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	<title>kwerfeldein - Fotografie Magazin</title>
	
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	<description>Das Fotografie Magazin</description>
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		<title>Bildvorstellung: Urbi et Orbi</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/2013/05/20/bildvorstellung-urbi-et-orbi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[60-second-slices of present]]></category>
		<category><![CDATA[Bildvorstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Langzeitbelichtung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rom]]></category>
		<category><![CDATA[Urbi et Orbi]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>

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		<description>Wer hier schon l&amp;#228;nger treu mitliest, mag sich vielleicht noch an einen Artikel erinnern, in dem ich einmal mein Projekt 60-second slices of present vorgestellt habe. Es ging darum, tags&amp;#252;ber im Stadtraum mithilfe von Langzeitbelichtungen absichtlich befremdliche Ergebnisse zu erzielen. Seitdem ist viel Zeit vergangen und dennoch habe ich an diesem Projekt festgehalten. Was mich [...]&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer hier schon l&#228;nger treu mitliest, mag sich vielleicht noch an einen Artikel erinnern, in dem ich einmal mein Projekt <a href="http://kwerfeldein.de/2011/06/13/wenn-60-sekunden-gegenwart-in-einem-bild-gefrieren/">60-second slices of present</a> vorgestellt habe. Es ging darum, tags&#252;ber im Stadtraum mithilfe von Langzeitbelichtungen absichtlich befremdliche Ergebnisse zu erzielen.</strong></p>
<p>Seitdem ist viel Zeit vergangen und dennoch habe ich an diesem Projekt festgehalten. Was mich inzwischen enorm daran fasziniert, ist, denke ich, wie ich mit dem immer wieder gleichen Versuchsaufbau stets zu neuen und sehr unterschiedlichen Ergebnissen komme.</p>
<p>Das ist auch der Grund, weshalb ich rigide daran festhalte, immer genau 60 Sekunden lang zu belichten. Zum einen handelt es sich um eine gewollte Restriktion, innerhalb derer ich die bestehenden M&#246;glichkeiten auslote und zugleich gef&#228;llt mir der symbolische Charakter dieser Zeitspanne: Eine Runde des Sekundenzeigers um das Ziffernblatt.</p>
<p>Was mich dar&#252;ber hinaus im Verlauf des Projektes immer mehr zu interessieren begann, ist die menschliche Wahrnehmung von Zeit. Eine Fotografie vermag Zeit eben nicht nur momentan einzufrieren, sondern, ganz im Gegenteil, auch zu komprimieren, und zwar in einer Art und Weise, wie wir sie allein mithilfe unserer Sinne nie wahrnehmen k&#246;nnten.</p>
<p>Ich finde es spannend zu betrachten, wie sich im festgesetzten Zeitrahmen von 60 Sekunden bestimmte kollektive Bewegungsmuster abzeichnen. Das sind erfahrungsgem&#228;&#223; Bewegungen, bei denen m&#246;glichst viele Menschen m&#246;glichst dicht aufeinander folgen – beispielsweise eine Demonstration, ein Marathon oder ein Verkehrsknotenpunkt zur Hauptbetriebszeit. </p>
<p>Was da als Experiment mit der Zeit begann, hat sich inzwischen zu einer ausgewachsenen Reflexion &#252;ber das Thema der Stadt entwickelt und dar&#252;ber, wie der Mensch in Bezug zu seiner gebauten Umgebung steht und den von ihm geschaffenen Raum nutzt.</p>
<p>Angefangen in Berlin, begann ich im vergangenen Jahr, das Projekt geografisch zu erweitern. So fand ich mich im Herbst kurzerhand in Warschau wieder und dieses Jahr zu Ostern schlie&#223;lich in Rom.</p>
<p>Das geschah nat&#252;rlich nicht v&#246;llig zuf&#228;llig. Angesichts der erforderlichen, recht schweren Ausr&#252;stung (Stativ und Mittelformatkamera) bedarf es immer einer konkreten Planung. Flexbilit&#228;t und Spontaneit&#228;t behalte ich mir dann in der Regel eher f&#252;r die Erkundung vor Ort vor.</p>
<p>Inspiriert nach Rom zu fahren, war ich durch die Nachricht im Radio &#252;ber die Wahl des neuen Papstes. Dabei hatte ich sofort ein Bild vor meinem inneren Auge: Den mit Menschenmengen gef&#252;llten Petersplatz. Dieses gedankliche Bild habe ich hier mal anhand einer Skizze visualisiert.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/st-peters-square-sketch-robert-herrmann.jpg" rel="lightbox[58903]"><img title="© Robert Herrmann"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/st-peters-square-sketch-robert-herrmann-650x461.jpg" alt="© Robert Herrmann" width="650" height="461" class="aligncenter size-medium wp-image-59427" /></a></p>
<p>So setzte ich mir also in den Kopf, solch eine Situation einmal in Form einer Langzeitbelichtung aufzunehmen. Und da gerade das Osterfest bevorstand und der neue Papst feierlich seinen Segen „Urbi et Orbi“ erteilt, so w&#252;rde sich der Petersplatz abermals mit tausenden Gl&#228;ubigen aus aller Welt f&#252;llen.</p>
<p>Der Platz liegt direkt vor dem Petersdom &#8211; dem Herzen des Vatikans &#8211; und &#246;ffnet sich in Richtung der Via della Conciliazione, die bereits zum Territorium Roms geh&#246;rt. Von 1656 bis 1667 nach den Pl&#228;nen des r&#246;mischen Architekten Gian Lorenzo Bernini erbaut, bildet der Platz ein Oval, in seiner Mitte steht ein Obelisk und an den Enden seiner Hauptachse wird er von zwei symmetrischen Kollonaden gerahmt. </p>
<p>Nat&#252;rlich war es schwierig, die gedachte Perspektive von oben auf den Platz zu bekommen, da man sie eigentlich nur von den nicht &#246;ffentlich zug&#228;nglichen D&#228;chern der Kollonaden oder einer frei positionierbaren Hebeb&#252;hne erhalten w&#252;rde.</p>
<p>Strategisch und weit vorausgedacht w&#228;re die Organisation eines solchen Zugangs durchaus m&#246;glich gewesen, nur h&#228;tte sie einen zeitlichen, b&#252;rokratischen und sicher auch finanziellen Aufwand erfordert, den ich f&#252;r mein Ein-Mann-Projekt dann doch f&#252;r etwas &#252;berzogen hielt.</p>
<p>Als ich mich nun am Ostersonntag auf den Weg zum Petersplatz machte, war ich &#252;berw&#228;ltigt von den Menschenmassen, die sich alle in die gleiche Richtung bewegten. So brachte ich schlie&#223;lich fast eine Stunde lang damit zu, diese Bewegung festzuhalten.</p>
<p>Leider hatte dies dann zur Folge, dass ich nicht mehr auf den Petersplatz kam, da er zu diesem Zeitpunkt schon randvoll war. Also beeilte ich mich, um wenigstens noch einen guten Standpunkt auf der Via della Conciliazione mit Blick auf die Benediktionsloggia des Papstes zu ergattern.</p>
<p>Dort fuhr ich das Stativ auf seine volle H&#246;he aus, womit ich die Kamera etwas &#252;ber die K&#246;pfe der Menschen gehoben und somit nun trotzdem die Perspektive eines (wenngleich tieffliegenden) Vogels bekam. Mit dem Petersdom im Fluchtpunkt machte ich eine ganze Reihe Blindversuche, denn durch den Schachtsucher meiner Kamera konnte ich ohne Zuhilfenahme einer Leiter nun nicht mehr schauen.</p>
<p>Dieses Bild hier habe ich aus einem Fundus von etwa 20 Versuchen ausgew&#228;hlt, weil es kompositorisch das gelungenste ist und die Bewegung der Massen nach dem Ende der p&#228;pstlichen Ansprache sehr gut wiedergibt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/Rom-Via-della-Conciliazione.jpg" rel="lightbox[58903]"><img title="© Robert Herrmann"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/Rom-Via-della-Conciliazione-650x650.jpg" alt="© Robert Herrmann" width="650" height="650" class="aligncenter size-medium wp-image-59400" /></a></p>
