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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>KI-Boom vor dem Kollaps? Prognose warnt vor Verlusten in Billionen-Höhe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 16:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/ki-investitionen-verluste/">KI-Boom vor dem Kollaps? Prognose warnt vor Verlusten in Billionen-Höhe</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Der KI-Boom treibt Investitionen in Rechenzentren und Infrastruktur weltweit in astronomische Höhen. Doch mit den gewaltigen Ausgaben wachsen auch die wirtschaftlichen Risiken. Eine aktuelle Prognose zeigt, dass bis zum Jahr 2030 Investitionen in Höhe von mehr als 3,5 Billionen US-Dollar von massiven Wertberichtigungen betroffen sein könnten. Die rasante Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz hat weltweit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/ki-investitionen-verluste/">KI-Boom vor dem Kollaps? Prognose warnt vor Verlusten in Billionen-Höhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/ki-investitionen-verluste.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Investitionen Verluste Künstliche Intelligenz Rechenzentrum" decoding="async" /></p>
<p><strong>Der KI-Boom treibt Investitionen in Rechenzentren und Infrastruktur weltweit in astronomische Höhen. Doch mit den gewaltigen Ausgaben wachsen auch die wirtschaftlichen Risiken. Eine aktuelle Prognose zeigt, dass bis zum Jahr 2030 Investitionen in Höhe von mehr als 3,5 Billionen US-Dollar von massiven Wertberichtigungen betroffen sein könnten.</strong></p>
<p><span id="more-321700560"></span></p>
<p>Die rasante Entwicklung rund um Künstliche Intelligenz hat weltweit für einen beispiellosen Investitionsschub gesorgt. Technologiekonzerne und spezialisierte Cloud-Anbieter stecken Milliarden in den Bau neuer Rechenzentren oder den Ausbau der digitalen Infrastruktur.</p>
<p>Allein im Jahr 2025 lag das Volumen der <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1321387/umfrage/private-investitionen-in-ki-weltweit/" target="_blank" rel="noopener">privaten Investments im Bereich der Künstlichen Intelligenz</a> weltweit bei rund 344,6 Milliarden US-Dollar. Noch im Jahr zuvor waren es nur rund 151,5 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Hinter diesen Investments steht die Erwartung, dass der Bedarf an KI-Rechenleistung in den kommenden Jahren weiter rasant steigen wird. Doch während die Ausgaben immer neue Dimensionen erreichen, wächst auch die Unsicherheit darüber, ob sich die gewaltigen Investitionen langfristig auszahlen werden. Eine aktuelle <a href="https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2026-10-14-gartner-says-over-us-dollars-three-and-a-half-trillion-of-artificial-intelligence-infrastructure-spending-could-be-exposed-to-impairment-by-the-end-of-2030" target="_blank" rel="noopener">Analyse des Marktforschungsunternehmens Gartner</a> wirft genau diese Frage auf und zeigt, welche enormen finanziellen Risiken sich hinter dem KI-Boom verbergen könnten.</p>
<h2>KI-Investitionen: Mehr als 3,5 Billionen US-Dollar bis 2030 von Wertverlust bedroht</h2>
<p>Gartner prognostiziert für die kommenden Jahre einen weiteren enormen Anstieg bei den Investitionen in KI-Infrastruktur. Demnach könnten die Ausgaben bereits im kommenden Jahr auf nahezu eine Billion US-Dollar steigen, sollten die Anbieter ihre derzeitige Investitionsgeschwindigkeit beibehalten. Zwischen 2027 und 2030 könnten weitere sechs Billionen US-Dollar hinzukommen.</p>
<p>Problematisch ist dabei nach Einschätzung der Analysten, dass die erwarteten Einnahmen aus KI-Anwendungen für Unternehmen und Verbraucher nicht ausreichen werden, um sämtliche geplanten Investitionen rentabel zu machen. Insbesondere die hohen Kosten für Rechenzentren und die rasche technische Alterung der eingesetzten Hardware könnten deshalb erhebliche Abschreibungen erforderlich machen.</p>
<p>&#8222;Bis 2030 müssten Betreiber von KI-Rechenzentren kumulierte Umsätze in Höhe von 8,5 Billionen US-Dollar erwirtschaften&#8220;, erklärt Gartner-Analyst Will Sommer. Dieser Betrag sei nötig, um die angekündigten Investitionsausgaben und Finanzierungskosten sowie eine Rendite auf das investierte Kapital in Höhe von zwölf Prozent zu decken.</p>
<p>&#8222;Die gesamten Umsätze aus KI-Lösungen für Unternehmen und Endverbraucher, die in diesem Zeitraum auf KI-Rechenzentren entfallen, werden jedoch voraussichtlich lediglich 3,6 Billionen US-Dollar erreichen&#8220;, so Sommer. &#8222;Da die meisten KI-nativen Anbieter auf Geschäftsmodelle mit geringem Anlagevermögen setzen, gehen wir davon aus, dass weniger als die Hälfte der KI-Umsätze von Anbietern erzielt wird, die selbst über eine nennenswerte KI-Infrastruktur verfügen.&#8220;</p>
<p>Bleiben die Investitionen jedoch auf dem aktuellen Niveau, seien Abschreibungen nahezu unvermeidlich. Gartner prognostiziert bei einer Fortsetzung des aktuellen Investitionstrends in KI-Infrastruktur bis 2032 Abschreibungsrisiken für Vermögenswerte im Wert von mehr als vier Billionen US-Dollar.</p>
<h2>Mehr als 80 Prozent der Neocloud-Anbieter könnten bis 2030 verschwinden</h2>
<p>Besonders gefährdet sind laut dem Marktforscher Gartner sogenannte Neocloud-Anbieter. Dabei handelt es sich um spezialisierte Cloud-Unternehmen, die leistungsstarke Rechenzentren betreiben und ihre Rechenkapazitäten vor allem für KI-Anwendungen zur Verfügung stellen.</p>
<p>Anders als große Cloud-Konzerne wie Amazon oder Microsoft konzentrieren sie sich hauptsächlich auf den KI-Markt. Die hohen Investitionskosten und der schnelle technische Fortschritt könnten jedoch zum Problem werden.</p>
<p>Gartner erwartet deshalb, dass bis zum Jahr 2030 mehr als 80 Prozent dieser Anbieter ihre Eigenständigkeit verlieren könnten. Das liege insbesondere daran, dass diese Anbieter besonders stark von dem Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und Investitionsausgaben betroffen sind.</p>
<p>Demnach könnten die Ausgaben für KI-optimierte IaaS (Infrastructure as a Service) der Neocloud-Anbieter von 66 Milliarden US-Dollar im Jahr 2027 auf 174 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 ansteigen. Allerdings werde das &#8222;Wachstum der Ausgaben für KI-optimierte IaaS für die meisten Anbieter von KI-Rechenkapazitäten nicht ausreichen, um ihre KI-Investitionen zu amortisieren, bevor die aktuelle Generation von KI-Halbleitern durch eine neue ersetzt wird&#8220;, so Sommer.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/gender-pay-gap-ki/">Gender Pay Gap bei Künstlicher Intelligenz: Weibliche KI wird schlechter bezahlt</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/05/ki-stromnetze-deutschland/">Boom bei KI-Rechenzentren: Deutschlands KI-Pläne bringen die Stromnetze an ihre Grenzen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/03/ki-agenten-verhindern-abschaltung/">Shutdown-Sabotage: KI-Agenten verhindern eigenmächtig ihre Abschaltung</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/01/kleinanzeigen-nachrichten-ki/">Kleinanzeigen liest deine Nachrichten mit KI – so stoppst du es</a></li>
</ul>
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		<title>Smart City: Was Kommunen jetzt von der Bundesregierung fordern</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/smart-city-was-kommunen-jetzt-von-der-bundesregierung-fordern/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/smart-city-was-kommunen-jetzt-von-der-bundesregierung-fordern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[André Gabriel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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<p>Der aktuelle Smart City Index zeigt eine positive Entwicklung. Doch genau darauf darf sich Deutschland nicht ausruhen, wie der Digitalverband Bitkom zusammen mit Spitzenverbänden der Kommunen und Gemeinden fordert. Für eine erfolgreiche Digitalisierung der Kommunen sind neue Förderansätze nötig. Doch ist das mit der oft kurzfristigen Denkweise der Bundesregierung überhaupt vereinbar? Eine kommentierende Analyse. Warum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/smart-city-was-kommunen-jetzt-von-der-bundesregierung-fordern/">Smart City: Was Kommunen jetzt von der Bundesregierung fordern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/smart-city-kommunen-bitkom.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Smart City Kommunen Digitalisierung Bitkom" decoding="async" /></p>
<p><strong>Der aktuelle Smart City Index zeigt eine positive Entwicklung. Doch genau darauf darf sich Deutschland nicht ausruhen, wie der Digitalverband Bitkom zusammen mit Spitzenverbänden der Kommunen und Gemeinden fordert. Für eine erfolgreiche Digitalisierung der Kommunen sind neue Förderansätze nötig. Doch ist das mit der oft kurzfristigen Denkweise der Bundesregierung überhaupt vereinbar? Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321700165"></span></p>
<h2>Warum es jetzt dauerhaft finanzierte Strukturen braucht</h2>
<ul>
