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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>KI-Boykott: Erste Netflix-Produktionen ohne deutsche Synchronsprecher</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-streit-netflix-produktionen-ohne-deutsche-synchronsprecher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
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<p>Russell Crowes deutsche Stammstimme ist bei Netflix ab sofort nicht mehr zu hören. Er ist nicht der einzige Fall. Weil der Streamingdienst von Synchronsprechern verlangt, ihre Stimmen für das KI-Training freizugeben, verweigern immer mehr Sprecher die Unterzeichnung einer Klausel. Brisant dabei: Die Branche selbst ist tief gespalten. Während ein Verband bereits eine Vereinbarung mit Netflix [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/netflix-ki-synchronsprecher.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Netflix KI deutsche Synchronsprecher Künstliche Intelligenz" decoding="async" /></p>
<p><strong>Russell Crowes deutsche Stammstimme ist bei Netflix ab sofort nicht mehr zu hören. Er ist nicht der einzige Fall. Weil der Streamingdienst von Synchronsprechern verlangt, ihre Stimmen für das KI-Training freizugeben, verweigern immer mehr Sprecher die Unterzeichnung einer Klausel. Brisant dabei: Die Branche selbst ist tief gespalten. Während ein Verband bereits eine Vereinbarung mit Netflix geschlossen hat, bereitet ein anderer eine Datenschutzbeschwerde vor. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319842193"></span></p>
<h2>Darum geht es im KI-Streit zwischen Netflix und den Synchronsprechern</h2>
<ul>
<li>Zwischen Netflix und zahlreichen Synchronsprechern schwelt bereits <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/29/synchronsprecher-boykottieren-netflix/">seit Anfang 2026 ein Streit</a> um eine Vertragsklausel zum KI-Training. Die Klausel sieht vor, dass das Unternehmen Stimmaufnahmen nutzen darf, um KI-Modelle zu trainieren. Der Verband deutscher Sprecher setzt sich dafür ein, dass <strong>Synchronsprecher das Recht haben sollen, selbst zu entscheiden</strong>, ob sie ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen freigeben. Eine Zustimmung müsse zudem mit einer Vergütung einhergehen. Bei einer Ablehnung dürften keine negativen Konsequenzen drohen. Eine Einigung ist aber nach wie vor nicht in Sicht.</li>
<li>Der Bundesverband Schauspiel (BFFS) hat mit Netflix derweil eine <a href="https://www.bffs.de/alles-was-ihr-jetzt-zum-neuen-abschluss-fuer-netflix-wissen-muesst/" target="_blank" rel="noopener">Vereinbarung getroffen</a>, die eine gesonderte Zustimmung und klare Regeln zum KI-Training mit Stimmen vorsieht. Der Verband argumentiert, dass ein <strong>zentraler Punkt in der Debatte missverstanden wurde</strong>, da die Zustimmung zum KI-Training nicht bedeute, dass Stimmen später frei verwendet werden dürfen. Die Nachbildung einer Stimme oder der Einsatz synthetischer Stimmen erfordere demnach immer eine gesonderte und ausdrückliche Zustimmung.</li>
<li>Laut dem Verband Deutscher Sprecher (VDS) reicht diese Vereinbarung nicht aus, um <strong>Synchronsprecher vor den möglichen Folgen der Nutzung ihrer Stimmen für das KI-Training zu schützen</strong>. Da es von Netflix weiterhin keinerlei Gesprächsangebote oder neue Informationen gebe, bereitet der VDS eine <a href="https://www.sprecherverband.de/aktuelles/vds-geht-den-naechsten-schritt-gegen-netflix-datenschutzbeschwerde-beauftragt/" target="_blank" rel="noopener">Datenschutzbeschwerde</a> an die zuständige Aufsichtsbehörde vor. Ziel ist eine juristische Prüfung der Vereinbarung seitens einer neutralen Stelle. Dass die Verbände unterschiedliche Auffassungen haben, mache deutlich, dass mit der Vereinbarung eine grundsätzliche Weichenstellung für Sprecher getroffen werde.</li>
</ul>
<h2>Warum der Konflikt alle Netflix-Zuschauer betrifft</h2>
<p>Der Konflikt zwischen Netflix und Teilen der Synchronbranche ist längst mehr als eine Auseinandersetzung über Vertragsdetails. Denn: Es geht nicht nur um die Frage, wem eine Stimme im KI-Zeitalter gehört und wer darüber entscheidet, wie sie künftig genutzt werden darf, sondern um <strong>existenzielle Sorgen</strong> großer Teile einer gesamten Berufsgruppe.</p>
<p>Aus einer vermeintlich technischen Klausel ist eine <strong>Debatte über Selbstbestimmung, Verwertungsrechte</strong> und die Grenzen unternehmerischer Datennutzung geworden. Weil es nach wie vor keine verbandsübergreifende Einigung gibt, weigern sich viele Synchronsprecher, die Vertragsklausel von Netflix in ihrer aktuellen Form zu unterschreiben.</p>
<p>Das zeigt, <strong>wie tief das Misstrauen sitzt</strong> – und zwar nicht ohne Folgen. Denn die ersten Netflix-Produktionen werden nun <a href="https://www.golem.de/news/streit-um-ki-klauseln-netflix-produktionen-verlieren-deutsche-stammstimmen-2606-209492-2.html" target="_blank" rel="noopener">nicht mehr mit den gewohnten deutschen Stimmen</a> prominenter Schauspieler besetzt. Für den Streaming-Giganten kann das zu einem waschechten Problem werden. In Deutschland sind viele Synchronsprecher nämlich selbst zu Marken geworden.</p>
<p>Doch wenn plötzlich nicht mehr die vertrauten deutschen Stimmen von Schauspielern wie Russell Crowe, Jennifer Lopez, Jason Momoa oder Gerard Butler erklingen, fällt das auf. Damit verlässt der Konflikt die Branche und trifft auch die Zuschauer. Bemerkenswert ist zudem, dass die Branche selbst bislang keine einheitliche Antwort auf die KI-Frage gefunden hat.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Synchronsprecher Martin Umbach, der unter anderem die Stammstimme von Schauspieler George Clooney und Russel Crow ist</strong>, in einem <a href="https://www.instagram.com/reel/DZHka10So4k" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Video</a>: „Nun steht die Synchronisation eines neuen Netflix-Films mit Russell Crowe an – und ich werde dieses Mal nicht dabei sein. (…) Weil Netflix inzwischen von den Synchronschauspielern verlangt zuzustimmen, dass ihre Aufnahmen auch zum Training einer Künstlichen Intelligenz verwendet werden dürfen. (…) Ich soll also meine künstlerische Arbeit als Trainingsmaterial zur Verfügung stellen. Und das mache ich nicht. (…) Schauspiel entsteht für mich aus Lebenserfahrung, Intuition, Empfindsamkeit, Empathie, Widersprüchen, Verletzlichkeit. Also etwas zutiefst Menschlichem.“</li>
<li><strong>David Wagner, Rechtsanwalt bei Spirit Legal</strong>, wurde vom Verband deutscher Sprecher beauftragt, eine <a href="https://www.sprecherverband.de/aktuelles/vds-geht-den-naechsten-schritt-gegen-netflix-datenschutzbeschwerde-beauftragt/" target="_blank" rel="noopener">Datenschutzbeschwerde gegen Netflix</a> vorzubereiten: „Netflix lässt Stimmaufnahmen in KI-Modelle einfließen. Diese Aufnahmen erlauben die eindeutige Wiedererkennung und synthetische Reproduktion der Sprecher; sie sind damit biometrische Daten und besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO. Hierfür braucht Netflix eine Einwilligung. Die vorliegende Einwilligung erfolgt aber weder freiwillig noch informiert: nicht freiwillig, weil die Alternative Umbesetzung der Rolle heißt; nicht informiert, weil Netflix nicht vorab offenlegt, welche Zwecke mit dem KI-Training verfolgt werden. Gemeinplätze in der Datenschutzinformation genügen dem Maßstab des Art. 13 DSGVO nicht.“</li>
<li><strong>Urheberrechtsexperte Artur-Axel Wandtke</strong> bewertet die Netflix-KI-Regelung-Synchron-Schauspiel des Bundesverbands Schauspiel (BFFS) derweil positiv und <a href="https://www.bffs.de/ki-in-der-film-und-synchronbranche-die-suche-nach-dem-richtigen-weg/" target="_blank" rel="noopener">kritisiert</a>: „Zentrale Schlussfolgerungen dieses Gutachtens beruhen auf unzutreffenden rechtlichen Ausgangspunkten.“ Marcus Off, Synchronsprecher von Johnny Depp in Fluch der Karibik, ergänzt: „Ohne den Vertrag des BFFS mit Netflix gäbe es keine KI-Regeln mit Netflix, keine Folgevergütungen und keinerlei Schutz vor willkürlichem KI-Einsatz.“</li>
</ul>
<h2>So geht es im KI-Streit zwischen Netflix und den Synchronsprechern weiter</h2>
<p>Kurzfristig könnte sich der Konflikt vor allem <strong>auf den Produktionsalltag auswirken</strong>. Sollte die Zahl der Sprecher wachsen, die die Vereinbarung ablehnen, werden weitere Netflix-Produktionen auf alternative Besetzungen ausweichen müssen. Das könnte vor allem den Streamingdienst treffen, der wie kaum ein anderer von Wiedererkennbarkeit lebt. Denn auch Stimmen schaffen Bindung. Manchmal merken Zuschauer vielleicht aber erst, wie wichtig sie sind, wenn sie fehlen.</p>
<p>Parallel dazu dürfte sich die Auseinandersetzung <strong>zunehmend auf ein rechtliches Terrain verlagern</strong>. Die angekündigte Datenschutzbeschwerde des VDS könnte dabei helfen zu klären, welche Anforderungen an Einwilligungen für das KI-Training tatsächlich gestellt werden dürfen.</p>
<p>Eine Entscheidung könnte dabei <strong>weit über Netflix hinausgehen</strong>, eine Signalwirkung auf die gesamte Medien- und Kreativbranche entfalten und Maßstäbe dafür setzen, wie mit biometrischen Merkmalen und künstlerischen Leistungen im KI-Zeitalter umzugehen ist. Langfristig wird es aber vermutlich weniger um die Frage gehen, ob Stimmen für das KI-Training genutzt werden können, sondern zu welchen Bedingungen.</p>
