<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:blogger="http://schemas.google.com/blogger/2008" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-1800822</atom:id><lastBuildDate>Fri, 01 Nov 2024 07:40:08 +0000</lastBuildDate><category>politik</category><category>finanzkrise</category><category>obama</category><category>wirtschaft</category><category>satire</category><category>twitter</category><category>video</category><category>bloggen</category><category>die linke</category><category>event</category><category>marktliberalismus</category><category>medien</category><category>spd</category><category>usa</category><category>Behavioral Targeting</category><category>aktion</category><category>anfangen</category><category>ankündigung</category><category>antiamerikanismus</category><category>arbeit</category><category>attac</category><category>bahn</category><category>banken</category><category>berlin</category><category>dawkins</category><category>demokratie</category><category>erstereintrag</category><category>events</category><category>follower</category><category>grundeinkommen</category><category>ich</category><category>indian summer</category><category>internet</category><category>kapitalismus</category><category>konservativismus</category><category>korruption</category><category>lafontaine</category><category>lobbyismus</category><category>mate</category><category>mbc09</category><category>mehdorn</category><category>musikindustrie</category><category>neoliberalismus</category><category>nonsens</category><category>nörgler</category><category>ohrhörer</category><category>persönliches</category><category>podcast</category><category>protest</category><category>präsident</category><category>rant</category><category>religion</category><category>riot36</category><category>twitterlesung</category><category>wahl</category><category>werbung</category><category>zeit</category><category>zukunft</category><category>zwanziger</category><category>öffentlichkeit</category><title>hier</title><description></description><link>http://mspro.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (mspro)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>34</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-8447928234825877620</guid><pubDate>Thu, 12 Mar 2009 16:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-03-12T18:12:18.569+01:00</atom:updated><title>Warum jetzt nicht mehr hier?</title><description>Man kann ja gar nicht oft genug umziehen. Sinnkrise, Unwohlsein oder zusammengefasst: kreative Behäbigkeit. Aber diesmal ist es anders! Ich schwöre!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Google&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich immer recht wohl gefühlt bei Blogspot.com/Blogger.com. Das System war immer ein bisschen veraltet und hier und da unnötig kompliziert. Aber ich habe mich sicher gefühlt. Anonym und unbehelligt. Dazu all die Dinge um die man sich mit einem Blogprovider statt Hoster eben &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; rumschlagen muss. &lt;br /&gt;Und Google machte den Eindruck eines Felsens. Ich hatte zeitweise gedacht, dass Google seine Markt- und damit auch allgemeine Macht immer im Sinne der Freiheit einsetzen würde. Ich weiß. Das war naiv.&lt;br /&gt;Das hat sich ja nun auch geändert. &lt;a href=&quot;http://www.nerdcore.de/wp/2009/02/16/bloggercom-loscht-blogpostings-und-blogs/&quot;&gt;Google löscht auf Zuruf Blogartikel oder gleich ganze Blogs.&lt;/a&gt; Ganz ohne mit den Betreibern überhaupt zu sprechen. Als ich davon hörte, war mir sofort klar, dass das zwichen uns, mir und blogger.com, das Ende sein würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Anonymität&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe bisher anonym gebloggt. Ich war sicher vor der Verfolgung von Rechtsanwaltspraktikanten oder automatisierter Monitoringsoftware mit Abmahnsplugin. Wenn nun aber jemand es wirklich wissen wollte, konnte er meine Identität mit vertretbarem Aufwand und etwas Schläue herausfinden. Das fand ich fair, denn wenn ich wirklich mal zu weit gegangen sein sollte, würde es mich eben doch erwischen. &lt;br /&gt;Jahre lang bloggte ich also so anonym vor mich hin und natürlich genoss ich auch die dadurch gegebene Redefreiheit. Man geht weiter, weiter in Richtung eigener Emotionen und Anschauungen, wenn man anonym schreibt. Das viel befriedigender und auch die Leser haben dadurch einen authentischeren Autor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber irgendwann - wenn man lange genug dabei ist und der &lt;s&gt;Enthusiasmus&lt;/s&gt; Geltungsdrang noch nicht abgeflaut ist - kommt man an einen Punkt, an dem man anonym nicht mehr weiter kommt. Man quasi an eine Decke stößt. Diese Decke wird durch die klassischen Medien definiert. Die lassen einen &quot;mspro&quot; eben einfach nicht durch. Sie ignorieren ihn schlicht. Und so kann beispielsweise NDR-Kultur wider besseren Wissens das gesamte Twitkrit-Projekt einzig und alleine Bosch zuschreiben, weil er als einziger mit Realname im Impressum stand. (Ja, natürlich bin ich neidisch, eifersüchtig und so. Aber ich möchte betonen, dass Bosch da nichts für kann und das hier geht definitiv nicht gegen ihn.)&lt;br /&gt;An dieser Decke habe ich mir jedenfalls bereits mehrmals den Kopf gestoßen und irgendwann muss man einfach einsehen, dass Netzidentitäten den Normalkonsumenten &lt;em&gt;noch&lt;/em&gt; nicht zu vermitteln sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Sehet her! Mein Kohlenstoffweltname ist Michael Seemann!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird nicht grundsätzlich was anderes stehen, als sonst (also meistens garnix) aber jetzt eben unter dieser eignenen Domain. Und irgendwie bin ich ein bisschen stotz drauf. Also, liebe Leute, es gilt mal wieder: Aktualisiert Eure Feedreader, aktualisiert Eure Blogrolls. Es geht jetzt weiter auf: &lt;a href=&quot;http://mspr0.de&quot;&gt;mspr0.de&lt;/a&gt;</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/03/warum-jetzt-nicht-mehr-hier.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-74949135894696687</guid><pubDate>Wed, 25 Feb 2009 10:43:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-25T12:08:21.093+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">banken</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">finanzkrise</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">musikindustrie</category><title>ich frage mich mich manchmal</title><description>Ist nicht die Vorstellung, dass niemand jemandem mehr Geld leihen würde, wenn alle Banken pleite gehen würden, auf dem selben Sand gebaut wie die idee, dass es keine Musik mehr gäbe ohne Musikindustrie?</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/02/ich-frage-mich-mich-manchmal.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>16</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-1549189586864956425</guid><pubDate>Tue, 17 Feb 2009 13:06:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-17T17:33:25.634+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">arbeit</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">grundeinkommen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><title>Grundeinkommen</title><description>Ich habe &lt;a href=&quot;https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422&quot;&gt;gezeichnet&lt;/a&gt;. (Schnell! heute ist Ende der Zeichnungsfrist) Ich bin mir nicht sicher, ob das alles so klappen würde, wie es dort steht. Ich bin auch nicht sicher, ob das Grundeinkommen schon der Weisheit letzter Schluss ist. Was mir aber gefällt, ist diese grundsätzlich andere Herangehensweise, weil ich an dessen Notwendigkeit keinen Zweifel habe. Und ich finde es gut und richtig die Politiker mit dieser Petition zu zwingen, sich ernsthaft mit diesen Herangehensweisen auseinanderzusetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn für mich sind ein paar Gedanken in dem Konzept Grundeinkommen entscheidend, die ich, jedenfalls im Kontrast zum derzeitigen System, für zukunftsweisend halte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Dass beispielsweise eine Besteuerung des Arbeitslohnes ein Anachronismus ist, der schnellstens abgeschafft gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Dass der Zusammenhang: Arbeit/Geld nicht die Relation hat und nie gehabt hat, als es uns die so genannten &quot;Leistungseliten&quot; hatten weismachen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Und als letztes und entscheidendes: Dass die Menschen seit immer schon dafür arbeiten, weniger oder gar nicht mehr arbeiten zu müssen. Das scheinen einige Menschen völlig vergessen zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist ein Gerechtigkeitsproblem: Obwohl wir immer bessere Maschinen bauen, obwohl durch Computer, Vernetzung und und neue Tools, die Produktivität des Einzelnen immer weiter steigt, spiegelt sich diese Leistungssteigerung nicht in seiner Lohntüte wider. Oder in seiner Freizeit. Sondern einzig und alleine in den Ausschüttungen der Kapitalbesitzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das obwohl wir theoretisch bereits an jener Schwelle stehen, wo keiner mehr arbeiten bräuchte, der es nicht will - sofern das Erwirtschaftete gerecht verteilt würde. Eigentlich ist das ein Unding, dass wir Menschen nicht schon längst die Früchte der Rationalisierung und Automatisierung, der Computerisierung und der Robotik eingefordert haben. Ich kann es mir nur so erklären, dass die Ideologie der Arbeitsgesellschaft, noch tief in den Köpfen steckt. Deswegen fordern die meisten noch heute nicht die Früchte ihrer Produktivitätssteigerung, sondern das, was sie damit abgeschafft haben: Arbeit. Hirnrissig? Hirnrissig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich habe den Eindruck, dass da weiterhin eine tiefsitzende Ideologie in den Köpfen arbeitet. Dieses calvinistische Erbe, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Protestantische_Ethik&quot;&gt;protestantische Arbeitsethik&lt;/a&gt;, die dem Kapitalismus alter Prägung zum erforderlichen Schwung verhalf. Es ist nichts anderes als die &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sklavenmoral&quot;&gt;Sklavenmoral&lt;/a&gt;&quot; Nietzsches, die die unteren Schichten unten hält, mit so genannten Tugenden der &quot;Rechtschaffenheit&quot; und der &quot;ehrlichen Arbeit&quot;. Ein Weltbild in dem &quot;Fleiß&quot; schon irgendwie zum &quot;Erfolg&quot; führen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wäre ich Gegner des Grundeinkommens würde ich meine Motivation mal nach diesen Ideologemen untersuchen.