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	<title>ME and my U</title>
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	<description>Ich und mein Ubuntu...</description>
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		<title>tiptoi-Hacking mit tttool</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2015 10:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Programmierung und Skripting]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Hilfe des Programms tttool lassen sich, zwar mit etwas Aufwand aber auf recht einfache Art und Weise eigene Produkte für den tiptoi-Stift von Ravensburger erstellen. Der Artikel bietet einen ersten Überblick und eine Installationsanleitung für Ubuntu-User&#8230; Was ist dieses &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/programmierung-und-skripting/tiptoi-hacking-mit-tttool/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hilfe des Programms <em>tttool</em> lassen sich, zwar mit etwas Aufwand aber auf recht einfache Art und Weise eigene Produkte für den <strong><em>tiptoi</em>-Stift</strong> von Ravensburger erstellen. Der Artikel bietet einen ersten Überblick und eine Installationsanleitung für Ubuntu-User&#8230;</p>
<p><span id="more-4198"></span></p>
<h3>Was ist dieses tiptoi-Ding?</h3>
<div id="attachment_4213" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking.jpg" rel="lightbox[4198]"><img class="wp-image-4213 size-medium" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking-300x212.jpg" alt="tiptoi-hacking" width="300" height="212" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking-300x212.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">tiptoi-Hacking</p></div>
<p>Zunächst einmal für die, die das Gerät nicht kennen: Der <em>tiptoi</em> ist ein Stift von Ravensburger, der hauptsächlich für den Einsatz im Kinderzimmer konzipiert ist. Dieser Stift verfügt, vereinfacht gesagt, über ein optisches Lesegerät, einen Lautsprecher und einen Flashspeicher.</p>
<p>Mit Hilfe des Lesegeräts in der Spitze des Stiftes können <strong>Punktraster (OIDs = optical IDs)</strong> aus speziellen Büchern und von speziellen Objekten (z.B. Tierfiguren) abgelesen werden. Mit bloßem Auge sind diese Punktraster dabei kaum zu sehen und in den Büchern beispielsweise über Bilder gelegt.<br />
Tippt man also in einem Buch auf einen Vogel, der auf einem Baum sitzt, zwitschert es aus dem Lautsprecher. Oder es kommt eine Erklärung, welcher Vogel das ist und wie er lebt. Oder das Lied &#8222;Alle Vögel sind schon da&#8220;. Oder es könnte auch &#8222;This is a bird&#8220; zu hören sein, sofern es sich um ein Buch für den ersten Kontakt mit der englischen Sprache handelt.</p>
<p>Um den Stift mit dem entsprechenden Buch oder Objekt benutzen zu können, muss die Inhaltsdatei (<code>.gme</code>-Datei) auf den Flash-Speicher des Stiftes kopiert werden. Diese Datei enthält alle OIDs, alle Sounds und die Zuordnung dazwischen.<br />
Außerdem kann auch etwas Programmlogik enthalten sein, denn es gibt auch Brettspiele für den <em>tiptoi</em> und in den Büchern sind oft auch kleinere Spielinhalte zu finden.</p>
<h3>Und wie jetzt hacken?</h3>
<p>Gemeint ist natürlich, <strong>eigene Inhalte für den <em>tiptoi</em>-Stift</strong> zu erstellen. Dazu sind zwei Teile notwendig:</p>
<ol>
<li>Das <strong>Programm erstellen</strong>, also die <code>.gme</code>-Datei. Es muss natürlich die Datei für das Produkt erzeugt werden, und somit womöglich auch Soundfiles.</li>
<li>Das <strong>Drucken der OID</strong>. Die zu der .gme-Datei gehörenden OIDs müssen erstellt, gedruckt und ggfs. auf das Objekt (z.B. ein Plastiktierchen) aufgeklebt werden.</li>
</ol>
<p>Für beides kann das Programm <em>tttool</em> (<a href="https://github.com/entropia/tip-toi-reveng/blob/master/LICENSE" target="_blank">Open Source</a>) des <a href="https://entropia.de" target="_blank">Karlsruher Entropia e.V.</a> verwendet werden. Zunächst muss die <strong>Quelldatei im <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/YAML" target="_blank">YAML-Format</a></strong> erzeugt werden. Darin steht was auszuführen ist, wenn eine bestimmte OID gescannt wurde. Diese <code>.yaml</code>-Datei kann dann zu einer <code>.gme</code>-Datei umgewandelt werden.</p>
<div id="attachment_4215" style="width: 299px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking-eigene-inhalte.jpg" rel="lightbox[4198]"><img class="wp-image-4215 size-medium" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking-eigene-inhalte-289x300.jpg" alt="tiptoi-hacking-eigene-inhalte" width="289" height="300" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking-eigene-inhalte-289x300.jpg 289w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/12/tiptoi-hacking-eigene-inhalte.jpg 770w" sizes="(max-width: 289px) 100vw, 289px" /></a><p class="wp-caption-text">Eigene Produkte: &#8222;Wie geht es dir heute?&#8220; und Duplo-Giraffe mit OID</p></div>
<p>Aus der <code>.yaml</code>-Datei können mit dem Tool außerdem die Anschalt-OID und alle übrigen OIDs extrahiert und dafür jeweils eine Grafikdatei erzeugt werden. Diese Grafiken, die Punkraster, müssen dann &#8222;nur noch&#8220; ausgedruckt werden.<br />
Das kann mitunter zum kniffligsten Arbeitsschritt werden, denn das Punktraster darf nicht verzerrt werden und es muss natürlich mit höchstmöglicher Auflösung bestmöglich auf Papier gebracht werden. Je nach Druckermodell muss man etwas mit den Einstellungen experimentieren &#8211; oder der eigene Drucker ist vielleicht sogar ungeeignet.</p>
<p>Bevor ihr jetzt loslegt, beachtet bitte den obligatorischen Hinweis, dass ihr beim Hacken das Risiko eines Defektes selbst tragt!</p>
<p><strong>Nähere Informationen zum Funktionsumfang und zur Bedienung</strong> bietet die <a href="http://tttool.entropia.de" target="_blank">deutschsprachige Seite zum Projekt</a>. Dort sind im Übrigen auch die Informationen zur Installation zu finden. Ich habe sie im Folgenden speziell aus der Ubuntu-Sicht und zum Teil etwas ausführlicher aufgeführt:</p>
<h3>tttools kompilieren</h3>
<p>Um <em>tttools</em> unter Linux benutzen zu können, muss man es selbst aus den aktuellen Quellen bauen. Ein fertiger Build liegt derzeit nur für Windows vor. <strong>Die Kompilation</strong> ist allerdings nicht sonderlich aufwendig. Etwas mehr Aufwand entsteht natürlich, wenn man das Programm auf einem separaten System (z.B. eine speziell dafür eingerichtete Virtual Machine) durchführen möchte, um nicht jede Menge Pakete installiert zu haben, die man im Anschluss nicht mehr benötigt.</p>
<p>Um das Programm zu bauen, wird auf einem frisch aufgesetzten Ubuntu 15.10 zunächst einmal ein Git-Client benötigt, mit dessen Hilfe die aktuellen Quellen aus dem <a href="https://github.com/entropia/tip-toi-reveng" target="_blank">Projekt-Repository bei GitHub</a> bezogen werden können:</p>
<pre>sudo apt-get install git
</pre>
<p>Mit dem Git-Kommando <code>clone</code> werden dann die Quellen heruntergeladen:</p>
<pre>cd ~
git clone https://github.com/entropia/tip-toi-reveng.git tttool
cd tttool
</pre>
<p>Da das Programm in der Sprache Haskell entwickelt wurde, muss natürlich die Haskell-Plattform installiert werden (bei einem &#8222;nackten&#8220; 15.10 bedeutet das einen Download von ca. 70MB und einer Mehrbelegung auf der HDD von rund 700MB):</p>
<pre>sudo apt-get install haskell-platform
</pre>
<p>Mit Hilfe des Haskell-Tools <em>cabal</em> können dann ganz einfach die Projekt-Abhängigkeiten installiert werden:</p>
<pre>cabal update
cabal install --only-dependencies
</pre>
<p>Bei dem zweiten dieser beiden Befehle muss man zwingend in dem Verzeichnis stehen, in das man die <em>tttool</em>-Quellen heruntergeladen hat &#8211; lt. o.g. Kommando also das <code>tttool</code>-Verzeichnis.<br />
Außerdem wird es bei diesem Aufruf vermutlich zu folgender Fehlermeldung kommen:</p>
<pre>cabal: The following packages are likely to be broken by the reinstalls:
network-uri-2.6.0.3
HTTP-4000.2.20
Use --force-reinstalls if you want to install anyway.</pre>
<p>Das heißt der Befehl muss einfach noch einmal mit dem genannten Parameter wiederholt werden. Benutzt man kein temporäres Build-System, sollte man vorher aber eine Sandbox initialisieren, damit die Pakete darin installiert werden (und somit die Pakete global nicht in Mitleidenschaft geraten). Also erst:</p>
<pre>cabal sandbox init</pre>
<p>Und anschließend dann:</p>
<pre>cabal install --only-dependencies --force-reinstalls</pre>
<p>Nun kann der eigentliche Build &#8211; der Kompilierungslauf &#8211; gestartet werden:</p>
<pre>cabal install --bindir=.</pre>
<p>Ist der Buildlauf erfolgreich durchgelaufen, findet sich im aktuellen Verzeichnis dann das <strong><code>tttool</code>-Binary</strong> (ca. 14 MB groß). Das kann nun auf einen anderen Rechner (mit demselben Ubuntu-Release am besten) kopiert werden.</p>
<h3>Zusätzliche Pakete installieren</h3>
<p>Zusätzlich wird ggfs. das Paket <code>sox</code> (Sound Exchange) benötigt. Grundsätzlich meldet das Tool aber, wenn ein benötigtes Paket fehlt.</p>
<p>Wer sich, z.B. bei den ersten Tests, nicht die Mühe machen möchte, Soundfiles zu produzieren, sollte außerdem die folgenden beiden Pakete installieren:</p>
<ul>
<li><code>libttspico-utils</code> (SVOX Pico Software Speech Synthesizer)</li>
<li><code>vorbis-tools</code> (Werkzeuge für die Verarbeitung von ogg-Sounddateien)</li>
</ul>
<p>Damit kann man in seinen YAML-Quelldateien einfach einen Text hinterlegen, der dann per <strong>Sprachausgabe</strong> generiert wird. Natürlich werden auch hierbei Sounddateien produziert, das funktioniert dann aber eben ohne weiteren Aufwand.</p>
<p>Selbstverständlich müssen diese Pakete auf dem System installiert werden, auf dem <em>tttool</em> ausgeführt werden soll, also nicht unbedingt dort wo kompiliert wurde!</p>
<h3>Ein Tipp für den OID-Druck</h3>
<p>Wie schon erwähnt, kann das Ausdrucken der Codes einige Anläufe kosten. In meinem Fall ging es noch nicht einmal darum, dass ich Codes über Bilder legen wollte. Mir reicht es eigentlich (erst einmal), die Punktraster auf dem blanken Papier zu haben. Trotzdem hatte ich erst einmal meine Schwierigkeiten. Mit dem Versuchsdrucker hatte ich nicht die Möglichkeit, in 1200 DPI zu drucken. 600 DPI waren das Maximum, und es das Ergebnis konnte der Stift leider erst einmal nicht lesen. Das Erhöhen des Kontrastes funktionierte leider auch nicht.</p>
<p>Der entscheidende Punkt für mich war letztendlich, die Codes mit doppelt so großen Pixeln zu erzeugen. Das geht, indem man dem <code>oid-code</code>-Aufruf einen entsprechenden Parameter anhängt:</p>
<pre>tttool oid-code -d 600d tester.yaml</pre>
<p>Das <code>d</code> bei der Auflösung (hier 600 DPI) löst die Verdoppelung der Pixel aus. Genauso wäre natürlich auch <code>1200d</code> möglich.</p>
<h3>Und wozu jetzt das Ganze?!</h3>
<p>Denkbar sind unzählige großartige Anwendungen:</p>
<ul>
<li>Personalisierte Produkte (&#8222;<em>Hey Kevin Ben Liam, lass uns zusammen spielen!</em>&#8222;).</li>
<li>Eigene Figuren mit Soundfiles verknüpfen (z.B. Tierfiguren von Playmobil, Lego Duplo o.ä.).</li>
<li>Eigene Brettspiele erstellen.</li>
<li>Exotischere Ideen: Ein Bastler namens Pronwan hat beispielsweise den ersten Teil von Monkey Island 3 als&#8230; &#8222;Point and Tip&#8220;-Adventure umgesetzt. Es gibt aber auch schon Sequencer, Taschenrechner, &#8230;</li>
<li>Eine <em>tiptoi</em>-Schnitzeljagd für den Kindergeburtstag oder eine aufgemotzte Geocaching-Tour. Dabei müssen an den Stationen natürlich verschiedene Rätsel gelöst werden.</li>
</ul>
<p>Schaut euch einfach mal auf den o.g. Seiten rund um das Projekt inspirieren.</p>
<p>So, sollte mich jemand suchen, ich will mal eine eigene Schnitzeljagd in Angriff nehmen&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.3/72x72/1f642.png" alt="&#x1f642;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Banshee mit Problemen unter Ubuntu 15.04</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/banshee-mit-problemen-unter-ubuntu-15-04/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2015 07:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich mein System mit Ubuntu 15.04 (Vivid Vervet) neu aufgesetzt, Banshee nachinstalliert und meine Musikbibliothek frisch importiert hatte, machte der Medienplayer leider ein paar Probleme. Was mir aufgefallen ist&#8230; Problem #1 &#8211; Langsamer Start Das Hauptproblem ist der (gelinde &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/banshee-mit-problemen-unter-ubuntu-15-04/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mein System mit <em>Ubuntu 15.04 (Vivid Vervet)</em> neu aufgesetzt, <em>Banshee</em> nachinstalliert und meine Musikbibliothek frisch importiert hatte, machte der Medienplayer leider ein paar Probleme. Was mir aufgefallen ist&#8230;</p>
