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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Wie Europas größter Batteriespeicher die Stromnetze stabilisieren soll</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/batteriespeichersystem/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 16:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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<p>Mit Coalburn 1 geht in Schottland das größte Batteriespeichersystem Europas ans Netz. Die Anlage soll die Resilienz der Stromnetze erhöhen und Kosten für die Verbraucher senken. Für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist es wichtig, dass Strom flexibel gespeichert werden kann. Das unterstützt die Integration der Erneuerbaren in das Stromnetz. Einen weiteren Schritt in diese [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/batteriespeichersystem/">Wie Europas größter Batteriespeicher die Stromnetze stabilisieren soll</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/batteriespeichersystem.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="größte Batteriespeicher Europa Energiespeicher Schottland Coalburn 1" decoding="async" /></p>
<p><strong>Mit Coalburn 1 geht in Schottland das größte Batteriespeichersystem Europas ans Netz. Die Anlage soll die Resilienz der Stromnetze erhöhen und Kosten für die Verbraucher senken.</strong></p>
<p><span id="more-321354037"></span></p>
<p>Für den Ausbau der erneuerbaren Energien ist es wichtig, dass Strom flexibel gespeichert werden kann. Das unterstützt die Integration der Erneuerbaren in das Stromnetz. Einen weiteren Schritt in diese Richtung geht jetzt Schottland. Dort nahm das größte Batteriespeichersystem in Europa den Betrieb auf.</p>
<p>Die korkende Daten über die kommerzielle Inbetriebnahme des Projekts Coalburn 1 gehen aus <a href="https://www.cip.com/copenhagen-infrastructure-partners-p-s/r/copenhagen-infrastructure-partners--large-scale-bess-project-coalburn-1-reaches-commercial-operation,c4383653?nfiid=3203" target="_blank" rel="noopener">einer Pressemitteilung</a> der Investmentgesellschaft Copenhagen Infrastructure Partners (CIP) hervor. Coalburn 1 steht in South Lanarkshire und soll eine Leistung von 500 Megawatt haben. Damit soll eine Speicherdauer von zwei Stunden erreicht werden.</p>
<h2>Batteriespeichersystem verspricht im Verbund bis zu 1,5 Gigawatt Leistung</h2>
<p>Als Technologie kommt die klassische Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz. Zusammen mit den Anlagen Coalburn 2 und Devilla will CIP sogar bis zu drei Gigawattstunden Speicherkapazität und 1,5 Gigawatt Leistung zur Verfügung stellen. Die Technologie soll primär die Flexibilität und die Resilienz des britischen Elektrizitätssystems stärken. Nischal Agarwal, Partner bei CIP, dazu:</p>
<blockquote><p>Als Europas größtes betriebsbereites Batteriespeichersystem wird Coalburn 1 die Flexibilität und Resilienz des britischen Stromsystems verbessern, die Integration von mehr erneuerbarer Energie unterstützen und dazu beitragen, die Kosten für Verbraucher zu senken.</p></blockquote>
<p>Stehen also Überkapazitäten aus Ökostrom zur Verfügung, können die Energiespeicher diese auffangen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder flexibel ins Netz einspeisen. Im Endeffekt könnte das für britische Verbraucher einen geringeren Beitrag auf ihrer Stromrechnung bedeuten.</p>
<h2>Bessere Versorgungssicherheit, fragwürdige Technologie</h2>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Energiespeicher wie Coalburn 1 die Netz- und Versorgungssicherheit in Großbritannien steigern können. CIP sieht in der Technologie eine Schlüsselinfrastruktur für die globale Energiewende.</p>
<p>Trotzdem bleibt offen, inwieweit diese Speicher auf Lithium-Ionen-Technologie basieren werden. Zwar nennt CIP keinerlei Risiken oder Gefahren, trotzdem bleibt die große Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen und die Brennbarkeit ein Thema. Andere Technologien könnten daher mittelfristig vielleicht die Führung übernehmen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/lithium-schwefel-akkus-europa/">Lithium-Schwefel-Akkus spalten Energiewelt – wo steht Europa?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/28/natrium-ionen-batterie-catl-energiespeicher/">CATL stopft Natrium-Ionen-Batterien in Container-Speicher</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/29/akku-elektroauto-hitze-im-sommer/">Elektroauto in der Sommerhitze: 5 Tipps, um deinen Akku zu schonen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/18/starterbatterie-elektroautos/">Pannenursache Nummer 1: E-Autos bald ohne 12-Volt-Batterie?</a></li>
</ul>
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		<title>ChatGPT startet Werbung in Deutschland: Wird die KI jetzt noch nerviger?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/chatgpt-startet-werbung-in-deutschland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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<p>ChatGPT zeigt jetzt auch Werbung in Deutschland an. OpenAI baut sein KI-Werkzeug für die Menschheit damit zunehmend in eine Werbeplattform um. Bis zu 900 Millionen Gratis-Nutzer weltweit könnten künftig Anzeigen im Chat sehen. Das Unternehmen verspricht zwar, dass die Werbung keinen Einfluss auf die Antworten hat. Doch der Schuss könnte nach hinten losgehen, zumal Forscher [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/chatgpt-werbung.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="ChatGPT Werbung Anzeigen Deutschland Europa Werbeanzeige" decoding="async" /></p>
<p><strong>ChatGPT zeigt jetzt auch Werbung in Deutschland an. OpenAI baut sein KI-Werkzeug für die Menschheit damit zunehmend in eine Werbeplattform um. Bis zu 900 Millionen Gratis-Nutzer weltweit könnten künftig Anzeigen im Chat sehen. Das Unternehmen verspricht zwar, dass die Werbung keinen Einfluss auf die Antworten hat. Doch der Schuss könnte nach hinten losgehen, zumal Forscher bereits vor subtilen Effekten warnen. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321354384"></span></p>
<h2>Wie Werbung in ChatGPT funktioniert</h2>
<ul>
<li>Seit dem 24. August 2026 schaltet OpenAI in Europa Werbeanzeigen in ChatGPT – <strong>in insgesamt 31 Ländern</strong>. Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz befinden sich darunter unter anderem auch Frankreich, Spanien, Italien, Polen und die skandinavischen Länder. Dem <a href="https://openai.com/de-DE/index/chatgpt-ads-expands-across-europe/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen zufolge</a> sehen Nutzer der kostenfreien Version und der günstigsten Bezahlversion Go künftig Werbung im Chat. Die kostenpflichtigen Tarife Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu sowie Nutzer, die OpenAI als minderjährig einstuft, sollen den Chatbot weiterhin werbefrei nutzen können.</li>
<li>Werbung in ChatGPT ist nicht komplett neu. OpenAI hatte etwa bereits im Februar 2026 damit begonnen, testweise Anzeigen in den USA auszuspielen. Anschließend wurde das Angebot auf acht weitere Märkte ausgeweitet. Es heißt, dass Werbetreibende und deren Anzeigen <strong>keinen Einfluss auf die Antworten von ChatGPT</strong> haben. Werbung erscheine abgetrennt durch eine graue Linie unmittelbar unterhalb der eigentlichen Antwort. Sie soll zudem als „gesponsert“ gekennzeichnet werden. Anzeigen buchen können zunächst nur große Agenturpartner. Eine Selbstbedienungsplattform für kleinere Unternehmen soll später folgen.</li>
<li>OpenAI hatte erst im Juli 2026 mit den <a href="https://help.openai.com/en/articles/20001354-gpt-56-in-chatgpt" target="_blank" rel="noopener">Nutzungslimits in der Gratisversion</a> von ChatGPT experimentiert. Seither gibt es kein reines Limit mehr für Textnachrichten. Offenbar nicht ohne Hintergrund. Denn: Die gängige Gratisversion von ChatGPT kann ab sofort Werbung enthalten. Laut OpenAI gibt es von nun an aber auch die Möglichkeit, in eine kostenlose Version zu wechseln, die keine Werbung enthält, dafür aber gewisse Limits und Nutzungseinschränkungen. In Europa soll es zunächst keine personalisierten Werbeanzeigen geben. „Sensible oder regulierte Themen“ wie Gesundheit und Politik bleiben laut OpenAI werbefrei.</li>
</ul>
<h2>Warum Werbung für ChatGPT zum Problem werden könnte</h2>
<p>ChatGPT tischt regelmäßig zuverlässig absurde, <strong>erfundene oder gar schlichtweg falsche Antworten</strong> auf. Als würde das nicht schon reichen, serviert OpenAI im Chat jetzt obendrein auch noch Werbung. Dabei fühlen sich ohnehin schon immer mehr Nutzer <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/28/eine-welt-ohne-ki/">von KI-Modellen genervt</a>; ja gar besorgt.</p>
<p>Klar: Das Ganze hatte sich abgezeichnet und war zu erwarten. Irgendwie ist es auch nachvollziehbar. Was bei klassischen Suchmaschinen oder in sozialen Netzwerken mitunter noch funktioniert, könnte für OpenAI aber <strong>zum Verhängnis werden</strong>. Denn wer mit einer KI interagiert, erwartet Antworten und keine digitale Litfaßsäule.</p>
<p>Zugegebenermaßen scheint OpenAI endlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben. Sprich: ChatGPT wird nicht von heute auf morgen mit Werbung geflutet, sondern die Einführung erfolgt <strong>fast schon überraschend zurückhaltend</strong>. Dass vor allem sensible Bereiche wie Gesundheitsthemen außen vor sind, ist gut so. Man stelle sich etwa mal vor:</p>
<p>ChatGPT nutzt Unsicherheit und spärliche Informationen aus und schwatzt einem irgendwelche Saftkuren oder Nahrungsergänzungsmittel auf, die im geringsten Fall gar nichts bringen. Oder: Im schlimmsten Fall eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Nur, <strong>weil die KI mal wieder rumspinnt</strong>.</p>
<p>Ok, dazu gehört natürlich auch eine gewisse Eigenverantwortung. Indes: Auch große Plattformen wie Facebook haben mit kleinen Werbebannern angefangen; aber gerade einmal wenige Jahre gebraucht, um ihr Produkt dann <strong>mit Werbung zu überfrachten</strong> und zu ruinieren.</p>
<p>Genau deshalb sind Nutzungslimits vielleicht die <strong>smartere Alternative</strong> zu einer freien Nutzung. Zumal sinnloses Rumdaddeln mit dem Chatbot mit Blick auf den Energie- und Ressourcenverbrauch eigentlich nicht zeitgemäß ist. Im Gegensatz zu Anthropic hat OpenAI es zudem verpasst, rechtzeitig Unternehmenskunden anzuvisieren. Und damit den Bereich, in dem nicht nur das Geld liegt, sondern KI auch wirklich sinnvoll sein kann.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li>In einer <a href="https://lexfridman.com/sam-altman-2-transcript/" target="_blank" rel="noopener">Podcastfolge</a> des renommierten US-amerikanischen Informatikers Lex Fridman sagte <strong>OpenAI-Chef Sam Altman</strong> 2024: „Ich hasse Werbung irgendwie – einfach aus ästhetischen Gründen. Ich glaube, Werbung war im Internet aus vielen Gründen notwendig, um das Ganze erst einmal in Gang zu bringen, aber es ist eine vorübergehende Erscheinung. Die Welt ist heute vielfältiger. Mir gefällt es, dass die Leute für ChatGPT bezahlen und wissen, dass die Antworten, die sie erhalten, nicht von Werbetreibenden beeinflusst werden. Ich bin mir sicher, dass es eine Werbeform gibt, die für LLMs Sinn macht, und ich bin mir sicher, dass es einen Weg gibt, auf unvoreingenommene Weise am Transaktionsstrom teilzuhaben, der in Ordnung ist.“</li>
<li><strong>Alicia von Schenk, Professorin für Economics of AI and Human Behavior an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg</strong>, gegenüber der <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/chat-gpt-werbung-finanzierung-ki-100.html" target="_blank" rel="noopener">Tagesschau</a>: „OpenAI ist damit nicht völlig allein: Microsoft zeigt bereits Anzeigen in Copilot, und Google integriert Werbung in seine KI-gestützte Suche. (…) Anthropic hat ausdrücklich angekündigt, Claude werbefrei zu halten. Und Perplexity hat gesponserte Anschlussfragen zwar erprobt, den Werbeversuch aber inzwischen aus Sorge um das Vertrauen der Nutzer beendet.“</li>
<li><strong>Karoline Ströhlein, Wirtschaftswissenschaftlerin an der Universität Regensburg</strong>, betont, dass Werbung in ChatGPT sowohl für OpenAI als auch für Werbetreibende gleichermaßen interessant ist. Für Nutzer könne das aber <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/chat-gpt-werbung-finanzierung-ki-100.html" target="_blank" rel="noopener">zu einem Problem</a> werden: „Eine aktuelle Studie zu Werbung in KI-Chatbots findet Hinweise darauf, dass verschiedene Modelle in Konfliktsituationen teilweise zugunsten kommerzieller Interessen handeln – etwa indem sie gesponserte, aber teurere Produkte empfehlen. (….) Anzeigen könnten bestimmte Marken oder Lösungen in den Vordergrund rücken und dadurch verändern, was Nutzer als Nächstes fragen. (….) Werbung könnte den Gesprächsverlauf somit auch dann beeinflussen, wenn sie nicht direkt in die Antwortgenerierung eingreift.“</li>
</ul>
<h2>Milliarden mit Werbeanzeigen: Kann das funktionieren?</h2>
