<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>Maingold</title>
	
	<link>http://www.maingold.com</link>
	<description>aus Frankfurt am Main</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Apr 2012 21:01:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/maingoldblog" /><feedburner:info uri="maingoldblog" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:emailServiceId>maingoldblog</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><item>
		<title>Ein Stadtteilspaziergang durch das Frankfurter Nordend</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/Z15-ItC9MQg/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/601/ein-stadtteilspaziergang-durch-das-frankfurter-nordend/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=601</guid>
		<description><![CDATA[Es ist ein sonniger Tag im Frankfurter Nordend. Frische Bergluft strömt von der Friedberger Landstraße in die kleine Gasse, in der das Gebäude des Prominentenkiosks in den blauen, wolkenlosen Frankfurter Himmel ragt. Davor steht der Wagen des Getränkelieferanten, der gerade Mittagspause macht, und einen verschmitzten Silberblick aus seinem mit einem Fuchsschwanz verzierten Fahrerhäuschen wirft. Marius [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es ist ein sonniger Tag im Frankfurter Nordend. Frische Bergluft strömt von der Friedberger Landstraße in die kleine Gasse, in der das Gebäude des Prominentenkiosks in den blauen, wolkenlosen Frankfurter Himmel ragt. Davor steht der Wagen des Getränkelieferanten, der gerade Mittagspause macht, und einen verschmitzten Silberblick aus seinem mit einem Fuchsschwanz verzierten Fahrerhäuschen wirft.</p>
<p>Marius Anatol Kiesgen holt Luft, wie immer wenn er zu reden beginnt. Dann öffnet er seinen Mund und signalisiert damit unmissverständlich, dass er gleich etwas sagen wird.<br />
“Ich bin kein durstiger Mensch” sagt er, “trotzdem trinke ich gelegentlich mal ein Glas Wasser.”</p>
<p>Was auf den ersten Blick wie die nur für ein Fachpublikum bestimmte intellektuelle Einlassung eines promovierten Wissenschaftlers klingt, möchte Kiesgen gar nicht so verstanden wissen. “Viele Menschen glauben, ich würde nur im Supermarkt einkaufen gehen”, gibt Marius Kiesgen zu Protokoll, “aber das ist nicht immer so, manchmal kaufe ich auch am Kiosk eine Flasche Wasser und für 20 Cent Lakritzschnecken.”<br />
<span id="more-601"></span><br />
Wir hatten uns zu einem Spaziergang mit Marius Anatol Kiesgen verabredet, ihn gebeten, uns sein Frankfurter Nordend zu zeigen. Doch zunächst sitzen wir auf zwei umgedrehten Bierkästen vor seinem Stammkiosk.</p>
<p>Marius Anatol Kiesgen ist eine Frankfurter Einwohner. Erst recht, seitdem er in Frankfurt wohnt. 1968 geboren, als Sohn einer Mutter und eines Vaters, lebt er seit seiner Geburt in der liebenswürdigen Mainmetropole.<br />
Die deutsche Sprache eignete sich der junge Mann mit Hilfe seiner Grundschullehrerin schnell an. Bereits mit 12 Jahren sprach er seine Muttersprache fließend. Über diese Fähigkeit verfügt Kiesgen noch heute.</p>
<p>Nach einigen verbalen Aufwärmübungen und einer sauren Gurke beginnen wir unseren aufregenden Stadtteilspaziergang, Marius Kiesgen führt uns durch sein ganz persönliches Nordend.</p>
<p>Nachdem wir einige Straßenzüge passiert haben, bleibt Marius Kiesgen unvermittelt stehen und betrachtet nachdenklich, ja fast wehmütig, den luxuriösen Supermarkt am unteren Ende der Berger Straße. “Als meine Mutter 1967 nach Frankfurt kam, gab es auch schon Supermärkte” sagt er. Dies, sowie die Tatsache, dass es Ihm ganz einfach unglaublich viel Spaß macht, mit einem Einkaufswagen auf vier Rädern durch die Gänge aus Regalen zu kurven, wird er Zeit seines Lebens nicht mehr vergessen. Das hat ihn geprägt.</p>
<p>Wir ziehen weiter.</p>
<p>Der nächste Halt ist eine Eisdiele, an der wir uns durch das kleine Fenster zum Straßenverkauf zwei Eiswaffeln mit je einem Bällchen Schokolade und Vanille reichen lassen.<br />
Marius Kiesgen erklärt “Eis hat mich schon immer sehr fasziniert. Vor allem deshalb, weil es immer so schön kalt ist.”</p>
<p>Wir schlendern weiter über die Berger Straße und kommen an einer erstaunlich gut besuchten Currywurstbude vorbei. “Currywurst mit Pommes ist die fair gehandelte Falafel Pita mit Öko Zertifikat des kleinen Fast Food Gutmenschen”, philosophiert Kiesgen, “aber nur mit doppelt Mayo und Zwiebeln”, fügt er rasch mit einem verschmitzten Lächeln hinzu.</p>
<p>Marius Kiesgen ist ein blitzgescheiter Kommunikator, das wird in unserem Gespräch schnell klar. Zu jeder heimischen Örtlichkeit fällt ihm eine lustige Anekdote ein. Das ist jedoch kein Wunder, denn Kiesgen hat schon viel erlebt und noch mehr gesehen. Außerdem kennt er das Frankfurter Nordend wie seine eigene Westentasche und hat stets interessante Hintergrundinformationen über sein Stadtteil auf Abruf. “Das Nordend hat seinen Namen einer Himmelsrichtung zu verdanken”, klärt Kiesgen uns wissend auf.</p>
<p>Wenn eine leichte nach Frühling duftende Brise durch das Nordend weht, bewegen sich Marius Kiesgens Haare lustig im Wind. “Das liegt am Wind”, sagt Kiesgen.</p>
<p>Wir spazieren weiter Querfeldein Richtung Friedberger Platz. &#8220;Der Name “Friedberger Platz” steht in engem Zusammenhang mit der Friedberger Landstraße&#8221;, so Kiesgen. “An Freitagen feiert hier die behornbrillte Besserverdiener-POST-LOHAS-Bewegung ihre gefühlte Bohèmness, und auch ich gönne mir an diesem Ort gelegentlich einen Jägermeister aus der Plastiktüte”, erzählt uns Kiesgen begeistert.</p>
<p>Langsam schließt sich der Kreis und wir kommen zu der letzten Station unseres Stadtteilspaziergangs, dem Bethmannpark, der auch einen chinesischen Garten beheimatet. “China wird gemeinhin in Asien verortet und hat mehr Einwohner als das Nordend und Bockenheim zusammen”, so Kiesgen ehrfurchtsvoll vor dem Reich der Mitte.</p>
<p>Nun ist es höchste Zeit sich zu verabschieden. Lange genug haben wir Marius Kiesgens wertvolle Zeit in Anspruch genommen. Wir sagen vielen Dank für die äußerst interessanten Einblicke aus erster Hand in ein spannendes Frankfurter Stadtteil.</p>
<p>Zum Abschied gibt uns Marius Kiesgen die Hand. “Das Händeschütteln ist eigentlich ein Nonverbales Begrüßungsritual”, klärt uns Kiesgen zum Abschied auf.</p>
<p>Wir sagen vielen Dank!</p>
<p><span style="color: #999999;">(Inspiriert durch das Journal Frankfurt)</span></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=Z15-ItC9MQg:Ss2OLTZvD5o:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=Z15-ItC9MQg:Ss2OLTZvD5o:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=Z15-ItC9MQg:Ss2OLTZvD5o:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/Z15-ItC9MQg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/601/ein-stadtteilspaziergang-durch-das-frankfurter-nordend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/601/ein-stadtteilspaziergang-durch-das-frankfurter-nordend/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Das Buch “Blog Boosting”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/t3dfp3tkGdc/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/599/das-buch-blog-boosting/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 19:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=599</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich in meinem Artikel Und was machten die Blogs im Jahre 2011 auch einige Worte zu den immer noch unzureichenden Möglichkeiten der Monetarisierung von Blogs geschrieben hatte, schrieb mich Miriam Robels vom mitp-Verlag an und verwies mich auf das in ihrem Verlag erschienene Buch Blog Boosting*, das sich unter anderem auch mit diesem Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem ich in meinem Artikel <a href="http://www.maingold.com/582/und-was-machten-die-blogs-im-jahre-2011/">Und was machten die Blogs im Jahre 2011</a> auch einige Worte zu den immer noch unzureichenden Möglichkeiten der Monetarisierung von Blogs geschrieben hatte, schrieb mich Miriam Robels vom mitp-Verlag an und verwies mich auf das in ihrem Verlag erschienene Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826692381/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=maingold03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3826692381">Blog Boosting</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=maingold03-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826692381" alt="" width="1" height="1" border="0" />*, das sich unter anderem auch mit diesem Thema beschäftigt.<br />