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/02/grundeinkommen.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-8624628714406830517</guid><pubDate>Wed, 11 Feb 2009 17:24:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-11T18:52:28.299+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">dawkins</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">religion</category><title>Bekenntnis</title><description>&lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2009/02/11/richard-dawkins-der-gotteswahn/&quot;&gt;Danke Fred.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich etwa 11 war, beschloss ich für mich, nicht mehr an Gott zu glauben. Es kam mir alles irgendwie nicht sehr schlüssig vor, was ich über diesen Typen gehört hatte. Ich sagte das meinen Eltern und sie meinten: Ok. Aber sie rieten mir, dass ich mich dennoch konfirmieren lassen solle. Der Geschenke wegen. Ich fand das einen okayen Deal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz meiner atheistischen Überzeugung habe ich mich aber immer für Religionen interessiert. Bis heute. Meine Eltern hatten -unter vielen anderen - auch sehr gläubige Freunde. Ich ließ mich, immer wenn sie zu Besuch waren, gerne auf Gespräche über Gott ein. Ich dachte ja auch manchmal, ich habe das ganze einfach noch nicht verstanden. Dem war nicht so. Ich glaubte halt einfach nicht an Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gespräche waren nichtsdestotrotz immer gut. Diese Menschen, die an Gott glaubten, waren ja auch meist kluge Leute. Niemals kam ich auf den Gedanken, ich könne ihnen intellektuell überlegen sein. Bis heute nicht. Und ich habe auch heute noch Freunde, die offen dazu stehen, an Gott zu glauben. Leute, die ich auch ihres Intellekts wegen schätze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube heute, dass mir tatsächlich eine gewisse Disposition zum Glauben fehlt. Ich glaube aber nicht, dass das notweniger weise ein Vorteil ist. Es ist eben so. Ich bin so, andere sind anders. Manchmal beneide ich sogar meine gläubigen Freunde. Aber nur sehr selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand hat jemals ernsthaft versucht, mich zu missionieren. (Lassen wir den Dorfpfarrer mal beiseite, der im Konfirmandenunterricht einfach seinen Job gemacht hat) Ich habe nie einen Druck verspürt, zur anderen Seite herüber wechseln zu müssen. Alle gläubigen Menschen, die ich je traf haben auf Anhieb meinen Atheismus akzeptiert. Und ich habe wahrscheinlich genau deswegen meine Welt nie in Gläubig/Ungläubig eingeteilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, ich habe den Papst kritisiert, immer wenn ich ihn kritisierenswert fand. Bei &quot;das Leben des Brian&quot; habe ich herzhaft gelacht. Ich glaube sogar, mit gläubigen Freunden zusammen. Ich kann jederzeit, und auch hier, frei heraus sagen: &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Lieber Gott, ich glaube nicht an Dich!&lt;/span&gt;&quot;, ohne dass ich mich um meinen Platz im Himmel fürchte. Ich halte religiösen Fanatismus für schlimm. Aber eben nicht für schlimmer als jeden anderen Fanatismus auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich kann ich deswegen mit diesem triumphierenden &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Ha! Ich bin Atheist und du bist doof!&lt;/span&gt;&quot; a la Dawkins nichts anfangen. Im Gegenteil. Es widert mich an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin Atheist. Aber keiner, der sich deswegen auf die Brust schlägt. Ich halte Menschen, die sich durch ihren Atheismus definieren, für ebenso gefährlich, wie Menschen, die sich durch ihre &quot;Christlichkeit&quot; oder sowas definieren. Ich möchte mit beiden bitte nichts zu tun haben. Denn diese Menschen sind Leute, die eine Grenze ziehen wollen, damit sie die jeweils andere Seite wahlweise als ketzerisch oder dumm darstellen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hasse Menschen, die ihre Überzeugungen über die ihrer Mitmenschen stellen wollen. Ich halte diese Menschen für das Übel in der Welt und nicht die Heterogenität von Weltbildern. Die halte ich weiterhin für gut.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/02/bekenntnis.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>22</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-4461408517362710521</guid><pubDate>Tue, 03 Feb 2009 14:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-03T18:58:09.484+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">aktion</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">bahn</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">mehdorn</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><title>Gegen die Bahn mobil machen</title><description>Eigentlich ist es nicht zu fassen. Was sich Mehdorn in der Geschichte der Bahn bereits &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mehdorn#Kritik&quot;&gt;alles erlaubt hat&lt;/a&gt;, hätte für jeden anderen schon zu einer ganzen Reihe von Rücktritten geführt. Und Rücktrittsforderungen gegen ihn sind ja nun &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/329/425087/text/&quot;&gt;nicht neu&lt;/a&gt;. Auch nicht aus der Politik. Ich schätze in Deutschland hat noch kein anderer Mensch innerhalb eines Postens so viele Rücktrittsforderungen überlebt. Und das, obwohl der Posten auf dem er sitzt, ein politischer ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passiert ist bisher gar nichts. Damals noch von Schröder installiert, scheint Mehdorn vor allem in der SPD aber auch immer mehr in der CDU absolute Narrenfreiheit zu haben. Dazu dieser interessante &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Deutsche-Bahn-Mehdorns-Fahrt/613412.html&quot;&gt;Sternartikel&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann das sein? Da kann man nur mutmaßen:&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgpYZwYkI7Tu5DRDUBZj0covVRUboBcUwm2Io7V8f1JwBSqDkA4gGa4rDzcZ_QnNmUMFXog01o5QWI7tzBNsah4oE9IiEpVO_hyphenhypheny5ovJzxzsaZnkmgqUv2QefASQ2nhHOqwMla8/s1600-h/richel.png&quot;&gt;&lt;img style=&quot;display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 208px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgpYZwYkI7Tu5DRDUBZj0covVRUboBcUwm2Io7V8f1JwBSqDkA4gGa4rDzcZ_QnNmUMFXog01o5QWI7tzBNsah4oE9IiEpVO_hyphenhypheny5ovJzxzsaZnkmgqUv2QefASQ2nhHOqwMla8/s400/richel.png&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5298616148997147266&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href=&quot;http://twitter.com/mathiasrichel/status/1173143192&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Erinnerung: Was der Kerl schon alles auf dem Kerbholz hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das Tarifreformdesaster vor ein paar Jahren. Eine Tarifreform, die sich als derart unhinnehmbar erwies, dass sie in großen Teilen komplett zurückgenommen werden musste. Eine unglaublich peinliche Angelegenheit und der endgültige Ausweis der betriebswirtschaftlichen Inkompetenz der Bahnführung.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der spektakuläre Tarifkampf mit den Gewerkschaften. Mehdorns Politik der verbrannten Erde kostete dem Unternehmen allein durch den Tarifkampf und die Streiks mehr Geld, als die Gewerkschaften überhaupt hätten fordern können. Mehdorn ist alles egal, außer seinem Ego.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Wartungsschlamperei und die technischen Mängel an den ICEs. Es musste immer erst etwas passieren, dass dort richtige Kontrollen stattfanden. Sparzwang galore.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bahnpersonal setzt mehrfach Kinder, die im Besitz keines oder eines falschen Fahrscheins sind, alleine irgendwo in der Walachei aus.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das schlampige Verrottenlassen/bzw. das Aufgeben von Bahnstrecken. Auch hier der Sparzwang, der die Sicherheit der Fahrgäste aufs Spiel setzt und ganze Regionen unerreichbar macht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die unverschämten Boni, die er für sich und seine Topmanager im Falle eines Börsengangs der Bahn plante. Und dann nur auf öffentlichen Druck zähneknirschend wieder strich.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Überhaupt: Das Börsengangchaos. Völlig merkbefreit will Mehdorn trotz der schlechten Vorbereitung der Bahn und vor allem dem Chaos an den Finanzmärkten auf das Parkett drängen. Wurde er angestellt das Unternehmen zu ruinieren?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und jetzt die Bespizelungsaffaire im monumentalem Ausmaß. Bigottes Leugnen, dehnen der Wahrheit und scheibchenweises Fabulieren von Quasieingeständnissen. Sich winden unter der Last der Stasimethoden, die es auf eigene Mitarbeiter anwandte. Der Mann ist ein Krimineller!&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Und jetzt schlägt die Bahn dem ganzen den Boden aus. Jetzt &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/&quot;&gt;mahnen sie Netzpolitik.org ab&lt;/a&gt;, weil Markus den Text einer &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/2009/das-memo-zu-der-rasterfahnung-bei-der-deutschen-bahn/&quot;&gt;internen Gesprächsrunde dort gepostet hatte&lt;/a&gt;. Es hatten bereits viele Medien explizit aus diesem Dokument zitiert, aber keines hat es für nötig gehalten es in seiner Ganzheit zu veröffentlichen. Markus tat es und wurde sogleich von der Bahn kassiert. (Dazu ein &lt;a href=&quot;http://julia-seeliger.de/markus-beckedahl-von-netzpolitikorg-von-der-deutschen-bahn-abgemahnt/&quot;&gt;Interview mit Markus&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird Zeit, dass aus den Rücktrittsrufen der Politik endlich auch Taten folgen. Die Politik soll endlich aufhören, Mehdorn zu decken. Mehdorn soll endlich zurücktreten. Er hat die deutsche Verkehrspolitik schon lange genug behindert. Mit seinen Skandalen kann man Romane füllen. Egal, was der Mehdorn für Dossiers über Politiker haben sollte, so jemanden an der Spitze eines derart wichtigen Unternehmens zu belassen ist nicht nur absurd, es ist geradezu kriminell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wieder einmal nichts passiert und Hartmut Mehdorn damit durchkommt, dann bin ich gewillt Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. Wegen Korruption.