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	<title>landscaping AT &#8211; Der Blick über den Gartenzaun</title>
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	<description>Agiles Projektmanagement für Schulen &#124; Nachhaltigkeitscoaching</description>
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		<title>Vom CO2-Detektiv zum KI-Agenten</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2025/10/10/vom-co2-detektiv-zum-ki-agenten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 10:06:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CO2-Footprint]]></category>
		<category><![CDATA[Grünes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Innovative Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom manuellen Excel-Chaos zur intelligenten CO?-Erfassung: Unser KI-gestütztes System analysiert Rechnungen, erkennt Emissionen und erstellt auditierbare Klimabilanzen – automatisch, nachvollziehbar und DSGVO-konform. So wird der Corporate Carbon Footprint vom Pflichtprogramm zum echten Steuerungsinstrument für Nachhaltigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2025/10/10/vom-co2-detektiv-zum-ki-agenten/">Vom CO2-Detektiv zum KI-Agenten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em> (Wie wir den Corporate Carbon Footprint automatisieren – ohne Black Box</em></p>
<p>Ich erinnere mich noch gut an das erste Mal, als ich gebeten wurde, den CO?-Fußabdruck eines Unternehmens zu berechnen. Ich saß da mit einem Berg von Rechnungen, Tabellen, PDFs, E-Mails – und einer nagelneuen Excel-Datei namens<strong> „CCF_2023_final_v8_really_final.xlsx“</strong>.</p>
<p>Wenn du schon mal versucht hast, Emissionen auf Basis von Einkaufsdaten zu bestimmen, weißt du, wie schnell dieser Job zur Detektivarbeit wird. Du jagst nach kWh-Werten, suchst Herkunftsnachweise für Ökostrom, versuchst herauszufinden, ob ein Flug Economy oder Business war. Und am Ende bleibt oft nur ein Schätzwert – mit Sternchen und Bauchgefühl.</p>
<p>Damals wurde mir klar: Wenn wir Klimaberichte ernst nehmen wollen, brauchen wir etwas anderes. Kein Flickwerk aus Tabellen. Kein Orchester aus Copy-Paste-Aktionen. Sondern ein System, das aus Daten echte Entscheidungen macht. Schnell. Belastbar. Und so transparent, dass es auch im Ernstfall vor einer Wirtschaftsprüfung Bestand hat.</p>
<p>Heute möchte ich dir erzählen, wie wir genau das bauen.</p>
<h2>Der Moment, in dem wir wussten: So geht’s nicht weiter</h2>
<p>Die Initialzündung kam in einem Projekt mit einem mittelständischen Tech-Unternehmen. Das Ziel war klar: einen vollständigen, prüfbaren Corporate Carbon Footprint zu erstellen. Doch schnell wurde deutlich, dass wir an vielen Fronten kämpfen:</p>
<p>Lieferanten lieferten unvollständige Daten. Rechnungen kamen in allen denkbaren Formaten. Niemand wusste, ob der genutzte Emissionsfaktor noch aktuell war. Und das Team verbrachte Tage damit, Stromverträge zu lesen, Kilometerangaben zu vergleichen und dieselverbrauchende Notstromtests zu dokumentieren.</p>
<p>Einen besonders prägnanten Moment werde ich nie vergessen. Ein Kollege starrte auf einen PDF-Scan einer Rechnung und sagte:<br /><strong>„Wenn ich noch einmal versuchen muss, die kWh-Zahl hier rauszufinden, kündige ich.“</strong></p>
<p>Das war der Punkt, an dem wir beschlossen haben: Wir bauen ein System, das das für uns übernimmt.</p>
<h2>Was wäre, wenn eine KI all das versteht?</h2>
<p>Wir begannen, uns vorzustellen, wie ein solches System aussehen müsste. Es sollte nicht nur Belege lesen, sondern sie verstehen. Es sollte erkennen, ob ein Dokument eine Stromrechnung oder eine Serverbestellung ist. Es sollte erfassen, ob es sich um eine reale Verbrauchsmenge handelt – oder nur um einen Preis.</p>
<p>Noch wichtiger: Es sollte den Unterschied kennen zwischen einer kWh, einer Tonne, einem Stück – und erkennen, was davon tatsächlich emissionsrelevant ist.</p>
<p>Und dann sollte es automatisch den passenden Emissionsfaktor finden – nicht einfach irgendeinen, sondern den besten verfügbaren: basierend auf Stromtarif, Anbieterregion, Nutzungskategorie oder Branchenwert.</p>
<p>Am Ende sollte ein Bericht herauskommen, der nicht nur korrekt aussieht, sondern auch nachvollziehbar ist. Jede Zeile müsste auf den Originalbeleg zurückführbar sein. Jede Schätzung müsste eine Begründung und eine Unsicherheitsangabe haben.<br /><strong>Kein Rätselraten. Keine Black Box. Keine Ausreden.</strong></p>
<h2>Der Aufbau unseres KI-gestützten Systems</h2>
<p>Der erste Prototyp war chaotisch, aber vielversprechend. Wir nutzten vorhandene KI-Modelle, trainierten sie auf echten Belegen, testeten verschiedene Ansätze für OCR und semantische Zuordnung.<br />Ein großer Durchbruch war das Matching mit einem RAG-System (<em>Retriever-Augmented Generation) </em>– ein KI-Verfahren, das Positionstexte mit passenden Emissionsfaktoren verknüpft, nicht einfach nach Schlagworten, sondern nach Bedeutung.</p>
<p>So erkannte das System zum Beispiel, dass „19× 1U-Server, 12 kg je Stück“ zur Kategorie „Capital Goods – Scope 3.2“ gehört – und schlug automatisch einen faktorisierten Wert auf Materialbasis vor.</p>
<p>Und wenn ein Beleg unklar war? Dann trat unser <em>Human-in-the-Loop</em>-Mechanismus in Kraft. Menschen prüfen, ergänzen, korrigieren – und das System lernt mit.</p>
<p>Was wir gebaut haben, war keine Allzwecklösung, sondern ein praktischer Assistent für Nachhaltigkeitsteams. Kein Zauberstab, sondern ein Werkzeug. Und das mit einem klaren Ziel: den Corporate Carbon Footprint automatisiert, auditierbar und erklärbar zu machen.</p>
<h2>Eine Geschichte aus dem Alltag</h2>
<p>Anna ist Nachhaltigkeitsmanagerin bei einem KMU mit etwa 120 Mitarbeitenden. Ihre Aufgabe: Den CO?-Fußabdruck des Unternehmens für das Jahr 2025 aufbereiten. Früher hätte sie Wochen gebraucht, allein um die Verbrauchswerte aus verschiedenen Abteilungen zusammenzutragen. Heute loggt sie sich ins System ein. Das System hat sich mit der Buchhaltung verbunden und Rechnungen automatisch eingesammelt – Strom, Hardware, Reisen, Dienstleistungen. Die KI erkennt jede Rechnung, liest die Verbrauchsdaten aus, weist die Emissionen zu – und sagt offen, wenn sie sich bei einem Wert nicht sicher ist.</p>
<p>Bei einer Rechnung fehlt der PUE-Wert? Kein Problem – das System schlägt eine Schätzung vor und markiert sie gelb.<br />Ein Reisebeleg zeigt „VIE ? FRA, Return, 2 Pax, Economy“? Der passende Faktor wird automatisch zugeordnet – samt Angabe zur Streckenklasse und einem RFI-Wert für Flüge.</p>
<p>Am Ende erhält Anna einen Bericht, in dem jeder Wert erklärbar ist. Jeder Posten ist zurückverfolgbar. Und alles ist bereit für das nächste ESG-Audit.</p>
<h2>Warum wir das nicht einfach „Automatisierung“ nennen</h2>
<p>Das Wort <em>Automatisierung</em> klingt oft nach einem Versprechen, das zu schön ist, um wahr zu sein.<br />„Du brauchst nur auf einen Knopf zu drücken – und alles läuft von selbst.“<br />So einfach ist es nicht. Und so soll es auch nicht sein. Was wir stattdessen bauen, ist ein kooperatives System. Es erledigt das, was Maschinen gut können: strukturieren, rechnen, vergleichen, ableiten. Und es überlässt das, was Menschen besser können: bewerten, prüfen, entscheiden.</p>
<p>Wir glauben nicht an vollautomatisierte ESG-Reports ohne Verantwortung.<br />Wir glauben an pragmatische KI – mit Erklärbarkeit, mit Kontrolle, mit Datenschutz.</p>
<h2>Warum Vertrauen wichtiger ist als Effizienz</h2>
<p>Ein System, das Emissionen berechnet, muss vor allem eines sein: <strong>vertrauenswürdig</strong>. Nicht nur für die Berichtsverantwortlichen, sondern auch für externe Auditor:innen, Behörden und Stakeholder.</p>
<p>Deshalb bauen wir das System so, dass jede Schätzung begründet ist. Dass man jederzeit sagen kann:<br />„Dieser Wert basiert auf einer Rechnung vom 5.?Mai 2025, bei Lieferant X, mit Tarif Y, und wurde durch den Emissionsfaktor Z berechnet.“</p>
<p>Wir verwenden keine Black-Box-KI, die Ergebnisse ausspuckt, die niemand erklären kann. Stattdessen setzen wir auf hybride Ansätze: harte Regeln, ergänzt durch KI-Heuristik – mit der Möglichkeit, jederzeit einzugreifen. Nur so kann ein Nachhaltigkeitsbericht zu einem echten Steuerungsinstrument werden – und nicht zu einem reinen Pflichtdokument.</p>
<h2>Was als Nächstes kommt</h2>
<p>Wir stehen erst am Anfang. Die erste Produktversion läuft im Parallelbetrieb bei zwei KMUs. Die Resultate sind vielversprechend – nicht nur in Bezug auf Effizienz, sondern vor allem in Bezug auf Vertrauen, Rückverfolgbarkeit und interne Akzeptanz.</p>
<p>Doch mit jeder neuen Funktion kommen auch neue Fragen.</p>
<ul>
<li>Wie schützen wir sensible Daten wirklich?</li>
<li>Wie verhindern wir, dass ein KI-Modell zu unbewussten Verzerrungen neigt?</li>
<li>Wie sorgen wir dafür, dass Entscheidungen fair, erklärbar und nachvollziehbar bleiben – auch wenn sie durch Algorithmen getroffen werden?</li>
</ul>
<p>Diesen Fragen widmen wir unseren nächsten Beitrag:</p>
<p><strong>„Datenschutz &amp; Ethical AI: Wie wir sicherstellen, dass CO?-Automatisierung verantwortungsvoll bleibt.“</strong></p>
<p>Verfügbar in Kürze!</p>
<h2>Let’s talk!</h2>
<p>Du willst dieses System in deinem Unternehmen testen oder Fragen zur Umsetzung klären? Kontaktiere uns. Wir sind offen für Pilotprojekte, Partnerschaften – oder einfach einen ehrlichen Austausch über das, was funktioniert, und das, was noch nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><em>Denn nur gemeinsam machen wir aus Klimabilanzierung mehr als eine Rechenaufgabe.</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Der CO2-Detektiv: Wie Sie den Fußabdruck Ihrer gekauften Produkte ermitteln – einfach und praxisnah</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2025/09/23/der-co2-detektiv-wie-sie-den-fussabdruck-ihrer-gekauften-produkte-ermitteln-einfach-und-praxisnah/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 18:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grünes Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz KI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Artikel behandelt die Bedeutung des Corporate Carbon Footprint (CCF) für Unternehmen und die Notwendigkeit, deren CO2-Emissionen zu messen. Durch den Einsatz von Emissions-Datenbanken und Künstlicher Intelligenz können Unternehmen ihre CO2-Werte ermitteln, vergleichen und reduzieren, was nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2025/09/23/der-co2-detektiv-wie-sie-den-fussabdruck-ihrer-gekauften-produkte-ermitteln-einfach-und-praxisnah/">Der CO2-Detektiv: Wie Sie den Fußabdruck Ihrer gekauften Produkte ermitteln – einfach und praxisnah</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Erinnern Sie sich an den Moment, als Sie das letzte Mal den Firmenkaffeeautomaten auffüllten? Oder die neuen Bürostühle bestellt haben? Was uns im Eifer des Geschäfts selten in den Sinn kommt: Hinter jedem dieser Produkte steckt eine unsichtbare Reise, ein logistisches Ballett, das seine Spuren hinterlässt. Diese Spuren messen wir in CO2-Emissionen, dem sogenannten Carbon-Footprint. Und der erstreckt sich nicht nur auf die Produktion, sondern auch auf den Transport, die Lagerung und die Nutzung eines jeden Produkts.</p>
<p>Ich verstehe, was Sie jetzt denken: „Wir sind ein KMU, kein globaler Konzern. Wir haben Wichtigeres zu tun, als jede Kaffeebohne nachzuverfolgen.“ Genau hier liegt der Knackpunkt. Denn dieser vermeintlich kleine Aufwand ist nicht nur gut fürs Klima, er ist auch ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Kunden und Investoren fragen zunehmend danach. Und der Gesetzgeber zieht nach. Sich jetzt mit dem eigenen Corporate Carbon Footprint (CCF) auseinanderzusetzen, ist also keine Kür, sondern bald Pflicht.</p>
