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		<title>Homo-Segnung als Amtshandlung eingeführt</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 08:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felizitas Küble</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darmstadt (kathnews/CF/idea). Die Segnung eingetragener gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist in der evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN) einer kirchlichen Trauung weitgehend gleichgestellt worden. Einen entsprechenden Beschluß faßte am 15. Juni eine Sondersynode in Darmstadt. Mit breiter Mehrheit verabschiedete sie eine neue „Ordnung für das kirchliche Leben“. Diese regelt die Gestaltung von Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Darmstadt (kathnews/CF/idea). Die Segnung eingetragener gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ist in der evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN) einer kirchlichen Trauung weitgehend gleichgestellt worden. Einen entsprechenden Beschluß faßte am 15. Juni eine Sondersynode in Darmstadt. Mit breiter Mehrheit verabschiedete sie eine neue „Ordnung für das kirchliche Leben“. Diese regelt die Gestaltung von Gottesdiensten, Taufen und Beerdigungen und ersetzt ein Dokument aus dem Jahr 1962. Segnungen homosexueller Paare, die in der EKHN seit zehn Jahren möglich sind, gelten künftig als Amtshandlungen und sollen in den Kirchenbüchern beurkundet werden. Diese ev. Landeskirche nimmt damit eine Vorreiterrolle in ganz Deutschland ein. Wörtlich heißt es dazu in dem Papier: „Die EKHN ist sich bewusst, dass diese  Sichtweise in manchen anderen Kirchen abgelehnt wird.“ Keine Mehrheit fand jedoch eine Forderung, eine solche Segnung als “Trauung” zu bezeichnen. Bisher wurden in der hessen-nassauischen Landeskirche 120 homosexuelle Paare  gesegnet. &#8211; Zum Vergleich: Allein 2012 gab es 3900 Trauungen. Nach kontroverser Diskussion votierten etwa 20 der 152 Synodalen gegen diesen  Abschnitt. Sie zeigten sich in Sorge, daß es nun verstärkt zu Kirchenaustritten theologisch konservativer Christen kommen könne.</p>
<p>Foto: Hochzeitsbank &#8211; Bildquelle: Alexander Hauk / www.bayern-nachrichten.de</p>
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		<title>Neuer Weihbischof für Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vatikan/Köln (kathnews/RV). Papst Franziskus hat Ansgar Puff zum Weihbischof von Köln ernannt. Das wurde am Freitag in Rom und Köln zeitgleich bekannt gegeben. Puff ist seit 2012 Direktor der Hauptabteilung Seelsorge-Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat und war zuvor Pfarrer in Düsseldorf. Die Bischofsweihe soll am Samstag, 21. September, erteilt werden. Als Weihbischof wird Puff für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan/Köln (kathnews/RV). Papst Franziskus hat Ansgar Puff zum Weihbischof von Köln ernannt. Das wurde am Freitag in Rom und Köln zeitgleich bekannt gegeben. Puff ist seit 2012 Direktor der Hauptabteilung Seelsorge-Personal im Erzbischöflichen Generalvikariat und war zuvor Pfarrer in Düsseldorf. Die Bischofsweihe soll am Samstag, 21. September, erteilt werden. Als Weihbischof wird Puff für den Pastoralbezirk Süd zuständig sein, der durch den Wechsel von Bischof Heiner Koch vakant geworden ist. Der Pastoralbezirk Süd umfasst die Stadt Bonn, die Kreise Euskirchen und Altenkirchen sowie Rhein-Sieg- und den Rheinisch-Bergischen Kreis mit insgesamt gut 600.000 Katholiken.</p>
<p>Foto: Kölner Dom &#8211; Bildquelle: Andreas Gehrmann</p>
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		<title>Bald Freigabe der Säuglingstötung?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 08:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felizitas Küble</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amsterdam (kathnews/CF). Mathias von Gersdorff: Wie die italienische Zeitung „La Stampa“ vom 13. Juni 2013 berichtet, planen die Niederlande eine Legalisierung der Euthanasie für schwerkranke Säuglinge. Das Gesetz könnte bereits 2014 eingeführt werden, falls sich keine starke Gegenreaktion bildet. Das Vorhaben wird von einer Mehrheit des Parlaments getragen. Der Gesetzentwurf geht zurück auf eine Forderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amsterdam (kathnews/CF). Mathias von Gersdorff: Wie die italienische Zeitung „La Stampa“ vom 13. Juni 2013 berichtet, planen die Niederlande eine Legalisierung der Euthanasie für schwerkranke Säuglinge. Das Gesetz könnte bereits 2014 eingeführt werden, falls sich keine starke Gegenreaktion bildet. Das Vorhaben wird von einer Mehrheit des Parlaments getragen. Der Gesetzentwurf geht zurück auf eine Forderung der niederländischen Ärztevereinigung „KNMG“. Das geplante Gesetz sieht die Tötung von Babys ohne Überlebenschancen vor. Etwa 300 solcher Kinder werden in den Niederlanden jährlich geboren. Die Entscheidung soll nach einem Gespräch zwischen Arzt und Eltern getroffen werden. Die Erfahrung zeigt, daß es rasch zu einer großzügigen Ausweitung derartiger Indikationen kommen wird. Bereits im Jahre 2001 wurde die “Sterbehilfe” in Holland gesetzlich zugelassen und seitdem systematisch ausgeweitet. Inzwischen ist Euthanasie auf Wunsch auch für Jugendliche erlaubt. Unter 16 Jahren ist die Erlaubnis der Eltern noch erforderlich. Hugo Blos, ein niederländischer Lebensrechtler, kommentiert das neue Vorhaben mit klaren Worten: Das todbringende Gesetz terrorisiere die Eltern und führe einen gesellschaftlichen Druck herbei, das eigene Kind zu töten.</p>
<p>Foto: Kreuzigung Christi &#8211; Bildquelle: Manuel Gómez</p>
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		<title>Gaudium et spes. Artikel 34</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 10:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero P. Weishaupt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einleitung von Gero P. Weishaupt: Das Zweite Vatikanische Konzil wollte mit seinem pastoralen Ansatz auf die Zeichen der Zeit und die Fragen des heutigen Menschen eingehen. So steht in Artikel 34 die Frage nach dem Wert des menschlichen Schaffens (Lat.: navitas) und der Bedeutung, die die Kirche dem menschlichen Fortschritt im Licht des Glaubens bemisst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einleitung von Gero P. Weishaupt: Das Zweite Vatikanische Konzil wollte mit seinem pastoralen Ansatz auf die Zeichen der Zeit und die Fragen des heutigen Menschen eingehen. So steht in Artikel 34 die Frage nach dem Wert des menschlichen Schaffens (Lat.:<em> navitas</em>) und der Bedeutung, die die Kirche dem menschlichen Fortschritt im Licht des Glaubens bemisst, im Zentrum. Die Konzilsväter geben hierauf eine Antwort aus dem Schöpfungsglauben: Das Schaffen (<em>navitas</em>) und Bemühen (<em>conamen</em>) der Menschen im Laufe der Geschichte entpringt dem Plan Gottes. </p>
<p>Danach ist der Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen und berufen, die ganze Erde unter seine Herrschaft zu bringen, diese in „Heiligkeit und Gerechtigkeit“ auszuüben und sich und die Welt in Beziehung zu Gott, dem Schöpfer, zu setzen. Diese Unterwerfung in Hinordnung auf Gott konkretisiert sich im Leben des Alltags: in Ehe und Familie, in Beruf und Wissenschaft, in Verwaltung und Technik etc. In der Sorge um das „gewöhnliche alltägliche Tun“ (<em>opera penitus quotidiana</em>) entfaltet sich das Werk Gottes durch die Geschichte. Hierin ist der Mensch nicht Rivale des Schöpfers (<em>aemula Creatoris</em>), sondern dessen Mitarbeiter. Aller Fortschritt des Menschen in der Welt muss darum im Licht des Glaubens als ein Sichtbarwerden der Größe Gottes selbst und als ein Beitrag menschlicher Verantwortlichkeit für die Welt gesehen werden. Der Eigenwert menschlichen Schaffens vor allem auch in Technik und Naturwissenschaft, den das Konzil in <em>Gaudium et spes</em> würdigt und anerkennt, findet seine Begründung ausschließlich im Menschen als Ebenbild Gottes und in der Ausrichtung seines Tuns auf Gott als den Schöpfer aller Dinge.</p>
<h3>Gaudium et spes</em>. Artikel 34</h3>
