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	<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:59:28 +0000</pubDate>
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		<title>The Losers</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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  The Losers &#8212; Volumes One &#38; Two
 
Bewertung: 4.5 von 5
CIA-Elitetruppe wird von ihrem Handler verraten und zum Abschuss freigegeben. Nun versuchen sie der CIA ans Bein zu pinkeln und ihre Leben zu retten.

The Losers sind eine Gruppe von fünf CIA-Agenten, die für die Agency einst echt dreckige Arbeit geleistet haben, dann aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hreview">
<img src='http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2010/03/the_losers.jpg' alt='Cover The Losers' class="photo alignleft" width="155" height="240" /></p>
<div class="item">
  <a lang="en" class="url fn" href="http://www.amazon.de/Losers-Vol-1-2/dp/1401227333/">The Losers &mdash; Volumes One &amp; Two</a>
 </div>
<div class="bewertung">Bewertung: <span class="rating">4.5</span> von 5</div>
<p class="summary hidden">CIA-Elitetruppe wird von ihrem Handler verraten und zum Abschuss freigegeben. Nun versuchen sie der CIA ans Bein zu pinkeln und ihre Leben zu retten.</p>
<div class="description">
<p><em>The Losers</em> sind eine Gruppe von fünf CIA-Agenten, die für die Agency einst echt dreckige Arbeit geleistet haben, dann aber von ihrem Handler Max übers Ohr gehauen wurden. Also eigentlich wurden sie verraten und Max ließ den Helikopter, in dem die Agenten hätten sein sollen, in die Luft sprengen. Doch die Losers waren schon untergetaucht und hielten sich lange bedeckt.</p>
<p>Nun sind sie dabei ihre Leben wieder zurückzubekommen &mdash; und ihren Ruf. Dazu starten sie einen Feldzug gegen die Agency, in dem all ihr Wissen und ihre Kampferfahrung zum Tragen kommen. Die Truppe greift die Goliath Öl-Gesellschaft an, die mit der CIA zusammenarbeitet um Drogengelder zu waschen oder überhaupt Drogen aus &#8220;bösen Ländern&#8221; in die Staaten zu importieren. Alles aus Langley gesteuert.</p>
<p>Unterstützt wird die Truppe &mdash; zunächst &mdash; mit Informationen von Aisha, einer CIA-Agentin, die, wie wir später erfahren, ein Geheimnis umgibt. Erst sind es Infos, mit denen Aisha dient, dann mit Tatkraft.</p>
<p><em>The Losers</em> wollen vor allem eines: Max ausfindig machen. Doch laut CIA-Unterhändler gibt und gab es nie einen Max. Max sei ein Mythos. Allerdings hat der Anführer der Losers, Clay, den geheimnisvollen Mann schon mal gesehen.</p>
<h3>Meinung</h3>
<p>Da demnächst der Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0480255/">The Losers</a> erscheinen wird, habe ich mir als ordentlicher <span class="vcard"><a href="http://www.moviejunkies.de" class="fn org url">Moviejunkie</a></span> das Heft zuvor einverleibt. Derzeit gibt es eine Doppelausgabe mit Band 1 und 2 in einem Heft im Angebot. Ich weiß nicht, wieweit der Film geht, ob er nur den ersten Band abdecken wird.</p>
<p>Die Geschichte des britischen Autors <span class="vcard"><a href="http://www.andydiggle.com/" class="fn url" lang="en">Andy Diggle</a></span> wurde vom ebenfalls britischen Zeichner <span class="vcard"><a href="http://www.4twenty.co.uk/" class="fn url" lang="en">Jock</a></span> für den amerikanischen Verlag <span class="vcard"><a href="http://www.dccomics.com/vertigo/" class="fn org url" lang="en">Vertigo</a></span> erstellt. Die Handlung ist klasse. Die Geschichte hat ein wenig was vom <em>A-Team</em> (der Film dazu kommt auch demnächst in die Kinos), der TV-Serie, die wir alle aus den 80ern kennen. Aber im Gegensatz zum <em>A-Team</em> sind die Losers keine Militärs, sondern Geheimagenten. Und die Losers sind auch nicht als Söldner unterwegs, die den Schwachen und Unterdrückten helfen. Die Losers sind nur aus Selbstzweck noch aktiv. Sie kämpfen mit harten Bandagen darum, wieder ein Leben zu haben. Die Truppe würde nicht eingesperrt werden &mdash; sondern gleich eliminiert. Also versuchen sie die CIA, die echt Dreck am Stecken hat, bei den Hammelhoden zu packen.</p>
<p>Knallharte Action, klar umrissene Charaktere und coole Sprüche bestimmen den Comic. Die Zeichnungen von <em>Jock</em> sind sehr rau und bringen viel Schwarz aufs Papier. Ich brauchte ein wenig Zeit, mich dran zu gewöhnen, aber dann wollte ich sie nicht missen. Das Schwarz steht für Schatten und in <em>The Losers</em> ist eine Menge noch in den Schatten versteckt.</p>
<p>Der Comic wartet mit einer Menge Verschwörungstheorie auf. Ach was, von wegen Verschwörungstheorie. Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine Firma wie die CIA Schmutzwäsche wäscht und damit dreckige Machenschaften finanziert. Von daher gibt <em>The Losers</em> auf jeder Seite einen herben Seitenhieb in Richtung US-Regierung und deren Machenschaften in Übersee.</p>
<p>Am Ende des zweiten Bands wissen wir immer noch nicht, wer Max ist, aber immerhin, dass es ihn gibt, dass er wohl immer noch seine Hände im CIA-Geschäft hat und dass etwas ganz großes plant. Die vollen zwei Bände hier wiedergeben zu wollen würde einen viel zu langen Beitrag ergeben. Von daher: Selber kaufen und lesen! Ich habe jedenfalls den nächsten Band schon geordert.</p>
