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	<title>KulturScheune Herborn</title>
	
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	<description>Theater, Kleinkunstbühne, Raum für Seminare und Feiern aller Art</description>
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		<title>KuSch TV Talk: Ass Dur</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Schäfer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[kuschtv]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast schon Stammgäste bei uns in Herborn auf der KuSch Bühne und nun endlich auch bei KuSch TV. Mit ihrem zweiten Soloprogramm sind sie auf Tournee und konnten wieder einmal auf ihre Art und Weiße das Publikum begeistern. Ass Dur, die auch Gewinner des Kleinkunstpreises Schlumpeweck ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/Ass-Dur-KuSch-TV-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="Ass Dur KuSch TV" title="Ass Dur KuSch TV" /><p>Fast schon Stammgäste bei uns in Herborn auf der KuSch Bühne und nun endlich auch bei KuSch TV. Mit ihrem zweiten Soloprogramm sind sie auf Tournee und konnten wieder einmal auf ihre Art und Weiße das Publikum begeistern. Ass Dur, die auch Gewinner des Kleinkunstpreises Schlumpeweck sind, kann man nicht beschreiben man muss Sie einfach erleben!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kuriose Mixtur aus grobgewirktem Spaß und liebevoll gestrickter Poesie</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Blecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Stunden Nonsens pur, da wurde selbst die schlaffesten Lachmuskulatur auf Arnold Schwarzenegger-Format gebracht. Das Kunststück brachten zwei eher schmächtige Twens aus dem sächsischen Riesa fertig, die bei ihrem zweiten Auftritt in der KuSch das Publikum mit surrealsatirischen Sprachwitz, durchgeknallter Komik und konsequent aneinander vorbeispielender „Grobmusik“ ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/Zärtlichkeiten-mit-Freunden-124a-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="SONY DSC" title="SONY DSC" /><p><strong>Drei Stunden Nonsens pur, da wurde selbst die schlaffesten Lachmuskulatur auf Arnold Schwarzenegger-Format gebracht. Das Kunststück brachten zwei eher schmächtige Twens aus dem sächsischen Riesa fertig, die bei ihrem zweiten Auftritt in der KuSch das Publikum mit surrealsatirischen Sprachwitz, durchgeknallter Komik und konsequent aneinander vorbeispielender „Grobmusik“ bei der Stange hielten. </strong></p>
<p>Ein antike Stehlampe, neben der Schießbude von Christoph Walther alias Cordula Zwischenfisch aufgestellt, suggeriert gemütliche Wohnzimmeratmosphäre. Doch dahinter brodelt das Chaos, bricht sich unglaublich schräges Geschehen Bahn. Die gesamte Band Zärtlichkeit mit Freunden, die allerdings nur noch aus Gitarrist Stefan Schramm (alias Ines Fleiwa) besteht, ist in einer Mission unterwegs, um „ein Lächeln auf die gegerbten Gesichter der tapferen Bewohner der strukturschwachen Region um Herborn zu zaubern“. Und das gelingt den „Zuzweitunterhaltern mit schlichtem Gemüt“, die den Probenraum auf die Bühne holen, um bekannte Hits, wie die im Zeitlupentempo aufbereite David-Hasselhoff-Nummer „Looking For Freedom“ zu spielen, einfach prächtig. Selbst Wayne’s World und Helge Schneider haben bei solcherlei schrägem Tun als „Musik-Kasperettisten“ das Nachsehen.  </p>
<p>Ihr aktuelles Programm  „Das Letzte aus den besten 6 Jahren“ ist wirklich so ziemlich das Letzte, ist wie Flaschenwebgringen: unglaublich banal, purer Nonsens und „Träsch“. Sechs bis acht Lieder legen sie vor, die bis auf ihr Cowboylied „County Roads“ nur kurz angespielt werden. Der Rest der Zeit geht für Abläufe und kuriose Zwischenmoderationen drauf, die der mit dem Künstlernamen Cordula Zwischenfisch Christoph Walther an seinen Partner Ines Fleiwa richtet: „Ich fang an, du hängst dich mit drauf. Bis dann.“</p>
<p>Stolz führt Cordula Zwischenfisch seine neuen Errungenschaften, eine Sound-Maschine und seine E-Drum, die er von den Flippers erworben hat, vor. Sie sollen Stücken, wie dem langsamen Walzer von Henry Maske oder dem bekannten Umbau-Lied „Umbau ja, my Lord“ mehr Drive geben. Dabei spielt das Duo konsequent aneinander vorbei. Die absichtliche Arhythmik ist stellenweise schier atmenberaubend. Einzig bei der Auswahl seiner von ihm liebvoll „Knüttel“ genannten Trommelstöcke zeigt Cordula Zwischenfisch pedantische Akkuratesse. Und in der Rolle als gealterter Las-Vegas-Zauberer Fred Astör erweist er sich als Könner höchst affektierter Posen, während sich Ines Fleiwa mit seiner schief sitzenden blonden Perücke als Gitarre-spielender Stichwortgeber und Counterpart in Szene setzt.</p>
<p>„Es müsste vielmehr lebensbejahende Musik  gespielt werden“, verkündet Cordula und meint mit ehrlicher Lust am schrägen Spaß einen Sound der so klingt, wie „Nutellaschnitte mit Elekroschocks“. Und weil’s in der ländlichen Region um Herborn gut ankommt, spielt man auch etwas Country. Die Jungs haben eine echte „Aurora“ um ihren Kopf, aus dem auch das aktuelle Weltgeschehen heraus purzelt, wie die „scheckheftgepflegten Jahrespanzer aus dem Nachlass von Charlton Heston“ für Griechenland.</p>
