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		<title>Die Erde weint- R.I.P. Lisa Natterer – Gründungsmitglied der Netzfrauen.org</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 15:36:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Wenn wir einen guten Freund verloren haben, hinterlässt er eine große Lücke. Der Schmerz über den Verlust lässt sich vielleicht etwas besser ertragen, wenn wir uns nicht darauf konzentrieren, was nicht mehr da ist, sondern auf das, was uns bleibt. Wir Netzfrauen müssen Ihnen eine traurige Nachricht &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/09/13/netzfrauen-3/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-78567 size-large" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/375987937_692343989586619_5235332864350549743_n-760x750.jpg" alt="" width="670" height="661" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/375987937_692343989586619_5235332864350549743_n-760x750.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/375987937_692343989586619_5235332864350549743_n-380x375.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/375987937_692343989586619_5235332864350549743_n-768x758.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/375987937_692343989586619_5235332864350549743_n.jpg 843w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" />Wenn <strong>wir</strong> <strong>einen</strong> guten <strong>Freund</strong> <strong>verloren</strong> <strong>haben</strong>, hinterlässt er eine große Lücke. Der Schmerz über den Verlust lässt sich vielleicht etwas besser ertragen, wenn <strong>wir</strong> uns nicht darauf konzentrieren, was nicht mehr da ist, sondern auf das, was uns bleibt. Wir Netzfrauen müssen Ihnen eine traurige Nachricht überbringen. Unsere Lisa Natterer hat ihre letzte große Reise angetreten.  In <a href="https://netzfrauen.org/?s=Lisa+Natterer&amp;submit=Suche">ihrer Kurzbio</a> schrieb sie ganz stolz: &#8222;Ich bin von Anfang an dabei. Ich möchte auch damit dazu anregen, nicht kritiklos hinzunehmen, sondern mehr zu hinterfragen, sich nicht immer mit einer vorgeschlagenen Lösung zufrieden zu geben, sondern nach besseren Alternativen zu suchen. Und denjenigen eine Stimme zu geben, die ohne unsere Hilfe nicht gehört werden.&#8220; Das war vor 10 Jahren, denn da begann die Geschichte zweier Frauen, die eine aus Deutschland, die andere aus Österreich. Sie wollten nicht mehr tatenlos zuschauen und hatten eine Idee: <a href="https://netzfrauen.org/">Netzfrauen. </a>Vor 10 Jahren tauchten die Netzfrauen plötzlich auf und wagten es, gegen große Konzerne vorzugehen. Seitdem ist viel geschehen. Wir haben einen langen Weg hinter uns und hätten noch einen langen Weg vor uns, dachten wir, aber leider ist dieser Weg jetzt für Lisa zu Ende. Dazu lesen Sie bitte folgende Zeilen, die Freundschaft zweier Frauen, die etwas bewegen wollten und auch haben. <span id="more-78566"></span></p>
<h3>Liebe Lieschen,</h3>
<p>nun sitze ich hier, weit weg von dir, aber dir doch so nah. Statt mit dir zu telefonieren, schreibe ich dir diese Zeilen. Ja, das Telefon, es war die Verbindung, die wir hatten. Andere haben eine Redaktion, wir hatten das Telefon. Doch jetzt ist unsere Leitung unterbrochen worden. Kein Anruf und keine Lieschen mehr, die wieder voller Elan an einer neuen Recherche sitzt und sie mit mir bespricht. Wie oft, hast du mich gefragt: &#8222;Hast du das gewusst? Das ist unglaublich, ich habe sofort recherchiert&#8230;&#8220; Nun ist deine Stimme verstummt, aber du hast Spuren hinterlassen und zwar ganz viele.</p>
<p>Meine liebe Lieschen, der Zufall hat uns vor über 10 Jahren zusammengebracht und wir merkten sofort, es passt. Wir haben zusammen die Welt revolutioniert, zwei Frauen, die einfach nicht mehr zu schauen wollten, wie der Planet zugrunde gerichtet wird und damit auch die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder.</p>
<p>Weiß du noch, wie wir auf einmal in Lateinamerika im Fernsehen waren und das zur besten Sendezeit? Weiß du noch, wie wir anfangs angegriffen wurden, aber jetzt auf einmal stellen sie fest, wir hatten doch recht. Aber das wussten wir ja eh, denn wir waren sehr sorgfältig mit den Recherchen. Und sogar bis in den Kongress in den USA haben wir es geschafft. In den 10 Jahren, waren es 200 Millionen Aufrufe, egal ob aus Japan, Afrika, Amerika, Indonesien – auf der ganzen Welt. Nur mit Grönland hatten wir so unsere Probleme, doch auch das schafften wir. Also können wir sagen, wir werden auf der ganzen Welt gelesen.</p>
<h3 dir="auto">Ja, es waren 2 Frauen, die einfach angefangen sind, zu hinterfragen.</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78569" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/377503053_692290169592001_8019067900856377258_n.jpg" alt="" width="843" height="829" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/377503053_692290169592001_8019067900856377258_n.jpg 843w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/377503053_692290169592001_8019067900856377258_n-380x374.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/377503053_692290169592001_8019067900856377258_n-760x747.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/377503053_692290169592001_8019067900856377258_n-768x755.jpg 768w" sizes="(max-width: 843px) 100vw, 843px" /></p>
<p dir="auto">Ich muss gerade schmunzeln, wenn ich an deinen ersten Bericht über Designer-Babys denke. Du schriebst: Aber bitte auch den Ohrenschmalz berücksichtigen, der kann ganz schön arg im Alter sein.</p>
<p dir="auto">Oder wie du dich geärgert hast, als man behauptete, wir würden keine Quellen anzeigen. Erst gestern sah ich eine Erinnerung von Facebook, dass du dich öffentlich darüber beklagt hast und beschrieben hast, wie wir recherchieren.</p>
<h3 style="font-weight: 400;">Ja und Dein Text macht gerade im Netz seine Runde, so wie du dir es gewünschst hast:</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78570" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/374262197_692241269596891_1718371287927893749_n.jpg" alt="" width="554" height="554" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/374262197_692241269596891_1718371287927893749_n.jpg 554w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/374262197_692241269596891_1718371287927893749_n-380x380.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/374262197_692241269596891_1718371287927893749_n-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 554px) 100vw, 554px" /></p>
<blockquote>
<p style="font-weight: 400;">Ja, du hast nicht weggeschaut, du konntest deinen Enkelkindern noch sagen, dass du etwas bewegen wolltest und auch hast.</p>
</blockquote>
<p>Aber nicht nur die Kinder waren dir wichtig, auch die Orang Utans. Dieser olle Palmöl, was haben wir darüber schon geschrieben und immer wieder darauf aufmerksam gemacht. Und du hast sogar mit Karin  einen Verein gegründet:</p>
<p><a href="https://www.orangutanhilfe.at/"> „Mamat Orang Utan Hilfe“ </a>  Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Orangutanhilfe/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf" data-hovercard="/ajax/hovercard/page.php?id=1274021142710585&amp;extragetparams=%7B%22hc_ref%22%3A%22PAGES_TIMELINE%22%2C%22fref%22%3A%22nf%22%7D" data-hovercard-prefer-more-content-show="1" data-hovercard-referer="PAGES_TIMELINE">Mamat Orangutanhilfe</a></p>
<blockquote><p>Der Verein unterstützt das Sintang Orang Utan Center von Willie Smits. Dr. Willie Smits, geborener Holländer, mittlerweile jedoch seit Jahrzehnten in Indonesien und dort eingebürgert, setzt sich vor Ort unter vielem Anderen für den Erhalt des Regenwaldes und das Überleben der Orang Utans, der Schwarzschopfmakaken und anderer Tiere ein. Seine Arbeit begann 1985 in der Wanariset-Forschungsstation in Ost-Kalimantan auf der Insel Borneo. 1991 gründete Dr. Smits die „BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL FOUNDATION“ BOS, die weltweit größte Organisation zum Schutz der Orang Utans. Das <a href="https://www.orangutanhilfe.at/wer-wir-sind/%C3%BCber-dr-willie-smits/">Sintang Orang Utan Centre,</a> welches sich im südwestlichen Teil Borneos befindet, nimmt verwaiste oder kranke Tiere auf. Dort werden sie gesund gepflegt, möglicherweise re-sozialisiert und schließlich in einen geschützten Waldteil (Tembak) gebracht, wo sie ihre natürlichen Sinne und Fähigkeiten wieder erlernen sollen. Das Klettern oder wie man sich einen Schlafplatz für die kommende Nacht baut, haben die meisten „Bewohner“ von Sintang nicht erlernt, weil sie ihren Müttern gestohlen wurden, oder eben verwaist waren.  Helfen sie mit, dieses Projekt zu unterstützen. Immer wieder werden Tiere aufgenommen. Manchmal gibt es zu wenige Käfige, und Geld wird benötigt, um das Material für neue Gehege zu kaufen. Mehr dazu <a href="https://www.orangutanhilfe.at/mitmachen/">HIER</a></p></blockquote>
<h3 dir="auto">Liebe Lisa, du hast deine dir noch gebliebene Zeit sinnvoll genutzt, du warst weltweit unterwegs, wenn auch nur noch im Internet.</h3>
<blockquote><p>Du bekamst aus vielen Ländern ein Dankeschön. Weiß du noch, als ein Aloha aus Hawaii kam? Waren wir beide glücklich, dass sich dort Menschen freuten, dass wir ihnen im Kampf gegen Monsanto geholfen haben. Oder aus Mexiko, auch dort konnten wir den Maya helfen.Wir haben vielen Menschen geholfen, allerdings auch viele liebgewordenen Aktivisten verloren.</p></blockquote>
<p dir="auto">Sogar wir dachten schon, dass wir irgendwann im Gefängnis landen werden, weil wir zu laut sind. Ich erinnere mich gern an den Abend, wie wir unsere Forderungen formuliert haben, wenn es dazu käme. Wir wollten Internet haben und natürlich eine gemeinsame Zelle, denn dann können wir von dort aus weiterarbeiten. Das du aus Österreich und ich aus Deutschland komme, damit sollten sich dann die Regierungen auseinandersetzen. Wir haben herzhaft gelacht und gesagt, dass wenn wir untergehen, mit erhobenem Haupt und wehenden Fahnen.</p>
<blockquote>
<p dir="auto">Und jetzt ist es so weit, meine liebe Lisa, du gehst deinen letzten Weg, die Fahnen werden wehen und du gehst mit erhobenem Haupt. Und dein Internet ist jetzt deine Gedanken, die uns immer begleiten werden.</p>
</blockquote>
<p dir="auto">Ich lasse dich ungern gehen, dass weiß du, liebe Lisa. Aber die Zeit ist gekommen und wir müssen es akzeptieren.</p>
<p dir="auto">Du bist jetzt von deinen Leiden erlöst. Der Krebs ist ein Arschloch, dass haben wir immer gewusst und auch daher haben wir gekämpft. Wir wollen, dass endlich die gefährlichen Chemikalien entfernt werden, die für Krebs verantwortlich sind.</p>
<blockquote><p>Liebe Lisa, du bist mein Lieblingsmensch, meine Schwester, meine Freundin und meine Vertraute. Ein Leben ohne dich, ist für mich unvorstellbar. Ich vermisse unsere Telefonate, ich vermisse alles, was ich mit dir erleben durfte.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78571" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/378236210_7466436040051124_6108101801451652769_n.jpg" alt="" width="843" height="843" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/378236210_7466436040051124_6108101801451652769_n.jpg 843w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/378236210_7466436040051124_6108101801451652769_n-380x380.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/378236210_7466436040051124_6108101801451652769_n-760x760.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/378236210_7466436040051124_6108101801451652769_n-150x150.jpg 150w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/09/378236210_7466436040051124_6108101801451652769_n-768x768.jpg 768w" sizes="(max-width: 843px) 100vw, 843px" /></p>
<p dir="auto">Und vergesse mich nicht, bitte passe auf mich auf. Ich komme dir hinterher, aber nicht so schnell, denn ich habe noch einiges zu erledigen. Du hast mir viele Aufgaben dagelassen, die ich versuche zu erfüllen.</p>
<p dir="auto">Du weißt ja, niemals geht man so ganz… du bleibst immer ein Teil von uns allen.</p>
<p dir="auto">Liebe Lisa, vielleicht habe ich noch was vergessen, was ich dir erzählen wollte, aber wichtig ist vor allem, dass ich stolz bin, eine so großartige Freundin gehabt zu haben.</p>
<blockquote><p>Danke liebe Lisa, im Namen aller, die dich kennenlernen durften.</p></blockquote>
<p>Wir werden weiterhin für dich kämpfen, denn wie man es macht, hast du uns gezeigt.</p>
<p>Alles begann vo<a href="https://netzfrauen.org/2023/03/08/netzfrauen-2/">r 10 Jahren, die Geschichte zweier Frauen, die eine aus Deutschland,</a> die andere aus Österreich, aber ihr Geschichte wird mit dem Tod von Lisa aus Österreich nicht enden. Denn das hat sie nicht gewollt, es gibt noch so viel zu tun. <a style="font-weight: bold;" title="Permalink zu Alles begann vor 10 Jahren mit einer Idee – NETZFRAUEN!" href="https://netzfrauen.org/2023/03/08/netzfrauen-2/" rel="bookmark">Alles begann vor 10 Jahren mit einer Idee – NETZFRAUEN!</a></p>
<blockquote><p>Bitte unterstützt uns weiter, im Namen von Lisa Natterer, eine großartige Frau und ein großer Verlust auf dieser Erde.<br />
Im Namen von Lisa, soll ich allen Leserinnen, Leser und Unterstützer Danke sagen.<br />
Wir sind in Gedanken bei Heinz, ihrem Mann und Uschi, ihrer Tochter und den Enkelkindern. Ihr verliert eine großartige Frau, Mutter und Oma. Sie ist nicht weg, sie ist jetzt nur woanders.</p></blockquote>
<p dir="auto">In tiefer Trauer</p>
<p dir="auto">Netzfrau Doro Schreier</p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Alles begann vor 10 Jahren mit einer Idee – NETZFRAUEN!" href="https://netzfrauen.org/2023/03/08/netzfrauen-2/" rel="bookmark">Alles begann vor 10 Jahren mit einer Idee – NETZFRAUEN!</a></p>
<p dir="auto">
<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org">- netzfrauen - </a></p>
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		<title>Saudi Arabia Uncovered! Die Gräueltaten gehen weiter! Unterdrückung kritischer Stimmen! Die Zahl der Hinrichtungen hat sich versiebenfacht, sogar Hinrichtungen von Jugendlichen! Die dunkle Realität hinter Saudi-Arabiens utopischen Träumen! What’s going on with Saudi Arabia? Saudi Arabia is hosting world leaders but atrocities continue! Scale of executions far greater than reported!</title>
		<link>https://netzfrauen.org/2023/06/25/saudiarabia-7/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Netzfrauen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jun 2023 15:45:02 +0000</pubDate>
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<p>Was ist mit Saudi-Arabien los? Eine Menge. Saudi-Arabien empfängt Spitzenpolitiker der Welt, schließt enorme Verträge mit China ab und setzt voll auf den Sport. Der Staatsfonds des Königreichs wird die vier größten Fußballvereine übernehmen. Doch auch das ist los: Die Unterdrückung kritischer Stimmen hat &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/25/saudiarabia-7/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78562" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Saudi7.jpg" alt="" width="690" height="385" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Saudi7.jpg 690w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Saudi7-380x212.jpg 380w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /><a href="#englisch" rel="#english"><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-26641 size-full" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/04/english.gif" alt="zur englischen Version" width="32" height="16" /></a> <a id="deutsch"></a>Was ist mit Saudi-Arabien los? Eine Menge. Saudi-Arabien empfängt Spitzenpolitiker der Welt, schließt enorme Verträge mit China ab und setzt voll auf den Sport. Der Staatsfonds des Königreichs wird die vier größten Fußballvereine übernehmen. Doch auch das ist los: Die Unterdrückung kritischer Stimmen hat sich in Saudi Arabien verschärft. Bis zu 45 Jahre Haft verhängten saudische Gerichte unter anderem für Aktivitäten beim sozialen Netzwerk Twitter, denn die sozialen Medien werden streng überwacht. Zuletzt traf es die Fitnesslehrerin Manahil al-Otaibi, die sich in sozialen Medien für ein Ende des Systems männlicher Vormundschaft ausgesprochen hatte. Im Jahr 2023 sind in Saudi-Arabien bisher 54 Menschen auf der Grundlage verschiedener Straftaten hingerichtet worden. Trotz der Zusicherung der saudi-arabischen Behörden, die Todesstrafe nicht mehr gegen zur Tatzeit Minderjährige zu verhängen, droht dort sieben jungen Männern die Hinrichtung. In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien versiebenfacht. Wie wird man Kronprinz von Saudi Arabien? Mohammed bin Nayef wurde im Rahmen einer vom derzeitigen Kronprinzen Mohammed bin Salman angeordneten Machtkonsolidierung festgenommen und sitzt seitdem im Gefängnis. Was mit Kritikern geschieht, wird auch durch den  Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi deutlich. Seitdem wächst die weltweite Kritik an <a href="https://netzfrauen.org/?s=Saudi+Arabien+&amp;submit=Suche">Saudi Arabien,</a> eigentlich. Denn obwohl die Gräueltaten nicht gestoppt wurden, bekam Saudi Arabien <a href="https://netzfrauen.org/2020/02/09/saudi-arabia-3/">die G20-Präsidentschaft. </a>Und wie bekannt wurde, haben die G20-Staaten seit dem Beitritt zum Jemen-Krieg im Jahr 2015 Waffen im Wert von 17 Mrd. USD an Saudi-Arabien verkauft. Auch deutsche Politiker geben sich, wenn es um die Handelsbeziehungen geht, die Türklinke in Saudi Arabien in die Hand. <a href="https://netzfrauen.org/2015/05/19/saudi-arabien-oeffnung-der-boerse-fuer-auslaendische-investoren-und-sucht-8-henker/">Auch als die saudi-arabische Regierung per Anzeige acht Henker suchte</a> hielt auch der jetzigen Präsidentin und damalige <a href="https://netzfrauen.org/2016/12/08/saudi-arabien/">Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nicht davon ab</a>, trotz Menschenrechtsverletzungen die Kooperation mit Saudi Arabien weiter auszubauen. Auch Mark Zuckerberg von Facebook traf sich mit dem Kronprinzen und auch Microsoft unterstützt den Kronprinzen bei seiner utopischen Vision 2030. <strong>Bereits die schockierende Dokumentation – <a href="https://netzfrauen.org/2016/03/31/saudi-arabia/">Saudi Arabia Uncovered</a> –  enthüllte die Brutalität des Lebens in Saudi Arabien. Es wurde gezeigt, wie Menschen an Kränen aufgehängt und eine Frau auf offener Straße enthauptet wurde. </strong>Geschäfte wurden trotzdem weiterhin getätigt. E<strong>rst in 2022 schloss Saudi Arabien einen Vertrag mit <a href="https://netzfrauen.org/?s=Blackrock&amp;submit=Suche">Blackrock</a> über den Verkauf einer Beteiligung an seinen Erdgaspipelines für 15,5 Milliarden US-Dollar ab. Und zur gleichen Zeit wurde bekannt, dass der italienische Ex-Premier Matteo Renzi</strong> 1,1 Millionen Euro von Beratungsunternehmen in Saudi-Arabien erhielt. Auch schloss  Saudi Arabien ein Abkommen im Wert von 65 Milliarden Dollar mit China ab. Nun hat der Kronprinz von Saudi Arabien ehrgeizige Pläne, die er in einem Werbevideo veröffentlichte. Neom: Saudi-Arabiens 500-Milliarden-Dollar-Wette: Bau einer futuristischen Stadt in der Wüste. <span id="more-78561"></span></p>
<h3>Wollen Sie in Saudi Arabien Urlaub machen?</h3>
<p>Saudi-Arabien arbeitet an Verbesserungen seines Tourismussektors und hat Verträge mit China unterzeichnet, um <a href="https://www.aljazeera.com/news/2023/6/12/saudi-arabia-chinas-tourists-and-sino-saudi-relations">chinesische Touristen anzulocken</a> . Als weiteres Zeichen der zunehmenden Nähe der beiden Länder unterzeichneten sie <a href="https://www.aljazeera.com/news/2023/6/12/saudi-arabia-signs-5-6bn-ev-deal-as-it-eyes-closer-china-ties">einen 5,6-Milliarden-Dollar-Vertrag</a> für die Produktion von Elektrofahrzeugen. Außerdem wird der Staatsfonds des Königreichs <a href="https://www.aljazeera.com/sports/2023/6/8/why-has-saudi-sovereign-wealth-fund-taken-over-football-clubs">die vier größten Fußballvereine übernehmen</a> , von denen zwei Spieler wie Cristiano Ronaldo, Karim Benzema und N&#8217;Golo Kante umworben haben, und so die Starmacht des saudischen Fußballs stärken.</p>
<blockquote><p>Darüber sollten sich Touristen im Klaren sein. &#8222;Die sozialen Medien werden streng überwacht&#8220;, warnt das Auswärtige Amt diejenigen, die das Königreich besuchen wollen.</p></blockquote>
<p>Wollen Sie wirklich in Saudi Arabien Urlaub machen, können Sie auch an Hinrichtungen teilnehmen, denn trotz der Zusicherung der saudi-arabischen Behörden, die Todesstrafe nicht mehr gegen zur Tatzeit Minderjährige zu verhängen, d<a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2023/06/saudi-arabia-imminent-execution-of-youths-would-violate-kingdoms-promise-to-abolish-death-penalty-for-juveniles/">roht dort sieben jungen Männern di</a>e Hinrichtung. Sollten die Männer hingerichtet werden, würde dies den ohnehin bereits grausamen Blutzoll weiter in die Höhe treiben: In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien versiebenfacht.</p>
<blockquote><p>Erst am Samsatag, den 12.März 2022 gab es eine Massenhinrichtung. Die Hinrichtungen – oftmals Enthauptungen – finden öffentlich statt.. Zu den Männern gehörten 37 saudische Staatsangehörige, die in einem einzigen Fall für schuldig befunden wurden, weil sie versucht hatten, Sicherheitsbeamte zu ermorden und Polizeistationen und Konvois angegriffen zu haben,<a style="background-color: #ffffff;" href="https://www.aljazeera.com/news/2022/3/12/saudi-arabia-executes-81-people-in-a-single-day"> fügte der Bericht hinzu</a>.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78564" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Banner_1-e1665403433871-1444x710-1.jpg" alt="" width="1444" height="710" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Banner_1-e1665403433871-1444x710-1.jpg 1444w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Banner_1-e1665403433871-1444x710-1-380x187.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Banner_1-e1665403433871-1444x710-1-760x374.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Banner_1-e1665403433871-1444x710-1-768x378.jpg 768w" sizes="(max-width: 1444px) 100vw, 1444px" /></p>
<blockquote><p>Und wie <a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/rangliste/rangliste-2023-ueberblick"> Reporter ohne Grenzen</a> am 03.Mai 2023 zum Welttag der Pressefreiheit berichtete, steht Saudi Arabien (170, -4) seit vielen Jahren in der Schlussgruppe der Rangliste der Pressefreiheit. Der mächtige Kronprinz Mohammed bin Salman, genannt MBS, lässt Medienschaffende für viele Jahre hinter Gittern verschwinden,<a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/laender/nahost/saudi-arabien/alle-meldungen/meldung/badawis-haft-ist-illegal" target="_blank" rel="noopener"> verbietet ihnen auszureisen</a> oder lässt sie sogar im Ausland streng überwachen. Der Mord am Journalisten<a href="https://www.reporter-ohne-grenzen.de/laender/nahost/saudi-arabien/alle-meldungen/meldung/trojanische-poster-werben-fuer-gerechtigkeit-1" target="_blank" rel="noopener"><strong>Jamal Khashoggi</strong></a> jährt sich 2023 zum fünften Mal – es ist offensichtlich, dass MBS sich vor keinerlei Strafverfolgung fürchten muss.</p></blockquote>
<div id="attachment_72378" style="width: 778px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-72378" loading="lazy" class="size-full wp-image-72378" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi-Arabien2-768x311-1.jpg" alt="" width="768" height="311" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi-Arabien2-768x311-1.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi-Arabien2-768x311-1-380x154.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi-Arabien2-768x311-1-760x308.jpg 760w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><p id="caption-attachment-72378" class="wp-caption-text">In Saudi Arabien inhaftiert</p></div>
<p>War Ihnen bekannt, dass Saudi-Arabien auf der veröffentlichten sogenannten <a href="https://netzfrauen.org/2016/06/08/saudiarabien-2/">„Liste der Schande 2015“ stand?</a> Die Liste zeigt die Namen von Ländern, Terrorgruppen und Armeen, die Kinder rekrutieren und töten. Wenige Stunden danach aber war Saudi-Arabien plötzlich von der Liste der Schande verschwunden. Saudi-Arabien hatte Druck gemacht. Schriftlich und mündlich bei dem damaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon protestiert. <a href="https://netzfrauen.org/2016/06/08/saudiarabien-2/">Nach dem Motto: Wir wollen nicht auf einer Liste erscheinen</a>, auf der auch Terrorgruppen wie der „Islamische Staat“ oder Al Kaida stehen. Dafür wurde ausgerechnet <a href="https://netzfrauen.org/2017/07/27/saudi-arabien-krieg/">Faisal Bin Hassan Trad</a> aus Saudi-Arabien der neue „Experte“ der Vereinten Nationen für Menschenrechte wurde. 2020 scheiterte Saudi-Arabien bei seinem Versuch, für die nächste Amtszeit von drei Jahren ab dem 1. Januar 2021 Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (UNHRC) zu werden, trotz Kritik haben es aber <a href="https://netzfrauen.org/2020/10/14/uno/">China und Russland am 13. Oktober 2020 i</a>n einer Abstimmung geschafft.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Russia President Putin Welcomed to Saudi Arabia by King Salman" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/a8SnHAVPul4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Nach der Ermordung des <em>Journalisten</em><a href="https://netzfrauen.org/?s=%C2%A0Khashoggi+&amp;submit=Suche"> Khashoggi</a> wurde es wieder ruhig um Saudi Arabien, doch die Gräueltaten gehen weiter. Die Festnahmen und dokumentierten Misshandlungen zeigen, wie Kronprinz Mohammed bin Salman, der laut US-Geheimdiensten und einer unabhängigen Untersuchung durch einen UN-Berichterstatter für den Mord an Jamal Khashoggi im Jahr 2018 verantwortlich ist, sein brutales Vorgehen gegen Dissidenten fortsetzt.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignright size-full wp-image-78272" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-05-150545.jpg" alt="" width="1228" height="790" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-05-150545.jpg 1228w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-05-150545-380x244.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-05-150545-760x489.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-05-150545-768x494.jpg 768w" sizes="(max-width: 1228px) 100vw, 1228px" /></p>
<p><strong>S</strong><strong>audi-Arabien gehört seit langem zu den Ländern mit den meisten Hinrichtungen weltweit, <a href="https://netzfrauen.org/2017/07/22/regimekritiker/">darunter auch von </a></strong>jungen Regimekritikern. Sie waren nicht einmal 18, als sie verhaftet wurden. Nach dem Dokumentarfilm <a title="Permalink zu Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street" href="https://netzfrauen.org/2016/03/31/saudi-arabia-uncovered-tv-doku-zeigt-die-brutalitaet-einer-welt-in-der-frauen-auf-der-strasse-gekoepft-werden/" rel="bookmark">Saudi Arabia Uncovered, der die Brutalität einer Welt zeigt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden,</a> scheint sich die Lage in Saudi Arabien auch unter Kronprinz Mohammed bin Salman nicht geändert zu haben, der sich gern als neuer weltoffener Reformer zeigt. Auch aktuelle Recherchen zeigen, dass <strong>Menschenrechtsverteidiger, Schriftstellerinnen, Journalistinnen, Reformbefürworter, Aktivistinnen und Angehörige der schiitischen Minderheit in unfairen Verfahren zu langen Haftstrafen oder gar zum Tod verurteilt werden. Auch für Frauen scheint sich die Situation in Saudi Arabien wieder zu verschlechtern. Siehe auch </strong><a href="https://netzfrauen.org/2020/02/09/saudi-arabia-3-2/">Die Gräueltaten gehen weiter und trotzdem übernimmt Saudi Arabien G20-Präsidentschaft – Saudi Arabia G20 Presidency for 2020 – brutal crackdown on dissent – journalists jailed</a></p></blockquote>
<h3 data-aa-component="inlineTitle" data-allow-readmode=""> Der stellvertretende saudische Kronprinz trifft Mark Zuckerberg von Facebook</h3>
<blockquote><p>2010 sperrte Saudi Arabien noch Facebook. 2011 hatte König Abdullah von Saudi-Arabien beschlossen, ein Angebot von 150 Milliarden Dollar für den Kauf von Facebook zu machen. Er wurde von Goldman Sachs beraten. Im Juni 2016 bot Saudi-Arabien laut al-Okaz-a Mark Zuckerberg $ 250 Mrd an, um Facebook zu kaufen. Das Angebot war mehr als doppelt so hoch als der damalige reale Wert.</p></blockquote>
<div id="attachment_78267" style="width: 811px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-78267" loading="lazy" class="size-full wp-image-78267" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/4c963b0c-8544-4cb9-a886-5fb254c21d6e_16x9_1200x676.webp" alt="" width="801" height="450" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/4c963b0c-8544-4cb9-a886-5fb254c21d6e_16x9_1200x676.webp 801w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/4c963b0c-8544-4cb9-a886-5fb254c21d6e_16x9_1200x676-380x213.webp 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/4c963b0c-8544-4cb9-a886-5fb254c21d6e_16x9_1200x676-760x427.webp 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/4c963b0c-8544-4cb9-a886-5fb254c21d6e_16x9_1200x676-768x431.webp 768w" sizes="(max-width: 801px) 100vw, 801px" /><p id="caption-attachment-78267" class="wp-caption-text">Saudi’s Deputy Crown Prince meets Facebook founder Mark Zuckerberg</p></div>
<blockquote><p>Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman besuchte im <a href="https://english.alarabiya.net/business/technology/2016/06/22/Saudi-s-Deputy-Crown-Prince-meets-Facebook-founder-Mark-Zuckerberg">Juni 2016 </a> die Zentrale von Facebook und traf sich mit dem Gründer und Präsidenten des Technologieriesen, Mark Zuckerberg.</p></blockquote>
<p>Ein weiteres wichtiges Treffen im Silicon Valley war mit <a href="http://english.alarabiya.net/en/special-reports/deputy-crown-prince-visits-us/2016/06/22/Saudi-Arabia-and-Microsoft-ink-plans-to-support-Vision-2030.html">Satya Narayana Nadella, Chief Executive Officer von Microsoft</a> . Während des Treffens wurde eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, wonach Microsoft junge Saudis ausbilden und Saudi-Arabien bei seiner ehrgeizigen digitalen und wissensbasierten Innovationstransformation im Rahmen der Vision 2030 unterstützen wird. Microsoft hat einen weiteren Vertrag abgeschlossen, um das Decision Making Support Center am Royal Court durch die Einrichtung von Systemen und Betriebsprogrammen mit Hilfe eines Expertenteams von Microsoft zu stärken.</p>
<blockquote>
<p class="body-1 paragraph" data-aa-component="paragraph" data-allow-readmode="">Es wird davon ausgegangen, dass die Treffen von Prinz Mohammed darauf abzielten, die Beziehungen zum Silicon Valley zu stärken und neue Projekte zu schaffen, die im Königreich umgesetzt werden sollen. Diese Treffen zielen auch darauf ab, einen Hightech-Sektor aufzubauen, um die Ziele einer vielfältigen Wirtschaft zu erreichen, wie sie in Saudi-Arabiens <a href="http://english.alarabiya.net/special-reports/saudi-vision-2030.html">Vision 2030</a> angestrebt werden . Siehe  <a href="https://netzfrauen.org/2022/03/15/saudiarabia-6/">Saudi Arabia Uncovered-Die dunkle Realität hinter Saudi-Arabiens Geschäfte mit dem Westen, China, Russland, BlackRock – Wirtschaftliche Interessen bestimmen Weltpolitik! The Dark Reality Behind Saudi Arabia-Why do governments and companies put profit before people? Saudi Arabia executes 81 people in a single day</a></p>
</blockquote>
<picture><source title="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman testet neue Technologie im Silicon Valley (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78.jpg?width=372&amp;format=jpg" media="(max-width: 500px)" /><source title="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman testet neue Technologie im Silicon Valley (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78.jpg?width=1120&amp;format=jpg" media="(min-width: 501px) and (max-width: 1199px)" /><source title="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman testet neue Technologie im Silicon Valley (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78.jpg?width=801&amp;format=jpg" media="(min-width:1200px)" /><img loading="lazy" class="load-image" src="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78.jpg?width=372&amp;format=jpg" alt="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman testet neue Technologie im Silicon Valley (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" width="372" height="209" data-src-desktop="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78.jpg?width=372&amp;format=jpg" data-src-mobile="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78/a9ba2815-72d0-4f3a-8d79-0b4971d13b78.jpg?width=372&amp;format=jpg" data-lazy="" /></picture> Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman testet neue Technologie im Silicon Valley (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)</p>
<picture><source title="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a.jpg?width=372&amp;format=jpg" media="(max-width: 500px)" /><source title="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a.jpg?width=1120&amp;format=jpg" media="(min-width: 501px) and (max-width: 1199px)" /><source title="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a.jpg?width=801&amp;format=jpg" media="(min-width:1200px)" /><img loading="lazy" class="load-image" src="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a.jpg?width=372&amp;format=jpg" alt="Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" width="372" height="209" data-src-desktop="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a.jpg?width=372&amp;format=jpg" data-src-mobile="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a/6e53bd6c-ef45-490d-a48f-d8903d41888a.jpg?width=372&amp;format=jpg" data-lazy="" /></picture> Der stellvertretende saudische Kronprinz Mohammed bin Salman spricht mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)</p>
<picture><source title="Facebook-Gründer Mark Zuckerberg winkt den stellvertretenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach einem Treffen zwischen den beiden im Hauptsitz des Technologieriesen im Silicon Valley ab (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45.jpg?width=372&amp;format=jpg" media="(max-width: 500px)" /><source title="Facebook-Gründer Mark Zuckerberg winkt den stellvertretenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach einem Treffen zwischen den beiden im Hauptsitz des Technologieriesen im Silicon Valley ab (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45.jpg?width=1120&amp;format=jpg" media="(min-width: 501px) and (max-width: 1199px)" /><source title="Facebook-Gründer Mark Zuckerberg winkt den stellvertretenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach einem Treffen zwischen den beiden im Hauptsitz des Technologieriesen im Silicon Valley ab (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" srcset="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45.jpg?width=801&amp;format=jpg" media="(min-width:1200px)" /><img loading="lazy" class="load-image" src="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45.jpg?width=372&amp;format=jpg" alt="Facebook-Gründer Mark Zuckerberg winkt den stellvertretenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach einem Treffen zwischen den beiden im Hauptsitz des Technologieriesen im Silicon Valley ab (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)" width="372" height="209" data-src-desktop="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45.jpg?width=372&amp;format=jpg" data-src-mobile="https://vid.alarabiya.net/images/2016/06/22/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45/03260c51-e035-4027-bbcd-e6c5b1837f45.jpg?width=372&amp;format=jpg" data-lazy="" /></picture> Facebook-Gründer Mark Zuckerberg winkt den stellvertretenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman nach einem Treffen zwischen den beiden im Hauptsitz des Technologieriesen im Silicon Valley ab (Exklusive Bilder von Bandar al-Galoud)</p>
<h3>Mohammed bin Salman wurde im Juni 2017 von seinem Vater, König Salman ibn Abd al-Aziz, zum Kronprinzen ernannt.</h3>
<p><img loading="lazy" class="alignright wp-image-75398" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/03/Saudi-2267.webp" alt="" width="498" height="434" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/03/Saudi-2267.webp 670w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/03/Saudi-2267-380x331.webp 380w" sizes="(max-width: 498px) 100vw, 498px" />Mohammed bin Salman al-Saud ist Kronprinz, Verteidigungsminister und stellvertretender Premierminister Saudi-Arabiens. Während seiner Amtszeit als Verteidigungsminister führten die Streitkräfte Saudi Arabiens die Militärintervention im <a href="https://netzfrauen.org/?s=Jemen+&amp;submit=Suche">Jemen seit 2015</a> durch.</p>
<p>Wegen seiner mutmaßlichen Rolle bei der Ermordung Khashoggis hat Mohammed bin Salman, der in der englischen Sprache gelegentlich „MBS“ genannt wird, den sarkastisch-metaphorisch gemeinten Spitznamen Mister Bone Saw (deutsch: Herr Knochensäge) erhalten.<sup id="cite_ref-47" class="reference"></sup></p>
<blockquote><p>Zudem geht Mohammed bin Salman hart gegen den Iran vor, aber auch gegen Reformer im eigenen Land. Mit ihm gilt das saudische Königreich als zunehmend unberechenbar. Was auch die Situation belegt, die sich in Saudi Arabiens Provinz al-Qatif abspielte: Qatif gilt zusammen mit al-Hasa als Siedlungsschwerpunkt der saudischen Imamiten und spielte im Zusammenhang mit den Protesten in Saudi-Arabien ab 2011 eine zentrale Rolle. Der Bürgerrechtler Nimr al-Nimr wurde wegen Anstiftung zum Aufruhr in Qatif zum Tode verurteilt und im Januar 2016 hingerichtet. <a href="https://netzfrauen.org/?s=Ali+Al-Nimr&amp;submit=Suche">Ali Al-Nimr, sein Neffe, </a>soll enthauptet werden, dann soll sein kopfloser Körper aufgehängt und öffentlich ausgestellt werden. Der neueste grausame Akt der IS-Dschihadisten? Nein: Es ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofes in Saudi Arabien und doch wird dieser Staat mit Waffen nur so überschüttet.</p>
<p>Gepanzerte Fahrzeuge in den Straßen, zerschossene Häuser und Gewehrsalven in der Luft – solche Szenen sind wir aus Syrien gewohnt. Doch Ähnliches spielt sich derzeit auch in der schiitischen Stadt al-Awamiya im Osten Saudi Arabiens ab, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen: Die Aufständischen sind Schiiten, das Regime ist sunnitisch. Dazu: <a href="https://netzfrauen.org/2020/02/09/saudi-arabia-3-2/">Die Gräueltaten gehen weiter und trotzdem übernimmt Saudi Arabien G20-Präsidentschaft – Saudi Arabia G20 Presidency for 2020 – brutal crackdown on dissent – journalists jailed</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="Saudi Arabia&#039;s crown prince: who is Muhammad bin Salman?" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/eOp0KRRyPyI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Saudi Arabien wird Teil der digitalen Seidenstraße</h4>
<blockquote><p>Der wichtigste Wirtschaftszweig, der Ölsektor, befand sich bereits seit längerer Zeit im Rückwärtsgang. Saudi-Arabien hat zwar Maßnahmen zur Abfederung der Coronakrise (Zinssenkungen, Hilfskredite, Arbeitsmarktprogramme etc.) ergriffen. Gleichzeitig aber die Wirtschaft durch eine Verdreifachung der Mehrwertsteuer auf 15 Prozent belastet. Ein Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft ist nicht in Sicht. Die Staatsausgaben sollen 2020 nicht ausgeweitet worden sein, so ein Bericht von<a href="https://www.gtai.de/gtai-de/trade/wirtschaftsumfeld/wirtschaftsausblick/saudi-arabien/nach-einbruch-in-saudi-arabien-ist-wieder-wachstum-in-sicht-243800"> German Trade Invest. </a></p>
<p>Dazu auch: <a href="https://netzfrauen.org/2022/03/15/saudiarabia-6/">Saudi Arabia Uncovered-Die dunkle Realität hinter Saudi-Arabiens Geschäfte mit dem Westen, China, Russland, BlackRock – Wirtschaftliche Interessen bestimmen Weltpolitik! The Dark Reality Behind Saudi Arabia-Why do governments and companies put profit before people? Saudi Arabia executes 81 people in a single day</a></p></blockquote>
<div id="attachment_75400" style="width: 484px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-75400" loading="lazy" class="wp-image-75400 size-full" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/03/SaudiArabia.jpg" alt="" width="474" height="324" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/03/SaudiArabia.jpg 474w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/03/SaudiArabia-380x260.jpg 380w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><p id="caption-attachment-75400" class="wp-caption-text">rabpress.com Saudi Arabia invites China&#8217;s Xi to visit</p></div>
<h3>Wie versteckt Saudi-Arabien seinen eigenen Untergang?</h3>
<p>In den letzten Jahrzehnten war Saudi-Arabien dank seiner riesigen Ölreserven ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft. Das Land konnte seine Position als dominierende Kraft im Nahen Osten behaupten, indem es seinen Reichtum nutzte, um Allianzen zu bilden und in sein Militär zu investieren. Die jüngsten Ereignisse deuten jedoch darauf hin, dass die saudische Regierung darum kämpft, ihre Macht zu behalten. In diesem Blogbeitrag von <a href="https://www.linkedin.com/pulse/how-saudi-arabia-hiding-its-own-downfall-geopolitics-case-vishwkarma">Think School </a>wird erklärt, wie Saudi-Arabien seinen eigenen Untergang verbirgt.</p>
<blockquote><p>Die saudi-arabische Regierung war schon immer sehr geheimnisvoll, und es ist notorisch schwierig, genaue Informationen über die inneren Angelegenheiten des Landes zu erhalten. Dies hat es der Regierung ermöglicht, ein Image der Stabilität und Stärke aufrechtzuerhalten, selbst wenn Risse in der Fassade auftauchen.</p></blockquote>
<p>Eine Möglichkeit, wie die saudische Regierung ihren eigenen Untergang verschleiert hat, ist die Manipulation der Medien. Die Regierung kontrolliert die meisten großen Nachrichtenagenturen des Landes und nutzt sie, um ein rosiges Bild der Lage des Landes zu zeichnen. Dies hat es Außenstehenden erschwert, sich ein genaues Bild von den Geschehnissen in Saudi-Arabien zu machen.</p>
<p>Eine andere Möglichkeit, mit der die saudische Regierung ihren eigenen Untergang verschleiert hat, besteht darin, hart gegen abweichende Meinungen vorzugehen. Die Regierung hat zahlreiche Aktivisten, Journalisten und Akademiker festgenommen und inhaftiert, die sich gegen die Politik der Regierung ausgesprochen haben. Dies hat eine Kultur der Angst geschaffen und viele der Stimmen zum Schweigen gebracht, die sonst vielleicht wegen der Probleme des Landes Alarm geschlagen hätten.</p>