<p>Aber wie fängt man an? Woher wissen wir, wie viel CO2 in einem Bürostuhl oder einer Kaffeebohne steckt? Machen wir uns nichts vor: Es ist keine Zauberei, sondern eine detektivische Aufgabe. Und ich zeige Ihnen, wie Sie das erfolgreich lösen.</p>
<h2>Die Spurensuche beginnt: Woher kommen die Daten?</h2>
<p>Der Weg vom gekauften Produkt zum konkreten CO2-Wert mag wie ein Labyrinth erscheinen. Das ist er auch ein wenig. Aber in jedem guten Kriminalfall gibt es Hilfsmittel. Für uns sind das die Emissions-Datenbanken. Sie sind quasi das digitale CSI-Labor der Nachhaltigkeitsbewegung.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie haben einen neuen Laptop gekauft. Statt zu versuchen, die Emissionen jeder einzelnen Schraube, jeder Platine und jedes Chips selbst zu berechnen – was unmöglich wäre – greifen Sie auf eine Datenbank zurück. Dort finden Sie Emissionsfaktoren für Laptops im Allgemeinen. Diese Faktoren basieren auf umfangreichen Studien und Messungen. So ein Faktor könnte zum Beispiel lauten: &#8222;Ein Kilogramm Laptop verursacht im Durchschnitt X Kilogramm CO2-Äquivalente in der Produktion und Lieferung.&#8220; Mit diesem Wert können Sie den Fußabdruck Ihres Laptops abschätzen.</p>
<p>Und genau das ist das geniale Prinzip: Sie müssen nicht jedes kleinste Detail selbst nachforschen. Sie nutzen vorhandene, wissenschaftlich fundierte Daten als Basis.</p>
<h2>Welche Datenbanken sind für Sie als Unternehmer relevant?</h2>
<p>Die Landschaft der Emissions-Datenbanken ist vielfältig, aber keine Angst, Sie müssen nicht alle kennen. Es gibt spezialisierte und allgemeine Datenbanken, die Ihnen als KMU einen guten Startpunkt bieten. Hier sind ein paar Beispiele, die Ihnen auf Ihrer Detektivreise begegnen könnten (und es gibt noch viele mehr):</p>
<ul>
<li><strong>Gemischtwarenladen der Daten:</strong> Datenbanken wie <strong>ecoinvent</strong> oder <strong>GaBi</strong> sind so etwas wie die Supermärkte unter den Datenbanken. Sie enthalten eine riesige Bandbreite an Emissionsfaktoren – von der Landwirtschaft über Metalle bis hin zu Dienstleistungen. Sie sind extrem detailliert, aber auch komplex in der Anwendung und meistens kostenpflichtig. Sie sind die richtigen Werkzeuge für Profis und größere Projekte.</li>
<li><strong>Fokussierte Spezialisten:</strong> Suchen Sie zum Beispiel nach den Emissionen einer bestimmten Art von Kunststoff, finden Sie oft kleinere, spezialisierte Datenbanken, die von Branchenverbänden oder Forschungseinrichtungen betrieben werden. Hier ist die Genauigkeit extrem hoch, aber eben nur für einen spezifischen Sektor.</li>
<li><strong>Regierungs- und offene Datenbanken:</strong> Es gibt auch kostenlose und öffentliche Datenbanken, die von Regierungen oder gemeinnützigen Organisationen bereitgestellt werden. Ein gutes Beispiel ist das <strong>DEFA-System</strong> (Datenbank für Emissionsfaktoren). Sie sind eine gute erste Anlaufstelle, um ein Gefühl für die Materie zu bekommen und grundlegende Berechnungen durchzuführen.</li>
</ul>
<p>Der entscheidende Tipp: Es gibt nicht die eine perfekte Datenbank für alles. Suchen Sie nach Quellen, die für Ihre Branche und Ihre Art von Produkten am besten geeignet sind. Beginnen Sie mit den größten Posten in Ihrer Beschaffung und arbeiten Sie sich von dort aus vor.</p>
<h2>Vom Produkt zur Zahl: Die Praxis macht den Meister</h2>
<p>Nun, wie setzen wir das in die Tat um? Nehmen wir das Beispiel aus Ihrem Büroalltag: die Kaffeebohne.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie kaufen Ihre Kaffeebohnen palettenweise. Ein guter Detektiv sucht nicht nur nach dem Endprodukt, sondern auch nach den einzelnen Stationen auf dem Weg dorthin. Hier ein vereinfachtes Beispiel:</p>
<ol>
<li><strong>Produkt-ID:</strong> Suchen Sie den Emissionsfaktor für Kaffee in einer Datenbank. Suchen Sie nach &#8222;Kaffee, geröstet&#8220; oder &#8222;Kaffeebohne&#8220;. Sie finden einen Wert in der Einheit &#8222;CO2e pro kg&#8220; (CO2-Äquivalente pro Kilogramm). Dieser Faktor deckt oft die Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsprozesse ab.</li>
<li><strong>Transport-ID:</strong> Wie kam der Kaffee zu Ihnen? Mit dem LKW, dem Schiff oder sogar per Flugzeug? Auch dafür gibt es Emissionsfaktoren – zum Beispiel &#8222;CO2e pro Tonnenkilometer&#8220;. Multiplizieren Sie diesen Wert mit dem Gewicht des Kaffees und der Transportdistanz.</li>
<li><strong>Verpackungs-ID:</strong> Die Verpackung, der Sack oder der Eimer, in dem die Kaffeebohnen geliefert wurden, hat ebenfalls einen Fußabdruck. Auch dafür gibt es Faktoren.</li>
</ol>
<p>Addieren Sie alle diese Werte, und Sie erhalten eine fundierte Schätzung des CO2-Fußabdrucks für Ihren Kaffee. Das Gleiche gilt für alle anderen gekauften Produkte – von der Computermaus bis zur Reinigungslösung. Es ist wie Puzzeln, aber mit klaren Regeln.</p>
<h2>Schwindelig bei all den Zahlen? KI kommt zur Rettung!</h2>
<p>Ich verstehe, dass der Gedanke, all diese Rechnungen manuell durchzuführen, schwindelig machen kann. Die gute Nachricht: Sie müssen das nicht allein tun! Genau hier kommt die künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel. Sie ist Ihr neuer, blitzschneller und unermüdlicher Assistent in der CO2-Bilanzierung.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, die mühsame manuelle Suche nach den richtigen Emissionsfaktoren in riesigen Datenbanken entfällt. KI kann große Mengen an Daten – von Einkaufsbelegen über Produktinformationen bis zu Lieferkettenangaben – in Echtzeit analysieren und automatisch den passenden CO2-Wert zuordnen.</p>
<h3>So unterstützt Sie die KI ganz konkret:</h3>
<ul>
<li><strong>Automatisierte Datenextraktion:</strong> Laden Sie einfach Ihre Rechnungen und Lieferscheine hoch. KI-basierte Tools erkennen automatisch, welche Produkte Sie gekauft haben, die Menge und den Ursprung.</li>
<li><strong>Intelligente Zuordnung:</strong> Die KI vergleicht die erfassten Produktinformationen mit Emissions-Datenbanken und findet den am besten passenden Emissionsfaktor – auch wenn die Produktbeschreibung nicht exakt übereinstimmt. Sie erkennt, dass ein „ergonomischer Drehstuhl“ im Wesentlichen den gleichen Fußabdruck hat wie ein „Bürostuhl“.</li>
<li><strong>Vorausschauende Analyse:</strong> Auf Basis Ihrer bisherigen Einkäufe kann die KI sogar vorhersagen, wie sich bestimmte Entscheidungen auf Ihren Carbon Footprint auswirken. Sie kann Alternativen vorschlagen, etwa einen lokalen Lieferanten, und Ihnen sofort den potenziellen Effekt auf Ihre CO2-Bilanz anzeigen.</li>
</ul>
<h2>Warum das Ganze mehr als nur eine Zahl ist</h2>
<p>Jeder berechnete Wert ist nicht nur eine nackte Zahl. Er ist eine Geschichte. Die Geschichte Ihres Produkts und die Geschichte Ihres Unternehmens. Und wenn Sie diese Geschichten einmal verstehen, können Sie sie verändern.</p>
<p>Indem Sie den CO2-Fußabdruck Ihrer Produkte kennen, können Sie:</p>
<ul>
<li><strong>Vergleichen:</strong> Finden Sie den umweltfreundlicheren Lieferanten.</li>
<li><strong>Reduzieren:</strong> Sie erkennen die größten Emissionsquellen und können gezielt Maßnahmen ergreifen.</li>
<li><strong>Kommunizieren:</strong> Sie haben eine glaubwürdige Basis für Ihren Nachhaltigkeitsbericht und können mit Ihren Kunden transparent kommunizieren. Das stärkt Ihr Image und Ihre Marke.</li>
</ul>
<p>Der Weg zum eigenen Corporate Carbon Footprint mag am Anfang wie eine riesige Herausforderung wirken. Doch wenn Sie ihn in kleine, detektivische Schritte aufteilen und die Power der KI nutzen, ist er absolut machbar. Jedes Produkt, jeder Kauf ist eine neue Spur. Und die Summe dieser Spuren erzählt die Geschichte Ihrer Nachhaltigkeitsbemühungen. Sie ist die Basis für eine bewusstere, zukunftsfähigere Unternehmensführung.</p>
<p>Möchten Sie mit mir diesen Weg gehen und gemeinsam die CO2-Spuren in Ihrem Unternehmen aufspüren? Lassen Sie uns darüber sprechen, wie Sie die richtigen Daten finden und Ihren eigenen Carbon Footprint berechnen.</p>
<p style="text-align: center; margin-top: 3em;"><a href="https://www.landscaping.at/#Kontakt" style="display: inline-block; padding: 15px 30px; background-color: #007bff; color: white; border-radius: 5px; font-size: 1.2em; text-decoration: none; font-weight: bold;">Jetzt unverbindliche Beratung buchen!</a></p></div>
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		<title>Mehr als nur bunte Smartboards: Wie wirksam ist unser Unterricht wirklich? Und was hat Scrum damit zu tun?</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2025/05/19/mehr-als-nur-bunte-smartboards-wie-wirksam-ist-unser-unterricht-wirklich-und-was-hat-scrum-damit-zu-tun/</link>
					<comments>https://www.landscaping.at/blog/2025/05/19/mehr-als-nur-bunte-smartboards-wie-wirksam-ist-unser-unterricht-wirklich-und-was-hat-scrum-damit-zu-tun/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2025 14:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agiles Projektmanagementt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovative Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[AgilesLernen]]></category>
		<category><![CDATA[InnovationImUnterricht]]></category>
		<category><![CDATA[LeanEducation]]></category>
		<category><![CDATA[scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Lean Education" und Hatties "Visible Learning" betonen evidenzbasierte, wirksame Bildung. Scrum, ursprünglich für Projekte, kann diese Prinzipien im Lernkontext stärken. Sprints, Reviews und Retrospektiven fördern Zusammenarbeit, klare Ziele, Selbstwirksamkeit und Reflexion – Schlüssel für maximalen Lernerfolg durch strukturierte Teamarbeit und stetige Verbesserung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2025/05/19/mehr-als-nur-bunte-smartboards-wie-wirksam-ist-unser-unterricht-wirklich-und-was-hat-scrum-damit-zu-tun/">Mehr als nur bunte Smartboards: Wie wirksam ist unser Unterricht wirklich? Und was hat Scrum damit zu tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-sourcepos="7:1-7:344">Hand aufs Herz: Nach Jahren an der Uni und vielleicht schon einigen (oder sogar vielen!) im Klassenzimmer, fragen wir uns doch immer wieder: Was von dem, was wir täglich tun, kommt bei unseren Schüler*innen eigentlich wirklich an? Und gibt es vielleicht Wege, unseren Unterricht noch wirksamer zu gestalten, ohne uns dabei komplett aufzureiben?</p>
<p data-sourcepos="9:1-9:351">Als jemand, der sich seit nunmehr fast einem Jahrzehnt intensiv mit agilen Methoden wie Scrum in unterschiedlichsten Lernsettings auseinandersetzt, und als überzeugter Anhänger evidenzbasierter Unterrichtsansätze, möchte ich heute eine Brücke schlagen zwischen diesen beiden Welten – und euch vielleicht zu einigen unerwarteten Aha-Momenten verhelfen.</p>
<h3 data-sourcepos="11:1-11:84"><strong>Die harte Wahrheit (mit viel Lichtblicken): Hattie, Evidenz und die &#8222;Lean&#8220;-Denke</strong></h3>
<p data-sourcepos="13:1-13:635">Wahrscheinlich ist euch der Name John Hattie schon einmal untergekommen. Seine &#8222;Visible Learning&#8220;-Studien haben tausende von Forschungsarbeiten zusammengefasst und zeigen uns ziemlich deutlich, welche Faktoren im Unterricht wirklich einen großen Unterschied machen – und welche eher &#8222;nice to have&#8220; sind. Überraschungen inklusive! Wusstet ihr zum Beispiel, dass die <strong>Erwartungen, die Schüler*innen an sich selbst haben (Selbstberichtete Noten, ES* <b>= </b>0.96)</strong>, inen <em>enormen</em> Einfluss auf ihren Erfolg haben? Oder dass <strong>klares Feedback vom Lehrer (Lernfeedback, ES = 0.63)</strong> Gold wert ist?</p>
