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	<title>KidsAway</title>
	
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	<description>Reisen &amp; Urlaub mit Baby &amp; Kind</description>
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		<title>Gesundheit auf Reisen: Reisekrankheit bei Kindern (und Eltern) – was ihr dagegen tun könnt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 05:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisekrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Seekrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer noch nie reisekrank war, der hat keine Ahnung. Besonders Kinder leiden unter der Übelkeit, die viele Menschen beim Autofahren, an Bord von Schiffen, aber auch beim Fliegen plagt. Aber mit den richtigen Tricks kann man etwas dagegen tun!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer noch nie reisekrank war, der hat keine Ahnung. Besonders Kinder leiden unter der Übelkeit, die viele Menschen beim Autofahren, an Bord von Schiffen, aber auch beim Fliegen plagt. Aber mit den richtigen Tricks kann man etwas dagegen tun!</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/05/Fotolia_51749514_XS-S.Kobold.jpg' height='200' width='300' alt='Mama, mir ist schlecht ... Reisekrankheit erwischt jeden mal!' title='Mama, mir ist schlecht ... Reisekrankheit erwischt jeden mal!' />Als Reisekrankheit oder Kinetose bezeichnet man es, wenn Menschen beim Autofahren, an Bord von Schiffen, aber auch im Flugzeug oder auf dem Kamelrücken (!) unter Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit leiden.</p>
<p>Wer Glück hat, ist nur leicht betroffen: Zu Müdigkeit und häufigem Gähnen kommen dann Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und manchmal auch zwanghaftes Schlucken. Zu den schweren Verläufen der Reisekrankheit zählen Übelkeit mit Erbrechen, abfallender Blutdruck und Hyperventilieren, manchmal sogar ein Kreislaufkollaps.</p>
<p>Das Fiese an der Reisekrankheit: Man weiß nie, wann es einen erwischt. Etwa 90 Prozent der Menschen leiden irgendwann einmal daran; fünf bis 15 Prozent erwischt es regelmäßig. Sogar erfahrene Matrosen oder Berufsflieger können unter Umständen plötzlich reisekrank werden. Neben der Bewegung, an die man sich irgendwann gewöhnt, können nämlich auch Stress und Angst, bestimmte Gerüche oder die Konzentration auf nahe Objekte die Reisekrankheit auslösen.</p>
<p>Während Babys fast niemals reisekrank werden – ihre Wahrnehmung ist noch nicht so stark ausgeprägt –, erwischt es Kinder im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren deutlich häufiger als Erwachsene. Ihre Sinneswahrnehmungen entwickeln sich noch, das Gehirn muss Erfahrungen sammeln; dabei kommt es besonders häufig zu „Fehlmeldungen“.</p>
<p>Auch <a title="Fliegen in der Schwangerschaft: Schwanger fliegen – was ihr beachten müsst" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/fliegen/schwanger-fliegen/schwanger-fliegen-was-ihr-beachten-muesst/">Schwangere</a> sind häufig von Reisekrankheit betroffen, vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel. Erst im Rentenalter lässt die Wahrscheinlichkeit, an einer Kinetose zu leiden, nach – warum, können sich Wissenschaftler bisher nicht erklären.</p>
<p>Beruhigend, besonders für Kreuzfahrer: Nach zwei bis drei Tagen stellt sich das Gleichgewichtssystem des Körpers um und die Symptome der Reisekrankheit lassen nach. Nach einem Landgang oder bei wechselnder Windrichtung geht jedoch alles von vorn los, wenn man Pech hat!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie entsteht Reisekrankheit?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Reisekrankheit ist im eigentlichen Sinne keine Krankheit, sondern das Ergebnis einer Fehlreaktion: Die Ursache sind widersprüchliche Signale an das Gehirn, woraufhin dieses eine falsche Reaktion auslöst.</p>
<p>Der Konflikt entsteht zwischen den Botschaften der Augen und denen des Gleichgewichtsmechanismus im Innenohr: Beim Autofahren bleibt der Körper zum Beispiel in seiner Gleichgewichtswahrnehmung auf der Stelle, aber die Augen melden schnelle Bewegung. Auf hoher See oder in der Flugzeugkabine ist es ähnlich: Die Augen melden festen Stand an Deck, das Innenohr verzeichnet starke Schwankungen. Die Ursache der Schwankungen kann das Auge nicht sehen, weil der Blick auf den Horizont fehlt (oder von Kindern noch nicht interpretiert werden kann).</p>
<p>Die einsetzende <strong>Reisekrankheit erkennen</strong> Eltern daran, dass ihre Kinder <strong>blass werden</strong> und starken <strong>Speichelfluss</strong> bekommen – ältere Kinder schlucken dann häufiger, kleinere Kinder können sabbern. Einem reisekranken Kind ist warm, es wird <strong>schläfrig</strong> und schließlich muss es sich <strong>übergeben</strong>.</p>
<p>Aber auch wenn eure Kinder über Unwohlsein und <strong>Kopfschmerzen</strong> klagen, solltet ihr die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie an der Reisekrankheit leiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gute Vorbereitung: gewusst, wo!</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/05/Fotolia_36368962_XS-lassedesignen.jpg' height='201' width='300' alt='Denn das Boot, das schaukelt so...' title='Denn das Boot, das schaukelt so...' />Wer weiß, wodurch die Reisekrankheit ausgelöst wird, der hat schon einen Schlüssel zu ihrer Vermeidung an der Hand: den <strong>richtigen Platz</strong> im Reiseverkehrsmittel. Versucht immer, die am wenigsten schwankenden Plätze mit möglichst freier Sicht nach draußen zu bekommen.</p>
<p><strong>Im Flugzeug</strong> sind die ruhigsten Plätze die über den Tragflächen, im Bus solltet ihr euch über die Vorderachse setzen. Fahrt ihr <strong>Auto</strong>, ist der Beifahrersitz der beste Platz, an Bord von Schiffen solltet ihr euch in der Mitte aufhalten. Im Zug wackelt es überall gleich stark, hier könnt ihr nur daran denken, immer in Fahrtrichtung zu sitzen.</p>
<p>Um den Körper wieder auf normale Verhältnisse „einzunorden“, empfehlen sich häufige Pausen. Beim Autofahren ist das einfach: immer die Straße beobachten und viele Pausen machen, bei denen die Kinder sich bewegen und viel frische Luft atmen können.</p>
<p>Im Flugzeug ist es schwieriger, die Bewegung in der Luft zu „sehen“ und einzuordnen. Um dem Körper bei der Anpassung zu helfen, ist es hilfreich, aufzustehen und im Gang hin und her zu gehen. Nicht aus den Seitenfenstern schauen, es sei denn, ihr blickt dabei auf eine Tragfläche: Da hier der gewohnte Horizont fehlt, wird das Gehirn noch mehr irritiert!</p>
<p>Seid ihr <strong>auf einem Schiff</strong> und eurem Kind wird unwohl, dann nichts wie raus – an Deck, wo ihr den Horizont sehen könnt. Schwankt das Schiff stark, kämpft nicht dagegen an, sondern passt euch den Bewegungen an, indem ihr euch zum Beispiel gemeinsam an die Reling lehnt.</p>
<p>Eltern, die unter Seekrankheit leiden, müssen besonders aufpassen: Lenkt euch ab, indem ihr euch um die Kinder kümmert, und behaltet dabei den Horizont im Blick. Gefährlich ist es, den Kopf zu senken, also lieber auf den Boden setzen, um auf Blickhöhe der Kinder zu kommen!</p>
<p>Ist euch bereits sterbenselend, dann legt euch am besten in der Mitte des Schiffes hin und bittet andere Passagiere oder den Schiffsarzt um Hilfe; seekranke Eltern sind nämlich nicht mehr in der Lage, sich um quirlige (oder ebenfalls seekranke) Kinder zu kümmern.</p>
<p>Kleinere Kinder, die noch viel schlafen, könnt ihr vielleicht „überlisten“, dass sie nach dem Start schnell <strong>einschlafen</strong>. Im Schlaf macht das Gleichgewichtsorgan im Innenohr nämlich Pause.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Praktische Helfer</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kinder hören noch ganz gut auf ihren Bauch: Wenn sie während der Fahrt oder auf dem Flug nichts essen oder nicht aufessen wollen, solltet ihr sie nicht zum Gegenteil zwingen. Ein paar trockene Kekse und Wasser in kleinen Schlucken genügen vollkommen und halten einen aufgeregten Magen in Schach. Auch Süßigkeiten, fettige Snacks oder zuckrige, kohlensäurehaltige Getränke strengen den Magen auf Reisen zu sehr an.</p>
<p>Damit kleinere Kinder nach vorn schauen und dabei den Horizont sehen, dürfen sie auf keinen Fall mit Büchern, Malheften oder anderem Spielzeug beschäftigt werden. unterstützen könnt ihr das mit einem Sonnenschutz am Seitenfenster – der sorgt nicht nur für Abkühlung, sondern lenkt den Blick auch nach vorn.</p>
<p>Sprecht viel mit eurem Kind (aber nicht darüber, dass ihm übel werden könnte!), singt gemeinsam und spielt <a title="Top-10-Liste: Spontane Spiele für die Autofahrt, bei denen Kinder und Eltern Spaß haben" href="http://www.kidsaway.de/auto-fahren/top-10-spontane-spiele-fuer-die-autofahrt-bei-denen-kinder-und-eltern-spass-haben/">Reisespiele</a> mit Hinausschau-Element: Kühe zählen, Autokennzeichen lesen oder Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst.</p>
<p>Erwachsene können Reiseübelkeit im Auto ganz einfach bekämpfen, indem sie sich <strong>selbst ans Steuer setzen</strong> – das wirkt garantiert. Geht das nicht, konzentriert euch auf die Fahrbahn vor euch, öffnet das Fenster, trinkt Wasser in kleinen Schlucken und schaut bloß nicht auf die Straßenkarte oder nach hinten zum Kind!</p>
<p>Braucht euer Kind viel Aufmerksamkeit, dann setzt euch besser auf den mittleren Platz auf der Rückbank, dort könnt ihr immer noch gut nach vorn blicken.<br />
<div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /><strong>Tricks gegen Reisekrankheit beim Autofahren:</strong></p>
<ul>
<li>Temperatur im Auto niedrig halten, viel lüften</li>
<li>Kinder nicht zu warm anziehen</li>
<li>Den Kopf kleinerer Kinder eventuell mit einem Nackenkissen zusätzlich stützen, damit er nicht hin und her schwankt</li>
<li>Im Sommer eventuell mit einem Mini-Ventilator zusätzlich kühlen</li>
<li>Starke Gerüche im Innenraum vermeiden (Duftbäumchen raus, Parfüms und Deos sparsam verwenden)</li>
<li>Nicht rauchen! <div class='clear'></div></div></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>An Bord eines Schiffes lässt sich der Horizont gut im Auge behalten; Kinder, die Kapitän oder Entdecker spielen, schauen ganz automatisch nach vorn. Auf kleineren Booten dürfen sie vielleicht auch „in echt“ ans Steuer; das gilt als Geheimtipp gegen Seekrankheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wundermittel oder wirklich wirksam?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die medizinische Wirksamkeit von <strong>Ingwer</strong> wird zurzeit wissenschaftlich erforscht, Seefahrer schwören aber schon seit Jahrhunderten darauf. Damit er wirkt, sollte der Ingwer schon eine halbe Stunde vor der Abreise eingenommen werden; nach vier Stunden lässt die Wirksamkeit nach.</p>
<p>Da kaum ein Kind die sehr scharfe Wurzel pur kauen wird, solltet ihr ein Ingwer-Präparat in Tropfen- oder Kapselform in der Apotheke kaufen. Ingwerbonbons oder -plätzchen empfehlen die Reisemediziner nicht, diese Leckereien enthalten kaum noch etwas von dem heilenden Wirkstoff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /> <strong>Vorsicht!</strong></p>
<p>Frauen im letzten Schwangerschaftsdrittel sollten mit Ingwer und Ingwerpräparaten vorsichtig sein, da andere Wirkstoffe dieser Wurzel Wehen auslösen können.<div class='clear'></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die <a title="Reiseapotheke: Mit Kind und Kügelchen auf Reisen" href="http://www.kidsaway.de/gesundheit/reiseapotheke-mit-kind-und-kuegelchen-auf-reisen/">Homöopathie</a> kennt einige Mittel gegen Reiseübelkeit: Cocculus hilft bei starkem Schwindel, Übelkeit, zittriger Schwäche und Erbrechen, wenn man auf die Bewegungen des Transportmittels reagiert. Ist man eher allgemein aufgeregt wegen der Reise, hilft Gelsemium.</p>
<p>Als reine Wundermittel kann man Geheimtipps wie lauwarme Cola, Akupressur-Armbänder oder gekaute Limetten bezeichnen. Da der Placebo-Effekt aber stark wirksam ist, gilt auch hier: Wenn man meint, ein Geheimrezept zu haben, dann kann das subjektiv durchaus funktionieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Medikamente</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/05/Fotolia_27674172_XS-Joanna-Zielinska.jpg' height='201' width='300' alt='Gegen Reisekrankheit kann man etwas tun!' title='Gegen Reisekrankheit kann man etwas tun!' />Die meisten Medikamente gegen Reiseübelkeit sind <strong>Antihistaminika</strong> – sie dämpfen ähnlich wie Allergiemittel das zentrale Nervensystem, so dass das Übelkeitsempfinden unterdrückt wird. Auch für Kleinkinder sind einige dieser Mittel zugelassen. Sie werden etwa eine Stunde vor Reiseantritt eingenommen und wirken dann ungefähr vier Stunden. Erwischt euch die Reisekrankheit unerwartet, könnt ihr schneller wirkende Kaugummis einnehmen, Kleinkindern könnt ihr ein Zäpfchen geben.</p>
<p>Der Nachteil: Antihistaminika machen müde. Wer sich um Kinder kümmern muss oder von einer Seereise auch etwas sehen will, für den sind diese Mittel daher weniger geeignet.</p>
<p>Härtere Fälle können sich vom Arzt Medikamente verschreiben lassen: Der Wirkstoff <strong>Scopolamin</strong> ist für Kinder zugelassen und nachgewiesen sehr wirksam. Plus: Er macht nicht müde. Das Präparat muss man allerdings spätestens fünf Stunden vor der Reise einnehmen, am besten schon am Vorabend der Abreise.</p>
<p>Hängt ihr schon über der Reling oder hat sich euer Kind bereits erbrochen, ist es zu spät für sanfte Hilfe: Dann heißt es abwarten und durchhalten. Lässt der Brechreiz gar nicht nach oder leidet euer Kind sehr, ist ein Zäpfchen die letzte Möglichkeit. Auch hier solltet ihr euch vor der Reise mit dem Kinderarzt beraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /><br />
Verschreibungspflichtige Medikamente gegen Reisekrankheit sollten nicht unbedacht und routinemäßig „vorsichtshalber“ eingenommen werden, schon gar nicht von Kindern. Sie wirken auf das Nervensystem, was zu ungeahnten Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen führen kann – also nehmt und verabreicht sie mit Bedacht!</p>
<p>Auf keinen Fall solltet ihr irgendwelche unbekannten Medikamente vom Schiffspersonal oder von netten Mitreisenden annehmen!<div class='clear'></div></div></p>
<h3></h3>
<h3>Notfall-ABC</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/05/Fotolia_40325060_XS-vsurkov.jpg' height='201' width='300' alt='Sicher ist sicher - die Spucktüte für den Notfall' title='Sicher ist sicher - die Spucktüte für den Notfall' />Dass es tatsächlich zum GAU kommt, solltet ihr möglichst vermeiden. Dazu gehört, dass ihr euer Kind während der Reise fortwährend gut beobachtet: Wird es nörgelig, müde und blass, gähnt häufig oder sabbert, beginnt es gar zu frösteln? Spätestens jetzt solltet ihr eine Rast einlegen, vom Flugzeugsitz aufstehen, gemeinsam an Deck des Schiffes gehen und eurem Kind die mitgebrachten Ingwertropfen oder Reisekaugummis verabreichen.</p>
<p>Falls all das nicht genügt, müsst ihr ein Auffangbehältnis zur Hand haben – aber unauffällig! Der Placebo-Effekt wirkt nämlich auch bei Kindern; wer daran denkt, dass er vielleicht brechen muss, der wird das höchstwahrscheinlich auch tun. Eltern sollten außerdem daran denken, dass Übelkeit oft ansteckend wirkt; ist es bei eurem Kind soweit, könntet ihr die Nächsten sein, die eine Tüte brauchen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /><strong>Ein seltsamer Tipp?!</strong></p>
<p>Bananen werden unter Seglern immer wieder empfohlen – nicht als Mittel gegen Seekrankheit, sondern weil sie „rauf wie runter schmecken“. Da sie die Magensäure binden, machen sie das dauernde Übergeben, wenn schon alles raus ist, weniger schmerzhaft.</p>
<p>Na dann, guten Appetit!<div class='clear'></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Flugzeug steckt an jedem Platz eine dezente Spucktüte, deren Vorhandensein ihr direkt nach dem Start überprüfen solltet. Alternativ lassen sich Plastiktüten, Mullwindeln oder Handtücher nutzen; alles ist besser als ein vollgespuckter Autokindersitz und auch das Flugpersonal wird es euch danken, wenn der Sitz sauber bleibt.</p>
<p>Egal, was ihr zum Auffangen benutzt: Dass etwas daneben geht, ist sehr wahrscheinlich. Darum enthält die KidsAway-Packliste eine wasserfeste Plastiktüte und einen Satz Wechselkleidung – pro Person! Ein feuchter Waschlappen oder Feuchttücher zum Reinigen und zur Erfrischung sind ebenfalls Gold wert.</p>
<p>Mit zunehmendem Alter können Kinder sich besser beobachten und euch Bescheid sagen, wann ihnen übel wird – oder sich selbst über die Reling beugen. Die schlimmsten Unfälle bleiben euch dann erspart.</p>
<p>Das beste Mittel gegen Reisekrankheit ist, und das klingt zunächst paradox: mehr Reisen! Tests an Erwachsenen haben gezeigt, dass häufiges Reisen die Symptome der Reisekrankheit verringert. Kinder wachsen aus der Reiseübelkeit meistens von selbst hinaus, sobald ihr Gehirn vollständig ausgereift ist.</p>
<p>Bis dahin heißt es einfach durchhalten; und die Geschichten von der furchtbaren Seereise, auf der alle Familienmitglieder an der Reling standen, werdet ihr euch später noch lange erzählen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<a class="pfeil uline" href="#respond">Leiden eure Kinder auch an Reisekrankheit? Was unternehmt ihr dagegen?</a>
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		<title>Kostenlose Packliste: Wohnmobilreisen mit Kindern – das müsst ihr einpacken</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnmobil]]></category>
		<category><![CDATA[Checkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Packliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Anstatt sich mit den Gepäckregeln der Airlines herumzuschlagen, können Wohnmobilreisende entspannt einpacken: Im Wohnmobil ist genug Platz. Damit ihr nichts vergesst, zeigt euch unsere Packliste, was ihr wirklich braucht – und was zu Hause bleiben kann.
