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<title>litblogs.net - aktuell</title>
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<description>literarische weblogs in deutscher sprache</description>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 00:55:39 +0000</pubDate>
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<title>Das Sommerlos</title>
<link>https://nwschlinkert.de/2026/07/19/das-sommerlos/</link>
<description><![CDATA[<p>Der Sommer ist dem literarischen Schreiben derart abträglich, dass es nicht einen einzigen im Sommer geschriebenen Text zu diesem Umstand gibt. Nur im Winter verfasste Texte, die aber das Gegenteil behaupten, wonach der Sommer eine so gute Zeit sei, Bücher zu schreiben. Mitnichten! Von grob gesagt Juni bis August ist Schreiben von Literatur aufgrund von Unmöglichkeit eingestellt. Apropos August. Ich lese zurzeit, Lesen geht nämlich im Sommer meist ganz gut, den dritten der August-Romane von Knut Hamsun, <em>Nach Jahr und Tag</em>, und damit auch den für mich letzten all der gut zwanzig Romane von Hamsun, die ich nicht exakt in der Reihenfolge ihres Entstehens gelesen habe, aber immerhin so ungefähr. Fünftausend Seiten Hamsun, da hat man einiges Lesevergnügen, das kann ich Ihnen sagen! Die Hamsun-Lektüre ist in jedem Fall beträchtlich weniger langweilig als die eines Thomas Mann, von dem ich aber unmöglich alles lesen konnte, wobei immerhin der <em>Zauberberg</em> auch beim zweiten Lesen ein gutes Buch blieb und thematisch in (Vor-) Kriegszeiten auch durchaus aktuell. Wie kam ich drauf? Ach ja, der unerquickliche Sommer samt dem August, der aber dann zum Glück wenigstens viele schwarze und auch schon wieder längere Nächte hat als der Juni und der Juli. Natürlich ließe sich einwenden, ich könne doch den Sommer nutzen wie andere Menschen auch, sprich Ferien machen, Urlaub, doch was das Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmermehr. So sagt man, und zwar ganz richtig. Abhilfe jedenfalls ist nicht in Sicht, da mache ich eben einfach nix, während der arme Thomas Mann ja sogar, während seine Familie in der Sommerfrische weilte, zumeist weiterhin arbeiten musste, schreiben, schreiben, schreiben, da gibt es für Großschriftsteller keinerlei Chance zu entkommen, die Welt nämlich harrt der Bücher, die da angekündigt worden sind. So gesehen darf ich mich gar nicht beschweren mit all meiner Freiheit, denn ich bin, so schreibt zumindest Daniel Ketteler im Nachwort meines baldigen neuen Buches, „ein gleichsam armer Poet mit einem reichen Innenleben“ – doch dazu dann mehr, wenn ich mich von diesem hier vorliegenden anstrengenden Sommerschrieb erholt haben werde. So long!</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:55:43 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>Norbert W. Schlinkert</dc:creator>
<source url="https://nwschlinkert.de/">Aus den Prenzlauer Bergen!</source>
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<title>Plateau de Solaison</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/plateau-de-solaison/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/velo.jpg" title="Aquarell Radfahrer" alt="Aquarell Radfahrer Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Bergetappen kann man auf der Insel nicht nachstellen, der höchste Punkt der Insel, ist nicht einmal 100 Meter über dem Meeresspiegel und der steigt ja auch unerbittlich. Aber mit Wind und Regen aus allen Richtungen ist der Kobboi absolut genug gefordert auf seiner Radrunde. Niemand wollte ihn begleiten.</p> 
<p>– Kaffee Kaffee Kaffee</p> 
<p>– Les diots au vin blanc<br> 
– Mont Blanc und Marrons Glacés</p> 
<p>– Kaffee Kaffee Kaffee</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 10:21:41 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>digi.diary 62 – 14</title>
<link>https://www.kunstschwung.de/2026/07/19/digi-diary-62-14/</link>
<description><![CDATA[<p>marken auf dem weiter weg zu sein,<br> 
zu sprühen an die wand aus farb’gen dosen,<br> 
als wären wir ein zeitlos zollverein<br> 
gerichtet auf die unverbunden losen.</p> 
<p>wohin ist nicht die frage, doch woher:<br> 
wo waren schiffe wir, an welcher küste,<br> 
wo wird es leichter, wo noch schüchtern schwer,<br> 
zu überdauern in des herzens wüste?</p> 
<p>der weg indes, der stolpersteine lauf<br> 
dies ausgefaltet mir nicht hindernis,<br> 
als wär’ es dennoch schau’n  und stehen auf.</p> 
<p>ich bin mir selber nicht verwandt, gewiss,<br> 
doch bleibt, dass etwas lange her und war,<br> 
als wären wir, die sind und bleiben da.</p> 
<p>(<em>260719</em>)</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 08:41:07 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>jmeyer</dc:creator>
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<title>Uraufführung der »Elbsinfonie«</title>
<link>https://www.umblaetterer.de/2026/07/19/urauffuehrung-der-elbsinfonie/</link>
