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	<title>kulturblog.ch</title>
	
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	<description>Das war der Blick auf Zürichs Kulturgeschehen mit 566 Artikeln und 1678 Kommentaren (15.06.2006-8.11.2008)</description>
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		<title>Krise im Schiffbau</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 08:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Einbruch um 90 Prozent.

Hat das Schauspielhaus noch einmal Glück gehabt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Einbruch um 90 Prozent.</p>
<p><img id="image971" alt="schiffbau.jpg" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/11/schiffbau.jpg" /></p>
<p>Hat das Schauspielhaus noch einmal Glück gehabt.</p>
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		<title>Nobelpreis — Journalistenpech</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 15:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewisse Ereignisse kann man auf der Redaktion gut im Voraus planen, zum Beispiel die Verleihung des Nobelpreises. Man geht die Liste der Anwärter durch, überlegt sich bei jedem, was man bei ihm schreiben würde, beziehungsweise, mit welchem Experten man über den jeweiligen Autoren sprechen könnte.
Das wurde alles gemacht, die Experten im Voraus avisiert, schliesslich möchte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gewisse Ereignisse kann man auf der Redaktion gut im Voraus planen, zum Beispiel die Verleihung des Nobelpreises. Man geht die Liste der Anwärter durch, überlegt sich bei jedem, was man bei ihm schreiben würde, beziehungsweise, mit welchem Experten man über den jeweiligen Autoren sprechen könnte.<br />
Das wurde alles gemacht, die Experten im Voraus avisiert, schliesslich möchte man sie im Falle des Falles möglichst rasch am Apparat haben. Über den meistgenannten Favoriten, den Italiener Claudio Magris ist das Interview bereits geführt, der Kabarettist Massimo Rocchi war des Lobes voll für den Autoren.<br />
Aber bekanntlich kam alles anders. Um 13 Uhr hiess es: «Der Nobelpreis geht an Jean-Marie Gustave Le Clézio.» &#8211; «Hä? An wen?», so die erste Reaktion. Was jetzt? Ein Anruf an Andreas Isenschmid nach Berlin. Er könne nichts dazu sagen, er habe erst ein Buch von Le Clézio gelesen. Versuchen wir&#8217;s doch mal mit dem Romanischen Seminar der Uni Zürich. Fehlanzeige, die Professoren seien alle nicht da, so die Sekretärin. Beim Institut für Französische Literatur in Bern ist die Professorin freudig überrascht über den Anruf, sie hatte noch nichts von der Preisbekanntgabe gehört. Etwas sagen könne sie aber nicht, sie müsse gleich in eine Vorlesung. Dafür empfiehlt sie, einen Professor in Neuenburg anzurufen. Der besagte Professor fühlt sich aber nicht befugt, er sei auf das 19. Jahrhundert spezialisiert. Beim Verlag Kiepenheuer &#038; Witsch, wo die Bücher des Nobelpreisträgers auf Deutsch herauskommen, ist man total überrumpelt, Auskunft könne man frühestens am späteren Nachmittag geben &#8212; zu spät für einen Online-Redaktor. Nächster Versuch: Die zwei französischsprachigen Buchhandlungen in Zürich. Doch bei beiden können die auf Literatur spezialisierten Buchhändler nicht mehr sagen als: «Doch doch, wir habe Le Clézio im Angebot, er verkauft sich nicht so schlecht.»<br />
Na ja, schreibt man halt sonst was, nachzulesen unter dem Titel <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/Kaum-jemand-kennt-den-Nobelpreistraeger/story/15300081">Kaum jemand kennt den Nobelpreisträger</a>. Immerhin, das Interview mit Massimo Rocchi ist für das nächste Jahr bereits im Kasten.</p>
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		<title>Neumarkt: Die jungen Biederen</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[So ein Startwochenende ist für eine neue Direktion nicht einfach. Im Publikum sitzen lauter Kritiker und Fachleute, alle Augen sind auf das Direktorenduo gerichtet, nie mehr werden Weber/Sanchez so viel Aufmerksamkeit erhalten, wie dies in den letzten zwei Tagen der Fall war.
