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		<title>Die Zombies sind unter uns</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2012 08:14:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Woher kommt diese seltsame Faszination Zombies betreffend? Es gibt viele Zombie-Filme, auch Zombie-Fernsehsendungen wie z.B. The Walking Dead. Menschen schmieren sich künstliches Blut (ich hoffe doch einmal, dass es künstlich ist) in ihre weiß angemalten Gesichter und laufen in Gruppen durch die Straßen oder sie schlagen so auf entsprechenden Partys auf. Es gibt sogar Ratgeber, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/millets100fs/6280357407/" title="Zombie walk Paris 2011 von mamasuco...est de retour bei Flickr"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6093/6280357407_a2144e6193_n.jpg" width="320" height="213" alt="Gruppe Menschen, die am Zombie Walk in Paris 2011 teilnahmen" class="alignleft"/></a>Woher kommt diese seltsame Faszination Zombies betreffend? Es gibt viele Zombie-Filme, auch Zombie-Fernsehsendungen wie z.B. <a href="http://www.foxchannel.de/the-walking-dead">The Walking Dead</a>. Menschen schmieren sich künstliches Blut (ich hoffe doch einmal, dass es künstlich ist) in ihre weiß angemalten Gesichter und laufen in Gruppen durch die Straßen oder sie schlagen so auf entsprechenden Partys auf. Es gibt sogar <a href="http://howto.wired.com/wiki/Survive_a_Zombie_Apocalypse">Ratgeber</a>, wie man sich im Falle einer Zombie-Apokalypse verhalten sollte, von den Videospielen wollen wir erst gar nicht anfangen. Oder den Filmen, die auf den Videospielen basieren …</p>
<p>Wieso gibt es so viel Zombie-Gedöns? Was finden die Menschen so toll daran, Geschichten von Untoten zu sehen, die (meistens) langsam hinter den Menschen herschwanken um deren Gehirne zu fressen? Beim Gehirn bleibt es dann ja meistens nicht, schon werden Gedärme und Co. vor der Kamera effektvoll rausgerissen und die Zähne darin versenkt. Noch einmal: Wieso?</p>
<p>Zombies haben ihren Ursprung im Voodoo-Zauber oder sie entspringen einem Virus. Dieser kann wiederum unterschiedliche Quellen haben, in moderneren Versionen stammt er gerne aus missglückten oder bewusst freigesetzten Gen-Labor-Experimenten. Und los geht das mit dem Horror, dem Gekreische, dem Gerenne, dem Gemetzel.</p>
<p>Erster Zombie-Film war wohl <a href="http://www.moviejunkies.de/white-zombie/1932/">White Zombie</a> mit dem Horror-Star Bela Lugosi, der so richtig mit seiner Darstellung des <a href="http://www.moviejunkies.de/dracula/1931/">Dracula</a> durchstartete, <em>White Zombie</em> kam ein Jahr später in die Kinos. Viele werden aber vermutlich George A. Romeros <em>Night of the Living Dead</em> als Urgestein des Zombie-Genres sehen wollen. Dessen Nachfolger <em>Dawn of the Dead</em> wird trotz seiner Grausamkeit hoch gehalten und als Gesellschaftskritik &#8220;beschönigt&#8221;. Ja, ich habe weder den einen, noch den anderen gesehen.</p>
<h2>Vampire sind sexy</h2>
<p>Zombies auf der einen Seite, Vampire auf der anderen. Beide sind &#8220;Klassiker&#8221; des Horrorgenres. Den Blutsaugern wird oft und gerne eine gewisse sexuelle Note angedichtet. Da heißt es, das Blutsaugen sei intim, eine Art Kuss, ein Austausch von Körperflüssigkeiten. Die Vampire haben gerne hypnotische Kräfte, mit denen sie ihre Opfer einlullen können, fast wie ein perfekter Liebhaber. Auf die Spitze hat das die unsägliche Twilight-Saga getrieben, wo Vampire auf einmal ach-so-sexy waren und kleine Mädchen sich gerne zu Untoten machen ließen. Dass Vampire aber im Endeffekt Monster sind, eben Blutsauger, die Menschen töten, wie in <a href="http://www.moviejunkies.de/30-days-of-night/2007/">30 Days of Night</a>, das wird gerne vergessen. Es ist so schön romantisch von einem Typen, der Zimmertemperatur hat, umgebracht zu werden.</p>
<p>Zombies töten auch. Aber das ist alles Gore und eklig. Manchmal lustig, wie in <a href="http://www.moviejunkies.de/shaun-of-the-dead/2004/">Shaun of the Dead</a>, aber in der Regel ist es nur grässlich. Und dennoch blüht das Geschäft mit den gehirnfressenden Monstern. Wieso? Ist das ein Ventil für innewohnende, unterdrückte Aggressionen, für den Wunsch extrem destruktiv sein zu können? Vampire haben doch auch nur den Erfolg, weil sie eben den sexuellen Aspekt angedichtet bekommen haben. Sind Zombie-Fans alles potenzielle Attentäter und Massenmörder?</p>
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		<title>Schwule Comics</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwul ist &#8220;in&#8221;, zumindest in Comics. Oder etwas genauer ausgedrückt: So scheint es im Moment. Marvel will im Juni in <em>Astonishing X-Men #51</em> <a href="http://thecomicsticker.blogspot.de/2012/04/astonishing-x-men-51-marvel-comics.html">eine heterosexuelle Hochzeit</a> veranstalten. In der neu (wieder-)gestarteten DC-Serie <em>Stormwatch</em> sind die Team-Mitglieder Midnighter und Apollo schwul. Okay, in der alten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Authority">The Authority</a>-Serie waren die beiden wohl auch schon verheiratet. In der ebenfalls neu gestarteten Serie <em>Teen Titans</em> ist das Mitglied Miguel Barragen, alias &#8220;Bunker&#8221; dem eigenen Geschlecht zugewandt. Bereits in der Prä-&#8221;The New 52&#8243;-Ära tauchte Kathy Kane in ihrer eigenen Serie als <em>Batwoman</em> auf - die die ehemalige Polizisten Renee Montoya liebte.</p>
