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		<title>Der ökologische Handabdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 09:30:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Konzepte wie der Ökologische oder der CO₂‑Fußabdruck sind immer mehr Menschen ein Begriff. Sie zeigen die ökologischen Konsequenzen unserer Lebens- und Konsumgewohnheiten und dienen als Maßstab dafür, wie sich unser individueller Lebensstil auf das Klima auswirkt. Eine ganze Reihe von Tools wie bspw. der CO₂-Rechner des Umweltbundesamtes oder der Kalkulator des Global Footprint Networks machen &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/der-oekologische-handabdruck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Der ökologische Handabdruck“</span> weiterlesen</a></p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Konzepte wie der Ökologische oder der CO₂‑Fußabdruck sind immer mehr Menschen ein Begriff. Sie zeigen die ökologischen Konsequenzen unserer Lebens- und Konsumgewohnheiten und dienen als Maßstab dafür, wie sich unser individueller Lebensstil auf das Klima auswirkt. Eine ganze Reihe von Tools wie bspw. der </span><a href="https://uba.co2-rechner.de/de_DE/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">CO₂-Rechner des Umweltbundesamtes </span></a><span style="font-weight: 400;">oder der </span><a href="https://www.footprintcalculator.org/de/quiz/0/food/category" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Kalkulator des Global Footprint Networks</span></a><span style="font-weight: 400;"> machen es möglich, per Klick die eigenen Umweltauswirkungen zu erfassen. Anhand der Auswertungsübersichten können sich Interessierte mit dem nationalen oder sogar globalen Durchschnitt vergleichen und gleichzeitig Bereiche und Tätigkeiten erkennen, die besonders ressourcenintensiv sind. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">In den allermeisten Fällen liegt der Ressourcenverbrauch von Menschen aus Ländern des Globalen Nordens dabei mehr oder weniger deutlich oberhalb dessen, was mit einer nachhaltigen Lebensweise auf unserem Planeten vereinbar ist. Dies zeigt der im Zeitverlauf immer weiter an den Jahresanfang rückende Erdüberlastungstag anschaulich.</span></p>								</div>
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											<a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61539157#/media/File:1971-_Earth_Overshoot_Day_-_line_chart.svg">
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											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Quelle: RCraig09, Earth Overshoot Day, online unter: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61539157#/media/File:1971-_Earth_Overshoot_Day_-_line_chart.svg, Lizenz: CC BY-SA 4.0</figcaption>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Das Konzept des Erdüberlastungstags markiert dabei den Tag des Jahres, an dem alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht wurden, die uns die Erde innerhalb eines Jahres zur Verfügung stellen kann. Letztes Jahr war dieser Punkt auf globaler Ebene bereits am 24. Juli erreicht. Jedoch variieren die Konsummöglichkeiten und Lebensweisen von Menschen in verschiedenen Ländern erheblich. Würden alle Menschen der Erde so leben wie die Einwohner*innen Deutschlands, würde der Erdüberlastungstag schon am 10. Mai, im Falle Kolumbiens dagegen erst am 1. Oktober erreicht werden.&nbsp;</span></p>
<p><b>Mehr als individueller Verzicht – der ökologische Handabdruck</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn sich Personen mit dem Thema „Ressourcenverbrauch&#8220; auseinandersetzen und eines der diversen Berechnungstools ungeschönt ausfüllen, kann ein deprimierendes Bild entstehen: Der eigene Bedarf ist deutlich zu hoch und der individuelle Handlungsspielraum begrenzt.<br></span><br>Um neue Kraft zu schöpfen, kann sich ein Perspektivwechsel anbieten. Anstelle bloß auf die verursachten Ressourcenverbräuche zu schauen, werden zusätzlich persönliche Anstrengungen im Sinne der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Auch alltägliche Suffizienzmaßnahmen erscheinen dabei in einem anderen Licht, denn im Mittelpunkt steht nun weniger das, worauf man verzichtet. Vielmehr geht es um das, was man alleine, aber vor allem gemeinsam mit anderen verändert und verbessert. Die Rede ist an dieser Stelle vom ökologischen Handabdruck. Er wurde von der indischen Bildungseinrichtung Centre for Environmental Education entwickelt. Das Konzept hilft dabei, das eigene Engagement sichtbar zu machen – sei es im persönlichen Umfeld oder durch politische Mitgestaltung. Während der ökologische Fußabdruck didaktisch den Fokus auf Ursachentransparenz und Vermeidungspotentiale legt, steht der Handabdruck symbolisch für Gestaltungswillen und Machbarkeit.&nbsp;</p>
<p><b>Den eigenen Handabdruck vergrößern – ein Plädoyer für mehr gemeinsame Lösungen</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Vergrößerung des eigenen Handabdrucks kann dabei auf vielerlei Wegen erfolgen. Es ist ebenso die politische Unterstützung einer sozial-ökologischen Petition wie die Sachspende für den örtlichen Stadtgarten oder die finanzielle Unterstützung einer Klimaschutz-Initiative.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der ökologische Handabdruck betont dabei den Mehrwert, den wir gemeinsam mit und für andere erreichen können. Er kann sowohl dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken als auch ressourcenschonende Alternativen zu erproben, die einem alleine verschlossen bleiben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Organisation von Fahrgemeinschaften in Regionen mit einem ausgedünnten ÖPNV-Netz. Erst durch die Abstimmung mit anderen wird es möglich, die eigene ökologische Mobilitätsbilanz dauerhaft zu verbessern und das kommunale PKW-Aufkommen auf den Straßen zu vermindern. Nebenbei hat es noch weitere Vorteile: Man ist häufiger Beifahrer*in, lernt in Gesprächen die Mitfahrenden besser kennen und kommt entspannter an. Auch Fahrgemeinschaften zwischen Eltern bieten in dieser Hinsicht Vorteile: Sie entlasten die Umwelt infolge eines sinkenden PKW-Aufkommens und helfen zugleich, alle beruflichen und familiären Tagesaufgaben unter einen Hut zu bekommen. Ein anderes Beispiel ist die Verschwendung von Lebensmitteln: Auf individueller Ebene lässt sich durch weitsichtiges Einkaufen und eine strukturierte Nahrungsmittelverwertung persönlich vermeiden, dass Lebensmittel in großer Menge in den Müll wandern. Berücksichtigt man jedoch die immensen Mengen an Nahrungsmitteln, die bereits im Einzelhandel entsorgt werden, wird schnell klar, dass gemeinsam mit anderen noch deutlich mehr möglich ist. Folgerichtig haben sich aus diesem Grundgedanken an vielen Orten ehrenamtliche Foodsharing-Initiativen gebildet, die sich immer über Mitstreiter*innen freuen. Und falls es in einem Ort noch kein entsprechendes Angebot gibt, ist es sicherlich an der Zeit, dem Abhilfe zu schaffen.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dies sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass Suffizienz- und Nachhaltigkeitsbemühungen nicht auf die individuelle Ebene begrenzt sein sollten. Falls der eine oder andere sich nun fragt, welche Möglichkeiten es noch gibt, um seinen ökologischen Handabdruck zu vergrößern, dem sei diese </span><a href="https://www.handabdruck.eu/"><span style="font-weight: 400;">Infoseite von Germanwatch</span></a><span style="font-weight: 400;"> mit vielen Anregungen wärmstens empfohlen.</span></p>
<p><b>Fazit&nbsp;</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der ökologische Fuß- und Handabdruck sind interessante, sich ergänzende Konzepte zur nachhaltigen Ausrichtung unseres Alltagshandelns. Einerseits sehen wir das Ausmaß unseres Ressourceneinsatzes und unsere Verbindlichkeiten gegenüber der Umwelt. Andererseits liefert der ökologische Handabdruck Inspirationen, um gemeinsam mit anderen ins Handeln zu kommen und einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Dabei ist es wie mit vielen anderen Dingen im Leben auch: Zusammen macht es einfach mehr Spaß.</span></p>								</div>
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		<title>Rezension: „Kompass Konsumreduktion – der Ratgeber zur Befreiung vom Überfluss&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 09:44:27 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Welt des Überflusses fordert das Buch „Kompass Konsumreduktion“ dazu auf, nicht nur die eigenen vier Wände zu entrümpeln, sondern auch den persönlichen Umgang mit Konsum kritisch zu prüfen. Die Autor*innen der Heinrich-Böll-Stiftung richten den Blick in dem 2022 erschienenen Werk auf persönliche Bedürfnisse, gesellschaftliche Strukturen und ökologische Auswirkungen unseres Konsumverhaltens. Moderner Konsum im &#8230; </p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">In einer Welt des Überflusses fordert das Buch „Kompass Konsumreduktion“ dazu auf, nicht nur die eigenen vier Wände zu entrümpeln, sondern auch den persönlichen Umgang mit Konsum kritisch zu prüfen. Die Autor*innen der Heinrich-Böll-Stiftung richten den Blick in dem 2022 erschienenen Werk auf persönliche Bedürfnisse, gesellschaftliche Strukturen und ökologische Auswirkungen unseres Konsumverhaltens.</span></p><p><b>Moderner Konsum im Blick</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Der Aufbau des Buches folgt einer klaren Struktur. Im theoretischen Teil werden die Hintergründe und Folgen der modernen Konsumgesellschaft beleuchtet: ökonomische Anreize, soziale Normen und individuelle Bedürfnisse, die das Konsumverhalten beeinflussen. Die Autor*innen machen deutlich, dass Konsum längst mehr ist als eine private Entscheidung. Er sei Ausdruck gesellschaftlicher Vorstellungen von Wohlstand, Erfolg und Zugehörigkeit.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ausgehend von der Beobachtung überfüllter Wohnungen zeigen sie, wie ständige Produktverfügbarkeit, Werbung und gesellschaftliche Erwartungen dazu führen, dass viele Menschen weit mehr besitzen, als sie brauchen. Konsum werde zum Mittel der Selbstdefinition und zum Symbol von Status und Identität.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Doch genau darin liege das Problem. Ein Leben, das stark auf materiellen Besitz ausgerichtet sei, steigere die Zufriedenheit kaum. Oft führe es zu Stress, Überforderung und innerer Unruhe. Der Kreislauf aus Kaufen, Nutzen, Aussortieren und erneutem Konsumieren halte uns zwar ständig beschäftigt, führe jedoch selten zu echter Zufriedenheit. Zugleich verweist das Buch auf die ökologischen Folgen dieser Überflusskultur: Ressourcenverbrauch, Müllproduktion und CO₂-Emissionen sind direkte Begleiter unseres Konsumverhaltens.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Gleichzeitig stellt der Ratgeber Gegenbewegungen wie den Minimalismus vor. Wer sich von Überflüssigem trenne, gewinne Platz, Zeit und Klarheit sowie ein Bewusstsein dafür, was wirklich wichtig sei. Das Buch verschweigt jedoch nicht die Ambivalenzen solcher Ansätze. Der Wunsch nach „schöner Leere“ könne selbst neuen Konsum befeuern, etwa durch den Kauf minimalistischer Designobjekte. Auch moralische Selbstrechtfertigung („Ich habe ausgemistet, also darf ich mir wieder etwas gönnen“) wird kritisch beleuchtet.</span></p><p><b>Deine Dinge im Blick</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Im zweiten Teil des Buches wird es praktisch: Der „Kompass Konsumreduktion” führt die Leser*innen Schritt für Schritt durch vier Phasen der Konsumreduktion: Introspektion, Reduktion, Weitergabe und Dranbleiben. In jeder Phase werden theoretische Impulse mit konkreten Übungen verbunden, verknüpft mit der Einladung, die eigene Beziehung zu Dingen neu zu denken.</span></p><ol><li><b> Introspektion: </b><span style="font-weight: 400;">Zu Beginn steht das bewusste Hinsehen. Übungen zu Bestandsaufnahme, Reflexion und Achtsamkeit machen sichtbar, wie Erinnerungen, Gewohnheiten und gesellschaftliche Erwartungen unser Konsumverhalten prägen. Zugleich rücken Herkunft und Herstellung der Dinge in den Blick und damit auch ihr ökologischer Fußabdruck.