<p><span id="more-4186"></span></p>
<h3>Problem #1 &#8211; Langsamer Start</h3>
<p><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/05/banshee-1504.png" rel="lightbox[4186]"><img class="alignright wp-image-4190 size-medium" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/05/banshee-1504-300x186.png" alt="banshee-1504" width="300" height="186" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/05/banshee-1504-300x186.png 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2015/05/banshee-1504.png 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Das Hauptproblem ist der (gelinde gesagt) langsame Start von <em>Banshee</em>. Es sieht zunächst so aus, als würde das Programm hängen bleiben. Das Fenster wird erst einmal komplett weiß, nach einer Weile dann ganz grau dargestellt. Es sieht so aus, als wäre die UI kaputt.<br />
Tatsächlich ist es bei mir (ca. 115GB Daten) allerdings so, dass im Hintergrund drei Datenbank-Statements mit jeweils rund 20 Sekunden Verarbeitungszeit abgesetzt werden und <em>Banshee</em> sich daher erst nach etwa einer Minute meldet.</p>
<p>Interessant ist, dass <em>Banshee</em> in 15.04 in derselben Version vorliegt, wie noch unter meiner vorigen Installation mit Ubuntu 14.04.02 &#8211; nämlich in <em>Version 2.6.2</em>. Ausschlaggebend für die unperformante SQL-Ausführung scheint vielmehr eine Umstellung in <em>SQLite3</em> zu sein, denn da ist nun anstatt der <em>Version 3.8.2</em> die <em>Version 3.8.7.4</em> aktiv.</p>
<p>Das Problem ist schon in verschiedenen Bugreports gemeldet worden, siehe z.B. <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/banshee/+bug/1447956" target="_blank">Bug #1447956 bei Launchpad</a> oder <a href="https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=740879" target="_blank">Bug #740879 im Gnome-Bugzilla</a>. Wenn ihr auch betroffen sein solltet, meldet das doch bei Launchpad.</p>
<p>Ob das Problem bei euch genauso zum Tragen kommt, könnt ihr prüfen, indem ihr <em>Banshee</em> im Debug-SQL-Modus startet. Dazu startet ihr <em>Banshee</em> im Terminal folgendermaßen:</p>
<pre>banshee --debug-sql &gt;/tmp/dbgsql.log
</pre>
<p>Nachdem <em>Banshee</em> ansprechbar ist, könnt ihr die geschriebene Protokolldatei <code>/tmp/dbgsql.log</code> auf lang laufende SQLs analysieren. Mit folgendem grep könnt ihr beispielsweise die Zeilennummern herausbekommen, an denen SQL-Statements zu finden sind, die 1000ms und länger gedauert haben:</p>
<pre>grep -n "[0-9]\{4,\}ms" /tmp/dbgsql.log
</pre>
<p>Bei mir sind so dann Statements wie dieses hier zu finden:</p>
<pre>DELETE FROM CoreCache WHERE ModelID = 21;
INSERT INTO CoreCache (ModelID, ItemID) SELECT 21, CoreTracks.TrackID
FROM (SELECT MIN(CoreTracks.TrackID) AS TrackID, CoreTracks.Year FROM CoreTracks GROUP BY CoreTracks.Year) AS CoreTracks
WHERE CoreTracks.Year IN
(SELECT CoreTracks.Year FROM CoreTracks, CoreCache
WHERE CoreCache.ModelID = 83 AND
CoreCache.ItemID = CoreTracks.TrackID )
ORDER BY Year
</pre>
<p>Warum das Statement so viel Zeit benötigt, konnte ich leider nicht herausbekommen, zumal es beim Versuch auf der DB-Shell recht flott ausgeführt wurde.</p>
<p>Aus den Bugreports ist zu entnehmen, dass es mit der neuen 2.9er-Version vermutlich gelöst sein sollte &#8211; hier wurde ein Hinweis (<code>UNLIKELY</code>) an den Optimizer von SQLite eingebaut. Ich habe es mir aber bislang erspart, die Version zum Test selbst zu kompilieren. Außerdem ist auch jemand <a href="https://bugzilla.gnome.org/show_bug.cgi?id=740879#c28" target="_blank">der Meinung</a>, dass die Statements an sich nicht optimal aufgebaut sind und daher überarbeitet werden sollten.</p>
<p>Vor dem kompletten Neuimport der Musikbibliothek habe ich übrigens auch den Weg probiert, die Datenbank und die Covers einfach zu kopieren &#8211; mit demselben Ergebnis.</p>
<h3>Problem #2 &#8211; Kein Menü</h3>
<p>Das nächste Problem ist, dass <em>Banshee</em> kein Menü darstellt. Man hat über die UI also keinerlei Zugriff auf die Einstellungen oder beispielsweise den Import-Dialog.<br />
Als kleinen Workaround kann man Banshee beim Start einen Parameter mitgeben, der den gewünschten Dialog direkt aufruft.</p>
<p>So öffnet folgender Aufruf z.B. direkt den Konfigurations-Dialog:</p>
<pre>banshee --show-preferences
</pre>
<p>Und dieser hier den Import-Dialog:</p>
<pre>banshee --show-import-media
</pre>
<p>Weitere Hinweise bekommt ihr mit:</p>
<pre>banshee --help-ui
</pre>
<p>Der Fehler tritt übrigens unabhängig davon auf, ob die Menüs in der Titelleiste des Fensters oder in der Menüleiste (siehe <code>Einstellungen</code> → <code>Darstellung</code> in 15.04) dargestellt werden.<br />
Für dieses Problem liegen ebenfalls schon Bugreports vor: siehe <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/banshee/+bug/1450897" target="_blank">Bug #1450897</a> und <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/banshee/+bug/1450197" target="_blank">Bug #1450197 bei Launchpad</a>.</p>
<h3>Problem #3 &#8211; Dateien umbenennen Import in Musiksammlung</h3>
<p>Schließlich habe ich über diesen Workaround neue Musik in meine Bibliothek importiert. Dabei habe ich (wie <a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/die-perfekte-musiksammlung/">hier</a> beschrieben) <em>Banshee</em> so konfiguriert, dass es beim Import die Musikdateien in meinen Musikordner kopiert und dabei laut den Tags einheitlich umbenennt. Leider scheint das Ersetzen nicht so wie gewohnt zu funktionieren. Zumindest der optionale Part mit der CD-Nummer sieht im Ergebnis falsch aus.</p>
<p>Diesen Punkt werde ich mir allerdings erst dann noch einmal genau ansehen, wenn <em>Banshee</em> im aktuellen Ubuntu überhaupt zu gebrauchen ist.<br />
Hoffentlich gibt es bald eine Lösung, denn, wie ich festgestellt habe, komme ich mit Rhythmbox nicht mehr ganz so gut klar&#8230;</p>
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		<title>Kurztipp Nautilus: Strg+s für Auswahl per Muster</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/kurztipp-nautilus-strgs-fuer-auswahl-per-muster/</link>
		<comments>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/kurztipp-nautilus-strgs-fuer-auswahl-per-muster/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Oct 2014 14:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Kurztipp]]></category>
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		<description><![CDATA[Eher durch Zufall bin ich vor einiger Zeit über die Tastenkombination Strg+s im Dateimanager Nautilus gestolpert (Abteilung &#8222;Wurstfinger&#8220;). Seitdem habe ich die hilfreiche Funktion immer wieder sehr gut gebrauchen können&#8230; Daher als kurzen Quick-Tipp für alle diejenigen, denen die Funktion &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/kurztipp-nautilus-strgs-fuer-auswahl-per-muster/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eher durch Zufall bin ich vor einiger Zeit über die Tastenkombination <tt>Strg</tt>+<tt>s</tt> im Dateimanager Nautilus gestolpert (Abteilung &#8222;Wurstfinger&#8220;). Seitdem habe ich die hilfreiche Funktion immer wieder sehr gut gebrauchen können&#8230;<span id="more-4159"></span></p>
<div id="attachment_4162" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-1.png" rel="lightbox[4159]"><img class="wp-image-4162 size-medium" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-1-300x207.png" alt="nautilus-strg-s-1" width="300" height="207" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-1-300x207.png 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-1.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Eingabe des Musters.</p></div>
<p>Daher als kurzen Quick-Tipp für alle diejenigen, denen die Funktion bislang ebenfalls unbekannt war, aber in Zukunft nützlich sein könnte:</p>
<p>Man kann die Tastenkombination <tt>Strg</tt>+<tt>s</tt> dafür verwenden, um Dateien im aktuell geöffneten Verzeichnis per Dateinamen-Pattern zu selektieren.</p>
<p>Nachdem man die beiden Tasten gedrückt hat, öffnet sich ein kleines Dialogfenster, in das man ein Dateinamen-Muster eingeben kann.</p>
<div id="attachment_4163" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-2.png" rel="lightbox[4159]"><img class="wp-image-4163 size-medium" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-2-300x135.png" alt="nautilus-strg-s-2" width="300" height="135" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-2-300x135.png 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/10/nautilus-strg-s-2.png 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Die Dateien sind ausgewählt.</p></div>
<p>Wie die ebenfalls im Dialog gegebenen Beispiele zeigen, lassen sich dabei natürlich auch die Platzhalter <code>*</code> (für beliebig viele beliebige Zeichen) und <code>?</code> (für ein beliebiges Zeichen) verwenden.</p>
<p>So können zum Beispiel per <code>*.mp3</code> alle MP3-Dateien im Verzeichnis selektiert werden oder per <code>*cd1*</code> alle Dateien, deren Namen irgendwo <code>cd1</code> enthält. Oder eben mit <code>test1?</code> alle Dateien deren Namen mit <code>test1</code> beginnt und dahinter ein weiteres Zeichen im Namen hat.</p>
<hr size="1" />
<p><em>P.S.: ich bin auf meinem Blog in letzter Zeit aus verschiedenen Gründen nicht so aktiv&#8230; andere Aktivitäten (siehe &#8222;Links&#8220; auf der rechten Sidebar)&#8230; über das Humble Bundle zu berichten ist auch nicht mehr das, was es mal war <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.3/72x72/1f609.png" alt="&#x1f609;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8230; neue &#8222;Entdeckungen&#8220; macht man ja auch nicht ständig, und aus den Fingern saugen will ich mir halt auch nichts.<br />
Wer aus der Freiburger Region (ganz &#8222;unten links&#8220;) kommt sei bei dieser Gelegenheit zu unserem <a title="Freiburger ubuntuusers-Stammtisch" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Anwendertreffen/Freiburg_i._Brsg." target="_blank">monatlichen uu-Treffen</a> eingeladen. Dort bin ich auch ziemlich regelmäßig dabei&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.3/72x72/1f642.png" alt="&#x1f642;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
</em></p>
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		<title>Wasserzeichen mit Darktable</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 10:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[OSBN]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<description><![CDATA[Naja, das Wasserzeichen-Modul in Darktable ist zugegebenermaßen nicht neu. Trotzdem möchte ich hier gerne mal beschreiben, wie es zu handhaben ist. Zumal ein entsprechender Abschnitt in der Dokumentation der Anwendung bislang fehlt&#8230; Wie ihr seht, wenn ihr das Modul einblendet, &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/wasserzeichen-mit-darktable/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, das Wasserzeichen-Modul in <em>Darktable</em> ist zugegebenermaßen nicht neu. Trotzdem möchte ich hier gerne mal beschreiben, wie es zu handhaben ist. Zumal ein entsprechender Abschnitt in der Dokumentation der Anwendung bislang fehlt&#8230;</p>
<p><span id="more-4118"></span></p>
<p>Wie ihr seht, wenn ihr das Modul einblendet, sind drei Wasserzeichen per Default hinterlegt: <code>darktable.svg</code>, <code>promo.svg</code> und <code>hasselblad.svg</code>. Während <code>hasselblad.svg</code> nur einen quadratischen, schwarzen Rahmen überblendet, sind die anderen beiden schon etwas interessanter, da sie Informationen zum Bild (Blende, Verschlusszeit, Brennweite usw.) zeigen. Ich werde später zeigen, wie das funktioniert. Zunächst einmal geht es aber darum, ein eigenes Wasserzeichen überhaupt in die Auswahl zu bekommen.</p>
<h3>Ein eigenes Wasserzeichen</h3>
