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	<title type="text">MyFonts.de</title>
	<subtitle type="text">Die deutsche Dependance von MyFonts.com</subtitle>

	<updated>2010-02-01T16:21:53Z</updated>
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		<author>
			<name>Frank Rausch</name>
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					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Fraktendon]]></title>
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		<updated>2010-02-01T16:21:53Z</updated>
		<published>2010-02-01T12:32:57Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" />		<summary type="html"><![CDATA[
Fraktendon klingt wie ein Typografenwitz – und ist es auch:
Das Prinzip der Fraktendon von Boris Kahl und Lars Harmsen (erschienen bei Volcano Type) ist so schräg, dass man diese Schrift einmal gesehen haben muss. Andernfalls glaubt man kaum, dass ein Minotaurus aus Fraktur und Clarendon lebensfähig sein oder gar halbwegs lesbar funktionieren kann.
Nüchtern-gesitteter Frack-Gentleman tanzt [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2010/02/fraktendon/"><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-784" title="fraktendon-characterset" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/fraktendon-characterset.gif" alt="" width="504" height="262" /></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://new.myfonts.com/fonts/volcano/fraktendon/?refby=mfde">Fraktendon</a> klingt wie ein Typografenwitz – und ist es auch:</p>
<p style="text-align: left;">Das Prinzip der <em>Fraktendon</em> von <a href="http://new.myfonts.com/person/Boris_Kahl/?refby=mfde">Boris Kahl</a> und <a href="http://new.myfonts.com/person/Lars_Harmsen/?refby=mfde">Lars Harmsen</a><a href="http://new.myfonts.com/foundry/Volcano/?refby=mfde"></a> (erschienen bei <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Volcano/?refby=mfde">Volcano Type</a>) ist so schräg, dass man diese Schrift einmal gesehen haben muss. Andernfalls glaubt man kaum, dass ein Minotaurus aus <a href="http://new.myfonts.com/search/fraktur/fonts/?refby=mfde">Fraktur</a> und <a href="http://new.myfonts.com/search/Clarendon/fonts/?refby=mfde">Clarendon</a> lebensfähig sein oder gar halbwegs lesbar funktionieren kann.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-781"></span>Nüchtern-gesitteter Frack-Gentleman tanzt Polka auf fröhlich schwingenden Fraktur-Beinen &#8230; möchte man das sehen? Ich schon! Als sie mir 2004 das erste Mal über den Weg lief, war ich entzückt und fasziniert, wie hervorragend schriftgestalterische Schamlosigkeit aussehen kann.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-792" title="fraktendon-fma" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/fraktendon-fma.jpg" alt="" width="504" height="336" /></p>
<p style="text-align: left;"><span class="caption"><em>Fraktendon</em> in Judith Schalanskys zweiter Auflage von <a href="http://www.amazon.de/Fraktur-mon-Amour-Judith-Schalansky/dp/3874397483/ref=nosim?tag=myfode-21">Fraktur Mon Amour</a></span></p>
<p style="text-align: left;">Weit hergeholt ist die Verbindung beider Schriften übrigens nicht: Die <a href="http://new.myfonts.com/search/Clarendon/fonts/?refby=mfde">Clarendon</a> erfreute sich im ausgehenden 19. Jahrhundert auch in deutschen Gefilden großer Beliebtheit und war oft Seite an Seite mit <a href="http://new.myfonts.com/search/fraktur/fonts/?refby=mfde">gebrochenen</a> Kollegen zu sehen. Damals wohlgemerkt gesittet nebeneinander – nicht gekreuzt.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-783" title="Fraktendon-Fangland" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/Fraktendon-Fangland.jpg" alt="" width="504" height="530" /></p>
<p class="caption" style="text-align: left;">Chip Kidd zeigt dem begeisterten Publikum der TypoBerlin 2009 sein mit Fraktendon gestaltetes Cover für <em>Fangland</em> (»A romantic dramady about vampires who work in network broadcasting«). | Foto © Slanted, Boris Kahl</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt jede Menge sinnvolle Schriften; die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/volcano/fraktendon/?refby=mfde">Fraktendon</a> zählt eher nicht dazu. Aber dieser Umstand sollte niemandem den Frankensteinschen Spaß an der vollendeten Buchstabenfledderei verderben. Spätestens zu Halloween sollte man das eigene Schriften-Arsenal um diesen Scherzartikel aufgerüstet haben, denn mit ihm lässt sich allen kulturhistorisch bewanderten Typografen ein Schauer über den Rücken jagen.</p>
]]></content>
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		<author>
			<name>MyFonts.de</name>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[MyFonts.de Neujahrs-Aktion: HvD Bumper für 10 $]]></title>
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		<updated>2010-02-01T09:25:26Z</updated>
		<published>2010-01-07T17:10:59Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Allgemein" /><category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" />		<summary type="html"><![CDATA[
Hannes von Döhren aus Berlin ist ein Shootingstar der jungen Schriftgestaltung. Seit er Anfang 2009 auf der MyFonts-Bühne erschien, veröffentlichte er einen originellen Entwurf nach dem anderen: die kurvenreiche Textschrift Brevia, die freche Cowboyslang, die polemische Gratisschrift Comic Serif – und ständig kommen weitere hinzu.
Das beste daran ist: Wir haben Hannes von Döhren gewinnen können, [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2010/01/aktion-hvd-bumper/"><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-771" title="Aktion: MyFonts.de &amp; HVD Fonts" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/myfonts_de_offer.png" alt="" width="504" height="734" /></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/person/Hannes_von_D%C3%B6hren/?refby=mfde">Hannes von Döhren</a> aus Berlin ist ein Shootingstar der jungen Schriftgestaltung. Seit er Anfang 2009 auf der <a href="http://new.myfonts.com/foundry/HVD_Fonts/?refby=mfde">MyFonts-Bühne</a> erschien, veröffentlichte er einen originellen Entwurf nach dem anderen: die kurvenreiche Textschrift <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/brevia/?refby=mfde">Brevia</a>, die freche <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/cowboyslang/?refby=mfde">Cowboyslang</a>, die polemische Gratisschrift <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/hvd-comic-serif-pro/?refby=mfde">Comic Serif</a> – und ständig kommen <a href="http://new.myfonts.com/foundry/HVD_Fonts/?refby=mfde">weitere</a> hinzu.</p>
<p>Das beste daran ist: Wir haben Hannes von Döhren gewinnen können, unseren MyFonts.de-Lesern einen exklusiven Rabatt zu gewähren:</p>
<p><strong>Bis zum 31.01.2010 <span style="text-decoration: line-through;">gibt</span> gab es die brandneue fette Display-Schrift <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">HvD Bumper</a> zum Knallerpreis, der für eine Qualitätsschrift wie diese fast geschenkt ist: <span style="text-decoration: line-through;">5 $ für einen Schnitt oder 10 $ für alle drei Schnitte zusammen</span> – regulär kostet die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> 39 $!</strong></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Lesen Sie schnell weiter – den speziellen Coupon-Code für die Rabattaktion finden Sie unten.</span><br />
<span id="more-750"></span><br />
<a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> ist die perfekte fette Serifenlose, wenn man laut sein will, ohne typografisch zu sündigen. Headlines in <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> schreien immer und passen trotzdem – egal ob in der dekadent platzgreifenden <em>Regular</em>, der schmaleren <em>Condensed</em> oder der listig gequetschten <em>Compressed</em>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-758" title="hvdbumper-poster" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/hvdbumper-poster.png" alt="" width="504" height="734" /></p>
<p>Die drei Schnitte <em>Regular</em>, <em>Condensed</em> und <em>Compressed</em> lassen sich auch innerhalb eines Worts individuell mischen, um ein handgemachtes, unruhiges aber trotzdem stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-759" title="hvdbumper-widths" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/hvdbumper-widths.png" alt="" width="504" height="700" /></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> bewegt sich zwischen Boulevardmagazin und Plakatkunst, lässt sich für Flyer aller Art benutzen und sind sehr robust gegen Missbrauch – selbst ein 3D-Programm kann dem trocken-selbstbewussten Stil und der Lesbarkeit dieser Schrift wenig anhaben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-772" title="Bumper: Basic Characterset" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2010/01/myfonts_de_504_2.png" alt="Bumper: Basic Characterset" width="504" height="700" /></p>
<p>Als zeitgemäßer Ersatz für <a href="http://new.myfonts.com/fonts/adobe/impact/?refby=mfde">Impact</a>, <a href="http://new.myfonts.com/fonts/adobe/helvetica/helvetica-compressed-1274/?refby=mfde">Helvetica Compressed</a> oder <a href="http://new.myfonts.com/fonts/adobe/univers/condensed-bold/?refby=mfde">Univers Condensed</a> könnte sie vielen Standardschriftbenutzern für wenig Geld zu einem individuelleren Look verhelfen.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> ist zeitgeistig, wird aber auch nach 2010 gute Überschrift-Dienste erweisen.</p>
<h2><span style="text-decoration: line-through;">Folgende Schritte führen zum Rabatt:</span></h2>
<p><span style="text-decoration: line-through;"><strong>(1)</strong> <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Diesen Link klicken</a>, um zur <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> auf MyFonts.com zu gelangen.<br />
<strong>(2)</strong></span> <span style="text-decoration: line-through;"> <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/bumper/?refby=mfde">Bumper</a> in den Einkaufswagen legen.<br />
<strong>(3)</strong></span> <span style="text-decoration: line-through;"> Coupon-Code eingeben und nur 5 $ pro Schnitt bzw. 10 $ für das Dreierpack bezahlen.</span></p>
<p><strong>Wichtig: Dieses Angebot <span style="text-decoration: line-through;">endet</span> endete am 31.01.2010!<br />
</strong></p>
<p>Ein frohes neues Jahr wünschen<br />
Jan, Florian und Frank<br />
<em>von MyFonts.de</em></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Promos und Schnäppchen]]></title>
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		<updated>2010-02-01T09:30:19Z</updated>
		<published>2009-12-31T16:22:44Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Allgemein" />		<summary type="html"><![CDATA[Alles muß raus! Viele Foundries gewähren momentan verlockende Rabatte auf ausgewählte Fonts. Da es sich um kurzfristige Promo-Aktionen handelt, die nur noch wenige Tage oder Wochen gültig sind, möchten wir unsere Leser gerne auf einige der besten Angebote aufmerksam machen.