<p>Wenn ich jetzt im Nachhinein auf das Resultat schaue, das ich mit nach Hause bringen konnte, bin ich sehr zufrieden. Sicher, es entspricht nicht eigentlich der Vorstellung, die ich hatte, aber ich finde es genauso gut. Und letztendlich schl&#228;gt nichts die Erfahrung, tats&#228;chlich dort vor Ort gewesen zu sein und das Gl&#252;ck, auf die gegebenen Umst&#228;nde mit einem zufriedenstellenden Ergebnis reagiert zu haben.</p>
<p>Und ich denke, es ist immer gut, mit einem Bild im Kopf zu beginnen…</p>
<p><em>Dieses und weitere Bilder aus Rom, die ich im Rahmen des Projektes „60-second slices of present“ erstellt habe, k&#246;nnt Ihr Euch auf meiner <a href="http://robertherrmann.photoshelter.com/gallery/60-slices-of-present-Rome-2013/G0000HSt0V.nu7vo/" target="_blank">Webseite</a> anschauen.</em></p>
<p></p>
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		<title>19. Mai 2013</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 15:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aileen Wessely</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>

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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;scissabob&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>scissabob</strong></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/scissabob/8740671456/in/pool-1974346@N25/" target="_blank"><img title="© scissabob"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/8740671456_9958d72645_b.jpg" alt="© scissabob" width="960" height="1440" class="aligncenter size-full wp-image-59680" /></a></p>
<p></p>
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		<title>browserFruits Mai #3</title>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 08:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[browserFruits]]></category>
		<category><![CDATA[links zur fotografie]]></category>

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		<description>Wenn wir die browserFruits anrichten, merken wir immer wieder wie schnell die Wochen vergehen. Kaum haben wir den einen Fr&amp;#252;chtekorb ver&amp;#246;ffentlicht, ist es schon wieder Sonntag und Zeit f&amp;#252;r den n&amp;#228;chsten. Dazwischen beantworten wir Eure E-Mails, suchen neue Gastautoren, Anregungungen und &amp;#252;berlegen uns neue Aktionen. Und diese Arbeit ist enorm bereichernd, auch f&amp;#252;r unsere eigenen [...]&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn wir die browserFruits anrichten, merken wir immer wieder wie schnell die Wochen vergehen. Kaum haben wir den einen Fr&#252;chtekorb ver&#246;ffentlicht, ist es schon wieder Sonntag und Zeit f&#252;r den n&#228;chsten. Dazwischen beantworten wir Eure E-Mails, suchen neue Gastautoren, Anregungungen und &#252;berlegen uns neue Aktionen. Und diese Arbeit ist enorm bereichernd, auch f&#252;r unsere eigenen Fotos. Immer wieder bekommen wir auch E-Mails mit einem einfachen Danke von Euch und wir haben das Gef&#252;hl, nicht genug zeigen zu k&#246;nnen, wie sehr uns das freut. Deshalb hier auch noch einmal: Danke.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fotospecial: Schmetterlinge</strong> </p>
<p>Flickr<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/karrah_kobus/5350558073/" target="_blank"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5006/5350558073_d7be4c58ab_s.jpg" alt="" width="70" height="70"/></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/brookeshaden/8116527962/" target="_blank"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8475/8116527962_d3200e4fd0_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/luminous-lu/7302600034/" target="_blank"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8010/7302600034_3415a39fee_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/laurazalenga/8125812709/" target="_blank"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8049/8125812709_116aca988e_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/airgarten/5291043136/" target="_blank"><img src="http://farm6.staticflickr.com/5085/5291043136_acd72a7672_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/lissyl/7003830369/" target="_blank"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7260/7003830369_7a1c7ef23b_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/kirsty841/3282377486/" target="_blank"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3538/3282377486_fce3b27f19_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a> <a href="http://www.flickr.com/photos/brian_oldham/6993601536/" target="_blank"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8163/6993601536_3f3fbf7517_s.jpg" alt="" width="70" height="70"></a><!-- ZEILENENDE --></p>
<p>500px<br />
<a href="http://500px.com/photo/4928232" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/4928232/673e9bbab59c5aa13ed27400857f983ae25e3ba1/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/31530017" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/31530017/5a51594912228638839da676a25c9de5c344dce5/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/16739323" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/16739323/e338310fb558c55090715e455c64970e988eb129/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/5903679" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/5903679/57e365225351996cbb03bee67dbba56d40d31b9e/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/5492257" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/5492257/bd150aae06fb24165b788caca05da875e4606c36/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/3431776" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/3431776/c60b96c8fef126af62cb02f89c029f00fc62e4c2/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/13335899" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/13335899/bdffecfb6c34ab8c47ac4ec93927a72cfa5486e9/1.jpg" alt="" /></a> <a href="http://500px.com/photo/25203989" target="_blank"><img src="http://pcdn.500px.net/25203989/fbd89bbbd5fe82c06838818f33712eced1eecd0c/1.jpg" alt="" /></a><!-- ZEILENENDE --></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Deutschsprachig</strong></p>
<p>• <a href="http://www.lenslightlove.de/" target="_blank">lens light love</a> nennt sich ein junger, deutscher Blog, der Tipps und Kniffe rund um Fotografie und Bildbearbeitung gibt. Gestartet haben ihn vor Kurzem zwei ebenso junge deutsche Fotografinnen und ein Fotograf. Wir sind gespannt, was da noch kommt.</p>
<p>• Hauke Fischer hat <a href="http://haukefischer.fr/accueil/vom-anfertigen-von-portraits-die-basics/" target="_blank">tonnenweise allgemeine und spezielle Tipps f&#252;r Portraits</a> zusammengestellt. Lesen lohnt sich, auch wenn der schnell runtergeschriebene Stil einem etwas Disziplin abverlangt.</p>
<p>• Eine sch&#246;ne Seite f&#252;r alle, die nicht nur gern analog fotografieren, sondern auch filmen: <a href="http://www.filmkorn.org/" target="_blank">filmkorn.org</a> sammelt und zeigt Interessantes zu 8 und 16 mm breitem Film.</p>
