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	<title>Netz-Reputation: Blog zu Online Reputation Management</title>
	
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	<description>Gestalten und Managen digitaler Identitäten</description>
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		<title>Chelsea schlägt Bayern auch auf Twitter</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 14:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kahl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bayern lecken nach dem &#8220;Finale dahoam&#8221; ihre Wunden: Die Spieler bereiten sich auf die EM vor, die Offiziellen planen schon für die neue Saison. Chelsea erwacht dagegen erst so langsam aus dem Jubeltaumel nach dem ersten Champions League Titel der Vereinsgeschichte. Der Kampf um die Vorherrschaft im europäischen Fußball entschied sich erst im Elfmeterschießen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bayern lecken nach dem &#8220;Finale dahoam&#8221; <a href="http://www.bild.de/sport/fussball/champions-league-finale/zerbricht-schweinsteiger-an-diesem-schuss-24235534.bild.html" target="_blank">ihre Wunden</a>: Die <a href="http://www.facebook.com/es.muellert.wieder/posts/466666223348417" target="_blank">Spieler bereiten sich auf die EM vor</a>, die <a href="http://www.bild.de/sport/fussball/bayern-muenchen/so-wollen-sie-die-mannschaft-umbauen-24262494.bild.html" target="_blank">Offiziellen planen schon</a> für die neue Saison. Chelsea erwacht dagegen erst so langsam aus dem Jubeltaumel nach dem ersten Champions League Titel der Vereinsgeschichte. Der Kampf um die Vorherrschaft im europäischen Fußball entschied sich erst im Elfmeterschießen. Das Social Media Duell war hingegen eindeutig: Auch hier heißt der Sieger Chelsea FC. Außerdem sorgte Nike vor dem Finale mit einer ausgefeilten Social Media Kampagne für Aufsehen.</p>
<h2>Chelsea dominiert auf Twitter</h2>
<div id="attachment_5620" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/7233037322_0f0797309f_b.jpg"><img class="size-medium wp-image-5620" title="7233037322_0f0797309f_b" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/7233037322_0f0797309f_b-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Chelseas Didier Drogba war sowohl auf dem Platz als auch auf Twitter der Mann des Spiels (Foto von rayand, Flickr cc)</p></div>
<p>Letzten Samstag schlug die Altherrentruppe aus West-London den deutschen Vizemeister. Auf dem Platz in der AllianzArena war das Duell denkbar knapp. Hier war Bayern nur 11 Meter vom Sieg entfernt. (Aber war dabei <a href="http://www.rasen-schach.de/2012/05/20/fc-chelsea-alles-nur-gluck/" target="_blank">gar nicht mal so dominant</a>, wie ständig behauptet wird.) <a href="http://mashable.com/2012/05/21/chelsea-champions-league-twitter/" target="_blank">Auf Twitter siegte Chelsea dagegen in allen Kategorien deutlich.</a> Während des Finals &#8211; immerhin gute zweieinhalb Stunden Spielzeit &#8211; schrieb die Twitter-Community mehr als 1 Millionen Tweets zum Spiel. &#8220;Chelsea&#8221; wurde dabei drei Mal so häufig erwähnt wie &#8220;Bayern&#8221;. Noch deutlicher fällt die Einzelwertung aus: Die fünf Spieler, über die am häufigsten getwittert wurde, schnüren alle für die Londoner ihre Fußballschuhe. Über Didier Drogba wurde am meisten getwittert. Kaum verwunderlich, er war der beste Akteur: Sein 1:1 brachte Chelsea in die Verlängerung. Im Elfmeterschießen verwandelte er den entscheidenen Strafstoß.</p>
<h2>Deutschland spielt bei Twitter noch in der Kreisklasse</h2>
<p>Wenn man beim Fußball irgendwo zwischen den USA und Indonesien liegt, ist das selten ein gutes Zeichen. Deutschland findet sich erst auf Platz 4 der twitternden Länder wieder. Nur rund 3% der Tweets wurden auf Deutsch verfasst. (Ob Begriffe wie &#8220;dahoam&#8221; als Deutsch erkannt wurden?) Viele deutsche Twitter-Nutzer wichen sicher aufs Englische aus, um sich an der Diskussion zu beteiligen. Oder waren einfach vom Spiel gebannt. Trotzdem zeigen die Zahlen, dass sich Twitter in Deutschland noch nicht als <a href="http://www.netz-reputation.de/2011/03/and-the-oscar-goes-to-social-media/" target="_blank">Second Screen</a> etabliert hat.</p>
<h2>Fußball ist Sport Nummer 1 in der (Social Media) Welt</h2>
<p>Fußball kann und soll als Zugpferd dienen. Das runde Leder hält sogar schon den Rekord für die meisten Tweets pro Sekunde während eines Sportevents: Im diesjährigen Champions League Halbfinal-Rückspiel zwischen dem FC Barcelona und Chelsea wurde ein <a href="http://www.netzgezwitscher.de/2012/04/27/tweets-pro-sekunde-fusball-champions-league-beschert-twitter-neuen-rekord/" target="_blank">Spitzenwert von 13,684 Tweets/Sekunde</a> erzielt. Als Vergleich: Der vorherige Rekord lag bei 12,233 T/S und stammte immerhin vom letzten Super Bowl.*</p>
<p>Die Fußballdiskussionen im Internet sind zerstückelt: Jede professionelle Mannschaft hat sein eigenes Forum, Fans organisieren eigene Diskussionsportale. Auf News-Sites lässt sich natürlich auch trefflich über Taktik, Transfers und Training diskutieren. Während man diese Angebote noch gezielt ansteuern kann, wird es auf Facebook schon schwerer. Hier muss der User wissen, dass auf einzelnen Fanpages über ein Spiel gesprochen wird. In einer endlosen Kommentarkette ist eine sinnvolle Diskussion allerdings schwer, da Bezugnahmen auf andere Postings nur eingeschränkt funktionieren. Ansonsten bin ich auf Facebook meiner Timeline ausgeliefert, mich mit Infos oder Eindrücken zum Spiel zu versorgen.</p>
<p>Genau in diese Schwachstellen kann Twitter stoßen. Hier gibt es keine Zerstückelung der Fanszene bzw. des Publikums. Twitter ist sicher die einfachste Möglichkeit für Fans aus aller Welt miteinander zu diskutieren, ob nun Fan der Urawa Red Diamonds, SpVgg Hintertupfingen oder Real Madrid. Hier gibt es maximal Sprachbarrieren. Twitters größte Stärke ist die Aggregierung der Nachrichten und die Abbildung der Diskussionssträngen. Trendet ein Spiel auf Twitter, erstellt sich dazu eine eigene Themenseite. Sie fungiert als Ticker, zeigt den aktuellen Spielstand, sammelt neue Tweets zum Match. Das geschieht losgelöst von den Fernsehanstalten, die das Spiel übertragen.</p>
<h2>Nike baut Führung in Social Media Marketing aus</h2>
<p>Die TV-Sender haben Social Media, bzw. Twitter noch nicht geknackt. Dafür setzt Nike wieder einmal Maßstäbe. Die neue Social Media Kampagne &#8220;My time is now&#8221; knüpft an den Erfolg vergangener Spielzeiten an. 2010 war &#8220;Write the Future&#8221; eine der eindrucksvollsten Social Media Kampagnen. Nun geht Nike neue Wege: Der aktuelle Spot lief zuerst im Internet und erst danach im TV. Als er kurz vorm Anpfiff des Champions League Finals prämierte, hatten ihn schon 10 Millionen User auf YouTube gesehen. Dort kommt der Spot auch am besten zur Geltung. Zwar ist auch die TV-Version gewohnt lustig, aber naturgemäß wenig interaktiv. Alles beginnt mit einem Kick zwischen Frankreich und Holland. So lief der Spot im TV:</p>
<p><object width="640" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QMv8g8CO4cQ?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="640" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/QMv8g8CO4cQ?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Schaut man den Film auf <a href="http://www.youtube.com/user/nikefootball" target="_blank">Nikes YT-Kanal</a> wird die ganze Sache interaktiver. User werden dazu angehalten &#8220;Tunnel&#8221; im Clip zu finden, die sie in andere Bereiche der Kampagne bringen. Klickt man etwa auf Barcas Trainer Pep Guardiola, gibt der Meister persönlich Einblicke in die legendäre Talenteschmiede seines Vereins, <a href="http://arxiu.fcbarcelona.cat/web/english/club/club_avui/territori_barca/la_Masia/lamasia.html" target="_blank">&#8220;La masia&#8221;</a>. Die Jugend ist auch das Leitthema der Kampagne. Bereits im Frühjahr suchte Nike bei <a href="http://www.nike.com/de_de/football/the-chance" target="_blank">&#8220;The Chance&#8221;</a> unter 10.000 Teilnehmern, die &#8220;hungristen&#8221; Jugendspieler. Die Sieger reisen um die Welt und trainieren mit den besten Fußballern. &#8220;My time is now&#8221; ist die logische Ergänzung bzw. Fortsetzung. Die Kampagne ist gespickt mit jungen Stars (Götze, Özil, Neymar etc.), die auch schon im passenden Merchandise ins Vorbereitungstrainingslager für die EM reisten (siehe Foto).</p>