Jos Buivengas Calluna ist eine der erfolgreichsten Antiqua-Familien des Jahres. MyFonts.de bietet jetzt in Zusammenarbeit mit [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/12/promos-und-schnappchen/"><![CDATA[<p><strong>Alles muß raus!</strong> Viele Foundries gewähren momentan verlockende Rabatte auf ausgewählte Fonts. Da es sich um kurzfristige Promo-Aktionen handelt, die nur noch wenige Tage oder Wochen gültig sind, möchten wir unsere Leser gerne auf einige der besten Angebote aufmerksam machen.</p>
<div style="margin: 1em 0 0;"><a href="http://new.myfonts.com/fonts/exljbris/calluna/?refby=mfde"><img class="aligncenter size-medium wp-image-727" title="Calluna" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Calluna-503x251.png" alt="Calluna Muster" width="503" height="251" /></a></p>
<p><strong>Jos Buivengas <a href="http://new.myfonts.com/fonts/exljbris/calluna/?refby=mfde">Calluna</a> </strong>ist eine der erfolgreichsten Antiqua-Familien des Jahres. <span style="text-decoration: line-through;">MyFonts.de bietet jetzt in Zusammenarbeit mit Jos’ Foundry <em>exljbris</em> 25% Rabatt auf alle Calluna-<em>Pakete</em>. Bitte beim Auschecken den Discount-Code <strong>CALLUNA25OFF</strong> angeben.</span></p>
</div>
<p><span id="more-726"></span></p>
<div style="margin: 2em 0;"><a href="http://new.myfonts.com/specials/5468/direct/?refby=mfde"><img class="aligncenter size-medium wp-image-728" title="Grandma" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Grandma-503x251.png" alt="" width="503" height="251" /></a></p>
<p><strong><a href="http://new.myfonts.com/specials/5468/direct/?refby=mfde">Grandma</a></strong> — Vom Berliner Schriftdesigner <a href="http://new.myfonts.com/person/Hannes_von_D%C3%B6hren/?refby=mfde">Hannes von Döhren</a> werden Sie auf diesen Seiten schon bald mehr hören. <span style="text-decoration: line-through;">Fürs erste gibt es hier ein Spezialangebot seines Schriftverlages <em>HVD Fonts</em>:</span> die bescheidene und brauchbare handgeschriebene Serifenschrift Grandma<span style="text-decoration: line-through;"> – zur Zeit mit 35% Rabatt!</span></p>
</div>
<div style="margin: 1em 0 2em;"><a href="http://new.myfonts.com/fonts/paragraph/tertre/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-745" title="Tertre" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Tertre.gif" alt="Tertre" width="503" height="302" /></a></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/paragraph/tertre/?refby=mfde">Tertre</a> ist eine gut ausgearbeitete Blockserifen-Familie von <a href="http://new.myfonts.com/person/Jan_Schmoeger/?refby=mfde">Jan Schmoeger</a>, deren Formen von traditionellen französischen Schildermaler-Schriften inspiriert wurden. <span style="text-decoration: line-through;">Jetzt mit 33% Rabatt.</span> Siehe auch Schmoegers <a id="anonymous_element_103" href="http://new.myfonts.com/fonts/paragraph/galette/?refby=mfde">Galette</a>.</p>
</div>
<div style="margin: 1em 0 2em;"><a href="http://new.myfonts.com/fonts/andrey-kudryavtsev/karlson/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-739" title="Karlson jetzt 25% günstiger" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/karlson.gif" alt="Karlson jetzt 25% günstiger" width="503" height="252" /></a></p>
<p>Achtung, hier kommt <strong><a href="http://new.myfonts.com/fonts/andrey-kudryavtsev/karlson/?refby=mfde">Karlson</a></strong> – nicht vom Dach, sondern aus Irkutsk in Sibirien! Bei der rundlichen Schrift von <a href="http://new.myfonts.com/foundry/AKTF/?refby=mfde">Andrey Kudryavtsev</a> haben die Versalien die gleiche Höhe wie die Kleinbuchstaben – so lassen sich ganz kompakt freundlich-appetitliche Beschriftungen erstellen. Selbstverständlich inkl. kyrillischer Zeichen. <span style="text-decoration: line-through;">Jetzt 25% günstiger.</span></p>
</div>
<div style="margin: 1em 0 2em;"><a href="http://www.myfonts.com/specials/5505/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-740" title="Borges Lettering Script Special" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/borges-script-special.jpg" alt="Borges Lettering Script Special" width="503" height="252" /></a></p>
<p><strong><a href="http://www.myfonts.com/specials/5505/?refby=mfde">Winter Script Sale</a></strong> — <a href="http://new.myfonts.com/foundry/CBdO_Fonts/?refby=mfde">Borges Lettering</a> hat für die Freunde flotter Handschriften ein spannendes <a href="http://www.myfonts.com/specials/5505/?refby=mfde">Paket</a> geschnürt: Mit der dynamischen <a href="http://new.myfonts.com/fonts/charlesborges/avalanche/?refby=mfde">Avalanche</a>, der tanzenden <a href="http://new.myfonts.com/fonts/charlesborges/bounce-script/?refby=mfde">Bounce Script</a>, der temperamentvollen <a href="http://new.myfonts.com/fonts/charlesborges/enchanted/?refby=mfde">Enchanted</a> und der variantenreichen <a href="http://new.myfonts.com/fonts/charlesborges/sarah-script/?refby=mfde">Sarah Script</a> sind gleich vier erstklassige Schreibschrift-Fonts enthalten. <span style="text-decoration: line-through;">Momentan um 21% reduziert!</span></p>
</div>
<div style="margin: 1em 0 2em;"><a href="http://new.myfonts.com/fonts/astype/secca-art/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-742" title="Secca Art" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Secca-Art.gif" alt="Secca Art" width="503" height="210" /></a></p>
<p><strong><a href="http://new.myfonts.com/fonts/astype/secca-art/?refby=mfde">Secca Art</a></strong> — Als Ergänzung zur <a href="http://www.myfonts.de/2009/11/secca/">hier bereits vorgestellten Secca</a> hat <a href="http://new.myfonts.com/person/Andreas_Seidel/?refby=mfde">Andreas Seidel</a> von <em>astype</em> die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/astype/secca-art/?refby=mfde">Secca Art</a> geschaffen. Mit ihren gebogenen und geschwungenen, von Jugendstil und Art Deco beeinflussten Formen bietet sie eine ausdrucksstarke Alternative zur Schwesterschrift. Secca Art und Secca sind in Strichstärke, Dickte und Laufweite zueinander kompatibel.<span style="text-decoration: line-through;"> Zur Einführung gibt es einen 25%-Rabatt.</span></p>
</div>
<p>Noch viel mehr Schäppchen finden Sie auf der <a href="http://new.myfonts.com/specials/?refby=mfde">Special-Offers</a>-Seite von MyFonts.com.</p>
]]></content>
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		<author>
			<name>Florian Hardwig</name>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Aeronaut &amp; Ivory]]></title>
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		<updated>2009-12-22T07:52:25Z</updated>
		<published>2009-12-22T07:49:28Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" /><category scheme="http://www.myfonts.de" term="Foundry-Porträt" />		<summary type="html"><![CDATA[
Georg Herold-Wildfellner und Marcus Sterz von schriftbuero/FaceType lassen mit Aeronaut und Ivory gleich zwei historische Schmuckalphabete neu aufleben. Gemeinsam ist beiden Fonts die Möglichkeit zur einfachen und schnellen Komposition zweifarbiger Schriftzüge. Über die Herkunft der Schriften und die Handhabung von chromatischen Fonts haben wir mit einem der beiden Designer gesprochen.

Georg, wie kommst Du auf Ideen [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/12/aeronaut-ivory/"><![CDATA[<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/aeronaut-ivory.jpg" alt="Aeronaut (Schneeglöckchen) &#038; Ivory (Weißröckchen)" title="Aeronaut (Schneeglöckchen) &#038; Ivory (Weißröckchen)" width="504" height="302" class="alignnone size-full wp-image-687" /></p>
<p>Georg Herold-Wildfellner und Marcus Sterz von <em>schriftbuero/FaceType</em> lassen mit <em>Aeronaut</em> und <em>Ivory</em> gleich zwei historische Schmuckalphabete neu aufleben. Gemeinsam ist beiden Fonts die Möglichkeit zur einfachen und schnellen Komposition zweifarbiger Schriftzüge. Über die Herkunft der Schriften und die Handhabung von chromatischen Fonts haben wir mit einem der beiden Designer gesprochen.<br />
<span id="more-686"></span></p>
<p><strong>Georg, wie kommst Du auf Ideen zu Schriften wie <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/?refby=mfde">Aeronaut</a> oder <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/?refby=mfde">Ivory</a>?</strong></p>
<p>Der Plakatdruck galt Ende des 19. Jahrhunderts als eine eigene Kunstform. Dementsprechend fantastisch und einzigartig sind für mich die damals entworfenen Schriften. Die Plakate und Schriftmusterbücher aus der Zeit um 1900 dienen mir als Inspiration. Trotz der Tonnen an Schriften, die Designern heute zur Verfügung stehen, gibt es eine Fülle an unentdecktem »Typomaterial«. Mit Glück lassen sich Schriften mit starkem individuellen Charakter entdecken, mit etwas mehr Glück sind diese Schriften relativ komplett.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Aeronaut-Vorlage.jpg" alt="Kirchengothische Schrift aus ›Vorlegeblätter für Firmenschreiber‹ (1879) – die Inspiration zur Aeronaut" title="Kirchengothische Schrift aus ›Vorlegeblätter für Firmenschreiber‹ (1879) – die Inspiration zur Aeronaut" width="504" height="371" class="alignnone size-full wp-image-688" /></p>
<p><strong>Wie war das bei der Aeronaut? Ist das ein originalgetreues Revival, oder habt ihr vorgefundene Lettern frei interpretiert? </strong></p>
<p>Die Idee zur Schrift entstammt dem Buch <em>Vorlegeblätter für Firmenschreiber</em> von 1879. Das Alphabet ist darin fast vollständig abgedruckt, ergänzt werden musste trotzdem einiges, so z.B. sämtliche diakritischen Zeichen, Interpunktion, Ziffern und Währungssymbole &#8230;  Wir haben uns bei der Digitalisierung viel Raum für eigene Interpretation gelassen und die Schrift um einige Ligaturen erweitert. Schriftzeichen wurden einerseits aus ästhetischen Gründen überarbeitet, oder auch dann, wenn eine klare Erkennbarkeit der Zeichen nicht gegeben war.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/LCG.gif" alt="Vergleich Originalvorlage und Aeronaut: L, C, G" title="Vergleich Originalvorlage und Aeronaut: L, C, G" width="504" height="165" class="alignnone size-full wp-image-689" />