Das erste Fazit ist ernüchternd. Vielleicht auch, weil die Erwartungen hoch, wahrscheinlich zu hoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Startwochenende ist für eine neue Direktion nicht einfach. Im Publikum sitzen lauter Kritiker und Fachleute, alle Augen sind auf das Direktorenduo gerichtet, nie mehr werden Weber/Sanchez so viel Aufmerksamkeit erhalten, wie dies in den letzten zwei Tagen der Fall war.<br />
Das erste Fazit ist ernüchternd. Vielleicht auch, weil die Erwartungen hoch, wahrscheinlich zu hoch waren. Die jungen Wilden, die man sich erhofft hat, haben sich als die jungen Biederen herausgestellt. Auf eine harmlose Filmadaption folgte eine harmlose Musicaladaption. Und beide Male sass man im Publikum und fragte sich: Warum tun die das? Inhaltlich brachten beide Stück kaum eine Erkenntnis, formal fehlte jeglicher Mut oder Wille zum Experiment. Zum ersten Stück, «Der Boss von allem» unter der Regie von Rafael Sanchez, <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/Die-neue-NeumarktLeitung-startet-mit-einem-Schwank/story/13315800">meint</a> Kollege Peter Müller zu recht:  «Wo der Film raffiniert bös ist, bleibt Sanchez` Inszenierung mässig lustig und harmlos.» Bei «Hair Story» zeigt uns Post-Hippie Barbara Weber, wie sie sich die Hippies vorstellt. Und bleibt bei lauter Klischees hängen. Immerhin: Wenn nicht das langweilige Fachpublikum (der Schreibende eingeschlossen) im Saal sitzt, könnte bei den vielen eingängigen Liedern durchaus Stimmung aufkommen.<br />
Vielleicht wollten Weber/Sanchez zum Start auf der sicheren Seite stehen. Sie haben auf leichte Kost gesetzt, jegliches Risiko gescheut &#8212; und verloren. Hoffnung für die kommenden Projekte macht das Ensemble: Schauspielerisch vermochten beide Abende zu überzeugen. </p>
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		<title>Pereiras Schweiz, Pereiras Fernsehen</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/30/pereiras-schweiz-pereiras-fernsehen/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 19:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[
«Meine Schweiz, mein Fernsehen», sagt Opernhaus-Direktor Alexander Pereira in einem Image-Spot des Schweizer Fernsehens. 
Wer es schafft, zwei Mal das gesamte SF-Abendprogramm auf den Kopf zu stellen, darf fürwahr den Schweizer Sender sein eigen nennen. Selbst als Österreicher.
 
 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image967" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/pereira1.jpg" alt="Screenshot SF" width="462" height="172" /></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"><span style="font-family: Calibri; font-size: small;">«</span>Meine Schweiz, mein Fernsehen<span style="font-family: Calibri; font-size: small;">»</span>, sagt Opernhaus-Direktor Alexander Pereira in einem Image-Spot des Schweizer Fernsehens. <br />
Wer es schafft, zwei Mal das gesamte SF-Abendprogramm auf den Kopf zu stellen, darf fürwahr den Schweizer Sender sein eigen nennen. Selbst als Österreicher.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt"> </p>
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		<title>Dada siegt: Zürich will nicht nur Kuschel-Kultur</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/28/dada-siegt-zurich-will-nicht-nur-kuschel-kultur/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 13:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst/Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das Zürcher Volk will weiterhin ein lebendiges Cabaret Voltaire. Beim Schauspielhaus-Kredit vor ein paar Jahren stimmten noch 53 Prozent Ja. Jetzt, bei einem zwar viel kleineren, von der Brisanz her aber vergleichbaren Kulturkredit, 65 Prozent. Wenn man bedenkt, wie wenige Leute überhaupt wissen, was das Cabaret Voltaire genau ist, geschweige denn je darin waren, ist dies ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image965" alt="Unbekannt_Anonym_Dada_Siegt_VD4818_g[1].jpg" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/Unbekannt_Anonym_Dada_Siegt_VD4818_g[1].jpg" /><br />
Das Zürcher Volk will weiterhin ein lebendiges <a href="http://www.cabaretvoltaire.ch" target="_blank">Cabaret Voltaire</a>. Beim Schauspielhaus-Kredit vor ein paar Jahren stimmten noch 53 Prozent Ja. Jetzt, bei einem zwar viel kleineren, von der Brisanz her aber vergleichbaren Kulturkredit, 65 Prozent. Wenn man bedenkt, wie wenige Leute überhaupt wissen, was das Cabaret Voltaire genau ist, geschweige denn je darin waren, ist dies ein ausserordentliches Resultat.<br />
