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	<title>medienlese.com</title>
	
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	<description>Das Medienblog</description>
	<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 21:15:14 +0000</pubDate>
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		<title>Olympia: Die politischen Spiele von Beijing</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Während der Olympischen Spiele in China sammeln wir Meldungen rund um Einschränkungen der freien Berichterstattung und Maßnahmen gegen freie Meinungsäußerungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Während der Olympischen Spiele in China sammeln wir Meldungen rund um Einschränkungen der freien Berichterstattung und Maßnahmen gegen freie Meinungsäußerungen.</h4>
<p><div class="image_center"><a href="http://medienlese.com/2008/08/08/olympia-die-politischen-spiele-von-beijing/beijing-olympics-protest/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/chinaprotest450.jpg" width="450" height="307" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 450px"></div></div><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 450px">Ein Demonstrant wird einen Tag vor der Eröffnung der Spiele verhaftet. Polizisten in zivil wollen das lieber nicht gefilmt wissen. (Keystone/Greg Baker)</div></a></div></p>
<p>&#8220;Noch immer herrschen Nachrichten- und Internetzensur, rund 80 Journalisten und Internetdissidenten sind hinter Gittern, ausländische Reporter müssen weiterhin mit Einschränkungen rechnen&#8221;, erklärte die Organisation <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/olympia-eroeffnung-rog-protestiert-weltweit-online-demo-vor-olympia-stadion-piratensender-in-pek.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.reporter-ohne-grenzen.de');">Reporter ohne Grenzen</a> zur Eröffnung der Olympischen Spiele. In China werden, entgegen der offiziellen Zusicherung, nach wie vor ausländische Journalisten bei ihrer Arbeit behindert. &#8220;Redet nicht mit ausländischen Journalisten&#8221;, so werden nach einem Bericht der <a href="http://www.faz.net/s/Rub68FDA4A608754C02AC66D51F934B1607/Doc~EB39AAACF207A402B828A50A190085A4F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.faz.net');"><em>FAZ</em></a> Oppositionelle und Kritiker eingeschüchtert – wenn sie nicht gleich verhaftet und verurteilt wurden.</p>
<p><a href="http://medienlese.com/beijing-2008-medien-unter-kontrolle/">&raquo; zu unserer Seite &#8220;Beijing 2008: Medien unter Kontrolle&#8221;</a></p>
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		<title>Newsnetz gestartet: Dicht dran am Boulevard</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 10:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die selben Schlagzeilen, die selben Bilder: <em>Basler Zeitung</em>, <em>Berner Zeitung</em> und <em>Tages-Anzeiger</em> haben endlich moderne Websites – und eine gemeinsame Mantelredaktion.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die selben Schlagzeilen, die selben Bilder: <em>Basler Zeitung</em>, <em>Berner Zeitung</em> und <em>Tages-Anzeiger</em> haben endlich moderne Websites – und eine gemeinsame Mantelredaktion.</h4>
<p><div class="image_center"><a href="http://medienlese.com/2008/08/08/newsnetz-gestartet-dicht-dran-am-boulevard/newsnetz/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/newsnetz450.jpg" width="450" height="200" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 450px"></div></div><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 450px"></div></a></div></p>
<p>Nachrichtenseiten sehen ohnehin recht ähnlich aus, kaum eine Online-Redaktion wagt, eigene Schwerpunkte zu setzen – lieber alles mitnehmen, was die Konkurrenz auch hat. In der Schweiz haben sich drei Zeitungen zum <em><a href="http://www.newsnetz.ch/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.newsnetz.ch');">Newsnetz</a></em> zusammengetan, um dieses voneinander Abschreiben, dieses Agenturmaterial möglichst schnell auf die Seite hieven, nicht gegen- sondern miteinander zu bestreiten.</p>
<p><span id="more-4586"></span>Nach einem <a href="http://medienlese.com/2008/07/31/newsnetz-tages-anzeiger-gewaehrt-einblicke/">ersten Test</a> vor einer Woche sind seit gestern Abend die drei Zeitungen mit neuen Websites im Internet. Im Hintergrund werkelt das <em>Newsnetz</em>, eine Zentralredaktion unter Leitung von Peter Wälty. Die kümmert sich fortan um die überregionalen Nachrichten. An die vierzig Mitarbeiter arbeiten in Zürich für die Ressorts Schweiz, Ausland, Wirtschaft, Sport, Kultur, Panorama, Wissen, Leben, Style, Digital und Auto.</p>
<p><strong>Newsnetz gegen den Boulevard</strong></p>
<p>Nur die regionalen Inhalte bleiben in der Hand der eigenen Onliner. Drei prominente Plätze, gleich unter dem Logo der Zeitung, sind für regionale Themen reserviert. Auch die übrigen Inhalte der Seite können regional befüllt werden – sonst werden einfach die Artikel des Newsnetzes übernommen. Das neue Layout soll die Websites optisch wieder an die Zeitungen heranrücken. Am Aussehen der Seiten hat die japanische Agentur information Architects gearbeitet (<a href="http://www.facts.ch" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.facts.ch');"><em>Facts 2.0</em></a>, <a href="http://www.78s.ch" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.78s.ch');"><em>78s</em></a>), die für das Projekt ein <a href="http://medienlese.com/2008/06/27/oliver-reichenstein-im-interview-ich-dachte-zuerst-an-einen-scherz/">Büro in der Schweiz</a> eingerichtet hat.</p>
<p>Chefredaktor Peter Wälty tritt mit dem <em>Newsnetz</em> jetzt auch gegen den Online-Auftritt von <em>20 Minuten</em> an – die klickstärkste Nachrichtenseite der Schweiz, die er selber aufgebaut hat. Die Boulevardseite verzeichnete im Juni laut Net-Metrix-Audit 9,3 Millionen Visits, <em>Blick Online</em> 12,4 Millionen. Nimmt man die Juni-Zahlen von <em>Basler Zeitung</em>, <em>Berner Zeitung</em> (bzw. espace.ch) und <em>Tages-Anzeiger</em> zusammen, ergibt das 8,3 Millionen Visits – Qualitätsjournalismus dicht dran am Boulevard.</p>
