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	<title>Kronberg 2.0</title>
	
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	<description>Kronberg Academy Blog</description>
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		<title>American Friends – persönlicher Bericht eines Praktikanten</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kronberg Academy in Florida &#8211; Arbeitsauftakt am  Strand Seit einigen Jahren engagiert sich die Kronberg Academy auch in den USA. Genauer gesagt, in Florida. Hier hat Axel Langhorst die American Friends of Kronberg Academy auf Anregung und Initiative von Raimund Trenkler 2008 gegründet und versucht seitdem, der Cello Kultur und der Ausbildung hochbegabter junger [...]]]></description>
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<h4>Die Kronberg Academy in Florida &#8211; Arbeitsauftakt am  Strand</h4>
<p>Seit einigen Jahren engagiert sich die Kronberg Academy auch in den USA. Genauer gesagt, in Florida. Hier hat <a href="http://www.usfriendskronbergacademy.org/front_content.php?idcatart=704" target="_blank">Axel Langhorst</a> die <a href="http://www.usfriendskronbergacademy.org/front_content.php" target="_blank">American Friends of Kronberg Academy </a>auf Anregung und Initiative von<strong> <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/auf-einen-blick/" target="_blank">Raimund Trenkler</a></strong> 2008 gegründet und versucht seitdem, der Cello Kultur und der Ausbildung hochbegabter junger Streicher in den USA,  den Weg zu ebnen. Außerdem wird ein reger Austausch von amerikanischen und europäischen Künstlern gefördert.</p>
<p>Und was das Neueste ist: im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Kronberg Academy in Kronberg und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan_School_of_Music" target="_blank"><strong>Manhattan School of Music</strong></a> in New York wird demnächst, gewissermaßen als Weltpremiere, <a href="http://www.usfriendskronbergacademy.org/front_content.php?idcatart=709" target="_blank"><strong>Distance Learning</strong></a> im größeren Stile eingeführt. Dabei werden die Lokalitäten  der beiden Musik-Institutionen in New York und Kronberg über digitale Verbindungen miteinander vernetzt. Was dann an Unterricht möglich sein wird, das nennen wir eine grenzüberschreitende <strong>digitale Meisterklasse</strong>. Dabei werden über eine hochwertige digitale Audio &#8211; und Video-Übertragungsstrecke Unterrichtsstunden zwischen Lehrern und Studenten in Kronberg und New York abgehalten. Der offizielle Start ist in einigen Wochen.</p>
<p>Was haben die American Friends schon alles in den letzten 12 Monaten an Konzerten gestemmt? Nun, seit  2009 sind bislang insgesamt drei <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank">Junge Solisten</a> aus den Staaten und aus Kronberg mit jeweils <a href="http://www.usfriendskronbergacademy.org/front_content.php?idcat=262&amp;idcatart=684" target="_blank">2 Konzerten</a> an die Öffentlichkeit getreten.</p>
<p>All diese Projekte, jene die laufen und jene die noch geplant sind, verlangen Axel eine Menge Vorbereitungs- und Koordinationsaufgaben ab. Und deshalb werde ich morgen zu seiner Unterstützung in die USA reisen und ihm dort in den nächsten Monaten bei all seinen Aktivitäten und beim weiteren Ausbau der American Friends tatkräftig unterstützen.  Die letzten Tage vorm Abflug sind natürlich sehr spannend. In Kronberg bekomme ich letzte Arbeitsanweisungen und werde mit einer Vielzahl von Büchern, CD’s und DVD’S bestückt, um diese mit in die USA zu bringen.</p>
<p>Es ist somit nur ein kurzer Aufenthalt in Kronberg gewesen und gleichzeitig wird es ein Abschied für mehrere Monate werden. Florida und der Strand winken &#8211; aber die Arbeit, die auf mich wartet, ist auch nicht zu verachten. Eine aufregende Zeit beginnt nun und ich bin stolz, Axel und den American Friends mit all ihren <a href="http://www.usfriendskronbergacademy.org/front_content.php?idcatart=707" target="_blank">Unterstützern</a>, Musikern,  Studenten und Förderern bei Ihren Projekten und Ihrer weiteren Entwicklung zur Seite zu stehen.</p>
<p><strong>Jan P. Poeter </strong></p>

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		<title>Grand Prix Emanuel Feuermann – Die Rote Tasche</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 10:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spannung und Aufregung pur in Berlin &#8211; Auswahl der 12 Finalisten durch 5-köpfige Jury Die rote Tasche durfte nicht verloren gehen. In ihr befanden sich die Unterlagen für die Jury und die von den Bewerbern eingesendeten DVDs, anhand derer entschieden werden sollte, welche zwölf Cellisten sich im November beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin [...]]]></description>
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<p><strong>Spannung und Aufregung pur in Berlin &#8211; Auswahl der 12 Finalisten durch 5-köpfige Jury<br />
</strong></p>
<p>Die rote Tasche durfte nicht verloren gehen. In ihr befanden sich die Unterlagen für die <strong>Jury</strong> und die von den Bewerbern eingesendeten DVDs, anhand derer entschieden werden sollte, welche zwölf Cellisten sich im November beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin behaupten würden. Am vergangenen Sonntag machten <a href="http://www.kronbergzweinull.de/kronberg-academy-team-mareile-zurcher/" target="_blank">Mareile Zürcher</a> und ich uns auf den Weg in die Hauptstadt, die 1. Runde des Wettbewerbs zu bestreiten (organisatorisch, versteht sich).</p>
<p>Schon bei Betreten des Unterrichtsraumes von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Peter_Maintz" target="_blank">Prof. Jens Peter Maintz</a> in der <strong>Universität der Künste (UdK)</strong> stellte sich heraus, dass wir den idealen Ort gewählt hatten: Sofort fiel der Blick auf das lebensgroße Bild, auf dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Feuermann" target="_blank"><strong>Emanuel Feuermann</strong></a> höchstpersönlich abgebildet war, in gewohnt lässiger Pose – Cello im Arm, Zigarette im Mund (den Kritikern und aktiven Nichtrauchern sei gesagt: Die gehört einfach dazu!) und ein schelmisches Lächeln auf den Lippen.</p>
<p>Dank den hilfsbereiten Mitarbeitern der UdK konnten wir alles im Voraus begutachten; der Raum war technisch ausgestattet (u. a. TV-Bildschirm 50’’) und die Technik funktionierte bereits beim ersten Test einwandfrei (drei Kreuze!).</p>
<p>Am nächsten Morgen trafen wir die letzten Vorbereitungen. Für Verpflegung wurde gesorgt, von Obst über Schokolade bis Gummibärchen platzierten wir alles auf den Tischen der Jury. Bei der Koffeinzufuhr behalfen wir uns der vorhandenen (N)Espresso-Maschine von Prof. Maintz – somit waren beste Voraussetzungen geschaffen, dass die Konzentration auch nach dem 14. Anhören von Schumanns „5 Stücke im Volkston“ nicht absackte. Nach und nach trafen die Professoren ein, die Runde setzte sich aus <strong>Wolfgang Boettcher,</strong> <strong>Thomas Demenga</strong>, <strong>David Geringas</strong>, <strong>Jens Peter Maintz</strong> und <a href="http://www.kronbergzweinull.de/chamber-music-connects-the-world-interview-mit-raimund-trenkler/" target="_blank"><strong>Raimund Trenkler</strong></a> zusammen. Herzliche Begrüßungen untereinander und einige einweisende Worte vom Leiter der Academy, und dann wurde es ernst.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624619481183%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624619481183%2F&amp;set_id=72157624619481183&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624619481183%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624619481183%2F&amp;set_id=72157624619481183&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p>15 Minuten lang widmete sich die Jury jedem Kandidaten. Meine Aufgabe hierbei war, die jeweils richtige DVD einzulegen und von einem Stück zum nächsten zu schalten, ggf. zu spulen. Zum Glück hatte ich mir die Zeiten zuvor genau notiert, somit konnte nichts schief gehen. Da ich neben dem Bildschirm saß, hatte ich keinen Blick auf denselben und konnte mich voll und ganz auf den Ton konzentrieren (und derweil die Reaktionen der Jurymitglieder beobachten). Beim einen lauschte man dem gesamten Prélude einer Bach-Suite, beim anderen nur in Teilen, dafür waren bei jenem mehrere Variationen der Reger-Suite interessant usw. Die Professoren schienen die Tücken jedes Stückes genau zu kennen und horchten bei bestimmten Stellen besonders auf. Da wurde hier der Lebenslauf überflogen, dort Notizen aufs Papier gebracht und bei manchen wenigen minutenlang wort- und regungslos zugehört.</p>