<p>Trotz dieser Bemühungen, den eigenen Untergang zu verbergen, gibt es Anzeichen dafür, dass die saudische Regierung zu kämpfen hat. Eine der größten Herausforderungen für die Regierung ist der Rückgang der Ölpreise. Die Wirtschaft des Landes ist stark von Ölexporten abhängig, und der Preisverfall hat zu einem Rückgang der Einnahmen geführt. Dies hat den Staatshaushalt belastet, was zu Kürzungen bei Sozialprogrammen und anderen Dienstleistungen geführt hat.</p>
<p>Neben wirtschaftlichen Herausforderungen sieht sich die saudische Regierung auch mit wachsender innerer Unruhe konfrontiert. In der östlichen Provinz des Landes, in der eine große schiitische Bevölkerung lebt, die sich seit langem über Diskriminierung und Unterdrückung beschwert, gab es Proteste. Die Regierung hat auf diese Proteste mit harter Hand reagiert, was die Spannungen nur noch angeheizt hat.</p>
<blockquote><p>Zusammenfassend steht Saudi-Arabien vor einer Reihe von Herausforderungen, die seine Stabilität und seinen zukünftigen Wohlstand bedrohen. Trotz der Bemühungen, diese Probleme vor dem Rest der Welt zu verbergen, ist klar, dass die Regierung darum kämpft, ihre Macht zu behalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Herausforderungen entwickeln werden, aber eines ist sicher: Die Zukunft Saudi-Arabiens ist alles andere als sicher.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="How Saudi Arabia is HIDING its own Downfall? :Geopolitics Case Study" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/laeodkCLGaI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Die dunkle Realität hinter Saudi-Arabiens utopischen Träumen</h3>
<p><iframe loading="lazy" title="Saudi Arabia&#039;s $500 Billion Future Mega City" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/3Nnk7ISRnxc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den folgenden Beitrag von <a href="https://www.nytimes.com/2021/01/28/magazine/saudi-arabia-neom-the-line.html?fbclid=IwAR2Hl1kpAwMP2VlZOeybHD_M5ECXdTnAzWEKrj_ELkx2QZ76fEBIf3836jo">New York Times</a>  haben wir für Sie übersetzt:</p>
<blockquote><p>Für den Rest der Welt mag Saudi-Arabien wie ein quasi-mittelalterliches Königreich aussehen, in dem Frauen immer noch um ihre Grundrechte kämpfen, bärtige Kleriker die Gerichte leiten und Verurteilte routinemäßig in der Öffentlichkeit mit dem Schwert enthauptet werden. Doch die saudische Monarchie träumt &#8211; wie ihre Nachbarn in Dubai und Abu Dhabi &#8211; seit langem vom Sprung in eine Hightech-Zukunft. Der letzte saudische König entwarf Pläne für sechs neue Städte in der Wüste, die alle als transformative Schritte in Richtung einer Welt jenseits des Öls angepriesen wurden.</p></blockquote>
<p>Jetzt haben die Saudis eine Vision angekündigt, die alle ihre bisherigen Bemühungen zahm aussehen lässt. Kronprinz Mohammed bin Salman, der De-Facto-Herrscher, veröffentlichte im Januar einen kurzen Film, in dem er seine Pläne für die &#8222;Line&#8220; vorstellte, ein postmodernes Ökotopia, das an der Nordwestküste des Königreichs entstehen soll. Es wird ein schmaler urbaner Streifen von 106 Meilen Länge sein, ohne Straßen, ohne Autos und ohne Umweltverschmutzung. M.B.S., wie der Kronprinz genannt wird, plant, 500 Milliarden Dollar in die Line und verwandte Projekte zu stecken, was selbst für saudische Verhältnisse eine Menge Geld ist. Er nennt die Line eine &#8222;zivilisatorische Revolution&#8220;, die von einer Million Menschen &#8222;aus aller Welt&#8220; bewohnt werden soll. Warum irgendjemand dorthin ziehen möchte und warum eine Stadt wie ein Capellini-Strang geformt sein sollte, kann man nur vermuten.</p>
<blockquote><p>Wenn man sich das Werbevideo des Kronprinzen ansieht, taucht man in eine typisch saudische Form der Arroganz ein, die religiösen Triumphalismus und königliche Grandiosität miteinander verbindet. Der Film beginnt mit einer sich schnell bewegenden Montage der größten wissenschaftlichen und technischen Durchbrüche des 20. Jahrhunderts, einschließlich eines unpassenden Bildes von Saudi-Arabiens Gründerkönig &#8211; als ob er eher ein Innovator im Stil von Steve Jobs als ein Kamel reitender Wüstenkrieger gewesen wäre. Daten blinken auf dem Bildschirm in einer alten Schriftart auf, während wir Bilder von der ersten kommerziellen Radiosendung (1920), den ersten Farbfernsehern (1953), der ersten erfolgreichen Nierentransplantation (1954), dem ersten Mann auf dem Mond (1969) und der Geburt des Internets sehen. Nach dem Vorbeiflitzen an der Herrlichkeit von YouTube und virtueller Realität wird der Bildschirm leer und die Worte erscheinen, weiß auf schwarzem Hintergrund: &#8222;What&#8217;s next?&#8220; (Was kommt als nächstes?)</p></blockquote>
<h3>Wenn man sich das Werbevideo des Kronprinzen anschaut, taucht man in eine typisch saudische Form der Arroganz ein.</h3>
<p><iframe loading="lazy" title="Launch Announcement of THE LINE. #THELINE" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/xLN2Vu1iels?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Schnitt zeigt M.B.S. auf einer Bühne in seinem bodenlangen weißen Kleid. Er hält einen kurzen Vortrag im TED-Stil, während hinter ihm ein topografisches Modell einer scheinbar geschwärzten Mondkruste zu sehen ist. Ein dünner, grün glühender Feuerstrahl durchschneidet es, und für einen Moment hätte ich fast erwartet, dass Godzilla auftaucht und sich mit dem Prinzen anlegt. Das japanische Filmmonster, geboren aus der Angst und Begeisterung über die Macht der Technik nach dem Zweiten Weltkrieg wäre hier seltsam passend. Aber nein: Der grüne Strahl soll die Line repräsentieren.</p>
<p>Während M.B.S. diese schöne neue Welt heraufbeschwört &#8211; keine Fahrt wird länger als 20 Minuten dauern! null Kohlenstoffemissionen! &#8211; bekommt man das Gefühl, dass seine Chuzpe geradezu metaphysisch ist. Er scheint zu glauben, dass die Natur selbst unter seinem Kommando steht. Das sollte nicht völlig überraschend sein, denn M.B.S. propagiert seit 2017, als er zum ersten Mal Neom vorstellte, die umfassendere futuristische Entwicklung, von der die Line ein Teil ist, ähnlich ausgefallene Ideen. (Der Name ist ein Portmanteau (Schachtelwort) aus griechischen und arabischen Wörtern für &#8222;neu&#8220; und &#8222;Zukunft&#8220;.) Der Neom-Prospekt beschrieb &#8222;eine neue Lebensweise von der Geburt bis zum Tod, die genetische Mutationen erreicht, um die menschliche Stärke und den IQ zu erhöhen&#8220;, so ein Artikel im Wall Street Journal aus dem Jahr 2019. Cloud-Seeding würde Regen in die Wüste bringen. Das Projekt beinhaltet ernsthafte, realistische Planungen zu Entsalzung, alternativer Energie und Wüstenlandwirtschaft, wie mir Ali Shihabi, ein Mitglied des Neom-Beirats, sagte. Aber diese Ideen wurden überschattet von wildem Gerede über Super-Hochgeschwindigkeitszüge, Roboter-Mädchen und Strände mit leuchtendem Sand.</p>
<p>Die Hybris, die diesen Vorschlägen zugrunde liegt, genährt von Generationen von Ja-Sagern (einschließlich gut bezahlter westlicher Berater), wird jedem vertraut sein, der Zeit in Saudi-Arabien verbracht hat. Dennoch hätte man von M.B.S. ein wenig mehr Umsicht erwartet, zumindest im Moment.</p>
<p>Dies ist der Mann, der beschuldigt wird, den grausamen Mord an Jamal Khashoggi angeordnet zu haben, dem saudischen Journalisten, der 2018 in das saudische Konsulat in Istanbul gelockt wurde, dann erwürgt und mit einer Knochensäge von einem aus Riad entsandten Team zerstückelt wurde. Khashoggi wagte es, milde kritische Kolumnen in der &#8222;Washington Post&#8220; zu schreiben. Die Details seiner brutalen Ermordung schockierten die Welt und machten M.B.S. zum Paria. Er hat den Mord verurteilt und streitet jede Rolle darin ab. (Die C.I.A. ist da anderer Meinung.)</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Neom: Saudi Arabia&#039;s $500 Billion Bet To Build A Futuristic City In The Desert" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/dffUqowalwg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bescheidenheit liegt nicht in den Genen von M.B.S., im Guten wie im Schlechten. Er fährt fort, seine Kritiker zu schikanieren und einzusperren, als ob der Khashoggi-Mord nie ans Licht gekommen wäre. Aber seine Unverfrorenheit hat es ihm ermöglicht, Saudi-Arabiens religiöses Establishment zu zügeln und der langjährigen Förderung giftiger islamistischer Doktrinen im Königreich ein Ende zu setzen. Er lockert die rigiden Beschränkungen des kulturellen Lebens, und das hat ihn immens populär gemacht, besonders unter der Jugend.</p>
<p>M.B.S.&#8217;s bizarrer Werbefilm ist nicht nur ein Spiegelbild seiner königlichen Ambitionen. Seine Technophilie schwingt bei vielen jungen Saudis mit, und man kann es ihnen nicht wirklich verdenken. Ihre eigenen Städte sind fast über Nacht aus obskuren Wüstenflecken entstanden. Ihre Großeltern sahen ehrfürchtig zu, wie schwarzer Glibber aus dem Sand sprudelte und eines der ärmsten Länder der Welt in eines der reichsten verwandelte. Warum sollten sie nicht an fliegende Taxis und künstliche Monde glauben?</p>
<blockquote><p>Was der Prinz nicht sagt, ist, dass in der gleichen Gegend bereits Tausende von Menschen im Einklang mit der Natur leben: eine Stammesgemeinschaft, die seit Jahrhunderten dort ansässig ist.</p></blockquote>
<p>Der letzte Teil des Line-Videos schlägt einen überraschenden Ton an: Bilder von verstopften Stadtautobahnen und Überführungen, die an den dystopischen Film &#8222;Koyaanisqatsi&#8220; von 1982 erinnern, in dem die Moderne als Verrat an der Erde dargestellt wird. Die Line, so das Video, wird die Menschheit vor diesem Alptraum retten, indem sie das Pendeln und die Umweltverschmutzung eliminiert und 95 Prozent der Natur innerhalb ihrer Grenzen bewahrt.</p>
<p>Was der Prinz nicht sagt, ist, dass es in demselben Gebiet bereits Tausende von Menschen gibt, die im Einklang mit der Natur leben: eine Stammesgemeinschaft, die seit Jahrhunderten dort lebt und nun durch das Projekt ersetzt wird. Einer dieser Stammesangehörigen hat Videos gemacht, um gegen die Vertreibung zu protestieren &#8211; Videos einer anderen Art, wie man sich vorstellen kann, als die, die M.B.S. produziert hat. Er wurde letztes Jahr bei einer Konfrontation mit saudischen Sicherheitskräften erschossen.</p>
<p>Jeder, der schon einmal in den bestehenden Städten Saudi-Arabiens war, kann den Wunsch nach einem Neuanfang nachempfinden. Sie sind staubig und hässlich. Engstirnige Kleriker herrschen über korrupte Bürokratien, die sich gegen Veränderungen sträuben. Aber die saudische Landschaft ist bereits mit gescheiterten oder aufgegebenen Megaprojekten übersät. Einige Saudis haben auf den Film von M.B.S. mit bissigen Kommentaren über die Notwendigkeit reagiert, die bestehenden Städte und Viertel des Landes zu renovieren, bevor sie Milliarden in ein weiteres Xanadu stecken. Jamal Khashoggi deutete so etwas in einer Kolumne an, die er zusammen mit einem Co-Autor ein paar Monate vor seiner Ermordung schrieb.</p>
<p>Nachdem M.B.S. seinen Vortrag beendet hat, beschreibt eine warme Frauenstimme das Leben in der Line. Die urbane Dystopie tritt zurück, und glücklichere Bilder tauchen auf: neblige Berggipfel, Wellen, die an eine unberührte Küste klatschen.</p>
<p>Die letzten Worte des Films, die gesprochen werden, während eine multikulturelle Parade von Gesichtern über die Leinwand flimmert, sind köstlich absurd: &#8222;Ein Zuhause für uns alle &#8211; willkommen in der Line.&#8220; Als ich das hörte, konnte ich nicht umhin, mich über die Frau zu wundern, die diese Worte sprach. Würde sie überhaupt in Erwägung ziehen, in eine abgelegene Wüstenstadt zu ziehen, um dort rund um die Uhr überwacht zu werden und den Launen eines mörderischen Prinzen ausgesetzt zu sein?</p>
<blockquote><p>Meine Vermutung ist, dass sie das getan hat, was so viele andere, die für die Saudis arbeiten, getan haben: ihren Text gesprochen, den Scheck abgeholt und geflohen.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="The murder of Jamal Khashoggi | DW Documentary" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/4DVah3bZlV8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe><br />
<a id="englisch"></a></p>
<header class="article-header ">
<h3 id="article-title" class="article-title">Saudi Arabia: Imminent execution of seven young men would violate kingdom’s promise to abolish death penalty for juveniles</h3>
</header>
<p>Despite the Saudi authorities’ commitment to end their use of the death penalty against children under 18 at the time of the crime, seven young men are at risk of imminent execution after an appeals court confirmed their punishment, Amnesty International said today. Their execution would mark a chilling escalation of the already record-breaking use of the death penalty with the number of executions in the country having increased seven-fold in the past three years alone.</p>
<p>“Saudi authorities have promised to limit the use of the death penalty and adopted legal reforms that prohibit the execution of people who were children at the time of the crime. If the authorities wish any of those promises to be taken seriously, they should order an immediate halt to the planned execution of the seven, who were all children at the time of their arrest,” said Heba Morayef, Amnesty International’s Middle East and North Africa Director. Read on <a href="https://www.amnesty.org/en/latest/news/2023/06/saudi-arabia-imminent-execution-of-youths-would-violate-kingdoms-promise-to-abolish-death-penalty-for-juveniles/">.amnesty.org</a></p>
<h3>The Dark Reality Behind Saudi Arabia’s Utopian Dreams</h3>
<p>By <a href="https://www.nytimes.com/2021/01/28/magazine/saudi-arabia-neom-the-line.html?fbclid=IwAR2Hl1kpAwMP2VlZOeybHD_M5ECXdTnAzWEKrj_ELkx2QZ76fEBIf3836jo">New York Tines </a></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-72382 size-full" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi2r.jpeg" alt="" width="680" height="319" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi2r.jpeg 680w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/02/Saudi2r-380x178.jpeg 380w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p class="css-axufdj evys1bk0">To the rest of the world, Saudi Arabia may look like a quasi-medieval kingdom where women still struggle for basic rights, where bearded clerics run the courts and where convicts are routinely beheaded by sword in public. But the Saudi monarchy — like its neighbors in Dubai and Abu Dhabi — has long cherished dreams of leapfrogging into a high-tech future. The last Saudi king created plans for six new cities in the desert, all billed as transformative steps toward a world beyond oil.</p>
<p class="css-axufdj evys1bk0">Now the Saudis have announced a fantasy that makes all their previous efforts look tame. Crown Prince Mohammed bin Salman, the de facto ruler, <a class="css-1g7m0tk" title="" href="https://www.youtube.com/watch?v=xLN2Vu1iels" target="_blank" rel="noopener noreferrer">released a short film in January outlining his plans for the Line</a>, a postmodern ecotopia to be built on the kingdom’s northwest coast. It will be a narrow urban strip 106 miles long with no roads, no cars and no pollution. M.B.S., as the crown prince is known, plans to pour $500 billion into the Line and related projects, which is a lot of money even by Saudi standards. He calls the Line a “civilizational revolution” to be inhabited by one million people “from all over the world.” Why anyone would want to move there, and why a city should be shaped like a strand of capellini, is anyone’s guess.</p>
<p class="css-axufdj evys1bk0">To watch the crown prince’s promotional video is to be immersed in a distinctively Saudi form of arrogance, blending religious triumphalism and royal grandiosity. The film begins with a fast-moving montage of the 20th-century’s greatest scientific and technical breakthroughs, including an incongruous image of Saudi Arabia’s founding king — as if he’d been a Steve Jobs-style innovator rather than a camel​-riding desert warrior. Dates flash on the screen in a vintage font as we see images of the first commercial radio broadcast (1920), the first color TVs (1953), the first successful kidney transplant (1954), the first man on the moon (1969), the birth of the internet. After flicking past the glories of YouTube and virtual reality, the screen goes blank and the words appear, white on a black background: “What’s next?”</p>
<p class="css-axufdj evys1bk0">Cut to M.B.S. on a stage in his floor-length white gown. He delivers a brief TED-style talk, while behind him we see a topographic model of what looks like blackened lunar crust. A thin stream of glowing green fire cuts through it, and for a moment I almost expected Godzilla to appear and do battle with the prince. The Japanese film monster, born of post-World War II fear and excitement about the power of technology, would be oddly appropriate here. But no: That green beam is meant to represent the Line. Read more on <a href="https://www.nytimes.com/2021/01/28/magazine/saudi-arabia-neom-the-line.html?fbclid=IwAR2Hl1kpAwMP2VlZOeybHD_M5ECXdTnAzWEKrj_ELkx2QZ76fEBIf3836jo">New York Times </a></p>
<p>Netzfrauen Lisa Natterer und Doro Schreier<br />
<a title="zur deutschen Version" href="#deutsch"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-26642" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/04/deutsch.gif" alt="deutsche Flagge" width="32" height="19" /></a></p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2022/03/15/saudiarabia-6/">Saudi Arabia Uncovered-Die dunkle Realität hinter Saudi-Arabiens Geschäfte mit dem Westen, China, Russland, BlackRock – Wirtschaftliche Interessen bestimmen Weltpolitik! The Dark Reality Behind Saudi Arabia-Why do governments and companies put profit before people? Saudi Arabia executes 81 people in a single day</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters" href="https://netzfrauen.org/2017/07/22/regimekritiker/" rel="bookmark">Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2016/03/31/saudi-arabia/">Saudi Arabia Uncovered: TV-Doku zeigt die Brutalität einer Welt, in der Frauen auf der Straße geköpft werden – Documentary shows brutality of world where women are beheaded in street</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Folter, Vergewaltigung, Inhaftierung, Erpressung! Sie wollten in Saudi Arabien arbeiten und sind in einem Land, das die schlimmste humanitäre Krise der Welt erlebt, gestrandet! – Ethiopian Migrant workers stranded in Yemen – abused amid coronavirus fears" href="https://netzfrauen.org/2020/08/02/yemen-2/" rel="bookmark">Folter, Vergewaltigung, Inhaftierung, Erpressung! Sie wollten in Saudi Arabien arbeiten und sind in einem Land, das die schlimmste humanitäre Krise der Welt erlebt, gestrandet! – Ethiopian Migrant workers stranded in Yemen – abused amid coronavirus fears</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Rüstungsgüter als Wachstumsmotor- Länder exportieren den Tod und profitieren vom Blutgeld – USA and France dramatically increase major arms exports; Saudi Arabia is largest arms importer" href="https://netzfrauen.org/2020/03/10/ruestungsgueter/" rel="bookmark">Rüstungsgüter als Wachstumsmotor- Länder exportieren den Tod und profitieren vom Blutgeld – USA and France dramatically increase major arms exports; Saudi Arabia is largest arms importer</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Ausländische Hausmädchen in Saudi Arabien – körperlicher und sexueller Missbrauch, unbezahlte Löhne und hingerichtet – Foreign maids on ‚hell‘ of Saudi Arabia" href="https://netzfrauen.org/2020/07/23/saudi-arabien-3/" rel="bookmark">Ausländische Hausmädchen in Saudi Arabien – körperlicher und sexueller Missbrauch, unbezahlte Löhne und hingerichtet – Foreign maids on ‚hell‘ of Saudi Arabia</a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2020/02/09/saudi-arabia-3/">Die Gräueltaten gehen weiter und trotzdem übernimmt Saudi Arabien G20-Präsidentschaft – Saudi Arabia G20 Presidency for 2020 – brutal crackdown on dissent – journalists jailed</a></p>
<header class="entry-header">
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2018/07/27/women-2/">Saudi Arabien wurde in die UN-Kommission für Frauenrechte gewählt und startet eine Verhaftungswelle von Frauenrechtlerinnen – Saudi authorities began arresting women’s rights activists</a></p>
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<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Geld übertrumpft Mord! Saudi Arabien – Raif Badawis Schwester inhaftiert, Frau gehängt, Tod von saudi-arabischen Schwestern in USA und eigene Studenten im Ausland bedroht!" href="https://netzfrauen.org/2018/11/02/saudiarabien/" rel="bookmark">Geld übertrumpft Mord! Saudi Arabien – Raif Badawis Schwester inhaftiert, Frau gehängt, Tod von saudi-arabischen Schwestern in USA und eigene Studenten im Ausland bedroht!</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters" href="https://netzfrauen.org/2017/07/22/regimekritiker/" rel="bookmark">Grausam und brutal – Sie wurden gefoltert und sollen jetzt hingerichtet werden – 14 junge Regimekritiker, sie waren nicht mal 18, als sie verhaftet wurden- Saudi Arabia executed ten people and plans Imminent Executions for 14 Accused Pro-Democracy Protesters</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Saudi Arabien wurde in die UN-Kommission für Frauenrechte gewählt und startet eine Verhaftungswelle von Frauenrechtlerinnen – Saudi authorities began arresting women’s rights activists" href="https://netzfrauen.org/2018/07/27/women/" rel="bookmark">Saudi Arabien wurde in die UN-Kommission für Frauenrechte gewählt und startet eine Verhaftungswelle von Frauenrechtlerinnen – Saudi authorities began arresting women’s rights activists</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Die Welt ist ein Irrenhaus – Saudi Arabien wurde von den USA wegen exzellenter Geheimdienstarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ausgezeichnet" href="https://netzfrauen.org/2017/02/27/saudi-arabien-usa/" rel="bookmark">Die Welt ist ein Irrenhaus – Saudi Arabien wurde von den USA wegen exzellenter Geheimdienstarbeit im Kampf gegen den Terrorismus ausgezeichnet</a></p>
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<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2018/11/02/saudiarabien/">Geld übertrumpft Mord! Saudi Arabien – Raif Badawis Schwester inhaftiert, Frau gehängt, Tod von saudi-arabischen Schwestern in USA und eigene Studenten im Ausland bedroht!</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Waljagd auf den Färöern färbt das Wasser wieder rot vom Blut- grausam und brutal- Hunderte von Grindwalen mit Messern abgeschlachtet! A sea of blood! A horrific day even by Faroe Islands standards! hundreds of pilot whales butchered with knives in horrific ‚grindadrap‘ hunt</title>
		<link>https://netzfrauen.org/2023/06/23/faroe-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Netzfrauen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 15:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[English]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[A sea of blood]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Grindadráp ist die unerträgliche „Tradition“ der Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln. Jahr für Jahr wiederholt sich ein blutiges Schauspiel am nördlichen Rande Europas. Bilder von einer Waljagd auf den Färöer-Inseln, 200 Meilen nördlich von Schottland und zu Dänemark gehörend, haben erneut &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/23/faroe-2/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org">- netzfrauen - </a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p class="western"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-73895" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale44-.jpg" alt="" width="772" height="556" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale44-.jpg 772w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale44--380x274.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale44--760x547.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale44--768x553.jpg 768w" sizes="(max-width: 772px) 100vw, 772px" /></p>
<p class="western">Grindadráp ist die unerträgliche „Tradition“ der Grindwaljagd auf den Färöer-Inseln. Jahr für Jahr wiederholt sich ein blutiges Schauspiel am nördlichen Rande Europas. Bilder von einer Waljagd<a href="https://netzfrauen.org/2020/07/23/faeroeer-2/"> auf den Färöer-Inseln, 200 Meilen nördlich von Schottland und zu Dänemark gehörend, haben erneut </a>Wut und Empörung ausgelöst. Es fanden wieder zwei getrennte Jagden (Grindadráp) statt, bei denen 266 und dann 180 Grindwale barbarisch abgeschlachtet wurden. Jährlich zu Beginn des Sommers werden hunderte Grindwale zusammengetrieben und abgeschlachtet. Dieses Jahr wurden bereits über  500 Wale getötet, einschließlich schwangere Weibchen und ihre Föten. Trotz weltweitem Protest nimmt das bestialische Töten von Walen und Delfinen auf den  <a href="https://netzfrauen.org/?s=faro&amp;submit=Suche">Färöer-Inseln</a> kein Ende. Aktuelle Bilder dokumentieren die Wahrheit über die Abschlachtung der Wale und Delfine auf den Färörer-Inseln.<span id="more-78557"></span></p>
<h3 class="entry-title">Trotz Protest weiterhin Blutbad am Rande Europas Grausam und brutal</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-73899" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Screenshot-2021-06-28-110432.jpg" alt="" width="1200" height="741" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Screenshot-2021-06-28-110432.jpg 1200w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Screenshot-2021-06-28-110432-380x235.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Screenshot-2021-06-28-110432-760x469.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Screenshot-2021-06-28-110432-768x474.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<blockquote><p>Bilder von einer Waljagd auf den Färöer-Inseln, 200 Meilen nördlich von Schottland und zu Dänemark gehörend, haben erneut  Wut und Empörung ausgelöst. Das Meer und der Strand färbt sich rot vom Blut.</p></blockquote>
<p>Bereits im September 2021 gab eine wütende Reaktion von Tierschutzgruppen, nachdem auf den Färöer-Inseln fast 1.500 Delfine aus einer Schule getötet wurden.</p>
<p>Die Grindwale werden an den Strand getrieben. Um sie weiter auf den Strand zu ziehen, schiebt man ihnen stumpfe Haken in die Atemlöcher. Mit einer spitzen Lanze, die in den Hals des Wales gestoßen wird, bricht man ihnen das Rückgrat. Die krankhafte Aktion der Bewohner der Färöer-Inseln geht trotz weltweiter Proteste weiter.</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="en">A horrific day even by Faroe Islands standards.</p>
<p>Two separate hunts (grindadráp) took place yesterday with 266 and then 180 pilot whales barbarically slaughtered.</p>
<p>Read more here <a href="https://t.co/UjRtpG5bC4">https://t.co/UjRtpG5bC4</a> <a href="https://t.co/UaZAMoxFAH">pic.twitter.com/UaZAMoxFAH</a></p>
<p>— Blue Planet Society (@Seasaver) <a href="https://twitter.com/Seasaver/status/1669347963402059780?ref_src=twsrc%5Etfw">June 15, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Nähert sich eine Schule von Grindwalen, ein Familienverband von teilweise über hundert Tieren, der Küste und wird von den färingischen Fischern entdeckt, verbreitet sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Die Fischer fahren mit ihren Booten aufs Meer, kreisen die Wale ein und treiben sie in Richtung einer ausgewählten Bucht. Was nun folgt, ist ein schreckliches Abschlachten der Wale und dieses schreckliche Schauspiel ist erlaubt! Obwohl international immer wieder scharf gegen das jährliche Blutbad protestiert wird, konnte das Töten bisher nicht verhindert werden.</p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="en">The Faroese <a href="https://twitter.com/hashtag/grindadr%C3%A1p?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#grindadráp</a> isn’t a small-scale hunt done out of necessity and the killings on June 14th in Vestmanna and Leynar were not the first time we’ve documented excessive slaughter.<a href="https://twitter.com/hashtag/StopTheGrind?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#StopTheGrind</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/VisitFaroeIslands?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#VisitFaroeIslands</a> <a href="https://t.co/7jxJwgUMDn">pic.twitter.com/7jxJwgUMDn</a></p>
<p>— Sea Shepherd UK (@seashepherd_uk) <a href="https://twitter.com/seashepherd_uk/status/1672231043879895040?ref_src=twsrc%5Etfw">June 23, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote><p>Jährlich zu Beginn des Sommers werden hier hunderte Grindwale zusammengetrieben und abgeschlachtet. Dieses Jahr sind bereits über 500  Wale getötet worden.</p></blockquote>
<p>Fotos  von dem &#8222;Blutrausch&#8220; auf den Färöern</p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-73891" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-2.jpg" alt="" width="453" height="925" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-2.jpg 395w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-2-186x380.jpg 186w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-2-372x760.jpg 372w" sizes="(max-width: 453px) 100vw, 453px" /></p>
<h3 class="western"><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-73892" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-24.jpg" alt="" width="435" height="880" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-24.jpg 392w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-24-188x380.jpg 188w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-24-376x760.jpg 376w" sizes="(max-width: 435px) 100vw, 435px" /></h3>
<h3><img loading="lazy" class="aligncenter wp-image-73893" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-224.jpg" alt="" width="431" height="920" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-224.jpg 388w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-224-178x380.jpg 178w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Grindwale-224-356x760.jpg 356w" sizes="(max-width: 431px) 100vw, 431px" /></h3>
<h3>Auf den Färöer-Inseln gelten andere Gesetze, dennoch sind sie ein Teil von Dänemark.</h3>
<blockquote><p>Ein Verbot des Walmassakers ist  nicht erkennbar und dies, obwohl es Mitgliedern der Europäischen Union verboten ist, Wale zu töten und Dänemark dem Walfang abgeschworen hat.</p></blockquote>
<p>Jedes Jahr werden laut  <a href="https://www.seashepherd.org/faroes/about-campaign/faroes-facts.html">Sea Shepherd</a> d<strong>irekt vor unserer europäischen Haustür alljährlich durchschnittlich etwa 1000 Meeressäuger auf den Färöer-Inseln, die nördlich von Großbritannien im Nordatlantik zwischen Norwegen und Island direkt am Golfstrom liegen, an Strandabschnitten getötet.</strong></p>
<p>Das Fleisch und die Walwurst von Grindwalen waren und sind ein wichtiger Teil der nationalen Ernährung auf den Färöern“, heißt es in der Erklärung. “ In<a href="https://metro.co.uk/2020/07/21/sea-turns-red-nearly-300-whales-dolphins-are-slaughtered-barbaric-hunt-13016573/"> einer Stellungnahme beschrieb</a> die färöische Regierung den Walfang als „natürlichen Teil des färöischen Lebens“ und sie wies Vorwürfe zurück, dass die Morde rituell oder leichtfertig seien.</p>
<blockquote><p>Schon vor fünf Jahren hatte <strong class="fullname show-popup-with-id u-textTruncate " data-aria-label-part=""><a href="https://twitter.com/Seasaver/status/1030183040696442882/photo/2">Blue Planet Society </a>Fotos aus Supermärkten von den Färöer-Inseln veröffentlicht und schrieb: </strong><br />
Für den Fall, dass Sie einen falschen Eindruck haben, dass sie auf den Färöer-Inseln Grindwale und Delfine zum Essen töten müssen – hier ist ein Supermarkt in Torshavn. Der durchschnittliche Färöer verdient $ 50.554 pro Jahr.</p></blockquote>
<p>Hvalvik bedeutet auf Deutsch Walbucht, hier finden die Wale und Delfine ein schreckliches Ende. Der Weißseitendelfin lebt ausschließlich im nördlichen Atlantischen Ozean. Jedes Jahr werden auch <a href="http://H%C3%B3ast%20ta%C3%B0%20ikki%20er%20talt%20neyvt%20upp,%20so%20er%20talan%20um%20bei%20eini%20300%20hval%20hava%20lagt%20beinini%20%C3%AD%20Hvalba%20%C3%AD%20kv%C3%B8ld,%20schreibt%20Su%C3%B0urr%C3%A1s%20./" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hunderte von Walen</a> auf den Inseln getötet, die zu Dänemark gehören, aber ein autonomes Land sind und daher nicht an die Gesetze Dänemarks oder der Europäischen Union gebunden. <a href="http://www.hagstova.fo/en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach Regierungsangaben</a> leben dort rund 50.000 Menschen.</p>
<blockquote>
<p dir="ltr">Nicht nur die rapide ansteigende Verschmutzung der Weltmeere, die zunehmende Schifffahrt, die Lärmemission (Tiefseesonare, Bohrungen oder die Suche nach Gas- und Ölvorkommen mittels Druckluftkanonen, die Schallwellen auslösen, welche die empfindlichen Sinnesorgane der Tiere irritieren und ihnen die Orientierung nehmen) rotten diese Meeressäugetiere aus, auch die brutalen Fangmethoden treiben Wale qualvoll in den Tod. Dazu auch:  <a href="https://netzfrauen.org/2020/11/27/whales-3/">Die Giganten der Meere sind in Gefahr – Massensterben der Wale geht weiter! Sie stranden, verhungern und werden in Europa sogar für die Pelzindustrie gejagt! – It’s Time to Save the Whales – mass stranding, they are starving and Norway is killing whales to feed mink on fur farms</a></p>
</blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="The Faroe Islands&#039; annual whale slaughter" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/zaqHNwJc5gk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>A sea of blood: Water turns red as hundreds of pilot whales are driven into the shallows and butchered with knives by Faroe Islanders in horrific &#8218;grindadrap&#8216; hunt</h2>
<p>By <a href="https://www.dailymail.co.uk/news/article-12198581/The-sea-turns-red-blood-slaughtered-pilot-whales.html">dailymail.co.uk</a></p>
<ul class="mol-bullets-with-font">
<li class="class"><strong>Fishermen resumed controversial hunt of pilot whales in Faroe Islands in May </strong></li>
<li class="class"><strong>Number of Atlantic white-sided dolphins killings is now limited to 500 per year</strong></li>
<li class="class">***GRAPHIC CONTENT WARNING***</li>
</ul>
<p class="mol-para-with-font">The sea has turned red with blood after Faroe Islanders slaughtered pilot whales yet again, driving hundreds of them into the shallows and butchering them with knives in a horrific &#8218;grindadrap&#8216; hunt.</p>
<p class="mol-para-with-font">The fishermen resumed the controversial hunt in May and since then, Denmark&#8217;s autonomous territory in the north Atlantic has killed more than 500 Long-finned pilot whales, officials there said today.</p>
<p class="mol-para-with-font">In the 1,000-year Faroese tradition known as &#8218;grindadrap&#8216;, or &#8218;grind&#8216; for short, hunters surround pilot whales and dolphins with a wide semi-circle of fishing boats and drive them into a shallow bay where they are beached.</p>
<p class="mol-para-with-font">The fishermen then brutally slaughter them with knives on shore.</p>
<p class="mol-para-with-font">Every summer, images of the bloody hunt make headlines around the globe but the tradition is strongly condemned by outraged animal rights defenders who consider the practice barbaric.</p>
<p><img loading="lazy" id="i-94eaa1eee917bb87" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72175745-12198581-image-a-104_1686837800583.jpg" alt="The sea has turned red with blood after Faroe Islanders slaughtered pilot whales yet again yesterday" width="634" height="423" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">The sea has turned red with blood after Faroe Islanders slaughtered pilot whales yet again yesterday</p>
<p><img loading="lazy" id="i-2229305a900b7704" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/14/72172361-12198581-image-a-96_1686836316890.jpg" alt="The tradition which takes place every summer is widely condemned by animal rights groups" width="634" height="478" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">The tradition which takes place every summer is widely condemned by animal rights groups</p>
<p><img loading="lazy" id="i-f81c5a821517fe2d" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72172359-12198581-image-a-105_1686837861341.jpg" alt="Hunters surround pilot whales and dolphins with a wide semi-circle of fishing boats and drive them into a shallow bay where they are beached and slaughtered" width="634" height="359" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">Hunters surround pilot whales and dolphins with a wide semi-circle of fishing boats and drive them into a shallow bay where they are beached and slaughtered.</p>
<blockquote>
<p class="mol-para-with-font">A Faroese government spokesman confirmed today: &#8218;Yesterday there were two grinds, one with 266 catches and the other one with 180, according to the first reports.&#8216;</p>
</blockquote>
<p class="mol-para-with-font">The two &#8218;grinds&#8216;, which involved a species of dolphin known as pilot whales, brings  number of &#8218;grinds&#8216; to five so far this season.</p>
<p class="mol-para-with-font">John Hourston, founder of Blue Planet Society, condemned the latest hunting, calling it &#8218;a horrific day even by &#8218;Faroe Islands standards&#8216;. He described it as &#8217;needless and unimaginable cruelty&#8216;.</p>
<p class="mol-para-with-font">Speaking to MailOnline, Mr Hourston added: &#8218;It&#8217;s unsustainable and unnecessary. This rich country does not need to kill whales to feed its population anymore. We&#8217;re in the midst of a biodiversity and climate crisis. It&#8217;s time for international sanctions against this ecocide.&#8216;</p>
<p class="mol-para-with-font">Meanwhile Danny Groves, from Whale and Dolphin Conservation, described the grind as a &#8218;distressing and cruel hunt that can last for hours, and from which very few whales ever escape&#8216;.</p>
<p class="mol-para-with-font">He told MailOnline: &#8218;Over 20,000 whales and dolphins have been slaughtered over the last 20 years. Pilot whales live in tight-knit social groups and many are killed in front of their family members.</p>
<p class="mol-para-with-font">&#8218;Once driven to the beach, blunt-ended metal hooks inserted into their blowholes are used to drag the whales up the beach or in the shallows.</p>
<p class="mol-para-with-font">&#8218;In recent years, concerns have also been raised about the health implications for eating whale meat which can contain high levels of contaminants. It is a pointless slaughter.&#8216;</p>
<p><img loading="lazy" id="i-834cd9e520f08fe1" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72172355-12198581-In_2022_the_government_limited_the_number_of_Atlantic_white_side-a-106_1686839005341.jpg" alt="In 2022, the government limited the number of Atlantic white-sided dolphins that could be killed per year to 500" width="634" height="359" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">In 2022, the government limited the number of Atlantic white-sided dolphins that could be killed per year to 500</p>
<p><img loading="lazy" id="i-a3170feae9928884" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72172357-12198581-The_unusually_large_slaughter_of_more_than_1_400_pilot_whales_la-a-107_1686839008095.jpg" alt="The unusually large slaughter of more than 1,400 pilot whales last year sparked an outcry, even among locals" width="634" height="478" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">The unusually large slaughter of more than 1,400 pilot whales last year sparked an outcry, even among locals</p>
<p><img loading="lazy" id="i-eec6ab7067dd2d2a" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72172363-12198581-The_two_grinds_which_involved_a_species_of_dolphin_known_as_pilo-a-108_1686839011423.jpg" alt="The two 'grinds', which involved a species of dolphin known as pilot whales, brings number of 'grinds' to five so far this season" width="634" height="359" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">The two &#8218;grinds&#8216;, which involved a species of dolphin known as pilot whales, brings number of &#8218;grinds&#8216; to five so far this season</p>
<p><img loading="lazy" id="i-fc8233c8a9de3ffd" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/16/72180559-12198581-image-a-142_1686844311042.jpg" alt="Danny Groves, from the Whale and Dolphin Conservation, described the grind as a 'distressing and cruel hunt that can last for hours, and from which very few whales ever escape'" width="634" height="423" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">Danny Groves, from the Whale and Dolphin Conservation, described the grind as a &#8218;distressing and cruel hunt that can last for hours, and from which very few whales ever escape&#8216;</p>
<p class="mol-para-with-font">Environmental NGO Sea Shepherd, which managed to disrupt the 2014 hunt with its boats, criticised the fact that Danish navy vessels are authorised to intervene to block environmentalists from disrupting the hunt.</p>
<p class="mol-para-with-font">But the hunt still enjoys broad support in the Faroes, where supporters point out that the animals have fed the local population for centuries and accuse media and foreign NGOs of disrespecting local culture and traditions.</p>
<p class="mol-para-with-font">They typically kill around 800 pilot whales a year.</p>
<p class="mol-para-with-font">In 2022, the government limited the number of Atlantic white-sided dolphins that could be killed per year to 500, after an unusually large slaughter of more than 1,400 sparked an outcry, even among locals.</p>
<p class="mol-para-with-font">Shocking images have yet again surfaced this year of the sea transformed into deep red waters from the blood of the slaughtered pilot whales.</p>
<p class="mol-para-with-font">Scores of fishermen could be seen taking to the water, while others were seen dragging the lifeless bodies onto land.</p>
<p><img loading="lazy" id="i-5e96552cdabb9ffd" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/16/72180561-12198581-image-a-143_1686844329020.jpg" alt="Scores of fishermen could be seen taking to the water, while others were seen dragging the lifeless bodies onto land" width="634" height="423" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">Scores of fishermen could be seen taking to the water, while others were seen dragging the lifeless bodies onto land</p>