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anstatt sich mit den Gepäckregeln der Airlines herumzuschlagen, können Wohnmobilreisende entspannt einpacken: Im Wohnmobil ist genug Platz. Damit ihr nichts vergesst, zeigt euch unsere Packliste, was ihr wirklich braucht – und was zu Hause bleiben kann.</p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_9403632_XS-fotopro.jpg' height='199' width='300' alt='Mit dem Wohnmobil reisen ist toll für Familien' title='Mit dem Wohnmobil reisen ist toll für Familien' />
<p>Eine detaillierte und gut strukturierte Packliste könnt ihr euch übrigens – ohne die untigen Erläuterungen – im <a title="Meine Startseite" href="http://www.kidsaway.de/profil/meine-startseite/">Mitgliederbereich</a> kostenlos herunterladen!</p>
<p>Was ihr für die Einrichtung eures Wohnmobils braucht, hängt natürlich davon ab, ob ihr eines besitzt oder mietet und wo ihr einsteigt: vor der Haustür oder erst in einem anderen Land. Die Vermieter in Deutschland gehen oft davon aus, dass ihr selbst alles Nötige einpacken wollt; mietet ihr ein Wohnmobil in den USA oder in Australien, ist dieses in der Regel bereits voll ausgestattet. <div class='clear'></div></p>
<h3>Optional sind also:</h3>
<ul>
<li>Hardware fürs Fahrzeug: Abschleppseil, Ersatzrad, Wagenheber, Ausgleichskeile zum Parken auf unebenen Flächen</li>
<li>Schneeketten und Eiskratzer: offensichtlich nur nötig, wenn ihr in entsprechende Gegenden fahrt oder in entsprechenden Jahreszeiten unterwegs  seid</li>
<li>Zusätze für die Campingtoilette und den Wassertank</li>
<li>Gasflaschen</li>
<li>Handbesen: weil Kinder immer Sand mit in die Wohnkabine bringen</li>
<li>Warnwesten für die ganze Familie</li>
<li>Küchenausstattung: Geschirr, Besteck, Töpfe und Pfannen, Schneidebretter, Sieb</li>
<li>Bettzeug, Bettwäsche und Kopfkissen</li>
<li>Handtücher</li>
<li>Wäscheleine und Klammern</li>
<li>Campingmöbel (Tisch und Stühle)</li>
<li>Grill und Grillzange</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was ihr für den Urlaub im rollenden Heim auf jeden Fall braucht:</h3>
<ul>
<li>Kindersitze für jedes mitreisende Kind</li>
<li>Kinderhochstuhl: sehr praktisch und platzsparend für Babys sind an die Tischplatte anzuklemmende „Hochstühle“ ohne Beine</li>
<li>Küchenausstattung für Kinder: Plastik-Trinkbecher, -Schüsseln oder -Teller und Kinderbesteck</li>
<li>Gewürze, Grundausstattung an Essen (Toast, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zwiebeln und ein paar Dosen Tomaten und Mais bringen euch schon über die ersten Tage)</li>
<li>Dosen- und Flaschenöffner: sind erfahrungsgemäß nicht immer vorhanden</li>
<li>Spültücher, Wischlappen oder Schwamm, Spülmittel, Topflappen</li>
<li>Waschschüssel: gerade mit Kindern extrem praktisch und vielseitig verwendbar (zum Abwaschen, Wasser holen, Füße baden, Baby baden, Handwäsche waschen, spielen, …)</li>
<li>Mindestens ein scharfes Messer: erfahrungsgemäß sind die im Wohnmobil vorhandenen Messer nie scharf genug</li>
<li>Saughaken: der Geheimtipp schlechthin, schafft Platz und Übersicht auf kleinster Fläche</li>
<li>Ausrüstung für kleinere Reparaturen und Basteleien: Gaffa-Tape, Nähzeug, Schnur, Schere, Tesafilm, Leim</li>
<li>Müllbeutel, Alufolie, Ziplock-Tüten und Schnipsgummis für den Alltag im rollenden Heim</li>
<li>Taschenlampen oder Stirnlampen: wenn man nachts mal rausmuss (oder will), romantisch für Erwachsenen-Abende draußen ist eine Laterne</li>
<li>Wasserfeste Picknickdecke: nicht unentbehrlich, aber praktisch mit kleinen Kindern, die noch nicht sitzen können (oder es lange durchhalten); ein Picknick im Grünen oder am Strand ist sowieso immer toll!</li>
<li>Daypack, Umhängetasche und Trinkflaschen: für Wanderungen oder Stadtbummel</li>
<li>Stabile Strandtasche: für den ganzen Kram, den man am Strand braucht; auch praktisch für den Transport der Schmutzwäsche zum Waschsalon oder zum Einkaufen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vor Ort kaufen/besorgen</h3>
<p>Holt ihr das Wohnmobil erst im Ausland ab, müsst ihr nicht alles selbst mitbringen. Die folgenden Dinge lassen sich in jedem Land der Welt nachkaufen und sind dort vielleicht sogar günstiger als zu Hause:</p>
<ul>
<li>Sandspielzeug, Bälle, Schwimmflügel</li>
<li>Waschmittel, Spülmittel</li>
<li>Duschbad, Shampoo, Zahnpasta</li>
<li>Neue T-Shirts: im Urlaubsland gekauft, geben sie tolle Andenken ab</li>
<li>Essen: irgendwann müsst ihr sowieso Nachschub kaufen. Macht es von den Preisen abhängig, wie viel Vorrat ihr mitnehmt</li>
<li>Feuerzeuge oder Streichhölzer: lieber nicht ins Fluggepäck packen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Fahrerhaus: Wertsachen, Dokumente und Technik</h3>
<ul>
<li>Ersatzschlüssel!</li>
<li>Kfz-Schein für das Wohnmobil, eventuell Mietbestätigung, ADAC-Mitgliedskarte und Versicherungsschein</li>
<li>Andere Dokumente (Personalausweise oder Pässe, Fährtickets, Vignetten etc.)</li>
<li>Bargeld, Kreditkarten</li>
<li>Führerschein: jeder Erwachsene sollte seinen dabei haben, auch wenn einer den Großteil des Fahrens übernehmen wird</li>
<li>Reiseführer und Straßenkarten &#8211; logisch</li>
<li>CDs oder Adapter für das MP3-Radio oder den Zigarettenanzünder</li>
<li>Externe Festplatte oder DVD-Player: auf langen Fahrten oder an verregneten Tagen könnt ihr die Kinder (und euch) damit lange beschäftigen (Achtung, das funktioniert natürlich nur mit einem Stromanschluss!)</li>
<li>Handy/Smartphone &#8211; ein modernes Smartphone ersetzt auf Reisen heutzutage schon die Kamera, den Camcorder, das Wörterbuch, das Navigationsgerät und kann mit vielen nützlichen Apps für die Reise bestückt werden</li>
<li>Sonnenbrillen</li>
<li>Taschenlampe, Ersatzbatterien</li>
<li>Alle Reisedokumente</li>
<li>Fotoapparat (alternativ bzw. ergänzend: Handy mit guter Kamera), Camcorder etc.</li>
<li>Wenn ihr ins Ausland fahrt: eventuell Adapter</li>
<li>Ladekabel/-stationen für alle Geräte: prüft, ob ihr auch alle verschiedenen Kabel dabei habt! Bevor es losgeht, sollten natürlich alle Gadgets voll geladen sein.</li>
<li>Laptop, Tablet oder Ähnliches: bei vielen Familien beliebt, weil man darauf spielen, E-Mails schreiben, skypen, Hörbücher anhören, Ebooks lesen, Fotos speichern und bearbeiten oder Tagebuch schreiben kann – eben alles, was man braucht</li>
<li>Kensington-Schloss: sicher ist sicher und die Fahrerkabine ist nicht immer abgeschlossen</li>
<li>Erste-Hilfe-Kasten</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hygiene</h3>
<ul>
<li>Getrennte Kulturbeutel für Mädchen und Jungs: weil man auf Campingplätzen die Waschräume meist getrennt nach Geschlechtern nutzen muss</li>
<li>Sonnencreme</li>
<li>Insektenschutzmittel</li>
<li>Toilettenpapier: auch wenn ihr keine Toilette an Bord habt – eine Rolle für den Notfall ist immer gut</li>
<li>Taschentücher, Feuchttücher, Küchenpapier</li>
<li><a title="Checkliste: Die Reiseapotheke für Reisen mit Baby und Kind – was muss hinein?" href="http://www.kidsaway.de/gesundheit/checkliste-die-reiseapotheke-fuer-reisen-mit-baby-und-kind-was-muss-hinein/">Reiseapotheke</a>, Verbandszeug</li>
<li>Handtücher: sind sie nicht in der Ausstattung enthalten, lieber schnell trocknende Funktionshandtücher einpacken!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kinderkram</h3>
<ul>
<li><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_8266949_XS-Anatoliy-Samara.jpg' height='200' width='300' alt='Kinder brauchen gar nicht so viel Gepäck, wie man denkt!' title='Kinder brauchen gar nicht so viel Gepäck, wie man denkt!' />Buggy, Kinderwagen oder Trage: was praktisch im Alltag ist, soll natürlich auch mit in den Wohnmobilurlaub. Dazu noch den Regen- und Sonnenschutz.</li>
<li>Kinderschlafsäcke: genauso praktisch und gemütlich wie beim Camping, einige Kinder mögen es aber nicht, so „eingesperrt“ zu schlafen</li>
<li>Mehrere Lätzchen und Waschlappen: sparen bei Ess-Anfängern und kleinen Schmutzfinken viel Wäsche und Schimpfen</li>
<li>Thermoskanne</li>
<li>Schnuller und Ersatzschnuller</li>
<li>Fläschchen</li>
<li>Windelvorrat für zwei bis drei Tage: es gibt sie zwar überall zu kaufen, aber Vorsicht ist besser</li>
<li>Wasserdichte Unterlage: am besten unter jedes Bettlaken legen, denn schnell geht mal etwas daneben und man kann die Sitzpolster nicht sofort reinigen</li>
<li>Rausfallschutz fürs Bett</li>
<li>Babyphon für lauschige Nächte vor dem Wohnmobil</li>
<li>Nachtlicht</li>
<li>Beschäftigung für die Fahrt:<em> </em>kleine Wimmelbücher, bunte Pfeifenreiniger zum Figurenbiegen, Malbücher, kleine Autos usw.</li>
<li>Bücher: für kleinere zum Vorlesen, für größere zum Selbstlesen; schön ist ein „Familien-Vorlesebuch“, das als Fortsetzungs-Gutenachtgeschichte kapitelweise über den Urlaub verteilt werden kann; möglichst mit Bezug zum Urlaubsort</li>
<li>Spielzeug: sparsam auswählen!<em> </em></li>
<li>Spielzeug für Erwachsene: wenn ihr wollt, könnt ihr Würfelbecher, Spielkarten oder Reiseschach einpacken</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kleidung</h3>
<p><strong>Nicht zu viel einpacken!</strong> Höchstens für fünf bis sieben Tage Kleidung mitnehmen. Plant das Urlaubsoutfit lieber so, dass ihr die Teile sinnvoll kombinieren könnt, und tragt den angesagten „Zwiebellook“. Wählt schnell trocknende Materialien in ähnlichen Farben, die nach dem Waschen schnell trocknen.</p>
<ul>
<li>Regensachen: Regen-/Matschhosen für die Kinder sind auch bei Sturm und Kälte praktisch, Regenhosen für längere Wanderungen</li>
<li>Obendrüber: für jeden entweder eine warme Regenjacke oder eine winddichte Jacke (Softshell) mit  dünner Fleecejacke drunter (Stichwort Zwiebellook)</li>
<li>Sandalen, Turnschuhe, Gummistiefel, Wanderschuhe: je nachdem, was ihr im Urlaub vorhabt</li>
<li>Flipflops oder Schlappen für den Campingplatz-Waschraum und als „Hausschuhe“</li>
<li>Badesachen und UV-Schutzkleidung, evtl. Schwimmflügel: falls ihr an einem Pool vorbeikommt oder ans Meer fahrt</li>
<li>Halstücher: sind praktisch bei Wind, als Haarband und Sonnenschutz</li>
<li>Sonnenhüte (oder besser gleich zwei)</li>
<li>Höchstens 3 Sätze Kleidung pro Person: Shirts, Hosen, Unterwäsche, Strümpfe und Schlafsachen; Wechselwäsche für maximal eine Woche</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wichtige Packtipps fürs Wohnmobil</h3>
<ul>
<li>Packliste schreiben: im unübersichtlichen Wohnmobil geht schnell der Überblick verloren; notiert euch, was ihr in welche Tasche bzw. in welchen Schrank gepackt habt!</li>
<li>Wenn ihr erst im Ausland ins Wohnmobil steigt: statt sperriger Koffer oder riesiger Rucksäcke lieber weiche Reisetaschen packen, die sich in den Sitzbänken verstauen lassen</li>
<li>In kleinen Wohnmobilen mit wenig Stauraum: Reisetaschen so packen, dass man sie als offenen Schrank nutzen kann</li>
<li>Statt<strong> </strong>Kleidung für jeden Tag einzupacken, lieber hin und wieder waschen – auf Campingplätzen oder in Waschsalons</li>
<li>Funktionswäsche spart Platz und Gewicht, lässt sich gut waschen und ist angenehm zu tragen</li>
<li>Trekking-Handtücher sind ebenfalls platzsparend, sehr saugfähig und lassen sich bei Bedarf täglich waschen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipp: Kostenlose Familien-Packliste WOHNMOBIL zum Download</h3>
<p>Unsere praktische Checkliste zum Thema Wohnmobilreisen mit Kindern könnt ihr kostenlos im Mitgliederbereich der KidsAway-Reisecommunity herunterladen (rechte Spalte Box &#8220;Ratgeber und Vorlagen&#8221;). Wer noch kein Mitglied bei KidsAway ist, kann sich ganz schnell und einfach <a title="Neu hier? Jetzt registrieren und mitmachen!" href="http://www.kidsaway.de/profil/?action=register">registrieren</a>.</p>
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<a class="pfeil uline" href="#respond">Fehlt etwas auf der Checkliste? Was nehmt ihr noch mit in den Wohnmobilurlaub?</a>
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		<title>Europa Apotheek: Die unentbehrliche Reiseapotheke für die Kleinsten</title>
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		<comments>http://www.kidsaway.de/marktplatz/europa-apotheek-die-unentbehrliche-reiseapotheke-fuer-die-kleinsten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 May 2013 07:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Partner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseausrüstung & Babyequipment]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reisezeit steht vor der Tür. Damit die Urlaubsfreude nicht durch Krankheiten der liebsten Kleinen getrübt wird, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps für eine pfiffige Reiseapotheke.

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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reisezeit steht vor der Tür. Damit die Urlaubsfreude nicht durch Krankheiten der liebsten Kleinen getrübt wird, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps für eine pfiffige Reiseapotheke.
