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	<title>Kommentare für kulturblog.net</title>
	
	<link>http://kulturblog.net</link>
	<description>Das Leben ist gut, soweit es der Kunst standhält. - Robert Musil</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Feb 2012 20:28:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Hochkultur als Leitkultur? von Christian Holst</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/02/08/hochkultur-als-leitkultur/#comment-832</link>
		<dc:creator>Christian Holst</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 20:28:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1420#comment-832</guid>
		<description>Das ist interessant, danke. Der Vergleich Theater und Frontalunterricht impliziert ein Gefälle vom Sender zum Empfänger hin, das ich für unzeitgemäß halte. Das Theater als Anstalt zur Verbesserung der allgemeinen Sitten mag eine wichtige Funktion im 19. Jahrhundert gewesen sein. Aber dieses Gefälle erklärt auch, weswegen die Möglichkeit zum Einwurf in meinen Augen eher theoretisch ist als ein tatsächlicher Vorzug des Theaters.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist interessant, danke. Der Vergleich Theater und Frontalunterricht impliziert ein Gefälle vom Sender zum Empfänger hin, das ich für unzeitgemäß halte. Das Theater als Anstalt zur Verbesserung der allgemeinen Sitten mag eine wichtige Funktion im 19. Jahrhundert gewesen sein. Aber dieses Gefälle erklärt auch, weswegen die Möglichkeit zum Einwurf in meinen Augen eher theoretisch ist als ein tatsächlicher Vorzug des Theaters.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Hochkultur als Leitkultur? von Walter Delazer</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/02/08/hochkultur-als-leitkultur/#comment-823</link>
		<dc:creator>Walter Delazer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:46:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1420#comment-823</guid>
		<description>Lieber Herr Holst,
ich habe gerade eine Beschreibung der Flusserschen Kommunikationstheorie gefunden, das vielleicht den Punkt Theater als Diskursmedium beschreibt: 

" (...) 3. Das Theater: Dieses Modell ist dadurch gekennzeichnet, daß der Sender und eine Gruppe von Empfängern einander zugewandt sind und sich der Sender mit dem Rücken zu einer Wand befindet, die daß dahinterliegende abschirmt. Diese Situation treffen wir in der heutigen Pädagogik im Sinne von Frontalunterricht an. Hierbei kann der Sender sowohl nur Vermittler einer Reproduktion (...) oder auch Urheber der Information sein (...). Flusser fügt hinzu, daß diese Struktur und nicht irgendeine Dialogform die Kette der Generationen (Wissensweitergabe von Großeltern über Eltern zu Kindern usf.) bildet." Und den Empfänger zum Einwurf, Reaktion, aktiver Reflektion befähigt (meine Anmerkung) 

im Unterscheid dazu

" 4. Das Amphitheater: Hier bilden Sender und Empfänger keine Einheit, sondern der Sender kann sich an einem beliebigen Ort befinden, von dem aus er in den offenen Raum sendet und der Empfänger befindet sich ebenfalls im offenen Raum, wo er von allen Seiten Informationen erhält, die zunächst an keinen konkreten, körperlichen Sender gebunden sind. Das heißt, der Sender sendet ohne konkreten Adressaten und der Empfänger befindet sich, nach Flusser, nicht in einer Phase der Konzentration, wie im Theater, sondern der grenzenlosen Zerstreuung. Flusser sagt, es herrscht totale Kommunikation bei totaler Kommunikationsunmöglichkeit. Dieses Modell entspricht den herkömmlichen Massenmedien.