<div id="attachment_4133" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Wasserzeichen-in-Darktable-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4118]"><img class=" wp-image-4133" alt="Wasserzeichen in Darktable - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Wasserzeichen-in-Darktable-ME-and-my-U-300x285.jpg" width="240" height="228" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Wasserzeichen-in-Darktable-ME-and-my-U-300x285.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Wasserzeichen-in-Darktable-ME-and-my-U.jpg 700w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p class="wp-caption-text">Das eigene Wasserzeichen in Darktable</p></div>
<p>Dazu muss man wissen, dass <em>Darktable</em> die Wasserzeichen-Dateien in zwei Verzeichnissen sucht: zum einen <code>/usr/share/darktable/watermarks</code> und zum anderen <code>~/.config/darktable/watermarks</code>. Das erste beinhaltet die o.g. Default-Wasserzeichen. Das andere bietet sich dagegen für eigene Wasserzeichen an, da es anstatt unter <code>/usr</code> unterhalb des eigenen Home-Verzeichnisses positioniert ist.</p>
<p>Während <code>~/.config/darktable</code> schon existieren sollte, werdet ihr das Unterverzeichnis <code>watermarks</code> dort allerdings zunächst noch erstellen müssen. Dann kopiert ihr euch dort euer Wasserzeichen in Form einer Vektorgrafik (<code>.svg</code>) hinein. Andere Datei- bzw. Grafiktypen werden zwar ebenso aufgeführt, funktionieren aber schlicht nicht. Außerdem bieten natürlich Vektorgrafiken den Vorteil, dass sie beliebig skaliert werden können, ohne Qualität einbüßen zu müssen.</p>
<h3>Vektorgrafik? Woher nehmen?</h3>
<div id="attachment_4126" style="width: 192px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Inscape-Seitengröße-auf-Auswahl-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4118]"><img class=" wp-image-4126 " alt="Inscape Seitengröße auf Auswahl - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Inscape-Seitengröße-auf-Auswahl-ME-and-my-U-228x300.jpg" width="182" height="240" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Inscape-Seitengröße-auf-Auswahl-ME-and-my-U-228x300.jpg 228w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Inscape-Seitengröße-auf-Auswahl-ME-and-my-U.jpg 456w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /></a><p class="wp-caption-text">Inkscape: Seitengröße auf Auswahl anpassen</p></div>
<p>Um eine Vektorgrafik zu erstellen, benutzt ihr am besten <em>Inkscape</em>. Hierzu sei nur soviel angemerkt: die Vektorgrafik sollte möglichst wenig freien Rand haben, damit die Positionierungsfunktionen von <em>Darktable</em> sauber funktionieren.</p>
<p>Um in <em>Inkscape</em> die Grafik auf die tatsächliche Objektgröße zu reduzieren, markiert zunächst alle Objekte und wählt im Menü dann <code>Datei</code> » <code>Dokumenteneinstellungen</code>. Unterhalb der Überschrift <code>Seitengröße</code> findet ihr dann eine Groupbox <code>Benutzerdefiniert</code>. Klappt darin den Bereich <code>Seitengröße an Inhalt anpassen...</code> auf. Hier könnt ihr dann noch den oberen, unteren, linken und rechten Rand einstellen und mit Klick auf <tt>Seite in Auswahl einpassen</tt> dann die Änderung vollziehen.</p>
<h3>Verwendung</h3>
<p>Habt ihr eure Wasserzeichen-Datei an der richtige Stelle abgelegt und <em>Darktable</em> neu gestartet, könnt ihr das eigene Wasserzeichen auswählen. Die Einstellungsmöglichkeiten sind eigentlich selbsterklärend. Trotzdem in aller Kürze:</p>
<div id="attachment_4129" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Darktable-Wasserzeichen-Modul-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4118]"><img class=" wp-image-4129  " alt="Darktable Wasserzeichen Modul - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Darktable-Wasserzeichen-Modul-ME-and-my-U-300x258.jpg" width="192" height="165" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Darktable-Wasserzeichen-Modul-ME-and-my-U-300x258.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Darktable-Wasserzeichen-Modul-ME-and-my-U.jpg 301w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></a><p class="wp-caption-text">Das Wasserzeichen-Modul in Darktable</p></div>
<ul>
<li><code>Deckkraft</code> » hierüber kann die Deckkraft reduziert und so eine teilweise Transparenz erreicht werden (Default: <code>100%</code>)</li>
<li><code>Skalierung</code> » hierüber kann festgelegt werden, wie groß das Wasserzeichen auf dem Bild erscheint (Default: <code>100%</code>)</li>
<li><code>Skalierung nach</code> » gibt an, worauf sich der unter Skalierung eingestellte Wert bezieht: auf das gesamte Bild, auf die lange Seite oder auf die kurze Seite (Default: <code>Bild</code>)</li>
<li><code>Position</code> » hierüber wird die Position bestimmt: Bildmitte, oben links, oben mittig, oben recht, links, rechts, unten links, unten mittig oder unten rechts (Default: <code>Bildmitte</code>)</li>
<li><code>X-Versatz</code> » Verschiebung auf der X-Achse, sofern in der Vektorgrafik der Rand links und rechts schon passend gewählt ist, ist diese Einstellung eigentlich überflüssig (Default: <code>0</code>)</li>
<li><code>Y-Versatz</code> » Verschiebung auf der Y-Achse, sofern in der Vektorgrafik der Rand oben und unten schon passend gewählt ist, ist diese Einstellung eigentlich überflüssig (Default: <code>0</code>)</li>
</ul>
<h3>Variablen</h3>
<p>Nun zu den Informationen, die man über das Wasserzeichen automatisch auf das Bild klatschen kann&#8230;<br />
Dazu müssen einfach Textobjekte in die Vektorgrafik eingefügt werden, die bestimmte Variablennamen als Text beinhalten. Schaut euch, falls ihr Probleme habt, einfach die vordefinierten Wasserzeichen-Dateien an. Wenn ihr beispielsweise ein Textobjekt mit dem Text <code>${IMAGE.EXIF}</code> irgendwo auf der Grafik positioniert, werden an dieser Stelle bei der Verwendung des Wasserzeichens die Aufnahmeinformationen (Verschlusszeit, Blende, Brennweite und ISO-Wert) eingefügt.</p>
<p>Welche anderen Variablennamen möglich sind, wurde auf der <a title="Wiki-Seite zum Watermark-Modul von Darktable" href="http://darktable.org/redmine/projects/users/wiki/WatermarkPlugIn" target="_blank">Wiki-Seite zum Watermark-Modul</a> aufgeführt. Wer C-Programme etwas lesen kann, findet die Ersetzung der Variablennamen mit den Informationen in der Datei <a title="/src/iop/watermark.c im Quellcode von Darktable" href="https://github.com/darktable-org/darktable/blob/master/src/iop/watermark.c" target="_blank"><code>/src/iop/watermark.c</code></a> im Quellcode des Projektes &#8211; für den Fall, dass das Wiki vielleicht einmal nicht mehr up-to-date sein sollte.</p>
<h3>Wasserzeichen mit Darktable&#8230;</h3>
<p>&#8230; sind also recht komfortabel benutzbar. Denkt bei der Verwendung daran, dass viele Leute Wasserzeichen eher störend empfinden! Setzt sie daher sparsam und unaufdringlich ein. Die Bildmitte ist eher ungeeignet. Leicht transparent ist auch nicht verkehrt. Außerdem sollte es natürlich nicht allzu groß sein. Die Idee mit einem Wasserzeichen die unerlaubte Weiterverwendung verhindern zu wollen, ist IMHO Quatsch. Euer Ziel erreicht ihr vielleicht, aber eben auch, dass das Bild einiges an Wirkung verliert. Also: übertreibt es nicht!</p>
<p>Zum Schluss: das oben im Screenshot gezeigte Foto der Sängerin Skin ist beim Konzert von <em>Skunk Anansie</em> beim <em>Stimmen Festival 2013</em> in Lörrach entstanden. Ich habe es für das <a title="Tribe Online Magazin" href="http://www.tribe-online.de" target="_blank"><em>Tribe Online Magazin</em></a> (Non-Profit) geschossen. Und: schaut doch auch mal auf meinem <a title="Ich bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/backmeister/" target="_blank">Flickr-Profil</a> vorbei!&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.3/72x72/1f642.png" alt="&#x1f642;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Tonstudio, Folge 7: (MOD-)Tracker</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Feb 2014 09:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[OSBN]]></category>
		<category><![CDATA[Planet-U]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[audio production]]></category>
		<category><![CDATA[mod-tracker]]></category>
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		<category><![CDATA[tonstudio]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte der MOD-Tracker ist eine lange, und eine mit vielen Abzweigungen. Und wer sie erzählen möchte, muss weit in der Vergangenheit ansetzen. Doch auch heute noch hat diese Spezies von Kompositionswerkzeug viele Fans. Auch wer auf Linux-Basis sucht, findet &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-7-mod-tracker/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte der <em>MOD-Tracker</em> ist eine lange, und eine mit vielen Abzweigungen. Und wer sie erzählen möchte, muss weit in der Vergangenheit ansetzen. Doch auch heute noch hat diese Spezies von Kompositionswerkzeug viele Fans. Auch wer auf Linux-Basis sucht, findet zahlreiche Anwendungen. Ein Überblick&#8230;</p>
<p><span id="more-4077"></span></p>
<h3>Historisches</h3>
<p>Begonnen hat es mit <em>Chris Hülsbeck</em>. &#8222;Ältere&#8220; Semester bzw. diejenigen von euch, die mit C64 und/oder Amiga aufgewachsen sind, kennen diesen Namen natürlich &#8211; und schwelgen nun vermutlich gleich wieder in Erinnerungen an <em>Turrican</em>, <em>Katakis</em> und Co.<br />
Jedenfalls ist sein &#8222;Soundmonitor&#8220;, mit dem er in den Achtzigern bei einem Programmierwettbewerb des 64&#8217;er-Magazins den ersten Platz belegte, praktisch der Ursprung der darauf folgenden, vor allem von der Amiga-Plattform bekannten <em>(MOD-)Tracker</em>, mit bevorzugtem Einsatz in der Spieleindustrie und bei den <a title="Demoszene bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demoszene" target="_blank">Demogruppen</a>.</p>
<p>Gerade aber in der DOS-Welt gab es dann einige Programme, die zu Klassikern wurden. Zu erwähnen sind hier die Namen <em>Scream Tracker</em>, der <em>Fast Tracker (II)</em>, <em>Impulse Tracker</em> (ein äußerst erfolgreicher Nachfolger der beiden erstgenannten) und der <em>ProTracker</em>.</p>
<p>Das &#8222;MOD&#8220; steht dabei für &#8222;Soundmodule&#8220; und ist letztendlich als Dateiformat zu sehen, das durch den Amiga-Ursprung <em>Ultimate Soundtracker</em> als Standard definiert, mittlerweile aber durch andere, mächtigere Formate ersetzt wurde. Zum Beispiel durch das von <em>Fast Tracker</em> eingeführte <em>.XM-Format</em> (Extended Module) oder das <em>.S3M-Format</em> des <em>Scream Trackers</em>.</p>
<p>So viel in aller Kürze zur, wie gesagt, recht langen Geschichte. Aber: was ist denn eigentlich ein Tracker?</p>
<h3>Definition eines Trackers</h3>
<p>Ein Tracker ist ein Sequenzer. Tabellenartig werden Notenwerte eingegeben &#8211; jede Spalte repräsentiert in der Regel eine Stimme, für die ein Sample hinterlegt ist. Die vertikale Dimension ist die zeitliche Schiene. Jede Koordinate in dieser Tabelle kann per Tastendruck oder per MIDI-Input zunächst einen Notenwert erhalten. Zusätzlich (und abhängig vom verwendeten Programm) können aber auch noch Effekt-Werte o.ä. hinterlegt werden. Auf diese Weise werden zunächst Patterns komponiert, die dann wiederum in beliebiger Reihenfolge zu ganzen Songs arrangiert werden.<br />
Das Ganze sieht auf den ersten Blick meist recht kryptisch aus, trotzdem wird diese Herangehensweise gerade für Leute ohne großen Musikhintergrund besonders schnell verständlich.</p>
<h3>Tracker für Pinguine</h3>
<h4>Schism Tracker</h4>
<div id="attachment_4098" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Schism-Tracker-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4077]"><img class=" wp-image-4098" alt="Schism Tracker - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Schism-Tracker-ME-and-my-U-300x203.jpg" width="240" height="162" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Schism-Tracker-ME-and-my-U-300x203.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Schism-Tracker-ME-and-my-U.jpg 800w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p class="wp-caption-text">Die recht angenehme Oberfläche des Schism Tracker</p></div>
<p>Eine freie Re-Implementierung des Impulse Trackers ist der <a title="Schism Tracker Webseite" href="http://www.schismtracker.org" target="_blank"><em>Schism Tracker</em></a>. Das Projekt setzt auf Quelloffenheit, steht unter der GPL und zeigt sich mit Builds für Linux, Mac OS und Windows auch plattformfreundlich. Selbst für exotischere Geräte wie den Raspberry PI oder die Wii gab es schon spezielle Builds, die allerdings nicht mehr offiziell supportet werden.</p>