<p><strong>Schläft die <em>NZZ</em>?</strong></p>
<p>Rein rechnerisch hat das Newsnetz das Potential, mehr Visits als die <em>NZZ</em> zu verzeichnen. Im Juni lag die Zahl bei 7,4 Millionen Visits. Die Besucherzahlen haben sich seit einem halben Jahr <a href="http://medienlese.com/2008/02/29/nzz-online-abschwung-nach-relaunch/">nicht groß verändert</a>. In den vergangenen fünf Monaten hat die Online-Redaktion der <em>NZZ</em> eher unauffällig vor sich hin gearbeitet. Immerhin soll es ab September tägliche eigene Videos zu Wirtschaftsthemen geben.</p>
<p>Die Ambition des <em>Newsnetz</em> dürfte klar sein: Das <em>Spiegel Online</em> der Schweiz soll hier entstehen, die <em>eine</em> große Nachrichtensite, reich befüllt mit bunten Inhalten und solidem Journalismus. Eine Lücke, die es nur gibt, weil die <em>NZZ</em> sie noch nicht gefüllt hat. Dabei wäre die Online-Redaktion gut aufgestellt. Warum die <em>NZZ</em> die Chance nicht nutzt? &#8220;Ich weiss auch nicht, was das Konzept bei der <em>NZZ</em> ist. Wieso machen die nicht mehr? Es ist ein absoluter Spitzenbrand, der ein immenses Potenzial im Internet hat&#8221;, sagte Peter Wälty im <em>Schweizer Journalist</em>.</p>
<p><strong>Online-Aufbruch in der Schweiz</strong></p>
<p>Die übergreifende Zusammenarbeit im Internet macht unterdessen Schule: Sechs regionale Zeitungsverlage haben bereits ihr <a href="http://medienlese.com/2008/08/06/news1ch-regionalverleger-gruenden-allianz/">eigenes Portal angekündigt</a>. <em>news1.ch</em> soll noch dieses Jahr starten, laut Plan schon im Oktober. Dafür stehen aber laut Norbert Neininger, dem Chefredaktor der <em>Schaffhauser Nachrichten</em>, nur wenige hunderttausend Euro bereit.</p>
<p>Ausgerechnet an diesem Tag des Online-Aufbruchs vermeldet Ringier, dass Marc Görtz, der Leiter des Bereichs elektronische Medien, &#8220;auf eigenen Wunsch per Ende September 2008&#8243; das Unternehmen verlasse. Anfang September soll dann Christoph Bauer mit dem neuen Geschäftsbereich New Media den Ringier-Verlag fit fürs Web machen.</p>
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		<title>6 vor 9</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 06:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wären die 68er ohne Medien, Kabel Eins interviewt PR-Mann und Privatfernsehen in der Schweiz funktioniert doch – mehr dazu in unserer täglichen Presseschau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1217421804586.shtml" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.rundschau-online.de');"><strong>1. Keine 68er ohne Medien?</strong></a><br />
<em>(rundschau-online.de, Torsten Sülzer)</em><br />
&#8220;Die Achtundsechziger - nichts als ein aufgeblasenes Medien-Ereignis? Der Philosoph Uwe C. Steiner sagt sogar, ohne Fernsehen hätte es die ganze Bewegung nicht gegeben.&#8221;</p>
<p><a href="http://satundkabel.magnus.de/medien/artikel/kabel1-will-tv-zuschauer-von-abenteuer-leben-nicht-in-die-irre-fuehren.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/satundkabel.magnus.de');"><strong>2. &#8220;Verwirrung um TV-Beitrag von Kabel1&#8243;</strong></a><br />
<em>(satundkabel.magnus.de, Pit Klein)</em><br />
Kabel 1 interviewt für die Sendung &#8220;Abenteuer Leben – täglich Wissen&#8221; den PR-Manager eines Hotels, weist ihn aber ganz anders aus: &#8220;Darin kam unter anderem ein vermeintlich reicher Stammgast der Herberge namens Sergey Logvinov zu Wort, der mit dem Titel &#8216;Geschäftsmann&#8217; in einer Bauchbinde versehen wurde.&#8221;</p>
<p><a href="http://swiss-lupe.blogspot.com/2008/08/newsnetz-enttuscht-web-10-auftritt.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/swiss-lupe.blogspot.com');"><strong>3. &#8220;Newsnetz enttäuscht: Web 1.0 Auftritt&#8221;</strong></a><br />
<em>(swiss-lupe.blogspot.com)</em><br />
&#8220;was bitte soll daran innovativ sein, wenn sich drei zeitungen (Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tagesanzeiger) zusammentun, die gleichen newsartikel, gleich aufbereitet, jeder in seinem eigenen online-auftritt veröffentlicht? eine reine demonstration der macht eines monopolisten.&#8221;</p>
<p><a href="http://tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Privatfernsehen-in-der-Schweiz-Und-es-funktioniert-doch/story/14363936" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tagesanzeiger.ch');"><strong>4. &#8220;Privatfernsehen in der Schweiz: Und es funktioniert doch!&#8221;</strong></a><br />
<em>(tagesanzeiger.ch, David Vonplon)</em><br />
&#8220;Mit dem Format «Bauer, ledig, sucht&#8230;» hat der Privatsender 3+ erstmals quotenmässig das Schweizer Fernsehen überrundet. Nun plant Senderchef Dominik Kaiser einen Programmausbau.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/33/Al-Dschasira?page=all" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.zeit.de');"><strong>5. &#8220;Al-Dschasiras schärfste Waffe&#8221;</strong></a><br />
<em>(zeit.de, Julia Gerlach)</em><br />
&#8220;Achmed Mansur ist der Starmoderator des arabischen Satellitensenders. Sein Credo: Reporter müssen parteiisch sein.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.bildblog.de/3141/mark-medlock-bei-neben-mann-hergehen-erwischt/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.bildblog.de');"><strong>6. &#8220;Mark Medlock bei Neben-Mann-Hergehen erwischt&#8221;</strong></a><br />
<em>(bildblog.de, Clarissa)</em><br />
Gleich mehrere Medien machen Heteros zu Schwulen. Weil sie nebeneinander irgendwo hinlaufen.</p>
<p><small>Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.<br />
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.<br /></small></p>
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		<title>Paris schlägt zurück: “See you at the debates, bitches”</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 12:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Disselhoff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>