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derweil sollte man sich überlegen, was man noch für Druckmittel auf die Politik hat, dass sie endlich handelt. Vielleicht eine Petition?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Ich habe beim Googln eine Version des abgemahnten Dokumentes &lt;a href=&quot;http://www.wikileaks.org/w/images/Datenschutz_bei_der_bahn.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; gefunden. Nur für den Fall, dass Markus gezwungen wird, das Dokument zu löschen.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/02/gegen-die-bahn-mobil-machen.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgpYZwYkI7Tu5DRDUBZj0covVRUboBcUwm2Io7V8f1JwBSqDkA4gGa4rDzcZ_QnNmUMFXog01o5QWI7tzBNsah4oE9IiEpVO_hyphenhypheny5ovJzxzsaZnkmgqUv2QefASQ2nhHOqwMla8/s72-c/richel.png" height="72" width="72"/><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-4871172015245288937</guid><pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-30T15:41:51.669+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">follower</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">twitter</category><title>Twitter stinkt!</title><description>1. ich-follow-alles-was-nicht-bei-3-auf-den-bäumen-ist-und-entfollow-alle-wieder-um-mit-den-zurückfollowern-meinen-account-aufzupimpen. Ihr stinkt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. ich-scheiß-drauf-ob-ich-mit-über-1000-friends-überhaupt-noch-was-mitbekomme-hauptsache-die-follower-stimmen. Ihr müffelt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. ich-entfollowe-alle-die-mich-nicht-zurückfollown-egal-ob-es-mich-interessiert-was-die-schreiben-oder-nicht. Ihr riecht unangenehm!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Followergewichse geht ziemlich auf den Sack. Aber sowas von. Die Twittercharts sind das Übel von Twitter schlechthin. Sie richten Twitter so nieder, wie es der Schwanzvergleich auf Blogscout mit den Blogs getan hat. Es geht nicht mehr um Interessen, Vorzüge, Stil, Schreibe, Sympathien. Es geht alles nur noch um Awareness.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach, geht einfach weg mit Eurer Scheiße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nein, &lt;a href=&quot;http://saschalobo.com/2009/01/29/followerverlosung/&quot;&gt;Sascha&lt;/a&gt;, Du machst es mit sowas nicht besser.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/01/twitter-stinkt.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>22</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-5095701232173234359</guid><pubDate>Mon, 26 Jan 2009 22:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-27T01:05:12.135+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">events</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">mbc09</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">twitter</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">video</category><title>140</title><description>Ich erkläre Twitter - im Gegensatz zu den anderen - in 252 Zeichen, statt den geforderten 140. Das hat der &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/&quot;&gt;Videopunk&lt;/a&gt; errechnet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;script type=&quot;text/javascript&quot; src=&quot;http://de.sevenload.com/pl/wYIvmL7/445x364&quot;&gt;&lt;/script&gt;&lt;p&gt;Link: &lt;a href=&quot;http://de.sevenload.com/videos/wYIvmL7-Was-ist-Microblogging&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.sevenload.com/img/sevenload.png&quot; width=&quot;66&quot; height=&quot;10&quot; alt=&quot;Was ist Microblogging?&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/01/140.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-812036186156693343</guid><pubDate>Tue, 20 Jan 2009 22:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-21T00:32:55.430+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">ich</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">obama</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">persönliches</category><title>ich!</title><description>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizfSpkS0tllTqip76-4PIK__mbohVbnbnq1eEoGx6C9cLtIp0NIGYna2hECMEk-TBX7MGj-OTCose-WjX0k4dcfpOn1O1QuNjxhmGaEZab80AogezgIKZtHXkijSTQ-54QqM55/s1600-h/schlimm.gif&quot;&gt;&lt;img style=&quot;display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 269px; height: 400px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizfSpkS0tllTqip76-4PIK__mbohVbnbnq1eEoGx6C9cLtIp0NIGYna2hECMEk-TBX7MGj-OTCose-WjX0k4dcfpOn1O1QuNjxhmGaEZab80AogezgIKZtHXkijSTQ-54QqM55/s400/schlimm.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5293512962147872498&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;[&lt;a href=&quot;http://obamiconme.pastemagazine.com/entries/new.html&quot;&gt;Du&lt;/a&gt;]</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/01/ich.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEizfSpkS0tllTqip76-4PIK__mbohVbnbnq1eEoGx6C9cLtIp0NIGYna2hECMEk-TBX7MGj-OTCose-WjX0k4dcfpOn1O1QuNjxhmGaEZab80AogezgIKZtHXkijSTQ-54QqM55/s72-c/schlimm.gif" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-6637448510742120362</guid><pubDate>Wed, 14 Jan 2009 14:53:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-01-14T16:22:04.411+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">event</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">twitter</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">twitterlesung</category><title>Twitterlesung in Hamburg</title><description>Ach ja. Hier ist ja auch noch Platz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxf24jvra9_vrGSNIjghml9JgqV_NRjmYsuQYv6ohKC9upklTFnuozYRu6RE0AmEJY74O_hg_fbUm1tAjJ58im929ocBQ9muHwBfeiBK-33llqCh0gxwkDPG2izoNR8Kraj1nt/s1600-h/twitterlesung.gif&quot;&gt;&lt;img style=&quot;display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 131px;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxf24jvra9_vrGSNIjghml9JgqV_NRjmYsuQYv6ohKC9upklTFnuozYRu6RE0AmEJY74O_hg_fbUm1tAjJ58im929ocBQ9muHwBfeiBK-33llqCh0gxwkDPG2izoNR8Kraj1nt/s400/twitterlesung.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot;id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5291165655672831202&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Meine alte Heimat Hamburg hatte ich, entgegen anders lautender Gerüchte, sehr lieb. Klar, hatte sie Fehler. Unter anderem den, dass es dort keine &lt;a href=&quot;http://www.twitterlesung.de/&quot;&gt;Twitterlesung&lt;/a&gt; gab. Gut, die gab es in Berlin auch nicht, &lt;a href=&quot;http://www.twitterlesung.de/2008/07/16/herzlich-willkommen/&quot;&gt;bevor wir sie organisierten&lt;/a&gt;. Aber bis heute stand Hamburg unter den deutschen Weltstädten (Berlin und Hamburg) mit ohne Twitterlesung sehr alleine da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat sich nun &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.twitterlesung.de/2009/01/13/twitterlesung-endlich-auch-in-hamburg/&quot;&gt;geändert&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;. Hamburg holt sich ein Stück des Kuchens und damit endlich auf! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;22.1.2009&lt;/span&gt; - das ist ein &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;Donnerstag&lt;/span&gt; - werden wir (= &lt;a href=&quot;http://www.twitkrit.de/&quot;&gt;twitkrit&lt;/a&gt;) in der &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hamburger-botschaft.de/&quot;&gt;Hamburger Botschaft&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; die Bühne stürmen und ein Feuerwerk an Aphorismen auf die Hamburger niederprasseln lassen. Einlass ist ab &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;20 Uhr&lt;/span&gt; und wer sich gute Plätze sichern möchte, der sollte früh kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe natürlich vor allem auf die vielen alten Bekannten, die ich dort treffen werde. Bitte kommt da hin und meldet Euch jetzt schon mal an, &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;dort&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-weight:bold;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.twitterlesung.de/2009/01/13/twitterlesung-endlich-auch-in-hamburg/&quot;&gt;in den Kommentaren&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; (Es gibt nur wenige Plätze). Ich freu mich auf Euch!</description><link>http://mspro.blogspot.com/2009/01/twitterlesung-in-hamburg.