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	<title>mojoba Noir</title>
	
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Nosferatu</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 07:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Makler Knock (Alexander Granach) erhält von Graf Orlok (Max Schreck) den Auftrag, ein Haus in der Stadt Wisborg für ihn ausfindig zu machen. Knock überträgt die Aufgabe seinem Schützling Thomas Hutter (Gustav von Wangenheim), der keine Zeit verstreichen lässt und sich auf den Weg zum Schloss des Grafen macht. Dort macht er unheimliche Entdeckungen. Als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/05/nosferatu.jpg" alt="Nosferatu" width="168" height="239" class="alignleft size-full wp-image-710" />Makler Knock (Alexander Granach) erhält von Graf Orlok (Max Schreck) den Auftrag, ein Haus in der Stadt Wisborg für ihn ausfindig zu machen. Knock überträgt die Aufgabe seinem Schützling Thomas Hutter (Gustav von Wangenheim), der keine Zeit verstreichen lässt und sich auf den Weg zum Schloss des Grafen macht. Dort macht er unheimliche Entdeckungen. Als er am Morgen mit einer Bisswunde am Hals erwacht, nimmt das Unheil seinen Lauf. Der Graf hat nämlich eine Fotografie von Hutters Ehefrau Ellen (Greta Schröder) entdeckt und beansprucht sie für sich.<span id="more-704"></span></p>
<p>Auch wenn sich heutige Superlative in gänzlich plakativeren Bahnen bewegen, so muss man dennoch davon sprechen, dass es sich bei „Nosferatu“ um einen einzigen Superlativ handelt. Als wohl wichtigstes filmisches Werk der Weimarer Republik, als maßgeblicher Geburtshelfer des Horrorfilms und als einer der sehenswertesten Stummfilme überhaupt vereint Murnaus Klassiker eine filmhistorische Bedeutung auf sich, die schlichtweg jedweden Rahmen sprengt. Dass sich der 1922 entstandene Vampir-Film ganz nebenbei den damals vorherrschenden expressionistischen Stilmitteln verweigert und sich damit als früher Kino-Rebell ausweist, gerät dabei beinahe in den Hintergrund. Ebenso beiläufig erscheint es da, dass Schauspieler Max Schreck mit „Nosferatu“ praktisch über Nacht Weltruhm erlangte, von dem seine Legende bis zum heutigen Tage zehrt. Und gäbe es bereits nicht ausreichend filmhistorische und zeitgeschichtliche Anlässe, um sich Murnaus bedeutendstes Werk zu Gemüte zu führen, ist die Geschichte vom liebestollen wie beißwütigen Graf Orlok darüber hinaus ein unglaublich guter Film. Dramaturgie, Inszenierung und Schauspielerleistungen können auch nach knapp einem vollen Jahrhundert immer noch überzeugen und bedeuten beste Werbung für den guten alten Stummfilm. Wir können daher nur allen Cineasten empfehlen, „Nosferatu“ auf die „Filme, die man gesehen haben muss“-Liste zu setzen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die stoffähnliche Verfilmung von Werner Herzog von 1979 mit Klaus Kinski in der Hauptrolle. Superlative kommen eben manchmal nicht allein.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Deutschland 1922, 94 Minuten, FSK: 12<br />
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau<br />
Genre: Horror<br />
Darsteller: Max Schreck, Gustav von Wangenheim, Alexander Granach, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 8,0 von 10<br />
moviepilot.de: 8,3 von 10<br />
Filmstarts.de: 5 von 5<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Filmzitate:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Einen schönen Hals hat Eure Frau.&#8221;</p></blockquote>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Nosferatu bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;field-keywords=nosferatu%20dvd&#038;linkCode=ur2&#038;site-redirect=de&#038;sprefix=Nosferatu%20%2Caps%2C379&#038;tag=mojoba-noir-intext-21&#038;url=search-alias%3Daps">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Friedrich Wilhelm Murnau (Auszug):</strong></p>
<p>1917: Teufelsmädel<br />
1919: Der Knabe in Blau<br />
1920: Der Bucklige und die Tänzerin<br />
1920: Der Januskopf<br />
1920: Abend – Nacht – Morgen<br />
1920: Sehnsucht<br />
1920: Der Gang in die Nacht<br />
1921: Schloß Vogelöd<br />
1922: Der brennende Acker<br />
1922: Phantom<br />
1923: Die Austreibung<br />
1924: Die Finanzen des Großherzogs<br />
1924: Der letzte Mann<br />
1926: Tartüff<br />
1926: Faust – eine deutsche Volkssage<br />
1927: Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen<br />
1928: Vier Teufel<br />
1930: City Girl<br />
1931: Tabu<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film:</strong></p>
<p><iframe width="500" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/N-DrKgjit4I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/1vdC9YErvU8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Letztes Jahr in Marienbad</title>
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		<comments>http://www.mojoba.de/noir/letztes-jahr-in-marienbad/674/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Französische Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem luxuriösen Hotel wandern ein Mann (Giorgio Albertazzi) und eine Frau (Delphine Seyrig) durch die Räumlichkeiten. Während der Mann davon berichtet, die Frau bereits in der Vergangenheit im Hotel getroffen und für sich gewonnen zu haben, gibt die Frau zu verstehen, dass sie sich an ein Treffen nicht erinnern kann. Während der Mann alles [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/03/marienbad.jpg" alt="Letztes Jahr in Marienbad" width="168" height="239" class="alignleft size-full wp-image-691" />In einem luxuriösen Hotel wandern ein Mann (Giorgio Albertazzi) und eine Frau (Delphine Seyrig) durch die Räumlichkeiten. Während der Mann davon berichtet, die Frau bereits in der Vergangenheit im Hotel getroffen und für sich gewonnen zu haben, gibt die Frau zu verstehen, dass sie sich an ein Treffen nicht erinnern kann. Während der Mann alles unternimmt, um ihrer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen, fordert der Begleiter (Sacha Pitoëff) der Frau den Mann immer wieder aufs Neue heraus, eine Partie einer bestimmten Nim-Spiel-Variante zu spielen.<span id="more-674"></span></p>
