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	<title>BASIC thinking</title>
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	<description>Online-Magazin für Social Media, Marketing und Business</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Jun 2026 11:34:50 +0000</lastBuildDate>
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	<title>BASIC thinking</title>
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		<title>Mit Wasserstoff und Solar: Schwimmendes Kraftwerk senkt Hafen-Emissionen um 77 Prozent</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/schwimmendes-kraftwerk-schiffe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:06:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/schwimmendes-kraftwerk-schiffe/">Mit Wasserstoff und Solar: Schwimmendes Kraftwerk senkt Hafen-Emissionen um 77 Prozent</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Schiffe im Hafen laufen oft stundenlang mit Dieselgeneratoren, weil der Landstrom fehlt. Ein britisches Konsortium will das mit einer schwimmenden Plattform ändern, die Wasserstoff-Brennstoffzellen, Batterien und Solarenergie kombiniert. Das System soll Hafen-Emissionen um 77 Prozent senken und den jahrelangen Netzausbau an Land überflüssig machen. Erste Gespräche für Einsätze von Grossbritannien bis Australien laufen bereits. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/schwimmendes-kraftwerk-schiffe/">Mit Wasserstoff und Solar: Schwimmendes Kraftwerk senkt Hafen-Emissionen um 77 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/schwimmendes-kraftwerk-schiffe/">Mit Wasserstoff und Solar: Schwimmendes Kraftwerk senkt Hafen-Emissionen um 77 Prozent</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/schwimmendes-kraftwerk.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="schwimmendes Kraftwerk" decoding="async" /></p>
<p><strong>Schiffe im Hafen laufen oft stundenlang mit Dieselgeneratoren, weil der Landstrom fehlt. Ein britisches Konsortium will das mit einer schwimmenden Plattform ändern, die Wasserstoff-Brennstoffzellen, Batterien und Solarenergie kombiniert. Das System soll Hafen-Emissionen um 77 Prozent senken und den jahrelangen Netzausbau an Land überflüssig machen. Erste Gespräche für Einsätze von Grossbritannien bis Australien laufen bereits.</strong><br />
<span id="more-319778746"></span></p>
<p>Die Dekarbonisierung von Schiffshäfen scheitert oft an fehlenden Netzkapazitäten vor Ort. Ein Ausbau der traditionellen landseitigen Strominfrastruktur dauert meist zwischen drei und sieben Jahren. Ein Konsortium <a href="https://www.iom3.org/resource/world-first-grid-independent-hydrogen-power-hub-for-ports.html" target="_blank" rel="noopener">entwickelte deshalb</a> im Rahmen eines britischen Innovationsprogramms ein komplett netzunabhängiges Stromzentrum auf dem Wasser.</p>
<p>Die neue schwimmende Plattform soll die bürokratischen und technischen Hürden an Land vollständig umgehen. Das modulare System besteht aus drei sechseckigen Plattformen mit einer Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern. Die Anlage kombiniert eine Batteriekapazität von 45 Megawattstunden mit modularen Brennstoffzellen.</p>
<p>Zudem speisen bordeigene Solaranlagen bis zu 146 Kilowatt an erneuerbarer Energie direkt in das System ein. Durch diese Kombination soll die Plattform wöchentlich etwa 91 Megawattstunden Strom liefern können. Zum Vergleich: Damit ließen sich rund 1.400 Haushalte pro Woche versorgen.</p>
<h2>Ohne Netzanschluss: Schwimmendes Kraftwerk für Schiffe soll 5 Megawatt Strom liefern</h2>
<p>Die modularen Brennstoffzellen arbeiten mit einer Leistung von 1,3 Megawatt kontinuierlich über die gesamte Woche. Sie laden die bordeigenen Batterien langsam auf und geben die Energie bei der Ankunft eines Schiffs schnell ab. In der maximalen Konfiguration kann das System eine kontinuierliche Leistung von fünf Megawatt bereitstellen. Damit ließe sich die Stromversorgung von mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen oder anderen großen Schiffen garantieren.</p>
<p>Für den Betrieb benötigt die schwimmende Infrastruktur wöchentlich zwischen 7.500 und 8.000 Kilogramm Wasserstoff. Dieser lagert in sieben speziellen, ISO-kompatiblen Niederdrucktanks direkt auf der schwimmenden Plattform. Die Betankung fände etwa zweimal pro Woche statt, wodurch Häfen die neue Technologie schrittweise einführen könnten. Permanente Wasserstoff-Infrastrukturen an Land wären für den Anfang der Nutzung nicht erforderlich.</p>
<h2>77 Prozent weniger Emissionen – aber zu welchem Preis?</h2>
<p>Eine erste Analyse zeigt, dass das System die Emissionen von Schiffen am Liegeplatz um rund 77 Prozent senken könne. Dabei sind die Produktion, der Transport sowie die betrieblichen Verluste des Wasserstoffs bereits vollständig eingerechnet.</p>
<p>Das Konsortium schätzt den weltweiten Markt für diese netzunabhängigen Lösungen auf jährlich 62 Terawattstunden. Da die Infrastruktur transportabel ist, würde sich das Risiko von Fehlinvestitionen für die Hafenbetreiber deutlich verringern.</p>
<p>Momentan liegen die Energiekosten mit 0,25 bis 0,50 Pfund pro Kilowattstunde noch über dem traditionellen Landstrom. Der kommerzielle Wert liege laut den Entwicklern jedoch vor allem in der schnellen Einsatzbereitschaft und der hohen Flexibilität.</p>
<p>Künftige Skaleneffekte und optimierte Fertigungsprozesse dürften die preisliche Wettbewerbsfähigkeit im Laufe der Zeit verbessern. Erste Gespräche für größere Einsätze von Großbritannien bis nach Australien laufen bereits.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/14/wie-funktioniert-ein-windrad-2/">Einfach erklärt: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad?</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/02/laermbelastung-windparks-gesundheitsrisiken/">Pseudo-Lärm und Infraschall: Keine Belege für Windrad-Mythen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/01/batterie-technologien-im-vergleich/">Batterie-Technologien im Vergleich: Lithium, Natrium, Festkörper und Redox Flow</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[SOCIAL]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Evergreen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[WhatsApp]]></category>
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<p>WhatsApp erweitert seinen KI-Assistenten Meta AI um einen Inkognito-Modus. Damit können Nutzer künftig private Chats mit der KI führen, die nach dem Verlassen automatisch gelöscht werden. Wir erklären, wie du den neuen Modus aktivierst, was dabei mit deinen Daten passiert und wann die Funktion verfügbar ist.  Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren rasant [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/">Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/">Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/whatsapp-inkognito-chat-meta-ai.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="WhatsApp Inkognito-Chat MetaAI" decoding="async" /></p>
<p><strong>WhatsApp erweitert seinen KI-Assistenten Meta AI um einen Inkognito-Modus. Damit können Nutzer künftig private Chats mit der KI führen, die nach dem Verlassen automatisch gelöscht werden. Wir erklären, wie du den neuen Modus aktivierst, was dabei mit deinen Daten passiert und wann die Funktion verfügbar ist. </strong></p>
<p><span id="more-319777305"></span></p>
<p>Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren rasant von einem spezialisierten Technologiethema zu einem festen Bestandteil des Alltags vieler Menschen entwickelt. Ob beim Schreiben von Texten oder alltäglichen Fragen – KI-Systeme werden zunehmend in nahezu allen Lebensbereichen eingesetzt.</p>
<p>Inzwischen sind KI-Assistenten daher auch nicht mehr nur über einzelnen Anwendungen verfügbar, sondern finden sich auch integriert in alltäglichen digitalen Diensten. So zum Beispiel auch bei WhatsApp – bereits im März 2025 hat der US-Konzern Meta seine eigene KI in dem Messaging-Dienst hierzulande integriert.</p>
<p>Über einen kleinen blau-violetten Kreis in der unteren rechten Ecke lässt sich ein Chat mit Meta AI bei WhatsApp öffnen. Dieser kann <a href="https://blog.whatsapp.com/introducing-incognito-chat-with-meta-ai-a-completely-private-way-to-chat-with-ai" target="_blank" rel="noopener">künftig auch im Inkognito-Modus</a> gestartet werden. Wir zeigen dir, wie das funktioniert und welche Auswirkungen das auf deine Unterhaltungen mit Meta AI hat.</p>
<h2>WhatsApp: Was im Inkognito-Modus mit deinen KI-Chats passiert</h2>
<p>WhatsApp legt seit jeher einen starken Fokus auf Privatsphäre und den Schutz persönlicher Kommunikation. Ein zentrales Element dabei ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, durch die Nachrichten, Anrufe und gesendete Medien zusätzlich gesichert werden.</p>
<p>Dadurch können Nachrichten ausschließlich von den beteiligten Gesprächspartnern gelesen oder angehört werden. Auch der Dienst selbst hat dabei keinen Zugriff auf die Inhalte der Kommunikation.</p>
<p>Diese Ausrichtung auf Privatsphäre soll künftig auch für Unterhaltungen mit der bei WhatsApp integrierten KI Meta AI gelten. Denn Gespräche können künftig auch im Inkognito-Modus geführt werden.</p>
