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	<title>landscaping</title>
	
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	<description>Den Blick über den Gartenzaun werfen</description>
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		<title>Landschaftsarchitektur vs. Permakultur-Design</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschafts-/Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pomali]]></category>

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		<description><![CDATA[Pomali &#8230; das steht für langsam, gemütlich &#8230; es steht aber auch für das Wohnprojekt, an dem ich nun schon seit über einem Jahr mitgestalte. Seit Anfang des Jahres bin ich im Zuge dieses Projekts gemeinsam mit meinem Kollegen Franco Baumeler auch mit der Planung der betraut. Um einen auch für den Bauträger geeigneten rechtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_814" class="wp-caption aligncenter" style="width: 528px"><img class="size-full wp-image-814  " title="rainbowValleyFarm_NZ" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/rainbowValleyFarm_NZ.jpg" alt="" width="518" height="389" /><p class="wp-caption-text">(c) www.rainbowvalleyfarm.nz.co</p></div>
<p>Pomali &#8230; das steht für langsam, gemütlich &#8230; es steht aber auch für das <a href="http://www.pomali.at" title="Cohousing Pomali" class="liexternal">Wohnprojekt</a>, an dem ich nun schon seit über einem Jahr mitgestalte. Seit Anfang des Jahres bin ich im Zuge dieses Projekts gemeinsam mit meinem Kollegen Franco Baumeler auch mit der Planung der <a href="http://www.landscaping.at/permakultur-design/pk-design-pomali/">Außenräume</a> betraut. Um einen auch für den Bauträger geeigneten rechtlichen Rahmen zu bilden, konnten wir die Landschaftsarchitekten von <a href="http://www.zwopk.at" title="zwoPK Landschaftsarchitektur" class="liexternal">zwoPK</a> mit ins Boot holen.</p>
<p>Bereits nach wenigen Wochen hat sich mir gezeigt, dass die ganze Konstellation schwierig ist. Mir war nur nicht gleich klar, woran das gelegen ist. Es war nur spürbar, dass wir einem Zeitplan nachhecheln, der eigentlich gar nicht so eng erschien. Es hat lange gedauert, bis mir klar geworden ist, dass wir bisher einige zentrale Unterschiede zwischen Landschaftsarchitektur und Permakultur-Design nicht deutlich genug kommuniziert haben.</p>
<p>Das letzte Gemeinschafts-Wochenende hat mich wieder etwas stärker in die Gruppe geholt. Ich habe mich in den letzten Wochen etwas außerhalb gefühlt. Dieses Gefühl entstand durch Zurufe aus der Gruppe, aber auch durch meine derzeitige Entwicklung. Es ist schon faszinierend wie manche Inputs einen erneut unglaublich in Schwingung bringen können.</p>
<p>Für mich gibt es einen ganz zentralen Unterschied zwischen einer landschaftsarchitektonischen Planung von Außenräumen und einer Gestaltung bzw. einer Planung nach Permakultur-Prinzipen:</p>
<ul>
<li>landschaftsarchitektonische Außenraumplanung: Es gibt eine klar umrissene Fläche und ein Budget und dazu Auftraggeberwünsche, die im Detail sehr unterschiedlich sein können. Am Ende der Planung und ev. Ausführung (je nach Auftrag) steht ein fertiges Produkt zur Verfügung, das sich vor allem durch den Wuchs der Pflanzen dann verändert. Die meisten anderen Bereiche der Planung (insbesondere befestige Flächen, beauftragte Bauwerke, &#8230;) sind in ihrem Zustand fertig und verändern sich weitgehend nur noch durch aktive äußere Einwirkung.</li>
<li>Permakultur-Design: Die Planung nach Permakultur-Prinzipien basiert auf Beobachtungen einerseits des Planungsgegenstandes, aber auch der Umgebung, der Menschen und der Möglichkeiten Vorort. Das Design, das danach erstellt wird ist eine gedankliche Vorwegnahme einer Entwicklung des Planungsgegenstandes auf Basis von Zonierung und Segmentierung, ausgehend meist von einem Gebäude oder einer menschlichen Siedlung. Vorarbeiten für diese Entwicklung werden nur insofern gemacht als dass auf Basis der Zonierung und Segmentierung Bereiche festgelegt werden, die eine gewisse Entwicklung unterstützen. Weiters muss bei den meisten Projekten durch die Veränderungen aufgrund der Gebäude und insbesondere der weiteren Umgebung (auch Felder, Wiesen, Wälder, die meist nicht natürlich bewirtschaftet werden), ein Grundzustand hergestellt werden, der eine Entwicklung nach den Prinzipien der Permakultur ermöglicht.</li>
</ul>
<div id="attachment_816" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="size-full wp-image-816  " title="Leere Plätze" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/469026_R_K_by_tokamuwi_pixelio.de_.jpg" alt="" width="491" height="327" /><p class="wp-caption-text">(c) pixelio.de tokamuvi</p></div>
<p>Was ist nun in den letzten Monaten bei der Planung für Pomali passiert?</p>
<p>Nach einer ersten Anstrengung zur Zonierung und Segmentierung durch Franco und mich sind wir ganz einfach in einer landschaftsarchitektonischen Planung &#8220;steckengeblieben&#8221;. Für die Landschaftsarchitekten und den Bauträger hat sich so ein &#8220;normales&#8221; Projekt dargestellt und ihr Ruf nach Details und Inputs hat uns angetrieben.</p>
<p>Eine Unterscheidung ist noch wichtig in Bezug auf die permakulturelle Gestaltung.</p>
<ul>
<li>PK-Elemente: Sind einzelne Elemente, die im Rahmen eines Permakultur-Designs so gruppiert werden, dass sie sich gegenseitig unterstützen und somit das System erhalten</li>
<li>PK-Design ist ein Gestaltungeprinzip, das Prinzipien der Permakultur, die sehr stark durch Bill Mollison und David Holmgreen sowie zahllose andere geprägt wurden, in einer Planung umsetzt und dazu die einzelne PK-.Elemente miteinander in Beziehung bringt</li>
</ul>
<p>Soweit vorweg ein paar Gedanken. In einem Email habe ich nun die auftraggebende Gruppe vom Verein &#8220;Miteinander Zukunft bauen&#8221;, der das Projekt Pomali umsetzt, über meine Gedanken in Kenntnis gesetzt. Die Frage sich dabei stellt ist Folgende:</p>
<p>Wie können wir einen Außenraum planen, der entstehen kann/darf/soll, wenn die Rahmenbedingungen des Auftrags einer klassischen Landschaftsarchitektur entsprechen? Dazu muss ich erwähnen, dass der Verein nur indirekt der Auftraggeber ist. Offiziell ist der Bauträger Auftraggeber der landschaftsarchitektonischen Planung. Zwischen Bauträger und Verein wird ein Übereinkommen ausgearbeitet, das dem Verein weitreichende Bauherrenrechte zugestehen soll. Ein Weg, der schon zeigt, dass auch der Bauträger hier sehr flexibel und offen für neue Ideen ist.</p>