<p>Was in der kurzen Inhaltsangabe fraglos ein wenig wirr und willkürlich klingen mag, ist es in den ersten Minuten von Alain Resnais’ Avantgarde-Film tatsächlich. „Letztes Jahr in Marienbad“ verweigert sich nämlich standardisierter Sehgewohnheiten und bietet weder eine chronologische Erzahlstruktur noch einen durchgängigen Handlungsverlauf an. Vielmehr mutet der Film wie eine poetische Collage subjektiv angelegter Zeitebenen an, die sich mit zunehmender Spieldauer immer eingehender miteinander vermischen und eine Eigendynamik entwickeln, die schlichtweg überfordern muss. Wenn Zeit, Dramaturgie und selbst die handelnden Figuren in den Hintergrund treten und allein der Raum, nämlich das Hotel selbst, als verbindendes Element übrig bleibt, liegt es schließlich allein in der Hand (oder den Augen) des Zuschauers, was den Geschehnissen in „Letztes Jahr in Marienbad“ für eine Bedeutung zukommt. In diesem Sinne funktioniert Resnais’ Film als poetische Inspirationsquelle für den Betrachter, welcher sich in den stilisierten Bildern verlieren und hieraus seinen ganz eigenen, umfassend individuellen Film entwickeln kann. So erfährt „Letztes Jahr in Marienbad“ eine existenzielle Tragweite, die auf den ersten Blick womöglich als bloße Verwirrung und Willkürlichkeit erscheinen muss.</p>
<p>Die im Film gezeigte Version des Nim-Spiels trägt in Anlehnung an den Titel bis zum heutigen Tage die Bezeichnung „Marienbad“. Wir können nur empfehlen, das Spiel mit einem guten Freund oder einer guten Freundin bei einem guten Glas Wein einmal auszuprobieren. Dabei lässt sich nämlich hervorragend über Filme philosophieren.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Frankreich, Italien 1961, 94 Minuten, FSK: 16<br />
Regie: Alain Resnais<br />
Genre: Drama | Mystery | Romance<br />
Darsteller: Delphine Seyrig, Giorgio Albertazzi, Sacha Pitoëff, uvm.<br />
<br class="clear" /></p>
<p><strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 7,8 von 10<br />
moviepilot.de: 8,6 von 10<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>Ausgezeichnent mit Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig 1961</li>
<li>Nominierung in der Kategorie Best Dramatic Presentation bei den Hugo Awards 1963</li>
<li>Nominierung in der Kategorie Bestes Originaldrehbuch bei den Oscars 1963</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Letztes Jahr in Marienbad bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;field-keywords=Letztes%20Jahr%20in%20Marienbad&#038;linkCode=ur2&#038;site-redirect=de&#038;tag=mojoba-noir-intext-21&#038;url=search-alias%3Daps">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Alain Resnais:</strong></p>
<p>1959: Hiroshima, mon amour<br />
1963: Muriel oder die Zeit der Wiederkehr<br />
1966: Der Krieg ist vorbei<br />
1968: Ich liebe dich, ich liebe dich<br />
1974: Stavisky<br />
1977: Providence<br />
1980: Mein Onkel aus Amerika<br />
1983: Das Leben ist ein Roman<br />
1984: Liebe bis in den Tod<br />
1986: Mélo<br />
1989: I want to go home<br />
1993: Smoking / No Smoking<br />
1997: Das Leben ist ein Chanson<br />
2003: Pas sur la bouche<br />
2006: Herzen<br />
2009: Vorsicht Sehnsucht<br />
2012: Ihr werdet euch noch wundern<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (englisch):</strong></p>
<p><iframe width="500" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/yc6n2McMAnY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/jI3H6_fBC7g" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gespenster</title>
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		<comments>http://www.mojoba.de/noir/gespenster/678/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 10:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arthaus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>

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		<description><![CDATA[Waise Nina (Julia Hummer) lebt zurückgezogen in ihrer eigenen Welt und verbringt die meiste Zeit des Tages in melancholisch gefärbter Einsamkeit. Schließlich trifft sie auf die obdachlose Toni (Sabine Timoteo), die versucht, das Beste aus ihrer schwierigen Situation zu machen. Gemeinsam streifen sie durch Berlin und lernen Françoise kennen, die nach der Entführung ihrer Tochter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/04/gespenster.jpg" alt="Gespenster" width="168" height="239" class="alignleft size-full wp-image-685" />Waise Nina (Julia Hummer) lebt zurückgezogen in ihrer eigenen Welt und verbringt die meiste Zeit des Tages in melancholisch gefärbter Einsamkeit. Schließlich trifft sie auf die obdachlose Toni (Sabine Timoteo), die versucht, das Beste aus ihrer schwierigen Situation zu machen. Gemeinsam streifen sie durch Berlin und lernen Françoise kennen, die nach der Entführung ihrer Tochter unter Depressionen leidet. Bald glaubt sie, in Nina ihre Tochter zu erkennen und erleidet einen psychischen Zusammenbruch. Indes sehnt sich Nina zunehmend nach einer Mutterfigur. Doch die Realität spielt nicht mit.<span id="more-678"></span></p>
<p>Zeitlich und thematisch eingerahmt von „Die innere Sicherheit“ und „Yella“ bildet „Gespenster“ das Mittelstück von Christian Petzolds sog. Gespenster-Trilogie und gehört darüber hinaus zu den konsequentesten Filmen des neben Fatih Akin bedeutendsten deutschen Filmemachers des neuen Jahrtausends. Dialogarm und in reduzierter Bildersprache vermittelt „Gespenster“ nicht zuletzt dank der verstörend präzisen Schauspielerleistungen eine gespenstige Atmosphäre, die zuweilen an Frühwerke Michael Hanekes erinnert und auf eigentümliche Art und Weise bedrohliche Züge trägt. Die durch subjektiv anmutende Kameraeinstellungen erzeugte Nähe zu den Protagonisten tut ein Übriges, um die spezielle Stimmung die gesamte Spieldauer über aufrechtzuerhalten. Dabei begreift sich der Film zu keinem Zeitpunkt als bloße Erzählung, sondern sucht in den eindringlichsten Momenten die Nähe zum Filmexperiment, das die Form der Darstellung in den Mittelpunkt stellt und den eigentlichen Inhalt zum Randaspekt erklärt. Es versteht sich daher von selbst, dass sich „Gespenster“ nur bedingt an Kino-Fans richtet, die ein narrativ angelegtes Mutter-Tochter-Drama sehen wollen. Vielmehr werden sich Cineasten angesprochen fühlen, die sich neben der mittlerweile bewährten Petzold-Atmosphäre vor allem von der konzeptionellen Kameraarbeit beeindrucken lassen wollen. In diesem Sinne können wir „Gespenster“ als einen der cineastisch interessantesten deutschen Arthaus-Filme des vergangenen Jahrzehnts empfehlen.</p>