</span></li><li><b> Reduktion:</b><span style="font-weight: 400;"> In dieser Phase geht es um das aktive Loslassen. Methoden wie die KonMari-Methode, das Minimalist Game oder die Vier-Kisten-Technik unterstützen dabei, Besitz strukturiert zu reduzieren. Im Mittelpunkt steht kein radikales Ausmisten, sondern bewusstes Entscheiden: Was ist notwendig, was spiegelt meine Werte wider und was darf gehen? So wird Reduktion zur Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Prioritäten.</span></li><li><b> Weitergabe:</b><span style="font-weight: 400;"> Anstatt Dinge zu entsorgen, fordert das Buch zu Verantwortung auf. Das Wegwerfen aussortierter Dinge bleibt der letzte Ausweg. Alternativen wie Verschenken, Spenden, Verkaufen oder Reparieren werden praxisnah vorgestellt und im Kontext der Kreislaufwirtschaft verortet. So entsteht Bewusstsein dafür, dass jedes weitergenutzte Objekt Ressourcen spart und Nachhaltigkeit fördert. </span></li><li><b> Dranbleiben:</b><span style="font-weight: 400;"> Die letzte Phase widmet sich der langfristigen Veränderung. Wie lässt sich ein bewusster Umgang mit Konsum dauerhaft im Alltag verankern? Übungen helfen, dem Reiz des Konsums zu widerstehen, Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Routinen zu entwickeln, etwa durch gemeinschaftliche Nutzung, Leihen oder Tauschen.</span></li></ol><p><span style="font-weight: 400;">So wird der Praxisteil zu einem alltagsnahen Leitfaden, der Konsumreduktion als persönliche und gesellschaftliche Lernaufgabe begreift und zeigt, dass Nachhaltigkeit im Kleinen beginnen kann.</span></p><p><b>Handeln leicht gemacht</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Bemerkenswert ist die didaktische Gestaltung des Buches: Zahlreiche Reflexionsfragen, Übungen und Infokästen ermöglichen es, die Inhalte direkt auf das eigene Leben zu übertragen. So verbindet das Buch die theoretische Auseinandersetzung mit Konsum und Reduktion konsequent mit praxisnahen Handlungsschritten. Die klare Trennung zwischen theoretischen Grundlagen und praktischen Anleitungen erleichtert die Orientierung und macht den Aufbau nachvollziehbar. Schritt für Schritt können die Leser*innen ihre Gewohnheiten überprüfen und Wege zu bewussteren, nachhaltigeren Entscheidungen entwickeln.</span></p><p><b>Fazit</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Unsere Gesellschaft lebt in materiellem Überfluss: Wir kaufen mehr, als wir brauchen, besitzen Vieles, das ungenutzt bleibt, und werfen oft noch funktionierende Gegenstände weg. Der „Kompass Konsumreduktion” bietet Orientierung und begleitet die Leser*innen auf dem Weg zu einem bewussteren Umgang mit Besitz und Konsum. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Das Buch zeigt anschaulich, dass Konsumgewohnheiten nicht nur individuelle, sondern auch gesellschaftlich relevante Auswirkungen haben und dass Veränderung im Alltag beginnen kann, sei es durch Besitzreduktion, die kritische Reflexion der eigenen Bedürfnisse oder einen verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Auf diese Weise eröffnet der Ratgeber Wege zu einem entrümpelten Alltag und zu einer Lebensweise, die individuelle Zufriedenheit, Suffizienz und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet. Damit wird der „Kompass Konsumreduktion” zu einem praxisnahen Leitfaden für alle, die ihre Konsumgewohnheiten bewusst hinterfragen und nachhaltig verändern möchten.</span></p>								</div>
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									<p><b>Buchinformationen</b></p><p dir="ltr" style="line-height: 1.38; background-color: #ffffff; margin-top: 0pt; margin-bottom: 0pt; padding: 0pt 0pt 19pt 0pt;"><span style="font-weight: 400;">Autor*innen: Marlene Münsch, Maximilian Wloch, Lisa Walsleben, Samira Iran, Viola Muster, Jasmin Beppler</span><a href="https://www.oekom.de/person/jasmin-beppler-11754"><span style="font-weight: 400;"><br /></span></a><span style="font-weight: 400;">Titel: Kompass Konsumreduktion – Der Ratgeber zur Befreiung vom Überfluss                                                        </span><span style="font-weight: 400;">Verlag: oekom </span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">ISBN: 978-3-98726-120-6</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Softcover, 68 Seiten</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Erscheinungstermin: 05.09.2024</span></p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn das Klima kippt: zur Rolle der Suffizienz</title>
		<link>https://kaufnix.net/wenn-das-klima-kippt-zur-rolle-der-suffizienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 12:27:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Leben/Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Governance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es steht außer Frage, dass der Klimawandel kein fernes Zukunftsszenario mehr ist, sondern längst unsere Gegenwart prägt: Temperaturen steigen, Extremwetter häufen sich, Gletscher schmelzen. Während frühere Klimaschwankungen teils natürliche Ursachen hatten, ist die heutige Erderwärmung eindeutig menschengemacht. Durch die Verbrennung enormer Mengen fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas gelangen riesige Mengen an Treibhausgasen in &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/wenn-das-klima-kippt-zur-rolle-der-suffizienz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wenn das Klima kippt: zur Rolle der Suffizienz“</span> weiterlesen</a></p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Es steht außer Frage, dass der Klimawandel kein fernes Zukunftsszenario mehr ist, sondern längst unsere Gegenwart prägt: Temperaturen steigen, Extremwetter häufen sich, Gletscher schmelzen. Während frühere Klimaschwankungen teils natürliche Ursachen hatten, ist die heutige Erderwärmung eindeutig menschengemacht. Durch die Verbrennung enormer Mengen fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas gelangen riesige Mengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre und treiben die Erwärmung </span><a href="https://unric.org/de/klimawandel/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">weiter an</span></a><span style="font-weight: 400;">. Seit Langem warnen Forschende davor, dass das Klima ein sensibles, komplexes System ist, das abrupt und dauerhaft kippen kann. Diese Kipppunkte lassen sich als kritische Schwellenwerte beschreiben, bei dessen Überschreitung ein Teil des Erdsystems plötzlich und meist unumkehrbar in einen neuen Zustand übergeht – mit tiefgreifenden Folgen für das Leben auf der Erde. Einmal ausgelöst, lassen sich diese Prozesse kaum oder gar nicht mehr stoppen. Im kürzlich veröffentlichtem </span><a href="https://global-tipping-points.org/" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">„Global Tipping Points Report 2025“</span></a><span style="font-weight: 400;"> haben über 150 Forschende die Kipppunkte des Erdsystems untersucht – mit alarmierenden Ergebnissen.</span></p><p><b>Die rote Linie des Klimasystems</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Je stärker sich die Erde erwärmt, desto näher rückt die Gefahr, dass kritische Kipppunkte des Erdsystems erreicht oder überschritten werden. Forschende haben bereits eine Vielzahl an Kippelementen identifiziert, darunter der Amazonas-Regenwald, die Eisschilde an den Polkappen und Korallenriffe. Im neuen Kipppunkte-Bericht wurde nun deutlich, dass viele Warmwasser-Korallenriffe ihren Kipppunkt bereits erreicht haben und in den nächsten Jahrzehnten drohen, großflächig abzusterben. Darüber hinaus wird davor gewarnt, dass die Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze weitere Kipppunkte im Erdsystem auslösen könnte. Dies kann langfristig einen Meeresspiegelanstieg und gravierende Folgen für Küsten, Klima und das Leben von Millionen Menschen weltweit bedeuten. Trotz dieser Entwicklungen gibt es auch einen Hoffnungsschimmer: die sogenannten </span><b>positiven Kipppunkte</b><span style="font-weight: 400;">. </span></p><p><b>Positive Kipppunkte verstehen und gestalten</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Positive Kipppunkte sind Entwicklungen, die die Wende zu einer nachhaltigen Zukunft möglich machen: Beispielsweise boomen regenerative Energieerzeugungsformen weltweit. Sie werden immer günstiger und verdrängen zunehmend fossile Brennstoffe. Solche selbstverstärkenden nachhaltigen Veränderungen können helfen, das Klima zu stabilisieren und damit den Klimawandel abzubremsen. Doch was benötigt es, um solche positiven Kipppunkte auszulösen und ihre Wirkung zu verstärken?</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Maßgeblich sind klare </span>politische Richtlinien<span style="font-weight: 400;"> für klimafreundlichere Technologien. Es braucht einen politischen Rahmen, der das Auftreten positiver Kipppunkte nicht nur erlaubt, sondern aktiv fördert und fordert. Doch der Bericht macht auch klar, dass politische Maßnahmen und das Vertrauen in technologische Innovationen allein nicht ausreichen. So muss auch der Wirkung von </span>sozialen Dynamiken<span style="font-weight: 400;"> eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer langfristig klimafreundlichen Zukunft zugeschrieben werden. Aus dem Global Tipping Points Report geht hervor, dass soziale Dynamiken dazu führen können, positive soziale Rückkopplungen hin zu einer klimafreundlicheren Lebensweise anzustoßen. Neben dem aktiven gesellschaftlichen Engagement als Wirkungshebel auf politische Entscheidungsprozesse lassen sich auch zentrale Prinzipien der </span>Suffizienz<span style="font-weight: 400;"> im Bericht wiedererkennen.</span></p><p><b>Der persönliche Beitrag zum Klimaschutz: Suffizienz im Alltag verankern</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Großflächige Effizienzgewinne und eine zirkuläre Verwendung von Rohstoffen sind wichtige Voraussetzungen, um als Gesellschaft den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu senken. Doch sollte dies nicht verdecken, dass auch auf der persönlichen Ebene große Einsparpotentiale bestehen. Ressourcensparende Verhaltensänderungen können zudem kostengünstig und schnell mittels relativ einfacher Maßnahmen freigesetzt werden, wie die nachfolgende </span><a href="https://nachhaltigerkonsum.info/sites/default/files/medien/dokumente/knk_bigpoints_quadrat_rgb.jpg" target="_blank" rel="noopener"><span style="font-weight: 400;">Abbildung</span></a><span style="font-weight: 400;"> des Kompetenzzentrums Nachhaltiger Konsum zeigt:</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Eine vegetarische oder vegane Ernährung kann bis zu einer halben Tonne Treibhausgase einsparen. Auch der Verzicht auf einen spontanen Hin- und Rückflug von Berlin nach Rom für ein romantisches Wochenende spart knapp eine halbe Tonne CO₂ ein. Wer regelmäßig für den Weg zur Arbeit oder Kita auf das Auto verzichtet, setzt einen weiteren Big Point um. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Suffizienz kann so schrittweise zu einem selbstverstärkenden Prozess werden, indem nachhaltige Lebensstile nicht mehr als Einschränkung, sondern als neue Normalität wahrgenommen werden. Je stärker suffizientes Verhalten jedoch zur neuen gesellschaftlichen Norm wird, umso mehr erhöht dies auch den Druck auf Politik und Märkte, sich mit Maßnahmen bzw. Angeboten im Sinne nachhaltiger Lebensweisen zu befassen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Laut Global Tipping Points Report 2025 sind es genau diese einfachen Anpassungen, die das größte Potenzial haben, positive Kipppunkte zu erzeugen. Die positiven Auswirkungen sind potentiell enorm: Immerhin zeigt die Abbildung, dass bereits mit den Big-Point-Maßnahmen eine Halbierung des durchschnittlichen CO₂-Fußabdrucks möglich ist. </span><span style="font-weight: 400;">Würde jede*r der rund 50 Millionen erwachsenen Bundesbürger*innen rund 5 Tonnen Treibhausgase jährlich einsparen, wären das gigantische 250 Millionen Tonnen jedes Jahr. Der Versuch lohnt sich also, im Freundes- und Bekanntenkreis darüber zu reden. </span></p><p><b>Was kippt zuerst, das Klima oder wir?</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Der Bericht macht deutlich: Wir stehen an einer Schwelle, an der über die Zukunft entschieden wird. Wie diese Zukunft aussehen wird, liegt bei uns und den Entscheidungen, die wir heute treffen – auf persönlicher ebenso wie auf hochrangiger politischer Ebene. Auf Letzterer steht in wenigen Tagen eine neue Verhandlungsrunde an: </span><span style="font-weight: 400;">Vom 10. bis 21. November 2025 findet in der brasilianischen Stadt Belém im </span><span style="font-weight: 400;">Herzen des Amazonasgebiets </span><span style="font-weight: 400;">die <a href="https://unfccc.int/cop30" target="_blank" rel="noopener">30. Weltklimakonferenz</a> statt. Zum Wohle der Weltgemeinschaft ist zu hoffen, dass von diesem besonderen Ort ein neuer Wind für den Klimaschutz ausgeht. </span></p>								</div>
