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	<title>Magerfettstufe</title>
	
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	<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:07:12 +0000</pubDate>
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		<title>Hilfe für die Kreuzkirche Ottensen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Sie ist schon auffällig, die kleine Backsteinkirche mitten in Ottensen. An der (mittlerweile) viel befahrenen Behringstraße steht die Kreuzkirche. Besonders ist sie, weil sie mitten auf einer Verkehrsinsel steht. Vom Hohenzollernring und der Behringstraße umrungen, steht sie da seit 1898.
Lange ist es her, da fuhr ich gerade mit dem Bus an der Kirche vorbei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nullprozent/3215331389/" title="Kreuzkirche von NullProzent bei Flickr"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3078/3215331389_ccb627f44b_n.jpg" width="240" height="320" alt="Kreuzkirche Ottensen" class="alignleft"/></a> Sie ist schon auffällig, die kleine Backsteinkirche mitten in Ottensen. An der (mittlerweile) viel befahrenen Behringstraße steht die Kreuzkirche. Besonders ist sie, weil sie mitten auf einer Verkehrsinsel steht. Vom Hohenzollernring und der Behringstraße umrungen, steht sie da seit 1898.</p>
<p>Lange ist es her, da fuhr ich gerade mit dem Bus an der Kirche vorbei, als ich zwei ältere Männer im Gespräch belauschen konnte. Der eine Mann erzählte dem anderen, dass die Kreuzkirche u.a. so besonders sei, weil ein reicher Hamburger seiner Frau zu Ehren diese Kirche hat bauen lassen. Ob&#8217;s stimmt, kann ich nicht sagen, aber wenn einer, um seiner geliebten Frau zu gedenken eine Kirche baut, ist das cool.</p>
<p>So lange ich hier schon wohne, nur einen Steinwurf von der Kirche mit dem spitzen Turm entfernt, muss ich gestehen, war ich noch nie in der Kirche. Hier finden immer wieder Konzerte statt.</p>
<h2>Unterstützt die Kreuzkirche</h2>
<p>Über 100 Jahre haben natürlich Spuren an der Kreuzkirche hinterlassen. Meine 85 Jahre alte Nachbarin wusste zu erzählen, dass die Behringstraße einst eine zweispurige Straße war, in der Mitte ein mit kleinen Hecken umfasster Grünstreifen. Mittlerweile ist das eine sehr verkehrsreiche und sehr laute, vierspurige Straße. Autos, Lkws und mehrere Buslinien rauschen Tag und Nacht an der Kirche auf der Verkehrsinsel vorbei. Das kann nicht gut sein.</p>
<p>Tatsächlich sind die Schäden an der Kirche der <a href="http://www.tabita-kirchengemeinde.de/">Tabita-Kirchengemeinde</a> so schwerwiegend, dass teure Sanierungsarbeiten durchgeführt werden müssen, will man die Stadtkirche aus der Gründerzeit erhalten. Aus diesem Anlass feiert die Gemeinde am 13. Mai 2012, also Muttertag, ein Aktionsfest um Spenden zu sammeln.</p>
<p>Dach und Mauerwerk müssen saniert werden, das kostet rund 1,2 Millionen Euro. Eine Million wird durch Zuschüsse vom <a href="http://www.hamburg.de/denkmalschutzamt/">Denkmalschutzamt Hamburg</a> und der <a href="http://www.stiftung-kiba.de/">Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler</a> aufgebracht. 200.000 Euro müssen somit noch aufgetrieben werden.</p>
<p>Um 10.30 Uhr startet ein Gottesdienst, danach wird rund um die Kirche gefeiert. Alle Einnahmen des Festes kommen der Sanierung der Kirche zugute. Also: Hin da!</p>
<p>Auf der Seite der Tabita-Gemeinde findet man auch einen <a href="http://www.tabita-kirchengemeinde.de/fix/files/kg.0000000000/Faltblatt_Kreuzkirche_Ottensen_Web.2.pdf">Flyer samt Überweisungsbeleg</a> (PDF).</p>
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		<title>Wird es Fahrradwege am Opernboulevard geben?</title>
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		<comments>http://www.magerfettstufe.de/index.php/2012/04/21/wird-es-fahrradwege-am-opernboulevard-geben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 10:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zwischen Gänsemarkt und Dammtorbahnhof geht es zur Zeit nur schleppend voran. Die Dammtorstraße wird neu gepflastert, die Gehwege neu gestaltet. Überall sind Baugelände und die Fußgänger müssen Umwege gehen. Busse können nur in einer Richtung planmäßig fahren. Am Dammtorbahnhof stehen (noch) die letzten Reste der neuen Brücke. Busse vom Dammtorbahnhof gen Gänsemarkt fahren derzeit über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Gänsemarkt und Dammtorbahnhof geht es zur Zeit nur schleppend voran. Die Dammtorstraße wird neu gepflastert, die Gehwege neu gestaltet. Überall sind Baugelände und die Fußgänger müssen Umwege gehen. Busse können nur in einer Richtung planmäßig fahren. Am Dammtorbahnhof stehen (noch) die letzten Reste der neuen Brücke. Busse vom Dammtorbahnhof gen Gänsemarkt fahren derzeit über Alsterglacis und Esplanade.</p>