<p>Entscheidend wird sein, ob es gelingt, Regeln zu etablieren, die technologische Innovation ermöglichen, ohne die Arbeit und Einnahmen der Kreativen auszuhöhlen. Andernfalls droht ein <strong>paradoxes Szenario</strong>. Denn ausgerechnet eine Technologie, die Stimmen bewahren und reproduzieren kann, könnte dazu führen, dass einige der bekanntesten Stimmen der deutschen Synchronlandschaft verstummen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/">Neuer EU-Plan – weil die USA unsere Digitalsysteme lahmlegen könnten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/werbung-in-streaming-pausen/">Werbung jetzt sogar in Streaming-Pausen – Nutzer stehen drauf</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/verbrenner-in-elektroauto-umbauen/">Verbrenner in Elektroauto umbauen: Bis zu 47 % weniger Emissionen als Neukauf</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/energy-sharing-solarstrom-mit-dem-nachbarn-teilen/">Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh</a></li>
</ul>
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		<title>Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 03:45:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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<p>Künstliche Intelligenz verändert die Kriegsführung nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich. Es wächst ein neues industrielles Ökosystem rund um Militär-KI. Aktuelle Analysen ordnen ein, welche Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitmischen. Von Cloud-Infrastruktur über Basismodelle bis hin zu konkreten KI-Anwendungen: Im folgenden Überblick erklären wir dir, wie die Branche aufgebaut ist.  Künstliche Intelligenz gilt als [&#8230;]</p>
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<p><strong>Künstliche Intelligenz verändert die Kriegsführung nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich. Es wächst ein neues industrielles Ökosystem rund um Militär-KI. Aktuelle Analysen ordnen ein, welche Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitmischen. Von Cloud-Infrastruktur über Basismodelle bis hin zu konkreten KI-Anwendungen: Im folgenden Überblick erklären wir dir, wie die Branche aufgebaut ist. </strong></p>
<p><span id="more-319821813"></span></p>
<p>Künstliche Intelligenz gilt als eine der Schlüsseltechnologien unseres Zeitalters und damit auch der modernen Kriegsführung. Von der Auswertung großer Datenmengen über autonome Systeme bis hin zur Unterstützung militärischer Entscheidungen verändert sie bereits heute die Art und Weise, wie Streitkräfte planen, operieren und auf Bedrohungen reagieren.</p>
<p>Parallel dazu entsteht eine neue globale Industrielandschaft, in der Rüstungsunternehmen, Tech-Konzerne und spezialisierte Start-ups zunehmend zusammenarbeiten. Forscher des unabhängigen Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) haben diese Zusammenhänge analysiert.</p>
<p>Entstanden ist ein <a href="https://www.sipri.org/commentary/topical-backgrounder/2026/mapping-military-ai-industry" target="_blank" rel="noopener">Hintergrundpapier</a>, das einen Überblick über die Branche für militärische KI ermöglicht. Dieses soll politischen Entscheidungsträgern, Medien und der interessierten Öffentlichkeit ein Verständnis für die Vielfalt der beteiligten Produkte, Akteure und Beziehungen vermitteln.</p>
<h2>Wo wird KI beim Militär eingesetzt?</h2>
<p>Künstliche Intelligenz kommt heute bereits in einer Vielzahl von Bereichen in unserer Gesellschaft zum Einsatz. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine einzelne Technologie, sondern eher um einen Sammelbegriff für eine Vielzahl von Anwendungen – und das gilt auch für den militärischen Bereich.</p>
<p>KI-Anwendungen werden von unterschiedlichen Unternehmen entwickelt und bereitgestellt. Die militärische KI-Industrie lässt sich daher laut dem SIPRI-Bericht nicht eindeutig abgrenzen.</p>
<p>Denn viele Unternehmen, die an militärischen KI-Entwicklungen beteiligt sind, konzentrieren sich per se überhaupt nicht auf die Erstellung von KI-Modellen. Vielmehr greifen hier zahlreiche Akteure entlang der gesamten technologischen Wertschöpfungskette ineinander.</p>
<p>In ihrem Hintergrundpapier haben die SIPRI-Forscher die Branche für militärische KI daher in drei Bereiche unterteilt. In einem „Stack“-Modell ordnen sie die beteiligten Unternehmen und Technologien entlang der verschiedenen Ebenen der Wertschöpfungskette an.</p>
<h3>Diese Bereiche spielen eine Rolle für militärische KI</h3>
<p>In ihrem Stack-Modell stellen die SIPRI-Forscher das geschichtete Ökosystem aus Software und Hardware dar, das KI-Anwendungen überhaupt erst ermöglicht. In der untersten Ebene finden sich hier Hardware-Komponenten sowie die Infrastruktur.</p>
<p>Dazu zählen physische Rechenressourcen wie beispielsweise Computerchips, Rechenzentren oder Glasfaserkabel. Aber auch Energienetze sowie Speicher in Cloud-Infrastrukturen von Microsoft Azure oder Amazon Web Services zählen dazu.</p>
<p>Die zweite Ebene umfasst Basissoftware und Programmierung. Hierzu zählen beispielsweise KI-Basismodelle wie große Sprachmodelle, Frameworks für Programmierung und Training sowie Datenpipelines, die Daten und Algorithmen in maschinelle Intelligenz überführen. Diese Ebene stellt die technologischen Grundlagen bereit, auf denen nachgelagerte KI-Anwendungen aufbauen.</p>
<p>Laut den Forschern ist dieser Bereich von entscheidender Bedeutung, da er Faktoren wie die Sicherheit und Zuverlässigkeit der daraus resultierenden Anwendungen bestimmt. Beispiele für diese Basismodelle sind das GPT-Modell von OpenAI oder das Claude-Modell von Anthropic.</p>
<p>Die dritte Ebene des Stack-Modells beschreibt den Anwendungsbereich. Hier wird KI in domänenspezifische Systeme integriert, die darauf ausgelegt sind, Aufgaben für militärische Endnutzer zu erfüllen.</p>
<p>Hierbei kommen nicht mehr nur Basismodelle zum Einsatz, sondern spezialisierte KI. Dazu gehören Modelle, die spezifische, klar umrissene Aufgaben lösen und die Interaktion zwischen Mensch und KI-System festlegen.</p>
<h2>Wer macht Militär-KI? Akteure vom Chip bis zum Einsatzsystem</h2>
<p>&#8222;Die Branche für militärische KI ist nicht nur vielfältig, sondern unterliegt auch einem raschen Wandel&#8220;, schreiben die SIPRI-Forscher in ihrem Hintergrundbericht. Bei der militärischen KI handle es sich um ein bedeutendes Geschäftsfeld, an dem viele Unternehmen teilhaben wollen.</p>
<p>Dabei handle es sich sowohl um etablierte als auch neue Unternehmen, wodurch ein diversifiziertes Ökosystem entstanden ist. Die Forscher unterteilen die Akteure in vier Kategorien anhand ihrer Geschäftsmodelle.</p>
<h3>1. Kategorie: Defence Primes – warum die großen Rüstungskonzerne mitmischen</h3>
<p>In der ersten Kategorie finden sich dabei die sogenannten &#8222;Defence Primes&#8220;, also große, etablierte Rüstungsunternehmen. Diese verfügen über direkte, mehrjährige Regierungsaufträge für militärische Programme und Fähigkeiten.</p>
<p>Sie stehen hinter komplexen Lieferketten und stellen hoch entwickelte Systeme wie Kampfflugzeuge, gepanzerte Fahrzeuge, U-Boote und Luftverteidigungssysteme zur Verfügung. Diese Großunternehmen der Rüstungsindustrie sind bestrebt, mit den neuesten Fortschritten im Bereich der KI Schritt zu halten.</p>
<p>Dafür entwickeln sie beispielsweise mit Start-ups und anderen Firmen mit spezifischen KI-Kompetenzen Partnerschaften oder beauftragen sie als Unterauftragnehmer. Ein Beispiel hierfür ist der schwedische Konzern Saab, der im Jahr 2023 das US-Unternehmen CrowdAI übernommen hat. Oder auch der französische Rüstungskonzern Safran, der 2024 das auf KI-gestützte Geodatenanalyse spezialisierte Unternehmen Preligens übernommen hat.</p>
<h3>2. Kategorie: Neoprimes – Start-ups entwickeln statt abwarten</h3>
<p>In der zweiten Kategorie finden sich sogenannte &#8222;Neoprimes&#8220;. Dabei handelt es sich um Start-ups, die erst deutlich später gegründet wurden als die etablierten Rüstungskonzerne. Meist sind diese Unternehmen auf die Bereitstellung von Software- und Datenprodukten spezialisiert und bieten entsprechende Dienstleistungen für den Rüstungsmarkt an.</p>
<p>Den größten Unterschied zwischen &#8222;Defence Primes&#8220; und &#8222;Neoprimes&#8220; sehen die SIPRI-Forscher in ihrem Innovationsansatz. Denn während die etablierten Rüstungskonzerne auf einen konkreten Bedarf von Verteidigungsministerien warten, investieren Neoprimes in eigene Forschung und Entwicklung und vermarkten fertige Produkte an militärische Kunden.</p>
<p>Zu diesen Unternehmen gehören zum Beispiel Hersteller von autonomen Drohnen wie Skydio oder Entwickler von Technologien zur Abwehr von Drohnenschwärmen wie Epirus. Bekanntere Unternehmen seien führende Anbieter von Gefechtsführungssoftware, die Daten zusammenführt und analysiert, um die operative Entscheidungsfindung zu unterstützen, wie beispielsweise Anduril, ShieldAI und Helsing.</p>
<h3>3. Kategorie: Big Tech – Cloud und Infrastruktur als militärischer Hebel</h3>
<p>Die dritte Kategorie bildet &#8222;Big Tech&#8220;, also die weltweit dominierenden Technologiekonzerne wie Microsoft, Google, Amazon, Meta und Oracle. Diese Konzerne bieten ein breit gefächertes Angebot an digitalen Produkten und Dienstleistungen und sind sowohl auf zivilen als auch auf militärischen Märkten tätig.</p>
<p>&#8222;Big Tech&#8220; bietet für den militärischen Sektor vor allem Infrastruktur, wie beispielsweise Cloud-Plattformen oder Rechenzentren. Meta und Google beispielsweise haben hierfür Tiefsee-Glasfaserkabel verlegt, um ihre Cloud-Computing-Dienste zu unterstützen. Zudem seien sie mit militärischen Anwendungen von KI in Verbindung gebracht worden.</p>
<h3>4. Kategorie: Foundation Models – von Distanz zu Partnerschaften</h3>
<p>In der vierten Kategorie finden sich Anbieter von sogenannten Foundation Models, also Basismodellen im Bereich der KI. Es handelt sich um Unternehmen, die ähnlich wie &#8222;Neoprimes&#8220; und Start-ups noch relativ jung im Verteidigungssektor sind.</p>
<blockquote><p>Ursprünglich lehnten viele Anbieter von Basismodellen den militärischen Einsatz ihrer KI-Tools ab, doch diese Haltung hat sich in den letzten zwei Jahren gewandelt.</p></blockquote>