<p class="caption">Vorlage in grau, Aeronaut in schwarz: Während manche Buchstaben wie z.B. das <em>L</em> (links) aus rein ästhetischen Motiven uminterpretiert wurden, war bei anderen wie <em>C</em> (Mitte) und <em>G</em> (rechts) die mangelnde Lesbarkeit der Grund für eine vom Original abweichende Neugestaltung.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/xyz.gif" alt="Vergleich Originalvorlage und Aeronaut: x, y, z" title="Vergleich Originalvorlage und Aeronaut: x, y, z" width="504" height="120" class="alignnone size-full wp-image-690" />
<p class="caption">Die gotischen Kleinbuchstaben <em>x, y, z</em> sind für Ungeübte nur schwer zu entziffern. Die Gestalter entschieden sich bei der Aeronaut gegen historische Authentizität und für Formen, die heute eher eine internationale Einsetzbarkeit gewährleisten.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Aeronaut-Anwendung.jpg" alt="Aeronaut in Anwendung: Initialen" title="Aeronaut in Anwendung: Initialen" width="504" height="280" class="alignnone size-full wp-image-700" /></p>
<p><strong>Aeronaut und Ivory sind Bi-Color-Schriften. Was muss man bei der Anwendung solcher <a href="http://new.myfonts.com/tags/chromatic/?refby=mfde">chromatischer Fonts</a> beachten?</strong></p>
<p>Die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/?refby=mfde">Aeronaut</a> ist eine Display-Schrift. Die dekorativen Elemente der Versalien, die Schnörkel, die wir Fallschirme nennen und die kleinen gebogenen Pfeile nehmen der neogotischen Schrift die typische Strenge und unterstützen ihren spielerischen Charakter.<br />
Das zusätzliche Feature der Zweifarbigkeit hat bereits bei der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/?refby=mfde">Ivory</a> den Nerv der Zeit getroffen. Auch bei der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/?refby=mfde">Aeronaut</a> hat es sich aufgedrängt: wir haben die Verzierungen von den Buchstaben getrennt und diese in einen eigenen Font gepackt. <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/base/?refby=mfde">Aeronaut Base</a> ist somit die ›entkleidete Variante‹ (wie MyFonts.com <a href="http://new.myfonts.com/newsletters/rs/200912.html?refby=mfde">treffend formuliert</a>), <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/parachute/?refby=mfde">Aeronaut Parachute</a> bzw. <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/balloon/?refby=mfde">Aeronaut Balloon</a> enthalten die passenden Verzierungen dazu. <em>Base</em> und <em>Parachute</em> (bzw. <em>Balloon</em>) übereinander gelegt und unterschiedlich eingefärbt ergeben den zweifarbigen Schriftsatz.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/ae-1.gif" alt="Aeronaut Regular" title="Aeronaut Regular" width="504" height="96" class="alignnone size-full wp-image-691" />
<p class="caption">In der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/regular/?refby=mfde">Aeronaut Regular</a> sind die ›Fallschirme‹ bereits eingebaut. Mit dieser Version kann man vorab prüfen, wie groß der gesamte Schriftzug inkl. Schnörkel am Ende ausfallen wird.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/ae-2.gif" alt="Aeronaut Base" title="Aeronaut Base" width="504" height="96" class="alignnone size-full wp-image-692" />
<p class="caption">Um die Zeile aber in zwei unterschiedlichen Farben einfärben zu können, wählt man zunächst die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/base/?refby=mfde">Aeronaut Base</a>. Bei diesem Font sind die Schnörkel und i-Punkte ausgespart.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/ae-3.gif" alt="Aeronaut Parachute" title="Aeronaut Parachute" width="504" height="96" class="alignnone size-full wp-image-693" />
<p class="caption">Nun wird die Ebene dupliziert – oder der Textrahmen kopiert und an genau der selben Stelle wieder eingefügt. Für die zweite Komponente wählt man die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/parachute/?refby=mfde">Aeronaut Parachute</a> (bzw. alternativ die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/balloon/?refby=mfde">Aeronaut Balloon</a>, diese hat etwas längere Schnörkel).</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/ae-4.gif" alt="Aeronaut in chromatischer Anwendung" title="Aeronaut in chromatischer Anwendung" width="504" height="96" class="alignnone size-full wp-image-694" />
<p class="caption">Buchstaben und Schnörkel stehen nun passgenau übereinander. Beide Textrahmen nach Belieben einfärben – fertig!</p>
<p><strong>Die andere von Dir gestaltete Schrift heißt Ivory. Das ist eine Versalschrift, sie hat also nur Großbuchstaben. Woher kommt sie?</strong></p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Ivory-Vorlage.jpg" alt="Die Vorlage zur Ivory: ein Pomologie-Kompendium von 1882 " title="Die Vorlage zur Ivory: ein Pomologie-Kompendium von 1882 " width="504" height="252" class="alignnone size-full wp-image-695" /></p>
<p>Die Initiative zur <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/?refby=mfde">Ivory</a> kam von <a href="http://new.myfonts.com/person/Marcus_Sterz/?refby=mfde">Marcus Sterz</a>. Ebenso stammt die Vorlage von ihm, er fand sie in einem alten Kompendium über Pomologie (Obstbaumkunde). Die Zeichen waren recht klein und das Alphabet unvollständig, aber gemeinsam gelang es uns, die Schrift wiederzubeleben. Wir fanden die Zierschwünge allein sehr elegant und beschlossen, sie von den Lettern zu trennen, um einerseits zweifarbige Initialen zu ermöglichen und andererseits den Zierrat als dekoratives Element verwenden zu können.</p>
<p>Derzeit geht dies nur über den Umweg mit duplizierten Ebenen in Programmen wie InDesign. Überraschenderweise tat diese kleine Hürde dem Erfolg keinen Abbruch, im Gegenteil: <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/?refby=mfde">Ivory</a> entwickelte sich zu unserem eigenen Erstaunen zu einem Blockbuster, der sich seit Monaten in MyFonts’ <a href="http://new.myfonts.com/bestsellers/?refby=mfde">Bestseller-Liste</a> hält.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/iv-1.gif" alt="Ivory Headline" title="Ivory Headline" width="504" height="83" class="alignnone size-full wp-image-696" />
<p class="caption">Die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/headline/?refby=mfde">Ivory Headline</a> ist für eine Bi-Color-Anwendung ungeeignet. Hier sind Buchstaben und Zierrat nämlich fest miteinander verbunden.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/iv-2.gif" alt="Ivory NoSwashes" title="Ivory NoSwashes" width="504" height="83" class="alignnone size-full wp-image-697" />
<p class="caption">Um den chromatischen Effekt zu nutzen, setzt man die Zeile(n) daher zunächst in der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/noswashes/?refby=mfde">Ivory NoSwashes</a> – reine Buchstaben, ohne Schmuck – und bestimmt Größe, Laufweite, Farbe etc.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/iv-3.gif" alt="Ivory Swashes" title="Ivory Swashes" width="504" height="83" class="alignnone size-full wp-image-698" />
<p class="caption">Im nächsten Schritt wird die Zeile kopiert und exakt auf der selben Stelle wieder eingefügt (alternativ: Ebene duplizieren). Im Schriftmenü <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/swashes/?refby=mfde">Ivory Swashes</a> auswählen und eine zweite Farbe zuweisen.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/iv-4.gif" alt="Ivory mit Zweifarbeffekt" title="Ivory mit Zweifarbeffekt" width="504" height="83" class="alignnone size-full wp-image-699" />
<p class="caption">Das Ergebnis: festlich geschmückte Lettern in zwei Farbtönen, ideal für Initialen und besondere Anlässe.</p>
<p><strong>Georg, was dürfen wir von <em>schriftbuero/FaceType</em> im neuen Jahr erwarten?</strong> </p>
<p>Ivorys Zeichensatz ist eigentlich stark eingeschränkt, daher halten wir eine Weiterentwicklung in Richtung einer Pro-Version für sinnvoll. Wir hoffen, bald Zeit für eine Erweiterung der Glyphentabelle und Verbesserung einiger Features zu finden.<br />
Zwei weitere Schriften sind bereits in Arbeit, eine besteht beinahe ausschließlich aus Verzierungen. Beide sind erneut mit chromatischen Features ausgestattet. Aus dem Bi-Color-Double wird also bald ein Bi-Color-Quartett.</p>
<p><strong>Das klingt vielversprechend, 2010 wird also ein farbenfrohes Jahr werden. Vielen Dank!</strong></p>
<p>~</p>
<h2>FaceType und schriftbuero</h2>
<p>Hinter dem Namen <a href="http://new.myfonts.com/foundry/FaceType/?refby=mfde">FaceType</a> verbergen sich die Schriftprojekte von Andrej Waldegg und Marcus Sterz. Seit Ende 2008 haben die beiden Wiener bereits 25 Schriftfamilien veröffentlicht, darunter einige <a href="http://new.myfonts.com/hotnewfonts/?refby=mfde">Hot New Fonts</a> und <a href="http://new.myfonts.com/bestsellers/?refby=mfde">Bestseller</a> wie <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/blitzplakat/?refby=mfde">Blitzplakat</a>, <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/strangelove/?refby=mfde">Strangelove</a>, <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/ivory/?refby=mfde">Ivory</a> und <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/aeronaut/?refby=mfde">Aeronaut</a>.</p>
<p>Stilistisch zeigt sich FaceType vielfältig – im Portfolio finden sich Pixelfonts (<a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/mouse-pro/?refby=mfde">Mouse Pro</a>), handgezeichnete (<a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/scrap-outline/?refby=mfde">Scrap Outline</a>) und geometrisch-konstruierte Schriften (<a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/slug/?refby=mfde">Slug</a>, ebenfalls 2-farbig!), Digitalisierungen alter Vorlagen wie der Bastard-Remix <a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/letterpress/?refby=mfde">Letterpress</a> oder ironische Hommagen an Ikonen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Ferro">Pablo Ferro</a> (<a href="http://new.myfonts.com/fonts/facetype/strangelove/?refby=mfde">Strangelove</a>).</p>