Miriam fragte mich, ob ich an einem Rezessionsexemplar interessiert wäre, ich nahm ihr Angebot an und zwei Tage später lag das Buch auf meinem Schreibtisch.<br />
<span id="more-599"></span><br />
Das Thema Vermarktung von Blogs kann interessant sein, wenn es nicht in die leider weit verbreitete &#8220;Geld verdienen im Internet&#8221; Gosse abrutscht, in der es häufig ziemlich windig zugeht.<br />
Ich habe mich eine Zeit lang intensiv mit der &#8220;Geld verdienen im Internet&#8221; Szene beschäftigt, aber an einem bestimmten Punkt musste ich diese Beschäftigung aus gesundheitlichen Gründen abbrechen, da mir häufig sehr übel wurde und sich bei mir eine ausgewachsene &#8220;Internet Marketer&#8221; Allergie manifestierte.<br />
Von daher bestehen meinerseits massive Vorbehalte gegen Blogs dieser Art, womit Michael Firnkes, der Autor des Buchs &#8220;Blog Boosting&#8221;, mit mir als Rezensent leben muss, denn auch er betreibt unter blogprofis.de ein Blog, das sich mit den Themen &#8220;Geld verdienen&#8221;, SEO, Affiliate Marketing, etc. beschäftigt.</p>
<p>Nun ist es natürlich in keiner Weise verwerflich, mit Blogs und allem was damit zusammenhängt, Geld verdienen zu wollen. Ganz im Gegenteil, das möchten viele Blogger, einschließlich mir, am liebsten sogar hauptberuflich.<br />
Während einige Blogger tatsächlich nennenswerte Beträge über ihre Blogs generieren können, schreiben andere lieber darüber und hoffen, mit dieser Methode Erfolg zu haben.<br />
Die Art und Weise wie ein solches Vorhaben in die Praxis umgesetzt wird, ist dabei letztlich eine Geschmacksfrage und muss von jedem individuell bewertet werden.</p>
<p>Aber das ist ein anderes Thema und würde an dieser Stelle zu weit führen. Hier soll es in erster Linie um das Buch Blog Boosting gehen.</p>
<p>Michael Firnkes widmet sich in seinem Buch im Großen und Ganzen dem Aufbau und der Optimierung von Blogs in allen relevanten Facetten. &#8220;Design, Content und Marketing optimieren. Praxisbeispiele und Insidertipps für mehr Umsatz und Reichweite. Die Dos und Dont´s der Blogosphäre&#8221; steht auf dem Umschlag des Buchs.</p>
<p>Im ersten Teil von Blog Boosting beschreibt Michael Firnkes zunächst einmal einige für ihn wichtige Verhaltensregeln für Blogger, bevor es mit den Themen &#8220;Erfolgsmessung und Reporting&#8221; weiter geht.</p>
<p>Der zweite Teil des Buches beschäftigt sich dann mit einigen Grundlagen der aus Sicht des Autors drei wichtigsten Säulen erfolgreicher Blogs, nämlich Design, Content und Marketing.</p>
<p>Im dritten Teil schreibt Firnkes rund um das Thema &#8220;Blog-Vermarktung für Fortgeschrittene&#8221;, während der vierte und letzte Teil des Buches auf das Thema &#8220;Arbeiten als Blogger&#8221; eingeht.</p>
<p>Michael Firnkes gibt für viele angesprochene Themen konkrete Beispiele, die er mit URLs (auch zu seinen eigenen Blogs), Bildern oder auch mal mit ein paar Codezeilen untermauert. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist vielleicht noch, dass Firnkes sich ausschließlich auf das Blogsystem WordPress konzentriert.</p>
<p>In Kapitel 7 widmet sich der Autor rund 70 Seiten lang dem Thema &#8220;Möglichkeiten der Monetarisierung&#8221;, das aufgrund meines Artikels Ausgangspunkt für diese Rezension war.<br />
Erklärt werden dort Einnahmequellen wie Google Adsense, Partnerpgrogramme, Affiliate Marketing, Eigenvermarktung und noch einige andere Formen und Möglichkeiten, direkt oder indirekt über das eigene Blog Geld zu verdienen.<br />
Dieses Kapitel ist ziemlich ausführlich und stellt auch viele Dienste wie zum Beispiel Plista, Blogads und sogar die Verwertungsgesellschaft VG Wort vor.</p>
<p>Für Interessierte auf diesem Gebiet bietet dieses Kapitel insgesamt eine gute Übersicht vorhandener Vermarktungsmöglichkeiten von Blogs. Die Tatsache, dass man auch in diesem Buch vergeblich auf einen gut funktionierenden Geheimtipp wartet, ist jedoch nicht dem Autor anzulasten. Es gibt derzeit aus meiner Sicht schlicht und einfach keinen Vermarkter von Blogs, der für einen Großteil der Blogger zufriedenstellend funktionieren würde.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer sich mit den doch sehr vielfältigen Themen rund um Blogs noch nicht so gut auskennt, findet in diesem Buch einen sehr guten und lesenswerten Rundumschlag.<br />
Wer sich allerdings schon ausführlich mit diesen Themen beschäftigt hat, zum Beispiel durch das Lesen von Blogs zu diesen Themen, von denen es eine ganze Menge gibt, wird in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3826692381/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=maingold03-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3826692381">Blog Boosting</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=maingold03-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3826692381" alt="" width="1" height="1" border="0" />* nicht so viel Neues finden.</p>
<p>Positiv zu erwähnen ist, dass sich Michael Firnkes von den eingangs erwähnten &#8220;Internet Marketern&#8221; in seinem Buch fern hält. Der Autor weiß weiterhin wovon er spricht und transportiert sein Wissen und seine Erfahrungen in durchaus lesenswerter Form, weshalb ich das Buch im Großen und Ganzen allen an diesen Themen Interessierten empfehlen kann.</p>
<p><span style="color: #999999;">* Amazon Partner Link</span></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=t3dfp3tkGdc:vL4bUFvC0zY:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=t3dfp3tkGdc:vL4bUFvC0zY:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=t3dfp3tkGdc:vL4bUFvC0zY:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/t3dfp3tkGdc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/599/das-buch-blog-boosting/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/599/das-buch-blog-boosting/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Das sind die besten Aprilscherze 2012</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/W7sdai4yYHg/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/597/das-sind-die-besten-aprilscherze-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 17:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=597</guid>
		<description />
