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	<title>Looka</title>
	
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	<description>Buchstaben zu Worte. Worte zu Sätze. Sätze zu txt.</description>
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		<title>Worte der anderen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:08:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Guten Tag, ich bin eine Nöle. Guten Tag, diesen Satz hat meine Freundin geschrieben, weil ich mal wieder unfähig bin einen Text zu verfassen. Worte rasen durch meinen Kopf. Ziehen die Gedanken mit. Sich. Aber es landet nicht auf der Tastatur. Schade. Ich schaue unsere Katze an. Ich schnaufe. Ich lösche. Ich fluche. Ich schnaufe. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, ich bin eine Nöle. Guten Tag, diesen Satz hat meine Freundin geschrieben, weil ich mal wieder unfähig bin einen Text zu verfassen. Worte rasen durch meinen Kopf. Ziehen die Gedanken mit. Sich. Aber es landet nicht auf der Tastatur. Schade. Ich schaue unsere Katze an. Ich schnaufe. Ich lösche. Ich fluche. Ich schnaufe. Ich schaue kurz zu meiner Freundin rüber, die komische Videos schaut. Verzweifle innerlich, aber dennoch müssen die Worte raus aus mir. Hm. Jetzt darfst du weiter schreiben. </p>
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		<title>Das Tempo der anderen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft wurde mir gesagt, ich solle mein Tempo finden. Nicht darauf achten, wie schnell die anderen sind, sondern für mich laufen. So würde ich das meiste aus mir rausholen, nicht zu schnell schlapp machen, weil ich mit den zu schnellen laufen und mich nicht zu sehr schonen, weil ich mit den langsameren laufe. In einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wurde mir gesagt, ich solle mein Tempo finden. Nicht darauf achten, wie schnell die anderen sind, sondern für mich laufen. So würde ich das meiste aus mir rausholen, nicht zu schnell schlapp machen, weil ich mit den zu schnellen laufen und mich nicht zu sehr schonen, weil ich mit den langsameren laufe. In einer Trainingssituation ist das wahrscheinlich gar nicht so doof. Nur hält das Leben nur wenige Trainingscamps für uns bereit. Stattdessen verzeiht es Fehler. Wenn wir sie uns verzeihen. Seit ein paar Wochen laufe ich mit meiner Freundin so regelmäßig, wie ich es alleine nie geschafft habe. Sich aufraffen und rauszugehen ist der entscheidende Punkt. Sich gegenseitig pushen, weil man weiß, dass der andere es eigentlich will, funktioniert ziemlich gut. Und wenn man dann draußen ist, könnte jeder in seinem Tempo laufen. Haben wir zu Beginn probiert. Mal wartet der eine, dann der andere, dann läuft man ganz alleine. Zerreißt den Moment. Zerreißt die Menschen. Der Unterschied für den Körper, ob man zehn Minuten schneller oder langsamer gelaufen ist, verliert sich am Horizont. Zumindest, wenn man nicht für einen Wettkampf trainiert. Wenn man nicht für sich alleine kämpft. Ich bin nicht besonders gut mit anderen Menschen. Bevorzuge es alleine zu sein und meine Dinge zu erledigen. Dabei verliere ich. Jetzt laufen wir gemeinsam. Man zügelt sich etwas, nimmt Rücksicht auf den anderen, spornt ihn an, gibt sich mehr Mühe, ist stolz auf das gemeinsame Tun. Ich werde kein Rennen gewinnen, doch das war nie das Ziel. Ich wollte meinen Körper nicht verkümmern lassen. Kreislauf etwas in Schwung bringen. Spaß an der frischen Luft haben. Alleine hätte ich es nie so lange durchgehalten, alleine würde es mir auch nicht so viel Spaß machen. Alleine wäre es lediglich ein kämpfen gegen mich selbst.</p>
<p>Es ist einfach sich zu messen, gegen andere zu messen, an sich selbst. Immer besser werden. Bis in die Unendlichkeit. Doch was bringt es zu wissen, dass man der beste ist? Ich möchte mehr gemeinsame Momente. Ich möchte mehr Freude teilen. Ich möchte gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen. Und wenn ich dafür manchmal einen Schritt zurück gehen muss, ist das gut. Am Ende kommen wir weiter.</p>
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		<title>Neujahrsgeplänkel</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Weltuntergang. Ich habe Geld überwiesen. Noch einer. Wir sitzen auf dem Sofa und machen wilde Dinge. Warum sollten immer warten? Ich habe es verlernt. Habe gar nichts verlernt. Das und noch viel mehr. Alles nur geklaut. Fetzen. Fetzen. Regelmäßig die Luft zerschneiden und sich dann fallen lassen, mit dem Glauben, dass es unten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Weltuntergang. Ich habe Geld überwiesen. Noch einer. Wir sitzen auf dem Sofa und machen wilde Dinge. </p>
<p>Warum sollten immer warten? Ich habe es verlernt. Habe gar nichts verlernt. Das und noch viel mehr. Alles nur geklaut. Fetzen. Fetzen. Regelmäßig die Luft zerschneiden und sich dann fallen lassen, mit dem Glauben, dass es unten auch nicht härter ist. Leitern. Wenn man den Nagel nicht in die Wand bekommt, ist es nicht die Schuld des Hammers, der Wand oder des Nagels. Zumindest nicht zwingend. Wenn man das Glas nicht aufbringt. Das Glas.</p>
<p>Seit ein paar Tagen habe ich Nackenschmerzen. Keine sanfte Verspannung oder ein gewisser Zug, sondern ziehstechender Schmerz, der abwechselnd den Arm hinunterkrabbelt bis zum Handgelenk oder hochklettert und bei der Schläfe raussieht. Dann steigert sich die Intensität nochmals. Schlafen ist damit suboptimal. Heißes Bad hilft. Aber leider nur kurzfristig. Vor allem während ich in der Wanne liege. Schlammpackung war auch gut. Die Wärme. Gestern Nacht kam dann noch Übelkeit hinzu und ich habe das einzige auffindbare Schmerzmittel genommen, das ich finden konnte. Lange nicht mehr so gut geschlafen. Sobald es gewirkt hat, war ich ausgeknipst und bin erst wieder unter warmen Sonnenstrahlen aufgewacht. Das Warm stimmt nicht ganz. Aber unter der Decke war es warm. Heute etwas geärgert, dass ich Medikamente meide, soweit es geht. Sonst hätte ich viel mehr von diesen entspannenden Nächten. Irgendwann mit einem Arzt darüber sprechen. Ob es Sinn macht mehr zu nehmen, damit ich mich öfter so gut fühle. Körperlich. </p>
<p>Die Sonne scheint zwischen tiefen Gewitterwolken. Vor allem aber Wind. Durch all die Ritzen in unsere sonst so wohnbares Zuhause unterm Dach. Süßer Duft aus der Küche. Quarkbrötchen. Ein Koster für mich. Ich schmelze. Angeblich hätten sie nicht so fluffig werden sollen. Ich lasse mich reinfallen.</p>
<p>Mir fehlt das größere Bild. Oder das Vertrauen keines zu brauchen. Weiterschleichen funktioniert. Ich bekomme schon wieder Lust am hüpfen. Alles auf den Kopf stellen. Die Visionen kommen vor allem Nachts. Während früher Superkräfte für sich selbst großartig waren, versuche ich nun alles für bestimmte Dinge einzusetzen und komme dann ans grübeln, warum ich die Dinge nicht so mache. Die Superkräfte sind Abkürzungen, aber nicht unbedingt nötig. Und meist bin ich zu schnell am Ziel, sodass ich für die restliche Nacht neue Abenteuer brauche, die ich aber nicht finde, weil ich am grübeln bin. Schlaf. Schlaf. Schlaf. Sich selbst unter Kontrolle haben. Regelmäßigkeit. Routine. Essen. Das funktioniert. Das Essen. Großartige Dinge. Ich mag Brokkoli. Mochte ich nie. Nun ist er lecker und ich picke ihn aus dem Auflauf heraus als wären es Marzipanpralinen. Die werden mir immer unwichtiger. Erwachsen ist das nicht. Nur veränderte Präferenzen. Die gibt es auch sonst. Mal wieder an den Masken arbeiten. Ein paar aussortieren. Die eine oder neue anfertigen. Für neue Abenteuer. Ganz ohne Superkräfte. </p>
