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	<title>Kronberg 2.0</title>
	
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		<title>Masterclass mit Antje Weithaas</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 17:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Musik und Gespräche sorgen für besonderen Masterclass-Mix Während zwei intensiver Masterclass-Tage hatten unsere Jungen Solisten Gelegenheit, mit einer vielseitigen, international sehr beachteten deutschen Geigerin und Pädagogin neue Impulse und Inspiration zu erhalten. Antje Weithaas, seit einigen Jahren Professorin für Geige an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ist nicht nur eine gefragte Lehrerin sondern [...]]]></description>
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<p><strong>Musik und Gespräche sorgen für besonderen Masterclass-Mix </strong></p>
<p>Während zwei intensiver Masterclass-Tage hatten unsere <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/" target="_self">Jungen Solisten </a>Gelegenheit, mit einer vielseitigen, international sehr beachteten deutschen Geigerin und Pädagogin neue Impulse und Inspiration zu erhalten.</p>
<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2013/03/KAM_MC_Weithaas_1303_AM__6403.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4189" title="KAM_MC_Weithaas_1303_AM__6403" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2013/03/KAM_MC_Weithaas_1303_AM__6403-300x259.jpg" alt="" width="300" height="259" /></a>Antje Weithaas, seit einigen Jahren Professorin für Geige an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin ist nicht nur eine gefragte Lehrerin sondern auch eine überaus aktive Kammermusikerin. Letzte Woche verbrachte die gebürtige Cottbusserin zwei Tage in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kronberg_im_Taunus" target="_blank">Kronberg</a>, um diverse Kammermusikstücke mit den jungen Musikern zu vertiefen.</p>
<p>Liest man ihre Vita, so ist man mehr als beeindruckt. Auftritte als Solistin hatte sie mit vielen international sehr namhaften Künstlern und Orchestern. Hier nur ein paar Beispiele: Los Angeles Philharmonic Orchestra, San Francisco Symphony  Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra oder dem Londoner BBC Symphony Orchestra. Großartige Dirigenten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Dawidowitsch_Aschkenasi" target="_blank">Vladimir Askenazy</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neville_Marriner" target="_blank">Sir  Neville Marriner</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yakov_Kreizberg" target="_blank">Yakov Kreizberg</a> waren dabei ihre musikalischen Partner.</p>
<p>Als Kammermusikerin ist sie mit Tanja und <a href="http://www.christian-tetzlaff.de/" target="_blank">Christian  Tetzlaff</a>, Clemens Hagen, Silke Avenhaus sowie  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sharon_Kam" target="_blank">Sharon Kam</a> und Lars Vogt in  wechselnden Formationen auf der Bühne. Zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabea_Zimmermann" target="_blank">Tabea Zimmermann</a>, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras  hat sie im Jahre 2002 das <a href="http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/arcanto-quartett-100.html" target="_blank">ARCANTO-Quartett </a>gegründet und 2004 ihren ersten Auftritt mit dieser Formation in Stuttgart erlebt. Mit ARCANTO war sie auch schon weltweit unterwegs,  so auch in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carnegie_Hall" target="_blank">Carnegie Hall  New York</a>,  in Barcelona oder in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonhalle_Z%C3%BCrich" target="_blank">Tonhalle</a> in Zürich. Teamplay ist ihre Sache. Wie schrieb die Neue Zürcher Zeitung vor einiger Zeit beeindruckt &#8220;Das Arcanto Quartett musiziert mit einer solchen Einigkeit in  Ausdruck, Klangfarbe und Artikulation, wie man es selbst bei  hauptamtlichen Streichquartetten selten erlebt.&#8221;</p>
<p><strong>Ins Tonstudio </strong>zwecks<strong> </strong>CD-Aufnahmen verschlägt es die agile Musikerin natürlich auch von Zeit zu Zeit, zusammen mit der Pianistin Silke Avenhaus hat sie allein bereits 5 CDs eingespielt.  Mit anderen Worten, Antje Weithaas kann beim Nachdenken und Erzählen über die vielen Aspekte eines farbigen Musiker- und Pädagogenlebens aus dem Vollen schöpfen. Und humorvoll, ja locker und direkt ist sie obendrein noch.</p>
<p>Das konnten die Jungen Solisten speziell am zweiten Tag der Masterclass erleben, als der Direktor unseres Studiengangs, <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/direktor/index.html" target="_blank">Friedemann Eichhorn</a>, eine Diskussion mit ihr zum Thema &#8220;Wie übt man?&#8221; moderierte und mit eigenen Fragen und wissenswerten Einschüben spickte.</p>
<p>Die Neu-Potsdamerin verblüffte dann so einige Male die anwesenden Jungen Solisten mit Ihren Antworten zum Thema Üben. &#8220;Ich bin ehrlich, so ganz diszipliniert geht es bei mir auch nicht immer zu&#8221; meinte sie bei den Fragen zur Häufigkeit des Übens. Ihre diversen Verpflichtungen und Auftritte engen die Spielräume für reines &#8220;Üben&#8221; ein. Und die reine Technik hätte sie nun durchaus hinter sich. Üben tue sie nicht mit einer von vornherein anvisierten Häufigkeit bzw.  Dauer, sondern jeweils angestossen durch gegebenem Anlass. Dies gelte für  neue Stücke oder solche Kompositionen, die sie schon einige Zeit nicht  mehr gespielt habe.</p>
<p>Sie könne sich auf ein Reservoir bekannter Stücke aus ihrer Frühzeit stützen und solche Werke spiele sie auswendig. Neue Stücke muss sie sich durch intensives Partitur-Studium erarbeiten und diese werden dann vom Blatt gespielt.</p>
<p>Als sie in die Runde der Musiker fragte, was sie, die Jungen Solisten, denn zum Üben motiviere, kam eine wie aus der Pistole geschossene Antwort eines anwesenden Musikers vom Kuss-Quartett: &#8220;Coffee&#8221; lautete sein Beitrag. Lachende Minen rundherum. Aber Frau Weithaas trug selbst auch immer wieder zur Leichtigkeit dieser Diskussionsrunde bei. Worum es ihr ginge beim Thema Üben war nach ihren Worten der Aspekt der Freude und der Frische im Kopf. Das Üben müsse keinesfalls Langeweile verbreiten.  Allzu schematisches Üben, gab sie zu bedenken, würde die Gefühle und Empfindungen für die Musik abtöten, und das müsse nicht sein. &#8220;Warum mehr leiden als notwendig&#8221;, fragte sie einmal in die Runde. Und an anderer Stelle meinte sie ironisch in Richtung Friedemann Eichhorn, dass sie ihr Mitwirkung bei diesem Thema nun keineswegs als Bestbesetzung sehe. Erneut Schmunzeln in der Runde.</p>
