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      <title>lowpass feeds</title>
      <description>Pipes Output</description>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2015 23:29:27 +0000</pubDate>
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         <title>TxtEagle: SMS-Outsourcing für Afrika</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=416</link>
         <description>[Ö1/ Matrix, 13.12.2009]</description>
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         <pubDate>Tue, 15 Dec 2009 20:54:39 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Der Vater des Lerncomputers: Ein Porträt des Erfinders und Informatikers Alan Kay</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=417</link>
         <description>[Ö1/ Matrix, 25.10.2009]Ein portabler Computer mit integriertem Flachbildschirm und Tastatur, der von Kindern als Werkzeug für kreative Lernprozesse genutzt werden kann: Als Alan Kay 1968 das Konzept für eine Maschine namens Dynabook entwickelte, waren Computer noch Raum füllende Maschinen, die nur von Universitäten, Großkonzernen und dem Militär genutzt wurden. Gut 40 Jahre später finden sich PCs in praktisch jedem Haushalt, und immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen ein eigenes Notebook. Auch jenseits der Industrieländer halten portable Computer dank One Laptop per Child und ähnlicher Initiativen langsam Einzug in Schulen und Kinderzimmer. Alan Kay ist dies jedoch nicht genug. Die heute verfügbare Software ist seiner Meinung nach einfach noch zu schlecht, und das Dynabook damit immer noch in weiter Ferne. Gemeinsam mit seinen Kollegen des Viewpoint Research Insititutes in Los Angeles versucht Kay deshalb, mit Open Source-Programmierumgebungen bessere Tools für Lehren, Lernen und Kreativität zu entwickeln.</description>
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         <pubDate>Sun, 25 Oct 2009 19:56:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Sense Networks</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=425</link>
         <description>[Ö1/ Digital.Leben, 24.09.2009]In den letzten Jahren haben sich eine ganze Reihe von Empfehlungsplattformen im Netz etabliert, auf denen Nutzer Kneipen uns Restaurants mit Sternchen bewerten und wortreich besprechen können. Das US-amerikanische Mobilfunk Start-Up Sense Networks nutzt zum Empfehlen derartiger Ausgehorte einen etwas anderen Ansatz: Es lässt seine Nutzer ganz einfach mit ihren Füßen abstimmen. Die Firma setzt dazu auf die Bewegungsdaten von Mobiltelefonen. Janko Röttgers sprach kürzlich mit Sense Networks-Mitbegründer und Chief Scientist Tony Jebara.</description>
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         <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 20:14:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Free - das neue Buch von Chris Anderson</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=426</link>
         <description>[Ö1/ Digital.Leben, 15.09.2009]Angesichts der Wirtschaftskrise sind wir alle zu Pfennigfuchsern geworden, immer auf der Suche nach günstigen Angeboten. Der US-Journalist Chris Anderson hat gute Nachrichten für uns: In seinem neuen Buch Free beschriebt Anderson, wie das Internet dazu führt, dass immer mehr Dinge überhaupt kein Geld mehr kosten. Janko Röttgers hat das Buch für uns gelesen.</description>
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         <pubDate>Tue, 15 Sep 2009 20:15:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Internet-Manifest</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/texte.php?itemid=414</link>
         <description>&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.lowpass.cc/texte.php?itemid=414&quot;&gt;&lt;/a&gt;Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Das Internet ist anders.&lt;br /&gt;
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln - das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt - zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Das Internet ist der Sieg der Information.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Das Internet verändert  verbessert den Journalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Das Netz verlangt Vernetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Links lohnen, Zitate zieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate  auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers  ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Das Internet ist der neue Ort für den politschen Diskurs.&lt;br /&gt;
Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Mehr ist mehr  es gibt kein Zuviel an Information.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen - sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Das Internet kennt viele Währungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.&lt;br /&gt;
Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Alle für alle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die &quot;Generation Wikipedia&quot; weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten  für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte - und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internet, 07.09.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Markus Beckedahl          &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzpolitik.org/&quot;&gt;http://www.netzpolitik.org/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mercedes Bunz             &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.mercedes-bunz.de/&quot;&gt;http://www.mercedes-bunz.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Julius Endert                &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.blinkenlichten.com/&quot;&gt;http://www.blinkenlichten.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Johnny Haeusler           &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.spreeblick.com&quot;&gt;http://www.spreeblick.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Thomas Knüwer            &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/&quot;&gt;http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Sascha Lobo                &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.saschalobo.com/&quot;&gt;http://www.saschalobo.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Robin Meyer-Lucht        &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.berlin-institute.de/&quot;&gt;http://www.berlin-institute.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wolfgang Michal           &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=23&amp;amp;Itemid=66&quot;&gt;http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=23&amp;Itemid=66&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Stefan Niggemeier        &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de&quot;&gt;http://www.stefan-niggemeier.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Kathrin Passig               &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Janko Röttgers             &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.lowpass.cc/&quot;&gt;http://www.lowpass.cc/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Peter Schink                &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.peter-schink.de/&quot;&gt;http://www.peter-schink.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mario Sixtus                &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.elektrischer-reporter.de/&quot;&gt;http://www.elektrischer-reporter.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Peter Stawowy            &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.xing.com/profile/Peter_Stawowy&quot;&gt;http://www.xing.com/profile/Peter_Stawowy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Fiete Stegers                &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.netzjournalismus.de/&quot;&gt;http://www.netzjournalismus.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CC-BY                       &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/ &quot;&gt;http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/ &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
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         <pubDate>Mon, 07 Sep 2009 09:55:00 +0000</pubDate>
         <category>topstory</category>
      </item>
      <item>
         <title>Chris Andersen: Free</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=418</link>
         <description>[Ö1/ Matrix, 30.08.2009]</description>
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         <pubDate>Sun, 30 Aug 2009 19:59:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Bienvenido Online! Internet in Kuba</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=419</link>
         <description>[Ö1/ Matrix, 19.07.2009]Jahrzehnte des US-amerikanischen Embargos und der Verlust starker Bündnispartner durch den Zusammenbruch des Ostblocks haben dazu geführt, dass sich Kuba in den letzten Dekaden international immer mehr isoliert hat. Touristen sind als Devisen-Bringer willkommen, doch sonst will man vom Rest der Welt nicht viel wissen. Dazu gehört auch eine konsequente Abschottung vom Internet und das Verbot jeglicher Handy-Nutzung. Diese Informations-Unterdrückung hat zum Entstehen einer Untergrund-Kultur mit inoffiziellen Netz-Zugängen, kommunaler Computernutzung und auf Flash-Datenspeichern zirkulierenden Oppositions-Videos geführt.&lt;br /&gt;