<p>So lange bin ich nicht bei den Comics dabei. 1996 ging es los mit der Sammelwut. Dann gab es Anfang 2009 einen Bruch und erst seit nun wieder acht Monaten, also mit dem Start von &#8220;The New 52&#8243; bin ich <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2011/10/03/ein-monat-new-52-von-dc/">erneut mit dem DC-Virus infiziert</a>.</p>
<p>Das Thema Homosexualität war in den Serien, die ich las, kein Thema. Erst seit etwa einem Jahr also wieder ist gefühlt ein Drittel der Superhelden homosexuell. Im Grunde ist es egal, aber es fällt doch auf, dass auf einmal so viel Gleichgeschlechtlichkeit in den (US-)Comics vorkommt. Man hat den Eindruck, eine entsprechende Lobby würde Druck ausüben, frei nach dem Motto &#8220;Jahrzehntelang war Homosexualität im Superhelden-Comic kein Thema. Jetzt müsst Ihr 60 Jahre nachholen!&#8221; Oder woran liegt das? Ist es gar schlicht Markt-Abschöpfung?</p>
<p>DCs Mitherausgeber Dan DiDio <a href="http://blastr.com/2012/05/dc-comics-is-about-to-tur.php">kündigte in einem Interview zudem an</a>, man wolle bei DC einen Hauptcharakter, einen alteingesessenen Superhelden &#8220;umdrehen&#8221;:</p>
<blockquote><p>DiDio responded by saying that he&#8217;d changed his position on switching sexual preference for existing characters, and claimed that the company&#8217;s about to re-introduce a previously straight character who will become <q>one of our most prominent gay characters</q> alongside the likes of Batwoman.</p></blockquote>
<p>Wer dieser prominente Held sein wird, der sich neu orientiert, verrät DiDio nicht. Noch nicht einmal, ob es ein Held oder eine Heldin sein wird. Auch ist nicht so ganz klar, wieso DC diesen Schritt geht. Will man Konkurrent Marvel nacheifern, bzw. etwas aufholen? Nur weil Marvel eine homosexuelle Hochzeit veranstaltet?</p>
<p>Wie gesagt: Es ist egal, wer wen liebt, aber es ist schon auffällig, dass in letzter Zeit sehr viel Homosexualität in die Superhelden-Comics Einzug gehalten hat. Und ich habe keine Ahnung wieso.</p>
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		<title>Gänsehaut mit Niels Frevert auf Kampnagel</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 14:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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  Niels Frevert auf Tour mit Streichern
 
Bewertung: 5 von 5
Der Hamburger Musiker und Sänger Niels Frevert mit Band und Streichquartett auf Kampnagel - einfach schön.

Der Hamburger Musiker Niels Frevert lud ein, ihm und seiner Band auf Kampnagel zu lauschen. Das Besondere an diesem Konzert zur aktuellen CD Zettel auf dem Boden: Frevert hatte [...]]]></description>
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<div class="item">
  <a lang="de" class="url fn" href="http://www.nielsfrevert.net/">Niels Frevert</a> auf Tour mit Streichern
 </div>
<div class="bewertung">Bewertung: <span class="rating">5</span> von 5</div>
<p class="summary hidden">Der Hamburger Musiker und Sänger Niels Frevert mit Band und Streichquartett auf Kampnagel - einfach schön.</p>
<div class="description">
<p>Der Hamburger Musiker <span class="vcard"><a href="http://www.nielsfrevert.net/" class="fn url">Niels Frevert</a></span> lud ein, ihm und seiner Band auf <span class="vcard"><a href="http://www.kampnagel.de/" class="fn url org">Kampnagel</a></span> zu lauschen. Das Besondere an diesem Konzert zur aktuellen CD <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2011/11/06/niels-frevert-hinterlaesst-einen-zettel-auf-dem-boden/" class="haudio"><span class="album">Zettel auf dem Boden</span></a>: Frevert hatte neben Schlagzeug, Klavier, Bass und Vibraphone auch noch vier Streicher mit auf der Bühne. In der doch recht großen K6 gab es Bestuhlung, verbunden mit Streichern, das sah nach einem besonderen, einem &#8220;gehobeneren&#8221; Abend aus.</p>
<p>Als Vorgruppe trat <span class="vcard"><a href="http://www.klaeukens.de/" class="fn url">Desiree Klaeukens</a></span> mit Begleitung auf. Die Sängerin und Gitarristin brauchte zwei Lieder und diverse Geschichten, bis sie das Publikum auf ihrer Seite hatte. Gut 40 Minuten spielte und plauderte die junge Wahl-Berlinerin aus dem Pott, wo man noch <q>nach Budnikowski</q> sagt &mdash; und dazu steht.</p>
<p>Nach einer zwanzigminütigen Pause kam dann Frevert mit Band auf die Bühne. Im ersten Teil des Konzerts spielte er hauptsächlich Stücke aus seiner aktuellen CD. Als Einstiegsstück wählte Frevert das wunderschön traurige <em class="haudio"><span class="fn">Schlangenlinien</span></em>. Die Streicher, die man von der Scheibe kennt, wirkten live noch einmal mehr beeindruckend und so manches Mal gab es Gänsehaut, so ergreifend war die Musik.</p>