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgxf24jvra9_vrGSNIjghml9JgqV_NRjmYsuQYv6ohKC9upklTFnuozYRu6RE0AmEJY74O_hg_fbUm1tAjJ58im929ocBQ9muHwBfeiBK-33llqCh0gxwkDPG2izoNR8Kraj1nt/s72-c/twitterlesung.gif" height="72" width="72"/><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-5091279939094863829</guid><pubDate>Wed, 10 Dec 2008 17:46:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-12-15T12:00:10.421+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">kapitalismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">neoliberalismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">wirtschaft</category><title>Kadens Kampf gegen die Realität</title><description>Egal wo man hinschaut: die neoliberale Elite ist wie gelähmt. Das sieht man nicht nur an Merkel/Steinbrück, die sich an alten Bärten festhalten und jede staatliche Konjunkturanstrengung als des Teufels geißeln, während die ganze restliche Welt eifrig Pakete schnürt. Das merkt man vor allem in den Medien. Die üblich verdächtigen Kommentatoren sind ganz Leise geworden. Und wenn man etwas von ihnen hört, dann sind es Töne, für die sie Lafontaine vor ein paar Monaten noch am liebsten hätten einsperren lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt aber auch andere. Es gibt Leute, die ihr zusammengebrochenes Weltbild krampfhaft versuchen zu retten. So der ehemalige Chefredakteur des Manager-Magazins, Wolfgang Kaden, in &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,595109-2,00.html&quot;&gt;diesem auf Spiegel Online publizierten Essay&lt;/a&gt;. Während er das Übel der jetzigen Krise aneinanderreiht und tatsächlich streckenweise beim Namen nennt, steigert er sich immer weiter hinein, in den Wahnsinn, der dieses System ausmacht. Und so kommt er schließlich nicht umhin, die Systemfrage zu stellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Denn wenn wir eine systemische Krise in den vergangenen Monaten erlebt haben und wohl auch noch weiter erleben werden, um einen derzeit gern verwendeten Begriff zu strapazieren, dann nicht nur eine der Geldbranche. Sondern auch eine Krise der Gesellschaft: einer Gesellschaft, die blind dem Wachstumsglauben, dem Beschleunigungs- und Machbarkeitswahn verfallen ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss ihm selber wie ein Schock durchfahren sein. Er - die Systemfrage? Das darf nicht sein. Und jetzt passiert das unglaubliche. Er konstruiert sich eine Welt, jenseits aller Logik, in der das eben zusammengeht. Völlige Marktgläubigkeit und die jetzige Krise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es war nicht die Marktwirtschaft, die versagt hat. Die macht Fehler und kann immer wieder verbessert werden, wie es seit Adam Smith geschieht. Sie ist und bleibt ohne Alternative, mit ihrer Fähigkeit, Nachfrage und Angebot auszugleichen, für grandiose Innovationen zu sorgen, Massenwohlstand zu schaffen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, die Marktwirtschaft, oder besser - ich denke er vermeidet diesen Begriff bewusst - das System des Kapitalismus, ist daran nicht schuld. Neinnein. Der ist super, weiterhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es waren Schuldenexzesse, es war Maßlosigkeit, die uns dahin gebracht haben, wo wir an diesem düsteren Jahresausgang stehen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht kalt, es fehlt nur die Wärme. Das ist nicht teuer, nur der Preis ist zu hoch. Wie verzweifelt kann man argumentativ sein, das marktwirtschaftliche System vom System des Schuldenmachens trennen zu wollen? Schulden gehören in jedes kapitalistische System, wie der Motor zum Auto. Ohne Investitionen kein Fortschritt. Ohne Schulden keine Investition. Ergo ist das einzige, was ihm einfällt, die puritanische Mentalität des Rheinischen Kapitalismus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Es gilt abzulassen von Wachstumszielen, die mit solider Finanzierung nicht zu erreichen sind; Tempo rausnehmen aus dem globalen Wirtschaftsrad, das sich immer schneller drehte; nachhaltig wirtschaften lernen; oder, altmodisch formuliert, in den Worten Ludwig Erhards: Maß halten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so. Ja, die Leute sollen halt bescheidener sein. So einfach ist das. Dann würde alles gut. Die immer wieder gehörte &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Gier&lt;/span&gt; der &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;pösen&lt;/span&gt; Mitmenschen kommt hier zum tragen. Nicht das System ist falsch, wir hatten die falschen Menschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist witzig. Nach dem weltweiten Zusammenbruchs des Kommunismus hat man ähnliches gehört: Die Planwirtschaft sei ein super System, nur die doofen Menschen waren einfach zu faul, ausschließlich zum Wohle der Gemeinschaft zu arbeiten. Der Kommunismus, wie der Kapitalismus, beide scheitern am falschen Menschen. Wie tragisch! Postkapitalismus, ick hör die trapsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Auch schön, dass er, der sicher niemals zuvor gegen die horrenden Verschuldungsmechanismen der Privatwirtschaft gewettert hat, die uns diese Krise eingebrockt haben, jetzt vor allem - und wenn man genau liest: ausschließlich - den Staat geißelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Konkret: Der Staat muss Ausgaben kürzen; den Schuldenberg abtragen, anders als in den letzten Jahrzehnten, als immer neue Schulden dazukamen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn er meint zu wissen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mit Schulden, um Eugen Schmalenbach noch mal zu bemühen, reiten eben nur geniale Individuen zum Erfolg. Nicht ganze Volkswirtschaften und Gesellschaften.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So. Dann können wir ja wieder zum neoliberalen Programm zurückkehren: &quot;Pöser Staat, der du mit viel Aufwand die Trümmer beseitigst, die wir angerichtet haben, spar endlich!&quot;</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/12/kadens-kampf-gegen-die-realitt.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-8432090071070500802</guid><pubDate>Tue, 18 Nov 2008 14:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-18T17:20:03.022+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">konservativismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">korruption</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><title>Konservative</title><description>Ich hab mich ja immer gefragt, was Leute zu Konservativen macht. Ich meine, wann hatten Konservative in der Geschichte in den Großen Fragen jemals recht? Ob es um Umweltschutz, Frauenrechte, Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte - eigentlich ganz egal, denn das gilt für jeden historisch errungenen, emanzipatorischen Fortschritt - wann, verdammt noch mal, standen Konservative je auf der richtigen Seite? Allerdings: all diese Errungenschaften mussten sie schlucken, sie gewöhnten sich mit der Zeit daran, merkten, dass das Abendland davon doch nicht untergeht und würden sie in der nächsten Generation auch heute nicht mehr anzweifeln. Dafür aber alles andere. Aber wie zum Teufel kommt man darauf, dass die Konservativen jetzt, heute im Recht sein könnten? Bei egal welcher Frage?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja einige Theorien zum Konservativismus. Hier ist meine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den berühmten Satz von Benedetto Croce: &lt;blockquote&gt;&quot;Wer vor seinem dreißigsten Lebensjahr niemals Sozialist war, hat kein Herz. Wer nach seinem dreißigsten Lebensjahr noch Sozialist ist, hat keinen Verstand.&quot;&lt;/blockquote&gt; halte ich für falsch. Aber ich halte ihn dennoch für einen guten Ansatzpunkt auf der Suche nach dem Wesen des Konservativismus. Denn tatsächlich neigen auch Menschen dazu, die in ihrer Jugend gegen das Establishment gekämpft haben, mit dem Alter immer konservativer zu werden. Man kann sicher davon ausgehen, dass der Autor der oben zitierten Zeilen zum Zeitpunkt der Niederschrift selber bereits älter war. Er wird sich also selbst den &quot;Verstand&quot; attestiert haben, der ihn nun, anders als früher, zum Konservativen macht. Aber was ist das für eine Art Verstand? Altersweisheit? Lebenserfahrung? Oder hat das vielleicht gar nichts mit Verstand oder Wissen zu tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Formulieren wir zunächst mal den Spruch um, so dass er zeitgemäßer, hoffentlich etwas zeitloser daherkommt. Denn was dem einen der Sozialismus war, ist in früheren Zeiten der Republikanismus gewesen, ist viel später die Ökobewegung geworden und vielleicht heute die Globalisierungkritik. Es geht nicht notwendigenfalls um Sozialismus, nein es geht um Weltveränderung, um den Kampf gegen das Establishment und um ein jeweils neues Verständnis von Gerechtigkeit. Formulieren wir also: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&quot;Wer vor seinem dreißigsten Lebensjahr niemals gegen die etablierten Strukturen gekämpft hat, hat kein Herz. Wer nach seinem dreißigsten Lebensjahr noch dagegen Kämpft, hat keinen Verstand.&quot;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man sieht, wenn man es so formuliert, bekommt der Satz gleich einen ganz anderen Spin. Man könnte an dieser Stelle natürlich argwöhnisch mutmaßen, dass der Kampf gegen das System allzu Kräftezehrend wirken würde. Dass man mit dem Alter diesen Kampf schlicht aufgeben würde, weil man nicht mehr kann. Es gibt diese Art der Interpretation durchaus. Das sind diejenigen, die den Grünen vorwerfen kein Rückrad zu haben. Ihnen die Kapitulation vor den Instanzen vorwerfen, aus einer gewissen Altersschwäche. Ich halte diese Interpretation für etwas zu einfach. Zudem gibt es eine Menge kämpferischer Konservative, die mit viel Energie und enormen Eifer gegen jede emanzipatorische Neuerung kämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bleiben wir bei den Grünen, denn sie sind ein gutes Beispiel für den oben zitierten Satz. Offensichtlich ist jedenfalls, dass die Ökobewegung relativ erfolgreich war. Die Konzepte des Umweltschutzes sind heute Common Sense. Ganze Generationen ernähren sich heute &quot;bio&quot;. Die Grünen sind in ziemlich allen Landtagen vertreten und eine etablierte und anerkannte Größe. Die Vertreter der Bewegung sind gut angekommen. Nicht nur in der Politik, auch die meisten anderen haben Karriere gemacht. Das ist auch die andere Seite der Kritik: Die Grünen sind nicht nur im System angekommen, sie sind zu einem nicht unwesentlichen Teil selber das System. (Um der Kritik vorweg zu eilen: ja, ich weiß, dass die Grünen sich zumindest Mühe geben, eben nicht in der heutigen Form institutionell zu erstarren. Mehr noch als andere Parteien. Dennoch ist die Wandlung von der Spontibewegung zu den heutigen Grünen mehr als nur beachtlich. Deswegen ziehe ich sie hier als vor allem plakatives Beispiel heran.