<p>Während <a href="http://new.myfonts.com/person/Andrej_Waldegg/?refby=mfde">Andrej Waldegg</a> vorwiegend Grafikprojekte vorantreibt, hat sich <a href="http://new.myfonts.com/person/Marcus_Sterz/?refby=mfde">Marcus Sterz</a> inzwischen ganz dem Schriftdesign verschrieben. Zwei Schriften im Stile des <a href="http://new.myfonts.com/tags/Art+Deco/?refby=mfde">Art Deco</a> befinden sich in der finalen Testphase und werden voraussichtlich im Januar veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/person/Georg_Herold-Wildfellner/?refby=mfde">Georg Herold-Wildfellner</a> ist Grafik-Designer (<a href="http://www.buerofliegenpilz.at">buerofliegenpilz</a>) und Schriftgestalter (schriftbuero) und arbeitet gemeinsam mit seiner Frau Heike&nbsp;Weiss in Wien. Schriftgestaltung bedeutet für die beiden eine oft monatelange Auseinandersetzung mit einem Projekt und ist somit die perfekte Ergänzung zur terminorientierten Arbeit im Grafik-Design. Mit Marcus Sterz verbindet Georg eine langjährige Freundschaft. So kommt es, dass nun auch die von schriftbuero gestalteten Schriften bei <a href="http://new.myfonts.com/foundry/FaceType/?refby=mfde">FaceType</a> publiziert werden.</p>
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		<author>
			<name>Frank Rausch</name>
						<uri>http://www.frankrausch.de</uri>
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		<title type="html"><![CDATA[Mary Read]]></title>
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		<updated>2009-12-15T09:58:50Z</updated>
		<published>2009-12-15T09:58:50Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" />		<summary type="html"><![CDATA[
Mary Read klingt wie eine Aufforderung: »Mary, read!«*
Beim Anblick dieser Schrift fällt es Mary bestimmt gar nicht so leicht, sich auf das Lesen des Textes zu konzentrieren – weil die schönen Kurven der Schrift das typografisch versierte Auge entzückend ablenken:

Wunderbar verspielt tänzeln Wellen, Linien und Spitzen umeinander. Kringelige, ausladende Schwünge an unerwarteten Stellen zaubern ornamentale [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/12/mary-read/"><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-677" title="maryread" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/maryread.png" alt="maryread" width="504" height="682" /></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/mellediete/mary-read/?refby=mfde">Mary Read</a> klingt wie eine Aufforderung: <em>»Mary, read!«*</em></p>
<p>Beim Anblick dieser Schrift fällt es Mary bestimmt gar nicht so leicht, sich auf das Lesen des Textes zu konzentrieren – weil die schönen Kurven der Schrift das typografisch versierte Auge entzückend ablenken:</p>
<p><span id="more-670"></span></p>
<p>Wunderbar verspielt tänzeln Wellen, Linien und Spitzen umeinander. Kringelige, ausladende Schwünge an unerwarteten Stellen zaubern ornamentale Abwechslung, ohne verkrampft originell sein zu wollen. Anfangs- und Endformen, Schwungbuchstaben und erweiterte Ligaturen werden per OpenType automatisch angewendet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-675" title="maryread-02" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/maryread-02.png" alt="maryread-02" width="504" height="362" /></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/mellediete/mary-read/?refby=mfde">Mary Read</a> ist definitiv weiblich, aber nicht mädchenhaft – mit amerikanischem <a href="http://new.myfonts.com/search/%28feminine+cute+frivolous%29/fonts/?refby=mfde">Schnulz-Lettering</a> für <a href="http://new.myfonts.com/foundry/TypeSETit/?refby=mfde">Grußkarten</a> hat sie nichts am Hut. Die Zackigkeit der Konstruktion erinnert eher an die <a href="http://new.myfonts.com/person/Gunnlaugur_SE_Briem/?refby=mfde">Briemsche</a> Italic-Schule: zweckmäßige, lesbare <a href="http://new.myfonts.com/fonts/adobe/briem-script-mm/?refby=mfde">Handschrift</a> mit hohem formalen Anspruch und der Leichtigkeit eines geübten Schreibers.<br />
Unverkennbar ist auch der Einfluss <a href="http://books.google.de/books?id=sR9g5xPPJVQC&amp;lpg=PP1&amp;dq=dutch%20type&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q=&amp;f=false">holländischer Schriftauffassung</a> – gepaart mit dem Charme und Humor zeitgenössischer <a href="http://design.fh-potsdam.de/studiengaenge/kommunikationsdesign/fachgebiete.html">Potsdamer Illustrationskultur</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-674" title="maryread-01" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/maryread-01.png" alt="maryread-01" width="504" height="382" /></p>
<p>Der geringe Winkel von – laut <a href="http://new.myfonts.com/person/Melle_Diete/?refby=mfde">Melle Diete</a> – exakt 5,5 Grad befindet sich ziemlich genau zwischen einer aufrechten und einer durchschnittlichen Text-Kursiven. Die Vertikale wird so immer noch sehr stark betont und erzeugt einen markanten Rhythmus.</p>
<p>Auch wenn <a href="http://new.myfonts.com/fonts/mellediete/mary-read/?refby=mfde">Mary Read</a> aussieht wie mit der Feder geschrieben, besteht <a href="http://new.myfonts.com/person/Melle_Diete/?refby=mfde">Melle Diete</a> darauf, dass jeder Buchstabe gründlich gezeichnet wurde. Über einen Zeitraum von vier Jahren sind eine Menge Herzblut und persönliche Entwicklung in diese Buchstabenformen geflossen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-676" title="maryread-charset" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/maryread-charset.png" alt="maryread-charset" width="504" height="493" /></p>
<p>Begeistert sind nicht nur wir – Typographica hat <a href="http://new.myfonts.com/fonts/mellediete/mary-read/?refby=mfde">Mary Read</a> als eine der besten Schriften 2008 <a href="http://new.typographica.org/2009/typeface-reviews/mary-read/">ausgezeichnet</a>.<br />
Das kalifornische Designmagazin <a href="http://shop.uppercasegallery.ca/">Uppercase verwendet</a> die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/mellediete/mary-read/?refby=mfde">Mary Read</a> als Auszeichnungsschrift.</p>
<p>Melle verriet uns, dass wir uns auf eine Schwester namens Mary Read Roman freuen dürfen – wir können es kaum erwarten.</p>
<p class="caption">*) Tatsächlich ist Mary Read der Name einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Read">englischen Piratin</a>, die Anfang des 18. Jahrhunderts ihr Unwesen trieb.</p>
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		<author>
			<name>MyFonts.de</name>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Slanted: Typografische Impulse aus Karlsruhe]]></title>
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		<updated>2009-12-02T17:01:28Z</updated>
		<published>2009-12-02T17:00:08Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Foundry-Porträt" /><category scheme="http://www.myfonts.de" term="Lesetipps" /><category scheme="http://www.myfonts.de" term="Typo-Szene" />		<summary type="html"><![CDATA[Magma Brand Design ist eine mittelgroße Agentur in Karlsruhe, die trotz ihrer bescheidenen Größe (ca. 10 Mitarbeiter) unwahrscheinlich viel in der deutschen Kommunikationslandschaft bewegt. Das hat vor allem mit ihren zahlreichen Nebenprojekten zu tun, darunter Slanted (das Blog), Slanted (das quartalsweise erscheinende Printmagazin) und Typodarium, der Typo-Abrisskalender, welcher gerade zum zweiten Mal realisiert wurde. Obendrein [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/12/slanted/"><![CDATA[<p><a href="http://www.magmabranddesign.de/">Magma Brand Design</a> ist eine mittelgroße Agentur in Karlsruhe, die trotz ihrer bescheidenen Größe (ca. 10 Mitarbeiter) unwahrscheinlich viel in der deutschen Kommunikationslandschaft bewegt. Das hat vor allem mit ihren zahlreichen Nebenprojekten zu tun, darunter <a href="http://www.slanted.de/">Slanted</a> (das Blog), <a href="http://www.slanted.de/magazines/current_issue">Slanted</a> (das quartalsweise erscheinende Printmagazin) und <a href="http://typodarium.de/">Typodarium</a>, der <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B001SOY5QW/ref=nosim?tag=myfode-21">Typo-Abrisskalender</a>, welcher gerade zum zweiten Mal realisiert wurde. Obendrein gibt es noch <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Volcano/?refby=mfde">Volcano</a>, Magmas eigene Typefoundry.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-654" title="Typoda_8" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Typoda_8.jpg" alt="Typoda_8" width="504" height="309" /></p>
<p><span id="more-651"></span></p>
<p>In einer Zeit, in der viele das Ende der gedruckten Medien vorhersagen und die Presse heftig über stetig sinkende Leserzahlen klagt, ist eine 10.000er-Auflage für eine vierteljährliche Zeitschrift, die einem so exotischen Thema wie dem ›Gefühl Typografie‹ gewidmet ist, ein kleines Wunder. Auch beeindruckend: das Blog <a href="http://www.slanted.de/">Slanted.de</a> erreicht momentan 1,6 Millionen Seitenaufrufe pro Monat.</p>
<p>Um mit so wenig Leuten soviel zu erreichen, sind nicht nur gute Ideen und eine spezielle Art von Energie gefragt – man braucht auch kluge Redaktions- und Produktionsmethoden. Und darin sind Slanted/Magma und ihr Chefstratege <a href="http://new.myfonts.com/person/Lars_Harmsen/?refby=mfde">Lars Harmsen</a> ziemlich genial. Slanted nutzt für seine Publikationen eine gewiefte Kombination von ›Community-Sourcing‹ und redaktioneller Arbeit, wodurch schnell auf Trends reagiert und eine ausgesprochene Spontanität bewahrt werden kann – das Ergebnis sind Druckwerke mit dem Enthusiasmus eines Blogs oder eines Fanzines. Während die meisten europäischen Designzeitschriften eine eher edle, qualitativ-hochwertige und etwas weltfremde Ausstrahlung bevorzugen, wirkt Slanted direkt, streetwise und dadurch sympathisch – man ist daher geneigt, ihnen die mittelmäßige Qualität mancher einzelner Beiträge nachzusehen. Was übrigens nicht heißt, dass in den Slanted-Publikationen nur die Stimme der alternativen Szene zu hören ist; auch etablierte Grafik- und Schriftdesigner liefern mittlerweile gerne Beiträge.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B001SOY5QW/ref=nosim?tag=myfode-21"><img class="aligncenter size-full wp-image-655" title="Typoda_1" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Typoda_1.jpg" alt="Typoda_1" width="504" height="336" /></a></p>