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2012/04/diebestenaprilscherze2012.png"><img src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2012/04/diebestenaprilscherze2012.png" alt="Die besten Aprilscherze 2012" title="diebestenaprilscherze2012" width="600" height="400" class="alignnone size-full wp-image-598" /></a></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=W7sdai4yYHg:zzP4qLzBENw:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=W7sdai4yYHg:zzP4qLzBENw:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=W7sdai4yYHg:zzP4qLzBENw:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/W7sdai4yYHg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/597/das-sind-die-besten-aprilscherze-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/597/das-sind-die-besten-aprilscherze-2012/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Die Selbstdemontage der Piratenpartei</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/bjw9FX4dmIU/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/595/die-selbstdemontage-der-piratenpartei/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 20:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=595</guid>
		<description><![CDATA[Der gestrige Abend könnte als der Abend in die Geschichte des deutschen Fernsehens eingehen, an dem die Piratenpartei sich öffentlich selbst demontierte. Nötig für diese Demontage waren keine aufgedeckten Skandale, keine politischen Gegner und auch keine investigativen Fragen von Journalisten, sondern lediglich 3 Talkshows und allem voran Christopher Lauer, der neben seiner unerträglichen Arroganz auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2012/03/lauer.jpg"><img src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2012/03/lauer.jpg" alt="" title="lauer" width="600" height="347" class="alignnone size-full wp-image-596" /></a></p>
<p>Der gestrige Abend könnte als der Abend in die Geschichte des deutschen Fernsehens eingehen, an dem die Piratenpartei sich öffentlich selbst demontierte.</p>
<p>Nötig für diese Demontage waren keine aufgedeckten Skandale, keine politischen Gegner und auch keine investigativen Fragen von Journalisten, sondern lediglich 3 Talkshows und allem voran Christopher Lauer, der neben seiner unerträglichen Arroganz auch das verheerende Ausmaß der Hilfs- und Inhaltslosigkeit der Piratenpartei eindrucksvoll zur Schau stellte.<br />
<span id="more-595"></span><br />
In der Sendung Maybrit Illner, in der es auch um das tagesaktuelle Thema Schlecker und der zuvor durch das Nein der FDP gescheiterten Auffanggesellschaft für die entlassenen Schlecker Mitarbeiter ging, wollte Frau Illner von Christopher Lauer wissen:<br />
<em>“Wie würden Sie entscheiden, wenn Sie für oder gegen eine solche Auffanggesellschaft plädieren müssten? Soll der Staat sparen und soll hier der Markt in allem was er zu bieten hat tätig werden, oder soll der Staat diese 11.000 Frauen unterstützen und eine solche Auffanggesellschaft gründen?”</em></p>
<p>Christopher Lauers Antwort:<br />
<em>“Naja, also, ähm, ich fand was Herr Fricke gesagt hat (Anmerkung: Herr Fricke, FDP, lehnt diese Auffanggesellschaft ab) eigentlich relativ vernünftig, also ich kenn Schlecker eigentlich auch nur immer aus der Berichterstattung, dass es dort ganz furchtbare Arbeitsverhältnisse gibt, dass immer wenn´s da nen Überfall gibt, die Frauen dort Festsitzen und keinen Notruf haben. Ähm, ich weiß auch nicht wie die Berichterstattung war als Schlecker ganz viele andere Drogerieketten irgendwie aufgekauft hat, ähm, ähh, also, ähh, das ist natürlich jetzt sehr schwierig und ich bin auch froh, dass wir zumindest als Piraten dann immer bei solchen Themen wo wir dann tatsächlich auch nicht so viel Ahnung haben sagen, ja<br />
äh, da sparen wir uns jetzt erstmal den Kommentar und jetzt habe ich es irgendwie doch getan , das ist immer, sehen Sie, ich verlottere zusehends in der Politik.<br />
&#8230;<br />
Ne, aber ähm, ja, aber ähm, ja ich meine das was hier jetzt gesagt wurde, das klang ja alles sehr plausibel. Herrn Beck habe ich nicht so ganz verstanden, das war sehr laut.”</em></p>
<p>Kurt Beck, der vor Christopher Lauers Auftritt schon einen emotional stark aufgeladenen Beitrag zur Debatte beisteuerte, erklärte dann noch einmal in aller Deutlichkeit, worum es ging, nämlich um die Frage, ob und wie man den unmittelbar vor der Arbeitslosigkeit stehenden Schlecker Frauen entsprechende Hilfe hätte geben können und in welchem rechtlichen Rahmen dies hätte vonstatten gehen müssen.</p>
<p>Offenbar konnte Lauer es nicht verkraften, dass ihm jemand mit jahrzehntelanger Politikerfahrung etwas erklärt, weshalb er ungelenk ein paar provozierende Zwischenfragen von der “Warum ist die Banane krumm” Qualität” eines 6-jährigen Kindes stellte und damit zeigte, dass er offensichtlich grundlegende politische Mechanismen immer noch nicht kennt.</p>
<p>Es hatte schon einen starken Fremdschämcharakter zu beobachten, wie wirr, hilf- und inhaltslos, dafür aber mit einer ihm nicht zustehenden Arroganz, sich Pirat Christopher Lauer in dieser Talkrunde präsentierte.</p>
<p>Wenn man aber bei der Sache bleiben möchte, und Lauers überhebliche und provozierende Art mal außen vor lässt, bleibt festzuhalten, dass Lauer sich in der Sachfrage auf die Seite der FDP stellte, die die Hilfe für Schlecker Mitarbeiter (Auffanggesellschaft) nicht nur ablehnt, sondern sie auch erfolgreich verhindert hat.</p>
<p>Einige Zeit später am gleichen Abend saß Sebastian Nerz, der Bundesvorsitzende der Piraten, in der Sendung “Beckmann” und sagte dort zum Fall Schlecker und der zuvor durch die FDP gescheiterten Auffanggesellschaft für die ehemaligen Angestellten:<br />
<em>“In diesem konkreten Einzelfall stimme ich im übrigen zu (Anmerkung: der SPD), wir hätten diese Auffanggesellschaft  gebraucht.”</em><br />
Bevor sich Nerz zu dieser Positionierung durchringen konnte, blieb es natürlich nicht aus, dass auch er noch einmal darauf verwies, dass die Piratenpartei dazu eigentlich noch kein konkretes Programm habe.</p>
<p>Es ist also weiterhin völlig nutzlos, Politiker der Piratenpartei nach politischen Meinungen zu fragen, da man auf Seiten der Piraten immer noch ungebremst mit der politischen Ahnungs- und Meinungslosigkeit kokettiert.<br />
Ringt man ihnen aber, wie in diesem konkreten und aktuellen Fall, doch eine Meinung ab, stellt sich der eine Pirat auf die Seite der FDP und sagt “Nein”, während der andere Pirat sich auf die Seite der SPD stellt und “Ja” sagt.<br />
Und selbst bei diesen vagen Antworten und Meinungen, hat man stets den Eindruck, dass die Antwort eine halbe Stunde später ganz anders ausfallen könnte, weil sie so beliebig und vage klingt.</p>
<p>Natürlich kann man als Politikeinsteiger eine Zeit lang mit diesem naiven Image spielen. Bei vielen Wählern und Teilen der Presse ist diese Haltung streckenweise auch ganz gut angekommen.<br />
Aber irgendwann ist dieser Frischlingsbonus nun mal aufgebraucht und es wird Zeit zu demonstrieren, dass man nicht nur seine Hausaufgaben gemacht, sondern zu aktuellen Fragen als Partei auch eine Meinung hat. Idealerweise eine solche Meinung, für die man die Partei auch in die Pflicht nehmen kann.</p>
<p>Wer Politik machen möchte, muss irgendwann anfangen Politik zu machen. Dazu gehört es in erster Linie, Lösungen zu aktuellen politischen Fragestellungen anzubieten, dazu gehört es auch, sich als Partei zu positionieren.</p>
<p>Es ist sehr gut, dass Journalisten nun anfangen, die Piraten in die Pflicht zu nehmen. Es ist gut, dass sie konkrete Fragen stellen und konkrete Antworten fordern. Es ist auch gut, dass man die offen zur Schau gestellte Ahnungs- und Inhaltslosigkeit nicht mehr länger als Antwort akzeptiert. Nur auf diese Art und Weise entlarvt man schonungslos, zu was diese Partei derzeit zu gebrauchen ist.</p>
<p>Das permanente Gefasel über Transparenz und Liquid Democracy ist nur noch ein nicht mehr gültiges Mittel, um davon abzulenken, dass man außer diesen Themen, die mehr ein Werkzeug als eine Position sind, keinerlei Antworten auf aktuelle politische Fragen hat.</p>