</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/05/Europa-Apotheek.jpg' height='134' width='230' alt='Tipps für eine gute Reiseapotheke' title='Tipps für eine gute Reiseapotheke' /> Die Urlaubszeit ist die schönste Zeit des Jahres und sie wird das ganze Jahr erwartungsvoll herbeigesehnt. Doch für manche Urlauber endet die Reise noch bevor sie richtig begonnen hat.</p>
<p>Insektenstiche, Sonnenbrand oder Magen-Erkrankungen, die mit Durchfall und Erbrechen einhergehen, setzen den Träumereien von Sonne und Meer ein jähes Ende.</p>
<p>Doch Erkrankungen, die schon für Erwachsene mit Schmerzen und körperlichen Einschränkungen verbunden sind, können gerade für Kinder zu einem lebensbedrohlichen Risiko werden.</p>
<p>Eine wohldurchdachte Reiseapotheke im Gepäck gibt Eltern die Sicherheit, dass sie auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet sind.</p>
<div class='clear'></div>
<h3>Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen</h3>
<p>Bei der Frage nach der richtigen Reiseapotheke ist ein Gespräch mit dem zuständigen Kinderarzt sinnvoll. So ein Familienurlaub kann zwar ganz schön teuer werden, doch gerade an der Reiseapotheke zu sparen, wäre ein fataler Fehler.</p>
<p>Vor der Reise können Sie sich bereits im Internet einen Überblick über mögliche Mittel verschaffen.<br />
So besitzt beispielsweise die Online-Apotheke <strong>Europa-Apotheek</strong> (<a title="Europa Apotheek" href="http://www.europa-apotheek.com" target="_blank">www.europa-apotheek.com</a>) ein umfassendes Sortiment für Babys und Kleinkinder. Haben Sie die gewünschten Produkte gefunden, so ist die Handhabung der Bestellung recht einfach. Einfach per Mausklick das gesuchte Medikament eingeben, aus den kundenfreundlichen Zahlungsmodalitäten die Passende wählen und schon ist das Päckchen auf dem Weg.</p>
<p>Wer ein Rezept einlöst, der kann sich den Rezept-Bonus sichern und 1 Euro pro Medikament sparen. Die Vorteile dieser Versandapotheke liegen klar auf der Hand: einfaches Einkaufen von zu Hause aus, ständige Verfügbarkeit von benötigten Medikamenten, reibungslose Abwicklung und geprüfte Qualität. Durch ständige Rabattaktionen und Top-Angebote sind viele Arzneien preisgünstig erhältlich.</p>
<p>Bei Fragen zu bestimmten Medikamenten und ihrer Einnahme stehen die Mitarbeiter der Servicehotline kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung und beraten kompetent und zuverlässig. Gerade bei Medikamenten für Kinder können Eltern so erheblich sparen und einem eventuellen Loch in der Urlaubskasse vorbeugen.</p>
<p>Doch gegen welche Krankheiten sollte in der Reiseapotheke für die Kleinsten ein Mittel zur Verfügung stehen? Die folgende Liste kann zur Orientierung dienen. Alle angegebenen Produkte finden Sie <a title="Reiseapotheke für die Kleinsten" href="https://www.europa-apotheek.com/medikamente/baby-kindergesundheit/" target="_blank">auf der Webseite der Europa-Apotheek</a>.</p>
<div class='clear'></div>
<h3>Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen</h3>
<p><strong>•    </strong>Gegen Fieber und Schmerzen (z. B. Nurofen Junior Fieber- und Schmerzsaft)<br />
•    Gegen Durchfall und Verstopfung (z. B. Lefax Pump Liquid oder Espumisan Emulsion)<br />
•    Gegen Schnupfen (z. B. Nasentropfen von Ratiopharm)<br />
•    Gegen Ohrenschmerzen (z. B. Ohrentropfen von Otalgan)<br />
•    Gegen Insektenstiche (z. B. von Soventol)</p>
<h4></h4>
<h3>Weitere nützliche Helferlein können zudem sein</h3>
<p><strong>•    </strong>Desinfektionsmittel für Wunden<br />
•    Wundsalben<br />
•    Verbandsmaterial und Pflaster<br />
•    Sonnenschutz</p>
<div class='clear'></div>
<p>Mit diesen Tipps sollte dem nächsten sorglosen Familienurlaub nichts mehr im Weg stehen.</p>
<p>Europa Apotheek wünscht Ihnen viel Spaß!</p>
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</ul></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kidsaway/~4/iwiJdjxJPsA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sicher im Wasser: Sicherheit für Kinder im Pool und drumherum</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/kidsaway/~3/bCWxZ1czxQg/</link>
		<comments>http://www.kidsaway.de/reiseplanung/sicherheit/sicher-im-wasser-sicherheit-fuer-kinder-im-pool-und-drumherum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel kindersicher]]></category>
		<category><![CDATA[Pool]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimmbecken]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserrutsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Pools für Kinder das größte sind, wissen alle Eltern. Dass sie aber auch große Gefahrenquellen darstellen, wird oft vergessen – die Folge sind tragische Unfälle, jedes Jahr zur Ferienzeit. Wir geben euch wichtige Sicherheitstipps für zu Hause und im Hotel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Pools für Kinder das größte sind, wissen alle Eltern. Dass sie aber auch große Gefahrenquellen darstellen, wird oft vergessen – die Folge sind tragische Unfälle, jedes Jahr zur Ferienzeit. Wir geben euch wichtige Sicherheitstipps für zu Hause und im Hotel.</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_43372887_XS-olesiabilkei.jpg' height='199' width='300' alt='Pools sind toll, aber für Kinder auch eine Gefahrenquelle!' title='Pools sind toll, aber für Kinder auch eine Gefahrenquelle!' />Dass gerade kleine Kinder enorm gefährdet sind, versehentlich ins Wasser zu stürzen oder auch in flachem Wasser zu ertrinken, sollten inzwischen alle Eltern wissen – KidsAway hat schon im <a title="Badesicherheit für Kinder: Kinder vor dem Ertrinken schützen – die wichtigsten Fakten, Regeln und Tipps" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/sicherheit/kinder-vor-dem-ertrinken-schuetzen-die-wichtigsten-fakten-regeln-und-tipps/">vergangenen Sommer</a> darüber berichtet. Auch die Pools und Schwimmbecken selbst können Kindern beim Baden aber gefährlich werden; das zeigten in den letzten Jahren einige tragische Unfälle in türkischen, spanischen und bulgarischen Ferienanlagen.</p>
<p>Egal ob ihr den Sommerurlaub mit euren Kindern also in einem Hotel oder Ferienhaus mit Pool verbringt oder selbst ein Schwimmbecken zu Hause habt: Die grundlegenden Sicherheitsregeln solltet ihr kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gefährliche Hotelpools</h3>
<p>„Wenn ich Hotelgast bin, muss doch der Hotelbetreiber den Pool sichern“, denken viele Urlauber. Nachdem aber in den letzten Jahren immer wieder Kinder in Hotelpools ertranken, wurde deutlich, dass das nicht selbstverständlich ist. Prüfer des Deutschen Reiseverbands (DRV) entdeckten 2011 und 2012 bei jedem zehnten der mehr als 3.000 getesteten Pools Sicherheitsmängel, einige mussten komplett geschlossen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Gefahrenquelle Nummer eins: die Ansaugpumpen</h4>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_33006252_XS-Roy-Pedersen.jpg' height='200' width='300' alt='Perfekt: ein(e) Rettungsschwimmer(in) am Pool' title='Perfekt: ein(e) Rettungsschwimmer(in) am Pool' />Ein sicherer Pool hat Pumpen, die mit weniger als 0,3 (in Europa gilt der Richtwert 0,5) Meter pro Sekunde saugen und sich sofort abschalten, wenn ein solcher Unterdruck entsteht; der „Druckwächter“ muss die gesamte Anlage binnen Sekunden stilllegen. Die Öffnungen der Absauggitter müssen kleiner als drei Millimeter sein, ab 60 cm Wassertiefe bis zu acht Millimeter.</p>
<p>Das ist in der EU mit einer Norm geregelt; aber ob die Norm eingehalten wird, können die Badegäste nicht wissen. In Bulgarien soll etwa nur ein Viertel aller Schwimmbecken überhaupt eine Betriebszulassung haben.</p>
<p>Gefahrenquellen liegen vor allem rund um die Pumpanlage des Pools: beschädigte Ablaufrinnen, fehlende, beschädigte oder zu weite Abdeckgitter und zu stark saugende Pumpen. Nicht nur Kinder können dort buchstäblich festgesogen werden, wenn sie den Pumpen zu nahe kommen. Entsteht dann ein Unterdruck an der angesaugten Stelle, kann man sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Die Grenze, ab der man einen Sog spürt, liegt bei etwa 30 Zentimetern – näher darf kein Kind an eine Pumpe heran!</p>
<p>Das Perfide: Absaugpumpen befinden sich auch in den Nichtschwimmerbereichen und Kinderbecken. Dort ist wiederum die Überwachung durch Schwimmmeister oder anderes Personal oft nicht gewährleistet, weil ein Hotel erst ab einer Beckentiefe von 1,50 m verpflichtet ist, einen Schwimmmeister einzustellen.</p>
<p>Oft wird Eltern empfohlen, die Ansauggeschwindigkeit der Pumpen selbst zu prüfen, indem sie ein Handtuch vor die Ansaugöffnung halten. Stefan Mersmann, Obmann der Deutschen Gesellschaft für Badewesen, hält nicht viel von diesem „<strong>Handtuchtest</strong>“. Kommt versehentlich die Hand an das Absauggitter, kann man sich nämlich schwer verletzen. Er empfiehlt, lieber beim Reiseveranstalter und beim Hotelbesitzer nachzufragen, ob der Swimmingpool nach EU-Norm geprüft ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Regeln für einen sicheren Poolbesuch:</h4>
<ul>
<li>Gemeinsam mit den Kindern den Pool ausprobieren und ihnen genau sagen, wo und bis wohin sie allein schwimmen dürfen (zum Beispiel bis dahin, wo ihnen das Wasser bis zum Bauch reicht)</li>
<li>Badekappe tragen oder Haare zusammenbinden: lange Haare verfangen sich besonders leicht in Pumpen und Gittern und verknoten sich dahinter, so dass man nicht mehr loskommt</li>
<li>Keine langen, weiten Badeshorts tragen: sie vergrößern die Fläche, die beim Abdecken einer Pumpe den gefährlichen Unterdruck erzeugt</li>
<li>Bereiche um Abflussrohre und Ansauganlagen müssen tabu sein</li>
<li>Kinder in keinen Pool lassen, dessen Ansaugöffnungen nicht ordnungsgemäß abgedeckt sind</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/web.png' class='icon_s' alt='Web' />Eine ausführliche <a href="http://www.parents4safety.de/download/checkliste.pdf" target="_blank">Pool-Checkliste zum Ausdrucken</a> könnt ihr auf der Website parents4safety.de herunterladen. Dieser Verein wurde von den Eltern des 2012 in einem Hotelpool ertrunkenen Lukas gegründet. <div class='clear'></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Sauberes Wasser</h4>
<p>Eine andere Geschichte ist die <strong>Wasserqualität</strong> eines Pools: Schließlich halten sich Kinder oft stundenlang im Wasser auf, schlucken auch mal etwas davon und bekommen es in die Ohren. Unzureichend gefiltertes oder gereinigtes Poolwasser kann nicht nur zu Ausschlägen, sondern auch zu Amöbeninfektionen und fiesen Mittelohrentzündungen („Bade-Otitis“) führen. Ist der Boden des Beckens mit einer Algenschicht bedeckt, können Kinder außerdem ausrutschen und sich verletzen oder ertrinken.</p>
<p>Mangels Wassertest-Set müsst ihr euch auf die Aussagen des Hotelbetreibers verlassen; Indizien für verschmutztes Wasser sind aber nicht arbeitende Pumpen, auf dem Wasser treibende Blätter und tote Insekten (die nicht umgehend entfernt werden), Sand oder Algenfilme unter Wasser und ein öliger Film auf dem Wasser. Gesprungene, wackelnde Fliesen oder schimmelnde Fugen solltet ihr ebenfalls als Zeichen nehmen, einen Pool zu meiden.</p>
<p>Da viele Hotelbetreiber vorsichtshalber viel Chlor einsetzen, haben Kinder nach dem Baden oft gerötete, schmerzende Augen: eine Bindehautentzündung durch Chlorwasser. Vermeiden könnt ihr die mit gut sitzenden Schwimmbrillen; Kontaktlinsen solltet ihr nach dem Baden reinigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Erste Hilfe</h3>
<p>Sollte tatsächlich ein Unfall passieren, zählt jede Sekunde. Am besten informiert ihr euch daher schon vor dem ersten Baden, wo die Rettungshilfen angebracht sind, wie im Notfall die Pumpanlage ausgeschaltet wird, wer in der Ferienanlage dafür verantwortlich ist und wo ihr Hilfe rufen könnt. Alle Eltern sollten außerdem einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben, um ihr Kind im Ernstfall wiederbeleben zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sicherheitserziehung</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_32145938_XS-Anton-Balazh.jpg' height='201' width='300' alt='Wer schon schwimmen kann, ist klar im Vorteil' title='Wer schon schwimmen kann, ist klar im Vorteil' />Der erste Schritt in Sachen Unfallprävention ist immer die Aufklärung: Macht eure Kinder möglichst frühzeitig mit Wasser vertraut, schickt sie noch vor der Schule zum Schwimmunterricht und zeigt ihnen immer wieder, welche Gefahren im Wasser liegen. Vertraut nicht auf die Sicherheit durch <a title="Sicher im Sommerurlaub: Kaufberatung Schwimmflügel &amp; Co." href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/sicherheit/kaufberatung-schwimmfluegel-co/">Schwimmflügel</a>, sondern zieht euren Kindern am Wasser besser eine Schwimmweste an.</p>
<p>Und das Wichtigste: <em>Lasst Kinder in der Nähe von Wasser niemals aus den Augen, auch nicht für kurze Zeit! <div class='clear'></div><br />
</em></p>
<p>Schwimmflügel geben Nichtschwimmern keine ausreichende Sicherheit; gerade kleine Kinder kippen mit den Schwimmhilfen am Arm einfach vornüber und können sich nicht selbst aufrichten.</p>
<p>Aber auch Kinder, die stolz das Seepferdchen tragen, sind bei weitem noch keine Schwimmer! Um das Abzeichen zu bekommen, müssen sie unter Aufsicht und ausgeruht 25 Meter weit schwimmen – im ruhigen Wasser einer Schwimmhalle. Diese Bedingungen sind im Getümmel eines Pools nach einem langen Badetag nicht mehr gegeben. Die meisten Badeunfälle passieren nicht umsonst mit Kindern, die bereits schwimmen können – und sich überschätzt haben.</p>
<p>Erst mit dem <strong>Bronze-Jugendschwimmabzeichen</strong> (vergleichbar mit dem „Freischwimmer“) können Eltern darauf vertrauen, dass ihr Kind sicher und ausdauernd schwimmt. Dafür muss es nämlich 200 Meter schwimmen, springen und tauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /><strong>Sicheres Verhalten am und im Pool</strong></p>
<ul>
<li>am Pool rutschfeste Schuhe und Schwimmweste oder Schwimmhilfe tragen</li>
<li>Kinder dürfen am Pool nicht rennen, toben oder andere schubsen</li>
<li>Kinder immer im Auge behalten: Wenn ihr Gäste habt, legt bewusst fest, wer abwechselnd die „Poolwache“ hat</li>
<li>nach verschwundenen Kindern immer zuerst im Wasser suchen</li>
</ul>
<div class='clear'></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein eigener Pool</h3>
<p>Ihr habt einen eigenen Pool oder ein Planschbecken im Garten? Glückwunsch! Dann liegt die Verantwortung für das Leben eurer und der Nachbarskinder aber auch allein bei euch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_40659370_XS-Kzenon.jpg' height='201' width='300' alt='Ein eigenes Planschbecken muss gut gesichert werden' title='Ein eigenes Planschbecken muss gut gesichert werden' /><strong>Regeln für Poolbesitzer</strong></p>
<ul>
<li>Pools (und Gartenteiche!) umzäunen und mit selbstschließendem Tor versehen</li>
<li>Kleine Pools vor unbeaufsichtigter Benutzung sichern (Einstiegsleiter entfernen, Gartentür abschließen)</li>
<li>Planschbecken jeden Abend ausleeren</li>
<li>Unbenutzte Pools abdecken</li>
<li>Poolbeleuchtung installieren, damit man nachts nicht versehentlich hineinfällt</li>
<li>Pool-Abdeckungen müssen fest sein, falls ein Kind daraufsteigt</li>
<li>Keine Spielsachen oder Wasserspielzeuge im Wasser liegenlassen, falls kleine Kinder danach angeln wollen</li>
<li>Keine Spielsachen und Hindernisse am Rand des Beckens liegen lassen: Stolpergefahr!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Technik-Tipps</h4>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/safety-turtle-450x298.jpg' height='198' width='300' alt='Safety Turtle gibt Alarm, wenn Kinder ins Wasser fallen' title='Safety Turtle gibt Alarm, wenn Kinder ins Wasser fallen' />Das Armband „<a href="https://www.safetyturtle.com/catalog/index.php?cPath=22_35" target="_blank">Safety Turtle</a>“ von Protection Piscine Enfants meldet, sobald es nass wird (also das Kind, das es trägt, ins Wasser fällt), sofort Alarm an eine Basisstation. Die könnt ihr maximal 30 Meter entfernt vom Pool aufstellen. Erhältlich ist das Basisset aus Armband und Empfänger momentan nur im englischen Shop für 226 US-Dollar.</p>
<p>Der „<a title="Pool Guard PGRM-2" href="http://www.amazon.de/gp/product/B0007P2CAE/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0007P2CAE&amp;linkCode=as2&amp;tag=kids01a-21" target="_blank">Pool Guard PGRM-2</a>“ ist eine Alarmanlage, die di­rekt am Beckenrand installiert wird. Sie registriert Wellen unterhalb der Wasseroberfläche, die entstehen, wenn jemand ins Wasser fällt und gibt dann lautstark Alarm. Das Gerät kostet etwa 130 Euro.</p>
<p>Ein aufstellbares Schwimmbecken oder Planschbecken ohne festen Rand sichert ihr mit dem „<a href="http://www.allsafepoolstore.com/poolguard-safety-buoy-floating-pool-alarm.html" target="_blank">Safety Buoy Alarm</a>“, einer Art schwimmendem Pylon, der Alarm gibt, sobald sich die Wasseroberfläche bewegt. Erhältlich ist er nur über englische Websites für etwa 150 US-Dollar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Spezialfall Rutsche</h4>