		<category><![CDATA[John McCain]]></category>

		<category><![CDATA[mika bresinski]]></category>

		<category><![CDATA[Paris Hilton]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Werbespot wird Barack Obama auf eine Stufe mit Paris Hilton und Britney Spears gestellt. Doch der Angriff des republikanischen Kandidaten McCain ging nach hinten los.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>In einem Werbespot wird Barack Obama auf eine Stufe mit Paris Hilton und Britney Spears gestellt. Doch der Angriff des republikanischen Kandidaten McCain ging nach hinten los.</h4>
<p><span class="image_left" style="width: 200px"><a href="http://medienlese.com/2008/08/07/paris-schlaegt-zurueck-see-you-at-the-debates-bitches/paris-hilton/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/parishilton200.jpg" width="200" height="200" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 200px"></div></div> <div class="image_desc"></div></a></span>Eigentlich haben wir nur darauf gewartet: <a href="http://medienlese.com/2008/06/21/disselhoffs-durchblick-das-einfache-fernsehen/">Paris Hilton</a> steigt ein ins Rennen um die Präsidentschaft. Damit reagiert sie auf eine Wahlwerbespot von Obamas Kontrahent McCain. In dem Spot sind Bilder von Obamas <a href="http://medienlese.com/2008/07/25/zdf-auf-youtube-obama-fuer-alle/">umjubelten Berlin-Besuch</a> und von Paris Hilton und Britney Spears zu sehen – alles nur belanglose Promis, so die Botschaft. Das dürfte Paris&#8217; Vater, der für McCains Wahlkampf Geld gespendet hat, nicht besonders gefallen haben. Jetzt Antwortet die Tochter mit einem überraschend plietschen Video auf die Schmähung.</p>
<p><span id="more-4552"></span>
<p align="center"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oHXYsw_ZDXg&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oHXYsw_ZDXg&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>So wird Paris Hilton, trotz der Spende ihres Vaters, abgewatscht. Nun kontert sie und stellt ebenfalls ein Wahlkampfvideo ins Netz: &#8220;Ich bin Paris Hilton, eine Berühmtheit - und ich bin einfach heiß&#8221;, erzählt sie in dem Clip, der auf <a href="http://www.funnyordie.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.funnyordie.com');">funnyordie.com</a> zu sehen ist. Natürlich ist der gut inszenierte Spot nicht ernstzunehmen. &#8220;Ich seh` Euch bei den Debatten, ihr Schlampen&#8221;, witzelt sie weiter. Zum Programm: Das Weiße Haus soll beim Einzug eine andere Farbe bekommen – Pink!</p>
<p align="center"><object width="464" height="388" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000"><param name="movie" value="http://www2.funnyordie.com/public/flash/fodplayer.swf?96d0a705" /><param name="flashvars" value="key=64ad536a6d" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="464" height="388" flashvars="key=64ad536a6d" allowfullscreen="true" quality="high" src="http://www2.funnyordie.com/public/flash/fodplayer.swf?96d0a705" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p>Damit beweist die millionenschwere Hotelerbin erneut ihr Gespür für die perfekte Kampagne: Zeitgeist und nackte Haut. Dieses Mal ohne Nachtsichtkamera! Die amerikanische <em>Vanity Fair</em> war anscheinend ihrer Zeit voraus und hat sich bereits vor vier Jahren überlegt, welche Konsequenzen <a href="http://www.funnyordie.com/videos/64ad536a6d" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.funnyordie.com');">Paris im Oval Office</a> für Amerika hätte.</p>
<p>Und das erinnert mich an MSNBC-Anchorwoman Mika Brzezinski. In einer Morning-Show demonstrierte sie, was mit jeder Meldung, die diesen Namen enthält, zu tun sei: Verbrennen, zerreißen und ab in den Shredder.</p>
<p align="center"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EgnmRx_Htis&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EgnmRx_Htis&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Journalistische Einfallslosigkeit: Mehr Format wagen!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 10:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Jarchow</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogger werden belehrt, dass sie erst journalistischen Stilformen pauken möchten, bevor sie sich einzumischen wagen – dabei brauchen neue Medien neue Formate.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Blogger werden belehrt, dass sie erst journalistischen Stilformen pauken möchten, bevor sie sich einzumischen wagen – dabei brauchen neue Medien neue Formate.</h4>
<p><span class="image_left" style="width: 200px"><a href="http://medienlese.com/2008/08/07/journalistische-einfallslosigkeit-mehr-format-wagen/reporter-2/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/press200.jpg" width="200" height="223" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 200px"></div></div> <div class="image_desc"></div></a></span>Ob Buchdruck, Rundfunk oder TV - neue Medien brauchen neue Formate. Kaum ein Satz erscheint einleuchtender. Und kaum ein Satz wird im Falle des Web 2.0 weniger befolgt. Blogger müssen sich hier von Journalisten im Netz belehren lassen, dass sie doch - bitteschön! - erst einmal die grundlegenden journalistischen Stilformen aus der Holzhausener Schule pauken möchten, bevor sie sich in den Diskurs der Granden einzumischen wagen. Insofern treffen jene Peitschenhiebe, die der Kollege Jakubetz <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2008/08/02/papier-raschelt-immerhin-etwas/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.blog-cj.de');">dort in seinem JakBlog</a> an die realitätsverweigernden &#8216;Angehörigen der Holzklasse&#8217; austeilt, in meinen Augen einfach nur die Richtigen. Hier ein Auszug aus der Philippika:  </p>
<p><span id="more-4300"></span></p>
<blockquote>
<p>&#8220;Trotzdem bleibt leider mein Eindruck, dass sich viele (auch jüngere) Journalisten dieser Realität nicht stellen wollen. Dass sie immer noch glauben, es reiche aus, sich einen gmx-Account zuzulegen und zweimal am Tag nachzuschauen, was Spiegel Online so schreibt. Man muss einfach ein paar Schritte weiterdenken und eventuell mal begreifen, dass die Auswirkungen des Netzes als Medium viel mehr und ganz andere sind, als dass man Texte jetzt auch auf einem Bildschirm lesen kann. Dass man dadurch beispielsweise jetzt ein Stück weit befreit ist von diesen ganzen entsetzlichen Formatzwängen und den grauenvollen Kompromissen, die man vielleicht noch machen musste, als Henri Nannen den ?Stern? gründete und eine ?Wundertüte? auf den Markt brachte, in der gefälligst für jeden etwas drin zu sein hatte&#8217;.</p>
</blockquote>
<p><strong>Neue Formen braucht das Land!</strong></p>
<p>Ich habe einfach mal die Probe aufs Exempel gemacht, um dem wahren Rezeptionsverhalten der Leser im Netz ein wenig näherzukommen. Viele &#8216;unumstößliche Wahrheiten&#8217; haben sich dabei für mich schlicht als Medienmythen entpuppt. Da ich begreiflicherweise valide Daten am ehesten dort erhalte, wo ich sie selbst im Zugriff habe, betrachte ich hier einfach <a href="http://chatatkins.blogger.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chatatkins.blogger.de');">jenes Blog</a>, das ich unter dem <em>nom de guerre</em> Chat Atkins als Linkabwurfstelle eingerichtet habe. In dieser <em>Sargnagelschmiede</em> probiere ich seit zwei Jahren alle möglichen Stilformen einfach mal aus, vom Artikel über die Polemik, vom Gedicht über den fingierten Dialog, von der Satire über die Rezension, von der Erzählung über den Aphorismus, bis hin zu Stilformen, für die ich noch gar keinen Namen habe.</p>