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		<title>Buchvorstellung: „Wege zur Suffizienz“</title>
		<link>https://kaufnix.net/buchvorstellung-wege-zur-suffizienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:07:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Mitwirkung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Zeit, in der ökologische Krisen dringender denn je nach konkreten Handlungsansätzen verlangen, bietet das vorliegende Buch ,,Wege zur Suffizienz. Grundlagen und Anleitung für die Gestaltung von Zukunftsworkshops” eine fundierte und praxisnahe Anleitung für die Gestaltung von Workshops, die sich mit der Umsetzung einer suffizienten Zukunft beschäftigen.  Für wen die Publikation geeignet ist Hervorgegangen &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/buchvorstellung-wege-zur-suffizienz/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Buchvorstellung: „Wege zur Suffizienz““</span> weiterlesen</a></p>
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									<p>In einer Zeit, in der ökologische Krisen dringender denn je nach konkreten Handlungsansätzen verlangen, bietet das vorliegende Buch ,,Wege zur Suffizienz. Grundlagen und Anleitung für die Gestaltung von Zukunftsworkshops” eine fundierte und praxisnahe Anleitung für die Gestaltung von Workshops, die sich mit der Umsetzung einer suffizienten Zukunft beschäftigen. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Für wen die Publikation geeignet ist</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Hervorgegangen ist das Buch aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt „Wege zur Suffizienz”, das am Zurich Knowledge Centre for Sustainable Development in Kooperation mit mehreren Hochschulen durchgeführt wurde. Das Kernstück des Buches bildet die Anleitung für einen etwa dreistündigen Zukunftsworkshop, der sich an all jene richtet, die sich – sei es aus persönlichem Interesse oder im Rahmen eines Bildungsformates – mit dem Konzept der Suffizienz und der Gestaltung einer suffizienten Zukunft beschäftigen möchten. Es sind weder Vorkenntnisse erforderlich noch eine bestimmte Vorbildung – alle nötigen Inhalte werden im Laufe des Workshops vermittelt.</p>
<p>Die Zielgruppe ist bewusst breit gefasst: Jugendliche ab 15 Jahren, Erwachsene, Schulklassen, Studierende, Vereinsgruppen oder auch Mitarbeitende in Organisationen. Prinzipiell kann der Workshop von jedem durchgeführt werden, Moderationserfahrung ist allerdings von Vorteil. Zudem kann eine Durchführung zu zweit vorteilhaft sein, u. a. um gezielter anleiten zu können, bei Bedarf besser Hilfestellung geben und das Geschehen besser beobachten zu können. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Was mit dem Format erreicht werden soll</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ziel der Session ist es, bei den Teilnehmenden ein Bewusstsein für die Bedeutung von Suffizienz und ihrer Notwendigkeit für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen. Sie sollen zum kritischen Hinterfragen der aktuellen Situation bewegt und darin ermutigt werden, im eigenen Kontext suffiziente Lebensweise zu erproben. Dafür vermittelt der Workshop zum einen relevantes Wissen zum Thema Suffizienz und nachhaltige Entwicklung. Zum anderen ermöglicht er den Mitwirkenden, gemeinsam vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Beschreibung des Ist-Zustands Visionen einer suffizienten Zukunft zu entwickeln und Hindernisse und Herausforderungen auf dem Weg dahin zu identifizieren sowie Transformationsstrategien zu entwickeln. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Ein umfangreiches Paket</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das Buch kann wahlweise in gedruckter Form für 22 Euro beim oekom-Verlag bestellt werden oder kostenlos als <a href="https://www.oekom.de/buch/wege-zur-suffizienz-9783987261176">PDF heruntergeladen</a> werden. Ergänzend zum Buch wird ein umfangreiches Arbeitspaket mit einer Einstiegspräsentation und diversen Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt, das an <a href="https://www.oekom.de/buch/wege-zur-suffizienz-9783987261176">dieser Stelle</a> zum Download zur Verfügung steht</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
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									<p><strong>Buchinformationen:</strong></p>
<p><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Autor*innen: </span></span><span style="font-weight: 400;">Furrer, Wiktoria/Inderbitzin, René/</span><span style="font-weight: 400;">Fontana, Giulia/Probst,Johannes/</span><span style="font-weight: 400;">Creutzburg, Leonard/Behringer, Jeannette/Hilty, Lorenz<br /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Titel: Wege zur Suffizienz. Grundlagen und Anleitung für die Durchführung von Zukunftsworkshops</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Verlag: oekom</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">ISBN: 978-3-98726-117-6</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Softcover, 80 Seiten </span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Erscheinungstermin: 01.08.2024</span></span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/buchvorstellung-wege-zur-suffizienz/">Buchvorstellung: „Wege zur Suffizienz“</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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		<item>
		<title>Obsoleszenz und Verbraucherverantwortung</title>
		<link>https://kaufnix.net/obsoleszenz-und-verbraucherverantwortung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 07:26:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man kennt Sätze wie diese: ,,Produkte halten heute einfach nicht mehr so lange wie damals” oder ,,Früher konnte ich diese Schrauben einzeln nachkaufen, jetzt muss ich auf einmal gleich das ganze Teil austauschen.” Häufig sind sie von älteren Menschen zu hören. Oft reagieren jüngere Leute mit einem Augenrollen oder Schmunzeln – tun sie als nostalgische &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/obsoleszenz-und-verbraucherverantwortung/">Obsoleszenz und Verbraucherverantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Man kennt Sätze wie diese: ,,Produkte halten heute einfach nicht mehr so lange wie damals” oder ,,Früher konnte ich diese Schrauben einzeln nachkaufen, jetzt muss ich auf einmal gleich das ganze Teil austauschen.” Häufig sind sie von älteren Menschen zu hören. Oft reagieren jüngere Leute mit einem Augenrollen oder Schmunzeln – tun sie als nostalgische Erinnerungen ab. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ein genauer Blick zeigt allerdings recht schnell, dass diese Aussagen </span><span style="font-weight: 400;">einen wahren Kern besitzen</span><span style="font-weight: 400;">. Wer hat sich nicht auch schon einmal darüber geärgert, dass die neue Waschmaschine schon nach zwei Jahren defekt ist? Dass sich für die Kaffeemaschine keine Ersatzteile finden lassen oder der Akku in einem Gerät fest verbaut ist? Oder, dass es manchmal schlichtweg günstiger ist, ein Produkt neu zu kaufen, anstatt es reparieren zu lassen? Hinter all diesen Beispielen könnte eine Praxis stecken, die wissenschaftlich als geplante Obsoleszenz bezeichnet wird. </span></p><p><strong>Geplanter Verschleiß für mehr Umsatz?</strong></p><p><span style="font-weight: 400;">Das Konzept fußt auf der Annahme bzw. Behauptung, dass Hersteller diesen skizzierten Verschleiß gezielt herbeiführen. Ziel sei es mithin, die Lebensdauer eines Produktes gezielt künstlich zu begrenzen, um den Konsum und folglich den Absatz anzukurbeln. Dies werde bereits beim Produktdesign – also insb. der Konzeption der Funktionalitäten, des technischen Designs und der Auswahl der Materialien sowie deren Verarbeitung berücksichtigt. </span></p><p><strong>Formen der Obsoleszenz</strong></p><p><span style="font-weight: 400;">Neben der qualitativen Obsoleszenz, bei der ein Produkt so konstruiert wird, dass bestimmte Bauteile schneller verschleißen oder nur schwer austauschbar sind, kennt die Forschung noch weitere Formen:</span></p><p><span style="font-weight: 400;">In die Kategorie der funktionalen Obsoleszenz gehören Fälle, in denen neue Modelle mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden. Maßgeblich ist dabei, dass diese bewusst so gestaltet werden, dass sie mit älteren Geräten inkompatibel werden. Im Ergebnis muss zwangsläufig auch das alte Gerät ersetzt werden, obwohl es technisch noch einwandfrei funktioniert. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Bei der psychologischen Obsoleszenz spielen Design und Marketing eine zentrale Rolle: Durch die stetige Veröffentlichung von immer neuen Modellen und Versionen soll bei Konsument*innen bewusst der Drang erzeugt werden, diese neuen Produkte besitzen zu müssen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Eine weitere Form ist die sogenannte Software-Obsoleszenz, die in Bezug auf technische Geräte wie Smartphones oder Computer diskutiert wird. Für ältere Geräte wird der technische Support eingestellt und neue Updates werden nicht mehr zur Verfügung gestellt. Dadurch lassen sich diese Geräte nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr nutzen.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Rentiert sich schließlich für Verbraucher*innen ein Neukauf mehr als die Reparatur eines alten Produktes, wird dies auch als ökonomische Obsoleszenz bezeichnet. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Gemeinsames Ziel bzw. handlungsleitende Motivation all dieser Praktiken ist es theoretisch, den Konsum anzukurbeln. Unternehmen wollen demnach ihren Umsatz steigern und zugleich ihre Kosten senken, etwa durch die Verwendung von preiswerteren Materialien und einfacheren Verarbeitungsweisen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Zwei Seiten der gleichen Medaille</strong> </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ob es in der Praxis allerdings eine gezielte Manipulation auf Seiten der Hersteller gibt, ist bis jetzt nicht eindeutig belegt. Eine </span><a href="https://www.test.de/Geplante-Obsoleszenz-Gerade-gekauft-und-schon-wieder-hin-4596260-4596265/"><span style="font-weight: 400;">Auswertung</span></a><span style="font-weight: 400;"> von Dauertests</span><span style="font-weight: 400;"> der Stiftung Warentest zeigte, dass beispielsweise Haushaltsgeräte heute nicht schneller kaputt gehen als früher. In einer </span><a href="https://www.umweltbundesamt.de/obsoleszenz-studie-o-toene-zitate"><span style="font-weight: 400;">Studi</span><span style="font-weight: 400;">e</span></a><span style="font-weight: 400;"> des Umweltbundesamtes aus dem Jahre 2016 wurde zwar festgestellt, dass der Anteil an untersuchten Haushaltsgeräten, die wegen eines Defektes bereits nach fünf bis sechs Jahren ausgetauscht wurden, von 3,5 auf über 8 </span><span style="font-weight: 400;">Prozent gestiegen ist, ei</span><span style="font-weight: 400;">n absichtlich herbeigeführter Verschleiß </span>im Sinne einer „Sollbruchstelle“  als Ursache konnte allerdings nicht nachgewiesen werden. Zwar zeigte sich, dass die Gestaltung einiger Bauteile eher lebensdauerverkürzend wirkt, grundsätzlich können jedoch alle Komponenten eines Geräts versagen. Hersteller verfolgen laut der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/dokumente/pi_2016_05_obsoleszenz.pdf">Studie</a> vielmehr das Ziel, die Lebensdauer einzelner Bestandteile möglichst einander anzugleichen – Produkte sollen so lange wie nötig, aber nicht zwingend möglichst lange halten. Dabei sehen sich Produktdesigner stets dem Spannungsfeld aus technischen, funktionellen und optischen Aspekten, Erwartung und Zahlungsbereitschaft der Zielgruppe(n) sowie Gewinn- und Renditeerwartungen des Unternehmens gegenüber.