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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" version="2.0"><channel><description>Das Original seit 1969. Jetzt auch im Internetz.</description><title>#klugscheisser</title><generator>Tumblr (3.0; @klugscheissen)</generator><link>http://klugscheisser.kopischke.net/</link><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/klugscheisser" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="klugscheisser" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" /><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/</creativeCommons:license><item><title>Onkel Jürgen</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://klugscheisser.s3.amazonaws.com/2012-01-23.onkel.juergen.jpg" alt="" title="Foto: Martin Kopischke 2012"/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Planmäßig würde das hier anders anfangen. Planmäßig stünde hier eine launige Eröffnungsbemerkung, ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat der Gattin vielleicht, als Einleitung zum mehr oder minder erfolgreichen Versuch, sich &lt;a href="http://klugscheisser.kopischke.net/post/2607546358/als-wie-nie" title="Shameless plug, part 1"&gt;mit dem Anschein von Selbstironie über die Abgabe durchaus ernst gemeinter Neujahrsgrüße hinweg zu schummeln&lt;/a&gt;. Womöglich sogar rechtzeitig zum neuen Jahr, mindestens aber mit &lt;em&gt;tie-in&lt;/em&gt; zum Rücktritts des &lt;a href="http://klugscheisser.kopischke.net/post/689890303/whatever" title="Shameless plug, part 2"&gt;Bundespressesprechers&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Planmäßig fällt diesmal leider aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was viel damit zu tun hat, wo der Klugscheißer gerade sitzt, da er diese Zeilen schreibt, nämlich im Zug. Nein, das gibt keine Deutsche Bahn-Pointe. Überhaupt gibt es diesmal keine Pointe. Weil der Klugscheißer am Tag davor nämlich auch schon saß (darin ist er gut, die Gattin kann’s bestätigen). Und zwar in Ruhleben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ruhleben ist ein Teil von Berlin und heißt richtig so: dort liegt nämlich das Krematorium. Im Krematorium selbst hat der Klugscheißer zwar nicht gesessen, aber nahebei – in einer Halle, in der ein Sarg aufgebahrt war (es gehört zu den unauslöschlichen charakterlichen Fehlern des Klugscheißers, dass er, wo er diese Zeilen schreibt, sich fragt, ob in dem Sarg eigentlich was drin war, was eingeäschert wird, oder ob der immer gleiche Sarg als Requisit für die zeitlich eng disponiere Abfolge von Trauerfeiern herhalten muss). Der Klugscheißer war Gast auf einer Trauerfeier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Betrauert wurde ein Doktor und Professor. Ein echter, kein Geguttenbergter, in Ehren pensioniert. Gestorben am 8. Januar, nach Hospitalisierung über den Jahreswechsel. Unter vielen anderen Dingen war der Professor auch ältester Onkel des Klugscheißers. Und unter vielen anderen Dingen jemand, den der Klugscheißer sehr bewundert hat. Auch wenn er irgendwie nie dazu gekommen ist, ihm das so zu sagen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit war – soviel hat er auf der Feier erfahren – der Klugscheißer nicht allein. Mit dem Nichtsagen nicht. Und mit dem Bewundern noch weniger. Nicht nur, weil der Professor ein brillant kluger Kopf war – das sind viele Professoren. Was immer die deutschen Universitäten sonst auch sein mögen, ein Magnet für kluge Köpfe sind sie auf jeden Fall. Sondern weil er ein brillant kluger Kopf &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; ein netter Mensch war. Einer der nicht nur druckreif reden konnte, sondern auch zuhören – richtig zuhören. Der Menschen seine Aufmerksamkeit in einer Weise schenken konnte, dass sie wussten, für diesen einen Moment gibt es für ihn niemand wichtigeres auf der Welt. Der dabei Fragen stellte, und klugen Rat zu geben wusste, wenn man ihn darum bat. Mit dem reden und mit dem zuhören hat er Generationen von angehenden Wissenschaftlern und Pädagogen in seine Bann geschlagen. Und seinen Neffen, Nichten, deren Partner und Familie (eigene Kinder hatte er nicht, und die Schwestern sind zeitlebens gegen seinen Charme immun geblieben).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Professor hieß &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Raschert" title="Lesen, solange er noch mehr enthält, als die Lebensdaten – die WikiPedia-Relevanzpolizei wartet schon."&gt;Jürgen Raschert&lt;/a&gt;. Und kaum einer weiß, dass  er einer der &lt;a href="http://d-nb.info/750074086"&gt;maßgeblichen Köpfe&lt;/a&gt; hinter dem zaghaften Versuch deutscher Sozialdemokraten war, in den Hochzeiten ihrer Macht &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule"&gt;das Schulsystem der alten Bundesrepublik für das 20. Jahrhundert zu reformieren&lt;/a&gt; und es zu etwas anderem zu machen als der Kitt sozialer Privilegien.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass das Projekt gescheitert ist, sagt wahrscheinlich mehr aus über die Bundesrepublik, ihre Sozialdemokraten und den tiefsitzenden Unwillen von Menschen, die Jauchegrube zu verlassen, die sie kennen, wenn die Blumenwiese so fremd riecht und verdächtig bunt aussieht, als über den Professor. Dass aber außer denen, die sich auch in den Jahrzehnten seitdem mit ihm an vielen kleinen und nicht-ganz-großen Bildungsreformen und Schulprojekten abgearbeitet haben, außer seinen ehemaligen Studenten und Mitarbeitern kaum einer weiß, wie wichtig seine Gedanken und seine Arbeit für eine Debatte waren und sind, die noch lange nicht ausgestanden ist, das sagt dafür umso mehr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;»Er war gut im Freund sein, schlecht im kommunizieren« hat ihm ein langjähriger Bewunderer bescheinigt. Netzwerken, sein