<p>Die vorhin erwähnten Rahmenbedingungen sind in einer sogenannten Bau- und Ausstattungsbeschreibung (BuA) festgeschrieben. Ein Werk, das weitgehend allgemeinen Normen entspricht und somit ein Standardgebäude bzw. einen Standardaußenraum herstellt. Für unsere Zwecke stellt sich dieser Standard als sehr einschränkend dar, denn das Ergebnis dieses Standards ist eine landschaftsarchitektonische Planung, die einer Gewährleistung und Haftung standhält, wie jeder andere Siedlungsfreiraum auch. Natürliche Umgebung kennt dieser Standard nicht. Nicht versiegelte Flächen sind nur auf untergeordneten Flächen und Wegen zulässig. Baumaterialien kommen von offiziellen Anbietern und nicht vom Bauern von nebenan, der gerade ein einsturzgefährdetes Gebäude abgetragen hat. Ein durch eine Ausschreibung gefundener Auftragnehmer (bspw. ein Pflasterer) könnte dafür nie die Haftung übernehmen. Das nur ein paar Beispiele zu nennen.</p>
<p>Es erscheint also sinnvoll zu aller Erst  die BuA und damit auch das Bild vom Freiraum, das der Normalverbraucher und die Fachplaner haben aus den Angeln zu heben und so dem Verein Freiräume zu schaffen. Das geht, meiner Meinung nach, auf 2 Arten:</p>
<ol>
<li>Eine Vereinbarung mit dem Bauträger, dass die BuA für den Freiraum von Pomali nur in den wichtigsten Punkten (Funktionsfähigkeit und Sicherheit) gilt. Dazu braucht es Garantien, dass der Verein bei einer eventuellen Auflösung  einen Standard-Freiraum herstellen und finanzieren wird. (eine klassische &#8220;Was wäre wenn?&#8221; &#8211; Forderung). Es ist zu hoffen oder fast anzunehmen, dass der Standard in einigen Jahren sich eher unserem Bild eines Aussenraumes annähert, sodass eine Wiederherstellung einfach wäre.</li>
<li>Wir suchen Wege, wie wir das Budget für den Außenraum weitestgehend aus dem Baubudget des Bauträgers herausnehmen und haben damit auch die BuA nicht als Vorgabe. Ob der Bauträger darauf eingeht, weiß ich noch nicht, aber es finden sich Wege.</li>
</ol>
<p>die Lösung 2 sehe ich für mich als die sinnvollere. Welche Möglichkeiten hätten wir damit.</p>
<ul>
<li>Wir können die Standards und Ausbaustufen als Verein weitestgehend selbst bestimmen.</li>
<li>Materialien, Angebote &#8230; von uns nahestehenden Personen oder Gelegenheitskäufe können unbürokratisch angefragt werden</li>
<li>wir haben viel Entwicklungsspielraum</li>
</ul>
<p>Was ist noch dazu zu erwähnen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):</p>
<ul>
<li>Wir müssen das Geld auftreiben, denn die Finanzierung kann nicht über die Miete ablaufen. Dennoch können wir für uns die gleichen Kosten festlegen, denn das Gesamtbudget muss dadurch ja nicht steigen</li>
<li>Eigenarbeit wird erforderlich sein. Möglicherweise auch die eine od. andere Eigenleistung in monetärer Sicht.</li>
<li>Wir werden keinen &#8220;fertigen&#8221; Freiraum haben und es wird Provisorien und Veränderungen geben.</li>
</ul>
<p>Ich bin schon gespannt, wie für ein derartiges Projekt ein rechtsgültiger Vertrag zustande kommt, der beide Seiten, den Bauträger und den Verein, zufrieden stellt. Es ist für den Bauträger sicher nicht leicht hier neue Wege zu beschreiten, denn auf den ausgetretenen Pfaden lässt es sich durchaus sehr bequem gehen.</p>
<p>Zur Gegenüberstellung von Landschaftsarchitektur und PK-Design möchte ich auch noch ein paar Worte sagen. Als ausgebildeter Landschaftsplaner/-architekt bin ich hier meiner Zunft ja durchaus verbunden. Die Darstellung von mir beruht auf Beobachtungen vieler Projekte in den letzten Jahren, insbesondere Plätzen und Siedlungsfreiräumen. Ich spreche hier ganz bewusst von preisgekrönter <a href="http://www.deutscher-landschaftsarchitektur-preis.de/shortlist/landschaftsarchitektur-preis/ulap-platz-berlin/" class="liexternal">klassischer Landschaftsarchitektur</a>. Für mich entwickelt sich diese zunehmend zu einer Design-Disziplin, die Natürlichkeit maximal als ein &#8220;schickes Element&#8221; einplant. Ich möchte damit nicht werten. Viele der Projekte sehen durchaus schön aus. Mir geht es um die Diskussion zwischen künstlichen und natürlichen Freiräumen. Mir ist dabei auch klar, dass es PlanerInnen gibt, die ganz andere Wege beschreiten und in und mit ihrer Planung langfristige Entwicklungen ermöglichen.</p>
<p>Ich möchte hier keinesfalls von richtiger oder falscher Planung sprechen. Vielmehr geht es mir darum zu zeigen, dass die Rahmenbedingungen für Permakultur-Design insbesondere im öffentlichen bzw. halböffentlichen Bereich nicht sehr günstig und grundsätzlich Projekte nach PK-Prinzipien daher nur durch weitreichende Ausnahmen möglich sind.</p>
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		<title>Get Active Jugendforum</title>
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		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2010/07/23/get-active-jugendforum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachhaltiges Handeln muss &#8220;normal&#8221; werden &#8230; Es sollte nicht mehr gesondert darauf hingewiesen werden, dass etwas ist, sondern, wenn etwas Gefahren in sich birgt. Nachhaltiges Handeln muss zu Alltagshandeln werden. Wenn man möchte, dass Menschen ihre Gewohnheiten ändern, dann hat man einen langen steinigen Weg vor sich. Doch wenn man von Beginn an zukunftsfähig handelt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-764" title="getactiveJugendforum_logo" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/getactiveJugendforum_logo.png" alt="" width="248" height="182" />Nachhaltiges Handeln muss &#8220;normal&#8221; werden &#8230; Es sollte nicht mehr gesondert darauf hingewiesen werden, dass etwas <a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/12/24/der-systemwandel-den-ich-meine/">bio-öko-sozialgerecht </a> ist, sondern, wenn etwas Gefahren in sich birgt. Nachhaltiges Handeln muss zu Alltagshandeln werden. Wenn man möchte, dass Menschen ihre Gewohnheiten ändern, dann hat man einen langen steinigen Weg vor sich. Doch wenn man von Beginn an zukunftsfähig handelt, dann braucht man später nicht umlernen.</p>
<p>Das <a href="http://www.getactive.co.at/jugendforum/" title="Get Active Jugendforum" class="liexternal">Get Active Jugendforum</a> setzt genau dort an. Wenn Kinder und Jugendliche bereits mitbekommen, dass sie Teil der natürlichen Umwelt sind, dann agieren sie auch so.</p>
<p><em>&#8220;Gemeinsam sind sie mehr als nur die Summe der einzelnen Teile. Jede und jeder von uns ist Experte im Bereich „Leben auf dieser Welt“ und gemeinsam verfügen wir über mehr als 1000 Jahre wertvolle und einzigartige Lebenserfahrung.&#8221;</em></p>
<p>Das Jugendforum findet vom 17.-22. August in Eisenerz (Steiermark) statt, eine Stadt, die selbst in den letzten Jahren einen sehr <a href="http://www.eisenerz.at/redesign/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=30&amp;Itemid=1" title="Redisign Eisenerz" class="liexternal">spannenden Wandel</a> durchmacht</p>