</p><p>Dennoch steht an dieser Stelle unweigerlich die Frage im Raum, ob der Produktgestaltung im Sinne der Nachhaltigkeit nicht stärker Grenzen gesetzt werden sollte, bspw. indem eine Mindesthaltbarkeitsdauer vorgegeben wird. Ein weiteres Problem an dieser Stelle ist, dass Verbraucher*innen die tatsächliche Qualität des Produktes oft nur indirekt abschätzen können. Mit einem höheren Preis oder einem höherwertig anmutenden Design geht bei vielen Kund*innen die Erwartung einher, insgesamt ein qualitativ besseres Produkt zu erwerben. Gerade bei technischen Geräten sagen diese Details jedoch nicht zwingend etwas über die Langlebigkeit aus. Hier bräuchte es mehr Transparenz bspw. in Form eines Ausweises der erwartbaren Nutzungsstunden.  </p><p>Darüber hinaus kam die Studie des Umweltbundesamtes allerdings auch zu dem wichtigen Ergebnis, dass beispielsweise knapp 60 Prozent der Fernsehgeräte nicht wegen eines technischen Defekts, sondern aufgrund des Wunsches der Verbraucher*innen nach einem neuen Gerät bereits nach relativ kurzer Zeit ausgetauscht werden. In der heutigen Konsum- und Wegwerfgesellschaft verlieren Produkte bei vielen Menschen schnell an Wert, wenn sie nicht mehr den neuesten Trends entsprechen oder eine brandaktuelle Funktionalität nicht besitzen. Es wäre daher zu einfach, die Verantwortung ausschließlich den Unternehmen zuzuschieben. Vielmehr ist es auch jeder Einzelne, der mit seinen Konsumentscheidungen den Markt mitgestaltet.  </p><p><b>Ein Kompass für den eigenen Konsum</b></p><p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn sich eine geplante Obsoleszenz nicht nachweisen lässt, so sind unsere aktuellen Konsummuster unzweifelhaft mit gravierenden ökologischen und sozialen Konsequenzen verknüpft. Insgesamt hat sich die Nutzungsdauer von Produkten vielfach verkürzt. Zudem können Produkte oft nur schlecht oder gar nicht recycelt werden. Schon seit langem forderten Umweltschützer*innen daher mehr Transparenz, langlebigere Produkte und ein Recht auf Reparatur. Eine entsprechende EU-Richtlinie ist 2024 in Kraft getreten und muss bis 31. Juli 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Sie umfasst insbesondere die folgenden fünf Punkte:</span></p><ul><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Reparaturpflicht der Hersteller: Hersteller müssen für bestimmte Produkte nach Ablauf der Gewährleistung Reparaturen zu angemessenen Preisen anbieten, nicht nur den Austausch.</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Verfügbarkeit von Ersatzteilen: Hersteller müssen Ersatzteile für eine bestimmte Dauer nach dem Kauf vorhalten. </span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Zugang zu Informationen und Software: Reparaturwerkstätten und Verbraucher sollen Zugang zu Reparaturanleitungen und Software erhalten, um die Reparatur zu erleichtern.</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Designvorgaben: Neue Produkte müssen einfacher reparierbar sein und langlebigere Komponenten (z. B. Akkus) enthalten.</span></li><li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Transparenz für Verbraucher: Ein EU-Formular soll dabei helfen, die Kosten und Dauer von Reparaturen zu vergleichen.</span></li></ul><p><span style="font-weight: 400;">Das Recht auf Reparatur stellt jedoch nur einen ersten – allerdings wichtigen – Schritt dar, der sich gezielt gegen mögliche Obsoleszenzstrategien wendet – mag es sie nun geben oder nicht. Es trägt zugleich dazu bei, die Lebensdauer von Produkten deutlich zu verlängern. Damit wird jedoch nur ein positiver ökologischer Effekt einhergehen, wenn Verbraucher*innen ihrer ökologischen Verantwortung nachkommmen – funktionierende Geräte also auch noch verwenden, wenn sie nicht mehr die allerneusten Funktionen haben oder das Design bereits etwas in die Jahre gekommen ist.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, sich und seine Konsumerwartungen kritisch zu hinterfragen: Wie wahrscheinlich ist es, dass für einen Kleiderschrank Holz aus nachhaltiger und regionaler Waldbewirtschaftung verarbeitet wird, zugleich auf die Verwendung von problematischen Chemikalien oder fragwürdigen Arbeitsbedingungen verzichtet wird und dies zu einem „Spottpreis&#8220; geschieht? Wie realistisch ist es, dass eine neue und hochwertige Bohrmaschine für weniger als 50 € angeboten wird? Und schließlich: Muss man das betreffende Produkt überhaupt persönlich besitzen oder nutzt man es nur sehr selten?</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Ein Blick auf die Anti-Verbraucher-Pyramide der Deutschen Umweltstiftung verdeutlicht, dass sich mittels derartiger Überlegungen Verhaltensveränderungen ebenfalls nutzen lassen, um kurzlebigen Produkten das Dasein zu erschweren.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Egal, ob es sich um kommerzielle Angebote oder selbst organisierte private Projekte handelt: Es bilden sich immer mehr Projekte vom Kleingartenverein bis hin zum städtischen Quartier, die Gebrauchsgüter wie bspw. Werkzeuge gemeinsam nutzen. Auch große Unternehmensketten bieten zunehmend die Möglichkeit, Produkte auszuleihen. So werden zum einen weniger Güter erworben. Zum anderen wird es auf diese Weise möglich, auch mit beschränkten finanziellen Mitteln hochwertige Produkte mit einer besseren Verarbeitung und tendenziell längeren Lebensdauer zu verwenden. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Wenn Sie also das nächste Mal vor der Frage stehen, welcher neue Rasenmäher es sein soll, sprechen Sie zunächst erst mit Ihren Nachbar*innen. Es lohnt sich finanziell und ökologisch.</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/obsoleszenz-und-verbraucherverantwortung/">Obsoleszenz und Verbraucherverantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Junge Menschen für Suffizienz begeistern</title>
		<link>https://kaufnix.net/junge-menschen-fuer-suffizienz-begeistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 10:35:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung/Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Leben/Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Digitale Anwendungen können neue Wege eröffnen, um den eigenen Ressourcenverbrauch sichtbar zu machen und konkrete Alternativen zu erproben. Interaktive Selbsttests helfen, individuelle Konsummuster einzuordnen, deren Umweltauswirkungen in Zahlen zu fassen und dadurch persönliche Handlungsspielräume nachvollziehbar zu machen. Ein bekanntes Beispiel ist der CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, mit dem Nutzer*innen ihren CO2-Fußabdruck bspw. bei einer Flugreise ermitteln &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/junge-menschen-fuer-suffizienz-begeistern/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Junge Menschen für Suffizienz begeistern“</span> weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/junge-menschen-fuer-suffizienz-begeistern/">Junge Menschen für Suffizienz begeistern</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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									<p>Digitale Anwendungen können neue Wege eröffnen, um den eigenen Ressourcenverbrauch sichtbar zu machen und konkrete Alternativen zu erproben. Interaktive Selbsttests helfen, individuelle Konsummuster einzuordnen, deren Umweltauswirkungen in Zahlen zu fassen und dadurch persönliche Handlungsspielräume nachvollziehbar zu machen. Ein bekanntes Beispiel ist der <a href="https://uba.co2-rechner.de/de_DE/">CO2-Rechner</a> des Umweltbundesamtes, mit dem Nutzer*innen ihren CO2-Fußabdruck bspw. bei einer Flugreise ermitteln können. Eine stärker ganzheitlich auf das Thema Suffizienz ausgerichtete Alternative ist der SuffizienzCheck des ifeu, über den <a href="https://kaufnix.net/suffizienzcheck/">hier</a> berichtet wird. In diesem Beitrag steht nun der schulische Fokus und die Lebenswirklichkeit junger Menschen im Mittelpunkt der Betrachtung.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Suffizienz entdecken </strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Mit Unterstützung des Umweltbundesamtes und dem Umweltministerium hat die Deutsche Umweltstiftung 2020 die Suffizienzdetektive entwickelt: <a href="http://suffizienzdetektive.de">suffizienzdetektive.de</a></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Es handelt sich um eine multimediale Internetseite für junge Menschen, die auf spielerische und leicht zugängliche Weise erklärt, was es bedeutet, die eigene Lebens- und Freizeitgestaltung ressourcenschonend vorzunehmen und wie dies im Alltag gelingen kann.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>In einem Prozess des Erforschens und Entdeckens können die jungen Nutzer*innen mehr über die Methoden erfahren, mit denen sie das Prinzip der Suffizienz in ihr Leben integrieren können. Auf der Internetseite finden sich dazu neben vielen Tipps und Tricks auch <a href="https://suffizienzdetektive.de/poetry-slams/">Poetry Slams</a>, <a href="https://suffizienzdetektive.de/lernfilme/">Videos</a> und ein <a href="https://suffizienzdetektive.de/emma-im-dilemma/">Browsergame</a>, bei dem die junge Emma durch die vielfältig auftretenden Dilemma einer suffizienten Lebensgestaltung geführt werden muss. Auf diese Weise verbindet die Internetseite spielerischen Wissenserwerb mit der Einladung zur kritischen Selbstreflexion und persönlichen Veränderung.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>								</div>
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											<a href="https://suffizienzdetektive.de/emma-im-dilemma/">
							<img loading="lazy" decoding="async" width="2032" height="1212" src="https://kaufnix.net/wp-content/uploads/2025/08/Bildschirmfoto-2025-08-15-um-10.43.21.png" class="attachment-full size-full wp-image-4653" alt="" srcset="https://kaufnix.net/wp-content/uploads/2025/08/Bildschirmfoto-2025-08-15-um-10.43.21.png 2032w, https://kaufnix.net/wp-content/uploads/2025/08/Bildschirmfoto-2025-08-15-um-10.43.21-300x179.png 300w, https://kaufnix.net/wp-content/uploads/2025/08/Bildschirmfoto-2025-08-15-um-10.43.21-1024x611.png 1024w, https://kaufnix.net/wp-content/uploads/2025/08/Bildschirmfoto-2025-08-15-um-10.43.21-768x458.png 768w, https://kaufnix.net/wp-content/uploads/2025/08/Bildschirmfoto-2025-08-15-um-10.43.21-1536x916.png 1536w" sizes="100vw" />								</a>
											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Browsergame „Emma im Dilemma“</figcaption>
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									<p><strong>Ein kleiner Hinweis für Lehrkräfte </strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Internetseite ist auch hervorragend geeignet, um das Thema in den Unterricht oder einen Projekttag zu integrieren. Sie enthält dazu diverse <a href="https://suffizienzdetektive.de/unterrichtsmaterialien/">Unterrichtsmaterialien</a>, um Schüler*innen mit dem Thema Nachhaltigkeit allgemein und insbesondere Suffizienz vertraut zu machen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Lehrkräfte können kostenlos einen Ablaufplan für eine videogestützte Unterrichtseinheit herunterladen. Die Videos sind bewusst auf junge Menschen und ihre Alltagswirklichkeit zugeschnitten. Dabei werden Themen wie der eigene Lebensstil, die persönliche Ernährung, der Umgang mit elektronischen Geräten oder Kleidung sowie das eigene Mobilitätsverhalten betrachtet. Experteninterviews und ein Audioguide zur suffizienteren Gestaltung des schulischen Alltags runden das Angebot ab.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Suffizienz im eigenen Leben verankern</strong></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Sicherlich: Damit sich Menschen suffizient verhalten können, braucht es zukünftig noch mehr politische Weichenstellungen und entsprechende Angebote. Dennoch sollte dies keine Ausrede sein, um das eigene Verhalten nicht kritisch reflektieren zu müssen. Denn oft lassen sich suffiziente Veränderungen im persönlichen Kontext bereits heute mit kleinen Maßnahmen erreichen. Digitale Anwendungen wie der CO2-Rechner des Umweltbundesamtes, der SuffizienzCheck des ifeu oder die Suffizienzdetektive helfen dabei – egal, ob jung oder alt.</p>								</div>
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		<item>
		<title>SuffizienzCheck</title>
