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	<title>Rette sich, wer kann!</title>
	
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	<description>Gesellschaft im Wandel: Vom Patriarchat zu Web 2.0</description>
	<lastBuildDate>Sun, 08 Nov 2009 20:59:51 +0000</lastBuildDate>
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			<geo:lat>28.287883</geo:lat><geo:long>-81.468623</geo:long><image><link>http://blog.hannelore.org</link><url>http://www.feedburner.com/fb/a/feedcount?id=424350</url><title>Matriarchat-Blog von Hannelore Vonier</title></image><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/matriarchat" type="application/rss+xml" /><feedburner:emailServiceId>matriarchat</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com" /><item>
		<title>Sprache im Web: Politisch “über” korrekt?</title>
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		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/info/sprache-im-web-politisch-korrekt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 20:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Info Fakten Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[generisches Maskulinum]]></category>
		<category><![CDATA[politisch korrekt]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description>Wie Sprache im Web politisch korrekt verwendet wird (Englisch, Deutsch, generisches Maskulinum) und was falsch ist.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://rette-sich-wer-kann.com/info/sprache-im-web-politisch-korrekt/" title="Permanent link to Sprache im Web: Politisch &#8220;über&#8221; korrekt?"><img class="post_image alignnone remove_bottom_margin" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/11/politisch-inkorrekt-simpsons.jpg" width="490" height="296" alt="Post image for Sprache im Web: Politisch &#8220;über&#8221; korrekt?" /></a>
</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3482" title="Politisch inkorrekt" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/11/politisch-inkorrekt-simpsons.jpg" alt="Politisch inkorrekt" width="490" height="296" /></p>
<p>Unter dem Titel &#8220;<a href="http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-193980/ver-she-bungen-im-modern-english" title="politisch korrekte Sprache" class="liexternal">Ver-she-bungen im Modern English</a>&#8221; sucht Stefan Münz nach einer Erklärung für Formulierungen in englischen Texten, die auffallen und sich ungewöhnlich anfühlen.<span id="more-3459"></span></p>
<p>Folgendes Beispiel führt er an:</p>
<blockquote><p>Every eligible participant has a single vote, and is therefore a potential voter. <strong>She</strong> may either withold <strong>her</strong> vote or cast it. <strong>She</strong> may vote for anyone.</p></blockquote>
<p>Wir erwarten die männliche Form, wenn mit &#8220;participant&#8221; nicht ausdrücklich eine Frau gemeint ist.</p>
<p>In den USA wird seit etwa Mitte der 90er Jahre mehr und mehr die weibliche Form anstatt der männlichen verwendet, wenn nicht klar ist, ob es sich um Frauen, Männer oder eine gemischte Gruppe handelt. Es gilt als <em>political correct</em>, um die mentale Präsenz von Frauen zu stärken. Sie werden nämlich nicht mitgedacht, auch wenn sie grammatikalisch mitgemeint sind.</p>
<p>Die feministische Diskussion darum, Frauen &#8220;sprachlich unter den Tisch fallen zu lassen&#8221; entstand in den USA (Mitte der 70er Jahre) und wurde auch in Deutschland fortgeführt.</p>
<h3>Was wir nicht in Sprache hören oder lesen, denken wir auch nicht</h3>
<p>Es gibt umfangreiche Forschungsergebnisse dazu, aber sie werden &#8211; anders als in den USA &#8211; von den traditionellen deutschen Medien nicht aufgegriffen. In einer Studie der Universität Mannheim beispielsweise, wurden in einem Experiment je eine Gruppe weiblicher und männlicher Studierender in einem Fragebogen über ihre persönlichen Meinungen und Vorlieben befragt.</p>
<p>Der Fragebogen lag in drei Sprachversionen vor: Während in      Version 1 nur die <em>männliche </em>Sprachform (&#8221;generisches Maskulinum&#8221; ) verwendet      und beispielsweise nach dem &#8220;liebsten Romanhelden&#8221; gefragt wurde, fanden in      die anderen Fragebogenversionen alternative Sprachformen Eingang.</p>
<p>In Version 2 wurde die <em>geschlechtsneutrale </em>Formulierung &#8220;liebste      heldenhafte Romanfigur&#8221; und in Version 3 eine Benennung der <em>männlichen und      weiblichen</em> Sprachform (&#8221;liebste Romanheldin, liebster Romanheld&#8221;) verwendet.</p>
<p>Sowohl die weiblichen als auch die männlichen Befragten nannten mehr      weibliche Romanhelden, wenn die neutrale Form oder beide Geschlechter in den      Fragestellungen auftauchten, als wenn die männliche Form aus Version 1      gebraucht wurde.</p>
<p>Damit ist das bevorzugte grammatische Femininum englischer Autor/innen erklärt. Oder das noch häufiger auftretende &#8220;he or she&#8221; (Nennung beider Geschlechter), das auch bereits in deutsche Übersetzungen auf Blogs übernommen wird.</p>
<p>Bei Behörden und offiziellen Institutionen in den deutschsprachigen Ländern sind &#8220;geschlechtsneutrale&#8221; Formulierungen schon länger Vorschrift und es gibt Leitfäden dazu (z.B. <a href="http://frauensprache.com/sprachleitfaden.pdf" title="Leitfaden für geschlechtergerechtes Formulieren" class="lipdf">Leitfaden der niederösterreichischen Landesverwaltung</a>) und auch Seiten wie die Südtirol News verwendet &#8220;er oder sie&#8221;.</p>
<h3>Politisch über-korrekt?</h3>
<p>Stefan hat ein schönes Beispiel:</p>
<blockquote><p>This poor sheep was abandoned because <strong>she&#8217;s</strong> a bit different from other sheep. <strong>She</strong> feels very sad and needs a new home (aus einer Facebook-Status-Message, generiert von einem englischsprachigen Spiel)</p></blockquote>
<p>Dazu muss man wissen, dass in traditionellen Regionen der USA alle Tiere mit &#8220;he&#8221; bezeichnet werden, es sei denn, man weiß, dass es ein Weibchen ist. Bei uns in Florida sind Moskitos, Frösche, Alligatoren, Eichhörnchen oder Schlangen alle &#8220;he&#8221;, also männlich. Und mit dem &#8220;she&#8221; im Facebook-Beispiel will wohl jemand gegensteuern. Korrekt bei Tieren ist &#8220;it&#8221;.</p>
<p>Das gleiche gilt für &#8220;they&#8221;, wie in “Clearly, this person didn’t know what they were doing.” Das ist falsch. Singular und Plural bei Subjekt und Prädikat müssen übereinstimmen. Korrekt wäre “These people didn’t know what they were doing” und auch “This person didn’t know what he or she was doing.”</p>
<h3>Personen und sonst nichts.</h3>
<p>Wichtig: Bei der <em>politisch korrekten</em> Ausdrucksweise, die beide Geschlechter einbezieht, handelt es sich immer um <strong>Personenbezeichnungen</strong>.</p>
<p><strong>Menschen </strong>also. Kein Ding, kein Tier, keine Pflanze und auch kein Mineral. Das ist der Punkt den einige diesseits und jenseits des Atlantiks nicht verstanden haben.</p>
<p>Im Deutschen werden haarsträubende Sprachungetüme wie &#8220;Salzstreuerin&#8221; oder &#8220;Kalenderin&#8221; geschaffen. Möchte-gern-Feministinnen sind einsame Spitze, wenn es darum geht, Sexus mit Genus durcheinanderzubringen. &#8220;Frau&#8221; hängt einfach ein <em>-in</em> an alle Substantive.</p>
<p>Aber auch Männer versuchen sich durchzuschummeln, obwohl ihnen die Problematik offensichtlich bekannt ist, wenn sie am Anfang ihrer Publikation so was schreiben:</p>
<blockquote><p><em>Anmerkung: Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Folgenden nur die  	männliche Form von Musikerinnen verwendet. Gemeint sind dabei immer beide  	Geschlechter.</em></p></blockquote>
<h3>Wozu das Ganze?</h3>
<p>Historisch ist die Debatte um das generische Maskulinum entstanden, weil Frauen bemerkt haben, dass sie in bestimmten Bereichen gedanklich nicht vorhanden sind, und daher nicht erwartet wurde, dass sie dort auftauchen könnten. Das bedeutet eine Einschränkung für Frauen und Mädchen, weil Identität eng mit Sprachkultur verbunden ist.</p>
<p>Der &#8220;Frauensprache-Diskurs&#8221;, wie er vor 30 Jahren genannt wurde, hat auf ein Dilemma aufmerksam gemacht, ohne eine Lösung anbieten zu können oder wollen. Mittlerweile ist das Thema im Bewusstsein breiter amerikanischer Bevölkerungsschichten angekommen und wird durch das Internet bekannter, aber in deutschen Ländern wundert man sich (noch) darüber.</p>
<p>Es ist im Englischen wie im Deutschen möglich, sich <strong>politisch korrekt</strong> auszudrücken. Man muss umformulieren und die Empathie für die Handelnden darf nicht einseitig auf ein Geschlecht gerichtet sein. Mein Blog ist so geschrieben. Deshalb lesen hier genauso viele Männer wie Frauen. Das ist Absicht.</p>
<p>Einer der erfolgreichsten amerikanischen Blogger ist Brian Clark, auch bekannt als &#8220;Copyblogger&#8221;, <a href="http://www.copyblogger.com/grammar-chimpanzee/" title="Brian Clark - Copyblogger - politisch korrekt" class="liexternal">er schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>A good compromise is to pick a gender and run with it. The standard used to be to assume any unknown person was a man (e.g. “This person didn’t know what he was doing”), but it’s more common today to use “she” as the universal pronoun. Alternatively, you can alternate “she” and “he” in different instances throughout your copy.</p></blockquote>