<p>Ein Unikum führt in dieser Kasperbude unter etwa 2,500 Beiträgen die ewige Bestenliste an. Am ehesten könnte ich den Text als &#8216;Reprozension&#8217; bezeichnen. Ich hatte damals einfach einen Text aus einem Gemeinschaftsblog &#8216;reproduziert&#8217;, das mich deshalb unwiderstehlich zum Spott reizte, weil es sich verwegenerweise <em>&#8216;Die literarische Zukunft Deutschlands</em>&#8216; nannte. Ohne diesem Anspruch auch nur ansatzweise nahe zu kommen. Parallel zur Reproduktion &#8216;rezensierte&#8217; ich dann den Text, indem ich einen &#8216;fortlaufenden inneren Kommentar&#8217; einschob. Unter den &#8216;Most Read Stories&#8217; steht <a href="http://chatatkins.blogger.de/stories/863558/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chatatkins.blogger.de');">die neue Textform</a>, die in keine Schublade des klassischen Journalismus mehr passt, einsam an der Spitze. Das muss noch keine Regel sein, ich weiß, aber zum Indiz taugt das Faktum allemal.     </p>
<p><strong>KILL statt KISS: Keep it Long &amp; Lovely</strong></p>
<p>Weiter im Text: Die KISS-Regel (&#8217;Keep it Short &amp; Simple&#8217;) lernt jeder Volontär, sobald sich erstmals eine Redaktionstür hinter ihm schließt. Vor allem dann, wenn er &#8216;Online&#8217; schreiben muss: &#8216;Kein Mensch liest lange Texte am Bildschirm&#8217;, wird ihm dort auf der Stelle beigebimst, man dürfe die Geduld des eiligen Lesers nicht überstrapazieren. Ach, wirklich?</p>
<p>Der meistkommentierte Text in meinem Blog ist <a href="http://chatatkins.blogger.de/stories/803809/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/chatatkins.blogger.de');">dieser hier</a>: Er steht auf Platz 8 der Bestenliste und umfasst - zählt man die 44 Kommentare mit - schlappe 28.000 Zeichen. In dieser Länge dürfte ein Text sogar die Geduld des engagiertesten ZEIT-Feuilletonlesers ermüden. Die Kommentatoren aber - von &#8216;wonko&#8217; über &#8216;donalphons&#8217; bis &#8216;mark 793&#8242; - schlugen sich allesamt durch den kilometerlangen Rattenschwanz aus Meinungen und Gegenmeinungen hindurch, der sie zusätzlich noch mit widersprüchlichen Ansichten konfrontierte.</p>
<p>Übrigens ein schönes Beispiel dafür, dass Texte im Web 2.0 mehrere Autoren haben können (oder sollten) und dass dieser &#8216;Dialog&#8217; - besser wohl: &#8216;Multilog&#8217; - die Form künftig entscheidend prägt. Kurzum: Auch die KISS-Regel kann der &#8216;Journalist der Zukunft&#8217; getrost (mitsamt der AIDA-Regel) in die Tonne treten. Im Netz darf jeder gern auch lange Texte schreiben, Hauptsache, sie sind nicht langweilig: Keep it Long &amp; Lovely! Und er muss lernen, dass seine Leserschaft dabei ein Wörtchen mitredet &#8230;</p>
<p><strong>SEO ins Klo!</strong></p>
<p>Die Überschrift über dem ersten der erwähnten Texte lautete: <em>&#8216;Hannibal Lektor</em>&#8216;, die zweite <em>&#8216;Zoff auf dem Kiez</em>&#8216;. Beides stilistisch recht gute Überschriften, aber wahrlich keine Headlines im Sinne jener Google-Anbeter, die da meinen, das alles einer &#8216;Search Engine Optimization&#8217; bedürfe. Die anderen meiner Texte verfahren ähnlich - mit anderen Worten: Mir ist SEO völlig humpe! Die <em>Sargnagelschmiede</em> steht trotzdem in Dirk Olbertz&#8217; Non-Commerce-Blogimperium derzeit auf dem sechsten Platz (wenn man <a href="http://www.alexa.com/data/details/traffic_details/blogger.de" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.alexa.com');">Alexa</a> mal trauen will), hinter Lanu, Rebellen ohne Markt, Powerbook-Blog, dem Community-FAQ-Blog von <em>blogger.de</em> und Ahoi Polloi.</p>
<p>Lanus <a href="http://lanu.blogger.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/lanu.blogger.de');">&#8216;Heul nicht - sag was!</a>&#8216;, das führende Blog auf dieser Liste, geht sogar noch viel radikaler und kryptischer vor, als ich dies tue: <em>&#8216;Wird eng</em>&#8216; heißen die Headlines, <em>&#8216;Ist alles wieder total supi in Deutschland</em>&#8216; oder &#8216;<em>Gotteslästerung</em>&#8216;. Bei ihr haben die folgenden Copy-Texte dann oft den Charakter einer antiken Papyrusrolle, wo der Leser mit Hilfe der angeführten Links und mit viel archäologischem Blogwissen erst einmal halbwegs zu begreifen trachtet, was die Frau möglicherweise mal gemeint haben könnte. Der Aha-Effekt ist nach der Übersetzung dann umso größer - auch rollt dem geneigten Leser nur hier unversehens Hademar Bankhofers Kopf vor die Füße.</p>
<p>Anders ausgedrückt: Hier, wo der Leser erst einmal nur Bahnhof versteht, steht er zugleich ganz vorn auf der Lokomotive - mit der Nase im Blogwind. Noch anders ausgedrückt: Blogtexte sind keineswegs simpel, den angeblichen Tagebuchstil und den Katzen-Content, den pflegen eher <a href="http://medienlese.com/2008/07/26/this-cat-is-content/">die Journalisten im Netz</a>, denen die Offline-Kollegen etwas vom Bloggen vertellten, bevor jene an die Online-Front abkommandiert wurden.</p>
<p>Kurzum: SEO ist nur da wirksam, wo nichts Eigenes existiert, wo jemand mit billig zusammengeklaubten Fremdtexten und mit Themen, die überall schon lang und schlapp durchgehechelt wurden, noch ein wenig Restklickrate abstauben will. Denglish formuliert: &#8216;SEO is for Sissies and Late Adopters!&#8217; Ein echtes Me-Too-Instrument im Marketing-Mix &#8230;</p>
<p><strong>Platz ist immer genug da!</strong></p>
<p>Das Internet aber ist und bleibt unendlich groß. Daher dürfen wir auch mit Texten exzessiv verfahren. Es gibt hier keinen Seitenumbruch mehr, keinen Platzmangel, keine Themen, die geschoben werden müssen. Raus damit - das ist, was zählt. Nur Ödnis steht einem Erfolg im Wege. Ein Text sei daher vor allem anderen &#8216;lesenswert&#8217;!</p>
<p>Hier greift dann die letzte Regel, die im neuformatierten Medienuniversum künftig Gesetzescharakter haben wird: Sei niemals langweilig. Schluss mit dem Objektivitätsstil, mit dem Ideal des &#8216;neutralen Berichterstatters&#8217;. Für den Restbedarf an <del>Langeweile</del> - pardon: Seriosität, dafür gibt es längst SpOn, gewissermaßen das &#8216;Google&#8217; unter den deutschsprachigen Tageszeitungen im Web 2.0. Einen weiteren Klon davon, den braucht kein Mensch. Eigenes ist daher gefragt, weit ab von <em>reuters</em> und <em>dpa</em>, dazu Ausprobieren und mit Formen spielen, fast so, wie das Kind mit den Backformen. Für junge Journalistikstudenten heißt dies alles aber, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dehmel" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/de.wikipedia.org');">Richard Dehmel</a> paraphrasierend:</p>
<p>&#8216;Wenn dein alter Professor spricht,<br />
Glaub&#8217; ihm nicht! Glaub&#8217; ihm nicht!&#8217;</p>
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		<title>6 vor 9</title>
		<link>http://medienlese.com/2008/08/07/6-vor-9-507/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 06:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[6 vor 9]]></category>