<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/baustelle-dammtorstrasse.jpg" alt="Baustelle Dammtorstraße" title="Hier wird noch fleißig gebaut: Dammtorstraße" width="583" height="304" /></p>
<p>Der Brückenbau ist das Eine, die Dammtorstraße zwischen Stephansplatz und Gänsemarkt hingegen ist eine Baustelle, weil der Straßenabschnitt für knapp vier Millionen Euro zum so genannten Opern-Boulevard umgebaut wird. Dabei handelt es sich um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Improvement_District">BID</a>-Projekt, ein von den Gebäudeeigentümern finanziertes Bauunternehmen, um das Quartier aufzuwerten. Gehwege, Fahrbahnflächen und Möblierung werden auf Vordermann gebracht, auf das in Zukunft die Menschen hier flanieren und verweilen können.</p>
<p><div id="attachment_5889" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/opernboulevard-im-bau.jpg" alt="Baustelle Opernboulevard" title="Die Dammtorstraße bekommt einen neuen Belag" width="250" height="113" class="size-full wp-image-5889" /><p class="wp-caption-text">Baustelle Opernboulevard</p></div>Auf der Internetseite des <a href="http://www.bid-opernboulevard.de/">entsprechenden BID</a> wird unter anderem von den 26 kastrierten - äh - kastenförmig beschnittenen Platanen gesprochen. Rund um die frisch renovierte - und die ist echt schön geworden! - ehemalige Post, wurde bereits der neue Gehweg verlegt. Gut, auch schon wieder teilweise aufgerissen … aber irgendwie muss man ja die Leute beschäftigen.</p>
<p>Wie bereits beim <a href="http://www.bid-neuerwall.de/">BID Neuer Wall</a> geht man auch beim <em>BID Opernboulevard</em> den Weg, dass die Gehwege weit abgesenkt sind. So entstehen kaum hohe Kantsteine. Im Neuen Wall schaut das schick aus. Was man dort schon mal besser gemacht hat, als beim BID Opernboulevard: im Neuen Wall wurden andere Gehwegplatten verwendet. An der Dammtorstraße hat man sich scheinbar den selben Mist wie beim Jungfernstieg andrehen lassen. Hell ist der Stein - <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2006/02/14/glibsch/">und glatt wenn er nass wird</a>. Wieso man hier nicht vom Jungfernstieg-Debakel gelernt hat, verstehe ich nicht.</p>
<p>Betrachtet man derzeit die Bauarbeiten an der Straße selber, kann man zwischen den vielen Absperrungen und Baugruben erahnen, dass die Gehwege tatsächlich breiter werden. Schließlich soll man hier flanieren und sich nicht auf engstem Raum kloppen. Was noch nicht genau zu erkennen ist, das ist, ob man beim Opernboulevard Fahrradwege angedacht hat. Vermutlich werden sie nicht auf den Gehwegen zu finden sein. Hier hat man dann wohl doch vom Jungfernsteig gelernt - wo man bekanntlich den Fahrradweg vor lauter &#8220;Schönheit&#8221; <a href="http://verkehr-absurd.startbilder.de/name/einzelbild/number/180713/kategorie/verkehr-mit-dem-fahrrad~verkehrswege~radwege-negativ.html">nicht mehr sehen kann</a>. Bleibt zu hoffen, dass sich ein Streifen auf jeder Straßenseite finden wird. Die Planskizzen auf der BID-Homepage lassen jedenfalls keine Fahrradwege erkennen.</p>
<p>60 Fahrrad-Anlehnbügel sind allerdings schon mal geplant. Ganz vergessen hat man die Freunde der Pedalen dann also noch nicht.</p>
<p>Bleiben noch die vergewaltigten Platanen … <img src='http://www.magerfettstufe.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>S-Bahn Hamburg: Abschreckung an der Tür notwendig</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der HVV (genauer: Hamburgs S-Bahn) sollte einmal darüber nachdenken, den Signalton zu ändern, der erklingt, wenn der Zug kurz vor dem Abfahren ist. Was passiert vor der Abfahrt? Genau: die Türen schließen sich. Wenn dieses *pieppieppiep* ertönt, dann haben die Fahrgäste etwa sieben Sekunden Zeit, bis sich die Türen schließen. Soweit die graue Theorie &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der HVV (genauer: Hamburgs S-Bahn) sollte einmal darüber nachdenken, den Signalton zu ändern, der erklingt, wenn der Zug kurz vor dem Abfahren ist. Was passiert vor der Abfahrt? Genau: die Türen schließen sich. Wenn dieses *pieppieppiep* ertönt, dann haben die Fahrgäste etwa sieben Sekunden Zeit, bis sich die Türen schließen. Soweit die graue Theorie &mdash; oder der Normalfall. Doch es geht auch anders, und das nicht zu selten.</p>