<li>Der Digitalverband Bitkom, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB), der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) stellen in einem <a href="https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Smarte-Staedte-und-Regionen-strukturell-und-nachhaltig-absichern" target="_blank" rel="noopener">gemeinsamen Positionspapier</a> klare Forderungen: Die <strong>Digitalisierung der kommunalen Daseinsvorsorge</strong> dürfe nicht mehr von befristeten Modellprojekten abhängen. Stattdessen brauche es eine dauerhafte digitale Grundversorgung für Kommunen.</li>
<li>Warum kam es zu dem Zusammenschluss? Zentrale Förderprogramme wie die <a href="https://www.smart-city-dialog.de/ueber-uns/modellprojekte-smart-cities" target="_blank" rel="noopener">Modellprojekte Smart Cities</a> des Bundesbauministeriums laufen aus. Gleichzeitig könne die Digitalisierung der Kommunen nicht nur mit einzelnen Innovationsprojekten gelingen, weshalb die <strong>bisherige Förderlogik nicht mehr tragbar</strong> sei. Ziel müsse es sein, die „weitere Digitalisierung von Städten und Regionen […] in dauerhaft finanzierte Strukturen zu bringen, die allen Kommunen zugutekommen“, wie es in der <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smarte-Staedte-Regionen-Verbaende-fordern-digitale-Grundversorgung-Kommunen" target="_blank" rel="noopener">Presseinformation des Bitkom</a> heißt.</li>
<li>Die Forderungen richten sich auch konkret an den <a href="https://bmds.bund.de/themen/digitaler-staat/deutschland-stack" target="_blank" rel="noopener">Deutschland-Stack</a> – die nationale Technologieplattform für die Digitalvorhaben in Deutschland. Hier müsse die Politik auch Smart-City-Lösungen sowie nötige Standards und Schnittstellen berücksichtigen, <strong>damit Kommunen dauerhaft digitale Basisinfrastrukturen erhalten</strong>. Der Deutschland-Stack soll das Fundament für eine digitale Verwaltung schaffen, das auf souveränen, europäisch anschlussfähigen und interoperablen digitalen Komponenten für Bund, Länder und Kommunen fußt.</li>
</ul>
<h2>Weniger reden, mehr machen!</h2>
<p>Der <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smart-City-Index-2026-Stuttgart-loest-Muenchen-an-Spitze-ab" target="_blank" rel="noopener">Smart City Index 2026</a> zeigt: In Deutschland ist <strong>nicht alles eingestaubt</strong>. Bitkom hebt unter anderem das flächendeckende Klimamessnetz mit 76 Stationen im gesamten Stadtgebiet von Dortmund hervor. Es erfasst die Hitzebelastung und macht sie über ein Dashboard sichtbar, um Hitzeereignisse früher zu erkennen. Auch Solingen gehört zur Best-Practice-Sammlung, weil die kreisfreie Großstadt mit dem Pilotprojekt SMARTKRIS die Krisenkommunikation optimiert.</p>
<p>Fakt ist aber auch, dass solche Erfolge in befristeten Förderprogrammen entstanden sind. Um einen <strong>nachhaltigen Nutzen</strong> zu ziehen, müsse man zum einen voneinander lernen, zum anderen sei es wichtig, „das Erreichte zu sichern und auszubauen, statt es auslaufen zu lassen“. Außerdem sollten Kommunen laut Bitkom „künftig nach dem Prinzip ‚weniger entwickeln, mehr beschaffen‘ erprobte Lösungen über einen ausgebauten Marktplatz beziehen können, unterstützt von einer zentralen Beratungsstelle für Auswahl, Einführung und Betrieb“.</p>
<p>Das alles klingt nach: <strong>weniger reden, mehr machen</strong>, aber bitte mit einem nachhaltigen Fokus. Getriggert? Und wie! Dass kurzfristige Lösungen, oft mit einem aktionistischen Charakter, en vogue sind, untermauert der erneute und <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/">viel kritisierte Tankrabatt</a>. Und jetzt will Friedrich Merz doch noch die Stromsteuer für alle senken – eine ähnliche Richtung. Denn die mögliche Umsetzung eines alten Versprechens ist zweckgebunden: Die CDU greift nach Vertrauensstrohhalmen. Rund fünf Milliarden Euro wird das vor allem politisch gedachte Vorhaben kosten.</p>
<p>Die <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1223070" target="_blank" rel="noopener">Deutschland-App</a> ist ein Positivbeispiel. Sie wird nun <strong>in sechs Pilotkommunen erprobt</strong> (in Dortmund, Dresden, Erfurt, Hamburg, Nürnberg und Wiesbaden). Dafür wird zunächst ein Prototyp entwickelt und anschließend mit Nutzern getestet – inklusive der digitalen Identifizierung über die Online-Ausweisfunktion und einer möglichen Anbindung an die <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/16/eudi-wallet-smartphone/">EUDI-Wallet</a>.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder</strong> <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smarte-Staedte-Regionen-Verbaende-fordern-digitale-Grundversorgung-Kommunen" target="_blank" rel="noopener">sieht die Erfolge und notwendigen Schritte</a>: „Viele Städte haben gezeigt, dass Smart City funktioniert. Jetzt muss aus einzelnen Erfolgen eine digitale Grundversorgung für alle Kommunen werden, gerade auch für die kleineren. Nach Jahren der Modellprojekte brauchen wir Strukturen, die dauerhaft tragen. Das heißt insbesondere: Der künftige Deutschland-Stack muss bis ins kleinste Rathaus reichen.“</li>
<li><strong>Markus Richter, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)</strong>, <a href="https://bmds.bund.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/eine-starke-basis-fuer-das-digitale-deutschland" target="_blank" rel="noopener">zum Deutschland-Stack</a>: Damit „schaffen wir eine offene, sichere und skalierbare IT-Infrastruktur, die föderale Zusammenarbeit erleichtert, Innovationen beschleunigt und nutzerorientierte Lösungen ermöglicht. Die Plattform wird Basiskomponenten wie Cloud- und IT-Dienste bereitstellen, die von Bund, Ländern und Kommunen genutzt werden können.“</li>
<li>Aus dem <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smart-City-Index-2026-Stuttgart-loest-Muenchen-an-Spitze-ab" target="_blank" rel="noopener">Smart City Index</a> des <strong>Bitkom</strong>: „Deutlich sichtbar bleibt der Unterschied zwischen großen und kleineren Großstädten. Städte ab einer Million Einwohner erreichen im Mittel 87,5 Punkte (Vorjahr: 85,8 Punkte), Städte zwischen 500.000 und 999.999 Einwohnern 84,5 Punkte (81,0). Am unteren Ende stehen die Städte zwischen 100.000 und 149.999 Einwohnern mit 66,8 Punkten.“</li>
</ul>
<h2>Smart Cities sind viel mehr als nur Modernisierung</h2>
<p>Zwar zeigen die Zahlen eine <strong>Kluft zwischen den kleinsten und größten Städten</strong>. Doch sie verdeutlichen auch, dass sich der Abstand verringert: von 23,4 auf 20,7 Punkte. „Größe hilft, aber auch Kleine können digital. Die kleinsten Großstädte holen in diesem Jahr am stärksten auf, und mit Erlangen, Hildesheim und Gütersloh stehen gleich drei von ihnen unter den dynamischsten Aufsteigern“, <a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Smart-City-Index-2026-Stuttgart-loest-Muenchen-an-Spitze-ab" target="_blank" rel="noopener">sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst</a>.</p>
<p>Ein Platz in den Top Ten erforderte diesmal 85,5 Punkte. 2025 haben dafür 84,7 Punkte gereicht, davor 79,8, und 2023 waren 76,6 Punkte nötig. Das kontinuierlich steigende Niveau spiegelt die positive Entwicklung im Bereich der kommunalen Digitalisierung wider. Jetzt <strong>gilt es, die Erfolge auszubauen</strong>, statt sie durch fehlende infrastrukturelle und finanzielle Mittel auszubremsen. „Die Städte haben bewiesen, dass sie digitalisieren wollen und digitalisieren können. Bei ihren Anstrengungen sollten [sie] weiterhin auch vom Bund unterstützt werden“, so Wintergerst.</p>
<p>Ein kontextuell gutes Zeichen ist das <a href="https://www.dstgb.de/themen/digitalisierung/aktuelles/bund-und-kommunen-im-austausch-zum-deutschland-stack/" target="_blank" rel="noopener">Webinar „Deutschland-Stack – Kompakt-Briefing“</a>, das der DStGB zusammen mit dem BMDS vor Kurzem veranstaltet hat. Im einleitenden Statement erklärte DStGB-Sprecher Alexander Handschuh, dass die <strong>Kommunen entscheidend für den Erfolg von Deutschland-Stack und generell Digitalisierung</strong> seien. Laut Christina Decker, Leiterin der Abteilung Deutschland-Stack beim BMDS, würde der Deutschland-Stack auch dazu beitragen, dass die Bürger mehr Freude an der Verwaltung haben – und umgekehrt.</p>
<p>Es geht nicht einfach darum, deutsche Städte aus Prestigegründen moderner zu machen, wie Wintergerst ergänzt: „Eine Stadt, die ihre Energienetze, ihren Katastrophenschutz und ihre Verkehrssteuerung digital steuert, […] ist handlungsfähiger und resilienter im Krisenfall.“ <strong>Neben der Sicherheit steigt auch die allgemeine Bürgerzufriedenheit</strong>, wenn nervige bürokratische Prozesse entschlackt werden oder wegfallen – beispielsweise durch das Once-Only-Prinzip.</p>
<p>Hätte, hätte, Digitalkette. Genau das darf nicht passieren. Deutschland neigt dazu, Wesentliches erst anzustoßen, wenn der Handlungsdruck bereits groß ist. Oder zu situativ-politisch motivierte Entscheidungen zu treffen. Oder elementare Entwicklungen zu zerreden und in theoretischen Konstrukten zu verharren. Doch eine fortschreitende Digitalisierung auf Kommunalebene ist keine rein technische Modernisierung – sie <strong>bestimmt auch die Anschlussfähigkeit und Souveränität</strong> Deutschlands.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/14/6g-weckruf-fuer-europa-studie-sieht-eu-spitzenposition-gefaehrdet/">6G-Weckruf für Europa: Studie sieht EU-Spitzenposition gefährdet<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/">Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß?<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/netflix-produziert-fuer-zuschauer-die-gar-nicht-hinschauen/">Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen<br />