<p><img loading="lazy" id="i-271b9ac140a40c8e" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72172365-12198581-_Yesterday_there_were_two_grinds_one_with_266_catches_and_the_ot-a-109_1686839013988.jpg" alt="'Yesterday there were two grinds, one with 266 catches and the other one with 180, according to the first reports,' a Faroese government spokesman said." width="634" height="359" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">&#8218;Yesterday there were two grinds, one with 266 catches and the other one with 180, according to the first reports,&#8216; a Faroese government spokesman said.</p>
<blockquote>
<p class="imageCaption">Scores of fishermen gather to take part in the 1,000-year long tradition in Denmark&#8217;s autonomous territory</p>
</blockquote>
<p><img loading="lazy" id="i-d10b8332ed28f218" class="blkBorder img-share b-loaded" src="https://i.dailymail.co.uk/1s/2023/06/15/15/72172351-12198581-Environmental_NGO_Sea_Shepherd_which_managed_to_disrupt_the_2014-a-110_1686839018247.jpg" alt="Environmental NGO Sea Shepherd, which managed to disrupt the 2014 hunt with its boats, condemned the latest killings" width="634" height="646" data-gallery-handler-attached="true" /></p>
<p class="imageCaption">Environmental NGO Sea Shepherd, which managed to disrupt the 2014 hunt with its boats, condemned the latest killings</p>
<p class="mol-para-with-font">Dozens of dead pilot whales were seen hanging from boats and lying on the shores after more grinds continued this year.</p>
<p class="mol-para-with-font">The slaughter is a cultural mainstay of the autonomous Danish territory which is done to supply the archipelago with meat for the coming year.</p>
<p class="mol-para-with-font">Sea Shepherd has condemned the slaughters in a series of tweets, accusing fishermen of killing pregnant pilot whales and calves.</p>
<p class="mol-para-with-font">&#8218;This has to end,&#8216; they added.</p>
<p>Netzfrau Doro Schreier</p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
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<header class="entry-header">
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2019/05/23/china-12/">China fragt nicht, China nimmt einfach und das auch illegal – Argentinien versenkte chinesisches Fischereischiff!</a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2020/10/28/galapagos/">„Sie vergewaltigen die Galapagos“: Chinesische Fischerboote und Covid-19 bedrohen Ecuadors Unesco-Welterbe -‘They are raping the Galapagos’: Chinese fishing boats, Covid-19 threaten Ecuador’s Unesco site</a></p>
</header>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Zerstörung der Regenwälder ist besonders besorgniserregend! Wie viel Regenwald hängt auf Ihrem Kleiderbügel? – The destruction of rainforests is particularly worrying! Fashion is killing the rainforest! Is Your Clothing Destroying The Rainforest?</title>
		<link>https://netzfrauen.org/2023/06/23/fashion-10/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Netzfrauen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 14:58:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Entwirren Sie die Fäden der größten Namen der Modewelt und Sie werden den Faden finden, der mit dem schnell verschwindenden Amazonas-Regenwald verbunden ist. Über 100 Modemarken haben Verbindungen zur Abholzung der Wälder! Nicht nur, dass Nike, H&#38;M und andere Modemarken &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/23/fashion-10/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78553" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fahn-226-1.jpg" alt="" width="601" height="607" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fahn-226-1.jpg 601w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fahn-226-1-376x380.jpg 376w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fahn-226-1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px" /><a href="#englisch" rel="#english"><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-26641 size-full" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/04/english.gif" alt="zur englischen Version" width="32" height="16" /></a> <a id="deutsch"></a>Entwirren Sie die Fäden der größten Namen der Modewelt und Sie werden den Faden finden, der mit dem schnell verschwindenden Amazonas-Regenwald verbunden ist. Über 100 Modemarken haben Verbindungen zur Abholzung der Wälder! Nicht nur, dass Nike, H&amp;M und andere Modemarken laut einer aktuellen Studie, um Lederschuhe, Gürtel, Brieftaschen und Handtaschen herzustellen, zur Abholzung des Amazonas-Regenwaldes beitragen, auch für Viskose, das Palmöl der Fashion-Industrie, werden Regelwälder geplündert. Unser Planet hat auf Grund menschlicher Aktivitäten mit Umweltproblemen zu kämpfen. Der durch Verschmutzung und <a href="https://netzfrauen.org/?s=Entwaldung+&amp;submit=Suche">Entwaldung</a> verursachte <a href="https://netzfrauen.org/?s=Klimawandel&amp;submit=Suche">Klimawandel</a> ist ein Problem, das uns alle betrifft, und vor allem alle Lebewesen auf diesem Planeten. Der einzige, der der Erde helfen kann, von diesem von uns selbst aufgeworfenen Problem zu heilen, sind wir. Jetzt ist es an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, anzufangen, den eigenen Konsum zu hinterfragen. Werden Verbraucher gefragt, antworten viele, dass das Thema Nachhaltigkeit in ihrem Leben wichtig sei, doch<a href="https://netzfrauen.org/2020/08/06/clothes-3/"> allein mit Bekleidung und Textilien</a> werden in Deutschland pro Jahr 66 Mrd. Euro Umsatz getätigt, Tendenz steigend. Etwa <a href="https://netzfrauen.org/2019/09/10/textilbranche/">90 Prozent der in Deutschland verkauften Mode stammen zum größten</a> Teil aus China, Bangladesch, der Türkei oder aus Myanmar. Eigentlich, denn was viele Verbraucher nicht wissen, ist, dass China in anderen Ländern nähen lässt, und zwar von „modernen Sklaven“. <strong>Fairer Lohn? Fehlanzeige, egal, was Ihnen die Textilindustrie vorgaukelt, denn die </strong><strong>Textilindustrie in Kambodscha, <a href="https://netzfrauen.org/2019/09/10/textilbranche/">Myanmar und Vietnam, aber auch Äthiopien profitiert</a> von den niedrigen Löhnen, Ausbeutung incl. Während die Welt eher nach Bangladesch schaut<a href="https://netzfrauen.org/2017/01/31/bangladesch/">, seit bei einem Einsturz der Fabrik Rana Plaza über 1130 Menschen i</a>hr Leben verloren und mehr als 2000 teilweise schwerst verletzt wurden, ist die sogenannte Karawane schon längst weiter gezogen. </strong><strong>Doch nicht nur die Menschen werden ausgebeutet, auch der Planet leidet. </strong><a href="https://netzfrauen.org/2014/11/27/regenwald-kleiderbuegel-wieviel-regenwald-haengt-auf-ihrem-kleiderbuegel/">Wie viel Regenwald hängt auf Ihrem Kleiderbügel?</a>  Sogar der Amazonas wird für die Mode und Bekleidung der nächsten Saison abgeholzt. Oder wo zerstört Ihre Kleidung die Flüsse und den Boden? Die etwa  3.000 verschiedenen Chemikalien, die für die Herstellung von  Kleidung eingesetzt werden, hinterlassen grausame Spuren bei Natur, Mensch und Tier. Nachhaltigkeit boomt, warum nicht auch im Kleiderschrank? Sie schont nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch den Planeten, denn die  Bekleidungsproduktion braucht mehr Energie als die Luft- und Schifffahrtsindustrie zusammen und ist für 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Folgen Sie dem Faden von Kleidern, Anzügen und T-Shirts bis zu ihrer Quelle und erfahren Sie, wie sich Ihre Mode auf die Zukunft der indonesischen Gemeinden, des gefährdeten Sumatra-Tigers, oder sogar Grizzlybären auswirken. Denn nicht nur die Regenwälder werden für die Mode der nächsten Saison abgeholzt, sondern auch die borealen Nadelwälder wie in Nordeuropa, Sibirien, der Mongolei, Kanada oder Alaska.<span id="more-78551"></span></p>
<h3 data-gtm-vis-first-on-screen-9960725_21="253" data-gtm-vis-recent-on-screen-9960725_21="386200" data-gtm-vis-total-visible-time-9960725_21="100" data-gtm-vis-has-fired-9960725_21="1">Mode tötet den Amazonas-Regenwald</h3>
<div id="attachment_73233" style="width: 1290px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-73233" loading="lazy" class="size-full wp-image-73233" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/04/Brasilien-224.jpeg" alt="" width="1280" height="960" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/04/Brasilien-224.jpeg 1280w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/04/Brasilien-224-380x285.jpeg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/04/Brasilien-224-760x570.jpeg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/04/Brasilien-224-768x576.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><p id="caption-attachment-73233" class="wp-caption-text">Brände im Amazonas</p></div>
<header class="article__hero spacing-md3"><strong>Die globale Textil- und Bekleidungsindustrie tötet<a href="https://netzfrauen.org/2022/05/31/fashion-7/"> jedes Jahr Milliarden von Tieren</a> für die Mode.</strong><strong><em>Und nicht nur für Pelz sterben Tiere qualvoll, sondern auch Leder wird unter <b>grausamen Bedingungen produziert. In Brasilien wird immer mehr Regenwald für die Landwirtschaft gerodet, denn während der Bestand an Rindern in Brasilien wächst, nimmt auch die Abholzung des Regenwaldes zu. Während den meisten Menschen klar ist, dass die Produktion von tierischen Produkten und Palmöl ein maßgeblicher Grund für die verheerenden Rodungen ist, bleibt ein ebenso relevanter Akteur oftmals unbeachtet: die Lederindustrie. 80 Prozent des Leders aus dem Amazonas werden exportiert und <a href="https://globalcanopy.org/wp-content/uploads/2020/12/Hidden-deforestation-in-the-Brazil-and-China-beef-and-leather-trade.pdf">China und Italien sind die</a> Hauptzielländer. </b></em></strong></p>
<p class="flex-10 flex-sm-12 article__hero__excerpt"><strong><em><b>Laut einer aktuellen Studie, tragen auch </b></em></strong>Nike, Fendi, UGG, H&amp;M und mindestens 50 Modemarken wahrscheinlich zur Abholzung des Amazonas-Regenwaldes bei.</p>
<blockquote>
<p class="title-sm">Wenn Sie Lederschuhe, einen Ledergürtel oder eine Lederhandtasche tragen, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese aus Rindsleder hergestellt wurde, das zur Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes beigetragen hat. Hier<a href="https://docs.google.com/presentation/d/1bA-FxnXqvhPimKUk_nA00z6fppKA2DdhjKioF5sNf9A/edit#slide=id.p1"> zur Recherche!</a></p>
</blockquote>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78554" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-23-164553.jpg" alt="" width="1033" height="623" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-23-164553.jpg 1033w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-23-164553-380x229.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-23-164553-760x458.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-23-164553-768x463.jpg 768w" sizes="(max-width: 1033px) 100vw, 1033px" /></p>
<p>Wie die neue <a href="https://slowfactory.earth/supplychange" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zeigt, entscheiden sich die meisten dieser Marken wahrscheinlich nicht aktiv für die Verwendung von abgeholztem Leder. Ein Teil des Problems besteht darin, dass die Lieferketten für Rinder im Amazonas sehr chaotisch und schwer nachzuverfolgen sind. Die Rückverfolgbarkeit von Lieferketten mag schwierig sein, aber das entbindet die Marken nicht von der Verantwortung, sie zu bereinigen. Die Lederindustrie wächst in einem inakzeptablen Tempo: Bis 2025 werden voraussichtlich 430 Millionen Kühe pro Jahr geschlachtet werden müssen, um mit der Nachfrage der Modebranche Schritt zu halten. Siehe auch: <a href="https://netzfrauen.org/2022/05/31/fashion-7/">Milliarden Tiere sterben grausam für Fashion-Industrie und werden sogar lebend gehäutet! Animal Cruelty in the Fashion Industry-THE USE OF ANIMALS INSIDE THE FASHION INDUSTRY</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The battle for the Amazon&#039;s future - BBC News" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/ctHJeeGOf7Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Viskose ist das Palmöl der Fashion-Industrie!</h3>
</header>
<p>Von den Laufstegen Mailands bis zur 5th Avenue in New York, von Ihrer Lieblingsboutique bis zum örtlichen Einkaufszentrum hat Mode zunehmend versteckte Kosten, die nicht auf dem Preisschild erscheinen. Modedesigner, Bekleidungsmarken und Bekleidungshersteller wissen wahrscheinlich nicht, dass einige ihrer stilvollen Stoffkreationen aus Bäumen bestehen &#8211; meist sogar aus Bäumen alter und gefährdeter Wälder, so die <a href="https://canopyplanet.org/campaigns/canopystyle/"> Nonprofit-Organisation Canopy</a>,</p>
<ul>
<li>Jedes Jahr werden mehr als 150 Millionen Bäume abgeholzt und in Zellulosestoff umgewandelt. Wenn diese Bäume aneinandergereiht würden, würden sie sieben Mal die Erde umkreisen.</li>
<li>Zwischen 2013 und 2020 soll sich die Anzahl der Bäume, die jedes Jahr abgeholzt und zu Stoffen wie Viskose verarbeitet werden, verdoppelt haben.</li>
<li>Das Auflösen von Zellstoff (das Grundmaterial für Rayon / Viskose) verschwendet ungefähr 70% des Baumes und ist ein chemisch intensiver Herstellungsprozess.</li>
<li>Weniger als 20 Prozent der alten Wälder der Welt befinden sich in intakten Gebieten, die groß genug sind, um die biologische Vielfalt zu erhalten.</li>
<li>Wälder in <a title="Wälder schützen" href="https://canopyplanet.org/campaigns/protecting-forests/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indonesien,  Kanada</a> und dem Amazonas werden für die Mode und Bekleidung der nächsten Saison abgeholzt.</li>
</ul>
<p>Der Schutz alter und gefährdeter Wälder ist ein wichtiger Bestandteil des Schutzes der weltweit begrenzten Waldressourcen und Wildtiere. <strong>Die Regenwälder der Erde binden große Mengen an Kohlenstoff in ihrer Biomasse und sind damit eine entscheidende Kohlenstoffsenke. </strong>Namhafte Modemarken sind an der Zerstörung unberührter Wälder beteiligt &#8211; sie erobern indigenes Land, treiben den Artenverlust voran und bedrohen das Klima -, um ein Produkt herzustellen, das seinen Weg in die Kleidung findet, die wir jeden Tag tragen, Viskose.</p>
<blockquote><p>&#8222;Die kohlenstoffreichen Wälder werden zerstört und der Klimawandel verschärft sich. Außerdem geht wichtiger Lebensraum für gefährdete Arten verloren. Viskose ist das Palmöl der Fashion-Industrie&#8220;, so die <a href="https://canopyplanet.org/campaigns/canopystyle/"> Nonprofit-Organisation Canopy</a>,</p>
<p>Eine Zellstofffabrik nimmt einen Baum, fügt Chemikalien hinzu und produziert damit eine Lösung aus Zellstoff. Dieser Stoff kommt zum Viskosehersteller, der daraus eine stabile Faser macht und diese einfärbt. Daraus wird eine Textilie, die an Textilfabriken verkauft wird und als Bekleidung bei einer Modekette und zuletzt in Ihrem Kleiderschrank.</p>
<p>Siehe auch: <a title="Permalink zu Vorsicht bei neuer Kleidung! – New clothes are dirtier than they look – The true cost of fast fashion!" href="https://netzfrauen.org/2020/08/06/clothes-3/" rel="bookmark">Vorsicht bei neuer Kleidung! – New clothes are dirtier than they look – The true cost of fast fashion!</a></p></blockquote>
<p>Erst kürzlich berichteten wir Netzfrauen, <a href="https://netzfrauen.org/2020/11/05/indonesien-3/">dass der Regenwald in Indonesien nicht nur für Palmöl</a> zerstört wird, sondern auch für Papier und nicht nur in Indonesien, sondern auch andere Wälder sterben zum Beispiel für Klopapier. Die Basis für Klopapier ist Holz. Holz besteht knapp zur Hälfte aus Zellulosefasern, dem wichtigsten <a href="https://netzfrauen.org/2020/03/30/coronavirus-5/">Primärrohstoff für die Papierherstellung. Faser-Importe kommen aus Ländern, wo illegale Abholzungen</a> normal sind. Mittlerweile sollte der Zusammenhang zwischen Wäldern und Papier bekannt sein, aber es gibt auch einen Zusammenhang zwischen dem Ökosystem der Wälder und der Kleidung, die sie in ihrem Kleiderschrank haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Fast Fashion Environmental Impact | How Fast Fashion is Destroying The World | The Planet Voice" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/6AEr0tpTAMs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Keiner kann wirklich wissen, was in importierten Textilien wirklich enthalten ist und wo die Chemikalien die Umwelt zerstören</h3>
<blockquote><p>Die EU erzeugt eine <a href="https://netzfrauen.org/2019/08/15/phosphorus-2/">riesengroße Verschmutzung</a> in anderen Ländern durch den Konsum importierter Güter, ohne sich mit deren Folgen auseinanderzusetzen.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-70659" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/08/Jeans-2.jpg" alt="" width="595" height="837" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/08/Jeans-2.jpg 595w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/08/Jeans-2-270x380.jpg 270w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/08/Jeans-2-540x760.jpg 540w" sizes="(max-width: 595px) 100vw, 595px" /></p>
<p>Beispiel Jeans: Als die Preise für Jeans zurückgingen und die Verbraucher mehr davon kauften, waren es die Wasserstraßen, die den Preis bezahlten. Heute kauft der durchschnittliche Europäer 1,5 Jeans pro Jahr. Jetzt werden in der chinesischen Provinz Xintang 300 Millionen Jeans pro Jahr hergestellt. Bedenken Sie, dass für die Herstellung einer<a href="https://netzfrauen.org/2019/09/10/textilbranche/"> Jeans 8000 Liter <strong>Wasser</strong> </a>benötigt werden.</p>
<p>Die  Industrie pumpt ihr Abwasser, samt Chemikalien, in den Fluss, der durch benachbarte Städte fließt. Der örtliche Fluss ist tief blau, der Staub in der Stadt ist blau, und wenn es regnet, sind die Pfützen blau. Das ist der wahre Preis für die billige Jeans. Siehe <a href="https://netzfrauen.org/2020/08/06/clothes-3/">Vorsicht bei neuer Kleidung! – New clothes are dirtier than they look – The true cost of fast fashion!</a></p>
<blockquote><p>Der beste Rat, den wir geben können, ist, in Zukunft die Etiketten Ihrer Kleidungsstücke etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ihre Gesundheit könnte davon abhängen.</p></blockquote>
<h1 class="entry-title">Statt Tierleid zu fördern! Kreative Männer aus Mexiko erfanden veganes Leder aus Kaktus</h1>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-68463" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Leder-Kaktus-1.jpg" alt="" width="1621" height="813" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Leder-Kaktus-1.jpg 1621w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Leder-Kaktus-1-380x191.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Leder-Kaktus-1-760x381.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Leder-Kaktus-1-768x385.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Leder-Kaktus-1-1536x770.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1621px) 100vw, 1621px" /></p>
<p>Leder ist das am häufigsten bei Kleidung und Accessoires verwendete Tierprodukt. Millionen »heilige« Kühe werden jährlich für die Lederindustrie illegal aus Indien nach Bangladesch geschmuggelt. Tiere sterben grausam für Leder und werden sogar lebend gehäutet!  China und Indien sind die weltweit größten Hersteller von Lederbekleidung und Schuhen. Da Leder billig sein soll, werden in China die Häute von westlichen<a href="https://netzfrauen.org/?s=China+Leder&amp;submit=Suche"> Rassen wie Deutsche Dogge, Bernhardiner und Rottweiler verwendet, </a>Diese Rassen gelten als die wirtschaftlich effizientesten für den Hundefleischhandel und ihre Haut sind ein Nebenprodukt, aus den Taschen oder Schuhe angefertigt werden. Viele Menschen wollen diese Gräueltaten nicht mehr unterstützen und suchen nach Alternativen. Junge Erfinder aus Mexiko ist es gelungen, veganes Leder aus Kaktus herzustellen. Zwei Jahre lang haben sie an der Entwicklung der Lederalternative gearbeitet, von der sie behaupten, dass sie nicht nur umweltverträglich und vollständig pflanzlich ist, sondern auch atmungsaktiv und mindestens ein Jahrzehnt hält.<a href="https://netzfrauen.org/2020/02/20/mexico-5/"> Siehe hier unser Beitrag </a></p>
<h3>BAMBUS eine andere Alternative</h3>
<div id="attachment_71738" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-71738" loading="lazy" class="size-full wp-image-71738" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/12/Bambus-4.jpeg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/12/Bambus-4.jpeg 500w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/12/Bambus-4-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /><p id="caption-attachment-71738" class="wp-caption-text">topbambooproducts.com/</p></div>
<p>Bambuskleidung ist nicht nur für die Benutzer von großem Nutzen, sondern auch in vielerlei Hinsicht für die Umwelt, stimmt das? <strong><a href="https://netzfrauen.org/2020/03/30/coronavirus-5/">Bambus</a> ist die am schnellsten wachsende Pflanze unserer Erde und reichlich vorhanden. Wir haben dazu einen Beitrag von<a href="https://www.euronews.com/living/2020/11/30/bamboo-eco-friendly-fabric-or-environmental-disaster?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=en&amp;utm_content=bamboo-eco-friendly-fabric-or-environmental-disaster&amp;_ope=eyJndWlkIjoiZWY5MTVhZjNjODE5OTZjMGZkNDZmOTgzNGVlMmJhZjkifQ%3D%3D"> Euronews</a> für Sie übersetzt. </strong></p>
<blockquote><p>Es ist kein Geheimnis, dass mit der Art und Weise, wie wir Kleidung produzieren und konsumieren, etwas Drastisches getan werden muss. Nach Angaben der UNO verbraucht die Bekleidungsproduktion mehr Energie als die Luft- und Schifffahrtsindustrie zusammen und sie ist für 10 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Pflanzenfasern sind eine Möglichkeit, wie wir das Problem angehen können. Von Kaktusleder über Zuckerrohr bis hin zu Bambus &#8211; die Modewelt fängt gerade erst an, mit alternativen Materialien zu experimentieren.</p></blockquote>
<p>Bambus wird als einer der nachhaltigsten Stoffe gepriesen, für den wir uns entscheiden können, aber ist er so umweltfreundlich, wie man uns glauben machen will? Zwischen dem Ernten und dem Tragen ist das Endprodukt nicht immer so natürlich.</p>
<p>Wir haben mit den Experten gesprochen, die hinter einer Kampagne zur Ökologisierung des Herstellungsprozesses stehen. Das Team untersucht einige der weltgrößten Hersteller von Viskose &#8211; einem synthetischen Material, das aus Bambus hergestellt werden kann &#8211; und sagt, dass es möglich ist, es auf eine sauberere Art und Weise herzustellen.</p>
<h3>WARUM IST BAMBUS EIN NACHHALTIGES MATERIAL?</h3>
<p>Bambus ist eine unglaublich erneuerbare und vielseitige Kulturpflanze. Obwohl er zäh wie Holz ist, handelt es sich eigentlich um eine Grasart, und einige Arten können über einen Meter pro Tag wachsen.</p>
<p>Die Pflanze benötigt sehr wenig Wasser und muss nicht mit Pestiziden oder Düngemitteln besprüht werden, um zu wachsen. Zudem gibt Bambus im Vergleich zu Bäumen gleicher Größe 35 Prozent mehr Sauerstoff in die Luft ab.</p>
<p>Als Rohstoff scheint Bambus eine endlose Liste von Möglichkeiten zu bieten: vom Hausbau damit bis zum Tragen von Kleidung. Bislang wird er von der Modeindustrie weithin als eine sauberere, grünere Alternative zu Baumwolle und Holzfasern angenommen.</p>
<p>Auf der Ebene des Anbaus scheint Bambus im Vergleich zu Baumwolle ein Gewinn für die Umwelt zu sein. Baumwolle benötigt 2.700 Liter Wasser für die Herstellung eines T-Shirts, die Herstellung erfordert mehr Arbeit und benötigt Pestizide, so die ethischen Modegurus von Good On You.</p>
<blockquote><p>Es gibt jedoch eine gewisse Skepsis darüber, wie Bambus angebaut wird. In einigen Fällen werden riesige Waldgebiete, die zum Teil uralt oder gefährdet sind, gerodet, um Platz für Bambusplantagen zu schaffen.</p></blockquote>
<p>Dies zerstört sowohl Lebensräume als auch die Artenvielfalt und ist der Grund dafür, dass die meisten den Bambus nicht ausdrücklich als eine völlig saubere Kulturpflanze bezeichnen. Die kanadische NGO Canopy erklärt: &#8222;Es ist wichtig, zwischen Bambus zu unterscheiden, der auf eine Art und Weise angebaut und geerntet wird, die den heutigen Umwelterwartungen entspricht, und Bambus, der die Probleme verschlimmert&#8220;.</p>
<p>Die NGO hat strenge Richtlinien für den verantwortungsvollen Anbau von Bambus aufgestellt. Ein Vorschlag lautet, dass die Entscheidung, ihn auf degradiertem Land anzubauen, anstatt Wälder abzuholzen, einen positiven Einfluss haben kann.</p>
<h3>EIN CHEMISCHER COCKTAIL</h3>
<p>Selbst wenn der Bambus in Ihren Kleidern verantwortungsbewusst angebaut und geerntet wurde, gibt es beim Herstellungsprozess mehr Stolpersteine auf dem Weg.</p>
<p>Um aus Bambus Gewebe herzustellen, wird die Pflanze zu Zellstoff verarbeitet, der dann zu Fasern verarbeitet wird. Dies geschieht auf  zwei Arten:</p>
<ol>
<li>Mechanisch &#8211; Bambus wird zerkleinert, und die natürlichen Enzyme der Pflanze zerlegen ihn in Fasern. Die Fasern werden dann ausgewaschen und zu Garn gesponnen. Diese Methode ist aufwendiger und arbeitsintensiver, d. h. sie kann nur in kleinem Maßstab durchgeführt werden.</li>
<li>Chemisch &#8211; der größte Teil der Bambuskleidung, die wir tragen, wird chemisch verarbeitet, was für Mensch und Umwelt schädlich ist. Auf diese Weise verarbeiteter Bambus ist günstiger, weil er ein schönes, weiches Material ergibt. Er ist dann aber auch ein halb natürliches und halb synthetisches Textil und wird oft als Viskose oder Rayon bezeichnet.</li>
</ol>
<p>Vielleicht fällt Ihnen auf, dass viele Ihrer Kleidungsstücke aus Viskose oder Rayon hergestellt werden. Einige dieser Textilien werden aus Bambusfasern hergestellt, und in einigen Fällen muss der Stoff nur zu 10 Prozent aus organischem Bambus bestehen, damit er als &#8222;aus organischen Materialien hergestellt&#8220; bezeichnet werden kann.</p>
<blockquote><p>Tatsächlich bescheinigt der Global Organic Textile Standard (GOTS), der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von Textilien, den chemisch verarbeiteten Bambus (Viskose/Rayon) nicht mit dem Hinweis</p></blockquote>
<p>&#8222;Für fast alle Bambusfasern, die in der industriellen Textilproduktion verwendet werden, wird nicht der natürliche Bambus verwendet, sondern er wird in einem Viskose-/Rayon-Prozess geschmolzen und regeneriert und kann daher nicht als natürliche oder gar organische Faser betrachtet werden, selbst wenn die Bambuspflanze auf dem Feld als organisch zertifiziert wurde.</p>
<h3>SCHÄDLICHE PRODUKTIONSPROZESSE</h3>
<p>Viskose und Zellwolle sind zwei gängige synthetische Materialien, die zur Herstellung von Kleidung hergestellt werden. Und wie wir heute wissen, werden sie aus dem Zellstoff von Bäumen und Pflanzen, darunter auch Bambus, hergestellt.</p>
<p>Obwohl Bambus als nachhaltigere und erneuerbare Kulturpflanze als Bäume gilt, wird der Zellstoff immer noch einer strengen chemischen Verarbeitung unterzogen, die die Umwelt und die Gemeinden in der Nähe der Produktionsstätten schädigt.</p>
<p>Wir sprachen mit Urska Trunk von der europäischen Kampagne Dirty Fashion (Schmutzige Mode), die gegen einige der größten Viskosehersteller in Indien, Indonesien und China ermittelt hat.</p>
<p>Es hat sich herausgestellt, dass die gefährlichen Chemikalien im Herstellungsprozess von Viskose nicht immer richtig gehandhabt werden, was zu Gesundheits- und Umweltproblemen führt.</p>
<p>&#8222;Wir sehen Viskose nicht als eine von Natur aus nachhaltige Faser&#8220;, sagt Trunk. &#8222;Die Industrie verwendet viele giftige Chemikalien, und einige von ihnen sind wirklich berüchtigt: Schwefelkohlenstoff, Natriumhydroxid, Ätznatron und so weiter&#8220;.</p>
<p>&#8222;Wir stellten fest, dass die meisten Fabriken ungeklärte Abwässer in ihre örtlichen Wasserwege, in Seen und Flüsse einleiten, was nicht nur das Ökosystem verschmutzt, sondern auch wirklich große Auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensgrundlagen der Anwohner hat. Wir stellten fest, dass Krankheiten wie Krebs in den Dörfern rund um die Produktionsstätten immer häufiger auftreten&#8220;.</p>
<p>Aber das muss nicht so sein. Laut Trunk gibt es bereits eine Lösung, aber sie muss noch weiter verbreitet werden.</p>
<p>Chemisch verarbeiteter Bambus ist ein halb naturbelassenes und halb synthetisches Textil, das oft als Viskose oder Rayon bezeichnet wird.</p>
<p>Im Jahr 2017 legte die Dirty Fashion-Kampagne einen Fahrplan für die Umstellung der Viskosehersteller auf ein &#8222;Kreislaufsystem&#8220; fest. &#8222;Das bedeutet, dass Chemikalien, anstatt in die Umwelt freigesetzt zu werden, wieder in den Prozess zurückgeführt und wiederverwendet werden&#8220;, erklärt Trunk.</p>
<p>Dies kommt zu einer Reihe von Zielen hinzu, um Abwasser sicher zu behandeln und Gasemissionen aus Fabriken zu verhindern. Dafür brauchen die Hersteller jedoch die Unterstützung ihrer Marken.</p>
<h3>HIN ZU EINEM GESCHLOSSENEN KREISLAUFSYSTEM</h3>
<p>Der Fahrplan basiert auf den strengsten Best Practices, die derzeit im Rahmen der EU Best Available Techniques (EUBAT) existieren.</p>
<p>&#8222;Es ist eine Kombination aus kleinen Akteuren und erfordert Investitionen, um die Technologie auf den neuesten Stand zu bringen&#8220;, sagt Trunk. &#8222;Die Fabriken, die über eine wirklich alte Technologie verfügen, brauchen also die Unterstützung ihrer Kunden, ihrer Investoren und so weiter, um voranzukommen.</p>
<p>Marken und Lieferanten, die sich zu diesem Versprechen verpflichten, haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2023/25 ein geschlossenes Kreislaufsystem zu erreichen.</p>
<p>Seit 2017 haben sich im Rahmen der Kampagne vierzehn High-Street-Marken, darunter H&amp;M, die Inditex-Gruppe und M&amp;S, öffentlich dazu verpflichtet. Und zwei der weltweit führenden Viskosehersteller &#8211; Lenzing und Aditya Birla Group &#8211; haben spezifische Mittel von jeweils mehr als 100 Mio. € zur Verfügung gestellt, um in den nächsten vier Jahren eine Produktion im geschlossenen Kreislauf zu erreichen.</p>
<p>Aber letzten Endes sagt Trunk, dass der Verbraucher die Kaufkraft besitzt, und er kann dies nutzen, um Druck auf Marken auszuüben, die nicht verantwortungsbewusst produzieren.</p>
<p>Sie empfiehlt, die Position einer Marke zur Viskoseproduktion anhand dieser Tabelle (<strong><a href="https://changingmarkets.org/wp-content/uploads/2019/12/CM_BRAND_TABLE_WEB_DIRTY_FASHION_DISRUPTED_LEADERS_AND_LAGGARDS_REVEALED_FINAL_DEC_2019.pdf">using this table</a>) </strong> auf der Website von Dirty Fashion zu überprüfen. &#8222;Verzichten Sie darauf, von Unternehmen zu kaufen, die keine Richtlinien haben, die nicht transparent über ihre Praktiken und ihre Lieferkette sind&#8220;, schließt sie.</p>
<blockquote>
<h5>Und vor allem: &#8222;Das nachhaltigste Outfit ist das, was Sie bereits im Schrank haben&#8220;.</h5>
</blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="H&amp;M and Zara: Can fast fashion be eco-friendly?" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/00NIQgQE_d4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 class="heading-3 spacing-xs2" data-gtm-vis-recent-on-screen-9960725_21="1134695" data-gtm-vis-first-on-screen-9960725_21="1134695" data-gtm-vis-total-visible-time-9960725_21="100" data-gtm-vis-has-fired-9960725_21="1">Fashion Is Killing the Amazon Rainforest</h3>
<p>Nike, Fendi, UGG, H&amp;M and at least 50 fashion brands are likely contributors in the deforestation of the Amazon rainforest. &#8211; BY<a href="https://www.livekindly.co/fashion-killing-amazon-rainforest/"> CHARLOTTE POINTING</a></p>
<div id="attachment_75976" style="width: 677px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-75976" loading="lazy" class="size-full wp-image-75976" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/06/Regenwald-2268.jpg" alt="" width="667" height="401" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/06/Regenwald-2268.jpg 667w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2022/06/Regenwald-2268-380x228.jpg 380w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /><p id="caption-attachment-75976" class="wp-caption-text">Companies sourcing beef, leather from China exposed to Brazil deforestation risk &#8211; Mongabay</p></div>
<p>There was a time when the Amazon Rainforest, rich in biodiversity, rare plants, and wildlife, was considered one of the world’s largest carbon sinks. But now, it emits a billion tonnes of carbon dioxide a year; more than its forest can absorb. Many of these emissions come from deforestation (chopping down trees to create space for farmland) which is caused largely by the meat industry. But new research shows that what’s hanging in our closets is also contributing to the crisis in the Amazon. To create leather shoes, belts, wallets, and handbags, major fashion brands are working with manufacturers and tanneries that have links to deforested land.</p>
<p>The new study—conducted by supply chain research firm Stand.earth and environmental non-profit Slow Factory—looked at 500,000 rows of data from companies like Nike, Fendi, UGG, Zara, H&amp;M, Louis Vuitton, and Prada, and found that more than 50 clothing and apparel brands are likely to have links to deforestation. (The report did not prove a direct link, rather a high probability.)</p>
<p>This is in spite of the fact that many fashion brands have tried to distance themselves from the practice. For example, Louis Vuitton revealed a new “biodiversity strategy” earlier this year, at UNESCO’s “Our Planet, Our Future” forum. The strategy includes a commitment to not use “raw materials from zones with a high risk of deforestation.” And after the 2019 Amazon wildfires—which saw 50,000 wildfires blaze across the rainforest, many of them originally started by ranchers to clear land—H&amp;M said it would no longer purchase leather from Brazil because of the deforestation risk.</p>
<p>This report tells a very different story. Many of these major fashion brands have links to JBS, the biggest leather exporter in Brazil and the world’s biggest meat company, which has known ties to deforestation in the Amazon.</p>
<p>But it’s complicated. As the new <a href="https://slowfactory.earth/supplychange" target="_blank" rel="noopener noreferrer">research</a> points out, most of these brands are probably not actively choosing to use deforested leather. Part of the problem is that Amazonian cattle supply chains are very messy and difficult to trace.  <a href="https://www.livekindly.co/fashion-killing-amazon-rainforest/">Read more</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Environmental Disaster that is Fuelled by Used Clothes and Fast Fashion | Foreign Correspondent" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/bB3kuuBPVys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 class="title">BAMBOO: ECO-FRIENDLY FABRIC OR ENVIRONMENTAL DISASTER?</h3>
<p>It’s no secret that something drastic needs to be done with the way we produce and consume clothes.</p>
<blockquote><p>According to the UN, <a href="https://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2019/08/actnow-for-zero-waste-fashion/"><strong>garment production uses more energy than the aviation</strong></a> and shipping industries combined, and accounts for 10 per cent of the world’s greenhouse gas emissions.</p></blockquote>
<p>Plant-based fibres are one way we can address the problem. From <a href="https://www.euronews.com/living/2020/01/29/sweat-crystals-cactus-leather-and-sugar-cane-will-be-the-future-fabrics-in-2020"><strong>cactus leather to sugar cane</strong></a> to bamboo, the fashion world is just starting to experiment with alternative materials.</p>
<p>Bamboo is being hailed as one of the most sustainable fabrics we can opt for, but is it as eco-friendly as we’re led to believe? Between harvesting and wearing it, the end product isn’t always that natural.</p>
<p>We’ve been speaking to the experts behind a campaign to make the manufacturing process greener. The team are investigating some of the world’s largest producers of viscose &#8211; a synthetic material which can be made with bamboo &#8211; and say it is possible to manufacture it in a cleaner way.</p>
<h2>WHY IS BAMBOO A SUSTAINABLE MATERIAL?</h2>
<p>Bamboo is an incredibly renewable and versatile crop. Although it’s tough like wood, it’s actually a type of grass and some species can grow by over a metre a day.</p>
<p>The crop requires very little water and doesn’t need to be sprayed with pesticides or fertilisers to grow. Plus, <a href="https://www.fibre2fashion.com/industry-article/7347/is-bamboo-fabric-as-eco-friendly-as-bamboo"><strong>bamboo releases 35 per cent more oxygen</strong></a> into the air compared to trees of the same size.</p>
<p>As a raw material, bamboo appears to have an endless list of possibilities: from building houses with it to wearing it. So far, it’s been widely adopted by the fashion industry as a cleaner, greener alternative to cotton and wood fibres.</p>
<p>At cultivation level, bamboo appears to be an environmental win compared to cotton. <a href="https://goodonyou.eco/how-ethical-is-cotton/"><strong>Cotton requires 2,700 litres of water</strong></a> to produce one t-shirt, takes more labour to produce, and needs pesticides, according ethical fashion gurus at Good On You.</p>
<p>However, there is some skepticism surrounding how bamboo is grown. In some cases, huge patches of forests, some of which are ancient or endangered, are being cleared to make way for bamboo plantations.</p>
<p>This is both destroying habitats and reducing biodiversity, and is the reason most don’t explicitly hail bamboo as a completely clean crop. <a href="https://canopyplanet.org/solutions/next-generation-solutions/canopys-bamboo-position/"><strong>Canadian NGO Canopy</strong></a> states, “it is important to distinguish between bamboo grown and harvested in a manner that meets today’s environmental expectations and bamboo that exacerbates the problems.”</p>
<p>The NGO has set out <a href="https://canopyplanet.org/solutions/next-generation-solutions/canopys-bamboo-position/"><strong>strict guidance for growing bamboo responsibly</strong></a>. One suggestion is that choosing to grow it on degraded lands rather than clearing forests can have a positive impact.</p>
<h2>A CHEMICAL COCKTAIL</h2>
<p>Even if the bamboo in your clothes was responsibly grown and harvested, there are more bumps along the road when it comes to the manufacturing process.</p>
<p>In order to make fabric out of bamboo, the plant is turned into pulp which is then made into fibres. This is done in one of two ways:</p>
<p><strong>1. Mechanical</strong> &#8211; bamboo is crushed and the plant’s natural enzymes break it down into fibres. The fibres are then scoured out and spun into yarn. This method is costlier and more labour intensive, meaning it can only really be done on a small scale.</p>
<p><strong>2. Chemical</strong> &#8211; most of the bamboo clothing we wear is processed chemically, which is harmful to people and the environment. Bamboo processed in this way is more favourable because it produces nice, soft material. But, it’s also then a half-natural and half-synthetic textile and is often labelled as viscose or rayon.</p>
<p>You may notice that lots of your clothes are made from viscose or rayon. Some of these textiles are produced using bamboo fibres, and in some instances, the fabric only needs to be 10 per cent organic bamboo in order for it to be <a href="https://global-standard.org/"><strong>labelled as ‘made with organic materials’</strong></a>.</p>
<p>In fact, the <a href="https://www.global-standard.org/information-centre/faqs.html#is-it-possible-to-use-bamboo-in-gots-certified-textiles"><strong>Global Organic Textile Standard</strong></a> (GOTS), which is the world’s leading standard for processing textiles, won’t certify the chemically processed bamboo (viscose/rayon), stating:</p>
<p>“For almost all bamboo fibre used in industrial textile production, not the natural bamboo is used but it is melted and regenerated in a viscose / rayon process and can therefore not be considered as natural or even organic fibre, even if the bamboo plant was certified organic on the field.”</p>
<h2>HARMFUL PRODUCTION PROCESSES</h2>
<p>Viscose and rayon are two common synthetic materials produced to make clothes. And as we now know, they’re made using the pulp from trees and plants, including bamboo.</p>
<p>Whilst bamboo is seen as a more sustainable and renewable crop than trees, the pulp is still subject to harsh chemical processing which is harming the environment and the communities near production sites.</p>
<p>We spoke to Urska Trunk from European campaign, <a href="https://changingmarkets.org/portfolio/dirty-fashion/"><strong>Dirty Fashion</strong></a>, who has been investigating some of the biggest viscose producers in India, Indonesia and China.</p>
<p>It’s been discovered that the dangerous chemicals involved in the manufacturing process of viscose aren’t always being properly managed, which is leading to health and environmental issues.</p>
<p>“We don&#8217;t see viscose as an inherently unsustainable fibre,” says Trunk. “The industry uses a lot of toxic chemicals and some of them are really notorious: carbon disulphide, sodium hydroxide, caustic soda and so on.” Read more on <strong><a href="https://www.euronews.com/living/2020/11/30/bamboo-eco-friendly-fabric-or-environmental-disaster?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=en&amp;utm_content=bamboo-eco-friendly-fabric-or-environmental-disaster&amp;_ope=eyJndWlkIjoiZWY5MTVhZjNjODE5OTZjMGZkNDZmOTgzNGVlMmJhZjkifQ%3D%3D">Euronews</a></strong></p>
<p>Netzfrauen Lisa Natterer und Doro Schreier<br />
<a title="zur deutschen Version" href="#deutsch"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-26642" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/04/deutsch.gif" alt="deutsche Flagge" width="32" height="19" /></a></p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
<header class="entry-header">
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2022/05/31/fashion-7/">Milliarden Tiere sterben grausam für Fashion-Industrie und werden sogar lebend gehäutet! Animal Cruelty in the Fashion Industry-THE USE OF ANIMALS INSIDE THE FASHION INDUSTRY</a></p>