<blockquote><p>Wenn du einen Inkognito-Chat mit Meta AI startest, erstellst du eine private, temporäre Unterhaltung, die nur du sehen kannst.</p></blockquote>
<p>Dabei werden Inhalte nicht dauerhaft im Chatverlauf gespeichert oder mit dem regulären Nutzungsprofil verknüpft. Ziel ist es dabei, auch bei der KI-Nutzung ein möglichst hohes Maß an Vertraulichkeit zu gewährleisten und Nutzern mehr Kontrolle darüber zu geben, wie ihre Eingaben verarbeitet und gespeichert werden.</p>
<h2>Inkognito-Chat in WhatsApp für MetaAI aktivieren: So geht&#8217;s in 3 Schritten</h2>
<p>Willst du einen Inkognito-Chat mit Meta AI bei WhatsApp öffnen, kannst du dies direkt im Chat mit Meta AI tun. Klicke hierfür auf die drei Punkte am oberen Bildschirmrand oder auf das Profilbild der Meta AI und aktiviere hier die Option Inkognito-Chat.</p>
<p>Du kannst dann eine ganz normale Unterhaltung mit dem KI-Assistenten führen. Deine Nachrichten und Prompts werden dabei nicht gespeichert – verlässt du den Chat, wird die Konversation wieder gelöscht.</p>
<p>WhatsApp will den Inkognito-Chats mit Meta AI in den kommenden Monaten bei WhatsApp und in der Meta AI-App einführen. Sollte die Funktion also bei dir noch nicht verfügbar sein, kann es sein, dass du noch auf das nächste Update warten musst.</p>
<p>In den kommenden Monaten will WhatsApp außerdem Nebenchats mit Meta AI einführen. Diese sollen dir neben Unterhaltungen bei WhatsApp private Unterstützung wie beispielsweise Kontext zum laufenden Gespräch bieten.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/16/whatsapp-nummer-gespeichert-2/">WhatsApp: So findest du heraus, ob jemand deine Nummer gespeichert hat</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/27/ki-ideen-erinnerungsluecken/">Studie: Nach einer Woche halten wir KI-Ideen für unsere eigenen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/24/face-id-whatsapp-aktivieren-iphone/">Schutz für deine Chats: So kannst du Face ID für WhatsApp aktivieren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/10/ki-ueberfordert-studie-brain-fry/">Brain Fry: KI-Überwachung am Arbeitsplatz steigert Burnout-Risiko deutlich</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/06/inkognito-chat-meta-ai-whatsapp/">Privat mit KI chatten: Inkognito-Chat mit Meta AI in WhatsApp starten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das sind die Länder mit den höchsten Militärausgaben</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/laender-hoechsten-militaerbudget/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hauke Eilers-Buchta]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 19:04:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MONEY]]></category>
		<category><![CDATA[BTListicle]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[nofeature]]></category>
		<category><![CDATA[Snackable]]></category>
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<p>Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2025 neue Rekordwerte. Allein die USA investieren fast eine Billion US-Dollar in ihre Verteidigung. Deutschland stieg mit 114 Milliarden US-Dollar in die Top Five auf. Doch ein Blick auf den BIP-Anteil zeigt: Die Ukraine sticht mit fast 40 Prozent alle anderen Länder aus. Unser Ranking auf Basis der aktuellen SIPRI-Zahlen zeigt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/laender-hoechsten-militaerbudget/">Das sind die Länder mit den höchsten Militärausgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/laender-hoechsten-militaerbudget/">Das sind die Länder mit den höchsten Militärausgaben</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/laender-hoechste-militaerbudget.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="höchsten Militärausgaben Länder höchste Militärbudget Militärausgaben" decoding="async" /></p>
<p><strong>Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2025 neue Rekordwerte. Allein die USA investieren fast eine Billion US-Dollar in ihre Verteidigung. Deutschland stieg mit 114 Milliarden US-Dollar in die Top Five auf. Doch ein Blick auf den BIP-Anteil zeigt: Die Ukraine sticht mit fast 40 Prozent alle anderen Länder aus. Unser Ranking auf Basis der aktuellen SIPRI-Zahlen zeigt, welche zehn Länder 2025 am meisten ausgegeben haben und was die Zahlen im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung bedeuten.</strong><br />
<span id="more-319795554"></span></p>
<p>Abhängig vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den einzelnen Ländern ergeben sich mitunter interessante Werte, die zeigen, wie viel Militärbudget prozentual aufgewendet wird. Die <a href="https://www.sipri.org/databases/milex" target="_blank" rel="noopener">aktuellen SIPRI-Zahlen zeigen</a>, dass die höchsten Ausgaben einzelner Staaten teilweise nur einen geringen Teil des Bruttoinlandsprodukts ausmachen. In anderen Ländern sind die Ausgaben vergleichsweise hoch, weil das BIP deutlich niedriger liegt.</p>
<p>Natürlich sind am Ende die vielleicht vermuteten &#8222;Big Player&#8220; auf den vordersten Plätzen im Ranking der Länder mit den höchsten Militärausgaben 2025 zu finden. Aber auch Deutschland ist sehr präsent, ebenso Staaten wie die Ukraine oder Japan. Letztlich hat ein Land aber mehr als deutlich die Nase vorn – zumindest bei der reinen Summe an Militärausgaben.</p>
<h2>Diese Länder haben die höchsten Militärausgaben</h2>
<p>Ob Panzer, Munition oder auch andere Rüstungselemente: alles kostet Geld. Dazu kommen aber zum Teil auch noch Sonderausgaben wie Militärunterstützung für andere Länder, die im Ranking eine Berücksichtigung finden können. Im folgenden Ranking zeigen wir dir die zehn Länder mit den höchsten Militärausgaben 2025.</p>
<h3>Platz 10: Japan</h3>
<p>Den zehnten Rang belegt Japan mit einem Militärbudget von<strong> 62,2 Milliarden US-Dollar</strong> im Jahr 2025. In Japan entspricht dies bei einem BIP von 4,4 Billionen US-Dollar im gleichen Jahr einem prozentualen Anteil von 1,41 Prozent bei den Verteidigungsausgaben. Das erscheint zunächst etwas wenig zu sein und ist auch der geringste Wert im Ranking.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/laender-hoechsten-militaerbudget/">Das sind die Länder mit den höchsten Militärausgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Windräder ohne Kran: Namibia testet neues Montagesystem – mit Erfolg</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/skylift-technologie/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/skylift-technologie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 15:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Windkraft]]></category>
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<p>Windräder aufbauen, wenn der Wind zu stark für jeden Kran ist? Genau das hat das Unternehmen Nabrawind jetzt in Namibia geschafft. Mit der sogenannten Skylift-Technologie wurden erstmals große Turbinen ohne schwere Kräne und bei Böen von bis zu 20 Metern pro Sekunde errichtet. Der Windpark InnoVent Diaz soll künftig sechs Prozent des namibischen Strombedarfs decken.  [&#8230;]</p>
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<p><strong>Windräder aufbauen, wenn der Wind zu stark für jeden Kran ist? Genau das hat das Unternehmen Nabrawind jetzt in Namibia geschafft. Mit der sogenannten Skylift-Technologie wurden erstmals große Turbinen ohne schwere Kräne und bei Böen von bis zu 20 Metern pro Sekunde errichtet. Der Windpark InnoVent Diaz soll künftig sechs Prozent des namibischen Strombedarfs decken. </strong></p>
<p><span id="more-319788465"></span></p>
<p>In bestimmten Regionen von Namibia herrschen einige der stärksten Winde weltweit, was den Aufbau herkömmlicher Windkraftanlagen erschwert. Große Standardkräne können dort meist nur bei geringen Windgeschwindigkeiten von bis zu acht Metern pro Sekunde arbeiten.</p>
<p>Das neuartige <a href="https://www.nabrawind.com/nabrawind-has-successfully-tested-its-crane-less-system-for-installing-wind-turbines-in-extreme-wind-conditions-in-namibia" target="_blank" rel="noopener">Skylift-System von Nabrawind</a> soll hingegen auch bei instabilen Winden mit Geschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde und Böen von bis zu 20 Metern pro Sekunde funktionieren. Dadurch ließen sich wetterbedingte Verzögerungen bei der Montage künftig verringern.</p>
<h2>Wie sich Windräder ohne Kran errichten lassen</h2>
<p>Das System kombiniert zwei werkseigene Technologien namens Total SES und BladeRunner, um die Turmelemente ohne Kran in die Höhe zu hieven. Die Montage des Rotors erfolgt dabei bereits in einer niedrigen Höhe von 30 bis 40 Metern, bevor der gesamte Turm schrittweise angehoben wird.</p>
<p>Durch diese Methode ist laut Nabrawind die strukturelle Integrität der dünnwandigen Rohrtürme während des gesamten Prozesses vollständig geschützt. Die Logistik vor Ort erfahre so eine Vereinfachung, da keine teuren Spezialkräne mehr anreisen müssten.</p>
<p>Im Windpark InnoVent Diaz wurde eine getriebelose Anlage des Typs Goldwind GW165/6000 als erste ihrer Art mit dieser Technik errichtet. Die Ingenieure mussten dafür ein spezielles Verfahren entwickeln, bei dem zwei Rotorblätter in einem 30-Grad-Winkel zum Boden montiert wurden.</p>