<p>„Eines steht für die Glaubenden fest: das persönliche und gemeinsame menschliche Schaffen, dieses gewaltige Bemühen der Menschen im Lauf der Jahrhunderte, ihre Lebensbedingungen stets zu verbessern, entspricht als solches der Absicht Gottes. Der nach Gottes Bild geschaffene Mensch hat ja den Auftrag erhalten, sich die Erde mit allem, was zu ihr gehört, zu unterwerfen, die Welt in Gerechtigkeit und Heiligkeit zu regieren und durch die Anerkennung Gottes als des Schöpfers aller Dinge sich selbst und die Gesamtheit der Wirklichkeit auf Gott hinzuordnen, so daß alles dem Menschen unterworfen und Gottes Name wunderbar sei auf der ganzen Erde. Das gilt auch für das gewöhnliche alltägliche Tun; denn Männer und Frauen, die, etwa beim Erwerb des Lebensunterhalts für sich und ihre Familie, ihre Tätigkeit so ausüben, daß sie ein entsprechender Dienst für die Gemeinschaft ist, dürfen überzeugt sein, daß sie durch ihre Arbeit das Werk des Schöpfers weiterentwickeln, daß sie für die Wohlfahrt ihrer Brüder sorgen und durch ihre persönliche Bemühung zur geschichtlichen Erfüllung des göttlichen Plans beitragen.</p>
<p>Den Christen liegt es deshalb fern, zu glauben, daß die von des Menschen Geist und Kraft geschaffenen Werke einen Gegensatz zu Gottes Macht bilden oder daß das mit Vernunft begabte Geschöpf sozusagen als Rivale dem Schöpfer gegenübertrete. Im Gegenteil, sie sind überzeugt, daß die Siege der Menschheit ein Zeichen der Größe Gottes und die Frucht seines unergründlichen Ratschlusses sind. Je mehr aber die Macht der Menschen wächst, desto mehr weitet sich ihre Verantwortung, sowohl die der Einzelnen wie die der Gemeinschaften. Daraus wird klar, daß die christliche Botschaft die Menschen nicht vom Aufbau der Welt ablenkt noch zur Vernachlässigung des Wohls ihrer Mitmenschen hintreibt, sondern sie vielmehr strenger zur Bewältigung dieser Aufgaben verpflichtet.“</p>
<p>Foto: Konzilsväter &#8211; Bildquelle: Peter Geymayer / Wikipedia</p>
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		<title>Bibeltreue statt Zeitgeist ist angesagt!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 08:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felizitas Küble</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg (kathnews/CF/idea). Die größte Gefahr droht der Kirche nicht von außen durch ihre Gegner, sondern von innen durch eine selbst herbeigeführte Verweltlichung. Das schreibt der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, im Blatt dieser theologisch konservativen Vereinigung. Pfarrer Rüß ist auch Präsident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg (kathnews/CF/idea). Die größte Gefahr droht der Kirche nicht von außen durch ihre Gegner, sondern von innen durch eine selbst herbeigeführte Verweltlichung. Das schreibt der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, der Hamburger Pastor Ulrich Rüß, im Blatt dieser theologisch konservativen Vereinigung. Pfarrer Rüß ist auch Präsident der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands. Der Einsatz für gesellschaftliche Themen wie Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sei in der evangelischen Kirche wesentlich stärker ausgeprägt als „die leidenschaftliche Bezeugung und Weitergabe des Evangeliums auch bei denen, die nicht Christen oder nicht mehr Christen sind“.</p>
<p>Die Hauptursache sieht Rüß darin, dass die Bindung an die Heilige Schrift und die altkirchlichen Bekenntnisse weithin der Bibelkritik und der Orientierung am gesellschaftlichen Meinungsstrom gewichen seien. Dafür führt Rüß mehrere Beispiele an, etwa das neue Pfarrerdienstrecht, das gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften im Pfarrhaus ermögliche, „wohl wissend, dass die Bibel sich eindeutig gegen praktizierte Homosexualität ausspricht“. Früher habe die evangelische Kirche für die Stärkung von Ehe und Familie eingestanden, heute stelle sie diese anderen Lebensformen gleich, auch der sog. „Homo-Ehe“. Verantwortlich seien der Feminismus und das „Gender Mainstreaming“ (Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen). In ethischen Glaubensfragen zum Schutz des Lebens habe die evangelische Kirche keine Gemeinsamkeit mehr mit der katholischen. Trotz dieser „Säkularisierung, Relativierung und Anpassung an den Zeitgeist“ gebe es in der evangelischen Kirche noch „lebendige, bibel- und bekenntnistreue Gemeinden“. Doch die Gesellschaft brauche verstärkt auch eine „bibeltreue, bekenntnisfreudige, nicht dem Zeitgeist angepasste Kirche“.</p>
<p>Foto: Kreuzigung Christi / Glaskunst &#8211; Bildquelle: Andreas Gehrmann</p>