		<link>https://kaufnix.net/suffizienzcheck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2025 13:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Leben/Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit steht bei vielen Menschen hoch im Kurs. Tipps, wie man sich entsprechend verhält, und illustrierende alltagsnahe Beispiele wurden bis vor einigen Jahren zumeist in Form von Broschüren und Ratgebern verbreitet. Im Zeitalter der Digitalisierung tritt an diese Stelle verstärkt ein digitales Angebot mit Informationsportalen und zunehmend auch interaktiv bzw. spielerisch gestalteten Apps.  Ein großer &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/suffizienzcheck/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„SuffizienzCheck“</span> weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/suffizienzcheck/">SuffizienzCheck</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachhaltigkeit steht bei vielen Menschen hoch im Kurs. Tipps, wie man sich entsprechend verhält, und illustrierende alltagsnahe Beispiele wurden bis vor einigen Jahren zumeist in Form von Broschüren und Ratgebern verbreitet. Im Zeitalter der Digitalisierung tritt an diese Stelle verstärkt ein digitales Angebot mit Informationsportalen und zunehmend auch interaktiv bzw. spielerisch gestalteten Apps. </p>



<p>Ein großer Vorteil ist dabei, dass diese Anwendungen häufig die Eingabe eigener Daten erlauben. Dies ermöglicht es Nutzer*innen, binnen von Minuten einen quantifizierten Eindruck ihrer persönlichen Lebenssituation zu erhalten. Das vermutlich bekannteste Beispiel für eine derartige Anwendung ist der <a href="https://uba.co2-rechner.de/de_DE/">CO₂-Rechner des Umweltbundesamtes</a>, mit dem Nutzer*innen ihren CO₂-Fußabdruck bestimmen und so bspw. die Klimawirkung ihrer Flugreise ermitteln können.&nbsp;</p>



<p>In diesem Beitrag soll ein anderes Beispiel im Fokus stehen: der <a href="https://flyingless.de/suffizienzcheck/de/living">SuffizienzCheck</a>. Er wurde vom Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „<a href="https://www.ifeu.de/projekt/suprastadt">SuPraStadt II – Lebensqualität, Teilhabe und Ressourcenschonung durch soziale Diffusion von Suffizienzpraktiken in Stadtquartieren</a>” entwickelt.&nbsp;</p>



<p><strong>Ernährung, Reisen, Wohnen&nbsp;</strong></p>



<p>Das Besondere an der Anwendung ist der Fokus auf ressourcenschonende Lebensstile. Die Anwendung erlaubt es User*innen anonym, die eigenen Mobilitätsmuster, die aktuelle Wohnsituation und die persönliche Ernährung hinsichtlich des Grads an Suffizienz binnen weniger Minuten abzuschätzen. Dazu führt das Programm den oder die Anwender*in durch einen themenspezifischen Fragebogen, um die relevanten Eckpunkte zu ermitteln. So werden bspw. zur Ermittlung des Nutzerprofils bei der Wohnsituation die Eigentumsverhältnisse (Miete, Eigentum), die Quadratmeter, Zimmer- und Personenanzahl des Haushalts abgefragt. Auf Basis dessen wird sodann eine relative Bewertung im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt generiert und darüber hinaus ein anzustrebender Optimalwert als Richtwert unter Berücksichtigung globaler Gerechtigkeitserwägungen generiert.&nbsp;</p>



<p>Im Bereich „Reisen” können die ökologischen Auswirkungen privater und dienstlich bedingter Mobilität ermittelt werden. Dabei verdeutlicht die Anwendung per Klick grafisch anschaulich die unterschiedlichen Treibhausgasemissionen und den relativen Anteil von Reise- und Aufenthaltszeit. Letzteres wird dabei der allgemeinen Grundeinstellung zuwiderlaufend nicht zwingend negativ verstanden, sondern als ein Indikator der Entschleunigung interpretiert. So kann durch die Brille der Suffizienz betrachtet, ein längerer Reiseweg bereits ungeachtet der ökologischen Vorteile erstrebenswert sein, wenn er positive Erlebnisse, Erholung oder Spaß fördert. Das altbekannte Sprichwort „Der Weg ist das Ziel” erscheint hier in neuem Gewand.&nbsp;</p>



<p>In der dritten Kategorie steht die persönliche Ernährung im Vordergrund. Nutzer*innen können aus einer Vielzahl von Menükomponenten repräsentative Mahlzeiten bestehend aus einer Hauptkomponente, zwei Beilagen und einer Nachspeise kreieren. Optional können zudem bereits praktizierte Maßnahmen ausgewählt werden, die der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken, wie bspw. die Beteiligung an lokalen Foodsharingprojekten. Anschließend erhalten die Nutzer*innen Informationen hinsichtlich der damit einhergehenden Treibhausgasemissionen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ein alltagsnaher Begleiter</strong></p>



<p>Eine ganze Reihe von Dingen macht den SuffizienzCheck zu einer rundum gelungenen Anwendung.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Visualisierte Soll-Ist-Vergleiche</li>
</ol>



<p>Die Anwendung bietet für alle Bereiche grafische Elemente, die die ermittelten Werte veranschaulichen, sei es die relative Größe der eigenen Wohnung zum bundesweiten Durchschnitt oder die Klimarelevanz unterschiedlicher Nahrungsmittel.&nbsp;</p>



<ol start="2" class="wp-block-list">
<li>Konkrete Tipps</li>
</ol>



<p>Anders als andere Anwendungen endet der Prozess nicht bei der quantitativen Darstellung. Ergänzend erfolgt eine qualitative Einordnung, die das Konsummuster einordnet und alltagsnahe Tipps gibt, wie das eigene Verhalten noch ressourcenschonender gestaltet werden könnte.</p>



<ol start="3" class="wp-block-list">
<li>Vermittlung von Hintergrundwissen</li>
</ol>



<p>An vielen Stellen erfahren User*innen mit kompakten Informationsblöcken mehr zum Thema Suffizienz allgemein bzw. bezogen auf die Bereiche Ernährung, Reisen und Wohnen. Dabei ist der Tenor betont sachlich und informativ. Für Neugierige bieten weiterführende Links die Möglichkeit, tiefer in die Materie einzusteigen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Abschließend bleibt zu sagen: Checken Sie <a href="https://flyingless.de/suffizienzcheck/de/living"><strong>hier</strong></a> Ihre Suffizienz.</p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/suffizienzcheck/">SuffizienzCheck</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ressourcenschonende Geschäftsmodelle</title>
		<link>https://kaufnix.net/ressourcenschonende-geschaeftsmodelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[michael]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 10:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft/Wachstum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kaufnix.net/?p=4594</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Befreiung vom Überfluss“ ist der Titel eines bekannten Buchs des Wissenschaftlers Niko Paech, das unlängst in einer überarbeiteten Fassung erschienen ist.  Darin skizziert der Autor Konturen einer Postwachstumsökonomie. Dazu zeigt er schonungslos auf, welche Konsequenzen unser ressourcenintensiver Konsumhunger für die Lebensgrundlagen des Menschen haben und begründet die Notwendigkeit einer grundlegenden Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/ressourcenschonende-geschaeftsmodelle/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Ressourcenschonende Geschäftsmodelle“</span> weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/ressourcenschonende-geschaeftsmodelle/">Ressourcenschonende Geschäftsmodelle</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4594" class="elementor elementor-4594" data-elementor-post-type="post">
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									<p>„<a href="https://kaufnix.net/rezension-befreiung-vom-ueberfluss-das-update/">Befreiung vom Überfluss</a>“ ist der Titel eines bekannten Buchs des Wissenschaftlers Niko Paech, das unlängst in einer überarbeiteten Fassung erschienen ist.  Darin skizziert der Autor Konturen einer Postwachstumsökonomie. Dazu zeigt er schonungslos auf, welche Konsequenzen unser ressourcenintensiver Konsumhunger für die Lebensgrundlagen des Menschen haben und begründet die Notwendigkeit einer grundlegenden Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Suffizienz spielt dabei eine wesentliche Rolle. Während jedoch Effizienz und Konsistenz häufig systemisch gedacht werden, bspw. wenn es um die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft oder die Transformation des Energiesystems geht, dominierte bei Suffizienz lange Zeit eine individuelle Perspektive. Ratgeber gaben Hinweise für die Veränderung des eigenen Lebensstils und lieferten Anregungen, wie der persönliche Alltag ressourcenschonender gestaltet werden kann, bspw. indem auf Flugreisen verzichtet wird, der Fleischkonsum reduziert wird, eine Substitution des Autos durch das Fahrrad bzw. den ÖPNV erfolgt oder die Raumtemperatur im Winter abgesenkt wird.</p><p><strong><span class="TextRun MacChromeBold SCXW161814976 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Verhaltensänderungen erleichtern<br /></span></span></strong><span class="TextRun SCXW161814976 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Seltener standen bisher in der öffentlichen Wahrnehmung Push- und Pull-Faktoren im Fokus, die suffizientes Verhalten erleichtern und Anreize bieten bzw. nicht-suffizientes Verhalten sanktionieren können. Dabei betonen Vorhaben wie das Projekt „</span></span><a class="Hyperlink SCXW161814976 BCX0" href="https://kaufnix.net/wie-die-nachhaltige-transformation-gelingen-kann-ein-interview-mit-oliver-wagner-vom-wuppertal-institut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW161814976 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-charstyle="Hyperlink">Gute Beispiele für eine gelingende Transformation</span></span></a><span class="TextRun SCXW161814976 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">“ des Wuppertal Instituts oder das Vorhaben </span></span><a class="Hyperlink SCXW161814976 BCX0" href="https://kaufnix.net/category/interview/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW161814976 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-charstyle="Hyperlink">„FULFILL“</span></span></a><span class="TextRun SCXW161814976 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> des Fraunhofer ISI, dass entsprechende Anreize mittels einer gezielten </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW161814976 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Suffizienzpolitik</span><span class="NormalTextRun SCXW161814976 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> die Veränderungsbereitschaft von Menschen begünstigen können.</span></span></p><p><strong><span class="TextRun MacChromeBold SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Rolle von Unternehmen</span></span></strong><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW210319666 BCX0"><strong><span class="SCXW210319666 BCX0"> <br /></span></strong></span><span class="TextRun SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Es</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> liegt auf der Hand, dass </span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">bei diesem Thema </span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Unternehmen unweigerlich eine</span> <span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Schlüsselrolle</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> spielen</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">. Dies verdeutlicht die Lektüre der </span><span class="NormalTextRun ContextualSpellingAndGrammarErrorV2Themed SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">eingangs genannten Publikation</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> „Befrei</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">ung vom Überfluss</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">“</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">, in der eine Postwachstumsalternative in Abgrenzung zum vorherrschenden Green Growth </span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Paradigma entwickelt wird</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">, eindrücklich</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">. Damit Unternehmen diesem Anspruch jedoch gerecht werden können und ihren Beitrag zum Gemeinwohl und zur nachhaltigen Transformation leisten können, wird es </span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">merklicher </span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Veränderungen in de</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">n</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> Wertschöpfungsprozessen bedürfen</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">, die eine Abkehr von der vorherrschenden Shareholderorientierung implizieren</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">. Das Konzept der </span></span><a class="Hyperlink SCXW210319666 BCX0" href="https://germany.econgood.