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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-22629654</atom:id><lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 11:12:54 +0000</lastBuildDate><category>Fischbänke Bozen Weisheit Gott Lachen</category><title>mental-backup</title><description>Coaching, Training und unfrisierte Gedanken vom Niederrhein. Eine Alltagsroutine im Schreiben. Kopfweiden und Nebelfelder, sonnige Durchbrüche.
 
Dazwischen eine Menge Mensch.</description><link>http://mental-backup.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Karin)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>168</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/mental-backup" /><feedburner:info uri="mental-backup" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-6182386884976525758</guid><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-12-13T14:12:15.055Z</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Fischbänke Bozen Weisheit Gott Lachen</category><title>Die Weisheit ist bei den Fischbänken zu Hause</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es ist ja nicht so, dass man die Weisheit mit Löffeln gegessen hat. Und darum ist echte Zeitgenossenschaft nur dem möglich, der mit offenen Augen durch die Welt geht. Und so traf ich im Urlaub folgenden Spruch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.abload.de/img/4024injo9.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 400px; height: 280px;" src="http://www.abload.de/img/4024injo9.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genial  dachte ich. Einfach genial.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein lachender Gott, das hat schon was. Und vor allem Menschen, die ihn zum Lachen bringen können. Unsere Pläne, was sind die schon? Wichtig für uns, allemale. Aber doch auch immer mit dieser Portion Humor versehen, dem Vor-läufigen und dem fast Lächerlichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben eine human Lächerlichkeit, die sich von Gott ansehen lässt. Ein Lachen eher, das einem vergnügten Schmunzeln gleicht. Dieser Spruch lief uns zu in Bozen, an den Fischbänke, die früher genutzt wurden, um die frischen Fische auzunehmen. Dort hat ein Cobo, seines Zeichens ein entlaufener Psychologe und Arzt, das wohl skurrilste Etablissement aufgebaut. Marmortischbänke der Fische karrikiert von leichten Sonnenschirmen und einer selbst gebastelten Wand voller guter Sprüche, die alle eines haben: alltäglich zu sein. Nicht ermahnend daher zu kommen. Sondern eben ein Lächeln in den Mund treiben. Ein Ort, um sich wohl zu fühlen. Eine Tankstelle für die Seele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für jeden, der dort hinkommt ein Muss. Und wenn es nur auf einen Aperol Spritz ist. Inspiration inklusive und nicht berechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.abload.de/img/4025zfkyv.jpg"&gt;&lt;img style="display: block; margin: 0px auto 10px; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 420px;" src="http://www.abload.de/img/4025zfkyv.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-6182386884976525758?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/SRAUzgxYI2M/die-weisheit-ist-bei-den-fischbanken-zu.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2011/12/die-weisheit-ist-bei-den-fischbanken-zu.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-4368115458931484682</guid><pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-12-13T10:26:59.063Z</atom:updated><title>Vom Auf-Hören und Weitermachen</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ein Pfarrer sagte nach der Machtergreifung Hitlers, die ihn zutiefst  erschüttert hatte, dass man weiter arbeiten solle, als ob nichts  geschehen wäre. "etsi nihil factum est!" Meint, man darf den Dingen  nicht noch ihre Mächtigkeit zusprechen. Schön längst hatte er  auf-gehört, machte aber weiter mit dem, was er für richtig empfand.  Widerstand im Kleinen funktioniert nur so.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Heute jedoch ermächtigen wir Rating Agenturen über uns ein Urteil zu  sprechen. Angst ist eine gute Währung, weit besser als jeder Euro, mit der viel Geld zu machen ist.  &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-4368115458931484682?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/cAHwa2jKhCQ/vom-auf-horen-und-weitermachen.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2011/12/vom-auf-horen-und-weitermachen.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-3502903236774967404</guid><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-12-07T19:32:46.462Z</atom:updated><title>Es ist doch passiert ... .</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 30. Nov. diesen Jahres bin ich endlich aus der Ev. Kirche ausgetreten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eigentlich ein&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; unvorstellbarer Schritt für mich, aber irgendwie stimmig und passend.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Dennoch mit einer Nacht Alptraum zum Abschluss belohnt. Als ich anlässlich meines Interviews von brandeins.de &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;noch mal einen Blick auf meine Kirchengeschichte warf, wurde mir  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;doch klar,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; dass an zuverlässigen Reaktionen in den letzten 10 Jahren rein gar &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;nichts&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging ja tatsächlich soweit, dass man Polizei und Psychiatrie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;bemühen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; wollte, um mich vom kirchlichen Dienst fern zu halten. Selbst als normales Mitglied dieser Kirchengemeinde in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Wachtendonk&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; wollte man mir nicht beantworten, wo und wann denn das Presbyterium tage.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Deshalb ein Resumee frei nach Kierkegaard: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das Frohmachende daran, dass nicht die Kirche&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt; mich, sondern ich die Kirche ausgehalten habe.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So bin ich dann an diesem Tag früh Morgens nach Geldern gefahren, habe meine 30 Euro&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Austrittsgebühr&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; bezahlt und mich abgemeldet. Keine Stunde später hatte ich eine &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Trauerrede&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; am Grab zu halten. Es waren Eusslanddeutsche, die spät nach Geldern &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;kamen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Eine Tochter aus Moskau, die kein Deutsch versteht. Und dazwischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;eine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; vogelfreie Pastorin, die etwas sagen sollte, weil baptistische&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Russlanddeutsche keine Urnenbeisetzungen erlauben. Also musste jemand anders ran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich fertig&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; war, trat&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ich zurück vom Grab und stand noch eine Weile da.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Fragende Augen lagen auf mir. Einen Moment zu lange. Dann öffnete&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; sich der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Mund der alten Frau: Bitte, beten sie noch mit uns?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Unfassbar.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also sprachen wir gemeinsam das Vater Unser. Ich gab den&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Segen, so wie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; ich es gelernt hatte. Kaum vor einer Stunde noch der Kirche entkommen, in den Armen der  &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Menschen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; gelandet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Beten Sie noch mit uns?"&lt;br /&gt;Sowas auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut sage ich mir, wenn auf solche Traditionen die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kirche&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; kein Copyright mehr hat und alles wieder konvertierbar wird.  Mitten ins Leben hinein. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Warum auch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Raus aus der Kirche, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;rein zu den Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein schönes Fazit, durchaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Ja, es ist gegenüber der Kirche tatsächlich schon meine zweite Austrittserklärung gewesen. Die erste findet sich &lt;a href="http://mental-backup.blogspot.com/2007/03/austrittserklrung.html"&gt;hier &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-3502903236774967404?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/c4SnDOfMDMI/es-ist-doch-passiert.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2011/12/es-ist-doch-passiert.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-8459407489942141728</guid><pubDate>Wed, 30 Mar 2011 06:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-03-30T06:12:05.398Z</atom:updated><title>Transray offline ....</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Leider schon wieder eine traurige, aber richtige Nachricht. Die umfassende Enzyklopädie über transgender Literatur &lt;a href="http://transray.com"&gt;TRANSRAY&lt;/a&gt;, die ehrenamtlich betrieben wurde, ist offline gegangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Argumente allerdings überzeugen nicht nur mich, wie man hier nachlesen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aus, vorbei Warum?&lt;/span&gt; &lt;p&gt;Ich bin der Ansicht, dass die Gesellschaft und insbesondere die  Politik nicht bereit sind, Transsexualität so anzunehmen, dass ein  würdevoller Umgang mit transsexuellen Menschen in naher Zukunft möglich  ist. Alle Bemühungen, zum Beispiel die Vornamenswahl/Geschlechtswahl zu  vereinfachen, sind gescheitert.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ebenfalls sind auch die Vorurteile nicht aus der Welt zu schaffen,  die genau dies verhindern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Bislang orientiert sich die Behandlung/der Umgang an Vorgaben, die  nicht von Betroffenen verabschiedet wurden. Sie folgten einem  paternalistischem Dogma, durch das transsexuelle Menschen zum Subjekt  des Handelns werden.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich habe viele Menschen kennengelernt, die schon seit Jahren von der  medizinischen Fraktion hingehalten werden, denen es seitens der  Krankenkassen untersagt wird, sich operieren zu lassen, deren  Erscheinung zu täglichen Kämpfen führt, nur weil „Standards“ und  Medizinische Dienste (frühzeitige) Epilationen verhindern.