<p>Mit schier unglaublicher Schamlosigkeit und dem naiven Charme einer Schüleraufführung treiben Zärtlichkeiten mit Freunden den Spaß auf die Spitze. Ihre kasperetthaften Nummern, die das sich stets gerne streitende Duo vorlegt, sorgen in der KuSch für nicht enden wollende Lachanfälle, insbesondere als Cordula Zwischenfisch den sächsischen Dialekt des Chemnitzer Bürgermeisters ins Mikrofon bellt und mit Heliumstimme einen japanisch Sumo-Ringer mimt, der mit Hilfe einer Mitsubishi-Orgel das brüllende Publikum ins Land der Ekstase entführt, das im ersten Moment nicht weiß, wie ihm geschieht.</p>
<p>Die zwei Spaßbomben aus Sachsen, die mit der grandiosen Nummer „Krokodil Theofil“ ihre kultige „Mucker-Säschn“ beendeten, bestätigten einmalmehr, dass sie die ultimative Besetzung für Silberhochzeiten, Möbelhauseröffnungen und natürlich für jede Kleinkunstbühne sind.</p>

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		<title>Feinsinnige Krawallkomik mit Rückgrat</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Kordesch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mann passt in keine Schublade! Wolfgang Trepper hat sich bei seinem fünften Gastspiel in der Herborner KulturScheune mal wieder als ebenso vielseitig wie gegensätzlich präsentiert. Vor nicht ganz ausverkauftem Saal nahm der ehemalige Hörfunk-Journalist bei seinem humoristisch-kritischen Jahresrückblick „Dinner for DU“ zumeist kein Blatt vor ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/Trepper2012-02-klk.Hbn6a-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="Trepper2012-02-klk.Hbn6a" title="Trepper2012-02-klk.Hbn6a" /><p>Der Mann passt in keine Schublade! Wolfgang Trepper hat sich bei seinem fünften Gastspiel in der Herborner KulturScheune mal wieder als ebenso vielseitig wie gegensätzlich präsentiert. Vor nicht ganz ausverkauftem Saal nahm der ehemalige Hörfunk-Journalist bei seinem humoristisch-kritischen Jahresrückblick „Dinner for DU“ zumeist kein Blatt vor den Mund, konnte aber auch äußerst feinfühlig und nachdenklich formulieren, wenn es drauf ankam.<br />„Political Correctness“ ist Treppers Welt nicht, soviel steht fest: Wenn er sich zuverlässig Feinde schaffen will, dürfte er bei den meisten Showgrößen von Thomas Gottschalk über Florian Silbereisen bis Alfons Schubeck beste Karten haben: Mit herzhaft-derben Worten und oft auch knapp unter der kritischen Stammtisch-Kante hieb Trepper lustvoll auf die Bühnenstars beziehungsweise deren Verfehlungen im Vorjahr ein, zu dem sich im Vergleich zum heute eigentlich außer dem Rentenbescheid von Jopi Heesters nicht allzuviel geändert hat, wie Trepper eingangs seiner Rückschau festhielt. Gottschalk? Nee, er selbst werde auch nicht dessen Nachfolger, um das gleich klarzustellen – aber er könne Berlusconi wärmstens empfehlen, der gehe schließlich auch jedem auf den Sack und packe allen Frauen an die Titten, schoss sich Trepper ein.<br />Zu Höchstform lief er auf, als er nach der Pause vergnüglich Spott und Häme angesichts der „Kreativität und Schaffenskraft“ der „Flippers“ über diese Vertreter der volkstümelnden Musik ausgoss, die „42 Jahre lang Deutschland terrorisiert“ hätten: „Da war die RAF doch `n Scheißdreck gegen!“ Zum Beweise zeigte er rund ein Dutzend Tonträger der „Flippers“  vor, auf denen sämtlich „Weine nicht, kleine Eva“ und „Die rote Sonne von Barbados“ veröffentlicht war. Textkritisch widmete sich Trepper zum größten Vergnügen seines Publikums den „inhaltlichen“ Aussagen von „Lotusblume“ und „Mexiko“, wobei er zunächst seinem Abscheu freien Lauf lassen konnte – um dann entrüstet beim Abspielen der Liedpassagen feststellen zu müssen: „Da singen die hier mit!“<br />Als polternder Ewiggestriger, der sich über die Zustände in der SBZ, der DDR und den ja nun auch schon seit 22 Jahren „neuen“ Bundesländern mokierte, punktete der Krawall-Komiker ebenso wie als Musikantenstadl-Hasser, Elektro-Zigarettenraucher und „Smartphone-auf-die Gabel-Knaller“. Natürlich bekam auch die Politik ihr Fett weg: Von „Monchichi-Äffchen“ Philipp Rösler und Christian Wulff („Ein Mann, der spricht wie Willi bei Biene Maja, kann kein schlechter Mensch sein!“) über Westerwelle („Der vertritt uns im Ausland – die denken bestimmt, wir sind alle so!“) kamen alle dran – bis hin zu Christian von Boetticher, dem Ex-CDU-Chef in Schleswig-Holstein, der den Fehler begangen habe, wegen seiner Affäre mit einer 16-Jährigen seinen Facebook-Status von „verheiratet“ auf „Blümchen-Sex“ umzustellen. „So jemand weiht doch auch Schulen ein“, überlegte Trepper: „Da hätten die Abiturientinnen aber gestaunt, wenn die First Lady zwei Jahre jünger ist als sie!“<br />Wie ausgewechselt war Trepper nach seinem Witz über die V-Männer in der Nazi-Szene, als er von einem Übergriff einiger Faschisten auf zwei Farbige in Hamburg berichtete und Hanns Dieter Hüschs nachdrückliches Manifest gegen Rechtsradikalismus und Ausgrenzung, „Das Phänomen“, zitierte. Seitdem er das im Programm habe, bekomme er Drohmails, aber er werde sich den Mund nicht verbieten lassen, stellte er entschieden klar, und erstaunlicherweise klatschten weniger Besucher Beifall als eine Stunde zuvor, als er sich über braungefärbte „Pflaster für Neger“ ausgelassen hatte – mit Aufklebe-Anleitung auf der Packung, „weil der dumme Bimbo kapiert das ja nicht“. Ähnlich still und nachdenklich wurde Trepper am Schluss anstelle einer Zugabe, als er einen Traum schilderte, in dem er nach und nach seine teils längst verschiedene Verwandtschaft um die Kaffeetafel versammelte, die ihn so habe werden lassen wie er heute sei. Und das akzeptierten die Gäste in der KuSch: Der Mann spricht Klartext nicht unbedingt für den Hörsaal, aber er hat Rückgrat und Anstand trotz aller Schimpfwörter und Kraftausdrücke. Und er sammelte nach dem Auftritt Spenden für einen von der Schließung bedrohten Duisburger Kindergarten.</p>