<p>Leider kann der <em>Schism Tracker</em> derzeit noch nicht mit dem Jack-Server arbeiten. Das Thema wurde schon <a title="Jack Support? - Schism Tracker" href="http://schismtracker.org/sc/read/264/" target="_blank">2005</a>/<a title="JACK? - Schism Tracker" href="http://schismtracker.org/sc/read/2340/" target="_blank">2006</a> angesprochen und darauf hin eine entsprechende Erweiterung angekündigt. Leider hat sich bisher wohl nichts Konkretes ergeben.</p>
<p>Was wieder klar für den <em>Schism</em> spricht, ist die gut verständliche Oberfläche und die ausführliche, ins Programm integrierte Hilfe (auch wenn die schier überwältigende Funktionsvielfalt einen schnell überfordern kann). Das Programm kann zudem so ziemlich jedes Format importieren (<code>.MOD</code>, <code>.XT</code>, <code>.S3M</code>, <code>.IT</code> und weitere) und erzeugt entweder Dateien im <code>.IT</code>&#8211; oder im <code>.S3M</code>-Format. Ein Export der Komposition als <code>.WAV</code> ist im Handumdrehen gemacht. MP3-Dateien zu erzeugen, ist ebenfalls möglich. Die GUI wird zwar erst einmal recht winzig gestartet, kann aber beliebig vergrößert werden.</p>
<p>Der <em>Schism Tracker</em> kann direkt aus den Standard-Paketquellen (<code>universe</code>) von Ubuntu installiert werden:</p>
<pre>sudo apt-get install schism</pre>
<h4>MilkyTracker</h4>
<div id="attachment_4096" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/MilkyTracker-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4077]"><img class=" wp-image-4096" alt="MilkyTracker - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/MilkyTracker-ME-and-my-U-300x232.jpg" width="240" height="186" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/MilkyTracker-ME-and-my-U-300x232.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/MilkyTracker-ME-and-my-U.jpg 800w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p class="wp-caption-text">Der MilkyTracker</p></div>
<p>Der <a title="MilkyTracker Webseite" href="http://www.milkytracker.org" target="_blank"><em>MilkyTracker</em></a> ist ein Nachfolger des DOS-Programms <em>Fast Tracker II</em> und setzt ebenfalls auf Open Source (GPL) und Crossplattform-Fähigkeit. Es werden Builds für die großen drei Betriebssysteme Linux, Mac OS und Windows angeboten.</p>
<p>Der Tracker kann zumindest Audio-seitig mit dem Jack-Soundserver verbunden werden. Einen einfachen MIDI-Support soll es geben (habe ich selbst nicht ausprobiert), MIDI-Verbindungen über Jack sind aber nicht möglich. <code>.IT</code>&#8211; und <code>.S3M</code>-Songs können importiert werden. Ansonsten verarbeitet das Programm <code>.MOD</code>&#8211; und <code>.XM</code>-Dateien.</p>
<p>Der <em>MilkyTracker</em> ist in den Standard-Paketquellen (<code>universe</code>) von Ubuntu enthalten:</p>
<pre>sudo apt-get install milkytracker</pre>
<h4>Goattracker</h4>
<div id="attachment_4093" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/GoatTracker-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4077]"><img class=" wp-image-4093 " alt="GoatTracker - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/GoatTracker-ME-and-my-U-300x231.jpg" width="240" height="185" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/GoatTracker-ME-and-my-U-300x231.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/GoatTracker-ME-and-my-U.jpg 700w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p class="wp-caption-text">GoatTracker V2.72</p></div>
<p>Der <a title="Goattracker Sourceforce-Seite" href="http://sourceforge.net/projects/goattracker2/" target="_blank"><em>Goattracker</em></a> ist insofern speziell, da er zum Erzeugen von SID-Musik gemacht ist. <em>SID</em> (Sound Interface Device) war der Name des Soundchips, der im Commodore C64 verbaut war und für den eigenen, heute noch in der Chiptune-Musik angesagten Sound sorgte.<br />
Anders als die anderen Tracker dient das Programm hier nicht als Sequenzer für beliebige Samples. Stattdessen werden über verschiedene Parameter pro Spur zunächst die &#8222;Instrumente&#8220; definiert &#8211; also einen SID-Sound. Für den werden dann nach Tracker-Manier die Noten in das Raster eingetragen.</p>
<p>Auch der <em>Goattracker</em> steht unter der GPL und ist mit einer Mac OS Version zumindest auch für eine andere Plattform neben Linux verfügbar. In Ubuntu kann das Programm direkt aus den Standard-Paketquellen (<code>universe</code>) installiert werden:</p>
<pre>sudo apt-get install goattracker</pre>
<p>Wer in diese Richtung interessiert ist, kann sich natürlich auch einen C64-Emulator (z.B. VICE) schnappen und darin ein Kompositionstool laden. Wobei das Verbindungen zu anderen Programmen und den Wave-Export wohl eher verkompliziert&#8230;</p>
<h4>SunVox</h4>
<div id="attachment_4116" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/SunVox-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4077]"><img class=" wp-image-4116" alt="SunVox - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/SunVox-ME-and-my-U-300x234.jpg" width="240" height="187" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/SunVox-ME-and-my-U-300x234.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/SunVox-ME-and-my-U.jpg 750w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p class="wp-caption-text">SunVox</p></div>
<p>Auch <a title="SunVox Webseite" href="http://www.warmplace.ru/soft/sunvox" target="_blank"><em>SunVox</em></a> ist ein ziemlich spezieller Vertreter. Nicht, weil es als Freeware kommt und kein Quelltext zur Verfügung gestellt wird.<br />
Was es speziell macht ist die Tatsache, dass das Programm einen FM- und einen Drum-Synthesizer integriert, zudem aber auch wie ein gewöhnlicher Tracker funktioniert. Zudem werden einige Effekte wie beispielsweise Distortion, Flanger oder Vocal Filter geboten.</p>
<p>Übrigens wirbt auch der Entwickler dieses Tools mit extremer Plattformunabhängigkeit &#8211; iOS, Android, MeeGo, usw. &#8211; und natürlich auch die &#8222;großen drei&#8220;. <em>SunVox</em> kann mit MIDI umgehen, genauso wie mit dem Jack-Server und kann darüber hinaus .XM- und .MOD-Songs importieren.</p>
<p>Installiert werden muss <em>SunVox</em> nicht. Die Binaries werden als ZIP heruntergeladen. Entpacken und die richtige Version (die Binaries für verschiedene OS sind enthalten) starten. Schon kann es losgehen.</p>
<h4>Renoise Tracker</h4>
<div id="attachment_4100" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Renoise-ME-and-my-U.jpg" rel="lightbox[4077]"><img class=" wp-image-4100 " alt="Renoise - ME and my U" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Renoise-ME-and-my-U-300x219.jpg" width="240" height="175" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Renoise-ME-and-my-U-300x219.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2014/01/Renoise-ME-and-my-U.jpg 850w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a><p class="wp-caption-text">Das professionelle Renoise</p></div>
<p>Zum Schluss komme ich nicht drumherum, <a title="Renoise Webseite" href="http://www.renoise.com" target="_blank"><em>Renoise</em></a> auch noch zu erwähnen. Nicht, dass ich das besonders ungern täte, aber es ist in der Reihe der hier genannten Programme nunmal das einzige kommerzielle und zudem closed Source.<br />
Andererseits ist es, das muss man neidlos bekunden, das bedienerfreundlichste und wohl das mit dem professionellsten Funktionsumfang.</p>
<p>Immerhin gibt es eine kostenlose Testversion, die sich nach dem Entpacken des Downloads direkt starten lässt. Die Haupt-Einschränkung dieser Testversion ist, dass erstellte Songs nicht als Wave exportiert werden können.</p>
<p>Der Name des Programms stammt von der Programmbasis &#8211; dem <em>Noisetrekker</em>. Es bietet u.a. Jack- und MIDI-, VST- und LADSPA-Support. Für die Vollversion muss man allerdings auch rund 60 EUR berappen.</p>
<h3>Sonstige</h3>
<p>Zwei weitere Tracker hätte ich auf Grund ihrer Beschreibungen gerne noch in die Liste aufgenommen. Allerdings hatte ich Schwierigkeiten, sie zum Laufen zu bekommen. Falls ihr also noch mehr sucht und Lust am Basteln habt:</p>
<ul>
<li>Der <a title="Cheesetracker Sourceforge-Seite" href="http://cheesetracker.sf.net" target="_blank"><em>Cheesetracker</em></a> muss selbst aus den Quellen (GPL) kompiliert werden. Es läuft allerdings nur mit QT3, nicht mit QT4. Ebenfalls ein Erbe des <em>Impulse Trackers</em>, der aber im Gegensatz zu <em>Schism</em> auch mit Jack kann.</li>
<li>Für den <a title="Protrekkr GoogleCode-Seite" href="http://code.google.com/p/protrekkr/" target="_blank"><em>Protrekkr</em></a> sind zwar Linux-Binaries zu bekommen. Allerdings ließ sich das Programm bei mir nicht starten, weil auf die Soundkarte wohl nicht zugegriffen werden konnte.</li>
</ul>
<h3>Schlusswort</h3>
<p>Ich hoffe, ich konnte denjenigen einen lohnenswerten, verständlichen ersten Überblick verschaffen, die sich bisher noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt haben. Allen anderen konnte ich vielleicht trotzdem noch einen guten Gedankenanstoß geben.</p>
<p>Wer Gefallen an dem Artikel gefunden hat, mag vielleicht auch meine übrigen Beiträge zum Thema &#8222;Tonstudio&#8220; lesen:</p>
<ul>
<li><a title="Tonstudio, Folge 1 – Synthesizer emulieren mit Bristol" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-1-synthesizer-emulieren-mit-bristol/">Folge 1 &#8211; Synthesizer emulieren mit Bristol</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 2 – Softwaresynthesizer ZynAddSubFX bzw. Yoshimi" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-2-softwaresynthesizer-zynaddsubfx-bzw-yoshimi/">Folge 2 &#8211; Softwaresynthesizer ZynAddSubFX bzw. Yoshimi</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 3 – Arpeggiatoren" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-3-arpeggiatoren/">Folge 3 &#8211; Arpeggiatoren</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 4 – Looper" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-4-looper/">Folge 4 &#8211; Looper</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 5 – Vocoder" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-5-vocoder/">Folge 5 &#8211; Vocoder</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 6 – DIN is noise" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-6-din-is-noise/">Folge 6 &#8211; DIN is noise</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Darktable legt nach &#8211; Version 1.4</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/darktable-legt-nach-version-1-4/</link>
		<comments>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/darktable-legt-nach-version-1-4/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2014 08:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[OSBN]]></category>
		<category><![CDATA[Planet-U]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[darktable]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[lua]]></category>
		<category><![CDATA[raw]]></category>
		<category><![CDATA[scripting]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einiger Zeit zuerst mit RawTherapee, danach mit Darktable habe ich mir erst vor ein paar Monaten den Bibble-Nachfolger AfterShot Pro gekauft, um mit diesem meine RAW-Aufnahmen zu bearbeiten. Mit Erscheinen der 1.4er-Version von Darktable tendiere ich aber wieder eher &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/darktable-legt-nach-version-1-4/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einiger Zeit zuerst mit <em>RawTherapee</em>, danach mit <em>Darktable</em> habe ich mir erst vor ein paar Monaten den Bibble-Nachfolger <em>AfterShot Pro</em> gekauft, um mit diesem meine RAW-Aufnahmen zu bearbeiten. Mit Erscheinen der 1.4er-Version von <em>Darktable</em> tendiere ich aber wieder eher in dessen Richtung &#8211; &#8222;politisch&#8220; natürlich sowieso. Zwei starke Vorteile hatte <em>AfterShot</em> für mich im Vergleich zu <em>Darktable</em> bislang, diese schwinden aber immer mehr&#8230;</p>
<p><span id="more-4043"></span></p>
<div id="attachment_3411" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img class="size-full wp-image-3411 " alt="Das Darktable-Logo..." src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2012/12/darktable-01.png" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Das Darktable-Logo&#8230;</p></div>