<p>Viele Hotelpools und Schwimmbäder begeistern ihre jungen Gäste mit tollen Wasserrutschen. Die Rutschen in deutschen Bädern werden jährlich vom TÜV kontrolliert, in privaten Schwimmbädern ist das nicht vorgeschrieben!</p>
<p>Wenn euer Kind eine Rutsche benutzen will, dann schaut vorher auf die Hinweistafel, die am Einstieg angebracht sein muss. Hier steht, ab welchem Alter Kinder auf die Rutsche dürfen, oft sind auch ein Schwierigkeitsgrad, die erlaubte Rutschhaltung und der Mindestabstand zum nächsten Rutschenden angegeben. Die Altersangabe ist dabei keine vage Empfehlung, sondern sollte auf jeden Fall beachtet werden: Auf steilen Rutschen wird man nämlich bis zu 70 km/h schnell!</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_3137151_XS-Octave-Alex.jpg' height='199' width='300' alt='Gefährliches Wasser - Kinder sind immer neugierig' title='Gefährliches Wasser - Kinder sind immer neugierig' />Ermahnt eure Kinder, wenn sie allein rutschen wollen, immer in der vorgeschriebenen Position (am besten sitzend, keinesfalls aber mit dem Kopf voran!) zu rutschen. Anhalten, drängeln und „Kette rutschen“ sind tabu. Ist die Rutsche offen, müssen die Arme eng am Körper gehalten werden. Ganz wichtig: Sobald man unten angekommen ist, sofort den Austrittsbereich für den nächsten Ankommenden verlassen!</p>
<p>Ist euer Kind noch zu jung (oder zu ängstlich), dann nehmt es zwischen die Beine und rutscht sitzend gemeinsam hinunter. So stellt ihr auch sicher, dass es am Austrittsbereich der Rutsche nicht mit dem Kopf unter Wasser kommt und sich dann nicht selbst aufrichten kann. Auch hier bieten Schwimmärmel bei kleineren Kindern keine Sicherheit!</p>
<p>Die meisten Unfälle, die beim Rutschen passieren, sind auf falsches Verhalten zurückzuführen. Wer sich beim Rutschen aneinander festhält, keinen Abstand zum Vordermann einhält oder gar mitten auf der Rutsche anhält, gefährdet sich und andere Badende. Schärft euren Kindern also ein, wie sie sich beim Rutschen richtig verhalten!</p>
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		<title>Entspannt reisen: Streit und Krach im Familienurlaub – das muss nicht sein!</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 05:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf der Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Erholung mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Familienkrach]]></category>
		<category><![CDATA[Streit im Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Da freut man sich seit Monaten auf den Urlaub, hat viel Geld für Flugtickets ausgegeben und lange recherchiert, was man unternehmen könnte, und dann das: Streit mit den Kindern, Krach mit dem Partner und so viel Stress, dass man zu Hause erst einmal Urlaub braucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da freut man sich seit Monaten auf den Urlaub, hat viel Geld für Flugtickets ausgegeben und lange recherchiert, was man unternehmen könnte, und dann das: Streit mit den Kindern, Krach mit dem Partner und so viel Stress, dass man zu Hause erst einmal Urlaub braucht.</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_19187530_XS-Eléonore-H.jpg' height='200' width='300' alt='Wenn die ganze Familie entspannt ...' title='Wenn die ganze Familie entspannt ...' />Reisen sind dank Fernsehen und Reiseblogs heutzutage mit Erwartungen überfrachtet. Jeder ist überzeugt, einen Anspruch auf den perfekten Urlaub zu haben – und auf der anderen Seite auch die Verpflichtung dazu. Überall liest man begeisterte Reiseberichte, dann muss man selbst ja wohl auch eine tolle Zeit haben!</p>
<p>Fahrt ihr mit dieser Erwartung los, könnt ihr eigentlich nur enttäuscht werden, denn kein Urlaub ist nun mal so perfekt wie ein Werbevideo auf YouTube.</p>
<p>Ein weiteres Problem am Familienurlaub ist genau das: Die Familie, die verreist, besteht ja aus denselben Menschen, die auch im Alltag zusammenleben. Probleme, die ihr mit dem Partner, im Beruf oder mit den Kindern habt, bleiben leider nicht zu Hause; ihr nehmt sie mit in den Urlaub und dort entwickeln sie ein Eigenleben.</p>
<p>Rechnet noch den Stress des Reisens an sich dazu – und der lässt sich gerade mit Kindern nicht vermeiden – und kleine Problemchen und Belastungen, die man ansonsten locker wegsteckt oder weglächelt, bekommen plötzlich echtes Familienkrach-Potenzial.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Konfliktfallen in der Partnerschaft</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_3320524_XS-Pavel-Losevsky.jpg' height='201' width='300' alt='Familienurlaub ohne Stress beginnt schon vor der Anreise' title='Familienurlaub ohne Stress beginnt schon vor der Anreise' />Viele Eltern fahren mit der Erwartung los, in den nächsten Wochen alles an Nähe, Spaß und Erziehung nachzuholen, wozu man im Rest des Jahres nicht gekommen ist. Vom Partner erwartet man liebevolle Zuwendung, gute Gespräche und abendliche <a title="Partnerschaft auf Reisen: Romantik auf Reisen mit Kindern – das geht?!" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/auf-der-reise/romantik-auf-reisen-mit-kindern-das-geht/">Romantik</a>; die Kinder sollen bitte ebenfalls „funktionieren“.</p>
<p>Meist passiert genau das Gegenteil: Man fährt bereits gehetzt und mürrisch los, weil man bis zum Schluss mit Arbeiten, Packen und der Suche nach den verschwundenen Reisepässen beschäftigt war, die Kinder maulen und streiten sich.</p>
<p>Auf Reisen ist man in einer Ausnahmesituation, der gewohnte Alltagstrott fällt weg. Das ist zwar toll, aber auch anstrengend: Besonders für berufstätige Eltern ist die Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit beider Partner (und der Kinder, die sonst den Tag in Kita und Schule verbringen) eine extreme Umstellung.</p>
<p>Eltern, die ihre Rollen „klassisch“ aufteilen, bekommen im Urlaub dagegen oft Probleme mit der Verteilung ihrer Aufgaben: Wenn Papa sonst ganztags auf Arbeit ist und auf einmal verantwortlich für die Kinder und den Abwasch sein soll – oder will! –, kann das die ganze Familie durcheinanderwirbeln.</p>
<p>Um nicht dieselben Fehler wie im letzten Jahr zu machen, solltet ihr euch daher vor dem nächsten Urlaub in Ruhe hinsetzen und über eure Erwartungen an die Reise sprechen. Dann ist klar, was jedes Familienmitglied von den anderen erwartet und was es selbst im Urlaub vorhat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Geld: der häufigste Anlass für Streit</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_42702435_XS-racamani.jpg' height='201' width='300' alt='Die Reisekasse birgt in Familien großes Streitpotenzial' title='Die Reisekasse birgt in Familien großes Streitpotenzial' />Das liebe Geld ist ein sehr häufiger Streitpunkt auf Reisen. Die allermeisten Familien fahren mit einem festgelegten und nicht allzu großen Budget in den Urlaub. Oft kommt es zu Reibereien, weil alles teurer ist als gedacht, weil man mehr ausgibt als geplant oder weil die Wünsche des einen beim anderen auf Unverständnis stoßen.</p>
<p>Damit ihr euch nicht auf der Reise ständig über Geld streitet, solltet ihr vor der Reise gemeinsam einen finanziellen Rahmen abstecken, vielleicht ein Tagesbudget festlegen und auch darüber reden, wer was bezahlen wird.</p>
<p>Sprecht vorher ab: <a title="Sparen auf Reisen: Die besten Spartipps – Teil 4: Im Urlaub gut essen und Spaß haben" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/geld-sparen/die-besten-spartipps-teil-4-im-urlaub-gut-essen-und-spass-haben/">Wie sparsam wollt oder müsst ihr sein?</a> Darf es täglich zum Essen ins Restaurant gehen oder nehmt ihr euch besser vor, selbst zu kochen und am letzten Abend schick zu dinieren? Wie viele Urlaubssouvenirs dürfen gekauft werden und welcher Preisrahmen soll dabei nicht überschritten werden? Welche großen Wünsche haben die Familienmitglieder für den Urlaub?</p>
<p>Wenn ihr schon vorher wisst, dass einer von euch eher großzügig ist und die Kreditkarte auch mal überzieht, sollte geklärt sein, dass der spontane Fallschirmsprung dann nicht aus der gemeinsamen Reisekasse bezahlt wird – oder dass die Kreditkarte aus genau dem Grund zu Hause bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Harmonie durch gute Planung und Verständnis</h3>
<p>Vor allem berufstätige Väter wollen im Urlaub mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Das kann in die Hose gehen, wenn ihr nicht vor dem Urlaub gemeinsam besprecht, was ihr genau machen wollt, wer das organisieren wird und ob die Kinder überhaupt Lust darauf haben; <a title="Reisen mit Teenagern: Reisen mit Teenagern – 12 Tipps für einen tollen Urlaub" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/auf-der-reise/reisen-mit-teenagern-12-tipps-fuer-einen-tollen-urlaub/">Teenager</a> haben vielleicht gar kein Interesse mehr an einer Fahrradtour mit Papa.</p>
<p>Die Erwartungen der Kinder müssen bei der Planung des Urlaubs gleichwertig oder sogar bevorzugt berücksichtigt werden; ein Kind, das sich von vornherein gegen einen Wanderurlaub gesträubt hat oder einfach noch zu klein für einen Städtetrip ist, kann der restlichen Familie den Urlaub komplett ruinieren.</p>
<p>Tipp: Schreibt vor dem Urlaub eure Wünsche und Erwartungen auf und vergleicht sie.</p>
<ul>
<li>Was will ich von diesem Urlaub: Ruhe am Strand, spannende Ausflüge, viel Familienzeit?</li>
<li>Wie viel Zeit brauche ich für mich allein?</li>
<li>Wie viel Zeit will ich mit den Kindern/meinem Partner verbringen?</li>
<li>Was will ich in diesem Urlaub unbedingt unternehmen?</li>
</ul>
<p>Habt ihr verschiedene Vorstellungen von eurem Urlaub, solltet ihr schon zu Hause nach Kompromissen suchen und zum Beispiel für jeden eine Aktivität einplanen, mit der er glücklich ist. Sind Kompromisse nicht möglich, ist es überhaupt nicht schlimm, auch mal etwas getrennt zu unternehmen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entspannung ist Pflicht</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_7476301_XS-matka_Wariatka.jpg' height='201' width='300' alt='Wenn alle an einem Strang ziehen, gibt es keinen Streit' title='Wenn alle an einem Strang ziehen, gibt es keinen Streit' />Es ist die „hohe Schule“ des Familienurlaubs, besonders mit kleinen Kindern: Wie soll man sich verdammt noch mal erholen, wenn man wie jeden Tag von Morgens bis Abends die Kinder betreuen muss – die im Urlaub noch anspruchsvoller sind als sonst?</p>
<p>Zunächst ist hier ein Perspektivwechsel anzuraten, empfehlen die <a title="Gastbeitrag: Vier Wochen Familienurlaub mit einem Rucksack (Packtipps)" href="http://www.kidsaway.de/koffer-packen/vier-wochen-familienurlaub-mit-einem-rucksack-packtipps/">Weltwunderer</a>: „Wer mit kleinen Kindern reist, der sollte keinen Urlaub erwarten – sondern ein Abenteuer. Dann macht es auch Spaß, Herausforderungen zu bestehen und mit den Kindern die Welt zu entdecken. Ausschlafen, am Strand ein Buch lesen, gemütlich durch die Stadt bummeln – darüber kann man sich freuen, wenn es klappt, aber man darf es nicht erwarten!“</p>
<p>Entscheidend dabei: sich selbst und seine Bedürfnisse richtig einschätzen. Viele Mütter brauchen zum Beispiel dringend Erholung, weil sie im Alltag ständig für andere sorgen. Stattdessen machen sie im Urlaub einfach weiter: Sie packen alle Koffer, beaufsichtigen am Pool die Kinder und übernehmen das Kochen in der Ferienwohnung – weil sie gar nicht mehr abschalten können.</p>
<p>Professor Michael Stark, Chefarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Asklepios Westklinikums Hamburg, empfiehlt ihnen, die täglichen Pflichten im Urlaub bewusst zu verteilen und sich regelmäßig abzuwechseln; „freiwillig“ zusätzliche Aufgaben übernehmen ist verboten!</p>
<p>Auch berufstätige Eltern können im Urlaub nicht einfach „abschalten“: Im Alltag sind sie ständig gefordert und haben eigentlich nie Feierabend. Statt sich zu erholen, stopfen sie jeden Urlaubstag mit Aktivitäten voll und nehmen sich für die Abende noch Arbeit von zu Hause mit. Ihnen rät Professor Stark, den Urlaub nicht zu überfrachten: „In einer Woche kann man nicht ,Krieg und Frieden‘ lesen, ein toller Spielgefährte für seine Kinder sein, die Frau verwöhnen und noch ein paar Ideen für das nächste Projekt in der Firma entwickeln.“</p>
<p>Habt ihr Erholung sehr nötig, solltet ihr den Urlaub bewusst darauf ausrichten: Bucht eine Pauschalreise oder eine geführte Tour, bei der ihr möglichst wenig entscheiden und organisieren müsst, bei der eure Kinder zeitweise betreut und beschäftigt werden oder tut euch zumindest mit anderen Familien zusammen, um die Aufgaben zu verteilen.</p>
<p>Wichtig: Nach einer anstrengenden Reise solltet ihr, wenn irgend möglich, noch ein paar Tage zur Erholung einlegen. Legt auf langen Flugstrecken zwei Tage Stopover in einem schönen Hotel ein oder bleibt nach eurer Rückkehr zu Hause und schickt die Kinder ohne schlechtes Gewissen in die Kita oder zur Oma.</p>
<p>Sonst kehrt ihr zwar voller neuer Eindrücke, aber ordentlich erschöpft in die Arbeit zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vergesst die Kinder nicht!</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_22357907_XS-micromonkey.jpg' height='201' width='300' alt='Auch Kinder sollen sich im Urlaub erholen' title='Auch Kinder sollen sich im Urlaub erholen' />Die Kinder nörgeln, zanken und maulen im Urlaub nicht ohne Grund: Oft werden ihre Bedürfnisse von den Eltern schon bei der Urlaubsplanung ignoriert oder vergessen. Falsch verstandene Bemühungen gehen ebenso nach hinten los: Ein Teen, der am liebsten mit Gleichaltrigen abhängen will, wird sich für eine Museumstour mit den Eltern oder eine Woche auf einer einsamen Berghütte nicht begeistern können.</p>
<p>Denkt also schon bei der Urlaubsplanung an die Bedürfnisse eurer Kinder und vergesst nicht, dass sich diese mit dem Alter verändern.</p>
<p>Apropos Alter: Ist das bei euren Kindern sehr verschieden, kann es schwierig sein, gemeinsam zu spielen oder für alle geeignete Aktivitäten zu finden. Besser als perfekt organisierte Einzelbeschäftigung durch Mama und Papa sind passende Spielkameraden: Jedes <a title="Reisen mit Schulkindern: Zehn Tipps für Reisen mit Schulkindern" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/auf-der-reise/zehn-tipps-fuer-reisen-mit-schulkindern/">Schulkind </a>freut sich über Gleichaltrige, mit denen es stundenlang Quatsch machen kann. Organisiert ihnen Spielgefährten und ihr schlagt zwei Fliegen mit einer Klappe: glückliche Kinder und Entspannung zu zweit.</p>
<p>Worüber sich alle Kinder im Urlaub freuen: viel Zeit und Bewegung an der frischen Luft, genügend Freiraum zum unabhängigen Entdecken und natürlich etwas Besonderes, was es zu Hause nicht gibt. Mindestens eine Aktivität am Tag solltet ihr extra für die Kinder einplanen (am besten in Absprache mit ihnen) und bereit sein, Zeit nach ihren Vorstellungen mit ihnen zu verbringen – wenn sie es wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Urlaub muss schulfrei sein</h3>
<p>Genauso tabu wie das Mitnehmen eigener Arbeit für euch ist es, Schul- und Nachhilfematerial in den Koffer zu packen. Der Urlaub soll für euch alle eine Erholung sein, der Streit um Hausaufgaben und nicht kapierte Grammatikregeln kann gern zu Hause bleiben.</p>
<p>In den Ferien brauchen Kinder selbstbestimmten Freiraum zum Spielen, gern auch mit Gleichaltrigen, um sich vom Schulstress zu erholen. Im Urlaub solltet ihr den Tag daher nicht mit Aktivitäten und Ausflügen ausbuchen. Sind Nachhilfestunden nötig oder muss eine ferienübergreifende Hausaufgabe gemacht werden, dann ist die Zeit dafür nach dem Urlaub und vor Schulbeginn.</p>
<p>Keine Sorge: durch Vorlesen von Speisekarten, das Ausrechnen von Preisen und den Kontakt zu einer anderen Kultur und fremden Menschen lernen Kinder im Urlaub <a title="Reisen mit den Weltwunderern: Reisen bildet – was Kinder auf Reisen lernen" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/warum-mit-kind-reisen/reisen-bildet-was-kinder-auf-reisen-lernen/">mehr als genug</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipps für eine Familienreise ohne Krach</h3>
<ul>
<li><em>Den Urlaub schon zu Hause beginnen</em>: spätestens einen Tag vor der Abreise frei nehmen, um in Ruhe zu packen, zu organisieren und ausgeschlafen starten zu können</li>
<li><em>Mindestens zwei Wochen</em> Urlaub machen: dann erst beginnt die eigentliche Erholung</li>
<li><em>Wünsche äußern</em>: nicht erwarten, dass der Partner einem die eigenen Bedürfnisse von den Augen abliest; eigene Freiräume einfordern, wenn man sie möchte, und sie auch dem anderen zugestehen</li>
<li><em>Hohe Erwartungen vermeiden</em>: möglichst offen an die Reise herangehen, positiv denken (nicht meckern!) und Zeit zum Eingewöhnen nehmen</li>
<li><em>Schlafen</em>: Genug Schlaf ist die Basis für körperliche und seelische Erholung. Eltern von Frühaufstehern machen im Urlaub am besten gemeinsam mit ihren Kindern Mittagsschlaf.</li>
<li><em>Sich Freiräume zugestehen</em>: auf ausreichende Größe des Urlaubsquartiers achten, damit man bei Regenwetter nicht nonstop aufeinander hockt</li>
