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	<title>Neonliberal.atMusik | Neonliberal.at</title>
	
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	<description>Das Grazer Onlinemagazin.</description>
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		<title>Neonliberal-Platte des Monats April: Dr. John – Locked Down</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 15:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/dr-john-locked-down/" rel="attachment wp-att-10023"></a>meisterhafter Bluesrundumschlag, modern aufgekocht aus der Ursuppe des Genres – Black Keys Gitarrist Dan Auerbach bringt den Night Tripper so richtig ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/dr-john-locked-down/" rel="attachment wp-att-10023"><img class="alignleft size-medium wp-image-10023" title="Dr. John - Locked down" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/Dr.-John-Locked-down-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>meisterhafter Bluesrundumschlag, modern aufgekocht aus der Ursuppe des Genres – Black Keys Gitarrist Dan Auerbach bringt den Night Tripper so richtig in Fahrt und Form.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-10022"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint, dass Malcolm John Rebennack Jr., dieses urige Original aus New Orleans knapp 44 Jahre nach seiner ersten Platte immer mehr zur neuen Gallionsfigur einer kredibilen jungen Bluesszene wird: Das hat natürlich weniger mit seinem damaligen Beitrag zum Christina Aguilera-Weihnachtsalbum zu tun, dass Geschichten über bei Konzerten abgeschossene Finger immer aufhorchen lassen oder damit, dass die Muppets immer schon die coolsten Entsprechungen realer Musiker in ihren Reihen hatten. Schon viel eher spielt dem Night Tripper in die Karten, dass er zuletzt unter anderem eben Hugh “Dr. House” Laurie bei dessen sehr feinen Bluesausflug ‘Let Them Talk‘ unter die Arme greifen konnte, mehrmals in der fantastischen Serie Treme sich selbst spielen durfte,und nun eben, mehr als alles andere, auf seinem schätzungsweise hundertsten Studioalbum der Anhängerschaft der Black Keys potentiell zeigt, was eine Harke ist, denn: Genau sowas wie ‘Locked Down‘, das hätte man anstelle des mauen ‘El Camino‘ gerne gehört.</p>
<p style="text-align: justify;">Soll heißen, der Spagat zwischen modernem Klangbild und zeitloser Wurzelbesinnung, der gelingt Dr. John unter der Ägide von Jungspund und Black Keys Tausendsassa Dan Auerbach nahezu makellos. Das Soundgewand ist dicht gewebt, der Stempel unverkennbar ersichtlich. Dr. John spielt dazu seinen schrulligen Bluesmix aus verqueren Captain Beefheart-Rock Rhythmen (‘Big Shot‘) und versifftem Tom Waits Hillbilly Umtrunk (‘Revolution‘). Kein Song klingt dabei nicht, als wäre aus den Mülltonnen der letzten Jahrzehnte gefischt worden, wo sich die Stücke prima konserviert haben. Polieren ist nicht drinnen, nicht nötig, ein wenig aufpeppeln und auf die Straße torkeln lassen reicht vollends. Zu jedem Zeitpunkt trägt ‘Locked Down‘ seine knittrigen Falten mit Stolz und das zu Recht: Weil Songs wie ‘Getaway‘ eben auch unheimlich gefühlvolle Soulhits vor dem Herrn sind, in ihrem Anachronismus ausgerechnet dem Zeitgeist vorausmarschieren und sich dann auch noch das Recht heraus nehmen, im haltlosen Jam samt Extasesolo zu münden, dass sich vor Coolness beinahe nicht mehr einkriegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was die Crux mit dem aufgezwungenen Black Keys Vergleich noch drastischer macht: Spielt Auerbach neben seiner Produktionstätigkeit auch “nur” die eine oder andere Gitarre im Hintergrund und steuert Percussion samt Backing Vocals bei, klingt Dr. John dazu nahezu 1:1 wie die welterfahrene Version des jungen Mannes aus Akron. Und derart smoothe Orgelnicker wie das ultrarelaxte Monstrum ‘Kingdom of Izzness‘ haben die Keys eben so noch nicht hinbekommen. Das ist auf verschmutzte Art in Hochglanzschräglage, reichlich ausstaffiert im Instrumentarium, niemals überladen im Austeilen: an allen Ecken und charmanten Kanten groovt ‘Locked Down‘ ohne Ende, wird zur Zeitmaschine, aus der man im Zeitraffer Jazz- und Funkideen erkennen kann, im exzentrischen Gospel von ‘God’s Sure Good‘ schwelgt, Bläserarrangements auftauchen und gar Afrobeatrhythmen das Geschehen leiten können, während der Dr. am Piano jederzeit den Takt vorgibt. ‘Locked Down‘ hat jederzeit den Schalk im Nacken sitzen, ein feistes Grinsen im zwielichtigen Gesicht und transportiert mehr New Orleans Feeling, als es der Aufnahmeort Nashville eigentlich zulassen dürfte. In seinen besten Momenten entwickelt ‘Locked Down‘ die Magie, versehentlich mitten in eine geheime Jamsession in hitzedurchfluteten Voodoo-Sümpfen gestolpert zu sein.<br />