<p>Der Ort zum zurückziehen. Das Vergnügen nichts zu sagen. Wieder zuhören. Und Dinge machen, die sonst niemand macht. Wir sind noch immer vorne und werden es auch bleiben. Es ist unsere Welt. Es ist unsere Zeit. Es ist.</p>
<p>Mahlzeit.</p>
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		<title>Ausfahrt</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:46:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Motor heult auf. Minus vier Grad leuchtet mir die Anzeige. Ich lasse die Kupplung kommen und gleite auf die Autobahn. Nicht mehr ausgehalten. All die Leute, die Diskussionen, die Dummheit. Keine Lust mehr sich jedes Argument anzuhören, jedem angelaufenen Spinner zu erklären, warum man, was wie macht, was wie meint und dabei ruhig bleiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Motor heult auf. Minus vier Grad leuchtet mir die Anzeige. Ich lasse die Kupplung kommen und gleite auf die Autobahn.</p>
<p>Nicht mehr ausgehalten. All die Leute, die Diskussionen, die Dummheit. Keine Lust mehr sich jedes Argument anzuhören, jedem angelaufenen Spinner zu erklären, warum man, was wie macht, was wie meint und dabei ruhig bleiben. Nicht auszucken. Ich habe immer versucht es allen zurecht zu machen, meine Mutter hat mir schon immer gesagt, dass das nicht geht und dass ich es erst gar nicht versuchen soll. Ich bin harmoniebedürftig, verdammt noch mal. Natürlich habe ich es versucht und es lange ausgehalten, immer wieder Ausgleich gefunden. Irgendwo. Irgendwie. Doch jetzt ist es vorbei. Ich will nicht mehr. Keine Ahnung, ob es für immer ist oder nur ein Ausbruch, der wieder vorüber geht.</p>
<p>Städtenamen auf blauen Schildern. Ich sehe Buchtstaben, lese nicht. Füge nicht zusammen. Kein Schnee, nur Kälte. Dunkelheit. Väterchen Frost zieht über Europa und ich hinterher. Warte auf mich. Ich bin jetzt auch kalt. Ich kann auch so sein wie du. Nimm mich mit.</p>
<p>Dreiundzwanzig. Er nimmt seine Tasse, hält sie mit beiden Händen und sieht mich an. Er mustert mich. Ich lasse es über mich ergehen, warte auf seine Reaktion. »Du musst schlafen.« Ich lass meine Augen über den Tisch rollen, um bei seiner Uhr hängen zu bleiben. »Ich besitze keine Uhr.« Ein Fernsehspot rauscht vorbei. «Wenn du Geld brauchst, lass es mich wissen.» Zwei Falten streiten sich um meine Stirn. «Nicht jetzt.» Er nimmt einen Schluck, ich sehe mein Glas mit Wasser an. Stille. In meinem Kopf laufen Szenen ab. Messer tanzen, Feuer verschluckt den Tisch, ich schreie. Jemand fragt uns, ob wir noch etwas möchten. Man würde bald schließen. Keine Reaktion. «Danke.» Er steht auf. Ich drehe mich nicht um, als er durch die Tür geht.</p>
<p>Die Wiesen sind in weißen Frost gehüllt. Ich fahre auf Anschlag. Die frühen Morgenstunden. Keine Musik, nur das Rauschen des Windes, das Heulen des Motors. </p>
<p>Ich zittere.</p>
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		<title>Ihr</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 15:20:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich mag Geschichten. Das versinken in eine andere Welt, die sich nur in meinem Kopf abspielt und von jemand anderen erschaffen wurde. Ich liebe das eintauchen, das untergehen, sich treiben lassen. Gänsehaut. Die vielen Ebenen. Manchmal reicht ein Wort, ein Satz. Geschichten können Bilder sein. Bewegtbilder. Bewegende Bilder. Töne. Ich bin kein Fan. Ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Geschichten. Das versinken in eine andere Welt, die sich nur in meinem Kopf abspielt und von jemand anderen erschaffen wurde. Ich liebe das eintauchen, das untergehen, sich treiben lassen. Gänsehaut. Die vielen Ebenen. Manchmal reicht ein Wort, ein Satz. Geschichten können Bilder sein. Bewegtbilder. Bewegende Bilder. Töne. </p>
<p>Ich bin kein Fan. Ich bin Bewunderer.</p>
<p>Lasst mich teil haben an euren Gedanken. Es spielt eine Rolle, ob ich Menschen kenne oder nicht. Es verändert die Perspektive, die Erwartungen, was man sieht und interpretiert. Ich liebe beides. Die Autorin, die in meinem Kopf entsteht und der, den ich regelmäßig zum Tee treffe. Nur ein Schatten, dem ich ein Gesicht verleihen kann. Oder eine Maske, die ich noch nicht kannte. Menschen sind faszinierend. Selbst das soziale Konstrukt. Selbst die Regeln. Wir müssen frei bleiben. Frei indem wir respektieren. Frei indem wir es nicht tun. Diese Welt verbindet uns. Jeder bringt seine eigene mit. Manche verstehe ich, viele nicht. Erfahrung verändert. Ich sauge auf, was mich aufsaugt. Es gibt Kraft und schmettert mich nieder. Das meiste werde ich selbst nie erleben, aber ich erlebe es durch euch. Es regt mich an. Und manchmal auf. Aber es bringt mich nicht um.</p>
<p>Der Moment zu dem ihr aufhört, wird mein Tod sein. Die Welt löst sich von innen auf. Zuerst die letzten Empfindungen und dann langsam entlang der Vergangenheit. Das Intensivste zuletzt. Doch es ist nur noch die Einbrennung, die verblasst.</p>
<p>Ich schwebe. Über mir. Sehe mich im Sessel. Vor mir die Boxen, der Laptop auf meinem Schoß. Steige höher. Das Haus wird immer kleiner. Bis es mit der Stadt verschwimmt. Nur noch ein Punkt auf der blauen Kugel. Alles dreht sich. Die Zeit steht still.</p>
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		<title>Arbeitsidee</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 14:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, warum die Arbeit mich nicht in Flammen aufgehen ließ. Von einer äußeren Perspektive, war es genau wonach ich mich die Jahre zuvor sehnte, eine schöne Idee, die viele Probleme, die ich sah und lebte, lösen könnte. Auch das rundherum schien zu passen. Ich habe mein Unterbewusstsein nicht danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, warum die Arbeit mich nicht in Flammen aufgehen ließ. Von einer äußeren Perspektive, war es genau wonach ich mich die Jahre zuvor sehnte, eine schöne Idee, die viele Probleme, die ich sah und lebte, lösen könnte. Auch das rundherum schien zu passen. Ich habe mein Unterbewusstsein nicht danach befragt, ich habe es seit damals vor allem ignoriert und alle Dinge versucht auf einer sachlichen Ebene zu klären. Eine Eben, an die ich selbst nicht glaube, von der ich ziemlich sicher bin, dass sie schädlich für den Menschen ist, da sie nur für interpersonelle Dinge gedacht ist, wo es nicht mehr möglich ist, direkt zu sein, zu fühlen, zu verstehen was ganz tief unten vorgeht. Selbstfindungsunsinn blitzt vor meinen Augen auf. Ich finde es meist lächerlich, wenn Menschen anderen Menschen erklären versuchen, wie sie zu ihrer inneren Mitte finden, weil jeder Mensch anders ist und allgemeine Rezepte nicht funktionieren. Vielleicht gibt es diese einfühlsamen Personen, die allen helfen können, die meisten die ich kennen lernte, fand ich abstoßend. Zu selbstüberzeugt. Selbstüberzeugung ist fast immer ein Indiz, dass etwas nicht stimmt. Jemand der seinen Bereich meistert, weiß dass er fast nichts weiß. Man lernt gewisse Strukturen, einige Standardabläufe, aber alles danach geht in die Kreativität, Interpretation, Auslegung, Erschaffung. Weshalb man auch nicht durch lernen gut wird, sondern durch machen. Nicht üben, sondern ausüben.</p>