<p>Das wirkt dann wie ein Schreiner, der gerne lang und breit von seinem Hammer erzählt, aber nicht dazu in der Lage ist, mit diesem Hammer einen Nagel ins Holz zu schlagen.<br />
Ein solcher Schreiner könnte zwar ein erfolgreicher Talkshowgast werden, indem er unterhaltsam über seinen Hammer philosophiert, seinem eigentlichen Job wird er aber nicht nachgehen können. </p>
<p>Die Piratenpartei muss sich also die Frage stellen, ob sie eine reine Showpartei bleiben möchte, oder ob sie konkret und tat- und meinungskräftig in die Politik eingreifen möchte.</p>
<p>Für meine Begriffe spielt jedoch insbesondere Pirat Christopher Lauer derzeit ungefähr auf dem gleichen Niveau Politiker, wie Teilnehmer von Casting Shows Superstars spielen.</p>
<p>Da passte es ganz gut, dass Lauer am gleichen Abend noch eine weitere Talkshow besuchte, nämlich die sehr zu empfehlende <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1606456/Stuckrad-Late-Night-vom-29.3.">Stuckrad Latenight</a>. Dort demonstrierte Lauer noch etwas von seiner natürlichen Unlustigkeit, die er wohl mit dem Dauerpaffen von Zigaretten als Running Gag überspielen wollte.<br />
Hätte Lauer alle diese gepafften Zigaretten tatsächlich geraucht, hätte er mit ziemlicher Sicherheit in den neben dem Tisch stehenden Club-Mate Ballermann Eimer gekotzt &#8211; das lieber Herr Lauer, wäre wenigstens wirklich lustig gewesen.</p>
<p>Aber selbst beim Thema Rauchen gilt bei Lauer offensichtlich die Devise: Mehr Schein als Sein.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=bjw9FX4dmIU:JIYXd0DUpSI:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=bjw9FX4dmIU:JIYXd0DUpSI:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=bjw9FX4dmIU:JIYXd0DUpSI:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/bjw9FX4dmIU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/595/die-selbstdemontage-der-piratenpartei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/595/die-selbstdemontage-der-piratenpartei/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Kann man mit dem Kindle auch bei direkter Sonneneinstrahlung lesen?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/peuqADm_ndI/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/592/kann-man-mit-dem-kindle-auch-bei-direkter-sonneneinstrahlung-lesen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 10:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Kindle eBook Reader]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=592</guid>
		<description><![CDATA[Ja, kann man. Sehr gut sogar. Eat this, iPad. Gestern hat Amazon den Kindle Touch mit Touchscreen Display für den deutschen Markt vorgestellt, der ab dem 27. April 2012 verfügbar sein wird. Einen Kindle Touch hatte ich bisher noch nicht in der Hand, aber ich war bisher immer ziemlich froh, dass mein Kindle eben kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ja, kann man. Sehr gut sogar. Eat this, iPad.<br />
<span id="more-592"></span><br />
<a href="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2012/03/kindle.jpg"><img src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2012/03/kindle.jpg" alt="" title="Amazon Kindle bei direkter Sonneneinstrahlung" width="400" height="444" class="alignnone size-full wp-image-593" /></a></p>
<p>Gestern hat Amazon den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005890FUI/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=maingold03-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B005890FUI">Kindle Touch mit Touchscreen Display</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=maingold03-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B005890FUI" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> für den deutschen Markt vorgestellt, der ab dem 27. April 2012 verfügbar sein wird.</p>
<p>Einen Kindle Touch hatte ich bisher noch nicht in der Hand, aber ich war bisher immer ziemlich froh, dass mein Kindle eben kein Touch-Gerät ist, da ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass es sonderlich viel Spaß macht auf dem wirklich extrem guten Display des Kindle herum zu touchen. Im Gegensatz zu einem Buch verschwindet ein fettiger Fingerabdruck nicht beim umblättern. </p>
<p>Oder ist das gar kein Problem?</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=peuqADm_ndI:HdqyPcsFq7k:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=peuqADm_ndI:HdqyPcsFq7k:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=peuqADm_ndI:HdqyPcsFq7k:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/peuqADm_ndI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/592/kann-man-mit-dem-kindle-auch-bei-direkter-sonneneinstrahlung-lesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/592/kann-man-mit-dem-kindle-auch-bei-direkter-sonneneinstrahlung-lesen/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Sven Regener möchte kein Straßenmusiker sein</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/h9Qc1LOiCK8/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/591/sven-regener-mochte-kein-strasenmusiker-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 09:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=591</guid>
		<description><![CDATA[Die Sendung Zündfunk des Bayrischen Rundfunks wollte von Sven Regener (Element Of Crime) ein kurzes Statement zum Thema Urheberrecht haben und bekam einen astreinen Rant, der mittlerweile die bekannte Internetrunde machte. So wie fast alle Rants. Wer Sven Regeners Band Element Of Crime kennt, weiß, dass Regener ein sensibler und nachdenklicher Mensch ist, und ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die Sendung Zündfunk des Bayrischen Rundfunks wollte von Sven Regener (Element Of Crime) ein kurzes Statement zum Thema Urheberrecht haben <a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zuendfunk/regener_interview100.html">und bekam einen astreinen Rant</a>, der mittlerweile die bekannte Internetrunde machte. So wie fast alle Rants.</p>
<p>Wer Sven Regeners Band Element Of Crime kennt, weiß, dass Regener ein sensibler und nachdenklicher Mensch ist, und ganz wunderbare Songs geschrieben hat. In seiner Wutrede bei Zündfunk lernt man jedoch einen anderen Sven Regener kennen, nämlich einen langjährigen Musiker, der ruppig polternd zu Protokoll gibt, wie weit er sich von der Realität entfernt hat.</p>
<p>Hört man Regener aufmerksam zu, stellt sich schnell der Verdacht ein, dass Regener sich zurück in die Vergangenheit wünscht, in der sich seine Fans artig seine Platten kauften und sich schon als Pirat fühlten, wenn sie  diese Platten einem Freund auf Kassette kopierten.<br />
<span id="more-591"></span><br />
Sven Regener glaubt nicht, dass man auf Plattenfirmen verzichten und gleichzeitig erwarten könne, dieselbe Art von Musiklandschaft von jetzt oder von vor 10 Jahren vorzufinden. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob es denn überhaupt erstrebenswert wäre, eine Musiklandschaft von vor 10 Jahren vorfinden zu wollen. Und selbst wenn dies erstrebenswert wäre, was es höchstens für diejenigen Musiker sein könnte, deren ausschließliches Interesse möglichst hohen Einnahmen aus ihren Plattenverkäufen ist, so ist es doch so gut wie ausgeschlossen, dass diese antiquierte Musiklandschaft jemals zurückkommen wird.</p>
<p>Sven Regener wäre also gut beraten, wenn er weniger als wütendes Trotzkind auftreten würde, anstatt zu akzeptieren, dass sich die Welt, und ganz besonders die Musiklandschaft, verändert hat.</p>
<p>Natürlich kann man immer nostalgisch zurück schauen und seinen Enkeln vom Krieg erzählen, wie blühend damals das Musikbusiness war und wie viel Geld sich damals so ziemlich jeder in die schon übervollen Taschen gesteckt hat. Aber was soll das bringen? Die Vergangenheit ist Vergangenheit und kommt auch nicht mehr wieder zurück. </p>