<li><em>Keine (Schul-) Arbeiten</em> erledigen!</li>
<li><em>Gleichaltrige Spielpartner</em> für die Kinder organisieren: mit anderen Familien verreisen, Familien im Hotel ansprechen oder Freunde mitnehmen</li>
<li><em>Entspannen</em>: und zwar innerlich, indem man sich immer wieder sagt: „Wir müssen nichts!“</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Streit im Urlaub – ein Tabu?</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_17081365_XS-Kablonk-Micro.jpg' height='201' width='300' alt='Alle zusammen im Urlaub - selten so perfekt' title='Alle zusammen im Urlaub - selten so perfekt' />Die allerschlechteste Voraussetzung für einen schönen Familienurlaub ist es natürlich, wenn die Eltern ungeklärte Beziehungsprobleme mit in den Urlaub nehmen. Die abwechselnd streitenden und dumpf brütenden Eltern verunsichern die Kinder so, dass sie ebenfalls unerträglich werden, womit sich der Teufelskreis schließt.</p>
<p>Aber sind kleine Streitereien im Urlaub so schlimm? Eine Reise mit Kindern ist einfach eine Herausforderung – für einen selbst, für die Partnerschaft und für die Familie. Experten sprechen sogar von einer &#8220;Urlaubskrise&#8221;, die meist am dritten Tag einer Reise eintritt und schlicht von der körperlichen und seelischen Umstellung aller Familienmitglieder herrührt.</p>
<p>Wer sich das bewusst macht und keine überzogenen Vorstellungen von einer 100 Prozent harmonischen Reise hat, der bleibt gelassen, auch wenn es mal kracht. Und lebt den Kindern nebenbei vor, was ein guter Streit ist: einer mit anschließender Versöhnung. Die macht bei einem Extra-Eis am Strand noch viel mehr Spaß als zu Hause.</p>
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		<title>Buchrezension: Rezension: Reisen mit Kindern. Von Bauernhof bis Bali</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 08:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisebücher]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseführer]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Geraldine Friedrich hat in ihrem Familien-Reiseratgeber eine Menge nützlicher Informationen gesammelt, um Eltern bei der Wahl des nächsten Reiseziels zu inspirieren, zu unterstützen – und zu ermutigen, mal etwas anderes zu versuchen als Hotel oder Ferienwohnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geraldine Friedrich hat in ihrem Familien-Reiseratgeber eine Menge nützlicher Informationen gesammelt, um Eltern bei der Wahl des nächsten Reiseziels zu inspirieren, zu unterstützen – und zu ermutigen, mal etwas anderes zu versuchen als Hotel oder Ferienwohnung.</p><p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /><strong>VERLOSUNG</strong></p>
<p>Ihr hättet gerne ein Exemplar dieses Buches? KidsAway verlost unter allen, die bis Montagabend, 13. Mai 2012, 24:00 Uhr im <a href="http://www.kidsaway.de/forum/">Reiseforum</a> eine Frage, Antwort oder einen Reisetipp hinterlassen, zwei Exemplare. Herzlichen Dank an den Verlag für die Bereitstellung der Gewinne!</p>
<p>Die Verlosung ist beendet. Wir haben die Gewinner per Email informiert.</p>
<div class='clear'></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/02/Reisen-mit-Kindern-produkt-656x1024.jpg' height='468' width='300' alt='Reisen mit Kindern von Geraldine Friedrich (Hrsg.)' title='Reisen mit Kindern von Geraldine Friedrich (Hrsg.)' />Die Idee ist simpel, aber genial: Geraldine Friedrich stellt in ihrem Buch Familien vor, die über ihren letzten Urlaub berichten. Die 22 Urlaubsziele, Urlaubsarten und auch die reisenden Familien selbst sind dabei genauso verschieden, wie das Leben mit Kindern eben sind: Vom Urlaub auf dem Bauernhof mit Kleinkind über eine Wohnmobilreise durch Norwegen mit Papa und zwei Kindern bis zur Rucksacktour nach Bali.</p>
<p>Dahinter steckt ein einfacher Gedanke: Die besten Tipps und Empfehlungen für traumhafte Urlaube, die genau ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechen, bekommen Familien erfahrungsgemäß nicht im Reisebüro, sondern wenn sie sich mit anderen Familien austauschen. Was liegt also näher, als von den Erfahrungen anderer Familien zu profitieren, die mal etwas ganz anderes ausprobiert haben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hausboot, &#8220;Glamping&#8221; oder Wohnungstausch?</h3>
<p>In Friedrichs Reiseführer lesen wir von Hausboot-Fahrten, „Glamping“ und Wohnungstausch – warum nicht mal so einen Urlaub testen? Oder ungewöhnliche Ziele versuchen wie Japan, Marokko oder die Galapagos-Inseln? Selbst der Winterurlaub lässt sich außerhalb der Alpen verbringen, wie der Bericht zweier befreundeter Familien zeigt, die ihre Kinder in Nordnorwegen zum Skikurs geschickt haben.</p>
<p>Was wir mögen: Neben den inzwischen ja fast schon normalen Reisen in ferne Länder stellt Geraldine Friedrich auch Reisen vor, die gar nicht weit weg führen, aber anderweitig ungewöhnlich sind: etwa Ferien auf dem Bauernhof oder Eseltrecking (was offenbar eine ideale Art des Reisens mit größeren Kindern ist, die sich sehr gern um „ihr“ Tier kümmern!).</p>
<p>Was uns auch gefällt: Die Familien schreiben ungeschönt, was ihnen an der Reise gefallen hat und auch, was nicht so gut lief. Manche sagen ganz ehrlich, dass sie die Reise beim nächsten Mal anders angehen würden, aber alle sind froh, dass sie es gemacht haben – oft auch entgegen der Bedenken aus dem Familienkreis.</p>
<p>Noch besser: Mit absoluter Wertfreiheit stellt Geraldine Friedrich so verschiedene Urlaubsformen wie Cluburlaub mit Kinderbetreuung, Städtetrip und Rucksacktour nebeneinander – schließlich darf und soll jede Familie so reisen, wie es am besten zu den Bedürfnissen von Eltern und Kindern und ihren finanziellen Möglichkeiten passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der perfekte Mix: Reiseberichte, Interviews und Infos</h3>
<p>Natürlich ist das Buch kein richtiger Reiseführer. Es soll eher zum Schmökern während der Urlaubsplanung dienen, das breite Feld des Möglichen aufzeigen und erste Informationen zu den vorgestellten Reisen liefern. Das funktioniert im Buch sehr übersichtlich: Nachdem jede Familie selbst zu Wort kommt und von ihren Erlebnissen berichtet, listet die Autorin alle nützlichen Informationen, Wissenswertes und das Fazit der Familie kurz auf: Vor- und Nachteile dieser Reiseform, ein kurzer Steckbrief zur Reise, die Rubrik „Das würde ich beim nächsten Mal anders machen“ und schließlich der ultimative Reisetipp. Auch Informationen zum Reisebudget werden, soweit möglich, angegeben.</p>
<p>Zwischen den einzelnen Familienreiseberichten gibt es Interviews der Autorin mit den Familien, in denen wichtige Informationen zur Reise zusammengefasst werden. Zu Themen wie Malariaprophylaxe und kinderfreundlichem Kulturprogramm (!) hat Geraldine Friedrich außerdem ausgewiesene Experten interviewt. Auch die Bedürfnisse „besonderer“ Familien kommen dabei zur Sprache: Dr. Ulrike Prohl erzählt im Interview, wie sie einen Tauchkurs für ihren Sohn suchte, der das Down-Syndrom hat.</p>
<p>Natürlich berichtet Geraldine Friedrich auch von ihren eigenen Erfahrungen als reisende Familie – hochschwanger ist die Schweizer Journalistin durch Südafrika gereist und mit ihrem 22 Monate alten Sohn hat sie Wohnungstausch-Ferien mit Hamburger Freunden getestet. Wenn sie nicht reist, schreibt Geraldine Friedrich in Magazinen wie GEO Saison über Essen und (was sonst) Reisen. Zusammen mit Nadine Kraft hat sie außerdem den Blog <a title="Reiseratte" href="http://www.kidsaway.de/link/reiseratte/" target="_blank">www.reiseratte.de</a> – wenn man das weiß, erklärt sich auch die niedliche Ratte, die auf den Informationskästen im Buch sitzt.</p>
<p>Die Reiseberichte der Familien sind wunderbar aufbereitet und angenehm zu lesen, das Layout ist schlicht und übersichtlich. Neben der Herausgeberin Geraldine Friedrich kommen Claas Beckmann, Sabine Fleck, Monika Götsch, Françoise Hauser, Jürgen Heup, Nadine Kraft und Olaf Schlippe zu Wort. Die farbenfrohen, schönen Fotos zu den einzelnen Reisen sind leider alle zusammen in der Mitte des Buches versammelt; direkt bei den jeweiligen Berichten hätten sie besser gewirkt. Noch mehr Übersichtlichkeit würde ein Daumenindex bringen, mit dem man schnell zu den einzelnen Reiseberichten blättern kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit: Für jeden was dabei</h3>
<p>Unser Fazit: „Reisen mit Kindern“ ist ein tolles Buch zum Schmökern, Träumen und Ideensammeln – sowohl für frischgebackene Eltern, die vor dem ersten Urlaub mit Kind noch ein wenig Angst haben, als auch für urlaubserfahrene Familien, die mal etwas anderes probieren wollen als Camping oder Ferienhaus.</p>
<p>Wir sind gespannt auf eine Fortsetzung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Reisen mit Kindern: Von Bauernhof bis Bali“ ist im März 2013 im Dryas Verlag als Taschenbuch mit 190 Seiten erschienen. Bestellt werden kann es bei Amazon als <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3981530004/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3981530004&amp;linkCode=as2&amp;tag=kids01a-21">Paperback</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kids01a-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3981530004" alt="" width="1" height="1" border="0" /> für 11,95 Euro oder für das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00BSXVV10/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00BSXVV10&amp;linkCode=as2&amp;tag=kids01a-21">Kindle</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=kids01a-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B00BSXVV10" alt="" width="1" height="1" border="0" /> für 6,99 Euro.</p>
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		<title>Fliegen in der Schwangerschaft: Schwanger fliegen – was ihr beachten müsst</title>
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		<comments>http://www.kidsaway.de/reiseplanung/fliegen/schwanger-fliegen/schwanger-fliegen-was-ihr-beachten-muesst/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 05:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schwanger fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Schwangerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr erwartet ein Baby? Glückwunsch! Nun kommt eine Menge Verantwortung auf euch zu – angefangen damit, welchen Belastungen ihr euch in der Schwangerschaft aussetzen könnt und wollt. Ob ihr schwanger fliegen dürft, solltet und könnt, zeigt euch unser Faktencheck. 
Ähnliche Artikel:<ul>
<li><a href='http://www.kidsaway.de/fliegen/schwanger-in-die-luft-bis-wann-fluggesellschaften-werdende-muetter-mitnehmen/' rel='bookmark' title='Bis wann Fluggesellschaften werdende Mütter mitnehmen'>Bis wann Fluggesellschaften werdende Mütter mitnehmen</a></li>
</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr erwartet ein Baby? Glückwunsch! Nun kommt eine Menge Verantwortung auf euch zu – angefangen damit, welchen Belastungen ihr euch in der Schwangerschaft aussetzen könnt und wollt. Ob ihr schwanger fliegen dürft, solltet und könnt, zeigt euch unser Faktencheck. </p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_23931870_XS-pf30.jpg' height='199' width='300' alt='Reisen in der Schwangerschaft sind kein Problem - gern auch mit dem Flugzeug!' title='Reisen in der Schwangerschaft sind kein Problem - gern auch mit dem Flugzeug!' />Eins vorweg: Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, viele Schwangere erleben diese Zeit fast ohne Einschränkungen und mit viel Freude. Zum normalen Leben gehören natürlich auch der Erholungsurlaub vor der anstrengenden Babyzeit oder die letzte große Reise vor dem Familienzuwachs.</p>
<div class='clear'></div>
<h3>Wer darf wann fliegen?</h3>
<p>Frauenärzte haben gegen Flugreisen in der Schwangerschaft grundsätzlich nichts einzuwenden – solange einige wichtige Bedingungen erfüllt sind:</p>
<ul>
<li>keine Mehrlingsschwangerschaft</li>
<li>keine bestehenden Herz- Kreislauf-Krankheiten</li>
<li>keine Blutarmut</li>
<li>keine Gerinnungsstörungen (Neigung zu schnellem Bluten)</li>
<li>keine vorangegangenen Früh- oder Fehlgeburten</li>
<li>Höchstalter 35 Jahre (wegen des Thromboserisikos)</li>
<li>Keine Flugangst</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im ersten Schwangerschaftsdrittel („Trimester“) sehen es Ärzte nicht so gern, wenn ihr fliegt. Das Risiko eines Abgangs ist jetzt statistisch sowieso am höchsten und sollte nicht durch den Stress einer Flugreise weiter gesteigert werden. Außerdem entwickeln sich in dieser Zeit die Organe des Embryos und sind anfällig für schädliche Umwelteinflüsse, die zu Fehlbildungen führen können; ganz zu schweigen von der Schwangerschaftsübelkeit und den durcheinandergewirbelten Gefühlen, unter der viele Frauen in den ersten drei Monaten leiden.</p>
<p>Besser und entspannter reisen die meisten Schwangeren im zweiten Trimester – die Entwicklung des Fötus ist dann fast abgeschlossen und weniger durch äußere Einflüsse gefährdet. Die Übelkeit lässt nach, man gewöhnt sich an den veränderten Hormonhaushalt und der Bauch ist noch nicht so groß, dass er stört.</p>
<p>Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist der Bauch schließlich so groß, dass er im Alltag eine Einschränkung darstellt; dazu kommen Wassereinlagerungen, ein generell stark belastetes Herz-Kreislauf-System, Kurzatmigkeit und die zunehmende Wahrscheinlichkeit von Wehen und einer Geburt.</p>
<p>Die International Air Transport Association (IATA), an deren Vorgaben sich die meisten Airlines orientieren, rät von Flügen nach der 36. Schwangerschaftswoche (SSW) ab; Frauen, die später fliegen wollen, müssen ihre Flugtauglichkeit beweisen. Die meisten Ärzte blicken zwar kritisch, wenn ihr in den letzten Schwangerschaftsmonaten ein Flugtauglichkeitsattest von ihnen wollt – aber die Entscheidung liegt bei euch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Airline nimmt mich mit?</h3>
<p>Die Airlines gehen allerdings auf Nummer sicher und nehmen Schwangere spätestens vier Wochen vor dem Entbindungstermin gar nicht mehr mit, um Geburten und medizinische Notfälle an Bord zu vermeiden. (Bei einigen Airlines könnt ihr nach der <strong>36. SSW </strong>oder bei einer komplizierten Schwangerschaft im „Medical Operation Center“ oder der „Medical Clearing Unit“ eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Dafür benötigt ihr ein ärztliches Attest, das zum Zeitpunkt des Abflugs höchstens drei Tage alt sein darf.)</p>
<p>Diese Airlines nehmen euch ohne Umstände bis zur 36. SSW mit (die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig): Lufthansa, Airberlin, Condor, Germanwings, American Airlines, Air France.</p>
<p>Emirates befördert euch zwar bis zur 36. SSW, ihr müsst aber ab der 29. SSW ein Attest vorweisen können. Ryanair verlangt ein „Fit to fly“-Attest schon ab der 28. SSW und nimmt euch dann bis zur 36. SSW mit, British Airways möchte ebenfalls ab der 28. SSW ein Attest sehen.</p>
<p>Easyjet befördert Schwangere generell nur bis zur 35. SSW.</p>
<p>Werdende Mehrlingsmütter werden noch vorsichtiger behandelt: Sie dürfen bei Lufthansa nur bis zur 28. SSW mitfliegen, bei Ryanair, Easyjet und bei Emirates bis zur 32. SSW (plus natürlich das Attest).</p>
<p>Wollt oder müsst ihr im letzten Schwangerschaftsdrittel fliegen, dann prüft vor der Buchung die Regelungen der Airline. Die maximal zugelassene Schwangerschaftswoche dürft ihr auch bei der Rückreise noch nicht überschritten haben – sonst verweigert man euch unter Umständen das Einsteigen. Packt euren Mutterpass und, falls notwendig, das ärztliche Attest ein und nehmt diese Dokumente vorsichtshalber zusätzlich in Kopie mit. Schließlich wollt ihr nicht wegen der verlorenen Tasche mit den Reisepapieren in Goa entbinden müssen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/erfahrung.png' class='icon' alt='Erfahrungsbericht' /><strong>… und wenn man einfach nichts sagt? </strong></p>
<p>Wer seine Spätschwangerschaft verschweigt, um trotzdem mitzufliegen zu können, und dann medizinische Probleme bekommt, muss unter Umständen für die Kosten haften, die durch Zwischenlandungen oder andere Mehraufwendungen entstehen. Autsch!<div class='clear'></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Einreisebestimmungen</h4>
<p>In einigen Staaten kann euch unter Umständen als Schwangere die Einreise verweigert werden, um „Staatsangehörigkeits-Tourismus“ vorzubeugen: In den USA erhält zum Beispiel jedes geborene Kind automatisch die amerikanische Staatsangehörigkeit, deshalb sind die Immigration-Beamten bei ausländischen (Hoch-)Schwangeren eventuell streng. In Singapur müsst ihr schon ab dem sechsten Schwangerschaftsmonat ein ärztliches Attest und einen „Social Visit Pass“ eures Konsulats vorlegen, um einreisen zu dürfen, Malaysia lässt Schwangere ab dem sechsten Monat überhaupt nicht mehr ins Land (ein Transit-Aufenthalt ist für maximal drei Tage erlaubt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was Schwangere wissen und bedenken sollten</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_44624458_XS-Sindy.jpg' height='199' width='300' alt='Den Mutterpass sollte jede Schwangere immer dabei haben - auch im Flugzeug' title='Den Mutterpass sollte jede Schwangere immer dabei haben - auch im Flugzeug' />Nur selten wird der Frauenarzt euch klar empfehlen oder verbieten, in ein bestimmtes Land zu reisen oder generell zu fliegen. Das bedeutet nicht, dass ihr keinen ärztlichen Rat einholen solltet – im Gegenteil, das solltet ihr auf jeden Fall tun! –, aber die meisten Schwangeren müssen die Risiken einer Flugreise selbst gegen den persönlichen Nutzen abwägen.</p>