<p>Frevert, der normalerweise recht verschlossen auf seinen Konzerten ist, wirkte diesmal sehr befreit. Er plauderte, erzählte Geschichten zwischen den Stücken. Da war z.B. die, in der er <span class="vcard"><a href="http://www.hermanvanveen.com/" class="fn url">Herman Van Veen</a></span> eine CD geschickt hat, um ihm zu zeigen, was er aus dessen Lied <em class="haudio"><span class="fn">Bis mich jemand hört</span></em> gemacht hat &mdash; zurück kam ein Paket mit einem Bademantel, der eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Jodocus_Kwak">Alfred Jodocus Kwak</a>-Stickerei auf der Brust hatte. Da lief wohl etwas schief.</p>
<p>In der Halle K6 auf Kampnagel lief in den etwas über 90 Minuten kaum etwas schief. Der Sänger, so schien es, vergaß zweimal kurz den Text, aber das war nicht schlimm, lächelte er doch schelmisch während er weiterspielte. Die wunderbaren Texte Freverts, zusammen mit seiner Band und den vier Streichern erzeugten ein so positives Gefühl, dass &mdash; und das klingt nun extrem kitschig, ich weiß &mdash; ich kurzfristig den Gedanken hatte, wenn doch nur alle dieser Musik lauschen würden, alle an dieser Kunst teilhaben könnten, dann wäre die Welt eine bessere. Ja. Schmalzig. Aber der Gedanke war nun einmal da und ließ sich nicht verscheuchen. Dafür bestand auch kein Anlass. Warum diese herrliche Stimmung durch schwere Gedanken zerstören?</p>
<p>Es ist stets ein Pluspunkt, wenn die Künstler auf der Bühen ein oder zwei Worte zu ihren Stücken verlieren. Bei Frevert sind diese seltenen Worte ans Publikum Gold wert. Ebenso die Variationen seiner Stücke. Es gab <em class="haudio"><span class="fn">Doppelgänger</span></em> von seiner ersten CD als schnelle Nummer, wie auch schon beim <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2011/12/09/der-ruhige-herr-frevert/">Übel &amp; Gefährlich</a>-Konzert Ende 2011. Der Vibraphon-, Akkorden-, Trompete- und Was-weiß-ich-noch-alles-Mann (Sorry, den Namen habe ich nicht parat) spielte dazu ein wildes Stück auf seinem Blasinstrument, was wiederum den Cellisten geradezu in Ekstase versetzte, so beglückt saß er in der hinteren Reihe bei seinen drei Kolleginnen und freute sich über diese Interpretation des Lieds.</p>
<p>Auf <em class="haudio"><span class="fn">Doppelgänger</span></em> folgte <em class="haudio"><span class="fn">Seltsam Öffne Mich</span></em> als ruhiges Stück. Frevert alleine am Mikrophon, keine Gitarre, nur Streicher im Hintergrund. Da war er wieder der Gänsehaut-Moment.</p>
<p>Zum Ende hin &mdash; und es war so schade, dass es ein Ende geben musste &mdash; wurden mehr alte Stücke gespielt und die Stimmung ging von ergriffen-angerührt zu beschwingt und fröhlich über. Frevert spielte noch eines dieser Stücke <q>die man nie los wird</q> &mdash; <em class="haudio"><span class="fn">Kickdown</span></em> von der <em class="haudio"><span class="album">Schwarzen EP</span></em>. Als Abschluss gab es dann noch einmal <em class="haudio"><span class="fn">Seltsam Öffne Mich</span></em>, diesmal mit voller musikalischer Unterstützung. Frevert war mittlerweile selber so gut drauf, dass er beim Gitarrespielen auf der Bühne tanzte.</p>
<p>Etwas über 90 Minuten waren vorbei, zwei Zugaben-Sets gab es und das doch ziemlich volle K6 leerte sich. Ein wunderschöner Abend war zu Ende.</p>
<h2>Abschließende Worte</h2>
<p>Ein Wort zur Stimmung. Im Vorfeld hatte ich gehofft, dass man bei einem Konzert mit Streichern sitzen würde. Und wir saßen. Das ist dem Anlass entsprechend. Es gibt aber einen enormen Unterschied zwischen einem Sitz- und einem Stehkonzert. Die Stimmung im Publikum ist verhaltener. Man lauscht, man träumt, man genießt. Es ist kein Konzert, wo die Leute dicht an dicht gedrängt stehen, eine Bierflasche in der Hand, tanzend, schunkelt und unter Umständen grölend. In der sitzenden Position ist alles verhaltener. Gerne hätte ich mehr Feedback an den Künstler gegeben. Vielleicht ist aber auch ein sitzendes Publikum der Grund gewesen, dass Frevert mehr aus sich herausgekommen ist. Wer weiß?</p>
<p>Es gibt übrigens kein Bild, weil man das angesichts der sitzenden Position nicht gemacht hat. Schickte sich einfach nicht.</p>
<p>Würde es das System zulassen, würde ich übrigens nicht mit 5/5 bewerten, sondern mit 6/5 &#8230;</p>
</div>
<p class="hidden reviewer vcard"><span class="fn">Nils</span>, <abbr class="dtreviewed" title="20120517">17.05.2012</abbr></p>
</div>
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		<title>Hilfe für die Kreuzkirche Ottensen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 17:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ Sie ist schon auffällig, die kleine Backsteinkirche mitten in Ottensen. An der (mittlerweile) viel befahrenen Behringstraße steht die Kreuzkirche. Besonders ist sie, weil sie mitten auf einer Verkehrsinsel steht. Vom Hohenzollernring und der Behringstraße umrungen, steht sie da seit 1898.
