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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2germanfull.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><title>Doris Knecht</title><link>http://www.dorisknecht.com/</link><description>der doris-knecht-blog: geschriebenes, gefundenes, beschwerden,
einwände, trost, rat, lob, tadel und was sonst so anfällt. aus:
falter, kurier, presse, profil,  tagesanzeiger, anderswo und der werkstatt. 
doris.knecht@kurier.at</description><language>de</language><copyright>Copyright 2009</copyright><lastBuildDate>Tue, 30 Jun 2009 12:00:00 PDT</lastBuildDate><generator>http://www.sixapart.com/movabletype/?v=3.2</generator><creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</creativeCommons:license><image><link>http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/</link><url>http://creativecommons.org/images/public/somerights20.gif</url><title>Some Rights Reserved</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/knecht" type="application/rss+xml" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item><title>Palmetshofer steherte relativ weit oben</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/KflHeAu6m2Q/palmetshofer_steherte_relativ_weit_oben.php</link><pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/06/palmetshofer_steherte_relativ_weit_oben.php</guid><description>Wie ich ihr damals von der Kottan-Premiere erz&amp;auml;hlt habe, hat die Anna gesagt: Kottan. Soso. In so ein Theater kannst du also gehen. Ich sagte, ich war wegen der Schretzmayer dort. Und wegen den Rabenhofern, aber das tr&amp;uuml;be soso von der Anna hat trotzdem ziemlich gut verfangen. Ich sagte, okay, stimmt, ich gehe also mit dir jetzt einmal in ein richtiges Erwachsenentheater, such uns eins aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anna, die sich mit dem Theater auskennt, hat uns eins ausgesucht, nicht zu lang, Brit-Regenten-frei, modern, und zwar derart modern, dass sich nicht einmal jemand auf der B&amp;uuml;hne mehr ausziehen musste: Ewald Palmetshofers &amp;bdquo;Faust hat Hunger und verschluckt sich an einer Grete&amp;ldquo; im Schauspielhaus. Einer kam mir bekannt vor. Ich habe gesagt, der da, den kenn ich, den hab ich schon einmal gesehen, ich glaube, in &amp;bdquo;Karlsson vom Dach&amp;ldquo;. Es war aber die lustige Frucade-Werbung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens wei&amp;szlig; ich jetzt, wer das ist.&lt;br /&gt;Zweitens, um es auf facebookisch zu sagen: Doris Knecht ist jetzt ein Fan von Ewald Palmetshofer. Falls ich je gezwungen w&amp;uuml;rde, eine Liste junger M&amp;auml;nner unter 35 zu verfertigen, denen ich zutrauerte, dass sie die Welt retten k&amp;ouml;nnen oder zumindest die Kultur des deutschsprachigen Raums, der Palmetshofer steherte relativ weit oben. &lt;br /&gt;Denn drittens schreibt dieser Palmetshofer Theater, bei dem ich meinen Hintern vergesse, kann mich nicht erinnern, dass das vorher einer geschafft hat.&lt;br /&gt;Viertens wei&amp;szlig; Palmetshofer erstaunliche Dinge &amp;uuml;ber die Gegenwart. &amp;Uuml;ber Paare. &amp;Uuml;ber Frauen und ihre K&amp;ouml;rper. F&amp;uuml;r sein Alter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;nfstens aber lehrt uns Palmetshofer, dass wir falsch daran tun, unsere Kinder mit Verb-Zw&amp;auml;nglerei zu qu&amp;auml;len. Vielleicht haben Palmetshofer seine eigenen, luschen Eltern nie korrigiert oder er hat das st&amp;auml;ndige, brutale Korrigiertwerden seiner eigenen, autorit&amp;auml;ren Eltern in einer radikalen Verb-Aversion verinnerlicht, auf alle F&amp;auml;lle kann man, zeigt uns Palmetshofer, auch verbfrei ein gutes, gl&amp;uuml;ckliches, k&amp;uuml;nstlerisch wertvolles Leben. Das Verb, vor allem das Hilfszeitwort, so lernen wir von Palmetshofer, ist exorbitant &amp;uuml;berbewertet. Wir sollten unsere Kinder unbedingt unterst&amp;uuml;tzen beim unvollst&amp;auml;ndigen Sprechen: Darf ich barfu&amp;szlig;? Kann ich einen Kakao? Keine vielelternstimmigen GEHEN!!!