</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/smart-city-was-kommunen-jetzt-von-der-bundesregierung-fordern/">Smart City: Was Kommunen jetzt von der Bundesregierung fordern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Diese Mini-Batterie im Wohnzimmer könnte Deutschlands Stromnetz verändern</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/mini-batteriespeicher-wohnzimmer/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/15/mini-batteriespeicher-wohnzimmer/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 03:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Rund 22 Millionen Menschen in Deutschland leben in Mehrfamilienhäusern. Im Gegensatz zu Eigenheim-Besitzern können sie bislang nur bedingt zur Energiewende beitragen. Doch jetzt zeigt ein neues Forschungsprojekt, wie steckerfertige Mini-Batteriespeicher direkt im Wohnzimmer das Stromnetz stabilisieren und gleichzeitig die eigenen Kosten senken könnten. Ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Stefan Dickmann von der Helmut-Schmidt-Universität [&#8230;]</p>
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<p><strong>Rund 22 Millionen Menschen in Deutschland leben in Mehrfamilienhäusern. Im Gegensatz zu Eigenheim-Besitzern können sie bislang nur bedingt zur Energiewende beitragen. Doch jetzt zeigt ein neues Forschungsprojekt, wie steckerfertige Mini-Batteriespeicher direkt im Wohnzimmer das Stromnetz stabilisieren und gleichzeitig die eigenen Kosten senken könnten. </strong><span id="more-321607448"></span></p>
<p>Ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Stefan Dickmann von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg <a href="https://www.hsu-hh.de/geringe-energiekosten-mehr-versorgungssicherheit-naresys-setzt-auf-vernetzte-kleinbatteriespeicher-fuer-energieversorger-und-mieter" target="_blank" rel="noopener">entwickelt derzeit</a> eine nachhaltige Energiespeicherlösung für Mehrfamilienhäuser. Das Projekt, hinter dem eine Förderung in Höhe von 13 Millionen Euro aus Bundesmitteln steckt, hört auf den Namen „NaREsys“. Ziel ist es, kleine, steckerfertige Mini-Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund zwei Kilowattstunden für jedes Wohnzimmer verfügbar zu machen – und zwar ohne Handwerker oder Umbauten am Gebäude.</p>
<p>Denn das System setzt auf eine verknüpfte Schwarmintelligenz. Dazu soll eine Software die vielen kleinen Energiespeicher im Hintergrund zu einem virtuellen Großspeicher verbinden, der dann für Versorger ansprechbar und steuerbar ist. Das birgt Vorteile für beide Seiten. Denn Mieter sparen Geld durch dynamische Stromtarife, während Netzbetreiber die gebündelte Energie als Rücklagen nutzen können, um Stromspitzen abzufedern.</p>
<h2>Ein virtueller Mini-Batteriespeicher für den Alltag</h2>
<p>Wie das in der Praxis funktioniert, erprobt das Forscherteam derzeit in einem Labor im sächsischen Borna mit mehr als 100 Speichern unter echten Marktbedingungen. Teilnehmende Energieversorger können die vernetzten Akkus in Echtzeit ansteuern, um ihren Strom flexibel zu günstigen Zeiten an der Börse zu handeln. Diesen Preisvorteil soll dann direkt an die Haushalte weitergegeben werden.</p>
<p>Fällt der Strom einmal aus, können die Geräte wie eine Art Powerbank einspringen. Wichtige Kleingeräte wie Smartphones oder Notfallradios laufen dann problemlos weiter. Gleichzeitig sollen die Systeme auch voll einsatzfähig bleiben, wenn einmal die Verbindung zum großen Netz abbricht.</p>
<h2>Hürden bei Paragrafen und IT-Sicherheit</h2>
<p>Doch der Weg in den Alltag ist noch nicht geschafft. Das größte Hindernis liegt aktuell in der Gesetzgebung, da die aktuellen Regeln schlichtweg nicht auf solche dezentralen Systeme ausgelegt sind. Das heißt, dass Regeln für verringerte Netzentgelte nach Paragraf 14a des Energiewirtschaftsgesetzes erst ab einer Leistung von 4,2 Kilowatt greifen. Die vorgestellten Speicher fallen daher komplett durchs Raster. Ein Punkt, bei dem der Gesetzgeber noch nachbessern müsste.</p>
<p>Hinzu kommt die Bedrohung durch Cyberkriminalität. Eine Verknüpfung von Tausenden vernetzten Geräten mit dem Stromnetz könnte ein attraktives Ziel für Hacker sein. Um die kritische Infrastruktur zu schützen, setzen die Forscher daher auf sichere Hardware, automatische Notfallerkennung bei Netzwerk-Anomalien und Sicherheitsarchitekturen nach dem Zero-Trust-Prinzip. Das System vertraut also standardmäßig keiner Verbindung.</p>
<p>Das Projekt läuft noch bis Februar 2029. Der Praxistest in Borna soll hingegen schon heute zeigen, dass die Energiewende von vielen kleinen Stromspeichern massiv profitieren könnte.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
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</ul>
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		<item>
		<title>Berlin enttäuscht: Das sind die digitalsten Städte Deutschlands</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/14/berlin-enttaeuscht-das-sind-die-digitalsten-staedte-deutschlands/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/14/berlin-enttaeuscht-das-sind-die-digitalsten-staedte-deutschlands/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 19:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Deutschland befindet sich in Sachen Digitalisierung im Hintertreffen, aber es ist nicht so, als würde sich gar nichts tun. Wo können Behördengänge online erledigt werden? Wo steuert eine KI den Verkehr? In diesem Ranking verraten wir, welche Städte 2026 am besten aufgestellt sind. Die Digitalisierung kann den Menschen das Leben erleichtern, wenn sie richtig umgesetzt [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/smart-city-depositphotos.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Smart City Digitalisierung Stadt" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Deutschland befindet sich in Sachen Digitalisierung im Hintertreffen, aber es ist nicht so, als würde sich gar nichts tun. Wo können Behördengänge online erledigt werden? Wo steuert eine KI den Verkehr? In diesem Ranking verraten wir, welche Städte 2026 am besten aufgestellt sind.</strong><span id="more-321657438"></span></p>
<p>Die Digitalisierung kann den Menschen das Leben erleichtern, wenn sie richtig umgesetzt wird. Ein paar Beispiele: WLAN in Bus und Bahn, Termine für Ämter online vereinbaren oder Formulare sogar im Internet ausfüllen, eine digitale Parkplatzsuche. Bürger merken es im Alltag, wenn ihre Stadt wirklich digital ist.</p>
<h2>So läuft die Digitalisierung in Deutschland</h2>
<p>Wenig überraschend gibt es große Unterschiede zwischen den Metropolen und kleineren Großstädten. Allerdings holen Letztere am schnellsten auf. Generell ist das Niveau insgesamt klar angestiegen, und die deutschen Städte haben sich ein wenig angeglichen. Vor allem die Spitze ist zusammengerückt. Und wer nicht regelmäßig nachrüstet, kommt schnell ins Hintertreffen.</p>
<p>Im <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/03/hubspot-aeo-vs-profound/" target="_blank" rel="noopener">Smart City Index 2026</a> des Digitalverbands Bitkom werden 83 deutsche Städte, die mindestens 100.000 Einwohner haben, miteinander in fünf Kategorien verglichen: Verwaltung, Energie und Umwelt, IT und Kommunikation, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Die Daten stammen von den Städten selbst, mussten aber mit Quellen belegt werden.</p>
<p>Großstädte kommen im Durchschnitt auf 73,8 von 100 möglichen Punkten. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es noch 70,8 Prozent – der Trend geht also nach oben. Wer sich in diesem Jahr einen Platz in der Top Ten sichern wollte, musste mindestens einen Wert von 85,5 Punkten erreichen. Und es wird eng: Zwischen Rang zehn und Rang eins liegen nur 7,3 Punkte.</p>
<p>Am meisten haben sich Erlangen, Hildesheim, Mönchengladbach und Bremen verbessert. Ordentlich abwärts geht es hingegen für Paderborn, Heilbronn, Koblenz und Dresden. Berlin landet nur auf Rang 33, die rote Laterne geht an Remscheid mit 47,3 Punkten. Welche Großstädte es in die Top Ten geschafft haben, verraten wir in folgendem Ranking.</p>
<h3>Platz 10: Aachen</h3>
<p>Aachen erhält <strong>85,5</strong> Punkte. Das reicht gerade so für einen Platz im Spitzenfeld. Im Vergleich zu 2025 macht die Stadt einen Sprung um sechs Plätze. Vor allem in den Bereichen Energie und Umwelt wurde in den letzten Monaten offenbar geklotzt.</p>
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		<item>