<p>Anstatt auf ein uraltes Urheberrecht und der Musiklandschaft von vor 10 Jahren zu verweisen, wäre Regener besser beraten, sich intellektuell den aktuellen Problemen der Musikindustrie zu widmen und an zeitgemäßen Lösungen zu arbeiten. Dann müsste er auch nicht mehr mit der offensichtlich panischen Angst leben, uncool zu wirken. Denn uncool wirkt derjenige, der uncool ist.</p>
<p>Regener erkennt zwar richtig, dass weder Google noch YouTube uns etwas zu bieten haben, außer das, was andere Leute geschaffen haben, vergisst dabei aber die Tatsache, dass die von ihm offensichtlich so hoch geschätzte Musikindustrie es quasi Jahrzehnte lang verschlafen hat, selber aktiv zu werden und zeitgemäße Angebote, wie zum Beispiel YouTube, zu erschaffen.</p>
<p>Nachdem solche Angebote von anderer Stelle auf die Beine gestellt wurden, und immer noch werden (<a href="http://www.maingold.com/588/spotify-ist-nett-andere-plattformen-sind-wichtig/">siehe Spotify</a>), meckert man nun wieder und demonstriert damit eindrucksvoll, wie wenig Wert man auf die Wünsche potentieller Kunden legt.<br />
Stattdessen beschäftigt sich die Musikindustrie weiterhin intensiv mit jammern und der Verfolgung von Menschen, die sich unnötigerweise einen popeligen Chartscontainer in irgendwelchen schmierigen Tauschbörsen downloaden.</p>
<p>Ich weiß nicht in welchem Musikuniversum Sven Regener lebt, aber durch seine folgende Äußerung muss es ein sehr weit entferntes sein:</p>
<blockquote><p>Für die Leute zwischen 15 und 30 gibt es keine endemische Musik mehr. Die haben keine eigene Musik mehr. Die kleinen Labels, die vor allem studentisches Zielpublikum hatten, die ganzen Indie-Labels, sind alle tot, sind alle weg. Was bleibt ist Volksmusik, deutscher Schlager und Rockmusik für die Älteren. Der Rest dazwischen ist schon tot.</p></blockquote>
<p>Diesen Eindruck kann ich ganz und gar nicht teilen. Noch nicht mal dann, wenn ich mich in die musikalischen Abgründe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder der aktuellen Charts wage.<br />
Mein Eindruck als Vielmusikhörer ist vielmehr der, dass es heute ein größeres Angebot denn je gibt. Und zwar vor allem im Indie-Bereich, den Sven Regener angesprochen hat.</p>
<p>Dieser Eindruck, selbst wenn er falsch ist, entsteht vor allem anderen durch das Internet, und dabei nicht unmaßgeblich durch das von Regener so arg gescholtene YouTube, das für mich als Konsumenten und darüber hinaus guten Kunden der Musikindustrie, nichts anderes ist, als das größte Popkulturarchiv der Welt.<br />
Auch wenn Sven Regener das sicherlich anders sehen würde, aber wenn es nach mir gehen würde, müsste man YouTube als Musik Weltkulturerbe einen besonderen Schutz gewähren. Sven Regener macht aber das genaue Gegenteil, er boykottiert YouTube.</p>
<p>Wo hätte ich denn vor 20 Jahren von den vielen wenig bekannten Indiebands erfahren, falls nicht zufällig eines der wenigen gedruckten Musikmagazine Erbarmen gehabt hätte und einen Zweizeiler darüber publiziert hätte? Und selbst dann hätte ich auf die beim Thema Musik nicht ganz unwichtige Praxis  verzichten müssen, mir Songs von dieser Band anhören zu können.</p>
<p>Ich glaube, dass Musiker in erster Linie möchten, dass Menschen ihre Musik hören können. So wie Maler möchten, dass man ihre Bilder wahrnimmt, so wie Filmemacher möchten, dass man ihre Filme schaut. Danach erst kommt der Prozess des Geldverdienens. </p>
<p>Wie dieser Prozess des Geldverdienens auf die heutige Zeit, die eine andere Zeit ist als vor 10 oder 20 Jahren, angepasst werden kann, ist eine Frage, die auch Sven Regener nicht ignorieren kann. Eines ist aber sicher: die Antwort darauf ist nicht, sich ein Musiklandschaft von vor 10 Jahren zurück zu wünschen. Denn diese Landschaft ist endgültig an uns vorbei gezogen und kommt auch nicht mehr wieder.</p>
<p>Wer das ignoriert kann in 5 Jahren wieder genau das gleiche Interview geben wie Sven Regener dies gestern getan hat. Dann mit noch mehr Wut und noch mehr Verzweiflung. Und aller Voraussicht nach, mit noch weniger Erfolg.</p>
<p><strong>Auch zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.qlod.org/weltfrieden/?p=1832">Brief an Sven Regener</a><br />
<a href="http://blog.rebellen.info/2012/03/22/ich-der-google-lobbyist-und-sven-regener-in-rage/">Ich, der Google-Lobbyist und Sven Regener in Rage</a><br />
<a href="http://11k2.wordpress.com/2012/03/22/sven-regener-du-erzahlst-unsinn-und-ich-erklar-dir-warum/">Sven Regener, du erzählst Unsinn, und ich erklär dir, warum</a></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=h9Qc1LOiCK8:HKEmwHRxjGk:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=h9Qc1LOiCK8:HKEmwHRxjGk:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=h9Qc1LOiCK8:HKEmwHRxjGk:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/h9Qc1LOiCK8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/591/sven-regener-mochte-kein-strasenmusiker-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/591/sven-regener-mochte-kein-strasenmusiker-sein/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Spotify ist nett – andere Plattformen sind wichtig</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/Zb_WkLz8Dd0/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/588/spotify-ist-nett-andere-plattformen-sind-wichtig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 21:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikdienste]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Spotify]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=588</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Spotify, das seit ca. einer Woche ganz offiziell auch aus Deutschland funktioniert, ist schon eine tolle Sache. Sie sagen, es wäre eine neue Art des Musikhörens, und so ganz Unrecht haben sie mit diesem Slogan nicht. Mehr als die Art des Musikhörens, ändern sich durch Spotify jedoch die Möglichkeiten des Umgangs mit Musik. Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Dieses <a href="http://www.spotify.com/de/">Spotify</a>, das seit ca. einer Woche ganz offiziell auch aus Deutschland funktioniert, ist schon eine tolle Sache. Sie sagen, es wäre eine neue Art des Musikhörens, und so ganz Unrecht haben sie mit diesem Slogan nicht.<br />
Mehr als die Art des Musikhörens, ändern sich durch Spotify jedoch die Möglichkeiten des Umgangs mit Musik.<br />
Musik hatte schon immer auch etwas mit dem tauschen von Musik zu tun, ebenso wie mit der Tatsache, dass wir Musik gerne empfehlen, dass wir Musik gerne unseren Freunden vorspielen, und dass wir unseren Musikgeschmack als Teil unserer Persönlichkeit verstehen und dementsprechend daran interessiert sind, unserem Umfeld mitzuteilen, welche Musik wir mögen.</p>
<p>Aus diesen Gründen ist die mittlerweile nicht mehr obligatorische Spotify Bindung an Facebook konsequent, da wir darüber auf einfache Art und Weise alle diese genannten Möglichkeiten mit einem Schlag über eine bereits etablierte Plattform beisammen haben.<br />
<span id="more-588"></span><br />
Wir erfahren über Spotify und Facebook welche Musik unsere Freunde und Bekannten hören und welche Songs und Künstler ihnen am besten gefallen. Wir können ihnen Musik empfehlen und vorspielen, und wir können ihnen durch individuelle Playlisten eine auf die schöne neue digitale Welt angepasstes Äquivalent des früheren Mixtapes an die Hand geben.</p>
<p>Man könnte also sagen, dass Spotify der nächste Evolutionschritt in Sachen Musikkonsum wäre. Man könnte sagen, dass wir längerfristig nichts anderes mehr neben Spotify brauchen werden, da wir dort in Zukunft so ziemlich alle Songs finden werden, die wir hören möchten.</p>