<p>Ein temporäres Gegengewicht stabilisierte den Rotor so lange, bis dieser die endgültige Nabenhöhe erreicht hatte. Erst am Ende wurde das Ausgleichsgewicht mithilfe des BladeRunner-Systems durch das dritte Rotorblatt ersetzt.</p>
<h2>Namibia: Neuer Windpark soll 6 Prozent des Energiebedarfs decken</h2>
<p>Insgesamt sollen sieben dieser Windkraftanlagen in Namibia entstehen. Hinzu kommen vier bereits installierte Turbinen eines anderen Typs. Durch die höhere Installationsrate soll die Errichtung der siebten Anlage in einer Nettozykluszeit von einer Woche abgeschlossen werden. Nach der vollständigen Inbetriebnahme dürfte der Windpark jährlich 230 Gigawattstunden Strom erzeugen.</p>
<p>Die prognostizierte Energieproduktion würde rund sechs Prozent des gesamten Elektrizitätsbedarfs von Namibia decken. Gleichzeitig könnten durch den Betrieb der sauberen Windkraftanlagen jedes Jahr etwa 200.000 Tonnen an klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid-Emissionen vermieden werden. Das erfolgreiche Pilotprojekt liefert damit nicht nur grünen Strom, sondern zeigt auch die Validierung des Installationssystems. Betreiber in windreichen, aber logistisch schwer zugänglichen Regionen könnten von dieser Weiterentwicklung weltweit profitieren.</p>
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<ul>
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		<item>
		<title>Verbrenner in Elektroauto umbauen: Bis zu 47 % weniger Emissionen als Neukauf</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/verbrenner-in-elektroauto-umbauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 09:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroautos]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
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<p>Weltweit fahren rund 1,4 Milliarden Verbrenner auf den Straßen. Selbst ein sofortiger Verkaufsstopp würde daran jahrelang nicht viel ändern. Ein möglicher Schalthebel: Bestehende Autos auf einen Elektroantrieb umrüsten. Laut einer französischen Studie kann ein solches Retrofit sogar klimafreundlicher sein als der Kauf eines neuen E-Autos. Doch der Weg dahin ist voller regulatorischer und wirtschaftlicher Hürden. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/verbrenner-in-elektroauto-umbauen/">Verbrenner in Elektroauto umbauen: Bis zu 47 % weniger Emissionen als Neukauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/verbrenner-in-elektroauto-umbauen.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Vebrenner in Elektroauto umbauen E-Auto Retrofit UN Standards" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Weltweit fahren rund 1,4 Milliarden Verbrenner auf den Straßen. Selbst ein sofortiger Verkaufsstopp würde daran jahrelang nicht viel ändern. Ein möglicher Schalthebel: Bestehende Autos auf einen Elektroantrieb umrüsten. Laut einer französischen Studie kann ein solches Retrofit sogar klimafreundlicher sein als der Kauf eines neuen E-Autos. Doch der Weg dahin ist voller regulatorischer und wirtschaftlicher Hürden. Ein Überblick über den Stand der Technik, die Kosten und die neuen UN-Pläne. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319795557"></span></p>
<h2>Wie funktioniert der Umbau vom Verbrenner zum E-Auto?</h2>
<ul>
<li>In Deutschland lassen sich Verbrenner nur über teure Einzelmaßnahmen auf einen Elektroantrieb umrüsten. In den meisten anderen Ländern gibt es gar <strong>keinen regulatorischen Rahmen</strong>. Nur Frankreich hat 2020 ein eigenes und standardisiertes <a href="https://www.service-public.gouv.fr/particuliers/vosdroits/F38082/0_0_0?idFicheParent=F36875&amp;utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Zulassungsverfahren</a> für Umrüstkits eingeführt. Der große Durchbruch bleibt bislang aber aus. In Deutschland gibt es nur eine Handvoll kleinerer Werkstätten, die Verbrenner in Elektroautos umbauen.</li>
<li>Die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) <strong>erarbeitet derzeit ein Regelwerk</strong> für den Umbau von Verbrennern in E-Autos, das weltweit gültig sein soll. Eine spezielle Arbeitsgruppe will bis 2027 konkrete Vorschriften entwickeln. Geregelt werden sollen unter anderem Mindestanforderungen für Umrüstkits, Leistungsanforderungen für umgebaute Fahrzeuge und standardisierte Kits. Aus einem <a href="https://globalautoregs.com/documents/42113" target="_blank" rel="noopener">aktuellen Entwurf</a> geht hervor, dass lediglich autorisierte Installateure Umbauten vornehmen dürfen. Private Tüftler wären weiterhin auf nationale Einzelabnahmen angewiesen.</li>
<li>Grundsätzlich gibt es <strong>zwei Möglichkeiten, um Verbrenner in Elektroautos umzubauen</strong>. Beim ersten Ansatz wird der Motor an das vorhandene Getriebe angeflanscht. Diese Lösung kommt häufig bei Einzelumbauten und Oldtimern zum Einsatz, da sie weniger Entwicklungsaufwand erfordert und das bestehende Schaltgetriebe erhalten bleibt. Beim zweiten Ansatz wird das Getriebe vollständig entfernt und durch einen direkten Elektroantrieb ersetzt. Diese Variante orientiert sich stärker an modernen Elektrofahrzeugen, da sie mit weniger beweglichen Teilen auskommt und dadurch in der Regel effizienter sowie einfacher im Betrieb ist.</li>
</ul>
<h2>Umbau von Verbrenner in E-Elektroauto – bis zu 47 Prozent weniger CO2 als ein neuer Stromer</h2>
<p>Der Umbau von Verbrennern zu Elektroautos könnte dabei helfen, den weltweiten <strong>Fahrzeugbestand klimafreundlicher zu machen</strong>. Denn rund 1,4 Milliarden Pkw sind aktuell weltweit mit Verbrennungsmotor unterwegs. Selbst bei einem sofortigen Ende des Verbrennerverkaufs würde dieser Bestand noch Jahrzehnte weiterfahren.</p>
<p>Eine Umrüstung und Modernisierung, auch Retrofit genannt, kann deshalb ein möglicher Schalthebel zu einer schnelleren Dekarbonisierung sein. Dabei kann die Klimabilanz über den Lebenszyklus sogar besser ausfallen als bei einem Neuwagenkauf. Vor allem die <strong>eingesparte Produktion neuer Fahrzeuge</strong> spielt dabei eine zentrale Rolle.</p>
<p>Die französische Umweltbehörde ADEME kommt etwa zu dem <a href="https://www.avere-france.org/lademe-publie-une-etude-sur-le-retrofit/" target="_blank" rel="noopener">Ergebnis</a>, dass ein umgerüsteter Kleinwagen <strong>66 Prozent weniger CO2</strong> verursacht als ein weiter genutzter Diesel. Im Vergleich zu einem neuen Elektroauto sind es 47 Prozent weniger Emissionen über die Lebensdauer. Hauptgrund dafür ist vor allem der Wegfall der Herstellung einer neuen Karosserie.</p>
<p>Auch wirtschaftlich kann ein Umbau unter bestimmten Bedingungen sinnvoll sein. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hat beispielsweise eine <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/verbrenner-elektro-eauto-umruesten-kosten-100.html" target="_blank" rel="noopener">Amortisation nach etwa sieben Jahren errechnet</a>. Ausgehend von 12.000 bis 15.000 Euro Umbaukosten und 14.000 Kilometern Jahresfahrleistung.</p>
<h2>Stimmen</h2>
<ul>
<li><strong>Oldtimer-Fan und Zahnarzt Jörg Kutscher</strong> hat seinen DeLorean (Baujahr 1981), von dem es weltweit nur noch wenige Exemplare gibt, selbst <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/verbrenner-elektro-eauto-umruesten-kosten-100.html" target="_blank" rel="noopener">in ein Elektroauto umgebaut</a>: „Ich wollte ein hübsches Elektroauto in einem edlen Design. Wir haben die größten Fehlerquellen ausgebaut, und das sind halt Motor, Kühlsystem, Auspuff. Also das ist schon mal kein Grund mehr, ihn zu verschrotten. Die Elektrotechnik wird auf jeden Fall länger halten als alles drum herum. (…) Aber wenn eine Firma es schafft, so einen Umbau günstiger anzubieten als ein gebrauchtes, vergleichbares Elektroauto, dann hätte das Konzept auch in Deutschland eine Chance.“</li>
<li><strong>Ralf Schollenberger ist Erfinder und Mitbegründer des Unternehmens e-Revolt</strong>, das sich auf die Umrüstung von Verbrenner in E-Autos spezialisiert hat. In einem <a href="https://auto.news/artikel/wie-e-revolt-serienmaessig-verbrenner-zu-e-autos-machen-will?activeTab=articles" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> erklärte er: „Die Idee für e-Revolt kam mir, als ich meinen Stuttgarter SUV verkaufen musste. Technisch einwandfrei, doch Reparaturen an Abgassystem und Sensorik waren schlicht zu teuer. (…) Würden wir ein Haus abreißen, nur weil die Küche kaputt ist? Nicht jeder kann oder will sich ein Neufahrzeug für 30.000+ Euro leisten. Fahranfänger, Cabrio-Liebhaber oder Menschen, die ihr Auto einfach weiterfahren möchten, stehen oft ohne Alternative da. Genau hier setzt e-Revolt an: Wir geben gut erhaltenen Qualitätsfahrzeugen ein zweites, emissionsfreies Leben – nachhaltig und bezahlbar.“</li>
<li>Eine <strong>Sprecherin des Verbands der Automobilindustrie</strong> äußerte sich <a href="https://taz.de/Umruestung-auf-E-Antrieb/!6162232/" target="_blank" rel="noopener">gegenüber der taz</a> skeptisch: „Die Umrüstung von Verbrennern auf Elektroantrieb kann ein möglicher kleiner Baustein für die Dekarbonisierung von Bestandsfahrzeugen sein.“ Für die breite Masse der Pkw bleibe die Umrüstung jedoch „aufgrund der hohen Kosten und technischen sowie regulatorischen Hürden nur bedingt attraktiv.“ Der Ansatz eigne sich „vor allem für bestimmte Fahrzeugsegmente – etwa Oldtimer oder Spezialfahrzeuge –, bei denen ein Neukauf keine Option ist.“</li>