Institut zu einer ›Schule‹ ausbauen, das lag ihm nicht. Streiten erst recht nicht, auch wenn er stur und durchaus nachtragend sein konnte. Aber der Klugscheißer hat ihn nie ein böses Wort über einen anderen Menschen sagen hören – auch nicht über die, die er im Unrecht gesehen hat. Die Gewissheit, im Vollbesitz der wissenschaftlichen Faktenlage zu sein, genügte ihm vollauf. Irgendwann würde sich die Erkenntnis schon bei den Entscheidungs- und Bedenkenträgern durchsetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit war er gar nicht so weit weg von der Gewissheit des Nerds, wenn die Welt erstmal erklärbar sei, werde sich alles schon zum besten richten. Ein analoger Nerd, einer, der die Tageszeitung  diesem Internet, dass er zeitlebens nie betreten hat, vorzog, und für den die Klassik-CD der einzige Medienbruch ins Digitale war, den er je gebilligt hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass die Welt sich nicht richtet, wenn sie richtig erklärt worden ist, dass die Macht der Fakten erst erkämpft werden muss – geschenkt. Wäre es anders, dann stünde dieser Nachruf – ein besserer, eher – im ›Spiegel‹, nicht auf dem Popelsblog seines Neffen. Und das dreigliedrige Schulsystem wäre heute eine »als ich so alt wie du war«-Geschichte, die der Klugscheißer seinem Ältesten erzählen könnte – Papa redet vom Krieg. Hätte der Professor gestritten, wäre er vielleicht berühmt geworden. Er hat es nicht gewollt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was er von &lt;a href="http://berlin.piratenpartei.de/2011/08/06/wahlprogramm-2011-bildung/" title="Man beachte die Sorgfalt, mit der das Unwort ›Gesamtschule‹ gemieden wird."&gt;jenen jungen Geistesverwandten hielt, die das Streiten für die Macht der Fakten vor seiner Haustür entdeckt haben&lt;/a&gt; – der Klugscheißer weiß es nicht. Es war keine Zeit mehr, darüber zu reden. Was sie von ihm gehalten hätten, ob sie ihn als einen der Ihren erkannt hätten – wer weiss. Jetzt  ist es zu spät.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für’s Berühmt werden ganz bestimmt. Für’s Durchsetzen der Fakten – da ist sich der Klugscheißer nicht so sicher. Redet eben irgendwann Opa vom Krieg. Und von seinem Onkel Jürgen.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/16346247216</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/16346247216</guid><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:46:58 +0100</pubDate><category>familie</category><category>politik</category><category>schule</category></item><item><title>Hauptsache, es macht Peng</title><description>&lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/geheimdienste-hauptsache-es-macht-peng-11534221.html"&gt;Hauptsache, es macht Peng&lt;/a&gt;: &lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Zehn Menschen könnten noch leben, wenn die Geheimdienste ihre Arbeit getan hätten. Es ist Zeit, sie abzuschaffen.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Irgendwann, irgendwann (aber noch nicht heute) muss der Klugscheißer sein FAZ-Feindbild nochmals eingehender Prüfung unterziehen. Eins jedenfalls ist jetzt schon klar: der Nächste, der »aber es lagen doch keine Hinweise auf Rechtsterrorismus vor« sagt, dem kotzt der Klugscheißer vor die Füße. Das ist keine Entschuldigung – höchstens ein Grund mehr, sich zu fragen, was schief gelaufen ist, wenn Ermittler und politisch Zuständige Wunsch und Wirklichkeit nicht mehr auseinander halten möchten und deren Zuträger bei den ›Geheimen‹ sich das zunutze machen.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/13154370540</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/13154370540</guid><pubDate>Tue, 22 Nov 2011 12:10:00 +0100</pubDate><category>deutschland-ganz-rechts</category></item><item><title>The Crazy Ones</title><description>&lt;a href="http://www.apple.com/stevejobs"&gt;The Crazy Ones&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;Here’s to the crazy ones. The misfits. The rebels. The troublemakers. The round pegs in the square holes. The ones who see things differently. They’re not fond of rules. And they have no respect for the status quo. You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them. About the only thing you can’t do is ignore them. Because they change things. They push the human race forward. And while some may see them as the crazy ones, we see genius. Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/11093839154</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/11093839154</guid><pubDate>Thu, 06 Oct 2011 08:35:00 +0200</pubDate><category>apple</category></item><item><title>Die Fußnote ist das Problem.</title><description>&lt;img src="http://26.media.tumblr.com/tumblr_lml5z1Nt0f1qat277o1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Die Fußnote ist das Problem.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/6389719223</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/6389719223</guid><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 19:59:20 +0200</pubDate><category>opel</category></item><item><title>"Führende Politiker der FDP bezeichneten die personelle Neuaufstellung als überzeugenden Neubeginn...."</title><description>“Führende Politiker der FDP bezeichneten die personelle Neuaufstellung als überzeugenden Neubeginn. Angesichts des Fachkräftemangels …”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Der Deutschlandfunk, natürlich. Na gut, der Satz ging weiter, aber für einen Moment hat sich der Klugscheißer gefreut.&lt;/em&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/5397941708</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/5397941708</guid><pubDate>Wed, 11 May 2011 22:05:21 +0200</pubDate><category>dlf</category><category>fdp</category></item><item><title>Deutschlandfunk</title><description>&lt;p&gt;Derzeit geht der Klugscheißer mal wieder einer &lt;a href="http://www.crew-united.com/?mov=134962" title="Irgendwas mit Medien, eben."