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		<title>“Besser kann man sich nicht präsentieren”</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Geis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Ingo Oschmann macht Spaß. Mit seinen hintergründigen und geistreichen Gags begeistert er stets sein Publikum, egal ob in den Fernsehsesseln oder im Parkett der zahlreichen Bühnen, in denen der Bielefelder Comedian auftritt. Dass Ingo Oschmann aber auch selbst eine Menge Spaß an seiner Arbeit hat, wurde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/ingooschmann4a-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="ingooschmann4a" title="ingooschmann4a" /><p><span style="font-family: Calibri;">Ingo Oschmann macht Spaß. Mit seinen hintergründigen und geistreichen Gags begeistert er stets sein Publikum, egal ob in den Fernsehsesseln oder im Parkett der zahlreichen Bühnen, in denen der Bielefelder Comedian auftritt.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Dass Ingo Oschmann aber auch selbst eine Menge Spaß an seiner Arbeit hat, wurde am Montagabend den Gästen in der Herborner Kulturscheune (KuSch) wieder einmal deutlich, in der der Kleinkünstler zum fünften Mal gastierte. Immer macht er die Besucher lachen. Und lacht kräftig mit.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Doch diesmal hatte Ingo Oschmann ein ganz besonderes Publikum. Nicht die klassischen Fans des Genres Comedy hatten in den roten Sesseln der KuSch Platz genommen, sondern viele Vertreter des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft an Lahn und Dill.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Denn gemeinsam mit dem Uckersdorfer Vogelpark und dem Breitscheider Verein &#8220;Zeitsprünge&#8221; hatten die Herborner Heimatspieler, Trägerverein der Kulturscheune, unter der Überschrift Kulturhochdrei &#8220;wichtige Menschen&#8221;, so deren Vorsitzender Jörg Michael Simmer, eingeladen, um diese für die Bedeutung der Vereine im Allgemeinen und ihrer Projekte im Speziellen zu sensibilisieren.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Und natürlich sollten vor allem die Vorstände von Kreditinstituten und Unternehmen an Lahn und Dill motiviert werden, sowohl hier als auch da mit Geld zu Erhalt und Erweiterung der Einrichtungen beizutragen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Denn Bedarf an finanzieller Unterstützung besteht sowohl in Breitscheid als auch in Uckersdorf und Herborn. Wie Simmer haben auch Dr. Wolfgang Rades (Vogelpark) und Dr. Uwe Peters (Zeitsprünge) festgestellt, dass Stillstand schnell mit Rückschritt verbunden sein kann.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">&#8220;Wir haben uns bei der Gründung 2004 gesagt, wenn die Kulturscheune fertig ist, können wir uns erst einmal zurücklehnen&#8221;, erinnerte sich Jörg Michael Simmer. Fehlanzeige, hätten er und die anderen Heimatspieler feststellen müssen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">&#8220;Das Gegenteil ist der Fall&#8221;, betonte der KuSch-Vorsitzende und wies dabei auf inzwischen zwei Nachwuchsensembles hin, die sich auf den Brettern, die in Herborn die Welt bedeuten, etabliert hätten.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Auch der Vogelpark, erläuterte dessen Leiter Wolfgang Rades, müsse erweitern, platze inzwischen aus allen Nähten. Das gleiche gelte für die geologischen Aushängeschilder der Region, Herbstlabyrith, Museum und Geopark, betonte Uwe Peters.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">&#8220;Hier können Sie was bewegen&#8221;, rief Hans-Ludwig Blaas den Besuchern im Saal zu. Der Sinner Unternehmer hat früh erkannt, dass so genannte weiche Standortfaktoren, zu denen auch die Kultur gehört, für die Wirtschaft wichtig sind, will sie Fachleute  in die Region holen und hier etablieren.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Der Beiratsvorsitzende der Herborner Heimatspiele attestierte den Ehrenamtlern hier wie dort, dass sie &#8220;die stillen Helden unserer Gesellschaft&#8221; seien. Ausdrücklich legte er seinen Kollegen aus den Führungsetagen nahe, diese Vereine zu unterstützen. &#8220;Sie machen unsere Region interessanter sowie lebens- und liebenswerter.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Und gewöhnungsbedürftig für den Moderator. Ingo Oschmann, der Herborn ironisch bescheinigte, &#8220;eine ähnlich traurige Angelegenheit wie Bielefeld zu sein&#8221;, konnte auf der Bühne der KuSch eine ganz neue Erfahrung machen. Als Anke Peters vom Vogelpark ihm die Python-Dame &#8220;Mana Tohunga&#8221; über die Schultern legte, verging dem Comedian für einen Moment das Lachen.</span></p>
<p><span style="font-family: Calibri;">Doch Oschmann wäre nicht Oschmann, hätte er nicht rasch wieder  seinen ostwestfälischen Humor gefunden. Und weil der Bielefelder auf diesem Sektor gezielt Akzente setzen kann, &#8220;haben wir ihn verpflichtet&#8221;, wie Jörg Michael Simmer wissen ließ. Offensichtlich mit Erfolg, denn am Ende des Abends &#8220;Kulturhochdrei&#8221; zogen Simmer, Peters und Rades eine zufriedenstellende Bilanz. &#8220;Besser&#8221;, bilanzierte der KuSch-Chef, &#8220;hätten wir uns nicht präsentieren können.&#8221;</span></p>