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		<title>Mit dem Rad zum Konzert</title>
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		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2010/07/08/mit-dem-rad-zum-konzert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 14:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innovative Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Systemwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass man mit dem Fahrrad zu einem Konzert fährt ist ja grundsätzlich nichts besonderes &#8230; als Zuschauer! Doch wer kennt schon eine Band, die mit dem Fahrrad zum Konzert fährt. Die ihr Equipment mit dem Fahrrad transportiert und dann noch beim Konzert die Generatoren für das Klangerlebnis mit Fahrrädern antreibt: The Ginger Ninjas Eine geniale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_680" class="wp-caption aligncenter" style="width: 492px"><img class="size-full wp-image-680" title="Bycicle_musical_festival_tour" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Bycicle_musical_festival_tour.jpg" alt="" width="482" height="353" /><p class="wp-caption-text">The Ginger Ninjas auf ihrer Tour durch Europa</p></div>
<p>Dass man mit dem Fahrrad zu einem Konzert fährt ist ja grundsätzlich nichts besonderes &#8230; als Zuschauer!</p>
<p>Doch wer kennt schon eine Band, die mit dem Fahrrad zum Konzert fährt. Die ihr Equipment mit dem Fahrrad transportiert und dann noch beim Konzert die Generatoren für das Klangerlebnis mit Fahrrädern antreibt: <a href="http://gingerninjas.com" title="The Ginger Ninjas" class="liexternal">The Ginger Ninjas</a></p>
<p>Eine geniale Idee, die in den USA geboren wurde und jetzt auch nach Europa kommt. Mit Ihrer European Bicycle Musical Tour gastieren The Ginger Ninjas am 31.7. in Wien. Wo? &#8230; Die Website sagt: &#8220;All over Vienna&#8221; &#8230; Details könnt ihr hier in Kürze lesen. Für München gibt es da schon deutlichere Angaben: 22. und 23.7. bei der <a href="http://www.bike-expo.com/" title="Bike Expo München" class="liexternal">Bike Expo</a>.</p>
<p>Die Tour von The Ginger Ninjas trägt ursprünglich den Titel &#8220;The Pleasant Revolution&#8221; und warum Sie das machen beschreiben sie u.a. so:</p>
<p>&#8220;<em>We Ginger Ninjas have a different hope, a hope of two-wheeled freedom and radical lifestyle evolution.</em>&#8221; <a href="http://gingerninjas.com/tour/why/" class="liexternal">(ganzer Text)</a></p>
<p>Diese &#8220;andere Hoffnung&#8221; kann ich nur teilen. Was Radiohead oder U2 mit einer <a href="http://www.musicradar.com/news/guitars/blog-u2-vs-radiohead-in-ecology-wars-212837" class="liexternal">CO2-neutralen</a> (=kompensierten) Tour begonnen haben setzen Ginger Ninjas konsequent und genial fort.</p>
<p>Ach ja, und bevor ichs vergesse. Die Musik ist zudem noch äußerst hör- und tanzbar. Wir sehen uns beim Konzert &#8230; mit dem Bike, eh klar!</p>
<p>UPDATE 2010-07-28: Das Konzert wurde auf den 7.8. 2010 verschoben. Location ist mmer noch nicht bekannt. Das Konzert wird gratis sein, Spenden willkomen!</p>
<p><a name="BMF_Update2"></a>UPDATE 2010-08-02: Details zu den Konzerten in Wien sind nun bekannt. Wie nicht anders zu erwarten finden die Veranstaltungen im Rahmen von <a href="http://www.criticalmass.at/2679" title="The Ginger Ninjas bei Critical Mass" class="liexternal">Critical Mass</a> statt. Dort sind auch mehr Details zu finden.</p>
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		<item>
		<title>Die Medien werden darüber nicht schreiben</title>
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		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2010/06/14/die-medien-werden-daruber-nicht-schreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:28:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiefenökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Systemwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsfähigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wissen alles, was in der Welt passiert, oder? Die Medien lassen keine Katastrophe aus. Man muss dafür noch nicht einmal einen Fernseher besitzen oder eine Zeitung kaufen. In Wien genügt die Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel und man wird von 2 Gratisblättern österreichbekannter Boulvardzeitungen überschwemmt mit bluttriefenden Taten aus aller Welt und nächster Umgebung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_669" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-669" title="For_Deep_Ecology" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/For_Deep_Ecology.jpg" alt="" width="500" height="370" /><p class="wp-caption-text">(c) momosu | Pixelio</p></div>
<p>Wir wissen alles, was in der Welt passiert, oder? Die Medien lassen keine Katastrophe aus. Man muss dafür noch nicht einmal einen Fernseher besitzen oder eine Zeitung kaufen. In Wien genügt die Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel und man wird von 2 Gratisblättern österreichbekannter Boulvardzeitungen überschwemmt mit bluttriefenden Taten aus aller Welt und nächster Umgebung. Es entgeht uns nichts &#8230;. oder doch? Schon einmal von <a href="http://www.joannamacy.net/" title="Joanna Macy" class="liexternal">Joanna Macy</a> gehört, von Tiefenökologie und dem großen Wandel.</p>
<p>Letzte Woche nahm ich mit der ganzen Familie an der Konferenz &#8220;Inseln im Chaos&#8221; des <a href="http://www.holoninstitut.de/" title="Holon Institut" class="liexternal">Holon-Instituts</a> in Lindenberg im Allgäu teil um Joanna Macy und ihre Message zu hören und zu fühlen, was derzeit wirklich in der Welt passiert. &#8220;Die Medien werden nicht darüber berichten!&#8221;, waren einige ihrer ersten Worte. Damit hat sie nicht die Konferenz selbst gemeint. So etwas ist nicht sensationell genug für unsere &#8220;Qualitätsmedien&#8221;. Ist auch nicht wichtig. Wichtiger und für Medien dennoch genau so uninteressant wie die Konferenz ist aber das Thema das Joanna Macy als die dritte große Revolution der Menschheit bezeichnet: Nach der Sesshaftwerdung in der Steinzeit und der industriellen Revolution, stehen wir nun vor einer Weiteren. Einer bei der es um unser eigenes Überleben geht, der ökologischen oder Nachhaltigkeitsrevolution. OK, jetzt werden sich einige denken, nicht schon wieder das. Das ist doch nichts neues und nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die Welt wird schon nicht untergehen und wir schrauben eh schon ein bisschen hier und da herum. &#8220;Des wiad schon wida! Keine Panik!