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	<title>Feuilleton &#8211; Neonliberal.at</title>
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	<description>Das Grazer Onlinemagazin.</description>
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		<title>VdB&#8217;s öffentliche Webfinanzierung</title>
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				<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 09:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klemens]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[VdB]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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				<description><![CDATA[<a href="https://neonliberal.at/vdbs-oeffentliche-webfinanzierung/"><img align="left" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/08/Bild-41.png" alt="" width="200px" height="150px" /></a>Die Krone sieht einen weiteren Meilenstein auf ihrer Grünen-Hetzjagd in der offiziellen Website des Wiener Hochschul-Beauftragten Alexander van der Bellen. 13.824 Euro soll die Website der Stadt Wien gekostet haben. Das wäre an sich alles kein Problem, sie beschreibt seine Funktion, berichtet über Tätigkeiten. Aber sie trägt auch groß seinen Namen und sein Konterfei. Zu [&#8230;]]]></description>
			<a href="https://neonliberal.at/vdbs-oeffentliche-webfinanzierung/"><img align="left" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/08/Bild-41.png" alt="" width="200px" height="150px" /></a>					<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://neonliberal.at/vdbs-oeffentliche-webfinanzierung/"><img align="left" src="https://i1.wp.com/neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/08/Bild-41.png?resize=200%2C150" alt="" width="200 px" height="150 px" data-recalc-dims="1" /></a></p>
<h4>Die <a href="http://www.krone.at/Nachrichten/Zoff_in_Wien_wegen_Steuergeld_fuer_Van-der-Bellen-Website-14.000_Euro_fuer_Gruenen-Story-330465" target="_blank">Krone sieht einen weiteren Meilenstein</a> auf ihrer Grünen-Hetzjagd in der offiziellen Website des Wiener Hochschul-Beauftragten Alexander van der Bellen.</h4>
<p>13.824 Euro soll <a href="http://www.vanderbellen.at" target="_blank">die Website</a> der Stadt Wien gekostet haben. Das wäre an sich alles kein Problem, sie beschreibt seine Funktion, berichtet über Tätigkeiten. Aber sie trägt auch groß seinen Namen und sein Konterfei. Zu groß, um nur eine Website für seine Funktion zu sein.</p>
<p>Der von mir sonst sehr geschätzte burgenländische Grünen-Landestagsabgeordnete Michel Reimon rechtfertigt das wie folgt&#8230;</p>
<blockquote><p>Finde VdBs Website großartig und die öffentliche Finanzierung richtig. Diskutieren kann man, dass sie seinen Namen trägt. Allerdings wird er wohl kein Kandidat bei einer Wahl mehr sein, also ist es keine versteckte Wahlkampffinanzierung wie Faymanns Inserate. der Imagetransfer verläuft in diesem Fall sicher umgekehrt: Funktion und Website profitieren von VdBs Bekanntheit.</p>
<p>@michelreimon Tweets <a href="https://twitter.com/michelreimon/status/233487096147488768" target="_blank">1</a>, <a href="https://twitter.com/michelreimon/status/233487395012616192" target="_blank">2</a> und <a href="https://twitter.com/michelreimon/status/233487585106882561" target="_blank">3</a></p></blockquote>
<p>Da wird mit Werbewert argumentiert, der auf die Funktion übertragen werden soll. VdB schaut als präsenter Beobachter hinter einem Taferl hervor (wechselt sich dabei übrigens mit anderen ab), sein Name ziert nicht nur die Website, sondern auch die Domain, über die man diese abruft. Und da liegt der Hund auch schon begraben. Denn was passiert mit dieser Domain, wenn VdB sich doch noch entscheidet, zu einer Wahl anzutreten?</p>
<ol>
<li>Sie wird eingestampft.<br />
Halte ich für unwahrscheinlich. Der Werbewert ist schließlich da, van der Bellen ist der bekannteste Grüne Österreichs. Seinen Namen wird er, vor allem in der Wahlkampfzeit, nicht fallen lassen.</li>
