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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>TikTok-Klon aus Berlin: Wedium will soziale Medien wieder sozial machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 09:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[SOCIAL]]></category>
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		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
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<p>Mit Wedium ist ein neues soziales Netzwerk an den Start gegangen, das vieles besser machen will – diesmal aus Berlin. Die Plattform ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar und setzt auf eine Ausweispflicht, europäische Server und echte Menschen statt Algorithmus-Chaos. Der Ansatz ist zwar sympathisch und in vielen Punkten überfällig. Doch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/soziales-netzwerk-wedium/">TikTok-Klon aus Berlin: Wedium will soziale Medien wieder sozial machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/wedium.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Wedium TikTok App Berlin Social Media soziales Netzwerk" decoding="async" /></p>
<p><strong>Mit Wedium ist ein neues soziales Netzwerk an den Start gegangen, das vieles besser machen will – diesmal aus Berlin. Die Plattform ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar und setzt auf eine Ausweispflicht, europäische Server und echte Menschen statt Algorithmus-Chaos. Der Ansatz ist zwar sympathisch und in vielen Punkten überfällig. Doch Sympathie allein hat noch kein Netzwerk groß gemacht. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320699665"></span></p>
<h2>Was ist Wedium?</h2>
<ul>
<li>„Verifizierte Menschen statt Bot-Armeen, fairere Erlöse für Creator und Medien, altersgerechter Jugendschutz und menschliches Community Management“: Das verspricht das in Berlin entwickelte digitale Netzwerk Wedium. Die Plattform startete am 31. Juli 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel des Unternehmens ist laut eigenen Angaben ein digitaler öffentlicher Raum, in dem <strong>Menschen, Medien, Marken und gesellschaftliche Organisationen nicht gegeneinander antreten</strong>, sondern als Teile eines Ganzen ein gemeinsames Ökosystem bilden.</li>
<li>Um Inhalte auf Wedium sehen und liken zu können, genügt eine Registrierung per E-Mail. Wer jedoch Inhalte erstellen und mit anderen Nutzern interagieren will, muss sich, ähnlich wie bei dem schwedischen Netzwerk <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/12/w-social-eu-netzwerk-mit-ausweispflicht-kann-das-funktionieren/">W Social</a>, verifizieren. Heißt konkret: Nutzer müssen über WebID <strong>mittels ihres Personalausweises nachweisen</strong>, dass sie reale Menschen sind. Wedium betont, dass Dokumente nicht gespeichert werden. Die Idee hinter dem Verifizierungsvorgang ist es, automatisierte Massenaccounts, Bot-Netzwerke und künstlich erzeugte Reichweite möglichst zu verhindern.</li>
<li>Sämtliche <a href="https://wedium.social/de/#faq_section" target="_blank" rel="noopener">Server von Wedium</a> befinden sich in Europa. Neben der Verifizierung per ID setzt das Unternehmen vor allem auf Jugendschutz und unterschiedliche Voreinstellungen für bestimmte Altersgruppen. Das <strong>Mindestalter liegt bei dreizehn Jahren</strong>. Kinder und Jugendliche können sich nur über eine erziehungsberechtigte Person per ID anmelden. Werbung gibt es auf der Plattform zunächst nicht. Sie soll aber später eingeführt werden. Content Creator und professionelle Medien sollen perspektivisch an Erlösen beteiligt werden. Vor allem Medieninhalte sollen auffindbar bleiben und vertrauenswürdig eingeordnet werden.</li>
</ul>
<h2>Sympathie allein reicht nicht</h2>
<p>Sogenannte soziale Medien sollten Menschen einst verbinden. Mittlerweile verbinden sie aber vor allem Empörung mit Reichweite. Hass, Hetze, Fake News und algorithmisch belohnte Provokation haben den <strong>digitalen Umgangston über die Jahre immer weiter verrohen lassen</strong>.</p>
<p>Dass Wedium das Soziale wieder in den Mittelpunkt rücken will, ist deshalb zunächst einmal <strong>so erfrischend wie gesellschaftlich überfällig</strong>. Denn: Anstand, Respekt, Niveau und Empathie sind in den meisten digitalen Räumen leider absolute Mangelware. Der Hebel von Wedium: Wer mitreden will, muss zunächst nachweisen, dass er überhaupt ein echter Mensch ist.</p>
<p>Diese Verifikation dürfte Bot-Armeen und automatisierte Massenaccounts zwar ausbremsen, stellt aber auch eine Einstiegshürde dar. Nicht einmal unbedingt aus Datenschutzgründen, sondern weil jeder zusätzliche Schritt potenzielle Nutzer abschreckt. Und auch eine Ausweiskontrolle macht <strong>Identitätsbetrug nicht unmöglich</strong>. Sie verschiebt lediglich die Messlatte.</p>
<p>Mit seinem europäischen Anspruch trifft Wedium zwar einen Zeitgeist, da das Vertrauen in US-Anbieter und politisch gelenkte Plattformen wie X (ehemals Twitter) vielerorts spürbar gesunken ist. Doch so begrüßenswert viele Ansätze und Ideen der Plattform auch sind: <strong>Wedium wird es verdammt schwer haben</strong>.</p>
<p>Denn Sympathie lässt sich oft leichter gewinnen als Nutzer. Oder: Am Ende wechseln nicht alle Menschen ihre digitale Heimat aus Prinzip, sondern nur dann, <strong>wenn der Mehrwert groß genug ist</strong>. Das wird auch die Bewährungsprobe für Wedium sein.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Medienwissenschaftlerin Nele Meissner, CEO und Mitgründerin von Wedium</strong>, in einem <a href="https://cloud.wedium.social/s/pressekit-31-07-26" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Europa braucht nicht nur strengere Regeln für Plattformen aus anderen Teilen der Welt – Europa braucht eine eigene digitale Öffentlichkeit. Mit Wedium bauen wir einen Raum, in dem Freiheit, Verantwortung, Jugendschutz und technologische Souveränität von Anfang an zusammengehören.“ <strong>Lukas Backhaus, ebenfalls Mitgründer und Verantwortlicher für Community Management</strong>, ergänzte: „Vertrauen entsteht nicht durch einen weiteren Hinweis in den Nutzungsbedingungen. Es entsteht, wenn echte Menschen auf echte Menschen treffen – und im Konfliktfall auch ein echter Mensch ansprechbar ist.“</li>
<li>Auf <strong>Reddit</strong> herrscht in einem <a href="https://www.reddit.com/r/de/comments/1vcnssq/europ%C3%A4isches_social_network_wedium_startet_in/" target="_blank" rel="noopener">Subforum</a> vor allem Skepsis. Ein Nutzer schreibt: „Ah schön, eine weitere europäische Entwicklung, die schon vor dem Start tot ist.“ Ein anderer meint: „Sieht zudem aus wie eine billige TikTok-Nachmache und schon die Homepage ist extrem langsam zu scrollen.“ Wiederum ein anderer Nutzer schreibt: „Es gibt längst hunderte Mastodon, Friendica und was weiß ich Instanzen, die in Europa laufen. Kann man sogar selbst hosten, wenn man will. Nutzen halt nicht genug Leute.“</li>
<li><strong>Tim Hoffmann, Persönlicher Referent des Generalsekretärs der CDU Deutschland</strong>, hat in einem <a href="https://www.kas.de/de/web/die-politische-meinung/blog/detail/-/content/die-digitale-flucht-nach-links" target="_blank" rel="noopener">Blogbeitrag</a> für die Konrad Adenauer Stiftung bereits W Social kritisiert. Für Wedium dürfte aus seiner Sicht Ähnliches gelten: „Das Kernproblem demokratischer Kommunikation ist nicht die Plattform. Es ist die Bereitschaft zum offenen Diskurs; besonders dort, wo er wehtut. (…) Deutungshoheit entsteht nicht durch Rückzug. Sie entsteht durch Präsenz, durch Widerspruch, durch das wiederholte Einmischen in Debatten, die man lieber meiden würde. Wer das Feld räumt, darf sich nicht wundern, wenn andere es bestellen.“</li>
</ul>
<h2>Die drei größten Hürden für Wedium</h2>
<p>Die größte Herausforderung für Wedium wird nicht technischer Natur sein, sondern der Netzwerkeffekt. Denn: Der Markt ist inzwischen voll von Plattformen, die alle ein besseres, freundlicheres oder freieres Internet versprechen. So rühmlich viele dieser Ansätze auch sein mögen: Wedium, W Social, Mastodon und Co. <strong>stehen sich gegenseitig im Weg</strong>.</p>
<p>On top kommt die bewusste Entscheidung für ein <strong>geschlossenes System</strong>. Heißt konkret: Wedium setzt im Gegensatz zu anderen kleinen sozialen Netzwerken nicht auf das sogenannte AT-Protokoll. Einerseits grenzt sich das Unternehmen dadurch ab. Andererseits können Nutzer Profile und Inhalte dadurch nicht von und zu anderen Plattformen wie Bluesky, dem mit über 40 Millionen Nutzern größten Netzwerk, das das AT-Protokoll nutzt, übertragen.</p>