&gt;geregelten Tätigkeit&lt;/a&gt; nach, sehr zur Billigung der Gattin. Das hat eine Menge Vor- und ein paar Nachteile. Wobei zu letzteren, neben der eher unfreiwilligem Entdeckung des &lt;a href="http://toddsieling.com/slowblog/?page_id=10" title="Todd Sieling blogt so gemächlich, dass es eine Freude ist. Gut, man braucht Geduld (seit 2009 wartet der Klugscheißer auf neue Beiträge), aber auch das ist eben Entschleunigung."&gt;&lt;i class="fremdwort"&gt;Slow Blogging&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, auch die tägliche Notwendigkeit gehört, ein Auto zu fahren (der Klugscheißer hat nichts gegen Autos. Er fährt sie nur nicht gerne).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da sich Twittern am Steuer als schwierig und der Konsum von &lt;abbr class="allcaps" alt="Really Simple Syndication"&gt;RSS&lt;/abbr&gt; als nicht eben verkehrssicher erwiesen hat, hat sich der Klugscheißer darauf verlegt, in seinem rollenden Knast die Zeit mit Radio zu verbringen. Und damit wären wir auch schon beim &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/" title="Öffentlich-rechtlicher wird es höchstens in Mainz."&gt;Thema&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist der Klugscheißer eindeutig nicht die Zielgruppe des Deutschlandfunks (katholische Gymnasialabsolventen ab Mitte 50). Aber zwischen prima Sendungen zum korrekten Umtopfen von Balkonpflanzen, Phone-Ins mit medizinischen Experten zum Thema Fußnagelhygiene und Impro-Comedy erster Güte (kürzlich etwa ein vermeintlicher Technologieredakteur, der zum ersten Mal ein »&lt;a href="http://www.apple.com/de/ipad/" title="Der Klugscheißer hat schon Zweijährige gesehen, die damit zurecht kamen. Rentner sowieso. Es *muss* einfach Impro gewesen sein."&gt;Täblett Kompjuta&lt;/a&gt;« in der Hand hielt. Und sich beklagte, der sei so wahnsinnig kompliziert und unübersichtlich. So gut gelaunt ist der Klugscheißer morgens selten unterwegs. Und der Kaffee ging auch gut von der Konsole wieder ab) wirkt die Ernsthaftigkeit, mit der die Deutschlandfunker ihrem Informations- und Bildungsauftrag nachgehen, nun ja, entschleunigend. Nur die Morgendandacht nervt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gestern Abend jedenfalls war ›Andruck‹ dran. ›Andruck‹ ist auch so eine prima Sendung. In  ›Andruck‹ werden Bücher vorgestellt, aus den Bereichen GeschichtePolitikKultur. Eine Biographie Ludendorffs etwa, aber die hat der Klugscheißer leider verpasst. Mitgekriegt hat er dafür die Vorstellung von ›&lt;a href="http://www.amazon.de/dp/3593392089/ref=cm_sw_em_r_am_ip_am_de?ie=UTF8" title="hier geht es zu Amazon. Nicht, dass der Klugscheißer dran verdienen würde, aber das vermeidet wenigstens eine Abmahnung als Filesharer. Ein anderes mal."&gt;Digital ist besser&lt;/a&gt;‹, angekündigt als »Gegen-Schirrmacher«.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ja, da musste der Klugscheißer auch erstmal kurz denken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dennoch: sehr wohlwollend die Besprechung, alles in allem. Vielleicht wegen Schirrmacher. Oder weil das mit dem Redakteur doch keine Impro war, da ist sich der Klugscheißer im Nachhinein nicht mehr ganz sicher. Allein, ein kritischer Einwand blieb: dass in der »Flut von Informationen im Internet« die »wirklich wichtigen Nachrichten« zu leicht untergingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das kennt der Klugscheißer von seiner Twitter-Timeline. Gestern Morgen etwa:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://klugscheisser.s3.amazonaws.com/2011-05-02.timeline.png"&gt;&lt;img src="http://klugscheisser.s3.amazonaws.com/2011-05-02.timeline.png" alt="Meine Twitter-Timeline am Morgen des 2. Mai 2011" style="width: 388px;"/&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2011/05/02/remarks-president-osama-bin-laden" title="Geschickt in der Timeline versteckt finden sich auch die Ansichten des Klugscheißers. Nur der Vollständigkeit halber, natürlich."&gt;Signal&lt;/a&gt;–&lt;a href="https://twitter.com/search?q=%23obl" title="Twitter ist das Signal gewordene Rauschen. Schlechthin."&gt;Rauschen&lt;/a&gt;-Nutzverhältnis nennt man das. Aber das erklär’ jetzt mal einer dem Deutschlandfunk.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/5157078823</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/5157078823</guid><pubDate>Tue, 03 May 2011 11:00:00 +0200</pubDate><category>auto</category><category>bücher</category><category>obl</category><category>twitter</category><category>medien</category><category>dlf</category></item><item><title>als wie nie.</title><description>&lt;p&gt;Vielleicht ist es ja sogar jemandem aufgefallen. Also: jemandem außer der Gattin. Die hat nämlich gefragt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jedes Jahr, so kurz vor Ende, ist der Klugscheißer sonst in seine Höhle verschwunden. War ein, zwei Tage nicht ansprechbar. Und ist wieder aufgetaucht, wenn er einen ausreichend großen Satz Karten erschaffen hatte, um diverse Menschen zum neuen Jahr zu bescheren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum neuen Jahr wohlgemerkt, nicht früher. Das schuldet man sich als Klugscheißer mit solid linksliberalem, mithin gottesfernem Elternhaus. Wobei der Hinweis auf die Sozialisierung im laizistischen Frankreich, wo ja ohnehin der Übergang ins neue Jahr der eigentliche Anlass zu Gratulationen sei, auch nicht fehlen durfte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum neuen Jahr also. Gab es für die Bescherten grafischen Mätzchen, die unverkennbar die Nationalität des Klugscheißer verorteten (Deutscher, Untergruppe designorientierte Mittelschicht, der Gestaltungswillen dementsprechend invers zu den dazugehörigen Fähigkeiten sowie Stil und gutem Geschmack). Im letzten Jahr in der Variante &lt;a href="http://2010.kopischke.net" title="Wem die dazugehörige Rundmail erspart geblieben ist, dem will ich sie auch jetzt nicht antun. Der auf den Link folgende Satz steht nicht umsonst da."