- und HABEN-!!!-Ch&amp;ouml;re mehr, aus! JA sagen, BRAVO! rufen, denn das verbsparende Sprechen ist vielleicht ihre Eintrittskarte in eine erfolgreiche Autoren- und K&amp;uuml;nstlerexistenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sechstens zeigt uns auch dieses Beispiel wieder, dass sich noch die h&amp;ouml;chste Kunst aufs banalste Private herunterbrechen, tief in die Alltagsso&amp;szlig;e tunken oder &amp;uuml;berhaupt mit dem primitivsten Privaten erst zuverl&amp;auml;ssig deuten l&amp;auml;sst. Oder dass alles K&amp;uuml;nstlerische sowieso auch nur privat. Und alles Private wahrscheinlich schon Kunst. Und auch wenn das Ende der Theatersaison definitv der falsche Moment daf&amp;uuml;r ist, aber diesen Palmetshofer, den muss man sich unbedingt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/palmetshofer_steherte_relativ_weit_oben.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/palmetshofer_steherte_relativ_weit_oben.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/a9IKPyTGeGA" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/06/so_wird_man_getrieben.php</feedburner:origLink></item><item><title>Millimeterarbeit</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/ibNfkt8V40E/millimeterarbeit.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Sun, 28 Jun 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/06/millimeterarbeit.php</guid><description>Die guten Nachrichten der Woche: Erstens hat der Regen endlich aufgeh&amp;ouml;rt, f&amp;uuml;r viele gerade noch rechtzeitig. Der Wettergott bewies beim Einsehen Talent zur Millimeterarbeit; zum Beispiel in Mauthausen, f&amp;uuml;nf Zentimeter mehr, Katastrophe. Mein Freund C. hat den Fluss zum Gl&amp;uuml;ck auch nicht mehr in&amp;nbsp; kommoder Blasenentleerungsdistanz, was Leser G&amp;uuml;nter S. allerdings von vornherein zu bezweifeln wagte. &amp;bdquo;Ein Meter achtzig?!&amp;ldquo; mailte er,&amp;nbsp; &amp;bdquo;nehme ich Ihnen nicht ab.&amp;ldquo; &amp;Ouml;h. Muss den C. noch einmal fragen.&lt;br /&gt;Zweitens: Das Donauinselfest findet augenblicklich wie geplant statt, was wahrscheinlich nicht alle Anrainer im gleichen Ma&amp;szlig;e begeistert; die Besucher, Veranstalter und Standler dagegen schon. &lt;br /&gt;Drittens ist es eben doch eine Beleidigung, wenn einer einen anderen in &amp;ndash; no na &amp;ndash; beleidigender Absicht &amp;bdquo;Berufsschwuchtel&amp;ldquo; nennt. Gery Keszler hat in zweiter Instanz Recht bekommen, &amp;bdquo;Zur Zeit&amp;ldquo; muss ihm 4000 Euro zahlen. Gut, denn &amp;Ouml;sterreich ist, siehe die im neuen Familienrecht v&amp;ouml;llig &amp;uuml;berraschend vergessene Homoehe, auch so schon homophob genug. &lt;br /&gt;Viertens, danke Niki Lauda. Lauda sprach im Zusammenhang mit dem Umfeld des rechten Nationalratspr&amp;auml;sidenten Martin Graf w&amp;ouml;rtlich von &amp;bdquo;brauner Schei&amp;szlig;e&amp;ldquo;, kritisierte den parteilichen &amp;bdquo;Usus&amp;ldquo; und wurde im Interview mit News.tv dann derart explizit, dass er gleich dreimal &amp;uuml;berpiepst werden musste. Yo. Jugendliche sollten sich, so Lauda, lieber &amp;bdquo;genau &amp;uuml;berlegen, (...) wohin sie gehen wollen: Zur&amp;uuml;ck in die f&amp;uuml;rchterliche Vergangenheit mit Hassparolen und Diskriminierung und anderen Dingen, oder sich einen vern&amp;uuml;nftigen Weg zu suchen. Aber der Weg, den uns der Herr Strache im Moment vorlebt, ist hundert Prozent der falsche.