<p>Heute morgen, Bahnhof Altona, S3. Die Bahn war voll. Zwei kleine Jungs kommen die Treppe runtergerannt, bleiben stehen, schauen sich um. Einer zeigt auf unseren Zug und ruft seiner Mutter zu, dass das ihr Zug sei. Auftritt Mutter. Die bleibt stehen, schaut fragend auf die Anzeige, drängt ihren Nachwuchs aber nicht zum Einsteigen. Da ertönt das warnende *pieppieppiep*. Nun geht es schnell. Immerhin haben wir nur wenige Sekunden bis sich die Türen schließen und wir abfahren.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rakeman/2655235042/" title="Random Shot S-Bahn Hamburg von Rakeman bei Flickr" class="alignleft"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3158/2655235042_be84518462_n.jpg" width="320" height="240" alt="Random Shot S-Bahn Hamburg"/></a>Ein Mann kommt die Treppen runter, gesellt sich zu der kleinen Familie. Offensichtlich der Vater der Jungen. Es piept. Ein weiterer Mann huscht an der Familie vorbei und springt in den Zug. Vater kommt ebenfalls auf den letzten Drücker ins Abteil. Dabei zieht er ein Kind mit. Mutter und Kind 2 stehen noch vor der Tür, die sich schließt. Entsetzen auf Mutters Gesicht. </p>
<p>Nun die &#8220;Heldentat&#8221; des Tages. Der junge Mann, der noch vor dem Vater in den Zug sprang, drängelt sich in die beinahe geschlossene Tür. Den Rücken an den einen Türflügel, mit beiden Händen stemmt er sich gegen die andere Tür. So können sich Mutter und Kind 2 auch noch reinschummeln. Das Piepen dröhnt in den Ohren. Schon hüpfen zwei Schülerinnen ebenfalls in die von dem hilfsbereiten Mann aufgehaltenen Tür in den Zug. Es piept und piept. Endlich gibt der Mann die Tür frei. Sie schließt sich &mdash; nicht ganz.</p>
<p>Die Tasche der einen Schülerin wurde von dem Kiefer namens Tür erfasst. Noch gute zehn Zentimeter fehlen. Es piept und piept. Der eben noch ach-so-behilfliche Mann zerrt an der Tasche, bis auch das letzte Stück Etwas sicher im Zug ist und die Türen schließen können. Jetzt kann dann auch endlich die S-Bahn abfahren. Das Piepen hat ein Ende.</p>
<h2>Seid mutig: Bitte einen aggressiveren Warnton</h2>
<p>Vielleicht sollte der HVV, resp. die S-Bahn den Warnton ändern. Aggressiver sollten sie ihn machen. Abschreckender. So klingt er mit ein wenig Fantasie wie das Tschirpen von Grillen. Eventuell dachte sich das auch der vermeintlich hilfsbereite Mann, der ja ebenfalls &#8220;auf den letzten Drücker&#8221; in den Zug gesprungen war. Als er so da zwischen den Türen stand und eine Gasse für die vielen, vielen Zuspätkommer bildete, das hatte schon etwas von einem Typen, der sich gegen einen Baum lehnt. Im Hintergrund musizierten die Grillen. &mdash; Nein. Das war ein Warnton und der Zug sollte längst losgefahren sein.</p>
<p>Leute, wenn die Türen piepen, dann ist Schluss. Aus. Dann müsst Ihr Euren Sprint abbrechen, zum Hechtsprung erst gar nicht ansetzen. Das ist gesünder für Euch und der Rest der Fahrgäste kommt ohne Generve ins Büro. Abgesehen davon kann das auch gefährlich sein. Mutter und Vater hätten bestimmt per Mobiltelefon miteinander reden können. Da wäre der Vater eben an der nächsten Haltestelle ausgestiegen und hätte auf Frau und Kind 2 gewartet. Der junge Mann dachte sich wohl, er sei mal heldenhaft &mdash; aber sich so zwischen die Tür drängeln und Leute noch reinlassen &#8230; nicht gut!</p>
<p>Macht nicht &#8220;pieppieppiep&#8221;. Wie wäre es mit einem bedrohlichen Löwenbrüllen? Ein Geräusch, dass alle zusammenzucken lässt, bei dem man unwillkürlich einen Schritt zurück geht, anstatt noch in den Zug zu springen und sein Bein einquetschen zu lassen. Ich will einen schrillen Schrei hören, bei dem jeder inne hält und sich umschaut; aber auf keinen Fall noch in den Zug hechtet.</p>
<h2>Lange Wartezeiten eher abends</h2>
<p>Gerade im Berufsverkehr kommt doch eh gleich wieder eine Bahn. Nicht wie abends, wo man am Jungfernstieg, also mitten in Hamburg, schon mal 20 Minuten auf die nächste Bahn warten muss. Da kann ich so ein Gehetze sogar noch verstehen &#8230;</p>
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		<title>Sichtblende auf dem Jungfernstieg</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 16:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Noch einmal zum Mitschreiben. Wie war das? Der damalige Steigbügel-Anhänger Mario M. wollte auch eine Reviermarkierung hinterlassen und so wurde Geld gesammelt, um den Jungfernstieg aufzuwerten. Das war teuer, doch nachdem man einen Teil zusammen hatte, kam der damalige Spaß-EB und gab den Rest. Also den Rest vom benötigten Geld meine ich.
