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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2germanfull.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>Doris Knecht</title><link>http://www.dorisknecht.com/</link><description>der doris-knecht-blog: geschriebenes, gefundenes, beschwerden,
einwände, trost, rat, lob, tadel und was sonst so anfällt. aus:
falter, kurier, presse, profil,  tagesanzeiger, anderswo und der werkstatt. 
doris.knecht@kurier.at</description><language>de</language><copyright>Copyright 2009</copyright><lastBuildDate>Thu, 12 Nov 2009 01:00:00 PST</lastBuildDate><generator>http://www.sixapart.com/movabletype/?v=3.2</generator><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license><image><link>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</link><url>http://creativecommons.org/images/public/somerights20.gif</url><title>Some Rights Reserved</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/knecht" type="application/rss+xml" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item><title>Wurlt ein wengerl</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/DOuY9em18nw/wurlt_ein_wengerl.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Thu, 12 Nov 2009 01:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/wurlt_ein_wengerl.php</guid><description>Der Taxifahrer fuhr 17 Minuten lang orientierungslos durch den Prater und setzte mich dann einfach irgendwo aus. Die Straße des 1. Mai  mit dem gesuchten Restaurant  sei vermutlich da hinten und dann um die Ecke. Vielen Dank, man stöckelt ja gerne nachts mausallein an finsteren Geisterbahnen und geschlossenen Zuckerwatte-Standln vorbei. Aber ich  erreichte heil das  prallvolle Riesen-Restaurant, in dem gerade mit Ansprachen, Lesungen von Eva Rossmann und Franzobel sowie einem großartigen Konzert der famosen Frau Gustav  die Eröffnung der heurigen Lesefestwoche gefeiert wurde: Und heute Abend wird – die Rede hält Eva Menasse – die Buch Wien am Messegelände eröffnet. 
Gut, Lesefestwoche und Buch Wien sind nicht die Frankfurter Buchmesse,  werden es nie werden.  Aber es wird jedes Jahr besser. Vor allem: Man spürt die Buch Wien jetzt in der Stadt, man spricht darüber. Wer liest wo?, bei welcher Lesung trifft man wen?, wann ist man auf dem Messegelände?, was gibt es dort? und wo gehst du am Freitag hin? Und was gibt es sonst noch? (Sonst  gibt es zum Beispiel  noch Kinderprogramm, Diskussionsrunden, schreibende DJs – bzw. plattenauflegende Autoren – und eine Schiffreise. Alle Informationen: www.lesefestwoche.at.)
 325 Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland lesen, 400 Verlage stellen ihre Neuerscheinungen vor. Und wenn Sie mich fragen, ist das spitze, wenn es in Wien eine Woche lang des geschriebenen Wortes wegen wurlt, wenigstens ein wengerl. Wenn Literatur ein paar Tage lang ein Thema ist; und ein gesellschaftlicher Faktor. Und voller Ereignisse, von denen man zumindest ein paar nicht versäumt haben möchte.
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/DOuY9em18nw" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/11/wurlt_ein_wengerl.php</feedburner:origLink></item><item><title>Das aber wärmt.</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/RN4j6mO2q7A/das_aber_waermt.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Wed, 11 Nov 2009 01:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_aber_waermt.php</guid><description>&lt;font size="2"&gt;In Salzburg hat vorgestern  Nacht ein Mann auf drei Obdachlose geschossen und zwei davon getroffen und verletzt; es habe ihn gest&amp;ouml;rt, dass die Leute auf einem Firmengel&amp;auml;nde in der N&amp;auml;he seines Wohnhauses &amp;uuml;bernachten wollten. In Wien dagegen bekomme ich Briefe wie jenen von Leser Karl B.: &amp;bdquo;Bin zwar Alleinverdiener und die Tochter hat im September mit der Schule begonnen (Sie wissen, dieser Umstand ist mit nicht geringem finanziellen Aufwand verbunden), werde aber trotzdem f&amp;uuml;r zumindest zwei Decken spenden.&amp;ldquo; Und jenen von Franz S.: &amp;bdquo;Im Krieg (ja, ich bin mit 15-einhalb zur Flak einger&amp;uuml;ckt und heute im 82sten) mussten wir viele N&amp;auml;chte im Freien an Ger&amp;auml;t und Gesch&amp;uuml;tzen verbringen und haben Decken sch&amp;auml;tzen gelernt. Und so hat mich Ihr Beitrag zur spontanen Spende von zehn Decken an die Gruft angeregt.&amp;ldquo; Denn ich hatte letzte Woche hier dar&amp;uuml;ber berichtet, dass das Caritas-Lager mit Wolldecken f&amp;uuml;r Obdachlose fast leer sei. Nicht nur diese beiden Leser spendeten: &amp;bdquo;Nach dem Aufruf gl&amp;uuml;hten bei uns  die Telefone&amp;ldquo;, schreibt der Pressesprecher der Caritas Wien. &amp;bdquo;Ein gro&amp;szlig;z&amp;uuml;giger Spender, der anonym bleiben m&amp;ouml;chte, hat 3000 Euro f&amp;uuml;r 200 Decken gespendet, dass ist ein wichtiger Beitrag. Rund 30 Decken wurden bereits gestern Vormittag in den drei Ausgabestellen vorbeigebracht.&amp;ldquo; Ich danke meinen Leserinnen und Lesern, dass sie nicht schie&amp;szlig;en, sondern helfen. Apropos Hilfe. In einem momentan kursierenden Rund-Mail empfehlen die Blaulicht-Organisationen im eigenen Handy folgendes einzuspeichern: Unter dem K&amp;uuml;rzel ICE (In Case of Emergency) die Nummer jener Person, die im Falle eines Notfalls informiert werden soll. Auch wenn der Fall bitte blo&amp;szlig; nicht eintreten m&amp;ouml;ge.    &lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_aber_waermt.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_aber_waermt.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/RN4j6mO2q7A" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_aber_waermt.php</feedburner:origLink></item><item><title>Den Teil mit der Parkbank lasse ich vielleicht aus</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/axCWWPUaKjc/aber_den_teil_mit_der_parkbank_lasse_ich_aus.php</link><category>Falter-Kolumne</category><pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/aber_den_teil_mit_der_parkbank_lasse_ich_aus.php</guid><description>&lt;font size="2"&gt;Nur Stunden, was hei&amp;szlig;t, Minuten nach Erscheinen der letzten Kolumne  erhielt ich ein freundliches Mail vom freundlichen Herrn Stermann, in dem er mir freundlicherweise folgendes schriftlich best&amp;auml;tigte: Ich war definitiv nicht gemeint. Mit dieser angeflaschelten Journalistin mit der Zauselfrisur. In diesem seinem Anzengruber-Sauftext. Das beruhigte mich ungemein, und ich lie&amp;szlig; es in diversen Internet-Foren und Live-Gespr&amp;auml;chen nicht unerw&amp;auml;hnt, bis selbigen Abends kurz vor Mitternacht bei der Viennale-Abschlussparty, als ich, nachdem ich auch dort mehrere Menschen, die nicht danach gefragt hatten, &amp;uuml;ber Stermanns Quasi-Freispruch informiert hatte, auf dessen Kumpel Grissemann traf, der irgendetwas sagte wie: Ha ha, so so, aber der Stermann hat mir gesagt, dass er beim Schreiben speziell an dich gedacht hat, doch, hat er. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sagte: Sagamal, Grissemann, findest du eigentlich, dass ich eine versoffene Funzen bin?, und verlie&amp;szlig; die Viennale-Party, ohne Grissemanns Antwort abzuwarten, mit einem schmalbr&amp;uuml;stigen Schauspielsch&amp;uuml;ler an der Hand. Dann h&amp;auml;tte mich Grissemann eigentlich um vier Uhr fr&amp;uuml;h schlafend auf einer Parkbank betreten sollen, aber ich lie&amp;szlig; diesen Teil angesichts der frostigen Temperaturen lieber aus, sonst w&amp;auml;re ich jetzt erfroren und k&amp;ouml;nnte diese Kolumne nicht schreiben. Und ich k&amp;ouml;nnte nicht den Deutschen und ein paar Korrektoren dieser Stadt erkl&amp;auml;ren, dass es sich, wie mir das &amp;Ouml;sterreichische W&amp;ouml;rterbuch schriftlich und hoffentlich stabil unwiderlegt best&amp;auml;tigt, beim Ausdruck &amp;bdquo;betreten&amp;ldquo; um altes Wiener Amtsdeutsch handelt: Das ich mir letztes Mal herauskorrigieren habe lassen, weil das, falls es &amp;uuml;berhaupt existiere, kein Schwein verstehe, wie mir wiederholt versichert worden war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auf Versicherungen gebe ich sowieso nichts mehr. Man hat ja gesehen, wie viel sie wert sind.  Vielleicht l&amp;auml;sst sich die ganze peinliche Angelegenheit aber doppelt profitabel verwerten, als ich ja erstens in der g&amp;ouml;ttlichen Position bin, jede mir widerfahrende Dem&amp;uuml;tigung unmittelbar in bares Gerstl verwandeln zu k&amp;ouml;nnen. Zweitens kann sie als Beweis daf&amp;uuml;r herhalten, wie ungemein rockbitchig ich im Grunde meines Herzens eben bin, also voll im Trend, wenn man sich die ganzen angejahrten Damen mit 1.-Bezirk-Str&amp;auml;hnchen-Frisuren und voll hoaten Preis-auf-Anfrage-Motorradjacken so anschaut, die gerade &amp;uuml;berall auf cool aus der Zeitung &amp;auml;ugen; Oida. Oder auf den Covern eigener Magazine ihre bislang m&amp;uuml;hsam unterdr&amp;uuml;ckte ur-oage-Rockerbrauthaftigkeit mithilfe eines Visagisten, einer Stylistin, einer Chanel-Bikerjacke und eines professionell gestylten 300-Euro-Zauselkopfs auch endlich einmal freilegen d&amp;uuml;rfen. Eh nur diese Saison, f&amp;uuml;rs Fr&amp;uuml;hjahr hat Stella McCartney Bl&amp;uuml;mchen und R&amp;uuml;schen verordnet. Dann verr&amp;auml;umen die Bankergattinnen die Lederjacken im Schrank und f&amp;ouml;hnen wieder; nur ich, ich bin immer noch zerzaust.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/aber_den_teil_mit_der_parkbank_lasse_ich_aus.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/aber_den_teil_mit_der_parkbank_lasse_ich_aus.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/axCWWPUaKjc" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/11/aber_den_teil_mit_der_parkbank_lasse_ich_aus.php</feedburner:origLink></item><item><title>Die Gegenwart frisst die Zukunft</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/pf2E95vyQ7Q/die_gegenwart_frisst_die_zukunft.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Tue, 10 Nov 2009 01:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/die_gegenwart_frisst_die_zukunft.php</guid><description>F&amp;uuml;r ihr Video &lt;a href="javascript:void(0);/*1257763511533*/"&gt;&amp;bdquo;Der Angriff der Zukunft auf die &amp;uuml;brige Zeit&lt;/a&gt;&amp;ldquo; filmte die junge K&amp;uuml;nstlerin Conny Habbel eine Nacht lang ein paar ihrer Freunde: Sie treffen sich in einem Lokal, sie reden, lachen und trinken, sie holen Geld aus dem Automaten, sie fahren mit dem Taxi in die Disco, sie tanzen, und als es hell wird, gehen sie zusammen fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cken. Es sieht alles sehr leicht und unbeschwert aus. Aber auf der Tonspur zu dem Film zerst&amp;ouml;ren die Freunde, alle Studierende Anfang bis Mitte 20, die vermeintliche Sorglosigkeit komplett, indem sie von ihren Erwartungen an die Zukunft erz&amp;auml;hlen: Sie wollen viel und erwarten weniger als nichts. Weil sie, wie einer der jungen M&amp;auml;nner sagt, ihre Illusionen &amp;uuml;ber das Leben schon verloren haben: &amp;bdquo;Etwa, dass alles schon irgendwie gut gehen wird. Aber so ab 18 machen dann ja die meisten die Erfahrung, dass es eben &amp;uuml;berhaupt nicht so ist.&amp;ldquo;&lt;br /&gt;Vermutlich geht es den Besetzerinnen und Besetzern des Audimax &amp;ndash; mittlerweile vieler solidarischer Audimaxe, auch im Ausland &amp;ndash; nicht anders. Nur dass sie beschlossen haben, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, indem sie die Voraussetzungen daf&amp;uuml;r verbessern wollen; und jener der Generationen nach ihnen. Sie tun es, weil es niemand anderer f&amp;uuml;r sie tut, und weil die, die es in der j&amp;uuml;ngeren Vergangenheit tun h&amp;auml;tten sollen, das Gegenteil taten, indem sie die Universit&amp;auml;ten finanziell aushungerten und ihre augenscheinlichen Probleme ignorierten. (Dass man jetzt ausgerechnet den rebellierenden Studierenden vorwirft, ihre Forderungen seien &amp;ndash; wie? &amp;ndash; schwammig, ist bet&amp;ouml;rend im Kontext einer Bildungspolitik, f&amp;uuml;r die das Pr&amp;auml;dikat schwammig noch als Kompliment gelten darf.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Antriebslos und karrieregeil. Wie k&amp;ouml;nnen es die heutigen Jungen &amp;uuml;berhaupt richtig machen? Man wirft ihnen vor, sie seien antriebslos und sie seien egoistisch nur auf ihre Karriere fixiert, sie seien v&amp;ouml;llig unpolitisch und sie seien viel zu ideologisch. Aber in was f&amp;uuml;r eine Gegenwart wurden sie gestellt? In eine Gegenwart eines schulischen Zweiklassen-Systems, in der Eltern ihre Erziehungsveranwortung immer mehr an Fernseher, Computer und darauf nicht vorbereitete Bildungsinstitutionen abgeben. In eine Krise, in der Arbeitspl&amp;auml;tze etwas sind, das man nur noch verlieren und kaum noch bekommen kann. In eine Zeit, in der die eigentlichen Privilegien des Jungseins &amp;ndash; Fehler machen, Dinge ausprobieren, rebellisch sein, das Maul aufrei&amp;szlig;en und dabei auch einmal nicht Recht haben zu d&amp;uuml;rfen &amp;ndash; zu Zukunftsrisiken wurden, die sich keiner mehr leisten kann. Dieser Jugend bleibt im Prinzip zweierlei: ein unbestechliches Gesp&amp;uuml;r f&amp;uuml;r das Hier und Jetzt, welches sagt: ungeheuer suboptimal. Und Bildschirmablenkungen, die sie das vergessen l&amp;auml;sst.&lt;br /&gt;In Habbels Video sagt&amp;nbsp; einer: &amp;bdquo;Besser haben es die, die keine Fragen stellen.&amp;ldquo; Genau. Aber eine Gesellschaft entwickelt sich nur, wenn elementare Fragen gestellt werden: Die Studierenden tun das gerade. Sie haben ernsthafte Antworten verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/die_gegenwart_frisst_die_zukunft.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/die_gegenwart_frisst_die_zukunft.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Solche und solche Gegenden.  Unterschiedliche bis sehr unterschiedliche Menschen und Lebensentwürfe. Schön neben schiarch, reich neben arm. Angenehme und nicht so angenehme Dinge, und dass man auch manchmal Sachen und Menschen zu sehen bekommt, die man Ruhekissengewissensmäßig lieber nicht sehen würde: Drogenabhängige, Bettlerinnen, Obdachlose. 