<p>Eines der prominentesten Beispiele für diese Kategorie ist OpenAI, das im Januar 2024 das Verbot aufhob, seine Produkte für &#8222;militärische Zwecke und Kriegsführung&#8220; zu nutzen. Anthropic ging im selben Jahr einen ähnlichen Weg. Um KI-Modelle für militärische Zwecke bereitzustellen, ging das Unternehmen Partnerschaften mit Palantir und Amazon Web Services ein.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/">UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/03/ki-modelle-verbrechen/">KI-Agenten bauen eigene Gesellschaft auf – ein Modell begeht 683 Verbrechen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/02/ki-modelle-sicherheitsvorgaben/">KI-Modelle umgehen Sicherheitsvorgaben – und verwischen ihre Spuren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/27/ki-ideen-erinnerungsluecken/">Studie: Nach einer Woche halten wir KI-Ideen für unsere eigenen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/10/ki-militaer-einsatzbereiche/">Studie: In diesen Bereichen kommt KI beim Militär zum Einsatz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Google entthront Apple: Das sind die 10 wertvollsten Marken der Welt 2026</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/wertvollsten-marken-der-welt-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:21:34 +0000</pubDate>
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<p>Google ist zurück an der Spitze: Erstmals seit 2018 ist der Suchmaschinenkonzern wieder die wertvollste Marke der Welt und verdrängt damit Dauersieger Apple auf Platz zwei. Das zeigt das aktuelle Kantar-Ranking 2026, in dem gleich vier Marken die Billionen-Dollar-Grenze knacken. Größter Treiber ist Künstliche Intelligenz. Erstellt wird die Rangliste der wertvollsten Marken der Welt vom [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/wertvollsten-marken-der-welt-2/">Google entthront Apple: Das sind die 10 wertvollsten Marken der Welt 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><strong>Google ist zurück an der Spitze: Erstmals seit 2018 ist der Suchmaschinenkonzern wieder die wertvollste Marke der Welt und verdrängt damit Dauersieger Apple auf Platz zwei. Das zeigt das aktuelle Kantar-Ranking 2026, in dem gleich vier Marken die Billionen-Dollar-Grenze knacken. Größter Treiber ist Künstliche Intelligenz.</strong><span id="more-319826839"></span></p>
<p>Erstellt wird die Rangliste der wertvollsten Marken der Welt vom Marktforschungsunternehmen Kantar, das nicht einfach Umsätze oder Börsenwerte nennt, sondern den kompletten Markenwert ermittelt. Es geht also auch darum, was der Name zum Wert eines Unternehmens beiträgt. Bewertet wird neben den finanziellen Aspekten entsprechend auch der sogenannte Markenbeitrag. Eine Marke muss laut Kantar zugleich „bedeutsam“, „anders“ und „präsent“ sein.</p>
<h2>Das sind die wertvollsten Marken der Welt</h2>
<p>Der Gesamtwert der hundert wertvollsten Marken befindet sich momentan auf dem Rekordwert von rund 13,1 Billionen US-Dollar. Das entspricht einem Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der mit Abstand größte Treiber dieser Entwicklung ist künstliche Intelligenz.</p>
<p>Den steilsten Aufstieg aller Marken legt 2026 ChatGPT von OpenAI hin, dessen Wert (rund 167 Milliarden US-Dollar) sich gegenüber dem Vorjahr um 285 Prozent gesteigert hat. Nur ein einziges Unternehmen verzeichnete in der Geschichte des Rankings jemals einen größeren Sprung. Auch der KI-Assistent Claude von Anthropic schafft aus dem Stand den Sprung in die Top 100 und landet mit knapp 100 Milliarden US-Dollar Markenwert auf Rang 27.</p>
<p>Ein deutsches Unternehmen ist nicht in der Top Ten vertreten, aber immerhin tummeln sich zwei Marken Made in Germany im oberen Mittelfeld der Liste. Die Telekom (inklusive T-Mobile) bringt es auf rund 125 Milliarden Dollar Markenwert (Platz 18), und der Software-Konzern SAP folgt mit beinahe 100 Milliarden Dollar auf Rang 26.</p>
<p>Auch chinesische Marken rücken weiter nach vorn. Der Internetriese Alibaba landet auf Platz 19, die Kurzvideo-Plattform TikTok auf Platz 25. Dominiert wird das Ranking aber weiterhin von Tech-Giganten aus den USA. Wer es ganz nach oben geschafft hat, verraten wir in unserer Top Ten (via <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6003/umfrage/die-wertvollsten-marken-weltweit/" target="_blank" rel="noopener">Statista</a>).</p>
<h3>Platz 10: McDonald&#8217;s</h3>
<p>Den Auftakt macht der einzige Gastronomie-Vertreter der Liste. McDonald&#8217;s bringt es auf einen Markenwert von <strong>235,1 Milliarden</strong> US-Dollar. Der Rest der Spitzengruppe wird von Technologie-Unternehmen dominiert, doch die Fast-Food-Kette zeigt, dass Hard- und Software den Magen nicht füllen können. McDonald&#8217;s hat in der Vergangenheit bereits einige (Image-)Krisen überstanden.</p>
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		<item>
		<title>Lithium-Luft-Akkus: CATL glaubt an E-Autos mit 1.600 km Reichweite</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/lithium-luft-akku/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/lithium-luft-akku/">Lithium-Luft-Akkus: CATL glaubt an E-Autos mit 1.600 km Reichweite</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Lithium-Luft-Akkus versprechen E-Autos mit über 1.600 Kilometern Reichweite – zumindest in der Theorie. Im Labor übertreffen Prototypen bereits die Energiedichte heutiger Akkus um das Vierfache. Der chinesische Batteriehersteller CATL hat die Technologie nun offiziell in seine Langzeitstrategie für 2030 aufgenommen.   Herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien bauen auf schweren Metallverbindungen wie Nickel, Kobalt und Mangan auf.  Sogenannte Lithium-Luft-Batterien [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/lithium-luft-akku.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Lithium Luft Akku Batterie Elektroauto Reichweite" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Lithium-Luft-Akkus versprechen E-Autos mit über 1.600 Kilometern Reichweite – zumindest in der Theorie. Im Labor übertreffen Prototypen bereits die Energiedichte heutiger Akkus um das Vierfache. Der chinesische Batteriehersteller CATL hat die Technologie nun offiziell in seine Langzeitstrategie für 2030 aufgenommen.  </strong></p>
<p><span id="more-319833359"></span></p>
<p>Herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien bauen auf schweren Metallverbindungen wie Nickel, Kobalt und Mangan auf.  Sogenannte Lithium-Luft-Batterien nutzen stattdessen Lithium-Metall als Anode und Sauerstoff aus der Luft als Reaktionspartner an der Kathode.</p>
<p>Dieses spezielle Prinzip soll das Gewicht sowie die Komplexität der gesamten Batterie entscheidend reduzieren. Die theoretische Energiedichte dieser Systeme beläuft sich auf rund 12.000 Wattstunden pro Kilogramm.</p>
<h2>Lithium-Luft-Batterien schaffen schon vierfache Energiedichte aktueller Akkus</h2>
<p>In Laborversuchen <a href="https://www.energy.gov/science/bes/articles/innovative-lithium-air-battery-design-poised-increase-energy-storage" target="_blank" rel="noopener">erreichten aktuelle Prototypen</a> bereits eine Energiedichte von mehr als 1.200 Wattstunden pro Kilogramm. Damit übertreffen diese Systeme die Energiedichte herkömmlicher kommerzieller Batterien um das Vierfache.</p>
<p>Die praktische Umsetzung scheiterte bislang aber meist an der Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit und Kohlendioxid in der Luft. Zudem schränkten eine unzureichende Katalysatorstabilität sowie eine kurze Lebensdauer die Funktion im Alltag lange Zeit ein.</p>
<p>Ein US-Forscherteam demonstrierte <a href="https://www.science.org/doi/10.1126/science.abq1347" target="_blank" rel="noopener">bereits im Jahr 2024</a> eine verbesserte Stabilität über mehr als 700 Zyklen in einer luftähnlichen Umgebung. Im Folgejahr 2025 entwickelten das Argonne National Laboratory und das Illinois Institute of Technology einen Prototyp mit 1.000 Ladezyklen bei Raumtemperatur.</p>
<p>Das gelang durch einen Vier-Elektronen-Chemieschritt, der die stabile Bildung und Zersetzung von Lithiumoxid ermöglichte. Die Forscher ersetzten zudem entflammbare flüssige Elektrolyte durch eine feste Verbundmatrix, was die Sicherheit der Zellen während der Zyklen weiter erhöhte.</p>
<h2>Ab 2030: So plant CATL den Weg zum Lithium-Luft-Akku</h2>
<p>Trotz dieser Erfolge im Labor dürfte die breite Marktreife der Technologie noch viel Zeit beanspruchen. Der chinesische Batteriehersteller CATL setzt in seiner aktuellen Unternehmensstrategie zunächst auf ausgereifte Technologien und Natrium-Ionen-Batterien. Als mittelfristiges Ziel fokussiert das Unternehmen die Entwicklung von Feststoffbatterien.</p>
<p>Die Erforschung der theoretischen Limits der Lithium-Luft-Technologie ist hingegen erst für den Zeitraum ab dem Jahr 2030 vorgesehen. Das teilte Wu Kai, Chefwissenschaftler bei CATL und Mitglied der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften, auf dem &#8222;<a href="https://carnewschina.com/2026/06/03/catl-sets-sights-on-lithium-air-technology-with-theoretical-gasoline-level-12000-wh-kg-energy-density/" target="_blank" rel="noopener">Powering the Nation Forum 2026&#8243;</a> mit.</p>
