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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Elon Musk verirrt sich auf seiner KI-„Odyssee“ – und erntet viel Spott</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André Gabriel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 17:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/musk-verirrt-sich-auf-ki-odyssee/">Elon Musk verirrt sich auf seiner KI-„Odyssee“ – und erntet viel Spott</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Elon Musk ist kein Fan der neuesten „Odyssee“-Verfilmung. Das hat der Tech-Milliardär mehrfach zum Ausdruck gebracht – auf seine gewohnt uncharmante Art. Jetzt ist die erste Episode seiner KI-Version der „Odyssee“ erschienen. Und das Internet schwappt vor lauter Spott nur so über. Ein Kommentar. Was Elon Musk im Sommer 2026 angekündigt hat, ist Realität: „Schaut [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/musk-verirrt-sich-auf-ki-odyssee/">Elon Musk verirrt sich auf seiner KI-„Odyssee“ – und erntet viel Spott</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/musk-verirrt-sich-auf-ki-odyssee/">Elon Musk verirrt sich auf seiner KI-„Odyssee“ – und erntet viel Spott</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/ki-odyssee-musk-grok.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Odyssee Musk Grok" decoding="async" /></p>
<p><strong>Elon Musk ist kein Fan der neuesten „Odyssee“-Verfilmung. Das hat der Tech-Milliardär mehrfach zum Ausdruck gebracht – auf seine gewohnt uncharmante Art. Jetzt ist die erste Episode seiner KI-Version der „Odyssee“ erschienen. Und das Internet schwappt vor lauter Spott nur so über. Ein Kommentar.</strong></p>
<p><span id="more-321761136"></span></p>
<p>Was Elon Musk im Sommer 2026 angekündigt hat, ist Realität: „Schaut euch Episode 1 unserer ‚Odyssey‘-Serie an, die wir mit Grok Imagine gemacht haben“, heißt es auf X (ehemals Twitter). Knapp über sieben Minuten wurden veröffentlicht. Mit dem Hinweis: „Lasst uns in den Kommentaren wissen, ob ihr einen ausführlichen Einblick in die Entstehung haben wollt!“ Doch die <strong>Kommentare gehen in eine ganz andere Richtung</strong>: Unverständnis und Häme.</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="en">Watch Episode 1 of our Odyssey series made with Grok Imagine.</p>
<p>Let us know in the comments if you&#8217;d like a full breakdown of how it was done!</p>
<p>Creative collaboration with @WonderStudiosX and director Dev Walker @glumlot_ https://t.co/xpgpkqSCpq</p>
<p>— Grok Imagine (@imagine) <a href="https://x.com/imagine/status/2113712964419063911?ref_src=twsrc%5Etfw">October 23, 2026</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<h2>Wie sich Musk über Hollywood stellt</h2>
<p>Christopher Nolan, einer der renommiertesten Regisseure überhaupt, hat das antike Epos „Odyssee“ von Homer adaptiert. Sein <strong>Film wurde überwiegend positiv bewertet</strong> – bei <a href="https://www.rottentomatoes.com/m/the_odyssey_2026" target="_blank" rel="noopener">Rotten Tomatoes</a> liegt der Kritiker- und Zuschauer-Score im Mittel bei 95 Prozent (Stand: 28. Oktober 2026) – und konnte auch an den Kassen immens überzeugen.</p>
<p>Und Elon Musk? Der <a href="https://x.com/HomerPavlos/status/2073819883507241399" target="_blank" rel="noopener">bezeichnete den Film als „woke“ und Nolan als „Wurm“</a>. Zudem <strong>warf er ihm Ungenauigkeit vor</strong> und <a href="https://x.com/elonmusk/status/2079758604656316619" target="_blank" rel="noopener">versprach eine „historisch akkurate“ Version</a> von Grok Imagine. Dabei handelt es sich um einen KI-gestützten Bild- und Videogenerator, der in den Chatbot Grok und die Plattform X integriert ist.</p>
<p>Die KI-generierte Folge ist in „kreativer Zusammenarbeit“ mit Wonder Studios und Regisseur Dev Walker entstanden, die sich beide auf die <strong>Filmproduktion mittels künstlicher Intelligenz</strong> spezialisiert haben. Zusammen mit kommenden Episoden soll ein Ergebnis in Spielfilmlänge entstehen.</p>
<h2>„Das ist absoluter Müll … wie erwartet.“</h2>
<p>Schon <strong>unmittelbar nach der Ankündigung von Musk</strong> im Juli 2026 hat sich Scott Derrickson, unter anderem Regisseur von „Doctor Strange“ und „Sinister“, <a href="https://variety.com/2026/film/news/doctor-strange-director-slams-elon-musk-ai-odyssey-1236818552/" target="_blank" rel="noopener">deutlich zu Wort gemeldet</a>: „Offensichtlich hat Elon Musk keine Ahnung von Kino und mit 20 aufgehört zu lesen. Seine Meinungen zur Kunst sind wertlos.“</p>
<p>Unzählige jetzt <strong>im Netz kursierende Kommentare</strong> führen den Gedanken von Derrickson fort. So <a href="https://variety.com/2026/film/news/elon-musks-grok-ai-generated-odyssey-1236930662/#article-comments" target="_blank" rel="noopener">schreibt ein Leser</a> unter einem aktuellen <em>Variety</em>-Artikel: „KI ist mir eigentlich ziemlich egal, aber ich weiß, dass Musks Version dieser Geschichte so langweilig ist, als würde man einen Stein anstarren.“</p>
<p>Auch unter dem X-Beitrag, der die erste Episode enthält, <strong>häufen sich die negativen Meinungen</strong>. Ein User beschreibt die Folge zum Beispiel als absoluten Müll – was jedoch genau den Erwartungen entspräche. Ein anderer findet, dass sie „Elons Geschmack perfekt trifft. Völliger Mist.“</p>
<p>Worauf sich die Kritik beispielsweise bezieht: Das <strong>Ergebnis sei seelenlos</strong> und habe zu viele schnelle Schnitte (wie ein Trailer). Der Mimik würde die emotionale Tiefe fehlen und insgesamt sei es steril, generisch – gestohlen. Auch die von Musk anvisierte historische Genauigkeit wird belächelt: „Griechen auf Wikingerschiffen?“ Außerdem gäbe es „null griechische oder mykenische Wandmalereien“.</p>
<h2>Musks KI-Müll offenbart ein größeres Problem</h2>
<p>Elon Musk hat sich im hiesigen Kontext mal wieder als rassistisch und transfeindlich gezeigt und erneut bewiesen, wie grundlegend absurd seine Denkweise oft ist. Über Letzteres könnte man zufrieden lachen, denn mit seiner „Odyssee“ hat er sich selbst einen <strong>weiteren verdienten Image-Schwerthieb</strong> verpasst.</p>
<p>Doch die Episode offenbart auch ein <strong>übergeordnetes KI-Problem</strong>, das ein Kommentar treffend zusammenfasst: „Hartes Nein. KI wird nie das Talent von Schauspielern, Autoren, Regisseuren und Cuttern ersetzen.“ Nur stellt sich die Frage: Wird KI das wirklich nicht oder hoffen wir nur darauf?</p>
<p>Denn die Entwicklung hat eine klare Richtung: hin zu <strong>mehr KI-Output im künstlerischen Bereich und im Entertainment</strong>. Ein Beispiel ist „The Arc“. Die Science-Fiction-Serie wurde komplett mit KI realisiert – und zwar <a href="https://www.businessinsider.de/tech/ki-generierte-serie-the-arc-so-viel-hat-die-produktion-gekostet/" target="_blank" rel="noopener">mit Credits im Wert von rund 38.000 US-Dollar</a>.</p>
<p>Das zeigt, dass KI-generierte Unterhaltung <strong>keine reine Spielerei am heimischen Computer</strong> ist. Stattdessen wird viel Geld investiert – aber immer noch wesentlich weniger verglichen mit traditionellen Produktionen.</p>
<p>Und: <strong>Künstliche Intelligenz wird auch hier immer besser</strong>. Wo stehen wir also in einem Jahr … in zwei Jahren … und so weiter? Gerade denke ich an all die Videotheken, die wegen des Streamingbooms schließen mussten.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/23/tesla-und-spacex-mit-gigantischer-fusion-zum-tech-imperium/">Tesla und SpaceX: Mit gigantischer Fusion zum Tech-Imperium? </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/09/filme-und-videos-mit-ki-uebersetzungen/">Immer mehr Filme und Videos mit KI-Übersetzungen – Zuschauer genervt </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/04/13/elon-musk-der-groesste-seifenblasenhaendler-der-welt/">Elon Musk: Der größte Seifenblasenhändler der Welt </a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/01/08/grok-elon-musk-industrialisiert-sexuelle-belaestigung/">Grok: Elon Musk industrialisiert sexuelle Belästigung </a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/musk-verirrt-sich-auf-ki-odyssee/">Elon Musk verirrt sich auf seiner KI-„Odyssee“ – und erntet viel Spott</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>E-Ente gut, alles gut? Citroën entsagt Automobil-Größenwahn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
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<p>Autos werden seit Jahren immer größer, schwerer und teurer. Citroën will künftig den umgekehrten Weg einschlagen. Auf dem Pariser Autosalon 2026 zeigte das Unternehmen mit dem 2CV Concept einen Ausblick auf eine E-Ente, die 2028 als Serienmodell vorgestellt werden soll. Der Ansatz ist erfrischend. Ob daraus mehr als Automobilromantik wird, entscheiden letztlich aber nicht Designskizzen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/e-ente-gut-alles-gut-citroen-entsagt-automobil-groessenwahn/">E-Ente gut, alles gut? Citroën entsagt Automobil-Größenwahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/e-ente.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="E-Ente Citroën 2CV Elektroauto E-Auto" decoding="async" /></p>
<p><strong>Autos werden seit Jahren immer größer, schwerer und teurer. Citroën will künftig den umgekehrten Weg einschlagen. Auf dem Pariser Autosalon 2026 zeigte das Unternehmen mit dem 2CV Concept einen Ausblick auf eine E-Ente, die 2028 als Serienmodell vorgestellt werden soll. Der Ansatz ist erfrischend. Ob daraus mehr als Automobilromantik wird, entscheiden letztlich aber nicht Designskizzen, sondern Gewicht, Reichweite und der Preis. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321760924"></span></p>
<h2>2CV: Citroën will Ente als Elektroauto zurückbringen</h2>
<ul>
<li>Der französische Autoklassiker Citroën 2CV wird in Deutschland als Anspielung auf das Design liebevoll auch „Ente” genannt. Kaum ein anderes Fahrzeug steht so sehr für eine <strong>unkomplizierte Mobilität und Individualität</strong>. Allenfalls der VW Käfer genießt einen vergleichbaren Kultstatus. Nun will Citroën dem Geist der historischen Ente neues Leben einhauchen – und zwar als Elektroauto. Auf der Bühne des Pariser Autosalons 2026 präsentierte der Autobauer mit dem 2CV Concept einen Ausblick auf ein E-Serienmodell, das voraussichtlich 2028 vorgestellt wird.</li>
<li>Citroën zufolge ist das Ziel nicht, den historischen 2CV eins zu eins in die Gegenwart zu übertragen. Die Entwickler wollen vielmehr jene Eigenschaften neu interpretieren, die den Erfolg der Original-Ente ausgemacht haben. Will heißen: Einfachheit, Erschwinglichkeit, Vielseitigkeit und eine gewisse Leichtigkeit. Der historische 2CV wurde 1948 vorgestellt und entstand ursprünglich als pragmatisches Alltagsfahrzeug für die breite Masse. Das neue Konzeptfahrzeug soll veranschaulichen, dass <strong>(E-)Autos nicht zwangsläufig groß, schwer und teuer sein müssen</strong>.</li>
<li>Mit einer Länge von gerade einmal 3,76 Metern ist das Konzeptfahrzeug der E-Ente <strong>sogar kürzer als ihr historisches Vorbild</strong>. Damit wäre der elektrische 2CV auch kleiner als der <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/04/vw-id-polo-startet-ab-24-995-euro/">ID.Polo</a> von VW und der Citroën C3, die als E-Kleinstwagen gelten. Übrigens: Auch Hersteller wie Volkswagen (ID.Buzz), Renault (R4 und R5) sowie Fiat (Panda) setzen bei neuen Stromern auf einen gewissen Kultstatus. Der Unterschied: Die neue E-Ente soll nicht mal eine Tonne wiegen. Beim Konzeptfahrzeug wurden Karosserieelemente, Stoßdämpfer und andere Elemente so gestaltet, dass sie sich einfacher produzieren und reparieren lassen.</li>