<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/02/besser-kann-man-sich-nicht-prasentieren/ingooschmann2a/' title='ingooschmann2a'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/ingooschmann2a-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ingooschmann2a" title="ingooschmann2a" /></a>
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		<title>“Motor des Theaters” in Herborn geehrt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uli Geis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Herborner Heimatspieler würdigten schon vor sieben Jahren ihr Engagement, indem sie sie zum Ehrenmitglied ernannten; jetzt hat auch das Land Hessen die Verdienste von Adelheid Simmer honoriert: Zum Abschluss &#8211; und Höhepunkt &#8211; des Abends &#8220;Kulturhochdrei&#8221; zeichnete Landrat Wolfgang Schuster die Arbeit der Mitbegründerin des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/00kusch15a-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="00kusch15a" title="00kusch15a" /><p>Die Herborner Heimatspieler würdigten schon vor sieben Jahren ihr Engagement, indem sie sie zum Ehrenmitglied ernannten; jetzt hat auch das Land Hessen die Verdienste von Adelheid Simmer honoriert: Zum Abschluss &#8211; und Höhepunkt &#8211; des Abends &#8220;Kulturhochdrei&#8221; zeichnete Landrat Wolfgang Schuster die Arbeit der Mitbegründerin des Trägervereins der Kulturscheune (KuSch) mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen aus.<br />Schuster attestierte Adelheid Simmer, dass sie der &#8220;Motor des Theaters in Herborn&#8221; sei. Und mit Blick auf ihren Sohn Jörg Michael, der den Verein führt, erklärte der Landrat unter großem Beifall: &#8220;Hinter starken Söhnen stehen starke Mütter.&#8221;<br />Ohne Adelheid Simmer wäre das Niveau, das die Theaterszene in der Bärenstadt erreicht hat, nicht denkbar. 1989 habe sie gemeinsam mit Bernd Winnemann nach dem Tod von Erich Zehner die Spielleitung übernommen. Sie habe ein breites Spektrum der Arbeit &#8211; von der Platzanweiserin bis zur Regisseurin &#8211; abgedeckt. Viele Kostüme des inzwischen riesigen Fundus&#8217; habe Adelheid Simmer zuhause auf einer alten Nähmaschine kreiert. Mittlerweile seien so 250 selbst entworfene Kostüme zusammen gekommen. &#8220;Sie tragen dazu bei, dass der Vereinsfundus ständig wächst&#8221;, betonte Wolfgang Schuster.<br />Ohne den Einsatz der 67-Jährigen wären viele aufwändige Inszenierungen nicht möglich gewesen, lobte der Landrat. Deren Erfolg sei nicht nur für den Verein, sondern auch für die Stadt Herborn von großer Bedeutung. Neben den traditionellen Sommerstücken zeichne Adelheid Simmer auch für die Betreuung der beiden Nachwuchs-Ensembles der Herborner Heimatspieler verantwortlich. Außerhalb dieses umfangreichen Aufgabenkanons habe sie gemeinsam mit ihrem Mann Eberhard umfangreiche Spenden für das Projekt KuSch  gesammelt.<br />Adelheid Simmer wollte diesem Engagement in Grunde nichts Besonderes abgewinnen. Sie habe nichts weiter getan, antwortete sie auf Schusters Laudatio, als ihre staatsbürgerliche Pflicht zum ehrenamtlichen Engagement zu erfüllen. Unter starkem Applaus aus dem Parkett betonte sie: &#8220;Wenn sich jeder zwei Stunden in der Woche engagieren würde, sähe Vieles besser aus.&#8221;</p>

<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/02/motor-des-theaters-in-herborn-geehrt/00kusch15a/' title='00kusch15a'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/00kusch15a-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="00kusch15a" title="00kusch15a" /></a>
<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/02/motor-des-theaters-in-herborn-geehrt/00kusch16a/' title='00kusch16a'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/02/00kusch16a-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="00kusch16a" title="00kusch16a" /></a>

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		<title>Kulturhochdrei nimmt Fahrt auf</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg-Michael Simmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[KulturScheune]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem eindruckvollen Präsentations-Abend hat das Dreier-Bündnis &#8220;Kulturhochdrei&#8221; Fahrt aufgenommen. Wir freuen uns, dass wir rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur in der KuSch begrüßen konnten, was den drei beteiligten Vereinen (Vogelpark Herborn, Zeitsprünge Breitscheid, Herborner Heimatspiele) ein prima Forum gab, um sich vorzustellen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/Khoch3-Logo-4c-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="Druck" title="Druck" /><p>Mit einem eindruckvollen Präsentations-Abend hat das Dreier-Bündnis &#8220;Kulturhochdrei&#8221; Fahrt aufgenommen. Wir freuen uns, dass wir rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur in der KuSch begrüßen konnten, was den drei beteiligten Vereinen (Vogelpark Herborn, Zeitsprünge Breitscheid, Herborner Heimatspiele) ein prima Forum gab, um sich vorzustellen. Garniert mit einem spielfreudigen, aber auch höchst interessierten und überaus sympathischen Moderator (Ingo Oschmann), Kindern (grandios: unsere Kukis!) und Tieren (nicht nur Coco) auf der Bühne sowie abgerundet durch Vorträge und filmische Präsentationen, entwickelten sich höchst stimmungsvolle 100 Minuten. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten! Wir freuen uns bereits auf die nächste Aktion &#8211; die Teilnahme am Hessentags-Festzug in Wetzlar!</p>
