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		<title>Karlspreisverleihung in Aachen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 11:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero P. Weishaupt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aachen. Nach einem feierlichen Pontifikalamt im Aachener Dom, der einstigen Pfalzkapelle Karls des Großen, dessen Gebeine dort ruhen, erhielt Bundesfinanzminister Schäuble im Krönungssaal des Aachener Rathauses den Internationalen Karlspreis zu Aachen. Mit der Wahl Schäubles setzte das Karlspreis-Direktorium, dem auch statutär der Dompropst des Aachner Domkapitels zugehört demonstrativ ein Zeichen in der wohl schwersten Krise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aachen. Nach einem feierlichen Pontifikalamt im Aachener Dom, der einstigen Pfalzkapelle Karls des Großen, dessen Gebeine dort ruhen, erhielt Bundesfinanzminister Schäuble im Krönungssaal des Aachener Rathauses den Internationalen Karlspreis zu Aachen.</p>
<p>Mit der Wahl Schäubles setzte das Karlspreis-Direktorium, dem auch statutär der Dompropst des Aachner Domkapitels zugehört demonstrativ ein Zeichen in der wohl schwersten Krise Europas. Gerade in Zeiten der Krise sei er ein wichtiger Akteur und bedeutender Impulsgeber für ein Fortschreiten der Einigung hin zu einer Politischen Union. Schäuble zähle zu den wenigen noch aktiven Politikern in Europa, die an den bedeutenden Integrationsschritten seit den 1980ern mitgewirkt hätten.</p>
<p>Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp nannte Schäuble in seiner Eröffnungsrede einen „unermüdlichen Arbeiter für Europa“. Der 69-Jährige habe über Jahrzehnte hinweg an wichtigen Schaltstellen europäische Geschichte geschrieben und schreibt sie immer noch.“ Philipp hob außerdem Schäubles Rolle rund um die deutsche Einigung und dem Einheitsvertrag hervor.</p>
<h3>Höchste Auszeichnung</h3>
<p>Für Schäuble ist der Karlspreis die höchste Auszeichnung seiner Karriere. Er nannte in seiner Dankesrede „Europa eine große Mission, eine große Idee, ein großes Streben nach Freiheit, nach Sicherheit, nach Stabilität, nach Wohlstand und nach Sicherheit. Europa und die europäische Idee sollten nicht nur auf Finanzfragen reduziert werden. Die längste Friedensperiode Europas, die uns bekannt ist, hat die Vision des Aachener Preises Wirklichkeit werden lassen.“ Darüberhinaus forderte Schäuble eine gemeinsame europäische Außenpolitik.</p>
<h3>Johannes Paul II</h3>
<p>Der Internatonale Karlspreis zu Aachen wird seit 1950 an Persönlichkeiten und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wird traditionell am Himmelfahrtstag verliehen. Namensgeber des Preises ist Karl der Große, der als erster Einiger Europas gilt und der Ende des achten Jahrhunderts Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der frühere britische Premierminister Tony Blair sowie Papst Johannes Pauls II.</p>
<h3>Aachen &#8211; Synonym für die Einheit Europas</h3>
<p>Schäuble zeigte sich «beeindruckt» wie Aachen «das große europäische Erbe» pflege. «Da braucht man nicht bange zu sein um die Zukunft Europas.» Sichtbares Beispiel sei der Dom, den er am Mittwochnachmittag besucht hatte. «Das ist ein ungeheuer eindrucksvolles Bauwerk, die Fenster, die Schatzkammer – hinter all diesem Reichtum steckt die Geschichte Europas von Jahrhunderten.»</p>
<h3>Jubiläumsjahr 2014</h3>
<p>Am Rande der Karlspreisverleihung wurden auch die großen Pläne für das Jubiläumsjahr 2014 erörtet. Am 28. Januar 2014 begehen die Stadt und Europa den 1200. Todestag Karls des Großen. Die Vorbereitungen lauf auf Hochtouren.</p>
<p>Unter anderem plant die Stadt einen großen Ausstellungsreigen rund um Karl, seine Aachener Residenz und ihre enorme Wirkung auf die kulturelle und politische Entwicklung Europas. Die Ausstellungen sollen von Juni bis Oktober 2014 veranstaltet werden. Dazu ist wird  ein ebenso wie die Fülle der angefragten Exponate lässt die Liste der im wissenschaftlichen Beirat vereinten Persönlichkeiten an Prominenz nichts zu wünschen übrig.</p>
