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	<title>medienrauschen</title>
	
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	<description>Das Weblog der medienrauschen UG | Social Media, Das Web, .. und der Rest</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Feb 2012 13:18:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Muenchen.de: Und plötzlich war die Facebook-Seite weg.</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 12:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Abhängigkeit von Unternehmen an das Goodwill von Facebook ist groß. Die Investitionen in eine Unternehmensseite beim Social Network-Giganten ist ein Risiko &#8211; denn Schutzmechanismen kennt Facebook so gut wie keine. Es gibt keine Verifikation (wie bspw. bei Google+) und &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/02/muenchen-de-und-plotzlich-war-die-facebook-seite-weg/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Abhängigkeit von Unternehmen an das Goodwill von Facebook ist groß. Die Investitionen in eine Unternehmensseite beim Social Network-Giganten ist ein Risiko &#8211; denn Schutzmechanismen kennt Facebook so gut wie keine. Es gibt keine Verifikation (wie bspw. bei Google+) und Administratoren können im Alleingang, ohne Nachfrage oder Sicherungsmechanismen, Unternehmensseiten mit zwei Klicks löschen. Und am Ende stehen die Wächter von Facebook selbst &#8211; die Unternehmensseiten ohne Mühe, und vor allem ohne vorherige Warnung oder Mahnung löschen. Weg die Seite, Weg die Fans, Weg die Investitionen in Pflege oder Werbung.</p>
<p><img src="http://medienrauschen.de/wp-content/uploads/2012/02/muenchen.png" alt="" title="muenchen" width="450"  class="aligncenter size-full wp-image-345" /></p>
<p>Dass dieses Spiel mit dem &#8220;Guten Willen&#8221; und dem Vertrauen manchmal verloren werden kann, zeigt die Facebook-Seite von Muenchen.de aktuell. Beziehungsweise: Es zeigt sie nicht. Denn seit vergangenem Freitag ist die mit über 400.000 Fans stark vernetzte Seite verschwunden. Nach Angaben von Lajos Csery, Geschäftsführer der Beteibergesellschaft von muenchen.de, von Facebook gelöscht. Ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, ohne vorherigen Kontakt.</p>
<p>Einen identischen Fall gab es beim österreichischen Radiosenders &#8216;Antenne Vorarlberg&#8217;. Dort hatte Facebook die Seite mit rund 20.000 Fans ebenfalls über Nacht <a href="http://www.vol.at/facebook-dreht-antenne-vorarlberg-freunde-ab/3150126">abgeschaltet</a>, die Kommunikation hatte die kleine Funkstation am Ende aufgegeben und einfach neu angefangen &#8211; mittlerweile weist man wieder 10.000 neue (und alte) Fans aus. </p>
<p>Insbesondere der aktuelle Fall um muenchen.de zeigt, dass Facebook dringend seine Arbeitsweise im Umgang mit Unternehmen überarbeiten muss. Diese werden in der Regel bei Problemen auf weiter Flur allein gelassen.  Insbesondere bei der Abschaltung oder Löschung von Seiten müssen Sicherheitsmechanismen und Mahnverfahren erdacht und eingebaut werden, nicht zuletzt um die Investitionen der Firmen zu schützen.</p>
<p>Dabei ist relativ unerheblich, ob ein Unternehmen direkt Werbung schaltet oder nicht &#8211; eine &#8220;Garantie&#8221; zum Erhalt einer Seite stellt dies nicht da, Investitionen erfolgen auch in Form von Gewinnspielen, Applikationen und redaktionellen Inhalten. Facebook bietet aktuell kein &#8220;Backup-System&#8221;, keine Verifizierung und keine Sicherheitsmechanismen an, die das Löschen einer Seite sowohl durch Facebook als auch einen Administrator durch eine Zwischeninstanz sichern. Ein Risiko, mit dem Unternehmen nicht immer erfolgreich leben &#8211; denn die Zahl solcher Löschungen durch Facebook ist höher, als der aktuelle Einzelfall muenchen.de, nur ist hier eine Seite mit wesentlicher Fanzahl betroffen.</p>
<p>Google+ setzt Seiten zuweilen auch ohne Ankündigung &#8220;offline&#8221;, wenn es seitens Google Bedenken an der Seite gibt.  Allerdings bietet das Netzwerk den Administratoren dann zumindest ein Formular an, über welches direkter Kontakt aufgenommen werden und der Fall (unserer Erfahrung nach) recht schnell behandelt werden kann. </p>
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		<item>
		<title>Teens in GB wollen “Schüler-Facebook”</title>
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		<comments>http://medienrauschen.de/2012/02/teens-in-gb-wollen-schuler-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentar]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie dürften es erst ab 13 Jahren, aber es zieht sie schon früher dahin. Jugendliche zu Facebook. Eigentlich dürften Jugendlich unter 13 Jahren das Netzwerk noch nicht nutzen (Facebook Nutzungsbedingungen §4.5: &#8220;Du wirst Facebook nicht verwenden, wenn du unter 13 &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/02/teens-in-gb-wollen-schuler-facebook/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie dürften es erst ab 13 Jahren, aber es zieht sie schon früher dahin. Jugendliche zu Facebook.<br />
