<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>Neonliberal.atNeonliberal.at | Das Grazer Onlinemagazin.</title>
	
	<link>http://neonliberal.at</link>
	<description>Das Grazer Onlinemagazin.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:04:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/neonliberal" /><feedburner:info uri="neonliberal" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item>
		<title>5 kostenlose “must have” Apps für Android</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/neonliberal/~3/VcdpVsA7Z60/</link>
		<comments>http://neonliberal.at/5-kostenlose-must-have-apps-fuer-android/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 07:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Android Apps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neonliberal.at/?p=10040</guid>
		<description><![CDATA[Apps für Android gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Neben weit verbreiteten Standards (z.B. Facebook), Platzhirschen (z.B. Instagramm) und einer Flut an Spielen gibt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apps für Android gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Neben weit verbreiteten Standards (z.B. Facebook), Platzhirschen (z.B. Instagramm) und einer Flut an Spielen gibt es auch reduntante oder einfach schlechte Apps, veraltete Programme etc. Das kann unübersichtlich werden. Ich bin immer froh wenn mich jemand auf eine gute App hinweist, und deshalb möchte ich das hier auch machen, und 5 kostenlose und sehr nützliche Apps vorstellen.</p>
<p><img src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/1weather.png" alt="1Weather" title="1Weather" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10041" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.handmark.expressweather">1Weather</a></strong><br />
Übers Wetter reden wir alle. Und entsprechend viele Wetter-Apps gibt es im Google Play Store. Sie alle haben mehr oder weniger die gleichen Funktionen &#8211; sie zeigen den aktuellen Wetterbericht an. Die praktischeren Appshaben Widgets, fragen den aktuellen Standort des Smartphones über die Standortfunktion von Android ab und können mehrere Standorte speichern,damit man schnell den Wetterbericht für verschiedene Orte abfragen kann. 1Weather macht das alles. Das besondere daran ist aber, dass ich mir nie gedacht hätte, dass eine Wetter-App so gut aussehen kann. 1Weather hat alle Funktionen die ich brauche, ist kostenlos und sieht großartig aus. Für mich die beste Wetter-App.</p>
<p><img src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/airdroid.png" alt="AirDroid" title="AirDroid" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10043" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.sand.airdroid">AirDroid</a></strong><br />
Eigentlich keine große Sache- man verbindet das Handy per Kabel mit dem PC, installiert die Software des Herstellers und kann das Smartphone dann am PC verwalten. Klingt einfach, doch viele Hersteller biete gar keine entsprechenden Programme an, andere haben nur sehr rudimentäre Lösungen im Angebot und oft wirkt das Ganze irgendwie &#8220;hingerotzt&#8221;. Und dann wäre da noch die Faulheit, die den Vorgang des &#8220;Kabelsuchens und -ansteckens&#8221; furchtbar mühsam erscheinen lässt. AirDroid schafft hier Abhilfe. Mit der App kann man sein Smartphone via PC (im selben WLAN) drahtlos verwalten und fernsteuern. Es braucht keine eigene Software am PC, nur ein Browserfenster. Der Funktionsumfang ist groß, die Oberfläche Schick und die App kostenlos. Was will man mehr?</p>
<p><img src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/boid.png" alt="Boid for Twitter" title="Boid for Twitter" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10044" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.boidforandroid.appbeta">Boid for Twitter</a></strong><br />
Die Zahl der Clients für Twitter stagniert, seit Twitter vor einem Jahr Entwickler angehalten hat, <a href="http://thenextweb.com/twitter/2011/03/11/twitter-tells-developers-to-stop-developing-new-twitter-clients/">keine neuen Apps</a> mehr zu entwickeln. Nachdem Tweetdeck von Twitter aufgekauft wurde, stellte man die Entwicklung der Androidapp ein. Zwar gibt es mit <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.modaco.thedeck.android.app">TweakDeck</a> eine App die einige Probleme der alten Tweetdeck App behebt, doch Tweakdeck wird anscheinend nicht aktiv weiterentwickelt. Doch nun ist mit Boid ein neuer Client am Horizont aufgetaucht, der allen die von der offiziellen App und dem Mangel an Alternativen frustriert sind, neue Hoffnung macht. Obwohl noch im Alpha-Stadium kommt Boid mit großem Funktionsumfang daher und produziert kaum Fehler. Das hübsche Design orientiert sich an Androids neuem Design in der Version 4.0. Definitiv beobachtenswert. Funktioniert aber leider erst ab Android 4.0.</p>