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		<title>„Mit Christus Brücken bauen!”</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 07:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felizitas Küble</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regensburg (kathnews/CF). Bei strahlendem Sonnenschein stellte gestern Vormittag Bischof Rudolf Voderholzer zusammen mit Dr. Stefan Vesper vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) am Regensburger Haidplatz die Werbekampagne für den Katholikentag 2014 in Regensburg vor. Idee und Design stammen von der Essener Werbeagentur BJS. Innerhalb eines Kreativwettbewerbs hatten sich ZdK und das gastgebende Bistum Regensburg einstimmig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regensburg (kathnews/CF). Bei strahlendem Sonnenschein stellte gestern Vormittag Bischof Rudolf Voderholzer zusammen mit Dr. Stefan Vesper vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) am Regensburger Haidplatz die Werbekampagne für den Katholikentag 2014 in Regensburg vor. Idee und Design stammen von der Essener Werbeagentur BJS. Innerhalb eines Kreativwettbewerbs hatten sich ZdK und das gastgebende Bistum Regensburg einstimmig für den Entwurf entschieden. Im Rahmen einer Pressekonferenz enthüllten Bischof Rudolf und Generalsekretär Dr. Vesper das erste Plakat zur Werbekampagne. „Man erkennt als zentrale Marke des Katholikentages auf den Plakaten die stilisierte Steinerne Brücke mit ihren gewölbten Elementen. Die Brücke ist ein Wahrzeichen unserer Stadt und ein Symbol, das Verbindung, Miteinander und Zusammenwirken kennzeichnet. Dieses Symbol wirke wie eine Aufforderung an alle Katholiken: Bringt Christus zur Welt! Teilt mit allen Menschen die Hoffnung und die Kraft, die aus dem Glauben wächst“, erklärte der Regensburger Oberhirte in seiner Ansprache. Der Regensburger Katholikentag solle ein Geschenk der Christen für unsere Welt darstellen: „Bauen wir Brücken zu unseren Nachbarn, den Menschen in Böhmen. Brücken, die die Lasten der Geschichte überwinden. Brücken, die uns zusammenführen, indem wir uns gemeinsam den Herausforderungen der Gegenwart stellen“.</p>
<h3>Katholikentag als „Fest der Glaubensfreude”</h3>
<p>Der Katholikentag solle auch als eine große Feier und als Freudenfest gestaltet werden. Regensburg sei die Kirchenmusik-Hauptstadt Deutschlands, betonte Bischof Rudolf und verwies auf die Regensburger Domspatzen und die Hochschule für Katholische Kirchenmusik. Regensburg 2014 solle ein „klingender Katholikentag“ werden. Gleichzeitig verwies Bischof Voderholzer auf die außergewöhnlichen Kompetenzen des katholischen Verbandswesens im Bistum: „Der Regensburger Katholikentag sei auch ein Zeugnis für die Lebendigkeit und Kraft der katholischen Verbände. Die vielen und mitgliederstarken Verbände der Diözese können davon ein eindrucksvolles Zeugnis geben und zusammen mit den anderen Katholiken aus Bayern und Deutschland zeigen, was es bedeutet, Salz der Erde zu sein“. Dr. Stefan Vesper erklärte mit Blick auf die enthüllten Werbeposter, dass er große Vorfreude auf den kommenden Katholikentag empfinde: „Ich kann förmlich sehen, wie sich die Stadt im kommenden Mai von Tag zu Tag mehr in die Katholikentagsstadt verwandelt, wie das Blau unserer Fahnen und die bunten Farben unserer Plakate die Straßen erobern, wie am Mittwoch, dem 28. Mai 2014 und den kommenden Tagen die Katholikentagsteilnehmer in die Straßen und auf die Plätze strömen, wo wir Gottesdienste feiern, uns zum Abend der Begegnung treffen und sich hunderte von kirchlichen Gruppen mit ihren Angeboten präsentieren“. Michael Jochim von der BJS Werbeagentur erläuterte abschließend die Idee zur Konzeption der farbigen Elemente, die zusammengesetzt eine Brücke darstellen. Die Elemente können in vielfacher Weise für die Werbekampagne eingesetzt werden und nehmen klaren Bezug zum Leitwort des kommenden Katholikentags „Mit Christus Brücken bauen“. Inspiriert vom Regensburger Wahrzeichen sei die Brücke dennoch nicht aus Stein gemeißelt. Ihre Pfeiler seien lebendig: „Lebendige Menschen, die sich von Christus berühren lassen, die ihren Glauben zum Tragen bringen wollen, die auf andere Menschen zugehen und die Gemeinschaft leben und gestalten möchten“. Die Elemente seien bewusst farbig gestaltet worden, denn die Glaubenspraxis ist bunt. In ihrer Fröhlichkeit drücke sich das Lebensgefühl von Menschen aus, die anderen gern die Hand reichen und sich von anderen inspirieren lassen wollen.</p>
<p>Foto: Regensburger Dom &#8211; Bildquelle: Omnidoom 999 / Wikipedia</p>