<p>Damit ihr eine fundierte Entscheidung treffen könnt, solltet ihr einige Fakten kennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Körperliche Belastungen: Herz-Kreislauf-System</h4>
<p>Je länger der Flug ist, desto anstrengender ist er für den Körper; erst recht, wenn ihr bereits ein Kind dabei habt. Bevor ihr euch für ein Urlaubsziel in der Ferne entscheidet, bedenkt bitte die folgenden Punkte:</p>
<p>Euer Herz-Kreislauf-System ist zusätzlich belastet, da es den Embryo und die Plazenta mitversorgen muss; ein Langstreckenflug mit langem Sitzen, das die Blutzirkulation im Becken behindert, bedeutet eine weitere Belastung. Mit zunehmendem Bauchumfang wird es auch immer unbequemer, in den Economy-Sitzreihen zu fliegen.</p>
<p>Da sich in der Schwangerschaft das Blutgerinnungssystem verändert, besteht eine erhöhte Thromboseneigung. Ein Langstreckenflug stellt auch hierfür einen zusätzlichen Belastungsfaktor dar. Werdenden Müttern wird von Reisemedizinern daher generell ein mittleres Thromboserisiko attestiert. Abhängig von eurer generellen Thromboseneigung wird der Frauenarzt euch zu Thrombosestrümpfen der Klasse 1 oder 2 (wenn ihr bereits Krampfadern habt) raten, einige Ärzte empfehlen zusätzlich vorbeugende Medikamente wie Heparin-Spritzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Sauerstoffversorgung und Druckausgleich</h4>
<p>Die Lunge wird während der Schwangerschaft ebenfalls stärker beansprucht. Der Grund: Der Luftdruck ist in 9.000 bis 12.000 Metern Flughöhe für den Menschen zu niedrig, weshalb in der Flugzeugkabine ein künstlich erhöhter Luftdruck erzeugt wird. Der entspricht aber nicht dem gewohnten Wert am Boden, sondern eher einer Höhe von etwa 2.500 Metern.</p>
<p>Genau wie auf einem hohen Berg ist dann weniger Sauerstoff in der Luft, was der Körper normalerweise mit einer höheren Herzfrequenz ausgleicht. Da Schwangere zusätzlich die Gebärmutter und den Fötus mit Sauerstoff versorgen müssen und wegen des wachsenden Babybauchs flacher atmen, könnte (!) die Sauerstoffversorgung des Embryos in der Flugzeugkabine unter den optimalen Wert sinken.</p>
<p>Renate Huch, Professorin an der Klinik für Geburtshilfe der Universität Zürich, hat jedoch in wissenschaftlichen Studien gezeigt, dass Schwangere und Bauchbabys genauso mit dem Druckunterschied umgehen wie andere Menschen. Bei Notfällen, bei denen es zu plötzlichem Druckabfall in der Kabine kommt, seid ihr mit den herabfallenden Sauerstoffmasken als Schwangere genauso sicher wie die anderen Passagiere. In modernen Verkehrsflugzeugen treten solche Unfälle ohnehin extrem selten auf.</p>
<p>Einschränkungen gelten allerdings für Risikoschwangerschaften: Wenn die Sauerstoffversorgung des Embryos generell Grund zur Sorge gibt, sollte die werdende Mutter besser nicht fliegen.</p>
<p>(Dass ihr mit Babybauch nicht in Kleinflugzeuge ohne Druckausgleich steigen solltet, ist klar, oder?)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mehr Flugtipps für Schwangere</h3>
<ul>
<li>nicht ohne eine Reiserücktrittsversicherung und eine Auslandskrankenversicherung fliegen</li>
<li>prüfen, ob die Versicherung die Kosten durch eine Schwangerschaft oder Geburt im Ausland übernimmt</li>
<li>viel trinken, um Thrombose und geschwollenen Füßen vorzubeugen</li>
<li>nicht hungern, evtl. beim Flugpersonal um einen Snack bitten, um Übelkeit zu vermeiden</li>
<li>Sitzplätze am Mittelgang oder in der ersten Reihe buchen für genug Beinfreiheit</li>
<li>Sitzplätze in der Nähe der Toiletten buchen</li>
<li>während des Fluges Kompressionsstrümpfe Klasse 1 oder 2 tragen (keine Strumpfhosen, die können Pilzinfektionen verursachen!); noch vor dem Aufstehen im Bett anziehen und während des ganzen Fluges tragen</li>
<li>bequeme Schuhe tragen, aber nicht ausziehen (die Füße schwellen während des Fluges an, danach passen die Schuhe vielleicht nicht mehr)</li>
<li>Kreislauf in Schwung halten: im Gang auf- und abgehen, Dehnungsübungen der Waden und Fußgelenke machen</li>
<li>nur fliegen, wenn eine gute medizinische Versorgung am Zielort gewährleistet ist</li>
<li>immer den Mutterpass mitnehmen, am besten mit einer Kopie</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Eventuelle Notfälle</h4>
<p>Das Risiko einer plötzlichen Blutung oder vorzeitiger Wehen kann schließlich bei keiner Schwangeren komplett ausgeschlossen werden. Kommt es auf dem Hinflug oder während des Urlaubs zu Komplikationen, wird ein Rücktransport unter Umständen zu gefährlich; wählt also nur Reiseziele aus, die ein akzeptables Gesundheitssystem bieten und wo ihr im allergrößten Notfall auch entbinden könntet.</p>
<p>Ein anderes Problem, das ihr vielleicht bereits von euren anderen Kindern kennt, ist der Beckengurt, mit dem sich alle Passagiere anschnallen müssen. Genau wie im Auto wird das Anschnallen mit wachsendem Bauch nicht nur unbequem, sondern es kann auch das Ungeborene im Bauch gefährden: Damit der Gurt bei einem Aufprall nicht in den Bauchraum einschneidet (und dabei das Baby oder die Plazenta schwer verletzt), muss er so weit unten wie möglich geführt werden.</p>
<p>Ist der Bauch noch nicht allzu groß, könnt ihr euch auf ein <strong>kleines Kissen</strong> setzen, dann verläuft der Beckengurt automatisch tiefer und verrutscht nicht. Spezielle <strong>Gurtadapter, bei denen ein Gurtführungsband an einer Sitzauflage angebracht ist,</strong> erleichtern die optimale Gurtführung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Strahlungsbelastung &#8211; gefährlich oder nicht?</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_50224351_XS-Andres-Rodriguez.jpg' height='199' width='300' alt='Genießt eure Schwangerschaft - und reist, wohin ihr wollt!' title='Genießt eure Schwangerschaft - und reist, wohin ihr wollt!' />Lange Zeit stark umstritten war die Frage, welcher Strahlungsbelastung sich Schwangere  im Flugzeug aussetzen können und sollten. Hintergrund: Im Flugzeug ist man einem gewissen Maß an Höhenstrahlung ausgesetzt; die Dosis ist auf jedem Flug unterschiedlich, sie schwankt mit der Intensität des Sonnenwindes, steigt mit der Flughöhe und sinkt mit der Nähe zum Äquator.</p>
<p>Auf einem Flug von München nach San Francisco nimmt der Körper etwa 70 Mikrosievert an Strahlung auf; geht es stattdessen nach Sao Paulo (das weiter südlich liegt), sind es unter 35 Mikrosievert. Ein Kurztrip von Frankfurt nach Palma de Mallorca belastet den Körper dagegen nur mit 3 Mikrosievert Höhenstrahlung.</p>
<p>Was diese Werte besagen, ist allerdings unklar: Es gibt keine Studien, wie die Höhenstrahlung auf den Körper wirkt. Generell wird davon ausgegangen, dass Embryos in der Frühschwangerschaft eher geschädigt werden können. Viele Fluggesellschaften versetzen schwangere Flugbegleiterinnen vorsichtshalber sofort zum Bodenpersonal.</p>
<p>Muss sich jetzt jede Frau zum vorsorglichen Schwangerschaftstest vor jedem Flug verpflichtet fühlen? Schließlich muss bei einer ganz ähnlichen Strahlenbelastung, dem Röntgen, eine Schwangerschaft per Unterschrift ausgeschlossen werden, und auch ein Glas Wein <em>kann</em> einen Fötus schädigen.</p>
<p>Expertin Renate Huch rät zur Entspannung: Jeder Deutsche ist einer natürlichen Strahlenbelastung von etwa 2.500 Mikrosievert pro Jahr ausgesetzt. Künstliche Strahlenquellen wie Röntgenuntersuchungen, Kernkraftwerke, Rauchen oder austretendes Radon (ein radioaktives Edelgas) in Gebäuden fügen noch einmal so viel hinzu, außerdem schwankt die Strahlenbelastung je nach Ort: Im Schwarzwald, der Oberpfalz, aber auch in einigen Gegenden Indiens oder Brasiliens ist sie noch viel höher.</p>
<p>Sicher ist: Je weniger ihr fliegt, desto geringer ist die Strahlenbelastung. Aber ein oder zwei Flüge während der Schwangerschaft fügen dem Strahlenkonto nicht viel hinzu, besonders nicht, wenn man ohnehin in einer sehr strahlungsstarken Gegend lebt. Ob ihr das unter „das fällt ja kaum ins Gewicht“ abtut oder eher argumentiert, dass jedes Mikrosievert für den Embryo eines zu viel sein könnte, müsst ihr als Schwangere selbst entscheiden.</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/erfahrung.png' class='icon' alt='Erfahrungsbericht' /><strong>Keine Angst vor Röntgenstrahlen</strong></p>
<p>Die Metalldetektoren, durch die jeder Fluggast am Security Check gehen muss, senden ebenfalls eine elektromagnetische Strahlung aus. Die ist aber so niedrig, dass sie für alle Menschen als unbedenklich gilt. Auch die Handdetektoren sind nicht gefährlich. Keines dieser Geräte sendet Röntgenstrahlen aus, wie oft behauptet wird – damit untersuchen die Flughäfen nur das Gepäck.<div class='clear'></div></div></p>
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</ul></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kidsaway/~4/FBOisOfYdVY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Sicher im Urlaub mit Kindern: Mit oder ohne Autokindersitz auf Reisen? Ein internationaler Überblick für Eltern</title>
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		<comments>http://www.kidsaway.de/reiseplanung/auto/mit-oder-ohne-autokindersitz-auf-reisen-ein-internationaler-ueberblick-fuer-eltern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 05:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Autokindersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwagen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ihr wollt euch im Ausland auf vier Rädern fortbewegen – klar. Erwachsene verschwenden meist keinen Gedanken daran, wie sie sich beim Fahren sichern; mit Kindern taucht jedoch spätestens beim Mieten eines Autos die Frage nach dem passenden Autokindersitz auf.
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr wollt euch im Ausland auf vier Rädern fortbewegen – klar. Erwachsene verschwenden meist keinen Gedanken daran, wie sie sich beim Fahren sichern; mit Kindern taucht jedoch spätestens beim Mieten eines Autos die Frage nach dem passenden Autokindersitz auf.</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_41189660_XS-Creativa.jpg' height='201' width='300' alt='Im Mietwagen unterwegs mit Kindern - hoffentlich richtig angeschnallt!?' title='Im Mietwagen unterwegs mit Kindern - hoffentlich richtig angeschnallt!?' />Immer mehr Eltern reisen mit ihren Kindern um die Welt. Spätestens, wenn sie am Flughafen in ein Taxi zum Hotel steigen oder eine Exkursion mit einem Mietwagen planen, stehen Eltern jedoch vor einer wichtigen Frage: Wie können sie ihre Kinder im Auto sichern? Eine Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach, denn nicht nur die Regelungen zum Gebrauch von Kindersitzen sind in jedem Land der Welt verschieden.</p>
<p>Euer erster Schritt sollte ein Blick in die lokalen Verkehrsregeln sein: Ist das Sichern von mitfahrenden Kindern in einem speziellen Kindersitz überhaupt vorgeschrieben?</p>
<p>Die Überlegung, ob ihr einen eigenen Kindersitz mit auf Reisen nehmen solltet, hängt außerdem vom Alter eurer Kinder und  den genauen Umständen eurer Reise ab. Erkundigt euch sicherheitshalber immer vorher, bis zu welchem Alter und welcher Körpergröße eure Kinder verpflichtet sind, einen Kindersitz zu benutzen – und auch, welchen ihr dabei verwenden dürft.</p>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/web.png' class='icon_s' alt='Web' />Auf der englischen Website <a href="http://www.childcarsafety.org.uk/countries/index.htm" target="_blank">Childcarsafety</a> könnt ihr nachschauen, welche Regelungen an eurem Reiseziel gelten; die Liste der Länder wird angeblich stetig erweitert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div class='box corner_bo ' ><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/themes/kidsaway/img/icons/tipp.png' class='icon' alt='Tipp' /><strong>Englische Bezeichnungen für Kindersitze:</strong></p>
<p><em>Infant Seat/Rearward-facing Baby Seat</em> = Babyschale für Kinder ab Geburt bis etwa 9 Monate oder 13 kg, wird rückwärts angeschnallt</p>
<p><em>Convertible Seat</em> = Autokindersitz der Gruppe 0/1, der in beiden Fahrtrichtungen verwendet werden kann; die rückwärts gerichtete Position ist dabei meist für kleinere Kinder bis etwa 10 kg Körpergewicht geeignet.</p>
<p><em>Forward Facing Child Seat</em> = Kindersitz der Gruppe 0/1 ab Babyalter oder der Gruppe I für Kinder bis etwa 18 kg, der vorwärts befestigt wird</p>
<p><em>Combination Seat/Five Point Booster</em> = vorwärtsgerichteter Autokindersitz der Gruppe 1/2, 2/3 oder 1/2/3 mit Fünfpunktgurt, der von Kindern ab etwa 18 kg bis zum zwölften Lebensjahr auch mit dem Dreipunktgurt des Autos benutzt werden kann. Diese Sitze werden nur vorwärts gerichtet montiert!</p>
<p><em>Booster Seat</em> = Autokindersitz der Gruppe 3 (auch: <em>High Back Belt Positioning Booster</em>) oder Sitzerhöhung ohne Lehne (auch: <em>Booster Cushion</em>)</p>
<p><em><a title="Autokindersitz-Ratgeber: 15 Fragen zu Reboard-Sitzen – mehr Sicherheit für Kinder im Auto" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/auto/15-fragen-zu-reboard-sitzen-mehr-sicherheit-fuer-kinder-im-auto/">Reboarder</a></em> = rückwärts gerichteter Kindersitz für Kinder bis vier Jahre</p>
<div class='clear'></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Einen Kindersitz leihen – was ihr beachten müsst</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_5387464_XS-Gina-Sanders.jpg' height='201' width='300' alt='Kindersitze sind auch für die \"Großen\" noch wichtig' title='Kindersitze sind auch für die \"Großen\" noch wichtig' />In aller Regel wird der Kindersitz, den euch ein Autovermieter zur Verfügung stellt, nicht fabrikneu sein. Je länger ein solcher Sitz in Gebrauch ist, desto mehr lässt seine Schutzwirkung nach: Auch wenn er an keinem Unfall beteiligt war,  ermüden die Kunststoffe, aus denen Sitzschalen, Gurte und Gurtanker bestehen, im Laufe der Jahre, durch UV-Einstrahlung und Temperaturschwankungen und auch durch korrekte Benutzung. Wie der Vermieter seine Kindersitze lagert und pflegt, wisst ihr als Kunden ja nicht.</p>
<p>Wenn ihr keine andere Möglichkeit habt, als einen Sitz vom Vermieter zu leihen, dann prüft ihn vor der Benutzung genauestens auf Beschädigungen. Tests der ICBC (eine kanadische Versicherungsgesellschaft) zeigten, dass Autokindersitze bei kleineren Unfällen in der Regel nicht beschädigt werden und auch nicht ersetzt werden müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Checkliste für gebrauchte Kindersitze:</strong></p>
<ul>
<li>Sind Beschädigungen, Verfärbungen oder Abnutzungen mit bloßem Auge erkennbar?</li>
<li>Schließen die Gurtschnallen fest und verklemmen nicht?</li>
<li>Sind die Gurte unbeschädigt und an allen Stellen gleich gut erhalten?</li>
<li>Ist eine Gebrauchsanweisung für den Sitz vorhanden?</li>
<li>Ist der Sitz für Kinder von der Größe und vom Gewicht eures Kindes zugelassen?</li>
<li>Passt der Sitz in das Auto?</li>
<li>Sind die EU-Prüfzeichen CE und ECE-R-44/04 (oder auch 03) an dem Sitz angebracht? Die achtstellige Zulassungsnummer auf dem orangefarbenen ECE-Prüfsiegel muss mit 03 oder 04 beginnen, sonst ist der Sitz veraltet.</li>
<li>In Ländern außerhalb Europas gelten auch andere Normen: für Australien und Neuseeland etwa der Standard AS/NZS 1754, für die USA gilt FMVSS 213.</li>
<li>Sind der Hersteller, das Herstellungsdatum und die Seriennummer des Sitzes am Sitz vermerkt?</li>
<li>Wenn ihr eine Sitzerhöhung leiht, muss diese „Hörnchen“ an der Seite haben, durch die der Beckengurt geführt wird.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Autovermieter bieten Leihwagen mit <strong>integrierten Autokindersitzen</strong> an. Das ist sehr praktisch, aber immer noch nicht ideal: Der Sitz könnte eurem Kind nicht perfekt passen, besonders wenn es noch klein ist. Neben der mangelnden Einstellmöglichkeit fehlt es integrierten Kindersitzen oft an Seitenaufprallschutz.</p>
<p>Rettungskräfte bevorzugen es außerdem, wenn sie Kinder nach einem Autounfall mitsamt ihrem Kindersitz aus dem Unfallwagen heben können – so ist bei Verletzungen an Kopf oder Wirbelsäule ein sicherer Transport ins Krankenhaus möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eigene Kindersitze – nicht unbedingt die beste Lösung</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_44506022_XS-wesleyguijt-.jpg' height='201' width='300' alt='Taxi! Und wie sichert ihr das Baby?' title='Taxi! Und wie sichert ihr das Baby?' />Die häufigsten Fehler bei der Benutzung von Kindersitzen sind ganz simpel: falsche Anbringung, zu lockere Anbringung oder zu lockeres Anschnallen des Kindes im Sitz. Diese Fehler vermeidet ihr weitgehend, wenn ihr auf Reisen euren eigenen Kindersitz verwendet: Ihr wisst (hoffentlich …), wie man ihn richtig anbringt und könnt sicher sein, dass er perfekt auf die Größe eures Kindes eingestellt ist. Da ihr sicherlich beim Kauf darauf geachtet habt, ein von Stiftung Warentest oder ADAC <a title="Testergebnisse 2012: Autokindersitze – Neuigkeiten von Stiftung Warentest und ADAC" href="http://www.kidsaway.de/auto/testergebnisse-autokindersitze-neuigkeiten-von-stiftung-warentest-und-adac/">„gut“ oder „sehr gut“ getestetes Modell</a> zu nehmen, geht ihr auch in dieser Beziehung auf „Nummer sicher“.</p>
