studierenden von der Uni und der St. Gallen Stiftung für Internationale Studien organisiert.</p>
<p>Die Auswahl der Referenten auf dem Symposium kann sich sehen lassen. 2008 waren es die Bundespräsidenten der Schweiz und Österreichs, Pascal Couchepin und Heinz Fischer. Und 2010 sind es Vorstandsvorsitzende wie Jürgen Hambrecht von der BASF, Dominic Barton von McKinsey &amp; Company oder Chairman Josef Ackermann von der Deutschen Bank.</p>
<p>Wie in jedem Jahr diskutierten auch führende Journalisten der Fernsehsender BBC mit den Managern. Ob Irakkrieg, Afghanistan oder die Finanzmärkte:</p>
<p>Langweilig wird es in St. Gallen trotz aller Business-Etikette nicht. Marisa Tanassararout (23) hat mit rund 60 Studenten wieder das Symposium organisiert, 2008 war sie ebenfalls mit von der Partie.</p>
<p>Insgesamt tragen jedes Jahr rund 300 Helfer und Helferinnen zum Gelingen des Symposiums bei. Die Support Crew wird von den rund 25 jährlich neu selektionierten Mitgliedern des ISC geleitet.</p>
<h2 id="organisation-und-talente-management">Organisation und Talente-Management</h2>
<p>Jedes Jahr wollen die Organisatoren eine Atmosphäre schaffen, die den Dialog anregt. Der Großteil der Studenten und Manager sei sehr zufrieden, erklärt sie. Doch hinter den Kulissen würden die Studenten an ihre Grenzen stoßen.</p>
<p>Es geht hoch her auf dem Mini-Weltwirtschaftsforum: Seminarräume werden vorbereitet, Getränke und Snacks müssen für die insgesamt über 800 Teilnehmer bereit stehen.</p>
<p>Das erfordert viel logistisches Geschick. Und ebenso einen Lauf um Sponsoren, wobei der Großteil des Budgets von den Banken kommt, z.B. der Deutschen Bank, Commerzbank, Royal Bank of Scotland, der Schweizerischen UBS oder der Schwedischen SEB.</p>
<h2 id="st-gallen-wings-of-excellence">St. Gallen Wings of Excellence</h2>
<p>Am St. Gallen Wings of Excellence Award kann jeder teilnehmen, der an einer Hochschule eingeschrieben und nicht älter als 30 Jahre alt ist. Berücksichtigt werden beim Hochschulwettbewerb unterschiedliche Beiträge zum aktuellen Thema.</p>
<p>Willkommen sind nicht nur wirtschaftswissenschaftliche, auch philosophische oder poetische Essays. Die Konkurrenz von über 1.000 Einsendungen ist groß, die Jury hochkarätig besetzt mit Managern, Professoren und Journalisten.</p>
<p>Das Thema des nächsten Symposiums wird im Herbst auf der Website veröffentlicht.</p>
<p>Die Aufsätze dürfen maximal fünf Seiten lang sein; dazu muss ein Abstract eingereicht werden. PowerPoint-Präsentationen und Audiodateien können auch auf der Homepage ab Weihnachten hochgeladen werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ivan Galashchuk/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/mens-legs-shoes-on-street-247258588">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/08/unternehmer-agenten-wandel-st-gallen-symposium/">Management-Forum: Agenten des Wandels?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Blick über den Tellerrand: Buddhismus und Management</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 07:37:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Geist im Management muss her. Ein neuer &#8220;Spirit&#8221;. Buddhismus kann helfen, Wirtschaften menschlicher zu machen. Findet Anna Matzenauer&#8230; Dass dies Skepsis hervorruft, ist verständlich. Wie bitte, sollte sich&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="ein-neuer-geist-im-management-muss-her-ein-neuer-spirit-buddhismus-kann-helfen-wirtschaften-menschlicher-zu-machen-findet-anna-matzenauer">Ein neuer Geist im Management muss her. Ein neuer &#8220;Spirit&#8221;. Buddhismus kann helfen, Wirtschaften menschlicher zu machen. Findet Anna Matzenauer&#8230;</h3>
<p><span id="more-1136"></span>Dass dies Skepsis hervorruft, ist verständlich. Wie bitte, sollte sich ein System, das sich per se durch stetiges Wachstum, durch knallharten Wettbewerb und kurzfristiges Denken definiert zu solchem Verhalten durchdringen?</p>
<p>Bedroht dieser Wunsch doch bisherige Maximen. Wir brauchen dieses Wirtschaftssystem. Wir wollen unseren Lebensstandard, unsere Lebensqualität, unseren Drang uns selbst zu verwirklichen nicht reduzieren. Was also bewegt Manager dazu, sich der Meditation als einem &#8220;Königsweg&#8221; zuzuwenden.</p>
<p>Achtsamkeit zu trainiern, die Wahrnehmung zu schulen, um Verantwortung zu übernehmen für das eigen Handeln und die Selbststeuerung, die emotionale Intelligenz zu fördern und somit anders zu führen? Nach meiner Erfahrung ist es schlicht die Sehnsucht nach Sinn:</p>
<h2 id="sinnvolle-arbeit-wichtiger-als-schnoedes-geld">Sinnvolle Arbeit wichtiger als schnödes Geld</h2>
<p>Trotz der Globalisierung hat sich dieser archaische Wunsch, seinem Leben einen Sinn zu geben, nicht erübrigt. Auch Manager wollen sich in ein größeres Ganzes einbinden.</p>
<p>Und manch einer mag es richtig satt haben eine einflussreiche Position und ein ansehnliches Salär zu haben, wenn eben damit nicht eine sinnvolle Arbeit einhergeht. Eine buddhistische Lehrerin sagte mir einmal bezüglich einer Freundin, die in einem wunderschönen Haus ohne Arbeit herumsaß: „Auch von den schönsten Möbeln geht keine Inspiration aus“.</p>
<p>Menschen wollen etwas Sinnvolles tun, einen Beitrag leisten in dieser Welt, das habe ich hundertfach in Coachings erlebt, in Seminaren oder in Dialogen.</p>
<p>Ich sage aus Spaß immer, eines Tages werden wir keine Lehrer, Floristinnen oder Pfleger und Zahnärzte mehr haben, sondern nur noch Coaches.</p>
<p>Ich erlebe im Coaching sehr viele Berufstätig, die sich einen Wechsel weg von ihrem Herkunftsberuf wünschen, weil dieser sinnentleert ist, hin zu z.Bsp. einer begleitenden, andere in ihrem Wachstum unterstützenden Tätigkeit – Sprich, das, was man sich landläufig unter Coaching vorstellt.</p>
<h2 id="achtsamkeit-fuer-chancen-job-opportunitaeten-mal-anders">Achtsamkeit für Chancen, Job-Opportunitäten mal anders</h2>
<p>So ist es nicht verwunderlich, dass ManagerInnen sich auf der Suche nach dem Sinn im Beruf einem spirituellen Weg zuwenden.</p>
<p>Nicht selten ist dies der Buddhismus. Denn der Buddhismus bietet in Sachen Sinn und der Umsetzung einer ethisch ausgerichteten Haltung im Alltag einige Chancen.</p>
<ul>
<li>Buddhismus ist eine Religion, aber auch ein Weg der Sichtweisen. Von Buddha wird gesagt, er sei der gewesen, der ohne Schnörkel oder Verzerrung aufzeigte, wie die Dinge sind und dazu dann noch klare Methoden lieferte, damit auch jeder andere erleben kann wie die Dinge wirklich sind. (Hinter dieser einfachen Formulierung steckt ein umfassendes Konzept über Wirklichkeitsdefinition, Wahrnehmungstheorie etc.)</li>
<li>Buddhismus gibt klare Antworten auf Fragen wie: Was ist Glück? Was ist Leid? Sprich: was ist Gewinn, was ist Verlust? Was ist ein Selbst? Was ist Bewusstsein?</li>
<li>Buddhismus erklärt, was Achtsamkeit ist und wie diese trainiert werden kann. Ohne diese ist eine Selbstreflexion und Selbststeuerung nicht möglich &#8211; Schlüsselfähigkeiten im heutigen Management.</li>
<li>Buddhismus definiert Karma – Ursache und Wirkungszusammenhänge. Mehr Klarheit darüber führt dazu, dass Verantwortung für das eigene Handeln übernommen wird. Daraus erwächst innere Freiheit. Stellen Sie sich vor, alle Entscheidungsträger der Wirtschaft würden konsequent nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung handeln, sprich negatives Handeln vermeiden, Positives ausführen, weil sie wüssten, dass ihr Handeln nicht nur für andere sondern auch für sie selbst gravierende Folgen hat</li>
<li>Doch es darf auch schlichter sein. Schauen wir uns zum Beispiel einmal die 10 Prinzipien an, die Buddha lehrte: 3 beziehen sich auf den Körper, <strong>4 auf die Rede</strong>, wiederrum 3 auf den Geist. Modern übersetzt heißt dies: Das Verhalten, die Kommunikation und die Sicht oder Einstellung werden fokussiert.</li>
</ul>
<h2 id="gluecklich-sein-als-chef-fuer-andere-da-sein">Glücklich sein, als Chef für andere da sein</h2>
<p>Zusammengefasst heißt das: Fördern Sie das Wohl anderer. Achten und schützen Sie den Besitz anderer. Behandeln Sie Menschen gleich. Vermitteln Sie nur wahre Eindrücke. Schaffen Sie Verbindung zwischen Menschen. Sprechen Sie qualifiziert und respektvoll. Sprechen Sie nur über Bedeutsames. Finden Sie Freude an dem, was Sie haben. Feiern Sie die Erfolge anderer. Erkennen Sie das verborgene Potenzial in allem:</p>
<p>Nun wollen wir nicht übertreiben. Aber stellen Sie sich vor, eine Managerin würde nur eines dieser Prinzipien konsequent im Blick haben und immer wieder neu den Versuch machen, danach zu handeln, zu sprechen oder so zu denken.</p>
<p>Oder ich will mal bei mir selbst anfangen. Stellen Sie sich vor, ich würde als Trainerin auf <strong>Prinzip 4</strong> achten: Kein Foto auf meiner Website, das 6 Jahre alt ist. Keine künstlich aufgeblähten Begriffe, die meine Arbeit hochstilisieren, sondern eine ehrliche, solide Selbstdarstellung.</p>
<h2 id="nicht-blenden-als-devise-sondern-ehrliche-haltung">Nicht Blenden als Devise, sondern ehrliche Haltung</h2>
<p>Keine Schummelei im Sinne von ‚Ich hatte keine Zeit, bin derart eingespannt!‘, wenn Konzepte aus anderen Gründen nicht termingerecht eingereicht wurden. Kleinigkeiten?</p>
<p>Meine These (und Erfahrung) ist, dass diese Kleinigkeiten eine enorme Auswirkung haben. Probieren Sie es aus. Es ist gar nicht so einfach dies im Alltag konsequent durchzuführen, aber sehr lohnenswert. Was sich dadurch verändert? Zunächst wird der Blick für das eigene Handeln geschärft.</p>
<blockquote><p>&#8220;Rolemodel&#8221;</p></blockquote>
<p>Langfristig und gerade, wenn es sich um Führungspositionen handelt, führt dies zu einer Kulturveränderung im kleinen oder auch größeren System. Dies wird ein &#8220;Rolemodel&#8221; für andere.</p>
<p>Ziehen wir dann noch die Idee von Karma, von Ursache und Wirkung hinzu, ist nicht auszuschließen, dass mein Verhalten in absehbarer Zeit zu positivem Erleben führt. Und vielleicht zu einer Arbeit, die Erfüllung und Erfolg ist.</p>
<h6 id="lesen-sie-hier-auch-den-zweiten-teil-der-serie-ueber-christliches-management-im-dritten-teil-ueber-juedisches-management-teil-1-einer-serie-ueber-glauben-spiritualitaet-und-ethik-im-job-weitere-pla">Lesen Sie hier auch den zweiten Teil der Serie über <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Christliches Management</a>, im dritten Teil über Jüdisches Management Teil 1 einer Serie über Glauben, Spiritualität und Ethik im Job. Weitere Plädoyers von Führungskräften in der Wirtschaft aus Judentum, Christentum, Islam aber auch dem Atheismus folgen.</h6>
<p>Die Hoffnung bleibt ähnlich: Werte und Weisheit, Mitgefühl und Nächstenliebe, Gelassenheit und Achtsamkeit &#8211; um ein paar Kernbegriffe zu nennen.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-autorin-seit-21-jahren-befasst-sie-anna-matzenauer-sich-mit-dem-buddhismus-neben-ihren-coachings-zum-thema-sinn-im-beruf-hat-sie-auch-ein-buch-mit-kollegen-herausgegeben-ti">Über die Autorin: Seit 21 Jahren befasst sie Anna Matzenauer sich mit dem Buddhismus, neben ihren Coachings. Zum Thema &#8220;Sinn im Beruf&#8221; hat sie auch ein Buch mit Kollegen herausgegeben. Titel: Ich arbeite, also bin ich?</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Jan Thomas Otte</em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/">Blick über den Tellerrand: Buddhismus und Management</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Christliches Management: Die Frage der Spiritualität</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 11:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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		<category><![CDATA[Christliches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wertebasierte Unternehmensführung wirkt sich positiv auf das wirtschaftliche Ergebnis aus. Christlich fundiert: Vertrauen, Verantwortung oder Authentizität. Findet Markus Warode… Werte schaffen Werte – gutes Wirtschaften leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Christliches Management: Die Frage der Spiritualität</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="wertebasierte-unternehmensfuehrung-wirkt-sich-positiv-auf-das-wirtschaftliche-ergebnis-aus-christlich-fundiert-vertrauen-verantwortung-oder-authentizitaet-findet-markus-warode">Wertebasierte Unternehmensführung wirkt sich positiv auf das wirtschaftliche Ergebnis aus. Christlich fundiert: Vertrauen, Verantwortung oder Authentizität. Findet Markus Warode…</h3>
<p><span id="more-1158"></span>Werte schaffen Werte – gutes Wirtschaften leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt. Unsere Werte befähigen den Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen. Diese Aussage des Vorstandsvorsitzenden eines großen deutschen Medienunternehmens ist nicht nur zur Zeit der Wirtschaftskrise höchst aktuell.</p>
<p>Wichtig sind dabei die tatsächliche Umsetzung von Werten und die persönliche Haltung, die Spiritualität der Führungskräfte.</p>
<p>„Wenn ich nur so tue, als ob ich werteorientiert führe, darf ich sicher sein, dass mich Kunden und Mitarbeiter rasch enttarnen.“</p>
<h2 id="wertschaetzung-verbindet-management-und-spiritualitaet">Wertschätzung verbindet Management und Spiritualität</h2>
<p>Menschen bringen ihre Leistung, wenn man sie lässt und wenn man sie wertschätzt. Den Menschen Orientierung und Sinn bzw. das Vertrauen zu geben, steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist also eine Spiritualität, eine Grundüberzeugung der handelnden Akteure, die sich auf der Basis reflektierter Werte manifestiert.</p>
<p>Eine individuell &#8211; hinsichtlich grundlegender christlicher Werte &#8211; reflektierte Grundüberzeugung oder Haltung ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und kann somit Basis für einen wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Erfolg sein.</p>
<h2 id="vertrauen-schafft-verantwortung-und-umgekehrt">Vertrauen schafft Verantwortung &#8211; und umgekehrt</h2>
<p>Die integrale Umsetzung von Werten wie Vertrauen und Verantwortung in die organisationale Praxis wird in diesem Sinne zu einem Indikator für eine höhere Mitarbeiterleistung, mehr Kreativität und grundsätzlich für eine höhere <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Konzentration</a> auf die eigenen Stärken.</p>
<p>Dabei ist es zunächst völlig unerheblich, ob es sich um soziale und kirchliche Einrichtungen oder privat-wirtschaftliche Unternehmen handelt.</p>
<p>Ein Zusammenspiel von Haltung und Handlung ist die universelle Voraussetzung, wobei die Haltung stets die Grundlage für die Handlung abbildet. Zusammenfassend gilt es Spiritualität und Management zu einem praktischen Ansatz zu verbinden.</p>
<h2 id="christliche-spiritualitaet-im-job-als-strategie">Christliche Spiritualität im Job als Strategie&#8230;</h2>
<p>Wie kann es nun gelingen, Spiritualität und Management integral zu vereinen ohne dass die beiden Bereiche losgelöst nebeneinander stehen? Entscheidend ist, wie eine Organisation einen solchen Ansatz authentisch als <a title="Arbeitsplatz: Clevere Architektur, bessere Nerven" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/arbeitsplatz-designer-clevere-architektur-bessere-nerven/">Strategie</a> und auch als Lebensader nutzen kann.</p>
<p>Dabei generiert sich der Ansatz nicht auf Basis einer theoretischen Zusammenführung unterschiedlicher Professionen, sondern aus den praktischen, jahrhundertealten Erfahrungen der <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/" target="_blank" rel="noopener">Mönche</a>, franziskanischen Orden, z.B. des Kapuzinerordens.</p>
<p>So liefern die Kapuziner ein positives Beispiel für die integrale Zusammenführung von Spiritualität und Management. So wie andere Orden auch unter der Regel Benedikts, dem &#8220;ora et labora&#8221;.</p>
<h2 id="kompetenzen-zur-reflexion-von-moenchen-lernen">Kompetenzen zur Reflexion von Mönchen lernen</h2>
<p>Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Existenz der franziskanischen Bewegung, die nunmehr seit über 800 Jahren besteht, ist die gemeinsame Spiritualität, die einer Organisation die Identität und somit die Basis für strategisches, wirtschaftliches Handeln gibt.</p>
<p>Spiritualität wird in diesem Kontext als eine Lebenshaltung definiert, die christliche Werte in Handlungen umsetzt, diese reflektiert und sich stets in der Beziehung zu sich selbst, zu anderen und zum Unverfügbaren charakterisiert.</p>
<p>Auf Basis der Inhalte und des Lebens des hl. Franz von Assisi. Denn Franz von Assisi ist dahingehend Vorbild, da er seine Haltung gelebt bzw. umgesetzt hat.</p>
<p>Den Kapuzinern gelingt es als christlicher Orden die Bereiche Spiritualität und Management als eine gemeinsame Stärke für die Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen zu nutzen.</p>
<h2 id="sinnfragen-klaeren-strukturen-finden">Sinnfragen klären, Strukturen finden</h2>
<p>Die Tradition der Kapuziner liefert eine jahrhundertelange Erfahrung mit Spiritualität und Management bspw. im Zuge der Führung und Leitung einer Organisation und gibt darüber wertvolle Impulse und Anregungen für ein modernes Management.</p>
<blockquote><p>„Was tun wir?“</p></blockquote>
<p>Die Kapuziner leben nach den Fragen „Wer sind wir?“ und „Was tun wir?“. So wird in den wichtigen Dokumenten des Ordens wie der Regel des hl. Franziskus und der Satzung Führung als ein wesentlicher Bestandteil von Management abgebildet.</p>
<p>Bei Führung ist in diesem Zusammenhang die Rede von Vertrauen, von Dienen und von klaren Strukturen um des Einzelnen und der Gemeinschaft willen. Hier treffen sich eine spirituelle Grundhaltung und Grundprinzipien von <a title="Konkurrenzlos erfolgreich: Manager im Garten" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/konkurrenzlos-erfolgreich-von-manager-und-gartnern/">Führung</a> und Leitung, die bis heute Geltung haben.</p>
<h2 id="manager-und-moench-kein-widerspruch">Manager und Mönch, kein Widerspruch</h2>
<p>Im Konkreten haben es auch die Orden immer wieder mit Entwicklungen und Prozessen zu tun, die mit denen eines Wirtschaftsunternehmens zu vergleichen sind. Wie bei global agierenden Unternehmen gibt es bei den Kapuzinern Unterschiede in Finanzkraft und Personalstärke der Provinzen (rechtlich eigenständige teils nationale Einheiten des Ordens) zu berücksichtigen.</p>
<p>So müssen u. a. Finanzen verteilt, einzelne Standorte zusammengelegt oder sogar geschlossen sowie Personal aus- und weitergebildet werden.</p>
<p>Aber auch die Kostenentwicklung für den Unterhalt der Standorte oder der <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">demografische Wandel</a> inklusive Pflege kranker und alter Ordensmitglieder erfordert eine effiziente Strategie.</p>
<p>In Kloster Andechs zum Beispiel, wie Kollegen der Deutschen Welle zeigen. Die Mönchen leben vom Brauen leckeren Biers. Vom Bockbier bis zum Hefeweizen. Kirchensteuer bekommen sie nicht:</p>
<h2 id="veraenderungsprozesse-im-glauben-durchgehen">Veränderungsprozesse im Glauben durchgehen</h2>
<p>Zentral sind immer der Mensch und eine gemeinsame <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Orientierung</a> in Fragen des (Miteinander-)Lebens. Denn nicht die kulturellen Unterschiede zählen, sondern das gemeinsame Brudersein und die gleichen Wurzeln der franziskanischen Spiritualität.</p>
<p>Die Kapuziner bewältigen Veränderungsprozesse auf Basis ihrer Spiritualität und praktischem Handeln, wozu sie sich der Hilfe modernen Managementmethoden und -instrumente bedienen. Somit können die Erfahrungen des Ordens als eine erste Grundlage für die Verbindung von Spiritualität und Management genutzt werden.</p>
<h2 id="fuehrung-aus-theologischer-und-oekonomischer-perspektive">Führung aus theologischer und ökonomischer Perspektive</h2>
<p>Entscheidend ist dabei die Perspektive, die durch die Zielsetzung des Führungsverständnisses der franziskanischen Lehre deutlich wird. Es geht um den Menschen.</p>
<p>Als Individuum in seiner Identität und als Bestandteil der Gemeinschaft in dem Bewusstsein Veränderungen und Neuerungen erfolgreich miteinander gestalten zu können.</p>
<p>Ein Projekt der Kapuziner ist in diesem Zusammenhang die Trägerschaft und Unterstützung des Instituts für Kirche, Management und Spiritualität (IKMS). Das IKMS beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt mit der wissenschaftlichen Zusammenführung von (Theologie-) der Spiritualität und Management. Dabei möchte das IKMS zu folgenden Themen Stellung nehmen, die grundsätzlich organisationale Handlungsfelder bedienen:</p>
<ol>
<li>Erweiterung funktionaler Konzepte um den emotionalen Faktor</li>
<li>Integration der Sinnfrage in betriebliche Motivationsstrategien</li>
<li>Vertrauen als Hebel für Entwicklung/ Veränderung</li>
<li>Veränderung als Bestandteil christlichen und damit wirtschaftlichen Lebens</li>
<li>Scheitern und negative Erfahrungen als notwendiger Bestandteil von Entwicklungen</li>