Was daraus wurde, wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/jungfernstieg-baeume.jpg" alt="Bäume werden am Hamburger Jungfernstieg gepflanzt" title="Bäume am Jungfernstieg" width="583" height="437" class="aligncenter" /></p>
<p>Noch einmal zum Mitschreiben. Wie war das? Der damalige Steigbügel-Anhänger Mario M. wollte auch eine Reviermarkierung hinterlassen und so wurde Geld gesammelt, um den Jungfernstieg aufzuwerten. Das war teuer, doch nachdem man einen Teil zusammen hatte, kam der damalige Spaß-EB und gab den Rest. Also den Rest vom benötigten Geld meine ich.</p>
<p>Was daraus wurde, wissen wir: eine holprige, unsichere und wenn es nass ist schlüpfrige Angelegenheit. Eher in der Kategorie suboptimal einzuordnen.</p>
<p>Als damals die Bauarbeiten losgingen, habe ich mich noch am meisten darüber aufgeregt, dass die Bäume, die in der Mitte des Jungfernstiegs standen, die die beiden Fahrbahnen voneinander trennten, diese Bäume wurden alle ratz-fatz abgeholzt. Ja, mit dem Fällen von Bäumen war der damalige Senat schnell bei der Hand &#8230;</p>
<p>Als Begründung hieß es damals, die Bäume müssten weg, damit man vom südlich gelegenen Gehweg &mdash; also dort, wo die zahlenden Läden sind &mdash; einen ungehinderten Blick auf die Alster habe. Fand ich damals unmöglich und heute immer noch.</p>
<p>Doch wartet mal: In der letzten Woche wurden wieder Bäume gepflanzt. Nicht als Straßen-Trenner, sondern auf dem verbreiterten Gehweg hin zur Alster. WTF? Und die Bäume behindern dann nicht die Sicht auf die Alster? Seltsam &#8230;</p>
<p>Schaut man auf den <a href="http://www.lebendiger-jungfernstieg.de/Wettbewerb.htm">Siegerentwurf</a> von 2002, sieht man, dass schon damals diese Bäume angedacht waren. Man verstehe mich nicht falsch. Ich begrüße es absolut, wenn Bäume gepflanzt werden. Nur warum werden sie vorher gerodet und dann zehn Jahre später wieder gesetzt? Das ist alles <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2006/01/26/blaumilch/">Blaumilch</a> &#8230;</p>
<p>Übrigens:</p>
<blockquote><p>Der Jungfernstieg wurde im Volksmund benannt, nachdem dieser mit pompösen Bäumen bepflanzt wurde und sich insbesondere feine Damen zu einem Bummel über die Promenade hinreißen ließen.</p></blockquote>
<p>Das kann man auf der <a href="http://www.hamburg.de/8316/hamburger-strassennamen.html">Hamburg-Seite nachlesen</a>. Eine Schande, dass es also so lange keine Bäume gab. Bäume gehören zum Jungfernstieg!</p>
<p class="achtzig">Wie sind die Bäume eigentlich mit den Buden während des Wintermarktes, des Alstervergnügens oder irgendeines der anderen Fress-und-Saufmeilen-Feste verträglich? Nur mal so gefragt &#8230;</p>
<div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Haspa-Vorräume gesperrt</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 15:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schau mal]]></category>

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		<description><![CDATA[
Okay, das schreibe ich mir nicht auf die Fahne. Ich denke einmal, es gab genügend Beschwerden, die die Haspa dazu bewegten, die SB-Zonen der Filialen Ottensener Hauptstraße 29 sowie Bahrenfelder Straße 179 die Nacht über zu schließen.
Die Tatsache, dass Menschen, die auf der Straße leben erlaubt wurde, in den Wintermonaten in den Zonen zu übernachten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/haspa-vorraum.jpg" alt="Ankündigung zur Sperrung der SB-Zonen in der Haspa" title="Haspavorraum gesperrt" width="583" height="437" class="aligncenter" /></p>
<p>Okay, das schreibe ich mir nicht auf die Fahne. Ich denke einmal, es gab genügend Beschwerden, die die Haspa dazu bewegten, die SB-Zonen der Filialen Ottensener Hauptstraße 29 sowie Bahrenfelder Straße 179 die Nacht über zu schließen.</p>
<p>Die Tatsache, dass Menschen, die auf der Straße leben erlaubt wurde, in den Wintermonaten in den Zonen zu übernachten, finde ich gut. Nun wird es 1.) wärmer und 2.) wurde die Großmütigkeit <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2012/03/25/ihre-party-bank-heisst-haspa/">offensichtlich ausgenutzt.</a> Daher nun die Sperrung der Vorräume.</p>