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		<title>Landesehrenbrief für Adelheid Simmer</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg-Michael Simmer</dc:creator>
				<category><![CDATA[KulturScheune]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Veranstaltung &#8220;Kulturhochdrei&#8221; in der KuSch wurde unser Ehrenmitglied Adelheid Simmer von Landrat Wolfgang Schuster mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Nachfolgend Auszüge aus der Rede des Landrats: 1980 kam Adelheid Simmer erstmals mit dem Theater in Berührung kam. Als aktive Schauspielerin stand ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/Kulturhochdrei-079a1-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="Kulturhochdrei 079a" title="Kulturhochdrei 079a" /><p>Im Rahmen der Veranstaltung &#8220;Kulturhochdrei&#8221; in der KuSch wurde unser Ehrenmitglied Adelheid Simmer von Landrat Wolfgang Schuster mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Nachfolgend Auszüge aus der Rede des Landrats:</p>
<p>1980 kam Adelheid Simmer erstmals mit dem Theater in Berührung kam. Als aktive Schauspielerin stand sie seinerzeit in dem Walter-Schwahn-Stück „Die Barbara“ erstmals auf der Bühne und war auch in den kommenden Jahren (1982 beim Stück „Das edle Haus“ in Greifenstein sowie 1984 bei „Tod und Leben“) Ensemblemitglied. Alle Stücke spiegeln ein Stück Herborner Geschichte wider. Adelheid Simmer verstand es dabei stets, mit den von ihr dargestellten Persönlichkeiten nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.  Als 1989 nach dem Tod des damaligen Spielleiters Erich Zehner die Regieposition vakant wurde, zögerte sie nicht lange, sondern stellte sich zusammen mit Bernd Winnemann als verantwortliche Spielleiterin zur Verfügung. Damals noch unter der Ägide des Verkehrsvereins lief die komplette Organisation der Aufführungen, von der Kostümausleihe bis zur Platzeinweisung mit über sie, zudem stand sie auch wieder als Schauspielerin auf der Bühne.<br />Adelheid Simmer ist ohne Zweifel das, was man den „Motor“ des Theaters in Herborn nennen könnte. Da war es nur folgerichtig, dass sie auch eine maßgebliche Rolle spielte, als der Verein „Herborner Heimatspiele e.V.“ aus der Taufe gehoben wurde. Sie hat ihn am 26. November 1990 als eine von damals 21 theaterbegeisterten Personen mitbegründet und sofort Verantwortung übernommen. Elf Jahre hat sie die „Heimatspieler“ als Stellvertreterin des damaligen Vorsitzenden Bernd Winnemann geführt, ehe sie 2001 das Amt in jüngere Hände abgab. Dem Vorstand blieb sie jedoch bis 2005 als Zeugwartin treu.<br />Damit verbunden ist eine ihrer größten Leistungen für den Verein. Seit nunmehr mehr  20 Jahren trägt sie durch enormen persönlichen Einsatz entscheidend dazu bei, dass der Vereinsfundus ständig wächst.  Zunächst lange Jahre auf einer uralten Nähmaschine aktiv, hat sie in tage- und monatelanger Heimarbeit inzwischen über 250 Kostüme entworfen und genäht. Die Zahl der Stunden, aber auch die der verwendeten Fäden beim Nähen ist nicht zu beziffern. Aber nicht nur das: auch die Stoffauswahl und die benötigten Accessoires hat sie beschafft. Ihr Verantwortungsbewusstsein ruhte auch nicht während ihrer Urlaubsreisen, aus denen sie aus zum Teil exotischen Ländern geeignete Utensilien mitbrachte. <br />Bei vielen historischen Stücken war es wichtig, auf die Authentizität der Kostüme zu achten und diese zu sichern. Die Folge war, dass Frau Simmer umfangreiche Quellenstudien durchführte, deren Ergebnisse dann in das Kostümdesign einflossen. <br />Ohne ihr Engagement wären die aufwändigen Inszenierungen gar nicht möglich gewesen. Der Erfolg der Stücke war nicht nur für den Verein von großer Bedeutung, sondern auch für die Stadt Herborn, die sich so in hervorragender Form präsentieren konnte. <br />In den vergangenen Jahren hat sich der Verein Herborner Heimatspiele e.V. deutlich weiter entwickelt und verändert. Inzwischen ist Adelheid Simmer nicht nur für die nun schon zur Tradition gewordenen Sommerstücke verantwortlich, sondern hat auch die kostümtechnische Betreuung für die Jugendgruppe „16+“und die Kindergruppe „Youngsters“ übernommen, für die sie zudem noch als feste Ansprechpartnerin fungiert. Auch das traditionelle Weihnachtsstück des Vereins verantwortet sie in Sachen Kostümen. Immer wieder ist es überraschend, wie es ihr in Zusammenarbeit mit den zuständigen Regisseuren gelingt, richtungsweisende kostümtechnische  Problemlösungen zu erarbeiten, die dabei stets von Pragmatismus, aber auch hohen fachlichen und ästhetischen Ansprüchen geprägt sind. Zudem verwaltet sie auch dieses besondere Vereinskapital akribisch, wobei die Lagerstätte in der Zwischenzeit buchstäblich aus allen Nähten zu platzen droht. </p>
<p>Mit der Errichtung der Kulturscheune „KuSch“ in Herborn  im Jahr 2004 hat sich ihre Aufgabe im Verein noch einmal grundsätzlich verändert und erweitert. Zunächst war Frau Simmer eine treibende Kraft bei der Realisierung dieses großen Projektes und hat durch eine Vielzahl von Kontakten zu Menschen, Firmen und potenziellen Sponsoren wichtige Sachspenden für die „KuSch“ beschafft. Damit half sie entscheidend weiter, Visionen zu realisieren. In der Summe hat sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Eberhard in den vergangenen Jahren Sachspenden sowie direkte finanzielle Unterstützung in Höhe von fast 100.000,&#8211;  Euro für dieses Projekt gesammelt, das sie mit ganzem Herzblut betreibt. Deutlichstes Anzeichen dafür ist die Tatsache, dass sie seit März 2010 auch für die Hausverwaltung der KuSch in Vermietungsfragen zuständig ist, aber auch als „guter Geist“ bei allen eigenen Aufführungen sowie externen Künstlern Präsenz zeigt.</p>