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Blickpunkt lässt sich der im Zitat hochgehaltene &quot;Verstand&quot; deuten. Es ist ziemlich &quot;dumm&quot;, gegen ein System zu sein, zu dessen Nutznießern man gehört. Man kann hier durchaus von Korruption reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Korruption ist ein böses Wort. Wenn ich es verwende, möchte ich aber nicht umbedingt einen Vorsatz unterstellen. Es ist halt so: Man wächst hinein in die Strukturen und man bildet sie selber - durch den Kampf dagegen. Die alten Netzwerke befördern sich gegenseitig, Gefallen um Gefallen werden geschuldet und kaum hat man - gemeinsam - Erfolg, beginnt man ihn mit allen Mitteln zu verteidigen. Zudem glaubt man sich im Recht. Denn man hat ja schließlich selber für die Veränderungen gekämpft, dessen Nutznießer man nun ist. Das führt dann eben tendentiell dazu, dass man, je älter man wird, seinen Platz erkämpft haben wird und sich mit dann mit dem - zugegebenermaßen veränderten - System solidarisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von außen gesehen, also für eine jüngere Generation, mit eigenen Anliegen, mit eigenen Vorstellungen von Gerechtigkeit, sieht das dann aus wie ein monolithischer Block. Ein korruptes System aus Seilschaften, uneingestandenen Fehlentwicklungen und selbstgerechten Eitelkeiten. Und sie sehen richtig. Es wird nicht einfach, werden da reinzukommen oder gar diesen Block aufzubrechen. Es wird nicht leicht werden, etwas zu verändern. Jeder Ausbruch muss zunächst gegen das System von statten gehen. Sei es im kleinen oder großen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann man also Konservativismus mit impliziter Korruptheit gleichsetzen? Für die Eliten zumindest gilt: Ja. &lt;br /&gt;(Weil sich damit aber keine Wahlen gewinnen lassen, muss man noch das einfache, weniger gebildete Volk gegen irgendwas aufbringen. Gegen Ausländer, Muslime, Kommunisten etc. Fertig ist die konservative Volkspartei.)</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/konservative.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>8</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-4133140241032034303</guid><pubDate>Mon, 17 Nov 2008 18:22:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-17T19:57:13.159+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">bloggen</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">zwanziger</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">öffentlichkeit</category><title>gute Bloggerpflicht</title><description>Wenn ein Fall, wie &lt;a href=&quot;http://jensweinreich.de/?p=1746&quot;&gt;der um den Journalisten Jens Weinreich&lt;/a&gt;, bereits von jemandem mit einer derartigen Reichweite wie &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-luegen-des-dfb/&quot;&gt;Stefan Niggemeier&lt;/a&gt; so &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/volksverdummungsversuch-gescheitert/&quot;&gt;leidenschaftlich&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wams-macht-sich-zum-komplizen-des-dfb/&quot;&gt;beackert&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-luegen-des-dfb-2/&quot;&gt;wird&lt;/a&gt;, dann kommt schell das Gefühl auf, der Diskurs sei schon in den richtigen Händen und man bräuchte selber nichts mehr darüber schreiben. Alleine schon, weil man dem, was Stefan dazu schreibt, kaum etwas mehrwertiges hinzuzusetzen hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube aber, dass das ziemlich kurzsichtig ist und vielleicht einem undemokratischem Grundverständnis von Öffentlichkeit geschuldet. Jeder, egal wer, der jetzt aufsteht und Theo Zwanziger öffentlich einen Lügner nennt, ist eine Stimme mehr, die nach Gerechtigkeit ruft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb auch hier noch mal der &lt;a href=&quot;http://jensweinreich.de/?p=1746&quot;&gt;Hinweis&lt;/a&gt;. Und ein herzliches: &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Treten Sie verdammt noch mal zurück, sie elender Lügner und Demagoge!&lt;/span&gt; in Richtung Zwanziger. Und die bitte um Nachahmung.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/gute-bloggerpflicht.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-223196167037709152</guid><pubDate>Sun, 16 Nov 2008 14:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-16T18:41:54.257+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">die linke</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">medien</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><title>Details zum beruflichen und politischen Werdegang</title><description>Ohne Frage, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann&quot;&gt;Lutz Heilmann&lt;/a&gt; hat sich in eine selten dämliche Position gebracht, als er juristisch gegen die Wikipedia vorging. Und er hat einen sehr großen Teil der Kloppe, die er derzeit im Internet dafür bekommt, auch verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was aber &lt;a href=&quot;http://mspro.blogspot.com/2008/09/oskar-lafontaine-und-spon.html&quot;&gt;mal wieder&lt;/a&gt; zu ergänzen wäre: Die mediale Hetze. Ja, auch hier kann man ohne mit der Wimper zu zucken von gezielter Hetze reden. Allen voran mal wieder Spiegel Online. Die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590643,00.html&quot;&gt;berichten&lt;/a&gt; von der Unterlassungsklage des &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;umstrittenen Politiker&lt;/span&gt;&quot; Heilmann gegen die Wikipedia, beschreiben die derzeit zu bestaunenden Konsequenzen und dass Heilmann &quot;vier Passagen&quot; in dem Wikipediaartikel über sich zu beanstanden habe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann, als es darum gehen müsste, was überhaupt Gegenstand der dieser Passagen sei, kommt von SPON bloß: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sie betreffen im Wesentlichen Details zum beruflichen und politischen Werdegang des Bundestagsabgeordneten. Da die Verbreitung der strittigen Passagen der einstweiligen Verfügung unterliegt, verzichtet SPIEGEL ONLINE auf eine detaillierte Wiedergabe.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aha. &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Details zum beruflichen und politischen Werdegang&lt;/span&gt;&quot;. SpOn kennt die Fakten, nennt sie aber nicht, sondern raunt nur Vages in die Welt. &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Details zum beruflichen und politischen Werdegang&lt;/span&gt; kann alles mögliche sein. Natürlich hätte SpOn schreiben können, worum es wirklich geht. &lt;a href=&quot;http://www.zoomer.de/news/topthema/-/einstweilige-verfuegung/artikel/streit-mit-linke-politiker-wikipedia-de-gesperrt&quot;&gt;Andere&lt;/a&gt; haben es &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/Wikipedia-Sperre-Bundestagsabgeordneter-Heilmann-kapituliert--/meldung/118952&quot;&gt;auch&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://stefan.bloggt.es/2008/11/beissreflex/&quot;&gt;geschafft&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber SpOn lässt uns ja über den Gegenstand der Auseinandersetzung nicht ohne Grund im argen. Denn der Artikel geht an dieser Stelle direkt weiter. Er ist ab hier noch mal fast genau so lang schwenkt sofort zu Heilmanns Stasivergangenheit und berichtet tief und breit darüber. Dem Leser wird natürlich nicht mitgeteilt, was diese konkreten &quot;&lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Details zum beruflichen und politischen Werdegang&lt;/span&gt;&quot; jetzt mit dem aktuellen Fall zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wäre auch schwer. Die Antwort ist nämlich: &quot;gar nix!&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SpOn suggeriert mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln, dass Heilmann seine Stasivergangenheit aus seinem Lebenslauf tilgen wolle. Das ist nicht der Fall. Die beanstandeten Passagen bezogen sich auf angebliche Verstrickungen in einen Online-Sex-Shop, sowie innerparteiliche Querelen und der angeblichen Aufhebung seiner Immunität als MdB. Alles Dinge, die entweder nachweislich falsch sind, oder teils einfach unbewiesene Tatsachenbehauptungen widerspiegeln. Alles Dinge, gegen die man nicht nur juristisch, sondern auch moralisch das Recht hat, gegen vorzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann von Heilmann halten, was man will. Vor allem kann man ihm grenzenlose Dummheit vorwerfen, was die Wikipedia-Aktion angeht (Die er aber bereits &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590719,00.html&quot;&gt;zurückgezogen&lt;/a&gt; hat). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass SpOn das aber nur aus versehen so aussehen lässt, als sei Heilmann an der Auslöschung seiner Vergangenheit interessiert, ist sehr unwahrscheinlich. Sie versuchen alles, diesen Eindruck zu erwecken. Was SpOn hier macht ist Rufmord durch die Hintertür. Es ist widerlicher Kampagnenjournalismus. Es ist schlicht unredlich und es ist feige, es ist eine Schande für den Journalismus. Das rangiert noch unter Bildzeitungsnivieau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann nur immer wieder betonen: Niemals vorschnell Artikel über Die Linke glauben, oder darauf reagieren. (&lt;a href=&quot;http://www.spreeblick.com/2008/11/15/lutz-heilmann-vs-wikipedia/&quot;&gt;Ja, auch Du, René&lt;/a&gt;!) Oft dauert es nicht lang, dann kommt die Wahrheit raus. Und manchmal muss man nur ein bisschen &lt;a href=&quot;http://mspro.blogspot.com/2008/09/oskar-lafontaine-und-spon.html&quot;&gt;recherchieren&lt;/a&gt;.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/heilmann.