<p>Und dann machte sie noch die Rolle des aufmerksamen Hörens deutlich. Gleichwohl betonte sie, dass sie sich nicht zu jedem Violinstück die diversen bekannten Einspielungen anhöre. Und ein weitere Ausspruch verblüffte unsere jungen Musiker, als sie meinte, man müsse auch nicht spielen wie Heifetz, Oistrach, Menuhin oder Stern oder all die anderen bekannten großen Geigen-Virtuosen. Jeder Musiker müsse sich vielmehr selbst seinen Zugang zum betreffenden Werk über die Noten erarbeiten und an einer eigenen Interpretation feilen. Dies formulierte sie mit dem Brustton der Überzeugung. Eine wichtige Botschaft für die jungen Künstler.</p>
<p>Und schließlich betonte sie die Rolle des Hörens beim Spielen und Erarbeiten bestimmter Passagen einer Komposition. Alles müsse über das Hören, also über die Ohren gesteuert werden und nicht über die Arbeit der Finger. Ob es hier Geheimnisse gebe, wurde sie gefragt. &#8220;Keine Geheimnisse&#8221;, so ihre Antwort, außer, und da kam wieder die Frische im Kopf zu Geltung, &#8220;your brain needs to be fresh&#8221;. Die Diskussionsrunde wurde in englischer Sprache durchgeführt und auch dabei war Antje Weithaas sehr geschmeidig und virtuos.</p>
<p>Nach eineinhab Stunden eines angeregten Frage-und Antwort Dialogs, der nicht nur die Themamtik &#8220;Üben&#8221; umfasst hatte, wurde der letzte Break des Tages eingeläutet. Eine erbauliche und informative Abwechslung mit einer frisch und sympathisch auftretenden Künstlerin und Pädagogin. So werden sicherlich viele Junge Solisten diesen Nachmittag im Studio 2 in Erinnerung behalten.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronberg Academy Team</p>

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		<item>
		<title>Rundum Begeisterung: András Schiff in Kronberg</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 17:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rückblick auf drei unglaublich inspirierende  Meisterklassentage Letztes Wochenende gab es wieder einmal großen Besuch in unseren KAM Studios. András  Schiff, aus Ungarn stammender international renommierter Meisterpianist, war volle drei Tage in der Stadt und hatte sich vorgenommen, den jungen Musikern unseres Studiengangs wichtige Impulse für Ihren weiteren Weg zu geben. Insgesamt 14 Junge Solisten kamen [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2013/03/KAM_MC_AndrasSchiff_1302_AM__5879.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4136" title="KAM_MC_AndrasSchiff_1302_AM__5879" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2013/03/KAM_MC_AndrasSchiff_1302_AM__5879-300x214.jpg" alt="" width="300" height="214" /></a></p>
<p><strong>Rückblick auf drei unglaublich inspirierende  Meisterklassentage</strong></p>
<p>Letztes Wochenende gab es wieder einmal großen Besuch in unseren <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/kronberg-academy-masters/index.html" target="_blank">KAM Studios</a>. <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/presse/content/andras-schiff-verstaerkt-den-kuenstlerischen-beirat-der-kronberg-academy.html" target="_blank">András  Schiff</a>, aus Ungarn stammender international renommierter Meisterpianist, war volle drei Tage in der Stadt und hatte sich vorgenommen, den jungen Musikern unseres Studiengangs wichtige Impulse für Ihren weiteren Weg zu geben.</p>
<p>Insgesamt 14 Junge Solisten kamen in 6 Sessions &#8211;  mal zu zweit oder zu dritt &#8211; nacheinander mit ihren Werkinterpretationen an die Reihe. Alle drei Streichinstrumente waren vertreten, das Cello leicht in Überzahl. Die internen Meisterklassen ermöglichen den Jungen Solisten, von ihnen ausgewählte Stücke zu interpretieren, um dann musikalisches Feedback,  Anmerkungen und Reflektionen des Lehrers aufzunehmen. Werke von Bach, Brahms, Beethoven und Schubert wurden gespielt. Während des Vorspielens sind die übrigen Jungen Solisten ebenfalls anwesend. Dies ist auch eine der vielen Besonderheiten bei diesen internen Meisterklassen. Sie sollen bewusst das gemeinsamen Lernen mit dem jeweiligen Lehrer erfahren. Die Dialoge und die Erläuterungen des Maestros sind so für den jeweils aktiv Vorspielenden und die zuhörenden jungen Musiker gleichermaßen von Bedeutung. Man kann sich leicht vorstellen, dass für alle teilnehmenden Musiker diese kostbaren Tage mit Maestro Schiff von höchster Intensität geprägt waren. Gewissermaßen zur inhaltlichen Abrundung der drei Tage wurde auch ein musikwissenschaftlicher Vortrag über Notationsbesonderheiten in Mozart-Kompositionen eingeflochten (&#8220;The meaning of Mozart´s dots and strokes for performers&#8221;).</p>
<p>Die zwei Pianisten, mit denen András Schiff die 3 internen Meisterklassentage absolvierte, waren Yumiko Urabe und Walter Delahunt. Beide hatten mir schon ihre persönlichen Eindrücke nahegebracht: Für Yumiko Urabe war es das Erlebnis, bei  diesen internen Meisterklassen dabei zu sein, zuzuhören, wenn sie selbst nicht spielen musste. &#8220;Das war Luxus, dabeizusein&#8221;, wie sie voller Begeisterung und auch Dankbarkeit formulierte. Und sie fügte noch hinzu,  dass sie von der Ehrlichkeit und persönlichen Bescheidenheit des Meisters beeindruckt war. Und dazu die Einfachheit seiner Worte. Und man könne so viel von ihm lernen! Für Walter Delahunt war es insbesondere das großartige Gefühl für Elastizität in der Rhythmik. Er meinte, dass dies wohl die ungarische Schule ausmachen würde. „ He has an aristocratic style“.</p>
<p>Als am Freitag nachmittag vergangener Woche gegen 18.00 Uhr die letzte Session zu Ende ging, in der der Cellist Istvan Vardai aus einer Bachschen Solosuite für Cello vorspielte, waren sich so ziemlich alle einig: Diese drei Tage hatten es mal wieder in sich, waren einmalig.</p>
<p>Als so nach und nach die einzelnen Musiker aus unserem Studio 2 auf den Gang liefen, um noch kurz nach einer Erfrischung oder einen kleinen Snack zu greifen, konnte jede der Anwesenden die freudige Anspannung und  Erregung der Musiker regelrecht auf den Gesichtern der jungen Leute ablesen.</p>
<p>Schnell noch ein paar Stimmen und Statements einfangen, dachte ich, bevor alle Jungen Solisten auf und davon sind. Eine Art Stimmungsbild von diesen drei Meisterklasse-Tagen, das müsste doch gelingen.</p>
<p>Den Anfang sollte der junge Cellist Pablo Ferrández machen, aber dieser junge Mann war buchstäblich sprachlos, er brachte kein Wort heraus!  Mit seinen (wie immer) strahlenden Augen sagte er jedoch viel, irgendwie schien er mir überwältigt. Aber sein Gesichtsausdruck gab zu verstehen: Das war einfach großartig!</p>