<div id="attachment_5618" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/385725_379485162086748_185923878109545_950331_835780312_n.jpg"><img class="size-medium wp-image-5618" title="385725_379485162086748_185923878109545_950331_835780312_n" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/385725_379485162086748_185923878109545_950331_835780312_n-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Götze und Gündogan auf dem Weg zur Nationalmannschaft (Foto von der Fanpage Götzes)</p></div>
<p>Das Video ist für Nike sicher nur der Auftakt in den EM-Sommer und dabei eine Steilvorlage.  Schon zum Champions League Finale haben sie Adidas gehörig ins Abseits gestellt. Der Konzern aus Herzogenaurach hatte eigentlich ein Heimspiel, schließlich spielten in München zwei Adidas-Teams gegeneinander. Wirklich Kapital schlagen konnten sie daraus nicht. Noch schlimmer: Der größte Werbeträger zur EM &#8211; die deutsche Nationalmannschaft &#8211; ist schon jetzt omnipräsent und macht scheinbar für alles Werbung. Aber betreibt selbst auch eine <a href="http://www.facebook.com/DieNationalmannschaft" target="_blank">sehr gute Social Media Kampagne</a>.</p>
<h2>Abpfiff</h2>
<p>Also Twitter und TV funktioniert, wenn auch in Deutschland noch recht schleppend. Auch weil die Fernsehanstalten, zumindest beim Fußball, noch <a href="http://www.netz-reputation.de/2011/05/vorberichterstattung-zum-champions-league-finale-sky-setzt-auf-social-media/" target="_blank">kaum passable Konzepte</a> gefunden haben. Im englischsprachigen Raum ist man da &#8211; wie so oft &#8211; schon weiter. Vielleicht überrascht der ein oder andere Sender zur Europameisterschaft mit innovativer Einbindung der Zuschauer.</p>
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</ul>
<p>*Der themenübergreifende Rekord liegt übrigens bei <a href="http://www.netzgezwitscher.de/2011/12/14/tweets-pro-sekunde-japanischer-film-beschert-twitter-neuen-rekord/" target="_blank">25,088 T/S</a> und wurde bei der japanischen TV-Premiere des Animestreifens &#8220;Castle In The Sky&#8221; erzielt.</p>
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		<title>Social Media Plattform So.cl von Microsoft gelauncht</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 10:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva-Maria Umlauft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Was? Noch ein soziales Netzwerk? Was kann mir das denn noch für einen Mehrwert bieten? Diese Gedanken kamen mir in den Kopf, als ich erfuhr, dass Microsoft nun auch ein eigenes soziales Netzwerk gelauncht hat. Ich bin bei Facebook wegen der internationalen Kontakte, bei Xing der Karriere zuliebe, bei Twitter, um auf dem Laufenden zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was? Noch ein soziales Netzwerk? Was kann mir das denn noch für einen Mehrwert bieten?</p>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/socl_Logo1.jpg"><img class="wp-image-5572 alignright" title="socl_Logo" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/socl_Logo1.jpg" alt="" width="216" height="166" /></a>Diese Gedanken kamen mir in den Kopf, als ich erfuhr, dass Microsoft nun auch ein eigenes soziales Netzwerk gelauncht hat. Ich bin bei Facebook wegen der internationalen Kontakte, bei Xing der Karriere zuliebe, bei Twitter, um auf dem Laufenden zu sein und seit neuestem auch bei <a title="Pinterest: Großes Potential für Marketing und E-Commerce" href="http://www.netz-reputation.de/2012/04/pinterest-groses-potential-fur-marketing-und-e-commerce/">Pinterest</a>, um die Welt in bunten Bildern kennenzulernen. Was kann ein weiteres Netzwerk mir da noch Neues bieten?</p>
<h2>„What are you interested in? “</h2>
<p>Obwohl ich noch nicht wirklich überzeugt bin, beschließe ich, dem Netzwerk eine Chance zu geben und mich dort einmal umzusehen:</p>
<p>Auf der Startseite bietet <a title="So.cl Startseite" href="http://www.so.cl/">So.cl</a> (sprich: social) mir die Möglichkeit mich mit meiner Windows Live ID oder meinem Facebook  Account anzumelden. Also kein weiterer Anmeldevorgang erforderlich – sehr erfreulich. Gesagt, getan und schon bin ich drin.</p>
<p>Folgende Möglichkeiten bietet So.cl mir als eingeloggter User:<span id="more-5563"></span></p>
<ul>
<li><strong>Suchfunktion:</strong>  Das zentrale Suchfeld fordert mit der Frage „What are you interested in?“ dazu auf das Netzwerk zu durchsuchen. Als Ergebnis werden nicht nur passende Statusmeldungen von anderen Mitgliedern, sondern über die Suchmaschine Bing auch Suchergebnisse aus dem Web angezeigt.</li>
<li><strong>Suchergebnisse teilen:</strong> Interessante und hilfreiche Ergebnisse können geliked, kommentiert und geteilt werden.  Suchanfragen und Kommentare erscheinen als Post im persönlichen Profil. Nicht Wohnort, Hobbies oder Bilder, sondern die eigene Suchhistorie geben dem User also seine Identität.</li>
<li><strong>Interessanten Personen folgen:</strong> Usern, die aufgrund ihrer Suchhistorie interessant scheinen, kann man folgen und erhält dadurch automatisch deren Posts.</li>
<li><strong>Videochat:</strong> User können Videochats zu bestimmten Themen gründen und bestehenden Chats folgen.  Innerhalb dieser Chats können gemeinsam Videos, z.B. von Youtube, angeschaut und kommentiert werden.</li>
</ul>
<h2><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Startseite_So.cl_.png"><img class=" wp-image-5578" title="Startseite_So.cl" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Startseite_So.cl_.png" alt="Startseite von so.cl" width="494" height="405" /></a></h2>
<h2>So.cl in Zukunft</h2>
<p>Typische Funktionen von sozialen Netzwerken wie persönliche Nachrichten oder die Einteilung der Kontakte in Gruppen fehlen. Laut eigenen Angaben möchte Microsoft  mit diesem Netzwerk testen, wie soziale Netzwerke beim Lernen und Studieren helfen können. Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter sollen weiter genutzt werden. Anstatt Kontakte zu sammeln, die auch ins reale Leben übertragen werden, geht es bei So.cl darum, Personen mit gleichen Interessen und Suchanfragen zu finden, um sich gegenseitig auszutauschen und weiterzuhelfen.</p>
<p>Bei komplexen Suchanfragen und umfassenden Recherchen mag es hilfreich sein, wenn man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Durch Kommentare, Likes und die Teilfunktion bekommt der Suchende schnell einen Eindruck von den Ergebnissen. Für Schüler und Studenten also eventuell wirklich praktisch. Im Alltag sehe ich allerdings keinen Mehrwert für mich. Bisher hat es bei mir immer prima mit Google als erster Anlaufstelle und einem gezielten Post auf Facebook als Absicherung durch meine Freunde geklappt. Ob sich So.cl also durchsetzen und sich eine langfristige Daseinsberechtigung  schaffen kann, müssen die nächsten Monate zeigen. Ich bin noch nicht überzeugt davon.</p>
<p>&nbsp;</p>