<p data-sourcepos="15:1-15:706">Der Punkt ist: Es gibt eine solide wissenschaftliche Basis dafür, was im Unterricht funktioniert. Und genau hier setzt das Buch <strong>&#8222;The Lean Education Manifesto&#8220; von John Hattie und Arran Hamilton</strong> an. Es argumentiert leidenschaftlich für eine radikale Überprüfung unserer Bildungspraktiken, insbesondere im Hinblick auf Effizienz und Wirkung. Die Autoren fordern uns auf, das Dogma &#8222;mehr ist besser&#8220; zu hinterfragen – mehr Geld, mehr Technologie, mehr Unterrichtsstunden führen nicht automatisch zu besseren Lernergebnissen. Stattdessen plädieren sie für einen &#8222;Lean&#8220;-Ansatz, inspiriert aus der Wirtschaft, der sich darauf konzentriert, <strong>&#8222;was wirklich funktioniert&#8220;</strong> und <strong>&#8222;was unnötiger Ballast ist&#8220;</strong>.</p>
<p data-sourcepos="17:1-17:450">Ein Schlüsselargument des Manifests ist die Notwendigkeit, <strong>&#8222;Sackgassen&#8220;</strong> zu identifizieren – gut gemeinte, aber wenig wirksame oder ineffiziente Maßnahmen, die Ressourcen binden. Stattdessen sollen wir uns auf <strong>hochwirksame Faktoren</strong> konzentrieren und diese konsequent implementieren und skalieren. Das &#8222;Leaning to G.O.L.D.&#8220; Framework bietet hierfür eine mögliche Struktur.</p>
<h3 data-sourcepos="19:1-19:58"><strong>Scrum? Das ist doch was für IT-Nerds, oder?</strong></h3>
<p data-sourcepos="21:1-21:540">Als jemand, der seit fast zehn Jahren mit agilen Methoden wie Scrum in unterschiedlichsten Lernkontexten – von Projektarbeiten in der Oberstufe bis hin zu selbstorganisierten Lernphasen – arbeitet, kann ich euch sagen: Scrum ist <em>viel</em> mehr als nur ein Werkzeug für Softwareentwickler. Im Kern geht es um <strong>iteratives Vorgehen, klare Ziele, enge Zusammenarbeit und kontinuierliche Verbesserung</strong> durch regelmäßiges Feedback und Reflexion. Kommt euch das nicht irgendwie bekannt vor im Kontext von gutem Unterricht?</p>
<p data-sourcepos="23:1-23:299">Meine anfängliche Skepsis wich schnell der Erkenntnis, dass die Prinzipien von Scrum erstaunliche Parallelen zu den Erkenntnissen der Lernforschung aufweisen. Es ist, als ob die agile Welt unbewusst viele der Stellschrauben bedient, die Hattie und seine Kollegen als hochwirksam identifiziert haben.</p>
<h3 data-sourcepos="25:1-25:68"><strong>Wie Scrum Hatties &#8222;Big Hitter&#8220; im Klassenzimmer verstärken kann:</strong></h3>
<p data-sourcepos="27:1-27:156">Lasst uns konkreter werden und schauen, wie Scrum einige der wirkungsvollsten Faktoren aus Hatties &#8222;Visible Learning&#8220; in unserem Unterricht verstärken kann:</p>
<p data-sourcepos="27:1-27:156">(in Klammer steht immer der von Hattie</p>
<ul data-sourcepos="29:1-39:0">
<li data-sourcepos="29:1-29:523"><strong>Rückmeldung (Feedback, ES = 0.63):</strong> Das Herzstück von Scrum sind die regelmäßigen <strong>Sprint Reviews</strong>. Hier präsentieren die Lernteams ihre Arbeitsergebnisse und erhalten direktes, konkretes Feedback von uns als Lehrpersonen und idealerweise auch von ihren Peers. Dieses zeitnahe und spezifische Feedback ist genau das, was Hattie als einen der größten Hebel für Lernerfolg identifiziert hat. Es hilft den Schüler*innen, ihren aktuellen Stand zu verstehen und konkrete Schritte für die Weiterentwicklung abzuleiten.</li>
<li data-sourcepos="30:1-30:447"><strong>Metakognitive Strategien (Metakognitive Strategien, ES = 0.52):</strong> Die <strong>Sprint Retrospektive</strong> ist ein Goldstück in dieser Hinsicht. Hier reflektieren die Lernteams explizit, <em>wie</em> sie gelernt und zusammengearbeitet haben. Was lief gut? Was nicht? Was können wir für den nächsten Sprint verbessern? Diese bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernprozess fördert <strong>Selbstregulation</strong> und das Verständnis für effektive Lernstrategien.</li>
<li data-sourcepos="31:1-31:391"><strong>Klare Lernziele (Angemessen herausfordernde Lernziele, ES = 0.60):</strong> Jeder <strong>Sprint</strong> in Scrum hat ein klar definiertes <strong>Sprintziel</strong>. Dieses Ziel gibt den Schüler<em>innen eine klare Ausrichtung für ihre Arbeit in dieser Phase. Dies entspricht Hatties Betonung der Bedeutung klarer Lernziele, die den Schüler</em>innen Orientierung geben und ihnen helfen zu verstehen, <em>was</em> sie eigentlich lernen sollen.</li>
<li data-sourcepos="32:1-32:312"><strong>Selbstwirksamkeit (Selbstwirksamkeit, ES = 0.67):</strong> Erfolgreich abgeschlossene Sprints, in denen die Teams gemeinsam ein konkretes Ergebnis erzielt haben, stärken das Vertrauen der Schüler*innen in ihre eigenen Fähigkeiten. Sie erleben, dass sie durch ihre Anstrengung und Zusammenarbeit etwas erreichen können.</li>
<li data-sourcepos="33:1-33:311"><strong>Kooperatives Lernen (Kooperatives Lernen, ES = 0.40):</strong> Scrum ist per Definition Teamarbeit. Die Schüler*innen sind in kleinen, selbstorganisierenden Teams organisiert und müssen zusammenarbeiten, um die Sprintziele zu erreichen. Dies fördert nicht nur soziale Kompetenzen, sondern auch das voneinander Lernen.</li>
<li data-sourcepos="34:1-34:287"><strong>Fortschrittskontrolle (Monitoring des Schülerfortschritts, ES = 0.66):</strong> Das <strong>Sprint Backlog</strong> und optionale <strong>Burndown Charts</strong> visualisieren den Fortschritt des Teams. Dies hilft den Schüler*innen, ihren eigenen Beitrag zum Teamerfolg zu sehen und den Gesamtfortschritt zu verfolgen.</li>
<li data-sourcepos="35:1-35:308"><strong>Selbstberichte zum eigenen Leistungsniveau ES = 0.96):</strong> Indem Scrum Transparenz über Ziele und Fortschritt schafft und Schüler*innen aktiv in den Lernprozess einbezieht, kann es ihr Verständnis für ihre eigenen Lernfortschritte und damit ihre Erwartungen an sich selbst positiv beeinflussen.</li>
<li data-sourcepos="36:1-36:450"><strong>Lehrererwartungen (Lehrererwartungen, ES = 0.42):</strong> Obwohl die Effektstärke hier etwas geringer ist, ist es wichtig zu betonen, dass die positive und strukturierte Herangehensweise von Scrum auch unsere Erwartungen an die Leistungsfähigkeit unserer Schüler*innen positiv beeinflussen kann. Wenn wir sehen, wie sie in selbstorganisierten Teams Verantwortung übernehmen und Ergebnisse erzielen, kann das unsere Überzeugung von ihrem Potenzial stärken.</li>
<li data-sourcepos="37:1-37:331"><strong>Kognitive Aufgabenanalyse (Kognitive Aufgabenanalyse, ES = 1.29):</strong> Die Zerlegung komplexer Lernaufgaben in kleinere, überschaubare &#8222;User Stories&#8220; im Sprint Backlog ähnelt der kognitiven Aufgabenanalyse. Es hilft den Schüler*innen, die einzelnen Schritte und Denkprozesse zu verstehen, die zur Lösung einer Aufgabe notwendig sind.</li>
<li data-sourcepos="38:1-39:0"><strong>Anstrengung (Kontrolle der Lernanstrengung, ES = 0.77):</strong> Die klaren Ziele und die Notwendigkeit, als Team in einem Sprint etwas zu erreichen, können die Motivation und den Einsatz der Schüler*innen fördern. Sie erleben direkter, wie ihre Anstrengung zu Ergebnissen führt.</li>
<li data-sourcepos="38:1-39:0"><strong>Zeitmanagement und Organisation</strong> werden von Hattie nicht direkt als Faktoren angegeben, aber die zeitlich Begrenzung der Sprints und die Notwendigkeit der <strong>Planung (Planen und Vorhersagen, ES = 0,83)</strong> innerhalb der Sprints unterstützen implizit die Entwicklung dieser Fähigkeiten.</li>
</ul>
<h3 data-sourcepos="40:1-40:48"><strong>Die &#8222;Lean&#8220;-Brille: Weniger ist manchmal mehr</strong></h3>
<p data-sourcepos="42:1-42:506">Hier schließt sich der Kreis zum &#8222;Lean Education Manifesto&#8220;. Indem wir uns auf die Prinzipien von Scrum konzentrieren – klare Ziele, kurze Feedbackzyklen, kontinuierliche Verbesserung und die Eliminierung von &#8222;Überflüssigem&#8220; im Lernprozess – können wir unseren Unterricht effizienter und wirkungsvoller gestalten. Wir verschwenden weniger Zeit und Energie auf ineffektive Praktiken und fokussieren uns stattdessen auf das, was nachweislich einen positiven Einfluss auf das Lernen unserer Schüler*innen hat.</p>
<p data-sourcepos="44:1-44:465">Meine Erfahrung aus zehn Jahren Scrum in verschiedenen Lernsettings zeigt: Es ist kein Allheilmittel, aber es ist ein unglaublich wertvolles Werkzeug, um die Art und Weise, wie wir lernen und lehren, grundlegend zu verändern. Es erfordert Mut zur Veränderung, Experimentierfreude und die Bereitschaft, Kontrolle abzugeben. Aber die potenziellen Gewinne – engagiertere Schüler*innen, bessere Lernergebnisse und ein erfüllenderer Unterricht für uns alle – sind enorm.</p>
<h3 data-sourcepos="46:1-46:25"><strong>Euer nächster Sprint?</strong></h3>
<p data-sourcepos="48:1-48:356">Ich lade euch ein, darüber nachzudenken: Welche Elemente von Scrum könnten in eurem Unterricht, in euren Fächern und Klassen, einen Unterschied machen? Wo seht ihr Potenzial, den Fokus stärker auf Feedback, klare Ziele und kollaboratives Lernen zu legen? Welche &#8222;ineffektiven&#8220; Routinen könnten wir im Sinne des &#8222;Lean&#8220;-Gedankens hinterfragen und reduzieren?</p>
<p data-sourcepos="50:1-50:263">Lasst uns diesen Dialog fortsetzen. Teilt eure Ideen, eure Bedenken und eure Erfahrungen in den Kommentaren. Gemeinsam können wir Wege finden, unseren Unterricht noch wirksamer und erfüllender zu gestalten – basierend auf solider Evidenz und innovativen Ansätzen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>* ES = Effektstärke (Detaillierte Erklärungen zur Effektstärke findest du <a href="https://web.fhnw.ch/plattformen/hattie-wiki/begriffe/Interpretationshilfe_zur_Effektst%C3%A4rke" target="_blank" rel="noopener">hier</a>)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="https://web.fhnw.ch/plattformen/hattie-wiki/begriffe/Wiki" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Lernen sichtbar machen&#8220; Wiki</a></li>
<li><a href="https://www.visiblelearningmetax.com/" target="_blank" rel="noopener">Visible Learning </a><a href="https://www.visiblelearningmetax.com/research_methodology"><span>Meta<sup>X</sup></span></a><a href="https://www.visiblelearningmetax.com/" target="_blank" rel="noopener"></a></li>
</ul></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2025/05/19/mehr-als-nur-bunte-smartboards-wie-wirksam-ist-unser-unterricht-wirklich-und-was-hat-scrum-damit-zu-tun/">Mehr als nur bunte Smartboards: Wie wirksam ist unser Unterricht wirklich? Und was hat Scrum damit zu tun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s needed for students to learn new things during the ongoing lockdowns</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2021/01/13/whats-needed-for-students-to-learn-new-things-during-the-ongoing-lockdowns/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2021 10:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[agile]]></category>
		<category><![CDATA[Colearning]]></category>
		<category><![CDATA[eduscrum]]></category>
		<category><![CDATA[RELEARN]]></category>
		<category><![CDATA[scrum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lockdowns are ongoing and more and more unpredictable. Talking about Austria, where I&#8217;m living, we just got the third lockdown prolonging until Jan 24th. And, to be honest, I don&#8217;t think that this is the real date for the expected reopening. I don&#8217;t want to be a politician at this moment taking decission on the [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2021/01/13/whats-needed-for-students-to-learn-new-things-during-the-ongoing-lockdowns/">What&#8217;s needed for students to learn new things during the ongoing lockdowns</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Lockdowns are ongoing and more and more unpredictable. Talking about Austria, where I&#8217;m living, we just got the third lockdown prolonging until Jan 24th. And, to be honest, I don&#8217;t think that this is the real date for the expected reopening. I don&#8217;t want to be a politician at this moment taking decission on the reopening of businesses and schools due to the ever changing evidences of the COVID-19 crises.</p>