<p>Als am Dienstagnachmittag die letzte der <strong>38 DVDs</strong> abgespielt worden war, schickten die Professoren sich an eine Entscheidung zu treffen. Das Ergebnis zeigte, dass sich die fünf überraschend einig waren; auf Anhieb wurden elf Kandidaten für die 2. Runde nominiert und auch der zwölfte war nach zwei weiteren Wahlgängen schnell gefunden. (man erlaube mir diese Bemerkung am Rande, dass auch meine Kollegin Mareile und ich, sozusagen intern, mit zehn „Richtigen“ gar nicht so falsch getippt hatten.)</p>
<p>Der Ausklang der drei spannenden Tage in Berlin gestaltete sich gewohnt musikalisch, wie sich das für Musikbegeisterte gehört, mit einem Besuch des Young Euro Classic, einem Festival, in dessen Rahmen Jugendorchester aus ganz Europa in der Hauptstadt auftreten. Nachdem wir mit dem Fahrrad(!) zum Konzerthaus geradelt waren, lauschten wir dem „<a href="http://www.baltic-youth-philharmonic.org/" target="_blank"><strong>Baltic Youth Philharmonic“</strong></a> unter <a href="http://www.kristjanjarvi.com/" target="_blank">Kristjan Järvi</a>. Mitbegründer des Orchesters ist <a href="http://professionals.klassik.com/karriere/details.cfm?ID=53" target="_blank"><strong>Thomas Hummel,</strong></a> der selbst einmal, als die Kronberg Academy noch in den Anfängen stand, die ersten Cello-Festivals mitbetreut hatte. Während ich mich von den Klängen <strong>Stravinskys „Sacre du Printemps“</strong> mitreißen ließ, schossen mir verschiedenste Gedanken durch den Kopf: In drei Monaten wird in diesem prächtigen Saal das <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/grand-prix-emanuel-feuermann-2010/" target="_blank"><strong>Abschlusskonzert</strong> </a>des Grand Prix Emanuel Feuermann stattfinden. Wer wohl die drei Cellisten sein werden, die es in die Finalrunde schaffen? Und wem wohl nach der Finalrunde die Trophäe überreicht wird? Wir dürfen alle gespannt sein!</p>
<p>Beschwingt gönnten wir uns im Anschluss an das Konzert ein Glas Wein auf dem <strong>Gendarmenmarkt</strong> und machten uns zu später Stunde auf den Rückweg durch das nächtliche Berlin.</p>
<p><strong>Anna-Maria Lange</strong></p>

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		<title>Meisterkurse – Aufbruch in ein neues Zeitalter</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 17:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der erste transatlantische digitale Meisterkurs kurz vor dem Start &#8211; Weltpremiere im  September 2010 Am 20. September wird es Ernst mit der digitalen Lerntechnologie. Dann wird in Kronberg in den Räumlichkeiten der so genannten Streitkirche, genauer: in den Räumen des Kronberg Academy Masters, der erste Meisterkurs zwischen einem hiesigen Professor, in diesem Falle David Geringas, [...]]]></description>
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<p><strong>Der erste transatlantische digitale Meisterkurs kurz vor dem Start &#8211; Weltpremiere im  September 2010</strong></p>
<p>Am <strong>20. September</strong> wird es Ernst mit der digitalen Lerntechnologie. Dann wird in Kronberg in den Räumlichkeiten der so genannten Streitkirche, genauer: in den Räumen des Kronberg Academy Masters, der erste Meisterkurs zwischen einem hiesigen Professor, in diesem Falle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Geringas" target="_blank"><strong>David Geringas,</strong></a> und Studenten aus Amerika stattfinden.</p>
<p>Um dieses ambitionierte Projekt auf die Beine zu stellen, waren monatelang vielfältige technische und organisatorische Einzelheiten abzuklären und technische Spezifikationen zu studieren. Gegenwärtig läuft die Endphase der Implementierung der notwendigen Komponenten und die Verlegung der nötigen Glasfaser-Anschlüsse und Kabel sowie die Herrichtung eines speziellen Regie-Raumes. Letzterer ist so gut wie fertig gestellt. In diesem Raum in der Streitkirche (der ehemalige Noten-Raum des Elite-Studienganges) werden künftig bei jeder Lernstunde (technisch gesprochen: eine Session) zwei  Techniker der  Partner-Firma NOVUM vor Ort sein, um den sicheren technischen Ablauf der Unterrichtsstunde zu gewährleisten.</p>
<p>Ein kurzer Foto-Termin in den Räumlichkeiten der Streitkirche Anfang der Woche bezeugt den Stand der Arbeiten. Wie seltsam: In der digitalen (stofflosen) Welt sind es am Ende des Tages doch wieder Drähte, Kanäle, Leitungen und Schrauben, Blenden und Gerätekästen (Racks), die für den leisen und unsichtbaren Fluss der Bits und Bytes benötigt werden. Das in Kronberg realisierte Konzept setzt auf hochwertigste Bild- und Tonqualität, da ein grenzüberschreitender Meisterkurs natürlich die allerfeinsten Nuancen erlebbar machen muss. Mit anderen Worten, die Anforderungen an die entsprechende Infrastruktur auf beiden Seiten der Kommunkationskette sind enorm hoch. Die letzten Arbeiten an den Verbindungen und die Installation und Verlegung der letzten Kilometer Glasfaser-Kabels in die Räumlichkeiten der Streitkirche sind vor kurzem abgeschlossen worden. Mein Kurz-Besuch im zukünftigen Regie-Raum, der wie ein modernes Radio-Studio anmutet, hat mich zuversichtlich gestimmt, ja begeistert!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624585626991%2Fshow%2Fwith%2F4885126227%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624585626991%2Fwith%2F4885126227%2F&amp;set_id=72157624585626991&amp;jump_to=4885126227" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624585626991%2Fshow%2Fwith%2F4885126227%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624585626991%2Fwith%2F4885126227%2F&amp;set_id=72157624585626991&amp;jump_to=4885126227"></embed></object></p>
<p>Was die Angelsachsen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Distance_education" target="_blank"><strong>„Distance Learning“</strong></a> nennen, tritt nun auch in der Welt der Musik seinen Siegeslauf an. Die Kronberg Academy hat bereits im letzten Jahr ihre Fühler nach New York ausgestreckt, um einen Partner zu akquirieren, und mit der befreundeten <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan_School_of_Music" target="_blank">„Manhattan School of Music“</a></strong> einen kompetenten Technologie-Pionier gefunden.</p>
<p>Worum geht es beim Distance Learning? Studenten und Professoren, die ansonsten hunderte Kilometer auseinander sind, können sich über diese digitale Brücke austauschen, verständigen und kommunizieren – um Unterricht zu erteilen bzw. aus Sicht der Studenten, unterrichtet zu werden. Unser Kooperationspartner, die angesehene „Manhattan School of Music“ hat hier seit ca. 10 Jahren wertvolle Vorarbeit geleistet. Mittlerweile sind viele Unterrichtsstunden mithilfe dieser Technologie durchgeführt worden. Einer der Künstler, der hier von Anfang an mit Herzblut und Schwung involviert war, ist der weltberühmte<strong> </strong>Geiger und Bratschist<strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pinchas_Zukerman" target="_blank">Pinchas Zukerman</a></strong>. Herr Zukerman wird es auch sein, der in Bälde den Studenten des Kronberger Elite-Studienganges in der Streitkirche digital gegenüber sitzen (oder stehen?) wird.</p>
<p>Nun ist die <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/" target="_blank"><strong>Kronberg Academy</strong></a> wieder einmal in einer Vorreiter-Rolle in Europa und bestätigt erneut ihren Ruf, mutig neue Wege zu gehen. Am 16. August heißt es: Daumen drücken, dass der allererste technische Live-Test glänzend über die Bühne geht und alle technischen Komponenten „mit-spielen“ !</p>
<p>Die echte <strong>Premiere</strong> mit Professor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Geringas" target="_blank"><strong>David Geringas</strong></a> in Kronberg und New Yorker Studenten erfolgt dann einen Monat später: am 20. September gibt es grünes Licht für den ersten transatlantischen digitalen Meisterkurs.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>