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</ul>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 08:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Thaler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Reputation Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Blog netz-reputation.de schreiben Mitarbeiter der consense communications gmbh. Wir sind eine Agentur für PR und Marketing (GPRA-Mitglied) und beschäftigen uns täglich mit der Reputation von Unternehmen und Produkten. Online Reputation Management spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Unsere Erfahrungen und Meinungen zum Thema Online Reputation Management möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren. In unserem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Im Blog netz-reputation.de schreiben Mitarbeiter der <a title="consense communications gmbh" href="http://www.consense-communications.de">consense communications gmbh</a>. Wir sind eine Agentur für PR und Marketing (GPRA-Mitglied) und beschäftigen uns täglich mit der Reputation von Unternehmen und Produkten. Online Reputation Management spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Unsere Erfahrungen und Meinungen zum Thema <a title="Online Reputation Management" href="http://www.netz-reputation.de/online-reputation-management/">Online Reputation Management</a> möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren. In unserem Blog erfahren Sie, was unter Online Reputation Management zu verstehen ist und wie Sie Ihre Online Reputation gestalten und managen können. Wir berichten über aktuelle Entwicklungen in <strong>Social Media</strong>, ihre Relevanz für verschiedene Branchen und welche Unternehmen mit gutem oder auch schlechtem Beispiel vorangehen.</p>
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<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Netz-Reputation/~4/90wsXbOsrq4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Reputation Management zahlt sich aus</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 08:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friederike von der Kuhlen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Reputation Management ist wichtig. Nichts Neues. Wie groß der Einfluss der Reputation eines Unternehmens auf dessen Umsatz ist, wurde bisher nur gemutmaßt. Serviceplan Corporate Reputation und Biesalski &#38; Company haben jetzt eine neue Kenngröße entwickelt, die diesen Einfluss bewertet: den Corporate Reputation Score (CRS). Angewendet in einer Studie liefert der CRS folgendes Ergebnis: Die Corporate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Reputation_Management.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5519" title="Reputation Management" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Reputation_Management.jpg" alt="Reputation Management zahlt sich aus" width="600" height="200" /></a></p>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/online-reputation-management/" target="_blank">Reputation Management</a> ist wichtig. Nichts Neues. Wie groß der Einfluss der Reputation eines Unternehmens auf dessen Umsatz ist, wurde bisher nur gemutmaßt. Serviceplan Corporate Reputation und Biesalski &amp; Company haben jetzt eine neue Kenngröße entwickelt, die diesen Einfluss bewertet: den Corporate Reputation Score (CRS). Angewendet in einer <a href="https://docs.google.com/viewer?url=http://www.serviceplan.com/uploads/tx_sppresse/CRS_serviceplan_corporate_reputation_Biesalski_Company.pdf&amp;pli=1" target="_blank">Studie</a> liefert der CRS folgendes Ergebnis: Die Corporate Reputation macht durchschnittlich 22 Prozent des Umsatzes aus. Die Studie untersuchte die zehn DAX-Unternehmen Adidas, Allianz, Bayer, Beiersdorf, BMW, Daimler, Deutsche Bank, Henkel, Lufthansa und Volkswagen.</p>
<h2>Corporate Reputation Score</h2>
<p>In einem dreistufigen Prozess entsteht aus der Reputation eine betriebswirtschaftlichen Größe: Im ersten Schritt wird die Reputationsstärke analysiert, also wie intensiv das Unternehmen von Kunden wahrgenommen wird. Durch die Gegenüberstellung von Reputationstärke und Kaufverhalten wird der Reputationswert ermittelt &#8211; der Anteil der Reputation am Umsatz des Unternehmens. Im letzten Schritt erfolgt die Ableitung des prozentualen Anteils in geldwerte Aussagen, den Reputationserlös.<span id="more-5507"></span></p>
<div id="attachment_5545" class="wp-caption alignnone" style="width: 561px"><a title="https://docs.google.com/viewer?url=http://www.serviceplan.com/uploads/tx_sppresse/CRS_serviceplan_corporate_reputation_Biesalski_Company.pdf&amp;pli=1" href="https://docs.google.com/viewer?url=http://www.serviceplan.com/uploads/tx_sppresse/CRS_serviceplan_corporate_reputation_Biesalski_Company.pdf&amp;pli=1" target="_blank"><img class="wp-image-5545 " title="Wirkungsprozess des Corporate Reputation Scores" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/CRS_Wirkungsprozess1.jpg" alt="Wirkungsprozess des Corporate Reputation Scores" width="551" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Wie viel Umsatz schafft Reputation? Studie von Serviceplan Corporate Reputation und Biesalski &amp; Company</p></div>
<h2>Social Media Kommunikation wird zum Muss</h2>
<p>Social Media ist längst bei den meisten Unternehmen angekommen. Erst kürzlich stellte der <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_72123.aspx" target="_blank">BITKOM</a> neueste Zahlen vor. Demnach setzen 47 Prozent aller deutschen Unternehmen soziale Medien ein. Das wichtigste Ziele der Nutzung ist mit 82 Prozent die Steigerung des Bekanntheitsgrades. Eine Kenngröße, die wesentlichen Einfluss auf den CRS hat. Da aber nicht nur die Bekanntheit sondern auch die Art der Wahrnehmung Einfluss auf den Umsatz hat, müssen Unternehmen im Social Web auch intensiv Imagepflege betreiben. Laut BITKOM-Studie liegt die Imageverbesserung jedoch mit 42 Prozent lediglich im Mittelfeld der Ziele eines Social-Media-Engagements deutscher Unternehmen.</p>
<h2>Reputation des CEOs beeinflusst Corporate Reputation</h2>
<p>Welchen Einfluss die Reputation des CEOs auf die Reputation des Unternehmens hat, analysierte Weber Shandwick Ende 2011 im Rahmen der <a href="http://webershandwick.de/download/CEO_Spotlight_r5_UK.pdf" target="_blank">Studie &#8220;The Company behind the Brand: In Reputation We Trust&#8221;</a>.  Das Ergebnis: 49 Prozent der Corporate Reputation hängt von der Reputation des CEOs ab. Dieser Wert wiederum beeinflusst direkt den Marktwert des Unternehmens. Denn 60 Prozent des Marktwerts wird von der Corporate Reputation geprägt. Micho Spring, Vorsitzender der Global Corporate Practice bei Weber Shandwick, erklärte im <a href="http://prreport.de/home/aktuell/article/5533-reputation-des-ceos-faerbt-auf-die-firma-ab/" target="_blank">PR Report</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;CEOs können nicht davon ausgehen, dass das was sie sagen und ihre Teams tun unbemerkt an der Öffentlichkeit vorübergeht. Unternehmenskommunikation muss von der Spitze ausgehen, den richtigen Ton vorgeben und so die Marke formen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Reputation Management darf deshalb nicht nur auf Unternehmensebene erfolgen, sondern  bedeutet auch die individuelle Pflege der Reputation von Einzelpersonen. Wie Sie Ihre Reputation oder die des CEOs ganz einfach online überprüfen und monitoren können, erklärt unsere <a href="http://www.netz-reputation.de/online-reputation-checkliste/" target="_blank">Online Reputationsmanagement Checkliste</a> hier im Blog.</p>
<h2>Reputation Management mithilfe von Kommunikationscontrolling</h2>
<p>Nach all diesen Ergebnissen ist eines klar: Reputation Management wird zum Pflichtprogramm. Denn nur wer seinen Ruf / den Ruf des Unternehmens kennt und ihn regelmäßig überprüft, hält den Trumpf in der Hand. Nur dann kann der Reputationserlös maximiert werden. Nicht nur deshalb wird strategischem Kommunikationscontrolling ein immer wichtiger Stellenwert zuteil. Die systematische Steuerung der Kommunikation bedeutet längst nicht mehr nur das Sammeln und Auswerten von Veröffentlichungen. Es geht um die grundlegende Ausrichtung der Unternehmenskommunikation an den Unternehmenszielen und den Erwartungen der Zielgruppe. Auf Basis eines Monitorings von Stimmungsbildern, Meinungen und der Medienberichterstattung entsteht ein strategisches Management von Kommunikationszielen, Themen und konkreten Maßnahmen.</p>