<p>Blöde, wenn man nun in einer (kommenden) lauen Sommernacht noch mal schnell Geld benötigt, um sich ein Getränk zu kaufen. Die nächste Haspa-Filiale, die von der Sperrung nicht betroffen ist, befindet sich <a href="http://g.co/maps/bpnnr">Große Bergstraße 9</a>. Naja, am Wochenende kann man noch bis 1 Uhr morgens Geld abheben. Wenn man sich an der Partygesellschaft vorbeidrücken will &#8230;</p>
<div class="feedflare">
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</div>]]></content:encoded>
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		<title>Oh, guck mal: Das Tor zur Welt im Kino!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hamburger sind stolz auf ihre Stadt. Die schönste Stadt der Welt? Klar: Hamburg. Blöde Frage. Wir mögen unser knapp 2 Millionen Einwohner großes Dorf, das kaum hohe Häuser hat. So bleibt alles familiär, heimelig, gemütlich. Eine große Stadt, ein toller Hafen und eine gute Wirtschaft. Ja, die jungen Firmen finden uns blöd und gehen lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburger sind stolz auf ihre Stadt. Die schönste Stadt der Welt? Klar: Hamburg. Blöde Frage. Wir mögen unser knapp 2 Millionen Einwohner großes Dorf, das kaum hohe Häuser hat. So bleibt alles familiär, heimelig, gemütlich. Eine große Stadt, ein toller Hafen und eine gute Wirtschaft. Ja, die jungen Firmen finden uns blöd und <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2012/01/27/hamburg-fur-start-ups-nicht-sexy-genug/">gehen lieber ins hippe Berlin</a> &mdash; wir bleiben!</p>
<p>Erwähnt man im Ausland, man komme aus Hamburg, erntet man entweder leere Blicke voller Unwissen oder man wird gleich auf die Schulter geschlagen und schon ist Hamburg nur noch auf die Reeperbahn reduziert. Andere Deutsche finden Hamburger kühl und distanziert. Na und? Wir sind nicht die Party-Halligalli-Typen, Karneval ist für uns eine Strafe und Freunde muss man sich hier nun einmal &#8220;erarbeiten&#8221;.</p>
<p>Dass Hamburger spröde, zurückhaltende Spaßbremsen sind, stimmt übrigens nicht. Jedes Mal, wenn Hamburg im (internationalen) Kino auftaucht, rasten wir förmlich aus. Brandenburger Tor? Laaangweilig. Hamburger Hafen? Woooow!</p>
<p>Als eifriger Kinogänger konnte ich das bereits einige Male miterleben. Im wunderschönen Streit&#8217;s &mdash; das von heute an in genau einem Jahr seine Pforten im Streit&#8217;s-Haus (!) schließen wird … &mdash; läuft immer montags die Sneak-Preview. Als dort <a href="http://www.moviejunkies.de/wer-ist-hanna/2011/">Wer ist Hanna?</a> gezeigt wurde und die Reise der jungen Frau sie in den Hamburger Hafen führte &mdash; riesiges Gejohle! Bei dem noch recht frischen Film <a href="http://www.moviejunkies.de/safe-house/2012/">Safe House</a> wird erwähnt, dass der Verräter, den Denzel Washington spielt, in Hamburg tätig war &mdash; stolzgeschwelltes Juhu!</p>
<p>Auf Apples Trailer-Seite ist <a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/womb/">der Trailer</a> (Gibt es kein deutsches Wort dafür? Vorschaufilmchen?) zum Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt1216520/">Womb</a> mit Eva Green und dem Doctor Who-Darsteller Matt Smith zu sehen. Ziemlich gruselig. Aber: Mitten drin sehen wir ein Schiff an einem hohen, klobigen Gebäues vorbeiziehen. Es ist Dämmerung, der Himmel schon dunkel und in dem Gebäude brennen Lichter. BÄMM! Das ist doch Hamburg!? Das ist doch das <a href="http://www.panoramio.com/photo/25590938">Augustinum</a>, unten am Hafen! Und da ist sie wieder: die Freude darüber, dass Hamburg auf großer Leinwand zu sehen ist.</p>
<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/03/augustinum-im-kino-womb.jpg" alt="Das Augustinum in einer Szene aus dem Kinofilm Womb" title="Augustinum im Kino - Womb" width="583" height="266" /></p>
<p>Von wegen &#8220;kühl und abweisend&#8221; …</p>
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		<title>Ihre Party-Bank heißt Haspa</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 07:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sonnabendabend in Ottensen. Es ist spät, man steht herum, will noch etwas trinken, braucht Geld. Also schnell am Automaten Geld geholt. Das gestaltet sich jedoch in der Haspa-Filiale 257 etwas schwierig. So an einem Sonnabendabend in Ottensen.