Eine süchtig machende Erfahrung. Und was mindestens so spannend wie die Frage ist, ob das Ergebnis Dr. John nun tatsächlich zur hippen Blues-Gallionsfigur der nachkommenden Generationen machen wird, ist natürlich vor allem, was Dan Auerbach aus der ganzen Sache mitgenommen haben wird. Zumindest die Erkenntniss, dass man dieses Blues-Gipfeltreffen der Generationen geschmackvoller, stilsicherer und vor allem unwerfender kaum inszenieren hätte können.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/beastie-boys-hot-sauce-committee-part-two/attachment/07/" rel="attachment wp-att-3876"><img class="aligncenter size-full wp-image-3876" title="07" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2011/05/07.png" alt="" width="420" height="65" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/Locked-Down-Vinyl-LP-Dr-John/dp/B007FSF1FE?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >Vinyl LP auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Locked-Down-Dr-John/dp/B0074EIQUG?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >CD auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Locked-Down-Digital-Booklet/dp/B007M4SPCM?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >MP3 Download auf Amazon</a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehr Musik-Rezensionen gibt es auf <a href="www.heavypop.at">HeavyPop.at</a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Platten des Monats 2012:<br />
<a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-cloud-nothings-attack-on-memory/">Jänner </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-pallbearer-sorrow-and-extinction/">Februar </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/">März </a>| April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember<br />
</strong></p>
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		<title>Neonliberal-Platte des Monats März: The Men – Open Your Heart</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 14:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/themen_openyourheart/" rel="attachment wp-att-9957"></a>The Men werden mit Anfang 30 langsam erwachsen: ‘Open Yourt Heart’ schleift den rotzigen Noise-Rock der Band an entscheidenden Stellen ab und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/themen_openyourheart/" rel="attachment wp-att-9957"><img class="alignleft size-medium wp-image-9957" title="themen_openyourheart" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/03/themen_openyourheart-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><strong>The Men werden mit Anfang 30 langsam erwachsen: ‘Open Yourt Heart’ schleift den rotzigen Noise-Rock der Band an entscheidenden Stellen ab und öffnet sich neuen Einflüssen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-9955"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Anfang steht die Ernüchterung. Haben The Men in den vergangenen nicht ganz elf Monaten seit dem letzten Studioalbum ihre Hörner vollends abAgestoßen? Wo ist das räudige Feuer hin, dass auf ‘Leave Home‘ so aufrührerisch brannte, das einem ins Gesicht spuckte und die Gitarre über den Schädel zog? ‘Open Your Heart‘ hat noch all die Qualitäten an Bord, die seinen Vorgänger zum Durchbruchswerk nach unzähligen Tape-Veröffentlichungen ohne Vertriebsweg und in Eigenregie werden lassen musste – nur eben so viel gefestigter, abgewogener, geschliffener. Und es stimmt schon: ‘Open Your Heart‘ klingt nicht mehr permanent wie der Black Rebel Motorcycle Club, dem man literweise Adrenalin gespritzt hat, um ihn mit Schlagringen in einem Hardcore Umfeld auszusetzen. 2012 überschreiten The Men die Grenzen zur schmutzigen Show ohne Jugendfreigabe vorwiegend nur noch im Gedanken und setzen ihr drittes Album erst einmal als kompaktere, konventionalisiertere Version der Vorgänger nieder. Aber irgendwann, da merkt man: ‘Open Your Heart‘ ist nicht nur eine ganze Ecke weniger rotzig als alles bisherige geworden, sondern damit eigentlich sogar das beste Album soweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Funktioniert ‘Open Your Heart‘ doch auch weitaus direkter als ‘Leave Home‘: keine fünf Minuten Feedbacknebel bis der Irrsinn losbricht, sondern mitten rein ins Getümmel, Schlag für Schlag.</p>