<p>Parallel zu den Ausstellungen im Rathaus und am Katschhof werden in der Domschatzkammer Kostbarkeiten aus dem (ehemaligen) Besitz der Aachener Marienkirche gezeigt. Im Krönungssaal soll auf rund 800 Quadratmetern vor allem die Aachener Pfalz als gleichsam in Stein gemeißelte Geburtsstätte eines kontinentalen Verbunds von «Orten der Macht» im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Die Kaiserstadt Aachen, so der Oberbürgermeister am Rande der Karlspreisverleihung, rücke 2014 beinahe wie zu Karls Zeiten ins Blickfeld der gesamten Alten Welt rückt «Das Karlsjahr ist eine Herausforderung für die Stadt und das Domkapitel Aachen, für die Aachener Zivilgesellschaft, die Wissenschaft und nicht zuletzt die Wirtschaft.», heißt es in einer zum Karlsjahr 2014 erschienen umfassenden Broschüre der Stadt Aachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquelle: Lokilech</p>
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<h4></h4>
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		<title>“Die Wahrheit, die uns Christus in der Kirche schenkt”</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Greschner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vatikan/Mannheim (kathnews). Mit einer Grußbotschaft hat sich Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer des 98. Deutschen Katholikentages gewandt. Bezugnehmend auf das Katholikentags-Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ schreibt der Heilige Vater, dass es für Deutschland notwendig sei, einen neuen „missionarischen, apostolischen Aufbruch“ zu wagen. Gleichzeitig rief der Heilige Vater dazu auf, die Kirche so zu lieben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan/Mannheim (kathnews). Mit einer Grußbotschaft hat sich Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer des 98. Deutschen Katholikentages gewandt. Bezugnehmend auf das Katholikentags-Motto „Einen neuen Aufbruch wagen“ schreibt der Heilige Vater, dass es für Deutschland notwendig sei, einen neuen „missionarischen, apostolischen Aufbruch“ zu wagen. Gleichzeitig rief der Heilige Vater dazu auf, die Kirche so zu lieben, wie Christus sie liebe: „Ja, identifiziert euch mit der Kirche, weil sich Christus mit der Kirche identifiziert, weil sich Christus mit uns identifiziert!“ Weiter heißt es: „Schöpft aus dem Leben und aus der Wahrheit, die uns Christus in der Kirche schenkt! Wir alle wollen diesen Schatz der Liebe Gottes den Menschen in unserem Land bringen.“ Abschließend erteilt Papst Benedikt XVI. allen Teilnehmern der Veranstaltung seinen Apostolischen Segen. Kathnews dokumentiert die Papstbotschaft zum 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim heute im Wortlaut.</p>
<h3>Die Papstbotschaft im Wortlaut</h3>
<p>Meinem verehrten Bruder<br />
Robert Zollitsch, Erzbischof von Freiburg,<br />
den Bischöfen, Priestern, Diakonen und Ordensleuten<br />
sowie allen Teilnehmern am Katholikentag in Mannheim</p>
<p>Liebe Brüder und Schwestern in Christus!</p>
<p>„Einen neuen Aufbruch wagen” – unter diesem Leitwort versammeln sich in diesen Tagen zahlreiche Gläubige zum 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim. In Verbundenheit grüße ich euch alle, die ihr zur feierlichen Eröffnung auf dem Marktplatz im Herzen der Stadt zusammengekommen seid. Mein besonderer Gruß gilt dem Erzbischof von Freiburg und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, den anwesenden Kardinälen und Bischöfen sowie dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken, das gemeinsam mit dem Erzbistum Freiburg Gastgeber dieses Katholikentages ist. Ebenso grüße ich die Vertreter der Ökumene, des öffentlichen Lebens und alle, die über die Medien mit euch verbunden sind. Bei dieser Gelegenheit erinnere ich mich gerne und mit großer Dankbarkeit an meinen Pastoralbesuch im vergangenen Jahr in unserem Heimatland und an die vielen bereichernden Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung bei diesem großen Fest des Glaubens.</p>