<p>In den letzten Wochen habe ich mich im Ausweichen verbessert. Sich selbst austricksen und immer nur so viel machen, damit die Schuldgefühle in einem ertragbaren Maß bleiben. Immer etwas tun, vor allem scrollen, nicht zulassen, dass sich die Gedanken Aufgaben vornehmen können und sie möglicherweise schon im Kopf lösen. Wenn man keine konkreten Aufgaben für jemand anders machen muss, ist es fast immer möglich jegliche Tätigkeit als sinnvoll zu argumentieren. Und wenn man jetzt das macht, ist man danach entspannter. Und jenes ist Fortbildung, man muss ja wissen was los ist. Erst mal einen Überblick verschaffen, was alles gemacht werden muss. Texte weshalb man nichts erreicht, sind Honig für die Schuldgefühle. Schwupps und weg.</p>
<p>Ich erinnere mich an die ersten Momente. Als ich von der Idee erfahren haben. Heidelbeeren. Er ließ sich Heidelbeeren in den Kühlschrank des Restaurants stellen. Die waren für seine Freundin. Dann saßen wir da. In der Altstadt. Ich aß einen Salat mit Hühnchen. Ich glaube in Sesampanade. Was mich von Anfang an faszinierte war seine Art. So ehrlich. So anders. So vertraut. Wahrscheinlich hätte die Idee auch ganz anders sein können und ich hätte zugesagt. Doch das war sie nicht. Sie war großartig. Ich habe mich aber von anderen Dingen leiten lassen. Ich Dummkopf. Es ist Zeit, dass ich mir der Idee annehme, dass ich sie von allen Seiten betrachte, bewundere. Das glänzen, aber auch die Kanten. Sie wird Menschen helfen und andere verletzten. Ich mache es mir zur Aufgabe, dass die erste Gruppe klar überwiegt. Ein bisschen fantasieren und die Idee krempelt die Welt um. Ideen sind nur Multiplikatoren, die Umsetzung ist entscheidend. Ich habe mir so viel Zeit genommen. Und man hat sie mir gegeben. Wofür ich sehr dankbar bin. Die Dinge können nur so sein, wie sie sind, sonst wären sie anders.</p>
<p>Und wenn ich es schaffe nicht zu enttäuschen besuche ich euch. Und wenn doch, dann auch.</p>
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		<title>Sachkopf</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 14:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir lagen im Bett als mein Kopf sich mit Farbe zu füllen begann. Ich habe mir früher viele Gedanken darüber gemacht, wie ich mich selbst steuern kann. Wie das Bewusstsein, das Unterbewusstsein in die richtigen Richtungen stubst, damit man so fühlt, wie man möchte und ich glaube, dass ich im Kern nicht ganz falsch liege. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir lagen im Bett als mein Kopf sich mit Farbe zu füllen begann. </p>
<p>Ich habe mir früher viele Gedanken darüber gemacht, wie ich mich selbst steuern kann. Wie das Bewusstsein, das Unterbewusstsein in die richtigen Richtungen stubst, damit man so fühlt, wie man möchte und ich glaube, dass ich im Kern nicht ganz falsch liege. Das Herz kann zu einem Großteil als Unterbewusstsein zurückübersetzt werden. Gefühle können wir nicht direkt beeinflussen, aber wir können sie zulassen oder ignorieren. Wir können sie verstärken und unterdrücken. Manchmal können wir sie auch erschaffen und wenn wir es stark genug wollen, werden sie zu das, wovon wir glaubten, dass wir es nicht direkt beeinflussen können. Nicht immer ist es der Weg des wirklich wollen, als mehr ein winziger Funke, der auf Stroh trifft oder eine Zeit lang vor sich hin glimmt, um dann zu entfachen. Liebe scheitert oft, weil Menschen sich nicht sicher sind. Was ist, wenn der Partner nicht das perfekte Gegenstück ist? Der kleinste Zweifel wächst zu einem unüberbrückbaren Monster. Man solle alles besprechen und plötzlich fühlt sich der Partner nicht mehr bedingungslos geliebt. Unser Kopf ist unglaublich fragil und wir wissen nicht so genau, wie er funktioniert. Fast wie das Leben. Bei der Liebe habe ich zu Beginn gezweifelt. Andere Menschen haben mich mit Spritzpistolen beschossen. Sie hat sich schützend vor das kleine Ding gestellt. Lass uns Zeit. Nicht im ersten Moment urteilen, sondern die Dinge Zeit geben, sich zu entwickeln. Ich musste nur zulassen und heute ist mein Körper mit Wärme erfüllt, wenn ich sie sehe. Jede Nachricht sorgt für ein inneres Lächeln.</p>
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		<title>Wiederholung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich trinke zu wenig. Das Verstecken vor den Dingen schadet mir. Manchmal habe ich Angst ein Schummler zu sein, das alles nicht verdient zu haben und eigentlich gar nichts zu können. Ich bekomme Lob, weise es von mir und kann innerlich nicht einordnen, ob es gerechtfertigt war oder nicht, weil ich den Menschen zu wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich trinke zu wenig.</p>
<p>Das Verstecken vor den Dingen schadet mir. Manchmal habe ich Angst ein Schummler zu sein, das alles nicht verdient zu haben und eigentlich gar nichts zu können. Ich bekomme Lob, weise es von mir und kann innerlich nicht einordnen, ob es gerechtfertigt war oder nicht, weil ich den Menschen zu wenig vertraue. Und all die Beispiele, die durch meinen Kopf schwirren, weigeren sich in die Tastatur zu fließen. Wie soll man mich auch verstehen, wenn ich nicht bereit bin, offen zu sein. Ich glaube, dass es schwer ist, mit mir zusammen zu arbeiten. Auf der einen Seite die Unzuverlässigkeit, weil ich mich gerne fallen lasse und auf der anderen Seite eine Gelassenheit, die Dinge mal eben zusammenstellt. Irgendwo dazwischen ein brüchiges Selbstvertrauen, dass sich ständig in Frage stellt und in den Momenten, wo es dies nicht tut so sehr von sich überzeugt ist, dass es sich zu wenig Zeit nimmt und dann die Dinge im letzten Moment oder wenn sie als nicht relevant genug angesehen werden gar nicht umsetzt. Sobald jemand versucht etwas Druck zu machen, damit ich mich zusammenreiße und die Dinge mache, flüchte ich, weil ich mich so frei fühle, sodass ich mir von niemanden etwas sagen lassen muss. Keine Angst vor der Zukunft.</p>
<p>Ich trinke zu wenig.</p>
<p>Seit Monaten beschäftige ich mich vor allem mit mir selbst. In meiner Erinnerung habe ich das schon immer gemacht, aber irgendetwas hat sich geändert. Ich kann es nicht definieren und das lässt mich durchdrehen. Meine Gedanken bleiben in einer Schleife hängen und ich werde aggressiv, hasse alles und vor allem mich selbst. Dann wieder das fallen lassen, weil das alles so schwer ist und mich nicht ändern können möchte. Möchten kann. Und ständig diese dritte Perspektive auf mich und den Kampf gegen mich selbst, die mich mit Lösungen bewirft und über mich lacht, mich mit anderen Menschen vergleicht und sich wundert, warum ich es nicht schaffe, das auch zu sehen, obwohl ich doch zugleich sie bin und sie ich und wir alle drei runtergebrochen ziemlich lächerlich wirken müssen. Und dann noch der Versuch sich selbst in unterschiedliche Personas zu unterteilen, die sich teilweise überschneiden, aber für sich exklusiv sind und eigene Identitäten ausbilden. Gekicher. Kreischen. Ein kleiner Orkan, der alles kräftig durchrührt und mich vergessen lässt, wohin ich eigentlich gehen wollte.</p>