siehe: http://www.hyperkommunikation.ch/literatur/flusser_kommunikologie.htm

Mein Kommentar zu Ihrem Kommentar folgt in Kürze.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Holst,<br />
ich habe gerade eine Beschreibung der Flusserschen Kommunikationstheorie gefunden, das vielleicht den Punkt Theater als Diskursmedium beschreibt: </p>
<p>&#8221; (&#8230;) 3. Das Theater: Dieses Modell ist dadurch gekennzeichnet, daß der Sender und eine Gruppe von Empfängern einander zugewandt sind und sich der Sender mit dem Rücken zu einer Wand befindet, die daß dahinterliegende abschirmt. Diese Situation treffen wir in der heutigen Pädagogik im Sinne von Frontalunterricht an. Hierbei kann der Sender sowohl nur Vermittler einer Reproduktion (&#8230;) oder auch Urheber der Information sein (&#8230;). Flusser fügt hinzu, daß diese Struktur und nicht irgendeine Dialogform die Kette der Generationen (Wissensweitergabe von Großeltern über Eltern zu Kindern usf.) bildet.&#8221; Und den Empfänger zum Einwurf, Reaktion, aktiver Reflektion befähigt (meine Anmerkung) </p>
<p>im Unterscheid dazu</p>
<p>&#8221; 4. Das Amphitheater: Hier bilden Sender und Empfänger keine Einheit, sondern der Sender kann sich an einem beliebigen Ort befinden, von dem aus er in den offenen Raum sendet und der Empfänger befindet sich ebenfalls im offenen Raum, wo er von allen Seiten Informationen erhält, die zunächst an keinen konkreten, körperlichen Sender gebunden sind. Das heißt, der Sender sendet ohne konkreten Adressaten und der Empfänger befindet sich, nach Flusser, nicht in einer Phase der Konzentration, wie im Theater, sondern der grenzenlosen Zerstreuung. Flusser sagt, es herrscht totale Kommunikation bei totaler Kommunikationsunmöglichkeit. Dieses Modell entspricht den herkömmlichen Massenmedien.</p>
<p>siehe: <a href="http://www.hyperkommunikation.ch/literatur/flusser_kommunikologie.htm" rel="nofollow">http://www.hyperkommunikation.ch/literatur/flusser_kommunikologie.htm</a></p>
<p>Mein Kommentar zu Ihrem Kommentar folgt in Kürze.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Hochkultur als Leitkultur? von Christian Holst</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/02/08/hochkultur-als-leitkultur/#comment-822</link>
		<dc:creator>Christian Holst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:20:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1420#comment-822</guid>
		<description>Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.

Ja, klar, die Begrifflichkeiten sind schwierig. Allerdings gibt es ein begriffliches Pendant zur Hochkultur, das in meinen Augen nichts Abschätziges hat: die Subkultur. Diesem Begriff, wörtlich genau das Gegenteil von Hochkultur, haftet in meinem Verständnis etwas Innovatives und Geheimtiphaftes an. Leitkultur dagegen ist natürlich ein belasteter Begriff, deswegen habe ich auch versucht, kurz zu erklären, wie ich ihn im Kontext des Berichts im KM Magazin verstehe.

Des Weiteren denke ich übrigens schon, dass das Fernsehen und das Kino gewissermaßen einen Antagonismus zum Theater bilden. Einmal natürlich weil sie eine Alternative darstellen, aber auch in dem Sinne, als sie ein modernes Medium für performative Künste sind und einen Innovationssprung darstellen, wie von der Pferdekutsche zum Auto. Allerdings verfügt das Theater über das «Alleinstellungsmerkmal» der «absoluten Gegenwärtigkeit».
 
Das Quotendenken hat in meinen Augen dagegen erstmal nichts mit dem Medium und auch erstmal nichts mit der künstlerischen Qualität zu tun, ist also auch nicht zwangsläufig der Tod zeitgenössischer künstlerischer Aussrucksformen. Inception beispielsweise ist ein Blockbuster, hat aber auch eine anspruchsvolle, komplexe Story, ist kommerziell erfolgreich (unter den 100 erfolgreichsten Filmen) und zugleich ein zeitgenössisches Kunstwerk mit einer «Schöpfungshöhe» (um ein juristisches Wort zu entlehnen), die man im Theater selten sieht. Und ein bedeutender Teil dessen, was an öffentlich finanzierten Bühnen zu sehen ist, ist leidlich unterhaltendes oder inspirierendes Kunsthandwerk von der Stange. (Aufgrund der Produktionsbedingungen kann man da auch gar nichts anderes erwarten.)