		<title>6G-Weckruf für Europa: Studie sieht EU-Spitzenposition gefährdet</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/14/6g-weckruf-fuer-europa-studie-sieht-eu-spitzenposition-gefaehrdet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[André Gabriel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 09:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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<p>Mobilfunk und EU, ein klares Match – oder war es das? Gemeinhin gilt Europa in der Mobilfunktechnik als führend, droht bei 6G aber den Anschluss zu verlieren. Das liegt weder an der Expertise noch an der technologischen Basis, sondern ist vielmehr regulatorischer Natur und hängt mit dem schleppenden 5G-Ausbau zusammen, wie eine neue Studie zeigt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/14/6g-weckruf-fuer-europa-studie-sieht-eu-spitzenposition-gefaehrdet/">6G-Weckruf für Europa: Studie sieht EU-Spitzenposition gefährdet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/6g-europa-studie.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="6G Europa Weckruf Studie" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Mobilfunk und EU, ein klares Match – oder war es das? Gemeinhin gilt Europa in der Mobilfunktechnik als führend, droht bei 6G aber den Anschluss zu verlieren. Das liegt weder an der Expertise noch an der technologischen Basis, sondern ist vielmehr regulatorischer Natur und hängt mit dem schleppenden 5G-Ausbau zusammen, wie eine neue Studie zeigt. Das gefährdet auch die EU-Pläne hinsichtlich technologischer Souveränität. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321696516"></span></p>
<h2>Was macht 6G so besonders – und wo steht Europa?</h2>
<ul>
<li>Der Übergang von 5G zu 6G wird die globale digitale Technologie maßgeblich verändern. Denn 6G soll neue Möglichkeiten für ein integriertes System aus Datenverarbeitung, Kommunikation und künstlicher Intelligenz eröffnen. Das erfordert anpassungsfähige Netzwerke, die <strong>komplexe, dynamische Datenströme zwischen zahlreichen Endpunkten bewältigen</strong> können. Kurzum: Es wird nicht nur um schnelles Internet gehen, sondern um eine neue digitale Infrastruktur für physische KI – von autonomen Fahrzeugen über Robotik bis hin zu vernetzten Maschinen – sowie für Cloud-Anwendungen und die weitergehende Integration von Mobilfunk- und Satellitennetzen.</li>
<li>Laut einer aktuellen <a href="https://ecipe.org/publications/6g-wake-up-call-for-europe/" target="_blank" rel="noopener">Studie des European Centre for International Political Economy (ECIPE)</a> verfügt die <strong>EU in Bezug auf die Telekommunikation über erhebliche Fähigkeiten</strong> und ist dahingehend strukturell weniger von Innovationen aus dem Ausland abhängig. Das würden verschiedene Kennzahlen bestätigen. Der wirtschaftliche und strategische Mehrwert entstehe durch Netzwerkausrüstung, ingenieurtechnisches Fachwissen und Telekommunikationstechnologie, die Unternehmen außerhalb der EU zum Aufbau und Betrieb fortschrittlicher Kommunikationsnetze nutzen. Zudem sei der RTA-Wert (Revealed Technological Advantage) der EU für Telekommunikation deutlich ausgeprägter als bei Software und Computerdienstleistungen.</li>
<li>Aber: Die technologische Stärke habe sich nicht in kommerziellen Erfolg umgesetzt. Laut der Studie investieren europäische Telekommunikationsausrüster durchschnittlich 18 Prozent ihres Nettoumsatzes in Forschung und Entwicklung. Die <strong>operativen Margen würden aber nur bei 3 Prozent liegen</strong>. Das sei nicht lediglich eine wirtschaftliche Folge, sondern auch das Ergebnis regulatorischer Entscheidungen, die den europäischen Telekommunikationssektor und dessen Fähigkeit zur Entwicklung und zum Aufbau fortschrittlicher Netze untergraben – und so Europas Wettbewerbsfähigkeit insgesamt beeinträchtigen. Zudem zeige die Bilanz bei 5G, dass Netzwerkkapazitäten, kommerzielle Erfahrung und Investitionsbasis fehlen, die 6G erfordern wird.</li>
</ul>
<h2>Warum Europas 5G-Problem das 6G-Ziel gefährdet</h2>
<p>Das größte <strong>Dilemma findet sich in den mangelnden 5G-Standalone-Netzen</strong>, die in Europa noch fast vollständig fehlen. Doch gerade die sind entscheidend für jene Architektur, die 6G skalieren wird. Wie die Untersuchung zeigt, „erreichte kein einziger EU-Mitgliedstaat eine zweistellige Standalone-Verfügbarkeit“. Demgegenüber sind es 32 Prozent in den USA und 81 Prozent in China. Auch bei privaten 5G-Industrienetzen sind die Studienergebnisse für die EU ernüchternd: Von den 747 erfassten Netzen entfielen allein 500 auf Deutschland, die übrigen 247 auf die anderen 26 Mitgliedstaaten.</p>
<p>Die <a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/6g" target="_blank" rel="noopener">EU plant einen 6G-Einsatz bis 2030</a>. Doch die als Indikatoren für die 6G-Einsatzbereitschaft fungierenden 5G-spezifischen Kennzahlen machen skeptisch, weil <strong>wichtige Investitionen in neue Netzwerkfunktionen verzögert oder verringert</strong> werden. Angesichts der ohnehin schon stark ausgeprägten Investitionslücke spricht die Studie hier von einem Weckruf und bezieht sich dabei auf eine <a href="https://www.gsma.com/about-us/regions/europe/gsma_resources/e475-billion-required-for-europe-to-complete-its-5g-journey-and-regain-digital-leadership-new-gsma-study-finds/" target="_blank" rel="noopener">Marktstudie von GSMA Intelligence</a>, nach der für eine erstklassige Konnektivität 475 Milliarden Euro nötig wären. Allerdings würden nur rund 270 Milliarden Euro zur Verfügung stehen – das ergibt ein Investitionsdefizit von etwa 200 Milliarden Euro.</p>
<p>Andere Untersuchungen beleuchten die Ursachen. So ergab eine weitere <a href="https://www.gsma.com/about-us/regions/europe/general/operators-with-greater-scale-deliver-48-more-investment-across-europes-mobile-markets/" target="_blank" rel="noopener">Studie von GSMA Intelligence</a>, dass Europa unter den großen Wirtschaftsnationen <strong>weltweit den geringsten Grad an Marktkonzentration</strong> aufweist. Daraus sei eine fragmentierte Landschaft entstanden, die „Investitionen in Netze der nächsten Generation einschränkt, den Ausbau von 5G-Standalone verlangsamt und letztlich die digitale Wettbewerbsfähigkeit der EU schwächt“.</p>
<p>Bereits 2025 <a href="https://research-and-innovation.ec.europa.eu/knowledge-publications-tools-and-data/publications/all-publications/divided-we-fall-behind-why-fragmented-eu-cannot-compete-complex-technologies_en" target="_blank" rel="noopener">untersuchte die Europäische Kommission</a> die Fragmentierung europäischer Forschungs- und Innovationssysteme. Die Studie „Divided we fall behind: Why a fragmented EU cannot compete in complex technologies“ kam zu dem Schluss, dass entsprechende <strong>EU-Zentren weniger stark miteinander vernetzt</strong> sind als US-amerikanische. Doch je komplexer eine Technologie ist, desto wichtiger werden leistungsfähige, überregionale Innovationsnetzwerke – eine zentrale Voraussetzung, um 6G zu entwickeln, zu implementieren und europaweit zu skalieren.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li>In einer <a href="https://smart-networks.europa.eu/thibaut-kleiner-advanced-connectivity-is-critical-to-europes-technological-leadership/" target="_blank" rel="noopener">Rede im Rahmen des EuCNC &amp; 6G Summit 2025</a> sprach <strong>Thibaut Kleiner, Vorsitzender des Verwaltungsrats des SNS JU</strong>, über die strategische Rolle der 6G-Entwicklung und die Bedeutung der Abstimmung von Finanzierung, Regulierung und Forschungsschwerpunkten – mit dieser Schlussfolgerung: „Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Geschichte von 5G bei 6G nicht wiederholt. Wir verfügen über die Technologie, die Vision und die Tools – nun brauchen wir die Strategie, um das in großem Maßstab umzusetzen.“</li>
<li>Auch <strong>Erzsébet Fitori, Executive Director des SNS JU</strong>, <a href="https://smart-networks.europa.eu/sns-ju-invests-e116-million-in-20-new-6g-projects-to-strengthen-europes-digital-leadership/" target="_blank" rel="noopener">betont die Chancen und Bedeutung für Europa</a>: „Bei den heutigen Investitionen in 6G geht es nicht nur um Technologie – es geht darum, Europas Zukunft zu sichern, unsere Industrie zu stärken und Chancen für die nächste Generation von Innovatoren zu schaffen.“ Renate Nikolay, stellvertretende Generaldirektorin der GD CONNECT, bringt es auf den Punkt: „6G wird ein entscheidender Faktor für die technologische Souveränität Europas sein.“</li>
<li>Die <a href="https://ecipe.org/publications/6g-wake-up-call-for-europe/" target="_blank" rel="noopener">ECIPE-Studie</a> sieht zwar nach wie vor eine echte <strong>technologische Führungsposition in der Telekommunikation</strong>, Europa „schöpft jedoch zu wenig kommerziellen Wert aus dieser Stärke. 6G bietet einen Weg zu höherwertigen, durch Netzwerke, Rechenleistung und KI ermöglichten Diensten. Doch die bisherige Bilanz Europas bei 5G und der regulatorische Rahmen bergen die Gefahr, dass EU-Unternehmen die Anreize und Kapazitäten verlieren, um diese Chance zu nutzen.“</li>
</ul>
<h2>Technologische Souveränität in Gefahr: Was sich jetzt ändern muss</h2>
<p>Europas 6G-Dilemma ist kein technologisches, sondern ein <strong>ökonomisches und industriepolitisches Problem</strong>. Was nützen einzelne Innovationen, Patente und Standards, wenn der Heimatmarkt letztlich zu klein ist, um die Technologie effektiv zu skalieren? Die Gründe dafür haben nicht zuletzt auch eine regulatorische Dimension. Laut ECIPE-Studie müssen europäische Betreiber das 6G-Geschäftsmodell verglichen mit China und den USA innerhalb eines restriktiveren Rahmenwerks entwickeln.</p>