Eigentlich dürften Jugendlich unter 13 Jahren das Netzwerk noch nicht nutzen (Facebook Nutzungsbedingungen §4.5: &#8220;Du wirst Facebook nicht verwenden, wenn du unter 13 Jahre alt bist.&#8221;), eine hohe Anzahl derer tut es jedoch trotzdem (in GB immerhin 44%). Erstaunliches bringt jetzt eine <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/news/9066377/Safer-Internet-Day-almost-half-of-under-12s-using-Facebook.html">Umfrage unter britischen Schülern</a> zu Tage. Denn die greifen vor allem auf Facebook zurück, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und zu spielen. Und: Die Mehrheit (53 Prozent) würde dem blauen &#8220;Erwachsenennetzwerk&#8221; ohne Leid den Rücken kehren, gäbe es ein ihre Altersgruppe adressierendes Netzwerk &#8211; ein &#8220;Schüler-Facebook&#8221;.<br />
Stopp. Bevor der erste &#8220;SchuelerVz&#8221; ruft: Wenn es die gleichen Funktionen biete. Und mit Funktionen meinten die Befragten wahrscheinlich eher &#8220;Spiele&#8221;, denn die nutzen immerhin 36 Prozent der Befragten vorrangig.</p>
<p>Besteht also eine Chance für SchuelerVz, wenn man die Zielgruppe aggressiv umwirbt und sich mehr auf das Thema &#8220;Spielen&#8221; einlässt? Gut möglich. Wahrscheinlich ist es sogar die einzige Hoffnung für das deutsche Netzwerk und die Vz-Gruppe insgesamt. Die gesamte erwachsenere Nutzergruppe ist bereits abgefahren &#8211; in Richtung globalisiertes Netzwerk, das über die deutsche Grenze hinaus Kontakte ermöglicht. Für Schüler entfällt dieses beschränkende Element &#8211; ihre Welt ist noch klein, für sie spielen andere Faktoren eine Rolle &#8230;</p>
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		<item>
		<title>Mit Gewinnspielen auf Facebook zum aufwandsfreien Fanwachstum. Oder?</title>
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		<comments>http://medienrauschen.de/2012/02/mit-gewinnspielen-auf-facebook-zum-aufwandsfreien-fanwachstum-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt sie noch. Die &#8220;Machen wir doch ein Gewinnspiel, und steigern so unsere Fanzahl&#8221;-Denke in Unternehmen, wenn es um den Reichweitenaufbau auf Facebook geht. Doch funktioniert es? Was verspricht sich das Unternehmen davon? Gewinnspiele funktionieren nicht des Gewinnspiels wegen. &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/02/mit-gewinnspielen-auf-facebook-zum-aufwandsfreien-fanwachstum-oder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt sie noch. Die &#8220;Machen wir doch ein Gewinnspiel, und steigern so unsere Fanzahl&#8221;-Denke in Unternehmen, wenn es um den Reichweitenaufbau auf Facebook geht.<br />
Doch funktioniert es? Was verspricht sich das Unternehmen davon?</p>
<p><strong>Gewinnspiele funktionieren nicht des Gewinnspiels wegen.</strong><br />
<a href="http://www.fbspecials.de/">Gewinnspiele sind heute allgegenwärtig</a>. Und so leicht zu bewältigen wie selten zuvor. War früher noch das wochenendliche Kreuzworträtsel zu meistern, um seine Gewinnchance überhaupt wahrnehmen zu können, wollen viele Unternehmen heute nicht mehr als die eigene Adresse, oder einen &#8220;Gefällt mir&#8221;-Klick sowie die E-Mail. Keine Problem.</p>
<p>Doch Gewinnspiele, und hier fehlt es vielen Unternehmen aktuell an Verständnis, sind selten ein wirklich gutes Mittel, um Fans zu generieren oder bei Laune zu halten &#8230;</p>
<p><strong>Gewinnspiele locken nicht automatisch Fans an.</strong><br />
Die wohl größte Illusion im Facebook-Marketing heute: &#8220;Veranstalten wir ein Gewinnspiel, kommen die Fans.&#8221; Doch weit gefehlt. Einfach ein Gewinnspiel zu veranstalten, lockt auf dem mittlerweile mit Markenkommunikatoren und um Aufmerksamkeit heischenden Aktionen zugeschütteten Facebook niemand mehr. Wie soll ein Nutzer auch mitbekommen, dass es eine neue Seite inklusive tollem Gewinnspiel gibt?<br />
Und vergessen Sie es: Kein Freund wird eine Seite weiterempfehlen, weil dort ein (wie auch immer geartetes) Gewinnspiel läuft. Wieso sollte er auch? Zum einen hat er keinen Anreiz dafür, zum anderen schmälert er seine Erfolgsaussichten, wenn noch mehr Spieler mitmachen.</p>
<p>Beispiel 1. Die <a href="https://www.facebook.com/SWLeipzig">Stadtwerke Leipzig</a>. Das kommunale Unternehmen startete seine Facebook-Seite am 26. Januar 2012 mit bis dahin eingesammelten 100 Fans und einem Gewinnspiel. Heute (13. Februar) sind es 168 Fans. In einer Stadt mit 450.000 Facebook-Nutzern (lt. FB AdPlaner), von denen die meisten Kunden der Stadtwerke sein dürften.</p>
<p>Beispiel 2. <a href="https://www.facebook.com/signal">Signal</a>, die Zahnpasta. Es soll gefeiert werden. 50 Jahre Lieblingszahnpasta. Dafür wollte Signal sich mit einem Gewinnspiel bei seinen Fans bedanken &#8211; und neue Fans anlocken. Doch statt sich die Zähne zufriedener Kunden zeigen zu lassen, entschied man sich für ein anderes Gewinnspiel und ließ einen Social Media-erprobten Vater samt Nachwuchs mit Zahnbürste im Mund in die Kamera quasseln. Die Videos mit Nico Lumma und seinem Sohn Henry sind süß und frech. Doch die Resonanz des Gewinnspiels, bei dem erraten werden sollte, was Klein-Henry da beim morgendlichen (oder abendlichen?) Zähneputzen ins Mikro nuschelt, ist &#8211; von außen betrachtet &#8211; eher gering. Im Schnitt nicht mehr als 20 &#8220;Gefällt mir&#8221;-Klicks und eine Handvoll Kommentare bekam die Einträge auf der Pinnwand &#8211; bei 13.000 (zum Start der Aktion am 08.12.2011) bis 14.000 (am Ende der Aktion am 27.01.2011) Fans. Bedeutet eine Interaktionsrate von 0,2 Prozent &#8211; ein gesteigertes Fan-Wachstum lässt sich über den Zeitraum auch nicht feststellen.</p>