<li>Individuelle Stärken erkennen und fördern</li>
<li>Werteorientierte Kommunikation als Basis für erfolgreiche Beziehungen</li>
</ol>
<p>Ein neuer Geist im Management muss her. Ein neuer Spirit. Unser wirtschaftliches Handeln scheint renovierungsbedürftig. Teil 2 einer Serie über Glauben, Spiritualität und Ethik im Job. Weitere Plädoyers von Führungskräften in der Wirtschaft aus Judentum, Islam und Atheismus folgen. Lesen Sie hier auch den ersten Teil der Serie, <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/buddhismus-management/" target="_blank" rel="noopener">Buddhistisches Management</a> sowie den dritten Teil über Jüdisches Management.</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-den-autor-markus-warode-ist-geschaeftsfuehrer-des-instituts-fuer-kirche-management-und-spiritualitaet-in-muenster-welches-dem-kappuzinerorden-angehoert-der-arbeitsmarktwissenschaftler-bescha"><strong>Über den Autor:</strong> Markus Warode ist Geschäftsführer des Instituts für Kirche, Management und Spiritualität in Münster, welches dem Kappuzinerorden angehört. Der Arbeitsmarktwissenschaftler beschäftigt sich mit der Personal- &amp; Organisationsentwicklung bei Wohlfahrtsverbänden, KMUs aber auch größeren Konzernen.</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: AnnaElizabeth photography/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/silhouette-happy-girl-jumping-high-cloisters-249045340">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/">Christliches Management: Die Frage der Spiritualität</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Priorisierung: Networks, E-Mail und Handytarife</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Networking ist in aller Munde. Ein bisschen Smalltalk schadet niemandem. Im Gegenteil: Wir profitieren davon. Muss man es nur richtig anstellen, per E-Mail&#8230; Ein neues Wort für etwas, das solange&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="networking-ist-in-aller-munde-ein-bisschen-smalltalk-schadet-niemandem-im-gegenteil-wir-profitieren-davon-muss-man-es-nur-richtig-anstellen-per-e-mail">Networking ist in aller Munde. Ein bisschen Smalltalk schadet niemandem. Im Gegenteil: Wir profitieren davon. Muss man es nur richtig anstellen, per E-Mail&#8230;</h3>
<p><span id="more-1293"></span>Ein neues Wort für etwas, das solange existiert wie der Mensch selbst. Etwas Neues ist da nur die E-Mail. Die persönlichen Netzwerke werden durch zusätzlich transportierte Informationen gepflegt und dauerhaft ausgebaut.</p>
<p>Die Stimme des Gegenübers bleibt vielleicht mehr im Kopf hängen als mancher Post in den Social Media. Am Telefon wird klar, worum es geht und was der Gesprächspartner will. Das Medium bietet direktes Feedback. „Mitarbeiter sollen wieder mehr telefonieren“, rät Roman Soucek, Kommunikationsforscher an der Universität Erlangen-Nürnberg. Der angenehme Nebeneffekt direkter Kommunikation liegt für ihn auf der Hand.</p>
<h2 id="empfaenger-gerechtes-schreiben-komplex-und-schwierig">Empfänger-gerechtes Schreiben komplex und schwierig</h2>
<p>Bei der Bewältigung der digitalen Informationsflut helfen sogenannte Soft Skills, die im Kopf beginnen:</p>
<p>„Das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden ist Basis effizienter E-Mail-Kommunikation“, analysiert Julia Knorr, Diplom-Psychologin aus München. Es geht darum, einen Stil zu finden, der klarer regelt, wann E-Mails angebracht sind. Von wahllosem Verfassen und Beantworten profitiere niemand.</p>
<h2 id="smileys-klammern-und-semikolons-zur-guten-laune">Smileys, Klammern und Semikolons zur guten Laune</h2>
<p>Satzfragmente, Umgangssprache, lokale Dialekte und interne Slangs. Originalität scheint demnach in vielen E-Mails wesentlich wichtiger zu sein als der rasch zugängliche Inhalt.</p>
<p>Wie kommt das analoge Hirn mit diesen digitalen Prozessen klar? „Ich muss mir mein E-Mail-Programm zu Eigen machen“, rät Roman Soucek. Also nicht von üppigen Spielereien wie Klingeltönen und Einblendungen verrückt machen lassen: einfach abschalten.</p>
<p>Der Großteil davon provoziert Überraschungsmomente, die spürbar von der Bearbeitung komplexer Aufgaben ablenken, die Arbeitsleistung deutlich mindern.</p>
<h2 id="wichtigen-dingen-ihre-prioritaet-schenken">Wichtigen Dingen ihre Priorität schenken</h2>
<p>E-Mailen braucht tägliches Zeitmanagement. Lieber zwei Stunden pro Tag dafür reservieren, als im Minutentakt unterbrochen zu werden. Klare Abgrenzung von ablenkenden Einblendungen neuer Nachrichten muss sein. Modernes Multitasking ist aber ein charmanter Versuch, mit möglichst vielen Aufgaben gleichzeitig zu jonglieren.</p>
<p>Das Ergebnis davon bleibt suboptimal. „Die Kunst ist, so zu kommunizieren, dass man genau das bekommt, was man will“, fasst Diplom-Psychologin Knorr zusammen. Daher relevante Informationen prägnanter darstellen, um ermüdende Rätsel zu vermeiden. Es geht also darum, wieder mehr miteinander zu telefonieren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Reden ist Silber, Schweigen ist Gold&#8221;</p></blockquote>
<p>Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Dieses Sprichwort gilt häufig, aber längst nicht immer. Zumindest nicht beim Thema Handytarife. Da gibt es immer wieder Innovationen, weniger technischer Natur &#8211; als finanziell. Die DeutschlandSIM verspricht bereits 50 Minuten und 50 SMS plus Daten-Flat für 4,95 Euro. Telefonieren muss also, ähnlich wie das Mailen, nicht teuer sein.</p>
<h2 id="sozialkompetenz-statt-zeitkiller">Sozialkompetenz statt Zeitkiller</h2>
<p>Nach einer Umfrage von TNS Emnid entwickelt sich die elektronische Post zunehmend zum Arbeitszeit-Killer. Neue E-Mails werden schnell gelesen, gab mehr als ein Viertel der Befragten an.</p>
<p>Jedoch mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer fühlt sich von diesem wachsenden Informationsvolumen und dem Zeitdruck, sofort reagieren zu sollen, belastet. Dringend Eingänge werden sogar noch nach Feierabend bearbeitet – von zu Hause aus. Priorisierung und Selbststrukturierung sind wichtiger als je zuvor.</p>
<p>Laut Nathan Myhrvold, Ex-Technologie-Chef von Microsoft, ist E-Mail zur Jahrtausendwende sogar „die rüdeste Form der Kommunikation, die bislang erfunden worden ist“.</p>
<h2 id="abgeschickt-und-erledigt-ja-aber">Abgeschickt und erledigt? Ja, aber&#8230;</h2>
<p>Auch IT-affine Jugendliche müssen sich vom Glauben lösen, dass eine digitale Anfrage mit verschickter E-Mail vorerst vom Tisch ist. Denn wenn ich davon ausgehe, dass der Angefragte nach meinem Versand kurzfristig antwortet, frage ich mich nach einer Woche immer noch, warum er das noch nicht getan hat. Ohne zu wissen, dass er lediglich im Urlaub war.</p>
<p>Grundsatz: Bei E-Mail nicht drängeln, sondern Geduld haben. Dringendes per Telefon abklären, um Pannen zu vermeiden. Dann gibt es weniger digitalen Wahnsinn, sozusagen.</p>
<h2 id="netiquette-bietet-empfehlungen">„Netiquette“ bietet Empfehlungen</h2>
<p>„Die aktuelle E-Mail-Kultur ist zum überwiegenden Teil Ergebnis einer Evolution, nicht das einer bewussten Gestaltung“, sagt ein sogenannter E-Mail-Berater.</p>
<p>Ein beliebiger Umgang mit elektronischer Post wirke sich schnell in Frustration, Missverständnis und abnehmender Produktivität aus. Durchdachte Praxis wiederum wäre gepaart mit guten Informationen, schnellerer Organisation und einem angenehmen Arbeitsklima ausgezeichnet.</p>
<p>Ressourcen werden gebündelt, Arbeitsprozesse durch raschen Informationsaustausch beschleunigt und die Entscheidungswege verkürzt. Manchmal sollte man besser telefonieren.</p>
<h2 id="eine-kleine-aber-wirksame-revolution">Eine kleine, aber wirksame Revolution</h2>
<p>Die Unternehmenskommunikation ist durch E-Mail revolutioniert worden. Um jedoch die Vorteile der Online-Kommunikation im Unternehmen ausschöpfen zu können und nicht in einem digitalen „Information-Overkill“ unterzugehen, müssen im Umgang mit diesem elektronischen Kommunikationsmedium bestimmte Regeln und Aspekte beachtet werden.</p>
<p>„Schicken Sie mir Ihren Entwurf bitte per E-Mail rüber“, so ist es sogar in kleinen Büros zu hören. Schreiben Sie noch mit dem Kugelschreiber? Hier gibt es sogar Wachsmalkreide zu kaufen. Und alles rund um das Thema Karriere:</p>
<h2 id="das-eigene-ich-im-zentrum-vom-austausch-an-interessen">Das eigene Ich im Zentrum vom Austausch an Interessen</h2>
<p>„Menschen können so schneller zueinander finden als bisher“, vermutet Günter Weick.</p>
<p>Gleichzeitig bekommen Mitarbeiter jedoch auch von flüchtig bekannten Geschäftspartnern, Kollegen und Kunden E-Mails als Kopie (Carbon-Copy), deren Information sie meist nicht brauchen.</p>
<p>Immerhin kann man damit bequem vermitteln, was und wie viel das Ego produziert. Besonders aber auch, mit welch wichtigen Personen man kommuniziert: ein virtuelles Machtspiel per <a href="http://www.business-wissen.de/index.php?id=5839">Mausklick</a>.</p>
<h2 id="5-tipps-fuer-eine-effizientere-e-mail-kommunikation">5 Tipps für eine effizientere E-Mail-Kommunikation</h2>
<ol>
<li>Wie viel Zeit braucht der Kommunikationspartner, um auf meine Nachrichten zu antworten?</li>
<li>Wie verpacke ich meine Informationen am Besten, damit der Adressat möglichst schnell versteht, worum es mir geht?</li>
<li>Welche Medienkanäle passen zu meiner konkreten Situation?</li>
<li>Wurde bisherige Korrespondenz auf die Frage zusammengefasst, welche das grundlegende Anliegen klar macht?</li>
<li>Spreche ich die Sprache meines Empfängers, habe ich den richtigen Ton gewählt?
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: marvent/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/businessman-stylish-jacket-thinking-deeply-writing-349526639">Shutterstock</a></em></p>
</li>
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 20:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Politische Erfahrung sammelte Tijen bei den Jungen Liberalen. Auf Bundesebene ist die FDP-lerin nicht die einzige Muslimin. Über Vorurteile&#8230; Langes braunes Haar, leicht gebräunte Haut, dunkle große Augen. Das Vorbild&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="politische-erfahrung-sammelte-tijen-bei-den-jungen-liberalen-auf-bundesebene-ist-die-fdp-lerin-nicht-die-einzige-muslimin-ueber-vorurteile">Politische Erfahrung sammelte Tijen bei den Jungen Liberalen. Auf Bundesebene ist die FDP-lerin nicht die einzige Muslimin. Über Vorurteile&#8230;</h3>
<p><span id="more-33"></span>Langes braunes Haar, leicht gebräunte Haut, dunkle große Augen. Das Vorbild der Studentin mit den großen Ohrringen ist ihre Mutter, ihr größter Erfolg: 8,7 Prozent der Landtagswahlstimmen in Baden-Württemberg 2006. Im Alter von 20 Jahren. Das war sogar mehr als ihr Vorgänger, doch gereicht hat es für den Einzug in den Landtag noch nicht.</p>
<p>Tijen ist 24 Jahre alt (geboren am 25. März 1985) und studiert Politikwissenschaft, Geschichte und Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg. Vielfalt, Chancengleichheit und Verantwortungsbewusstsein?</p>
<p>„Frustriert hat mich das nicht, man kann es nur frustriert gestalten“, sagt Tijen, die auch von Ex-Bundesaußenminister Klaus Kinkel beim Wahlkämpfen unterstützt wurde. Die Medien mögen sie, die Zeitschriften Capital und Politik + Kommunikation haben sie im Ranking unter die Top 50 der Nachwuchspolitiker in Deutschland gekürt.</p>
<h2 id="engagierte-disziplinierte-frau">Engagierte, disziplinierte Frau</h2>
<p>Doch was ist das wichtigste Ziel dieser jungen Frau? Sie will sich einsetzen für mehr Vielfalt, Chancengleichheit und persönliches Verantwortungsbewusstsein, was für sie nur durch mehr Liberalismus zu erreichen sei.</p>
<p>Von jedem anderen Politiker würde dieses Credo wie Plattitüden klingen – nicht aber von ihr. Das Strahlen in ihren dunklen Augen, die lebendigen Gestik ihrer Hände und das Wackeln ihrer Ohrringe verrät, dass sie mehr will, als nur Polit-Talk auf dem Sofa zu machen.</p>
<h2 id="freiheit-und-temperament-statt-fraktionszwang">Freiheit und Temperament statt Fraktionszwang</h2>
<p>Es mag verwundern: Ihr Aussehen ist türkisch, irgendwo im Orient anzusiedeln. Auch ihre warme, temperamentvolle dialektale Färbung in der Stimme lässt darauf schließen. Und die Partei? Na, wenn schon Politik, dann doch wohl eher bei den Grünen oder der Linken? Traditionsgemäß finden sich bei den Grünen die meisten Zuwanderer – wegen dem Schutz von Minderheiten.</p>
<p>Doch weit gefehlt: An ihren fünf Fingern hat sie sich in der Oberstufe abgezählt, wo sie hingehen will. Die großen Volksparteien CDU und SPD fielen ebenso aus dem Raster – blieb nur noch die FDP übrig, deren liberale Ausrichtung ihr sofort gefallen habe: „Der Freiheitsgedanke überzeugt mich, der Ansatz, dass jeder für sich verantwortlich ist“, sagt die Jung-Liberalin.</p>
<h2 id="karriere-in-karlsruhe-und-heidelberg">Karriere in Karlsruhe und Heidelberg&#8230;</h2>
<p>Ihre erste politische Erfahrung hat Tijen bei den Jungen Liberalen gemacht. Doch auf Bundesebene ist Tijen nicht die einzige mit muslimischen Hintergrund. Mehmet Daimagüler hatte es sogar schon bis in den Bundesvorstand der FDP gebracht.</p>
<p>Er gründete 1993 auch die „Liberale Türkisch-Deutsche Vereinigung“ (LTD), der heute über 500 Mitglieder angehören, rund 50 Prozent davon haben ein liberales Parteibuch in der Tasche. In der Parteispitze wird dieser Verein wahrgenommen, denn der Draht zu Guido Westerwelle ist kurz genug.</p>
<h2 id="millionen-tuerken-in-deutschland">Millionen Türken in Deutschland</h2>
<p>In Deutschland leben mehr als zwei Millionen Menschen, die ursprünglich aus der Türkei kommen. Über 600.000 haben einen deutschen Pass, zwei Drittel von ihnen dürfen wählen. Trotzdem sind <a href="http://www.migazin.de/2009/12/04/tijen-onaran-auslander-inlander/" target="_blank" rel="noopener">Menschen mit Migrationshintergrund</a> in der Bundespolitik noch eine Ausnahme, wenn auch die Parteien mittlerweile für Zuwanderer als Neumitglieder werben.</p>
<p>Für Türken wie Bülent Aslan ist die CDU die ideale Partei, wegen dem konservativen Ansatz. Wie er kommen über 2.000 Christdemokraten aus türkischem Hause. Die Mehrheit tummelt sich aber weiterhin bei der SPD und den Grünen, denn die CDU macht sich keine Freunde bei Zuwanderern mit Themen wie der EU-Beitritt der Türkei oder Einbürgerungstest.</p>
<h2 id="kopftuch-minarett-bau-oder-einbuergerungstest">Kopftuch, Minarett-Bau oder Einbürgerungstest</h2>
<p>Streit mit dem Islam gibt es jede Menge in Deutschland. Doch die Lebensentwürfe der Muslime sind hierzulande mittlerweile genauso vielfältig wie im Christentum auch. Das sich christlich und türkisch-muslimisch rein menschlich gesehen nicht wirklich widersprechen, zeigt Tijen auch in ihrem liberalen Lebenslauf.</p>
<p>Mit türkischen Eltern zuhause war sie an einer katholischen Mädchenschule und hatte im Abitur Religion als Leistungskurs – Note sehr gut. Klingt besonders christlich oder religiös, ist sie aber nicht. Trotzdem bleibt sie als Deutsch-Türkin mit ihrer liberalen Meinung sowohl unter Türken als auch Politikern etwas Besonderes. Auch für Personalentwickler:</p>
<h2 id="als-tuerkin-im-parlament">Als Türkin im Parlament?</h2>
<p><figure id="attachment_9944" aria-describedby="caption-attachment-9944" style="width: 1000px" class="wp-caption alignleft"><img  loading="lazy"  class="wp-image-9944 size-full"  src="http://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tijen.jpg"  alt="Tijen Onaran, in Zeiten vom FDP-Wahlkampf (Foto: Privat)"  width="1000"  height="667"  srcset="https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tijen.jpg 1000w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tijen-400x267.jpg 400w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tijen-768x512.jpg 768w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tijen-696x464.jpg 696w, https://karriere-einsichten.de/wp-content/uploads/2010/06/tijen-630x420.jpg 630w"  sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" ><figcaption id="caption-attachment-9944" class="wp-caption-text">Tijen Onaran, in Zeiten vom FDP-Wahlkampf (Foto: Privat)</figcaption></figure></p>
<p>Einen Tag vor der Landtagswahl Baden-Württembergs 2006, bei der sie für den Wahlkreis Karlsruhe West als FDP-Kandidatin antrat, wurde Tijen Onaran erst 21.</p>
<p>Dabei spielte sie in einem Kino-Werbespot mit, wurde fleißig in der Stadt Karlsruhe plakatiert, diskutierte mit ihren wesentlich älteren Kollegen auf Podien. Häufig ist sie darauf angesprochen worden, das sei erstmal komisch für sie gewesen. Dabei habe sie auch gerne zugegeben, auch Dinge nicht zu wissen, aber lernen zu wollen.</p>
<p>Das sei gut angekommen: „Ich war überglücklich, nominiert zu werden – auch wenn mir klar war, dass ich Vorurteilen begegnen würde“, sagt die Muslimin mit dem charmanten Lächeln.</p>
<h2 id="bildung-familie-und-integration">Bildung, Familie und Integration</h2>
<p>Dabei ging es nicht nur um Ausländer und den Islam: „Werde doch erstmal erwachsen“, hätte mancher Spruch gelautet. Die Tochter eines türkischen Einwanderers hat gelernt, damit gelassener umzugehen, sie würde daran lernen.</p>
<p>Doch auch die Studentin Tijen lernt, Wahlkampf zu machen. Dabei spricht sie am liebsten über Bildung, Familie und Integration – mit der Note, man könne was verändern, wenn man nur will.</p>
<p>Tijen will etwas erreichen, das merkt man ihr an. Sie will etwas erreichen, indem sie sich in die Politik einmischt. Immer wieder spricht sie dabei vom Recht auf Selbstbestimmung und der Notwendigkeit, ihre liberale Ideen auch in der Wirklichkeit umzusetzen. Dann bräuchte es kein <a title="Migranten-Elite: Ziel Chefetage" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/migranten-elite-ziel-chefetage/">Diversity</a>-Management mehr, setzt man ihre Ideen um.</p>
<p>Das Rumdiskutieren ohne Ergebnisse hat sie schon in der Schule genervt.</p>
<h2 id="politisches-leitmotiv-gleichberechtigung">Politisches Leitmotiv: Gleichberechtigung</h2>
<p>Doch Bildung ist ihr vor allem wichtig: „Bildung muss flexibler und freier werden“, fordert die Deutschtürkin, die im sechsten Semester Politik studiert. Die Bildungspolitik in den Kindergärten müsse gestärkt werden, der „Muslimetest“ sei in seiner derzeitigen Form noch unangemessen, das „Gießkannenprinzip“ in der öffentlichen Verwaltung müsse ein Ende haben.</p>
<p>Ihr politisches Leitmotiv bei allem sei aber die <a title="Pro&amp;Contra Frauenquote: Krampf um Klasse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/procontra-frauenquote-krampf-um-klasse/">Gleichberechtigung</a> – nicht nur die Vereinbarkeit von <a title="Berufseinstieg: Familienunternehmen oder Börse?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/berufseinstieg-familienunternehmen-oder-boerse/">Familie</a> und Beruf. Immerhin erlebt sie die Integration als Deutsche mit türkischen Wurzeln hautnah.</p>
<p>Sie will ein Miteinander schaffen von <a title="Handwerk eines Gärtners: Integration mit Kürbissen" href="http://karriere-einsichten.de/2011/03/einwanderung-migration-miteinander-statt-maschendraht-schrebergarten/">Multikulti</a>, keine Parallelgesellschaften in einem Land. Zu viele, Deutsche als auch Ausländer, fühlten sich auf den Schlips getreten, sagt Tijen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Poprotskiy Alexey/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-woman-climbing-on-wall-gym-235520461">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/tuerkisch-und-fdp-mal-anders/">Türkisch, Tijen und die FDP – mal anders</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma &amp; Opa</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 08:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Generationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reife]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Junge und ältere Menschen begegnen sich im Alltag zufällig als auch absichtlich. Oft vorschnell stecken sich Junge und Alte in Schubladen. Faule Kompromisse? Ihre Tasche kann Oma Hilde noch selbst&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma & Opa</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="junge-und-aeltere-menschen-begegnen-sich-im-alltag-zufaellig-als-auch-absichtlich-oft-vorschnell-stecken-sich-junge-und-alte-in-schubladen-faule-kompromisse">Junge und ältere Menschen begegnen sich im Alltag zufällig als auch absichtlich. Oft vorschnell stecken sich Junge und Alte in Schubladen. Faule Kompromisse?</h3>
<p><span id="more-853"></span>Ihre Tasche kann Oma Hilde noch selbst tragen. Werden solche Begegnungen initiiert, verlaufen sie meist positiv. Anders, wenn Jung und Alt zufällig aufeinander treffen.</p>
<p>Statt bissiger Bemerkungen wie „Was will die Alte denn hier?“ kommt in ihrem Umfeld, beim Bäcker zum Beispiel, nur ein „Ach, wie cool, die Hilde ist wieder da“. Ältere Menschen wie Hilde sind heute aktiver und flexibler, junge Menschen selbstbewusster und unabhängiger.</p>