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>11</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-2495304792404194842</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2008 14:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-11T20:26:33.645+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">rant</category><title>Eine Zwei Runde(n) Kreiskotzen</title><description>… und zwar auf die Köpfe von unverantwortlichen &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/bahn718.html&quot;&gt;Deutsche Bahn-Arschlöchern&lt;/a&gt;, durchgeknallten &lt;a href=&quot;http://ju-nrw.de/presse/presseinformationen/anzeigen.php?id=1218&amp;fromnews=1&amp;reload_coolmenus&quot;&gt;JU-Kretins&lt;/a&gt; und menschenverachtenden &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29088/1.html&quot;&gt;Markt-Nazis&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(alle Links via diverse Twitterer)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was für eine verkomme Gesellschaft müssen wir sein, solche Individuen hervorzubringen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Ach ja, die &lt;a href=&quot;http://images.zeit.de/text/online/2008/46/onlinedurchsuchung-innenausschuss&quot;&gt;SPD&lt;/a&gt; (=Schimpfwort) nicht zu vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Zweite Runde kotzen und zwar geht der Strahl diesmal in Richtung repressiver &lt;a href=&quot;http://www.burks.de/burksblog/2008/11/11/wohnungsdurchsuchung-bei-mir-heute-fruh/&quot;&gt;Stasi-Polizei&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was man an einem einzigen Tag so auskotzen kann. Unglaublich. Kann mich nicht erinnern, je so viel gegessen zu haben.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/eine-runde-kreiskotzen.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-2769869803634963362</guid><pubDate>Fri, 07 Nov 2008 17:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-07T19:14:48.321+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">antiamerikanismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">medien</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">obama</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">zeit</category><title>Tanja Dückers erklärt die Welt</title><description>Es ist schon eine Leistung, sich derart oft in ein und dem selben Artikel selbst zu widersprechen, wie es Tanja Dückers in &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2008/45/europa-selbstbild-usa&quot;&gt;der Zeit schafft&lt;/a&gt;. (via: @&lt;a href=&quot;http://twitter.com/plomlompom/status/995149603&quot;&gt;plomlompom&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie will einen Artikel darüber schreiben, dass die Deutschen jetzt ein Problem mit Obama haben. Sie muss aber einräumen, dass sich die Deutschen beinahe ausnahmslos hinter ihn stellten und ihn mit großer Mehrheit gewählt hätten. Hmm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie will einen Artikel darüber schreiben, dass die Europäer Antiamerikaner seien. Sie kann aber nicht umhin, zuzugestehen, dass sich die Europäer über den &quot;Change&quot; in Amerika begeistern können und die USA derzeit als leuchtendes Vorbild gepriesen werden. Hmm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie will uns erklären, wieso wir froh sein konnten mit Bush ein konsistenteres Feindbild Amerikas aufrechterhalten zu können. Und das obwohl der Sieg Obamas auch hier frenetisch gefeiert wird. Hmm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie will uns einreden, wir würden alles toll finden, was unsere eigene Regierung so macht. Und das könne man nur, indem man die USA als Satan gegenüberstellt. Sie vergisst aber zu erwähnen, wo sie diese Information her hat (also dass wir das alles hier total paletti finden). Hmm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spätestens hier würde ich an ihrer Stelle doch mal kurz ins Grübeln verfallen. Wie kann das alles denn sein? Muss da nicht der Verstand irgendwann dazwischenhauen, bei so viel unlogischer Verschwurbeltheit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dückers kommt bei all dem nicht auf die Idee, dass das, was sie als Antiamerikanismus bezeichnet, vielleicht tatsächlich die direkte, sachbezogene und berechtigte Kritik an der amtierenden amerikanischen Regierung sein könnte. Dass die Kritik in Richtung Amerika eben nie dem bipolarem Weltbild von Gut und Böse (hmm, wo kam dieses Gut-Böse-Schema kürzlich noch mal her und von wem wurde es kritisiert?) entsprach, dass sie den Europäern unterstellt. &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Dabei würde das doch auf einen Schlag alle Widersprüche ihres Artikels beiseite fegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Tanja&lt;del&gt;Anja&lt;/del&gt;, es gibt Dinge, die sind ganz einfach: Die Wahl Bushs war verachtenswert, die Wahl Obamas bewundernswert. Das eine wurde verachtet, das andere bewundert. Aber warum die einfache, nahe liegende Antwort akzeptieren, wenn man doch polemisieren will?</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/tanja-dckers-erklrt-die-welt.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-5209908057686396234</guid><pubDate>Thu, 06 Nov 2008 17:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-06T19:30:19.057+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">demokratie</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">finanzkrise</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">obama</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">zukunft</category><title>Willkommen zurück, Politik</title><description>Wir reden ja oft von Politik. Dabei hatten wir längst vergessen, was das überhaupt ist. Unsere Regierungschefs haben uns Jahrelang eingeredet, dass sie ja machtlos seien. Besonders in Wirtschaftsdingen. Die einzigen politischen Entscheidungen, die sie trafen, waren ihre eigenen Mittel zu beschneiden. Deregulierung war das Motto. Und in Talkshows von Standort Deutschland palavern, von der Globalisierung und dass sich in unseren Zeiten ja Gerechtigkeit eh nicht mit politischen Mitteln durchsetzen könne. Mit anderen Worten, wir hatten uns von der Politik längst verabschiedet. Wir hatten zwar nach vielen tausend Jahren endlich eine Demokratie - und damit die historische Chance auf Gerechtigkeit - aber wir hatten eine, die sich längst selbst aufgegeben hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, das hat sich geändert. Und zwar auf einen Schlag. Oder auf zwei Schlägen, die aber merkwürdig synchron auftraten. Mit einer gespenstischen Koinzidenz brachen Barack Obama und die Finanzkrise gleichzeitig in unsere Welt hinein und verschoben innerhalb kürzester Zeit die Parameter dessen, was wir Politik nennen. Denn beide verkünden vor allem eines: die &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Rückkehr&lt;/span&gt; der Politik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Barack Obama ist von vielen als Phänomen wahrgenommen worden, als guter Redner und Motivator. Was dabei unterging, ist, dass er auch endlich wieder ein &lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Politiker&lt;/span&gt; ist. Sein &quot;Yes, we can&quot;, sein &quot;We can change the world&quot; wirkt wie ein Anachronismus alter Tage. Das Versprechen, dass Politik eben doch etwas ändern kann, ist auch inhaltlich in sein Wahlprogramm eingeflossen. Höhere Steuern für Reiche, höhere Steuern auf Kapitalerträge, bei gleichzeitiger Entlastung der unteren und mittleren Schichten (btw. könnte das aus dem Parteiprogramm der Linken entnommen sein), das heißt eine neue Form der Umverteilung von Reichtum. Ebenso das gigantische Projekt einer allgemeinen Krankenversicherung. Investitionen in Schulen und Bildung und enorme Anstrengungen im Klimaschutz. All das ist eine schallende Ohrfeige in die Gesichter derer, die sich nur noch als Nachlassverwalter der Politik und des Politischen verstanden. Die ihre Nichtpolitik als ruhige Hand euphemisierten und deren Motto stets das &quot;No, we can&#39;t&quot; war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der andere Impact, die Finanzkrise, hat gezeigt, dass der Staat nicht nur nicht machtlos ist, sondern dass er auch gebraucht wird. Wenn die größten Neoliberalen und Neokonservativen derart in das System der Wirtschaft eingreifen müssen, dann ist diese Ideologie, die sich immer als eine Anti-Ideologie verstand, auf lange Zeit diskreditiert. Wirtschaft braucht Gestaltung, sie braucht Regulierung - und wenn sie den Menschen nützen soll - dann braucht sie Umverteilung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand wird den Eliten noch abnehmen, dass es gut ist, keine Politik zu betreiben. Niemand wird sich mehr in fatalistischer Die-da-Oben-Manier von den so genannten &quot;Leistungsträgern&quot; ausbeuten lassen, mit dem Argument, dass das zwar traurig, aber eben so sei. Niemand wird noch darauf vertrauen, dass  es ja nur Investitionsanreize bräuchte, um Prosperität zu erreichen. (Obwohl das Konjunkturprogramm der Bundesregierung - wie könnte es anders sein - genau diesen Denkfehler wieder aufnimmt.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Peter Sloterdijk hat in &lt;a href=&quot;http://www.betonblog.de/2008/10/28/peter-sloterdijk-die-finanzkrise-die-spiessigste-angelegenheit-in-der-menschheitsgeschichte/&quot;&gt;diesem Interview&lt;/a&gt; (bitte nicht beim Vorspann dem Wegklickreflex gehorchen) argumentiert, dass Politik per se sozialistisch ist. Der Staat kann schließlich wenig anderes tun, außer umverteilen, das Leid mindern und in die Wirtschaft regulativ eingreifen. Insofern haben die Konservativen in den USA recht gehabt. Obama ist sozialistisch. Sein &quot;Yes, we can&quot; ist sozialistisch, weil es auf politischem Wege die Dinge ändern will, weil es eingreift und weil es den Glauben daran stärkt, dass man mit Politik die Welt verändern kann. Und muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so ist es auch mit der Globalisierung. Ja, sie hat auch vielen Völkern Wohlstand gebracht. Und gleichzeitig Armut, Hunger und Tod. Solange sie eine rein wirtschaftliche Globalisierung bleibt, wird sie nur wenigen nützen und sie wird ungerecht bleiben. Es braucht Politik für die Gerechtigkeit und es braucht eine globalisierte Politik, die aktiv gestaltet, um die Welt voran zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland, mit unserem derzeitigen politischen Personal, ist das nicht zu machen. Unsere Politiker haben sich unglaubwürdig gemacht, indem sie uns Jahrelang eingeredet haben, sie könnten nicht gestalten. Ich hoffe, Obama wird ihnen kräftig die Hosen ausziehen. Und ich hoffe, dass die Kräfte, die jetzt immer noch &quot;Populismus&quot; schreien, wenn sich jemand hinstellt und meint, man müsse endlich mal tief in das System eingreifen und anfangen Politik zu machen, dass diese Kräfte stiller werden. Oder einfach untergehen, wenn wir rufen: Doch, wir können!