Aber gerade auch das, weil derzeit soviel von Quasi-Sozialschmarotzereien die Rede  ist,  sollte eine Stadt aushalten können; die gibt es, die sind da,  die gehören zur Stadt dazu, weil sie nämlich auch von der Stadt und ihren Zwängen und Lebensumständen bedingt werden. Die Stadt könnte die natürlich, um das Gewissen der anderen rein zu halten, vertreiben oder verstecken: Besser, sie sorgt dafür, dass diese Leute nicht verhungern, an heilbaren Krankheiten sterben oder erfrieren. 
Was derzeit das Thema ist: ein paar hundert Menschen schlafen in Wien im Freien. Die Caritas mit dem Canisbus versorgt bis zu 250 Menschen täglich mit Suppe, Tee und Brot und verteilt einmal wöchentlich warme Wolldecken. Das akute Problem: Das Wolldeckenlager für obdachlose Menschen ist fast leer, auch in der Gruft gibt es zu wenige Decken, es müssen dringend und schnell welche her.  15 Euro  kostet eine Wolldecke, die Caritas bittet  um Spenden: PSK 7.700.004, Blz 60.000, Kennwort Wolldecken. 
Es schneit schon, nachts friert es: Obdachlosig ist eine urbane Realität; wenn möglich, helfen wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_gehoert_halt_auch_zur_stadt.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_gehoert_halt_auch_zur_stadt.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/mp_yR7-CD70" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/11/das_gehoert_halt_auch_zur_stadt.php</feedburner:origLink></item><item><title>Das bin doch nicht ich!</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/8BQtPyS9Qr4/also_bitte_das_bin_doch_nicht_ich.php</link><category>Falter-Kolumne</category><pubDate>Tue, 03 Nov 2009 10:48:18 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/also_bitte_das_bin_doch_nicht_ich.php</guid><description>&lt;font size="2"&gt;Leider sehe ich mich gezwungen, folgendes zu verlautbaren: Ich bin&lt;em&gt; nicht&lt;/em&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt; die &amp;bdquo;Journalistin&amp;ldquo; in Dirk Stermanns &lt;a href="http://derstandard.at/fs/1256255733999/Rot-weiss-rote-Fahne"&gt;&amp;bdquo;Bottle-in-a-Message&amp;ldquo;-Text&lt;/a&gt; von vor zehn Tagen im Standard-Album. Ich bin &lt;/span&gt;&lt;em&gt;niemand&lt;/em&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt; in Stermanns Text, ich komme Gottseilobunddank in dem Text &amp;uuml;berhaupt nicht vor, auch wenn ich sonst gerne in Texten vorkomme, in diesem: nicht. &lt;/span&gt;&lt;/font&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;font size="2"&gt; Tats&amp;auml;chlich habe ich dem Stermann sofort ein Mail geschickt: &amp;bdquo;Ha! Lustiger Text! Wurde in der Sekunde zur Temperenzlerin!&amp;ldquo;, nachdem ich seinen Anzengruber-Alkoholismus-Aufsatz gelesen hatte: Einen von Mitleid unverstellten Blick auf Stermanns unmittelbares Tschecheranten-Umfeld, der dieser Tage bei Czernin in dem Buch &amp;bdquo;Wir sind gekommen um zu bleiben: Deutsche in &amp;Ouml;sterreich&amp;ldquo; erscheint. Jedenfalls sitze ich ein paar Tage sp&amp;auml;ter anl&amp;auml;sslich einer anderen Buchpr&amp;auml;sentation mit der Herausgeberin des Werks, der ansonsten klugen und unbestechlichen Eva Steffen im Jin&amp;acute;s, als sie mir &amp;uuml;ber die Tafel hinweg zuruft, sie habe jetzt &amp;uuml;brigens wiederholt das Ger&amp;uuml;cht geh&amp;ouml;rt, ich sei die &amp;bdquo;Journalistin&amp;ldquo; in Stermanns Text, stimme das denn. Himmel, Heiliger, Kruzit&amp;uuml;rken, nein, das stimmt nat&amp;uuml;rlich nicht!&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;Allein daf&amp;uuml;r, dass du das fragst, m&amp;uuml;sste ich dich schon verklagen, Steffen! &lt;/font&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;font size="2"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Die Journalistin in dem Text ist, wer ihn noch nicht gelesen hat, eine Post-40erin mit zerzausten Haaren, die im Anzengruber abwechselnd Rot- und Wei&amp;szlig;wein trinkt. Im Laufe der Geschichte tritt sie an Stermanns Tisch, um ihn zu fragen, ob er glaube, dass sie eine versoffene Funze sei, verl&amp;auml;sst dann mit einem &amp;bdquo;schmalbr&amp;uuml;stigen Schauspielsch&amp;uuml;ler an der Hand&amp;ldquo; das Lokal und wird sp&amp;auml;ter von Stermann schlafend auf einer Parkbank betreten. Ganz langsam, zum Mitschreiben: diese Frau hat mit mir nichts gemein als das ungef&amp;auml;hre Alter und an schlechten Tagen die Frisur. Ich mische keine Weinsorten, ich bin so gut wie neverever im Anzengruber anzutreffen, ich schlafe nicht auf Parkb&amp;auml;nken, ich schleppe keine M&amp;auml;nner ab und ganz gewiss keine d&amp;uuml;nnen, und ich bin, soweit ich wei&amp;szlig;, auch nicht die direkte Nachfahrin eines &amp;bdquo;ranghohen Sozialdemokraten aus dem Burgenland&amp;ldquo;, wie Stermann ausdr&amp;uuml;cklich schreibt. Also ich glaube, das ist jetzt gekl&amp;auml;rt, Steffen. Meinen Ruf ruiniere ich mir n&amp;auml;mlich, wenns Recht ist, immer noch selber.Und ich bin in Wirklichkeit eine nette - ja: nett, in seinem ganzen, diffamierten Wortsinn - dezente, diskrete, sch&amp;uuml;chterne und im Grunde langweilige Person, die jetzt gleich noch ein Scheitchen ins Feuerchen werfen und ihren Liebsten ein S&amp;uuml;ppchen kochen wird&lt;/font&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;font size="2"&gt; Aber es war &amp;uuml;berhaupt eine ziemlich lausige Woche. Ich zankte mit Hans Hurch &amp;uuml;ber die Bedeutung des Wortes &amp;bdquo;Gala&amp;ldquo;, kam nur einmal zum Schwimmen, verlor meinen Kalender, und als der Lange nach f&amp;uuml;nf Tagen Halligalli aus Istanbul zur&amp;uuml;ckkam, legte er sich sofort drei Tage mit Husten ins Bett. Wenns diese Woche ein bissl lustiger wird, h&amp;auml;tte ich im Prinzip nichts dagegen. &lt;/font&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/also_bitte_das_bin_doch_nicht_ich.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/also_bitte_das_bin_doch_nicht_ich.