<p>Unabhängig davon, dass „Gespenster“ in vielerlei Hinsicht das Kernstück von Petzolds Gespenster-Trilogie bildet, können wir interessierten Cineasten nur ans Herz legen, auch auf „Die innere Sicherheit“ und „Yella“ mindestens ein Auge zu werfen. Ambitionierteres sehenswertes deutsches Kino findet sich nämlich derzeit schlichtweg eher selten.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Deutschland 2005, 85 Minuten, FSK: 12<br />
Regie: Christian Petzold<br />
Genre: Drama<br />
Darsteller: Julia Hummer, Sabine Timoteo, Marianne Basler, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 6,9 von 10<br />
moviepilot.de: 6,6 von 10<br />
Filmstarts.de: 2,0 von 5<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>Bester Spielfilm bei dem Preis der deutschen Filmkritik 2005</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Gespenster bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Gespenster-Julia-Hummer/dp/B000G02TTO/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;keywords=gespenster&#038;linkCode=ur2&#038;qid=1365071408&#038;site-redirect=de&#038;sr=8-1&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Christian Petzold:</strong></p>
<p>2000: Die innere Sicherheit<br />
2003: Wolfsburg<br />
2007: Yella<br />
2008: Jerichow<br />
2012: Barbara<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (deutsch):</strong></p>
<p><iframe width="500" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/dng3_xLf9v4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/5lVUivMtOVc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Happiness</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/mojoba-noir/~3/F8plbHj2_Zw/</link>
		<comments>http://www.mojoba.de/noir/happiness/654/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 09:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Groteske]]></category>
		<category><![CDATA[Independent]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schwestern Trish (Cynthia Stevenson), Joy (Jane Adams) und Helen (Lara Flynn Boyle) könnten unterschiedlicher nicht sein, befinden sich allerdings gleichermaßen auf der Suche nach ihrem Lebensglück. Während Autorin Helen sich mit Stalker Allen (Philip Seymour Hoffman) arrangieren muss, versucht Trish, ihr Familienleben in den Griff zu bekommen. Ihr Ehemann, der in seiner Freizeit kleinen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/02/happiness.jpg" alt="Happiness" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-662" />Die Schwestern Trish (Cynthia Stevenson), Joy (Jane Adams) und Helen (Lara Flynn Boyle) könnten unterschiedlicher nicht sein, befinden sich allerdings gleichermaßen auf der Suche nach ihrem Lebensglück. Während Autorin Helen sich mit Stalker Allen (Philip Seymour Hoffman) arrangieren muss, versucht Trish, ihr Familienleben in den Griff zu bekommen. Ihr Ehemann, der in seiner Freizeit kleinen Jungs nachstellt, sorgt bald allerdings für einen Eklat. Joy indes ist damit beschäftigt, darauf zu warten, bis ihr Traummann sie aus der Vorstadt-Hölle befreit. Doch ihr Engel in der Not lässt auf sich warten.<span id="more-654"></span> </p>
<p>Independent-Regisseur Todd Solondz hat innerhalb von neun Jahren mit „Willkommen im Tollhaus“, „Happiness“, „Storytelling“ und „Palindrome“ gleich vier Filme in Reihe gedreht, die dem spießbürgerlichen Hollywood den Mittelfinger zeigen. Solondzs Filmwelt ist nämlich angefüllt mit schrägen, teils abartig-absurden Figuren, die die Grenzen des guten Geschmacks bereits im Vorspann mit teuflischem Vergnügen hinter sich lassen. Als interessanteste Ausgeburt des US-Amerikaners gilt zweifelsfrei die Vorstadt-Groteske „Happiness“, in der das friedlich-schiedliche Dahinsiechen in Suburbia ordentlich durch den moralischen Wolf gedreht wird. Neben den glücklich-unglücklichen Schwestern sorgen Stalker Allen und Psycho-Psychiater Bill für die absonderlichsten und gleichzeitig eindringlichsten Momente. Während die sexuellen Gelüste Allens im Vergleich noch harmlos erscheinen und vornehmlich der bigotten Prüderie vor den Kopf stoßen, lotet Solondz mit der Figur des Bill die Grenzen des Erträglichen aus. Betont beiläufig legt der Film die Handlungen des Päderasten dar und provoziert sein Publikum damit zur Reflexion und Reaktion. Dabei bleibt es allein dem Zuschauer überlassen, in welcher Kategorie er „Happiness“ vermuten will. Handelt es sich um eine (sehr) schwarze Komödie? Um ein (zu) realistisches Drama? Um eine (absurde) Satire? Ein endgültiges objektives Urteil würde dem Film wohl kaum gerecht. Es bleibt also dabei, dass es sich bei „Happiness“ um ein sehenswertes Produkt der mehr als eigenwilligen Todd-Solondz-Welt handelt – Betreten auf eigene Gefahr!<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>USA 1998, 134 Minuten, FSK: 16<br />
Regie: Todd Solondz<br />
Genre: Comedy | Drama<br />
Darsteller: Jane Adams, Jon Lovitz, Philip Seymour Hoffman, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 7,7 von 10<br />
moviepilot.de: 7,8 von 10<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Nominierung für Golden Globe in 1999</li>
<li>Ausgezeichnet mit dem FIPRESCI-Preis in Cannes 1998</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Happiness bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Happiness-Jane-Adams/dp/B004B0RZB2/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;linkCode=ur2&#038;qid=1361785308&#038;site-redirect=de&#038;sr=8-1&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Todd Solondz:</strong></p>
<p>1984: Feelings<br />
1995: Willkommen im Tollhaus<br />
2001: Storytelling<br />
2004: Palindrome<br />
2009: Life During Wartime<br />
2011: Dark Horse<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (englisch):</strong></p>
<p><iframe width="440" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/FkQ_JxoWUP8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/F8plbHj2_Zw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<feedburner:origLink>http://www.mojoba.de/noir/happiness/654/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=happiness</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Little Caesar</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/mojoba-noir/~3/sgwHGrkfuYc/</link>