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Viele dieser Menschen stehen dadurch im beruflichen Abseits. Diese  Belastung schlägt sich auch in Aufenthalten in der Psychiatrie und  Erwerbsunfähigkeiten nieder. Das Einzige was uns fehlt, ist die einfache  Anerkennung. Wir benötigen keine Psychotherapie, noch Psychoanalyse  über Jahre hinweg, sondern einfaches Vertrauen darauf, dass wir es  selbst sind, die genau wissen, was uns nützt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Ich dachte dem Themenkreis Transsexualität näher zu kommen, indem ich  alle mir bekannten Quellen zusammenfüge. Das Ergebnis ist ernüchternd.  Neben Moden gibt es keinen wissenschaftlichen Ansatz, der überhaupt  irgendetwas erklärt.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Die „Wissenschaftler“ stochern also im Nebel und auch wenn einige  sich nach Jahren dahingehend äußern, dass transsexuelle Menschen einfach  ganz normale Menschen seien, dann ist das schon erschreckend, weil  immer noch so getan wird, als wenn die Behandlung von Transsexualität  nur gewissen Vorgaben zu folgen hat und dann alles gut wird.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Wird es nicht.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Und zwar deshalb weil transsexuelle Menschen in ihrer Verzweiflung  alles unternehmen, was von professionellen „Helfern“ gefordert wird, die  Bungee-Jumping-Theorie – wenn ein Kriterium der Diagnose wäre, sich mit  einem Gummiband an den Beinen von einer Brücke zu stürzen, dann würden  es alle tun, auch wenn es nichts damit zu tun hat – verdeutlicht es.  Dies ist symptomatisch für die „Diagnose“, resp. „Behandlung“.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Zuletzt noch ein Wort zu Gutachten: Nirgendwo wird mehr Unsinn  geschrieben und Ableitungen aus noch so weit hergeholten Angaben  gemacht. Es wird Zeit, den Quatsch mit den Gutachten zu lassen, nicht  zuletzt auch deshalb, weil sie zur Verelendung von transsexuellen  Menschen beitragen.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;Für Anfragen nutzen Sie bitte &lt;a href="mailto:goodbye@transray.com"&gt;goodbye@transray.com&lt;/a&gt;."&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-8459407489942141728?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/eT82CIL0unw/transray-offline.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2011/03/transray-offline.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-3233689140024186550</guid><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 07:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-02-03T09:42:00.486Z</atom:updated><title>Kein Weg frei oder die Wiederholung. Von Suicid und Neuanfängen</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Es berührt seltsam, wenn einer Ärztin der Prozess gemacht wird, die sich für ihre Patienten eingesetzt hat, wie selten eine. Dennoch wurde sie angeklagt, zuletzt wegen Mordes an den ihr anvertrauten Patienten. Der Fall &lt;a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/bach157.html"&gt;Mechthild Bach&lt;/a&gt; ist ein besonderer. Offensichtlich auch, weil diese Ärztin große Hoffnung in die Justiz gesetzt hatte, eine Debatte klären zu lassen, bei der sie selber ihre Berufsauffassung und Ethik, sozusagen ihre Haut zu Markte trug. Es ging um den begleiteten Selbstmord, Suizid genannt. Was dürfen Ärzte tun und was nicht. Und ist ein Nicht-Tun, eine Unterlassung ebenso fahrlässig wie ein Handeln selber? Was ist im Falle einer klar diagnostizierten Krebs Erkrankung mit der Würde des Menschen vereinbar?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Biblische sieben Jahre lang lag sie in Prozessen vor Gericht, um selber eine Antwort zu bekommen auf ihre Fragen, Menschen in den Tod begleiten zu können. Die Würde nicht am Pulsschlag alleine fest zu machen, sondern an der Freiheit, ihm ein Ende setzen zu dürfen. Zuletzt wurde sie selber des Mordes angeklagt - eine diffuse Eskalation von Juristen, die selber nie mit solchen Fragen konfrontiert wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorgeworfen wurde ihr, Patienten mit Schmerzmittel und Morphium getötet zu haben. Eine enge Grenze zwischen Palliativmedizin und aktiver Sterbehilfe. Die Fragen, die sich mit ihrem Tun dem Gericht stellte, wurden nun allesamt nicht beantwortet. Frau Bach selber wählte den von ihr bevorzugten Weg des Freitodes. Wohl der, die eine Ärztin ist und über genügend Wege verfügt, an Medikamente zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich erinnert das an den viel zu frühen Tod von &lt;a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12321"&gt;Jean Amery&lt;/a&gt; , dem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Denker ohne Weltvertrauen&lt;/span&gt; - der für mich mit seinem Buch "Hand an sich legen - Diskurs über den Freitod!" manche sinnvolle Position vertrat und mir den Weg ebnete, selber Hand an mich zu legen - einmal durch den Spiegel zu springen und neu zu werden. Amery, geboren als Hans Mayer mit jüdischem Namen Chaim und den Lagern der Nazis entkommen,  starb durch eigene Hand im Oktober 1975, nicht ohne sich selber zu bewahrheiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun also eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Ärztin ohne Weltvertrauen&lt;/span&gt;, die in kindlicher Naivität die Bestätigung für ein Tun erhoffte, dass nur jeder für sich selber verantworten kann. Und wie Amery, so fehlt uns nun Frau Bach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sören Kierkegaard allerdings verwies dort auf die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;teleologische Suspension des Ethischen&lt;/span&gt; und fand im Tun Abrahams (Gen.22), der seinen Sohn zum Opfer binden sollte, ein Paradigma ohnegleichen. Mir wurde es diese Geschichte zum Spiegel, durch den ich springen konnte, wurde Isaak doch nicht geschlachtet, sondern wieder gefunden und ins Leben geschenkt - ohne  dass Abraham seinen Glauben verlieren musste. Diese Gratwanderung des Glaubens war mir in Zeiten meines Überganges tröstlich, hilfreich und geradezu verlockend: die Wiederholung - wie Kierkegaard es nannte. Dass man im Alten neu anfangen kann. Dass man sich selber neu empfängt - das ist etwas gänzlich anderes als das Neu-Sich-Inszenieren, was ich allenthalben bei vielen wieder finde, die sich auf den Weg eines Geschlechterwechsels machen. Nein - es muss schon ganz und gar gemeint sein, um sich neu zu empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und darin, in dieser Radikalität, ähnelt der Schritt über die Geschlechtergrenzen hinaus, tatsächlich der Radikalität eines Jean Amerys oder einer Mechthild Bach, die für sich den Weg wählten, der ihnen angemessen erschien. Als ich im März 1988 die Aufklärung für meine Operation unterschrieb, stand da der immer noch lapidare Satz, dass ein solcher Eingriff ein hohes Mortalitätsrisiko bedeute - was nichts anderes bedeutet: Du kannst nur einmal durch den Spiegel springen. Und das Ziel steht von vornherein nicht fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin in diesen Dingen bin ich mir mit Frau Bach und dem Juden Chaim sehr einig. Sie sind und bleiben meine Geschwister, auch wenn ich sie vermisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-3233689140024186550?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/fVUbyJky5A4/kein-weg-frei-oder-die-wiederholung-von.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2011/02/kein-weg-frei-oder-die-wiederholung-von.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-6483802067255015375</guid><pubDate>Wed, 26 Jan 2011 07:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2011-01-26T17:16:29.550Z</atom:updated><title>Rites des Passages - ein neuer Fall für die Kirche</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Lange schon lief die Gerüchteküche: Die Ev. Kirche habe einen weiteren &lt;a href="http://www.rp-online.de/niederrheinnord/emmerich/nachrichten/emmerich/Spoerkel-Die-Gemeinde-traegt-mich_aid_955239.html"&gt;Fall von Transsexualität&lt;/a&gt;, ein Pfarrer also, der sein Geschlecht wechseln wolle. Mich hat das sehr irritiert, dachte ich doch endlich mit dieser Kirche fertig zu sein und dann das: alles wird wieder aufgerührt, zumal einige Beteiligte durchaus schon meine Wege kreuzten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab erste Interviews in der BILD Zeitung, in der sich die wohl inzwischen getrennt lebende Frau äußerte, wiesen mir die Richtung. Merkwürdig dachte ich mir, ausgerechnet einen solchen Weg zu gehen. Wie viel Verletzung und Not muss dahinter stecken, dass die Ehefrau ausgerechnet zu BILD geht? Da muss arg viel Verzweiflung mit im Spiel sein, Enttäuschung, die nicht aufgefangen werden konnte. Die Unmöglichkeit, das Leben wieder zu gewinnen im anderen Geschlecht, was immer es für alle Beteiligte bedeutet. Die Wege bleiben ja offen, auch wenn vieles sich ändern mag. Mit dieser Erkenntnis fängt es doch an. Womit denn sonst, wenn man ins Unbekannte aufbrechen will. Im Nachhinein erscheinen zwei gescheiterte Ehen und sieben Kinder  - immerhin, das scheint Rekord zu sein bei einer solchen Übergangserfahrung. Aber schon jedes Pfarrhaus ist architektonisch für vier Kinder eingerichtet, wo gibt es das sonst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb - warum nicht ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann las ich, dass Pfarrer Spörkel in Frauenkleider gesichtet worden sei im Kirchenkreis. Was muss das für eine Schockwelle in ihm selber ausgelöst haben. Will man doch gesehen und entdeckt werden und hat zugleich unendliche Angst davor. War das der Anlass zu seinem Outing? Die Verzweiflung, sich nicht mehr verstecken zu können? Und was geschah danach? Wir wissen es nicht, lesen von Kur und Krankheit und jetzt einer überraschenden Pressekonferenz, in welcher die Gemeinde ihren Pfarrer trägt, der sich über einen Namensänderung noch keine Gedanken macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vorschlag ist banaler Natur: Im Schoße der Kirche verankert sollte sie sich DOROTHEE oder DOROTHEA nennen - Geschenk Gottes übersetzt, denn nun hat sie ihr Schicksal in das der Kirche gelegt und ich hoffe, die Fahrt geht besser aus als die meine. Als ich damals aufbrach, 1987 vor über 22 Jahren, versehen mit guten Wünsche, hatte ich Angst vor Psychiatern, Ärzten und Operateuren und setzte mein Vertrauen ganz auf Gott und die Kirche. Das hat sich allerdings sehr bald gewendet, wenngleich Gott eine himmelsschreibende und -schreiinde Existenz weitaus besser auszuhalten vermag, als die Kirche mich oder ich dieselbe inzwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun warten wir ab, was werden wird. Es rührt auch meine Kirchengeschichte wieder auf. Der immer noch beste Kommentar dazu war das &lt;a href="http://www.mental-backup.de/mp3/wdr5_kammann.mp3"&gt;WDR 5 Feature&lt;/a&gt; "Karin Kammann und der verlorene Talar". Vielleicht sollte ich es mir wieder mal anhören, wenn auch begleitet mit der freudigen Nachricht, dass besagter &lt;a href="http://www.ekir.de/www/service/rekowski-und-gross-schmidt-13091.php"&gt;Oberkirchenrat Dembek&lt;/a&gt; inzwischen in den damals schon längst verdienten Ruhestand gegangen ist. Sein Nachfolger ist fast mein Jahrgang. Die Zeiten ändern sich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-6483802067255015375?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/pnw4dFZFB_s/rites-des-passages-ein-neuer-fall-in.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2011/01/rites-des-passages-ein-neuer-fall-in.