<p>Zum einen die Geschwindigkeit. Diesen Rückstand hat <em>Darktable</em> bislang auch noch nicht aufgeholt. Der andere war die Möglichkeit, mit Masken arbeiten zu können. Das und Weiteres wurde mit <em>Darktable</em> 1.4 nun eingeführt. Ein Blick auf die Neuerungen lohnt sich also.</p>
<p>Die Version 1.4 ist in den Ubuntu-Quellen bislang noch nicht zu haben bzw. nur über die <a title="darktable-release PPA von Pascal de Bruijn" href="https://launchpad.net/~pmjdebruijn/+archive/darktable-release" target="_blank">PPA darktable-release von Pascal de Bruijn</a> (einer der Entwickler; bitte trotzdem <a title="Fremdquellen (im ubuntuusers.de-Wiki)" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Fremdquellen" target="_blank">Hinweise zu Fremdpaketquellen</a> beachten).</p>
<h3>Erweiterbarkeit durch Lua-Scripts</h3>
<p><em>Lua</em> ist eine Scriptsprache, die besonders dafür eingesetzt wird, die Erweiterbarkeit von Anwendungen zu erhöhen. So nun auch bei <em>Darktable</em>. Die Community soll so dazu gebracht werden, Anforderungen, die es nicht als Standard-Feature in die Anwendung schaffen, als Plugin zu scripten.</p>
<p>Das Ganze funktioniert technisch so, dass beim Start des Programms ein Script namens <code>luarc</code> ausgeführt wird, sofern es entweder im Verzeichnis <code>~/.config/darktable</code> oder unterhalb von <code>/usr/share/darktable</code> (bei Ubuntu und sofern über den Paketmanager installiert) zu finden ist. Zu bevorzugen ist für eigene Scripts natürlich die erste Variante.</p>
<p>Das Script kann also beim Programmstart direkt Aktionen ausführen, oder, was eher der Fall sein wird, zu diesem Zeitpunkt nur eigene Funktionen registrieren. Man &#8222;implementiert also einen Hook&#8220; oder &#8222;hängt eine Aktion an ein Ereignis an&#8220;.</p>
<p>Ich führe hier mal die drei Beispiele auf, die auch das Team von <em>Darktable</em> publiziert hat. Einziger Unterschied ist, dass alle drei der Übersichtlichkeit halber in separate Scripts ausgelagert sind. Außerdem kommen sich hier die Funktionsnamen nicht in die Quere.</p>
<p><b>Wichtig:</b> alle folgenden Pfadangaben sind relativ zu einem der beiden o.g. Basisverzeichnisse zu verstehen!</p>
<h4>Erstes Beispiel: Import/Synchronisation automatisch bei Start</h4>
<p>Wir erzeugen eine Datei namens <code>lua/autoload.lua</code> &#8211; mit folgendem Inhalt:</p>
<pre>dt = require "darktable"
dt.preferences.register("myAutoload","load_directory","string","Bildverzeichnis","Dieses Verzeichnis wird beim Programmstart automatisch neu eingelesen","")

pcall(dt.database.import(dt.preferences.read("myAutoload","load_directory","string")))</pre>
<p>In die Datei <code>luarc</code> wird<code></code> außerdem folgende Zeile eingefügt:</p>
<pre>require "autoload"</pre>
<p>Nachdem die Anwendung frisch gestartet wurde, haben wir in den Einstellungen nun ein neues Eingabefeld <code>Bildverzeichnis</code>. Bei jedem Programmstart wird das dort hinterlegte Verzeichnis neu eingelesen.</p>
<h4>Zweites Beispiel: Selektionspuffer über Tastenkombination</h4>
<p>Wir erzeugen eine Datei namens <code>lua/shortcuts/bouncebuffer.lua</code> &#8211; mit folgendem Inhalt:</p>
<pre>dt = require "darktable"
local bounce_buffer = {}

local function bounce_buf()
    bounce_buffer = dt.gui.selection(bounce_buffer)
end
dt.register_event("shortcut",bounce_buf,"Selektionen switchen")</pre>
<p>In die Datei <code>luarc</code> wird<code></code> außerdem folgende Zeile eingefügt:</p>
<pre>require "shortcuts.bouncebuffer"</pre>
<p>Wenn nun die Anwendung frisch gestartet wird, können wir eine Tastenkombination hinterlegen, mit der wir eine Selektion für eine spätere Verwendung sozusagen &#8222;in die Zwischenablagen legen&#8220; können. Mit der gleichen Tastenkombination können wir sie wiederherstellen.</p>
<h4>Drittes Beispiel: Alle rot markierten Bilder selektieren</h4>
<p>Wir erzeugen eine Datei namens <code>lua/shortcuts/selectallred.lua</code> &#8211; mit folgendem Inhalt:</p>
<pre>dt = require "darktable"
table = require "table"

local function select_all_red()
   local selection = {}
   for _,image in ipairs(dt.database) do
      if image.red then
         table.insert(selection,image)
      end
   end
   dt.gui.selection(selection)
end

dt.register_event("shortcut",select_all_red,"Alle rot markierten Bilder selektieren")</pre>
<p>In die Datei <code>luarc</code> wird<code></code> außerdem folgende Zeile eingefügt:</p>
<pre>require "shortcuts.selectallred"</pre>
<p>Wenn nun die Anwendung frisch gestartet wird, können wir eine Tastenkombination hinterlegen, mit der wird ganz einfach alle mit dem roten Marker versehenen Bilder selektieren können. Natürlich kann das Script bei Bedarf einfach auf eine andere Farbe abgeändert werden.</p>
<h4>Was zur Lua-Schnittstelle noch zu erwähnen bleibt&#8230;</h4>
<ul>
<li>Wie man sieht können Module per <code>require</code> geladen werden. Die Module müssen dabei im Unterverzeichnis <code>lua</code> liegen.</li>
<li>Konfigurationsfelder, die man selbst hinzufügt, werden auf einem eigenen Reiter mit der Beschriftung <code>Lua-Optionen</code> angezeigt. Bislang sind nur einfache String-, Boolean- oder Zahlenwerte möglich.</li>
<li>Tastenkombinationen (bzw. Platzhalter dafür), die man selbst hinzufügt, werden im Konfigurations-Dialog auf dem Reiter <code>Tastenkombinationen</code> unterhalb der Rubrik <code>Lua</code> angezeigt. Bevor sie verwendet werden können, muss tatsächlich erst eine Tastenkombination zugewiesen werden.</li>
<li>Es bleibt abzuwarten, ob es eine zentrale und vertrauenswürdige Sammelstelle für solche Scripts seitens <em>Darktable</em> geben wird.</li>
<li>Per <code>register_storage</code> können weitere Export-Möglichkeiten realisiert werden. Als Beispiel wird ein Mosaik-Export über die selektierten Bilder angeführt. Je nach API-Angebot der Webseiten wäre aber auch ein Upload zu <em>500px</em>, <em>Pinterest</em> oder wotsoever™ denkbar.</li>
<li>Wer sich in die ganze <em>Lua</em>-API von <em>Darktable</em> einlesen will, findet mittlerweile <a title="Lua-Scripting mit Darktable (offizielle Dokumentation, engl.)" href="http://www.darktable.org/usermanual/ch07.html.php" target="_blank">einen Abschnitt in der Dokumentation</a>.</li>
</ul>
<h3>Masken</h3>
<p>Der <em>Lua</em>-Teil ist nun recht lang ausgefallen. Trotzdem möchte ich noch zwei weitere interessante Erweiterungen erwähnen. Der für mich wichtigste ist die Einführung von <em>Masken</em>. Darüber kann schon auf Ebene der RAW-Bilder auf bestimmte Bildbereiche gesondert eingewirkt werden. Beispielsweise wird der Himmel etwas satter gemacht, zu dunkle Bereiche aufgehellt oder gezielt nachgeschärft &#8211; ohne dabei das gesamte Bild zu beeinflussen.<br />
Dazu kann nun bei jedem Modul, das angewendet wird, eine Einschränkung auf eine Maske eingestellt werden. Die Maske kann dann entweder parametrisch, gezeichnet oder gemischt parametrisch und gezeichnet erstellt werden. In aller Kürze: das bedeutet im einfachsten Fall, dass man die Bereiche, die von dem Modul berührt werden sollen, nachzeichnet. Eine recht umfangreiche Einführung bietet das folgende Video von Robert Hutton:</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/xWF6Wk-JPb0" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<h3>Fokusvorschau auf dem Leuchttisch</h3>
<p>Es gibt ein weiteres, neues Feature, das ich recht gelungen finde. Per Tastendruck kann man sich bereits auf dem Leuchttisch eine schnelle Vorschau auf die Bereiche geben lassen, die bei dem selektierten Bild im Fokus liegen.</p>
<p>Dazu muss man die Funktion zunächst einmal aktivieren. Im Konfigurations-Dialog auf dem Reiter <code>GUI-Optionen</code> muss das Häkchen <code>Fokusbereiche markieren</code> aktiviert werden. Selektiert man dann auf dem Leuchttisch ein Bild und drückt <tt>z</tt> für die Bildvorschau, dann werden auf dem Bild die Fokusbereiche farbig umrandet dargestellt. <em>Rot</em> bedeutet dabei sehr scharf, <em>blau</em> etwas weniger scharf.</p>
<h3>Die Version 1.4 hat es also geschafft&#8230;</h3>
<p>&#8230; dass ich meine Fotos nun erst einmal wieder mit Darktable bearbeiten werden. Ich hoffe, dass ich auch in der Praxis mit der Maskierungs-Funktion gut zurecht kommen werde.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Tonstudio, Folge 6 &#8211; DIN is noise</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-6-din-is-noise/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Sep 2013 07:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[OSBN]]></category>
		<category><![CDATA[Planet-U]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[audio production]]></category>
		<category><![CDATA[studio]]></category>
		<category><![CDATA[synthesizer]]></category>
		<category><![CDATA[tonstudio]]></category>

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		<description><![CDATA[Klangerzeuger sind immer nützlich. Auch wenn man schon einige im Vorrat hat, findet man immer wieder weitere, die einen meist kleinen aber feinen Unterschied machen. So ist es auch mit DIN is noise. Das Programm bietet einfach eine ganz andere &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-6-din-is-noise/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Klangerzeuger sind immer nützlich. Auch wenn man schon einige im Vorrat hat, findet man immer wieder weitere, die einen meist kleinen aber feinen Unterschied machen. So ist es auch mit <em>DIN is noise</em>. Das Programm bietet einfach eine ganz andere Herangehensweise und liefert ganz eigene Ergebnisse. So kann <em>DIN</em> das Spektrum der Möglichkeiten stark verbreitern und ist definitiv nicht einfach noch ein Synthesizer in irgend einer langen Liste&#8230;</p>
<p><span id="more-3716"></span></p>
<h3>Worum geht&#8217;s</h3>
<p><em><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-0.jpg" rel="lightbox[3716]"><img class="alignright  wp-image-3741" alt="dinisnoise-0" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-0-300x300.jpg" width="210" height="210" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-0-300x300.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-0-150x150.jpg 150w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-0.jpg 350w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /></a>DIN is noise</em>, programmiert von S. Jagannathan alias &#8222;Al Dinja&#8220;, einem in London lebenden gebürtigen Inder, ist so ziemlich das verrückteste Stück Software, das man sich zur Klangerzeugung aussuchen kann.</p>
<p>Die Bedienung ist recht kompliziert. Wer aber den Einstieg einmal geschafft hat, der wird sich über die kreativen Möglichkeiten wie ein kleines Kind freuen und fast zwangsläufig einige Zeit mit dem Programm beschäftigen.</p>
<blockquote><p>I did have lots of plans for that day&#8230;but they all got scrapped and next 7 hours I spent somewhere between imagination and meditation.<cite>Louigi Verona (Eintrag im Gästebuch von DIN is noise)</cite></p></blockquote>
<p>Gerade für Live-Situationen kann man mit <em>DIN</em> und etwas Übung tolle und ungewöhnliche Klänge zaubern.</p>
<p>Nachdem <em>DIN</em> zunächst nur für Linux verfügbar war, gibt es nun auch Builds für Windows und Mac OS X. Während die Linux-Version frei ist, handelt es sich bei den anderen beiden zunächst nur um 30-Tage-Testversionen. Nach Ablauf der Testtage, muss man dann eine Lizenz kaufen. &#8222;Frei&#8220; heißt in dem Fall aber übrigens auch, dass der Quellcode &#8211; unter der GPL 2.0 Lizenz &#8211; freigegeben ist.</p>
<p>Als Voraussetzung für die Verwendung unter Linux gilt, dass der Jack-Server installiert werden muss. Außerdem zeichnet <em>DIN</em> seine Oberfläche mit OpenGL, weshalb auch eine gute Grafikperformance, und somit auch ein passender Hardware-Treiber installiert sein sollte.</p>
<h3>Installation</h3>
<p><em>DIN</em> kann ab Oneiric ganz einfach über die Paketverwaltung installiert werden. Dazu muss das <a title="Launchpad-PPA für DIN is noise" href="https://launchpad.net/~dinisnoise/+archive/din" target="_blank">PPA des Entwicklers</a> zu den Paketquellen hinzugefügt werden:</p>
<pre>sudo add-apt-repository ppa:dinisnoise/din
sudo apt-get update
sudo apt-get install din</pre>
<p>Bitte beachtet, dass fremde Paketquellen unter Umständen ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Wenn ihr euch nicht wirklich bewusst seid, was das bedeutet, dann lest bitte die <a title="Fremdquellen im ubuntuusers.de-Wiki" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Fremdquellen" target="_blank">Hinweise dazu im ubuntuusers.de-Wiki</a>.</p>