<p><img src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/chrome.png" alt="Chrome for Android" title="Chrome for Android" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10048" /><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.android.chrome"><strong>Chrome for Android</strong></a><br />
Unverständlich lange hat es gedauert, bis Googles eigener Browser auf Android angekommen ist. Der interne Browser von Android basiert auf WebKit, und tatsächlich entwickeln zwei getrennte Teams den Android Browser und Chrome for Android. Das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Seit die Betaversion von Chrome für Android verfügbar ist (leider nur Android 4.0) hat die App viel Lob erhalten. Zurecht. Chrome ist schnell, die Darstellung funktioniert gut und die Betaversion produziert auch nicht mehr Abstürze als andere Browser. Chrome ist meiner Einschätzung nach der schnellste Browser mit der besten Darstellung von Websites. Die Überlegenheit über den internen Browser schreit geradezu danach Chrome in Antroid zu integrieren. Bis das geschieht ist Chrome jedenfalls die beste Browserapp im Play Store.</p>
<p><img src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/Widgetsoid.png" alt="Widgetsoid2.x" title="Widgetsoid2.x" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-10049" /><strong><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jim2">Widgetsoid2.x</a></strong><br />
Von Haus aus bringt Android wenig Shortcuts zu den Einstellungen mit: ein Widget, mit dem man WLAN, Bluetooth, GPS, Hintergrundaktualisierung und Displaybeleuchtung steuern kann. Mehr nicht. Für den Rest muss man sich durchs Menü suchen. Gerade bei Einstellungen die man öfters ändert mühsam. Doch dafür gibt es Widgetsoid2.x. Damit kann man ein völlig anpassbares Widget erstellen  mit dem man dann schnell Zugriff auf über 40 Einstellungen hat. Außerdem kann man sich per Widget Infos wie Akkustand, Akkutemperatur, Telefonspeicher, u.a. anzeigen lassen. Einfach, praktisch, gut. </p>
<p>Was sind eure wichtigsten/liebsten Apps? Gibt es Alternativen zu meinen Tipps, die vielleicht sogar besser sind? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/neonliberal/~4/VcdpVsA7Z60" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://neonliberal.at/5-kostenlose-must-have-apps-fuer-android/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://neonliberal.at/5-kostenlose-must-have-apps-fuer-android/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Neonliberal-Platte des Monats April: Dr. John – Locked Down</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/neonliberal/~3/lkhQfxE13T0/</link>
		<comments>http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neonliberal.at/?p=10022</guid>
		<description><![CDATA[Ein <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/dr-john-locked-down/" rel="attachment wp-att-10023"></a>meisterhafter Bluesrundumschlag, modern aufgekocht aus der Ursuppe des Genres – Black Keys Gitarrist Dan Auerbach bringt den Night Tripper so richtig ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/dr-john-locked-down/" rel="attachment wp-att-10023"><img class="alignleft size-medium wp-image-10023" title="Dr. John - Locked down" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/Dr.-John-Locked-down-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>meisterhafter Bluesrundumschlag, modern aufgekocht aus der Ursuppe des Genres – Black Keys Gitarrist Dan Auerbach bringt den Night Tripper so richtig in Fahrt und Form.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-10022"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint, dass Malcolm John Rebennack Jr., dieses urige Original aus New Orleans knapp 44 Jahre nach seiner ersten Platte immer mehr zur neuen Gallionsfigur einer kredibilen jungen Bluesszene wird: Das hat natürlich weniger mit seinem damaligen Beitrag zum Christina Aguilera-Weihnachtsalbum zu tun, dass Geschichten über bei Konzerten abgeschossene Finger immer aufhorchen lassen oder damit, dass die Muppets immer schon die coolsten Entsprechungen realer Musiker in ihren Reihen hatten. Schon viel eher spielt dem Night Tripper in die Karten, dass er zuletzt unter anderem eben Hugh “Dr. House” Laurie bei dessen sehr feinen Bluesausflug ‘Let Them Talk‘ unter die Arme greifen konnte, mehrmals in der fantastischen Serie Treme sich selbst spielen durfte,und nun eben, mehr als alles andere, auf seinem schätzungsweise hundertsten Studioalbum der Anhängerschaft der Black Keys potentiell zeigt, was eine Harke ist, denn: Genau sowas wie ‘Locked Down‘, das hätte man anstelle des mauen ‘El Camino‘ gerne gehört.</p>