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-7003667183627075647</guid><pubDate>Thu, 04 Nov 2010 08:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-11-04T08:58:19.851Z</atom:updated><title>Zwischentöne aus einem Brief nach Heidelberg</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich  mag ich diesen Gedanken, dass mein Leben - nicht auch Verneinung heraus, sondern  aus dessen Fülle - so oder so hätte verlaufen können und dass man sich von diesen  Möglichkeiten eben nicht abschneidet, sondern sie selbstständig wie eine Geschichte weiter  mitlaufen, was auch bedeutet, dass ich nicht eine, sondern mehrere  Identitäten entwickelt habe, die man früher wohl Nothelfer nannte oder Engel,  doch recht eigentlich das sind, was ich NICHT gelebt habe, mir aber jederzeit  als Option oder Helferlein zur Verfügung stehen. Also, die Bedingung der Möglichkeit schaffen, ein anderer Mensch zu sein - zu werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das ist ein vielleicht zu langer Satz und noch  nicht ausgegoren, aber da lufen eben andere Möglichkeiten meines Lebens mit - die Pastorin vielleicht als eine geglückte Wiederholung, vielleicht auch ein  begnadeter Innenarchitekt, was ja immer mein Berufswunsch vorab gewesen ist,  oder auch ein biederer Ehemann mit vier Kindern wie wir ihn nebenan erleben dürfen oder auch  all die ungelebten, dunklen Seiten, die ich hier und da durchaus auch erkunden  durfte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Eigentlich ist es ja ein stets tröstlicher Gedanke immer wieder: dass die Wirklichkeit immer mehr ist, als wir  jemals begreifen können. Auch die eigene ...&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-7003667183627075647?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/D0hRHOLZLYQ/zwischentone-aus-einem-brief-einen.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/11/zwischentone-aus-einem-brief-einen.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-6119599750736373485</guid><pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-15T13:23:23.684Z</atom:updated><title>Doch doch - es tut sich was ....</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;... unfassbar, heute erhielt ich eine Mail von einem guten Freund aus der Schweiz, der zum Judentum konvertiert ist und damit den Heimatweg angetreten hat, war er doch Jahre lang reformierter Pfarrer in der Schweiz. Ich habe ihn in Zürich getroffen damals, als die Welt noch so schön weit war und die Wege irgendwie offen, aber nicht klar. Es braucht manchmal Begegnungen, um sich selber nahe zu kommen. Austausch, um in die Mitte zu gehen. Und die Verbindung, um sich selber auf den Weg zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es mir mit ihm ergangen und mein Herz jubiliert innerlich (welch treffend antiquiertes Wort in diesem Zusammenhang), weil er nun das tat, was ich selber damals nicht tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, das war NewYorkCity - ein haarbreit Nachbarschaft und Gemeinschaft. Damals ein Stromern durch die Straßen und dann schellte ich an der Upper West Site einfach an - Synagoge, sowas kannte ich nur zerstört und als Inschrift ohne Menschen - und trat ein. Michelle eine Rabbinerin begrüßte mich freundlich, wir redeten kurz miteinander und dann lud sich mich zum Abend ein. Einfach so und es war, als käme ich ich nach Hause. Man feierte SimChat HaThora, also man feierte, dass Gott seinem Volk die Thora gegeben hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir trafen uns wieder in einem kleinen Raum mit wenig Menschen. Man begrüßte sich und kein Stuhl war da - nur einer im Kreis trug diese Thora und dann begann die Musik zu spielen und wir tanzten mit der Thora im Kreis und durcheinander und grüßten einander und freuten uns tatsächlich, dass Gott die Thora gab. Ein Erlebnis der eigenen Sorte und ein tiefer innerer Frieden machte ich in mir breit, als wäre ich bei Fremden angekommen - zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war immer schon mein Gefühl, wenn es ums Judentum oder das Jüdische ging, das mir begegnete. Ich weiss nicht wann und wo, aber Else Lasker Schüler war mir eine treue Mutter geworden, die meinen Weg der Geschlechterkonversion treu begleitete. Ich wusste damals nicht, dass sie auch in Zürich gelebt hatte, als ich das erste Mal meinen Fuß in diese Stadt setze. Und ich nahm genau dort Platz, wo sie auch so oft gesessen haben musste - im Grand Cafe Odeon am Limmatplatz damals, das heute durch eine Apotheke halbiert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Frau Werden begann mit einem Gedichtband von ihr - "Ich muss Dich ansehen immerzu!"  - den ich in Wuppertal auf dem Weihnachtsmarkt in Schloss Lüntenbeck erstanden hatte. Dreimal lief ich daran vorbei und musste überlegen, ob ich ihm mir kaufe oder nicht, eben so wie wenn man verliebt ist und nicht gleich tun kann, wie man möchte. Und ich kaufte ihn und fand darin alle Gedichte, die mich begleiten konnten, zuverlässige Stützen auf dünnem Tintenstrich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich suche allerlanden eine Stadt, die einen Engel vor der Türe hat ... !" Anfänge wie Ende reimten sich mit mir als Person, die so merkwürdig dazwischen gesteckt war. Noch Mann keine Frau, noch Frau ohne Form. Tino von Bagdad nannte sie sich und lief in komischen Gewändern mit einer Flöte durch die Strassen. Deutschlands größte Dichterin, wie Gottfried Benn zu sagen pflegte. Und dann saß ich da im Odeon, einfach so und als ich es merkte, flossen mir Tränen die Wange herunter, einfach so vor Rührung, vor Ankommen auf meiner Flucht vor dieser unmenschlichen Kirche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Geschichten kommen hoch wie Posaunenklänge, wenn ich lese, dass mein Freund ins Eigene rüber gemacht hat, nun Jude ist, der er immer schon war, da eine jüdische Mutter ihn gebar. All das haben wir in Deutschland nicht mehr, weswegen es schwer ist, jüdische Freunde zu finden, ohne die ich aber nicht leben kann und will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simchat HaThora auf der Upper West endete auf jeden Fall, indem wir von Haus zu Haus gingen und immer mehr tanzende Menschen sich uns anschlossen oder wir uns ihnen, bis am Ende eine ganze Straße tanzte und feierte. Schalom, dachte ich da. Und warum nur bin ich nicht durch den Vorgang gegangen, so ganz nah an meiner Seele.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer noch eine stille Zuflucht, wenn die Kirche nach mir greifen will, was ab und an passiert. Doch davon später mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-6119599750736373485?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/EZlEyFk30GE/doch-doch-es-tut-sich-was.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/06/doch-doch-es-tut-sich-was.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-7779569273868309061</guid><pubDate>Tue, 01 Jun 2010 17:52:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-06-03T09:33:40.531Z</atom:updated><title>Mann über Bord oder: Habeamus Mamam</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:85%;" &gt;Zum singulären Rücktritt eines Bundespräsidenten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie heißt es so schön: Die Lücke, die er hinterlässt ....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... wird ihn voll und ganz ersetzen !!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Ernst: populistisch hin oder her. Gute Präsidenten waren die, die unbequeme Wahrheiten aussprachen und das mit ihrer Biographie beglaubigen konnten. Gustav Heinemann hat den Preis seiner Entscheidungen auf sich genommen, hat damals vehement gegen die Wiederbewaffnung agiert, die GVP gegründet und ist später dann als Präsident dennoch unparteiisch geblieben. Ein von Weizäcker konnte die Rede zum 8. Mai halten, weil seine Biographie das aushalten und beglaubigen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Horst Köhler konnte das ebenso - beglaubigen, dass in der virutellen Finanzwelt der Nexus zum Bürger nicht mehr da war, sondern nur in populistischen Gefasel sich erschöpfte. Dafür wurde er geliebt. Aber dort, wo er Akzente setzen wollte, lag er meist erschreckend falsch oder konnte es biographisch nicht bestätigen oder verifizieren: ein Strick, der sich innerlich so verdreht hat, dass es grotesk aussah, wenn er vom "Monster" der Finanzmärkte redete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich war und blieb er ein Systemagent, der nichts ändern konnte oder wollte und sein Wort als billigen Reflex missbraucht hat. Denn merke: man kann mit dem Handwerkzeug des Herren nicht das Haus des Herren abreißen (Audre Lourde).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So blies er seine Seifenblasen munter weiter in die Luft - unfassbar und ungreifbar. Sein Bedeutungsverlust hat er selber zu zu schreiben. In Köln nennt man das schon länger - Bypass Kommunikation - wenn der Bischof residieren, aber nichts mehr mitbekommen darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal sehen, wen sie jetzt aus dem Hut zaubern. Dieser Rücktritt hat das Amt mehr beschädigt, als es jede unangemessene Kritik zuvor konnte. Horst Köhler gebührt mein Beileid in der Hoffnung, dass er Hilfe findet. Oder einen geruhsamen Ruhestand. Immerhin ist der Mann auch 67 Jahre alt und damit reif für den Ausstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was er bereitwillig bestätigt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird ein Nachfolger gesucht, die es richten kann. Ich sehe das Schloss Bellevue. Ein kleiner Schornstein mit weißem Rauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darunter die Unterschrift:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;HABEAMUS MAMAM&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-7779569273868309061?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/2-97zRj2SEk/mann-uber-bord.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/06/mann-uber-bord.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-1545450292616525194</guid><pubDate>Wed, 26 May 2010 10:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-05-26T10:45:50.151Z</atom:updated><title>Was nachdenklich macht ...</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich weiß nicht, wer es war, der es sagte.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, wann ich es zum ersten Mal hörte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber irgendwie schnappte es sofort ein bei mir. Ein Satz, der Spuren hinterließ und mehr als ein Echo. So wie es selten geht und vor allem nicht dort, wo es sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin erinnere ich ihn jetzt, da ich lese von den Folgen des Handelns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand sagte einmal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hier lebt jetzt die erste Generation, die prinzipiell nicht bereit ist, die Folgen ihres Handelns zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Da musste ich schlucken erst mal.