<p>Das sorgt für Konflikte, aber auch ein paar Lichtblicke. Die Distanz zwischen Jung und Alt wird nicht von heute auf morgen verschwinden. Aber Hinschauen, echtes Interesse zeigen, sich bereichern lassen vom Anderen und Zivilcourage zeigen wird helfen.</p>
<h2 id="generationen-konflikte-so-alt-wie-die-menschheit-selbst">Generationen-Konflikte so alt wie die Menschheit selbst</h2>
<p>Bereits in der Bibel gab es jede Menge Stress zwischen den <a title="Mehrgenerationen: Immer älter, immer weniger?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/mehrgenerationen-immer-alter-immer-weniger/">Generationen</a>. Liest man die ersten Bücher Moses, begegnen einem viele Streitigkeiten um <a title="Persönlichkeit: Mutige Manager braucht das Land" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/vom-glueck-zu-arbeiten/">Anerkennung</a>, Land und Liebe. Dieses Thema ist so alt wie die Menschheit selbst.</p>
<p>Bereits ein Zitat aus dem alten <a href="http://www.admirado.de/2011/07/kairo-pyramiden-proteste-polizei/" target="_blank" rel="noopener">Ägypten</a> vor rund 3000 Jahren beschreibt die Kraftprobe zwischen Jung und Alt: „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegenüber althergebrachten Werten“. Der viel zitierte Generationenkonflikt hat also eine lange <a title="Handwerk eines Fischers: Naturburschen, Seegarn" href="http://karriere-einsichten.de/2011/08/handwerk-eines-fischers-naturverbunden-bodenstandiges/">Tradition</a>. Nur die Symptome haben sich geändert.</p>
<h2 id="psychologie-des-altwerdens-betriebswirtschaft-des-wissens">Psychologie des Altwerdens, Betriebswirtschaft des Wissens</h2>
<p>Gerontologen an der Universität Heidelberg beschäftigen sich mit dem Älterwerden. Sie haben den „Paradigmenwechsel“ in der Demographie Deutschlands vorausgesagt. Bisher gab es in der Republik weder so viele alte Menschen noch so geringe Geburten.</p>
<p>„Im Vergleich zu 1960 ist die Geburtenrate um rund die Hälfte gesunken“, erklärt ein Professor für Gerontologie, an der Universität Heidelberg. Der Wissenschaftler für Psychologie des Alterns, Hans-Werner Wahl fordert ein „Umcodieren in den Köpfen“ der Gesellschaft. Doch das ist natürlich auf Kirchentagen und in Fachbüchern leichter gesagt als getan, weiß auch Oma Hilde.</p>
<h2 id="alterspyramide-kippt-ein-drittel-rentner">Alterspyramide kippt, ein Drittel Rentner</h2>
<p>Seit der Wiedervereinigung 1989 leben im Land mehr über 65jährige als unter 15jährige, nach Angaben des statistischen Bundesamts. Nach dem Zweiten Weltkrieg ,1950 waren es doppelt so viele Jüngere im Vergleich zu den Älteren.</p>
<p>Für das Jahr 2050 prognostizieren die Gerontologen ein Drittel der Gesamtbevölkerung über 65 Jahre, unter 15 werden nur noch 11 Prozent sein. Die Probleme unserer alternden Gesellschaft werden zunehmend spürbar.</p>
<p>Das betrifft nicht nur die Themen Rentengarantie, <a title="Jugend-Arbeitslosigkeit: Aller Anfang ist schwer…" href="http://karriere-einsichten.de/2011/06/jugend-arbeitslosigkeit-studie-schwieriger-einstieg-ins-berufsleben-produziert-lebenslange-probleme/">Arbeitslosigkeit</a>, oder Pflegeversicherungen. Soziale Probleme wie aufgelöste Familienstrukturen, Parallelgesellschaften von Alt und Jung oder das einsame Sterben im Altersheim würde schnell unter den Tisch gekehrt, kritisiert die 80jährige Hilde.</p>
<h2 id="unsichere-job-aussichten-fuer-jugendliche-wirtschaftswunder-geschichte">Unsichere Job-Aussichten für Jugendliche, Wirtschaftswunder Geschichte</h2>
<p>Im Vergleich zu Nachkriegsgeneration, dem Wirtschaftswunder, ist der soziale Aufstieg, die Jobsuche für Jugendliche schwieriger geworden. Nur wenigen gelingt es, im globalisierten Verdrängungswettbewerb Karriere zu machen, erklärt eine Sozialarbeiterin der Diakonie in Karlsruhe.</p>
<p>Eines aber gelte genauso wie gestern: „Wer seine Zukunft dem Gutdünken überlässt, diese nicht aktiv gestaltet, hat auch keine Möglichkeit sie zu verbessern“, sagt sie. Jeder von uns altere. Ob in Würde und die Frage, ob Lasten entsprechend gerecht verteilt seien, entscheiden ganz alleine wir. Jüngere wie Ältere.</p>
<h2 id="abgrenzung-respekt-und-echtes-interesse-gefragt">Abgrenzung, Respekt und echtes Interesse gefragt</h2>
<p>In generationsübergreifenden Projekten wie dem KOJALA, einem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Ulm, soll ein Wissensaustausch über Altersgrenzen hinweg gefördert werden. Währenddessen beschweren sich Studierende im normalen Uni-Alltag häufiger über „weggenommene“ Sitzplätze durch wachsende Gruppen von Gasthörern im Rentenalter.</p>
<p>Der Vielfalt an Ideen, voneinander zu lernen, sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Aber auch hier gilt: Voneinander zu lernen setzt voraus, sich auch voneinander abzugrenzen und damit zu respektieren. Das heißt noch lange nicht, alle <a title="Glücklichsein: Mein Haus, mein Auto, mein Boot?" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/glucklichsein-mein-haus-mein-auto-mein-boot/">Bedürfnisse</a> in einen Topf zu werfen.</p>
<p>Verstellte Freundlichkeit nach außen, Vorwürfe hinter vorgehaltener Hand. Dies würde den oft auch gemachten Generationenkonflikt weiter fördern, statt ihn in gesunder Form abzubauen.</p>
<h2 id="barrieren-von-jugend-slang-und-hippem-lebensstil">Barrieren von Jugend-Slang und hippem Lebensstil</h2>
<p>Gegen Abend beschließen zwei Freundinnen, noch ein bisschen mit der Clique abzuhängen. Die meisten kennen sich schon von der Schule her, der Treffpunkt auf dem Spielplatz hat seit kurzem Tradition.</p>
<p>„Manchmal chillen wir auch im Park oder auf irgendwelchen Grünflächen“, sagt Marie. „Aber leider werden wir von den Leuten überall angemacht, dass wir verschwinden sollen. Bloß &#8211; wo sollen wir hin?“ Wegen der Spielplatz-Treffen hatte es bereits eine Menge Ärger im Stadtteil gegeben, besonders „die Alten“ würden meckern.</p>
<blockquote><p>&#8220;selbstbewusst&#8221;</p></blockquote>
<p>„Wenn da `ne Oma mit ihrem Enkel anmarschiert, und wir hängen da rum, macht se gleich `ne Biege“, meint Vadim. Er erinnert sich: „Früher wurden wir aus dem Innenhof oder aus dem Treppenflur vertrieben, wegen dem Lärm und so. Aber heute lass ich mich nirgends mehr vertreiben“, sagt er selbstbewusst.</p>
<h2 id="sport-verbindet-nicht-nur-beim-fussball-zur-weltmeisterschaft">Sport verbindet, nicht nur beim Fußball zur Weltmeisterschaft</h2>
<p>Gegenüber vom Spielplatz liegt der Pausenhof einer Schule. Es ist bald acht Uhr abends, dann wird er für die Öffentlichkeit geschlossen. Gerade spielt dort ein Seniorenpaar Tischtennis, wo sich sonst vormittags die Schüler zwischen den Unterrichtsstunden messen.</p>
<p>Ein ungewöhnlicher Anblick, findet Vadim, der zufällig hier vorbeigekommen ist. Er schaut ein bisschen zu, scheinbar gelangweilt, schüchtern, aus sicherer Entfernung. Zuhause spielt er alleine Computer, sonst ist er meist mit seinen Kumpels unterwegs. „Willst du auch mal eine Runde?“, spricht ihn plötzlich der alte Herr an, seine Frau streckt Vadim einladend den Schläger entgegen.</p>
<p>Erst Zögern, dann ein cooles „Meinetwegen“ – wenig später spielt er mit dem alten Herrn, der auch sein Großvater sein könnte, begeistert um die Wette. Und verliert. „Macht nix“, sagt Vadim, „und ich wollte bloß noch mal fragen, ob Sie öfter hierher kommen&#8230;“</p>
<h2 id="begegnung-zwischen-jung-und-alt-wird-von-ehrenamtlichen-initiiert">Begegnung zwischen Jung und Alt wird von Ehrenamtlichen initiiert</h2>
<p>Nicht nur der Staat, auch Kinderschutzbund und Rotes Kreuz kümmern sich um ein besseres Miteinander der Generationen. Deutschlandweit gibt es bereits einige Besuchsprogramme &#8211; von Älteren für die ganz Jungen. Entgegen der niedrigen Geburtenrate in Deutschland: Babys bekommen und großziehen soll einfacher werden. Auch von politischer Seite.</p>
<p>Rund sechs Wochen nach der Geburt bekomme jede Familie mit Nachwuchs im Großraum Köln Besuch von Ehrenamtlichen. So wünscht es sich Tina Herzberg, Koordinatorin des Projekts beim Kölner Jugendamt. Christine Burghardt drückt auf den Klingelknopf bei Familie Hansen, in Köln&#8230;</p>
<h2 id="anderen-mut-machen-offenheit-beibehalten">Anderen Mut machen, Offenheit beibehalten</h2>
<p>Nun will Burghardt den Eltern Mut machen, den Babys „so richtig willkommen sagen“, sagt sie. Ole ist schon 8 Wochen alt, schmiegt sich an die Schulter seiner stolzen Mama. Die Mutter hält ihren kleinen Zappel-Philipp im Arm. Oles Windeln müssen gewechselt. Christine Burghardt kommt mit, tippt ein Marienkäfer-Mobilee an. Ole scheint das zu mögen.</p>
<p>Teilzeit-Oma will gerne anpacken, soweit sie kann. Rumstehen und wieder gehen liegt der Ehrenamtlichen nicht, die selbst Mutter von zwei erwachsenen Kindern ist. Sie freut sich, im Projekt „Kiwi“ so etwas wie eine Oma zu sein. Burghardts eigene Kinder wollten keine Enkel zeugen und forschen lieber nach Meeresschildkröten in Australien.</p>
<h2 id="kindergeschrei-beim-baecker-familien-gedoens-genervte-berufstaetige">Kindergeschrei beim Bäcker, Familien-Gedöns, genervte Berufstätige</h2>
<p>Dann geht es auch schon weiter, auf zum nächsten Besuch. Familie Günther steht auf Burghardts Plan. Ihr Tagesablauf ist wenig spektakulär, aber wichtig: Auf den Klingelknopf drücken, Willkommen sagen, Hände schütteln. Pia Günther freut sich über diesen Besuch. Zudem wünscht sie sich ein stärkeres Bewusstsein für Kinder in der Stadt: „Morgens beim Bäcker geht’s schon los.</p>
<p>Kunden werden schnell ungeduldig, wenn sich meine Kids Brötchen aussuchen wollen“. Das Einsteigen in die Straßenbahn oder Spielen auf den Grünflächen komme dazu. Kinder würden zu viel Lärm machen. Sagen Leute, die dafür kein Verständnis haben.</p>
<p>„Dieser Weg wird kein leichter sein“, hatte es aus einer Dorfkirche in Rheinland-Pfalz getönt, Weilerbach . Doch damit war kein Generationskonflikt gemeint. Vielmehr liefen dort Teenager kostümiert mit Trikots in die Kirche zu ihrer Konfirmation.</p>
<h2 id="distanz-wird-nicht-von-heute-auf-morgen-verschwinden-aber-vielleicht">Distanz wird nicht von heute auf morgen verschwinden, aber vielleicht</h2>
<p>Statt Orgelspiel und Kirchengesangbuch wurde das mit eingespielter CD-Musik von Xavier Naidoo untermalt. Manche ältere Menschen fühlten sich davon sichtbar verunsichert. „Die Distanz wird sicher nicht von heute auf morgen verschwinden“, kommentierte ein Pfarrer. Wahrscheinlich nicht. Aber manchmal eben doch.</p>
<p>Im Sommer 2009 wurde dort ein Haus für Alt und Jung eingeweiht, ein Mehrgenerationen-Haus. Die Baukosten von rund einer Million Euro teilten sich die Kommune, Dorfkirche und Landeskirche zu je einem Drittel. Dazu kamen Zuschüsse aus dem Familienministerium in Berlin und dem Europäischen Sozialfonds.</p>
<p>Rund 500 Häuser dieser Art fördert der Bund in ganz Deutschland. Geld allein wird ein besseres Miteinander der Generationen unterstützen, niemals aber ersetzen, wissen auch die Initiatoren. Menschen aus der Nachbarschaft seien diejenigen, die helfen, <a title="Manipulation: Was unser Bewusstsein bestimmt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/manipulation-was-unser-bewusstsein-bestimmt/">Wissen</a> und ihren Erfahrungsschatz teilen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Catalin Petolea/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/closeup-hands-artritis-old-farmer-man-266750681">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/demografischer-wandel-generationen-oma-opa-knowhow-transfer/">Generationen: KnowHow-Transfer mit Oma & Opa</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Pfarrer 2.0: Kirche, Klicks und Gebete</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/06/gott-christen-kirche-secondlife/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 22:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Erzbistum]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisch]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[SecondLife]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kirchenglocken läuten keine, auch die Orgel spielt nicht. Aber es gibt Bänke, Altar und viele Wandmalereien. Ein Dutzend Menschen über Kopfhörer und Mikrofon&#8230; Auf dem Bildschirm wächst die Kirche gegen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kirchenglocken-laeuten-keine-auch-die-orgel-spielt-nicht-aber-es-gibt-baenke-altar-und-viele-wandmalereien-ein-dutzend-menschen-ueber-kopfhoerer-und-mikrofon">Kirchenglocken läuten keine, auch die Orgel spielt nicht. Aber es gibt Bänke, Altar und viele Wandmalereien. Ein Dutzend Menschen über Kopfhörer und Mikrofon&#8230;</h3>
<p><span id="more-383"></span>Auf dem Bildschirm wächst die Kirche gegen den Trend. Virtuelle Glaubensboten erreichen mit Evangelium und Avatar neue Zielgruppen.</p>
<p>Nicht zum Gottesdienst am Morgen, sondern zur Komplet um 22 Uhr, dem kirchlichen Abendgebet, treffen sie sich am Sonntag und unter der Woche – im Internet. Manche hören nur zu, tippen auf der Computertastatur ihre Gebetsanliegen, bekreuzigen sich am Schreibtisch zu Hause.</p>
<p>Jeder betet für sich, aber doch gemeinsam vor Gott. Die Betreiber der Online-Kirche bieten für interessierte Nutzer Seelsorge, Bibelarbeiten und Gebetsgemeinschaften an. Seit einem Jahr lädt das katholische Erzbistum Freiburg in der Internet-Welt von „Second Life“ in die virtuelle St.-Georgs-Kirche ein.</p>
<p>Als Avatare, selbst gestalteten menschliche Computerfiguren, bewegen sie sich durch die virtuelle Welt des „Second Life“ (zweites Leben), die seit 2003 verfügbar ist.</p>
<h2 id="avatare-beten-und-clicken-auf-der-kirchbank">Avatare beten und clicken auf der Kirchbank</h2>
<p>Zwischen acht und 14 Nutzer loggen sich in den Abendstunden ein und besuchen St. Georg. Als Avatare, selbst gestaltete menschliche Computerfiguren, bewegen sie sich durch die virtuelle dreidimensionale Welt des Second Life (zweites Leben), die seit 2003 verfügbar ist.</p>
<p>&#8220;Viele kommen aus der Region. Aber auch Schweizer und Nordfriesländer sind mit dabei&#8221;, sagt Projektleiter Norbert Kebekus. Auch habe es schon manche US-Amerikaner in die Online-Kirche verschlagen, die &#8220;einfach mal neugierig&#8221; gewesen seien.</p>
<h2 id="einzigartiges-networking-im-deutschen-sprachraum">Einzigartiges Networking im deutschen Sprachraum</h2>
<p>Ein regelmäßiges Angebot wie das der virtuellen St.-Georgs-Kirche aber gab es noch nie im deutschsprachigen Raum. Der Bibelkreis trifft sich zweimal im Monat mittwochs, zweimal die Woche gibt es ein gemeinsames Abendgebet. &#8220;Wir wollen keine Konkurrenz zum Gottesdienst im echten Leben sein&#8221;, sagt Kebekus.</p>
<p>Der Seelsorger und sein Team sehen ihre Aufgabe darin, Angebote der Ortsgemeinden zu ergänzen. &#8220;Wir spenden keine Sakramente, auch kann ich keinen Avatar taufen&#8221;. Aber sie suchen nach Gott im Netz.</p>
<h2 id="online-gemeinde-waechst-mit-mehreren-generationen">Online-Gemeinde wächst mit mehreren Generationen</h2>
<p>In der Online-Kirche treffen sich die Christen und Suchende zwischen 20 und 72 Jahren.</p>
<p>&#8220;Wir teilen unseren Glauben mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen&#8221;, sagt der 50-jährige Kebekus. Er selbst hätte seinen Avatar gerne etwas älter gestaltet, aber &#8220;im Second Life gibt es leider keine Falten&#8221;.</p>
<p>Ende 2010 will der Betreiber des Pilotprojekts &#8220;Kirche in virtuellen Welten&#8221;, die Erzdiözese Freiburg, über ein längerfristiges Engagement entscheiden. Bis dahin möchte Kebekus das Grundstück im &#8220;Second Life&#8221; ausbauen, mit anderen Portalen vernetzen und manche technische Hürde seiner Besucher noch meistern.</p>
<p>St. Georg gibt es ja auch im realen Leben in Oberzell am Bodensee. Die Gründer haben sich diese Kirche ausgesucht, weil sie weit hinaus über die Region als Weltkulturerbe der Klosterinsel Reichenau bekannt sei. Hinzu käme, dass die mittelalterlichen Wandmalereien im Internet einfacher nachzubauen gewesen seien als beispielsweise Wandfiguren im Freiburger Münster. Apropos, moderner Kirchenbau in Deutschland:</p>
<blockquote><p>&#8220;Spannung zwischen altem Bau und neuen Medien&#8221;</p></blockquote>
<p>„Damit wollen wir eine Spannung zwischen ganz altem Bau und neuen Medien schaffen. Für uns ist das kein Gegensatz“, erklärt Norbert Kebekus die christliche Glaubenstradition von zwei Jahrtausenden. Er ist ein Fan von Sakralbauten aus der Romanik und Gotik. Bereits im achten Jahrhundert gründete der Heilige Pirmin Klöster am Oberrhein und ist heute Schutzpatron der Insel.</p>
<p>Auf der Reichenau sei „die Welt noch in Ordnung“, sagt Kebekus, während anderswo seiner Kirche die Mitglieder weglaufen. Er gehe zwar nicht von Haustür zu Haustür, wolle aber trotzdem wie der Klosterstifter Pirmin evangelisieren.</p>
<p>Im vergangenen Herbst haben sich die Nutzer des Kirchenprojekts erstmals auf der Insel getroffen, im realen Leben, nicht nur virtuell. „Wir sind eine echte Kerngemeinde, eine Community“, sagt Internet-Seelsorger Kebekus. Zwischen acht und 14 Nutzer loggen sich in den Abendstunden ein:</p>
<h2 id="theologie-fuer-interessierte-gelebter-glaube-fuer-jedermann">Theologie für Interessierte, gelebter Glaube für jedermann</h2>
<p>Die virtuelle St.-Georgs-Kirche bietet auch theologische Themenabende an.</p>
<p>Kürzlich ging es um &#8220;Himmel und Hölle&#8221;. Über das Fegefeuer zu reden, das widerspreche doch dem Vorurteil, im Netz könne man nur seichtere Fragen beantworten, urteilt Kebekus. Er will dem Nächsten dienen, Zeugnis für Jesus Christus sein und die frohe Botschaft verkünden: &#8220;Wir sind nicht irgendein Kuschelklub im Netz.&#8221;</p>
<p>Einige Ortsgemeinden brechen dorthin auf, wo sie noch unerreichte Zielgruppen vermuten. Es geht weniger um Traditionen des Abendlandes. Aktives Mitmachen steht für die badischen Glaubensboten im Vordergrund: Gebet, Bibel-Lese und Beichte.</p>
<h2 id="hohe-personalkosten-blockierten-andere-projekte">Hohe Personalkosten blockierten andere Projekte</h2>
<p>Sakralbauten gibt es viele im Netz, so ist etwa die evangelische Berliner Marienkirche im Second Life nachgebaut. Im August 2008 war dort zwei Wochen lang ein Vikar als Avatar online.</p>
<p>„Für eine längerfristige Arbeit fehlten uns aber das Geld und die nötigen Mitarbeiter“, sagt Ralf Peter Reimann, damals Internet-Beauftragter für die Evangelische Kirche in Deutschland.</p>
<p>Eine Kirche in virtuellen Welten hält er aber für sinnvoll und zeitgemäß: „Wir haben so Menschen erreicht, die sonst nicht den Weg zum Pfarrer in ihrer Offline-Welt gefunden hätten.“</p>
<h2 id="verlinken-mit-netzwerken">Verlinken mit Netzwerken</h2>
<p>Auch in den sozialen Netzwerken des Internets wird das Projekt umworben. „Viele kommen aus der Region. Aber auch die Schweiz und Nordfriesland sind mit dabei“, sagt Kebekus.</p>
<p>Auch habe es schon manche US-Amerikaner in die Online-Kirche verschlagen, die „einfach mal neugierig“ gewesen seien. Behinderte, die es körperlich nicht in die nächste Kirche schaffen, kämen ebenfalls gerne.</p>
<p>In der Online-Kirche treffen sich Gläubige und Suchende zwischen 20 und 72 Jahren. „Wir teilen unseren Glauben mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen“, sagt der 50-Jährige.</p>
<p>Er selbst hätte seinen Avatar gerne etwas älter gestaltet, aber „im Second Life gibt es leider keine Falten“.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Maridav/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/westminster-abbey-church-london-young-woman-173382734">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/gott-christen-kirche-secondlife/">Pfarrer 2.0: Kirche, Klicks und Gebete</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Elvis-Double: Es leben King, Kult und das liebe Geld</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/06/elvis_presley_king_kult_geld/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 20:31:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Echtsein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kopie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Merchandising]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1950 arbeitete er noch als Platzanweiser für Kinogäste. 60 Jahre später hat Elvis Presley nicht an Popularität verloren. Für die Wirtschaft ist er eine attraktive Einnahmequelle. Jan Thomas Otte berichtet&#8230;&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="1950-arbeitete-er-noch-als-platzanweiser-fuer-kinogaeste-60-jahre-spaeter-hat-elvis-presley-nicht-an-popularitaet-verloren-fuer-die-wirtschaft-ist-er-eine-attraktive-einnahmequelle-jan-thomas-otte">1950 arbeitete er noch als Platzanweiser für Kinogäste. 60 Jahre später hat Elvis Presley nicht an Popularität verloren. Für die Wirtschaft ist er eine attraktive Einnahmequelle. Jan Thomas Otte berichtet&#8230;</h3>