&gt;»wir lernen jQuery«&lt;/a&gt;, samt Exkurs zu einem &lt;a href="http://leistungsschutzrecht.info/" title="Wie gesagt: braucht wirklich keiner. Schon gut, ich bin ja schon still."&gt;Thema&lt;/a&gt;, das nun wirklich keiner braucht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diesmal sind die Karten ausgefallen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gut, sind viele Dinge ausgefallen, dieses letztes Jahr. Die Deutsche Bahn zum Beispiel großflächig und ganzjährig. OK, die hatten mit &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahreszeiten" title="Twitter-User @Bunterkneten: »Die vier größten Feinde der Deutschen Bahn: 1. Frühling 2. Sommer 3. Herbst 4. Winter« – http://twitter.com/BunterKneten/status/19361569439748096"&gt;unvorhergesehenen Naturereignissen&lt;/a&gt; zu kämpfen, der Klugscheißer nicht, und im Gegensatz zur Bahn ist das beim Klugscheißer wahrscheinlich den wenigsten Menschen aufgefallen. Dafür hat der Klugscheißer der Bahn aber eines voraus: das ungute Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und zwar nicht nur auf so eine ganz gewöhnliche &lt;em&gt;um-die-dinge-hättste-dich-mal-besser-gekümmert&lt;/em&gt;-Art. Sowas ist für ›die Kaffeemaschine mal warten lassen‹, bevor Freund Alex das Internetz von Ersatzteilen leer kaufen muss (danke, Alex). Oder das Auto &lt;a href="http://www.kaufejedenpkw.de/" title="Ist genauso lustig, wie es klingt: Menschen, die sich nur mit 500 Euro-Scheinen ausweisen und defekte Autos. Aber wenigstens klemmt jetzt keiner mehr die bunten Kärtchen ans Fenster. Das wurde langsam lästig."&gt;abstoßen&lt;/a&gt;, bevor es schneller Bauteile verliert, als man ›Wertverlust‹ buchstabieren kann. Nein nein. Schon mehr so richtig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und um dem abzuhelfen, ohne die Jahresendergüsse samt Output nachträglich Auferstehung feiern zu lassen, will der Klugscheißer jetzt nur noch eins sagen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schön, euch 2010 gesehen zu haben.&lt;br/&gt;
Schade, euch 2010 nicht gesehen zu haben.&lt;br/&gt;
Auf hoffentlich bald. 2011.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wie heißt es so richtig: &lt;a href="http://klugscheisser.kopischke.net/post/2600820746/als-wie-nie"&gt;besser&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/2607546358</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/2607546358</guid><pubDate>Wed, 05 Jan 2011 10:43:00 +0100</pubDate><category>bahn</category><category>2011</category></item><item><title>Whatever</title><description>&lt;p&gt;Kennt ihr Christian Lindner? Das ist der Typ mit dem Dreitagebart und dem Dackelblick, der auf einem Stuhl bei &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/"&gt;›Hart aber Fair‹&lt;/a&gt; festgeklebt worden ist, im Nebenberuf &lt;a href="http://www.fdp-fraktion.de/L/27c60i7/index.html" title="Die Abgeordnetenseite von Christian Lindner auf der Homepage der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag ist lustig dürr. Aha, Generalsekretär. Twittert (Soundbites und Auftrittsankündigungen). Flickrt (Pressefotos). Stellt wahrscheinlich auch seine PKs und Auftritte auf YouTube ein. Beziehungsweise, lässt einstellen. Die eigene Seite wird »gegenwärtig überarbeitet«. Ja."&gt;Generalsekretär einer kleinen Partei&lt;/a&gt;. Der, der so tapfer die Prügel für einen &lt;a href="http://www.google.de/search?client=safari&amp;rls=en&amp;q=%22Guido+Westerwelle%22+%22r%C3%B6mische+Dekadenz%22&amp;ie=UTF-8&amp;oe=UTF-8&amp;redir_esc=&amp;ei=fcQSTKXRBeOS4gb3zoX8Cw" title="Sich über Guido Westerwelle lustig zu machen ist so einfach, dass der Klugscheißer passt. Hieß es schon in der Schule: leg’ dich mit jemanden an, der deine Größe hat."&gt;Anderen&lt;/a&gt; einsteckt und dabei mit seinen geröteten Augen immer den Eindruck macht, er wünsche sich eigentlich nur, man würde ihn mal ganz doll knuddeln. Der personifizierte &lt;a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/buerger-ohne-sinn/" title="Man muß sich den Ausdruck mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen. Steurgesenkte Leistungsträger entdecken ihr Gewissen. Oha."&gt;mitfühlenden Liberalismus&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist Wiedergängertum im &lt;abbr class="allcaps initialism"&gt;TV&lt;/abbr&gt; nix, was hier mit Text vergolten wird – fehlt noch. Nicht mal beim Plasberg. Die Zeiten sind vorbei, dass man dazu als Politiker noch &lt;i lang="es" class="fremdwort"&gt;cojones&lt;/i&gt; brauchte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lindners Parteizugehörigkeit wäre da schon eher was, aber die Gattin hat mit Auszug gedroht, sollte der Klugscheißer nochmals in ihrer Hörweite seine Meinung zur &lt;abbr class="allcaps initialism"&gt;FDP&lt;/abbr&gt; ventilieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nee. Was den Klugscheißer aus dem wohlverdienten Dämmerschlaf auf der linken Sofaflanke gerissen hat war etwas ganz unerwartetes. Von einem Politiker zumindest. Ein ganz ehrlicher Satz. Einer, der tiefe Einblicke gewährt. Aus dem Munde Christian Lindners.