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und irgendwie erscheint am Horizont noch etwas drittes: Die Möglichkeit einer neuen Idee, einer neuen Inspiration. Wir leben in einer Achsenzeit, die das, was möglich ist, gerade von Grund auf neu definiert, ohne das wir wissen, was dabei herauskommen mag. Vielleicht auch das ganz andere. Das unverbrauchte und radikale Projekt einer kommenden Demokratie?</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/willkommen-zurck-politik.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-8074293532138616235</guid><pubDate>Wed, 05 Nov 2008 21:49:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-05T23:26:18.398+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">nörgler</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">obama</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">präsident</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">wahl</category><title>Warum wir Merkel haben?</title><description>Was mich derzeit maßlos aufregt, sind die ganzen nörgeligen Besserwisser, die sich angesichts der Freude über den Präsidenten Obama in &lt;a href=&quot;http://www.nerdcore.de/wp/2008/11/05/mr-president/#comment-855289&quot;&gt;gnazigen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.nerdcore.de/wp/2008/11/05/mr-president/#comment-855279&quot;&gt;käsigen&lt;/a&gt; Kommentaren um Kopf und Kragen schwurbeln. Nichts werde besser, weil die Amis halt ja eben so sind wie sie sind, nämlich scheiße. Alles doch nur blödes Gehype, wo man sich ja per se erstmal naserümpfend hinstellen müsse, egal wieso. Und: Politiker sind doch eh doof, also auch Obama.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungeachtet solcher zwingenden Argumente, verbleibe ich dennoch etwas ratlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß nicht in welcher Welt diese Menschen leben. Ich weiß nicht, was sie die letzten acht Jahre so getrieben haben. Ich kann es mir nicht erklären, wie man nicht schon allein ob der Tatsache, dass Bush weg ist, tiefe, erleichternde Freude empfinden kann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe auch nicht, dass man nicht Hoffnung schöpft, wenn der nächste Präsident ausgerechnet der ist, der sich weitest möglich von der Politik seines katastrophalen Vorgängers distanziert hat. Und zwar nicht nur mit &quot;Change&quot;-Gefasel, sondern mit konkreten politischen Inhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde nie verstehen, dass die amerikanische Euphorie darüber, sich gerade einen radikalen Wechsel erwählt zu haben - den zurückgewonnenen Glauben und die Freude an der Demokratie itself - dass ausgerecht diese Euphorie immer wieder für Hitlervergleiche herhalten muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was denk ich überhaupt drüber nach? Diese miefigen Besserwisser haben ja Gott sei dank nicht wählen dürfen. Ich vermute nur leider, dass wir deretwegen bei uns eben Merkel haben. Und Glos. Und Gabriel. Und so weiter.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/warum-wir-merkel-haben.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>4</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-3933758496936551572</guid><pubDate>Mon, 03 Nov 2008 19:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-03T20:51:23.864+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">spd</category><title>Das Ende der SPD</title><description>Ich denke, es ist soweit. Das Ende der SPD ist in Sicht. Vier Genossen haben heute geschafft, woran Etliche - darunter politische Größen wie Bismarck - scheiterten. Ich übertreibe? Nein, ich rechne:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die politischen Optionen für die SPD in einem 5 Parteiensystem werden sich nicht mehr grundlegend verändern. Und da in der SPD aufgrund der rechten Querschläger niemand mehr den Weg der Ypsilanti gehen wird, bleibt einzig die große Koalition als Ausweg. Dort aber wird die SPD auf Dauer zerrieben werden. Es wird ihr schwerfallen ihre Politik durchzusetzen, die sich sowieso nicht mehr allzu sehr von der der CDU unterscheidet. Sie wird immer unglaubwürdiger werden und in ihren Wahlkämpfen kann sie eigentlich nur noch das Parteiprogramm der CDU vorbeten. Was anderes wäre angesichts der verbliebenen Koalitionsoptionen Betrug am Wähler. Sie wird schrumpfen und schrumpfen, bis, ja bis die Linke sie bundesweit überholt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich wird sie erst dann aufwachen und sich ihrer neoliberalen Apologeten entledigen. Nur um sich wenigstens als Juniorpartner in einer Rot-Roten Koalition neu erfinden zu können. Ob das gelingt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke nicht mal, dass das lange dauern wird. Die Wahlen im Saarland werden einen Vorgeschmack auf das geben, was wir bundesweit erleben werden. Den Tod der SPD. Die vier Genossen aus Hessen, sie werden in die Geschichte eingehen.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/11/das-ende-der-spd.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-6743314228073831610</guid><pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:02:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-30T14:30:02.841+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">lobbyismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">spd</category><title>Sozialdemokratische Umwelt- und Konjukturpolitik</title><description>Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen. Da tritt ein sozialdemokratischer Umweltminister in die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,587417,00.html&quot;&gt;Öffentlichkeit&lt;/a&gt; und präsentiert folgenden Gesetzesentwurf, der einerseits die Konjunktur ankurbeln und andererseits die Umwelt schonen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer so viel Geld hat, sich einen Neuwagen zu kaufen, könne nun zwei Jahre die KFZ-Steuer sparen, sofern der Wagen eine bestimmte Abgasnorm erfüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte diesen Gesetzentwurf für ziemlich exemplarisch für das, was wir seit 10 Jahren in der deutschen Politik so erleben. Klar hört sich das erstmal toll an. Aber wenn man bedenkt, dass sich die KFZ-Steuer vor allem an dem Hubraum des Motors orientiert und der Abgasnorm der Verbrauch und damit der Ausstoß von CO2 herzlich egal ist, kommt folgendes dabei raus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-style:italic;&quot;&gt;Je größer die Karre, desto höher die Ersparnis. Das heißt faktisch No. 1: Je höher der CO2 Ausstoß, desto höher die Förderung. Das heißt faktisch No. 2: Je teurer der Wagen, desto höher die Subvention.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem einzigen Gesetz die Umverteilung von unten nach oben UND die staatliche Subventionierung von CO2-Monstern und Spritfressern unterbringen und damit auch noch vorzugeben, sowohl den Menschen als auch der Umwelt gutes zu tun, das ist exemplarisch für die SPD. Ein dreckiger Halunkenverein, der ein Jahrzehnt genau solche Lobby-Politik durchgesetzt hat und sie mit dem Gegenteil dessen labelt, was sie tut.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/10/sozialdemokratische-umwelt-und.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-4580966083362098826</guid><pubDate>Wed, 29 Oct 2008 15:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-03T15:11:52.770+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">ankündigung</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">berlin</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">event</category><title>Wahlparty im Hauptstadtstudio Schmück</title><description>Liebe Freunde des Politischen, liebe Infojunkies!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich aufgrund des extrem spannenden Wahlkampfes in den USA eh vorgenommen hat, die Nacht vom 4. auf den 5. November um die Ohren zu schlagen, kann dies in jetzt Gesellschaft tun. Im &lt;a href=&quot;http://www.qype.com/place/28160-Salon-Schmueck-Berlin&quot;&gt;Salon Schmück&lt;/a&gt; werden wir die die komplette Wahlberichterstattung auf dem Beamer zeigen. Dort werden wir gemeinsam bei Kaltgetränken von Bundesstaat zu Bundesstaat den Hochrechungen entgegenzittern. Hoffentlich humorvoll begleitet wird das Ganze durch einen zweiten Beamer, der die aktuellen Kommentare zur Wahl auf &lt;a href=&quot;http://twitter.com&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt; an die Wand projiziert. Unter anderem auch die der Kandidaten &lt;a href=&quot;http://twitter.com/barackobama&quot;&gt;Barack Obama&lt;/a&gt;. und &lt;a href=&quot;http://twitter.com/JohnMcCain&quot;&gt;John McCain&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kommen kann man gerne ab 21 Uhr, die Berichterstattung wird aber erst ab 22:45 losgehen und 5:30 enden. Damit man diesen Marathon besser durchhält, wird es ab 23 Uhr Kaffee und Clubmate umsonst geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch mal zum Mitschreiben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahlparty im Hauptstadtstudio Schmück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.qype.com/place/28160-Salon-Schmueck-Berlin&quot;&gt;Salon Schmück&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dienstag, 4. November, &lt;br /&gt;Skalitzer Straße 80&lt;br /&gt;21:00 bis 05:30</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/10/wahlparty-im-hauptstadtstudio-schmck.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-6823805287844878765</guid><pubDate>Mon, 27 Oct 2008 14:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-27T16:05:45.856+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">attac</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">finanzkrise</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">protest</category><title>hehe</title><description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/vTWVoxrtvJw&amp;hl=de&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/vTWVoxrtvJw&amp;hl=de&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr dazu bei &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/news/artikel/2008/10/27/2646535.xml&quot;&gt;ZEIT.de&lt;/a&gt;</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/10/hehe.