&lt;br /&gt;Und zustimmen, so schwer es einem fällt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war das doch früher: was Du in die Welt setzt, kommt irgendwann zurück. Das nannte man Tun-Ergehens-Zusammenhang und wurde dann über den Begriff der Schuld in der Theologie entsorgt. Schuldig durfte man sein. Aber keine Schuld mehr tragen. Oder gar Verantwortung übernehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon damals vor 10 Jahren kam mir die Idee, eine Sündenbock Agentur zu gründen. Also eine Agentur, die genau das macht, was andere nicht mehr wollen. Sündenbock sein. Blitzableiter. Verantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schuld, wenn sie nicht angenommen wird, vagabundiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macht sich unsichtbar breit, lähmt, macht handlungsunfähig. Dieses Volk hat schon einmal Erfahrungen damit machen können - aber nichts gelernt. Je länger ich nun auf diesem Satz herum kaute, desto mehr kam mir die Rede von der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Verhaftung der Zukunft&lt;/span&gt; in den Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schrottplätze von heute liegen in der Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verschuldungen, die kein Mensch mehr tilgen kann. Wer soll da noch Zukunft denken wollen oder können. Eine Umwelt, die erschöpft ist - Wort wörtlich - am Ende der Schöpfung er-schöft. Keine Chance mehr, sich zu regenieriern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Verhaftung der Zukunft schreitet immer unaufhaltsamer voran. Was man früher als Zukunft begriff, ist heute schon verplant, reguliert, mit Schuldendiensten versehen. Karl Valentin sagte dazu: Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie früher mal war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manches Lachen bleibt im Halse stecken. Wohin wir gehen, weiß niemand. Nur dass es weiter geht, scheint das Handeln zu bestimmen. Und was kommt, wird expediert. Nach vorne - wohin sonst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas nachdenklich heute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-1545450292616525194?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/PArqPg48z0Y/was-nachdenklich-macht.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/05/was-nachdenklich-macht.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-6481506908686195355</guid><pubDate>Fri, 14 May 2010 17:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-05-14T17:13:27.713Z</atom:updated><title>Eva war es ....</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;... unfassbar waren die Bilder diese Woche der drei Konzernchefs, die für die größte Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verantwortlich sein sollten. Drei gestandene Chefs von multinationalen Konzernen. Drei gleiche Antworten. Der andere war es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Zeit mangelt es an Menschen, die Verantwortung übernehmen. Und immer noch ist der erste Satz, der Adam über die Lippen kam, als er vom Baume der Weisheit und Erkenntnis gegessen hatte, dieser lapidare: Eva war es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So banal. Ebenso verführerisch wie die Schlange.&lt;br /&gt;So borniert. So wenig wahr. Eva war es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wird es Zeit, dass Eva aufsteht und sagt: Nein, Adam. Und beginnt, selber Führung zu zeigen. Armer Adam, der nichts anderes lernen konnte als mit dem Finger auf andere zu zeigen. Nun wird die Folge der Tat auf ihn zurück kommen. So wie nicht gedacht. Weil auch Zukunft kein Schrottplatz mehr sein darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit solchen Männern kann man nichts mehr anfangen. Oder, wie meine Tante Änne neulich sagte: Wir haben hier die erste Generation von Männern, die nicht mehr für die Folgen ihrer Tat verantwortlich sein wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade denke ich da, ist doch alles Verstehen auf Frage wie Antwort angewiesen. So agieren blinde Menschen an ihren blinden Flecken, um die Welt uns zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bohrloch sprudelt.&lt;br /&gt;Und niemand ist schuld.&lt;br /&gt;Oder immer einer: der andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nennen wir ihn Eva. Wie damals schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Mit den Sondierungsangeboten zur Koalitionder FDP in NRW verhält es sich genauso. Hauptsache, die anderen sind schuld. Gut, das fest gestellt zu haben. Das ist eine schier unfassbare Ignoranz von Geschichte und eigener Verantwortung. Kein Wunder, dass es in den Führungsetagen nicht anders aussieht. Blasen müssen nun die Verantwortung tragen. Bis zu platzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich war auch das - na Sie wissen schon - Eva.&lt;br /&gt;Wer denn sonst ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-6481506908686195355?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/PlneXeDEp54/eva-war-es.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/05/eva-war-es.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-5871637009449417534</guid><pubDate>Tue, 11 May 2010 05:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-05-11T07:44:57.482Z</atom:updated><title>All in</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Komisch ist es ja schon. Da schreibe ich im letzten Jahr mir die Finger wund in Erwartung eines Crash der Finanzmärkte, überlege mit, wie wir unser Leben neu gestalten sollten und müssten, welche Ressourcen dazu nötig wären - und es passiert einfach nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie mit der Krise umgehen? - diese Frage wurde dadurch beantwortet, dass sie nicht spürbar wurde, zumindest für einen großen Teil nicht. Sparmaßnahmen, Einschnitte in die soziale Wirklichkeit aber auch erwachende Solidarität und Bewegung wurde der massive Stillstand entgegen gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man bewegte nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis die Wahlen in NRW entschieden sein sollten.&lt;br /&gt;Bis die Steuerschätzung eintrifft.&lt;br /&gt;Bis man Daten habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazwischen blieb ein - so konnte man annehmen - folgenloser großer Kinderspielplatz, auf denen sich die politischen Jungspunde mal austoben durften. Die schlimme Wirklichkeit immer noch in der Hinterhand. Wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer redet heute noch von der Bürgschaft von über 100 Mrd Euro, mit denen die HRE gestützt werden musste? Wer von der Verhaftung der Zukunft, mit der wie unsere heutigen Löcher schon gestopft haben? Oder von der IKB, wo ich jahrelang morgens auf meinem Weg in den Medienhafen vorbei gefahren bin?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand, allenfalls von deren Chefs, die dennoch ihre Millionen schweren Gehälter und Boni einklagen wollen, weil sie sich keiner Schuld bewusst sind. "Das hat niemand kommen sehen!", und so exkulpiert sich eine ganze Führungsriege, dabei wäre es doch darauf angekommen, dass irgendjemand mal für irgendetwas Verantwortung übernähme. Eine Sündenbock Agentur, wie ich sie immer mal gründen wollte, hätte heute Hochkonjuktur. Statt dessen liefete man Gedankenspiele ohne Umsetzung. Reden, um Geräusche zu machen. Luftschläge in eine Zukunft, die schon längst verspielt war. Eine Heimspiel für die Liberalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nun bewegt es sich wieder. Das große Rad, das gedreht wird. Die Pokertische an den Finanzmärkten sind neu besetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;ALL IN&lt;/span&gt;  - schallt es nun aus Brüssel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man die Zocker nicht regulieren kann, zockt man selber mit. Kein schlechter Gedanke. Notwendig geradezu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob eine solche Operation gut geht, wissen wir nicht. Noch nicht. Aber alle moralischen Kategorien und politischen Bedenken sind auf einmal beiseite gefegt. Die EZB zum Bluthund gemacht. Man legt alles auf den Tisch und hofft, mit diesem Bluff erfolgreich zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mutig und verwegen, immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn schon längst schon hat sich diese Wirklichkeit vom realen Leben der Menschen abgekoppelt. Hypnotisch (hypnos, gr = Schlaf) verfolgen wir, was oben entschieden wird. Eine solche angespannte Ohnmacht drängt wieder zum Schreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um irgendwie wach zu bleiben, gegen diese Lähmung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.abload.de/img/schlimmf0e0vua5.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 384px; height: 314px;" src="http://www.abload.de/img/schlimmf0e0vua5.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn alles, was wir bisher gedacht hatten, kommt anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Tatsächlich sind die ersten Nutznießer dieser Maßnahme mal wieder die Banken und das gleich doppelt: erstens kaufen sie nun staatlich verbriefte Staatsanleihen auf  - was an und für sich keine Leistung ist, obwohl Herr Ackermann das als honorige Geste und Beteiligung sieht. Und zweitens stiegen gestern die Kurse genau dieser Banken zweistellig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-5871637009449417534?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/QpupObGrWls/all-in.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/05/all-in.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-1240311444666273314</guid><pubDate>Mon, 08 Feb 2010 10:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-02-08T10:35:59.899Z</atom:updated><title>Ach die Banker in Zürich</title><description>&lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;.... erst die Diskussion über die sog. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;namelosen Nummernkonten&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, die vermutlich jüdische Erben waren von Menschen, die nicht wieder in der Schweiz auftauchen konnten, weil die Nazis sie einfach eliminiert hatten. Die Schweiz schwieg und behielt das Geld. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dann die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;UBS&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, die eifrig von Ackermann und anderen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;toxische Wertpapiere&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt; kaufte, als wären das Drogen, von denen man nicht lassen darf, um alle anderen zu übertrumpfen. Was war das Grounding der Swissair dagegen? Peanuts. Klar doch. Hier wollte man dem Exil Schweizer Ackermann mal richtig zeigen, was eine Harke ist. Und machte die Bruchlandung perfekt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dann die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Amerikaner&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;, die mittels eines UBS Angestellten die eigene, haarklein ausgeklügelte Strategie zu Steuerhinterziehung umkehrten, vom Saulus zum Paulus sozusagen. Nun sind sie drauf und dran sind, das Bankgeheimnis zu knacken. Vorsorglich lieferte die Schweiz auf einmal Bankdaten, um den Streit nicht eskalieren zu lassen. Lass die Staaten gehen, uns bleiben noch genug andere. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Und jetzt &lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;die Deutschen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;. Mal wieder - auch das noch. Das Bankgeheimnis wird mit der Legende versehen, dass es Privatheit für Geld geben kann. Sicherheit vor dem Staat. Dem sog. "kleptomanischen Zugriff", wie es neulich sogar ein Soloterdijk schrieb. Ureigenes FDP Terrain. Fiskalisch Definiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-size:100%;" &gt;Anders gesagt: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="font-weight: bold;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;dem Entzug jedlichen solidarischen Handelns.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="font-weight: bold;font-family:verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Unfassbar. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"  style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Nein - das gibt es nicht mehr. Und solange die Schweiz immer noch bereit ist, scheibchenweise Länder frei zu geben, umso deutlicher wird, was noch an Geldern gebunkert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Idi Amins Heimat bleibt Zürich. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich kann sie inzwischen verstehen, diese Schlipsträger aus den Banken. Eine Nacht Tanzen auf der Bahnhostraße anlässlich der 10. Street Parade hat mich gelehrt, dass auch der Bünzli Banker sich nach Freiheit sehnt und willig ins Hamsterrad zurück kehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zeiten ändern sich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;Tanzen wir also weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zürich hätte es verdient.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: verdana; font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-1240311444666273314?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/VUNrb9Ynxk8/ach-die-banker-in-zurich.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/02/ach-die-banker-in-zurich.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-6889099308197612228</guid><pubDate>Fri, 01 Jan 2010 12:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-01-01T17:03:19.944Z</atom:updated><title>Asynchroner Rückblick</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... also jetzt ist es da.&lt;br /&gt;Angekommen. Das neue Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Agenda Jahr 2010. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Und merkwürdig genug, man wird gelassener mit der Zeit. Erinnerungen schweifen auch auf das Schweigen im letzten Jahr. Irgendwie war der Wechsel angesagt und er schien unausweichlich. Eine Welt, die sich ändern musste. Die die Finanzkrise ernst nahm, bereit den eigenen Lebensstil zu wechseln. Selber schrieb ich den ein oder anderen Beitrag, wie man mit der Krise umgehen könne. Eine Serie, die Anstoss geben sollte. Und etwas Boden unter den Füssen. Irgendwie ersehnt, etwas zu sagen zu haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es kam alles anders. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es änderte sich nicht. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Mit Milliardensummen wurde die Zukunft weiter betoniert. So als wäre nichts geschehen. Ich war baff. Dass nichts geschah war schlimmer als die Konsequenz zu gegenwärtigen, die Banker mit ihrem Handeln verursachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wurden Kredite zu Rohstoffen gemacht, mit denen man neue toxisch-begehrte Ware erhielt. Eine gigantische Umverpackung war da in Gang gesetzt worden - entkoppelt von aller Wirklichkeit. Suprime Krise sagte man dazu und eigentlich war es ein großes Dealergeschaft. Ein Verpackungsbetrug, weil niemand mehr wusste, was er da handeltet und verkaufte. Den schwarzen Peter hatten die, die meinten, da wäre wirklich mehr drin. Da wären echte Werte verpackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Konsequenzen hat niemand tragen müssen.&lt;br /&gt;Bis heute nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schlimme daran ist, dass Tat und Folge entkoppelt worden sind - auf Kosten der Zukunft. Auch wir pumpen uns die Gegenwart aus der Zukunft. Wir verbrauchen schon jetzt die Chancen der Jugend durch eine unfassbare Überschuldung. Und nur, damit die Folgen der bösen Tat nicht alle treffen. Eigentlich niemanden treffen. Jetzt noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube sogar, im letzten Jahr wäre diese Gesellschaft bereit gewesen, die Konsequenzen auf sich zu nehmen und ernsthafte Konsequenzen zu ziehen. Schuldige zu strafen. Taten beim Namen zu nennen. Das Unfassbare in den Alltag zu lassen. Knapp am Abgrund vorbei, den Schwindel nicht vergessend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich rede nicht der Katastrophe das Wort, aber es wäre etwas anderes gewesen, für ein Gleichgewicht zu sorgen. Einen sogenannten Tun-Ergehens-Zusammenhang anzuerkennen, wie es biblisch sehr wohl zum Bestehen einer Gesellschaft als grundlegend notwendig erachtet wird. Eigentlich begründet sich darin alles Recht. Dass jede Tat eine Folge hat, dass das eine das andere nach sich zieht und vor allem spürbar wird. Spürbar wurde nur die Angst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so lieh man sich Unsummen aus der Zukunft, damit nicht geschieht, was andere erwartet haben. So verteilte man das Kleid der kommenden Generation unter den Menschen und alle blieben still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel dazu nichts mehr ein. Mir stockte der Atem und ich erlebte mich abermals asynchron. Nicht mehr passend. Als könnte ich diese Zeit nicht verstehen, die da bereit ist, alles und jede Schwierigkeit abzufedern. Als wäre es möglich, was man für unmöglich hielt: Tat und Folge zu entkoppeln. Das Ergehen als Zustand zu definieren: Ja, es geht uns immer noch gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stillstand. Denke ich da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zementierter Stillstand,&lt;br /&gt;subventionierter Stillstand,&lt;br /&gt;der nächsten Generation entwendeter Stillstand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stillstand gleich Wohlstand.&lt;br /&gt;Wie soll das gehen?&lt;br /&gt;Gut gehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder blicken alle nach vorn und vergessen.&lt;br /&gt;Das neue Jahr wird besser als das alte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-6889099308197612228?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/qL3P8daPFn4/asynchroner-ruckblick.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2010/01/asynchroner-ruckblick.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-6662439124555069778</guid><pubDate>Thu, 03 Dec 2009 11:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-12-03T11:49:02.352Z</atom:updated><title>Wieder entdeckt</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Es gibt die Vermutung, dass auch Worte und Gedichte eine Zeit ruhen müssen, bevor sie wieder entdeckt werden und sich der Wirklichkeit stellen können als längst Vergangene und eigentlich nicht mehr zu Rettende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ging es mir heute, als eine Mail vom Bodensee mich berührte und in meiner Geschichte kramen ließ, ein Haufen Buchstaben zusammen gereiht .. gelungene Erinnerung, gute Zeiten, wenngleich in Angst dekliniert. Jeder Neuanfang atmet etwas Weite und dieser See, an den ich mich damals (1999) geflüchtet hatte, bot was meine Seele begehrte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war eine Entscheidung aus dem Bauch und ein Wunsch, weg zu sein. Ganz woanders mich wieder zu finden - was durchaus gelang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;bodenseelose&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;boden haben und den see&lt;br /&gt;gleich bodensee&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;vergessen schön und wieder in&lt;br /&gt;häutungen zu hause&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie ein entblättern, ein&lt;br /&gt;langsames und schönes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mensch werden&lt;br /&gt;wirklich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weich und flüssig&lt;br /&gt;dem wind begegnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mein gesicht gelüftet frei&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir haben zeit und&lt;br /&gt;boden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;unter den füßen&lt;br /&gt;genug&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;um über das wasser zu laufen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;12. März 1999&lt;br /&gt;copyright by karin kammann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-6662439124555069778?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/zWzgbOgKo9c/wieder-entdeckt.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/12/wieder-entdeckt.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-7504913039930729966</guid><pubDate>Thu, 05 Nov 2009 11:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-11-05T12:41:54.759Z</atom:updated><title>Wieso eigentlich ....</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;... schreibe ich in letzter Zeit so wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal denke ich, es gibt so etwas wie prophetische Momente. Und dann wieder, die Zeit zum Schweigen. Wenn ich mir alle biblischen Geschichten dazu ansehe, dann scheinen die Propheten eben darin recht zu haben, dass sie mehr schweigen als reden. Auch wenn - wie sollte es denn auch - ihr Schweigen kaum überliefert ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich heute meinen Blog wieder anssah, wunderte ich mich sehr, wie die Etüde über die Wirtschaftskrise mich heute noch beschäftigte. Eine Übung, eine Befähigung mit weniger zu leben. Ein Rückblick auf die Generationen, die vor uns gelebt haben und so ganz andere Erfahrungen machen musste, verbunden mit dem vielleicht hilflosen Versuch der eigenen Disposition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders gesagt: Was wäre wenn ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ist alles gut gegangen, so sagt man uns. Und ich schweige dazu. Schon so lang. Was gäbe es denn zu sagen? Dass die Dinge nun ihren Gang nehmen. Mit geradezu präziser Sicherheit mehr vernichtet als erhalten wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ich das Recht dazu, solche Dinge zu sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ich bin kein Endzeit Prophet und kenne von mir mehr Hilflosigkeit als Wissen. Mehr Anfechtung als Gewissheit. Mehr Zweifel als Sicherheit. Und mich fröstelt stets bei dem Gedanken, wenn sich andere Menschen so wissend, so klug, so gewiss zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann es so etwas noch geben? Versprechen, denen wir trauen können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Wahl will man es wahr machen und damit eine Welt, der wir wieder Glauben schenken dürfen. Denn das ist ja die Versprechung: dass es so etwas wieder gibt. Fiducia. Sagte Luther. Begründete Hoffnung auf Besserung. Oder Glauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was glauben wir denn?&lt;br /&gt;Wem glauben wir denn?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wir es tun scheint diese Wahl ja bestätigt zu haben. Nicht lernen, sondern hoffen. Nicht denken, sondern glauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer wieder neu ...&lt;br /&gt;alles wird besser wie es war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute zweifel ich mehr denn je, weiß weniger aber glaube den anderen nicht mehr. Eine letzte Übung, mit der man anfangen sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute hier und jetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-7504913039930729966?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/wVuwVSKHPtE/wieso-eigentlich.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/11/wieso-eigentlich.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-2784165094700991857</guid><pubDate>Mon, 12 Oct 2009 07:13:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-10-12T07:25:30.874Z</atom:updated><title>Immer der Nase nach ...