<p>Gleichzeitig stuft die EU die <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/09/eu-plan-gegen-us-abhaengigkeit/">Tech-Abhängigkeit von China und den USA als Sicherheitsrisiko</a> und nicht mehr nur als wirtschaftliches Problem ein. Dafür plant die EU-Kommission ein <a href="https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_1187" target="_blank" rel="noopener">technologisch ausgerichtetes Souveränitätspaket</a>, welches vorsieht, dass <strong>mehr Halbleiter und Computerchips innerhalb Europas produziert</strong> werden. Um das zu gewährleisten, sollen unter anderem bürokratische Hürden abgebaut werden.</p>
<p>Hierfür muss die EU auch <strong>den etablierten Telekommunikationsrahmen neu ausrichten</strong>. Sicherlich sind Vorschriften elementar, um die Verbraucher und den Wettbewerb zu schützen. Um tatsächlich wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen jedoch solche überarbeitet werden, die rentable 6G-Geschäftsmodelle für fortschrittliche Netzwerkdienste torpedieren.</p>
<p>Die andere große <strong>Baustelle sind die erwähnten 5G-Standalone-Netze und die privaten Netzwerke</strong>. Denn sie dienen als praktische Testumgebungen für betriebliche und kommerzielle Fähigkeiten und somit als essenzielle Brücke zu 6G. Hier müssen die EU und ihre Mitgliedstaaten klarere Wege für die Migration zu 5G-Standalone, den lokalen industriellen Frequenzzugang und den Aufbau privater Netzwerke fördern.</p>
<p>Aufwachen, Europa! Die kommerzielle Einführung von 6G ist für 2030 geplant – und damit nicht mehr allzu weit entfernt. Die Studie zeigt auf, wo Defizite liegen, die den Spitzenplatz der EU im Bereich der Telekommunikation ernsthaft gefährden, und liefert Lösungsansätze. Fakt ist aber auch, dass es nicht nur um 6G geht, sondern um die <strong>proklamierte und dringend benötigte generelle technologische Souveränität</strong> der EU.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/">Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß?<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/netflix-produziert-fuer-zuschauer-die-gar-nicht-hinschauen/">Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/08/datenschutz-ki-anbieter-geben-sogar-chatdaten-weiter/">Datenschutz? KI-Anbieter geben sogar Chatdaten weiter<br />
</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Kein Wind, keine Sonne: Vergessene Mini-Wasserkraftwerke liefern trotzdem Strom</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/14/kleinwasserkraftwerke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 03:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Während viele Nationen über riesige Solar- oder Windparks diskutieren, läuft in Sachsen eine stille Stromwende im Dauerbetrieb. Historische Kleinwasserkraftwerke liefern dort völlig wetterunabhängig und ununterbrochen wichtigen Grundlaststrom.  In vielen abgelegenen Regionen Deutschlands findet die Stromproduktion in einem kleinen Maßstab statt. Ein Beispiel ist etwa das sächsische Dorf Stein an der Chemnitz, in dem zwei Turbinen [&#8230;]</p>
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<p><strong>Während viele Nationen über riesige Solar- oder Windparks diskutieren, läuft in Sachsen eine stille Stromwende im Dauerbetrieb. Historische Kleinwasserkraftwerke liefern dort völlig wetterunabhängig und ununterbrochen wichtigen Grundlaststrom. </strong><br />
<span id="more-321601932"></span></p>
<p>In vielen abgelegenen Regionen Deutschlands findet die Stromproduktion in einem kleinen Maßstab statt. Ein Beispiel ist etwa das sächsische Dorf Stein an der Chemnitz, in dem zwei Turbinen zusammen eine Leistung von 400 Kilowatt erzeugen. Das verdeutlicht, dass die Energiewende nicht zwangsläufig riesige Solar- oder Windparks benötigt, sondern auch kleine Wasserkraftwerke einen zuverlässigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.</p>
<p>Denn diese haben einen großen Vorteil gegenüber wetterabhängigen Alternativen. Ein modernes Windrad bringt es zwar auf rund 4.000 Kilowatt und damit auf die zehnfache Leistung. Doch das bringt wenig, wenn der Wind einmal stillsteht. Die kleinen Wasserkraftwerke arbeiten hingegen unermüdlich. Und Stein ist kein Einzelfall, denn über die gesamte Bundesrepublik verstreut gibt es Hunderte weitere solcher Anlagen.</p>
<h2>Sächsisches Manchester: Kleinwasserkraftwerke als Erbe der Dauerläufer</h2>
<p><a href="https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/Einheit/Einheiten/OeffentlicheEinheitenuebersicht" target="_blank" rel="noopener">Laut Marktstammdatenregister</a> sind aktuell etwa allein in Sachsen 433 Kleinwasserkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 95 Megawatt am Netz. Das klingt im ersten Moment nicht unbedingt nach viel, da  alleine die Stadt Leipzig eine höhere Netzleistung benötigt. Doch für die Region machen Kleinwasserkraftwerke einen Unterschied aus. Denn ein durchschnittlicher Haushalt benötigt etwa 300 bis 500 Watt Strom.</p>
<p>Rechnerisch könnten die sächsischen Zwergkraftwerke damit die Grundversorgung vieler Dörfer in der Region sichern. Das Fundament der Versorgung geht bereits bis in die industrielle Vergangenheit der Region zurück. Die Betreiber nutzen oft die über hundert Jahre alten Wehranlagen der ehemaligen Textilzentren im einstigen <a href="https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/geschichtsgalerien/chemnitz-in-den-1950er-jahren/" target="_blank" rel="noopener">sächsischen Manchester</a>. Beim Bau betrachteten sie die Versorgung mehrerer Generationen, nicht nur die aktuelle Zeit.</p>
<h2>Starthilfekabel für das zusammengebrochene Stromnetz</h2>
<p>Doch die historischen Anlagen sind weit mehr als reine Energielieferanten. Sie haben einen entscheidenden Einfluss, wenn das Stromnetz nach einem flächendeckenden Blackout zusammenbrechen sollte. Denn Wasserkraftwerke können ohne externe Energiezufuhr anlaufen. Das funktioniert wie ein Starthilfekabel für das gesamte Netz und ermöglicht im Notfall einen autarken Inselbetrieb für Krankenhäuser, Rettungsstellen und Mobilfunkmasten.</p>
<p>Auch ökologisch punkten Kleinwasserkraftwerke. Nachhaltige Standards wie Fischtreppen ermöglichen etwa einen Betrieb, ohne das Ökosystem zu stören. Trotzdem begrenzen Wassermengen und flache Flussläufe den weiteren Ausbau. Daher können Mikro-Wasserkraftwerke die Energiewende nicht alleine stemmen. Sie können aber eine wichtige Basis für die Netzstabilität bilden.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/10/bund-streicht-umweltauflagen-fuer-rechenzentren/">Klimaschutz egal: Bund streicht Umweltauflagen für Rechenzentren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/klimaschaeden-durch-solarstrom-abgewendet/">250 Milliarden Euro Klimaschäden durch Solarstrom abgewendet</a></li>
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</ul>
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		<item>
		<title>Claude Artefakte Anleitung: So baust du eigene Apps ohne Code</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/claude-artefakte-anleitung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Gillen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[VIDEO]]></category>
		<category><![CDATA[Claude]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>In unserem neuen Video zeigen wir dir, wie du mit Claude Artefakten eigene Apps und Tools bauen kannst – ganz ohne eine einzige Zeile Code. Dafür erstellen wir einen Budgetrechner, ein Aufgaben-Board und einen KI-gestützten Vokabeltrainer. Abonniere jetzt den YouTube-Kanal von BASIC thinking, um kein weiteres Video zu verpassen. Was sind Claude Artefakte? Claude Artefakte [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/claude-artefakte-einsteiger-anfaenger-tools-1-e1791454252406.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Claude Artefakte Einsteiger Anfänger Tools" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong><a href="https://youtu.be/kMyRRj99vqo" target="_blank" rel="noopener">In unserem neuen Video</a> zeigen wir dir, wie du mit Claude Artefakten eigene Apps und Tools bauen kannst – ganz ohne eine einzige Zeile Code. Dafür erstellen wir einen Budgetrechner, ein Aufgaben-Board und einen KI-gestützten Vokabeltrainer.</strong> <strong>Abonniere jetzt den <a href="https://www.youtube.com/@BASICthinkingDE?sub_confirmation=1">YouTube-Kanal von BASIC thinking</a>, um kein weiteres Video zu verpassen.</strong></p>
<p><span id="more-321675658"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/kMyRRj99vqo?si=KzlXTgzbJt-uT1m_" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Was sind Claude Artefakte?</h2>
<p>Claude Artefakte sind interaktive Apps und Tools, die unabhängig vom eigentlichen Chat funktionieren. Du findest sie gesammelt in der Seitenleiste und kannst sie genau an deine persönlichen Bedürfnisse anpassen – sowohl für private Zwecke als auch für die Arbeit.</p>
<p>Das Besondere daran: Du musst die Anwendungen nicht selbst programmieren. Stattdessen beschreibst du Claude möglichst genau, was dein Tool können soll. Auf dieser Grundlage erstellt Claude ein Artefakt, das du anschließend testen und über den zugehörigen Chat weiterentwickeln kannst.</p>
<h2>Beispiel 1: Budgetrechner mit Claude Artefakten erstellen</h2>