Das klare Ergebnis zeigt: Zürich will nicht nur Kuschel-Kunst. Sondern auch Kunst, die aneckt, die weniger gemütlich und weniger einfach fassbar ist, als bloss ein paar Gemälde an der Wand. Das Wahlergebnis ist aber auch eine Absage an die Zensur-Versuche des Trägervereins und des Präsidialdepartementes, die immer dann einsetzten, wenn die (Gratis-)Presse über ein angeblich provokantes Projekt schrieb.<br />
Im Trägerverein ist nun ein Wechsel fällig: Präsident Guido Magnaguagno stand in schwierigen Zeiten nie hinter dem Leitungsteam, im Abstimmungskampf glänzte er durch Abwesenheit. Er muss nun durch jemanden ersetzt werden, der mit Leidenschaft hinter der Sache steht. Jean-Pierre Hoby war dem Direktions-Duo gegenüber sehr kritisch eingestellt, hat sich aber mit aller Kraft für die Weiterführung eingesetzt. Jetzt sollte er sich dafür einsetzen, dass die Statuten so geändert werden, dass die künstlerische Direktion mehr Autonomie, aber auch mehr Verantwortung für den Betrieb erhält &#8211; wie das in einem modernen Kulturbetrieb üblich ist. Dass Kulturbeamte Einfluss auf das Programm nehmen können, wie das bisher der Fall war, darf nicht sein.<br />
Jedenfalls: Für das Cabaret Voltaire war diese Abstimmung das Beste, was ihm passieren konnte. <font face="Calibri" size="3">«</font>Dada siegt<font face="Calibri" size="3">»</font>, hiess es auf dem Plakat von 1920. Das gilt bis heute.</p>
<p>Bericht auf tagesanzeiger.ch: <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Cabaret-Voltaire-Stadt-Zuerich-zahlt-weiterhin-Miete/story/13337927">hier</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kulturblog/~4/7liAJwr8B-U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>SBVV gegen Ex Libris: Verzweiflungstat</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/06/sbvv-gegen-ex-libris-chancenlose-verzweiflungstat/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 11:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich geb&#8217;s zu: bei der letzten Ex-Libris-30 Prozent-Rabatt-Aktion auf das gesamte Sortiment habe ich auch zugeschlagen und einige teure Sachbücher bestellt. Aber: wenn ich an der kleinen Buchhandlung vorbeifahre und mich ein Roman interessiert, so ist es mir eigentlich egal, ob er 20 oder 25 Franken kostet.
Nun geht der Buchhändler- und Verlegerverband SBVV also juristisch gegen Ex [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich geb&#8217;s zu: bei der letzten Ex-Libris-30 Prozent-Rabatt-Aktion auf das gesamte Sortiment habe ich auch zugeschlagen und einige teure Sachbücher bestellt. Aber: wenn ich an der kleinen Buchhandlung vorbeifahre und mich ein Roman interessiert, so ist es mir eigentlich egal, ob er 20 oder 25 Franken kostet.<br />
Nun geht der Buchhändler- und Verlegerverband SBVV also <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/Zu-tiefe-Preise-Buchhaendler-klagen-gegen-Ex-Libris/story/16109575">juristisch gegen Ex Libris vor</a>. Die Klage ist völlig deplatziert, in mehrfacher Hinsicht. Der SBVV hatte unermüdlich proklamiert, dass durch die Aufhebung der Buchpreisbindung mit Ausnahme der Bestseller die Bücher teurer würden. Deshalb sei die Aufhebung der Buchpreisbindung auch für die Konsumenten schädlich. Ex Libris hat aber die Preise aller Bücher gesenkt &#8211; dadurch verliert der SBVV sein wichtigstes Argument für die Wiedereinführung der Buchpreisbindung.<br />
Bei der Diskussion geht auch vergessen, weshalb die Buchpreisbindung in der Schweiz so stossend war: In der Schweiz wurden viel höhere Preise für die Bücher verlangt als in Deutschland. Die Folge: man bestellte die Bücher bei Amazon.de zum billigen deutschen Tarif. Kein Wunder kam das Geld für die Kampagne des SBVV gegen die Abschaffung aus Deutschland. Der deutsche Verband machte für die Kampagne mehrere Hunderttausen Franken locker &#8212; die Schweizer nahmen dieses Geld erstaunlicherweise dankend an.<br />
Der grösste Profiteur einer Wiedereinführung der Buchpreisbindung wäre nicht der Schweizer Buchhandel, erst recht nicht der Leser, sondern Amazon Deutschland. Anstatt teure, völlig chancenlose Klagen in die Welt zu setzen, sollte der SBVV seine Energie besser in neue Ideen stecken. Zu denken geben sollte dem SBVV auch, dass die innovativsten Buchhändler und Verleger über den verzweifelten Kampf des SBVV um die Buchpreisbindung nur den Kopf schütteln.</p>
<p><em>Nachtrag: </em>Ex Libris hat den Auslöser der Klage, den falschen Preis beim Franz-Hohler-Buch, umgehend korrigiert. Rechts der tiefe Preis im Inserat vom Freitag, links der höhere im Inserat in der Sonntagspresse:<br />