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		</item>
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		<title>Kronberger Sommer / Fotografische Erkundungen in der Altstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 17:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie man einen brütenden Sommertag überlebt:  Foto-Exkursion und  Nachdenken über Emanuel Feuermann Ein heißer Juli-Tag – endlich mal keine musikalische Hoch-Saison für uns im Team der Kronberg Academy. Aber, gottlob, die nächsten Jobs stehen vor der Tür und die Vorbereitungen für die Cello-Meisterkurse Ende September laufen schon mit hoher Drehzahl. Und dann sind da auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wie man einen brütenden Sommertag überlebt:  Foto-Exkursion und  Nachdenken über Emanuel Feuermann </strong></p>
<p>Ein heißer Juli-Tag – endlich mal keine musikalische Hoch-Saison für uns im Team der <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/auf-einen-blick/" target="_blank"><strong>Kronberg Academy</strong></a>. Aber, gottlob, die nächsten Jobs stehen vor der Tür und die Vorbereitungen für die <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-2010/" target="_blank">Cello-Meisterkurse</a> Ende September laufen schon mit hoher Drehzahl. Und dann sind da auch noch die Vorbereitungen auf den <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/grand-prix-emanuel-feuermann-2010/" target="_blank">Grand Prix Emanuel Feuermann</a> im November, ein bedeutender internationaler Cello-Wettbewerb, um große Talente zu entdecken.</p>
<p>Es ist ein Montag, die Mittagspause winkt. Die Sonne brütet unerbittlich über der Kronberger Altstadt – die trockene Wärme tut dennoch gut und der leichte, warme Wind machen einen Spaziergang durch die Altstadt-Gassen zu einem Erlebnis. Die <a href="http://www.burgkronberg.de/" target="_blank">Kronberger Burg</a> thront majestätisch in der Juli-Sonne. Fast kommen Urlaubsgefühle auf.  Aber weit gefehlt, es ist ja ein Arbeitstag. Trotzdem,  Zeit für eine Mittags-Unterbrechung winkt, warum nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Neue Inspirationen beim Fotografieren und Wandeln durch das  Altstadt-Gewirr einsammeln und ein paar Gedanken zu neuen Aufgaben entwickeln – so lautet die innere Einstimmung für die nächste Stunde.</p>
<p>Es ist 14.00 Uhr, wenige Menschen sind in der Altstadt unterwegs. Ein idealer Moment, um die vielen Kronberger Sehenswürdigkeiten ungestört, in aller Ruhe, fotografisch einzufangen und all jenen, die <a href="http://www.kronberg.de/" target="_blank">Kronberg</a> noch nicht so gut kennen, mit diesen Aufnahmen Appetit auf einen eigenen <a href="http://www.fnp.de/tz/region/lokales/so-macht-geschichte-spass_rmn01.c.7882234.de.html" target="_blank">Rundgang</a> zu machen.  Das Geflecht der Altstadt-Gassen und Strassen durchforsten. Und dabei über die nächsten musikalischen und organisatorischen Herausforderungen unseres Teams aus der Sicht der schreibenden Zunft nachzudenken.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624594165024%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624594165024%2F&amp;set_id=72157624594165024&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624594165024%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624594165024%2F&amp;set_id=72157624594165024&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p>Ich verlasse unsere Arbeitsräume im <a href="http://www.kronberg.de/de/buerger/ueber-kronberg/sehenswertes/altstadt/kurmainzer-spuren.html" target="_blank">Receptur-Innenhof</a> und mache mich auf den Weg zu einer Erkundung der speziellen Art. Für die vielen Besucher, die Kronberg hauptsächlich aus der Perspektive der Kammermusik und des Cellos wahrnehmen, so denke ich, wäre es erstrebenswert, einige der markantesten Gebäude und Plätze sowie die Burg und Altstadt mit begeistertem Blick festzuhalten. Während des Suchens nach Motiven, die auch die Spielorte unserer vielen Konzerte mit einschließen &#8211; die Johanniskirche und die Streitkirche &#8211; grüble ich über die nächste Serie Blogbeiträge nach. Die Vorgabe lautet, im Vorgriff und gewissermaßen zur Einstimmung auf den Grand Prix Wettbewerb im November den großen Cellisten Emanuel Feuermann für einige Wochen wieder verstärkt ins Bewusstsein der Musik-Interessierten zurückzurufen.</p>
<p>Nicht, dass es keine guten Materialien oder Dokumente über ihn gäbe, aber das Bestreben,  diesen vielleicht hoffnungsvollsten Cellisten neben <strong>Pablo Casals </strong>noch einmal in groben Umrissen in all seiner Genialität lebendig werden zu lassen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emanuel_Feuermann" target="_blank"><strong>Emanuel Feuermann</strong></a>, der Solist, der Kammermusik-Partner, und nicht zu vergessen, der großartige Lehrer und Pädagoge und der Mensch, der in einer schwierigen Zeit sein Leben neu organisieren musste und das Glück hatte, durch Emigration eine neue Heimat zu finden &#8211; viele Facetten also. Das wäre der Mühen und Recherchen wert. Das Andenken an diesen so früh verstorbenen Vollblut-Musiker ( er verstarb im Alter von nur 39 Jahren) ist in unseren Räumen allgegenwärtig – viele Fotografien aus seinem Leben, die in ihn auch mit seiner Familie und anderen Musikern zeigen, schmücken einige Wände unserer Büroräume. So ist er stets unter uns, zwischen vielen Plakaten mit all den anderen Großen der Kammermusik wie <strong>Mstislav Rostropovich, Gidon Kremer </strong>oder<strong> David Geringas,</strong> um nur einige zu nennen.</p>
<p>Nun, mein Exkurs durch die Altstadt neigt sich dem Ende entgegen, Motive waren reichlich vorhanden. Die Überlegungen zur nächsten  Blog-Serie haben sich deutlicher herauskristallisiert – diese fotografische Auszeit war also im doppelte Sinne lohnenswert.</p>
<p>Mein Fazit: Die warme Luft, die südliche Sonne beflügelt auch hierzulande. Kronberg im Sommer, das ist nicht zu verachten. Back to Work.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>

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		<title>Cello-Meisterkurse / Die Programm-Broschüre gibt ersten Vorgeschmack</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 17:31:28 +0000</pubDate>
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<p>Endlich sind sie da, die Programme zu den diesjährigen <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-2010/" target="_blank">Cello Meisterkursen und Konzerten 2010.</a></p>
<p>Soeben vom Drucker gekommen und rasch an die ersten Kollegen im Hause der Receptur verteilt. Mit einer Auflage von 13.000 Stück wollen wir die wichtigsten Informationen zu den Meisterkursen und den sich daran anschließenden öffentlichen Konzerten in die nahe und ferne Welt tragen. Bereits einige Tausend der gefalteten Programmhefte – unsere Flyer – werden derzeit per Post an unsere große Freunde und Förderergemeinschaft versandt. Die andere Hälfte wird nach einem anderen Verteilschlüssel an ausgewählte Interessenten, Journalisten und Musik-Institutionen weitergeleitet. Die logistische Abwicklung der Bekanntmachung und Vermarktung ist ein Kapitel für sich, erfordert gute Planung und natürlich eine gute Adress-Datenbank.</p>
<p>Nun aber zurück zur musikalischen Seite des Flyers. Lernen von den großen Meistern Ihres Faches und gemeinsam mit Ihnen Werke aus dem Bereich Kammermusik aufführen. Darum wird es zwischen dem 20. und 27. September in Kronberg gehen. Aufführungsstätte sind die Johanniskirche im Herzen der pittoresken Altstadt, in unmittelbarer Nähe der Streitkirche wo unser  <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/masters/" target="_blank">&#8220;Kronberg Academy Masters“</a> Studiengang beheimatet ist und ferner die Kronberger Stadthalle.</p>
<p>Auf der Titelseite unseres Flyers, der wie immer in Rot und Schwarz gehalten ist, sieht man den jungen ungarischen Cellisten <a href="http://www.kronbergzweinull.de/chamber-music-connects-the-world-gidon-kremer-probt-beethoven-streichquartett-op-131/" target="_blank">István Várdai</a> bei konzentriertem Spiel. Er ist Sinnbild für die vielen jungen „Meisterschüler“ und Teilnehmer, die nach Kronberg kommen, um gezielte Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Spieltechnik zu erhalten und auch ihr musikalisches Wissen und Verständnis vertiefen möchten.</p>