<p>„Einen neuen Aufbruch wagen“ steht über eurer Zusammenkunft in Mannheim. Was will uns dieses Wort eigentlich sagen? Aufbrechen heißt sich in Bewegung setzen, sich auf den Weg machen. Vielfach ist damit aber auch eine Entscheidung zur Veränderung und Erneuerung mitgemeint. Aufbrechen kann nur, wer bereit ist, Altes zurückzulassen und sich auf Neues einzulassen. Was aber bedeutet dies dann für die Gemeinschaft der Kirche, die nach dem Apostel Paulus der geheimnisvolle Leib Christi ist? Christus ist das Haupt, und wir sind die Glieder. Wir dürfen die Kirche nicht in ihrem Haupt manipulieren, sondern wir selbst sind gerufen, uns immer wieder neu als Glieder am Haupt, am „Urheber und Vollender“ unseres Glaubens (vgl. Hebr 12,2) auszurichten. Erneuerung trägt nur Frucht, wenn sie aus dem wirklich Neuen von Christus her geschieht, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (vgl. Joh 14,6). So betrifft Aufbruch jeden Gläubigen persönlich und zuinnerst. Durch die Taufe sind wir neu in Christus. Der Herr hat unser Menschsein von der Knechtschaft der Sünde befreit und „aufgebrochen“ für die lebensspendende Beziehung mit Gott. Dieses von Gott her geschenkte Aufbrechen muss daher immer wieder ein persönliches Aufbrechen zu Gott hin werden. Jeder hat sich um seinen persönlichen Glauben zu bemühen, ihn konkret zu leben und ihn weiterzuentwickeln. Aber in unserem Glauben sind wir nicht allein, isoliert von den anderen. Wir glauben mit und in der Gemeinschaft der Kirche. Aufbruch jedes Getauften ist zugleich Aufbruch in und mit der Kirche!</p>
<p>Zu allen Zeiten gab es Menschen, die diesen Aufbruch gewagt haben und in denen sich die Gegenwart Gottes besonders deutlich gezeigt hat. Das Glaubenszeugnis der Heiligen und der großen Schar von Christen, die froh und unerschrocken die Botschaft des Evangeliums ihren Mitmenschen verkündet haben, kann uns auch heute Mut machen zu einem neuen Aufbruch, uns anspornen zu einem neuen Mut des Glaubens. Die Heilige Schrift und die Geschichte der Kirche kennen eine Vielzahl von Menschen, denen das Allgemeinübliche ihrer Zeit nicht genügte, ja nicht genügen konnte. Mit unruhigem und offenem Herzen waren sie fähig, in ihrem Leben und in den Anforderungen des Alltags den „Heraus-Ruf“ Gottes zu vernehmen. Nicht menschliche Unbeständigkeit ließen sie aufbrechen, sondern die Sehnsucht nach Wahrheit und das Hören auf Gottes Wort. Wahrer Aufbruch, so zeigen sie uns, besteht im Gehorsam und Vertrauen gegenüber Gottes Weisung und Ruf. Wer sich von Gott angeredet weiß und aus diesem Dialog mit Gott heraus sein Leben gestaltet, überwindet Enge und Ängstlichkeit und kann so „Rede und Antwort geben von der Hoffnung, die ihn erfüllt“ (vgl. 1 Petr 3,15). Ein Sohn der Stadt Mannheim, der Jesuitenpater und spätere Märtyrer Alfred Delp, schildert uns in einer Betrachtung, die er wenige Wochen vor seinem Tod geschrieben hat, jene Menschen, die unter dem Anruf Gottes aufbrechen und sich auf den Weg zu machen wagen: „Es sind dies die Menschen“, so schreibt er, „mit den unendlichen Augen. Sie haben Hunger und Durst nach dem Endgültigen; richtig Hunger und Durst. Sie sind der entsprechenden Entschlüsse fähig. Sie ordnen das Leben seinen Endgültigkeiten unter. Suchende, fahrende Menschen sind sie geworden, weil sie dem inneren Ruf und dem äußeren Zeichen – das sie ohne den innerlichen Hunger und die gespannte Wachheit nie bemerkt hätten – mehr glaubten als der sicheren und behaglichen Sesshaftigkeit“ (Im Angesicht des Todes, 97 f.).</p>
<p>Liebe Schwestern und Brüder! Der Katholikentag ist in einer Stadt zu Gast, in der sich eine schier unübersehbare Vielfalt von Ideen und Auffassungen, von Lebensentwürfen und Religionen findet. Das Wagnis eines neuen Aufbruchs bedeutet in einer solchen Umgebung, ihre Chancen und Gefährdungen zu erkennen und Räume echten Miteinanders zu schaffen. Denn nur eine Menschheit, in der die „Zivilisation der Liebe“ herrscht, wird sich eines wahren und bleibenden Friedens erfreuen können. Als Kirche haben wir den Auftrag, den Anspruch und die Botschaft des Evangeliums offen und klar zu verkünden. Der Beitrag aller Getauften zur Neuevangelisierung ist unerlässlich. Auch unser Land braucht einen neuen missionarischen, apostolischen Aufbruch.</p>