<p>Die Lösung abzuwechseln findest du auch in meinen Texten. Es ist der schnellste Weg, um nicht umformulieren zu müssen. Gleichzeitig sprichst du beide Geschlechter an und damit einer größere Leserschaft.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Siehe auch meine Website über &#8220;<a href="http://frauensprache.com" title="Frauensprache - politisch korrekt" class="liexternal">Frauensprache</a>&#8221; und speziell &#8220;<a href="http://frauensprache.com/regeln.htm" title="geschlechtergerechte Sprache in der Praxis" class="liexternal">Regeln für die praktische Anwendung</a>&#8220;</p>

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	Tags: <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/generisches-maskulinum/" title="generisches Maskulinum" rel="tag nofollow">generisches Maskulinum</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/politisch-korrekt/" title="politisch korrekt" rel="tag nofollow">politisch korrekt</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/sprache/" title="Sprache" rel="tag nofollow">Sprache</a></span><br />
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		<title>Grenzt zunehmende Technologisierung ältere Menschen aus?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description>Grenzt zunehmende Technologisierung ältere Menschen aus? fragte der Fragezeichner auf Twitter; ich antwortete und war mitten in einer Diskussion, die wir dann über E-Mail weiterführten. Hier ist der Wortlaut. Weitere Stimmen erwünscht!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>&#8230; fragte der <a href="http://fragerei.wordpress.com/" title="Frage-Blog" class="liexternal">Fragezeichner</a> auf  Twitter; ich antwortete und war mitten in einer Diskussion, die wir dann über E-Mail weiterführten. Hier ist der Wortlaut. Weitere Stimmen erwünscht!<span id="more-3414"></span></p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>FZ: Ist es für ältere Menschen einfacher, in einer technologiesierten Welt zu leben, oder werden sie vielmehr ausgegrenzt? (<a href="http://blogs.law.harvard.edu/philg/2009/10/29/technology-reduces-the-value-of-old-people/" class="liexternal">Technology reduces the value of old people</a>)</p>
<p>HV: ältere Menschen grenzen sich wenn, dann selber aus #technologie an sich grenzt ja keinen aus</p>
<p>FZ: @hvonier wenn die neue Technik schwer zu verstehen oder zu lernen ist, dann besteht die Gefahr einer Ausgrenzung (nicht nur Älterer)</p>
<p>HV: Ist Technik schwerer zu verstehen/zu erlernen als irgendetwas anderes, das man lernen will?</p>
<p>FZ: Ja, ab einem gewissen Grad. Banküberweisung übers Internet &#8211; sollte das auch ein 80jähriger noch lernen müssen?</p>
<p>HV: Was unterscheidet den Schwierigkeitsgrad einer Online-Überweisung von Email oder Online-Shopping?</p>
<p>FZ: Man kann ohne Email leben. Aber man muss einkaufen und über sein Geld verfügen können. Wenn man *nur noch* über das Internet einkaufen könnte oder sein Bankkonto verfügen könnte, besteht die Gefahr der Ausgrenzung einer Generation bzw. des Aufzwingens von Technik.</p>
<p>HV: In meiner Community haben alle Älteren Email, um Kontakt mit ihren Kindern, Enkeln oder Schulfreunden zu halten. Sie nutzen auch online-Services, um Fotos und Videos auszutauschen. Facebook ist für Senioren ideal, um nicht isoliert zu sein. Ist diese Technik nicht gerade für alte Menschen bereichernd und erleichternd? (Ich war übrigens seit 15 Jahren in keiner Bankfiliale mehr.)</p>
<p>FZ: Ohne Zögern: ja. Sie kann gerade alte Menschen aus der Isolation herausholen.<br />
Aber: nicht jeder ist in der Lage, dem Fortschritt zu folgen, der sich im letzten Jahrzehnt immer weiter beschleunigt hat. Muss man von den älteren Menschen erwarten, dass sie sich dem Fortschritt anpassen? Oder sollte man ihnen (zumindest für eine Übergangszeit) die Wahl lassen? Ich meine, man sollte (und das hieße dann zum Beispiel auch, einen Briefkasten in jedem Ort).</p>
<p>HV: Erstmal: wen meinst du hier mit &#8220;man&#8221;? Wenn niemand mehr Papier verwendet, um Infos zu verbreiten, dann ist die Post überflüssig, genauso wie einst die Poststationen zum Pferdewechseln.<br />
Es gibt Menschen, die meinen mit 25 Jahren &#8220;ausgelernt&#8221; zu haben und glauben, das Leben wäre statisch. Andere lernen, was gerade Neues in der Gegenwart geschieht. Sie sind up-to-date, egal wie alt sie sind.</p>
<p>FZ: Es gibt nun mal viele Menschen, die können oder wollen (beides bedingt einander) ihr Leben ab einem gewissen Punkt nicht mehr ändern oder sich mit Dingen auseinandersetzen, die nicht in ihr Weltbild passen. Nach meiner Erfahrung sind das sogar die allermeisten. Irgendwann werden die Briefkästen verschwinden. Aber ich finde, wir sollten sie nicht abbauen, bevor nicht die letzte Oma verschwunden ist, die ihren Nichten Weihnachtskarten schickt <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>FZ: Es gibt aber noch einen anderen Aspekt des Themas, der in dem Artikel oben anklingt: die Erfahrungen, die Menschen in ihrem Berufsleben machen, werden schon nach wenigen Jahren nutzlos, weil immer neue Technologien die alten ablösen.</p>
<p>HV: Es findet momentan nicht nur ein technologischer, sondern auch ein großartiger sozialer Wandel statt. Die Menschen erschaffen sich neue Technologien, weil sie genug haben von Gewalt und Krieg. Sie wollen Harmonie, sich mit anderen wohl fühlen anstatt im Dauerwettstreit zu liegen. Der Druck, der Fremdbestimmtheit zu entkommen, und Selbstbestimmung zu erlangen ist enorm. Das Internet zeigt, wie nie etwas anderes zuvor: Es geht, soziales Handeln lässt sich in Realität umsetzen und niemand kann das stoppen. Auf den Beruf bezogen, oder besser Berufung, bedeutet das: Ich definiere meine Job-Description selbst. Leute im Ruhestand müssen das &#8211; und vieles andere &#8211; gar nicht mehr lernen.<br />
Aber beim nochmaligen Durchlesen des Artikels kommt mir der Gedanke: Können nicht gerade ältere  Menschen den Facettenreichtum des Web ausgiebiger nutzen, weil sie über Erfahrungen verfügen, die ihnen im virtuellen Raum des Net eine große Flexibilität erlaubt?</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p><em>Dieser Dialog begann als Twitter-Gespräch, aber 140 Zeichen reichten nicht und wir wechselten deshalb zu Email. Ein Beispiel, auf das richtige Format zu achten.</em></p>

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	Tags: <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/aeltere-menschen/" title="ältere Menschen" rel="tag nofollow">ältere Menschen</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/internet/" title="Internet" rel="tag nofollow">Internet</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/lernen/" title="Lernen" rel="tag nofollow">Lernen</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/neue-technologien/" title="neue Technologien" rel="tag nofollow">neue Technologien</a></span><br />
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		<title>Wie ich energievoll lebe (und blogge)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 20:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Klinger]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>

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		<description>Die Antworten, die du im Leben suchst, liegen nicht "irgendwo weiter unten im Text", nicht im nächsten Buch, nirgendwo in der Außenwelt, sondern in dir. Wie man eine persönliche Energieliste erstellt (Energie-Übung)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Gibt es ein deutsches  Blogsterben? Oder kommt es manchen nur so vor? Zumindest werden Aufrufe gestartet, die &#8220;Blogosphäre&#8221; wieder zu beleben. <a href="http://www.webwriting-magazin.de/vom-eigennutz-beim-bloggen/" class="liexternal">Details bei Claudia Klinger</a>.</p>
<p>Ich bin selbst betroffen und habe seit 6 Monaten nichts mehr gebloggt, weil ich persönliche Aufgaben zu erledigen habe und eine längere Auszeit brauche. Keine Ahnung, wie lang.</p>
<p>Überraschend für mich ist, dass die Besucherzahlen nicht sinken und die Abonnements sogar steigen.</p>
<p>Warum?<span id="more-3375"></span> Meine Beiträge sind <em>zeitlos</em>, selbst solche, die als Aufhänger etwa die Fussball-EM von 2008 oder den Amoklauf von Winnenden haben.<br />
Sie werden weiterhin aufgerufen.</p>
<p>Mir ging der Gedanke durch den Kopf,  das Datum im Post und im Kommentar zu entfernen, weil die Leute anfangen sich zu entschuldigen, dass sie so spät in die Diskussion einsteigen.<br />
(Ein Blog ohne Datum &#8211; ist das überhaupt ein Blog?)</p>
<p>Claudia schlägt vor, ein Blog lieber zu löschen, als es vor sich hin dümpeln zu lassen.</p>
<p>Ich lese z.B. englische Blogs wie problogger oder coppyblogger, auch einige deutsche, wo die alten Archivposts nach wie vor gültig sind. Dafür hat ein Blog ja ein Archiv.</p>
<p>Möglicherweise verlieren die Blogger/innen die Lust am schreiben, die wenig Eigenes, Grundsätzliches, Neues, bloggen und stattdessen die Leute aus den Holzmedien nachmachen und glauben ständig aktuelle Nachrichten bringen zu müssen.<br />