<p><strong>Gewinnspiele müssen involvieren, nicht präsentieren.</strong><br />
Dass Gewinnspiele auf Facebook nicht funktionieren, ist natürlich, so pauschal gesagt, Quatsch. Eine solch pauschale Aussage ist ebenso verlässlich falsch, wie der Gedanke, mit Gewinnspielen nachhaltigen Fanaufbau generieren zu können. Denn nachhaltig ist der Aufbau von Fanscharen via Werbung und Gewinnspielen wenig &#8211; zumindest, wenn man als KPI Werte wie Interaktion statt Reichweite definiert hat. Via Gewinnspiel gewonnene Fans sind weniger an Interaktion als dem Gewinnspiel interessiert, setzen sich u.U. weniger mit der Marke auseinander als &#8220;organisch&#8221; gewonnene Fans. Doch was ein Fan nachhaltig macht oder nicht, hängt immer auch von den definierten Zielen der eigenen Facebook-Präsenz ab.</p>
<p><strong>Was also unterscheidet gute von weniger guten Gewinnspielen?</strong><br />
Gute Gewinnspiele involvieren den Nutzer und regen seinen Spieltrieb an, ohne ihn auf der anderen Seite zu viel Zeit zu kosten.</p>
<p>Beispiel 1: BMW USA. Der Autohersteller präsentierte zum Start des BMW X3 vor einem Jahr ein ganz besonderes Modell &#8211; blau, mit einigen Besonderheiten aus dem Zubehörkatalog ausgestattet. Den gab es für zwei Jahre zu gewinnen. Herausforderung: Mit einem Konfigurator auf Facebook musste man erraten, welches Zubehör wohl verbaut wurde. Jeder Spieler durfte pro Tag einen Versuch einreichen, mittels eines Punktesystems wurde eine Hitliste erstellt. Die Aktion war erfolgreich, förderte Tausende Fans, Kontakte und Modelle &#8211; und transportierte ganz nebenbei die Nachricht, wie individuell man das neue Auto konfigurieren kann.</p>
<p>Ein gutes Gewinnspiel bietet die Zutaten zur Teilnahme direkt in sich. Kein Nutzer geht zusätzlich los und macht Bilder (dabei sind &#8220;Machen Sie ein Bild von &#8230;&#8221;-Gewinnspiele immer wieder anzutreffen). Lassen Sie puzzeln, spielen, experimentieren. Und am Besten mit einem an ihrem Produkt orientierten Fokus, oder zumindest einer damit häufig gemachten User Experience. Die Stadtwerke Leipzig wollen beispielsweise in ihrem Gewinnspiel wissen, welcher Slogan auf der zeitgleich zur Facebook-Seite gestarteten lokalen Plakatkampagne steht. Wann haben Sie sich zum letzten Mal einen Slogan gemerkt? Auf dem Plakat übrigens gibt es auch keinen Hinweis auf Facebook &#8211; also auch keinen Anreiz, sich den Slogan zu merken.</p>
<p>Am Ende eines Gewinnspiels entscheiden übrigens erfahrungsgemäß weniger die materiellen Werte der ausgelobten Preise, als die Exklusivität derer. Ihre &#8216;Fans&#8217; wollen eine Erfahrung mit ihrem Produkt machen, nicht mit einer teuren Reise, die ihrem Kernprodukt so Fremd ist, wie tropische Temperaturen den Bewohnern der russischen Polarstation Vostok.</p>
<p>Während der Konzeption eines Gewinnspiels sollten Sie sich immer wieder diese Fragen stellen:</p>
<p>1) Was will ich?<br />
Fans oder Influencer? Neue gewinnen oder alte unterhalten? Und was will ich mit über das Gewinnspiel neu gewonnenen Fans danach anstellen &#8211; schließlich sollen die ja bleiben.</p>
<p>2) Was wollen die?<br />
Weshalb sollte man Fan Ihrer Seite werden &#8211; unabhängig vom Gewinnspiel. Welche Kommunikationsziele verfolgen Sie damit, was erwartet Fans und was wollen diese von Ihnen? Das Gewinnspiel sollte so nah wie möglich an diesen Erwartungshaltungen positioniert sein. Ebenso wie die Auswahl der Preise. Ein Autohändler, der Balonfahrten verlost &#8211; viel mehr würden sich Kunden vielleicht über ein Wochenende mit dem neusten Fahrzeug freuen?</p>
<p>3) Was für Aufwand bedeutet eine Teilnahme?<br />
&#8220;Werden Sie Fan, machen Sie ein Bild von &#8230; und gewinnen Sie!&#8221; &#8211; das sind schon zwei Aufgaben, und auch noch zwei voneinander getrennte. Erst Fan werden und dann Bild machen, oder erst Bild machen und dann Fan werden? Und wie schnell vergessen Nutzer das ein oder andere? Geben Sie Nutzern bei einem Gewinnspiel die Chance, sofort mitzumachen &#8211; und das mit Spaß. Wenn es etwas mit Bildern sein soll, halten Sie das Hochladen optional, geben Sie Nutzern eine Applikation, mit der man Collagen bauen oder zeichnen kann .. Lassen Sie sie spielen, entdecken und lachen &#8211; nicht nur passiv ein Video schauen und die darin gestellte Frage beantworten.</p>
<p>4) Wie verbreitet sich die Nachricht?<br />
Kein Gewinnspiel wird erfolgreich, nur weil es auf Facebook läuft. Um die Schaltung von Werbung werden sie gegebenenfalls nicht umher kommen &#8211; stellen Sie sich beim Schalten unbedingt die Frage: Fans unterhalten oder gewinnen, und adressieren Sie richtig. Daneben aber sollte eine gewisse Viralität nicht fehlen, ohne jedoch zu plump zu sein. Fordern Sie nicht von Nutzern, den eigenen Freundeskreis an die Applikation zu offenbaren. Fragen Sie sie eventuell, ob die die Collage, das Foto oder was auch immer der Nutzer selbst erstellt hat, nicht mit seinen Freunden teilen &#8211; es ihnen zeigen &#8211; wollen. Bleiben Sie höflich, nett und drängen Sie sich nicht auf.</p>