<p>‘Turn It Around‘ bratzt dann gleich so überschwänglich aus den Boxen, als hätte man die geheimen Archive zu Dave Grohls nie gegründeter Garage-Rockband gelüftet, prompt wird im Anschluß noch das brachiale Hitungetüm ‘Animal‘ hinten nachgetreten, mit hochinfektiösem Refrain, eingängigem Riffgerocke und dem Quäntchen The Stooges Wahnsinn, den jeder gute Rock’n Roll Song insgeheim braucht und welches Nick Oliveri dereinst zu Queens of the Stone Age beigesteuert hat. Stichwort Referenzlastigkeit: Wie schon auf dem Vorgänger lehnen sich The Men ganz unverhohlen an Vorbildern an, scheuen auch vor direkten Querverweisen nicht zurück. Man hört da den Bluesspirit, der viele Dekaden zurückreicht und schlußendlich im Noiserock Fuß gefasst hat</p>
<p style="text-align: justify;">und Indie Gut findet; das Melodieverständnis der Replacements stand hier an allen Ecken und Kanten Pate und der Titelsong ist ist dann gleich eine kaschiert upgedatete Version von ‘Ever Fallen In Love’ der Buzzcocks. Dass The Libertins auf ‘Oscillation‘, mit seinen gegeneinander wetteifernden, so federführenden Leadgitarren mit Stegspielereien stolz wären, darf man annehmen – eher weniger, dass sie im Schlußpart auf einen derart gothpunkigen Sprechgesang in bester The Cramps Manier gesetzt hätten. Überhaupt ist der – zwischen aufgekratztem Rock-Geschrei und nölender Lethargie pendelnde – Gesang auf ‘Open Your Heart</p>
<p>Am besten sind The Men neuerdings aber ausgerechnet und überraschenderweise, wenn sie nicht im Schnelldurchgang durch die Geschichte des Rock’n Roll seit 1970 brettern, sondern sich selbst rechts raus winken, die Geschwindigkeit reduzieren und ihr ohnedies nicht eng liegendes Soundkorsett auslüften. Mit dem ausufernden Psychedelik von ‘Prescence‘ etwa, wenn mehr auf den Boden gestarrt als gepusht wird, die Grenze zum Shoegaze neu vermessen wird. ‘Country Song‘ nimmt schon als dritte Nummer das Tempo weg, lässt mit viel Reverb das staubige Hinterland zu einem smogverseuchten Urbanitätsprojekt werden, ist höchstens in jenem Sinne Countrymusik, wie eine Horde wildgewordener Biker das Genre definieren würde. Mehr “Country Song” ist da eher ‘Candy‘, das sich mit gemächlich galoppierender Gitarre zwischen BRMC und CCR verortet, auch Wilco gut gestanden hätte. “When I hear the Radio play, i dont care that it‘s not me!” prustet Chris Hansell lakonisch, das meint er ernst. The Men spielen trotz des vielschichtigeren, tiefer gehenden neuen Songmaterials immer noch Musik, knallharte Rockmusik, die auf Konserve vermutlich nur die Hälfte an Power hat, die einem die Amerikaner live um die Ohren wuchten. Ein gutes Zeichen, dass das schon so derart mitreißend aus den Boxen brettert.‘ ein ganz eigenes Thema, weil auf diesen nur zurückgegriffen wird, wenn ein Song nach dem ultimativen Kick in Sachen Melodie und Hookline sucht – über die Hälfte der Spielzeit also ohne Gesang auskommt. Und das, ohne Entzugserscheinungen vorzuweisen.</p>
<div style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/bohren-der-club-of-gore-beileid/attachment/08/" rel="attachment wp-att-3877"><img class="size-full wp-image-3877 aligncenter" title="08" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2011/05/08.png" alt="" width="420" height="65" /></a></div>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/Open-Your-Heart-Vinyl-LP/dp/B006WAF1BK?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >Vinyl LP auf Amazon</a> <a href="http://www.amazon.de/Open-Your-Heart-Men/dp/B006WAF14M?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >CD auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Open-Your-Heart/dp/B0079M29OW?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >MP3 Download auf Amazon</a></p>