Dort angekommen, sieht man schon von außen, dass dort, wo die Geldautomaten stehen, große Party angesagt ist. Ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonnabendabend in Ottensen. Es ist spät, man steht herum, will noch etwas trinken, braucht Geld. Also schnell am Automaten Geld geholt. Das gestaltet sich jedoch in der Haspa-Filiale 257 etwas schwierig. So an einem Sonnabendabend in Ottensen.</p>
<p>Dort angekommen, sieht man schon von außen, dass dort, wo die Geldautomaten stehen, große Party angesagt ist. Ich bin da ganz ehrlich, aber so prickelnd finde ich den Gedanken nicht, über zehn Leute hinwegsteigen zu müssen, die auf dem Boden hocken, Alkohol trinken, rauchen, auf den Teppich aschen und dabei Musik hören. Selbst wenn ich an denen vorbeiginge, in den Ecke hingen noch alte Männer, die in sich zusammengesunken schliefen und theoretisch freien Blick auf die Tasten der Automaten hatten.</p>
<p>Meine Bereitschaft, dort meine Geldkarte herauszuholen, in den Geldautomaten zu stecken, meine PIN einzugeben und dann mit frischen Scheinen in der Hand wieder an der Partygesellschaft vorbeizuhuschen, die Bereitschaft war gleich Null.</p>
<p>Da kam der Gedanke auf, ob in den Vorräumen von Banken nicht normalerweise Kameras installiert sind? Sollte das nicht irgendjemandem in irgendeiner Zentrale auffallen, dass in der Bank ein Saufgelage stattfindet?</p>
<h2>Kiosk Ottensen</h2>
<p>Etwas weiter die Bahrenfelder Straße hoch, Richtung Zeißstraße, ist der <em>Kiosk Ottensen</em> gelegen. Dort standen wir dann mit unseren Fahrrädern und unterhielten uns im Licht des Kioskschaufensters noch etwas. Ohne etwas zu trinken. Weil kein Geld abgehoben …</p>
<p>Ist schon interessant, wie gut besucht der Kiosk so spät an einem Sonnabendabend ist. Ebenfalls interessant ist es zu beobachten, was dort für Leute ein- und ausgehen. Da war eine Gruppe vielleicht 16-Jähriger, wo bei uns die Frage aufkam, ob die nun etwas verkauft bekommen oder nicht? Oder der Typ mit seinem dicken Cayenne, den er mal eben quer auf dem Bürgersteig abstellte und dann mit seinen Cowboy-Stiefeln in den Kiosk latschte, als wäre es ein Saloon. In seiner Kutsche wartete dann sein Frauchen, als er mit etwas in einem Karton in seiner Plastiktasche wieder zu ihr watschelte. Zwei Pärchen fuhren im Taxi vor, rauschten rein und kamen wenige Minuten später vollbepackt wieder raus, nur um in der Dunkelheit der Zeißestraße zu verschwinden.</p>
<p>Da kann man eigentlich einen ganzen Abend verbringen und sich amüsieren oder staunen.</p>
<h2>Die Party wird voller</h2>
<p>Auf dem Rückweg ging es erneut an der Filiale 257 vorbei. Mittlerweile war da richtig Stimmung bei den Geldautomaten. Das zog auch den fluchenden und Morddrohungen ausstoßenden Mann an, der von gegenüber aus der Münzwäscherei kam. Einen Hakenporsche hinter sich herziehend warf er sehr farbenfrohe Ausdrücke an den Kopf eines anderen Mannes, der in der Wäscherei stand. So kam er herüber und starrte schwankend in die Haspa-Vorhalle. Ob er sich nun dazugesellt hat, ob er eine Ecke des Vorraums in Beschlag genommen hat oder einfach weiterzog &mdash; ich weiß es nicht. Aber was ich weiß: Die Haspa, die ist nicht nur zum Geld deponieren oder Geld abheben da. Dort kann man auch Saufgelage feiern. Sonnabendabends in Ottensen …</p>
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		<title>Superman gegen den Hulk</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 15:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[&#8220;Damals&#8221;, das war 1996, als ich die Superhelden-Comics für mich (wieder) entdeckte, da bin ich eingestiegen mit dem großen Cross-over zwischen DC und Marvel, schlicht DC gegen Marvel genannt. Jeder Comic-Freund wird sich schon mal die Frage gestellt haben, wer einen Kampf gewinnen würde: Superman oder Hulk?
Die beiden Verlage haben vor beinahe 16 Jahren diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Damals&#8221;, das war 1996, als ich die Superhelden-Comics für mich (wieder) entdeckte, da bin ich eingestiegen mit dem großen Cross-over zwischen <a href="http://www.dccomics.com/">DC</a> und <a href="http://marvel.com/">Marvel</a>, schlicht <a href="http://www.dcpedia.de/wiki/index.php/DC_gegen_Marvel_(Dino)">DC gegen Marvel</a> genannt. Jeder Comic-Freund wird sich schon mal die Frage gestellt haben, wer einen Kampf gewinnen würde: Superman oder Hulk?</p>
<p>Die beiden Verlage haben vor beinahe 16 Jahren diese Frage in ihren Heften ausfechten lassen. Daneben waren auch Kämpfe zwischen Lobo und Wolverine zu sehen, Wonder Woman gegen Storm, Batman gegen Captain America oder Superboy gegen Spider-Man. Das war cool. (Später sollte daraus das sog. Amalgam-Universum entstehen &mdash; mit Mischwesen aus den Verlagen, die jeweils eine Ausgabe erhielten.)</p>