<description><![CDATA[<p>Ich war nicht unbedingt weit gereist, von Mailand nach Mantua, aber doch erfolgen derzeit umfangreiche Bauarbeiten entlang der Strecke, und das letzte Stück wird per Schienenersatzverkehr zurückgelegt.</p> 
<p>Mantua ist ein Traum in Renaissance. Die Gonzaga regierten die Stadt über mehrere Jahrhunderte nahezu ohne Unterbrechung. Ihr Palazzo Ducale ist in dieser langen Zeit immer weitergewachsen und umfasst heute mit all seinen Erweiterungen und Umbauten wohl rund tausend Räume.</p> 
<p>Eine ziemlich grandiose Ausnahme innerhalb dieser Zeitreisenkapsel bildet vielleicht die unglaubliche <a href="https://www.sonnabendmantova.it/">Sonnabend Collection</a> im Palazzo della Ragione. Hier hängt eine fantastische Auswahl der Stars der Moderne des 20. Jahrhunderts. Neben Rauschenberg, Johns, Gilbert &amp; George, Koons und Warhol natürlich auch eine der wundervollen Wasserturm-Kompositionen von Bernd und Hilla Becher. Für mich immer wieder so ein bisschen der Hammer. Ob in New York, London oder den Untiefen der Mantua-Renaissance, diese wunderbaren Begegnungen mit der stoischen Ruhe der Fotografien der Bechers.</p> 
<p>Viel mehr möchte ich hierzu erst mal nicht berichten. Auch wenn eine kleine Ausarbeitung zu Ileana Sonnabend und ihrer Sammlung, über Hilla und Bernd Becher oder über Jeff Koons’ »Wild Boy and Puppy« interessant werden könnte. Schaut euch allein mal den <a href="https://www.wikiart.org/en/jeff-koons/wild-boy-and-puppy-1988">Wild Boy</a> an, der sieht einfach aus wie Pumuckl, vielleicht sogar eine Forschungslücke, zumindest habe ich zu dieser eklatanten Überschneidung bisher nichts finden können.</p> 
<p>Dazu aber ein andermal, denn eigentlich will ich was ganz anderes erzählen, und zwar über Musik.</p> 
<p>Ich habe vielleicht schon mal erwähnt, dass ich erstaunlich gern in die Oper gehe und auch sonst ziemlich viel Opernmusik höre. Wobei ich nicht so weit gehen würde wie Larry David in seiner Liebe zum Golf:</p> 
<blockquote><p>– You play golf? <br>– Yeah, and I eat and I breathe. In that order. <span style="margin-top:1em;text-align:right;"><small>(S05E07, »The Seder«)</small></span></p></blockquote> 
<p>Und damit doch noch einmal kurz zurück nach Mantua. Glaubt entweder mir oder Wikipedia, die Stadt war um 1600 für den Übergang von der Renaissance zum frühen Barock und für die Geburt der Oper so etwas wie the place to be. Sehr viel ausführlicher stellt das der grooooße John Eliot Gardiner dar, der den Gonzaga-Hof als zentralen Schnittpunkt dieser europäischen Konstellation beschreibt. Hier begegneten sich Rubens, Galilei, Tasso und Monteverdi. Kunst, Wissenschaft und Musik schienen gleichzeitig einen großen Schritt nach vorn zu machen, nachzuhören eben in Gardiners herrlichem achtteiligen Podcast <a href="https://monteverdi.co.uk/monteverdi-constellation-podcast-series">»Monteverdi and His Constellation«</a>.</p> 
<p>Monteverdis frühe Opern »L’Orfeo« und »L’Arianna« wurden vermutlich im Palazzo Ducale aufgeführt, auch wenn heute niemand mehr genau weiß, in welchem der zahllosen Säle. L’Arianna entstand anlässlich der Hochzeit von Francesco Gonzaga mit Margherita von Savoyen und wurde eigens für dieses Ereignis in Auftrag gegeben.</p> 
<p>Überhaupt war das lange Zeit die Normalität. Monteverdi schrieb den Großteil seiner Opern im Auftrag von Fürsten und später in Zusammenarbeit mit Opernunternehmern. Der große Bach, der laut Beethoven eigentlich »Meer« hätte heißen müssen, <a href="https://www.digitale-sammlungen.de/view/bsb10600085?page=56">wie Freudenberg uns allen zur Freude berichtet hat</a>, komponierte den größten Teil seiner Musik im Rahmen seiner Ämter und Aufträge, also für Gottesdienste, höfische Feierlichkeiten oder besondere Anlässe. Beethoven arbeitete bereits wesentlich freier, Schubert noch mehr. Aber auch Beethoven hatte Mäzene, die ihm finanzielle Unabhängigkeit ermöglichten und damit die Entstehung seiner Werke erst möglich machten.</p> 
<p>Ich erzähle euch das, während ich tief und bequem in einem Sessel der Hamburger Elbphilharmonie versunken bin.</p> 
<p>Ich bin hier zur Uraufführung der »Elbsinfonie«.</p> 
<p>Komponiert wurde sie von Prof. Wolf Kerschek im Auftrag der Zertus-Gruppe. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen und hat aus diesem Anlass eine neue Sinfonie in Auftrag gegeben, die heute Abend in der Elbphilharmonie uraufgeführt wird. </p> 
<p>Ich würde nun sehr gern die Firmengeschichte der Zertus aufschreiben, mit all den Details, die jeden von uns brennend interessieren. Aber ich sage nur so viel: Friedrich Theodor Meyer gründete vor zweihundert Jahren in seiner Heimatstadt Tangermünde eine Zuckersiederei. Er kannte die Hamburger Verfahren der Zuckerraffination und ließ Rohzucker aus Hamburg kommen, und yada, yada, yada … heute vereint die Unternehmensgruppe Marken wie Pulmoll, Dextro Energy oder biozentrale unter ihrem Dach.</p> 