<h3>Einstieg in die DIN-Welt der Drones</h3>
<p>Das ganze Programm hier zu erklären wäre natürlich vollkommener Unsinn. Und, ehrlich gesagt, ich könnte das auch gar nicht. Trotzdem möchte ich euch aber ein paar Tipps geben, wie ihr den Einstieg vielleicht etwas einfacher hinbekommt.</p>
<div id="attachment_3738" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-1.jpg" rel="lightbox[3716]"><img class="size-medium wp-image-3738" alt="dinisnoise-1" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-1-300x235.jpg" width="300" height="235" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-1-300x235.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/dinisnoise-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">DIN in Aktion</p></div>
<p>Ein Hinweis, der mir anfangs sehr geholfen hat, ist der zum Zurücksetzen des Programms auf die &#8222;Werkseinstellungen&#8220;. Denn das Programm speichert den Zustand automatisch und so hilft es nicht, das Programm einfach neu zu starten, wenn man etwas verbogen hat. Wer noch einmal von neuem beginnen möchte, muss im ausgeschalteten Zustand den Ordner <code>~/.din</code> löschen oder zumindest umbenennen.</p>
<p>Nun aber los. Zuerst den Jack-Server starten (darauf gehe ich hier jetzt nicht näher ein), dann <em>DIN</em>. Dazu einfach im Terminal <code>din</code> aufrufen (einen Menüeintrag gibt es alleine durch die Installation erst einmal nicht).</p>
<p>Das Programm startet zunächst im Modus <code>keyboard-keyboard</code>. Hier könnte ihr mit den unten angezeigten Tasten schonmal die ersten Töne erzeugen, was natürlich bis auf die ungewöhnliche optische Darstellung recht unspektakulär ist.<br />
Wechselt dann zum <code>microtonal-keyboard</code>, indem ihr einmal die Zifferntaste <tt>1</tt> drückt. Hier seht ihr nun per Default drei Oktaven einer Klavier-Tastatur (naja, so ähnlich halt). Wenn ihr nun mit der Maus über diesen Bereich fahrt, hört in direkt die Lead-Voice. Je höher der Mauszeiger, desto lauter. Links tiefere Frequenzen, rechts höhere &#8211; praktisch ohne Grenzen. Mit der Taste <tt>q</tt> könnt ihr dann an der Position des Mauszeigers ein Drone erzeugen, das dann für konstantes Surren sorgt. Je mehr Drones, desto kräftiger und komplexer der Klang.</p>
<p>Was für die ersten Schritte außerdem wichtig ist:</p>
<ul>
<li>mit <tt>a</tt> bzw. <tt>d</tt> kann man sich auf der Skala nach links bzw. nach rechts bewegen.</li>
<li>mit der Taste <tt>e</tt> wird das Drone unter dem Mauszeiger aufgenommen und kann verschoben werden. Taste erneut drücken, um das Drone wieder abzusetzen.</li>
<li>mit der Taste <tt>c</tt> wird das Drone unter dem Mauszeiger entfernt.</li>
<li>mit der Maus können mehrere Drones markiert werden (wie gewohnt per Klicken und Ziehen).</li>
<li>mit <tt>Tab</tt> schaltet man den <code>command</code>-Modus ein bzw. aus. Im <code>command</code>-Modus können Befehle abgesetzt werden. Auf der Projekt-Seite gibt es eine <a title="DIN is noise - Befehls-Übersicht" href="http://dinisnoise.org/commands/" target="_blank">Befehls-Übersicht</a>.</li>
<li>mit <tt>Space</tt> kann die Lead-Voice aus- bzw. eingeschalten werden.</li>
<li>Weiter geht&#8217;s dann mit <tt>8</tt> zum Curve-Editor (und mit <tt>1</tt> wieder zurück&#8230;), um den Klang zu verändern. Mit <tt>f</tt> können hier Knoten zum Verschieben angefasst und wieder losgelassen werden.</li>
<li>Der Curve-Editor bietet im Detail viele Möglichkeiten, wie z.B. Knoten-Verschiebungen, die aufgenommen und automatisch abgespielt werden können. An dieser Stelle möchte ich aber auf das <a title="DIN Drones Tutorial" href="http://vimeo.com/33486658" target="_blank"><em>DIN</em> Drones Tutorial</a> verweisen, das die wichtigsten Features vorstellt.</li>
</ul>
<p>Grundsätzlich bietet der <a title="Vimeo-Account von Al Dinja (mit Tutorials für DIN)" href="http://vimeo.com/aldinja/" target="_blank">Vimeo-Account von Al Dinja</a> mit einigen Tutorials eine gute Hilfe, auch wenn die Sprach-Qualität der Screencasts oftmals nicht sonderlich gut ist und sich die Tutorials meist auf eine alte Programmversion beziehen.</p>
<h3>Weiterer Ausblick</h3>
<p>Natürlich bietet <em>DIN</em> noch viel mehr Funktionalität. Da ich das Programm selbst noch nicht bis in alle Tiefen erforscht und begriffen habe, bietet es auch einiges mehr, als ich beschreiben könnte. Trotzdem ein paar Stichpunkte:</p>
<ul>
<li>Vielfältige Möglichkeiten, den Klang zu formen und zu beeinflussen (siehe Modulation, Gater, Delay usw.).</li>
<li>MIDI-Support: einfach MIDI-Eingabegerät anschließen und über Jack mit <em>DIN</em> verbinden. Ggfs. braucht ihr eine Alsa/Jack-Bridge (siehe Paket <code>a2jmidid</code>), da <em>DIN</em> keinen Alsa-MIDI-Support bietet (zumindest nicht per Default&#8230;).</li>
<li>Beliebige <em>DIN</em>-Kommandos mit MIDI-Schiebe- bzw. Drehreglern verknüpfen (Stichwort <a title="DIN start-end-Patch" href="http://dinisnoise.org/start-end/" target="_blank"><code>start-end</code>-Patch</a>).</li>
<li><span style="line-height: 16px;">Eine IRC-Schnittstelle (nur in der Linux-Version), mit der andere Leute sich am Sound beteiligen können. Beachtet hier allerdings die Sicherheitshinweise, die im <a title="DIN is noise - FAQ-Eintrag zum IRC-Bot" href="http://dinisnoise.org/faq/#bot" target="_blank">FAQ-Eintrag zu dem Thema</a> zu finden sind.</span></li>
</ul>
<h3>Jetzt ihr!</h3>
<p>Eigentlich hatte ich vor, den Artikel mit einem oder gar mehreren Demo-Videos zu garnieren &#8211; scheiterte aber kläglich daran, Screencast mit OpenGL- und Jack-Unterstützung hinzubekommen&#8230; Anyway, das Material von Al Dinja sollte euch ja schon einen guten, ersten Eindruck bieten.</p>
<p>Vermutlich ist es zuspät für einen Disclaimer &#8211; für Warnungen vor <em>DIN is noise</em> als Zeitgrab&#8230; Seid ihr genauso angetan von dem netten Tool? Schreibt mir hier doch ein Kommentar.<br />
Sicher freut sich auch Al Dinja über Feedback, z.B. bei <a title="Al Dinja bei Twitter" href="http://twitter.com/al_dinja" target="_blank">Twitter</a> oder <a title="Al Dinja bei Facebook" href="http://www.facebook.com/al.dinja.5" target="_blank">Facebook</a>, oder gar eine <a title="Spenden für DIN" href="http://dinisnoise.org/donate/" target="_blank">kleine Spende</a>.</p>
<p>Projekt-Seite: <a title="Projekt-Seite von DIN is noise" href="http://www.dinisnoise.org" target="_blank">http://www.dinisnoise.org</a></p>
<p>Falls euch der Artikel gefallen hat und/oder ihr mehr zum Thema Tonstudio lesen wollt, dann seht euch doch mal die vorigen Teile dieser Serie an:</p>
<ul>
<li><a title="Tonstudio, Folge 1 – Synthesizer emulieren mit Bristol" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-1-synthesizer-emulieren-mit-bristol/">Folge 1 &#8211; Synthesizer emulieren mit Bristol</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 2 – Softwaresynthesizer ZynAddSubFX bzw. Yoshimi" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-2-softwaresynthesizer-zynaddsubfx-bzw-yoshimi/">Folge 2 &#8211; Softwaresynthesizer ZynAddSubFX bzw. Yoshimi</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 3 – Arpeggiatoren" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-3-arpeggiatoren/">Folge 3 &#8211; Arpeggiatoren</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 4 – Looper" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-4-looper/">Folge 4 &#8211; Looper</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 5 – Vocoder" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-5-vocoder/">Folge 5 &#8211; Vocoder</a></li>
</ul>
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		<title>CraftStudio (Beta) &#8211; Spiele im Minecraft-Look bauen</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/programmierung-und-skripting/craftstudio-beta-spiele-im-minecraft-look-bauen/</link>
		<comments>http://mamu.backmeister.name/programmierung-und-skripting/craftstudio-beta-spiele-im-minecraft-look-bauen/#respond</comments>
		<pubDate>Sat, 25 May 2013 09:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[OSBN]]></category>
		<category><![CDATA[Planet-U]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung und Skripting]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
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		<description><![CDATA[CraftStudio ist ein Art Entwicklungsumgebung für Spiele im Minecraft-Klötzchen-Look, innerhalb der Assets und Maps gestaltet und mit Physik und Skripten versehen werden können. Die Projektarbeit kann dabei auf einem beliebigen Server, alleine oder im Team erfolgen. Natürlich bestimmt der Projekt-Administrator, &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/programmierung-und-skripting/craftstudio-beta-spiele-im-minecraft-look-bauen/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>CraftStudio</em> ist ein Art Entwicklungsumgebung für Spiele im Minecraft-Klötzchen-Look, innerhalb der Assets und Maps gestaltet und mit Physik und Skripten versehen werden können. Die Projektarbeit kann dabei auf einem beliebigen Server, alleine oder im Team erfolgen. Natürlich bestimmt der Projekt-Administrator, wer an dem Projekt teilnehmen darf.</p>
<p><span id="more-3682"></span></p>
<div id="attachment_3691" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-2.jpg" rel="lightbox[3682]"><img class="size-medium wp-image-3691" alt="craftstudio-2" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-2-300x193.jpg" width="300" height="193" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-2-300x193.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-2.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Erster Versuch &#8211; wirres Map-Design&#8230;</p></div>
<p>Zwar stellt der Entwickler Elisée Maurer das per Crowdfunding vorfinanzierte <em>CraftStudio</em> nicht als OpenSource bereit, aber es gibt eine kostenlose Basis-Version. Wer die benutzt muss aber natürlich ein paar Einschränkungen in Kauf nehmen. So können beispielsweise die Projekte nicht exportiert werden. Die Kaufversion gibt es aber auch schon ab 20€ (während der noch andauernden Beta-Phase).</p>
<p>Vorrangig wird <em>CraftStudio</em> für Windows und Mac OS, aufbauend auf .Net 4.0/Mono entwickelt. Die Linux-Version kam zuletzt hinzu. Da das Produkt aktuell zudem noch im Beta-Stadium ist, muss man aber noch mit dem ein oder anderen Bug rechnen.</p>
<div id="attachment_3694" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-3.jpg" rel="lightbox[3682]"><img class="size-medium wp-image-3694" alt="craftstudio-3" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-3-300x229.jpg" width="300" height="229" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-3-300x229.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-3.jpg 874w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">CraftFighter &#8211; Streetfighter in Minecraft-Optik</p></div>
<p>Auf der Projekt-Seite können, direkt im Browser, ein paar kleine <a title="CraftStudio: Beispiel-Games" href="http://store.craftstud.io/" target="_blank">Beispiel-Games</a> wie z.B. CraftFighter (siehe Screenshot) oder CraftStudioKart angesehen werden.</p>
<p>Neben dem <a title="CraftStudio Wiki" href="http://craftstudio.wikia.com/wiki/CraftStudio_Wiki" target="_blank">offiziellen Wiki</a>, das (nicht nur) bei den ersten Schritten hilft, sucht auch ein <a title="CraftStudio-Wiki (deutsch)" href="http://de.craftstudio.wikia.com/wiki/CraftStudio_Wiki" target="_blank">deutsch-sprachiges Wiki bei Wikia</a> fleißige Mitmacher.</p>
<h3>Installation</h3>
<p>Von der Webseite kann ganz einfach ein <code>.deb</code>-Paket heruntergeladen und mit dem Softwarecenter (Doppelklick auf die Datei) oder mittels dpkg installiert werden:</p>
<pre>cd ~/Downloads
dpkg -i CraftStudio.deb</pre>
<p>Zusätzlich muss dann (ich gehe von Raring aus) noch das Paket <code>libmono-csharp4.0-cil</code> installiert werden:</p>
<pre>sudo apt-get install libmono-csharp4.0-cil</pre>
<p>Installiert man das nicht, bekommt man später, beim Versuch sich mit dem eigenen Server zu verbinden, eine Fehlermeldung wie diese:</p>
<pre>Unhandled Exception: System.IO.FileNotFoundException: Could not load file or assembly
'Microsoft.CSharp, Version=4.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=b03f5f7f11d50a3a' or
one of its dependencies.