<img id="image962" alt="libris1.jpg" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/libris1.jpg" /></p>
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		<item>
		<title>Weber/Sanchez: Die ganze Sympathie und Mike Müller auf ihrer Seite</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/09/02/webersanchez-die-ganze-sympathie-und-mike-muller-auf-ihrer-seite/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 18:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie haben sich herausgepützelt, Barbara Weber und Rafael Sanches, in schwarzer Kleidung vor schwarzem Vorhang präsentierten sie heute im Theater Neumarkt ihr Programm und Ensemble. Viele Filmstoffe, einige Uraufführungen und einige berühmte Regie-Namen machen den Kern ihres Programmes aus. Martin Kusej kann künftig zwischen Opernhaus und Neumarkt hin und her pendeln &#8211; seine Zürcher Durchschnittsgage dürfte damit um einiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben sich herausgepützelt, Barbara Weber und Rafael Sanches, in schwarzer Kleidung vor schwarzem Vorhang <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/Theater-Neumarkt-mit-Mike-Muellers-Hundeshow/story/31451648">präsentierten</a> sie heute im <a href="http://www.theaterneumarkt.ch" target="_blank">Theater Neumarkt</a> ihr Programm und Ensemble. Viele Filmstoffe, einige Uraufführungen und einige berühmte Regie-Namen machen den Kern ihres Programmes aus. Martin Kusej kann künftig zwischen Opernhaus und Neumarkt hin und her pendeln &#8211; seine Zürcher Durchschnittsgage dürfte damit um einiges sinken, aber immer noch über dem deutschsprachiges Theaterniveau bleiben. Auch Stefan Pucher und Stephan Müller kennt man in Zürich bzw. im Neumarkt gut, sie sind die Versicherung für den Publikumserfolg.<br />
Weber/Sanches habe die ganze Sympathie und Mike Müller auf ihrer Seite &#8212; sie wirken voller Energie, voller Tatendrang, voller Schalk. Es würde niemanden erstaunen, wenn die zwei Mattias Hartmann in seiner letzten Saison in Zürich die Show stehlen würden. Am 2. Oktober geht&#8217;s los, endlich.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kulturblog/~4/gPmlgn5RIwI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Niedergang des Bernhard-Theaters</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/08/30/der-niedergang-des-bernhard-theaters/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 12:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum jemand bedauert mehr den Niedergang der Zürcher Boulevard-Bühne &#8212; das Casinotheater Winterthur hat das Traditionshaus mehr als ersetzt. In der Tagespresse ist das Bernhard-Theater aber immer noch unter «Zürcher Theater» aufgeführt:

Das Opernhaus wird dort bald eine Probebühne einrichten, damit dürfte die Bernhard-Theater-Rubrik endgültig aus dem Theaterkalender verschwinden.
Das Cabaret Voltaire darf kein Sex-Casting mehr durchführen, die Miss Bikini Wahl erscheint nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum jemand bedauert mehr den Niedergang der Zürcher Boulevard-Bühne &#8212; das <a href="http://www.casinotheater.ch" target="_blank">Casinotheater Winterthur</a> hat das Traditionshaus mehr als ersetzt. In der Tagespresse ist das Bernhard-Theater aber immer noch unter «Zürcher Theater» aufgeführt:</p>
<p><img id="image957" alt="bernhard.jpg" src="http://www.kulturblog.ch/wp-content/uploads/2008/08/bernhard.jpg" /></p>
<p>Das Opernhaus wird dort bald eine Probebühne einrichten, damit dürfte die Bernhard-Theater-Rubrik endgültig aus dem Theaterkalender verschwinden.<br />
Das Cabaret Voltaire darf kein Sex-Casting mehr durchführen, die Miss Bikini Wahl erscheint nicht mehr im Theaterkalender &#8212; was für ein Kulturverlust für Zürich.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kulturblog/~4/z_oYKseLlVk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Theater: Auf die Erweiterung folgt die Finanzkrise</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/08/26/theaterlandschaft-nach-der-erweiterung-die-finanzkrise/</link>
		<comments>http://www.kulturblog.ch/2008/08/26/theaterlandschaft-nach-der-erweiterung-die-finanzkrise/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 18:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kulturblog.ch/2008/08/26/theaterlandschaft-nach-der-erweiterung-die-finanzkrise/</guid>
		<description><![CDATA[Anmerkung: Aus diesem Blog-Eintrag ist ein Artikel auf tagesanzeiger.ch geworden, siehe hier. 