		<comments>http://www.mojoba.de/noir/little-caesar/646/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2013 09:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gangsterfilme]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mojoba.de/noir/?p=646</guid>
		<description><![CDATA[Caesar Enrico Bandello (Edward G. Robinson) und sein Kumpel Joe Massara (Douglas Fairbanks Jr.) schlagen sich als Kleinkriminelle durchs Leben, kommen jedoch auf keinen grünen Zweig. Während Caesar versucht, im Schatten von Gangster-Boss Sam Vettori zur großen Nummer aufzusteigen, widmet sich Joe als Tänzer einer legalen Beschäftigung. Als Caesar Vettori aus dem Weg räumt und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/02/der-kleine-caesar.jpg"><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/02/der-kleine-caesar.jpg" alt="Little Caesar" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-651" /></a>Caesar Enrico Bandello (Edward G. Robinson) und sein Kumpel Joe Massara (Douglas Fairbanks Jr.) schlagen sich als Kleinkriminelle durchs Leben, kommen jedoch auf keinen grünen Zweig. Während Caesar versucht, im Schatten von Gangster-Boss Sam Vettori zur großen Nummer aufzusteigen, widmet sich Joe als Tänzer einer legalen Beschäftigung. Als Caesar Vettori aus dem Weg räumt und selbst zum Anführer der Unterwelt aufsteigt, will er Joe für seine Bande gewinnen. Doch der hat mit seiner Vergangenheit längst abgeschlossen und sieht sich bald in einem moralischen Dilemma gefangen.<span id="more-646"></span></p>
<p>In einer Zeit, in der sich der Tonfilm gerade erst vom Stummfilm zu emanzipieren begann, bewegte sich die US-amerikanische Filmindustrie noch in eng abgesteckten Gefilden. Heute alltägliche Genres waren noch nicht erfunden und aus heutiger Sicht klassische Figuren noch nicht gezeichnet. Zu jener Zeit, noch bevor James Cagney in „The Public Enemy“ sein Unwesen treiben konnte, war es, als plötzlich ein gewisser Edward G. Robinson auf den Plan trat und in Mervyn LeRoys „Little Caesar“ die Herrschaft über die Unterwelt beanspruchte. So etwas hatte es in dieser Form bis dahin noch nicht gegeben – der Gangsterfilm war geboren. Der Aufstieg und Fall des Caesar Enrico Bandello ist also als Urbild des speziellen Genres zu bezeichnen und weist bereits in dieser Hinsicht eine filmhistorische Bedeutung auf, der bis zum heutigen Tage Rechnung getragen werden muss. Dass der Film für sich genommen dank des grandiosen Auftritts von Edward G. Robinson ein echtes Genre-Highlight ist, bleibt zudem unbestreitbar. Denn trotz der zuweilen etwas ungelenk wirkenden Dramaturgie und der aufgrund der Kürze des Films (knapp 80 Minuten) nur unzureichend gezeichneten Nebenfiguren gelingt es „Little Caesar“ spielend, seinen charismatischen Protagonisten ins rechte Licht zurücken. Ähnlich wie beim Genre-Nachkömmling „Scarface“ fokussiert sich der Film nämlich hauptsächlich auf das Schicksal der Hauptfigur und bietet Robinson demnach die entsprechende Bühne. Cineasten bekommen Anfang der 1930er Jahre mit „Scarface“, „The Public Enemy“ und allen voran „Little Caesar“ also eine Ladung Gangsterfilme präsentiert, die schlichtweg angesehen gehören.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>USA 1931, 79 Minuten, FSK: 12<br />
Regie: Mervyn LeRoy<br />
Genre: Crime | Drama | Film-Noir<br />
Darsteller: Edward G. Robinson, Douglas Fairbanks Jr., Glenda Farrell, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 7,4 von 10<br />
moviepilot.de: 6,3 von 10<br />
Filmstarts.de: 3,5 von 5<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Filmzitate:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Heilige Mutter Maria, ist das das Ende von Rico?&#8221;</p></blockquote>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>Nominierung in der Kategorie Bestes Drehbuch bei den Oscars 1931</li>
<li>Aufnahme in das National Film Registry in 2000</li>
<li>Das American Film Institute wählte den Film auf Platz 9 der 10 besten Gangsterfilme</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Little Caesar bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Der-kleine-C%C3%A4sar-Edward-Robinson/dp/B0071CQQR6/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;linkCode=ur2&#038;qid=1360055701&#038;site-redirect=de&#038;sr=8-2&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Mervyn LeRoy (Auszug):</strong></p>
<p>1944: Dreißig Sekunden über Tokio<br />
1946: Without Reservations<br />
1948: Dr. Johnsons Heimkehr<br />
1949: Kleine tapfere Jo<br />
1949: Verlorenes Spiel<br />
1951: Quo Vadis<br />
1952: Männer machen Mode<br />
1952: Die goldene Nixe<br />
1953: Serenade in Rio<br />
1954: Rose Marie<br />
1955: Aus dem Leben einer Ärztin<br />
1955: Keine Zeit für Heldentum<br />
1956: Böse Saat<br />
1956: Einst kommt die Stunde<br />
1958: Bevor die Nacht anbricht<br />
1959: Geheimagent des FBI<br />
1961: Der Teufel kommt um vier<br />
1961: 1000 Meilen bis Yokohama<br />
1962: Gypsy: Königin der Nacht<br />
1963: Meine geschiedene Frau Mary Mary<br />
1965: Der Schuß<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (englisch):</strong></p>
<p><iframe width="440" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/dBLVJW8ULxY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/sgwHGrkfuYc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Andrej Rubljow</title>
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		<comments>http://www.mojoba.de/noir/andrej-rubljow/630/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 09:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mojoba.de/noir/?p=630</guid>