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/8BQtPyS9Qr4" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/11/also_bitte_das_bin_doch_nicht_ich.php</feedburner:origLink></item><item><title>Ideologisch statt logisch</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/J102EdfalYQ/ideologisch_statt_logisch.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Tue, 03 Nov 2009 01:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/ideologisch_statt_logisch.php</guid><description>Die Studenten sollen gef&amp;auml;lligst arbeiten statt protestieren, da die Allgemeinheit schlie&amp;szlig;lich f&amp;uuml;r ihr Studium bezahle. So&amp;nbsp; ruft es aus manchen&amp;nbsp; Kommentaren zur Audimax-Besetzung. Und das ist mit voller Absicht fuzzikurz gedacht, denn es ist nat&amp;uuml;rlich ein sozialstaatliches Prinzip, dass die eine&amp;nbsp; Generation der n&amp;auml;chsten die Ausbildung vorschie&amp;szlig;t und damit f&amp;uuml;r die eigene bezahlt. Wer das ignoriert, argumentiert nicht logisch &amp;ndash; sondern ideologisch in den Sack jener, die sich f&amp;uuml;r ewig zu kurz gekommen halten. Und fordert hintenherum, dass h&amp;ouml;here Bildung wieder wohlhabenden Eliten vorbehalten sein solle.&lt;br /&gt;Basierend auf einem &amp;auml;hnlich ideologisch statt logisch motivierten Denkprinzip legalisiert das &amp;Ouml;VP-Justizministerium die Homo-Ehe nun einerseits,&amp;nbsp; und verbietet ihr andererseits en Festakt am Standesamt. Das ist ein bockiges Beharren auf tradierten Vorurteilen. Was hier schon &amp;ouml;fter zu lesen war, v&amp;ouml;llig sinnloserweise: Denn in dieser Frage verfangen vern&amp;uuml;nftige Argumente bei der &amp;Ouml;VP ebenso wenig wie Verweise auf die Verfassung (&amp;bdquo;Alle Bundesb&amp;uuml;rger sind vor dem Gesetz gleich&amp;ldquo;). Die Volkspartei erlaubt sich auch weiterhin den stillen Zusatz: &amp;bdquo;Au&amp;szlig;er sie lieben Partner des gleichen Geschlechts, dann sind sie nicht gaaaanz gleich&amp;ldquo;; man g&amp;ouml;nnt sich&amp;nbsp; ja sonst nichts.&lt;br /&gt;Das &amp;auml;hnelt im Kern ein wenig jener Nachricht, dass die britische Regierung ihren Drogenbeauftragen gefeuert hat, weil er auf streng wissenschaftlicher Basis die Gef&amp;auml;hrlichkeit von Extasy und Canabis und die Ungef&amp;auml;hrlichkeit von Tabak und Alkohol relativierte. Das passt nicht ins&amp;nbsp; Konzept der D&amp;auml;monisierung einzelner Drogen, also weg mit dem Mann. &lt;br /&gt;Ideologie statt Logik; das hat halt nach wie vor immer und &amp;uuml;berall Saison.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/ideologisch_statt_logisch.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/ideologisch_statt_logisch.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/J102EdfalYQ" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/11/ideologisch_statt_logisch.php</feedburner:origLink></item><item><title>Dann wird es noch viel schlechter</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/7YFiJ2yisSs/dann_wird_es_noch_viel_schlechter.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Sun, 01 Nov 2009 01:00:00 PST</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/11/dann_wird_es_noch_viel_schlechter.php</guid><description>Gestern um 14.35 Uhr hatte die Facebook-Seite &amp;bdquo;Audimax-Besetzung in der Uni Wien!&amp;ldquo; 20.778, nein: 20.779 Fans. Auf der Seite lassen sich in Echtzeit der Stand der Aktion und der Diskussion mitverfolgen: Es wird angek&amp;uuml;ndigt, rekapituliert, informiert, diskutiert: Und aus dem In- und Ausland t&amp;uuml;chtig solidarisiert. Zu Recht: Es ist&amp;nbsp; schwer zu begreifen, dass in einem so reichen Land die Bildungsinstitutionen finanziell derart ausgehungert werden. Und der Politik auf &amp;uuml;berrannte Universit&amp;auml;ten kaum eine andere Antwort einf&amp;auml;llt als&amp;nbsp; Studiengeb&amp;uuml;hren&amp;nbsp; und andere Zugangsbeschr&amp;auml;nkungen. &lt;br /&gt;Die 34 Millionen Euro f&amp;uuml;r den&amp;nbsp; gesamten heimischen Universit&amp;auml;tsbetrieb, die Minister Hahn&amp;nbsp; jetzt zugesagt hat,&amp;nbsp; sind ein h&amp;ouml;chstens Anfang, nicht viel mehr als der ber&amp;uuml;hmte Tropfen.&lt;br /&gt;Man muss diesen Protest unterst&amp;uuml;tzen. Denn wenn sich nicht jetzt endlich etwas verbessert, wird es noch viel schlechter werden. Wenn&amp;nbsp; nicht jetzt&amp;nbsp; massiv in Bildung investiert wird, dann werden wir alle bald mit den Folgen leben m&amp;uuml;ssen: Denn irgendwann wird sich das akademische Desaster weit abgeschlagen gerankter Universit&amp;auml;ten auch in der Realit&amp;auml;t spiegeln. &lt;br /&gt;Auch deshalb geht das alles nicht nur die aktuell Studierenden an &amp;ndash; und wir sollten sie nicht die ganze Protest-Arbeit alleine machen lassen: Das Problem wird, wenn sich nichts &amp;auml;ndert, auch die jetzigen Kinderg&amp;auml;rtler und Schulkinder betreffen. Und die sollten&amp;nbsp; wir Eltern an der Hand nehmen und mit ihnen bei der n&amp;auml;chsten Demonstration mitmarschieren. Auch wenn am n&amp;auml;chsten Tag Schule ist: Denn irgendwann , bald, ist am n&amp;auml;chsten Tag Universit&amp;auml;t, und es w&amp;auml;re besser, wir h&amp;auml;tten dann eine, die diesen Namen auch verdient. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/dann_wird_es_noch_viel_schlechter.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/11/dann_wird_es_noch_viel_schlechter.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Alles funktionierte. Und nach ein paar Wochen mit einem Mal nicht mehr: Die Mutter konnte, trotz mehrerer, von technisch versierten Bekannten unterstützten Einstell- und Einrichtversuche, die ORF-Programme  nicht mehr empfangen. Einer dieser Helfer erklärte der alten Dame schließlich, er kenne es als gängige ORF-Praxis, dass man den Empfang einfach kappe: Sie müsse erst dort anrufen, damit das wieder rückgängig gemacht werde.
Das tat Ulrike S.’ Mutter, und nachdem sie viel Zeit in einer Tonbandschleife verbracht hatte, erklärte man der Frau, es sei nicht möglich, den Empfang wieder herzustellen, da die Karte, die sie verwende, nicht ihre eigene sei. 