<p>Im Rahmen des Coaching Days vom Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP) veranstaltet consense diese Woche den <a href="http://www.bdp-net.de/index.php?class=Aktivitaeten&amp;method=Termine&amp;terminID=1385" target="_blank">Workshop &#8220;Kom­mu­ni­ka­tion &amp; Marketing systematisch steuern und Erfolg nachweisen&#8221;</a>. Wir werden zeitnah hier im Blog davon berichten.</p>
<p><strong>Artikel, die Sie auch interessieren könnten:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.netz-reputation.de/2012/04/online-reputationsmanagement-uber-den-tod-hinaus/" target="_blank">Online Reputationsmanagement über den Tod hinaus</a></li>
<li><a href="http://www.netz-reputation.de/2012/02/dein-chef-ist-auf-facebook-mochte-aber-auch-nicht-dein-freund-sein/" target="_blank">Dein Chef ist auf Facebook, möchte aber (auch) nicht Dein Freund sein</a></li>
<li><a href="http://www.netz-reputation.de/2012/01/vom-bundesprasidenten-zum-unwort-2012/" target="_blank">Vom Bundespräsidenten zum Unwort 2012?</a></li>
</ul>
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		<title>Der Börsengang von Facebook: über ein Unternehmen, das keins sein will</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Thaler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Meldungen über den Börsengang von Facebook überschlagen sich seit Anfang dieser Woche. Bis zu 16 Milliarden US-Dollar sollen in die Kassen des größten Sozialen Netzwerkes der Welt gespült werden. Der Börsengang von Facebook wäre dann einer der größten Börsengänge der Geschichte, bei Technologieunternehmen gar der mit Abstand größte Börsengang. Im Vergleich: Google erzielte 2004 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/facebook-logo.jpg"><img class="size-medium wp-image-5493 alignleft" title="facebook-logo" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/facebook-logo-300x112.jpg" alt="Facebook Logo" width="300" height="112" /></a></p>
<p>Die Meldungen über den Börsengang von Facebook überschlagen sich seit Anfang dieser Woche. Bis zu 16 Milliarden US-Dollar sollen in die Kassen des größten Sozialen Netzwerkes der Welt gespült werden. Der Börsengang von Facebook wäre dann einer der größten Börsengänge der Geschichte, bei Technologieunternehmen gar der mit Abstand größte Börsengang. Im Vergleich: Google erzielte 2004 knapp 2 Milliarden US-Dollar. Wie bei jedem Börsengang geht es also um viel Geld – oder doch nicht?</p>
<h2>General Motors stoppt Werbung auf Facebook</h2>
<p>Die Nachricht von<strong> </strong>General Motors schlug am Mittwoch ein wie eine Bombe. Die Opel-Mutter – das drittgrößte werbetreibende Unternehmen der USA – will das gesamte Werbebudget von Facebook abziehen. Laut <a title="Medienberichte" href="http://ibnlive.in.com/news/facebook-pitched-free-pages-gm-dropped-its-paid-ads/259122-11.html">Medienberichten</a> konnte Facebook Marketing-Verantwortliche des Automobilkonzerns nicht vom Mehrwert der bezahlten Facebook Ads im Vergleich zu Google Ads oder klassischen Medien überzeugen. Die Anzeigen würden Kunden auf Facebook kaum erreichen. Einige Investoren bemängeln zudem, dass Facebook noch keine nachhaltige Strategie entwickelt hätte, wie das Soziale Netzwerk von der wachsenden Zahl der mobilen Nutzer profitieren kann. Hier geht’s also um Geld. Um viel Geld. Facebook wäre gut beraten, künftig mehr Energie in das Thema Kommunikationscontrolling zu investieren, da die weitere Zukunft des Sozialen Netzwerkes von seinen Werbeeinnahmen abhängt.<span id="more-5484"></span></p>
<h2>10 Gedanken zum Börsengang von Facebook</h2>
<p>Viele kritische Stimmen sehen im Rückzug von General Motors gar den Anfang vom Ende von Facebook. Schnell haben sich die Fans von Facebook formiert und ziehen argumentativ alle Register. Darunter auch das renommierte Wirtschaftsmagazin <a title="Forbes.com" href="http://www.forbes.com/sites/simonmainwaring/2012/05/18/10-reflections-on-facebooks-ipo/">Forbes</a>. Die 10 Gedanken des Autors Simon Mainwaring zum Börsengang von Facebook sind journalistisch überhaupt nicht ausgewogen und deshalb umso lesenswerter:</p>
<blockquote><p>1. To those that said social media was a fad, Facebook is now accepting your apologies.</p>
<p>2. To those that wish they were one of the world’s 20 richest people at 28, consider that great responsibility accompanies great power.</p>
<p>3. To those enamored with the $100 billion valuation, reflect also on the scale of Mark’s ambition.</p>
<p>4. To those that think Mark doesn’t deserve the attention, power, or wealth, accept that Mark deeply doesn’t care.</p>
<p>5. To those that see the IPO as the end of Facebook, recognize that it’s just the beginning of a larger shift to mobile.</p>
<p>6. To those that consider Mark arrogant or aloof, realize that everyone at Facebook is a student of the future not the past.</p>
<p>7. To those that bemoan the loss of privacy, please enjoy a sizable slice of shared responsibility.</p>
<p>8. To those that believe Mark lost his nerve with Instagram, remember that even winning teams make defensive moves.</p>
<p>9. To those that say Mark got too much success too quickly, contemplate what it will take to maintain it.</p>
<p>10. To those that believe Facebook is cashing in on our data, realize that our need to connect with others existed long before they did.</p></blockquote>
<p>Klar ist: Facebook ist mehr als „nur“ ein Unternehmen. Das Soziale Netzwerk hat schließlich Fans und keine Mitglieder. Wird es wie Apple von Fans der Plattform zur Religion ausgerufen? Wir werden sehen. Hollywood hat dem 28 Jahre alten Gründer Mark Zuckerberg bereits einen eigenen <a title="The Social Network" href="http://www.netz-reputation.de/2010/10/filmkritik-the-social-network/">Film</a> gewidmet.</p>
<h2>Mark Zuckerbergs Brief an die Investoren</h2>
<div id="attachment_5494" class="wp-caption alignright" style="width: 207px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/move-fast-and-break-things-246x300.jpeg"><img class=" wp-image-5494" title="move-fast-and-break-things-246x300" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/move-fast-and-break-things-246x300.jpeg" alt="" width="197" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">gesehen bei techcrunch</p></div>
<p>Apropos Mark Zuckerberg. Er hat sich vor dem Börsengang in einem <a href="http://techcrunch.com/2012/02/01/facebook-ipo-letter/">Brief</a> an die Investoren geäußert. Der Brief ist ein cleverer Schachzug im Rahmen der PR-Strategie für den Börsengang und gibt Einblicke in ein Unternehmen, das keins sein will. Der Inhalt: Mission und Leitbild des Unternehmens. Sehr lesenswert für alle Kommunikationsberater! Um Mark Zuckerberg daraus zu zitieren: “Facebook was not originally created to be a company. It was built to accomplish a social mission — to make the world more open and connected (…), to give everyone a voice and to help transform society for the future.” Da könnte einem richtig warm ums Herz werden: Ein Unternehmen, das die Welt verändern will. Mal schauen, ob das gelingt. Wie auch immer die Zukunft aussehen wird: Wir wünschen Facebook für den heutigen Start an der Börse viel Glück und gutes Gelingen. Oder frei nach <a href="http://www.business-punk.com/">Business Punk</a>: „Möge das Geld mit euch sein!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zum Thema auf diesem Blog:</h2>
<p><a href="http://www.netz-reputation.de/2012/02/facebook-ipo-apple-2-0-oder-blase/">Facebook IPO: Apple 2.0 oder Blase? </a></p>