<p>Insgesamt 5 Konzerte werden zwischen dem 23.9. und 27.9. zur Aufführung gelangen. Die Konzerte haben jeweils ein Motto, und das macht bereits jetzt Appetit auf diese Ereignisse. Das erste Konzert, in dem Frans Helmerson eine wichtige Rolle spielen wird, trägt das Motto: „Cello ganz Chopin“. Das  zweite Konzert soll intensiv berühren, es ist betitelt mit: „Cello expressiv“. Das dritte Konzert erhält eine swingende Note: „Der mit dem Cello tanzt“. Das vierte Konzert erhält das Moto „ Bloß Cello„ und schließlich das fünfte Konzert – zugleich der Abschluss der Meisterkurs-Woche – trägt das Motto „Cello-Aussichten“.</p>
<p>Wenn man den in Leporello-Form erstellten Prospekt aufblättert, dann gerät man sehr schnell ins Schwärmen. Großartige Cellisten und feine Werke der Kammermusik, geschrieben für Cello und zum Teil mit Klavierbegleitung, dominieren <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-2010/konzerte.html" target="_blank">das Programm.</a> Chopin, César Franck, Beethoven, Granados, Cassadó, Bach, Dutilleux und Alfredo Piatti sind die Komponisten, auf deren Werke man sich freuen darf.</p>
<p>Wer sind die vier Lehrer?</p>
<p>Vier ausgewiesene Cello-Meister haben der  Kronberg Acaemy ihre Teilnahme zugesagt. Es sind keine Geringeren als diese vier namhaften Musiker, einige von Ihnen seit vielen Jahren der Academy bei vielen Auftritten und Projekten aufs engste verbunden: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Geringas" target="_blank">David Geringas</a>, <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/professoren/frans-helmerson.html" target="_blank">Frans Helmerson</a>, <a href="http://www.kronbergzweinull.de/zu-besuch-%C2%A6-gary-hoffman/" target="_blank">Gary Hoffman</a> und der deutsche Cellist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Peter_Maintz" target="_blank">Jens Peter Maintz</a>, der jüngste in diesem Quartett.</p>
<p>Last but not least: zwei „Einstimmungen“ liefern Hintergrund-Wissen. <a href="http://www.facebook.com/note.php?note_id=125378174499" target="_blank">Dr. Susanne Schaal-Gotthardt</a> erläutert einmal das Konzer Nr. 4 ( Jens Peter Maintz, Cello) und Konzert Nr. 1<br />
(mit David Geringas). Dies ist ein Angebot an all jene Musikfreunde, denen die angekündigten Werke noch nicht so vertraut sind.</p>
<p>Was ist noch erwähnenswert? Ja, alle Cello Meisterkurse  sind öffentlich. Laien und Experten, Cellisten oder Nicht-Cellisten, können sich von der intensiven Arbeit zwischen Lehrern und Schülern mitreißen lassen, lediglich ein kleiner Obolus ist zu entrichten.</p>
<p>Wer kann bei den Meisterkursen eine <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/upload/pdf/la2_Anmeldeformular_CMK.pdf" target="_blank">Bewerbung</a> abgeben? Alle interessierten jungen Cellisten, die nicht älter als 29 Jahre sind. Bewerbungsschluss ist der 23. Juli 2010 – die deadline steht vor der Tür – also Gas geben ist angesagt für ambitionierte junge Cellisten, wo immer sie dies auch lesen mögen.</p>
<p>Der Spätsommer kann kommen. Kronberg, die Welthauptstadt des Cello, erwartet viele Besucher aus nah und fern und hr2 als Medienpartner wird für die audio-technische Aufzeichnung auf höchstem Niveau sorgen.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>

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		<title>Musikalische Welten – Riesengeige aus dem Vogtland</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:50:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kaum zu glauben. Die siebenfach vergrößerte Geige, die 16 Handwerksbetriebe, darunter 3 Bogenmachermeister, zwischen Anfang Januar und Ende Mai 2010 in Markneukirchen zusammengebaut haben, ist bespielbar. Die Riesengeige maß bei Fertigstellung genau 4,27 m. Mit dem 5,22 m langen Bogen ließ man zwei kurze Stücke erklingen: Zum Geburtstag viel Glück und Hoch soll sie leben. [...]]]></description>
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<p>Kaum zu glauben. Die siebenfach vergrößerte Geige, die 16 Handwerksbetriebe, darunter 3 Bogenmachermeister, zwischen Anfang Januar und Ende Mai 2010 in Markneukirchen zusammengebaut haben, ist bespielbar. Die <a href="http://www.ratz-design.de/ratz-mkn/pdfs/2010-03-13-BILD-chemnitz-seite-3-riesengeige.pdf" target="_blank">Riesengeige</a> maß bei Fertigstellung genau 4,27 m. Mit dem 5,22 m langen Bogen ließ man zwei kurze Stücke erklingen: Zum Geburtstag viel Glück und Hoch soll sie leben. „Der Klang war gigantisch“, so <a href="http://www.seidlgeigen.com/" target="_blank">Ekkard Seidl</a>, Geigenbaumeister aus dem sächsischen Vogtland, dazu  Ideengeber und Koordinator für dieses anspruchsvolle Projekt.  Zielsetzung war es, die Bedeutung der <a href="http://www.the-violin-shop.com/shop/showInfoVio.do?urlDe=markneukirchen-geigenbau&amp;lang=de" target="_blank">Geigenbauer-Innung</a>, die seit 333 Jahren in der Stadt <a href="http://markneukirchen.de/" target="_blank">Markneukirchen</a> existiert, in Erinnerung zu rufen. Aber auch dem im Juni fälligen Festakt der Stadt anlässlich Ihres 650 Jahre Stadtrechte-Jubiläums den nötigen Prunk zu verleihen. Nicht nur eine flüchtige Feier zu Ehren der Stadt sollte es geben, sondern auch etwas Werthaltiges müsste nach den Festlichkeiten für die Nachwelt erhalten bleiben &#8211; auch dies war eine Motivation. Und ein weiteres Jubiläum ganz persönlicher Art gesellte sich dazu. Ekkard feiert im Jahre 2010 sein 25-jähriges Firmen-Jubiläum als selbständiger Geigenbaumeister. Die Idee einer Riesengeige kam ihm in der Vergangenheit schon häufiger in den Sinn, aber im Dezember 2009 begann die heiße Phase für ihn, als er nämlich die Unterstützung vieler Betriebe und Handwerker akquirieren musste und sein Projekt als Teil der städtischen Feierlichkeiten realisieren wollte. Dank seiner guten Kontakte zu Handwerkern, Meistern und Rathaus-Verantwortlichen  gelang es rasch, die nötigen Helfer und Unterstützer für dieses ambitionierte Vorhaben zu gewinnen und sie in seine generalstabsmäßige Planung einzubinden.</p>
<p>In verschiedenen Werkstätten wurden die Bestandteile gefertigt: Wirbel, Saiten, Stimme und Steg, Kinnhalter und Knöpfchen, Decke, Boden und Zargen. Einige dutzend Kilo Fichte, Ahorn und Ebenholz und stolze 6 Liter Holzleim waren nötig, um dieses Meisterwerk hervorzubringen. Gewicht bei Fertigstellung: über 100 kg.  Mit der Gesamtlänge von über 4m ist das Instrument mehr als doppelt so lang wie ein Kontrabass. „Jedes Detail war eine Herausforderung. Formenbau, Werkzeugbau, Platz, Materialbeschaffung und auch die Zeit waren Engpassfaktoren. Ich habe straff organisiert und meine Mitstreiter motiviert. 3 Tage vor dem Umzug war die Geige fertig, es musste nur noch für den großen Auftritt geprobt werden“, so Ekkard Seidl. Am Ende hat es geklappt.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624326128491%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624326128491%2F&#038;set_id=72157624326128491&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624326128491%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624326128491%2F&#038;set_id=72157624326128491&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Auf dem Marktlatz konnten sich dann am 6. Juni alle Besucher und Gäste persönlichen vom ausdrucksvollen Klang der Riesengeige überzeugen. Und obendrein sah sie auch noch gut aus. Tatsächlich, diese Riesengeige glich der „normal proportionierten Geige“ enorm, nur halt riesig in den Ausmaßen. Und das war schließlich beabsichtigt.  Als Modell diente den Erbauern eine Geige des großen vogtländischen Meisters <a href="http://www.seidlgeigen.com/index.php?section=modelle&amp;sub_section=violine#Schoenfelder" target="_blank">Johann Georg Schönfelder II</a> (1750-1824) – absolut originalgetreu nachgebaut. Auf dem bejubelten Umzug anlässlich des Stadt-Jubiläums am 6. Juni war es dann soweit: auf einem Tieflade-Anhänger, gezogen von einem kräftigen PS-starken Traktor, war die Riesengeige fest verzurrt. Schaulustige bestaunten und bejubelten das sächsische Wunderwerk. MDR und Regionalfernsehen waren zur Stelle und hielten diese Momente fest. An einen sachgerechten Eintrag in Wikipedia hat Ekkard Seidl bereits gedacht und so wird die Riesengeige auch im Internet demnächst Ihre Bekanntheit steigern können.</p>