Das Theater als Diskursmedium habe ich übrigens nicht verstanden. Was ist mit potenziellen Äußerungen des Publikums gemeint? Was kritische Reflexion unserer gesellschaftlichen Realität angeht, plädiere ich dafür, das Theater nicht zu überschätzen. Da haben gut gemachte Fernsehfilme zu Themen wie Mobbing, Burn-Out, Klimawandel, historische Ereignisse, was auch immer in meinen Augen nicht selten die Nase vorn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.</p>
<p>Ja, klar, die Begrifflichkeiten sind schwierig. Allerdings gibt es ein begriffliches Pendant zur Hochkultur, das in meinen Augen nichts Abschätziges hat: die Subkultur. Diesem Begriff, wörtlich genau das Gegenteil von Hochkultur, haftet in meinem Verständnis etwas Innovatives und Geheimtiphaftes an. Leitkultur dagegen ist natürlich ein belasteter Begriff, deswegen habe ich auch versucht, kurz zu erklären, wie ich ihn im Kontext des Berichts im KM Magazin verstehe.</p>
<p>Des Weiteren denke ich übrigens schon, dass das Fernsehen und das Kino gewissermaßen einen Antagonismus zum Theater bilden. Einmal natürlich weil sie eine Alternative darstellen, aber auch in dem Sinne, als sie ein modernes Medium für performative Künste sind und einen Innovationssprung darstellen, wie von der Pferdekutsche zum Auto. Allerdings verfügt das Theater über das «Alleinstellungsmerkmal» der «absoluten Gegenwärtigkeit».</p>
<p>Das Quotendenken hat in meinen Augen dagegen erstmal nichts mit dem Medium und auch erstmal nichts mit der künstlerischen Qualität zu tun, ist also auch nicht zwangsläufig der Tod zeitgenössischer künstlerischer Aussrucksformen. Inception beispielsweise ist ein Blockbuster, hat aber auch eine anspruchsvolle, komplexe Story, ist kommerziell erfolgreich (unter den 100 erfolgreichsten Filmen) und zugleich ein zeitgenössisches Kunstwerk mit einer «Schöpfungshöhe» (um ein juristisches Wort zu entlehnen), die man im Theater selten sieht. Und ein bedeutender Teil dessen, was an öffentlich finanzierten Bühnen zu sehen ist, ist leidlich unterhaltendes oder inspirierendes Kunsthandwerk von der Stange. (Aufgrund der Produktionsbedingungen kann man da auch gar nichts anderes erwarten.)</p>
<p>Das Theater als Diskursmedium habe ich übrigens nicht verstanden. Was ist mit potenziellen Äußerungen des Publikums gemeint? Was kritische Reflexion unserer gesellschaftlichen Realität angeht, plädiere ich dafür, das Theater nicht zu überschätzen. Da haben gut gemachte Fernsehfilme zu Themen wie Mobbing, Burn-Out, Klimawandel, historische Ereignisse, was auch immer in meinen Augen nicht selten die Nase vorn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Hochkultur als Leitkultur? von Walter Delazer</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/02/08/hochkultur-als-leitkultur/#comment-820</link>
		<dc:creator>Walter Delazer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:16:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1420#comment-820</guid>
		<description>Dieser Kommentar versteht sich nicht als Kritik, sondern als Versuch, ein wenig die Begriffe die darin benutzt werden in ihrer Aussagekraft zu relativieren.

Was ist Hochkultur? Hochkultur ist ein irreführender Begriff. Er setzt voraus dass es eine nicht so hohe also scheinbar erreichbarere, zugänglichere Kultur gibt.  Abgesehen davon dass Kultur weder hoch noch niedrig ist (da ist ja der Begriff "entartet" ja nicht weit), so wäre eben auch "niedrige" Kultur auch Kultur. Lasst uns doch über Kunst reden, als ein Teil des Gesamtaspkets von Kultur. Doch dann passt ja der Leitbegriff nicht dazu und hohe und niedrige Kunst erst recht nicht.