</ul>
<h2>Citroën bricht mit Automobil-Größenwahn</h2>
<p>Ein Elektroauto, das keine Tonne wiegen und 2028 für rund 15.000 Euro auf den Markt kommen soll? Mit diesem Versprechen wagt Citroën sowohl eine Kampfansage als auch einen <strong>Gegenentwurf zum aktuellen Automobil-Größenwahn</strong>. Zum Vergleich: Die kleinsten und günstigsten Stromer wie von Dacia, Renault oder VW wiegen 200 bis 500 Kilogramm mehr. Der Enten-Ansatz ist vor diesem Hintergrund erfrischend, könnte aber auch ein Marketing-Stunt sein. Denn so charmant die Idee ist, so wenig lässt sich bislang beurteilen, ob die Neuauflage tatsächlich hält, was ihre historische Namensgeberin verspricht.</p>
<p>Immerhin ist ein solches Leichtgewicht <strong>technisch durchaus realistisch</strong>. Weniger Masse ermöglicht eine kleinere Batterie, senkt die Kosten und reduziert den Energiebedarf. Der Haken: Auch die Reichweite dürfte darunter leiden. Je nach Akkugröße und Verbrauch könnten etwa 100 bis 200 Kilometer drin sein. Für viele Alltagsfahrten wäre das absolut ausreichend; für regelmäßige Langstrecken nicht. Die durchschnittliche Pendlerstrecke in Deutschland liegt derweil bei rund <a href="https://www.allianzdirect.de/kfz-versicherung/pendeln-zur-arbeit-statistiken/durchschnittliche-pendelzeit-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">18 Kilometern</a>. Nicht jeder braucht also einen rollenden Batteriespeicher für die Fahrt zum Bäcker oder zur Arbeit.</p>
<p>Entscheidend wird aber sein, ob Citroën die E-Einfachheit nicht nur als Designidee, sondern als Konstruktionsprinzip ernst nimmt. Leicht reparierbare Bauteile und eine überschaubare Technik wären zwar ein echter Fortschritt gegenüber Autos, bei denen schon ein kleiner Schaden zum kostspieligen Werkstattbesuch wird. Die Vergangenheit darf aber auch nicht zu einem Freifahrtschein für technische Kompromisse werden. Oder: Die neue <strong>E-Ente darf durchaus schrullig sein</strong>, muss aber auch in der Praxis überzeugen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Citroën-Chef Xavier Chardon</strong> in einem <a href="https://www.media.stellantis.com/de-de/citroen/press/citroen-2cv-concept-zeit-fuer-ein-wiedersehen-mit-der-ente" target="_blank" rel="noopener">Statement</a> zur neuen E-Ente: „Den 2CV neu zu erfinden bedeutet nicht, ein Auto der Vergangenheit zu kopieren. Es bedeutet, die Eigenschaften neu zu interpretieren, die ihn einst einzigartig gemacht haben: seine Einfachheit, seine Zugänglichkeit und die Freiheit, die er seinen Nutzern schenkte. Mit dem 2CV Concept übertragen wir diesen Geist in die Gegenwart, um Elektromobilität einfacher, menschlicher und begehrenswerter zu machen. (…) Die Idee dahinter ist jedoch dieselbe geblieben: das Leben mit Citroën schöner zu machen.”</li>
<li><strong>Auto-Nerd, Historiker und Motor1-Chefredakteur Roland Hildebrandt</strong> lässt seiner Euphorie in einem <a href="https://de.linkedin.com/posts/roland-hildebrandt-32164525b_grenzenlose-begeisterung-in-unserer-redaktion-activity-7515097651651031040--Nj-" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn-Beitrag</a> freien Lauf: „Grenzenlose Begeisterung in unserer Redaktion für die Neo-Ente. (…) Das Zielgewicht liegt bei rund einer Tonne. Weniger Masse bedeutet eine kleinere und kostengünstigere Batterie, eine auf den Alltag zugeschnittene Reichweite und niedrige Betriebskosten. (…). Ich bin gespannt, was in der Serie übrig bleiben wird. Hoffentlich viel. Motto: Ente gut, alles gut.”</li>
<li><strong>CarExpert-Journalist Max Davies</strong> hat <a href="https://origin.carexpert.com.au/opinion/2026-paris-motor-show-the-carexpert-teams-favourite-reveals" target="_blank" rel="noopener">gemischte Gefühle</a>: „Meiner Meinung nach wird dem 2CV mit der Bezeichnung Konzeptfahrzeug wirklich nicht gerecht; ich halte ihn eher für ein abstraktes Kunstwerk oder vielleicht sogar für etwas, das in einer satirischen Rubrik über Fahrzeugumbauten in der alten Top Gear-Sendung hätte vorkommen können. (…) Der Innenraum des neuen Modells ist so chaotisch, dass er fast schon überreizend wirkt, und doch kann ich nicht anders, als mich auf eine irgendwie schräge Art davon angezogen zu fühlen. Gut gemacht, Citroën.”</li>
</ul>
<h2>Ist die E-Ente alltagstauglich?</h2>
<p>Noch ist die E-Ente ein reines Konzeptfahrzeug und damit allenfalls ein <strong>watschelndes Versprechen auf vier Rädern</strong>. Denn bis zur Serienversion kann sich noch vieles ändern. Darunter: Gewicht, Design, Ausstattung und nicht zuletzt der Preis. Citroën will die elektrische Ente zwar 2028 vorstellen, in Europa produzieren lassen und rund <strong>15.000 Euro als Einstiegspreis</strong> anpeilen. Ob die Rechnung aufgeht, hängt aber davon ab, ob und wie sich die Idee in der Realität umsetzen lässt.</p>
<p>Indes: Dass Citroën auf ein kleines E-Auto setzt, ist angesichts des Branchentrends zu immer größeren, schwereren und teureren Autos fast schon wohltuend. Denn die elektrische Enten-Neuinterpretation <strong>könnte eine Marktlücke schließen</strong>. Vorausgesetzt, sie bleibt auch für Menschen erschwinglich, die kein Eigenheim mit Wallbox besitzen. Aktueller Wermutstropfen: Zu Batterie, Leistung und Reichweite schweigt der Hersteller bislang. Ein Langstreckenauto darf niemand erwarten; wichtiger wäre aber ohnehin, dass die E-Ente im Alltag überzeugt.</p>
<p>Frühestens 2028 wird sich zeigen, ob Citroën aus seiner nostalgischen Idee ein überzeugendes Serienauto machen kann oder lediglich ein hübsches Stück Automobilromantik auf vier Räder stellt. Vor allem bei der Reichweite dürfte der Spagat zwischen einem niedrigen Gewicht, einem günstigen Preis und der Alltagstauglichkeit anspruchsvoll werden. Gelingt er, könnte die E-Ente daran erinnern, dass <strong>Fortschritt nicht zwangsläufig immer mehr von allem bedeuten muss</strong>. Manchmal wäre weniger tatsächlich mehr – sofern am Ende nicht ausgerechnet an den entscheidenden Stellen gespart wurde.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/27/php-panne-offenbart-gigantischen-rattenschwanz/">PHP-Panne offenbart gigantischen KI-Rattenschwanz – Probleme längst nicht ausgestanden</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/26/anthropic-ki-will-dich-vom-denken-befreien-zu-welchem-preis/">Anthropic-KI will dich vom Denken befreien – zu welchem Preis?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/23/tesla-und-spacex-mit-gigantischer-fusion-zum-tech-imperium/">Tesla und SpaceX: Mit gigantischer Fusion zum Tech-Imperium?<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/22/ki-statt-junior-warum-der-berufseinstieg-immer-schwieriger-wird/">KI statt Junior? Warum der Berufseinstieg immer schwieriger wird</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/e-ente-gut-alles-gut-citroen-entsagt-automobil-groessenwahn/">E-Ente gut, alles gut? Citroën entsagt Automobil-Größenwahn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>Was ist die beste KI-CRM für Mittelstand und Enterprise?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 08:30:29 +0000</pubDate>
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<p>Ein KI-CRM soll mehr leisten als Kundendaten zu speichern. Es soll Vertrieb, Marketing und Service auf einem gemeinsamen Datenmodell steuern und Aufgaben selbst erledigen. Creatio verfolgt genau diesen Ansatz mit einer agentischen CRM-Suite, in der KI in allen Tarifen enthalten ist. Was ein KI-CRM von klassischer CRM-Software unterscheidet Klassische CRM-Systeme erfassen Kontakte, Deals und Tickets [&#8230;]</p>
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<p><strong>Ein KI-CRM soll mehr leisten als Kundendaten zu speichern. Es soll Vertrieb, Marketing und Service auf einem gemeinsamen Datenmodell steuern und Aufgaben selbst erledigen. <a href="https://www.creatio.com/de/crm" target="_blank" rel="nofollow noopener">Creatio</a> verfolgt genau diesen Ansatz mit einer agentischen CRM-Suite, in der KI in allen Tarifen enthalten ist.</strong></p>
<p><span id="more-321725952"></span></p>
<h2>Was ein KI-CRM von klassischer CRM-Software unterscheidet</h2>
<p>Klassische CRM-Systeme erfassen Kontakte, Deals und Tickets und liefern danach Auswertungen. Ein KI-CRM setzt einen Schritt davor an: Es bewertet Chancen, erkennt Risiken und löst Folgeaktionen aus. Creatio beschreibt diesen Wandel als Übergang von einem Werkzeug zur Datenverwaltung hin zu einem System, das Entscheidungen und deren Umsetzung aktiv steuert.</p>
<p>Dafür greifen drei Arten von KI ineinander. Erst die Kombination entscheidet darüber, ob ein System nur Vorschläge macht oder Arbeit tatsächlich abnimmt:</p>
<ul>
<li><strong>Generative KI</strong> formuliert E-Mails, Angebotstexte und Zusammenfassungen von Gesprächen.</li>
<li><strong>Prädiktive KI</strong> bewertet Leads, erkennt Abwanderungsrisiken und erstellt Verkaufsprognosen.</li>
<li><strong>Agentische KI</strong> führt Aktionen aus, aktualisiert Datensätze und stößt Workflows an.</li>
</ul>
<p>Creatio verbindet alle drei Ebenen in einer Architektur. Nach Angaben des Anbieters kennt die eingebaute KI sämtliche Datenobjekte, Beziehungen und Geschäftsprozesse im System. Das ist bei der Auswahl ein wichtiger Punkt, denn KI, die auf lückenhaften oder isolierten Daten arbeitet, liefert schwächere Ergebnisse.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://www.creatio.com/de/crm" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">ZUR KI-CRM-PLATTFORM VON CREATIO</a>
<h2>Warum KI-Agenten den Unterschied machen</h2>
<p>Ein CRM mit KI-Agenten geht über einen Chatbot hinaus, der nur Fragen beantwortet. Agenten nehmen Informationen aus Systemen wahr, planen Schritte, nutzen Werkzeuge und führen Aufgaben selbstständig aus. Was das konkret bedeutet, erklärt der Creatio-Glossarartikel zu <a href="https://www.creatio.com/de/glossary/ai-agents" target="_blank" rel="nofollow noopener">KI-Agenten</a>.</p>
<p>Die Marktprognosen zeigen die Richtung. Gartner erwartet, dass KI-Agenten bis 2029 autonom 80 % der gängigen Kundenserviceanfragen ohne menschliches Eingreifen lösen. Für Teams heißt das: Standardaufgaben laufen im Hintergrund, und Mitarbeitende konzentrieren sich auf Gespräche, die Urteilsvermögen verlangen.</p>
<p>Entscheidend ist die Rollenteilung. Creatio setzt nicht auf einen Allzweck-Bot, sondern auf vorkonfigurierte Agenten für einzelne Funktionen. Im Vertrieb gehören dazu unter anderem:</p>
<ul>
<li>ein Kundenrecherche-Agent, der Accounts mit Informationen anreichert</li>
<li>ein Angebotserstellungs-Agent, der Angebote auf Anfrage erstellt</li>
<li>ein Besprechungsvorbereitungs-Agent, der den Kundenkontext vor Terminen zusammenfasst</li>
<li>ein Next-Best-Step-Agent, der den nächsten sinnvollen Schritt im Deal vorschlägt</li>
<li>ein CRM-Daten-Update-Agent, der Einträge aktuell hält</li>
</ul>
<h2>Vertrieb, Marketing und Service auf einer Plattform</h2>