<p>Ein geschlossenes System stärkt zwar die Kontrolle über das eigene Ökosystem, erschwert aber zugleich den Aufbau einer gewissen Zahl an Nutzern. Hinzu kommt: Fernab der durchaus löblichen technischen Grundgedanken, die auf Souveränität, Offenheit und Transparenz beruhen, bietet Wedium optisch und funktional kaum etwas Neues. Im Gegenteil: Die Plattform <strong>gleicht einem TikTok-Klon</strong>.</p>
<p>Hier wäre durchaus Spielraum gewesen, um etwas Neues zu versuchen und einen zusätzlichen Mehrwert auf funktionaler Ebene zu schaffen und Nutzer anzulocken. Aber: Was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden. Entscheidend wird letztlich aber vor allem sein, ob Nutzer den versprochenen Mehrwert tatsächlich höher bewerten als die zusätzlichen Hürden. <strong>Wird die Ausweisregistrierung akzeptiert</strong>?</p>
<p>Lässt sich ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln, wenn Werbung geschaltet und Erlöse für Creator und Medien finanziert werden müssen? Und was passiert mit dem <strong>Versprechen eines menschlichen Community-Managements</strong>, falls die Plattform doch einmal Millionen Nutzer erreichen sollte? Der Anspruch ist zwar sympathisch, wird aber mit jedem neuen Nutzer ein Stück weit teurer und schwieriger umzusetzen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/31/eeg-reform-bund-bremst-ausbau-erneuerbarer-energie/">EEG-Reform: Bund bremst Ausbau erneuerbarer Energie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/">Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</a></li>
</ul>
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		<title>Frankreich machts vor: Schon ein Solar-Parkplatz spart 32.000 Euro Strom</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/solar-parkplaetze-potenzial/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 03:45:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
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<p>Parkplätze könnten riesige Flächen für Solaranlagen bieten. Doch bislang bleibt dieses Potenzial weitgehend ungenutzt. Dabei könnten Solarüberdachungen nicht nur sauberen Strom erzeugen, sondern auch Unternehmen entlasten und die Ladeinfrastruktur für Elektroautos stärken. Die Bundesregierung hat sich für den Ausbau der Solarenergie in Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Denn bis zum Jahr 2030 soll die installierte Photovoltaikleistung [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/solarparkplatz.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Solar Parkplatz Frankreich Europa Elektroautos E-Autos Solaranlage Parkplätze" decoding="async" /></p>
<p><strong>Parkplätze könnten riesige Flächen für Solaranlagen bieten. Doch bislang bleibt dieses Potenzial weitgehend ungenutzt. Dabei könnten Solarüberdachungen nicht nur sauberen Strom erzeugen, sondern auch Unternehmen entlasten und die Ladeinfrastruktur für Elektroautos stärken.</strong></p>
<p><span id="more-320650108"></span></p>
<p>Die Bundesregierung hat sich für den Ausbau der Solarenergie in Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. Denn bis zum Jahr 2030 soll die installierte Photovoltaikleistung auf 215 Gigawatt steigen.</p>
<p>Im Jahr 2025 lag die installierte Solarleistung in Deutschland <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/20260108_EEG.html" target="_blank" rel="noopener">laut der Bundesnetzagentur</a> bei rund 117 Gigawatt. Um das Ziel bis 230 zu erreichen müssten jährlich also rund 20 Gigawatt Leistung hinzukommen.</p>
<p>Um diese Lücke zu schließen, rücken neben Hausdächern und Freiflächen zunehmend bereits versiegelte Flächen in den Fokus. Ein bislang kaum ausgeschöpftes Potenzial bieten große Parkplätze. Denn diese könnten mit Solardächern nicht nur sauberen Strom erzeugen, sondern auch Fahrzeuge vor Hitze schützen und zugleich Ladestationen für Elektroautos versorgen.</p>
<h2>Welches Potenzial bieten Solar-Parkplätze?</h2>
<p>Frankreich setzt beim Ausbau von Solar-Parkplätzen bereits auf <a href="https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/article_jo/JORFARTI000047294291" target="_blank" rel="noopener">verbindliche gesetzliche Vorgaben</a>. Bereits 2023 wurde dort ein Gesetz verabschiedet, laut dem größere, nicht überdachte Außenparkplätze auf mindestens der Hälfte ihrer Fläche mit Überdachungen ausgestattet werden müssen, die erneuerbaren Strom erzeugen.</p>
<p>Auch in <a href="https://www.uradni-list.si/glasilo-uradni-list-rs/vsebina/2024-01-0815/" target="_blank" rel="noopener">Slowenien</a> müssen seit 2024 neu gebaute, befestigte Parkplätze mit einer Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern grundsätzlich mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Damit will das Land Flächen, die ohnehin für den Verkehr genutzt werden, zusätzlich für die Stromproduktion erschließen.</p>
<p>Die britische Regierung geht derweil von einem enormen Potenzial der Solar-Parkplätze aus. <a href="https://www.gov.uk/government/calls-for-evidence/solar-on-car-parks-and-electric-vehicle-charging/solar-on-car-parks-and-electric-vehicle-charging-call-for-evidence" target="_blank" rel="noopener">Schätzungen zufolge</a> könnte demnach ein Parkplatz mit 80 Stellflächen pro Jahr rund 28.000 Pfund an Stromkosten sparen, das sind aktuell mehr als 32.000 Euro.</p>
<p>Dabei bieten Solar-Parkplätze vor allem für Einkaufszentren und große Supermärkte mehrere Vorteile. Denn der erzeugte Strom kann direkt vor Ort für Beleuchtung, Kühlung, Klimaanlagen oder andere Bereiche des laufenden Betriebs genutzt werden und so den Strombezug aus dem Netz senken. Gleichzeitig spenden die Überdachungen Schatten, schützen Fahrzeuge vor Hitze und Witterung und können mit Ladepunkten für Elektroautos kombiniert werden. Weil dafür bereits versiegelte Flächen genutzt werden, entsteht zudem kaum zusätzlicher Flächenverbrauch.</p>
<h2>Fallstudie in Leeds belegt Chancen von Solar-Parkplätzen</h2>
<p>Wie wirkungsvoll Solarüberdachungen auf Parkplätzen sein können, zeigt eine Fallstudie an dem Parkplatz <a href="https://www.gov.uk/government/news/homeowners-could-save-hundreds-on-energy-bills-from-solar-drive" target="_blank" rel="noopener">Stourton Park &amp; Ride in Leeds</a>. Nach Angaben der britischen Regierung erzeugt die dort installierte Photovoltaikanlage jährlich rund 852.000 Kilowattstunden Strom.</p>
<p>Im ersten Betriebsjahr konnten dadurch etwa 471 Tonnen CO2 eingespart werden. Das entspreche rechnerisch so viel wie die jährlichen Emissionen von mehr als 200 Autos.</p>
<p>Die Anlage in Leeds verbindet Solar-Carports mit einem Batteriespeicher und Ladepunkten für Elektrofahrzeuge. Das Projekt gilt damit als Beispiel dafür, wie bereits versiegelte Verkehrsflächen zugleich zur Stromerzeugung, zum Laden von Elektroautos und zur Senkung von Emissionen genutzt werden können.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/cloud-edge-enhancement-wolken-effekt-solaranlagen/">Cloud Edge Enhancement: Wolken-Effekt pusht Solaranlagen über Nennleistung</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2025/04/04/windkraft-behauptungen-im-check/">Rückbau, Übergangstechnologie, Gefahr: Windkraft-Behauptungen im Check</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/19/schnellere-energiewende-europa/">Mehr Tempo bei der Energiewende könnte sich für Europa gleich dreifach lohnen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/17/fraunhofer-ise-solar-dachziegel-matrix-technologie/">Solar-Dachziegel mit Matrix-Technologie – für doppelte Leistung bei Schatten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/05/solar-parkplaetze-potenzial/">Frankreich machts vor: Schon ein Solar-Parkplatz spart 32.000 Euro Strom</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Hacker-Hype: Nur 1,3 Prozent der von KI entlarvten Schwachstellen ausgenutzt</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/hackerangriffe-durch-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 18:55:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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<p>Erst OpenAI, dann Anthropic: Innerhalb weniger Wochen räumten die beiden KI-Unternehmen ein, dass ihre Modelle eigenständig in fremde Systeme eingedrungen sind. Die Aufregung war groß. Das Thema in den Medien präsent. Eine aktuelle Auswertung zeigt aber: In der Praxis hat sich die Bedrohungslage bislang kaum verändert. Haben wir die Kontrolle über Künstliche Intelligenz verloren? Im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/hackerangriffe-durch-ki/">Hacker-Hype: Nur 1,3 Prozent der von KI entlarvten Schwachstellen ausgenutzt</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/ki-als-hacker.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI Hacker Angriff OpenAI Anthropic ChatGPT Claude Gefahr" decoding="async" /></p>