<p>YouTube-Nutzer <a href="http://www.youtube.com/user/mhabjan">mhabjan</a> hat seine Freizeit geopfert und seinen Lieblingskampf, den größten Kampf überhaupt, animiert. Dürfte einiges an Zeit gekostet haben &mdash; acht Monate, um genau zu sein. Am Anfang ist es noch etwas verschwommen, wird aber besser. Und wie auch schon im Comic, gewinnt der Bessere, nämlich Superman!</p>
<p><iframe width="580" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/hI_yEQ6Xh1s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was ich besonders schön an diesem kleinen Video finde: Der animierte Superman hat das Gesicht von Christopher Reve, <em>dem</em> Superman. *yeah*</p>
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		<title>Im HVV gilt nun “Bitte vorne einsteigen”</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 08:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit heute muss man, will man im HVV-Netz einen Bus betreten, immer vorne beim Busfahrer einsteigen und seine Karte vorzeigen. Was sonst erst ab 21h galt, gilt nun ganztägig. Mit dieser Vorgehensweise will man dem Schwarzfahren entgegentreten. 2010 soll es 3 bis 3,5 Prozent Schwarzfahrer gegeben haben. Wieso man hier keine verlässliche Zahl, sondern eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute muss man, will man im HVV-Netz einen Bus betreten, immer vorne beim Busfahrer einsteigen und seine Karte vorzeigen. Was sonst erst ab 21h galt, gilt nun ganztägig. Mit dieser Vorgehensweise will man dem Schwarzfahren entgegentreten. 2010 soll es <q>3 bis 3,5 Prozent</q> Schwarzfahrer gegeben haben. <span class="achtzig">Wieso man hier keine verlässliche Zahl, sondern eine von-bis-Zahl anbringt, ist ein wenig verwirrend.</span></p>
<p>Der HVV schaut dem Projekt <a href="http://www.hvv.de/aktuelles/neuigkeiten/2012_02_20_Einstieg_vorn_2012.php">sehr optimistisch entgegen</a>. Ein Test im Raum Bergedorf und Harburg verlief positiv. Die befürchtete Verzögerung beim Einstieg sei nach HVV-Angaben nicht eingetreten. Nur in seltenen Fällen, wenn viele Leute an der Bushaltestelle warteten, dauerte der Einstieg etwas länger.</p>
<h2>Widerstand gegen die &#8220;Vorne einsteigen&#8221;-Regelung</h2>
<p>Soweit also die Sicht des HVVs. Nun die Realität: Jedes Mal, wenn ich einen Bus nach 21h betrete und brav meine Abo-Karte vorzeige, habe ich den Eindruck, ich könnte dem Busfahrer auch ein Stück Toilettenpapier oder einen Kassenbon vor die Nase halten &mdash; niemals hat sich einer der Busfahrer für das vorgezeigte Dokument interessiert. Oft schauten die Fahrer nicht einmal auf die Karten, sondern ließen ihren Blick traurig aus der Frontscheibe schweifen.</p>
<p>Das mit dem &#8220;nur vorne Einsteigen&#8221; klappte dann auch nur am Altonaer Bahnhof, wo die Busse losfuhren. Unterwegs stiegen dann Leute auch fröhlich in der Mitte des Busses ein.</p>
<p>Vielleicht ändert sich das am Tage? Nun, am 2.3. stieg ich bereits vorne in den Bus und zeigte mein Karte vor. Dussel, der ich bin, dachte ich, die Regelung würde ab dem 1. März gelten.</p>
<p>Nun hatte der HVV eine Weile vor der Neuerung Eigen-PR betrieben und stets kurz vor der Endhaltestelle mit einer Durchsage auf das neue Ein- und Ausstieg-Verhalten hingewiesen. An dem besagten 2. März fingen die Leute im Bus an, sich darüber zu mokieren. Ältere Männer lachten, das sei Schwachsinn, das würde den Betrieb nur verzögern. Da stimmte dann auch der Busfahrer (!) mit ein und tönte, dass diese Regelung blödsinnig sei und er da nicht mitmachen würde.</p>
<p>Der HVV müsste also theoretisch Aufpasser und Kontrolleure in jeden Bus stellen, die dann ihre Busfahrer überprüfen. Ob das wohl dann den gewünschten Effekt nicht ad absurdum führe? Der lautet nämlich: Mehr Geld einnehmen! Zwar verbucht der HVV regelmäßig Mehreinnahmen, trotzdem erhöht er ebenso regelmäßig zu <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2012/01/02/hvv-preiserhoehung-2012/">jedem Jahresanfang die Preise</a>. Sehen wir im Januar 2013 keine Preiserhöhung? Ich bezweifle das …</p>
<h2>Ausnahmen von der &#8220;Vorne einsteigen&#8221;-Regelung</h2>
<p>Ausgenommen von der Regelung sind die <a href="http://www.radiohamburg.de/Hamburg-aktuell/Verkehr/2012/Maerz/Ab-5.-Maerz-HVV-Fahrgaeste-muessen-vorne-einsteigen">Buslinien 4, 5, und 6</a>. Wie sich der Spaß auf die Metrolinien zur Hauptverkehrszeit, besonders im innerstädtischen Bereich auswirken &mdash; muss man abwarten. Das Testgebiet, wo alles so toll lief, war immerhin in Bergedorf und Harburg …</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Zwischen den Runden mit Kettcar</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 22:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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  Kettcar - Zwischen den Runden
 
Bewertung: 3 von 5
Die vierte Scheibe von Kettcar ist schwer, traurig und nicht allzu abwechslungsreich

Als ich das erste Mal in die neue Scheibe von Kettcar reingehört habe, dachte ich Die hört sich an wie jede andere Scheibe von denen. Nichts neues also. Schade. Tatsächlich habe ich etwas gewartet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hreview">