<p>• &#220;ber die schrecklich sch&#246;nen Momentaufnahmen des Magnum-Fotografen <a href="http://www.zeit.de/2013/20/martin-parr-fotografie-strand-ist-arbeit" target="_blank">Martin Parr</a> wei&#223; ZeitOnline zu berichten.</p>
<p>• Der Ort Epecuén lag nach einem Dammbruch 27 Jahre lang unter Wasser. <a href="http://www.spiegel.de/panorama/geisterstadt-epecuen-in-argentinien-wieder-aufgetaucht-a-899515.html" target="_blank">Spiegel Online</a> hat einige Bilder dieser nun wieder freiliegenden Geisterstadt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>International</strong></p>
<p>•  Die Debatte um die Echtheit des aktuellen World Press Photo Gewinnerbildes von Paul Hansen habt Ihr mitbekommen? Jens Kjeldsen f&#228;chert das Thema auf und analysiert, wie sich <a href="http://www.nocaptionneeded.com/2013/05/the-rhetoric-of-prize-winning-photographs/" target="_blank">die &#196;stethik der Gewinnerbilder</a> der j&#252;ngst vergangenen Jahre gewandelt hat.</p>
<p>• Auch 2013 wurde der <a href="http://teenagephotographer.com/featured-2/2013-teen-photo-contest-results/" target="_blank">Teen Photo International Photo Contest</a> f&#252;r junge Fotografen zwischen 16 und 22 Jahren verliehen. Schaut rein, es gibt Talente zu entdecken!</p>
<p>• Eine weitere sch&#246;ne Umsetzung aus der Reihe „viele Bilder &#252;ber viele Jahre machen“: <a href="http://sobadsogood.com/2013/05/02/these-4-sisters-took-a-photo-together-each-year-for-36-years-the-brown-sisters/" target="_blank">Vier Schwestern im Verlauf von 36 Jahren</a>, auch technisch und &#228;sthetisch ansprechend umgesetzt.</p>
<p>• Von der Sch&#246;nheit der <a href="http://all-that-is-interesting.com/cinemagraph-gifs" target="_blank">Cinemagraph-Gifs</a>. </p>
<p>• Hier k&#246;nnt Ihr mittels vieler Vergleichsfotos sehen, wie sich die <a href="http://campl.us/posts/6iPhoneCameras" target="_blank">iPhone-Kamera</a> &#252;ber die Generationen verbessert hat. </p>
<p>• Lust, mal wieder eine lange, einfach nur sch&#246;ne, sommerliche, gut gelaunte und nicht zu bunte oder kitschige Hochzeitsdokumentation anzusehen? <a href="http://robbycavanaugh.com/blog/?p=85" target="_blank">Hier geht&#8217;s lang,</a> Robby Cavanaugh hat so eine gemacht.</p>
<p>• Immer noch toll, dieses Polaroid-Prjojekt: <a href="http://beforeidieiwantto.org/usa_other.html" target="_blank">BEFORE I DIE I WANT TO&#8230;</a></p>
<p>• Die 3D-geometrische Fotografie von <a href="http://cargocollective.com/davidcopithorne/3D-Geometric-Photography" target="_blank">David Copithorne</a> pr&#228;sentiert Landschaften mit sehr interessanten Mitteln der Bearbeitung. </p>
<p>• Kennt Ihr schon <a href="http://www.creativelive.com" target="_blank">CreativeLIVE</a>? Hier werden Workshops rund um die Fotografie angeboten. Wenn man sie live ansieht, sind sie kostenlos. Nachtr&#228;glich kann man sie f&#252;r 149 USD erwerben.</p>
<p>• <a href="http://abduzeedo.com/under-bridge-photography" target="_blank">Unter Br&#252;cken</a> lassen sich erstaunliche Bilder machen, wie diese Fotosammlung zeigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neuerscheinungen und Tipps vom Foto-B&#252;chermarkt</strong></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/tipps.jpg" rel="lightbox[59458]"><img title="tipps"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/tipps.jpg" alt="tipps" width="650" height="300" class="aligncenter size-full wp-image-59623" /></a></p>
<p>• Ihr erinnert Euch an den sehr guten <a href="http://kwerfeldein.de/2013/05/03/wabi-sabi/">Artikel &#252;ber Wabi-Sabi</a> von Susan? Das eBook dazu gibt es auch auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00C77JQSG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00C77JQSG&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21" target="_blank">Amazon</a>*.</p>
<p>• In einer Zeit, in der viele Regimes (aktuelles Beispiel: Syrien) eine neutrale Berichterstattung unterbinden, publizieren die Reporter ohne Grenzen den Band <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3937683429/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3937683429&#038;linkCode=as2&#038;tag=kwerfeldein-21" target="_blank">„Fotos f&#252;r die Pressefreiheit 2013“</a>*. Zum Hinsehen. Und Nachdenken. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Videos</strong></p>
<p>Wir haben ein sch&#246;nes filmisches Portrait &#252;ber Marty Knapp, einen amerikanischen Landschaftsfotografen, gefunden und wollen es nat&#252;rlich gern mit Euch teilen.</p>
<div class="video">
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/61206345" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausstellungen</strong></p>
<p>Wolfgang Tillmans<br />
Zeit: 2. M&#228;rz &#8211; 7. Juli 2013<br />
Ort: K21 St&#228;ndehaus, St&#228;ndehausstra&#223;e 1, 40217 <strong>D&#252;sseldorf</strong><br />
<a href="http://www.kunstsammlung.de/entdecken/ausstellungen/wolfgang-tillmans.html" target="_blank">Link</a></p>
<p>ALEXANDER MAGEDLER &#8211; NIGER: LE TEMPS ÉLASTIQUE<br />
Zeit: 11. Juni &#8211; 10. August 2013<br />
Ort: EIGENSINNIG &#8211; Schauraum f&#252;r Mode und Fotografie, <strong>Wien</strong><br />
<a href="http://www.eigensinnig.at/Fotografie/MAGEDLER-TEMPS-ELASTIQUE" target="_blank">Link</a></p>
<p>ALEXANDER RODTSCHENKO &#8211; REVOLUTION DER FOTOGRAFIE<br />
Zeit: 11. Juni – 25. August 2013<br />
Ort: WestLicht, Westbahnstra&#223;e 40, 1070 <strong>Wien</strong><br />
<a href="http://www.westlicht.com/" target="_blank">Link</a></p>
<p>Stankowski-Stiftung. Fotografien aus dem Archiv<br />
Zeit: 22 Juni &#8211; 27. Oktober 2013<br />
Ort: Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 1, 70173 <strong>Stuttgart</strong><br />
<a href="http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Ausstellungen;Vorschau_Details&#038;id=73&#038;bereich=Stankowski-Stiftung._Fotografien_aus_dem_Archiv&#038;1364285045" target="_blank">Link</a></p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/ausstellungen/">Mehr aktuelle Ausstellungen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888; font-size: small;">* Das ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr dar&#252;ber etwas bestellt, bekommen wir eine kleine Provision, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr.</span></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>18. Mai 2013</title>
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		<comments>http://kwerfeldein.de/2013/05/18/18-mai-2013/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 15:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>

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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Sabine Fischer&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Sabine Fischer</strong></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/invasion/8739935076/in/pool-_ausblick/"><img title="Ephemeral"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/Ephemeral.jpg" alt="Ephemeral" width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-59639" /></a></p>