Lange ist es her, da fuhr ich gerade mit dem Bus an der Kirche vorbei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/nullprozent/3215331389/" title="Kreuzkirche von NullProzent bei Flickr"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3078/3215331389_ccb627f44b_n.jpg" width="240" height="320" alt="Kreuzkirche Ottensen" class="alignleft"/></a> Sie ist schon auffällig, die kleine Backsteinkirche mitten in Ottensen. An der (mittlerweile) viel befahrenen Behringstraße steht die Kreuzkirche. Besonders ist sie, weil sie mitten auf einer Verkehrsinsel steht. Vom Hohenzollernring und der Behringstraße umrungen, steht sie da seit 1898.</p>
<p>Lange ist es her, da fuhr ich gerade mit dem Bus an der Kirche vorbei, als ich zwei ältere Männer im Gespräch belauschen konnte. Der eine Mann erzählte dem anderen, dass die Kreuzkirche u.a. so besonders sei, weil ein reicher Hamburger seiner Frau zu Ehren diese Kirche hat bauen lassen. Ob&#8217;s stimmt, kann ich nicht sagen, aber wenn einer, um seiner geliebten Frau zu gedenken eine Kirche baut, ist das cool.</p>
<p>So lange ich hier schon wohne, nur einen Steinwurf von der Kirche mit dem spitzen Turm entfernt, muss ich gestehen, war ich noch nie in der Kirche. Hier finden immer wieder Konzerte statt.</p>
<h2>Unterstützt die Kreuzkirche</h2>
<p>Über 100 Jahre haben natürlich Spuren an der Kreuzkirche hinterlassen. Meine 85 Jahre alte Nachbarin wusste zu erzählen, dass die Behringstraße einst eine zweispurige Straße war, in der Mitte ein mit kleinen Hecken umfasster Grünstreifen. Mittlerweile ist das eine sehr verkehrsreiche und sehr laute, vierspurige Straße. Autos, Lkws und mehrere Buslinien rauschen Tag und Nacht an der Kirche auf der Verkehrsinsel vorbei. Das kann nicht gut sein.</p>
<p>Tatsächlich sind die Schäden an der Kirche der <a href="http://www.tabita-kirchengemeinde.de/">Tabita-Kirchengemeinde</a> so schwerwiegend, dass teure Sanierungsarbeiten durchgeführt werden müssen, will man die Stadtkirche aus der Gründerzeit erhalten. Aus diesem Anlass feiert die Gemeinde am 13. Mai 2012, also Muttertag, ein Aktionsfest um Spenden zu sammeln.</p>
<p>Dach und Mauerwerk müssen saniert werden, das kostet rund 1,2 Millionen Euro. Eine Million wird durch Zuschüsse vom <a href="http://www.hamburg.de/denkmalschutzamt/">Denkmalschutzamt Hamburg</a> und der <a href="http://www.stiftung-kiba.de/">Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler</a> aufgebracht. 200.000 Euro müssen somit noch aufgetrieben werden.</p>
<p>Um 10.30 Uhr startet ein Gottesdienst, danach wird rund um die Kirche gefeiert. Alle Einnahmen des Festes kommen der Sanierung der Kirche zugute. Also: Hin da!</p>
<p>Auf der Seite der Tabita-Gemeinde findet man auch einen <a href="http://www.tabita-kirchengemeinde.de/fix/files/kg.0000000000/Faltblatt_Kreuzkirche_Ottensen_Web.2.pdf">Flyer samt Überweisungsbeleg</a> (PDF).</p>
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		<title>Wird es Fahrradwege am Opernboulevard geben?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 10:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zwischen Gänsemarkt und Dammtorbahnhof geht es zur Zeit nur schleppend voran. Die Dammtorstraße wird neu gepflastert, die Gehwege neu gestaltet. Überall sind Baugelände und die Fußgänger müssen Umwege gehen. Busse können nur in einer Richtung planmäßig fahren. Am Dammtorbahnhof stehen (noch) die letzten Reste der neuen Brücke. Busse vom Dammtorbahnhof gen Gänsemarkt fahren derzeit über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Gänsemarkt und Dammtorbahnhof geht es zur Zeit nur schleppend voran. Die Dammtorstraße wird neu gepflastert, die Gehwege neu gestaltet. Überall sind Baugelände und die Fußgänger müssen Umwege gehen. Busse können nur in einer Richtung planmäßig fahren. Am Dammtorbahnhof stehen (noch) die letzten Reste der neuen Brücke. Busse vom Dammtorbahnhof gen Gänsemarkt fahren derzeit über Alsterglacis und Esplanade.</p>
<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/baustelle-dammtorstrasse.jpg" alt="Baustelle Dammtorstraße" title="Hier wird noch fleißig gebaut: Dammtorstraße" width="583" height="304" /></p>
<p>Der Brückenbau ist das Eine, die Dammtorstraße zwischen Stephansplatz und Gänsemarkt hingegen ist eine Baustelle, weil der Straßenabschnitt für knapp vier Millionen Euro zum so genannten Opern-Boulevard umgebaut wird. Dabei handelt es sich um ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Improvement_District">BID</a>-Projekt, ein von den Gebäudeeigentümern finanziertes Bauunternehmen, um das Quartier aufzuwerten. Gehwege, Fahrbahnflächen und Möblierung werden auf Vordermann gebracht, auf das in Zukunft die Menschen hier flanieren und verweilen können.</p>
<p><div id="attachment_5889" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/opernboulevard-im-bau.jpg" alt="Baustelle Opernboulevard" title="Die Dammtorstraße bekommt einen neuen Belag" width="250" height="113" class="size-full wp-image-5889" /><p class="wp-caption-text">Baustelle Opernboulevard</p></div>Auf der Internetseite des <a href="http://www.bid-opernboulevard.de/">entsprechenden BID</a> wird unter anderem von den 26 kastrierten - äh - kastenförmig beschnittenen Platanen gesprochen. Rund um die frisch renovierte - und die ist echt schön geworden! - ehemalige Post, wurde bereits der neue Gehweg verlegt. Gut, auch schon wieder teilweise aufgerissen … aber irgendwie muss man ja die Leute beschäftigen.</p>