<div style="text-align: justify;"><strong>Mehr Musik-Rezensionen gibt es auf <a href="http://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a></strong></div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;"><strong><a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-cloud-nothings-attack-on-memory/">Jänner </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-pallbearer-sorrow-and-extinction/">Februar </a>| März | <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/">April </a>| Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember</strong></div>
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		<title>Neonliberal-Platte des Monats Februar: Pallbearer – Sorrow and Extinction</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 15:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-pallbearer-sorrow-and-extinction/pallbearer-sorrow-and-extinction-2/" rel="attachment wp-att-10079"></a>Quartett aus Little Rock spielt auf ihrem Debütalbum unfassbaren Doom, der seine Stärke gleichermaßen aus Traditionsbewusstsein und Progressivdrang zieht und sich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-pallbearer-sorrow-and-extinction/pallbearer-sorrow-and-extinction-2/" rel="attachment wp-att-10079"><img class="alignleft size-medium wp-image-10079" title="Pallbearer - Sorrow and Extinction" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/05/Pallbearer-Sorrow-and-Extinction1-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Quartett aus Little Rock spielt auf ihrem Debütalbum unfassbaren Doom, der seine Stärke gleichermaßen aus Traditionsbewusstsein und Progressivdrang zieht und sich aus dem Nichts kommend als Genrekönig empfiehlt: ‘Sorrow and Extinction‘ verlangt nach Superlativen. Und sticht das <a href="http://www.heavypop.at/motorpsycho-the-death-defying-unicorn/">aktuelle Motorpsycho Meisterwerk</a> aufgrund des &#8220;Newcomer&#8221;-Bonus im Rennen um die Platte des Monats aus.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-10077"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Pallbearer musste man nicht zwangsläufig auf der Rechnung haben. Trotz der 2010 unentgeltlich unters Metalvolk geschmissenen, vielversprechenden erste Demo EP. Wer die zahlreichen bisherigen Wirkunsstätten – u.a. SPORTS, Deadbird, Placid Eclipse, Rwake – der vier Metalheads verfolgt hat, wird sich natürlich schon die Hände gerieben haben, seit das Gespann ohne viel Aufsehen seit der Bandgründung 2008 vor sich herkochen konnte. Und nun – platzen Pallbearer mit einer umso mächtigeren Urgewalt mehr oder weniger aus dem Nichts auf die Bildfläche, wagen den großen Spagat zwischen altem und neuen Doom und walzen einem unaufhaltsamen Lavastrom gleich über 40 Jahre Genre Geschichte hinweg, nehmen mit was sie brauchen und speien einen überlebensgroßen Metal-Malstrom aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Brett Campbell, Devin Holt, Joseph D. Rowland und Chuck Schaaf platzieren ihr Ungetüm unweit der so fabelhaften aktuellen Patrick Walker Band 40 Watt Sun, nicht nur auf Grund des immer claenen, immer erhabenen Gesangs wegen. ‘Sorrow and Extinction‘ wohnt eine ähnlich weltverschlingende Melancholie inne, ist (er)drückend und dicht gestrickt. Doch wo 40 Watt Sun immer wieder in die Depression abgleiten, erheben sich Pallbearer in Zuversicht, praktizieren geradezu hoffnungsschwangeren Doom, der sich abseits von Walkers angrundtief schürfenden Seeleninenlebenreflektion an Metalgerechten Geschichten und Metaphern labt, die Sargträger aus Arkansas viel eher als exhumierende Impulsgeber alter Werte überführt. Deswegen sind Referenzen wie Walker, Electric Wizard und Konsorten nur die eine, modern geprägte Seite der Medaille – die andere hat den Aufdruck klassischer Metalband, beschreibt ehemalige Helden wie Metallica (ca. ‘Master of Puppets‘ – in Zeitlupe) und alte Götter wie Black Sabbath (ca. ‘Black Sabbath‘ – mit mehr Stadiongesten). Dass Campbell dabei nicht selten klingt wie der junge Ozzy, – in fitter, passt nur ins Konzept.