</ul>
<h2>Vebrenner in Elektroauto umbauen: Retrofit taugt nicht für jedes Auto</h2>
<p>Technisch ist der Umbau von Verbrennern in Elektroautos <strong>längst kein Hexenwerk mehr</strong>. Vielmehr ist er eine Frage der Architektur. Der Umbau würde es ermöglichen, Karosserien, Fahrwerke und weitere Fahrzeugteile weiterzuverwenden. Der Vorteil: Im Gegensatz zu einem Neukauf müssten diese nicht neu produziert werden. Das wiederum könnte Ressourcen schonen.</p>
<p>Besitzer älterer Fahrzeuge hätten die Möglichkeit, <strong>einfacher in die Elektromobilität einzusteigen</strong>, ohne ein nigelnagelneues E-Auto kaufen zu müssen. Die Kosten für den Umstieg könnten deutlich geringer ausfallen. Im Idealfall wäre sogar die Klimaneutralität im Verkehrssektor schneller erreichbar, da gleichzeitig mehr E-Autos und weniger Verbrenner auf den Straßen unterwegs wären. Denn bei einem Neukauf landen bisherige Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt.</p>
<p>Und dennoch: Der Umbau bleibt technisch anspruchsvoll und <strong>eignet sich nicht für jedes Fahrzeug</strong>. Der Zustand und Aufbau älterer Verbrenner setzen dem Retrofit etwa klare Grenzen. Die Umrüstung ist damit nur für bestimmte Fälle eine Lösung.</p>
<p>Doch <a href="https://www.service-public.gouv.fr/particuliers/vosdroits/F38082/0_0_0?idFicheParent=F36875&amp;utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">Förderungen wie in Frankreich</a> könnten Retrofit sinnvoll unterstützen, sofern <strong>bestimmte Bedingungen</strong> eingehalten und Standards etabliert werden. Das deutsche Bundesverkehrsministerium hält eine serielle Umrüstung von Pkw jedoch für <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/verbrenner-elektro-eauto-umruesten-kosten-100.html" target="_blank" rel="noopener">wirtschaftlich nicht sinnvoll</a>.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/energy-sharing-solarstrom-mit-dem-nachbarn-teilen/">Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh</a></li>
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<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/02/ki-supermarkt-ladendetektiv/">KI beobachtet dich im Supermarkt – und zwar nicht nur als Ladendetektiv</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/01/neue-netzentgelte-solar/">Neue Netzentgelte: Solarbesitzer sollen bis zu 100 Euro Grundpreis blechen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/verbrenner-in-elektroauto-umbauen/">Verbrenner in Elektroauto umbauen: Bis zu 47 % weniger Emissionen als Neukauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>7 Dinge, die du über dynamische Stromtarife wissen solltest</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/7-dinge-die-du-ueber-dynamische-stromtarife-wissen-solltest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Werbepartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 07:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/7-dinge-die-du-ueber-dynamische-stromtarife-wissen-solltest/">7 Dinge, die du über dynamische Stromtarife wissen solltest</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Jeden Abend dasselbe: Waschmaschine an, Herd auf, vielleicht noch das E-Auto einstöpseln und am Ende des Jahres kommt die Stromrechnung, die nicht nachvollziehbar ist. Dabei liegt das Problem oft nicht am Verbrauch, sondern daran, wann und zu welchem Preis der Strom fließt. Dynamische Stromtarife können das ändern und die meisten Haushalte wissen noch nicht mal, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/7-dinge-die-du-ueber-dynamische-stromtarife-wissen-solltest/">7 Dinge, die du über dynamische Stromtarife wissen solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/7-dinge-die-du-ueber-dynamische-stromtarife-wissen-solltest/">7 Dinge, die du über dynamische Stromtarife wissen solltest</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/05/dynamischer-stromtarif-octopus-energy.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Dynamischer Stromtarif Octopus Energy" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Jeden Abend dasselbe: Waschmaschine an, Herd auf, vielleicht noch das E-Auto einstöpseln und am Ende des Jahres kommt die Stromrechnung, die nicht nachvollziehbar ist. Dabei liegt das Problem oft nicht am Verbrauch, sondern daran, wann und zu welchem Preis der Strom fließt. Dynamische Stromtarife können das ändern und die meisten Haushalte wissen noch nicht mal, dass es sie gibt.</strong></p>
<p><span id="more-319591820"></span></p>
<p>Stell dir vor: Du kochst gegen 19 Uhr, die Waschmaschine läuft parallel, und irgendwo im Hintergrund lädt das Auto. Du denkst dabei nicht an Strom, warum auch? Du zahlst ja einen Festpreis. Was du dabei nicht weißt: Genau in diesem Moment ist Strom an der Börse besonders teuer. Du zahlst also den vollen Preis für Energie, die du zu einem der ungünstigsten Zeitpunkte des Tages verbrauchst. Das muss nicht sein und mit einem <a href="https://octopusenergy.de/strom/dynamischer-stromtarif" target="_blank" rel="nofollow noopener">dynamischen Stromtarif</a> kannst du das aktiv ändern.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://octopusenergy.de/dynamic-octopus" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Jetzt dynamischen Stromtarif bei Octopus entdecken</a>
<h2>Was ist ein dynamischer Stromtarif überhaupt?</h2>
<p>Bei einem klassischen Tarif zahlst du rund um die Uhr denselben Preis pro Kilowattstunde, egal ob Strom gerade knapp oder im Überfluss vorhanden ist. Ein dynamischer Stromtarif funktioniert anders: Der Preis, den du zahlst, orientiert sich direkt am Börsenstrompreis (dem sogenannten EPEX-Spotmarkt) und ändert sich stündlich oder sogar viertelstündlich. Wenn viel Wind weht oder die Sonne scheint, ist Strom günstig. Manchmal sogar kostenlos oder mit negativem Preis. In Spitzenlastzeiten steigt er.</p>
<p>Das klingt kompliziert, ist aber im Kern simpel: Du kaufst Strom dann, wenn er günstig ist und vermeidest, ihn dann zu verbrauchen, wenn er teuer ist. Seit 2025 sind alle Stromanbieter in Deutschland gesetzlich verpflichtet, einen solchen dynamischen Tarif anzubieten.</p>
<h2>Wann ist Strom am günstigsten?</h2>
<p>Grundsätzlich gilt: Strom ist dann günstig, wenn viel davon im Netz ist und die Nachfrage gering ist. Das passiert häufig:</p>
<ul>
<li>Nachts zwischen 0 und 6 Uhr, wenn kaum jemand Strom verbraucht</li>
<li>An windreichen Tagen, wenn Offshore- und Onshore-Windkraft auf Hochtouren läuft</li>
<li>Mittags bei starker Sonneneinstrahlung und hoher Solareinspeisung</li>
<li>An Wochenenden und Feiertagen, wenn Industriebetriebe stillstehen</li>
</ul>
<p>Teuer wird es dagegen morgens zwischen 7 und 9 Uhr sowie abends zwischen 17 und 20 Uhr. Also genau dann, wenn die meisten Menschen zu Hause sind und gleichzeitig kochen, waschen und heizen. Allein im Jahr 2025 gab es laut Finanztip insgesamt 573 Stunden mit Negativpreisen an der Börse. Stunden, in denen Strom quasi verschenkt wurde. Wer einen Festpreistarif hatte, hat davon keinen Cent profitiert.</p>
<h2>Für wen lohnt sich ein dynamischer Stromtarif?</h2>
<p>Ehrliche Antwort: Nicht für jeden gleich stark. Der Vorteil wächst mit der Flexibilität und dem Verbrauch. Besonders lohnenswert ist ein <a href="https://octopusenergy.de/strom/dynamischer-stromtarif" target="_blank" rel="nofollow noopener">dynamischer Tarif</a> für:</p>
<ul>
<li><strong>E-Auto-Fahrer:</strong> Das Laden lässt sich gezielt in die Nacht oder in sonnen- und windreiche Stunden legen. Ein intelligent geladenes E-Auto kann bis zu 42 Prozent günstigeren Strom nutzen, der sonst ungenutzt im Netz verpufft.</li>
<li><strong>Wärmepumpenbesitzer:</strong> Wärmepumpen laufen über viele Stunden. Wer sie zeitlich steuern kann, hat enormes Einsparpotenzial.</li>
<li><strong>Haushalte mit Batteriespeicher:</strong> Der Speicher lädt sich bei niedrigen Preisen voll und gibt die Energie ab, wenn es teuer wird.</li>
<li><strong>Haushalte mit hohem Grundverbrauch:</strong> Je mehr Kilowattstunden du verbrauchst, desto mehr macht jeder eingesparte Cent pro kWh aus.</li>
</ul>
<p>Für einen durchschnittlichen Singlehaushalt ohne steuerbare Großverbraucher ist der Effekt kleiner, aber nicht null. Studien zeigen, dass Haushalte im Schnitt bis zu 15 Prozent ihrer Stromkosten sparen können, wenn sie ihren Verbrauch gezielt anpassen.</p>
<h2>Was sind die Vorteile und Nachteile eines dynamischen Stromtarifs?</h2>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<h3 id="message"><strong>Vorteile eines dynamischen Stromtarifs:</strong></h3>
</div>
</div>
<div data-testid="markdown-response">
<div>
<ul>
<li><strong>Kosteneinsparungen:</strong> Wer seinen Verbrauch in günstige Zeiten verlagert (etwa wenn viel Wind- oder Solarstrom im Netz ist) kann im Vergleich zu Festpreistarifen deutlich sparen.</li>