<p class="has-drop-cap">Ob Verlage oder Konzerne, Karrieren als Blumenverkäufer oder Elvis-Doppelgänger: Auch heute lässt sich mit dem Kult um den King noch gutes Geld verdienen. Seit dem Landgang des amerikanischen Rock ’n’ Roll-Stars in Deutschland lebt der Sänger mit dem legendären Hüftschwung weiter. Nicht nur bei Fans im Familienalbum.</p>



<figure class="wp-block-embed alignleft is-type-rich is-provider-spotify wp-block-embed-spotify wp-embed-aspect-21-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p>„Während Elvis bei uns war, kamen immer wieder neue Singles heraus“, sagt Kai Bogdanow, Elvis-Fan mit Leib und Seele aus Bad Nauheim. Diese Single-Serie aus Deutschland sei eine clevere Strategie von Elvis-Manager Colonel Parker gewesen, damit Elvis auch nach seinem Wehrdienst in Amerika begeistert empfangen wird.</p>



<p>Elvis Presley war vom 1. Oktober 1958 bis 2. März 1960 in Friedberg (Hessen) stationiert. Während dieser anderthalb Jahre wohnte der King of Rock ’n‘ Roll in der Villa Grunewald in Bad Nauheim und in den letzten zwölf Monaten in einem gemieteten Bad Nauheimer Privathaus in der Goethestraße 14. Privat lernte Elvis in Bad Nauheim die damals erst 14-jährige Soldatentochter Priscilla Beaulieu kennen, die er 1967 heiratete.</p>