<p>Violinist <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/benjamin-beilman.html" target="_blank">Benjamin Beilman</a>, der am ersten Tag (27. Februar) zusammen mit <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/benjamin-beilman.html" target="_blank">Pablo Ferrández</a> an der Reihe war, formulierte dafür etwas ausführlicher seine Gedanken und Eindrücke: „It was my first such masterclass here in Kronberg after I was admitted for the master programme  last year. So for me it was also my first encounter with the entire institution, the faculty staff, and the Young Soloists and all of the surroundings. I was amazed about the consistent high quality of the classes, which ran over three consecutive days. My previous experience in the US was always related to a maximum of two to three hours for such classes. And now, here, three full days! In other words it was more like a musical retreat with extremely talented players and this enormous quality from start to end, truly exciting! For everyone this was a rich experience! And so I think this is really unique what the Academy provides. It´s  reputation and popularity as an international top educational institution is on the increase amongst talented young musicians in the US”.</p>
<p>Und seine Eindrücke von Maestro Schiff formulierte  er so:</p>
<p>“ He often touched on details, providing deep insights and the use of his words and metaphors from painting to architecture to art in general for instance gave certain of his explanations more meaning and importance”.</p>
<p>Benjamin Beilman spielte die Bachsche Partita Nr.3 in E-Dur von Johann Sebastian Bach.</p>
<p>Die junge russische Cellistin <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/anastasia-kobekina.html" target="_blank">Anastasia Kobekina</a> meinte: „ There was so much input and the learning implies to know and to feel, and he delivered all this &#8211; but now I must rush”…und weg war sie!</p>
<p>Die ebenfalls erst 18-jährige <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/ella-van-poucke.html" target="_blank">Ella van Poucke</a>, Cello, gab voller Bewunderung diesen Gedanken zu Protokoll: „His knowledge about every piece, every composer in combination with his musicality that is so amazing….”.</p>
<p><a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/hyeyoon-park-.html" target="_blank">Hyeyoon Park</a>, Geigerin, drückte Ihr Resümee so aus: „Ich bin so dankbar, dass ich spielen durfte und zuhören konnte. Allein die Zeit, die er uns gewidmet hat und die Großzügigkeit, all diese musikalischen Weisheiten weiterzugeben, und dabei stets so geduldig mit uns war.“</p>
<p><a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/benedict-kloeckner-.html" target="_blank">Benedikt Klöckner</a>, Cellist, meinte: „Ich fand das genial, es waren oft die kleinen Details, die sich als besonders wichtig heraus stellten. Und beim Zuhören gabs viele neue Ideen. Und wenn sich Herr Schiff selbst ans Klavier begab und spielte, da wusste man immer sofort, was er will“. Und Gabriel Schwabe, ebenfalls Cellist, betonte, dass für ihn die Tage mit höchster Konzentration verbunden waren, er viel aufgenommen habe und dass dies durchaus anstrengend gewesen sei. Also kein reines Zuckerschlecken, dachte ich, aber im Grunde war das ja nicht überraschend!</p>
<p><a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/about-us/kronberg-academy-team/" target="_blank">Anne Zipf</a>, unserer Team-Kollegin im KAM-Studiengang, fiel auf, das András Schiff durch seine große Ruhe sehr positiv auf alle jungen Musiker abfärbte. Und sie brachte noch mit großer Genugtuung zum Ausdruck, dass die 2 Stunden, in denen sie einer Session beiwohnen konnte, ihr reichlich Belohnung für die Organisation dieser drei Tage gewesen waren.</p>
<p>Unser Studiendirektor <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/director/index.html" target="_blank">Friedemann Eichhorn</a>, bereits mit einem Rucksack bepackt, brachte es schließlich so auf den Punkt: „András Schiff sucht die Wahrheit in der Musik, und er zeigt uns gleichzeitig die Tiefe der Musik. Und bestechend ist seine Großzügigkeit. Es ist eine Faszination für uns alle!“</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronberg Academy Team</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Masterclass with Christoph Eschenbach</title>
		<link>http://www.kronbergzweinull.de/2013/02/14/masterclass-with-christoph-eschenbach/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Feb 2013 16:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[A Young  Soloists´s personal experience “We were working on this opportunity for more than 10 years”,  said Raimund Trenkler about Christoph Eschenbach´s coming to Kronberg to deliver a series of masterclasses over one weekend. Now, last weekend it finally happened (February 8-9).  This was a unique chance for me to personally get to know a [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2013/02/KAM_MC_Eschenbach_1302_AM__5500.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4096" title="KAM_MC_Eschenbach_1302_AM__5500" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2013/02/KAM_MC_Eschenbach_1302_AM__5500-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>A Young  Soloists´s personal experience</strong></p>
<p>“We were working on this opportunity for more than 10 years”,  said <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/auf-einen-blick/" target="_blank">Raimund Trenkler </a>about <a href="http://www.christoph-eschenbach.com/index.php?lid=de&amp;cid=1" target="_blank">Christoph Eschenbach´s</a> coming to Kronberg to deliver a series of masterclasses over one weekend. Now, last weekend it finally happened (February 8-9).  This was a unique chance for me to personally get to know a worldwide renowned pianist and conductor.</p>
<p>Maestro Eschenbach shared with us his incredible experience as a conductor, working on such  beautiful concertos like Schumann´s cello concerto, Bruch´s violin concerto, Walton´s viola concerto and various other pieces. In addition, we had the chance to play and perform with him, playing chamber music works by Mozart and Dvorák.</p>
<p>I was very much impressed by his strong sense of timing in music, and how he was feeling the natural shape of musical  phrases. At times, he paid attention to a very small detail with the result that the music was getting freedom and new colors. None of the formal, lifeless notes were missed by him. And he was so much involved in working with each student to bring into the piece truthfulness and natural breath.  Sometimes, he just showed a direction, conducting only two bars and the phrase got immediately clearly articulated. He also suggested some of the bow changes for orchestra groups in certain places, where the melody of the solo instrument needs a particular support from the orchestra.</p>