<img width="188" height="188" class="photo alignleft" alt="Cover Kettcar - Zwischen den Runden" src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/02/kettcar-zwischen-den-runden.jpg"/></p>
<div class="item">
  <a lang="de" href="http://www.amazon.de/Zwischen-Den-Runden-Deluxe-Kettcar/dp/B006JXW11S/" class="url fn">Kettcar - Zwischen den Runden</a>
 </div>
<div class="bewertung">Bewertung: <span class="rating">3</span> von 5</div>
<p class="summary hidden">Die vierte Scheibe von Kettcar ist schwer, traurig und nicht allzu abwechslungsreich</p>
<div class="description">
<p>Als ich das erste Mal in die neue Scheibe von <span class="vcard"><a class="fn url" href="http://www.kettcar.net/">Kettcar</a></span> reingehört habe, dachte ich <q>Die hört sich an wie jede andere Scheibe von denen. Nichts neues also. Schade.</q> Tatsächlich habe ich etwas gewartet mit dem Kauf. Wollte ich eine langweilige Scheibe erwerben, die davon zeugt, dass Musikern nichts mehr einfällt? Nein. Ich habe es dennoch gewagt.</p>
<p>Anfangs ist das, was man auf <span lang="de" class="haudio"><span class="album">Zwischen den Runden</span></span> geboten bekommt, wirklich Einerlei. Man muss erst genauer hinhören. Die Texte sind es, die (teilweise) überzeugen oder überraschen können.</p>
<p><span class="haudio">Rettung</span>, das erste Lied, ist von der Musik her beschwingt und lustig. Es handelt von einem Mann, der seiner Frau/Freundin von einer Trinktour nach Hause hilft. Diese übergibt sich. Alles eklig, aber wenn man liebt, steht man auch zu seiner Freundin, die Erbrochenes im Haar hat. Naja. Gleich am Anfang geht es darum, <q>noch 800 Meter</q> zurückzulegen. Das hört sich an wie die 200 Meter in <span class="haudio">Landungsbrücken raus</span> von ihrem Debüt-Album <span lang="de" class="haudio"><span class="album">Du und wieviel von deinen Freunden</span></span>. Also doch nur Abklatsch von Altem?</p>
<p>Es geht fröhlich weiter mit <span class="haudio">Im Club</span>. Irgendwas übers Leben im Allgemeinen. Kommt mir aber auch verdächtig vertraut vor. <span class="haudio">Schwebend</span> ist als drittes Lied ein Abtörner. Kein Wort darüber. Ebenfalls sehr ruhig ist <span class="haudio">Weil ich es niemals so oft sagen werde</span>. Ein schönes Liebeslied.</p>
<p>Ein häufiges Motiv auf <em>Zwischen den Runden</em> sind Tod und Krankheit. <span class="haudio">Nach Süden</span> ist eines dieser Lieder. Hier geht es nach langem Krankenhausaufenthalt nach Hause. Schöner Satz:</p>
<blockquote><p>Wie viele Menschen kann ein Mensch umarmen?</p></blockquote>
<p><span class="haudio">Zurück aus Ohlsdorf</span>, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_Ohlsdorf">größtem Parkfriedhof der Welt</a>, ist ebenfalls ein Lied, das vom Tod handelt. Ein alter Freund ist gestorben, man hat sich lange nicht mehr gesehen, aber anscheinend war der Zurückgebliebene ein wichtiger Teil des viel zu früh Verstorbenen. Schon ein wenig Kloß-im-Hals-Stimmung.</p>
<p><span class="haudio">Ein Zimmer</span> handelt gleich noch einmal vom Sterben. Die lustigste, sorgloseste Scheibe ist das nicht gerade.</p>
<p>Neben den vielen deprimierenden, drückenden Stücken gibt es auch einige Highlights. Zwar ist <span class="haudio">Schrilles, buntes Hamburg</span> nicht musikalisch mein Ding, aber die Thematik gefällt mir sehr. Hier wird mit Gentrifizierung abgerechnet, der zugebauten HafenCity. Der angesprochene Malerfürst, der Hamburg verlässt &mdash; aber nicht namentlich genannt wird &mdash;, könnte <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1022549/">Daniel Richter</a> sein. Wenn jemand eine Spitze gegen die Elbdisharmonie austeilt, gibt das natürlich Pluspunkte:</p>
<blockquote><p>Euer Leuchtturm ist wirklich schön geworden. <br />Verkauft die Stacheldraht-Aussicht an die trampelnden Horden.</p></blockquote>
<p><span class="haudio">Erkenschwick</span>, ein Städtchen in Westfalen, handelt von einem kleinen Jungen, der mit der Bahn ans Meer will. Ein schönes Lied über Weisheiten.</p>
<blockquote><p>Wenn du nicht hast, was du liebst, musst du lieben, was du hast.</p></blockquote>
<p>Unterm Strich ist <em>Zwischen den Runden</em> nicht meine Lieblingsscheibe von <em>Kettcar</em>. Zu viel Schwere in den Texten und zu wenig Neues in der Musik. Vielleicht habe ich aber auch langsam Marcus Wiebuschs monotonen Gesang langsam über.</p>
<p>Hardcore-Kettcar-Fans sind bestimmt begeistert, zeigt der neue Tonträger der Hamburger Band doch, dass das Quintett erwachsen geworden ist. &mdash; Argh. Wenn ich das schon lese, wird mir schlecht.</p>
<p>So ist das nun mal. Wir werden alle älter und erleben nicht jeden Tag lustige Dinge.</p>
</div>
<p class="hidden reviewer vcard"><span class="fn">Nils</span>, <abbr title="20120212" class="dtreviewed">12.02.2012</abbr></p>
</div>
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