<p>Wie bereits beim <a href="http://www.bid-neuerwall.de/">BID Neuer Wall</a> geht man auch beim <em>BID Opernboulevard</em> den Weg, dass die Gehwege weit abgesenkt sind. So entstehen kaum hohe Kantsteine. Im Neuen Wall schaut das schick aus. Was man dort schon mal besser gemacht hat, als beim BID Opernboulevard: im Neuen Wall wurden andere Gehwegplatten verwendet. An der Dammtorstraße hat man sich scheinbar den selben Mist wie beim Jungfernstieg andrehen lassen. Hell ist der Stein - <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2006/02/14/glibsch/">und glatt wenn er nass wird</a>. Wieso man hier nicht vom Jungfernstieg-Debakel gelernt hat, verstehe ich nicht.</p>
<p>Betrachtet man derzeit die Bauarbeiten an der Straße selber, kann man zwischen den vielen Absperrungen und Baugruben erahnen, dass die Gehwege tatsächlich breiter werden. Schließlich soll man hier flanieren und sich nicht auf engstem Raum kloppen. Was noch nicht genau zu erkennen ist, das ist, ob man beim Opernboulevard Fahrradwege angedacht hat. Vermutlich werden sie nicht auf den Gehwegen zu finden sein. Hier hat man dann wohl doch vom Jungfernsteig gelernt - wo man bekanntlich den Fahrradweg vor lauter &#8220;Schönheit&#8221; <a href="http://verkehr-absurd.startbilder.de/name/einzelbild/number/180713/kategorie/verkehr-mit-dem-fahrrad~verkehrswege~radwege-negativ.html">nicht mehr sehen kann</a>. Bleibt zu hoffen, dass sich ein Streifen auf jeder Straßenseite finden wird. Die Planskizzen auf der BID-Homepage lassen jedenfalls keine Fahrradwege erkennen.</p>
<p>60 Fahrrad-Anlehnbügel sind allerdings schon mal geplant. Ganz vergessen hat man die Freunde der Pedalen dann also noch nicht.</p>
<p>Bleiben noch die vergewaltigten Platanen … <img src='http://www.magerfettstufe.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>S-Bahn Hamburg: Abschreckung an der Tür notwendig</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 19:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der HVV (genauer: Hamburgs S-Bahn) sollte einmal darüber nachdenken, den Signalton zu ändern, der erklingt, wenn der Zug kurz vor dem Abfahren ist. Was passiert vor der Abfahrt? Genau: die Türen schließen sich. Wenn dieses *pieppieppiep* ertönt, dann haben die Fahrgäste etwa sieben Sekunden Zeit, bis sich die Türen schließen. Soweit die graue Theorie &#8212; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der HVV (genauer: Hamburgs S-Bahn) sollte einmal darüber nachdenken, den Signalton zu ändern, der erklingt, wenn der Zug kurz vor dem Abfahren ist. Was passiert vor der Abfahrt? Genau: die Türen schließen sich. Wenn dieses *pieppieppiep* ertönt, dann haben die Fahrgäste etwa sieben Sekunden Zeit, bis sich die Türen schließen. Soweit die graue Theorie &mdash; oder der Normalfall. Doch es geht auch anders, und das nicht zu selten.</p>
<p>Heute morgen, Bahnhof Altona, S3. Die Bahn war voll. Zwei kleine Jungs kommen die Treppe runtergerannt, bleiben stehen, schauen sich um. Einer zeigt auf unseren Zug und ruft seiner Mutter zu, dass das ihr Zug sei. Auftritt Mutter. Die bleibt stehen, schaut fragend auf die Anzeige, drängt ihren Nachwuchs aber nicht zum Einsteigen. Da ertönt das warnende *pieppieppiep*. Nun geht es schnell. Immerhin haben wir nur wenige Sekunden bis sich die Türen schließen und wir abfahren.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rakeman/2655235042/" title="Random Shot S-Bahn Hamburg von Rakeman bei Flickr" class="alignleft"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3158/2655235042_be84518462_n.jpg" width="320" height="240" alt="Random Shot S-Bahn Hamburg"/></a>Ein Mann kommt die Treppen runter, gesellt sich zu der kleinen Familie. Offensichtlich der Vater der Jungen. Es piept. Ein weiterer Mann huscht an der Familie vorbei und springt in den Zug. Vater kommt ebenfalls auf den letzten Drücker ins Abteil. Dabei zieht er ein Kind mit. Mutter und Kind 2 stehen noch vor der Tür, die sich schließt. Entsetzen auf Mutters Gesicht. </p>
<p>Nun die &#8220;Heldentat&#8221; des Tages. Der junge Mann, der noch vor dem Vater in den Zug sprang, drängelt sich in die beinahe geschlossene Tür. Den Rücken an den einen Türflügel, mit beiden Händen stemmt er sich gegen die andere Tür. So können sich Mutter und Kind 2 auch noch reinschummeln. Das Piepen dröhnt in den Ohren. Schon hüpfen zwei Schülerinnen ebenfalls in die von dem hilfsbereiten Mann aufgehaltenen Tür in den Zug. Es piept und piept. Endlich gibt der Mann die Tür frei. Sie schließt sich &mdash; nicht ganz.</p>
<p>Die Tasche der einen Schülerin wurde von dem Kiefer namens Tür erfasst. Noch gute zehn Zentimeter fehlen. Es piept und piept. Der eben noch ach-so-behilfliche Mann zerrt an der Tasche, bis auch das letzte Stück Etwas sicher im Zug ist und die Türen schließen können. Jetzt kann dann auch endlich die S-Bahn abfahren. Das Piepen hat ein Ende.</p>
<h2>Seid mutig: Bitte einen aggressiveren Warnton</h2>