		<description><![CDATA[Der russische Ikonenmaler Andrej Rubljow (Anatoli Alexejewitsch Solonizyn) streift zu Zeiten des tiefsten Mittelalters durch sein Heimatland auf der Suche nach Arbeit und innerer Erkenntnis. Auf seinen langen Wanderungen gerät er immer wieder in Situationen, die ihm das grausame Wesen seiner Zeit vor Augen führen. In der Folge fällt es ihm immer schwerer, seine Existenz [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2013/01/andrej-rubljow.jpg" alt="Andrej Rubljow" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-637" />Der russische Ikonenmaler Andrej Rubljow (Anatoli Alexejewitsch Solonizyn) streift zu Zeiten des tiefsten Mittelalters durch sein Heimatland auf der Suche nach Arbeit und innerer Erkenntnis. Auf seinen langen Wanderungen gerät er immer wieder in Situationen, die ihm das grausame Wesen seiner Zeit vor Augen führen. In der Folge fällt es ihm immer schwerer, seine Existenz als Künstler mit den rohen Lebensumständen in Einklang zu bringen. So führt ihn ein über Umwege erhaltender Auftrag, das Innere einer Moskauer Kirche auszugestalten, endgültig in die Abgründe einsamster Kontemplation.<span id="more-630"></span></p>
<p>Dass Regie-Legende Ingmar Bergman seinen Kollegen Andrei Tarkowski einst zu einem der wichtigsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts erklärte, spielt in Anbetracht des filmischen Tarkowski-Erbes im Grunde keine bedeutende Rolle. Werke wie „Stalker“ oder „Solaris“ sprechen schließlich auch ohne bedeutende Verehrer für sich. Zudem kann Tarkowski mit „Andrej Rubljow“ noch ein weiteres filmisches Schwergewicht aufbieten, das sich in qualitativen Sphären bewegt, in die in den letzten einhundert Jahren nur allzu wenige Meisterwerke vorgedrungen sind. Der fragmentarisch angelegten, in archaisch anmutenden Schwarz-Weiß-Bildern erzählten Lebensgeschichte des Malers Andrej Rubljow wohnt nämlich eine derartige Wuchtigkeit inne, dass der eine oder andere Cineast schlichtweg verstört zurückbleiben dürfte. Tarkowskis fraglos epochalster Film verfügt in seinem tiefgreifenden Anspruch eine literarische Tragweite und steht den Werken großer russischer Schriftsteller auf Augenhöhe gegenüber. Das bedächtige – eben literarisch inspirierte – Erzähltempo trägt dazu bei, dass sich der Zuschauer gänzlich auf die inneren und äußeren Betrachtungen des Protagonisten einlassen kann und das Wesen des streunenden Künstlers in seiner Symbolträchtigkeit erfasst. Cineasten, die Dostojewski oder Turgenew nicht mal mit der Kneifzange anlangen würden, sei an dieser Stelle daher von „Andrej Rubljow“ abgeraten.</p>
<p>Ähnlich wie bei Bergman macht es Sinn, Tarkowskis Filmographie als Gesamtwerk zu betrachten. Filme wie „Stalker“ oder „Solaris“ sollten interessierte Cineasten nämlich ebenfalls auf der Rechnung haben. Als nicht gerade unsperriges Werk bietet „Andrej Rubljow“ in jedem Falle keinen besonders unanspruchsvollen Einstieg in die düstere Tarkowski-Welt.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>UdSSR 1969, 185 Minuten<br />
Regie: Andrei Tarkowski<br />
Genre: Biography | Drama | History<br />
Darsteller: Anatoliy Solonitsyn, Ivan Lapikov, Nikolay Grinko, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 8,2 von 10<br />
moviepilot.de: 7,0 von 10<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Filmzitate:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Du gießt Glocken, ich male Ikonen &#8211; was für ein Festtag für die Menschheit.&#8221;</p></blockquote>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>1969: FIPRESCI-Preis bei den Filmfestspielen von Cannes</li>
<li>1970: Étoile de Cristal für die beste ausländische Darstellerin</li>
<li>1971: Prix Léon Moussinac für den besten ausländischen Film</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Andrej Rubljow bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Andrej-Rubljow-DVDs-Anatoli-Solonizin/dp/B00030GSPS/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;linkCode=ur2&#038;qid=1358349510&#038;s=dvd&#038;site-redirect=de&#038;sr=1-1&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Andrei Tarkowski:</strong></p>
<p>1962: Iwanowo detstwo (Iwans Kindheit)<br />
1972: Soljaris (Solaris)<br />
1974–75: Serkalo (Der Spiegel)<br />
1979: Stalker<br />
1983: Nostalghia<br />
1985–86: Offret (Opfer)<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (deutsch):</strong></p>
<p><iframe width="440" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/CbguowlkZ4g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/Iwe6N7vFRRU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mojoba.de/noir/andrej-rubljow/630/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Goldenes Gift</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/mojoba-noir/~3/W5EjSuXJlBM/</link>
		<comments>http://www.mojoba.de/noir/goldenes-gift/605/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 12:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film noir]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mojoba.de/noir/?p=605</guid>
		<description><![CDATA[Jeff (Robert Mitchum) fristet ein unbescholtenes Dasein als Tankstellenpächter. Als ein alter Bekannter seine Aufwartung macht, steht Jeffs Existenz auf dem Spiel. Einst war er nämlich Privatdetektiv, der sich mit den falschen Personen abgegeben hat. Für Gangster Sterling (Kirk Douglas) hat er sich auf die Suche nach dessen Freundin Kathie (Jane Greer) begeben und sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2012/12/goldenes-gift.jpg" alt="Goldenes Gift" title="Goldenes Gift" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-609" />Jeff (Robert Mitchum) fristet ein unbescholtenes Dasein als Tankstellenpächter. Als ein alter Bekannter seine Aufwartung macht, steht Jeffs Existenz auf dem Spiel. Einst war er nämlich Privatdetektiv, der sich mit den falschen Personen abgegeben hat. Für Gangster Sterling (Kirk Douglas) hat er sich auf die Suche nach dessen Freundin Kathie (Jane Greer) begeben und sie in Mexiko aufgespürt. Zu seinem Unglück konnte er der schönen Geheimnisvollen nicht widerstehen und ließ sich auf ein Liebesabenteuer ein, das ihn ins Verderben stürzen sollte – und das er hoffte, hinter sich gelassen zu haben.<span id="more-605"></span></p>