		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>

		<category><![CDATA[Kochzeitschriften]]></category>

		<category><![CDATA[Norbert Neininger]]></category>

		<category><![CDATA[Rundfunkgebühren]]></category>

		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>

		<category><![CDATA[WDR]]></category>

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		<description><![CDATA[Journalisten fallen auf Steinmeiers PR herein, Klage zur Transparenz bei den Rundfunkgebühren und Norbert Neininger gibt Auskunft über die Finanzierung von news1.ch. In unserer täglichen Presseschau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,SPM2488_VID4911830,00.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www3.ndr.de');"><strong>1. &#8220;Journalisten fallen auf Steinmeiers PR herein&#8221;</strong></a><br />
<em>(ndr.de, Video, 5:27 Minuten)</em><br />
Die mit dem deutschen Aussenminister Frank-Walter Steinmeier nach Afghanistan mitreisenden Journalisten berichten unkritisch über dessen symbolische Aktionen. So wurde eine Schule für Armeefahrer schon zum dritten Mal eröffnet, ein Trinkwasserprojekt eingeweiht, das seit Jahren in Betrieb ist und eine Altstadt-Sanierung verkündet, die aber nur einen kleinen Teil davon abdeckt.</p>
<p><a href="http://blog.jan-filter.de/2008/08/06/tagesschaude-google-news-zensieren/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.jan-filter.de');"><strong>2. Will tagesschau.de Google News zensieren?</strong></a><br />
<em>(blog.jan-filter.de)</em><br />
Der tagesschau.de-Artikel &#8220;<a href="http://www.tagesschau.de/inland/googlenews100.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.tagesschau.de');">Wie braune Propaganda zur Nachricht wird</a>&#8221; sorgt bei mehreren Bloggern für Unmut. Das Filterblog fragt sich, &#8220;wie man sich mit den Positionen der politischen Ränder auseinandersetzen soll, wenn sie totgeschwiegen&#8221; werden. &#8220;Vielleicht sollen wir uns auf das verlassen, was uns die Tagesschau zu diesem Thema liefert?&#8221;. Die Öffentlich-Rechtlichen nennt er &#8220;8.000.000.000 Euro teure Pay-TV-Sender, deren Abo keiner von uns legal kündigen kann&#8221;.</p>
<p><a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/1397943_Transparenz-Gluecksache.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fr-online.de');"><strong>3. &#8220;Transparenz: Glücksache&#8221; bei den Rundfunkgebühren</strong></a><br />
<em>(fr-online.de, Daniel Bouhs)</em><br />
Ein Journalist verklagt den WDR, um Transparenz bei der Ausgabenpolitik zu erhalten: &#8220;Er will wissen, mit welchen dieser Firmen der WDR Geschäfte macht, welche Honorare vereinbart wurden und ob die Aufträge ausgeschrieben wurden.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/32/olympia-zensur-china-journalisten?page=all" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.zeit.de');"><strong>4. &#8220;John Miller&#8221;, Redakteur eines staatlichen chinesischen Mediums</strong></a><br />
<em>(zeit.de, Steffen Dobbert)</em><br />
Ein unter dem Namen &#8220;John Miller&#8221; verdeckter chinesischer Redakteur gibt Auskunft und ernüchtert gleich mal die zum Teil missionarischen Texte vieler westlicher Medien. &#8220;ZEIT ONLINE: Kommt vom Protest der westlichen Medien gegen die Zensur etwas in China an? - Miller: Wo denken Sie hin? Das wird hier nicht wahrgenommen und auch nicht gelesen.&#8221;</p>
<p><a href="http://antsinp.antville.org/stories/1823615/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/antsinp.antville.org');"><strong>5. &#8220;Internet killed the Kochzeitschrift?&#8221;</strong></a><br />
<em>(antsinp.antville.org, herr paulsen)</em><br />
&#8220;Sind Kochzeitschriften also tatsächlich die ersten &#8216;Print-Opfer&#8217; des Internets?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.shn.ch/index.html?http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=222548" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.shn.ch');"><strong>6. Norbert Neininger zu news1.ch</strong></a><br />
<em>(shn.ch, Erwin Küenzi)</em><br />
Norbert Neininger wird von der Zeitung, der er als Chefredaktor vorsteht, zu seinem neuen Projekt befragt. News1.ch sei mit mehreren 100.000 Franken finanziert: &#8220;Der Return on Investment wird durch Onlinewerbung erzielt. Nach einem Jahr sollte die Investitionsphase abgeschlossen sein.&#8221; </p>
<p><small>Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier von Montag bis Freitag handverlesene Links zu Online-Storys aus alten und neuen Medien.<br />
Link-Tipps gerne bis 8 Uhr an tipps.medienlese bei blogwerk punkt com.<br /></small></p>
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		<title>In eigener Sache: Neues Design, neue Funktionen</title>
		<link>http://medienlese.com/2008/08/06/in-eigener-sache-neues-design-neue-funktionen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:39:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Reißmann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Extras]]></category>