<p>Vielleicht sollte der HVV, resp. die S-Bahn den Warnton ändern. Aggressiver sollten sie ihn machen. Abschreckender. So klingt er mit ein wenig Fantasie wie das Tschirpen von Grillen. Eventuell dachte sich das auch der vermeintlich hilfsbereite Mann, der ja ebenfalls &#8220;auf den letzten Drücker&#8221; in den Zug gesprungen war. Als er so da zwischen den Türen stand und eine Gasse für die vielen, vielen Zuspätkommer bildete, das hatte schon etwas von einem Typen, der sich gegen einen Baum lehnt. Im Hintergrund musizierten die Grillen. &mdash; Nein. Das war ein Warnton und der Zug sollte längst losgefahren sein.</p>
<p>Leute, wenn die Türen piepen, dann ist Schluss. Aus. Dann müsst Ihr Euren Sprint abbrechen, zum Hechtsprung erst gar nicht ansetzen. Das ist gesünder für Euch und der Rest der Fahrgäste kommt ohne Generve ins Büro. Abgesehen davon kann das auch gefährlich sein. Mutter und Vater hätten bestimmt per Mobiltelefon miteinander reden können. Da wäre der Vater eben an der nächsten Haltestelle ausgestiegen und hätte auf Frau und Kind 2 gewartet. Der junge Mann dachte sich wohl, er sei mal heldenhaft &mdash; aber sich so zwischen die Tür drängeln und Leute noch reinlassen &#8230; nicht gut!</p>
<p>Macht nicht &#8220;pieppieppiep&#8221;. Wie wäre es mit einem bedrohlichen Löwenbrüllen? Ein Geräusch, dass alle zusammenzucken lässt, bei dem man unwillkürlich einen Schritt zurück geht, anstatt noch in den Zug zu springen und sein Bein einquetschen zu lassen. Ich will einen schrillen Schrei hören, bei dem jeder inne hält und sich umschaut; aber auf keinen Fall noch in den Zug hechtet.</p>
<h2>Lange Wartezeiten eher abends</h2>
<p>Gerade im Berufsverkehr kommt doch eh gleich wieder eine Bahn. Nicht wie abends, wo man am Jungfernstieg, also mitten in Hamburg, schon mal 20 Minuten auf die nächste Bahn warten muss. Da kann ich so ein Gehetze sogar noch verstehen &#8230;</p>
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		<title>Sichtblende auf dem Jungfernstieg</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 16:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Noch einmal zum Mitschreiben. Wie war das? Der damalige Steigbügel-Anhänger Mario M. wollte auch eine Reviermarkierung hinterlassen und so wurde Geld gesammelt, um den Jungfernstieg aufzuwerten. Das war teuer, doch nachdem man einen Teil zusammen hatte, kam der damalige Spaß-EB und gab den Rest. Also den Rest vom benötigten Geld meine ich.
Was daraus wurde, wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/jungfernstieg-baeume.jpg" alt="Bäume werden am Hamburger Jungfernstieg gepflanzt" title="Bäume am Jungfernstieg" width="583" height="437" class="aligncenter" /></p>
<p>Noch einmal zum Mitschreiben. Wie war das? Der damalige Steigbügel-Anhänger Mario M. wollte auch eine Reviermarkierung hinterlassen und so wurde Geld gesammelt, um den Jungfernstieg aufzuwerten. Das war teuer, doch nachdem man einen Teil zusammen hatte, kam der damalige Spaß-EB und gab den Rest. Also den Rest vom benötigten Geld meine ich.</p>
<p>Was daraus wurde, wissen wir: eine holprige, unsichere und wenn es nass ist schlüpfrige Angelegenheit. Eher in der Kategorie suboptimal einzuordnen.</p>
<p>Als damals die Bauarbeiten losgingen, habe ich mich noch am meisten darüber aufgeregt, dass die Bäume, die in der Mitte des Jungfernstiegs standen, die die beiden Fahrbahnen voneinander trennten, diese Bäume wurden alle ratz-fatz abgeholzt. Ja, mit dem Fällen von Bäumen war der damalige Senat schnell bei der Hand &#8230;</p>
<p>Als Begründung hieß es damals, die Bäume müssten weg, damit man vom südlich gelegenen Gehweg &mdash; also dort, wo die zahlenden Läden sind &mdash; einen ungehinderten Blick auf die Alster habe. Fand ich damals unmöglich und heute immer noch.</p>
<p>Doch wartet mal: In der letzten Woche wurden wieder Bäume gepflanzt. Nicht als Straßen-Trenner, sondern auf dem verbreiterten Gehweg hin zur Alster. WTF? Und die Bäume behindern dann nicht die Sicht auf die Alster? Seltsam &#8230;</p>
<p>Schaut man auf den <a href="http://www.lebendiger-jungfernstieg.de/Wettbewerb.htm">Siegerentwurf</a> von 2002, sieht man, dass schon damals diese Bäume angedacht waren. Man verstehe mich nicht falsch. Ich begrüße es absolut, wenn Bäume gepflanzt werden. Nur warum werden sie vorher gerodet und dann zehn Jahre später wieder gesetzt? Das ist alles <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2006/01/26/blaumilch/">Blaumilch</a> &#8230;</p>
<p>Übrigens:</p>
<blockquote><p>Der Jungfernstieg wurde im Volksmund benannt, nachdem dieser mit pompösen Bäumen bepflanzt wurde und sich insbesondere feine Damen zu einem Bummel über die Promenade hinreißen ließen.</p></blockquote>
<p>Das kann man auf der <a href="http://www.hamburg.de/8316/hamburger-strassennamen.html">Hamburg-Seite nachlesen</a>. Eine Schande, dass es also so lange keine Bäume gab. Bäume gehören zum Jungfernstieg!</p>
<p class="achtzig">Wie sind die Bäume eigentlich mit den Buden während des Wintermarktes, des Alstervergnügens oder irgendeines der anderen Fress-und-Saufmeilen-Feste verträglich? Nur mal so gefragt &#8230;</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Haspa-Vorräume gesperrt</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 15:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schau mal]]></category>

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		<description><![CDATA[
Okay, das schreibe ich mir nicht auf die Fahne. Ich denke einmal, es gab genügend Beschwerden, die die Haspa dazu bewegten, die SB-Zonen der Filialen Ottensener Hauptstraße 29 sowie Bahrenfelder Straße 179 die Nacht über zu schließen.