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		<item>
		<title>Social Media Kampagne als Instrument für NGOs – Mit Hashtag helfen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Sickinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[NGOs nutzen Social Media bereits seit Jahren aktiv für ihre Kommunikation. Kampagnen zu Themen wie Umwelt- und Artenschutz, Klimawandel oder Menschenrechte erreichen über Facebook&#38;Co. ein Millionenpublikum. Jetzt hat eine Gruppe von ehrenamtlichen Aktivistinnen die Twitter-Kampagne #ichhabnichtangezeigt ins Leben gerufen, bei der es um das Tabuthema sexueller Missbrauch geht. Vorbild waren Kampagnen in England #ididnotreport und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Social-Media-NGO.jpg"><img class="alignnone  wp-image-5467" title="Social Media Kampagnen für NGOs" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Social-Media-NGO-e1337172780667.jpg" alt="Twitter-Kampagne #ichhabnichtangezeigt " width="600" height="200" /></a></p>
<p>NGOs nutzen Social Media bereits seit Jahren aktiv für ihre Kommunikation. Kampagnen zu Themen wie Umwelt- und Artenschutz, Klimawandel oder Menschenrechte erreichen über Facebook&amp;Co. ein Millionenpublikum. Jetzt hat eine Gruppe von ehrenamtlichen Aktivistinnen die Twitter-Kampagne #ichhabnichtangezeigt ins Leben gerufen, bei der es um das Tabuthema sexueller Missbrauch geht. Vorbild waren Kampagnen in England <a href="http://londonfeminist.com/site/ididnotreport-webelieveyou/" target="_blank">#ididnotreport</a> und Frankreich <a href="http://pasdejusticepasdepaix.wordpress.com/" target="_blank">#jenaipasportéplainte</a>. Wie kann eine Social Media Kampagne zu einem Tabuthema funktionieren? Ein Kampagnen-Check:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Social Media und Tabus</strong></h2>
<p>Via Twitter, Facebook und Blog gibt die Kampagne <a title="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/" href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/" target="_blank">#ichhabnichtangezeigt</a> Opfern von sexuellem Missbrauch eine Stimme. Bis Ende Mai können betroffene Frauen und Männer ihre Erfahrung auf Social Media Plattformen anonymisiert teilen. Die Initiatoren wollen der vorherrschenden Schweigekultur den Kampf ansagen, das  Tabu brechen und mehr Opfer zu einer Anzeige ermutigen. Dabei räumen sie gleichzeitig mit einem großen Vorwurf von Social Media Kritikern auf: Social Media ist nicht nur stupider Zeitvertreib, sondern kann auch ernst und tiefgründig sein. Und dabei vielleicht sogar die Welt verbessern.<span id="more-5465"></span></p>
<h2><strong>Social Media – Nur oberflächliche Plattformen?</strong></h2>
<p>Social Media Plattformen und ihren Benutzern werden nicht selten Selbstdarstellungsdrang, Oberflächlichkeit, Schnelllebigkeit, Ignoranz und fehlender Tiefgang  vorgeworfen. Anfang diesen Jahres rief so zum Beispiel der Hype um <a title="http://www.netz-reputation.de/2012/03/kony-2012-ein-youtube-video-fur-mehr-gerechtigkeit/" href="http://www.netz-reputation.de/2012/03/kony-2012-ein-youtube-video-fur-mehr-gerechtigkeit/" target="_blank">Kony2012</a> starke Kritik hervor: Inhalte würden kopf- und gedankenlos geteilt, Themen würden nur angekratzt, jeder könne die niedrige „Shareschwelle“ nutzen, um eine Masse von Menschen für ihr Anliegen zu gewinnen – und das schnell, einfach und unreflektiert via Social Media.</p>
<p>Doch so schnell wie der Hype gekommen ist, ist er auch schon wieder vergessen. Durch die Informationsflut, zum Beispiel auf Twitter, werden Inhalte nur oberflächlich rezipiert, private Leeraussagen mischen sich mit Empörung in 140 Zeichen und gerade Gelesenes wird sofort von neuer Information überlagert. Ein weiterer Vorwurf von all denjenigen, die Tiefgründigkeit in den Tiefen der Informationsflut und Weitsicht in den Weiten der Weblandschaft suchen.</p>
<h2><strong>Sharing is Caring – Auch echte Weltverbesserer tummeln sich auf Facebook und Co.</strong></h2>
<p>Ist das das Ende der Ernsthaftigkeit? Nein, beweist die brandaktuelle Kampagne, die gerade in Deutschland auf <a title="https://twitter.com/#!/search?q=%23ichhabnichtangezeigt" href="https://twitter.com/#!/search?q=%23ichhabnichtangezeigt" target="_blank">Twitter</a>  und <a title="https://www.facebook.com/ichhabnichtangezeigt" href="https://www.facebook.com/ichhabnichtangezeigt" target="_blank">Facebook</a>  um sich greift. Die Aktion #ichhabnichtangezeigt ist ein Paradebeispiel dafür, dass mit Shares, Tweets und Hashtags die Welt ein kleines Stückchen gerechter – oder hier aufgeklärter &#8211; werden kann.</p>
<p>Obwohl &#8211; oder gerade weil? &#8211; Vergewaltigung nicht gerade ein Thema ist, das „gesellschaftsfähig“ ist, erfährt die Social Media Kampagne #ichhabnichtangezeigt eine unglaubliche Resonanz. Bereits hunderte Erfahrungsberichte sind bei Sabina Lorenz und ihren Kolleginnen des „Aktionskreises gegen sexualisierte Gewalt“ eingegangen, das Hashtag wird häufig getweetet und geshared. Artikel auf <a href="http://www.emma.de/ressorts/artikel/vergewaltigung/ich-habe-nicht-angezeigt-weil/" target="_blank">EMMAonline</a> und in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/internetaktion-ichhabnichtangezeigt-opfer-brechen-ihr-schweigen-1.1355231" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> beweisen, dass der Sprung von Social Media (sogar <a href="http://pinterest.com/pin/260364422177642034/" target="_blank">Pinterest</a>!) zu „echtem“ Medienecho für ernsthafte Themen doch nicht so weit ist.</p>
<h2><strong>Erfolgreiche Social Media Kampagnen gegen sexuelle Gewalt in Europa</strong></h2>
<p>Die Vorbilder für die Kampagne in Großbritannien (<a href="http://londonfeminist.com/site/ididnotreport-webelieveyou/" target="_blank">#ididnotreport</a>) und Frankreich (<a href="http://pasdejusticepasdepaix.wordpress.com/" target="_blank">#jenaipasportéplainte</a>) sorgten für noch größeres Aufsehen. In Frankreich gingen viele hunderte Erlebnisberichte von Opfern  von sexueller Gewalt ein. Viele Twitterer aus allen beteiligten Ländern tweeten nicht nur den jeweiligen Hashtag der Aktion ihres Landes, sondern die Hashtags in allen Sprachen. So verbreitet sich auch die deutsche Kampagne über die nationalen Grenzen hinaus weiter. Das Thema wurde in den Vorreiter-Ländern von den größten Tageszeitungen und sogar im TV aufgegriffen. In Schweden, Italien und Spanien sind bereits weitere Kampagnen in Arbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>5 Gründe für den Erfolg der Social Media Kampagne #ichhabnichtangezeigt</strong></h2>
<p>Warum funktioniert genau diese Social Media Kampagne – trotz Tabu?</p>
<ol start="1">
<li><strong>Anonymität</strong>: Die häufig kritisierte Anonymität der Nutzer wird hier bewusst hergestellt und ist wichtiger Schutz für die Betroffenen. Sie können ihre Geschichte erzählen, ohne sich vor Familie, Bekannten und der Öffentlichkeit zu outen. Die Hemmschwelle ist niedriger.</li>
<li><strong>Sensibilität:</strong> Das Thema wird mit dem nötigen Feingefühl angegangen. Der Kampagnenbegleitende Blog thematisiert die Schwere des Vergehens und beschreibt, mit welchen Ängsten Opfer kämpfen. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Triggerwarnung" target="_blank">Trigger-Warnung</a> warnt davor, dass Inhalte und Posts zu einer Retraumatisierung beitragen können und schützt Betroffene.</li>
<li><strong>Keine Provokation:</strong> Anders als zum Beispiel bei vielen Greenpeace-Aktionen kommt die Kampagne komplett ohne (scheinbar) massenwirksame Skandalisierung und Provokation aus. Kein angsteinflößendes Video, keine weinenden Menschen. Klare Fakten und relativ neutral gehaltene Aussagen von Opfern spielen die Hauptrolle. Sind eingeschickte Erlebnisberichte zu detailliert, werden sie gekürzt oder entschärft. Gerade die Tatsache, dass die Kampagne nur sehr gering emotional aufgeladen ist (anders als Kony2012) lässt das Problem noch realer wirken und trägt zur Seriosität der Kampagne und damit zur hohen Teilbereitschaft bei.</li>