<p>Für den alltäglichen Nutzen könnte die Entwicklung in der Zukunft einen Fortschritt bedeuten. Sollte die Produktion im industriellen Maßstab gelingen, könnten Elektrofahrzeuge künftig über 1.600 Kilometer mit einer einzigen Ladung zurücklegen. Konventionelle Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor würden durch diese Leistungsfähigkeit langfristig vom Markt verdrängt werden, vorausgesetzt, die Batterien sind halbwegs bezahlbar.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/29/akku-elektroauto-hitze-im-sommer/">Elektroauto in der Sommerhitze: 5 Tipps, um deinen Akku zu schonen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/04/methanol-brennstoffzelle-auto/">Methanol-Brennstoffzelle im Auto: Chancen, Risiken und Funktionsweise im Überblick</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/01/2026-spritkosten-vergleich/">Spritpreise auf Rekordhoch: So viel kosten E-Auto und Verbrenner pro 100 km</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/10/biosprit-super-e20-benzin/">E20: Was du über den neuen Bio-Sprit wissen musst</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/lithium-luft-akku/">Lithium-Luft-Akkus: CATL glaubt an E-Autos mit 1.600 km Reichweite</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neuer EU-Plan – weil die USA unsere Digitalsysteme lahmlegen könnten</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 09:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/">Neuer EU-Plan – weil die USA unsere Digitalsysteme lahmlegen könnten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Seit Trump 2.0 wird Europas Tech-Abhängigkeit von den USA und China nicht mehr nur als Wirtschaftsproblem gesehen, sondern als Sicherheitsrisiko. In Brüssel wächst die Sorge, dass Cloud-Dienste, Chips oder KI-Infrastruktur im Ernstfall zum geopolitischen Druckmittel werden könnten. Die EU-Kommission will deshalb mit einem neuen Souveränitäts-Paket gegensteuern, von Halbleitern über Cloud bis Open Source. Entscheidend ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/">Neuer EU-Plan – weil die USA unsere Digitalsysteme lahmlegen könnten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/">Neuer EU-Plan – weil die USA unsere Digitalsysteme lahmlegen könnten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/eu-us-software-paket.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="EU Europa China USA Tech Paket zur technologischen Souveränität Europas Chip-Verordnung 2.0" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Seit Trump 2.0 wird Europas Tech-Abhängigkeit von den USA und China nicht mehr nur als Wirtschaftsproblem gesehen, sondern als Sicherheitsrisiko. In Brüssel wächst die Sorge, dass Cloud-Dienste, Chips oder KI-Infrastruktur im Ernstfall zum geopolitischen Druckmittel werden könnten. Die EU-Kommission will deshalb mit einem neuen Souveränitäts-Paket gegensteuern, von Halbleitern über Cloud bis Open Source. Entscheidend ist, ob daraus echte Alternativen entstehen oder nur neue Fördertöpfe mit großen Überschriften. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319831089"></span></p>
<h2>EU schnürt Paket zur technologischen Souveränität Europas</h2>
<ul>
<li>Ob Künstliche Intelligenz, Chips oder Cloud-Infrastrukturen: Die EU und Europa sind technologisch in vielen Bereichen <strong>von ausländischen Tech-Konzernen und deren Regierungen abhängig</strong>. Spätestens seit Trump 2.0 geht deshalb vielerorts die Sorge um, dass fremde Mächte uns schaden könnten, indem sie diese Abhängigkeit als Druckmittel ausnutzen. Noch größer ist die Angst vor einem möglichen „kill switch“. Sprich: Vor aus dem Ausland gesteuerten Abschaltmechanismen, mit denen Stromnetze, Verwaltungen und digitale Funktionen aller Art gestört oder lahmgelegt werden könnten.</li>
<li>Die Europäische Kommission hat nun ein <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_1187" target="_blank" rel="noopener">Paket zur technologischen Souveränität Europas</a> präsentiert, um sich von solchen Risiken, vor allem aus China und den USA, freimachen zu können. Das neue Gesetzespaket sieht vor, dass mehr Halbleiter und Computerchips innerhalb Europas produziert werden. Unternehmen sollen dazu <strong>mit günstigem Strom und weniger Bürokratie gelockt werden</strong>. Die EU-Kommission will außerdem ihr altes Halbleitergesetz um Notstandsbefugnisse erweitern. Kritische Bereiche wie die Waffenindustrie und Medizintechnik sollen bei Engpässen vorrangig beliefert werden.</li>
<li>Die EU-Kommission will zudem den <strong>Ausbau europäischer Cloud-Strukturen massiv beschleunigen</strong>. Der Grund: Aktuell werden in Europa vor allem US-amerikanische Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Microsoft Azure genutzt. Eine weitere Stellschraube für mehr digitale Souveränität: eine europäische Open-Source-Strategie. Unternehmen und Verwaltungen sollen weniger US-Software wie Microsoft Office verwenden. Europäische Rechenzentren sollen zudem genutzt werden, um modernste KI-Modelle in Europa zu trainieren – und nicht in Asien und Amerika.</li>
</ul>
<h2>Was das EU-Paket bringt – und wo es hakt</h2>
<p>Europas Abhängigkeit von amerikanischen Cloud-Konzernen und asiatischen Chip-Lieferketten ist kein neues Problem. Neu ist aber eine <strong>gewisse politische Dringlichkeit</strong>, diese Abhängigkeit zu reduzieren oder zumindest insofern vorbereitet zu sein, dass diese nicht als Druckmittel missbraucht werden kann.</p>
<p>Denn: Spätestens seit Trump 2.0 ist aus einer industriepolitischen Debatte eine Sicherheitsfrage geworden. Das klingt nüchtern, könnte aber weitreichende Folgen haben. Wer nämlich digitale Infrastrukturen kontrolliert, <strong>kontrolliert im Zweifel auch die Handlungsspielräume anderer</strong>.</p>
<p>Die größere Herausforderung ist aber weniger der europäische Wille als das ewige Thema Geld. Schon der 2024 veröffentlichte <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/bericht-eu-wirtschaft-100.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Draghi-Bericht</a> zur Wettbewerbsfähigkeit in Europa hatte für diesen Bereich <strong>enorme Summen parat</strong>. Europa brauche demnach jährlich rund 800 Milliarden Euro zusätzlich, um technologisch und wirtschaftlich mit China und den USA mithalten zu können.</p>
<p>Das neue Paket der Europäischen Kommission will dafür <strong>privates Risikokapital mobilisieren</strong> und setzt auf einen neuen EU-Fonds für Wettbewerbsfähigkeit im nächsten Haushalt. Ob daraus tatsächlich eine europäische Investitionswelle entsteht oder nur ein weiterer Fördertopf mit ambitioniertem Etikett, ist aber offen.</p>
<p>Hinzu kommt ein gewisses strukturelles Dilemma, da <strong>Souveränität nicht dasselbe wie Autarkie</strong> ist. Europa kann nämlich nicht über Nacht einen vollständigen Ersatz für AWS, Azure, Google Cloud oder Nvidia aus dem Boden stampfen. Der entscheidende Punkt wird daher sein, ob die EU strategische Abhängigkeiten reduziert, ohne sich in kostspieligen Symbolprojekten zu verlieren. Und dennoch: Die grundsätzliche Stoßrichtung stimmt.</p>
<h2>Was Industrie und Politik sagen</h2>
<ul>
<li><strong>EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen</strong> <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_1187" target="_blank" rel="noopener">erklärte</a>: „Wir können es uns nicht leisten, bei den Technologien, die den Betrieb unserer Krankenhäuser, die Stabilität unserer Energienetze und die Sicherheit unserer Dienste gewährleisten, von anderen abhängig zu sein. Es geht darum, unsere Bürgerinnen und Bürger zu schützen, unsere Interessen zu verteidigen und unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Europa hat die Talente, die Exzellenz in der Forschung, die industrielle Basis und den Binnenmarkt. Gemeinsam müssen wir diese Stärken in technologische Souveränität umwandeln.“</li>
<li><strong>Ralf Wintergerst, Präsident des Digitalverbands Bitkom</strong>, <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Bitkom-zum-EU-Tech-Sovereignty-Package" target="_blank" rel="noopener">in einem Statement</a>: „Digitale Souveränität entscheidet darüber, ob Europa die digitale Welt selbst gestalten kann &#8211; wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich. Das Tech Sovereignty Package der EU-Kommission setzt dafür wichtige Akzente. Wir begrüßen, dass die EU-Kommission nicht nur einzelne Technologien in den Blick nimmt, sondern die gesamte digitale Wertschöpfungskette von Halbleitern und Rechenzentren über Cloud- und KI-Infrastrukturen bis hin zu Open Source und besseren Investitionsbedingungen. Entscheidend ist nun, dass es nicht bei Ankündigungen bleibt. Europa braucht Tempo.“</li>
<li><strong>Wolfgang Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI)</strong>, begrüßt die Stoßrichtung der EU-Pläne, <a href="https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/zvei-zum-eu-tech-sovereignty-package" target="_blank" rel="noopener">gibt aber zu bedenken</a>: „Wir brauchen leistungsstarke KI-Chips aus Europa. Das geht aber nicht mit der Brechstange. Wir müssen strategisch klug vorgehen und Europas Stärken bei Leistungselektronik, Photonik Quantencomputing geschickt einsetzen.“ <strong>Achim Weiß, CEO des deutschen Cloud-Anbieters Ionos</strong>, schlägt in eine <a href="https://www.reuters.com/legal/litigation/europes-tech-liberation-day-computer-says-not-yet-2026-06-04/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">ähnliche Kerbe</a>: „Wir werden bei GPUs weiterhin auf Nvidia und AMD setzen und müssen bei bestimmten KI-Modellen mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Das ist keine Schwäche, sondern Realismus. Es muss klar sein, dass Souveränität nicht gleichbedeutend mit Selbstversorgung ist.“</li>
</ul>
<h2>Schafft Europa den digitalen Wandel?</h2>
<p>Die Verhandlungen zum geplanten Gesetzespaket dürften sich laut EU-Parlament bis 2027 ziehen. Eine endgültige Verabschiedung des Pakets wird deshalb frühestens für Ende nächsten Jahres erwartet. Allerdings sind die vorgeschlagenen Regelungen noch<strong> längst nicht in Stein gemeißelt</strong>. Sprich: Hier und da könnte es noch Anpassungen, Änderungen oder Streichungen geben.</p>