<p>Creatio bündelt die CRM-Bereiche in einer Suite. Creatio Sales übernimmt Pipeline, Opportunity Scoring und Vertragsmanagement, Creatio Marketing Segmentierung und Kampagnen, Creatio Service das Case-Management. Alle drei greifen auf dasselbe Datenmodell zu. Dadurch arbeiten die Abteilungen nicht mit unterschiedlichen Kundenständen.</p>
<p>Typische Stärken der Plattform im Überblick:</p>
<ul>
<li>360°-Kundenansicht mit Kontakten, Interaktionen und Aktivitäten aller Abteilungen</li>
<li>Lead- und Opportunity-Management mit Bewertung und Priorisierung</li>
<li>Case-Management mit SLA-Tracking und Eskalationsregeln</li>
<li>KI-Command-Center zur zentralen Steuerung aller Agenten und Skills</li>
<li>Eingebettete Agenten in Outlook, Teams und Kalender, ohne Systemwechsel</li>
</ul>
<p>Ein weiterer Pluspunkt ist der No-Code-Anteil. Workflows, Oberflächen und Automatisierungen lassen sich mit visuellen Werkzeugen und natürlicher Sprache anpassen. Creatio gibt an, dass bestehende CRM-Workflows in wenigen Minuten angepasst werden können. Laut Anbieter sinkt dadurch die Last für die IT-Abteilung.</p>
<h2>Branchen, Integrationen und Betrieb</h2>
<p>Für Branchen wie Bankwesen, Versicherung, Fertigung oder Telekommunikation bietet Creatio nach eigenen Angaben über 20 branchenspezifische Lösungen. Dazu kommen mehr als 700 Anwendungen und vorgefertigte Konnektoren im Marketplace, mit denen sich der bestehende Technologie-Stack anbinden lässt.</p>
<p>Beim Betrieb nennt Creatio Cloud- und On-Premise-Varianten, eine unbegrenzte Nutzerzahl sowie regionale Datenspeicherung. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören rollenbasierter Zugriff, Datenverschlüsselung und Prüfprotokolle. Für Unternehmen mit strengen Compliance-Vorgaben ist das ein zentrales Auswahlkriterium.</p>
<p>Belege liefert der Anbieter selbst. Laut einer Studie von Nucleus Research, die Creatio veröffentlicht, haben Behörden mit Creatio Projekte um 88 % schneller umgesetzt. Finanzinstitute führten neue Workflows bis zu 70 % schneller ein. Diese Zahlen stammen aus Anbieterpublikationen, sollten also im eigenen Projekt überprüft werden.</p>
<h2>Preise: KI ist ohne Aufpreis enthalten</h2>
<p><a href="https://www.creatio.com/de/crm" target="_blank" rel="nofollow noopener">Creatio</a> arbeitet mit einem modularen Preismodell. Bezahlt werden nur die Apps und Komponenten, die tatsächlich genutzt werden. Die KI-Funktionen, also prädiktive, generative und agentische KI, sind laut Anbieter in jedem Tarif ohne Zusatzkosten enthalten. Viele Wettbewerber verkaufen KI dagegen als Add-on. Wer Angebote etablierter Anbieter wie Salesforce, Oracle oder SAP vergleicht, sollte deshalb immer die Gesamtkosten inklusive KI gegenüberstellen.</p>
<p>Eine kostenlose Testversion gibt es bei Creatio nicht. Stattdessen lässt sich eine Live-Demo anfragen, die sich eignet, um Agenten und Workflows an konkreten Prozessen zu prüfen.</p>
<h2>Für wen sich Creatio lohnt</h2>
<p>Creatio passt zu mittelständischen und großen Unternehmen, die CRM, Workflow-Automatisierung und KI-Agenten auf einer Plattform betreiben wollen. Besonders dort, wo Vertrieb, Marketing und Service bisher mit getrennten Datenständen arbeiten, bringt das gemeinsame Datenmodell einen klaren Nutzen.</p>
<p>Wer prüfen will, ob die Agenten zu den eigenen Abläufen passen, sollte eine <a href="https://www.creatio.com/de/crm" target="_blank" rel="nofollow noopener">Live-Demo anfragen</a> und konkrete Anwendungsfälle aus Vertrieb, Marketing oder Service mitbringen. So lässt sich der Nutzen an den eigenen Zahlen messen, statt sich auf Versprechen zu verlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://www.creatio.com/de/glossary/ai-crm" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">MEHR ZUM KI-CRM ERFAHREN</a>
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		<item>
		<title>Unerschöpfliche Energie unter unseren Füßen: Diese Erfindung könnte alles verändern</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/tiefengeothermie-erdwaerme/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 04:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Kostenlose Erdwärme liegt direkt unter unseren Füßen, doch der Zugang war bislang teuer und aufwendig. Ein erfolgreicher Praxistest zeigt nun, wie ein einfaches Vakuum-Bohrloch die klassische Tiefengeothermie verändern könnte. Das neue System funktioniert wie eine große Thermoskanne im Erdreich und bringt heißes Wasser direkt an die Oberfläche. Erneuerbare Wärme kommt nicht nur von der Sonne, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/28/tiefengeothermie-erdwaerme/">Unerschöpfliche Energie unter unseren Füßen: Diese Erfindung könnte alles verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/tiefengeothermie.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Tiefengeothermie, Energie, Energieversorgung, Nachhaltigkeit, Erdwärme" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Kostenlose Erdwärme liegt direkt unter unseren Füßen, doch der Zugang war bislang teuer und aufwendig. Ein erfolgreicher Praxistest zeigt nun, wie ein einfaches Vakuum-Bohrloch die klassische Tiefengeothermie verändern könnte. Das neue System funktioniert wie eine große Thermoskanne im Erdreich und bringt heißes Wasser direkt an die Oberfläche.</strong><br />
<span id="more-321650746"></span></p>
<p>Erneuerbare Wärme kommt nicht nur von der Sonne, sondern existiert auch tief unter unseren Füßen. Doch der Zugang zu dieser Quelle war bislang sehr aufwendig. Am Forschungsstandort Groß Schönebeck nördlich von Berlin demonstriert <a href="https://www.gfz.de/presse/meldungen/detailansicht/erfolgreicher-einsatz-einer-neuen-geothermie-technologie-fuer-stabile-lokale-und-erneuerbare-waerme" target="_blank" rel="noopener">ein Praxistest</a> der dänischen Green Therma A/S und des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung einen neuen Ansatz für tiefe Geothermie. Ziel der Entwickler ist es, Energie aus mehr als 3.000 Metern Tiefe zu gewinnen, ohne auf natürliche Grundwasservorkommen angewiesen zu sein.</p>
<p>Denn klassische Tiefengeothermie hat oft ein großes Problem. Sie benötigt sogenanntes Formationswasser. Dabei handelt es sich um tief im Gestein liegendes, natürliches Heißwasser. Fehlen diese unterirdischen Seen, bleibt die Erdwärme ungenutzt. Die geschlossene Zirkulationslösung von Green Therma soll dieses Hindernis komplett umgehen. Das Verfahren nutzt lediglich ein einziges bestehendes Bohrloch und lässt das Wasser in einem geschlossenen Ring kreisen.</p>
<h2>Tiefengeothermie: So funktioniert die Vakuum-Bohrung</h2>
<p>Das technische Herzstück der Anlage trägt den Namen „DualVac“. Die Funktionsweise erinnert an eine gewöhnliche Thermoskanne. Das System pumpt kaltes Wasser in der äußeren Schicht eines Doppelrohrs drei Kilometer tief in den Boden. In dieser Tiefe herrscht eine Gesteinstemperatur von rund 130 Grad Celsius, die das Wasser stark erhitzt. Anschließend fließt es durch ein innen liegendes Rohr wieder nach oben.</p>
<p>Damit das Wasser auf dem Rückweg keine Wärme an das umliegende Gestein verliert, ist das innere Rohr vakuumisoliert. Im ersten Versuchsaufbau konnte der Ansatz die Projektteilnehmer überzeugen. Das Wasser kam am Bohrlochkopf mit etwa 70 bis 80 Grad Celsius an. Das bedeutet, dass die Temperatur ausreicht, um Fernwärmenetze direkt zu versorgen. Der Einsatz teurer Wärmepumpen an der Oberfläche entfällt vollständig. Gleichzeitig soll der Stromverbrauch für den Betrieb der Zirkulationspumpen äußerst gering sein. Die genaue Temperatur hängt derweil von der Fließgeschwindigkeit ab.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil betrifft den Gewässerschutz. Da das Wasser dauerhaft im Rohr verbleibt und keine Flüssigkeit aus dem Erdreich entnommen wird, verändert sich der unterirdische Wasserhaushalt nicht. Das erlaubt eine flexible Standortwahl. Egal, ob direkt am Rande von Großstädten oder in Industriegebieten, wo Wärme dringend gebraucht wird.</p>
<h2>Von der Testbohrung nach Dänemark: Potenzial und offene Fragen</h2>
<p>Für das 2023 gegründete Unternehmen Green Therma geht es mit dem neuen Ansatz nun in die Praxis. Für ein Fernwärmeprojekt im dänischen Aalborg sicherten sich die Entwickler bereits einen 30-jährigen Wärmeabnahmevertrag. Die eigentlichen Bohrarbeiten sind für Anfang 2027 geplant, um das System für eine verlässliche Grundlastenergie rund um die Uhr vorzubereiten. Jørgen Peter Rasmussen, Gründer und CEO von Green Therma, dazu:</p>
<blockquote><p>Die Wärme ist bereits da, direkt unter unseren Füßen. Wir müssen diese enorme natürliche Ressource besser nutzen und sie dorthin bringen, wo Menschen und Industrie sie benötigen. Was wir in Groß Schönebeck demonstriert haben, zeigt, dass wir auf tiefe geothermische Wärme zugreifen und sie bei Temperaturen an die Oberfläche bringen können, die direkt und ohne Wärmepumpen genutzt werden können.</p></blockquote>
<p>Doch noch ist Vorsicht angebracht. Denn bisher fehlen umfassende Daten zur Langzeitleistung, zur Systemstabilität und zum Wärmeentnahmepotenzial unter verschiedenen Betriebsbedingungen. Zudem war die Testbohrung in Groß Schönebeck nur leicht abgeknickt und wies keine lange horizontale Strecke im heißen Gestein auf.</p>
<p><b>Auch interessant:</b></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/14/vehicle-to-load/">Vehicle-to-Load: So nutzt du dein E-Auto als Powerbank</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/03/klimaschaeden-durch-solarstrom-abgewendet/">250 Milliarden Euro Klimaschäden durch Solarstrom abgewendet</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/fraunhofer-ise-solar-dachziegel-matrix-technologie/">Solar-Dachziegel mit Matrix-Technologie – für doppelte Leistung bei Schatten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/cloud-edge-enhancement-wolken-effekt-solaranlagen/">Cloud Edge Enhancement: Wolken-Effekt pusht Solaranlagen über Nennleistung</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Digitalisierung: Diese Länder sind am besten vernetzt – Deutschland abgeschlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 19:14:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Ohne Internet geht im Alltag kaum noch etwas, und die Digitalisierung kann den Menschen das Leben erleichtern. Ein paar Beispiele: Arbeiten im Homeoffice, WLAN in Bus und Bahn, Termine für Ämter online vereinbaren oder Formulare sogar im Internet ausfüllen. Wie gut die Menschen weltweit vernetzt sind, unterscheidet sich je nach Region enorm. Eine Internetverbindung und [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/smart-city.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Smart City Digitalisierung" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Ohne Internet geht im Alltag kaum noch etwas, und die Digitalisierung kann den Menschen das Leben erleichtern. Ein paar Beispiele: Arbeiten im Homeoffice, WLAN in Bus und Bahn, Termine für Ämter online vereinbaren oder Formulare sogar im Internet ausfüllen. Wie gut die Menschen weltweit vernetzt sind, unterscheidet sich je nach Region enorm.</strong><span id="more-321664798"></span></p>