<p>Gewinnspiele sind facettenreich. Abhängig von Zielen und der Anforderung, die Sie an verbleibende Fans setzen, haben sie unterschiedliche Anforderungen. Schlechte, sind schnell gemacht. Gute erfordern Kreativität und etwas Anstrengung &#8211; und belohnen Sie mit Fans, die bleiben und sich auch nach dem Gewinnspiel Interaktionsfreudig zeigen. Denn in der Regel haben über ein Gewinnspiel &#8220;eingefangene&#8221; Fans weniger Interesse an einer Marke, als am Gewinn. Entsprechend sinkt die Interaktionsrate.</p>
<p>Fazit? Keine Gewinnspiele mehr?<br />
Doch. Denn sie sind ein hervorragender Baustein, um Fanzahl, Aufmerksamkeit und Kontakte zu steigern. Nur müssen sie gut gemacht sein &#8230; </p>
<p>Und übrigens: Vergessen Sie nicht, Gewinnspiele müssen auf Facebook immer über eine Applikation abgebildet werden. Verlosung unter allen Fans, allen Kommentatoren oder &#8220;Teilern&#8221; von Inhalten sind explizit nicht erlaubt.</p>
<p><em>Sie haben weitere erfolgreiche Beispiele? Teilen Sie sie mit uns, lassen Sie es uns wissen &#8211; wir und unsere Leser freuen uns darüber!</em>  </p>
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		<item>
		<title>Happy Birthday, Facebook</title>
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		<comments>http://medienrauschen.de/2012/02/happy-birthday-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Acht Jahre alt wurde das weltgrößte Social Network am Sonntag. Am 04.02.2004 stellte Mark Zuckerberg die erste Version des Netzwerkes unter thefacebook.com ins Netz. Der Start einer Erfolgsgeschichte, die sich wohl nur mit jener einer kleinen Suchmaschine namens Google vergleichen &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/02/happy-birthday-facebook/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Jahre alt wurde das weltgrößte Social Network am Sonntag. Am 04.02.2004 stellte Mark Zuckerberg die erste Version des Netzwerkes unter thefacebook.com ins Netz. Der Start einer Erfolgsgeschichte, die sich wohl nur mit jener einer kleinen Suchmaschine namens Google vergleichen lässt.<br />
allfacebook.de hat einen Blick in die Geschichtsbücher geworfen und gibt einen <a href="http://allfacebook.de/news/happy-birthday-facebook-facebook-ist-jetzt-8-jahre-alt">Überblick über die wichtigsten Entwicklungsstationen von Facebook</a> &#8211; der nächste bedeutende dürfte der bevorstehende Börsenstart des Netzwerkes sein.</p>
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		<item>
		<title>Twitter führt eigene Filter-Infrastruktur ein – filtert Tweets künftig länderspezifisch.</title>
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		<comments>http://medienrauschen.de/2012/01/twitter-fuhrt-eigene-filter-infrastruktur-ein-filtert-tweets-kunftig-landerspezifisch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:58:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Während das Netz sich gemeinsam gegen SOPA und PIPA stark macht erschafft Twitter seine ganz eigene Zensur-Infrastruktur. Mit recht lapidaren Worten leitet Twitter einen aktuellen Blog-Eintrag ein, der es in sich hat: &#8220;Während wir weltweit wachsen, treffen wir auf Länder, &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/twitter-fuhrt-eigene-filter-infrastruktur-ein-filtert-tweets-kunftig-landerspezifisch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während das Netz sich gemeinsam gegen <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/das-netz-tragt-schwarz-aus-protest/">SOPA und PIPA</a> stark macht erschafft Twitter seine ganz eigene Zensur-Infrastruktur.</p>
<p>Mit recht lapidaren Worten leitet Twitter einen <a href="http://blog.twitter.com/2012/01/tweets-still-must-flow.html">aktuellen Blog-Eintrag</a> ein, der es in sich hat: &#8220;Während wir weltweit wachsen, treffen wir auf Länder, die andere Ansichten über die freie Meinungsäußerung haben&#8221;. Bisher, so Twitter, habe man Inhalte, die nicht &#8220;gut&#8221; waren global entfernen müssen. Eine neue Infrastruktur erlaube es jetzt jedoch, fragliche Inhalte  in spezifischen Ländern zu filtern. Angeführt werden im Blog Pro-Nazi-Inhalte, die in Deutschland verboten seien.</p>
<p>Twitter muss wachsen. Dafür muss es auch in Länder, die in der Tat andere Vorstellungen von freier Rede haben. China zum Beispiel, wo längst ein einheimischer Dienst den Markt erobert, der sich dem Diktat der chinesischen Regierung beugt. Das ein global agierendes Unternehmen länderspezifische Filter einsetzt, ist nicht neu. Man wende den Blick einfach in Richtung Google &#8211; die Suchmaschine filtert zum Beispiel einen Großteil von Inhalten, welche in die von Twitter angeführten Pro-Nazi-Schublade passen. Passagen aus &#8220;Mein Kampf&#8221; wird man in der deutschen Google-Version wesentlich schwerer finden, als bspw. in den USA.</p>