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		<title>„Petrus hatte kein Konto“</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2013 20:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“: Nur aus diesem Geist heraus kann das Evangelium verkündet werden. Das sagte Papst Franziskus an diesem Dienstag bei seiner Frühmesse im Vatikan. „Die Verkündigung des Evangeliums kommt aus dem Geist des Kostenlosen, aus dem Staunen über die Erlösung, und das, was ich unentgeltlich erhalten habe, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“: Nur aus diesem Geist heraus kann das Evangelium verkündet werden. Das sagte Papst Franziskus an diesem Dienstag bei seiner Frühmesse im Vatikan. „Die Verkündigung des Evangeliums kommt aus dem Geist des Kostenlosen, aus dem Staunen über die Erlösung, und das, was ich unentgeltlich erhalten habe, muss ich unentgeltlich weitergeben. Das war von Anfang an so. Der heilige Petrus hatte kein Konto auf der Bank, und als er Steuern zahlen sollte, schickte ihn der Herr an den See, um einen Fisch mit einem Geldstück im Maul zu fischen – so konnte er zahlen. Als Philippus einem Finanzminister aus dem Ausland begegnete, hat er nicht gedacht: Oh, trifft sich gut, da könnten wir doch eine Gesellschaft zur Verbreitung des Evangeliums gründen – nein! Er hat nicht Geschäfte mit ihm gemacht, er hat verkündet, hat ihn getauft und ist weiter seines Weges gezogen.“ Verkündigung müsse umsonst geschehen, so Papst Franziskus, sie müsse mit Armut einhergehen.</p>
<p>„Alles ist Gnade. Alles. Und was sind die Zeichen, dass ein Apostel diese Unendgeldlichkeit lebt? Davon gibt es viele, aber ich möchte nur zwei betonen: Erstens die Armut. Das Verkünden des Evangeliums muss auf der Straße der Armut geschehen. Diese Armut bezeugt: Ich habe keine Reichtümer außer dem, was ich empfangen habe, nämlich Gott. Dieser Geist des Kostenlosen ist unser Reichtum! Und diese Armut bewahrt uns davor, große Organisatoren oder Unternehmer zu werden. Natürlich müssen wir kirchliche Werke voranbringen, und einige davon sind etwas komplex – aber mit dem Herzen der Armut, nicht mit dem Herzen eines Investors oder eines Unternehmers, nicht wahr?“ Wenn die Kirche „reich“ werde und das Lob Gottes in ihr einschlafe, dann werde sie „alt“, dann werde sie zu einer NGO, so der Papst. „Und wenn wir Aposteln begegnen, die eine reiche Kirche und eine Kirche ohne diesen Geist des Kostenlosen und des Lobes wollen, dann wird die Kirche alt, dann wird die Kirche eine NGO [Nichtregierungsorganisation], dann hat die Kirche kein Leben. Bitten wir heute den Herrn um die Gnade, diesen Geist des Kostenlosen zu erkennen: ‚Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben’. Diesen Geist des Kostenlosen zu erkennen, das ist ein Geschenk Gottes.“</p>
<p>Foto: Statue des hl. Petrus &#8211; Bildquelle: B. Greschner, kathnews</p>
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		<title>Star-Wars-Kommunion mit Laserschwert-Segen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 07:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Putzbrunn/Grasbrunn/Ottobrunn/Hohenbrunn (kathnews). Himmelweit hat man sich zwischenzeitlich auch im süddeutschen Pfarrverband Vier Brunnen (St. Stephan in Putzbrunn, St. Ulrich in Grasbrunn, St. Magdalena in Ottobrunn und St. Stephanus in Hohenbrunn) von der Tradition der römisch-katholischen Kirche verabschiedet. Nicht Darth Vader spendete den Segen über die Kommunionkinder. Dies übernahm Pfarrer Christoph Nobs mit einem leuchtend grünen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Putzbrunn/Grasbrunn/Ottobrunn/Hohenbrunn (kathnews). Himmelweit hat man sich zwischenzeitlich auch im süddeutschen Pfarrverband Vier Brunnen (St. Stephan in Putzbrunn, St. Ulrich in Grasbrunn, St. Magdalena in Ottobrunn und St. Stephanus in Hohenbrunn) von der Tradition der römisch-katholischen Kirche verabschiedet. Nicht Darth Vader spendete den Segen über die Kommunionkinder. Dies übernahm Pfarrer Christoph Nobs mit einem leuchtend grünen Laserschwert bei der Zelebration der Star-Wars-Erstkommunion-Messe persönlich. Die Idee zur Sternen-Krieg-Kommunion kam von Gemeindereferent Nicolas Gkotses. Star Wars sei bei den Kindern nach dem Religionsunterricht immer ein Thema gewesen und so habe er auf diesem Weg versucht das Evangelium zeitgerecht zu vermitteln. &#8211; „Möge die Macht mit euch sein!&#8221;</p>