Wer den Begriff "Hochkultur" nutzt meint diese ja auch gleich als "Leitkultur". Das Merkmal "Hoch" wird entweder an der "Höhe" der öffentlichen Zuwendungen bemessen und/oder an der scheinbaren Wertschätzung des Publikums bzw. der scheinbaren Wertschätzung der "opinion leaders" oder der Quote im Kulturbereich.

Aus dieser für meine Dafürhalten falschen Voruassetzung leitet man dann auch falsche Schlüsse.

Der Versuch Theaterstücke wie das genannte Stück "Romeo und Julia" zu aktualisieren (gelungen oder weniger gelungen, sei mal dahingestellt) entspringt dem ästhetischen Spagat des Kulturauftrages (schrecklicher Begriff) an die Stadt-und Staatstheater. In diesem Sinne ist die tatsächlich die Beschreibung "Theater ist museum" keine provokation sondern konsequent beschriebener Fakt.

Nun kann man aber solchen Versuchen trotzdem nicht das Potential zu großer Kunst absprechen. Nur weil ein Bild eines zeitgenössichen Künstler einen Rahmen hat, ist es nicht zwangsläufig museal.

Der andere falsche Schluss ist den scheinbaren Antagonismus Fernsehen und Theater zu beschwören. Die beiden Medien Theater und TV sind meines Erachtens nicht zu vergleichen oder in eine Konkurrenzsituation zu bringen. Theater ist (um Flusser zu paraphrasieren) ein Diskursmedium vor einer kommunikationstechnisch konkaven Wand, in der auch das Publikum mit seinen potentiellen Äußerungen sich reflektiert. Das Fernsehen ist ein Programmmedium, das man einschalten oder ausschalten kann. In beiden kann Kunst stattfinden oder eben auch nicht.

Wenn ich das Massenmedium Fernsehen mit dem Theater vergleiche, komme ich ungweigerlich eben zum Quotendenken im Theater und Musik und das ist der Tod jeglicher zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksform und bringt genau diese nicht gelungenen Aktualisierungen mit sich, die wir teilweise in den Stadttheatern und Staatstheatern sehen.

Den an sich schon unscharfen Begriff Kultur in "Hochkultur" und "niedrige" Kultur einzuordnen, ist der klägliche Versuch den unscharfen und sich stetig wandelnden Begriff Kunst zu fassen. Daraus entsteht eben auch keine "scharfe" Analyse.