<p>To play chamber music with Christoph Eschenbach is a very special experience. It’s an opportunity to make music with a great musician, to feel his spirit and fully embrace the music. And sensing a kind of distance which always exists between a soloist and the conductor. However, a distance that is disappearing in the moment of creating music together. At the beginning Maestro Eschenbach wanted to play only one movement of the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Piano_Quintet_No._2_%28Dvo%C5%99%C3%A1k%29" target="_blank">Dvorák piano quintet</a> and it was so interesting to see how excited everybody became when he couldn’t stop with one movement and the quintet piece was finally played to the end.</p>
<p>As a result of my participation and listening to a series of masterclasses conducted by great musicians who were coming to Kronberg over the last couple of months I got the feeling of a common spirit. Also I felt that there was a common idea shared amongst the group of <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/sp/young-soloists/">Young Soloists</a> who were also in the room during those masterclass sessions. And that feeling was so special,  meaning that all young musicians were united by that common idea and we were part of it through shared learning and performing. And this feeling got even stronger, when all the Young Soloists and Maestro Eschenbach played together chamber music. Mr. Eschenbach pointed out that musicians should carry a message to the audience which is to make sure that music has the power to unite people with different standpoints, convictions and beliefs.</p>
<p>Last but not least I would like to add a few observations. The Maestro didn’t want to make breaks between sessions, in other words, it seemed that he was very much looking forward to the next interpretation, a new personality and new musical experience. And I also felt, that after the two days making music together and speaking and exchanging ideas during dinners, we got to know him better and if I may say so, the distance between him and us was shrinking. We came closer to each other. After these two amazing days with Christoph Eschenbach we were  all excited about the experience and we are clearly looking forward to his next stay in Kronberg, scheduled in June.</p>
<p><strong>Anastasia Kobekina</strong></p>
<p>Young Soloist, Kronberg Academy Masters</p>
<p>(Photo: Andreas Malkmus, Frankfurt)</p>

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		<title>Mit Musik – Miteinander / Hallo, ich bin dann mal neu hier</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2012 17:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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<p>Was für ein Luxus, die neuen Arbeitskollegen schon mal in einem anderen Umfeld kennenzulernen als im Bürostress! Und dabei einem viel spannenderen. Denn direkt zu Beginn meines halbjährigen Praktikums in Kronberg hatte ich die Möglichkeit, das Projekt <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/mit-musik---miteinander/rueckblick.html" target="_blank">„Mit Musik – Miteinander“</a> mitbetreuen zu dürfen.</p>
<p>Die drei -mittlerweile- Ex-Praktikanten Lea, Caroline und Philipp waren schon mit den Teilnehmern und Dozenten <a href="http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/hochtaunus-und-region/kronberg/12433288.htm" target="_blank">Vilde Frang</a>, <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/junge-solisten/yura-lee-.html" target="_blank">Yura Lee</a> und <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/alumni/bonian-tian.html" target="_blank">Bonian Tian</a> bekannt, sodass sie alle mit Namen begrüßen konnten. Ich stellte mich meist selbst kurz vor mit: „Hallo, ich bin die neue Praktikantin“, und wurde vor allem von den Dozenten freundlich aufgenommen – man sieht sich ja noch öfter.</p>
<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC8517.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4078" title="_DSC8517" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/10/DSC8517-237x300.jpg" alt="" width="237" height="300" /></a></p>
<p>Das musikalische Wochenende begann freitags mit einer kleinen Kennenlern-Probe, bei der sich die einzelnen Teilnehmer und ihre Dozenten erst mal beschnuppern konnten, bevor es am Samstag ans Eingemacht ging: In nur einer Stunde sollten die technischen und musikalischen Finessen der verschiedenen Quart-, Quint- und Oktette gemeistert und ausgearbeitet werden. Dabei stand allerdings nicht die Perfektion im Vordergrund, sondern das gemeinsame Musizieren und die gegenseitige Inspiration – hier dürfen Fehler gemacht werden. Das merkte man auch den Teilnehmern an: Die Unsicherheit verflog beim gemeinsamen Abendessen, es wurde gelacht, sich kennengelernt und das Miteinander genossen.</p>
<p>Auch die Dozenten tauten deutlich auf, und spätestens bei den ausgedehnten Proben wurde mir wieder einmal deutlich vor Augen geführt, wohin man es mit Fleiß und dem entsprechenden Talent so bringen kann… Da wird man als Hobbymusikerin schon ein bisschen neidisch. Und wenn man dann noch dabei sein kann, wie Bonian Tian mit einem Streichquartett Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ übt, möchte man am liebsten selbst direkt zum Cello greifen. Besonders angetan war ich übrigens von der Art Yura Lees, die von der Bratsche aus ihre Quintette leitete und dabei versuchte, den Teilnehmern interpretatorische Ansätze zu vermitteln.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Das Konzert am Sonntag war erstaunlich gut besucht; natürlich gab es den ein oder anderen kurzen Schreckmoment, als etwa Vilde Frang ohne ihre Noten auf die Bühne ging, oder als zwei Teilnehmerinnen sich nicht einig werden konnten, wem denn jetzt welche Geige gehört… Aber für alle Probleme gab es eine Lösung, und so konnten Teilnehmer, Dozenten und Teammitglieder das aufregende Wochenende auch genießen. Es war aber auch wirklich spannend, so viele junge und so gute Musiker auf einem Haufen zu erleben, die nicht einmal nach dem Probenende von der Musik abließen, sondern sich noch Noten aus dem Archiv liehen, um eine spontane Abendprobe zu veranstalten.</p>
<p>„Mit Musik – Miteinander“ ist ein Projekt, das größtenteils von Praktikanten organisiert und durchgeführt wird, und so kamen mir die Einblicke natürlich doppelt gelegen: Als Einstand in das Praktikum und als Vorbereitung auf das „MMM“, das meine Mitpraktikantin Antje Oswald und ich im nächsten April organisieren werden. Bis zur tatsächlichen Durchführung bleibt allerdings noch viel zu tun, denn nicht nur dieses Projekt will vorbereitet werden, sondern auch die anstehenden <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/geigen-meisterkurse-/" target="_blank">Geigenmeisterkurse</a> und das <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-festival-/index.html" target="_blank">Cello Festival</a>. Und dann wird die Academy auch noch <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-festival-/index.html" target="_blank">20 Jahre alt</a>…Es gibt viel zu tun – wir freuen uns drauf!</p>