<p>Ein besonderes Wort möchte ich den Jugendlichen und jungen Erwachsenen widmen. Vielen von euch durfte ich im vergangenen Jahr beim Weltjugendtag in Madrid und einige Wochen später bei der Vigilfeier in Freiburg begegnen. Wer wie ihr sein Leben noch vor sich hat, ist immer wieder gefordert, Entscheidungen zu treffen und auch bei Enttäuschungen wieder aufzustehen und kraftvoll Zukunft zu gestalten. Habt den Mut, euch an Jesus Christus zu orientieren! Stärkt euch gegenseitig im Glauben! Steht in eurem Freundeskreis, in Schule und Beruf für die Botschaft des Evangeliums ein! Wie Christus die Kirche liebt (vgl. Eph 5,25), wollen auch wir die Kirche lieben. Ja, identifiziert euch mit der Kirche, weil sich Christus mit der Kirche identifiziert, weil sich Christus mit uns identifiziert! Schöpft aus dem Leben und aus der Wahrheit, die uns Christus in der Kirche schenkt! Wir alle wollen diesen Schatz der Liebe Gottes den Menschen in unserem Land bringen. Auf sein Wort hin wollen wir aufbrechen (vgl. Lk 5,5) und so Gottes Aufbruch zu uns Menschen erwidern.</p>
<p>Der 98. Katholikentag bildet gewissermaßen einen Auftakt zum Jahr des Glaubens, das wir in Kürze anlässlich des fünfzigsten Jahrestages der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils beginnen werden. So mögen diese Tage zu einem Glaubensfest werden und mithelfen, den Glauben der Kirche in seiner Schönheit und Frische wiederzuentdecken, ihn sich aufs Neue und immer tiefer anzueignen wie auch in eine neue Zeit hinein zu verkünden. Mit diesem Wunsch lege ich den Verlauf des Katholikentages in Gottes Hände und erteile euch allen von Herzen den Apostolischen Segen.</p>
<p>Aus dem Vatikan, am 14. Mai 2012</p>
<p>BENEDIKTUS PP. XVI</p>
<p>Foto: Benedikt XVI. &#8211; Bildquelle: David Bohrer, White House</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kardinal Meisner: „Jerusalem ist älter als Mannheim“</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 23:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln (kathnews/RV). Eine Chance für echten Aufbruch sieht der Kölner Kardinal im Mannheimer Katholikentag nicht. Die Zahlen zeigten, „dass es nicht unbedingt einen Trend zu Katholikentagen gibt“, sagte Joachim Meisner dem „Bonner General-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“ am Mittwoch. Der Kardinal bemängelte, dass auf derartigen Treffen „die katholische Mitte“ fehle, bei der die Einheit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köln (kathnews/RV). Eine Chance für echten Aufbruch sieht der Kölner Kardinal im Mannheimer Katholikentag nicht. Die Zahlen zeigten, „dass es nicht unbedingt einen Trend zu Katholikentagen gibt“, sagte Joachim Meisner dem „Bonner General-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“ am Mittwoch. Der Kardinal bemängelte, dass auf derartigen Treffen „die katholische Mitte“ fehle, bei der die Einheit von Papst, Bischof, Priestern und dem Volk Gottes zu spüren sei. Der Kardinal wörtlich: „Die Katholikentage sind in meinen Augen nicht mehr das, was sie mal waren.“</p>
<p>Mit Blick auf 30.000 Gottesdienstbesucher im Kölner Dom zwischen Weihnachten und dem Dreikönigsfest sowie auf die Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt mit mehr als einer halben Million Pilgern sagte er: „Da liegen die Aufbrüche. Auch das Volk Gottes stimmt sozusagen mit den Füßen ab.“ An dem Christentreffen in Mannheim nimmt der Kölner Erzbischof nicht teil. Er weihe in etwa zur selben Zeit die neue Benediktinerabtei in Tabgha im Heiligen Land ein, so Meisner: „Jerusalem ist älter als Mannheim.“</p>
<p>Foto: Kardinal Meisner &#8211; Bildquelle: Andreas Gehrmann</p>
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		<title>Beratungen über die Piusbruderschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). Die Glaubenskongregation hat an diesem Mittwoch über die Piusbruderschaft beraten. Bei der ordentlichen Sitzung des Gremiums sei es auch um die traditionalistische Bruderschaft, insbesondere das Antwortschreiben deren Oberen, Bernard Fellay, vom 17. April 2012 gegangen. Das teilte das Presseamt des Heiligen Stuhles im Anschluss an die Sitzung mit. Dazu habe die Glaubenskongregation einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). Die Glaubenskongregation hat an diesem Mittwoch über die Piusbruderschaft beraten. Bei der ordentlichen Sitzung des Gremiums sei es auch um die traditionalistische Bruderschaft, insbesondere das Antwortschreiben deren Oberen, Bernard Fellay, vom 17. April 2012 gegangen. Das teilte das Presseamt des Heiligen Stuhles im Anschluss an die Sitzung mit. Dazu habe die Glaubenskongregation einige Beobachtungen formuliert, die in die weiteren Gespräche mit der Bruderschaft mit einfließen würden, heißt es in der Vatikanmitteilung weiter. Der Fall der drei Mitbischöfe Fellays werde im Folgenden „separat und im Einzelnen“ behandelt werden, so die Mitteilung weiter.</p>