Jetzt beginnt sich der Staat mit dem Abdanken des Revolutionsführers Fidel Castro vorsichtig neuen Technologien zu öffnen. Die beiden Forscher Gwendolyn Floyd und Joshua Kauffman waren in den vergangenen Monaten mehrfach in Kuba, um der heimlichen Internet-Revolution des kommunistischen Inselstaats auf die Spur zu kommen. Janko Röttgers sprach mit ihnen im kalifornischen San Diego.</description>
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         <pubDate>Sun, 19 Jul 2009 20:01:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Schwerpunkt Kulturflatrate&quot;</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=420</link>
         <description>[Ö1/ Matrix, 28.06.2009]Seit Jahren tobt rund um Tauschbörsen im Internet ein Kampf. Für Filesharer bieten Netzwerke wie Kazaa, Bitorrent oder Gnutella Zugang zu einer breiten Auswahl an Musik, Filmen oder Videospielen. Die Film- und Musikindustrie sieht in den Tauschbörsen-Nutzern hingegen Piraten, die auf das Urheberrecht pfeifen, weil sie sich im Netz kostenlos Kulturgüter unter den Nagel reißen - obwohl Tauschbörsen-Nutzer erwiesenermaßen weitaus mehr Musik kaufen als der Durchschnitt. Klagen gegen Tauschbörsen und die Kriminalisierung der User führten bisher allerdings nicht zu einer höheren User-Moral.&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach neuen Modellen, wie Kreative und Rechteinhaber in Zukunft ihre Einnahmen sichern können, wird deshalb in letzter Zeit der Ruf nach einer Kulturflatrate immer lauter. Die Idee: Internetprovider heben eine zusätzliche monatliche Pauschale ein, und die User dürfen nach Herzenslust herunterladen - ganz legal. Wie die Kulturflatrate funktionieren könnte, erläutert der deutsche Medienwissenschaftler Volker Grassmuck in einem Beitrag von Anna Masoner. Welche Feldversuche es in Sachen Kulturflatrate bereits gibt, hat sich Janko Röttgers u.a. auf der Isle of Man angesehen.</description>
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         <pubDate>Sun, 28 Jun 2009 20:04:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Das Weiße Haus 2.0: Mit High-Tech gegen die Krise?</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=421</link>
         <description>[Ö1/ Matrix, 31.05.2009]</description>
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         <pubDate>Sun, 31 May 2009 20:08:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Kiva - Spenden 2.0</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=424</link>
         <description>[Ö1/ Digital.Leben, 20.05.2009]</description>
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         <pubDate>Wed, 20 May 2009 20:13:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Podmailing</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/radio.php?itemid=423</link>
         <description>[Ö1/ Digital.Leben, 27.04.2009]</description>
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         <pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:12:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>Der Spiegel über den Chronicle</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/index.php?itemid=398</link>
         <description>Stefan Schultz hat &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613287,00.html&quot;&gt;für Spiegel.de einen Artikel dazu geschrieben&lt;/a&gt;, dass in San Francisco bald die einzige nennenswerte englischsprachige Tageszeitung dicht machen könnte. Ist ein spannendes Thema, aber mit dem Text selbst hab ich so einige Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits geht Schultz mit keinem Wort darauf ein, wie grottenschlecht der San Francisco Chronicle ist. Andererseits hat er die lokale Mediengechichte offenbar nicht so ganz verstanden. Er schreibt: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Dass Krisen Innovationsmotoren sind, stimmt indes auch in der siechen Zeitungsbranche: In der letzten großen Medienkrise Mitte der neunziger Jahre kreierten arbeitslose Journalisten die &quot;San Francisco Free Press&quot;, eines der ersten kritischen Online-Portale der Stadt. Heute ist daraus sfgate.com geworden - eine der meistgelesenen Internet-Publikationen Amerikas.