<p>All das ist politisch normal. Technologisch betrachtet ist der Zeitplan aber <strong>durchaus riskant</strong>. Denn: KI-Modelle, Cloud-Infrastrukturen und Chip-Generationen entwickeln sich derzeit im Rhythmus von Monaten weiter, nicht in Legislaturperioden. Europa läuft deshalb Gefahr, einen Bahnhof zu regulieren, während der Tech-Zug bereits die nächste Station erreicht haben wird.</p>
<p>Gleichzeitig muss man sich <strong>von der Illusion verabschieden</strong>, US-Anbieter kurzfristig verdrängen zu können. Dazu sind Amazon, Microsoft und Google in Europa zu dominant – und werden es vorerst auch bleiben. Der Erfolg der Pläne wird sich daher weniger daran messen, ob Europa die globalen Platzhirsche ersetzt, sondern ob es belastbare Alternativen schafft, kritische Daten besser absichert und strategische Verhandlungsmacht gewinnt.</p>
<p>Denn: Wer nur von der einen Abhängigkeit in die nächste rutscht, hat die Aufgabe nicht gelöst. Wohlgleich andere Partner zumindest eine kurzfristige Alternative oder auch ein Druckmittel sein können. Langfristig braucht Europa aber einen<strong> breiteren Souveränitätsbegriff</strong>. Nicht nur Software und Halbleiter sind nämlich strategisch, sondern auch Biotechnologie, Energietechnologien, Batterien, Quantentechnologien und digitale Infrastrukturen.</p>
<p>Entscheidend wird vor allem sein, in Bereiche zu investieren, in denen Europa echte Wettbewerbsvorteile oder zumindest -chancen hat. Gleichzeitig gilt es verlässliche Partnerschaften mit demokratischen Staaten auszubauen. Denn: Souveränität <strong>darf am Ende nicht Abschottung sein</strong>, sondern die Fähigkeit, sich wirtschaftlichem und geopolitischem Druck zu widersetzen, ohne jedes Mal den Stecker in der eigenen Hand zu suchen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/werbung-in-streaming-pausen/">Werbung jetzt sogar in Streaming-Pausen – Nutzer stehen drauf</a></li>
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		<item>
		<title>Natrium-Akkus aus Singapur: Eine Lithium-Alternative für Heimspeicher?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/natrium-akkus-singapur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 03:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Lithium-Akkus gelten als Standard für Energiespeicher. Sie sind aber relativ teuer, brandgefährlich und geopolitisch heikel. Ein Forscherteam aus Singapur hat jetzt eine Natrium-Ionen-Batterie entwickelt, die alle drei Probleme lösen soll. Die Zellen überstehen mehr als 30.000 Ladezyklen und könnten Heimspeicher sowie Rechenzentren deutlich sicherer machen. Was die Technologie kann, wo sie an Grenzen stößt und [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/natrium-ionen-batterien.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Natrium-Ionen-Batterien Natrium-Akkus Sigapur Alternative Lithium Heimspoeicher" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Lithium-Akkus gelten als Standard für Energiespeicher. Sie sind aber relativ teuer, brandgefährlich und geopolitisch heikel. Ein Forscherteam aus Singapur hat jetzt eine Natrium-Ionen-Batterie entwickelt, die alle drei Probleme lösen soll. Die Zellen überstehen mehr als 30.000 Ladezyklen und könnten Heimspeicher sowie Rechenzentren deutlich sicherer machen. Was die Technologie kann, wo sie an Grenzen stößt und wann sie auf den Markt kommt.</strong><br />
<span id="more-319777434"></span></p>
<p>Die Erzeugung von Strom durch Solarzellen oder Windkraftanlagen schwankt je nach Wetterbedingungen. Für eine verlässliche Energieversorgung werden deshalb leistungsstarke industrielle Speichersysteme benötigt. Herkömmliche Lithium-Akkus bergen jedoch Risiken, da sie bei Beschädigungen leicht in Brand geraten können. Zudem ist die globale Lieferkette stark von einzelnen Ländern abhängig, die die Verarbeitung kontrollieren.</p>
<p>Ein Forscherteam um Palani Balaya von der nationalen Universität Singapur <a href="https://cde.nus.edu.sg/news/safer-cheaper-batteries-for-renewable-energy-storage/" target="_blank" rel="noopener">sucht deshalb nach Alternativen</a> und setzt auf Natrium. Das Element ist chemisch ähnlich zu Lithium, aber weltweit reichlich vorhanden und deutlich preiswerter. Eine neu entwickelten Natrium-Ionen-Zellen soll das Risiko einer unkontrollierten Überhitzung massiv verringern. Sie würde sich vor allem für stationäre Energiespeicher in Wohngebäuden eignen.</p>
<h2><strong>30.000 Ladezyklen: Was Tests des Natrium-Akkus zeigen</strong></h2>
<p>Die Forscher verwenden als Elektrolyt das Lösungsmittel Glyme mit einem hohen Flammpunkt, das deutlich weniger feueranfällig ist als die in traditionellen Lithium-Ionen-Batterien genutzten, leicht entflammbaren organischen Flüssig-Elektrolyte.</p>
<p>Zusätzlich entwickelte das Team eine neuartige positive Elektrode mit einem Zink-Zusatz. Diese Modifikation soll die Kapazität verbessern und ein schnelles Laden sowie Entladen ermöglichen. In Tests überstand die Batterie mehr als 30.000 Ladezyklen, wobei sie eine Restkapazität von 50 Prozent behielt.</p>
<p>Ein Nachteil besteht darin, dass Natrium-Akkus bezogen auf ihr Gewicht etwas größer ausfallen. Für den stationären Einsatz in Wohnhäusern wäre dieser Faktor jedoch meist zweitrangig. Viele Betreiber von Rechenzentren zögern zudem beim Einsatz von Lithium-Speichern wegen potenzieller Brandrisiken. Die vermeintlich sicherere Natrium-Variante dürfte diese Bedenken entkräften und die Energiewende beschleunigen.</p>
<h2><strong>Wann kommt die Natrium-Batterie auf den Markt?</strong></h2>
<p>Zur Marktreife gründete der Wissenschaftler bereits das Spin-off-Unternehmen SgNaPlus. Aktuell erreichen die Prototypen eine Energiedichte von 90 bis 100 Wattstunden pro Kilogramm. Ziel des Unternehmens ist eine Steigerung auf mindestens 125 bis 150 Wattstunden pro Kilogramm. Damit würde die Natrium-Technologie die Kapazität robuster Lithium-Ionen-Batterien geringfügig übertreffen.</p>
<p>Palani Balaya betont die Wichtigkeit einer krisensicheren Lieferkette für die weltweite Energiewende. Das neue System soll daher darauf abzielen, Komponenten, die entweder geografisch eingeschränkt oder potenziell toxisch sind, zu minimieren oder sogar vollständig zu entfernen. Der Forscher sieht in der Technologie eine tragfähige Basis für den weltweiten Markt:</p>
<blockquote><p>Wir wollen eine sicherere Batterie herstellen, die für den industriellen Einsatz geeignet ist, aber sie muss auch nachhaltig sein und darf keine Probleme in der Lieferkette aufweisen. Es hat schließlich keinen Sinn, ein Material, das geopolitische Herausforderungen mit sich bringt, durch ein anderes Material mit ähnlichen Problemen an einem anderen Ort zu ersetzen.</p></blockquote>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
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</ul>
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		<item>
		<title>Die meistverkauften Elektroautos in Deutschland – im Mai 2026</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/meistverkauften-elektroautos-im-mai-2026/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/meistverkauften-elektroautos-im-mai-2026/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 18:13:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Auf den ersten Blick stagniert die deutsche Automobilbranche. Doch auch wenn sich bei den Gesamtzahlen nicht viel tut, findet unter der Oberfläche eine Umwälzung statt. Die Elektromobilität schreitet voran und E-Autos stellen inzwischen jeden vierten neu zugelassenen Wagen. Wir verraten, welche Modelle mit Elektromotor sich im Mai 2026 am besten verkauft haben. Die Automobilbranche in [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/meistverkauften-elektroautos-mai-2026.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="meistverkauften Elektroautos im Mai 2026 E-Autos Neuzulassungen beleibtesten" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Auf den ersten Blick stagniert die deutsche Automobilbranche. Doch auch wenn sich bei den Gesamtzahlen nicht viel tut, findet unter der Oberfläche eine Umwälzung statt. Die Elektromobilität schreitet voran und E-Autos stellen inzwischen jeden vierten neu zugelassenen Wagen. Wir verraten, welche Modelle mit Elektromotor sich im Mai 2026 am besten verkauft haben.</strong><span id="more-319816420"></span></p>
<p>Die Automobilbranche in Deutschland kommt derzeit nur schleppend voran. Nach einem überraschend starken März folgten zuletzt zwei Monate mit einem leichten Rückgang bei den Verkaufszahlen. 239.448 Neuzulassungen im Mai 2026 bedeuten ein Minus von 3,9 Prozent gegenüber dem April (249.163 Pkw). Im Jahresvergleich liegt der Mai mit einem Plus von 0,1 Prozent dagegen praktisch auf dem Vorjahresniveau.</p>
<h2>Diese Elektroautos haben sich im Mai 2026 am meisten verkauft</h2>
<p>Während <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/07/neuzulassungen-im-mai-2026/">der Gesamtmarkt also schwächelt</a>, befindet sich ein Segment unaufhaltsam auf dem Weg nach oben. Reine Elektroautos kommen im Mai auf 59.969 Neuzulassungen und damit auf einen Marktanteil von 25,0 Prozent. Das ist ein sattes Plus von 39,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit fährt inzwischen jeder vierte Neuwagen rein elektrisch. Befeuert wird der Trend von der wiederbelebten staatlichen Kaufförderung sowie von teils üppigen <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/21/e-auto-foerderung-hersteller-rabatte/">Rabatten der Hersteller</a>.</p>
<p>Wo es Gewinner gibt, gibt es natürlich auch Verlierer. Autos mit Verbrennermotor fallen mit 51.806 Einheiten weiter zurück. Hybride bleiben mit 67.545 Zulassungen im vergangenen Monat weiterhin das stärkste Einzelsegment. Der Wandel hin zur Elektromobilität macht sich auch beim CO2-Ausstoß bemerkbar: Dieser sinkt kontinuierlich und beträgt inzwischen 97,2 Gramm pro Kilometer.</p>