<p>Der Verein gratuliert seinem Ehrenmitglied ganz herzlich!</p>
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		<title>Kultur unterirdisch, überirdisch und mittendrin in der Region</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Blecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Aktion  für eine „Regionalentwicklung“ der besonderen Art ist „Kulturhochdrei“. Am Montagabend präsentierten sich in der Kulturscheune die „Kulturscheune Herborn“, der Verein Zeitsprünge mit der Schauhöhle „Herbstlabyrinth“ sowie der Vogelpark Herborn mit ihrem Wirken und ihrer Bedeutung für die Kulturarbeit im Lahn-Dill-Kreis. Rund 100 geladenen Gäste ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/Kulturhochdrei-034a-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="Kulturhochdrei 034a" title="Kulturhochdrei 034a" /><p>Eine Aktion  für eine „Regionalentwicklung“ der besonderen Art ist „Kulturhochdrei“. Am Montagabend präsentierten sich in der Kulturscheune die „Kulturscheune Herborn“, der Verein Zeitsprünge mit der Schauhöhle „Herbstlabyrinth“ sowie der Vogelpark Herborn mit ihrem Wirken und ihrer Bedeutung für die Kulturarbeit im Lahn-Dill-Kreis. Rund 100 geladenen Gäste aus Handel, Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Politik, darunter Regierungspräsident Lars Witteck und Landrat Wolfgang Schuster, erlebten eine von Comedian Ingo Oschmann moderierte, unterhaltsame Schau zugunsten des Ehrenamts und der Kulturförderung, die dazu beitragen soll, das Niveau der Kulturarbeit für die Zukunft. zu sichern<br />Die Kulturscheune Herborn, der Vorgelpark Herborn und die Breitscheider Schauhöhle „Herbstlabyrinth“ sind drei Einrichtungen, die von über 60.000 Menschen jährlich genutzt werden und damit einen herausragenden Platz in der Kulturarbeit unserer Region einzunehmen. Alle drei wollen mehr, wollen das hohe Niveau der Kulturarbeit für die Zukunft sichern, und das geht nicht nur mit guten Ideen. „Es passiert hier eine Menge“ , erklärte Ingo Oschmann, der das nicht allein damit begründete, dass an der Dill die „Aldi-Zone“ liegt, in der „Aldi Nord“ und „Aldi Süd“ aufeinandertreffen.<br />Ein Film über die vielen Freizeitmöglichkeiten in der Region Lahn-Dill zeigte, dass es sich eigentlich lohnt hier zu leben, in der auch die Kultur nicht zu kurz kommt. Das zahlt sich auch für die heimischen Unternehmen aus, die qualifiziertes Personal nur halten können, wenn das Angebot von Bildung, Sport Kunst und Kultur stimmt, wie es der Unternehmer und Beiratsvorsitzende der Herborner Heimatspiele, Hans-Ludwig Blaas, betonte.<br />So locker wie die Moderation von Ingo Oschmann, der mit flotten Sprüchen und noch flotteren Zaubertricks die „Kulturhochdrei“-Gäste verblüffte, war auch der Auftritt der „KuKis“, der jüngsten Theatergruppe der Kulturscheune, die mit ihrem in mehreren Varianten aufgeführten Kurzstück „Der Tod der Königin“ für beste Unterhaltung und viele Lacher sorgten. Mit einem Trailer über das Programm der Kulturscheune, vorgestellt von Heimatspiele-Vorsitzenden Jörg Michael Simmer, stieg man in die Präsentation der „Kulturhochdrei“-Einrichtungen ein.<br />Mehr als 40.000 Besucher zählte der Vogelpark im vergangenen Jahr, berichtete Susanne Kuhlmann. Eine Vergrößerung des Geländes ist geplant. Papageien und Eulen brauchen mehr Platz, die Erdmännchen-Population wächst, und neue Tierarten, wie ein Molukkenkakadu kommen hinzu. Ingo Oschmann reichten die in der Kulturscheune aufgebotenen Papageien und eine Pythonschlange, die er allerdings ebenso wenig zum Sprechen animieren konnte, wie die exotischen Vögel. Dafür ließ er ein von Landrat Wolfgang Schuster mit der Schuldensumme des Kreises beschriftetes Tuch kurzerhand verschwinden. Die Freude des Landrats &#8211; „die Schulden sind weg“ &#8211; währte allerdings nur kurz, als Oschmann das Tuch aus einer ihm zugeworfenen Apfelsine wieder herausschälte. <br />Mit der Präsentation der Schauhöhle „Herbstlabyrinth“ und dem Museum Zeitsprünge“ durch Dr. Uwe Peters bekam man gleichzeitig einen informativen Einblick in die Erdgeschichte, die aus einem Korallenriff, die Erbacher Kalke und -Höhlen entstehen ließ. Ging es hier um Millionen von Jahren, brauchte Ingo Oschmann nur die Zahl 78, um aus ihr in wenigen Sekunden ein magisches Quadrat zu erzeugen, bei dem die Summe der Zahlen aller Zeilen, Spalten und der beiden Diagonalen gleich ist.<br />Bevor man abschließend zum informellen „Get Together“ überging, übernahm Landrat Wolfgang Schuster die ehrenvolle Aufgabe, das große Engagement von Adelheid Simmer für die Herborner Heimatspiele mit der Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen zu würdigen. Das Ehrenmitglied des Vereins seit 2006, spielt seit Gründung der Heimatspiele im Jahr 1990 eine herausragende Rolle, sowohl als Schauspielerin, Kostümbildnerin, als auch als Regisseurin. Adelheid Simmer bedankte sich für die Ehrung und betonte, dass sie ihre ehrenamtliche Tätigkeit als selbstverständliche solidargemeinschaftliche Verpflichtung sieht.                                                   </p>