		<category><![CDATA[Blogwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[So sieht’s aus: medienlese.com hat seit heute ein neues Design, inklusive “Tags”, Platz für einen Aufmacher des Tages und besonders lesenswerte Artikel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>So sieht&#8217;s aus: medienlese.com hat seit heute ein neues Design, inklusive &#8220;Tags&#8221;, Platz für einen Aufmacher des Tages und besonders lesenswerte Artikel.</h4>
<p><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/in-eigener-sache-neues-design-neue-funktionen/"><span class="image_left" style="width: 200px"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/medneu.jpg" width="200" height="200" /> <div class="image_desc"></div></span></a>Zuerst das Wichtigste: Wir bleiben ein Blog und werden nicht zum Online-Magazin oder Nachrichtenportal. Alles wie gewohnt, die neuesten Artikel stehen zuoberst. Mit einer Ausnahme: An erster Stelle zeigen wir, farblich und mit &#8220;Top&#8221; hervorgehoben, einen Aufmacher. Ein Artikel, der uns besonders wichtig ist, der besonders aufwendig war, den wir richtig gut finden, der sonst vielleicht im Nachrichtenstrom untergehen würde.</p>
<p>Außerdem haben wir unsere zahlreichen und sich überschneidenden Kategorien (Stichwort: Medienkonvergenz) reduziert. Jetzt sind es nur noch vier: &#8220;News&#8221;, unsere Presseschau und unser Wochenrückblick in &#8220;6 vor 9&#8243;, &#8220;Test&#8221; und Interviews, Live-Blogging und unsere Medienblogcharts unter &#8220;Extras&#8221;. Daneben noch unsere Themenübersicht und das Archiv – sieben Möglichkeiten, Artikel abzurufen.</p>
<p><span id="more-4339"></span>Dort liegen über 1600 Artikel aus zwei Jahren – viel Medienwissen, dass künftig nicht nur über die Suchfunktion abrufbar ist. Denn schon seit einiger Zeit verschlagworten wir unsere Artikel und versehen sie mit &#8220;Tags&#8221;.</p>
<p>Noch eine weitere Neuerung ist auf den ersten Blick zu sehen: Unsere Kommentare bekommen ein Gesicht. Wir verwenden den kostenlosen Dienst <a href="http://www.gravatar.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gravatar.com');">Gravatar</a> &ndash; wer sich dort mit seinem Nickname und seiner E-Mailadresse registriert, kann ein kleines Bild hochladen. Das wird dann künftig zu jedem Kommentar angezeigt &ndash; hier auf medienlese.com und allen anderen Blogs, die Gravatar unterstützen.</p>
<p>Natürlich wollen wir gerne wissen, wie Euch die neue Seite gefällt &ndash; entweder hier in den Kommentaren oder hier in dieser kurzen Umfrage, bei der Preise im Gesamtwert von 2700 Euro winken.</p>
<p>» <a href="http://medienlese.com/2008/08/06/blogwerk-sommer-verlosung-slider-handy-lg-venus/">Hier geht&#8217;s zur Verlosung</a><br />
» <a href="http://blogwerk.com/2008/08/06/redesign-bei-blogwerk-schlanker-schicker-schneller/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogwerk.com');">Mehr Details zum Redesign auf blogwerk.com</a></p>
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		<title>Blogwerk-Sommer-Verlosung: Slider-Handy «LG Venus»</title>
		<link>http://medienlese.com/2008/08/06/blogwerk-sommer-verlosung-slider-handy-lg-venus/</link>
		<comments>http://medienlese.com/2008/08/06/blogwerk-sommer-verlosung-slider-handy-lg-venus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 14:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter Hogenkamp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Blogwerk]]></category>

		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Feedback zur Nutzung und zum Redesign von medienlese.com gibt es ein LG KF600 «Venus» zu gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umfrage und Feedback</strong><br />
In diesem Formular bitten wir um Feedback zur Nutzung von medienlese.com und zum <strong><a href="http://blogwerk.com/2008/08/06/redesign-bei-blogwerk-schlanker-schicker-schneller/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogwerk.com');">Blogwerk-Redesign</a></strong>, das wir Stück für Stück umsetzen werden, beginnend mit medienlese.com. </p>
<p>Wer nicht beim Gewinnspiel mitmachen will, sondern nur Feedback geben, kann einfach die Felder zu Name und Adresse frei lassen.</p>
<p><strong>Gewinn</strong><br />
Der Gewinn ist ein <strong>Handy LG KF600 «Venus»</strong> (Testbericht <a href="http://neuerdings.com/2008/07/05/lg-kf600-im-test-vibrierende-venus/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/neuerdings.com');">«Vibrierende Venus»</a> bei neuerdings.com) im Wert von EUR 280/CHF 450. Es handelt sich um unser Testgerät. Der Gewinn wird gesponsert von LG.</p>
<p><strong>Gewinnmechanismus und Einsendeschluss</strong><br />
Die aktuelle Verlosung läuft bis <a href="http://blogwerk.com/sommerverlosung-2008/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogwerk.com');">zur Aufschaltung des nächsten Preises</a>, mindestens bis Freitag, 8. August 2008, 24 Uhr. Du musst nicht Leser/in von medienlese.com sein oder Feedback zum Redesign geben, um zu gewinnen. Bitte beachte auch unsere <a href="http://blogwerk.com/sommerverlosung-2008/regeln/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogwerk.com');">Regeln</a>.</p>
<p><span id="more-4335"></span></p>
<p><iframe height="2900" allowTransparency="true" frameborder="0" scrolling="no" style="width:100%;border:none" src="http://www.icebrrg.com/Public/EmbedForm.aspx?formID=8860" title="medienlese.com und Blogwerk-Redesign"><a href="http://www.icebrrg.com/Public/ViewForm.aspx?formID=8860" title="medienlese.com und Blogwerk-Redesign" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.icebrrg.com');">Fill out my form!</a></iframe></p>
<div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~f/medienlese?a=XzaLqk"><img src="http://feeds.feedburner.com/~f/medienlese?i=XzaLqk" border="0"></img></a>
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		<title>News1.ch: Regionalverleger gründen Allianz</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 11:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Sechs regionale Medienhäuser tun sich zusammen und bieten dem Newsnetz die Stirn: Im Oktober soll das gemeinsame Portal <em>news1.ch</em> starten. Plötzlich steht die <em>NZZ</em> alleine da ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Sechs regionale Medienhäuser tun sich zusammen und bieten dem Newsnetz die Stirn: Im Oktober soll das gemeinsame Portal <em>news1.ch</em> starten. Plötzlich steht die <em>NZZ</em> alleine da &#8230;</h4>
<p><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/news1ch-regionalverleger-gruenden-allianz/"><span class="image_left" style="width: 200px"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/news1200.jpg" width="200" height="200" /> <div class="image_desc"></div></span></a>Der Weg zu <a href="http://news1.ch/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news1.ch');">news1.ch</a> ist kein kurzer. Obwohl die Software zum Nachrichtenportal der &#8220;führenden Regionalverleger&#8221; schon im <a href="http://medienlese.com/2007/11/25/verleger-in-verlegenheit/">November 2007</a> sozusagen pfannenfertig in der Schublade lag und es im <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=71956" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.persoenlich.com');">Frühling 2008</a> hätte gestartet werden sollen, wurde es erst jetzt offiziell angekündigt &ndash; für den Oktober.</p>
<p>Mitmachen werden:<br />
<span id="more-4318"></span><br />
Die Regionalverlage Neue Luzerner Zeitung AG, die St. Galler Tagblatt AG, die AZ Medien AG (<em>Mittelland Zeitung</em>), die Meier + Cie AG (<em>Schaffhauser Nachrichten</em>), die Südostschweiz Medien AG und die Zürich Land Medien AG (<em>Zürichsee Zeitung</em>, <em>Zürcher Oberländer</em>, <em>Zürcher Unterländer</em>).</p>
<p>Dass die Medienmitteilung von news1.ch als <a href="http://news1.ch/medienmitteilung_06082008.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/news1.ch');">pdf</a> angeboten wird, sollte man nicht zu früh als einen unglücklichen Vorboten deuten, dennoch sind alle Zweifel an der Onlinekompetenz der beteiligten Verlage geboten. Auch der Name, &#8220;News1&#8243; oder &#8220;NewsOne&#8221;, zeugt nicht von einer überbordenden Kreativität. Positiv ist, dass sie nun mit Artikeln online präsent sein können, die vorher nur eine sehr ausgewählte Leserschaft überhaupt wahrgenommen hat. Negativ ist, dass diese von einem mutmasslich sehr kleinen Redaktionsteam zusammengeschustert werden müssen.</p>
<p>Der Druck wächst nun auf die <em>NZZ</em>, die sich aus diesem Deal herausgehalten hat. Wenn sie nicht bald selbst in ihr doch eher stagnierendes Onlineportal investiert, dann könnte nzz.ch bald auf Platz drei der grossen schweizer Nicht-Boulevard-Internet-Portale liegen. Der Verlag hinter der Zeitung, der NZZ Verlag, ist am Projekt beteiligt, da er zurzeit 95% der St. Galler Tagblatt AG und 33% an den Zürich Land Medien AG innehat (<a href="http://verlag.nzz.ch/ger/unternehmen/beteiligungen.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/verlag.nzz.ch');">Beteiligungen der NZZ-Gruppe</a>).</p>
<p>Zurzeit sind Aufbruchstage im Schweizer Online-Journalismus. Besonders weit sind wir aber noch nicht. Um ein <a href="http://medienlese.com/2008/02/27/schweizer-verlage-im-schlafwagen-ins-internet/">Sinnbild eines vergangenen Artikels</a> zu brauchen: Der Schaffner hat die schweizer Verlage in ihren Schlafwagen-Abteilen geweckt. Sie sind erwacht, haben sich angezogen und ihr Reisegepäck zusammengepackt. Wie sie sich in der neuen Stadt Internet machen werden, steht noch in den Sternen. Wir werden es sehen.</p>
<div class="feedflare">
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		<title>Im Test: Feigenblatt</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 10:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ronnie Grob</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Test]]></category>