<p>Twitter verspricht, sehr offen damit umzugehen, welche Inhalte man wo filtert. Wie dies praktisch aussieht, darauf gibt das Unternehmen auf einer <a href="https://support.twitter.com/articles/20169222">ersten Hilfe-Seite</a> Antwort.</p>
<p>Der Vorstoß von Twitter ist, für das Netz, im Grunde nicht neu. Andere große Netz-Unternehmen beugen sich bei ihren internationalen Ausflügen bereits den lokalen Ansichten freier Meinungsäußerung &#8211; egal, ob in China, dem Nahen Osten oder eben auch in Deutschland.<br />
Bei Twitter nur liegt eine besondere Brisanz in der Luft. Zum einen spielte der Dienst im Rahmen des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Fr%C3%BChling">arabischen Frühlings</a> eine große Rolle &#8211; über Dienste wie Twitter und Facebook hatten sich Demonstranten organisiert. Werden derlei Inhalte nun auf Basis von politischem Druck blockiert? Kitzlig auch: Twitter hatte erst im Dezember den Einstieg des saudiarabischen Prinz Alwaleed bin Talal al-Saud bekannt gegeben, der sich über seine Kapitalgesellschaft mit 300 Mio. Dollar an dem Dienst beteiligte. Die saudiarabische Königsfamilie war im Zuge des Arabischen Frühlings gegen Aufständige vorgegangen und hatte Bahrain bei Unruhen mit Soldaten unterstützt.  </p>
<p>Auf der anderen Seite geht kaum eines der Unternehmen, die auf Filter setzen, so offensiv mit der Einführung eben dieser um. Mangelnde Transparenz, auch dauerhafte bei der Anzeige, welche Inhalte in welchem Land blockiert sind, kann man Twitter nicht vorwerfen. Trotzdem ist der Aufschrei in der Netzgemeinde durchaus groß, da Nutzer den Dienst immer als freies Feld für freie Meinungsäußerungen und gesehen haben. Egal ob Augenzeugenberichte von Katastrophen oder Nachrichten von den Aufständen &#8211; Twitter hat sich in den letzten Jahren zunehmend als unreflektiertes, aber oft einziges Schaufenster in die Welt aufgetan, in die normale Nachrichtenwege nicht funktionierten. Mit der Einführung der Filtermöglichkeiten stellt Twitter nicht nur seine Unabhängigkeit sondern auch den Wahrheitsgehalt, den getickerte Informationen bspw. bei einer Suche liefern, in Frage.</p>
<p>Aktuell formt sich ein starker Protest gegen Twitter. Der chinesische Aktivist <a href="http://twitter.com/aiww">Ai Weiwei</a> hat bereits bekannt gegeben, Twitter nicht mehr zu nutzen, sollte man an der Einführung der Filter festhalten.</p>
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		<item>
		<title>FC Bayern verärgert Fans mit über-inszeniertem App-Launch.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/medienrauschen/~3/gTN41-u0x64/</link>
		<comments>http://medienrauschen.de/2012/01/fc-bayern-verargert-fans-mit-uber-inszeniertem-app-launch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee ist nicht dumm: Mit einer neuen Facebook-Applikation will der FC Bayern seine Fans würdigen und zeigen, wie wichtig sie dem Verein sind. Doch der Auftakt zur Bekanntgabe konnte nicht schlechter laufen &#8211; den hat der Verein nämlich gehörig &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/fc-bayern-verargert-fans-mit-uber-inszeniertem-app-launch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Idee ist nicht dumm: Mit einer neuen Facebook-Applikation will der FC Bayern seine Fans würdigen und zeigen, wie wichtig sie dem Verein sind. Doch der Auftakt zur Bekanntgabe konnte nicht schlechter laufen &#8211; den hat der Verein nämlich gehörig über-inszeniert.</strong></p>
<p>Die &#8220;<a href="https://apps.facebook.com/282074745186630/">The New FCB Star</a>&#8221; benannte App erlaubt es Fans, in die Rolle eines Spielers beim Bundesliga-Spitzenverein zu schlüpfen. In mehreren Etappen (die nächste, das &#8216;Training&#8217; wird in 12 Tagen starten) soll der Nutzer als Offensiv-Spieler ins Team integriert werden.</p>
<p><img src="http://medienrauschen.de/wp-content/uploads/2012/01/fcb_app_1.png" alt="" title="fcb_app_1" width="450" height="362" class="aligncenter size-full wp-image-319" /></p>
<p>So gut die Applikation gemacht ist, so viel Empörung löste die Vorstellung der App bei den Fans aus. Denn der Verein kündigte heute Vormittag <a href="http://www.fcbayern.telekom.de/de/aktuell/news/2012/33180.php">die spektakuläre Verpflichung eines neuen Offensiv-Spielers</a> an, was nicht nur auf Twitter zu diversen Spekulationen führte &#8211; so fragten Nutzer bspw. Redaktionen an, ob die bereits etwas wüßten. Um 14 Uhr startete dann eine Online-Pressekonferenz, die exklusiv auf Facebook übertragen wurde. Im Video kündigen Markus Hörwick, Pressesprecher des Vereins, Christian Nerlinger, Sportdirektor, und Philipp Lahm, Mannschaftskapitän, den neuen Kollegen an &#8211; der kann &#8220;aus Gründen&#8221; leider nicht live dabei sein. Am Ende des kurzen Videos jedoch wird ein Bild des neuen Spielers gezeigt &#8211; das Profilbild des Facebook-Nutzers.<br />
Anschließend geht es mit Video-Aussagen einiger FCB-Stars weiter, die den neuen &#8220;Spieler&#8221; begrüßen, und Name sowie Profilbild werden in verschiedenen Medien im Video gezeigt.</p>