<h2 id="mit-dem-kult-stil-und-spirit-elvis-als-double-leben">Mit dem Kult, Stil und Spirit Elvis als Double leben</h2>



<p>In Deutschland gibt es rund ein Dutzend Elvis-Interpreten, die professionelle Bühnenshows mit den Liedern des Originals anbieten. „Dazu kommen mehr als hundert Nebenberufler“, weiß Elvis-Double Stephan Brandhuber. Dieser kommt als Aaron, Elvis’ Zweitnamen, dem Original optisch und stimmlich sehr nahe.</p>



<p>Elvis zum Anfassen, auch 30 Jahre danach. Zum finanziellen Überleben reicht ihnen der Job meistens auch. Mit rund 250 produzierten Halb-Playbacks reicht Aarons Show „The Spirit Of Elvis“ auf Stadtfesten und Festivals von stilechtem 50er-Rock ’n’ Roll, 60er-Balladen für den Fan des klassischen Elvis über die legendäre Las-Vegas-Ära der 70er bis hin zu aktuellen Remixversionen von heute. Die begeistern vor allem das jüngere Publikum:</p>



<h2 id="koteletten-freak-kultschals-und-bunten-elvis-kostueme">Koteletten, Freak-Kultschals und bunten Elvis-Kostüme</h2>



<p>Seine Frisur trägt Brandhuber zwischen den Auftritten auch privat: „Da kommen schon mal meist nette Bemerkungen im Supermarkt“, gibt der Elvis-Interpret mit einem Lächeln zu. Trotz eines Elvis-Lebens auf der Bühne ist Stephan Brandhuber privat alles andere als ein verrückter Elvis-Freak.</p>



<p>Auf der Bühne verkörpert er als „Aaron“ gerne das Original, „allerdings mehr auf eine spielerische Art und ganz und gar nicht im Privatleben“. Auch seine Wände zu Hause sind nicht mit Elvis zugekleistert: „Das brauche ich nicht, weil ich ihn im Herzen trage“.</p>



<p>Lediglich ein kleines Bild von ihm hängt neben dem CD-Regal im Wohnzimmer des gelernten Maschinenschlossers.</p>



<h2 id="cleveres-marketing-mit-20-000-souvenirs-bei-e-bay">Cleveres Marketing mit 20.000 Souvenirs bei E-Bay</h2>



<p>Die Südstaaten-Metropole Memphis verdient als Elvis’ größte Wirkungsstätte nach eigenen Angaben rund zwei Milliarden Dollar pro Jahr allein mit dem Elvis-Tourismus. Dieser schafft knapp 37.000 Arbeitsplätze.</p>



<blockquote class="wp-block-quote"><p>&#8220;20.000 Erinnerungsartikel&#8221;</p></blockquote>



<p>Fast jede freie Fläche in Freizeit und Beruf wurde mit Elvis bedruckt und wird bis heute weltweit vertrieben. So werden insgesamt knapp 20.000 Erinnerungsartikel täglich zum Verkauf angeboten. Ob im Internet bei E-Bay oder einem renommierten Auktionshaus:</p>



<p>Platten, Autogramme und Andenken werden auch im Kleinanzeigenmarkt verkauft, darunter Elvis-Originale wie seine Hose, ein Gürtel oder die goldene Sonnenbrille. Kürzlich wurde erst seine letzte Haarsträne versteigert.</p>



<h2 id="glamour-nach-elvis-presleys-tod-und-erinnerungs-konzerte">Glamour nach Elvis Presleys Tod und Erinnerungs-Konzerte</h2>



<p>Für kritische und preisbewusstere Kunden, die an der angepriesenen Echtheit mancher Elvis-Originale zweifeln, werden alltagstaugliche Souvenirs in allen Variationen verkauft.</p>



<p>Die Nachfrage am riesigen Elvis-Sortiment ist in 30 Jahren nicht gesunken. Ob sein letztes Konzert oder das 50-jährige Jubiläum von Elvis’ Deutschlandbesuch 2008:</p>



<p>„Es gibt immer wieder Festtage und Anlässe, an denen das Geschäft neu angekurbelt wird“, freut sich der Betreiber eines Online-Shops. Denn viele Fans laufen mit einem Elvis-T-Shirt auf der Straße.</p>



<p>Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin wurde sogar das erste Elvis-Presley-Telefon vorgestellt, auf dem eine kleine Elvis-Statue aus Plastik zu „Jailhouse Rock“ mit den Hüften wackelt.</p>



<p>Aber es geht auch majestätischer: In Bad Nauheim ist eine große Elvis-Statue in Stein zu bewundern. Zu Lebzeiten sagte Elvis bloß: „Die Fans wollen nur ein kleines Stück von mir“.</p>



<h2 id="werbung-von-audi-als-wackel-elvis-gewinne-in-millionen-hoehe">Werbung von Audi als Wackel-Elvis, Gewinne in Millionen-Höhe</h2>



<p>Auch die großen Wirtschaftskonzerne profitieren vom Rock ’n’ Roll-König und machen mit ihm als berühmten, aber auch flexibel einsetzbaren Werbehelden Gewinne in Millionenhöhe. Der Autohersteller Audi warb 1998 mit einem Wackel-Elvis an der Windschutzscheibe für den neuen A4.</p>



<p>In der italienischen Modemetropole Mailand posierten die Models von Dolce &amp; Gabbana zu den größten Hits von Elvis – allerdings ohne seine bunten Kostüme. Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Korea brachte der Sportschuhhersteller Nike in einem Werbespot den damals noch unbekannten Elvishit „Little Less Conversation“.</p>



<p>Dieser Re-Mix ist bis heute vor allem bei Jugendlichen ein Renner, die nicht mit Rock ’n’ Roll aufgewachsen sind. „Ein Hammer bei jedem meiner Events“, sagt Elvis-Interpret Brandhuber.</p>



<h2 id="elvis-enthuellungen-schaffen-aufmerksamkeit-und-umsatz">Elvis-Enthüllungen schaffen Aufmerksamkeit und Umsatz</h2>



<p>Kaum jemand wird im Internet mit hunderten Fanclubs weltweit mehr gewürdigt als Elvis. Eine Webcam zeigt, was es gerade auf Graceland zu sehen gibt. Nicht sichtbar, aber kaum zu übersehen:</p>



<p>Auf manchen Webseiten wird sogar über seltsame Elvis-Erscheinungen berichtet. Bei der Geburt eines Kindes, der ersten Mondlandung, acht Jahre vor Elvis Tod oder bei den Olympischen Spielen in Athen 2004.</p>



<p>Es gibt sogar einen amerikanischen Fanclub, der per Stammzellentransfer und Klonen Elvis Presley wieder zum Leben erwecken will.</p>



<p>Für seine Fans bleibt der „echte“ Elvis bis heute die unendliche Geschichte eines Allrounders, der noch heute offen für jede denkbare Interpretation ist.</p>



<p>Die Medienaufmerksamkeit einer neuen Enthüllungsbiographie über den wahren Elvis ist garantiert.</p>



<h2 id="meister-des-kopierens-cover-gesangs-und-interpretierens">Meister des Kopierens, Cover-Gesangs und Interpretierens</h2>



<p>Mit heute geschätzten drei Milliarden verkauften Schallplatten und Bildbänden ist Elvis Presley noch immer einer der ganz Großen der Musikgeschichte. „Er wurde zum Opfer seines eigenen Erfolgs“, erklärt Professor Michael Rappe an der Musikhochschule Köln.</p>



<p>Für jene, die nicht vom Kult um seine Person profitieren können, bleibt Elvis ein ordinärer Prolet und Meisterdieb. Denn er sang aktuelle Hits von Neil Diamond, den Beatles sowie Simon &amp; Garfunkel.</p>



<p>Sam Philipps, Gründer der Plattenfirma Sun Records, sagte einst: „Wenn ich einen Weißen mit schwarzem Sound und schwarzem Feeling fände, könnte ich eine Milliarde Dollar verdienen“.&nbsp;Stephan Brandhuber hat dies zwar noch nicht erreicht, hat aber Spaß an seinem Job.</p>