<p>Ein Musterbeispiel ist die neueste, zweite Ausgabe des <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B001SOY5QW/ref=nosim?tag=myfode-21">Typodariums</a>. Das Konzept ist einfach, aber effektiv: das Tageskalendarium als Schriftmuster, 365 Schriften von 180 Foundries und Designern – von uralt bis brandneu, von weltberühmt bis unentdeckt. Der Entwurf ist kollektiv: jeder Teilnehmer hat, basierend auf der Mustervorlage der Herausgeber, die eigenen Seiten redigiert und gestaltet. Funktional und ohne Schnickschnack produziert kommt das Ganze in einer hellgrünen Stülpschachtel daher, in der sich die abgerissenen Seiten schön sammeln lassen. Eine schlaue Lösung ist der auf der Außenseite durchlaufende Barcode. Im <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B001SOY5QW/ref=nosim?tag=myfode-21">Typodarium</a> bekommt jede Schrift die selbe Bühne und ist 24 Stunden lang berühmt. Fazit: eine demokratischere Weise, Schriften einem großen Publikum zu zeigen, ist kaum denkbar.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Slanted-MAGMA-Brand-Design-GmbH/dp/B002EA29YY/ref=nosim?tag=myfode-21"><img class="aligncenter size-full wp-image-656" title="Slanted_8_Cov" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Slanted_8_Cov.jpg" alt="Slanted_8_Cov" width="504" height="340" /></a></p>
<p>Für eine Besprechung der Sommerausgabe des Slanted-Magazins, der <a href="http://www.amazon.de/Slanted-MAGMA-Brand-Design-GmbH/dp/B002EA29YY/ref=nosim?tag=myfode-21">Nr. 8</a>, ist es vielleicht ein wenig zu spät. Sorry, liebe Leser, es gab soviel zu tun! Aber erwähnen möchten wir diese Nummer trotzdem. Inhaltlich und visuell ist es eine der besten Slanted-Hefte überhaupt. Die traditionelle Schwarzweiß-Strecke mit Schriftmustern rund um ein Thema ist sehr gelungen: Leitmotiv ist ›3D‹, und die Ausbeute ist beeindruckend. Mit <a href="http://new.myfonts.com/person/Viktor_Nübel/?refby=mfde">Viktor Nübels</a> <a href="http://new.myfonts.com/fonts/volcano/ostblock/?refby=mfde">Ostblock</a> hat <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Volcano/?refby=mfde">Volcano</a>, Magmas Schriftlabel, übrigens eine der raffiniertesten dreidimensionalen Schriften der letzten Zeit veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://www.slanted.de/shop/typeviews-interview-kompendium"><img class="aligncenter size-full wp-image-657" title="Typeview_1" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/12/Typeview_1.jpg" alt="Typeview_1" width="504" height="354" /></a></p>
<p>Der neueste Streich des Slanted-Konglomerats ist <a href="http://www.slanted.de/shop/typeviews-interview-kompendium">Typeviews</a>, ein Kompendium von Interviews, die Slanted seit 2004 mit Typo-Spezialisten geführt hat, ›um mehr über die Gestaltenden und ihre Arbeit zu erfahren, direkt und aus erster Hand.‹ 61 dieser zuvor in den Heften und auf dem Weblog veröffentlichten Gespräche wurden in Typeviews gebündelt und der Zeitgeist somit dauerhaft auf Papier gebannt. Auch schließt Slanted so die Lücke zu den ersten fünf bereits vergriffenen Ausgaben des Magazins. Zu den Interview-Gästen zählen internationale Koryphäen wie <a href="http://www.integral.ruedi-baur.eu/">Ruedi Baur</a>, <a href="http://new.myfonts.com/person/Edward_Benguiat/?refby=mfde">Ed Benguiat</a>, <a href="http://www.madeinspace.la/">April Greiman</a>, <a href="http://new.myfonts.com/newsletters/cc/200907.html?refby=mfde">Jean François Porchez</a> und <a href="http://www.sagmeister.com/">Stefan Sagmeister</a>. Im deutschsprachigen Bereich wurden u.a. <a href="http://new.myfonts.com/person/Erik_Spiekermann/?refby=mfde">Erik Spiekermann</a>, <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Typedifferent/?refby=mfde">Büro Destruct</a>, <a href="http://www.fonshickmann.com/">Fons Hickmann</a>, <a href="http://www.revolver-books.de/">Christoph Keller</a>, <a href="http://mariolombardo.com/">Mario Lombardo</a>, <a href="http://www.vier5.de/">Vier5</a>, <a href="http://new.myfonts.com/person/Kurt_Weidemann/?refby=mfde">Kurt Weidemann</a> und <a href="http://new.myfonts.com/person/Cornel_Windlin/?refby=mfde">Cornel Windlin</a> befragt; das <a href="http://new.myfonts.com/about/people/?refby=mfde">MyFonts-Team</a> wird durch <a href="http://new.myfonts.com/person/John_Collins/?refby=mfde">John Collins</a> und Jan Middendorp repräsentiert.</p>
<p>Die minimalistische redaktionelle Herangehensweise (in anderen Worten: die offensichtlich ungefilterte Wiedergabe von E-Mail-Wechseln und Interviewmitschnitten) wirkt im Kontext eines Buches nicht so natürlich wie im Blog oder Magazin. Wortkarge Online-Interviews aus der Anfangszeit kontrastieren scharf mit manchen allzu ausführlichen Dialogen. Dadurch wirkt das Buch etwas unausgewogen. Vielleicht soll das so sein&nbsp;… unprätentiös und direkt. Am besten gefallen uns aber die Interviews, wo ein Gleichgewicht gefunden wird zwischen Spontanität und fachlichem Ernst, etwa das Gespräch von <a href="http://www.fontwerk.com/">Ivo Gabrowitsch</a> mit <a href="http://new.myfonts.com/person/Jürgen_Huber/?refby=mfde">Jürgen Huber</a>, oder der Dialog <a href="http://new.myfonts.com/person/Lars_Harmsen/?refby=mfde">Lars&nbsp;Harmsen</a>–<a href="http://www.independent-medien-design.de/">HorstMoser</a>. Insgesamt ist das Buch ein einzigartiges Dokument einer Kommunikationskultur, in dem sich Ernst und Oberflächlichkeit abwechseln, manchmal sogar kaum voneinander zu unterscheiden sind.</p>
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		<author>
			<name>Jan Middendorp</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Creative Characters: Hubert Jocham]]></title>
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		<updated>2009-11-23T15:12:54Z</updated>
		<published>2009-11-23T15:08:06Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Creative Characters" />		<summary type="html"><![CDATA[
Creative Characters ist MyFonts’ beliebte Reihe monatlicher Interviews mit herausragenden Schriftgestaltern. Diesen Monat präsentieren wir zum ersten Mal eine deutschsprachige Version des Interviews – und es ist kein Zufall, dass wir die Ausgabe mit Hubert Jocham dafür ausgewählt haben:
Er ist einer der produktivsten deutschen Schriftgestalter und hat einige der hierzulande bekanntesten Logos entworfen. Seine eleganten [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/11/hubert-jocham/"><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-601" title="cc-hubert-jocham-portrait" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/cc-hubert-jocham-portrait-504x387.jpg" alt="cc-hubert-jocham-portrait" width="504" height="387" /></p>
<p><em><a href="http://new.myfonts.com/newsletters/cc/?refby=mfde">Creative Characters</a> </em>ist MyFonts’ beliebte Reihe monatlicher Interviews mit herausragenden Schriftgestaltern. Diesen Monat präsentieren wir zum ersten Mal eine deutschsprachige Version des Interviews – und es ist kein Zufall, dass wir die Ausgabe mit Hubert Jocham dafür ausgewählt haben:</p>
<p><em>Er ist einer der produktivsten deutschen Schriftgestalter und hat einige der hierzulande bekanntesten Logos entworfen. Seine eleganten Buchstabenformen zieren Zeitschriften in aller Welt. Bei <a href="http://new.myfonts.com/?refby=mfde">MyFonts</a> werden <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Hubert_Jocham_Type/?refby=mfde">seine Schriften</a> ständig erfolgreicher. Dennoch bleibt er bescheiden  – Ruhm und Ehre sind ihm nicht so wichtig. Lernen Sie <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Hubert_Jocham_Type/?refby=mfde">Hubert Jocham</a> kennen …</em></p>
<p><span id="more-596"></span></p>
<p><span class="caption"><a href="http://new.myfonts.com/newsletters/cc/200911.html?refby=mfde">English version | Zur englischen Version …</a></span></p>
<p><strong>Hubert, Du warst einer der letzten in Deutschland, die noch eine Setzerlehre durchlaufen haben. Selbst den Handsatz mit Bleilettern hast Du noch erlernt. War das eine bewusste Entscheidung – und hat Dir das in Deiner späteren Karriere geholfen?</strong></p>
<p>Damals war es alles andere als glorreich, sich als der letzte in einer veralteten Technik ausbilden zu lassen. Alle anderen arbeiteten auf den Satzsystemen von <em>Linotype</em> und <em>Berthold</em>. Und natürlich habe ich das so nicht geplant. Ich hatte mit 17 wenig Ahnung worauf ich mich einließ. Nach der Ausbildung habe ich den Beruf des Bleisetzers, aufgrund des folgenden Studiums in Grafik-Design, nicht mehr lange ausgeübt. Nach und nach erkannte ich, wie umfassend und nachhaltig mich der Beruf des Schwarzkünstlers prägte. Und da gibt es wohl wenige in meinem Alter, die das noch erfahren konnten.</p>
<p><strong>Beim Abschlussprojekt Deines Studiums hast Du Dich mit den Kursivschriften der Renaissance beschäftigt. Was hast Du dabei gelernt?</strong></p>
<p>Während meines Designstudiums hatte ich viel über Schrift gelernt und die <a href="http://www.hs-augsburg.de/gestaltung/">Augsburger Schule</a> hat da bis heute vergleichsweise sehr viel zu bieten. Ich hatte jedoch nie eine Schrift entworfen. Die Beschäftigung mit der Kursive der Renaissance war ein Glücksgriff. Denn man muss die Kursive immer im Verhältnis zur Aufrechten betrachten. So lernte ich neben all den geschichtlichen Analysen sehr viel über das Verhältnis von Druckschrift und Handschrift, Statik und Dynamik, und – ganz wichtig – über Konvention und Formwille. Viele Erkenntnisse von damals prägen noch heute meine Arbeit.</p>
<p><strong>Du hast recht bald eine internationale Karriere als Lettering-Künstler und Gestalter von maßgeschneiderten Satzschriften gestartet. Wie kam es dazu?</strong></p>
<p>Nach meinem Abschluss arbeitete ich für verschiedene Design- und Werbeagenturen in Deutschland, und in meiner Freizeit fing ich an, Schriften zu zeichnen. 1996 ging ich dann für einen Monat nach London und versuchte, mit den berühmten Designern in Kontakt zu kommen, um ihnen meine Dienste anzubieten. Es kam zu ein paar Gesprächen, aber die meisten riefen nie zurück. Nur <a href="http://www.hdk.gu.se/sv/personal/martin-farran-lee">Martin Farran Lee</a>, ein Editorial Designer, der später Art Director für das Magazin <em>Arena</em> wurde. Er brauchte einen Extralight-Schnitt einer Schrift für eine Publikation, an der er gerade arbeitete. Also zog ich mein altes PowerBook aus der Tasche und begann mit ein paar Skizzen. Es beeindruckte ihn, wie rasch die Dinge Form annahmen, und die nächsten Tage verbrachte ich damit, den Font fertigzustellen. Alle Kontakte, die ich später in der Magazinbranche knüpfen konnte, ergaben sich im Grunde aus diesem einen Treffen. (Heute ist Martin Professor in Göteborg, im Februar werde ich dort einen Logo-Workshop geben.)</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-604" title="BArenaB" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/BArenaB-504x354.jpg" alt="BArenaB" width="504" height="354" /></p>