<p>Der Coup für die App und die App selbst sind gut, doch mit dem Kernthema &#8220;neuer Spieler&#8221; sollte man Fussballfans zum Ende der Transfer-Saison offenkundig nicht unbedingt foppen. Soviel Gespür hätte bei dem Thema beim Verein durchaus vorhanden sein müssen. Insgesamt versammelt der FCB <a href="https://www.facebook.com/FCBayern?sk=wall&#038;filter=1">2,7 Mio. Fans auf seiner Facebook-Seite</a>. Eine recht große Zahl derer fühlt sich von der Form der Verkündung eher &#8216;veräppelt&#8217; und lädt seinen Frust aktuell im Sekundentakt auf der Pinnwand des Vereins ab.</p>
<p><img src="http://medienrauschen.de/wp-content/uploads/2012/01/fcb_app_2.png" alt="" title="fcb_app_2" width="450" height="393" class="aligncenter size-full wp-image-320" /></p>
<p>Mit der neuen App will der FC Bayern unterstreichen, wie wichtig die Fans ihm sind: Der Fan als Zwölfter Mann, mit der traditionsreichen &#8220;8&#8243; auf dem Rücken. Der Auftakt ist etwas schief gegangen &#8211; Aufmerksamkeit jedoch hat er generiert. Wird sich zeigen, wie die Fans in 12 Tagen auf die nächste Inszenierungsstufe ansprechen.</p>
<p>Die Wut der Fans rührt offenkundig vor allem daher, dass der Verein mit einer von vielen Fans gesehenen Not spielt &#8211; so fehlt den Fans offenbar ein weiterer Offensiv-Star im Team. Diese Not für PR-Zwecke zu nutzen ist in keiner Sportart eine gute Idee. Hier hätte es unter Umständen etwas mehr Sensibilität seitens der Vereinskommunikatoren bedarf. Unabhängig von diesem Punkt kann man den FCB eigentlich nur loben &#8211; sowohl App als auch Inszenierung sind im Grunde durchaus gelungen und gute Ideen. Die Aktion und Reaktion zeigt nur deutlich, dass eine gute Idee leider nicht alles ist &#8211; man sollte die eigenen Fans auch soweit kennen, dass man nicht mit ihrer Not spielt. </p>
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		<title>Facebook deckt Nutzer mit ‘Timeline’ ein.</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer will, wer will, wer hat noch nicht? Facebook drückt in den kommenden Wochen seine neue Profil-Timeline Chronik für alle Nutzer durch. Der Schritt war absehbar &#8211; trotzdem murrt es im Netz, denn die neue Art der Datenaufbereitung für Profile &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/facebook-deckt-nutzer-mit-timeline-ein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medienrauschen.de/wp-content/uploads/2012/01/fbtimeline.png" alt="" title="fbtimeline" width="175" height="225" class="alignright size-full wp-image-311" />Wer will, wer will, wer hat noch nicht? Facebook drückt in den kommenden Wochen seine neue Profil-Timeline Chronik für alle Nutzer durch. Der Schritt war absehbar &#8211; trotzdem murrt es im Netz, denn die neue Art der Datenaufbereitung für Profile gefällt nicht jedem. Journalisten wetteifern um die besten Superlativen, wenn es um die neue Chronik geht &#8211; <a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/timeline-funktion-facebook-schockt-seine-nutzer/6113070.html">schockierend</a>, dreist (FAZ v. 26.01., S. 35), <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/537932">gläsern</a> &#8230; Etwas weniger Panik hätte auch gut getan. Sinnvoller wäre eher eine Schaufel voll Medienkompetenz gewesen. <a href="http://www.einslive.de/magazin/extras/2010/11/facebook_privatsphaere.jsp">Wie hier</a>.<br />
Wann und ob es die neue Ansicht auch für Facebook Pages gibt, darüber darf weiter spekuliert werden, Facebook äußert sich nicht.</p>
<p>Zum Thema:<br />
<a href="blog.zdf.de/hyperland/2012/01/digitale-lebenslinie-facebook-peitscht-die-timeline-durch/">ZDF Hyperland</a><br />
<a href="http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-chronik-fur-alle-nutzer-in-den-kommenden-wochen/">Futurebiz</a></p>
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		<title>Google will Alles.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 22:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Google packt den Hammer aus: Am Dienstag Abend gab das Unternehmen aus Mountain View bekannt, dass man künftig alle Daten der eigenen Dienste zusammenführen wird und Nutzerdaten aus GMail, Suche, YouTube und anderen Services kombiniert. Nutzer können sich von diesem &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/google-will-alles/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medienrauschen.de/wp-content/uploads/2012/01/googlelogo.png" alt="" title="googlelogo" width="328" height="127" class="alignright size-full wp-image-301" /><strong>Google packt den Hammer aus: Am Dienstag Abend gab das Unternehmen aus Mountain View bekannt, dass man <a href="http://googleblog.blogspot.com/2012/01/updating-our-privacy-policies-and-terms.html">künftig alle Daten der eigenen Dienste zusammenführen wird</a> und Nutzerdaten aus GMail, Suche, YouTube und anderen Services kombiniert. </strong><br />
Nutzer können sich von diesem Schritt nicht ausnehmen, ein Opt-Out ist nicht vorgesehen oder möglich.</p>