Die Tatsache, dass Menschen, die auf der Straße leben erlaubt wurde, in den Wintermonaten in den Zonen zu übernachten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/04/haspa-vorraum.jpg" alt="Ankündigung zur Sperrung der SB-Zonen in der Haspa" title="Haspavorraum gesperrt" width="583" height="437" class="aligncenter" /></p>
<p>Okay, das schreibe ich mir nicht auf die Fahne. Ich denke einmal, es gab genügend Beschwerden, die die Haspa dazu bewegten, die SB-Zonen der Filialen Ottensener Hauptstraße 29 sowie Bahrenfelder Straße 179 die Nacht über zu schließen.</p>
<p>Die Tatsache, dass Menschen, die auf der Straße leben erlaubt wurde, in den Wintermonaten in den Zonen zu übernachten, finde ich gut. Nun wird es 1.) wärmer und 2.) wurde die Großmütigkeit <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2012/03/25/ihre-party-bank-heisst-haspa/">offensichtlich ausgenutzt.</a> Daher nun die Sperrung der Vorräume.</p>
<p>Blöde, wenn man nun in einer (kommenden) lauen Sommernacht noch mal schnell Geld benötigt, um sich ein Getränk zu kaufen. Die nächste Haspa-Filiale, die von der Sperrung nicht betroffen ist, befindet sich <a href="http://g.co/maps/bpnnr">Große Bergstraße 9</a>. Naja, am Wochenende kann man noch bis 1 Uhr morgens Geld abheben. Wenn man sich an der Partygesellschaft vorbeidrücken will &#8230;</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Oh, guck mal: Das Tor zur Welt im Kino!</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 11:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hamburger sind stolz auf ihre Stadt. Die schönste Stadt der Welt? Klar: Hamburg. Blöde Frage. Wir mögen unser knapp 2 Millionen Einwohner großes Dorf, das kaum hohe Häuser hat. So bleibt alles familiär, heimelig, gemütlich. Eine große Stadt, ein toller Hafen und eine gute Wirtschaft. Ja, die jungen Firmen finden uns blöd und gehen lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburger sind stolz auf ihre Stadt. Die schönste Stadt der Welt? Klar: Hamburg. Blöde Frage. Wir mögen unser knapp 2 Millionen Einwohner großes Dorf, das kaum hohe Häuser hat. So bleibt alles familiär, heimelig, gemütlich. Eine große Stadt, ein toller Hafen und eine gute Wirtschaft. Ja, die jungen Firmen finden uns blöd und <a href="http://www.magerfettstufe.de/index.php/2012/01/27/hamburg-fur-start-ups-nicht-sexy-genug/">gehen lieber ins hippe Berlin</a> &mdash; wir bleiben!</p>
<p>Erwähnt man im Ausland, man komme aus Hamburg, erntet man entweder leere Blicke voller Unwissen oder man wird gleich auf die Schulter geschlagen und schon ist Hamburg nur noch auf die Reeperbahn reduziert. Andere Deutsche finden Hamburger kühl und distanziert. Na und? Wir sind nicht die Party-Halligalli-Typen, Karneval ist für uns eine Strafe und Freunde muss man sich hier nun einmal &#8220;erarbeiten&#8221;.</p>
<p>Dass Hamburger spröde, zurückhaltende Spaßbremsen sind, stimmt übrigens nicht. Jedes Mal, wenn Hamburg im (internationalen) Kino auftaucht, rasten wir förmlich aus. Brandenburger Tor? Laaangweilig. Hamburger Hafen? Woooow!</p>
<p>Als eifriger Kinogänger konnte ich das bereits einige Male miterleben. Im wunderschönen Streit&#8217;s &mdash; das von heute an in genau einem Jahr seine Pforten im Streit&#8217;s-Haus (!) schließen wird … &mdash; läuft immer montags die Sneak-Preview. Als dort <a href="http://www.moviejunkies.de/wer-ist-hanna/2011/">Wer ist Hanna?</a> gezeigt wurde und die Reise der jungen Frau sie in den Hamburger Hafen führte &mdash; riesiges Gejohle! Bei dem noch recht frischen Film <a href="http://www.moviejunkies.de/safe-house/2012/">Safe House</a> wird erwähnt, dass der Verräter, den Denzel Washington spielt, in Hamburg tätig war &mdash; stolzgeschwelltes Juhu!</p>
<p>Auf Apples Trailer-Seite ist <a href="http://trailers.apple.com/trailers/independent/womb/">der Trailer</a> (Gibt es kein deutsches Wort dafür? Vorschaufilmchen?) zum Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt1216520/">Womb</a> mit Eva Green und dem Doctor Who-Darsteller Matt Smith zu sehen. Ziemlich gruselig. Aber: Mitten drin sehen wir ein Schiff an einem hohen, klobigen Gebäues vorbeiziehen. Es ist Dämmerung, der Himmel schon dunkel und in dem Gebäude brennen Lichter. BÄMM! Das ist doch Hamburg!? Das ist doch das <a href="http://www.panoramio.com/photo/25590938">Augustinum</a>, unten am Hafen! Und da ist sie wieder: die Freude darüber, dass Hamburg auf großer Leinwand zu sehen ist.</p>