<p>Trinke zu wenig.</p>
<p>Habe ich gestern noch ein paar Dinge erledigt, kam ich heute zum Stillstand. Bei mir endet dies meist im scrollen oder heute bei einem Livestream von der anderen Globushälfte. Tim der durch New York streift und versucht Transparenz zu schaffen. Ich erfreue an den Gadgets und folge ihm im Trancezustand. Sehe ein paar Parallelen zur Universitätsbesetzung und denke an die Zeit zurück. Ob die mich verändert hat? Alles verändert mich, aber was ist mein Problem? In den Notizen eine Mailadresse, an die ich schon letzte Woche schreiben wollte. Weiß nicht einmal genau was ich schreiben soll. Ein Freund hat gemeint, dass Sie mir helfen können. Leider weiß ich nicht, was mein Problem ist, aber hätten Sie Zeit? Oder so. In London sitzt jemand anders, der darauf wartet, dass ich ihn zurückrufe und wir die Woche besprechen, über der ich mir irgendwann zwischen drei und vier Uhr früh Gedanken gemacht habe, aber auch nicht so genau weiß, was ich jetzt eigentlich plane. Entschuldigung. </p>
<p>Ich werde mich bessern.</p>
<p>Und die Angst es nicht zu tun. Weiter zu warten und warten und. Auch egal. Es passieren großartige Dinge und ich werde irgendwann wieder txt schreiben und überhaupt. Ich liege nicht mehr, sondern stolpere. Das ist gut. Weiterkommen ist gut. Gedanken machen ist gut. Ich bin gut. Meistens.</p>
<p>Und jetzt hole ich mir einen Krug Wasser.</p>
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		<title>Herbsttag</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 18:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich sitze im Lederklappstuhl, die Helden schallen aus den gebrauchten Boxen. Ich lächle. Den Gedanken eine Auszeit gegeben, sodass sie sich sammeln können. Für die nächste Schlacht. Der Herbst füllt die Straßen bunt. Ungewohnte Wärme, die uns beim spazieren umhüllt. Ich denke an Trompeten. Überall Kinder. Ihre Hand ist zart, die Jacke offen. Das Herzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze im Lederklappstuhl, die Helden schallen aus den gebrauchten Boxen. Ich lächle.</p>
<p>Den Gedanken eine Auszeit gegeben, sodass sie sich sammeln können. Für die nächste Schlacht. Der Herbst füllt die Straßen bunt. Ungewohnte Wärme, die uns beim spazieren umhüllt. Ich denke an Trompeten. Überall Kinder. Ihre Hand ist zart, die Jacke offen. Das Herzen offen alle Strahlen einzufangen für die langen Nächte, in denen man sich gegenseitig die Kälte vertreibt. Heiße Schokolade und Zimtgebäck in ferner Nähe. Wir haben aufgehört zu zählen. Dabei ist es der erste Herbst. Eng umschlungen zwei Birken auf dem Gipfel. Lippen. Etwas hüpfen.</p>
<p>Wir haben die Wand neu gestrichen.</p>
<p>Die Tage sind kurz. Aber gut. Ich erledige wenig und mache mir keine Sorgen. Vertrauen von allen Seiten und ein bisschen von mir selbst. Viel Liebe. Jede Sekunde, die wir gemeinsam sind. Ich freue mich auf den Winter. Den Frühling. Die Zukunft. Das Jetzt genießen.</p>
<p>Die Achterbahn ist wieder in Fahrt gekommen.</p>
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		<title>Verkleinerung</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 14:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es tut gut unterwegs zu sein. Ich sitze in einem kleinen Hotelzimmer in Hamburg-Altona und freue mich darüber, dass das Internet stabil ist. Vorher war ich kurz beim Hafen, habe in den Nebel gestarrt und an Mia gedacht. Mich erinnert als ich letztes Jahr mit ihr da war. Ich würde sie gerne öfter mitnehmen. Leider [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut gut unterwegs zu sein. </p>
<p>Ich sitze in einem kleinen Hotelzimmer in Hamburg-Altona und freue mich darüber, dass das Internet stabil ist. Vorher war ich kurz beim Hafen, habe in den Nebel gestarrt und an Mia gedacht. Mich erinnert als ich letztes Jahr mit ihr da war. Ich würde sie gerne öfter mitnehmen. Leider sind unsere Arbeitszeiten nur begrenzt kompatibel.</p>
<p>Es tut gut Unterstützung zu bekommen. Menschen. Bestätigung. Ich brauche das. Aber nicht zu direkt, sondern zwischen den Zeilen. Dort, wo man es nur schwer verstecken kann, sondern es bereits da sein muss.</p>
<p>Ich mache mir viele Gedanken über mich und welche Konsequenzen ich aus den Entwicklungen der letzten Monate ziehen werde. Gerade fühlt es sich richtig an, nach dem langen Kampf gegen mich selbst, beginne ich wieder mit mir zu kämpfen. Gegen Systeme. Und so. </p>
<p>Irgendwann wird es wieder Geschichten geben. Vielleicht auch verständlichere Sätze, die nicht die Hälfte im verborgenen lassen und die Menschen zum interpretieren zwingen, was in vielen Fällen schief gehen muss, weil sie nicht so viel mit mir zu tun haben. Weil sie in letzter Zeit nicht mit mir gesprochen hat. Manchmal ist es eine Entscheidung von mir, oft ergibt es sich einfach nicht. Räumliche Distanz und mein Wunsch sie zu überwinden. Vor Monaten bin ich mit <a href="http://c3o.soup.io/">c3o</a> auf einer Bordsteinkante gesessen und wir haben über die Welten gesprochen, in denen wir uns bewegen. Sein Rückzug aus bestimmten, in die ich zuletzt hineingeschlittert bin. Ich bin gerade schlecht das alles zu formulieren. Dinge tun. Sein. Ich ziehe mich weiter zurück und hoffe, dennoch bewegen zu können. Habe Angst die Verbindung zu verlieren. Zerrissen. Jedoch so, dass ich mir Gedanken mache und nicht so, dass es mich lähmt. Eigentlich ganz gut.</p>
<p>Und die Kommentare beantworte ich auch bald. Ich lese sie. Immer.</p>
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		<title>Verzogene Gedanken</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweißausbrüche sind zurück. Wenn die Musik beginnt und meine Finger die Tasten berühren. Auf dem Weg nach Wien. Neun Stunden Zugfahrt. Ich kann mir schöneres vorstellen, bevorzuge es jedoch gegenüber dem fliegen, weil ich Zeit spare. Zugzeit kann ich nutzen, Flugzeit nicht. Außerdem kommt beim Flugzeug das ganze rundherum dazu. So sitze ich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweißausbrüche sind zurück. Wenn die Musik beginnt und meine Finger die Tasten berühren. </p>
<p>Auf dem Weg nach Wien. Neun Stunden Zugfahrt. Ich kann mir schöneres vorstellen, bevorzuge es jedoch gegenüber dem fliegen, weil ich Zeit spare. Zugzeit kann ich nutzen, Flugzeit nicht. Außerdem kommt beim Flugzeug das ganze rundherum dazu. So sitze ich hier mit meinem Laptop, Linkin Park im Ohr. Ein Kleinkind läuft durch den Gang und sieht mich an. In mir die Gedanken.</p>
<p>Die letzten Wochen waren nicht einfach. Geprägt von Liebe und Angst. Solange W. an meiner Seite war, ging es mir großartig. Doch ich habe nichts weiter gebracht, habe nicht geschrieben und nicht gearbeitet. Sobald sie weg war ist an die Stelle der Zufriedenheit Zweifel getreten. Dass ich das alles nicht schaffen würde, der Schritt zu groß war. Mehr ein Sprung. Über einen tiefen Graben. </p>