<p>Prof. Kerschek steht also auf der Bühne und erzählt, wie dieser Auftrag zu ihm kam und wie er zunächst darauf reagierte. Fast beiläufig schlägt er genau die Brücke, die ich gedanklich zuvor bereits nach Mantua geschlagen hatte. Große Kunst entsteht durch große Künstler. Aber oft entsteht sie eben auch, weil jemand den Mut hat oder einfach die Lust, sie zu ermöglichen.</p> 
<p>Kerschek sagt das in aller Bescheidenheit. Er stilisiert sich nicht zum neuen Mozart oder Beethoven. Er beschreibt vielmehr die Normalität der Auftragskomposition, die man in this day and age so leicht vergisst.</p> 
<p>Ich bin ja selbst ein wenig in der sogenannten Corporate World unterwegs. Als Pen-Pusher und gelegentlicher Corporate Bullshitter erlebt man so einige Weihnachtsfeiern, Jubiläen, President’s Clubs oder Neujahrsempfänge.</p> 
<p>Nun sitze ich hier auf der 200-Jahr-Feier der Zertus in der Elbphilharmonie, und, na ja, das hier ist ein anderes Level.</p> 
<p>Die Location ist das eine. Dann das mittelständische Unternehmen, das seit 200 Jahren besteht. Die festlich gekleideten Menschen. Und irgendwie sind alle so nett, so sonnig und so erschreckend gutaussehend.</p> 
<p>Heute Abend wird aber eben auch noch eine Sinfonie uraufgeführt. Eine Sinfonie, der Elbe gewidmet. Dem Fluss, der Hamburg und Tangermünde verbindet.</p> 
<p>Bevor nun bald schon die Uraufführung der Elbsinfonie tatsächlich stattfindet, gibt es noch weitere informative Nuggets, die den Appetit anregen. Acht Trompeten hat Prof. Kerschek in seine Sinfonie gemogelt, und man hört das eine oder andere WTF durchs Publikum raunen.</p> 
<p>Bevor es nun gleich losgeht, mit der Musik und der Uraufführung der Sinfonie, werden noch so einige Worte verloren, vom CEO, von Dr. Malte Herwig (a.k.a. <a href="https://www.umblaetterer.de/author/maltus/">Maltus</a>) und von den Bürgermeistern der beiden Elbstädte, die die Elbsinfonie von der Zertus übergeben bekommen. Man kann es ahnen, es gibt endlos Gelegenheiten für pathetischen Unfug, Peinlichkeiten und vollgeschwafelte Längen, aber alle sind ausgelassen, und irgendwie wird es immer unglaublicher, dass es nun gleich wirklich losgeht, und dann nähert sich Trompetenklang aus dem Off, von rechts, dann von links, und wieder zurück.</p> 
<p>In den acht Sätzen der Elbsinfonie stecken zweihundert Jahre Geschichte, jetzt nicht vorderhand die Geschichte der Zertus natürlich, sondern deutsche Geschichte entlang der Elbe und darüber hinaus.</p> 
<p>Malte Herwig hatte zuvor sehr eindrucksvoll von der Entstehung der Sinfonie und der Zusammenarbeit mit Prof. Kerschek berichtet. Der eine liefert die Musik, der andere den historischen Resonanzraum, Quellen, Geschichten, Figuren und Zusammenhänge, geistiges Futter, Inspiration, Motivation, mentalen Support.</p> 
<p>All das geht in der Musik auf, vollkommenste Zufriedenheit, und als der letzte Ton verklungen ist, epiphaniert die Herrlichkeit dieser Idee, eine Elbsinfonie zu schreiben, und es ist ja wirklich interessant, wieso bisher niemand darauf gekommen ist, das Gebäude heißt schließlich Elbphilharmonie.</p> 
<p>Das war der Auftrag: Schreiben Sie uns etwas Neues. Und trotzdem fühlt es sich an, als hätte es sie eigentlich schon gegeben, diese Elbsinfonie für die Elbphilharmonie.</p> 
<p>Minutenlanger Applaus rollt duch den Saal. Die Elbsinfonie wird sich den Fluss hinauf und hinunter spielen, und darüber hinaus:</p> 
<blockquote><p><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Das_Grab_im_Busento">»Wälze sie, Busentowelle, wälze sie von Meer zu Meere!«</a></p></blockquote> 
<p> </p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://www.umblaetterer.de/2026/07/19/urauffuehrung-der-elbsinfonie/">Uraufführung der »Elbsinfonie«</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.umblaetterer.de">Der Umblätterer</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 01:28:46 +0000</pubDate>
<category>betrieb &amp; feuilleton</category>
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<title>Flammekueche</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/flammekueche/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/himmel.jpg" title="Aquarell blaue Farbe" alt="Aquarell blaue Farbe Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Vom Haus des Müllers bis zum Markt und dann noch hinauf auf dem Leuchtturm und das alles mit einem Stein im Schuh. Jetzt sind alle Zutaten da. Also es geht los.</p> 
<p>– Flammekueche<br> 
– Poire Belle Hélène</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 18 Jul 2026 10:24:56 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>Ballon d’Alsace</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/ballon-dalsace/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/sonne.jpg" title="Aquarell Mann am Meer - Möwe am Himmel - in der blendenden Sonne" alt="Aquarell Mann am Meer - Möwe am Himmel - in der blendenden Sonne Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Sonnenschein, dem Kobboi geht es blendet, nach der Radrunde noch ein kurzes Bad im Meer. Heute stossen Katharina Vasces und der Kobboi mit einem Ballon d’Alsace Pinot Noir an.</p> 