</div>
<p class="hidden reviewer vcard"><span class="fn">Nils</span>, <abbr class="dtreviewed" title="20100302">02.03.2010</abbr></p>
</div>
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		<title>Schulnoten für den Senat</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 06:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Senatsblatt fragte am Wochenende seine Online-Leser (auch die nichtzahlenden) wie sie den Senat zur Halbzeit benoten würden. Am Sonntag um 22h war der Stand bei 2281 abgegebenen Stimmen so &#8212; und bedarf keiner weiteren Erklärung:

Na gut, ein Wort noch zu der Abstimmung. Natürlich sind solche Online-Umfragen nicht repräsentativ. Oft kann man es beobachten, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Senatsblatt fragte am Wochenende seine Online-Leser (auch die nichtzahlenden) wie sie den Senat zur Halbzeit benoten würden. Am Sonntag um 22h war der Stand bei 2281 abgegebenen Stimmen so &mdash; und bedarf keiner weiteren Erklärung:</p>
<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2010/02/so22h.png" alt="Ergebnis einer Online-Umfrage" title="Schulnoten für den Senat" width="307" height="489" class="centered" /></p>
<p>Na gut, ein Wort noch zu der Abstimmung. Natürlich sind solche Online-Umfragen nicht repräsentativ. Oft kann man es beobachten, dass kurz nach Freischaltung der Frage ein Lager die Stimmung vorgibt. Ist es im Falle des Senatsblatts eine Stimmung, die gegen den Senat geht, können sich erstaunlich viele Pro-Stimmen-Abgeber finden, die das Ergebnis schnell zugunsten des Senats rumreißen. Bei dieser Umfrage allerdings war recht schnell klar, in welche Richtung es geht. Und sie haben niemanden gefunden, der für sie das Ergebnis hat verändern können. Am Sonnabend war die Notenverteilung um 11.38h folgende:</p>
<ul>
<li>Schulnote 1: 4 Prozent</li>
<li>Schulnote 2: 8 Prozent</li>
<li>Schulnote 3: 11 Prozent</li>
<li>Schulnote 4: 12 Prozent</li>
<li>Schulnote 5: 25 Prozent</li>
<li>Schulnote 6: 41 Prozent</li>
</ul>
<p>Am Sonntagabend (22h) dann:</p>
<ul>
<li>Schulnote 1: 1 Prozent</li>
<li>Schulnote 2: 3 Prozent</li>
<li>Schulnote 3: 7 Prozent</li>
<li>Schulnote 4: 8 Prozent</li>
<li>Schulnote 5: 18 Prozent</li>
<li>Schulnote 6: 63 Prozent</li>
</ul>
<p>Das ist ein ganz mieser Notendurchschnitt, lieber Senat. Bedarf es noch einer Erklärung, wie diese schlechten Noten zustande gekommen sind? Wirklich?</p>
<p>Die <a href="http://www.mopo.de/2010/20100226/hamburg/politik/so_gut_sind_hamburgs_senatoren.html">Mopo</a> hat bereits am Freitag eigenständig Noten für den Senat verteilt, hier wurden nicht die Leser gefragt. Die Noten sind auf GAL-Seite recht positiv, auf CDU-Seite ebenfalls schlecht. Wo die positiven Bewertungen für die GAL herkommen, kann ich mir allerdings nicht erklären. Man denke nur an diese absolut ungrüne Politik &#8230; Passend finde ich so manchen Kommentar unter dem Artikel.</p>
<p>Mich würde ja schon interessieren, was für eine Zahl das Senatsblatt abdruckt. Dass die das mit den Zahlen <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2009/07/13/wir-machen-nachrichten/">nicht immer richtig drauf haben</a>, wissen wir bereits.</p>
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		<title>Dann eben eine Fortbildung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eine Freundin von mir, die Erzieherin ist, hat arge Probleme mit ihrem Chef. Bei einem Gespräch mit &#8220;einer Etage höher&#8221;, wurde ihr u.a. ein Lösungsvorschlag unterbreitet, wonach sie eine zweimonatige Fortbildung der Stadt Hamburg absolvieren könne. Wenn sie die in der Tasche hat, ist sie geeignet für den Verwaltungsdienst. Alternative war, sie könne in eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Freundin von mir, die Erzieherin ist, hat arge Probleme mit ihrem Chef. Bei einem Gespräch mit &#8220;einer Etage höher&#8221;, wurde ihr u.a. ein Lösungsvorschlag unterbreitet, wonach sie eine zweimonatige Fortbildung der Stadt Hamburg absolvieren könne. Wenn sie die in der Tasche hat, ist sie geeignet für den Verwaltungsdienst. Alternative war, sie könne in eine andere Einrichtung wechseln, aber &mdash; so wurde ihr hinter vorgehaltener Hand erzählt &mdash; dort sei es auch nicht besser.</p>
<p>Fortbildung klingt also gar nicht mal so schlecht. Jedoch hat das Ganze einen Haken. Diese Fortbildung wurde wohl auch den Asklepios-Verweigerern ans Herz gelegt. Wir erinnern uns: Hamburgs Bürger wollten keinen Verkauf der stadteigenen Krankenhäuser, doch unser Spaß-EB brauchte das kurzfristig zur Verfügung stehende Geld wohl für seine <del>Traumschlösser</del> Leuchtturmprojekte. Allen Krankenhausmitarbeitern, die nicht zu Asklepios wechseln wollten, sollte ein Ersatzjob (bei der Stadt) zugewiesen werden.</p>
<p>Wenn ich meine Bekannte richtig verstanden habe, ist das ehemalige Krankenhaus-Personal aber wohl noch nicht einmal zu 100 Prozent unter Dach und Fach gebracht worden. Wenn keine Jobs da sind, kann man auch niemanden drauf setzen. Irgendwie logisch. Und die junge Frau weiß nun nicht, was sie machen soll. Auch toll.</p>