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		<title>Kanzler-Souffleuse lässt nichts anbrennen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:54:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Blecher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel zu erzählen, viel zu lästern und noch viel mehr zu moralisieren hatte die aus Leipzig stammende Kabarettistin bei ihrem bereits dritten Auftritt in Herborn. Fast zu viel. Mögen auch die Probleme, mit denen wir und unsere Kanzlerin sich herumschlagen müssen auch riesig sein, sie alle ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/Simone_Solga_023aa-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="Simone_Solga_023aa" title="Simone_Solga_023aa" /><p>Viel zu erzählen, viel zu lästern und noch viel mehr zu moralisieren hatte die aus Leipzig stammende Kabarettistin bei ihrem bereits dritten Auftritt in Herborn. Fast zu viel. Mögen auch die Probleme, mit denen wir und unsere Kanzlerin sich herumschlagen müssen auch riesig sein, sie alle &#8211; wenn auch höchst schlagfertig und humorvoll aufgezählt, sprengten sie doch das Aufnahmevermögen vieler Zuhörer in der voll besetzten Kulturscheune. Ein enormes Tempo legte Simone Solga bei der Präsentation ihres vierten Soloprogramms „Bei Merkels unterm Sofa“ vor. In gut zwei Stunden drehte sie nicht nur das bundesdeutsche Politik-Personal, sondern auch sämtliche, durch sie zu verantwortenden Ereignisse durch ihren wortreich gezackten Reißwolf.<br />Als Kanzlerin-Vorauskommando im schwarzen Businesskleid ist Simone Solga nach Herborn gereist. Die Deutschlandtour von Angela Merkel soll in der KuSch starten. Ein Sicherheits-Check, um „linke Bazillen“ fernzuhalten, ist somit unabdingbar. „Das Mädchen für alles“ im Kanzleramt übt sogar mit dem Herborner Publikum ein Begrüßungsgedicht ein. Sie hat immer was zu tun, damit Angela Merkel eine gute Figur macht, obwohl man sich fragt, was ihr Friseur eigentlich beruflich macht. <br /><a href="http://www.kusch-herborn.de/2012/01/kanzler-souffleuse-lasst-nichts-anbrennen/simone_solga_040aaa/" rel="attachment wp-att-1606">

<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/01/kanzler-souffleuse-lasst-nichts-anbrennen/simone_solga_023aa/' title='Simone_Solga_023aa'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/Simone_Solga_023aa-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Simone_Solga_023aa" title="Simone_Solga_023aa" /></a>
<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/01/kanzler-souffleuse-lasst-nichts-anbrennen/simone_solga_040aaa/' title='Simone_Solga_040aaa'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/Simone_Solga_040aaa-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Simone_Solga_040aaa" title="Simone_Solga_040aaa" /></a>

<p></a>Simone Solga („großes O und kleine Olga“) fühlt sich wie eine Getriebene. „Sie ist die Hardware. Ich bin die Software. Ich bin ihre Stimme, ihr Gehirn. Politiker können doch nicht gestochen formulieren wie Fußballer“, sagt die Kanzlersouffleuse, die dafür sorgt, dass Angela Merkel beschäftigt wird, die sonst nur auf dumme Gedanken kommt. „Was passieren kann, wenn eine Souffleuse wegen Schwangerschaftsurlaub ausfällt, zeigt sich an Wirtschaftsminister Philip Rösler“, erklärt der Knopf im Ohr von Angela Merkel.<br />Mit intelligenter Wortakrobatik zündet die Sächsin ein politisches Feuerwerk, das es nur so raucht. Überraschend und verblüffend sind ihre Erkenntnisse des Politbetriebs, der nicht nur jede Menge Dummheit sondern durchaus auch allzu Profanes zu Tage fördert, wie die Tasche der Merkel, die so schwarz ist wie ihre Gesinnung und die Seitenfalten so runtergezogen sind, wie ihre Mundwinkel. „Doch wenn sie lächelt, ist sie eigentlich ganz schnuckelig.“   <br />Die Kabarettistin geißelt mit scharfzüngiger Unverschämtheit und der Geschwindigkeit eines Schnellfeuergewehrs alles, was unsereins unter den Nägeln brennt. Weil wir aber verblöden, betrifft das laut Umfrage allerdings  nur einen von zehn Bürgern. „Wenn man uns für dumm verkauft, ist das Marketing“, weiß die sich in eigener Sache gut vermarktende Simone Solga zu berichten. Wider die gesichtslose Wurstigkeit, die es in die Schlagzeilen schafft, wider eine FDP, „die schwach angefangen und ganz stark nachgelassen hat“, erhebt sie ebenso ihre Stimme, wie gegen die Überwachungspraxis des Verfassungsschutz: „Von ihm beobachtet zu werden ist jedoch harmlos, da kann man jeden Neonazi fragen.“ Ob Finanzkrise („Der Euro sollte von der Fiasko-Währung abgelöst werden“), Afghanistan, die Überalterung unserer Gesellschaft. („Die Geburtenquote in Ostdeutschland liegt vielfach unter der des Vatikans“), es gibt viel zu tun für die bitterböse Kabarettistin und Moralistin, die u.a. dass offizielle Verständnis von Krieg auf den Punkt zu bringen vermag: „Krieg ist Terror im Krieg gegen den Terror.“<br /> Und weil es wegen des unter den Armen knapp geschnitten Kostüms der Kanzlerin nicht mit dem Aufschwung klappt („Sie bleibt auf halber Strecke stehen“), müssen wir uns mit der Hoffnung auf bessere Zeiten begnügen. Simone Solga packt an, sorgt für Lacher, auch wenn uns das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt. Die Taschenträgerin und kleine Frau im Ohr der Kanzlerin macht es dem Publikum (trotz gewährter Pausen) nicht leicht, ihrem Tempo zu folgen. Dennoch kam die mit unverschämter Virtuosität wirbelnde Polit-Kabarettistin beim Herborner Publikum gut an.</p></p>