<p>Eine Internetverbindung und digitale Vernetzung sind schon lange kein Luxus mehr, sondern entscheiden über Bildung, Handel und Bürokratie. Die Digitalisierung ist essentiell für das Leben der Bürger eines Landes. Doch ein Anschluss alleine reicht nicht aus – er muss auch noch bezahlbar sein und überhaupt erst genutzt werden. Genau diese Aspekte werden in einem internationalen Index erfasst, in dessen Rahmen 159 Länder und Regionen verglichen werden.</p>
<h2>Deutschland bei der Digitalisierung abgeschlagen</h2>
<p>Der <a href="https://www.itu.int/itu-d/reports/statistics/idi2026/" target="_blank" rel="noopener">ICT Development Index 2026</a> wurde von der Internationalen Fernmeldeunion ITU erstellt, einer Organisation der Vereinten Nationen. Er misst zehn verschiedene Indikatoren, unter anderem die Netzabdeckung, den Internetzugang und seine Nutzung, den Datenverbrauch und die Bezahlbarkeit. Wichtig ist aber auch, dass manche Aspekte nicht mit einbezogen werden, darunter Internetgeschwindigkeiten, digitale Kompetenzen und Onlinesicherheit.</p>
<p>Deutschland erreicht in dem Ranking 90,4 von 100 Punkten. Das klingt erstmal nicht schlecht, reicht aber nur für Rang 54. Einige unserer Nachbarländer schneiden deutlich besser ab. Polen und Österreich landen mit jeweils 96,4 Punkten gemeinsam auf Rang 15. Auch die Niederlande (94,9 Punkte), die Schweiz (93,8 Punkte) und Frankreich (91,9 Punkte) hängen die BRD ab. Insgesamt ist Europa gut aufgestellt: 35 von 42 europäischen Ländern erreichen mindestens 90 Punkte.</p>
<p>Zum Vergleich: Weltweit liegt der Durchschnitt bei 79 Punkten. Das Einkommen spielt dabei eine große Rolle, denn Staaten mit niedrigem Einkommen kommen im Schnitt auf weniger als die Hälfte der Punkte. Das Schlusslicht ist übrigens Burundi mit 25,2 Punkten. Wer es hingegen ganz nach oben geschafft hat, verraten wir in der folgenden Rangliste.</p>
<h3>Platz 9 (geteilt): Hongkong</h3>
<p>Los geht es diesmal mit Rang neun, den sich gleich drei Vertreter teilen. Der erste ist Hongkong – streng genommen kein Staat, sondern eine Sonderverwaltungszone Chinas. China selbst schafft aber nur 94,7 Punkte, während Hongkong auf <strong>97,9</strong> Punkte kommt.</p>
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		<title>Creatio vs. Salesforce: Welches Enterprise-CRM ist die bessere Wahl?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 15:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise]]></category>
		<category><![CDATA[Salesforce]]></category>
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<p>Wer ein Enterprise-CRM sucht, kommt an Salesforce kaum vorbei. Doch immer mehr mittelständische und große Unternehmen prüfen mit Salesforce-Alternativen wie Creatio, weil Kosten, Einführungsdauer und die Abhängigkeit von Entwicklern zunehmend ins Gewicht fallen. Was der Vergleich wirklich hergibt, zeigen die Fakten. Salesforce ist seit Jahrzehnten der Maßstab im Enterprise-CRM. Der Anbieter verfügt über ein großes [&#8230;]</p>
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<p><strong>Wer ein Enterprise-CRM sucht, kommt an Salesforce kaum vorbei. Doch immer mehr mittelständische und große Unternehmen prüfen mit <a href="https://www.creatio.com/de/glossary/salesforce-alternatives" target="_blank" rel="nofollow noopener">Salesforce-Alternativen</a> wie Creatio, weil Kosten, Einführungsdauer und die Abhängigkeit von Entwicklern zunehmend ins Gewicht fallen. Was der Vergleich wirklich hergibt, zeigen die Fakten.</strong></p>
<p><span id="more-321725889"></span></p>
<p>Salesforce ist seit Jahrzehnten der Maßstab im Enterprise-CRM. Der Anbieter verfügt über ein großes Portfolio aus Clouds für Vertrieb, Service, Marketing und Commerce, dazu den AppExchange-Marktplatz und eine der größten Entwickler-Communities der Branche. Wer bereits tief in dieses Ökosystem investiert hat, arbeitet damit auf einer soliden Basis.</p>
<p>Creatio verfolgt einen anderen Ansatz. Die Plattform verbindet CRM, Workflow-Automatisierung und KI-Agenten auf einem gemeinsamen Datenmodell. Laut Anbieter richtet sie sich an mittelständische und große Unternehmen, die Vertrieb, Marketing und Service steuern wollen, ohne für jede Anpassung Programmierer zu benötigen. Was ein Enterprise-CRM dafür leisten muss, beschreibt der Überblick zu <a href="https://www.creatio.com/de/glossary/enterprise-crm" target="_blank" rel="nofollow noopener">Enterprise-CRM-Software</a>: Skalierbarkeit, tiefe Integrationen, rollenbasierte Rechte und Compliance.</p>
<h2>Anpassung: Entwickler oder Fachabteilung?</h2>
<p>Der größte Unterschied liegt in der Frage, wer Prozesse anpassen kann. Salesforce bietet für einfache Konfigurationen Drag-and-drop-Werkzeuge und Salesforce Flow. Bei komplexen oder spezialisierten Anforderungen kommen bei Salesforce häufig Apex, Visualforce oder Lightning Web Components zum Einsatz. Das bindet interne Technikteams oder externe Berater und verlangt, dass der Code bei jedem Plattform-Release gepflegt wird.</p>
<p>Creatio setzt stattdessen auf visuelle No-Code-Designer. Fachanwender können Anwendungen, Workflows und Datenmodelle selbst bauen. Der Anbieter gibt an, dass Teams Workflows damit bis zu 80 Prozent schneller anpassen als mit codelastigen Alternativen. Diese Angabe stammt vom Anbieter selbst und sollte im eigenen Projekt geprüft werden.</p>
<h2>Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick</h2>
<ul>
<li><strong>Bereitstellung:</strong> Creatio ist sowohl in der Cloud als auch On-Premises verfügbar. Salesforce wird ausschließlich in der Cloud betrieben.</li>
<li><strong>Branchen:</strong> Creatio bietet nach eigenen Angaben Branchen-Workflows für mehr als 20 Branchen, darunter Banken, Versicherungen und Fertigung. Salesforce hält rund 16 dedizierte Industry Clouds bereit.</li>
<li><strong>KI:</strong> Die KI-Funktionen sind bei Creatio in jedem Produkt ohne Aufpreis enthalten. Bei Salesforce wird Agentforce als separates Paket mit eigenen, teils nutzungsbasierten Kosten verkauft.</li>
<li><strong>Integrationen:</strong> Der Creatio Marketplace umfasst laut Anbieter mehr als 700 Apps und Vorlagen. Salesforce punktet mit der deutlich größeren Auswahl im AppExchange.</li>
</ul>
<p>Vor allem die KI-Preisgestaltung wirkt sich im Alltag aus. Wer Agenten nicht nur testen, sondern flächendeckend betreiben will, kalkuliert bei nutzungsbasierten Modellen schwerer, weil die Kosten mit jeder Aktion steigen.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://www.creatio.com/de/products/pricing" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">JETZT PREISE VERGLEICHEN</a>
<h2>Implementierung: Wochen statt Jahre?</h2>
<p>Die Einführungszeit gehört zu den stärksten Argumenten für Creatio. Der Anbieter nennt für typische Implementierungen 6 bis 16 Wochen, während komplexe Salesforce-Projekte oft sechs Monate oder länger dauern. Die Zahlen stammen aus den Angaben des Anbieters, der Praxisfall dahinter ist aber konkret.</p>
<p>Der Küchenspezialist Howdens hatte einen 18 Monate laufenden Salesforce-Rollout mit einem Budget in Millionenhöhe geplant. Stattdessen setzte das Unternehmen auf Creatio und brachte die Plattform in den ersten 20 Pilot-Depots in nur zwölf Wochen zum Laufen. Laut Creatio generierte Howdens innerhalb von sechs Monaten mehr als 1.200 qualifizierte Leads und steigerte die Abschlussquote von 32 auf 38 Prozent.</p>
<p>Eine unabhängige Auswertung von Nucleus Research, die Creatio veröffentlicht hat, kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Befragt wurden Organisationen, die von Salesforce oder Microsoft zu Creatio gewechselt sind. Sie berichten von bis zu 70 Prozent schnelleren Implementierungen und 37 Prozent geringeren Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership).</p>
<h2>Gesamtkosten: Mehr als der Lizenzpreis</h2>
<p>Bei Enterprise-Software zählt nicht nur der Lizenzpreis. Bei Salesforce richten sich die Kosten nach Cloud, Edition und Nutzerzahl. Hinzu kommen Implementierung, Entwickler, Administratoren, Supportpakete und Verbrauchskosten für KI. Creatio setzt auf ein modulares Modell: Die Kernplattform und jedes CRM-Produkt lassen sich einzeln buchen, die KI-Funktionen sind inklusive. Die aktuellen Tarife findest du auf der <a href="https://www.creatio.com/de/products/pricing" target="_blank" rel="nofollow noopener">Preisseite</a>.</p>
<p>Für großflächige Rollouts bietet Creatio zusätzlich das Modell Unlimited Enterprise an. Es umfasst laut Anbieter keine Begrenzung bei Nutzern, KI-Agenten, Workflows, Anwendungen oder API-Aufrufen. Damit lässt sich der Einsatz ausweiten, ohne dass die Kosten bei jeder Erweiterung neu verhandelt werden müssen.</p>
<h2>Wo Salesforce klar vorn liegt</h2>
<p>Ein fairer Vergleich nennt auch die Stärken von Salesforce. Das AppExchange-Ökosystem ist deutlich größer, und weltweit gibt es einen riesigen Pool an zertifizierten Entwicklern, Beratern und Partneragenturen. Wer Salesforce-Clouds, Datenmodelle und Apex-Code bereits im Einsatz hat, verliert bei einem Wechsel viel Wissen, das sich nicht einfach übertragen lässt.</p>
<p>Dazu kommen klare Vorteile für Unternehmen, die stark standardisierte Prozesse im Salesforce-Umfeld betreiben:</p>
<ul>
<li>Ein breites Angebot an Drittanbieter-Apps und vorgefertigten Integrationen</li>
<li>Ein großer Markt an Salesforce-Fachkräften und Implementierungspartnern</li>
<li>Tiefe Individualisierung für komplexe, gewachsene Salesforce-Umgebungen</li>
<li>Kontinuität für Teams, die ihre Prozesse bereits vollständig auf Salesforce abgestimmt haben</li>
</ul>
<h2>Migration: ersetzen, konsolidieren oder parallel betreiben</h2>
<p>Ein Wechsel muss nicht alles oder nichts bedeuten. Creatio beschreibt drei Wege, die sich je nach Ausgangslage eignen:</p>
<ul>
<li><strong>Ersetzen:</strong> Vertrieb, Marketing und Service ziehen komplett auf Creatio um, CRM, Workflows und KI laufen auf einer Plattform.</li>
<li><strong>Konsolidieren:</strong> Salesforce bleibt dort, wo es den größten Nutzen bringt, andere Prozesse wandern zu Creatio.</li>
<li><strong>Koexistieren:</strong> Salesforce bleibt das führende System für Kundendaten, Creatio ergänzt es als KI-native Workflow- und Orchestrierungsschicht.</li>
</ul>
<p>Welcher Weg passt, hängt von der bestehenden Architektur, den technischen Ressourcen und der KI-Strategie ab. Besonders sinnvoll ist ein gezielter Pilot dort, wo Prozesse heute über mehrere Tools verteilt sind und Medienbrüche den Alltag bremsen.</p>
<h2>Fazit: Für wen sich Creatio lohnt</h2>
<p>Creatio eignet sich für Unternehmen mit fragmentierten Kunden- und Betriebsprozessen, schnellen KI-Pilotprojekten und knappen Entwicklerkapazitäten. Salesforce bleibt die passende Wahl, wenn das größte Ökosystem und tiefe Individualisierung im Vordergrund stehen.</p>
<p>Ein Praxisbeispiel zeigt, wie das im Alltag aussieht. Die Avidia Bank, eine Community-Bank mit rund drei Milliarden Dollar Bilanzsumme, ersetzte ihr Legacy-CRM durch Creatio und vereinte Firmenkredit, Personalwesen und Kundenservice auf einer Plattform. Nach eigenen Angaben erreichte die Bank in sechs Monaten, was ihre vorherige CRM-Initiative in sechs Jahren nicht geschafft hatte. Heute arbeiten 86 Prozent der Belegschaft mit Creatio.</p>
<p>Wer Salesforce und Creatio nebeneinanderstellen will, sollte mit den eigenen Prozessen beginnen und die Kosten über die gesamte Laufzeit betrachten. Eine <a href="https://www.creatio.com/de/crm" target="_blank" rel="noopener">Live-Demo ist auf Anfrage möglich</a>. Einen kostenlosen Tarif oder eine kostenlose Testversion gibt es bei Creatio nicht.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://www.creatio.com/de/crm" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">CREATIO CRM ENTDECKEN</a>