<p>Für die Freunde der Musik, die gerne durch deutsche Lande reisen, denen sei zugerufen: Ein Abstecher in den vogtländischen Musikwinkel lohnt nun umso mehr, seit es Ekkard und seine vielen fleißigen Handwerker-Mitstreiter geschafft haben, diese Geige für die Nachwelt zu produzieren. Nochmal Ekkard Seidl: „Es sollte etwas geschaffen werden, was uns überdauert und noch in Jahrzehnten bewundert wird, von Gag keine Spur“.</p>
<p>Mit ein wenig Glück könnte die Riesengeige im nächsten Frühsommer auch ihren Weg nach Kronberg finden, dann nämlich, wenn die Kronberg Academy zum zweiten mal ihre <a href="http://www.kulturfonds-frm.de/projekte0.html?&amp;eid=42" target="_blank">Geigen Meisterkurse</a> durchführt (19.bis 26. Juni 2011). Zumindst ist das aus heutiger Sicht die Zielsetzung. Für Musikfreunde und Gäste gäbe es dann in der <a href="http://www.kronberg.de/de/buerger/ueber-kronberg/wissenswertes/unter-den-herren-von-kronberg.html" target="_blank">Burgstad</a>t eine weitere Attraktion zu bestaunen. Welch eine Aussicht.</p>
<p>Ein Nachwort: In den folgenden Wochen seit dem 6. Juni gab es viele Anfragen von Musikmessen, Veranstaltern und Firmen, die die Geige zu Werbe-  und Marketingzwecke nutzen wollen. Auch in diese Richtung ein Erfolg für die Stadt und Ihre anerkannte Musikinstrumenten-Tradition. Auf ins <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vogtland" target="_blank">Vogtland</a>, Ihr Musiker und Freunde sächsischer Kultur und Gastfreundschaft.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>

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		<title>Musikalische Welten – Wozu braucht man einen Dirigenten?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:29:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Welche Rolle spielt der Dirigent eines Orchesters oder eines Chors? Braucht man ihn überhaupt? Musik-Interessierte und Laien zerbrechen sich den Kopf hierüber und bleiben nicht selten ratlos. In diesem Beitrag geht es um Orchester-Dirigenten. Stellen wir uns also ein Orchester oder Musik-Ensemble vor und betrachten die Ausgangslage. Schließlich ist doch jeder einzelne Orchester-Musiker ein gründlich [...]]]></description>
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<p><strong>Welche Rolle spielt der Dirigent eines Orchesters oder eines Chors? Braucht man ihn überhaupt? Musik-Interessierte und Laien zerbrechen sich den Kopf hierüber und bleiben nicht selten ratlos. In diesem Beitrag geht es um Orchester-Dirigenten. </strong></p>
<p>Stellen wir uns also ein Orchester oder Musik-Ensemble vor und betrachten die Ausgangslage. Schließlich ist doch jeder einzelne Orchester-Musiker ein gründlich  ausgebildeter Instrumentalist, der viele Werke gut kennen dürfte, in seltenen Fällen unter Umständen sogar besser als der Dirigent. Und schließlich gibt es ja durchaus Orchester und Ensembles, die ohne einen Dirigenten auskommen (<strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kammermusik" target="_blank">Kammermusik</a></strong>). Dies stimmt nicht ganz, da auch in diesen Ensembles eine Führungsperson agiert. Genaues Zuhören und Zusehen sind hier besonders wichtig. Die Einsätze werden durch Handzeichen, Kopfbewegungen oder auch durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geigenbogen" target="_blank"><strong>Geigenbogen</strong></a> angegeben. Ein führender Musiker ist dennoch zuvor schon bestimmt worden. Aber zurück zu den großen Orchestern und deren Dirigenten. Welche Aufgaben und Funktionen nun übernimmt ein Dirigent?</p>
<p>Mit der wachsenden Größe der Orchester und der stetig zunehmenden <strong>Komplexität der Kompositionen</strong> ist die Funktion des Dirigenten mit der Zeit immer unverzichtbarer geworden. Warum? Salopp ausgedrückt: Der Dirigent nimmt die Rolle einer Führungsperson wahr – die Musiker müssen sich <em>unterordnen</em>. Je nach Temperament und Charakter-Disposition macht er oder sie auf seine individuelle, unverwechselbare Art Vorgaben über die Art und Weise des Spielens eines bestimmten  Werkes. Er oder Sie befasst sich intensiv mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Partitur" target="_blank"><strong>Partitur</strong></a> und dem Wesen des Werkes, erfasst die zugrunde liegenden <strong>musikalischen Strukturen</strong>, beachtet die historischen Umstände des Entstehens des Werks und setzt all dies um, in dem er/sie all diese Facetten in der gemeinsamen Erarbeitung und in den Proben mit dem gesamten Orchester durchgeht und dann probt. Ganz formell gesprochen, kann man die Aufgabe und Funktion des Dirigenten  &#8211; also das Dirigieren &#8211; grob so umreißen:</p>
<ul>
<li>Er/sie markiert den für alle Musiker verbindlichen<strong> <a title="Takt (Musik)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Takt_%28Musik%29">Takt</a> </strong>und bestimmt damit auch das gemeinsame <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tempo_%28Musik%29" target="_blank"><strong>Tempo</strong></a>!</li>
<li>Er/sie zeigt den Musikern den Beginn und das Ende des Stücks sowie      ihre<strong> <a title="Einsatz (Zeitpunkt)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einsatz_%28Zeitpunkt%29">Einsätze</a></strong> an</li>
<li>Er/sie beschreibt und zeigt die gestalterische Entwicklung des      musikalischen Verlaufs an</li>
</ul>
<p>Dirigenten versuchen dem Wesenskern des aufzuführenden Stücks nachzuspüren und offen zu legen, so wie dies durch Quellen ( Briefe, Tagebuchnotizen des Komponisten), Anmerkungen oder aussagekräftige Titel <strong>(<a title="Programmmusik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmmusik">Programmmusik</a>) </strong>ersehbar oder ableitbar ist. Dirigenten kennen oder erarbeiten sich zuvor das musikhistorische Umfeld des Stückes. Häufig kennen Dirigenten die Partitur nach intensivem Studium auswendig und haben sich folglich eine genaue Klangvorstellung erarbeitet, die höchst individuell sei kann aber ebenso auch völlig der seinerzeitigen <a href="http://www.musikforschung.de/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=56&amp;Itemid=69" target="_blank"><strong>Aufführungspraxis</strong></a> nahe kommt (Stichwort: Werktreue, historische Aufführungspraxis). Mit anderen Worten: Die Dirigenten haben Spielräume, die sie aufgrund ihrer eigenen Philosophie und Herangehensweise an das betreffende Werk ausgiebig ausschöpfen können. Alle Nuancen der Interpretation eines Werkes werden in der <a href="http://www.capriccio-kulturforum.de/orchestermusik/p289-strauss-richard-ein-heldenleben" target="_blank"><strong>Orchestermusik</strong></a> vom Dirigenten maßgeblich beeinflusst.</p>
<p>Ferner entwickeln sie aufgrund von im Stück vorgegebenen Tempi oder<strong> <a title="Metronom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metronom">Metronomangaben</a>,</strong> möglicherweise auch Aufnahmen, eine eigene, präzise Vorstellung von Tempo und Klangcharakter des Stückes. Dirigenten erarbeiten sich die Einsätze der verschiedenen Instrumente oder Stimmen, Taktänderungen, Tempo- und Charakterwechsel und üben sie gestisch und mental für sich ein. Der Dirigent bewertet und korrigiert, wie die einzelnen Musiker bestimmte Passagen spielen (zu laut, zu langsam). Er ist somit derjenige, der die Klänge jedes einzelnen Instruments oder Instrumentengruppe wissend um die „Gesamt-Zusammenhänge“ steuert und in das von ihm gewünschte harmonische Ganze einmünden lässt. Beim Dirigenten laufen alle Fäden zusammen, er trifft die finalen Entscheidungen. Er entscheidet, überspitzt gesagt, über das „Wichtigste“: über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirigieren" target="_blank">Anfang und Ende eines Stückes</a> und dass dies von allen beteiligten Musikern gleichzeitig ausgeführt wird (und in den Pausen darf niemand „rasseln“ &#8211; mit dem Abwinken des Dirigenten wird dies sichergestellt). Ohne  diese technischen Koordination aller Spielenden und Pausierenden gäbe es wohl nur Chaos.</p>