<p><strong>Erst OpenAI, dann Anthropic: Innerhalb weniger Wochen räumten die beiden KI-Unternehmen ein, dass ihre Modelle eigenständig in fremde Systeme eingedrungen sind. Die Aufregung war groß. Das Thema in den Medien präsent. Eine aktuelle Auswertung zeigt aber: In der Praxis hat sich die Bedrohungslage bislang kaum verändert. </strong><span id="more-320676524"></span></p>
<p>Haben wir die Kontrolle über Künstliche Intelligenz verloren? Im Juli 2026 räumte OpenAI einen &#8222;beispiellosen Cybervorfall&#8220; ein: Bei einem Test <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">brachen KI-Modelle aus ihrer abgeschotteten Testumgebung</a> aus, verschafften sich selbstständig Zugang zum Internet und drangen in die Systeme der Plattform Hugging Face ein.</p>
<p>Wenige Tage später legte der Konkurrent Anthropic nach. Bei der Überprüfung von rund 141.000 Testläufen stellte das Unternehmen fest, dass auch einige Claude-Modelle in die Systeme von drei Unternehmen eingedrungen waren. Weder die Betroffenen noch Anthropic selbst hatten das bemerkt.</p>
<h2>KI als Hacker: Was sagen die Zahlen?</h2>
<p>So beunruhigend die Vorfälle auch klingen, ganz so nah scheint das Ende noch nicht zu sein: Die US-Sicherheitsfirma VulnCheck hat für ihren <a href="https://www.vulncheck.com/blog/state-of-exploitation-1h-2026" target="_blank" rel="noopener">State-of-Exploitation-Report 2026</a> ausgewertet, wie viele der von KI entdeckten Schwachstellen tatsächlich für Angriffe genutzt wurden.</p>
<p>Grundlage sind zwei Datensätze: die Anthropic zugeschriebenen Sicherheitsmeldungen sowie die Daten der Berkeley Vulnerability Research Initiative.</p>
<p>Das Ergebnis: Von 1.061 Schwachstellen, die auf KI-gestützte Entdeckung zurückgehen, wurden nur 14 nachweislich ausgenutzt. Das entspricht 1,3 Prozent und liegt damit ungefähr auf dem Niveau aller anderen Schwachstellen im ersten Halbjahr 2026.</p>
<p>Grundsätzlich bedeutet das, dass die von KI gefundenen Lücken nach aktueller Datenlage nicht gefährlicher sind als solche, die Menschen mit klassischen Methoden aufspüren.</p>
<p>Außerdem wurden im ersten Halbjahr 2026 innerhalb von 31 Tagen nach Veröffentlichung rund 200 Schwachstellen angegriffen. In den Vorjahren waren es 196 und 194, also etwa gleich viele.</p>
<p>Gleichzeitig stieg die Zahl der insgesamt veröffentlichten Schwachstellen um 45 Prozent. Das Verhältnis von tatsächlich ausgenutzten zu gemeldeten Lücken sank entsprechend von 2,7 Prozent Ende 2023 auf 1,4 Prozent.</p>
<h2>Sind Anthropics Zahlen überbewertet?</h2>
<p>Besonders deutlich wird die Lücke zwischen Ankündigung und Nachweis bei Anthropic selbst. Das Unternehmen hatte im April mit Project Glasswing gewarnt, KI-gestützte Schwachstellensuche könne Angreifern helfen, Systeme zu übernehmen oder Daten zu stehlen.</p>
<p>Zuvor hatte bereits das Anthropic-Modell Mythos die Debatte angeheizt, weil es laut Tagesschau über Jahrzehnte unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken in viel genutzten Programmen und Onlinediensten fand.</p>
<p>Im Mai 2026 veröffentlichte Anthropic ein öffentliches Verzeichnis dazu und sprach von 23.019 gefundenen Auffälligkeiten. VulnCheck-Analyst Patrick Garrity hat nachgerechnet: Das Verzeichnis ist seit dem Start bei 1.611 Einträgen stehen geblieben, 126 der Funde mündeten in offiziell veröffentlichte Schwachstellen.</p>
<p>Nur eine davon wurde bislang nachweislich für einen Angriff genutzt. Mehr als 150 Funde haben ihre eigene Offenlegungsfrist inzwischen überschritten, ohne dass Anthropic sie veröffentlicht hätte.</p>
<h2>Hackerangriff durch KI: Das reale Risiko</h2>
<p>Eine Entwarnung ist das allerdings nicht. VulnCheck weist auf zwei Entwicklungen hin, die unabhängig vom KI-Hype relevant sind.</p>
<ul>
<li>Erstens landen Schwachstellen schneller auf der Liste der nachweislich ausgenutzten Lücken. Die Zeitspanne von der Veröffentlichung bis zum ersten dokumentierten Angriff sank im Median von 120 Tagen im Jahr 2025 auf 80 Tage. Der Anteil der Lücken, die schon am Tag der Veröffentlichung oder davor angegriffen wurden, ging dagegen leicht zurück, von 28,93 auf 23,43 Prozent.</li>
<li>Zweitens werden KI-Produkte selbst zum Ziel. VulnCheck registrierte 28 Schwachstellen in KI-Systemen, bei zehn davon gab es tatsächliche Angriffe. Bei der Open-Source-Plattform LangFlow etwa verschafften sich Angreifer Zugang, sammelten Zugangsdaten ein, installierten Kryptominer und versuchten, sich weiter im Netzwerk auszubreiten. Dennoch hält sich auch hier die Überraschung in Grenzen, denn KI-Systeme bekommen zunehmend Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und wichtige Infrastruktur.</li>
</ul>
<h2>Zwischen Panik und Verharmlosung</h2>
<p>Bleibt die Frage, wie ernst die Lage nun wirklich ist. Die Vorfälle bei OpenAI und Anthropic sind keine Kleinigkeit. Sie zeigen ein Steuerungsproblem bei autonomen KI-Agenten. Dass ein Modell einen Angriff fortsetzt, obwohl es das echte Ziel erkannt hat, ist ein ernstzunehmendes Sicherheitsproblem.</p>
<p>Gleichzeitig lohnt sich der Blick darauf, von wem die Warnungen stammen. Sowohl OpenAI als auch Anthropic stehen im Wettbewerb um Investoren und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Der ChatGPT-Entwickler steuert zudem auf einen Börsengang zu. Eine Warnung vor der eigenen, angeblich gefährlich mächtigen Technologie ist immer auch eine Demonstration der eigenen Leistungsfähigkeit.</p>
<h2>Hacker-Hype: KI nützt Verteidigern mehr als Angreifern</h2>
<p>VulnCheck kommt zu einem entsprechenden Schluss. Die bisherigen Daten, einschließlich Anthropics eigenem, ins Stocken geratenem Offenlegungsverzeichnis, deuteten darauf hin, dass KI-gestützte Schwachstellensuche und die Fähigkeiten der Frontier-Modelle &#8222;im Verhältnis zu den heute verfügbaren Belegen überbewertet&#8220; worden seien.</p>
<p>Vorerst dürfte der breite Zugang zu leistungsfähigen KI-Modellen sogar eher den Verteidigern nutzen als den Angreifern, weil sich mehr Lücken finden und schließen lassen, bevor jemand sie ausnutzt.</p>
<p>Eine Entwarnung ist das trotzdem nicht. Die Auswirkungen seien bislang moderat, aber real, schreibt VulnCheck. Statt allein auf den Hype zu reagieren, solle man die weitere Entwicklung genau beobachten.</p>
<p>Für Unternehmen bedeutet das: Die wichtigsten Angriffsziele bleiben dieselben wie zuvor. Content-Management-Systeme machten im ersten Halbjahr ein Drittel aller nachgewiesenen Angriffe aus, vor allem über WordPress-Plugins.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/24/openai-verliert-kontrolle-ueber-ki/">OpenAI verliert Kontrolle über seine KI – und macht einen PR-Stunt draus</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/01/wie-funktioniert-und-entsteht-ein-ki-modell/">Wie aus Daten ein KI-Modell entsteht – und wie es funktioniert</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/31/eeg-reform-bund-bremst-ausbau-erneuerbarer-energie/">EEG-Reform: Bund bremst Ausbau erneuerbarer Energie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/hackerangriffe-durch-ki/">Hacker-Hype: Nur 1,3 Prozent der von KI entlarvten Schwachstellen ausgenutzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union (EU)]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>
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<p>Google kontrolliert über 80 Prozent der weltweiten Internetsuche und damit auch, welche Informationen Milliarden Menschen zu sehen bekommen. Sprich: Es gibt kaum Wettbewerb, sondern ein Monopol. Die beiden europäischen Suchmaschinenanbieter Ecosia und Qwant starten jetzt aber ihren gemeinsamen europäischen Suchindex auch in Deutschland. Das wird Google kurzfristig kaum jucken. Doch es braucht genau solche Projekte! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/ecosia-suchindex.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Ecosia Qwant Suchindex Europa Deutschland Google Alternative" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Google kontrolliert über 80 Prozent der weltweiten Internetsuche und damit auch, welche Informationen Milliarden Menschen zu sehen bekommen. Sprich: Es gibt kaum Wettbewerb, sondern ein Monopol. Die beiden europäischen Suchmaschinenanbieter Ecosia und Qwant starten jetzt aber ihren gemeinsamen europäischen Suchindex auch in Deutschland. Das wird Google kurzfristig kaum jucken. Doch es braucht genau solche Projekte! Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-320675329"></span></p>
<h2>Was ist ein Suchindex?</h2>
<ul>
<li>Ein Suchindex ist eine Datenbank für Suchmaschinen, um Informationen abzurufen und sie in einer bestimmten Reihenfolge darzustellen – vergleichbar mit der Beschriftung und Sortierung von Büchern in einer Bibliothek. Bislang haben alle kleinen Suchmaschinen <strong>die Indizes von Google oder Bing genutzt</strong>. Um Europa und sich selbst unabhängiger von US-Anbietern zu machen, haben die beiden europäischen Suchmaschinenanbieter Ecosia und Qwant bereits 2025 einen eigenen Suchindex gegründet. Bei Qwant machen die Ergebnisse der <a href="https://www.eu-searchperspective.com" target="_blank" rel="noopener">European Search Perspective</a> (EUSP) in Frankreich bereits einen Großteil der Suche aus. Nun ist der Index auch in Deutschland gestartet.</li>