&#8221;, blablabla,&#8230; Doch Joanna Macy bringt es auf den Punkt, worum es geht. Auch mit dem Herumschrauben bleibt ein Paradigma unhinterfragt: Wachstum. Der Beginn der großen Krise ist kaum 2 Jahre her und schon wird wieder vom nötigen Wirtschaftswachstum geredet, ohne dem nichts geht. Die Wahlen zumindest im deutschsprachigen Raum aber auch in England und vielen anderen Ländern werden von Konservativen, liberalen oder gar Rechtsaussen Parteien gewonnen, weil Sozialisten und Linke nichts, aber auch gar nichts anzubieten haben (zumindest in Österreich). &#8220;Wachstum in einem System (unsrer Welt), das nicht wächst kann nicht funktionieren. Das versteht ein Kind spätestens mit 8 Jahren.&#8221;, so Joanna Macy weiter. Einen einzigen Faktor als Maßstab für das Funktionieren eines Systems zu wählen und diesen dann auch noch konstant wachsen sehen zu wollen, kann nur zum Kollaps führen. Namhafte Ökonomen nennen dieses System daher schon <a href="http://zeit-geist.info/2008/01/16/rezension-von-brian-mclaren-everything-must-change-jesus-global-crises-and-a-revolution-of-hope-nashville-usa-nelson-2007/" title="ZeitGeist Rezension von Brian McLaren" class="liexternal">Selbstmordsystem</a>.  Doch die Medien werden das nie schreiben. Damit kann man kein Geld verdienen.</p>
<p>Doch <a href="http://www.sein.de/gesellschaft/zusammenleben/2010/der-grosse-wandel-die-groesste-bewegung-aller-zeiten.html" title="David Rotter über den großen Wandel" class="liexternal">der große Wandel</a> ist im Gange. Alle, die hier hergekommen sind (immerhin 190 Menschen allen Alters) wissen und spüren das. Der große Wandel hin zu einem lebenserhaltenden System. Dieser Wandel sei begleitet von einer großen Unsicherheit, so <a href="http://www.yesmagazine.org/issues/5000-years-of-empire/the-great-turning-as-compass-and-lens" title="The Great Turning as Compass and Lens - Joanna Macy" class="liexternal">Joanna Macy</a>, Doch diese Unsicherheit führt dazu, dass wir zu unseren besten Eigenschaften, zu einer großen Stärke finden. Wer ist schon motiviert, wenn er/sie hört: &#8220;Es wird alles gut werden! Mach dir bloß keine Sorgen!&#8221;? Engagement wird dadurch nicht gefördert. man lehnt sich zurück und lässt sich berieseln. Und genau das machen sie dann alle, Medien, Politik und Wirtschaft; &#8220;&#8230; die Lösung ist so einfach, überlasst nur uns das Suchen danach!&#8221;</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.greatturningtimes.org/" title="Great Turning Times" class="liexternal">Der Große Wandel</a>&#8221; (<a href="http://thegreatturning.net/" title="The Great Turning - David Korten" class="liexternal">The great Turning</a>) begleitet uns die ganze Woche. Doch nicht nur dieser. Es wird auch deutlich, dass der große Wandel, die &#8220;dritte Revolution&#8221; eines Systems begleitet wird von einem gewaltigen Zusammenbruch. Eine erste Ahnung davon haben wir mit der Finanz- und Wirtschaftskrise bereits mitbekommen.</p>
<p>Diese &#8220;Vorhersagen&#8221; hören sich für einige nun vielleicht wie ein Wetterbericht oder die Prophezeiungen eines Sektenführers an :-) und sind schwer fassbar oder führen einfach zu belächelnden Reaktionen über &#8220;ewig Gestrige&#8221;. &#8220;Mach dir darüber blos keine Gedanken. Es wird schon nicht so schlimm!&#8221; &#8230; Diese Sorge geht jedoch in Lindenberg keineswegs um. Niemand hier glaubt an Weltuntergang oder dergleichen. Ganz im Gegenteil werden wir dafür sensibilisiert, dass wir den Niedergang des alten Systems begleiten und es behutsam zu einem Ende führen müssen. Denn die kommende oder im Gange befindende Revolution substituiert das alte System nicht einfach. Es wird Veränderungen geben, die manche nicht einfach mitgehen können/wollen, weil sie ihr Weltbild einfach nicht fassen kann, sie dadurch große Verluste vermuten. Diese Menschen, dieses System muss begleitet und behutsam und langsam zu einem guten Ende gebracht bzw. ins neue System übergeführt werden. Gleichzeitig muss natürlich das neue System aufgebaut werden und wir sind schon mitten drin, auch wenn wir es vielleicht nicht wahrnehmen.<br />
3 Dimensionen sind es dabei, die wir betrachten müssen:</p>
<ol>
<li> Aktionen setzen</li>
<li>Neue Strukturen/Wege aufbauen und beschreiten</li>
<li>Bewusstseinsänderung</li>
</ol>
<p>1. Aktionen setzen<br />
Diese Dimension hat mich sehr stark an die Diskussion über <a href="http://www.landscaping.at/blog/2009/02/24/oko-10-was-ist-schlecht-daran/">Ökos 1.0</a> und <a href="http://www.slideshare.net/karmakonsum/vortrag-ko-20" title="Slideshare von Karmakonsum über Öko 1.0" class="liexternal">Ökos 2.0</a> erinnert. Aktionen/Protest/Demos beurteilen viele als nicht mehr zielführend. Demos, Besetzungen und dgl. werden als veraltet bezeichnet und nicht selten belächelt. Gerade diese Aktionen sind aber sehr wichtig. Nicht nur sind sie es, die es tatsächlich immer wieder in die Medien schaffen, sondern sie sorgen auch für die Erhaltung vieler Ökosysteme oder Strukturen und geben den Menschen ein Gesicht, die nicht mit deren Zerstörung einverstanden sind. Wir können sie erhaltende Aktionen nennen. Es braucht dazu keine neuen Medien oder Techniken. Ein <a href="http://www.castor.de" title="Castor" class="liexternal">Gefahrenguttransport</a>, der bereits auf dem Weg ist, wird immer noch am besten gestoppt indem man Straßen blockiert und sich an Fahrzeuge kettet. Eine Facebook-Gruppe oder Barcamps können das nicht bewirken. Sie können helfen zu mobilisieren oder die Leute zusammenzubringen um innovative Ideen zu entwickeln. Zum Verhindern braucht es aber Gesichter und Taten. Die &#8220;alten Hippies&#8221; der Öko 1.0 Szene und alle, die ihnen gefolgt sind methodisch und inhaltlich, sind dafür genau die Richtigen.</p>
<p>2. Neue Strukturen und Wege<br />
Dazu gibt es zahllose Beispiele. Insbesondere, wenn man unternehmerische Aktivitäten oder Technologien betrachtet. Dünn wird es in der Politik oder in der Wirtschaft, also auf den höheren Ebenen. Neue Wege und Strukturen bedürfen aber genau dieser Änderungen. Es braucht dazu große Vordenker und längere Perspektiven. Quartalsberichte und ein denken in Funktionsperioden gefährden derartige Visionen und führen zu kurzfristigen Lösungsansätzen wie sie im Jahr 2008/09 zahllos angeboten wurden.</p>
<p>3. Bewusstseinsänderung<br />
Diese ist einerseits die Basis für neue Strukturen und Wege, andererseits aber auch die Garantie für eine dauerhafte Veränderung. Es muss möglich sein neue Gewohnheiten zu etablieren, nachhaltiges Handeln muss der Normalzustand sein. Es darf keine Anstrengungen hervorrufen, die Menschen nicht zu &#8220;Sonderlingen&#8221; oder &#8220;Linken&#8221; machen. Jeder Einkauf, jede Urlaubsreise muss automatisch CO2 neutral und fair sein, ohne dass man sich dafür extra engagieren muss.<br />