</header>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Greenwashing der Textilmafia! Sind es „moderne Sklaven“, die das Label „Grüner Knopf“ in ein Kleidungsstück nähen? " href="https://netzfrauen.org/2019/09/10/textilbranche/" rel="bookmark">Greenwashing der Textilmafia! Sind es „moderne Sklaven“, die das Label „Grüner Knopf“ in ein Kleidungsstück nähen? </a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2020/01/24/ethiopia/">Wird Äthiopien das „neue Myanmar“ der Bekleidungsindustrie?- Is Ethiopia becoming the “new Myanmar” of the garment industry?</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2018/07/03/hundm/">H&amp;M schon wieder unter Beschuss wegen Arbeitsbedingungen für Frauen in Asien – H&amp;M under fire for female labor conditions in Asia</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2019/09/10/textilbranche/">Greenwashing der Textilmafia! Sind es „moderne Sklaven“, die das Label „Grüner Knopf“ in ein Kleidungsstück nähen? </a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Weil billiger – Schuhe werden von chinesischen Firmen für Europa durch moderne Sklaven in Äthiopien(!) hergestellt!" href="https://netzfrauen.org/2019/06/12/schuhe-2-2/" rel="bookmark">Weil billiger – Schuhe werden von chinesischen Firmen für Europa durch moderne Sklaven in Äthiopien(!) hergestellt!</a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2018/02/26/hazaribagh/">Weil billig! In Hazaribagh, dem Zentrum der Lederindustrie in Bangladesch mit schlimmen Folgen! – Hazaribagh: Toxic Leather!</a></p>
<p><a title="Permalink zu Vorbeugen statt erkranken – Die Milliardenumsätze mit dem Brustkrebs! Breast Cancer: Prevention is Better Than Cure- How to reduce your risk" href="https://netzfrauen.org/2016/10/13/vorbeugen-statt-erkranken-die-milliardenumsaetze-mit-dem-brustkrebs/" rel="bookmark">Vorbeugen statt erkranken – Die Milliardenumsätze mit dem Brustkrebs! Breast Cancer: Prevention is Better Than Cure- How to reduce your risk</a></p>
<p><a title="Permalink zu BBC deckt auf: Zara und Mango beschäftigen syrische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen – Unacceptable refugees in Turkey making clothes for Zara, Mango &amp; Co." href="https://netzfrauen.org/2016/10/25/bbc-deckt-auf-zara-und-mango-beschaeftigen-syrische-fluechtlinge-unter-unmenschlichen-bedingungen/" rel="bookmark">BBC deckt auf: Zara und Mango beschäftigen syrische Flüchtlinge unter unmenschlichen Bedingungen – Unacceptable refugees in Turkey making clothes for Zara, Mango &amp; Co.</a></p>
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					<wfw:commentRss>https://netzfrauen.org/2023/06/23/fashion-10/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Globales Netzwerk für sadistische Affenfolter enthüllt! Affen werden zu Tode geschlagen und gefoltert, da Kunden dafür bezahlen!-This world gets more cruel every day! Global network of sadistic monkey torture exposed by BBC-  baby monkeys tortured, exploited and killed!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Netzfrauen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 14:22:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Das nur wenige Tage alte Affenbaby Mini wurde seiner Mutter im Wald weggenommen und an einen YouTuber verkauft. Die Leute, die dafür bezahlten, dass sie misshandelt wurde, befanden sich auf der anderen Seite in den USA und Europa. Eine BBC-Recherche &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/22/monkeys-4/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78548" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Affen-22578.jpg" alt="" width="700" height="371" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Affen-22578.jpg 700w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Affen-22578-380x201.jpg 380w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" />Das nur wenige Tage alte Affenbaby Mini wurde seiner Mutter im Wald weggenommen und an einen YouTuber verkauft. Die Leute, die dafür bezahlten, dass sie misshandelt wurde, befanden sich auf der anderen Seite in den USA und Europa. Eine BBC-Recherche hat einen weltweite<a href="https://netzfrauen.org/2023/05/19/monkeys-3/">n Affenfolterring</a> aufgedeckt.Es sind Bilder, die tief ins Mark gehen und jegliche Vorstellung von Perversion überschreiten. Menschen zahlen dafür, dass kleine Affenbabys vor der Kamera gefoltert und getötet werden.In der einjährigen BBC-Recherche fanden sie  Hunderte von Kunden in den USA, im Vereinigten Königreich und anderswo, die Indonesier dafür bezahlten, dass sie Baby-Langschwanzmakaken vor laufender Kamera folterten und töteten. Der Folterring <a href="https://netzfrauen.org/2023/05/19/monkeys-3/">begann auf YouTube</a> und wechselten in privaten Gruppen auf der verschlüsselten Messaging-App Telegram. Das Ziel der Sadisten war es, maßgeschneiderte Filme zu erstellen, in denen Baby-Langschwanzmakaken misshandelt, gefoltert und manchmal auch vor laufender Kamera getötet wurden. <i class="ssrcss-xbdn93-ItalicText e5tfeyi2"><b class="ssrcss-hmf8ql-BoldText e5tfeyi3">Warnung: Dieser Artikel enthält beunruhigende Inhalte.</b></i><span id="more-78544"></span></p>
<h3>BBC enthüllt globales Netzwerk für sadistische Affenfolter</h3>
<p>Wir hatten bereits in unserem Beitrag <a href="https://netzfrauen.org/2023/05/19/monkeys-3/">&#8222;Grausam! Menschen haben den Planeten für Tiere zur Hölle gemacht!Für Klicks in den Sozialen Medien werden Affenbabys missbraucht, zu Tode geschlagen und gefoltert&#8220;ü</a>ber eine Recherche berichtet, wo Tierschutzorganisationen <strong><em>sadistische Videos von Tierverstümmlung, Verbrennungen und andere Grausamkeiten fanden. Oder nur weil Kunden dafür zahlen, werden Affen angezündet. In der Recherche heißt es, dass der Trend zur Tierquälerei aus Asien zu kommen scheint und in Kambodscha besonders beliebt ist. </em></strong><strong><em>Die Videos zeigten, wie die Affen in Kleidung und Windeln gekleidet wurden, bevor sie gequält und gefoltert wurden. Die Menschen, die die Folter und Misshandlungen durchführen und filmen, werden dafür bezahlt. Jetzt hat auch BBC eine Recherche über die Misshandlung von Affen, die gefoltert werden, veröffentlicht. </em></strong></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="en">Global network of sadistic monkey torture exposed by BBC <a href="https://t.co/l6uGfvTchd">https://t.co/l6uGfvTchd</a></p>
<p>— BBC News (World) (@BBCWorld) <a href="https://twitter.com/BBCWorld/status/1670979294300962818?ref_src=twsrc%5Etfw">June 20, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>BBC-Journalisten gingen einer der wichtigsten Telegram-Foltergruppen auf den Grund, in der Hunderte von Menschen zusammenkamen, um extreme Folterideen zu entwickeln und Menschen in Indonesien und anderen asiatischen Ländern mit deren Ausführung zu beauftragen.</p>
<p>Das Ziel der Sadisten war es, maßgeschneiderte Filme zu erstellen, in denen Baby-Langschwanzmakaken misshandelt, gefoltert und manchmal auch vor laufender Kamera getötet wurden.</p>
<p>Die BBC hat sowohl die Folterer in Indonesien als auch die Verleiher und Käufer in den USA ausfindig gemacht und Zugang zu internationalen Strafverfolgungsmaßnahmen erhalten, um sie vor Gericht zu bringen.</p>
<p>Inzwischen wird weltweit gegen mindestens 20 Personen ermittelt, darunter drei im Vereinigten Königreich lebende Frauen, die letztes Jahr von der Polizei verhaftet und im Rahmen von Ermittlungen wieder freigelassen wurden, und ein Mann im US-Bundesstaat Oregon, der letzte Woche angeklagt wurde.</p>
<blockquote><p>Mike McCartney, ein wichtiger Videoverteiler in den USA, der unter seinem Benutzernamen &#8222;The Torture King&#8220; bekannt ist, erklärte sich bereit, mit der BBC zu sprechen &#8211; und beschrieb den Moment, als er seiner ersten Telegram-Affenfoltergruppe beitrat.</p></blockquote>
<p>&#8222;Sie hatten eine Umfrage eingerichtet&#8220;, sagte McCartney. &#8222;Wollt ihr einen Hammer benutzen? Willst du eine Zange dabei haben? Willst du einen Schraubenzieher?&#8220; Das daraus resultierende Video war &#8222;das Groteskeste, was ich je gesehen habe&#8220;, sagte er.</p>
<p>McCartney, ein ehemaliges Mitglied einer Motorradbande, der einige Zeit im Gefängnis verbrachte, bevor er in die Welt der Affenfolter einstieg, leitete schließlich mehrere Telegram-Gruppen, in denen Hardcore-Folterenthusiasten Videos verbreiteten.</p>
<blockquote><p>&#8222;Es ist nicht anders als Drogengeld&#8220;, sagte er. &#8222;Drogengeld kommt von schmutzigen Händen, dieses Geld kommt von blutigen Händen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die BBC identifizierte auch zwei weitere Hauptverdächtige, gegen die das US-Ministerium für Heimatschutz (DHS) nun ermittelt: Stacey Storey, eine Großmutter in den Vierzigern aus Alabama, die in der Community als &#8222;Sadistic&#8220; bekannt war, und einen Rädelsführer, der als &#8222;Mr. Ape&#8220; bekannt ist &#8211; dessen richtigen Namen  aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden kann.</p>
<blockquote><p>&#8222;Mr. Ape&#8220; gestand in einem Interview mit der BBC, dass er für den Tod von mindestens vier Affen und die Folterung vieler weiterer Affen verantwortlich war. Er habe &#8222;extrem brutale&#8220; Videos in Auftrag gegeben, sagte er.</p></blockquote>
<p>Das Telefon von Storey wurde von Agenten des Department of Homeland Security beschlagnahmt, die fast 100 Foltervideos sowie Beweise dafür fanden, dass sie für die Erstellung einiger der extremsten Videos bezahlt hatte.</p>
<p>Nach Angaben der Polizei war Storey erst Anfang dieses Monats in einer Foltergruppe aktiv. Als sie im Januar von der BBC in Alabama angesprochen wurde, behauptete Storey, sie sei gehackt worden, und lehnte es ab, sich zu den Vorwürfen im Einzelnen zu äußern.</p>
<blockquote><p>&#8222;Mr. Ape&#8220;, Stacey Storey und Mike McCartney sind drei von fünf Hauptverdächtigen in den laufenden Ermittlungen der Homeland Security. Sie wurden noch nicht angeklagt, könnten aber bei einer Verurteilung aufgrund der vom DHS gesammelten Beweise mit bis zu sieben Jahren Gefängnis rechnen.</p></blockquote>
<p>Special Agent Paul Wolpert, der die DHS-Untersuchung leitet, sagte, dass alle beteiligten Strafverfolgungsbehörden von der Art der mutmaßlichen Verbrechen zutiefst schockiert gewesen seien.</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich weiß nicht, ob irgendjemand jemals auf ein Verbrechen wie dieses vorbereitet war&#8220;, sagte er. &#8222;Das Gleiche gilt für die Anwälte und die Geschworenen und für jeden, der liest, dass so etwas vor sich geht. Ich denke, es wird ein Schocker sein.&#8220;</p></blockquote>
<p>Jeder, der am Kauf oder der Verbreitung der Affenfolter-Videos beteiligt war, sollte &#8222;irgendwann mit einem Klopfen an der Tür rechnen&#8220;, sagte Agent Wolpert. &#8222;Sie werden damit nicht durchkommen.&#8220;</p>
<blockquote><p>Die Polizei in Indonesien hat zwei Folterverdächtige verhaftet. Asep Yadi Nurul Hikmah wurde der Tierquälerei und des Verkaufs einer geschützten Art angeklagt und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. M Ajis Rasjana wurde zu acht Monaten verurteilt &#8211; die Höchststrafe, die für das Quälen eines Tieres verhängt werden kann.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="Global monkey torture ring exposed by BBC - BBC News" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/9O9gKiQn72o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Affenbabys werden online missbraucht, gefoltert und umgebracht</h2>
<blockquote><p>**WARNUNG – GRAFISCHE INHALTE** schockierendes Filmmaterial und verstörende Bilder von Affenbabys, die extremer Gewalt ausgesetzt sind</p></blockquote>
<p>Das ist <a href="https://netzfrauen.org/2023/05/19/monkeys-3/">unser Bericht vom 19.Mai 2023!</a></p>
<div id="attachment_77723" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-77723" loading="lazy" class="size-full wp-image-77723" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/COMP-JA-MONKEY-1202.webp" alt="" width="620" height="413" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/COMP-JA-MONKEY-1202.webp 620w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/COMP-JA-MONKEY-1202-380x253.webp 380w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><p id="caption-attachment-77723" class="wp-caption-text">Affenbabys für Klicks gefoltert, ausgebeutet und getötet werden The Sun</p></div>
<p>Kürzlich enthüllte ein Bericht von <a href="https://www.thesun.co.uk/news/14032495/youtube-baby-monkeys-torture-animal-cruelty/">The Sun</a> eine neue, dunkle Welt, in der Menschen Affenbabys für Klicks gefoltert, ausgebeutet und getötet haben. Neugeborene und Säuglinge von Affen werden in diesen &#8222;Shows&#8220; in bizarre, verstörende oder gefährliche Situationen gebracht &#8211; was damit enden kann, dass sie getötet werden. Laut The Sun werden Affenbabys oft ihren Müttern weggenommen, um einen Film über ein süßes Waisenkind in Not zu drehen.</p>
<blockquote><p>Beunruhigende Clips, die von The Sun Online aufgedeckt wurden, zeigen, wie die liebenswerten Geschöpfe gewürgt, geschlagen, mit Zangen bedroht oder sogar getötet werden. Es dauerte nur wenige Minuten, bis Sun Online zahlreiche schockierende Missbrauchsvideos fand, von denen einige unter dem Hashtag #monkey_tube hunderttausende Aufrufe haben.</p></blockquote>
<p>Viele zeigten, wie die Affen mit Kleidung und Windeln bekleidet wurden, bevor sie gequält und gefoltert wurden &#8211; einige enthielten Links mit der Bitte um Spenden. Ein Video zeigte einen Mann, der ein Affenbaby erdrosselte &#8211; der Titel des Videos rühmte sich, dass er es zu einem &#8222;super lauten Schrei&#8220; brachte. Ein anderer Clip zeigt, wie ein Affe an den Gliedmaßen gepackt wird, während er von seiner &#8222;Mutter&#8220; kopfüber gehalten und geschlagen wird. Und ein anderes Video zeigt einen verzweifelten Affen, der sich an seinen &#8222;Papa&#8220; klammert, bevor er ihn in einen See wirft, damit er &#8222;schwimmen lernt&#8220;.</p>
<div id="attachment_77725" style="width: 579px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-77725" loading="lazy" class="wp-image-77725" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/afdsafsddffsd-1.webp" alt="" width="569" height="384" /><p id="caption-attachment-77725" class="wp-caption-text">Und dieser verstörende Clip, in dem ein Mann ein Affenbaby in einen See schleudert, während er ihm „das Schwimmen beibringt“</p></div>
<p>Und ein anderes zeigt eine Frau, die ein Affenbaby über den Rand eines Balkons baumeln lässt, was in nur kurzer Zeit  78.000 Aufrufe hatte.</p>
<div id="attachment_77726" style="width: 590px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-77726" loading="lazy" class="size-full wp-image-77726" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/monkeyledge.webp" alt="" width="580" height="332" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/monkeyledge.webp 580w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/monkeyledge-380x218.webp 380w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><p id="caption-attachment-77726" class="wp-caption-text">In diesem schockierenden Video wird das Affenbaby kopfüber gehalten und dann ins Gesicht geschlagen</p></div>
<p>Affenbabys werden oft ihren Müttern weggenommen, um einen Film über ein süßes Waisenkind in Not zu drehen. Der noch beunruhigendere Trend besteht darin, die Kleinen zu verletzen, indem man sie mit erwachsenen Affen &#8211; die nicht ihre Mütter sind &#8211; zusammenbringt, was dazu führt, dass sie verstoßen werden, manchmal von Bäumen fallen und verletzt oder getötet werden.</p>
<div id="attachment_77728" style="width: 695px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-77728" loading="lazy" class="size-full wp-image-77728" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/5e9de760-7a1c-4661-9426-8db3d6edc1e7.webp" alt="" width="685" height="335" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/5e9de760-7a1c-4661-9426-8db3d6edc1e7.webp 685w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/5e9de760-7a1c-4661-9426-8db3d6edc1e7-380x186.webp 380w" sizes="(max-width: 685px) 100vw, 685px" /><p id="caption-attachment-77728" class="wp-caption-text">Der kleine Primat wird dann auf einen Affen gesetzt, der eindeutig nicht seine Mutter istBildnachweis: YouTube</p></div>
<blockquote><p>Sun Online fand auf der Website eine YouTube-Wiedergabeliste mit 112 Videos mit dem Titel &#8222;Tötet Affenbabys&#8220;, die fast 200.000 Mal aufgerufen wurde und verschiedene seltsame Missbrauchsvideos enthält.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-77729" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/killbabymonkeys.webp" alt="" width="960" height="532" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/killbabymonkeys.webp 960w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/killbabymonkeys-380x211.webp 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/killbabymonkeys-760x421.webp 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/killbabymonkeys-768x426.webp 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<blockquote><p>Sarah Kite, die Mitbegründerin der gemeinnützigen <a href="https://actionforprimates.org/">Organisation Action for Primates</a>, sagte: „Im Grunde wurden diese Affen gefoltert, und Aufnahmen dieser Folter und ihres Leidens wurden gefilmt und auf YouTube ausgestrahlt.</p></blockquote>
<h3>„Tier-Selfies“ fördern Tierquälerei und Tierleid</h3>
<p>Selfies mit Tieren sind so beliebt und sind überall, wo man hinschaut – Facebook, Instagram, Twitter, Youtube und anderen Sozialen Medien haben Millionen von ihnen. Selfies von Menschen, die mit wilden Tieren posieren, sind zu einem Social-Media-Trend geworden. Mittlerwweile lässt sich mit diesen Fotos oder auch Videos viel Geld verdienen, besonders für die, die sich auf Selfies mit Tieren spzialisiert haben.</p>
<blockquote><p>Forscher von World Animal Protection haben einen Bericht veröffentlicht, in dem festgestellt wurde, dass rund 40 Prozent dieser Fotos, auf denen jemand ein Tier umarmt oder unangemessen berührt, als &#8222;schlecht&#8220; eingestuft werden müssen, weil es dem wilden Tier „Stress und Leiden zufügen, ihm die Freiheit rauben und den Kontakt mit Menschen fördern kann, was seine Überlebenschancen in freier Wildbahn erheblich erschwert.</p></blockquote>
<p>Mittlerweile werden nicht nur mit &#8222;schönen Tiervideos&#8220; viel Geld verdient, sondern auch mit grausamen Tiervideos. So werden Affen  online missbraucht, gefoltert und umgebracht, weil es ein „Kunde“ so wünscht. Die Affen werden auf der indonesischen Insel Java gefangen und die Menschen, die die Folter und Misshandlungen durchführen und filmen, werden dafür bezahlt.</p>
<blockquote><p>Millionen von Dollar gehen jedes Jahr an Menschen, die Tiere quälen. Content-Ersteller und Social-Media-Unternehmen wie YouTube und Facebook profitieren von den Werbeeinnahmen dieser Videos. Jede Ansicht ist ein Dollar in der Tasche von jemandem, der Tierquälerei duldet. Siehe: <a style="background-color: #ffffff;" href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/monkeys/">Es sind die abscheulichsten Verbrechen – Affenbabys werden online missbraucht, gefoltert und umgebracht, weil es ein „Kunde“ so wünscht- ‘Monkey Haters’ Are Paying to Have Baby Monkeys Tortured and Killed on Camera</a></p></blockquote>
<h3>Neue Recherchen enthüllen, dass Affen noch immer misshandelt werden</h3>
<p>Affenbabys die ihren Müttern weggenommen werden, um einen Film über ein süßes Waisenkind in Not zu drehen, ist zu einem neuen Trend geworden, <a href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/monkeys/">nicht nur in Indonesien</a>, sondern auch<a href="https://netzfrauen.org/?s=Kambodscha&amp;submit=Suche"> in Kambodscha. </a> Die<strong> Angkor Wat-Affen,</strong> die sich überall rund um den Tempel tummeln, haben es zu einer gewissen Popularität gebracht. Besucher aber auch Einheimische finden die Affen niedlich und schießen gerne ein Foto. Doch seit sich  mit <a href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/monkeys/">Misshandlungen von Affen</a> Geld verdienen läst, bleiben auch diese Angkor Wat-Affen nicht verschont.</p>
<blockquote><p>In Angkor Wat, dem berühmtesten antiken Tempelkomplex Kambodschas und UNESCO-Weltkulturerbe , werden Makaken für Aufrufe in den sozialen Medien ausgebeutet und terrorisiert.</p></blockquote>
<div id="attachment_77730" style="width: 935px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-77730" loading="lazy" class="size-full wp-image-77730" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Affen-qq.jpg" alt="" width="925" height="447" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Affen-qq.jpg 925w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Affen-qq-380x184.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Affen-qq-760x367.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Affen-qq-768x371.jpg 768w" sizes="(max-width: 925px) 100vw, 925px" /><p id="caption-attachment-77730" class="wp-caption-text">Affen werden  für Aufrufe in den sozialen Medien misshandelz &#8211; neue Recherche</p></div>
<blockquote><p>Eine <a href="https://ladyfreethinker.org/wp-content/uploads/2023/02/Angkor-Wat-Monkey-Harassement-Continues.pdf?utm_source=Newsletter&amp;utm_medium=Email">neue Recherche</a> von Lady Freethinker, Action for Primates und Stop Monkey Abuse Asia enthüllt, dass Makaken immer noch von Menschen für Aufrufe in den sozialen Medien misshandelt werden.</p></blockquote>
<p>Eines der grausamsten Videos, das kürzlich in den sozialen Medien gepostet wurde, zeigt weibliche Makaken, die gewaltsam festgehalten werden, während ihnen die Babys entnommen und in Rucksäcke gesteckt werden, was offenbar ein Versuch ist, die Babys zu tauschen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Macaque Abuse at Angkor" width="670" height="503" src="https://www.youtube.com/embed/J7HCFLvZ8qs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>In einem Video, das im Januar 2023 auf YouTube gepostet wurde, heben Videobetreiber Affen auf und versuchen, sie in Bäume zu setzen, obwohl die Affen kämpfen, um herunterzukommen.</p></blockquote>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-77731" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Untitled-design-1-1024x575-1.jpg" alt="" width="1024" height="575" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Untitled-design-1-1024x575-1.jpg 1024w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Untitled-design-1-1024x575-1-380x213.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Untitled-design-1-1024x575-1-760x427.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/02/Untitled-design-1-1024x575-1-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Andere Videos zeigen, wie die Tiere unerbittlich von Menschen mit Kameras verfolgt werden, die sie anschreien und mit Metallstangen schlagen. Es gibt auch Berichte über Videofilmer, die &#8222;Rettungen&#8220; inszenieren und Affen, die als &#8222;Haustiere&#8220; aufgezogen wurden, in die bestehende Population freilassen, wodurch diese Tiere einem ernsthaften Verletzungs- oder Todesrisiko ausgesetzt sind.</p>
<blockquote><p>Nachdem sie die Aufnahmen in den sozialen Medien veröffentlicht haben, bitten die Videomacher die Zuschauer um Geld. Sie verdienen auch daran, dass das Video in den sozialen Medien als Trend erscheint.</p></blockquote>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="en">Video operators in Angkor Wat are continuing to harm and harass macaques by chasing, teasing, picking up, holding, and feeding the animals. Please sign the petition to help macaques today!<a href="https://t.co/xOCMzjmnbJ">https://t.co/xOCMzjmnbJ</a> <a href="https://t.co/iRRf4bMIE4">https://t.co/iRRf4bMIE4</a></p>
<p>— Lady Freethinker (@LadyFreethinker) <a href="https://twitter.com/LadyFreethinker/status/1628454618266062848?ref_src=twsrc%5Etfw">February 22, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<blockquote><p>Menschen, die mit ihren grausamen Videoclips Geld machen wollen, haben die Welt der Affen in eine „grausame Industrie“ verwandelt. Dazu eine Petition: <a href="https://ladyfreethinker.org/sign-stop-macaques-from-being-terrorized-in-angkor-wat-for-social-media-views/">VERHINDERN SIE, DASS MAKAKEN IN ANGKOR FÜR KLICKS IN DEN SOZIALEN MEDIEN TERRORISIERT WERDEN</a></p></blockquote>
<p>Das Leiden dieser Affen ist real und herzzerreißend. Soziale Netzwerke können und müssen diese Tierquälerei aus Spaß und Profit stoppen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Abandoned monkeys- what happens when social media &#039;pets&#039; are no longer cute" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/xVktgXVE-Q8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 id="main-heading" class="ssrcss-15xko80-StyledHeading e1fj1fc10" tabindex="-1">Global network of sadistic monkey torture exposed by BBC</h3>
<p>By <a href="https://www.bbc.com/news/world-65951188?at_ptr_name=twitter&amp;at_link_type=web_link&amp;at_medium=social&amp;at_campaign=Social_Flow&amp;at_format=link&amp;at_bbc_team=editorial&amp;at_campaign_type=owned&amp;at_link_origin=BBCWorld&amp;at_link_id=1C384322-0F10-11EE-BF57-A513D99D5CC3&amp;s=09">Joel Gunter, Rebecca Henschke and Astudestra Ajengrastri</a></p>
<blockquote class="twitter-tweet">
<p dir="ltr" lang="en">WATCH &#8211; The monkey haters &#8211; Year long undercover investigation into a dark online community that began on YouTube, the hunt for the perpetrators, and the race to save baby monkey Mini.<a href="https://t.co/iFoPln6Kbu">https://t.co/iFoPln6Kbu</a></p>
<p>— Rebecca Henschke (@rebeccahenschke) <a href="https://twitter.com/rebeccahenschke/status/1671007542502195200?ref_src=twsrc%5Etfw">June 20, 2023</a></p></blockquote>
<p><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00"><b class="ssrcss-hmf8ql-BoldText e5tfeyi3">A year-long BBC investigation has uncovered a sadistic global monkey torture ring stretching from Indonesia to the United States.</b></p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">The World Service <a class="ssrcss-k17ofw-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.bbc.co.uk/news/extra/Iot1dIWVS5/hunting-the-monkey-torturers">found hundreds of customers</a> in the US, UK and elsewhere paying Indonesians to torture and kill baby long-tailed macaques on film.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">The torture ring began life on YouTube, before moving to private groups on the encrypted messaging app Telegram.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Police are now pursuing the buyers and several arrests have already been made.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00"><i class="ssrcss-xbdn93-ItalicText e5tfeyi2"><b class="ssrcss-hmf8ql-BoldText e5tfeyi3">Warning: This article contains disturbing content</b></i></p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">BBC journalists went undercover in one of the main Telegram torture groups, where hundreds of people gathered to come up with extreme torture ideas and commission people in Indonesia and other Asian countries to carry them out.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">The sadists&#8216; goal was to create bespoke films in which baby long-tailed macaque monkeys were abused, tortured and sometimes then killed on film.</p>
<ul role="list">
<li>Read the full story: <a class="ssrcss-k17ofw-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.bbc.co.uk/news/extra/Iot1dIWVS5/hunting-the-monkey-torturers">Hunting the monkey torturers</a></li>
</ul>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">The BBC tracked down both the torturers in Indonesia, and distributors and buyers in the US, and gained access to an international law enforcement effort to bring them to justice.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">At least 20 people are now under investigation globally, including three women living in the UK who were arrested by police last year and released under investigation, and one man in the US state of Oregon who was indicted last week.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Mike McCartney, a key video distributor in the US known by his screen name, &#8222;The Torture King&#8220;, agreed to speak to the BBC &#8211; and described the moment he joined his first Telegram monkey torture group.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;They had a poll set up,&#8220; McCartney said. &#8222;Do you want a hammer involved? Do you want pliers involved? Do you want a screwdriver?&#8220; The resulting video was &#8222;the most grotesque thing I have ever seen,&#8220; he said.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">McCartney, a former motorcycle gang member who spent time in prison before entering the monkey torture world, ended up running several Telegram groups in which hardcore torture enthusiasts distributed videos.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;It&#8217;s no different than drug money,&#8220; he said. &#8222;Drug money comes from dirty hands, this money comes from bloody hands.&#8220;</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">The BBC also identified two other key suspects who are now being investigated by the US Department of Homeland Security (DHS) &#8211; Stacey Storey, a grandmother in her 40s from Alabama who was known in the community as &#8222;Sadistic&#8220;, and a ringleader known as &#8222;Mr Ape&#8220; &#8211; whose real name we cannot reveal for safety reasons.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;Mr Ape&#8220; confessed in an interview with the BBC that he had been responsible for the deaths of at least four monkeys and the torture of many more. He had commissioned &#8222;extremely brutal&#8220; videos, he said.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Storey&#8217;s phone was seized by Department of Homeland Security agents, who found nearly 100 torture videos, as well as evidence that she had paid for the creation of some of the most extreme videos produced.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">According to police sources, Storey was active in a torture group as recently as earlier this month. Approached by the BBC in Alabama in January, Storey claimed that she had been hacked and declined to comment on the allegations in detail.</p>
<figure class="ssrcss-wpgbih-StyledFigure e34k3c23">
<picture><source srcset="https://ichef.bbci.co.uk/news/240/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg.webp 240w, https://ichef.bbci.co.uk/news/320/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg.webp 320w, https://ichef.bbci.co.uk/news/480/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg.webp 480w, https://ichef.bbci.co.uk/news/624/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg.webp 624w, https://ichef.bbci.co.uk/news/800/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg.webp 800w, https://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg.webp 976w" type="image/webp" /><img loading="lazy" class="ssrcss-evoj7m-Image ee0ct7c0" src="https://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg" srcset="https://ichef.bbci.co.uk/news/240/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg 240w, https://ichef.bbci.co.uk/news/320/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg 320w, https://ichef.bbci.co.uk/news/480/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg 480w, https://ichef.bbci.co.uk/news/624/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg 624w, https://ichef.bbci.co.uk/news/800/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg 800w, https://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/D894/production/_130144455_mr_ape.jpg 976w" alt="&quot;I remember the face of every monkey and how they died,&quot; said Mr Ape" width="976" height="650" /></picture>IMAGE SOURCE,ED OU/BBC<figcaption class="ssrcss-1mget3o-StyledFigureCaption e34k3c22">Image caption,<br />
&#8222;I remember the face of every monkey and how they died,&#8220; said Mr Ape<br />
</figcaption></figure>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;Mr Ape&#8220;, Stacey Storey and Mike McCartney are three of five key targets in the ongoing Homeland Security investigation. They have yet to be charged, but could face up to seven years in prison if prosecuted based on evidence gathered by the DHS.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Special Agent Paul Wolpert, who is leading the DHS investigation, said everyone involved from law enforcement had been deeply shocked by the nature of the alleged crimes.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;I don&#8217;t know if anybody would ever be ready for a crime like this,&#8220; he said. &#8222;The same with the attorneys and the juries, and anybody who reads that this is going on. It is going to be a shocker I think.&#8220;</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Anybody involved in buying or distributing the monkey torture videos should &#8222;expect a knock on the door at some point&#8220;, Agent Wolpert said. &#8222;You are not going to get away with it.&#8220;</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Police in Indonesia have arrested two torture suspects. Asep Yadi Nurul Hikmah was charged with animal torture and the sale of a protected species, and sentenced to three years in prison. M Ajis Rasjana was sentenced to eight months &#8211; the maximum sentence available for torturing an animal.</p>
<figure class="ssrcss-wpgbih-StyledFigure e34k3c23">
<picture><source srcset="https://ichef.bbci.co.uk/news/240/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg.webp 240w, https://ichef.bbci.co.uk/news/320/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg.webp 320w, https://ichef.bbci.co.uk/news/480/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg.webp 480w, https://ichef.bbci.co.uk/news/624/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg.webp 624w, https://ichef.bbci.co.uk/news/800/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg.webp 800w, https://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg.webp 976w" type="image/webp" /><img loading="lazy" class="ssrcss-evoj7m-Image ee0ct7c0" src="https://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg" srcset="https://ichef.bbci.co.uk/news/240/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg 240w, https://ichef.bbci.co.uk/news/320/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg 320w, https://ichef.bbci.co.uk/news/480/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg 480w, https://ichef.bbci.co.uk/news/624/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg 624w, https://ichef.bbci.co.uk/news/800/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg 800w, https://ichef.bbci.co.uk/news/976/cpsprodpb/150E4/production/_130144268_monkeys_asep.jpg 976w" alt="Police in Indonesia detain Asep Yadi Nurul Hikmah, who was among the most brutal torturers." width="976" height="650" /></picture><figcaption class="ssrcss-1mget3o-StyledFigureCaption e34k3c22">Image caption,<br />
Police in Indonesia detain Asep Yadi Nurul Hikmah, who was among the most brutal torturers.<br />
</figcaption></figure>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Monkey torture videos are still easily accessible on Telegram and now Facebook, where the BBC recently found dozens of groups sharing extreme content, some with more than 1,000 members.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;We&#8217;ve seen an escalation in this extreme, graphic content, which used to be hidden but is now circulating openly on platforms like Facebook,&#8220; said Sarah Kite, co-founder of animal charity Action for Primates.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Facebook told the BBC it had removed the groups we brought to the company&#8217;s attention. &#8222;We don&#8217;t allow the promotion of animal abuse on our platforms and we remove this content when we become aware of it, like we did in this case,&#8220; a spokesperson said.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Ms Kite also called for UK laws to be updated to make it easier to prosecute individuals who pay for torture videos to be made. &#8222;If someone is proactively involved in inflicting that pain by paying for it and providing a list of things they want done to the animal, there should be stronger laws to hold them to account,&#8220; she said.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">YouTube told the BBC in a statement that animal abuse had &#8222;no place&#8220; on the platform and the company was &#8222;working hard to quickly remove violative content&#8220;.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">&#8222;Just this year alone, we&#8217;ve removed hundreds of thousands of videos and terminated thousands of channels for violating our violent and graphic policies,&#8220; the statement said.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Telegram said it was &#8222;committed to protecting user privacy and human rights such as freedom of speech&#8220;, adding that its moderators &#8222;cannot proactively patrol private groups&#8220;.</p>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00"><b class="ssrcss-hmf8ql-BoldText e5tfeyi3">The Monkey Haters</b></p>
<blockquote>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">You can <a class="ssrcss-k17ofw-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.bbc.co.uk/news/extra/Iot1dIWVS5/hunting-the-monkey-torturers">read the full story on the BBC News website</a>, watch the documentary <a class="ssrcss-k17ofw-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/m001n32l">The Monkey Haters on BBC iPlayer</a> (UK only), on <a class="ssrcss-k17ofw-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.youtube.com/watch?v=fx_RttkSIzA">YouTube</a>, or listen to the <a class="ssrcss-k17ofw-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/w3ct5j1p">radio version on BBC Sounds</a>.</p>
</blockquote>
<p class="ssrcss-1q0x1qg-Paragraph eq5iqo00">Read also: <a href="https://netzfrauen.org/2023/05/19/monkeys-3/">Horrible! The man has made the Earth a hell for animals! For social media views- baby monkeys tortured, exploited and killed</a></p>
<p>Netzfrau Doro Schreier</p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2023/05/19/monkeys-3/">Grausam! Menschen haben den Planeten für Tiere zur Hölle gemacht!Für Klicks in den Sozialen Medien werden Affenbabys missbraucht, zu Tode geschlagen und gefoltert- Horrible! The man has made the Earth a hell for animals! For social media views- baby monkeys tortured, exploited and killed</a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/monkeys/">Es sind die abscheulichsten Verbrechen – Affenbabys werden online missbraucht, gefoltert und umgebracht, weil es ein „Kunde“ so wünscht- ‘Monkey Haters’ Are Paying to Have Baby Monkeys Tortured and Killed on Camera</a></p>
<header class="entry-header">
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2020/12/20/wildlife/">Menschenaffen sind zur Ware geworden – ein grausames Geschäft – Stolen Apes – Great apes have become a commodity!</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2023/01/22/orangutan-9/">Orang Utan – sie werden gejagt, sogar prostituiert und brutal hingerichtet und sterben aus! Orang Utan – they are hunted, even prostituted and brutally executed and become extinct!</a></p>
<header class="entry-header">
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2017/06/05/orang-utan/">Grausam! Orang-Utan-Bordelle in Indonesien</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Nigeria ist Hotspot für den grausamen illegalen Handel von Pangolinen nach Asien- die Schuppen werden als Arzneimittel verwendet- Nigeria has become a major hotspot for the illegal pangolin trade-Smuggling networks that once focused on ivory are increasingly turning to pangolins." href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/wildlife-2/" rel="bookmark">Nigeria ist Hotspot für den grausamen illegalen Handel von Pangolinen nach Asien- die Schuppen werden als Arzneimittel verwendet- Nigeria has become a major hotspot for the illegal pangolin trade-Smuggling networks that once focused on ivory are increasingly turning to pangolins.</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2021/10/19/vietnam-3/">Der illegale Handel mit Wildtieren in Vietnam – Fünf vom Aussterben bedrohte Affen in Vietnam erschossen- The illegal wildlife trade in Vietnam- Five critically endangered monkeys shot dead in Vietnam</a></p>
</header>
</header>
<p class="story-body__h1">
<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org">- netzfrauen - </a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://netzfrauen.org/2023/06/22/monkeys-4/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Statt Massenproduktion von Lebensmittel mit viel Chemie! Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! Challenges facing agriculture and how to start solving them Another world is plantable – without GMOs and pesticides!</title>
		<link>https://netzfrauen.org/2023/06/20/gardening-3/</link>
					<comments>https://netzfrauen.org/2023/06/20/gardening-3/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Netzfrauen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 15:14:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Fruchtbare Ackerflächen und Wasser sind rare und begehrte Ressourcen, die weltweit immer knapper werden. Rasen ist heute ein fester Bestandteil und perfekt soll er ebenfalls sein. In Deutschland wächst auf etwa 1,8 Millionen Hektar Rasen, der in wertvolle Ackerflächen umgewandelt &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/20/gardening-3/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-52180" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten.jpg" alt="" width="1275" height="565" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten.jpg 1275w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten-380x168.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten-768x340.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten-760x337.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten-600x266.jpg 600w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Garten-30x13.jpg 30w" sizes="(max-width: 1275px) 100vw, 1275px" /></a>Fruchtbare Ackerflächen und Wasser sind rare und begehrte Ressourcen, die weltweit immer knapper werden. Rasen ist heute ein fester Bestandteil und perfekt soll er ebenfalls sein. In Deutschland wächst auf etwa 1,8 Millionen Hektar Rasen, der in wertvolle Ackerflächen umgewandelt werden könnte. Denn Gras kann man nicht essen, und so gibt es weltweit Menschen, die eine Alternative zu Rasen für sich entdeckt haben. Ein neuer Trend zur Individualität trifft <a href="https://netzfrauen.org/?s=Nestle&amp;submit=Suche">Nestlé,</a> Unilever, <a href="https://netzfrauen.org/?s=Mondele&amp;submit=Suche">Mondelez</a>, General Mills oder Kraft Heinz gleichermaßen. Jungen Start-ups dagegen kommt er zugute. Gerade die Silicon-Valley<a href="https://netzfrauen.org/2019/03/02/konzerne-2/">-Milliardäre investieren lieber in „gesunde Ernährung“ statt Konzerne, die für ihr Junkfood bekannt sind. </a>  In den letzten Jahren <a href="https://netzfrauen.org/?s=Urban+&amp;submit=Suche">hat die Landwirtschaft so etwas wie einen romantischen Glanz bekommen,</a> was teilweise der wachsenden Beliebtheit der Regional- bzw. der Von-der-Farm-auf-den-Tisch-Bewegung und ihrem Widerhall in entsprechenden Lifestyle-Veröffentlichungen geschuldet ist. Gerade junge Menschen schließen sich zusammen und bauen ihr eigenes Gemüse an. <a href="https://netzfrauen.org/?s=Ich+kann+mir+ja&amp;submit=Suche">Regionale Produkte kaufen, weniger Müll produzieren</a> – das Umdenken hat bei vielen bereits begonnen. Die Supermärkte sind <a href="https://netzfrauen.org/?s=Lebensmittel&amp;submit=Suche">voll mit Lebensmitteln,</a> aber es handelt <a href="https://netzfrauen.org/?s=Kilometer&amp;submit=Suche">sich hauptsächlich um Importe aus anderen Ländern,</a> und es gibt nicht viele Sorten. <a title="Permalink zu Missbildungen, Krankheit und Viehsterben: der tatsächliche Preis von Glyphosat &amp; GVO Tierfutter?" href="https://netzfrauen.org/2014/03/28/missbildungen-krankheit-und-viehsterben-der-tatsaechliche-preis-von-glyphosat-gvo-tierfutter/" rel="bookmark">Missbildungen, Krankheiten und Viehsterben, das ist der tatsächliche Preis</a> von Glyphosat &amp; GVO! Die Probleme der modernen Landwirtschaft sind nicht von der Hand zu weisen. Bio-Gemüse erfolgreich direkt vermarkten, auch das ist möglich. Dass man nicht dazu eine riesige Fläche braucht, zeigen wir Ihnen anhand von einigen Beispielen auf. <span id="more-78545"></span></p>