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="TextRun Underlined SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-charstyle="Hyperlink">Gemeinwohlökonomie</span></span></a><span class="TextRun SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> bietet hier</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">für</span><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> wert</span></span><span class="TextRun SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">volle Ansatzpunkte, indem es Werte wie </span></span><span class="TextRun Highlight SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz betont</span></span><span class="TextRun SCXW210319666 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW210319666 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">.</span></span></p><p aria-level="3"><strong>Konsument*innen unterstützen</strong><br /><span data-contrast="auto">Fokussiert man sich an dieser Stelle auf die Ausgestaltung von Produkten und Dienstleistungen, verdeutlichen eine Reihe von EU-Maßnahmen wie das </span><a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20240419IPR20590/recht-auf-reparatur-reparieren-einfacher-und-attraktiver-machen"><span data-contrast="none">Recht auf Reparatur</span></a><span data-contrast="auto"> und die </span><a href="https://germany.representation.ec.europa.eu/news/okodesign-verordnung-neue-regeln-fur-nachhaltige-produkte-kraft-2024-07-19_de"><span data-contrast="none">Ökodesign-Richtlinie</span></a><span data-contrast="auto"> in welche Richtung die Reise für Unternehmen zukünftig gehen sollte. Es geht darum, den maßvollen Konsum der Bürger*innen mittels geeigneter Produkte und Dienstleistungen aktiv zu unterstützen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true}"> </span></p><p aria-level="3"><span data-contrast="auto">Anstelle auf kurzlebig gestaltete Wegwerfgüter, geplante Obsoleszenz oder unter prekären Arbeitsbedingungen hergestellte Fast Fashion Produkte zu setzen, sollten Merkmale wie Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Nachrüstbarkeit und Reparierbarkeit von Produkten und zugehörige Serviceleistungen in den Fokus rücken. Der ab 2027 in der EU verbindliche </span><a href="https://www.bmuv.de/faq/was-ist-ein-digitaler-produktpass"><span data-contrast="none">digitale Produktpass</span></a><span data-contrast="auto"> ist daher ein wichtiger Schritt, um Konsument*innen einen umfassenden Einblick in den Produktlebenszyklus von Produkten zu geben insb. auch hinsichtlich der Reparierbarkeit und verfügbarer Ersatzeile.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true}"> </span></p><p aria-level="3"><b><span data-contrast="auto">Erste Schritte von Unternehmen</span></b><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559740&quot;:259}"> <br /></span><span data-contrast="auto">Stellenweise finden sich in der Praxis bereits gute Beispiele</span><span data-contrast="auto">, die als Anregung dienen können. Einige Hersteller robuster</span><span data-contrast="auto"> Outdoor-Ausrüstung bieten bspw. lebenslange Garantien und kostenlose Reparaturservices an. Auch kleinere Textilhersteller haben die Möglichkeit geschaffen, verkaufe Produkte „aufhübschen“ zu lassen. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:true,&quot;134233118&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p><p aria-level="3"><span data-contrast="auto">Eine Reihe von Unternehmen haben insb. im Mobilitätsbereich Geschäftsmodelle aufgebaut, die dem Ansatz der Sharing-Economy folgen. Im Segment elektronischer Konsumgüter finden sich diesbezüglich vermehrt Verleihsysteme bspw. für Werkzeuge und Maschinen. Gleiches gilt für die Möglichkeit spezielles Equipment für besondere und seltene Anlässe wie bspw. Lichttechnik oder Mobiliar auszuleihen.</span></p><p aria-level="3"><span class="TextRun SCXW60634429 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW60634429 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Zunehmend gewinnen auch zirkuläre Modelle wie Produktrotation oder Umtauschsysteme an Bedeutung. Gerade im Bereich von Kindermode oder Babybedarf bieten vermehrt Anbieter die Möglichkeit, Produkte nach einer bestimmten Nutzungszeit zurückzugeben oder gegen andere auszutauschen. So bleiben Materialien im Kreislauf, und der Bedarf an Neuware sinkt. In dieser Hinsicht sind auch modular gestaltete Produkte positiv zu sehen. Jedenfalls, wenn sie mit dem Gedanken konzipiert werden, eine langfristige Nutzungsdauer zu erreichen, indem das Produkt an sich wechselnde Lebensumstände angepasst werden kann und nicht modische Aspekte im Vordergrund stehen.</span></span></p><p aria-level="3"><strong><span class="TextRun MacChromeBold SCXW144033828 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Kräfte bündeln – </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">suffizienzkompatible</span><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> Anreize setzen</span></span></strong><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW144033828 BCX0"><span class="SCXW144033828 BCX0"> <br /></span></span><span class="TextRun SCXW144033828 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Wenn </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Suffizienzstrategien</span><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> einen größeren Stellenwert bei der nachhaltigen Transformation unserer Gesellschaft spielen sollen, braucht es dafür stärker als bislang ein </span><span class="NormalTextRun SpellingErrorV2Themed SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">akteursübergreifendes</span><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> Bekenntnis und sich ergänzende Maßnahmen. Bürger*innen können in ihrer Rolle als Konsumenten zwar gezielte Kauf- und Verzichtsentscheidungen treffen, jedoch nur, wenn das Angebot und die Rahmenbedingungen vorhanden sind. Hier sind Unternehmen und Politik gefragt, suffizientes Verhalten mittels entsprechender Serviceangebote bzw. politischer Weichenstellungen erleic</span></span><span class="TextRun SCXW144033828 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">htern. </span><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Wie Letzteres in der Praxis aussehen kann, zeigt das <a href="https://www.vzth.de/pressemeldungen/umwelt-haushalt/nachhaltigkeit/reparaturbonus-thueringen-geht-am-15-mai-2024-in-die-vierte-phase-95371">Bundesland Thüringen</a>. Hier wird seit 2021 jährlich ein Reparaturbonus für Elektrogeräte in Höhe von 50 Prozent gewährt. Die Förderung ist auf 100 Euro pro Thüringer*in gedeckelt. Seit Einführung der Förderung wurden bereits über 30.000 Anträge bewilligt. Eine Untersuchung des </span></span><span class="TextRun SCXW144033828 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) zeigt dabei auf der e</span></span><span class="TextRun SCXW144033828 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW144033828 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">inen Seite positive Effekte für die regionale Wertschöpfung, da Reparaturen häufig von Fachhändlern und Werkstätten durchgeführt werden. Auf der anderen Seite stehen ökologische Gewinne Dank des Reparaturbonus in Form von rund 3.000 Tonnen eingesparten CO2 Emissionen und circa 400 Tonnen Elektroschrott.</span></span></p><p aria-level="3"><span class="TextRun SCXW240999429 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW240999429 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3">Trotz der positiven Erfahrungen in Thüringen sind vergleichbare Angebote bislang nur in <a href="https://sab.sachsen.de/reparaturbonus">Sachsen</a></span><span class="NormalTextRun SCXW240999429 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> und <a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/kreislaufwirtschaft/projekte/reparaturbonus/">Berlin</a></span><span class="NormalTextRun SCXW240999429 BCX0" data-ccp-parastyle="heading 3"> zu finden und nicht bundesweit. Es ist dringend an der Zeit, dies zu ändern.</span></span></p>								</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Rezension: „Befreiung vom Überfluss – das Update“</title>
		<link>https://kaufnix.net/rezension-befreiung-vom-ueberfluss-das-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 15:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft/Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Niko Paech bereits 2012 das Buch „Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ veröffentlichte, hat er nun 13 Jahre später eine aktualisierte Fassung seines Werkes erstellt, die aktueller kaum sein könnte. In dieser setzt sich der bekannte Wachstumskritiker – um es mit den Worten Winfried Kretschmers auf dem Buchdeckel zu sagen „pointiert, &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/rezension-befreiung-vom-ueberfluss-das-update/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Rezension: „Befreiung vom Überfluss – das Update““</span> weiterlesen</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4579" class="elementor elementor-4579" data-elementor-post-type="post">
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									<p><span data-contrast="none">Nachdem Niko Paech bereits 2012 das Buch „Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie“ </span><span data-contrast="auto">veröffentlichte, hat er nun 13 Jahre später eine aktualisierte Fassung seines Werkes </span><span data-contrast="none">erstellt</span><span data-contrast="auto">, die aktueller kaum sein könnte. In dieser setzt sich der bekannte Wachstumskritiker – um es mit den Worten Winfried Kretschmers auf dem Buchdeckel zu sagen „pointiert, scharfzüngig, aber immer präzise argumentierend“ mit dem weiterhin vor</span><span data-contrast="none">herrschenden ressourcenintensiven Wachstumsdogma auseinander.&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Dabei vermag er eine zunehmende Parallelität zweier Entwicklungen zu erkennen: Einerseits schreiten die multiplen Krisen unweigerlich voran und die Ökosphäre stehe mehr denn je unter Druck. Zugleich erfahre das Konzept der Postwachstumsökonomie vermehrt Aufmerksamkeit – nicht nur akademisch bzw. theoretisch, sondern auch ganz konkret in Form sich Gehör verschaffender Protestbewegungen wie Fridays for Future, Ende Gelände oder Extinction Rebellion. </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">„Kein weiter so“</span></b><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;<br></span><span data-contrast="none">Vor diesem Hintergrund benennt der Autor direkt das Ziel der überarbeiteten Fassung des Buchs: Es habe den bescheidenen Zweck, den Abschied von einem Wohlstandsmodell zu erleichtern, das aufgrund seiner chronischen Wachstumsabhängigkeit unrettbar geworden ist (S. 17).</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Um dies zu zeigen, stellt er sodann drei Thesen auf, denen er sich im Folgenden widmet: Erstens, der nur durch permanentes Wachstum aufrecht zu erhaltende Wohlstand gehe nicht zufällig mit einer umfassenden ökologischen Plünderung einher. In den ersten drei Kapiteln führt er dazu aus, dass die Menschen vielmehr einer umfangreichen Selbsttäuschung unterlägen, die dazu führe, dass sie in dreifacher Weise über ihre Verhältnisse lebten. Sie eignen sich „Dinge an, die in keiner äquivalenten Beziehung zu ihrer eigenen Leistungsfähigkeit stehen. Sie entgrenzen ihren Bedarf erstens von den gegenwärtigen Möglichkeiten, zweitens von den eigenen körperlichen Fähigkeiten und drittens von den lokal oder regional vorhandenen Ressourcen (S. 19).”&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Unzähmbarer Hunger</span></b><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;<br></span><span data-contrast="none">Dazu zeigt er anschaulich, wie moderne Konsumgesellschaften systematisch über ihre Verhältnisse leben, absurde Konsumbedürfnisse entwickeln und dabei die ökologischen Grundlagen der gegenwärtigen und zukünftigen Generationen untergraben. Er setzt sich intensiv mit der ausgeprägten gesellschaftlichen und politischen Bereitschaft auseinander, gegenwärtige Ansprüche mittels Verschuldung zu befriedigen und begründet diese. Die Verschuldung verstärke jedoch den Wachstumszwang, da nur so die Schulden zukünftig getilgt werden können. Dabei verdeutlicht der Autor, dass zweifelhafte politische Motivationen und Weichenstellungen mit der Folge ökologisch katastrophaler Steuer- und Subventionsanreize wesentliche Treiber dieser Entwicklungen sind.