<p></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Kwerfeldein-MartinGommel/~4/WnIUSHQhCQ0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>tadaa: Bokeh und Masking für’s iPhone</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Kwerfeldein-MartinGommel/~3/w-rL_l0kGYo/</link>
		<comments>http://kwerfeldein.de/2013/05/18/tadaa-bokeh-und-masking-furs-iphone/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 May 2013 08:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[bokeh]]></category>
		<category><![CDATA[effekt]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[masking]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[tadaa]]></category>
		<category><![CDATA[technik]]></category>
		<category><![CDATA[tilt shift]]></category>

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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Anne Koch&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;F&amp;#252;r mich ist mein iPhone eine gute Immerdabei-Kamera geworden. Ich fotografiere damit wieder mehr einfach so und zwischendurch ganz ohne Druck. Das ist f&amp;#252;r mich von gro&amp;#223;em Wert, da ich beruflich auch fotografiere (da nat&amp;#252;rlich nicht mit dem iPhone). Das iPhone hat meine Fotografie ein gutes St&amp;#252;ck wieder befreit. Wenn das gemachte Bild etwas kann [...]&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Anne Koch</strong></p><p><strong>F&#252;r mich ist mein iPhone eine gute Immerdabei-Kamera geworden. Ich fotografiere damit wieder mehr einfach so und zwischendurch ganz ohne Druck. Das ist f&#252;r mich von gro&#223;em Wert, da ich beruflich auch fotografiere (da nat&#252;rlich nicht mit dem iPhone).</strong></p>
<p>Das iPhone hat meine Fotografie ein gutes St&#252;ck wieder befreit. Wenn das gemachte Bild etwas kann &#8211; super! Wenn nicht &#8211; auch nicht tragisch, ich hatte ja kaum Aufwand. Ich probiere wieder mehr aus, einfach so, ohne den Anspruch, dass da jetzt unbedingt Gro&#223;artiges entstehen muss.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/01_tadaabilder.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58996" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/01_tadaabilder-650x438.jpg" width="650" height="438" /></a></p>
<p>Unverzichtbar ist f&#252;r mich dabei die App <a title="tadaa im Appstore" href="http://tadaa.net/to-the-appstore" target="_blank">tadaa</a> geworden. Das deutsche Start-up sitzt in der Hamburger Speicherstadt und auch wenn die Funktionen auf den ersten Blick denen von Instagram sehr &#228;hnlich sind, so gibt es doch einige Besonderheiten und ganz klare qualitative Unterschiede. (Ganz abgesehen davon, dass Instagram inzwischen Facebook geh&#246;rt und damit immer ein komisches Bauchgef&#252;hl bleibt, wenn man Bilder teilt.)</p>
<p>Was jetzt kommt, ist eine absolute Premiere, denn normalerweise zeige ich keine Vorher-Nachher-Bilder. Ich bemerke aber bei mir selbst, dass ich immer wieder zwischen Original und Bearbeitung hin- und herwechsle. tadaa kann einfach Dinge aus einem iPhone zaubern, von denen ich nie dachte, dass mein Telefon das kann.</p>
<p>Ich will hier jetzt gar nicht alle Funktionen ausf&#252;hrlich schildern, sondern mich vor allem auf Masking und Bokeh-Tilt-Shift konzentrieren, da das unscheinbar daherkommende, aber unglaublich m&#228;chtige Tools sind.</p>
<p>Aber mal von Anfang an, eine kleine Anleitung:</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/02_buttons.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-58999" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/02_buttons-650x431.jpg" width="650" height="431" /></a></p>
<p><strong>Die Bearbeitungstools von tadaa: Filter</strong></p>
<p>tadaa hat insgesamt 35 unterschiedliche Filter (auch im Liveview, falls man mag), immer wieder kommen neue Filter dazu, kostenlos f&#252;r alle registrierten User. Die Registrierung kostet auch nichts und lohnt sich sowieso. Wer Filter verpasst hat: Soweit ich wei&#223;, kann man eine Mail an tadaa schreiben und nett danach fragen. &#220;berhaupt ist der Support freundlich, schnell und zuverl&#228;ssig.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/03_tadaabilder.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59000" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/03_tadaabilder-650x438.jpg" width="650" height="438" /></a></p>
<p>Alle Filter kann man in der Intensit&#228;t anpassen, was ich sehr gern mag, da sie mir bei 100% oft zu stark sind.</p>
<p>Der unscheinbare Apply-Button unten rechts speichert alle bisherigen Einstellungen zwischen und danach k&#246;nnt Ihr weiterbearbeiten. Ich benutze bei fast all meinen Bildern nicht nur einen Filter, sondern lege mit Apply mehrere Filter mit geringer Intensit&#228;t dar&#252;ber.</p>
<p>F&#252;r die Grundierung nehme ich zum Beispiel sehr gern Souvenir oder Laika bei etwa 50-60%, insbesondere Souvenir ist nett zu Hautt&#246;nen. Danach swipe/wische ich weiter durch meine Lieblingsfilter, bis ich die perfekte Mischung habe.</p>
<p>F&#252;r die grauen Tage bietet sich Campfire an, Doku macht sch&#246;ne Kontraste und sch&#246;nes Schwarzwei&#223;, Kino ist auch gut f&#252;r Haut und macht sch&#246;ne leicht blaue Schatten bei einer feinen K&#246;rnung. In letzter Zeit mag ich es, &#252;ber die Bilder noch ein kleines bisschen Persico zu legen. Aber all das ist nat&#252;rlich Geschmacksache. Bei der gro&#223;en Auswahl findet sicher jeder seine Lieblingskombination.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/04_tadaabilder.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59001" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/04_tadaabilder-650x438.jpg" width="650" height="438" /></a></p>
<p><strong>Bokeh und Tilt-Shift</strong></p>
<p>Jeder kennt diese runden, leuchtenden Kreise auf Bildern, die mit Offenblende fotografiert wurden &#8211; wir reden von Bokeh. Durch die Unsch&#228;rfe wird die Aufmerksamkeit auf das eigentliche Motiv gelenkt.</p>
<p>Nun gibt es viele Apps, die mit dem Tilt-Shift-Effekt spielen und so st&#246;renden, unruhigen und ablenkenden Hintergrund entfernen sollen. Doch die Unsch&#228;rfe ist oft platt und langweilig. Auch der Gau&#223;sche Weichzeichner in Photoshop wirkt wenig &#252;berzeugend.</p>
<p>Nun &#8211; tadaa hat einen Weg gefunden, Bokeh unglaublich realistisch und sch&#246;n zu berechnen. Es simuliert die echte Physik eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tessar" target="_blank">Tessars</a>, jeder einzelne Pixel f&#228;llt wie ein Lichtstrahl durch den Algorithmus, in Fast-Echtzeit.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/05_bokeh_instagram.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59002" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/05_bokeh_instagram-650x216.jpg" width="650" height="216" /></a></p>
<p>Man kann &#252;ber die verschiedenen Regler einstellen, wie gro&#223; und wie intensiv das Bokeh und die Unsch&#228;rfe sein sollen.</p>
<p>Es gibt verschiedene Tilt-Shift-Modi bei tadaa: Linear, rund, oval oder auf das ganze Bild bezogen (das wird nachher f&#252;r das Masking noch relevant). So handhabt man das Tilt-Shift von tadaa:</p>