</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Selber noch erstaunt, dass ich sehr lange nicht geschrieben habe, spiegelt sich im Schweigen auch das Verwundern: dass so gar nichts anderes geschehen ist. Dass die Welt noch steht, die Krise irgendwie gemeistert erscheint, wenngleich auch nur verschoben, verdrängt und in die Zukunft deportiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen sind Wahlen mit Ergebnissen gewesen, die beliebig klingen. Die große Wende ist nicht erfolgt, selbst im Kleinen hat sich kaum etwas geändert. Irgendwie hoffen alle, es geht weiter und so geht es auch weiter. Dem Diktat des Alltags gehorcht unsere Zeit, als bliebe alles weggesperrt, was an Bedrängendem, Ängstigenden, Revolutionären oder auch Katastrophalem geschehen könnte. Eine unaussprechliche Lähmung, so empfinde ich es, ist eingetreten und sucht nichts weiter mehr als sich selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sprache hat sich dann verabschiedet bei mir. Die innere Spannung ist in sich zusammen gebrochen. Der Wunsch, Veränderung begleiten zu können, hat sich als trügerisch entpuppt. Täglich grüsst das Murmeltier ... wie eine Endlosschleife lullen wir uns ein - es fehlt mir sehr an wachen Geistern, die mich umgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar - Rocco ist immer noch da, aber der Bursche hat sehr mit seinen Hormonen zu kämpfen, die Nachbarinnen, die läufig sind, und ein Leben, das ihm die Nase diktiert. Immer der Nase nach ... das scheint der Refrain des Kommenden zu sein, wir fahren auf Sicht, war eine Metapher der letzten Jahre. Alle großen Pläne brechen latent in sich zusammen und selber ein Friedensnobelpreis wird zur Bürde, unter der man zusammen zu brechen droht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast ist es so, als lechzen die Menschen danach, einfach mal wieder Mensch sein zu können - in diesen Pausen und Zwischenzeiten hört man das Lachen zwischen dem Herbst, das Rauschen der Sehnsucht in den Adern pulsieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tage werden kürzer.&lt;br /&gt;Die Hoffnungen auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-2784165094700991857?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/QU72mBXaOHw/immer-der-nase-nach.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/10/immer-der-nase-nach.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-9097134951315447405</guid><pubDate>Tue, 09 Jun 2009 06:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-06-09T06:56:20.627Z</atom:updated><title>Der Bauer geht</title><description>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Opa Strucks zieht um. Der Nachbar und Bauer von nebenan zieht weg. &lt;o:p&gt;Keine Kartoffeln mehr. Keine Hand, die morgens Rocco füttert. Kein Hallo, bist Du auch mal wieder da. Keine Eier, die man nebenan mal schnell kaufen könnte.&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;Sonntag Morgen Blues.&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Gewiss, er hatte stark abgebaut. War alt geworden oder, wie man hier sagt "auf". Zu viel Arbeit in ein zu langes Leben gelegt. Wir dachten, das wird nicht mehr mit ihm. Weil es einfach nicht weiterging. Weil da so viel dagegen sprach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war nicht lange her, dass wir ihn aufgehoben hatten. Damals, als er auf der Bank saß wie ein Denkmal gemeißelt. Opa Strucks, der Bauer vom Kuhdyck vor seinem Haus. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Dort, wo er geboren war. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dort, wo er Zeit seines Lebens gearbeitet hatte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Gut, der Hof – den gab es nicht mehr. Statt dessen stand dort ein Haus mit drei Reihenhäusern. Dort, wo sein Stall stand. Der mit den Schweinen. Aber es gab uns, die ihn auf gehoben haben. Als er so unsanft von der Bank rutschte. Und da lag. Einfach so. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;Ein Bündel Mensch. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Eingeschlafen, abgekippt und hingefallen.&lt;br /&gt;Wie so viele andere auch, die müde ob ihres Lebens sind.&lt;br /&gt;Genug geschuftet. Genug gearbeitet. Genug gelebt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Es hätte gut zu Ende gehen können.&lt;br /&gt;Einfach so. Wie immer, wenn es geschieht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der Rollator in der Abendsonne. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Kartoffelverkauf, das blieb. Bis zuletzt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Vom Sohn.&lt;br /&gt;Vom neuen Aussiedlerhof.&lt;br /&gt;Drei Kilometer weit weg. Auf offenem Feld. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Computer gesteuerte Ferkel Zucht mit Umweltzertifikat. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war nicht seines.&lt;br /&gt;Was haben sie sich angeschrieen – damals. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ein Echo zuletzt. Nachbarschaftliches Entsetzen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der Sohn draußen und der Vater um die Ecke – ohne Vieh.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Das zählte schon immer hier&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;- am Niederrhein. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und auch zuletzt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;So lag er da&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;So hoben wir ihn auf. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Ein Mensch .&lt;br /&gt;Ein Bauer im Dreiklang mit sich selbst. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wetter - Arbeit- Tiere. Mehr war da nicht &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und alles zugleich&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Nun als nichts mehr ging&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;,&lt;br /&gt;wollten sie gehen. Weg von hier.&lt;br /&gt;Diesem Haus, was ihm wie angezogen schien. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Unfassbar.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;Gestern, so wurde berichtet, sei er mit Hund und Enkeltochter Sara in der Stadt gesehen worden. Sie holen ihn ins Leben zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einfach schön.&lt;br /&gt;Der Bauer geht. Wieder.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-9097134951315447405?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/gylxbAL8i3o/der-bauer-geht.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/06/der-bauer-geht.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-8754108634612063274</guid><pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-06-01T11:47:18.321Z</atom:updated><title>Pfingsten ist nicht der Geburtstag der Kirche</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem meiner Oberseminare in Heidelberg fragte ein von mir sehr geschätzter Professor den versammelten Nachwuchs der Theologen, was denn der Heilige Geist mache und niemand konnte eine Antwort finden. Peinliches Schweigen trat ein und hielt sich bleiern im Raum. "Es wird mir doch jemand sagen können, was der Heilige Geist mach - wozu haben Sie denn hier studiert?" Nein, es konnte oder traute sich niemand, auf eine so kompliziert einfache Frage eine Antwort zu geben. Dann ließ der Professor mit einem Mal die Hand flach auf den Tisch fallen, dass jeder, der auch nur den Ansatz von Schlaf in den Augen oder zwischen den Ohren entwickelt hatte, erschrocken auffuhr. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Lebendig macht er!", sagte der Professor, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;höchstselbst amüsiert ob dieser Reaktion, "und weiter nichts."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Geburtstag der Kirche gehört somit zum klassisch infantilisierenden Reden einer Kirche, die sich selber als Lebenszweck genommen hat und mit dem, was ein jüdischer Wanderprediger dereinst sagte, nur noch wenig zu tun hat. Der Professor hat dabei noch recht, denn im Nicaenum, einem der ersten Glaubensbekenntnisse der Christenheit um326 n.Chr. wir der Heilige Geist mit Lebendigmachend - dsoopoioun - beschrieben, was - um ehrlich zu sein - eher eine weibliche Eigenschaft ist und all das Lebendig Machende, Lebensspendende in den Gottesbegriff einzutragen mag, was heute die Kirchen zugleich so ängstigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sagte ein theologisch Gelehrter noch gleich: "Jesus predigte das Reich Gottes. Was dann kam, war die Kirche!" &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Daher belassen wir es lächelnd wissend beim kindischen Kirchensteuertopf-Schlagen zum Geburtstag der Kirche, wohl wissen, dass denen die aus dem Geist geboren sind, die zweite Umittelbarkeit nicht als Infantilisierung erfahren müssen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Aber so ist das nun mal mit den Institutionen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auch sie müssen kämpfen, selbst wenn sie schon längst staatlich anerkannt und subventioniert werden. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist OPEL dagegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-8754108634612063274?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/Xt11QnWne-g/kichensteuertopfschlagen-oder-pfingsten.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/06/kichensteuertopfschlagen-oder-pfingsten.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-1079222397509251963</guid><pubDate>Tue, 26 May 2009 19:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-27T07:17:38.823Z</atom:updated><title>Weil man schon ist, was andere werden müssen</title><description>&lt;span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Neulich fand sich in meinem E Mail Briefkasten folgende Einladung: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Das Human Design System transformiert uns und bestärkt uns, unserer wahren Natur entsprechend zu leben. Dieses Seminar gibt Ihnen die Möglichkeit, erlebnisorientiert die Grundzüge Ihres Human Designs zu erfahren. Ich berücksichtige die Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung und biete dieses Seminar entsprechend auf den Ebenen des Denkens, Handelns und Fühlens gleichzeitig an. Sie erleben in diesem Seminar, was es heißt, wirklich sich selbst zu leben und dadurch weniger Frustration, weniger Bitterkeit, weniger Zorn oder Enttäuschung zu haben. Kurz: Sie erschaffen sich ein Leben mit weniger Widerstand. Sie werden auf einer tieferen Ebene verstehen, wie und wo Sie konditioniert wurden und können Ihre De-Konditionierung verstärken. Auf diese Weise wird es leichter, Ihr wahres Selbst zu leben. Erleben Sie Ihre Einzigartigkeit! Das Living Design Seminar ist keine Ausbildung sondern dient der  Selbsterfahrung."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Tatsächlich so geschrieben und ernst gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon immer habe ich mich gewundert, was sich alles so an Einladungen in meinem elektronischen Briefkasten bei &lt;a href="https://www.xing.com/profile/Karin_Kammann"&gt;XING&lt;/a&gt; findet. Man ist erstaunt und erschrocken zugleich und fühlt sich an Stücke der Berliner Schaubühne erinnert, in dem das Wort &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Gesicht&lt;/span&gt; konsequent durch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;soziales Display&lt;/span&gt; ersetzt wurde. Immerhin schon damals ein ironischer Fingerzeig zur Verrohung der Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Machbarkeit des Menschen und seiner Seele ist das, was mich nicht in Ruhe lässt. Wie kann man so etwas aus sich setzen und machen? Anstatt einander mit Respekt und Achtung zu begegnen, weil man schon ist, was andere stets werden müssen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das immerhin wäre eine gute, frohe Botschaft.