<p>Dies ist der Ort für meine Gedanken. Txt. Ich versuche mit meinem Leben zurecht zu kommen, wie jeder andere auch. Manche machen sich mehr Gedanken, andere weniger. Ich mag Menschen, die sich in Frage stellen, die das Leben nicht so hinnehmen, wie es vor ihnen liegt. Doch dieser Selbstzweifel bremst, bringt ins Wanken und manchmal stürzt man. Löcher voller Selbstmitleid und man genießt die Stille. Selbstmitleid beruhigt. Nimmt Verantwortung. Es ist gut hin und wiede die Dinge von sich wegzuschieben, tief in einem bleibt der Druck und kommt meist zurück, wenn man wieder empor steigt. Manchmal treibt er an, manchmal stoßt er zurück. Lernen damit umzugehen.</p>
<p>Ich sehe Menschen, die vorpreschen. Die Menschen, die sie auf dem Weg umrennen, sehen sie nicht. Hören auch nicht die Schreie und wundern sich, wenn sie von einer wütenden Meute eingeholt werden. Sie sehen das Ziel, sie sehen sich, sie lieben das Gefühl des Laufens. Oft sind sie zufrieden. Mit sich selbst. Die Welt ist scheiße, doch das ist nicht ihr Problem. Sie kämpfen sich durch. Sie gewinnen. Meist.</p>
<p>Jeder macht sich Gedanken. Wie viele und worüber ist der Unterschied. Kategorisieren funktioniert nicht. Es würde das Leben einfacher machen. Doch man hat Angst davor Dinge zu übersehen.</p>
<p>Es fällt mir schwer anzufangen, es fällt mir schwer fertig zu werden. Die erste Hälfte funktioniert am besten. Ich erfasse schnell, liefere tolle Vorarbeit, kann meine Gedanken ausformulieren, umsetzbar machen. Doch die Umsetzung selbst fällt mir schwer, das Abschließen von Dingen. Ich möchte es nicht perfekt haben, aber es selbst für gut befinden. Man sagt mir, dass es das ist, doch ich sehe es nicht, ich weiß, dass es schlecht ist. Dass ich es besser kann. Aber ich mache es nicht.</p>
<p>Kurz vor Deadline hilft mir die Dinge in dem Zustand zu beenden, in dem sie sind. Ich möchte nicht unter Zeitdruck arbeiten und neige dazu mich abzuwenden, wenn jemand versucht mich dazu zu bringen. Es ist nicht leicht mit mir zu arbeiten.</p>
<p>Morgen beginnt eine zweitägige Konferenz. Ich sitze auf einer Podiumsdiskussion, halte einen Vortrag und leite einen Tisch bei einem Worldcafé. Vorbereitet habe ich noch nichts. </p>
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		<title>Mein Problem</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 08:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Montagmorgen. Fast Mittag. Ich sehe aus als wäre ich gerade aus dem Bett gefallen und fühle mich in etwa so. Mein Magen ist unzufrieden. Nur die Boxen stimmen. Wie so oft. Ich spiele Musik der anderen. Schöne Musik, die mich beruhigt und mich ein paar Zeilen schreiben lässt ohne in Starre zu verfallen. Das Leben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montagmorgen. Fast Mittag. Ich sehe aus als wäre ich gerade aus dem Bett gefallen und fühle mich in etwa so. Mein Magen ist unzufrieden. Nur die Boxen stimmen. Wie so oft. Ich spiele Musik der anderen. Schöne Musik, die mich beruhigt und mich ein paar Zeilen schreiben lässt ohne in Starre zu verfallen.</p>
<p>Das Leben, das es so gut mit mir meint. Ich glaube an keine höhere Macht. Also sind es die Menschen, die es gut mit mir meinen. Ich mag Menschen. Das Problem, mein Problem, ist was ich daraus mache. Warum ich es so mache weiß ich nicht. Will ich nicht wissen, verdränge es. Heute soll das große Abenteuer beginnen. Erst einmal über die Ebene kommen. Kleine Schritte. Vorwärts. Immer weiter. </p>
<p>Mir ist viel gutes widerfahren, ich hatte eine schöne Kindheit, meine Schulzeit war, so schlecht es mir oft ging, so sehr ich alles hasste, immer noch besser als die von vielen anderen. Ich gehöre nicht zu dem einem Prozent, aber irgendwo bei den fünf bis zehn dürfte ich dabei sein. Glaube ich. Meine Eltern finanzieren mich. Bescheiden aber ausreichend, um viele Dinge zu machen. Allen voran das Studium. Und was habe ich gemacht? Überzogen und nun in einer demotivierten Phase, wo ich zweifle, ob ich den Abschluss möchte. Die Universität, die sich Mühe gibt und mich dennoch enttäuscht. Wie ich sie. Ich war nie ein guter Schüler, auch kein guter Student. Jedenfalls gemessen an den Werte der Systeme. Noten. Jetzt kämpfe ich mit mir, dass ich die letzten Arbeiten und Prüfungen schreibe. Um irgendwann weiter machen zu können. Aber ich weiß nicht, ob ich es will.</p>
<p>Bekannt geworden bin ich dadurch, dass ich Menschen an meinem Leben teil haben ließ. An meinen Gedanken. An meinem innersten. Ich muss schreiben. Ohne schreiben verfalle ich. Melancholischer Dünnschiss. Immer mehr Menschen, die mich kannten, ich veränderte mich, weil wenige damit umgehen können, dass Menschen menschlich sind. Menschen müssen ihre Masken tragen und diese muss stabil sein, sonst kann man sie nicht einsortieren, sonst wird die Welt zu kompliziert und es fällt schwerer sich zu orientieren. Das schreiben für mich verschwand, die Bewegung reichte aber, um mich weiter zu katapultieren. Ein paar kluge Worte über dies und jenes, ein paar Vorträge und ein geschicktes darstellen der Dinge die man macht. Ich machte mich zum Produkt und das war erfolgreich. Im Hintergrund war ich noch immer ich, doch verdeckte es, verheimlichte es. Die wichtigsten Dinge passierten, weil Menschen an mich glaubten. Weil sie was sie aufgebaut hatten, aufs Spiel setzen, um mich weiter zu bringen. In meinem Fall waren es vor allem Frauen, die die wichtigsten Hebel betätigten. Sie selbst blieben meist im Hintergrund. Nicht immer war ihnen bewusst, was es für mich bedeutete. Ich habe nie komplett versagt, dennoch immer wieder das Gefühl enttäuscht zu haben. Ich möchte niemanden mehr enttäuschen. Wenn man nichts tut enttäuscht man und kann sich dabei verstecken. Es gibt keinen Knall, sondern ein langsames Ausbleichen.</p>
<p>Viele Freunde hatte ich nie. In Wien viele Bekannte, die mir teilweise sehr nahe standen. Aber Freunde nicht. Nur zwei Freunde, mit denen ich länger als vier Jahre in Kontakt blieb. Ich lasse verfallen, was ich mir aufbaue. Möchte es nicht. Lasse im Stich. Übernehme mich und statt zumindest teilweise zu erfüllen, verkrieche ich mich in einer Höhle bis alles vorbei ist, bis alle verschwunden sind. Angst vor Bindung, Angst vor dauerhaften. Während meiner Zeit in Wien habe ich keinen Schrank gekauft. Die meiste Zeit lebte ich aus zwei Koffern. Die gleichen mit denen ich in die Stadt gekommen war. Um mir die Illusion aufrecht zu erhalten, jederzeit flüchten zu können. Und dann war ich weg. Ich vermisse die Menschen. </p>
<p>Mein Problem ist mein Kopf. Ich sehe die Dinge komplex. Das hilft mir Fehler zu vermeiden. Von manchen, die nur sehen was ich mache, als toll befunden zu werden. Die Menschen sehen nicht, was ich nicht mache. Wo ich gar nicht beginne. Ich bin der Fehler. Es zu erklären fällt mir schwer. Ich weiß, was ich falsch mache und zugleich schaffe ich es nicht, es anders zu machen. Man fühlt sich gefesselt. Vor einem der Berg, der ganz unmöglich ist zu besteigen. Immer wieder probiere ich verschiedene Methoden aus. Kleine Happen machen, das große Ganze nicht beachten, sondern auf den nächsten Schritt konzentrieren. Oft verliere ich mich dann in Organisation. Der Berg bleibt und ihn auszublenden ist mir fast unmöglich. Nur wenn ich in einen Rausch verfalle, ein Problem finde, an dem ich mich festbeiße. Dann löse ich Dinge im vorbeilaufen, es fällt mir fast nicht auf, weil meine ganze Konzentration bei der einen Sache ist. Früher gelang es mir fast täglich. Ich habe nächtelang Dinge vorangetrieben, war verwundert, wenn es andere überraschte. Kannte keinen geregelten Alltag, weil ich von Problem zu Problem stolperte, die ich umarmte und an ihnen wuchs. Jetzt stagniere ich. Fühle mich krank, mache mir Sorgen um alles, hasse mich selbst. Ein langes Tal. Ich stolpere vor mich hin, nehme Umwege, um den Problemen nicht zu begegnen. Alles macht mir Angst. </p>