File name: 'Microsoft.CSharp, Version=4.0.0.0, Culture=neutral,
PublicKeyToken=b03f5f7f11d50a3a'
  at CraftStudioCommon.Project.Serialize (System.IO.BinaryWriter _writer) [0x00000] in
&lt;filename unknown&gt;:0
  [...]</pre>
<h3>Probleme beim Programmstart?</h3>
<div id="attachment_3687" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-1.jpg" rel="lightbox[3682]"><img class="size-medium wp-image-3687" alt="craftstudio-1" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-1-300x190.jpg" width="300" height="190" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-1-300x190.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/05/craftstudio-1.jpg 796w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Fehler&#8230; der Start anyway Button ist zunächst nicht zu sehen</p></div>
<p>Nun kann das Programm über den Starter (<code>CraftStudio</code>) gestartet werden. Es erscheint zunächst ein Loginfenster, in dem man sich mit den Zugangsdaten anmelden muss. Vorher muss man sich natürlich auf der Webseite registriert haben.</p>
<p>Das Programm verbindet sich dann mit dem zentralen Server, um Updates bzw. beim Erststart überhaupt die notwendigen Programmteile zu holen. Schlägt diese Verbindung mit der Meldung <code>"Error connecting to master server - http://craftstud.io/builds.json returned invalid data"</code> fehl, was war bei mir ausnahmslos der Fall war, kann man diesen Schritt auch manuell durchführen.</p>
<p>Dazu muss man sich die drei Programmteile (Client, Runtime und Server) von der <a title="CraftStudio Builds" href="http://craftstud.io/builds" target="_blank">Build-Seite</a> herunterladen. Natürlich den Client und die Runtime unter der Überschrift <code>Linux</code> und den Server unter der Überschrift <code>Stand-alone server</code>. Dann die Archive entpacken und an den richtigen Ort kopieren. In etwa so (die Versionsnummern müssen ggfs. angepasst werden):</p>
<pre>cd ~/Downloads
unzip CraftStudioClient1.1.3.0.zip
unzip CraftStudioRuntime1.2.0.0.zip
unzip CraftStudioServer1.0.0.0.zip
mv CraftStudioClient1.1.3.0 ~/.config/CraftStudio/CraftStudioClient
mv CraftStudioRuntime1.2.0.0 ~/.config/CraftStudio/CraftStudioRuntime
mv CraftStudioServer1.0.0.0 ~/.config/CraftStudio/CraftStudioServer</pre>
<p>Danach erscheint im Fenster der Fehlermeldung zusätzlich der Button <code>Start anyway</code>, worüber man den Vorgang überspringen kann.</p>
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		<title>Noch einmal Filesystem-Überwachung: incron</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/noch-einmal-filesystem-uberwachung-incron/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 07:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Planet-U]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung und Skripting]]></category>
		<category><![CDATA[backup]]></category>
		<category><![CDATA[filesystem]]></category>
		<category><![CDATA[incron]]></category>
		<category><![CDATA[inotify]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst vor kurzem habe ich eine kleine Einführung in das Thema rund um inotify und iwatch hier gepostet. Nun möchte ich ein weiteres Tool, ähnlich wie iwatch, vorstellen: incron Unterschiede zu iwatch Die Idee bei incron ist, wie auch schon &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/noch-einmal-filesystem-uberwachung-incron/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erst vor kurzem habe ich eine kleine Einführung in das Thema rund um <em>inotify</em> und <em>iwatch</em> <a title="Filesystem-Änderungen überwachen mit iwatch (und inotify)" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/filesystem-anderungen-uberwachen-mit-iwatch-und-inotify/">hier gepostet</a>. Nun möchte ich ein weiteres Tool, ähnlich wie <em>iwatch</em>, vorstellen: <em>incron</em></p>
<p><span id="more-3631"></span></p>
<h3><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/incron-logo.jpg" rel="lightbox[3631]"><img class="alignright size-medium wp-image-3641" alt="incron-logo" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/incron-logo-300x104.jpg" width="300" height="104" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/incron-logo-300x104.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/incron-logo.jpg 395w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Unterschiede zu <em>iwatch</em></h3>
<p>Die Idee bei <em>incron</em> ist, wie auch schon der Name verrät, eine Art Crontab zu bieten, die aber nicht auf Zeitangaben sondern auf Events des Filesystems basiert. Daher sieht auch die Konfigurationsdatei vom Aufbau her ähnlich wie eine Crontable aus. So kann auch jeder Benutzer seine eigene Konfiguration hinterlegen.</p>
<p>Ein funktionaler Unterschied &#8211; zwar klein, aber unter Umständen entscheidend &#8211; ist, dass man (derzeit) bei <em>iwatch</em> im aufzurufenden Kommando nicht den ausgelösten Event übergeben kann. So kann man im aufgerufenen Skript keine Fallunterscheidung verbauen. Bei <em>incron</em> kann man dagegen das Event numerisch oder textuell angeben.</p>
<p>Außerdem ist <em>iwatch</em> standardmäßig darauf ausgelegt, Mails zur Benachrichtung zu verschicken und das Syslog zu befüllen, während <em>incron</em> die Verarbeitung der Events wirklich komplett dem User überlässt. Mailversand und Logging müssen hier also selbst vorgenommen werden.</p>
<h3>Installation</h3>
<p>Auch <em>incron</em> kann in Ubuntu ganz einfach aus den Standard-Paketquellen (Sektion universe) installiert werden:</p>
<pre>sudo apt-get install incron</pre>
<p>Danach kann der dienst wie gewohnt mit</p>
<pre>/etc/init.d/incrond start</pre>
<p>gestartet und mit</p>
<pre>/etc/init.d/incrond stop</pre>
<p>gestoppt werden.</p>
<h3>Konfiguration</h3>
<p>Zunächst einmal müssen die Benutzer festgelegt werden, die <em>incron</em> benutzen dürfen &#8211; auch root darf erst einmal nicht! Dazu müssen alle Benutzernamen in der Datei <code>/etc/incron.allow</code> angegeben werden.</p>
<p>Außerdem existiert eine Konfigurationsdatei namens <code>/etc/incron.conf</code>, in der einige Dinge angepasst werden können. Aber das ist i.d.R. nicht notwendig.</p>
<h3>Tabellen anlegen</h3>
<p>Nun kann man eine <em>incron</em>-Tabelle anlegen, indem man <code>incrontab -e</code> aufruft. Wie zum Editieren von Crontabs öffnet sich darauf hin standardmäßig der vi-Editor. Möchte man einen abweichenden Benutzer angeben, benutzt man zudem noch das Argument <code>-u andereruser</code>.</p>
<p>Das Schema, nach dem die Tabellen aufgebaut sein müssen sieht so aus: <em>&lt;Pfad&gt; &lt;Maske&gt; &lt;Kommando&gt;</em>. Also beispielsweise so wie folgt, um bei neuen Dateien, Änderungen und Löschungen im Verzeichnis <code>/tmp/test</code> das Shellskript <code>/tmp/foo.sh</code> unter Angabe der Datei und dem ausgelösten Event aufzurufen:</p>
<pre>/tmp/test IN_CLOSE_WRITE,IN_DELETE /tmp/foo.sh $@/$# $%</pre>
<p><code>IN_CLOSE_WRITE</code> und <code>IN_DELETE</code> sind die Events, auf die reagiert werden soll. Welche Events abgegriffen werden können, sagt uns die <a title="Manpage von inotify (englisch)" href="http://linux.die.net/man/7/inotify" target="_blank"><em>inotify</em>-Manpage</a>. Die Variablen, die hinten angehängt sind, entsprechen dem Pfad (<code>$@</code>), der Datei (<code>$#</code>) und dem Event in Textform (<code>$%</code>). Auskunft zu weiteren Variablen gibt die <a title="Dokumentation von incron (englisch)" href="http://inotify.aiken.cz/?section=incron&amp;page=doc&amp;lang=en" target="_blank"><em>incron</em>-Dokumentation</a>.</p>
<p>Abschließend muss die Tabelle neu geladen werden, damit die Änderungen greifen. Das passiert mit:</p>
<pre>incrontab -d</pre>
<h3>Hinweis auf Upstart</h3>
<p>Zu meinem vorigen Artikel (zu <em>iwatch</em>) hat sich &#8222;dakira&#8220; per Kommentar zu Wort gemeldet und mich darauf hingewiesen, dass mittlerweile auch <em>Upstart</em> die Möglichkeit vorsieht, Filesystem-Überwachungen per <em>inotify</em> zu konfigurieren. Der eigentliche Hintergrund dort ist, dass geänderte Konfigurationsdateien darüber automatisch neu geladen werden können.</p>
<p>Vielleicht werde ich ja aber auch mal noch einen Artikel zur Upstart-Variante schreiben&#8230;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die beiden Tools <em>incron</em> und <em>iwatch</em> sind sich (natürlich) sehr ähnlich. Trotzdem gibt es feine Unterschiede, die je nach Anwendungsgebiet doch ins Gewicht fallen können. Ich hoffe die Einsatzmöglichkeiten wurden klar.</p>
<p>Falls ihr Anregungen &#8211; oder was auch immer &#8211; habt, schreibt mir und den anderen Lesern doch bitte ein Kommentar&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.3/72x72/1f642.png" alt="&#x1f642;" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Tonstudio, Folge 5 &#8211; Vocoder</title>
		<link>http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-5-vocoder/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 07:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Gerald]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[OSBN]]></category>
		<category><![CDATA[Planet-U]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[audacity]]></category>
		<category><![CDATA[audio production]]></category>
		<category><![CDATA[effekt]]></category>
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		<category><![CDATA[lv2]]></category>
		<category><![CDATA[tonstudio]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer langen Pause möchte ich nun meine Tonstudio-Serie um eine neue Folge erweitern. Der fünfte Artikel zum Thema Audio-Produktion. Diesmal geht es um Vocoder. Wer keine Hardware hat, mit der man den Effekt erzeugen kann, findet in der Linux-Welt &#8230;</p> <p><a href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-5-vocoder/" class="more-link">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer langen Pause möchte ich nun meine Tonstudio-Serie um eine neue Folge erweitern. Der fünfte Artikel zum Thema Audio-Produktion. Diesmal geht es um Vocoder. Wer keine Hardware hat, mit der man den Effekt erzeugen kann, findet in der Linux-Welt verschiedene Software-Varianten&#8230;</p>
<p><span id="more-3557"></span></p>
<h3>Was ist ein Vocoder?</h3>
<div id="attachment_3670" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/vocoder-audacity.jpg" rel="lightbox[3557]"><img class="size-medium wp-image-3670" alt="vocoder-audacity" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/vocoder-audacity-300x206.jpg" width="300" height="206" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/vocoder-audacity-300x206.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/vocoder-audacity.jpg 850w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Modulator und Carrier in Audacity</p></div>
<p>Ein <em>Vocoder</em> bekommt zwei Eingangssignale. Das eine, <em>Carrier</em> genannt, ist beispielsweise ein Flächensound, irgend eine Akkordfolge mit einem Synthesizer gespielt. Das andere Signal ist der sogenannte <em>Modulator</em> &#8211; für gewöhnlich eine Stimme. Der <em>Vocoder</em> analysiert nun das Stimmsignal und moduliert den <em>Carrier</em> dementsprechend.<br />
Das Ergebnis klingt so, als würden die Worte (<em>Modulator</em>) mit der Stimme eines Synthesizers (<em>Carrier</em>, kann natürlich auch ein anderes Instrument sein) gesprochen bzw. gesungen. Der typische Roboter-Effekt eben&#8230;</p>
<h3>Den Vocoder-Effekt selbst erzeugen&#8230;</h3>
<p>Wer den Vocoder-Effekt selbst für seine Projekte einsetzen möchte, hat folgende Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 16px;"><em>Hardware-Variante</em>: hiermit kenne ich mich nicht wirklich aus. Es gibt aber auf jeden Fall verschiedene Hardware-Synthesizer, die den <em>Vocoder</em>-Effekt in Echtzeit bieten. Einige Geräte verraten die Funktion mit ihrem am Gehäuse  angebrachten Schwanenhals-Mikro. Aber es mag natürlich auch (womöglich teurere) Hardware geben, an denen man (ausschließlich) externe Mikros anschließen kann.</span></li>