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, das stimmt ja so nicht ganz: Die San Francisco Free Press war kein Online-Portal, sondern eine ganze elf Tage erscheinende Notausgabe, die nicht von arbeitslosen, sondern von streikenden Journalisten erstellt wurde. Steht so auch &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.well.com/conf/media/SF_Free_Press/&quot;&gt;auf der Startseite des immer noch im Netz stehenden Archives&lt;/a&gt;, die Spiegel.de allerdings nicht verlinkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sfgate wiederum ist die Website des Chronicle, dessen Abgesang Schultz in seinem Artikel anstimmt. Hätte man der Vollständigkeit halber vielleicht erwähnen sollen. Und mit der Online-Gazette eines längst vergangenen Journalistenstreiks hat Sfgate wohl auch nicht wirklich etwas zu tun. &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB108126594239375521.html&quot;&gt;Sagt jedenfalls das Wall Street Journal:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Most news accounts at the time said the papers rushed out their own sites to compete with the Free Press. Not so, says John Coate, who ran the Chronicle site SFGate.com in early 1994 (Anm: Die San Francisco Free Press erschien erst gegen Ende des Jahres). The site had launched in the spring as a sort of &quot;public experiment,&quot; and got 12,000 or more hits a day, Mr. Coate says, but without Web-only content nor any public-relations efforts, it was surpassed in buzz in the Free Press's first day. Both the Free Press and SFGate.com claimed at the time to be getting roughly comparable readership, about 20,000 readers each day.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich so auf diesen Fehlern rumreite? Weil der Untergang des Chronicle eine extrem interessante, noch mitten in ihrer Entwicklung begriffene Fallstudie ist, die uns viel über die Zukunft professionell produzierter Medien zeigen wird. Doch dazu muss man tatsächlich auch die Hintergründe verstehen.</description>
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         <pubDate>Tue, 17 Mar 2009 05:17:34 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>China: Mit Alpakas gegen Zensur im Netz</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/texte.php?itemid=413</link>
         <description>Chinesische Internet-Nutzer protestieren mit zweideutigen Beschimpfungen und absurden Videos gegen Zensur im Internet, wusste die Journalismus-Professorin Rebecca MacKinnon auf der Emerging-Technology-Konferenz (ETech) zu berichten. Gleichzeitig porträtiert sich die chinesische Regierung als modern - und überlässt das schmutzige Zensurgeschäft den Providern. [Futurezone, 13.03.2009] Zum Thema Internet in China fällt Menschen im Westen meist nur ein einziges Stichwort ein: Zensur. Man stellt sich China dabei als ein abgeschottetes Reich vor, in dem die Regierung den Zugriff auf politisch zweideutige Inhalte unterbindet und gleichzeitig jedem Bürger über die virtuelle Schulter schaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz falsch ist das nicht, wusste die Journalismus-Professorin und ehemalige CNN-Korrespondentin MacKinnon am Donnerstag auf der ETech in San Jose zu berichten. Doch gleichzeitig gebe es in China eine bunte Internet-Kultur, die sich mit Kreativität gegen die staatlichen Zensurversuche wehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zotteligkeit und Zoten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden in China bestimmte Wörter von Suchmaschinen und Blog-Anbietern gefiltert. Wer mit dem chinesischen Google-Pendant Baidu nach dem Platz des himmlischen Friedens und dem Wort Massaker suche, bekomme keinen einzigen Treffer angezeigt. Auch das Nutzen bestimmter als unmoralisch angesehener Wörter sei verpönt und damit in vielen Fällen unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chinesische Netznutzer reagieren darauf, indem sie phonetisch ähnlich klingende Wörter nutzen. So gibt es im Chinesischen zahlreiche Begriffe, die mit einer etwas anderen Stimmführung eine völlig andere Bedeutung bekommen. Ein im chinesischen Internet besonders populäres Beispiel ist laut MacKinnon das Alpaka-Kamel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht man das chinesische Wort dafür ein wenig anders aus, dann wird daraus die unzweideutige Beschimpfung, man solle doch Inzest mit der eigenen Mutter haben. Zu den populärsten chinesischen Online-Videos gehört derzeit das Musikvideo eines Kinderchor-Songs über die zotteligen Tiere - oder sollten die Kleinen etwa doch über etwas anderes singen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kampf der Flusskrebse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MacKinnon wusste zu berichten, dass das Alpaka nicht der einzige zweideutige Held der chinesischen Zensurgegner ist. Ebenfalls sehr populär ist der Flusskrebs, da das chinesische Wort dafür fast genauso klingt wie das Wort harmonisch. Chinesische Politiker bezeichneten die lokale Internet-Zensur lange Zeit als Harmonisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch als Blogger sich dann offen auf ihren Websites darüber beklagten, ihre letzen Einträge seien wieder einmal &quot;harmonisiert&quot; worden, da wurde das Wort Harmonisierung selbst auf den Index gesetzt - und Blogger veröffentlichten stattdessen einfach Fotos von Flusskrebsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile haben sich diese Netzmetaphern derart verselbstständigt, dass es bereits erste Mash-ups gibt. &quot;Es gibt derzeit plötzlich ausufernde ernsthafte intellektuelle Debatten darüber, ob Flusskrebse den Lebensraum der Alpaka-Kamele bedrohen&quot;, berichtete MacKinnon. Sie konnte dem ETech-Publikum zudem ein Musikvideo vorführen, in dem die Alpakas zu Hip-Hop-Klängen gegen Flusskrebse kämpften. Die kaum versteckte Botschaft: Internet-Nutzer werden gegen die Zensur gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regierungschef im Live-Chat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig sagte MacKinnon, dass die chinesische Regierung immer selbstbewusster mit dem Netz umgehe. So stellte sich der chinesische Regierungschef Wen Jiabao am Wochenende in einem zwei Stunden langen Live-Chat den Fragen chinesischer Netznutzer. Mittlerweile gebe es sogar auf offiziellen Websites der chinesischen Regierung offene Diskussionen über die Einkindpolitik des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Regierung so im Netz von ihrer besten Seite zeigt, überlässt man die Zensur den Anbietern von Online-Diensten. MacKinnon sagte, dass sie kürzlich versucht habe, bei einem chinesischen Blog-Anbieter einen Artikel über die Mütter der auf dem Platz des himmlischen Friedens getöteten Demonstranten zu veröffentlichen. Als sie auf den Button zum Veröffentlichen klickte, erklärte eine Meldung, ihr Artikel sei in einer Moderationswarteschlange. &quot;Und da wird er dann wohl auch bleiben&quot;, so MacKinnon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alpakas oder Flusskrebse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich sei all das jedoch kein rein chinesisches Phänomen. Auf der ganzen Welt gebe es Tendenzen, im Internet persönliche Freiheiten und Werte wie Sicherheit und Moral gegeneinander aufzuwiegen. In China gebe es dazu derzeit eine sehr aktive, aber von außen nicht immer leicht verständliche Diskussion. Nun müssten sich Nutzer im Westen fragen, für wen sie Partei ergreifen wollen: Alpakas oder Flusskrebse?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1503269/&quot;&gt;Der Text mit Links bei futurezone.orf.at.&lt;/a&gt;</description>
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         <pubDate>Fri, 13 Mar 2009 22:58:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>ETech 2009: Kunst durch Outsourcing</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/texte.php?itemid=412</link>
         <description>Der Google-Mitarbeiter Aaron Koblin nutzt Amazons Mechanical Turk, um mit Hilfe von Tausenden von Mitarbeitern aus der ganzen Welt Kunst zu produzieren. Auf der Emerging-Technology-Konferenz (ETech) stellte er sein neuestes Projekt vor. [Futurezone, 12.03.2009] Der US-amerikanische Song &quot;Daisy Bell&quot; gilt seit langem als eine Art heimliche Hymne des Computerzeitalters. Forscher des Bell Labs wählten &quot;Daisy Bell&quot;, als sie 1961 der Welt vorführen wollten, dass Computer dank Sprachsynthese auch singen können. Science-Fiction-Meister Stanley Kubrik ließ sich davon für seinen Klassiker &quot;A Space Odyssey&quot; inspirieren, in dem HAL 9000 ebenfalls &quot;Daisy Bell&quot; intonierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 40 Jahre später setzte der Künstler und Google-Mitarbeiter Aaron Koblin &quot;Daisy Bell&quot; nun ein bemerkenswertes Denkmal. Koblin zerschnipselte den Song in rund 300 Klangfragmente und bat anschließend 2.000 Freiwillige darum, diese Fragmente nachzusingen. Mit diesen Resultaten schuf er dann eine einzigartige, kollaborative Aufnahme des Songs, die er erstmals am Mittwoch (Ortszeit) auf der ETech in San Diego präsentierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Cent pro Gesangseinlage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Clou: Koblin nutzte für seine Neuaufnahme Amazons Mechanical Turk - einen Web-Dienst, der Entwickler von Online-Angeboten mit Arbeitssuchenden auf der ganzen Welt verbindet. Die Idee des Dienstes ist, dass Menschen einige Dinge einfach besser leisten können als Maschinen. Start-ups nutzen Turk unter anderem zum Transkribieren von Audioinhalten und zum Klassifizieren von Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koblin schrieb für sein Projekt eine Flash-Software, die einen einzelnen Klang des