<p><strong>Franziska Hiller </strong></p>
<p><strong> </strong>Praktikantin im Team der Kronberg Academy</p>

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		<title>Cello Meisterkurse 2012 / Besuch bei Cellobauer Thorsten Theis</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 12:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es hatte doch noch geklappt. Trotz eines äußerst engen Zeitplans machte Meistercellist David Geringas am Samstagnachmittag einen kurzen Besuch bei Cellobauer Thorsten Theis. Mit von der Partie war seine Meisterkursschülerin Natalia Costiuc, die seit zwei Jahren ein von Thorsten Theis gebautes Cello spielt. Es handelt sich um ein Modell nach dem italienischen Cellobauer  Guadagnini. Von [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC83951.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4060" title="_DSC8395" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/DSC83951-214x300.jpg" alt="" width="214" height="300" /></a>Es hatte doch noch geklappt. Trotz eines äußerst engen Zeitplans machte Meistercellist David Geringas am Samstagnachmittag einen kurzen Besuch bei Cellobauer Thorsten Theis. Mit von der Partie war seine Meisterkursschülerin Natalia Costiuc, die seit zwei Jahren ein von Thorsten Theis gebautes Cello spielt. Es handelt sich um ein Modell nach dem italienischen Cellobauer  Guadagnini. Von Natalia Costiuc hatten wir zuvor erfahren, wie sehr sie sich mit dem Instrument angefreundet hatte. &#8220;Der Klang hat sich wunderbar entwickelt und ich bin froh,  dass ich das Gerät für weitere 2 Jahre spielen darf.&#8221;  Der jungen aus St. Petersburg stammenden Cellistin ist das Instrument als Leihgabe 2010 vom Instrumentenfonds der Kronberg Academy übergeben worden. Thorsten Theis, der sich 2002 als Cellobauer selbständig gemacht hatte, stiftete das von ihm im Jahre 2008 fertiggestellte  Instrument als Danke-Schön an die Kronberg Academy für seine stärkere Einbindung in die große Cello-Familie.</p>
<p>Und David Geringas, der seit vielen Jahren bei unseren Projekten mitwirkt, pflichtete Natalia Costiuc bei, als er hinzufügte, dass dieses Cello sehr gut zu ihr passen würde und sie mit diesem Instrument weitere Entwicklungsmöglichkeiten vor sich habe.  Einen Vergleich mit einem authentischen, jahrhundertealten Guadagnini könne man natürlich erst sehr viel später ziehen, 200 Jahre sind da die entsprechende Größenordnung, so der Meistercellist. Für Thorsten Theis war es eine sehr positive Begegnung. Beim anschließenden Fototermin war er mit den zwei Musikern in gelöster Stimmung für Sekunden vereint. Die kurze Stippvisite des weltweit angesehenen Künstlers mit seiner Kronberger Meisterkursschülerin sorgte so für einen ganz besonderen Akzent bei unserem jungen Cellobauer.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronberg Academy Team</p>

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		<title>Cello Meisterkurse 2012 / Spielen, Hören, Staunen</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 16:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Blogbeitrag wurde von unserem Meisterkurs-Teilnehmer Alexey Stadler verfasst. Alexey, Jahrgang 1991, ist ein junger Cellist aus St. Petersburg, der bereits im Alter von 4 Jahren mit dem Cellospiel begonnen hat. Alexey stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Er war erstmals bei unserem Projekt Chamber Music Connects the World im Juni dieses Jahr bei uns [...]]]></description>
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<p>Dieser Blogbeitrag wurde von unserem Meisterkurs-Teilnehmer <a href="http://www.allmusic.com/album/alexey-stadler-amp-karina-sposobina-mw0001984025" target="_blank"><strong>Alexey Stadler</strong></a> verfasst. Alexey, Jahrgang 1991, ist ein junger Cellist aus St. Petersburg, der bereits im Alter von 4 Jahren mit dem Cellospiel begonnen hat. Alexey stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Er war erstmals bei unserem Projekt Chamber Music Connects the World im Juni dieses Jahr bei uns in Kronberg zu Gast. Wir freuen uns über seine Bereitschaft, während des laufenden Betriebs der Cello Meisterkurse 2012 einen kurzen persönlichen Beitrag für uns zu schreiben. Hier sind seine Gedanken und Beobachtungen der letzten 2 Tage.</p>
<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P1550701.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4047" title="P1550701" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P1550701-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Gestern hatte ich einen tollen Unterricht bei <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/english/shop/rent-an-exhibition/david-geringas.html" target="_blank">Prof. Geringas</a>. Ich kenne ihn schon mehr als 5 Jahre, aber jedes Treffen mit ihm ist für mich stets sehr spannend. Ich habe im Meisterkurs eine <a href="http://www.allmusic.com/composition/sonata-for-cello-piano-in-c-major-op-119-mc0002364860" target="_blank">Cello Sonate von Prokofiev</a> gespielt und habe schon früher gehört, wie er dieses Stück unterrichtet hatte. Aber trotzdem, ich habe so viele Ideen bekommen und Neues durch seine Erläuterungen gehört.</p>
<p>Es ist unglaublich, wie Herr Geringas  in 45 Minuten so viel über Musik erzählen kann, über den Komponisten, die Zeit in der das Stück entstanden ist und die politische Atmosphäre zu jener Zeit. Und natürlich auch über die diversen cellistischen Aspekte: viele Kleinigkeiten einerseits aber auch Spielweisen andererseits, auf die ich nun meine Aufmerksamkeit richten werde. Und ich muss nun auch darauf achten, in welcher Richtung ich mich selbst weiter entwickeln kann.</p>
<p>Und genau darüber habe ich gestern nachgedacht, als ich Prof. Maintz in einem Konzert gehört habe. Ich war sehr begeistert von seinem Auftritt. So ein tolles Programm: Kraft, Weinberg, Beethoven. Ich freue mich ehrlich gesagt sehr, dass in Kronberg relativ unbekannte Stücke zu hören sind. Es gibt mehr als 100 Cellisten im Saal und ich bin sicher, dass wegen des Konzertes gestern abend so manche Cellisten diese wunderbare Sonate von Weinberg spielen werden. Und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cellosonate_Nr._3_%28Beethoven%29" target="_blank">Beethoven´s A-Dur Sonate</a> klang einfach toll. Man kann selten so eine klare Interpretation und ein perfektes Spiel  dieser Komposition erleben.</p>
<p>Nur eine Sache finde ich schade, dass ich nicht wie Harry Potter gleichzeitig an 4 oder 5 Orten gleichzeitig sein kann. Ich möchte alle 4 Professoren erleben, aber leider laufen sie alle parallel nebeneinander.</p>
<p>Auf der anderen Seite, vom “passiv-hören” kann man manchmal mehr lernen, als wenn man selbst der aktive Schüler ist.</p>