<h3>Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! Die letzte Chance für eine Zukunft ohne Not &#8211; Wir zeigen Ihnen anhand von einigen Beispielen auf, dass es möglich ist.</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-large wp-image-68342" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Pestizide21-760x316.jpg" alt="" width="670" height="279" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Pestizide21-760x316.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Pestizide21-380x158.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Pestizide21-768x319.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2020/02/Pestizide21.jpg 1462w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" /></p>
<p>In nur <a href="https://netzfrauen.org/2016/01/09/video-saatgut-gefahr-die-saatgut-retter/">100 Jahren gingen auf Grund von Monokulturen über 75 Prozent </a>der biologischen Vielfalt verloren. Pflanzen, Insekten und Organismen sind für die Nahrungsmittelproduktion von entscheidender Bedeutung, doch diese Artenvielfalt geht verloren. Die UN-Lebensmittelbehörde warnt deshalb vor der Bedrohung <a href="https://netzfrauen.org/2019/02/22/biodiversity-2/">der weltweiten Nahrungsmittelproduktion durch mangelnde Artenvielfalt i</a>n der Umwelt.</p>
<p>Ein neuer Trend zur Individualität trifft <a href="https://netzfrauen.org/?s=Nestle&amp;submit=Suche">Nestlé,</a> Unilever, <a href="https://netzfrauen.org/?s=Mondele&amp;submit=Suche">Mondelez</a>, General Mills oder Kraft Heinz gleichermaßen. Jungen Start-ups dagegen kommt er zugute. Gerade die Silicon-Valley<a href="https://netzfrauen.org/2019/03/02/konzerne-2/">-Milliardäre investieren lieber in &#8222;gesunde Ernährung&#8220; statt Konzerne, die für ihr Junkfood bekannt sind. </a></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Mit Standorten in Kalifornien, Colorado, Illinois, Nevada, Tennessee, <strong>New York City</strong> und Texas wurde <strong><a href="http://www.lyfekitchen.com/">Lyfe Kitchen mit</a></strong> Sitz in Palo Alto im Jahr 2011 gegründet und es gewinnt seitdem immer mehr an Bedeutung und zahlreiche neue Investoren.</li>
<li>Schulspeisungen sind <a href="http://www.thedailymeal.com/4-saddest-looking-school-lunches-ever"><strong>bekanntlich weit davon entfernt, nahrhaft zu sein</strong></a>, aber <a href="http://www.revolutionfoods.com/"><strong>Revolution Foods</strong></a> hat dies geändert. Dieses Unternehmen stellt pro Woche mehr als eine Million gesunde und frische Mahlzeiten her und serviert Lebensmittel, die frisch verarbeitet werden. Sie haben keinen Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt, künstliche Aromen oder Zusatzstoffe. Revolution Foods sorgt dafür, dass Kinder in der Schule eine<strong> angemessene Ernährung erhalten</strong> (insbesondere Kinder, die an kostenlosen und reduzierten Mahlzeiten teilnehmen), was eine sehr gute Sache ist, das fand auch der Mitbegründer von AOL, Steve Case  und <a href="http://techcrunch.com/2014/06/05/aol-co-founder-steve-case-invests-30-million-into-school-lunch-company-revolution-foods/"><strong>investierte 30 Millionen US-Dollar</strong></a> in das Unternehmen.</li>
<li>Mehr Informationen: <a style="font-weight: bold;" title="Permalink zu Geht doch! Brutales Ende der Top-Marken! Die Krise der großen Lebensmittelmarken NESTLÉ, COCA-COLA und KRAFT HEINZ!" href="https://netzfrauen.org/2019/03/02/konzerne-2/" rel="bookmark">Geht doch! Brutales Ende der Top-Marken! Die Krise der großen Lebensmittelmarken NESTLÉ, COCA-COLA und KRAFT HEINZ!</a></li>
</ul>
</blockquote>
<h3>Kennen Sie Peter Buffett?</h3>
<p>Peter Buffett ist der jüngste Sohn von <a href="https://netzfrauen.org/2016/03/01/39340/">Warren Buffett, dem Freund von Bill Gates &#8211; zwei Männer, die eine Vorliebe für Monsanto</a> und GMO haben. Peter ist Musiker und Komponist. Er schrieb die Musik zu der berühmten Feuer-Szene in Kevin Costners Indianerdrama <em>Der mit dem Wolf tanzt.</em> 1999 gewann er einen Emmy für den Soundtrack zu einem Dokumentarfilm. Als sein Vater <a href="https://netzfrauen.org/2016/03/01/39340/">Warren Buffett</a> seinem Sohn Peter eine Milliarde Dollar für gemeinnützige Projekte schenkte, wurde Peter Buffett unverhofft Milliardär.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Eine alteingesessene Farm, 100 Kilometer von New York entfernt, wurde zu einem Forschungs- und Lehrzentrum für lokale und nachhaltige Landwirtschaft – es ist das größte Vorhaben dieser Art im Land. Peters Buffetts ambitioniertes Ziel ist es zu beweisen, dass eine Alternative zur industriellen Landwirtschaft im großen Stil funktioniert.</p>
<blockquote><p>Buffett und seine Frau gründen <a class="" href="http://novofoundation.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Novo</a>, eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, einen „globalen Wandel der Gesellschaft von einer Kultur der Unterdrückung in eine Kultur der Gleichheit und der Zusammenarbeit“ herbeizuführen. Er macht genau das Gegenteil von dem, was sein Vater macht.</p>
<p>Er löste eine Debatte aus, als er die Stiftungen kritisierte, also auch die Bill-Gates-Stiftung. Die Stiftungen der Industriellen und Finanziers mühten sich um Lösungen für Probleme, die sie und ihre Mitstreiter mit ihren kommerziellen Aktivitäten selbst angerichtet hätten, so Peter Buffett.</p>
<p>Sh: <a title="Permalink zu Familie Warren Buffett – Finanzierung von Geburtenkontrolle, Genmanipulation, Impfsektor – Was verstehen Reiche unter Nahrungsmittelsicherheit für die Weltbevölkerung?" href="https://netzfrauen.org/2016/03/01/39340/" rel="bookmark">Familie Warren Buffett – Finanzierung von Geburtenkontrolle, Genmanipulation, Impfsektor – Was verstehen Reiche unter Nahrungsmittelsicherheit für die Weltbevölkerung?</a></p></blockquote>
<h2>Landwirtschaft muss neu gedacht werden</h2>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-61988" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/natur.jpg" alt="" width="2048" height="1536" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/natur.jpg 2048w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/natur-380x285.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/natur-768x576.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/natur-760x570.jpg 760w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></p>
<blockquote><p>Aus der <a href="https://netzfrauen.org/2019/03/04/roboter/">industriellen Tretmühle ganz auszubrechen</a>, ist sicherlich möglich, aber jeder Schritt in diese Richtung bedeutet inneres Wachstum und eine stärkere Verbundenheit mit allem, was unser Leben unterstützt und für das wir dankbar sind. Mit Landwirtschaft Geld zu verdienen, war immer schon sehr hart. Wenn das nicht stimmte, hätte es nicht diese weltweiten Wanderungsbewegungen vom Land in die Städte seit dem Beginn der Zivilisation gegeben.<a href="https://netzfrauen.org/?s=Urban+&amp;submit=Suche"> Seit ein paar findet Jahren ein Umdenken statt </a></p></blockquote>
<h3>Kennen Sie Paul Kaiser?</h3>
<h3><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-46630" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Urban-1.jpg" alt="" width="1200" height="1221" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Urban-1.jpg 1200w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Urban-1-373x380.jpg 373w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Urban-1-768x781.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Urban-1-747x760.jpg 747w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Urban-1-600x611.jpg 600w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></h3>
<p>Paul Kaiser zeigt mit seinem kleinen Hof, wie er trotz der Dürre reichlich erntet. Seine Farm nennt er<a href="http://www.singingfrogsfarm.com/"> Singing Frogs Farm. </a>Wir hatten Ihnen in einem Beitrag gezeigt, dass Landwirtschaft auch anders geht, ohne GVO und Pestizide! Paul Kaiser ist dafür bekannt, dass auch eine Dürre dem Gemüsegarten nichts ausmacht. Siehe:<a href="https://netzfrauen.org/2022/04/17/climatechange-19/">Landwirtschaft muss neu gedacht werden! Kennen Sie Paul Kaiser? Ein kalifornischer Landwirt hat die wirksamste Methode gefunden, Nutzpflanzen in Dürregebieten anzubauen! The Drought Fighter- Farmer in California have found the most effective way to grow food in a warming world</a></p>
<h3> Eine andere Welt ist pflanzbar</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-61990" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Will-Allen.jpg" alt="" width="897" height="740" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Will-Allen.jpg 897w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Will-Allen-380x313.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Will-Allen-768x634.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Will-Allen-760x627.jpg 760w" sizes="(max-width: 897px) 100vw, 897px" /></p>
<blockquote><p>Genial! Gesunde, sichere, hochqualitative und finanzierbare Nahrung für alle Menschen  „Jeder hat das Recht, gutes Essen zu bekommen“, erklärt Will Allen. Der ehemalige Profi-Basketballer, der einen Bauernhof in einem Armutsviertel von Milwaukee gründete. Mit der Farm ernährt Will Allen viele Tausende Menschen und hilft gleichzeitig, junge Menschen von der Straße zu holen. Mit Erfolg. Will Allen startete seine eigene Revolution. Von einem erfolgreichen Basketballspieler zu einem erfolgreichen Urban Farmer. Siehe: <a title="Permalink zu Eine andere Welt ist pflanzbar – Another world is plantable" href="https://netzfrauen.org/2016/01/31/will-allen/" rel="bookmark">Eine andere Welt ist pflanzbar – Another world is plantable</a></p></blockquote>
<h3 class="entry-title">Organisationen zeigen ihre „essbaren“ Landschaften</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-61991" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Garten-2.jpg" alt="" width="1500" height="672" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Garten-2.jpg 1500w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Garten-2-380x170.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Garten-2-768x344.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/03/Garten-2-760x340.jpg 760w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></p>
<p>Zum Beispiel: <a href="http://www.homeharvest.biz/">HomeHarvest</a> erschafft „essbare“ Landschaften im Gebiet von Boston, Massachusetts. Ben Barkan gründete Home Harvest und steckte seine Erfahrungen, die er auf 35 biodynamischen Farmen auf der Welt gesammelt hatte, hinein in die städtische Umwelt, in der er regenerative Ökosysteme installieren und die Menschen direkter mit ihren Lebensmitteln verbinden möchte. HomeHarvest hat auch eine gemeinnützige Abteilung, die hauptsächlich Obstbäume als Lebensmittelquelle für bedürftige Gemeinden pflanzt und zugleich die Anwohner lehrt, sie zu unterhalten und zu nutzen. Siehe: <a title="Permalink zu Eine andere Welt ist pflanzbar! 15 Organisationen zeigen ihre „essbaren“ Landschaften – 15 Organizations Creating Edible Landscapes" href="https://netzfrauen.org/2018/09/03/gardening/" rel="bookmark">Eine andere Welt ist pflanzbar! 15 Organisationen zeigen ihre „essbaren“ Landschaften – 15 Organizations Creating Edible Landscapes</a></p>
<h3>Urbane Gärten und Gemeinschaftsgärten sind ein weltweit vorkommendes Phänomen.</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-21642" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2014/12/Urban.jpg" alt="" width="960" height="640" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2014/12/Urban.jpg 960w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2014/12/Urban-300x200.jpg 300w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2014/12/Urban-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p>Immer mehr Menschen kommen zusammen, um gemeinsam ihre Umgebung zu gestalten und ökologische Nahrungsmittel anzubauen. Der innerstädtische Gemüseanbau hat auch Deutschland erreicht. Die Landwirtschaft kehrt in die Städte zurück. Selbstversorgung durch Gemüseanbau: Überall boomt die neue Lust am Eigenanbau von Gemüse und Obst. Gemüsegarten statt Rasen: Der innerstädtische Gemüseanbau in Detroit soll größer werden, Bürgermeister Mike Duggan kündigte an, dass der neue Teil des 24 Hektar großen Stadtparks, mit einem Wert von 13,75 Millionen Euro, mit Obst und Gemüse bebaut werden soll. Siehe: <a href="https://netzfrauen.org/2016/05/02/new-york-eine-stadt-macht-satt-gemuese-von-den-daechern-brooklyns/">New York „Eine Stadt macht satt“ – Gemüse von den Dächern Brooklyns</a></p>
<h3>Ist Ihnen Herwig Pommeresche in Norwegen bekannt ?</h3>
<p>Er ist ein ausgewanderter Deutscher, der zwischen den Felsen in Nordnorwegen einen Humusgarten aufgebaut hat. Er betreibt seit vielen Jahren die Erdisierung, nicht mit Kompost, sondern mit <strong>Pflanzengrütze</strong>,<strong> Chloropyll</strong> und Direktnahrung für die Bodenlebewesen. Herwig Pommeresche ist deutschstämmiges Permakultur-Urgestein in Norwegen, Mitorganisator des 3. Welttreffens der Permakultur (IPC) 1993 in Skandinavien, Autor von „Humussphäre-Humus &#8211; ein Stoff oder ein System“ und Träger der Francé-Medaille 2010 für seine Verdienste um diese biologische Denk- und Vorgehensweise für die Erzeugung gesunder Lebensmittel und den Erhalt und den Aufbau der Humussphäre. Er studierte in Hamburg Architektur, lebt seit 1974 in Norwegen und ist seit 1988 Permakulturdesigner in Norwegen.</p>
<p>Herwig Pommeresche stellt dem gängigen chemisch-technisch geprägten Landwirtschaftssystem ein ökologisch orientiertes Verständnismodell entgegen. Darauf aufbauend, diskutiert er die agrarkulturellen Errungenschaften beispielgebender prähistorischer Völker ebenso wie die wichtigsten Erkenntnisse moderner Biologen und Agrarfachleute, die auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Herwig Pommeresche: Erdisieren und mit den Händen als Grabegabel (deutsch)" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/jPr08-JmPH8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Humussphäre ist keine neue Entdeckung! Auf Grund der Verknappung der Rohstoffe wie der chemischen <b><i>Ressourcen muss eh ein U</i></b>mdenken stattfinden. Das macht auch dieser Beitrag deutlich: <a title="Permalink zu Monsantos Phosphorfabrik – Immer mehr Schandtaten von Monsanto! Geldstrafen für Freisetzungen von toxischen Chemikalien – Monsanto’s Superfund Secret" href="https://netzfrauen.org/2017/04/08/51384/" rel="bookmark">Monsantos Phosphorfabrik – Immer mehr Schandtaten von Monsanto! Geldstrafen für Freisetzungen von toxischen Chemikalien – Monsanto’s Superfund Secret</a>.</p>
<p>Bereits Justus von Liebig beschäftigte sich in seinem Buch &#8222;Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie&#8220; 1840 mit dem Thema.</p>
<p>Auszug aus seinem Buch:</p>
<blockquote><p>&#8222;In einem Boden, welcher der Luft zugänglich ist, verhält sich der Humus genau wie an der Luft selbst; er ist eine langsame äußerst andauernde Quelle von Kohlensäure.</p>
<p>Um jedes kleinste Teilchen des verwesenden Humus entsteht, auf Kosten des Sauerstoffs der Luft, eine Atmosphäre von Kohlensäure.</p>
<p>In der Kultur wird durch Bearbeitung und Auflockerung der Erde, der Luft ein möglichst ungehinderter und freier Zutritt verschafft.</p>
<p>Ein so vorbereiteter und feuchter Boden enthält also eine Atmosphäre von Kohlensäure und damit die erste und wichtigste Nahrung für die junge Pflanze, welche sich darauf entwickeln soll.</p>
<p>Im Frühlinge, wo die Organe fehlen, welche die Natur bestimmt hat, die Nahrung aus der Atmosphäre aufzunehmen, wo diese Organe erst gebildet werden, sind es die Bestandteile des Samens, welche zuerst und ausschließlich zur Bildung der Wurzeln verwendet werden; mit jeder Wurzelfaser erhält die Pflanze einen Mund, eine Lunge, einen Magen.</p>
<p>Von dem Augenblicke an, wo sich die ersten Wurzelfasern gebildet haben, sind sie es, welche die Funktionen der Blätter übernehmen, sie führen aus der Atmosphäre, in der sie sich befinden, aus dem Boden nämlich, Nahrung zu; von dem Humus stammt die Kohlensäure her.</p>
<p>Durch Auflockerung des Bodens um die junge Pflanze, erneuern und vervielfältigen wir den Zutritt der Luft, wir begünstigen damit die Bildung der Kohlensäure; die Quantität der erzeugten Nahrung würde sich vermindern mit jeder Schwierigkeit, die sich im Boden dieser Lufterneuerung entgegenstellt; bei einem gewissen Grade der Entwicklung der Pflanze ist sie es selbst, welche diesen Luftwechsel bewirkt. Die Atmosphäre von Kohlensäure, welche den unverwesten Teil des Humus vor weiterer Veränderung schützt, wird von den feinen Wurzelhaaren, den Wurzeln selbst, aufgesaugt und hinweggenommen, sie wird ersetzt durch atmosphärische Luft, die ihren Platz nimmt; die Verwesung schreitet fort, es wird eine neue Quantität Kohlensäure gebildet. In dieser Zeit empfängt die Pflanze von den Wurzeln und äußeren Organen gleichzeitig Nahrung, sie schreitet rasch ihrer Vollendung entgegen (&#8230;) &#8220; Quelle: <a href="http://www.agrokarbo.info/humus-ursprung-verhalten/">Justus von Liebig: Ursprung und Verhalten des Humus</a></p></blockquote>
<h3>Wissenschaftlerehepaar RAOUL H. FRANCÉ und ANNIE FRANCÉ-HARRAR</h3>
<p>Bis 1926 untersuchten sie die europäischen Böden. Dann dehnten sie die Forschung aus auf tropische Böden: afrikanische und australische Wüstenböden, Urwaldböden von Vorderasien, Indien, Westindien, Zentralamerika. Bis vor 200 Jahren wurde dem Boden nichts hinzugefügt, so Annie Francé-Harrar.</p>
<blockquote><p>Sie haben die Mikroorganismen als die Grundlage alles Lebendigen und die Bewahrer der Fruchtbarkeit unserer Erde entdeckt. Aus organischen und anorganischen Bestandteilen des Bodens erzeugen sie den Humus, die lebendige Pflanzennahrung. Seit der Mensch sesshaft geworden ist und Ackerbau und Viehzucht betreibt, verbraucht er Humus. Raoul Francé war der erste, der sich intensiv und mit den technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit versehen, daran machte, die Kleinstwelt zunächst im Wasser (Streifzüge im Wassertropfen, 1906) und dann im Boden (Leben im Boden,1922) zu erforschen. Seine große Leistung war es, dieses Wissen auch allgemeinverständlich in Wort und Bild zu den Menschen zu bringen. (Fotografie war noch nicht möglich, deshalb erfand er extra eine Zeichenmethode, um die Kleinstlebwesen darzustellen). Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und allein in Deutschland 3 Millionen mal verkauft. Durch den ersten Weltkrieg, III. Reich und zweiten Weltkrieg wurden viele seiner Arbeiten und sein Institut zerstört und sein Werk geriet in Vergessenheit.</p></blockquote>
<p>&#8222;<a href="http://www.ddbpage.net/btq/Die_Letzte_Chance_-_PDF_-_2010.pdf">Die letzte Chance, für eine Zukunft ohne Not</a>&#8220; (erst erschienen 1950) von Raoul Heinrich Francé und Annie Francé-Harrar.</p>
<p><a href="http://www.ddbpage.net/btq/Die_Letzte_Chance_-_PDF_-_2010.pdf">Annie Francé-Harrar </a>(02. 12. 1886 – 23. 01. 1971) war als Verfasserin von Romanen bekannt. Sie unterstützte als Ehefrau die Arbeit des universellen Naturforschers Raoul Heinrich Francé und wirkte nach dem Tod ihres Mannes als Beraterin im Ministerrang der mexikanischen Regierung für Humusfragen. Erosion und Humusschwund hatten angefangen, die kleinbäuerliche Landwirtschaft Mexikos zu gefährden. Heute stellen diese Prozesse eine globale Bedrohung dar. Ihre Erfahrungen aus der Zeit in Mexiko mit neuen Ansätzen zur Bodenverbesserung hat Annie Francé-Harrar in dem Buch „<a href="http://docplayer.org/28660966-Annie-france-harrar-humus-bodenleben-und-fruchtbarkeit-mit-22-abbildungen-auf-kunstdrucktafeln-bayerischer-landwirt-schaftsverlag-bonn-muenchen-wien.html">Humus, Bodenleben und Fruchtbarkeit</a>― (1957) zusammengefasst.</p>
<p>Es ist wenig bekannt und wird wie ein Tabu behandelt, dass Deutschland der größte Agrarimporteur der Welt ist; Die sogenannten Überschüsse sind also nicht hier produziert, sondern importiert. Das ist insofern verständlich, als dieses Land viele Industriegüter exportiert und als Kompensation Rohstoffe einführt. Auf dieser Grundlage gibt es in anderen Ländern ökologische, soziale und wirtschaftliche Fehlentwicklungen. Alles, was heute schon schreckliche Wirklichkeit ist wie Regenwaldzerstörung, Waldraubbau, Klimaveränderung, Wassernot, Sauerstoff- und Ozonabbau, Versteppung, Wüstenbildung, Bodenversauerung usw., hat <a href="http://www.ddbpage.net/btq/">Annie Francé-Harrar </a>schon damals vorhergesagt.</p>
<blockquote><p>Altes Wissen ist in der heutigen Zeit wichtig, denn es hat sich gezeigt, dass die großen Konzerne nicht die Lösung haben, im Gegenteil, immer mehr Chemie, die Vielfalt der Pflanzen geht verloren und die Böden werden durch die Monokulturen verseucht. <a href="https://netzfrauen.org/?s=Gr%C3%BCne+Revolution+&amp;submit=Suche">Landwirte aus den USA überdenken den Gebrauch von biotechnischen Saaten, weil deren hohe Preise immer schwerer nachzuvollziehen sind angesichts der mickrigen Erträge der gegenwärtigen Landwirtschaft</a>.</p></blockquote>
<h3>In einer Handvoll Boden können zahlenmäßig gesehen mehr Bodenorganismen leben, als es Menschen auf der Erde gibt.</h3>
<p>Abhängig von der Qualität des Bodens können in einem Bodenwürfel von 10 cm Kantenlänge bis zu 10 Milliarden Bodenlebewesen vorkommen. In den 1920er-Jahren erforschten Raoul Francé und seine Frau Annie Francé-Harrar genau das, was für den heutigen Boden wichtig ist. Sie prägten die Gesamtheit der im Boden lebenden Organismen, auch Edaphon (griechisch: »das im Boden Lebende«) genannt.</p>
<p>Auch Herwig Pommeresches Buch »<a href="https://sancfati.files.wordpress.com/2017/03/humussphc3a4re-humus-ein-stoff-oder-ein-system.pdf">Humus – Ein Stoff oder ein System?</a>« beschäftigt mit sich dem Thema, aber mit einer völlig anderen Sichtweise auf den natürlichen Stoffkreislauf von Boden, Pflanze und Tier bzw. Mensch. Folgt man der Argumentation, so müsste eines der erfolgreichsten und zugleich äußerst problematischen Kapitel der angewandten Chemie neu geschrieben werden: die Anwendung von Kunstdünger, im Wesentlichen bestehend aus Stickstoff, Phosphor und Kalium, in der vom Autor als »technologisch« bezeichneten Landwirtschaft.</p>
<p>Für Herwig Pommeresche ist es eine Verschwendung, lebendiges Material so lange im Kompost zu lagern, bis es den größten Teil seiner Energie verloren hat. Bei ihm werden pflanzliche Küchenabfälle deshalb mit einem Haushaltsmixer zerkleinert und direkt ans Bodenleben verfüttert.</p>
<h5>Die Probleme der modernen Landwirtschaft sind zahlreich, aber die Lösungen nicht so sehr. Lokale organische Landwirtschaft kann (und wird) die Gesellschaft in positiver Weise umwandeln, aber der begrenzende Faktor sind unsere Zahlen. Unsere Welt braucht mehr Kleinbauern!</h5>
<p>Die Menschen vor Ort zu ernähren, ist harte Arbeit, aber es kann Teil eines erfüllten Lebensstils mit einem tiefen Sinn für die Verbindung mit dem Land und der Gemeinschaft sein. Zusammenarbeit wäre eine Lösung. Heute gründen sich durch kleine Genossenschaften immer mehr Gemeinschaften von Selbstversorgern. Auch dieser Gedanke ist nicht neu, denn während der mitteleuropäischen Hungersnot im Winter 1846/1847 hatte Friedrich Wilhelm Raiffeisen eine tolle Idee.</p>
<blockquote><p>„Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“. Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-88), deutscher Agrarpolitiker, Gründer der Raiffeisengenossenschaften. Dazu auch : <a title="Permalink zu Kennen Sie die „U B U N T U“ – Geschichte? Wissen Sie, was Genossenschaft oder Crowdfunding bedeutet?" href="https://netzfrauen.org/2016/04/10/kennen-sie-die-u-b-u-n-t-u-geschichte-wissen-sie-was-genossenschaft-oder-crowdfunding-bedeutet/" rel="bookmark">Kennen Sie die „U B U N T U“ – Geschichte? Wissen Sie, was Genossenschaft oder Crowdfunding bedeutet?</a></p></blockquote>
<h3>Ein neuzeitlicher Pionier ist John Kempf.</h3>
<p>Er ist der Gründer der<a href="https://www.advancingecoag.com/"> Advancing Eco Agriculture (AEA) und</a> Top-Experte auf dem Gebiet der biologischen und regenerativen Landwirtschaft. 2006 gründete er AEA, um die Landwirte zu beraten, dass es auch anders geht. Als er mit 14 die Schule verließ, stieg er in die familieneigene Obst- und Gemüseproduktion in Ohio ein, wo er im Lauf der Zeit für Berieselung, Düngung sowie den Einsatz von Herbiziden und Pestiziden Verantwortung übernahm. Er setzte auf Pferde statt auf Traktoren und arbeitete mit einem Sprüher, der von einem kleinen Motor angetrieben wird. Es war eine schlimme Zeit für die Familie. Infektionen und Krankheiten belasteten die Ernte, Kempf sah sich selbst in einem stetig zunehmenden chemischen Krieg gefangen – und das mit nur sehr geringem Erfolg. Der Tiefpunkt war 2004 erreicht, als deutlich mehr als die Hälfte der Ernte bei Kempfs – Tomaten, Gurken, Zucchini und Zuckermelonen – verdarb. Die Familie kam finanziell in eine äußerst kritische Lage, es bestand Handlungsbedarf.</p>
<h5>Der damals 16-jährige Kempf stellte daher alles in Frage, was er je über Landwirtschaft gelernt hatte.</h5>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-43306" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf.jpg" alt="" width="1015" height="623" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf.jpg 1015w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf-380x233.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf-768x471.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf-760x466.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/05/Kempf-600x368.jpg 600w" sizes="(max-width: 1015px) 100vw, 1015px" /></a></p>
<p>Er untersuchte die wenigen erfolgreichen Ernteplätze des Jahres und versuchte herauszufinden, warum auf einem Stück Land, das an die Farm angrenzte, Zuckermelonen besonders gut gewachsen waren. In diesem Jahr hatten die Kempfs einige Reihen Zuckermelonen von ihren alten Feldern auf Neue übertragen, die bis dahin noch nicht jahrelanger, chemischer Behandlung ausgesetzt waren. Die Ergebnisse, wie Kempf es in einem seiner Youtube-Videos beschreibt, waren erschütternd.</p>
<p>Auf den alten Feldern schlug überall der echte Mehltau zu. Direkt daneben, die Grenze war klar erkennbar, wuchsen die identischen Pflanzen, die im gesamten Zeitraum identisch behandelt worden waren, absolut gesund heran – so Kempf in seinem Video.</p>
<p>Dieser unbeabsichtigte, aber exakte Feldversuch belegte die unterschiedlichen Historien der Felder auf beiden Seiten der Grundstücksgrenzen in Bezug auf Chemie-Einsatz – für Kempf war das der „Heureka“-Moment, wie er selbst sagt.</p>
<p>Er fühlte, dass es eine Antwort auf seine Fragen gab. Aber all jene, die dazu hätten beitragen können, waren nur an Details interessiert und übersahen das „Big Picture“.</p>
<blockquote><p>Warum gediehen die Pflanzen auf dem neuen Feld, während die anderen verkümmerten? Und warum nahmen die Krankheiten und Probleme laufend zu, trotz seiner Bemühung, ihnen mit Pestiziden den Garaus zu machen?</p></blockquote>
<p>Er studierte Fachmagazine wie Soil Science Society of America Journal und Biology and Fertility of Soils. Er führte Gespräche mit Experten, fand Lücken im eigenen Wissen und füllte diese: Botanik, Pathologie, Entomologie, Physiologie, Immunologie usw..</p>
<blockquote><p>„Landwirtschaftliche Forschung und Ausbildung konzentriert sich auf Spezialgebiete”, sagt Kempf. „Viele der Wissenschaftler glauben, dass die Antworten auf landwirtschaftliche Herausforderungen im eigenen Bereich zu finden sind. Und sie kommunizieren nicht untereinander”.</p></blockquote>
<p>Kempf war daran gelegen, mit allen zu sprechen, um ein durchgängiges Verständnis von Boden- und Pflanzengesundheit zu gewinnen, das er in seinem Betrieb anwenden kann. Obwohl er nur ein Teenager war, der nicht einmal die 9. Klasse erfolgreich abgeschlossen hatte, waren die Wissenschaftler daran interessiert, mit ihm zusammenzuarbeiten.</p>
<blockquote><p>„Ich wurde ernst genommen, da ich in der Lage war, intelligente Fragen zu stellen und niemandem mein Alter verriet“, so Kempf.</p></blockquote>
<p>Ihm kam schnell der Verdacht, dass die chemiebasierten landwirtschaftlichen Methoden, die er anwendete, die Ursache und nicht die Lösung des Problems waren.</p>
<blockquote><p>„Viele der Materialien, die in industrieller Landwirtschaft zum Einsatz kommen, steigern das Pflanzenwachstum und den Ertrag, wirken sich aber negativ auf die Biologie der Böden aus“, sagt er.</p></blockquote>
<p>Die Taktik der verbrannten Erde, die er mit Pestiziden und Herbiziden angewendet hatte, war zu erfolgreich. Das <i>mikrobielle</i> Leben, das für gesunde Böden unverzichtbar ist, war ein Kollateralschaden. Als Folge konnte man akzeptable Erträge für die verschiedenen Produkte nur noch erreichen, indem man den Boden in Dünger „ertränkte“. Diesen Ansatz verwarf er schnell und setzte alles daran, wieder einen gesunden Boden herzustellen. Er ließ Pflanzen damit das tun, wozu sie am besten geeignet sind, wenn man ihnen eine Chance gibt: wie verrückt zu wachsen.</p>
<p>Seit 2006 verzichtete Kempf komplett auf Pestizide und verbrachte mehr und mehr Zeit damit, seine Ideen mit Wissenschaftlern und Farmern im gesamten Land zu diskutieren. Sein Vater stellte ihn vor die Wahl: Hör auf zu quatschen – oder verdiene Geld damit.</p>
<p>Kempf entschied sich für die zweite Option und gründete im gleichen Jahr seine landwirtschaftliche Beratungsfirma <a href="https://www.advancingecoag.com/">Advancing Eco Agriculture (AEA).</a></p>
<blockquote><p>Sein Ansatz in Kürze:</p>
<p>Gesunder Boden sorgt für gesunde Pflanzen. Gesunde Pflanzen haben ein gesundes Immunsystem, um Krankheiten abzuwehren. Pflanzen mit gesundem Immunsystem sind – wie Kempf sagt – auch gesünder, wobei es hierfür aber noch keinen soliden wissenschaftlichen Nachweis gibt. Laut AEA kann man den Ertrag zwischen 10-30 % steigern und gleichzeitig die Kosten durch den Verzicht auf Pestizide senken.</p></blockquote>
<p>Kempf vermeidet die Phrase „nachhaltig“, um den Eindruck zu vermeiden, die derzeitige Form der Landwirtschaft solle erhalten bleiben. Er spricht daher bevorzugt von „regenerativer Landwirtschaft“. Mit seinem Ansatz besetzt er eine eigenartige Nische. Er fordert die Farmer auf, auf Pestizide zu verzichten, gleichzeitig kritisiert er den biologischen Anbau. „Der typische Bioanbau ist nur negativ, beschäftigt sich damit, was nicht erlaubt ist“, sagt Kempf. Siehe: <a title="Permalink zu Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! – Farming in a different way!" href="https://netzfrauen.org/2017/02/16/landwirtschaft/" rel="bookmark">Landwirtschaft geht auch anders, ohne GVO und Pestizide! – Farming in a different way!</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-52176" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1.jpg" alt="" width="764" height="566" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1.jpg 764w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1-380x282.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1-760x563.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1-600x445.jpg 600w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch1-30x22.jpg 30w" sizes="(max-width: 764px) 100vw, 764px" /></a></p>
<h2>JM FORTIER  &#8211; Vom eigenen Garten leben</h2>
<p>Jean-Martin Fortier ist ein Landwirt, Erzieher und Autor, der sich auf organische und biologisch intensive Anbauflächen spezialisiert hat. Sein preisgekröntes Buch <a href="http://www.themarketgardener.com/">The Market Gardener</a> hat weltweit Zehntausende von Lesern inspiriert, um menschliche Nahrungsmittelsysteme zu reimagieren. Dieses Buch gibt es jetzt endlich auch in deutscher Sprache.</p>
<p>Zusammen mit seiner Frau Maude-Hélène Desroches hat er einen zertifizierten Bio-Garten in Saint-Armand, Quebec. Ihre Farm ist international bekannt. Fortier maximiert die Erträge auf einem Minimum an Land durch ein &#8220; biologisch intensives &#8220; Anbausystem. Das Buch dient als praktisches Handbuch für die Kleinbauernwirtschaft. Es beschreibt Fortiers Produktionsmethoden und Geschäftspraktiken und enthält Informationen zu Themen wie Gartengestaltung, Kleinanlagen, Bodenbewirtschaftung, Saatgut, Unkrautbekämpfung, Insekten- und Krankheitsmanagement, Kulturpflanzen und Marketing. Die Tipps sind in jedem ökologischen Garten umsetzbar.</p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-52178" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2.jpg" alt="" width="960" height="528" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2.jpg 960w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2-380x209.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2-768x422.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2-760x418.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2-600x330.jpg 600w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch2-30x17.jpg 30w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></p>
<p>Dazu ein Auszug aus dem Buch und ein dickes Dankeschön an den <a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=index">Löwenzahn-Verlag</a>, denn es ist schwierig, heute ein solches Buch in die deutsche Sprache übersetzen zu lassen.</p>
<blockquote><p>Von einem gepachteten 1000 m² großen Grundstück in Québec, auf dem sie in den Anfangstagen vorübergehend sogar campten, starteten die jungen Gemüsegärtner Jean-Martin Fortier und seine Frau in das Abenteuer der Vielfalts-Gärtnerei. Sie wollten einfach nur gärtnern und davon leben. Heute gehören sie zu den einflussreichsten Gemüsebauern der Welt und erwirtschaften auf ihrem (nun etwas größeren) Feld jährlich sechsstellige Summen.</p></blockquote>
<h2>„Besser anbauen, statt mehr“</h2>
<blockquote><p>Dazu auch: <a href="https://netzfrauen.org/2019/09/20/gardening-2/">Tolle Ideen – „Essbare“ Landschaften – Eine andere Welt ist pflanzbar! – 15 Organizations Creating Edible Landscapes</a></p></blockquote>
<p>Das Außergewöhnliche an der Geschichte: Das Credo der Fortiers lautet <strong>„Besser anbauen, statt mehr“</strong>. Anstatt auf große Investitionen und die Mechanisierung ihrer Kulturflächen zu setzen, schlugen sie von Anfang an den Weg der biointensiven Landwirtschaft ein. Auf der Basis von minimalen Kosten verfolgten sie von Beginn an die Idee, die Produktion zu intensivieren und gleichzeitig so weit wie möglich manuell zu arbeiten.</p>
<p><strong>Ohne viel Eigenkapital, Geräte und auf einer Fläche, die so groß ist wie ein Fußballfeld, vom Gärtnern leben — geht das überhaupt?</strong></p>
<h2>Vogelgezwitscher statt Motorenlärm, Radhacke statt Traktor</h2>
<p>Von der Auswahl des Standorts, der Berechnung der Anfangsinvestitionen bis zur Vermarktung und dem Vertrieb der Ernte hat er zukunftsweisende Antworten<strong> für Food-Coops, Selbstversorger, Gemeinschaftsgärtner und angehende Gemüsebauern. </strong>Ja, das geht, Jean-Martin Fortier macht es uns eindrucksvoll vor: Ein funktionierender und rentabler Kleinbetrieb, der auf gesunde, regionale und biologische Landwirtschaft setzt, ist möglich. Man muss dazu kein Träumer sein oder wildromantischen Fantasien nachhängen. Der Verzicht auf Technisierung, die vermeintliche Selbstbeschränkung auf kleine Flächen, das Beharren auf direktem Vertrieb — die Maximen seiner „biointensiven Methoden“ folgen einer bestechenden Logik und nicht etwa naiver Fortschrittsverweigerung. Und seine Methode zahlt sich aus, wie Fortier uns <a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624">in seinem Buch, das jetzt schon ein Klassiker der Gartenliteratur ist</a>, vorrechnet.</p>
<h2>Was, wenn wir die Landwirtschaft neu denken könnten?</h2>
<p>Entdeckt in diesem Auszug aus „<a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624">Bio-Gemüse erfolgreich direktvermarkten</a>“ Jean-Martin Fortiers Traum von einer anderen Landwirtschaft und lasst euch von seiner Vision der Vielfalts-Gärtnerei anstecken!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Market Gardener's Toolkit - Teaser #2" src="https://player.vimeo.com/video/143485693" width="900" height="506" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></p>
<h2>Small is beautiful</h2>
<p><em>aus: „<a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624">Bio-Gemüse erfolgreich direktvermarkten</a>“ von Jean-Martin Fortier</em></p>
<h3>Mit weniger als einem Hektar das Auskommen finden – ist das möglich?</h3>
<p><em>Jean-Martin Fortier berichtet: </em>Die Mehrzahl der Menschen, die aus der Landwirtschaft kommen, sind natürlich zunächst einmal skeptisch, wenn es um die Frage geht, einen Gemüsekleinbetrieb, oder wie wir es nennen, eine Gemüsegärtnerei, gewinnbringend zu führen. Und stellen sich damit möglicherweise denjenigen in den Weg, die den Wunsch haben, ein ähnliches Projekt wie das unsrige zu starten. Daraus darf man sich aber nicht allzu viel machen, denn die Denkweisen verändern sich in dem Maße, in dem die kleinstrukturierte Landwirtschaft in den USA, in Japan und anderswo auf der Welt das beeindruckende Potential einer in kurzen Kreisläufen stattfindenden handwerklichen Produktion unter Beweis stellt. In Québec verdanken wir diesen Beweis unserer Gärtnerei <em>Les Jardins de la Grelinette</em>, und viele anfängliche Skeptiker haben ihn zur Kenntnis genommen.</p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-52179" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4.jpg 960w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4-380x214.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4-768x432.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4-760x428.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4-600x338.jpg 600w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2017/05/Buch4-30x17.jpg 30w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt hatte unser kleiner Hof ein Produktionsniveau und einen finanziellen Erfolg erreicht, den die meisten Agrar-Insider für unmöglich gehalten hatten. Als wir unseren Umsatz auf einem Landwirtschaftswettbewerb veröffentlichten, erhielt unser Betrieb einen ansehnlichen Preis für seinen exzellenten wirtschaftlichen Ertrag. In unserem ersten Betriebsjahr machte der Hof einen Verkaufsumsatz von 20 000 (<em>Anm.: immer kanadische</em>) Dollar, bei einer Anbaufläche von einem Viertel Hektar. Im Folgejahr hatten sich unsere Verkaufszahlen mit 55 000 Dollar bei gleicher Anbaufläche mehr als verdoppelt. In unserem dritten Betriebsjahr investierten wir in neues Werkzeug und ließen uns auf dem aktuellen Standort unseres Hofs, in Saint-Armand, nieder. Mit der Erhöhung unserer Kulturfläche auf einen Dreiviertel Hektar erzielten wir einen Umsatz von 80 000 Dollar und schließlich 100 000 Dollar in unserer vierten Saison.</p>
<blockquote><p>Während mehr als einem Jahrzehnt hatten meine Frau und ich kein anderes Einkommen als jenes aus unserem weniger als einen Hektar großen Gemüsegarten. Ich kenne zahlreiche andere kleine Produzenten, denen es ebenfalls gelingt, mit ihrem kleinen Betrieb in Intensivkultur durchaus solide Einkünfte zu erzielen. Das Modell ist also bewiesenermaßen gewinnbringend. In Wirklichkeit ist sogar die Annahme realistisch, ein recht großzügiges Einkommen erzielen zu können.</p></blockquote>
<p>Eine gut eingeführte Gemüsegärtnerei kann mit einem ausgefeilten Anbauplan und vorteilhaften Verkaufsstandorten einen Jahresumsatz zwischen 60 000 und 120 000 Dollar erwirtschaften, und dies mit weniger als einem Hektar Gemüsevielfalt und einer Gewinnspanne von über 40%. Ein Nettoeinkommen, das den Vergleich mit verschiedenen anderen Agrarsektoren nicht zu scheuen braucht.</p>
<h3>Davon leben, aber vor allem: gut davon leben</h3>
<blockquote><p>Gerne erinnere ich jene, die sich vorstellen, wir hätten einen Hungerberuf, dass dieser uns erlaubt, auf dem Land zu leben, Beruf und Familie in natürlicher Umgebung zu vereinbaren, und dass er uns auch Arbeitsplatzsicherheit garantiert – welch Vergleich zu Anstellungen in einem Großkonzern, wo Kündigungen unvorhersehbar und häufig sind. Die Vorstellung, die sich die meisten Leute von unserem Beruf machen, ist, dass wir wie Arbeitswütige sieben Tage die Woche ununterbrochen schuften, um schließlich nur knapp unseren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Ein Bild, das wahrscheinlich inspiriert ist durch die tatsächliche Situation eines großen Teils der konventionellen Landwirte, die in den Zwängen der konventionellen Landwirtschaft gefangen sind. Es ist wahr, dass der Beruf des Gemüsegärtners bisweilen schwierig ist. Ob Schön- oder Schlechtwetter, wir tragen die Risiken eines schwer vorhersehbaren Klimas. Es gibt keine Gewährleistung für gute Ernten und gute Jahre und man benötigt eine ordentliche Portion Fleiß und Hingabe, vor allem in den ersten Betriebsjahren, wenn Kundenstock und Infrastrukturen noch aufgebaut werden müssen. Dennoch ist es ein einzigartiger Beruf, der sich weniger durch die Anzahl der Arbeitsstunden und das Gehalt auszeichnet als durch die Lebensqualität, die er verschafft. Nur wenige Leute können sich vorstellen, dass trotz der Intensität unserer Arbeit noch viel Zeit für andere Dinge bleibt. Unsere Saison läuft im März langsam an und endet im Dezember. Das sind immerhin neun Monate Arbeit für drei Monate Freizeit. Der Winter wird zu einem kostbaren Moment, um sich auszuruhen, zu verreisen oder irgendwelchen anderen Beschäftigungen nachzugehen.</p>