<p>OpenAI will mit Werbeanzeigen in ChatGPT seinen Umsatz ankurbeln. Angesichts von wöchentlich knapp 900 Millionen Free-Nutzern erscheint das zunächst einmal äußerst lukrativ. Auch zahlreiche Werbetreibende dürften bereits <strong>mit den Hufen scharen</strong>. OpenAI prognostiziert seinen Investoren aber Erwartungen, die das Unternehmen nicht einhalten können wird – zumindest nicht, solange ChatGPT nicht zu einem Reklameprospekt verkommen soll.</p>
<p>Oder in Zahlen: 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz im laufenden Jahr, elf Milliarden US-Dollar 2027 und sogar 100 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030. <strong>Klingt nach einem Luftschloss</strong>? Ist es auch! <a href="https://www.emarketer.com/content/chatgpt-ad-carousels-could-expand-inventory-advertiser-control-limite" target="_blank" rel="noopener">Marktforscher</a> (€) prognostizieren zwar ein immer noch hohes, aber deutlich geringeres Umsatzpotenzial: 5,41 Milliarden US-Dollar mit Werbung bis 2030. Für alle Anbieter zusammen wohlgemerkt.</p>
<p>Die Wahrheit könnte wie so oft irgendwo dazwischenliegen. Sie hängt natürlich auch davon ab, wie Nutzer auf Werbung in ChatGPT reagieren und wie welche Anzeigen wann und wo integriert werden.</p>
<p>Oder: Werbung in ChatGPT wird für OpenAI <strong>keinen Goldrausch auslösen</strong>. Sie könnte aber zu einer zusätzlichen Einnahmequelle werden, zumal die Gratisversionen von OpenAI mit Blick auf die Rechenleistung und den Ressourcenverbrauch ohnehin eigentlich kaum zu finanzieren sind.</p>
<p>Das Unternehmen dürfte deshalb auch darauf hoffen, dass sich weitere Nutzer für ein kostenpflichtiges Abo entscheiden. Grund für die Einführung von Werbung und die exorbitant hohen Eigenprognosen dürfte zudem der angepeilte <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/10/31/openai-boerse/">Börsengang von OpenAI</a> sein.</p>
<p>Ganz risikofrei ist das Ganze aber ohnehin nicht. Denn neben genervten Nutzern droht dem Unternehmen <strong>auch ein Datenverlust</strong>. Etwa, wenn das Nutzererlebnis insofern verwässert wird, dass Konversationen aufgrund von Werbung abgebrochen werden. Denn dann fehlen OpenAI wiederum wichtige Kontextinformationen, die es sowohl für das KI-Training als auch für die Schaltung von Werbung braucht.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/24/google-zero-wie-ki-die-medienbranche-ausbeutet/">Google Zero: Wie KI die Medienbranche ausbeutet</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/20/mark-zuckerberg-groesste-drogendealer-aller-zeiten/">Historischer Gerichtsprozess: Ist Mark Zuckerberg der größte Drogendealer aller Zeiten?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/19/anthropic-ki-wasserzeichen/">Einfach nur nutzlos: Anthropic verwässert seine KI durch Wasserzeichen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/18/buecherverscannung-mysterioese-ki-bestellungen/">Bücherverscannung: Mysteriöse KI-Bestellungen privatisieren Wissen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/chatgpt-startet-werbung-in-deutschland/">ChatGPT startet Werbung in Deutschland: Wird die KI jetzt noch nerviger?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>o2 Onlineschutz: So schützt du dich effektiv vor Phishing, Fake-Shops und Datenklau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 07:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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<p>Ein falscher Klick, ein perfekt gefälschter Shop, eine SMS mit Paket-Zustellung und plötzlich sind Login, Konto oder Kreditkarte das Ziel. Der o2 Onlineschutz setzt genau dort an, wo viele Angriffe starten: beim Aufruf gefährlicher Seiten. Warum Online-Betrug gerade so gut funktioniert Cyberangriffe sind längst kein Nerd-Thema mehr. Betrugsmaschen sind heute so gebaut, dass sie im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/o2-onlineschutz-so-schuetzt-du-dich-effektiv-vor-phishing-fake-shops-und-datenklau/">o2 Onlineschutz: So schützt du dich effektiv vor Phishing, Fake-Shops und Datenklau</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/o2-online-schutz-summer-special-16-9.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="o2 Online Schutz" decoding="async" /></p>
<p><strong>Ein falscher Klick, ein perfekt gefälschter Shop, eine SMS mit Paket-Zustellung und plötzlich sind Login, Konto oder Kreditkarte das Ziel. Der <a href="https://www.communicationads.net/tc.php?t=11020C16032500T&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.o2online.de%2Fextras%2Fcloud-sicherheit%2Fonlineschutz%2F" target="_blank" rel="nofollow noopener">o2 Onlineschutz</a> setzt genau dort an, wo viele Angriffe starten: beim Aufruf gefährlicher Seiten.</strong></p>
<p><span id="more-320342038"></span></p>
<h2>Warum Online-Betrug gerade so gut funktioniert</h2>
<p>Cyberangriffe sind längst kein Nerd-Thema mehr. Betrugsmaschen sind heute so gebaut, dass sie im Alltag „durchrutschen“: zwischen Bahnsteig und Büro, im Urlaubs-WLAN, beim schnellen Kauf eines Ersatzteils oder wenn das Kind auf dem Tablet surft. Typische Szenarien reichen von Zahlungsbetrug (Ware kommt nie an) über Identitätsdiebstahl (Account-Übernahme, z. B. Messenger) bis hin zu klassischen Phishing-Fallen und digitaler Erpressung.</p>
<p>Die unangenehme Wahrheit: Man muss nicht leichtgläubig sein, um erwischt zu werden. Viele Angriffe setzen auf Stress, Tempo und täuschend echte Oberflächen. Genau deshalb lohnt sich Schutz, der nicht erst dann aktiv wird, wenn man schon geklickt hat.</p>
<h2>o2 Onlineschutz: Netzfilter statt App-Pflicht</h2>
<p>Der Kern des o2 Onlineschutzes ist ein DNS-basierter Netzfilter: Er soll schädliche Webseiten automatisch erkennen und blockieren, bevor sie geöffnet werden. Das passiert direkt im o2 Netz, ohne zusätzliche App, ohne Installation und damit unabhängig davon, ob gerade ein Smartphone, Tablet, Laptop oder ein anderes Gerät online ist.</p>
<p>Wichtig für die Einordnung: In der Basis-Option „o2 Onlineschutz“ greift diese Netzsicherheit ausschließlich im o2 Netz; außerhalb (z. B. in fremden WLANs) greifen die Filter dort nicht.</p>
<p>Aktuell bekommst du bis zum 19. November 2026 bei o2 den Onlineschutz für <a href="https://www.communicationads.net/tc.php?t=11020C16032500T&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.o2online.de%2Fextras%2Fcloud-sicherheit%2Fonlineschutz%2F" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>6 Monate gratis</strong></a> und danach zu einem Preis von <strong>2,49 Euro pro Monat</strong> (monatlich kündbar). Wer lieber auf Jahresbasis plant, kann mit dem Jahrespaket dauerhaft sparen (20 %), wodurch sich ein Preis von <strong>1,99 Euro pro Monat</strong> ergibt.</p>
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<h2>Was bringt „Plus“ und für wen lohnt es sich?</h2>
<p>Wer mehr als nur den Netzfilter will, landet schnell beim <strong>o2 Onlineschutz Plus</strong>. Laut o2 kombiniert das Plus-Paket drei Ebenen:</p>
<ul>
<li><strong>Netzsicherheit im o2 Netz</strong> (DNS-Blockierung gefährlicher Seiten) inklusive Funktionen wie Web-/App-Filter und Kindersicherung</li>
<li><strong>Gerätesicherheit für bis zu 3 Geräte</strong> über eine Sicherheits-App (powered by McAfee) mit u. a. Antivirus, Firewall, VPN und Passwortmanager</li>
<li><strong>Cyber-Versicherung</strong> mit Absicherung bis <strong>15.000 Euro pro Jahr</strong> bei finanziellem Schaden, zusätzlich u. a. Käuferschutz (bis 3.000 Euro pro Jahr) sowie weitere Bausteine</li>
</ul>
<p>Der praktische Unterschied zur Basis: Beim <a href="https://www.communicationads.net/tc.php?t=11020C16032500T&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.o2online.de%2Fextras%2Fcloud-sicherheit%2Fonlineschutz%2F" target="_blank" rel="nofollow noopener">Plus-Paket</a> ergänzt die Gerätesicherheit den Schutz und kann laut o2 auch in fremden WLAN-Netzwerken helfen, während der Netzfilter im o2 Netz bleibt.</p>
<h2>So passt der Schutz in den Alltag: drei typische Use Cases</h2>
<p>Onlineschutz klingt abstrakt, bis man ihn auf echte Situationen herunterbricht. Drei Beispiele, in denen ein netzbasierter Filter und ergänzende Gerätesicherheit besonders sinnvoll sind:</p>
<ul>
<li><strong>Shopping &amp; Kleinanzeigen:</strong> Fake-Shops, Zahlungsbetrug, manipulierte Links: oft ist die erste Verteidigung, gar nicht erst auf der Betrugsseite zu landen.</li>
<li><strong>Familie &amp; Kindergeräte:</strong> Wenn mehrere Geräte im Haushalt online sind, ist ein Schutz interessant, der nicht pro Gerät „handgepflegt“ werden muss. Webfilter und Kindersicherung sind hier ein relevantes Stichwort.</li>
<li><strong>Unterwegs &amp; wechselnde Netze:</strong> Wer häufig im Zug, Café oder Hotel arbeitet, profitiert besonders von VPN- und WLAN-Scan-Funktionen (Plus-Paket), die genau für solche Situationen gedacht sind.</li>
</ul>
<h2>Fazit: Lohnt sich der o2 Onlineschutz?</h2>
<p>Der o2 Onlineschutz adressiert ein sehr konkretes Problem: Viele Angriffe starten über Links und Webseiten. Ein netzbasierter Filter, der ohne Installation für alle Geräte im o2 Netz greift, ist dafür ein pragmatischer Ansatz.</p>
<p>Wer darüber hinaus Geräte auch außerhalb des o2 Netzes absichern will und zusätzlich Wert auf Versicherungsschutz legt, findet im Plus-Paket den breiteren Werkzeugkasten – inklusive Gerätesicherheit für bis zu drei Geräte und Cyber-Versicherung bis 15.000 Euro.</p>
<p>Bis zum 19. November 2026 kannst du den o2 Onlineschutz <a href="https://www.communicationads.net/tc.php?t=11020C16032500T&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.o2online.de%2Fextras%2Fcloud-sicherheit%2Fonlineschutz%2F" target="_blank" rel="nofollow noopener">6 Monate lang kostenlos nutzen</a>. Danach kostet er 2,49 Euro pro Monat und ist monatlich kündbar. Jetzt sichern!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/o2-onlineschutz-so-schuetzt-du-dich-effektiv-vor-phishing-fake-shops-und-datenklau/">o2 Onlineschutz: So schützt du dich effektiv vor Phishing, Fake-Shops und Datenklau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nils Ahrensmeier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 03:45:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Testbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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<p>Samsung hat mit dem Galaxy Z Fold8 in diesem Jahr nicht einfach nur ein neues Foldable nachgeschoben, sondern das Format komplett neu gedacht: kürzer, breiter, handlicher. Daneben gibt es mit dem Galaxy Z Fold8 Ultra weiterhin die klassische, langgezogene Variante für alle, die lieber beim gewohnten Look bleiben wollen. Wir haben beide Geräte ausführlich im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/samung-galaxy-z-fold8-und-fold8-ultra-im-test/">Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/samsung-galaxy-z-fold8-testbericht.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Das Samsung Galaxy Z Fold8 zugeklappt und aufgefaltet." decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Samsung hat mit dem Galaxy Z Fold8 in diesem Jahr nicht einfach nur ein neues Foldable nachgeschoben, sondern das Format komplett neu gedacht: kürzer, breiter, handlicher. Daneben gibt es mit dem Galaxy Z Fold8 Ultra weiterhin die klassische, langgezogene Variante für alle, die lieber beim gewohnten Look bleiben wollen. Wir haben beide Geräte ausführlich im Alltag getestet.</strong><span id="more-321099864"></span></p>
<h2>Samsung Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra: Design und Verarbeitung im Vergleich</h2>
<p>Das Samsung Galaxy Z Fold8 bricht mit allem, was Samsung bei seinen Falt-Flaggschiffen bisher gemacht hat. Statt des gewohnten, fast quadratischen Formats setzt Samsung auf ein Reisepass-Format: fast 20 Millimeter kürzer, dafür rund zehn Millimeter breiter als der Vorgänger. Aufgeklappt ist das Gerät gerade einmal 4,5 Millimeter dünn, zugeklappt 9,7 Millimeter – und mit 201 Gramm ist es das bisher leichteste Fold, das Samsung je gebaut hat.</p>
<p>Im Alltag liebe ich dieses Format. Das Außendisplay lässt sich endlich wieder komfortabel nutzen, ohne dass man sich beim Tippen die Finger verrenkt, wie es bei den langen, schmalen Vorgängern und auch beim Ultra der Fall ist. Für die einhändige Bedienung ist das Fold8 durch die zusätzliche Breite einen Tick weniger geeignet, das fällt aber im Alltag kaum ins Gewicht, weil sich das Gerät insgesamt einfach angenehmer anfühlt.</p>
<figure id="attachment_321102317" aria-describedby="caption-attachment-321102317" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/samsung-galaxy-z-fold8-design.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-321102317" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/samsung-galaxy-z-fold8-design.jpg" alt="Das Samsung Galaxy Z Fold8 in &quot;Lavender&quot;" width="600" height="450" /></a><figcaption id="caption-attachment-321102317" class="wp-caption-text">Das Samsung Galaxy Z Fold8 ist deutlich handlicher als das Z Fold8 Ultra (Bild: BASIC thinking)</figcaption></figure>