<p>Die drei Bischöfe sollen versucht haben, ihren Oberen von einer Einigung mit dem Vatikan abzuhalten. Das geht aus einem in diesen Tagen per Indiskretion veröffentlichten Briefwechsel hervor, der durch die Medien ging. Das Ergebnis der Beratungen werden am Freitag über den Präfekten der Kongregation, Kardinal William Levada, an den Papst überbracht, berichtete die Katholische Nachrichtenagentur KNA an diesem Mittwoch. Benedikt XVI. muss dann über eine mögliche Wiedereingliederung der Priesterbruderschaft St. Pius X. in die katholische Kirche entscheiden. Wann und wie der Papst dazu entscheiden wird, ist offen. An den Beratungen der Glaubenskongregation nahm an diesem Mittwoch laut KNA auch der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller teil.</p>
<p>Foto: Hl. Messe bei der Piusbruderschaft &#8211; Bildquelle: fsspx.info</p>
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		<title>Zahl zukünftiger Priester auf historischem Tiefstand</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 21:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). Die Zahl der katholischen Priesterseminaristen ist auf dem tiefsten Stand seit der französischen Revolution. Nur 111 Priester wurden laut der zuständigen Kommission der Bischofskonferenz im letzten Jahr geweiht. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil bestehe ein Rückgang von 85 Prozent bei den französischen Priesteramtsanwärtern, schreibt der Online-Nachrichtendienst zenit. Stabil sei dagegen die Zahl der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). Die Zahl der katholischen Priesterseminaristen ist auf dem tiefsten Stand seit der französischen Revolution. Nur 111 Priester wurden laut der zuständigen Kommission der Bischofskonferenz im letzten Jahr geweiht. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil bestehe ein Rückgang von 85 Prozent bei den französischen Priesteramtsanwärtern, schreibt der Online-Nachrichtendienst zenit. Stabil sei dagegen die Zahl der Seminaristen, die für die außerordentliche Form des römischen Ritus ausgebildet werden. Sie stellten 15 Prozent der Seminaristen und stammten von den fünf Prozent jener Katholiken, die der außerordentlichen Form verbunden seien.</p>
<p>Foto: Priesterkragen &#8211; Bildquelle: B. Greschner, kathnews</p>
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		<title>Papst wirbt für Solidarität mit Asylbewerbern</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). Papst Benedikt XVI. hat Italiens Katholiken dazu aufgerufen, Asylbewerbern eine Chance zu geben. Bei einer Messe in der toskanischen Stadt Arezzo sprach das Kirchenoberhaupt über die schon im Mittelalter einsetzende christliche Prägung der Region, die später auch große Humanisten wie Petrarca und Vasari hervorbrachte. „Im Kontext der Kirche in Italien müssen wir uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). Papst Benedikt XVI. hat Italiens Katholiken dazu aufgerufen, Asylbewerbern eine Chance zu geben. Bei einer Messe in der toskanischen Stadt Arezzo sprach das Kirchenoberhaupt über die schon im Mittelalter einsetzende christliche Prägung der Region, die später auch große Humanisten wie Petrarca und Vasari hervorbrachte.</p>
<p>„Im Kontext der Kirche in Italien müssen wir uns gerade hier, an der Wiege der Renaissance, fragen, welche Sicht des Menschen wir den jungen Generationen weitergeben wollen. Unter den herausragenden Werten der Kultur dieser Region finden sich Solidarität, Aufmerksamkeit für Schwache, Respekt für die Würde jedes Menschen. Weithin bekannt ist die Aufnahmebereitschaft, die ihr auch in jüngerer Zeit jenen Menschen gewährt habt, die auf der Suche nach Freiheit und Arbeit kamen. Mit den Armen solidarisch zu sein, heißt das Vorhaben des Schöpfergottes anzuerkennen, der aus allen eine Familie gemacht hat.“</p>
<p>In seiner Predigt im „Parco del Prato“ würdigte der Papst diesen Einsatz für die Armen gerade angesichts der Wirtschaftskrise, die in den Familien der einst wohlhabenden Region um Arezzo für Unbehagen sorgt. Die Kirche werbe schon lange dafür, Ressourcen zu teilen und einen einfacheren Lebensstil zu pflegen, so der Papst, sie stelle sich so „der Kultur des Vergänglichen entgegen“, die viele enttäuscht und in eine tiefe spirituelle Krise gestürzt habe.</p>