Auf vielen Blogs kann man den Eigensinn des Bloggers nicht erkennen, keine Leidenschaft, keine Inspiration für die Lesenden, kein &#8216;value&#8217;. Claudia schreibt an einem &#8220;richtigen&#8221;, also aufwändigem Artikel um die 2 Stunden. Das geht mir genauso. Mit Recherchen dauert es oft aber viel länger.</p>
<h3>Qualität vor Quantität</h3>
<p>Claudia schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8230; ich hab’ keine Lust, es [mein Blog] im Stil eines “angesagten” rund-ums-Internet-Blogs ständig mit irgendwelchen aktuellen Inhalten zu füllen. Nur sehr gelegentlich kommt ein “richtiger” Artikel, was alleine für ein Blog nicht reicht &#8211; jedenfalls nicht dazu, in den RSS-Readern zu bleiben und eine gewisse Leserschaft kontinuierlich zu binden.</p></blockquote>
<p>Meines Erachtens ist genau das Gegenteil der Fall.</p>
<p>Erstens, <em>nur </em>&#8220;richtige&#8221; Artikel <em>binden </em>die Lesenden und zweitens ist <em>weniger  mehr</em>.  Ich lese schon lange keinen Reader mehr, weil selbst die Blogs, deren Themen und Autoren mich interessieren, immer wieder Mittelmäßiges schreiben, weil sie wohl meinen, es ist wieder mal an der Zeit was zu publizieren&#8230;</p>
<p>Ich glaube nicht, dass es gültige Regeln fürs Bloggen gibt, sondern nur eine bestimmte Einstellung;  die Grundhaltung im Web 2.0 ist:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Wir sind eine Gemeinschaft, von der ich ein Teil bin, und weil ich es mag in guter Gesellschaft zu sein, tue ich alles in meiner Macht stehende, um diese Gemeinschaft so zu gestalten, dass ich mich wohl mit den anderen fühle und sie sich mit mir.</strong></p>
<p>Wenn man das verstanden hat und umsetzt, wird man überrascht sein, über die Resonanz und die Fülle, die da zurück kommen. Kalkulierbar ist das nicht. Oder gerade doch?</p>
<p>Claudia schreibt weiter:</p>
<blockquote><p>Es ist schließlich nicht mehr neu und “hipp”, zu bloggen &#8211; also musst du eine Antwort haben auf die Frage: <strong>Was bringt mir das?</strong> Gibt es diese Antwort nicht, hörst du eben auf!</p></blockquote>
<p>Ich glaube auch nicht, dass irgend jemand eine Antwort auf die Frage &#8220;Was bringt mir das?&#8221; haben kann. Ob wir eine Reise antreten, mit einem Partner zusammen ziehen oder zu bloggen beginnen, wir <em>können </em> nicht wissen, was uns das bringt. Ganz einfach, weil die meisten Menschen nicht gut darin sind, in die Zukunft zu schauen. Ich kann es sogar überhaupt  nicht.</p>
<p>Die Frage ist auch gar nicht so wichtig, wichtig ist die Antwort. Und wenn du keine hast, dann höre nicht auf, sondern finde sie.</p>
<p>Wo? In dir selbst natürlich.</p>
<p>Hier ist eine Übung von Fred Dodson, die nicht nur für Blogger wertvoll ist, sondern für alle:</p>
<h4>Die persönliche Energieliste</h4>
<p>Nimm jetzt ein leeres Blatt Papier zur Hand, wo du schon mal da bist, und schreibe die Dinge auf, die dich persönlich&#8230;</p>
<p>&#8230;interessieren,</p>
<p>&#8230;faszinieren,</p>
<p>&#8230;begeistern,</p>
<p>&#8230;die du bewunderst,</p>
<p>&#8230;die du schätzt,</p>
<p>&#8230;die du schön findest,</p>
<p>&#8230;die du genial findest,</p>
<p>&#8230;bei denen du Enthusiasmus spürst,</p>
<p>&#8230;nach denen du dich sehnst,</p>
<p>&#8230;die eine sanfte oder starke Euphorie in dir auslösen.</p>
<p>Auf dieser deiner &#8220;Energie-Liste&#8221; können Orte, Menschen, Ziele, Wünsche, die Natur, Künstler, Farben, Filme, Bücher, Kulturen, Lehrer, Szenarien, Situationen, Erinnerungen, Vorstellungen sein.</p>
<p>Es können Themen wie Beruf, Geld, Gesundheit, Körper, Liebe, Sex, Spiritualität, Politik, Kulturelles, Mode, Musik, Science-Fiction, Geschichte, Natur, Architektur, Phantasie, Emotionen, Weltbilder, Organisation oder sonst was sein.</p>
<p>Schreibe geduldig, achtsam und bewusst, denn diese Liste reflektiert die Sehnsucht deiner Seele. Während des Schreibens kann es wirklich nichts Wichtigeres geben.</p>
<p>Tue das bitte jetzt, bevor du weiter liest, denn die Antworten, die du im Leben suchst, liegen nicht &#8220;irgendwo weiter unten im Text&#8221;, nicht im nächsten Buch, nirgendwo in der Außenwelt, sondern in dir. Diese Antworten sind bereits auf der Liste enthalten!</p>
<p>Die Energie, die Realität erschafft &#8211;  das &#8220;Leuchten&#8221; -,  wird mit Begriffen wie &#8220;Enthusiasmus&#8221;, &#8220;Wertschätzung&#8221; oder &#8220;Euphorie&#8221; am besten umschrieben.</p>
<p>Willst du im Leben irgendetwas von Wert erleben oder etwas Grundlegendes über dich selbst herausfinden, wirst du lernen müssen, diesen emotionalen Zuständen wiederholt nachzugehen, sie herzustellen, anzuschauen (wie du es gerade mit der Liste gemacht hast) und das zentrale Gefühl an sich auf die von dir erwünschten Realitäten zu übertragen.</p>
<p>Die persönliche Liste, die du soeben erstellt hast, ist wichtiger als jedes Buch, da sie mentale Konzepte enthält, die aus dir selbst kommen <em>statt aus zweiter Hand</em>.</p>
<h3>Heilung</h3>
<p>Du findest nicht nur Antworten in solchen euphorischen Zuständen, zusätzlich dient diese sehr hohe <em>emotionale Schwingungsfrequenz</em> auch der Heilung von Krankheiten, der Auflösung von Problemen, dem Kontakt zu dem, was viele als &#8220;Höheres Selbst&#8221; bezeichnen, der Entdeckung von &#8220;Wer du wirklich bist&#8221; und einer Reihe anderer Erfahrungen von <em>hoher Qualität</em>.</p>
<ul>
<li>Wie schwer ist es doch, krank zu sein, während du dich in einem Zustand von <em>Begeisterung </em>über eine Arbeit (Arbeitsrausch) befindest.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie schwer ist es, sich mit jemandem zu streiten, dem/der gegenüber man starke <em>Wertschätzung </em>empfindet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie leicht ist es, etwas zu lernen, wenn man wirklich am Thema <em>interessiert </em>ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie viel Spaß kann es machen, &#8220;diszipliniert&#8221; zu sein, wenn eine Sache tatsächlich <em>fasziniert</em>.</li>
</ul>
<h3>Ein eigenes Leben bedeutet eigene Energien zu mobilisieren</h3>
<p>An Claudias &#8220;richtigen&#8221; Artikeln spüre ich ihren Enthusiasmus für das Thema. Ich lese sie gerne, obwohl ich häufig nicht mit ihr übereinstimme. Denn ihre Ideen und Gedanken inspirieren mich (wie jetzt zu diesem Blog). Bringen mich zum Nachdenken. Kitzeln Neues aus mir heraus.</p>
<p>Es ist nicht wichtig, ob jemand meiner Meinung ist oder nicht. Sondern ob ich ihn oder sie wertschätze, weil sie Zeit <em>und </em>Energie in ihre Arbeit steckt und das Ergebnis demgemäß ausfällt.</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Wie immer, ist dieser Beitrag für alle, nicht nur für Blogger, die ich als Beispiel herangezogen habe. Trotzdem ein kleiner Leckerbissen für blog-müde Blogger: <a href="http://www.problogger.net/archives/2008/03/23/how-to-breathe-life-back-into-your-blog/" title="Tipps: Wiederbelebung für Blogs" class="liexternal">How to Breathe Life Back into Your Blog</a></p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p><strong>UPDATE </strong>- Auf <a href="http://mashable.com/2009/10/17/crowdsourced-twitter-trends/" title="Blogger tweeten mehr, anstatt zu bloggen" class="liexternal">Mashable</a> gefunden:  Lifecaster, blogger, and über web geek, Chris Pirillo [<a href="http://twitter.com/chrispirillo" target="_blank" class="liexternal">@chrispirillo</a>] says that more and more bloggers are tweeting instead of blogging. Pirillo believes that <span>Twitter<span><a href="http://www.blippr.com/apps/336651-Twitter" rel="http://www.blippr.com/apps/336651-Twitter.whtml" target="_blank" class="liexternal"></a></span></span> offers pithy bloggers the opportunity to save the “time and energy poured into long-from blog posts, and instead find a way to say the same thing in 140 characters.”</p>

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	Tags: <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/blog/" title="Blog" rel="tag nofollow">Blog</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/claudia-klinger/" title="Claudia Klinger" rel="tag nofollow">Claudia Klinger</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/energie/" title="Energie" rel="tag nofollow">Energie</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/uebung/" title="Übung" rel="tag nofollow">Übung</a></span><br />
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		<title>Streamst Du schon oder bloggst Du noch?</title>
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		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/web20/streamst-du-schon-oder-bloggst-du-noch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 15:21:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Konversation]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description>Die erwünschte Nachricht kommt zu dir: das ist Streaming. Blogs sind ungeeignet für den Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten und Freunden, aber wie erreicht man eine Beziehungskultur?</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://rette-sich-wer-kann.com/web20/streamst-du-schon-oder-bloggst-du-noch/" title="Permanent link to Streamst Du schon oder bloggst Du noch?"><img class="post_image alignnone remove_bottom_margin" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/08/web-of-flow.jpg" width="336" height="221" alt="Post image for Streamst Du schon oder bloggst Du noch?" /></a>