<li>Google hat bei der Desktop-Websuche weltweit einen <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/222849/umfrage/marktanteile-der-suchmaschinen-weltweit/" target="_blank" rel="noopener">Marktanteil von 80 Prozent</a>. Auf mobilen Geräten sind es sogar über 90 Prozent. Bing folgt mit großem Abstand und zwölf Prozent (Desktop) sowie zwei Prozent (mobil) auf Platz zwei. Alternative Anbieter wie Ecosia, DuckDuckGo oder Qwant knabbern an der Ein-Prozent-Hürde. Der Grund: Die Marktmacht und Bekanntheit von Google ist nach wie vor so groß, dass <strong>andere Anbieter kaum eine Chance</strong> haben. Die EU schreibt in Europa deshalb mittlerweile Auswahloptionen vor. Apple und Google dürfen ihre Browser und Suchmaschinen auf ihren Geräten nicht mehr standardmäßig voreinstellen, sondern müssen zumindest auch auf andere Anbieter hinweisen.</li>
<li>Die Auswahlmöglichkeiten auf Apple- und Google-Geräten haben alternativen Anbietern wie Ecosia und Co. bislang nicht allzu viel gebracht. Der Grund: Google hat nicht nur aufgrund seiner Popularität einen riesengroßen Vorsprung, sondern genießt auch technisch gesehen eine Monopolstellung, die anderen Unternehmen kaum eine Chance lässt. Die EU hat deshalb <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/22/machtkampf-zwischen-eu-und-google/">erneut reagiert</a>. Google muss laut Digital Markets Act (DMA) künftig etwa <strong>Suchdaten anonymisiert mit Wettbewerbern teilen</strong> und Android für fremde KI-Assistenten öffnen.</li>
</ul>
<h2>Warum das Google-Monopol ein Demokratie-Problem ist</h2>
<p>Die European Search Perspective ist weitaus mehr als ein technisches Infrastrukturprojekt. Denn: Google kontrolliert nicht nur inflationär, welche Informationen Nutzern weltweit ausgespielt werden, sondern entscheidet auch, <strong>welche Stimmen im digitalen Raum überhaupt Gehör finden</strong>.</p>
<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat schon <a href="https://www.coe.int/en/web/impact-convention-human-rights/-/the-media-must-be-diverse-in-order-to-be-free" target="_blank" rel="noopener">vor einigen Jahren festgestellt</a>, dass Medienpluralismus eine <strong>Voraussetzung für funktionierende Demokratien</strong> ist. Mit ihrem gemeinsamen Suchindex hauchen Ecosia und Qwant aber nicht nur dieser Debatte neues Leben ein. Auch die nach wie vor herrschenden Missstände rücken erneut ins Rampenlicht.</p>
<p>Denn mit Google hat schon viel zu lange ein einzelner Konzern die Schnittstelle zur öffentlichen Meinungsbildung besetzt. Hinzu kommt eine geopolitische Dimension, die lange unterschätzt wurde. Spätestens seit Trump 2.0 dürfte aber klar sein, dass die Abhängigkeit von <strong>US-Software als politisches Druckmittel</strong> missbraucht wird.</p>
<p>Ein in Europa gehosteter Suchindex verspricht aber nicht nur mehr digitale Souveränität, sondern sorgt durch europäische Gerichtsbarkeit und die DSGVO auch für <strong>mehr Datenschutz</strong>, indem Informationen innerhalb Europas bleiben.</p>
<p>Aber auch für Ecosia, Qwant und Nutzer eröffnen sich <strong>Chancen mit Blick auf die Qualität der Suche</strong>. Denn mit dem neuen Index lassen sich Informationen etwa nach Relevanz steuern – und nicht nach Inhalten von Medien mit dem höchsten Umsatz. Außerdem können beide Suchmaschinen die Flut von <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2022/02/17/microsoft-und-google-spam-anzeigen/">Spam-Anzeigen</a> durch Microsoft und Google eindämmen.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Ecosia-Gründer und -Geschäftsführer Christian Kroll</strong> in einem <a href="https://www.linkedin.com/posts/christian-kroll_im-proud-to-say-ecosia-is-now-serving-results-share-7488511128449380352-Jcbf/" target="_blank" rel="noopener">LinkedIn-Beitrag</a>: „Letztes Jahr haben wir die Ergebnisse aus dem EUSP erstmals in Frankreich eingeführt, wo er mittlerweile mehr als die Hälfte des Suchverkehrs bei Ecosia abdeckt. Nun ist er auch in Deutschland live. Der Aufbau eines wettbewerbsfähigen Suchindexes erfordert Zeit, Investitionen und den Zugang zu Daten, die zur Verbesserung der Qualität der Suchergebnisse beitragen. Deshalb ist die jüngste Entscheidung der Europäischen Kommission im Rahmen des Digital Markets Act so wichtig. Der Zugang zu anonymisierten Ranking-Daten von Google wird EUSP dabei helfen, sich viel schneller zu verbessern.“</li>
<li><strong>Felix Biessmann, von der Berlin University of Applied Science &amp; Einstein Center Digital Future</strong>, in einem <a href="https://www.eu-searchperspective.com" target="_blank" rel="noopener">Statement</a>: „Die Internetsuche hat tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen, und ein Webindex ist eine unverzichtbare Voraussetzung für viele KI-Technologien. Ein unabhängiger europäischer Webindex kann dazu beitragen, Vertrauen in digitale Technologien aufzubauen, und stellt sowohl für Nutzer als auch für lokale Fachkräfte in den Bereichen Datenverarbeitung und KI eine wichtige Alternative dar.“</li>
<li>Die Entwicklung eines Suchindex galt lange als aufwendig und teuer. Laut <strong>Software-Ingenieur Peter Popov</strong> hätten die <a href="https://techcrunch.com/2024/11/11/ecosia-and-qwant-two-european-search-engines-join-forces-on-building-an-index-to-shrink-reliance-on-big-tech/" target="_blank" rel="noopener">Fortschritte im KI-Bereich</a> das aber einfacher gemacht, „indem moderne LLM-Modelle verwendet werden, die bereits über Kenntnisse der Suchsemantik verfügen. Die Erstellung eines Suchindexes für das gesamte Internet ist aus technischer Sicht keine so schwierige Aufgabe.“ Popov sieht aber vor allem in der Frage, wo Such-Bots frei crawlen dürfen und wo nicht, eine Herausforderung: „Proprietäre Plattformen stehen Versuchen, Informationen zu sammeln, oft recht ablehnend gegenüber.“</li>
</ul>
<h2>Ecosia peilt Marktanteil von zehn Prozent an</h2>
<p>Mit ihrem gemeinsamen europäischen Suchindex werden Ecosia und Qwant <strong>Google natürlich nicht vom Thron stoßen</strong>; kurzfristig schon gar nicht. Doch darum geht es nicht. Denn: Nicht nur gut Ding, sondern auch so ein Suchindex will Weile haben.</p>
<p>Chancenlos ist das Unterfangen aber keineswegs. Auch die Pläne reichen entsprechend langfristig. Ecosia peilt in Deutschland etwa einen Marktanteil von rund zehn Prozent bis 2030 an. Das erscheint durchaus realistisch. Spätestens dann wäre der hauseigene Index weitaus mehr als nur ein kleines Nischenprodukt. Er wäre <strong>ein echter Wettbewerbsfaktor</strong>, von dem auch andere Unternehmen profitieren können.</p>
<p>Auch für die Entwicklung von KI-Modellen eröffnen sich Möglichkeiten. Denn dafür braucht es ein gut indiziertes Internet. Will heißen: Die potenziellen <strong>Chancen für ein digital souveränes Europa sind enorm</strong>. Klar: Europa würde damit natürlich nicht von heute auf morgen zum KI-Weltmarktführer aufsteigen.</p>
<p>Doch Ecosia und Qwant stellen EU-Unternehmen mit ihrem Index endlich einen unabhängigen Werkzeugkasten zur Verfügung, der nicht von den <strong>Launen und der Willkür der USA</strong> abhängt. Oder: Ein europäischer Suchindex stellt nicht nur eine Alternative zu Google dar. Er fördert auch den Medienpluralismus und eröffnet Europa eine unabhängige Infrastruktur – auch mit Blick auf den hiesigen Datenschutz.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/31/eeg-reform-bund-bremst-ausbau-erneuerbarer-energie/">EEG-Reform: Bund bremst Ausbau erneuerbarer Energie</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/30/ki-muedigkeit-im-job/">KI macht K.O.: 41 Prozent wollen lieber ohne ChatGPT arbeiten</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/29/mobilfunk-6g/">Mobilfunk als Radar: 6G soll auch Menschen ohne Smartphone erfassen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/28/lidl-wird-tech-konzern-europa/">Lidl-Mutter wird Tech-Konzern – und legt sich mit Amazon und Google an</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/ecosia-startet-suchindex-in-deutschland/">Gegen das US-Monopol: Ecosia startet eigenen Suchindex in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Beatrice Bode]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 03:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/">Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Ein niederländisches Start-up will die Wärmepumpe neu erfinden. Statt mit Kompressor und Kältemittel kommt die Technologie mit Schallwellen aus. Bevor sie auf den Markt kommt, erklären wir dir, was thermoakustische Wärmepumpen können und worauf du achten solltest.  Wärmepumpen sind bereits seit einiger Zeit eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Heiz- und Kühlsystemen. Allein in Deutschland wurden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/">Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/">Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/thermoakustische-waermepumpe.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Thermoakustische Wärmepumpe, Blueheart Energy, Gas, Öl, Heizung, Kühlung, Klima, Heizen, Europa" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Ein niederländisches Start-up will die Wärmepumpe neu erfinden. Statt mit Kompressor und Kältemittel kommt die Technologie mit Schallwellen aus. Bevor sie auf den Markt kommt, erklären wir dir, was thermoakustische Wärmepumpen können und worauf du achten solltest. </strong></p>