<li><strong>Weitsicht:</strong> Die Kampagne hat eine klare Struktur mit genau definierten Zielen. Kurzfristig soll sie den Opfern eine Stimme geben und Aufmerksamkeit erregen. Langfristig soll die Kampagne eine Diskussion starten und dazu beitragen, das Thema sexuelle Gewalt zu enttabuisieren. Die Aktivistinnen wollen letztendlich die Hemmschwelle zur Anzeige und somit die Dunkelziffer von sexueller Gewalt senken. Die klare, einfache Konzeption und eine durchdachte, weitsichtige Zielsetzung tragen maßgeblich zum Erfolg der Kampagne bei.</li>
<li><strong>Einfachheit:</strong> Die Initiatoren machen sich die einfache Teilfunktion via Twitter und Facebook zunutze. Das Hashtag #ichhabnichtangezeigt ist aussagekräftig. Das Blog der Kampagne ist nutzerfreundlich und schnörkellos.</li>
</ol>
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		<item>
		<title>Medienportal VOCER: Erst denken, dann reden</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Trachte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Reputation]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Portal]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es so etwas wie eine „Slow Media Bewegung“? Wenn ja, dann kann VOCER als ihr deutscher Pionier verstanden werden. In dem journalistischen Tagesgeschäft geht es schnelllebig zu – online um so mehr. In der Medienbranche und in Zeiten von Social Media geht es darum, lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Im Gegensatz dazu versteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es so etwas wie eine „Slow Media Bewegung“? Wenn ja, dann kann VOCER als ihr deutscher Pionier verstanden werden. In dem journalistischen Tagesgeschäft geht es schnelllebig zu – online um so mehr. In der Medienbranche und in Zeiten von Social Media geht es darum, lautstark auf sich aufmerksam zu machen. Im Gegensatz dazu versteht sich das Medienportal VOCER als eine Plattform, wo entschleunigte, hintergründige Reflexion und Medienkritik stattfindet. Mit dem Slogan „Medien.Kritik.Debatte“ ist das Non-Profit-Portal am 31. Januar gestartet. Nach eigener Aussage finanziert es sich als erstes deutsches Internet-Projekt ausschließlich über Stiftungsgelder und Spenden. VOCER versteht sich als ein „unabhängiges Debattenforum“, ein „Think Tank“ für Medienkritik. Sorgfältig und tiefgründig sollen dabei Kritik, Analyse und Vision zusammengeführt werden.</p>
<h2>VOCER pflegt Qualität und Quantität</h2>
<p>Bewusst gibt VOCER längeren Beiträgen Raum und Zeit als Kontrast zur schnelllebigen Medienwelt. Thematisch befasst es sich mit dem aktuellen Medienwandel und seinen gesellschaftlichen Auswirkungen. Gebündelt in Themenschwerpunkten, sogenannten „Dossiers“, publiziert <a href="http://www.vocer.org/de/" target="_blank">VOCER</a> meinungsstarke und medienphilosophische Inhalte. Namenhafte Autoren aus Journalismus, Medienpolitik, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Kunst und Kultur kommen zu Wort. Bei den Beiträgen wird besonders auf die hohe fachliche Qualität der Inhalte, Analysen und Meinungen geachtet. Dabei wird bewusst in Kauf genommen, dass Tagesaktualität zweitrangig ist. Zudem verpflichten sich die Beitragenden zu Dialogbereitschaft, Nutzerorientierung und Internationalität. Weil man sich als Schnittstelle für Medienkritik im Netz versteht, ist VOCER publizistische Kooperationen u.a. mit Zeit Online und Sueddeutsche.de eingegangen.<span id="more-5453"></span></p>
<h2>Intellektuelle Qualität versus öffentliche Debatte?</h2>
<p>Qualität verpflichtet. Und der eigens auferlegte Anspruch will erst einmal erfüllt sein. Ist das Selbstverständnis als „Debattenforum“ zwar gut gedacht, aber nicht gut umgesetzt? Das erfreulich hohe sprachliche und inhaltliche Niveau und die zelebrierte Langform der Inhalte machen klar, wer die Adressaten sind: Menschen, die Denkanstöße suchen und weiterdenken wollen. Doch eine ausgeprägte Diskussion entsteht kaum. Die meisten Artikel beschäftigen sich mit Grundsätzlichem und sind losgelöst von der Tagesaktualität. Nun kann man VOCER also eine Form der selbstreferentiellen Beschränkung vorwerfen. Das Portal liefert Fachbeiträge von Medienmachern aber keine Debatte. Doch letztlich ist solch ein Selbstbezug häufig das Ergebnis von dem Ideal der Qualität. Qualität, damit sie als solches gelten und erkannt werden kann, muss sich durch Selbstreferenz auszeichnen. Dabei verhält sich der intellektuelle Journalismus nicht anders als das in Disziplinen unterteilte Wissenschaftssystem. Wissenschaftliche Qualität wird darin allein durch Peer-Review sichergestellt.</p>
<h2>Das gab es noch nicht</h2>
<p>VOCER liefert etwas, das man so, zumindest im deutschsprachigen Raum, noch nicht gesehen hat. Das Netzportal versammelt kompetente Stimmen zum Medienwandel und macht daraus eine Art „modernes Kursbuch“ wie Gründungsmitglied Stephan Weichert es nennt. Kompetenz, Qualität und Quantität der Beiträge lassen VOCER eher zu einem Fach-Feuilleton denn einem Debattenportal werden. Vielleicht wirkt die Länge der Inhalte abschreckend auf Leser, die potenziell eine Diskussion anstoßen würden. Der eigens geschaffene Anspruch könnte hier zu hohe Hürden für die wechselseitige Kommunikation aufgebaut haben. Oder aber VOCER hat (noch) nicht die kritische Masse an Lesern erreicht, damit es zu einem regen Austausch von Meinungen kommen könnte. Fach-Feuilleton ohne Debatte entspricht nun nicht 100%ig der Selbstbeschreibung von VOCER, aber „gescheitert“ ist das Portal bei Weitem nicht.</p>
<p>Im Gegenteil: Es ist eine Bereicherung für die Medienkritik und zudem ein großer Pool zitierfähiger Quellen. Wer genügend Zeit und Muße mitbringt, kann aus diesem Pool interessante Denkanstöße, Analysen und Meinungen schöpfen. In Zeiten, wo Social Media zu einer bestimmenden Größe in der Online- (und mittlerweile auch offline-)Welt gehört, werden Meinungen rasant und häufig unreflektiert „geliked“ oder „geshared“. Erst denken, dann reden – diesen Leitspruch zu beherzigen schadet auch in unserer beschleunigten Zeit nicht. Dabei hilft VOCER.</p>
<h2>Das Beste zum Schluss</h2>
<p>Zum Schluss mein persönliches „Schmankerl“ bei VOCER. Gender Studies erleben momentan einen regelrechten Boom, obwohl Feminismus schon für tot erklärt wurde. Anti-Feminismus breitet sich im öffentlichen Raum aus und Geschlechter-Fragen erregen wie schon lange nicht mehr die Gemüter. In diesen Zeiten befasst sich die freiberufliche Autorin Kathrin Schuster mit Männern und Frauen in den Medien. Die Kolumne <a href="http://www.vocer.org/de/kolumne/do/detail/id/6/roecke-wie-hosen.html" target="_blank">„Röcke wie Hosen“</a> analysiert die Bilder von den Geschlechtern, die die Medien zeichnen, um sie „an den Mann“ oder „die Frau“ zu bringen. Klug, witzig und mit viel Verstand stößt uns die Autorin auf relevante Gender-Fragen in der Medienwelt. Dabei wird viel gelernt, der Kopf geschüttelt, aber auch gelacht. Lesenswert ist die Kolumne in jedem Fall – genau wie die anderen Inhalte von VOCER.</p>
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		<title>Social Media Club: „Facebook – einfach konkurrenzlos?“</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Richter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Events]]></category>