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-1803648943941698564</guid><pubDate>Tue, 14 Oct 2008 13:26:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-14T15:29:15.141+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Behavioral Targeting</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">internet</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">werbung</category><title>Behavioral Targeting</title><description>Ich mag ja Behavioral Targeting. Ein schönes Beispiel ist mir heute passiert. Aus Spaß hab ich lediglich nach &quot;ausflug&quot; gegooglt. Vor der Ergebnisliste wurde eine Googlewerbung eingeblendet (die teure Art bei Google zu werben). &quot;Berlin-ausflug&quot;. Ich klickte darauf und landete bei der Unterubrik &quot;Reisen&quot; von AOL. Gepriesen wurde dort ein Ausflug nach Berlin, den ich nun sofort buchen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stell mir das so vor: Die Googleserver erkennen anhand der IP meines Providers, dass ich in Berlin sitze. Sie kombinieren diese Information mit dem gesuchten &quot;Ausflug&quot; und blenden die Werbung ein. Eine tolle Idee: Hamburgern einen Ausflug nach Hamburg, Berlinern einen Ausflug nach Berlin und Oberammergauern einen Ausflug nach Oberammergau anzubieten. Das senkt die Streuverluste auf nahezu 100%.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hasse AOL gottseidank genug, um ihnen zu gönnen, unglaublich viel Geld dafür zu bezahlen, dass ausschließlich die Leute über ihr Angebot informiert werden, die daran eben nicht interessiert seien werden. Bitte weiter so.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/10/behavioral-targeting.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-184742363993163852</guid><pubDate>Thu, 09 Oct 2008 11:00:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-10-09T13:28:05.539+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">marktliberalismus</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">politik</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">wirtschaft</category><title>Geständnis</title><description>Zunächst ein Geständnis: ich glaube an die Selbstregulierung der Märkte. Ja, Ich. Jetzt seid ihr baff, oder? Dabei kommt das tollste ja noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst jetzt, wo sogar die &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc%7EED53B104B99E34267B6BE0792B7C6D15D%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html&quot;&gt;eingefleischtesten Neoliberalen ihre Meinung anzuzweifeln beginnen&lt;/a&gt;, glaube ich weiterhin an die Selbstheilungskräfte des Marktes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, das was wir derzeit erleben, ist eine Marktbereinigung gigantischen Ausmaßes. Aber eben nicht das Ende des Kapitalismus. Der wird sich, nach ein paar Jahren stetiger Bettruhe, wieder in alter Frische erheben. Verändert, sicher. Aber auf jeden Fall wieder da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube das auch dann noch, wenn die Regierungen nicht eingreifen und einfach alles vor die Hunde gehen lassen. Selbst wenn alles crasht und die Weltwirtschaft so richtig nachhaltig im Arsch ist, wird sich der Markt erholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Woran ich aber nie geglaubt habe, ist, dass der Markt nur gut für den Menschen ist. Ich glaube, wenn der Markt jetzt unkontrolliert crashen würde, dann würde durch die weltweite Depression Elend, Hunger und Bürgerkrieg herrschen. Viele Jahre lang. Vielleicht auch schlimmeres. ich glaube fest daran, dass wir wieder Krieg hätten, auch in Europa. Dass Menschen verhungern würden, dass radikale Ideologien und verzweifelte Verteilungskämpfe Millionen von Toten weltweit fordern würden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Neoliberalen nie erkannt haben, ist, dass es nicht um den Markt geht. Der Markt mag sich selber regulieren und der Markt mag auch alles überleben, sich selber heilen usw. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es geht doch um den Menschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die paar BWL- und VWLvorleseungen denen ich beiwohnen konnte, vermittelten mir eines sehr genau: Das kalte Bild des Homo Ökonomikus. Der seinen Nutzen kühl kalkuliert und ihn stets maximieren will. Er will möglichst wenig Kosten aufwenden, um einen möglichst hohen Ertrag zu erlangen. Die Strategien zu diesem Ziel, sind der größte Teil jedes BWLstudiums. Man bekommt tatsächlich in Vorlesungen die Vorteile von Sollbruchstellen in Produkten gepriesen. Unter anderem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was komischer Weise nie Teil der BWL war, ist folgende Strategie: &lt;em&gt;Jemand hat Geld, also haue ich ihn um und nehme es mir.&lt;/em&gt; Gibt es ein besseres, das heißt kostengünstigeres Verfahren seinen Nutzen zu maximieren? Ich denke kaum. Warum wird es dann nicht gelehrt? Es wird einfach daran liegen, dass es hier verboten ist. Vom Staat. Im Gegensatz zu Sollbruchstellen in Produkten oder dem Weiterverkauf von faulen Krediten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube an den Markt. Und ich glaube genau deshalb, dass er reguliert werden muss. Dass im Zentrum jeder Politik nicht der Markt, nicht die Exportweltmeisterschaft, nicht der Standort oder die Investitionen oder die Konjunktur stehen sollte, sondern der Mensch. Und die Gerechtigkeit.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/10/gestndnis.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>40</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-3020946558390234768</guid><pubDate>Sun, 05 Oct 2008 12:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2009-02-04T16:20:25.868+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">nonsens</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">ohrhörer</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">riot36</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">video</category><title>Ohrhörer</title><description>&lt;a href=&quot;http://twitter.com/riot36&quot;&gt;riot36&lt;/a&gt; (bekannt aus vielen Partys, so ab mitte 90er irgendwo in Berlin) und mspro (bekannt aus seinem Heimatdorf, irgendwo in Niedersachsen) in dem wohl aufregendsten Spielfilm seit vom Winde verweht. Sehen sie Verzweiflung, Leidenschaft und Ohrhörer und lassen Sie sich mitreißen in eine Welt, die der Ihren nicht so völlig abseitig ist, als es eine Welt sein könnte, wenn sie denn wollte und von Designern zu diesem Zweck so gestaltet worden wäre. Aber nicht bei uns!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt; &lt;param name=&quot;allowfullscreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt; &lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt; &lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1887795&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1&quot; /&gt; &lt;embed src=&quot;http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=1887795&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/1887795?pg=embed&amp;amp;sec=1887795&quot;&gt;Ohrhörer&lt;/a&gt; from &lt;a href=&quot;http://vimeo.com/user809959?pg=embed&amp;amp;sec=1887795&quot;&gt;ms pro&lt;/a&gt; on &lt;a href=&quot;http://vimeo.com?pg=embed&amp;amp;sec=1887795&quot;&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/10/ohrhrer.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-1800822.post-6357324671335660233</guid><pubDate>Tue, 30 Sep 2008 00:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-30T03:06:48.316+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">finanzkrise</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">satire</category><title>Cui Bono</title><description>Man sagt ja immer, Geld werde &quot;verbrannt&quot;. Andere werfen dann ein, dass das ja nicht stimme. Das Geld lande halt irgendwo anders. Was logisch erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich also interessieren würde: Wo? Also wer ist das, der bei diesem ganzen Debakel gewinnt. Ich will keine Verschwörungstheorie anleiern (Verschwörungstheorien beginnen oft mit dieser Frage), nein, ich hab ein ganz anderes Anliegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab da nämlich eine Bitte: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Du, lieber Finanzkatastrophengewinnler hier mitließt (Was ich annnehme, wir Gewinnertypen sind ja untereinander gut vernetzt), dann will ich Dir zunächst einmal gratulieren! Du hast es geschafft! Ja, Du hast gewonnen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich gönne es Dir aus ganzem Herzen. Obwohl ich doch glaube, dass das Spiel eher &quot;Mensch ärgere Dich nicht&quot; (Glück) ist, als Schach (Können). Das soll Deinen Erfolg aber nicht im mindesten schmälern, und ich will Dir die Anerkennung auch nicht verweigern. Wir alle nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur. Es gibt da ein Problem. Du hast jetzt alle Spielfiguren. Wir anderen können nicht weiterspielen. Und - jetzt kommt&#39;s - Du auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was willst Du mit Deinem Geld, wenn es keine Wirtschaft mehr gibt, die Dir eine subkontinentgroße Yacht mit 25 Swimmingpools noch bauen kann? Wer soll den Wein für Deinen Champagner anbauen? Wo willst Du die exotischen Zierpflanzen für Deinen Schloßgarten kaufen?  Und auch Monaco macht keinen Spass mehr, wenn dort alle nur bettelnd auf den Straßen liegen. Na eben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb sei Dir unserer Anerkennung sicher, und bitte, bitte, bitte, gib das Geld wieder zurück. Wenigstens ein bisschen. Danke!</description><link>http://mspro.blogspot.com/2008/09/cui-bono.html</link><author>noreply@blogger.com (mspro)</author><thr:total>4</thr:total></item></channel></rss>