<li>Sie wird von der Stadt an die Grünen verkauft&#8230;<br />
&#8230;und für eine andere Partei-Website über Van der Bellen. Die Domain würde dann einerseits von einer Bekanntheit unter jenen, die sie schon aufgerufen haben (was sich durch den Rummel jetzt häufen wird), andererseits durch eine gute Position bei Suchmaschinen profitieren, da bereits Verlinkungen bestehen, die Domain seit längerem aktiv ist etc.<br />
Update: die Domain ist <a href="https://www.nic.at/ui/index.php/whois/?fe_typo_user=nflsj24i8qtl9mpuopi4evuv75&amp;/1/" target="_blank">auf Van der Bellen gemeldet</a>, nicht auf Stadt o.ä.</li>
</ol>
<p>Gehen wir, gegen Reimons Argument, dass VdB kein Kandidat mehr sein wird, vom Fall 2 aus, sehe ich darin einen klaren Vorteil für den Wahlkampf um Van der Bellen. Und als bekanntester Grüner Österreichs wirbt er nicht nur für sein Amt (das so auch mit ihm direkt in Verbindung gebracht wird), sondern auch ganz klar für die Arbeit der Grünen in der Stadt Wien. Damit habe ich kein Problem &#8211; solange das auch von den Grünen finanziert wird.</p>
<p>Das Argument &#8222;Nicht so schlimm wie Faymann&#8220; möchte ich ehrlich gesagt unbeachtet lassen. Politik sollte Probleme auch daran erkennen, dass sie mit &#8222;Aber x ist nicht so schlimm wie y&#8220; zu verkleiner versucht werden.</p>
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		<title>Shitstorm &#8222;Graz Linien&#8220;</title>
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				<pubDate>Wed, 18 Jul 2012 17:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Christiane]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Holding Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>

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				<description><![CDATA[Wenn ein öffentliches Unternehmen auf seiner Facebook-Seite von einem User kritisiert wird und der Eintrag innerhalb von zwei Tagen über 1900 Likes bekommt, steht es vor der schwierigen Frage, wie man richtig damit umgehen könnte. Einen Blog mit dem Namen „Shitstorm &#8218;Graz Linien&#8217;“ einzurichten, in dem die Kritiker_innen „Shitstorm-Community“ genannt werden, ist eine denkbar ungeschickte [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wenn ein öffentliches Unternehmen auf seiner Facebook-Seite von einem User kritisiert wird und der Eintrag innerhalb von zwei Tagen über 1900 Likes bekommt, steht es vor der schwierigen Frage, wie man richtig damit umgehen könnte. Einen Blog mit dem Namen „Shitstorm &#8218;Graz Linien&#8217;“ einzurichten, in dem die Kritiker_innen „Shitstorm-Community“ genannt werden, ist eine denkbar ungeschickte Antwort.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kurz vor Ferienbeginn wurden die Fahrpreise der Holding Graz Linien wieder mal erhöht. Die Stundenkarte kostet nun zwei Euro, für die 24 Stunden-Karte darf man bereits 4,50 Euro bezahlen – vor vier Jahren kostete sie noch 3,80. Im gleichen Zeitraum hat sich der Preis der Jahreskarte um stolze 49 Euro erhöht. Die Wochenkarte wurde nun innerhalb eines Jahres um 70 Cent teurer, was eine Erhöhung des Preises um 6 Prozent bedeutet. Wieso die Tarife im Juli erhöht wurden, obwohl die zahlreichen <a href="http://www.graz.at/baustellen/">Baustellen</a> in der Stadt, wie etwa in der Annenstraße, einen reibungslosen Öffi-Verkehr erschweren? Das fragte sich auch ein Facebook-User, der auf die <a href="https://www.facebook.com/pages/Holding-Graz/128415380557634">Pinnwand der Holding Graz</a> folgendes postete:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Eure Preise sind mittlerweile eine unzumutbare Frechheit. Wo soll das den hin führen wenn die jedes Jahr erhöht werden? Mittlerweile ist es einfach sinnlos eure Dienste in Anspruch zu nehmen, wenn ich in die Stadt fahre hab ich entweder die Wahl mir 2 