</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3259" title="Web of Flow, powered by You" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/08/web-of-flow.jpg" alt="Web of Flow, powered by You" width="272" height="179" />Als ich diesen <a href="http://blog.myonid.de/2009/08/streamst-du-schon-oder-bloggst-du-noch/" title="Blog von Mario Grobholz" class="liexternal">Titel eines Posts von Mario Grobholz</a> in meinem Twitter-Stream las, dachte ich: Genau deshalb blogge ich zur Zeit nicht, weil ich das für mich richtige Streaming-Tool noch nicht gefunden habe.</p>
<h3>Streaming</h3>
<p>Was ist &#8220;Streaming&#8221;? Auch <em>Flow </em>für engl. &#8220;das Fließen, der (Daten)Fluss&#8221;.</p>
<p>Man versteht darunter den Datenfluss im Internet, den der User sofort und ich Echtzeit erhält. Email gehört nicht dazu, denn die erhält die Empfängerin erst, wenn sie ihre Mailbox öffnet, das kann 1 Minute oder 3 Tage später sein.</p>
<p>Ein Blog gehört auch nicht dazu, weil du den Text nicht lesen kannst, während ich ihn schreibe, sondern erst nachdem ich ihn veröffentlicht habe und du ihn dann später hier oder im RSS-Reader aufrufst, und er nicht in deinem &#8216;Stream&#8217; erscheint, sondern höchstens ein Hinweis darauf. Das gleiche gilt für Kommentare. Viele kommen gar nicht zurück, um eventuelle Kommentare zu lesen.</p>
<p>Die enge Verbindung zwischen Blog-Beiträgen und den dazugehörigen Kommentaren mag zuerst als positives Zusammenspiel erscheinen, ist aber sehr begrenzt und geschlossen. <span id="more-3239"></span>Um einen interessanten Kommentar-Thread zu verfolgen, müssen die Leute zum Beitrag gehen, den Kommentar-Link öffnen und runter scrollen, bis sie das Gesuchte finden. Zu aufwändig, dieses &#8220;umher wandern im Netz von Seiten&#8221;. Es ist wie ein Ausflug in die Bücherei.</p>
<h3>Was du brauchst und willst, kommt zu dir</h3>
<p>Twitter und ähnliche Anwendungen (Friendfeed, Facebook) dagegen basieren auf dem &#8220;Web im Fluss&#8221;: Informationen aller Art <em>fließen zu uns</em>, nicht anders herum. Und dieser Fluss wird durch Menschen angestoßen, kommt durch Beziehungen zustande, und besteht nicht aus einem Haufen von Klicks, Scrollen und dergleichen. Es ist eine Bewegung weg vom &#8220;Jagen und Sammeln&#8221; zu einer Beziehungs-Kultur.</p>
<p>Unsere Flow-Anwendung, unser Life-Stream, ist das <em>Sammelbecken für <strong>erwünschte</strong> Information</em>, anstatt dass wir ihr mit großem Zeitaufwand hinterher eilen müssen.</p>
<h3>Sind Blogs überholt?</h3>
<p>Tendenziell verlagert sich Kommunikation, also auch Blog-Kommentare, mehr und mehr in die Streams von Twitter und Facebook, wo in lockerem Gesprächsstil Austausch viel einfacher, zeitnaher und schneller geht.</p>
<p>Werden dadurch Blogs unattraktiv, weil sie zwar den Artikel und die Information bieten, aber künftig immer weniger Kommentare und Diskussionen enthalten?</p>
<p>Was wird dann aus den Blogs, wenn die Konversation darüber woanders stattfindet?</p>
<p>Sie werden der Ort sein, wo wir unsere Beiträge archivieren, wo die Leute sie finden können, wenn sie sie brauchen. Das ist notwendig.</p>
<p>Nach diesem Prinzip verfahre ich seit Jahren mit meinen Websites und diesem Blog. Nur im Blog publiziere ich noch; um vertiefende Informationen anzubieten, verweise ich auf Website-Artikel, von denen ich in der Vergangenheit reichlich geschrieben habe.</p>
<p>Beim Bloggen bleibt das <em>austauschende</em> Gespräch mit Gleichgesinnten auf der Strecke. Das Fließen von Gedanken hin und her fehlt.</p>
<p>Beim Entwerfen moderner  Blog-Software hatten die Entwickler nicht &#8220;Flow&#8221; im Sinn: Diese Software basiert noch auf Web 1.0-Prinzipien. Und obwohl sie dabei geholfen hat, eine Revolution in Sachen &#8216;Sozialfähigkeit&#8217; zu erzeugen, unterstützt sie dies selbst nicht besonders gut.</p>
<h3>Wie finden wir, was wir suchen?</h3>
<p>Ich gelange zu Blog-Posts zunehmend über Erwähnungen in Form von &#8216;Gesprächsstückchen&#8217; auf Twitter (viele Leute nutzen dazu auch Facebook oder Friendfeed.) Dazu muss ich nicht mal den Browser öffnen und eine Website ansteuern. Nachdem ich den PC angeschaltet habe, erscheint am Rand des Monitors ein ca. 12 cm breiter Streifen (die Software &#8220;Twhirl&#8221;), wo zwei- bis dreizeilige Sätze mit einem Link aufgelistet sind. Sie machen mich aufmerksam auf Dinge, die mich interessieren.</p>
<p>Da steht zum Beispiel:</p>
<p><code>Ende der E-Mail? http://post.ly/2E23</code></p>
<p>dann kommt die nächste Zeile:</p>
<p><code>8 Valuable Lessons Newspapers Must Learn From Bloggers to Survive http://is.gd/2fZZW</code></p>
<p>Manchmal überfliege ich die Liste, also meinen &#8216;Stream&#8217;; manchmal öffne ich gleich ein Windows-Fenster, das ihn überdeckt und ich beachte ihn gar nicht. (Ich gehe auch nicht immer ans Telefon, nur weil es gerade klingelt.)</p>
<p>Wenn mich eine Nachricht interessiert und ich mir Zeit dafür nehmen will, klicke ich auf einen Link in dem abwärts strömenden Fluss (es fließen von oben ständig neue Infos rein), schaue mir den ganzen Artikel  an, und biete meine Sichtweise im Flow/Stream an, also auf Twitter oder Friendfeed, und <em>nicht auf dem Blog</em>. Danach kehre ich zurück zu meinem Info-Fluss (flow), wo ich mich die meiste Zeit aufhalte.</p>
<p>Das macht Sinn: Denn ich will über den Blog-Post mit der Person reden, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, und nicht mit einer fremden Gruppe auf dem Blog, oder sogar mit dem Autor, den ich wahrscheinlich überhaupt nicht kenne.</p>
<p><a href="http://www.stoweboyd.com/message/2009/08/kevin-marks-flow-past-web-the-web-of-flow.html" title="The Web of Flow" class="liexternal">Stowe Boyd</a> (er prägte den Begriff  &#8217;social tools&#8217; bereits 1999) empfiehlt &#8220;Web of Flow&#8221; ein paar mal hintereinander zu sagen:</p>
<blockquote><p>So say &#8220;Web of Flow&#8221; a few times. Get used to it. Tell all your friends. It may wind up being called the Real Time Web, but you&#8217;ll know what is really going on if someone asks you.</p></blockquote>

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		<title>Heute ist Learn-nothing-day</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 22:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zusammenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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		<description>Unschoolers need a holiday. When people ask if they homeschool in the summer, they say yes. When people ask when they have a break from learning, they say never. This has gone on for a long time now. (Sandra Dodd)
Deshalb rief Sandra Dodd, die bekannte Unschoolerin aus den USA, erstmals letztes Jahr, 2008, zu diesem [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/heute-ist-learn-nothing-day/" title="Permanent link to Heute ist Learn-nothing-day"><img class="post_image alignnone remove_bottom_margin" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/07/learn-nothing-360x234.jpg" width="360" height="234" alt="Post image for Heute ist Learn-nothing-day" /></a>
</p>
<p><img class="size-medium wp-image-3229 alignleft" title="Learn Nothing Day" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/07/learn-nothing-360x234.jpg" alt="Learn Nothing Day" width="324" height="211" /></p>
<p>Unschoolers need a holiday. When people ask if they homeschool in the summer, they say yes. When people ask when they have a break from learning, they say never. This has gone on for a long time now. (Sandra Dodd)</p>
<p>Deshalb rief Sandra Dodd, die bekannte Unschoolerin aus den USA, erstmals letztes Jahr, 2008, zu diesem Tag auf, an dem nichts gelernt werden darf/soll. Mit großem Erfolg.<span id="more-3228"></span> (<a href="http://www.unerzogen.de/weblog/2009/07/19/24-juli-learn-nothing-day/" title="Unerzogen.de" class="liexternal">Mehr dazu auf unerzogen.de</a>)</p>
<p>Einige Gründe für Homeschooling zeigt der Film:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/G-duKD-MKCA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/G-duKD-MKCA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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	Tags: <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/freiheit/" title="Freiheit" rel="tag nofollow">Freiheit</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/schule/" title="Schule" rel="tag nofollow">Schule</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/selbstbestimmung/" title="Selbstbestimmung" rel="tag nofollow">Selbstbestimmung</a></span><br />
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		<title>Kinder und das liebe Geld</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 16:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description>In der zweiten Ausgabe des Unerzogen-Magazins liegt der Schwerpunkt auf dem  Umgang mit Geld innerhalb der Familie.