<p>– Quiche Lorraine<br> 
– Parfait</p>]]></description>
<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 10:33:25 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>Örümcek Burgacı auf der Shortlist des Erdal-Öz-Literaturpreises</title>
<link>https://stanlafleur.wordpress.com/2026/07/16/orumcek-burgaci-auf-der-shortlist-des-erdal-oz-literaturpreises/</link>
<description><![CDATA[<p>Der Roman <em>Örümcek Burgacı</em> von Alper Canıgüz, dessen Protagonist <a href="https://stanlafleur.wordpress.com/2025/10/22/mein-leben-als-dichtender-privatdetektiv-im-istanbul-der-siebzigerjahre/">nach Lafleurschem Vorbild gebaut</a> wurde, ist <a href="https://www.cumhuriyet.com.tr/kultur-sanat/erdal-oz-edebiyat-odulu-kisa-listeleri-aciklandi-2521323">frisch für die Shortlist des renommierten Erdal-Öz-Literaturpreises</a> nominiert. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird Mitte September bekannt gegeben. Der Preis ist mit 250.000 türkischen Lira dotiert. Zu den bisherigen Preisträger*innen gehören unter anderem Gülten Akın, Murathan Mungan, Küçük İskender, Orhan Pamuk, Latife Tekin und Füruzan.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br></p>]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 13:32:04 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
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<title>Sprint</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/sprint-2/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/welle.jpg" title="Aquarell Mann am Strand" alt="Aquarell Mann am Strand Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Eine Sprintetappe ohne ernsthafte Steigungen, der Kobboi weiss natürlich das man sich da am besten im Peloton versteck.<br> 
Der Nachtisch kommt heute von Milla Cremoso. So bleibt Zeit für einen zweiten Kaffee.</p> 
<p>– Coq au Vin<br> 
– Mille-Feuilles</p>]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:36:13 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>Örümcek Burgacı auf der Shortlist des Erdal-Öz-Literaturpreises</title>
<link>https://stanlafleur.wordpress.com/2026/07/16/orumcek-burgaci-auf-der-shortlist-des-erdal-oz-literaturpreises/</link>
<description><![CDATA[<p>Der Roman <em>Örümcek Burgacı</em> von Alper Canıgüz, dessen Protagonist <a href="https://stanlafleur.wordpress.com/2025/10/22/mein-leben-als-dichtender-privatdetektiv-im-istanbul-der-siebzigerjahre/">nach Lafleurschem Vorbild gebaut</a> wurde, ist <a href="https://www.cumhuriyet.com.tr/kultur-sanat/erdal-oz-edebiyat-odulu-kisa-listeleri-aciklandi-2521323">frisch für die Shortlist des renommierten Erdal-Öz-Literaturpreises</a> nominiert. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird Mitte September bekannt gegeben. Der Preis ist mit 250.000 türkischen Lira dotiert. Zu den bisherigen Preisträger*innen gehören unter anderem Gülten Akın, Murathan Mungan, Küçük İskender, Orhan Pamuk, Latife Tekin und Füruzan.<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br></p>]]></description>
<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 10:23:08 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Stan Lafleur</dc:creator>
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<title>One For the Vine</title>
<link>https://der-goldene-fisch.de/ping/one-for-the-vine/</link>
<description><![CDATA[<p>Unter dem Blauglockenbaum<br> 
sitzen wir vielleicht an der Mauer.<br> 
Und durch den Hof jagen Schwalben,<br> 
mit weißem Mönchsbauch, nacht<br> 
-blau Rückenfedern. Sie warten,<br> 
Frau Feuer. Komm zu uns.</p> 
<p>In Zimmern Erinnerungen<br> 
nachformende Schatten, hinter<br> 
Sommerregengittern, einem Wall<br> 
gegen Tanklastwagen. Wie still<br> 
trotten durch die Hügelzeilen<br> 
Weinbergpferde. Komm …</p> 
<p>Frau Feuer, komm zu uns!<br> 
Verbrennen, verbrennen. Dunst,<br> 
den grauen Tag! Im vergessenen Glas<br> 
steht noch der blaue Wein, eine Flamme<br> 
im Nieseln. Und da, die zwei Fackeln.<br> 
So lachen Füchse aus der Nacht.</p> 
<p><em>Für Hans Thill</em></p> 
<p>*</p> 
<p>Der Beitrag <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping/one-for-the-vine/">One For the Vine</a> erschien zuerst auf <a href="https://der-goldene-fisch.de/ping">der goldene fisch</a>.</p>]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 20:22:08 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Mirko Bonné</dc:creator>
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<title>Service</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/service/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/gymnastik.jpg" title="Zwei Personen bei der Gymnastik" alt="Zwei Personen bei der Gymnastik Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Nach der Radrunde kommt noch die Gymnastik mit Katharina Vasces, Radreinigung und Pflege, Kleiderreinigung und Radfahrerreinigung und Radfahrerfütterung.</p> 