<p>„Bereichert vom leuchtenden Zeugnis des Franz von Assisi, möge diese Ortskirche weiterhin aufmerksam und solidarisch mit den Bedürftigen sein, sie soll aber auch dazu in der Lage sein, zur Überwindung rein materialistischer Logiken zu erziehen, die den Sinn für Solidarität und Nächstenliebe oftmals vernebeln.“</p>
<p>Im selben Tenor das Regina Coeli-Gebet: Papst Benedikt sprach den Gläubigen von Arezzo und ganz Italien angesichts der Krise Mut zu und lenkte den Blick auf die beste Lösung aus christlicher Sicht. „Durch Maria erbitten wir von Gott moralischen Beistand, damit Arezzo und ganz Italien den Mut nicht verliert und, bestärkt auch durch die große humanistische Tradition, entschlossen den Weg der spirituellen und ethischen Erneuerung wiederaufnimmt, den einzigen Weg, der wirklich zu einer Verbesserung des sozialen und zivilen Lebens führen kann. Jeder kann und muss hier seinen Beitrag leisten.“</p>
<p>Nach der Eucharistiefeier besuchte der Papst den prächtigen Dom von Arezzo. Das Mittagessen nimmt er mit den Bischöfen der Toskana ein, nach einer kurzen Ruhepause begrüßt er die Organisatoren des Besuches. &#8211; Benedikt wurde am Morgen in Arezzo vom italienischen Premierminister Mario Monti begrüßt; als Papst hielt er sich zum ersten Mal in der Toskana auf, was auch der Grund dafür ist, dass sein Besuchsprogramm verhältnismäßig lang ist: Ein Helikopter bringt Benedikt um 17 Uhr nach La Verna, wo er vor dem örtlichen Heiligtum eine kurze Ansprache vor Franziskanern, Klarissen und anderen Ordensleuten hält. Danach bricht er &#8211; abermals im Hubschrauber &#8211; zum Privatbesuch in der Konkathedrale von Sansepolcro auf. Anschließend richtet er das Wort an die versammelten Gläubigen. Im Vatikan wird der Papst erst nach neun Uhr Abends zurück erwartet.</p>
<p>Foto: Benedikt XVI. &#8211; Bildquelle: Martin Lohmann</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hildegard von Bingen wird Heilige der Universalkirche</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 16:10:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). Papst Benedikt XVI. hat die Benediktinerschwester Hildegard von Bingen (1089-1179) zur Heiligen der Universalkirche erhoben. Das teilte die vatikanische Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen an diesem Donnerstag mit. Die im heutigen deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz gestorbene Mystikerin und Autorin wird bereits seit langem in den deutschsprachigen Bistümern sowie im Benediktinerorden als Heilige verehrt. Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). Papst Benedikt XVI. hat die Benediktinerschwester Hildegard von Bingen (1089-1179) zur Heiligen der Universalkirche erhoben. Das teilte die vatikanische Kongregation für Selig- und Heiligsprechungen an diesem Donnerstag mit. Die im heutigen deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz gestorbene Mystikerin und Autorin wird bereits seit langem in den deutschsprachigen Bistümern sowie im Benediktinerorden als Heilige verehrt. Ihr Fest wird am 17. September gefeiert. Da sie jedoch nie offiziell heiliggesprochen wurde, war eine Bestätigung durch den Papst Voraussetzung für eine Verehrung in der gesamten Weltkirche.</p>
<p>Hildegard lebte als Ordensschwester zunächst in Didisbodenberg bei Alzey, dann in Bingen und Eibingen am Rhein. Weltberühmt wurde sie durch ihr Visionenbuch „Scivias“, durch Musikkompositionen, Gedichte und naturwissenschaftliche Schriften. Hildegard korrespondierte mit Kaisern und Bischöfen und unternahm sogar Predigtreisen. Benedikt XVI. hatte im Rahmen einer Predigtreihe über große Frauengestalten die heilige Hildegard aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bildung als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Mittelalters bezeichnet. Im Sommer 2010 hatte er ihr bei seinen wöchentlichen Generalaudienzen zwei Ansprachen gewidmet.</p>
<p>Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, begrüßte den Rechtsakt aus Rom: „Das ist ein wichtiger Schritt für die Weltkirche“, meinte er am Donnerstag. Und weiter: „Gerade die Abtei Eibingen ist zu einem wichtigen Wallfahrtsort und Hildegard-Zentrum in Deutschland geworden.“ Die neue Heilige spiele für das Glaubensleben in Deutschland eine bedeutende Rolle. „Ich bin dankbar, dass die Verehrung des Benediktinerinnenordens und der Abtei Eibingen sowie der Bistümer Mainz, Trier und Limburg so reiche Frucht trägt.“</p>