Gleichzeitig muss aber auch im Bewusstsein der Menschen verankert sein, dass wir nur auf einer Welt leben, dass Ressourcen endlich sind und irgendwann Menschen nicht mehr unter Ausbeutung und Androhung von Gewalt für andere arbeiten müssen. JedeR, der/die diesen Schritt schon gegangen ist, weiß, dass auf der anderen Seite des Berges genauso ein gutes Leben, Genuss und Freude warten.</p>
<p>Joanna Macy beschreibt in ihrem Ansatz 4 Schritte, die wir in einer <a href="http://www.joannamacy.net/theworkthatreconnects/172-thespiral.html" title="The Work that reconnects" class="liexternal">Spirale</a> immer wieder durchschreiten müssen. Die Konferenz &#8220;Inseln im Chaos&#8221; orientiert sich demnach auch an diesen Schritten:</p>
<p>1. Dankbarkeit<br />
2. Den Schmerz um die Erde (und deren Zerstörung) ehren<br />
3. Die Welt mit anderen Augen sehen (&#8220;Deep Time&#8221;)<br />
4. Weitergehen</p>
<p>Insbesondere die ersten beiden Schritte sind diejenigen, die in unsrer heutigen Gesellschaft am wenigsten beachtet bzw. praktiziert werden. Ja, wir lernen unseren Kindern bereits in frühesten Jahren immer &#8220;schön bitte und danke&#8221; zu sagen. Doch wozu sagen sie bitte und danke. Zu Dingen und Aktionen, die sie von anderen Menschen bekommen. Nicht selten sind das Dinge, die eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollten, wie Essen und Trinken und nicht selten Danken sie damit Menschen, die ihnen eigentlich verpflichtet sind oder hierarchisch überlegen fühlen bzw. auftreten. Ganz anders wird diese Dankbarkeit im Buddhismus oder in verschiedenen indigenen Kulturen praktiziert. Genau um diese Dankbarkeit geht es dann auch bei Joanna Macy, um die Dankbarkeit an allem Leben das uns umgibt und das unser Leben überhaupt erst ermöglicht. Auch viele andere Religionen praktizieren diese Dankbarkeit und uns ist vermutlich das Beten bspw. vor dem Essen am nächsten (wenngleich man hier immer häufiger ein Bitten oder gar ein Fordern nach mehr hört).</p>
<p>&#8220;Den Schmerz um die Welt ehren&#8221; hingegen ist eine Praxis, die bei uns keinerlei Tradition hat. gerade in dieser Praxis habe ich bei dieser Konferenz aber die meiste Kraft geschöpft. Eine Übung, die uns dazu angeboten wurde ist ein &#8220;Wahrheits-Mandala&#8221;. Bei diesem gehen die TeilnehmerInnen nacheinander in die Mitte des Kreises und lassen ihrem Schmerz freien Lauf. Wut, Angst, Ohnmacht, Sorge und Trauer bekommen so Raum und eine Stimme. Die anderen TeilnehmerInnen, die im Kreis rundum sitzen oder stehen hören zu und bilden durch ihre Anwesenheit einen Kessel, der diesen Schmerz hält. JedeR TeilnehmerIn wird so gehalten und am Ende durch die Worte &#8220;Wir hören dich!&#8221; oder &#8220;Wir sind bei dir!&#8221; gestärkt. Dieser Ausdruck des Schmerzes, den wir alle in uns tragen, ist unglaublich kraftvoll und geht sehr tief. Leider gibt es viel zu wenige Möglichkeiten ihm in derartiger Umgebung den gebührenden Platz zu geben.</p>
<p>Das Thema Tiefenökologie ist tief in mich eingedrungen. Es fügt sich wie ein fehlendes Puzzleteil an einer wichtigen Stelle in ein Bild ein, das vor meinen Augen seit einiger Zeit entsteht. Es zeigt mir auch, dass ich noch immer auf einer Reise in einem Labyrinth bin dessen Mitte ich noch nicht kenne, die ich aber mit größter Freude und der Gewissheit, dass ich irgendwann ankommen werde, ansteuere. Mit Joanna Macy habe ich auf dieser Reise nun eine Begleiterin, die viel Kraft Klarheit gibt.</p>
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		<title>Basic aber nicht logisch ökologisch</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Freude habe ich heute bei Basic in Wien eine Zahnseide in einem Glasflacon von Vömel (leider ist die Webpräsenz auf www.voemel.de noch nicht gestaltet) gefunden. Natürlich war mein Gedanke gleich, dass dadurch in Zukunft Verpackungsmaterial gespart werden kann. Da ich keine Nachfüllpackung gesehen habe, fragte ich eine der Verkäuferinnen im Lokal. Die Antwort war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-671" title="Voemel_Zahnseide" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Voemel_Zahnseide.jpg" alt="" width="500" height="368" /><p class="wp-caption-text">Zahnseite in Glasflacon von Vömel</p></div>
<p>Mit Freude habe ich heute bei Basic in Wien eine Zahnseide in einem Glasflacon von Vömel (leider ist die Webpräsenz auf www.voemel.de noch nicht gestaltet) gefunden. Natürlich war mein Gedanke gleich, dass dadurch in Zukunft Verpackungsmaterial gespart werden kann. Da ich keine Nachfüllpackung gesehen habe, fragte ich eine der Verkäuferinnen im Lokal. Die Antwort war kurz und bündig: &#8220;Nein, so etwas gibt es nicht!&#8221;</p>
<p>Als ökologisch denkender Mensch erschien es mir nicht logisch, dass jemand, der ein Produkt in einem Glasflacon anbietet, das einfach zu öffnen ist, dies ohne einer Nachfüllmöglichkeit tut. Daher habe ich recherchiert und bin tatsächlich auf eine Nachfüllpackung bei einem <a href="http://www.natuerliche-pflege.de/voemelzahnseidenachfuellpack2x10m-p-3212.html" title="Natürliche Pflege" target="_blank" class="liexternal">Online-Versand</a> gekommen.</p>
<p>Ökologisch scheint noch immer nicht auch logisch zu bedeueten und biologisch hat mit ökologisch immer weniger zu tun, wie ich bereits <a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/02/24/neuigkeiten-aus-osterreich-auf-der-biofach-2008/">2008 auf der Biofach</a> erfahren konnte. Dazu kommt, dass mir bei Basic schon öfter aufgefallen ist, dass das Personal sehr unterschiedlich sensibel und informiert auf Fragen eingeht (z.B. die Rückmeldung von einem deutschen Mitarbeiter (ohne hier verallgemeinern zu wollen) auf die Frage, wieso es keinen Schnittlauch aus Österreich gibt: &#8221; Das Zeuch aus Österreich kann man ja nich essen!&#8221; Kommt net guat an!!). Eine Antwort von basic habe ich noch nie erhalten. Auch diesmal habe ich wieder eine Anfrage geschickt. Vielleicht lockt ja der Link zu diesem Artikel zu einer Antwort ;-)</p>
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		<title>KarmaKonsum Gründer-Award 2010</title>