<p>Mit zwei Fingern bewegt, vergr&#246;&#223;ert und verkleinert man den Ausschnitt &#8211; die zwei inneren Linien sind ganz scharf, der Zwischenraum zwischen inneren und &#228;u&#223;eren Linien reguliert den &#220;bergang, dieser kann &#252;ber „Radius“ geregelt werden. Je nachdem, wie hart der &#220;bergang sein soll.</p>
<p>&#220;ber den Blur-Regler kann man die Intensit&#228;t der Unsch&#228;rfe einstellen. Wenn Highlights im Bild vorhanden sind, die zu Bokeh werden sollen, macht mehr Unsch&#228;rfe (mehr Blur) die Kreise gr&#246;&#223;er, wenig Unsch&#228;rfe macht die Kreise kleiner.</p>
<p>„Highlights“ regelt die Intensit&#228;t der Bokehkreise, also wie stark sie leuchten sollen. Nat&#252;rlich m&#252;ssen f&#252;r Bokeh irgendwo im Bild Highlights vorhanden sein &#8211; einfach Leuchtkreise auf das Bild zu klatschen, hat noch nie &#252;berzeugt.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/06_bokeh.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59005" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/06_bokeh-650x243.jpg" width="650" height="243" /></a></p>
<p>Ich muss gestehen, ich hatte bis auf wenige Ausnahmen immer Schwierigkeiten, mich mit dem Tilt-Shift-Effekt anzufreunden &#8211; ganz gleich von welchem Anbieter. Denn man hat nicht richtig in der Hand, was jetzt scharf ist und was nicht, die Dinge sind nun mal nicht immer nur oval, rund oder in einer Linie.</p>
<p>Um glaubhafte Tiefe zu erschaffen, reicht das selten und genau hier kommt bei tadaa das Masking ins Spiel.</p>
<p><strong>Masking</strong></p>
<p>Mit Masking kann man genau bestimmen, wo die Sch&#228;rfe liegt, ohne Kompromisse. Man markiert einfach mit dem Finger alles gr&#252;n, was scharf sein soll. Mit zwei Fingern kann man zoomen und das Bild hin- und herschieben, um noch detaillierter zu arbeiten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/07_masking_howto.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59009" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/07_masking_howto-650x243.jpg" width="650" height="243" /></a></p>
<p>Hier alle Schritte der Bildbearbeitung: Original, Maskieren, Bokeh-Tilt-Shift anpassen, Filter (hier „Kino“) ausw&#228;hlen, fertig.</p>
<p>Wie genau und penibel man dabei ist, ist letztlich jedem selbst &#252;berlassen. Nur so viel: Wer Perfektionist ist, wird hier auch voll auf seine Kosten kommen. Mit der Best&#228;tigung der Maskierung landet man direkt im Bokeh-Tilt-Shift Modus. Hier kann man wieder anpassen, wie intensiv die Unsch&#228;rfe sein soll.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/08_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59010" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/08_masking-650x244.jpg" width="650" height="244" /></a></p>
<p>Ein n&#228;chtliches Bild mit vielen Lichtern. Im Original &#8230; naja. Ein rundes Tilt-Shift in den Vordergrund f&#252;r einen sch&#246;neren Verlauf. Maskiert habe ich dann nur die Person.</p>
<p>Wie man hier sieht, bietet es sich oft an, ein lineares oder rundes Tilt-Shift-Feld in den Vordergrund zu legen, damit das maskierte Objekt nicht so ganz frei in der Unsch&#228;rfe schwebt.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich versuche ich auch, es so realistisch wie m&#246;glich zu halten. Also Dinge auf gleicher Ebene gleich scharf bzw. unscharf zu machen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/09_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59011" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/09_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich hier die Hand, die Blume (ich gebe zu, die war ein bisschen Gefrickel) und das M&#228;dchen. Filter: Helligkeit, etwas Souvenir und ein bisschen Charleston. Hat man eine gleichm&#228;&#223;ige Fl&#228;che &#8211; wie hier den Himmel &#8211; muss an dieser Stelle nicht so sorgf&#228;ltig maskiert werden.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/10_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59012" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/10_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich die beiden Fu&#223;g&#228;nger mit Regenschirmen, im Vordergrund liegt ein lineares Tilt-Shift, das bis zum Bordstein reicht und da ausl&#228;uft.</p>
<p>Ein lustiger Anblick, wie sich die beiden durch Wind und Regen k&#228;mpfen. Durch das Masking wird der st&#246;rende Hintergrund ausgeblendet und der Fokus auf die beiden gelenkt. Der Filter Doku hat echtes analoges Korn. Er bietet sich f&#252;r Masking oft auch an, da er die &#220;berg&#228;nge etwas weicher macht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/11_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59013" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/11_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich das Paar, ein rundes Tilt-Shift liegt im Vordergrund. Filter: Campfire, etwas Helligkeit, etwas Persico. Ganz realistisch ist das hier mit der Sch&#228;rfe nat&#252;rlich bei dem Pfosten nicht, aber ich habe ihn zugunsten des Fokus auf den Menschen nicht auch maskiert.</p>
<p>Dieses Bild ist ein Beispiel daf&#252;r, dass mein Gef&#252;hl von einer Situation und einem Bild nicht unbedingt dem entspricht, was die Kamera im „Original“ ausspuckt. So habe ich die Situation nicht gesehen.</p>
<p>&#220;brigens finde ich nicht, dass „no filter“ oder „out of cam“ ein Pr&#228;dikat f&#252;r ein Bild ist, denn die Kamera und die Voreinstellungen interpretieren ja auch schon immer die Wirklichkeit. Und was ist schon Wirklichkeit? Wie wir eine Situation empfinden, beeinflusst doch auch, wie wir sehen. Aber das nur eine kleine Bemerkung am Rande.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/12_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59014" title="12_masking" alt="12_masking" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/12_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich hier lediglich die <a href="https://www.tadaa.net/split.seconds" target="_blank">tolle Frau</a>, kein zus&#228;tzliches Tilt-Shift. Filter: Helligkeit, Souvenir und ein kleines bisschen Woodstock.</p>
<p>Hier ein Tipp f&#252;r Haare: Fusselhaare zu maskieren, kann sehr &#8230; haarig sein. Hier hilft oft auch ein kleiner Tilt-Shift-Kreis um den Kopf.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/13_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59015" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/13_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert hier: Mein kleiner Neffe und die Schaukelketten, ein rundes Tilt-Shift liegt auf dem Boden f&#252;r den Verlauf. Filter: Helligkeit und Souvenir. F&#252;r mich ist das Maskieren zu einer Art Meditation geworden; ich muss zwar dabei immer die Luft anhalten, aber es lohnt sich.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/14_masking.jpg" rel="lightbox[58987]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-59016" title="tadaa © Anne Koch" alt="tadaa © Anne Koch" src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/14_masking-650x325.jpg" width="650" height="325" /></a></p>