<p>Umfangreiche Probenarbeiten sollen sicherstellen, dass der Reifegrad des aufzuführenden Werkes dem Idealbild des Dirigenten sehr nahe kommt. Harte Arbeit, Geduld und Schweiß bei allen Parteien sind daher angesagt, motivierende und inspirierende Eigenschaften stellen so ein weiteres, allerdings wichtiges Merkmal in der Arbeit und Funktion eines Dirigenten dar. Es braucht sehr viel Erfahrung und profundes musikalisches Wissen, um bei einem Orchester positiv etwas zu bewirken, um einen Dialog mit den Musikern aufzunehmen und eine Interpretation entstehen zu lassen. Je sicherer das Wissen um die Partitur, desto souveräner der Auftritt vor dem Orchester. Denn wenn Orchestermusiker etwas nicht „vertragen“, dann sind es unsichere Dirigenten. Viele Dirigenten sind zusätzlich auch hervorragende Instrumentalisten oder Komponisten, wie z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Barenboim" target="_blank"><strong>Daniel Barenboim</strong></a> (Klavier) oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Boulez" target="_blank"><strong>Pierre Boulez</strong> </a>(Komposition). Und die Liste lässt sich beliebig in die Vergangenheit erweitern:  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mstislaw_Leopoldowitsch_Rostropowitsch" target="_blank"><strong>Mstislav Rostropowitsch</strong></a> (Cello),<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leonard_Bernstein" target="_blank"> <strong>Leonard Bernstein</strong></a> (Komposition, Klavier), <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sergei_Wassiljewitsch_Rachmaninow" target="_blank"><strong>Sergei Rachmaninow</strong></a> (Komposition, Klavier),  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Mahler" target="_blank"><strong>Gustav Mahler</strong> </a>(Komposition, Klavier). Wenn Dirigenten also gewissermaßen die musikalischen Chefs und gleichzeitig auch die intellektuellen musikalischen Vorabeiter sind , dann ist es nahe liegend, dass sich diese durch vielfältige „Führungs- und Persönlichkeitsmerkmale“ unterscheiden.</p>
<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/mh/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-1.png" alt="" /><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/mh/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-2.png" alt="" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Der Dirigent ist die <strong>musikalische Führungsperson</strong>, ein intellektueller Arbeiter, ein Analytiker und Musik-Historiker in einem. Und wie gesagt, er ist der Entscheider. Ohne den Dirigenten gäbe es in einem großen Klangkörper stattdessen ein kleines Chaos. Mit seinen Hand- und <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taktstock" target="_self">Taktstockbewegungen</a></strong>, aber auch mit seiner Mimik prägt dann ein Dirigent rein äußerlich die Umsetzung seiner musikalischen Ideen. Dieser letzte Teil im gesamten umfänglichen Arbeitsprozess, der jeder Werkaufführung vorangeht, ist gewissermaßen die Kristallisation seiner Arbeit und Vorbereitungen. Alles Vorangegangene bleibt für den Laien unsichtbar.</p>
<p>Drei<strong> <a href="http://www.zitate.de/kategorie/Dirigent/" target="_blank">Dirigenten-Zitate</a></strong> zum Abschluss:</p>
<p>I&#8217;m not interested in having an orchestra sound like itself. I want it to sound like the composer  <strong>Leonard Bernstein</strong></p>
<p>Can&#8217;t you read? The score demands &#8220;con amore,&#8221; and what are you doing? You are playing it like married men!”  <strong>Arturo Toscanini</strong></p>
<p>&#8220;I have been told that my interpretations brought something new, but few were those who noticed that I merely wanted to render the natural tendency of the music structure.&#8221;<br />
<strong>Sergiu Celibidache</strong></p>
<p><strong>Michael Heinz<br />
</strong></p>

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		<title>Gidon Kremer und die Kremerata Baltica – Weltpremiere im Kronberger Opel-Zoo</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:14:23 +0000</pubDate>
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<p>Die Idee wurde Anfang 2010 geboren. Dahinter stand der Wunsch von <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gidon_Kremer" target="_blank">Gidon Kremer</a>,</strong> Klassische Musik für Kinder aufzuführen und gleichsam ein Bekenntnis zu den hier im Taunus, in <a href="http://www.kronberg.de/" target="_blank">Kronberg</a> lebenden Menschen abzulegen. Wie sollte die Musik dargeboten werden? Die Musik sollte die Gedanken- und Empfindungswelt der Kinder zum Klingen bringen, und das Ganze sollte erzählend und spielerisch vorgetragen werden &#8211; so die Vision. Und es war Gidon Kremer ein Herzensanliegen dieses auch von seiner Stiftung, die nunmehr ihren Sitz von Hamburg nach Kronberg verlegt hatte, mittragen zu lassen. In enger Kooperation zwischen der <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/gidon-kremer-stiftung/" target="_blank"><strong>Gidon Kremer Stiftung</strong>,</a> der <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/idee-zur-institution/" target="_blank"><strong>Kronberg Academy</strong></a> und Julia von Opel wurde das Projekt entwickelt und vorangetrieben. Zudem war es Gidon Kremers Wunsch, auf diese Weise mit seiner Stiftung erstmals an die Öffentlichkeit zu treten.</p>
<p>Klassische   Musik eingebunden in eine Märchenhandlung, in der auch viele Tiere und ihre jeweiligen charakteristischen Töne ertönen sollten, repräsentiert durch Auszüge aus verschieden Werken mehrerer Komponisten ( z.B. Paul Hindemith, Camille Saint-Saens,  Johann Sebastina Bach, Nikolai Rimski-Korsakov) &#8211; das war der musikalische Kern dieses Konzepts. Gidon Kremers Ensemble &#8211; die <a href="http://www.kremerata-baltica.com/" target="_blank"><strong>Kremerata Baltica</strong></a> &#8211; war auserkoren, mit einigen Mitgliedern des Ensembles für die musikalische Umsetzung zu sorgen. Schauspieler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Dangl" target="_blank"><strong>Michael Dangl</strong></a> sollte den Kindern das Märchen &#8220;Die Nachtigall&#8221; von Hans Christian Andersen nahe bringen, in dem eine Nachtigall es schafft, dem Kaiser von China Tränen zu entlocken. Bekannte Tierfiguren ( die Nachtigall, Babar der Elefant und Ferdinand der Stier) der Weltliteratur werden musikalisch porträtiert. Das Motto für diese <strong><a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=5984&amp;key=standard_document_38995149" target="_blank">Weltpremiere</a> </strong>sollte lauten: <a href="http://www.positiv-magazin.de/?p=2523" target="_blank">&#8220;<strong>Tierharmonische Konzerte&#8221;</strong> </a>und die Ensemble-Mitglieder der <a href="http://www.kremerata-baltica.com/" target="_blank"><strong>Kremerata Baltica</strong></a> würden auf diese Weise zu  <strong>Tierharmonikern.</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624215784041%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624215784041%2F&amp;set_id=72157624215784041&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624215784041%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624215784041%2F&amp;set_id=72157624215784041&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p>Die Kooperation erforderte auch das Einverständnis und das Mitwirken des Kronberger Opel-Zoos, denn hier sollten die insgesamt <strong>drei Aufführungen</strong> stattfinden. Zoo-Direktor <strong>Dr. Thomas Kauffels</strong> konnte rasch für ein Mitwirken gewonnen werden. Nach einer Phase der Vorbereitung und konzeptionellen Gestaltung des Programms, die den österreichischen Schauspieler und Sprecher Michael Dangl als Sprecher und Erzähler mit einbezog, war denn  auch der Startschuss für diese einmalige Konzertreihe für Juni terminiert. Die Konzept-Idee und das Programm wurden schließlich auf einer Presse-Konferenz im Mai im <a href="http://www.opel-zoo.de/" target="_blank"><strong>Kronberger Opel-Zoo</strong></a> der Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<p>Zwei öffentliche Konzerte am 19. und 20 Juni sowie ein spezielles Konzert am Sonntagnachmittag für die <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/auf-einen-blick/" target="_blank">Freunde und Förderer</a> der <strong>Kronberg Academy</strong> sorgten für ein einmaliges Ereignis im Opel-Zoo und damit für Kronberg und die Region insgesamt.</p>