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		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2010/03/03/karmakonsum-grunder-award-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 09:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[KarmaKonsum schreibt zum zweiten Mail den KarmaKonsum Gründer-Award aus. Details dazu findet ihr hier. Anmeldeschluss ist der 25.4.2010. Leider ist die Teilnahme nur für Gründer in Deutschland möglich. Wir Ösis müssen uns also auf die Beine stellen, damit im nächsten Jahr auch hierzulande Sponsoren für den Award gefunden werden. Damit werde ich auch diesmal nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.karmakonsum.de/greencamp" class="liimagelink"><img class="alignright" title="KarmaKonsum Greencamp" src="http://karmakonsum.de/konferenz/images/01_greencamp_animation.gif" alt="" width="180" height="60" /></a>KarmaKonsum schreibt zum zweiten Mail den KarmaKonsum Gründer-Award aus. Details dazu findet ihr <a href="http://karmakonsum.de/konferenz/programm/award/#teilnahme" title="KarmaKonsum Gründer Award" target="_blank" class="liexternal">hier</a>. Anmeldeschluss ist der 25.4.2010. Leider ist die Teilnahme nur für Gründer in Deutschland möglich. Wir Ösis müssen uns also auf die Beine stellen, damit im nächsten Jahr auch hierzulande Sponsoren für den Award gefunden werden. Damit werde ich auch diesmal nicht dabei sein &#8230; naja, ist auch nicht so schlimm, denn hier werden ja neue, innovative Unternehmen belohnt. Gibt es eigentlich auch einen Gründer-Preis für altbewährte Ideen?</p>
<p>Auch die KarmaKonsum Konferenz wird es wieder geben am 25.6.2010. Danach in gewohnter Abfolge auch wieder ein Greencamp am 26.6.2010. All das in Frankfurt und alle Infos dazu gibt es <a href="http://karmakonsum.de/konferenz/" title="KarmaKonsum Konferenz" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://karmakonsum.de/greencamp/" title="KarmaKonsum Greencamp" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Living a Permakultur Lifestyle – Oliver Holmgreen in Wien</title>
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		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2010/03/01/living-a-permakultur-lifestyle-oliver-holmgreen-in-wien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Davon, wie man ein leben lang in einer nach Permakultur-Prinzipien gestalteten Umwelt aufwächst, können wenige erzählen. Einer von diesen Wenigen ist Oliver Holmgreen, Sohn des Mitbegründers der Permakultur-Bewegung David Holmgreen. Eine einmalige Gelegenheit zu hören, wie ein Permakultur Lifestyle aussieht bietet sich demnächst In Wien. 3.3.2010 -18:15 Universität für Bodenkultur Wien EG 03 im Oskar-Simonyhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_595" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-595 " title="OliverHolgreenVortrag" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/OliverHolgreenVortrag.jpg" alt="" width="500" height="269" /><p class="wp-caption-text">(c) www.oehboku.at</p></div>
<p>Davon, wie man ein leben lang in einer nach Permakultur-Prinzipien gestalteten Umwelt aufwächst, können wenige erzählen. Einer von diesen Wenigen ist Oliver Holmgreen, Sohn des Mitbegründers der Permakultur-Bewegung David Holmgreen. Eine einmalige Gelegenheit zu hören, wie ein Permakultur Lifestyle aussieht bietet sich demnächst In Wien.</p>
<p><strong>3.3.2010 -18:15</strong><br />
Universität für Bodenkultur Wien<br />
EG 03 im Oskar-Simonyhaus<br />
Peter-Jordan Straße 65, 1180 Wien</p>
<p>Mehr Details <a href="http://permakulturinstitut.wordpress.com/veranstaltungskalender/" title="Vortrag Oliver Holgreen bei Permakulturinstitut" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/landscaping_at/~4/W7UobU9UJrM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Open Source Permakultur-Design – Ein Versuch</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/landscaping_at/~3/Tz-mrPnCfZ4/</link>
		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2010/02/04/open-source-permakultur-design-ein-versuch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 16:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Pomali]]></category>
		<category><![CDATA[Landschafts-/Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit meinem über das erste in Österreich entstehende Ökodorf ist viel Zeit vergangen. Leider ist aus unserem Engagement am Ende doch nichts geworden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Am Ende erschien uns der Weg jedenfalls nicht gangbar. Gleichzeitig kam es allerdings zu einem fliegenden Wechsel zu einem anderen Projekt: in etwa 2 Jahre werden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-large wp-image-547" title="Permakultur-Design Pomali" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Pomali-Permakultur-Planung_1000x848-1024x723.jpg" alt="Permakultur-Design CoHousing Pomali - Version 2009/01" width="430" height="304" /></p>
<p style="text-align: left;">Seit meinem <a href="http://www.landscaping.at/blog/2009/01/06/es-braucht-ein-ganzes-dorf-modul-2-integration/">letzten Bericht</a> über das <a href="http://www.oekodrof.or.at" title="Keimblatt Ökodorf" target="_blank" class="liexternal">erste in Österreich entstehende Ökodorf</a> ist viel Zeit vergangen. Leider ist aus unserem Engagement am Ende doch nichts geworden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Am Ende erschien uns der Weg jedenfalls nicht gangbar. Gleichzeitig kam es allerdings zu einem fliegenden Wechsel zu einem anderen Projekt: in etwa 2 Jahre werden wir hoffentlich unter dem Namen &#8220;POMALI&#8221; eine neue Heimat gefunden haben . <a href="http://www.pomali.at" title="Pomali" target="_blank" class="liexternal">Pomali</a> ist ein Wohnprojekt, das vom Verein &#8220;Miteinander Zukunft Bauen&#8221; nach den Prinzipien des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cohousing" title="Cohousing bei Wikipedia" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">CoHousing</a> errichtet wird. Seit gut 6 Monaten sind wir nun aktiv dabei bei der Umsetzung dieses Projekts. In Zukunft werde ich hier im Blog vor allem über die Außenraumplanung dieses Projekts berichten, denn diese werde ich gemeinsam mit meinem Kollegen Franco Baumeler und dem Büro <a href="http://www.zwopk.at" title="Landschaftsarchitektur zwoPK" target="_blank" class="liexternal">zwoPK</a> in einem partizipativen Prozess mit der ganzen Gruppe des Vereins (derzeit etwa 31 Erwachsene und 15 Kinder zwischen 0 und 15) umsetzen. Was mich besonders freut daran: Die Außenräume sollen nach den Prinzipien der <a href="http://www.landscaping.at/blog/2007/07/12/permakultur/">Permakultur</a> gestaltet werden. Erste Schritte dazu wurden schon gesetzt, die Auftragsvergabe ist nur noch eine Formsache und bereits nächste Woche soll es konkrete Planungsschritte geben.</p>