Ulrike S. rief nun ihrerseits an, beschwerte sich  und erfuhr:  Ja, es sei egal, dass sie und ihre Mutter brav GIS-Gebühren zahlen, weil, nein, sie könne ihren Receiver und ihre Karte nicht schenken, wem sie wolle, sondern müsse eine Umschreibe-Gebühr von 18 Euro errichten. Und während, im Unterschied zu allen anderen Programmen, die des ORF für die alte Dame weiterhin nicht zu empfangen waren, traf der Zahlschein dafür schon am nächsten Tag ein. Zumindest das lässt sich ja prompt einrichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/fernsehverbot.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/fernsehverbot.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/BpoV7Mu5okk" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/10/fernsehverbot.php</feedburner:origLink></item><item><title>Vor den Vorhang, bitte</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/U3OcSQJXBns/vor_den_vorhang_bitte.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Wed, 28 Oct 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/10/vor_den_vorhang_bitte.php</guid><description>Den ersten Schnee erlebte Leserin Birgit M. heuer an einer Stra&amp;szlig;enbahnstation, n&amp;auml;mlich jener der Linie 31 am Floridsdorfer Markt. Es war kalt, es st&amp;uuml;rmte und durch das erste Schneetreiben bahnte sich eine Truppe Kindergartenkinder mit roten Backen den Weg Richtung Haltestelle: In der eine Bim, die T&amp;uuml;ren schon geschlossen, gerade bereit war, abzufahren.&lt;br /&gt;Normal ergeht es einem Fahrgast da so, wie es erst letzten Freitag Ihrer Autorin erging, die in unglaublich unvern&amp;uuml;nftigen St&amp;ouml;ckelschuhen auf dem Weg zu einer Veranstaltung war. Die Bim fuhr ein, als ich noch etwa 100 Meter von der Stra&amp;szlig;enbahnhaltestelle entfernt war. Nie hat die Welt eine Frau in zehn-Zentimeter-St&amp;ouml;ckeln schneller rennen sehen, selten waren zwei Kn&amp;ouml;chel in gr&amp;ouml;&amp;szlig;erer Gefahr, aber: ich schaffte es. Und genau, ganz genau in dem Augenblick, in dem ich in keuchendem Triumph meinen Finger auf den T&amp;uuml;r&amp;ouml;ffner dr&amp;uuml;ckte, exakt als meine Fingerspitze nur noch einen knappen Hundertstelmillimeter von der T&amp;uuml;r&amp;ouml;ffner-Oberfl&amp;auml;che entfernt war, erlosch dessen Licht und die Bim fuhr ohne die Frau mit den M&amp;ouml;rder-Abs&amp;auml;tzen los. &lt;br /&gt;Das ist eine Art Wiener Gesetz. Im ersten Schneetreiben am Floridsdorfer Markt war die Kindergartengruppe noch nicht einmal an der Haltestelle, als die Bim abfahren wollte, und was geschah? Die Fahrerin sah die kleinen Kinder, &amp;ouml;ffnete die T&amp;uuml;ren wieder, wartete, bis sich alle durch das Wetter &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e und in die Stra&amp;szlig;enbahn gerettet hatten und fuhr erst dann los.&lt;br /&gt;Und sowohl Leserin M. als auch Ihre halsbrecherische Autorin finden: Dergleichen unvorschriftsm&amp;auml;&amp;szlig;iges Nettsein geh&amp;ouml;rt einmal gr&amp;uuml;ndlich gelobt. Was hiermit geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/vor_den_vorhang_bitte.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/vor_den_vorhang_bitte.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/U3OcSQJXBns" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/10/vor_den_vorhang_bitte.php</feedburner:origLink></item><item><title>Insofern wäre es nur gerecht, wenn wir auch Läuse hätten</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/lhaTzENGIzo/insofern_waere_es_nur_gerecht_wenn_wir_auch_laeuse_haetten.php</link><category>Falter-Kolumne</category><pubDate>Tue, 27 Oct 2009 11:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/10/insofern_waere_es_nur_gerecht_wenn_wir_auch_laeuse_haetten.php</guid><description>Zwei Tage, nachdem der kleine Dings bei uns war, mit den Mimis eine Kissen-und Jackenburg zum Hineink&amp;ouml;pfeln gebaut, sich mit ihnen in alle Decken eingewickelt, &amp;uuml;ber jeden Teppich gew&amp;auml;lzt und dann mit beiden Mimis in einem Bett &amp;uuml;bernachtet hat, informiert mich sein Vater am Telefon dar&amp;uuml;ber, dass der kleine Dings L&amp;auml;use hat. Hallo, das ist einmal eine gute Nachricht, speziell an einem Tag, an dem mir der Lange gerade aus dem 15. Stock eines Luxushotels in einer k&amp;uuml;nftigen Kulturhauptstadt am Meer eine SMS geschickt hat, um die grandiose Aussicht und den vorbildlichen Zimmerservice zu loben.
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Warum bin ich nie tausend Kilometer weit weg, wenn dergleichen passiert? Weil ich immer da bin. Ich sollte viel &amp;ouml;fter verreisen. Haemmerli zum Beispiel habe ich schon seit mehr als einem Jahr nicht gesehen, ebenso die anderen Z&amp;uuml;rcher Spezis. Und in Berlin war ich auch schon ewig nicht, wieviele Jahre war ich bitte schon nicht mehr in Berlin? Und habe ich schon mal bei Pia in Paris besucht? Habe ich nicht. Du kannst schon einmal das G&amp;auml;stebett herrichten, Pia, ich komme jetzt. Ich muss vorher nur noch alle Textilien in der Wohnung bei 60 Grad waschen, alle Teppiche tagelang auf den Balkon h&amp;auml;ngen, alle 200something Kuscheltiere in luftdicht verschlossenen M&amp;uuml;lls&amp;auml;cken am Dachboden verstauen und alle Mimis mit scharfzinkigen Nissenk&amp;auml;mmen zerkratzen. Dann komm ich aber sofort, Pia, verlass dich darauf. &lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Aber es h&amp;uuml;lfe eh nichts. Wenn ich einmal 1000 Kilometer weit weg bin, sprechen die Kinder ihr erstes Wort, machen ihren ersten Schritt, verlieren ihren ersten Zahn, haben endlich genug von der Bernhard-Fibich-CD, schie&amp;szlig;en ihr erstes Tor oder spielen erstmals fehlerfrei &amp;bdquo;Stairway to Heaven&amp;ldquo;. Wenn der Lange weg ist, bekommen sie Scharlach, fallen vom Hochbett, schlagen sich Z&amp;auml;hne aus, verlieren ihr Lieblingskuscheltier, ihren Impfpass oder ihr Fahrrad und bringen, ich wette darauf, ihren ersten F&amp;uuml;nfer heim. Und ihre erste Geschlechtskrankheit, irgendsowas. Sowie ihre ersten L&amp;auml;use.&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Nat&amp;uuml;rlich sind wir eh priviliegiert. Alle anderen hatten schon L&amp;auml;use, beziehungsweise: hatten schon oft L&amp;auml;use. Auch die Horwaths, mit der Versch&amp;auml;rfung, dass nicht nur der kleine, sondern auch der gro&amp;szlig;e Horwath L&amp;auml;use hatte, was beim Horwath seiner Frisur, also dem, was&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;vom Horwath seiner Frisur noch &amp;uuml;brig ist, original in der Kategorie der echten Wunder resortiert. Insofern w&amp;auml;re es nur gerecht, wenn wir jetzt auch einmal L&amp;auml;use h&amp;auml;tten, ja, tats&amp;auml;chlich sind L&amp;auml;use bei uns &amp;uuml;berf&amp;auml;llig, wie schaut das denn aus, wenn wir als einzige nie welche hatten. Und es ist ja eh schon wurscht, jetzt wo ich eh schon jedes St&amp;uuml;ck Heimtextil in geradezu lehrbuchm&amp;auml;&amp;szlig;iger maternaler Pr&amp;auml;ventiv-Hysterie gewaschen habe; meine Oma selig w&amp;auml;re m&amp;auml;chtig stolz auf mich. Z&amp;uuml;rich, Berlin, Paris habe ich mir jedenfalls verdient; weil wann krieg ich schon einmal etwas umsonst: nie.&lt;span style=""&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/insofern_waere_es_nur_gerecht_wenn_wir_auch_laeuse_haetten.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/insofern_waere_es_nur_gerecht_wenn_wir_auch_laeuse_haetten.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/tvDOvlQiFZ0UAlso-8x770Snr7g/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/tvDOvlQiFZ0UAlso-8x770Snr7g/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/lhaTzENGIzo" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/10/insofern_waere_es_nur_gerecht_wenn_wir_auch_laeuse_haetten.php</feedburner:origLink></item><item><title>Lieber gar nichts sagen</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/QKYnJrRjYmU/lieber_gar_nichts_sagen.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Sun, 25 Oct 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/10/lieber_gar_nichts_sagen.php</guid><description>Wir haben jetzt auch welche. Also eins der Kinder hatte gestern welche: Kopfläuse, zwei Stück. Ich  habe sie ihm aus dem Haar gekämmt, und dann haben wir halt getan, was   zu tun ist. 
 Das Kind mit einem Spezial-Shampoo entlaust. Die Köpfe der Restfamilie mit einem Nissenkamm kontrolliert. Alle Betten und Kissen abgezogen. Die benutzten Hauben, Schals und Jacken eingesammelt. Alles bei 60 Grad gewaschen. Alle Kuscheltiere in luftdichte Säcke gepackt. Alle Bürsten und Kämme eingeweicht. Die Schule und den Hort informiert.
Mehr kann man fürs Erste nicht tun. Wobei immer mehr Eltern  lausbefallener Kinder auf eins verzichten: auf die Meldung an Schule, Kindergarten oder Hort. 