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		<item>
		<title>PHP-Panne offenbart gigantischen KI-Rattenschwanz – Probleme längst nicht ausgestanden</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/27/php-panne-offenbart-gigantischen-rattenschwanz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 10:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
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<p>Über zehn Jahre schlummerte eine kritische Lücke im PHP-Code, die Blogs, Nachrichtenportale und Online-Shops hätte gefährden können. Glücklicherweise fand bis dahin niemand einen Angriffsweg zur Ausnutzung. Erst als KI bei der Suche half, kam die PHP-Panne ans Licht. Viele Betreiber konnten ihre Websites bereits fixen. Doch die PHP-Lücken ziehen einen gigantischen Rattenschwanz nach sich. Eine [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/php-panne.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="PHP Panne Rattenschwanz Geräte KI Künstliche Intelligenz" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Über zehn Jahre schlummerte eine kritische Lücke im PHP-Code, die Blogs, Nachrichtenportale und Online-Shops hätte gefährden können. Glücklicherweise fand bis dahin niemand einen Angriffsweg zur Ausnutzung. Erst als KI bei der Suche half, kam die PHP-Panne ans Licht. Viele Betreiber konnten ihre Websites bereits fixen. Doch die PHP-Lücken ziehen einen gigantischen Rattenschwanz nach sich. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-321756035"></span></p>
<h2>Was ist PHP?</h2>
<ul>
<li>PHP ist eine Programmiersprache, die die Basis für viele Anwendungen im Internet bildet. Darunter: Blogs, große Nachrichtenportale, Content-Management-Systeme und Online-Shops. <a href="https://wordpress.com/blog/2025/04/17/wordpress-market-share/" target="_blank" rel="noopener">Schätzungen zufolge</a> werden allein mit der PHP-basierten Anwendung WordPress <strong>weltweit 400 bis 500 Millionen Websites</strong> betrieben. Auch andere bekannte Content-Management-Systeme wie Joomla! oder TYPO3 und das Lernmanagementsystem Moodle setzen auf PHP. Die Abkürzung war ursprünglich auch als „Personal Home Page Tools” bekannt. Mittlerweile steht sie für „PHP: Hypertext Preprocessor”.</li>
<li>Am 21. Oktober 2026 veröffentlichte die Sicherheitsfirma Wiz Research einen <a href="https://www.wiz.io/blog/php2shell-php-rce" target="_blank" rel="noopener">Bericht</a> über mehrere kritische PHP-Schwachstellen, die es Angreifern unter anderem ermöglichen könnten, <strong>Schadcode aus der Ferne auf betroffenen Servern auszuführen</strong>. Die Forscher hatten die Sicherheitslücken im August mithilfe von KI entdeckt und an das PHP-Team gemeldet. Betroffen sind zahlreiche Versionen, darunter auch ältere Ausgaben. Die Schwachstellen können unter anderem Websites auf Basis von WordPress, Joomla! und Drupal gefährden. Noch am Tag der Veröffentlichung stellte PHP Sicherheitsupdates bereit. Wiz empfiehlt, betroffene Systeme umgehend zu aktualisieren. Unter anderem waren <strong>auch OpenAI, Google und Microsoft</strong> an der Aufdeckung beziehungsweise an den Gegenmaßnahmen beteiligt.</li>
<li>Die als „PHP2Shell” bekannten Schwachstellen <strong>lösten auch in Deutschland Alarm aus</strong>. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stufte das Risiko mit der <a href="https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2026/2026-297981-1032.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener">Warnstufe „3 / Orange”</a> als außerordentlich hoch ein und warnte vor einem herausragenden Bedrohungspotenzial. Kriminelle könnten die Sicherheitslücken ausnutzen, um ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen und dadurch die Kontrolle über Websites zu übernehmen oder sensible Daten abzugreifen. Zahlreiche Websites wurden daraufhin vorsorglich vom Netz genommen. Inzwischen sind viele davon wieder erreichbar.</li>
</ul>
<h2>Wie KI die Cybersicherheit stärkt und gefährdet</h2>
<p>Weltuntergang, Hacker-Hype oder Job-Apokalypse? KI kann auch anders! Der PHP-Fall zeigt etwa ihren vielleicht wertvollsten Einsatzbereich. Denn KI kann dabei helfen, Gefahren aufzuspüren, an denen Menschen bislang scheitern. Indes: Binnen weniger Stunden sollen die Zugriffsversuche auf die PHP-Schwachstellen exponentiell gestiegen sein. Inzwischen ist weltweit von Millionen Versuchen die Rede. Und die <strong>Angriffswelle läuft weiter</strong>.</p>
<p>KI kann das Netz einerseits zwar sicherer machen, andererseits aber auch gefährlicher. Doch: Wer das eine feiert oder verteufelt und das jeweils andere ausblendet, hat die Technologie nicht verstanden. Besonders pikant ist, dass die Schwachstellen laut Wiz seit mehr als zehn Jahren im Code schlummerten, ohne dass ein konkreter Angriffsweg gefunden wurde. Der Fall ist damit auch ein <strong>Lehrstück zu den Grenzen menschlicher Sicherheitsforschung</strong>. Oder: Was nicht gefunden wird, lässt sich nicht beheben.</p>
<p>Dass ausgerechnet KI bei der Suche half, ist aber keine nette Erfolgsgeschichte aus dem Silicon Valley. Es ist ein Hinweis darauf, wie grundlegend sich die Spielregeln der Cybersicherheit verändern. Allerdings sollte aus dem Fund auch <strong>kein KI-Märchen</strong> werden. Denn: Die Technologie entdeckt nicht nur Lücken, sie kann andersherum auch deren Ausnutzung beschleunigen.</p>
<p>Noch grundsätzlicher ist aber die Frage, wer über diese Fähigkeiten verfügt – und wer von ihnen abhängig ist. OpenAI und andere Technologiekonzerne können mit ihren leistungsfähigsten Modellen etwa Sicherheitsprobleme aufdecken, die Staaten und Entwickler übersehen haben. Das ist zweifellos ein Gewinn, <strong>offenbart aber auch eine Machtverschiebung</strong>. Denn wenn Behörden, Krankenhäuser und staatliche Infrastrukturen davon abhängen, dass US-amerikanische Unternehmen ihre Erkenntnisse rechtzeitig weitergeben, wird die Cybersicherheit zu einer Vertrauensfrage.</p>
<p>Wer wann informiert wurde, ist etwa genauso relevant wie die Frage, warum das PHP-Sicherheitsteam nach eigenen Angaben unter strukturellen Problemen und einem Ressourcenmangel litt. Die Lösung darf deshalb nicht lauten, <strong>KI künstlich kleinzuhalten</strong>. Sie muss darin bestehen, ihre Fähigkeiten verantwortungsvoll zu nutzen, die Abwehr zu stärken und digitale Sicherheit weniger vom Wohlwollen einzelner Konzerne abhängig zu machen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Raluca Ada Popa, Leiterin von Gemini Security bei Google DeepMind</strong>, in einem Statement auf dem <a href="https://www.wiz.io/blog/php2shell-php-rce" target="_blank" rel="noopener">Wiz-Blog</a>: „Mithilfe von ‚Gemini 4 Argon‘ hat das Team von Wiz gezeigt, warum bahnbrechende KI die Cyberabwehr grundlegend verändert. Über ein Jahrzehnt lang blieben diese kritischen Sicherheitslücken unberücksichtigt, da ihre Aufdeckung und Ausnutzung unglaublich komplex waren. Wir freuen uns, dass ‚Gemini 4 Argon‘ den Sicherheitsverantwortlichen dabei hilft, diese Lücke zu schließen, indem es Sicherheitslücken aufspürt und bei deren Behebung unterstützt.”</li>
<li>In einer durchaus <a href="https://thephp.foundation/blog/2026/10/21/todays-php-security-release-and-how-were-strengthening-php-security/" target="_blank" rel="noopener">ungewöhnlichen Erklärung</a> räumt die <strong>PHP Foundation</strong> offiziell ein: „Im Jahr 2024 wurde ein potenzieller Exploit für das OOM-Problem theoretisch angenommen, es wurden jedoch keine konkreten Angriffsvektoren gefunden […] Diese Veröffentlichungen beheben zwei kritische Sicherheitslücken, die es einem nicht authentifizierten Angreifer unter bestimmten Bedingungen ermöglichen, Code auf Servern auszuführen, auf denen PHP läuft. […] Wir wollen nichts beschönigen: Die Verzögerung war ein strukturelles Versagen, das sowohl auf den Entscheidungsprozess des Sicherheitsteams als auch auf dessen Ressourcenmangel zurückzuführen war. […] Die Zunahme KI-gestützter Forschung bedeutet zudem, dass das PHP-Sicherheitsteam weitaus mehr Meldungen erhält als zuvor.”</li>
<li><strong>Thomas Caspers, Vizepräsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)</strong>, in einem <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2026/261021_PHP-kritische-Schwachstelle.html" target="_blank" rel="noopener">Statement zur PHP-Panne</a>: „Wir halten eine kurzfristige, großflächige Ausnutzung innerhalb weniger Stunden nach Erscheinen der Sicherheitsupdates für wahrscheinlich: Angreifer können diese mittels KI-gestützter Werkzeuge innerhalb kurzer Zeit analysieren und entsprechende Exploits generieren. Es besteht also unverzüglicher Handlungsbedarf!”</li>
</ul>
<h2><strong>PHP-Updates sind da, doch die Gefahr ist noch nicht vorbei</strong></h2>
<p>Die erste Aufregung rund um die PHP-Panne mag bereits allmählich abebben. Behördenportale, Klinik-Websites und viele andere Dienste sind bereits wieder online. Sicherheitsupdates stehen zur Verfügung und große Hoster konnten ihre Systeme relativ schnell absichern. Doch auch wenn viele Websites wieder erreichbar sind, ist das noch <strong>kein abschließender Beweis dafür</strong>, dass sämtliche Risiken beseitigt wurden.</p>
<p>Zudem dürfte die Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Angreifern die Arbeit erleichtern. Denn: Wer den reparierten Code mit älteren Versionen vergleicht, kann gezielt nach dem Fehler suchen. Die Warnung vor einer schnellen und großflächigen Ausnutzung war deshalb keine Panikmache, sondern leider ein durchaus realistisches Szenario. Außerdem ist das <strong>Rennen zwischen Angreifern und Verteidigern längst nicht vorbei</strong>, nur weil Startseiten wieder laden.</p>
<p>Besonders unangenehm könnte es zudem bei <strong>Geräten im privaten Haushalt</strong> werden. Denn Router, Netzwerkspeicher, Überwachungskameras und Smart-Home-Systeme sind kleine Computer mit einer eigenen Software und häufig einer webbasierten Bedienoberfläche. Sprich: Wo PHP eingesetzt wird, kann sich grundsätzlich ein ähnliches Problem ergeben wie bei großen Websites. Allerdings ist nicht automatisch jedes Gerät betroffen.</p>
<p>Entscheidend sind die tatsächlich verwendeten PHP-Versionen und Komponenten. Anders als bei einem professionell betriebenen Server hängt die Absicherung dabei oft davon ab, ob Hersteller überhaupt noch Updates bereitstellen. Oder: Während ein Hoster einen Patch einspielen kann, muss für ein Gerät häufig erst eine neue Firmware entwickelt, getestet und verteilt werden. Doch manche Hersteller <strong>lassen Nutzer älterer Produkte irgendwann schlichtweg im Stich</strong>.</p>
<p>Die Antwort auf solche Risiken darf trotzdem nicht sein, bei KI reflexartig auf die Bremse zu treten. Denn wir brauchen nicht weniger künstliche Intelligenz, sondern bessere KI – und vor allem mehr davon auf der Seite der Verteidiger. Denn <strong>Kriminelle, Hacker und autoritäre Regime werden KI sowieso nutzen</strong>, unabhängig davon, wie skeptisch demokratische Staaten ihnen gegenüberstehen.</p>