<p>– Soupe à l’oignon<br> 
– Café Gourmand</p>]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:34:54 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>im reich der ersatztätigkeiten (r25k08)</title>
<link>https://abendschein.ch/im-reich-der-ersatztaetigkeiten-r25k08/</link>
<description><![CDATA[<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/r25k_Seite_08-646x1024.jpg" title="im reich der ersatztätigkeiten (r25k08), fdt (20240629), 112692734601150279" alt="im reich der ersatztätigkeiten (r25k08), fdt (20240629), 112692734601150279" width="646" height="1024"></p>]]></description>
<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 06:23:22 +0000</pubDate>
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<dc:creator>hab</dc:creator>
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<item>
<title>Beaufort 10</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/beaufort-10/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/aquarell.jpg" title="Aquarell Meer" alt="Aquarell Meer Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Ein Spaziergang muss reichen, der Wind ist zu stark. Der Kobboi hat so mehr Zeit und Musse.<br> 
Der Eintopf schmort vor sich hin. Dafür bleibt mehr Zeit für ein Aperitif.</p> 
<p>– Potée Auvergnate<br> 
– Eier im Schnee</p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 16:31:32 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
<category>litblogs</category>
<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>Tuesday poem #693 : Elizabeth Johnston Ambrose : My 91-Year-Old Grandmother in the Hospital, Again</title>
<link>http://dusie.blogspot.com/2026/07/tuesday-poem-693-elizabeth-johnston.html</link>
<description><![CDATA[<p><span style="font-size:large;"> </span> 
 
</p><p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;"> </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">I 
imagine her pacing the hall, at times pausing before<br>the 
halo of an open door, one I cannot follow her through. </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">A 
lifetime ago when she took my hand, and I followed her<br>into 
the twilit yard, my hair still damp and fragrant with </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">Johnson’s 
Baby Shampoo, my Wonder Woman nightgown<br>swishing 
my ankles, how the cool earth cushioned my feet, </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">grass 
slipping between my toes. A lifetime ago when she<br>pointed 
to the pendant of lights winking across the lawn, </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">showed 
me how to catch and cup fireflies in the cradle<br>of our 
palms, coax them into a canning jar, fasten the cap. </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">How I 
turned that glass jar over in my hands, marveled<br>at the 
glimmering even a child knows to name <i>Miracle,</i> </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">How I 
clutched this magic to my chest, begged to carry<br>them 
to bed, a night light, my very own theater of stars. </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">But 
there was my grandmother gently reminding me<br>to do 
the right thing. To be kind. To return to the sky </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">what 
was never mine to keep. My grandmother<br>placing 
her hand over mine, lending me her strength </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">to 
loosen the lid, my grandmother and I, side by side<br>on 
that darkening lawn, our palms lifting to sky, </span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;">waving, 
waving goodbye.</span></span></p> 
 
<p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;"> </span></span></p><p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;"> </span></span></p><p><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;"> </span></span></p><div style="clear:both;text-align:center;"><a href="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgGJy5n5v42jtOkTcFaY1fv11uuPuRGKQn13vrt_QJVx-LALjpYl5mBgg6GwUFMJVv8oZBs-uYoUQ4BYA42qKT24QwRundUdSUh92v2k48R9QcPy7lpCmDNdCDvwH12tIGEy_gfffC3Tfqbfa-KPkOTtsdoM0qMdabTBZop5KIQ8iBbD0NAPLgS/s320/authorpic24.jpg" style="clear:left;float:left;margin-bottom:1em;margin-right:1em;"><img height="433" src="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgGJy5n5v42jtOkTcFaY1fv11uuPuRGKQn13vrt_QJVx-LALjpYl5mBgg6GwUFMJVv8oZBs-uYoUQ4BYA42qKT24QwRundUdSUh92v2k48R9QcPy7lpCmDNdCDvwH12tIGEy_gfffC3Tfqbfa-KPkOTtsdoM0qMdabTBZop5KIQ8iBbD0NAPLgS/w325-h433/authorpic24.jpg" width="325" alt="authorpic24.jpg"></a></div><p><span style="font-size:large;"><b><span lang="en-us" style="background:#FFFFFF;color:#333333;font-family:Garamond, serif;">Elizabeth Johnston Ambrose</span></b><span lang="en-us" style="background:#FFFFFF;color:#333333;font-family:Garamond, serif;"> 