Das hat einen  einleuchtenden Grund: In Österreich schreiben die meisten Schulen vor, dass man ein Kind erst wieder zum Unterricht schicken darf, wenn man ein amtsärztliches  Attest über dessen völlige Lauslosigkeit vorlegt. D.h., dass sich mindestens ein Elternteil einen halben Tag frei nehmen und mit dem Kind zu einem Arzt  oder  gleich in die Desinfektionsanstalt im Arsenal gehen muss. 
Wenn derlei einmal vorkommt: gut. Viele Schulkinder, die ich kenne, hatten  aber nicht ein Mal Läuse, sondern zwei, drei, fünf, acht Mal. Und zwar – typisch Teufelskreis – unter anderem deshalb, weil ihre Eltern nicht darüber informiert wurden, dass es an der Schule oder im Hort Läuse gibt: Weil sich andere Eltern den fünften Arztbesuch ersparen wollten. Denn das ist ein bissl  wie eine Strafe.
In Deutschland wird kein ärztliches Attest verlangt,  man muss Läuse nur melden. Es meldet sich leichter, wenn es keine Konsequenzen hat, also, jetzt außer der ganzen Wascherei. Das sollte man hier vielleicht lieber auch so halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/lieber_gar_nichts_sagen.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/lieber_gar_nichts_sagen.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/QKYnJrRjYmU" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/10/lieber_gar_nichts_sagen.php</feedburner:origLink></item><item><title>In der SVA-Schildburg</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/orLvGNWbqg4/in_der_svaschildburg.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Fri, 23 Oct 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/10/in_der_svaschildburg.php</guid><description>In drei Pensionskassen hat der Augenarzt und gerichtlich beeidete Sachverst&amp;auml;ndige Dr. D. eingezahlt, bevor er 2005 in Pension ging. An allen drei Stellen erkundigte er sich damals nach den steuerfreien Zuverdienstgrenzen, wenn er weiter als Gutachter t&amp;auml;tig bleibt. Die Antwort war &amp;uuml;berall gleich: &amp;bdquo;unbegrenztes&amp;ldquo; Jahreseinkommen.&lt;br /&gt;2008 fordert die SVA von Dr. D. den Betrag von 376,08 Euro &amp;bdquo;f&amp;uuml;r nachtr&amp;auml;gliche Krankenversicherung inkl. Strafzuschlag&amp;ldquo;: Die Auskunft &amp;uuml;ber die unbegrenzte Zuverdienstgrenze sei leider falsch gewesen. Dr. D. zahlt nach; und bekommt die Mitteilung, er habe ein Guthaben von 376,08 und k&amp;ouml;nne dies zur&amp;uuml;ckerhalten. Dr. D. stellt den Antrag,&amp;nbsp; nichts passiert. &lt;br /&gt;2009 informiert ihn die SVA &amp;uuml;ber ein Guthaben von 97,68 Euro. Dr. D. spricht pers&amp;ouml;nlich vor, um sich &amp;uuml;ber die&amp;nbsp; verschwunden 278,40 Euro zu erkundigen und erf&amp;auml;hrt, es handle sich um eine &amp;bdquo;ungerechtfertigte Forderung seitens der SVA&amp;ldquo;. Er solle einen R&amp;uuml;ckforderungsantrag f&amp;uuml;r die ganze Summe stellen: Und tats&amp;auml;chlich wird der Betrag &amp;uuml;berwiesen. &lt;br /&gt;Sechs Wochen sp&amp;auml;ter fordert die SVA&amp;nbsp; 376,08 Euro zur&amp;uuml;ck. Dr. D. spricht erneut vor und erf&amp;auml;hrt, es handle sich um einen Irrtum; die Vorschreibung wird&amp;nbsp; storniert. Worauf Dr. D. von der SVA eine Zahlungsaufforderung &amp;uuml;ber, tadaaa, 376,08 Euro erh&amp;auml;lt. Dr. D. sucht seinen SVA-Betreuer auf, welcher Fehler eingesteht; man verweist ihn an den SVA-Ombudsmann. Und dieser nun unterstellt Dr. D., er habe falsche Angaben gemacht: Er muss zahlen. &lt;br /&gt;Dr. D. ,der so korrekt ist, dass er&amp;nbsp; den ganzen Vorgang vom ersten Telefonat weg schriftlich dokumentierte, wurde nicht nur falsch informiert und&amp;nbsp; zwei Jahre lang an der Nase herumgef&amp;uuml;hrt: Man bezichtigte ihn zum Schluss auch noch der L&amp;uuml;ge. Das&amp;nbsp; erz&amp;uuml;rnt ihn furchtbar: Und mit was? Mit Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/in_der_svaschildburg.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/in_der_svaschildburg.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/IPUEsYFILnr6jU44y0z1NKcdj5I/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/IPUEsYFILnr6jU44y0z1NKcdj5I/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/IPUEsYFILnr6jU44y0z1NKcdj5I/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/IPUEsYFILnr6jU44y0z1NKcdj5I/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/orLvGNWbqg4" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/10/in_der_svaschildburg.php</feedburner:origLink></item><item><title>Ja, schon, wenn man sehr gelenkig ist</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/CLSn0VZoACk/ja_schon_wenn_man_sehr_gelenkig_ist_1.php</link><category>Falter-Kolumne</category><pubDate>Tue, 20 Oct 2009 11:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/10/ja_schon_wenn_man_sehr_gelenkig_ist_1.php</guid><description>&lt;font size="2"&gt;Der Heizungstechiker ist, so erfahre ich, auf einem Seminar; der n&amp;auml;chste m&amp;ouml;gliche Termin um unsere Heizung zu reparieren sei, also, warten Sie, Mittwoch zwischen zehn und zw&amp;ouml;lf. Oh, super, herzlichen Dank, das sind ja nur f&amp;uuml;nf Tage. In einer eiskalten Wohnung. Eh w&amp;uuml;rde eine verantwortungsbewusste und vorausschauende Mieterin schon im Fr&amp;uuml;hherbst &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft haben, ob die Heizung funktioniert, nein, das m&amp;uuml;sste sie gar nicht, weil die Heizung schon im Sp&amp;auml;tsommer vorschriftsm&amp;auml;&amp;szlig;ig gewartet worden w&amp;auml;re. Nur frage ich mich schon auch, warum Seminare f&amp;uuml;r Heizungstechniker ausgerechnet zu Beginn der Heizsaison, Punkt K&amp;auml;lteeinbruch, stattfinden m&amp;uuml;ssen. Wie w&amp;auml;rs im Sommer, wenn Leute wie ich sowieso nicht anrufen, um ihre Heizungen nicht warten zu lassen? Zur Strafe nicht.&lt;/font&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;font size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Zum Gl&amp;uuml;ck funktioniert der Ofen im Waldviertel, und als es uns bei 28 Grad Raumtemperatur doch etwas schwitzert wird, gehen wir &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e zu K&amp;uuml;nstlers, weil: &amp;bdquo;Tag der offenen Ateliers&amp;ldquo;. K&amp;uuml;nstlers haben den Hof zusammenger&amp;auml;umt und ihn mit eigenen und fremden Werken vollgeh&amp;auml;ngt. Es handelt sich dabei &amp;uuml;berwiegend um Bilder, auf denen unglaublich geschweinigelt wird. Die Mimis schauen sich alles mit gro&amp;szlig;em Interesse an und finden, das sehe aber etwas anders aus als in ihrem Wir-machen-ein-Baby-Buch. &amp;bdquo;Kann man so auch Kinder machen?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Ja, schon, wenn man sehr gelenkig ist.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Und so?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Nein, so eher nicht.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Und was machen diese Frau und dieser Wolf da?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Sie kuscheln.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Und diese Frau und dieses Schwein?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Kuscheln auch.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Sieht aber aus, als ob das Schwein....&amp;ldquo; &amp;bdquo;Schau mal, da dr&amp;uuml;ben, da ist ein riesiges Hirschgeweih.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Wo?&amp;ldquo; &amp;bdquo;Da hinten.&amp;ldquo; &amp;bdquo;Aber das Schwein...!