<p>Quelle: Laserschwert-Segen! <a title="hallo-münchen.de" href="http://www.hallo-muenchen.de/muenchen/m-ost/giesing-harlaching/star-wars-kirche-pfarrer-segnet-kommunions-kinder-laserschwert-2944498.html" target="_blank"> hallo-münchen.de</a></p>
<p>Foto: Hostie &#8211; Bildquelle: B. Greschner, kathnews</p>
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		<title>Über 900 Gläubige bei Pontifikalamt im Usus antiquior</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kathnews-Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Benedikt XVI.]]></category>
		<category><![CDATA[Eucharistischer Kongress]]></category>
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		<category><![CDATA[Summorum Pontificum]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln (kathnews/PMT). Bereits lange vor 10 Uhr strömten Teilnehmer des Eucharistischen Kongresses am 8. Juni in die romanische Basilika am Rheinufer, um noch einen Sitzplatz zu erhalten. Als Weihbischof em. Dr. Klaus Dick um 10 Uhr am Portal von St. Kunibert mit Weihwasser empfangen wurde, waren die Bänke so gut gefüllt, daß viele Meßbesucher hinten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köln (kathnews/PMT). Bereits lange vor 10 Uhr strömten Teilnehmer des Eucharistischen Kongresses am 8. Juni in die romanische Basilika am Rheinufer, um noch einen Sitzplatz zu erhalten. Als Weihbischof em. Dr. Klaus Dick um 10 Uhr am Portal von St. Kunibert mit Weihwasser empfangen wurde, waren die Bänke so gut gefüllt, daß viele Meßbesucher hinten und in den Seitenschiffen stehen mußten. Insgesamt feierten über 900 Gläubige dieses Pontifikalamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus mit. Meßformular war die Messe vom Allerheiligsten Altarsakrament. Zum Einzug sang die Choralschola aus Münster und Bielefeld das „Ecce Sacerdos magnus“ („Seht einen Hohepriester, wie er in seinen Erdentagen Gott gefiel“), mit dem traditionellerweise ein Bischof bei seinem Gang zum Altar begleitet wird. Nach einer Katechese zum Thema „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ – Zu dem, der uns vorausgegangen ist (dieses Thema war von der Kongreßleitung für alle Pontifikalämter am Samstagvormittag vorgegeben worden), wurde Weihbischof Dick am Thron feierlich angekleidet. Der Organist Florian Moskopf aus Hamburg begleitete die Zeremonie gekonnt auf dem 1993 durch den Schweizer Orgelbauer Kuhn erbauten Instrument. Während des Stufengebets sang die Schola unter der Leitung von Michael Greiner den Introitus „Cibavit eos“ („Mit bestem Weizen nährt er sie“). Danach stimmten die Gläubigen kräftig in die ihnen zustehenden Teile des Ordinariums der VIII. Messe („Missa de Angelis“) ein. Ergänzt wurde der Choralgesang durch mehrstimmige Motteten eines kroatischen Sängerquartetts unter der Leitung von Kresimir Veselic.</p>
<p>Am Altar assistierten Vertreter der verschiedenen „Ecclesia Dei“ Gemeinschaften sowie Diözesanpriester. Die Ministranten stammten aus unterschiedlichen Orten, an denen regelmäßig heilige Messen in der außerordentlich schönen und ehrfürchtigen Form des römischen Ritus gefeiert werden. Nach der Mittagspause begann im großen Saal des Senats-Hotels pünktlich der Vortrag von Prof. Manfred Hauke zum Thema: &#8220;Die eucharistische Anbetung: ihre theologische Begründung und pastorale Bedeutung&#8221;. Die Stühle reichten nicht aus, so daß einige Zuhörer auf den Treppenstufen oder auf dem Boden saßen bzw. stehen mußten; viele andere, später eingetroffene Kongreßteilnehmer kehrten wieder um, da um 14 Uhr mit gut 250 Personen die Kapazitätsgrenze des Saals erreicht war. Mit anschaulichen Beispielen verdeutlichte der Referent aus Lugano, der an der dortigen theologischen Fakultät Dogmatik lehrt, wie wichtig die Übereinstimmung von Glaubensinhalten und gelebter Praxis ist. Besonders Kinder, aber auch alle erwachsenen Gläubigen, benötigen äußere Zeichen, wie die Kniebeuge vor dem Tabernakel, sonntägliche Kleidung bei der Meßfeier, Weihrauch und hervorgehobene Musik. Der Glaube an die Gegenwart des Sohnes Gottes muß sich in den Riten der Gottesdienste, aber auch in der Architektur unserer Kirchen wiederfinden lassen, damit „der Göttlichen Majestät ein würdiger Kult dargebracht werde“, wie Papst Benedikt XVI. es in seinem Motu proprio „Summorum pontificum“ vom 7.7.2007 forderte.</p>