<p style="text-align: justify;">Soll heißen, der Spagat zwischen modernem Klangbild und zeitloser Wurzelbesinnung, der gelingt Dr. John unter der Ägide von Jungspund und Black Keys Tausendsassa Dan Auerbach nahezu makellos. Das Soundgewand ist dicht gewebt, der Stempel unverkennbar ersichtlich. Dr. John spielt dazu seinen schrulligen Bluesmix aus verqueren Captain Beefheart-Rock Rhythmen (‘Big Shot‘) und versifftem Tom Waits Hillbilly Umtrunk (‘Revolution‘). Kein Song klingt dabei nicht, als wäre aus den Mülltonnen der letzten Jahrzehnte gefischt worden, wo sich die Stücke prima konserviert haben. Polieren ist nicht drinnen, nicht nötig, ein wenig aufpeppeln und auf die Straße torkeln lassen reicht vollends. Zu jedem Zeitpunkt trägt ‘Locked Down‘ seine knittrigen Falten mit Stolz und das zu Recht: Weil Songs wie ‘Getaway‘ eben auch unheimlich gefühlvolle Soulhits vor dem Herrn sind, in ihrem Anachronismus ausgerechnet dem Zeitgeist vorausmarschieren und sich dann auch noch das Recht heraus nehmen, im haltlosen Jam samt Extasesolo zu münden, dass sich vor Coolness beinahe nicht mehr einkriegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was die Crux mit dem aufgezwungenen Black Keys Vergleich noch drastischer macht: Spielt Auerbach neben seiner Produktionstätigkeit auch “nur” die eine oder andere Gitarre im Hintergrund und steuert Percussion samt Backing Vocals bei, klingt Dr. John dazu nahezu 1:1 wie die welterfahrene Version des jungen Mannes aus Akron. Und derart smoothe Orgelnicker wie das ultrarelaxte Monstrum ‘Kingdom of Izzness‘ haben die Keys eben so noch nicht hinbekommen. Das ist auf verschmutzte Art in Hochglanzschräglage, reichlich ausstaffiert im Instrumentarium, niemals überladen im Austeilen: an allen Ecken und charmanten Kanten groovt ‘Locked Down‘ ohne Ende, wird zur Zeitmaschine, aus der man im Zeitraffer Jazz- und Funkideen erkennen kann, im exzentrischen Gospel von ‘God’s Sure Good‘ schwelgt, Bläserarrangements auftauchen und gar Afrobeatrhythmen das Geschehen leiten können, während der Dr. am Piano jederzeit den Takt vorgibt. ‘Locked Down‘ hat jederzeit den Schalk im Nacken sitzen, ein feistes Grinsen im zwielichtigen Gesicht und transportiert mehr New Orleans Feeling, als es der Aufnahmeort Nashville eigentlich zulassen dürfte. In seinen besten Momenten entwickelt ‘Locked Down‘ die Magie, versehentlich mitten in eine geheime Jamsession in hitzedurchfluteten Voodoo-Sümpfen gestolpert zu sein.<br />
Eine süchtig machende Erfahrung. Und was mindestens so spannend wie die Frage ist, ob das Ergebnis Dr. John nun tatsächlich zur hippen Blues-Gallionsfigur der nachkommenden Generationen machen wird, ist natürlich vor allem, was Dan Auerbach aus der ganzen Sache mitgenommen haben wird. Zumindest die Erkenntniss, dass man dieses Blues-Gipfeltreffen der Generationen geschmackvoller, stilsicherer und vor allem unwerfender kaum inszenieren hätte können.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/beastie-boys-hot-sauce-committee-part-two/attachment/07/" rel="attachment wp-att-3876"><img class="aligncenter size-full wp-image-3876" title="07" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2011/05/07.png" alt="" width="420" height="65" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/Locked-Down-Vinyl-LP-Dr-John/dp/B007FSF1FE?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >Vinyl LP auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Locked-Down-Dr-John/dp/B0074EIQUG?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >CD auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Locked-Down-Digital-Booklet/dp/B007M4SPCM?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >MP3 Download auf Amazon</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehr Musik-Rezensionen gibt es auf <a href="www.heavypop.at">HeavyPop.at</a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Platten des Monats 2012:<br />
<a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-crippled-black-phoenix-mankind-the-crafty-ape/">Jänner </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-pallbearer-sorrow-and-extinction/">Februar </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/">März </a>| April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember<br />
</strong></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/neonliberal/~4/lkhQfxE13T0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>#OpPitdog – der Grubenhund schlägt zu</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/neonliberal/~3/1BoVhNr4MGw/</link>
		<comments>http://neonliberal.at/oppitdog-der-grubenhund-schlaegt-zu/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 01:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[#OpPitdog]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Hoax]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neonliberal.at/?p=9991</guid>
		<description><![CDATA[Gespannt wartet die politische Twitteria Österreichs auf die <a href="http://kurier.at/nachrichten/4490720-internet-aktivisten-versetzten-polit-szene-in-aufregung.php" target="_blank">angekündigte Veröffentlichung</a> von über 10.000 Emails von Politiker_innen. Und vergisst das Datum.