<p>Was bleibt noch zu sagen? Ich freue mich sehr auf alle weiteren Meisterkurse der nächsten 3 Tage und natürlich auch auf die interessanten Konzerte von Prof. Geringas und Prof. Thedéen!</p>
<p><strong>Alexey Stadler</strong></p>
<p>Aktiver Teilnehmer bei den Cello Meisterkursen und Konzerten 2012</p>

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		<title>Cello Masterclasses / A teacher who loves stress</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 19:41:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[
<p>What a busy day this was!</p>
<p>The morning kicked-off with a couple of  preparational work items for a planned film session. This session was  scheduled for the early afternoon hours,  where I was supposed to assist our partner Friedemann Grüning for a short interview with Maestro <a href="http://www.david.geringas.de/" target="_blank">David Geringas.</a></p>
<p>In order to condition myself with the right feelings and thoughts I attended two masterclasses with this famous Lithuanian cellist, conductor and teacher. When the masterclass sessions were finished I quickly grabbed some food and was running to the Recepturhof building where the interview was about to happen. Lighntning and audio conditions were fine-tuned, so the interview could run smoothly . Which it did.</p>
<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P15506901.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4027" title="P1550690" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P15506901-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Satisfied with the results of that 20-minute interview I then handed the room over to <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-/index.html" target="_blank">Yuka Kobayashi</a>, the Japanese pianist who urgently wanted to rehearse. After that, my next activity was to attend the last masterclass sessions of the day with German cellist  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Peter_Maintz" target="_blank">Jens Peter Maintz</a> at Kronberg´s Streitkirche.</p>
<p>Now, here comes an  example of a truly busy man. For someone like Jens Peter Maintz the end of the day comes near only when the midnight hour approaches. This seems to be the rule for him, being one of our four cello teachers.  The last 3 students of his afternoon masterclass (which started in the morning) confronted him with works by Shostakovich and Ligeti. Heavy stuff, I thought!  Being asked about how he is coping with this whole workload throughout the entire day he simply answered „ I love stress“. And there seemed to be no irony in his answer.</p>
<p>After the last student left the room at around 7 pm, Jens Peter kindly explained what the remaining activities of the day would be: a little rest, then attending the concert with Frans Helmerson and Mihaela Martin at 8 pm, followed by just another very important activity of the day, which is rehearsing until midnight. In order to prepare for his own concert the next day. Still fresh-looking Jens Peter, who was studying with David Geringas in Lübeck, delivered his answers happily. Amazing!</p>
<p>No doubt, this teacher and cello virtuoso is full of energy. Now I know, what a busy schedule really looks like.</p>
<p>Anyway, we look forward to his concert tomorrow evening.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronberg Academy Team</p>

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		<item>
		<title>Erste Sternstunden bei den Meisterkursen</title>
		<link>http://www.kronbergzweinull.de/2012/09/11/erste-sternstunden-bei-den-meisterkursen/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2012 20:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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<p>Wenn man den Job hat, zwischen den Meisterkursen pendeln zu können, um erste Impressionen für einen Blogbeitrag einzufangen, dann darf man wohl mehr als zufrieden sein.</p>
<p>Aber es war nicht nur das Bloggen angesagt. In den Vormittagsstunden des heutigen Tages gab es eine wichtige Besprechung zu unseren Filmaktivitäten. Danach geht es direkt in die Stadthalle, um noch etwas vor der Mittagspause bei David Geringas aufzusaugen an meisterlichen Gedanken zu Shostakovich und César Franck (dies waren zwei der Komponisten, die von den beiden Meisterkurschülern vorgeschlagen waren).</p>
<p>Ich habe also Gelegenheit, die junge russische Cellistin Anastasia Kobekina und den Franzosen Edgar Moreau im großen Saal zu hören. Beide waren im Juni dieses Jahr bei unserem Kammermusikprojekt &#8220;Chamber Music Connects the World&#8221; dabei.  Anastasia Kobekina spielt mit Hingabe den ersten Satz aus Shostakovichs Cellokonzert. Ein rasantes, expressives und aufwühlendes Werk. Meister Geringas gibt wertvolle Hinweise auf die tiefere Bedeutung dieser Komposition fürs Publikum.</p>
<p>Zwischendurch spricht er viel auf Russisch mit der jungen Anastasia. Manchmal wirft er der anwesenden Mutter von Anastasia, die auch im Publikum ist, einen Blick zu. Ein paar Worte gehen auch in ihre Richtung, sie ist Pianistin. Eine seit Jahren zu ins nach Kronberg reisende Musikliebhaberin aus Frankfurt berichtet mir von Ihrer Begeisterung für den Lehrer Geringas.  &#8220;Er ist phantastisch&#8221;, lässt sie mich wissen. Begeistert ist sie stets bei unseren Veranstaltungen.</p>
<p>Ihr Musikwissen ist profund, auch jetzt berichtet sie von Vater und Sohn Sanderling und weiss hinzuzufügen, dass Vater Kurt Sanderling noch persönlich mit Shostakovich in Russland befreundet war und ihn als ängstlichen Menschen kennengelernt hatte. Gestern habe sie seinen Sohn Michael Sanderling beim Dirigieren der 5. Sinfonie von Shostakovich in Frankfurt erlebt und sei daher noch mit Klängen dieses Komponisten angereichert.</p>
<p>Ein anderer Besucher der Meisterklasse gibt mir ebenfalls sehr positives Feedback über die gekonnte und engagierte Arbeit des Cello Individualisten und Lehrers David Geringas. Er bezieht sein Urteil auch auf die Geringas Arbeit mit dem jungen Franzosen Edgar Moreau, der nach seiner Einschätzung bereits ein ausserordentlich talentierte Cellist sei. Edgars etwas zarte rechte Bogenhand, so seine Einschätzung, bilde die Schwachstelle und Geringas vermittelt Edgar Moreau, wie man &#8220;Dolce&#8221; als Ausdruck zu verstehen habe und zeigt den Unterschied auf zwischen leise intonierten Tönen und dem tief empfundenen Spiel von etwas ausserordentlich Schönem. So wie in der Eingangsmelodie der  Cellosonate von César Franck. Beide Meisterkurse sind ein Genuss für mich &#8211; ja, in meiner höchst subjektiven Sicht sind es  bereits kleine Sternstunden.</p>