<p class="caption">Buchstaben von Hubert Jocham in der Londoner Zeitschrift <em>Arena</em></p>
<p>Ein Jahr später wollte ich aus persönlichen Gründen für eine Weile raus aus Deutschland und beschloss, mein Glück erneut in London zu versuchen. Ich sprach mit <a href="http://new.myfonts.com/person/G%C3%BCnter_Gerhard_Lange/?refby=mfde">Günter Gerhard Lange</a>, dem Type Director bei <a href="http://new.myfonts.com/foundry/H._Berthold_AG/?refby=mfde"><em>Berthold</em></a>. Er sagte, ich müsse mich entscheiden, was ich sein will: entweder Schriftgestalter oder Grafikdesigner. Er riet mir, zu <em>Henrion Ludlow &amp; Schmidt</em> in London zu gehen, um dort im Corporate Branding zu arbeiten. Langes Empfehlung öffnete mir die Türen zum Branding-Geschäft, und ich arbeitete ein Jahr lang bei <em>Henrion</em>. Glücklicherweise entdeckte man dort, dass ich gut in der Entwicklung von Schriftzügen, Symbolen und Piktogrammen war, was mich vor der Arbeit an Corporate-Identity-Handbüchern bewahrt hat. Allerdings war ich gegen Langes Rat parallel für die Zeitschriften <em>Frank</em> und <a href="http://www.arenamagazine.co.uk/"><em>Arena</em></a> tätig und gestaltete Text- und Displayschriften.</p>
<p>Durch die Beziehungen, die ich in London knüpfte, war ich bald auch für Magazine in den USA und anderen Ländern tätig. Auf der anderen Seite bauten sich auch die Kontakte im Branding immer mehr aus. So verbringe ich bis heute bestimmt die Hälfte meiner Arbeitszeit mit der Gestaltung von Produkt- und Unternehmensmarkenzeichen für große Netzwerkagenturen wie <a href="http://interbrand.com/"><em>Interbrand</em></a>, <a href="http://www.landor.com/"><em>Landor</em></a> oder <a href="http://www.thebrandunion.com/"><em>The Brand Union</em></a> (früher <em>Enterprise IG</em>). Die Erfahrung im Publishing und Branding ist für meinen Schriftentwurf sehr wertvoll. Ich weiß recht genau, welche Schriften die Designer brauchen.</p>
<p><strong>Innerhalb der Typoszene Deutschlands bist Du eher ein Außenseiter. Findest Du das auch?</strong></p>
<p>Ja, auf jeden Fall. <a href="http://new.myfonts.com/foundry/FontFont/?refby=mfde"><em>FontShop</em></a> und das Umfeld von <a href="http://new.myfonts.com/person/Erik_Spiekermann/?refby=mfde">Erik Spiekermann</a> okkupierten lange Zeit einen großen Teil dessen, was international als deutsches Schriftdesign galt. Wie schon erwähnt, bin ich für fast alle Branding-Netzwerke tätig – war es aber noch nie für Agenturen aus eben genanntem Umfeld.<br />
Dann lebe ich auch noch in Bayern, weit weg von Berlin. Es gibt da einfach bisher wenig Berührungspunkte.</p>
<p><strong>Hast Du Helden im deutschen oder internationalen Schriftdesign, oder gibt es Bewegungen, denen Du Dich besonders verbunden fühlst?</strong></p>
<p>Ich habe da leider keine Helden. Ich schätze die Arbeit von vielen. Ich mag es, wenn eine Schrift Charakter und Kraft hat, ohne allzu originell zu sein. Ich arbeite mich gerne in fremde Traditionen ein und versuche sie neu zu interpretieren. Ich sammle Regeln, wie <a href="http://new.myfonts.com/person/William_Addison_Dwiggins/?refby=mfde">Dwiggins</a>’ <a href="http://typophile.com/node/18643">Marionettenprinzip</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Tschichold">Tschicholds</a> Ansichten über das, was schön und hässlich ist. Ein gewisses Maß an Humor braucht man da schon, denn Schriftdesigner sind in der Tendenz schon recht schräge Vögel, die schnell mal alles nur schwarz oder weiß sehen. Alles was mir hilft zu verstehen, wie Schriften funktionieren, ist gut.</p>
<p><strong>Deine Lettering-Entwürfe für Markenzeichen und Magazine haben oft einen kalligraphischen Touch, viele Deiner Satzschriften ebenso. Wieviel davon ist tatsächlich von Hand geschrieben oder mit Tusche auf Papier gezeichnet? Kannst Du beschreiben, in welchen Schritten Du von einer ersten Idee zu einem fertigen digitalen Produkt gelangst?</strong></p>
<p>Es ist eigentlich kaum etwas geschrieben. Gerade die <a href="http://www.hubertjocham.de/page.php/brands/">Markenzeichen</a> wie <em>Hertie</em> sind skizziert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-629" title="hubert-jocham-hertie" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-hertie1.gif" alt="hubert-jocham-hertie" width="504" height="140" /></p>
<p class="caption">Das <em>Hertie</em>-Logo</p>
<p>Im Englischen würde man es als Lettering bezeichnen. Ich skizziere nach dem Prinzip von <a href="http://books.google.com/books?id=sR9g5xPPJVQC&amp;pg=PA150&amp;dq=acclaimed+%27Haagse&amp;ei=wzQES5SLCKDAzQSZk5jNBw&amp;#v=onepage&amp;q=acclaimed%20'Haagse&amp;f=false">Gerrit Noordzij</a>. Erst mit dem Bleistift im Winkel der Feder, um die Strichstärken zu erreichen und danach ergänze ich die Kontur. Wenn man dies schnell macht, ist es fast schreiben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-608" title="hubert-jocham-scribble" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-scribble.jpg" alt="hubert-jocham-scribble" width="504" height="504" /></p>
<p class="caption">Skizzen nach der Gerrit-Noordzij-Methode</p>
<p>Bei einer Serifenlosen oder selbst bei einer Antiqua skizziere ich fast nie. Da arbeite ich fast immer gleich in <a href="http://www.fontlab.com/font-editor/fontlab-studio/">FontLab</a>. Diesen kalligraphischen Touch gibt es auch nicht immer in meinen Schriften. Die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-libris/?refby=mfde">NewLibris</a> beispielsweise hat davon nicht sehr viel. Auch andere Schriften wie die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/granat/?refby=mfde">Granat</a> wirken eher konstruiert als kalligraphisch.</p>
<p><strong>Viele Deiner über MyFonts erhältlichen Schriften sind Schreibschriften, die sich gut für Verpackungsdesign eignen. Ist das ein besonderes Interessengebiet von Dir?</strong></p>
<p>Das interessiert mich sehr, weil ich sehr oft an Produktmarkenzeichen arbeite und viele Packaging Designer kenne. Dabei sprechen wir oft darüber, dass auf einer Packung selbstbewusste Pinselschriften benötigt werden. Vor ein paar Jahren gab es da kaum ein Angebot. Alle benutzten die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/apple/textile/?refby=mfde">Textile</a>. Mittlerweile habe ich schon <a href="http://new.myfonts.com/search/designer%3A%22Hubert+Jocham%22+tag%3Abrush/fonts/?refby=mfde">7 verschiedene Pinselschriften entworfen</a>, die alle bei <a href="http://new.myfonts.com/search/designer%3A%22Hubert+Jocham%22+tag%3Abrush/fonts/?refby=mfde">MyFonts</a> erhältlich sind.</p>
<p><strong>Seit kurzem bietest Du auf MyFonts auch vermehrt textorientierte Schriftfamilien an, und in einer Deiner Beschreibungen offenbarst Du, dass Deine wahre Liebe den Textschriften gilt. Was macht das Gestalten solcher Schriften so reizvoll?</strong></p>
<p>Textschriften sind konzentrierte Kultur. Schrift ist immer noch das wichtigste Medium. Viele Menschen gehen damit um. Bei einer Textschrift geht es um so weniger um die einzelnen Elemente, je kleiner sie wird. Das ist bei einer Serifenlosen noch vergleichsweise einfach. Eine klassische Antiqua hingegen muss sehr komplex komponiert werden. Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Dabei liegt es mir immer am Herzen, mit meinen Textschriften auf die Anforderungen moderner Gestaltung einzugehen.</p>
<p><strong>Du deckst eine breite Stilpalette ab und bist den Trends offenbar immer dicht auf den Fersen. Gefällt Dir der modische Aspekt von Typografie? Ist es Dir wichtig, schnell auf das zu reagieren, wonach der Markt momentan zu verlangen scheint?</strong></p>
<p>Oh, das ist interessant. Eigentlich versuche ich immer zu vermeiden, jedem Trend zu folgen. Allerdings arbeite ich sehr viel für Magazine – vor allem Modemagazine – und gestalte spezielle Displayfonts. Die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/mommie/?refby=mfde">Mommie</a> hatte ich ja zuerst für die französische Zeitschrift <em>L’Officiel</em> gestaltet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-605" title="hubert-jocham-LOfficiel" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-LOfficiel.jpg" alt="hubert-jocham-LOfficiel" width="394" height="501" /></p>
<p class="caption">Aus diesem Titel für <em>L’Officiel</em> entstand später die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/mommie/?refby=mfde">Mommie</a></p>
<p>Auch die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/narziss/?refby=mfde">Narziss</a> war ursprünglich zuerst für ein Modemagazin vorgesehen, das jedoch nie produziert wurde. Zeitschriften sind einfach ein wunderbares Medium, um Schriften auszuprobieren. Und dann beschäftigt man sich plötzlich mit Dingen, auf die man sonst nie gekommen wäre. Gerade das tut mir sehr gut als Schriftdesigner, der ja sonst langsam zum schrulligen Eremiten mutiert, wenn er nicht ab und zu gezwungen ist, über seinen Tellerrand rauszusehen.</p>
<p><strong>Du hast einige der bekanntesten deutschen Logos gestaltet. Wie kommt man zu einem erfolgreichem Logo?</strong></p>
<p>Erfolgreich ist ein gutes Stichwort. Das <a href="http://hertie.de/"><em>Hertie</em></a>-Logo, eines meiner Lieblinge, <a href="https://einzelhandel.verdi.de/unternehmen/hertie/hertie-aktion-27-08.09">wurde gerade erst symbolisch in der Spree versenkt</a>. Das tut weh. <span class="caption">[Anm. d. Redaktion: Der <em>Hertie</em>-Schriftzug wurde – dank des <a href="http://www.buchstabenmuseum.de/">Berliner Buchstabenmuseums</a> – nach der symbolischen Seebestattung in der Spree mit Hilfe der Gewerkschaft <em>ver.di</em> und der <em>Hertie</em>-Mitarbeiter wieder ins Trockene gebracht und in die Sammlung des Museums aufgenommen.]</span> Man hat als Designer einfach wenig Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens. Es gibt da so viele andere Faktoren. Wenn ich an einer Markenzeichenentwicklung arbeite, mache ich mir über den möglichen Erfolg wenig Gedanken. Es geht meist darum, eine Marke angemessen zu modernisieren oder in verschiedenen Anmutungsrichtungen, ausgehend von einer Positionierung, zu entwickeln. Dabei schaffe ich für den Kunden zuerst eine Palette von Optionen in Form einer Evolution vom bestehenden Markenzeichen bis zu revolutionären Neuansätzen. Durch die Zwischenschritte merkt der Kunde dann sehr genau, wo er steht, und kann entscheiden, wo es hin gehen soll.<br />