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist das wirklich nichts, was Politikern häufig passiert. Man könnte sagen, das ist genau das, was Politikern eigentlich nie passieren &lt;em&gt;sollte&lt;/em&gt;. Sie müssen schon ziemlich am Ende sein, bevor ihnen so ein Satz rausrutscht. Und selbst dann fällt er in dem ganzen Politikerduktus meist gar nicht so richtig auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Des Klugscheißers bisheriger &lt;i lang="en" class="fremdwort"&gt;favourite&lt;/i&gt; in der Kategorie war von Peer Steinbrück. Der Mann war damals Ministerpräsident, musste vor der Kamera bekanntgeben, dass sein &lt;a href="http://www.rp-online.de/politik/NRW-Verkehrsminister-Steinbrueck-Plausibilitaetspruefung-brachte-positive-Ansaetze_aid_246342.html" title="Als Landesverkehrsminister hatte Peer Steinbrück das Transrapid-Projekt an Rhein und Ruhr noch munter befördert. Es muss schon weh getan haben. ›NRW-Verkehrsminister Steinbrück: Plausibilitätsprüfung brachte positive Ansätze‹, Rheinische Post vom 21. Februar 2000"&gt;heißgeliebter&lt;/a&gt; Transrapid &lt;a href="http://www.derwesten.de/staedte/holzwickede/Als-der-Metrorapid-in-Holzwickede-stoppen-sollte-id2642183.html" title="Doch, wirklich. Kein Witz. Man hätte vielleicht Holzwickede wirklich zum Magnetbahnbahnhof machen sollen. Nur damit sich künftige Generationen das Maul darüber zerreissen können. ›Als der Metrorapid in Holzwickede stoppen sollte‹, Der Westen am 25. Februar 2010."&gt;doch nicht den S-Bahn-Dienst nach Dortmund&lt;/a&gt; übernehmen würde, und sagte:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Manchmal ist Politik auch das Anerkennen der Wirklichkeit. Ich habe mich nach langer Überlegung dazu durchgerungen.&lt;a href="#fn-1"&gt;*&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Ja. Genau.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Christian Lindner hat am letzten Mittwoch auch so einen Satz gesagt. Es ging um die Bundespräsidentenwahl.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bisher war der Klugscheißer hin und her gerissen. Nicht zwischen den Kandidaten, sondern zwischen Gleichgültigkeit und dem Gefühl, eine Meinung haben zu müssen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass der alte zurückgetreten war: ärgerlich. Eine Woche früher, und &lt;a href="http://klugscheisser.kopischke.net/post/637015045/nummer-2-geht"&gt;›Nummer 2 geht‹&lt;/a&gt; wäre noch viel schöner geworden. Aber na gut. Dass die Koalition dann &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff"&gt;einen Politiker am Karriereende&lt;/a&gt; aufstellt, geschenkt – &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_(Deutschland)"&gt;das hat Tradition&lt;/a&gt;. Einziger Fehler der Koalitionäre: &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_(Deutschland)#Die_bisherigen_Bundespr.C3.A4sidenten_der_Bundesrepublik_Deutschland" title="Laut Wikipedia war Heuss 65, als er das Amt antrat; Heinemann 69; Lübke, Scheel, Carstens und von Weizsäcker 64; Herzog 60; Rau 68; Köhler 61. Nur böse Menschen denken da an das gesetzliche Rentenalter. Christian Wulff wird dagegen gerade rechtzeitig zur Bundesversammlung zarte 51."&gt;das Einstiegsalter abzusenken&lt;/a&gt;. Nicht, weil Altersdemenz im Staatsamt eine gewissen Unterhaltungswert hätte (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_L%C3%BCbke#Bundespr.C3.A4sident" title="Die ›Pardon‹-Platte mit Heinrich Lübkes schönsten rhetorischen Ausrutschern ist für den stramm linksliberal sozialisierten Klugscheißer bis heute Teil des Kulturguts."&gt;sie hat&lt;/a&gt;). Sondern weil es das Feld freigemacht hat für die Besetzung der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck" title="Joachim Gauck ist mit sicherem Abstand zur Ernennung 70 geworden (sagt die Wikipedia). Dabei ganz der Typ vitaler Opa mit Charisma, dem man seine Eigenarten verzeiht."&gt;Nationalopa-Nische&lt;/a&gt; durch &lt;abbr class="allcaps initialism"&gt;SPD&lt;/abbr&gt; und Grüne.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit fingen nämlich Menschen, etwa der vom Klugscheißer hoch geschätzte &lt;a href="http://www.wirres.net" title="Felix Schwenzels Blog, wirres.net kann der Klugscheißer gar nicht genug empfehlen. Gauck hin, Gauck her."&gt;Felix Schwenzel&lt;/a&gt;, plötzlich an, sich für den Herrn Pastor stark machen. Nicht nur, aber besonders im Internetz. &lt;a href="http://wirres.net/article/articleview/5590/1/6/" title="Ich zitiere: »es gab allerdings auch einen faktor, der für eine gewisse grund-mobilisierung beim thema präsidentenwahl gesorgt hat und das war die tatsache, dass ursula von der leyen für eine kurze weile als kanidatin im gespräch war. für viele menschen (nicht nur) im internet, ist ursula von der leyen und wie sie versucht hat missbrauchte und misshandelte kinder für ein unsinniges und gefährliches gesetz zu instrumentalisieren, in ziemlich schlechter erinnerung. das hat sicherlich viele für das thema präsidentenwahl sensibilisiert.«. Natürlich Felix Schwenzel, im Interview mit Radio Bremen (Transkript auf wirres.net)."&gt;Kleiner Sommertraum vom Sturz der Internetzversperrer durch die Geschmähten&lt;/a&gt;. Verständlich. Irgendwie reizvoll. Und wenn der Gegenkandidat &lt;a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-06/wulff-fuehrung-bundespraesident" title="Normalerweise schätzt der Klugscheißer Zeit Online durchaus; der Artikel ›Wulff ist Merkels Glücksfall‹ erinnert ihn allerdings an die »gute alte« Zeit. Die, die die Aussichtslosigkeit rechtsextremer Kandidaturen in Frankfurt seitenlang abfeierte, kurz bevor die NPD in den Römer zog. /via Felix Schwenzel. Natürlich."&gt;so&lt;/a&gt; gelobt wird, sogar sehr sympathisch. Der Klugscheißer sympathisiert. Glaubt aber nicht an die Relevanz (und an den Erfolg erst recht nicht).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Christian Lindner hat mit einem einzigen Satz das Dilemma aufgelöst:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;… &lt;a href="http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&amp;b=266" title="Der Satz ist noch viel länger, das ist hier nur das gewissenhaft transkribierte Ende. Wer den ganze Satz im Original hören möchte, ab zur WDR-WebTV-Seite, bevor pflichtgemäß wieder alles gelöscht wird, und vorspulen (OK: -schieben) bis 51:30. Na los."