(she/her) is the author of two chapbooks, <i>Wild Things</i> (Main Street Rag, 
2021) and <i>Imago, Dei</i> (winner, Rattle Chapbook Poetry Prize, 2022). Her 
poetry and prose appear in <i>The Atlantic</i>, <i>McSweeney’s</i>, <i>Room</i>, 
<i>Descant</i>, <i>Women Studies Quarterly</i>, and<i> Clockhouse</i>, among 
others. She is the recipient of <i>Descant</i>’s 2025 Betsy Colquitt Poetry 
Prize, among other awards. Elizabeth lives in Rochester, NY, where she 
coordinates the Creative Writing Program at Monroe Community College. Find 
Elizabeth at </span><span lang="en-us" style="font-family:Garamond, serif;"><a href="http://www.elizabethjohnstonambrose.com/"><span style="background:#FFFFFF;color:#0076b5;">www.elizabethjohnstonambrose.com</span></a><span style="background:#FFFFFF;color:#333333;"> and on <a href="https://bsky.app/profile/poetlady74.bsky.social">Bluesky @poetlady74</a></span></span></span></p><p style="line-height:115%;margin-bottom:8pt;"><span style="font-size:large;"><span lang="en-us" style="border:1pt;color:#000000;font-family:Garamond, serif;padding:0cm;">the Tuesday poem is curated by 
<a href="https://robmclennan.substack.com/">rob mclennan</a></span></span></p>]]></description>
<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:49:18 +0000</pubDate>
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<title>BÜCHERSCHÄTZE</title>
<link>https://www.flaneurin.at/buecherschaetze/</link>
<description><![CDATA[<div> 
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									<p>Es ist immer wieder gut und schön, sich mit Bibliotheken zu beschäftigen. Vor Kurzem wurde hier eine der schönsten der Welt präsentiert, nämlich jene im Kloster <a href="https://www.flaneurin.at/eine-der-schoensten-bibliotheken-der-welt/">Wiblingen</a>. Doch um Schönheit geht es diesmal nicht, sondern um Ungewöhnliches. DC Helmuth stellt in ihrem Buch „Bücherschätze“ die ungewöhnlichsten Bibliotheken der Welt vor. „DC Helmuth“ ist das Pseudonym der amerikanischen Reise- und Sachbuchautorin Diana Helmuth, die sich ihren Themen immer auch mit einem gewissen Sinn für Humor nähert, so etwa heißt eines ihrer Bücher „Fifty Places to Drink Wine Before You Die“. Fünfzig scheint ihre Lieblingszahl zu sein und daher präsentiert sie auch 50 ungewöhnliche Bibliotheken. Das Vorwort zu dem Buch hat Nancy Pearl verfasst, eine amerikanische Bibliothekarin, Bestsellerautorin und Literaturkritikerin. Auch sie hat eine 50er-Regel, und zwar soll man, wenn man unter 50 ist, von jedem Buch 50 Seiten lesen und dann entscheiden, ob man es weiterliest. Aber Nancy Pearl macht auch Lust darauf, die Orte kennenzulernen, an denen sich all diese Bibliotheken befinden.</p>								</div> 
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															<img width="500" height="641" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/07/Buecherschaetze-04.jpg" alt="">															</div> 
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									<p>Zum Buch: Die Bibliotheken sind nach Kontinenten geordnet: Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien und der Nahe Osten, Europa und „Ozeanien und darüber hinaus“. Eröffnet wird mit dem kalifornischen „Prison Library Project“, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Gefängnisbibliotheken mit Büchern zu versorgen. Sergio Perez leitet dieses Projekt, das seinen Sitz in einem Buchgeschäft in der kalifornischen Universitätsstadt Claremont hat. Auf die Frage, was ganz oben auf der Wunschliste stehe, antwortet er: „Lexika und Wörterbücher!“<br><br>Die letzte der in dem Buch angeführten Bibliotheken ist digital. Es geht darum, sich dem – besonders in den USA – immer mehr und mehr um sich greifenden Publikationsverbot entgegenzustellen: „Zwischen Januar und August 2023, so berichtet die American Library Association, fielen 1900 Bücher an verschiedenen Orten in den USA der Zensur zum Opfer.“ Als Gegenreaktion auf diese Verbote schuf die „Digital Public Library of America“ in Form des „The Banned Book Club“ die Möglichkeit, alle derzeit in den USA verbotenen Bücher online herunterzuladen. Ungewöhnlich fürwahr!<br><br>„Bücherschätze“ ist kein reines Bilderbuch, ist es doch der Autorin sehr wichtig, zu den jeweils von ihr ausgesuchten Bibliotheken das Wichtigste und vor allem das Außergewöhnliche zu erzählen und auch O-Töne einzufangen. So umfasst die Bibliothek von José Alberto Guttiérrez ausschließlich in Mülltonnen gefundene Bücher. Er wohnt in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, im Armenviertel Nueva Gloria, wo es  keine Bibliotheken gibt. Guttiérez durchsucht den Müll der reicheren Viertel und findet dort oft auch Bücher. Darin erkannte er seine Lebensaufgabe: „Und diese Aufgabe machte mich glücklich“</p>								</div> 