		<category><![CDATA[Erotikmagazine]]></category>

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		<category><![CDATA[Zeitschriften im Test]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Feigenblatt deckt nur wenig ab, aber wenn rundherum alles nackt ist, dann kann wenig schon viel sein. Wir testen das "Magazin für Erotisches".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das <em>Feigenblatt</em> deckt nur wenig ab, aber wenn rundherum alles nackt ist, dann kann wenig schon viel sein. Wir testen das &#8220;Magazin für Erotisches&#8221;.</h4>
<p><span class="image_left" style="width: 200px"><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/im-test-feigenblatt/feigenblatt/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/feigenblatt200.jpg" width="200" height="293" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 200px"></div></div> <div class="image_desc">Feigenblatt</div></a></span><em>Schon volljährig? Gut, ansonsten lieber woanders <a href="http://medienlese.com/2008/08/04/brangelina-twins-magazine-zahlen-14-mio-dollar/">klicken</a>.</em></p>
<p>Im Test: Ausgabe 12, Sommer 2008.</p>
<p><strong>Allgemeiner Eindruck</strong></p>
<p>Mit dem Titel des Magazins assoziiere ich Adam und Eva im Paradies. Und man muss nur auf Seite 12 blättern, um schon mittendrin zu sein - über 10 Seiten Bilder von jungen nackten Frauen und Männern im Wald. Es sind Bilder aus &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Natural-Paradise-Charles-MacFarland/dp/3934020364" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.amazon.de');">Natural in Paradise</a>&#8220;, einem Bildband von Charles MacFarland.</p>
<p><strong>Zielgruppe</strong></p>
<p>Frauen und Männer, die gerne nackt im Wald rumspringen also? Naja, fast. Sie sind, wie alle Leser in den <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/pdf/mediadaten.pdf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">Mediadaten</a>, reich und möchten dringend ihr Geld ausgeben:</p>
<p><span id="more-4221"></span></p>
<blockquote><p>Feigenblatt-Leser entdecken die Erotik neu. Sie sind anspruchsvoll, neugierig und auf der Suche nach dem Besonderen. Mit einer Anzeige im Feigenblatt präsentieren<br />
Sie Ihre Produkte einem außergewöhnlichen Publikum. Edle Bildbände, erlesene Schokoladen und Weine, verführerische Dessous, teure Kosmetik, Sinnliches für gewisse Stunden ? unsere Leser lieben die schönen Dinge.</p></blockquote>
<p>In diesem Fall stimmt das aber wohl schon. Früher mal waren die Leser dieses Magazins wohl nicht reich - aber heute sind es viele. Ich tippe auf eine Leserschaft von hauptsächlich akademischen oder zumindest ex-studentischen Paaren zwischen 30 und 70, die sich sowohl für die Liebe als auch für die Umwelt begeistern und engagieren können und wollen. Doch vielleicht täusche ich mich, und es wird von alten Fotografen und jungen Models gelesen. Weiss jemand mehr?</p>
<p><strong>Anspruch</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/seiten/philosophie.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">Philosophie</a> des <em>Feigenblatts</em> will einen Kontrapunkt zum allgegenwärtigen Sex in allen Medien setzen:</p>
<blockquote><p>Das Feigenblatt wird sich auf die Suche machen nach Momenten echter Intimität, will sinnliche Gefühle wiedererwecken und Nuancen finden, die Sexualität beschreiben, ohne sie zu verkaufen. Kurzgeschichten, Reportagen, Essays und geschmackvolle Fotografien sollen Frauen und Männer ansprechen. Auch historische Texte und Illustrationen, Buchbesprechungen, Kuriosa, Satirisches, Ratgebertexte und Kleinanzeigen werden ihren Platz in der Zeitschrift finden.</p></blockquote>
<p><strong>Titelseite</strong></p>
<p>Ein schönes, ein beruhigendes Bild, das alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dass der rote Text mit den Inhaltsangaben fast nicht zu lesen ist, kann nur als folgerichtig bezeichnet werden.</p>
<p><strong>Verlag</strong></p>
<p>Anja Braun, Woerter Verlag, Hannover</p>
<p> <span class="image_right" style="width: 200px"><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/im-test-feigenblatt/feigenblatt_porzellan/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/feigenblatt_porzellan200.jpg" width="200" height="200" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 200px"></div></div> <div class="image_desc"></div></a></span><strong>Auflage</strong></p>
<p>Nicht IVW-geprüft.</p>
<p><strong>Erscheinungsweise</strong></p>
<p>4 Ausgaben pro Jahr.</p>
<p><strong>Seitenanzahl</strong></p>
<p>64</p>
<p><strong>Preis</strong></p>
<p>5 Euro pro Ausgabe.</p>
<p><strong>Preis / Leistungsverhältnis</strong></p>
<p>Wer das Magazin mag und es unterstützen will, wird sicher gerne auch mehr als 5 Euro bezahlen. Ich glaube, man liegt nicht falsch, wenn man dieses Projekt als ein Hobby der Erotikfreunde <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/seiten/macher.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">Anja Braun und Herbert Braun</a> ansieht, eine publizistische Goldgrube scheint es mir trotz einiger Anzeigen drin nicht zu sein.</p>
<p><strong>Onlineauftritt</strong></p>