<p>Übrigens: Eine weitere Frau aus dem Rheintal wurde an diesem Donnerstag vom Vatikan „befördert“: Das Seligsprechungsverfahren für die Schönstätter Marienschwester Emilie Engel (1893-1955) ist eine entscheidenden Schritt voran gekommen. Die zuständige Kongregation erkannte der in Husten geborenen und in Koblenz gestorbenen Schwester den „heroischen Tugendgrad“ zu. Vor einer Seligsprechung von Emilie Engel, die zur Gründergeneration der Schönstätter Marienschwestern gehörte, ist noch der Nachweis eines Wunders erforderlich. Die in Arnsberg zur Lehrerin ausgebildete Schwester war Generalvikarin und sechs Jahre lang Provinzoberin ihrer Gemeinschaft.</p>
<p>Foto: Erzbischof Dr. Zollitsch &#8211; Bildquelle: Schwarzwaelder bei de.wikipedia.org</p>
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		<title>Bronze für Webauftritt „Lübecker Märtyrer“</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Gehrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hannover (kathnews). Die vom Erzbistum Hamburg verantwortete, aber ökumenisch ausgerichtete Internet-Seite „luebeckermaertyrer.de“ ist von der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) mit dem bronzenen WebFish ausgezeichnet worden. Den bronzenen Preis teilt sich die norddeutsche Homepage mit der Internetseite &#8220;Lieder-vom-Glauben.de&#8221; der württembergischen Landeskirche. Die Website über die Lübecker Märtyrer erzählt mit ausführlichen Zeugnissen in mehreren Sprachen die Geschichte der drei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover (kathnews). Die vom Erzbistum Hamburg verantwortete, aber ökumenisch ausgerichtete Internet-Seite „luebeckermaertyrer.de“ ist von der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) mit dem bronzenen WebFish ausgezeichnet worden. Den bronzenen Preis teilt sich die norddeutsche Homepage mit der Internetseite &#8220;Lieder-vom-Glauben.de&#8221; der württembergischen Landeskirche. Die Website über die Lübecker Märtyrer erzählt mit ausführlichen Zeugnissen in mehreren Sprachen die Geschichte der drei katholischen Kapläne Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller sowie des ev.-luth. Pastors Karl Friedrich Stellbrink.</p>
<p>Die Online-Präsenz berichtet von deren Martyrium in der NS-Zeit, der Seligsprechung der drei katholischen Geistlichen und der Ehrung des ev.-luth. Pastors am 25. Juni 2011 in Lübeck. Die EKD schrieb den Internetpreis im Jahre 2012 zum sechszehnten Mal aus. Im Februar 2012 hatte die Jury eine Vorauswahl getroffen und zehn Internetangebote für den WebFish nominiert. Per Onlineabstimmung wurde gewählt. Nachdem die Jury am 8. Mai die Auszeichnung des bronzenen WebFishs verkündet hatte, findet die Preisverleihung am 19. Juni statt. Den goldenen WebFish gewinnt &#8220;soziale-berufe.com&#8221;, das Internetportal des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland. Den silbernen WebFish erhält &#8220;Die Nachfolger&#8221;, ein Projekt für Schülerinnen und Schüler vom Prediger- und Studienseminar der Nordelbischen Kirche.</p>
<p>Foto: Lübecker Märtyrer, Herz Jesu Kirche zu Lübeck - Bildquelle: Andreas Gehrmann</p>
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		<title>„Ganz im Vertrauen auf Gott“</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). „Maria, dich lieben / ist allzeit mein Sinn“: An dieses alte Marienlied hat Papst Benedikt an diesem Mittwoch erinnert. Vor Tausenden von Teilnehmern seiner Generalaudienz zitierte er eine Strophe aus dem Lied: „O Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand, auf all unsern Wegen, durchs irdische Land.“ Grund für das Zitat war, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). „Maria, dich lieben / ist allzeit mein Sinn“: An dieses alte Marienlied hat Papst Benedikt an diesem Mittwoch erinnert. Vor Tausenden von Teilnehmern seiner Generalaudienz zitierte er eine Strophe aus dem Lied: „O Mutter der Gnaden, o reich uns die Hand, auf all unsern Wegen, durchs irdische Land.“ Grund für das Zitat war, dass der Monat Mai in besonderer Weise der Muttergottes gewidmet ist: „Gott hat Marias Liebe angenommen, um seinen geliebten Sohn der Welt zu schenken. Vertrauen auch wir uns ihrer mütterlichen Fürsprache an!“</p>