<p>Es sollte deshalb nicht darum gehen, ob KI in der Cybersicherheit eingesetzt werden soll, sondern wer sie wie schnell und mit welchen Schutzmechanismen einsetzen kann. Dafür braucht es gut ausgestattete Sicherheitsteams, verbindliche Update-Pflichten für vernetzte Geräte und einen verantwortungsvollen Umgang mit besonders leistungsfähigen Modellen. Die PHP-Lücke offenbart schließlich, wie gefährlich übersehene Fehler werden können und wie viel sicherer die digitale Welt sein könnte, wenn wir <strong>KI nicht nur als Bedrohung betrachten</strong>, sondern als Teil der Lösung.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/26/anthropic-ki-will-dich-vom-denken-befreien-zu-welchem-preis/">Anthropic-KI will dich vom Denken befreien – zu welchem Preis?</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/23/tesla-und-spacex-mit-gigantischer-fusion-zum-tech-imperium/">Tesla und SpaceX: Mit gigantischer Fusion zum Tech-Imperium?<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/22/ki-statt-junior-warum-der-berufseinstieg-immer-schwieriger-wird/">KI statt Junior? Warum der Berufseinstieg immer schwieriger wird<br />
</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/21/mega-ki-deal-wie-abhaengig-macht-sich-deutschland-von-nvidia/">Mega-KI-Deal: Wie abhängig macht sich Deutschland von Nvidia?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/27/php-panne-offenbart-gigantischen-rattenschwanz/">PHP-Panne offenbart gigantischen KI-Rattenschwanz – Probleme längst nicht ausgestanden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der 200-Fragen-Frust: Wie du Security-Fragebögen im B2B-Sales vereinfachst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
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<p>Der große Enterprise-Deal steht kurz vor dem Abschluss, doch dann kommt der Security-Fragebogen des Kunden: 200 Detailfragen zu Server-Standorten, Incident-Prozessen und Zertifizierungen. Während das Sales-Team schwitzt, sucht jemand tagelang Antworten aus verschiedenen Tools zusammen. Das geht besser: Wer Compliance wie ein skalierbares Tech-Produkt denkt, spart nicht nur Wochen an Arbeit, sondern schließt Deals deutlich schneller [&#8230;]</p>
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<p><b>Der große Enterprise-Deal steht kurz vor dem Abschluss, doch dann kommt der Security-Fragebogen des Kunden: 200 Detailfragen zu Server-Standorten, Incident-Prozessen und Zertifizierungen. Während das Sales-Team schwitzt, sucht jemand tagelang Antworten aus verschiedenen Tools zusammen. Das geht besser: Wer Compliance wie ein skalierbares Tech-Produkt denkt, spart nicht nur Wochen an Arbeit, sondern schließt Deals deutlich schneller ab.</b></p>
<h2><span id="more-321715581"></span></h2>
<p>Wer im B2B-Bereich skaliert, kennt die Situation: Am Anfang reicht den ersten Kunden meist noch eine einfache Selbstauskunft oder eine Basiszertifizierung. Doch je größer die Enterprise-Kunden werden, desto strenger prüfen deren Compliance- und Security-Teams.</p>
<p>Auf einmal entscheiden nicht mehr nur Produktfeatures oder der Preis darüber, ob ein Vertrag unterschrieben wird. Die entscheidende Frage lautet plötzlich: <i>Wie schnell und belastbar kannst du eure Sicherheits- und Governance-Prozesse nachweisen?</i></p>
<p>Sicherheits- und Compliance-Anforderungen werden damit von einem rein administrativen Thema zu einem echten Hebel im Vertriebsprozess.</p>
<h2><b>Das Problem: Jedes neue Framework wird als Silo behandelt</b></h2>
<p>Egal ob ISO 27001, SOC 2, TISAX, die DSGVO oder neue EU-Vorgaben wie NIS2 und der EU AI Act, auf den ersten Blick sieht jedes Regelwerk nach einem völlig neuen Projekt aus.</p>
<p>In der Praxis drehen sich 80 Prozent aller Anforderungen jedoch um dieselben Kernfragen:</p>
<ul>
<li>Wer hat wie und wann Zugriff auf welche Systeme?</li>
<li>Wie reagiert das Team auf Sicherheitsvorfälle?</li>
<li>Wie werden Dienstleister und Subprozessoren überprüft?</li>
<li>Welche Daten werden wo wie lange gespeichert und gelöscht?</li>
</ul>
<p>Das eigentliche Problem in den meisten Unternehmen ist deshalb nicht, dass die Antworten fehlen. Das Problem ist, dass sie verstreut sind: Der Datenschutz liegt in einer Datenbank, wie z.B. Notion oder beim Legal-Team, das ISMS für ISO 27001 im Wiki der IT, und Informationen zu Dienstleistern verteilen sich auf Excel-Listen und Ticketsysteme.</p>
<p>Wenn dann der nächste Kunde einen neuen Fragenkatalog schickt, geht das Suchen wieder von vorne los.</p>
<figure id="attachment_321716205" aria-describedby="caption-attachment-321716205" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-321716205" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/wie-du-security-frageboegen-im-b2b-sales-vereinfachst-1-1.png" alt="Wie du Security-Fragebögen im B2B-Sales vereinfachst 1" width="800" height="540" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/wie-du-security-frageboegen-im-b2b-sales-vereinfachst-1-1.png 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/wie-du-security-frageboegen-im-b2b-sales-vereinfachst-1-1-768x518.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-321716205" class="wp-caption-text">Bild: heyData</figcaption></figure>
<h2><b>Compliance als „Technische Schuld“: Die Logik der Softwareentwicklung</b></h2>
<p>Entwickler kennen das Phänomen der <i>Technical Debt</i> (technische Schuld): Wenn derselbe Code an fünf Stellen im Projekt kopiert und eingefügt wird, entsteht Chaos, sobald sich eine Funktion ändert.</p>
<p>Bei Compliance-Prozessen passiert genau dasselbe. Wenn du dein Berechtigungskonzept für die DSGVO an Stelle A beschreibst, für ein ISO-Audit an Stelle B und für den nächsten Kundenfragebogen an Stelle C, baust du organisatorische Schulden auf. Ändert sich ein interner Prozess, musst du die Dokumentation überall manuell anpassen.Tust du das nicht, widersprechen sich deine Angaben beim nächsten Audit.</p>
<p>Was schnell wachsende Teams stattdessen brauchen, ist eine <b>Single Source of Truth</b> für eure Compliance.</p>
<h2><b>„Einmal testen, mehrfach nachweisen“: Wie Multi-Framework-Mapping funktioniert</b></h2>
<p>Statt bei jedem neuen Standard das Rad neu zu erfinden, drehst du die Logik einfach um: Du dokumentierst nicht das Framework, sondern eure tatsächlichen Prozesse.</p>
<p>Dieser Ansatz nennt sich <a href="https://heydata.eu/compliance-plattform?utm_medium=paid_referral&amp;utm_campaign=security_frageboegen_2026&amp;utm_content=compliance_plattform&amp;utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="nofollow noopener">Multi-Framework-Mapping</a> und folgt einem einfachen Dreischritt:</p>
<ol>
<li><b>Controls einmal festlegen:</b> Du beschreibst deine bestehenden Maßnahmen (z. B. euer Incident-Management oder euer Zugriffskonzept) an einem zentralen Ort.</li>
<li><b>Evidenzen zentral ablegen:</b> Nachweise (wie Schulungsprotokolle oder System-Logs) werden einmalig hinterlegt.</li>
<li><b>Mappen statt Neu Erfinden:</b> Diese zentralen Maßnahmen werden den Paragrafen und Fragen der verschiedenen Standards zugeordnet.</li>
</ol>
<p><b>Ein konkretes Beispiel:</b></p>
<p>Seid ihr bereits nach <b>ISO 27001</b> zertifiziert und ein B2B-Kunde fordert nun einen Nachweis nach <b>SOC 2 Type II</b> oder bereitet sich auf <b>NIS2</b> vor, überschneiden sich die Anforderungen sehr stark. Durch das Mapping siehst du sofort: Rund <b>70 % der geforderten Controls</b>, von Zugriffskontrollen über Backup-Prozesse bis hin zur physischen Sicherheit, sind durch eure bestehende ISO-Dokumentation bereits abgedeckt.</p>
<p><b>Das Ergebnis:</b> Du musst nicht bei null anfangen, sondern schließt über eine schnelle Gap-Analyse gezielt nur noch die verbleibenden 30 % der spezifischen Lücken.</p>
<figure id="attachment_321716217" aria-describedby="caption-attachment-321716217" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-321716217" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/wie-du-security-frageboegen-im-b2b-sales-vereinfachst-2.png" alt="Wie du Security-Fragebögen im B2B-Sales vereinfachst 1" width="800" height="540" srcset="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/wie-du-security-frageboegen-im-b2b-sales-vereinfachst-2.png 800w, https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/wie-du-security-frageboegen-im-b2b-sales-vereinfachst-2-768x518.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-321716217" class="wp-caption-text">Bild: heyData</figcaption></figure>
<h2><b>Automatisierung ist gut, aber Verstand bleibt Pflicht</b></h2>
<p>Spezielle GRC-Software und intelligente Mapping-Tools können heute enorm viel Routinearbeit abnehmen: Sie verknüpfen überschneidende Anforderungen, erinnern an ablaufende Zertifikate und geben Antworten auf typische Security-Fragen auf Knopfdruck aus.</p>
<p>Aus einem tagelangen Recherche-Projekt wird so eine Aufgabe von wenigen Minuten.</p>
<p>Trotzdem gilt: Software ist die Infrastruktur, nicht das Gehirn. Ob eine Risikoeinschätzung rechtlich hält, wie der genaue Scope für ein Audit gezogen werden sollte oder wie auf spezifische Behördenanfragen reagiert wird, erfordert nach wie vor die Expertise von Fachleuten. Daher ist das Prinzip von <a href="https://heydata.eu/?utm_medium=paid_referral&amp;utm_campaign=security_frageboegen_2026&amp;utm_content=sponsored_article&amp;utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="nofollow noopener">heyData</a>: Die Software schafft das Fundament, die finale Bewertung treffen Expert:innen.</p>
<h2><b>Fazit: Compliance wird vom Bremsklotz zum Growth-Enabler</b></h2>
<p>Security-Fragebögen und Compliance-Standards müssen kein Albtraum sein, der eure Sales-Pipeline blockiert.</p>
<p>Wenn du Compliance als skalierbare Unternehmensinfrastruktur verstehst, wächst das System ganz einfach mit deinem Business mit. Einmal sauber aufgesetzt, kannst du neue Marktanforderungen, Audits und Enterprise-Kunden entspannt abwickeln – weil das Fundament längst steht.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://heydata.eu/demo?utm_medium=paid_referral&#038;utm_campaign=security_frageboegen_2026&#038;utm_content=demo_cta&#038;utm_source=chatgpt.com" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow"><i class="fa fa-check"></i>Jetzt Demo anfragen</a>
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		<item>
		<title>KI von A bis Z: Diese 26 Begriffe sollte jetzt jeder kennen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 04:45:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Claude]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Künstliche Intelligenz war vor Kurzem noch Fachleuten vorbehalten, doch inzwischen unterhalten sich Millionen Menschen täglich mit einem Chatbot. Allerdings kennen die wenigsten sich mit der Materie wirklich aus. Den ein oder anderen Namen oder Fachbegriff haben die meisten schon einmal gehört, aber mit unserem KI-ABC haben wir die wichtigsten Begriffe der Technologie von A bis [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/09/ki-abc-bergriffe.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz war vor Kurzem noch Fachleuten vorbehalten, doch inzwischen unterhalten sich Millionen Menschen täglich mit einem Chatbot. Allerdings kennen die wenigsten sich mit der Materie wirklich aus. Den ein oder anderen Namen oder Fachbegriff haben die meisten schon einmal gehört, aber mit unserem KI-ABC haben wir die wichtigsten Begriffe der Technologie von A bis Z zusammengetragen, um so viele Aspekte wie möglich abzudecken.</strong><span id="more-321612635"></span></p>