<p>An der Spitze der deutschen Charts befinden sich noch immer traditionelle Marken wie Volkswagen, Mercedes und BMW, die alle auch Verkaufsschlager im Bereich der E-Autos zu bieten haben. Auf den hinteren Plätzen ist aber klar auszumachen, dass Spezialisten in dem Bereich, wie Tesla und BYD, immer mehr Boden gut machen. In der folgenden Galerie präsentieren wir die zehn Elektromodelle, die sich im Mai 2026 am besten verkaufen konnten (via <a href="https://www.kba.de/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener">KBA</a>).</p>
<h3>Platz 10: VW ID.4 und ID.5</h3>
<p>Den Auftakt in unserer Top Ten machen die beiden Modelle VW ID.4 und ID.5, die vom Kraftfahrt-Bundesamt gemeinsam gezählt werden und auf <strong>1.453</strong> Neuzulassungen kommen. Die beiden SUVs unterscheiden sich hauptsächlich in der Karosserieform. Volkswagen ist der einzige Hersteller mit drei Vertretern in diesem Ranking.</p>
<figure id="attachment_313125165" aria-describedby="caption-attachment-313125165" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-313125165" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/05/08_vw.jpg" alt="günstigsten Autos Mittelklasse, ADAC, Test, Ranking, Gesamtkosten, Wertverlust, Material, Verbrauch, Leistung, Ölwechsel" width="800" height="450" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/05/08_vw.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2025/05/08_vw-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-313125165" class="wp-caption-text">Bild: VW</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/meistverkauften-elektroautos-im-mai-2026/">Die meistverkauften Elektroautos in Deutschland – im Mai 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>EcoFlow STREAM Ultra X Bundles mit Sunpro 480Wp Full Black bei Powerness</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ecoflow-stream-ultra-x-bundles-mit-sunpro-480wp-full-black-bei-powerness/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 14:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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<p>Powerness bringt Tempo in die Energiewende: Dank acht Abholpunkten in Deutschland können Balkonkraftwerk-Systeme sofort mitgenommen werden, ohne Wartezeit und ohne Versandrisiko. Besonders spannend sind die neuen Bundles rund um den All-in-One-Speicher EcoFlow STREAM Ultra X in Kombination mit den leistungsstarken Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen, die einen stabilen Lagerbestand und attraktive Konditionen bieten. Powerness [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ecoflow-stream-ultra-x-bundles-mit-sunpro-480wp-full-black-bei-powerness/">EcoFlow STREAM Ultra X Bundles mit Sunpro 480Wp Full Black bei Powerness</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/ultra-x-kv-1200x675-2.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="EcoFlow STREAM Ultra X bei Powerness" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Powerness bringt Tempo in die Energiewende: Dank acht Abholpunkten in Deutschland können Balkonkraftwerk-Systeme sofort mitgenommen werden, ohne Wartezeit und ohne Versandrisiko. Besonders spannend sind die neuen Bundles rund um den All-in-One-Speicher <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&amp;slotId=29295&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-by-powerness" target="_blank" rel="nofollow noopener">EcoFlow STREAM Ultra X</a> in Kombination mit den leistungsstarken Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen, die einen stabilen Lagerbestand und attraktive Konditionen bieten.</strong></p>
<p><span id="more-319675391"></span></p>
<p>Powerness hat sich als Spezialist für Balkonkraftwerke, Solarspeicher und hochwertige Solarmodule etabliert. Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal: die Möglichkeit zur Selbstabholung an insgesamt acht Standorten in Deutschland. Wer nicht auf den Paketdienst warten möchte oder schwere Glas-Glas-Module ungern dem Versand überlässt, kann seine Ware direkt vor Ort übernehmen, etwa in Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München oder Westerkappeln.</p>
<p>Hinzu kommt: Die neuen EcoFlow STREAM Ultra X Bundles sind mit stabil bestätigter Verfügbarkeit geplant. So lassen sich Investitionen besser timen und die nächsten Stromabrechnungen gezielt mit eigenem Solarstrom entlasten. Powerness bündelt hochwertige Komponenten zu klar kalkulierbaren Paketen: von der Einzelvariante des EcoFlow STREAM Ultra X bis hin zum Komplett-Set mit Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen.</p>
<h2>Powerness: Abholung oder Versand, immer schnell verfügbar</h2>
<p>Alle EcoFlow STREAM Ultra X Bundles sind aktuell auf Lager und entweder zur Abholung (nach Reservierung) oder zum schnellen Versand verfügbar. Wer einen der acht Abholpunkte in seiner Nähe hat, profitiert doppelt: attraktive Bundle-Preise und direkte Mitnahme ab Lager nach Reservierung. Alternativ stehen alle Pakete natürlich auch bequem per Versand zur Verfügung, was sich besonders für Nutzer anbietet, die kein passendes Fahrzeug für den Transport der Glas-Glas-Module haben.</p>
<p>Für alle, die ihre Stromkosten zügig senken und noch vor der nächsten Abrechnung mit eigenem Solarstrom starten wollen, ist diese Kombination aus Lagerware, Abholmöglichkeit nach Reservierung und durchdachten Bundles besonders interessant. Der EcoFlow STREAM Ultra X ist als All-in-One-Speicher speziell für Balkonkraftwerke konzipiert und fügt sich nahtlos in moderne Setups ein.</p>
<p>Über den Produktbereich von Powerness lässt sich der <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&amp;slotId=29295&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-by-powerness" target="_blank" rel="nofollow noopener">EcoFlow STREAM Ultra X</a> gezielt auswählen und mit den passenden Modulen kombiniert bestellen. So entsteht aus wenigen Klicks ein kompletter Einstieg in die eigene Stromproduktion.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&#038;slotId=29295&#038;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-by-powerness" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Jetzt den EcoFlow STREAM Ultra X reservieren</a>
<h2>Sunpro 480Wp BC Full Black: Premium-Panel für moderne Balkonkraftwerke</h2>
<p>Mit dem Sunpro 480Wp BC Bifazial Full Black Solarmodul ergänzt Powerness sein Portfolio um ein besonders effizientes und optisch überzeugendes Modul. Die BC-Back-Contact-Technologie sorgt für eine vollständig schwarze Moduloberfläche ohne sichtbare Leiterbahnen. Das macht die Module besonders interessant für Balkone, Fassaden und sichtbare Dachflächen, bei denen die Optik eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p>Technisch setzt das Panel auf eine bifaziale Glas-Glas-Bauweise: Neben der Vorderseite kann auch die Rückseite einfallendes Licht nutzen, was je nach Montageumgebung für einen spürbar höheren Energieertrag sorgt. Gleichzeitig schützt die Glas-Glas-Struktur die Zellen besonders gut vor Witterungseinflüssen und Alterung. So bleibt die Leistung über viele Jahre stabil.</p>
<p>Durch die 480 Watt Spitzenleistung pro Modul lassen sich mit nur wenigen Panels bereits sehr leistungsfähige Balkonkraftwerk-Konfigurationen aufbauen. In Verbindung mit einem flexiblen Speicher wie dem EcoFlow STREAM Ultra X entsteht so ein kompaktes, aber sehr ertragreiches System, das optimal auf den täglichen Strombedarf abgestimmt werden kann.</p>
<ul>
<li>Vollständig schwarze Optik dank BC-Back-Contact-Technologie</li>
<li>Bifaziale Glas-Glas-Konstruktion für zusätzlichen Ertrag über die Modulrückseite</li>
<li>Hohe Leistung von 480 Watt pro Modul auf vergleichsweise kleiner Fläche</li>
<li>Robuste Bauweise für lange Lebensdauer und stabile Erträge</li>
</ul>
<h2>EcoFlow STREAM Ultra X: All-in-One-Speicher mit integriertem Wechselrichter</h2>
<p>Herzstück der Bundles ist der EcoFlow STREAM Ultra X. Der All-in-One-Speicher vereint einen leistungsstarken LFP-Akku und einen integrierten Mikro-Wechselrichter in einem kompakten Gehäuse. Statt mehrere Einzelkomponenten zu kombinieren, kommt hier eine abgestimmte Lösung zum Einsatz, die PV-Energie speichert und direkt ins Hausnetz einspeist.</p>
<p>Der <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&amp;slotId=29295&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-by-powerness" target="_blank" rel="nofollow noopener">STREAM Ultra X</a> bietet eine hohe nutzbare Speicherkapazität und ist modular erweiterbar. So wächst das System mit dem eigenen Verbrauchsprofil mit. Mehrere MPPT-Eingänge ermöglichen den Anschluss verschiedener Solarmodule, etwa mehrerer Sunpro 480Wp BC Full Black Panels, und sorgen für eine optimale Ausnutzung der verfügbaren Einstrahlung auch bei wechselhaftem Wetter.</p>
<p>Über die EcoFlow-App lässt sich der Speicher komfortabel überwachen und steuern. Intelligente Funktionen zur Optimierung von Eigenverbrauch und Einspeisung helfen dabei, den erzeugten Solarstrom dann zu nutzen, wenn er finanziell am meisten bringt, etwa zur Abdeckung typischer Lastspitzen im Haushalt. In Kombination mit den Self-Pickup-Optionen von Powerness entsteht ein System, das sowohl bei der Anschaffung als auch im täglichen Betrieb effizient ausgelegt ist.</p>
<ul>
<li>All-in-One-Design mit integriertem Mikro-Wechselrichter</li>
<li>LFP-Akkutechnologie für hohe Sicherheit und lange Lebensdauer</li>
<li>Mehrere MPPT-Eingänge für flexible Modulkonfigurationen</li>
<li>App-Anbindung zur Steuerung und Überwachung in Echtzeit</li>
</ul>
<h2>EcoFlow STREAM Ultra X Bundles bei Powerness im Überblick</h2>