<p>Auch die junge italienische Cellistin Miriam Prandi, die mit vielen anderen aktiven und passiven Kursteilnehmern in der Stadthalle weilt, sagt zu mir nach der Session mit Edgar Moreau, dass Geringas enorm viel Inspiration zu geben habe. Für sie ist das fantastisch, es inspiriere sie selbst enorm und mache ihr Vorfreude auf den baldigen eigenen Meisterkurs am kommenden Samstag. Mein Nachmittag wird gekrönt von einem Meisterkurs bei Frans Helmerson, der die junge Norwegerin Frida Waervaagen mit vielen Einblicken in die Cello Komposition von Beethoven versorgt. Frida ist eine nordische Frohnatur, die gerne lacht und im Kurs bei Helmerson gibt es viel Anlass zu freudigem  Lachen.</p>
<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P1550659.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4015" title="P1550659" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P1550659-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Frida ist nach diesem Meisterkurs äußerst gelöst und  happy  und erzählt mir, dass die Meisterkurse bei Frans Helmerson für sie immer etwas spezielles seien. &#8220;Er sorgt dafür, dass ich das große Ganze der Komposition sehe und verstehe. Es geht immer um das rein Musikalische&#8221;, fügt sie noch an. Und strahlt bei jedem ihrer Worte. Frida kennt Kronberg und war bei unseren Veranstaltungen und Meisterkursen in den Jahren 2005-2007 mehrfach in der Burgstadt. Sie freut sich, nun nach 5 Jahren Abwesenheit wieder hier sein zu können.</p>
<p>Mehr Meisterkurse sind heute nicht drin, es geht weiter zum nächsten Job. Meiner eigenen Inspiration ist Genüge getan. Ein wirklicher praller Tag mit enormen Hörerfahrungen und großartigen Lehrern neigt sich dem Ende entgegen. Zeit zum Verarbeiten bleibt für die Nachtstunden.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronberg Academy Team</p>

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		<title>Cello Meisterkurse / Eindrücke vom ersten Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 17:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende sind sie nach und nach in Kronberg eingetroffen. Fast 130 junge Cellisten aus 33 Ländern. Heute mussten sie bei 4 namhaften Cello Virtuosen zeigen, was sie können. Bei zwei der vier Dozenten hatte ich Gelegenheit, persönliche Eindrücke mitzunehmen, wie sich das ganze abspielt und welche Atmosphäre zu spüren ist. Aber beginnen wir von [...]]]></description>
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<p>Am Wochenende sind sie nach und nach in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kronberg_im_Taunus" target="_blank">Kronberg</a> eingetroffen. Fast 130 junge Cellisten aus 33 Ländern. Heute mussten sie bei 4 namhaften Cello Virtuosen zeigen, was sie können. Bei zwei der vier Dozenten hatte ich Gelegenheit, persönliche Eindrücke mitzunehmen, wie sich das ganze abspielt und welche Atmosphäre zu spüren ist.</p>
<p>Aber beginnen wir von vorn: Der morgendliche Einstieg in diesen ersten &#8220;Projekttag&#8221; erfolgt in der Stadthalle. Teammitglieder sind schon damit beschäftigt, die Bestuhlung im großen Saal der Stadthalle abzuschließen, denn um 10.30 Uhr geht es mit dem Vorspiel bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Geringas" target="_blank">Maestro Geringas</a> los.  Fahnen für die Foto-Ausstellung &#8220;Vier Cellisten in Kronberg&#8221; im ersten Stock werden aufgestellt. Viele andere Handgriffe sind zu tätigen, um alles in Schwung zu bringen.</p>
<p>Im Bistro ist das dortige Team dabei, alles für die erste Speisung am Mittag vorzubereiten. Am Empfang stehen Cao und Lea bereit, um die eintreffenden jungen Cellisten mit ersten Infos und Orientierung zu versorgen. Bald trifft auch <a href="http://www.seidlgeigen.com/index.php?section=termine" target="_blank">Ekkard Seidl</a>, der Geigenbauer aus Markneukirchen ein, ein häufig zu sehender Gast bei uns. Er beginnt sogleich, seine Werkstatt zu errichten. Hilary Peacock richte sich hinter dem Tresen ein und kümmert sich gleichzeitig um ihre abendliche Weiterfahrt nach Frankfurt, wo sie noch Englisch-Unterricht geben  muss.</p>
<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P15505732.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4006" title="P1550573" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P15505732-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ich gehe in die Audition im großen Saal, wo David Geringas zwischen 11.50 &#8211; 13.30 Uhr 10 jungen Leuten lauscht, um seine Kandidaten zu finden. Er wird bis 16.30 Uhr damit befasst sein. Nahezu parallel werden in zwei anderen Gebäuden gleichfalls Auditions durchgeführt.  Man merkt den jungen Leuten die Anspannung an, kein Wunder, denn sie wollen ihr bestes geben und als aktive Meisterkursteilnehmer einfach dabei sein. Ich erlebe unteschiedliche Spielstile und Persönlichkeiten. Maestro Geringas sitzt an einem Tisch, nur 2-3 Meter von der Bühne entfernt, wo die jungen Leute postiert sind. Zwischendrin wird er von unserem Künstlerische Leiter<a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/kronberg-academy/auf-einen-blick/" target="_blank"> Raimund Trenkler</a> unterstützt.</p>
<p>Nach dem Mittagessen geht es weiter. Danach haste ich zur Audition mit <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/sp/lehrende/frans-helmerson.html" target="_blank">Frans Helmerson</a>, das ganze findet in den Räumlichkeiten des Kronberger Malermuseums  in der Streitkirche statt. Ein kleinerer Raum, das ganze intimer, aber die Situation ist die gleiche. Auch hier erlebe ich eine ähnliche Spannung.</p>
<p>Meine Versuche, noch die beide anderen Dozenten, nämlich <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-/meisterkurse.html" target="_blank">Jens Peter Maintz</a> und <a href="http://www.nordicartistsmanagement.com/artists/t_thed_en/biography" target="_blank">Torleif Thedéen</a> zu erleben, lassen sich wegen fortgeschrittener Zeit nicht mehr realisieren. Egal,  die Fotos die ich vom Vormittag geschossen habe, müssen nun aufbereitet werden. Ein facebook-Eintrag ist auch fällig und dieser Blog will schließlich auch noch ordentlich eingetütet werden. Und Eile ist angesagt, denn das am Abend bevorstehende freudige Zusammenkommen aller Teilnehmer &#8211; das Welcome-Dinner &#8211; soll den Tag ab 20.00 Uhr im Kronberger Lokschuppen abrunden.</p>
<p>Bevor an diesem Sommerabend unter freiem Himmel Essen und Trinken für Lockerheit und Leichtigkeit sorgen, wird das Herz so mancher Musiker noch höher schlagen, wenn die Namen der ausgewählten aktiven Meisterkursteilnehmer vorgelesen werden. Und in wenigen Minuten geht es los. Daher ist auch dieser erste Tagebuch-Eintrag aus der Team-Perspektive an sein Ende angelangt. Weitere Tagebuch-Notizen von diesen Cello Meisterkursen werden folgen und neue Blogger werden sich hier an dieser Stelle versuchen. Sogar ein Musiker will uns einen Beitrag schreiben. Feine Aussichten für das Web 2-0 Team der Academy.</p>