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		<title>Stabilisierung</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 18:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat mit der Pubertät begonnen. Und ich habe danach gesucht. Ich sitze in der Küche und warte darauf, dass die Pizza fertig wird. Auf einem Zettel steht, was ich machen muss. In neun Schritte. Pizza auf Rost. Mittlere Schiene, 200 Grad Celsius. Zehn bis fünfzehn Minuten backen. Das ständige auf und ab. Früher habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat mit der Pubertät begonnen. Und ich habe danach gesucht.</p>
<p>Ich sitze in der Küche und warte darauf, dass die Pizza fertig wird. Auf einem Zettel steht, was ich machen muss. In neun Schritte. Pizza auf Rost. Mittlere Schiene, 200 Grad Celsius. Zehn bis fünfzehn Minuten backen. </p>
<p>Das ständige auf und ab. Früher habe ich es gerne mit der Metapher der Achterbahn beschrieben. Inzwischen halte ich bergsteigen für passender. Die Aufstiege sind meist anstrengend. Je anstrengender, desto lohnender. Wenn man in der Nacht geht, die Finsternis auf sich nimmt, wird man mit atemberaubenden Sonnenaufgängen belohnt. Außer die Wolken verdecken die Sicht. Dann müsste man noch höher steigen. Nicht immer hat man die Kraft dafür. In Berghütten kann man sich ausrasten, doch bleibt man zu lange, verliert man die Motivation. Und der Proviant kann auch ausgehen. Plötzliche Wetterumschwünge erzwingen den Abbruch. Stolpert man, fällt man tief. Schnell bricht man sich etwas, bleibende Schäden bis hin zum Tod. Wälder erschweren die Planung, das voraus schauen, doch schaut man sie sich genauer an, erkannt man die Schönheit und kann sich auf dem weichen Moos ausruhen. </p>
<p>Der Käse schmilzt, die Pilze beginnen zu schwitzen. Erste Düfte steigen mir in die Nase. Ich stelle mir den Geschmack der Pizza vor, wenn sie meine Zunge berührt, ich herzhaft abbeiße. Kunspriger Boden, saftige Tomatenstücke, kräftige Gewürze und frischer Rucola mit breiten Parmesanspänen.</p>
<p>Seit Monaten, beinahe einem Jahr, sitze ich in einer Alm. Ich sehe aus dem Fenster und es ist nebelig. Manchmal höre ich es in der Ferne donnern. Immer wieder packe ich meine Sachen und wage einen Aufbruch. Manchmal weiter, manchmal kürzer. Selten bin ich aus dem Nebel hinausgekommen, meist heulend wieder zurück gelaufen. In der Hütte fühle ich mich sicher. Dieses trügerische Gefühl. Ich esse immer weniger, damit der Nahrungsvorrat länger hält. Werde schwächer. Weiß schon nicht mehr, wie es ist von einem Gipfel zu blicken, den nächsten zu sehen, Lust auf mehr zu haben. Stattdessen hülle ich mich in dicke Decken und höre am Kamin den Geschichten der anderen Wanderern. Ich könnte ihnen ferner nicht sein. </p>
<p>3. Aufs Holzbrett legen, kleinschneiden; Mit Rucola + Parmesan + Schinken dekorativ belegen; Etwas Balsamicodressing drauf + etwas Pfeffer<br />
4. ins Wohnzimmer bringen<br />
5. Küssen</p>
<p>Meine Freundin gibt mir Halt und Kraft. Jeder Tag, an dem ich zu zerbrechen drohe. Ein Blick genügt, eine Berührung und ich bin wieder da. </p>
<p>Ich habe Angst, dass ich nie wieder los komme. Dass die Gipfel, die ich erklomm, oft nebenbei, fast durch Zufall, die höchsten Bleiben. Mich diese Starre nicht mehr los lässt. Vor ein paar Wochen hat mir ein Freund ein Buch gegeben. Ein Buch, das vieles erklärt und mich doch im ungewissen lässt. Ich wünschte mir, dass es stimmt und doch machte es mir Angst. Dann bin ich auf die Suche gegangen, nach den kleinen Beweisstücken aus der Vergangenheit. Ich hatte es irgendwo im Kopf, aber nicht mehr genau. Bin in die Heimat gereist und nach einigem Suchen hielt ich es in der Hand. Hundertachtundzwanzig. Von hundertzehn bis hundersechsunddreissig. Mit wenigen Menschen das Thema angesprochen. Einmal etwas länger darüber gesprochen. Vielleicht ist es die Karte, die mir gefehlt hat. Damit ich weiß, dass ich es schaffe. Und wenn nicht ist es auch ok.</p>
<p>6. Glücklich sein<br />
7. Ich liebe dich<br />
8. Nom Nom Nom + Mjam<br />
9. Nachtisch ist auch da. Einfach in den warmen Ofen.</p>
<p>Morgen werde ich den Kamin ausmachen und zum nächsten Gipfel aufbrechen. Wünscht mir Erfolg.</p>
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		<title>wimmern</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 10:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vorm durchdrehen. Seit Tagen, Wochen, Monaten. Verfallen in einen Zustand der Stagnation. Spiralen. Immer tiefer. Bis alles festsitzt. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal geweint habe. Ich weiß so vieles nicht. Und ich habe Angst. Angst, dass meine Befürchtungen stimmen. Angst, die mich umschmiegt. Sobald ich meine Hand ausstrecke, schnürt sie meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vorm durchdrehen. Seit Tagen, Wochen, Monaten. Verfallen in einen Zustand der Stagnation. Spiralen. Immer tiefer. Bis alles festsitzt. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal geweint habe. Ich weiß so vieles nicht. Und ich habe Angst. Angst, dass meine Befürchtungen stimmen. Angst, die mich umschmiegt. Sobald ich meine Hand ausstrecke, schnürt sie meine Kehle zu. Ich erschlaffe.</p>
<p>Alles Ausreden. Ich weiß nicht, wer ich bin, ich weiß nicht, wohin ich will. Ich weiß gar nichts und all die Identitäten sind nichts mehr wert. Wozu baut man sich etwas auf, wenn man es dann nicht nutzen kann? Am meisten hasse ich mich selbst. All die Menschen, die mir sagen, dass ich das nicht soll. Dass mich das nicht weiterbringt. So großartige Menschen. Alle mit ihren Schwächen und Problemen. Aber großartige Menschen. Meine Freundin, die mich trägt. Mich hält. Alle lächeln mich an, wollen mir helfen. Doch wenn ich die Hand ausstrecke. </p>
<p>Nach der Pubertät wird es besser. Die Hormone spielen dann nicht mehr ganz so verrückt. Ich sehe mich wieder auf dem Geländer des Balkons liegen. Ein prägendes Bild meiner Jugend. Alleine. Kopfhörer in den Ohren. Gänsehaut. Vor meinen Augen zieht die Welt vorbei. Traurigkeit. </p>
<p>Das Leben selbst in die Hand nehmen. Jetzt leben. Nicht in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit. Genießen. Ich habe eine wunderbare Frau an meiner Seite, eine Arbeit, wie ich sie mir erträumt habe. Freunde. Ich habe eine gewisse Bekanntheit erlangt. Mein Leben leuchtet. Ich tue es nicht.</p>
<p>Statt mich zu ändern suche ich Gründe. Verantwortung abschieben. Meinen Willen raus lassen. Es muss Dinge geben, die Schuld sind. Die mich einsperren. Doch ich darf es nicht herausfinden, sonst könnte ich mich damit beschäftigen. Könnte mich ändern. Könnte zufrieden sein. </p>
<p>Es zerreißt mich.</p>