&nbsp; </span>&nbsp;<br><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"><br></span><span data-contrast="none">Im Folgenden setzt er sich vor dem Hintergrund des schlechten Zustands der Ökosphäre kritisch mit zentralen Elementen orthodoxer Wirtschaftstheorie auseinander – seien es postulierte Mehrwerte infolge technischer Innovationen, der Digitalisierung oder schlicht der globalen Arbeitsteilung. Dabei arbeitet er auch heraus, dass ein falsch verstandenes Fortschrittsverständnis das Aufkommen einer „Bequemokratie” (S. 40) begünstigt, in dessen Folge es zu erheblichen Kompetenzverlusten der Menschen kommt (Verlust handwerklichen Geschicks, zunehmender Bewegungsmangel etc.). Verstärkt werde dies noch durch </span><span data-contrast="auto">die immer größere Bedeutung sogenannter </span><span data-contrast="none">„Energiesklaven“ (S. 40). Gemeint sind damit Maschinen und elektronische Geräte wie Smartphones oder Laubsauger, die Menschen körperliche Arbeit abnehmen, aber zugleich dazu beitragen, manuelle Fähigkeiten verkümmern zu lassen sowie einen enormen Energieverbrauch nach sich ziehen. Dabei betont der Autor, dass der immense Energie- und Ressourcenhunger längst nicht nur auf die Oberschicht begrenzt bleibt, sondern breite Teile des Mittelstandes betrifft, wie die anhaltend ausgeprägte Flugbereitschaft und das Streben nach immer weiterer vermeintlicher Wohlstandsmehrung eindrücklich zeigen. Die gewachsenen Konsummöglichkeiten entstammen dabei aus Sicht von Paech nicht einer größeren Schaffenskraft der Menschen, sondern basieren auf einer leistungslosen Aneignung. Im Ergebnis fordert er daher in Tradition von Leopold Kohr und Ernst Friedrich Schumacher eine Rückkehr auf das menschliche Maß, also eine Einhegung körperlicher, räumlicher und zeitlicher Entgrenzung (S. 52). Er entwickelt sodann Ansätze, wie eine derartige stärker auf Selbstversorgung ausgerichtete Gesellschaft aussehen könnte und grenzt sie zum vorherrschenden System der Fremdversorgung ab.&nbsp;&nbsp;</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Das Märchen vom grünen Wachstum</span></b><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}"> <br></span><span data-contrast="none">Das vierte Kapitel ist der Erörterung seiner zweiten These gewidmet. Er setzt sich dazu kritisch mit den Annahmen des green growth auseinander und zeigt, dass technische Innovationen nicht dazu im Stande sind, Wachstum und Umweltschäden dauerhaft voneinander zu entkoppeln. Aus einer längeren Darstellung des Rebound-Effektes leitet er schließlich ab, dass es nicht um die Gestaltung nachhaltiger Produkte oder Technologien gehe. Nachhaltigkeit könne sich lediglich in Form veränderter Lebensstile ausdrücken. Zugleich sollten die Auswirkungen des subjektiven Handelns nur in ihrer Summe in Form persönlicher Ökobilanzen beleuchtet werden. Hier offenbart sich jedoch die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit: So betrage die aktuelle durchschnittliche </span><span data-contrast="none">CO₂</span><span data-contrast="none">-Bilanz eines Bundesbürgers schätzungsweise rund 11 Tonnen pro Jahr und überschreitet mithin den mit dem globalen Klimaschutz vereinbaren Wert um ein Vielfaches. Um die Gesamtheit der ökologischen Auswirkungen systematisch zu erfassen, plädiert Paech daher für die Verwendung eines ökobilanziellen Ansatzes, trotz bestehender methodischer Herausforderungen und Schwächen (S. 88). </span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">D</span></b><b><span data-contrast="none">ie Alternative</span></b><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;<br></span><span data-contrast="none">Im Anschluss an eine Betrachtung der vorherrschenden strukturellen und kulturellen Wachstumszwänge, -imperative und -treiber (Kapitel 5) widmet sich der Autor schließlich im sechsten Kapitel seiner dritten These. Diese sieht eine radikale Abkehr vom bisherigen ökonomischen Handeln vor. Eine Postwachstumsökonomie würde zwar eine drastische Reduktion der industriellen Produktion und des Technologieeinsatzes bedeuten, hätte jedoch zwei Vorzüge: Sie würde im Sinne der Resilienz die ökonomische Stabilität der Versorgung stärken und zugleich eine höhere Lebensqualität eröffnen (vgl. S. 20).</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="none">Eine wichtige Rolle spielen dabei die Prinzipien der Subsistenz, Suffizienz und Reduktion. Die Postwachstumsökonomie zeichne sich durch regionale, arbeitsintensive und kapitalarme Produktionsweisen aus, die lokale Wertschöpfung ermöglichen und zugleich die Abhängigkeit von globalisierten Lieferketten verringern. Ziel müsse es sein, eine neue Form der Lebensqualität zu implementieren, die auf Zeit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung basiere anstatt auf Konsum und Status. Dies solle u. a. durch die Verkürzung der Arbeitszeit auf 20 Stunden pro Woche, der Wiederaneignung von Reparatur- und Selbstversorgungskompetenzen, der vermehrt gemeinschaftlichen Nutzung von Gütern, der Entwicklung langlebiger Produkte sowie der Einführung regionaler Komplementärwährungen möglich werden. Auch in einem postwachstumsökonomischen Gesellschaftszustand würde es laut des Autors zwar Unternehmen geben, jedoch in deutlich veränderter Form.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="none">Fazit</span></b><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;<br></span><span data-contrast="auto">Trotz der umfassend vorgeschlagenen Alternative bleibt das Problem der realen Umsetzbarkeit bestehen. Paech selbst weiß um diese Problematik und betont, dass viele seiner Positionen aktuell in der Gesellschaft nicht mehrheitsfähig sind. Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden ökologischen Herausforderungen – seien es Artensterben oder der fortschreitende Klimawandel – ist vermutlich gerade deswegen seine radikale Sicht lesenswerter denn je. Denn es braucht rasch in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft grundlegende Veränderungen, wenn wir eine Überlastung der Erdsystemprozesse mit fatalen Folgen für die Menschheit verhindern wollen. Die Lektüre von „Befreiung vom Überfluss” öffnet nicht nur die Augen, sondern zeigt zugleich einen alternativen Pfad auf, dessen Beschreitung jedoch viel Mut und Veränderungsbereitschaft verlangt – von jedem Einzelnen.</span><span data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:0,&quot;335559740&quot;:276}">&nbsp;</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: bold; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; text-align: var(--text-align);">Buchinformationen</span></p><p><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Autor: Niko Paech</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Titel: Befreiung vom Überfluss – das Update. </span></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Eine Postwachstumsökonomie für das 21. Jahrhundert.</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Verlag: oekom</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">ISBN: 978-3-98726-139-8</span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Hardcover, 144 Seiten </span></span><span class="LineBreakBlob BlobObject DragDrop SCXW252110978 BCX0"><span class="SCXW252110978 BCX0"> </span><br class="SCXW252110978 BCX0" /></span><span class="TextRun SCXW252110978 BCX0" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="none"><span class="NormalTextRun SCXW252110978 BCX0">Erscheinungstermin: 03.04.2025</span></span><span class="EOP SCXW252110978 BCX0" data-ccp-props="{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:278,&quot;469777462&quot;:[3300],&quot;469777927&quot;:[0],&quot;469777928&quot;:[1]}"> </span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/rezension-befreiung-vom-ueberfluss-das-update/">Rezension: „Befreiung vom Überfluss – das Update“</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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		<title>Wie die nachhaltige Transformation gelingen kann – ein Interview mit Oliver Wagner vom Wuppertal Institut</title>
		<link>https://kaufnix.net/wie-die-nachhaltige-transformation-gelingen-kann-ein-interview-mit-oliver-wagner-vom-wuppertal-institut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 14:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Governance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die notwendige Nachhaltigkeitstransformation der Gesellschaft stellt eine immense Herausforderung dar. Kommunen als Orten des alltäglichen Lebens der Menschen wird dabei eine wichtige Rolle zugeschrieben. Zugleich sehen sich viele von ihnen aufgrund mangelnder Ressourcen und einer großen Aufgabenfülle als überlastet an. Welche ökonomischen Weichenstellungen braucht es mithin im föderalen Mehrebenensystem und welche Relevanz können Suffizienzstrategien bei &#8230; </p>
<p class="link-more"><a href="https://kaufnix.net/wie-die-nachhaltige-transformation-gelingen-kann-ein-interview-mit-oliver-wagner-vom-wuppertal-institut/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">„Wie die nachhaltige Transformation gelingen kann – ein Interview mit Oliver Wagner vom Wuppertal Institut“</span> weiterlesen</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/wie-die-nachhaltige-transformation-gelingen-kann-ein-interview-mit-oliver-wagner-vom-wuppertal-institut/">Wie die nachhaltige Transformation gelingen kann – ein Interview mit Oliver Wagner vom Wuppertal Institut</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="4529" class="elementor elementor-4529" data-elementor-post-type="post">
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									Die notwendige Nachhaltigkeitstransformation der Gesellschaft stellt eine immense Herausforderung dar. Kommunen als Orten des alltäglichen Lebens der Menschen wird dabei eine wichtige Rolle zugeschrieben. Zugleich sehen sich viele von ihnen aufgrund mangelnder Ressourcen und einer großen Aufgabenfülle als überlastet an. Welche ökonomischen Weichenstellungen braucht es mithin im föderalen Mehrebenensystem und welche Relevanz können Suffizienzstrategien bei der Lösung dieses Dilemmas haben? Diese Fragen werden im Interview mit Oliver Wagner erörtert.								</div>
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									Deutsche Umweltstiftung (DUS): Herr Wagner, Sie haben im Rahmen eines kürzlich beendeten Projektes des Wuppertal Instituts „<a href="https://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/8777" target="_blank" rel="noopener">Gute Beispiele für eine gelingende Transformation</a>“ erforscht. Bitte erläutern Sie uns, worum es in diesem Projekt ging.								</div>
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									Oliver Wagner (OW): Mit dem Wahlkampf-Slogan &#8222;It&#8217;s the economy, stupid!&#8220;, gewann Bill Clinton 1992 die US-Präsidentschaftswahlen. Seitdem wird dieser Spruch öfters auch abgewandelt verwendet, wie beispielsweise in der Stellungnahme des Rates für Nachhaltige Entwicklung „It’s the politics, stupid – Die Verantwortung von Staat und Gesellschaft für nachhaltige Lebenswelten“. Vor dem Hintergrund dieses Papiers wurde das Wuppertal Institut vom Rat für Nachhaltige Entwicklung beauftragt, <a href="https://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/8777">Beispiele einer gelungenen Transformation</a> zu recherchieren und daraus Gelingensfaktoren abzuleiten. Dabei sollten verschiedene Transformationsbereiche, also Verkehr, Ressourcen, Energie, Flächenverbrauch usw. adressiert werden. Wichtig war außerdem, dass verschiedene Politikinstrumente vorgestellt werden, welche die Daseinsvorsorge, Nachhaltige Infrastrukturen, den Um- bzw. Abbau umweltschädlicher Subventionen, das Feld der Sharing Economy, Ökonomische Anreiz- und Steuerungsinstrumente sowie ordnungsrechtliche, also regulatorische Instrumente berühren.								</div>
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									DUS: Wenn man auf die 14 im Projekt betrachteten Maßnahmen schaut, erkennt man, dass diese die drei Nachhaltigskeitsstrategien Effizienz, Konsistenz und Suffizienz berücksichtigen. In der Praxis wird letztere jedoch häufig etwas stiefmütterlich behandelt. Woran liegt das aus Ihrer Sicht und wie ließe sich das ändern?								</div>