<p>Die Zutaten eines klassischen Film noir variieren im Grunde nur marginal. Irgendwo muss immer ein Detektiv oder ein detektivartiger Kerl einen vermeintlich harmlosen Auftrag übernehmen, der ihn letztlich in die Abgründe seines eigenes Seins führt. Dass dabei eine Femme fatale zumeist eine tragende Rolle spielt, versteht sich von selbst. In diesem Sinne funktioniert „Goldenes Gift“ als klassischer Film noir, da sich alle Zutaten in gewohnter Form wiederfinden. Ein Film noir von der Stange ist Jacques Tourneurs Werk aber dennoch nicht. Die intelligent-verwinkelte Story und die kernig-tragische Art von Hauptdarsteller Robert Mitchum heben den Film nämlich auf ein Niveau, das nur wenige Vertreter der Schwarzen Serie erreichen. Die Beimischung von ungewöhnlich handfesten melodramatischen Zusätzen lässt „Goldenes Gift“ in seiner Tragweite wesentlich umfassender anmuten als viele Genre-Kollegen und vermittelt beinahe gar epische Züge. Das virtuos inszenierte Ende und die nachwirkenden Schwarz-Weiß-Bilder leisten letzten Beitrag zum außergewöhnlichen Gesamteindruck des Films, der trotz der namhaften Besetzung heutzutage hinter Werken etwa eines Humphrey Bogart zurücksteht. Der eine oder andere Film-Fan kann mit „Goldenes Gift“ demnach noch eine echte Film-noir-Entdeckung machen, wenngleich Fans der Schwarzen Serie bereits auf den Film aufmerksam geworden sein dürften. Schließlich gibt es nicht wenige Cineasten, die besten Gewissens behaupten, dass es sich bei „Goldenes Gift“ um einen der sehenswertesten Film noir überhaupt handele. Bogey möge es verzeihen.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Vereinigte Staaten 1947, 97 Minuten, FSK: 12<br />
Regie: Jacques Tourneur<br />
Genre: Drama | Film-Noir | Thriller<br />
Darsteller: Robert Mitchum, Jane Greer, Kirk Douglas, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 8,1 von 10<br />
moviepilot.de: 8,5 von 10<br />
Filmstarts.de: 5 von 5<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Filmzitate:</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Allmählich wird es langweilig, immer der Dumme zu sein.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Er war ein guter Spürhund. Das war auch das einzige Gute an ihm.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Zwei Dinge rieche ich auf 100 Meter, angebrannte Zwiebeln und Liebe.&#8221;</p></blockquote>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>1999: Aufnahme in die National Film Registry der US-Kongress-Bibliothek</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Goldenes Gift bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Goldenes-Gift-Retrospektive-Robert-Mitchum/dp/B004SKKMK6/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;linkCode=ur2&#038;qid=1354970382&#038;site-redirect=de&#038;sr=8-1&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Jacques Tourneur:</strong></p>
<p>1942: Katzenmenschen<br />
1943: Ich folgte einem Zombie<br />
1943: The Leopard Man<br />
1944: Experiment in Terror<br />
1946: Feuer am Horizont<br />
1948: Berlin-Express<br />
1950: Stars in My Crown<br />
1950: Der Rebell<br />
1951: Die Piratenkönigin<br />
1955: Wichita<br />
1957: Der Fluch des Dämonen<br />
1957: Wenn die Nacht anbricht<br />
1958: Draufgänger nach vorn<br />
1959: Feind im Rücken<br />
1963: Ruhe Sanft GmbH<br />
1965: Stadt im Meer<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Links zum Film:</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.film-zeit.de/Themen-und-Listen/Thema/30/DER-AMERIKANISCHE-FILM-NOIR/Details/GOLDENES-GIFT-%281947%29-die-Schatten-aus-der-Vergangenheit/138#page138">Goldenes Gift</a> auf film-zeit.de<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (englisch):</strong></p>
<p><iframe width="440" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/dn8EImlkRV8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/W5EjSuXJlBM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das siebente Siegel</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/mojoba-noir/~3/MRoz_J6X8F0/</link>
		<comments>http://www.mojoba.de/noir/das-siebente-siegel/584/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 17:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mojoba.de/noir/?p=584</guid>
		<description><![CDATA[Vom Kreuzzug in seine Heimat zurückgekehrt, macht sich der Ritter Antonius Block (Max von Sydow) daran, sein Gutshaus aufzusuchen. Während im Umland die Pest wütet, erscheint ihm der Tod (Bengt Ekerot), der erklärt, dass auch seine Zeit gekommen sei. Block jedoch schlägt vor, dass eine Partie Schach über sein Schicksal entscheiden soll und erreicht, dass [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2012/11/das-siebente-siegel.jpg" alt="Das siebente Siegel" title="Das siebente Siegel" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-588" />Vom Kreuzzug in seine Heimat zurückgekehrt, macht sich der Ritter Antonius Block (Max von Sydow) daran, sein Gutshaus aufzusuchen. Während im Umland die Pest wütet, erscheint ihm der Tod (Bengt Ekerot), der erklärt, dass auch seine Zeit gekommen sei. Block jedoch schlägt vor, dass eine Partie Schach über sein Schicksal entscheiden soll und erreicht, dass er bis zum Ende des Spiels noch weiter auf der Erde verbleiben darf. Gemeinsam mit seinem Knappen Jöns (Gunnar Björnstrand) wandert er in Richtung seines Guts, macht unterwegs existenzielle Bekanntschaften – und überdenkt seine Schachzüge. <span id="more-584"></span> </p>
<p>Geht es daran, Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“ in eine Schublade zu stecken, muss man sich schon eines ganz besonderen Schranks bemühen. Schließlich gehört Bergman in eine Kategorie etwa mit Fritz Lang, Akira Kurosawa oder Federico Fellini und zählt damit zu den wichtigsten Filmemachern des 20. Jahrhunderts. Und da „Das siebente Siegel“ als so etwas wie das große Meisterwerk des schwedischen Regisseurs bezeichnet werden muss, erübrigen sich Fragen nach der historischen Bedeutung des Films ohnehin bereits mit dem ersten Atemzug. Max von Sydows schattenreiche Meta-Reise in die Abgründe des mittelalterlichen Schwedens ist bis zum heutigen Tage auf vielerlei Ebenen unerreicht und dürfte unbedarfte Cineasten, die sich in die Welt aus Philosophie, Tod und Pathos verirren, schier erdrücken. „Das siebente Siegel“ entwickelt nämlich eine unbändige Wucht, die in längst legendären Schwarz-Weiß-Bildern zum Ausdruck kommt, wie es selten in der Filmgeschichte zu beobachten gewesen ist. Es dürfte also leicht zu begreifen sein: Bergman ist nichts für Anfänger, nichts für einen fröhlich-jovialen Filmabend. Bergman ist etwas für Cineasten, die Filme in sich aufsaugen und sich mit ihnen verbunden fühlen. Und wenn „Das siebente Siegel“ Bergmans großes düsteres Glanzstück ist, dann sollte jeder darauf gefasst sein, welche Kraft sich in einem solchen Werk verbirgt. Cineasten, die nach dem Film nicht mehr unbefangen Schach spielen können, soll es schließlich nicht nur eine Handvoll geben.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Schweden 1957, 96 Minuten, FSK: 16<br />