<p>Fortuntely I&#8217;m not a politician, but I&#8217;m interested in education and looking forward to fundamental changes in the educational system. It might seem too late and Austrians are well know to &#8222;sit things out and waiting for better times to come&#8220;. And still, I think there are changes worth looking at during these &#8222;unnormal&#8220; times.</p>



<p>Studies on distance learning show, that students are already getting tired of it and are increasingly facing learning difficulties. On the other hand scientists like <a href="https://bildung-psy.univie.ac.at/ueber-uns/christiane-spiel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Christiane Spiel</a> from University of Vienna state, that students are learning so many new things such as self-organization and digital competencies. But &#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is needed for these &#8222;new learnings&#8220;?</h2>



<p>Self-organization needs (as a minimum) an overview of a manageable amount of topics and schedules. Normal schools have a fixed curriculum and scheduled lessons. (I don&#8217;t want to go deeper into the critics on that, I just accept it for the moment). As students are not at school at the moment and not all of them have good access to the digital tools needed for distance learning as well as their situation at home sharing space with siblings and parents working at home, too, is sometimes quite difficult, fixed schedules are needed and it would be extremly helpful to have a clear overview of the tasks to be accomplished at least for one week. So what are the main requirements for self-organization for students:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Transparency</li>



<li>Clear schedule</li>



<li>Clear commitments and goals</li>



<li>Personal significance and involvement</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">1. Transparency</h3>



<p>Most teachers have a clear picture of the topics of the next weeks or even month. Why don&#8217;t they transparently share this picture with their students. It could be a &#8222;roadmap&#8220; of the curriculum for the whole year and they can then structure it for each month or semester using tools like <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.eduscrum.nl/" target="_blank">eduScrum</a>. This tool gives the students and the teacher control over the learning progress and enables self-organization with a clear schedule.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="786" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/How_eduScrum_works-1024x786.jpg" alt="How eduScrum works" class="wp-image-1900" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/How_eduScrum_works-1024x786.jpg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/How_eduScrum_works-300x230.jpg 300w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/How_eduScrum_works-1536x1178.jpg 1536w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/How_eduScrum_works.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">© www.eduscrum.nl</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2. Clear Schedule</h3>



<p>My elder son often complains that teachers pronounce a video-conference just an hour before starting or extend it by half an hour or more. Things that would never happen in daily school routine. I agree, that this is possible sometimes and flexibility is another skill, students can learn in these times, but it shouldn&#8217;t become the rule.</p>



<p>My other son has to be &#8222;at disposal for video-conferences&#8220; for 6 hours every day. This reminds me of &#8222;big brother watching&#8220;.</p>



<p>Quick Check-In calls every morning and a short review at the end of the day aside with clear tasks for the week or month enable self-organization and give the teachers the possibility to help students who struggle with their works at any time needed. This help could also be given by peer-groups.</p>



<p>This schedules can easily be organized by the whole team of teachers and tools to vizualize it for everybody (including the parents) are free on the web.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Clear commitments and goals</h3>



<p>To have an overview of the tasks to be accomplished is a fundamental need for self-organization. This might be interupted by new requirements or unexpected happenings, but should never be the rule.</p>



<p>If you use eduScrum, you make a backlog at the beginning and schedule sprints with the students with final presentations or just deadlines. You can even sign a commitment called a &#8222;Definition of Done&#8220; in Scrum. If you wanna go a step further you can use a Burndown-Chart to make the progress visible. Daily reviews enable the students to address difficulties and success and avoid running into the same problems every day.</p>



<p>Students can easily work in small teams and practice cooperation and self-organization at the same time.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Personal significance and involvement</h3>



<p>Personal significance and involvement is not the easiest point if you have a curriculum to follow in public schools. Anyway it&#8217;s a very bad excuse to always say &#8222;&#8230;, but we have to!&#8220;. Nobody is happily doing things without personal significance and students often don&#8217;t see the personal significance by just fullfilling requirements of the curriculum. Project based learning across subjects is one solution for that. Especially now, when students are at home and there is not so much need of a restrictive 50 minutes unit schedule, teachers could easyily try out interdisciplinary projects.</p>



<p>I guess there is so much more to add and I&#8217;m looking forward to your comments on this. We live in extraordinary times and, to focus on the positive side, we have a tremendous possibility to try out new things. We just have to do it, NOW. There is no excuse for waiting for the (often unwanted) &#8222;normal&#8220;.</p>



<p>#thetimeisnow #eduscrum #21stcenturyeducation</p>
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		<title>Ferngesteuerte Bildung</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2020/11/23/ferngesteuerte-bildung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[RELEARN]]></category>
		<category><![CDATA[SchoolsForTheFuture]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Österreich wurden zum zweiten Mal in diesem Jahr die Schulen geschlossen. Wurde es im Frühjahr noch als Homeschooling bezeichnet (dafür sind für gewöhnlich die Eltern zuständig und so war es auch teilweise), so ging man im Herbst nun zu &#8222;Distance Learning&#8220; über. Was genau damit gemeint ist, wird von Lehrern unterschiedlich beschrieben. Von achtstündigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2020/11/23/ferngesteuerte-bildung/">Ferngesteuerte Bildung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Österreich wurden zum zweiten Mal in diesem Jahr die Schulen geschlossen. Wurde es im Frühjahr noch als Homeschooling bezeichnet (dafür sind für gewöhnlich die Eltern zuständig und so war es auch teilweise), so ging man im Herbst nun zu &#8222;Distance Learning&#8220; über. Was genau damit gemeint ist, wird von Lehrern unterschiedlich beschrieben. Von achtstündigen Videokonferenzen bis zu Wochenplänen für die die Lehrer für Rückfragen (theoretisch) zur Verfügung stehen,  ist die Palette weit verteilt. Der Begriff &#8222;Remote Learning&#8220; wird auch häufig erwähnt. Die älteren Semester unter den Leser*innn kennen noch den Begriff &#8222;Fernsteuerung&#8220; und wie eine ferngesteuerte (für die Jüngeren: remote) Bildung kommt mir dieser aktuelle Lockdown auch vor. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fernunterricht aus Sicht eines Vaters</h2>



<p>Es folgt ein Bericht von einem Vater mit 4 Kindern. Und um meine eigenen Kinder nicht in Gefahr zu bringen, dass ihnen das, was hier geschrieben wird von Ihren Lehrern vorgehalten wird oder zu Konsequenzen führt, erwähne ich hier noch, dass die Beispiele aus verschiedenen mir bekannten Familien stammen und generell ein Schulsystem zeigen, das diese Probleme aufwirft.</p>