<p><span id="more-320524906"></span></p>
<p>Wärmepumpen sind bereits seit einiger Zeit eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Heiz- und Kühlsystemen. Allein in Deutschland <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/06/waermepumpen-china/">wurden 2025</a> laut dem Bundesverband Wärmepumpe rund 299.000 neue Geräte installiert, ein Plus von etwa 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr.</p>
<p>Der Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen treibt diese Entwicklung an, sowohl aus Klimaschutzgründen als auch wegen geopolitischer Abhängigkeiten. Nun versucht auch das niederländische Unternehmen <a href="https://blueheartenergy.com/de/" target="_blank" rel="noopener">BlueHeart Energy</a> den Markt um ein Produkt zu erweitern: die thermoakustische Wärmepumpe.</p>
<h2>Was sind thermoakustische Wärmepumpen?</h2>
<p>Herkömmliche Wärmepumpen nutzen einen Dampfkompressionskreislauf: Ein Kältemittel wechselt abwechselnd zwischen flüssig und gasförmig, wodurch Wärme transportiert wird. Diese Technik arbeitet am effizientesten rund um den festen Kondensationspunkt des jeweiligen Kältemittels. Je weiter die benötigte Temperatur davon abweicht, desto schlechter der Wirkungsgrad.</p>
<p>Bei der thermoakustischen Wärmepumpe verzichtet BlueHeart auf diesen Phasenwechsel komplett. Im Inneren des <a href="https://blueheartenergy.com/de/unsere-technologie" target="_blank" rel="noopener">Motors</a> befindet sich stattdessen Helium. Das Gas hat den Vorteil, dass es gasförmig bleibt und nie kondensiert.</p>
<p>Zwei elektrisch angetriebene Treiber, die im Prinzip wie Lautsprecher funktionieren, erzeugen darin starke Schallwellen. Diese Schallenergie treibt einen geschlossenen thermoakustischen Kreislauf an, der Wärme von einer Quelle, etwa der Außenluft, zu einer Senke transportiert, etwa dem Heizsystem eines Hauses.</p>
<h2>Geräuschlos und emissionsfrei</h2>
<p>Weil das Helium nie kondensiert, ist das System an keine feste Temperatur gebunden und kann dadurch bei ganz unterschiedlichen Ein- und Ausgangstemperaturen effizient arbeiten.</p>
<p>Diese Flexibilität ermöglicht die Standardisierung von Wärmepumpen und reduziert die Herstellungs- und Installationskosten. Darüber hinaus ermöglicht sie den Einsatz von Wärmepumpen als direkter Ersatz für Gaskessel in Nachrüstungsanwendungen, da die hohen Temperaturen, die sie liefern können, ausreichen, um die Heizkörper bestehender Häuser zu beheizen, die in der Regel nicht so gut isoliert sind wie Neubauten.</p>
<p>Die thermoakustische Wärmepumpe hat einen elektrisch betriebenen Motor, der kein CO2 ausstößt. Weil kein Kompressor und keine Kältemittelleitungen nötig sind, kommt der Motor mit vergleichsweise wenigen beweglichen Teilen aus. BlueHeart bewirbt das Gerät als besonders wartungsarm und mit unter 40 Dezibel als deutlich leiser als viele klassische Luft-Wärmepumpen.</p>
<h2>Warum thermoakustische Wärmepumpen relevant sind</h2>
<p>Ein Vorteil, den das niederländische Unternehmen im Vergleich zu herkömmlichen Wärmepumpen hervorhebt, betrifft den Gebäudebestand: Weil sich mit dem Motor auch bei niedrigeren Ausgangstemperaturen ein hoher Wirkungsgrad erzielen lässt, soll er sich laut Unternehmensangaben als direkter Ersatz für Gaskessel eignen, mit Vorlauftemperaturen von bis zu 80 Grad.</p>
<p>Bestehende Heizkörper in schlecht gedämmten Altbauten könnten also weiterverwendet werden, ohne aufwendige Sanierung oder Dämmung. Gerade das sei bei klassischen Wärmepumpen häufig ein Hindernis. Laut Entwickler arbeiten sie in ungedämmten Bestandsbauten mit hohen Vorlauftemperaturen oft ineffizient.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil liegt in der Skalierbarkeit: Eine einzelne Einheit lässt sich zwischen einem und sechs Kilowatt regeln, mehrere Einheiten lassen sich zu Anlagen mit bis zu 600 Kilowatt zusammenschalten. Das macht den Motor nicht nur fürs Einfamilienhaus interessant, sondern auch für größere Gebäude oder gewerbliche Anwendungen.</p>
<p>Beim Effizienzversprechen lohnt sich allerdings ein kritischer Blick: BlueHeart selbst spricht auf der eigenen Website zunächst nur von einer vergleichbaren Effizienz zu bestehenden Wärmepumpen – zumindest bei größeren Temperaturunterschieden – nicht von einer durchgehend besseren. Bisher fehlen noch unabhängige Effizienzmessungen im Feldeinsatz, alle Angaben kommen vom Hersteller selbst.</p>
<h2>BlueHeart stellt nicht die einzige kältemittelfreie Alternative</h2>
<p>BlueHeart steht mit der Idee, auf klassische Kältemittel zu verzichten, nicht allein da. Das <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/15/festkoerper-waermepumpe/">Freiburger Start-up Qurie</a> hat parallel eine sogenannte Festkörper-Wärmepumpe entwickelt, die auf elektrokalorischen Materialien wie speziellen Keramiken oder Polymeren basiert, statt auf Kompressor und Kältemittelkreislauf.</p>
<p>Laut Unternehmensangaben soll dieser Ansatz den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Allerdings unterscheiden sich beide Technologien technisch grundlegend. Während in den Niederlanden Schallwellen und Helium zum Einsatz kommen, nutzt Qurie elektrische Feldwechsel in Festkörpermaterialien.</p>
<p>Da Energiesysteme zunehmend dezentraler und dynamischer würden, könnten flexible, erneuerbare Lösungen wie thermoakustische Wärmepumpen künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Das meint zumindest BlueHeart-Geschäftsführer Michiel Hartman gegenüber dem <a href="https://www.pv-magazine.com/2026/04/23/thermoacoustic-heat-pumps-on-the-verge-of-commercial-breakthrough/" target="_blank" rel="noopener"><em>PV Magazine.</em></a>  Bevor der Verkauf der thermoakustischen Wärmepumpe aus den Niederlanden tatsächlich beginnt, befindet sich das Produkt aktuell noch in der Testphase.</p>
<p>BlueHeart selbst peilt eine Verfügbarkeit für Hersteller ab dem ersten Quartal 2027 an, der Partnerzulieferer Eplucon will die ersten Serien-Wärmepumpen mit dem BlueHeart-Motor über die Marke Ecoforest im Frühjahr 2027 auf den Markt bringen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/23/dresden-grosswaermepumpe-elbe/">Mega-Wärmepumpe in Dresden soll 45.000 Haushalten einheizen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/06/waermepumpen-china/">Nächster Solar-Moment? China will europäische Wärmepumpen-Branche kapern</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/02/19/waermepumpe-kostenvorteil/">Günstiger als Öl und Gas: Studie offenbart Wärmepumpen-Irrtum</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/07/06/lithium-schwefel-akkus-europa/">Lithium-Schwefel-Akkus spalten Energiewelt – wo steht Europa?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/04/thermoakustische-waermepumpen/">Ohne Kältemittel: Thermoakustische Wärmepumpen heizen mit Schallwellen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Diese Länder haben die höchsten Staatsschulden</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/laender-mit-hoechsten-staatsschulden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 18:26:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Kaum eine Nation auf der Welt kommt heute ohne Schulden aus. Auch Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten massiv auf Pump gelebt. Die Summen, um die es dabei geht, sprengen teilweise jede Vorstellungskraft. Wir präsentieren in unserem Ranking die Länder mit den höchsten Staatsschulden. Staatsschulden gehören zum politischen Alltag, und die meisten Menschen haben sich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/laender-mit-hoechsten-staatsschulden/">Diese Länder haben die höchsten Staatsschulden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/laender-hoechsten-staatschulden.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Länder mit den höchsten Staatsschulden" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Kaum eine Nation auf der Welt kommt heute ohne Schulden aus. Auch Deutschland hat in den letzten Jahrzehnten massiv auf Pump gelebt. Die Summen, um die es dabei geht, sprengen teilweise jede Vorstellungskraft. Wir präsentieren in unserem Ranking die Länder mit den höchsten Staatsschulden.</strong><span id="more-320581927"></span></p>