<p><strong>Das ist ein beträchtlicher Vorteil. Dadurch, dass ich viel Zeit mit dem Verfassen dieses Handbuchs verbracht habe, kann ich denjenigen, denen die körperlichen Erfordernisse des Berufs Sorge bereiten, Folgendes sagen: ganztägig zu gärtnern ist weniger „hart“ für Körper und Gesundheit, als täglich mehrere Stunden vor einem Computerbildschirm zu sitzen. Indem ich dies sage, hoffe ich, so manche zu beruhigen. Denn es ist nicht eine Frage des Alters, sondern vielmehr des Willens. Egal ob mit landwirtschaftlichem Rüstzeug oder ohne, wer ernsthaft und motiviert ist, kann alles erlernen, was für diesen traditionellen Beruf nötig ist. Was man investieren muss, ist Zeit und Begeisterung. Seit unser Hof Praktikanten aufnimmt, die ihre ersten Schritte in der Landwirtschaft gehen möchten, beobachtete ich, dass die große Mehrheit derer, die diesen Beruf  anstreben, dies aus einer ganz grundlegenden Motivation heraus tut. Sie möchten sich selbständig machen und möglichst viel an der frischen Luft arbeiten, und nicht wenige unter ihnen sind von dem Gedanken beseelt, ihrer Arbeit einen Sinn zu verleihen. Ich kann ihre Entscheidung verstehen, denn „ Familienbauer“ ist ein sehr wertvoller Beruf. Unsere Arbeit auf dem Hof findet regelmäßige Anerkennung bei den Familien, die unser Gemüse essen und uns jede Woche persönlich danken. Für alle, die anders leben möchten und dabei eine alternative Lebensweise anstreben, ist eines wichtig festzuhalten: Man kann davon nicht nur leben, sondern sogar gut leben. Quelle<a href="http://magazin.loewenzahn.at/2017/04/13/vom-eigenen-garten-leben/"> magazin.loewenzahn.at</a></strong></p></blockquote>
<p>Bio-Gemüse erfolgreich direktvermarkten &#8211; Der Praxisleitfaden für die Vielfalts-Gärtnerei auf kleiner Fläche. Alles über Planung, Anbau, Verkauf &#8211; Hier bitte bestellen: <a href="http://www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624">loewenzahn.at</a></p>
<blockquote><p>Zitat einer Textpassage aus &#8222;Das Leben im Boden&#8220; (1922)-  Auto: Raoul Heinrich Francé</p>
<p>&#8222;Hätte man nicht um jene Zeit die Kartoffeln überall eingeführt, um den Ausfall an Brot zu decken, so wäre die schleichende Lebensmittelkrise noch viel gefährlicher geworden. Die Kartoffel half den armen Menschen etwas, aber immer deutlicher wurde es: Die Äcker tragen nicht genug. Die Unglücklichen suchten den Fehler in ihrer Lebenslust, und man erfand das Wort von der Überbevölkerung. Reverend Malthus stellte seine eigentlich fürchterliche Theorie auf, die, als Darwinismus verkleidet, heute noch lebt. Ein noch schrecklicherer Gedanke kam auf. Nicht nur zurückhalten sollten sich die Menschen in ihren natürlichsten Trieben, sondern auch Abschlachten sollten sie den Überfluss an Menschen. Man begann mit der Predigt: Kriege müssten sein; der Krieg sei gottgewollt, um der Überbevölkerung vorzubeugen. Und von da war nur mehr ein Schritt zum Imperialismus. Man muss dünn bevölkerte, noch bodenreiche Länder erobern, um für seine Menschenmassen Brot zu haben, man muss das Land den Naturmenschen wegnehmen und sie arm machen unter der Bezeichnung Kolonie, denn der arme Boden daheim muss durch Kolonien ergänzt werden.&#8220; <a href="http://thomas-caspari.de/bodenkunde/france/index.htm">Quelle</a></p></blockquote>
<p class="fb-like fb_iframe_widget" data-href="//www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624" data-layout="button_count" data-action="like" data-show-faces="false" data-share="true"> &#8222;Das ganze Leben besteht in einem ständigen Neubeginn.&#8220; Hugo von Hofmannsthal</p>
<p class="fb-like fb_iframe_widget" data-href="//www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624" data-layout="button_count" data-action="like" data-show-faces="false" data-share="true">Wir ergänzen: Warum nicht auch wieder Altes neu aufleben lassen?!</p>
<p class="fb-like fb_iframe_widget" data-href="//www.loewenzahn.at/page.cfm?vpath=buchdetails&amp;titnr=2624" data-layout="button_count" data-action="like" data-show-faces="false" data-share="true">Netzfrau Doro Schreier</p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2020/12/22/water-7/">Monopoly im wahren Leben! Es ist soweit: Wasser wird an der Börse gehandelt – Water is life but amid fear of scarcity – the future of water is traded in the stock exchange</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Nahrungsmittelknappheit? Bizarre Situation weltweit! Sogar Italien warnt: Pastaherstellung droht zusammenzubrechen" href="https://netzfrauen.org/2021/09/15/food-8/" rel="bookmark">Nahrungsmittelknappheit? Bizarre Situation weltweit! Sogar Italien warnt: Pastaherstellung droht zusammenzubrechen</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Städtischer Ackerbau – warum die Welt mehr städtische Landwirtschaft braucht – Urban farming – why the world needs more urban agriculture!" href="https://netzfrauen.org/2021/09/01/urban-farming-3/" rel="bookmark">Städtischer Ackerbau – warum die Welt mehr städtische Landwirtschaft braucht – Urban farming – why the world needs more urban agriculture!</a></p>
<header class="entry-header">
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2021/05/04/california-3/">Dürre – Kalifornien will Nestlé daran hindern, Wasser abzugraben! California officials sent Nestlé a cease-and-desist order as drought conditions worsen in the state</a></p>
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		<title>Die menschliche Spezies hat es vergeigt! Warum die Gletschereisschmelze so gefährlich ist- Wassermangel bei Gletscherschwund –  Watercrisis – Why glacial ice melt from climate change is so dangerous! Why Melting Glaciers Are So Scary</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 16:12:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Eigentlich sind die Homo sapiens eine der intelligentesten Lebensformen, die sich auf der Erde entwickelt haben. Doch dann begangen sie einen Krieg, den sie nie gewinnen können und zwar gegen die Natur. Die Natur schlägt immer zurück – und sie &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/16/climatechange-21/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p class="StoryFull-title"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-60891" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/01/Wasser.jpg" alt="" width="1200" height="600" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/01/Wasser.jpg 1200w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/01/Wasser-380x190.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/01/Wasser-768x384.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2019/01/Wasser-760x380.jpg 760w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />Eigentlich sind die Homo sapiens eine der intelligentesten Lebensformen, die sich auf der Erde entwickelt haben. Doch dann begangen sie einen Krieg, den sie nie gewinnen können<a href="https://netzfrauen.org/2021/03/09/earth-3/"> und zwar gegen die Natur</a>. Die Natur schlägt immer zurück – und sie tut es bereits mit wachsender Kraft und Wut. Die Wälder werden als die grüne Lunge der Erde bezeichnet und sind ein wichtiger Lebensraum. Die Wälder der Erde spielen eine entscheidende Rolle im Kohlenstoffkreislauf der Erde. Doch statt die Wälder zu schützen, denn immerhin geht es um das Überleben der menschlichen Spezies, verschwinden jeden Tag ganze Wälder. Seit <a href="https://netzfrauen.org/2021/03/09/earth-3/">1950 sind über 80 Millionen Hektar Wald vernichtet</a> worden. Je mehr intakte Wälder verschwinden, um so mehr gefährdet sich die menschliche Spezies, denn 70% der letzten Seuchenausbrüche haben mit der Entwaldung begonnen. Was es bedeutet, wenn die intelligentesten Lebewesen des Planeten weiterhin Krieg gegen die Natur führt, erlebt zum Beispiel Australien. Mit steigenden globalen Temperaturen könnte Australien so heiß und trocken werden, dass die Einwohner des Landes zu Klimaflüchtlingen werden könnten. Doch auch andere Teile des Planeten werden für Homo sapiens unbewohnbar.<a href="https://netzfrauen.org/2019/12/09/haida/"> &#8222;Der Planet ist zornig&#8220;,</a> warnen die indigenen Völker schon lange und sagen, dass die Menschen die Kräfte von Mutter Erde zu lange herausgefordert haben. <strong>Das Jahr 2022 endete</strong>, <strong>wie es angefangen hat, mit Erdbeben und<a href="https://netzfrauen.org/?s=Naturkat&amp;submit=Suche"> </a><b>Naturkatastrophen. Überschwemmungen, Dürre, Stürme, Vulkanausbrüche und Erdbeben – alles was Mutter Natur für uns Schreckliches zu bieten hat! Das Jahr 2022 hat sich als eine der tödlichsten Zeiten für das Leben erwiesen. Und auch 2023 wurde es nicht besser, wie die zahlreichen Naturkatastrophen zeigen. Auch die g</b></strong>lobale Wasserrisiken verschärfen sich. <strong>Gletscher</strong> speichern derzeit 70 % des Süßwassers auf der Erde, <strong>Gletscher</strong> sind also bedeutende Wasserzulieferer für viele Flusssysteme und haben entscheidenden Einfluss auf das Weltklima. D<strong>ie Klimaerw</strong><strong>ä</strong><strong>rmung macht auch nicht vor den Gletschern halt, doch </strong>was geschieht, wenn diese Gletscher schmelzen? Die Himalaya-Gletscher versorgen beispielsweise die sieben größten Flüsse Asiens und damit zwei Milliarden Menschen mit Wasser. <strong>Der Rückzug der Gletscher im Himalaya füllt nicht nur die Gletscherseen gefährlich auf, sondern verursacht auch andere Gefahren, die nicht überwacht werden, warnen Wissenschaftler.</strong><span id="more-78539"></span></p>
<h3 class="entry-title">Das ignorierte Problem – Säge nicht den Ast, auf dem Du sitzt!</h3>
<p>Wussten Sie, dass viele Menschen auf Gletschern angewiesen sind, um frisches Wasser zu erhalten? Die Gletscher im Himalaya ziehen sich so schnell zurück, dass die Forscher glauben, dass die meisten zentralen und östlichen Himalaya-Gletscher bis 2035 praktisch verschwinden könnten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Global Warming from 1880 to 2022" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/LwRTw_7NNJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Die Folgen <a href="https://netzfrauen.org/2020/08/08/climatecange/">des Klimawandels werden für uns erst in den Medien s</a>ichtbar, wenn der TV-Effekt einsetzt, wenn die Weltpresse im Krisengebiet landet und die traurigen Szenen im Wettlauf um Einschaltquoten und Auflagen als globale Katastrophenshow vermarktet. Und ja, letztere ist schon längst da: Hitzewellen, Trockenheit, Überschwemmungen und Hurrikans wüten auf der Erde. Die Folgen sind allgegenwärtig, nur halt still, denn wo es um ein konkretes Desaster geht, um den Klimawandel, sehen wir erst wieder etwas, wenn der Weltklimarat tagt.</p></blockquote>
<p>Vor dreißig Jahren, in einer <a href="https://netzfrauen.org/2020/09/10/klima-4/">kleinen schwedischen Stadt namens Sundsvall,</a> veröffentlichte der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimawandel (IPCC) seinen ersten großen Bericht. Klimaforscher sollen im Auftrag der Staatengemeinschaft einen umfassenden Bericht erstellen, doch was sie erleben, sind drei Jahrzehnte schmutzige Tricks gegen diese Klimawissenschaftler. Doch trotz 30  Jahren Klimaverhandlungen hat die Staatengemeinschaft bislang so gut wie keine Konsequenzen aus den Ergebnissen der Klimaberichte gezogen.</p>
<blockquote>
<h5>Das Einzige, was sich geändert hat, ist die Zeit, die bleibt, um endlich zu Handeln.</h5>
</blockquote>
<p>Die Macht ist in den Konzernetagen und das bekommen die Klimaforscher auch zu spüren Schon damals waren die großen Probleme klar denen sich diejenigen gegen übersahen, die rasches Handeln anstrebten. Doch die Kohlendioxidemissionen stiegen weiter, die polaren Eiskappen schmelzen weiter, die Ernteerträge sinken  weiter , die Wälder der Welt brennen weiter, Küstenstädte versinken weiterhin in den steigenden Meeren und Dürren löschen weiterhin fruchtbare Ackerflächen aus.</p>
<h3>Wassermangel bei Gletscherschwund</h3>
<p><iframe loading="lazy" title="See glaciers melt before your eyes" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/dzRvmjBGqp8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Gletscher sind fließende Eisströme, die ihre &#8222;Nahrung&#8220; in Form von Schnee in Höhenzonen erhalten, in denen die Temperaturverhältnisse des Jahres dafür sorgen, dass mehr Schnee fällt als durch Sonneneinstrahlung und Verdunstung aufgezehrt wird. Zu dieser &#8222;Nahrungszone&#8220; gehören auch die Hänge der Berge, von denen aus Eis- und Schneelawinen auf die Gletscher niedergehen. Der Schnee wird unter dem Druck seines Eigengewichtes und durch Schmelz- und Gefriervorgänge zu Eis. Dieses Eis fließt &#8211; dem Einfluss seines Gewichts unterliegend &#8211; langsam von der hoch gelegenen &#8222;Nahrungszone&#8220; in die tieferen Regionen des Tales. Dort wiederum sorgen höhere Durchschnittstemperaturen und Sonneneinstrahlung/Verdunstung dafür, dass die Masse des Gletschers schwindet. In dieser Zone der &#8222;Aufzehrung&#8220; verliert der Gletscher sukzessive die Masse, die aus dem Nährgebiet herabfließt, bis er schließlich an der Gletscherzunge aufhört zu existieren. In Zeiten der Klimaerwärmung ist der Mengenhaushalt des gesamten Gletschers nicht mehr ausgeglichen; er verliert mehr an Masse, als ihm im Nährgebiet durch Neuschnee zugeführt wird. Die Gletscherzunge zieht sich in Zeiten der Klimaerwärmung langsam das Tal hinauf zurück; sie stößt vor, wenn das Klima kälter wird. <a href="https://www.himalaya-info.org/gletscher.htm">Quelle </a></p></blockquote>
<p>Studien belegen, dass die Wasserversorgung sehr kritisch wird, wenn die Gletscher wegschmelzen würden, denn bei einem enormen Gletscherschwund wird der Vorrat an Süsswasser in den Flüssen und Seen knapp. Wasser ist Leben, doch ohne Wasser auch kein Leben und so werden wahrscheinlich diese Krisen  Massenmigrationen auslösen, die die Gefahr von Konflikten verschlimmern könnten. <a href="https://netzfrauen.org/2021/01/27/watercrisis/">Vom Kalifornien-Delta bis Jakarta kollabieren die Aquifere/Grundwasserleiter der Welt </a>Viele Länder  weltweit leiden bereits schon jetzt unter einer Wasserkrise, <a href="https://netzfrauen.org/2019/09/05/water-3/">17 Länder stehen kurz vor dem „Day Zero“,</a></p>
<blockquote><p>Spätestens seit der<a href="https://netzfrauen.org/2021/01/27/watercrisis/"> langanhaltenden Trockenheit in Europa</a> wird so manchem bewusst, dass Wasser zwar aus dem Wasserhahn kommt, dass jedoch die Reserven schwinden.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="We almost DIED in Spencer Glacier calving - Alaska 2019" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/2cTp6HVM5qM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<ul>
<li> Gletscher der Antarktis und der Arktis schmelzen mit beispielloser Geschwindigkeit <a href="https://climate.nasa.gov/vital-signs/sea-level/">In den letzten 150 Jahren</a> ist der globale Meeresspiegel um 15 Zentimeter angestiegen. Einem jüngsten Bericht der Vereinten Nationen zufolge wird der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts voraussichtlich um mehr als einen Meter ansteigen .In dem Bericht wurde festgestellt, dass bis zum Ende des Jahrhunderts 680 Millionen Menschen, die in tief gelegenen Küstengebieten leben, sowie 65 Millionen Bürger kleiner Inselstaaten durch Hochwasser und Überschwemmungen vertrieben oder in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Siehe auch  <a title="Permalink zu Neuer Bericht – das Ende der menschlichen Zivilisation bis 2050 möglich! – Study says humans will be wiped out due to climate change by 2050" href="https://netzfrauen.org/2019/06/05/climatechange-2/" rel="bookmark">Neuer Bericht – das Ende der menschlichen Zivilisation bis 2050 möglich! – Study says humans will be wiped out due to climate change by 2050</a></li>
<li>Und auch in Europa sagen Modellrechnungen  einen beträchtlichen Gletscherschwund in den Alpen voraus. Bis Ende dieses Jahrhunderts werden, bei fortschreitender Klimaerwärmung,<a href="https://netzfrauen.org/2020/08/08/climatecange/"> die meisten Gletscher unterhalb 3500 Meter über Meer v</a>erschwunden sein. 2020 drohte auf Grund der hohen Temperaturen nahe der französischen Grenze im italienischen Teil der Alpen ein großes Stück Gletschereis mit einem Volumen von etwa 500.000 Kubikmetern auf dem Mont Blanc abzubrechen. Das Eis war wegen der großen Temperaturunterschiede in Bewegung gekommen.</li>
</ul>
<h3>Das Schmelzen der Gletscher im Himalaya ist in der gesamten Region ein großes Problem</h3>
<blockquote><p>Im Himalaya schmelzen die Gletscher doppelt so schnell wie vor der Jahrtausendwende. Klimatologen warnen: Die Wasserversorgung von 1,6 Milliarden Menschen ist dadurch bedroht. Die Gletscher im Himalaya und dem angrenzenden Hindukusch sind schon jetzt in ernsthafter Gefahr.</p></blockquote>
<p>Und nicht nur die Wasserversorgung ist bedroht, auch kommt es vermehrt zu Erdrutschen, wie die jüngste Sturzflutkatastrophe im indischen Bundesstaat Uttarakhand. Durch die von einem Gletscherabbruch in Nordindien ausgelöste Sturzflut kamen viele Menschen ums Leben.</p>
<h3>Die Gefahren im Himalaya, die niemand überwacht</h3>
<p><strong>Der Rückzug der Gletscher im Himalaya füllt nicht nur die Gletscherseen gefährlich auf, sondern verursacht auch andere Gefahren, die nicht überwacht werden, warnen Wissenschaftler. </strong>Die jüngste Sturzflutkatastrophe im indischen Bundesstaat Uttarakhand sei das jüngste Beispiel für eine solche gefährliche Wissenslücke, sagen sie, so <a href="https://www.bbc.com/news/world-asia-india-56247945?fbclid=IwAR1hzckDhQ13LJOaqvk8A16RVkhyPuADfELdux8XX38gV9aTHDE1tnklg3k">der Bericht von Navin Singh Khadka.</a> Er ist Umweltkorrespondent bei BBC World Service.</p>
<blockquote><p>Der Himalaya hat die größte Anzahl von Gletschern auf der Erde außerhalb der Pole, und sie haben Milliarden von Tonnen Eis durch das beschleunigte Schmelzen aufgrund der globalen Erwärmung verloren.</p></blockquote>
<p>&#8222;Es gibt einfach kein umfassendes Verständnis dafür, was in Bezug auf solche Gefahren tatsächlich passiert&#8220;, sagte Professor Jeffrey Kargel, ein leitender Geologe in den USA, der eine Reihe von Katastrophen im Himalaya erforscht hat und sich auch mit der Katastrophe in Uttarakhand befasst.</p>
<p>&#8222;Wir sind nur reaktiv, wenn Vorfälle wie in Uttarakhand geschehen. Wir überwachen die Gletscher mit solchen Gefahrenmerkmalen nicht, zumindest nicht die Mehrheit von ihnen.&#8220;</p>
<h3>Gefahren durch zurückweichende Gletscher</h3>
<p>Experten sagen, wenn sich Gletscher zurückziehen oder ausdünnen, können einige von ihnen gefährlich werden. Zum Beispiel kann in einigen Fällen das verbliebene Eis von zurückgezogenen Gletschern gefährlich an steilen Bergwänden hängen und jederzeit zusammenbrechen.</p>
<p>Es ist auch möglich, dass ausgedünnte oder zurückgezogene Gletscher den Boden unter und um sie herum destabilisieren, den sie sonst abgestützt hätten. Dies kann das Gebiet anfällig für Erdrutsche, Steinschlag oder Eisfall machen und möglicherweise sogar zum Einsturz ganzer Berghänge führen.</p>
<p>Wissenschaftler sagen, dass solche Ereignisse auch Flüsse und Rinnsale blockieren können, die schließlich ausbrechen und alles in ihrem Weg mitreißen &#8211; genau wie das, was nach vorläufigen Erkenntnissen kürzlich in Uttarakhand passiert zu sein scheint.</p>
<p>Aber sie sagen, sie wissen nicht, wo genau solche gletscherbedingten Gefahren lauern und welche menschlichen Siedlungen und Infrastruktur flussabwärts bedroht sind.</p>
<blockquote><p>Die schwierige Geographie des Himalaya macht eine solche Überwachung extrem herausfordernd, fügen sie hinzu.</p></blockquote>
<p>&#8222;Es gibt mehr als 50.000 Gletscher im Himalaya und der Hindukusch-Region und nur 30 von ihnen werden genau beobachtet, einschließlich Feldstudien&#8220;, sagte Muhammad Farooq Azam, ein Glaziologe am Indian Institute of Technology in Indore. &#8222;Nur etwa 15 dieser Studien sind veröffentlicht worden. Wir müssen unsere Gletscher genauer beobachten, vor allem weil so viele Faktoren im Spiel sind.&#8220;</p>
<h3>Erdbeben und Klima</h3>
<p><em>Wissenschaftler sagen, dass der Himalaya als jüngstes Gebirge der Welt immer noch wächst und Erdbeben seine Hänge oft destabilisieren. Veränderte Schneefall- und Regenfallmuster im Zuge des Klimawandels machen das Gebirge noch anfälliger, fügen sie hinzu. Und die wärmungsbedingten Veränderungen der Gletscher machen alles noch schlimmer, warnen sie.</em></p>
<p>Ein Gletscher im tibetischen Aru-Gebirge brach 2016 plötzlich ab und verursachte eine massive Eislawine, die neun Menschen und Hunderte von Nutztieren tötete. Ein zweiter Gletscher auf demselben Berg brach nur wenige Monate später unerwartet zusammen.</p>
<p>Experten sagen, dass eine Lawine aus Eis und Gestein vom Siachen-Gletscher in Kaschmir im Jahr 2012 fast 140 Menschen tötete, die meisten von ihnen pakistanische Soldaten.</p>
<h3>Weniger Gletscher, mehr Erdrutsche</h3>
<p>Eine aktuelle Studie über einige Hochgebirge Asiens &#8211; darunter der westliche Himalaya, der östliche Teil des Pamir, Karakorum und südlich des Hindukusch-Gebirges &#8211; brachte die Anzahl größerer Erdrutsche und deren erhöhte Häufigkeit zwischen 1999 und 2018 mit dem Rückzug der Gletscher in Verbindung.</p>
<p>Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, die die Studie mit Hilfe von Satellitenbildern des United States Geological Survey durchführten, identifizierten 127 solcher Erdrutsche, die sich zwischen 2009 und 2018 ereignet hatten.</p>
<p>&#8222;Unsere Ergebnisse zeigen eine Verschiebung in der Häufigkeits-Flächen-Verteilung, die auf einen zunehmenden Trend von großen Erdrutschen in den letzten zehn Jahren hinweist. Ein Rückgang der Gletscherfläche ist mit dem Anstieg der Erdrutschfläche verbunden&#8220;, so die Studie, die im Januar in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde.</p>
<p>Dalia Kirschbaum, eine Expertin für Erdrutsche, die das hydrologische Wissenschaftslabor der Nasa leitet, sagte, dass die Gefahren, die mit dem Rückzug der Gletscher verbunden sind, offensichtlich werden.</p>
<p>&#8222;Früher waren zum Beispiel diese Felsen an die Berghänge von Gletschern geklebt. Und jetzt, wenn es keine Gletscher mehr gibt, hängen diese Felsen, und das ist eine potenzielle Gefahr.&#8220;</p>
<p>In einem Sonderbericht über die Kryosphäre des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) von 2018 heißt es: &#8222;Der Rückzug der Gletscher und das Auftauen des Permafrosts haben die Stabilität von Berghängen und die Integrität der Infrastruktur beeinträchtigt.&#8220;</p>
<blockquote><p>Die Kryosphäre ist der Teil des Planeten, in dem sich Wasser in einem gefrorenen Zustand befindet, wie z. B. Gebirgsgletscher, kontinentale Eisschilde, schnee- und eisbedeckte Gebiete und Meereis.</p></blockquote>
<h3>Fokus auf Gletscherseen</h3>
<p>Von den bisher begrenzten Studien zu den Himalaya-Gletschern konzentrieren sich die meisten auf ihr beschleunigtes Abschmelzen und darauf, ob sich dadurch Gletscherseen gefährlich auffüllen und ausbrechen können.</p>
<p>Einige von ihnen haben auch untersucht, was mit gletschergespeisten Flüssen in der Region passieren könnte, wenn sich der Gletscherrückzug mit steigenden Temperaturen beschleunigt.</p>
<p>Aber Kritiker sagen, dass die Gletscherseen die ganze Aufmerksamkeit erhalten haben, während andere Gefahren, die mit schnell schmelzenden Gletschern verbunden sind, ignoriert wurden.</p>
<p>&#8222;Es ist etwas, das weniger Aufmerksamkeit erhalten hat&#8220;, sagte Summer Rupper, Professorin für Geographie an der Universität von Utah, die die Veränderungen der Himalaya-Gletscher untersucht hat, auch mit Hilfe von Spionage-Satellitenbildern. &#8222;Das könnte daran liegen, dass Katastrophen wie Lawinen und Eisabbrüche bisher selten waren und gletscherbezogene Gefahren nur episodisch auftraten.&#8220;</p>
<p>Experten des International Centre for Integrated Mountain Development, das seit vielen Jahren in der Himalaya-Region tätig ist, sagen, dass gletscherbedingte Überschwemmungen in der Vergangenheit mehr Probleme in der Region verursacht haben.</p>
<p>&#8222;Da diese Überschwemmungen die Menschen ohne Vorwarnung weit entfernt vom Gletscher selbst treffen können, macht dies diese besondere Bedrohung sehr gefährlich&#8220;, sagte Miriam Jackson, Programmkoordinatorin der Kryosphäreninitiative des Zentrums.</p>
<h3>&#8218;Eingefrorene Gletscherstudien&#8216;</h3>
<p>Indiens eigene Regierungsbehörden wurden dafür kritisiert, der Bedrohung nicht genügend Aufmerksamkeit zu schenken.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir hatten 2009 ein Zentrum zur Erforschung von Gletschern initiiert, das zu Indiens nationalem Institut für Gletscher ausgebaut werden sollte&#8220;, sagte Dr. DP Dobhal, ein leitender Glaziologe, der kürzlich vom Wadia Institute of Himalayan Geology, einer autonomen Einrichtung des Wissenschaftsministeriums, in den Ruhestand ging. &#8222;Das ist nie geschehen, und infolgedessen wurden Studien über Gletscher erheblich beeinträchtigt und etwa ein Dutzend Glaziologen, die wir ausgebildet hatten, wurden arbeitslos.&#8220;</p></blockquote>
<p>Die indische Regierung hat acht nationale Missionen im Rahmen ihres Nationalen Aktionsplans zum Klimawandel, und eine davon ist die &#8222;Erhaltung des Himalaya-Ökosystems&#8220;. Das Ziel besagt, dass &#8222;die Entwicklung und Einführung neuer Methoden zur Bewertung des Zustands des Himalaya-Ökosystems, einschließlich der Gletscher, und die Erstellung einer entsprechenden Datenbank&#8220; geprüft werden sollen.</p>
<p>Einige Experten sagen, dass die Spannungen zwischen Indien und seinen Nachbarn wie China und Pakistan, die im Himalaya gemeinsame Grenzen haben, ebenfalls ein großes Hindernis darstellen.</p>
<p>Siehe auch: <a href="https://netzfrauen.org/2022/12/21/himalaya-2/">China und Indien führen Krieg und keine mediale Berichterstattung? – Chinas Salami-Taktik im Himalaya- War China against India! China’s Himalayan Salami Tactics- China deploys over 70,000 troops, drones disputed border China and India</a></p>
<p>&#8222;Sie müssen zusammenkommen, sie müssen Informationen über die Gletscher über die Grenzen hinweg austauschen&#8220;, sagte Anjal Prakash, der ein leitender koordinierender Autor für den IPCC-Sonderbericht über Ozean und Kryosphäre war. &#8222;Nur dann werden wir in der Lage sein, die Gefahren, die mit dem Rückzug der Gletscher verbunden sind, umfassend zu überwachen und können uns auf den Umgang mit Katastrophen vorbereiten.&#8220;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Full Documentary: Meltdown" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/8SwtW97xuiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 id="main-heading" class="ssrcss-1pl2zfy-StyledHeading e1fj1fc10" tabindex="-1">The Himalayan hazards nobody is monitoring</h3>
<p><strong>By <a href="https://www.bbc.com/news/world-asia-india-56247945?fbclid=IwAR1hzckDhQ13LJOaqvk8A16RVkhyPuADfELdux8XX38gV9aTHDE1tnklg3k">Navin Singh Khadka</a></strong><br />
Environment correspondent, BBC World Service</p>
<p><b class="ssrcss-14iz86j-BoldText e5tfeyi0">Retreating glaciers in the Himalayas are not only dangerously filling up glacial lakes but they are also causing other hazards that are not being monitored, scientists have warned.</b></p>
<p>The recent flash flood disaster in India&#8217;s Uttarakhand state, they say, is the latest example of such a perilous knowledge gap.</p>
<p>The Himalayas have the largest number of glaciers on Earth outside the poles and they have lost billions of tonnes of ice due to accelerated melting caused by global warming.</p>
<p>&#8222;There is simply no comprehensive understanding of what actually is happening in terms of such hazards,&#8220; said Professor Jeffrey Kargel, a senior geologist in the US who has researched a number of disasters in the Himalayas and who is also looking into the Uttarakhand disaster.</p>
<p>&#8222;We are just reactive when incidents like what happened in Uttarakhand happen. We are not monitoring the glaciers with such hazard attributes, at least not the majority of them.&#8220;</p>
<h2>Dangers of retreating glaciers</h2>
<p>Experts say when glaciers retreat or thin out, some of them can become dangerous. For instance, in some cases, remaining ice of retreated glaciers can hang perilously on steep walls of mountains and can collapse at any time.</p>
<p>It is also possible that thinned or retreated glaciers can destabilise the ground below and around them which they would have otherwise buttressed. This can make the area prone to landslides, rockfall or icefall and even potentially lead to the collapse of entire mountain slopes.</p>
<p>Scientists say such events can also block rivers and rivulets below that eventually burst, sweeping away everything in their path &#8211; just like what seems to have happened in Uttarakhand recently, according to preliminary findings.</p>
<p>But they say they don&#8217;t know where exactly such glacier-related dangers are lurking and which human settlements and infrastructure downstream are under threat.</p>
<p>The difficult geography of the Himalayas makes such monitoring extremely challenging, they add.</p>
<p>&#8222;There are more than 50,000 glaciers in the Himalayas and the Hindu Kush region and only 30 of them are being closely observed, including field studies,&#8220; said Muhammad Farooq Azam, a glaciologist with the Indian Institute of Technology, Indore.</p>
<p>&#8222;Only around 15 of those studies have been published. We need to be observing our glaciers more closely, particularly because so many factors are at play.&#8220;</p>
<h2>Earthquakes and climate</h2>
<p>Scientists say as the youngest mountain ranges in the world, the Himalayas are still growing and earthquakes often destabilise their slopes.</p>
<p>Changing snowfall and rainfall patterns in the wake of climate change make the mountains more vulnerable, they add.</p>
<p>And the warming-related changes in the glaciers make things worse, they warn.</p>
<p>A glacier in Tibet&#8217;s Aru mountain suddenly collapsed in 2016 causing massive ice avalanche that killed nine people and hundreds of livestock.</p>
<p>A second glacier on the same mountain collapsed unexpectedly just a few months later.</p>
<p><a class="ssrcss-hiczm3-InlineLink e1no5rhv0" href="https://www.bbc.com/news/world-asia-17647029">Experts say an avalanche of ice and rock from the Siachen glacier in Kashmir in 2012</a> killed nearly 140 people, most of them Pakistani soldiers.</p>
<h2>&#8218;Fewer glaciers, more landslides&#8216;</h2>
<p>A recent study of some high mountains of Asia &#8211; including the western Himalayas, the eastern part of the Pamir, Karakoram and south of the Hindu Kush mountain range &#8211; linked the number of larger landslides and their increased frequency between 1999 and 2018 to the retreat of glaciers.</p>
<p>Scientists with the Chinese Academy of Sciences, who conducted the study with the help of satellite images from the United States Geological Survey, identified 127 such landslides that had happened between 2009-2018.</p>
<p>&#8222;Our results show a shift in the frequency-area distribution that indicates an increasing trend of large landslides over the last decade. A decline in glacier area is associated with the increase in landslide area,&#8220; said the study, published in the journal Nature in January.</p>
<p>Dalia Kirschbaum, a landslide expert who heads Nasa&#8217;s hydrological science lab, said dangers associated with retreating glaciers were becoming evident.</p>
<p>&#8222;Before, for instance, those rocks on the mountain slopes were glued by glaciers. And now if there are no glaciers, those rocks are hanging and that is a potential danger.&#8220;</p>
<p>A special report on cryosphere by the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) in 2018 said: &#8222;Glacier retreat and permafrost thaw have decreased the stability of mountain slopes and integrity of infrastructure.&#8220;</p>
<p>Cryosphere is the part of the planet that has water in a frozen state such as mountain glaciers, continental ice sheets, snow and ice covered areas, and sea ice.</p>
<h2>Focus on glacial lakes</h2>
<p>Of the limited studies on Himalayan glaciers to date, most are focused on their accelerated melting and whether that will dangerously fill up glacial lakes, causing them to burst.</p>
<p>Some of them have also looked into what could happen to glacier-fed rivers in the region if glacial retreat accelerated with rising temperature.</p>
<p>But critics say glacial lakes have received all the attention while other hazards associated with fast-melting glaciers have been ignored.</p>
<p>&#8222;It is something that has received less attention,&#8220; said Summer Rupper, professor of geography at the University of Utah, who has studied changes in Himalayan glaciers, including with the help of spy satellite images.</p>
<p>&#8222;That could be because disasters like avalanches and icefalls have been rare and glacier-related hazards have been episodic.&#8220;</p>
<p>Experts with the International Centre for Integrated Mountain Development, which has been working in the Himalayan region for many years, say glacial-lake related floods have historically caused more problems in the region.</p>
<p>&#8222;As these floods can affect people without warning far from the glacier themselves, it makes this particular hazard very dangerous,&#8220; said Miriam Jackson, programme co-ordinator with the centre&#8217;s cryosphere initiative.</p>
<h2>&#8218;Frozen glacial studies&#8216;</h2>
<p>India&#8217;s own government agencies have been criticised for not paying adequate attention to the threat.</p>
<p>&#8222;We had initiated a centre in 2009 to study glaciers and that was supposed to be developed into India&#8217;s national institute of glaciers,&#8220; said Dr DP Dobhal, a senior glaciologist who recently retired from the Wadia Institute of Himalayan Geology, an autonomous body under the Ministry of Science.</p>
<p>&#8222;That never happened and, as a result, studies of glaciers were significantly affected and around one dozen glaciologists that we had trained became jobless.&#8220;</p>
<p>The Indian government has eight national missions under its National Action Plan on Climate Change and one of them is &#8222;sustaining the Himalayan ecosystem&#8220;.</p>
<p>Its goal states it should look at &#8222;the development and adoption of new methods for assessing the health of the Himalayan ecosystem including those of glaciers and create a database of the same&#8220;.</p>
<p>Some experts say tension between India and its neighbours like China and Pakistan, that share borders in the Himalayas, has also been a major hindrance.</p>
<p>&#8222;They need to come together, they need to share information on the glaciers across borders,&#8220; said Anjal Prakash, who was a lead co-ordinating author for the IPCC special report on ocean and cryosphere.</p>
<p>&#8222;Only then we will be able to comprehensively monitor the dangers associated with retreating glaciers and can prepare ourselves to deal with disasters.&#8220;</p>
<p>Netzfrauen Lisa Natterer und Doro Schreier</p>
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		<title>Grausam! Illegale Ausbeutung von Meeresschildkröten! Zehntausende von Dollar zahlen Chinesen für bedrohte Meeresschildkröten weltweit, da sie die Potenz steigern sollen!-  Illegal sea turtle exploitation- 44,000 sea turtles every year! China the top destination for trafficked sea turtles, study finds</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jun 2023 12:51:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p>Schon lange wird China wegen des Handels mit Wildtieren kritisiert. So werden Löwen  in Afrika als Rohstoff für fragwürdige Heilmittel in Asien gezüchtet  Auch die Haut von Elefanten wird gehandelt, sie dient ebenfalls als Heilmittel und Zehntausende von Dollar zahlen Chinesen für &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/16/seaturtles/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78350" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-15-123247.jpg" alt="" width="607" height="606" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-15-123247.jpg 607w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-15-123247-380x380.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/05/Screenshot-2023-05-15-123247-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 607px) 100vw, 607px" />Schon lange wird China wegen des Handels mit Wildtieren kritisiert. So werden <a href="https://netzfrauen.org/2019/10/20/lions/">Löwen </a> in Afrika als Rohstoff für <a href="https://netzfrauen.org/2019/10/20/lions/">fragwürdige Heilmittel in Asien </a>gezüchtet  Auch die <a href="https://netzfrauen.org/?s=Elefanten+&amp;submit=Suche">Haut von Elefanten wird</a> gehandelt, sie dient ebenfalls als Heilmittel und Zehntausende von Dollar zahlen <a href="https://netzfrauen.org/2017/06/07/schildkroeten/">Chinesen für bedrohte Schildkröten weltweit,</a> da sie die Potenz steigern sollen! Für eine Tropfenschildkröte und auch eine Carolina-Dosenschildkröte wird auf dem Schwarzmarkt in China etwa bis zu $ ​​1000 gezahlt. Eine aktuelle Studie ergab, dass trotz bestehender Gesetze, in den letzten Jahren jedes Jahr bis zu 44.000 Meeresschildkröten für den illegalen Handel &#8222;gestohlen&#8220; werden. Und die Nachfrage steigt, denn ihre Panzer gelten als das Symbol für Glück. Immer wieder werden chinesische Fischer in der philippinischen Region festgenommen, denn auf den Philippinen, wo fünf der sieben vom Aussterben bedrohten Meeresschildkrötenarten leben, ist die Wilderei von Meeresschildkröten eine Straftat. <a href="https://netzfrauen.org/2017/06/07/schildkroeten/">Doch Philippinen ist nicht nur die Heimat d</a>er bedrohten Meeresschildkröten, sondern auch die Heimat der meisten riesigen tropischen Muschelarten der Welt. Auf den Philippinen machten Zollbeamte einen schrecklichen Fund, sie fanden rund 200 Tonnen illegal geerntete Riesenmuschelschalen im Wert von fast 25 Millionen US-Dollar. Die Riesenmuscheln sind wegen <a href="https://netzfrauen.org/2021/04/23/seaspiracy/">Überfischung,</a> Umweltverschmutzung und als Folge des Klimaphänomens<a href="https://netzfrauen.org/?s=Robben+&amp;submit=Suche"> El Niño vo</a>m Aussterben bedroht. Der „König aller Muscheln“ wird als Ersatz von Elefantenelfenbein gewildert. Geschnitzte riesige Muschelschalen ähneln Elefantenelfenbein und können in China hohe Preise erzielen. Eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt  ist neben der Klimakrise der illegale Handel mit Tieren. Trotz zahlreicher Gesetze gegen den Schwarzmarkthandel mit Wildtieren gilt dieser als eine der lukrativsten illegalen Industrien der Welt.<span id="more-78530"></span></p>
<h3 class="entry-title">Zehntausende von Dollar zahlen Chinesen für bedrohte Schildkröten weltweit, da sie die Potenz steigern sollen!</h3>
<blockquote><p>Laut einer <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.16378">neuen Studie</a> wurden in den letzten drei Jahrzehnten mehr als 1,1 Millionen Meeresschildkröten illegal getötet, und China und Japan waren die wichtigsten Zielländer für gehandelte Schildkrötenprodukte.Trotz bestehender Gesetze, die den Fang und die Nutzung von Meeresschildkröten verbieten, wurden in den letzten zehn Jahren in 65 Ländern oder Regionen und in 44 der 58 größten Meeresschildkrötenpopulationen der Welt jedes Jahr bis zu 44.000 Meeresschildkröten für den Handel gestohlen.</p></blockquote>
<div id="attachment_59946" style="width: 580px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-59946" loading="lazy" class="wp-image-59946 size-large" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2018/11/Schildkröten-77-570x760.jpeg" alt="" width="570" height="760" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2018/11/Schildkröten-77-570x760.jpeg 570w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2018/11/Schildkröten-77-285x380.jpeg 285w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2018/11/Schildkröten-77-768x1024.jpeg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2018/11/Schildkröten-77.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 570px) 100vw, 570px" /><p id="caption-attachment-59946" class="wp-caption-text">Schildkröten auf einem chinesischem Markt</p></div>
<p>Die Chinesen haben bereits ihre eigene Species aussterben lassen oder diese stehen kurz vor dem Aussterben, jetzt überfallen sie andere Länder.</p>
<blockquote><p> Die Meeresschildkröten sind eine hochentwickelte Tierart und trotzdem vom Aussterben bedroht! Je bedrohter eine Art ist, desto mehr zahlen die chinesischen Milliardäre.</p></blockquote>
<p>Die<a href="https://netzfrauen.org/2017/06/07/schildkroeten/"> Inspektoren der Federal Wildlife überprüften zufällig die Pakete, die für China vorgesehen waren.</a>  Die Angaben über den Absender fehlten. Was sie vorfanden, ließ die Inspektoren erschaudern. 170 Schildkröten waren in Männersocken versteckt. Es handelte sich um 70 gefleckte Schildkröten und 100 östliche Schildkröten. Es zeigt, wie Chinas Appetit auf Schildkröten gewachsen ist. Auf dem Schwarzmarkt wird viel Geld für diese Schildkröten gezahlt. Gerade Milliardäre geben viel Geld für bedrohte Tierarten aus. Ein schreckliches Geschäft, welches sich weltweit ausweitet. <a href="https://netzfrauen.org/2017/06/07/schildkroeten/">So fanden Zollbeamte auf dem Flughafen der malaysischen Hauptstadt</a> Kuala Lumpur mehr als 300 seltene Schildkröten aus Madagaskar, die illegal ins Land gebracht werden sollten, um sie an meistbietende Chinesen zu verkaufen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Thousands of smuggled turtles rescued in Colombia" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/NQstquqRvh4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Auf den Philippinen, wo fünf der sieben vom Aussterben bedrohten Meeresschildkrötenarten leben, ist die Wilderei von Meeresschildkröten eine Straftat und sie <a href="https://netzfrauen.org/2017/06/07/schildkroeten/">wird mit bis zu 12 Jahren Gefängnis</a> und Geldstrafen bis zu 22 500 $ geahndet. Die Strafe ist abhängig von der Art der Schildkröte. Dennoch fangen die Wilderer diese Tiere, denn Schildkrötenfleisch soll angeblich die Potenz steigern. Ihre Panzer werden zu Schmuck verarbeitet. <a href="https://netzfrauen.org/2014/05/09/wilderei-von-meeresschildkroeten-sorgen-zwischen-philippinen-und-china-fuer-zuendstoff/">Wir hatten bereits von einem Streit zwischen den Philippinen und China berichtet, </a>nachdem in einem chinesischem Boot mehr als 500 Exemplare einer vom Aussterben bedrohten Schildkrötenart gefunden wurde.</p></blockquote>