<p>Weitere Vorteile dieser Alternative: Ist euer Kindersitz <a title="Reisekompatible Autokindersitze : Welche guten Autokindersitze sind für Kinder im Flugzeug zugelassen?" href="http://www.kidsaway.de/fliegen/flugsicherheit/welche-guten-autokindersitze-sind-fuer-kinder-im-flugzeug-zugelassen">für die Benutzung im Flugzeug zugelassen</a>, erhöht ihr die Flugsicherheit eures Kindes auf seinem eigenen Sitzplatz erheblich. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, das ist doch praktisch! Und schließlich spart ihr bares Geld, wenn ihr keinen Sitz leiht (denn das lassen sich die Vermieter natürlich bezahlen) und auch keinen am Urlaubsort kaufen müsst.</p>
<p>Aber ein eigener Kindersitz hat auf Reisen auch seine Nachteile: Es ist nicht immer praktikabel, den eigenen Sitz auf langen Reisen mit häufigem Wechsel der Verkehrsmittel herumzuschleppen; die in Europa hergestellten vorwärtsgerichteten Kindersitze sind außerdem selten für die Benutzung im Flugzeug zugelassen. Reboardsitze sind oft so schwer und groß, dass man es sich dreimal überlegt, sie mitzunehmen.</p>
<p>Einige Länder verlangen von Kindersitzen aber auch ganz spezielle Standards und verbieten die Benutzung aller anderen Sitze – egal, ob sie in eurem Heimatland vollkommen legal sind. Australien stellt diesbezüglich weltweit die höchsten Ansprüche an die Sicherheit von Kindersitzen; jeder verwendete Kindersitz muss zumindest über einen Fangriemen verfügen, den sogenannten „Top Tether“. Entspricht euer Sitz nicht dem australischen Standard AS 1754, dürft ihr ihn nicht verwenden und riskiert sogar eine Strafe von mehreren hundert Dollar.</p>
<p>Schließlich wisst ihr nicht, ob der von euch mitgebrachte Kindersitz überhaupt in das Fahrzeug passt, mit dem ihr unterwegs seid. Das beginnt bei zu kurzen Sicherheitsgurten und endet bei fehlenden Gurten auf der Rückbank.  Gerade in <a title="Wohnmobil-Reisen mit Kindern: Unterwegs im rollenden Zuhause – die ideale Art des Reisens mit Kindern?" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/wohnmobil/unterwegs-im-rollenden-zuhause-die-ideale-art-des-reisens-mit-kindern/">Wohnmobilen</a> gibt es hier oft enge Beschränkungen – bevor ihr eines mietet, erkundigt euch genauestens, ob genug Sitze mit Anschnallmöglichkeiten für eure Kindersitze vorhanden sind!</p>
<p>In vielen Ländern haben Autos auf der Rückbank nur Beckengurte. Damit könnt ihr viele Autokindersitze der Gruppen 0/I/II befestigen, die auch „for use in aircraft“ zugelassen sind, aber keine Booster Seats! Verboten (und extrem gefährlich) ist es auch, einen Booster Seat ohne Lehne und Kopfteil auf Rückbänken ohne Kopfstützen zu verwenden.</p>
<p>Gibt es hinten nur unzureichende Möglichkeiten zum Sichern eures Kindes, könnt ihr unter Umständen den Beifahrersitz verwenden. Dies wird allerdings nur dann empfohlen, wenn sich der Beifahrer-Airbag abschalten lässt; sitzt euer Kind noch in einer rückwärtsgerichteten Babyschale oder in einem Reboarder, darf es unter keinen Umständen mit aktiviertem Beifahrer-Airbag fahren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Alternativen</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_358874_XS-Natasha-Owen.jpg' height='200' width='300' alt='... und wie schnallt man sich hier an??' title='... und wie schnallt man sich hier an??' />In großen Teilen der Welt ist die Mehrheit der Menschen zu Fuß, per Fahrrad oder auf Mopeds unterwegs – im Auto fühlt man sich dort generell schon als sicherer als die meisten anderen Verkehrsteilnehmer. Wozu dann noch extra anschnallen? In Ländern wie Indien, Indonesien oder Vietnam (wo Ausländer gar nicht selbst Auto fahren dürfen) werdet ihr kaum eine Chance haben, einen Autositz zu bekommen. Darüber hinaus ist es sogar möglich, dass euer Mietwagen oder das Taxi überhaupt keine Gurte auf der Rückbank hat.</p>
<p>Anstatt einen schweren und sperrigen Kindersitz mitzuschleppen, der dann doch nicht ins Mietauto passt, könnt ihr eventuell einen passenden Kindersitz am Reiseziel kaufen (und dann wieder verkaufen oder spenden) oder einen ausleihen. In zahlreichen Großstädten in Europa, den USA und Australien gibt es Kindergeschäfte, die Autokindersitze, aber auch Buggys, Kindertragen oder Reisebetten zu günstigen Konditionen verleihen.</p>
<p>In Ländern, in denen keine Pflicht für die Verwendung von Kindersitzen oder nicht einmal eine Anschnallpflicht für Autopassagiere gilt, werdet ihr dagegen nur schwer einen Kindersitz kaufen können – und wenn, wird er wahrscheinlich teurer als zu Hause sein.</p>
<p>In diesem Fall ist vielleicht ein Notfall-Reisekindersitz eine Möglichkeit: Der <a href="http://www.bubblebum.ch/shop/aufblasbarer-kindersitz-fuers-auto/bubblebum-portabler-aufblasbarer-faltbarer-autokindersitz-reisen-autositzerhoer-kindersitz.html?utm_source=KIDSLOOP+EUROPA&amp;utm_campaign=3037931bde-BubbleBum_48h7_7_2011DE&amp;utm_medium=email" target="_blank">BubbleBum v2</a> ist zum Beispiel eine aufblasbare Sitzerhöhung, die nach der Autofahrt in einer kleinen Tasche verschwindet; der <a href="http://safetrafficsystem.com/ver4/" target="_blank">Ride Safer</a> ist eine „tragbare“ Alternative zum Autositz in Form einer Weste.</p>
<p>Verwendet ihr eine Babyschale oder einen Autokindersitz, dann nehmt ihn mit, wenn ihr ihn im Flugzeug benutzen könnt und sicher seid, dass er in das gemietete Fahrzeug passt und an eurem Reiseziel zugelassen ist.</p>
<p>Nehmt keinen Autokindersitz mit, wenn er nicht im Flugzeug verwendet werden kann und ihr am Reiseziel einen passenden Sitz leihen oder kaufen könnt. Booster Seats sind leicht und nehmen beim Transport weniger Platz weg; sie können jedoch auch für wenig Geld am Reiseziel nachgekauft oder geliehen werden.</p>
<p>Nehmt eventuell einen Notfall-Autokindersitz mit, wenn ihr nur selten Auto fahren werdet, wenn am Reiseziel keine Kindersitzpflicht oder keine Gurtpflicht für Autos gilt oder Autos voraussichtlich gar keine Gurte auf der Rückbank haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ganz ohne Kindersitz unterwegs?</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Fotolia_21533692_XS-Lucky-Dragon.jpg' height='200' width='300' alt='Ohne Sitz anschnallen - aber nicht so!' title='Ohne Sitz anschnallen - aber nicht so!' />Erfahrene Expat-Eltern kennen ein paar hilfreiche Tricks, wenn man mit Kindern in Südostasien oder afrikanischen Staaten unterwegs ist:</p>
<ul>
<li>Den Taxifahrer bitten, langsamer zu fahren, bringt meistens nichts. Wesentlich hilfreicher ist es, ihn zu warnen, dass das Kind bei schnellem Fahren „carsick“ werde und sich wahrscheinlich übergeben müsse.</li>
<li>Stößt man auf einen tollen, umsichtigen und vorsichtigen Fahrer, sollte man sich seine Visitenkarte geben lassen oder wenigstens seinen Namen notieren und ihn in Zukunft direkt anfordern.</li>
<li>Taxis nicht auf der Straße heranwinken, sondern telefonisch bestellen (lassen) und spezifisch um ein Auto mit Sitzgurten bitten</li>
<li>Mietwagen bei internationalen Firmen buchen, auch wenn es teurer ist; diese haben vielleicht Kindersitze und wenn nicht, dann wenigstens Sitzgurte auf der Rückbank</li>
<li>Neuere Automodelle haben meist Gurte, nur sind die Gurtschnallen oft unter die Sitzbank geklemmt worden. Bittet den Fahrer, die Gurte herauszuholen!</li>
<li>Angegurtet auf dem Beifahrersitz ist immer noch sicherer als Rückbank ohne Gurt: Schiebt den Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten und lasst den Fahrer den Airbag ausschalten (wenn es überhaupt einen gibt – die Plakette dafür befindet sich am Armaturenbrett oder in der Beifahrertür). Auch mit aktiviertem Airbag ist der Beifahrersitz sicherer als völlig ungesichertes Mitfahren auf der Rückbank!</li>
<li>Der Dreipunktgurt für Erwachsene ist sicherer als gar kein Gurt: Erhöht die Sitzposition eures Kindes mit einem Kissen oder einer Decke; ist der Brustgurt dann immer noch zu weit oben, schiebt ihn hinter das Kind und nutzt wenigstens den Beckengurt.</li>
<li>Der mittlere Sitzplatz auf der Rückbank ist bei einem Unfall der sicherste.</li>
<li>Wenn ihr in einem Reisebus oder einem Minibus unterwegs seid, der über Beckengurte verfügt, könnt ihr versuchen, den <a title="Sicher fliegen mit Kind: Schlaufengurt, Autokindersitz, Hosenträger-Gurtsystem – Wie fliege ich sicher mit meinem Baby oder Kleinkind? (Entscheidungshilfe)" href="http://www.kidsaway.de/fliegen/flugsicherheit/sicher-fliegen-mit-kind-schlaufengurt-autokindersitz-hosentraeger-gurtsystem-wie-fliege-ich-sicher-mit-meinem-baby-oder-kleinkind-entscheidungshilfe/">CARES-Gurt</a> aus dem Flugzeug über die Rückenlehne des Sitzes zu schieben und euer Kind damit zu sichern.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens: Auch in den meisten europäischen Ländern gelten für Taxifahrten oder kurze Notfallfahrten (wie auch immer die im Einzelfall definiert werden) Ausnahmeregelungen; wollt ihr also nur vom Flughafen zum Hotel fahren, ist ein extra Autokindersitz vielleicht nicht unbedingt nötig. Das Unfallrisiko existiert natürlich auch auf diesen kurzen Strecken; ob ihr es für euch und euer Kind eingehen wollt, müsst ihr – wie so oft – abwägen.</p>
<a class="pfeil uline" href="#respond">Wie sichert ihr eure Kinder im Ausland im Auto? Wir sind gespannt auf eure Berichte!</a>
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</ul></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kidsaway/~4/mYpD05WOeXI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Checkliste zum kostenlosen Download: Handgepäck im Flugzeug – das muss mit auf einem Flug mit Baby oder Kind</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/kidsaway/~3/SJVMvdwFrr8/</link>
		<comments>http://www.kidsaway.de/reiseplanung/fliegen/checkliste-kostenlos-download-gepaeckbestimmungen/handgepaeck-im-flugzeug-das-muss-mit-auf-einem-flug-mit-baby-oder-kind/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 06:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KidsAway</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gepäckbestimmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Checkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegen]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Handgepäck]]></category>
		<category><![CDATA[Packliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn eine Familie auf Reisen geht, muss vieles mit. Damit ihr nichts vergesst, haben wir für euch diverse Check- und Packlisten zusammengestellt. Heute starten wir unsere neue Familien-CHECKLISTEN-Serie mit allem, was ins Handgepäck im Flugzeug muss.
Ähnliche Artikel:<ul>
<li><a href='http://www.kidsaway.de/fliegen/fliegen-mit-baby-was-darf-mit-ins-handgepaeck/' rel='bookmark' title='Was darf mit ins Handgepäck?'>Was darf mit ins Handgepäck?</a></li>
</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Familie auf Reisen geht, muss vieles mit. Damit ihr nichts vergesst, haben wir für euch diverse Check- und Packlisten zusammengestellt. Heute starten wir unsere neue Familien-CHECKLISTEN-Serie mit allem, was ins Handgepäck im Flugzeug muss.</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_2014-400x300.jpg' height='225' width='300' alt='Fliegen: Checkliste Handgepäck für Familien mit Baby und Kind' title='Fliegen: Checkliste Handgepäck für Familien mit Baby und Kind' /> Diese praktische Checkliste könnt ihr euch übrigens &#8211; ohne die untigen Erläuterungen &#8211; im <a title="Meine Startseite" href="http://www.kidsaway.de/profil/meine-startseite/">Mitgliederbereich</a> kostenlos herunterladen!</p>
<h3>Reisedokumente und Papierkram</h3>
<ul>
<li><strong></strong><strong>Buchungscode des E-Tickets </strong>oder<strong> Flugtickets</strong>– natürlich für alle. Auch wenn ihr online gebucht habt, empfiehlt es sich, einen Ausdruck eures E-Tickets mitzunehmen. Denn manche Länder wollen bereits bei der Einreise ein Rückflug- oder Weiterflugticket sehen. Auf jeden Fall benötigt ihr aber den sechsstelligen Buchungscode.</li>
<li><strong>Reisepässe</strong>: <a title="Ausweisdokumente für Kinder: Kinderreisepass, ePass oder Personalausweis? Welches Reisedokument benötige ich für die Reise mit meinem Baby, Kleinkind oder Kind?" href="http://www.kidsaway.de/reisedokumente/kinderreisepass-epass-oder-personalausweis-welches-reisedokument-reise-mit-baby-kleinkind-kind/">Gültige Reisepässe</a> für alle, auch für Babys und Kleinkinder. Nur mit der Geburtsurkunde nimmt euch keine Fluglinie mit. Achtet darauf, dass eure Pässe noch ausreichend lang gültig sind. Die entsprechenden Informationen zur erforderlichen Gültigkeitsdauer erfahrt ihr auf den Seiten des Auswärtigen Amtes, Unterpunkt &#8220;<a title="Auswärtiges Amt Reiseinformationen" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html" target="_blank">Reise &amp; Sicherheit</a>&#8220;.</li>
<li><strong>Visum</strong>: gültige Visa für alle Reiseteilnehmer und Länder, die ihr bereisen wollt</li>
<li><a title="Kostenlos zum Download: Reisevollmacht fürs Baby, Kleinkind oder Kind – besser nicht ohne, wenn Oma und Opa allein mit eurem Kind verreisen" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/reisedokumente/kostenlos-zum-download-reisevollmacht-fuers-baby-kleinkind-oder-kind-ohne-gehts-nicht-wenn-oma-und-opa-allein-mit-eurem-kind-verreisen/"><strong>Reisevollmacht</strong></a><strong></strong>, wenn nur ein Elternteil mitfliegt</li>
<li><strong>Impfausweise</strong>: Alle U-Untersuchungen und Impfungen sollten auf dem aktuellen Stand sein.</li>
<li><strong>Mutterpass</strong> und <strong>Flugtauglichkeitsbescheinigung</strong>: Schwangere sollten ihren Mutterpass unbedingt im Handgepäck bei sich führen, um ihre aktuelle Schwangerschaftswoche nachweisen zu können (beispielsweise wichtig bei Reisen in die USA). Ohne eine vom Arzt ausgestellte Flugtauglichkeitsbescheinigung nehmen manche Airlines Schwangere ab einer bestimmten Schwangerschaftswoche nicht mehr mit (Ryanair fordert diese Bescheinigung bereits ab der 28. Schwangerschaftswoche).</li>
<li><strong>Krankenkassenkarten, Versicherungsnachweise</strong> für <strong>Auslandsreisekrankenversicherung</strong> und <strong>Reiseabbruch</strong></li>
<li><a title="Geld auf Reisen: Bargeld, Kreditkarte oder Reiseschecks? Der richtige Mix macht’s" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/reisedokumente/bargeld-kreditkarte-oder-reiseschecks-der-richtige-mix-machts/"><strong>Zahlungsmittel</strong></a>: Besorgt euch vor Abreise etwas <strong>Bargeld</strong> in der Landeswährung für Bus oder Taxi (am Flughafen tauschen ist meist teuer). <strong>Reiseschecks</strong> sind günstig und sicher. Mit der richtigen <strong>Kreditkarte</strong> könnt ihr in den meisten Urlaubsländern bequem bezahlen und dazu auch noch günstig Bargeld abheben. Wenn ihr mehrere habt, steckt mindestens zwei verschiedene ein! Auch eure <strong>EC-Karte</strong> (Giro- oder Maestro-Karte) gehört ins Handgepäck.</li>
<li><strong>Reservierungsbestätigung der Flugsonderleistungen</strong>: Ein Computerausdruck oder eine schriftliche Bestätigung des Reisebüros über die Buchung von Sonderleistungen wie Sitzplatzreservierungen in der Eltern-Kind-Reihe, Bestellung von Kindermenüs, Buchung eines Babybassinets und Anmeldung/Bestätigung der Nutzung eines Autokindersitzes im Fluggastraum ist bei Unklarheiten am Counter oder im Flugzeug mitunter sehr hilfreich.</li>
<li><strong>Hotelvoucher, Mietwagenvoucher, Mietvertrag Ferienhaus</strong>: Damit es vor Ort flüssig weitergehen kann, solltet ihr diese Voucher griffbereit haben. Auch Adressen, Kontaktnummern und Wegbeschreibungen zum Ferienort gehören mit ins Handgepäck.</li>
<li><strong>Führerschein</strong>, ggf. <strong>internationaler Führerschein</strong>: Wenn ihr ein Auto mietet, müsst ihr im Ausland oft neben einem gültigen deutschen Führerschein auch einen <a title="Autofahren im Urlaub: Benötige ich einen Internationalen Führerschein für meine Reise ins Ausland?" href="http://www.kidsaway.de/auto/autofahren-im-urlaub-benoetige-ich-einen-internationalen-fuehrerschein-fuer-meine-reise-ins-ausland/http://">internationalen Führerschein</a> vorlegen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Essen und Trinken</h3>
<ul>
<li><strong>Lätzchen</strong> und <strong>Löffelchen</strong></li>
<li><strong>Thermoskanne</strong> mit bereits erwärmtem Brei</li>