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		<title>Dreiundzwanzig</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 11:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wache in der Regel zweimal auf. Manchmal auch dreimal. Das erste Mal, wenn der Wecker klingelt und Mia aufsteht. Dann döse ich eine halbe Stunde und sie verabschiedet sich. Je nach Müdigkeit schlafe ich dazwischen nochmals. Das nächste Mal ist meist um neun Uhr, wenn ich aufstehe. Ohne Wecker. Free running sleep. Und so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wache in der Regel zweimal auf. Manchmal auch dreimal. Das erste Mal, wenn der Wecker klingelt und Mia aufsteht. Dann döse ich eine halbe Stunde und sie verabschiedet sich. Je nach Müdigkeit schlafe ich dazwischen nochmals. Das nächste Mal ist meist um neun Uhr, wenn ich aufstehe. Ohne Wecker. Free running sleep. Und so. Jedenfalls war das am Donnerstag anders.</p>
<p>Verschlafen blicke ich auf den Wecker. Acht Uhr. Ich muss weggenickt sein. Aber warum hat sie sich nicht verabschiedet? Schlief ich so tief? Habe ich es vergessen? Ich weiß es nicht. Geräusche. Vielleicht will die Katze raus. Kann auch noch etwas warten. Kommt sonst auch erst raus, wenn ich auf bin. Ein scheppern. Ob etwas runtergefallen ist? Vielleicht ist Mia etwas passiert. In der Dusche eingeschlafen? Ich werfe die Decke weg und springe auf, fünf Schritte, dann sehe ich sie in der Küchentüre. Dahinter Kerzen, der Tisch voller Leckereien. Ich schaue sie fragend an. »Ist heute nicht Donnerstag? Musst du nicht arbeiten?« Sie lächelt mich an. »Du hast Geburtstag.« Ich schaue verwirrt. Heute? Ich wusste, dass es irgendwann in den nächsten Tage wäre, aber schon heute? Dann umarme ich sie, küsse sie. Mein Kopf ist noch nicht ganz angekommen, aber ich freue mich. Wahnsinnig.</p>
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		<title>Endeneu</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 17:06:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wollen alle leuchten. Die letzte Woche war eigenartig. Es geht dem Ende zu. Ich freue mich, wenn es vorbei ist. Ich bin mit zwei Koffern nach Wien gekommen und besitze vier Jahre später noch immer keinen Kasten. Es war nie geplant Wurzeln zu schlagen. Am liebsten hätte ich die Koffer nie ausgepackt, um sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen alle leuchten. </p>
<p>Die letzte Woche war eigenartig. Es geht dem Ende zu. Ich freue mich, wenn es vorbei ist. </p>
<p>Ich bin mit zwei Koffern nach Wien gekommen und besitze vier Jahre später noch immer keinen Kasten. Es war nie geplant Wurzeln zu schlagen. Am liebsten hätte ich die Koffer nie ausgepackt, um sie jederzeit nehmen zu können und weiter zu ziehen. Jetzt sind sie wieder mit Kleidung gefüllt und neben ihnen stehen drei Kisten. Langsam leert sich das Zimmer. Bei jeder Sache, die ich in die Hand nehme, überlege ich, ob ich sie mitnehmen will oder ob ich sie einfach wegwerfe. Ich sollte eine Kiste füllen, die ich einer wohltätigen Einrichtung gebe oder wer auch immer sie haben möchte. Alles könnte man irgendwann brauchen, aber das meiste braucht man nie. Vier Säcke mit Kleidung habe ich schon in den Container geworfen. Auf dass sie jemand anderen wärmen. Gedanken, ob man das Preisschild abschneiden sollte oder sich niemand dafür interessiert. Das Shirt, das ich trage ist fünfzehn Jahre alt. </p>
<p>Paralysiert. Tagelang vor dem Bildschirm sitzen, ihn anstarren, anschreien, aufspringen. Die Hände in die Luft geworfen, den Körper gegen die Wand. Kaltes Wasser. Ich berufe ein Treffen mit Motivation und Selbstvertrauen ein. Beide schauen mich verwundert, was ich von ihnen will. Sie sollen öfter bei mir sein. Sie sollen mir helfen die Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass sie richtig sind, weil es kein falsch gibt. Bevor ich fertig bin, fließen sie durch meine Hände. Eine Träne. Auf Verzweiflung ist Verlass. Gemeinsam mit Wut und Hasse ziehe ich um die Häuser.</p>
<p>Die Hoffnung, dass alles anders wird. Durch ein Wunder, das es nicht gibt. Nur ich selbst kann mich verändern. Nur ich selbst. Doch ich drehe die Musik lauter und verweigere. Die Realität und mein Leben.</p>
<p>Vielleicht bin ich noch nicht bereit dafür. Mein Leben ist Sicherheit. Ich bin gut darin, diese zu erhöhen. Manchmal wünschte ich, man würde mir den Boden wegziehen. Wie früher. Wo ich plötzlich nicht mehr konnte. Wie alles kaputt war und ich gezwungen habe, mich zu ändern. Heute kann ich fallen und werde vom Boden abgefedert. Mein Leben ist Sicherheit. Ein System, das sich selbst zu erhalten versucht und dadurch langsam stirbt. Die Nacht kuschelt sich an mich.</p>
<p>Was erwarte ich vom Leben? Die Fragen kommen zurück. Ohne Antworten. </p>
<p>Ich muss aufstehen. Beginnen zu gehen. Laufen. Stolpern, stürzen, aufstehen. Weiter. Immer weiter.</p>
<p>Es würde mich freuen, wenn ihr mitkommt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitpause</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 21:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben Prüfungen in einer Woche. Es wurde mir gesagt, dass dies verrückt sei. Es war nichts besonderes, nichts auf das man stolz sein könnte. Nur am Ende bin ich in einen Art Rausch verfallen, weil ich gemerkt habe, dass ich besser werde, dass mir wenige Stunden reichen, um erfolgreich zu sein. Systeme erforschen und nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Prüfungen in einer Woche. Es wurde mir gesagt, dass dies verrückt sei. Es war nichts besonderes, nichts auf das man stolz sein könnte. Nur am Ende bin ich in einen Art Rausch verfallen, weil ich gemerkt habe, dass ich besser werde, dass mir wenige Stunden reichen, um erfolgreich zu sein. Systeme erforschen und nicht wie vorgegeben nutzen. Vier von sieben Prüfungen als erster verlassen. Das System erwartet, dass man hunderte Stunden investiert. Etwas das fast niemand macht. Moral ist sekundär. </p>
<p>Im Moment beschäftigt mich die Frage der Berühmtheit. Ob es das ist, was ich will. Oder ist es nur ein weiteres Ziel, das man sich vorgaukelt, von der Gesellschaft übernommen hat, um Orientierung zu haben und wenn man es erreicht, ist man nicht zufrieden. Anerkennung. Es gibt Menschen, die großartige Dinge tun. Dinge, die ich nicht kann und Dinge, die ich stümperhaft kann. Schreiben. Ich bewundere andere Menschen und prangere mich selbst an, dass ich es nicht öfter mache, dass ich nicht mehr übe, nicht besser werde. Immer wieder die gleichen Dinge. Selbst wenn sich ein eigener Stil herausbildet ist es nichts, wofür man sich an mich erinnern wird. Vielleicht wird es so etwas nie wieder geben. Elite sind wir. </p>
<p>Ständige Angst zu versagen. In allem. Manchmal wird mir bewusst, wie brüchig mein Leben ist und wie stabil im Vergleich zu anderen. Ich. Ein Stocken. Andere Künste erscheinen begehrenswerter. Fähigkeiten. Ich kann Worte zu Sätzen zusammenfügen. In einer Sprache. Ich kann mit Menschen reden. Zuhören. Grundvorrausetzungen zum Leben. Der ständige Blick zu anderen. Vergleiche. Dummes Kind. </p>
<p>Ich schätze das Sein zu wenig. Den Prozess des Werdens. Akzeptiere nicht, dass es das Ziel zwar gibt, aber es mich niemals glücklich machen wird. Utopie. Ich muss mir Zeit nehmen das alles zu verstehen. Mich verstehen. Ein bisschen.</p>