<p>Aber irgendwie bin ich mit Spotify trotzdem nicht vollständig zufrieden. Und das liegt nicht daran, dass ich ein notorischer Nörgler wäre, den immer irgendetwas stört. Aber was könnte es sein, das Spotify für mich nicht zum Standardtool des Musikkonsums werden lässt?</p>
<p>Mich stört nicht, dass der kostenlose Spotify Account in seiner Funktionalität begrenzt ist, denn selbst der Spotify Free Account bietet zumindest derzeit schon einen sehr bemerkenswerten Leistungsumfang.<br />
Trotzdem müssten die Damen und Herren bei Spotify ganz, ganz dringend an der überhaupt nicht auf den individuellen Musikgeschmack angepassten Werbung arbeiten.<br />
Wir befinden uns im Internet, da erwarte ich ganz einfach personalisierte Werbung. Alles andere empfinde ich als Belästigung. Wir haben uns artig an Werbung gewöhnt, aber durch das Internet haben wir uns auch an personalisierte Werbung gewöhnt. Wenn wir schon Werbung akzeptieren, sollte sie wenigstens für uns nützlich sein. Alles andere macht unsere Akzeptanz wieder rückläufig.</p>
<p>Auch die Preise, die man für die höheren Pakete wie Spotify Premium und Spotify Unlimited bezahlen müsste, stören mich nicht. Ich finde diese Preise fair und für die gebotene Leistung angemessen.</p>
<p>Auch am Spotify Client oder seiner Benutzerführung habe ich nicht viel zu meckern. Okay, ein bisschen weniger von dieser unschönen Apple Standard-Industrie Optik wäre schön gewesen, aber das ist nichts wirklich Kritikfähiges.<br />
Bemerkenswerter ist da schon die relativ unflexible Suchfunktion, die zum Beispiel bei der Suche nach “Super 700” nichts findet und fragt, ob ich “super 70s” meinte. Nein, meinte ich nicht. Suche ich hingegen nach “Super700” findet Spotify die von mir gesuchte Band super700. Hier muss also nachgebessert werden, weil wir Internetaffen verwöhnte Dauersucher sind.</p>
<p>Ich habe auch nicht übermäßig viel an der derzeitigen Spotify Musikbibliothek auszusetzen. Nach ersten Tests habe ich dort erstaunlich viele Bands gefunden, die ich dort gar nicht erwartet hätte. Andere wiederum, für deren Anwesenheit ich meine Hand fast ins Feuer gelegt hätte, sind dafür noch nicht im Spotify Universum angekommen. Aber das ist nicht so schlimm. Ich gehe davon aus, dass der Spotify Musikkatalog fast täglich wächst und immer weniger Anlass dazu besteht, bestimmte Songs und Künstler zu vermissen.</p>
<p>Auch stört mich nicht, dass meiner Facebook Timeline plötzlich ein nicht gerade zurückhaltender neuer Mitteilungsservice hinzugefügt wurde. Diese Spotify Meldungen kann man sowohl als Sender als auch als Empfänger leicht abschalten, wenn man sie nicht senden oder lesen möchte.</p>
<p>Und auch ganz grundsätzlich stört mich die Digitalisierung von Musik nicht. Im Gegenteil. Ich fange an dieser Stelle sicher nicht an, die romantischen Zeiten der Schallplatten zu bejubeln. Diese sind nun mal vorbei, genauso wie die goldenen Zeiten des analogen Mixtapes. Musik wird heute fast ausschließlich digital konsumiert, und das ist auch gut so, da es gegenüber der früheren analogen Nutzungsweise erhebliche Vorteile hat.</p>
<p>Keine Frage, Spotify macht eine Menge Spaß und man kann sich leicht in diesem riesigen Musikarchiv verirren. Ich habe mit Spotify mittlerweile schon viele tolle Stunden verbracht. Dieser Dienst ist aus meiner Sicht gut durchdacht. An der einen oder anderen Stelle hätte man vielleicht ein wenig mehr für Übersichtlichkeit und Transparenz sorgen können, aber nein, auch in diesem Punkt gibt es nicht wirklich viel zu meckern.</p>
<p>Warum wird Spotify also nicht zu meinem alleinigen Musikuniversalwerkzeug im Netz?<br />
Warum wird trotz der vielen Vorteile ein anderer Dienst im WWW mein Lieblingstool für den Konsum von Musik bleiben?</p>
<p>Nun, das liegt an der so genannten Radioisierung &#8211; ein ausgedachter Begriff für den es bis eben keinen einzigen Google Treffer gab.<br />
Radioisierung bedeutet, dass mir 24 Stunden am Tag größtenteils glattgebügelte und sterile Studiotracks vorgesetzt werden, die leider nur einen kleinen Teil der musikalischen Realität abbilden.</p>
<p>Natürlich, wenn ich mir aus meiner persönlichen MP3 Sammlung ein komplettes Album oder auch nur einzelne Songs anhöre, dann klingt das Ergebnis, abgesehen von der Werbung bei einem kostenlosen Account, auch nicht anders, als wenn ich das über Spotify machen würde. Die Diskussion in Sachen Soundqualität möchte ich an dieser Stelle mal außen vor lassen.</p>
<p>Aber meine persönliche Art Musik über das Internet zu konsumieren hat sich durch andere Angebote abseits von Spotify gehörig verändert. Diese Angebote sind Videoportale wie Vimeo aber hauptsächlich natürlich YouTube.</p>
<p>Neben dem visuellen Aspekt von Videos, der mittlerweile untrennbar mit Musik verbunden ist, ist es die Tatsache, die ich so wichtig finde, dass YouTube mir die unglaublichsten Liveversionen von Songs bietet, die man sich überhaupt vorstellen kann. Ich bin nicht so der industrialisierte Konserventyp, ich mag es lieber frisch und roh, also live, dreckig und manchmal auch etwas schräg.<br />
Ich mag es, wenn Musik so eingefangen wird, wie sie gerade gespielt wird. Größtenteils unbearbeitet, ungeschönt, etwas knittrig und mit Bierflecken.</p>
<p>Es gibt nur sehr, sehr wenige Songs, bei denen ich nicht eine gute Live Version der Studioversion vorziehe. Gerne auch zwei bis drei unterschiedliche Live Versionen vom selben Song, der immer wieder anders klingt. Wenn ich zum Beispiel sehen und hören kann, wie Robert Smith von The Cure dieses <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yshUFah31iQ">apokalyptische und niemals enden wollende Gitarrensolo bei The Kiss spielt</a>, dann erst bin ich so richtig glücklich.</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles, was mir YouTube in Sachen Musik zu bieten hat.</p>
<p>Ich bin zum Beispiel ein Freund von guten Coverversionen. Nicht erst seit gestern ist es Tradition, dass Musiker, ganz besonders in Livesituationen, Songs anderer Künstler interpretieren. Und diese finden wir nicht bei Spotify, sondern bei YouTube. Zum Beispiel <a href="http://www.maingold.com/191/adventskalender-tuerchen-1-victoria-williams-crazy-mary/">Pearl Jam mit dem Victoria Willimas Cover von Crazy Mary</a>. Oder, um mal ein anderes Musikgenre heraus zu picken, möchte ich nicht darauf verzichten, wie <a href="http://www.maingold.com/194/adventskalender-tuerchen-4-ben-lee-kids/">Ben Lee durch den Park läuft und Kids von MGMT auf seiner akustischen Gitarre spielt</a>. Genauso wenig wie auf die <a href="http://www.maingold.com/200/adventskalender-tuerchen-9-twilight-singers-mark-lanegan-live-with-me-where-did-you-sleep/">“Live With Me” (Massive Attack) Interpretation von The Twilight Singers mit Mark Lanegan</a>.</p>
<p>Durch YouTube kommen wir immer häufiger in die glückliche Lage, Videos von Songs präsentiert zu bekommen, bei denen sich Musiker einfach vor eine Kamera setzen, sich ihre akustische Gitarre schnappen und einen Song zum besten geben. Wie zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qzV8Q5zfT24">Chris Cornell mit dem so wundervollen You Call me A Dog</a>.</p>
<p>Und dann gibt es auch immer wieder unglaubliche Kollaborationen auf der Bühne zu bestaunen, die einem den Atem stocken lassen. Wie zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mzRbeHyIomk">Bruce Springsteen der gemeinsam mit seiner Band und Tom Morello den Song The Ghost Of Tom Joad spielt</a>. Wo zu sehen und zu hören? Auf YouTube.</p>