&lt;br /&gt;In turbulenten Zeiten. Immerhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-1079222397509251963?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/prqZcr0gNP4/weil-man-schon-ist-was-andere-werden.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/05/weil-man-schon-ist-was-andere-werden.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-9156940595988031116</guid><pubDate>Fri, 01 May 2009 11:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-05-04T10:52:00.058Z</atom:updated><title>Maiunruhen oder Bowle - eine Replik zur laufenden Diskussion</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Der Mai ist gekommen und alle halten still. Selbst die Frage,  in Deutschland nun Unruhen drohen oder nicht, bleibt in sich stehen, bewegt nichts weiter, produziert die selben langweiligen Schlagzeilen. Es kommt mir vor, als hielten wir einen Moment den Atem an. Und wüssten noch nicht, wie es weiter geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Antwort tauglich fand ich folgende Stellungnahme von mir:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ah ja, die Deutschen .... und der Maistreik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutschen machen unheimlich gerne Revolution &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und brauchen keine Alliierten, die ihnen die Demokratie bringen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie schaffen es spielerisch, sich von Diktatoren zu befreien und auch &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;nachhaltiges Wachstum in der Wirtschaft zu betreiben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Sie schreiten gegen Waffenlieferungen ein&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und je erfolgreicher sie sich nach außen wenden, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;desto mehr begreifen sie die verhängnisvollen Folgen&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;des eigenen Reichtums und der ungerechten Verteilung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ihr Fleiß gründet in einer ethischen Grundeinstellung der Arbeit gegen über&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und Werte wie der VW Käfer stehen noch immer für die ungebremste Lauftleistung ihrer Motivation. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Idee mit Geld noch mehr Geld verdienen zu können, habe sie an der Schweizer Grenze empört zurück gewiesen, denn das könne schon gar nicht angehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Deutschen lieben es, mit Bausparverträgen zuerst das Haus des Nachbar  finanzieren, im Vertrauen darauf, dann &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;auch für sich einen sicheren Mitstreiter gefunden zu haben. Sehen dann in der Siedlung alle Häuser gleich aus, stört es den Deutschen nicht, sondern er nimmt es als Anlass zur Individualisierung und Ausprägung seines eigenen Vorgartencharakters. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das Wort Krise ist ihm stets Anlass, erneut mit dem Sparen anzufangen - &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;was  das Sparen von Ideen und Investitionen mit einschließt. Er kann sich selber aushungern und durchaus nur von Kartoffeln ernähern, wenn es denn sein muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Braucht der Deutsche Geld, würde er es sich niemals leihen, auch nicht um selber mehr&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Rendite daraus zu machen. Schon gar nicht möchte er auf dem internationalen Markt tätig sein, weswegen er die Börse Frankfurt für ein lässliches, aber unvermeidliches Übel betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Der Lieblingssatz aller Deutschen lautet daher: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Vertraue mir&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;und: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Das wird schon noch&lt;/span&gt;. Und zuletzt: &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Komm trink eine Bowle mit mir.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So überstehen wir die Krise. Und wenn nicht, kommen wir dennoch durch. Weil das haben wir immer geschafft, selbst damals, als es noch keinen Käfer gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-9156940595988031116?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/mPPn6aUFyE4/drohen-unruhen-in-deutschland-eine.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/05/drohen-unruhen-in-deutschland-eine.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-5856487709063653576</guid><pubDate>Mon, 27 Apr 2009 08:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-27T09:08:37.465Z</atom:updated><title>Halbwegs über die Runden kommen oder wie mit der Krise umgehen</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Die Zeitung hatten wir abbestellt. Weil ich sie einfach nicht mehr lesen und ertragen konnte. Nun haben sie mich wieder erwischt: eine Woche gratis, sagten sie und doch kostet es mich mehr als nötig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thyssen Krupp, so lese ich heute, möchte in sich zusammen fallen: Implodieren. Das heißt neuerdings: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sich schlank aufstellen&lt;/span&gt;. Wie schön das klingt: schlank. Die Wirklichkeit ist anders: Sie bauen den Konzern komplett um, brechen Zusagen, wollen sich unbedingt die auf den Bodensatz des Geschäfts herab hungern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich beschreibt das die neue &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ökonomische Magersucht des Managements&lt;/span&gt;, der man fröhnt, um überhaupt wieder etwas Geschäft zu fühlen. Wie sehr müssen sie ins Rutschen gekommen sein - nach all den vielen Boom-Jahren mit Milliarden Gewinnen. Erinnert Euch, es war noch gestern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun verspüren Sie Treibsand unter den Füssen. Unangehm und kaum auszuhalten. Da wächst zugleich das Bedürfnis, wieder fühlen zu können. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Halbwegs&lt;/span&gt; zumindest. Für Manager, die solche Zeiten nicht kennen, ist das sicherlich eine Herausforderung. Unfassbar zumal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solches Verhalten kommt mir vor wie das von magersüchtigen Mädchen, die sich den Herausforderungen der Wirklichkeit verweigern -  einfach indem sie nur auf sich selber schauen. Hier zwickt es und da - ist da nicht auch etwas zu viel? Und dabei betrachten sie ihren dürren Körper mit mürrischer Mine im Spiegel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Lean management&lt;/span&gt; sagen sie heute dazu. Handlungsfähig wird man durch Verweigerung. (1) Und dann beten sie wieder diese Litanei der Kennzahlen herunter, suchen den richtigen Body Max Index eines erfolgreichen Unternehmens, dass sie selber nicht mehr steuern können. Versuchen in aller Hilflosgkeit sich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;halbwegs &lt;/span&gt;selber über Wasser zu halten - nicht aus innerer Haltung heraus, sondern von außen: bewerten, messen und in Zahlen paniert. Das Fazit ist jedoch vorab bekannt: Das Geschäft läuft nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verräterisch genug heisst es nun, dass sie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;halbwegs&lt;/span&gt; über die Runden kommen möchten. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Halbwegs&lt;/span&gt; - dieses Wort hat Zukunft bei der Halbierung des Umsatzes, bei der Halbierung der Haftung, für die man neuerdings sogar Bad Banks gründen darf. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tun wir die Hälfte einfach weg. Es wird schon niemandem auffallen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die faulen Kredite und toxischen Papiere? Weg damit. Das akutell schlechte Geschäft? Ein von Unternehmensberatern assistierter, chirugischer Eingriff und weg damit. Gut ist. So wie eine Zelle sich in Gefahr einfach teilt und weiter wachsen kann. So machen wir das jetzt auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber - was die Natur kann, können wir noch lange nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen hatte ich eine Freundin zu Besuch. Sie arbeitet jetzt als Top Managerin für Restruktuierung bei einer international agierenden Unternehmensberatung. München - Schanhai - London - Paris. Sicher greift sie gut ab. Dennoch war sie nicht in der Lage, ein Eis zu spendieren oder auch nur ein Präsent mit zu bringen. Statt dessen stand ihr neues Volvo Cabrio vor der Türe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hat sich verändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesen kleinen Pausen zwischen einem Gespräch, dass &lt;span style="font-style: italic;"&gt;halbwegs&lt;/span&gt; gelang, fühlte ich sie kaum mehr. Ihre Bedüfnisse. Ihre hintergründige Seite. Ihren Charme und Humor waren irgendwie verflogen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Halbwegs&lt;/span&gt; auf der Strecke geblieben. Fast kam ich mir vor wie im Zoo, als wolle sie mal sehen, wie es ist in einer Frauenbeziehung glücklich zu sein - auch wenn es für sie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;jetzt nicht&lt;/span&gt; in Frage käme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da zeigte sich ihre Magersucht. Sich das Glück und die Liebe zu verbieten, als müsse man den Preis für den Erfolg vorab bezahlen. Oder - als bliebe das Leben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;halbiert&lt;/span&gt; und könne sich erst später &lt;span style="font-style: italic;"&gt;halbwegs&lt;/span&gt; mit sich versöhnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war merkwürdig: als Frauen liebende Frau wollte sie Karriere machen, schlief mit ihrem Chef und ging dann steil aufwärts.  Mit jedem Headhunter surfte sie - immer "drei Etagen höher". Jetzt lässt sie alle nicht profitablen Zweige von Unternehmen schließen. Oder verkaufen, wenn noch möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenigstens die Hälfte&lt;/span&gt; retten, sagte sie und kam mir selber schon so halbiert vor. So abgespalten. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;So emotional implodiert. Gefühle sterben so leise. &lt;/span&gt;Jetzt also ist sie eine Optimiererin und Resteverwerterin. Auf für ihr eigenes Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich sie fragte, ob es nicht auch denkbar wäre, ein Unternehmen eine gewisse  Zeit in den roten Zahlen laufen zu lassen, bis denn die Konkurrenz umfalle - sagte sie: Das ist bei uns nicht vorgesehen. Wir rechnen nach internen Zahlen, was stimmt und was stimmt nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird daher doch geschehen: von der Innenschau geht es weiter bis zur Implosion ganzer Unternehmen. Einfach so, weil man nichts anderes kennt - weder Kunde noch Konkurrenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Halbierte Wahrnehmung geradezu. Effizient. Autistisch. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wo Fenster sein müssten, sind Spiegel angebracht.