<p>„<a title="Pro Missa Tridentina" href="http://www.pro-missa-tridentina.de/" target="_blank">Pro Missa Tridentina</a>“ ist eine gemeinnützige Vereinigung katholischer Laien im deutschen Sprachraum, die der Feier der heiligen Messe und der anderen Sakramente in der außerordentlichen Form des römischen Ritus verbunden sind. Ziel der Laienvereinigung ist es, die tägliche Feier der Liturgie im traditionellen Ritus gemäß dem Motu proprio “Summorum pontificum“ in allen deutschsprachigen Diözesen zu fördern, damit „der Göttlichen Majestät ein würdiger Kult dargebracht wird“. (MP Summorum Pontificum) Zumindest in größeren Städten sollte jeden Sonn- und Feiertag in einer zentralen Kirche zu einer familienfreundlichen Zeit (d.h. am Vormittag) ein Hochamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus gefeiert werden. Am 7.7.2007 erließ Papst Benedikt XVI. das Motu proprio „Summorum pontificum“, durch das er weltweit allen katholischen Priestern ermöglicht, die Sakramente in der außerordentlichen Form des römischen Ritus zu spenden, und Gruppen von Gläubigen, die sich darum bemühen, die Erfüllung ihrer Bitte zusagt. „Das von Paul VI. promulgierte Römische Meßbuch ist die ordentliche Ausdrucksform der ‚Lex orandi’ der katholischen Kirche des lateinischen Ritus. Das vom hl. Pius V. promulgierte und vom sel. Johannes XXIII. neu herausgegebene Römische Meßbuch hat hingegen als außerordentliche Ausdrucksform derselben ‚Lex orandi’ der Kirche zu gelten, und aufgrund seines verehrungswürdigen und alten Gebrauchs soll es sich der gebotenen Ehre erfreuen. Diese zwei Ausdrucksformen der „Lex orandi“ der Kirche werden aber keineswegs zu einer Spaltung der ‚Lex credendi’ der Kirche führen; denn sie sind zwei Anwendungsformen des einen Römischen Ritus.“ (MP „Summorum Pontificum“)</p>
<p>Am 13.5.2011 wurde in Rom eine Instruktion („Universae Ecclesiae“) zum Motu proprio „Summorum Pontificum“ veröffentlicht. Sie enthält weltweit gültige Ausführungsbestimmungen. In ihr werden einige strittige Fragen geklärt sowie nochmals bekräftigt, daß jeder katholische Priester ohne weitere Genehmigung das Recht hat, nach dem Meßbuch von 1962 zu zelebrieren, daß jeder Seminarist in seiner Ausbildung diesen Ritus kennenlernen soll und daß auch allen Gläubigen Gelegenheit gegeben werden soll, die heilige Messe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus mitzufeiern. Wörtlich heißt es in der Instruktion „Universae Ecclesiae“:  “8. Das Motu proprio „Summorum Pontificum“ stellt einen wichtigen Ausdruck des Lehramtes des Papstes und der ihm eigenen Sendung („munus“) dar, die heilige Liturgie der Kirche zu regeln und zu ordnen, und zeigt seine pastorale Sorge als Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche. Sein Schreiben hat folgende Ziele: a) allen Gläubigen die römische Liturgie im Usus antiquior zu schenken („largire“), da sie ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt; b) den Gebrauch der forma extraordinaria all jenen wirklich zu gewährleisten und zu ermöglichen, die darum bitten. Dabei ist vorausgesetzt, dass der Gebrauch der 1962 geltenden römischen Liturgie eine Befugnis ist, die zum Wohl der Gläubigen gewährt worden ist und daher zugunsten der Gläubigen, an die sie sich primär richtet, ausgelegt werden muss.“</p>
<p>Foto: Alte Messe, Pontifikalamt &#8211; Bildquelle: Alte Messe Mönchengladbach / PMT</p>
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		<title>Gaudium et spes. Artikel 29</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 09:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero P. Weishaupt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vaticanum II]]></category>
		<category><![CDATA[Gaudium et spes]]></category>
		<category><![CDATA[Heilsordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Zweites Vatikanisches Konzil]]></category>