&amp;ldquo; &lt;br /&gt;F&amp;uuml;nftens Sonne. Jjjjjja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/millimeterarbeit.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/millimeterarbeit.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Trotzdem bleibt der C., sagt er, noch ganz gelassen, denn  dieser Fluss ist, im Moment jedenfalls, keiner von den Sorgen-Flüssen, diesmal nicht. Und wird es hoffentlich auch nicht. Während des  Hochwassers 2002 konnte der C. nicht stehen, wo er jetzt steht, weil dort alles unter Wasser stand, Schuppen, Häuser, Höfe, Ställe. Das Wasser riss die Brücke weg und trieb Autos vorbei, Möbel, Tierkadaver und sogar, der C. schwört es, einen Mähdrescher. Danach haben sie tagelang den Schlamm aus den Häusern geschaufelt, aus den Küchen und den Stuben und den Schlafzimmern. Sie rissen die Böden heraus. Sie warfen die zerstörten Einrichtungen in die Gärten.
 Die Häuser sind innen längst alle wieder schön. Die Brücke wurde neu gebaut. Und der Fluss hat ein tieferes Bett bekommen. Aber an manchen Hauswänden zeigt der Fassadenputz immer noch, wie hoch das Wasser damals stand. Im Moment  sieht noch alles gut aus, sagt der C. Also vergleichsweise gut. 
An den Sorgen-Flüssen haben die Leute schon die Gummistiefel an, pumpen ihre Keller aus und werfen kaputte Möbel vor die Häuser. Man sieht schon Zillen, wo sonst Autos fahren. Am Abend soll es zu regnen aufhören. Ein Meter siebzig, sagt der C. am Telefon. Hoffentlich hört es auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/hoffentlich_hoert_es_auf.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/hoffentlich_hoert_es_auf.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Ab Herbst werden nun die städtischen Kindergärten gratis sein. Eltern, deren Kind einen Privat-Kindergarten besucht, erhalten einen Zuschuss von mindestens 226 Euro. Daneben hat die Gemeinde die Förderung der Privat-Kindergärten umgestellt: Und zwar so, dass der Kindergarten von Frau G.s Kind ab Herbst weniger Fördergeld erhält, was zur Folge hat, dass die Preise für jedes einzelne Kind erhöht werden müssen. Da der Zuschuss, den Frau G. bislang bekam, nun durch den neuen Zuschuss ersetzt wird, kostet der Kindergartenbesuch für Frau G.s Tochter um 100 Euro im Monat mehr als bisher.
Alexandra G. schrieb deshalb an Stadtrat Christian Oxonitsch, dessen Büro sie auch zurückrief: Man wisse über  Fälle wie den ihren Bescheid, könne aber im Moment nichts tun. Vielleicht werde sich aber in einem Jahr etwas ändern. 
Soviel zum Gratiskindergarten für ALLE. Nein, halt, noch mehr: Denn ich weiß mittlerweile von mehreren Müttern von Kleinkindern, u.a. alleinerziehenden Unternehmerinnen, die für alle Kindergarten-Plätze, für die sie ihr Kind angemeldet hatten, Absagen erhielten. Alles ausgebucht. Kein Platz in vernünftiger Distanz zu Wohnung oder Arbeitsplatz mehr frei. Gratis ja, Kindergartenplatz leider nein. Was tun die nun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/alle_ist_eben_relativ.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/alle_ist_eben_relativ.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;br /&gt;
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Einmal abgesehen davon, dass ich mir vom Christkind hundertmal einen Ferrari wünschen kann und ihn trotzdem nie kriegen werde: Warum gerade 40 Prozent, Frau Ministerin? Woher kommen diese 40 Prozent? Hat das etwas mit dem Frauenanteil in der Bevölkerung zu tun? Oder damit, dass die Frauenbenachteilungsproblematik gerade eben erst gestern über uns hereingebrochen ist und man jetzt nicht so plötzlich so maßlos viel Gerechtigkeit fordern kann? Nicht einmal als Frauenministerin?