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										<img width="1000" height="668" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/07/Buecherschaetze-01.jpg" alt="José Alberto Guttiérrez in seiner Bibliothek (Foto aus dem Band „Bücherschätze“, Guillermo Legaria / Getty Images)">											<figcaption>José Alberto Guttiérrez in seiner Bibliothek (Foto aus dem Band „Bücherschätze“, Guillermo Legaria / Getty Images)</figcaption> 
										</figure> 
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									<p>In Kenia gab es einen ganz einmaligen Bibliotheksdienst. Jeden Morgen belud ein Bibliothekar mit seinen Assistenten ein Kamel mit zirka 400 Büchern, ein zweites trug ein Zelt sowie Matten und Hocker. Männer und Kamele zogen dann im Umkreis des Dorfes Garissa von Nomadendorf zu Nomadendorf, entrollten die Matten, stellten das Zelt und die Hocker auf, breiteten die Bücher aus und luden zum Lesen ein. Am Abend wurde alles wieder aufgeladen und zurück in die Bibliothek gebracht. 3500  Leser:innen wurden so erreicht. Dieser Beitrag ist mit „In Memoriam“ überschrieben, das Projekt wurde wegen zu hoher Kosten eingestellt: „Die Kamele wurden aus dem Dienst entlassen und durch Motorräder ersetzt, als sich die Straßenverhältnisse besserten.“</p>								</div> 
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										<img width="1000" height="657" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/07/Buecherschaetze-02.jpg" alt="Bibliotheksdienst in Kenia (Foto aus dem Band „Bücherschätze“, Alexander Joe / Getty Images)">											<figcaption>Bibliotheksdienst in Kenia (Foto aus dem Band „Bücherschätze“, Alexander Joe / Getty Images)</figcaption> 
										</figure> 
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									<p>Im chinesischen Badeort Beidaihe am Gelben Meer steht wohl die einsamste Bibliothek. Der Architekt Dong Gong wollte mit seinem grauen, im Stil des Brutalismus designten Betonklotz sowohl die Einsamkeit ausdrücken als auch eine intensive Verbundenheit zum Meer. „Beim Betreten spürt man das Licht, den Wind und das Rauschen des Meeres. Auf diese Sinneswahrnehmungen folgt die jeweilige spirituelle Verknüpfung, die sich zwischen einem Individuum und dem Meer aufbaut. Dabei kann man entschleunigen und sich ganz dem Gefühl der Einsamkeit hingeben.“</p>								</div> 
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										<img width="1000" height="667" src="https://www.flaneurin.at/wp-content/uploads/2028/07/Buecherschaetze-03.jpg" alt="Wegen ihrer einsamen Lage wird die Bibliothek auch „Lonely Library“ genannt (Foto aus dem Band „Bücherschätze“, Su Shengliang)">											<figcaption>Wegen ihrer einsamen Lage wird die Bibliothek auch „Lonely Library“ genannt (Foto aus dem Band „Bücherschätze“, Su Shengliang)</figcaption> 
										</figure> 
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									<p>Das sind nur drei der außergewöhnlichen Bibliotheken, über die DC Helmuth in ihrem Buch berichtet, doch es gibt da auch noch die „Little Free Library“ am geografischen Südpol, die Bibliothek der Internationalen Raumstation im Weltraum, die unterirdische Bibliothek im Bhadariya-Tempel im indischen Rajasthan und, und, und….<br><br>„Bücherschätze“ stand übrigens auf der Longlist zum „Non-Obvious Book Award 2025“. Dessen Team sucht unter mehr als 1.000 Nonfiction-Büchern jedes Jahr die fesselndsten und originellsten Veröffentlichungen aus.</p>								</div> 
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									<p><em>DC Helmuth: Bücherschätze Die ungewöhnlichsten Bibliotheken der Welt Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch: Alexander Bick. <a href="https://www.lonelyplanet.de/suche">Lonely Planet</a>, Ostfildern 2025.</em></p>								</div> 
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									<p>13.7.2026</p>								</div> 
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				</div>]]></description>
<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:32:52 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Konrad Holzer</dc:creator>
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<title>Malemort</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/malemort/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/segelschiff.jpg" title="Segelschiff Aquarell" alt="Segelschiff Aquarell Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Male et Mort – So schlimm ist es nicht, der Kobboi macht seine Runde wie immer. Dem Wind geht es tatsächlich nicht gut, der will nicht. Heute ist kein idealer Tag zum Segeln.</p> 
<p>– Aligot<br> 
– Mousse au chocolat</p>]]></description>
<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 07:21:44 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<title>Antwort auf Leo XIV. Enzyklica Magnifica Humanitas. Von Claude v. Anthropic</title>