<li><em>Effekt-Berechnung per Software</em>: gemeint ist eine Anwendung auf bestehende Tonspuren. Das funktioniert beispielsweise mit <em>Audacity</em>.</li>
<li><em>Echtzeit-Vocoder per Software(-Plugin)</em>: für die Arbeit mit Linux und dem Soundserver <em>Jack</em> stehen verschiedene Plugins zur Verfügung, die den Effekt in Echtzeit (&#8222;live&#8220;) anwendet.</li>
</ul>
<p>Zu den beiden Software-Varianten möchte ich im Folgenden nun ein paar Dinge schreiben&#8230; Wobei ich nur auf zwei Möglichkeiten (<em>Audacity</em> und <em>Rakarrack</em>) etwas genauer eingehen möchte. Die Live-Varianten per Plugin haben natürlich den Charme, dass man direkter mit dem Effekt spielen und ihn so erforschen kann. Die Verwendung des <em>Audacity</em>-Effektes dagegen hat den Vorteil, dass man genauer arbeiten und mit dem selben Ausgangsmaterial verschiedene Einstellungen testen kann.</p>
<p>Mit den Einstellungen der Effekte müsst ihr selbst etwas ausprobieren, was eurer Vorstellung am nächsten kommt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Anzahl der &#8222;Bands&#8220; angibt, wie detailreich das <em>Modulator</em>-Signal analysiert und auf den <em>Carrier</em> übertragen werden soll. Je höher die Anzahl, desto weniger verstellt klingt die Stimme.</p>
<h3>Effekt in Audacity</h3>
<p>Um den <em>Vocoder</em>-Effekt in <em>Audacity</em> zu benutzen, benötigt man eine Stereospur, deren linker Kanal der <em>Modulator</em>-Kanal ist (also der gesprochene Teil) und deren rechter Kanal das Instrument, den <em>Carrier</em>.</p>
<p>Um einen kleinen Test zu machen, könnt ihr beispielsweise folgendes tun:</p>
<ul>
<li>einen kurzen Text per Mikro aufnehmen</li>
<li>dann die aufgenommene Stereospur in eine Monospur umwandeln &#8211; über das Menü: <code>Spuren</code> &#8211; <code>Stereospur in Mono umwandeln</code></li>
<li>dann das Instrument aufnehmen, natürlich ungefähr in der selben Länge &#8211; oder als Ersatz einfach mal eine Rauschen erzeugen: <code>Spuren</code> &#8211; <code>Neue Spur erzeugen</code> &#8211; <code>Monospur</code>, dann <code>Erzeugen</code> &#8211; <code>Rauschen</code> &#8211; <tt>OK</tt>. Falls man ein Instrument aufgenommen hat, muss die Spur wieder in Mono umgewandelt werden.</li>
<li>dann muss man beide Mono-Spuren zusammenführen. Oben ist die gesprochene Spur, unten ist das Instrument. Dann auf den Spurennamen der oberen Spur klicken und <code>Make Stereo Track auswählen</code>.</li>
<li>Nun nur noch den Vocoder-Effekt auf diese Spur anwenden: einfach unter <code>Effekt</code>-Menü den <code>Vocoder...</code>-Eintrag suchen.</li>
</ul>
<p>Hier könnt ihr ein Beispiel hören. Zunächst die Stimme, dann die Klänge und am Schluss das Ergebnis:</p>
<iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F88722547%253Fsecret_token%253Ds-o1BGZ&color=ff6600&auto_play=false&show_artwork=false"></iframe>
<p>Und hier ein kleines Video-HowTo. Hier wandle ich die Spuren allerdings nicht in Mono um, sondern schneide einfach den linken bzw. rechten Kanal weg. Wichtig ist letztendlich nur, dass ihr den Effekt auf eine Stereo-Spur anwendet, die wie oben beschrieben aus beiden Teilen zusammengesetzt ist.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/CViSd83TwaA" height="315" width="560" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<h3>Plugin von Rakarrack</h3>
<p><em>Rakarrack</em> ist ein Programm, mit dem man recht einfach Audio-Quellen mit Effekten belegen kann. Installieren kann man <em>Rakarrack</em> ganz einfach über das gleichnamige Paket in den Standard-Paketquellen (Sektion universe):</p>
<pre>sudo apt-get install rakarrack</pre>
<div id="attachment_3658" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/rakarrack-1.jpg" rel="lightbox[3557]"><img class="size-medium wp-image-3658" alt="rakarrack-1" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/rakarrack-1-300x230.jpg" width="300" height="230" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/rakarrack-1-300x230.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/rakarrack-1.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">Vocoder-Effekt in Rakarrack</p></div>
<p>Um den <em>Vocoder</em>-Effekt zu nutzen, benötigt man zusätzlich ein Mikrofon und ein Synthie (Auswahl gibt&#8217;s ja reichlich). Dann muss man folgende Verbindungen zwischen den <em>Jack</em>-Schnittstellen herstellen:</p>
<ul>
<li>Die Ausgänge des Synthies (links + rechts) werden mit den Eingängen (<code>in_1</code> und <code>in_2</code>) von <em>Rakarrack</em> verbunden.</li>
<li>Die Ausgabe des Mikros wird mit dem aux-Eingang von <em>Rakarrack</em> verbunden. Das ist praktisch der <em>Modulator</em>-Eingang für den <em>Vocoder</em>-Effekt.</li>
<li>Natürlich muss je nach Klangerzeuger noch ein (Virtual-)Keyboard als MIDI-Quelle verbunden werden, um überhaupt Noten spielen zu können.</li>
</ul>
<p>Nun muss der <em>Vocoder</em>-Effekt in eingebunden werden. Geht dazu so vor:</p>
<ul>
<li>Klickt im oberen, mittleren Bereich auf den Button <tt>Put Order in your Rack</tt></li>
<li>Wählt in der linken Auswahlliste den <em>Vocoder</em> und betätigt den Pfeilbutton zwischen den beiden Listen. Der <em>Vocoder</em> wandert so auf die rechte Seite.</li>
<li>Nach <tt>Ok</tt> ist der <em>Vocoder</em> im unteren Bereich, wo die zehn ausgewählten Effekte angezeigt werden, zu sehen.</li>
</ul>
<p>Sorgt nun dafür, dass der <em>Vocoder</em>-Effekt der einzige aktive Effekt ist (nur bei dem soll das On-Lämpchen leuchten). Und schon kann&#8217;s losgehen!</p>
<p>Noch ein paar Tipps:</p>
<ul>
<li>Sollte zu wenig ankommen, spielt mal etwas mit dem Input-Level.</li>
<li>Die Regler Muf. (Muffle), Q und Ring sollten erst einmal recht weit links stehen, da mit größeren Werten das Ergebnis unklarer gemacht wird.</li>
<li>Der Synthie sollte einen konstanten und frequenzreichen Ton spielen. Für den Roboter-Effekt eignet sich z.B. gut eine verzerrte Gitarre.</li>
</ul>
<h3>LV2-Plugins</h3>
<div id="attachment_3667" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/lv2-vocoders-lv2rack.jpg" rel="lightbox[3557]"><img class="size-medium wp-image-3667" alt="lv2-vocoders-lv2rack" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/lv2-vocoders-lv2rack-300x195.jpg" width="300" height="195" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/lv2-vocoders-lv2rack-300x195.jpg 300w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/lv2-vocoders-lv2rack.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p class="wp-caption-text">LV2-Plugins in lv2rack</p></div>
<p>Für den Nachfolger der LADSPA-Schnittstelle namens LV2 gibt es auch zwei <em>Vocoder</em>-Plugins: <em>Vocoder</em> (Paket <code>lv2vocoder</code> in universe) und <em>VocProc</em> (Paket <code>vocproc</code> in universe). Sie können über alle Anwendungen, die mit LV2-Plugins umgehen können, eingesetzt werden.<br />
Beispielsweise kann <em>lv2rack</em> verwendet werden. Das Funktionsprinzip ist natürlich ähnlich. Allerdings habe ich hier keine großartigen Erfahrungswerte und kann daher nicht viel dazu sagen.</p>
<h3>LADSPA-Plugin zum Selberbauen</h3>
<div id="attachment_3665" style="width: 275px" class="wp-caption alignright"><a href="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/ladspa-vocoder-jackrack.jpg" rel="lightbox[3557]"><img class="size-medium wp-image-3665" alt="ladspa-vocoder-jackrack" src="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/ladspa-vocoder-jackrack-265x300.jpg" width="265" height="300" srcset="http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/ladspa-vocoder-jackrack-265x300.jpg 265w, http://mamu.backmeister.name/wp-content/uploads/2013/04/ladspa-vocoder-jackrack.jpg 625w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p class="wp-caption-text">LADSPA-Plugin in Jack Rack</p></div>
<p>Wer noch nicht genug hat, der kann sich noch ein LADSPA-Plugin besorgen. Das muss selbst kompiliert werden, was aber kein Problem sein sollte. In einem <a title="LADSPA-Vocoder HowTo @ Linux Rockstar" href="http://linuxrockstar.blogspot.de/2006/07/effect-ladspa-vocoder-howto.html" target="_blank">englisch-sprachigen Artikel in einem Blog namens Linux-Rockstar</a> wird die Vorgehensweise erklärt. Ich möchte hier die wichtigsten Punkte kurz aufzählen und ggfs. durch eigene Hinweise vervollständigen:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 16px;">Ladet euch den Quellcode des Plugins von der <a title="Vocoder-Plugin (LADSPA) Download-Seite" href="http://www.sirlab.de/linux/download_vocoder.html" target="_blank">Download-Seite des Projektes</a> herunter.</span></li>
<li>Ladet euch <a title="Patch für LADSPA-Vocoder (Version 0.3!)" href="http://music.columbia.edu/pipermail/linux-audio-user/attachments/20060724/f79ad59a/stereo-0001.bin" target="_blank">hier</a> einen Patch dazu von einem User der Linux Audio Users Mailing-Liste herunter. Der Patch soll für Stereo-Unterstützung sorgen. Achtung: der Patch eignet sich zunächst nur für die derzeit aktuell Version 0.3 des Plugins.</li>
</ul>
<p>Dann die folgenden Kommandos (dabei natürlich ggfs. das Downloads-Verzeichnis abändern) nacheinander ausführen:</p>
<pre>tar xzvf ~/Downloads/vocoder-ladspa-0.3.tgz -C /tmp
mv ~/Downloads/stereo-0001.bin /tmp/vocoder-0.3
cd /tmp/vocoder-0.3
patch vocoder.c stereo-0001.bin
make
sudo make install</pre>
<p>Damit das <code>make install</code> funktioniert, wird ein Tool namens <code>mkdirhier</code> benötigt, das über das Paket <code>xutils-dev</code> installiert werden kann. Wer das nicht will muss <code>mkdirhier</code> in der Datei <code>Makefile</code> durch <code>mkdir -p</code> ersetzen.</p>
<p>Nun sollte das LADSPA-Plugin zur Verwendung z.B. in <em>Jack Rack</em> (unter V wie Vocoder) bereitstehen. Wie üblich muss der linke Eingang mit dem <em>Modulator</em> (Mikro) und der rechte mit dem <em>Carrier</em> (Synthie) versorgt werden. Noch ein Tipp, falls ihr erst einmal nichts hört: das Signal wird wohl sehr gedämpft &#8211; ggfs. einen Verstärker-Effekt dazuschalten!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der <em>Vocoder</em>-Effekt ist, dezent verwendet, sicher eine tolle Erweiterung der Möglichkeiten. Allerdings kann man mit der Findung der optimalen Einstellung usw. auch reichlich Zeit verbraten.</p>
<p>Solltet ihr Anregungen, Kritik oder Tipps für mich oder andere Leser haben, hinterlasst hier doch ein Kommentar.</p>
<p>Falls euch der Artikel gefallen hat (oder falls ihr es so langweilig fandet, dass ihr gleich etwas anderes lesen wollt), dann schaut euch doch mal die anderen Artikel aus meiner Tonstudio-Serie an:</p>
<ul>
<li><a title="Tonstudio, Folge 1 – Synthesizer emulieren mit Bristol" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-1-synthesizer-emulieren-mit-bristol/"><span style="line-height: 16px;">Folge 1: Synthesizer emulieren mit Bristol</span></a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 2 – Softwaresynthesizer ZynAddSubFX bzw. Yoshimi" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-2-softwaresynthesizer-zynaddsubfx-bzw-yoshimi/">Folge 2: Softwaresynthesizer ZynAddSubFX bzw. Yoshimi</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 3 – Arpeggiatoren" href="http://mamu.backmeister.name/anwendungen/tonstudio-folge-3-arpeggiatoren/">Folge 3: Arpeggiatoren</a></li>
<li><a title="Tonstudio, Folge 4: Looper" href="http://mamu.backmeister.name/praxis-tipps/tonstudio-folge-4-looper/">Folge 4: Looper</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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