<p>Als erstes Beispiel eignet sich ein einfacher Budgetrechner. Dafür kannst du dein monatliches Nettoeinkommen und verschiedene Ausgaben eintragen, etwa für Miete, Versicherungen oder Lebensmittel. Das Artefakt berechnet anschließend die Gesamtausgaben und zeigt dir, wie viel Geld übrig bleibt.</p>
<p>Zusätzlich kann der Rechner eigene Kategorien unterstützen und die Ausgaben visuell aufteilen. Eine Warnung weist darauf hin, wenn die Ausgaben das Einkommen übersteigen. Ein möglicher Start-Prompt lautet:</p>
<p><code>Baue mir einen interaktiven Budgetrechner als Artefakt. Er soll folgendes können: Eingabefelder für monatliches Nettoeinkommen und Ausgaben, die Möglichkeit, eigene Kategorien hinzuzufügen oder zu entfernen, die automatische Berechnung von Gesamtausgaben und verbleibendem Betrag, eine visuelle Aufteilung der Ausgaben, die live aktualisiert wird, eine klare Warnung, wenn die Ausgaben das Einkommen übersteigen und ein aufgeräumtes, modernes Design.</code></p>
<p>Das Ergebnis kannst du danach über die Chat-Funktion anpassen. So lassen sich beispielsweise zwei getrennte Einkommensfelder für einen gemeinsamen Haushalt ergänzen. Auch eine Unterscheidung zwischen gemeinsamen Ausgaben wie der Miete und persönlichen Ausgaben wie Hobbys ist möglich.</p>
<p>Je genauer du deine Wünsche beschreibst, desto eher entspricht die erste Version deinen Vorstellungen. Wenn dir das Formulieren von Prompts schwerfällt, kannst du Claude auch zunächst bitten, aus deinen eigenen Erklärungen einen passenden Änderungs-Prompt zu erstellen. Dafür kannst du ganz einfach die Diktierfunktion nutzen.</p>
<h2>Beispiel 2: Ein Aufgaben-Board (Trello-Alternative) bauen</h2>
<p>Das zweite Beispiel ist ein Aufgaben-Board für die Arbeit. Es ähnelt einem klassischen Kanban-Board oder Trello und besteht zunächst aus den drei Spalten „Offen“, „In Arbeit“ und „Erledigt“. Aufgabenkarten lassen sich per Maus zwischen den Spalten verschieben.</p>
<p>Bei komplexeren Artefakten lohnt es sich, nicht sofort mit dem Bau zu beginnen. Ein Artefakt zu erstellen, verbraucht mehr Credits als eine normale Antwort im Chat. Deshalb sollte Claude zuerst Fragen stellen und einen Funktionsumfang vorschlagen.</p>
<p>Ein geeigneter Prompt dafür lautet:</p>
<p><code>Ich möchte ein Aufgaben-Board als Artefakt bauen. Es soll eine Art Trello werden, mit drei Spalten ‚Offen‘, ‚In Arbeit‘ und ‚Erledigt‘. Stell mir vorher alle Fragen, die du brauchst, und schlag mir eine Liste mit Funktionen vor. Bau noch nichts.</code></p>
<p>Nach den Rückfragen kannst du Claude das Startsignal geben. Wenn du zusätzlich echte Beispielaufgaben vorgibst, lässt sich schneller erkennen, ob das Board zu deinem Arbeitsalltag passt. So vermeidest du Tests mit leeren Platzhaltern und reduzierst unnötige Korrekturschleifen.</p>
<p>Das fertige Projekt-Board lässt sich anschließend weiter an den eigenen Job anpassen. Karten können verschoben und bearbeitet werden. Zusätzlich sind To-do-Listen pro Karte, einzelne Projekte und weitere Zwischenstufen möglich.</p>
<h2>Tipp: Speicher und gemeinsame Nutzung bei Artefakten</h2>
<p>Aufgaben müssen nicht verschwinden, sobald du ein Artefakt schließt. Claude Artefakte können Daten speichern, sodass die Einträge auch bei der nächsten Nutzung noch vorhanden sind. Diese Anforderung solltest du bereits im ersten Prompt festhalten.</p>
<p>Dabei ist wichtig, zwischen persönlichem und geteiltem Speicher zu unterscheiden. Beim persönlichen Speicher sieht jeder nur die eigenen Daten. Beim geteilten Speicher greifen alle Beteiligten auf denselben Datenbestand zu. Für private To-do-Listen eignet sich daher persönlicher Speicher, während ein Team-Board den geteilten Speicher nutzen kann.</p>
<p>Bei geteilten Artefakten solltest du außerdem vorsichtig mit sensiblen Informationen sein. Bevor du private oder vertrauliche Daten einträgst, solltest du prüfen, welche Art von Speicher verwendet wird und wer auf die Inhalte zugreifen kann.</p>
<h2>Beispiel 3: Ein KI-Vokabeltrainer, der sich anpasst</h2>
<p>Im dritten Beispiel wird das Artefakt deutlich dynamischer. Der Vokabeltrainer erstellt auf Basis eines Themas und einer ausgewählten Sprache passende Lerninhalte. Gibst du beispielsweise <code>Urlaub in Spanien</code> ein, kann die App daraus zehn Vokabeln generieren und dich anschließend abfragen.</p>
<p>Die Abfrage erfolgt im Zufallsmodus. Richtige Antworten wandern auf den „Richtig“-Stapel, während falsche Antworten im offenen Stapel bleiben und später erneut abgefragt werden. Bei Fehlern erklärt der Vokabeltrainer kurz, warum die Antwort nicht korrekt war.</p>
<p>Der Prompt für dieses Artefakt kann so aussehen:</p>
<p><code>Bau mir einen Vokabeltrainer. Ich gebe ein Thema und eine Sprache ein und die App erstellt mit KI 10 passende Vokabeln und fragt mich im Zufallsmodus ab. Bei falschen Antworten erklärt sie mir kurz, warum ich falsch geantwortet habe. Richtige Antworten sortierst du auf den ‚Richtig‘-Stapel. Falsche Antworten kommen zurück in den noch offenen Stapel und werden zufällig wieder abgefragt. Wenn alle 10 Vokabeln korrekt gelernt sind, gib mir die Option, den Stapel zu wiederholen oder neue Vokabeln zu generieren. Führe eine Statistik über meinen Fortschritt. Speichere meinen Zwischenstand und die Ergebnisse für die nächste Nutzung.</code></p>
<p>Nach den ersten Tests kannst du den Vokabeltrainer weiterentwickeln. Denkbar sind zum Beispiel Einstellungen für das Sprachniveau, damit sich die Aufgaben an Anfänger mit keinen oder wenigen Vorkenntnissen ebenso anpassen lassen wie an fortgeschrittene Lernende.</p>
<h2>Claude Artefakte teilen und weiterentwickeln</h2>
<p>Artefakte sind zunächst nur für dich sichtbar. Über die Teilen-Funktion kannst du jedoch einen Link erstellen und die Anwendung an Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen schicken. So wird aus einem persönlichen Tool bei Bedarf eine gemeinsam nutzbare Anwendung.</p>
<p>Auch der Vokabeltrainer muss nicht auf Sprachen beschränkt bleiben. Das Grundprinzip lässt sich auf viele Themen übertragen. Statt Vokabeln kann ein Artefakt beispielsweise Fragen zu KI, Fachwissen oder anderen Lerninhalten erstellen und die Ergebnisse speichern.</p>
<p>Die drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Claude Artefakte eingesetzt werden können: als praktischer Rechner für den Alltag, als digitales Aufgaben-Board für die Arbeit oder als interaktiver Lerntrainer. Entscheidend ist, die gewünschte Funktion möglichst konkret zu beschreiben und komplexere Projekte vor dem eigentlichen Bau zu planen.</p>
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		<item>
		<title>Nachrichten planen und später verschicken: WhatsApp führt neue Funktion ein</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/whatsapp-nachrichten-planen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 16:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOCIAL]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[WhatsApp]]></category>
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<p>WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, auf die viele Nutzer schon lange gewartet haben dürften. Denn künftig sollen sich Nachrichten im Voraus planen und zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch verschicken lassen. Diese Nutzer können das neue Feature bereits testen. WhatsApp gehört für Millionen Menschen weltweit inzwischen fest zum Alltag dazu. Ob kurze Nachrichten, Fotos oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/whatsapp-nachrichten-planen/">Nachrichten planen und später verschicken: WhatsApp führt neue Funktion ein</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/whatsapp-nachrichten-planen.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="WhatsApp Nachrichten planen Messenger Meta" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>WhatsApp arbeitet an einer neuen Funktion, auf die viele Nutzer schon lange gewartet haben dürften. Denn künftig sollen sich Nachrichten im Voraus planen und zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch verschicken lassen. Diese Nutzer können das neue Feature bereits testen.</strong></p>
<p><span id="more-321692704"></span></p>
<p>WhatsApp gehört für Millionen Menschen weltweit inzwischen fest zum Alltag dazu. Ob kurze Nachrichten, Fotos oder Anrufe – der Messenger aus dem Hause Meta wird für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt.</p>
<p>Trotzdem fehlen der beliebten App noch immer einige praktische Funktionen, die sich viele Nutzer schon lange wünschen. Eine davon könnte nun endlich Einzug halten.</p>
<p>Denn <a href="https://wabetainfo.com/whatsapp-is-rolling-out-scheduled-messages-on-android-beta/" target="_blank" rel="noopener">wie <em>WABetainfo</em> berichtet</a>, arbeitet WhatsApp an einer Planungsfunktion für Nachrichten. Nutzer können damit Nachrichten schreiben und zu einem selbst festgelegten Zeitpunkt automatisch verschicken zu lassen.</p>
<h2>Nachrichten bei WhatsApp planen und später verschicken</h2>
<p>Bisher müssen Nutzer bei WhatsApp ihre Nachrichten noch direkt selbst verschicken. Doch das soll sich nun ändern, denn der Messenger arbeitet an einer Möglichkeit, Mitteilungen im Voraus zu verfassen und zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch versenden zu lassen.</p>