Stundenkarten zu kaufen oder 1 Tageskarte. Unter 4 Euro geht nichts, da bin ich mit dem Auto oder Moped um einiges billiger und vor allem viel schneller unterwegs. Und das ganze in Anbetracht dessen das ihr schon wieder überall baut und dadurch riesige Umwege entstehen und alles ewig dauert. Für den Fall das ich eure Dienste nochmals aus welchen Gründen auch immer in Anspruch nehmen muss, hier noch ein Hinweis. Vielleicht macht den Busfahrern ihre Arbeit mehr Spaß wenn sie regelmäßig auf penetranteste Weiße die Endhaltestelle St. Leonhard verlassen, wenn die Straßenbahn schon in diese einfahrt. Gleiches gilt für die Straßenbahn, die UNGLAUBLICH oft startet, alle Türen schließt, obwohl die Ampel noch nicht mal grün zeigt, trotzdem noch in der Haltestelle 1-2 Minuten steht, aber keinen mehr reinlasst. Unglaublich amüsant.&#8220;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das mittlerweile nicht mehr auf der Holding Graz-Seite angezeigte Posting hat nun bereits über 1900 Likes, es entstand eine rege Diskussion über die Holding Graz Linien. Die Holding Graz meldete sich dazu erst heute Vormittag zu Wort, indem sie erklärten, den „Shitstorm“ natürlich bemerkt zu haben. Kurze Zeit später verkündeten sie, einen „Shitstorm-Blog“ eingerichtet zu haben. Dort können Beiträge erstellt und Fragen gestellt werden. Grundsätzlich eine gute Idee, nur: wer kam auf die Idee, das ganze „Shitstrom &#8218;Graz Linien&#8217;“ und die Kritiker_innen „Shitstorm-Community“ zu nennen? Auch wenn „Shitstorm“ eine gängige Bezeichnung für eine Empörungswelle im Internet ist, sollte ein öffentliches Unternehmen doch respektvoller mit berechtigter Kritik umgehen. Und man darf sich nicht wundern, wenn auf dem Blog nicht nur konstruktive, sachliche Kritik geäußert wird, denn wer einen Shitstorm sät, wird einen Shitstorm ernten. Oder wie es Facebook-User ausdrückt:<br />
„Ironie, dein Name ist Holding Graz!“.</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=383758821689954&amp;id=128415380557634">Hier</a> geht&#8217;s zum Posting auf Facebook. </strong></p>
<p><strong>Foto:</strong> Screenshot</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 kostenlose &#8222;must have&#8220; Apps für Android</title>
		<link>https://neonliberal.at/5-kostenlose-must-have-apps-fuer-android/</link>
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				<pubDate>Sun, 06 May 2012 07:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Android Apps]]></category>

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				<description><![CDATA[Apps für Android gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Neben weit verbreiteten Standards (z.B. Facebook), Platzhirschen (z.B. Instagramm) und einer Flut an Spielen gibt es auch reduntante oder einfach schlechte Apps, veraltete Programme etc. Das kann unübersichtlich werden. Ich bin immer froh wenn mich jemand auf eine gute App hinweist, und deshalb möchte ich [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<p>Apps für Android gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Neben weit verbreiteten Standards (z.B. Facebook), Platzhirschen (z.B. Instagramm) und einer Flut an Spielen gibt es auch reduntante oder einfach schlechte Apps, veraltete Programme etc. Das kann unübersichtlich werden. Ich bin immer froh wenn mich jemand auf eine gute App hinweist, und deshalb möchte ich das hier auch machen, und 5 kostenlose und sehr nützliche Apps vorstellen.</p>
<p><img src="https://i1.wp.com/neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/1weather.png?resize=124%2C124&#038;ssl=1" alt="1Weather" title="1Weather" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10041" data-recalc-dims="1" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.handmark.expressweather">1Weather</a></strong><br />