<p>Die Ankündigung klingt harmlos, ist jedoch ein radikaler Schritt: Google hat die Nutzungsbedingungen seiner Dienste gestrafft und vereinfacht &#8211; &#8220;easier to read, easier to understand&#8221;. Statt für jeden Dienst eine eigene Datenschutz-Richtlinie gibt es künftig eine für alle Dienste. Doch dahinter verbirgt sich noch etwas &#8211; das Zusammenführen von Daten eines Nutzers (mit Google Profil) aus all den von ihm genutzten Diensten. Für Google ist dieser Schritt eine logische Konsequenz aus dem, was Google zuletzt mit Google+ und der sozialen Suche bereits technisch und mit der Google-Bar auch optisch, eingeleitet hat. Es ist ein absehbarer Schritt.<br />
Mit der Zusammenführung erstellt Google endgültig ein zentrales Profil für jeden Nutzers, das Informationen von einem Dienst zum anderen reicht. Etwas, das man selbst als stets verfolgter und getrackter Nutzer innerhalb des Google-Netzwerkes in dem bevorstehenden Ausmaß noch nicht kannte. Innerhalb von Google konnte das Unternehmen bisher zwar auch bereits eindeutig nachvollziehen, was ein Nutzer mag, für Mails bekommt, Videos konsumiert und sucht &#8211; mit der neuen Richtlinie will es diese  Informationen künftig jedoch auch offensiv zusammenführen und nutzen dürfen.</p>
<p>Die neue Datenschutz-Regelung schließt Android-Nutzer, die ihr Telefon mit dem eigenen Google-Account verknüpft haben, mit ein. Einzige Ausnahmen vom Schritt der &#8216;global privacy police&#8217; sind Google Wallet, der Chrome Browser sowie Google Books. Durch die Verbindung der Dienste, die auch das Werbenetzwerk von Google mit einschließen, werden weitere Personalisierungen in Werbung, Suche und anderen Diensten möglich.  </p>
<p>Google propagiert den Schritt mit dem Erlebnisfaktor. Das Google-Netzwerk soll für Nutzer eine &#8220;simpler, more intuitive Google experience&#8221; bieten. Mit dem Schritt schafft der Suchprimus ein endgültig zusammenhängendes Google Eco-System, dessen zentrale Verwaltung Google+ werden dürfte. Dass man Nutzer lieber und durchaus gut im eigenen Eco-System halten kann, zeigen aktuell vor allem Apple und Facebook.</p>
<p>Die neuen Richtlinien und die Zusammenführung wird zum 1. März stattfinden.<br />
Es wird spannend zu sehen sein, welches Ausmaß an Gegenwind Google aufgrund dieser Ankündigung aus der Netzgemeinde in den nächsten Tagen entgegen kommt &#8211; das sonst vom Konzern propagierte Motto &#8220;Don&#8217;t do evil&#8221; dürften sich die Angestellten in den nächsten Tagen des öfteren um die Ohren schlagen lassen müssen.</p>
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		<title>McDonalds: Verbrannter Hashtag in der Burger-Küche.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 14:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Inhalte nicht mehr den Unternehmen gehören, daran müssen sich einige Firmen erst noch gewöhnen. Ebenso wie an den Gedanken, dass eine Idee im Social Web lang nicht mehr so leicht steuerbar ist, wie man im Vorweg eventuell glauben will. &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/mcdonalds-verbrannter-hashtag-in-der-burger-kuche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Inhalte nicht mehr den Unternehmen gehören, daran müssen sich einige Firmen erst noch gewöhnen. Ebenso wie an den Gedanken, dass eine Idee im Social Web lang nicht mehr so leicht steuerbar ist, wie man im Vorweg eventuell glauben will.<br />
Nun birgt das Social Web nicht unbedingt übermäßige Gefahren, dennoch sollte bedacht werden, welche Konsequenz sich aus einer Idee entwickeln kann &#8211; sowohl positiv, als auch negativ. Trotzdem passiert es hin und wieder, dass bei der Entwicklung einer Idee  kurz gedacht wird oder man den &#8220;Trollfaktor&#8221; nicht einberechnet. Denn unter den Nutzern werden sich immer auch einige finden, die eine Idee &#8220;umkehren&#8221; und &#8211; in den Augen des Unternehmens &#8211; gegen das Unternehmen richten. So geschehen beispielsweise im letzten Jahr bei einer Kampagne von Pril, bei dem plötzlich &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,756532,00.html">Pril Brathähnchen Geschmack</a>&#8221; in einem Uservoting ganz vorn lag.</p>
<p>Mit einem ähnlichen &#8220;Umkehreffekt&#8221; hat nun auch die Burgerkette McDonald&#8217;s zu kämpfen. Und das ganz unaufgefordert, denn ursprünglich hatte man Nutzer nicht einmal zum mitmachen aufgefordert. Doch die kamen.</p>
<p>Am Mittwoch hatte McDonald&#8217;s auf seinem Twitter-Account den Hashtag &#8220;#McDStories&#8221; genutzt, um seine neue Imagekampagne mit <a href="http://latimesblogs.latimes.com/money_co/2011/12/mcdonalds-quality-ingredients-ad-campaign.html">Videos über seine Lieferanten</a> und die Güte des eigenen Essen zu twittern.<br />
Insgesamt gab es gerade einmal zwei Tweets: <a href="https://twitter.com/#!/McDonalds/status/159683796403355648">Eins</a>, <a href="https://twitter.com/#!/McDonalds/status/159734463469850624">Zwei</a>.<br />
Diese verteilte man nicht nur an die eigenen Follower, sondern auch über das <a href="https://support.twitter.com/articles/495998-was-sind-promoted-tweets">Promoted Tweets-Programm</a> von Twitter, der bei der Suche nach einem Thema oder Hashtag den bezahlten Tweet immer an oberste Stelle setzt. Nutzer griffen den Hashtag auf, um ihre eigenen &#8220;McD Stories&#8221; zu erzählen. Und &#8220;within an hour, we saw that it wasn’t going as planned&#8221;, wie es McDonald&#8217;s Social Media Director Rick Wion <a href="http://paidcontent.org/article/419-mcdonalds-social-media-director-explains-twitter-fiasco/">gegenüber paidcontent.org</a> ausdrückt.<br />