&lt;/span&gt; Das ist alles - mehr nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Auch Thyssen Krupp plant jetzt die Halbierung: 50 TOP Manager wollen sie entlassen. Wobei die Frage bleibt: Wer sind denn sie?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich dagegen fühle gerne: auch die unangenehmen Dinge. Durchaus. Daher strecke ich beide Flügel aus: Fühlen und Handeln; Denken und Tun. Das Gute nie ohne das Schlechte. Denn das braucht es, um Spannweite zu haben und Höhe zu gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anders werden wir uns nicht erheben können.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;Guten  Flug wünsche ich da.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;br /&gt;Halbwegs&lt;/span&gt; zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;_______________________&lt;br /&gt;1. Ein Bekannter rief an und machte mich zugleich darauf aufmerksam, dass genau das zur Zeit bei den Banken passiere, die erst mal für sich sorgten und ihre schlanke Figur, als ihrer Aufgabe nach zu kommen, die Wirtschaft mit Kapital zu versorgen und vor allem: neues Vertrauen zu schaffen. Ein solches Verhalten würde geradezu als katastrophal empfunden, weil es das Gegenteil bewirkt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-5856487709063653576?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/A_jxijT67Gs/halbewegs-uber-die-runden-oder-wie-mit.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/04/halbewegs-uber-die-runden-oder-wie-mit.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-8738043069632324184</guid><pubDate>Sun, 19 Apr 2009 07:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-19T08:31:16.922Z</atom:updated><title>Sieben mal sieben oder: Wie mit der Krise umgehen</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Keine Generation darf für sich das Recht beanspruchen, ohne Krisen und Katastrophen durchs Leben zu gehen. Davon bin ich überzeugt. Wenn ich  mal wieder eine Trauerrede halte, blicke ich oft weit in ein Leben zurück. Wie vorgestern noch. Manchmal auf eine Generation, die durch Krieg und Not gegangen ist.  Flucht und Vertreibung erlebt hat. Da ist jeder Schritt einer ins Ungewisse. Noch lange ist nicht ausgemacht, was morgen sein wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich beeindruckt das, weil ich aus anderen Landen komme. 1959 geboren, eigentlich immer auf der besseren Seite, wenn da nicht etwas anderes wäre. Was hätte mir geschehen können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute gehen wir allerdings anders damit um: Nichts darf mehr zusammen brechen. Wir müssen - auch das ist ein Fluch - alles behalten. Die Krise wird nicht angenommen, sondern in die Zukunft exportiert. Schulden und Geld stehen endlos zu Verfügung, denn Kind und Kindeskinder sollen es retten. Zahlen für das, was wir angerichtet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welch eine Arroganz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist der zweite, große Sündenfall - dass man nicht mehr bereit ist, die Konsequenzen des eigenen Handelns und Versagens zu nehmen. Dass man sich selber auf kosten der Kommenden ent-sorgt. Unfassbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tun und Ergehen entkoppelt sich.Die böse Tat fällt auf andere zurück. Bloß keine Enteignung, schreien sie, und haben schon längst die nächste Generation um ihre Zukunft gebracht. Ohne zu fragen. Ohne es ihnen wirklich zu sagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtiger wäre bei sich zu bleiben. Bei dem, was geschehen ist. Bei dem, was um uns passiert. Auf dass wir geben lernen, um bekommen zu können. Auf dass wir schenken, um endlich genug zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch auf dass wir lieben und um des Überflusses willen&lt;br /&gt;uns selber geben. Mit Haut und Haar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sieben mal sieben&lt;br /&gt;wäre noch lange&lt;br /&gt;nicht genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Gedanken einer entlaufenen Pastorin am Sonntag Quasimodogeniti, was so viel heißt: wie die neu geborenen Kinder, wo ich immer gerne gepredigt habe  -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-8738043069632324184?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/ikNlhkfvg0I/sieben-mal-sieben-oder-wie-mit-der.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/04/sieben-mal-sieben-oder-wie-mit-der.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-826180988120632158</guid><pubDate>Sat, 18 Apr 2009 08:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-19T07:49:56.345Z</atom:updated><title>Tee trinken oder: Wie mit der Krise umgehen?</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;Vergiftete Äpfel wie damals im Märchen gibt es nicht mehr. Das Wort "toxisch" hat &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;dennoch Konjunktur. Wer Dioxine mit Dosenfutter vermischt, darf sich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;nicht wundern, dass das Finanzsystem auf den Hund kommt - wie &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;geschehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Generation des Nehmens, der Bereicherung sollte eine neue Kultur blühen. Unvorstellbar, erst einmal selber zu geben? Sich nützlich zu machen mit Beiträgen, die erst mal anderen nutzen, nicht mir. Im Lande der Zocker hat man immer alles veräußert und verkauft: sich selber und die eigene Zukunft zuletzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist jetzt Schluss. Trotz &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;allem aber brauchen wir echte Zutaten zum Leben: Kein  ohne &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Verantwortung. Kein wahrer Gewinn ohne Solidarität. Kein Haben ohne Danke. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Entscheidend wird daher sein, was wir dem Leben geben,&lt;br /&gt;denn - das gibt es siebenfach zurück. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;"Dein Tee schmeckt immer so besonders!" sagte man mir. "Was ist darin?" &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Die Antwort war einfach: "Tu einfach zwei Löffel Sehnsucht dazu!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-826180988120632158?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/8I7ZyK78K2s/siebenfach-oder-wie-mit-der-krise.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/04/siebenfach-oder-wie-mit-der-krise.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22629654.post-7106867599479216093</guid><pubDate>Sun, 12 Apr 2009 08:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-04-12T09:02:04.776Z</atom:updated><title>Ostersuche - ein Zwischenruf</title><description>&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;"Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?" ist einer der klassische Sätze der Osterbotschaft. Das ist eine ungeheure Ansage für Trauernde, die in der Trauer die Verbindung zu Jesus ja halten wollen. Eine ungeheuerliche Aussage auch für Menschen, die nur den Ablauf des Lebens kennen: Ein Das reiht sich an ein Was und ein weiteres Das. Ein Tag an den anderen laufen wir zu bis zum Tode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lebenslauf wird so zum Lebens"ab"lauf. Zeit zu einem besonderen Gut, dass der Angst abgetrotzt ist. Die Uhr tickt und wir schaffen es immer noch nicht, eine neue Qualität ins Leben zu bringen. Immer weiter so, suggeriert uns die Zeit, auf dass wir Güter und Gelder sammeln, uns gegen die Angst zu wappnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist die Angst, irgendwann nicht mehr da zu sein. Und auch die Angst, nichts mit diesem Leben bewirkt zu haben, als es ablaufen zu lassen. Man sagt, sterbende Menschen würden - bevor sie ganz von uns gehen - noch einmal ihr Leben wie in Zeitraffer vor Augen sehen können. Ich weiss nicht, ob das stimmt oder nicht, aber ich stelle es mir schlimm vor, wenn da keine besonderen Etappen bei gewesen wären. Wenn das Leben sich nicht drehen und wenden durfte, nicht durch Angst und Anfechtung hindurch musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was suchet ihr den Lebendinge bei den Toten? Er ist auferstanden, er ist nicht hier!" Eine frohe Botschaft ist das für die, die immer an der falschen Stelle suchen. Den Lebenssinn dort, wo man materielle Güter anhäuft. Die Erfüllung dort, wo man selber haben möchte, wo der eigene Mangel herrscht. Menschen haben seit Ostern schon mal die Eigenart, stets an der falschen Stelle zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke an einen Klienten, der immer noch auf die Anerkennung wartet, die sein Vater zeitlebens ihm vorenthielt. Schon damals als Kind und heute erst recht. Oder die Klientin, die meint, Liebe käme zuerst ihr selber zu gute und wäre nicht etwas, was zuvor selber zu verschwenden und zu geben ist. Oder an die Magersüchtige, die aushält und harrt, um in grotesker Weise zu sagen, dass sie auch noch da ist und die Welt aus den Angeln heben kann. Ich habe selten mächtigere Menschen erlebt als die, die sich verweigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lebenige, also Ostern, ruft uns heraus aus solchen ungesunden Bindungen. An die Bindung zur einfach nur ablaufenden Zeit - wir könne und sollen ein volles Leben führen, nicht nur eines, das abläuft und ein Ereignis an das andere reiht. Da ruft uns der Glaube heraus: Es gibt mehr als ein Das und ein Was. Es gibt ein Wie und Warum. Eine volle Zeit, ein Glück mitten in der Zeit - schon jetzt. Auch wenn wir sterben werden. Auch wenn wir nicht ewig leben und gerade darum - erst recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Lebendige stellt uns in ein neues Beziehungsgeflecht. Das Lebenige, das Nährende, das Wohltuende kommt in den Blick. Wir müssen nicht mehr warten auf das, was wie nie bekommen werden. Wir müssen nicht mehr ausharren dort, wo wir nichts erwarten können. Nicht von außen kommt der Trost, die Anerkennung, der Status. Die Seele wächst von innen, wo sie selber eine Freundschaft eingegangen ist mit dem, der uns ins Leben ruft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Frage, sage ich immer noch und ertappe mich selber schon wieder dabei, den alten Mustern nach zu geben. Es ist ja so bequem. Dennoch: der Wechsel ist vollzogen. Bleibt noch die Frage, warum nicht auch bei mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gehen wir also von den toten Orten der Enttäuschung weg dort hin, wo das Leben zu finden ist. Das ist ein Weg - sonst nichts. Zuletzt heißt es daher auch, dass der Auferstandene voran gegangen sei und erst so macht es Sinn, von Nachfolge wirklich zu reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weg von den alten Platzanweisungen hin zu den neuen Wegen.&lt;br /&gt;Den eigenen. Endlich. Anders als erwartet. Frei, weil befreit von einer unendliche Last, die wir uns selber auferlegt haben. Mit dem, was wir bisher voneinander dachten. Mit dem, wie wir uns bisher bewertet haben. Mit dem, was bisher Anerkennung fand in unserer Mitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort ist der Auferstandene nicht mehr zu finden.&lt;br /&gt;Und das ist gut so. Sag ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22629654-7106867599479216093?l=mental-backup.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/mental-backup/~3/FkZDL08c4XM/ostersuche-ein-zwischenruf.html</link><author>noreply@blogger.com (Karin)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://mental-backup.blogspot.com/2009/04/ostersuche-ein-zwischenruf.html</feedburner:origLink></item></channel></rss>