Ja, Frau Ministerin, Quoten bitte, unbedingt. Meine Freundinnen und ich  finden aber, dreiviertelgerecht gibts nicht; also 50 Prozent. Aber da das offenbar unzumutbar ist, würden wir gerne wissen, was in Richtung 40-Prozent-Quote unternommen wurde. Hat schon irgendein großes Unternehmen beschlossen hat, sie 2010 einzuführen? Wird demnächst dem Parlament ein Gesetzesentwurf vorgelegt? Irgendwas?
Seit  den 1970er Jahren kämpft die SPÖ jetzt vehement für die volle  Gleichberechtigung der Frauen, mit dem Erfolg, dass, laut spoe.at, von 92 SPÖ-Abgeordneten in Nationalrat, Bundesrat und Europaparlament 30 weiblich sind.  
Schimpfen Sie uns Pessimistinnen, aber meine Freundinnen und ich  haben jetzt schon viele Frauenministerinnen kommen und gehen sehen. Und wetten jetzt einmal: Auch am Ende dieser Amtszeit werden wir keine Quote haben. Weder da, noch dort. 
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/das_geht_jetzt_ein_bisschen_zu_schnell.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/das_geht_jetzt_ein_bisschen_zu_schnell.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/2_XZ5xb1NrU" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/06/das_geht_jetzt_ein_bisschen_zu_schnell.php</feedburner:origLink></item><item><title>Na dann, Prost und Mahlzeit</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/ljv53mXIwlg/na_dann_prost_und_mahlzeit.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Tue, 23 Jun 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/06/na_dann_prost_und_mahlzeit.php</guid><description>Also was jetzt!? Jahre-, ja, jahrezehntelang predigte man uns jetzt, wir sollen weniger essen, dann blieben wir gesund. Man legte uns Studien vor, die bewiesen, dass D&amp;uuml;nne l&amp;auml;nger leben und langsamer altern. Man riet uns aus Anti-Aging-Gr&amp;uuml;nden nach 17 oder 16 oder 15.30 Uhr zu fasten oder wenigstens zwei oder dreimal in der Woche auf das Abendessen zu verzichten. Mindestens zwei, nein drei Liter Wasser oder unges&amp;uuml;&amp;szlig;ten Tee pro Tag. Wenig Fett. Nicht zuviele Kohlehydrate. Auf keinen Fall Fett in Verbindung mit Kohlehydraten. Kein Zucker. Und unter keinen Umst&amp;auml;nden Alkohol.&amp;nbsp; Oder h&amp;ouml;chstens ein Achterl Rotwein pro Tag. Nein,&amp;nbsp; zwei. F&amp;uuml;nf Mal am Tag Obst und Gem&amp;uuml;se. Halt, doch nur dreimal am Tag essen und dazwischen unbedingt f&amp;uuml;nf Stunden nichts, gar nichts, auch kein Gr&amp;uuml;nzeug, weil sonst unser Fett nicht effizient verbrenne. &lt;br /&gt;Denn das Fettt galt nun, nachdem die Aufpasser bei der Drogenbek&amp;auml;mpfung ein wenig erm&amp;uuml;deten, neben Nikotin als die gro&amp;szlig;e Gei&amp;szlig;el der Menschheit. Das lehrte uns auch immer wieder der Blick ins rurale Amerika, wo man Autos und Schulb&amp;auml;nke und S&amp;auml;rge&amp;nbsp; verbreitern muss, weil die Leute immer zahlreicher aus der Form gehen. &lt;br /&gt;Und jetzt? Neue Studie: Wir sollen jetzt wieder dicker werden. Mollig sollen wir sein, ja sogar ein wenig &amp;uuml;bergewichtig: Dann lebten wir, so hei&amp;szlig;t es jetzt, f&amp;uuml;nf Jahre l&amp;auml;nger als die Mageren. Andererseits: Die Kontrollgruppe, an der das festgestellt wurde, bestand aus 50.000 Nordjapanern. Und was in Japan als dick gilt, halten die Amerikaner vermutlich f&amp;uuml;r auszahrt, w&amp;auml;hrend das, was die Amerikaner essen, in Japan sch&amp;auml;tzomativ gro&amp;szlig;teils zum Sonderm&amp;uuml;ll getragen wird. &lt;br /&gt;Im Prinzip sagt uns die neue Untersuchung also genau eins: Mahlzeit.