<li><strong>Profitieren von erneuerbaren Energien:</strong> Bei hohem Angebot an Ökostrom sinken die Börsenpreise oft stark. Dynamische Tarife ermöglichen es, genau dann Strom zu verbrauchen und die Energiewende aktiv zu unterstützen.</li>
<li><strong>Transparenz:</strong> Verbraucher sehen, wie Strompreise entstehen und können ein besseres Verständnis für den Energiemarkt entwickeln.</li>
<li><strong>Automatisierungspotenzial:</strong> Mit smarten Geräten (Wärmepumpe, Wallbox, Waschmaschine) lässt sich der Verbrauch automatisch in günstige Stunden verschieben, ganz ohne manuellen Aufwand.</li>
<li><strong>Beitrag zur Netzstabilität:</strong> Wer flexibel verbraucht, entlastet das Stromnetz in Spitzenlastzeiten und hilft dabei, das Gesamtsystem stabiler und effizienter zu machen.</li>
<li><strong>Zukunftssicherheit:</strong> Mit wachsendem Anteil erneuerbarer Energien werden dynamische Tarife immer attraktiver, wer früh einsteigt, ist gut positioniert.</li>
</ul>
</div>
</div>
<h3>Wer einen dynamischen Tarif abschließt, sollte ein paar Dinge im Blick behalten:</h3>
<ul>
<li><strong>Preisschwankungen:</strong> In Extremsituationen (etwa bei Kältewellen oder Dunkelflauten) kann der Börsenpreis kurzfristig stark steigen. Wer dann keine Flexibilität hat, zahlt mehr.</li>
<li><strong>Smart Meter Pflicht:</strong> Ohne intelligenten Stromzähler kein dynamischer Tarif. Der Smart Meter ist die technische Grundvoraussetzung, weil er den Verbrauch in Echtzeit misst und überträgt.</li>
<li><strong>Planung erforderlich:</strong> Wer einfach drauflosverbraucht wie bisher, schöpft das Potenzial nicht aus. Ein Mindestmaß an Bewusstsein für Verbrauchszeiten ist nötig.</li>
<li><strong>Nicht für jeden Haushalt sofort umsetzbar:</strong> Wer keine steuerbaren Geräte hat und seinen Alltag nicht flexibel gestalten kann, wird weniger profitieren.</li>
</ul>
<h2>Was brauche ich technisch dafür?</h2>
<p>Die wichtigste Voraussetzung ist ein <a href="https://octopusenergy.de/smart-meter" target="_blank" rel="nofollow noopener">Smart Meter</a>, also ein intelligenter Stromzähler, der deinen Verbrauch im 15-Minuten-Takt erfasst und direkt an den Anbieter übermittelt. Ohne dieses Gerät ist eine stundengenaue Abrechnung technisch nicht möglich.</p>
<p>Die gute Nachricht: Die Bundesregierung treibt den Smart-Meter-Rollout aktiv voran, und viele Anbieter übernehmen die Installationskosten, zum Teil vollständig. Die laufenden Messgebühren sind gesetzlich gedeckelt: Bei einem Jahresverbrauch unter 6.000 kWh liegen sie bei maximal 30 Euro im Jahr.</p>
<h2>Das eigentliche Problem: dein Tarif, nicht dein Verbrauch</h2>
<p>Viele Haushalte versuchen Strom zu sparen, indem sie kürzer duschen, Geräte auf Standby schalten oder die Heizung ein Grad runterdrehen. Das hilft, aber es greift zu kurz. Das eigentliche Hebel liegt woanders: im Tarif.</p>
<p>Mit einem klassischen Festpreistarif zahlst du immer denselben Preis, egal wie günstig Strom gerade an der Börse ist. Du finanzierst damit auch die teuren Stunden mit, obwohl du vielleicht gar nicht in ihnen verbrauchst. Ein dynamischer Tarif dreht dieses Prinzip um: Du zahlst nur das, was Strom gerade tatsächlich kostet. Wer seinen Alltag auch nur ein bisschen danach ausrichtet, wird das auf der Jahresrechnung merken.</p>
<p>Laut dem <a href="https://www.vzbv.de/sites/default/files/2024-10/Dynamische%20Stromtarife_repräsentative%20Befragung%202024.pdf" target="_blank" rel="nofollow noopener">Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)</a> sind 81 Prozent der deutschen Haushalte noch immer schlecht oder gar nicht über dynamische Stromtarife informiert. Obwohl sie seit 2025 von jedem Anbieter verpflichtend angeboten werden müssen. Mehr als die Hälfte kennt sie nicht einmal dem Namen nach.</p>
<h2>Warum Octopus Energy der richtige Partner dafür ist</h2>
<p>Octopus Energy ist eines der wenigen Unternehmen, das dynamische Tarife nicht nur als Pflichtübung anbietet, sondern als Kernprodukt entwickelt hat. Das britische EnerTech-Unternehmen hat weltweit über 10 Millionen Kunden und einen Trustpilot-Score von 4,8. <a href="https://octopusenergy.de/smart-meter/smarte-tarife" target="_blank" rel="nofollow noopener">In Deutschland gibt es mehrere smarte Stromtarife</a>, die auf unterschiedliche Lebenssituationen zugeschnitten sind:</p>
<ul>
<li><strong>Dynamic Octopus:</strong> Der klassische dynamische Stromtarif, bei dem du stündlich vom Börsenpreis profitierst.</li>
<li><strong>Intelligent Octopus:</strong> Speziell für E-Auto-Fahrer: das Fahrzeug wird automatisch dann geladen, wenn Strom am günstigsten ist.</li>
<li><strong>Octopus Heat:</strong> Für Wärmepumpenbesitzer mit täglich acht Stunden besonders günstigem Strom.</li>
</ul>
<p>Was Octopus dabei besonders macht: <a href="https://octopusenergy.de/tarifpreisaenderung-preisgestaltung" target="_blank" rel="nofollow noopener">Transparente Strompreisgestaltung</a> ohne versteckte Kosten, eine App, die dir jederzeit zeigt, was Strom gerade kostet. Und ein Smart Meter, dessen Installationskosten Octopus für alle Kunden mit smarten Tarifen vollständig übernimmt. Du zahlst nur die gesetzlich geregelten Messentgelte.</p>
<p>Wer also nicht länger einen Pauschaltarif bezahlen will, der die günstigen Stunden ignoriert, findet bei Octopus Energy einen Anbieter, der genau das möglich macht: Strom dann kaufen, wenn er günstig ist. Automatisch, transparent und mit 100 Prozent Ökostrom.</p>
<p style="text-align: center;"><a class="mks_button mks_button_large rounded" href="https://octopusenergy.de/dynamic-octopus" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" rel="nofollow">Jetzt wechseln und Stromkosten aktiv steuern</a>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/7-dinge-die-du-ueber-dynamische-stromtarife-wissen-solltest/">7 Dinge, die du über dynamische Stromtarife wissen solltest</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Podcast: Wie viel KI verträgt der Supermarkt der Zukunft?</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/btw-005/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/btw-005/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 05:35:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE WEEK]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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<p>BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über KI-Überwachung im Supermarkt, Betrug mit CO2-Zertifikaten und automatische KI-Labels auf YouTube.  Die Themen dieser Ausgabe: KI-Überwachung im Supermarkt: Wie Rewe, Penny und Aldi Süd Kameras und KI gegen Diebstahl und für [&#8230;]</p>
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<p><strong>BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren wir über KI-Überwachung im Supermarkt, Betrug mit CO2-Zertifikaten und automatische KI-Labels auf YouTube. </strong><br />
<span id="more-319787425"></span><br />
<script class="podigee-podcast-player" src="https://player.podigee-cdn.net/podcast-player/javascripts/podigee-podcast-player.js" data-configuration="https://basicthinking.podigee.io/5-btw-005/embed?context=external"></script><a class="mks_button mks_button_medium rounded" href="https://bscthnkng.de/spotify" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" ><i class="fa fa-spotify"></i>zu Spotify</a> <a class="mks_button mks_button_medium rounded" href="https://bscthnkng.de/applepodcasts" target="_blank" style="color: #FFFFFF; background-color: #e88b00;" ><i class="fa fa-apple"></i>zu Apple Podcasts</a>
<p><strong>Die Themen dieser Ausgabe:</strong></p>
<ul>
<li>KI-Überwachung im Supermarkt: Wie Rewe, Penny und Aldi Süd Kameras und KI gegen Diebstahl und für kassenlose Einkäufe einsetzen</li>
<li>Mitfahr-App an der Uni Magdeburg: Weniger Autos, weniger CO2, mehr Vernetzung auf dem Campus</li>
<li>Kostenlose Wohnungsreinigung gegen Kamera-Daten: Ein Startup trainiert KI und Roboter in echten Wohnungen</li>
<li>Milliardenbetrug mit CO2-Zertifikaten: Europäische Ölkonzerne zahlten 1,5 Milliarden Euro für nie existierende Klimaprojekte in China</li>
<li>YouTube kennzeichnet KI-Videos automatisch: Schluss mit der Eigenverantwortung der Uploader</li>
<li>Neue Netzentgelte für Solaranlagen-Besitzer: Bis zu 100 Euro Grundpreis pro Jahr ab 2029</li>
<li>Google-Suche buchstabiert „Google&#8220; falsch</li>
</ul>
<p>Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf <a href="https://bscthnkng.de/spotify" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a>, <a href="https://bscthnkng.de/applepodcasts" target="_blank" rel="noopener">Apple Podcasts</a>, <a href="https://bscthnkng.de/amazon" target="_blank" rel="noopener">Amazon Music</a>, <a href="https://bscthnkng.de/audible" target="_blank" rel="noopener">Audible</a>, <a href="https://bscthnkng.de/youtubepodcasts" target="_blank" rel="noopener">YouTube</a> oder <a href="https://bscthnkng.de/deezer" target="_blank" rel="noopener">Deezer</a> kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!</p>
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		<item>