<p>Auf <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">feigenblatt-magazin.de</a>, wo auch ein aktuelles, gut geführtes Blog angeboten wird, das <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/feigenblog/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">Feigenblog</a>. Von den nicht ganz frischen <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/seiten/rezi_literatur.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">Kulturtipps</a> abgesehen, macht die Website einen sehr guten Eindruck.</p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p><span class="image_left" style="width: 200px"><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/im-test-feigenblatt/feigenblatt_lyrik/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/feigenblatt_lyrik200.jpg" width="200" height="200" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 200px"></div></div> <div class="image_desc"></div></a></span>Am meisten überrascht hat mich, dass die erotischen Geschichten, von denen sich mehrere im Heft sammeln, nicht peinlich sind (wie es ja bei erotischer Prosa, gerade honorarfreier, sehr oft der Fall ist). Sie sind allesamt literarisch annehmbar bis gut, wenn auch kaum herausragend. Sagen wir: Stilvolle Alltagstexte, die von Erotik handeln. Ob sie erotisch wirken oder nicht, das muss man wohl selbst-testen.</p>
<p>Ich finde jedenfalls viele Aktbeschreibungen gelungen, ob originell-technisch im Text von Bernd Keiner &#8230;</p>
<blockquote><p>Sie wollte mich, griff nach hinten und dirigierte meine Männlichkeit zwischen ihre feuchtheissen Pobacken. Sachte spreizte sie ihre oben liegenden Schenkel, um mir das Eindringen in ihre heisse Scheide zu erleichtern. In einer einzigen köstlichen Bewegung stiess ich ins heisse Innere ihrer Vulva. Sie passte wie ein Futteral. Kaum dass ich in ihr steckte, fühlte ich die Kontraktionen ihrer Vaginalmuskeln, begann sie kaum merklich ihre Hüfte anzuspannen.</p></blockquote>
<p>&#8230; oder ungewöhnlich sinnlich von Kerstin Becker:</p>
<blockquote><p>Ihre Bäuche haben zu spielen begonnen. Ping Pong.<br />
Der in kleinen Stössen gespendete Speichel des Schäfers schmeckt nach Brennnesseltee. Kamille!, protestieren die weissen Blütenköpfe neben ihrem schaukelnden Hintern. Ein Löwenzahn versucht verzweifelt, zwischen ihren Backen unterzukommen. Während es Küsse schneit, sondiert sie die in ihrem Leib brodelnden Eruptionen.<br />
Ein Gefühl warmen Schokoladenpuddings mit Pfeffer flutet ihre Scham.</p></blockquote>
<p>Das kann man auch furchtbar blöd finden, klar. Dann muss man aber gleich einen erotischen Text liefern, der viel besser ist.</p>
<p><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/im-test-feigenblatt/feigenblatt_freiluft/"><span class="image_left" style="width: 200px"><img src=" http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/feigenblatt_freiluft200.jpg" width="200" height="200" /> <div class="image_desc"></div></span></a>Sonst? Ein Freiluftsex-ABC, das von offensichtlicher zugrundeliegender Erfahrung zeugt, aber grafisch etwas aus dem Rahmen fällt. Bücher-, Bildband- und Ausstellungstipps. Mehrere FKK-Selbsterfahrungsberichte. Viele Bilder von nackten Menschen. Sextoys-Tipps.</p>
<p><strong>Sex-Appeal</strong></p>
<p>Hoch, es ist ja ein Erotikmagazin. Es wirkt allerdings wie nicht auf der Höhe seiner Zeit - was je nach Sichtweise altmodisch oder reizvoll wirken kann. Mir gefällt&#8217;s.</p>
<p>
<strong>Werbung</strong></p>
<p>Der 1.5 Seiten umfassende redaktionelle &#8220;Spielwiese&#8221;-Teil wird durch einige Anzeigen für wasserdichte Spielgeräte (inklusive Anweisung, diese weder in Ohr noch Nase einzuführen), für durchblutungsfördernde Gels und Porzellandildos ergänzt. Dem Medienempfehlungsteil folgen Anzeigen für erotische Bücher und Hörbücher.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p><span class="image_left" style="width: 200px"><a href="http://medienlese.com/2008/08/06/im-test-feigenblatt/feigenblatt_kunst/"><div class="image_center"><img src="http://medienlese.com/wp-content/uploads/2008/08/feigenblatt_kunst200.jpg" width="200" height="200" /><div class="image_desc" style="margin: auto; width: 200px"></div></div> <div class="image_desc"></div></a></span>Ein Erotikmagazin, das tatsächlich Erotik liefert. Das liegt zu einem guten Teil an der sauberen, vielleicht sogar fehlerfreien Redigatur und Redaktion - ein Vorzug, den viele andere Printpublikationen offenbar nicht mehr leisten können oder wollen. So sieht das Heft sehr gut aus, es macht Spass, darin zu lesen, vielleicht auch zu zweit. Die Weissflächen sind grosszügig verteilt, das Papier und die Bildqualität gut, die Schrift angenehm lesbar. Man fragt sich aber nach der Lektüre, ob alles, was nicht Porno ist, gleich Adam und Eva, viele lange Haare und Hippietum sein muss. Gibt es da nicht noch mehr?</p>
<p>Mich spricht das Magazin nur bedingt an. Schöne Fotos, gut, aber das kriege ich auch anderswo. Für erotische Prosa habe ich mich noch nie sehr interessiert. Auch wenn das Heft sehr einladend aussieht, regelmässig kaufen würde ich es mir nicht. Dennoch: Der <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/seiten/philosophie.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">Anspruch</a>, die im Alltag verloren gegangene Sinnlichkeit wieder zu finden, wird meines Erachtens  auf überzeugene Weise eingelöst.</p>
<p><strong>Zukunft</strong></p>
<p>Ich glaube, das liegt an der Lust und Laune der beiden Macher. &#8220;Freunden der gepflegten Erotik&#8221;, so doof so eine Betitelung auch klingt, kann man ein Überleben des <em>Feigenblatts</em> nur wünschen. Der Wind der Zeit weht gerade richtig. Nach der gigantischen Pornowelle wird nämlich wieder etwas wachsen - es könnte ein <em>Feigenblatt</em> sein.</p>
<p>Könnte das <em>Feigenblatt</em> noch besser sein, wenn es von einem grossen Verlag unterstützt würde? Würde es vielleicht eine breitere Masse begeistern, wenn es nicht nur <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/seiten/verkauf.php" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.feigenblatt-magazin.de');">in Erotikläden und an Bahnhofskiosken</a> zu finden wäre? Vielleicht, aber viele Verlage verbuttern ihr Geld lieber weiterhin in eigene, oft leserferne Projekte.</p>
<p><strong>Bewertung</strong></p>
<p>7/10 Punkten</p>
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