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									OW: Erlauben Sie mir zunächst eine Einordnung der drei Säulen der Nachhaltigkeit. Eine vorwiegend technische Konsistenzstrategie, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die schnellen Markterfolge erneuerbarer Energien große Fortschritte erzielen konnte, ist in den Augen vieler Menschen Sinnbild der Energiewende. Doch für eine erfolgreiche Energiewende sind auch wirksame Effizienz- und Suffizienzstrategien notwendig. Diese beiden weisen jedoch bisher noch erhebliche Umsetzungsdefizite auf, vor allem die Suffizienz. Um es mit einem einfachen Beispiel zu verdeutlichen: wenn eine Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher (Konsistenzstrategie) dazu genutzt wird, eine Vielzahl von LED-Strahlern zu betreiben (Effizienzstrategie), um im Vorgarten einer Reihenhaussiedlung die Gartenzwerge zu beleuchten, ist dies konsistent und effizient, es bleibt aber Verschwendung. Ohne Suffizienz ist daher die Gefahr groß, dass es zu einer effizienten Verschwendung kommt. Denn in dem Maße, wie technische Innovationen, beispielsweise Photovoltaik oder effiziente LED-Leuchtmittel, immer günstiger werden, nehmen deren Einsatzbereiche zu. In diesem Kontext hat sich auch unser Verständnis von Suffizienz verändert. Wurden darunter früher oftmals Verzichtsaspekte verstanden, reden wir heute vermehrt darüber, den Verbrauch lediglich nicht zu steigern. Denn wir sehen in sehr vielen Anwendungsbereichen, dass Klimaschutz- und Effizienzgewinne ausbleiben, weil beispielsweise die Kühlschränke, die Wohnfläche pro Person, die Bildschirmdiagonalen von Fernsehgeräten, die Autos usw. immer größer werden.</p>
<p>Aber um Ihre Frage zu beantworten, woran das liegt: Da ist mein Eindruck, dass dem Begriff Suffizienz noch zu stark das Stigma des negativen Verzichts anhaftet. Dass die Nachteile kommuniziert werden, die Vorteile aber nicht. Dabei liegen viele Vorteile auf der Hand und die zeigen sich vor allem in kooperativen Formen des Zusammenwirkens. Im gemeinsamen Nutzen, bis hin zu der persönlichen Beziehungsebene: Wer zu zweit oder sich mit noch mehr Leuten eine Wohnung teilt, braucht weniger Platz, weniger Ressourcen, weniger Energie und hat dennoch viele Vorteile, wie soziale Beziehungen, weniger Aufwand für Hausarbeit usw. Wer statt alleine mit dem Auto zu fahren den Bus nimmt, kann die Fahrtzeit nutzen, um andere sinnvolle Dinge zu erledigen, zu lesen oder zu arbeiten und braucht am Ende nicht einmal einen Parkplatz suchen. So gibt es viele Beispiele, doch ihnen wohnt immer auch eine Ermöglichungsvoraussetzung inne. Wenn der Bus nicht fährt oder nicht so fährt, wie ich ihn brauche, wenn er überfüllt, vielleicht sogar dreckig und überfüllt ist, dann schwinden die Vorteile schnell dahin. Wenn es für ein Paar teurer wird, nach dem Auszug der Kinder eine kleine Wohnung zu mieten, als in der viel zu großen alten Wohnung zu bleiben, dann ist der Vorteil ebenso futsch, wie in dem Fall, wo eine Reparatur teurer ist als die Neuanschaffung. Kurzum: Die Rahmenbedingungen für einen suffizienten Lebensstil sind trotz vieler Vorteile schlecht. Das liegt auch daran, dass wir in einem auf Wachstum getrimmten System leben, in dem es von allem immer mehr braucht.</p>
<p>Im <a href="https://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/8777">Bericht</a> zeigen wir mit unseren Beispielen, dass Politik dennoch Gestaltungsmöglichkeiten hat, um Suffizienzanreize für Bürger*innen zu setzen. Unsere Beispiele zeigen, dass Anreize gegeben werden können, die zu einer individuellen Verhaltensänderung führen, die mit weniger Energie- beziehungsweise Ressourcenverbrauch verbunden ist. Das sind z.B. Ermöglichungsstrukturen wie beim kostenfreien ÖPNV, der Bibliothek der Dinge, durch Autostilllegungsprämien und kommunale Wohnraumagenturen.								</div>
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									DUS: In Ihrem <a href="https://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/docId/8777">Forschungsvorhaben</a> setzen Sie sich auch mit den Wechselwirkungen zwischen Kommunal- und Bundesebene auseinander. Ist das föderale System aus Ihrer Sicht eher ein Vor- oder Nachteil bei der Umsetzung von Transformationsprozessen zur Stärkung der Nachhaltigkeit?								</div>
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									OW: Wichtig ist zunächst einmal deutlich zu machen, dass Transformationsprozesse vor allem in den Kommunen operational umgesetzt werden. Die Kommunen sind somit im föderalen System zentrale Transformationsakteure. Im Kern ist das föderale System ein Vorteil, denn die Kommunen sind viel näher an den Menschen und der täglichen Lebensrealität, den Herausforderungen und Freuden als die Landes- oder Bundesebene. Sie sind aber auch strukturell unterfinanziert und benötigen daher dringend den finanziellen Spielraum, den es für diese wichtigen Aufgaben braucht. Derzeit erleben aber viele Menschen den Staat, allen voran die Kommunen, als umsetzungsschwach in Bezug auf Transformationsaufgaben. Die Kommune ist dabei der Ort, wo die meisten Menschen den Staat unmittelbar erleben, denn dort gehen sie oder ihre Kinder zur Schule, dort müssen sie ins Rathaus oder treffen sich zum Vereinssport in einer städtischen Sporthalle oder einem Schwimmbad. Da ist dann oftmals nicht zu erkennen, dass die öffentlichen Einrichtungen ihrer Vor- und Leitbildfunktion ausreichend nachkommen. Die Sorge, dass der Staat zentrale Dienstleistungen nicht mehr zufriedenstellend bereitstellt, weil z. B. öffentliche Gebäude und Infrastrukturen baufällig und sanierungsbedürftig sind, der ÖPNV eingeschränkt wird, Bücken einstürzen und Schultoiletten stinken ist ja leider nicht unbegründet. Für ein Gelingen der Transformation kommt es aber darauf an, Zukunftsinvestitionen in technische, sowie soziale und kulturelle Infrastrukturen anzustoßen, vor allem in den Kommunen.</p>
<p>Das Dezernat Zukunft – Institut für Makrofinanzen hat kürzlich zusammengetragen, was in den verschiedenen Ebenen insgesamt an Investitionen nötig wäre und kommt dabei auf einen zusätzlichen Bedarf von 782 Milliarden Euro bis 2030, wovon 210 Milliarden allein auf die Kommunen fallen. Die größten Mehrbedarfe ergeben sich im Bereich der allgemeinbildenden Schulen, wo 57,1 Milliarden Euro zusätzlicher Mittel benötigt werden, um den Investitionsrückstand abzubauen, weitere 9,0 Milliarden Euro werden an Schulen für die Digitalisierung gebraucht. Damit wäre dann der Investitionsstau beseitigt, Klimaneutralität wäre aber noch nicht erreicht.</p>
<p>Ein Grund für die schlechte Haushaltslage der Kommunen ist darin zu sehen, wie die öffentlichen Steuereinnahmen im politischen Mehrebenensystem verteilt werden. Wir sehen hier eine strukturelle Steuerungerechtigkeit auf der Einnahmenseite. Im Grunde fehlt es den Kommunen an allem: Sie haben zu wenig Geld, um die Transformationsaufgaben zu stemmen und selbst wenn es attraktive Förderprogramme gibt, haben sie oft zu wenig Personal, um Fördermittel zu beantragen. Im interkommunalen Wettbewerb machen sich die Kommunen sogar noch gegenseitig Konkurrenz, um möglichst geringe Hebesetze bei der Gewerbesteuer, um billiges Land für Unternehmensansiedlungen und so weiter. So dominiert unter den Kommunen quasi ein Preiswettbewerb. Statt eines Qualitätswettbewerbs um die schönsten Grünanlagen, das reichhaltigste Kulturangebot, den besten ÖPNV und die hochwertigsten Schulgebäude, zählt vor allem der „billige Jakob“, weil damit die Hoffnung verbunden wird, Arbeitsplätze zu schaffen.								</div>
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									DUS: Eine Reihe von Beispielen – u. a. verkehrsberuhigte Bereiche – zeigen, dass insbesondere suffizienzbasierte Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Gesellschaft schnell auf Akzeptanzprobleme stoßen können. Inwieweit kann aus Ihrer Erfahrung die Einbindung der Bürger*innen bei der Maßnahmenwahl und -ausgestaltung Widerstände verringern respektive die Zustimmung zu Veränderungsprozessen sogar erhöhen?								</div>
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									OW: Diese Frage ist schnell beantwortet, denn wir haben festgestellt, dass die Einbindung der Bürger*innen, der Unternehmer*innen und insgesamt möglichst vieler Akteure ein zentraler Gelingensfaktor ist. Es zeigt sich deutlich, dass insbesondere solche Maßnahmen eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz genießen, die sich durch die Einbindung und Vernetzung von Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und Wirtschaft auszeichnen, denen es mithin gelungen ist, unter Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Akteur*innen umgesetzt worden zu sein.								</div>
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									DUS: Dem Projektbericht ist zu entnehmen, dass die hohe Schuldenlast der Kommunen deren Investitionsfähigkeit erheblich beeinträchtigt. In welcher Weise sollte dieses Dilemma im Zuge des aktuell verhandelten Schuldenpakets bedacht werden?								</div>
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									OW: Sie verwenden den Begriff „Schuldenpaket“ und das ist schon einmal ein grundsätzlich falscher oder zumindest irreführender Begriff. Denn wenn wir nicht investieren, sind die Schulden noch viel höher. Wenn wir zukünftigen Generationen kaputte Schienenwege, marode Brücken defekte Ampelanlage und Schulen hinterlassen, bei denen es durchs Dach regnet, dann ist doch für niemanden etwas gewonnen. Völlig zurecht wird daher auch von einem „Sondervermögen“ gesprochen. Es ist gut, dass die alte Schuldenbremse abgeschafft wurde. Denn es macht einen riesigen Unterschied, ob das Geld für investive oder für konsumtive Ausgaben verwendet wird. Von den Investitionen in die öffentliche Infrastruktur profitieren ja auch zukünftige Generationen und daher ist es auch gerechtfertigt, dafür Schulden zu machen. Anders verhält es sich bei konsumtiven Ausgaben, denn diese Ausgaben stiften keinen Nutzen für die Zukunft sonders nutzen nur im Moment ihres Verbrauchs. Wir können sogar mit den investiven Ausgaben von heute die konsumtiven Ausgaben der Zukunft reduzieren: indem wir Energieeinsparmaßnahmen finanzieren und umsetzen werden nämlich die konsumtiven Ausgaben für der Zukunft reduziert. Die Heizungssanierung und die Wärmedämmung eines Kindergartens erspart uns in Zukunft Kosten für Energie. Bei der Schuldenbremse wurde diese wichtige Unterscheidung bislang nicht gemacht und in der Diskussion taten manche so, als wolle man mit Schulden Champagnerparties veranstalten. Es macht aber einen großen Unterschied, ob mit dem Geld Gehälter, Renten und Energierechnungen beglichen werden oder ob es für Schulsanierungen und Bahngleise und Brücken ausgegeben wird.								</div>
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									<p><strong>Über den Interviewpartner</strong></p>								</div>
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									<strong>Oliver Wagner </strong>ist am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie als Co-Leiter des Forschungsbereichs Energiepolitik tätig. Seit 1995 arbeitet der diplomierte Sozialwissenschaftler dort zu verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema Klimaschutz und Energieeinsparung. Seine Arbeitsschwerpunkte reichen von kommunaler Energiespar- und Klimaschutzpolitik, über Instrumente zur Bekämpfung von Energiearmut, bis hin zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Themenfeld Klimaschutz. In zahlreichen Veröffentlichungen, beispielsweise als Mitautor des Spiegel-Bestsellers „Earth for All – Deutschland“ und in zahlreichen Projektarbeiten hat Oliver Wagner die Bedeutung von dezentralen Akteuren und zivilgesellschaftlichen Initiativen für den Klimaschutz herausgearbeitet. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen als Mitglied in diversen Beratungs- und Aufsichtsratsgremien.								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://kaufnix.net/wie-die-nachhaltige-transformation-gelingen-kann-ein-interview-mit-oliver-wagner-vom-wuppertal-institut/">Wie die nachhaltige Transformation gelingen kann – ein Interview mit Oliver Wagner vom Wuppertal Institut</a> erschien zuerst auf <a href="https://kaufnix.net">#KAUFNIX</a>.</p>
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