		<title>Neues Verfahren drückt Lithium-Kosten auf unter 6.000 US-Dollar pro Tonne</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/lithium-gewinnung-aus-gestein/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 03:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Batterie]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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<p>Lithium ist der wichtigste Rohstoff für E-Auto-Batterien. Doch der Abbau ist teuer, energieintensiv und umweltschädlich. Forscher des MIT haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das den Rohstoff mit einer schwachen Säure bei nur 95 Grad Celsius aus Gestein löst und die Kosten auf unter 6.000 US-Dollar pro Tonne drücken könnte. Die Ausgründung Rock Zero plant bereits [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/lithium-gewinnung-aus-gestein/">Neues Verfahren drückt Lithium-Kosten auf unter 6.000 US-Dollar pro Tonne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/lithium-gewinnung.webp" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Lithium-Gewinnung MIT Gestein Säure günstig" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Lithium ist der wichtigste Rohstoff für E-Auto-Batterien. Doch der Abbau ist teuer, energieintensiv und umweltschädlich. Forscher des MIT haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das den Rohstoff mit einer schwachen Säure bei nur 95 Grad Celsius aus Gestein löst und die Kosten auf unter 6.000 US-Dollar pro Tonne drücken könnte. Die Ausgründung Rock Zero plant bereits eine Pilotanlage bis Ende 2026. Was das für den Lithium-Markt bedeutet und wo die Risiken liegen.</strong></p>
<p><span id="more-319757625"></span><br />
Bisher erfolgt der Abbau des gefragten Metalls meist über zwei etablierte Wege. Entweder wird es aufwendig aus Salzseen verdunstet oder in Minen unter hohem Energieeinsatz aus hartem Gestein gewonnen. Das herkömmliche Hard-Rock-Mining erfordert das Erhitzen des Erzes bei extrem hohen Temperaturen und den Einsatz gefährlicher Chemikalien. Diese traditionellen Prozesse benötigen oft riesige Flächen oder belasten die Umwelt stark.</p>
<p>Das <a href="http://www.science.org/doi/10.1126/science.aec4652" target="_blank" rel="noopener">neue Verfahren</a> setzt stattdessen auf eine schwache Säure namens Ammoniumfluorid, um die normalerweise reaktionsträgen Silikatmineralien aufzulösen. Diese chemische Verbindung ist unter anderem aus handelsüblichen Pasten zum Ätzen von Glas bekannt.</p>
<p>Die chemische Reaktion findet bei moderaten Temperaturen von bis zu 95 Grad Celsius in einfachen, gerührten Kunststofftanks statt. Dadurch lässt sich die Entstehung hochgefährlicher Flusssäure komplett vermeiden.</p>
<p>Studienautor Camden Hunt, ehemaliger Projektleiter am MIT Center for Electrification and Decarbonization of Industry, <a href="https://news.mit.edu/2026/mit-researchers-develop-low-cost-technique-lithium-from-rocks-0528" target="_blank" rel="noopener">dazu</a>:</p>
<blockquote><p>Bis 2040 müssen wir die weltweite Lithiumproduktion vervierfachen, was Hunderte neuer Lithiumförderanlagen erfordert. Hartgestein ist reichlich vorhanden; man findet es überall. Aber der Großteil der Hartgesteinsveredelung findet in China statt. Unsere zentrale These lautet: Wenn man einen einfacheren Weg findet, das Gestein aufzubrechen, das Lithium zu gewinnen und Lithiumsalze in Batteriequalität herzustellen, kann man den Lithiummarkt verändern.</p></blockquote>
<h2>Lithium: Was das Niedrigtemperatur-Verfahren so effizient macht</h2>
<p>Durch den Verzicht auf das energieintensive Rösten des Erzes in einem Ofen ließen sich die Energiekosten erheblich senken. Zudem würde dieser technologische Ansatz den Ausstoß von Treibhausgasen bei der Produktion potenziell reduzieren. Erz mit zu hohem Eisengehalt durchläuft den Phasenwechsel in traditionellen Öfen nicht korrekt, sondern schmilzt zu einem glasartigen Material. Bei dem neuen Niedrigtemperaturverfahren stellt dieser hohe Eisengehalt jedoch kein Problem dar.</p>
<p>In ersten Laborexperimenten dauerte das Herauslösen des Lithiums aus dem Spodumen-Erz noch einige Tage. Mittlerweile habe das Team diese Zeitspanne auf unter zwölf Stunden verkürzt. Neben dem wertvollen Lithium entstehen bei dem Prozess auch Tonerde für die Aluminiumherstellung sowie zementartiges Siliziumdioxid, das Beton beigemischt werden kann. Die Erfinder sprechen daher von einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Bestandteile des Erzes verwertet.</p>
<h2>Lithium-Gewinnung für 6.000 US-Dollar pro Tonne</h2>
<p>Unter der Annahme, dass das Ammoniumfluorid zu einem hohen Grad recycelt werden kann, schätzen die Forschenden die Kosten für die Extraktion auf unter 6.000 US-Dollar pro Tonne. Damit wäre die Methode im Vergleich zu aktuellen Prozessen im Festgesteinsabbau günstiger und sogar mit der Gewinnung aus Salzseen konkurrenzfähig.</p>
<p>Aktuell bewältigen die Testtanks im Labor in Cambridge eine Menge von drei Kilogramm pro Durchgang. Das junge Unternehmen plant bereits den Bau einer ersten Pilotanlage bis Ende 2026, um im Jahr 2027 mit dem Testbetrieb zu starten.</p>
<p>Allerdings müsse sich das neue Verfahren in einem volatilen Marktumfeld mit starken Preisschwankungen und etablierten Großkonzernen behaupten. Nach einem Höchststand im Jahr 2022 und Tiefständen Ende 2024 verzeichnet der Markt seit Anfang 2026 einen langsamen Anstieg. Zudem könnten technologische Alternativen wie lithiumfreie Natrium-Ionen-Batterien die Marktnavigation erschweren. Langfristig hoffe das Team von Rock Zero jedoch, die Methode auf andere Silikatmineralien der Erdkruste auszuweiten.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/30/cloud-edge-enhancement-wolken-effekt-solaranlagen/">Cloud Edge Enhancement: Wolken-Effekt pusht Solaranlagen über Nennleistung</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/29/akku-elektroauto-hitze-im-sommer/">Elektroauto in der Sommerhitze: 5 Tipps, um deinen Akku zu schonen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/24/kontrollverlust-internetkonsum/">Internetsucht: Studie identifiziert drei psychologische Ursachen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/18/4-navigations-apps-aus-europa/">4 Navigations-Apps aus Europa, die dich zuverlässig ans Ziel bringen</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/05/lithium-gewinnung-aus-gestein/">Neues Verfahren drückt Lithium-Kosten auf unter 6.000 US-Dollar pro Tonne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/</link>
					<comments>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maria Gramsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 15:29:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TECH]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/">UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p>Der rasante Ausbau Künstlicher Intelligenz hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Eine neue Analyse zeigt, wie stark der steigende Energiebedarf von KI-Systemen nicht nur den CO2-Ausstoß erhöht, sondern auch den Verbrauch von Wasser und Flächen deutlich antreibt. Mit der Einführung von ChatGPT Ende 2022 wurde Künstliche Intelligenz erstmals für Millionen von Menschen unmittelbar erlebbar. Was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/">UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/">UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</a> erschien zuerst beim Online-Magazin <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Über <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a> startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.</p>
<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/ki-belastet-klima.jpeg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="KI belastet Klima Künstliche Intelligenz Fußabdruck Rechenzentrum" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Der rasante Ausbau Künstlicher Intelligenz hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Eine neue Analyse zeigt, wie stark der steigende Energiebedarf von KI-Systemen nicht nur den CO2-Ausstoß erhöht, sondern auch den Verbrauch von Wasser und Flächen deutlich antreibt.</strong></p>
<p><span id="more-319786517"></span></p>
<p>Mit der Einführung von ChatGPT Ende 2022 wurde Künstliche Intelligenz erstmals für Millionen von Menschen unmittelbar erlebbar. Was zunächst als technologische Neuheit wahrgenommen wurde, hat sich innerhalb weniger Jahre rasant weiterentwickelt. Heute ist KI daher in vielen Bereichen des Alltags angekommen.</p>
<p>Die tägliche Nutzung reicht dabei von der Informationssuche über das Verfassen von Texten bis hin zur Erstellung von Fotos oder Videos. Allein im Jahr 2025 hat sich die Zahl der <a href="https://www.statista.com/statistics/1659718/global-monthly-chatgpt-users/" target="_blank" rel="noopener">monatlich aktiven Nutzer weltweit von ChatGPT</a> mehr als verdoppelt. Denn während es im Januar noch 358 Millionen waren, stieg die Zahl bis zum Dezember auf 810 Millionen an.</p>