Übers Wetter reden wir alle. Und entsprechend viele Wetter-Apps gibt es im Google Play Store. Sie alle haben mehr oder weniger die gleichen Funktionen &#8211; sie zeigen den aktuellen Wetterbericht an. Die praktischeren Appshaben Widgets, fragen den aktuellen Standort des Smartphones über die Standortfunktion von Android ab und können mehrere Standorte speichern,damit man schnell den Wetterbericht für verschiedene Orte abfragen kann. 1Weather macht das alles. Das besondere daran ist aber, dass ich mir nie gedacht hätte, dass eine Wetter-App so gut aussehen kann. 1Weather hat alle Funktionen die ich brauche, ist kostenlos und sieht großartig aus. Für mich die beste Wetter-App.</p>
<p><img src="https://i2.wp.com/neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/airdroid.png?resize=124%2C124&#038;ssl=1" alt="AirDroid" title="AirDroid" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10043" data-recalc-dims="1" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sand.airdroid">AirDroid</a></strong><br />
Eigentlich keine große Sache- man verbindet das Handy per Kabel mit dem PC, installiert die Software des Herstellers und kann das Smartphone dann am PC verwalten. Klingt einfach, doch viele Hersteller biete gar keine entsprechenden Programme an, andere haben nur sehr rudimentäre Lösungen im Angebot und oft wirkt das Ganze irgendwie &#8222;hingerotzt&#8220;. Und dann wäre da noch die Faulheit, die den Vorgang des &#8222;Kabelsuchens und -ansteckens&#8220; furchtbar mühsam erscheinen lässt. AirDroid schafft hier Abhilfe. Mit der App kann man sein Smartphone via PC (im selben WLAN) drahtlos verwalten und fernsteuern. Es braucht keine eigene Software am PC, nur ein Browserfenster. Der Funktionsumfang ist groß, die Oberfläche Schick und die App kostenlos. Was will man mehr?</p>
<p><img src="https://i1.wp.com/neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/boid.png?resize=124%2C124&#038;ssl=1" alt="Boid for Twitter" title="Boid for Twitter" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10044" data-recalc-dims="1" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.boidforandroid.appbeta">Boid for Twitter</a></strong><br />
Die Zahl der Clients für Twitter stagniert, seit Twitter vor einem Jahr Entwickler angehalten hat, <a href="http://thenextweb.com/twitter/2011/03/11/twitter-tells-developers-to-stop-developing-new-twitter-clients/">keine neuen Apps</a> mehr zu entwickeln. Nachdem Tweetdeck von Twitter aufgekauft wurde, stellte man die Entwicklung der Androidapp ein. Zwar gibt es mit <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.modaco.thedeck.android.app">TweakDeck</a> eine App die einige Probleme der alten Tweetdeck App behebt, doch Tweakdeck wird anscheinend nicht aktiv weiterentwickelt. Doch nun ist mit Boid ein neuer Client am Horizont aufgetaucht, der allen die von der offiziellen App und dem Mangel an Alternativen frustriert sind, neue Hoffnung macht. Obwohl noch im Alpha-Stadium kommt Boid mit großem Funktionsumfang daher und produziert kaum Fehler. Das hübsche Design orientiert sich an Androids neuem Design in der Version 4.0. Definitiv beobachtenswert. Funktioniert aber leider erst ab Android 4.0.</p>
<p><img src="https://i0.wp.com/neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/chrome.png?resize=124%2C124&#038;ssl=1" alt="Chrome for Android" title="Chrome for Android" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10048" data-recalc-dims="1" /><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.android.chrome"><strong>Chrome for Android</strong></a><br />
Unverständlich lange hat es gedauert, bis Googles eigener Browser auf Android angekommen ist. Der interne Browser von Android basiert auf WebKit, und tatsächlich entwickeln zwei getrennte Teams den Android Browser und Chrome for Android. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Seit die Betaversion von Chrome für Android verfügbar ist (leider nur Android 4.0) hat die App viel Lob erhalten. Zurecht. Chrome ist schnell, die Darstellung funktioniert gut und die Betaversion produziert auch nicht mehr Abstürze als andere Browser. Chrome ist meiner Einschätzung nach der schnellste Browser mit der besten Darstellung von Websites. Die Überlegenheit über den internen Browser schreit geradezu danach Chrome in Antroid zu integrieren. Bis das geschieht ist Chrome jedenfalls die beste Browserapp im Play Store.</p>