<p style="text-align: left;">Die große Herausforderung bei dieser Planung ist gleichzeitig das, worauf ich mich am meisten freue: partizipative Permakulturplanung. Ein partizipativer Prozess bei einem derartigen Projekt ist grundsätzlich immer eine Gradwanderung zwischen ausreichend Individualismus und dennoch weitgehender Kompromissbereitschaft. CoHousing ist ein Konzept bei dem Individualraum zugunsten von Gemeinschaftsraum reduziert werden kann und soll. Das betrifft einerseits die Gebäude in denen beispielsweise Wasch- und Kinderräume, aber auch eine Großküche und Multifunktionsräume für gemeinsame Essen, Feste und Veranstaltungen gemeinsam genutzt werden können. Dadurch kann der private Raum reduziert werden für den Rückzug und die Ruhe, die man in Gemeinschaft vielleicht nicht findet. Anderseits aber auch den Freiraum, wo Eigengärten in reduzierter Form zwar das eigene Wohnzimmer ins Grüne vergrößern, die Mehrzahl der Flächen aber gemeinschaftlich genutzt wird. Es ist also naheliegend, das viele Wünsche, die im Eigengarten nicht realisiert werden können, auf der gemeinschaftlichen Fläche realisiert werden sollen.</p>
<div class="zemanta-img zemanta-action-dragged" style="margin: 1em; display: block;">
<div>
<dl class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://commons.wikipedia.org/wiki/Image:Enten_und_G%C3%A4nse_als_Gartenhelfer.jpg" rel="nofollow" class="liimagelink"><img title="permacultural aspect: helping animals in a veg..." src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ac/Enten_und_G%C3%A4nse_als_Gartenhelfer.jpg/300px-Enten_und_G%C3%A4nse_als_Gartenhelfer.jpg" alt="permacultural aspect: helping animals in a veg..." width="300" height="224" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd zemanta-img-attribution" style="font-size: 0.8em;">Image via <a href="http://commons.wikipedia.org/wiki/Image:Enten_und_G%C3%A4nse_als_Gartenhelfer.jpg" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a></dd>
</dl>
</div>
</div>
<p>Da ein Design nach Prinzipien der Permakultur auch gewisse Rahmenbedingungen vorgibt an denen man sich orientieren kann ist der Spielraum ziemlich eingeschränkt. Prinzipiell ist es also wichtig alle Partizipierenden zu Beginn auf den gleichen Informationsstand zu bringen. Dazu soll im Spätfrühling eine Einführungsseminar in die Permalkultur dienen, parallel mit ersten Aktivitäten am Grundstück.</p>
<p style="text-align: left;">Mit Helge Schier und Philipp Rode von zwoPK haben wir zwei Mitstreiter mit viel Erfahrung im Bereich der Landschaftsarchitektur und auch Grundwissen bzw. sehr viel Offenheit der Permakultur gegenüber gefunden. Auch hier im Blog hoffen wir auf viel Resonanz und Tipps in Bezug auf die Planung und den partizipativen Prozess. Es wird also ausführlich darüber berichtet werden und kann damit faktisch zum Open Source Permakultur-Design Projekt werden. Falls jemand von euch bereits ähnliche derartige Projekte kennt (Open Source Ecology funktioniert in vielen Bereichen ja auch ähnlich und nutzt dazu <a href="http://openpario.mime.oregonstate.edu/projects/ose" title="OSE on Openpario" target="_blank" class="liexternal">Open+Pario</a>), dann freue ich mich über Hinweise und Tipps. Ein zentraler Bestandteil dieses Open Source Prozesses wird die Bereitstellung der planlichen Grundlagen sein. Dabei ist diese natürlich nur zum Teil Open Source, denn die architektonische Planung wird von einem Architekturbüro unter deren Urheberrecht durchgeführt.</p>
<p style="text-align: left;">Wie auch immer. Ich bin bereit völlig neue Wege zu beschreiten und hoffe damit all die Erfahrung, die vielen Bücher und Artikel und zahllose Gespräche zu einer derartigen Arbeitsweise, die ich im letzten Jahr geführt habe, endlich in einem konkreten Projekt umsetzen zu können.</p>
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a href="http://reblog.zemanta.com/zemified/f75e1131-d8d9-487b-95e3-658361d7e77c/" class="zemanta-pixie-a" title="Reblog this post [with Zemanta]"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: medium none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=f75e1131-d8d9-487b-95e3-658361d7e77c" alt="Reblog this post [with Zemanta]" /></a><span class="zem-script more-related pretty-attribution"><script src="http://static.zemanta.com/readside/loader.js" type="text/javascript"></script></span></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/landscaping_at/~4/Tz-mrPnCfZ4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Betreten wir Neuland! – Barcamp Kunst und Nachhaltige Entwicklung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/landscaping_at/~3/SiRmRXlSP88/</link>
		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2009/11/17/betreten-wir-neuland-barcamp-kunst-und-nachhaltige-entwicklung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 14:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Systemwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Neulandcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Permakultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum wird überall über &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; gesprochen und dennoch das selbst gesteckte Ziel der CO2-Reduktion nicht erreicht. Warum lassen wir zu, dass jeden Tag in den Medien von einer &#8220;Erholung der Wirtschaft&#8221; berichtet und damit der Eindruck erweckt, dass eine &#8220;Krankheit&#8221; damit überwunden wird, dass man zum gleichen Zustand zurückkehrt, der diese Krankheit ausgelöst hat? Kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://neulandcamp.mixxt.at" class="liimagelink"><img class="aligncenter size-full wp-image-471" title="NeulandCamp 09" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/740012f86dc58090aeb65e30ef39f1.jpg" alt="NeulandCamp 09" width="480" height="119" /></a>Warum wird überall über &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; gesprochen und dennoch das selbst gesteckte Ziel der CO2-Reduktion nicht erreicht. Warum lassen wir zu, dass jeden Tag in den Medien von einer &#8220;Erholung der Wirtschaft&#8221; berichtet und damit der Eindruck erweckt, dass eine &#8220;Krankheit&#8221; damit überwunden wird, dass man zum gleichen Zustand zurückkehrt, der diese Krankheit ausgelöst hat?</p>
<p>Kann es sein, dass der Nachhaltigen Entwicklung ein (ver)bindendes Glied fehlt?</p>
<p>NeulandCamp 09 &#8211; Barcamp Kunst und nachhaltige Entwicklung</p>
<p>28.-29. November 2009 &#8211; Semper Depot | Atelierhaus der Akademie der Bildenden Künste, Lehargasse 8, 1060 Wien</p>
<p>Anmeldung und Themenbörse unter <a href="http://neulandcamp.mixxt.at" title="Neulandcamp" target="_blank" class="liexternal">neulandcamp.mixxt.at</a></p>
<p>(long version des  Artikel <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/das-neulandcamp-09-will-die-notwendige-brucke-zwischen-kunst-und-nachhaltigkeit-schlagen/" title="Neulandcamp @bloggerpatenschaft" target="_self" class="liexternal">hier</a>)</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/landscaping_at/~4/SiRmRXlSP88" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.landscaping.at/blog/2009/11/17/betreten-wir-neuland-barcamp-kunst-und-nachhaltige-entwicklung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.landscaping.at/blog/2009/11/17/betreten-wir-neuland-barcamp-kunst-und-nachhaltige-entwicklung/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Wenn offizielle VertreterInnen nicht mehr Vertreten – #unsereuni</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/landscaping_at/~3/Xx59ErQJVyE/</link>