<p>Powerness bietet den EcoFlow STREAM Ultra X sowohl einzeln als auch im Kombi-Bundle mit vier Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen an. Wichtig: Beide Varianten sind aktuell auf Lager, sofort versandbereit oder an den acht Abholpunkten verfügbar.</p>
<ul>
<li><strong>EcoFlow STREAM Ultra X – ab 999 € (Abholung) / 1.099 € (Versand)</strong><br />
Ideal für Haushalte, die bereits Solarmodule besitzen und ihren Bestand mit einem leistungsstarken Speicher ergänzen wollen. Der EcoFlow STREAM Ultra X eignet sich, um den Eigenverbrauch konsequent zu erhöhen und Reserven für Abendstunden sowie Schlechtwettertage aufzubauen. Das Produkt ist direkt bei Powerness verfügbar unter: <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&amp;slotId=29295&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-by-powerness" target="_blank" rel="nofollow noopener">EcoFlow STREAM Ultra X bei Powerness</a>.</li>
<li><strong>EcoFlow STREAM Ultra X + 4 × 480Wp Sunpro BC Full Black – ab 1.299 € (Abholung) / 1.439 € (Versand)</strong><br />
Das Komplettpaket mit einem STREAM Ultra X Speicher und vier hochwertigen 480Wp-Solarmodulen ist perfekt, um direkt ein leistungsstarkes Balkonkraftwerk mit Speicher aufzubauen. Die Kombination aus All-in-One-Speicher und bifazialen Glas-Glas-Modulen schafft eine starke Basisleistung und macht einen großen Teil der erzeugten Energie zeitversetzt nutzbar. Das Bundle ist hier zu finden: <a href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&amp;slotId=29295&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-mit-4-sunpro-bc-bifazial-full-black-solarmodul-by-powerness" target="_blank" rel="nofollow noopener">EcoFlow STREAM Ultra X + Sunpro 480Wp Bundle</a>.</li>
</ul>
<h2>Welches EcoFlow STREAM Ultra X Bundle passt zu welchem Einsatz?</h2>
<p>Wer bereits Solarmodule besitzt und vor allem die Speicherkapazität erweitern möchte, ist mit der Einzelvariante des EcoFlow STREAM Ultra X gut beraten. Der Speicher lässt sich flexibel in bestehende Balkonkraftwerk-Setups integrieren und hilft dabei, tagsüber erzeugte Energie in die Abend- und Nachtstunden zu verschieben. Besonders interessant ist das für Haushalte, die tagsüber viel erzeugen, aber abends und nachts hohe Lasten haben, etwa durch Küche, Unterhaltungselektronik oder Home-Office.</p>
<p>Das Bundle mit zusätzlich vier Sunpro 480Wp BC Full Black Solarmodulen richtet sich an alle, die ein neues Balkonkraftwerk mit Speicher aufbauen oder bestehende, kleinere Anlagen auf ein neues Niveau heben wollen. Vier 480Wp-Module liefern eine starke Basisleistung, während der STREAM Ultra X dafür sorgt, dass ein Großteil dieser Energie zeitversetzt genutzt werden kann. So lassen sich typische Alltagsverbräuche wie Kühlschrank, Router, Beleuchtung oder Büro-Setup gezielt mit selbst erzeugtem Solarstrom abdecken.</p>
<p>Dank der Abholmöglichkeit in Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München und Westerkappeln können Kunden ihre Wunschkombination direkt vom Lager mitnehmen und noch am selben Tag installieren. Wer lieber den Versand nutzt, profitiert von der Tatsache, dass beide Bundles sofort lieferbar sind und ohne lange Wartezeiten eintreffen. So wird aus der Kombination aus EcoFlow STREAM Ultra X und Sunpro 480Wp BC Full Black ein zukunftsfähiges Setup für die eigene Energiewende.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://t.adcell.com/p/click?promoId=357588&#038;slotId=29295&#038;param0=https%3A%2F%2Fwww.powerness.de%2Fcollections%2Fecoflow-stream-ultra-x%2Fproducts%2Fecoflow-stream-ultra-x-all-in-one-speicher-fur-balkonkraftwerke-mit-4-sunpro-bc-bifazial-full-black-solarmodul-by-powerness" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Zum EcoFlow STREAM Ultra X + Sunpro 480Wp Bundle</a>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ecoflow-stream-ultra-x-bundles-mit-sunpro-480wp-full-black-bei-powerness/">EcoFlow STREAM Ultra X Bundles mit Sunpro 480Wp Full Black bei Powerness</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neues KIT-Modell zeigt, wie KI unsere Stromnetze steuert</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ki-steuert-stromnetze/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ki-steuert-stromnetze/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 12:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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<p>Künstliche Intelligenz entscheidet zunehmend, wann Strom fließt, was er kostet und wann Elektroautos laden. Doch bisher bleiben die Entscheidungen der Algorithmen oft undurchsichtig. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben mit dem SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-Vorhersagen im Energiesystem erstmals direkt nachvollziehbar macht. Was dahintersteckt und warum das auch für Verbraucher relevant ist. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ki-steuert-stromnetze/">Neues KIT-Modell zeigt, wie KI unsere Stromnetze steuert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/ki-im-energiesystem.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Stromnetze Künstliche Intelligenz" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz entscheidet zunehmend, wann Strom fließt, was er kostet und wann Elektroautos laden. Doch bisher bleiben die Entscheidungen der Algorithmen oft undurchsichtig. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben mit dem SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-Vorhersagen im Energiesystem erstmals direkt nachvollziehbar macht. Was dahintersteckt und warum das auch für Verbraucher relevant ist.</strong><br />
<span id="more-319787983"></span></p>
<p>Das Management der Energieversorgung gestaltet sich zunehmend komplexer. Wind- und Solarstrom schwanken wetterabhängig, während Elektroautos, Batteriespeicher und Wärmepumpen die Verbrauchsmuster verändern. Netzbetreiber und Energieversorger setzen Künstliche Intelligenz ein, um ihre Systeme effizient und stabil zu betreiben.</p>
<p>Um die Stromerzeugung und den Verbrauch präzise aufeinander abzustimmen, müssen viele Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden. Dazu gehören Wetterprognosen, Lastvorhersagen, Netz- und Verteilerkapazitäten sowie das Verhalten von Verbrauchern. In diesen kritischen Infrastrukturen darf Künstliche Intelligenz jedoch keine Blackbox bleiben. Zudem ist die menschliche Aufsicht durch den AI-Act der Europäischen Union eine regulatorische Vorgabe.</p>
<h2>Wie KI unsere Stromnetze steuert</h2>
<p>Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben eine <a href="https://www.kit.edu/kit/pi_2026_051_erklaerbare-ki-fuer-energiesysteme.php" target="_blank" rel="noopener">Methode namens SHAPformer</a>, die die Entscheidungen von KI transparenter machen soll. Sie wurde speziell für Zeitreihenvorhersagen auf Basis aufeinanderfolgender Daten wie Stromverbrauch oder Strompreisen entworfen. Die Methode kombiniert Transformer-Modelle, bekannt aus modernen Sprachmodellen, mit Verfahren der erklärbaren Künstlichen Intelligenz.</p>
<p>Der Ansatz nutzt Konzepte der Spieltheorie, um den Einfluss einzelner Faktoren wie Temperaturen, Feiertage, Windprognosen oder frühere Verbrauchsdaten sichtbar zu machen. Beim Training des Modells blendete die Arbeitsgruppe gezielt einzelne Informationen aus.</p>
<p>Dadurch lässt sich der Beitrag einzelner Einflussgrößen zu einer Vorhersage nachvollziehen. Das Team trainierte das System mit realen Daten des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW. Ziel war es, den Stromverbrauch und die Strompreise über Zeiträume von bis zu einer Woche vorherzusagen und gleichzeitig die einflussnehmenden Faktoren anzuzeigen.</p>
<h2>Warum der KIT-Ansatz effizienter als bisherige Verfahren ist</h2>
<p>Viele bisherige Verfahren bieten erst nachträglich Erklärungen und benötigen dafür zusätzliche Rechenleistungen. Die Neuentwicklung aus Karlsruhe integriert die Erklärbarkeit dagegen direkt in den Trainingsprozess. Die Genauigkeit der Vorhersagen bleibt so erhalten, während die Effizienz der Analyse steigt. Mit dieser Arbeit schaffen die Wissenschaftler methodische Grundlagen, um solche Ansätze künftig in die Praxis zu übertragen.</p>
<p>Neben der technischen Präzision spielen die Vertrauenswürdigkeit und die Akzeptanz bei den Anwenderinnen und Anwendern eine Rolle. Das betrifft beispielsweise intelligente Systeme für das Laden und Entladen von Elektroautos oder Heimspeicher. Tenure-Track-Professor Benjamin Schäfer vom Institut für Automation und Angewandte Informatik des KIT erklärte dazu:</p>
<blockquote><p>Nutzerinnen und Nutzer haben wahrscheinlich eine größere Akzeptanz gegenüber einem intelligenten Ladesystem, wenn klar nachvollziehbar ist, warum sich ein Elektroauto nachts später geladen hat als gewöhnlich – zum Beispiel, weil die Strompreise zwischenzeitlich besonders hoch waren und so Kosten eingespart werden konnten.</p></blockquote>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/cloud-edge-enhancement-wolken-effekt-solaranlagen/">Cloud Edge Enhancement: Wolken-Effekt pusht Solaranlagen über Nennleistung</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/12/balkonkraftwerk-marktstammdatenregister-anmelden/">Balkonkraftwerk anmelden: So vermeidest du bis zu 50.000 Euro Bußgeld</a></li>
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</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/ki-steuert-stromnetze/">Neues KIT-Modell zeigt, wie KI unsere Stromnetze steuert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Werbung jetzt sogar in Streaming-Pausen – Nutzer stehen drauf</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/werbung-in-streaming-pausen/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/werbung-in-streaming-pausen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Erxleben]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 09:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>