<p>Die <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-/index.html" target="_blank">10. Cello Meistekurse und Konzerte</a> sind nun auf Kurs. Die Wind -u.  Wetterverhältnisse der nächsten Tage sind nicht schlecht. Die heisse Spätsommerphase soll vorbei sein. Frische, kalte Luft und mehr Feuchtigkeit werden für kühle Köpfe sorgen.</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronber Academy Team</p>

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		<title>Cello Meisterkurse 2012 / Arbeit bis zum Abwinken</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 17:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kronberg Academy</dc:creator>
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<p><a href="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P1550555.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3980" title="P1550555" src="http://www.kronbergzweinull.de/wp-content/uploads/2012/09/P1550555-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die letzten Tage vor dem offiziellen Beginn der <a href="https://www.kronbergacademy.de/cms/deutsch/spitzenfoerderung/cello-meisterkurse-/" target="_blank">10. Cello Meisterkurse &amp; Konzerte</a> sind absolut kritisch. Der Countdown bis zum Startschuss läuft nun, die Luft wird dünner, soll heißen, die Spannung steigt. Arbeitsdruck und Anspannungen nehmen zu. Aber so ist das hier immer im Team bevor ein größeres Projekt offiziell eingeläutet wird. Ganz charakteristisch ist die ausbrechende Listenfllut. Was verbirgt sich dahinter?</p>
<p>Ganz einfach: Es sind unsere geliebten Excel-Tabellen mit Übersichten und Abläufen. Die zu erledigenden Aufgaben, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind ordentlich nach Themenstellung dokumentiert. Die Komplexität des gerade anstehenden Projekts ist nur solide auf dieser Basis zu bewerkstelligen. Um diese Strukturierung hinzubekommen, müssen die Kollegen im Team schon lange vorher reichlich schwitzen und viel untereinander abstimmen. Man stelle sich vor: etwa 130 junge Leute aus 33 Ländern sind unterzubringen, ihr Vorspiel-Marathon am kommenden Montag ist zu koordinieren und danach ein geregelter Ablauf Dutzender Meisterkurse in 4 Räumlichkeiten über 6 Tage hinweg mit allabendlichen Konzerten zu meistern. Wenn das keine Herausforderungen sind!</p>
<p>Hier nun helfen  die aus unserer Sicht bewährten Excel-Tabellen, aus denen wir Vorgangs-, Ablauf- und Personenlisten generieren, die für die  Teams wertvolle Übersichten und Orientierungen bieten.  Zum Beispiel die Reihenfolge des Auftritts der jungen Musiker, wenn erforderlich, dann auch mit Klavierbegleitung. Vier Pianistinnen stehen bereit. Ganz wichtig noch: Die vier Cellolehrer werden mit biografischen Informationen über jeden der jungen Studenten(innen) versorgt. Entsprechende Mappen werden erstellt.</p>
<p>Am Abend des Vorspieltages, nach erfolgter Auswahl der ca. 40 aktiven Meisterschüler, müssen dann die Meisterkurs-Details wieder in diversen Listen detailliert und rechtzeitig an alle Beteiligten übermittelt werden. Gleichzeitig sind Aushänge an den Spielorten anzubringen. Die vielen Änderungen, die sich im Laufe des Projekts dann einstellen, stellen eine weitere Hürde für unser Team dar, denn ohne ständige, rasche Anpassung an neue Gegebenheiten würde vieles aus dem Ruder laufen.</p>
<p>Projektmanagerin Mareile Zürcher behält wie immer kühlen Kopf und steuert das logistische Geschehen aus dem 1. Stock des Receptur-Gebäudes. Während des Projekts ist sie oft unterwegs und immer ansprechbereit, um aktuelle Änderungen umzusetzen. Unsere jungen Praktikantinnen Lea Jakob,  Caroline Just sowie seit kurzem Philipp Leibbrandt sind emsig mit der Erstellung der diversen Listen und Mappen befasst und kommunizieren rege untereinander.</p>
<p>Da am kommenden Wochenende in <a href="http://www.kronberg.de/kronberg/" target="_blank">Kronberg</a> der sehr beliebte Herbstmarkt veranstaltet wird, ist die Belegung und Ausstattung verschiedener Aufführungsorte besonders knifflig. In engem Kontakt mit den Verantwortlichen des Bauhofs der Stadt Kronberg  werden insbesondere Aufbau- und Abbauzeiten abgestimmt und koordiniert. Das ist u.a. Christian Hausers Job.</p>
<p>Weitere ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass z.B. unser Fahr-Service für die Künstler, der  Getränkeausschank während der Konzerte und die Bistrobesetzung und viele andere Dinge mehr perfekt funktionieren.</p>
<p>Die Erstellung der Programme und Broschüren liegt in den bewährten Händen von Oda Cramer von Laue, die für die gesamte inhaltliche Gestaltung dieser Medien verantwortlich ist. Parallel haben wir übers Internet und die Sozialen Netzwerke regelmäßig über das  anstehende Projekt berichtet. Aber auch unsere Kartenverkaufskolleginnen sind überaus präsent, wenn es um die Bearbeitung von Wünschen und Anfragen zu Kartenbestellungen geht. Die Beflaggung der Stadt und das Aufhängen von Postern sowie das Verteilen der Konzertprogramme in Kronberg und den umliegenden Gemeinden ist längst geschehen.</p>
<p>Noch in Arbeit ist das Zusammenstellen einer Fotoausstellung in der Stadthalle, die über <a href="http://www.facebook.com/KronbergAcademy?ref=hl" target="_blank">&#8220;Vier Cellisten in Kronberg&#8221;</a> informiert. Diese Dokumentation beleuchtet mit eindrucksvollen Fotografien und Texten das Wirken vier namhafter Meistercellisten in der Burgstadt.</p>
<p>Worüber wir uns auch gefreut haben, ist unser &#8220;neues Schaufenster&#8221;  in der Kronberger Postfiliale. Diese hat seit einigen Tagen am Berliner Platz ihr neues Domizil bezogen. Direkt neben dem Annahmeschalter ist eine permanente Regalfläche für CDs und DVDs sowie Platz für ein großes Academy Poster reserviert worden. So mancher Postkunde wird wohl ein Auge drauf werfen.</p>
<p>Jeder im Team freut sich nun auf die ersten Begegnungen mit den jungen Musikern und den Cellolehrern. Die ersten von ihnen werden am Wochenende bei uns erwartet.</p>
<p>Das Eröffnungskonzert am 11. September in der Johanniskirche kann mit einem besonderen Plus aufwarten. Zwei junge Cello-Solisten, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natalie_Clein" target="_blank"><strong>Natalie Clein</strong></a> und <a href="http://berlin-musicfestival.de/festival/kunstlerverzeichnis/nicolas-altstaedt/" target="_blank"><strong>Nicolas Altstaedt</strong></a>,  werden diesen Abend zusammen mit dem jungen türkischen Pianisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Faz%C4%B1l_Say" target="_blank"><strong>Fazil Say</strong></a> bestreiten. Dessen Sonate für Cello und Klavier &#8220;Four cities&#8221; wird als deutsche Erstaufführung zu hören sein. Das ist Anlass zur Freude, denn es verleiht dem Eröffnungskonzert eine besondere Note!</p>
<p><strong>Michael Heinz</strong></p>
<p>Kronberg Academy Team</p>

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