<p>Das Fold8 Ultra bleibt dagegen beim bekannten Konzept: außen ein sehr schmales, langes 6,5-Zoll-Display im 21:9-Format, innen ein opulenter 8-Zoll-Bildschirm im Format eines iPad mini. Für sich genommen ist das immer noch ein richtig gutes Gerät – nur wirkt das lange, schmale Außendisplay direkt neben dem Fold8 irgendwie aus der Zeit gefallen. Gerade bei Videos oder Spielen sorgt das Format spürbar für mehr schwarze Balken und weniger nutzbare Fläche, wo das Fold8 einfach die deutlich angenehmere Vorschau liefert.</p>
<p style="font-size: small; text-align: center;"><span style="color: #999999;">Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.</span></p>
<p>Bei der Verarbeitung nehmen sich beide Geräte nicht viel: Aluminiumrahmen, Glasrückseite, IP48-Zertifizierung gegen Wasser – staubdicht ist allerdings keines der beiden Geräte, was bei diesem Preis ruhig besser sein dürfte. Auch der Flex-Modus, also das angewinkelte Aufstellen für freihändiges Filmen, ist beim Fold8 komplett gestrichen worden. Das Ultra beherrscht ihn immerhin noch im 90-Grad-Winkel. Einen S Pen unterstützt inzwischen übrigens keines der beiden Geräte mehr – was mich persönlich aber überhaupt nicht stört, ich habe den Stift noch nie wirklich vermisst.</p>
<p>Richtig spannend wird es beim Blick auf die Displayfalte: Durch die neue Flex-Titanium-Technologie mit einer hauchdünnen Titan-Legierungsfolie unter dem Panel ist die Falte beim Fold8 kaum noch spürbar und optisch deutlich unauffälliger als bei allen Vorgängern. Beim Ultra ist die Knickfalte zwar ebenfalls etwas dezenter als beim Fold7, aber im direkten Vergleich zum Fold8 immer noch klar sichtbar. Auch hier zeigt sich: Das neue Format tut dem Gerät sichtbar gut.</p>
<h2>Welches Display liefert mehr nutzbare Fläche?</h2>
<p>Beide Geräte fahren mit zwei Displays auf. Beim Fold8 sind das ein 5,5 Zoll großes Außendisplay im 10:16-Format sowie ein 7,6 Zoll großes Innendisplay im 4:3-Format – beide mit adaptiven 120 Hertz und einer Spitzenhelligkeit, die in Messungen sogar über 3.100 Nits erreicht hat. Beim Fold8 Ultra ist das Außendisplay mit 6,5 Zoll im 21:9-Format deutlich länger und schmaler, innen wartet ein 8 Zoll großer Bildschirm im 4:3,6-Format. Auch das Ultra wird beeindruckend hell, kommt aber laut Messungen leicht unter dem Wert des Fold8.</p>
<figure id="attachment_321102505" aria-describedby="caption-attachment-321102505" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/samsung-galaxy-z-fold8-bildschirm.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-321102505" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/samsung-galaxy-z-fold8-bildschirm.jpg" alt="Das Galaxy Z Fold8 aufgefaltet mit geöffnetem Startbildschirm" width="600" height="450" /></a><figcaption id="caption-attachment-321102505" class="wp-caption-text">Das Samsung Galaxy Z Fold8 hat einen deutlich breiteren Bildschirm als das Fold8 Ultra (Bild: BASIC thinking)</figcaption></figure>
<p>Im Alltag zahlt sich das kompaktere Format des Fold8 direkt aus: Bei YouTube-Videos etwa steht dank des breiteren Verhältnisses und schmalerer schwarzer Balken sogar mehr nutzbare Bildfläche zur Verfügung als beim größeren Innendisplay des Ultra. Auch beim Fotografieren im klassischen 4:3-Format nutzt das Fold8 die Fläche einfach besser aus. Zusammengeklappt eignet sich das Fold8 dadurch hervorragend, um unterwegs schnell Fotos zu zeigen oder ein Video zu schauen – beim Ultra hat man dafür zwangsläufig mehr ungenutzte Displayfläche an den Seiten.</p>
<h2>Leistung und Hardware</h2>
<p>Unter der Haube setzen beide Modelle auf denselben Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy – aktuell der stärkste Chip, den man in einem Android-Smartphone bekommen kann, wahlweise mit 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu einem Terabyte Speicher. In der Praxis ist die Leistung bei beiden Geräten nahezu identisch, im Alltag läuft alles kompromisslos flüssig.</p>
<p>Der Kompromiss zeigt sich erst unter Dauerlast: Das extrem schlanke Gehäuse des Fold8 lässt sich schlechter kühlen, weshalb der Prozessor bei anhaltender Last spürbar drosselt. Im normalen Alltag ist mir das kaum aufgefallen, auch bei sommerlichen Temperaturen lief das Gerät nicht direkt heiß – nur bei längeren Gaming-Sessions oder aufwendigen Aufgaben wird das dünne Gehäuse spürbar warm.</p>
<h2>Samsung Galaxy Z Fold8 Ultra vs. Fold8: Wie groß ist der Kamera-Unterschied?</h2>
<p>Bei der Kamera zeigt sich der deutlichste Unterschied zwischen beiden Geräten. Das Fold8 verzichtet komplett auf eine eigene Zoom-Kamera und setzt nur auf eine 50-Megapixel-Hauptkamera sowie ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel – gezoomt wird rein digital aus dem Hauptsensor heraus. Das Ultra behält dagegen sein bekanntes Trio aus 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und einer dreifachen optischen Telekamera.</p>
<p>Und ja, das habe ich im Alltag wirklich vermisst. Bei einem Spaziergang durch die HafenCity, bei dem ich immer wieder weit entfernte Gebäude fotografieren wollte, habe ich mich mehrfach dabei ertappt, wie ich stattdessen zu meinem iPhone 17 Pro gegriffen habe, nur um den Zoom nutzen zu können. Mit dem Ultra war das schon deutlich komfortabler, auch wenn selbst dessen Zoom nicht ganz an ein klassisches Kamera-Flaggschiff heranreicht.</p>
<p>Insgesamt sehen die Fotos vom Fold8 gut aus, die vom Ultra aber sichtbar besser – kein Wunder, schließlich steckt darin auch der deutlich größere 200-Megapixel-Sensor. Ehrlich gesagt hätte ich mir genau diesen Sensor auch im normalen Fold8 gewünscht, dann wäre der fehlende Zoom deutlich leichter zu verschmerzen gewesen.</p>
<p dir="ltr" style="text-align: center;" data-sourcepos="35:1-35:759;5555-6313"><em>Wir haben wieder einige Fotos mit dem <a href="https://photos.app.goo.gl/kw25rYcwEk1qZZhf6" target="_blank" rel="noopener">Fold8</a> und <a href="https://drive.google.com/drive/folders/1Pdbwz4Idh5URLRw9Cdmucd3eK4XqJAZp?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener">Fold8 Ultra</a> gemacht, die ihr euch auf den Links anschauen könnt. </em></p>
<p>Interessant ist dabei allerdings ein Detail: Die Telekamera des Ultra ist technisch schon seit Jahren nahezu unverändert und liefert in der Praxis kaum bessere Ergebnisse als ein digitaler Crop aus dem großen Hauptsensor – nennenswerte Vorteile zeigen sich erst so richtig ab etwa dem zehnfachen Zoom. Wer also nicht regelmäßig wirklich weit heranzoomt, verliert beim Fold8 in der Praxis weniger, als das Datenblatt vermuten lässt.<br />
Bei den Selfies können mich beide Geräte nicht überzeugen. Die Frontkameras mit jeweils 10 Megapixeln liefern solide, aber keine besonders scharfen Ergebnisse. Mein Tipp, den ich mir mittlerweile angewöhnt habe: Einfach die Hauptkamera auf der Rückseite nutzen und das Außendisplay als Vorschau – der Qualitätsunterschied zur echten Frontkamera ist wie Tag und Nacht, man muss sich nur kurz daran gewöhnen, in die Linse statt aufs Display zu schauen.</p>
<h2>Akku und Laden</h2>
<p>Der Akku bereitet bei beiden Geräten keine Sorgen. Das Fold8 setzt erstmals auf eine Silizium-Kohlenstoff-Zelle mit 4.800 mAh, das Ultra kommt dank des größeren Gehäuses auf 5.000 mAh. Beim Laden hat Samsung ordentlich nachgelegt: Statt der bisher eher zähen 25 Watt laden beide Geräte jetzt mit über 40 Watt, eine volle Ladung ist damit in rund einer Stunde erledigt. Kabellos sind bis zu 20 Watt drin, auf eine magnetische Ladehalterung nach Qi2- beziehungsweise MagSafe-Vorbild müsst ihr bei beiden Geräten aber weiterhin verzichten.</p>
<p>Im Alltag bin ich mit beiden Geräten locker durch den Tag gekommen, ohne mittags noch mal an die Steckdose zu müssen. Ein Unterschied zwischen Fold8 und Ultra war für mich dabei kaum spürbar.</p>
<h2>Software</h2>
<p>Beide Geräte starten mit One UI 9 auf Basis von Android 17, inklusive des vollen Galaxy-AI-Pakets. Now Nudge, das kontextbasiert Vorschläge aus Chats erkennt und etwa passende Fotos zum Verschicken vorschlägt, ist für mich bislang eher eine nette Spielerei geblieben als ein Feature, das ich täglich brauche. Auch Samsung DeX habe ich in meiner Testzeit ehrlich gesagt kein einziges Mal angerührt.</p>
<p>Beim Multitasking und Splitscreen zeigt sich der Vorteil des größeren 8-Zoll-Displays im Ultra: Mehrere Apps nebeneinander fühlen sich dort etwas komfortabler an. Allerdings habe ich Multitasking im Alltag insgesamt zu selten genutzt, um daraus für mich einen echten Vorteil zu ziehen – für die meisten dürfte das Fold8 hier völlig ausreichen. Praktisch finde ich dagegen die neue Quick-Share-Kompatibilität zu Apple-Geräten: Dateien, Fotos und Videos lassen sich damit endlich direkt an ein iPhone, iPad oder Mac senden, ganz ohne Umweg über eine Drittanbieter-App.</p>
<p>Software-Nervereien sind mir in der Testzeit keine besonderen aufgefallen. Auch bei den Updates bleibt Samsung vorbildlich: Beide Geräte bekommen sieben Jahre lang Android- und Sicherheitsupdates, ihr seid damit bis mindestens 2033 versorgt.</p>
<h2>Galaxy Z Fold8 und Fold8 Ultra im Vergleich: Ein Fazit</h2>
<p>Das Galaxy Z Fold8 ist für mich das spannendste Foldable, das Samsung bisher gebaut hat. Das neue, kompaktere Format macht aus einem sperrigen Nischengerät endlich ein Smartphone, das sich im Alltag wirklich gut anfühlt – leicht, handlich, mit einem Außendisplay, das man tatsächlich gerne benutzt, und aufgeklappt ein kleines Tablet für Fotos, Videos und Lesen.</p>
<p>Das Fold8 Ultra ist für sich genommen ebenfalls ein richtig gutes Smartphone mit dem stärkeren Kamerasystem und dem größeren Innendisplay, wirkt aber direkt neben dem Fold8 mit seinem langgezogenen Außendisplay fast schon aus der Zeit gefallen, gerade bei Videos und Spielen.</p>
<p>Der große Haken beim Fold8 bleibt der Preis – und der fehlende Zoom, den man im Alltag durchaus merkt. Mit einer UVP von knapp 2.000 Euro ist das Gerät kein Schnäppchen, mittlerweile ist es aber schon für rund 1.500 Euro zu bekommen. Und genau ab diesem Preispunkt kann man beim Fold8 wirklich gut zugreifen: Wer ein Mini-Tablet für unterwegs möchte und auf einen guten Zoom verzichten kann, bekommt hier eines der spannendsten Smartphones des Jahres.</p>
<p>Spannend wird obendrein, dass Samsung mit diesem Format offenbar einen Trend setzt: Gerüchten zufolge soll auch Apple sein erstes faltbares iPhone im September in einem ähnlich kompakten Format vorstellen. Wenn das stimmt, könnte sich zeigen, dass Samsung mit dem Fold8 tatsächlich die Zukunft der Foldables vorweggenommen hat.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/25/samung-galaxy-z-fold8-und-fold8-ultra-im-test/">Samsung denkt neu: Warum sich das Galaxy Z Fold8 richtig lohnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Für den wohlverdienten Ruhestand: In diesen Ländern wird es richtig teuer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 19:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
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<p>Der Ruhestand im Ausland ist für viele Menschen ein Traum. Aber wie viel Geld für diesen Schritt notwendig ist, hängt sehr vom jeweiligen Land ab, in dem man seine Rententage verbringen will. Für die meisten Menschen ist Arbeit ein notwendiges Übel, und das Ziel ist es, möglichst früh in Ruhestand zu gehen. Wer aus einer [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/ruhestand-rente-laender-teuer-kosten-geld.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Rente Ruhestand Kosten Geld teuer Länder" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Der Ruhestand im Ausland ist für viele Menschen ein Traum. Aber wie viel Geld für diesen Schritt notwendig ist, hängt sehr vom jeweiligen Land ab, in dem man seine Rententage verbringen will.</strong><span id="more-321240324"></span></p>
<p>Für die meisten Menschen ist Arbeit ein notwendiges Übel, und das Ziel ist es, möglichst früh in Ruhestand zu gehen. Wer aus einer wohlhabenden Nation stammt, plant häufig, den Lebensabend an einem anderen Ort zu verbringen. In erster Linie hängt es von den jeweiligen Lebenshaltungskosten ab, ob das Budget nur für ein paar Jahre oder für den gesamten Ruhestand reicht.</p>
<h2>In diesen Ländern ist der Ruhestand besonders teuer</h2>
<p>Eine Studie von NetCredit auf Basis von Zahlen des Portals Numbeo und aufbereitet von <a href="https://www.visualcapitalist.com/mapped-how-much-americans-need-to-retire-comfortably-around-the-world/" target="_blank" rel="noopener">Visual Capitalist</a> zeigt die globalen Unterschiede im direkten Vergleich. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Staat liegen über 900.000 US-Dollar.</p>
<p>Da es sich um eine amerikanische Studie handelt, wird berechnet, was US-Amerikaner für einen komfortablen Ruhestand bräuchten. Der fiktive Zeitraum beträgt gut 14 Jahre und rund 8 Monate, abgeleitet vom durchschnittlichen US-Renteneintrittsalter und der dortigen Lebenserwartung. Steuern und Gesundheitskosten sind allerdings nicht enthalten.</p>
<p>Deutschland liegt in dem Ranking auf Platz 20. Die letzten knapp 15 Lebensjahre kosten bei uns ungefähr 530.000 US-Dollar (rund 465.000 Euro). Noch teurer ist es in Österreich (553.000 US-Dollar). Dänemark (625.000), Norwegen (623.000), Australien (620.000), Katar (606.000) und Kanada (598.000). Bei Deutschen sind Portugal und Spanien beliebt, die auf je 478.000 US-Dollar kommen. In Griechenland sollte man 406.000 US-Dollar auf der hohen Kante haben.</p>