<p><img src="https://i0.wp.com/neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/Widgetsoid.png?resize=124%2C124&#038;ssl=1" alt="Widgetsoid2.x" title="Widgetsoid2.x" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10049" data-recalc-dims="1" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jim2">Widgetsoid2.x</a></strong><br />
Von Haus aus bringt Android wenig Shortcuts zu den Einstellungen mit: ein Widget, mit dem man WLAN, Bluetooth, GPS, Hintergrundaktualisierung und Displaybeleuchtung steuern kann. Mehr nicht. Für den Rest muss man sich durchs Menü suchen. Gerade bei Einstellungen die man öfters ändert mühsam. Doch dafür gibt es Widgetsoid2.x. Damit kann man ein völlig anpassbares Widget erstellen  mit dem man dann schnell Zugriff auf über 40 Einstellungen hat. Außerdem kann man sich per Widget Infos wie Akkustand, Akkutemperatur, Telefonspeicher, u.a. anzeigen lassen. Einfach, praktisch, gut. </p>
<p>Was sind eure wichtigsten/liebsten Apps? Gibt es Alternativen zu meinen Tipps, die vielleicht sogar besser sind? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.</p>
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		<title>#OpPitdog &#8211; der Grubenhund schlägt zu</title>
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				<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 01:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klemens]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[#OpPitdog]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Hoax]]></category>

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				<description><![CDATA[Gespannt wartet die politische Twitteria Österreichs auf die angekündigte Veröffentlichung von über 10.000 Emails von Politiker_innen. Und vergisst das Datum. Pit ist englisch für Grube, Dog für Hund. Ein Grubenhund ist laut Wikipedia&#8230; [&#8230;] eine spezielle Form einer Zeitungsente und war vor allem in Österreich vom Anfang bis zur Mitte des 20. Jahrhundert verbreitet. Er [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Gespannt wartet die politische Twitteria Österreichs auf die <a href="http://kurier.at/nachrichten/4490720-internet-aktivisten-versetzten-polit-szene-in-aufregung.php" target="_blank">angekündigte Veröffentlichung</a> von über 10.000 Emails von Politiker_innen. Und vergisst das Datum.</h4>
<p style="text-align: justify;"><em>Pit</em> ist englisch für <em>Grube</em>, <em>Dog</em> für <em>Hund</em>. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grubenhund_%28Zeitung%29">Grubenhund</a> ist laut Wikipedia&#8230;</p>
<blockquote><p>[&#8230;] eine spezielle Form einer <a title="Zeitungsente" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitungsente">Zeitungsente</a> und war vor allem in <a title="Österreich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich">Österreich</a> vom Anfang bis zur Mitte des <a title="20. Jahrhundert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/20._Jahrhundert">20. Jahrhundert</a> verbreitet. Er besteht aus einem überzeugend formulierten, aber faktisch unsinnigen <a title="Leserbrief" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leserbrief">Leserbrief</a>, mit dem eine Redaktion hereingelegt werden soll, indem sie ihn abdruckt, ohne den inhaltlichen Unsinn zu bemerken.<br />