<p>Erste Nutzer des Updates der WhatsApp-Beta für Android mit der Version 2.26.40.7 können das neue Feature bereits testen. In den kommenden Wochen soll die Funktion dann auch für mehr Nutzer zur Verfügung stehen. Empfangen kann geplante Nachrichten jedoch jeder Nutzer, auch wenn er selbst noch keine senden kann.</p>
<p>Die neue Funktion gilt sowohl für den Versand von Textnachrichten und Links, als auch für Fotos und Videos. Bei Fotos und Videos kann allerdings immer nur ein Element im Voraus geplant werden, der Versand von mehreren Fotos oder Videos gleichzeitig ist nicht möglich.</p>
<p>Das neue Feature kann außerdem in Einzel- und Gruppenchats genutzt werden und ist mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kompatibel. In Gruppenchats wird die geplante Nachricht jedoch nur für die Nutzer sichtbar, die zum Planungszeitpunkt auch Teil der Gruppe waren. später hinzugefügte Nutzer sehen die geplante Nachricht nicht.</p>
<h2>So kannst du Nachrichten bei WhatsApp planen</h2>
<p>Nutzer legen über das neue Feature einen Sendezeitpunkt für ihre Nachricht fest. Diese wird dann auch verschickt, wenn das entsprechende Gerät gerade offline oder die App geschlossen ist.</p>
<p>Willst du eine Nachricht bei WhatsApp im Voraus planen, kannst du diese ganz normal in dem jeweiligen Chat verfassen. Durch langes Drücken der Senden-Taste öffnet sich dann ein Menüfeld am unteren Bildschirmrand.</p>
<p>Hier kannst du den gewünschte Sendezeitpunkt auswählen. Der frühestmögliche Zeitpunkt für den Versand einer geplanten Nachricht liegt zehn Minuten in der Zukunft. Bis zu zwei Wochen im Voraus können Nachrichten insgesamt geplant werden.</p>
<p>Auch das Verändern von geplanten Nachrichten wird mit dem neuen Feature möglich sein. In den Chat-Informationen wird es einen Bereich geben, in dem Nutzer ihre geplanten Nachrichten vor dem Versand noch einmal verwalten können.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/06/gender-pay-gap-ki/">Gender Pay Gap bei Künstlicher Intelligenz: Weibliche KI wird schlechter bezahlt</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/24/meta-muse-ki-anrufe/">Meta testet Muse-KI für Anrufe – doch die führen teils Menschen im Callcenter</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/22/smartphone-speicher-whatsapp/">Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/03/ki-agenten-verhindern-abschaltung/">Shutdown-Sabotage: KI-Agenten verhindern eigenmächtig ihre Abschaltung</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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<p>Mehrere KI-Anbieter warnen vor ihren eigenen Produkten und fordern eine Entwicklungspause. Klingt verantwortungsvoll? Ist es aber nicht! Denn wer Milliarden in eine Technologie pumpt und dann hintenrum vor vermeintlichen Gefahren warnt, will nicht schützen, sondern schlichtweg in die Schlagzeilen. Eine kommentierende Analyse. Weltuntergang durch KI? Das ist Doom Trolling! Von OpenAI über Google bis hin [&#8230;]</p>
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<p><img width="2000" height="1189" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/kalkuel-ki-anbieter-warnen-panikmache.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Kalkül KI-Anbieter warnen Panikmache" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Mehrere KI-Anbieter warnen vor ihren eigenen Produkten und fordern eine Entwicklungspause. Klingt verantwortungsvoll? Ist es aber nicht! Denn wer Milliarden in eine Technologie pumpt und dann hintenrum vor vermeintlichen Gefahren warnt, will nicht schützen, sondern schlichtweg in die Schlagzeilen. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321692628"></span></p>
<h2>Weltuntergang durch KI? Das ist Doom Trolling!</h2>
<ul>
<li>Von OpenAI über Google bis hin zu Anthropic und einigen chinesischen Firmen: Mittlerweile haben <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/15/ki-pause-wovor-die-tech-bosse-angst-haben/">alle großen KI-Anbieter diverse Sicherheitspannen eingeräumt</a>. Immer ging es grob gesagt darum, dass <strong>künstliche Agenten aus Testumgebungen ausgebrochen</strong> sind und sich Zugang zum freien Internet verschafft haben. Einige haben sogar fremde Unternehmen gehackt, um ihrer ursprünglichen Aufgabe nachzukommen. Den Anbietern zufolge war nichts davon vorgesehen. Die Kontrollmechanismen hatten versagt. Daraufhin haben sich die führenden KI-Unternehmen aus den USA für eine KI-Entwicklungspause ausgesprochen. Ausgangspunkt war ein <a href="https://darioamodei.com/post/we-must-pace-the-frontier" target="_blank" rel="noopener">Essay von Anthropic-Chef Dario Amodei</a>. OpenAI-CEO Sam Altman und xAI-Boss Elon Musk stimmten zu.</li>
<li>Der <a href="https://internationalaisafetyreport.org/publication/international-ai-safety-report-2026" target="_blank" rel="noopener">International AI Safety Report 2026</a> stuft ein hypothetisches „Kontrollverlust-Szenario“ als eines der potenziellen Risiken von Künstlicher Intelligenz ein. Sprich: <strong>Wenn KI fernab von menschlicher Kontrolle agiert</strong>, ohne dass die Chance besteht, die Kontrolle zurückzuerlangen. Dem Bericht zufolge fehlen aktuellen Modellen aber die Fähigkeit, solche Risiken auszulösen. Allerdings würden sich die heutigen KI-Systeme in relevanten Bereichen, wie dem autonomen Betrieb, bereits verbessern. An dem Report waren über 100 internationale KI-Experten beteiligt. Turing-Preisträger Yoshua Bengio hat die Untersuchung geleitet.</li>
<li>US-Informatikprofessor Cal Newport hat die Kommunikationsstrategie der KI-Anbieter in einem <a href="https://www.nytimes.com/2026/06/17/opinion/ai-dangerous-openai-anthropic.html" target="_blank" rel="noopener">Gastbeitrag für die New York Times</a> als paradox bezeichnet und unter „Doom Trolling“ eingeordnet. Was er meint: Der Begriff beschreibt eine Strategie, bei der <strong>Unternehmen oder Personen gezielt mit extremen Untergangsszenarien jonglieren</strong>, um Aufmerksamkeit zu generieren oder bestimmte Reaktionen hervorzurufen. Aus Newports Sicht machen die KI-Anbieter das aus zwei Gründen. Entweder, weil sie wirklich daran glauben, dass KI eines Tages die Menschheit auslöschen könnte. Oder, weil sie Untergangsszenarien bewusst säen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen – sowohl medial als auch mit Blick auf Investoren.</li>
</ul>
<h2>Warum die KI-Warnungen eine PR-Masche sind</h2>
<p>Zigarettenhersteller, die freiwillig das Rauchen kritisieren, oder Ölkonzerne, die vor dem Klimawandel warnen? Undenkbar! Doch bei KI wollen <strong>ausgerechnet die Anbieter zu ihrer eigenen Kontrollinstanz</strong> werden. Dabei wäre es in nahezu jeder anderen Branche völlig normal, ein Produkt nicht auf den Markt zu bringen, wenn es nicht sicher genug ist. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Doch was bei KI abgeht, sprengt jeglichen Rahmen.</p>
<p>Denn: OpenAI, Anthropic und Co. sind alles andere als plötzliche Samariter, die die Menschheit vor einer Technologie schützen wollen, die sie obendrein selbst entwickelt haben. Ihre <strong>Warnungen sind Teil einer gigantischen PR-Maschinerie</strong>. On top kommt, dass viele Medien als Steigbügelhalter agieren, indem sie mit der Angst vor einer mutmaßlich rebellierenden Super-KI offenbar deutlich mehr Aufmerksamkeit erzeugen als mit einer nüchternen Diskussion über Sicherheitslücken.</p>
<p>All das entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn wer wirklich Verantwortung übernehmen will, müsste <strong>vielleicht einfach mal die Klappe halten</strong> und KI-Modelle erst dann veröffentlichen oder anpreisen, wenn auch die Kontrollmechanismen funktionieren. Oder: Welches Unternehmen würde denn freiwillig oder aus Ignoranz Glasscherben in seinen Lebensmitteln zulassen, nur um anschließend davor zu warnen?</p>
<p>Entgegen der aktuellen Panikmache wird kein einziges KI-Modell plötzlich vor deiner Haustür sitzen und dir den Nachbarschaftskrieg erklären. KI-Modelle hängen nämlich an Rechenzentren, der Versorgung mit Strom und einer digitalen Infrastruktur. Und die lassen sich alle abschalten. Die <strong>reale Gefahr sind also nicht die KI-Modelle selbst</strong>, sondern naive Anbieter, ungeprüfte Sicherheitslücken und schlichtweg nicht verantwortungsvolle Idioten.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Timnit Gebru, Informatikerin und Expertin für KI-Ethik</strong>, vermutet hinter den Warnungen der KI-Anbieter ein Ablenkungsmanöver. In einem <a href="https://www.technologyreview.com/2026/09/22/1144867/dont-be-fooled-summer-ai-hype/" target="_blank" rel="noopener">Beitrag für MIT Technology Review</a> schreibt sie: „Laut der KI-Branche sollten wir uns mehr Sorgen um einen fiktiven Maschinengott machen als um die Klimakatastrophe, die diese Rechenzentren verschärfen, um das Asthma der Anwohner, um die steigenden Stromrechnungen der Öffentlichkeit, die sie subventioniert, oder um das Wasser, das zu ihrer Kühlung umgeleitet wird.“</li>