<p>Als Zuhörer des sonntäglichen Konzert bekam ich einen guten Eindruck von der engagierten Art des Vortrages durch Michael Dangl. Er versuchte die Kinder immer wieder durch direkte Ansprache und Befragungen in das Geschehen mit einzubinden. Und die Kinder dankten es ihm mit schlagfertigen und lustigen Antworten auf seine Fragen.</p>
<p>Ein wahrhaft interaktiver Auftritt zwischen den Musikern, dem agilen Erzähler Michael Dangl und den etwa 40 Kindern, die sichtlich angetan waren von diesem abwechslungsreichen Konzertereignis, bei dem Wind und Wetter für versöhnliche Temperaturen im Innenraum des große Zeltbaus sorgten.</p>
<p>Der <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp" target="_blank"><strong>Hessische Rundfunk</strong></a> war ebenfalls präsent und nahm die Konzerte für sein Rundfunk-Programm auf. 20 Mikrofone wurden sorgfältig auf der Bühne und in der Kissenlandschaft vor der Bühne aufgestellt, um optimal Sprecher, Musiker und Kinder einzufangen. Man darf sich freuen, diese Konzerte bald im <strong>Radio</strong> hören zu können. Und so mancher Musikfreund, ob jung oder alt, der andere Ereigisse am vergangenen Wochenende rund um Kronberg besucht hatte, bekommt so nachträglich die Gelegengeit, diese <strong>Weltpremiere</strong> mit einer kleinen Verspätung doch noch zu erleben.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>

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		<title>Masters in Performance – Junge Solisten begeistern Kronberger Musikfreunde</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 14:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kronberg bot am vergangenen Wochenende Musikfreunden ein prall gefülltes Konzertrogramm mit diversen Auftritten an mehreren Spielorten. Während die Jungen Solisten des Studienganges &#8220;Kronberg Academy Masters&#8221; vom Freitagabend bis zum späten Sonntagnachmittag musizierten, trat parallel Gidon Kremer drei mal mit Musikern  der Kremerata Baltica im Opel-Zoo auf. Das Konzert stand unter dem Motto &#8220;Tierharmonisches Konzert&#8221; (hierzu [...]]]></description>
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<p>Kronberg bot am vergangenen Wochenende Musikfreunden ein prall gefülltes Konzertrogramm mit diversen Auftritten an mehreren Spielorten. Während die <a href="http://www.frankfurt-live.com/front_content.php?idcatart=86293" target="_blank"><strong>Jungen Solisten</strong></a> des Studienganges<strong> <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/masters/index.html" target="_blank">&#8220;Kronberg Academy Masters&#8221;</a></strong> vom Freitagabend bis zum späten Sonntagnachmittag musizierten, trat parallel Gidon Kremer drei mal mit Musikern  der Kremerata Baltica im Opel-Zoo auf. Das Konzert stand unter dem Motto &#8220;Tierharmonisches Konzert&#8221; (hierzu folgt ein separater Beitrag).</p>
<p>Pünktlich um 18.00 Uhr am Freitag  dem 18. Juni begannen die <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/masters-in-performance-2010/" target="_blank"><strong>&#8220;Masters in Performance&#8221;</strong></a>-Auftritte der Jungen Solisten im<a href="http://www.kronberger-maler.de/museum/index.html" target="_blank"> <strong>Kronberger Maler-Museum</strong></a>. Das Besondere der &#8220;Masters in Performance&#8221; Reihe besteht darin, dem Publikum konzentriert hochtalentierte junge Musiker zu präsentieren, für die diese Konzerte zugleich den Abschluss des Studienjahres an der Kronberg Academy bilden. Zuhörer hatten überdies die Möglichkeit, einzelne oder sämtliche Konzerte zu besuchen. Ein einmaliges Angebot somit für Musik-Interessierte in und um Kronberg. Man konnte so auf  höchstem Niveau spielende junge Kammermusiker erleben, die bereits schon in namhaften Häusern als Solisten Konzerte geben.  Die elf Musiker (<a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/valeriy-sokolov-.html" target="_blank">Valeriy Sokolov </a>mußte in letzter Minute absagen) repräsentierten mit Ihrer Werkauswahl ein aussergewöhnlich reichhaltiges Programm, in dem auch von einigen Solisten gezielt <strong>Kompositionen</strong> ihrer fernöstlichen Heimat einbezogen wurden.</p>
<p>Den Anfang mit 2 Konzerten machten <strong><a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank">Benedict Klöckner</a> </strong>und <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Peijun Xu</strong></a>, die zugleich ihr Examens-Abschlusskonzert gab.  Peijun Xu wurde von <strong>Evgenia Rubinova</strong> begleitet während Benedict Klöckner zusammen mit <a href="http://www.philharmonie.baden-baden.de/cfa/cfa-profs/cfa-naretto.html" target="_blank"><strong>Anna Naretto</strong></a> spielte.  Am Samstag, dem 19. Juni folgten dann 5 weitere Solisten aus dem genannten Studien-Programm der Kronberg Academy.</p>
<p><a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Dai Miyata</strong></a> aus Japan sorgte für den Auftakt am Samstag.  Dai spielte Werke von Beethoven, Toshiro Mayuzumi ( ein sog. Bunraku für Cello Solo) sowie von Manuel de Falla.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624208328071%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624208328071%2F&amp;set_id=72157624208328071&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624208328071%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624208328071%2F&amp;set_id=72157624208328071&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p><strong><a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank">Soojin Han</a> </strong>(Violine), die aus London angereist war, gab in Begeleitung ihrer Pianistin Yumiko Urabe ein eindrucksvolles Konzert mit Werken von Brahms, des koreanischen Komponisten Isang Yun (&#8220;Kontrast 1&#8243; ) und von Camille Saint-Saens. Nicht minder hinreißend waren dann die Auftritte von <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/"><strong>Gabriel Schwabe</strong></a> (Cello),  <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Eri Sugita</strong></a> Viola) und der aus Berlin angereisten Geigerin <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Alina Ibragimova</strong></a>.</p>
<p>Der dritte Konzerttag begann am am Sonntagvormittag. <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Alicja Smietana</strong></a> und <a href="http://www.starnbergermusiktage.de/kuenstler_yumiko_urabe.php" target="_blank"><strong>Yumiko Urabe</strong></a> am Klavier ließen Werke der polnischen Komponisten  Lutoslawski und Szymanowski erklingen.  <strong>Vilde Frang</strong> eröffnete die Nachmittags-Konzerte mit einem äußerst anspruchsvollen Werk für Solo Violine von Bela Bartok.Die Zuhörer quittierten ihren Auftritt  mit begeistertem Applaus.  Es folgte <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Andreas Brantelid</strong></a> (Cello) begleitet von Anna Naretto, die Werke von Beethoven, Lindgren und Robert Schumann zum Klingen brachten.</p>
<p>Für den krönenden Abschluss sorgte der Auftritt von <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_blank"><strong>Alexander Sitkovetsky</strong></a>, der von seiner Mutter<a href="http://www.trustcds.com/pages/artists/Sitkovetsky.html" target="_blank"><strong> Olga Sitkovetsky</strong></a> am Klavier begleitet wurde. Saschas Darbietungen enthielten Stücke von Mozart, Grieg und das Werk &#8220;Tzigane&#8221; von Maurice Ravel. Nach seiner fulminanten Zugabe des Stückes <strong>&#8220;Czardas&#8221; von Vittorio Monti</strong> war der die Begeisterung auf dem Höhepunkt. Die Zuhörer in der sehr gut besuchten Räumlichkeit klatschten emphatisch Beifall und feierten Mutter und Sohn.</p>
<p><strong>Stephen Potts,</strong> Leiter des Studienprogramms &#8220;Kronberg Academy Master&#8221;, war sichtlich zufrieden mit der musikalischen Qualität und vor allem auch mit der  Resonanz bei den Zuhörern.  Ein Fortsetzung dieser Reihe im kommenden Jahr wird sich so mancher Besucher im Stillen schon jetzt gewünscht haben. Vergessen waren für Stunden die Aufregungen rund um die <strong>Fußball-WM</strong>, denn die Jungen Solisten hatten es vermocht,  die Aufmerksamkeit auf Werke der Kammermusik und fernöstliche Klangwelten zu lenken.</p>