<p>Nebenbei meinte sie, dass &#8220;die Etage höher&#8221; ihr gegenüber erwähnt haben soll, die sozialen Einrichtungen in Hamburg seien alle &#8220;wie Inseln&#8221;. Kleine Ökosysteme mit eigenen Problemen. Und Probleme gibt es in solchen Einrichtungen sehr wohl &mdash; zwischenmenschliche Probleme, Probleme mit den zu betreuenden Jugendlichen, fehlendes Geld für Aktivitäten, etc. . Probleme, die alle intern geregelt werden müssen. Doch wenn die Kompetenz für eine eigenständige Lösung fehlt &mdash; knallt es irgendwann. Hilfe von &#8220;oben&#8221; kommt nicht. Das muss alles in den &#8220;Ökosystemen&#8221; geregelt werden. Nur wie?</p>
<p>Zudem gab es die Info, dass wohl in nächster Zeit in den Bezirken drastisch Stellen abgebaut werden sollen. Ich denke, da benötigen demnächst einige eine Fortbildung für den Verwaltungsdienst &#8230;</p>
<p>Die Freundin fragte, wieso man solche Ratschläge erteile? Wo denn der Sinn sei, die Leute in solche Maßnahmen zu stecken, wenn es keine Stellen gäbe, die man mit diesen Leuten besetzen könne? Na, ich denke da an Statistikschönung. Die Leute sind, wenn erst einmal in der Fortbildung, aus den Statistiken raus. Und alle sind froh und glücklich &mdash; nur nicht die, die nachher keinen Job haben und von einer Stelle zur nächsten geschoben werden.</p>
<h3>Ein generelles Problem</h3>
<p>Nicht nur, dass die Mitarbeiter unglücklich, genervt und gestresst sind. Die Menschen, ob jung oder alt, die von den Personen, die in sozialen Einrichtungen arbeiten, abhängig sind, denen bekommt ein so krankes Personal auch nicht gerade gut. Eine Endlosschleife &#8230;</p>
<p>Dabei ist es ein alter Hut, dass unserem Senat alles, was &#8220;sozial&#8221; ist, nicht schmeckt und auf der Liste der wichtigen Dinge nicht nur ganz unten, sondern auch auf der Rückseite steht. Kann man eben kein Etikett drauf kleben, wie z.B. an die Elbdisharmonie. Und überhaupt ist so was wie z.B. Jugendarbeit völlig nebulös. Da hat man am Ende des Jahres keine schönen Zahlen. Kein Endprodukt, das man in der Zeitung vorstellen kann.</p>
<p>Diese kurzsichtige Denke hat mich schon immer verärgert.</p>
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		<title>Der Plan</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 20:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es könnte eine Taktik dahinterstecken. Wer kann das schon sagen? Aber möglich ist es durchaus. Was? Das:
Die Politiker, in den kleinen Städten, den großen Städten, den Städten, die sich für Weltstädte halten und auf Landesebene auch &#8212; alle könnten sich abgesprochen haben, um ein Ziel zu erlangen: Macht. Nicht mehr diese nervigen Bürger in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es könnte eine Taktik dahinterstecken. Wer kann das schon sagen? Aber möglich ist es durchaus. Was? Das:</p>
<p>Die Politiker, in den kleinen Städten, den großen Städten, den Städten, die sich für Weltstädte halten und auf Landesebene auch &mdash; alle könnten sich abgesprochen haben, um ein Ziel zu erlangen: Macht. Nicht mehr diese nervigen Bürger in den Städten oder im Land. Das Vieh braucht man doch nur alle vier Jahre, manchmal auch schneller, damit es sich selber zur Schlachtbank führt.</p>
<p>Vielleicht steckt ein ausgeklügelter Plan dahinter, dass die Politiker in unserer Zeit so viel Bockmist bauen. Der Mist ist so groß, so stinkend und unbeliebt, dass diese lästigen Bürger auf die Straße gehen. Bürgerinitiativen zum Erhalt von Kleingärten, gegen Gentrifizierung oder gegen Umweltzerstörung zugunsten von wirtschaftlichen Interessen formen sich. Die Akzeptanz innerhalb der Gemeinde ist groß und manchmal scheint sich ein Sieg für die Menschen abzuzeichnen. Doch dann wird alles wieder zunichte gemacht. Es wird evoziiert, die gewählten Volksvertreter wissen natürlich besser, was für die Schafe gut ist und wischen alle Bemühungen und kleinen Siege einfach vom Tisch. Immer und immer wieder.</p>
<p>Was haben die Politiker davon? Na, irgendwann kann auch der stärkste Kämpfer nicht mehr, dann ist er an einem Punkt angelangt, an dem er aufgibt. Wozu kämpfen, Zeit investieren in eine Sache, wozu an etwas festhalten &mdash; wenn es eh keinen Sinn macht? Die Politiker haben immer das letzte Wort.</p>
<p>Wenn dieser Punkt erreicht ist, dann wird noch in einem Nebensatz von &#8220;Politikverdrossenheit&#8221; gesprochen &mdash; und doch reiben sich die Volksvertreter die Hände. Endlich am Ziel. Man muss nur solange auf Stur stellen und sich taub geben, man muss nur immerzu jede Hoffnung im Bürger zerstören. Dann gibt er auf. Und endlich können die Politiker all ihre Wünsche &mdash; nicht die des Volks &mdash; durchsetzen. Nach Lust und Laune. Ohne jede Unterbrechung oder Störung.</p>
<p>Gerade in Hamburg finden sich ständig neue Beispiele für diese Machenschaften. Gebt ihnen Bürgerentscheide, lasst sie sich ruhig austoben. Im Endeffekt machen die Politiker eh was sie wollen. Und was wollen sie? Volle Taschen. Politiker sind auch nur Menschen. Und der Mensch denkt stets an sich. Vielleicht ist diese Denke  bei ihnen nur noch ein wenig stärker ausgeprägt.</p>
<p>Wieso fragt man sich, werden Millionengräber aufgemacht, in die Steuergelder versenkt werden? Wieso wird entgegen jeder Vernunft die Atomkraft weiter verhätschelt? Wieso werden trotz besseren Wissens Bäume in Rekordzahlen abgeholzt? Da kann nur das liebe Geld dahinter stecken.</p>