<li><strong>Trinkflasche</strong>: gefüllt oder ungefüllt, je nachdem, wie kulant das Personal an der Sicherheitskontrolle ist. Tipp: Falls ihr Wasserflaschen nicht behalten dürft, trinkt sie entweder aus oder bittet darum, dass ihr sie geleert mitnehmen dürft. Dann einfach im Flugzeug mit Wasser wieder auffüllen lassen (ist für Kinder einfacher, als aus instabilen Plastikbechern zu trinken).</li>
<li>Ausreichend <strong>Babynahrung</strong> für Flug inklusive Notration: Viele Airlines werben damit, dass sie Gläschen und Windeln für die kleinen Gäste vorhalten. Verlasst euch nicht darauf! Wenn es darauf ankommt und es gibt gerade keine Babynahrung an Bord (ist vorgekommen), seht ihr alt aus. Deckt euch lieber vor dem Flug mit den Lieblingsgläschen und dem euch vertrauten Milchpulver ein.<strong></strong></li>
<li><strong>Knabbereien</strong> und <strong>Obst</strong> als Notration für größere Kinder und Schwangere: Flugzeugessen, auch <a title="Abgehoben: Kindermenü im Flugzeug – das müsst Ihr wissen" href="http://www.kidsaway.de/fliegen/abgehoben-kindermenue-im-flugzeug-das-muesst-ihr-wissen/">Kindermenüs</a>, sind nicht jederkinds Sache. Selten kommt es vor, dass das Essen für die Kinder nicht geladen wurde. Und unterschätzt nicht die Hungerattacken, wenn ihr schanger seid. Seid vorbereitet und packt genügend Kekse, Müsliriegel und andere sättigende Knabbereien ein, um im Notfall den Flug auch ohne Flugzeugessen zu überstehen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hygiene<strong></strong></h3>
<ul>
<li><strong>Zahnbürsten</strong>, <strong>Kinderzahnbürsten</strong>, <strong>Bürste</strong>, <strong>Kamm</strong>, <strong>Deo</strong>: Nach einem langen Flug tut es gut, sich frisch zu machen, nicht wahr?</li>
<li><strong>Taschentücher</strong> – werden gern vergessen<strong></strong></li>
<li><strong>Feuchttücher</strong></li>
<li><strong>Wegwerf-Wickelunterlagen</strong></li>
<li><strong>Windeln</strong>: ausreichend Windeln für den Flug und eventuell unerwartete längere Wartezeiten</li>
<li><strong>Wundcreme</strong>: Achtet darauf, dass euer Baby nicht bereits vor dem Flug wund ist, denn es muss noch lange sitzen<strong></strong></li>
<li><strong>Desinfektionsmittel</strong>: für ganz Vorsichtige, um Armlehnen und Klapptischchen zu desinfizieren</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Sicherheit</h3>
<ul>
<li><strong>Sicherheitsgurt</strong> oder <strong>Autokindersitz</strong>: um euer <a title="Schlaufengurt, Autokindersitz, Hosenträger-Gurtsystem – Wie fliege ich sicher mit meinem Baby oder Kleinkind? (Entscheidungshilfe)" href="http://www.kidsaway.de/fliegen/flugsicherheit/sicher-fliegen-mit-kind-schlaufengurt-autokindersitz-hosentraeger-gurtsystem-wie-fliege-ich-sicher-mit-meinem-baby-oder-kleinkind-entscheidungshilfe/">Baby oder Kleinkind auf dem Flug zu sichern</a>. Unbedingt einen <strong>Ausdruck der Webseite</strong> der entsprechenden Airline mitnehmen, aus dem hervorgeht, dass eurer Sitz für den Gebrauch in ihren <a title="Welche guten Autokindersitze sind für Kinder im Flugzeug zugelassen?" href="http://www.kidsaway.de/fliegen/flugsicherheit/welche-guten-autokindersitze-sind-fuer-kinder-im-flugzeug-zugelassen">Flugzeugen zugelassen</a> ist (wird leider häufig nachgefragt &#8230;)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kleidung</h3>
<ul>
<li><strong>Wechselkleidung!</strong> Packt für euer Baby zwei Komplettsätze Wechselkleidung ein. Eine Flugreise ist lang und es können sehr schnell Malheure passieren. So seid ihr auch vorbereitet, wenn euer Gepäck verlorengehen sollte. Je ein Satz Wechselkleidung für Kleinkinder und mitreisende Erwachsene sollte ausreichen.</li>
<li><strong>ABS-Socken</strong> – im Flugzeug schwellen die Füße an und dicke Antirutsch-Socken sind schön bequem.<strong></strong></li>
<li><strong>Jacke oder Pulli</strong>: Der Kreislauf fährt runter, wenn man lange sitzt. Gerade auf Nachtflügen ist es auch recht kühl. Je nach Gusto und Kälteempfinden solltet ihr warme Fleecejacken, Baumwollschals, Sweatshirtjacken oder Pullis dabeihaben. Gut ist das Zwiebelprinzip, nicht nur für Babys und Kinder.<strong></strong></li>
<li><strong>Babydecke</strong> – gut fürs Baby, um es gegen die kühle und mitunter zugige Flugzeugluft zu schützen. Auf kürzeren Flügen werden auch keine Decken ausgeteilt.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gesundheit und Wohlfühlen</h3>
<ul>
<li><strong>Schnuller:</strong> Schnuller fallen im Flieger gern unter die engen Sitze. Deshalb: nur mit <strong>Schnullerkette</strong> und mit mindestens einem <strong>Ersatzschnuller</strong> abheben!<strong></strong></li>
<li><strong>Kuscheltier</strong> oder <strong>Lieblingspuppe</strong><strong></strong></li>
<li><strong>Nackenhörnchen</strong> oder <strong>Kissen</strong> – es gibt tolle Kuschelkissen, zum Beispiel von pillow pets, die sich mit einem Handgriff in Kuscheltiere verwandeln lassen, ideal für die Reise</li>
<li><strong>Brille</strong></li>
<li>ggf. <strong>Alltagsmedikation</strong>: Um Probleme zu vermeiden, bittet euren Arzt, euch ein <strong>Attest</strong> für die regelmäßig einzunehmenden Medikamente auszustellen. Das muss dann natürlich auch ins Handgepäck!<strong></strong></li>
<li><strong>Schmerzsenkende</strong> und <strong>fiebersenkende Mittel</strong> für die Kinder</li>
<li><strong>Mittel gegen Reisekrankheit</strong><strong></strong></li>
<li><strong>Nasenspray</strong> für die Kleinen als Hilfe für den Druckausgleich – nicht vergessen, das Spray etwa eine halbe Stunde vor Start zu verabreichen<strong></strong></li>
<li><strong>Ohrstöpsel</strong> gegen Ohrenschmerzen: für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr, die unter Ohrenschmerzen beim Fliegen leiden, gibt es Ohrstöpsel (zum Beispiel EarPlanes)</li>
<li><strong>Lutschbonbons</strong> für große Kinder und Erwachsene für Druckausgleich bei Landung (gibt es oft nicht mehr umsonst)</li>
<li><strong>Sonnenbrillen,</strong> <strong>Sonnenhüte </strong>und<strong> </strong><strong>Sonnenschutzmittel </strong> – wenn die Reise in ein sonniges Land geht, um nicht gleich bei der Ankunft einen Sonnenbrand zu bekommen</li>
<li><strong>Kompressionsstrümpfe</strong> für Schwangere: Insbesondere wenn ihr zu Krampfadern neigt. Allerdings gehören eigentlich nicht ins Handgepäck, sondern bereits am Morgen direkt nach dem Aufstehen angezogen!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Beschäftigung an Bord</h3>
<p>Generell gilt: Lieber vorsorgen und für die Animation selbst sorgen und lange Gesichter verhindern. Viele der unten aufgeführten Dinge werden von den Fluggesellschaften auf vielen Flügen kostenlos verteilt. Aber eben nicht immer und nicht immer im ausreichenden Maße.</p>
<ul>
<li>Für die ganz Kleinen: <strong>Greiflinge, Knisterpapier, Hand- und Fingerpuppen</strong></li>
<li>Für Kindergartenkinder und Ältere: <strong>Malblock</strong> und <strong>Buntstifte</strong> (nicht darauf verlassen, dass es das immer umsonst gibt, manchmal gibt es nicht genug Malzeug für alle Kinder), <strong>Pixibücher,</strong> <strong>kleine Reisespiele</strong></li>
<li>Für die Eltern: gutes <strong>Buch</strong> (auch eBook), <strong>Zeitung, Magazin</strong> – gibt es auch nicht mehr überall kostenlos</li>
<li>Eventuell <strong>Kopfhörer</strong>, sowohl für Kinder (<strong>Kinderkopfhörer,</strong> deren Lautstärke fest eingestellt werden kann) als auch für euch Erwachsene</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Technik</h3>
<ul>
<li><strong>Mobiltelefon/Smartphone:</strong> Achtung, diese Alleskönner müssen während des Fluges ausgeschaltet oder im Flugzeugmodus sein!<strong></strong></li>
<li><strong>Fotoapparat:</strong> Euren Fotoapparat oder die teure <strong>Fotoausrüstung</strong> solltet ihr mit an Bord nehmen.<strong></strong></li>
<li><strong>Kindle, eBook:</strong> Ladet vor der Abreise noch schöne Kinderbücher und Romane für euch herunter.<strong></strong></li>
<li><strong>iPad, DVD Player, Laptop:</strong> Super für die Kinderunterhaltung geeignet, wenn ihr vorher eine gute altersgerechte Auswahl an Kinderfilmen und Hörspielen abspeichert. Mit eingestöpseltem Kopfhörer lässt sich ein iPad super in einen Audioplayer verwandeln.</li>
</ul>
<p>Für alle technischen Geräte gilt: Vor der Abreise sicherstellen, dass alle Akkus aufgeladen sind!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Weitere Dinge</h3>
<ul>
<li><strong>Schlüssel: Autoschlüssel, Hausschlüssel</strong></li>
<li><strong>Kuli &#8211; </strong>um Einreise- und Ausreisekarten ausfüllen zu können</li>
<li><strong>Weitere Wertsachen</strong> und <strong>Dokumente:</strong> Alles, was (für euch) wertvoll und nicht einfach ersetzbar ist, gehört ins Handgepäck. Leider gehen Koffer öfter verloren, als allgemein angenommen wird.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ganz schön viel, nicht wahr?</h3>
<p>Nun steht ihr vor der großen Aufgabe, all diese Dinge in der erlaubten Anzahl an Handgepäckstücken unterzubringen, ohne dass <a title="Fliegen mit Babys und Kindern: Die Gepäckregeln der wichtigsten Airlines – der große Vergleich" href="http://www.kidsaway.de/reiseplanung/fliegen/gepaeckbestimmungen/die-gepaeckregeln-der-wichtigsten-airlines-der-grosse-vergleich/">diese zu viel wiegen und zu groß sind</a>. Zudem gibt es noch ein paar <a title="Fliegen mit Baby: Was darf mit ins Handgepäck?" href="http://www.kidsaway.de/fliegen/fliegen-mit-baby-was-darf-mit-ins-handgepaeck/">Sonderregelungen für Babynahrung</a> im Handgepäck. Viel Erfolg beim Packen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tipp: kostenlose Familien-Checkliste HANDGEPÄCK zum Download</h3>
<p>Unsere einseitige, praktische Checkliste zum Thema Handgepäck könnt ihr kostenlos im Mitgliederbereich der KidsAway-Reisecommunity herunterladen (rechte Spalte Box &#8220;Ratgeber und Vorlagen&#8221;). Wer noch kein Mitglied bei KidsAway ist, kann sich ganz schnell und einfach <a title="Neu hier? Jetzt registrieren und mitmachen!" href="http://www.kidsaway.de/profil/?action=register">registrieren</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a class="button center" title="Jetzt Familien-Checkliste Handgepäck kostenlos herunterladen!" href="http://www.kidsaway.de/profil/meine-startseite/">Hier klicken und die Handgepäck-Checkliste jetzt kostenlos herunterladen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<a class="pfeil uline" href="#respond">Fehlt etwas auf der Liste? Was packt ihr noch ins Handgepäck?</a>
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</ul></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kidsaway/~4/SJVMvdwFrr8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kidsaway.de/reiseplanung/fliegen/checkliste-kostenlos-download-gepaeckbestimmungen/handgepaeck-im-flugzeug-das-muss-mit-auf-einem-flug-mit-baby-oder-kind/feed/</wfw:commentRss>
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		<series:name><![CDATA[Checklisten &amp; Packlisten]]></series:name>
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		<item>
		<title>GowithOh.de: Eine Städtereise mit der ganzen Familie – ist das möglich?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/kidsaway/~3/CUho4igXEkQ/</link>
		<comments>http://www.kidsaway.de/marktplatz/gowithoh-de-eine-staedtereise-mit-der-ganzen-familie-ist-das-moeglich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 May 2013 05:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Partner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienfreundliche Unterkünfte]]></category>
		<category><![CDATA[Marktplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Übernachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Reise mit der ganzen Familie ist für viele ein Wunsch. Entspannte Ferien mit mehreren Generationen sind keine Unmöglichkeit, man muss nur Geduld und vor allem viel Flexibilität einpacken.
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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reise mit der ganzen Familie ist für viele ein Wunsch. Entspannte Ferien mit mehreren Generationen sind keine Unmöglichkeit, man muss nur Geduld und vor allem viel Flexibilität einpacken.</p><p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Wohnzimmer-einer-Familienferienwohnung-in-Berlin-450x300.jpg' height='200' width='300' alt='Wohnzimmer einer Familienferienwohnung in Berlin' title='Wohnzimmer einer Familienferienwohnung in Berlin' /> Immer häufiger versucht man, in seinen Ferien viele Arten von Urlaub zu kombinieren. Man möchte einen möglichst authentischen Einblick in eine andere Kultur bekommen, gleichzeitig entspannen und die Zeit mit den Liebsten genießen.</p>
<p>Da die Großeltern heutzutage länger fit bleiben, kommt oft die Frage auf, ob man nicht doch noch mal gemeinsam mit den Enkeln in den Urlaub fahren soll. Doch wie kann man all dies in einem erfolgreichen Urlaub verbinden?</p>
<div class='clear'></div>
<h3>Flexibilität und Planung</h3>
<p>Auch wenn man denkt, man kenne seine Familie, kann eine Woche Urlaub doch noch viele Überraschungen bergen. Seien Sie darauf vorbereitet, dass nicht alles nach Plan laufen wird. Flexibilität und Toleranz müssen ganz groß geschrieben werden. Die Großeltern brauchen eventuell etwas länger am Morgen und die Kinder am Abend.</p>
<p>Genießen Sie die Tatsache, dass der Urlaub mit vielen Personen unterschiedlichen Alters etwas langsamer ablaufen wird als sonst. Geregelte Badezimmerzeiten und Essenszeiten sollten zwar vorher ausgemacht werden, aber man kann ruhig ein oder auch mal beide Augen zudrücken, wenn nicht alle Punkt 19 Uhr am Tisch sitzen.</p>
<p>Ganz wichtig ist, dass die Privatsphäre eines jeden respektiert wird. Ihr Fünfjähriger kuschelt sich jeden Morgen zu Ihnen? Das kann für Sie kein Problem sein, für Oma und Opa vielleicht schon. Klare Regeln sind hier wichtig und die Kommunikation vor der Abreise und während des Urlaubs sollte nicht unterschätzt werden.</p>
<p>Wer die finanziellen Aspekte vorher abspricht, geht Streitereien im Urlaub aus dem Weg. Es kann ein unangenehmes Thema sein, sollte aber geklärt werden. Jeder soll den Urlaub gleichermaßen genießen, deswegen sollte insbesondere das Babysitting der Kleinsten vorher besprochen werden.</p>
<p>Nehmen Sie vor der Abreise ruhig einmal einen Reiseführer der jeweiligen Destination zur Hand und sprechen Sie darüber, was jeder gern sehen möchte. Eventuell entwickeln sich hier Möglichkeiten, Zeit mit Ihrem Partner verbringen zu können, während die Großeltern mit den Enkeln unterwegs sind. Lassen Sie sich auch von Ihren Kindern überraschen und seien Sie gespannt, was die Kleinen gern besichtigen möchten.</p>
<div class='clear'></div>
<h3>Unterkunft mit Platz für alle!</h3>
<p><img src='http://www.kidsaway.de/wp-content/uploads/2013/04/Geräumige-Ferienwohnung-für-bis-zu-14-Personen-in-Berlin-450x300.jpg' height='200' width='300' alt='Geräumige Ferienwohnung für bis zu 14 Personen in Berlin' title='Geräumige Ferienwohnung für bis zu 14 Personen in Berlin' /> Ein Hotel ist wohl die bequemste Unterkunft, wenn man mit der Familie verreist. Allerdings muss man sich vorher genau im Klaren sein, was man von seinem Urlaub möchte. Im Hotel gibt es keinen Bereich, der gemeinsam von allen genutzt werden kann und am Ende verbringt man, gerade während einer Städtereise, oft nur die Essen miteinander.</p>
<p>Eine Ferienwohnung mit Küche von <a title="GowithOh.de" href="http://www.gowithoh.de" target="_blank">GowithOh.de</a> ist genauso komfortabel, bietet allerdings viel mehr Platz und Raum für die gemeinsame Zeit. Es kann zusammen gekocht und nach dem Essen gemeinsam gespielt werden. Hier können wieder alle Generationen zusammen agieren. Gleichzeitig hat man die Möglichkeit, Zeit allein, im eigenen Zimmer zu verbringen.</p>
<p>Wer gemeinsam kocht, hat Spaß und spart zusätzlich Geld! Familienurlaube können schnell teuer werden – da hat eine eigene Küche tolle Vorteile. Sie können lokale Produkte auf dem Markt kaufen, ganz authentisch in der Ferienwohnung kochen oder, wenn Sie möchten, trotzdem ein Restaurant besuchen.</p>
<p>Bei GowithOh empfängt Sie ein Team von reisebegeisterten Mitarbeitern, das schon seit 16 Jahren Ferienwohnungen in ganz Europa vermietet. Unser Ziel ist es, dass Sie Europa und seine Städte so kennen und lieben lernen wie wir – auch mit der ganzen Familie!</p>
<p>Mit der richtigen Unterkunft, viel Toleranz und Freude werden Sie eine tolle Zeit verbringen. Genießen Sie die Zeit mit Ihrer Familie, aber auch die Minuten, in denen Sie einfach die Interaktion zwischen Ihren Kindern und Ihren Eltern beobachten können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen erhalten Sie bei:</h4>
<p><strong>GowithOh.de</strong></p>
<p>Tel.: +49 30 590 024 935</p>
<p>E-Mail: info@gowithoh.com</p>
<p>Roger de Llúria 50, 1-a</p>
<p>08009 Barcelona, Spanien</p>
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</ul></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kidsaway/~4/CUho4igXEkQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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