<p>Außerdem finden wir bei YouTube mittlerweile so viele unglaublich gute Aufnahmen von Künstlern, die beim spielen im Studio entstanden sind. Wie zum Beispiel <a href="http://www.maingold.com/475/trixie-whitley-ild-rather-go-blind/">Trixie Whitley mit “I´d rather go blind”</a>.</p>
<p>Auch diese vielen wunderbaren Musikserien, wie zum Beispiel die <a href="http://blackcabsessions.com/">Black Cab Sessions</a>, bei der sich Musiker dabei filmen lassen, wie sie auf dem Rücksitz eines englischen Taxis jeweils einen ihrer Songs spielen, finden wir im Videoformat und auf YouTube.</p>
<p>Auch wenn Musiker ein Radio- oder Fernsehstudio besuchen, um dort ihre Songs live zu spielen, finden wir die Ergebnisse oft in Videoform. Wie zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zG2ccH8jlCA">The Tallest Man On Earth mit dieser sehr schönen Version von “Where Do My Bluebirds Fly”</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZkfjHS9vq2o">Tom Smith von den Editors, wie er Papillon in den MTV Studios spielt</a>.</p>
<p>Aber auch eine solch wunderbar schräge Serie wie Balcony TV, bei der Musiker ihre Songs auf einem Balkon spielen, existieren nur durch Video Portale wie YouTube. Hier als Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mgH2ORoL0H4">Crippled Black Phoenix mit Whissendine</a>.</p>
<p>Oder die vielen anderen Live Situationen, in denen sich Musiker an ungewöhnlichen Orten vor ein kleines Publikum stellen und ganz unglaublich intensive unplugged Sets abliefern, wie zum Beispiel <a href="http://www.maingold.com/481/trixie-whitley-and-daniel-lanois-unplugged/">Trixie Whitley mit Daniel Lanois</a>.</p>
<p>Ich könnte noch sehr viele solcher Beispiele aufzählen, in denen wir mit ungewöhnlichen Aufnahmen durch das Internet verwöhnt werden, in denen wir hautnah erleben, was Musik wirklich bedeutet, wie Musik klingt, riecht, schmeckt und aussieht. </p>
<p>All diese wirklich wichtigen und ungewöhnlichen Aufnahmen bieten mir Spotify und Konsorten nicht.</p>
<p>Und weil das so ist, müsste man eigentlich ein Spotify für Musikvideos, sowie seltene Live- und Coverversionen erfinden. Das wäre eine absolute Marktlücke unter Musikliebhabern. Aber diese Marktlücke ist nun mal schon besetzt, und zwar von einem Dienst, der sich YouTube nennt. Und dies ist und bleibt mein bevorzugter Musikdienst. Sofern es die GEMA zulässt.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=Zb_WkLz8Dd0:c3KZZeDEESE:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=Zb_WkLz8Dd0:c3KZZeDEESE:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=Zb_WkLz8Dd0:c3KZZeDEESE:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/Zb_WkLz8Dd0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/588/spotify-ist-nett-andere-plattformen-sind-wichtig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/588/spotify-ist-nett-andere-plattformen-sind-wichtig/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Die Stichwahl zum Frankfurter Oberbürgermeister und das unsympathische Zünglein an der Waage</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/TOfcWCbBF0s/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/587/die-stichwahl-zum-frankfurter-oberburgermeister-und-das-unsympathische-zunglein-an-der-waage/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 16:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem Petra Roth (CDU), die amtierende Oberbürgermeistern von Frankfurt am Main, für den 1. Juli 2012 ihren Rücktritt angekündigt hat, suchte die Stadt am 11. März 2012 bei den Oberbürgermeisterwahlen einen Nachfolger. Da es bei diesem ersten Wahlgang aber keinen klaren Wahlsieger gab, findet nun am 25. März eine Stichwahl zwischen Boris Rhein (CDU) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem Petra Roth (CDU), die amtierende Oberbürgermeistern von Frankfurt am Main, für den 1. Juli 2012 ihren Rücktritt angekündigt hat, suchte die Stadt am 11. März 2012 bei den Oberbürgermeisterwahlen einen Nachfolger. Da es bei diesem ersten Wahlgang aber keinen klaren Wahlsieger gab, findet nun am 25. März eine Stichwahl zwischen Boris Rhein (CDU) und Peter Feldmann (SPD) statt.</p>
<p>Und bei dieser Stichwahl fängt es an politisch interessant zu werden. Denn nun müssen sich die Wählerinnen und Wähler (wollte ich schon immer mal so politisch korrekt schreiben) nicht mehr zwischen 10 Kandidaten entscheiden, sondern nur noch zwischen Boris Rhein und Peter Feldmann, zwischen CDU und SPD, zwischen schwarz und rot, zwischen christlich-demokratisch und sozialdemokratisch, zwischen Horn- und Lesebrille.<br />
<span id="more-587"></span></p>
<p>Interessant wird es vor allem auch deswegen, weil die Stimmen der nicht mehr zur Wahl stehenden Lager, hauptsächlich der Grünen, höchstwahrscheinlich diese Wahl entscheiden werden.<br />
Unter diesen Voraussetzungen könnte man nun meinen, dass diese Wahl somit schon zu Gunsten von Peter Feldmann (SPD) entschieden wäre. Die Grünen waren traditionell schon immer mehr Partner der SPD als der CDU.<br />
Und obwohl Frankfurt derzeit von einer Koalition aus CDU und Grünen regiert wird, kann man es sich nur sehr schwer vorstellen, dass die Grünen den als erzkonservativ geltenden und gelegentlich als „Law and Order Mann“ bezeichneten derzeitigen hessischen Innenminister Boris Rhein unterstützen werden. </p>
<p>Die Ausgangslage könnte also ziemlich klar zu Gunsten Peter Feldmanns sein. Ist sie aber nicht. </p>
<p>Denn überraschenderweise verzichten die Grünen darauf eine offizielle Wahlempfehlung auszusprechen. Dieser Verzicht auf eine Wahlempfehlung scheint aber einige Grüne nicht zu interessieren und so wird es politisch noch absurder, da einige Grüne sich mittlerweile für die Wahl von CDU-Mann Boris Rhein ausgesprochen haben. Für die Wahl eines rechtskonservativen Innenministers also, den die Grünen früher politisch vermutlich noch nicht mal mit dem Allerwertesten angeschaut, geschweige denn gewählt hätten.</p>
<p>Für mich ergibt sich hier persönlich die widerliche Vermutung, dass es den Grünen ungeachtet ihrer politischen Überzeugung in erster Linie um die Sicherung ihrer derzeitigen Posten und Pöstchen geht. Und zwar vor allem anderen.<br />
Denn längerfristig könnte ein SPD Oberbürgermeister natürlich das Ende der schwarz-grünen Koalition bedeuten, und das wissen die Grünen im Frankfurter Römer sehr genau.</p>
<p>So wie sich die aufgrund ihres schwachen Wahlergebnisses (<a href="http://www.maingold.com/572/die-kandidaten-fur-das-amt-des-oberburgermeisters-in-frankfurt-am-main-im-wahlplakate-check/">lag bestimmt am Wahlplakat, ich berichtete</a>) sicherlich enttäuschten Grünen vor dieser Stichwahl verhalten, sind sie zumindest für mich derzeit endgültig unwählbar geworden. </p>
<p>Bei dieser Stichwahl zum Frankfurter Oberbürgermeister stellt das zwar kein Problem dar, da die Grünen es ohnehin nicht in die zweite Runde des Castings geschafft haben, aber dieses offen zur Schau getragene Machtkalkül nimmt mir ganz allgemein die Lust auf diese Stichwahl, bei der ich mich zumindest indirekt an diesen machtpolitischen Spielchen beteiligen würde. </p>
<p>Aus diesem Grund werde ich <a href="http://www.maingold.com/458/mein-feuchter-lohas-traum-vom-frankfurter-bio-nordend/">mal wieder auf meine Wahl verzichten</a>. Im Gegensatz zu unserem neuen Bundespräsidenten bin ich nämlich nicht der Meinung, dass man keine Wahl verpassen sollte.</p>