<p>Parallel zum wachsenden Einsatz leistungsfähiger KI-Anwendungen steigt jedoch auch der Bedarf an Rechenleistung und damit die Frage nach den ökologischen Folgen des KI-Booms. Mit diesen haben sich <a href="https://unu.edu/inweh/collection/environmental-cost-of-AIs-Enrgy-Use-Carbon-water-and-land-footprints" target="_blank" rel="noopener">Forscher der United Nations University</a> (UNU) befasst und in einem Bericht die erheblichen Folgen für Klima, Wasserressourcen und Flächennutzung weltweit durch den rasanten Ausbau von KI-Systemen ausgewertet.</p>
<h2>Strom, Wasser, Fläche: Was KI-Rechenzentren bis 2030 verbrauchen</h2>
<p>KI-Systeme benötigen sowohl beim Training als auch im täglichen Betrieb enorme Mengen an Rechenleistung. Denn damit eine KI Muster erkennen, Zusammenhänge verstehen und auf Anfragen reagieren kann, müssen riesige Datenmengen verarbeitet werden.</p>
<p>Diese Prozesse laufen in riesigen Rechenzentren ab, die meist rund um die Uhr arbeiten. Das treibt nicht nur den dafür benötigten Stromverbrauch in die Höhe. Denn durch die erzeugte Abwärme brauchen Rechenzentren zusätzlich aufwendige Kühlung.</p>
<p>Durch den Zuwachs bei den Nutzerzahlen von KI-Systemen steigt daher auch der Bedarf an Energie und Infrastruktur. Laut der Untersuchung der UN-Universität wird der Stromverbrauch von KI-Rechenzentren weltweit bis 2030 auf 945 Terawattstunden ansteigen. Das entspricht fast dem Doppelten des jährlichen Stromverbrauchs Deutschlands. Zum Vergleich: Weltweit haben Rechenzentren im Jahr 2025 schätzungsweise 448 Terawattstunden Strom verbraucht.</p>
<p>Für die Kühlung der Rechenzentren steigt demnach auch der Wasserverbrauch enorm auf 9,3 Billionen Liter an. Die für KI-Infrastrukturen benötigte Fläche könnte bis 2030 auf rund 14.500 Quadratkilometer anwachsen – eine Fläche, die nahezu der Größe Schleswig-Holsteins entspricht.</p>
<h2>Warum CO2 allein den KI-Fußabdruck nicht abbildet</h2>
<p>Die Forscher sind davon überzeugt, dass bei der Betrachtung des ökologischen Fußabdrucks von KI-Systemen nicht nur die CO2-Emissionen herangezogen werden können. &#8222;Am meisten überrascht hat uns, wie oft die aus CO2-Sicht umweltfreundlichsten Optionen letztendlich schlechter für Wasser oder Land sind&#8220;, erklärt Hauptautorin Miriam Aczel von der UNU. &#8222;Wenn wir die Nachhaltigkeit von KI weiterhin nur anhand des CO2-Ausstoßes beurteilen, könnten wir zwar denken, dass erneuerbare Energien die KI-Infrastruktur sauberer machen, aber damit lösen wir ein Problem und schaffen gleichzeitig andere, oft an Orten, die diese Probleme nicht verursacht haben.&#8220;</p>
<p>Problematisch sei zusätzlich, dass Modelle durch ihre zunehmende Effizienz kostengünstiger werden und dadurch die Nutzung steigt. &#8222;Viele Menschen glauben, dass der ökologische Fußabdruck der KI abnimmt, je weiter sich die Technologie verbessert und die Prozesse effizienter werden. Doch das ist nur ein Teilbild des Gesamtproblems&#8220;, so UNU-Professor und Co-Autor Kaveh Madani. &#8222;Effizientere und kostengünstigere KI sowie Energie bedeuten einen höheren KI-Konsum, wodurch der Gesamtfußabdruck weitaus größer ausfällt als das, was wir durch Effizienzgewinne einsparen.&#8220;</p>
<h2>Sechs Prinzipien für eine nachhaltigere KI-Zukunft</h2>
<p>Die Forscher fordern daher ein verantwortungsvolles KI-Ökosystem. Dieses müsse auf den sechs Prinzipien Transparenz, Effizienz durch Design, Gerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit, Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus, globale Zusammenarbeit und nachhaltige Nutzung basieren.</p>
<p>Dafür müssten unter anderem Regierungen die KI-Infrastruktur in die Energieplanung, die Wasserbewirtschaftung und die Genehmigung von Flächennutzungen integrieren. Aber auch Nutzer könnten ihren Teil dazu beitragen, den ökologischen Fußabdruck von KI zu begrenzen.</p>
<p>Denn viele Fragen, die sich mit einer einfachen Suchanfrage über klassische Suchmaschinen beantworten ließen, werden heute direkt an KI-Systeme gestellt. Da jede Anfrage von leistungsstarken Rechenzentren verarbeitet werden muss, ist der Energieaufwand meist deutlich höher als bei einer herkömmlichen Websuche. Ein bewusster und gezielter Einsatz von KI könnte daher helfen, unnötigen Ressourcenverbrauch zu vermeiden, ohne auf die Vorteile der Technologie verzichten zu müssen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/03/ki-modelle-verbrechen/">KI-Agenten bauen eigene Gesellschaft auf – ein Modell begeht 683 Verbrechen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/02/ki-modelle-sicherheitsvorgaben/">KI-Modelle umgehen Sicherheitsvorgaben – und verwischen ihre Spuren</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/27/ki-ideen-erinnerungsluecken/">Studie: Nach einer Woche halten wir KI-Ideen für unsere eigenen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/10/ki-ueberfordert-studie-brain-fry/">Brain Fry: KI-Überwachung am Arbeitsplatz steigert Burnout-Risiko deutlich</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/ki-strom-umwelt/">UN-Umweltbericht: KI-Boom frisst bald doppelt so viel Strom wie ganz Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh</title>
		<link>https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/energy-sharing-solarstrom-mit-dem-nachbarn-teilen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Fabian Peters]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 09:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[BREAK/THE NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[GREEN]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Solarenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Strom]]></category>
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<p>Seit dem 1. Juni 2026 können Solaranlagen-Besitzer ihren überschüssigen Strom direkt an Nachbarn verschenken oder verkaufen. Das sogenannte Energy Sharing verspricht günstigere Preise für Abnehmer und bessere Erlöse für Erzeuger als die sinkende Einspeisevergütung. Doch zwischen Gesetz und Praxis klaffen noch Lücken: fehlende Musterverträge, schleppender Smart-Meter-Einbau und ungeklärte Abrechnungsprozesse. Wir erklären, was das Energy Sharing [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/energy-sharing-solarstrom-mit-dem-nachbarn-teilen/">Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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<p><img width="1200" height="675" src="https://www.basicthinking.de/blog/wp-content/uploads/2026/06/energy-sharing-solaranlage-nachbar.jpg" class="attachment-entry-fullwidth size-entry-fullwidth wp-post-image" alt="Energy Sharing Solarstrom mit Nachbarn teilen verkaufen verschenken" decoding="async" loading="lazy" /></p>
<p><strong>Seit dem 1. Juni 2026 können Solaranlagen-Besitzer ihren überschüssigen Strom direkt an Nachbarn verschenken oder verkaufen. Das sogenannte Energy Sharing verspricht günstigere Preise für Abnehmer und bessere Erlöse für Erzeuger als die sinkende Einspeisevergütung. Doch zwischen Gesetz und Praxis klaffen noch Lücken: fehlende Musterverträge, schleppender Smart-Meter-Einbau und ungeklärte Abrechnungsprozesse. Wir erklären, was das Energy Sharing konkret bringt, was es kostet und wann es wirklich alltagstauglich wird. Eine kommentierende Analyse.</strong></p>
<p><span id="more-319786637"></span></p>
<h2>Was ist Energy Sharing?</h2>
<ul>
<li>Wer mit einer Solaranlage privat mehr Strom erzeugt als verbraucht, speist den Überschuss meist ins öffentliche Netz ein. Dieser liegt häufig bei mehr als die Hälfte der erzeugten Energie. Mittlerweile ist das aber <strong>wirtschaftlich kaum noch lukrativ</strong>. Denn: Während die Eigenproduktion von Solarstrom ungefähr elf bis 15 Cent pro Kilowattstunde kostet, liegt die Einspeisevergütung für neue Anlagen bei unter acht Cent. Die Bundesregierung plant zudem, die EEG-Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen mit einer Leistung unter 25 Kilowatt <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/03/02/solar-foerderstopp-lobby-ministerin/">ab 2027 abzuschaffen</a>.</li>
<li>Die Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes erleichtert künftig aber auch den <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__42c.html" target="_blank" rel="noopener">lokalen Handel mit Solarstrom</a>. Hauseigentümer sollen mittels Energy Sharing etwa selbst erzeugten Strom mit ihren Nachbarn teilen können. Die Idee ist es, dass <strong>erneuerbare Energie stärker vor Ort genutzt</strong> und bürokratische Hürden abgebaut werden. Energy Sharing ersetzt aber keinen Stromvertrag und muss auch keine vollständige Versorgung garantieren. Voraussetzung für das Stromteilen sind sogenannte Smart Meter, um erzeugten und verbrauchten Strom zu erfassen und zuzuordnen.</li>
<li>Seit dem 1. Juni 2026 müssen Netzbetreiber das Energy Sharing grundsätzlich innerhalb ihres lokalen Netzes ermöglichen. Ab Juni 2028 soll das Teilen von Solarstrom dann auch netzübergreifend in direkt benachbarte Gebiete möglich sein. Die Voraussetzung: Es darf <strong>nur Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt</strong>, verkauft oder mitunter <a href="https://www.t-online.de/finanzen/energie/id_101266110/solarstrom-mit-nachbarn-teilen-ab-jetzt-ist-energy-sharing-erlaubt.html" target="_blank" rel="noopener">sogar kostenlos</a> geteilt werden. Stromerzeuger und abnehmende Nachbarn müssen vertraglich bestimmen, wie der Strom verteilt wird, aus welcher Anlage er stammt und zu welchem Preis er abgegeben wird.</li>