<p>Maskiert habe ich die Seifenblasen, die St&#228;be und Seile und das M&#228;dchen, wieder liegt ein rundes Tilt-Shift auf dem Boden. Filter: Laika, Kontrast und ein bisschen Persico.</p>
<p>Seifenblasen haben ja per se Potential, aber ohne das Maskieren w&#228;ren die Seifenblase hier in dem Gewirr untergegangen.</p>
<p>Durch das Masking wurden einige Bilder, die sonst achtlos im M&#252;ll gelandet w&#228;ren zu Lieblingsbildern. Die neueste tadaa-Version (4.6) verf&#252;gt au&#223;erdem &#252;ber eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gyhGkN30liw" target="_blank">patentierte automatische Kantenerkennung</a> &#8211; dadurch wird das Maskieren noch mal deutlich vereinfacht.</p>
<p>Und ja, ich wei&#223;, Instagram ist vielleicht einfacher, aber ich benutze am Computer ja auch lieber Photoshop als Paint.</p>
<p>Die Bilder wurden &#252;brigens alle mit einem iPhone 4 gemacht und ausnahmslos mit <a title="tadaa im Appstore" href="http://tadaa.net/to-the-appstore" target="_blank">tadaa</a> bearbeitet.</p>
<p></p>
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		<item>
		<title>17. Mai 2013</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 15:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gommel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>

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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Lukas ;)&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Lukas ;)</strong></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/lukasleonte/8726174518/in/pool-1974346@N25/"><img title="The Last One © Lukas :) "  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/the-last-one.jpg" alt="The Last One © Lukas :) " width="960" height="960" class="alignnone size-full wp-image-59587" /></a></p>
<p></p>
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		<title>Der Nordlandvirus</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katja Kemnitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Christian Schweiger&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;Ja, ich habe mich angesteckt, bin infiziert von einer heimt&amp;#252;ckischen, aber wohl harmlosen Krankheit. Der Nordlandvirus hat mich erwischt! Die Aussichten, Therapiem&amp;#246;glichkeiten? Ich habe mit anderen dar&amp;#252;ber gesprochen, Reisenden, oben in der Arktis in Norwegen und in Island. Leidensgenossen, die bereits seit vielen Jahren mit dem Virus leben. Festzustellen, dass man nicht allein damit leben [...]&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Christian Schweiger</strong></p><p><strong>Ja, ich habe mich angesteckt, bin infiziert von einer heimt&#252;ckischen, aber wohl harmlosen Krankheit. Der Nordlandvirus hat mich erwischt! Die Aussichten, Therapiem&#246;glichkeiten? Ich habe mit anderen dar&#252;ber gesprochen, Reisenden, oben in der Arktis in Norwegen und in Island. Leidensgenossen, die bereits seit vielen Jahren mit dem Virus leben.</strong></p>
<p>Festzustellen, dass man nicht allein damit leben muss, ist erst einmal schon sehr beruhigend. Sie sagten mir, das werde ich nie wieder los, damit m&#252;sse ich leben. „Arrangiere Dich einfach damit!“ Diesem Rat werde ich folgen und freue mich darauf…</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/02.-Winter-Wonderland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Winter Wonderland © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/02.-Winter-Wonderland-650x410.jpg" alt="Winter Wonderland © Christian Schweiger" width="650" height="410" class="aligncenter size-medium wp-image-58618" /></a></p>
<p>Reisen in den Norden haben mich schon immer ganz besonders fasziniert. Ich war schon immer tief beeindruckt von den atemberaubenden Landschaften n&#246;rdlich des Polarkreises. Von den endlosen Weiten und der dort vorherrschenden Stille. Von dem Gef&#252;hl, sich ganz klein, unbedeutend und eins mit der Natur im Angesicht der grandiosen arktischen Landschaften zu f&#252;hlen. </p>
<p>Begeistert von den wie mit einem Pinsel auf Leinwand gehauchten Pastellfarben am Himmel der kurzen Tage im winterlichen Lappland. Sprachlos bei dem Anblick von Eisb&#228;ren auf ihren unendlichen Wanderungen &#252;ber das Packeis um Svalbard. &#220;berw&#228;ltigt von den Naturgewalten auf Island. Bewegt bei dem Anblick einer B&#228;renmutter mit ihren Jungen im finnisch-russischen Grenzgebiet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.-Only-A-Beautiful-Arctic-Day.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Only A Beautiful Arctic Day © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/04.-Only-A-Beautiful-Arctic-Day-650x391.jpg" alt="Only A Beautiful Arctic Day © Christian Schweiger" width="650" height="391" class="aligncenter size-medium wp-image-58629" /></a></p>
<p>Dass der Norden unweigerlich zu meinem Leben geh&#246;rt, ist mir eigentlich erst richtig bewusst geworden, als ich nach einer sehr turbulenten und nervenaufreibenden Zeit in meinem Job als Personalreferent mal ein paar Tage mit meiner Partnerin ausspannen wollte. Einfach eine entspannte Weihnachtszeit verleben. </p>
<p>Meine Partnerin setzte die Auswahlkriterien fest: Ein ruhiger Ort sollte es sein, keine Hektik, irgendwo, wo auch endlich mal Schnee liegt, eine sch&#246;ne Unterkunft mit Kamin, Wellnessbereich und Poollandschaft. Ich nahm mich also der Sache an und durchst&#246;berte das Internet nach Zielen, die besagte Kriterien erf&#252;llten. </p>
<p>Ich wurde auch sehr schnell f&#252;ndig: Alles Orte, die die Vorgaben erf&#252;llten. Kitzb&#252;hl, Garmisch-Partenkirchen, St. Moritz und… und ganz oben auf den Stapel von Ausdrucken legte ich das, wie ich fand, perfekte Angebot &#8211; eine H&#252;tte im finnischen Lappland. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.-Lost-in-Norway.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Lost in Norway © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/03.-Lost-in-Norway-650x427.jpg" alt="Lost in Norway © Christian Schweiger" width="650" height="427" class="aligncenter size-medium wp-image-58622" /></a></p>
<p>Das Angebot war doch genau das, was sich meine Partnerin vorstellte: Ein bisschen Schnee, eine Rauchsauna, die garantiert als Wellnessbereich durchgeht, mit dazugeh&#246;rigem Eisloch. Ein Eisloch ist ja auch irgendwie ein Pool. Vorsichtshalber druckte ich das Lapplandangebot nat&#252;rlich noch in Farbe aus und die anderen Angebote nur in Schriftgr&#246;&#223;e sechs &#8211; Pr&#228;sentation ist eben alles.</p>
<p>Siegessicher pr&#228;sentierte ich das Ergebnis meiner Recherche und man h&#246;rte meine bessere H&#228;lfte sagen: „Hmm, Lappland, das klingt ja mal interessant.“ Na bitte, perfekt, jetzt hei&#223;t es, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen, also Laptop raus und f&#252;nf Minuten sp&#228;ter war die Reise auch schon gebucht.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.-Just-For-A-Moment....jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Just For A Moment... © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/05.-Just-For-A-Moment...-650x452.jpg" alt="Just For A Moment... © Christian Schweiger" width="650" height="452" class="aligncenter size-medium wp-image-58632" /></a></p>