&amp;nbsp; Jeder, was ihm schmeckt und gut tut: Denn die neue Appetitverderber-Studie ist garantiert schon irgendwo in Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/na_dann_prost_und_mahlzeit.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/na_dann_prost_und_mahlzeit.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/ljv53mXIwlg" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/06/na_dann_prost_und_mahlzeit.php</feedburner:origLink></item><item><title>Nichts hat mehr Kraft</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/IhntM5x1xZA/nichts_hat_mehr_kraft.php</link><category>Kurier-Kolumne</category><pubDate>Sun, 21 Jun 2009 02:00:00 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/06/nichts_hat_mehr_kraft.php</guid><description>Auf dem Weg zu einem Termin geriet ich vorgestern beim Parlament&amp;nbsp; unversehens in eine Lichterkette: Tausende junge Menschen hatten sich im Zeichen der Zivilcourage versammelt. Sp&amp;auml;ter, nach Mitternacht, sa&amp;szlig;en noch immer Gruppen junger Menschen bei Kerzenlicht und Bier auf dem Ring-Rundweg. Das war sehr sch&amp;ouml;n. Das erinnerte sehr an die Sit-Ins der 1960-er Jahre, in denen sich Protest und Pop gl&amp;uuml;cklich vereinten. Und das &amp;uuml;berrascht, dass die Generation Facebook Gefallen an Protestformen findet, mit denen sich schon ihre&amp;nbsp; Gro&amp;szlig;eltern Geh&amp;ouml;r, besser: Geseh verschafft haben. &lt;br /&gt;Denn nichts transportiert Anliegen wirksamer&amp;nbsp; als eine un&amp;uuml;bersehbare Menschenmenge. Und nichts hat mehr Kraft: wie die mittlerweile Millionen Demonstranten in Teheran t&amp;auml;glich beweisen.&lt;br /&gt;Soziale Internet-Netzwerke wie Facebook und Twitter erm&amp;ouml;glichen&amp;nbsp; heutzutage zudem eine unglaublich schnelle und effiziente Mobilisierung von Menschenmassen. Das Internet f&amp;uuml;hrt jetzt nicht mehr nur Vereinzelung und Isolation seiner Nutzer, im Gegenteil: Es bringt die Menschen zusammen, und, wenn n&amp;ouml;tig, sehr schnell gemeinsam auf die Stra&amp;szlig;e. (Oder ins Museumsquartier.) Ausgerechnet via Internet repolitisiert sich endlich die Jugend, deren Gleichg&amp;uuml;ltigkeit gegen&amp;uuml;ber politischen Prozessen so lange beklagt wurde. &lt;br /&gt;Das Beispiel Iran zeigt zudem, wie wichtig etwa Twitter als Informationsdienst geworden ist: Die etablierten Medienvertreter konnte das Regime einsch&amp;uuml;chtern oder ausweisen, die Menschen vor Ort,&amp;nbsp; die direkt aus dem&amp;nbsp; Geschehen Nachrichten in die Welt twittern, nicht. Das mag kein objektiver Journalismus sein, aber&amp;nbsp; es ist der O-Ton des Widerstands. Hier findet eine doppelte Revolution statt; und vielleicht ver&amp;auml;ndert sie die Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/nichts_hat_mehr_kraft.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/nichts_hat_mehr_kraft.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Herr N. wohnt in einem von der Einbruchswelle nicht verschonten Wiener Innenbezirk und wollte zu Fronleichnam  gerade ins verlängerte Wochenende abreisen. Als er gegen zehn Uhr vormittags seine Wohnung verließ und die Tür versperren wollte, fand er vor dieser gut sichtbar platziert ein Flugblatt, das offenbar kurz zuvor abgelegt worden war. Natürlich auch vor den  Türen der Nachbarn, die längst an ihre Wochenendzielorte abgereist waren, – und da selbst  vor jenen mit  offiziellen „Bitte-kein-Reklamematerial“-Pickerl. So oder so würden die Folder  tagelang vor den Wohnungen liegen bleiben. Ein schönes Signal an alle Einbrecher, dass mit der Rückkehr der Bewohner vermutlich nicht vor Sonntag Nachmittag zu rechnen ist:  Bitte HIER einbrechen.