Viele Kunden sind für diese Vorgehensweise sehr dankbar, denn sie fühlen sich in ihrem Entscheidungsprozess ernst genommen. Es geht nicht darum, dem Kunden was schönes anzudrehen, sondern ihm einen maßgeschneiderten Anzug zu verkaufen, in dem er sich wohlfühlt und dann hoffentlich erfolgreich ist.</p>
<p><strong>Gibt es für Dich als Schriftkünstler und Typedesigner eine Art Wunsch oder Traum – eine Errungenschaft, die sozusagen das i-Tüpfelchen darstellen würde?</strong></p>
<p>Das Gestalten von Schriften fällt mir mittlerweile sehr leicht. Es ist eine Leidenschaft. Und es bedeutet, dass ich eine Schrift, die ich mir erträume zu machen, einfach mache. Wünschen tut man sich ja meinst Dinge, die man entweder nicht selbst bestimmen kann, oder zu denen man sein Leben ändern muss. Was die Dinge angeht, die ich nicht selbst bestimmen kann: dazu gehört z. B., bei großen Branding-Projekten nicht nur die Markenzeichen zu gestalten, sondern immer mehr auch die Corporate-Design-Schriften zu entwerfen.<br />
Dinge, zu denen ich mein Leben ändern müsste – es klingt vielleicht paradox, aber ich wünsche mir ein paar Schriften weniger zu entwerfen, und mehr zu lernen, über verschiedene Schrift-Themen zu reden und zu schreiben, Workshops abzuhalten oder ein Buch über die unterschiedlichen Herangehensweisen im Schriftdesign zu schreiben. Wie oben schon erwähnt, die gesammelten losen Regeln verschiedener Schriftdesigner zu sammeln und Interessierten als Basis zur Verfügung zu stellen.</p>
<p><strong>Das klingt nach einem interessanten Vorhaben. Wir hoffen, dass Du es bald angehen kannst. Vielen Dank!</strong></p>
<p>~</p>
<h2>Schriften von Hubert Jocham</h2>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/flavour/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-631" title="hubert-jocham-Flavour2" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-Flavour21.png" alt="hubert-jocham-Flavour2" width="504" height="103" /></a></p>
<p>Die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/flavour/?refby=mfde">Flavour</a> ist eine kräftig-köstliche Pinselschrift. Ihr Alleinstellungsmerkmal: fünf Stärken, von <em>Light</em> bis <em>Bold</em>. Die Strichstärken-Stufen liegen dicht beieinander, was von Vorteil ist, wenn man großen und kleinen Text optisch ähnlich erscheinen lassen will. Hervorragend geeignet für Verpackungen und Produkt-Branding.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/schoko/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-632" title="hubert-jocham-Schoko2" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-Schoko2.png" alt="hubert-jocham-Schoko2" width="504" height="97" /></a></p>
<p>Wie der Name schon verrät, ist auch die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/schoko/?refby=mfde">Schoko</a> eine großartige Schrift für Lebensmittel-Verpackungen. Sie ist spontan und dabei doch klar und lesbar; ein energiegeladener, fröhlicher Font, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/mommie/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-618" title="hubert-jocham-mommie" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-mommie.png" alt="hubert-jocham-mommie" width="504" height="145" /></a></p>
<p>Zu Beginn seiner Laufbahn in den frühen 1980ern war Jocham fasziniert von Schwellzugschriften im <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Spencerian_Script"><em>Spencerian Style</em></a>. Das üppig-kurvenreiche Alphabet, das er für <a href="http://www.jaloufashion.com/magazines_leseditionsjalou.php?fl=en"><em>L’Officiel</em></a> (Paris) zeichnete, stellt eine freie Variation dieses Themas dar. Später wurde daraus die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/mommie/?refby=mfde">Mommie</a>, eine schräge und gleichzeitig schicke Titelschrift. Der <em>Regular</em>-Schnitt weist extrem feine Haarlinien auf – daher immer groß einsetzen (aber nie in VERSALIEN!).</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/narziss/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-633" title="hubert-jocham-Narziss2" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-Narziss2.png" alt="hubert-jocham-Narziss2" width="504" height="187" /></a></p>
<p>Nach der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/mommie/?refby=mfde">Mommie</a> interessierte sich Jocham verstärkt für Schnörkel und Ornamente. Aus dieser Begeisterung heraus entstand die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/narziss/?refby=mfde">Narziss</a>, eine neoklassizistische Headline-Schrift mit kugelförmigen Abschlüssen und Kringeln.<br />
Die Grundidee hatte ausreichend Potential, um daraus eine <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/narziss-text/?refby=mfde">Textversion</a> abzuleiten: eine eigenwillige <em>Didone</em>, die jeder Buch- oder Magazinseite eine prachtvolle Note verleiht.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-libris/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-634" title="hubert-jocham-NwLibris2" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-NwLibris2.png" alt="hubert-jocham-NwLibris2" width="504" height="180" /></a></p>
<p>Die Libris wurde ursprünglich 1997 für das Londoner Magazin <em>Frank</em> entworfen und kam später als Hausschrift für <a href="http://www.bally.ch/"><em>Bally Switzerland</em></a> zum Einsatz. <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-libris/?refby=mfde">NewLibris</a> ist die Retail-Version – eine klare zeitgenössische Serifenlose für Text und Headlines. Mit ihren gut lesbaren Formen und der breiten Strichstärkenpalette ist die prägnante Grotesk ideal geeignet für Editorial und Corporate Design.</p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-june/?refby=mfde"><img class="alignnone size-full wp-image-635" title="hubert-jocham-NwJune2" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/hubert-jocham-NwJune2.png" alt="hubert-jocham-NwJune2" width="504" height="171" /></a></p>
<p>Die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-june/?refby=mfde">NewJune</a> hat mit ihren offenen und einfachen Formen einiges mit der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-libris/?refby=mfde">NewLibris</a> gemein. Insgesamt ist das Konzept hier jedoch radikaler. Die Übergänge von Balken zu Bögen, bei denen alle überstehenden Enden gekappt wurden, ergeben ein sehr charakteristisches Bild. <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hubertjocham/new-june/?refby=mfde">NewJune</a> wird weltweit in Magazinen verwendet, so z.B. von <em>Harvey Nichols</em> (London) und <em>W</em> (New York).</p>
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		<author>
			<name>MyFonts.de</name>
					</author>
		<title type="html"><![CDATA[Secca]]></title>
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		<updated>2009-11-16T14:20:01Z</updated>
		<published>2009-11-16T14:20:01Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" />		<summary type="html"><![CDATA[
Mit der Secca erweitert Andreas Seidel das Repertoire von astype um eine zweckorientierte Groteskfamilie. Es gibt zwar keine Kursive, dafür sorgen neun fein abgestufte Strichstärken von Thin bis Ultra Black für genügend Möglichkeiten zur typografischen Differenzierung. Hinzu kommen drei extrafeine Hairline-Schnitte für große Anwendungen.

Die 9 Strichstärken: Thin, Light, Regular, Book, Medium, Bold, Extrabold, Black, Ultra [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/11/secca/"><![CDATA[<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/secca-specimen.gif" alt="secca-specimen" title="secca-specimen" width="503" height="331" class="alignnone size-full wp-image-584" /><br />
Mit der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/astype/secca-std/?refby=mfde">Secca</a> erweitert Andreas Seidel das Repertoire von <a href="http://new.myfonts.com/foundry/astype/?refby=mfde">astype</a> um eine zweckorientierte Groteskfamilie. Es gibt zwar keine Kursive, dafür sorgen neun fein abgestufte Strichstärken von <em>Thin</em> bis <em>Ultra Black</em> für genügend Möglichkeiten zur typografischen Differenzierung. Hinzu kommen drei extrafeine <em>Hairline</em>-Schnitte für große Anwendungen.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/secca-weights.gif" alt="secca-weights" title="secca-weights" width="503" height="131" class="alignnone size-full wp-image-583" />
<p class="caption">Die 9 Strichstärken: <em>Thin, Light, Regular, Book, Medium, Bold, Extrabold, Black, Ultra Black</em></p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/11/secca-hairline.gif" alt="secca-hairline" title="secca-hairline" width="503" height="294" class="alignnone size-full wp-image-585" /></p>
<p class="caption"><em>Secca Hairline 15</em></p>
<p>Wer die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/astype/secca-std/?refby=mfde">Secca</a> testen will, kann die beiden Grundschnitte <em>Regular</em> und <em>Bold</em> kostenlos als Demoversion herunterladen. Für eine kommerzielle Verwendung muss eine Lizenz erworben werden.</p>
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		<author>
			<name>Frank Rausch</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Cowboyslang]]></title>
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		<updated>2009-10-09T07:01:17Z</updated>
		<published>2009-10-07T09:54:57Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" />		<summary type="html"><![CDATA[
Hannes von Döhren (HVD Fonts) veröffentlicht seit einiger Zeit regelmäßig Schriften von außerordentlicher Qualität.
Neben ernsthafteren Schriftfamilien wie der Brevia zeigt uns Hannes mit Experimenten wie der Cowboyslang, dass er trotz seines wahnsinnigen Fleißes seinen Humor nicht verliert.