Die Amerikanerin Rue Kream, Mutter von zwei Töchtern, erzählt im Interview über den gleichberechtigten Umgang mit Geld in ihrer Familie.
Niki Lambrianidou wirft einen Blick auf die Abschaffung der Kinderarbeit und fragt, ob das Fluch oder Segen sei.
Neben weiteren Artikeln [...]</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p><a href="http://www.unerzogen-magazin.de/" ><img class="alignleft" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/07/unerzogen-cover-2-2009.gif" alt="unerzogen-magazin" width="189" height="255" /></a>In der zweiten Ausgabe des Unerzogen-Magazins liegt der Schwerpunkt auf dem  Umgang mit Geld innerhalb der Familie.</p>
<p>Die Amerikanerin Rue Kream, Mutter von zwei Töchtern, erzählt im Interview über den gleichberechtigten Umgang mit Geld in ihrer Familie.</p>
<p>Niki Lambrianidou wirft einen Blick auf die Abschaffung der Kinderarbeit und fragt, ob das Fluch oder Segen sei.</p>
<p>Neben weiteren Artikeln zum Titelthema unterziehen Jobst Quis und Dr. Katja Rose die Theorien des Michael Winterhoff einer Prüfung.</p>
<p>Henrik Ebenbeck zeigt die Probleme auf, mit denen die berühmte Summerhill School zu kämpfen hat.</p>
<ul>
<li>Zur Website des<a href="http://www.unerzogen-magazin.de/" class="liexternal"> Unerzogen-Magazin</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Magazin als ePaper (pdf, 4,90 EUR) <a href="https://www.unerzogen-magazin.de/download/?magID=7" title="Download Unerzogen-Magazin 2/09" class="liexternal">sofort herunterladen</a></li>
</ul>

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		<title>Wie Musik die Welt verändert – wirklich verändert!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/matriarchat/~3/_nsVgyTg3gE/</link>
		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/wie-musik-die-welt-veraendert-wirklich-veraendert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 17:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft im Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Idee]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/?p=3164</guid>
		<description>Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt - egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.

Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.
Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative "Playing for Change".</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Zur Zeit kann ich nicht schreiben, weil ich mich in einer Identitätskrise befinde; ich krieg&#8217; keinen Text aus meinem Kopf in die Tastatur. Aber folgendes Projekt aus der Musikbranche möchte ich mit euch teilen: Playing for Change.</p>
<blockquote><p>Es ist ein Wandel im Gange auf der Welt &#8211; egal wo man hinschaut, entdeckt man Um- und Durchbrüche aller Art.</p>
<p>Will man alle diese Entwicklungen auf einen einfachen Nenner bringen könnte man vielleicht sagen: Die Menschheit entwickelt sich weg von Trennung und Angst hin zu Einheit, Gemeinschaft und Vertrauen.</p>
<p>Einen musikalischen Ausdruck dieser Entwicklung bietet die wunderschöne Initiative &#8220;Playing for Change&#8221;.</p>
<p>(Quelle: <a href="http://www.sein.de/kultur/2009/playing-for-change.html" title="Sein-Online-Magazin" class="liexternal">Sein</a>)</p></blockquote>
<p><a href="http://www.playingforchange.com/" title="Playing for Change Website" class="liexternal"><strong>Playing for Change</strong></a> ist ein Multimedia-Musik-Projekt, das vom Produzenten Mark Johnson 2004 gegründet wurde, mit dem Ziel &#8220;inspire, connect, and bring peace to the world through music&#8221;.</p>
<p>Johnson verwirklichte seine Idee, indem er mit einem mobilen Ton-Studio um die Welt reiste, und lokale Musiker aufnahm, die alle den gleichen Song, aber in ihrer eigenen Interpretation, ausführten.</p>
<p>Hört die Musiker/innen im Video und schreibt im Kommentar eure Eindrücke:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="460" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.playingforchange.com/player/widget.swf?episode=1" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="460" height="360" src="http://www.playingforchange.com/player/widget.swf?episode=1" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object></p>

<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=3164&type=feed" alt="" />
	Tags: <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/gemeinschaft/" title="Gemeinschaft" rel="tag nofollow">Gemeinschaft</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/idee/" title="Idee" rel="tag nofollow">Idee</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/musik/" title="Musik" rel="tag nofollow">Musik</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/wandel/" title="Wandel" rel="tag nofollow">Wandel</a></span><br />
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		<item>
		<title>Selbsterkenntnis: Bist du eine Ameise oder ein Adler? (Video)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/matriarchat/~3/is1dBitFUdw/</link>
		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/spiritualitaet/selbsterkenntnis-bist-du-eine-ameise-oder-ein-adler-video/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 May 2009 20:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensanschauung]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[Ameise]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Ackermann]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Ebook]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssatz]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[NIPSILD]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description>Der Mentaltrainer Andreas Ackermann verweist in dem Video auf die Methode nicht in Problemen, sondern in Lösungen zu denken (NIPSILD). Sehr klar verständlich und unterhaltsam setzt er sein Wissen frei und bietet sein Buch: "Easy zum Erfolg" allen Interessierten zum freien Download.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://rette-sich-wer-kann.com/lebendig-gesund/spiritualitaet/selbsterkenntnis-bist-du-eine-ameise-oder-ein-adler-video/" title="Permanent link to Selbsterkenntnis: Bist du eine Ameise oder ein Adler? (Video)"><img class="post_image alignnone remove_bottom_margin" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2007/09/ameisen.jpg" width="454" height="185" alt="Post image for Selbsterkenntnis: Bist du eine Ameise oder ein Adler? (Video)" /></a>
</p>
<p>Der Mentaltrainer Andreas Ackermann verweist hier auf die Methode nicht in Problemen, sondern in Lösungen zu denken (NIPSILD). Sehr klar verständlich und unterhaltsam setzt er sein Wissen frei und bietet sein Buch: &#8220;Easy zum Erfolg&#8221; allen Interessierten zum freien Download.</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/p/AB91D66EC20835D3&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/p/AB91D66EC20835D3&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Gratis <a href="http://www.aa-training.ch/ebook.html" class="liexternal">Ebook-Download &#8220;Easy zum Ziel&#8221;</a> oder zum Anfassen: <a href="http://www.amazon.de/Easy-zum-Ziel-mentalen-Gewinner/dp/3813805255%3FSubscriptionId%3D02E5W5871AJF7PMMMS82%26tag%3Dbloghv-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3813805255" name="evtst|a|3813805255" rel="nofollow" class="liamazon">Easy zum Ziel: Wie man zum mentalen Gewinner wird</a>.</p>
<p>Übrigens: Alles, was Ackermann thematisiert, kenne ich aus eigener Erfahrung. Was er vorschlägt funktioniert. Und ich habe dieses Video vorgestern zum erste Mal gesehen und von Andreas Ackermann noch nie gehört. Auf jeden Fall können universale Gesetze auf verschiedenste Weise dargestellt werden.</p>
<p>Wie z.B. auch von Fred Dodson in <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/info/tools-hilfen-tipps/drei-fragen-die-dein-leben-veraendern/" class="liinternal">Drei Fragen, die dein Leben verändern</a> oder <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/gesellschaft-im-wandel/realitaet-illusion/das-geheimnis-dein-bewusstsein-zu-trainieren-um-deine-traeume-zu-verwirklichen/" class="liinternal">Das Geheimnis, dein Bewusstsein zu trainieren, um deine Träume zu verwirklichen</a>.</p>
<p>Wer nicht weiß, was Glaubenssätze sind, hier entlang bitte: <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/glaubenssaetze-aufmerksamkeit/" class="liinternal">Glaubenssätze &#8211; eine Form hochkonzentrierter Aufmerksamkeit</a> und <a href="http://rette-sich-wer-kann.com/existenzielle-fragen/warum-negative-glaubenssaetze-wertvoll-sind/" class="liinternal">Warum negative Glaubenssätze wertvoll sind</a>.</p>
<p>Welche Erfahrungen hast du? Kennst du ähnliche Methoden?</p>

<img src="http://rette-sich-wer-kann.com/?ak_action=api_record_view&id=3122&type=feed" alt="" />