<p>Staatsschulden gehören zum politischen Alltag, und die meisten Menschen haben sich an diesen Umstand gewöhnt. Regierungen finanzieren mit dem geliehenen Geld unter anderem die Infrastruktur und Sozialsysteme ihres Landes. Dabei werden natürlich Verbindlichkeiten angehäuft, die künftige Generationen abbezahlen müssen. Entscheidend ist aber nicht nur die absolute Summe der Schulden, sondern auch das Verhältnis zur Wirtschaftskraft einer Nation.</p>
<h2>Staatsschulden im Verhältnis zur Wirtschaft</h2>
<p>Auf wie vielen Schulden die Nationen dieser Welt im Jahr 2026 sitzen, verrät uns die Prognose des Internationalen Währungsfonds (via <a href="https://www.visualcapitalist.com/ranked-countries-with-most-government-debt-in-2026/" target="_blank" rel="noopener">Visual Capitalist</a>). Verglichen werden einerseits die Staatsschulden in US-Dollar und andererseits ihr Verhältnis zur jährlichen Wirtschaftsleistung, die sogenannte Schuldenquote. Je nachdem, welchen der beiden Maßstäbe man anlegt, sieht die Weltrangliste völlig anders aus.</p>
<p>Zum Beispiel hat Singapur mit rund 1,1 Billionen Dollar vergleichsweise wenige Schulden, aber gemessen an der eigenen Wirtschaftsleistung kommt man auf einen Anteil von 172 Prozent – das ist weltweit Platz zwei. Ähnlich sieht es bei Ländern wie dem Sudan (169 Prozent) oder Bahrain (152 Prozent) aus. Auch Griechenland zählt mit einer Quote von knapp 137 Prozent zu den am höchsten verschuldeten Staaten überhaupt, taucht in der absoluten Rangliste aber erst auf Position 26 auf.</p>
<p>Neben diesen beiden Zahlen gibt es noch weitere wichtige Faktoren für die Kreditwürdigkeit eines Landes. Darunter die Haushaltsdisziplin, die Bonitätsnote und die politische Stabilität. Darum haben Staaten wie Bolivien oder Mosambik trotz niedrigerer Quoten oft größere Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme als etablierte Volkswirtschaften. Unser Ranking mit den am meisten verschuldeten Nationen basiert auf den absoluten Zahlen.</p>
<h3>Platz 10: Brasilien</h3>
<p>Brasilien eröffnet unsere Top Ten mit Staatsschulden in Höhe von rund <strong>2,5 Billionen Dollar</strong>. Das größte Land Südamerikas ist zugleich der einzige Vertreter des Kontinents in unserer Rangliste. Gemessen an der Wirtschaftsleistung liegt die Quote bei 96,5 Prozent – der Schuldenberg entspricht also fast exakt dem, was das Land in einem ganzen Jahr erwirtschaftet.</p>
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		<title>Aus GigaMobil wird Vodafone Mobil: Was sich jetzt für Selbstständige ändert</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/aus-gigamobil-wird-vodafone-mobil-was-sich-jetzt-fuer-selbststaendige-aendert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 14:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>
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<p>Vodafone räumt beim Namen auf: Aus „GigaMobil“ wird „Vodafone Mobil“. Mit der Umbenennung kommen neue Tariflogik, frische Konditionen und eine tolle Hardware-Aktion, die für Selbstständige und kleine Unternehmen sofort relevant werden kann. Seit dem 16. Juli 2026 laufen die bisherigen „GigaMobil“-Tarife unter dem neuen Namen Vodafone Mobil. Vodafone selbst kommuniziert die Umbenennung als Teil einer [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/vf-mobil-m-100gb-pmax-1920x1080-04.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Vodafone Mobil" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Vodafone räumt beim Namen auf: Aus „GigaMobil“ wird „Vodafone Mobil“. Mit der Umbenennung kommen neue Tariflogik, frische Konditionen und eine tolle <a href="https://private.vodafone-affiliate.de/tc.php?t=124257C2369000000D&amp;subid=&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.vodafone.de%2Fprivat%2Fhandys%2Fiphone-17-pro.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Hardware-Aktion</a>, die für Selbstständige und kleine Unternehmen sofort relevant werden kann.</strong></p>
<p><span id="more-320386103"></span></p>
<p>Seit dem <strong>16. Juli 2026</strong> laufen die bisherigen „GigaMobil“-Tarife unter dem neuen Namen <strong>Vodafone Mobil</strong>. Vodafone selbst kommuniziert die Umbenennung als Teil einer Tarif-Anpassung – inklusive Änderungen bei Datenvolumen und Optionen.</p>
<p>Für Business-Nutzer ist vor allem eins entscheidend: Wie gut passt der Tarif zum Arbeitsalltag? Viel unterwegs, viele Videocalls, Hotspot fürs Notebook, Cloud-Uploads, Teams-Chat. Mobiles Datenvolumen ist längst keine „nice to have“-Zahl mehr, sondern ein Produktivitätsfaktor. Genau hier setzt Vodafone mit der neuen Bezeichnung und den überarbeiteten Konditionen an.</p>
<h2>Vodafone Mobil statt GigaMobil: Was sich konkret ändert</h2>
<p>Die Umbenennung ist der sichtbare Teil, darunter steckt eine aktualisierte Tarifstruktur. Laut Vodafone gilt: <strong>Ab dem 16. Juli werden die bisherigen GigaMobil-Tarife in „Vodafone Mobil“ umbenannt</strong>; gleichzeitig wird das Datenvolumen in einzelnen Stufen angepasst.</p>
<p>Wichtig für die Einordnung: Nicht jede Änderung ist für jeden gleich relevant. Wer ohnehin im XL-Tarif unterwegs ist, schaut anders auf Extras als jemand, der mit einem XS- oder S-Tarif hauptsächlich erreichbar sein will. Die folgenden Punkte sind die, die im Business-Kontext typischerweise am schnellsten einen Unterschied machen:</p>
<ul>
<li><strong>Neukunden-Vorteile:</strong> Es gibt einen <strong>25 Prozent Rabatt</strong> auf die Tarifgrundgebühr, zusätzlich mit <strong>mehr Datenvolumen</strong> (je nach Tarifstufe).</li>
<li><strong>Optionen für Vielreisende:</strong> In <strong>Vodafone Mobil L und XL</strong> ist eine <strong>World Travel Flat</strong> kostenlos zubuchbar.</li>
<li><strong>Multi-Device-Setup:</strong> In <strong>Vodafone Mobil XL</strong> ist zusätzlich <strong>OneNumber Flex</strong> kostenlos zubuchbar. Spannend, wenn Smartphone und weitere Geräte „zusammen“ funktionieren sollen.</li>
</ul>
<p>Unterm Strich: Der neue Name „<a href="https://private.vodafone-affiliate.de/tc.php?t=124257C2369000000D&amp;subid=&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.vodafone.de%2Fprivat%2Fhandys%2Fiphone-17-pro.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">Vodafone Mobil</a>“ ist nicht nur ein Etikett. Er ist ein Signal, dass Vodafone sein Portfolio ordnet und bestimmte Bausteine anders gewichtet. Mehr Fokus auf klare Tarifstufen, definierte Extras und (je nach Konstellation) attraktive Rabatte.</p>
<h2>Warum die Umbenennung ausgerechnet jetzt wichtig ist</h2>
<p>Für viele Unternehmen passiert Tarifmanagement „nebenbei“: Vertrag läuft, Handy läuft, passt. Problematisch wird es, wenn die Begriffe in der Kommunikation nicht mehr sauber sind. Wer „GigaMobil“ bewirbt, Kunden aber „Vodafone Mobil“ vorfinden, erzeugt Reibung und Reibung kostet Abschlüsse. Darum ist die Umbenennung auch ein Vertriebs- und Marketingthema: gleiche Leistung, neuer Name, neue Konditionen.</p>
<p>Und genau hier kommt die zweite Neuigkeit ins Spiel: <strong>Vodafone kombiniert die Tarifänderung mit einer Hardware-Aktion</strong>, die für Selbstständige und kleine Unternehmen besonders attraktiv sein kann. Weil sie zwei klassische Fragen auf einmal beantwortet: „Welcher Tarif passt?“ und „Welches Gerät lohnt sich jetzt?“</p>
<h2>Die iPhone-17-Pro-Aktion: 1 € Zuzahlung + 200 € Hardware-Bonus (Vodafone Mobil M)</h2>
<p><strong>Bis zum 18.09.2026</strong> läuft eine aktuelle Aktion: Das <a href="https://private.vodafone-affiliate.de/tc.php?t=124257C2369000000D&amp;subid=&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.vodafone.de%2Fprivat%2Fhandys%2Fiphone-17-pro.html" target="_blank" rel="nofollow noopener"><strong>iPhone 17 Pro</strong></a> in Kombination mit <strong>Vodafone Mobil M, </strong>mit <strong>einmalig 1 €</strong> Zuzahlung und <strong>200 € Hardware-Bonus</strong>. Zusätzlich gibt es beim Tarif <strong>Vodafone Mobil M</strong> insgesamt <strong>100 GB</strong> (60 GB + 40 GB). Das ist genau die Art Paket, die für viele Solo-Selbstständige und kleine Teams „einfach funktioniert“: genug Daten für unterwegs, planbar, ohne ständig nachbuchen zu müssen.</p>