<p>In der Hauptkatechese des Papstes ging es aber auch diesmal wieder um das Thema Gebet: „Heute möchte ich über das Gebet der antiken Gemeinde von Jerusalem sprechen, die für den Apostel Petrus inständig betete, als dieser auf Anordnung des Königs Herodes im Gefängnis war.“ Diese Begebenheit sei „ein Beispiel dafür, wie die Gemeinschaft der ersten Christen den Schwierigkeiten, die ihre Existenz bedrohten, begegneten“: „den äußeren Verfolgungen, aber auch den inneren Auseinandersetzungen, wie Neid oder Streit, von denen zum Beispiel der Apostel Jakobus berichtet (3,14-16)“.</p>
<p>Die Urgemeinde finde sich angesichts dieser Bedrängnisse „zum gemeinsamen und inständigen Gebet“ zusammen. „Der Bericht des heiligen Lukas zeigt uns aber auch, wie nah, ja gegenwärtig Gott dem Beten seiner Kirche ist. Der Herr sendet dem gefangenen Petrus seinen Engel in den Kerker, um ihn zu befreien.“ Die Ketten fielen von den Händen des Petrus, und das eiserne Tor sprang von alleine auf. „Und der Engel erneuert den Ruf, den Christus einst an Petrus richtete: „Folge mir nach!“ (Joh 21,19.22).“</p>
<p>Der Papst ging auch noch auf ein interessantes psychologisches Detail der Szene ein: Nach Auskunft des Lukas schläft Petrus im Gefängnis – und das, obwohl für den nächsten Tag seine Hinrichtung anberaumt ist. „Er will uns damit sagen: Petrus ruht ganz im Vertrauen auf Gott, zumal er sich vom beständigen Gebet der Kirche getragen weiß. Er ist ganz und gar von der Zuversicht erfüllt, daß Gott alles gut machen wird.“ Auch er selbst wisse sich, so fügte der Papst an, wie einst Petrus vom Gebet der ganzen Kirche getragen, und dafür bedanke er sich sehr herzlich.</p>
<p>Foto: Papst Benedikt XVI. &#8211; Bildquelle: Andreas Gehrmann</p>
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		<title>Liturgie-Kalender für alten Ritus</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 13:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radio Vatikan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Alte Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Benedikt XVI.]]></category>
		<category><![CDATA[Liturgie]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Summorum Pontificum]]></category>

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		<description><![CDATA[Vatikan (kathnews/RV). Erstmals hat der Vatikan am Dienstag einen liturgischen Kalender für den sogenannten ausserordentlichen Ritus der Messfeier veröffentlicht. Die von der zuständigen Vatikan-Kommission „Ecclesia Dei“ herausgegebene Publikation hat neunzig Seiten. Sie enthält die kirchlichen Feiertage und Heiligenfeste für das Kirchenjahr 2011/12 nach dem alten Messbuch in der Fassung von 1962 samt einführenden Hinweisen. Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vatikan (kathnews/RV). Erstmals hat der Vatikan am Dienstag einen liturgischen Kalender für den sogenannten ausserordentlichen Ritus der Messfeier veröffentlicht. Die von der zuständigen Vatikan-Kommission „Ecclesia Dei“ herausgegebene Publikation hat neunzig Seiten. Sie enthält die kirchlichen Feiertage und Heiligenfeste für das Kirchenjahr 2011/12 nach dem alten Messbuch in der Fassung von 1962 samt einführenden Hinweisen. Wie im „Direktorium“ der Diözesen für den ordentlichen Ritus finden sich in diesem „Ordo“ auch Hinweise zum liturgischen Rang des Tages, zu bestimmten Gebeten während der Messfeier sowie zur liturgischen Farbe.</p>
<p>Neue Heilige, die nach dem Konzil zur Ehre der Altäre erhoben worden &#8211; wie Maximilian Kolbe, Edith Stein oder Pater Pio &#8211; sind im Kalender allerdings nicht aufgeführt. &#8211; Der jetzt veröffentlichte „Ordo“ setzt die Normen des Motu proprio „Summorum Pontificum“ von Benedikt XVI. vom Juli 2007 um. Darin hatte der Papst neben dem ordentlichen Ritus nach der Liturgiereform im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) auch die alte Form in der Fassung von 1962 als „ausserordentlichen Ritus“ in grösserem Umfang zugelassen.</p>
<p>Foto: Alte Messe &#8211; Bildquelle: PMT</p>
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