&gt;wir möchten eine Bundespräsidenten haben, der gerade in dieser wirtschaftlichen Krisenzeit ökonomische Zusammenhänge erklären kann – das kann Christian Wulff&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Und welche Zusammenhänge soll der neue Präsident den Bürgern wohl erklären? &lt;a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;client=safari&amp;rls=en&amp;q=bundesregierung+sparpaket&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai=" title="Was haben wir eigentlich vor Google gemacht? Zeitungen in Fußnoten zitiert?"&gt;Genau&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also, die Wahl zum neuen &lt;strong&gt;Regierungssprecher&lt;/strong&gt; kann der Klugscheißer wirklich mit gutem Gewissen ignorieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em id='fn-1"'&gt;* In etwa – das &lt;a href="http://www.youtube.com"&gt;Universalgedächnis&lt;/a&gt; hat den Klugscheißer dazu schmählich im Stich gelassen. Komme hier keiner mit »Das Netz vergisst nie«.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/689890303</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/689890303</guid><pubDate>Sat, 12 Jun 2010 10:00:00 +0200</pubDate><category>gauck</category><category>wulff</category><category>fdp</category></item><item><title>Ich quatsch’ einfach noch ein bisschen</title><description>&lt;p&gt;»&lt;em&gt;Du&lt;/em&gt; twitterst?«. Der Klugscheißer verkneift sich alles, der ungläubig-belustigte Ton der Kollegin reicht. Sogar die Bemerkung, dass es »tweeten« heisst. Bleibt ungesagt. Es fällt schwer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ja, wenn es Facebook wäre. Alle sind auf Facebook. OK, sie &lt;a href="http://www.google.de/search?q=site%3A*.de+Facebook+kritik" title="Google-Suche nach ›Facebook Kritik‹ auf .de-Domains"&gt;regen sich auf&lt;/a&gt;. Aber am liebsten &lt;a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=27233634858" title="Facebook-Gruppe ›MILLIONS AGAINST FACEBOOK's PRIVACY POLICIES AND LAYOUT REDESIGN‹"&gt;auf Facebook&lt;/a&gt;. Und wenn schon des Klugscheißers Geschwister die Mutter nicht ›frienden‹ wollen, weil das jetzt doch irgendwie zu persönlich wird (»Mama, nicht böse sein, aber geht gar nicht«), dann hat man in &lt;a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Facebook+Inc,+Palo+Alto,+CA,+United+States&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=53.696917,77.695313&amp;ie=UTF8&amp;hq=Facebook+Inc,&amp;hnear=Palo+Alto,+CA&amp;z=14&amp;iwloc=A" title="Google Maps: ›Facebook Inc., Palo Alto, USA‹"&gt;Palo Alto&lt;/a&gt; Ubiquität erreicht. Doch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://twitter.com" title="Twitter. Was sonst?"&gt;Twitter&lt;/a&gt; dagegen ist für die Spinner. Nerds. Lichtscheue Gestalten mit übergroßer Technikliebe (›Technik-affin‹ sagen die richtigen Medien dazu, aber das klingt nach Milchverarbeitung. Käse vor allem). Und überhaupt … Leute, die &lt;a href="http://search.twitter.com/search?q=eating+breakfast" title="Twitter-Suche ›eating breakfast‹"&gt;ihr Frühstück im SMS-Stil in die Welt posaunen&lt;/a&gt;. Oder &lt;a href="http://search.twitter.com/search?q=Mayor+foursquare" title="Twitter-Suche ›Mayor foursquare‹"&gt;Bürgermeister ihrer Eckkneipe werden&lt;/a&gt;. 140 Zeichen Meinungsrülpser. Im Stakkato. Braucht ja wohl  keiner.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun könnte der Klugscheißer was von der Bedeutung signifikanzreduzierter Spontankommunikation im halböffentlichen Raum faseln, aber … wozu? Geht nämlich einfacher: Grand Prix. Nee, nicht Vettel, Schumi &amp; Co. &lt;a href="http://eurovision.ndr.de/media/escfinale114_format-flashhi.html" title="NRD: ›Das komplette Finale – Das Erste: Eurovision Song Contest‹"&gt;Der andere&lt;/a&gt;. Haben ja &lt;a href="http://www.dwdl.de/story/26259/sensation_lenas_triumph_holt_fast_unfassbare_quote/" title="DWDL: ›Sensation: Lenas Triumph holt fast unfassbare Quote‹"&gt;ein paar gesehen&lt;/a&gt;. Der Klugscheißer auch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kandidatenschau hart an der Freakgrenze. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckung" title="Wikipedia: ›Rückung‹"&gt;Rückungen&lt;/a&gt; zählen, natürlich (weniger als sonst, dafür dieses Jahr bevorzugt synchron mit Windstössen aus der Maschine). Belgien fällt aus, weil der Kater rein will. Soll ja einer der ›mal-was-anderes-probieren‹-Acts gewesen sein, ein ›ßinga-sonkreita‹ (Peter Urban). Dazu ein Stadionkracher (Frankreich), einmal Rammstein light  (Türkei), eine Chartskompatible Pop-Hop-Nummer (Deutschland) und einmal Tonausfall (England – Stock, &lt;del&gt;Aitken,&lt;/del&gt; Waterman. Schon immer scheisse). Der Rest wie gewohnt: zwanzig mal Grand Prix Eurovision de la Fahrstuhlmusik (die Gattin). Mit Inbrunst vorgetragen von Menschen, die Gott-sind-die-drüber-Outfits bewohnen. Und passende Frisuren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ertragen kann das der Klugscheißer nur als Camp.