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		<description><![CDATA[Einleitung von Gero P. Weishaupt: Im Rahmen der Thematik über die menschliche Gemeinschaft, die im zweiten Kapitel der Pastoralkonstitution Gaudium et spes behandelt wird, widmen sich die Konzilsväter der fundamentalen Gleichheit (fundamentalis aequalitas) des Menschen, die allerdings Verschiedenheit nicht ausschließt. Sie begründen die fundamentale Gleichheit in der Schöpfungs- und Heilsordnung Gottes: Alle Menschen sind grundsätzlich gleich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einleitung von Gero P. Weishaupt:<strong></p>
<p><span style="font-size: 13px;">Im Rahmen der Thematik über die menschliche Gemeinschaft, die im zweiten Kapitel der Pastoralkonstitution </span><em style="font-size: 13px;">Gaudium et spes</em><span style="font-size: 13px;"> behandelt wird, widmen sich die Konzilsväter der fundamentalen Gleichheit (<em>fundamentalis aequalitas</em>) des Menschen, die allerdings Verschiedenheit nicht ausschließt. Sie begründen die fundamentale Gleichheit </span><span style="font-size: 13px;">in der Schöpfungs- und Heilsordnung Gottes: Alle Menschen sind grundsätzlich gleich, weil alle eine geistige Seele haben und Bild Gottes sind. Sie haben daher dieselbe Natur und denselben Ursprung. Darüber hinaus sind sie durch Christus erlöst und zur Gemeinschaft mit Gott berufen. In Bezug aber auf die „verschiedenen physischen Fähigkeiten und die unterschiedlichen geistigen und sittlichen Kräfte stehen nicht alle Menschen auf gleicher Stufe (</span><em style="font-size: 13px;">capacitate physica viriumque intellectualium et moralium diversitate non omnes homines aequiparantur</em><span style="font-size: 13px;">)“, erinnern die Konzilsväter. Sie lehnen jedoch jede Form von Diskriminierung „in den gesellschaftlichen und kulturellen Grundrechten der Person, sei es wegen des Geschlechts oder der Rasse, der Farbe, der gesellschaftlichen Stellung, der Sprache oder der Religion“ entschieden ab. Aufgrund des Gesagten appellieren die Konzilsväter schließlich an die privaten und öffentlichen Institutionen, sich um die Anerkennung der gleichen Personwürde aller Menschen zu bemühen. </span></p>
<h3><strong><em>Gaudium et spes</em>. Artikel 29</strong></h3>
<p><span style="font-size: 13px;">„Da alle Menschen eine geistige Seele haben und nach Gottes Bild geschaffen sind, da sie dieselbe Natur und denselben Ursprung haben, da sie, als von Christus Erlöste, sich derselben göttlichen Berufung und Bestimmung erfreuen, darum muß die grundlegende Gleichheit aller Menschen immer mehr zur Anerkennung gebracht werden. Gewiß, was die verschiedenen physischen Fähigkeiten und die unterschiedlichen geistigen und sittlichen Kräfte angeht, stehen nicht alle Menschen auf gleicher Stufe. Doch jede Form einer Diskriminierung in den gesellschaftlichen und kulturellen Grundrechten der Person, sei es wegen des Geschlechts oder der Rasse, der Farbe, der gesellschaftlichen Stellung, der Sprache oder der Religion, muß überwunden und beseitigt werden, da sie dem Plan Gottes widerspricht. Es ist eine beklagenswerte Tatsache, daß jene Grundrechte der Person noch immer nicht überall unverletzlich gelten; wenn man etwa der Frau das Recht der freien Wahl des Gatten und des Lebensstandes oder die gleiche Stufe der Bildungsmöglichkeit und Kultur, wie sie dem Mann zuerkannt wird, verweigert.</span></p>
<p><span style="font-size: 13px;">Obschon zwischen den Menschen berechtigte Unterschiede bestehen, fordert ferner die Gleichheit der Personwürde doch, daß wir zu humaneren und der Billigkeit entsprechenden Lebensbedingungen kommen. Allzu große wirtschaftliche und gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen den Gliedern oder Völkern in der einen Menschheitsfamilie erregen Ärgernis; sie widersprechen der sozialen Gerechtigkeit, der Billigkeit, der menschlichen Personwürde und dem gesellschaftlichen und internationalen Frieden. Die privaten und öffentlichen menschlichen Institutionen sollen sich darum bemühen, der Würde und dem Ziel des Menschen zu dienen, indem sie gegen jedwede gesellschaftliche oder politische Verknechtung entschieden ankämpfen und die Wahrung der Grundrechte des Menschen unter jedem politischen Regime sichern. Ja die Institutionen dieser Art müssen allmählich ein entsprechendes Verhältnis finden auch zu den eigentlich geistigen Werten, die an Rang am höchsten stehen, auch wenn manchmal zur Erreichung des erstrebten Zieles eine ziemlich lange Zeit nötig sein wird.“</span></p>
<p>Foto: Konzilsväter</p>
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