<p>Politiker sind auch nur Menschen und wollen eines: Geld! Sie sind nur Menschen und somit stets an einem interessiert: an sich selbst. &#8220;Ich&#8221; scheint der erste Gedanke zu sein, der ihnen morgens nach dem Aufstehen in den Sinn kommt: Ich bin wichtig &mdash; was kümmert mich der Rest? Was soll ich mir Gedanken über meine Mitmenschen machen? Und weshalb soll ich auch nur einen Gedanken an kommende Generationen verschwenden? Hauptsache es geht <em>mir</em> gut.</p>
<p>Die dummen Schafe, die man versucht ständig vor den Kopf zu stoßen, in der Hoffnung dass sie irgendwann endlich mal die Klappe halten, lassen dummerweise nicht locker. Das Leben eines Politikers könnte so schön sein &mdash; wenn die Wähler nicht wären. Man könnte schön klüngeln, Aufträge an &#8220;befreundete Firmen&#8221; verteilen und wenn dabei noch ein &#8220;Dankeschön&#8221; von den Firmen abfällt &mdash; hey, die Taschen stehen für Freunde immer offen!</p>
<h3>Masterplan</h3>
<p>In Altona gibt es auch einen Plan, den so genannten Masterplan. Dieses einst beschauliche Viertel, das sich im Laufe der Zeit zu einem &#8220;Arbeiterviertel&#8221; entwickelte, steht längst auf der Abschussliste. Hier muss mal wieder frischer Wind rein! Und wer, wenn nicht unsere Volksvertreter wüssten besser, was für uns Schafe gut ist?</p>
<p>Naja, vielleicht nicht für uns Schafe, aber für die zahlungskräftigen, die sauberen, die schönen Schafe. Diese neue Form der Schafe scheint übrigens &ndash; sehr verwunderlich &ndash; kein Grün mehr zu gebrauchen. Also weg mit den Grünflächen, den Wäldern und Wiesen. Lasst uns neue Wohnungen für neue Schafe bauen! In der HafenCity klappt das schon. Warum nicht in anderen Stadtteilen auch? &mdash; Und bedenkt immer: Wir sind von Euch gewählt, weil wir wissen, was für Euch gut ist!</p>
<p><object width="480" height="385" class="centered"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/z5HDKvA5wkY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/z5HDKvA5wkY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385" class="centered"></embed></object></p>
<p>In dem Video oben hat mich ein Satz am meisten beeindruckt. Ein nicht namentlich genannter Künstler meint absolut richtig über unsere Politiker:</p>
<blockquote><p>Sie sind als Sachverwalter gewählt &ndash; und benehmen sich wie Eigentümer.</p></blockquote>
<p>Da kann man nur zustimmen. Unsere <em>Vertreter</em> scheinen keinen Respekt vor unserem gemeinsamen Besitz zu haben. Eine Grünfläche ist für Menschen da, nicht zur Veräußerung, Bebauung und dem Füllen der eigenen Taschen. &mdash; Aber &#8230; ich vergaß, ich weiß nicht, was für die Schafe gut ist, die Politiker schon.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der gerade in letzter Zeit rasant voranschreitenden Grünzerstörung in Hamburg sei <a href="http://womblog.de/2010/02/22/politik-auf-dem-holzweg/">dieser Artikel</a> wärmstens ans Herz gelegt. Hier wird noch einmal aufgeführt, dass Baum- und Naturschutz (War mir nicht so, dass der Mensch auch ein Teil der Natur ist?) heutzutage kein Thema in den Medien ist. Über eine äußerst <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2010/02/17/so-schoen-praktisch/">praktische Verquickung</a> von Medien und Politik schrieb ich ja bereits vor kurzem. Würde Naturschutz Geld einbringen, würde sich die Politik drum kümmern. Würde sich die Politik drum kümmern, würden die Medien drüber berichten. Berichterstattungen kämen beim Volk an und das würde vielleicht ein bisschen zufriedener mit seinen gewählten Volksvertretern sein. Zufriedener als jetzt auf alle Fälle.</p>
<h3>Präventiv Klagen</h3>
<p>Was wie ein Scherz anmutet &mdash; Wer klagt jemanden ob einer noch nicht begangenen Straftat an? &mdash; scheint in Hamburg nötig zu sein. Mit Blick auf die hochnäsige Ignoranz der Politik, den eindeutigen Volkswillen zum Erhalt des Buchenhofwaldes einfach zu umgehen, muss man wohl <a href="http://www.hh-heute.de/buchenhofwald-trickst-und-taeuscht-der-senat/">präventiv klagen</a>. WTF?</p>
<blockquote><p>Nachdem der Senat den Bürgerentscheid aufgehoben hatte, stellten Verwaltungsgericht und Oberverwaltungsgericht fest, dass nunmehr die Kläger keine Klagebefugnis hätten. Man hätte vorher präventiv klagen müssen.</p></blockquote>
<p>In was für einer Bananenrepublik leben wir hier eigentlich? Die Bürger können doch nicht &#8220;auf gut Glück&#8221; gegen ihre Volksvertreter klagen, in der Annahme, dass die eh wieder Mist bauen. Gut, wir sehen, dass sie stets Mist bauen, darauf ist Verlass, aber das kann sich doch keiner leisten! Was wiederum ganz im Sinne der Volksvertreter sein dürfte &#8230;</p>
<p>[<a href="http://www.youtube.com/watch?v=z5HDKvA5wkY">Direkt-Masterplan</a>]</p>
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		<title>Jeder Fleck wird bebaut</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 22:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Man möchte heulen. Wie es scheint kennt die Geldgier keine Grenzen. Jeder Flecken Hamburgs muss bebaut werden. Vor gut zwei Jahren war es noch an dieser Stelle Spekulation, nun ist es Realität - und meine Magensäure-Produktion schiebt eine Sonderschicht.