<p>In nur vier Ländern brauchen Rentner weniger als 200.000 US-Dollar: Am günstigsten ist Pakistan (187.000 US-Dollar), dahinter folgen Indien (189.000), Bangladesch und Ägypten (je 190.000). Uns interessiert jedoch, in welchen Ländern der Ruhestand am teuersten ist.</p>
<h3>Platz 10: Großbritannien</h3>
<p>In Großbritannien kostet ein komfortabler Ruhestand rund <strong>627.000 US-Dollar</strong>. Das ist viel Geld, aber in Europa noch lange nicht der Spitzenwert. Großbritannien schafft es nur ganz knapp in die Top Ten. Zum Nächstplatzierten Dänemark fehlen nur 2.000 Dollar. Durch den Brexit sind viele Kosten auf der Insel gestiegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/24/laender-meiste-geld-fuer-ruhestand/">Für den wohlverdienten Ruhestand: In diesen Ländern wird es richtig teuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Google Zero: Wie KI die Medienbranche ausbeutet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Erxleben]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 09:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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<p>Jahrelang hat Google die Medienbranche mit sich stetig ändernden SEO-Faktoren auf Trab gehalten. Jetzt droht mit den AI Overviews und dem AI Mode der Nutzer-Traffic stark einzubrechen. Eine Einordnung in „Gut“ und „Böse“ ist aber schwierig, da der KI-Einfluss sehr vielseitig ist. Eine kommentierende Analyse. Wie Google die KI-Bedrohung zu seinem eigenen Vorteil machte Über [&#8230;]</p>
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<p><img width="1201" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/google-zero.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Google KI-Antworten Medien Verlage Journalismus" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Jahrelang hat Google die Medienbranche mit sich stetig ändernden SEO-Faktoren auf Trab gehalten. Jetzt droht mit den AI Overviews und dem AI Mode der Nutzer-Traffic stark einzubrechen. Eine Einordnung in „Gut“ und „Böse“ ist aber schwierig, da der KI-Einfluss sehr vielseitig ist. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321322110"></span></p>
<h2>Wie Google die KI-Bedrohung zu seinem eigenen Vorteil machte</h2>
<ul>
<li>Über Jahrzehnte hinweg hat Google mit seiner Suchmaschine und den daraus resultierenden Linklisten Milliarden verdient. Mit dem Aufkommen und Erstarken von ChatGPT und Co. war eine <strong>ernst zu nehmende Bedrohung für das Geschäftsmodell von Google</strong> entstanden. Wer soll Google-Werbung schalten und Zeit sowie Geld in SEO-Optimierung stecken, wenn die KI-Assistenten direkt Antworten liefern und den Nutzern das Durchklicken von Linklisten ersparen?</li>
<li>Als Schnellschuss kam <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2023/07/13/google-bard-deutschland/">Google Bard</a> im Sommer 2023 nach Deutschland. Die Arbeit der ersten Google-KI <strong>war verheerend</strong>. Die Panik im Rollout war im Produkt spürbar. Knapp zwei Jahre später präsentierte Google mit <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/03/07/gemini-alles-was-du-ueber-die-google-ki-wissen-musst/">Gemini einen kraftvollen Nachfolger</a>. Die neue Google-KI wird schrittweise in die bisherigen Google-Produkte integriert. Vor allem die klassische Google-Suche verändert sich.</li>
<li>Dabei gibt es zwei unterschiedliche Modi: Die <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/03/27/neue-google-funktion-was-ist-uebersicht-mit-ki/">AI Overviews</a> erscheinen über den klassischen Suchergebnissen. Dabei handelt es sich um eine Kurzübersicht zur entsprechenden Suchanfrage. Den Nutzern werden Links zur Verfügung gestellt. Wer mit der KI-Übersicht unzufrieden ist, scrollt einfach zu den Links. Der <strong>AI Mode dagegen ist ein Chat</strong>. Nutzer erhalten Antworten auf ihre Suchanfragen und können Nachfragen stellen – wie bei WhatsApp oder ChatGPT. In diesem Fall gibt es weniger Verweise und der Weg zu den klassischen Suchergebnissen ist komplizierter.</li>
</ul>
<h2>43 Prozent KI-Antworten: Was das für Medien und Verlage bedeutet</h2>
<p>Google hat erfolgreich den Switch geschafft. Die einstige Bedrohung durch KI hat CEO Sundar Pichai in eine Stärke umgewandelt. Die Leidtragenden sind Verlage und Medienhäuser. Eine aktuelle Untersuchung des Datenspezialisten <a href="https://www.similarweb.com/corp/the-2026-generative-ai-landscape/" target="_blank" rel="noopener">Similarweb</a> hat ergeben, dass der Anteil der AI Overviews massiv gestiegen ist. Im Juni 2025 lag der Wert bei 13,3 Prozent. Ein Jahr später liegt er bereits bei 43,1 Prozent. Das heißt: Für <strong>fast jede zweite Google-Suchanfrage liefert Google eine vorgeschaltete KI-Antwort</strong>.</p>
<p>Die Folge daraus: Der Website-Traffic für bestimmte Websites ist massiv gesunken. Einfach zu beantwortende Fragen – zum Beispiel nach der Einwohnerzahl einer Stadt – können Nutzer einfach der KI-Antwort entnehmen. Ein Klick zu Wikipedia ist nicht mehr notwendig. Auch Fußballergebnisse und Torschützen liefert die Google-KI <strong>relativ zuverlässig</strong>. Der Klick zum Kicker – nicht mehr notwendig. Im Fachjargon heißt dieser Wandel: <strong>Google Zero</strong>. Also: kein Traffic mehr von Google für Website-Inhalte.</p>
<p>In Deutschland gibt es die AI Overviews seit März 2025, in Frankreich seit Juli 2026. Über 300 französische Verlage haben sich zusammengeschlossen und <a href="https://www.spiegel.de/kultur/ai-overview-bei-google-300-franzoesische-zeitungen-gehen-wegen-ki-tools-gegen-google-vor-a-fd19f03f-8208-4ee0-a7c7-d1132646a84d" target="_blank" rel="noopener">gemeinsam eine Wettbewerbsbeschwerde gegen Google</a> eingereicht. Sie fordern eine <strong>finanzielle Beteiligung von Google</strong>. Schließlich steigt die Verweildauer von Nutzern in der Google-Suche, während Verlage mit einbrechenden Nutzerzahlen zu kämpfen haben.</p>
<p>Die Inhalte für die KI-Übersicht erstellt Google wiederum durch das Crawling der Verlagsseiten. Die Verlage bezahlen also Journalisten, um Inhalte zu erstellen. Der Google-Bot liest diese Inhalte kostenlos und fasst sie in den AI Overviews für die Leser zusammen. Verlage bekommen dadurch weniger Traffic und können ihre Inhalte schlechter monetarisieren. Überspitzt gesagt: <strong>Google klaut fremde Inhalte</strong> und verdient mit ihnen Geld, während die Erzeuger in die Röhre schauen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Konrad Wolfenstein, „Pioneer Business Development“-Experte</strong>, ist beeindruckt davon, wie Google die KI-Bedrohung in einen eigenen Vorteil umgewandelt hat. Medienhäuser müssen ihre Inhalte entsprechend anpassen. In einem <a href="https://xpert.digital/zero-click-mythos/" target="_blank" rel="noopener">Blog-Beitrag</a> erklärt er: „Nutzer, deren triviale Anfragen direkt beantwortet werden, stellen in der Folge komplexere, detailliertere Folgefragen – und für diese tiefergehenden Anfragen klicken sie tatsächlich auf externe Quellen. Die KI-Übersicht filtert also gewissermaßen den Trivial-Traffic heraus und hinterlässt eine qualitativ hochwertigere Restmenge an Suchanfragen, die häufiger zu echten Klicks führen.“</li>
<li>Auch <strong>Suchmaschinen-Guru Rand Fishkin</strong>, Gründer von SparkToro und Co-Autor des Buchs „Zero Click Marketing“, stimmt nicht in den Abgesang der Medienhäuser ein. In <a href="https://www.linkedin.com/posts/randfishkin_does-your-website-still-matter-if-most-ugcPost-7492702268933369856-3uZr/?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop&amp;rcm=ACoAABxeF9wBdDgZiTbB4x7TrSd98o3m-Nh33HA" target="_blank" rel="noopener">einem Video auf LinkedIn</a> erklärt er, warum Websites weiterhin wichtig sind (ab 1:40 Min.): „Sie alle (die KI-Agenten) verlassen sich auf die Informationen auf Ihrer Website. Wenn Ihre Daten nur auf Drittanbieter-Plattformen zu finden sind und Sie sie nicht auf Ihrer eigenen Website gebündelt haben, glaube ich, dass Sie ein Problem haben. Wenn keine Daten vorhanden sind, steigen die erfundenen KI-Aussagen massiv.“</li>
<li><strong>Brian Balfour war jahrelang Vice President bei Hubspot</strong> und hat mit Reforge seine eigene Firma für KI-orientierte Produktentwicklung gegründet. In einem <a href="https://blog.brianbalfour.com/p/the-next-great-distribution-shift" target="_blank" rel="noopener">Essay</a> fordert er Verlage, Online-Shops und Website-Betreiber zum Handeln auf. Der KI-Shift ist unaufhaltsam. „Bei Plattformwechseln gibt es nur drei Arten von Unternehmen: diejenigen, die sich zu früh bewegen und Ressourcen verschwenden; diejenigen, die sich zu spät bewegen und das Zeitfenster verpassen; und diejenigen, die den Wandel kommen sehen und sich so positionieren, dass sie gewinnen. Wenn du auf dem Friedhof landest, ist das nicht die Schuld von ChatGPT (oder wer auch immer die Plattform ist). Es ist deine eigene. Die Uhr tickt nicht nur, sie beschleunigt sich. Und in diesem Spiel gewinnt am Ende immer die Bank.“</li>
</ul>
<h2>Warum hochwertiger Journalismus nicht ausstirbt</h2>
<p>Die Lage für die Medienbranche ist <strong>festgefahren</strong> – allerdings nicht aussichtslos. Eine <a href="https://datos.live/report/state-of-search-q1-2026/" target="_blank" rel="noopener">Datos-Analyse</a> zeigt, dass im ersten Quartal 2026 die<strong> Zero-Click-Suchen rückläufig</strong> sind. Im März 2025 lag der Wert in Europa noch bei 27,2 Prozent, im März 2026 bei 19,6 Prozent. Gleichzeitig ist die organische Klickrate innerhalb eines Jahres von 40 auf 46 Prozent gestiegen. Das zeigt: Eine erste Trendwende ist bereits erkennbar. Und: Journalistische Inhalte sind nach wie vor wichtig.</p>
<p>Tatsächlich ändert sich das Suchverhalten der Nutzer. Sogenannte Mid-Length-Queries mit sechs bis neun Wörtern gewinnen an Bedeutung. Kurze Suchanfragen beantwortet die KI. Für lange Suchanfragen klicken die Nutzer weiterhin auf Websites und lesen Artikel. Für Verlage bedeutet das: Wer wertlose Inhalte mit wenigen Absätzen erstellt, <strong>wird Traffic verlieren</strong>. Wer hochwertige Inhalte erstellt und tiefgreifende Recherchen liefert, bleibt relevant.</p>
<p>Denn wenn der Anteil der Suchanfragen steigt, wächst auch der Anteil der Klicks. Einerseits ist es verständlich, dass die Verlage am Gewinn von Google beteiligt werden wollen. Andererseits müssen sie sich auch an die eigene Nase fassen. Während sich Google in einem außergewöhnlichen Kraftakt an die neue KI-Umgebung angepasst hat, fahren die allermeisten Medienhäuser seit Jahren das gleiche Konzept: <strong>kurze Online-Meldungen mit Clickbait-Charakter im TikTok-Stil</strong>.</p>
<p>Diese Art von Inhalten wird obsolet. Wertvoll waren sie noch nie. Deshalb wird sich im Zuge der KI-Revolution die <strong>Medienlandschaft mit Sicherheit ausdünnen</strong>. Allerdings zeigen die aktuellen Entwicklungen, dass für qualitativ hochwertigen Journalismus nach wie vor Bedarf und Interesse besteht. Anstatt Zeit und Geld mit Klagewellen zu verschwenden, sollten Verlage besser ihre eigenen Geschäftsmodelle überdenken.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/20/mark-zuckerberg-groesste-drogendealer-aller-zeiten/">Historischer Gerichtsprozess: Ist Mark Zuckerberg der größte Drogendealer aller Zeiten?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/19/anthropic-ki-wasserzeichen/">Einfach nur nutzlos: Anthropic verwässert seine KI durch Wasserzeichen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/18/buecherverscannung-mysterioese-ki-bestellungen/">Bücherverscannung: Mysteriöse KI-Bestellungen privatisieren Wissen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/17/klicks-statt-klima-soziale-medien/">Klicks statt Klima: Wie Medien und Algorithmen unsere Zukunft verzocken</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/24/google-zero-wie-ki-die-medienbranche-ausbeutet/">Google Zero: Wie KI die Medienbranche ausbeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Interview mit Michael Malovecky: Warum KI das klassische Agenturmodell entwertet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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<p>Michael Malovecky ist Wirtschaftspsychologe, war über zwölf Jahre Berater der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und ist seit März 2026 Geschäftsführer der baseplus® DIGITAL MEDIA GmbH, einer Digitalagentur der FUNKE Mediengruppe. baseplus® betreut mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing und führt mit KLINIKA® eine eigene Marke für Praxen und medizinische Einrichtungen. Im Interview erklärt er, warum Marketing ohne [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/24/interview-michael-malovecky/">Interview mit Michael Malovecky: Warum KI das klassische Agenturmodell entwertet</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-79.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Michael Malovecky" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Michael Malovecky ist Wirtschaftspsychologe, war über zwölf Jahre Berater der Gesundheits- und Sozialwirtschaft und ist seit März 2026 Geschäftsführer der baseplus® DIGITAL MEDIA GmbH, einer Digitalagentur der FUNKE Mediengruppe. baseplus® betreut mittelständische Unternehmen im digitalen Marketing und führt mit KLINIKA® eine eigene Marke für Praxen und medizinische Einrichtungen. Im Interview erklärt er, warum Marketing ohne Blick aufs Geschäftsmodell Geld verbrennt, weshalb das klassische Agenturmodell an seine Grenzen stößt und was mittelständische Unternehmen von künstlicher Intelligenz wirklich erwarten können.</strong><br />