Regie: 	Ingmar Bergman<br />
Genre: Drama | Fantasy<br />
Darsteller: Max von Sydow, Gunnar Björnstrand, Nils Poppe, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 8,3 von 10<br />
moviepilot.de: 7,7 von 10<br />
moviemaze.de: 95 von 100%<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>Jury-Spezialpreis bei den Filmfestspielen von Cannes 1957</li>
<li>Bester ausländischer Film bei dem Filmpreis Étoile de Cristal 1959</li>
<li>Bester ausländischer Regisseur bei den Sindacato Nazionale Giornalisti Cinematografici Italiani 1961</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Das siebente Siegel bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/s/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;field-keywords=Das%20siebente%20Siegel&#038;linkCode=ur2&#038;site-redirect=de&#038;tag=mojoba-noir-intext-21&#038;url=search-alias%3Ddvd">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Ingmar Bergman:</strong></p>
<p>1958: Nahe dem Leben<br />
1958: Das Gesicht<br />
1960: Das Teufelsauge<br />
1961: Wie in einem Spiegel<br />
1962: Licht im Winter<br />
1963: Das Schweigen<br />
1966: Persona<br />
1967: Stimulantia<br />
1968: Die Stunde des Wolfs<br />
1968: Schande<br />
1969: Passion<br />
1971: The Touch<br />
1972: Schreie und Flüstern<br />
1973: Szenen einer Ehe<br />
1975: Die Zauberflöte<br />
1977: Das Schlangenei<br />
1979: Fårö-Dokument 1979<br />
1980: Aus dem Leben der Marionetten<br />
1982: Fanny und Alexander<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (englisch):</strong></p>
<p><iframe width="440" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/4M3AQMHRufY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/mojoba-noir/~4/MRoz_J6X8F0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mojoba.de/noir/das-siebente-siegel/584/feed/</wfw:commentRss>
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		<feedburner:origLink>http://www.mojoba.de/noir/das-siebente-siegel/584/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=das-siebente-siegel</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Requiem</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/mojoba-noir/~3/5isGHomcpgE/</link>
		<comments>http://www.mojoba.de/noir/requiem/548/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 12:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsche Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[Michaela Klingler (Sandra Hüller) lebt in den 70er Jahren bei ihren Eltern in einer beschaulichen Provinzstadt. Nach dem Abitur wächst in ihr der Wunsch, an einer Universität zu studieren. Gegen den Widerstand ihrer Mutter, die sie aufgrund ihrer epileptischen Anfälle lieber in ihrer Nähe weiß, schreibt sich Michaela ein und zieht nach Tübingen. Dort findet [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2012/10/requiem.jpg" alt="Requiem" title="Requiem" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-556" />Michaela Klingler (Sandra Hüller) lebt in den 70er Jahren bei ihren Eltern in einer beschaulichen Provinzstadt. Nach dem Abitur wächst in ihr der Wunsch, an einer Universität zu studieren. Gegen den Widerstand ihrer Mutter, die sie aufgrund ihrer epileptischen Anfälle lieber in ihrer Nähe weiß, schreibt sich Michaela ein und zieht nach Tübingen. Dort findet sie nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten in Anna eine gute Freundin und verliebt sich in einen Kommilitonen. Doch ihre Anfälle nehmen zunehmend beunruhigende Ausmaße an und lassen sie bald glauben, sie sei vom Teufel besessen. <span id="more-548"></span></p>
<p>Macht man es sich zur Aufgabe, das Horrorgenre in grobe Abschnitte zu unterteilen, kommt man zu einem altbekannten, nämlich dreigeteilten Ergebnis: Schocker, Schlitzer, Suspense. Während die „Schocker“ mit allerhand Überraschungsmomenten operieren und das Böse gerne mal durch eine Fensterscheibe geflogen lassen kommen, legen „Schlitzer“ das Hauptaugenmerk auf einen wie auch immer gearteten Bösewicht, der sich mit einer wie auch immer gearteten Waffe im Anschlag davonhastenden Teenies widmet. Die dritte Kategorie im Bunde sind die „Suspense-Filme“, in denen das Böse zumeist im Hintergrund verbleibt und allenfalls in subtilen Andeutungen seinen Ausdruck findet. Filme wie „The Ring“ oder Jessica Hausners „Hotel“ zeigen dabei am deutlichsten, dass sich ein Film durchaus reduzierter Mittel bedienen kann, um das Publikum in Angst und Schrecken zu versetzen. In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt Hans-Christian Schmids „Requiem“, das man letztlich als Suspense-Drama bezeichnen muss. Dabei liegt es wohl allein im Auge des Betrachters, ob Suspense-Elemente oder dramatische Wendungen das Bild bestimmen. Dank einer fantastisch agierenden Sandra Hüller entwickelt der Film nämlich den Anspruch, seiner Thematik in allumfassender Tragweite gerecht zu werden und gehört somit zu den aufregendsten Werken des modernen deutschen Films. Doch Vorsicht: Da sich der Film in weiten Teilen befremdlich-reduzierter Stilmittel des sog. jungen deutschen Films bedient, könnte der eine oder andere Cineast auf den Gedanken verfallen, „Requiem“ sei gar kein waschechter Horror-Film. Und fürwahr: Hans-Christian Schmids kleines Meisterwerk ist beileibe nichts für den nächsten Grusel-Film-Abend unter Freunden – sondern bleibt allein einer intimen Atmosphäre vorbehalten.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Deutschland 2006, 93 Minuten, FSK: 12<br />
Regie: Hans-Christian Schmid<br />
Genre: Drama<br />
Darsteller: Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 8,5 von 10<br />
moviepilot.de: 7,8 von 10<br />
Filmstarts.de: 4 von 5<br />
moviemaze.de: 30 von 100%<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>fünf Auszeichnungen beim Deutschen Filmpreis 2006</li>
<li>zwei Auszeichnungen bei der Berlinale 2006</li>