<p class="has-text-align-right"><em>Artikelbild:&nbsp;Arina P Habich/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/studio-microphone-recording-podcasts-on-blue-183926069">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/elvis_presley_king_kult_geld/">Elvis-Double: Es leben King, Kult und das liebe Geld</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>9.000 Studiengänge, 180 Fächer, eine einzige Entscheidung. Mit etwas Vorbereitung findet man trotzdem das passende Studienfach&#8230; Wer nach dem Abi alles auf sich zukommen lässt, ohne große Vorüberlegung ein Studium&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="9-000-studiengaenge-180-faecher-eine-einzige-entscheidung-mit-etwas-vorbereitung-findet-man-trotzdem-das-passende-studienfach">9.000 Studiengänge, 180 Fächer, eine einzige Entscheidung. Mit etwas Vorbereitung findet man trotzdem das passende Studienfach&#8230;</h3>
<p><span id="more-128"></span>Wer nach dem Abi alles auf sich zukommen lässt, ohne große Vorüberlegung ein Studium beginnt, liegt bei der Fächerwahl schnell daneben: „Ich bekomm hier fast die Krise! Ich schau seit Wochen Studienführer durch, aber ich finde den passenden Studiengang nicht“, schreibt Nena in einem Internetforum. So wie der 18-jährigen geht es vielen. Und das ist kein Wunder: 9.000 Studiengänge werden in Deutschland angeboten. Sich bei dieser Masse für einen Studiengang zu entscheiden ist nicht einfach.</p>
<p>Was die Entscheidung zusätzlich erschwert: Mit der Wahl für ein Studienfach wird nicht nur bestimmt, mit was man sich in den folgende Studienjahren beschäftigt, sondern es wird auch der Grundstein für den darauf folgenden Beruf gelegt. Also keine Entscheidung, die man mal so nebenbei treffen sollte.</p>
<h2 id="studienwahl-frueh-und-stressfrei-beginnen">Studienwahl früh und stressfrei beginnen</h2>
<p>Doch wie geht man am besten vor, um bei so einer weitreichende <a title="Glückskinder: Verwirrung, bester Zustand" href="http://karriere-einsichten.de/2011/09/gluckskinder-verwirrung-bester-zustand/">Entscheidung</a> die richtige Wahl zu treffen? Wann ist der <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=528911&amp;site=2754&amp;type=text&amp;tnb=42" target="_blank" rel="noopener noreferrer">richtige Zeitpunkt</a>, um sich mit dem Thema zu befassen? Sicherlich nicht, wenn man das Abiturzeugnis bereits in den Händen hält. Die Suche nach dem passenden Studiengang sollte früh genug beginnen.</p>
<p>Auch wenn es in der Schule stressig ist und ein Studienbeginn noch weit entfernt scheint. „Ein idealer Zeitpunkt um sich mit dem Thema zu beschäftigen ist zu Beginn der 12 zwei“, sagt Angela Verse-Herrmann. Sie hat Bücher rund um Studien- und Berufswahl geschrieben und rät, so eine wichtige Entscheidung nicht zu schnell zu treffen. Denn Studieren will auch gelernt sein.</p>
<p>Wer das Abi bereits nach 12 Jahren macht sollte dementsprechend ein Jahr früher, also mit Beginn der 11 zwei loslegen. So vermeidet man nicht nur Stress, sondern kann sich zudem besser auf Aufnahmeprüfungen, wie sie besonders bei musischen oder künstlerischen Fächern üblich sind, vorbereiten. „Möchte jemand beispielsweise gerne Sport studieren und das am liebsten in Köln, dann muss er sich im Dezember für die sportliche Eignungsprüfung im Mai anmelden.</p>
<p>Sich unter Umständen auch intensiv darauf vorbereiten. Bei Medizin verhält es sich ähnlich. Strebt man ein Duales Studium an, empfiehlt es sich, die <a title="Jobmesse: Tipps für Bewerber und Aussteller" href="http://karriere-einsichten.de/2011/10/jobmesse-tipps-fur-bewerber-und-aussteller/">Bewerbungsunterlagen</a> bereits ein Jahr im Voraus an die Unternehmen zu schicken“, lautet der Ratschlag von Ragnhild Struss, die Schüler und Studenten bei der Entscheidung für ein Studienfach berät.</p>
<h2 id="wie-gehe-ich-bei-der-auswahl-vor">Wie gehe ich bei der Auswahl vor?</h2>
<p>Zunächst sollte man sich über die eigenen Interessen und Begabungen klar werden. „Ein guter Hinweis sind Schulleistungen“, sagt Malte Eilenstein. Der Berliner hilft Schülern, das passende Studienfach zu finden. Wenn ein Fach spaß macht, dann könnte es ein Hinweis sein. Aber auch Hobbys können Aufschluss über Interessen geben.</p>
<p>„Es nützt nichts, wenn man allein Interesse an einem bestimmten Bereich hat“, gibt Angela Verse-Herrmann zu bedenken, „auch die notwendige Begabung für einen Studien- und Berufsbereich muss vorhanden sein.&#8221; Wer begabt ist, hat Chancen in Communities wie <a href="http://www.e-fellows.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-fellows.net</a> aufgenommen zu werden, einem Online-Stipendium und Karrierenetzwerk. Zudem gibt es viele Magazine für Abiturienten, z.B. abiq.de, <a href="http://www.yaez.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">yaez.de</a> oder <a href="http://www.5vor12.tv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">5vor12.tv</a>. Ebenso Karriere-Messen werden angeboten, stuzubi.de ist eine von ihnen.</p>
<h2 id="analysten-und-tests-fuer-begabungen">Analysten und Tests für Begabungen</h2>
<p>Beispiel: jemand arbeitet gerne mit Tieren und kommt zu dem Schluss, dass er Tiermedizin studieren möchte. Andererseits tut er sich aber mit den Naturwissenschaftlichen Fächern schwer. „Dann ist der Studienabbruch vorprogrammiert“, so die Beraterin. Wer sich seiner Interessen und Begabungen bewusst ist kann darauf aufbauend zunächst Fächergruppen und dann einzelne Studienfächer finden, die dazu passen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Annäherung&#8221;</p></blockquote>
<p>Entsprechende Tests machen das relativ leicht. So nähert man sich seinem Fach immer weiter an. „Man sollte sich einen Ordner anlegen, in dem alle relevanten Informationen für die Studienentscheidung gesammelt werden – auf den Überblick an der Uni kommt es an“, rät Diplomkauffrau Ragnhild Struss. Dann sind auch die rund 9.000 Studiengänge nicht mehr so dramatisch.</p>
<p>Viele von Ihnen kann man leicht zusammenfassen. Und wenn man beispielsweise nichts mit Mathe machen will, oder kann, dann kann man vieles ausschließen. „Wenn man ein paar Studiengänge in die engere Auswahl einbezogen hat, dann die Studienpläne ansehen“, rät die Autorin Verse-Herrmann. Und auch Berater Malte Eilenstein rät zu einer Fleißarbeit, die lautet: Prüfungsordnungen lesen. So bekommt man einen guten Eindruck, welche Inhalte das Studium umfasst und was an Leistungen gefordert wird.</p>
<h2 id="recherchen-im-netz-beugen-spaeterem-aerger-vor">Recherchen im Netz beugen späterem Ärger vor</h2>
<p>All das findet man im Internet. Hier lohnt die Recherche aber erst, wenn man vorher das Fachgebiet ermittelt hat. Sonst wird man von unzähligen Seiten schier erschlagen. <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/2/">Vom allgemeinen nähert man sich so dem speziellen Studienfach an&#8230;</a></p>
<p>Ein weiterer Grund, warum die <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=528911&amp;site=2754&amp;type=text&amp;tnb=50" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entscheidung für Studienfach</a> und Ort so gut geplant werden sollte: Die Entscheidung für ein Studienfach betrifft nicht nur die Zeit des Studiums, also in der Regel etwa vier Jahre. „Da stehen 40 Jahre Berufsleben hinter“, gibt Malte Eilenstein zu bedenken. Wer die Entscheidung nicht alleine Treffen will kann auch Berufsberater in die Entscheidung einbeziehen. Diese ermitteln mit Testverfahren Eigenschaften, Begabungen und Motivation.</p>
<p>Mit den Ergebnissen machen sie sich auf die Suche nach geeigneten Studiengängen. So ein Service hat natürlich seinen Preis, mehrere hundert Euro müssen dafür ausgegeben werden. Egal wie man letztendlich zu einer Entscheidung kommt.</p>
<p>Je besser man sich auf das Studium vorbereitet, um so besser man schon vor Studienbeginn weiß, was einen im Studium erwartet, um so höher ist auch die Chance, am Ende nicht zu den 30 Prozent zu gehören, die das Studium nach zwei oder drei Semestern abbrechen.</p>
<p>Wenn man sich für ein bestimmtes Berufsfeld interessiert macht es Sinn, sich Menschen anzuschauen die diesen Beruf ausüben. Wenn man ein wenig sucht findet man auch die Lebensläufe dieser Personen. So kann man herausfinden, wie ihr Weg zu diesem Beruf war. Dieses wissen kann dann in die eigenen Planungen einfließen. Was für einen <a title="Warum, Karriere krumm? Erfolgskurs Vielfalt" href="http://karriere-einsichten.de/2011/07/unkonventionelle-lebenslaufe-vielfalt-auf-erfolgskurs/">Lebensentwurf</a> habe ich? Was möchte später mal verdienen? All diese Ziele spielen eine Rolle bei der Entscheidung für ein Fach.</p>
<p>Hat man sein Fach gefunden, hat man damit natürlich noch keinen Studienplatz. „Die Konkurrenz um Studiengänge ist groß“, so Malte Eilenstein. Daher ist bei der Suche Kompromissbereitschaft gefragt. Viele zieht es in die großen Städte, allerdings, so der Berater, gibt es auch in ländlichen Gegenden interessante Studiengänge. So lohnt es sich in jedem Fall, sich vor Ort ein Bild zu machen.</p>
<p>Hinfahren, die Uni anschauen, vielleicht eine Vorlesung besuchen und mit dem <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=528911&amp;site=2754&amp;type=b63&amp;bnb=63" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachstudienberater vor Ort</a> sprechen. Schließlich wird man mehrere Jahre seines Lebens dort verbringen und in der Regel auch für das Studium zahlen.</p>
<p>Solch eine Tour durch mögliche Studienorte macht zusammen mit Freunden nicht nur viel Spaß, sondern liefert für die Entscheidung wichtige Erkenntnisse. Wer so vorbereitet ist hat gute Chancen mit seiner Entscheidung richtig zu liegen.</p>
<h2 id="wie-waere-es-denn-mit">Wie wäre es denn mit …?</h2>
<ol>
<li>„Abfallwirtschaft und Altlasten“ an der Dresdner TU</li>
<li>„Zither“ an der Hochschule für Musik und Theater in München</li>
<li>„Afrikanischer Philologie“ in Mainz</li>
<li>„Indologie, Tibetologie und Mongolistik“ in Leipzig</li>
<li>„Kosmetologie“ in Osnabrück</li>
<li>„Seeverkehr, Nautik und Logistik“ in Flensburg</li>
<li>„Pferdewirtschaft“ in Nürtingen</li>
</ol>
<p><em>Ragnhild Struss berät seit 2003 Schüler und Studenten bei beruflichen und persönlichen Entscheidungen. Sie rät, sich bei der Entscheidung folgende Fragen zu beantworten:</em></p>
<ul>
<li>Was sind meine Stärken und wo könnte man die vielleicht besonders gut einsetzen?</li>
<li>Wie ist mein Lernstil? Kann ich mich selbst motivieren oder brauche ich einen festen Lernplan?</li>
<li>Woran könnte ich noch arbeiten, was möchte ich an mir verbessern?</li>
<li>Wie würden meine Freunde mich beschreiben? Welche Studientipps würden die mir geben?</li>
<li>Welche Fächer machen mir in der Schule besonders viel Spaß (wichtig: nicht lehrerabhängig beantworten)?</li>
<li>Was mache ich in meiner Freizeit besonders gerne?</li>
<li>Welche Hobbies hatte ich zu früherer Zeit, die ich – vielleicht zu meinem Bedauern – aufgegeben habe?</li>
<li>Wenn ich eine Zeitung aufschlage oder Fernsehen schaue: Welche Themen interessieren mich spontan besonders und welche Themen langweilen mich immer?</li>
<li>Kenne ich jemanden, der – wie ich finde – einen wirklich spannenden Job hat?</li>
<li>Was für ein Praktikum würde ich gern absolvieren?</li>
<li>Was war eigentlich mein erster Berufswunsch und warum?</li>
<li>Welche Studienfächer erscheinen mir interessant und warum?</li>
</ul>
<p>Was soll ich werden? Seit 15 Jahren nutzen Schulabgänger die Berufsorientierungs-Tests des geva-instituts bei der Berufswahl. Über 750.000 Schülerinnen und Schüler haben den Berufstest bereits genutzt. Der Test wird online angeboten. Mit ihm erkunden Sie Ihre beruflichen Interessen und Motive und bekommen Feedback über Ihre persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/smiling-young-man-listening-pleasure-music-102477881">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/passendes_studium_finden/">Fit im Studium: Erst probieren, dann studieren</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Geisteswissenschaftler: Die besseren Manager?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/06/geisteswissenschaftler-die-besseren-manager-interview-janthomasotte/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Pauken klassischer Sprachen, Lösen aktueller Fallstudien und Besuchen elitärer Management-Veranstaltungen. Interview mit Jan Thomas Otte, Herausgeber von &#8220;Karriere-Einsichten&#8221;&#8230; Wie kam Jan Thomas Otte darauf, sich für Betriebswirtschaftslehre zu interessieren?&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="vom-pauken-klassischer-sprachen-loesen-aktueller-fallstudien-und-besuchen-elitaerer-management-veranstaltungen-interview-mit-jan-thomas-otte-herausgeber-von-karriere-einsichten">Vom Pauken klassischer Sprachen, Lösen aktueller Fallstudien und Besuchen elitärer Management-Veranstaltungen. Interview mit Jan Thomas Otte, Herausgeber von &#8220;Karriere-Einsichten&#8221;&#8230;</h3>
<p><span id="more-533"></span>Wie kam Jan Thomas Otte darauf, sich für Betriebswirtschaftslehre zu interessieren? Das Differenzieren zwischen harten und weichen Faktoren, klassischem Broterwerb und abgestempeltem „Laberfach“ setzt Glaubenssätze voraus. Wir haben dazu mit ihm gesprochen.</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>Wie kamen Sie darauf, sich für Betriebswirtschaftslehre zu interessieren?</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Hebräisch, Griechisch und Latein. Nach dem Pauken dieser Ursprachen, ihrer Exegese und Dogmatik, suchte ich ein Gegengewicht zum „numinosum et fascinosum“ im weiten Horizont der Theologie.</p>
<p>An der BWL faszinierten mich das geradlinigere Curriculum, die Einfachheit mancher Management-Modelle, ob Kostenrechnung oder Strategieplanung:</p>
<p>Ich nutze die BWL seitdem als Werkzeugkasten, Know-How für die Selbständigkeit zwischen Gott und der Welt. Nicht nur Jesus und seine Jünger waren ausgebildete Handwerker. Auch Paulus arbeitete neben seinem geistlichen Beruf in einem weltlichen „Brot-und-Butter“-Job.</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>Sie haben sich Ihr betriebswirtschaftliches Wissen über mehrere Wege erarbeitet&#8230;</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Neben dem BWL-Fernstudium besuchte ich mehrere Workshops und nahm an Wettbewerben teil. Ich wollte nach dem großen Überblick das Gelernte in der Praxis umsetzen, spezifischere Case-Studies „knacken“. Dazu besuchte ich zuerst (aber nicht zuletzt) die großen Unternehmensberatungen in Strategie-Fragen.</p>
<p>McKinsey &amp; Company mit „Passion Wanted“ war meine erste Station. In einem interdisziplinären Team erhöhten wir die Profitabilität eines Weingutes, ohne wie oft üblich nur die Personalkosten zu senken.</p>
<p>Bei der „CEO-Challenge“ von Booz &amp; Company ging es darum, sich im Wettbewerb um Autos gegenüber der weltweitenKonkurrenz zu behaupten. Für mich kam eine weitere Herausforderung hinzu: Ich war der einzige Geisteswissenschaftler, erwirtschaftete aber mit meinem Team (trotz mancher Vorurteile) den größten Marktanteil und erhöhten so unsere Einnahmen.</p>
<p>Beim deutschlandweiten „Strickmuster-Contest“ von A.T. Kearney gründete ich meine eigene Firma und schaffte es mit zwei Journalisten-Kollegen von Constart.Com in die nächste Runde (Bericht: <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sz-serie-generation-d-jan-otte-und-die-coole-hilde-1.109100">Süddeutsche Zeitung</a>).</p>
<p>Symposien zum aktuellen Thema der Wirtschaftskrise besuchte ich an diversen Business-Schools: Studis aus aller Welt traf ich auf dem St. Gallen Symposium („Globaler Kapitalismus und lokale Werte“) , in Deutschland an der Zeppelin University am Bodensee („Corporate Citizenship and Strategy“) oder der <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/">European Business School in Oestrich-Winkel</a> („Rethink Capitalism“).</p>
<p>In Princeton oder Yale besuchte ich Think-Tanks, um abseits von Glanz und Glamour des Managements über den eigentlichen Sinn des Wirtschaftens nachzudenken (Bericht: Manager-Magazin).</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>Als Geisteswissenschaftler ist man selbstständiges Arbeiten ja gewöhnt. Wie war es, sich völlig eigenständig im Fernstudium mit BWL zu befassen?</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Das geflügelte Wort „Wo ein Wille, da auch ein Weg“ gilt zwar längst nicht immer, aber manchmal eben doch. Wenn mich das Thema wirklich interessiert, ich nicht nur „irgendetwas mit Medien machen“.</p>