In Basel fordert der Verwaltungsrat des Theaters 15 zusätzliche Millionen, sonst müsse bei der Qualität abgebaut, im schlimmsten Fall sogar das Ballett abgeschafft werden. In Zürich verzichtet Schauspielhaus-Direktor Matthias Hartmann auf Neuproduktionen im Schiffbau, wegen Geldmangel. Diese Ankündigungen sind nicht bloss Druckmittel, um hoffentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anmerkung: Aus diesem Blog-Eintrag ist ein Artikel auf tagesanzeiger.ch geworden, siehe </em><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/Schweizer-Theater-Auf-die-Expansion-folgt-die-Finanzmisere/story/28454723"><em>hier</em></a><em>.</em> </p>
<p>In Basel fordert der Verwaltungsrat des Theaters 15 zusätzliche Millionen, sonst müsse bei der Qualität abgebaut, im schlimmsten Fall sogar das Ballett <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/Theater-Basel-droht-mit-Schliessung-des-Balletts/story/11275436" target="_blank">abgeschafft</a> werden. In Zürich verzichtet Schauspielhaus-Direktor Matthias Hartmann auf Neuproduktionen im Schiffbau, wegen Geldmangel. Diese Ankündigungen sind nicht bloss Druckmittel, um hoffentlich an neues Geld zu kommen, bei beiden Institutionen ist die finanzielle Lage tatsächlich besorgniserregend.<br />
Weshalb ist das ausgerechnet beim Zürcher Schauspielhaus und beim Theater Basel der Fall? Beide Institutionen haben in den letzten zehn Jahren räumlich stark ausgebaut: das Schauspielhaus mit dem Schiffbau, das Theater Basel mit dem Schauspielhaus. Die Subventionen hielten mit dem Ausbau nicht Schritt, die Zuschauerzahlen sanken sogar.<br />
Erst die Erweiterung, dann die finanziellen Probleme &#8211; falls dies zur Regel wird, trifft es als nächstes die Stadttheater in Bern und St. Gallen. Beide haben erst kürzlich ausgebaut, St. Gallen mit der Lokremise, Bern mit den Vidmar-Hallen. Es könnte also eine nationale Theater-Finanzkrise auf uns zukommen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/kulturblog/~4/GmEW3OWE4tw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle und zukünftige Serien-Stars</title>
		<link>http://www.kulturblog.ch/2008/08/20/aktuelle-und-zukunftige-serien-stars/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 11:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rb</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bühne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Theater Neumarkt hat bekanntlich eine neue Direktion, am 2. September um 11 Uhr präsentiert sie den Medien ihre Pläne und ihr neues Ensemble. Das Schweizer Fernsehen hat bekanntlich eine neue Arztserie, am 2. September um 11 Uhr dürfen sich die Medien die ersten zwei Folgen anschauen. Das eine hat mit dem andern nichts zu tun, mag sich manch einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.theaterneumarkt.ch" target="_blank">Theater Neumarkt</a> hat bekanntlich eine neue Direktion, am 2. September um 11 Uhr präsentiert sie den Medien ihre Pläne und ihr neues Ensemble. Das Schweizer Fernsehen hat bekanntlich eine neue Arztserie, am 2. September um 11 Uhr dürfen sich die Medien die ersten zwei Folgen anschauen. Das eine hat mit dem andern nichts zu tun, mag sich manch einer denken. Aber halt! Ziemlich viele Ex-Neumärktler haben bei Film und Fernsehen Fuss gefasst, bei &#8220;Lüthi und Blanc&#8221; waren mehrere mit dabei, bei der Arztserie &#8220;Tag und Nacht&#8221; spielt Daniel Rohr mit wohl nicht als einziger. Und so kann man folgern: Am 2. September um 11 Uhr werden beim Bahnhof Stadelhofen die aktuellen Serien-Stars vorgestellt, im Theater am Neumarkt die zukünftigen.</p>
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