<h3 class="entry-title">Statt Elefantenelfenbein wildert China bedrohte Riesenmuscheln</h3>
<blockquote><p> <a href="https://netzfrauen.org/2017/06/07/schildkroeten/">Doch Philippinen ist nicht nur die Heimat d</a>er bedrohten Meeresschildkröten, sondern auch die Heimat der meisten riesigen tropischen Muschelarten der Welt.</p>
<p>Riesenmuscheln können einen Durchmesser von über einem Meter erreichen und bis zu 250 kg wiegen. Sie gelten als lebenswichtig für das lokale Meeresökosystem.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="Giant Clams in the South Pacific | Weird Sea Creatures | Retro 90s" width="670" height="503" src="https://www.youtube.com/embed/tbK-TAJ5C44?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine<a href="https://www.hakaimagazine.com/videos-visuals/raising-giants/"> durchgeführte Riffbewertung z</a>eigte, dass Riesenmuscheln auf den Philippinen aufgrund von Wilderei, Überfischung und Lebensraumzerstörung bedroht sind, in einigen Regionen sind sie bereits ganz verschwunden. Laut einem neuen Bericht der <a href="https://wildlifejustice.org/about-us/" target="_blank" rel="noopener">Wildlife Justice Commission</a> (WJC), einer in Den Haag ansässigen gemeinnützigen Organisation, die kriminelle Netzwerke untersucht, haben die philippinischen Behörden seit 2016 etwa 133.000 Tonnen dieser immer seltener werdenden Muscheln beschlagnahmt . Das meiste davon wird auf die Beschlagnahme eines <a href="https://www.pna.gov.ph/articles/1084536" target="_blank" rel="noopener">einzigen 132.000 Tonnen schweren Lagers</a> auf den Südphilippinen im Oktober 2019 zurückgeführt – das ist etwa das Fünffache des Gewichts der <a href="https://www.nps.gov/stli/learn/historyculture/statue-statistics.htm" target="_blank" rel="noopener">Freiheitsstatue</a> . Doch allein in diesem Jahr gab es bisher mindestens sechs Fälle, fast so viele wie in den letzten fünf Jahren zusammen.</p>
<p>Im <a href="https://www.bbc.com/news/world-asia-56784215">April 2021</a> konnten auf einer Insel in der ökologisch geschützten Provinz Palawan vier Verdächtige festgenommen werden, nachdem bei Razzien<b class="ssrcss-hmf8ql-BoldText e5tfeyi3"> rund 200 Tonnen illegal geerntete </b>Riesige Muscheln (Tridacninae) im Wert von 25 Millionen US-Dollar beschlagnahmt werden konnte.</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Palawan ist ein Hotspot seltener Tier- und Pflanzenarten im gesamten Inselreich der Philippinen. Ihr Naturschatz ist so bedeutend, dass die UNESCO die Insel 1990 zum Biosphären-Reservat erklärt hat.</li>
<li>Tridacna gigas enthält Meeresalgen, die eine Nahrungsquelle für viele Fischarten sind. Sie sind zunehmend anfällig für Wilderei, sowohl wegen ihres Fleisches als auch wegen ihrer Schalen, die als Ersatz für Elfenbein in Schmuck und Dekorationen verwendet werden.</li>
</ul>
</blockquote>
<h3>Der Verbot des Elfenbeinhandels und die Folgen</h3>
<p>Auf Grund der großen Nachfrage in Asien nach Elfenbein und Nashörnern boomt die Wilderei in Afrika. Nigeria ist Hotspot für den grausamen illegalen Handel nach Asien. Nachdem zwei Tonnen Elfenbein und Pangolinschuppen <a href="https://netzfrauen.org/2020/03/13/vietnam-2/">versteckt in drei Containern</a> aus Nigeria im Hafen von Hai Phong entdeckt wurden, gelang in Nigeria die Rekord-Beschlagnahme von mehr als 17 Tonnen Schuppen von Pangolinen und Elefantenstoßzähne mit einem Rekordwert von 54 Millionen US-Dollar. Siehe: <a href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/wildlife-2/">Nigeria ist Hotspot für den grausamen illegalen Handel von Pangolinen nach Asien- die Schuppen werden als Arzneimittel verwendet- Nigeria has become a major hotspot for the illegal pangolin trade-Smuggling networks that once focused on ivory are increasingly turning to pangolins.</a></p>
<blockquote><p>Doch nicht nur der illegale Handel mit Elfenbein- und Schuppentieren boomt in Afrika, sondern auch der illegale Handel mit Riesenmuscheln im Pazifikraum.</p></blockquote>
<div id="attachment_74572" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-74572" loading="lazy" class="size-full wp-image-74572" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Muscheln-224.jpeg" alt="" width="900" height="555" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Muscheln-224.jpeg 900w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Muscheln-224-380x234.jpeg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Muscheln-224-760x469.jpeg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Muscheln-224-768x474.jpeg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-74572" class="wp-caption-text">Riesige Muschelschalen im Wert von 25 Millionen US-Dollar beschlagnahmt</p></div>
<p>Die Flut der jüngsten Fälle beantwortet die Frage, wie sich das <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/wildlife-watch-china-ivory-ban-goes-into-effect" target="_blank" rel="noopener">2017 in Kraft getretene</a> Verbot von <a href="https://netzfrauen.org/2019/08/20/elefanten/">Elefanten-Elfenbein i</a>n China auf die Nachfrage nach Materialien auswirkt. Es sind die vom Aussterben bedrohten Riesenmuscheln, die wie Elfenbein aussehen und eine ähnliche kulturelle Funktion erfüllen.</p>
<h3>Organisierte Kriminalität &#8211; schmuggeln Tiere &#8211; da sie Elfenbein gleichen</h3>
<blockquote><p>„Wir wissen, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Arten gibt und dass sie gemeinsam gehandelt werden“, sagt Olivia Swaak-Goldman, die Geschäftsführerin von WJC.</p>
<p>Der Handel mit Muscheln findet oft in Geschäften statt, aber einige <a href="https://www.nationalgeographic.co.uk/animals/2020/12/the-black-market-trade-in-wildlife-has-moved-online-and-the-deluge-is-dizzying" target="_blank" rel="noopener">Schnitzereien werden online verkauft</a> , stellt WJC fest. Auf WeChat ändern Verkäufer ständig die Wörter, die zur Beschreibung der Muscheln verwendet werden, um Keyword-Filter zu umgehen, manchmal mit Begriffen wie „jadeartige Muschel“. Händler senden auch Sprachnachrichten, um Stichwortsuchen ganz zu vermeiden.</p>
<p>Riesenmuscheln sind an den meisten Orten, an denen sie leben, durch nationale Gesetze geschützt – in den Gewässern des Südchinesischen Meeres, des Pazifischen Ozeans, des Indischen Ozeans und des Roten Meeres. Der internationale Handel mit allen 12 Arten ist durch das <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/convention-on-international-trade-in-endangered-species" target="_blank" rel="noopener">Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und</a> Pflanzen (CITES) eingeschränkt.</p>
<p>Doch auch wenn der „König aller Muscheln“ oder das „weiße Gold des Meeres“ knapper geworden ist, geht die Wilderei weiter. <i> Tridacna gigas</i> , die größte Riesenmuschelart der Welt, ist heute <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00338-017-1558-9" target="_blank" rel="noopener">an einigen Standorten</a> auf den Philippinen und anderswo <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00338-017-1558-9" target="_blank" rel="noopener">ausgestorben. </a></p></blockquote>
<p>Die acht Beschlagnahmungen riesiger Muschelschalen durch chinesische Behörden, beinhalteten auch elfenbeinähnliche Tiere. Unter anderen der Narwal-Elfenbein oder der <a href="https://www.nationalgeographic.com/magazine/article/helmeted-hornbill-bird-ivory-illegal-wildlife-trade" target="_blank" rel="noopener">behelmte Nashornvogel.</a> Darüber hinaus deuten die vorläufigen Ermittlungen des WJC darauf hin, dass der Handel mit Mammut-Elfenbeinprodukten auf E-Commerce-Plattformen zugenommen hat, seit Chinas Handelsverbot für Elefanten-Elfenbein in Kraft getreten ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Inside the Mission to Save the Rare Helmeted Hornbill From Poachers | National Geographic" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/tm8yfEM7Ps8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die von der NGO <a href="http://flightprotectingbirds.org/">FLIGHT: Protecting Indonesia&#8217;s Birds </a>gesammelten Informationen über den Handel mit Wildvögeln in den Provinzen West-Sumatra führte zur Beschlagnahme von drei behelmten Nashornvögel. Zuvor wurden in Aceh 71 Nashornvögel beschlagnahmt.</p>
<div id="attachment_74573" style="width: 622px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-74573" loading="lazy" class="size-full wp-image-74573" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Elfenbein-225.jpg" alt="" width="612" height="342" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Elfenbein-225.jpg 612w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/10/Elfenbein-225-380x212.jpg 380w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /><p id="caption-attachment-74573" class="wp-caption-text">Beschlagnahmte Nashornvögel</p></div>
<p>Da die Mutter und das Küken etwa fünf Monate in der Nesthöhle eingeschlossen leben, bis das Jungtier flügge wird, sind sie auf das Männchen angewiesen, um sie zu füttern. Wenn das Männchen getötet wird – zum Beispiel von Wilderern wegen seiner Casque (Helm)  – wird der Rest der Familie wahrscheinlich sterben.</p>
<p>Weicher als Elfenbein und leicht zu schnitzen, sind die Casque der Nashornvögel in Asien sehr gefragt, um zu Perlen, Anhängern und komplizierten Kunstwerken verarbeitet zu werden. Für einen Teil der wohlhabenden Klasse <a href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/wildlife-2/">Chinas sind seltene Wildtierprodukte</a> wie behelmte Nashornvogelschnitzereien, Elefantenelfenbein und Nashorn ein Zeichen von Geld, Macht und Luxus.</p>
<blockquote><p>China hat derzeit den größten Markt für Elefantenelfenbein eines Landes und ist das wichtigste Ziel für legale und illegale Elfenbeinprodukte. Da die chinesische Öffentlichkeit besser über den Schutz von Elefanten informiert wird, boomt jetzt der illegale Handel mit Alternativen, wie die Riesenmuscheln. Nur weil sie dem Elfenbein gleichen, sterben auch sie aus.</p></blockquote>
<p>Da Riffe auf der ganzen Welt durch Ozeanerwärmung, Versauerung und Krankheiten bedroht sind, ist die Zerstörung durch die Ernte von Riesenmuscheln eine weitere Bedrohung, die sie möglicherweise nicht überleben.</p>
<p>Wenn der Ozean stirbt, sterben auch wir.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Inside the Global Underground Wildlife Trafficking Market" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/f0fUlWJ8VsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 class="info__headline headline">China the top destination for trafficked sea turtles, study finds</h3>
<ul class="generic-article__summary--ul content--ul" data-v-e5d603e4="" data-v-3ea23604="">
<li class="generic-article__summary--li content--li" data-v-e5d603e4="">Scientists say Vietnam is biggest source of poached turtles,<a href="https://www.scmp.com/news/china/science/article/3192470/china-top-destination-trafficked-sea-turtles-study-finds"> while nearly 90 per cent of</a> the marine reptiles end up in China or Japan</li>
<li class="generic-article__summary--li content--li" data-v-e5d603e4="">Illegal exploitation has dropped over the past decade, but researcher warns downward trend could reverse if demand remains high</li>
</ul>
<p class="generic-article__body article-details-type--p content--p" data-v-e5d603e4="" data-v-3ea23604="">More than 1.1 million sea turtles were illegally killed over the past three decades, and China and Japan were the top destinations for trafficked turtle products, according to a new study.</p>
<p class="generic-article__body article-details-type--p content--p" data-v-e5d603e4="" data-v-3ea23604="">According to the first global assessment of the illegal exploitation of marine turtles, China and Japan received 46 and 43 per cent of traded turtles, respectively.</p>
<blockquote>
<p class="generic-article__body article-details-type--p content--p" data-v-e5d603e4="" data-v-3ea23604="">The researchers identified Vietnam as the top source of sea turtle trafficking, and Vietnam to China was the most common trafficking route between 1990 and 2020. Nearly 43,000 turtles were traded internationally in those 30 years, according to the article <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/gcb.16378">published in the peer-reviewed</a> journal Global Change Biology.</p>
</blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="David Attenborough On Wildlife Trafficking | Garden In The Sky | Earth Stories" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/bZ-5YDFl9BY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Criminals are stealing giant clams—and carving them like ivory. Here&#8217;s why.</h3>
<blockquote>
<p class="Article__Headline__Desc">Massive black market stockpiles discovered in the Philippines suggest the involvement of organized crime.- by <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/giant-clams-are-being-stolen-and-carved-like-ivory">Nationalgeographic</a></p>
</blockquote>
<p>The fishermen had come for the giant clams, massive mollusks measuring as much as four feet across and weighing 500 pounds. Grinding their boat propellers against coral in the South China Sea, they excised the shells, leaving half-moon scars and broken reefs in their wake.</p>
<p>Even when giant clams became rarer and harder to find, they kept coming. Carved <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/invertebrates/facts/giant-clam?loggedin=true" target="_blank" rel="noopener">giant clam shells</a> resemble elephant ivory and can fetch high prices in China, where they’re <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/wildlife-giant-clam-poaching-south-china-sea-destruction" target="_blank" rel="noopener">fashioned into jewelry and statues</a>. They’ve also been plundered for the aquarium trade and for their meat.</p>
<p>Philippine authorities have seized about 133,000 tons of these increasingly rare shells since 2016, according to a new report by the <a href="https://wildlifejustice.org/about-us/" target="_blank" rel="noopener">Wildlife Justice Commission</a> (WJC), a Hague-based nonprofit that investigates criminal networks. Most of that is attributed to the seizure of a <a href="https://www.pna.gov.ph/articles/1084536" target="_blank" rel="noopener">single 132,000-ton stockpile</a> in the southern Philippines in October 2019—that’s about five times the weight of the <a href="https://www.nps.gov/stli/learn/historyculture/statue-statistics.htm" target="_blank" rel="noopener">Statue of Liberty</a>. Yet so far this year alone, there have been at least six seizures, almost as many as during the previous five years combined.</p>
<figure class="Image aspect-ratio--parent InlineImage--image"><img class="" src="https://i.natgeofe.com/n/f45e7d87-1b6a-4ae0-a537-65de81d336d2/AP_21108452519378.jpg?w=795&amp;h=530" alt="Picture of giant clam shells seized in a raid in Palawan" data-mptype="image" /><figcaption>In one of six giant clam seizures in the Philippines this year, authorities seized a 220-ton stockpile of fossilized shells in April 2021, in the province of Palawan.PHOTOGRAPH BY PHILIPPINE COAST GUARD VIA AP</figcaption></figure>
<p>The spate of recent busts renews questions about how China’s elephant ivory ban, which <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/wildlife-watch-china-ivory-ban-goes-into-effect" target="_blank" rel="noopener">went into effect in 2017</a>, is affecting demand for materials that look like ivory and serve a similar cultural function. Giant clam shells may be “used as a cover to launder elephant ivory products in China,” or “the market preference could be shifting” to alternatives to elephant ivory, the WJC report says.</p>
<p>“We know that there is a linkage between the two [products] and that they’re being trafficked together,” says Olivia Swaak-Goldman, the executive director of WJC. Eight giant clam shell seizures by Chinese authorities—nearly a fifth of those publicly reported in China during the past five years—included carved elephant ivory or products that resemble it, such as narwhal ivory, mammoth ivory, and <a href="https://www.nationalgeographic.com/magazine/article/helmeted-hornbill-bird-ivory-illegal-wildlife-trade" target="_blank" rel="noopener">helmeted hornbill casques</a>. Moreover, she says, WJC’s preliminary investigations suggest that there’s been an increase in the trade of mammoth ivory products on e-commerce platforms since China’s elephant ivory trade ban went into force.</p>
<p>Giant clams are protected by national legislation in most places where they live—in the waters of the South China Sea, Pacific Ocean, Indian Ocean, and the Red Sea. International trade of all 12 species is limited under the <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/convention-on-international-trade-in-endangered-species" target="_blank" rel="noopener">Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora</a> (CITES).</p>
<p>But even as the “king of all shells” or the “white gold of the sea” has become scarcer, poaching has continued.<i> Tridacna gigas</i>, the world’s largest giant clam species, is now <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00338-017-1558-9" target="_blank" rel="noopener">extinct at some sites</a> in the Philippines and elsewhere. Other popular giant clams targeted for the illegal trade include the <a href="https://www.nationalgeographic.org/projects/photo-ark/animal/tridacna-derasa/" target="_blank" rel="noopener">southern giant clam</a>, <a href="https://www.nationalgeographic.org/projects/photo-ark/animal/tridacna-squamosa/" target="_blank" rel="noopener">fluted giant clam</a> and the <a href="https://www.nationalgeographic.org/projects/photo-ark/animal/tridacna-maxima/" target="_blank" rel="noopener">maxima clam</a>.</p>
<p>Estimates of the value of the giant clam shells seized in the Philippines vary widely, but they’re likely worth tens of millions of dollars, if not more, according to media reports and WJC’s research. Philippine authorities suspect the shells were to be sent to China by boat and the high volume suggests involvement by organized crime groups, WJC says.</p>
<p>By weight, the Philippine contraband accounts for 99 percent of all giant clam shells seized during the past five years. China, however, has recorded more individual seizures—at least 46 from 2016 to 2021, compared to 14 during that same period in the Philippines, according to WJC’s examination of seizures reported in the media. Seizures, however, likely represent only a fraction of the total trade.</p>
<p>It&#8217;s unclear what effect the coronavirus pandemic has had on the trade. <a href="https://www.nationalgeographic.com/animals/article/wildlife-seizures-dropped-in-2020-but-an-illicit-trade-boom-may-be-coming" target="_blank" rel="noopener">Seizures of illegal wildlife generally fell in 2020</a>, in part because of the difficulty of transporting goods, legal and illegal. But that massive giant clam seizure in October 2019 suggests that Philippine stockpile had been accumulating for years before the pandemic, according to WJC. Still, some fishermen whose livelihoods were disrupted by the pandemic may now be turning to the clam trade.</p>
<p>The Philippines’ Bureau of Fisheries and Aquatic Resources did not respond to a request for comment.</p>
<h2>‘Jade-like shell’</h2>
<p>Clam trading often occurs in shops, but some <a href="https://www.nationalgeographic.co.uk/animals/2020/12/the-black-market-trade-in-wildlife-has-moved-online-and-the-deluge-is-dizzying" target="_blank" rel="noopener">carvings are sold online</a>, WJC notes. On WeChat, sellers continually change the words used to describe the clams to get around keyword filters, sometimes using terms such as “jade-like shell.” Traders also send voice messages to avoid keyword searches altogether.</p>
<p>Whether the clams in the recent seizures in the Philippines were stripped from coral reefs recently or had been extracted years earlier remains unknown. Poachers target fossilized shells as well as those of live clams, both of which are important for the structural integrity of coral reefs. Live giant clams also act as water filters, removing pollutants from the water as they ingest algae and plankton.</p>
<p>In recent years, as giant clams within reach of boats’ propellers have been depleted, fishermen have been using “methods you would see in maritime salvage, like using high-pressure water pumps to basically vacuum up all the sediment,” says Gregory Poling, a senior fellow and director of the Asia Maritime Transparency Initiative, at the Center for Strategic and International Studies, in Washington, D.C. “It’s much harder to track that because it doesn’t leave scars you can see from satellite images.”</p>
<p>In addition to inflicting physical damage, sucking up material around the shells creates sediment plumes that settle on coral and other marine life, blocking them from getting the sunlight they need to survive, Poling says.</p>
<p>Giant clams may not be “a really cuddly or iconic species,” but these crimes require further action and research, Swaak-Goldman says. With reefs around the world threatened by ocean warming, acidification, and disease, the destruction caused by giant clam harvesting is one more threat they may not survive.</p>
<p>Netzfrau Doro Schreier</p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2022/04/18/wildlifetrade/">Eines der größten Wildtierverbrechen der Welt“: Glasaalschmuggel – Schmuggler aus Asien mit 300 Tausend lebenden Baby-Aalen in Koffern auf Amsterdamer Flughafen erwischt- ‘One of world’s biggest wildlife crimes’: glass eel smuggling -300,000 baby eels rescued from Malaysian in the Netherlands</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Ein Irrsinn! China ist jetzt vor USA die größte Volkswirtschaft und erhält aus Deutschland 150 Millionen Euro an Entwicklungshilfe und in Afrika sterben Menschen an Hunger und Durst!" href="https://netzfrauen.org/2021/08/25/entwicklungshilfe-4/" rel="bookmark">Ein Irrsinn! China ist jetzt vor USA die größte Volkswirtschaft und erhält aus Deutschland 150 Millionen Euro an Entwicklungshilfe und in Afrika sterben Menschen an Hunger und Durst!</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2021/08/10/wildlife-2/">Nigeria ist Hotspot für den grausamen illegalen Handel von Pangolinen nach Asien- die Schuppen werden als Arzneimittel verwendet- Nigeria has become a major hotspot for the illegal pangolin trade-Smuggling networks that once focused on ivory are increasingly turning to pangolins.</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Trotz Verbot! Vietnam bleibt Hotspot für den Handel mit Wildtieren – Despite the ban! Vietnam remains wildlife trafficking hotspot" href="https://netzfrauen.org/2020/03/13/vietnam-2/" rel="bookmark">Trotz Verbot! Vietnam bleibt Hotspot für den Handel mit Wildtieren – Despite the ban! Vietnam remains wildlife trafficking hotspot</a></p>
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<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2020/08/10/johor/">Sultan von Johor verbietet sowohl Jagd als auch exotisches Fleisch in Restaurant zu servieren- Johor Sultan tells restaurants to stop serving exotic meat</a></p>
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		<title>Die Macht ist in den Konzernetagen! Die Welt steht in Flammen-trotzdem subventionieren die Regierungen weiterhin Konzerne, die die Erde zerstören! – Wildfires have erupted across the globe! Dirty Subsidies! Fossil fuels, fisheries and farming: the world’s most destructive industries are protected – and subsidised – by governments</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 16:16:45 +0000</pubDate>
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<p> Fossile Brennstoffe, Fischerei und Landwirtschaft: Die zerstörerischsten Industrien der Welt werden von Regierungen geschützt – und subventioniert. So werden EU-Fischereisubventionen größtenteils aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) finanziert. Insgesamt teilen sich die Mitgliedstaaten etwa sechs Milliarden Euro über sieben &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/14/climate-22/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78526" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fuer224-3.jpeg" alt="" width="680" height="680" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fuer224-3.jpeg 680w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fuer224-3-380x380.jpeg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Fuer224-3-150x150.jpeg 150w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /> Fossile Brennstoffe, Fischerei und Landwirtschaft: Die zerstörerischsten Industrien der Welt werden von Regierungen geschützt – und subventioniert. So werden EU-Fischereisubventionen größtenteils aus dem <strong>Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF)</strong> finanziert. Insgesamt teilen sich die Mitgliedstaaten etwa sechs Milliarden Euro über sieben Jahre. Und ein großer Teil des EU-Haushalts wird für die Unterstützung der industriellen Landwirtschaft aufgewendet. 2020 gab es einen Aufschrei, als mitten eines klimatischen und ökologischen Notstands, die EU-Staaten sich auf eine Reform der fast 400 Mrd. Euro Agrarpolitik verständigten, die  Klima und biologische Vielfalt völlig ignoriert. Die Fleisch- und Milchindustrie ist die drittstärkste Ursache für den Klimawandel und Europa ist der weltweit größte Fleisch- und Milchproduzent der Welt. Und da sich die industrielle Landwirtschaft<a href="https://netzfrauen.org/2020/02/25/agrar-2/"> mit all ihren Skandalen verzockt hat,</a> wurde bereits die Fleischproduktion von der EU mit  <a href="https://netzfrauen.org/2017/03/04/fleischexport/">15 Mio. Euro finanzieller Hilfe angekurbelt. </a>Und nicht nur die Fleischlobby, sondern auch das „Trinken“ von Milch wird mi<a href="https://netzfrauen.org/2019/10/19/milch/">t 100 Millionen Euro von der EU gefördert. </a> <strong>A</strong>usgerechnet das EU-Parlament, welches mit „Green Deal“ wirbt, wurde von der Fleischlobby aufgefordert, Begriffe wie „Veggie-Burger“ zu verbieten. Und auch die Fossile Brennstoffe werden gefördert, dabei  <a href="https://netzfrauen.org/2022/07/30/energy-companies/">haben die fünf größten westlichen <strong>Ölkonzerne</strong> im Jahr 2022</a> unfassbare 195 <strong>Milliarden</strong> US-Dollar <strong>Gewinn gemacht. Wie Recherchen zeigen, haben </strong>die 27 EU-Staaten plus <strong>Norwegen, die Schweiz</strong> und das <strong>Vereinigte Königreich</strong> die fossile Industrie jährlich mit mindestens 137 Milliarden Euro subventioniert! Und es betrifft nicht nur Europa, denn w<em>irtschaftliche Interessen bestimmen die Weltpolitik und </em> je zerstörerischer das Geschäft, desto eher genießt es politischen Schutz. <strong>Kaum eine Branche auf der Welt ist so mächtig wie die Öl- und Gasindustrie. Das zeigt auch eine <a href="https://netzfrauen.org/2022/07/30/energy-companies/">neue Studie</a>. Laut dem belgischen Ingenieurswissenschaftler Aviel Verbruggen hat die Branche in den letzten 50 Jahren täglich 2,8 Milliarden Dollar reinen Gewinn gemacht. Der Autor sagt: Damit hat sie sich die Macht verschafft, „jeden Politiker, jedes System zu kaufen“ und Maßnahmen gegen die Klimakrise zu verzögern. Während die Zahl von <a href="https://netzfrauen.org/2020/11/17/klimawandel-5/">Überflutungen, Zyklonen</a> und Waldbrände steigt und die Regierungen weiter über unsere Zukunft sprechen, werden Regenwälder abgeholzt, neue Kohlekraftwerke werden gebaut und <a href="https://netzfrauen.org/2023/02/02/climate-18/">statt Geld in die Sicherheit</a> der Menschen zu investieren, werden weiterhin Konzerne mit Milliarden Dollar gefüttert. </strong><span id="more-78525"></span></p>
<h3>Milliarden-Subventionen gegen die Klimaziele</h3>
<p>Mit einem ambitionierten Plan wollte die EU in diesem Jahr die Klima-Krise lösen. Doch Mitgliedsstaaten unterwandern diese Bemühungen, wie eine &#8222;<a href="https://www.investigate-europe.eu/de/2020/milliarden-subventionen-gegen-die-klimaziele/">Investigate Europe&#8220;-Recherche</a> zeigt. Denn die EU-Regierungen sowie die Großbritanniens, Norwegens und der Schweiz subventionieren fossile Brennstoffe jährlich mit mindestens 137 Milliarden Euro.</p>
<blockquote><p>Allein die Bundesregierung unterstützt fossile Brennstoffe jährlich mit mindestens 37 Milliarden Euro und ist damit EU-weit Spitzenreiter. Dazu gehören 12,5 Milliarden Euro Steuervergünstigungen für Flugbenzin, 11,5 Milliarden Euro für das Dieselprivileg sowie 5,4 Milliarden Euro für die energie-intensive Industrie.</p></blockquote>
<p>Mit viel Geld unterstützen die Regierungen dabei nicht nur Dieseltreibstoff und Flugbenzin, sondern auch die Vergabe von freien Zertifikaten für das europäische Emissionshandelssystem an energieintensive Industrien wie die Stahl-, Zement- und Chemiebranche, die so mit mehr als 17,8 Milliarden Euro im Jahr unterstützt werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dirty Subsidies: How Europe sabotages its climate goals" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/2BVnFyuYClY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 class="entry-title">Der verlogene Emissionshandel- Das Geschäft mit den CO2-Zertifikaten</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-77471" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/01/Screenshot-2023-01-28-171217.jpg" alt="" width="607" height="607" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/01/Screenshot-2023-01-28-171217.jpg 607w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/01/Screenshot-2023-01-28-171217-380x380.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/01/Screenshot-2023-01-28-171217-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 607px) 100vw, 607px" /></p>
<p>Unter <strong>Emissionshandel</strong> versteht man ein Mittel, mit dem der Ausstoß von Treibhausgasen reguliert werden kann.Jedes Unternehmen erhält eine <strong>bestimmte Anzahl </strong>an<strong> Zertifikaten</strong>, die begrenzen, wie viele Treibhausgase sie ausstoßen dürfen. Erinnern Sie sich noch  an den Skandal<a href="https://netzfrauen.org/2018/11/30/deutschebank/"> bei der Deutschen Bank mit dem  Emissionshandel?</a> Die Bundesregierung hatte die CO2-Zertifikate ausgegeben, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Doch Betrüger nutzten den Handel, um mit einem Umsatzsteuer-Karussell dreistellige Millionenbeträge an Steuern zu hinterziehen. 2011 hatte die Deutsche Bank bereits eine Strafe von 310 Millionen Euro wegen des Vorwurfs des Steuerbetrugs beim Emissionshandel bezahlt. Emissionshandel für weniger Emissionen? Haben Sie sich auch gefragt, warum ein Unternehmen oder ein Produkt plötzlich<strong> klimaneutral ist? Dabei ist das<a href="https://netzfrauen.org/?s=Plastik+&amp;submit=Suche"> Produkt zum Beispiel in Plastik</a> verpackt und bestimmt nicht klimaneutral, doch mit CO2-Zertifikaten wird es klimaneutral. Denn die </strong>Gutschriften werden oft verwendet, um die „CO2-neutrale“ Werbung zu untermauern, die wir überall sehen: Sie können CO2-neutral fliegen, CO2-neutrales Eis essen, ein CO2-neutrales Fernsehprogramm ansehen und sogar Ihr ganzes Leben CO2-neutral machen, indem Sie für Kompensationen bezahlen. Theoretisch die Emissionen von Treibhausgasen ausgleichen, die die Erdatmosphäre erhitzen, und das alles für ein paar Pfund, Dollar oder Euro.<strong>„Emissionsausgleiche“ bei Flügen, Lebensmitteln und sogar beim Fernsehen sollen dem Planeten helfen – aber was, wenn sie es nicht tun? Es ist ein bisschen wie Ablasshandel. Laut einer neuen Untersuchung sind die vom weltweit führenden Zertifizierer genehmigten und von Disney, Shell, Gucci und anderen großen Konzernen verwendeten Wald-CO2-Kompensationen weitgehend wertlos und könnten die globale Erwärmung verschlimmern. Siehe </strong><a href="https://netzfrauen.org/2023/01/28/climate-17/">Der verlogene Emissionshandel- Das Geschäft mit den CO2-Zertifikaten- The myth of ‚carbon neutral‘- ‘Carbon offsets’ on flights, food and even TV claim to help the planet – what if they don’t?</a></p>
<blockquote><p>Klimaneutral sind <strong>wir</strong> im Prinzip erst, wenn <strong>wir</strong> gar keine Treibhausgase mehr ausstoßen.</p></blockquote>
<h3>Vom Amazonas bis nach Australien: Warum finanziert Ihr Geld die Zerstörung der Erde?</h3>
<blockquote><p>Fossile Brennstoffe, Fischerei und Landwirtschaft: Die zerstörerischsten Industrien der Welt werden von Regierungen geschützt &#8211; und subventioniert, so ein Beitrag von<a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/nov/30/amazon-public-money-earth-destruction-fossil-fuels-subsidies?CMP=Share_iOSApp_Other&amp;fbclid=IwAR0-9nBSLlwLXI-fI2fq1RicWuZBVXuiAvndLAUedjvxaAvr9y6fiZZLwJI"> George Monbiot,</a> den wir für Sie übersetzt haben.</p></blockquote>
<p>In jedem Konflikt um die lebende Welt wird etwas geschützt. Und in den meisten Fällen ist es das Falsche. Die zerstörerischsten Industrien der Welt werden von den Regierungen vehement geschützt. Die drei Sektoren, die am meisten für den Zusammenbruch der Ökosysteme und die Ausrottung der Tierwelt verantwortlich zu sein scheinen, sind fossile Brennstoffe, Fischerei und Landwirtschaft. Im Jahr 2021 subventionierten die Regierungen die Öl- und Gasförderung mit 64 Milliarden Dollar (53 Milliarden Pfund) und gaben weitere 531 Milliarden Dollar (443 Milliarden Pfund) aus, um die Preise für fossile Brennstoffe niedrig zu halten. Die neuesten Zahlen für die Fischerei aus dem Jahr 2018 deuten darauf hin, dass sich die globalen Subventionen für den Sektor auf 35 Mrd. USD pro Jahr belaufen, von denen über 80 % an die industrielle Großfischerei gehen. Die meisten davon werden zur &#8222;Kapazitätssteigerung&#8220; gezahlt, d. h. um der Industrie zu helfen, angesichts des Zusammenbruchs der Meeresökosysteme mehr Fisch zu fangen.</p>
<blockquote><p>Jedes Jahr geben die Regierungen 500 Milliarden Dollar für Agrarsubventionen aus, von denen die große Mehrheit keinerlei Rücksicht auf den Umweltschutz nimmt. Selbst die Zahlungen, die dies vorgeben, schaden oft mehr als sie nützen. So unterstützen viele der &#8222;grünen&#8220; Subventionen der Europäischen Union die Viehzucht auf Flächen, die besser für die ökologische Wiederherstellung genutzt werden sollten. Mehr als die Hälfte des europäischen Agrarhaushalts wird für die Förderung der Tierhaltung ausgegeben, die wohl die ökologisch zerstörerischste Industrie der Welt ist.</p></blockquote>
<p>Durch die Weidehaltung für Fleisch wird fünfmal so viel Wald zerstört wie durch die Produktion von Palmöl. Sie bedroht heute einige der artenreichsten Lebensräume der Erde, darunter Wälder in Madagaskar, der Demokratischen Republik Kongo, Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Mexiko, Australien und Myanmar. Die Fleischproduktion könnte in 35 Jahren 3 Millionen Quadratkilometer der artenreichsten Gebiete der Welt verschlingen. Das ist fast so groß wie Indien.</p>
<p>In Australien sind 94 % der Abholzung im Einzugsgebiet des Great Barrier Reef &#8211; eine der Hauptursachen für den Verlust von Korallen &#8211; mit der Rindfleischproduktion verbunden. Doch die meisten dieser Katastrophen werden mit Hilfe öffentlicher Gelder bewerkstelligt.</p>
<h3>Je zerstörerischer ein Geschäft ist, desto eher genießt es politischen Schutz.</h3>
<p>Eine in November 2022  <a href="https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09669582.2022.2134399">veröffentlichte Studie</a> behauptet, dass Hühnerfabriken, die in Herefordshire und Shropshire gebaut werden, wahrscheinlich weit mehr Arbeitsplätze vernichten als sie schaffen und den Tourismus durch die Verschmutzung der Flüsse, die Luftverschmutzung, den Gestank und die Verschandelung der Landschaft, die sie verursachen, zerstören. Keiner der Planungsanträge für diese Fabriken wurde jedoch verpflichtet, eine Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen vorzulegen.</p>
<p>Die Planungsbeamten, so stellte die Zeitung fest, stehen dem Gastgewerbe sehr ablehnend gegenüber und behandeln es als &#8222;nicht ernsthaft und trivial&#8220;. Im Vergleich dazu, so das Papier, &#8222;ist die Einstellung zur Landwirtschaft eine ganz andere; sie wird als ernsthafte, &#8218;richtige&#8216; (männliche) Arbeit beschrieben&#8220;. Die &#8222;harten&#8220;, &#8222;männlichen&#8220; Industriezweige, die das Erdsystem in Richtung Kollaps treiben, werden von den Regierungen verwöhnt und geschützt, während weniger zerstörerische Sektoren für sich selbst kämpfen müssen.</p>
<blockquote><p>Während es an öffentlichen Geldern für die Zerstörung des Lebens auf der Erde nicht mangelt, sind die Budgets für den Schutz des Lebens auf der Erde stets unzureichend. Nach Angaben der UNO werden jährlich 536 Milliarden Dollar für den Schutz der lebenden Welt benötigt &#8211; weit weniger als die Summe, die für ihre Zerstörung gezahlt wird &#8211; doch fast alle diese Mittel fehlen. Einiges wurde versprochen, kaum etwas davon ist eingetroffen. So viel zu öffentlichen Geldern für öffentliche Güter.</p></blockquote>
<p>Der politische Schutz zerstörerischer Industrien ist in das Gefüge der Politik eingewoben, nicht zuletzt aufgrund des Verschmutzungsparadoxons (&#8222;Je schädlicher ein Wirtschaftsunternehmen ist, desto mehr Geld muss es für die Politik ausgeben, um sicherzustellen, dass es nicht durch Regulierung aus dem Verkehr gezogen wird. Infolgedessen wird die Politik von den schädlichsten Wirtschaftsunternehmen dominiert&#8220;). Im Gegensatz dazu werden die Systeme der Erde wie ein nachträglicher Gedanke behandelt, wie eine Zierde: schön, wenn man sie hat, aber entbehrlich, wenn ihr Schutz mit der Notwendigkeit der Gewinnung kollidiert. In Wirklichkeit ist ein bewohnbarer Planet das unabdingbare Muss.</p>
<blockquote><p>2010 setzten sich die Regierungen auf dem Biodiversitätsgipfel im japanischen Nagoya 20 Ziele, die bis 2020 erreicht werden sollten. Keines davon ist erreicht worden. Während sie sich auf den Cop15-Gipfel zur biologischen Vielfalt nächste Woche in Montreal vorbereiten, investieren die Regierungen nicht in die Verteidigung der lebenden Welt, sondern in Greenwash.</p></blockquote>
<p>Das Hauptziel ist der Schutz von 30 % der Landflächen und Ozeane der Welt bis 2030. Doch was Regierungen unter Schutz verstehen, hat oft wenig Ähnlichkeit mit dem, was Ökologen meinen.</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel das Vereinigte Königreich. Auf dem Papier hat es mit 28 % einen der höchsten Anteile an geschützten Flächen in der reichen Welt. Es könnte diesen Anteil leicht auf 30 % erhöhen und behaupten, seine Verpflichtungen erfüllt zu haben. Aber es ist auch eines der Länder mit dem größten Raubbau an der Natur auf der Erde. Wie kann das sein? Weil die meisten unserer &#8222;geschützten&#8220; Gebiete nichts dergleichen sind.</p>
<p>Einer Analyse zufolge entsprechen nur 5 % unseres Landes der internationalen Definition eines Schutzgebiets. Selbst diese Reste sind gefährdet, da es kaum noch jemanden gibt, der die Gesetze durchsetzt: Die Regulierungsbehörden sind bis auf die Knochen und darüber hinaus ausgebeutet worden. Auf See sind die meisten unserer Meeresschutzgebiete nichts weiter als Striche auf der Landkarte: Trawler reißen sie immer noch auseinander.</p>
<p>All dies wird wahrscheinlich noch viel schlimmer werden. Wenn das Gesetz über die Beibehaltung des EU-Rechts verabschiedet wird, könnte die gesamte Grundlage des rechtlichen Schutzes im Vereinigten Königreich zerstört werden. Selbst für die Verhältnisse dieser Regierung ist der hirnlose Vandalismus, der damit einhergeht, erschütternd. Um zu beweisen, dass Brexit gleich Brexit ist, müssen 570 Umweltgesetze bis Ende nächsten Jahres gestrichen oder ersetzt werden.</p>
<p>Es wird keine öffentliche Konsultation geben, keine Möglichkeit, Beweise vorzulegen, und höchstwahrscheinlich auch keine Gelegenheit für eine parlamentarische Debatte. Es ist logistisch unmöglich, so viele Rechtsvorschriften in einem so kurzen Zeitraum zu ersetzen, so dass das wahrscheinlichste Ergebnis die Streichung ist. Wenn dies der Fall ist, ist das Spiel für Flüsse, Böden, Luftqualität, Grundwasser, Wildtiere und Lebensräume im Vereinigten Königreich vorbei, und das Spiel für Betrüger und Hochstapler ist eröffnet. Das ganze Land wird dann faktisch zu einem Freihafen.</p>
<blockquote><p>Unterschätzen Sie niemals den zerstörerischen Instinkt der konservativen Partei, die bereit ist, um einer Idee willen alles zu zerstören. Unterschätzen Sie niemals ihren Appetit auf Chaos und Dysfunktion.</p></blockquote>
<p>Die geschützten Industrien, die uns in die Zerstörung treiben, werden alles an sich reißen, wenn sie nicht kontrolliert werden. Wir stehen vor einem brutalen Kampf um die Kontrolle über Land und Meer: zwischen denjenigen, die unsere lebenserhaltenden Systeme in Profit umwandeln wollen, und denjenigen, die sie verteidigen, wiederherstellen und, wo möglich, an die von der Feuerfront des Kapitalismus enteignete einheimische Bevölkerung zurückgeben wollen.</p>
<p>Dies sind niemals nur technische oder wissenschaftliche Fragen. Sie können nicht allein durch das Management gelöst werden. Sie sind zutiefst politisch. Wir können die lebende Welt schützen oder wir können die Unternehmen schützen, die sie zerstören. Wir können nicht beides tun.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="See what three degrees of global warming looks like" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/uynhvHZUOOo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>From the Amazon to Australia, why is your money funding Earth’s destruction?</h3>
<p>By <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/nov/30/amazon-public-money-earth-destruction-fossil-fuels-subsidies?CMP=Share_iOSApp_Other&amp;fbclid=IwAR0-9nBSLlwLXI-fI2fq1RicWuZBVXuiAvndLAUedjvxaAvr9y6fiZZLwJI">George Monbiot</a></p>
<blockquote><p>Fossil fuels, fisheries and farming: the world’s most destructive industries are protected – and subsidised – by governments</p></blockquote>