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		<description><![CDATA[„This journey is 1% finished“. Unter diesem Motto gab Tina Kulow am Montag Einblick in die Aktivitäten von Facebook. Die Pressesprecherin DACH von Facebook war zu Gast beim Social Media Club München. Kulow stand Alexander von Streit, Chefredakteur bei Wired Deutschland, und Social Media Expertin Doris Schuppe Rede und Antwort. Es entwickelte sich ein interessantes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/SocialMediaClub.jpg"><img class="alignnone  wp-image-5422" title="Social Media Club München Thema Facebook" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/SocialMediaClub.jpg" alt="Social Media Club München im Mai 2012" width="600" height="200" /></a></p>
<p>„This journey is 1% finished“. Unter diesem Motto gab Tina Kulow am Montag Einblick in die Aktivitäten von Facebook. Die Pressesprecherin DACH von Facebook war zu Gast beim <a title="Social Media Club München" href="http://socialmediaclub.org/chapter/munich" target="_blank">Social Media Club München</a>. Kulow stand Alexander von Streit, Chefredakteur bei Wired Deutschland, und Social Media Expertin Doris Schuppe Rede und Antwort. Es entwickelte sich ein interessantes Gespräch über die Daten der User, neue Features auf Facebook und wie die Zukunft des sozialen Netzwerkes aussehen könnte.</p>
<p>Zu Beginn zeigte Kulow eine Studie der Bitcom, die verdeutlicht, dass viele kleine und mittelständische Unternehmen von ihrer Facebook-Präsenz profitieren. Über 30 Prozent bemerken es am steigenden Umsatz. Dies nachhaltig zu fördern ist Facebook wichtig, betont Kulow. Schließlich seien sie immer dabei, die Plattform zu verbessern und Neuerungen einzubringen. Dabei orientieren sie sich in ihrer Infopolitik an der Einführung der Timeline. Lang im Voraus angekündigt, hatten die User die Möglichkeit, sich darauf einzustellen. Als „Blaupause“ diene sie als gutes Beispiel.<span id="more-5401"></span></p>
<h2>Datenschutz bei Facebook: Welche Daten gebe ich Preis?</h2>
<div id="attachment_5433" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Kulow.jpg"><img class="size-full wp-image-5433 " title="Tina Kulow (Facebook-Pressesprecherin) zu „Facebook – einfach konkurrenzlos?“" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Kulow.jpg" alt="Vortrag von Tina Kulow (Facebook-Pressesprecherin) beim Social Media Club München" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Tina Kulow über die Zukunft von Facebook; Foto: Raimund Verspohl für SMCMUC</p></div>
<p>Während für die Unternehmen bereits umgestellt wurde, lehnen viele private Nutzer die Chronik noch ab. Die Kritik: Die Chronik macht vor längerer Zeit Veröffentlichtes wieder sichtbar. Doch dies sei alles freiwillig und jeder könne individuell entscheiden, welche Informationen er veröffentlichen will oder nicht. Facebook will auch alte Freunde wieder zusammenbringen und Austausch ermöglichen. Dadurch erhält Facebook Daten seiner Nutzer, schließlich zielt Facebook darauf ab, dass seine User aktiv sind und Dinge posten. Denn ohne den Austausch der User „wäre das Ganze ja recht langweilig“, wie Kulow meint. So werden anonymisierte Informationen zusammengefasst, um Zielgruppen zu erstellen. Diese dienen Unternehmen dazu, zielgenaue Werbung zu schalten. Trotzdem hat jeder User laut Kulow die Möglichkeit seine Daten nachhaltig löschen zu lassen. Zum einen kann das Konto deaktiviert werden. „Damit schläft das Konto. Die Daten sind aber noch immer da“, so Kulow. Bei der zweiten Option wird das Konto gelöscht. Dies geschieht innerhalb von 90 Tagen.</p>
<p>Allerdings: Im Rahmen der gesamten Datenschutzdebatte will Facebook verhindern, dass seine Nutzer abspringen und ihre Daten löschen lassen. Diese benötigt Facebook als werbefinanziertes Modell schließlich, um seinen Umsatz zu erhöhen. Gerade jetzt vor dem Börsengang spielt die Wertsteigerung und folglich die Daten der User eine wichtige Rolle.</p>
<h2>Die Neuerungen auf Facebook sind nie abgeschlossen</h2>
<div id="attachment_5424" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Katharina.jpg"><img class="size-full wp-image-5424  " title="Katharina beim Social Media Club München" src="http://www.netz-reputation.de/wp-content/uploads/2012/05/Katharina.jpg" alt="Katharina von consense verfolgt gespannt die Vorträge" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Katharina hört gespannt zu; Foto: Raimund Verspohl für SMCMUC</p></div>
<p>Wie könnte Facebook gegen einen Schwund an Usern vorgehen, der sich auf Grund von neuen, in Bezug auf die Daten zweifelhafte Features ergeben könnte? „Am besten bietet man die geilste Plattform an!“, so die einfache Antwort von Kulow. Dabei wissen sie um die Verantwortung, die Facebook als digitalen Teil des Alltags zu tragen hat. Neue Features müssen technisch einwandfrei sein und den Datenschutzbestimmungen entsprechen. Kulow erklärt, dass Facebook seiner Verantwortung auch gerecht werde, indem es klare Regeln aufstelle, was im sozialen Netz erlaubt ist und was nicht. Außerdem stelle man sich immer die Frage, ob die Leute das Programm auch wollen. Schließlich sollen sie Facebook gern und aktiv nutzen. Wie der neue Aktivitätenstream als Beispiel zeigt, werden die neuesten Entwicklungen auch von vielen angenommen. Diese Entwicklungen werden sicherlich nicht die letzten gewesen sein.</p>
<h2>Die Entwicklung von Facebook in der Zukunft</h2>
<p>Auf die Zuschauerfrage, wie Facebook in fünf Jahren aussehen wird, wandte die Pressesprecherin ein, dass dies einen viel zu großer Zeitraum für Facebook darstelle. Sie denken in kleineren Schritten. Doch sicher sei, dass die Plattform nicht mehr nur als facebook.com stattfinden wird, wie es die bereits integrierten Spiele zeigen. In einer dynamischen Welt, wie wir sie erleben, wird das Unternehmen auch andere Bereiche einbinden. Ganz nach „This journey is 1% finished.“ wird man also sehen, was die Zukunft bringt und wo sich das soziale Netzwerk hinbewegt.</p>
<h2>Update:</h2>
<p>Wie es scheint hat Kulow am Montag nicht zu viel versprochen: Vor dem <a title="Börsengang" href="http://www.focus.de/digital/digital-news/facebook-mit-kapuzenpulli-an-die-boerse_aid_749250.html" target="_blank">Börsengang</a>, der für den 18. Mai geplant ist, kündigte Facebook nun einen eigenen <a title="App-Store" href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2012-05/facebook-app-center" target="_blank">App-Store</a> und eine <a title="Filesharing Funktion" href="http://allfacebook.de/features/filesharing-fur-facebook-gruppen" target="_blank">Filesharing Funktion</a> für Facebook Gruppen an.<br />
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		<title>Politiker 2.0: Horst Seehofers große kleine Facebook Party</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 16:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julian Maisch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Events]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Erfolg der Piratenpartei zeigt, dass Interaktion mit dem Wähler über das Internet, besonders über Social-Media-Plattformen wie Facebook, sehr gut funktionieren kann. Jetzt will das Politik-Establishment von dem Trend profitieren und setzt alles daran, im Web 2.0 Fuß zu fassen. Dass das auch richtig peinlich werden kann, zeigte jetzt Horst Seehofer am gestrigen Abend. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfolg der Piratenpartei zeigt, dass Interaktion mit dem Wähler über das Internet, besonders über Social-Media-Plattformen wie Facebook, sehr gut funktionieren kann. Jetzt will das Politik-Establishment von dem Trend profitieren und setzt alles daran, im Web 2.0 Fuß zu fassen. Dass das auch richtig peinlich werden kann, zeigte jetzt Horst Seehofer am gestrigen Abend. Der CSU-Politiker lud seine Facebook-Fans zur „Facebook-Party“ in die Nobeldisko P1 in München ein. Angemeldet hatten sich 2500 Gäste, nicht mal die Hälfte kam. Nur die Presse interessierte sich für das Event und tauchte scharenweise auf.</p>