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also  Twitter. Nicht weil Twitter Camp wäre (an sich). Sondern weil Camp eben nur lustig ist, wenn man im Kollektiv das Kommentarniveau nach unten treibt (Ziellinie Marianengraben – gefühlt). Alkohol hilft. Viele sein hilft. Zwanzig sein auch. Zwei kleine Kinder zuhause sind eher hinderlich. Insbesondere wenn die Gattin kategorisch dekretiert, dass man am nächsten morgen Dienst hat. Früher hätte der Klugscheißer sie dafür eben von der linken Sofaflanke solo totkalauert (Startlinie Marianengraben – gefühlt). Vorgestern aber hat er sich einfach das Kollektiv im Internetz dazu geliehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Halb Twitter saß mit auf dem Sofa. Blödelte um die Wette. &lt;a href="http://twitter.com/spreeblick/status/15001499344"&gt;Jubelte&lt;/a&gt;. &lt;a href="http://twitter.com/zufallsfund/status/14999176503"&gt;Schämte sich fremd&lt;/a&gt;. Oder &lt;a href="http://twitter.com/JPBarlow/status/15002012455"&gt;wunderte sich einfach&lt;/a&gt;. Und hat Lena schon &lt;a href="http://twitter.com/DWDL/status/15001219571"&gt;gratuliert&lt;/a&gt;, als man beim &lt;abbr class="initialism allcaps" title="Norddeutscher Rundfunk"&gt;NDR&lt;/abbr&gt; noch vor sich hin dämmerte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann sind alle gegangen. Einfach so. Ohne die Nachbarn zu wecken. Hinterlassen nur ein sauberes Sofa und gute Laune. Null peinliche Erinnerungen – Twitters Gedächtnis ist &lt;a href="http://search.twitter.com/search?lang=de&amp;page=100&amp;q=+%23esc"&gt;gnädig kurz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://twitter.com/kopischke" title="@kopischke auf Twitter"&gt;&lt;strong&gt;Natürlich&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; twittert der Klugscheißer. Ihr etwa nicht?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mit besonderem Dank an &lt;a href="http://twitter.com/spreeblick" title="@spreeblick auf Twitter"&gt;@spreeblick&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://twitter.com/DWDL" title="@DWDL auf Twitter"&gt;@DWDL&lt;/a&gt; für großartige Unterhaltung, und an die junge Susan Sarandon zwischen all den Frank-N-Furtern, Lena. Großartiges Titelzitat.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/649376196</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/649376196</guid><pubDate>Mon, 31 May 2010 10:30:00 +0200</pubDate><category>esc</category><category>häufchen</category><category>lena</category><category>twitter</category></item><item><title>Nummer 2 geht</title><description>&lt;p&gt;Endlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was hat er genervt. Das ewige Genörgel. Die Kraftmeierei. Der Wille immer größer als die Fähigkeiten. Mutti anmotzen, wenn sie nicht hinguckt, das konnte er; aus der Ecke getraut hat er sich dann aber doch nie. Anstrengend ist da noch zu milde als Wort.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus. Vorbei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er hat erkannt, es bleibt ihm nichts anderes. Und geht. Endlich eben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ach so, ja, &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,696549,00.html" title="SPIEGEL Online: ›Bouffier soll als Ministerpräsident auf Koch folgen‹"&gt;der Koch auch&lt;/a&gt;. Das freut den Klugscheißer, aber kommentieren … nä, muß nich’. Wenn &lt;a href="http://klugscheisser.kopischke.net/post/592046328/das-wetter-geht-weiter" title="›Das Wetter geht weiter!‹"&gt;der Gattin liebstes Lokalblatt&lt;/a&gt; vom »brutalst möglichen Rücktritt« titelt, ist das geistige Eis schon zu dünn. Und des Klugscheißers Meinung über Koch, R., MP bald a.D., war von jeher mit dem nahe liegenden Endreim erledigt. Schon in Ordnung, &lt;a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2723/adios-hessen-hitler" title="Spiegelfechter: ›Der Hessen-Hitler räumt seinen Bonker‹"&gt;das mit dem Gehen&lt;/a&gt;. Ändert wohl &lt;a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2739/koch-geht-%E2%80%93-das-system-koch-bleibt" title="Spiegelfechter: ›Koch geht – das System Koch bleibt‹"&gt;nicht viel&lt;/a&gt; – vorerst. Aber was erwartet man.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da hält sich der Klugscheißer lieber an einen, der zukunftsweisend geht. Und freut sich. Aber mal richtig:&lt;/p&gt;

&lt;iframe src="http://player.vimeo.com/video/12063182?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="480" height="360" frameborder="0"&gt;&lt;/iframe&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mit Dank an die Gattin fürs Draufhalten. Und überhaupt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/637015045</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/637015045</guid><pubDate>Thu, 27 May 2010 10:00:00 +0200</pubDate><category>häufchen</category><category>koch</category><category>familie</category></item><item><title>Eheliche Pflichten</title><description>&lt;p&gt;Gut, das ist jetzt missverständlich. Aber es ist schon die Gattin, der zuliebe der Klugscheißer &lt;a href="http://www.prosieben.de/tv/germanys-next-topmodel/" title="Pro7: ›Germany’s next Topmodel‹"&gt;Frau Klum&lt;/a&gt; erträgt (und die sicher dabei gut auf den laufenden Kommentar von der linken Sofaflanke verzichten könnte. Die Gattin, nicht Frau Klum).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da sagt Juror Dreitagebart-und-Künstlerbrille »nachhaltig«, wenn er »erfolgreich« meint, und die einzige Wimper, die zuckt, ist die des Klugscheißers. Wenn Frau Klum nicht gerade Sentenzen zum Modeldasein zu Protokoll gibt, feilt sie an ihrem Image als Puffmutter (»Die Mädchen müssen laufen!«). Oder sagt »Tschörmanies näckst Toppmodl«. Nach der Werbeunterbrechung (die der Klugscheißer verpasst, aber die Gattin hält ihn auf dem Laufenden. ›High Heel Mascara‹. Aha) löst sich die eine oder andere Kandidatin malerisch in Tränen auf. Weil das Sackhüpfen im Negligé den Kunden nicht überzeugt hat oder das Schlammcatchen zu Breakdance-Rythmen Kindheitstraumata berührt. Mädcheninternat trifft Spiel ohne Grenzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dass die Kandidatinnen dabei nix zu melden haben ausser frisch-adrette Weiblichkeit darzustellen: nachvollziehbar. Schließlich muss die Sendung ja behaupten können, die neurotischen Zierpudel darunter hervorzulocken. Gut, braucht ein bisschen Perfidie im Schnitt, damit dann auch wirklich der Eindruck entsteht, dass keines der »Mädchen« einen Gedanken formulieren könnte, ohne dass ein Redakteur vorher Subjekt, Verb und Objekt farblich gekennzeichnet hat. Aber es macht schon