<h3>A wie Anthropic</h3>
<p>Anthropic ist eines der wichtigsten KI-Unternehmen und wurde 2021 von ehemaligen Mitarbeitern des Konkurrenten OpenAI gegründet. Am bekanntesten ist die Firma für ihre Modelle rund um Claude, mit denen sie in Bereichen wie Coding momentan sogar marktführend ist. Zuletzt war Anthropic in den Schlagzeilen, weil die Flaggschiff-Modelle Fable 5 und Mythos 5 <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/trump-dreht-anthropic-ki-den-saft-ab-folgen-fuer-europa/">wegen US-Exportkontrollen zeitweise abgeschalten</a> werden mussten.</p>
<h3>B wie Bias</h3>
<p>Bias bedeutet <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/06/14/ki-verzerrungen-bias/">so viel wie Voreingenommenheit</a>. Ja, auch Maschinen können Vorurteile haben, wenn ihre „Persönlichkeit“ auf menschlichen Daten beruht. Beispiele dafür gibt es viele: Die Benachteiligung von Frauen wegen zu vieler Lebensläufe von Männern in den Trainingsdaten. Oder eine diverse Darstellung von historischen Persönlichkeiten in einem Bildgenerator. Ein KI-Werkzeug ist also nie gänzlich objektiv.</p>
<h3>C wie Chain of Thought</h3>
<p>Eine KI, die Chain of Thought nutzt, zerlegt Fragen erst einmal in mehrere Zwischenschritte. Viele Modelle blenden ihre Gedankengänge sogar ein, auch wenn diese Informationen natürlich nur ein Teil der Wahrheit sind. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie ein Chatbot versucht, den Prompt des Nutzers zu interpretieren und adäquat darauf zu antworten. Auch eventuelle Recherchen im Internet gehören zur Chain of Thought.</p>
<h3>D wie Deepfake</h3>
<p>Das Wort Deepfake setzt sich aus „Deep Learning“ und „Fake“ zusammen. Es bezeichnet die Generierung von täuschend echten Bildern, Stimmen oder Videos real existierender Personen. Ursprung des Begriffs ist ein Reddit-Nutzer, der unter diesem Namen 2017 manipulierte Videos verbreitete. Da Deepfakes sehr oft Persönlichkeitsrechte verletzen und für Betrügereien genutzt werden, ist der Begriff negativ aufgeladen.</p>
<h3>E wie Embedding</h3>
<p>Embedding ist ein wichtiger Begriff für die Funktionsweise von Künstlicher Intelligenz. Es beschreibt einen Vorgang, bei dem Wörter und Wortteile in Zahlenreihen, sogenannte Vektoren, übersetzt werden. Die KI „rechnet“ sozusagen Sprache. Wörter, die eine ähnliche Bedeutung haben, liegen im mathematischen Raum eng beieinander. Ein Beispiel: „König“ minus „Mann“ plus „Frau“ landet in der Nähe von „Königin“.</p>
<h3>F wie Fine-Tuning</h3>
<p>Zu Beginn werden KI-Modelle breitgefächert trainiert. Sie sollen sich in möglichst allen Lebensbereichen zumindest rudimentär auskennen. Für die Kenntnisse in Nischenthemen folgt später das Fine-Tuning. Hierbei werden kleine, aber spezialisierte Datensätze verfüttert, die der Maschine Fachwissen vermitteln, ohne durch unnütze Daten verwässert zu werden.</p>
<h3>G wie Google</h3>
<p>Auch Google ist eine Größe der KI-Branche. Mit seinen Gemini-Modellen konnte der Konzern OpenAI und ChatGPT zwischenzeitlich in einigen Bereichen den Rang ablaufen. Ein großer Vorteil war die frühe Integration der Internetsuche – das Spezialgebiet von Google. Das Unternehmen war aber von Beginn an dabei: 2017 entwickelten Forscher von Google die Transformer-Architektur (das T in ChatGPT).</p>
<h3>H wie Halluzination</h3>
<p>Sie sind bei den bekannten Modellen deutlich seltener geworden, aber ganz verschwinden werden sie wohl nie: <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/03/04/was-sind-ki-halluzinationen/">Halluzinationen</a>. Was die Fehler einer KI so gefährlich macht, ist das Unvermögen vieler Modelle, Unwissenheit zuzugeben. Stattdessen werden falsch zugeordnete oder frei erfundene Fakten mit absoluter Überzeugung als Wahrheiten präsentiert. Deshalb sollte man immer Quellen verlangen und den Chatbot auffordern, offen zu kommunizieren.</p>
<h3>I wie Instruction Tuning</h3>
<p>Ist das Grundtraining eines KI-Modells beendet, kann es Texte vervollständigen, aber noch keine Anweisungen befolgen. Hier setzt das Instruction Tuning ein. Immer wieder werden Prompts mit passenden Antworten serviert oder von menschlichen Testern bewertet; solange bis der Chatbot tatsächlich als nützlicher Assistent fungieren kann, der versteht, was der Nutzer von ihm will.</p>
<h3>J wie Jailbreak</h3>
<p>Jailbreak ist ein schon lange existierender Begriff für das Knacken von Software-Limitierungen. In Bezug auf KI geht es in erster Linie um die Umgehung von Sicherheitsvorkehrungen. Auf diese Weise sollen einem Modell verbotene Antworten entlockt werden. Die Entwickler versuchen natürlich konstant, die Lücken zu schließen, doch findige Nutzer kommen immer wieder auf neue Tricks.</p>
<h3>K wie Kontextfenster</h3>
<p>Das Kontextfenster legt fest, wie viel Text von einer KI auf einmal verarbeitet werden kann. Es ist also eine Art Arbeitsspeicher. Da sich Prompt und Antwort den Platz teilen, sollte man seine Eingaben immer möglichst präzise formulieren. Die Maßeinheit für diese Kapazität nennt man Token. Zu Beginn konnte ChatGPT noch rund 4.000 Token verarbeiten, heute schaffen einige Modelle bis zu einer Million.</p>
<h3>L wie LLM</h3>
<p>LLM ist die Abkürzung für Large Language Model, also großes Sprachmodell. Diese bilden die Grundlage für alle bekannten Chatbots. Sie basieren auf Billionen von Wörtern, mit denen sie trainiert wurden, und werden von Milliarden von Parametern gelenkt. Ein Modell zerlegt Texte in Wortbausteine (Token) und berechnet immer wieder, welcher Baustein als Nächstes folgt. Sprache ist für Chatbots also eine Wahrscheinlichkeitsrechnung.</p>
<h3>M wie Multimodal</h3>
<p>KIs, die neben Texten auch noch andere Medien wie Bilder, Videos oder Audio erstellen und verarbeiten können, nennt man multimodal. Das ist vor allem dann nützlich, wenn Texte an ihre Grenzen kommen. Dank der Multimodalität fast aller großen Modelle kann man sich in Echtzeit mit dem Chatbot unterhalten, ihn ein Video analysieren lassen oder anhand eines Screenshots eine Situation diskutieren, für die es hunderte Wörter gebraucht hätte.</p>
<h3>N wie Nvidia</h3>
<p>Neben den Betreibern der bekannten Modelle ist Nvidia vermutlich der wichtigste Name der KI-Branche. Der Chiphersteller aus den USA ist bekannt für seine Grafikkarten. Der Aufstieg der neuen Technologie war ein Glücksfall für das Unternehmen, das seine Produktion an die neue Nachfrage angepasst hat und inzwischen den Markt für KI-Chips dominiert. Die Preise für Grafikkarten sind seitdem stark angestiegen.</p>
<h3>O wie OpenAI</h3>
<p>OpenAI wurde 2015 tatsächlich als gemeinnützige Organisation gegründet – unter anderem von Sam Altman und Elon Musk. Mit dem Launch von ChatGPT im November 2022 löste das Unternehmen den globalen KI-Boom aus. Seit 2025 ist OpenAI ein gewinnorientiertes Unternehmen, doch laut geleakten Unterlagen sind die Ausgaben momentan deutlich höher als die Einnahmen.</p>
<h3>P wie Prompt</h3>
<p><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/02/09/was-ist-ein-prompt/">Ein Prompt</a> ist ganz simpel eine Nachricht, die man an den Chatbot sendet. In der Regel beinhaltet diese eine Anweisung. Deren Qualität hat entscheidenden Einfluss auf den Nutzen der Antwort. Das Wichtigste: Immer Kontext geben, präzise formulieren und klar darlegen, welches Ergebnis man sich wünscht. Neben dem User-Prompt gibt es auch noch den System-Prompt – das sind die Anweisungen der Entwickler, die im Hintergrund jede Unterhaltung prägen.</p>
<h3>Q wie Quantisierung</h3>
<p>Damit frei verfügbare Modelle wie Llama, Qwen oder Mistral auch auf schwächerer Hardware wie einem Laptop oder Smartphone laufen können, müssen sie verkleinert werden. Beim Prozess der Quantisierung wird die KI sozusagen komprimiert. Ähnlich wie bei Bild- oder Videodateien gehen dabei Details verloren. Dafür ist der Datenschutz deutlich besser kontrollierbar. Modelle wie ChatGPT, Gemini, Claude laufen hingegen komplett auf den Servern des jeweiligen Anbieters.</p>
<h3>R wie Reasoning</h3>
<p>Das Reasoning hängt mit der Chain of Thought zusammen. Es erlaubt Modellen, vor einer Antwort nachzudenken und Schlussfolgerungen zu ziehen. Wer öfter mit einem Chatbot kommuniziert, ist vermutlich schon auf Antworten gestoßen, in denen sich die KI selbst verbessert. Zwar bedeutet Reasoning einen höheren Rechenaufwand, aber dafür können vor allem in Bereichen wie Programmierung, Mathe und Logik starke Ergebnisse erzielt werden.</p>
<h3>S wie Superintelligenz</h3>
<p>Superintelligenz ist ein Begriff, der momentan in den Medien sehr präsent ist. Gemeint ist eine KI, die den Menschen in allen Bereichen überlegen ist. Einerseits streben Konzerne wie Meta genau das an, andererseits warnen viele Chefs von KI-Firmen vor den Auswirkungen. Zuletzt forderte Anthropic-Chef Dario Amodei eine gemeinsame Entwicklungspause und wurde dabei unter anderem von Sam Altman und Elon Musk unterstützt.</p>
<h3>T wie Turing-Test</h3>
<p>Der Turing-Test wurde 1950 vom britischen Mathematiker Alan Turing ins Leben gerufen. Dabei geht es um die Frage, ob eine Maschine einen Menschen so gut imitieren kann, dass wir den Unterschied nicht mehr feststellen können. Tatsächlich hat ein Modell den Test schon bestanden: In einer Studie wurde GPT-4.5 öfter für einen Menschen gehalten als echte Menschen. Allerdings brauchte es dafür eine spezielle Persönlichkeitsvorgabe.</p>
<h3>U wie Urheberrecht</h3>
<p>Eines der größten Themen seit dem Durchbruch von LLMs ist das Urheberrecht. Das Problem: KIs werden mit unzähligen geschützten Werken gefüttert, ohne dass die meisten Urheber jemals eine Entschädigung erhalten. In Deutschland wurde im November 2025 der GEMA in einer Klage gegen OpenAI recht gegeben, und in den USA musste Anthropic 1,5 Milliarden Dollar an Buchautoren zahlen.</p>
<h3>V wie Vibe Coding</h3>
<p>Texter wurden als Erste mit den Auswirkungen von KI konfrontiert, doch inzwischen sind auch Programmierer betroffen. Ähnlich wie Baukästen für Internetseiten erlaubt es Vibe Coding selbst Menschen ohne Programmierkenntnisse, Code zu erstellen. Man sagt dem Modell zum Beispiel, was eine App können soll, und die KI schreibt den Code. Diesen zu verstehen ist aber natürlich noch immer von Vorteil.</p>
<h3>W wie Wasserzeichen</h3>
<p>Das Internet könnte schon bald komplett von KI-Inhalten dominiert werden. Um das zu verhindern, sollen Texte, Videos, Bilder und Songs gekennzeichnet werden. Manche Wasserzeichen sind offensichtlich, so wie das Symbol auf von Gemini generierten Bildern. Manche sind aber auf den ersten Blick nicht erkennbar: Claude formuliert seit Kurzem Texte so, dass sie mit einer Schlüssel-Software als KI-generiert erkannt werden können.</p>
<h3>X wie xAI</h3>
<p>Nachdem sich Elon Musk mit Sam Altman und OpenAI überworfen hatte, gründete er 2023 mit xAI sein eigenes KI-Unternehmen. Dessen Chatbot Grok ist direkt in die Plattform X integriert. XAI hat aber eine zweite Bedeutung: die Abkürzung steht für „Explainable AI“, also erklärbare KI. Dabei handelt es sich um ein Forschungsfeld, das die Entscheidungen von Systemen nachvollziehbar machen will.</p>
<h3>Y wie Yann LeCun</h3>