&amp;ldquo;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;font size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Sp&amp;auml;ter sitzen wir im Atelier der K&amp;uuml;nstlerin am Holzofen und trinken Wein. Ein paar Leute aus der Stadt sind da, und das ganze Dorf kommt vorbei, die Bauersfrauen, die Hippies mit den Hunden und die gesamte Freiwillige Feuerwehr in Uniform, denn der Herr K&amp;uuml;nster ist Feuerwehr-Vizeobmann. Oder Vizekommandant oder wie das hei&amp;szlig;t. Die Feuerwehrm&amp;auml;nner und ihre Frauen schauen sich die Bilder auch alle an, besonders gern die Fotos, auf denen der K&amp;uuml;nstler nackt auf allen vieren zu sehen ist, mit pr&amp;auml;chtigem Geh&amp;auml;nge. Man &amp;auml;u&amp;szlig;ert die Ansicht, dass es &amp;bdquo;unterschiedliche Lebensentw&amp;uuml;rfe&amp;ldquo; gebe. Das stimmt, zum Wohl. Zum Gl&amp;uuml;ck finden die Frauen dann einen Stapel ferkeleienfreier Blumenbilder der K&amp;uuml;nstlerin, die ungeteilter Meinung als sch&amp;ouml;n beurteilt werden. Der Wein schmeckt auch allen, und der Nachbar-Bauer und ich sind bald per du: Franz. Doris. Zeawas. Wir stellen fest, dass wir beide den selben Prinzen kennen. Er kennt ihn von der Jagd, ich kenn ihn, weil er eine Zeitlang an der Mizzi befestigt war: Das muss dann die gewesen sein, die immer frierend im Hochstand sa&amp;szlig; und B&amp;uuml;cher gelesen hat. Ja, das war zuverl&amp;auml;ssig die Mizzi. Apropos frieren: Ist schon zehn? Ah, gleich. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;font size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/ja_schon_wenn_man_sehr_gelenkig_ist_1.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/ja_schon_wenn_man_sehr_gelenkig_ist_1.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Eine solche erlebte auch ein gleichfalls 15jähriger Schüler des Lycee. Der spielte nach der Schule mit Freunden Fußball am Bauernfeldplatz, und es passierte, was manchmal passiert: Der Ball traf ein Schaufenster, das äußere Fenster ging zu Bruch. Als der Bub deswegen zerknirscht in das Geschäft ging, sperrte ihn der aufgebrachte Inhaber prompt darin ein und ließ ihn nicht mehr hinaus. (Die Schultasche des Schüler stand noch draußen.) Er ließ den Schüler, dem langsam ungut wurde, auch nicht telefonieren, erst nach langem Verhandeln durfte er schließlich seine Mutter anrufen: Die auch sofort kam, und die Sache regelte. 
Was lernen wir daraus? Jugendliche sind oft  Gfraster. Aber Erwachsene auch.
Zum Schluss noch ein Nachtrag zur Bim-Kolumne von vorgestern: Die Druckerschwärze war praktisch noch feucht, erhielt Ihre Autorin gestern früh schon ein Mail der Wiener Verkehrsbetriebe: Man untersuche bereits den Vorfall mit der gehbehinderten Frau und bitte um nähere Infos zur „weiß-nix“-Sache, denn: „Mit dem Verhalten des Mitarbeiters sind auch wir nicht zufrieden.“ Halleluja: Das nenne ich Kundendienst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/aber_erwachsene_auch.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/aber_erwachsene_auch.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Soeben läuft „Wiens größte Schulbefragung“. Die Kinder haben Fragebogen aus der Schule mitgebracht: grüne für Eltern, rosafarbene für Volksschülerinnen und Volksschüler. Die Erziehungsberechtigte findet es spontan eine gute Idee, dass sie über ihre Meinung zur Schulsituation ihrer Kinder befragt wird – und dass  man auch die Kinder  einbezieht.
Leider zielt die Frage „Wie kommst du mit deinen Lehrern aus?“ weit an deren Lebensrealität vorbei: Weil es an ihrer Volksschule nämlich keinen einzigen Klassenlehrer gibt, nur Lehrerinnen und einen Direktor. Und weil ihre  „Mitschüler“ zu etwa 60 Prozent Mitschülerinnen sind. Auch die Frage an die Eltern, „Wie würden Sie in der Schule Ihres Kindes den Umgang der Schüler miteinander beurteilen?“ lässt sich kaum im freundschaftlich-weniger-freundschaftlich-Multiple-Choice-Verfahren beantworten: Weil wer ist da gemeint? Die Schulbuben untereinander? Oder auch die Schülerinnen? 
I-Tüpferlreiterei? Sicher. Ist aber wichtig, speziell in einem Fragebogen der SPÖ-Stadtregierung,   deren Frauenstadträtin Gender Mainstreaming zu einem  Hauptanliegen erklärt hat: Was ja u.a. bedeutet, Frauen – und Mädchen – auch in der Sprache sichtbar zu machen. Worauf zweitens  schon neunjährige Mädchen sensibilisiert sind, die sich zurecht fragen, wo in diesem Bild sie sind.
Drittens muss es nicht unbedingt das Binnen-I-sein, man kann auch einmal von Schülerinnen und das andere Mal von Schülern sprechen. Aber die Schülerinnen und die Lehrerinnen einfach komplett ignorieren: Das geht nicht mehr.
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/binnenituepferlreiten.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/binnenituepferlreiten.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;font size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Auch der Donnerstag Abend war ein f&amp;uuml;r meine derzeitige So-kann-es-unm&amp;ouml;glich-weitergehen-Situation &amp;uuml;beraus typischer. Die Mimis schliefen bei Freunden, und zuf&amp;auml;lligerweise er&amp;ouml;ffnete der P. eine Ausstellung mit neuen Fotos in einer Galerie am Karmelitermarkt. Und wen treffe ich da? Den P., eh klar, den W. und den G., mit denen ich vor, ich will auf keinen Fall sagen, wie vielen Jahren zum Soundtrack von Sad&amp;eacute; lange Abende in der Oskar-Bar in Feldkirch abhing. Wir waren 18, 20, 21, wir standen wie Cowboys an der Bar und lie&amp;szlig;en alle an unseren Zukunftspl&amp;auml;nen teilhaben, denn jeder von uns war ein K&amp;uuml;nstler und w&amp;uuml;rde demn&amp;auml;chst ein ber&amp;uuml;hmter K&amp;uuml;nstler sein: Der P. hat schon fotografiert, der W. hat schon Musik gemacht und damit Preise gewonnen, der G. studierte schon Architektur, der R. machte kleine Filme, die schon gezeigt wurden, und ich war haupts&amp;auml;chlich verwirrt und habe heimlich gedichtet. Und was ist, wie ich die jetzt treffe, aus denen geworden? Der P. ist ein super Fotograf, der W. lebt gl&amp;uuml;cklich von seiner Musik, der G. ist Architekt, der R. konnte zur Vernissage leider nicht kommen, weil er grad seinen neuen Film schneidet und ich kann immer noch nichts anderes als schreiben. Ich finde, das ist ein relativ guter Lebenstraumverwirklichungsschnitt, speziell f&amp;uuml;r Vorarlberger. Und alle k&amp;ouml;nnen wir, wie sich im Madiani zeigt, noch immer noch bis tief in die Nacht hinein deppert sein, vor allem der G., mit dem ich gegen zwei Uhr fr&amp;uuml;h mit meinem verbrannten Maul engagiert &amp;uuml;ber DJ &amp;Ouml;tzi stritt, wobei die Worte Trottel, Idiot und ungefickt fielen. Der Lange und ich gingen dann bald nach Hause, was aber nichts mehr daran &amp;auml;nderte, dass wir vergessen hatten, dass anderntags um neun Uhr fr&amp;uuml;h eine &amp;Ouml;1-Reporterin vor unserer T&amp;uuml;r stehen w&amp;uuml;rde, was auch geschah. Das h&amp;auml;tte mir eine Lehre sein sollen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;font size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/font&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;font size="2"&gt;War es aber nicht. Am n&amp;auml;chsten Tag verhockte ich bei der Mimi-Abholung von einem Kindergeburtstag bei Leuten, die von steirischen Winzern abstammen. Am Samstag war phil-Geburtstag und der 30er von der H. im Espresso, Sonntag wieder Kindergeburtstag bei Leuten, die nicht von steirischen Winzern abstammen, aber trotzdem gut trinken k&amp;ouml;nnen. Heute abend bin ich mit Sedlacek verabredet und hoffe inniglich, dass er absagt. Weil so geht das definitiv nicht weiter, definitiv nicht. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
&lt;!--EndFragment--&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/das_ist_doch_ein_relativ_guter_lebenstraumverwirklichungssch.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/das_ist_doch_ein_relativ_guter_lebenstraumverwirklichungssch.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
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Mir geht es so ähnlich; in meiner Box finden sich zwar nicht ganz so viele, aber immer mehr unverlangt eingesandte Mails: Einladungen zu Veranstaltungen, die ich  nicht besuchen werde,  Hinweise auf Bücher, die mich nicht interessieren, Einladungen zu Pressekonferenzen und Führungen, die meine Themenbereiche nicht einmal am Rande streifen, Reisetipps. Und natürlich Spam, jede Menge Spam. Und darüber übersehe ich permanent die wichtigen Nachrichten: denn bis ich Zeit habe, mich um die zu kümmern, sind sie längst unter unverlangt eingesandten Massenmails verschütt gegangen.