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso ein wichtiger Puzzleteil: Dan Lowndes und Schaaf haben produktionstechnisch ganze Arbeit geleistet: Die versammelten Songs kommen mit einer unfassbaren Wucht daher, wachsen permanent, sind sauber ausgeleuchtet druckvoll und in spartanischer Weise geradezu bombastisch, niemals jedoch überladen. Die heulende Leadgitarre leuchtet aus dem düsteren Sound hervor, der Rhythmus ist mehr als nur ein Gerüst, er malmt sich unnachgiebig mitten in den Bauch. ‘Sorrow and Extinction‘ wird getrieben von einer unheilschwangeren Dynamik, teleportiert Bassriffs aus dem Erdmittelpunkt in traditionelle Songmuster, verdichtet die Atmosphäre ohne Spielereien. Pallbearer klingen roh und ausgefeilt zugleich, direkt, bedrohlich und doch wunderschön. Monumental.<br />
Dank jüngster Glanztaten wie eben das auf Folk- und Songwriterspuren wandelnde ‘The Inside Room‘, der Esoteric Machtdemonstration und Yob’s räudigem Ausflug in dem Post Metal, steht der altehrwürdige Doom in den letzten Jahren sicher auf den Beinen – und muss ‘Sorrow and Extinction‘ wegen doch erzittern – die Wucht des Gesamtkunstwerks (was Pallbearers Debüt spätestens mit dem erscheinen der Vinylausgabe auf 20 Buck Spin sein wird) erschüttert, vibriert anhand der vielen genialischen Kleinteile.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil die Band sich nicht nur soundästhethisch entwickelt hat, sondern in erster Linie als Songwriter: da sind diese fünf tonnenschweren Songmonolithen, so konsequent alle Vorzüge des Genres bedienend, so gefinkelt jede Plattitüde umschiffen. An erster und oberster Stelle hofiert ‘Sorrow and Extinction‘ das überragend in ‘Foreigner‘, dem Opener, der sich über zwei Minuten Zeit für ein berauschend-stimmungsvolles Intro aus majestätischen Nylongezupfe und scheppernden Stahlsaiten nimmt, einen der vielen Ruhepole der Platte vorneweg platziert und mit majestätischen Melodieführungen nichts anderes ist als episch. Alleine für Momente wie die abschließenden vier Minuten würden andere Bands töten. Pallbearer lassen nahezu ebenbürtige folgen:<br />
Die bienenschwarmartige Taping Überfall auf das Ende von ‘An Offering Of Grief‘, der heimlichen Hymne der Platte; der magische Hall auf ‘Devoid Of Redemption‘, wo brandheiße Stoner Riffs vor eiskalter Monothonie brüten; die allein auf weiter Flur spulende Gitarrenfigur in ‘The Legend‘, von Bass überrollt und psychedelisch ausladend zurück kehrend; die Hymnik in jeder einzelnen Melodieführung, den immer weit anlauf nehmenden Spannungsbögen.<br />
Spätestens wenn sich die harten Riffs von ‘This Alone‘ langsam in ein Meer aus Chören beeten, Pallbearer in die Unendlichkeit stieren, ist es Gewissheit: ‘Sorrow and Extinction ‘ ist in mehr als handelsüblicher Doom, es ist ein meisterhafter Einstand und Prüfstein für zukünftige Pallbearer-Veröffentlichungen wie Genrekollegen gleichermaßen. Es ist eine Erfahrung aus dem Herzen des Metal heraus.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://neonliberal.at/fleet-foxes-helplessness-blues/attachment/09/" rel="attachment wp-att-3878"><img class="aligncenter size-full wp-image-3878" title="09" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2011/05/09.png" alt="" width="420" height="65" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/Sorrow-Extinction-Pallbearer/dp/B006GSRIMS?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >CD auf Amazon</a> | <a href="http://www.amazon.de/Sorrow-And-Extinction/dp/B0074DCG9E?SubscriptionId=AKIAJXB7DOBGDLB32JUQ&#038;tag=neonliberal-21" target="_blank" rel="nofollow" title="" >MP3 Download auf Amazon</a></p>
<p><strong>Mehr Musik-Rezensionen gibt es auf <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/www.heavypop.at">HeavyPop.at</a><br />
</strong></p>
<p><strong>Die Platten des Monats 2012:<br />
<a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-cloud-nothings-attack-on-memory/">Jänner </a>| Februar | <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/">März </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/">April </a>| Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember</strong></p>