Das ärgerte Herr N. sehr, also sah er sich den Flugblatt-Verursacher  genauer an und musste tüchtig staunen: „ACHTUNG WICHTIGE MITTEILUNG“ stand da in roten Versalien. Darunter wurde Herr N. über die „Aktion sicheres Wohnen in Wien“ des Ebreichsdorfer Sicherheitstüren-Herstellers  R. informiert. „In Wien werden schon über 50 Einbrüche täglich verübt!“ Um diesen „wirksam entgegenzutreten“, las Herr N., förderten die Stadt Wien und die Firma R. „den Tausch Ihrer  Wohnungseingangstüre gegen eine Sicherheitstüre“. Austria Gütesiegel, Önorm Auszeichnung,  und: empfohlen „vom kriminalpolizeilichen Beratungsdienst“. 
Soso. Dass der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst diese Art der Werbung empfiehlt, ist allerdings unheimlich unwahrscheinlich.  
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/bitte_hier_einbrechen.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/bitte_hier_einbrechen.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Vermutlich ist Verkleinerung sowieso das  einzig zielführende Modell,  die Welt noch zu retten. Zurücknahme, Zurückhaltung, Selbstbescheidung, radikale Reduktion. Wir sehen ja, was es gebracht hat, immer alles mehr und größer machen zu wollen. 925 Millionen Menschen auf der Welt hungern, und sie geht kaputt und versinkt im Müll.
Apropos kaputt, das passt gerade: Der iPod von Kollegin K.s Sohn ging kaputt. Er brachte ihn zu seinem iPod-Händler, um ihn reparieren zu lassen. Der Herr, bei dem er diesen Wunsch deponierte, sagte: Machen wir nicht, wegschmeißen; reparieren lohnt sich nicht. Und zwar sagte er das, ohne das Gerät auch nur angefasst zu haben. Der Sohn insistierte, also schloss der Mann das Gerät an einen Computer an, Resultat: kaputt, wegschmeißen. 
Meine Mutter hatte 22 Jahre lang den selben Herd, und wenn er einmal nicht  funktionierte, wurde er repariert. Aber das Modell hat wohl keine Zukunft: Der iPod war genau zwei Jahre alt. Er kommt jetzt auf den globalen  Handy-, Notebook-, Aufladegeräte- und iPod-Misthaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/weniger_wird_mehr.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/weniger_wird_mehr.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Frau R. wollte das, auch weil das Angebot eine &amp;bdquo;Aktion&amp;ldquo; enthielt: Bei Erwerb eines Bodys bekomme man einen weiteren gratis dazu. Kosten: Euro 44,95. &lt;br /&gt;Frau R. bestellte, bezahlte per Kreditkarte, und erhielt kurze Zeit sp&amp;auml;ter ein Paket der Firma K. aus Liechtenstein, das zwei Bodies enthielt. Frau R.&amp;nbsp; probierte einen und scheiterte bereits am Versuch, ihn vorsichtig &amp;uuml;ber den Schenkel zu streifen.Und sie staunte &amp;uuml;ber die Abrechnung, die sich folgenderma&amp;szlig;en&amp;nbsp; zusammensetzte:&lt;br /&gt;Bearbeitung f&amp;uuml;r GRATIS Body&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 8,32&lt;br /&gt;Dream Slim Body&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 74,97&lt;br /&gt;Rabatt&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;ndash;37,48&lt;br /&gt;Kreditkartengeb&amp;uuml;hr&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 0,83&lt;br /&gt;Handling Geb&amp;uuml;hr&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 0,83 &lt;br /&gt;Porto&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 12,46&lt;br /&gt;Transportversicherung&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2,46&lt;br /&gt;Umsatzsteuer&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 