<p>Selbstmotivation und die Leidenschaft, seine Berufung als junger Mensch in diesem Leben zu suchen, ist für mich zuletzt (und zuerst) eine Glaubensfrage, siehe meine <a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Jan-Thomas-Otte-Hamsterrad/kolumne/5819.html">Hamsterrad-Kolumne</a> für Perspektive Mittelstand.</p>
<p>Ökonomisch spricht man vom Finden der eigenen Nische, der Unique Selling Proposition, etwas Bestimmtes besser als die Konkurrenz zu tun. Ich spreche aber lieber vom Dienstleisten, dem Erfüllen einer Bedarfsdeckung am Markt. Auch das Finden weiterer Standbeine kann glücklich machen, wenn man anderen Menschen etwas Gutes tut.</p>
<p>Das macht gute Laune. Kurzum: Wenn ich weiß, wofür ich mir Ihre Powerpoint-Präsentationen und Klausuren reinziehe, bin ich motiviert und diszipliniert genug, um später noch eine 1 vor dem Komma auf dem Zeugnis zu haben.</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>In den USA haben Sie unter anderem beim Wirtschaft-Nobelpreisträger Paul Krugman gelernt. Kamen Sie sich als Geisteswissenschaftler nicht als Exot vor?</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Zugegeben habe ich mich bei diesen Veranstaltungen als Exot gefühlt. Theologie- oder BWL-Professoren wie Kommilitonen reagieren interessiert, Personaler schütteln manchmal den Kopf. Theologen, bessere Manager?</p>
<p>Ich finde das aber äußerst reizvoll, in Schubladen hinein gequetscht statt passgenau reingetan zu werden. Manchmal sei es aber auch stressig, einen vorgefertigten oder „geklonten“ Lebenslauf zu haben, wie mir eine Recruiterin neulich sagte.</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>Eine ganze Weile haben sie sich mit dem Gedanken getragen, in die Wirtschaft zu gehen. Was fasziniert Sie an der BWL?</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Bedarfsdeckung und Anreizsysteme finden sich in der Theologie als auch der Ökonomie. In der Anwendung sieht das natürlich etwas anders aus. Viele High Potentials fragen zuerst nach ihrer Karriere, dann nach der Reflexion des vorherrschenden Systems.</p>
<blockquote><p>„Erst kommt das Fressen, dann die Moral“</p></blockquote>
<p>Das mag man alles verstehen, begründet das doch die Boni-Philosophie im Utilitarismus oder eine Ballade von Berthold Brecht in seiner Dreigroschenoper zur essentiellen Frage, wovon der Mensch eigentlich lebt: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“. Menschenkenntnis zählt.</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>Derzeit zieht es Sie wieder in die Theologie. Was fasziniert Sie an der Kirche?</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Mit mehr als einer Milliarde Anhängern weltweit, davon allein eine Million hauptamtliche Mitarbeiter in Deutschland, sind die großen Kirchen der internationalste Konzern unserer Geschichte.</p>
<p>In Krisenzeiten habe ich mich auf Wirtschaftsethik als Brücke zwischen beiden Welten spezialisiert, Moral im Management und in den Medien.</p>
<p><em>Professorin Gabriele Schäfer:</em> <strong>Geisteswissenschaftler und Betriebswirte zeichnen sich nicht gerade durch großes Verständnis für einander aus. Was müsste passieren, damit sich das ändert?</strong></p>
<p><em>Jan Thomas Otte:</em> Betrachtet man die Halbwertszeit in unserer Wissensgesellschaft, sehe ich für Karrieren von Geisteswissenschaftlern in der Wirtschaft eigentlich keine Nachteile.</p>
<p>Selbst der CEO der Unternehmensberatung Roland Berger, Burkhard Schwenker hat erkannt, dass rechnende Philosophen durchaus ein Vorteil sein können.</p>
<p>Könnte ich die Köpfe mancher Personaler umcodieren, sollten BWL-Studis ebenso wie Theologen ihren CV erklären. Immerhin haben sie alle ein Abitur gemacht, mussten sich für ein Fach entscheiden.</p>
<p>Ersteres dauerte 12 Jahre, letzeres heute nur 3 Jahre. Mal vier, ein Unterschied!</p>
<blockquote>
<h6 id="ueber-die-interviewerin-gabriele-schaefer-ist-professorin-fuer-betriebswirtschaftslehre-an-der-hochschule-heilbronn-ihr-elearning-portal-an-der-universitaet-augsburg-jan-thomas-otte-ist-karri"><b>Über die Interviewerin:</b> <a href="mailto: redaktion@karriere-einsichten.de">Gabriele Schäfer</a> ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Heilbronn. Ihr eLearning-Portal? An der Universität Augsburg. Jan Thomas Otte ist Karriere-Autor bei Suite101, einem Portal von Burda Media und Herausgeber von &#8220;Karriere-Einsichten&#8221;.</h6>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: sirtravelalot/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/young-businesswoman-carrying-cardboard-box-near-145731527">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/06/geisteswissenschaftler-die-besseren-manager-interview-janthomasotte/">Geisteswissenschaftler: Die besseren Manager?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
		<item>
		<title>Arbeitsethos: Manager und Mönch, Kloster-Konzern?</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 11:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Christliches]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lieben kann man, wenn man ein Ja zu sich selbst findet. Trotz Leistungsdruck und überzogenen Erwartungen Anderer. Vom Beten und Arbeiten. Im Alltag von Pater Anselm Grün&#8230; Schreiben scheint dem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/">Arbeitsethos: Manager und Mönch, Kloster-Konzern?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="lieben-kann-man-wenn-man-ein-ja-zu-sich-selbst-findet-trotz-leistungsdruck-und-ueberzogenen-erwartungen-anderer-vom-beten-und-arbeiten-im-alltag-von-pater-anselm-gruen">Lieben kann man, wenn man ein Ja zu sich selbst findet. Trotz Leistungsdruck und überzogenen Erwartungen Anderer. Vom Beten und Arbeiten. Im Alltag von Pater Anselm Grün&#8230;</h3>
<p><span id="more-30"></span>Schreiben scheint dem vollbärtigen Mönch zwischen Klosterladen, Klausur und Kirche leicht zu fallen. Jeder Mensch sei ein Buch, solange er mit dem Herzen dabei ist. Anselm Grün schrieb 20 Jahre lang in seiner Abtei Münsterschwarzach.</p>
<p>Jede Woche motiviert und diszipliniert dienstags und donnerstags von sechs bis acht in den Morgenstunden. Es war nicht das schnelle Feuerwerk. Später wurde er mit seinen Büchern zum Bestseller-Autor, weit über den christlichen Tellerrand hinaus.</p>
<h2 id="coaching-und-christlichen-glauben-verbinden">Coaching und christlichen Glauben verbinden</h2>
<p>Ein Kurs für Manager bei Daimler schaffte den Durchbruch als Coach jenseits der Klostermauern. An seinem 65. Geburtstag, Anfang 2010, wird der Benediktiner-Pater auf 431 lieferbare Buchtitel zurückblicken. Seine Hauptbegriffe dabei? „Demut, Weisheit und Lebensmitte“, sagt er schüchtern.</p>
<blockquote><p>„Demut, Weisheit und Lebensmitte“</p></blockquote>
<p>Doch das nicht wegen katholischer Dogmatik, sondern „aus einer tiefen Gottesfurcht heraus“, schiebt der Alt-68er nach. Diese Begriffe klingen fremd, verstaubt in unserer säkularisierten Gesellschaft. Laut Studien wie dem Religionsmonitor von Bertelsmann, Shell-Jugend oder Sinus-<a title="Lust auf Weihrauch: Was Jugendliche glauben" href="http://karriere-einsichten.de/2011/04/jugendliche-religion-was-glaubt-wer-glaubt/">Milieus</a> entdecken wir wieder unsere religiösen Wurzeln.</p>
<p>Auch in der Wirtschaftskrise, wie sie die Mönche im Kloster Andechs ebenfalls gemeistert haben:</p>
<p>Damals rangen die Mönche um einen neuen Führungsstil. Pater Anselm versuchte das mit dem Studium von C. G. Jung zu verstehen, beschäftigte sich mit dessen Psychologie. „Wollte dann aber schnell zurück zu den christlichen Wurzeln“, sagt Grün.</p>
<p>Sein Ordensbruder Willigis Jäger, ebenfalls Bestseller-Autor, vertritt nach eigenen Angaben eine „transkonfessionelle“ <a href="http://karriere-einsichten.de/2010/07/spiritualitat-christliches-management/" target="_blank" rel="noopener">Spiritualität</a>. Anselm Grün dagegen kommt es auf Jesus Christus, die persönliche Seite Gottes an.</p>
<h2 id="verschmelzen-der-kulturen">Verschmelzen der Kulturen?</h2>
<p>Grün erreicht vor allem kirchenfernes Publikum. Konservative Christen kritisieren ihn dagegen öfters für seine warmen Worte, einen Kuschel-Kurs.</p>
<p>Pater Dr. Mauritius Wilde, Verleger vom 4 Türme Verlag, war überrascht, als der Mönch während des letzten Besuchs des Dalai Lahmas vor Bankern in Frankfurt seinen Zuhörern klar machte, dass niemand um Jesus Christus herumkomme.</p>
<p>Er kann also auch anders, klar und deutlich – und eben auch mal provokativ:</p>
<h2 id="benedikt-verstehen-beziehungen-gestalten">Benedikt verstehen, Beziehungen gestalten</h2>
<p>In seinen Büchern zitiert er Worte der Bibel und des Heiligen Benedikts, aber auch Weisheiten der Wüstenväter mit schönen Fotos. Das kommt gut an: Menschen einladen zum Weg, einer Beziehung mit Gott.</p>
<p>Die Themen Angst, Depression und Emotion werden die nächsten Jahre immer mehr die Bücherregale füllen. Warum? Ganz gleich ob die Beziehung zwischen Kindern und Eltern, Eheleuten, Angestellten und Vorgesetzen.</p>
<p>In der Bibel (1. Korinther 13) steht bereits geschrieben, dass die Liebe erkalten wird. Statt aber schwarz zu malen steht auch drin, wie wir uns liebens-würdiger verhalten können. Jesus Christus hat uns vorgelebt, dass Liebe kein frommer Kitsch ist.</p>
<p>Frömmigkeit könne eine <a href="http://www.perspektive-mittelstand.de/Beziehungen-Weihnachten-kracht-es-am-meisten/management-wissen/3136.html" target="_blank" rel="noopener">Beziehungs-Unfähigkeit</a> sogar überspielen, mahnt der Benediktiner-Pater.</p>
<h2 id="seelsorge-lebenshilfe-und-psychologie">Seelsorge, Lebenshilfe und Psychologie</h2>
<p>Menschen scheinen sich nach Seelsorge und Lebenshilfe zu sehnen, sonst würden sich seine Bücher nicht wie warme Semmeln verkaufen. Wie verhalten sich Psychologie und Theologie?</p>
<p>Die Begegnung mit dem persönlichen und übernatürlichen Gott ist durch nichts zu ersetzen. Im Gebet schöpfen die Mönche in Klöstern wie Münsterschwarzach nicht nur Ruhe und Zufriedenheit.</p>
<p>Auch Ängste und Sorgen kommen zur Sprache. „Depression ist ein innerer Hilfeschrei“, sagt Manager-Mönch Anselm Grün.</p>
<p>Ihre Wurzeln würden meist pathologisiert, nur auf körperliche Ursachen zurückgeführt. Dabei geht es doch um Beziehungen.</p>
<h2 id="beten-und-arbeiten-motto-der-moenche">Beten und Arbeiten, Motto der Mönche</h2>
<p>Dabei geht es darum, eine echte Work-Life-Balance zu finden. Die Mönche machen das so seit ihrer Gründung. Ihr Motto lautet „ora et labora“, bete und arbeite. Die Sehnsucht nach Gott, Philosophen nannten es auch die Idee des Guten, sie steckt in jedem von uns. Doch bin ich emotional auch durchlässig? Oder tue ich nur so?</p>
<p>Noch ein Tipps von Anselm Grün, natürlich ein Buch: Das Buch hilft, Geld ethisch korrekt anzulegen – ob Kleinanleger/in oder Bankangestellte/r. Neben Plädoyers für gutes Geld finden sich auch Exkurse in die Geschichte von Inflation oder Wucherzins ebenso wie Adressen kirchlicher Banken in Deutschland. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3896803743?ie=UTF8&amp;tag=karrieeinsic-21&amp;link_code=as3&amp;camp=2514&amp;creative=9386&amp;creativeASIN=3896803743" target="_blank" rel="noopener">Thomas Kohrs, Anselm Grün: Ethisch Geld anlegen, Vier-Türme-Verlag (2008)</a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: igorstevanovic/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/christian-man-praying-hands-crossed-holy-352617650">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/05/manager-und-moench-kloster-konzern/">Arbeitsethos: Manager und Mönch, Kloster-Konzern?</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Leisten und Leben: Karriere ohne Reue</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchauszüge]]></category>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Top-Manager haben es nach ganz oben geschafft. Trotzdem sitzen sie auf einem Schleudersitz, sichtbar für alle im Unternehmen. Sie brauchen Hilfe &#8211; wie jeder andere auch&#8230; Johannes Czwalina meint, dass&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="top-manager-haben-es-nach-ganz-oben-geschafft-trotzdem-sitzen-sie-auf-einem-schleudersitz-sichtbar-fuer-alle-im-unternehmen-sie-brauchen-hilfe-wie-jeder-andere-auch">Top-Manager haben es nach ganz oben geschafft. Trotzdem sitzen sie auf einem Schleudersitz, sichtbar für alle im Unternehmen. Sie brauchen Hilfe &#8211; wie jeder andere auch&#8230;</h3>
<p><span id="more-72"></span>Johannes Czwalina meint, dass jeder Mensch entwicklungsfähig ist: „Eine unverwechselbare Kombination von Talent und Eigenart“. Dabei zieht der Top-Management-Berater an seiner Zigarre. Oben in der lichtdurchfluteten Penthouse-Wohnung.</p>
<p>Seine beiden Handys liegen auf dem Tisch, ausgeschaltet. Ex-Pfarrer Czwalina rüttelt an Tabus wie Partnerschaft, Familie und Freunde.</p>
<p>Aber auch Ethik, Moral und Religiosität spricht er an. Mehr Innerlichkeit, das betont er immer wieder. Wer kein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben hinkriegt, verschleißt auf Dauer.</p>
<h2 id="ueberflieger-gibt-es-nicht">Überflieger gibt es nicht</h2>
<p>Neben selbstgebackenem Marmorkuchen und Coffee-to-go kreist sein Filzstift auf dem Flip-Chart, die Augen stets auf seine Gesprächspartner gerichtet.</p>
<p>Die Atmosphäre wirkt warm, herzlich, entkrampft. Aber doch ernst, auf seine Art. Czwalina ist kein klassischer Coach.</p>
<blockquote><p>&#8220;Pfarrer &#8211; und Personalberater&#8221;</p></blockquote>
<p>Rund 10 Jahre arbeitete er als Pfarrer, studierte Theologie in Basel, forschte in den Untiefen der Archäologie in Jerusalem. Dann bog er in die Wirtschaft ab.</p>
<p>Heute ist er Personalvermittler, Berater für Führungskräfte und Firmen im Umbruch. Reden über außergewöhnliche Fähigkeiten der „High Potentials“ hält Czwalina für überdehnt&#8230;</p>
<h2 id="sinn-hat-mehr-substanz-als-geld">Sinn hat mehr Substanz als Geld</h2>
<p>Johannes Czwalina, 57 Jahre alt, 3 Kinder, ist bekennender Christ. Er ist gläubig, sehr sogar. Seinen Glauben an Marketing-Sprüche über High Potentials aber hat er verloren. Viele Personaler im Management Consulting oder Banking werben damit.</p>
<p>Doch: „Die meisten Manager können im Alltag die mit ihrer Person verbundenen Leistungsversprechen nicht einlösen. Damit meint er die Shareholder.</p>
<h2 id="fordern-und-foerdern-seiner-liebsten">Fordern und Fördern seiner Liebsten</h2>
<p>&#8220;94 Prozent stellen die Durchschnittlichen dar“, erklärt Czwalina. Aber auch als Autor über Sinnkrisen und Substanz wird er von Managern geschätzt.</p>
<p>Die Hälfte seiner Zeit verbringt Czwalina als Seelsorger seiner Klienten. Und das meist kostenlos. Für Manager ist es ein „Time-Out“, ein Sabbatjahr zwischen zwei Vorstandsmandaten. Dafür hat er kürzlich ein Haus renoviert.</p>
<p>Gerade wird der Gedenkraum, ehemals die Besenkammer, eröffnet. Manager-Seminare titelte ihr Magazin mal mit &#8220;<a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Religiositaet-im-Management-Warum-Bosse-beten,187270" target="_blank" rel="noopener">Warum Bosse beten</a>&#8220;. Seine spezielle Berufung erklärt Czwalina den Managern meistens so: „Unsere Gesellschaft ist permanent überflutet von allen möglichen Reizen.</p>
<p>Wir brauchen jetzt starke, echte Persönlichkeiten. Vor allem aber Innerlichkeit“, sagt Czwalina mit Leidenschaft. Führungskräfte sollten sich nicht von willkürlichen Impulsen leiten lassen. Er will dazu beitragen. Nur wie gelingt dieses Modell vom Work-Life?</p>
<h2 id="karriere-ohne-reue-kein-hirngespinst">Karriere ohne Reue – kein Hirngespinst</h2>
<p>Durch eine Veränderung meiner Einstellungen, meinem Verhalten, schreibt Czwalina in seinem aktuellen Buch „Karriere ohne Reue“, erschienen im FAZ-Institut. Und dem mutigen Sich-Öffnen, Herausforderungen schöpferisch anzunehmen.</p>
<p>Dieses Maß an Selbsterkenntnis unterstützt der Theologe durch Analysen des Verhaltens. Czwalina schließt das Scheitern genauso ein wie den begehrten Erfolg. Das unterscheidet ihn von anderen, besonders selbst ernannten Karriere-Beratern.</p>
<h2 id="erfolg-und-scheitern-gehoeren-zusammen">Erfolg und Scheitern gehören zusammen</h2>
<p>Johannes Czwalina hat das mit seinen Partnern selber gelernt. Und das ist auch gut so. Wohlbefinden im Beruf kann nicht von der Weiterentwicklung der ganzen Person getrennt werden. Das erklärt er nüchtern, nicht moralisierend. Ohne Berater-Jargon.</p>