Der so genannte Moltkeblock soll nachsaniert werden. Der riesige, wunderschöne Innenhof soll zugebaut werden. Angeblich &#8220;behutsam&#8221;, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man möchte heulen. Wie es scheint kennt die Geldgier keine Grenzen. Jeder Flecken Hamburgs muss bebaut werden. Vor gut zwei Jahren war es noch <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2008/03/02/ach-weg-mit-dem-grun/">an dieser Stelle</a> Spekulation, nun ist es Realität - und meine Magensäure-Produktion schiebt eine Sonderschicht.</p>
<p>Der so genannte <a href="http://www.gustav-oelsner.de/index.php?site=rathenaupark&#038;menu=menu4">Moltkeblock</a> soll <a href="http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/hofbebauung-unerwuenscht/">nachsaniert</a> werden. Der riesige, wunderschöne Innenhof soll zugebaut werden. Angeblich &#8220;behutsam&#8221;, so die GAL. GAL? Wer war das noch mal? Ach ja, die die einst für Grün standen &#8230;</p>
<p>Lasst doch einfach mal der Natur Raum. Der Natur und den Menschen. Es muss nicht jeder Baum gefällt werden, nur weil Ihr es könnt! Immer diese Gier nach Geld. <img src='http://www.magerfettstufe.de/wp-includes/images/smilies/icon_nono.gif' alt=':nene:' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>So schön praktisch</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zugegeben, in anderen Ländern ist es schlimmer. Aber wir sind nicht in einem anderen Land, wir sind hier. Und man kann durchaus sagen, dass die hiesige Medienlandschaft ziemlich einseitig ist. Bestimmt in 80 bis 90 Prozent der Fälle ist es ganz klar, auf welcher Seite die Presse steht. Unabhängig ist ein Wort, das geduldig auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, in anderen Ländern ist es schlimmer. Aber wir sind nicht in einem anderen Land, wir sind hier. Und man kann durchaus sagen, dass die hiesige Medienlandschaft ziemlich einseitig ist. Bestimmt in 80 bis 90 Prozent der Fälle ist es ganz klar, auf welcher Seite die Presse steht. Unabhängig ist ein Wort, das geduldig auf manchem Blatt prangt, aber im Grunde keine Bedeutung hat. Nicht umsonst heißt das Senatsblatt Senatsblatt. Das weiß noch eher von politischen Dingen als die Politiker selber. So, wie das Fischeinwickelblatt mit dem roten Logo zuerst mit den Toten sprach, so ist das Senatsblatt auch stets exklusiv informiert. Keine andere Zeitung scheint so gut mit frischen Infos aus dem Rathaus versorgt zu werden.</p>
<p>Unserem jetzigen Senat, den wir seit nun schon beinahe neun lange und quälende Jahre erdulden müssen, den freut&#8217;s. Das Senatsblatt ist ein verlässliches Sprachrohr. Wenig Kritik. Das ist die Geschichte mit den schwarzen Krähen, die sich gegenseitig kein Auge aushacken.</p>
<p>Im Senatsblatt &mdash; das ich aus bekannten Gründen nicht mehr verlinken kann, weil die so dumm waren und ihre Artikel nur noch gegen Geld freigeben &mdash; steht ein Bericht über den Parlamentspräsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft und warum er nicht seinen Hut genommen hat. Trotz seines vermuteten <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2010/02/16/sonderbehandlung-2/">Amtsmissbrauchs</a>. Wie schon erwähnt, habe ich nicht eine Sekunde an einen Rücktritt gedacht. Das machen <em>die</em> nicht, die Krähen &#8230;</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nullprozent/3333320001/" title="Windschief von NullProzent bei Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3350/3333320001_c671380d54_t.jpg" width="75" height="100" alt="Windschief"  class="alignright"/></a>In dem Bericht steht am Ende ein netter Satz, wonach der Parlamentspräsident <q cite="abendblatt.de">auch Geschäftsführer des Verbandes der Zeitungsverlage Norddeutschland</q> ist. Ach. Wie praktisch! Laut der Seite des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e. V. (übrigens einen Steinwurf von dem Berliner Hauptsitz des Senats- und Fischeinwickelblatts entfernt gelegen) sind <a href="http://www.vzn.de/mitglieder.html">diese Zeitungen und Verlage</a> Mitglieder in der Norddeutschland-Abteilung, von der der Parlamentspräsident &#8220;Cheffe&#8221; ist. Er ist übrigens auch Geschäftsführer der Hamburg-Abteilung und dort sind <a href="http://www.zvh.de/mitglieder.html">diese Zeitungen</a> Mitglieder.</p>
<p>Na &#8230; Das ist ja man praktisch alles.</p>
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		<title>Sonderbehandlung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit Wochen ist es in Hamburg verflixt kalt. Es hat geschneit, die Menschen sind auf dem Schnee rumgelaufen, haben ihn platt- und glattgetreten. Überall in der Hansestadt hat sich das Eis breitgemacht. Und seien wir mal ehrlich, Hand aufs Herz: die Stadt - resp. die Stadtreinigung - hat völlig versagt. Es wurden die Hauptstraßen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen ist es in Hamburg verflixt kalt. Es hat geschneit, die Menschen sind auf dem Schnee rumgelaufen, haben ihn platt- und glattgetreten. Überall in der Hansestadt hat sich das Eis breitgemacht. Und seien wir mal ehrlich, Hand aufs Herz: die Stadt - resp. die Stadtreinigung - hat völlig versagt. Es wurden die Hauptstraßen für die Autos geräumt und gesalzen, doch Nebenstraßen, Fuß- oder Radwege ließen die Stadtreinigung kalt. Da wurde nichts gemacht.</p>