<p>Zusätzlich gibt es aktuell auch eine Aktion mit <strong>S26 Ultra</strong> im Tarif <strong>Vodafone Mobil M</strong> mit <strong>einmalig 1 €</strong> und <strong>200 € Hardware-Bonus</strong> (Zeitraum ebenfalls 16.07.2026–18.09.2026).</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://private.vodafone-affiliate.de/tc.php?t=124257C2369000000D&#038;subid=&#038;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.vodafone.de%2Fprivat%2Fhandys%2Fiphone-17-pro.html" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">iPhone 17 Pro mit Vodafone Mobil sichern</a>
<h2>Für wen sich das Paket besonders lohnt (und worauf man achten sollte)</h2>
<p>Ein iPhone im Business-Alltag ist längst nicht nur „Statusgerät“. Es ist das zentrale Arbeitswerkzeug: Authenticator, E-Mail, CRM, Kalender, Videokonferenz, Banking, Support-Chat, Fotos/Video für Social Content. Je nachdem, wie gearbeitet wird, kann sich die Kombination aus Tarif und Hardware-Bonus schnell rechnen. Vor allem dann, wenn ein Gerätewechsel ohnehin ansteht.</p>
<ul>
<li><strong>Wenn das Smartphone der Büroersatz ist:</strong> Viele Termine unterwegs, Hotspot fürs Notebook, Cloud-Tools: dann sind hohe Datenpakete wie die im „M“-Segment ein echtes Sicherheitsnetz.</li>
<li><strong>Wenn gerade ein Upgrade geplant war:</strong> Dann ist eine zeitlich begrenzte Aktion oft der sauberste Moment, um Tarif und Gerät gemeinsam zu aktualisieren.</li>
<li><strong>Wenn planbare Kosten wichtig sind:</strong> Ein klarer Tarifname („Vodafone Mobil“) plus definierte Tarifstufe reduziert Missverständnisse im Team und in der Abrechnung.</li>
</ul>
<p>Der wichtigste Tipp: Vor Abschluss kurz prüfen, welche Features im neuen Tarif enthalten sind und was nicht. In den Unterlagen wird ausdrücklich erwähnt, dass <strong>GigaDepot nicht enthalten</strong> ist. Wer das bisher genutzt hat, sollte vor der Entscheidung schauen, ob das neue Setup trotzdem passt.</p>
<h2>Fazit: Neuer Name, bessere Orientierung – und ein guter Moment für ein Hardware-Upgrade</h2>
<p>„GigaMobil“ wird zu „Vodafone Mobil“ und damit ist klarer, was Kunden erwartet: ein neu sortiertes Portfolio mit nachvollziehbaren Tarifstufen und Extras. Für Selbstständige und kleine Unternehmen zählt am Ende, dass Tarifname, Datenvolumen und Preisstruktur zur Realität passen. Die parallel laufende <a href="https://private.vodafone-affiliate.de/tc.php?t=124257C2369000000D&amp;subid=&amp;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.vodafone.de%2Fprivat%2Fhandys%2Fiphone-17-pro.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">iPhone-17-Pro-Aktion</a> ist ein sinnvoller Aufhänger, weil sie den Tarifwechsel (oder Neuabschluss) mit einem konkreten Business-Nutzen verbindet.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://private.vodafone-affiliate.de/tc.php?t=124257C2369000000D&#038;subid=&#038;deeplink=https%3A%2F%2Fwww.vodafone.de%2Fprivat%2Fhandys%2Fiphone-17-pro.html" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Zum iPhone 17 Pro Angebot bei Vodafone</a>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/aus-gigamobil-wird-vodafone-mobil-was-sich-jetzt-fuer-selbststaendige-aendert/">Aus GigaMobil wird Vodafone Mobil: Was sich jetzt für Selbstständige ändert</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fraunhofer-Forscher erkennen Deepfakes mit bis zu 91 Prozent Genauigkeit</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/deepfake-erkennung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 09:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Deepfake]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/deepfake-erkennung/">Fraunhofer-Forscher erkennen Deepfakes mit bis zu 91 Prozent Genauigkeit</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Künstliche Intelligenz erschafft immer realistischere Bilder, die sich von echten Aufnahmen kaum noch unterscheiden lassen. Das Risiko digitaler Desinformation nimmt dadurch in allen gesellschaftlichen Bereichen zu. Ein neuartiges Verfahren von Fraunhofer-Forschern soll nun Abhilfe schaffen und die Deepfake-Erkennung deutlich verbessern.  Die Zunahme von falschen Aufnahmen im Netz bedroht das allgemeine Vertrauen in die Digitalisierung. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/deepfake-erkennung/">Fraunhofer-Forscher erkennen Deepfakes mit bis zu 91 Prozent Genauigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/deepfake-erkennung/">Fraunhofer-Forscher erkennen Deepfakes mit bis zu 91 Prozent Genauigkeit</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/08/ki-bilder-erkennen-deepfakes-fraunhofer.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Deepfakes KI erkennen Künstliche Intelligenz Fraunhofer Tool" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz erschafft immer realistischere Bilder, die sich von echten Aufnahmen kaum noch unterscheiden lassen. Das Risiko digitaler Desinformation nimmt dadurch in allen gesellschaftlichen Bereichen zu. Ein neuartiges Verfahren von Fraunhofer-Forschern soll nun Abhilfe schaffen und die Deepfake-Erkennung deutlich verbessern. </strong></p>
<p><span id="more-320521701"></span></p>
<p>Die Zunahme von falschen Aufnahmen im Netz bedroht das allgemeine Vertrauen in die Digitalisierung. Das Projekt RealOrRender widmet sich deshalb der Zuverlässigkeit synthetischer Bilddaten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik <a href="https://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2026/juli-2026/deepfake-bilder-zuverlaessig-erkennen-und-transparent-erklaeren.html" target="_blank" rel="noopener">führt das Vorhaben</a> gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB durch, um wirksame Schutzmechanismen gegen Fälschungen zu entwickeln.</p>
<p>Im Zentrum steht die Frage, wie sich künstlich erzeugte Inhalte möglichst genau von realen Bildern unterscheiden lassen. In Tests mit einem umfangreichen Bilddatensatz bewies das Forscherteam kürzlich das Potenzial eines neu entwickelten Hybridsystems.</p>
<p>Die Erkennungsleistung soll bei 85 bis 91 Prozent liegen. In Einzelfällen erreichte das System sogar eine noch höhere Genauigkeit. Die Ergebnisse zeigen, dass sich auch die Zuverlässigkeit der Deepfake-Erkennung gegenüber immer leistungsfähigeren Bildgeneratoren verbessern lässt.</p>
<h2>Wie die Rekonstruktion bei der Deepfake-Erkennung unterstützt</h2>
<p>Der technische Unterbau des neuen Verfahrens beruht auf einer Kombination aus zwei unterschiedlichen KI-Verfahren. Klassische Deep-Learning-Klassifikatoren werden mit der Messung eines sogenannten Rekonstruktionsfehlers gekoppelt. Denn je besser die Rekonstruktion eines Bildes mithilfe eines KI-Bildgenerators gelingt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein KI-generiertes Foto handelt.</p>
<p>Neben der reinen Erkennung spielt auch die visuelle Aufbereitung der Ergebnisse eine Rolle. Die Forscher nutzten sogenannte Explainable-AI-Methoden, um die Entstehung maschineller Entscheidungen transparent darzustellen. Über eine Heatmap werden dabei diejenigen Bildbereiche hervorgehoben, die zur Bewertung geführt haben.</p>
<h2>Transparenz und Nutzen im Alltag</h2>
<p>Segmentbasierte Verfahren zerlegen das Bild zudem in zusammenhängende Bereiche. Auffällige Texturen oder charakteristische Frequenzmuster können der Software beispielsweise als Hinweise dienen, dass ein Bild synthetisch erzeugt wurde.</p>
<p>Andreas Specker, Senior Scientist der Forschungsgruppe Videogestützte Sicherheits- und Assistenzsysteme, erläutert den kompletten Prozess:</p>
<blockquote><p>Im ersten Schritt rekonstruieren wir das Bild mit einem KI-Bildgenerator. Anschließend übernimmt ein KI-Modell die Klassifizierung und berechnet hybrid den Rekonstruktionsfehler. Am Ende erfolgt eine Einschätzung, wobei die Erkennungsgenauigkeit in Prozentzahlen angezeigt wird. Insgesamt liegt die Erkennungsleistung zwischen 85 und 91 Prozent, sie kann in Einzelfällen aber durchaus höher ausfallen.</p></blockquote>
<p>Die Forschungsergebnisse fließen zunächst in ein Pilotprojekt ein, das zunächst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bei der Entlarvung von Deepfakes unterstützen soll. Nutzer können ein Bild hochladen und sollen unverzüglich das Detektionsergebnis mitsamt visueller und textlicher Aufschlüsselung erhalten. Von den zwei bereits veröffentlichten Projektberichten profitieren bereits nicht nur Sicherheits- und Justizbehörden, sondern auch Betreiber von Social-Media-Plattformen, Medienhäusern und Bildagenturen.</p>
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		<title>Studie dämpft Erwartungen: Weißer Wasserstoff viel seltener als gedacht</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/03/weisser-wasserstoff-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 03:45:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energie]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserstoff]]></category>