<p>Das Motto war ja entspannen, der Hektik des Alltags entfliehen. Ich packte also eine halbe Bibliothek B&#252;cher in meinen Koffer. Und die Kamera? Mitnehmen oder hier lassen? Dort oben gibt es ja sowie nicht viel zu sehen, dachte ich zu diesem Zeitpunkt noch. </p>
<p>Ich entschied mich dann doch f&#252;r&#8217;s Mitnehmen, besser ist das, sagte ich mir. K&#246;nnte ja auch sein, dass ein Einbrecher w&#228;hrend unserer Abwesenheit meine sch&#246;ne Canon entwendet, da ist sie doch bei mir im Rucksack viel besser aufgehoben. </p>
<p>Das Stativ? Brauche ich nicht… oder? Was ist mit Polarlichtern? Was ist, wenn der gr&#252;nliche Schleiertanz am Polarhimmel beginnt und ich ohne Stativ dastehe? Entsetzlicher Gedanke! Also B&#252;cher wieder raus, Stativ in den Koffer und ab in Richtung Finnland.</p>
<p>Dort oben angekommen, war alles perfekt: Die H&#252;tten sehr sch&#246;n eingerichtet mit Sauna und Kaminofen, wirklich empfehlenswert. Das Wetter lie&#223; allerdings zu w&#252;nschen &#252;brig, jede Menge Schneefall, keine Sicht. Auch hatten wir zugegebenerma&#223;en nicht wirklich mit einer Au&#223;entemperatur von -38°C gerechnet.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.-Blue-Hour.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Blue Hour © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/07.-Blue-Hour-650x389.jpg" alt="Blue Hour © Christian Schweiger" width="650" height="389" class="aligncenter size-medium wp-image-58623" /></a></p>
<p>Den ganzen Tag nur in der H&#252;tte, das geht nat&#252;rlich auch nicht. Wir unternahmen also unsere erste Schneeschuhwanderung. Nach gut zwei Stunden hatten wir irgendwie unsere eigene Spur im Tiefschnee verloren. Wie das passieren kann? Wei&#223; ich nicht, aber es kann. Kein Problem, sagte ich, GPS! Und holte mein Smartphone aus der Jackentasche. Dass es bei -38°C nur f&#252;r ein kurzes Aufblitzen meines vollgeladenen Hightech-Kommunikationsger&#228;tes aus Kalifornien reichte, war schon etwas entt&#228;uschend. </p>
<p>Jetzt hie&#223; es, Souver&#228;nit&#228;t zu zeigen! Schlie&#223;lich hatte ich jede Menge Nordlanderfahrung, beruhigte ich meine Begleitung. Nach einer kurzen &#8211; ich betone: ganz kurzen &#8211; Phase des Selbstzweifels habe ich dann auch gl&#252;cklicherweise unsere Spur wiedergefunden. </p>
<p>Genau an der Stelle, an der ich auf unsere Spur gesto&#223;en bin, sah ich vor uns ein wundersch&#246;nes Landschaftsbild mit einem Bach, der sich durch den Tiefschnee schl&#228;ngelte. Leider waren die Wetterbedingungen alles andere als f&#252;r ein Foto geeignet. Ich den Moment wusste ich, dass ich dieses Foto haben musste und die Stelle bei besserem Wetter aufsuchen m&#246;chte.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.-Kiilop&#228;&#228;-Lapland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Kiilop&#228;&#228;-Lapland © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/01.-Kiilop&#228;&#228;-Lapland-650x403.jpg" alt="Kiilop&#228;&#228;-Lapland © Christian Schweiger" width="650" height="403" class="aligncenter size-medium wp-image-58614" /></a></p>
<p>Das Wetter wurde in den darauffolgenden Tagen gro&#223;artig und ich hatte nur das eine Ziel: Ich musste diese Stelle wiederfinden und auf einer Speicherkarte festhalten. Dies war aber leider einfacher gesagt als getan.</p>
<p>Unsere Wanderungen durch den Tiefschnee in den Tundralandschaften bei bis zu -40°C wurden immer l&#228;nger und anstrengender. Nachts ging ich bei schwachem Polarlicht allein auf die Suche nach diesem kleinen Bach. Nachts bei Vollmond in absoluter Stille und bei hohen Minusgraden allein in der Wildnis zu stehen, ist ein unbeschreibliches Gef&#252;hl, auch wenn mir manchmal etwas mulmig wurde.</p>
<p>Am vierten Tag der Suche fanden wir dann endlich diesen Bach wieder. Bei der &#220;berquerung des Bachlaufs bin ich dann vor lauter Aufregung in das Eiswasser gerutscht, konnte aber gl&#252;cklicherweise<br />
mit einer reflexartigen Bewegung den Fotorucksack retten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.-Fragile-World.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Fragile World © Christian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/06.-Fragile-World-650x406.jpg" alt="Fragile World © Christian Schweiger" width="650" height="406" class="aligncenter size-medium wp-image-58625" /></a></p>
<p>Ich nahm mir viel Zeit f&#252;r mein langersehntes Foto, die K&#228;lte habe ich nicht mehr gesp&#252;rt. Dieses Foto z&#228;hlt auch heute noch zu meinen Lieblingsbildern. Vielleicht auch deshalb, weil ich wei&#223;, wie viel Anstrengungen es mich gekostet hat, um es zu bekommen.</p>
<p>Die Eindr&#252;cke dieser Reise waren f&#252;r uns beide trotz der k&#246;rperlichen Anstrengungen unbeschreiblich. War das Wellness? Laut Lexikon steht Wellness f&#252;r Methoden, die das k&#246;rperliche, geistige oder seelische Wohlbefinden steigern. Also, f&#252;r uns war es eindeutig ein Wellnessurlaub.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/08-Landmannalaugar-Iceland.jpg" rel="lightbox[58609]"><img title="Landmannalaugar Iceland © Shristian Schweiger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/08-Landmannalaugar-Iceland-650x378.jpg" alt="Landmannalaugar Iceland © Shristian Schweiger" width="650" height="378" class="aligncenter size-medium wp-image-58626" /></a></p>
<p><em>Am Ende l&#228;sst sich sagen: Ja, ich habe den Nordlandvirus und das ist gut so. Er wird mich auch mein ganzes Leben lang begleiten. Heilung ausgeschlossen. Und noch etwas ist mit klar geworden: Der Nordlandvirus ist hochgradig ansteckend, denn meine Partnerin hat zumindest einen akuten Nordlandinfekt.</em></p>
<p></p>
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		<title>16. Mai 2013</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 13:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Baumer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[haus]]></category>
		<category><![CDATA[verfallen]]></category>

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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Thomas Lieser&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Thomas Lieser</strong></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/onkel_wart/8482243697/in/pool-1974346@N25/"><img title="Memories_©_Thomas-Lieser"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/Memories_©_Thomas-Lieser.jpg" alt="Memories_©_Thomas-Lieser" width="960" height="639" class="aligncenter size-full wp-image-59493" /></a></p>
<p></p>
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		<title>Die Schönheit des Verfalls</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 06:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Einblick]]></category>
		<category><![CDATA[gastartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Rüger]]></category>
		<category><![CDATA[Lost Places]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>
		<category><![CDATA[verlassene Orte]]></category>