Unverblümt und frech mischt Hannes in der Cowboyslang Saloonbeschriftung mit zeitgemäßer Formensprache. Egyptienne triff auf eierige Kontraste und krumme [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/10/cowboyslang/"><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-574" title="cowboyslang-teaser" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/10/cowboyslang-teaser-503x251.jpg" alt="cowboyslang-teaser" width="503" height="251" /></p>
<p>Hannes von Döhren (<span class="caps">HVD</span> Fonts) veröffentlicht seit einiger Zeit regelmäßig Schriften von außerordentlicher Qualität.<br />
Neben ernsthafteren Schriftfamilien wie der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/brevia/?refby=mfde">Brevia</a> zeigt uns Hannes mit Experimenten wie der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/cowboyslang/?refby=mfde">Cowboyslang</a>, dass er trotz seines wahnsinnigen Fleißes seinen Humor nicht verliert.</p>
<p><span id="more-569"></span></p>
<p>Unverblümt und frech mischt Hannes in der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/cowboyslang/?refby=mfde">Cowboyslang</a> Saloonbeschriftung mit zeitgemäßer Formensprache. Egyptienne triff auf eierige Kontraste und krumme Linien; das ganze ausgesprochen fett und charakterstark. <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/cowboyslang/?refby=mfde">Cowboyslang</a> riecht nicht nach Retro oder Historienkitsch, sondern passt bestens ins hier und jetzt.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-575" title="cowboyslang-charset" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/10/cowboyslang-charset-503x251.jpg" alt="cowboyslang-charset" width="503" height="251" /></p>
<p><em>Condensed</em>, <em>Regular</em> und <em>Expanded</em> werden vervollständigt durch einen liebevoll gezeichneten Ornament-Schnitt, der nicht nur Ornamente, sondern auch Piktogramme und inszenierte Worte passend zum Western-Genre enthält. Selbstverständlich sucht man nicht lange nach Revolver, Büffel und Ochsenschädel, darüber hinaus stehen aber auch praktische Pfeile und Hände sowie florale Formen zur Verfügung. <em>Das Lied vom Tod</em> spielt die Cowboyslang weniger, ihr vorlautes Auftreten erinnert eher an <em>Vier Fäuste für ein Halleluja</em>.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-576" title="cowboyslang-ornaments" src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/10/cowboyslang-ornaments-503x251.jpg" alt="cowboyslang-ornaments" width="503" height="251" /></p>
<p>Wie es für diese junge Generation ambitionierter Typedesigner schon fast selbstverständlich ist, verfügt die Cowboyslang über einen hervorragend internationalisierten lateinischen Zeichensatz – mit exotischen Akzenten als jeder Schildermaler im Wilden Westen in seinem Leben gesehen haben dürfte.</p>
<p>Alleine die Fontsamples sind es mal wieder wert, die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/cowboyslang/?refby=mfde">MyFonts-Seite</a> zu besuchen. Kartoffeldruck auf speckigem Lappen lässt die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/hvdfonts/cowboyslang/?refby=mfde">Cowboyslang</a> so richtig wirken. Erhätlich ist das Komplettpaket zum günstigen Preis von $99, einzelne Schnitte ab $25.</p>
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		<author>
			<name>Florian Hardwig</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Facit]]></title>
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		<updated>2009-11-16T11:40:12Z</updated>
		<published>2009-09-17T19:52:28Z</published>
		<category scheme="http://www.myfonts.de" term="Fontschau" />		<summary type="html"><![CDATA[
Facit ist eine zeitgenössische Textfamilie ohne Serifen. Tim Ahrens geht Lesbarkeit über Originalität, Funktion über Mode. »Es ist unmöglich, eine un-konventionelle Schrift zu entwerfen. Schrift ist Konvention pur. Deswegen können wir die geschriebenen Worte anderer überhaupt erst lesen.« Bei aller schnörkellosen Sachlichkeit – fade ist die Facit nicht. Ihr Gestalter beschreibt sie als ausgewogene Synthese [...]]]></summary>
		<content type="html" xml:base="http://www.myfonts.de/2009/09/facit/"><![CDATA[<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/09/Facit-a-z-1.gif" alt="Facit-a-z-1" title="Facit a-z" width="504" height="659" class="alignnone size-full wp-image-547" /></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> ist eine zeitgenössische Textfamilie ohne Serifen. <a href="http://new.myfonts.com/person/Tim_Ahrens/?refby=mfde">Tim Ahrens</a> geht Lesbarkeit über Originalität, Funktion über Mode. »Es ist unmöglich, eine un-konventionelle Schrift zu entwerfen. Schrift ist Konvention pur. Deswegen können wir die geschriebenen Worte anderer überhaupt erst lesen.« Bei aller schnörkellosen Sachlichkeit – fade ist die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> nicht. Ihr Gestalter beschreibt sie als ausgewogene Synthese bestehender historischer und moderner Formprinzipien.</p>
<p>Ab sofort ist die <a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> zu einem neuen, radikal reduzierten Preis erhältlich: Einzelne Schnitte kosten $29 (statt bisher $58) – das sind umgerechnet nicht einmal €20. Die komplette Familie mit 12 Fonts ist für $179 (war $348), also rund €142, zu haben.</p>
<p><span id="more-546"></span><br />
<img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/09/facit-specimen.gif" alt="facit-specimen" title="Facit-Specimen" width="504" height="604" class="alignnone size-full wp-image-559" /></p>
<p>Die sechs Strichstärken – alle mit Kursive, Kapitälchen und kursiven Kapitälchen ausgebaut – bieten hohe gestalterische Flexibilität. Mit über 720 Glyphen pro Font ist <a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> hinsichtlich der Unterstützung von Fremdsprachen mit den Pro-Fonts von Adobe vergleichbar. </p>
<p>Durch ihre dicktengleichen Versal- und Mediävalziffern für Tabellen lässt sich die Schrift auch ausgezeichnet im Finanzbereich einsetzen. Für die Anwendung im Text gibt es beide Ziffernstile zusätzlich in proportionaler Ausführung, ferner sind hoch- und tiefgestellte Ziffern sowie Bruchziffern enthalten.</p>
<p>Per OpenType-Funktion erhalten versal gesetzte Passagen automatisch eine größere Laufweite. Satzzeichen, Klammern, Währungssymbole, <em>@ &#038; %</em> etc. passen sich abhängig vom Kontext in Position oder Größe an.</p>
<p>Zu einigen Buchstaben sind Alternativformen verfügbar. So kann bei Bedarf etwa ein einstöckiges <em>a</em> oder ein <em>U</em> mit Abstrich aufgerufen werden.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/09/Facit-a-z-2.gif" alt="Facit-a-z-2" title="Facit a-z" width="504" height="659" class="alignnone size-full wp-image-548" /></p>
<p><a href="http://new.myfonts.com/person/Tim_Ahrens/?refby=mfde">Tim Ahrens</a> arbeitet in England: sowohl als Schriftgestalter als auch als Architekt. Vor seinem <em>MA in Typeface Design</em> an der University of Reading absolvierte er ein Architektur-Studium in Karlsruhe. Bereits 2000 wurde sein erster Schriftentwurf – eine auf Renaissance-Proportionen beruhende Serifenlose – als <a href="http://new.myfonts.com/fonts/linotype/aroma/?refby=mfde">Linotype Aroma</a> veröffentlicht. 2005 gründete er dann unter dem Namen <a href="http://new.myfonts.com/foundry/Just_Another_Foundry/?refby=mfde">Just Another Foundry</a> sein eigenes Label.</p>
<p>Tim ist in der Typo-Szene bekannt dafür, sich neben der Gestaltung selbst auch über die dazu nötigen Werkzeuge und Techniken Gedanken zu machen. Mit den <a href="http://remix-tools.com/">Remix Tools</a> bietet er eine Serie von Plugins an, die den Entwurfs- und Produktionsprozess von Fonts erleichtert. Dieses Jahr veröffentlichte er <a href="http://markbattypublisher.com/books/typography-monographs-volume-2-size-specific-adjustments-to-type-designs-an-investigation-of-the-principles-guiding-the-design-of-optical-sizes/">ein Buch</a> über Fonts mit Designgrößen (<em>Optical sizes</em> – für bestimmte Grade optimierte Schnitte) und die dazu nötigen größenspezifischen Anpassungen.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/09/facit-vergleich.gif" alt="facit-vergleich" title="Facit im Vergleich" width="504" height="225" class="alignnone size-full wp-image-550" /><br />
<a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> steht in einer Traditionslinie mit anderen in den letzten 15 Jahren populären Serifenlosen. Die Formen der <a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> sind nüchtern und rational, aber nicht mechanisch-konstruiert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Groteskschriften hat sie eine prägnante – nicht bloß geneigte – Kursive; mit eigenen, von der Aufrechten deutlich unterschiedenen Formen. Dabei folgt sie den Formprinzipien geschriebener Schrift jedoch weniger streng als es die neo-humanistischen Serifenlosen holländischer Prägung tun. Die Striche verjüngen sich zwar zu den Einläufen hin, von einem Kontrast kann aber keine Rede sein. <a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> positioniert sich als undogmatische Schlussfolgerung unterschiedlicher Einflüsse.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/09/Arte_Bregaglia_DSCN3009.jpg" alt="Arte_Bregaglia_DSCN3009" title="Facit in Anwendung" width="504" height="434" class="alignnone size-full wp-image-551" /></p>
<p class="caption"><a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> in Anwendung: ›ArteBregaglia‹, ein Büchlein, das einen Kunstparcours durchs Bergell (Val Bregaglia; am Südrand der Schweiz) dokumentiert.</p>
<p><img src="http://www.myfonts.de/wp-content/uploads/2009/09/Rico_Hikarie_DSCN3036.jpg" alt="Rico_Hikarie_DSCN3036" title="Facit in Anwendung" width="504" height="540" class="alignnone size-full wp-image-552" /></p>
<p class="caption">In dieser zweisprachigen Publikation wurde <a href="http://new.myfonts.com/fonts/justanotherfoundry/facit/?refby=mfde">Facit</a> mit einer japanischen Sans (Hiragino Kaku Gothic) kombiniert. Bei beiden Typen sind die Strichenden radial abgeschnitten (also nicht horizontal wie bei der <a href="http://new.myfonts.com/search/helvetica/?refby=mfde">Helvetica</a> oder vertikal wie beim c der <a href="http://new.myfonts.com/search/futura/fonts/?refby=mfde">Futura</a>). Auch sind beide durch einen strikten Gleichstrich gekennzeichnet, weisen dabei aber eine freie, nicht-konstruierte Kurvenführung auf.</p>
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