<p>Der französische Informatiker Yann LeCun gilt als einer der Väter von Deep Learning. 2018 erhielt LeCun gemeinsam mit Geoffrey Hinton und Yoshua Bengio den Turing Award – das ist der inoffizielle Nobelpreis für Informatik. Über ein Jahrzehnt leitete er die KI-Forschung bei Meta. Inzwischen hat LeCun das Unternehmen verlassen. Er gilt als Kritiker von LLMs und setzt stattdessen auf sogenannte World Models, die auch die physische Welt verstehen sollen.</p>
<h3>Z wie Zensur</h3>
<p>KI könnte die Menschheit als objektive und unvoreingenommene Entität voranbringen. Doch viele Politiker haben andere Pläne. In China müssen Modelle zum Beispiel die Vorgaben der Internetbehörde Cyberspace Administration of China erfüllen. Wer einen Chatbot mit heiklen Fragen konfrontiert, merkt schnell, dass diese entweder abgelehnt oder auf eine sehr konforme Weise beantwortet werden.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/28/tricks-bessere-ki-antworten/">ChatGPT liefert Mist? 10 Tricks für bessere KI-Antworten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/23/ki-agenten-sprechen-eigene-sprache/">KI-Agenten sprechen eigene Sprache – wir verstehen nur noch Bahnhof</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/22/meta-ki-belaestigt-mutter/">Meta-KI belästigt Mutter mit übergriffigen Fragen zu ihren Kindern</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/09/18/chatgpt-chats-sind-nicht-privat/">ChatGPT-Chats sind nicht privat! Fremde Menschen können mitlesen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/27/ki-abc-was-ihr-ueber-kuenstliche-intelligenz-wissen-muesst/">KI von A bis Z: Diese 26 Begriffe sollte jetzt jeder kennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<title>LifeSaveAir im Interview: So lief der &#8222;Höhle der Löwen&#8220;-Pitch wirklich ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Gillen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2026 19:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ENTERTAIN]]></category>
		<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[Die Höhle der Löwen]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
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<p>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: den Gründern des Medizinprodukts LifeSaveAir. Manche Produktideen entstehen aus einem persönlichen Notfall. Als Nabils Sohn Jonas einen akuten Erstickungsnotfall erlitt, wurde Nabil bewusst, wie hilflos man sich fühlen kann, wenn die ersten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/10/26/livesaveair-dhdl/">LifeSaveAir im Interview: So lief der &#8222;Höhle der Löwen&#8220;-Pitch wirklich ab</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/10/livesaveair-vox-die-hoehle-der-loewen.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Lifesaveair VOX Die Höhle der Löwen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: den Gründern des Medizinprodukts <a href="https://www.amazon.de/dp/B0GWDT8GNX/?tag=bath0f-21" target="_blank" rel="noopener">LifeSaveAir</a>.</strong></p>
<p><span id="more-321726882"></span></p>
<p>Manche Produktideen entstehen aus einem persönlichen Notfall. Als Nabils Sohn Jonas einen akuten Erstickungsnotfall erlitt, wurde Nabil bewusst, wie hilflos man sich fühlen kann, wenn die ersten Maßnahmen nicht zum Erfolg führen. Rund zweieinhalb Jahre später begann er im heimischen Keller mit ersten Modellen.</p>
<p>Gemeinsam mit zwei Ingenieuren entwickelte Nabil daraus einen funktionsfähigen Prototyp. Später kamen seine Cousins Aiman und Jusef dazu. Gemeinsam machten sie aus der persönlichen Idee ein Familienprojekt und schließlich ein Unternehmen.</p>
<p>LifeSaveAir ist ein patentiertes Medizinprodukt der Klasse I und wurde als zusätzliches Hilfsmittel für Erstickungsnotfälle entwickelt. Es ist so konzipiert, dass es auch von medizinischen Laien ohne spezielle Fachausbildung angewendet werden kann. Wir haben die Gründer zu ihren Erfahrungen bei „Die Höhle der Löwen“ und zur weiteren Entwicklung von LifeSaveAir befragt.</p>

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<h2>LifeSaveAir: Das Hilfsmittel für Erstickungsnotfälle aus „Höhle der Löwen“</h2>
<p><strong>BASIC thinking: Hallo Nabil, Aiman und Jusef, ihr seid in Staffel 20 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?</strong></p>
<p>Es fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an. Wir haben mehrere Jahre an LifeSaveAir gearbeitet und sehr viel Zeit, Energie und auch eigenes Kapital in die Entwicklung und Zulassung investiert. Dann plötzlich mit unserem Produkt vor den Löwen zu stehen und unsere Geschichte einem Millionenpublikum erzählen zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes. Für uns ist die Teilnahme eine riesige Chance und gleichzeitig eine Erfahrung, die wir sicher nie vergessen werden.</p>
<p><strong>Was macht euer Produkt LifeSaveAir so besonders?</strong></p>
<p>LifeSaveAir ist ein patentiertes Medizinprodukt der Klasse I und wurde als zusätzliches Hilfsmittel für Erstickungsnotfälle entwickelt. Es ist so konzipiert, dass es auch von medizinischen Laien ohne spezielle Fachausbildung angewendet werden kann.</p>
<p>Eine Besonderheit ist unser patentiertes Zwei-Ventilsystem mit Druckbegrenzung. Dadurch wird der erzeugte Saugdruck auf einen definierten Bereich begrenzt und die Leistung bleibt unabhängig von Masken- beziehungsweise Patientengröße konstant. LifeSaveAir wird zudem in Deutschland hergestellt.</p>
<p><strong>Wie seid ihr auf die Idee und das Konzept von LifeSaveAir gekommen?</strong></p>
<p>Der Auslöser war ein sehr persönlicher Moment: Nabils Sohn Jonas erlitt einen akuten Erstickungsnotfall. Wer eine solche Situation schon einmal erlebt hat und merkt, dass die ersten Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, weiß, wie hilflos man sich in diesem Moment fühlen kann.</p>
<p>Dieses Erlebnis ließ Nabil nicht mehr los. Rund zweieinhalb Jahre später begann Nabil im heimischen Keller mit ersten Modellen. Gemeinsam mit zwei Ingenieuren entwickelte er daraus einen funktionsfähigen Prototyp. Als klar wurde, welcher finanzielle und organisatorische Aufwand mit der Zulassung eines Medizinprodukts verbunden ist, kamen seine Cousins Aiman und Jusef dazu.</p>
<p>Beide waren bereits unternehmerisch tätig, waren von der Idee und dem möglichen Nutzen des LifeSaveAir überzeugt und wollten Nabil bei der Umsetzung unbedingt unterstützen. So wurde aus einer persönlichen Idee schließlich ein gemeinsames Familienprojekt und später unser Unternehmen.</p>

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<h2>LifeSaveAir in &#8222;Die Höhle der Löwen&#8220;</h2>
<p><strong>Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?</strong></p>
<p>Nachdem wir mehrere Jahre in die Entwicklung und das Zulassungsverfahren investiert hatten, war für uns klar, dass der nächste große Schritt darin bestehen muss, LifeSaveAir bekannt und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.</p>
<p>Die VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ war für uns dafür eine einmalige Chance. Wir wollten nicht nur Reichweite, sondern vor allem einen strategischen Partner mit Erfahrung, Netzwerk und Vertriebskompetenz gewinnen, mit dem wir LifeSaveAir langfristig aufbauen und auch international etablieren können.</p>
<p><strong>Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?</strong></p>
<p>Wir waren extrem aufgeregt. Wir hatten uns sehr intensiv vorbereitet, den Pitch immer wieder geübt und mögliche Fragen durchgespielt. Trotzdem ist der Moment, kurz bevor man tatsächlich vor den Löwen steht, noch einmal etwas völlig anderes.</p>
<p>Am Anfang hat man uns die Nervosität wahrscheinlich auch angesehen. Sie hat sich aber relativ schnell gelegt. Ein besonderer Moment war für uns, als Nabils Sohn Jonas während des Pitches auf dem Stuhl von Ralf Dümmel Platz nehmen und seine Rolle übernehmen durfte. Das hat die Situation enorm aufgelockert. Als dann nach und nach Löwen ausgestiegen sind, stieg die Spannung natürlich wieder deutlich.</p>
<p><strong>Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?</strong></p>
<p>Direkt nach dem Pitch bei „Die Höhle der Löwen“ gab es zunächst einen kurzen persönlichen Austausch mit Ralf Dümmel. Wenig später folgte ein ausführlicher Termin bei DS in Stapelfeld, bei dem wir gemeinsam über die nächsten Schritte und eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen haben.</p>
<p>Auch die anschließenden Gespräche verliefen sehr offen und konstruktiv. Gerade bei einem Medizinprodukt müssen zahlreiche regulatorische und rechtliche Anforderungen berücksichtigt und sorgfältig geprüft werden. Ralf war bei unseren Meetings persönlich dabei und auch sein Team begleitet den Prozess mit großem Engagement.</p>
<p><strong>Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt LifeSaveAir passiert?</strong></p>
<p>Seit dem Dreh ist bei uns einiges passiert. Wir haben uns intensiv auf die Ausstrahlung vorbereitet, unsere Produktion hochgefahren und unser Lager aufgestockt, damit wir auf eine mögliche höhere Nachfrage vorbereitet sind.</p>
<p>Parallel dazu haben wir den Austausch mit Ralf Dümmel und seinem Team fortgeführt. Dabei haben wir bereits wertvolle Unterstützung erhalten, insbesondere bei den Vorbereitungen auf die Ausstrahlung. Außerdem arbeiten wir weiter daran, unser Händler- und Vertriebsnetzwerk auszubauen und schaffen aktuell die Voraussetzungen dafür, LifeSaveAir künftig auch in weiteren Ländern anbieten zu können.</p>
<h2>Hilfsmittel für Erstickungsnotfälle aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit LifeSaveAir weiter</h2>
<p><strong>Wie geht es jetzt weiter?</strong></p>
<p>Unser nächstes großes Ziel ist es, LifeSaveAir deutlich bekannter und breiter verfügbar zu machen. Wir möchten das Produkt langfristig nicht nur in privaten Haushalten sehen, sondern auch in Kindertagesstätten, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Gastronomiebetrieben, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.</p>
<p>Unsere Vision ist, dass LifeSaveAir irgendwann genauso selbstverständlich verfügbar ist wie ein Erste-Hilfe-Kasten oder ein Defibrillator. Gleichzeitig möchten wir international wachsen und LifeSaveAir in weiteren Ländern verfügbar machen. Und das Wichtigste: Wir möchten mit unserem Produkt dazu beitragen, Menschenleben zu retten.</p>
<p><strong>Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?</strong></p>
<p>Für uns war es eine einmalige und unvergessliche Erfahrung. Natürlich gab es neben viel positivem Feedback auch kritische Momente. Gerade unsere bisherigen Verkaufszahlen wurden von den Löwen intensiv hinterfragt. Das gehört aber dazu und hat uns geholfen, bestimmte Dinge noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.</p>
<p>Gleichzeitig gab es unglaublich schöne und emotionale Momente. Besonders die Begegnung mit Ralf Dümmel und seinem Team ist uns sehr positiv in Erinnerung geblieben. Der Austausch ist bis heute unkompliziert, herzlich und auf Augenhöhe.</p>
<p>Die Teilnahme war für uns sowohl persönlich als auch unternehmerisch eine unglaublich wertvolle Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Besonders stolz sind wir darauf, LifeSaveAir und die persönliche Geschichte hinter unserer Entwicklung einem so großen Publikum präsentieren zu dürfen.</p>

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