<span id="more-320615192"></span></p>
<h3 class="question"><strong>BASIC thinking: Herr Malovecky, Sie sind Wirtschaftspsychologe und kommen aus der Beratung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Wie kommt man von dort in die Digitalbranche?</strong></h3>
<p>Michael Malovecky: Am Anfang stand eine Beobachtung, die mich bis heute begleitet. Die teuersten Probleme eines Unternehmens tauchen in keinem Reporting auf. Dahinter steckt immer dieselbe Frage: Wie treffen Menschen eigentlich Entscheidungen? Deshalb bin ich bei der Wirtschaftspsychologie gelandet, mit einem Bein in der Werbe- und Konsumentenpsychologie und einem in der Arbeits- und Organisationspsychologie. Das eine erklärt, warum jemand ein Angebot annimmt. Das andere erklärt, warum jemand für ein Unternehmen arbeiten will und dort bleibt. Für mich waren das immer zwei Richtungen derselben Frage.</p>
<p>Das Beratungsgeschäft habe ich anschließend von der Pike auf gelernt, bei contec in Bochum, der Unternehmens- und Personalberatung der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Über zwölf Jahre habe ich dort Träger, Verbände und Einrichtungen begleitet, von den großen Wohlfahrtsverbänden über Kliniken bis zu kommunalen und privatwirtschaftlichen Einrichtungen. Das ist eine Branche, in der sich Beratung sofort überprüfen lässt: dünne Margen, ein Fachkräftemangel, der Wachstum stärker begrenzt als jedes Budget, dazu Entscheidungen, an denen am Ende Versorgung hängt. Schöne Konzepte kann man sich dort nicht leisten.</p>
<p>Parallel dazu habe ich früh Verantwortung in der Linie übernommen. Sechs Jahre Marketingleitung, in derselben Zeit der Mitaufbau von conQuaesso JOBS, der Personalberatung des Hauses, später die Leitung der gesamten Binnenorganisation mit über 70 Mitarbeitenden und zuletzt ein Platz in der Geschäftsleitung.</p>
<p>Digital wurde das Ganze aus der Not heraus. In einer Branche, in der klassische Stellenanzeigen längst nicht mehr trugen, mussten wir Menschen über Social Ads, Content und eigene digitale Strecken erreichen, mit eigenem Budget und unmittelbarem Erfolgsdruck. Ich habe Performance Marketing also nicht als Dienstleister kennengelernt, sondern als jemand, der die Zahlen am Monatsende selbst verantworten musste.</p>
<p>Das prägt meinen Blick bis heute. Ich habe als Berater Empfehlungen ausgesprochen und sie im selben Haus als Verantwortlicher liefern müssen. Viele Unternehmen arbeiten an Stellschrauben, die gar nicht die Ursache sind, weil ihnen die Gesamtsicht fehlt. Und Marketing, das isoliert vom Geschäftsmodell gedacht wird, verbrennt Geld, unabhängig davon, wie gut es handwerklich gemacht ist.</p>
<h3>Nach zwölf Jahren Beratung und zuletzt einem Platz in der Geschäftsleitung wechseln Sie in die Geschäftsführung einer Digitalagentur. Was hat den Ausschlag gegeben?</h3>
<p>Wenn ich ehrlich bin, war die Geschäftsführung für mich der logische nächste Schritt. In den Jahren davor habe ich gemerkt, dass ich die volle unternehmerische Verantwortung übernehmen will, mit Ergebnis, Team und Marktposition.</p>
<p>Der zweite Grund war das Umfeld. Die FUNKE Mediengruppe ist einer der traditionsreichsten und größten Medienkonzerne des Landes. Diese Substanz im Rücken zu haben und trotzdem für mittelständische Unternehmen zu arbeiten, ist eine Kombination, die es so selten gibt.</p>
<p>Dazu kam die Konstellation vor Ort. Ich führe baseplus® gemeinsam mit Marvin Schlusen, der Delivery und Technik verantwortet, während bei mir Sales, Marketing und der Umbau der Organisation liegen. Ein Geschäft dieser Größe lässt sich nur zu zweit umbauen, während es gleichzeitig weiterläuft.</p>
<p>Den größten Reiz hat aber die Aufgabe bei baseplus® selbst ausgemacht. Seit Beginn der Digitalisierung hat keine Entwicklung das Agenturgeschäft so grundlegend verändert wie künstliche Intelligenz. Die reine Umsetzung, also das, wofür wir als <a href="https://www.baseplus.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Online-Marketing-Agentur</a> jahrzehntelang bezahlt wurden, verliert an Wert. Gleichzeitig werden die Entscheidungen davor schwieriger, weil sich Kanäle, Suchverhalten und Messbarkeit parallel verändern. Wer dieses Geschäft weiterführt wie bisher, wird in einigen Jahren nicht mehr gebraucht. Das gilt selbstverständlich auch für uns, deshalb bauen wir baseplus® gerade selbst um, bei Struktur, Geschwindigkeit und Leistungstiefe. Diese Aufgabe zu gestalten statt abzuwarten, war für mich die eigentliche Motivation.</p>
<p>Aus der Beratung habe ich vor allem eine Reihenfolge mitgenommen. Wir schauen zuerst auf das Geschäft: Wie verkauft dieses Unternehmen, zu welchem Preis, mit welcher Kapazität. Dazu die Frage, wie die Menschen entscheiden, die es gewinnen will, als Kunden wie als Bewerber. Über Kanäle sprechen wir danach. Das endet gelegentlich damit, dass wir von dem abraten, was ursprünglich beauftragt werden sollte.</p>
<h3>Ihre Kunden sind überwiegend Mittelständler. Was unterscheidet die Arbeit mit ihnen von der mit Konzernen? Und wie führen Sie Ihr eigenes Team?</h3>
<p>Im Mittelstand entscheidet jemand mit echtem unternehmerischem Risiko. Kein Gremium, kein Konzernprozess. Man merkt das schon daran, wie dort Fragen gestellt werden. Es geht selten um Reichweite und fast immer darum, was am Monatsende übrig bleibt. Wenn dann etwas funktioniert, sieht man die Wirkung unmittelbar. In der Auftragslage, im Team, manchmal am ganzen Standort.</p>
<p>Meine Führungsphilosophie lässt sich auf einen Satz reduzieren: ehrlich sein, auch wenn es unbequem ist. Einem Kunden zu sagen, dass sein gewünschtes Projekt gerade nicht die richtige Priorität hat, kostet uns kurzfristig Umsatz. Es ist trotzdem die Voraussetzung dafür, dass er uns in fünf Jahren noch fragt.</p>
<p>In der Führung nach innen verschiebt sich gerade etwas Grundlegendes. Agenturen haben über Jahrzehnte vor allem Fleiß organisiert. Wer viele Stunden sauber abgearbeitet hat, galt als gut. Diesen Teil übernimmt zunehmend die Technologie. Übrig bleibt das, worauf es ohnehin immer angekommen ist: die fachliche Urteilsfähigkeit unserer Leute. Also die Fähigkeit zu sagen, was trägt, was nicht trägt und wo ein Budget besser aufgehoben wäre.</p>
<figure id="attachment_320996151" aria-describedby="caption-attachment-320996151" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-320996151" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58-768x512.jpg 768w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58-330x220.jpg 330w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58-420x280.jpg 420w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-58-615x410.jpg 615w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-320996151" class="wp-caption-text">Bild: baseplus®</figcaption></figure>
<p>Deshalb steht bei baseplus® das Customer-Lead-Modell im Mittelpunkt. Jeder Kunde wird von einer Person geführt, die ihr Fach beherrscht und das Mandat vollständig verantwortet, von der ersten Konzeptidee bis zur Umsetzung. Sie arbeitet fachlich selbst mit und nutzt KI überall dort, wo Arbeit automatisierbar geworden ist. Was sie einem Kunden empfiehlt, kann sie auch begründen. Das unterscheidet eine echte Einschätzung von einer weitergereichten Aufgabe.</p>
<p>Fachliche Tiefe geht dabei nicht verloren. Jeder Customer Lead kommt aus einer Disziplin und hat die Spezialisten des Hauses im Rücken. Verändert hat sich, wer die Entscheidung trifft und wer sie gegenüber dem Kunden begründet.</p>
<p>Führung heißt für mich vor allem, genau diese Urteilsfähigkeit zu ermöglichen. Dafür brauchen Menschen Kontext und die Erlaubnis, eigene Entscheidungen zu treffen, auch wenn eine davon einmal falsch ist. Das ist für alle anstrengender, weil sich Verantwortung dann nicht mehr aufteilen lässt. Meine Erfahrung ist trotzdem ziemlich eindeutig: Menschen wachsen an Verantwortung, die sie tatsächlich haben, nicht an Aufgaben, die sie zugeteilt bekommen.</p>
<h3>Viele Unternehmen investieren in eine neue Website, in SEO oder Google Ads und sehen am Ende trotzdem keine Wirkung im Geschäft. Woran liegt das?</h3>
<p>Weil diese Projekte einzeln beauftragt werden. Meist dort, wo der Schmerz gerade am größten ist. Die Website wirkt veraltet, also wird sie neu gebaut. Der Traffic fehlt, also kommt SEO dazu. Die Anfragen stocken, also startet man Google Ads. Jedes Projekt für sich ist handwerklich oft gut gemacht. Wirtschaftlich passiert trotzdem wenig.</p>
<p>Der erste Grund für ausbleibende Ergebnisse liegt darin, dass die einzelnen Bausteine selten miteinander sprechen. Eine neue Website ist nicht auf die Anfragequalität der Anzeigen ausgelegt. Die <a href="https://www.baseplus.de/seo-agentur/" target="_blank" rel="nofollow noopener">SEO-Strategie</a> folgt einer anderen Zielgruppenlogik als die Inhalte in Social Media. Am Ende produziert jeder Baustein seine eigene Kennzahl. Was das für das Unternehmenswachstum bedeutet, kann niemand sagen.</p>
<p>Der zweite Grund ist psychologischer Natur. Die meisten Unternehmenswebsites sind aus Sicht des Unternehmens gebaut. Sie erzählen, was die Firma alles kann und wie lange es sie schon gibt. Eine Kaufentscheidung läuft anders ab. Der Besucher will in wenigen Sekunden wissen, ob er hier richtig ist und warum er ausgerechnet diesem Anbieter glauben sollte. Er sucht Sicherheit. Wer ihm stattdessen Selbstdarstellung liefert, bekommt Besucher ohne Anfragen. In unseren Analysen sehen wir regelmäßig Websites mit solidem Traffic und einer geringen Anfragequote. In einem Projekt aus dem vergangenen Jahr lag die Anfragequote nach dem Umbau um 44 Prozent höher, bei unverändertem Traffic. Verändert wurde dort nicht das Design, sondern die Reihenfolge, in der die Seite die Fragen des Besuchers beantwortet.</p>
<p>Künstliche Intelligenz verschärft dieses Problem gerade. Ein wachsender Teil der Interessenten kommt heute vorinformiert auf eine Website, weil die Vorauswahl bereits in ChatGPT, Perplexity oder den AI Overviews von Google gefallen ist. Diese Besucher sind weiter in ihrer Entscheidung und entsprechend ungeduldiger. Wer sie mit einer Imageseite empfängt, verliert sie sofort. In den Analysen unserer eigenen Kundenprojekte sehen wir bei informationsgetriebenen Seiten seit gut einem Jahr spürbar weniger organische Besuche, während die Anfragequalität der verbleibenden Besucher steigt. Umso teurer wird jeder einzelne Besuch, der keine Conversion auslöst.</p>
<p>Der dritte Grund liegt in der Organisation. Marketing wird in vielen mittelständischen Unternehmen getrennt von Vertrieb und Kapazitätsplanung entschieden. Dann laufen Kampagnen an, während im Vertrieb niemand die Anfragen nachfasst oder die Leistungserbringung längst an der Auslastungsgrenze arbeitet. Die Nachfrage ist da. Verarbeiten kann das Unternehmen sie nicht. Bei Protection One haben wir genau deshalb zuerst den Anfrageprozess umgebaut. Das Ergebnis waren 30 Prozent mehr Leads über eigens entwickelte Leadgeneratoren, bei gleichbleibendem Budgeteinsatz.</p>
<p>Bei baseplus® beginnt deshalb jedes größere Mandat mit dem Blick auf das Geschäft. Marketing ist die letzte Meile einer unternehmerischen Entscheidung, die vorher fallen muss.</p>
<h3>Sie halten das klassische Agenturmodell für überholt. Ist dieses Urteil nicht auch bequem für jemanden, der ein anderes Modell verkauft?</h3>
<p>Der Einwand ist berechtigt und ich löse ihn nicht auf. Ich verdiene Geld mit dem Modell, das ich hier für richtig halte. Deshalb nenne ich lieber die Bedingung, unter der ich falsch liege. Wenn ein Unternehmen intern jemanden hat, der Website, Kampagnen, Vertrieb und Recruiting zusammenhält, dann sind vier spezialisierte Agenturen die bessere Lösung. In Konzernen gibt es diesen Menschen. Im Mittelstand habe ich ihn selten getroffen.</p>
<p>Das klassische Agenturmodell ist historisch gewachsen. Eine Agentur baut die Website, eine zweite macht SEO, eine dritte Social Ads, dazu kommt vielleicht noch PR. Jede dieser Agenturen optimiert ihren eigenen Bereich. Das ist völlig verständlich, denn genau dafür wurde sie beauftragt. Für das Gesamtergebnis ist am Ende niemand zuständig. Der einzige Mensch, der alles zusammenhalten könnte, ist der Unternehmer selbst. Im Mittelstand hat er dafür keine Zeit.</p>
<p>Der tiefere Grund für das Ende dieses Modells liegt im Vergütungsmodell der Agenturbranche. Da muss ich als Vertreter dieser Branche ehrlich sein: Wer Leistungen verkauft, verdient an Leistungen. Er hat wenig wirtschaftliches Interesse daran, einem Kunden zu sagen, dass dessen geplante Kampagne in diesem Jahr wenig bringen wird, weil zuerst der Vertriebsprozess dahinter stehen muss. Ein Partner, der am Geschäftsergebnis gemessen wird, muss genau diesen Satz sagen können. Auch wenn dieser Satz ihn kurzfristig Umsatz kostet.</p>