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		<title>Kanzlerin-Souffleuse packt aus</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 15:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Röder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeit 2011/2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sei sie gekommen, um als Kanzlerin-Souffleuse die  „Applausbereitschaft“ in Herborn für ihre Chefin zu prüfen.  Die war in der Kulturscheune eher  gering, deshalb  plauderte die  Kabarettistin Simone Solga munter aus dem Nähkästchen und brachte ans Licht, was „bei Merkels unterm Sofa“ bislang verborgen war. Dafür ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img width="260" height="140" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/solga1-260x140.jpg" class="attachment-category-thumbnail wp-post-image" alt="solga1" title="solga1" /><p>Eigentlich sei sie gekommen, um als Kanzlerin-Souffleuse die  „Applausbereitschaft“ in Herborn für ihre Chefin zu prüfen.  Die war in der Kulturscheune eher  gering, deshalb  plauderte die  Kabarettistin Simone Solga munter aus dem Nähkästchen und brachte ans Licht, was „bei Merkels unterm Sofa“ bislang verborgen war. Dafür gab es dann jede Menge Beifall. Auch intimste Details, wie die vermeintlichen SMS-Nachrichten der Kanzlerin, waren der Künstlerin nicht heilig. „Oder wissen sie, was der SMS-Text ‘CDU-NUTTE&#8217; an Ministerin Ursula von der Leyen bedeutet?“, fragte sie das entsetzte Publikum. Doch alle konnten aufatmen: Hinter der Abkürzung verberge sich nur die Kurznachricht: „Neuste Umfragewerte total tief eingebrochen.“ <br />Mit Politikern wie Merkel sollten die Deutschen doch zufrieden sein. „Merkel reitet wenigstens nicht oben ohne durch die Uckermark“, gab es einen Seitenhieb auf einen russischen Kollegen der Kanzlerin. <br />Überhaupt sei die Frau an Deutschlands Spitze nicht die, über die man sich ärgern müsse. Zielobjekt müsse da schon eher das „Standgebläse“ Horst Seehofer sein, der über zu Guttenberg sagte: „Du bist und bleibst einer von uns.“ „Da hat der Mann Recht: Beides sind Betrüger“, kommentierte Solga. Auch Oskar Lafontaine sei ein Kandidat, den man, anstatt nur auf ihn zu schimpfen, eher verurteilen sollte. „Leider ist das wirklich extrem schwer, sind das da oben doch alles Juristen“, erklärte die Kabarettistin und zählte eine lange Reihe von juristisch ausgebildeten Politikern, Völkermördern und sonstigen Staatsmännern auf. Sie vermutete zudem, dass Lafontaine nur mit Sarah Wagenknecht zusammen sei, weil entweder beide eine Revolution planen würden oder es mit Margot Honecker nicht geklappt habe.  <br />Trotz der teils herben Sprüche kam die Ex-Münchnerin jederzeit sympathisch beim Publikum an und bewies auch keinerlei Berührungsängste. Sei es beim anfänglichen Shake-Hands mit der ersten Reihe (die Probe aufs Exempel, ob die Herborner „reif“ für den Kanzlerbesuch seien) oder beim Schlagabtausch mit „Herrn Stürmer, Ströhmann oder wie auch immer sie heißen mögen“. Herr S. hatte wohl einen zu „sozialdemokratischen Geschichtsausdruck“, den die Kanzlersouffleuse natürlich nicht ungestraft hinnehmen konnte. <br />Dass Simone Solga auf eine mehr als zehnjährige Bühnen-Karriere zurückblicken kann, merkte man, als sie nach der Pause ein extrem emotionales Plädoyer gegen den deutschen Kriegseinsatz in Afghanistan und den Krieg im allgemeinen hielt. Im Saal war es ganz still, als sie über den &#8220;Unbekannten Soldaten&#8221; philosophierte. Nicht jedem Künstler gelingt es danach, die Stimmung wieder hoch kochen zu lassen. Doch für Solga war dieses Kunststück kein Problem. Als Ostdeutsche durfte sie sich natürlich auch über ihre Erziehung auslassen, die einer „stalinistischen Diktatur“ gleich käme: „Das hatte mit der verweichlichten Erziehung von heute nichts gemein.“ Einer negativen PISA-Studie, der Digitalisierung des Privatlebens und dem Nichtverstehen von Handytarifverträgen müsse man zudem nicht sorgenvoll entgegenblicken. „Manchmal lebt man ohne Bildung wirklich viel sorgloser“, sagte sie und machte auf diverse „Erste Welt Probleme“ aufmerksam. „Sowas gibt es auch nur bei uns – nicht lesen können, weil die Batterien alle sind“, gab es einen verbalen Seitenhieb auf die hippen eBook- und iPhone-Nutzer.    <br />Als Zugabe gab es dann noch den Song einer  Hausfrau, die der modernen, vibrierenden Technik mit Haut und Haaren verfallen war. „Ich liebe ihn: meinen Vibrateur!“, sang die Kabarettistin lasziv und machte damit eventuelle Kränkungen der digitalen Generation vergessen. Den tosenden Applaus hatte sich Solga nach über zwei Stunden lustig präsentierter, bitterer Wahrheiten redlich verdient – und zwar wirklich sie und nicht ihre &#8220;Chefin&#8221;.

<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/01/kanzlerin-souffleuse-packt-aus/solga1/' title='solga1'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/solga1-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="solga1" title="solga1" /></a>
<a href='http://www.kusch-herborn.de/2012/01/kanzlerin-souffleuse-packt-aus/solga2/' title='solga2'><img width="180" height="180" src="http://www.kusch-herborn.de/wp-content/uploads/2012/01/solga2-180x180.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="solga2" title="solga2" /></a>
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