<p>Balance zwischen Leistungsdruck und Lebensqualität halten, das gelingt nur den wenigsten im Alltag. Doch Czwalina schlägt eine Brücke vom Mobil-Machen eigener Ressourcen hin zur erfüllenden Karriere, auch in seinen Büchern.</p>
<h2 id="mensch-und-markt-sind-oft-gegensaetze">Mensch und Markt sind oft Gegensätze</h2>
<p>Manche Workaholics haben den Begriff Freizeit vergessen. Es reicht nicht, sich für den neuen Yoga-Kurs anzumelden.</p>
<p>Auch nicht, einmal in der Woche die Laufstrecke vor der Haustür entlang zu hecheln. Manager müssen das wirklich lernen: abgeben, entspannen und loslassen.</p>
<p>Um damit sich und ihren Mitarbeitern einen Gefallen zu tun. Fangen Sie am besten heute damit an!</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Ollyy/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/sleepyhead-259235633">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/05/johannes-czwalina-coach/">Leisten und Leben: Karriere ohne Reue</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			<dc:creator>Thomas Otte &amp; Kollegen</dc:creator></item>
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		<title>Business Schools: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel</title>
		<link>https://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:18:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kinder reicher Eltern fahren mit dem Cabrio zum Campus, ja? Über Vorurteile und Verantwortung der High Potentials. Eine Spurensuche.. Ihr Präsident hält solche Pauschalen für falsch, ein Drittel der Studis&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="kinder-reicher-eltern-fahren-mit-dem-cabrio-zum-campus-ja-ueber-vorurteile-und-verantwortung-der-high-potentials-eine-spurensuche">Kinder reicher Eltern fahren mit dem Cabrio zum Campus, ja? Über Vorurteile und Verantwortung der High Potentials. Eine Spurensuche..</h3>
<p><span id="more-65"></span>Ihr Präsident hält solche Pauschalen für falsch, ein Drittel der Studis bestätigt sie nach eigenen Angaben. Es ist kurz nach acht. Der American-Barbecue-Abend hat gerade angefangen.</p>
<p>Rund 1.000 Studenten, davon 500 geladene Gäste von außerhalb, drängen sich ans Buffet. „Bald wird es kein Essen mehr geben“, säuselt einer der Studis ins Headset. Der Mann im schwarzen Anzug gehört zum Orga-Team. Entgegen der Etikette gibt es gebratene, saftige, aber auch spritzende Maiskolben.</p>
<p>Gar nicht so einfach beim ersten Smalltalk, niemand will sich blamieren. Wein aus den benachbarten Weinbergen gibt es nicht, erst morgen. Um halb zehn ist das Bier alle. Einige haben sich trotzdem betrunken, ein bisschen Party gemacht, Gefälligkeiten ausgetauscht.</p>
<p>Das Geld fehlt den Veranstaltern im Jahr der Krise, spürbar. Auch das Zelt wurde erst kurz vorher finanziert. In Hochzeiten spendierten das die Investment-Banken samt Champagner und Kaviar.</p>
<h2 id="wirtschaft-banken-und-boni-neu-denken">Wirtschaft, Banken und Boni neu denken</h2>
<p>Unter dem Slogan „Rethink Capitalism“ üben sich die jungen Führungskräfte in einer neuen Bescheidenheit, manche bemüht, andere eher genügsam. So ist Marcel, BWL-Student in Mannheim, vor allem wegen der Inhalte hierhergekommen, den Vorträgen und Workshops.</p>
<p>Die meisten Studis, High Potentials und Young Professionals, betonen aber etwas anderes: Kontakte und globale Karriere-Möglichkeiten auf der Messe nebenan. Die Visitenkarten wurden bereits vorgedruckt. Eingeladen wurden rund ein Drittel der studentischen Bewerber, sagt Julius Hafer vom Presse-Team.</p>
<h2 id="auch-glaube-spielt-eine-rolle">Auch Glaube spielt eine Rolle</h2>
<p>Die EBS will international sein, Karriere-Sprungbrett, eingebettet im Jetset junger Talente zwischen Riesling-Reben und Frankfurt-Flughafen. Auf dem Campus steht sogar ein tibetanischer Tempel und im Schloss ist etwas spartanisch ein Gebetsraum eingerichtet. Zwei Gebetsteppiche liegen auf dem Boden, Gebetskettchen auf dem Tisch. Aber nur wenige gehen hier hin, zum Raum der Stille. Gott scheint im Geld-Tempel wenig Platz zu haben, munkelt ein Passant auf dem Flur.</p>
<p>Dabei sprechen der Schuhhändler Heinrich Deichmann und Weinprinz Michael zu Salm-Salm oben auf der Bühne ganz offen über ihren christlichen Glauben. Im Stillen haben sie in die Konferenzmappen ein rotes Büchlein gelegt, mit Fragezeichen und Ausruf: Was ist unsere Rolle, um diese Wirtschafts-Welt zu verändern?</p>
<h2 id="bewusster-arbeiten-lob-an-familien-unternehmer">Bewusster Arbeiten, Lob an Familien-Unternehmer</h2>
<p>Hartmut Kreikebaum, Ethik-Professor an der EBS, bekennt das ganz persönlich. „Viele meinten, das sei ein Gefängnis.</p>
<p>Dabei macht mich mein Glaube an Jesus Christus erst wirklich frei“, sagt er. Menschen wieDeichmann undKreikebaum verleihen dem Symposium eine neue Tiefenschärfe, nüchtern und ruhig. Sie hätten vieles richtig gemacht, ihr Glaube habe ihnen dabei geholfen, bewusster zu arbeiten.</p>
<p>Die Studis hören diesen Rednern gebannt zu. Weil sie nicht oberflächlich wirken wie manche andere. „Eine Vorbildfunktion für Manager“, nennt es Johannes Schindler. „Und uns, die es noch werden wollen“, sagt sein Nachbar.</p>
<h2 id="moral-gegen-macht-des-marktes">Moral gegen Macht des Marktes</h2>
<p>Drogerie-Gründer Götz Werner hält es lieber allgemeiner. Er spricht von der Moral der Märkte, der Nachhaltigkeit von Vertrauen. Letzteres habe zu Salm-Salm in der Forstwirtschaft gelernt.</p>
<p>Seitdem will er diesen Anspruch im Finanzgeschäft umzusetzen, mit Wandelanleihen.</p>
<p>Dabei zitiert er auch die Goldene Regel. Gerade im Verzichten auf manchen Luxus, aber auch dem Umgang mit Scheitern sei ihm das wichtig geworden: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst. Oder: Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem anderen zu.</p>
<p>An der Elite-Uni gibt es dafür Sozialpunkte gegen Stuhlbeinsägen und Ego-Shooter.</p>
<h2 id="nachwuchs-ist-heute-kritischer-als-vor-der-krise">Nachwuchs ist heute kritischer als vor der Krise</h2>
<p>Der Vorstand des Symposiums, Johannes von Gottberg, denkt laut über einen Manager-Eid nach. Er sichert sich damit direkt den Applaus seiner Kommilitonen. Uni-Präsident Christopher Jahns lobt dagegen die Werte des Ehrbahren Kaufmanns, Idealen aus der Hanse-Zeit: Anstand, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Verantwortung.</p>
<p>Aber er macht auch klar, was hinter manchem frommen Lippenbekenntnis steckt. Die „Bottom-Line“ entscheidet, das Nettoeinkommen was am Ende herauskommt. Damit meint Jahns nicht nur das eigene Portemonnaie sondern auch das der Kunden, Chefs und Mitarbeiter. Ethik muss man sich demnach leisten können.</p>
<blockquote><p>„Bottom-Line“</p></blockquote>
<p>Nicht alle Studis sind an die EBS gekommen, weil sie schon immer Manager werden wollten. Manche erfüllen das Klischee eines Kindes reicher Eltern.</p>
<p>Manche Ausnahmen bestätigen die Regel. Alexander, „Quietschi“ im ersten Semester, machte zuerst den Pilotentest bei der Lufthansa.</p>
<p>Jetzt studiert er Wirtschaftsrecht, hat das Boot Camp überstanden. Andreas, ein Examenskandidat am Stehtisch, macht sich gerade mit einer neuen Supermarktkette bei Koblenz selbständig, vorher studierte er an der EBS fünf Semester Entrepreneurship.</p>
<h2 id="beratung-und-banken-werben-um-talente">Beratung und Banken werben um Talente</h2>
<p>Diese Zielgruppen haben sich die Manager der EBS vorgenommen. Neben HSBC, UBS und Credit Suisse sind es die CEOs von Roland Berger und McKinsey, die auf dem Syposium eine halbe Stunde sprechen.</p>
<p>Viel hängen bleibt bei den Studis allerdings nichts. Frank Mattern spricht auf Englisch, bemüht um seine Haltung am Rednerpult. Das Beraterleben scheint auch an der Spitze in Krisenzeiten äußerst hart. Er fliegt wieder Economy.</p>
<p>In seinem Referat bestätigt Mattern den Trend der globalisierten Volkswirtschaften von West nach Ost, USA nach China. Auch er lobt die erneuerbaren Energien als Jobmotor. Mitbewerber Burkhard Schwenker macht seine These mit dunkler Raucherstimme deutlich.</p>
<p>Die sozialen Werte, die CSR, sei zwar im Kopf der Manager angekommen. „Jetzt muss sie noch gelebt werden“, sagt der gebürtige Mindener aus der Provinz, Ostwestfalen-Lippe.</p>
<p>Am nächsten Tag fangen die Top-Talente direkt damit an. In einem Kurs für Körpermanagement, um Stolperfallen wie dem Burn-Out vorzubeugen. Hinter einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist, meint man.</p>
<h3 id="informationen-fuer-2011">Informationen für 2011:</h3>
<p>Das EBS-Symposium wird seit 20 Jahren von den Studenten des ersten Semesters der European Business School (EBS) unabhängig zur Hochschule organisiert. Das EBS Symposium bietet Führungskräften von morgen eine Plattform mit Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.</p>
<p>Durch den Austausch zwischen der Wirtschaftselite von heute und den High Potentials aus ganz Deutschland sollen neue Sichtweisen, Meinungen und Ideen generiert werden. Nochmals zum Cabrio. Die Porsches, BMWs und Mercedes waren Sponsoring &#8211; nicht jeder fährt einen Luxuswagen. Vorurteile stimmen eben nur manchmal.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Monkey Business Images/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/teacher-college-students-giving-lesson-classroom-213330322">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/05/elite-ethik-oestrich-winkel/">Business Schools: Elite, Ethik, Oestrich-Winkel</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ethisches Portfolio: Formeln wie SRI und CSR</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 08:22:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bio]]></category>
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		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Social Responsible Investing (SRI) soll an der Börse attraktiver werden. Vom US-Präsident Barack Obama erwartet Raymond Fishman schärfere Kontrollen vom Staat, vor allem bei den &#8220;Heuschrecken&#8221;, Hedge Fonds&#8230; Ob Stiftungen,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 id="social-responsible-investing-sri-soll-an-der-boerse-attraktiver-werden-vom-us-praesident-barack-obama-erwartet-raymond-fishman-schaerfere-kontrollen-vom-staat-vor-allem-bei-den-heuschrecken">Social Responsible Investing (SRI) soll an der Börse attraktiver werden. Vom US-Präsident Barack Obama erwartet Raymond Fishman schärfere Kontrollen vom Staat, vor allem bei den &#8220;Heuschrecken&#8221;, Hedge Fonds&#8230;</h3>
<p><span id="more-54"></span>Ob Stiftungen, Versicherungen oder die Kirche. Institutionelle Anleger führen die Ranglisten von SRI ganz oben an. Corporate Governance unter Investment-Bankern. Henrik Syse ist extra aus Norwegen angereist. Er und andere wollen zeigen, dass SRI funktioniert. Mehrere Jahre hat er in der Corporate Governance von Banken und Ölkonzern gearbeitet.</p>
<p>Warum ist das für deren Politik so attraktiv? Syse spricht lieber von ganzheitlichen Geschäften, als sich in der Praxis übers Scheitern zu ärgern. Ob Umwelt oder Soziales, mindestens der Zehnte gehöre langfristig ins SRI-Portfolio, wiederholt der Banker die Professoren. Dieses Signal der Anteilseigner könnte Manager Mut machen, sich ethischer zu verhalten.</p>
<h2 id="kapital-trend-im-social-business">Kapital-Trend im Social Business</h2>
<p>Unkenrufe gegenüber Investment-Bankern wären dann Schnee von gestern. Anleger und Management wüssten voneinander, könnten sich über Marktchancen konstruktiv unterhalten.</p>
<p>Wenn SRI funktioniert, bringt es gutes Geld für viele Menschen. Klingt plausibel, fragt sich nur, wann der Markt wieder gesättigt ist. Mehr als gutes Geld für geschundene Portfolios repariert SRI verlorene Fundamentalwerte, das Vertrauen beim Anleger.</p>
<h2 id="sozialer-hedge-fonds-ein-widerspruch">Sozialer Hedge-Fonds, ein Widerspruch?</h2>
<p>Alex Salzmann, Absolvent der Princeton University, hat sich im New Yorker Finanzgeschäft selbständig gemacht: „Viscap“ ist der Name seines Start-Ups, im Januar gestartet, einer von unzähligen, aber weitgehend unbekannten SRI-Fonds.</p>
<p>Mit einer Performance von durchschnittlich 18 Prozent in 2008, der Finanzkrise zum Trotz, stehen SRI-Fonds gar nicht so schlecht da.</p>
<p>Die UN in New York appelliert an die Spielregeln, das Social Investment Forum in Washington D.C überprüft das Einhalten ethischer Werte.</p>
<p>In einem sozialen Rating werden dort die betreffenden Firmen einem Screening unterzogen. Zum Beispiel solche Bio-Bäckereien kommen gut an.</p>
<h2 id="menschen-rechte-und-die-markt-werte">Menschen-Rechte und die Markt-Werte&#8230;</h2>
<p>Dabei geht es nicht nur ums Einhalten der Menschen-Rechte in Fern-Ost. Hat der Fonds mit Industrien in Sachen Alkohol, Tabak, Glück-Spielen, Waffen oder Tierversuchen zu tun?</p>
<p>Schlecht. Wird in das Wohl von Gesellschaft, Umwelt und Mitarbeitern <a title="Ethische Investments: Spiegel oder Engagement?" href="http://karriere-einsichten.de/2010/09/ethische-investments-spiegel-oder-engagement/">investiert</a>? Umso besser.</p>
<p>Zurück in New York bestimmt die Wall Street weiterhin die Markt-Werte. „Viscap“ hat alle drei Härteteste überstanden. 40 Millionen US-Dollar will Salzmann bis Mitte 2010 damit einwerben.</p>
<p>2011 sollen es schon über einhundert im Töpfchen sein, Private Equity und Funds-of-Funds, sagt der Jungunternehmer.</p>
<blockquote><p>&#8220;400 Millionen US-Dollar&#8221;</p></blockquote>
<p>Sein eigentliches Ziel? 400 Millionen US-Dollar. Institutionen, Versicherungen und Stiftungen hätten ihm schon zugesagt. Salzmanns Versprechen: „Nur in saubere Energie investieren“. Damit springt er auf den Zug ethischer Investments auf, der jetzt in den USA nach dem Crash der großen Automobilkonzerne ins Rollen kommt</p>
<p>Das Letzte was Anleger wollen sei kreative Buchhaltung, Betrug: „Guter Gott, das ist eine beängstigende Sache“, schimpft Collin Melvin.</p>
<p>Fast dogmatisch spricht er über diejenigen Banker, die die Krise mit ausgeklügelten Investments richtig ins Rollen gebracht hätten.</p>
<p>Im Raum herrscht Stille, nur der Beamer brummt, im Nebenraum hört man, wie jemand das Buffet für später richtet. Der Appetit scheint den rund 30 Anzug-Trägern erst mal vergangen zu sein.</p>
<p>In U-Form sitzend, an den Kuli als vermeintliche Sicherheit klammernd, schauen die Geld-Experten verstohlen nach vorn, ans Pult und die Power-Points. Das Gehirn brummt, die Gesicht-Muskeln sind angespannt, die Atmosphäre schwül, das Ergebnis lässt hoffen.</p>
<h2 id="konzepte-fuer-moral-und-wunder-in-der-wirtschaft">Konzepte für Moral und Wunder in der Wirtschaft</h2>
<p>David Crowther, SRI-Experte in England, definierte soziale Buch-Führung einmal als „Konzept für die Bericht-Erstattung eines Unternehmens“, dass sich mit gesellschaftlich relevanten Fragen auseinandersetzt und identifiziert.</p>
<p>Dabei sei SRI kein Hype nach dem Zusammenbruch der New Economy oder der Sub-Prime Krise in den USA.</p>
<p>Die Geschichte des Social Responsible Investings (SRI) geht zurück in die 70er Jahre. Im viel zitierten deutschen Wirtschaft-Wunder gab es zwar keine Finanzkrise, aber die Apartheid, die Spannung zwischen Sowjets und Amis und unnötige Kriege waren manchen Anlegern ein Dorn im Auge.</p>
<h2 id="soziale-gewinne-machen-gluecklicher">Soziale Gewinne machen glücklicher</h2>
<p>Milton Friedman schrieb 1970 noch in der New York Times, es sei die einzige Verantwortung des Unternehmers, seine Gewinne zu erhöhen.</p>
<p>Dieses Zitat, Moral müsste man sich „leisten“, könnte man heute leicht umkrempeln. Wie wäre es, gleich der Gesellschaft zu dienen? Das würde Menschen und Manager unter Umständen glücklicher machen.</p>
<p>Niemand kann sich an der Wall Street noch leisten, <a href="http://www.xecutives.net/dmdocuments/Jan-Thomas-Otte_Soziale-Investments.pdf" target="_blank" rel="noopener">auf Moral öffentlich zu verzichten</a>. Nun haben die Finanzjongleure SRI als gangbaren Weg entdeckt, verlorenes Vertrauen beim Anleger wiederherzustellen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Artikelbild: Anna Jurkovska/ <a href="https://www.shutterstock.com/de/image-photo/office-worker-going-through-286116143">Shutterstock</a></em></p><p>The post <a href="https://karriere-einsichten.de/2010/05/ethisches-portfolio-formeln-wie-sri-und-csr/">Ethisches Portfolio: Formeln wie SRI und CSR</a> first appeared on <a href="https://karriere-einsichten.de">Karriere-Einsichten</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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