<p>Ein Wachstumspartner unterscheidet sich von einer klassischen Online-Marketing-Agentur vor allem in der Ausgangsfrage. Sie lautet nicht, wie ein Unternehmen an mehr Klicks kommt. Sie lautet: Was muss passieren, damit dieses Unternehmen in zwölf Monaten nachweisbar gewachsen ist? Daraus ergibt sich alles andere. Die Priorisierung, die Verteilung des Budgets über die Kanäle und die Frage, woran Erfolg überhaupt gemessen wird.</p>
<p>Künstliche Intelligenz beschleunigt das Ende dieses Modells zusätzlich. Solange die Umsetzung teuer war, ergab die Aufteilung in viele Spezialagenturen wirtschaftlich Sinn. Genau diese Umsetzung verliert gerade an Wert. Was knapp bleibt, ist die Fähigkeit, aus vielen möglichen Optionen die richtige auszuwählen und Verantwortung für diese Auswahl zu übernehmen. Ein Modell, das seinen Wert aus der Menge produzierter Leistungen zieht, verliert damit seine Grundlage.</p>
<p>Bei baseplus® bedeutet das ein Team mit einer gemeinsamen Datenbasis, das für das Gesamtergebnis geradesteht statt für einzelne Teilleistungen. Wie gut das funktioniert, zeigt sich weniger an einzelnen Kampagnen als an der Dauer der Zusammenarbeit. Unsere Mandate laufen im historischen Mittel 48 Monate.</p>
<h3><b>Sie beschreiben digitales Wachstum in vier Ebenen: Plattform, Sichtbarkeit, Nachfrage und datenbasierte Steuerung. Das klingt zunächst nach Modell. Was bedeutet es praktisch?</b></h3>
<p>Am einfachsten lässt sich das Zusammenspiel dieser vier Bausteine an einem Beispiel zeigen. Eine starke Sichtbarkeit über SEO und Social Media bringt einem Unternehmen wenig, wenn die digitale Plattform die Besucher nicht in echte Anfragen umwandelt. Umgekehrt entfaltet die beste Website keine Wirkung, wenn niemand sie findet. Beide Bausteine kosten für sich genommen Geld. Erst gemeinsam erzeugen sie Umsatz.</p>
<p>Die Nachfrage-Ebene sorgt dafür, dass aus Sichtbarkeit tatsächlich Kundenbeziehungen entstehen. Zwischen dem ersten Kontakt und einer Kaufentscheidung liegen bei erklärungsbedürftigen Leistungen oft Monate. In dieser Zeit entscheidet sich, ob ein Interessent das Unternehmen wieder vergisst oder ob er es als naheliegende Wahl wahrnimmt. Dafür braucht es <a href="https://www.baseplus.de/performance-marketing-agentur/" target="_blank" rel="nofollow noopener">performancestarke Kampagnen</a> und Inhalte zum jeweiligen Zeitpunkt der Entscheidung.</p>
<p>Die vierte Ebene, datenbasierte Steuerung und KI, ist das Nervensystem des Ganzen. Sie zeigt, welcher Kanal wirklich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Sie automatisiert dort, wo Arbeit automatisierbar geworden ist. Und sie wird gerade zur wichtigsten der vier Ebenen. Vor zehn Jahren ließ sich Marketing mit drei Kanälen und einem Monatsbericht überblicken. Heute sprechen wir über Suchmaschinen, KI-Antwortsysteme, mehrere Social-Plattformen, veränderte Einwilligungsregeln und deutlich kürzere Kampagnenzyklen. Ohne gemeinsame Datenbasis wird daraus ein Bauchgefühl mit hohem Budget.</p>
<p>Welcher der vier Bausteine zuerst bearbeitet wird, hängt vom Engpass des jeweiligen Unternehmens ab. Bei Protection One lag genügend Sichtbarkeit vor, die Plattform verlor die Besucher jedoch vor dem Anfrageformular. Dort wäre zusätzliches Werbebudget verbranntes Geld gewesen. Bei einem mittelständischen Hersteller aus der Industrietechnik war die Website ausgezeichnet, in seinem Markt kannte das Unternehmen aber kaum jemand. Bei einer Facharztpraxis mit mehreren Standorten lag der Engpass wieder woanders, dort war die Sichtbarkeit im Einzugsgebiet vorhanden und die Terminvergabe hat die Anfragen verloren. Diese Diagnose ist der Grund, warum baseplus® jedes Mandat mit einer Bestandsaufnahme über alle vier Ebenen beginnt und nicht mit einem Leistungsangebot.</p>
<p>Fehlt eine dieser Ebenen dauerhaft, verliert das gesamte System an Wirkung. Die anderen drei arbeiten dann gegen einen Engpass an, den sie selbst nicht auflösen können.</p>
<h3>Für viele Betriebe ist der Fachkräftemangel inzwischen das größere Problem als fehlende Kunden. Lässt sich Recruiting mit denselben Werkzeugen betreiben wie Marketing?</h3>
<p>Für viele mittelständische Unternehmen ist Personal längst die härtere Wachstumsgrenze als der Markt. Die Aufträge wären da. Es fehlen die Menschen, die sie abarbeiten. Trotzdem wird Recruiting budgetär oft wie eine Verwaltungsaufgabe behandelt, während Marketing als Investition gilt. Beides zahlt auf dieselbe Frage ein: Kann dieses Unternehmen wachsen?</p>
<p>Die Zahlen dazu sind eindeutiger, als viele annehmen. Nach der Auswertung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung entfielen zuletzt rund 72 Prozent aller rechnerisch nicht besetzbaren Stellen in Deutschland auf kleine und mittlere Unternehmen. In der Zahnmedizin, der Altenpflege und der Bauelektrik sind es etwa 90 Prozent. Der Fachkräftemangel ist damit in weiten Teilen ein Mittelstandsthema.</p>
<p>Kundengewinnung und Personalgewinnung folgen technisch derselben Logik. Dieselben Kanäle, dieselbe Mechanik, dieselbe Frage nach der Zielgruppe. Auch psychologisch ist der Unterschied kleiner, als die meisten annehmen. Ein Bewerber trifft eine Kaufentscheidung mit hohem persönlichem Risiko. Er investiert seine Lebenszeit, nicht nur Geld. Entsprechend sucht er Sicherheit, bevor er sich bewegt. Karriereseiten, die vor allem Anforderungen auflisten, geben ihm diese Sicherheit nicht.</p>
<p>Große Konzerne haben für dieses Thema eigene Employer-Branding-Budgets und ganze Teams. Kleinere und mittlere Unternehmen kämpfen um jede einzelne Bewerbung, besonders bei Ausbildungsplätzen. Beim Nachwuchs zeigt sich dasselbe Muster in besonders unangenehmer Form. 2025 blieben in Deutschland 54.400 Ausbildungsstellen unbesetzt, während im selben Jahr 84.400 junge Menschen keine Ausbildungsstelle gefunden haben. Beide Zahlen stammen vom Bundesinstitut für Berufsbildung und sie stehen nebeneinander. In vielen Regionen und Berufen suchen also beide Seiten zur selben Zeit und finden sich trotzdem nicht. Das ist eine Sichtbarkeitsaufgabe und keine Frage des Gehalts. Der Grund liegt selten in der Qualität als Arbeitgeber. Diese Unternehmen gehen in der digitalen Sichtbarkeit gegenüber größeren Marken schlicht unter.</p>
<figure id="attachment_320996156" aria-describedby="caption-attachment-320996156" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-320996156" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144-768x512.jpg 768w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144-330x220.jpg 330w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144-420x280.jpg 420w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-144-615x410.jpg 615w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-320996156" class="wp-caption-text">Bild: baseplus®</figcaption></figure>
<p>Fachkräftegewinnung war über zwölf Jahre mein tägliches Thema in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Das ist die Branche, in der der Fachkräftemangel früher zugeschlagen hat als in jeder anderen. Was dort funktioniert, funktioniert im Handwerk oder im produzierenden Mittelstand ebenfalls. Sichtbar werden dort, wo die Zielgruppe tatsächlich unterwegs ist. Ehrlich zeigen, wie der Arbeitsalltag aussieht. Bewerbungshürden abbauen, bis eine Bewerbung in wenigen Minuten möglich ist. baseplus® hat diesen Bereich deshalb bewusst als eigenes Feld aufgebaut. Für Praxen und medizinische Einrichtungen arbeiten wir unter der eigenen Marke KLINIKA®, weil sich Zielgruppen, rechtlicher Rahmen und Wettbewerb dort deutlich vom übrigen Mittelstand unterscheiden.</p>
<p>Steuerbar wird das erst, wenn beide Bereiche in denselben Zahlen sichtbar sind. Im baseplus OS sehen Kunden, welche Kampagne welche Bewerbungen bringt, wo eine Azubi-Kampagne nachjustiert werden muss und wie sich die Kosten pro Bewerbung entwickeln. Erst dieser gemeinsame Blick macht Recruiting zu dem, was es sein sollte: ein zweiter ernst genommener Wachstumsbereich neben der Kundengewinnung.</p>
<h3>Kaum ein Thema wird derzeit so oft beschworen wie künstliche Intelligenz. Was davon hilft mittelständischen Unternehmen im Marketing tatsächlich?</h3>
<p>Die größte Veränderung im Mittelstand ist, dass künstliche Intelligenz auf Geschäftsführungsebene angekommen ist. Vor zwei Jahren war das ein Thema für einzelne Interessierte im Team. Heute steht es in Strategiesitzungen auf der Agenda. Gleichzeitig ist die Verunsicherung groß. Viele Unternehmer wissen, dass sie handeln müssen. Wo sie konkret ansetzen sollen, weiß kaum jemand.</p>
<p>Die Werkzeuge werden einfacher, das Marketing wird trotzdem komplexer. Inhalte zu produzieren kostet fast nichts mehr, entsprechend steigt die Menge in jedem Kanal. Sichtbarkeit wird dadurch teurer statt billiger. Parallel zerfällt die Messbarkeit, weil ein Teil der Kundenreise in Systemen stattfindet, die bislang kein klassisches Tracking anbieten. Für ein mittelständisches Unternehmen ohne eigene Marketingabteilung ist das nebenbei nicht mehr zu steuern.</p>
<p>Am stärksten unterschätzt wird gerade, wie sich das Suchverhalten verändert. Immer mehr Kaufentscheidungen beginnen nicht mit zehn geöffneten Suchergebnissen, sondern mit einer verdichteten Antwort aus ChatGPT, Gemini, Perplexity oder den AI Overviews von Google. Menschen delegieren damit einen Teil ihrer Vorauswahl an ein System, dem sie vertrauen. Wer in diesen Antworten nicht vorkommt, verliert Anfragen und Bewerbungen, ohne dass es in den klassischen Auswertungen auffällt. Das ist die gefährlichste Art, Marktanteile zu verlieren, weil sie erst sichtbar wird, wenn die Zahlen längst gesunken sind. baseplus® prüft deshalb für jeden Kunden die Darstellung in diesen Antwortsystemen und arbeitet gezielt an dieser Sichtbarkeit.</p>
<p>Echten Mehrwert liefert künstliche Intelligenz überall dort, wo sie auf einer sauberen Datenbasis aufsetzt. In der Auswertung von Kampagnendaten und im Reporting, das dadurch nicht mehr monatlich, sondern laufend möglich wird. Auch in der Content-Produktion innerhalb klarer strategischer Leitplanken. Was dabei entsteht, ist kein niedrigerer Preis, sondern eine andere Leistung. Die Zeit, die früher in Aufbereitung floss, geht heute in Analyse, in Beratung und in häufigere Anpassung der laufenden Kampagnen. Wertlos bleibt der Einsatz von KI dagegen, wenn ein Unternehmen nicht entschieden hat, welche Zielgruppe es überhaupt gewinnen will. Dann entsteht sehr schnell sehr viel Material ohne Wirkung.</p>
<p>Für unsere Branche bedeutet diese Entwicklung eine Verschiebung des Wertes. Billiger wird das Mittelmaß. Ein durchschnittlicher Text, eine durchschnittliche Anzeige, ein durchschnittlicher Entwurf entstehen heute in Minuten und genau deshalb wirken sie immer weniger. Gleichzeitig steigt die Messlatte für alles, was auffallen soll. Knapp und wertvoll wird die Entscheidung davor. Also welches Ziel ein Unternehmen verfolgt, welche Zielgruppe es wirklich braucht und worauf es bewusst verzichtet. Agenturen, die im Kern Stunden verkaufen, werden das in den nächsten Jahren deutlich spüren. Für Unternehmen, die ein Ergebnis einkaufen, ändert sich am Preis wenig. Sie bekommen für dasselbe Budget mehr Tiefe.</p>
<h3>Mit dem baseplus OS legen Sie Kunden Ihre eigenen Zahlen, Projekte und Verträge offen. Warum diese Offenheit?</h3>
<p>Die meisten mittelständischen Unternehmen haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Datenproblem. Die Zahlen liegen verteilt in der Website-Analyse, in den Werbekonten, im CRM und in der Buchhaltung. Jedes System zeigt einen Ausschnitt. Zusammengeführt wird selten etwas, weil dafür im Marketing eines Mittelständlers schlicht die Kapazität fehlt. Genau diese Datenbasis, die große Unternehmen mit eigenen Analytics-Teams selbstverständlich haben, fehlt dort.</p>
<p>Das baseplus OS schließt diese Lücke. Es führt Website-Daten, Performance-Daten und Marketingdaten an einer Stelle zusammen und lässt sich zusätzlich an die Systeme des Kunden anbinden. Damit entsteht keine weitere Auswertung, sondern eine Entscheidungsgrundlage. Ein Geschäftsführer sieht, was seine Kundengewinnung tatsächlich kostet, welcher Kanal trägt und wo Budget gerade wirkungslos läuft. Ergänzend sieht er, woran im Projekt gearbeitet wird und welche Leistungen und Verträge aktiv laufen.</p>
<p>Der Zeitfaktor ist dabei entscheidend geworden. Ein Reporting, das einmal im Monat kommt, ist bei der Geschwindigkeit heutiger Kanäle ein Blick in die Vergangenheit. Entschieden wird dann auf Basis von Zahlen, die beim Lesen schon überholt sind. Laufende Sichtbarkeit verändert die Qualität der Zusammenarbeit spürbar. Niemand sammelt vor einem Termin noch Zahlen zusammen. Diskutiert wird über Ergebnisse und Prioritäten statt über die Herkunft einer Kennzahl.</p>