<p>Seehofer wollte mit dem Event Modernität und Volksnähe ausstrahlen. Letztlich sieht das Event aber nach einem gezwungenen Versuch aus, jung und hipp zu wirken. Die Mitglieder der Piratenpartei sind größtenteils mit dem Medium Internet aufgewachsen und wirken daher im Umgang mit modernen Medien authentisch. Horst Seehofer spiegelt Facebook-Begeisterung vor, um Wählerstimmen zu sammeln. Der gewünschte Effekt wird daher nicht eintreten. Facebook-Fan wird man schnell und bei einem Event zusagen ist nur ein Click. Aber Horst Seehofer wählen und ein offizielles Commitment abgeben ist dann doch etwas anderes.</p>
<p>Ein netter Online Spaß für viele Facebook-User, der den Sprung in die Realität nicht geschafft hat. Einmal mehr der Beweis dafür, dass nur Erfolg hat, wer authentisch agiert.</p>
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		<title>Die besten Social Media Kampagnen im April</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:56:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Sickinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Kampagnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine erfolgreiche Social Media Kampagne zeichnet sich durch ihre virale Verbreitung im Netz und eine hohe Reichweite aus. Zwar geht es letztendlich darum, das beworbene Produkt zu verkaufen, doch eine Social Media Kampagne kann mehr. Sie erregt Aufsehen, sie macht Spaß und sie zeigt: Das Unternehmen ist kreativ und am Puls der Zeit. Der ewig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine erfolgreiche Social Media Kampagne zeichnet sich durch ihre virale Verbreitung im Netz und eine hohe Reichweite aus. Zwar geht es letztendlich darum, das beworbene Produkt zu verkaufen, doch eine Social Media Kampagne kann mehr. Sie erregt Aufsehen, sie macht Spaß und sie zeigt: Das Unternehmen ist kreativ und am Puls der Zeit. Der ewig reizüberfluteten Zielgruppe wird statt klassischer Werbung ein neues, spannendes Format geboten. Nicht das Produkt steht im Mittelpunkt, sondern die Idee, das Video, die verrückte Aufmachung.</p>
<p>Genau richtig gemacht haben es unsere zwei Social Media Highlight-Kampagnen aus diesem April. Mit ungewöhnlichen, an Guerilla-Marketing grenzenden Inhalten lösten sie einen viralen Schneeballeffekt aus und rückten so ins Bewusstsein von Zielgruppe und Branchenexperten.</p>
<h2>„A dramatic surprise on a quiet square“ &#8211; Dramatisches Marketing von TNT</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/316AzLYfAzw" frameborder="0" width="578" height="476"></iframe><span id="more-5379"></span></p>
<p><strong>Story: </strong></p>
<p>Ein kleiner öffentlicher Platz in Belgien, das Wetter ist schön, Menschen sitzen vor Cafés oder gehen vorbei. Mitten auf dem Platz ist ein roter Button auf einem Podest platziert. Ein Schild fordert auf: „Push to add drama“. Als ein neugieriger Passant der Aufforderung folgt, bricht Chaos aus. Szenen wie aus einem Actionfilm spielen sich mitten auf dem Platz ab: eine Schießerei, ein Raub, eine Verfolgungsjagt, Schüsse fallen, Reifen quietschen und ein Verletzter bleibt zurück, der von einem Sportteam weggetragen wird. Stille. In den Gesichtern des vom Spektakel angelockten Publikums spiegeln sich Verwunderung, Überraschung und Unglaube. Was ist gerade passiert? Schließlich löst ein Plakat mit der Aufschrift: „Your daily dose of drama – from 10/04 on Telenet – TNT – We know drama“ die Situation auf.</p>
<p><strong>Kunde/Idee:</strong> Turner Broadcasting Benelux</p>
<p><strong>Beworbenes Produkt:</strong> Sendestart des Actionsenders TNT in Belgien</p>
<p><strong>Resonanz:</strong> 10,5 Mio. Views innerhalb von zwei Tagen; aktuell 31,5 Mio. Views (Stand 04. Mai); Berichterstattung auf <a title="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/In-Deckung-TNT-inszeniert-Schiesserei-auf-offener-Strasse_106972.html" href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/In-Deckung-TNT-inszeniert-Schiesserei-auf-offener-Strasse_106972.html" target="_blank">HORIZONT.NET</a>, <a title="http://www.wuv.de/kampagnen/kreation_des_tages/schiesserei_in_belgien_halbnackte_auf_motorrad_und_staunende_passanten" href="http://www.wuv.de/kampagnen/kreation_des_tages/schiesserei_in_belgien_halbnackte_auf_motorrad_und_staunende_passanten" target="_blank">W&amp;V</a> und <a title="http://adland.tv/commercials/tnt-dramatic-surprise-quiet-square-stunt-belgium" href="http://adland.tv/commercials/tnt-dramatic-surprise-quiet-square-stunt-belgium" target="_blank">Branchenblogs</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Umwerfender Geruch &#8211; „Tic Tac“</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Sh30EIkgE4o#!" frameborder="0" width="568" height="469"></iframe></p>
<p><strong>Story:</strong></p>
<p>Ein scheinbar harmloser Fußgänger fragt einen Passanten nach dem Weg. Als dieser antwortet fallen nach und nach alle Umstehenden zu Boden. Auf einer Leinwand wird im Video gezeigt, wie überall auf der Welt Menschen umfallen. Der wahrscheinlich fieseste Flashmob der Welt, denn auf der Leinwand erscheint der Slogan „Prends un Tic Tac!“ – Nimm ein Tic Tac! – der Passant nimmt das ihm angebotene Bonbon und plötzlich stehen alle auf und gehen weiter, als wäre nichts passiert.</p>
<p><strong>Kunde:</strong> Tic Tac (Ferrero)</p>
<p><strong>Beworbenes Produkt:</strong> Tic Tac Pfefferminzbonbon</p>
<p><strong>Kampagne/Idee:</strong> Ogilvy &amp; Mather, Paris</p>
<p><strong>Resonanz: </strong>2 Mio. Views in 10 Tagen; Berichterstattung  auf <a title="http://www.huffingtonpost.com/2012/04/07/tic-tac-ad-commercial-flash-mob-worst-breath-in-the-world-video_n_1410045.html" href="http://www.huffingtonpost.com/2012/04/07/tic-tac-ad-commercial-flash-mob-worst-breath-in-the-world-video_n_1410045.html" target="_blank">huffingtonpost.com</a>, <a title="http://www.buzzfeed.com/copyranter/an-ad-flash-mob-thats-actually-worth-seeing" href="http://www.buzzfeed.com/copyranter/an-ad-flash-mob-thats-actually-worth-seeing" target="_blank">buzzfeed.com</a>, <a title="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/marketing/mundgeruch-alarm-tic-tac-schockt-franzosen-mit-flashmob/6492840.html" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/marketing/mundgeruch-alarm-tic-tac-schockt-franzosen-mit-flashmob/6492840.html" target="_blank">handelsblatt.com</a> und Branchenblogs</p>
<h2>Warum Guerilla-Marketing?</h2>
<p>Der „man on the street“ ist beliebtes Werkzeug von Guerilla-Marketing-Aktionen. Nicht nur live macht der von schockiert über verblüfft bis hin zu begeistert changierende Gesichtsausdruck der meist ahnungslosen „Opfer“ etwas her. Gebannt auf Video und zum Werbe-Kurzfilm umfunktioniert finden die einfallsreichen Geschichten großen Anklang, sowohl als klassische Fernsehwerbung, vor allem aber auch beim Online-Publikum als Social Media Kampagne. Schon alleine die hypothetische Möglichkeit, selbst Teil einer solchen Kampagne zu sein, ist für Social Media Nutzer attraktiv. Kreative, neuartige, verblüffende oder lustige Inhalte regen zum „Teilen“ an und können einen Schneeballeffekt auslösen. Die Reichweite kann sich so, ohne weiteres Zutun des Unternehmens, um ein Vielfaches vergrößern. Diese Art des Marketings klingt einfach und effektiv, ist es aber nur bedingt. Denn gute Ideen zu finden, die es dem User wert sind sie zu verbreiten, ist eine Kunst. Eine Kunst, die nicht von dicken Budgets abhängt, sondern einzig von spannenden, ungewöhnlichen oder witzigen Einfällen.</p>
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<li><a title="Permanent Link to Top 3 Social Media Kampagnen 2011" href="http://www.netz-reputation.de/2011/06/top-3-social-media-kampagnen-2011/" rel="bookmark">Top 3 Social Media Kampagnen 2011</a></li>
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