12,47&lt;br /&gt;Rechnungs-Betrag&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 74,84&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Sie packte die Bodys wieder ein und schickte das Paket zur&amp;uuml;ck. Bald darauf wurde ihr auch Geld retourniert: Und zwar genau 9,98 Euro. &lt;br /&gt;Frau R. rief bei der Firma an und erfuhr, sie habe den bezahlten Body probiert, dieser sei damit wertlos, sie erhalte aber ja die Bearbeitungsgeb&amp;uuml;hr f&amp;uuml;r den Gratis-Body refundiert. Frau R. verlangte, dass ihr die Bodys wieder zugeschickt werden. Das wurde ihr zugesagt und geschah bis heute nicht. Die Firma rechnet offenbar damit, dass ihre besch&amp;auml;mten Kundinnen das Recht eher nicht bem&amp;uuml;hen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Wenn Sie sich also zu dick f&amp;uuml;hlen: Nehmen Sie ab, sporteln Sie, irgendetwas. Aber kaufen Sie&amp;nbsp; blo&amp;szlig; keinen Wunderbody im TV.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/schaden_scham.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/schaden_scham.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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Die Innenstädte der europäischen Metropolen haben ja alle das selbe Problem. Zu viele, viel zu viele und immer mehr Autos, und alle daraus resultierenden Unter-Probleme: verstopfte Straßen, zu wenige Parkplätze, Stau, Lärm,  giftiger Gestank. 
Rezepte dagegen sind zahlreich: von Zuwarten, ob es von selbst weniger wird, über City-Maut bis zu innerstädtischen Fahrverboten. Die dänische Hauptstadt Kopenhagen probiert etwas Neues: Sie stellt die Radfahrer ins Zentrum innerstädtischen Verkehrs. 
Die Bewegung der Innenstadt soll sich der Bewegung der Radfahrer anpassen – und ihrem Tempo, was konkret heißt: Tempo 40 in der ganzen Stadt, Ampelphasen, die sich an der Geschwindigkeit der Radfahrer orientieren. 
Und das ist einmal ein neuer, spontan  vernünftig  klingender Ansatz. Dass man nicht da und dort ein bissl Platz macht für die Radfahrer, sondern dass man sagt: Der öffentliche und der Radverkehr sollen unsere Hauptverkehre werden. 
Schon jetzt fahren 36 Prozent der Kopenhagener mit dem Rad zur Arbeit und es sollen bald 50 Prozent werden. Der Radverkehrsanteil in Wien liegt aktuell bei fünf Prozent und will bis 2012 acht Prozent erreichen. Das ist vergleichsweise traurig, und könnte sich ab dem Moment ändern, da Radfahrer werden nicht mehr nur toleriert, sondern hofiert werden. Und  warum? Weil es funktionieren könnte. Und  weil ganz Wien davon profitieren würde: Siehe Stau, Lärm, Giftgestank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/hofieren_statt_tolerieren.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/hofieren_statt_tolerieren.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/knecht/~4/bYWDFiKqBNU" height="1" width="1"/&gt;</description><feedburner:origLink>http://www.dorisknecht.com/2009/06/hofieren_statt_tolerieren.php</feedburner:origLink></item><item><title>Ich brauche keinen Kopf, ich habe Beine.