Die Relevanz künstlerischer Ausdrucksformen, und da stimme ich mit Kulturblog überein, ist immer neu zu bestimmen. Ein dafür notwendige Offenheit wird mit den Clusterbegriffen "Hochkultur" konterkariert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Kommentar versteht sich nicht als Kritik, sondern als Versuch, ein wenig die Begriffe die darin benutzt werden in ihrer Aussagekraft zu relativieren.</p>
<p>Was ist Hochkultur? Hochkultur ist ein irreführender Begriff. Er setzt voraus dass es eine nicht so hohe also scheinbar erreichbarere, zugänglichere Kultur gibt.  Abgesehen davon dass Kultur weder hoch noch niedrig ist (da ist ja der Begriff &#8220;entartet&#8221; ja nicht weit), so wäre eben auch &#8220;niedrige&#8221; Kultur auch Kultur. Lasst uns doch über Kunst reden, als ein Teil des Gesamtaspkets von Kultur. Doch dann passt ja der Leitbegriff nicht dazu und hohe und niedrige Kunst erst recht nicht.</p>
<p>Wer den Begriff &#8220;Hochkultur&#8221; nutzt meint diese ja auch gleich als &#8220;Leitkultur&#8221;. Das Merkmal &#8220;Hoch&#8221; wird entweder an der &#8220;Höhe&#8221; der öffentlichen Zuwendungen bemessen und/oder an der scheinbaren Wertschätzung des Publikums bzw. der scheinbaren Wertschätzung der &#8220;opinion leaders&#8221; oder der Quote im Kulturbereich.</p>
<p>Aus dieser für meine Dafürhalten falschen Voruassetzung leitet man dann auch falsche Schlüsse.</p>
<p>Der Versuch Theaterstücke wie das genannte Stück &#8220;Romeo und Julia&#8221; zu aktualisieren (gelungen oder weniger gelungen, sei mal dahingestellt) entspringt dem ästhetischen Spagat des Kulturauftrages (schrecklicher Begriff) an die Stadt-und Staatstheater. In diesem Sinne ist die tatsächlich die Beschreibung &#8220;Theater ist museum&#8221; keine provokation sondern konsequent beschriebener Fakt.</p>
<p>Nun kann man aber solchen Versuchen trotzdem nicht das Potential zu großer Kunst absprechen. Nur weil ein Bild eines zeitgenössichen Künstler einen Rahmen hat, ist es nicht zwangsläufig museal.</p>
<p>Der andere falsche Schluss ist den scheinbaren Antagonismus Fernsehen und Theater zu beschwören. Die beiden Medien Theater und TV sind meines Erachtens nicht zu vergleichen oder in eine Konkurrenzsituation zu bringen. Theater ist (um Flusser zu paraphrasieren) ein Diskursmedium vor einer kommunikationstechnisch konkaven Wand, in der auch das Publikum mit seinen potentiellen Äußerungen sich reflektiert. Das Fernsehen ist ein Programmmedium, das man einschalten oder ausschalten kann. In beiden kann Kunst stattfinden oder eben auch nicht.</p>
<p>Wenn ich das Massenmedium Fernsehen mit dem Theater vergleiche, komme ich ungweigerlich eben zum Quotendenken im Theater und Musik und das ist der Tod jeglicher zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksform und bringt genau diese nicht gelungenen Aktualisierungen mit sich, die wir teilweise in den Stadttheatern und Staatstheatern sehen.</p>
<p>Den an sich schon unscharfen Begriff Kultur in &#8220;Hochkultur&#8221; und &#8220;niedrige&#8221; Kultur einzuordnen, ist der klägliche Versuch den unscharfen und sich stetig wandelnden Begriff Kunst zu fassen. Daraus entsteht eben auch keine &#8220;scharfe&#8221; Analyse.</p>
<p>Die Relevanz künstlerischer Ausdrucksformen, und da stimme ich mit Kulturblog überein, ist immer neu zu bestimmen. Ein dafür notwendige Offenheit wird mit den Clusterbegriffen &#8220;Hochkultur&#8221; konterkariert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 3. Forum Kulturvermittlung in Basel von Christian Holst</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/01/23/3-forum-kulturvermittlung-in-basel/#comment-814</link>
		<dc:creator>Christian Holst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:55:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1383#comment-814</guid>
		<description>Hallo Frau Richterich, ja, es wäre sicherlich interessant zu erfahren, worin die Vorbehalte gegenüber Social Media bestehen. Oder vielleicht sind es gar keine Vorbehalte, es kommt den Vermittlern nur einfach gar nicht in den Sinn? Ich werde mich gern an der Diskussion beteiligen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Richterich, ja, es wäre sicherlich interessant zu erfahren, worin die Vorbehalte gegenüber Social Media bestehen. Oder vielleicht sind es gar keine Vorbehalte, es kommt den Vermittlern nur einfach gar nicht in den Sinn? Ich werde mich gern an der Diskussion beteiligen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 3. Forum Kulturvermittlung in Basel von Eva Richterich</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/01/23/3-forum-kulturvermittlung-in-basel/#comment-802</link>