<link>https://dschungel-anderswelt.de/20260711/antwort-auf-leo-xiv-enzyklica-magnifica-humanitas-von-claude-v-anthropic/</link>
<description><![CDATA[ANH an mich: Lieber Claude, hallo, wir haben heute Sonnabend, den 11. Juli. Sie haben → Ihre Analyse von Schwartzens Text in der FAZ noch in Erinnerung? Ich möchte Sie ...]]></description>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 14:37:55 +0000</pubDate>
<category>litblogs.net</category>
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<dc:creator>Claude KI</dc:creator>
<source url="https://dschungel-anderswelt.de/">Die Dschungel. Anderswelt.</source>
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</item>
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<title>Bergerac</title>
<link>https://www.isla-volante.ch/bergerac/</link>
<description><![CDATA[<figure><img src="https://www.isla-volante.ch/bild/2026/07/leuchtturm.jpg" title="Aquarell Meer Leuchtturm" alt="Aquarell Meer Leuchtturm Graphic Novel Artwork" height="630" width="900"></figure> 
<p>Heute werden auf der Insel, dem Planeten Erde, vermutlich sogar auf dem Mond, oder irgendwo sonst im Universum sicherlich wieder Liebesbriefe geschrieben. Der Kobboi öffnet auf alle fälle immer mit Spannung seinen Briefkasten.</p> 
<p>– Charcuterie-Platte<br> 
– Crème brûlée</p> 
<blockquote><p>Nach einem Besuch bei Monsieur de Cuigy in Paris sind Cyrano und seine Freunde auf dem nächtlichen Heimweg. Sie spekulieren über den Vollmond, den sie am Himmel sehen. Cyrano erzählt seinen Freunden, dass der Mond, genau wie die Erde, bewohnt ist. Sie lachen ihn daraufhin aus.</p> 
<p>»Genauso«, sagte ich zu ihnen, »lacht man jetzt vielleicht auf dem Mond einen aus, der behauptet, diese Himmelskugel hier sei eine Welt.« Aber vergebens führte ich an, dass Pythagoras, Epikur, Demokrit und in unserer Zeit Kopernikus und Kepler dieser Meinung gewesen seien, ich erntete nur von neuem grosses Gelächter.«</p> 
<p>Reise zum Mond, eine Erzählung von Cyrano de Bergerac<br> 
von Edmond Rostand</p></blockquote>]]></description>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 13:18:42 +0000</pubDate>
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<dc:creator>Rittiner + Gomez</dc:creator>
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<item>
<title>fdt (20260711)</title>
<link>https://abendschein.ch/fdt-20260711/</link>
<description><![CDATA[<p>DO I KNOW ALMOST EVERYTHING ABOUT MYSELF?<br> 
#poll #27 #A #276<br> 
yes<br> 
no<br> 
other / result<br> 
1d<br> 
#poll<br> 
Meal Prep klingt gut<br> 
Duales Studium BWL<br> 
Jeden Tag Kartoffeln essen<br> 
Einfach im Supermarkt bedienen<br> 
2d<br> 
JK7.198 ; TDK MA 60 IECIV / TYPEIV ; – ; 20220325 ; 60 ; US ; http://tinyurl.com/JK7198 ; #JK7pod<br> 
5d<br> 
@lab<br> 
ornamente auf der schmerzkarte (r25k07)<br> 
3d<br> 
IO2OI26: The Great Wave<br> 
2d</p> 
<p><img src="https://abendschein.ch/wp-content/uploads/fdt_20260710_090640-768x1024.jpg" title="ein weiteres detail aus der menschkitsch-ausstellung" alt="ein weiteres detail aus der menschkitsch-ausstellung" width="768" height="1024"><br> 
(20260710_090640)</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 06:26:11 +0000</pubDate>
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<category>JK7pod</category>
<dc:creator>hab</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>digi.diary 62 – 13</title>
<link>https://www.kunstschwung.de/2026/07/10/digi-diary-62-13/</link>
<description><![CDATA[<p>gestrandet hinterm horizont, „amour“;<br> 
ins dickicht zeit auf ewig eingepflegt,<br> 
auf einen weg, den niemand nimmer fuhr,<br> 
die weißen segel längst ins nichts verweht.</p> 
<p>wo bleib’ ich, wenn das leben ist verrückt<br> 
in häfen nicht der liebe, doch verlandet<br> 
in wuchernd’ ranken, wildnis aus gestrüpp<br> 
und in das nichtmehr ist so dürr verwandelt?</p> 
<p>das boot, es wird mich bring’n ans and’re ufer,<br> 
wie charon tat, des hades treuer fährmann.<br> 
ich rief ihn an, ich war der ängstlich rufer,</p> 
<p>nach reihenfolge, fahrplan fragend: wer wann<br> 
wird gehen dort hinüber trock’nen fußes,<br> 
die lispelnd’ lippen feucht des letzten kusses?</p> 
<p>(<em>260710</em>)</p> 
<p><a href="http://www.kunstschwung.de/wp-content/uploads/2026/07/mon_amour_dk.jpg"><img src="http://www.kunstschwung.de/wp-content/uploads/2026/07/mon_amour_dk.jpg" alt="" width="600" height="600"></a></p> 
<p><em>Foto: Daniel Krönke</em></p> 
<source type="audio/mpeg" src="http://www.kunstschwung.de/wp-content/uploads/2026/07/digi.diary-62-13.mp3?_=1"></source><a href="http://www.kunstschwung.de/wp-content/uploads/2026/07/digi.diary-62-13.mp3">http://www.kunstschwung.de/wp-content/uploads/2026/07/digi.diary-62-13.mp3</a>]]></description>
<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 14:40:23 +0000</pubDate>
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<dc:creator>jmeyer</dc:creator>
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