<em>(discovered by <a href="http://twitter.com/Bachleitner" target="_blank">Bachleitner</a>)</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Scherz, also. Keine Mails von der FPÖ, die Strache, Vilimsky und Co. ins Schwitzen bringen werden. Keine Beweise für Korruption, keine durch veröffentlichte Mails aufgedeckten Affären, nichts. Nur der fahle Beigeschmack, dem Datum nicht genügend Aufmerksamkeit zukommen gelassen zu haben. Kurz vor 3 Uhr früh folgt dann diese &#8222;Veröffentlichung&#8220;:</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="width: 100%;" src="http://pastebin.com/embed_iframe.php?i=wsgMu5Te" width="320" height="240"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die <em>#OpPitdog</em> soll also nichts anderes gewesen sein als ein Hoax, um mehr Aufmerksamkeit auf das Inkrafttreten der Vorratsdatenspeicherung zu lenken. Das Problem an der Sache wird aber wohl sein, dass Anonymous Austria damit als Kollektiv seine Glaubwürdigkeit verloren hat. Freund_innen hat man sich in den politischen Sphären Twitters jedenfalls keine gemacht und unzählige Journalist_innen zum sinnlosen Nachtarbeiten gezwungen. Alles umsonst?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Update 1.4., 16:30: Die Diskussion über den (Un-)Nutzen der Aktion dauert an.</em></strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-in-reply-to="186457088250228736" lang="de">
<p>@<a href="https://twitter.com/corinnamilborn">corinnamilborn</a> Wer sich zu diesem Thema April- oder andere Scherzchen leistet, nimmt sich aus der ernsthaften Debatte <a href="https://twitter.com/search/%2523opPitdog">#opPitdog</a></p>
<p>&mdash; Peter Rabl (@RablPeter) <a href="https://twitter.com/RablPeter/status/186459237176717312" data-datetime="2012-04-01T14:25:21+00:00">April 1, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Hier eine &#8222;Informationen zu #OpFAP und #OpPitdog aus der Sicht von <a href="http://twitter.com/AnonNewsAUT">@AnonNewsAUT</a> und anderen engagierten Anons:&#8220;<br />
<iframe src="http://pastebin.com/embed_iframe.php?i=cT7XixMD" style="border:none;width:100%"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Foto: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=k0B4YaUy3tc" target="_blank">Screenshot</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Welt vor ACTA retten</title>
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				<comments>https://neonliberal.at/die-welt-vor-acta-retten/#comments</comments>
				<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 17:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Klemens]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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				<description><![CDATA[Die letzten Monate waren bestimmt vom &#8222;Kampf&#8220; gegen ACTA &#8211; das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (dt. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen). Manche Kommentator_innen sprachen von einer alles andere als politikverdrossenen Jugend, als Tausende in ganz Europa auf die Straße gingen, um für die Freiheit des Internets zu protestieren. Plötzlich interessierten sich vor allem junge Menschen für Internationale Gesetzgebung, Netzpolitik war [&#8230;]]]></description>
								<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Die letzten Monate waren bestimmt vom &#8222;Kampf&#8220; gegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" target="_blank">ACTA &#8211; das <strong>Anti-Counterfeiting Trade Agreement</strong></a> (dt. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen).</h4>