</ul>
<h2>Solarstrom mit dem Nachbarn teilen: Klingt einfach – ist es aber noch nicht</h2>
<p>Eine gute Nachbarschaft ist viel wert. Genauso wie eine gute Stromversorgung. Auf dieser Verbindung baut auch das Energy Sharing auf. Überschüssiger Solarstrom soll nicht mehr zwingend anonym durchs Netz wandern, sondern dort genutzt werden, wo er entsteht. Das klingt gewissermaßen nach einer <strong>Energiewende im Kleinformat</strong>. Doch zwischen politischem Versprechen und praktischer Umsetzung liegen noch einige Stolpersteine.</p>
<p>Denn tatsächlich wird der Strom gar nicht physisch von Haus zu Haus weitergereicht. <strong>Geteilt wird er lediglich rechnerisch</strong>. Im Hintergrund wird viertelstündlich abgeglichen und verrechnet, wie hoch der Überschuss eines Anlagenbetreibers ist und wie viel davon die beteiligten Nachbarn zeitgleich verbrauchen. Wer mitmacht, hat künftig außerdem nicht nur einen Stromvertrag, sondern quasi zwei: einen regulären Liefervertrag und einen weiteren mit dem Betreiber der Solaranlage.</p>
<p>Der <strong>Haken liegt in der Frage</strong>, wie viel Strom genau eine Sharing-Anlage zu welchem Zeitpunkt an wen liefert und wie viel Reststrom die beteiligten Haushalte gleichzeitig von ihrem bisherigen Versorger beziehen. Denn dafür müssen die Daten der Smart Meter exakt synchronisiert werden. Ausgerechnet hier bleibt der Gesetzgeber aber erstaunlich vage. In <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/enwg_2005/__42c.html" target="_blank" rel="noopener">Paragraf 42c</a> stehen nämlich keine konkreten Vorgaben zur praktischen Umsetzung.</p>
<p>Stattdessen rücken externe Dienstleister in den Mittelpunkt. Sie sollen Daten erfassen, Strommengen bilanzieren, Energie an Dritte verkaufen und nach Börsenpreisen abrechnen. Auch die Bundesnetzagentur verweist auf solche Anbieter. Doch deren <strong>Gebühren sind bislang weitgehend unbekannt</strong>. Deshalb dürfte es vielerorts noch dauern, bis das Energy Sharing tatsächlich im Alltag ankommt.</p>
<p>Wer nicht warten möchte, sollte bereits jetzt <strong>bei Netzbetreibern und Stromlieferanten nachfragen</strong>. Der Blick nach Österreich und in andere europäische Staaten zeigt zudem: Dort wurden vergleichbare EU-Vorgaben schon vor Jahren umgesetzt. Deutschland startet also nicht als Vorreiter, sondern eher als Nachzügler.</p>
<h2>Was Energieexperten sagen</h2>
<ul>
<li><strong>Energieexpertin Carina Vogel von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein</strong> <a href="https://www.verbraucherzentrale.sh/pressemeldungen/energie/buerokratieabbau-bei-energy-sharing-solarstrom-einfacher-an-den-nachbarn-verkaufen-120200" target="_blank" rel="noopener">erklärt</a>: „Solarstrom direkt an Nachbarn zu verkaufen, kann eine attraktive Alternative zur klassischen Einspeisevergütung werden und Photovoltaik wirtschaftlich interessanter machen. Beteiligte Haushalte können dann den selbsterzeugten Solarstrom direkt gemeinsam nutzen oder teilen – ohne Umweg über einen Stromanbieter. Solarstrom künftig unkompliziert an Nachbarn verkaufen zu können, ist ein wichtiger Schritt für die Energiewende in Wohngebieten. Für private Anlagenbetreiber kann eine zusätzliche Einnahmequelle entstehen, während die Abnehmer von günstigeren Stromkosten profitieren können.“</li>
<li><strong>Lennart Feldmann, Energieberater aus Köln</strong>, kritisiert <a href="https://www1.wdr.de/wirtschaft/ratgeber/energy-sharing-oekostrom-teilen-100.html" target="_blank" rel="noopener">gegenüber dem WDR</a>: „Die Verfügbarkeit der smarten Stromzähler ist der größte Flaschenhals fürs Energy Sharing in Deutschland. Die jährlichen Gebühren sind gesetzlich gedeckelt und liegen meist zwischen 20 und 100 Euro, also relativ überschaubar. Der Einbau kann schnell gehen, doch oft vergehen Monate. Aus unserer Beratungspraxis kenne ich Fälle, in denen es bis zu einem Jahr gedauert hat. Das ist einfach viel zu lang. Das Problem ist, dass jeder davon sein eigenes Süppchen kocht. Es gibt bisher kein standardisiertes Vorgehen und keine Musterverträge für Menschen, die Strom teilen wollen.“</li>
<li><strong>Valérie Lange, Leiterin Energiepolitik und Regulierung beim Bündnis Bürgerenergie</strong>, begrüßt das Energy Sharing zwar, <a href="https://www.buendnis-buergerenergie.de/presse/endlich-energy-sharing-%E2%80%93-leider-nur-halbherzig/" target="_blank" rel="noopener">gibt aber zu bedenken</a>: „Die fehlende Wirtschaftlichkeit ist der Knackpunkt der neuen Regelung. Es gibt keinerlei Anreize, die den zusätzlichen bürokratischen und messtechnischen Aufwand kompensieren. (…) Schon jetzt können Verteilnetzbetreibende nicht überall die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung umsetzen. Für echtes Energy Sharing fehlen damit fundamentale Voraussetzungen.“</li>
</ul>
<h2>Wann Energy Sharing alltagstauglich wird</h2>
<p>Die wahrscheinlichste Folge des Energy Sharing ist, dass in Deutschland ein ganz neuer Dienstleistungsmarkt entsteht. Denn: <strong>Kaum jemand wird Lust haben</strong>, Smart-Meter-Daten selbst auszuwerten, Strommengen zu bilanzieren oder komplizierte Abrechnungen zu erstellen. Deshalb spricht vieles dafür, dass künftig spezialisierte Anbieter die komplette Abwicklung übernehmen. Heißt konkret: Erst wenn diese Prozesse im Hintergrund verschwinden, könnte das Modell für Privatpersonen wirklich attraktiv werden.</p>
<p>Die <strong>wirtschaftliche Logik dahinter ist durchaus interessant</strong>. Laut der <a href="https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/" target="_blank" rel="noopener">Strompreisanalyse</a> des BDEW vom April 2026 kostet eine Kilowattstunde Haushaltsstrom im Durchschnitt 37 Cent. Davon entfallen rund 15 Cent auf den eigentlichen Strompreis, etwa zwei Cent auf die Stromsteuer, rund 14 Cent auf Netzentgelte und Umlagen sowie knapp sechs Cent auf die Mehrwertsteuer. Genau diese Kostenstruktur zeigt, warum lokales Stromteilen trotz aller Hürden attraktiv sein kann.</p>
<p>Netzentgelte und Umlagen fallen zwar auch beim Energy Sharing an und damit kostet die geteilte Kilowattstunde bereits rund 14 Cent, bevor überhaupt Strom verkauft wird. Doch selbst wenn ein Anlagenbetreiber zusätzlich zehn Cent pro Kilowattstunde für seinen Solarstrom verlangt, ergibt sich ein <strong>Nettopreis von 24 Cent</strong>. Einschließlich Mehrwertsteuer liegt der Endpreis bei knapp 29 Cent pro Kilowattstunde und damit deutlich unter dem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37 Cent. Ersparnis: bis zu acht Cent po kWh. Gleichzeitig erhält der Betreiber mehr als die maximale Einspeisevergütung von 7,8 Cent, die Anfang 2026 für neuen Überschussstrom gezahlt wurde.</p>
<p>Besonders interessant könnte das Modell für ältere Anlagen werden. Nach Ablauf der 20-jährigen Förderung wird überschüssiger Solarstrom häufig nur noch zum Monatsmarktwert vergütet, der zwischen April und September 2025 lediglich zwischen 1,8 und sechs Cent pro Kilowattstunde lag. Dennoch dürfte die <strong>große Bewährungsprobe</strong> weniger auf dem Dach als in der Datenverarbeitung liegen.</p>
<p>Aber bevor Dienstleister abrechnen können, muss geklärt werden, wer welche Informationen bereitstellt. Der BDEW verweist bereits auf laufende IT-Konzepte für die Umsetzung, rechnet aber selbst damit, dass die massengeschäftsfähige Einführung in der Breite <strong>voraussichtlich noch bis 2027 dauern</strong> wird. Die Technik für das Teilen von Strom ist also da, doch die Infrastruktur für das Teilen von Daten muss erst noch hinterherkommen.</p>
<p><strong>Auch interessant: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/03/youtube-verpasst-videos-jetzt-automatisch-ki-label/">YouTube verpasst Videos jetzt ein KI-Label – Nutzer fürchten Fehlalarme</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/02/ki-supermarkt-ladendetektiv/">KI beobachtet dich im Supermarkt – und zwar nicht nur als Ladendetektiv</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/01/neue-netzentgelte-solar/">Neue Netzentgelte: Solarbesitzer sollen bis zu 100 Euro Grundpreis blechen</a></li>
<li><a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/05/29/leasing-werden-elektroautos-zu-smartphones-auf-raedern/">Leasing: Werden Elektroautos zu Smartphones auf Rädern?</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.basicthinking.de/blog/2026/06/04/energy-sharing-solarstrom-mit-dem-nachbarn-teilen/">Energy Sharing: Solarstrom vom Nachbarn kaufen spart mehrere Cent pro kWh</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.basicthinking.de/blog">BASIC thinking</a>. Folge uns auch auf <a href="https://news.google.com/publications/CAAqMggKIixDQklTR3dnTWFoY0tGV0poYzJsamRHaHBibXRwYm1jdVpHVXZZbXh2WnlnQVAB" target="_blank">Google News</a> und <a href="https://flipboard.com/@BASICthinking" target="_blank">Flipboard</a> oder abonniere <a href="https://www.basicthinking.de/blog/update/" target="_blank">unseren Newsletter UPDATE</a>.</p>
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