alles irgendwie Sinn, das gesteht der Klugscheißer zu. So lenkt nämlich nichts vom Hauptzweck der Sendung ab:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heidi Klum. In Großaufnahme. Im Bildvordergrund. Frontal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach zwei Folgen ist sich der Klugscheißer sicher. Eigentlich bewirbt sich Frau Klum um eine Filmrolle. Machen Models nach dem Karriereende ja gern. Aber jetzt nicht als &lt;a href="http://www.imdb.de/title/tt0113010/" title="IMDb: ›Fair Game‹"&gt;Sexpartnerin für B-Liga-Schmierlinge&lt;/a&gt; (oder gar &lt;a href="http://www.imdb.de/title/tt0107969/" title="IMDb: ›Die Wiege der Sonne‹"&gt;schlimmeres&lt;/a&gt;). Nein, ihr geht es offensichtlich um höheres. Eine Hauptrolle. Im ›&lt;a href="http://www.imdb.de/title/tt0073195/" title="IMDb: ›Der weiße Hai‹"&gt;Jaws&lt;/a&gt;‹-Remake:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_l2qt28wgIh1qan9bg.jpg" alt="Und der Haifisch, der hat Zähne…" title="© iStockphoto.com / Chris Dasher (cdasher)"/&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/618774167</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/618774167</guid><pubDate>Fri, 21 May 2010 11:00:00 +0200</pubDate><category>gntm</category><category>häufchen</category></item><item><title>Das Wetter geht weiter!</title><description>&lt;p&gt;Na gut: In NRW waren Landtagswahlen, das ließ sich kaum verpassen. Und wenn man wie der Klugscheißer aus dem vagen Gefühl heraus, da geht noch was, brav seine Kreuzchen gemacht hat (»Jeder nur zwei Kreuze«, ja ja), wenn auch nicht unbedingt bei den gesetzten Favoriten, aber das ist ein anderes Thema, dann will man auch gern das Ergebnis sehen (und damit meine ich nicht nur &lt;a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2010/index.html" title="Amtliche Ergebnisse der Landtagswahl vom 9. Mai 2010"&gt;das numerische&lt;/a&gt;, obwohl das nach der Abschaffung der Automaten – &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Computer_Club#Nedap-Hack" title="Wikipedia: ›Nedap-Hack‹"&gt;böse Jungs hatten darauf eine Schachpartie gespielt&lt;/a&gt;, lange Geschichte – einen überraschenden Unterhaltungswert aufweist. &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubB4238231944B4B06816C99862ED4A164/Doc~EAD2E5DB3BCA2453CA2524B8B293DB206~ATpl~Ecommon~Scontent.html" title="FAZ.net: ›Kölner Pannen bei der Stimmenauszählung‹"&gt;Köln eben&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehrheitsfindung heißt das, glaube ich, und dazu bot des Klugscheißers Gattin &lt;a href="http://www.ksta.de/" title="Kölner Stadt-Anzeiger"&gt;geschätztes Lokalblatt&lt;/a&gt; am Dienstag nach der Wahl folgende Schlagzeile auf. Auf Seite 1:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_l29pmeo3Zw1qan9bg.jpg" alt="Schlagzeile: SPD drängt zur Macht" title="Kölner Stadt-Anzeiger vom 11. Mai 2010"/&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nä? Im Ernst, jetzt? So’ne große Partei? In ’nem demokratischen System?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Och.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hätte der Klugscheißer gewusst, dass das mit der &lt;a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/05/07/leistungsschutzrecht-fuer-presse-erster-entwurf/" title="irigihts.info: ›Ein erster Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger‹"&gt;schützenswerten journalistischen Leistung&lt;/a&gt; so leicht ist, dann wäre er vielleicht bei der Stange geblieben:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schwerkraft noch in Kraft!&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Deutsche fahren Auto!&lt;/em&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Das Wetter geht weiter!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber bitte nur auf der Titelseite.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/592046328</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/592046328</guid><pubDate>Wed, 12 May 2010 11:33:00 +0200</pubDate><category>nrw</category><category>ltw10</category><category>häufchen</category></item><item><title>Die graue Tür ist der Ausgang.</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_kxs71av6xW1qat277o1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Die graue Tür ist der Ausgang.&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/387168847</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/387168847</guid><pubDate>Sat, 13 Feb 2010 14:05:00 +0100</pubDate></item><item><title>I used to rule the world
Seas would rise when I gave the...</title><description>&lt;embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://assets.tumblr.com/swf/audio_player_black.swf?audio_file=http://www.tumblr.com/audio_file/356701983/tumblr_kwxerwBPJ91qat277&amp;color=FFFFFF" height="27" width="207" quality="best" wmode="opaque"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.microsoft.com" title="Microsoft Co."&gt;I used to rule the world&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Seas would rise when I gave the word&lt;br/&gt;
Now in the morning I sleep alone&lt;br/&gt;
Sweep the streets I used to own.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.amazon.com" title="Amazon"&gt;One minute I held the key&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
Next the walls were closed on me&lt;br/&gt;
And I discovered that my castles stand&lt;br/&gt;
Upon pillars of salt and pillars of sand.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.apple.com/ipad/ipad-video/" title="Apple iPad Video"&gt;Tschüss gestern. Hallo morgen.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://klugscheisser.kopischke.net/post/356701983</link><guid>http://klugscheisser.kopischke.net/post/356701983</guid><pubDate>Wed, 27 Jan 2010 23:07:00 +0100</pubDate><category>ipad</category></item></channel></rss>