Denn die Nutzer fingen nicht an, über tolles Essen zu twittern, sondern über entlassenen Freunden, Fingernägeln im Essen, Magenproblemen und andere negative Geschichten rund um die Burgerkette.<br />
Selbst sechs Tage nach dem Original-Tweet hält sich die Welle, wenn auch immer kleiner werdend, noch auf der Plattform.</p>
<p>Stellt sich die Frage: Kann McDonalds etwas dafür?<br />
Der <a href="https://twitter.com/#!/McDonalds/status/159703132945924097">parallel</a> zu gleichen Promotion-Zwecken publizierte Tweet mit mit dem Hashtag #MeetTheFarmers bekam zwar auch zum Teil negatives Feedback, nicht jedoch in der Wucht, wie es bei #McDStories über McDonald&#8217;s herein brach. Am Ende testete das Social Media Team, welcher Hashtag mehr Aufmerksamkeit gewinnen würde. Und Gratulation, es gibt einen Gewinner! Würde man nach alten Marketingregeln gehen, gälte an dieser Stelle: Besser schlechte PR als gar keine. Fakt ist, McDonalds hat zum Teil gegen ein schlechtes Image anzukämpfen &#8211; ungesundes, nicht schmeckendes Essen und schlecht bezahltes Personal sind die wahrscheinlich häufigsten Vorwürfe. Damit in einem Franchise-Unternehmen aufzuräumen ist keine Aufgabe, die leicht ist. Der erzeugte Gegenwind dürfte für die Kette also keine gänzlich neue Erkenntnis sein, und das Unternehmen dürfte ohne nennenswerte Schäden aus der Geschichte kommen. Trotzdem verdeutlicht es allerdings: Social bedeutet auch, mit Gegenwind rechnen zu müssen und damit umgehen zu können. Auch, wenn er sich aus einem vermeidlich banalen Hashtag ergibt. Und: Einmal ein Hashtag gesetzt, lässt sich dieser nicht mehr umkehren oder löschen. Für alle, die in der letzten Woche auf die Anzeige von McDonald&#8217;s geklickt haben, dürfte es höchst überraschend gewesen sein, in einer Werbekampagne zu landen, welche die negativen Eindrücke eines Unternehmens hervorhebt &#8230;</p>
<p>Am Ende der Woche <a href="http://twitter.com/McDonalds/status/160394551905882112">twitterte McDonalds übrigens</a>: &#8220;TGIF&#8221; &#8211; Thank God it&#8217;s Friday! Kann man verstehen &#8230;</p>
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		<item>
		<title>Fairness gefragt: Plugin erweitert Googles soziale Suche.</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gigold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Suche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienrauschen.de/?p=289</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Start seiner sozialen Suche, die Ergebnisse anhand der eigenen Google+-Informationen aufwertet, bevorzugt Google klar die Inhalte aus dem eigenen Netzwerk vor allen anderen Seiten. Ein Fakt, der nicht nur bei manchem Nutzer für kritische Stimmen sorgt &#8211; auch &#8230; <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/fairness-gefragt-plugin-erweitert-googles-soziale-suche/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <a href="http://medienrauschen.de/2012/01/google-personalisiert-die-suche-mittels-google/">Start seiner sozialen Suche</a>, die Ergebnisse anhand der eigenen Google+-Informationen aufwertet, bevorzugt Google klar die Inhalte aus dem eigenen Netzwerk vor allen anderen Seiten. Ein Fakt, der nicht nur bei manchem Nutzer für kritische Stimmen sorgt &#8211; auch Twitter wetterte nur wenige Stunden nach der Ankündigung der neuen Suche massiv gegen Google. Brisant: Google hatte einen Vertrag über die Live-Einbindung von Tweets in die Suchergebnisse zuvor auslaufen lassen.</p>
<p>Nun haben sich unter der Initiative &#8220;<a href="http://www.focusontheuser.org/">Focus on the User</a>&#8221; nach eigenem Bekunden &#8220;einige Entwickler von Twitter, Facebook und MySpace&#8221; zusammen getan und liefern ein Browser-Plugin, dass die soziale Suche Googles um Angaben aus ihren Netzwerken erweitert. Dabei werden keine Live-Daten ausgegeben &#8211; vielmehr greift das Plugin die normale Suche von Google nach Ergebnissen ab und bindet diese wieder in die Google-Ergebnisseite ein. Man nutzt so im Grunde Google gegen Google und zeigt, wie man sich eine wirklich soziale Suche vorstellt, die alle Dienste fair behandelt.</p>
<p><img src="http://medienrauschen.de/wp-content/uploads/2012/01/movies_wide.png" alt="" title="movies_wide" width="450" height="260" class="aligncenter size-full wp-image-291" /></p>
<p>Interessant am Rande übrigens: Die Entwickler geben sich auf der Website nicht zu erkennen. Von wem die Initiative nun ausgeht, und welche Entwickler wirklich daran beteiligt sind, lässt sich aktuell also nicht sagen. Fakt ist, das Plugin macht auf einen Umstand aufmerksam, der eine gewisse Brisanz hat &#8211; Google als (in der westlichen Welt) am häufigsten genutzte Suchmaschine hat die Macht, Nutzer weg von anderen Plattformen hin zum eigenen Netzwerk Google+ zu lenken. Eine Stellung, die nicht nur Wettbewerber zu denken geben sollte. </p>
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