<p>Am Tag vor der Schließung aller Schulen sitzen wir noch beim Essen zusammen und besprechen, wie wir die nächsten Wochen gut miteinander verbringen. Die Patchworksituation der Familie stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Allerdings auch Vorteile. Es heißt nun: &#8222;Alle zusammenhalten!&#8220;, so weit das geht. Vorangegangene Trennungen und darauf folgende Konflikte werden nun natürlich nicht gelöst. Wir Erwachsene können diese nun aber einmal zurückstellen.</p>



<p>Das Angebot, eine Betreuung in der Schule in Anspruch zu nehmen, wird abgelehnt. Soviel dazu, dass die Kinder die &#8222;Schule&#8220; so gerne besuchen. Es geht nicht um die Institution, das sollte allen klar sein. Es fehlen Freunde und soziale Interaktion. Das Lernen und auch die meisten Lehrer*innen gehören nicht zu dem, was die Kinder derzeit vermissen. Wir richten uns also zuhause ein. Teils improvisierte Arbeitsplätze werden in allen verfügbaren Räumen eingerichtet. Zusätzliche Laptops werden noch am letzten Tag von den Schulen übergeben. Zum Glück wurden in diesem Fall von den Behörden und Schulleitungen rechtzeitig entsprechende Vorbereitungen getroffen.</p>



<p>Bereits am ersten Tag des neuerlichen Lockdown geht die Komminkationsplattform <a href="https://www.eduvidual.at">Eduvidual</a> der Schule meiner Tochter in die Knie. Sie war scheinbar nicht auf den massiven Ansturm vorbereitet. Es wird kurzfristig wieder auf Email-Aufträge umgestellt. Gleichzeitig gibt es viele Fragen, die an mich gestellt werden. Auch wenn die Lehrer*innen diesmal die Schüler*innen offensichtlich aufgefordert haben, Fragen an sie selbst zu stellen, ist das in der Praxis nicht immer möglich. Wie soll ein Lehrer auf Distanz einem Kind erklären wie ein Scanner funktioniert oder die Datei als vom Smartphone auf eine Plattform geladen werden kann, die diese Form des Uploads scheinbar nicht vorsieht. Die Zeit der Vorbereitung dafür hat man offensichtlich nicht genutzt. Die 2 Monate reguläre Schulzeit in diesem Schuljahr wurde mehr dazu genutzt, den Lehrstoff weiter voranzutreiben. Keinerlei Voraussicht auf einen weiteren Lockdown oder  Gedanken daran, dass vielleicht einige noch Aufholbedarf aus dem letzten Semester mit Homeschooling und entsprechenden Lücken im Stoff haben könnten. Schularbeiten werden schnell noch vorgezogen, weil sie dem Lehrpersonal offensichtlich als einzige Möglichkeit erscheinen, dem gerecht zu werden, was vor Jahrzehnten als angemessener Lehrstoff in einem Lehrplan festgelegt wurde. Dass die ein Drittel der Klasse negativ abschließt hat zu keinen Konsequenzen geführt. Ich als Vater habe zumindest nicht davon erfahren.</p>



<p>Das führt mich zum nächsten Punkt: Die Kommunikation. Vieles kommt bei uns Eltern nicht an. Zu Beginn war ich froh, denn ich hatte den Eindruck, dass die Kinder gut klar kommen. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass das nur ein äußerer Schein ist, den sie aufrecht erhalten, damit keine Kritik am System und der Praxis der Ausführung durch uns entsteht. Ich wäre gerne mit den Lehrern mehr in (wechselseitigem) Kontakt. Doch das könnte meine Kinder in Schwierigkeiten bringen. Viele Lehrer agieren auch in dieser Situation noch so, wie die, die vorne stehen und unterrichten (da steckt das Wort &#8222;richten&#8220; drin. Müssen Lehrer wirklich etwas richten?). Nun ist es aber so, dass Eltern plötzlich aktiver Teil in diesem Dreieck sind. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann sind wir es im klassischen Schulsystem immer, denn die Hausaufgaben können selten von den Schülern ganz alleine bewältigt werden. Ein &#8222;ich konnte das diesmal nicht machen, weil ich mich nicht ausgekannt habe&#8220; wird von der Schule aber nicht akzeptiert. Das bedeutet dann gleich eine negative Beurteilung, denn neben Schularbeiten und Mitarbeit in der Schule, zählt die Hausaufgabe ebenfalls zur Gesamtbewertung. Wenn man so oft von der Kraft von Fehlern spricht (&#8222;Aus Fehlern lernt man!&#8220;), dann wird hier kaum darauf Rücksicht genommen. Scheitern ist nicht teil des Gedankenkonzepts der schulischen Bildung. Im Beruf werden viele später darauf genauso reagieren und jegliches Scheitern als Katastrophe erleben bzw. nicht wahrnehmen wollen. Gerade jetzt, wo viele ihren Beruf verloren haben, Unternehmen vor großen Veränderungen stehen und wir auch in Bezug auf das sich rasant verändernde Klima viele unsrer bisherigen Handlungsweisen als &#8222;falsch&#8220; eingestehen müssen, wäre ein geschulter Umgang mit diesen Fehlern sehr hilfreich. Fehler, die wir ja nicht als solche gesehen haben, bevor uns die Entwicklung diese nicht als ebendiese vorgeführt hat.</p>



<p>Der aktive Kontakt mit den Eltern und vielleicht sogar die Einbindung in den Schulalltag, wenn dies möglich und gewünscht ist, könnte viele dieser Schwierigkeiten abfangen. Diese Einbindung bedeutet aber auch, dass die Lehrer Eltern nicht wie ihre eigenen Schüler behandeln, sprich &#8222;unterrichten&#8220;, können. Dass ein Austausch auf Augenhöhe zeitweise auch mit den Schülern möglich wäre, steht auf einem anderen Blatt. Dazu später noch mehr.</p>



<p>Wozu führt diese Art des ferngesteuerten Unterrichtens nun? Die Kinder versuchen weiter, dem System Schule gerecht zu werden. Lernen, was Ihnen von den Lehrer*innen vorgegeben wird, nur das eben jetzt von zuhause. Da die Schulen geschlossen sind, werden zwar keine Schularbeiten abgehalten. Damit das aber nicht dazu führt, dass die Schüler nicht lernen, werden Tests und andere Überprüfungen für die Zeit nach dem Lockdown &#8222;angekündigt&#8220;. Das System Schule funktioniert ohne diese &#8222;Drohgebärden&#8220; scheinbar nicht. Im Unterschied zu Schularbeiten dürfen Tests mehrfach pro Woche stattfinden. So wird die Zeit nach dem Lockdown schon jetzt als sehr belastend von den Schülern empfunden. Was in der Praxis der Unterschied zwischen einem Test und einer Schularbeit ist, bleibt für mich bisher im Dunkeln verborgen.</p>



<p>An dieser Stelle möchte ich allen Lehrern, die unter diesen Rahmenbedingungen ihr Bestes geben, ein großes DANKE aussprechen. Ich weiß, dass viele es tief in ihrem Herzen anders machen würden, wenn es möglich wäre. Alle Schuldirektor*inn*en möchte ich aufrufen sich Modellschulen anzuschauen und alle Möglichkeiten der Gesetzgebung im positiven Sinn auszunutzen. Die Schule von heute muss nicht mehr dem Modell von vor 200 Jahren entsprechen, als die Bedingungen ganz andere waren. Bildungsminister Fassmann möchte ich einerseits dafür danken, dass er sehr lange standhaft auch die Position der Eltern vertreten hat, andererseits möchte ich ihn auch zu etwas mehr Mut aufrufen. Es ist so vieles schon erprobt und als gelungen bestätigt. Das Rad einer neuen Bildung muss gar nicht mehr erfunden werden. Architekten von Schulgebäuden seien aufgefordert sich Gebäude wie das der <a href="https://www.alemannenschule-wutoeschingen.de/lernen-3-0/#lernorte">Alemannenschule Wutöschingen</a> anschauen. Derartige Gebäudestrukturen ermöglichen vielfach erst neues Lernen.</p>



<p>Nach diesem Bericht nun ein paar Anmerkungen dazu, was die Schüler*innen in dieser Zeit des Lockdows lernen könnten (und vielfach auch tun), wenn Lehrer die Chance nutzen, vom alten Weg abzugehen. Dinge, die ihnen in ihrem späteren Leben bestimmt helfen, leider aber kaum in einem Lehrplan vorkommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreativität und Selbstorganisation</h2>



<p>Aufgrund der Familiengröße kann ich meinen Kinder nicht die volle Begleitung in dieser Zeit zusichern. Ihre Kreativität und Selbstorganisation ist täglich gefragt. In diesen Bereichen lernen sie laufend dazu und jeder neue Aspekt kann ihnen im zukünftigen Leben helfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langeweile ist gut</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/mathe-1024x602.jpg" alt="" class="wp-image-1881" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/mathe-1024x602.jpg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/mathe-300x176.jpg 300w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/mathe-1536x902.jpg 1536w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/mathe.jpg 1542w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Nicht immer hat man einen Plan, was als nächstes kommt. Ein Gedankenspiel, das ich zu Beginn des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatte, war, dass die Lehrer nicht erreichbar sind und auch keine Aufgaben kommunizieren. Was wäre dann? Es würde sich bei vielen zuerst vermutlich einmal Langeweile und Desorientierung breit machen. Kinder, die vorher schon klare Ziele und Interessen hatten, würden sehr schnell beginnen, diesen mit vollen Eifer nachzugehen. Andere würden die Langeweile eine Zeit lang aushalten und dann vermutlich auch beginnen ihren wirklichen Interessen zu folgen. Manche würden das vielleicht auch sehr lange aushalten und den Ablenkungen des (digitalen) Lebens freien Lauf lassen. Was am Ende für jeden herauskommen würde, kann keiner sagen. Ein Bericht danach, was man alles gemacht, entdeckt oder auch nur erträumt hat, könnte zeigen, wie die eigene Zukunft ausschauen könnte. Wenn dies dann auch noch (be)wert(ungs)frei passiert, könnte man auch ganz mutig über diese Zeit erzählen, dass man nichts gemacht hat, sehr verzweifelt war, große Sorgen hatte, oder einfach (nur?) viele Stunden in sozialen Medien oder diversen Medienplattformen verbracht hat. Die Zeit wäre jedenfalls gut genutzt und eine nachfolgende Begleitung auf dem so entdeckten eigenen Weg könnte ein wahres Feuerwerk an Kreativität zur Folge haben.</p>



<p>Es könnte dabei sogar passieren, dass Schulthemen Interesse wecken und man bspw. Mathe-Channel auf Youtube entdeckt, denen mehrere <a href="https://www.youtube.com/channel/UCPtUzxTfdaxAmr4ie9bXZVA">100K</a> Menschen folgen. Und wer hier nur Männer erwartet (tut das irgendjemand?), der sei durch <a href="https://www.youtube.com/channel/UCaxX8488TqU6bZdcKpxPVvQ">Nicole und Mai</a> eines Besseren belehrt. In punkto Sympathiewerte hoch Wissensfeuerwerk haben sie bei mir die Nase vorne. Und wer Mathematik in Gesangsform lernen will, der folgt einfach mal <a href="https://www.youtube.com/user/DorFuchs">Dor Fuchs</a>. Dahinter steckt ein junger sympathischer Mann, den ich als Lehrer gerne akzeptiere, auch wenn er mein Sohn sein könnte :).</p>



