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		<title>Scheidung – Kinder brauchen Unterstützung, um mit der neuen Situation umzugehen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2018 09:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trennung ist immer für alle Beteiligten schlimm, in ganz besonderem Maß jedoch für die Kinder. Streit, Probleme und <a href="https://www.templer.de/familienrecht/eherecht/scheidung.html">Konflikte zwischen den Elternteilen münden nicht selten in einer Scheidung</a> und führen bei Kinder zu Gefühlen wie Wut, Verunsicherung und Trauer. Für die Kleinen bricht mit der Scheidung eine heile Welt auseinander. Sie verlieren den Halt und sind somit massiv mitbetroffen, von der Entscheidung der Eltern sich scheiden zu lassen. Unterschiedliche Forschungsstudien haben aufgezeigt, dass bereits die Phase der Trennung für Kinder äußerst schmerzhaft und belastend ist. Lautstarke Streitereien und Phasen des Schweigens zwischen den Elternteilen, sorgen bei Kindern für einen unglaublich großen emotionalen Stress.</p>
<h2>Eltern dürfen ihre Kinder im eigenen Trennungsschmerz nicht vergessen</h2>
<p>Nicht selten geben sich Kinder selbst die Schuld an der Trennung und Scheidung ihrer Eltern. Sie forschen in ihrer eigenen Persönlichkeit oder ihrem Verhalten nach Gründen für die Streitigkeiten zwischen Mama und Papa. Hier müssen Eltern besonders aufmerksam und sensibel sein für die Sorgen ihrer Kleinen und den Kindern erklären, dass sie kein schlechtes Gewissen haben müssen. Zudem ist es unheimlich wichtig vor den Kindern keine Auseinandersetzungen zu führen. Dies verwirrt und verunsichert Kinder zusätzlich in nicht unerheblichem Maße.</p>
<h2>Achtung – bei diesen Reaktionen des Kindes müssen Eltern hellhörig werden</h2>
<p>In einer Zeit der Trennung und Scheidung müssen Eltern äußerst sensibel gegenüber ihren Kindern sein. Das Kind ist verzweifelt und verwirrt. Kinder befürchten ein Elternteil zu verlieren und wissen oft nicht, wie es mit der Familie konkret weitergehen wird. Es ist nicht selten, dass Kinder der Meinung sind, dass sie selbst schuld daran sind, dass Mutter und Vater sich nicht mehr „lieb haben“. Im Leben des Kindes herrscht also ein richtiges Chaos und Eltern müssen in dieser Situation rechtzeitig gegenlenken, damit die Scheidung keine schlimmen Folgen für die Psyche des Kindes nach sich zieht.</p>
<p>Das Verhalten der Kinder muss mit großer Aufmerksamkeit beobachtet werden. Verändert sich das Kind in seinem Verhalten gegenüber seinen Freunden? Werden die schulischen Leistungen schlechter? Möchte das Kind immer witzig sein und den Clown zu spielen? Oder wirkt das Kind besonders traurig, gar depressiv verstimmt? Wächst das Streit- und Aggressionspotenzial des Kindes? Schläft es weniger oder schlechter?</p>
<p>Wichtig ist, dass Eltern diese Anzeichen nicht ignorieren und sich professionelle Unterstützung dazunehmen. Es gibt viele Personen und Institutionen, die in solchen schweren Situationen sehr gut weiterhelfen und zwischen den einzelnen Parteien vermitteln können. Der Belastungsdruck der sowohl auf den Eltern, wie auch auf den Kindern lastet, kann dadurch effektiv reduziert werden.</p>
<h2>Was ist besonders wichtig zu beachten?</h2>
<p>Kinder sollten ihre Gefühle, die mit der Scheidung der Eltern aufkommen nicht unterdrücken, ganz gleich, um welche Gefühle es sich hierbei auch handelt. Zorn, Verzweiflung, Angst aber auch Trauer sollten immer zum Ausdruck kommen dürfen. Eltern müssen in dieser Zeit besonders viel mit den Kindern sprechen, auf ihre Ängste eingehen und ihre Fragen beantworten. So lassen sich unnötige Schuldgefühle vermeiden. Ideal ist es, wenn beide Partner mit dem Kind sprechen und versuchen die neue Situation kindgerecht zu erklären.</p>
<p>Möglicherweise können Kinder ihre Gefühle nicht wirklich zur Sprache bringen. Eine Scheidung wirkt auf Kinder oftmals lähmend. Hier können alternative Ausdrucksmittel, wie Malen oder bestimmte Spiele eine sinnvolle Hilfestellung sein. Die Zeichnungen des Kindes können dann als Aufhänger genutzt werde, um über bestimmte Probleme und Sorgen ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Eltern ihre Probleme und Konflikte alleine miteinander klären müssen und auf keinen Fall das Kind als Vermittler zwischen den beiden steht. Kinder möchten nicht zwischen den Stühlen stehen, denn sie lieben Vater und Mutter gleichermaßen. Sie wollen in solchen Situationen nichts falsch machen und klammern sich oft an die Hoffnung, die beiden verstrittenen Eltern wieder miteinander versöhnen zu können. Wenn das aber nicht gelingt, ist das für das Kind eine schreckliche Enttäuschung, die zu weiteren Schuldzuweisungen führt. Damit lastet ein unglaublich hoher Druck auf dem Kind und das muss auf jeden Fall vermieden werden!</p>
<p>Ein Kind braucht für eine gesunde und glückliche Entwicklung Mutter und Vater! Auch wenn ein Elternteil nicht mehr im gemeinsamen Haus lebt, muss das Kind einen guten und regelmäßigen Kontakt zu diesem haben. Besuche, gemeinsam verbrachte Freizeiten und Feiertage müssen klar geregelt und auch zuverlässig eingehalten werden, denn Kinder brauchen ein stabiles Umfeld und Verlässlichkeit. Auch wenn Eltern sich scheiden lassen und von nun an getrennt voneinander leben, müssen sie für eine gewisse Alltags-Routine sorgen. Das Kind verbindet zwei Menschen immer, ganz gleich ob sie noch miteinander oder getrennt voneinander leben. Studien haben eindeutig belegen können, dass Kinder die eine gute und stabile Beziehung zu beiden Elternteilen haben, wesentlich seltener Lern- und Konzentrationsprobleme haben.</p>
<h2>Jedes Kind reagiert anders auf die Trennung und Scheidung der Eltern</h2>
<p>Es gibt kein allgemeingültiges Rezept, wie Kindern von der Scheidung der Eltern erzählt wird. Das ist zum einen abhängig vom Alter der Kinder, wie auch von der geistigen Reifeentwicklung. Kinder unter neun Jahren sind in der Regel noch nicht in der Lage, über ihre Gefühle zu sprechen und Schmerz oder Trauer zu thematisieren.&#8230;</p>]]></description>
		
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