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		<title>Aus der Neonliberal-Musikabteilung wird Heavypop.at!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Sideblog]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass Oliver die Musikabteilung <a href="http://neonliberal.at/glassjaw-democrazy/">das erste Mal</a> mit einer Rezension bereicherte. Seitdem verfasste er 229 Artikel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass Oliver die Musikabteilung <a href="http://neonliberal.at/glassjaw-democrazy/">das erste Mal</a> mit einer Rezension bereicherte. Seitdem verfasste er 229 Artikel für Neonliberal.</strong> </p>
<p><a href="http://neonliberal.at/aus-der-neonliberal-musikabteilung-wird-heavypop-at/heavypop_fb/" rel="attachment wp-att-9801"><img src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/02/heavypop_fb.jpg" alt="" title="heavypop_fb" width="180" height="320" class="alignright size-full wp-image-9801" /></a>Neben jeder Menge Alben rezensierte er auch Serien und kürte im Alleingang unsere <a href="http://neonliberal.at/2011-album-top-50-50-41/">Jahrescharts 2011</a>. Kein Wunder, dass ihm bald eine Unterkategorie auf einem Gemeinschaftsblog zu klein wurde und so arbeitete er an einem eigenen Blog, der nun online ging: <a href="http://heavypop.at">Heavypop.at</a>. </p>
<p>Dort gibt es ab sofort Musikrezensionen in Reinkultur, auch mit unserer Unterstützung.</p>
<p>Zum Glück bleibt uns Oliver noch erhalten, so wird er das Album des Monats auf Neonliberal.at vorstellen und uns ab und an wissen lassen, welche Serien wir schauen müssen.</p>
<p><strong>Wir wünschen ihm bei seinem neuen Blog viel Glück und vor allem viele Leser_innen!</strong></p>
<p>PS: Wer noch nicht Fan von Heavypop.at auf Facebook ist, kann das <a href="https://www.facebook.com/pages/Heavy-Pop/129633887156260">hier </a>nachholen.</p>
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		<title>Neonliberal-Platte des Monats Jänner: Cloud Nothings – Attack on Memory</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Cloud <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-cloud-nothings-attack-on-memory/cloud-nothings-attack-on-memory/" rel="attachment wp-att-10091"></a>Nothings wachsen zur Band , tauschen Lo-Fi Pop gegen indie tauglichen Noiserock. Mehr noch: ‘Attack on Memory‘ löscht die Erinnerung an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Cloud <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-jaenner-cloud-nothings-attack-on-memory/cloud-nothings-attack-on-memory/" rel="attachment wp-att-10091"><img class="alignleft size-medium wp-image-10091" title="cloud-nothings-attack-on-memory" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2012/01/cloud-nothings-attack-on-memory-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Nothings wachsen zur Band , tauschen Lo-Fi Pop gegen </strong><strong>indie tauglichen </strong><strong>Noiserock. Mehr noch: ‘<em>Attack on Memory</em>‘ löscht die Erinnerung an die bisherige Discography Dylan Baldis beinahe vollständig und sollte Steve Albini die Füße küssen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Nickelback. Creed. 3 Doors Down. Puddle of Mudd</em>. Ihnen allen hat man schon den Stempel “<em>Post Grunge</em>” aufgedruckt – obwohl man eigentlich chartkompatiblen Alternative Rock meinte. Was dieser Irrtum mit ‘<em>Attack on Memory</em>‘ zu tun hat? Das weiß man, wenn man hört, wie <em>Cloud Nothings</em> versuchen, dem so schwammigen Genrebegriff gleichzeitig Pflock und Adrenalinspritze ins Herz zu jagen und ihn einer theoretischen Neudeffinition unterziehen. Weil das hier soviel mehr mit Grunge zu tun hat, als es die eingangs erwähnten Bands tun.<br />
Die rotzige Angepisstheit von <em>Mudhoney</em>, <em>Nirvana</em> und Konsorten destillieren Bandkopf <em>Dylan Baldi</em> und die seinen, um sie mit dem Erfahrungsschatz zahlreicher Lo-Fi Pop Aufnahmen anzureichern. Genau daher kommen <em>Cloud Nothings</em>, auch wenn sie weder mit dem selbstbetitelten Debüt noch der als Album verkleideten Compilation ‘<em>Turning On</em>‘ zu den Klassenbesten gehörten. Mitgenommen haben sie davon jedoch das Händchen für Melodien, für Hits.