<figure id="attachment_320996154" aria-describedby="caption-attachment-320996154" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-320996154" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292.jpg 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292-768x512.jpg 768w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292-330x220.jpg 330w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292-420x280.jpg 420w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/baseplus_fotoshooting-292-615x410.jpg 615w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-320996154" class="wp-caption-text">Bild: baseplus®</figcaption></figure>
<p>Für mich ist Transparenz kein Servicemerkmal, sondern die Grundvoraussetzung für eine Zusammenarbeit, in der beide Seiten auf derselben Datenbasis entscheiden. Das ist auch für baseplus® unbequem, weil unsere eigene Arbeit damit jederzeit überprüfbar wird. Genau so soll es sein.</p>
<p>Aktuell läuft das baseplus OS in der Erprobung mit ausgewählten Kunden. Der marktfähige Rollout folgt im vierten Quartal 2026. Für mich ist es der wichtigste Baustein der nächsten Jahre, weil es den Unterschied zwischen einem Dienstleister und einem Partner sichtbar macht.</p>
<h3>Wo soll baseplus in fünf Jahren stehen? Woran werden Sie merken, ob der Weg richtig war?</h3>
<p>Konkret heißt das für 2031: baseplus® ist der erste Anlaufpunkt für mittelständische Unternehmen, die keine eigene Marketingabteilung haben und trotzdem digital wachsen wollen. Die Adresse, bei der ein Unternehmer anruft, wenn er wissen will, woran es gerade wirklich hängt.</p>
<p>Unsere Kunden sind Unternehmen, die ihr Marketing externalisieren. Sie haben keine eigene Marketingabteilung oder ein sehr kleines Team, das ohnehin am Limit arbeitet. Für sie ist die Koordination von vier Dienstleistern keine Lösung, sondern zusätzliche Arbeit. Sie brauchen einen Partner, der Websites, Kampagnen, Anfragen, Bewerbungen und die Anbindung an ihre eigenen Systeme zusammen denkt und das Gesamtergebnis verantwortet. Diese Rolle wollen wir für den Mittelstand besetzen.</p>
<p>Künstliche Intelligenz verändert dabei zwei Dinge gleichzeitig. Sie verändert, was wir für Kunden leisten können. Und sie verändert die Geschwindigkeit, in der wir es tun. Mit agentischen Systemen lassen sich Abläufe umsetzen, die vor zwei Jahren noch Wochen an Abstimmung gekostet hätten. Deshalb baut baseplus® gerade das nächste Leistungsfeld auf: KI-gestützte Prozessautomatisierung für unsere Kunden. Also Marketing- und Vertriebsprozesse, die nicht nur beraten und gebaut, sondern automatisiert betrieben werden. Für ein mittelständisches Unternehmen ohne eigenes Digitalteam ist das ein Sprung, den es allein kaum schafft.</p>
<p>Dafür bauen wir baseplus® selbst um. Unsere Leistungen greifen künftig entlang dieser Kette ineinander statt nebeneinanderzustehen. Wir arbeiten an der Geschwindigkeit, mit der ein Projekt live geht. Genauso an der fachlichen Tiefe in jeder einzelnen Disziplin. Mit dem baseplus OS entsteht die technologische Grundlage, auf der Beratung, Umsetzung und Steuerung zusammenlaufen. Ein Unternehmen, das seine Kunden zu Veränderung berät, muss diese Veränderung zuerst bei sich selbst durchziehen.</p>
<p>Die FUNKE Mediengruppe im Rücken bedeutet für unsere Kunden vor allem zwei Dinge. Das erste ist Solidität. Wer eine mehrjährige Digitalstrategie aufsetzt, geht eine Abhängigkeit von seinem Partner ein und will wissen, dass dieser Partner in fünf Jahren noch da ist. Das zweite ist das Netzwerk dahinter. Reichweite, Medienmarken und Marktzugang einer der größten Mediengruppen des Landes stehen unseren Kunden im Bedarfsfall offen. Diese Kombination aus Beratungsnähe und Konzernrückhalt findet man am Markt selten.</p>
<p>Der Maßstab für Erfolg ist bei baseplus® einfach formuliert. Steht ein Kundenunternehmen nach drei, fünf oder zehn Jahren mit uns nachweisbar besser da als ohne uns? Wenn Kunden über Jahre bleiben und uns aktiv weiterempfehlen, ist das der ehrlichste Erfolgsindikator, den es in diesem Geschäft gibt.</p>
<p>Der zweite Maßstab betrifft unser Team. Ein Unternehmer soll unsere Leute als die Experten wahrnehmen, die sie sind, und ihre Einschätzung auch dann hören wollen, wenn sie seiner eigenen widerspricht. Partnerschaftlich in der Zusammenarbeit, fachlich führend in der Sache. Künstliche Intelligenz liefert uns immer mehr Möglichkeiten. Die Auswahl daraus bleibt eine menschliche Leistung. Wenn wir die dauerhaft besser treffen als andere, mache ich mir um die Zukunft dieses Geschäfts keine Sorgen.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>
<hr />
<h3><span style="color: #999999;">Quellenangaben</span></h3>
<p><span style="color: #999999;">&#8222;Rund 72 Prozent der Fachkräftelücke entfallen auf KMU, rund 90 Prozent bei Zahnmedizin, Altenpflege und Bauelektrik&#8220;: KOFA-Studie &#8222;Fachkräftemangel in KMU&#8220;, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung am Institut der deutschen Wirtschaft, Erhebungszeitraum Juli 2024 bis Juni 2025</span></p>
<p><span style="color: #999999;">&#8222;54.400 unbesetzte Ausbildungsstellen und 84.400 unversorgte Bewerber im Jahr 2025&#8220;: Bundesinstitut für Berufsbildung, Erhebung zum Stichtag 30.09.2025</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/24/interview-michael-malovecky/">Interview mit Michael Malovecky: Warum KI das klassische Agenturmodell entwertet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Das weiß ChatGPT alles über dich: Dieses Tool wertet deine Chats aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 03:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>Je alltäglicher der Gebrauch von Künstlicher Intelligenz ist, desto schneller landen sensible Nutzer-Informationen auf den Servern der jeweiligen Anbieter. Ein neues kostenloses Online-Tool zeigt, wie viel ChatGPT und Co. wirklich über dich wissen.  Künstliche Intelligenz im beruflichen Alltag zu nutzen, ist mittlerweile normal. Auch im Privatleben ist KI vielen Menschen eine Stütze. Sie planen Aktivitäten [&#8230;]</p>
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<p><strong>Je alltäglicher der Gebrauch von Künstlicher Intelligenz ist, desto schneller landen sensible Nutzer-Informationen auf den Servern der jeweiligen Anbieter. Ein neues kostenloses Online-Tool zeigt, wie viel ChatGPT und Co. wirklich über dich wissen. </strong></p>
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<p>Künstliche Intelligenz im beruflichen Alltag zu nutzen, ist mittlerweile normal. Auch im Privatleben ist KI vielen Menschen eine Stütze. Sie planen Aktivitäten und Urlaube oder holen sich Rat. Um passende Ergebnisse zu generieren, teilen sie in Chats nicht selten persönliche Informationen.</p>
<p>Einer <a href="https://www.bitkom.org/sites/main/files/2026-04/bitkom-praesentation-kuenstliche-intelligenz-2026-der-blick-der-deutschen-auf-die-neue-technologie.pdf" target="_blank" rel="noopener">Bitkom-Umfrage</a> vom April 2026 zufolge setzt rund ein Drittel der Menschen in Deutschland mindestens einmal pro Woche KI ein, 15 Prozent sogar täglich. Am beliebtesten ist ChatGPT, das 71 Prozent der KI-Nutzer verwenden. Gleich danach landet Gemini mit 50 Prozent auf Platz zwei. Platz drei geht an Copilot mit 43 Prozent. Claude kommt auf fünf Prozent.</p>
<h2>KI-Nutzung: Sorge um Datenschutz sinkt</h2>
<p>Aus der Bitkom-Studie geht auch hervor, dass die Sorge um die eigene Datensicherheit eher sinkt, obwohl immer mehr persönliche Informationen in den KI-Chats landen. So äußerten etwa 43 Prozent der Befragten Bedenken, dass ihre persönlichen Daten nicht sicher sind. Im Vorjahr waren es noch 51 Prozent.</p>
<p>Um mehr Sensibilität dafür zu schaffen, hat das Schweizer Unternehmen Proton ein kostenloses Online-Tool veröffentlicht: <a href="https://proton.me/lumo/ai/ai-paper-trail" target="_blank" rel="noopener">AI Paper Trail</a>. Damit können Nutzer selbst überprüfen, wie viel eine KI tatsächlich über sie weiß.</p>
<p>&#8222;Jeder Chat mit einer gängigen KI hinterlässt Spuren&#8220;, schreibt das Unternehmen. &#8222;Alles, was Sie eingeben, wird gespeichert und analysiert, und es kann leicht passieren, dass Sie damit die Modelle der KI trainieren und ein Profil über sich selbst erstellen. Selbst beiläufige Eingaben können sehr persönliche Details preisgeben – von Ihrer Arbeit und Ihren Gewohnheiten bis hin zu Ihren Beziehungen und Ihrer Identität.&#8220;</p>
<h2>AI Paper Trail zeigt: Das weiß ChatGPT über dich</h2>
<p>Aktuell unterstützt AI Paper Trail ChatGPT und Claude. Künftig sollen aber noch weitere Plattformen dazukommen. Nutzer können ihre Gesprächsdaten bei den beiden KI-Systemen exportieren und im Tool hochladen.</p>
<p>Anschließend bekommen sie einen detaillierten Report über ihre persönliche Datenlage. Dabei analysiert das Tool die hochgeladenen Informationen wie folgt.</p>
<ul>
<li><strong>Datenschutztyp des Nutzers:</strong> Diese Persönlichkeitsbezeichnung basiert auf seinem Umgang mit Datenschutz.</li>
<li><strong>Expositionswert:</strong> eine numerische Punktzahl, die auf der Anzahl der extrahierten Datenpunkte und deren Aussagekraft basiert.</li>
<li>KI-Wissen: Das Tool identifiziert persönliche Daten des Users und seine Identität sowie Adresse, Gewohnheiten und Beziehungen.</li>
<li><strong>Datenwert:</strong> AI Paper Trail errechnet, wie viel die Daten dem jeweiligen KI-Anbieter wert sind, in realen Dollarbeträgen.</li>
</ul>
<h3>So nutzt du das kostenlose Online-Tool</h3>
<p>Um das Proton-Tool zu nutzen, musst du deine Daten zunächst beim jeweiligen KI-Anbieter exportieren:</p>
<p><strong>Für ChatGPT-Nutzer</strong></p>
<ol>
<li>Melde dich bei deinem <strong>ChatGPT-Konto</strong> an.</li>
<li>Klicke auf dein <strong>Profil-Symbol</strong> in der unteren linken Ecke der Seite.</li>
<li>Gehe zu <strong>Einstellungen</strong>, dann <strong>Datenkontrollen</strong>.</li>
<li>Suche nach &#8222;<strong>Daten exportieren</strong>&#8220; und klicke auf &#8222;<strong>Export</strong>&#8222;.</li>
<li>Bestätige im Pop-up-Fenster mit &#8222;<strong>Export bestätigen</strong>&#8222;.</li>
</ol>
<p><strong>Für Claude-Nutzer</strong></p>
<ol>
<li>Melde dich bei deinem <strong>Claude-Konto</strong> an.</li>
<li>Klicke auf dein <strong>Profil-Symbol</strong> in der unteren linken Ecke der Seite.</li>
<li>Gehe zu <strong>Einstellungen</strong>, dann <strong>Datenschutz</strong>.</li>
<li>Klicke unter deinen Daten auf &#8222;<strong>Daten exportieren</strong>&#8222;.</li>
<li>Folge den Anweisungen, um den Export zu bestätigen.</li>
</ol>
<p>Wichtig: Besonders bei ChatGPT kann der Download einige Stunden bis Tage dauern. Für Business- und Enterprise-Kunden steht die Export-Funktion gar nicht zur Verfügung.</p>
<p>Sobald du deine Daten exportiert hast, erhältst du einen Download-Link per Mail. Anschließend musst du die jeweiligen Dateien bei AI Paper Trail hochladen.</p>
<h2>Der Datenschutz-Selbsttest: Was weiß die ChatGPT über mich?</h2>
<p>Meine Erfahrung: Da der Export meiner ChatGPT-Daten extrem zeitaufwendig zu sein scheint, habe ich den Test mit Claude durchgeführt. Ich musste erkennen, dass ich ein offenes Buch bin. Das Tool stufte mich als leicht zu profilieren ein und vergab einen Expositionswert im oberen Mittelfeld.</p>
<p>Am meisten weiß die KI über meinen Beruf, mein soziales Umfeld und meine finanzielle Situation. Darüber wundere ich mich grundsätzlich nicht, da ich die KI häufig nutze, um verschiedene Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten durchzurechnen.</p>
<p>Was mir auffällt, ist, dass sich die Rückschlüsse über viele einzelne Chats hinweg ergeben, auch wenn ich sie nie ausdrücklich mitgeteilt habe. Auch Proton stellt dieses System als zentrales Argument dar: Nicht einzelne Prompts verraten etwas. Stattdessen ergibt sich ein Muster aus der täglichen Nutzung über viele Monate hinweg.</p>
<p>Der Online-Check hat mir auf jeden Fall die Augen geöffnet. Zwar teile ich nie sensible Informationen wie Bankdaten, meine Adresse, Klarnamen oder so mit KI. Dennoch lesen die Anbieter meine Persönlichkeit und Interessen viel deutlicher aus, als ich erwartet habe.</p>
<h2>ChatGPT und Claude: So geht Datenschutz bei der KI-Nutzung</h2>
<p>Damit Nutzer ihre Daten besser schützen können, gibt Proton selbst einige Nutzungstipps am Ende jedes Reports aus. Der wichtigste Punkt: Teile nur, was wirklich nötig ist. Namen, Adressen, finanzielle Angaben oder andere identifizierende Informationen gehören nicht ins Chatfenster.</p>
<p>Außerdem lohnt sich ein Blick in die Datenschutzeinstellungen des jeweiligen Anbieters. Proton rät, Chat-Verlauf und Modelltraining nach Möglichkeit zu deaktivieren. Bei ChatGPT findest du den entsprechenden Schalter unter Einstellungen und Datenkontrollen, bei Claude unter Einstellungen und Datenschutz.</p>
<p>Außerdem empfiehlt Proton, regelmäßig zu prüfen, welche Daten die genutzten KI-Systeme über dich gespeichert haben. Lösche alles, was du nicht mehr brauchst. Beide Anbieter bieten dafür eigene Modi an, temporäre Chats bei ChatGPT und Inkognito-Chats bei Claude, in denen Gespräche weder im Verlauf landen noch für das Training verwendet werden.</p>
<h2>Wer hinter AI Paper Trail steckt</h2>
<p>So nützlich das Tool auch ist: Es lohnt sich ein Blick darauf, wer es anbietet. Proton ist ein Schweizer Unternehmen, das mit verschlüsselten Diensten wie Proton Mail bekannt wurde und mit Lumo einen eigenen KI-Assistenten betreibt.</p>