Originalsongs abspielte und Mitwirkenden danach das Aufnehmen einer Nachempfindung erlaubte. Er verriet ihnen jedoch nicht, aus welchem Kontext der Klang stammte. Aufgenommene Klänge wurden mit jeweils sechs US-Cent vergütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man habe Mitwirkende aus mehr als 70 Ländern für das Projekt gewinnen können, berichtete Koblin. Amazon erlaube jedoch keine genaueren Rückschlüsse über die Identität und die Motivationen der einzelnen Teilnehmer. &quot;Sie versuchen, Arbeiter wie Programmanfragen zu behandeln und nicht wie Individuen&quot;, so Koblin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wissen der Masse visualisieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Song ist nicht Koblins erster Versuch, Amazons Mechanical Turk für ein Kunstprojekt zu nutzen. In der Vergangenheit suchte er über die Plattform unter anderem nach Mitwirkenden, die für ihn 10.000 Schafe zeichneten. Jede Schafzeichnung belohnte er mit 2 US-Cent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausende von Turk-Arbeitern ließen sich von dieser geringen Entlohnung nicht abschrecken. Manch einer habe sogar bis zu 64 Minuten an seinem Schaf gearbeitet. Nur ein einziger Turk-Arbeiter schrieb: &quot;Was soll das? Warum macht ihr das?&quot; &quot;Das war eine vollkommen berechtigte Frage&quot;, so Koblin im Rückblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koblin nutzte das Mechanical-Turk-Angebot zudem, um 10.000 kleine Fragmente eines 100-Dollar-Scheins Stück für Stück nachzeichnen zu lassen. &quot;Das Projekt visualisiert das Wissen der Masse&quot;, erklärte Koblin dazu am Mittwoch. &quot;Es gibt viele Abweicher, aber im Großen und Ganzen sieht es doch sehr wie ein 100-Dollar-Schein aus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Laservideo für Radiohead&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde Koblin im Netz jedoch für ein anderes Projekt. Der Google-Mitarbeiter half im letzten Jahr Radiohead mit der Produktion eines Musikvideos für den Song &quot;House of Cards&quot;. Koblin setzte dafür anstelle einer herkömmlichen Kamera auf einen 75.000 Dollar teuren Laser, um Gesichter und andere Oberflächen dreidimensional zu visualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besucher der ETech bekamen am Mittwoch vorgeführt, wie der dafür eingesetzte Laser funktioniert. Ein sich um die eigene Achse drehender Kugelkopf feuerte mehr als eine Million Signale pro Umdrehung, um die Konturen des Vortragsraums zu erfassen und auf einer Leinwand wiederzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruce Hall vom Laserhersteller Velodyne wusste zu berichten, dass derartige Laser normalerweise zur Navigation führerloser Fahrzeuge eingesetzt werden. Das Radiohead-Video sei da eine willkommene Abwechslung gewesen, so Koblin, der dazu sagte: &quot;Ich möchte mich bei Aaron dafür bedanken, dass ich in den Augen meiner Kinder plötzlich wichtig bin.&quot;&lt;br /&gt;
Langweilig und schlecht bezahlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koblin selbst will in Zukunft weiter mit Amazons Mechanical Turk experimentieren - auch wenn er immer noch nicht versteht, warum sich so viele Leute daran beteiligen. Er selbst habe einmal testweise ein paar Turk-Aufgaben gelöst, aber ganz schnell wieder aufgegeben. &quot;Es war furchtbar langweilig&quot;, erinnert sich Koblin. &quot;Und am Ende hatte ich nur sieben Cent verdient.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1503251/&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Der Text mit Links bei futurezone.orf.at.&lt;/a&gt;</description>
         <guid isPermaLink="false"></guid>
         <pubDate>Thu, 12 Mar 2009 22:55:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
      </item>
      <item>
         <title>ETech 2009: Die Zukunft der Zeitung</title>
         <link>http://www.lowpass.cc/texte.php?itemid=411</link>
         <description>Liegt die Zukunft der Printmedien in personalisierten Zeitungen auf elektronischem Papier, in Barcodes für iPhones oder doch in der guten, alten Druckausgabe? Auf der derzeit im kalifornischen San Jose stattfindenden Emerging-Technology-Konferenz gingen die Meinungen dazu auseinander. [Futurezone, 11.03.2009] &quot;Die Zeitung wird nicht einfach so verschwinden&quot;, sagte Nick Bilton von der &quot;New York Times&quot; am Dienstag dem Publikum der Emerging-Technology-Konferenz (ETech). Sein Arbeitgeber werde noch für Jahrzehnte ganz klassisch Nachrichten auf Papier verbreiten. Gleichzeitig bemüht man sich bei der &quot;NYT&quot; jedoch, einer neuen Generation von Medienkonsumenten Möglichkeiten zu bieten, die mit Druckerschwärze so nicht machbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die New Yorker Medieninstitution besitzt dazu ein Research-and-Development-Team, das unter anderem mit Geräten wie dem iPhone und Amazons Kindle experimentiert. &quot;Wir fragen uns, wie wir auf diesen Geräten Geschichten erzählen können&quot;, so Bilton, der Teil des Teams ist. Ein Ansatz sei, möglichst flexibel auf die Möglichkeiten und Beschränkungen des jeweiligen Bildschirms zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald 2-D-Barcodes in der &quot;NYT&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Team hat dazu Prototypen entwickelt, die je nach Browser- und Bildschirmgröße Grafiken weglassen und Fonts größer darstellen. Nicht all diese Entwicklungen werden tatsächlich einmal den Markt erreichen. Eher experimenteller Natur ist beispielsweise ein von Biltons Team entwickelter Sensor, der den Abstand eines Lesers von seinem Fernseher mit Internet-Zugang misst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür wird die Zeitung ihre Leser in den nächsten Monaten mit einer anderen Entwicklung des R-und-D-Teams vertraut machen. 2-D-Barcodes sollen Mobiltelefonnutzern ermöglichen, zusätzliche Informationen zu einem Artikel auf der Website der &quot;New York Times&quot; nachzuschlagen. Die Integration solcher grafischer Links in die Papierausgabe einer Zeitung ist jedoch nicht ganz unkompliziert, so Bilton. &quot;Einige Leute glauben, dass es sich dabei um Kreuzworträtsel ohne Lösungshinweise handelt&quot;, wusste er von internen Tests zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schluss mit dem Papiermüll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nach dem Hewlett-Packard-Forscher Carl Taussig geht, dann werden auf Papier gedruckte Barcodes dagegen schon bald wieder veraltet sein. Taussig arbeitet in den HP Labs an papierähnlichen Displays, die auch als E-Paper bekannt sind. Zu seiner Spezialität gehören Displays, die ähnlich wie klassisches Papier in einer Art Druckprozess auf großen Rollen verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der HP-Forscher ließ seine Zuhörer am Dienstag wissen, dass ihm der Übergang vom klassischen zum elektronischen Papier gar nicht schnell genug gehen kann. Der typische Zeitungsabonnent verursache pro Jahr bis zu 200 Kilogramm Papiermüll. &quot;Dem würde ich gerne ein Ende setzen&quot;, so Taussig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig sei E-Paper einfach billiger. &quot;Das Teuerste am Produzieren einer Zeitung ist der Druckprozess&quot;, erklärte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich gehe es ihm darum, mit E-Paper die Welt der Zeitungen zu erhalten. So ließe sich eine elektronische Zeitungsausgabe besser über zielgruppengerechte Anzeigen finanzieren. Taussig dazu: &quot;Wir müssen dafür sorgen, dass das Zeitungsgeschäft profitabel bleibt.&quot; Ohne Zeitungen gehe der Gesellschaft eine wichtige Kontrollinstanz verloren.&lt;br /&gt;
Redaktionen schrumpfen weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verschwinden dieser Kontrollinstanz ist in den USA längst keine finstere Zukunftsvision mehr. Ende Februar druckte die in Denver erscheinende Zeitung &quot;Rocky Mountain News&quot; ihre letzte Ausgabe. Letzte Woche erfuhren die Leser des &quot;Seattle Post Intelligencer&quot;, dass ihre Zeitung bald nur noch im Web erscheint. Und in San Francisco bangen derzeit die Mitarbeiter des lokalen &quot;Chronicle&quot; um ihren Job. Experten gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahres bis zu 20 US-Zeitungen schließen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;New York Times&quot;-Mitarbeiter Bilton glaubt jedoch, dass diese Krise für einige Publikationen ein Anlass sein könnte, sich auf ihre Stärken zu besinnen. Lokale Redaktionen müssten nicht jeden Tag eine komplette Tageszeitung produzieren, um relevant zu sein, so Bilton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuelle Nachrichten im Web, ergänzt um eine wöchentliche Druckausgabe, reichten in vielen Fällen aus. Dazu brauche es dann eben auch keine Redaktionen mit mehreren hundert Mitarbeitern. &quot;Ich glaube, dass viele der heute existierenden Redaktionen zu groß sind&quot;, so Bilton.&lt;br /&gt;
&lt;a rel=&quot;nofollow&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1503200/&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Der Text mit Links bei futurezone.orf.at.&lt;/a&gt;</description>
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         <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 22:52:00 +0000</pubDate>
         <category>General</category>
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