<p><img src="http://www.magerfettstufe.de/wp-content/uploads/2012/03/augustinum-im-kino-womb.jpg" alt="Das Augustinum in einer Szene aus dem Kinofilm Womb" title="Augustinum im Kino - Womb" width="583" height="266" /></p>
<p>Von wegen &#8220;kühl und abweisend&#8221; …</p>
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		<title>Ihre Party-Bank heißt Haspa</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 07:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sonnabendabend in Ottensen. Es ist spät, man steht herum, will noch etwas trinken, braucht Geld. Also schnell am Automaten Geld geholt. Das gestaltet sich jedoch in der Haspa-Filiale 257 etwas schwierig. So an einem Sonnabendabend in Ottensen.
Dort angekommen, sieht man schon von außen, dass dort, wo die Geldautomaten stehen, große Party angesagt ist. Ich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonnabendabend in Ottensen. Es ist spät, man steht herum, will noch etwas trinken, braucht Geld. Also schnell am Automaten Geld geholt. Das gestaltet sich jedoch in der Haspa-Filiale 257 etwas schwierig. So an einem Sonnabendabend in Ottensen.</p>
<p>Dort angekommen, sieht man schon von außen, dass dort, wo die Geldautomaten stehen, große Party angesagt ist. Ich bin da ganz ehrlich, aber so prickelnd finde ich den Gedanken nicht, über zehn Leute hinwegsteigen zu müssen, die auf dem Boden hocken, Alkohol trinken, rauchen, auf den Teppich aschen und dabei Musik hören. Selbst wenn ich an denen vorbeiginge, in den Ecke hingen noch alte Männer, die in sich zusammengesunken schliefen und theoretisch freien Blick auf die Tasten der Automaten hatten.</p>
<p>Meine Bereitschaft, dort meine Geldkarte herauszuholen, in den Geldautomaten zu stecken, meine PIN einzugeben und dann mit frischen Scheinen in der Hand wieder an der Partygesellschaft vorbeizuhuschen, die Bereitschaft war gleich Null.</p>
<p>Da kam der Gedanke auf, ob in den Vorräumen von Banken nicht normalerweise Kameras installiert sind? Sollte das nicht irgendjemandem in irgendeiner Zentrale auffallen, dass in der Bank ein Saufgelage stattfindet?</p>
<h2>Kiosk Ottensen</h2>
<p>Etwas weiter die Bahrenfelder Straße hoch, Richtung Zeißstraße, ist der <em>Kiosk Ottensen</em> gelegen. Dort standen wir dann mit unseren Fahrrädern und unterhielten uns im Licht des Kioskschaufensters noch etwas. Ohne etwas zu trinken. Weil kein Geld abgehoben …</p>
<p>Ist schon interessant, wie gut besucht der Kiosk so spät an einem Sonnabendabend ist. Ebenfalls interessant ist es zu beobachten, was dort für Leute ein- und ausgehen. Da war eine Gruppe vielleicht 16-Jähriger, wo bei uns die Frage aufkam, ob die nun etwas verkauft bekommen oder nicht? Oder der Typ mit seinem dicken Cayenne, den er mal eben quer auf dem Bürgersteig abstellte und dann mit seinen Cowboy-Stiefeln in den Kiosk latschte, als wäre es ein Saloon. In seiner Kutsche wartete dann sein Frauchen, als er mit etwas in einem Karton in seiner Plastiktasche wieder zu ihr watschelte. Zwei Pärchen fuhren im Taxi vor, rauschten rein und kamen wenige Minuten später vollbepackt wieder raus, nur um in der Dunkelheit der Zeißestraße zu verschwinden.</p>
<p>Da kann man eigentlich einen ganzen Abend verbringen und sich amüsieren oder staunen.</p>
<h2>Die Party wird voller</h2>
<p>Auf dem Rückweg ging es erneut an der Filiale 257 vorbei. Mittlerweile war da richtig Stimmung bei den Geldautomaten. Das zog auch den fluchenden und Morddrohungen ausstoßenden Mann an, der von gegenüber aus der Münzwäscherei kam. Einen Hakenporsche hinter sich herziehend warf er sehr farbenfrohe Ausdrücke an den Kopf eines anderen Mannes, der in der Wäscherei stand. So kam er herüber und starrte schwankend in die Haspa-Vorhalle. Ob er sich nun dazugesellt hat, ob er eine Ecke des Vorraums in Beschlag genommen hat oder einfach weiterzog &mdash; ich weiß es nicht. Aber was ich weiß: Die Haspa, die ist nicht nur zum Geld deponieren oder Geld abheben da. Dort kann man auch Saufgelage feiern. Sonnabendabends in Ottensen …</p>
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