<p>Was macht so etwas mit Lehrer*inne*n? Wenn Schüler so viel gut aufbereitetes Wissen aus dem Internet bekommen können, wozu braucht es dann noch &#8222;Vortragende&#8220; in einem Klassenraum? Die Ausbildung von Pädagogen und Pädagoginnen zielt noch immer auf den eigenen Wissenserwerb ab, um dieses dann in einer Klasse zu unterrichten. In zukünftigen Schulen werden Lehrer aber immer mehr zu Coaches für Studierende, die ihren Weg durch die Wissenslandschaft suchen. Ihr Job ist somit sehr entscheidend für den Erfolg einer Bildungskarriere, mit dem jetzigen Status des &#8222;allwissenden&#8220; Vortragenden hat er aber nichts mehr zu tun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Soziale Aktivitäten, Kochen, Haushalt</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/DSC_2867-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-1882" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/DSC_2867-1024x681.jpg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/DSC_2867-300x199.jpg 300w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/DSC_2867-1536x1021.jpg 1536w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/DSC_2867-scaled.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lernende von Colearning Wien legen eine &#8222;Prüfung&#8220; der anderen Art ab.</figcaption></figure>



<p>Viele Eltern müssen in der jetzigen Situation vieles leisten, das zuvor extern geleistet wurde. Ich koche nahezu jeden Tag und fordere die Kinder dazu auf, mir zu helfen. Daneben sind die Arbeiten im Haushalt intensiver, um alles im Schuss zu halten. Da man sich öfter gegenüber sitzt, ist auch der soziale Austausch intensiviert und es bleibt mehr Zeit für Spiele, Gespräche oder auch Videoabende. Mein ältester Sohn hat viele dieser Dinge auf seinem Lehrplan. Dennoch wird es in keinster Weise honoriert, dass er (vielfach aus eigener Initiative) genau diese Aktivitäten nun zu Hause macht. Ok, schon klar, dass das tägliche Kochen nicht nach genauesten Vorgaben des Lehrplans passiert und dass die Betreuung eines zweijährigen auf dem Moment entspringt und keinem &#8222;entwicklungsadäquaten&#8220; Plan folgt. Wenn diese Aktivitäten auch in einem wegen Covid-19 gezwungenermaßen veränderten Lehrplan, Eingang finden würden, könnte in kürzester Zeit eine Generation wachsen, die diese Arbeiten wieder mehr schätzt und sie als Teil eines ganz gewöhnlichen (Erwachsenen)Lebens betrachtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und vieles mehr &#8230;</h2>



<p>Die Liste könnte noch lange fortgeführt werden. Sport, Hobbies, denen so nun mit viel Zeit nachgegangen werden kann, Bücher lesen oder gar schreiben, &#8230; Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.</p>



<p>Haben wir diese Chance vertan? Oder werden die Schüler*innen, die 2020 wie keine andere Generation vor ihr Distance Learning erleben, später auch einmal von diesen Erfahrungen erzählen?</p>



<p>#OurTimeIsNOW war der Leitspruch des soeben zu Ende gegangenen Bildungs-Festivals <a href="https://relearnfestival.com/">[RE]LEARN</a>. Ich hatte das große Vergnügen dort auch als <a href="https://www.landscaping.at/blog/2020/11/06/speaking-at-the-relearn-2020-festival/" data-type="post" data-id="1856">Speaker</a> zu Wort kommen zu dürfen. Mit unserem Projekt &#8222;Learning Playbook&#8220; konnten wir auch die Jury des Hackathon in 3 Kategorien überzeugen und waren somit das erfolgreichste Projekt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Hack RELearn 2020 - Learning Playbook" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/mupg063QPbg?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>In nur wenigen Tagen brachte unser Team einen Prototyp für die selbst gestaltete Schule der Zukunft auf den Weg. Dabei arbeiteten wir in 3 verschiedenen Zeitzonen und in englischer Sprache, die für viele von uns nicht Erstprache war. Dies zeigt nur, was durch Freiheit, Flow und Kreativität möglich ist.</p>



<p>Ich wünsche zukünftigen Generationen, dass sie diese Freiheit bereits in ihrem Schulleben erleben dürfen und ganz nebenbei Mathematik, Physik, Geschichte oder Philosphie dann spielerisch lernen, wenn sie erkennen, dass es für ein echtes Projekt gerade jetzt wichtig ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2020/11/23/ferngesteuerte-bildung/">Ferngesteuerte Bildung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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		<title>Speaking at the [RE]LEARN 2020 Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 09:08:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Colearning]]></category>
		<category><![CDATA[[RE]LEARN2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>I was selected to talk at the [RE]LEARN &#8211; The Learning Innovation Festival 2020. My topic is "Become the Author of Your Life with Natural Learning" Firestarter-Talk and Q&#38;A-Session Monday, Nov 9th, 2020, 17:00 CET Workshop Monday, Nov 16th. 2020, 18:00 CET Find all the Details here. The Firestarter-Talk is free. Tickets for participating in [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/reLEARN_Speaker-1024x535.jpeg" alt="" class="wp-image-1857" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/reLEARN_Speaker-1024x535.jpeg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/reLEARN_Speaker-300x157.jpeg 300w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/reLEARN_Speaker.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>I was selected to talk at the <a href="https://relearnfestival.com/">[RE]LEARN &#8211; The Learning Innovation Festival 2020</a>. My topic is</p>
<p><code>"Become the Author of Your Life with Natural Learning"</code></p>
<ul>
<li>Firestarter-Talk and Q&amp;A-Session Monday, Nov 9th, 2020, 17:00 CET</li>
<li>Workshop Monday, Nov 16th. 2020, 18:00 CET</li>
</ul>
<p><a href="https://relearn2020.sched.com/speaker/roland53">Find all the Details here</a>. The Firestarter-Talk is free. Tickets for participating in the whole festival can be purchased <a href="https://relearnfestival.com/#tickets">here</a>.</p>
<p>German philosopher and former State Minister of Culture Julia Nida Rümelin made this quote in his Book &#8222;<a href="https://julian.nida-ruemelin.de/der-akademisierungswahn/">Der Akademisierungswahn</a>&#8220; (2014) about &#8222;being the author of your own life&#8220;. His critics in this book address especially a shift from the dual education system in Germany to a sometimes forced academic education. This leads to a lack of skilled workers and to &#8222;well educated&#8220; students without practical knowledge and social skills.</p>
<p>Being the author of your own life means to write your own &#8222;book&#8220;, your special way. I will talk about the skills needed to do that and a school-setting to accomplish that. We realized it with <a href="http://www.colearning.at">Colearning Vienna</a>.</p>
<p>You can watch the talk here:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="reLearn2020 Become The Author Of Your Live" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/Ws_F3AW-XS8?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2020/11/06/speaking-at-the-relearn-2020-festival/">Speaking at the [RE]LEARN 2020 Festival</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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		<title>Buchtipp: Vergnügtes Pilzgeflüster während man den Wald spürt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesetipps|Hörtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Löwenzahn]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbaden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Herbst ist da und während die einen den wohligen Temperaturen des Sommers nachtrauern, freuen sich die anderen schon auf die Früchte der neuen Jahreszeit oder auf lange Spaziergänge in den langsam sich verfärbenden Wäldern. Und da wir nun wieder mehr Zeit in unseren heimeligen Wohnzimmern verbringen, bleibt auch mehr Zeit für Bücher. Passend zur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2020/09/14/buchtipp-vergnuegtes-pilzgefluester-waehrend-man-den-wald-spuert/">Buchtipp: Vergnügtes Pilzgeflüster während man den Wald spürt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Herbst ist da und während die einen den wohligen Temperaturen des Sommers nachtrauern, freuen sich die anderen schon auf die Früchte der neuen Jahreszeit oder auf lange Spaziergänge in den langsam sich verfärbenden Wäldern. Und da wir nun wieder mehr Zeit in unseren heimeligen Wohnzimmern verbringen, bleibt auch mehr Zeit für Bücher. Passend zur Jahreszeit daher hier 3 Buchtipps.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:36% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="836" height="1024" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/spuer_den_wald_2020-836x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1812" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/spuer_den_wald_2020-836x1024.jpg 836w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/spuer_den_wald_2020-245x300.jpg 245w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/spuer_den_wald_2020.jpg 900w" sizes="(max-width: 836px) 100vw, 836px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Spür den Wald</h2>



<p>Haben Sie schon einmal vom &#8222;Waldbaden&#8220; gehört? Oder vom &#8222;Doktor Wald&#8220;? Oder hatten Sie schon einmal ein &#8222;Speeddating&#8220; mit einem Baum? Der Wald ist mehr als nur Natur, Erholung und Quelle für zahlreiche Ressourcen. Er ist ein heilsamer Ort für unsere Seele, unsere Psyche und unseren Geist.</p>



<p>Gerda Holzmann macht in ihrem Buch  <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.loewenzahn.at/produkt/2678/spuer-den-wald/" target="_blank">Spür den Wald</a></em> nicht nur Lust aufs Eintauchen in die Weiten der heimischen Wälder, sondern gibt auch umfassende Anleitungen zum Waldbaden, wie man in Kontakt mit den Pflanzen und Tieren geht und Respekt vor ihrem Wirken zeigt. Auch lädt sie ein, für einige Zeit Teil dieser &#8222;riesigen Wohngemeinschaft&#8220; zu werden. Dazu gibt es Anleitungen für Versorgung und Übernachtungsstrategien. Des weiteren findet man im Buch auch immer wieder Hinweise zur rechtlichen Lage (vermutlich auf Österreich bezogen, dazu habe ich im Buch allerdings keinen deutlichen Hinweis gefunden).</p>



<p>Sowohl Einsteiger als auch mäßig Fortgeschrittene finden in <em>Spür den Wald</em> einen wunderbaren Begleiter für einen immer wiederkehrenden oder auch längeren Aufenthalt in der in vielen Gebieten frei zugängigen Wildnis direkt vor unserer Haustür. Das Buch regt an den Wald zu nutzen, aber auch zu schützen, indem man ihn und seine Bewohner besser kennenlernt.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>ISBN 978-3-7066-2678-1</li><li>192 Seiten, gebunden</li><li>Verlag <a href="https://www.loewenzahn.at/produkt/2678/spuer-den-wald/">Löwenzahn</a></li></ul>


</div></div>



<p class="has-text-align-center"><iframe style="width:120px;height:240px;" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=as_ss_li_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=landsc-21&amp;language=de_DE&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3706626780&amp;asins=3706626780&amp;linkId=5a67d1eb336304703d4fc2943d4d83c0&amp;show_border=true&amp;link_opens_in_new_window=true" frameborder="0"></iframe></p>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="836" height="1024" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzgefluester_2020_VerlagLoewenzahn-836x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1810" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzgefluester_2020_VerlagLoewenzahn-836x1024.jpg 836w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzgefluester_2020_VerlagLoewenzahn-245x300.jpg 245w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzgefluester_2020_VerlagLoewenzahn.jpg 900w" sizes="(max-width: 836px) 100vw, 836px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Pilzgeflüster</h2>



<p>Wer im Wald unterwegs ist, wird ihnen unweigerlich begegnen. Doch habt ihr sie schon einmal Flüstern gehört, die Pilze?</p>



<p>Um dazu nicht endlos durch die Wälder streifen zu müssen, sondern gemütlich in Garten, Innenhof oder gar auf dem Balkon oder der Couch zu lauschen, liefern Magdalena Wurth und Moritz Wildenauer in &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.loewenzahn.at/produkt/2671/pilzgefluester/" target="_blank">Pilzgeflüster</a>&#8220; einige sachdienliche Hinweise.</p>



<p>Von der schrittweisen Anleitung zur Beimpfung von Baumstämmen über die Nutzung einfacher Kübeln mit Pilzen auf der Fensterbank bis hin zum professionell ausgestatteten Kellerlabor, findet der Urban Gardener und die zukünftige Pilzzüchterin alles, was es zum baldigen Genuss der sonst mühsam im vielleicht unwegsamen Gelände wachsenden Pilzpracht direkt vor der eigenen Haustür oder gar im Wohnzimmer braucht.</p>