Pit ist englisch für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Gespannt wartet die politische Twitteria Österreichs auf die <a href="http://kurier.at/nachrichten/4490720-internet-aktivisten-versetzten-polit-szene-in-aufregung.php" target="_blank">angekündigte Veröffentlichung</a> von über 10.000 Emails von Politiker_innen. Und vergisst das Datum.</h4>
<p style="text-align: justify;"><em>Pit</em> ist englisch für <em>Grube</em>, <em>Dog</em> für <em>Hund</em>. Ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grubenhund_%28Zeitung%29">Grubenhund</a> ist laut Wikipedia&#8230;</p>
<blockquote><p>[...] eine spezielle Form einer <a title="Zeitungsente" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitungsente">Zeitungsente</a> und war vor allem in <a title="Österreich" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich">Österreich</a> vom Anfang bis zur Mitte des <a title="20. Jahrhundert" href="http://de.wikipedia.org/wiki/20._Jahrhundert">20. Jahrhundert</a> verbreitet. Er besteht aus einem überzeugend formulierten, aber faktisch unsinnigen <a title="Leserbrief" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leserbrief">Leserbrief</a>, mit dem eine Redaktion hereingelegt werden soll, indem sie ihn abdruckt, ohne den inhaltlichen Unsinn zu bemerken.<br />
<em>(discovered by <a href="http://twitter.com/Bachleitner" target="_blank">Bachleitner</a>)</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Scherz, also. Keine Mails von der FPÖ, die Strache, Vilimsky und Co. ins Schwitzen bringen werden. Keine Beweise für Korruption, keine durch veröffentlichte Mails aufgedeckten Affären, nichts. Nur der fahle Beigeschmack, dem Datum nicht genügend Aufmerksamkeit zukommen gelassen zu haben. Kurz vor 3 Uhr früh folgt dann diese &#8220;Veröffentlichung&#8221;:</p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="width: 100%;" src="http://pastebin.com/embed_iframe.php?i=wsgMu5Te" width="320" height="240"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Die <em>#OpPitdog</em> soll also nichts anderes gewesen sein als ein Hoax, um mehr Aufmerksamkeit auf das Inkrafttreten der Vorratsdatenspeicherung zu lenken. Das Problem an der Sache wird aber wohl sein, dass Anonymous Austria damit als Kollektiv seine Glaubwürdigkeit verloren hat. Freund_innen hat man sich in den politischen Sphären Twitters jedenfalls keine gemacht und unzählige Journalist_innen zum sinnlosen Nachtarbeiten gezwungen. Alles umsonst?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Update 1.4., 16:30: Die Diskussion über den (Un-)Nutzen der Aktion dauert an.</em></strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet" data-in-reply-to="186457088250228736" lang="de"><p>@<a href="https://twitter.com/corinnamilborn">corinnamilborn</a> Wer sich zu diesem Thema April- oder andere Scherzchen leistet, nimmt sich aus der ernsthaften Debatte <a href="https://twitter.com/search/%2523opPitdog">#opPitdog</a></p>
<p>&mdash; Peter Rabl (@RablPeter) <a href="https://twitter.com/RablPeter/status/186459237176717312" data-datetime="2012-04-01T14:25:21+00:00">April 1, 2012</a></p></blockquote>
<p><script src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Hier eine &#8220;Informationen zu #OpFAP und #OpPitdog aus der Sicht von <a href="http://twitter.com/AnonNewsAUT">@AnonNewsAUT</a> und anderen engagierten Anons:&#8221;<br />
<iframe src="http://pastebin.com/embed_iframe.php?i=cT7XixMD" style="border:none;width:100%"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">Foto: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=k0B4YaUy3tc" target="_blank">Screenshot</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/neonliberal/~4/1BoVhNr4MGw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://neonliberal.at/oppitdog-der-grubenhund-schlaegt-zu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://neonliberal.at/oppitdog-der-grubenhund-schlaegt-zu/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Neonliberal-Platte des Monats März: The Men – Open Your Heart</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/neonliberal/~3/88JuEtifduQ/</link>