<p style="text-align: justify;">Manche Kommentator_innen sprachen von einer alles andere als politikverdrossenen Jugend, als Tausende in ganz Europa auf die Straße gingen, um für die Freiheit des Internets zu protestieren. Plötzlich interessierten sich vor allem junge Menschen für Internationale Gesetzgebung, Netzpolitik war in aller Munde. Dabei ist der das Internet behandelnde Teil nicht jener, der Ausschlag für ACTA gab. Es waren angeblich vor allem die Lobbies für Saatgut und Pharmaprodukte, die auf ein Abkommen gegen Produktpiraterie drängten, welches lästige Nachahmer_innen wie Generika-Firmen ausschalten sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es geht bei ACTA nicht um &#8222;das Internet&#8220;. Nicht nur. Trotzdem will ich mich auf diesen Part konzentrieren. Hier geht es vor allem eine Diskussion, die wir schon vor Jahrzehnten hätten führen müssen: die leidige Frage des Urheberrechts und der Finanzierung und Förderung von Kunst. Das Anti-Piraterie-Abkommen soll geistiges Eigentum schützen. Künstler_innen wie <a href="http://www.welt.de/kultur/musik/article13948676/Duemmliche-Argumente-der-Plattenindustrie.html" target="_blank">Sven Regener</a> sehen das ein. Die von ihnen heraufbeschworene Kluft zwischen der &#8222;Kostenloskultur&#8220; im Internet und Künstler_innen besteht so jedoch nicht. Ich möchte eine These in den Raum stellen: das Problem ist die Vertriebsindustrie.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sehe nicht ein, warum ich € 20 für eine Doppel-CD zahlen soll, wenn davon fast nichts bei der Band ankommt. Dieser Vertriebsweg ist der berühmte Holzweg. Das Internet ist nicht der Feind, die Fans, die sich Platten einfach via Torrent runterziehen, auch nicht. Gunnar Sohn hat recht, <a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/10500-sven-regener-und-das-copyright" target="_blank">wenn er folgendes schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Sich hinter den Mauern der Verwertungsseilschaften zu verschanzen und Giftpfeile gegen die „parasitären“ User des Netzes sowie gegen den bösen Google-Konzern mit seinem Goldesel YouTube abzufeuern, ist ein durchsichtiges Manöver. Die alte und bequeme Renditemaschine funktioniert eben nicht mehr wie früher.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen den Fakten in die Augen sehen: in Zeiten des direkten digitalen Vertriebs ist es nicht mehr zeitgemäß, ein veraltetes Urheberrecht einzuzementieren, mit Hilfe dessen vor allem Konzerne am Vertrieb von Kunst profitieren. Die im Internet gratis verfügbare Doku <a href="http://www.everythingisaremix.info/" target="_blank">&#8222;Everything is a remix&#8220;</a> und Bücher wie [amazon_link id=&#8220;3518126210&#8243; target=&#8220;_blank&#8220; container=&#8220;&#8220; container_class=&#8220;&#8220; ]&#8220;Mashup&#8220; von Dirk von Gehlen[/amazon_link] (Amazon Partnerlink) zeigen völlig zu recht auf, dass Kunst vor allem auf Wiederverwartung und Weiterentwicklung besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem, und dafür wird immer wieder gerne Paulo Coelho als Beispiel zitiert: wer die eigenen Werke zur Voransicht im Internet bereitstellt, kann nicht besser für sich werben. Wenn ich ein Album auf Spotify höre und es gefällt mir, bin ich viel bereiter es zu kaufen, als wenn ich eine Single davon gehört habe oder mich auf wage 30-Sekunden-Clips von Amazon verlassen muss. &#8222;Reinschnuppern in die Kunst&#8220;, quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zementiertes Urheberrecht würde nicht nur den digitalen Zugang zu Kunst erschweren, sondern es blockiert auch die weitere Produktion von neuen Werken. Wir müssen allerdings auch darüber nachdenken, wie wir in Zukunft Kunst fördern wollen. Denn eines darf, bei aller Autonomisierung des Vertriebs, nicht vergessen werden: Kunst ist etwas wert. Manchmal wird dieser Wert erst später erkannt. Aber Künstler_innen dürfen nicht dem radikalen Spiel des freien Marktes überlassen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr zum Thema:  <a href="http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/" target="_blank">Digitale Gesellschaft &#8222;ACTA stoppen&#8220;</a></p>
<p style="text-align: justify;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/63209717@N05/6785518992/" target="_blank">lambda&#8217;s</a></p>
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