<p>Abgerundet mit einer Liste der am häufigsten verwendeten Pilzarten und einigen Rezepten zur Weiterverarbeitung dient das Buch als All-in-One-Quelle für ein schnelles Pilzmenü.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>ISBN 978-3-7066-2671-2</li><li>168 Seiten, gebunden</li><li>Verlag <a href="https://www.loewenzahn.at/produkt/2671/pilzgefluester/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Löwenzahn</a></li></ul>



<p class="has-text-align-center"><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=as_ss_li_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=landsc-21&amp;language=de_DE&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3706626713&amp;asins=3706626713&amp;linkId=74103ccc5fdbdf63914bc09947bedd18&amp;show_border=true&amp;link_opens_in_new_window=true" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" frameborder="0"></iframe></p>


</div></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="836" height="1024" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzvergnuegt_2020_VerlagLoewenzahn-836x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1811" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzvergnuegt_2020_VerlagLoewenzahn-836x1024.jpg 836w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzvergnuegt_2020_VerlagLoewenzahn-245x300.jpg 245w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzvergnuegt_2020_VerlagLoewenzahn.jpg 900w" sizes="(max-width: 836px) 100vw, 836px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Pilzvergnügt</h2>



<p>Nicht jeder möchte die Pilze zu nahe an sich  &#8222;heranlassen&#8220;, sondern spaziert lieber vergnügt durch die Wälder (vielleicht während einem ausgedehnten Waldbad) und sucht dort die Ingredienzen für ein köstliches Abendmahl.</p>



<p>Es gibt ja nun schon einige <a href="https://amzn.to/2DPN0eo">Pilzführer</a> im weiten Netz. Doch mich hat die Fülle an essbaren Pilzen und vor allem deren ungenießbare oder giftige &#8222;Doppelgänger&#8220; bisher abgehalten, die Spaziergänge durch den Wald zur Suche nach diesen essbaren Gefährten zu nutzen. Stefan Marxer geht in <a href="https://www.loewenzahn.at/produkt/2672/pilzvergnuegt/">Pilzvergnügt</a> locker und sehr informativ an die Sache heran. Es geht nicht nur darum, Pilze zu unterscheiden, sondern auch ihre Standorte gut zu erkennen, sowie ihre ökologischen Bedürfnisse und Besonderheiten Bescheid zu wissen. Ein Bestimmungsteil nach Jahreszeiten geteilt sowie die besten Rezepte aus Omas Küche runden das Buch ab.</p>



<p>Weil sich schwere Bücher schon bald im Wald ziemlich anhängen (und man die Kraft ja für den erfolgreichen Fund aufsparen soll) findet man im Buch ein praktisches, kleines Booklet, das sich in jeder Hosentasche verstauen lässt.</p>



<ul class="wp-block-list"><li>ISBN 978-3-7066-2672-9</li><li>184 Seiten, gebunden</li><li>Verlag <a href="https://www.loewenzahn.at/produkt/2672/pilzvergnuegt/">Löwenzahn</a></li></ul>



<p class="has-text-align-center"><iframe style="width:120px;height:240px;" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ss&amp;ref=as_ss_li_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=landsc-21&amp;language=de_DE&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3706626721&amp;asins=3706626721&amp;linkId=2d0a962843da477465db5dba7f92a7db&amp;show_border=true&amp;link_opens_in_new_window=true" frameborder="0"></iframe></p>


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<p>Ein besonderer Genuss ist auch die Haptik der Bücher. Alle drei wurden bei meinem früheren Arbeitgeber der Druckerei <a href="http://www.gugler.at">gugler*</a> in Melk gedruckt. Dort wird nicht einfach nur gedruckt. Die Bücher werden klimapositiv hergestellt und sind nach dem Prinzip <a href="https://www.gugler.at/print/nachhaltigkeit/cradle-to-cradle-certifiedtm-druckprodukte-innovation-aus-oesterreich.html">cradle to cradle</a> zertifiziert. Solltest du eines der Bücher also im Wald verlieren, dann werden sie dort zu einem wertvollen Rohstoff für weitere Pflanzen. Mich begeistert es immer wieder, mit welcher Konsequenz gugler* Nachhaltigkeit lebt.</p>
<p>Auch bei mir steht ein weiteres Projekt bereits in den Startlöcher. Und &#8230; welche Überraschung &#8230; es hat mit Pilzen zu tun. stay tuned bei den <a href="http://www.pilzrebellen.at">pilzrebellen</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzrebellen_letsGo_reduced.jpg" alt="" class="wp-image-1832" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzrebellen_letsGo_reduced.jpg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/pilzrebellen_letsGo_reduced-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2020/09/14/buchtipp-vergnuegtes-pilzgefluester-waehrend-man-den-wald-spuert/">Buchtipp: Vergnügtes Pilzgeflüster während man den Wald spürt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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		<title>Der Blick über den Gartenzaun</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2019/11/30/der-blick-ueber-den-gartenzaun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Nov 2019 21:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovative Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[12m² Grün am Dach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der eigene Garten steht als Symbol für den eigenen Einflussbereich. Der Blick über den Gartenzaun und die Wirkung, die man mit der Gestaltung des Gartens auf die eigene Umgebung hat, stellt gewissermaßen den Interessenbereich dar. Vieles, das man "draußen" sieht und lernt, kann man im Garten umsetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2019/11/30/der-blick-ueber-den-gartenzaun/">Der Blick über den Gartenzaun</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/lonely-sparrow-3-1379888-1598x1062-1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-1718" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/lonely-sparrow-3-1379888-1598x1062-1024x681.jpg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/lonely-sparrow-3-1379888-1598x1062-300x200.jpg 300w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/lonely-sparrow-3-1379888-1598x1062-1536x1022.jpg 1536w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/lonely-sparrow-3-1379888-1598x1062.jpg 1598w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Photo by <a href="https://freeimages.com/photographer/jeti87-58189" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)">Jonathan Werner</a> from <a href="https://freeimages.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (opens in a new tab)">FreeImages</a></figcaption></figure>



<p class="has-background" style="font-size:12px;background-color:#afc9df"><code>Diesen Beitrag habe ich soeben beim digital Winterputz gefunden. Ich hab ihn 2012 geschrieben, dann aber nie hier veröffentlicht. Er passt heute so gut wie damals.</code></p>





<p class="has-drop-cap">Der typische österreichische Garten ist begrenzt durch einen Zaun. Wenn dieser nicht schon ausreichend Sichtschutz für die &#8222;Privatsphäre&#8220; bietet, dann wird gleich davor noch eine Hecke gepflanzt. Der Blick aus diesem eigenen Reich hinaus ist oft von Neid, Missgunst oder Stolz geprägt, je nach Selbstbewusstsein des/der Gartenbesitzers/in. Doch dieser Blick hinaus über den eigenen Gartenzaun kann bereichern und Impulse für neue Initiativen geben. Die Natur endet nicht am eigenen Zaun. Der/die &#8222;NaturgärtnerIn&#8220; arbeitet so im Garten Dinge ein, die von &#8222;draußen&#8220; aufgenommen wurden und strahlt mit dieser Aktivität wiederum Impulse für diejenigen aus, die auch über ihren Gartenzaun blicken.</p>



<p>Die aktuellen Fragestellungen &#8211; ich will hier nicht von &#8222;Problemen&#8220; sprechen, denn viele Menschen macht dieses Wort handlungsunfähig &#8211; wie <a href="../category/klimawandel/">Klimawandel</a> und Ressourcenknappheit erfordern, den Blick auf die Erde als Gesamtheit und eine Umlegung der Erkenntnisse auf seinen/ihren persönlichen Wirkungskreis, seinen/ihren &#8222;Naturgarten&#8220;. Um das Ganze nicht zu abstrakt zu halten, ein kleines Beispiel:</p>



<p>Eine Familie übersiedelt in ein Haus mit <a href="../blog/category/12m²-grun-am-dach/">eigenem Garten</a> und findet diesen verwildert und ungenutzt vor. Im ersten Moment sehen sie sich einem Chaos gegenüber, doch dann erkennen sie diesen Zustand als Chance und den Baumbestand und die &#8222;Gstettn&#8220; als Bereicherung in einem Garten, der nun rund um diese Elemente geplant wird. Es entsteht daraus ein Naturgarten, der Kindern genügend Platz zum Spielen bietet. Ein Bereich wird für den Gemüsegarten adaptiert und in einem ruhigen Eck entsteht eine Laube und ein Platz zum Grillen. Alles sieht &#8222;perfekt&#8220; aus und bereits wenige Wochen nach dem Einzug kann die Familie den Garten in seiner ganzen Vielfalt nutzen. Die Kosten für die Gestaltung bleiben minimal und das gesparte Geld kann in die ressourcenschonende Energieversorgung des Wohnhauses investiert werden. Auch die Pflege fällt kaum ins Gewicht.</p>



<p>In einem Sommer allerdings leiden plötzlich einige Bäume und Sträucher sowie die Spielwiese unter der extremen Trockenheit. Bisher musste nur gelegentlich gegossen werden und der hauseigene Brunnen bot dafür ausreichend Wasser. Doch leider ist in diesem Sommer das Grundwasser zu weit abgesunken und so musste Trinkwasser zur Bewässerung herangezogen werden. Bei der Recherche nach den Ursachen dafür wird schnell klar, dass diese nicht im eigenen Garten zu finden sind. Ein Blick über den Gartenzaun bietet jedoch einige potentielle Quellen. Der Nachbar musste seinen Rasen nahezu dauerbewässern. Da der Wasserspiegel seines Brunnens auch bereits sehr weit abgesunken war, kaufte er sich eine größere Pumpe. Der nahe gelegene Golfplatz hatte auch mit der Instandhaltung seines &#8222;Design-Grüns&#8220; zu kämpfen. Der eigens für die Bewässerung errichtete Teich, der mit Grundwasser gespeist wurde, war bereits ausgetrocknet und so griff man ebenfalls auf Trinkwasser zurück.</p>



<p>Die Enttäuschung der Familie ist anfangs groß. Es wird schnell klar, dass die Rahmenbedingungen für den Weiterbestand des eigenen Naturgartens wie bisher in Zukunft nicht mehr gegeben sein werden. Die Lösung dafür muss im eigenen Wirkungsbereich und in der Nachbarschaft gesucht werden. Als erster Schritt wird ein Regenwassersammeltank angeschafft, um damit ausreichend Wasser für die Bewässerung des eigenen Gartens zur Verfügung zu haben. Die Perspektive, langfristig den eigenen Garten nur durch Bewässerung erhalten zu können, ist allerdings nicht zufriedenstellend, also beginnt man auch auf die Nachbarschaft einzuwirken und konstruktive Vorschläge für eine Verbesserung der Situation zu unterbreiten. Man stößt dabei auf offene Ohren, denn auch die NachbarInnen waren sich des Problems bereits bewusst. Im Betreiber des Golfplatzes findet man denn auch einen Fürsprecher für die Sache mit guten Kontakten zu Politik und Wirtschaft. Es kann also partizipativ und konstruktiv nach Lösungen gesucht werden.</p>



<p>Das Beispiel zeigt die Wechselwirkungen zwischen globalen Ereignissen und lokalen Handlungsmöglichkeiten. Wetterextreme wie der trockene Sommer sind eine Konsequenz eines sich ändernden Klimas und werden in nächster Zukunft vermehrt auftreten. Direkten Einfluss kann man darauf &#8211; insbesondere kurzfristig &#8211; nicht nehmen. Die Absenkung des Grundwassers ist zudem nicht direkt damit in Verbindung zu bringen, denn entscheidend dafür ist die Intensität der Nutzung der vorhandenen Ressourcen. Den Menschen in der Nachbarschaft der Familie wird im Gespräch schnell klar, dass es an ihnen selbst liegt, diese Ressource schonend zu nutzen.</p>