		<comments>http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 14:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neonliberal.at/?p=9955</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/themen_openyourheart/" rel="attachment wp-att-9957"></a>The Men werden mit Anfang 30 langsam erwachsen: ‘Open Yourt Heart’ schleift den rotzigen Noise-Rock der Band an entscheidenden Stellen ab und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/themen_openyourheart/" rel="attachment wp-att-9957"><img class="alignleft size-medium wp-image-9957" title="themen_openyourheart" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/03/themen_openyourheart-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><strong>The Men werden mit Anfang 30 langsam erwachsen: ‘Open Yourt Heart’ schleift den rotzigen Noise-Rock der Band an entscheidenden Stellen ab und öffnet sich neuen Einflüssen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9955"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Anfang steht die Ernüchterung. Haben The Men in den vergangenen nicht ganz elf Monaten seit dem letzten Studioalbum ihre Hörner vollends abAgestoßen? Wo ist das räudige Feuer hin, dass auf ‘Leave Home‘ so aufrührerisch brannte, das einem ins Gesicht spuckte und die Gitarre über den Schädel zog? ‘Open Your Heart‘ hat noch all die Qualitäten an Bord, die seinen Vorgänger zum Durchbruchswerk nach unzähligen Tape-Veröffentlichungen ohne Vertriebsweg und in Eigenregie werden lassen musste – nur eben so viel gefestigter, abgewogener, geschliffener. Und es stimmt schon: ‘Open Your Heart‘ klingt nicht mehr permanent wie der Black Rebel Motorcycle Club, dem man literweise Adrenalin gespritzt hat, um ihn mit Schlagringen in einem Hardcore Umfeld auszusetzen. 2012 überschreiten The Men die Grenzen zur schmutzigen Show ohne Jugendfreigabe vorwiegend nur noch im Gedanken und setzen ihr drittes Album erst einmal als kompaktere, konventionalisiertere Version der Vorgänger nieder. Aber irgendwann, da merkt man: ‘Open Your Heart‘ ist nicht nur eine ganze Ecke weniger rotzig als alles bisherige geworden, sondern damit eigentlich sogar das beste Album soweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Funktioniert ‘Open Your Heart‘ doch auch weitaus direkter als ‘Leave Home‘: keine fünf Minuten Feedbacknebel bis der Irrsinn losbricht, sondern mitten rein ins Getümmel, Schlag für Schlag.</p>
<p>‘Turn It Around‘ bratzt dann gleich so überschwänglich aus den Boxen, als hätte man die geheimen Archive zu Dave Grohls nie gegründeter Garage-Rockband gelüftet, prompt wird im Anschluß noch das brachiale Hitungetüm ‘Animal‘ hinten nachgetreten, mit hochinfektiösem Refrain, eingängigem Riffgerocke und dem Quäntchen The Stooges Wahnsinn, den jeder gute Rock’n Roll Song insgeheim braucht und welches Nick Oliveri dereinst zu Queens of the Stone Age beigesteuert hat. Stichwort Referenzlastigkeit: Wie schon auf dem Vorgänger lehnen sich The Men ganz unverhohlen an Vorbildern an, scheuen auch vor direkten Querverweisen nicht zurück. Man hört da den Bluesspirit, der viele Dekaden zurückreicht und schlußendlich im Noiserock Fuß gefasst hat</p>
<p style="text-align: justify;">und Indie Gut findet; das Melodieverständnis der Replacements stand hier an allen Ecken und Kanten Pate und der Titelsong ist ist dann gleich eine kaschiert upgedatete Version von ‘Ever Fallen In Love’ der Buzzcocks. Dass The Libertins auf ‘Oscillation‘, mit seinen gegeneinander wetteifernden, so federführenden Leadgitarren mit Stegspielereien stolz wären, darf man annehmen – eher weniger, dass sie im Schlußpart auf einen derart gothpunkigen Sprechgesang in bester The Cramps Manier gesetzt hätten. Überhaupt ist der – zwischen aufgekratztem Rock-Geschrei und nölender Lethargie pendelnde – Gesang auf ‘Open Your Heart</p>