<li><strong>KI-Experte Jacob Coxon</strong> ist offenbar anderer Meinung. In einem <a href="https://x.com/hilbertspaess/status/2097476196791709843?s=20" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf X (ehemals Twitter)</a> warnt er: „Ich habe heute bei Anthropic gekündigt. (… ) Keines der beiden Unternehmen handelt verantwortungsbewusst. (… ) Unterschätzt nicht die Leistungsfähigkeit dieser Technologie. Bald wird es übermenschliche Systeme geben, die alles hacken, jeden Bereich über Nacht revolutionieren und echte Macht und Ressourcen an sich reißen können. Die Menschen, die KI entwickeln, sind fest davon überzeugt, dass sie uns alle bis zum Ende dieses Jahrzehnts auslöschen könnte. Das ist kein Marketing-Gag.“</li>
<li><strong>Antonio Krüger ist Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)</strong>, das der deutsche Vertreter im Expertenbeirat des International AI Safety Report 2026 ist. In einem <a href="https://www.dfki.de/en/web/news/2026-international-ai-safety-report-published?" target="_blank" rel="noopener">Statement</a> betont Krüger zwar ebenfalls, dass es KI-Sicherheitsmechanismen braucht, verfällt aber nicht in tosenden Alarmismus: „KI-Sicherheit gewinnt zunehmend an Bedeutung. Jetzt müssen wir auf nationaler Ebene institutionalisieren, was der KI-Sicherheitsbericht bereits aufzeigt. Andere wichtige KI-Nationen sind uns in dieser Hinsicht einen Schritt voraus. (… ) Was uns noch fehlt, ist ein Airbag für KI. Ein zuverlässiger Schutzmechanismus, der uns schützt, bevor großer Schaden entsteht. Ich bin sicher, dass die Forschung zu vertrauenswürdiger KI weiterhin wichtige Erkenntnisse darüber liefern wird, wie wir in Zukunft sichere KI erreichen können.“</li>
</ul>
<h2>So geht es mit der KI-Debatte weiter</h2>
<p>Die <strong>Panikmache rund um KI</strong> wird vermutlich kein jähes Ende finden, denn sie funktioniert für die KI-Anbieter leider wie mediale Schlagzeilen. Ein KI-Unternehmen, das seine Sicherheitsprotokolle verschärft, klingt langweiliger als ein KI-Agent, der aus einer Testumgebung ausbricht und Dinge tut, die er vermeintlich nicht darf.</p>
<p>Indes: OpenAI und Co. werden im Hinterkämmerchen vermutlich eh <strong>weiter an ihren Modellen tüfteln</strong> – KI-Pause hin oder her. Meine Vermutung: Es wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern. Ohnehin entscheidender ist die Frage, ob KI irgendwann theoretisch außer Kontrolle geraten könnte – weil der Mensch als Instanz versagt.</p>
<p>Szenarien, in denen eine KI etwa Nuklearwaffen startet, sind theoretisch zwar denkbar, aber eher unrealistisch. Die deutlich größere Gefahr schlummert derweil in KI-gesteuerter Desinformation, Halluzinationen, Sicherheitslücken oder schlicht einem verantwortungslosen Umgang. Oder: <strong>KI ist eben nur so gut oder schlecht wie die Kontrolle</strong>, die Menschen über sie ausüben.</p>
<p>Man sollte deshalb aufhören, das Außer-Kontrolle-Gelaber der KI-Anbieter einfach nur nachzuplappern, damit nicht OpenAI und Co. wie bislang den Diskurs steuern. Stattdessen sollten alle mal ein bisschen runterkommen. Denn worum es vielmehr geht, ist weniger Weltuntergangsschwachsinn – sondern <strong>mehr Kontrolle, mehr Transparenz und ein kritischer Blick</strong> auf diejenigen, die vor KI warnen, damit gleichzeitig aber Geld scheffeln. Oder: Was die großen KI-Anbieter aktuell treiben, ist nicht nur Kalkül, sondern einfach nur krank!</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/12/deutschlandticket-vs-tankrabatt-zweierlei-mass/">Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß? </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/09/netflix-produziert-fuer-zuschauer-die-gar-nicht-hinschauen/">Netflix produziert für Zuschauer, die gar nicht hinschauen </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/08/datenschutz-ki-anbieter-geben-sogar-chatdaten-weiter/">Datenschutz? KI-Anbieter geben sogar Chatdaten weiter </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/07/e-auto-boom-kostet-milliarden-halter-muessen-mehr-bezahlen/">E-Auto-Boom kostet Milliarden: Halter müssen mehr bezahlen<br />
</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/darum-warnen-ki-anbieter-vor-ihren-eigenen-produkten/">Darum warnen KI-Anbieter vor ihren eigenen Produkten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 03:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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<p>Acht Gigatonnen Plastikmüll belasten unsere Umwelt in Ozeanen und Städten, während weltweit bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) will beide Krisen gleichzeitig lösen und hat ein KI-Konzept entwickelt, um stabile Häuser aus Plastikmüll zu drucken. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen neuen Ansatz zur Lösung von [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/gebaeude-aus-plastikmuell.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Gebäude Häuser aus Plastikmüll" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Acht Gigatonnen Plastikmüll belasten unsere Umwelt in Ozeanen und Städten, während weltweit bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) will beide Krisen gleichzeitig lösen und hat ein KI-Konzept entwickelt, um stabile Häuser aus Plastikmüll zu drucken.</strong><br />
<span id="more-321594199"></span></p>
<p>Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen neuen Ansatz zur Lösung von zwei drängenden Problemen <a href="https://news.mit.edu/2026/mit-spinout-turns-plastic-waste-into-resilient-building-materials-0914" target="_blank" rel="noopener">präsentiert</a>. Das Spin-off Atlas Building Composites nutzt geschredderte Kunststoffabfälle als elementaren Rohstoff für tragende Bauteile. Die beiden Gründer A. J. Perez und Matt Pouliot wollen mit der Initiative &#8222;MIT HAUS&#8220; die Bauwirtschaft in eine neue Richtung lenken, indem sie innerhalb von 30 Jahren eine Milliarde Häuser bauen.</p>
<p>Der geschredderte Einweg-Plastikmüll stammt etwa aus alten Wasserflaschen. Dieser wird eingeschmolzen und mit Glasfasern vermischt, die für zusätzliche Stabilität sorgen sollen. Das Gemisch soll traditionelles Holz bei der Belastbarkeit übertreffen. Ein einzelner gedruckter Träger hält einer Last von etwa 1.800 Kilogramm stand. Gleichzeitig benötigt die Herstellung lediglich etwa 13 Minuten. Möglich macht das eine KI-gestützte Roboterplattform.</p>
<h2>Gedruckter Verbundstoff statt klimaschädlichem Beton ermöglicht Häuser aus Plastikmüll</h2>
<p>Geht es um die Auswirkungen auf die Umwelt, müsste sich beim Bau von einer Milliarde Häuser die derzeitige Betonproduktion verdoppeln. Gleichzeitig benötigt es eine nicht unerhebliche Menge an Holz aus Forstwirtschaften. Durch die Nutzung des recycelten Kunststoffs möchten die Gründer eine zusätzliche Abholzung und Emissionen verhindern. Zudem unterstreichen sie, dass ihr Verfahren ohne den Einsatz von Wasser funktioniert. Das soll bürokratische Hürden reduzieren und einen Aufbau an Orten ermöglichen, an denen Wasser knapp ist.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil soll in der Langlebigkeit liegen. Durch den Einbau in Gebäuden würde der Müll laut den Angaben für Jahrzehnte sicher eingeschlossen sein. Anstatt Plastik immer wieder zu recyceln, bis es verbrannt wird, ließe sich das globale Müllproblem einfach verbauen. In der Praxis baute das Team etwa bereits Fundamente, Terrassen und Scheunen. Auch eine zwölf Meter lange Brücke für das U.S. Army Corps of Engineers ist bereits im Einsatz. Der Aufbau im Feuchtgebiet von Massachusetts dauerte dabei weniger als einen Tag.</p>
<h2>Dezentrale Mini-Fabriken schlagen globale Transportwege</h2>
<p>Statt auf riesige Fabriken setzt das Konzept auf dezentrale Einheiten. Der sogenannte Atlas Factory Stack soll die Einrichtung von lokalen Fabriken nahe den jeweiligen Bauorten ermöglichen. Im Labor erreichte das System bereits einen Durchsatz von etwa 27 bis 36 Kilogramm pro Stunde. Kommerzielle Einheiten sollen hingegen 68 bis 91 Kilogramm pro Stunde schaffen. In der Praxis bedeutet das, dass eine Fertigungszelle täglich die tragenden Komponenten für ein kleines Wohnhaus herstellen soll.</p>
<p>Künstliche Intelligenz dient dabei als wichtige Steuerzentrale. Sie fertigt etwa Teile in einer Reihenfolge, durch die sie optimal und platzsparend gelagert werden können. Um das Modell weltweit zu skalieren, befinden sich die Gründer in Gesprächen mit internationalen Franchise-Partnern. Ziel ist es, Tausende der KI-gesteuerten Roboter-Produktionssysteme weltweit einzusetzen. So könnte eine vielversprechende Methode entstehen, um den weltweiten Wohnungsmangel zu reduzieren und gleichzeitig Millionen Tonnen an Müll einzusparen.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/27/beste-greentech-newsletter/">Das sind die 6 besten Greentech-Newsletter</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/10/20/windenergie-mythen/">Die hartnäckigsten Windenergie-Mythen – und was an ihnen dran ist</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/09/24/strom-durch-schritte/">Strom durch Schritte: die Zukunft der nachhaltigen Energie?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/07/15/einfluss-solarparks-umwelt/">Welchen Einfluss haben Solarparks auf Umwelt und Ökosysteme?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/13/haeuser-aus-plastikmuell/">Aus Plastikmüll werden Häuser: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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