<p>Mit einer <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/181/503404/text/">Ausnahme</a>!</p>
<p>Der Parlamentspräsident der Hamburgischen Bürgerschaft hat die Sache in die Hand genommen und seine kleine Wohnstraße räumen lassen. Mit großem Aufgebot. Mancher würde es Initiative nennen, mancher Amtsmissbrauch, der Präsi nennt es selber Nächstenliebe. Na schön, so hat er es dann doch nicht genannt &mdash; ich dachte nur wegen des Cs im Parteiname. Aber so war es gedacht &mdash; sagt er. Nachdem man ihn erwischt hatte. Den Räumdienst habe er natürlich nur für die Menschen im benachbarten Gemeindehaus gerufen. Dann aber richtig. Bis nach ganz oben hat er sich durchtelefoniert. Man hat ja die Nummern. Man kennt sich.</p>
<p>Nachdem die Aktion bekannt wurde, wurden mal eben 1.000 Euro ans Rote Kreuz gespendet. Wieso? Angeblich habe er den Dienst doch gar nicht für sich gerufen. Doch so was wie &#8220;schlechtes Gewissen&#8221;? Kann doch nicht sein.</p>
<p>Heute dann die Erkenntnis &mdash; nach langem Schweigen &mdash;, dass das Handeln wohl ein bisschen anmaßend war. Oder dumm, dass er seine Straße erwähnte. Immerhin ging es ihm doch um <em>alle</em> Straßen Hamburgs! Ja-ha. Und einen persönlichen Vorteil wollte er auf gar keinen Fall davontragen. Nei-hein. &mdash; Und wieso die 1.000 Euro? Und das lange Schweigen?</p>
<p>Dass ein Rücktritt nicht in Frage käme &mdash; war im Voraus klar &#8230;</p>
<h3>Es geht doch &mdash; irgendwie</h3>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nullprozent/4362732985/" title="Jungfernstieg by NullProzent, on Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4006/4362732985_190e834cfc_m.jpg" width="240" height="180" alt="Jungfernstieg" class="alignleft" /></a>Interessanter Nebenschauplatz: Während in ganz Hamburg Fuß- und Radwege nicht geräumt wurden, sich die Hamburger alle Gräten gebrochen haben und die Öbersten zum Thema Radwege sogar so herablassend und dumm behauptet haben, Radwege seien <q>nicht verkehrswichtig</q>, musste ich schon seit einiger Zeit feststellen, dass ein Radweg sehr wohl geräumt wurde. Nicht erst jetzt, sechs Wochen nach dem Nichtstun und einem plötzlichen Hauruck-Verfahren (Nun muss aber mal was passieren. Wir haben mal was für euch Bürger getan. Ging ja nicht an das. Bitte feiert uns jetzt &#8230;), sondern bereits seit einigen Wochen. Der Radweg am Jungfernstieg, hin zur Binnenalster, der wurde geräumt, gefegt, gesalzen. Und ich habe mich stets gefragt &#8220;Warum?&#8221;.</p>
<p>Das ist nun wirklich einer der unwichtigsten Radwege! Wer fährt denn da?? Lustigerweise wurde der Fußweg nebenan so gut wie nicht geräumt. Das nenne ich mal verkehrte Welt!</p>
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		<title>Büttenrede</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 06:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hamburgs Spaß-EB denkt an Rücktritt. Naja, also eigentlich nicht. Er werde rechtzeitig vor der nächsten Wahl ansagen, ob er kandidieren wolle oder nicht, so Hamburgs Oberhirte in der Welt, was wiederum im Senatsblatt steht (Und somit nicht verlinkt werden kann. Ätsch, selber Schuld, Senatsblatt!) Die Überschrift zu diesem - öhh - Artikel spricht jedenfalls von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburgs Spaß-EB denkt an Rücktritt. Naja, also eigentlich nicht. Er werde rechtzeitig vor der nächsten Wahl ansagen, ob er kandidieren wolle oder nicht, so Hamburgs Oberhirte in der Welt, was wiederum im Senatsblatt steht (Und somit nicht verlinkt werden kann. Ätsch, selber Schuld, Senatsblatt!) Die Überschrift zu diesem - öhh - Artikel spricht jedenfalls von Rückzug. Da fingen meine Äuglein an zu leuchten, als ich das las. Das wäre was.</p>
<p>Aber es ist ja nur wieder das übliche &#8220;Hintertür offen halten&#8221;. Falls es dann doch zu brenzlig werden würde in zwei Jahren und selbst das Senatsblatt nichts mehr vertuschen oder schönreden könnte, dann hätte er das ja schon 2010 gesagt, das mit dem Rückzug.</p>
<p>In dem Senatsblatt-Artikel gibt sich der Spaß-EB mal wieder absolut unterwürfig und menschelt. Wir kennen die Meldung, wonach Hamburgs Allvater auch schon mal gerne bei Aldi einkaufen geht. &#8220;Seht her, ich bin einer von Euch!&#8221;. Jetzt die Aussage, er <q>sei nicht süchtig</q> nach <del>Macht</del> Politik. Er könne auch ohne.</p>
<p>Das war der erste Lacher des Tages. *tätä-tätä* Der Spaß-EB und nicht süchtig? Wer hat denn all die Prestige- und Leuchtturm-Objekte ins Leben gerufen? An wen dürfen noch kommende Generationen zähneknirschend denken, wenn sie an der leeren Elbdisharmonie oder einem anderen Millionengrab wie der unnützen U4 vorbeilaufen? Das sind doch alles Denkmäler für jemanden, der sich unbedingt verewigen will. Na, wenn das mal nicht eine Sucht ist.</p>