<p>Am besten sind The Men neuerdings aber ausgerechnet und überraschenderweise, wenn sie nicht im Schnelldurchgang durch die Geschichte des Rock’n Roll seit 1970 brettern, sondern sich selbst rechts raus winken, die Geschwindigkeit reduzieren und ihr ohnedies nicht eng liegendes Soundkorsett auslüften. Mit dem ausufernden Psychedelik von ‘Prescence‘ etwa, wenn mehr auf den Boden gestarrt als gepusht wird, die Grenze zum Shoegaze neu vermessen wird. ‘Country Song‘ nimmt schon als dritte Nummer das Tempo weg, lässt mit viel Reverb das staubige Hinterland zu einem smogverseuchten Urbanitätsprojekt werden, ist höchstens in jenem Sinne Countrymusik, wie eine Horde wildgewordener Biker das Genre definieren würde. Mehr “Country Song” ist da eher ‘Candy‘, das sich mit gemächlich galoppierender Gitarre zwischen BRMC und CCR verortet, auch Wilco gut gestanden hätte. “When I hear the Radio play, i dont care that it‘s not me!” prustet Chris Hansell lakonisch, das meint er ernst. The Men spielen trotz des vielschichtigeren, tiefer gehenden neuen Songmaterials immer noch Musik, knallharte Rockmusik, die auf Konserve vermutlich nur die Hälfte an Power hat, die einem die Amerikaner live um die Ohren wuchten. Ein gutes Zeichen, dass das schon so derart mitreißend aus den Boxen brettert.‘ ein ganz eigenes Thema, weil auf diesen nur zurückgegriffen wird, wenn ein Song nach dem ultimativen Kick in Sachen Melodie und Hookline sucht – über die Hälfte der Spielzeit also ohne Gesang auskommt. Und das, ohne Entzugserscheinungen vorzuweisen.</p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/bohren-der-club-of-gore-beileid/attachment/08/" rel="attachment wp-att-3877"><img class="size-full wp-image-3877 aligncenter" title="08" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2011/05/08.png" alt="" width="420" height="65" /></a></div>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/Open-Your-Heart-Vinyl-LP/dp/B006WAF1BK?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >Vinyl LP auf Amazon</a> <a href="http://www.amazon.de/Open-Your-Heart-Men/dp/B006WAF14M?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >CD auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Open-Your-Heart/dp/B0079M29OW?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >MP3 Download auf Amazon</a></p>
<div style="text-align: justify;"><strong>Mehr Musik-Rezensionen gibt es auf <a href="http://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a></strong></div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;"><strong><a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-crippled-black-phoenix-mankind-the-crafty-ape/">Jänner </a>| Februar | März | <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/">April </a>| Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember</strong></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/neonliberal/~4/88JuEtifduQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Die Welt vor ACTA retten</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/neonliberal/~3/e5u3Z1yW9L4/</link>
		<comments>http://neonliberal.at/die-welt-vor-acta-retten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 17:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://neonliberal.at/?p=9945</guid>
		<description><![CDATA[Die letzten Monate waren bestimmt vom &#8220;Kampf&#8221; gegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" target="_blank">ACTA &#8211; das Anti-Counterfeiting Trade Agreement</a> (dt. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen).