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ‘<em>Attack on Memory</em>‘ ist in erster Linie nicht Vergangenheitsbewältigung, sondern Evolutionsdokument. Das hat zum Teil damit zu tun, dass Dylan Baldi sein Ein-Mann-Projekt mittlerweile zur richtigen Band ausgebaut hat. Viel wichtiger in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass ‘<em>Attack on Memory’</em> von Steve Albini aufgenommen – natürlich nicht produziert! – wurde. Dem Mann, der <em>Nirvana</em> einen ungeschliffen direkten Schwanengesang ermöglicht hat und <em>Mclusky</em> für kurze Zeit zur besten Rockband der Welt erhoben hat.  Aus jeder Pore von ‘<em>Attack on Memory</em>‘ tropft nun die Essenz von Albinis Sound. So verdammt rauh und ungeschliffen, direkt und roh, kantig und hart, packend, mitreißend. Kurz: Albini ist schlicht das Beste, was <em>Cloud Nothings</em> und dieser Platte passieren konnte. Der Fairness halber sei aber schon drauf hingewiesen: auch Baldi hat als Songwriter einen schönen Satz nach vorne gemacht und im Spannungsfeld zwischen Noise und Rock eine kompakten Rundumschlag von einem Album geschaffen. Baldi schiebt seinen Teenager Frust und Beziehungsprobleme dabei mit einer unterschwelligen Wut und Aggressivität vor sich her, welche die Songs stets im Dauerzustand des baldigen Berstens festhalten. Ein verklärter Rückblick darauf, wie <em>The Vines</em> anstelle von ‘<em>Highly Evolved</em>‘ eventuell hätten klingen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Am eindrucksvollsten ist das im alles überragenden ‘<em>Wasted Days</em>‘ nachzuhören, einem auf beinahe neun Minuten ausgedehnten Killertrack, der sich in permanenter Spannung zum stoisch ritternden Beat mal eben die zwingendste Minimaljamsession innerhalb seiner Songstruktur gönnt, die dem Indierock in den letzten Jahren zugebilligt wurde. Dass ‘<em>Attack on Memory</em>‘ niemals besser als in dieser ausufernden Räudigkeit klingt, macht den Rest der Platte nicht zwangsläufig schlechter. Weil ‘<em>Fall In</em>‘ trotz aller Penetranz in den über sich selbst stolpernden Refrains derart hibbelig dazwischen umhersprintet und ‘<em>Stay Useless</em>‘ nicht einmal kaschieren will, dass das die größte Hymne im Taschenformat  ist, mit der Baldi je ein Studio verlassen hat.  Da kann er sich seine krähende Teenage Angst Stimme für ‘<em>Seperation</em>‘ auch mal aussparen und die Band einfach machen lassen. Dass die einfach <em>Male Bonding</em> mit <em>At the Drive In´s ‘Ursa Minor</em>‘ kreuzen – eine feine Sache, natürlich!</p>
<p style="text-align: justify;">Just als man meinen möchte, ‘<em>Attack on Memo</em>ry’ kann das vorgegebene Niveau im letzten Drittel nicht vollends halten, kickt Baldi im sadistischen ‘<em>Cut You</em>‘ doch nochmal die volle Ladung raus und tritt mit ordentlich Schmackes hinten nach. 33 Minuten sind das damit geworden, die bis zur letzten Sekunde unter dem Strom stehen, den die stetig ihrem Ausbruch entgegenbrodelnde <em>Slint</em>-Verneigung ‘<em>No Future/No Past’</em> aufgebaut hat.<br />
<em>Cloud Nothings</em> haben die Kurve kurz vorm Friedhof der Beliebigkeit eindrucksvoll gekratzt und wissen das auch: “<em>Original/It’ll never get old./Essential/It’ll never get old./There’s no time for another try/There’s no time for another…/ No one knows our plans for us/It won’t be long.</em>“krakeelt Baldi in ‘<em>Our Plans’</em>. Und bringt damit den Ist-Zustand besser auf den Punkt, als jeder andere dies könnte.</p>
<p><a href="http://neonliberal.at/bohren-der-club-of-gore-beileid/attachment/08/" rel="attachment wp-att-3877"><img class="aligncenter size-full wp-image-3877" title="08" src="http://neonliberal.at/wp-content/uploads/2011/05/08.png" alt="" width="420" height="65" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Mehr Musik-Rezensionen gibt es auf <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/www.heavypop.at">HeavyPop.at</a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Platten des Monats 2012:<br />
Jänner | <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-pallbearer-sorrow-and-extinction/">Februar </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-februar-the-men-open-your-heart/">März </a>| <a href="http://neonliberal.at/neonliberal-platte-des-monats-april-dr-john-locked-down/">April </a>| Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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