<p>In dem kurzen Beitrag im Senatsblatt heißt es dann im letzten Absatz, der Spaß-EB kritisiere die Bundesvorsitzende seiner Partei - die nebenbei noch Kanzleuse ist. Der Freiherr schätze sie zwar, aber bemängelt, wie vorsichtig sie sei. Da wäre er ja ganz anders. &mdash; Zweiter Lacher. *tätä-tätä*</p>
<p>Entschuldigung, schon mal in den Spiegel geschaut? Behauptet der Mann allen Ernstes, er wäre der Rambo der Politik? Was für eine verzerrte Selbstwahrnehmung! Hamburgs Spaß-EB ist es doch, der stets abwesend ist, wenn es in Hamburg kritisch zugeht. Er hält sich doch aus allem raus. Sahen wir ihn nicht schon bei für ihn unangenehmen Situationen in Hamburgs Bürgerschaft aufstehen und aus dem Raum gehen? Und dann kritisiert er die Kanzleuse? Die hat doch die Wegduck-Politik von ihm abgeschaut!</p>
<p>Oh, vermutlich meint er die paar Male, wo wirklich nichts mehr ging, wo das Kartenhaus einzustürzen drohte und er mal - ganz Macho - mit der Faust auf den Tisch gehauen hat. Eine Geste, die so gerne in der Presse beschrieben wird. Wahrscheinlich hat nicht nur er sich in diesen seltenen Momenten erschrocken.</p>
<p>Und wie schaut es nun mit dem Rückzug aus? Nachdem der EB mit seiner an den Menschen vorbeigehenden Politik selbige immer und immer wieder vor den Kopf gestoßen hat, würde es eigentlich - in einer logischen Welt - nur Sinn machen, träte der EB in zwei Jahren nicht wieder an. Aber dafür haben wir ja die &#8220;unabhängige Presse&#8221;, die vor der nächsten Wahl wieder alles schön redet. Auf dass die dummen Schafe wieder zur Schlachtbank trotten und ihre Kreuze erneut bei ihm machen. *seufz* Was man doch mit den Medien im Rücken alles machen kann &#8230;</p>
<p>Oder denkt der Kapitän daran, langsam das sinkende Schiff zu verlassen? Genügend Schaden hat er - und sein Senat - ja schon angerichtet.</p>
<p>Es wäre der Klassiker: Alles kaputt machen und dann einen Scherbenhaufen an die nächste Regierung übergeben. Die können dann erst einmal die Tassen wieder behelfsmäßig zusammenkleben und die Schwarzen stellen sich höhnisch lachend hin und spotten, dass die Nachfolger ja gar nichts hinbekommen, nicht einmal eine einfache Teerunde.</p>
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		<title>Die Sache mit dem Volkswillen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das jüngste Beispiel mit dem totalen Ignorieren des Volkswillen, wo der Senat sich über ein klares Nein zur Bebauung des Buchenhofwaldes einfach mal hinweggesetzt hat, zeigt, wie wenig Interesse bei den Volksvertretern *haha* an der Meinung ihrer Auftraggeber vorhanden ist. Hamburgs Spaß-EB hat es dann heute auch klar und deutlich gesagt. Zwar nicht in Hinblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2010/02/09/hamburg-keine-perle/">jüngste Beispiel</a> mit dem totalen Ignorieren des Volkswillen, wo der Senat sich über ein klares Nein zur Bebauung des Buchenhofwaldes einfach mal hinweggesetzt hat, zeigt, wie wenig Interesse bei den Volksvertretern *haha* an der Meinung ihrer Auftraggeber vorhanden ist. Hamburgs Spaß-EB hat es dann heute auch klar und deutlich gesagt. Zwar nicht in Hinblick auf den &mdash; man kann es durchaus so nennen &mdash; Verrat, den sich der Senat beim Bürgerentscheid zum Buchenhofwald geleistet hat, aber immerhin &#8230;</p>
<p>Es geht um die Schulreform in Hamburg. Zum Glück habe ich damit nichts zu tun. Ich kenne Lehrer, die ich danach befragt habe, was sie davon halten, ich kenne Eltern, denen ich die selbe Frage gestellt habe. Auf der Seite der Lehrer erntete ich ein Achselzucken. Man wisse auch nicht, wie das umgesetzt werden solle. Man habe aber seine Zweifel. Die Eltern bestätigen dies. Fragen an die Lehrer, wie denn bitte das mit der Schulreform ablaufen soll, werden mit großen Kulleraugen quittiert. Keiner weiß, wie das gemacht werden soll. Aber schön, dass das in dieser Legislaturperiode noch schnell durchgedrückt werden soll &#8230; Hauptsache dass &mdash; egal wie.</p>
<p>Doch es geht mir nicht um die Schulreform. Die Verhandlungen dazu sind heute erneut gescheitert. Also hat sich der Großmufti von Hamburg hingestellt und &mdash; jetzt kommt der Brüller schlecht hin! &mdash; gesagt, das Volk möge entscheiden. Das Volk??? Seit wann interessiert ihn denn das bitte? Was er von der Stimme des Volkes hält, hat er unzählige Male gezeigt: Nichts! Und <a href="http://mobil.abendblatt.de/hamburg/article1377382/Ole-von-Beust-Jetzt-moege-das-Volk-entscheiden.html">er sagt es auch</a> &mdash; etwas blumig:</p>
<blockquote><p>Ich bin kein großer Fan von Volksentscheiden &#8230;</p></blockquote>
<p>Wissen wir, Herr Bürgermeister. Wissen wir.</p>
<p>Und weil hier jemand sich nicht durchsetzen mag, soll nun das Volk entscheiden. Soso &#8230; Der Widerstand gegen die Primarschule ist da. Und niemand (auf Politikerseite) hat es kommen sehen (wollen). Wie so vieles. Doch da springt schon Hamburgs Sylt-Urlauber Nummer 1 zur Hilfe:</p>
<blockquote><p>&#8230; aber ich werde alles dafür tun, damit beim Volksentscheid ein Ergebnis erzielt wird, dass die Einführung der Primarschule erlaubt.</p></blockquote>
<p>Soll heißen: Egal was bei dem Volksentscheid herauskommt, seine Meinung wird eh umgesetzt. Kennt man ja nun schon zur Genüge.</p>