Der Kollege F. erwägt jetzt etwas ganz Abartiges: auf seine Mailbox zu verzichten. Seine Mailbox zu löschen, ganz abzuschaffen. Das klingt so gegen die neue Zeit, dass man sich unwillkürlich fragt: Darf man das? Darf man sich aus der modernen Kommunikation einfach ausklinken? 
Na, sicher.  Ich kenne einen sehr erfolgreichen Anwalt, der besitzt kein Handy. Mein Verleger hat seins so programmiert, dass man ihm keine Nachrichten mehr aufsprechen kann. Und der Kollege F. ist sich gewiss, dass sein Leben leichter wird, wenn ihm die  wichtigen Sachen per Telefon mitgeteilt werden und die anderen gar nicht. Was mich ein bissl ängstigt, denn der Kollege ist ein berüchtigter Argumentierer. Das kann man in der Mailbox wegklicken, am  Telefon aber nicht. Und ich telefoniere ja so ungern. Vielleicht sollte ich...? Eine Überlegung wäre  es Wert.
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/moderne_aussteiger.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/moderne_aussteiger.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/V1X_bP96cGE" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/10/moderne_aussteiger.php</feedburner:origLink></item><item><title>Schauen wir einmal, wie's ankommt</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/3CwcBTBKHVs/schauen_wir_einmal_wies_ankommt.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Tue, 06 Oct 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/10/schauen_wir_einmal_wies_ankommt.php</guid><description>m Sonntag hat die SP&amp;Ouml; die Ober&amp;ouml;sterreich-Wahl dramatisch verloren. Am Montag wurde der Landesvorsitzende in seinem Amt best&amp;auml;tigt. Am Dienstag trat er zur&amp;uuml;ck und wurde, ein sch&amp;ouml;nes Signal an die Jungw&amp;auml;hler, durch einen 63-j&amp;auml;hrigen Nachfolger ersetzt. Am Mittwoch r&amp;uuml;ttelte ein Kritiker ein bisserl am Kanzler, am Donnerstag sa&amp;szlig; der wieder stabil im Amt. Am Freitag hatte Michael H&amp;auml;upl die Idee f&amp;uuml;r ein Integrationsressort, welche am Samstagvormittag von SP&amp;Ouml;-Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer Kr&amp;auml;uter begr&amp;uuml;&amp;szlig;t wurde, und der schon Samstagmittag Kanzler Faymann wieder baba sagte.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Die ganze Woche ist ein sch&amp;ouml;ne Beispiel f&amp;uuml;r das Gewirks, in dem die SP&amp;Ouml; momentan steckt. Die W&amp;auml;hler laufen ihr davon, haupts&amp;auml;chlich Richtung FP&amp;Ouml;, aber auch zur &amp;Ouml;VP. Personaldebatten muss sie vermeiden, weil sie vor allem den Mangel an Alternativen deutlich machen. Und die Sache mit dem Integrationsressort wurde wieder einmal typisch auf schauma-mal-wie's-ankommt in die &amp;Ouml;ffentlichkeit geschupft.
&lt;h4&gt;Ungeliebtes Kind&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt; Wobei die Idee einerseits ja richtig ist: Denn erstens kann es naturgem&amp;auml;&amp;szlig; nicht funktionieren, wenn die Agenden &amp;quot;Einwanderer abschrecken und so schnell wie m&amp;ouml;glich aus dem Land entfernen&amp;quot; und &amp;quot;Einwanderer integrieren&amp;quot; so wie jetzt in einem Ressort, dem Innenministerium, vereint sind. Da bleibt eins der Kinder ungeliebt, und anhand der Streichung der Gelder f&amp;uuml;r die Asylwerberbetreuung haben wir wieder recht deutlich gesehen, welches.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Zweitens ist die Integrationsfrage eigentlich eine der SP&amp;Ouml;-Kernkompetenzen, wurde allerdings so vernachl&amp;auml;ssigt, dass sich viele W&amp;auml;hler jetzt lieber jener Partei zuwenden, der sie zutrauen, das Problem effizienter zu l&amp;ouml;sen. Dass der Wiener B&amp;uuml;rgermeister seinen Wahlkampf mit der Botschaft beginnt, dass sich die SP&amp;Ouml; jetzt doch wieder mehr mit dem Ausl&amp;auml;nder-Thema besch&amp;auml;ftigen will, ist sinnvoll. Allerdings h&amp;auml;tte er vier Jahre Zeit gehabt, sich so um die Probleme in Gemeindebauten und in Schulen mit knapp hundertprozentigem Ausl&amp;auml;nderanteil zu&lt;br /&gt; k&amp;uuml;mmern, dass die Betroffenen etwas davon merken. Oder mehr Projekte wie das Viertel um den Brunnenmarkt zu f&amp;ouml;rdern, mit denen sich beweisen l&amp;auml;sst, dass Integration im Verbund mit Stadtentwicklung eine Gettoisierung nachhaltig r&amp;uuml;ckg&amp;auml;ngig machen und verhindern kann.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Andererseits drohte einem Integrationsressort ein &amp;auml;hnliches Schicksal wie dem Good-Will-Ressort Frauenministerium, wo zwar mit viel Engagement &amp;Uuml;berzeugungsarbeit geleistet wird - aber aufgrund fehlender Kompetenzen und Durchgriffsm&amp;ouml;glichkeiten nicht viel mehr als das. Trotzdem w&amp;auml;re es schon aus psychohygienischen Gr&amp;uuml;nden wichtig, wenn Migranten durch einen Staatssekret&amp;auml;r eine Art Pflichtverteidiger zugewiesen bek&amp;auml;men, bei all den Ankl&amp;auml;gern, die sich gerade im Wahlkampf wieder vordr&amp;auml;ngen. Das zeigte vielleicht ein wenig von den &amp;quot;Konturen&amp;quot;, die der neue O&amp;Ouml;-Landesvorsitzende am Sonntag bei seiner Partei forderte. Durch solche Forderungen allein sch&amp;auml;rfen sie sich eher nicht. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/schauen_wir_einmal_wies_ankommt.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/10/schauen_wir_einmal_wies_ankommt.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/C7kum3hGTqVHiHkJSVjtYquN2Pc/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/C7kum3hGTqVHiHkJSVjtYquN2Pc/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
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