		<dc:creator>Eva Richterich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:36:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1383#comment-802</guid>
		<description>Guten Morgen Herr Holst
Da haben Sie natürlich absolut recht. Das wird mit Sicherheit kommen ist aber - im Zusammenhang mit der allegemeinen "Scheu" vieler kultureller Institutionen mit diesen Medien - noch in den Kinderschuhen. Diese Diskussion sollten wir übrigens auf www.kultur-vermittlung.ch als Thema des Monats lancieren. Ich werde mit unseren Partnern  darüber sprechen!
Einen schönen Tag wünscht
Eva Richterich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen Herr Holst<br />
Da haben Sie natürlich absolut recht. Das wird mit Sicherheit kommen ist aber &#8211; im Zusammenhang mit der allegemeinen &#8220;Scheu&#8221; vieler kultureller Institutionen mit diesen Medien &#8211; noch in den Kinderschuhen. Diese Diskussion sollten wir übrigens auf <a href="http://www.kultur-vermittlung.ch" rel="nofollow">http://www.kultur-vermittlung.ch</a> als Thema des Monats lancieren. Ich werde mit unseren Partnern  darüber sprechen!<br />
Einen schönen Tag wünscht<br />
Eva Richterich</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 3. Forum Kulturvermittlung in Basel von Christian Holst</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/01/23/3-forum-kulturvermittlung-in-basel/#comment-798</link>
		<dc:creator>Christian Holst</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:11:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1383#comment-798</guid>
		<description>Liebe Eva Richterich, herzlichen Dank für Ihren Kommentar und das Lob. Ebenfalls herzlichen Dank für die Erläuterung, was Social Media angeht. Wie sich das Publikum genau zusammensetzte, war mir nicht bekannt. Meine Beobachtung bezieht sich aber auch keinesfalls nur auf Pro Helvetia als Veranstalter, sondern mindestens genauso auf das Publikum. Mich wundert, warum Twitter, Flickr, Facebook etc. nicht selbstverständliches Handwerkszeug von Kulturvermittlern sind, die junge Menschen erreichen wollen. Wenn das der Fall wäre, würden Sie als Veranstalter allerdings auch davon profitieren. Wir haben diese Erfahrung an der &lt;a href="http://startconference.org" rel="nofollow"&gt;startconference&lt;/a&gt; gemacht, wo es allerdings auch speziell um das Thema Social Media ging und insofern einfacher war.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eva Richterich, herzlichen Dank für Ihren Kommentar und das Lob. Ebenfalls herzlichen Dank für die Erläuterung, was Social Media angeht. Wie sich das Publikum genau zusammensetzte, war mir nicht bekannt. Meine Beobachtung bezieht sich aber auch keinesfalls nur auf Pro Helvetia als Veranstalter, sondern mindestens genauso auf das Publikum. Mich wundert, warum Twitter, Flickr, Facebook etc. nicht selbstverständliches Handwerkszeug von Kulturvermittlern sind, die junge Menschen erreichen wollen. Wenn das der Fall wäre, würden Sie als Veranstalter allerdings auch davon profitieren. Wir haben diese Erfahrung an der <a href="http://startconference.org" rel="nofollow">startconference</a> gemacht, wo es allerdings auch speziell um das Thema Social Media ging und insofern einfacher war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 3. Forum Kulturvermittlung in Basel von Eva Richterich</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/01/23/3-forum-kulturvermittlung-in-basel/#comment-797</link>
		<dc:creator>Eva Richterich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:48:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1383#comment-797</guid>
		<description>Lieber Christian Holst
Herzlichen Dank erst mal für den gelungenen Artikel, der die komplexen Themen verständlich zusammenfasst. Super!
Noch kurz was zu den social Media, damit wir nicht komplett veraltet wirken: Die Foren sind eine Veranstaltung auf Einladung und richten sich an Entscheidungstragende aus der jeweiligen Region. Sie waren wirklich als Austauschforum für die Leute gedacht, die im Rahmen ihrer Arbeit Entscheidungen über Kulturvermittlung fällen dürfen/müssen. Aufgrund des grossen Interesses der Fachwelt, haben wir die Foren dann auch für weitere Interessierte geöffnet. Es ging aber nicht um grösstmögliche Verbreitung oder Öffentlicheit sondern darum, einen (eher intimen) Denkraum für die eingeladenen Leute zur Verfügung zu stellen.