</title><link>http://feedproxy.google.com/~r/knecht/~3/-pNNR1DJYjA/ich_brauche_keinen_kopf_ich_habe_beine.php</link><pubDate>Tue, 09 Jun 2009 13:35:53 PDT</pubDate><guid isPermaLink="false">http://www.dorisknecht.com/2009/06/ich_brauche_keinen_kopf_ich_habe_beine.php</guid><description>Der depperte Perfektionismus macht die Menschen kaputt. Meistens kommt er Hand in Hand mit seinem noch depperteren Bruder, dem Purismus, und gemeinsam zerst&amp;ouml;ren sie Ehen und Familien, bringen Kinder zum Weinen, treiben M&amp;uuml;tter ins psychische Elend und fr&amp;uuml;her oder sp&amp;auml;ter in die Geschlossene. Weil: Haut ja nie hin. Kann man acht Mal staubsaugen, fuselt es trotzdem. Wird nie alles perfekt. Passt immer etwas nicht dazu. Schlagen sich die Socken vom Kind farblich mit dem Sofa auf dem es sitzt, und die Frage ist, was man austauscht, das Sofa, die Socken oder ein Kind, das auf die Idee kommt, sich mit so aufdringlich dysharmonischen Socken in die N&amp;auml;he des Sofas zu wagen. Womit ich auch einmal ein Problem aufgreifen will, das ich nicht habe, wovon allerdings sp&amp;auml;testens seit der Fleischfliegeneier-Geschichte schon eine leise Ahnung in der Luft lag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wille w&amp;auml;re schon da allein, es mangelt an Talent. Ich will ja eh alles richtig machen, und dann hapert es immer an der Umsetzung. Ich lese aufmerksam die f&amp;uuml;nf Mitteilungshefte und schreibe alle Termine nicht in einen, sondern zwei Kalender, mit Sch&amp;ouml;nschrift. Dann hindert mich ein b&amp;ouml;ser Geist, morgens in die Kalender zu blicken und sp&amp;auml;ter radle ich aus dem B&amp;uuml;ro wieder heim, um dem Kind die Fl&amp;ouml;te noch rechtzeitig in den Hort zu bringen. Und ich rufe den Zahnarzt an und entschuldige ich zum elften Mal in Folge, dass ich den Zahnarzttermin der Kinder vergessen habe. Dabei habe ich ihn nicht vergessen. Er stand in den Kalendern. Er war mir pr&amp;auml;sent. Ich wusste: heute Zahnarzt. Ich hie&amp;szlig; die Kinder extragr&amp;uuml;ndlich Z&amp;auml;hneputzen. Ich besorgte bizarr teure Pokemon-Karten als Belohnung. Ich schaffte dem Langen das Mitgehen an und entband ihn wieder davon. Ich merkte mir genau die Uhrzeit, und zwar die vom letzten Zahnarzttermin, und wie ich das endlich gnei&amp;szlig;te, war der aktuelle schon sch&amp;ouml;n verstrichen. Immerhin ist mir das diesmal aufgefallen, bevor ich mit einem nerv&amp;ouml;sen Kind mit der Bim in eine gro&amp;szlig;e, g&amp;auml;hnende Zahnarztabwesenheit hinein gefahren bin, weil der Termin schon am Vortag war. Das Kind wollte die Belohnung nat&amp;uuml;rlich trotzdem, es hatte bitte schrecklich Angst und kann nichts f&amp;uuml;r seine Huschi-Mutter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird das Credo ihrer Jugend, ich sp&amp;uuml;r es schon: Wir k&amp;ouml;nnen nichts f&amp;uuml;r unsere Huschi-Mutter, tuts einfach, als warert sie gar nicht da. Andererseits wird es den M&amp;uuml;ttern, die mit, ich wei&amp;szlig; nicht, Briefen an Konzernleitungen, Konsumentschutz und Lebenskunst-Magazine daf&amp;uuml;r gesorgt haben, dass auch meine W&amp;auml;scheklammern jetzt&amp;nbsp; &amp;bdquo;UV-Schutz&amp;ldquo; haben, auch nicht anders gehen. Die k&amp;ouml;nnen zwar endlich ihre W&amp;auml;scheklammern unbesorgt der Sonne aussetzen, ohne das sie, was Perfektionisten offenbar in ein systolisches Koma wirft, Farbe verlieren, aber ihre Kinder werden sie trotzdem hassen. Und sie nicht in der Geschlossenen besuchen, w&amp;auml;hrend ich daheim gl&amp;uuml;cklich im Kreis der Familie Fleischfliegen erschlage, aber hallo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/ich_brauche_keinen_kopf_ich_habe_beine.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.dorisknecht.com/2009/06/ich_brauche_keinen_kopf_ich_habe_beine.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
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