<p>Übrigens mögen die <del>dummen Schafe</del> Bürger immer schön im Hinterkopf haben, dass der Ausgang des Volksentscheids &mdash; zum Beispiel eine klare Absage an die Senatspläne (haben die welche?) &mdash; natürlich nichts an seiner Position als Oberhirte ändern wird. Sein Hosenboden klebt bombenfest am Stuhl fest. Und wie gesagt: Ein Nein würde eh mal wieder kassiert werden. Wenigstens darauf ist Verlass bei unserem Senat.</p>
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		<title>Hamburg - Keine Perle</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:21:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sie haben es geschafft! Eigentlich war ich schon immer stolz auf die Hansestadt Hamburg. Es gibt diesen Satz, wonach Hamburg die schönste Stadt der Welt sei. In Gesprächen mit Nicht-Hamburgern habe ich diesen Satz stets vehement verteidigt. Einfach weil ich daran geglaubt habe! Hamburg &#8230; - eine Stadt, nach der man sich in der Ferne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben es geschafft! Eigentlich war ich schon immer stolz auf die Hansestadt Hamburg. Es gibt diesen Satz, wonach Hamburg die schönste Stadt der Welt sei. In Gesprächen mit Nicht-Hamburgern habe ich diesen Satz stets vehement verteidigt. Einfach weil ich daran geglaubt habe! Hamburg &#8230; - eine Stadt, nach der man sich in der Ferne sehnt. Eine Stadt, die man jedem ans Herz legen möchte. Es gibt keine andere Stadt, in der man leben möchte. &mdash; Das war einmal.</p>
<p>Schon seit einiger Zeit ist die Unzufriedenheit mit der Führung der Hansestadt groß. Und täglich wurde sie größer. Immerzu musste man lesen, dass die Volksvertreter mit den Geldern nur so um sich werfen. Und wofür? Für ein Leuchtturmprojekt hier, ein Prestigeobjekt dort &mdash; alles Ego-Schmeichler für die &#8220;Herrschaften da oben&#8221;. Die Vermutung liegt nahe, dass nicht nur das Ego gestreichelt wird, sondern auch das eigene Portemonnaie. Dass man Gelder aber auch <em>für seine Bürger</em> ausgeben kann, scheint ein Gedanke zu sein, der beim Eintritt ins Rathaus offensichtlich sofort vergessen wurde.</p>
<p>Vor einigen Tagen hatte ich dann tatsächlich diesen Moment: Hamburg ist für mich nicht mehr <em>die</em> Stadt. Toll ist sie echt nicht. Und alles nur, weil diese Führung seine Bürger nach Strich und Faden betrügt, belügt, ver&#8221;albert&#8221;. Da macht es einfach keinen Spaß mehr, in dieser Stadt zu leben. Sie haben es tatsächlich geschafft, mir diese Stadt zu vermiesen. Sehr schade.</p>
<p>Heute dann der endgültige Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Gestern war das Fass randvoll, heute war es schlicht zu viel. Zuerst knickt der Senat ein und genehmigt die von den Bürgern nicht gerade geliebten Knattertage. Nachdem man sich vor einigen Tagen noch <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2010/01/12/zwei-lachende-augen/">dagegen ausgesprochen</a> hatte &mdash; schon weil man ja den Titel &#8220;Klimahauptstadt 2011&#8243; trägt &mdash;, nun <a href="http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/panorama/harley_days_2010_steigen_in_hamburg.html">der Umfaller</a>. Ja, auch dieses Jahr gibt es die lauten, stinkenden Harley Days. Das hat mich gestern den gesamten Abend über aufgeregt. Wie man nur so dumm sein kann, so kurzsichtig, so falsch &#8230;</p>
<p>Schließlich die absolute, endgültige Missachtung des Bürgerwillens. Der Senat hat in seiner Arroganz &mdash; oder seiner Feigheit, oder seiner Geldgier - man weiß es nicht &mdash; heute das Ergebnis des  eindeutig ausgefallenen Bürgerbegehrens zum Erhalt des Buchenhofwaldes <a href="http://twitter.com/Buchenhofwald/status/8855565075">vom Tisch gewischt</a>. Wieder sind die Bürger dieser Stadt dem Senat ein Dorn im Auge. Der hat aber nun einmal die Macht, diese nutzt und genießt er dann auch voll aus. Ät-zend!</p>
<p>Man kann machen und tun, was man will &mdash; der Senat setzt nur seine Interessen durch. Und nun komme mir niemand und behaupte, das sei zum Allgemeinwohl der Bürger, wenn die Hälfte eines 200-jährigen Buchenwaldes abgeholzt wird, damit dort Häuser gebaut werden können. Haben die auch nur eine Ahnung, was sie damit für einen Schaden anstellen, wie lange es dauert, bis ein Buchenwald ein voll funktionstüchtiges Ökosystem ist? &mdash; Ach, was frage ich: natürlich nicht. Interessiert ja auch nicht. Hauptsache der Euro rollt.</p>
<p>Wie kann man denn bitte noch eine Stadt gerne haben, über der ein so dunkles, ein schwarzes (grün ist nicht vorhanden) Schwert hängt? Das geht einfach nicht. Sie haben es geschafft, mir Hamburg zu vermiesen. Super gemacht!</p>
<p>An dieser Stelle würde ich gerne ausfallend werden, um meinem Frust Luft zu machen. Mache ich natürlich nicht. Von daher: Bitte denken Sie sich hier alle möglichen und unmöglichen Schimpfwörter &mdash; laut ausgeschrien. ☠</p>
<p>Und bitte, bitte man nehme der Stadt Hamburg endlich den Titel &#8220;Klimahauptstadt&#8221; weg. Sofort! Hamburg und Klima - das gibt es hier nicht. Auch in 2011 nicht, wenn die Hansestadt den Titel tragen soll. Das beweist der Senat immerzu.</p>
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