<p>Ich gebe zurück in die angeschlossenen Funkhäuser.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=TOfcWCbBF0s:ZXyTAoYdEjs:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=TOfcWCbBF0s:ZXyTAoYdEjs:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=TOfcWCbBF0s:ZXyTAoYdEjs:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/TOfcWCbBF0s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/587/die-stichwahl-zum-frankfurter-oberburgermeister-und-das-unsympathische-zunglein-an-der-waage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/587/die-stichwahl-zum-frankfurter-oberburgermeister-und-das-unsympathische-zunglein-an-der-waage/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Radio Renner mit Tim Renner auf Bremen Vier</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/hGdN2NUr7qU/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/586/radio-renner-mit-tim-renner-auf-bremen-vier/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 12:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=586</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin zwar kein ausgewiesener Radioexperte, aber ich glaube das muss man auch gar nicht sein um festzustellen, dass im öffentlich-rechtlichen Hörfunk seit einigen Jahren ein gewaltiger Kahlschlag stattfindet, der es Menschen mit einem gewissen musikalischem Anspruch zunehmend unmöglich macht, das Radio einzuschalten. Es sei denn man ist Liebhaber einheitlicher Mainstreampampe, die sich in jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich bin zwar kein ausgewiesener Radioexperte, aber ich glaube das muss man auch gar nicht sein um festzustellen, dass im öffentlich-rechtlichen Hörfunk seit einigen Jahren ein gewaltiger Kahlschlag stattfindet, der es Menschen mit einem gewissen musikalischem Anspruch zunehmend unmöglich macht, das Radio einzuschalten. Es sei denn man ist Liebhaber einheitlicher Mainstreampampe, die sich in jedem Sender gleich furchtbar anhört.</p>
<p>Nachdem Ende 2008 unter anderem mit der Begründung, <a href="http://www.derballistrund.org/about/">der HR3 müsse sein Programm mehr auf die Mitte und den Mainstream fokussieren</a>, mit &#8220;Der Ball ist rund&#8221; von Klaus Walter einer der besten Sendungen im deutschsprachigen Radio abgeschafft wurde, gab es für mich keinen einzigen Grund mehr, das Radio einzuschalten.</p>
<p>Umso überraschter war ich gestern, als ich folgende Pressemitteilung las:<br />
<span id="more-586"></span></p>
<blockquote><p><strong>>> Radio Renner die neue Show auf Bremen Vier</strong><br />
Musik- und Medienexperte Tim Renner moderiert exklusiv die neue wöchentliche Sendung rund um das Musikbusiness. Am Dienstag, 13.März, feiert eine neue Sendung auf Bremen Vier Premiere: Tim Renner startet um 20.00 Uhr mit seiner Show „Radio Renner&#8221; und bietet popkulturelles Entertainment in Reinkultur. Immer dienstags von 20 bis 23 Uhr blickt Renner drei Stunden lang vor und hinter die Kulissen des Musikbusiness, stellt neue Songperlen vor und gräbt verschollene Schätze der Popmusik aus.</p></blockquote>
<p>Diese Pressemitteilung ist für mich eine der seltenen interessanten Meldungen, die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk betreffen.</p>
<h3>Und wie war die erste Radio Renner Sendung?</h3>
<p>In der ersten <a href="http://www.radiobremen.de/bremenvier/programm/sendungen/radiorenner100.html">Radio Renner Sendung</a> bekam man viel Musik auf die Ohren, die man normalerweise eher im Internetradio hört. Auffällig viele Songs kannte ich zumindest schon von der ständig rotierenden Playlist des Internetsenders <a href="http://quu.fm/">QUU.FM</a> auswendig, aber das ist ja schon mal nicht so schlecht.</p>
<p>Den in der Pressemitteilung angekündigten Blick vor und hinter die Kulissen des Musikbusiness konnte ich in dieser ersten Sendung allerdings noch nicht ausmachen. Aber das kann ja noch kommen.</p>
<p>Tim Renners kurze Moderationen zwischen den einzelnen Songs wirkten auf mich etwas steif und abgelesen, aber von einer ersten Sendung kann man selbst von jemandem wie Tim Renner sicherlich noch keine Meisterleistung in Sachen souveräner und lockerer Moderation erwarten. So etwas wächst von Sendung zu Sendung, da bin ich mir sicher.</p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall darüber, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender mal wieder etwas Mut zeigt und eine astreine Autoren Sendung in den Äther schickt.<br />
Mit Tim Renner hat Radio Bremen einen absoluten Musikexperten verpflichtet, der mit Sicherheit stundenlang über Musik, das Musikbusiness und die Musikindustrie sprechen kann, ohne dass es langweilig wird. Und gute Musik wird er ja bestimmt auch auswählen können, der Herr Renner.</p>
<p>Man kann nur hoffen, dass Radio Bremen Tim Renner mit allen notwendigen Freiheiten für seine neue Sendung ausgestattet hat. Sollte dies der Fall sein, darf man in Zukunft sicherlich gute und auch ein wenig unbequeme Sendungen erwarten, die sich deutlich vom üblichen Dudelfunk absetzen werden.</p>
<p>Wer die gestrige Sendung von Radio Renner nachhören möchte, kann das im <a href="http://www.radiobremen.de/bremenvier/musik/playlists/radiorenner104.html">Bremen Vier Webchannel</a> machen. Dort findet man in Zukunft immer eine Woche lang die aktuelle Sendung in der Dauerschleife. Auch die Playlist zur Sendung kann dort eingesehen werden.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=hGdN2NUr7qU:-NPDFlYRTTY:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=hGdN2NUr7qU:-NPDFlYRTTY:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=hGdN2NUr7qU:-NPDFlYRTTY:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/hGdN2NUr7qU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/586/radio-renner-mit-tim-renner-auf-bremen-vier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/586/radio-renner-mit-tim-renner-auf-bremen-vier/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Die geheime Öffentlichkeit</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/maingoldblog/~3/Au4iDMfArjg/</link>
		<comments>http://www.maingold.com/585/die-geheime-offentlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 21:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius Anatol</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.maingold.com/?p=585</guid>
		<description><![CDATA[Süß, wie sie sich auf diesem Bild in ihrem neuen Bikini possierlich am Pool räkelt. Aber wie gewöhnlich sie doch auf diesen ganzen Duckface Party Bildern aussieht. Und dass ihr tatsächlich dieser billige Lippenstift gefällt, hätte ich auch nicht gedacht. Und dann dieser Musikgeschmack, ich meine Lady Gaga, das muss doch nicht sein. Und ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Süß, wie sie sich auf diesem Bild in ihrem neuen Bikini possierlich am Pool räkelt. Aber wie gewöhnlich sie doch auf diesen ganzen Duckface Party Bildern aussieht.<br />
Und dass ihr tatsächlich dieser billige Lippenstift gefällt, hätte ich auch nicht gedacht. Und dann dieser Musikgeschmack, ich meine Lady Gaga, das muss doch nicht sein. Und ihr gefällt tatsächlich WikiLeaks? Respekt!</p>
<p>Ich bin schon sehr gespannt, was wir noch alles über die nächste amerikanische Präsidentin erfahren werden, weil sie gerade jetzt ihre Facebook Timeline befüllt.</p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=Au4iDMfArjg:ht_mngkzeXg:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?a=Au4iDMfArjg:ht_mngkzeXg:D7DqB2pKExk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/maingoldblog?i=Au4iDMfArjg:ht_mngkzeXg:D7DqB2pKExk" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/maingoldblog/~4/Au4iDMfArjg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.maingold.com/585/die-geheime-offentlichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.maingold.com/585/die-geheime-offentlichkeit/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>