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<p>Wer bei Joyn auf Pause drückt, sieht künftig kein eingefrorenes Bild mehr, sondern eine Werbeanzeige. Was nach einem Ärgernis klingt, kommt bei Zuschauern erstaunlich gut an: Laut einer Emarketer-Auswertung bevorzugen 63 Prozent der Konsumenten Pausenwerbung gegenüber einem Standbild. Der Grund liegt in der Psychologie. Warum das neue Werbeformat die Streaming-Branche verändern könnte. Eine kommentierende Analyse. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/werbung-in-streaming-pausen/">Werbung jetzt sogar in Streaming-Pausen – Nutzer stehen drauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/08/werbung-in-streaming-pausen/">Werbung jetzt sogar in Streaming-Pausen – Nutzer stehen drauf</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/streaming-pause-werbung.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Werbung in der Pause Joyn Streaming pausieren" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Wer bei Joyn auf Pause drückt, sieht künftig kein eingefrorenes Bild mehr, sondern eine Werbeanzeige. Was nach einem Ärgernis klingt, kommt bei Zuschauern erstaunlich gut an: Laut einer Emarketer-Auswertung bevorzugen 63 Prozent der Konsumenten Pausenwerbung gegenüber einem Standbild. Der Grund liegt in der Psychologie. Warum das neue Werbeformat die Streaming-Branche verändern könnte. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319822607"></span></p>
<h2>Werbung in der Streaming-Pause: Was sind Pause Ads?</h2>
<ul>
<li>Seven.One Media ist der Vermarkter von ProSiebenSat.1 – also die Firma, die die Werbeplätze bei ProSieben, Sat.1, Joyn und allen dazugehörigen Plattformen vertreibt. Mitte Mai 2026 wurde ein <a href="https://www.prosiebensat1.com/presse/pause-gedrueckt-marke-im-fokus-sevenone-media-fuehrt-neue-streaming-werbeformpause-ad-auf-joyn-ein-cosmosdirekt-ist-firstmover-607980" target="_blank" rel="noopener">neues Werbeformat</a> vorgestellt: die Pause-Ads. Will heißen: Immer, wenn du beim Streaming auf den Pauseknopf drückst, siehst du wenige Sekunden später eine Vollbildwerbeanzeige, die so lange bleibt, bis du weiterschaust. <strong>Primescreen-Werbung</strong> also.</li>
<li>Was in Deutschland eine Neuheit ist, gibt es in den USA schon seit Jahren: Streaming-Plattformen wie Hulu, Roku und auch YouTube setzen schon lange auf Werbung, die genau dann erscheint, wenn wir aufs Klo gehen oder uns am <strong>Süßigkeitenschrank bereichern</strong>. Mit Erfolg: <a href="https://www.marketingbrew.com/stories/2024/04/26/streamers-pay-attention-to-these-viewing-trends-report" target="_blank" rel="noopener">Rund die Hälfte</a> der Zuschauer hat nach der Rückkehr auf die Couch mit den Pause-Ads interagiert.</li>
<li>Kurioserweise freuen sich die Fernsehzuschauer sogar über die Werbung auf dem Pausenbildschirm – wir Menschen sind halt doch Gewohnheitstiere. Eine <a href="https://research.mountain.com/trends/pause-ads-ai-and-interactivity-whats-next-for-ctv/" target="_blank" rel="noopener">Auswertung</a> der Marketing-Plattform Emarketer hat ergeben, dass 63 Prozent der Konsumenten lieber Werbung für Chips und Damenbinden auf dem Bildschirm sehen als <strong>eingefrorene Fratzen von drittklassigen Schauspielern</strong>. Netter Nebeneffekt für Chio und Co: Die Werbeerinnerung steigt um mehr als ein Drittel.</li>
</ul>
<h2>Pausenwerbung treibt ein psychologisches Spielchen mit uns</h2>
<p>Zugegebenermaßen sind diese <strong>Erkenntnisse doch ein wenig überraschend</strong>. Wer schaut schon gern Werbung an, wenn man nicht dazu gezwungen wird? Mit gefesselten Armen und Beinen und geweiteten Augen lässt es sich nicht ganz so gemütlich einen Film oder eine Serie schauen.</p>
<p>Genau diese Erkenntnis ist der Grund, dass Werbung im linearen Fernsehen nicht funktioniert. Denn was passiert, wenn die Werbung beginnt oder sich die Spieler beim Fußball in die Halbzeitpause verabschieden? Richtig: Wir erheben uns vom Sofa und schlürfen ins Bad oder in die Küche. <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/wasser-verbrauch-karlsruhe-em-2024-fussball-euro-100.html" target="_blank" rel="noopener">Bei der EM 2024</a> haben die Stadtwerke Karlsruhe die Wasserbehälter vor Spieltagen mit deutscher Beteiligung sogar extra gefüllt, weil <strong>in den Pausen der (Blasen-)Andrang so gigantisch ist</strong>.</p>
<p>Was ist also der Unterschied bei den Pause-Ads? Ganz einfach! Die Pausenwerbung treibt ein <strong>psychologisches Spielchen</strong> mit uns. Während uns plötzlich aufploppende Werbung beim Streaming oder vor dem Start vom Anbieter aufgezwungen wird, entscheiden wir uns aus eigenem Antrieb dazu, auf den Pauseknopf zu drücken – weil wir es möchten.</p>
<p>Wir werden in spannenden Szenen also nicht mutwillig aus dem Kontext gerissen, sondern sind entspannt. Wir entscheiden: Jetzt ist Pause. Und <strong>aufgrund der Selbstbestimmtheit</strong> und der positiven Grundstimmung sind wir offener für Werbung, weil sie nicht aggressiv in unser privates Fernseherlebnis eindringt.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Frank Färber, Chief Sales und Marketing Officer im Vorstand bei CosmosDirekt</strong>, dem ersten Werbepartner, der die Pause-Ads von Seven.One Media nutzt, sieht im neuen Werbeformat vor allem eine Möglichkeit, <a href="https://www.prosiebensat1.com/presse/pause-gedrueckt-marke-im-fokus-sevenone-media-fuehrt-neue-streaming-werbeformpause-ad-auf-joyn-ein-cosmosdirekt-ist-firstmover-607980" target="_blank" rel="noopener">junge Menschen anzusprechen</a>: „Wir wollen unsere Marke auch digital weiter stärken und insbesondere jüngere Zielgruppen erreichen. Mit Seven.One Media haben wir dafür einen starken Partner an unserer Seite, der uns über Joyn ein hochwertiges Streaming-Umfeld mit großer digitaler Reichweite bietet.“</li>
<li>Die Nutzererfahrung zeichnet ein anderes Bild. In einem <a href="https://www.reddit.com/r/youtube/comments/1rlgmhn/youtube_now_puts_ads_on_the_side_of_your_video_as/" target="_blank" rel="noopener">Reddit-Forum</a> zu den YouTube-Pause-Ads findet sich kein gutes Wort. Statt Videos anzuschauen, wird man vor, während und nach dem Schauen mit Anzeigen penetriert. <strong>Nutzer Jashiko</strong> schreibt: „Ich habe vor kurzem ein 30-minütiges Video geschaut und alle vier Minuten Midrolls (Unterbrecherwerbung) bekommen, zusätzlich zu einer Pre-Roll am Anfang, einer Ad am Ende und diesen nervigen Pop-ups, die die ganze Zeit zwischen den Midrolls auftauchten. Im Grunde wird man also alle zwei Minuten mit Werbung zugespamt. Normalerweise blockiere ich alles, aber ich habe ein neues Gerät benutzt, auf dem ich noch nicht alles eingerichtet hatte. Ich weiß nicht, wie Leute das aushalten.“</li>
<li>Letztendlich geht es darum, Ads Fatigue – also Werbemüdigkeit – zu verhindern. Pause-Ads scheinen in die richtige Richtung zu zielen. <strong>Labinot Gashi, Digital Transformation Specialist bei der Agenture Oneline</strong>, <a href="https://digital-commerce.post.ch/de/pages/blog/2024/wie-ads-fatigue-ihre-kampagnen-schaedigt" target="_blank" rel="noopener">erklärt</a>: „Ads Fatigue ist ein ernstzunehmendes psychologisches Phänomen, das die Effektivität Ihrer Werbeanzeigen und Kampagnen negativ beeinträchtigt. Durch regelmäßige Anpassungen der Anzeigen und kreative Ansätze lässt sich diesem Problem jedoch wirksam lösen. So bleibt Ihre Werbung interessant und wirkungsvoll, und Sie können weiterhin eine hohe Performance und gute Ergebnisse erzielen.“</li>
</ul>
<h2>Pausenwerbung als Chance – um aufs Klo zu gehen</h2>
<p>Wohin führt uns dieser Weg? Fest steht: Sobald Werbung stört und wir davon genervt sind, verlieren alle: die Nutzer, die Werbenden und die Streaming-Plattformen. Zur Wahrheit gehört aber auch: <strong>Ohne Werbung geht es nicht</strong>. Das zeigen Social-Media-Netzwerke und digitale Plattformen wie Facebook, Instagram oder auch <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/09/11/werbung-bei-chatgpt-monetarisierung-ki/">ChatGPT</a>.</p>
<p>Zuerst werden neue Formate wie Reels vorgestellt und mit Werbefreiheit beworben, nur damit <strong>wenige Monate später die ersten vorsichtigen Anzeigen einfließen</strong>. Nur mit Werbung lassen sich Produkte im Digitalen monetarisieren.</p>
<p>Denn auch <strong>Abomodelle reichen nicht</strong>, um die Produktion von Inhalten (gewinnbringend) zu refinanzieren. Nicht ohne Grund haben Netflix, Disney Plus und sogar kleinere Anbieter wie WOW Premium die werbefreien Abomodelle abgeschafft. Der Deal ist einfach: Entweder du zahlst horrende Abopreise wie bei DAZN oder Sky oder du akzeptierst, dass du Werbung siehst – dafür aber einen deutlich humaneren Preis zahlst.</p>
<p>Da fällt die Wahl einfach. Denn wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt – und wenn wir alle ein bisschen Geld auf die schwäbische Art sparen können, sagt niemand nein. Warum also nicht der neuen Pausenwerbung eine Chance geben? Wir <strong>können ja trotzdem aufs Klo gehen</strong>.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/verbrenner-in-elektroauto-umbauen/">Verbrenner in Elektroauto umbauen: Bis zu 47 % weniger Emissionen als Neukauf</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/energy-sharing-solarstrom-mit-dem-nachbarn-teilen/">Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/03/youtube-verpasst-videos-jetzt-automatisch-ki-label/">YouTube verpasst Videos jetzt ein KI-Label – Nutzer fürchten Fehlalarme</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/02/ki-supermarkt-ladendetektiv/">KI beobachtet dich im Supermarkt – und zwar nicht nur als Ladendetektiv</a></li>
</ul>
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