<p class="dcr-1bfjmfh">In every conflict over the living world, something is being protected. And most of the time, it’s the wrong thing.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">The world’s most destructive industries are fiercely protected by governments. The three sectors that appear to be most responsible for the collapse of ecosystems and erasure of wildlife are <a href="https://ipbes.net/sites/default/files/ipbes_7_10_add.1_en_1.pdf" data-link-name="in body link">fossil fuels, fisheries and farming</a>. In 2021, governments directly <a href="https://www.theguardian.com/environment/2022/aug/31/fossil-fuel-subsidies-almost-doubled-in-2021-analysis-finds" data-link-name="in body link">subsidised oil and gas production</a> to the tune of $64bn (£53bn), and spent a further $531bn (£443bn) on keeping fossil fuel prices low. The latest figures for fisheries, from 2018, suggest that <a href="https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fmars.2020.539214/full" data-link-name="in body link">global subsidies for the sector</a> amount to $35bn a year, over 80% of which go to large-scale industrial fishing. Most are paid to “enhance capacity”: in other words to help the industry, as marine ecosystems collapse, catch more fish.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">Every year, governments spend <a href="http://www.fao.org/3/cb6562en/cb6562en.pdf" data-link-name="in body link">$500bn on farm subsidies</a>, the great majority of which <a href="https://openknowledge.worldbank.org/bitstream/handle/10986/33677/K880502.pdf" data-link-name="in body link">pay no regard to environmental protection</a>. Even the payments that claim to do so often inflict more harm than good. For example, many of the European Union’s pillar two “green” subsidies sustain livestock farming on land that would be better used for ecological restoration. Over half the European farm budget is spent on <a href="https://www.greenpeace.org/static/planet4-eu-unit-stateless/2019/02/83254ee1-190212-feeding-the-problem-dangerous-intensification-of-animal-farming-in-europe.pdf" data-link-name="in body link">propping up animal farming</a>, which is arguably the world’s most <a href="https://www.chathamhouse.org/2022/10/aligning-food-systems-climate-and-biodiversity-targets" data-link-name="in body link">ecologically destructive industry</a>.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">Pasture-fed meat production destroys <a href="https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ab0d41" data-link-name="in body link">five times as much forest as palm oil does</a>. It now threatens some of the richest habitats on Earth, among which are forests in Madagascar, the Democratic Republic of the Congo, Ecuador, Colombia, Brazil, Mexico, Australia and Myanmar. Meat production could swallow 3m square kilometres of the <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969715303697?via%3Dihub" data-link-name="in body link">world’s most biodiverse places in 35 years</a>. That’s almost the size of India. In Australia, 94% of the deforestation in the catchment area of the Great Barrier Reef – a major cause of coral loss – <a href="https://www.theguardian.com/australia-news/2019/aug/08/beef-industry-linked-to-94-of-land-clearing-in-great-barrier-reef-catchments" data-link-name="in body link">is associated with beef production</a>. Yet most of these catastrophes are delivered with the help of public money.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">The more destructive the business, the more likely it is to enjoy political protection. A study published this month claims that chicken factories being built in Herefordshire and Shropshire are <a href="https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/09669582.2022.2134399" data-link-name="in body link">likely to destroy far more jobs than they create</a>, wrecking tourism through the <a href="https://www.theguardian.com/environment/2022/oct/09/chicken-farms-may-explain-decline-of-the-river-wye-tests-suggest" data-link-name="in body link">river pollution</a>, air pollution, smell and scenic blight they cause. But none of the planning applications for these factories has been obliged to provide an economic impact analysis. Planning officers, the paper found, are highly dismissive of the hospitality industry, treating it as “non-serious and trivial”. By comparison, the paper found, “attitudes to farming were very different; described as serious, ‘proper’ (male) work”. The “tough”, “masculine” industries driving Earth systems towards collapse are pampered and protected by governments, while less destructive sectors must fend for themselves.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">While there is no shortage of public money for the destruction of life on Earth, budgets for its protection always fall short. According to the UN, $536bn a year <a href="https://www.unep.org/resources/state-finance-nature" data-link-name="in body link">will be needed to protect the living world</a> – far less than the amount being paid to destroy it – yet almost all this funding is missing. Some has been promised, scarcely any has materialised. So much for public money for public goods.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">The political protection of destructive industries is woven into the fabric of politics, not least <a href="https://www.monbiot.com/2017/01/20/the-pollution-paradox/" data-link-name="in body link">because of the pollution paradox</a> (“the more damaging the commercial enterprise, the more money it must spend on politics to ensure it’s not regulated out of existence. As a result, politics comes to be dominated by the most damaging commercial enterprises.”) Earth systems, by contrast, are treated as an afterthought, an ornament: nice to have, but dispensable when their protection conflicts with the necessity of extraction. In reality, the irreducible essential is a habitable planet.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">In 2010, at a biodiversity summit in Nagoya, Japan, governments set themselves 20 goals, to be met by 2020. <a href="https://www.theguardian.com/environment/2020/sep/15/every-global-target-to-stem-destruction-of-nature-by-2020-missed-un-report-aoe" data-link-name="in body link">None has been achieved</a>. As they prepare for the biodiversity <a href="https://www.unep.org/events/conference/un-biodiversity-conference-cop-15" data-link-name="in body link">Cop15 summit</a> in Montreal next week, governments are investing not in the defence of the living world but in greenwash.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">The headline objective is to protect 30% of the world’s land and oceans by 2030. But what governments mean by protection often bears little resemblance to what ecologists mean.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">Take the UK, for example. On paper, it has one of the highest proportions of protected land in the rich world, at 28%. It could easily raise this proportion to 30% and claim to have fulfilled its obligations. But it is also one of the most <a href="https://www.theguardian.com/environment/2021/oct/10/nearly-half-of-britains-biodiversity-has-gone-since-industrial-revolution" data-link-name="in body link">nature-depleted countries on Earth</a>. How can this be? Because most of our “protected” areas are nothing of the kind.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">One analysis suggests that <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S235198942100295X" data-link-name="in body link">only 5% of our land</a> meets the international definition of a protected area. Even these scraps are at risk, as scarcely anyone is left to enforce the law: <a href="https://www.theguardian.com/environment/2020/nov/10/natural-england-cut-to-the-bone-and-unable-to-protect-wildlife-staff-claim-aoe" data-link-name="in body link">the regulators have been stripped</a> to the bone and beyond. At sea, most of our marine protected areas are <a href="https://www.theguardian.com/environment/2020/oct/09/revealed-97-of-uk-offshore-marine-parks-subject-to-destructive-fishing" data-link-name="in body link">nothing but lines on the map</a>: trawlers still rip them apart.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">All this is likely to become much worse. If the <a href="https://www.wcl.org.uk/the-retained-eu-law-bill-should-be-withdrawn.asp" data-link-name="in body link">retained EU law bill</a> goes ahead, the entire basis of legal protection in the UK could be torn down. Even by the standards of this government, the mindless vandalism involved is gobsmacking. To prove that Brexit means Brexit, <a href="https://www.theguardian.com/environment/2022/sep/29/brexit-freedoms-bill-pesticide-protections" data-link-name="in body link">570 environmental laws</a> must be deleted or replaced by the end of next year. There will be no public consultation, no scope for presenting evidence and, in all likelihood, no opportunity for parliamentary debate. It is logistically impossible to replace so much legislation in such a short period, so the most likely outcome is deletion. If so, it’s game over for rivers, soil, air quality, groundwater, wildlife and habitats in the UK, and game on for cheats and con artists. The whole country will, in effect, become a freeport.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">Never underestimate the destructive instincts of the Conservative party, prepared to ruin everything for the sake of an idea. Never underestimate its appetite for chaos and dysfunction.</p>
<p class="dcr-1bfjmfh">The protected industries <a href="https://www.theguardian.com/environment/2022/oct/24/business-groups-block-action-that-could-help-tackle-biodiversity-crisis-aoe" data-link-name="in body link">driving us towards destruction</a> will take everything if they are not checked. We face a brutal contest for control over land and sea: between those who seek to convert our life support systems into profit, and those who seek to defend, restore and, where possible, return them to the indigenous people <a href="https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/oct/06/offshoring-wealth-capitalism-pandora-papers" data-link-name="in body link">dispossessed by capitalism’s fire front</a>. These are never just technical or scientific issues. They cannot be resolved by management alone. They are deeply political. We can protect the living world or we can protect the companies destroying it. We cannot do both.</p>
<p>Netzfrau Lisa Natterer</p>
<blockquote><p>Netzfrauen auch auf<a href="https://www.instagram.com/netzfrauen___/?hl=de"> &gt;&gt;&gt; Instagram &gt;&gt;&gt;&gt;mit</a> vielen Bildern und Informationen!</p></blockquote>
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<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2023/01/28/climate-17/">Der verlogene Emissionshandel- Das Geschäft mit den CO2-Zertifikaten- The myth of ‚carbon neutral‘- ‘Carbon offsets’ on flights, food and even TV claim to help the planet – what if they don’t?</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2021/06/05/climate-5/">Größter Klimakiller, trotzdem planen Produzenten von Kohle weltweit mehr als 400 neue Minen- Coal is the main offender for global warming-World’s coal producers now planning more than 400 new mines</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Stop greenwashing!! Apokalypse-Investoren drängen uns gefälschte Klimalösungen auf, die den Klimawandel verschlimmern! Apocalypse investors are pushing fake climate solutions on us that are making climate change worse" href="https://netzfrauen.org/2023/02/02/climate-18/" rel="bookmark">Stop greenwashing!! Apokalypse-Investoren drängen uns gefälschte Klimalösungen auf, die den Klimawandel verschlimmern! Apocalypse investors are pushing fake climate solutions on us that are making climate change worse</a></p>
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<p class="entry-content clearfix"><a href="https://netzfrauen.org/2023/02/07/shell-3/">Während Shell 26 Milliarden Dollar an seine Aktionäre ausschüttet, kämpfen Menschen seit Jahrzehnten um Entschädigung- 14.000 Nigerianer verklagen Shell wegen der verheerenden Auswirkungen der Umweltverschmutzung! While Shell pays out $26 billion to its shareholders, people have been fighting for compensation for decades- Nearly 14,000 Nigerians take Shell to court over devastating impact of pollution</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2022/05/03/arctic/">Es ist erschreckend, denn statt den Klimawandel zu stoppen, setzen Industriestaaten und Konzerne auf die globale Erwärmung! Die Plünderung der Arktis! – The plundering of the Arctic – Corporations Will Never Solve Climate Change</a></p>
<figure id="033277a1-bad3-4766-ad43-db4c4aac4470" class="dcr-142siv7"><picture class="dcr-evn1e9"><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=1020&amp;quality=45&amp;dpr=2&amp;s=none" media="(min-width: 1300px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 1.25), (min-width: 1300px) and (min-resolution: 120dpi)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=1020&amp;quality=85&amp;dpr=1&amp;s=none" media="(min-width: 1300px)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=940&amp;quality=45&amp;dpr=2&amp;s=none" media="(min-width: 1140px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 1.25), (min-width: 1140px) and (min-resolution: 120dpi)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=940&amp;quality=85&amp;dpr=1&amp;s=none" media="(min-width: 1140px)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=700&amp;quality=45&amp;dpr=2&amp;s=none" media="(min-width: 740px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 1.25), (min-width: 740px) and (min-resolution: 120dpi)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=700&amp;quality=85&amp;dpr=1&amp;s=none" media="(min-width: 740px)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=660&amp;quality=45&amp;dpr=2&amp;s=none" media="(min-width: 660px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 1.25), (min-width: 660px) and (min-resolution: 120dpi)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=660&amp;quality=85&amp;dpr=1&amp;s=none" media="(min-width: 660px)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=645&amp;quality=45&amp;dpr=2&amp;s=none" media="(min-width: 480px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 1.25), (min-width: 480px) and (min-resolution: 120dpi)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=645&amp;quality=85&amp;dpr=1&amp;s=none" media="(min-width: 480px)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=465&amp;quality=45&amp;dpr=2&amp;s=none" media="(min-width: 320px) and (-webkit-min-device-pixel-ratio: 1.25), (min-width: 320px) and (min-resolution: 120dpi)" /><source srcset="https://i.guim.co.uk/img/media/3a8298402df3c48c99141ae928b659d40a2657ea/0_274_4404_2643/master/4404.jpg?width=465&amp;quality=85&amp;dpr=1&amp;s=none" media="(min-width: 320px)" /></picture></figure>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2022/07/30/energy-companies/">Die größten Energiekonzerne der Welt! Milliardengewinne während Energiearmut steigt. The world’s largest energy companies- Oil and gas firms reap ‘obscene’ profits while energy poverty rises</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2022/11/10/cop27/">Es gibt ein großes Thema, das unsere Politiker auf der Cop27 nicht ansprechen wollen: Die Massentierhaltung! There’s one big subject our leaders at Cop27 won’t touch: livestock farming- why are governments so afraid to discuss it?</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2021/04/23/seaspiracy/">Seaspiracy- Kommerzielle Fischerei ist abscheulich und tötet den Planeten- Captain Paul Watson: Commercial fishing is an abomination and it’s killing the planet</a></p>
<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org">- netzfrauen - </a></p>
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		<title>Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert! Kinderprostitution, Kinderhandel, Kindersoldaten, Kinderarbeit-  Child prostitution, child trafficking, child soldiers, child labor Around the world, some 160 million children work to earn a living, instead of going to school!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Netzfrauen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 17:23:08 +0000</pubDate>
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<p>Es ist erschreckend: Etwa 160 Millionen Kinder, fast jedes zehnte Kind weltweit, sind von Kinderarbeit betroffen. Millionen Kinder arbeiten weltweit unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Dumping-Löhnen. Sie arbeiten in der Textilbranche, auf Kakaoplantagen, in der Fischindustrie, in Minen oder als &#8230; <a href="https://netzfrauen.org/2023/06/12/childlabor/">Weiterlesen &#8594;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org/author/netzfrauen/">Netzfrauen</a></p>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-78519" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-12-173254-1.jpg" alt="" width="1178" height="707" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-12-173254-1.jpg 1178w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-12-173254-1-380x228.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-12-173254-1-760x456.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-12-173254-1-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 1178px) 100vw, 1178px" /></p>
<p>Es ist erschreckend: Etwa 160 Millionen Kinder, fast jedes zehnte Kind weltweit, sind von Kinderarbeit betroffen. Millionen Kinder arbeiten weltweit unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Dumping-Löhnen. Sie arbeiten in der Textilbranche, auf Kakaoplantagen, in der Fischindustrie, in Minen oder als Kindersoldaten. Eigentlich sollte ein Lieferkettengesetz <strong> einen rechtlichen Rahmen schaffen, um den Schutz der Umwelt, Menschen- und Kinderrechte entlang globaler Lieferketten zu verbessern, eigentlich!</strong> Doch haben Sie gewusst, dass für Europa mehr als <a href="https://netzfrauen.org/2019/12/13/africa-8/">10.000 Kinder, von denen die jüngsten erst knapp 5 Jahre alt sind,</a> in Madagaskar in Glimmerminen oft bis zu 16 Stunden am Tag arbeiten? Ein Mineral, das den schimmernden Autolack erzeugt, der auf Millionen von Fahrzeugen auf der ganzen Welt verwendet wird. Madagaskar ist der größte Exporteur von Blattglimmer. 87 % der Glimmerproduktion wird nach China exportiert, wo chinesische Unternehmen daraus Elektronik- und Automobilteile herstellen und dann nach Europa exportieren. Doch nicht nur in Madagaskar und China werden Kinder für Europa ausgebeutet, sondern auch auf den Philippinen. Dort werden die Kinder auch für Europäer gezwungen, nackt vor der Webcam zu posieren. Sie müssen perverse Dinge tun, die die Klienten bevorzugen. Mit ausländischem Vermögen wird diese Grausamkeit finanziert. Und auch in Thailand sind Kinder den schlimmsten Formen der Kinderarbeit ausgesetzt, einschließlich der kommerziellen sexuellen Ausbeutung. Kinder, manche von ihnen erst 12 Jahre alt, müssen an Thai-Wettkämpfen teilnehmen, einem Bereich gefährlicher Arbeit, in dem es nachweislich zu schweren Kopfverletzungen kommt. Zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni wird auf den Missbrauch von Kindern als billige Arbeitskräfte aufmerksam gemacht, und es ist beschämend, dass es eines solchen Tages bedarf. Gerade in der letzten Zeit nehmen die Grausamkeiten zu, die Kinder erfahren. <span id="more-78518"></span></p>
<h3>Es ist erschreckend: Millionen Kinder arbeiten weltweit unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Dumping-Löhnen</h3>
<p><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-73784" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Kinder245.jpeg" alt="" width="1000" height="480" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Kinder245.jpeg 1000w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Kinder245-380x182.jpeg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Kinder245-760x365.jpeg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2021/06/Kinder245-768x369.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<blockquote><p>Wenn es um ethisches Verhalten geht, warten Sie nicht auf die Regierung! Die Regierungen sind unerträglich langsam bei der Änderung der Gesetzgebung und werden stark von mächtigen Lobbygruppen beeinflusst.</p></blockquote>
<p>Wissen Sie zum Beispiel, woher die Zutaten für Ihre Kosmetik kommen? In fast allen Make-up Produkten sind unethisch gewonnene Inhaltsstoffe. So arbeiten in den Glimmerminen in Indien, Kinder für Ihr Make-Up. Viele Verbraucher wissen nicht, woher die Komponenten oder Zutaten für viele Produkte stammen. Zum Beispiel wird das Produkt Schokolade ebenfalls durch Kinderarbeit ermöglicht. Oder die Kleidung, die Sie gerade gekauft haben, wurde in unsicheren, baufälligen Fabriken nicht nur mit modernen Sklaven hergestellt, sondern auch mit Kinderarbeit. Wenn diese Grausamkeiten in der Lieferkette ans Licht kommen würden, gäbe es sicherlich öffentlichen Protest. Daher verhindern die Konzerne, dass die Grausamkeiten in deren Lieferkette bekannt werden.</p>
<h3>Am Anfang steht der Rohstoff</h3>
<blockquote><p> Während die Rohstoffhändler Milliarden verdienen, bleiben die Menschen der Förderländer arm und haben mit Korruption, Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden zu kämpfen. Es ist ein undurchsichtiges System, die Konzerne verfügen sogar über ihre eigenen NGOs, die angeblich die Welt retten wollen. Es ist die Hölle, denn für europäische Konzerne arbeiten<a href="https://netzfrauen.org/2019/12/13/africa-8/"> Kinder sogar in Minen. </a>Weltweit ist die<strong> Zahl der Kinderarbeiter*innen auf 160 Millionen gestiegen</strong> – das ist eine Zunahme um 8,4 Millionen Kinder in den letzten vier Jahren. Würde auf den Produkten, wie bei Zigaretten üblich, ein arbeitendes Kind abgebildet sein, würden Sie das Produkt dann noch kaufen? Siehe: <a href="https://netzfrauen.org/2021/06/10/child-labour/">Die schmutzigen Machenschaften der Konzerne – Zerstörung von Regenwald, Wasserverschmutzung, Landraub, Kinderarbeit -The Big Dirty Secret of the World’s Biggest Companies -Child labour rises globally</a></p></blockquote>
<h3 dir="auto">Kongo ist eines der ärmsten Länder der Welt und müsste eigentlich das Reichste sein!</h3>
<p dir="auto">Elektronik- und Autohersteller schließen angesichts der Knappheitsängste Lieferverträge für Kobalt um die Wette ab. Traditionell haben handwerkliche Bergleute ihr Erz an lokale Kooperativen verkauft, die es dann an lokale Händler weiterverkaufen. Sie wiederum verkaufen an internationale Händler oder betreiben Minen. Im düsteren Prozess der Beschaffung von Kobalt ist eines klar: Kinder tragen das Gewicht unserer High-Tech-Welt auf ihren Schultern, trotz Versprechen der Konzerne wie Volkswagen AG und andere Deutsche Konzerne, die mit Milliarden Euro subvemtioniert werden.</p>
<p dir="auto">Hersteller, die für mehr Transparenz in der Lieferkette sorgen wollten. Fast die Hälfte der Kobaltreserven der Welt befindet sich in der Demokratischen Republik Kongo, wo sie so mit Gewalt und Kinderarbeit in Verbindung gebracht wird. Bereits jetzt wird sie mit den Blutdiamanten verglichen.</p>
<p dir="auto">Für die Produktion von Elektroautos braucht man spezielle Mineralien wie Kobalt. Kobalt wird im Ostkongo oft aus ungesicherten Minen geholt. Das Geld aus dem Verkauf finanziert einen Krieg, der schon fast 20 Jahre dauert und bis heute mehr als fünf Millionen Menschen getötet hat. Die Frage, die sich der Verbraucher, aber auch die Konzerne stellen müssen, ist, ob es wirklich permanent neue Modelle braucht, wie es bei den Smartphones der Fall ist. Die Demokratische Republik Kongo ist reich an Rohstoffen und immer noch bitterarm und die blutige Gewalt im Kongo breitet sich aus.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="DRC child labour: Mining companies accused of exploitation" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/ovuh792E008?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 dir="auto">Genauso auf Madagaskar- Kinderarbeit in Madagaskar für Rohstoffe nach Europa</h3>
<p>Mehr als 10.000 Kinder, von denen die jüngsten erst knapp 5 Jahre alt sind, sind in Madagaskar in Glimmerminen beschäftigt.Zu den wichtigsten Handelspartnern von Madagaskar gehören Frankreich und Deutschland. Madagaskar hat das, was die Welt braucht, nicht nur Vanille, sondern auch Glimmer für Elektronik und Autos.</p>
<blockquote><p><b>Allein das Gewürz Vanille, bei dem auch Kinderarbeit und Sklavenarbeit weit verbreitet ist, erzielt Rekordpreise, und doch sind die </b><b><a href="https://netzfrauen.org/?s=Madagaskar&amp;submit=Suche">Madagassen</a> ärmer denn je: 92% leben heute von weniger als zwei Dollar pro Tag; 80% gehen jede Nacht hungrig oder durstig ins Bett; <a href="https://netzfrauen.org/2018/10/17/madagaskar-2/">Jedes zweite Kind leidet an Unterernährung und Wachstumsstörungen. </a></b></p>
<p>Wer von den Kindern nicht auf Plantagen arbeitet, der arbeitet in Minen, unter grausamen Bedingungen, die man bereits aus dem Kongo kennt. Siehe: <a href="https://netzfrauen.org/2019/12/13/africa-8/">Willkommen in der Hölle – Kinderarbeit in Madagaskar für Rohstoffe nach Europa! – Madagascar-child slave labor as young as THREE who work 16-hour days in mining for Europe !</a></p></blockquote>
<h3 class="entry-title">Kinder sind „billig“ und ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert!</h3>
<p><img loading="lazy" class="size-full wp-image-48056" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/11/Kinder99.jpg" alt="" width="812" height="465" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/11/Kinder99.jpg 812w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/11/Kinder99-380x218.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/11/Kinder99-768x440.jpg 768w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/11/Kinder99-760x435.jpg 760w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/11/Kinder99-600x344.jpg 600w" sizes="(max-width: 812px) 100vw, 812px" /></p>
<p>Sie arbeiten in der Textilbranche, auf K<strong><i>akaoplantagen, in der Fischindustrie, in Minen, als Kindersoldaten oder  in der </i></strong>Kinderprostitution. Weltweit werden geschätzte 1,8 Millionen Kinder zur Prostitution oder Pornographie gezwungen. Kinderhandel, Kinderpornografie und Kinderprostitution haben sich in zurückliegender Zeit weltweit ausgebreitet und sie sind zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen geworden. Aber auch für große Konzerne, in den unterschiedlichen Branchen, sorgen Kinder dafür, dass auch hier die Gewinnspannen steigen. <b id="yui_3_10_0_1_1478758270517_186">K<em>inder sind das schwächste Glied in der Kette unserer Gesellschaft, und obwohl das bekannt ist, wird weggeschaut, anstatt zu helfen. </em></b></p>
<blockquote><p>In manchen Staaten, etwa in Indien, sind Kindersklaven sehr verbreitet. In vielen Regionen des Landes müssen dort Familien hart für ihr Überleben kämpfen. In ihrer Not nehmen Bauern Kredite &#8211; meist verbunden mit horrenden Zinsen &#8211; bei unseriösen Geldverleihern auf, um etwa Saatgut oder andere lebenswichtige Dinge zu kaufen. Als Gegenleistung verlangen die Geldgeber, dass die Familienmitglieder, vor allem aber die Kinder, die Schulden abarbeiten müssen. Dabei sind sie schutzlos den Ausbeutungspraktiken und der Willkür ihrer »Arbeitgeber« ausgeliefert. Nach Schätzungen arbeiten heute noch immer Millionen Kinder in Schuldknechtschaft. Schuldknechtschaft (bonded labour) bezeichnet wirtschaftliche Ausbeutung in Form sklavenähnlicher Abhängigkeit. Schuldknechtschaft findet überall auf der Welt statt und die Kinder zahlen den Preis. Siehe<a href="https://netzfrauen.org/2023/03/28/india-32/"> Indien, wo Bauern die Saat des Todes säen! Genmanuplierter Senf, Bananen, Kartoffeln, Kautschuk u.v.m. Wie Monsanto die Landwirtschaft in Indien zerstört! The Seeds Of Suicide: How Monsanto Destroys Farming in India! After mustard, genetically engineered banana, rubber &amp; maize on the way!</a></p></blockquote>
<h6>Menschenhandel ist laut den Vereinten Nationen mit geschätzt 30 Milliarden Euro jährlich an die dritte Stelle unter den umsatzstärksten Geschäftszweigen des internationalen Verbrechens aufgerückt. Nur im Drogen- und Waffenhandel wird mehr Geld gemacht.</h6>
<blockquote><p>Kinder werden gezwungen, Teppiche zu knüpfen, Plastikspielzeug oder Elektronikteile zusammenzusetzen, in staubiger Wüste Ziegel zu schleppen oder als <a href="https://netzfrauen.org/?s=Kindersoldaten+&amp;submit=Suche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kindersoldaten </a>andere Menschen zu erschießen. Mädchen werden <a href="https://netzfrauen.org/?s=Kinder+Billig&amp;submit=Suche" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in die Prostitution verschleppt, </a>Kleinkinder regelrecht als Ware verkauft &#8211; im günstigsten Fall an kinderlose Paare, im scheußlichsten Fall als &#8222;<a href="https://netzfrauen.org/2015/09/06/organhandel-fluechtlinge-als-billige-ersatzteillager/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ersatzteillager</a>&#8220; für Organe.</p></blockquote>
<p>Wir haben dieses Jahr über<a href="https://netzfrauen.org/?s=Kinder&amp;submit=Suche"> zahlreiche Fälle von Kindern als Missbrauchsopfer</a> berichten müssen. Als Missbrauch zählen nicht nur sexuelle Ausbeutung, sondern auch Kinder, die ihr Leben für Produkte opfern, damit die Konzerne ihren Aktionären ihre Milliarden Euro Gewinne präsentieren können</p>
<h3> Kinder zahlen den höchsten Preis.</h3>
<blockquote><p>Anstatt zu handeln und ihren Einfluss geltend zu machen, steht der wirtschaftliche Faktor nach wie vor an erster Stelle. Oder haben Sie schon einmal die zuständigen RegierungssprecherInnen verlauten hören, dass zum Beispiel der Handelspartner Thailand oder Türkei, aber auch Indien oder China, die Rechte der Kinder beachten sollen?</p></blockquote>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/03/Garnelen-2.gif"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-40150" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/03/Garnelen-2.gif" alt="Garnelen 2" width="528" height="444" /></a></p>
<p>Diese Kinder und Jugendliche auf dem Foto wurden bei einer Razzia in Samut Sakhon in Thailand in einem Schuppen entdeckt. Sie arbeiteten für die Garnelenindustrie. Es sind <b>menschenverachtende Zustände in der Shrimps-Produktionf. In Supermärkten und Restaurants in den USA und Europa werden Garnelen verkauft, die in Thailand zum Teil von Zwangsarbeitern geschält wurden. Auch Kinder arbeiten bis zu</b> <b>16 Stunden mit den Händen im Eiswasser. </b>Ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation schätzt, dass ca.10 000 Migrantenkinder im Alter von 13 bis 15 Jahren in dieser Stadt arbeiten. Eine weitere Studie der UN-Agentur schätzt, dass fast 60 Prozent der burmesischen Arbeiter in der Fischverarbeitungsindustrie schuften und Opfer von Zwangsarbeit sind.</p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/07/Türkei9999.jpg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-45826" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/07/Türkei9999.jpg" alt="Türkei9999" width="623" height="313" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/07/Türkei9999.jpg 623w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/07/Türkei9999-380x191.jpg 380w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/07/Türkei9999-600x301.jpg 600w" sizes="(max-width: 623px) 100vw, 623px" /></a></p>
<p>Dieses Foto entstand in der Türkei. Made in Turkey – In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder, um zu überleben. Die Kinder haben sehr erschreckende Erlebnisse hinter sich. Sie flohen vor dem Bürgerkrieg und der Terrorgruppe IS, die in ihrer Heimat wüten. Jetzt arbeiten einige dieser syrischen Kinder in Fabriken auch an der Herstellung von Uniformen in der Türkei, angeblich auch für die IS-Terrorhgruppe. „Der einzige Grund, dass diese Kinder bei mir arbeiten, ist das Geld – Wenn es keinen Krieg in Syrien gäbe, wären diese Kinder in der Schule und hätten eine bessere Alternative“, so der Fabrikbesitzer Abu Zakour zu Mailonline. Um die Flut von Migranten nach Europa einzudämmen, hatte die Türkei zugestimmt, diese in Europa Unerwünschten zu beherbergen und zu beschützen. Aber es stellt sich heraus, dass Ankara wohl unfähig ist, alle seine syrischen Flüchtlingskinder zu beschützen. Viele arbeiten illegal, u. a. in der 40-Mrd-$-Textilindustrie.</p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/09/Kakoa3.jpeg"><img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-32340" src="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/09/Kakoa3.jpeg" alt="Kakoa3" width="582" height="388" srcset="https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/09/Kakoa3.jpeg 582w, https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2015/09/Kakoa3-380x253.jpeg 380w" sizes="(max-width: 582px) 100vw, 582px" /></a></p>
<p>Vor einigen Jahren sorgte der Beitrag  &#8222;Schmutzige Schokolade“ für Aufsehen. Auf den Kakaoplantagen werden Kinder ausgebeutet. Das zeigte die Dokumentation „<a href="http://netzfrauen.org/2014/11/29/schmutzige-schokolade-weihnachten-anrichtet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schmutzige Schokolade</a>. Seither hat sich nichts geändert. Weiterhin herrschen dort menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Kinderarbeit ist wie vielerorts an der Tagesordnung und das, obwohl die Arbeitsbedingungen nicht nur als menschenunwürdig zu bezeichnen sind. Sie sind zudem gefährlich. Nicht selten kommt es auf Grund zu langer oder zu kurzer Leitern, fehlender Schutzkleidung und wegen extrem hohem Arbeitsdruck, der auf den Plantagen und in den Verarbeitungsfabriken herrscht, immer wieder zu Unfällen. Die Schokoladeproduzenten Nestlé, Hershey’s und Mars wwurden bereits mehrfach ins Visier genommen. Gegen die Firmen wurden Sammelklagen eingereicht. Denn Nestlé, Mars und  Hershey’s würden verschweigen, dass ihre Kakaolieferanten der Elfenbeinküste Kinderarbeit fördern. Siehe <a href="https://netzfrauen.org/2020/10/20/chocolate-3/">Immer noch bittere Schokolade! Kinderarbeit in Ghana und auf Kakaofarmen der Elfenbeinküste steigt – Bitter chocolate! Child labour rising in Ghana and Ivory Coast’s cocoa farms: Study</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="a short documentation about Child Labour in Dhaka / Bangladesh" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/IHp5p8FGWs8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>160 Millionen Kinder, fast jedes zehnte Kind weltweit, sind von Kinderarbeit betroffen</h3>
<blockquote><p>Dramatisch ist, dass die Hälfte &#8211; 80 Millionen &#8211; die gefährlichsten Formen der Kinderarbeit ausüben, d.h. Arbeiten, die eine echte Gefahr für ihre körperliche und geistige Gesundheit darstellen, so <a href="https://www.ilo.org/berlin/presseinformationen/WCMS_884829/lang--de/index.htm">ILO.org </a></p></blockquote>
<p>Erst kürzlich wurde dem chinesischen Fast-Fashion-Riesen Shein Kinderarbeit vorgeworfen. Daraufhin erhöhte sogar der US-Kongress den Druck auf <a href="https://www.cnn.com/2023/04/23/tech/temu-shein-us-concerns-intl-hnk/index.html" target="_blank" rel="noopener">den chinesischen Fast-Fashion-Riesen Shein</a> .In einem Brief an die Securities and Exchange Commission <a href="https://edition.cnn.com/2023/05/02/business/shein-forced-labor-congress/index.html">im Mai 2023  f</a>orderte eine überparteiliche Gruppe von 22 Mitgliedern des US-Repräsentantenhauses die SEC auf, von Shein eine Bescheinigung zu verlangen, dass bei seinen in China hergestellten Produkten keine uigurische Zwangsarbeit zum Einsatz <a href="https://www.cnn.com/2021/12/09/china/uyghur-tribunal-judgment-intl/index.html" target="_blank" rel="noopener">kommt</a> .</p>
<blockquote>
<p class="paragraph inline-placeholder" data-uri="cms.cnn.com/_components/paragraph/instances/paragraph_200B48E4-6161-296F-0DD6-DCB738840287@published" data-editable="text" data-component-name="paragraph" data-analytics-observe="off">Es gibt glaubwürdige Behauptungen über den Einsatz von unterbezahlter und Zwangsarbeit durch das Unternehmen im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang“, heißt es in dem <a href="https://wexton.house.gov/uploadedfiles/2023-05-01_sec_letter.pdf" target="_blank" rel="noopener">Brief</a> .Die Vereinigten Staaten haben <a href="https://www.cnn.com/2022/06/21/us/us-import-ban-xinjiang-goods-forced-labor-china-intl-hnk/index.html" target="_blank" rel="noopener">alle Importe aus der Region Xinjiang</a> wegen Bedenken hinsichtlich des Einsatzes von Zwangsarbeit verboten.</p>
<p data-uri="cms.cnn.com/_components/paragraph/instances/paragraph_200B48E4-6161-296F-0DD6-DCB738840287@published" data-editable="text" data-component-name="paragraph" data-analytics-observe="off">Siehe: <a href="https://netzfrauen.org/2023/02/09/tibet/">Es sind Gräueltaten, die schlimmer nicht sein können. Chinesisches Umerziehungslager! Eine Million Kinder in Tibet von ihren Familien getrennt und umerzogen! THE NIGHTMARE OF TIBETAN FAMILIES SEPARATED BY REPRESSION! 1 million Tibetan children forced assimilation at residential schools!</a></p>
</blockquote>
<p><iframe loading="lazy" title="Exposing SHEIN: Child Labor, Stolen Designs &amp; Poisonous Clothing" src="https://www.youtube.com/embed/KlWAMWfmnVQ?feature=oembed" width="670" height="377" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Exposing SHEIN: Child Labor, Stolen Designs &amp; Poisonous Clothing" width="670" height="377" src="https://www.youtube.com/embed/KlWAMWfmnVQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote>
<h6 id="maintext" class="spruch">&#8222;Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind einen Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.&#8220; Unbekannt</h6>
</blockquote>
<p class="spruch">Dieses Zitat sagt aus, dass wir uns für Kinder Zeit nehmen, aber nicht, dass wir sie ausbeuten sollen. Doch es ist nach wie vor ein Problem, welches ein Ziel unserer Gesellschaft sein muss, dieses zu beheben.</p>
<p><strong>Machen Sie sich schlau, bevor sie kaufen. Wir können vielleicht nicht alles beeinflussen, aber wir können tun, was in unserer Macht steht.</strong></p>
<p>Netzfrau Doro Schreier</p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2022/11/29/asia-8/">‚Warum hast du mir das angetan?‘ Grausame Videos mit Kindern für Pädophile aus aller Welt, produziert auf den Philippinen- ‚Why did you do this to me?‘ Philippines- children forced to perform live sex s hows for paedophiles around the world!</a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2019/12/13/africa-8/">Willkommen in der Hölle – Kinderarbeit in Madagaskar für Rohstoffe nach Europa! – Madagascar-child slave labor as young as THREE who work 16-hour days in mining for Europe !</a></p>
<p class="entry-title"><a title="Permalink zu Silvester – Milliarden Euro an Feuerwerkskörpern verpuffen in der Luft – die unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden! Kinderarbeit und Epidemie durch Cadmium-Reis incl." href="https://netzfrauen.org/2022/12/23/feuerwerk-2/" rel="bookmark">Silvester – Milliarden Euro an Feuerwerkskörpern verpuf</a><a title="Permalink zu Silvester – Milliarden Euro an Feuerwerkskörpern verpuffen in der Luft – die unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden! Kinderarbeit und Epidemie durch Cadmium-Reis incl." href="https://netzfrauen.org/2022/12/23/feuerwerk-2/" rel="bookmark">fen in der Luft – die unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt werden! Kinderarbeit und Epidemie durch Cadmium-Reis incl.</a></p>
<p class="entry-title"><a href="https://netzfrauen.org/2021/06/10/child-labour/">Die schmutzigen Machenschaften der Konzerne – Zerstörung von Regenwald, Wasserverschmutzung, Landraub, Kinderarbeit -The Big Dirty Secret of the World’s Biggest Companies -Child labour rises globally</a></p>
<p><a href="https://netzfrauen.org/2023/04/05/konsum/">Wachstum ist nicht die Lösung – Wachstum ist das Problem! Sklavenarbeit für unseren Fortschritt, damit Verbraucher für die Müllhalde kaufen!</a></p>
<p><a title="Permalink zu Terrorgruppen am illegalen Organhandel beteiligt – Flüchtlinge als mobile billige Ersatzteillager" href="https://netzfrauen.org/2016/10/30/terrorgruppen-am-illegalen-organhandel-beteiligt-fluechtlinge-als-mobile-billige-ersatzteillager/" rel="bookmark">Terrorgruppen am illegalen Organhandel beteiligt – Flüchtlinge als mobile billige Ersatzteillager</a></p>
<p><a title="Permalink zu In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder Uniformen für IS und Kleidung für Esprit, Next und H&amp;M – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis" href="https://netzfrauen.org/2016/07/31/in-tuerkischen-ausbeuterbetrieben-naehen-syrische-kinder-auch-uniformen-fuer-is-made-in-turkey-child-slaves-making-uniforms-for-isis/" rel="bookmark">In türkischen Ausbeuterbetrieben nähen syrische Kinder Uniformen für IS und Kleidung für Esprit, Next und H&amp;M – Made in Turkey: Child slaves‘ making uniforms for Isis</a></p>
<p><a title="Permalink zu „Geld stinkt nicht“ – Zusammenarbeit H&amp;M und WWF – trotz verseuchtem Trinkwasser, schlechten Arbeitsbedingungen, Landgrabbing, Kinderarbeit – WWF and H&amp;M – 12-plus-hour days and child labour – Panda instead of human rights – Greenwashing" href="https://netzfrauen.org/2016/10/01/geld-stinkt-nicht-zusammenarbeit-hm-und-wwf-trotz-verseuchtem-trinkwasser-schlechten-arbeitsbedingungen-landgrabbing-kinderarbeit-wwf-and-hm-12-plus-hour-days-and-child/" rel="bookmark">„Geld stinkt nicht“ – Zusammenarbeit H&amp;M und WWF – trotz verseuchtem Trinkwasser, schlechten Arbeitsbedingungen, Landgrabbing, Kinderarbeit – WWF and H&amp;M – 12-plus-hour days and child labour – Panda instead of human rights – Greenwashing</a></p>
<p><a title="Der hohe Preis für billigen Orangensaft – gemanipuliert, Pestizide, Kinderarbeit, Orangen-Kartelle, Patente…" href="http://netzfrauen.org/2013/12/13/hohe-preis-fuer-billigen-orangensaft-gemanipuliert-pestizide-kinderarbeit-orangen-kartelle-patente/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der hohe Preis für billigen Orangensaft – gemanipuliert, Pestizide, Kinderarbeit, Orangen-Kartelle, Patente…</a></p>
<p><a rel="nofollow" href="https://netzfrauen.org">- netzfrauen - </a></p>
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