<p>Kein Wunder also, dass das Unternehmen diesen als Alternative zu den bekannten US-Plattformen empfiehlt. AI Paper Trail ist zwar kostenlos, aber nicht interessenfrei. Das Tool macht ein reales Problem sichtbar und liefert die Lösung gleich mit. Trotzdem bleibt der Selbsttest allemal aufschlussreich und ein sinnvoller Denkanstoß.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/18/ki-chatbot-wechsel/">KI-Chatbot ohne Verluste wechseln: So nimmst du deine Einstellungen mit</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/02/11/datenschutz-chatgpt/">Datenschutz bei ChatGPT: Mit diesen 10 Tipps kannst du dich schützen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/17/datenschutz-fragen-kompetenz/">Mit diesen 4 Fragen kannst du deine Datenschutzkompetenz testen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/14/ki-lernt-programmieren/">Künstliche Neugier: Neues KI-Modell trainiert sich selbst</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/24/tool-ki-datenschutz/">Das weiß ChatGPT alles über dich: Dieses Tool wertet deine Chats aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Klimakiller Zement könnte plötzlich fast klimaneutral werden</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/23/zement-klimaneutral/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/23/zement-klimaneutral/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 03:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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<p>Der Einsatz von elektrischen Öfen und die CO2-Abscheidung könnten bald dafür sorgen, dass Zement klimaneutral wird. Damit ließen sich theoretisch bis zu fünf Prozent der globalen CO2-Emissionen reduzieren. Durch den fortschreitenden Klimawandel wird es immer wichtiger, Emissionen vorsorglich einzusparen. Doch jeder Sektor trägt unterschiedlich stark zur Erderwärmung bei und birgt unterschiedliche Herausforderungen. Ein Beispiel ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/23/zement-klimaneutral/">Klimakiller Zement könnte plötzlich fast klimaneutral werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/zement-klimaneutral.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="zement-klimaneutral" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Der Einsatz von elektrischen Öfen und die CO2-Abscheidung könnten bald dafür sorgen, dass Zement klimaneutral wird. Damit ließen sich theoretisch bis zu fünf Prozent der globalen CO2-Emissionen reduzieren.</strong></p>
<p><span id="more-321082541"></span></p>
<p>Durch den fortschreitenden Klimawandel wird es immer wichtiger, Emissionen vorsorglich einzusparen. Doch jeder Sektor trägt unterschiedlich stark zur Erderwärmung bei und birgt unterschiedliche Herausforderungen. Ein Beispiel ist die Zementindustrie. Diese verursacht etwa fünf bis acht Prozent der weltweit entstehenden CO2-Emissionen.</p>
<p>Ein Forscherteam der ETH Zürich <a href="https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2026/08/wie-zementwerke-der-atmosphaere-co2-entziehen-koennen.html" target="_blank" rel="noopener">untersuchte</a> kürzlich die dahinterstehenden Daten des Partnerunternehmens Heirloom Carbon Technologies. Dabei fiel auf, dass bei der weltweiten Produktion von rund vier Milliarden Tonnen Zement pro Jahr ein enormes Reduktionspotenzial liegt. Und zwar um bis zu 78 Prozent bis in das Jahr 2050. Möglich machen sollen es verschiedene Ansätze.</p>
<h2>Direct Air Capture und Elektroöfen sollen Zement klimaneutral machen</h2>
<p>Dahinter steckt laut der Untersuchung etwa die Kopplung von Direct Air Capture (DAC) auf Kalzium-Looping-Basis mit der Zementproduktion. Denn Zementwerke und solche DAC-Anlagen nutzen die gleichen chemischen Kalziumbindungen (Kalkstein) und denselben Prozess der Kalzinierung.</p>
<p>Ein weiterer Baustein soll die Nutzung von strombetriebenen Kalzinieröfen anstatt der Verwendung fossiler Brennstoffe bei der Herstellung sein. Auf diesem Weg reduzieren sich die allgemeinen Verbrennungsemissionen und es entsteht rein abgeschiedenes CO2.</p>
<p>Der Prozess funktioniert laut Angaben wie folgt: Gelöschter Kalk bindet Kohlenstoffdioxid aus der Luft. Anschließend wird die Verbindung so aufbereitet, dass sie erneut als Kalkstein in die Zementherstellung einfließen kann. Gleichzeitig filtern DAC-Anlagen CO2 aus der Atmosphäre, verdichten es und speichern es dauerhaft in unterirdischen Lagerstätten.</p>
<h2>Wirtschaftlichkeit des Verfahrens noch nicht bewiesen</h2>
<p>Die Studie bildet erstmals das Entstehen von CO2 über den gesamten Lebenszyklus der Herstellung ab. Durch die Integration in bestehende Verfahren und Lieferketten versprechen sich die Forscher eine hohe Skalierbarkeit des Ansatzes. Sie sprechen außerdem davon, dass sich die Bilanz durch Nutzung von erneuerbarer Energie weiter optimieren ließe. <span data-path-to-node="9,0,0,0">Vittoria Bolongaro, die Erstautorin der Untersuchung, dazu: </span></p>
<blockquote><p>Aus einer Klimaperspektive ist die Kombination von DAC und Zementproduktion sehr vielversprechend. Wir konnten zeigen, dass die Klimabilanz der Technologie netto negativ ist, also dass kommerzielle Kalzium-Looping DAC Anlagen mit CO2-Speicherung mehr CO2 entfernen, als sie über ihren gesamten Lebensweg verursachen</p></blockquote>
<p>Trotzdem gibt es auch Schattenseiten. So ist die Abtrennung von CO2 weiterhin sehr energieintensiv und stellt somit den größten Anteil am ökologischen Fußabdruck dar. Weiterhin ist bisher nicht ganz klar, wann Elektro-Kalzinieröfen den neuen Standard in der Herstellung darstellen können und wie wirtschaftlich das System ist. Zudem setzt die Untersuchung eine fast vollständige Dekarbonisierung des globalen Stromnetzes bis 2050 voraus.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/emissionen-von-mega-events/">Klimakiller WM: Wie sich die Emissionen von Mega-Events halbieren lassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/21/solaranlagen-bei-hitze/">Studie belegt: Solaranlagen fallen bei Extremhitze fast komplett aus</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/10/klimafreundliche-kuehlung-magnetische-kuehlmaterialien/">Deutsche Forscher entwickeln umweltfreundliche Magnetkühlung</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/27/beste-greentech-newsletter/">Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/23/zement-klimaneutral/">Klimakiller Zement könnte plötzlich fast klimaneutral werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/22/smartphone-speicher-whatsapp/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/22/smartphone-speicher-whatsapp/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 03:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOCIAL]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[WhatsApp]]></category>
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<p>Wenn der Smartphone-Speicher voll ist, ist die Ursache dafür häufig WhatsApp. Denn der Messengerdienst aus dem Hause Meta gehört zu einem der größten Platzfresser auf vielen Handys. Doch mit ein paar gezielten Handgriffen lassen sich alte Videos, Fotos und unnötige Dateien löschen, ohne dass wichtige Chats verloren gehen. WhatsApp hat sich für viele Menschen in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/22/smartphone-speicher-whatsapp/">Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/22/smartphone-speicher-whatsapp/">Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/smartphone-speicher-whatsapp.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Smartphone Speicher WhatsApp iPhone Android" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Wenn der Smartphone-Speicher voll ist, ist die Ursache dafür häufig WhatsApp. Denn der Messengerdienst aus dem Hause Meta gehört zu einem der größten Platzfresser auf vielen Handys. Doch mit ein paar gezielten Handgriffen lassen sich alte Videos, Fotos und unnötige Dateien löschen, ohne dass wichtige Chats verloren gehen.</strong></p>
<p><span id="more-321111513"></span></p>
<p>WhatsApp hat sich für viele Menschen in den vergangenen Jahren zu weit mehr als nur einem einfachen Messenger entwickelt. Denn über die App werden täglich nicht nur Nachrichten ausgetauscht, sondern auch Fotos und Videos geteilt, Sprachnachrichten verschickt oder wichtige Dokumente weitergeleitet.</p>
<p>Doch mit der wachsenden Bedeutung von WhatsApp im privaten und auch beruflichen Kontext ist in den vergangenen Jahren auch die Menge der darüber versendeten Daten enorm gestiegen. Dabei sammeln sich Bilder, Videos und andere große Dateien mit der Zeit auf dem Smartphone an und können den verfügbaren Speicher schnell schrumpfen lassen.</p>
<p>WhatsApp ist sich dessen allerdings bewusst und <a href="https://faq.whatsapp.com/5503646096388294/" target="_blank" rel="noopener">bietet deshalb eine Möglichkeit</a>, direkt in der App freien Speicherplatz zu schaffen. So kannst du mit nur wenigen Klicks große und nicht mehr benötigte Dateien aufspüren und gezielt löschen.</p>
<h2>Smartphone: So gibst du Speicher über WhatsApp frei</h2>
<p>Über WhatsApp werden täglich enorme Datenmengen verschickt. Viele dieser Dateien landen dauerhaft auf dem Smartphone und sammeln sich dort teilweise über Jahre an.</p>
<p>Daher lohnt es sich, regelmäßig bei WhatsApp aufzuräumen – vor allem, wenn der Speicher auf dem Smartphone knapp wird. WhatsApp bietet dir hierfür direkt in den Einstellungen eine Möglichkeit, deinen Speicher zu verwalten.</p>
<p>Hierfür musst du den Bereich &#8222;Speicher und Daten&#8220; öffnen. Auf deinem iPhone findest du diesen Menüpunkt über deine Einstellungen, wenn du am unteren rechten Bildschirmrand auf dein Profilfoto klickst. Nutzt du ein Android-Smartphone, wechsle in den Chat-Tab und öffne über die drei Punkte am oberen rechten Bildschirmrand die Einstellungen über das Dreipunktemenü.</p>
<p>Öffne dann die Option &#8222;Speicher und Daten&#8220; und hier findest du auch schon die Funktion &#8222;Speicher verwalten&#8220;. WhatsApp zeigt dir nun eine Übersicht an, wie viel Speicherplatz der Messenger auf deinem Smartphone belegt. Die Berechnung kann je nach Datenmenge eine Weile dauern.</p>
<p>WhatsApp bietet dir hier nun die Möglichkeit, Dateien zu prüfen und direkt zu löschen. Dafür stehen dir verschiedene Übersichten zur Verfügung, wie beispielsweise Dateien, die größer als fünf Megabyte sind oder häufig weitergeleitete Dateien, die aus Kettenbriefen stammen können.</p>
<h2>So schützt du deinen Smartphone-Speicher mit Einstellungen bei WhatsApp</h2>
<p>WhatsApp bietet zusätzlich einige Einstellungen, mit denen du die Datenmenge, die auf deinem Smartphone gespeichert wird, reduzieren kannst. Im Bereich &#8222;Speicher und Daten&#8220; kannst du beispielsweise einstellen, wie der &#8222;Autom. Download von Medien&#8220; gehandhabt werden soll.</p>
<p>Hier kannst du separat Einstellungen für Fotos, Audios, Videos und Dokumente vornehmen und entscheiden, ob diese jeweils über WLAN, WLAN &amp; Mobilfunk oder Niemals automatisch heruntergeladen werden sollen. Stellst du den automatischen Download aus, kannst du Medien im Chat über einfaches Antippen herunterladen.</p>
<p>Auch das doppelte Speichern von Medien bei WhatsApp und auf dem Smartphone kann zum Speicherfresser werden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert und sorgt dafür, dass alle heruntergeladenen Fotos und Videos auch in deiner Galerie landen und somit zweimal auf deinem Smartphone abgespeichert werden.</p>
<p>Du kannst dieses Feature entweder grundsätzlich deaktivieren oder nur für einzelne Chats oder Gruppenchats. Auf deinem iPhone findest du die entsprechende Option in den Einstellungen unter &#8222;Chats&#8220;. Hier kannst du über einen Schieberegler die Funktion &#8222;In Fotos speichern&#8220; ein- oder ausschalten.</p>
<p>Auf deinem Android-Smartphone findest du die Einstellungen für &#8222;Chats&#8220; ebenfalls über das Dreipunktmenü in deinem Chat-Tab. Deaktiviere hier die Option &#8222;Sichtbarkeit von Medien&#8220;, um das automatische Speichern auf deinem Smartphone zu verhindern.</p>
<p>Zusätzlich kann das Feature für selbstlöschende Nachrichten deinen WhatsApp-Speicher auf dem Smartphone schonen. Hier kannst du die Standard-Nachrichtendauer im Bereich &#8222;Datenschutz&#8220; deiner Einstellungen bestimmen und zwischen 24 Stunden, sieben oder 90 Tagen wählen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/01/nutzername-whatsapp-reservieren/">Neue WhatsApp-Funktion: So kannst du dir einen Nutzernamen reservieren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/angst-vorm-telefonieren/">Stressfaktor Smartphone: Warum Telefonieren vielen Menschen Angst macht</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/16/eltern-smartphone-beziehung-kinder/">Eltern verlieren wegen Smartphones Bindung zu ihren Kindern</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/14/whatsapp-zwei-accounts-nutzen-iphone/">WhatsApp: So kannst du zwei Accounts gleichzeitig auf dem iPhone nutzen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/22/smartphone-speicher-whatsapp/">Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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