	Tags: <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/ameise/" title="Ameise" rel="tag nofollow">Ameise</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/andreas-ackermann/" title="Andreas Ackermann" rel="tag nofollow">Andreas Ackermann</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/bewusstsein/" title="Bewusstsein" rel="tag nofollow">Bewusstsein</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/ebook/" title="Ebook" rel="tag nofollow">Ebook</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/glaubenssatz/" title="Glaubenssatz" rel="tag nofollow">Glaubenssatz</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/glaubenssaetze/" title="Glaubenssätze" rel="tag nofollow">Glaubenssätze</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/illusion/" title="Illusion" rel="tag nofollow">Illusion</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/nipsild/" title="NIPSILD" rel="tag nofollow">NIPSILD</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/selbsterkenntnis/" title="Selbsterkenntnis" rel="tag nofollow">Selbsterkenntnis</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/video/" title="Video" rel="tag nofollow">Video</a></span>, <span class="post_meta"><a href="http://rette-sich-wer-kann.com/tag/wandel/" title="Wandel" rel="tag nofollow">Wandel</a></span><br />
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</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/matriarchat/~4/is1dBitFUdw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Signal versus Rauschen – Wann bin ich Teil einer Web-Community?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/matriarchat/~3/eV_YB_pydbw/</link>
		<comments>http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/signal-versus-rauschen-wann-bin-ich-teil-einer-web-community/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 19:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Matriarchat]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rette-sich-wer-kann.com/?p=3082</guid>
		<description>Wahrscheinlich versteht die Mehrheit, die social-media-Dienste verwendet, darunter Kommunikations-Werkzeuge, die die Interaktion mit anderen erleichtern. Leider gibt es einen kleinen Teil von Benutzer/innen, die diese Services als ein digitales Megaphon für ihre eigene  Selbstdarstellung verwenden. Gefunden: Parallelen zwischen Twitter und Stammesgesellschaften.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/signal-versus-rauschen-wann-bin-ich-teil-einer-web-community/" title="Permanent link to Signal versus Rauschen &#8211; Wann bin ich Teil einer Web-Community?"><img class="post_image alignnone remove_bottom_margin" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/community_by_daveisaacs.jpg" width="527" height="445" alt="Post image for Signal versus Rauschen &#8211; Wann bin ich Teil einer Web-Community?" /></a>
</p>
<p>Wahrscheinlich versteht die Mehrheit, die <span style="font-style: italic;">social-media</span>-Dienste verwendet, darunter Kommunikations-Werkzeuge, die die Interaktion mit anderen erleichtern. Leider gibt es einen kleinen Teil von Benutzer/innen, die diese Services als ein digitales Megaphon für ihre eigene  Selbstdarstellung verwenden.</p>
<p>Wir sind an Wettbewerb überall in unserem Leben gewöhnt. In der Familie konkurrieren wir mit Geschwistern, in der Schule um gute Noten, im Job um Geld; da nennen wir es  &#8220;Ellenbogengesellschaft&#8221;. Wir können dem als Individuum kaum entkommen, denn sonst haben wir nichts zu essen, keine Wohnung, kein Auto und kein Internet.</p>
<p>Wettbewerb ist eine patriarchale Erscheinung, ausgelöst durch extreme Hungersnöte vor 7000 Jahren und den ersten Kämpfen gegen Nahrungskonkurrenten (damals Raubtiere, vor allem Wölfe).</p>
<p>Das Web 2.0 ist anders. Und soll anders sein. Menschen, die von Gewalt, Herrschaft und Konkurrenz genug haben, programmieren Software, die immer mehr verfeinert wird, um dem Sozialwesen Mensch gerecht zu werden. Jedes Neugeborene verhält sich von Natur aus sozial. Und wenn es nicht daran gehindert wird, tut es das sein Leben lang. (Unsere Kinder werden daran gehindert &#8211; noch.)</p>
<p>Und noch gibt es keine Generation, die soziale Fähigkeiten von Klein auf entwickeln konnte. Deshalb müssen wir sie erlernen, wenn wir irgendwie in <em>sozialem </em>Kontakt mit anderen sein wollen &#8211; ganz unabhängig von unserem Alter. Vielen gefällt das nicht, denn es stellt eine echte Herausforderung dar. Aber mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Analphabetismus &#8211; wenn nicht sogar noch deutlicher.</p>
<h3>Signal-Rausch-Verhältnis = Information versus Anekdote</h3>
<p><em>(Begriffserklärung Signal-Rausch-Verhältnis am Ende des Beitrags eingefügt)</em></p>
<p>Eine tolle Sache bei Twitter, Facebook, Blogs etc. ist, dass du alles sagen kannst, was du willst; keine Selbstverständlichkeit in der Familie, in der Schule oder im Job!</p>
<p>Manche geben Informationen weiter, andere entscheiden sich dafür Anekdoten zu erzählen, und wieder andere reden über ihre Katze.</p>
<p>Verschiedene Beobachtungen (z.B. von <a href="http://www.twitalyzer.com" class="liexternal">Twitalyzer</a>) haben dabei Folgendes ergeben:</p>
<blockquote><p><span style="font-weight: bold;">Die Tendenz ist, dass Leute sich von </span><span style="font-style: italic; font-weight: bold;">Fremden </span><span style="font-weight: bold;">angezogen fühlen, die Informationen weiter geben.</span></p></blockquote>
<p>Das Signal-Rausch-Verhältnis (<span style="font-style: italic;">signal-to-noise ratio</span>) ist ein Messwert für die Neigung der User anderen <em>Informationen zu bieten</em>, im Gegensatz zu <em>Anekdoten</em>.</p>
<h3>Die Definition für &#8220;Signal&#8221; am Beispiel von Twitter und Blogs</h3>
<p>Als Signal wird jedes Twitter-Update gewertet, das mindestens eins der folgenden Elemente enthält:</p>
<ul>
<li><em><strong>Bezugnahme </strong></em>auf andere Personen (bei Twitter die Verwendung von &#8220;@&#8221; gefolgt von Text)</li>
<li><strong><em>Links </em></strong>zu URLs, die man besuchen kann (bei Twitter die Verwendung von &#8220;http://&#8221; gefolgt von Text)</li>
<li><strong><em>Hashtags </em></strong> zum erkunden und beteiligen (bei Twitter die Verwendung von &#8220;#&#8221; gefolgt von Text)</li>
<li><strong><em>Retweets </em></strong>anderer Leute, um Infos weiterzuleiten (bei Twitter als &#8220;rt&#8221;, &#8220;r/t/&#8221;, &#8220;retweet&#8221; oder &#8220;via&#8221; gekennzeichnet)</li>
</ul>
<p>Für Blogs oder Kommentare sind Signal-Elemente:</p>
<ul>
<li><em><strong>Zitate </strong></em>anderer Personen; Blogs und Kommentarformulare haben eingeschränkte Formatierungsmöglichkeiten, aber &#8220;Zitat&#8221; ist typisch und wichtig, es wird in html als &lt;blockquote&gt;-tag eingeschlossen.</li>
<li><em><strong>Links </strong></em>zu URLs</li>
<li><strong><em>Tags </em></strong> um weitere Blog-Artikel zu diesen Stichworten zu erkunden (auf diesem Blog immer oben vor dem Text; klick mal versuchsweise auf ein Tag)</li>
<li><strong><em>Trackbacks</em></strong><strong><em> </em></strong>(und Tweetbacks) um Info blogübergreifend anzubieten (befinden sich bei den Kommentaren; als separate Liste oder chronologisch zwischen den Kommentaren).</li>
</ul>
<p>Wenn du die Summe dieser 4 Elemente durch die Anzahl der veröffentlichten Updates teilst, dann bekommst du das Signal-Rausch-Verhältnis des Twitterers, Bloggers oder des Kommentierenden. Du hast zum Beispiel vier Tweets oder Blogbeiträge publiziert und zwei davon enthalten Links, dann ist dein Signal-Rausch-Verhältnis 50%.</p>
<p>Bei Twitter mit der Einschränkung auf nur 140 Zeichen ist die Gefahr, dass du andere &#8220;berauschst&#8221; geringer als bei Kommentaren.</p>
<h3>Soziale Einflussrate</h3>
<p><span style="font-style: italic;">Sozialsein </span>bedeutet, dass das, was du der Gemeinschaft zu bieten hast, <span style="font-weight: bold; font-style: italic;">gefragt </span>ist. Dabei kommt es überhaupt nicht auf die Menge an. Je stärker du gefragt bist (weil du für andere wertvolle Infos veröffentlichst oder weiter gibst), desto größer ist dein Einfluss (<span style="font-style: italic;">influence</span>) im Sinn von  <span style="font-weight: bold;">Reichweite </span>(<span style="font-style: italic;">reach</span>).</p>
<p>Viele glauben, dass Erfolg in &#8220;Popularität&#8221; gemessen werden kann. Also, wenn du viele Followers bei Twitter hast oder viele Abonnenten, Leser/innen, Kommentierende bei deinem Blog oder deinem Facebook-Profil. Dem stimme ich nicht zu. Mit bestimmten Tricks ist es leicht, hohe Zahlen und schöne Statistiken vorzuweisen, aber über die Persönlichkeit der Menschen sagt das nichts aus.</p>
<h4>Natürliche Authorität</h4>
<p>Natürlich ist eine gewisse Anzahl von Followern und Leser/innen notwendig. Aber mehr Gewicht hat deine natürliche <span style="font-weight: bold;">Authorität </span>(die aus dir kommt, und dir nicht &#8211; wie bei Politikern &#8211; <span style="font-style: italic;">gegeben </span>wird) und die kann über die Anzahl deiner <span style="font-style: italic;">retweets </span>gemessen werden. Also anhand der Häufigkeit, mit der andere deine Infos weiter leiten.</p>
<p>Der Ältestenrat bei matriarchalen Stammesgesellschaften besteht deshalb aus Autoritätspersonen, weil sie Einfluss im beschriebenen Sinn gewonnen haben. Sie wurden/werden häufig &#8220;retweetet&#8221;. Heißt: Ihre Vor- und Ratschläge tauchen häufig in Gesprächen auf. Das zeigt das Ausmaß ihrer Nützlichkeit für den Clan.</p>
<h4>Großzügigkeit</h4>