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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Jörg Rüger&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;Das Fotografieren von verlassenen Orten ist gerade oder immer noch sehr en vogue. Das verstehe ich auch nur zu gut, geht doch von diesen Orten ein ganz besonderer Reiz aus. Betritt man einen solchen Ort, wird man gefangen genommen von der Atmosph&amp;#228;re, die dort herrscht. Es ist das Licht, es sind die Ger&amp;#252;che, die f&amp;#252;r [...]&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Jörg Rüger</strong></p><p><strong>Das Fotografieren von verlassenen Orten ist gerade oder immer noch sehr en vogue. Das verstehe ich auch nur zu gut, geht doch von diesen Orten ein ganz besonderer Reiz aus. Betritt man einen solchen Ort, wird man gefangen genommen von der Atmosph&#228;re, die dort herrscht.</strong></p>
<p>Es ist das Licht, es sind die Ger&#252;che, die f&#252;r jeden offensichtlich das Besondere an diesen Pl&#228;tzen ausmachen. F&#252;r mich kommt aber noch etwas anderes, weniger Offensichtliches oder Greifbares hinzu. </p>
<p>Normalerweise w&#252;rde ich von mir sagen, dass ich eher dazu neige, nur Dinge im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen, die man auch sehen, anfassen, riechen oder schmecken kann oder f&#252;r deren Existenz in anderer glaubhafter Weise ein Beweis angetreten werden kann. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_0001_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/04/MG_0001_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58877" /></a></p>
<p>Hier ist es anders. Ich sp&#252;re irgendwie etwas, was die vielen Menschen, die an den unterschiedlichen Orten gelebt haben. Als h&#228;tte deren Wirken, Lachen oder vielleicht auch ihre Gef&#252;hle wie Schmerz, Trauer und Wut etwas hinterlassen, was untrennbar mit diesen Orten verbunden ist. Ihre W&#228;nde atmen f&#246;rmlich sp&#252;rbar diese gesammelten Erfahrungen der Menschen, die dort einst lebten.</p>
<p>Ich war einmal an einem Ort, einer ehemaligen sehr gro&#223;en Kaserne, wo ich erst nach langem Durchwandern in einem Keller angelangte, der offensichtlich die Arrestzellen der Anlage beherbergte.</p>
<p>Niedrige Decken, wenig bis gar kein Tageslicht, einfache Holzpritschen, grob gezimmerte dicke Holzt&#252;ren und die W&#228;nde voller eingeritzter Nachrichten derer, die an diesem Ort gezwungenerma&#223;en Zeit zugebracht hatten. </p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_6163_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_6163_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58880" /></a></p>
<p>Leider waren diese Inschriften alle in Kyrillisch, so dass ich nicht verstehen konnte, was sie bedeuten. Aber das war auch nicht notwendig, denn die ganze Atmosph&#228;re dort sprach auch ohne Worte ganze B&#228;nde.</p>
<p>Oder da war dieses Krankenhaus. Viel war dort nicht mehr zu finden. Aber auch dort war das nicht unbedingt notwendig, um nachzusp&#252;ren, dass es sich um einen besonderen Ort handelte. Alte Liegen, die verlassene Kinderstation, OP- oder Seziertische – so etwas wirkt schon im Normalzustand in besonderer Weise auf einen ein.</p>
<p>Oder da war dieses ehemalige Kraftwerk von monstr&#246;sen Ausma&#223;en. Es wirkte in seinen Dimensionen fast einsch&#252;chternd. Aber auch dort waren die kleinen Dinge zu finden, die daran erinnerten, dass das alles von Menschenhand geschaffen wurde und dass dort einst Menschen t&#228;glich zur Arbeit gingen.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9933_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9933_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58878" /></a></p>
<p>Bei den Besuchen dieser Orte geht es mir nicht darum, diese zu dokumentieren und in ihrem Gesamtzusammenhang darzustellen. Mir geht es viel mehr darum, das Besondere dieser Orte, ihre Atmosph&#228;re einzufangen und wiederzugeben. </p>
<p>Mich interessieren oft auch nur bestimmte Details, die man vielleicht auch an jedem anderen Ort finden k&#246;nnte, die aber genau an diesem in Verbindung mit der Umgebung zu etwas Besonderem werden. </p>
<p>Wenn ich mir so meine gesammelten Bilder verlassener Orte anschaue, dann f&#228;llt mir auf, dass es vor allem immer auch wieder T&#252;ren, Fenster und Treppen sind, die meine Aufmerksamkeit auf sich lenken. Oft sind es aber auch nur Farben im Zusammenspiel mit Licht und Schatten.</p>
<p><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7365_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7365_hdr-650x432.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="650" height="432" class="aligncenter size-medium wp-image-58887" /></a></p>
<p>Fotografisch betrachtet sind diese Orte oft eine Herausforderung. In Ermangelung k&#252;nstlicher Lichtquellen, oftmals aber auch wegen teilweise verschlossener Fenster und T&#252;ren ist die Lichtsituation eher schwierig. </p>
<p>Oft sind es Motive mit gro&#223;em Kontrastumfang, die abgebildet werden sollen. Vielfach komme ich f&#252;r den Bildeindruck, den ich erzeugen m&#246;chte, nicht um Belichtungsreihen herum. Bei der Bearbeitung der Bilder achte ich jedoch darauf, m&#246;glichst eine dem normalen Sehen entsprechende Bildwirkung zu erzielen. </p>
<div class="zwei"><a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9302_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/MG_9302_hdr-339x509.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="297" height="445" class="alignleft size-thumbnail wp-image-58883" style="width: 46.8%"/></a> <a href="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7448_hdr.jpg" rel="lightbox[58702]"><img title="© J&#246;rg R&#252;ger"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/IMG_7448_hdr-339x465.jpg" alt="© J&#246;rg R&#252;ger" width="324" height="445" class="alignnone size-thumbnail wp-image-58884" style="width: 51.2%"/></a></div>
<p>Man sieht oft Bilder gerade von verlassenen Orten, die (in meinen Augen) im &#220;berma&#223; bearbeitet wurden. Mir geht es darum, die Orte m&#246;glichst so zu zeigen, wie ich sie tats&#228;chlich gesehen habe. </p>
<p>Vielleicht gelingt es mir ja, mit den Bildern ein bisschen die Atmosph&#228;re dieser Orte zu transportieren und diese Eindr&#252;cke zu konservieren, denn viele dieser Orten gibt es heute schon nicht mehr. </p>
<p></p>
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		<title>15. Mai 2013</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marit Beer</dc:creator>
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		<description>&lt;p&gt;Ein Beitrag von: &lt;strong&gt;Roger Albani&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag von: <strong>Roger Albani</strong></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/sternenfaenger/8734148687/in/pool-_ausblick/"><img title="8734148687_2508bb4eb6_b_roger albani"  src="http://kwerfeldein.de/wp-content/uploads/2013/05/8734148687_2508bb4eb6_b_roger-albani.jpg" alt="8734148687_2508bb4eb6_b_roger albani" width="960" height="643" class="aligncenter size-full wp-image-59463" /></a></p>
<p></p>
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