<li>eine Auszeichnung bei dem Bayerischen Filmpreis 2006</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Requiem bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Requiem-Sandra-H%C3%BCller/dp/B000GQMQ50/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;linkCode=ur2&#038;qid=1349189605&#038;s=dvd&#038;site-redirect=de&#038;sr=1-1&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Hans-Christian Schmid:</strong></p>
<p>1989: Sekt oder Selters<br />
1991: Das lachende Gewitter<br />
1991: Baron Münchhausen<br />
1992: Die Mechanik des Wunders<br />
1994: Himmel und Hölle<br />
1995: Nach Fünf im Urwald<br />
1998: 23 – Nichts ist so wie es scheint<br />
2000: Crazy<br />
2003: Lichter<br />
2009: Die wundersame Welt der Waschkraft<br />
2009: Sturm<br />
2012: Was bleibt<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (deutsch):</strong></p>
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		<item>
		<title>Fahrraddiebe</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 09:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>derchef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarz-Weiß-Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Antonio (Lamberto Maggiorani) und seine Familie fristen im Italien der Nachkriegszeit ein entbehrungsreiches Leben. Um über die Runden zu kommen, nimmt Antonio einen Job als Plakatkleber an. Für seine neue Arbeit benötigt er ein Fahrrad, das er unter Aufbringung letzter finanzieller Kräfte vom Pfandleiher zurückkauft. Doch bereits am ersten Arbeitstag wird Antonio das Fahrrad gestohlen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mojoba.de/noir/wp-content/uploads/2012/09/fahrraddiebe.jpg" alt="Fahrraddiebe" title="Fahrraddiebe" width="168" height="239" class="alignnone size-full wp-image-533" />Antonio (Lamberto Maggiorani) und seine Familie fristen im Italien der Nachkriegszeit ein entbehrungsreiches Leben. Um über die Runden zu kommen, nimmt Antonio einen Job als Plakatkleber an. Für seine neue Arbeit benötigt er ein Fahrrad, das er unter Aufbringung letzter finanzieller Kräfte vom Pfandleiher zurückkauft. Doch bereits am ersten Arbeitstag wird Antonio das Fahrrad gestohlen. In der Folge macht er sich quer durch Rom auf die Suche nach den Dieben. Dabei muss er einsehen, dass die kriminelle Energie jener allumfassenden Not entstammt, die auch seine Familie in ihren Fängen hält.<span id="more-528"></span></p>
<p>Ist vom Italienischen Neorealismus die Rede, sind Namen wie Rossellini, Visconti oder Fellini nicht weit. Gelegentlich wird sogar ein verirrter Zeigefinger erhoben und ein gewisser Michelangelo Antonioni in den Raum geworfen. Vittorio De Sica hingegen gehört heutzutage nicht zum allgemeinen Filmbewusstsein und findet selbst in einschlägigen Medien nur am Rande Erwähnung. Dabei gehört De Sica zu den absoluten Größen des Italienischen Neorealismus und hat neben „Umberto D.“ mit „Fahrraddiebe“ ein uneingeschränktes Highlight der speziellen Film-Epoche zu verantworten. Lamberto Maggioranis existenziell wie symbolisch anmutende Suche nach den Dieben seines Fahrrads besitzt neben der gesellschaftspolitischen Tragweite nämlich vor allem aufgrund der emphatischen Schwarzweiß-Bilder eine geradezu schneidende Eindringlichkeit, die das Werk zu einem der sehenswertesten italienischen Filme des 20. Jahrhunderts macht. Dabei ist es als besonderes Qualitätsmerkmal zu verstehen, dass „Fahrraddiebe“ gemäß den Vorgaben des Italienischen Neorealismus nicht als Kunstfilm konzipiert wurde, in seinem kunstvollen Realitätsstreben aber dennoch zu etwas Neuem wird, das die Gesetze der Epoche beugt, ohne sie zu brechen – und diese damit überhöht. Echte Cineasten kommen an De Sicas „Fahrraddiebe“ demnach nur schwerlich vorbei.</p>
<p>An letzter Stelle empfehlen wir natürlich noch „Umberto D.“. Der akkurat nachgezeichnete Niedergang eines verzweifelten Rentners gehört nämlich – wie bereits erwähnt – ebenso zu jenen italienischen Filmen, die man als Kino-Fan zumindest einmal im Leben gesehen haben sollte.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Daten:</strong></p>
<p>Italien 1948, 90 Minuten, FSK: 12<br />
Regie: Vittorio de Sica<br />
Genre: Krimi | Drama<br />
Darsteller: Lamberto Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell, uvm.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Dieser Film wurde bewertet von:</strong></p>
<p>IMDb: 8,4 von 10<br />
moviepilot.de: 7,7 von 10<br />
Filmstarts.de: 5 von 5<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Auszeichnungen:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Auszeichnung und eine Nominierung bei der Oscarverleihung 1950</li>
<li>Eine Auszeichnung bei den Golden Globes 1950</li>
<li>Eine Auzeichnung bei den British Film Academy Awards 1950</li>
</ul>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Fahrraddiebe bei Amazon:</strong></p>
<p><img src="http://www.mojoba.de/blog/wp-content/uploads/amazonlogo.jpg" alt="Amazon" width="15" height="15" class="alignleft size-full wp-image-587" /> <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.amazon.de/Fahrraddiebe-2-DVDs-Vittorio-Sica/dp/B0016420QG/?_encoding=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;linkCode=ur2&#038;site-redirect=de&#038;tag=mojoba-noir-intext-21">auf DVD oder Blu-Ray</a><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Weitere Filme von Vittorio de Sica (Auszug):</strong></p>
<p>1940: Rose scarlatte<br />
1940: Maddalena, ein Mädchen mit Pfiff<br />
1941: Verliebte Unschuld<br />
1942: Un Garibaldino al convento<br />
1944: I bambini ci guardano<br />
1945: La porta del cielo<br />
1946: Schuhputzer<br />
1951: Das Wunder von Mailand<br />
1952: Umberto D.<br />
1954: Das Gold von Neapel<br />
1956: Das Dach<br />
1960: Und dennoch leben sie<br />
1963: Gestern, heute und morgen<br />
1964: Hochzeit auf italienisch<br />
1970: Der Garten der Finzi Contini<br />
1972: Lo chiameremo Andrea<br />
1973: Ein kurzer Urlaub<br />
1974: Die Reise nach Palermo<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Trailer zum Film (englisch):</strong></p>
<p><iframe width="440" height="325" src="http://www.youtube.com/embed/H3jnzXX9mXs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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