<p>Ein weiteres Merkmal der Ältesten und anderer Stammesmitglieder ist <span style="font-weight: bold;">Großzügigkeit </span>(<span style="font-style: italic;">generosity</span>). Bei Twitter wird <span style="font-style: italic;">generosity</span> anhand der Anzahl gemessen, mit der du <span style="font-style: italic;">andere </span>retweetest. Wenn du nämlich der Gemeinschaft zeigst, dass du den Wert anderer schätzt. (Ganz im Gegenteil zum Patriarchat, wo der/das &#8220;andere&#8221; als der Feind/Konkurrent gilt. )</p>
<h4>Schlagkraft</h4>
<p>Dann gibt es noch eine Art des Einflusses, nicht im Sinn von Reichweite, sondern im Sinn von &#8220;<span style="font-weight: bold;">Durchschlagskraft</span>&#8220;. Dazu ein Beispiel:</p>
<p>Im modernen Syrien gibt es nach wie vor spirituelle Heiler/innen. Wer unter einer Krankheit leidet, fragt herum, bis sie jemand findet, der ihr eine Adresse nennen kann. Der jeweilige Heiler wird meist von Angehörigen des Familien- und Bekanntenkreises empfohlen. Da die meisten Patient/innen die Vorurteile teilen, die auch die Heiler/innen selbst gegenüber ihrer Zunft hegen, stellt die Mundpropaganda ein akzeptables Medium der Vermittlung dar. Eine bereits erprobte Heilerin ist weitaus attraktiver als eine unbekannte, selbst, wenn diese einen guten Ruf hat.</p>
<p>Einfluss in Form von <span style="font-style: italic;">Schlagkraft</span> wird im Twitter-Jargon &#8220;clout&#8221; genannt und ist ebenfalls messbar: Die Anzahl der Referenzierungen, also die Bezugnahme auf andere, wird geteilt durch die Zahl der möglichen Referenzierungen (entsprechend der Twitter Search API). Es ist nicht so wichtig zu wissen, wie das technisch durchgeführt wird.</p>
<p>Der Punkt ist: Je mehr Leute auf deine Infos/auf dich Bezug nehmen (deinen Namen nennen per @username), desto höher ist dein <span style="font-style: italic;">clout</span>, deine Schlagkraft.</p>
<p>Den allgemein verständlichen Ausdruck dafür kennen wir schon lange: Mundpropaganda.</p>
<h4>Publikationsrate</h4>
<p>Und ein letztes Kriterium, dass sich auf deine Einflussrate auswirkt ist deine <span style="font-weight: bold;">Publikationsrate</span> (<span style="font-style: italic;">velocity</span>). Twitterst oder bloggst du viel oder wenig?</p>
<p>Das heißt jetzt nicht, dass du möglichst viel twittern, bloggen oder kommentieren sollst, speziell  wenn du nicht viel zu sagen hast und du dann über deine Katzen, Teppichfusseln oder die Gefühle deiner Mutter schreibst.</p>
<p>Aber klar ist, dass die einflussreichsten Leute eine Menge schreiben, das zu einem höheren Bekanntheitsgrad ihrer Person führt, so wie zu einer höheren Wahrscheinlichkeit referenziert und retweetet zu werden. Wer sich nicht muckst, dem/der kann man auch kein Gehör schenken.</p>
<p>Umgekehrt: bloggen, kommentieren oder twittern über Nichts erhöht zwar deine Publikationsrate (<span style="font-style: italic;">velocity</span>), reduziert aber dein Signal-Rausch-Verhältnis. Und außerdem: wenn du anfängst über Null zu schwafeln, dann verlierst du Leser/innen, Followers und &#8230; Zuhörer.</p>
<p>Womit wir beim &#8220;richtigen&#8221; Leben angekommen wären. Vergiss Twitter, dein Blog und die sozialen Medien für einen Moment und überprüfe dein Verhalten im Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis. Wie sieht da dein Signal-Rausch-Verhältnis aus? Berauschst du die anderen mit Nonsens oder setzt du klare Signale?</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p><strong>UPDATE</strong>: Das <strong>Signal-Rausch-Verhältnis</strong> (auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6rabstand" id="aptureLink_EHj3Q4Qqhy" rel="nofollow" class="liwikipedia">Störabstand</a> genannt) dient zur Beurteilung der <em>Qualität eines Kommunikationspfades</em>. Ein bekanntes Beispiel ist das Radio. Die technische <em>Qualität </em>eines vom Sender stammenden Nutzsignals, das von einem Rauschsignal überlagert wird, ist der springende Punkt: Entweder du verstehst etwas oder  hörst nur Rauschen. Wenn du es nicht schaffst, den Sender klar reinzukriegen, suchst du dir einen anderen Sender mit einem klaren Signal, bevor du das Rauschen über dich ergehen lässt.</p>
<p>Diese Analogie wird im englischsprachigen Internet-Jargon für Texte verwendet, die eng am Thema bleiben und zügig auf den Punkt kommen im Gegensatz zu unnötigen Floskeln oder Geschwafel.</p>
<p>Englische Blogger kommen typischerweise sofort zum Thema. Das gilt nicht nur für Blogs, sondern überhaupt fürs Schreiben und Texten in Literatur oder Werbung. Das liegt daran, dass Highschools und Colleges &#8220;Schreiben&#8221; und &#8220;Kreatives Schreiben&#8221; standardmäßig unterrichten. Eins der Merkmale, die bei einem Kulturvergleich als erstes ins Auge springen.</p>
<p>Rauschen ist z.B. im Kommentar von Eve &#8220;nun komme ich deiner aufforderung nach:)&#8221; &#8211; denn damit kann hier niemand etwas anfangen. Es bezieht sich auf eine Twitter-Konversation zwischen Eve und mir in der Vergangenheit; es ist eine Anekdote.</p>
<p>In Matthias Kommentar ist das Rauschen: &#8220;Ich befürchte, dass viele Netuser ihr richtiges Leben mit Blogs etc. kompensieren. Vielleicht ist das ja gar nicht so übel und verhindert die eine oder andere Depression. Ob es das erklärte Ziel ist bleibt meine Ungewissheit.&#8221; Es handelt sich nicht um Information, auch nicht um eine Anekdote. Ja, was ist es eigentlich? Einfach nur Rauschen.</p>
<p>NOTE: Das Problem im deutschen Sprachraum ist: Wenn ich solche Beispiele anführe, um für alle zu verdeutlichen, was ich meine, fühlen sich die Betroffenen häufig &#8220;vorgeführt&#8221;. Und niemand traut sich mehr zu kommentieren, denn in Deutschland will man sofort alles &#8220;richtig&#8221; und möglichst noch perfekt machen, anstatt zu üben und von anderen zu lernen.</p>

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		<series:name><![CDATA[Web-Community]]></series:name>
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		<title>Aktiv versus passiv – Wann bin ich Teil einer Web-Community?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 18:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description>In unserem "richtigen Leben" sind wir nicht an Gemeinschaft gewöhnt. D.h. wir halten uns nicht für Beziehungen offen, für Begegnungen, wenn "die Zeit reif" ist. Wir gehen linear durchs Leben, hinterlassen möglichst keine losen Enden, und handeln nicht netzwerkartig. Mit dem Internet, speziell dem Web 2.0 hat sich das geändert.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Thorsten Zoerner hat sich in seinem Beitrag <a href="http://www.cyber-junk.de/nachgedacht/communities-sind-tod-es-leben-communities-meine-bindungsangste/" class="liexternal">Communities sind tot &#8211; Es leben Communities / Meine Bindungsängste</a> Gedanken gemacht, die uns alle betreffen.</p>
<p>Er schreibt über die Zugehörigkeit zu Communities (Facebook, Xing, LinkedIn usw.) und die vielen Karteileichen in den Gruppen, die seinerzeit gebildet, aber nicht weiter geführt wurden.</p>
<p>Das findest du überall, auch bei Foren, Blogs oder Websites. Jemand hat eine Idee, beginnt einen Prozess und der schläft dann ein.</p>
<p>Thorsten vergleicht das in seinem Beitrag mit Vereinen. In Vereinen gibt es Karteileichen:</p>
<blockquote><p>Alle oben aufgeführten Systeme haben aber genau darin eine Schwäche und sorgen damit in ihren Gruppen/Communities für  Karteileichen, die zwar für schöne Zahlen sorgen, mit denen man Budget bekommt &#8211; nicht aber auf Nutzen schließen lassen.</p></blockquote>
<p>Und hier ist mein Einwand dazu:</p>
<blockquote><p>Warum ist das eine Schwäche? Warum muss alles immer und sofort einen Nutzen haben? Manchmal entsteht eine Beziehung mit einer &#8220;Karteileiche&#8221;, weil die mal irgendwann in der Vergangenheit einen Kommentar geschrieben hat, auf dessen Thema ich mich &#8211; weil die Zeit für mich reif ist &#8211; nun beziehe.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8216;Karteileiche&#8217; ist ein Ausdruck aus einer Zeit und Realität, als man mit Papierbergen zu kämpfen hatte. Im Internet ist Platz <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p>Darauf Thorsten:</p>
<blockquote><p>Im Internet ist wirklich genug Platz für Karteileichen. Und das Internet vergisst auch nicht. Jedoch sieht man gerade dann, wenn man versucht eine Gruppe zu einer Aktion zu animieren, dass man immer weniger Feedback bekommt. Damit wird es schwer abzuschätzen ob noch Interesse besteht.</p></blockquote>
<p>Ich meine, dass das vielleicht nicht an der Gruppe oder den Leuten liegt, sondern am Ansatz, <span style="font-style: italic;">andere animieren </span>zu wollen. Wenn du etwas Tolles zu <span style="font-weight: bold; font-style: italic;">bieten </span>hast, machen die Leute mit. Beispiel: Twitter. Und tausende andere Start-ups, die von communities angenommen werden.</p>
<p>Ich hatte gerade heute zwei Begegnungen, die das verdeutlichen. Eine wollte ihren Facebook-Account löschen, weil sie wenig damit macht. Das entspricht Thorstens Ausage &#8220;Damit wird es schwer abzuschätzen ob noch Interesse besteht.&#8221;</p>