Manche Kommentator_innen sprachen von einer alles andere als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Die letzten Monate waren bestimmt vom &#8220;Kampf&#8221; gegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" target="_blank">ACTA &#8211; das <strong>Anti-Counterfeiting Trade Agreement</strong></a> (dt. Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen).</h4>
<p style="text-align: justify;">Manche Kommentator_innen sprachen von einer alles andere als politikverdrossenen Jugend, als Tausende in ganz Europa auf die Straße gingen, um für die Freiheit des Internets zu protestieren. Plötzlich interessierten sich vor allem junge Menschen für Internationale Gesetzgebung, Netzpolitik war in aller Munde. Dabei ist der das Internet behandelnde Teil nicht jener, der Ausschlag für ACTA gab. Es waren angeblich vor allem die Lobbies für Saatgut und Pharmaprodukte, die auf ein Abkommen gegen Produktpiraterie drängten, welches lästige Nachahmer_innen wie Generika-Firmen ausschalten sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es geht bei ACTA nicht um &#8220;das Internet&#8221;. Nicht nur. Trotzdem will ich mich auf diesen Part konzentrieren. Hier geht es vor allem eine Diskussion, die wir schon vor Jahrzehnten hätten führen müssen: die leidige Frage des Urheberrechts und der Finanzierung und Förderung von Kunst. Das Anti-Piraterie-Abkommen soll geistiges Eigentum schützen. Künstler_innen wie <a href="http://www.welt.de/kultur/musik/article13948676/Duemmliche-Argumente-der-Plattenindustrie.html" target="_blank">Sven Regener</a> sehen das ein. Die von ihnen heraufbeschworene Kluft zwischen der &#8220;Kostenloskultur&#8221; im Internet und Künstler_innen besteht so jedoch nicht. Ich möchte eine These in den Raum stellen: das Problem ist die Vertriebsindustrie.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sehe nicht ein, warum ich € 20 für eine Doppel-CD zahlen soll, wenn davon fast nichts bei der Band ankommt. Dieser Vertriebsweg ist der berühmte Holzweg. Das Internet ist nicht der Feind, die Fans, die sich Platten einfach via Torrent runterziehen, auch nicht. Gunnar Sohn hat recht, <a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/10500-sven-regener-und-das-copyright" target="_blank">wenn er folgendes schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Sich hinter den Mauern der Verwertungsseilschaften zu verschanzen und Giftpfeile gegen die „parasitären“ User des Netzes sowie gegen den bösen Google-Konzern mit seinem Goldesel YouTube abzufeuern, ist ein durchsichtiges Manöver. Die alte und bequeme Renditemaschine funktioniert eben nicht mehr wie früher.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir müssen den Fakten in die Augen sehen: in Zeiten des direkten digitalen Vertriebs ist es nicht mehr zeitgemäß, ein veraltetes Urheberrecht einzuzementieren, mit Hilfe dessen vor allem Konzerne am Vertrieb von Kunst profitieren. Die im Internet gratis verfügbare Doku <a href="http://www.everythingisaremix.info/" target="_blank">&#8220;Everything is a remix&#8221;</a> und Bücher wie <a href="http://www.amazon.de/Mashup-suhrkamp-Dirk-von-Gehlen/dp/3518126210?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >&#8220;Mashup&#8221; von Dirk von Gehlen</a> (Amazon Partnerlink) zeigen völlig zu recht auf, dass Kunst vor allem auf Wiederverwartung und Weiterentwicklung besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem, und dafür wird immer wieder gerne Paulo Coelho als Beispiel zitiert: wer die eigenen Werke zur Voransicht im Internet bereitstellt, kann nicht besser für sich werben. Wenn ich ein Album auf Spotify höre und es gefällt mir, bin ich viel bereiter es zu kaufen, als wenn ich eine Single davon gehört habe oder mich auf wage 30-Sekunden-Clips von Amazon verlassen muss. &#8220;Reinschnuppern in die Kunst&#8221;, quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein zementiertes Urheberrecht würde nicht nur den digitalen Zugang zu Kunst erschweren, sondern es blockiert auch die weitere Produktion von neuen Werken. Wir müssen allerdings auch darüber nachdenken, wie wir in Zukunft Kunst fördern wollen. Denn eines darf, bei aller Autonomisierung des Vertriebs, nicht vergessen werden: Kunst ist etwas wert. Manchmal wird dieser Wert erst später erkannt. Aber Künstler_innen dürfen nicht dem radikalen Spiel des freien Marktes überlassen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr zum Thema:  <a href="http://digitalegesellschaft.de/portfolio-items/acta-stoppen/" target="_blank">Digitale Gesellschaft &#8220;ACTA stoppen&#8221;</a></p>
<p style="text-align: justify;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/63209717@N05/6785518992/" target="_blank">lambda&#8217;s</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/neonliberal/~4/e5u3Z1yW9L4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://neonliberal.at/die-welt-vor-acta-retten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://neonliberal.at/die-welt-vor-acta-retten/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>