		<comments>http://www.landscaping.at/blog/2009/11/01/wenn-offizielle-vertreterinnen-nicht-mehr-vertreten-unsereuni/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 21:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>roland</dc:creator>
				<category><![CDATA[Systemwandel]]></category>
		<category><![CDATA[#unsereuni]]></category>
		<category><![CDATA[unsere welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich nun schon einige Tage lesend und schauend (#unsereuni) verfolge, was im Audimax der Uni Wien passiert, konnte ich mir heute endlich selbst ein Bild davon machen. Mit allen 3 Kindern bepackt zog ich zu Allerheiligen statt auf den Friedhof zur Uni. Der Besuch selbst am Sonntag nachmittag war nicht so spannend (Film und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich nun schon einige Tage <a href="http://unsereuni.at" title="#unsereuni" class="liexternal">lesend</a> und <a href="http://http://www.ustream.tv/channel/unsereuni" title="livestream von #unsereuni" class="liexternal">schauend</a> (#unsereuni) verfolge, was im Audimax der Uni Wien passiert, konnte ich mir heute endlich selbst ein Bild davon machen. Mit allen 3 Kindern bepackt zog ich zu Allerheiligen statt auf den Friedhof zur Uni. Der Besuch selbst am Sonntag nachmittag war nicht so spannend (Film und kurze Diskussion darüber mit 3 Kindern im Gepäck kann nicht so viel ;-). Die ganze Protestbewegung löst bei mir aber doch so einige Gedanken aus.</p>
<p>Die StudentInnen in Wien haben meiner Meinung nach genau den Nerv der Zeit getroffen. Nach einem Jahr Wirtschaftskrise in dem die Politik alles versucht hat, ein <a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/12/24/der-systemwandel-den-ich-meine/" title="Der Systemwandel, den ich meine" target="_self" class="liinternal">System</a> zu retten, das nicht zu retten ist. Nach protektionistischen Verschrottungsprämien und Konjunkturpaketen, die vielfach jene unterstützen, die sich dieses kapitalistische System auf schändlichste Art und Weise zu nutze machen. In Zeiten wo nun fast als Zwischenabrechnung <a href="http://derstandard.at/fs/1254311794578/Transferkonto-Zwischen-Leistungsgerechtigkeit-und-Neiddebatten?_seite=9&amp;sap=2" title="Verteilungsgerechtigkeit oder Neiddebatte?" target="_blank" class="liexternal">Transferkontos</a> angedacht werden, um zu zeigen, wieviel die Reichen (warum sind sie so reich?) als staatlich verordnete &#8220;Solidarität&#8221; den Armen (warum sind sie so arm?) über den Zwischenwirt Staat zahlen und nachher möglicherweise den &#8220;Korrekturstift&#8221; anzusetzen.</p>
<p>Bei ihrem Protest können die StudentInnen nicht offiziell von ihren VetreterInnen der ÖH vertreten werden, denn diese tritt nicht als Organisatorin auf. Sie unterstützt die Proteste dennoch. Der Wissenschaftsminister wirkt planlos, wenn er dennoch nur mit den offiziellen Vertretern sprechen will und nicht mit &#8220;Besetzern&#8221;, die &#8220;keine Organisation&#8221; oder offizielle Sprecher haben. Genau darin liegt aber die Stärke der Protestbewegung. Es kann kein direkter Druck ausgeübt werden auf Menschen, die sich regelmäßig der Wahl stellen müssen und im Hinterkopf möglichwerweise eine Karriere in einer der ihrer Gruppe nahen politischen Partei haben. Bei der letzten derartigen Wahl war die <a href="http://fm4.orf.at/stories/1603744/" title="ÖH-Wahlen 2009" target="_blank" class="liexternal">Beteiligung knapp über 25%</a>. Vielleicht sprechen die Proteste im #Audimax jetzt einen großen Teil der 75% an, die nicht  bei der Wahl war?</p>
<p>Es gibt noch weitere Dinge, die mich bei der Protestbewegung faszinieren und begeistern. Es handelt sich dabei ja um eine Basisbewegung, wie bereits erwähnt. Diese Bewegung kennt keine Hierarchien. Dabei schlägt mein Partizipationsherz höher. Keine Hierarchien bedeutet nämlich, dass Dinge nur dann wirklich vernünftig umgesetzt werden können, wenn es einen breiten Konsens darüber gibt. Dieser breite Konsens wird in täglichen Plena im Audimax hergestellt. Wer selbst nicht live dabei sein kann, der kann zumindest über den <a href="http://www.ustream.tv/channel/unsereuni" title="livestream von #unsereuni" target="_blank" class="liexternal">livestream</a> zuschauen und hat theoretisch in einem der folgenden Plena die Möglichkeit auf getroffene Entscheidungen zu reagieren. Die Zahl der Zuschauer bei diesem Lifestream ist nahezu immer über 1000. Auch vor den offiziellen VetreterInnen, der hohen Politik und den Gesetzeshütern bleibt so nichts verborgen.</p>
<p>Welches Potential steckt hinter diesem Protest?</p>
<p>Meiner Meinung nach ein ganz großes. Die Studenten haben etwas begonnen, was in der Bevölkerung auf großes Echo stoßen könnte. Sie haben dabei den Vorteil, dass sie gewisse Freiheiten genießen, die nicht alle haben: keiner kann Sie kündigen, sie haben vermutlich auch keinen Verdienstentgang und können ihr Engagement später vielleicht sogar zu ihren eigenen Gunsten nutzen. Sie sind mit diesem Protest aber auch Türöffner für andere Gruppen, die nun bereits leise (oder auch lauter) im Hintergrund an der Türe kratzen. Ich denke, dass es noch viel mehr Menschen gibt, die sich durch ihre offiziellen Vertretungen nicht wirklich vertreten fühlen. Die Skandale des ÖGB haben gezeigt, was sich in diesem Machtapparat abspielt und die herrschende Politik hat für mich schon lange jegliche Vertretungskompetenz verloren. Sie schleppt sich nur mühsam von einem vorgezogenen Wahltag zum anderen. Dazwischen wird versucht sein Klientel möglichst umfassend zu bedienen und völlig ignoriert, dass man offiziell auch alle anderen Menschen in diesem Land vertreten sollte.</p>
<p>Die Proteste der Studierenden schlagen weite Wellen und das über die Grenzen dieses kleinen Landes hinaus. Nun wäre es wichtig, dass dieser Protest auch andere Bevölkerungsgruppen in seinen Bann zieht, denn am Ende des Tages geht es nicht nur um #unsereuni sondern um #unserewelt. Ich erkläre mich mit der Protestbewegung solidarisch als Vater, als Selbständiger und Angestellter einer österreichischen Universität, als einer, dem die eigene Zukunft im Einklang mit einer Zukunft für alle Mitmenschen und  auf einer intakten Erde am Herzen liegt. Auch wenn ich nicht oft direkt im Audimax sein kann verfolge ich die Aktivitäten mit größter Aufmerksamkeit und freue mich, wenn das begonnene &#8220;Feuer&#8221; weitere Kreise zieht.</p>
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