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		<title>Sommerlust</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 14:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe die Metaphern für mein Leben verloren. Keine Geschichten, die nach außen drängen, keine. Neben mir liegt Werkzeug. Beim letzten Umzug bin ich mit Kisten in der Ubahn gestanden. Stück für Stück wurde in die neue Wohnung gebracht. Die Möbel wurden von einem VW Bus gebracht. Dieses Mal werde ich nichts großes mitnehmen. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Metaphern für mein Leben verloren. Keine Geschichten, die nach außen drängen, keine. Neben mir liegt Werkzeug. </p>
<p>Beim letzten Umzug bin ich mit Kisten in der Ubahn gestanden. Stück für Stück wurde in die neue Wohnung gebracht. Die Möbel wurden von einem VW Bus gebracht. Dieses Mal werde ich nichts großes mitnehmen. Ein paar Bücher, Kleidung, Laptop. Der Rest wird verkauft oder verschenkt. Ich mag den Gedanken. Mich wieder von all den Dingen befreien. Als ich nach Wien gekommen bin, hatte ich lediglich zwei Koffer und einen Rucksack. Aus diesen habe ich die letzten vier Jahre gelebt. Vorgenommen einen Kleiderschrank zu kaufen, aber mir nie die Zeit genommen. Jetzt brauche ich ihn nicht mehr. Drei Säcke Kleidung habe ich schon gespendet, zumindest einer soll noch folgen. Es sind gute Sachen, aber ich ziehe sie nie an. Am liebsten würde ich die zwei Koffer packen, ein paar Dinge in den Rucksack geben und vielleicht noch eine Kiste für Unterlagen und Bücher. Dann die Wohnung verlassen und offen lassen. Soll sich jeder bedienen, der etwas braucht. Doch so wird es nicht funktionieren. Also Fotos machen, online stellen und die Leute sollen vorbeikommen. Ich habe keine Zeit dafür. Irgendwie wird es klappen.</p>
<p>In zwei Wochen sind Prüfungen. Acht Stück habe ich mir vorgenommen. Schaffe ich alle und funkt mir niemand dazwischen, bin ich dann fertig. Sobald ich die letzten drei Arbeiten abgegeben habe. </p>
<p>Sommer ist Aufbruch. Sommer is Neuanfang. Sommer ist Leidenschaft.</p>
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		<title>Krankheitsuche</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 21:57:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Arztpraxis. An den Wänden hängen moderne Bilder. Der Boden Holz, kein Parkett, sondern wie versiegelte Spanplatten. Er fühlt sich angenehm an. Ein Meter achtzig. Am Tag zuvor noch gelesen, dass dies wohl der Konsens zwischen den Männern sei. Vielleicht sind es auch auch die ärztlichen Messgeräte. Wie groß ich bei der letzten Messung war. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Arztpraxis. An den Wänden hängen moderne Bilder. Der Boden Holz, kein Parkett, sondern wie versiegelte Spanplatten. Er fühlt sich angenehm an. Ein Meter achtzig. Am Tag zuvor noch gelesen, dass dies wohl der Konsens zwischen den Männern sei. Vielleicht sind es auch auch die ärztlichen Messgeräte. Wie groß ich bei der letzten Messung war. Ich weiß es nicht mehr. Vor Jahren bei der Musterung. Ich dachte ich sei fünf Zentimeter größer. Unwichtig.</p>
<p>Auf die Waage. Zwei kalte Metallplatten je Fuß. Siebenundachtzig Kilogramm. Dreiundzwanzig Prozent Fettanteil. &#8220;Herr Looka, sie sind leicht übergewichtig.&#8221; Ich weiß.</p>
<p>Blutdruck, Lunge, Rücken, alles in Ordnung. &#8220;Kommen wir zu den Blutwerten.&#8221; Erhöhter Cholesterinwert. Mehr Fisch wäre eine Lösung, ich esse jedoch keinen Fisch. Dann Fischkapslen. Oder Leinsamen. Hört sich schon besser an. Ich schaue die versperrte Tür zur Straße an. Farbige Fenster, wie man es von Kirchen kennt. Ich war noch vor der offiziellen Öffnungszeit da. Wie ausgemacht. Das leere Wartezimmer ist angenehm. Keine hustenden Leute, keine lauten Gespräche. Ich stecke Geldtasche und Mobilgerät wieder ein, die ich vor dem Wiegen auf den Tisch gelegt habe. Erhöhter Harnsäurewert. Ich muss an meinen Vater denken, der immer wieder Schmerzmittel nahm. Verbringe zu wenig Zeit mit ihm. Meine Familie hat mich in den letzten vier Jahr fast nie gesehen. Die Schwester gerade auf Weltreise. Gicht ist eine Erbkrankheit. Viel Wasser trinken, kein Alkohol, wenig rotes Fleisch, nicht rauchen, kein Kaffee. Bewegung. </p>
<p>&#8220;Den Befund können sie mitnehmen.&#8221;</p>
<p>Eine Schilddrüsenfehlfunktion. Sie wird durch eine erhöhte Ausschüttung des Thyreoidea stimulierenden Hormon durch die  Hypophyse ausgeglichen. Sollte weiter untersucht werden. Überweisung ins nuklearmedizinische Institut. Ich binde die Schuhe. Die ersten Patienten kommen ins Wartezimmer. Sodbrennen und Zungenbelag deuten auf ein Problem mit dem Magen hin.</p>
<p>Den restlichen Tag verbringe ich mit einem wunderbaren Mädchen.</p>
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		<title>Zertrennung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 18:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Looka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sechs Wochen. Ich mag Zeit. Vergänglichkeit. Perspektive. Hoffnung. Früher habe ich mich dagegen gewährt, Zeit sei bloß eine Erfindung der Menschen. Nur existent in unseren Köpfen, manifestiert durch die Uhren an unseren Händen. Doch das ist auch die Liebe. Nur eine Kombination aus elektrischen Impulsen und chemischen Verbindungen. Und doch so wunderschön. Es sind Dinge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sechs Wochen. </p>
<p>Ich mag Zeit. Vergänglichkeit. Perspektive. Hoffnung. Früher habe ich mich dagegen gewährt, Zeit sei bloß eine Erfindung der Menschen. Nur existent in unseren Köpfen, manifestiert durch die Uhren an unseren Händen. Doch das ist auch die Liebe. Nur eine Kombination aus elektrischen Impulsen und chemischen Verbindungen. Und doch so wunderschön. Es sind Dinge, die wir erschaffen haben, um dem Sein Sinn zu geben, um gemeinsam zu sein. Ein Fundament auf dem wir aufbauen können. Zeit und Liebe sind Kommunikation, wie es auch Geld ist. In sich selbst ohne Bedeutung. Erst durch uns verwandelt in etwas schönes oder schreckliches. </p>
<p>Die Wohnung ist gekündigt. Das Studium wird hinterher hinken, doch alle Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht werden mit Semesterende erledigt sein. Danach kommt ein kleiner Kampf, was man mir zugesteht und was nicht. Als Alternativplan die Fortsetzung des Studiums in einer anderen Stadt. Unterstützung bei der Arbeit, auch wenn es in einer wichtigen Phase ist. Bei der vorherigen Firma wurde mir von der Beziehung abgeraten. Doch das ist Vergangenheit. Meine Zeit ist zu kostbar, um mich damit zu beschäftigen. </p>
<p>Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich weiß noch nicht, wie ich damit umgehen werde. Im Kopf regelmäßige Besuche. Zurück  denken wie selten ich es geschafft habe zu ihr zu fahren. Ich möchte den Kontakt nicht verlieren. Neue Umgebung, neue Kontakte. Die meisten meiner Freunde sind online und über die Welt verteilt. Nur wenige, die mir so nahe sind wie diese. Entscheidungen müssen getroffen werden. Manche schmerzen mehr.</p>
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