Am Schlussymposium, das wir gemeinsam mit dem Migros Kulturprozent veranstalten, werden wir dann anders vorgehen, versprochen!
Herzlich Eva Richterich, Projektleiterin Pro Helvetia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Christian Holst<br />
Herzlichen Dank erst mal für den gelungenen Artikel, der die komplexen Themen verständlich zusammenfasst. Super!<br />
Noch kurz was zu den social Media, damit wir nicht komplett veraltet wirken: Die Foren sind eine Veranstaltung auf Einladung und richten sich an Entscheidungstragende aus der jeweiligen Region. Sie waren wirklich als Austauschforum für die Leute gedacht, die im Rahmen ihrer Arbeit Entscheidungen über Kulturvermittlung fällen dürfen/müssen. Aufgrund des grossen Interesses der Fachwelt, haben wir die Foren dann auch für weitere Interessierte geöffnet. Es ging aber nicht um grösstmögliche Verbreitung oder Öffentlicheit sondern darum, einen (eher intimen) Denkraum für die eingeladenen Leute zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Am Schlussymposium, das wir gemeinsam mit dem Migros Kulturprozent veranstalten, werden wir dann anders vorgehen, versprochen!<br />
Herzlich Eva Richterich, Projektleiterin Pro Helvetia</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 3. Forum Kulturvermittlung in Basel von Christian Holst</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/01/23/3-forum-kulturvermittlung-in-basel/#comment-795</link>
		<dc:creator>Christian Holst</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:11:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1383#comment-795</guid>
		<description>Ja, Interesse ist da, auf jeden Fall. Das sehen wir ja auch an der stART etc. Aber nach meinem Gefühl speist sich dieses Interesse auch aus der Hoffnung, man könne damit die Probleme der Kulturbetriebe in den Griff bekommen, ohne sich selbst ändern zu müssen und sein Selbstverständnis in Frage zu stellen. Ähnlich wie Terkessidis das über die Kulturvermittlung gesagt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, Interesse ist da, auf jeden Fall. Das sehen wir ja auch an der stART etc. Aber nach meinem Gefühl speist sich dieses Interesse auch aus der Hoffnung, man könne damit die Probleme der Kulturbetriebe in den Griff bekommen, ohne sich selbst ändern zu müssen und sein Selbstverständnis in Frage zu stellen. Ähnlich wie Terkessidis das über die Kulturvermittlung gesagt hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 3. Forum Kulturvermittlung in Basel von Ulrike Schmid</title>
		<link>http://kulturblog.net/2012/01/23/3-forum-kulturvermittlung-in-basel/#comment-794</link>
		<dc:creator>Ulrike Schmid</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:04:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://culturelab.de/kulturblog/?p=1383#comment-794</guid>
		<description>Danke Christian für die Berichterstattung vom 3. Forum (und für die Erwähnung).
Social Media war auch beim 2. Forum abwesend, bis auf das, was Birgit und ich gemacht haben. Dafür wurden Social Media in meinen Diskussionsrunden lebhaft diskutiert und das, obwohl ich in meinem Vortrag keinen Schwerpunkt darauf gelegt hatte. Dass so viele Fragen zu Social Media kamen, zeigt zumindest, dass Interesse seitens der Kultureinrichtungen da ist. Aber wie wir auch wissen, twittern sie nur äußerst selten von Veranstaltungen; das sind immer die Externen. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke Christian für die Berichterstattung vom 3. Forum (und für die Erwähnung).<br />
Social Media war auch beim 2. Forum abwesend, bis auf das, was Birgit und ich gemacht haben. Dafür wurden Social Media in meinen Diskussionsrunden lebhaft diskutiert und das, obwohl ich in meinem Vortrag keinen Schwerpunkt darauf gelegt hatte. Dass so viele Fragen zu Social Media kamen, zeigt zumindest, dass Interesse seitens der Kultureinrichtungen da ist. Aber wie wir auch wissen, twittern sie nur äußerst selten von Veranstaltungen; das sind immer die Externen. <img src='http://kulturblog.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