<p>In unserem &#8220;richtigen Leben&#8221; sind wir nicht an Gemeinschaft gewöhnt. D.h. wir halten uns nicht für Beziehungen <span style="font-weight: bold; font-style: italic;">offen</span>, für Begegnungen, wenn &#8220;die Zeit reif&#8221; ist. Wir gehen <span style="font-style: italic;">linear </span>durchs Leben, hinterlassen möglichst keine losen Enden, und handeln nicht netzwerkartig.</p>
<p>Mit dem Internet, speziell dem Web 2.0 hat sich das geändert. Ich habe -zig solcher losen Enden im Web, sprich passive Accounts.</p>
<p>Die zweite Begegnung heute hat mir das klar gemacht. Sie emailte nach langer Kommunikationspause: &#8220;Ich habe ein wenig bei Dir gesurft und bewundere Deine Präsenz im Web 2.0! Wenn ich nur soviel Zeit zum Schreiben hätte!&#8221;</p>
<p>Das ist nicht allein Zeit, sondern eine Sache der Priorität. Ich kommentiere lieber bei Thorsten, weil das Thema (ausgelöst durch ein <a href="http://twitter.com/hvonier/statuses/1649657852" class="liexternal"><span style="font-style: italic;">tweet</span></a>) zwischen ihm und mir <span style="font-style: italic; font-weight: bold;">jetzt </span>aktuell und lebendig ist, als dass ich mir auf einer Grillparty die Stories von der letzten Reise oder über den Chef anhöre. Damit habe <span style="font-style: italic;">ich </span>ja nichts zu tun.</p>
<p>Das Web 2.0 ist ein Ort der Fülle, eigentlich Überfülle. Das sind wir nicht gewöhnt, weil wir in einer <span style="font-style: italic;">Mangelgesellschaft</span> leben.</p>
<p>Diese Fülle zwingt zum Loslassen und Seinlassen. Hier und jetzt spielt die Musik. Hier und jetzt mache ich mit. Hier und jetzt gefällt mir Twitter etc.</p>
<p>Was morgen ist? Keine Ahnung. Wo ich mich gestern angemeldet habe? Noch weniger Ahnung.</p>
<p>Ich habe gelernt &#8220;If the news is important, it will find me&#8221; &#8211; das Gleiche gilt für Dienste, Tools und natürlich Menschen. Wenn ich keine &#8220;losen Enden&#8221; hinterlasse und so viele Spuren wie möglich, dann mache ich es Leuten enorm schwer mich zu finden, besonders, wenn sie mich noch nicht kennen.</p>
<p>Es ist um so vieles einfacher, dem Energie-Fluss im Internet zu folgen, als außerhalb in der schwerfälligen Materie. Internet-Dating hat nicht umsonst so großen Erfolg.</p>
<p>Ein Internet-Bekannter hat kürzlich sein ganzes Blog vom Netz genommen, das er jahrelang führte und energetisch aufgeladen hatte. Aber er sucht immer noch eine Frau&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Und wegen &#8220;keiner Zeit&#8221; zum socializen, bloggen usw.: Ich habe diesen Text als Kommentar auf Thorstens Blog gleich so geschrieben, dass ich ihn hier veröffentlichen kann <img src='http://rette-sich-wer-kann.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  D.h. ich habe was zum Publizieren, Thorsten bekommt einen Link und ihr habt was zum Lesen (und Nachdenken) = win-win = re-purpose = Web 2.0</p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Was erwartest du von Gruppen, in denen du dich anmeldest? Thorsten meint, sie sollten uns ein &#8220;Wir&#8221;-Gefühl vermitteln, und dass das die Communities nicht machten, die nur aus Passivität bestehen. Was meinst du?</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Wenn ich hier eine Registriermöglichkeit anbieten würde, um Kommentieren oder sogar bestimmte Beiträge lesen zu können, würdest du da mitmachen als Teil dieser Blog-Community?</span> <span style="color: #888888;"><em>Diese Frage war als Zusatz zu der vorigen und nur hypothetisch gemeint. Nicht wichtig.</em></span></p>

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		<series:name><![CDATA[Web-Community]]></series:name>
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		<title>Social Pioneers – Konventionen brechen und sinnstiftend arbeiten</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 17:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Patriarchat unterlaufen]]></category>
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		<description>Die Idee: Erfolg, Sinn, Entfaltung - self ist ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk von und für Unternehmer, die wirtschaftlichen Erfolg mit sinnstiftender Arbeit und der Entfaltung ihrer ganz individuellen Potentiale verbinden wollen: Social Pioneers.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://rette-sich-wer-kann.com/zusammenleben/gemeinschaft/social-pioneers-konventionen-brechen-und-sinnstiftend-arbeiten/" title="Permanent link to Social Pioneers &#8211; Konventionen brechen und sinnstiftend arbeiten"><img class="post_image alignnone remove_bottom_margin" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/openspace.jpg" width="525" height="350" alt="Post image for Social Pioneers &#8211; Konventionen brechen und sinnstiftend arbeiten" /></a>
</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter frame size-full wp-image-3038" title="SelfHUB Berlin, Open Space" src="http://rette-sich-wer-kann.com/wp-content/uploads/2009/04/openspace.jpg" alt="SelfHUB Berlin, Open Space" width="473" height="315" /><br />
Der selfHUB ist Teil eines internationalen Netzwerkes von Zentren für gesellschaftliche Innovation in London, Brüssel, Rotterdam, Johannesburg, Mumbai und Sao Paulo. Der <strong>selfHUB</strong> in Berlin-Kreuzberg ist der erste HUB in Deutschland.</p>
<h3>Die Idee: Erfolg, Sinn, Entfaltung</h3>
<p><strong>self </strong>ist ein in Deutschland einzigartiges Netzwerk von und für <strong>Unternehmer/innen</strong>, die wirtschaftlichen <em>Erfolg </em>mit <em>sinnstiftender</em> Arbeit und der <em>Entfaltung </em>ihrer ganz individuellen Potentiale verbinden wollen; bezeichnet als  <strong>Social Pioneers</strong>.</p>
<p>Sie fördern soziale Innovation, ganzheitliches Unternehmertum, Eigeninitiative und Selbstverantwortung. Sie brechen mit Konventionen und gestalten das soziale Gefüge unserer Welt neu.</p>
<p><strong>self </strong>schafft einen Rahmen für informelle, gegenseitige <strong>Unterstützung</strong>, aber auch für formelle Beratung,  Weiterbildung und Coaching.</p>
<h3>Internationale Stimmen</h3>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben all diese Menschen gesehen, die versuchen  gute Ideen von zu Hause aus zu realisieren: einsam, von  anderen isoliert, nicht wirklich dem Potential ihrer Ideen  gerecht werdend. Und es dämmerte uns langsam.  Was, wenn diese Leute einen gemeinsamen physischen  Raum hätten, wo sie etwas zusammen unternehmen  könnten. Vielleicht könnten wir auf diese Art ein paar  richtig leistungsfähige Kollaborationen zwischen  Menschen mit ganz verschiedenen Hintergründen und  Expertise kultivieren.&#8221; <em><br />
Jonathan Robinson, Gründer The Hub London</em></p></blockquote>
<blockquote><p>“Wir haben auf der ganzen Welt nach einem physischen  Ort gesucht, der unsere Ideen zum Ausdruck bringt und  weiter kultiviert. Im Hub haben wir ihn gefunden.”<br />
<em>Dr. Otto Scharmer &amp; Dr. Peter Senge / Massachusetts Institute of Technology</em></p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Hier drinnen wurden Dinge einfach möglich. Und sie tun  es nach wie vor.  Wenn man eine so freie, inspirierende Umgebung hat  wie diese und einen so offenen Raum, dann sprudeln  die guten Gedanken einfach aus einem heraus.&#8221;<br />
<em>Briony  Greenhill</em></p></blockquote>
<p>Ausführliche Informationen: <a href="http://selfhub.de/pageID_2681939.html" class="liexternal">- self HUB</a></p>
<p style="text-align: center;">*</p>
<p>Eine Gesellschaft, die ausschließlich aus &#8220;Ich-AGs&#8221; besteht &#8211; jede Person ihr eigener Chef &#8211; hältst du das für möglich? Könnte das funktionieren?</p>

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		<title>Bei Twitter entsteht eine neue Elite</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 16:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannelore Vonier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description>Viele Leute wollen nicht bei Web 2.0 mitmachen, weil es sie nervt. Aber sie haben keine andere Wahl. Idealismus wird durch Selbstmarketing ersetzt.
Künstler, Journalisten, Musiker und Autoren der alten Schule haben keine Chance mehr. Wer überleben will, muss permanent an seinem Internet-Image feilen, seine eigene Ich-Tag aufbauen.
Das Microblogging Twitter ist ein gutes Beispiel dafür. Hier [...]</description>
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<p>Viele Leute wollen nicht bei Web 2.0 mitmachen, weil es sie nervt. Aber sie haben keine andere Wahl. <span id="more-3033"></span>Idealismus wird durch Selbstmarketing ersetzt.</p>
<p>Künstler, Journalisten, Musiker und Autoren der alten Schule haben keine Chance mehr. Wer überleben will, muss permanent an seinem Internet-Image feilen, seine eigene Ich-Tag aufbauen.</p>
<p>Das Microblogging Twitter ist ein gutes Beispiel dafür. Hier ist eine neue Elite im Begriff zu entstehen. Die Hierarchie zwischen Talent und Publikum beginnt das Amateurhafte wieder zu verdrängen.</p>
<p>via <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,620281,00.html"> Netzkritiker Andrew Keen: &#8220;Bei Twitter entsteht eine neue Elite&#8221; &#8211; SPIEGEL ONLINE<br />
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