<p>Die jüngste Zuhörerin war die kleine <strong>Amelie Haumer</strong>, 6 Jahre jung. Sie und Ihre Mutter hatten viel Freude an den Konzerten. Die kleine Amelie, so erfuhr ich, spielt seit ihrem 4. Lebensjahr Klavier und übt derzeit sehr fleißig den &#8220;Frühling&#8221; von Vivaldi. Mutter und Tochter schienen äußerst angetan von den Darbietungen der Jungen Solisten und so mancher Besucher war angetan von der Art und Weise, wie die junge Zuhörerin die Musik auf sich wirken ließ.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>

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		<title>Chamber Music Connects the World – Interview mit Raimund Trenkler</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das 6. Mal ist „Chamber Music Connects the World“ am 19. Mai in Kronberg mit zwei Schlusskonzerten über die Bühne gegangen. In einem ersten rückblickenden Beitrag hatte die Projekt-Verantwortliche Oda Cramer von Laue ( Beitrag vom 29.5.) ihre persönlichen Eindrücke hier an dieser Stelle geschildert. Im folgenden Interview mit Raimund Trenkler, dem künstlerischen Leiter der [...]]]></description>
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<p>Das 6. Mal ist <a href="http://www.kronbergzweinull.de/?p=2286" target="_blank">„Chamber  Music Connects the World“ </a>am 19. Mai in Kronberg mit zwei  <a href="http://www.kronbergzweinull.de/?p=2424" target="_blank">Schlusskonzerten</a> über die Bühne gegangen. In einem ersten <a href="http://www.kronbergzweinull.de/?p=2451" target="_blank">rückblickenden Beitrag</a> hatte die Projekt-Verantwortliche <strong>Oda Cramer von Laue </strong> ( Beitrag vom 29.5.) ihre  persönlichen Eindrücke hier an dieser Stelle geschildert. Im folgenden Interview  mit <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/auf-einen-blick/" target="_blank">Raimund Trenkler</a>, dem künstlerischen Leiter der <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/" target="_blank">Kronberg Academy</a>, erfahren  wir dessen Einschätzungen über das, was  ihn bewegt hat, welche Aufgaben zu bewältigen waren und wie die weitere Zukunft  dieses Projekts aussieht.</p>
<p><strong>Michael Heinz:</strong> Wie  hast Du „das Projekt Chamber Music Connects the World“ im 10. Jubiläumsjahr  erlebt?</p>
<p><strong>Raimund Trenkler:</strong> Es ist jedes Mal aufs Neue ein Abenteuer, auf was wir uns da einlassen. Es bleibt neu und frisch,  denn es sind immer andere junge Musiker und andere Werke, die auf dem Spielplan  stehen. Um es gleich vorweg zu nehmen: die <strong>Qualität </strong>der musikalischen  Darbietungen in diesem Jahr, das <strong>Niveau der hier angereisten Musiker war  durchweg sehr, sehr hoch</strong>. Man muss sich vorstellen, es kommen 22 junge Musiker  nach Kronberg. Und diese jungen hochbegabten Musiker haben die Chance mit den  berühmten Fünf<a href="http://venyoo.de/s223617-chamber-music-connects-the-world" target="_blank"><strong> Seniors </strong></a>zusammen zu treffen und gemeinsam Musik einzustudieren. Sie  sind ihren Idolen und Vorbildern ganz nahe. Aus  der<strong> musikalischen Abhängigkeit zwischen den Seniors und Juniors entsteht  automatisch auch menschliche Nähe</strong>. Und wir  schaffen die Rahmenbedingungen, dass dies auf eine  besonders vertraute und familiäre Weise geschehen kann. Es entstehen so  besondere Konstellationen und die Intensität der Zusammenarbeit ist so nur in  der Kammermusik möglich. So manch einer der Juniors hat während der 11 Tage in  Kronberg einen <strong>musikalisch-virtuosen  Höhenflug</strong> hingelegt. Das   gemeinsame Ziel ist es, ausgewählte Kammermusik-Werke einzustudieren und ein  einmaliges musikalisches Erlebnis zu gestalten – für die Musiker selbst und auch  für das Publikum. Und das Publikum kann bereits während der öffentlichen Proben  an der Entstehung des Werkes teilhaben.<br />
Einfach einmalig und <strong><em>es  wird nie langweilig!</em></strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624280001052%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624280001052%2F&amp;set_id=72157624280001052&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624280001052%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fkronbergacademy%2Fsets%2F72157624280001052%2F&amp;set_id=72157624280001052&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong>MH:</strong> Welche  besonderen Herausforderungen waren zu meistern?</p>
<p><strong>RT:</strong> Die größte  Herausforderung war es, fünf namhafte Musiker dazu zu bewegen, für gut <strong>11 Tage ihre Terminkalender freizuhalten</strong> und sie hier zur aktiven Teilnahme beim Projekt „Chamber Music“ in Kronberg zu  motivieren. Da es sich um <strong>Künstler von Weltrang</strong> handelt, kann man sicht leicht  vorstellen, dass viele alternative Auftrittsmöglichkeiten  und Konzertangebote für diese Musiker mit dem Projekt der Kronberg Academy im  Wettstreit liegen. <strong>Gidon Kremer, Tatjana Grindenko, András Schiff, Yuri Bashmet</strong> und ursprünglich geplant auch der englische Cellist Steven Isserlis, dies war unser Plan.  Dass wir auch das im  diesem Jahr wieder einmal geschafft haben, grenzt schon an <em><strong>kleines Wunder</strong></em>. Die  kurzfristige Absage von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Steven_Isserlis" target="_blank">Steven Isserlis</a> hatte ein ernstes Zusatzproblem für uns  entstehen lassen, aber der ebenso kurzfristig herbeigeführte Einstieg von <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/professoren/frans-helmerson.html" target="_blank">Frans  Helmerson</a>, der nahtlos in alle zuvor terminierten Stücke von Steven Isserlis einsprang, „rettete uns den  Tag“. Das war schon mit viel Schweiß verbunden.</p>
<p>Die zweite riesige Herausforderung: die  Zusammenstellung des umfänglichen Probenplans und die während der  Veranstaltungen sich immer wieder ergebenden  Änderungen. Das ganze auf  Tagesbasis zu managen, insbesondere die jeweils neuen Probenpläne für den  folgenden Tag an alle Künstler und die Support-Teams weiter zu leiten, das ist  <strong>eine enorme logistische Meisterleistung</strong>. Der Probenplan ist äußerst  komplex.  Tauchen an einer Stelle Änderungen auf, sind viele andere  Proben jeweils betroffen und müssen ihrerseits geändert werden. Es gibt viele Abhängigkeiten zu berücksichtigen, und ja, man kann hier schnell Fehler machen und ein kleines Chaos anzetteln. Täglich gab es Änderungen und der Druck auf die Verantwortlichen war über  all die Tage sehr groß.</p>
<p><strong>MH:</strong> Wie geht es  weiter mit „Chamber Music Connects the World“ ?</p>
<p><strong>RT:</strong> Das inhaltliche  Konzept von „Chamber Music…“ ist besonders tragfähig, da es aufgrund seiner  Flexibilität, nämlich immer wieder stets neue junge Musiker auszuwählen und neue  Werke aus dem riesigen Reservoir der Kammermusik auszuwählen, <strong>viel Raum für Neues und auch  Experimentierfreudigkeit</strong> ermöglicht. Natürlich, die Kammermusik bildet  den Nukleus.</p>
<p>Und was die Chancen zur Teilnahme betrifft:  Im Vordergrund stehen allein  das<strong> Können und die Leidenschaft der Bewerbe</strong>r der jungen Musiker. Ausführliche Bewerbungen und dann die Auditions für die  Ausgewählten bilden die zu überwindenden Hürden. Hier mitmachen zu  können ist etwas Außergewöhnliches, das  hat sich jedenfalls herumgesprochen. Es beschert den jungen Musikern einmalige  Erfahrungen. Wir hören oft von ihnen, wie prägend diese Tage für sie  waren.</p>
<p>Neue Akzente können wir  setzen, in dem  wir etwa die Einbeziehung von Bläsern in Erwägung ziehen, um so das musikalische  Spektrum gleichsam auszudehnen und zu erweitern. Aber diese Entscheidungen haben  noch ein wenig Zeit! Was heute schon sicher scheint ist dies: <strong>es wird wieder ein  neues Abenteuer vor der Tür stehen</strong>, wenn <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/chamber-music-connects-the-world-2012/index.html" target="_blank"><strong>2012</strong></a> im Mai eine neue Gruppe von  ausgewählten jungen Musikern mit Weltkünstlern in Kronberg zusammentreffen  werden, um ein neues Kapitel beim Projekt  &#8220;Chamber Music&#8221; zu schreiben.</p>
<p>Raimund, danke für dieses Gespräch.</p>

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