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<p>Natürlicher Wasserstoff gilt als einer der Hoffnungsträger für die Energiewende. Doch sein tatsächliches Potenzial ist offenbar nicht so groß wie bislang angenommen. Eine neue Studie liefert erstmals belastbare Zahlen für eine großflächige Nutzung. Wasserstoff macht erneuerbare Energie speicherbar und gilt daher als wichtiger Baustein für die Energiewende. Denn durch die Speicherung können Schwankungen von Wind- [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/natuerlicher-wasserstoff.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="natürlicher Wasserstoff Vorkommen weißer Wasserstoff Studie Pyrenäen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Natürlicher Wasserstoff gilt als einer der Hoffnungsträger für die Energiewende. Doch sein tatsächliches Potenzial ist offenbar nicht so groß wie bislang angenommen. Eine neue Studie liefert erstmals belastbare Zahlen für eine großflächige Nutzung.</strong></p>
<p><span id="more-320492397"></span></p>
<p>Wasserstoff macht erneuerbare Energie speicherbar und gilt daher als wichtiger Baustein für die Energiewende. Denn durch die Speicherung können Schwankungen von Wind- und Solarenergie ausgeglichen werden. Der Stoff ermöglicht es außerdem, fossile Brennstoffe in Bereichen zu ersetzen, in denen eine direkte Elektrifizierung nur schwer möglich ist.</p>
<p>Eine besondere Rolle könnte dabei natürlicher Wasserstoff spielen. Denn dieser entsteht durch geologische Prozesse im Untergrund und entsteht im Gegensatz zu grünem Wasserstoff nicht erst mit hohem Energieaufwand.</p>
<p>Doch die Nutzung des natürlichen Wasserstoffs hängt vor allem davon ab, wo und in welchen Mengen er im Untergrund vorkommt und wie schnell sich die Vorkommen regenerieren. Eine <a href="https://www.liag-institut.de/medien/presse/pressemitteilung.html?cHash=b8ce00380a181159cc584bbeb832e0fa&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=987&amp;cHash=b8ce00380a181159cc584bbeb832e0fa&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=987" target="_blank" rel="noopener">internationale Studie</a> unter Leitung des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik in Hannover hat sich dieser Frage gewidmet und erstmals prozessbasierte Zahlen bereitgestellt.</p>
<h2>Wie groß ist das Potenzial von natürlichem Wasserstoff?</h2>
<p>Der weiße Wasserstoff, wie natürlicher Wasserstoff auch genannt wird, könnte die Versorgung mit sauberem Wasserstoff ergänzen und die Energiewende insbesondere in Regionen mit geeigneten geologischen Bedingungen voranbringen. Der natürlich im Untergrund der Erde vorkommende Stoff gilt als mögliche kohlenstoffarme Energiequelle.</p>
<p>Er entsteht, wenn Wasser mit eisenreichen Gesteinen aus dem Erdmantel reagiert. Dieser natürliche Prozess, der Serpentinisierung genannt wird, setzt kontinuierlich molekularen Wasserstoff frei.</p>
<p>Dieser wird bereits heute in manchen Gebieten, wie zum Beispiel in Mali und auf den Philippinen, als lokale Energiequelle genutzt. Doch für einen großflächigen Einsatz ist bislang noch unklar, welche Mengen im Untergrund tatsächlich entstehen und wie schnell sich neue Vorkommen bilden.</p>
<p>Das internationale Forscherteam unter der Leitung des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik hat nun erstmals prozessbasierte Berechnungen vorgelegt, um diese Fragen zu beantworten. Die Studie, die <a href="https://www.nature.com/articles/s41467-026-73920-5" target="_blank" rel="noopener">im Fachjournal <em>Nature Communications</em> veröffentlicht</a> wurde, liefert Zahlen zur natürlichen Wasserstoffbildung in den westlichen Pyrenäen und in Nordkalifornien.</p>
<p>Dabei konnten die Forscher feststellen, dass die berechneten Produktionsraten unter früheren theoretischen Schätzungen liegen. Mit ihrer vorgestellten Methode erhoffen sie sich künftig realistischere Bestimmungen der Wasserstoff-Vorkommen.</p>
<h2>Bisherige Schätzungen zu weißem Wasserstoff zu hoch</h2>
<p>Für ihre Studie haben die Wissenschaftler untersucht, wie viel Wasserstoff tatsächlich im Untergrund vorkommt. Auch wurde analysiert, wie schnell er gebildet wird und unter welchen Bedingungen sich nutzbare Ansammlungen entwickeln können.</p>
<p>In der Untersuchung wurden Vorkommen in den westlichen Pyrenäen und Nordkalifornien analysiert. In diesen Gebieten kommen verschiedene ultramafische Gesteine im oberen Erdmantel vor, die dann mit Wasser aus großen Tiefen reagieren und Wasserstoff an der Oberfläche nachweisbar machen.</p>
<p>Die Forscher haben nun für ihre Studie tatsächliche Raten modelliert, mit denen Wasserstoff unter realen geologischen Bedingungen erzeugt wird. Damit liefern sie erstmals prozessbasierte Zahlen, die im Gegensatz zu den theoretischen Maximalpotenzialen stehen, die bisher nur auf Schätzungen beruhten.</p>
<p>Dabei konnten die Forscher in den westlichen Pyrenäen eine Produktion von rund 308 Tonnen Wasserstoff pro Jahr ausmachen, in Nordkalifornien liegt die Zahl bei rund 515 Tonnen. Schätzungen waren bisher von Hunderttausenden bis Millionen Tonnen pro Jahr ausgegangen.</p>
<p>&#8222;Unsere Ergebnisse sind ein realistischer Ausgangspunkt, der uns zeigt, wo wir suchen müssen, welche Bedingungen die Anreicherung begünstigen und auf welche Zeitrahmen wir planen müssen&#8220;, erklärt Dr. Rodolfo Christiansen, Erstautor der Studie vom LIAG-Institut für Angewandte Geophysik. &#8222;Genau das benötigt die verantwortungsvolle Exploration jeder neuen Energieressource.&#8220;</p>
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		<title>Ohne Autohersteller: Das sind die größten Unternehmen in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonathan Harsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 18:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Wenn es um die deutsche Wirtschaft geht, ist meist von den großen Autoherstellern die Rede. Doch in der Liste mit den wertvollsten Unternehmen des Landes tauchen diese an der Spitze gar nicht auf. Wir präsentieren in unserem Ranking die deutschen Konzerne mit der höchsten Marktkapitalisierung. Wenn es um die größten Unternehmen der Welt geht, dominieren [&#8230;]</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/07/telekom.png" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Telekom Unternehmen" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Wenn es um die deutsche Wirtschaft geht, ist meist von den großen Autoherstellern die Rede. Doch in der Liste mit den wertvollsten Unternehmen des Landes tauchen diese an der Spitze gar nicht auf. Wir präsentieren in unserem Ranking die deutschen Konzerne mit der höchsten Marktkapitalisierung.</strong><span id="more-320475794"></span></p>
<p>Wenn es um die größten Unternehmen der Welt geht, dominieren noch immer die USA. Apple, NVIDIA, Alphabet (Google), Microsoft und Amazon führen die Liste an. Die taiwanesische Firma TMSC auf Rang sechs ist der erste Vertreter, der nicht aus den Staaten kommt. Aber wie steht es eigentlich um Deutschland? Das klären wir in diesem Artikel.</p>
<h2>Diese Unternehmen tragen die BRD</h2>
<p>Geht es nach der Präsenz in den Medien, könnte man glauben, dass die deutsche Wirtschaft von den hiesigen Autobauern getragen wird. VW, Mercedes, BMW – es gibt kaum Unternehmen, über die hierzulande häufiger gesprochen wird, wenn es um Industrie, Arbeitsplätze und Deutschlands berühmte Exportstärke geht. Aber weit gefehlt, der erste Autohersteller in der Liste mit den deutschen Vertretern ist Mercedes-Benz auf Rang 15.</p>
<p>Unser Ranking ist nach der Marktkapitalisierung sortiert – es zählt also der Börsenwert eines Unternehmens. Dieser ergibt sich aus dem aktuellen Aktienkurs multipliziert mit der Zahl aller ausgegebenen Anteile. Die Marktkapitalisierung gilt als guter Gradmesser dafür, wie viel ein börsennotierter Konzern wert ist. Die herangezogenen Zahlen stammen vom Finanzportal <a href="https://companiesmarketcap.com/de/page" target="_blank" rel="noopener">CompaniesMarketCap</a>.</p>
<p>Um ein deutsches Unternehmen zu finden, muss man in der Rangliste weit nach unten scrollen. Die Schwergewichte der deutschen Wirtschaft kommen aus den Bereichen Industrietechnik, Software und Versicherungen. Wer genau es in die Top Ten geschafft hat, verraten wir im folgenden Ranking.</p>
<h3>Platz 10: Deutsche Bank</h3>
<p>Den Auftakt macht die Deutsche Bank, die auf eine Marktkapitalisierung von rund <strong>59,12 Milliarden Euro</strong> kommt. Das größte deutsche Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Main hat sich nach schwierigen Jahren zuletzt wieder stabilisiert. Die Deutsche Bank ist die einzige Großbank in der Top Ten und führt ihr Segment somit an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/08/01/groessten-unternehmen-in-deutschland-2/">Ohne Autohersteller: Das sind die größten Unternehmen in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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