<p>Um den eigenen Garten zu retten, muss die Familie über den eigenen Zaun blicken und Menschen finden, die ihre Sorgen teilen. Mit der Anschaffung eines Regentanks gehen sie den Kompromiss ein, ihren Garten auch durch künstliche Bewässerung zu erhalten, falls trotz der Maßnahmen, die sie in ihrer Gemeinde in Bewegung gebracht haben, der Grundwasserspiegel einmal zu weit absinkt.</p>



<p>In seinem Buch &#8222;7 Wege zur Effektivität&#8220; unterscheidet <a href="https://www.franklincovey.de">Stephen R. Covey</a> (Covey, 2007) zwischen dem Interessen- und dem Einflussbereich. Bei vielen Menschen nimmt der Interessenbereich einen immer größeren Stellenwert ein und sie versuchen in diesem Bereich zu handeln. Dabei stoßen sie immer wieder an Grenzen, weil die Dinge außerhalb ihres Einflussbereiches liegen. Das Ziel muss es also sein, in seinem Einflussbereich zu handeln und damit auch auf den Interessenbereich zu wirken.</p>



<p>Der eigene Garten steht als Symbol für den eigenen Einflussbereich. Der Blick über den Gartenzaun und die Wirkung, die man mit der Gestaltung des Gartens auf die eigene Umgebung hat, stellt gewissermaßen den Interessenbereich dar. Vieles, das man &#8222;draußen&#8220; sieht und lernt, kann man im Garten umsetzen. Durch die Beobachtung von Erträgen des Gemüsegartens, dem Wuchs der Bäume und Sträucher oder dem Spiel der Kinder kann man Änderungen und Verbesserungen vornehmen und diese beispielsweise in einem Weblog dokumentieren, sodass andere Gärtner und Gärtnerinnen an den Erfahrungen teilhaben können. Die Beobachtungen der eigenen Aktivitäten, der Austausch darüber mit anderen Menschen und das Aneignen neuen Wissens führen zu einer Erweiterung des Einflussbereichs.</p>



<p>Der Literaturnobelpreisträger <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Gide">André Gide</a> hat gesagt: &#8222;Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.&#8220; Wenn wir glauben, nichts Neues mehr entdecken zu können, dann haben wir aufgehört zu leben. Wer sich den Blick über den eigenen Gartenzaun hinaus verstellt, der beginnt in einer eigenen, nicht selten künstlichen Welt zu leben. Sobald wir unseren eigenen Naturgarten geschaffen haben, sollten wir unsere Nachbarn an unseren Erfahrungen teilhaben lassen und von ihren Erfahrungen lernen, damit schon bald der Zaun dazwischen durch natürliche Barrieren wie Sträucher ersetzt werden kann und eine &#8222;Naturregion&#8220; entsteht.</p>
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		<title>Literatur zum Gestalten von Bio- und Permakulturgärten</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2017/04/11/literatur-zum-gestalten-von-bio-und-permakulturgaerten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 14:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesetipps|Hörtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Gartensaison ist voll im Gange und für die Planer ist nun schon die Zeit sich um die nächsten Gärten zu kümmern. Die Buchwelt bietet dazu dieses Jahr ganz besondere Schmankerl. Permakultur &#8211; Gestaltungsprinzipien für eine zukunftsfähige Lebensweise Ein Buch, das mich seit vielen Jahren bei meiner Planungstätigkeit begleitet ist der Klassiker von David Holmgreen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2017/04/11/literatur-zum-gestalten-von-bio-und-permakulturgaerten/">Literatur zum Gestalten von Bio- und Permakulturgärten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-1581 size-full" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Buchbesprechung_BiogaertenPermakultur-Holmgreen.jpg" alt="" width="700" height="400" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Buchbesprechung_BiogaertenPermakultur-Holmgreen.jpg 700w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Buchbesprechung_BiogaertenPermakultur-Holmgreen-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" />Die Gartensaison ist voll im Gange und für die Planer ist nun schon die Zeit sich um die nächsten Gärten zu kümmern. Die Buchwelt bietet dazu dieses Jahr ganz besondere Schmankerl.</p>
<h2>Permakultur &#8211; Gestaltungsprinzipien für eine zukunftsfähige Lebensweise</h2>
<p>Ein Buch, das mich seit vielen Jahren bei meiner Planungstätigkeit begleitet ist der Klassiker von David Holmgreen, Mitbegründer der Permakultur-Bewegung, &#8222;Permakultur &#8211; Gestaltungsprinzipien für eine zukunftsfähige Lebensweise&#8220;. Dank den engagierten Menschen vom <a href="http://www.drachenverlag.de/buch/permakultur.html">Drachenverlag</a> gibt es dieses Buch nun erstmals in einer deutschen Übersetzung. Nach der Übersetzung von <a href="http://www.permakultur-akademie.com/lesestoff/handbuch/">Bill Mollisons Standardwerk</a> ist nun also auch das zweite Standardwerk der Permakulur-Begründer im deutschsprachigen Raum für jeden lesbar.</p>
<p>David Holmgreen orientiert sich in seinem Ansatz an 12 Gestaltungsprinzipien.</p>
<ol>
<li>Beobachte und interagiere</li>
<li>Fange Energie ein und bewahre sie</li>
<li>Erziele eine Ernte</li>
<li>Lass die Natur regulieren und lerne aus dem Feedback</li>
<li>Nutze und schätze erneuerbare Ressourcen und Leistungen</li>
<li>Erzeuge keinen Abfall</li>
<li>Gestalte erst Muster, dann die Details</li>
<li>Integriere mehr als du trennst</li>
<li>Nutze kleine und langsame Lösungen</li>
<li>Nutze und schätze die Vielfalt</li>
<li>Nutze randzonen und schätze das Marginale</li>
<li>Nutze Veränderungen und reagiere kreativ darauf</li>
</ol>
<p>Jedes Kapitel widmet sich sehr detailiert einem Prinzip. Anhand von Beispielen werden diese greifbar erklärt. Für die Planung von kleinen oder größeren Gärten und Grundstücken sind die Prinzipien sehr hilfreich. Wir lernen das, was bereits vorhanden ist, gut zu integrieren, indem wir beobachten und reagieren. Wir können die Natur unseres Objekts kennenlernen und sie für uns nutzbar und produktiv gestalten, ohne sie wie ein weißes Blatt Papier zu behandeln. Gärten, die nach den Prinzipien werden so zu einem symbiotischen Ort zwischen Mensch und Natur.</p>
<p>Erschienen am 15.12.2016<br />
416 Seiten<br />
Format: 15,4 x 23<br />
Broschur<br />
ISBN: 978-3-927369-76-4</p>
<p><a href="http://www.drachenverlag.de/buch/permakultur.html">Drachenverlag</a></p>
<h2>Biogärten gestalten &#8211; das große Planungsbuch</h2>
<p>Auch vom <a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2613&amp;bookclass=neu">Verlag Löwenzahn</a> wird man für die Gartensaison gut gerüstet. Doris Kampas von <a href="http://www.bio-garten.at">bio-garten.at</a> gibt in ihrem Buch &#8222;Biogärten gestalten &#8211; das große Planungsbuch&#8220; ihr Wissen an uns Gärtner*innen weiter. Wie von früheren Büchern des Verlags gewohnt, werden die Beispiele mit zahlreichen Bildern und Skizzen anschaulich begleitet und lassen so kaum Fragen offen.</p>
<p>Für Planungsneulinge ist der erste Teil des Buches besonders lohnenswert. Ausgehend von Grundstücksgröße und vorhandener Zeit, sowie Lebensstil (!) wird der Garten einmal vordefiniert. Danach folgen Details für bspw. Bodenqualität und Bewässerungsituation.</p>
<p>im zweiten Teil werden zahlreiche Beispiele aus der Praxis geschildert. Dabei kommen auch Stadtgärtner*innen nicht zu kurz. Aber Achtung: bei der Gestaltung von Terrassen und Balkonen fehlt der Hinweis auf die statische Belastbarkeit des Gebäudes.</p>
<p>Im dritten Teil gibt es dann Anbaupläne und jede Menge praktische Tipps.</p>
<p>Für Anfänger und Hobbygärntner bietet dieses Buch sehr viel. Der Profi findet so manche neue Idee und kann das Buch für die Planung bei seinen Klienten als praktische Literatur zur Anschauung lassen :)</p>
<p>Erschienen: 2017<br />
ISBN 978-3-7066-2613-2<br />
440 Seiten, gebunden<br />
mit über 700 Farbfotos, Zeichnungen und Plänen von Doris Kampas, Rita Newman und dem Biogarten-Team</p>
<p><a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2613&amp;bookclass=neu">Verlag Löwenzahn</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2017/04/11/literatur-zum-gestalten-von-bio-und-permakulturgaerten/">Literatur zum Gestalten von Bio- und Permakulturgärten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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		<title>Moosgraffiti mit Kindern von COLEARNING WIEN</title>
		<link>https://www.landscaping.at/blog/2016/04/09/moosgraffiti-mit-kinder-von-colearning-wien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2016 20:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Guerilla Gardening]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Gardening]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit September 2015 habe ich meinen Arbeitsplatz ins Projekt COLEARNING WIEN verlegt. Dort lernen Kinder auf natürliche Art und Weise und so fand ich den perfekten Platz mit ihnen mein Projekt umzusetzen: ein Moosgraffiti. Schon vor einigen Jahren habe ich darüber geschrieben und auch selbst einige Werke umgesetzt (Bilder auf google). Seit gestern ist nun [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2016/04/09/moosgraffiti-mit-kinder-von-colearning-wien/">Moosgraffiti mit Kindern von COLEARNING WIEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1486" style="width: 1034px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1486" class="wp-image-1486 size-large" src="http://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Moosgraffiti_Colearning1_edited-1024x680.jpg" alt="Moosgraffiti_Colearning1_edited" width="1024" height="680" srcset="https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Moosgraffiti_Colearning1_edited-1024x680.jpg 1024w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Moosgraffiti_Colearning1_edited-300x199.jpg 300w, https://www.landscaping.at/wp/wp-content/uploads/Moosgraffiti_Colearning1_edited.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-1486" class="wp-caption-text">Moosgraffiti made by landscapingAT and Kids of COLEARNING WIEN</p></div></p>
<p>Seit September 2015 habe ich meinen Arbeitsplatz ins Projekt <a href="http://www.colearning-wien.at" target="_blank" rel="noopener">COLEARNING WIEN</a> verlegt. Dort lernen Kinder auf natürliche Art und Weise und so fand ich den perfekten Platz mit ihnen mein Projekt umzusetzen: ein Moosgraffiti. Schon vor einigen Jahren habe ich <a href="http://www.landscaping.at/blog/2011/05/05/moosgraffiti/">darüber geschrieben</a> und auch selbst einige Werke umgesetzt (<a href="https://goo.gl/photos/qu1EubKEK7PBqLro9" target="_blank" rel="noopener">Bilder auf google</a>).</p>
<p>Seit gestern ist nun auch das COLEARNING-Logo fertig. Die Arbeit mit den Kindern hat alles sehr beschleunigt. Hier ein paar Fotos:</p>
<p><a href="https://www.landscaping.at/blog/2016/04/09/moosgraffiti-mit-kinder-von-colearning-wien/#gallery-1453-1-slideshow">Klicke, um die Diashow aufzurufen.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.landscaping.at/blog/2016/04/09/moosgraffiti-mit-kinder-von-colearning-wien/">Moosgraffiti mit Kindern von COLEARNING WIEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.landscaping.at">landscaping AT - Der Blick über den Gartenzaun</a>.</p>
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